Ur.<50. B6.3rt!tr� ÄezngSvrrtS» ÄertttTäW 6 75 llwnau 22K VS. trcimS Haus uorausiad�bai� öii>«?ln« Nummern lv bienniq. Lolidemz: Ml>na.I ch 2.J6 URL. eztl SufteDunqS« zebiihr llmei(ImpbanS lüt Deuilch- «rne u. Leüerreich-Ungarn>,50. ist. lüi Bai übnaf Äuslanb 9.60 MI. bei Idqiiift e.nmalinei SuilcUuna 7.50 Ml. PoilbeneUunaen nebmrn m lane« mar. öoüanb Uurembuta Ecbwcbea uni die imrotnj I4inpctta(ieii in die «tm. eitunoi-itcirlide Sn.«»matt«* eti(beim n>ochenrü«lich «Weimar tov.maQ. etuniai. Ielr«nanM i.amefle .•»lialtcmotrai•Üeritm", berliner Volksblatt. ( 1 0 Ptettnig) An,etae»vrnS» Sie achtgclvattene SionbateiDe�ril« loitei-iL«fg..ütletre llntctgen", da«'ettaebruifte üion«ü Pfg., ruilfifg 2'etigebtudie äone). lebe; weiter« Sott 90 etg.«teSeitgrmriie und Echlafslellen.tnzeige» Bai etue Sinei SO«ig., icbe« wettete Ciott 15 Satte übet 15 Surttuaben täbiet tftt «eoet Sorte, teueruna« jufdUtip TO»',. Aamflien-anzetgen.»»litttchr und grwetkfchattliate«etew«-»ut.etge» 50«fg. die Seile. Hnjeigen mt Mc nätbfte Summet mfiffeti bis 5 ibr »achmiitag« im baubigeichäfl. Letlw CS.-<8. tfineenfttoge s,«otegeben IMtbea. eeiffnet oon 9 Ubi früh«U 6 Kht abend«. Zcntralorgan der fozialdcmokratifcben partd Deutfchlarsda. NöSaktion und Expedition: SW. b8, Lindenstr. Z. Xcrni'ptecher! Simi Motu, Ufa». Nr. I.» I UO— 15 1!)7. Sonntag, den Ä. Februar 1V19. vorwärts-verlag G.m.b.H., SM. öS, Lindenftr.Z» Fernsprecher: Amt Maritiplatz, S!r. l17SZ— S-t. Kolkebewismus in Irland. H«> q. l. Fcbrtinr.(Meldung de? Hollaudsch NieuwS- bureau.j Holiandich Nicuwsdureau meldet auS New?)orf, k«� B e I f a(t noch den Meldungen anierikauischer Blätter »ollstöndig in Hände» der Arbeiter sei. Tie Arbcilersührcr verwalten vom Haadwerkerligusc üüS die Ttadt. Hier befinden sich nicht mehr die srüheren bürgerlichen Giodtdchiirdeli. Tic Llrbcitcr haben sich jeder Kontrolle völlig eiitjvgcn»nd stehen nntcr der Leitung von srabrikräten. T«? Berlreicr des„Taily Chronicle" in Philadelphia hatte ei» Interview mit Professor Tr.«lruve- Dieser sagte, dasi England für den BolschewioinuH reifer sei als Deutschland. Jufo!gcde"en verlangt die amerikanische Presse energische«chnnmasinahinrn gegen da? cvcutucsic Uebcr- greisen des Bolschewismus auf Amerika. Die htutigen �rbLiterüemonstrationen von Clemcnceau verdoisn. Imsterdam, l. Februar.(Telunian.) Nach 7«riser Blätter- meldunzen»erbot k l e m e n c e a n die für Sonntag im Seine- departement einberusenen TemonstrationZoersamm» langen der Nrbeilersch-ast. Dian erwarlet. dag in anderen De» partcmen'Z gleiche Verbolc durch die Präjctten eclassen werden. El ist seloswcrsländiich, daß die zunehmende Bewegunz in der französischen Arbeiterschaft, die sich in den geplanten fiüO Lcrsa.'ninlnngcn Ausdruck verleihen wellte, durch das kate- gorische Verbot Clctncnccaus nickt ans der Well schassen lägt: vielmehr ist anzunehmen, dab sie sich in anderen Formen Geltung verschafft._ D:e fraino'jlscbe Kammer gegen einen Zrieöensschiuß mit öen öolscbeu)Zsten. Nach eiffcr Pariser mit S n Mit Htmiteroam, 1. Frbrnar.(T. n.l Nach einer tl Meldung bat der KammcrauSschuS für Auswärtiges sich legen 5 Stimmen gegen Friedensberhandlunge der russischen bolschewistischen Negierung autgcsprochen. Die»tzumanit6� für Sie deutschen Kolonien. RechtS- oder Wetvaltfrieden. Bern, t. Februar..Humanite' verlangt, daß man, da man doch einen NechtZfriedcn schlichen wolle, die Kolonien de» Deutschen lassen müsse. Die alliierten Imperialisten, die angeblich vier Jahre lang für die Berechtigkeit gekämpft haben, wollen nicht»ur ihre eigenen Kolonien behalte», sondern sich noch die Beute'teilen, die sie dann nach wilden kapitalistischen Methoden ebenso ausbeuten werden wie ihre eigenen Besitzungen. Ein übervö'kertc» Land wie Deutschland werde, ohne auch nur xe- fragt zu werden, seiner siirfitlitfen Kolonien beraubt. Da« sei der er sie Akt de« Rechtssrieden«. Die polnisch-tschechischen Zwiftigkeiten vor üer Jrieüenskonseren?. Haag, 1. Februar. Der Äutfchuh der Zehn hat gestern abend über die polnifch-tschechischen Fwistigketlen an der schlesischen«lenze verhandelt, die nach seiner»nsicht mit der»on ihm neulich ab- gegebenen Warnung, dah im Srenzgebiet Ruhe herrschen müsse. und dag eine geplante Besetzung lr»e»dri»e» YZebiet» dem Besitzer keinerlei Anspruch auf weitere» Besitz gebe, in Widerspruch stehe». Tee Ausschuh meint, dah besonders zwischen Staaten, die aus der Friedenskouferenz vertreten sind, derartige militärische Zwistig- leiten nicht vorkommen dürften. Zu einer Entscheidung über diese Frage kam es indessen nickt, da die Hauptpersonen, w.e Lloyd George und Wilson, mit anderen wichtigen Angelegen- Helten beschäftigt waren. Im Zusammenhang mit der tschechischen Frage trat der Grund- sah des SelbsibestimmungSrechtS in den Vordcrdrund. B c n e S nnterbreitete der Konferenz eine auf der Devölke- rnngsstatislik beruhende Grenzrcgelung, aus der hervorgeht, dah das tschrwoslowasische Gebiet lll Millionen Tschcchvslowaken und 3 Millionen Deutsche enthalten würde. Damit war der Ausschuh im allgemeinen einverstanden, svrach aber seine Meinung da hm au», dah die hier mitbenutzten österreichischen Ltatistilen übet die Bcvolk rungsverteilung unrichtig seien. Als»tese Auf» fassimg bekannt wurde, war Orlanbo sehr erfreut und sagte. er sei überzeugt, bah eine richtige Bevölkerungsstattstik»er«bria- tischen Gebiete einen»tel höheren Prozentsatz zugunsten Italiens aufweisen würde, ali die von Nene« vorgelegte Statistik für die Ischechoslowake». Der Keim zu neuen Unruhen auf üem Halfan. Rumäniens Llu stritt auS der Entente. Lugano, 1. Februar.r»ckten s«, der entschlossen ßege» die rumänisehe Unter- jochung kämpfe. Infolge dieser Borgänge hätten die Rumänen ernen grasten Teil ihrer Bcsatzung»truppen au« U.ng«rrn zurück- gezogen. T-amit hängt vermutlich auch die Meldung von der neuen Mobilmachung der rumänischen Arm« zusammen. Englische Stimmen für einen sofortigen Friedensschluß. Haag, t. Februar.(DU.) Mehrere führende englische Blitter fordern einen iosortigeit Kttedensstbtfist mit Denticktand. Auch ein Pläliiiitftarsticde niit Detttichlaiid wetdr, der.Wci'.minstereden«ich!ust lönne Europa v»r dem Beisinke» in dte Artne de« volichewtsmu« retten. �lmerlkanisch-japanische Unstimmigkeiten. Um die sibirische Bah». Amsterdam, 1. Februar..Time»"»teldet an» Tokio: Da» japanische Blatt.Kekumin" beröfsentlicht den vermutlichen Fnhalt der Uebereinkunst zwischen Japan und Amerika über die sibiri» ische Bahn. Der wichtigste Punkt darin sei. datz Japan von der � eigentlichen Berwaltung der Bahn ausgeschlosien werde, obgleich e» eine der sest» Nationen sei. die an der Kontrolle über sie teilge- 1 nammen hätten. In seinem Kommentar zu diesem Ausschluß schreibt der»Kokunun*, da st der Löwenanteil der Kon- trolle jetzt Amerika zugefall en sei. welche» noch im vorigen Jahre in dcr Uebereinkunst zwischen dem japanischen Sie- sandten in Washington und Lansing die besonderen Interessen Ja- paus in den angrenzenden Gebieten anerkannt habe. Japan habe 70 000 Mann ansgesandt und zehn Millionen Den für Sibirien ausgegeben, und doch müsse e» jetzt den Pljtz räumen und die rühm- lose Nolle eines Wachhundes spielen. Holstbewistenüep tion nach slfrita. Eine französische Brrfüg«ng für Ungarn. Budapest, l. Februar.«!< i*-m f««83«rn,?!«Kle, Mli, Eijrn. Erze und das, N<.S> wir«.am XitiitiLH Hi'itltem, in»erarbeiteter 5-»rm exportiert. Shtc nnt'Ä«re« önncH wir bczafelen, was das JEuälani uns liefert. Mwor tfapieriefe nimmt uns fenfeits unserer Tren- z�n niemand«b. Unser Gotd spielt bei der Riesenmenqe naseret Ssutü keine Rele. Können wir unsere Export- festiskeit niabi»Skderz, Winnen, so swtzcn wir»or dein Zu- sammenbrinh.»beit unser ersLeS und letztes Wort jetzt Unr. Aer fUl, diese« höckkten Gcfc.»t nicht•füfit,»ersiindiqt fifa am»anjfR)t!s;fe. Arbeiter, die st r e i k e n. o h n e j schen, Terror. Ver-zenxiltignna der Mehrlidt durch bine i y r e? e s«»** e r de n'ich i edszerichterr z u u n t e r- � bewaffnete Minderheit das Hei! erwarten. Jedenfalls scheint tv c r r e n und tfcre Otogen dem Urteil der Kautsty beute von uns weniger weit entfernt als von Lefscuttichkeit zu unterbreiten, sind ketnej einam gr»ben Teil seiner feigen Barteisenossin. Innerbold �° � �......... � der Partei der Unobbänglyen rl-ffen die breUesten arund- Cri!«-.sar AirffSaftsleben wieder«esundcn. so müssen sätzlichen.Meinungsverschiedenheiten und man wird wohl erst W>WW»»WPL... zu �«utssys Richtt«ien gestellt hätte. Aber Senn ein Boden für eine progiarnmatische Einigung gesucht wird, 10 wäre mai! hier von ihm sicher nicht woit eiitsernt. Man könnte die Stellungnahme der Unabhängigen zu Kautskys Richtlinien Lewistermaßen zu einem Prüfstein dafür machen, imoicfern es ihnen mit der Einigkeit der Arbeiterklasse ernst ist. Diese Einigkeit fordert nichts anderes als ein klares Bekennt- n i S z ii d c n sozialdemokratischen Grundsätzen, unter Ablehnung aller holschtewlftischen Lehren, die von Put wir mehr«r»eit«i— wir arbeiten heute weniger. Wir w äffen billiger arbeiten— wir arbeiten teuerer. Jeder Albe-tar küff heute eine riesenhafte Perantwor- timg. Er mutz stÄ d-rfeis-n bOvustt werden. Nur Arbeit kavu uuS retten, sonst hieÄ)en wir zusammen! De? V'.IcktckÄ von winterfelüts. S3ÄÄ. t>ti«»•*, zusiindieier Erik trsaheen, hat Äeneral- felbmarsthaS»» n H i» n b o r g»ach münblichem Wartrag drS General»»«« lR« te r fx ld t dessen Allfs«fsung gebilligt, daß er unter den Tttbüllniffen nicht«uf seinem Pesten in Epaa bleiben fenn. Set Stibmwrschel äußerte:.Aiemnnd kenn das Fortgehen dllse» trefflichen vernehmen a3«»neä,»er durch Lauler- leit scincS Siestnl und sei» wärdigeZ Auftreten silist auf unsere haßerfüllieu französischen Gegner zewirkt hat, mehr bedauern alS ich, aber ich kann mich d«S Grundes des General? von Winterfeldt nicht verschließen." sie tzaikündiganG feine« Rücktritts Hot ziveifellaS auf alle Mit' hier an da? Einigen, oder auch an das Auseincindercinigen gehen milsscn, bevor man weitere Probleme der Einigung praktisch in die Hand nehmen kann. Eichhorn I!. ?aS MifzgeschlS dcS„SichcrhcitöchefS" vott Wilhelm?- haben. Au» MlbekmSha�?» wävd belichtet: Der Chef des Sicher- heitswesenS beim Li er-liiat, der tlmibhängige Dorn, krollte psi»int-r Besprechuary mit einem Lcamivnstellvertreter diesem ein Ausweisföemular zeigen, um damit zu bnveiseu, daß die Konrmiruiisten g«gen den Willen des Zler-Ratcs nach Wilstelnishaorn gefamnicn feien. Dabei hatte et aber da» Nnzlück, ein falsches Papier zu überreichen, nus dem zum Srsiauiwn des öcajntca- fteHosrhrelere ersichtlich war, daß es sich um ei» Petent als F h e s des SicherheitSttesenS unter der an ariindeude» kommunistische« Regierung für Herrn Dorn baubette, des von Dorn unterzeichnet war. Bis dahin hatte Dorn abgestritteu, daß et die gllefc.r der Eiafsfnflififlanttffamtoiffion einen starken Eindruck Kommunisteu überhaupt nur kenne. Als or nun sah. was gemacht. Sie werbe« in diesem Sinne berichten und dadurch mehr als bisher die Aufmerksauikeit auf das rixorose Borgehen und die immer neuen Perseioaltigungen feiten» der Frau» z o f c u lenken.... � llautskps Richtl.nien. Entwurf eincs sozieligiischen RktionbprogrnmmS. Liir vercssentlickie» in der Beilage den Entwarf eines sozialistischen Aktiolidprograilims, der von Karl Kautsky verfaßt ist. Man kann natürlich über einen oder den anderen Pun.t verschiedener Meinung! sein, aber vergeblich wird man darin auch nur einen einzigen Satz suchen, den ein Sozialdemo. krat gruuaiätz.ich verwerscn müßte. Es zeigt sich im Gegenteil, daß Kautk.y— es ist ihm vielteicht peinlich, das zu lesen, aber es mutz gesagt werden— in allen grundsätzlichen Zragcil, die seit dem SJ. November den Gegenstand heißer Kämpfe innerhalb der Arbeiterbewegung bildeten, auf dem : er angerichtet hatte, suchte er sich damit herauszureden, daß es em S ch e i n m a n ö v e r sei, um die Kommuniilen im gegebenen Augenblick abzu sasse-n. Taraufhin wurde Dorn verhaftet. Dieser Vorfall ist nur»rnsr der viele» Bsweis« für die intime Zusammengehörigkeit der unabhängige» So- zi a l de m« k r a t i« mit jenen extremen Elementen, die sich bald Kouununijten, oald Spartaktslen, bald Bolschewisteu nenn«» Die Sun.öen öer UnabhöNsigen. Urteil eiiieS„Freihslt"-�!cdaktenrö. In der Zeitschrift»Der Sozialist" führt der frühere Ne- daktenr der„Freiheit". Dr. S. Nestriepke, folgendes ans: Tie Unabhängige Partei trifft sicherlich die Veraninortung. die Zeit zwischen dem S-�ovember und oem Wahltag schlecht g e n u h t zu babe� Ter Dingel an EntschluKkrefi, kljpp und klar mit der Cpariak?�» uppe zu breche», die Unsicherheit ihrer schölten ine r den. 5lailt?'q ist ebern kein Bolschewist grwordm, sondern ein deutscher eogialdemokrat geblieben, d. h. das revolutionäre Temperament vereinigt sich bei ihm mit wissenschaftlichem Denken und einem starken Verantwortungsgefühl geisensiber der A'.beiterklanc. Der Parteitag der llnabhäng'gen isf-nun leider verschoben sagen, daß die Wohle» zur Nationalversammlung bereits m i I einem glänzenden Siege der Soziaidemokratie geendet hätten. Nach diesen Aufrichtigkeiten braucht man wirklich nicht mehr zu fragen, warum Nestriepke aus der Redaktion der „Freiheit", die seitdem ein spartakistisches Hetzblättchen ge- worden ist, ansschied. wir Arbeits?. Wst sind ein r'V gewölflf* yeer Iffic statt;*, straff» Lehnen, r.lf Jöaflcn groß und schwer. � And*n?er Vlut kreist rrhs«, arte Akeer Durch alle Adern dumpf und fch-ser. � Gleich Zügen aus elsetrnen Drücken Dir fch-verflern Caflea aus uns drücken. Astr haben mn ehernen Ktffen dir C-de beschlagen, Doetibrr m?.* nt« fchrl In sicherem Schagen. Mr hoben den stützenden Draht um dle Erde gelegt, Durch den sich das«»et nie der Vl.tz bewegt. DMr i/at-cn den IlKj w d n vrshk orzn ängk. Li!: hei-en Ue größten Derge duechfprcugk. Dir Halen dir el-fc;»urch'chürst uufc durchwühlt. In Stanken oi-rf d» Alter, de» den Dumm bespült. Alir heb«» die JSee« m'stwandrr verbunden, Dir Hab« dir lllclk überwunden. Und d«: Schiff und der xtoße DogÄ fliexen durch Dilst» und Nacht: Wer anbarv vi» wir hat sie euch gemacht? Wen* eeec Seist« zuvor auch«-»edachh linfete sch»tatij-« chZndr heben es doch erst gemacht. Wir haben euch graße fetäste gebaut, Indes saßen»it in chöhl« zusammenzesianl. ??str hnlvn! euch Skraßen, kiensle aebant» Indessen habe« wir am Hungertuch gekouk. Was wellt ihr, wen***fer starker Arm fich nicht mehr regt? Das kreist»! Rad sich nicht mehr bewegt? 3a, w't«r%eiHc,»'t sind doch tle chrntt der Erde. Durch ms! fliizt dle bSclt zu einem neuen—.verde";— Prodomu». vsutsthcs Thsatsr: ,vsn msrffens t:s mMernachts". Georg Kaiser, der vislseitigfte und vielleicht talentier- hfte, aber Sirrum naA nielrf i-er b-seulenbite der jung«» Biidnvn- slürmvr.»rsilkrt in?>«»!!» dasselbe S-bi«ksal wie mansb�r seiner Sit'Mrien: seine minver«,! Eeücke wer« sationen. Turch Kolpvrtageeffekte, Jlrmcicuimalerei hindurch ro�ol es jähe Sprünge von der grotesken Theatcrmache zur Höhe lies- ergreifend gefaßter LebenZprobleme. Der arme Teusel von Bank- kassierer, der Plötzlich aus seiner Alliözlickckeit durch ein Zufalls- erlrbnis hcralisgerissen in rwendem Tempo durch die Stationen des öiroßiwdtlebens gepeitscht wird, soll ein Srmbol des Aufbruchs. der Abvechmlna mit dem kapitalisti'che» Leben deS verrückten Schein« und des bohlen Nichts sein. Die ganze Empörung über deiS Stlaven.dasein im Pferch der Unteren gelli anlläeerisch heraus, die Sehnsucht nach einem Leben in Frerbei! und Schönheit reckt sich wild auf im eitle» Versuch, mit den Mitlein der Oberen— dem geraubten Tel he— die aroßen Ekftaien-u erzwingt> Tie tolle Hetzjaod nach dem Erleben endst im Interna de» Selbstmorde». T» Nicht», die Verübruna einer sckönen nach Abenteuerlichkeit dufteicheo Kundin, wirst die in stamilieni-etulichfeit und Beamtcn» ieeue erstickte Existenz einer braven Kleinstadtseele aus dem Cleike. Der Griff in die Kasse soll den Weg zur Freiheit und Größe er- schließen. Aber was das Geld erzwingen soll, die Genüsse der großen Welt, befriedigen die rasende Gier nvch dem Letzten und Höchsten nicht. Die lockende Abenteuerin ist nur eine besorgte Mutter, die die Flucht mit dem Entgleisten ablehnt. Pallenberg erneuerte in dieser Szene alle die starken Msmrnte, bk er in sei y er Verkörperung des macht- und genuboierigen EmpetWoflers Snroadil zuerst schuf: lieber ich äumen der Phantasie in gewagten Plänen. kriecherische lloterwürsigkeit und brutale Herrischkeit. Räch einem (auf der Bühne) wenig gelungenem Zwischenspiel eine» Monologe» in der Winteriwchi erfolgt die letzte Nuäeinanderscdling und der volle Bruch mit allen bürgeclichen Konvent ignen im Schöße der spießbürgerlichen Familie. Auch hier blieb der Eindruck bloß be- fremdend, statt innerlich zu packen. Ter zweite Teil führt in die Sensationen der Großstadt: Secks- Taaereiwien. Elmmbve separee eine» VergnügungSlokai» und ssbtiest- Uck> Bußbank der Heilsarmee. Ter Trana nach stärkstem Erlrbnis kulminiert in d»r lallen und theatralisch stark wirksam"» Bor- kührnnq de» SechS-Tagerennen», in der der Wahnwitz kapitalistischer Vergnügungsinszenierung Orgien feiert. Ter Sarkasmu» ist hier erschöpfend. Tie Kaiservvmne erwies stch als der letzte Bcchn auf Geschäftstisckiigkeit und Kriecherei. Auf dem Beden aller kauf- bare» Genülle findet der»cm Tinnentaumel gcwckt« Tekraudant immer die ekle Deie. To wird er reis für die tgellsarmee. wo»r die letzie Sensation: die der Selbstenthüllung auskostet und seine bittere Enttäuschung über das Eeld, das nick-ts �sterwolles der- schafft, hinausschreit. Titz Kugel»sllendkt seine Flucht cu» einem Dasein, da» nirgend« ihm Leben.Zwertes bietet. Tir Svrcdvc Kaisers hat den heißen Atem keine» Fieber- tempos: abgerissene Sätze, die alles Vindewerk beiseite werfen. Sie ist durchaus tünstlerisch überbitzt. sie soll peitschen und jähe Impulse aufwirbeln. Ter Erpressivnismu»»ersucht hier eine de- wußte Steigerung aller MiUei. Ta« Neue zeigt sich>m Sturm und Drang de« Werdenden. Das kbav« dvcrickst. Wüste» und ttzrel«» strdt neben TiefgekShltem und Hmßer»eb,item. Aliee im 'ganzen tckeibt Kaiser der Gestalter einer entseelten und saut nid- zerfressenen Welt. Der Schnei nack Seele n>ib Freiheit verhallt i» Oade und Wirrni«— und kein Licht leuchtet an» allem Protest und Hohn in der Fknsterni». vewezle Sgenen entsessehlen sich auch im PuSkkkum. Der Er- folg war kein unbestrittener, die Regie war nicht immer weg- §ür Wen aebekten öle LekleköunxsäWter) Berschwundcue Klciderbestäude. Man schreibt uns: Wenn auch der langersehnte Frieden noch nickt im Lande ist, so sind doch die kriegerischen Maßnahmen > aus e.n Mindestmaß beschränkt. Beileldungsstücke für das Militär werden nur noch in geringem Umfange benötigt. Die Bevölkerung hofft nun schon seit einiger Feit ans«ine Verteilung von Textilwaren durch die llleichjbekleidungSstclle. - dürfte jedach h erin arg getäuscht»erden.«» ist Tatsache, � daß die behö. dllchen und militärischen Texlilwareubciiände seit Beginn der Siepolution in esvrmem Uwiangc gestohlen werden »'der sonstwie„verschwinden". Die Vorräte, von denen die Reichs- beklc.dungsstelle noch vor wenigen Wochen sprechen konnte, sind .' heute auch nicht mehr annähernd vorhanden. Die ' genannte Reichtstelle wird die« ohne weitere» bestätigen. Die Allgemeinheit ist somit aus�das empfindlichste geschädigt tvorden. Aber noch in anderer Form wird die BevZlkerunz zugunsten weniger Firmen ganz erheblich benachteiligt. Die BekleidungSämter bzw. Generalkommando» haben in letzter Zeit bedeutende Aufträge in fertiger Her renkleidung zum Preise von IS0— Z<0 W. für den Anzug an die Herreick!cidcrfabrikcn vergeben; diese drängen sich nach den Aufträgen,»eil wohl ein fetter Verdienst berautspringt. Gefordert werden die Preise aus vrund einer Kalkulation. der ein Beschasfungspreis für Nohslofse zugrunde liegt, wie solcher im fr-ien Verkehr üblich ist. Run sind Kleidersabrikcn, die einen behördlic! er.«ustrag auf Anzüge erhalten haben—■ obne im Besitz de» Rohmaterials zu sein— nachträglich an Beklei- dungkämter mit dem Ersuchen nm Ileberlassunz von Futterstoffen, die knapp sind, herangetreten, haben auch diese Stoffe erhalten. Diese Fabriken sind als« der Vstühe enthoben, sich mit Schwierigkeiten Fultersioffe zu beschaffen,»or allen D«geu aber können .sie sich einen gewaltigen Extraverdienst in die Tasche stecken. Reh- men wir an. daß im freien Berkehr solche Stoffe pro Meier etwa 8 M. kosten, mit welckem Preise kalkuliert ist. so liefern die Bekleidungsämter dieselbe Ware mit 2 Ak. pro Meter. Eine Fabrik also, die zur Erfüllung ihres Auftrag» sich nachträglich 2i10lW Meter Futterstoffe verschafft, hat einen glatten Kulkula- tionSgewinn nur an diesem Maerial von 120 000 CT. Die billigen Bestände der Bekleidnngkämter kommen als» nicht, wie«S dach sein sollte, der Allgemeinheit zugute, sondern nur wenigen Unternehmern, denn diesen füllt eS natürlich nicht ein, nachträglich ihre Forderung für den Anzug um die Differenz Z" ermäßigen. Tie billigen Waren verschwinden und auf dem Markte bleiben die teuren, die dann vielleicht noch einmal der Bevölkerung zukommen werden. Abstellung diese» Ueb-lstande» wäre dringend erwünscht. Dies kann erreicht werden, wenn die BeNeidungsämler bei Abgabe von Stoffen den Berm-ndungszw-ck genau prüfen und stets nur das Interesse der Allgemeinheit im Auze haben. S.andpuiilt sieht, tzer von der sozialdemokratisch«» Partei und polilischen Stellungnahme in wichtigen Fragen, die törichte Po. besonders auch.t!» �sorrvärts" vertteten wurde.__> litik ihrer Fraktion aus dem Rätelongreg, die zum Ausscheiden Das gilt von jkautskys Auffasjuntz des Bcrssältriisses � aus der Negierung führen mußte, dazu ein starkes Becsagcn in der zwischen D e M« kr« i i e und Sozialismus, der Nolle, t Wahlagitation, das sein« Wurzel hatte in den zeriahrcuen ZnstSn.| die er den Äil eilerräten zuweist, den Bedenken, die er gegen � den innerhalb der Partei,— die wenigsten haben sich bei all dem■ ein überstürzte* und dilettantisches Vorgeßen bei der Soziok-! wohl großen Hofsnungen auf das Wahlergebnis hingegeben.... stcrnng äußert. Nanche» ist scharfer gesligt als von Mitalis» Hätte sich bald nach dem 9. November eine proletarische Einheit»-' dern der letzrheitsportei, die deswegen vsn dein verbolfctie- front gebildet, wären dte AnZeinanderfetzungen zwischen den Rick- wikten Teil der Un«bhänsitze»«Knechte des Kapitals" ge- tungen, die furchtbaren Konflikte nicht gewesen, man darf wohl Das RLtfe! eins? fibstimmuna. Zur Vcrsaulmlulig der Äcrliner?!.- nnv S.-NSte. In der Resolution Täiimig. die vom der Vollversamiiiliinq der Grotz-Berliner Arbeiter- und Toldatenräte am letzten Freitag mit 492 gegen 3L2 Stimiiien angenommen wurde, heißt es: Die am 31. Famiar 191V in der Pbilharmon!« tagende von über 200» Teilnehmern besuchte Aerfammlunz»s«. tOL und LOA macht aber erst OlM oder mit den 4 für ungiMg erklärten Stimmen söL. Fehlen mehr als Tausendeinhun- derund sechsundvierzig Stimmen I Sollte der Sieg der Unabhängigen am Ende doch«in bloßer Zufall»sieg gewesen sein? Tie Kohlennot. Di? Belegickolt von Neckstwabauien-Tüd teilt uns mit. tz'.ß sie unfreiwillig feiern muß. wenn mckt ichleis?igsi für AbtoanSpoet der geförderlen Kohie gesorgt aird. Sie verwahrt sich energisch dageiKn, daß»stve Sckuid. tzi« am Wagganmangel liegt, ihr»> die Schuhe geschoben wird. bercilend. so stark si« auch in Cinzelbesten(dem Sech». Tagerennen und der Heilsarmee vorzüglich) durchschlug. Ballenbcra bat!« die Ehren de» Abend». Sein Kasrerer war auf der Höhe de» Zawabil in den niederen Sphären Aber die große Sehnsucht und die Ergriffenheit de» Aufgebrochenen blieb er uns schuldig. Höbnitche Berbilierung war sein und des ganzen Stücke» letzter und tiefster Eindruck._— r. Hamburger Uraufführung. Mexes Pawlawitsth. Wilhelm Speyer».Nevolulio» un r" ist eine starke Kraft von faszinierender Wckkung. Aber Miß» irauen fiichet den Schwelgcriscken nickt entsagung>>oll genug. An» Temperament und fanatiscker Ehrlickkeit will Genossin Lvdia kllexej» entschieden« Bca>ibunz für die gemeinsame giiie- Tacke schüren und schärfen. Aber das preußische Gehe: mratst'chterlein Rosemarie, betuliche, geschmeidige Studenlin der Liebe und llllatbe- matik. wünscht den begünstigten Mann zu bekebren und j« heiraten. Alexej Penvlowitsch verstrickt.sich in seine« Herzen» Trauerspiel« «rch beendet altbacken durch Selbstmord die hartkanlige Krise. Ter Autor macht reckt zeitgemäße Bonwüre und eine von Natur spannend« Stofflichkeit mobil. Speher hat Sinn für große?luf- tritt«, für rabiate» Theater, kitschige Mechanik, für die Schlaglrait cw?a der..Warschauer Zstadelle". Mitunter spricht er sebnlicki von einem besseren Stho». bleibt aber eine Fortsetzung altbewährter Einibläurr. Biertel-Sardou, halber Sudermann. Die Nraussüb'.ung im Hamburger Deutschen Schau- spiel hau» hat Hermann W l a ch mit bebarrlicker Lust am Farnvulieren, an der Präzision, inszeniert. Wlack» Alerej winkle über da» Laue hinau» forciert, in Melancholie. Talendrang, Empfindsnml-it und Ztznismu» mutig und sicher gestaltet. Vanla Sil ton» Ltzdi« war ein« treffliche Berlarvunz, ein ganz freier Seitensprung._ A. S. Notizen. — Vorträge. Im Tchillersaal Eharlottenbnrg beginnen in der ersten Februarwockc zwei neue je fünfstünd'ge Bar- tragSsolaen mit Lichtbildern von Prof. Schubring»nd Fritz Stadl. Pr»f. Schubring spricht über..Da» a l l d e» l i ch e Bildnis" (zuerst am 6. Februar). Fritz Stahl» Schema ist.Feuerbach— ©icklin— Mareen"(zuerst am 4. Februar). — Vortragsabend«. Am S. Febr. veranstaltet Sud- »ig tPCIIner im Beeldovensaal einen Porlragsabend.(..Weise von Liebe und Tod" von R'Ike,„Ta« Li d von der Glocke". GoeihcS Faust II, erste Szene und Balladen und Lyrik»an Goethe. 1— Alfred T a n i e 1 eröffnet seine Heine-Abende am 4. Febr. i.« Meislersaale. — ,1t u n st. In der Galerie C a s p e r(Kf'd 233) ist die neu« k? e m 8 l d e- Lu»stevuiig mit Kollektienen vrn Selm Grunenderg, Herlemam,. Holtz. Michaelsen. Orlik, Paeschffe u. Scherer eröffnet. — Die Staatsbibliothek hält ihren Zeitschriften- und Lesesaal wiader bts 7 Ilhr geöffnet. Die anderen Dienststellen können aber wogen der Kohlenknappheit nur bi» 3 Uhr offen blei- ben.— Tie BücherauSgabe müßte u. T. aber auch nach 3 Whr im Lesesaal«rmöhlicht worden. 3«r LanAsrbzktssrönunF. Die neue Zandsrteittordnung vcrdanll ihre Tntstihnng he« Neichibauern- und Sandarbeiterrat in Verlin. Ivel» cher sich iifenntlich«u8 den Verbänden der ländlichen �lrbeitzcber und Arbeitnehmer lebildet h«i. Die?andarbeitSvrdnung ist auS den zwingenden Zcrderunxen der Zeit heran» geboren und wird in der avulichen Vsrifsentlichung im.Deutschen ZicichSanznger' b»m 30. I»i.u«r 1U9 auttrüMich«l» vorläufize kandarbeitsver- orbnunß bezeichnet. Die Verordnung, welche in denkbar kurzer Zeit herausgebracht werten ist. wir» im richtixen Augenblick verössenilicht. Einerseit» ist unsere krnährung durch den Mangel an Arbeitskräften in der Land» und Forstwirtschaft aus das Echwerste bedreht, andererseits schwillt die Zahl der städtischen Arbeitslosen in lata- ftraphaler Weise an. Die Landwirtschaft hat durch den Ausfall der Krigö�e-angeai!»» und Lusländerarbsit»inen d.'»artiz«n Man- gel an Arbeitskräften, dad sie gut und gerne winde» stcn» eine Millian neuer Arbeiter aufnehnien kann. Die Abneigung der städtischen Arbeiter gegen die Uebernahme von Landarbeit basiert aber in der Hauptsache darauf, dich die b i S- herige Landarbeitsordnung, soweit man überhaupt von einer solchen reden kann, völlig»eraliet und den Zeitsorde- rungen in keiner Weise angepagt war. Die LandarbeitSocrord- nung vom 24. Januar 1008 gibt de« städtischen Arbeiter unbedingt die üiöglichkeit, ländliche Arbeit z u würdige n Tedin- gunzenzu übernehmen und dadurch sich und scinc Mitbürger vor Hunger zu bewahren. Ls wird ihm aber auch ans reinem Eelb'terhaltungStrieb zur Pflicht, die stch bietenden Ar- beitSgilekcnbeit rinn auch schneist enS zu ergreifen. Die Landwirt- scdaft bedarf seiner Araft, die Industrie wird ihm in absehbarer Zeit keine ArbeitSgelepenh'it bieten können, und unsere finanzielle Lage wird die ungeheuere Belastung durch die Arbeitslosen unter- stützung nur noch ganz kurze Zeit ertragen können, obne geradezu katastrophal zusammenzubrechen. Ter Erfolg der Vcrordnuuz wird somit in hoh.m Trade von der Einsicht und der Klugheit der beschäftigungslosen städtischen Llrbeiterschaft abhängen und ihr Perdienst wird eS sein, wenn es noch im Ixhien Augenblick gelingt, den völlige» Zusammenbruch unserer CruahrungSwirtschaft zu»erhinkwrn. Gegen öen Spartakusterror. Vremeu und Tüsseldgrf. Der..Delegrapden-llnion" wird über die Lage in Bremen fol- aendeb g.mdd.t: Die Tpartakisten haben hier die Delephoii- und Telegiap' enieitiinpen darckscknit'en und den ttrgerlichr» Si»»»h- nern bei Todckstrafe do.« Verlassen ihrer Häuser»erboten. Au den Türmen de» TomeS baten die Coartakisten mehrere Maschinen- g. wehre eingebaut. Wie jetzt fcststilt, sind in Bremen mehrere russische V o l s ck' e w i sl e n zur Unlerstützung de» spertakisti- schon Widerstandes tätig. Die stlezierun�Struppen haben gegen die Ciidst idt und den Hafen vk a r i n c g e i ch ü tz e aufgefahren. Wie weiter mitgeteilt wird, ist die Lage in Bremen zur Stunde nach polltommen ungeklärt und man weist nicht recht, ab und zu iv c l ch e m Zeitpunkt die Diviston A-rstenberg mit ihrem E nmarlch in Bremen Ernst machen wird. Es lästl sich alich noch nicht mit Bestimmtheit erkennen, ob die Bremer bewaffnete. Ar- beiiersch'ft schlirstlich doch noch zum W i o e r st a n d schreiten wird. WaS die Haltung deS hiesigen WililärS anbetrifft, so scheint es bsreit» festzustehen, dast die Arbeiterschaft auf dessen Unter- stützung nicht rechnen kann, denn selbst im Bremer»Wacht- batasllon"k da» bisher mit der ge'amten Arbeiierschafl zusammen eine Art»tzlote©aide" gebiloet hat, sind die militärischen Teile einem bewaffneten Widerstand gegen die Division Gerstenberg nicht geneigt, stlach in die S:adt gelangten M.ldungen hat die?ivlsion Eierst'nücrg einige Kilometer hinter Bremen die Bahnlinie Bremen-Hannover durch Ausreisten der Gleise unterbrochen, um gexcn evtl. Ausfälle»uZ Bremen besser gesichert zu sein. Wie bereit» gemeldet,»erhandeln die Eoldatenräte de» 9. AKK. und von Br.iiierhaven mit der ckleichSregicrung. die sie ersuchen, die Akücn oegen Bremen einzustellen. Wie seststeht, steht jedoch hinler diese» So'datenräten keineswegs dg» gesamte Militär, j* nicht einmal ein kleiner Teil. E» banftelt sich dabei lediglich um Militärpersonen, die die Führung an sich gerissen haben und in radikalem Sinne die Politik der Arbelterschaft unterstüden. Die Garnisontcile stehen den radikalen Bestrebungen der kläte ziemlich fern. In den grasten industriellen Werken befindet sich die Arbeiter» uno Beamlenschast in ungestörter Tätigkeit; nur die bewaffneten Arbeiter fehlen. Man erwartet hier im Laufe dcS heutigen Tage» ober noch noch bis zum späten Abend eine Eni» scheidung über die Frage, wa» nun weiter geschehen soll. In Tiisieidor? sind hervorrgeude Bürger von den Spartakisten als Geiseln festgciiommcn worden. Man erwartet hier einen baldigen Angriff auswärtiger BegierungStruppen. Tie Sparta- kiden haben alle iu'enllich n Gebäude, die BahnhosSanlagen und die östlichen Vorstädte in Verteidigungszustand versetzt. Der Einmarsch von Negierungslruppen in Düsseldorf hat. wie die Spariakisten in silugllättern behaupken. die Zustimmung der Qlli- ierten, da Düsseldorf zur neutralen Zone gehört. Eine Trohuni, des S.-Nats. Der vorsstzende de» 9. Armeekorps, Dool, teilt mft: Falls NoSie nicht so'ort die Truppen von Bremen zurückzieht, wird das ganze 8. Armeekorps mobil gemacht und ausserdem die ganze Arbeiterschaft aufgerufen, gegen die Sicgieruug zu ziehen. TU VerhaiidlungSbast» stellt der Rat der BoklSbeaustragten in Bremen folgende neue Richtlinien auf: lAaffenabgabe der Arbeiterschaft an Reziment 7b, Regiment 7S über- nimmt Sicherheit in Bremen. Der Rat der Poll»beauftrasten sorgt für Ruhe und Drdnung und duldet in Bremen keine Regierung»- truppcn(eiserne Divisions. LebenSmiikelschiffe werden nicht behindert, fall» NoSke sein vorhaben aufgibt. Bei der angedrohten Mobilisierung des 9. Armeekorps ist zu bedenken, dast der gröstte Teil der deutschen Armee inzwischen de- viobilisiert ist. Ausgenommen den vorhandenen Soldatenrat dürfte der Mannschaftibeband des 9. Armeekorps kaum viel grösser sein, «Is der de» in die Heimat entlassenen, einst m Berlin stationiert gewesenen 3. Armeekorps. Konstikte zwischen Solüatenräten. Ter �enkrnlsoldntenrat des III. R.-K. gegen Tc la Croix. Gegen die Zuschrift dcS ersten Borsitzenden de? Soldaten- rnts des 3. A.-K., De la Croix, die wir in??r. 56 dei„Vor- wärts" veröftfntiichten. wendet sich der Z e n t r a l- Soldaten- rat des 3. A.-K. in einer Einsendung an uns, in der ausgeführt wird: Im Punkt 1 seiner Feststellungen der Tatsachen behauptet De la Croix, dass der Zentralsoldatenrat deS 3. A.-K. der Regierung in der Spartaku'woche jede Unlerstützung verweigert hätte und dadurch zuliess, daß auf unbewaffnete demonstrierende Kameraden des Generalkommandos in der Leipziger Straß« geschossen wurde. Wahr ist, dass der Z.-S.-Rat de» 8. A.-K. seinem ihm unterstellten S.-R. die Weisung gegeben hatte, daß sich die Regierung nicht an die Truppenteile d fielt, jondeo« an die Dienst- fkv, d«S Generalkommandos S. A.-K. zwecks Hilfe zu wenden habe- Am 8. 1. 16 versuchten eine Anzahl Soldaten und Zivilisten sich der beim Generalkommando lagernden Waisen zu bemächtigen, um st« auf der Strasse zu verwenden. D«S haben wir allerdings unter- bunden. um voreiligen Menschen nicht Gelegenheit zu geben, auf der Strasse Unfug zu treiben. Unserem Standpunkt trat die Dienst- stelle des GenerallomniandoS 3 A.-K. bei. Weiter wird erklärt, daß der Zentralsoldatenrat sich sie- statte, an den Maßnahmen der Regierung Kritik zu üben, daß kr aber aus Grund ihm erteilter Jnforniationcn seine Zustim- mung zu' den Werbungen für den Osten gegeben habe. Ter Zentraliokdatenrat habe allerdings einmal Noske die Her- aabe von Waffen verweigert, die für die Wilmersdorfer Bürgerwehr verwendet werden sollten. Grünöe öer Unbeliebtheit. Einigen Heißspornen zum Nachdenken. In den jüngsten großen Offiziersversammlungen haben einige Redner bittere und entrüstete Klagen geführt über die Mißftimung gegen die Lffizere, die sich jetzt oft:n so heftiger und, wie wir gern zugestehen, gegen den einzelnen oft ung»re«hter Weife Luft macht. Immerhin sollte man auch in Ofnzierskreisen bestrebt sein, sich über die Gründe solcher Mißstimmung klar zu werden. Ein Offizier versetze sich bitte einmal in die Serie eines Soldaten, der wer Jahre bei„Treck- torten" und„�iisslappen" zugebracht bat und dem der Zufall, wie uns, folgende sorgfältig gedruckte Menukorten in die Hand spielt: Hauptauartier Ost. den 1. Oktober 1916. Zweigstelle. Spei wv folg«. Gemüsesuppe Alter Scherrh Gänsebraten— Notkohl— Kartoffeln— Apfelmu» I912?r Graacher 191 ler Cboteau Margauz Kupserberg Kupfer Flammeri Butter und Käse Obst Karsee « Haiiplquartir Ost, den 22. Jukl 1916. Cvcisenfolge. Klare Ochsenschweifsuppe Alter Scherry ISlöer Clüsseraiher 1997cr kbateau Tapiau Poschierte Tier auf Toast mit GanS'ebermuS ISOSer Aackenbeimer Hirschrücken mit jungen Gemüsen uml-zt. Schlossiartosseln und'Cahncntunke Müller Extra Isländisch« Sveise Warme Käseichnitt« IKSer Chateau Haut-Brion Kaffee Jeder billig Tenkende wird zugestehen, daß derartige Schlemmermahlzeiten gegen die oberste Bfl'ckt des Führers verstoßen: den Mannschaften im Entbehren und E r t r a- gen der KriegSmiihsäle ein leuchtendes Beispiel zu geben. Wer freilich denkt:„Wir kommandieren, und die da unten geht das gar nickts an. wie wir leben, die haben zu schweigen und zu gehorchen!", der darf sich nicht wundern, wenn stck der Groll ansammelt und eines Tages ervlosiv Luft macht. Für die jetzigen Nnsschreitünaen spllte das Offiziers- korps zunächst aus den e'genen Reiben die verantwortlich machen, die ihren bohen Rang benutzten, um sich den Stra- patzen des Knegslebcns zu entziehen. Stuöentenverlammlung. Fstir akademische Ttfreiheit. In der neuen Anla di-r Nnrversitäi tagte am gestri-'en Nach« «ft!«a eine skarf besuchte verkammliina der Sind nt-n. Der vor- sitzende Dr. R öS ler gab einen Ilebi�blick über die Entstehung de» Stiid«ntenrat-I und die Parteienbildung. Im Rat sind ver- treten die E« z i a l i st i l ck> e K t u d e n t e n p a r t c i. die Hoch- s ch u I v a r t e i und die Sr»ßseutsche Studentenpartei (rechtSslehend). Der Bericbt de? Studentenrates wurde durch drei Nenner ge- gebe». Herr Beck belpracb die Täti-wit de» NaieZ als Vermitt- lunzSinsianz zwisckien der Stiieent-nschaft und den Behörden sowie dem Rekt»rat. E» seien wehrfacki ernstere Differenzen zwilchen Studenten und den in llniversitätSräumen einquartierten Sol- daten durch den Rat geschlichtet worden. Als da» Mitglied deS RateS Dr. Sack wegen politischer Vorgänge in Haft genommen wurde, habe man seine Freilassung mit Trfola betrieben. Dr. Sack behandelte da» Haukrecht. auf da? die Studenten- schaft sich weitgehenden Ginfluß verschafft habe, die soziale Für- sorge für in Rot geratene Stud-nten und ebenso die zur De- kämpfung der WohnungSnoi ergriffenen Massnahmen. Reichenbach Sozialist Studp-'rt.) trat für die Wieder- zulollung deS wegen journalistischer Betätigung unter einem Vor- wand? durch da» alt« renktionä>'e Evstem au» der Stud-ntenschaft herausgedrängten I» e l ein. Er plädierte ferner für die Ab- fchaffung de» alten, nur unter dem alten Svstem oenkbarea Disziplinarrechtes und forderte nachdrücklich eine neue moderne Hochschulverfafsung, die durch eine in Aussicht genommene verfassungzebende Studentenpersam«. l u n a.zu schaffen sei. Die„AiiSländerfrage' wurde von der TageSorduung abgesetzt. Auf(ine Aussprach« in der unzcheizten Aula verzichtete man. Wo bleiben öle Seefiscke? Zu taufenden von Malen bSrk« man bei der ständig steigenden Knappheit an Lebensmitteln in den letzten Iahren den Schrei nach dem Seefisch als VolkSnahrungSmittel. Woher kommt et z. B., dass in den Weinlokalen und in den besseren Bierrestaurant» oft Pier und fünf versckieden« Arten von Fischen auf den Speisenkarten zu gesckwollenen Preisen ebenso er- h.rktiich sind, wie in den vornehmen Pensionoten in Berlin W., während die Frau de» Arbeiters und des kleinen Beamten vergeblich zum Bochenmarkt läuft oder Fiscbpolonäsen steht, um schliesslich ein paar dürre, ttnderhaladgross« Flundern oder ein paar Stinte zu ergaUern. Durch die heut« politisch noch nicht geregelten Verhältnisse lassen sich nun allerding» jetzt noch nicht so viele Seefisch« auf den Maeki dringen, all Bedarf vorhanden ist. Tie» würde aber auch selbst nach dem bald zu erwartenden FriedenSsckstuss nicht möglich sein, well zunächst die Keine deutsche Hochseefischcreiflotte bei weitem ntcht ausreicht, um auch nur annähernd den Bedarf zu decken. Schon vor dem Kriege war Deutschland gezwungen, feinen Seefischbedarf durch Einfuhr in Höhe von ungefähr 116 Millionen Mark jährlich zu decken, während. das Fangergebnis der deutschen Hochseefischereien selbst sich im Jahre nur auf ungefähr 4» Vtillio- non Mark Pestis, ES mutz deshalb mit alle» rru? zu Geb oft stehenden Mitteln daran gearbeitet werden, dass wir uns in der jo wichtigen Seefisch- Versorgung vom Ausland völlig jrei machen. Um die? zu erreichen, kann ein auf der Grundlage der Soziali- sierung errichtetes Aktienunternehmen gegründet werden, an dem das Reich sowohl wie die Bundesstaaten, die Kommunen, die Kreise der Industriegebieie und ferner die Grossbankcn, die Großindustrie» ellen und Kapiialisien beteiligt sein sollen. Ties neiie Unternehmen soll neben den bestehenden Hvchsee- fischereien, die als solche bleiben sollen, daran mitarbeiten, die De- dürfnisse in der Seesischversorgung zunächst teilweise zu decken. Im Laufe der Jahre wäre dieses Unternehmen dann schliesslich derart auszubauen, dass alle Ansprüche scirens der Bevölkerung zu, friedengestellt werden. Ten grosstapiialistischen Jnteresscnkreiscn der vorhandenen Hochseefischersib« triebe und den damit in Verbindung stehenden Grossisten wie deren Trabanten wird natürlich die Gründung eine» solchen sozialistischen Unternehmen» wenig angenehm sein. Da die erforderlichen Fischdampfer durch die NeichSwerfteu sowohl wie durch Privatg�rften selbst bei der Knappheit der Roh- stoffe bald herbeigeschafft und auch«lle anderen für den Fischsang erforderlichen Hilfsmaterialien in absehbarer Zeil zur Stelle sein könnten, würde da» Unternehmen schon nach Jahressrist mit einer grösseren, neuausgebauten Fifchereislotte arbeiten lönneiu �Lbsnsmlttelunterbsnüung für VÜös Streike?. falsche Nachrichten. Die Nachricht, daß gegenüber wilden Slrcikern und sokcken Arbe lslosen, welch« sich weigern, ihnen nackuewieiene Beschäftigung a»,»neb!nen. eine Verlüizuug der Ledensmmellauon verjügl werbe, ist unzutreffend._ Tie SpartakuSprozesse. Zu den bevorstehenden Prozessen g�gen die Beteiligten dcS Berliner TpartakuS-Ausruhrs senden uns d i e Verteidiger eine Erklärung, in der sie sich über schlechte Be- Handlung der iri Untersuchungshaft befindlichen Airgetiagren be- schweren. Der Regierung ist, wie wir hören, bisher eine derartige Beschwerde� nicht zuzczangen, doch wird sie gewiss überflüssige Hörten nicht billigen und, wo sie»orhanden sein sollten, zu ihrer Abschassung bereit ses». In der Beschwerde wird weiter gesagt, den Verhafteten sei die Behandlung als Kriegsgefangene zugesagt worden, das schliefe ihre Bestrafung auS. In Wirklichkeit bat die Regierung 17 Verteidigern des MosiehauseS. d:e fürchteten, sie würden nach ihrer Ilcbergabe erschossen werden, zugesagt, sie würden wie KriegSgesangene dehandilt, also nicht erschossen w.rden. Die Gefangenen sassten die Sache selber nicht so aus, als ab ihnen k lrassreiheit zuges chert worden sei. denn sie baten, nicht für Plünderungen bestraft zu werden, die von anderen be- gangen worden seien. Partei der Hamsterer. Die„Deutsche Tageszeitung" führt fort» während entrüstete Beschwerde darübcr, dass die Regierung vorhabe, Hamstervorräte in PivathauSbaltungen energischer, als das früher geschah, zu beschlagnahmen. Qic reimt sich die grosse Wut, w.iche da» Agrarierdlatl hierüber äussert, mit seinen früheren Vchauptun- gen zusammen, dass nur die Arbeiter— die„Deutsche Tageszeitung" nannte sie„Schwerrerdiener"— gehamstert hätten, während die von ihr vertretenen konservativen 5u..e schon auS Patriotismus ihr letzte» hergaben und nur von den Rationen lebten? l LeSte Nachrichten. Tie Schuld um Kriege. Paris, 31. Januar. Kammcrsitzung. Aach einer HabaSmekduirg warfen im Lause der Verhandlungen über die industriellen Fragen verschiedene Abgeordnete der Regierung vom Jahre 1914 vor, durch die Zurücknahm« der Truppen an der Grenze bei Ausbruch des Kriege» das krzbeckcn von Briey dem Feinde preis- gegeben zu haben. B i» i a» i, der damals im Ministerrat prii« sidierte, führte in der Kammer mit, dass er sich glücklich schätze, jetzt über diese Dinge reden zu könne». Zunächst sprach Viviani über den strategischen Plan de» französischen VeneralftabeZ, der eine Zurücknahme um 25 Kilometer in» Auge fasste, um die Truppenkangentration zu sichern. Damit hätte man auch zugleich daS krzbecken von Brich aufgeben müssen. Vivi- ani erinnerte unter lebhaftem Beifall an die Anweisungen, die cc damals erlassen hatte, um selbst den Anschein nicht auskommen zu lassen, als ob Frankreich der Angreifer wäre. Er las ein Tele- gramm an den damaligen französischen Botschafter in Berlin, Cambon, vor, in dem eS hcisst, dass die deutsche Regierung die V e r a n t w o r t u n g für den Angriff trage. Wir beabsichtigten, sagte Viviani, für den Fall eine» tlnsächtichcn Ausbruchs der Kala» strophc zu verhindern, dass unS die deutschen Zeitungen etwa di« Verantwortung dafür durch einen Vorfall an der Grenze in die Schuh« schieben könnten. Sodann verloZ Viviani die Befehle de» damaligen KricgSministcrS Messimy an Jofsre, in denen den frcra- zösischen Patrouillen verboten wurde, eine gewisse Linie zu über- schreiten, um die ganze Berantwortuug den Deutschen zu überlassen. Viviani sagte weiter, dass nach der deutschen Kriegserklärung an Frankreich der englische König die französische SUgierung zu ihrer Haltung be glückwünscht habe. Wir brachten, fuhr Viviani fort. daZ größte Opfer für den. Frieden, da» je ein Volk gebracht bat. Wir ließen die Grenzen offen, um unser gute» Recht vor aller Welt zu' bekunden. Das grasse Amerika blieb nicht teilnahmslos. Deutschland habe sich ge- zwunge» gesehen, da» Märchen von den„F I i e g e r n über Nürnberg" aufzutischen, an da»«an selbst in Deutschland nicht ge- glaubt habe. Die AuZsührungen Viviani» wuvden von der Kammer mtt tosendem Beifall aufgenommen. Einstimmig wurde beschlossen, die Rede öffentlich anschlagen zu lassen. Tarisverhandlungen der IndustrieangrsteMen. W. T. B. Die vom verband Berliner Metallindustrieller und van der Arbeitsgemeinschaft der Aieqestcllten-verbände eingesetzte paritätische Kommission bat die im Dezember begomiene und in ihrem ersten Teil zum Abschluss gebrachten Beratungen fortgesetzt. Verhandelt wird zurzeit über die Schaffung eines Tarifvertrages, welcher die Gehalis- und Arbeitsbedingungen der in den Betrieben und Bureaus der Berliner Metallindustrie beschäftigten Angestellten regeln soll. Im Vordergrund stehen die Fragen der Arbeitszeit und der Festsetzung von Mindestgehältern für einzelne Kate- gorien von Angestellten. Um im Interesse der Berliner Industrie möglichst zu dieser Einigung zu kommen, bat die paritätisch« Kommission i» ihrer letzten Sitzung beschlosscn. Unterkommissionen für kaufmännische, technisch« und BetriebSangcftellte zu bikden, welche unter Heran- ziehung von Arbeitgebern und Angestellten aus den einzelnen Fach» gruppen die Frage der Mindestgehälter prüfen und zur Entscbei- dung in der paritätischen Kommission vorbereiten sollen. CS besteht allseitig Uebereinstimmnng darüber, dass die Verhandlungen mög» lichst beschleunigt werden und die später beschlossenen Mindestsätze, soweit sie über die bisherig gezechft« Gehälter hinausgehen, rück- willen*« Kraft erhalten sollen. SeMkMLflÄWMNg Organisation de? Stellenlosen. In?lrfceite»tre:sen wird wohl niemand auf den Gedanken 7om- men, eine besondere Organisation der ArbettSloscn zu gründen. Tie Arbeiter wissen, daß ihre Interessen sowohl als?lrbcitende wie a!Z Arbeitslose von ihrer Gewerkschaft vertreten werden. Aber die Handlungsgehilfen. Ein großer Teil von ihnen stand dem Organisationsgedanken seit je glciclsgiiltig, wenn nicht gar ab- lehnend gegenüber. In diesen Kreisen tonnte deshalb seht, wo überall eine niasscnhasle Arbeilslosigkeit herrscht, der Gedanke einer besonderen Stellenlosenorganisation verwirklicht werden. In Düsseldorf haben einige wohlmeinend? Herren einen Cchichverband der stellenlosen Kauslcute gegründet. Die Hmixtansgabe dieses Ver- bar.oes ist die: Den aus dem Heere zurüllgekehrten kausmannischen Angestellten Stellungen zu verschaffen. Um das möglich zu machen, verlangt der Verband, daß Vehörden und Ihntcrnehmer die wahrend des Krieges im Vureauoienst eingestellten Damen ent- lassen und den Kriegsteilnehmern die Etcllnngen einräumen. Der Düsseldorfer Verband will nun auch in Berkin seine Tätig» keit enlsaltcn. Um seine Ziele zu propageren. hatte er am?onn. abend eine Versammlung der stellenlosen Kauslcutc nach dem .Nheingokd" einberufen, die aber nur schwach besucht war. Es zeigle sich h'er, das; der Düsseldorfer Schichverbpnd in Berlin be- reits eine Konkurrenzarganisatian hat, die im wesentlichen dieselben Aufnaben erfüllen will und sich rühmt, den Anslos; gegeben zu haben zu der vor einigen Tagen erlassenen Verordnung, betreffend die Wicdereinstellung der aus dem Heere entlassenen Angestellten.— Die Vertreter beider Stellenlosenorganisationen betonten, daß sie den Gewerkschaften neutral gegenüberstehen und lediglich die Inter- essen der Stellenlosen vertreten. Da nu-n aber eine Organisation der Stellenlosen ihrer Natur nach mir eine vorübergehende Er» scheinung sein kann— glücklicherweise ist man doch nicht dauernd stellenlos—. so kann man einem der DiS'rlsstonSredner nicht im- reckt geben, der meinte, ans der Organisation der Stellenlosen werde sich schließlich eine neue Handlung? geh! lfenorganisation bll- den. Also ein neue? ZersvlitlerungSclement der gewerkschaftlichen Bewegung der Handelsangestcllten. In einer starklicfuchtcn Versnmnilnng des Transport- arbeiterverliandeS die in der llnionsbranerci, Hascnhcide, tagte, berlchteie Werner über den Stand der Tarisverhandlungen mit der Arbeitsgemein- schnst des deutschen Einzelhandels. Redner verwies in Anbetracht der momentanen Lohnbewegung auf die augenblicklichen schlech- ten Wirtschaft Sverhältnisse. Sodann bearünllete er die Forderun- gen, dir die Angestellten an die Arbeitgeber richteten: l. Ein. führung der allgemeinen achtstündigen Nettoarbeitszeit. 2. Auf- bcsierung der Lebne. Für über>8 Jahre alte männlich? Per- sonen soll ein AnfangSwochenlohn von 60 M., nach einjähriger Tätigkeit 76 M. und nach zweijähriger Tätiakeit den Kochstlohn von 80 M. gezahlt werden Weibliche Angestellte sollen bei gleicher Arbeitsleistung denselben Lohn erhalten. Aushilfsarbnter sollen den Grundlohn und einen Aufschlag von lO Vroz. erhalten, j Wochenseiertage dürfen nicht vom Lohn abgezogen werden. Für � Reinemachefrauen soll ein Grundlohn von M. pro Wocke fest- J gesetzt werben. Jugendliche Arbeiter i'ellen im Alter von l t-l Jahren 20 M.. lüjäbrige 25 M., lllsähr'ge 30 M. und lbjäh- rige 85 M pro Woche erhalten, lleberstunden und Nahtarbeit dürfen nur in dringendsten Fällen vorgenommen werden; des- gleichen Sonn- und FeiewniSarbut. Die Uebtrstnnde wird dann mit dem bestehenden Stundenlohn und einem Aufschlag von L5 Proz. bezahlt. Nachtarbeit hingegen erhält einen Aufschlag von .50 Vroz. Bei Sonn- und Feiertagkarbeit kämen auch nur acht- stiilchige Arbeitszeit in Frage und erhalten die ersten 4 Stunden cuiVt dem Grnndslundenlohn einen Ausschlag von 50 Proz. und -r-r-.yg'wvai«:' a-wrmr« t.tjv.asttrsm. ' die übrigen 100 Proz. Aufschlag. Die Gewährung von Sommer- ferien soll in der Zeit vom 1. Mai bis 15. September erfolgen, und zwar bis zu zweijähriger Beschäftigung t Woche, bis vier Jahre 10 Tage, bis 10 Jahre 2 Wochen und über 10 Jahre drei Wochen mit voller Lobvauszohlnng. Isnler den weiteren Forde- rungen befindet sich auch die auf tstägipe Kündigungsfrist. Für Aukhilfkarbeitcr tritt dieselbe jedoch erst nach sechswöchiger Tätig- keit in Kraft. Tic Arbeitgeber sträuben sich, diesen berechtigten Forderungen nack'ziikommen, indessen haben sick bereits die größten Häuser der Arbeitsgemeinschaft angeschlossen und sind mit den Vertretern de» Verbandes in Unterhandlungen getreten. Dem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Referat folgte eine rege Diskussion. Am Schluß der Versammlung wurde fol- gende Risolulion einstimmig angenommen: Die in der Unionsbrauerei»ersammeltcn Handelsarbeiter anS den Kauf- und Warenhäusern und Spezialgeschäften Groß- Berlins nehmen mit Entrüstung davon Kenntnis, daß der Ar- beitgebervcrband im Einzelhandel die von den Arbeitern gestellten in bescheidenen Grenzen gehaltenen Lohnforderungen als unan- nehmbar bezeichnet. Da? Angebot der Arbeitgeber entspricht in keiner Weise den beutigen Zeitverhältnissen und muß desba'b abgelehnt werden. Die geforderten Lobnsäße von 60, 70 und 80 M. pro Woche sind so minimal, daß die Versammelten an diesen Lohnsätzen festhalten müssen. Die Berhandsleitung und Lohnlommission wird noch- malS beantragt, mit dem Arbeitgeberverband in Verhandlungen zu trelen und bis spätesten? Montag, den 3. Februar, mittags 1 Uhr, den Vertrauensleuten über den Ausgang der Vcrhand- lungen zu berichten._ Nchtuniz, Töpfer! Wegen Umgehung des paritätischen Arbeitsnachweises wird hiermit die Firma Tarl Weber. Berlin-Lichtrrfrlde, Hindcnburg- damm 88, gesperrt. Weber hat zwei Gesellen ohne den Arbeits-' Nachweis eingestellt, dabei einen von auswärts, aus Lehnin, der vor dem Kriege und während des Krieges nicht als Töpfer in Groß-Berlin gi arbeitet hat Darüber zur Rede gestellt, verpflichtete sich Weber den Vertretern der Meister und Gesellen gegenüber, den Töpfer aus Lehnin? der, nebenbei gesagt, Kleinmcistcr sein soll, am Sonnabend, dem 25. Januar zu entlassen und den anderen in Frage konimcndrn Kollegen nicht einzustellen. Die Firma hielt aber ihr Wort n'cht, trotzdem sie genügend Arbeitskräfte vom Ar- beitsnachwei? erbalten kann. Das schon seit langer Zeit an den Tag gelegte Verhalten des Herrn Weber zeugt davon, daß es ihm I weniger an der Umgehung des Arbeitsnachweises liegt, sondern( recht billige und willige Arbeitskräfte zu haben. Die Arbeitsvach, j weise werden von(Gemeinden angehalten, möglichst nach auSwärtZ Arbeitskräfte abzuschieben Herr Weber dagegen zieb! noch welche von auswärts heran. Tie Genieinde Lichwrielde wird den Herrn belehren müssen, was seine Pilicht den heutigen Verhältnissen gegenüber ist. Tie Lohn» und Arbeitsverbältnlsse der' Einnehme» und Kassenbotrn der VersicherungSgiesellschasten sollen durch Korporativ- vertrag einheitlich gergclt weden. Am Montag abend 6 Ubr findet eine NiiSi'prache über den Vertragsev.twurs im Restaurant Wegencr, Sevdrlstr. 30, statt. Die Angestelltenausschüsse der ein- Keinen Gesellschaften werden ersucht, einen Kassenboten von jeder Gesellschaft dortbin zu entsenden. Jede 6!c- scllschaft muß vertreten sein. Legitimation ist mit- zubringen. Di? Braucherleituiig der Einkaisierer und Kassevboten. I. A.: Friedrich Luckow, Berlin N. 113, Carmen-Stzlvastr. 29. größten Strapazen zugemutet. Und so mancher hat denn auch mehr auswthallen als er selbst geglaub!. Haben unsere Militär- deHörden damals,«IS eS galt, so viel Menschen wie möglich für den Kriegsdienst zur Verfügung zu stellen, stch in der Auswahl nicht so engherzig gezeigt, so steht es den Behörden sehr schlecht an, heute bei der Auswahl von Arbeitskräften besondcrS ängft- lich zu sein. In letzterer Beziehung scheint sich die Eisenbahnver- waltung auszuzeichnen. AuS verschiedenen, von Kriegstrilneh- mcrn an uns gerichteten Schreiben geht hervor, daß die von fcn Bahn bestellten Vertrauensärzte eine peinliche Auswahl des füi den Bahndienst bestimmten Menschenmaterials zu treffen scheinen Das wird indessen von Menschen, die jahrelang in vorderste' Lini? Kriegsdienst verübt haben, jetzt aber mit einemmal für uiv tauglich gehalten werden, im Babndienst tätig zu sein, nicbt rech verstanden. Ein L?iähriger. jetzt nach der Heimat entlassene, Mann, der bei den Pionieren gedient und auf den verschiedenei KrieaSschaup ätzen gekämpft hat, glaubte auf die Einstellung frr der Baku rechnen zu können. Er wurde auch angenommen. Ab er jedoch zum Arzt kam. stellte dieser bei der Untersuchung einei Herzfehler fest Der junge Mann war natürlich darüber»er wundert. Jahrelang hat er trotz des vermeintlichen Herzfehler' schwere Pflicht tun müssen und jetzt sollte er den Anforderungci de? Eisenbahiidieiistes nickt gewachsen sein? Der Arzt w!rd siche, nach bcstein Wissen und Gewissen handeln, wir sind jedoch de Meinung, daß die allgemeinen Bcstimmnngen, unter denen dtz Einstellung von Arbeitskrästen für den gewiß nicht leichten Eisen bahndienst erfolgt, etwas liberaler gchandhabt werden möchten (Heizen die Schlicsznnst deS Betriebes wegen Kohlenmangel erhob eine am 1. Februar von zirka 20 Arbeitern besuchte Betriebsversammlung der Deutsche! Waffen, und Munitionsiabriken, Abt. Kugellager schärfsten Protest. Die Versammelben sprachen die Erwartung au? daß die Kohlenstelle Groß-Berlin alle Schritte tun niöge, die Firma die mit genügeird Aufträgen versehen sei, nur 8 Schichten arbeiten zu lassen, so schnell wie'möglich mit Kohlen zu versorgen. Ter Herzfehler. NuS der Textilindustrie. Zwischen dem Deutsckcn Tcrtilarbeitcrvcrband und dci Ortsgrurpe Leipzig der säcksisckcn Textilindustriellen wurde am 29. Januar 1919 fo'gender Vertrag abgeschlossen, der Gültigkeit für alle Leipziger Spinnereien hat. Ab 20. Januar 1919 sollen d'e Slundenlöbne für Arbeiter betraaen im Alter von 14— 16 Jahren: 50— 60 Pf., von 16— 18 Jahren 70—80 Pf., über 18 Jahre 110— 130 Pf. Für erweislick minderlcistungssähige Arbeiter bleibt besondere Vereinbarung der Stundenlöhne— jedoch nickt unter 1 Ml.— oorbchalten. Der dnrckschnitllicke Akkordlohn für Spinner und Sortierer soll 1.65 M. betragen. Die Stundenlöhne für Arbeiterinnen wurden wie folgt festgesetzt: im Alter von 14— 16 Jahren: 56—60 Pf., von 16—18 Jahren: 65—70 Ps., über 18 Jahre: 75— 80 Pf. Neneinlreteiide Arbeiterinnen über 18 Jahre alt erhalten in den ersten 8 Wocken 70 Pf. Stundenlohn. Der Akkordlohn für Arbeiterinnen soll so bcrecknet werden, daß ein TurchscknittS» verdienst von 90 Ps. die Stunde erzielt wird. Alle Arten Zulagen, die während der letzten Zeit gezahlt wur- den. fall-en mit dem Zeitpnnk! der Neuregelung weg. Vorstehendes Abkommen gilt nur bis zur zentralen Regelung der Lohvfrage durck Tarifvertrag nach dem Berliner Ab'ommrn vom 15. November I91>. Alle, die in den verflossenen Jahren Kriegsdienst getan, wissen, Pernnrnu'rtlt-» wt Polin« iftld,«nttar». J>erl!n, fflr den üdnarn tf«l de» daß. je länger der Krieg dauerte, desto weniger bei der Musterung �lmie» wtird saniu, Neukölln, für an«ioen rseodot wiotf«, nerim üieria» mu körperliche Fehler und Beschwerden Rücksicht genommen wurde, und Xa wurden selbit denen, d:e meinten, wirklich frunk zu sein, dtc***—• Hierzu 3 Petlnqen ft-'ssaua rei willige für den Notfall! Das Freiwilligen-Reg. Reinhard Ät'Ä»ul gegebenen Alarm zu stellen, um neuen spartakistischen Unruhen, Putschversuchen gegenüber der Regierung usw. frPiwÜlinpn zu ihren bürgerlichen mit starker Hand sotort begegnen zu können. Nach Wiederherstellung der Ruhe treten diese AivUJl Cl is lUiy CU Berufen zurück. Börger, Arbeiter, Offiziere, Beamte, Studenten! Helft an der Sicherung Berlins! Laßt Euch sofort eintragen in die Liste der Zeitfreiwilligen. Ihr werdet Euren Berufen nur im Alarmfalle entzogen. Es finden sonst nur von Zeit zu Zeit Appelle statt. Persönliche oder schriftliche Meldungen an das Heinliard(Abt. Lüttwitz) Hauptwerbureaus Moabit, Neues Kriminalgerichtsgebäude, Rathenovver Straße 79. mim Während der Gasknappheit: l'ISLVtSplri illS in Dosen, mit Kochvomchtang, Dose r am Drogenlager •«*•••••»••••••••••••••>•*«•«•••••••••••»••#»••••♦•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••*•" SeSdenstoffa ßlusenseide......... Meter 9" Schwarzer Teft..... Meter 15'° Bedr. Schleier Stoffe;� W° P erlsei d e einfarbig, 84 cm breit, Meter Zc*"' Itleisfarstoffffe Sch mierstoff Äf.örk Muster. 8° Weib Punkt-Muli gutsQuaiitn 8" Ba'ist bedruckt in großer Musterauswahl 1 Weib Sch'eierstoftivou-vone) 1-7J vlit kleinen Mustern bestickt......... 13 Gardinen* Beltdecken pamenwäjche ICCfc�stiersErnif»»> erdria«».an»-» Täilf, Ballst und Vclle Belldecka� 2b1u£ aus 7019 und iatisl icheibenschEeserln relchhaStigarAysy/ahl h arbige Elamlne- Kynsllergarnilyren Matten TCPPICilG Vorleger und Läuferstofffe aus Zellsloff-Geweben Garnituren BÄk" Hemden....... 24au Beinkleider....147S 1775 Nachthemden... 295u 43 0 Damenhemd r:£hj££l 36°' 37'« Gntertsillen mitStickvrei-Uin- u.-ißnssta 19� Sckllrisn Veiöe ländelschürzen gastrellt vatist. mit Stickerei und BinsaU.......... O' Tecschürzen weiß.gemtist kslist. m LUck 8'� leeschürzen weis, gemust Satist. Lpitae IL'« Blusenschürzen türkisch gemusterter Latin, einfarbig gepaspelt,.........*4 Jt Nr. 60 ❖ 36. Jahrgang GroßSerün Zum Schutte Berlins! Da? F re i w i I l i g e n. R e gi m e nt R e iu li ari» erlZht rn der Heutigen Nummer einen Aufruf an geinente Freiwillige aller Wafrenguitungcn. dem Regiment aufgegebenen Alarm sich sofort zur Verfügung zu stellen, um neueti Uebergriffen der Spartakusleute. Putschversuchen gegenüber der Ne- gierung usw, sofort energisch begegnen zu können. ES darf wohl ob-ne weiteres erwartet werben, dag diesem Appell statenS der wehr- ?tch.!gcn Männer aller Klasien sofort und allgemein Folge geleistet wird. Es könnte sich für Berlin wieder sehr rächen, wollte die ordnungsliebende Bevölkerung sich in Sicherheit wiegen. D i« Wühlereien der Spartakisten nehmen ihren Fort- gang. Tiefem Elemonter- muß gezeigt werden, daß die ordnung- liebende Bevölkerung Berlins nicht gewillt ist. noch einmal den Schrelkem und Terror emer SpartakuShcrrschaft zu erdulden, und daß dagegen beizeiten wirksam« Eegeirmatznabmen vorbereitet werden. Di« Anwrobung der nur für den Aiarmfall«inzu- berufenden Fraiwill-igen erfolgt auf dem Hauptwerbe- bureau des Frerwilligen�llegimemt Reinhard. Moabit. Neues KriminolgerechtSgebäude. Ralbemraoer Str. 7g, wo persönliche oder schriftliche Meldung erwünscht ist. Natürlich können die Frei- willigen, welche sich nur für den Alarmfall zur Verfügung stellen, ebne Einschränkung ihrem bürgerlichen Berufe nachgehen. Auster gelegentlichen Appells, welche möglichst auf den Sonntagvormittag gelegt werden, ist eine Einberufung dieser Freiwilligen zum mili- tärifcheir Dienst in ruisigen Zeiten nicht becrösichtigr. Im Alarm- falle melden sich die Freiwilligen schnellstens bei den zugewiesenen Meldeplätzen.__ Spartakistcnschwindel. 'Wie rmS mcirfach mitgeteilt wird, versucht der.Rote S o l o a I e n b u n d die Kainpfinlvpe der gegenievoluiionären und anlidemokratisäien Terroristen und ZcilungSräuber, gegen einen Tagelobn von Üb M. Leuie anzuwerben. Es wird dabei behauplet, die Werbung geschehe für die R e g i e r u n g I Man nehme die Schwindler fest und veranlasse ihre Verhaftung I Bon Einbrechern erschossen wurde in der vergangenen N«Kt der pensionierte Sbcrbriesträger H. Pricbe in her Binzstraste b(> zu Jankew. Ter Mann hat auf dem Hinterlande dcS Grundstücks eine S a u b e mit Kleinvicbstallungen. Zur Sicherheit haben die Lau- benbesiher Lärmvorrichtungen nach ihren Wohnungen legen lasten. Als nun in der vergangenen Nacht um SM- Uhr bei Pricbe die Lärmglocke anschlug, stand er auf, ging mit der Unterwohncrin und einem anderen Hausbewohner nach den Lauben und traf dort drei Einbrecher. Man rief sie an, die Verbrecher antworteten je- doch sofort mit den Schußwaffen. Ein Schuß traf Priebe in den rechlen Oberarm, ein zweiter in die Brust. Seine Begleiter blieben unversehrt. Tie Mörder entkamen unerkannt. Priebe starb nach kurzer Zeit unter den Händen eines Arztes. NnfenthaltSprüfnng der Erwerbslosen. VHt Erwerbslosen, die gegenwärtig in Groß-Berlin Erwerb?- losenunterstützung beziehen, haben in der Zeit vom S. bis zum 11. Februar an bei» für sie festgesetzten Zahltage auf ihrer zuständi- gen GeschäitSstelle durch amtliche Bescheinigung, Militärpapiere, Treuerzettel und dergleichen nachzuweiicn entweder, daß sie schon am 1. August 1914 in einer der zur Brotkartengemeinschast Groß. Berlin gehörenden Gemeinden gewohnt haben, oder daß sie hier schon vor Eintritt ihrer Erwerbslosigkeit mit ihren Ehegatten, Eltern oder Rindern in gemeinsamer Wohnung zusammen gelebt haben und noch zusammen leben. Solche Bescheinigungen werden von dem zuständigen Polizeirevier ausgestellt. Oder sie müssen nachweisen, daß sie nach dem Orle, an dem sie vor Ausbruch deS Krieges gewohnt haben, nicht zurückkehren können. Wer in einem Betriebe teilweise ErwcrbSIosenuntcrftützung bezieht, hat den gleichen Nachweis bei seinem Arbeitgeber zu führen. LichtbilvrrvortrSge für Erwerbslose nnv Tlrbekter. Montag: Inituu! für MeeieSluiidc, Gcoigenltr. rj;38. Dr. Bcdrmonn:.Land und Leute von Rumänien'. Realaymnallu!». Siisabclhitr. 57/dS, Obcrmacnleur klldrecht: ,AuS der LebcnSgcichichte deS lAuicS". D i e n S t n g: JnstUut für McercSlunde, Piof De Graebner:.llnlcie heimische Pslanzcnmclt" fb. Unsere Alveuvstanzcn). Im lSymnafim», Wciiimeistecitr, lö, fitl. Bam- fcerger:„Aus NürnberpS gvoßet Zeil". Mittwoch: Institut sür MecrcS» künde A. Fürst:.Der Bau der iperliner Hoch- und Untcrurundbähn'. Im Kymnasium, Weinmeiilerilr. Iö� Pros. Dr. v. Lulchan:.Lozlalantoropologie" Sonntag, 2.5ebnza?1010 (■i.£'q? Auk sterben der slüdtsschen Familien). Realghmnaüiim Eliwbetb- >>it.s!e bl/bti Pros. Dr. W. Penck:.unser Wlfsen von der Erde' lü. Leb! die Erde?)— Segln n regermagig b Uhr. Eintritt lö Ps. für jedermann. Entschuldnngszahlunz auf 5dosten der Kriegsteilnehmer- Von einem Kriegsteilnehmer, der bei der Straßenbahn be- lchästigt ist. wird uriS geschrieben: ,TcS Vaterlandes Tank ist Euch gewiß" riefen uns Kriegsteilnehmern während des Krieges die Zei- lurzen immer und immer wieder zu. Tag dabei vom Bürgertum im großen und ganzen nicht viel zu boffen war. zeigt am besten die liebevolle Rücksichtnahme des Publikums auf die KriegZbeschä- digten bei den Eroß-Bcrlincr Verkehrsmitteln. Aber von unseren reklamiert gcwcscniinGArbeitskoPegcn hatten wir doch etwaS Eni- gegenkommen erwartet. Statt dessen stimmten die technischen.An» gestellten der Großen Berliner Straßenbahn einem Schiedssprüche de? EinigungSamic! zu, der aller Gcreckstigkeit Hohn spricht. Die Direktion hatte für die KriegStcilnebmer eine EntfchuldungS- summe von 300000 Mark ausgeworfen. Jetzt kommen unsere lieben reklamiert gewesenen Arbeitskollegen und verlangen, wir sollen die unS bewilligten 3 000 0 0 Mark mit ihnen teilen. Mit gelinden Worten ausgedrückt, einen krasteren EgoiS- muS gibt eS wohl laum. Wir, d.e wir 4 Jahr« draußen gelegen haben und täglich 00 Pf. erhielten, sollen jetzt dies« EntschuldungS- summ« mit denen teilen, die heimgeblieben und bester versorgt waren, als wir. EtwaS mehr Entgcgenlommcn hätten wir sicherlich von den Taheimgcbliebenen verdient. Sozialdemokratische Beamte und Ansiestellte der Gr« rneinden Eroh-Verlins. hatlon gestern im Berliner Stadthaus oine Versammlung im der st« über Organisationsfragen berieten. Der Dernncr Stadtsekretär Hermann legte im soinem Referat dar, daß zur Erveichung einer wirksamen Agitation ein weiterer Ausbau des VcrtvaunömännershsdemS nötig sei. Ein« besondere Versimigung zu schaffen, wollte er nicht emvfehlen. iveU sie den Anschein einer Absonderung der Beamten usw. erwecken könnte. Di« gegebene Organisation, der sich die sazialdenvokratischen Beamten und An- gestellten anzuschließen halbem, sei selbstverständlich der sozia>Idem» lvatische Wahlvcreim. In der Diskussion wurde die Hoffnung auS- gesprochen, daß nach dcn überall bevorstehenden Gemeinde- wählen, die ein« starke Mehrheit für die S o z i a l d e m o- k r a t i e ergeben werden, für die Gemein devenwaltungen und hier- mit auch für ibre Beamten und Angestellten oine neue Zeit an- brechen wirh. Die Redner erklärten sich fast ausnahmslos gegen eine befonidere Bereinigung und sür daS Vertrauensmann e r s y st e m. Mit den Vorarboiten zu besten Ausbau wurde sofort begonnen. Die Versammlung brachte eine beträchtliche Zahl Meldungen zum Eintritt in die Sozialdemokratisch«.Partei. Eine Unverschämtheit leisten sich gewisse Lehrkräfte an Groß- Berliner Schulen, die noch immer, trotz des ausdrücklichen Verbots des Ministeriums, den Fragebogen über den Religionsunitervicht durch die SchüRr an die Eltern schicken. Der Gipfel aber ist im Margarctenlyzeum in der Jsflandstraße erreicht worden, wo die Lehrerin der C-dk.-Klasse die Kinder den Fragebogen gewisser» maßen als Aufgabe schreiben ließ. Eine Mutter, die von Herzen froh ist, daß der schändliche Gewissenszwang zum RcligionZunter- richt aufhört, schreibt umS:.Meine Klein« bat mich unter Tränen, den Schein mit Ja auszufüllen, damit sie bei der Lehrerin nicht in Ungnade falle!.. Die Verteilung der gedruckten Fragebogen ist verboten, jetzt müssen die Kinder die Fragen auch noch schreiben. Wir verlangen di« soforlige Einleitung des Dienststrafverfahrens gegen Lehrkräfte, die die ihnen anvertrauten Kinder zur klerikalen Agitation zu mißbrauchen gcwisscniloS genug sindl Hamstcrsnchc? Einig« Abendblätter meldeten,«S würde nun i& den.glaubwürdig" denunzierten Haushaltungen nach Lebens- mittein gesucht werden und waS über 1— 2 Pfund und 6 Eier hinausgehe, auf die Rationen für die nächsten 10 Wochen angerechnet, darüber hinaus aber beschlagnahmt werden. Die Geschäftsstelle deS Deutschen Städtctage? teilt mit. daß bei einer Umfrage sich eine Menge GroWadtverwaltungen sich gegen solche Maßnahmen au?» gesprochen haben, weil dabei nichts herauskomme und nur große Beunruhigung erzeugt werde. In Frankfurt a. M., wo man damit anfing, wollte auch der A.» und E.-Rat denn nichts mehr von einer Weitcrverfolgung des Gedankens wissen. Die Kohlenversvrsceng der VelruchrungSwerke ist nach wie vor außerordentlich ungünstig, sie hat ein« weitere Verschlechterung er- fahren. Wenn die nächsten Tage nicht wesentlich bessere Zufuhren bringen, so besteht die Notwendigkeit, durch abermalige ein» schneidende Maßnahmen einem alsbaldigen Zusam- menbruch der Gas- und E'.ektrizitälsvorsorgung vorzubeugen. Aenderung der LlefernngSbedingungen sür Eleltrizitüt. Di; Städtischen Elektrizitätswerke Berlin geben im Anzeigenteil die bon den Gemeindebehörden Berlin beschlossene Aenderung der . Lieferungsbedingungen bekannt. Die neuer. Vorfchrüen irrten j mit den für den Monat Januar 1919 auSjnstellsnden Rechnungen ' in Äiaft. Zur Einschränkung deS Stros?enhanbclS nahm eine Versamm- lung deS Deutschen HiindiervrrbandeS Stellung. Der Reier.nt Ctoitlo gab zu. daß Auswüchse bestehen, hauptsächlich das Glücks- spiel, aber es gehe nicht an, dost eine nach Tausenden zählende VerufSaruppe eristenzlos o.macht werde, weil unsaubere Elemente in der Wcinmeistcrstraste ihr Unwesen treiben. In einer cinsiim- mig gefaßten Entschließung werden die Auswüchse auf da? schärfste verurteilt. Die Verfügung des Berliner Polizeipräsidium vom 24. d. M. sei ganz besonder? hart, weil hiernach jeder, auch mit Ausweis und Gewerbeschein versehene Händler feslgcnom- men werden kann. Es wird erwartet, daß die Auswüchse beseitigt werden, ohne jedoch den schlecht und recht um seine Existenz ringen- den Slraßenhänd-Ier zu schädigen. Tie verletzenden Artikel, in der .Berliner Morgerrpost" weisen die Anwesenden als gemeine Unter- stellung zurück.__ Llchtunsi, Sokdatenräte des Gardekorsts! Der militäri'che Ausschuß dcZ VolluigSralS Grost-Berlin bat durch den Soldaienral beim Gcnerallonnnando Garde alte Soldatenräte deSGardelorps telegropäisch zu Moniaa, den 3. Februar, vannitiagS 10 Ubr, nach dem VlenarsiyiingSiaal deS HerrenbauseS fLeipziger Siraße) eingeladen. Auf jl' 500 Mann Nopsilärke ist ein Delegierier zu enisendcn. Die Einladung?- lelegramme gelten als Aueweis und rS ist darauf zum Zweck der Kontrolle die Kvpisiärke anznaeben. Tagesordnung: l. Wühl eines KorpssoldatenralS. 2. Wabl von zwei Delegierten zur ReichS- konferenz am 4. Februar. L. DiSkuiston. Zum Nachlastpfkeger für Rosa Luxenckmrz, ohee roxt«® tu Venn Beschluß deS AmtS-rerichlS Berlin-Tempelhos heißt, für..die angeblich verstorbene Frau Dr. Rosa Luxemburg in Südeude" ist der frühere Justizminifter, Rechtsanwalt Dr. Kurt Rosenfeld, bestellt worden. Ein Großfeuer, da» am Sonnabend abend in einer Kohlen- anzünderfabrik im Norden von Berlin, Müllerstraße 138 e, aus dem Wcdding angeblich durch Entzündung von f.uergcfährlichen Pr»- dukten entstand, verursachte dort eine gewisse Aufregung und viel Arbeit für die Feuerwehr. Als d!« Webr an der Brandstelle an- kam, standen auf dem 2. Hofe das Erdgeschoß im Seitenflügel mit dem ersten Geschoß sclcon in Flammen. Diese hatten an den Vor- räten und der Einrichiung so reiche Nahrung gefunden, dnß eS anfänglich schwer hielt, dem Feuer Einhalt zu tun. Es gelang schließlich, den gefährlichen Brand einzudämmen. Die Flammen waren mächtig am Haus« emporgelodert und hüllen zweifellos die angrenzenden Gebäude ergriffen, wenn die Wehr nicht mit allen Kräften gelöscht hätte. Der Schaden soll bedeutend sein. Falsche WirtöhanSpatronillen. ES ist in letzter Zeit öfter Miß- brauch mit- der rot-schwarzcn Armbinde— dem Abzeichen der Re- pnblikanischen Ech'.itztrnppe— getrieben worden. Namentlich Wirtt-hauSpatrouillen haben sich dieses Abzeichens bedient. Dir Re- ' publikanische Cchutziruppe sendet grundsätzlich nur Wirtshaus- Patrouillen aus, wenn sie dcn Befehl hierzu von der Kommandantur erhält. Bisher ist ein solcher Befehl nicht gegeben worden. Wenn also WirtSbauSpatrouilleii mit roWchwarzer Vmde angetrossi ,i werden, so ist es zweckmäßig, sich von der Rechtmäßigkeit der AitS- weise zu überzeugen und gegebenenfalls d.e Patrouille zuvückzu- weisen oder sogar festnehmen zu lassen. Eine Dheatervorstelliing veranstaliet am Gonnkaq. den IS. Febrnor, nochmstwg« 3 llfir, im Zcotrolth-ater. Kommandantenstrah-, der Aeretn Arbisteriilgend Grost-Berlin. Zur Aufführmiz gelongl:.DI- Erziehung zur Ehe" von O. E. Horlleben. Einlastlarten zum Preise von:Ut. 1.75 sind im IligendscO etorint. Liudcnslr. 114. bei den Ve.trmicnsleuien der I igcnd, iowie in nochsikbenden VerstiusSsiellen zu hoben: Buchhandlung Vmwäris, LiNdenstr. BorwörlSspedilionen WilhelwSlovencr Str. 44, Ackerstr. l7t. Lnustder Platz 14/ lö, Ptüllerftr. L4a, Wrcijcichazencr Str. K2: Horsch. Engeluser 1»._ Berliner Lebensmittel. * Doi Päckchen® fl st fl o(f für Februar kann erst vom 5. Februar ab durch die Drogenbandlungen bezogen werden.— Auineldesrtjt siie Kassec-Ersatz von hrnie bis 6. Februar. 5c o I s aus die«Ibichn tle l-S der KokSkarte. *1 Stine Nlensthenkinö. Von Martin Andersen Nexä. Sören Mann war ein halsstarriger Bursche! wemr er erst einmal etwas in seinem draiecksizen Kopf hatte, war es nicht wieder hinauszuklopfen. Er äußerte nichts, ging nur mit einer Miene umher, die so viel besagte wie: Ja, man muß sich wohl hüten, niit Weibern in Zank zu kommen! Maren war sich nicht im Unklaren über seine Absicht. Nun, wenn er sie nur wenigstens für sich behielt. Da guälte sich �as Mädel, trank Petrolelim und aß grüne Seife wie eine Werrückte, weil sie gehört hatte, daß daS gut für innere Krankheiten sein sollte. Es fehlte bloß, daß sie zum Schaden noch den Spott haben sollte— vom eigenen Bater. In dieser Zeit hielt«r sich am liebsten außerhalb des Hauses Rif, und Maren hatte nichts dagegen, dann ärgert« er-sich wenigsten» nicht über sie beide. War er nicht auf See. so schlenderte er auf dem Acker umher und machte sich irgend etwas zu tun, oder er saß oben auf der Schwatzbank der Männer auf der hohen Düne, von wo man jedes Segel- boot beobachten konnte, dos den Sund vorließ oder einlief. Meistens hatte er dort seine Nuhe: ging es aber Sörine allzu sÄlirm, so kam Marin gerannt— ganz elend anzusehen in ihrem mülterlsiben Kummer— und bettelte ihn an, doch ja mit dem Mädcken nach der Hauptstadt zu fahren und sie untersuckxm zu lassen, ehe eS zu spät sei. Dann kam es leicht vor, dnß er ans der Haut fuhr und— ohne sich darum zu kümmern, daß jeder es hören konnte— rief:„Der Teufel soll dich holen, alte Scharteke— hast selber acht Kinder ge- kriegt und kannst nicht ,eh«m. was dem Mädchen fehlt." Gleich darauf bersute er eS, denn ganz.konnte er ja darrnn Hans und Heim nicht en-lbehren. und sobald er den Fuß zur Tür hine'nsetzte, ging der Lärm los. Aber es war nicht anSzuhalt-en: cr mußte Luft hoben, wenn er von all dem Weibergewäich nicht ganz zum Idioten werden sollte. Mochte es sich verhalten, wie eS wollte, er war in der rechlen Stimmung dazu, sich auf die oberste Düne zu stellen und leine An- ststaniing über das Dorf hin auszurufen, bloß um die Haiden 3Se f>?(iute unterzukriegen. EineL TageS. als er drüben auf dem Trockenplätze saß und an den Netzen arbeitete, kam Maren im Unterrock die Tun« hinab geeilt.»Nun mußt du doch nach dam Doktor schicken," sagte sie,„>demi sonst krepiert uns die Dirn. Sie ivehklogt ganz gottsjämmerlich." Sören, der selber einen Laut oben crnS der Hütte aufgefangen hatte, fuhr vor Wut aus der Haut und warf einen kleinen Stein nach ihr.„Plagt dich denn der Teufel ganz und gar. oder bist du auch taub geworden, daß du nicht hören kannst, was der Laut da zu bedeuten bat?" schrie er.„Willst du machen, daß du zur Madam hinüberkonrmst— und zwar ein bißchen hurtig, sonst werd' ich dir Beine machen." Als Maren ihn anfstelsten sah, machte sie kehrt imd lief nach.Hause. Söven zuckte ckstit den Achseln und ging selber die Madam holen. Dann wanderte er den ganzen Noch- m'ttag vor der Hütte umher, ohne hineinzugehen, und gegen abend suchte er das Wirtshaus auf. Er setzte selten seinen Fuß an diesen Orts daS konnte er sich nicht leisten, wenn Hans und Heim zuteil werden sollte, was ihnen zukam. Er dielt den Türgriff ganz ungewohnt in der zitternden Hand, öffnete mit emem Ruck und stand mit einem vieldeutigen Ausdruck in der Türe. „Run kam die Geschwulst doch auS dem Tier." sagte er, jämmerlich perwogen. Und diesen Satz wiederholte er den ganzen Abend, bi» er nach Hause stolperte. Maren erwartete ihn draußen ans der Düne: als sie sah, in welcher Verfassung er lvar, broch sie in Tränen aus.„Nun kam die Geschwulst doch--" d.-gann et, mit e'ner Miene, die vall grimmen Hohnes sein sollte, schwieg aber plötzlich. Marens Tränen griffen ihm so wunderlich ans Herz, tief unter allem anderen; er mußte sie um den Hals fassen und mitoeinen. D e beiden Sffien setzten fkh in die Dünsn imd hielten einar-der iwiseßt, während sie sich ausweinten Es war schon mancherlei Böse» auf.den Weg des neuen WesMi? gefallen; nun fielen die ersteu Tränen. Als sie nach Hause gekonrmen waren, sich mit Mutter und Kind beschäftigt hatten und nun in dem großen Doppel- bett lagen, suchte Maren nach Gören? Hand. So war sie immer in den jungen Ta?en«iiigeschlasen, und jetzt war eS, »ls ob etwas von der Süße der jungen Tage wieder!n ihr erwacht i»i— war nun d«< plötzliche Auftauchen de» Lwbes- kinde? schuld daran, ober wsran es liegen mochte. ..Vielleicht wirst du jetzt zugeben, daß da» Mädel«in Kind kriegen sollte?" sagte Sören, gerade während sie im Begriff waren einzuschlofel „Ja, das sollte st« ja." sagt« Maran.�„Aber ich kann doch nicht richtig verstehen--- denn Männer--" „Ach, halt den Mimd mit dem Blödsinn," sagte Sören. Und dann schliefen sie. � So mußte Maren sich denn endlich ergeben.„iCbschsn" — wie Sören sagte—„es doch reckst gut fein kann, daß sie eines schönen Tages kämmt und behauptet, es wäre doch eine Geschwulst gewesen. Denn Weiber kann kein Teufel über- zeugen." Ra, Maren war zu klng zn lengnen, waS selbst mn Blinder mit Hilfe seines Stockes sehen konnte; und es Ir-ac um so leichter für sie, die bittere Wahrheit zu erkennen, als trotz den unschuldweißen Tränen und heiligen Versicherung«: des Mädchens doch ein Mann mit im Spiel und er obendrein ein Hüfnerssohn war. Es war der Sohn vom Sandhof, dsr» jenige, mit dem Sörine aus der Stadt heimgefohren war � weit sie Furcht vor- dem finstern Wald gehabt hatte.„Du hast das Mädel wahrhaftig auf eine schöne Art von deN Vagabunden befreit," sagte Sören und schielte nach dem Neu- geborenen hmuber. „Was schwatzest du da für Zeug? Ein Hüfnerssohn ist doch wohl immer besser ais ein Vagabund,""entgegnete Maren stvlz. So behielt st? dennoch recht; hatte sie nicht immer gesagt, daß Sörine«Ä-nas Vornelnues an sich habe? Es war Fräuleinblnt in dem Mädchen! . Eines Tage? mußte Sören den guten Anzug anzish«« und zum Srmdhos gehen. „Ja, seht mal, nu hat d'e Dirn dach ein Kleines ge- kriegt, �'sogte er und steuerte gerade aus»i« Sache lo». „So, hat sie das!" sagte der Sohn vom Sandhof, der zu- sammen mit seinem Bater auf der Dreschbiri« stand und auS- gedrosckieneZ Stroh schüttelte.„Ja. das ist dann wohl sol" „Ja, aber sie sagt doch, du wärst der Vater dazu." „So, das sagt sie. Kann sie's denn auch beweisen?" „Sie kann einen Eid darauf leisten, dni kann[ifc Und da ist es wähl das beste, du heiratest die Kröte." Der Sandhofsihn lochte hell aus. „Also du lachst, dnl" Sören Mann ergnfs eine Heu- gabel und Ging auf den Burschen zur. der hinter die Dresch- Maschine zurückwich. Er war graiuveiß gewordeil. tLorts. folgt.) »oi! drm«renzschntz CW, AbteNiinq 8 sWestPreufte«) IN ritt Ijiet mit her SlulittUung emeä gcmiichlcn Dilnchcmenls beaiislragt. labacbend sür die Ausnahme Ist die Vcvordi im« der Reichsregierunq v»m 6. Januar. Meldungen Im Werbedureau WUmeridors, SRifolSburäer Platz 8 : Dlenttag. den 4. Februar, abend« 7 Nhr, bei Schirw, Erariolienftr. 7/8: Bersanimlung. Etellungnahmc zu den Etadtverordnetenwakleii. U. Abteilung. Mitgliederversammiuna am Monlag abend 7 Ubr in der Aula de» stall'Ncal�GpmnafiuinZ, Lüßowstraße P4b. Wichi'ge Tagesordnung, u. a. Ausstellung der Kandidaten zur Tladwer- ordnete, iveriammiung. liS. Abteilung. Morgen Montag abend: Versammlung wegen der Gemeindewadien bei Friolich, Musiauer Slr. 1. IE. Abteilung: Mittwoch, den 6. Februar, abend» 7V, Uhr: Ver, sammiung m der Aul» der i>. Pstichlsortblldungiichulc, Langestr. 81. Die brvorstehinden Komnniiialwahlcn. Reierent:«enoffc Paul Vit sin. 17. Abtriiung. Morgen vormittag w Ubr: V e r i a m m I u n g in der Schur- Aula Hohenlohestr. II. Tiellungnahme zur Tiadloerordneten- wähl, L?. Abteilung: Montao, den 8. Februar, Mbend««V, Uhr: Ber. sammiung in der Aul- der Scmeindeichul'e, Ruppiner Straße 48. itl. Abteilung. Moi gcn«orm-ttag lv Uhr ln der Schul< Aula Ablcustraße: Aersammlung. Slellungnahme zur Eladtvei ordneten- wähl, 43. Abteilung. Dienstag, 4, Februar, abend» 7 Uhr, Aula Lesstng. u«fium, Pontstr. l»,.Versammlung. 4«. Abteilung. Morgen nochnsttiag 2 U h rt Versammlung In der Aula Anlonstr. S»,4l, Ecke Ruheplatzsttoß«. Wilwer»dorf. Der Soelhe- Abend findet heute abend 7 Ubr in der Lbencorschule am Hiiidenburgparl slutt, Karlen zu 50 Ps, im Vorvertaus im Parieibureau, Uhlaudstr, S8/VS, bi» 1 Uhr nachmittag», oder zu 7b?I, an der Ab-ndlaffe. Karlshorst. Am Montag, adenb» 7 Uhr: Mitalieberversammlung im »Bürger dciin', Bes, Schall. Trcilowallee, gegenüber dem Koulumoerern. Tagcsordi ung: Die airmeinderatswahlen und Ausstellung der Kandidaten. Alle»BorwSrlt'.Leser sind tiiigeiaden. Lichtenberg. Montag, dm Z, Februar, abend» 7 Uhr: Funktionär- s i tz u n g de, Slöber, Jungstr. 29. Friedenau. Monlag. den S. Februar, abend» 7 Uhr, im Lokal .Hovcnzollcrn'. Handjei ystr,«4(oberer Saal): Mitgliederversamm. l u n g. Ausstellung der Kandidaten zur«emeindewabl. Dag Jugendheim LN. SS, Lindexstr, 3, ist von heute. Sonnffag, ab wieder von b Uhr ab gcössnet, Dienstag» und Freitag» v.r 7 Uhr ab. Die Iugendpenosien muffen da» Mitsliedsbuch bezw. die He!mau»wei»karte bei sich haben, um Zutritt zu erlangen. ivlaricndors. M»rg-n Montag, abend» 7V, Uhr, bei Niedbrodt, Tbausserstr. L»Z: Mitgliederversammlung. Ausstellung der Kandidaten ftir die Gemeindeoerlretung, MstglledSbuch legitimiert, Mariendorf- Küdenbe. Am Stontag. abend» 7 Ubr, In Herold» Fcsisälen, Sdausse', stt. A!»: M i t g l i e d c r o e> s a m m i u» g de» Kadt« verein», Tagrsordnuiig: Die Wahlen zur Siemeindeoerttetung und Auf- stellung de, Kandidaien. Zutritt nur gegen Mstgliedkduch oder vrriltung »er Ausuahmebescheiniglmg. Durnverei« Fichte. l. Februar wieder Dienstag» Di« 10 Männer-Abtellung turnt vom und Freitag» von ll— lg, tv, Lehrlwii»- Ab- testung Montag» und Donnertlag« von»— im» DchSI r-Ai, eilung DienSt ,g» und Freitag» von ll—» in»er Turnhalle Pelartturzer Str. 4. Säst« willkommen. Mürttsch. Vorträge. Am Mittwoch, abend» 8'/, Uhr. wird OZkar Bolle im Saale des Kuustgewerbemuieum». Prinz-Ardvechlstruße 7a. die schönsten Landschaslen der Xeumart und.»orausaehcnd, die Beriidhllen der märlischen Schweiz und da» Schla ,dtla> schildern. llU prächtige?,r»l»ii»cr m natürlichen Farben werden die malerischr FrüolingSwaildeülnz illustrieren. Karlen iJauuarlaiten in Bericchnurig) bei?t We>i,eim, Bote u. Aoil, m den belanirten Buchhandlungen und an der Abcndlaffe. Sriefkasten üer K'eüaktdon. Armut. Wenden Sie sich an den Magistrat, MilitSrbnroa». Klofter- firaße S8,—?. F. I. Rein, 2, Ja, Z, An die»orgosetzl«»stnöbat oade, 29. V. J. Sie können fich brichwerd-stchrend an de» Toldaienral de» Bataillon», eventuell an densenigen de» ttieneralkommanb»« wenden CkEMS ON V/ERDER- SCHER MARK T Damen-Strümpfe rclns WoUä, In schwarz, o oul verskfirkk... pssr H. f Hot, weift, schwarz und-i ledertarbla..«.. Paar M i>J Herren-Socken Mako hell........ Paar M. Z.75 Eaumw., schwarz. Paar M. 3.75 Pel�gefillterie MSolel m. 4QO m. Ö50 m. VQO Mäntel aus Sealbisam, AstmcHein, Breitschwanz in großer Auswahl Damen-Mäntel Dameri-Kostüme aus Well« aus Wolle M. 175 ZZ5 395 H 150 2.75 390 Damen Handschnhe Trikot reine Wolle, nur stt q qo larb®.......... Paar M. O 8chwed!schle«ärr In hellen q o<=. Farben» 3Knopl.. Paar M. O i Herren- Handschuhe Trikot reine Wolle, nur 1 o-vt In laibig....... Paar H. iU PEZ GÄRMTURM: Wkkelkaninkragen Md Maß je M. 69. BaikankaSze, Facksform M. 98, passender Mtfi M. 168 Ofuttdicr rnetaliarbciter»Ocrband Berwaltnagoftelle Berlin. 8« starben Karl Glitte Arbeiter, Spandau, Rauener Str. U>, «m 28. Januar. Die Becrbiaung findet am Montag, den». b. tSL, vornitttag» lO»/» Uhr,»»» der Leichenhalle des Span- dauer Seni-inbe�riedhof«, Zn den ltisseln, au» statt; Karl König WM«,«iditerfclt*, Hiadcndurgdamm 59a j«a 99. Sauuac. Sie Beerbiaung findat I am Montag, den 3. b. Dt, nachmittag»*/» Uhr,»on I der Leichenhalle de» Part- ! Frledhoses w llichterselb» I au- statt; 198/5 ZUMöm. Kranss! Mechault-r, «Srlcher Straß« 40 I am W. Januar. Die Beerdigung findet am I Dienotag, dm 4. b. M,, I nachmittag» 4 Uhr.»on der Leichenhalle de. neuen Ja- ts«.Kirchh.st», H-rmann. j raß-, lm« statt i Karl Weidner Dreher. Wieseuftr. 17 cm 29. F-nuar. Die Singsch-rmrg finde« am Montag, den». b. M., !»ormittaa« 10J, Uhr, hn Krematorium»ertchtstroß« statt. Rege BeteMgung wtrd s ermartet. AkaoAreottk«. Ez starben: I Amanda Danelakj Arbeiterin, Staltger Str. 79, [ am 18. Dezember 1918; Bruno Graw Schlosser, Eharlottrnburg, Krumme Str. 12 \ am 10. Januar; Karl Hennig Schlosser,(Braunste. 29 I am 8. Januar; Paul Herold Weleur, Neukölln, München«» Str. 81 am 28. Januar; Wlldolm Pattig Dreher, Nazarettzttrch- str«he tl am 27. Januar; Rodelf Starke »«her. Weißense«, VMoriuaftr. 98, am U. Januar. Ehre ihrem Bndenben! vw 0r»»o«rn,al»ung stckdaliä».ciihoarap!,,. Ztelnilrutek untl vttw Beruf». Mitglledtchaft Berlin. Den Mltgiledern geben wir hlerburch betonni, das; unser, Kollege, der Tles- druck-Retoucheur Lrlod lange »« 28. Januar im Alter »on 81 Jahre» an Lungen» «ntzgudung nach silnstägl» aer Kr»»khc!i»daurr»er» sterben lft. «ir»erden ihm rw! ehrende» Andenken be-\ »ahrcn. 189/1»■ Die 1 erdlgung findet brüte Sonntag, nach, mi;.'. 8» SUl)c, »on der Leichendalle de» «emeinde- Friedhof, in Beihensee, RilSestraße.»u» statt. Um rege Beteiligung ersucht Dt« verwoltnng. VcrbZncl Ser Sali- uitll> Schanftwlrl» Sruttlbi. Zehlftelle Berti». Den Nachricht, Mtlaliedeen zur' bah der Kollege Erich Wolf! «teseuftr. 18».»eglok 2. »» 84. Zanuer gestorben ist. «hoe seinem»»denke» I Die Boerdigun» Ind-t am Montag, St» t Fror,. nachmittag, 2»/, Uhch»on der Balle te, St. Paulo- Klrchyos» i» Pivhensee au« statt. 74/1 l u« rege Betriktgung NX I sucht DI« Sri»*ttt*aUi.v»f.[ HB Allen Freunden und Be- kannten die traurige Nach- richt, daß mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, der Tapezierer Franz Gest am 24. Januar sauft ent- schlafen ist. Sm Namen ber Hinter. r— liebeneu ioeab 2Bi». p«»N»e vesl geb. stranio nedft Töchter. Dt« Einäscherung hat«us Wunsch de» Berssorbenen in aller Still» stattgesunden. Am Donneretag, 8«, Januar,«erstarb unser lieber «ater und»roßoater, der Tischler Ilggb Adolf SchSaberg in 74, llebenotahre. jwmm« nairnc. Benklgung: Dienotag, 4. Februar, 2 Uhr,«an der lekchenhalle de» Reintcken. dorfer Semelndefriedhos», Kumboldtstraße. ' V.ft.-1 i RKirbeiliConjs- 1 �ekridliroZ ße-hstj »eschästofielle: k>' 89, kchluwaider St?.4 ll. ' Tel.:«ordcu 10 787. Unser Mitglied Herr Karl Welte* vi-senstr. 17. ist»eostorben. Einäscherung: Montag. den 8. Gebr.«orrn. 10 /»Ahr, Unser Mitglied Herr Engen Stange Strelsundrr Str. 41 ist»erstorben. Einäscherung: Montag,> den 9. Febr� nachm. 1 Uhr. s Unser Mitglied Frau Berta ßntzke Au, buser Str. 56 «erstorven. Einllscherung: Dienotag, i ,en 4. Gedr, oorm. lOV» Uhr.! ist ve «in den 4. Geb Unser Mitglteb Herr Mldelm Wegner j Reu« Höchste.« ist B erstorben. 396/16! Einäscherung: Dienotag. I den 4. Febr., mittag« 1! Uhr llremator. Gerichtstr,«7 SS I Nachruf. Au» dem Feld« zurück- {etehrt, mu» ich allen reunden und Bekannte» i« traurige Rachticht mit- teilen, daß mein lieber Bruder, der Blerabzieher Martm Wagner Mit tilibende« Alter von 39 Jahren am 80, Oktober in Frankreich an Herzschlags?) gestarbc» ist; che- malige Kamerad-,, vom Fuß-Art.-Batl. 47, 2 Bat!,- Munitionokolonne, die mir »allere Angaben iid-r seinen Tod ma» n kännen, werden herzlichUo«nim gebeten, *. ta.gH.c, Welzens», Sharl«i«»ndurg» Str.»7, Zn liektm Sä'merz Des» Bruder Granz. J9S82/4 ver Vorstand. »»ritsa-nnz. i Ftir die bcrzliche Teilnahme dran Aegrobn!» meiner geliebten frau lege hiermit allen, besoMu» den Herren»irott»«»« und dem Aerion.ti der«am» heegnchsten Ariadn« Dank. staut la mrinen HOSb e�plch��arrotteitbucg, «I» Opfer krioge» starb de»»eil.> «« 28. Jan. imTiei-hazetett zu Schiede- Hausen unser iieder herzen». guter Sohn und Bruder »*«»> im 28.»edeuajedre. »>., Beerdigung findet «m 4. Gebsnar, nachmchtegs 3 Uhr, aui dem«»rntson- Friedbof in»er Hchsen- hrtbe fi-tt.«kd In tiefster Trauer Hmrma»» Zvegsuknecht nebst Frau und Sohn. Neichenberger Str. 66. SptzialarxtS:?:i Sjfphtlii, Uaut-, roft(s«kts-,l Spezialarzt Ur. mach. Haaubd, IV!-Ä>Gisb»r«„»ftte Orfolnc dri Nnnoen-, OTcgen.,»tiWen-, beegleiden, isteeuma, Sicht, Adervtriaieung. Sdbm»4u«z>M>��, stautleiden: BarkFcch!», Schuppenstechte,(»imit SüfSnaav- linbun, Zranenleieen usw. Pros». Ü grab Pehandl. tv— l handlungariinme. MW RStzjge Kurpreise. 8psÄ»wrLt vr.«Sit. Usekevttk SptOCbal. Il-l, M/,-7, Syphilis.' Harn u. straueni.. Blutum.' Schnelle, sich, scHmanl. Hell « ne Berufstldr. Teilzahlung. med. st er, Uarn-, Ss .FrguealeidrD.Brie- kraakc.BImiiattrsheauag.B- handl. sieh., sriiacrsl. u. ohne Heruktsi#.Teil». Up Uaaeaa. Fradrieiislr.lJ! 4-8.(Sonn täos IB-I Uhr.) Ca»*Tai:it*il(* Vr.«ad.es!smsN briadrievstr. Ol 92, a.«. Uoro- theenstr Sypdliis,ltaut.ltarn, «oarhiiedis-, stroooairidan, c»»d.u.9«l,«>-sa»-bur»o. Sul N, nrasthcnle. K»rr.8«handlj. ohne Berufsstdrune. Tolle Harn u. Blutuntersuch, tpr.. stund. 1H, 5 9- Sonntogo 10-1. und 4—7»«»rennte BeHondiungari__ Geschlechtskranke «erlangen im eigenen Interesse, um fiist«or mindorwertiaen Heilperiahren zu schllhen.«eine auiAätenden Broichfiren tlver Seschlechlakoankheste»(Tripper, spnfbige Haenietden, Sophttt», SiuMntersuchuugen uito.), wirtung»»»ge und mernooll« H«4l- »erfahren in»erschtpsteuem Kupert. Prei» t sau»Wart» 1.26 91.); ebenso in den«orechstuuben erhllitlich.«eitere miinbilche Auatuust kosten!»». UBt* Sgeziiiarzt Hr. med. Karl Eeisksrdt, Berlin, Potsdamer Str. 117, an d. Ltltzowstr. Sprechstunden:>/,I9— 9 mittag« und'/,l»»dend». Sonntag» 1,11—1.__ Behandlaoe»ash d. neues: witscnsehadtlich. Mr.hods« ohne(NrutsmSrung. Haut-, glasen-, Frauealsiäen Quecksiia.,a Sin-pr tc>, Blut-, Urlnuntarsuchungon Aufkl Brnsch. hl«. X dlsk. ver««»,. M. 1.60 iNachn.). Spezialarzt Dr. med Hsllaender, BQRLIN W t, Lcipauter>«r. IN. Farns» Zcntr. 9371. j HAMhUXä. Col*an*doa 26 Tg Sieh ll-l. 5 7. n1'', SKezialavzt Dr.»ed. f. Bant-, Haru-, F rauccic'drn Snipariau■ K»««" Blntm'.tark. ÄchnaSt? vtkrs«>aj»»«»uited. Kraufistlt. d. charn-rg»»« ebne herusr-lirx. k. tt üi nies in ilMri«:- K: tat&e»eil autWt. d. I jruÄJtirg. Ne'lMnsiah. 12 Sprachst.: ll-l. 8?,«»nnt. 11� kSnaan»uon oh' e Oporatlnn u. ohne llcruk. s»6innz gehestt varde». Nur»ers6n!.B«handl. Spraehsihnden nur Sanmags *»n 18— I Uhr.>61/0« Br. med. Allart l eohs, Ars», Berlin V/ 36. Potsdiwer Strafle löZ, Suche Piaits. Asoer, Ftenoburaer Strahl l. *»L: Roabst 78U.» Syphilis|«ig«• haudluisc nash H. neues! ki" kill K Spezial-Arzt Br. Mcsitl. f. Batst-, lihra.tt. OMch'Htrti- lAldoa, speziell vor a im», hart* nllctl.« Autchfisat, Man««!- sciawllthe. dag. Syehllis eape. Heilmethode»«ri». m.»alraraao- iura». Oluluneeosuch. im»rtien «. filte,!. Kur�Znstitnl„Itsoa". Aar llSZNkidZ? Ztf. K-IS. 6 de gtnianstrahe. Behanblungag. A-I, 4-9. Sonnt. 9-1. Für»am.(«parate»dum-. ZurSeksekehrt 1ÄB5 Kraft uraek�ebe] Adol�li Aligen lliigenoagt Crttnienftpcche'20*. Spezialarzt Dr. med. Hatdicke Haut-, Har i-, Geaehltahtal-, B'utuntersuc.g- rriajrichsir. 173-1 5 lan d. Mohranstral». Unltrgrdft.). llrl,6-7, Stg. 11-1 SW bah.«chneh gahnbitch, mbaSSfi hchm«»!«»»hn« Beehwttkr h»«eW«ktskrankii., geheime ktaui, klorn. t-rnoenletston, schvllebe. Ss-prodtoße MetHsd Norn- und st.iuiuntersucdung, fiiiilvÄr. Hl«.,. Spr. I(>— 1 u. 6— ch SomiU-b— 1. 1 1 Ich haha meine Tätigkeit wieder aufgonummen. Or. 1. Sschs, ICBnlscrfitzor Str. 89. I. Arzt Ihr orthopädische Chirurgie, Heilgymnastik und Ms sn«, Röntgenlabora- lorium. 12—1. 9— 6, Spezialarzt hc alle«eichiechtalrankh.. SoPhii..Zmpotrnz grauen- -lben. Harn-,«lutunterl.. Ohrlich-Halo-Nuren. Schnell-Istchere. schmerzlose Aehanbluna»hne Baouk»- st»»Mm. S liier,.«»kBga. MSMgos chanorae. Sanlütsfat ßr. Ifier, rirdrichsir. ISS, 11. CEinn. >1— I u.6— 7. Sonnt. II— 1. ? A »06, nsch A»«Sn Nied«»gelassen. »»»ech stund«,»öchm, I>r. Eertt all kiouläuder. Halohsa«, Zzoch..zo»»»r.-«t.l8I>. ZurRck"' B/4» PrefessorDr.BiHlil, AI»xiiBd er iilepL__ ÖT ffiiylkiarsck Spezialarzt für Haxi-a.BMfkileatiisIridan. «ottbuser Damm 12 a• Eprechstunben: 19-11, 4—5, Sonntag» 16—11._ fWHcHroK Br.OttoMeidtoa Spezi a arzif.Haut-ii. Hrnsikh. Lötzowste*. 7 2 lt/§ (frfihcr Königair.*/57). 12-2» 4�. Pe nßjir. LDtz. 4973. i" Ii Will in i— i mmn i ra mn■nrr' p| Dr. Wegschelder's j ■ rustloe u. T ro|»kan j nach Orislnai-Vors-lirid I geren fluncn und Lungen- 1 friden in stak- ten zu D s und 4 Mk. BIofoKtan. Apotkaka Berlin. Leipzigar Str. 74. Dönhoftptati.• bo«a,«»> „�"JaBswtbB ied Haulausschi., flasht. rtSiKiuc*,, bes. ti«,(«£i;atl., Kraiäpfabtm der streuen ■«aisti. in Or gmald sca 4 16 7 5»«rhähheh in am „Elatoo e» Ipoihei.«' Berlin SW 1. LeipitSM •trat» 4(n-- AnnahmöstcUe Ihr tuL* Flamme- LSZttttWL- Kaotaaloau BornttMigr. Bfierdigaagsiiifilliil Th. Staiorflck. Haupigaschäft Ziegeatr. 2. Nähe Bht. stniorich« raSe — Tai. Kordon-15.— I. Zwtla«ci chä.T: Kant-rtr. 86 b Tai. Wiiaolai ODS. i Zw igfese S<: BrunBaneU-uBe ISS Tai. Norde« i»8. Kein» Verehszaklttag. II' Äfi® LttüMfisliiiea. KaaPKRsfali jfUMkbiwg, Baach u. an- >ech»»:t, Sommersprosse», er, mirciner Tein». «»««ASS» »rg, Suarezstr�Z. nah» Sophie- EhacL-PL>/>-S U, S-mUrid-ll. doo Zriiwdrzcn i>> stdltan and Bein„n»er en »phaaU a. dauarud baseKigt d. mainer fiiS-ßäi"[121�61 Aul Wunsch Maten'eiu- Mug,», aaah im Zelluloid. nflrefiivaagnnted, uiritr», bSkl 5 tarier ,-«o uoi Horn ha wL SohobcranK, SabsSraonkcI, einluflosoBi«) J'rosffiulbe usw. t-Bll-Ütii-SraiJigcn-Mfktrn Ncut WTnIerie'dlsr. 46, Laden. AbUm*. apnrialaeschält mit elg. Werkstatt.— Broschüre gratis.— AerzUicb as�loih BERLIN C Sfxtndauer Str. 16 Cff gründet 1815 BERLIN C Konic/Str. 11-14 Samen. Meiölmg Kietözrftsjss R Z xrsuer 5toZ mi\ Falten-< � OCK und Gürtelver/ierung. O*-/. Rock »chwi TZ od. blaue* Cbeviot*7 m. Failcn u. 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Kaien oder die tebleudea kttuf- tndnnlechce KeonUilssc au erggnjM sawi»«ne vonre-f f- U«ie Allgvineinliitsung sich aneMtdnen. kiern d e SeI!]essti9K.-Mestiede„!(us;lDu Ausfiilirlr'ne.Mwke Bruschilre heasda'de. &£l«rhi.'Id ♦ Pdtsdem. Posilach 184, VddfldmMa CojSsniole ftte£ei|«tce, j itiidcr im»» t gitfenl AsLiz sSeii Wgg 1 t»c'«smuei- Zhdiewee. neM-uti-JhtWosee, i»opr- dteuve utw. u. AUtjewse». I trr»eisMeU«dMa�Ken j irdSs�SEi-, säwTw■•*. | impsi/mö**(twwle 4t, 1 tewMMaauc Ks�aMdmc. I dt«rM>Mi*. n4.aa mik IrfmMp«*.«f9L».«Mfaur- 1 u. HtmiaSsataAMÄsadtc. | hkMntiumt er. VWMtleltr l,H« ttn Zw tteZtÄf Esist ? VotwÄriastrehenden und S findern «ich jdiie VOnckicnst- ih5:j:!«hk«ii0H! Pttritrii S e «Unsr k>tt nlo�c Zu- urinsrvr A&ifkialrujis; und Aisrrjfuß� g«|WBtten »•r kctiürc. 1 ML* F. Frrfmann 1 C«»., Wn. �W. Il.Kdnif grÄ:zcrSt.7i JjvfifeBl-T<nk fdCli. Scdisak i&RLIh• 112. Rigaer Str. 71-73« •Bipftsklt. sute preiswerte Mfibci. KinrichiUMgcn in jed« r PrcisiaRe. 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Cremir unk Sl�kred.emie iji. SiciaUseiKtina 11. MetcUiizai S.vö. GlthrsliiL Äeterekichtikunxen k>7. Sieieii dzenu Mriclanaidst 2,». Der Kupsresthniteb lv. Dir Wils rn» ftirkettun« 16. Die%.unipeti unk JrurrsariKen 4, Die fionftnittion biT Vage 14. Der mob. ZnfUEattiir mit Medellbnnd»,30. Der Susterieimt'.gstnsielleieur 10. Die Vnrmwasserantagen 2,7«. Die Heiiuyg-unlagen kM. Der ülempner>6 u. 34. Die Pledekmieflungen 4,40. Der Dsuilrmpner und Ded.deder 2,70. Legirr. und tilthtnsl 10. Der Mtiichttienknu 44,—. PrllA. iKotgfbtt f. Dtasdiinrnbeurt>0M. Si«>»4�0. Dir s»l«fdt»nmru-mem» 8. B-r» richhtngaiiint IC. Dir Aesserritkec unk Surkmrn U4ä. Die»••nirkincn 21, IS. Sie Ditmasiurbiiteu 3.40. Die Jnkumisnsmeltrni 9,40. Die Celmotthincn 9,90. Die HZInk» irnskmeschinen lO�ik. Die«echani! i,7«. Psekern«»«aetzksabritatiaa 0. Der Maschinist>0. Dar tnokeene»tuunaemantrur mit M»kz»,«tk 13,75. 9er««kerne cheijer und Kcssclwtiiiir, »Ü«»kellikiutk>7,3».«ektekkttOtepMut, 42.75. Die xieditijhdi in Hau» unk DeWerke 2,70. teufakm der«ekkraiechnii 2,29. ätietor. Wicht- unk iteefionlagen 4. Slrtr. Giert�Mmani-zen 2,4». ' Die>nn!entei»gre»i>ie 4. Te!e»h»n.«ik M«n«lenle»ni 9F2. v«n«»ierlNit» «en Denan»»» Staute« 7,26. Der£ttuikritd,HK 4 Der DenisLkrer 2. Dt>» 2i>nnmerht>nk»r>( 27 LG Der KchMneentann 2.7«. Die Hoisienfint.etsn«! k. Zintmermantt» 21,4«. Dedisatetnieaelung?» 8. DachschiiNingen S. Der 9el|k«u 2,7«.»ntnuermmtnesgeüche 423. Die Bau- unk Autzheldet IS. Der Hei». keucht an 5.»er echnüchitiakerechuer 2,70. Die«uuslekii 12. PaulVns,triI«iim«>ekre 16.. Kesiigkeitaiehre unk Dlekii»K. Stnt biiijtmer Treapm i0,70. Dem steinerner Treppen 1«. Dnu eiset ner Treppen I«. Der Kuastsi�m 1». Kali, lernenl unk Dip« 6. Drr PntHaisur unk Gipser 14. Der«ilklerenot unö»aragieler 5,25. Sftrcjjo unk Tctrnjzeineseii 7�i. Die (ttegtlsakttfetien 17�3. Afetfiaemmkid-itiniakeHMion 12,65. gakritation». Terrsarkstajse 12,25. Der pMÄtsche»schier»er Pchreiaer 1», Der Lanklischiet 10. Die Tisahletsdatle 14. nnk da« SÄrewterSM»--««! Zd.l», Die Tischiemecrtstau 7�5. Der»t«ke»iischler 2, Der Akkrllischin Ii.», Diiniieri.«W»»i in m«ke-n.«»ii 12.«inseaste inek. Akdel I«. liilkruische u. gatische Jhnmeamlkei 1«. Skuaaewne«dtlejeaanintr 88.«Beim- u.«peiseßemmec 22. Kleaeaatiehtntngaeinrichkungen 28,6«. All». «ettikete m»«. Vekntenitne 36,40. Mak. lileiu» unk»ieimekei 10. Mek. Daettischierei t«,Z5. AtM. Dauantchlmarkeatrn 2».5«.«!»». Hauakiirrn>0. Stob. Türen u. Tore 11 Der Dauclaser 8. Nidelnausterkucher M u. 27. Ralhslalian de« Schreiner« 2L0. Dir«rtrnnuiaz ker'Stilart»» 6,4«. linaieaimiegen 4,10. Helglchletsen,-keiseat.»palieren 8,70 Mab. Drechiierarkeiten 12, R»k. Hawkilkiaauerarl riien 1«. Sie üaukiitgerri 4. Die Jakriia»«» ker Ziakmen u. v- k- Insten 7K. Der«trstniacher 14. Da« Aiecrn kr« Heize« 4. Der Vagensakrilant 15. Der P»ag«n3«chrtt u. sein Plan«,2k. See chraieataernkau, mn RIodeMaank 2«. Der Auiemakil- matar 12. Dec Cehler 12,7«. Da»«ailierl.aittaarrt 25�0. Der Anremodll» u. kuftichtriattler TM. Dar Palsterrr 11. Der makeene Tapeiierer unk Deiaaalrur 12,70. Dir««mir kra Taap-iia-» 14. Der limmerkrtarateear O.?». Der Deiaraiian«. und«sukeaamalrr 7. Durkan. he.vtuoatie 2. Habt. u.'Karniarmaierri UM.«en-,rt»a>i»t» 6,7». Stak. HackschViftrn 2.7«.»in» sacht S'ittnvr.fe etii« 16,76. Verla, an für f irtitsu'chi Jiter 12. Ma kerne Piatap unk üteNaaue» Ichtijlen 9. Zechnd bat»eimalerra 2.70. Jiet4ch eisten 11 SarjaRen» taaik»laawalarri 9. laaEiartunft 2,70. Der Sieinma« 2,7«. Da« DunBieran 1,7». Dar Raamar 2,75. Siek, Dl ab- keaalstaane 2 u. 8 in ltd>5.«aakkaatwiaimschrisaan 2,75.»raltsaainichajiten 5 tu 6 Dar«aisen- fcker XI. Makaene«tifanfakaUaetan 12.•*!» ststke unk Mekstassa TM. DestMirrhinst 4 it. 6,2». DaaavneaeilaMtan 34.2« SrMinailt|U»H 22.75. Eloeiesakrstaiti'n 15,75.|uifrtt'akralaaian 26,42. ««iamiakaaechner 1,4». Dia Jtst» u. Peatenwaene 2.«ainderestunz unk sttlerartrsdfart 14,», I|1»'akidalian unk«ansbarai!»»« 4. Dar S Sucher 10. Dar Paikarechnar 1,4». Kat unk «Rßi. SJiinaaeletichar 8. fakettinneu k. Pars6n!eri-»«ren 4 lala»»». Eakalfaka4«*tt 12. glltraucnfakaabatian 2 Da»»eischeraaauerke 11. Die Dieisii waren» unk ShirfifakrHatiau S. Da« tttdandm 34. Tel. friuknai IC, 7«. Die Alewchrkaret 12. Stergnt» u. Sireid aorn» jai'iaatiarti 2,7*. Die«»mnerai 4. ADekan der«aiatniastm 4. Die Cdlidiltrrt 12,75 Wach, »ekerei 10,15. Pa*iersakritaiiau 82, Da««eile>,e«erde 2, Mod, Rekersakrisalian 8,70. Der «eakar II HerfteOung de» lechgarrn kedet« 2. Die Oierlekerlakrilatirn 11 Die Aiiibekieiduna«. innst>4. Di« Zu!tkna.bahtnft iHerreni>4M, Die kuichneekelunst(Danintl 16. Zestrduch der Dauiaatschn«4»ec»i UM. Sie KiirschneriNnst 12,70. Da« ROrlm der 5 and»euren 12. Dir»tii» mddterknatst 2. Die chttchkanaiaeiunst II.»er Duchkinker 12. Der«lamkrnder 10,70. leKrkuch der 9n«ft 12. Der Piouafaraekau 109». Die M»k.»rgal 2,70. Da« chattnanium 4,7«. Der ppah. ßanüler 72M.»rovaa Sali» u.«»ZsPaasenkuch 15. Die Ditierei Li.SS Si«. u. laste »iillcheksen 2M. Hiarme«Rhstaeisen 4A0,«aislspeisen 2,«, li-nkitaeairasesale 3,35. O t» h e S. Ztachoud, lS.U5, Praiaainmachekuch 4, Die SukkingLlche 4. Der Henkwetier ei»«austiuinil 7,15, Der dahitkerechner 2. Nechenhelsac 8,9». 7iit istnitak 8,52 Dan!» unk Pirfauoaefin 5.25, Auchteichnen!». Hankelalehee 2. Zeichens'sule 2.50. Neaei o.»,10. Sdnitt 11 Puch ker Sr»» studnugen U. Jaiirkuch ker Sttflcne 5,4». testrknch»»« eunb.r>i»!!chusi iuuerichijpNiche Aink» u.«elozenke) 15 Pcherkanietzee I0Fi. Pjl t-�aaka>ua»»e 10.20. tciemn.iir'eo»» i <»«»». Pa4.iak»I»tzre 10.94. 7>'Iie-rittch! 5. chan>:rcha.r;ncht 2. si,».',. n.««aekßafllßeiou», 0,70. I Tou»4N4aach» 12. Ä,sa«inchl hM.•aaMn'anli»,»». 12,1«. Die D.awa.,» Ib. Die Paken- tnciieiariatta t.90. iliut.-djüchar dkcink mm 7,78. IM» chemisch» techniiche D»«a»»e»u Hankeie» arsital» 5 5a. lost Iteiern»nch 1«»»« atnkoce Such, schzeeir«e« naiime ktea« üt«tt kezieisin»e» L. Saiiwnn»ch>7t»,,Pa!lajaduchiiat>dIutig. ller i.r 5. st. Ii, D.aakenar Sila se tat/. koua- und iSitrhaiag«. ätn hermann fincte IE: b»» v a r.. Srh�nwnldc n*t.87, jOierkc r aijiruuer«! TITcTcT Jch bin die bfJaiuue Magiier;Lampe die Qhnc Bcffcnc Orcnnt (3ch levjci-jts- scbaW an derKeffc gebogen wird-l Für 2p Mk. bin ich ji;u haben. ftchreibsn pie rnjir üX% /�ÄJXred ICrau« ( Dcrlin. O 55 Xluippchncr-Ä r 6 �armdnium mit BfMoevuetdk «ukaianeSutantannl«' r spiei- bet,«50,—, Saianha«B räun» 965— ,DarentsjarmaaW,m 345—, Harmonium-Spieiavparat mit 747 Noten«5, senant. speien» iahlunts). Decrer S C-o� >»itarlo«;t.J6ti, P»taa!r>erLij.GL Damenhüte ®t«S» an» AieinaeiCtauf {wo'.tUniprafen. 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Zt/sUhr: Frühhngs Erwachen. 7 Unr: der Slttfi des Apostels Paulus. Montag TV, Uh': Der Sohn. Kle'nos Soltausptelhau» Fasanen-tr. I. Po l S. 7>/z.: Die Büchse der Panrfora. MöntS'l 7'.! Unr: Die Buchse ,, Unr; Sonaten-Abend Joseph Alexander Schwarz 'feiLpii - ***¥&£& WVS» JSSyt T. DircKtion: 5iegDsrf Goiascnmtdf Oes*SvafiiäQÄTe MSm ciEer Zeiten Schuster (Kiavierj(Cello) Rachmaninoff: Son. O-MoII Debursy:«onfz. erslenMale)iBeethoven: Son. Q Moll, op. 5 Nr. 2. _ Karten 6, 5. 4, 3. 2 M._ Pullharmonie. Freitag, 7. Februar, 7'/, Uhr: Lieder» und Arien-Abend Claire UX Lieder von Schubert, Brahma, Llsrt. Jensen; Arien v. Puccini u. Mozart:.Per questa beila mano"(Contiabaß olo: Leberecht Ooedekc). Am Klavier Otto Boke.|_ Karfn», h,' M. OAKte verfödT und inszeniert von Robert Reinert Die Handlung spielt in Europa- Indien- China Ehrenkcrten haben keine GCUIgkelt. Bcethu vensaal« Sonnabend, 8. Februar, 8 Uhr; Dirigent: Ludwig Rüth Solistin; Ellen Andersson Cesar Franck; Des Eoiidea sinf. Die tung; W i I h. Stenhammer: Kliv.Konzcrt Nr. 2 U-Moti, op. 23.— Heinrich Noren I„Kalcidosko p", 0 p 3. Das verstärkte Philharmsaisehe Orchester. Kartfn 5' 4. 3.? 1 M Slnfakademle* Sonnabend, Sa Pebruua*, 8 Uhr; III. Konzert Adolf BA d o I f USCH PjiilSli« Vorzüglic e Küche 33, Wi Kontcrldir. Robert Sachs, W 50 ESSSCdS' wi Phlluaratonie. Donnerstag, Ii,' Februar,- 7'/, Unr: f' W 1 MAXIMILIAN L H MAXIMILIAN A R D E N Karten 2 bis 10 M. Bote 4 Fock, Wo-the'm Unter d. Linden 14 SsUhr» Tanz-Tee 7 Uhr abonds das OroEe PrspaB MSfflersaal Montag, U. t-c.jruar, a 5t%§ Froher A Ej e n d? Oekar Lodwlg 51«?xsr«i« � Branell- Sudt\i Frolisiim— Ijrik— Rärseual f Karten: 3, 4, 3. 2 fe. q.tk. A. Verl heim u. A-eadk.? "liirlÄÄ KorfGrstendanim üsiibifseit- g 1. KJcier cus Per.in miitcrnst Lubltsch 2. Weine Frau, die Fiinidchsuspielerin LBrtBi'iei von Hans Kräly nnd Ernct Lubi'sch mil Ossi Oswalds ü.« Xollcndortplatz Dia Liebltagslrsu des Erstsr Tel» mit CunnarTolnses Zwsilsr Teil. Erstaufführung am 13. Febr. im U.» KurlUrstendamra Ü.T liaseDhe'de KlO.srd ASexander na LuFtspie„Fapa's ditinzO" mit MelJU Petri. Leo Peukert AlaranderDlah.'-'nid. lind., Weintergsweg Olo Came« der Teufel und eis P. oblermamsell mit Ü.T Morltzplaiz, Echönrbcrg Meier aus ßeriln tun Emst Lubiiscb Ü.T Rölnlckendonerstrasse □ er Krondiamant r-rtfktivkorödfe/ f» Akte s: n yTf fTri?? s S a Dar ECau,ii«c-r s ai SeH"asoio'»n 4 Akren mit Hanna Ralph, Smf! Jonr.ing« Angeifreundo �nytspiel v�n Franz Hofer, Akte Kagayrgaal ii2Äia9iBf?8ri2ai.�i.: r.ja Hgr s»?,'«: g- Hi» vsyi.i-z�mT'n�si! Verfasser; K.Vliai? Rtpi:R..le racb M«niichi Weostroile: Alfred Abot U.T FrJaärltSuSrasse im Lustspiel Die platciiiEclio EIio 4 Aky« ir&P:'ywp� ' �acaBSBazssm i/ Admiraispclnst. "i Anian; 8 Ubr, ionntu", 4 und 8 L'hr.| Ende 10 Uhr. Prinzessin von Tragsn:.] Wer ist die Scbunste; j Scjdah. Warme Speisen auf T allen P ätzen, r fidmirals-Eino Dr. Husum aLebenswerkl . mit Hans Miereodorf. I I CaMS-Palaft s? Jtheinisehe VrtnzsrfsKbcn W Tätlich: Großer Ball. Ball«4rdb*star i HelusSebmldt. Skandinavia .SSfc*0�» Alexanderplatz Paul Conradini— John May vom Zirkus Buscb gegenüber B.alinhol 1 und das grrofte Riesenpro�ranini. vvW � ---------- Blfieheretr. öl. Freitag, ti. L, bis SSl mtao, 3. 2. .SSlSlütt mi" (äcin Iii. Stil) StoqJkir in S Ti'.trn. Jouptroae: Cckh flni;cc.Si£, Siaitt bo»»n..ot fuftfpiel m 3«ff m 1 17 0* MeMSyMslertt� mit Siit.Jei. Olnfanq 6 U'sr. Conntaq-v 5 UI)t. Jeden fesnnt«, 3 Übe: jiigur,toc.:t. 2 M. Philbarmome. Mon ag. 10. Februar, ib» Uhr. Beethoven: IX. SINFONIE mit dem KlUcischen Chor und dem Pbiib. Crcbester. Dirigent: ßrUHO Kl'tBl. Solisten: Q, Stclnwcs, H. Dehmlow, W. Hcake, J. von Raatz» Erockmann.— Vorher: 4 ernste Gesänge, BiaUmst v. Kaatz Brocsmann u. d. P. ilh. Orchester. Karten 8, 6, 5, 4, 2 M. Oeffentl. Hauptprobe: Sonntag, n. Febr., 12 ühr,— karten ah Dmnersisg. Sechs telnsa al. Donnerstag, 13. Februar.?>/, Uhr! Konzert Gisela Springer unter gütiger Mitwirkung von Prof. Heinrich Orünfeld Karten N 4, 3, 7 M. Beetbovensaal. Freitag, 14. Februar,?>/, Uhr n. Lledernb.nd Rudolf aubenthal Mit**,: Luiu Laobentlial-ßaesssr. Lieder und Duette von Cornelius. Schumann. Schubert VolKslieaer laltdeutsche, danische u-d schwedische). Am Klavier; Eduard Mftrike.:_ Karten fr. 8, 3. 2 M. Becbsteinsaal. Sonnabend. 15. Februar, 7'/, Uhr: Letzte Wiederholung des 8i!)el-Ho[?icr-Hdi(ieriin-8o8the-Ab8nds. Triesch Karlen ä, 4. 3,? M. Slnzakadetnle. Sonnabend, 15. rebruar, 8 Uhr: IL Klavierabend Gtorg\ er tram. Chopin; Fantasie F-moil. D r a h m t: Son. F-Moil op. S; Merdelttohr;4 Lieder onre Worte; R. Schumann; C rnev'l. I Karlen b. 5. 4. 3, 1/0 M._ B Pbliliartnonle. Sonnabend, 15. Februar, 7', UIu; ße�thovea-Brahms-Abend mit dem Philharmonischen Orchester CARL MARIA ARTZ. Karten 5, v, 4, 2. 2 M._ Billig Kostüme, Röcke, Wintermäntel ohne Bezugschein. «SL« Prima Stoffe. 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Wertheim und bendkasse. tz Met in den SöMMa. tSSBEmmam Sophicnsiraßc rw vv«»»-■'»»,»»»»»», 1 7-18. Donnerst 7, d' i 6. F bru:ir, 7'/» Uhr, Volksvorstcnung bei canz kleineu?rel»ea iO Zwei Wappen, Lustspiel in vier Akten von Ö.umenthal u. Kadelburg; mit ersten Schaiispiclem der Genossenschaft Deutscher Bälinenangcltferigcr Vorverk. So�njensäle u* Thea crk. Tietz,Al xanderplatz j(203 Bliuhnersaak Dlensljig, 11. Febr., 7»/a U.: BBSSM VAS.ESKA GEUTl Gt'ati-Kkc Tilnxe n. Karikatan-n tiT ter Mitwirkung von Maryla Szykicr. I-�trvzri Kt, 2 bis 10 M, Bote& B. ck, Wert ESK35T® Melstersa&U Kdihcncrsir.Z?. Diensu 4. Fcbr� 8U.: Etgn Abend irv® 8 r or/�d Daniel, i c Ernstes und Heiteres. Als Vorspruch»Heine14 v X von Rud. Presber. 1027D KM— 4 M. Bote&> o. k. vVcnheim u Aben d k. GALERIE CASPER Kurfurstendamm 23.1. Entrllt 50 Pf. Die neue Ausstellung Ist eröffnet,"�£5�1 proteftkrt gegen den Ranb uiaiksw �olsnien! öeute SzzzÄ. bu 2. pjim, sihMzzz ZV. U)i im m'm sni sei �MMSSle". S8le ZMOWeil dkl Aevle iw Meie 8MM. EIS Mcisicrsaal, Kdih I Heine- i Cenndorf-ßctrlcbe Ed. Hrno Conndorf r (Elnciänae: ZliebriMaße 8?/ linier D?n mm 44 Allseitig gerühmte verpsiegung Musik: Capelle pörtner SeM.We»kM'?e«iM Verwalfungsllrtlc Hcrlin x R.!». Cinknttr. 83-85 Geschüstszeit von 9—1 ms'j von 4— 7 Uhr. Telcpbc»!«mt Korden l!ü, IN», mi, 9714. Km Montag, den S. Zcbrnar ISIS, abends S'/j Ahr, im Lokal coo 15. SlcSel.£)Un";fenf:cat5e 40; Grnppeu-Versammlttng der Werkzeugschleifer Tageeordnungi II, Defprechnnz des Nolleitio-Verlrag«». 2. Bei ichlcdenea. Jeder Kollege ist verpflichtet, in dieser Versammlung zu er- > schönen._ Kts atonlog, den 3. ffefirnot 1910, odend» 9 Ahr, In de».Ahncns-Säten", liillllerstrohe 142: Branchen-Versammlung der Former und Berufsgcuosse» Tagesordnung: r verichk aber nnsere Adinachnngen. 2. Wahl dcr Brana:e»rommiiüoa und de» Vranchenleiter». 3. Wahl von sechs Delegierten zur Rcichstonserenz. 4. B-rschicdrnes. Zahlreiche» und pllnltlichss Erscheinen»ird erwartet. ßWiGOl'ZßßW Alcxondcrttr. 21 k IlCatCF Alexsaderstr. 2: Heute und tolxendo Tr�ei Das gr. Februar=Progr. Panl Bcndix, der Urkomische. 4 itulgarotf*, Gesangs- und Tanztruppe. Jenny.Ualiinger, Vortra skünstlerin. Otto Halser. m.t seinem Schlafmedium. Mletse H�honbeek, Soubrette � Hchwcistern IVarixia* Kunsigesang. 'J Clever», Excentnque Zwerg-Duett l'.gon Kfeit»n, Ver> andlungskcmikcr. Ktelnitr-Ouo, kornisches Duett F'llen ISnsella, Vcrwandl'ingstänzerln. Cruido Oiuidini, Kunstpfeifer und Tier- stimmcn-lmitator. W ÄÄ: Tanz.-W Torzüsk KUcSie— iiarhoti-ieb. Anfang Wochentag» 7 L'lir, Sonntags 6 Uhr. SA!« für Vereine, Verelnsrimnicr, 2 Kegelbahnen noch einige Tage(rel. Km filonfcg, den 3. Februar 1919, ndonds 9«Hr. Us �Sen-ertschastohans-, Sngclnser IS tSoal S): Versammlung � der Fabrikrohrleger, Hochdruckinonteure und Helfer Tagesordnung: L Bericht der VerhnndlnnLStonimisston fibcc den t>.ol!el,ioverirag. 2. Stellungnahme dazu. Es ist Wicht aller in Frage kommenden Ziollegen, zu er» scheinen._ An» Montag, den 3. Arbrnnr 1919, abend» T Ahr, in den„Knacecs-Sciffalen", Andrea» slrakie 21: Gl. MW. MiUM-SeMMW Tagesordnung: 1. Bericht der kominliflon ober d!» Aerhondlnugen beiresl» de» lr-ltektivoeeiragsn. S. Distuision 8. Neuwahl de« Branchenleiter». 4. Verschiedenes. Kollegen I Erscheint alle, keiner darf fehle»! Qranien-Palast Ora-ie-vr. 40- (O'anier-Rrflcke ::is Ii Uhr ab-nds Kctrieb bei ei.cen. Beleuchtung. »vführ Tanz- fitiiareö- toi ZW, Beul Coradini, 4 Bülgarafts, Seüna. Werner Auer Mail Norita, Oltn Lorcito, üricinal Aaer-Ouo. Dir»»an Erp.— Welndieie.— 2 Kapellen 2 Mittw., l2.Febr.: Gr. Cala.Elit».Abend anläSI. der Tcier de» 3 janrig. Bestehen». tde mitssen de- stuumt vertreten sein,___ Alntogen-Schweißer! Arn S'.enstce, den 4. Februar 1919, abend» S Ahr. tot„(Bemerk schuft» Hans-, Engeinser 13(Soei 1): Vranchcn-Vcrsammlnng der Schwciszer und Schnicisterinnen Tagesorduung: 1. Stell-,.tgna'jme zum llollclklbvvrtrag. ?. Disitisston. 8. Ergantungswahi der Kommisston. 4. Verichiedenes. Alle Kollegen und Kolleginnen, auch arbeitslos», mstssm wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung«tscheinen. 129/8_ Sie Ortsoerwaitung. Fcurtg! mm Beliebte �pextalniarke, Cbcrsll erhältlich. Gcncralvertrleb: Berlin X, Bergstt a0e34. Prälat Baumgarten Staatssckrctär a. D. l)r. Aernburz Staatssekretär LrKberger Gouverneur a. D. Geh. Ober-Reg.-Rat Or. tlaiil Redner! Direktor lhipsdd Rcjicruhfli- und Baurat Lavcrrcnz Vo'kbeaustragter Noske Mlssionsdirektoc Schreiber Männer und Frauen aller Parteien erscheint in M«ss»» zum Protest! Die Einberuter: NO Zmilkkver?!!! m SeM'KklW Ganz pllnkklich erschainrn! lovtD WlWWM hn SMWeyMM. mm. fmtärl'A MMMsSZkk. Ser Berirelei Dei lamiiilsa Äaeii. Garderobe freit Besondere Mühe werden nicht nnzewiesen. roteMe�tgegeTiWsutsclDlanÄs�e�IL'LAaltsSung MUöMMl. SÄiWM» md WslhMtM SeiiWimös. Fil. Berlin, Sebastianstr. 37/33.» Rontag, den 8. Februar, abend, 7 Uhr, in Eharlottendurg im DvUshanse, Rofinensir. 8;, Oeffentliche Versammlung für das gesamte Schneidergewcröe. Tagesordnung: Die«IrtschastNche Lage vnsrrt» Berufe». Referent: Kollege Kchtirnacher, Berlin. Bir fordern die u, Tharlotienburg deschiistigten Schneide und Riiherinno» auf. diese versamntltinq zahlreich zu besuchen. 188/17 Sie Cttoocrroolturg. Lichtenberg. 5ozlM?lri0!lOsS. Beteln Hieöetoüü S.V-I. Mittwoch, den S. Zs-drnar 1919, nbd». VI. Ahr. i. d. Aula der voltojchnle, Mcrttsir. in Gummelsburg: MitgliedLr-Vcrsammlung. Tagesordnung: t. Sie baoorftehenben Gewetnd»» tnnMou. Refermt: Genosse Otto John. 2. Aufstellung da SouNsatoill 8. Wahl der Delegierten zur Krei-konferenz» M?LNedsb!Uh oder(iavte legitiwiort zum Eintritt. t&i'.i Die Bezlrkeleltung. Bezirks-Vervin Sirotz-Berlin. Mittwoch, den Ii. Zebrnnr 1919, abends I Ahr, Im„Nssculhaler Hof", iiosenthuler Str. 11— 12: Haupt-Verfammlung zu dcr auch alle nichtvrganisicrtrn Maurer-, Zimmerer- und Zemcntbau-Palicre hiermit«tugeladc» sind. Paul Grahl.?hL-«''NiKS MiÄA i IfisliCiiEr DiiSiaife. Mittwoch, den 5. f-abrnar 1919, obenös t'/j Ahr, im GewoetschOt« haus, Suzelujer IS(Saal h): Gcncrslverssmmlung. Taeesordnnng: l. Quartal»- und 7u:h«sbertchl pro 1818. 2. Neuwahl b« Drtsemoalhino und«fahl von 4 Delegierten zur Bezirts- lonseeenz. S. Berich�«»«. liig/3 Wir bitten um tch�Mige Beteillgung und um Beachtung de» ilühon Neginns Mr dtecfammlung. Die Vrisverwaltuug. mii Filiale Berlin. Slenstag, 9ea 4. Aebruar 1919, abends 97» Ahr, im Gewertschaitshauo, tsazeinser Z!r. IS, Saal 4: Mitglicder-Versammlung Tagesordnung: r. Der Achtstundentag im Malergewerbe und die Lohnsrage. 2 öerbonsongelegenheiten. Alltgliededne!» legitimiert. Da» Erschein«» eller Kall»,« ,p>»»>t«t HS 15 Bk Brtaoerwaltnng. äräiniiÄWiiiiti SemiiiiDEs Berwaltunx»stelle Berttn Um S'enstng, dm 4. Zebruar 1910. abends 7 Ahr, im„Eewerischoftshau.",(-aal IC). Engeiuser 15: BfiftuKMiSran-BefleiBliiiis dcr Holzbrauchc.-(VW ragesrrdnungi . 1. Unter Sechssiundenlag. WH 2. SSerkstattangelegenhetlenA S. Verschiedset e. (Hede Werkstatt mu!»sedooten frb-. Sic Jranchoükovuuisfion. MM WAM'VMÄ. SdhlMIe gerN!,. Dienstaq, den 4. Kebruar ISIS, nachmittags 4 Nhr, im GewerkschastShmiS,>»gel»f»r Iii, eaal4(gr. Saal) Branchenisersammlnttg irllcr in den Berliner Briefumschlag» und PapierausstattunAsbetrieben beschäftigten Arbriter uud Arbeiterinnen. Ta,e,«rdnnng: I. Bericht von der TerJcechiwtvXucg mit bat Arbeitgeber«. 24/1S stahlreiche» Cr scheinen erwartet vi« Ortvoerwaltuug. NMek WMOkl-MM Bezirk T/vfttn. Enget« fer 16. Telephon: Rorihpl. 108». BaisnuiiterlialtuiissSarbeitcr! Roltenfüstrer! Montag, den 3. ,ieb:unr, abends 6 Uhr, im GcmetljchajtShnuS, Engelufer 15(großer Saal): Brancheuverfammluug. Alle auf den Gütcrbödcn Beschäftigte« Freitag, den 7. Februar, abends ö Uhr, im GcwcrkschaftLhauS, Engeloser IS(großer Saal): Bvauchenversammluug. Tngrootdnun» t» beiden Bassantmlungen: 1. Ausdnn unserer Organisation. 2. Bronchen-ingetesonhelte». 3 Wahl.iout> Zbranthenvorstendeo. 4. verschiedene«,, ftrtrrtt zu biifen Bersammiunzen heben nur Mitglieder de» Deutschen Echenbahner-V-röaooer, die in de» genunnte» Beanxzen nroeilw. Mitgliedsbuch ad. Ewtrittsqidttuug am Saaltingang vorzeige«. 191/8_ vi« Bezirk«ver«»allong. WlSW! VekWWWWMie! D.e fllr Montag nach den Deachtfiiien»Ult-Berli«" einberufene Bcrfammmug finoet naht«ort, sondern a» NM. 4W nsSMW. .SWZskMMi< WWM. 12, flott. 78,11* Zentraivsstbe.»»� der �»«dlunAsiiehilfeu (Selrilli, der BAstcher-rntzSan�ftrÜte»., AMMN" 0°t«««»-Ii« Babrllcat«..�ZlstizZlstiz- v ITlHl-Iri Festes Sperialhaus TaoentxienstraBe 79. 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H" £DamC«d«ttbflÖ«ÖC Srilurt. ixn.4tn5pl. 5" Damen-Glaethandschuhe&Ä L'° Damen-Glsetbandschube �STlS60 Damenbekleidung SSÄiÄU 195« 250" 275°° fÄS8,0«" 98°' 145" 195°° 2ÄiüJ«»;.r.l7S°°235"275°° 2," 39'» 49'° pelZWaren "'""•"'49K 59=° 69°» S',;SÄ"''' 93°° 135°» 195°» EÄSfS?!' 98°° 135'° 195°°£LÄlÄre 350" 455°° 585" ®oaicn»Sco! firtirRtmnnici. 19i03°«« Herren»Gehpelze........ 1375°« JDamenmn.Blüdchen bekleidung1 jetzt hezugsscheinfrei! J Wirkwaren Damen»Antertaillen j7t Dauimooll? ffftriekt, weiH«ime Arm... jc X U Damen• Korsettschoner, 760, M0 �«atmooBr«HlricH,»/, Ar«...... 1* 1 w Damen» Reformhose« 7�,,->ACo B2«m»offe. ftarfe Umat.tit. warhte Oü Damen» Westen».«.i».. n» föjmu»!.«tzn« Arm............. Ii iu Dame»» Westen 22°° 25°° Kinder» Sweater $ti.z\M. wff rrt. fttrbf%««{i4jK...... 1 6*00 Damen-Solfjacken.�' 3350 Herr en sochen ,eiw»i.■Ktim,*50 (urk. fimrnat............ 0 nt Damenstrlimpfe«»».(*«. fl25 025 schwarz, deutsche LSnge........... ö A KmderstrUmpfe ,.0-,»».*:'*? 7, schwarz, starke Qua ität........... 4.75— 1>,75 Svit;enreste aller Art MMMmWIniMW Ortsgruppe Qrcß'Serün. Zezirks Uersammlnngen finden statt: Mitttvoch, den 5. Februar, abends V-8 Uhr: Adler*k«f.«fstaimiit Ott# Wege, Sedanstr. 8. 1.«Mwuttst 5m»qia»w5M«. 1«erb-ndsangeleg-ntzeitm. TreptAw-KaaiMKokcilouwcs. Restaurant„Treptower Klause", Elsen- jir,«« 2?.-»«. G«k««i-sbolistratze. Laoitiai. I, 8. ÄKbanb«. und BcM-cmgelcyrnheiten. WefSttns««. Restaurant Frente, berliner Allre 265 Ecke Lebderstraste. 1.«»»ieflj 5«» fttlttm Meyer: ,»ie Bedeutung der Organisation-. 2. GeschSstliche». S. BsrfchtedöNM.—«achde«:»«»»«tch»»»elfammenfcln.— Süfte willlomm-n. Tonnerstag, den S. Februar, abends Vz�t Uhr: öolal „Nuiou-Kestsälc", Greisswalder Sir.?Zl/23. 1. Lerrreg. 5.«tt»e»i>l 5»»�irk»!e>tung. z. Bcrschiedcnc�. Xarckam I sNoseuthalor»iatrl, Gesundbrunnen, Reinickendorf-Ost) Sovaltt Lsrlluar,«.unneni». 140. 1. Borttag 6m ftm«Se5l«ai»r:.#«• Tailarsystem-. Z. Neuwahr de» B-zlrtofllhrero. Zlorö«« II sSchonh. Sorftady. Gk»»sscusch..Wtrtshaus, Siargarder Sir. 3, Neuwahl der Deetrtsleitung. Z�orÄsn III..iLcroianiasAe", Thausseestr. 110. Neuwahl de« BeztrlsiUhrer». Kord- w o»teR.„ftrsiien-Vraufrei', Alt-vk»«Pit 48'49 lklelner Saal). I. 1. NorbandaangeleaenheNen. 2. Verschiedene«.— Danach: Gemütliche» Beisammensein mit Tang.— Bio au« kein Zi-de»urüttg Mehrt«»«ellegen sin»»esendcne eingeladen. Ostma.„AudreaS-Festsitle", Un»rea«'ira«e 21. X. Neuwahl de» BezirlaslheeM. I Veeschietzen». Charlottouburs.„Holtshan»",»«stnenlr. 3 CfTeincr Saal), I«« r t r» ß. 1 Verkält geangeitgtulieUen und Vee schiede»-».— Nachher: I««j und MOis««MOksSiM. ii.ai-iitliei>«t-45b«raeh6aow«idV-C»prnick-Frlcdrlchshasen, Rcftaurani 6«liB#rr». Dahlwiper C r«« 1(Äahnhos Eopeuid). I. H«tmahl 5m»•»irbnchwM.£ Verschiekene». Spandau,«»stauram„Pittzcnhefer", c p a n da u. Slresowplatz, 1. Etage. L 4rte nlch statt Musgaken 5««»«M* 2. Wahl der Scätdoleilung. liichtoubore.„St»fltn.*a(tno",«neirpromeuade 2, dl de»«eiirtefthem. 1. V-rschi-kenea. KenkSlIn.„V«si»,e.ft-sts»le". verzilrahc.'dl/158. L»tmeh kSün.„v»n»a-f-i'i-" L G«fch4G»k,rlcht kee V-Xiri» 2. Neuwahl der Bezirksleitung. Z. Berbanbsangelegen- Helten.- tie»Md:«»M«Nches v-lsam-n-nsein n»>k Tanz. JeSrn£ VUAteech im Monat: Junittonarsitzung bei veavl». Weichselsirl 8. 52» ZmzMik»>-ii«i nehmen an den Veranstaltungen der Zugeudseltion Seoh>BerNn teil. ?aal!0ue>Kt«di-!r««;li»nkaa«©n. Rest.„Tchloßeck". Pankow, Breneilr. t. Suhl des Legietefithe»»». i.«»schiistlich»». 8. Vortrag des»allegeu venu« picnlar. 4. B-rschiedsitM. 18/13- Freitag, den 7. Februar, abends l/2S Uhr: Südou-Üld-Woat.„Lindcnhos", Lindenilraste 16. 1. Teilung kec BtglrH. 2.»ettwahl de» Deiir!»si!hrers. 8. Verschieden«. Der Bestich«Her neuen Vi-t, liest re wie» nnst-dinzt erwartet. Säd-G»t«»i,.„Zur Bcrjthnuuzshakt",®»im«uer Siraße U(Ecke Reichen« bexaer Sliahes. X. Vortrag d«, Kall. Velndei,: ,®ie«ngcsleK«* und die neu« Zeit-. 1 Verschiedene». Weatou..R»»e»5»rf.««siu»",«ieistilrage 41. 1. lio»Mu>e»mtg kee Be,i-I». L Neuwahl dM»Mirssfllljcer«. 8. Bildung de, Aktion,. «usschussk». st Verdaukoaug-tegenheit»«.— Nachh»r: ivas eiliges veifammensein. Scliöusbor«..R»«enb»rf-K»ff.n»", Kleiststrage 41. Dtgesokduung: Gieh, Veztei OMst»». StcgsitaE.„Logen. Ärftauraot",«lbrccklstraste 112a. L tneieot k«, chsllegen Tllliafc:„yeter Roscgger". 2. Neuwahl der Bezirksleitung 3.«eschlstiichM. i. Per schied»NM.- Nach«chwj d« Versammlung geselliges D-isammens-iu. ?eA«I-lt«tn!oK«»»dGrt-IV. Rest«»,«»!„Jtitdengamu", Tegel, Berliner Strasrc 0»<«m Borst Werks. X.k!>»rtrag. 2. Neuwahl bei BezlMsIiiinng. ZoziZlllemvKrxtiLLker Wahlverein HeukSiln(sp.d.) mm. im Z. Äfft 1919. cöfnös 7 W: Sezirks-Versammlungen Bezirk: in nachstehenden Lokalen: 1-4 Schulz. Zeit aus! eesse, Ette Reuterstrohe. 8—7 Thiel, Wes«ri>r«he. Eike Fricdelstraße., S— 10 Afitrlnn, Vr.nnierrr. 54. 11 u. 13 MarUn'al«, Zkaiser.Frlcdrich-lZtr. 228. 12 Adanzrs. Bieichselstr. 83. 14 Schlttlar, CnchietrfT. B. 15 Po«bIeUk(, Welchsclstr. 2. 10 Rujepart. Vakhtnstc. 06. 17 Noak, Waserstr. XX. 18 Ownld,»«serstr. 72. IS Bchwenral, 81 rstr. 8. 20 n 21 Miliar, San er Kr. 106, Ecke Echbustedtstrahe. 22 Mühlenbaupt, Harzerstr. 32. 23 Weber, Wildendruchstr. 61. 24 Meyer,«eTfrst». 50, Ecke Treptower Strah». 25 Mteeehe, Bxrchelsdorser Etr. 8, Ecke DouaustraHe. 26 II. 27 lxlehtenateln, Bergstr. 144. 26 Meliert, Seist keeps'r. 15116. 29 u. TO Weif, TtechHafsir. 41. 31 Arndt, Stazrteum Etr. 10. 32 Amuluasee», Echwarzastr. 1. 83 Lehee«wo,«Zhmksehestr. 42/43. 64 K3nfc, Hannerstr. 14. 35 Kuk ulsali. Sea.'efti. S. ?6 N»«k. Rluedahnstr. 34. 8? Strehike. Neindoldskr. 14. U Mnk. stnesebeckstr. 185. 89 Klein,•letneOrah«, Ecke Beadasieaße. 45 Krfiger, Ernsee El». M 67. 41 Wansllak, ClerUnkflr. 1, Gebiet Tempelhof, 42 WeUeh, fknefebeckstr. 168. 43 MEllcr, Tlstrinr-rstr. 5, Ecke Wisperstrabe. 44 Dern'eld, Neeatlir. S. 41 M Itter, Snessr Str. 27. 46 Hn'B,»ekestr.*1. 47 flahike, steetrerrftr. 199. 49 K ofttie,«»rtWtr. 14. 45 Knkrtce, SeX«-tir. L 56 P riebe, VJrrstr. 10. 57 Sauer, FkenfaaOr. 31. 53 Cenke. Themoslr. 40. •W it. 54 Orlej-ar, Sesslnqttraste,®». S tthr, tat„In#. Oarten", Alexandcrstr. 27 e ' itßtt Saals MEYER I genannt der grobe Gottlieb m.t HexenschnS vent Petde rarflek, erwartet alle seine| a tan Prauna» in 743L j Mejers fierlicer Crpal-BjoEmseliMe .Zum|r.5en Oottlleb" - 65 J&gerstraEe 65.- .rat«>«mS AnanS-f»> Kreut«- K«1nicung;apa»»te, JJii JJ JJ Jaa I U"«5 W I I« r.rxiietioha staia>w>nk»>«ealt,«IM streisa I von Mst.«0�, 89—, nttd IST— per'S kg»r inst! h, jekam stoXea eisierdar. chrodestoul wxris.' a» klar ga-aa Uackaak»». 112Z- t— per 5 kg ar nipt In m klar«am Mickaaka»._ ihiiga VarVatar gasualtl CtkSI C. Hausschild, Altenburß, S.-A. Saal zu vergkben. »en vereinen znr stenntnia, 5atz mein«aal nach ewlge «annodende zu kulanten Bedingungen in vergeben ist. Gasthof Deutscher Kaiser a. T. Am Epan�sner SchiffahrtSkanal. 191« 10 Min.«st Badnhas Beujelsreahe.«atznr. Veniehtrnni i*2*n Smhääen weimrneht darch Aufrnlin Pluncißr UflQt Streik ß ff vor mit*» t -J? n,{■>-. Gtmei* i üfviee y*mt Hrnupm-Gesellsehafl«. b. H.t '' Fpff.#f, Ch»rl»ttenztr. 82. 7»lff»n: Itnfmm 1093U33. uj gegen Einbruch, Men meine ZlSndeanng WMeiMg.Ma"»k.«! » 65 ledax«ist| eilst anzudringen, stu 5«. i """""Ml tlllar Ssta a r> r a r, Suhl I. Th. !»5ea Snaiitum kaust sofort K&pfaer, 1062t- tsttslitt, ilhiaiidstraze 48. J.F. Aßmann Buttergro&iiandlung 42 Delsllsesshäfte In Beriin nnd Verorten freisaussehreiben r r aus 7211!* U«».xana Oemiiea und Blumen. Bedln gsngaa av» meinem toeben«rscKlansnen reich- halhgan Pralanuch tisiehillch. Aupaat Bitterheft Satin, iamenzuetat u. NandlunA. Berlin O 34. Eirene«uspedei nl« yamenku'turen. SlSill. MiWttsslhffle sSl ZSljsrseMeff| iL etzsliSklesbiüg. Busilldung von Fvrs»rg»rinnen gemSH den stoatstchen! Bertchristen. Beginn de« nächsten gehrgang,: Lkpril d. z. Hßreetnne»«erden jngelaflen.«nmelbungen find zu richten an die SchulleitNNg im staiserln-Augusto-Bietorta. Hau«, Eharlotiendnrg, M-llwttz-Briaetstraha 996B! Beaüer SslzsiSkikei-VelWa!! hpi waltans Berlin. Tel.: Amt ülerthplag 10066. 8576. Bureau: Rungestr. 80 Brattchettversammlnngen. Tischler. Bezirk Moabit, Wcdbing u. Gesundbrunnen. Moutag, den Z. Februar, abend» 5 Uhr, bei Srtel, Gerichtstr. 71. Tageaordnung: 1. Bericht de» Obmann». 2. Wahl der Belegierten zur Ecnerawersammlung. 3. Wahl der Ii erkkattioniralllenimisfiam 4. Werlslatt- angelegenhetten und Berschtedene«. Kisten- und.Kofserniachcr. Tilontca, den Z, Zebrnar, abend, 6 Uhr, in den fta- dreus-Fastllleu, Ankreaaslc. A. Tagesordnung: L Wahl kec gesamten scainmiffinn. 2. Wahl der Delegierten zur»eneraleersammlung. 3. verschiedenes. Tischler. Bezirk Oberschöncwcide. vleuswg, den 4. Februar, adeud, 7>/, Uhr, bei »urneur. r»ilhelmrn,ntzoss!r. 18. Tagesordnung: I. Berichi de» Obmann». 2. Distusstan. 8. Verband»- und 75ejir!»»ngel»genheitan. Modell- nnd �abriktiichlcr. Vonuerstus,»au 6. Februar, abend« 7 Uhr, Im Hosen Haler choi. Boientdalar Str. 11,12. Tage»» »rdnung: 1. Bericht der Kommlision. 2. Neuwahl der Nemmiifiaa. 8. Wahl der Delegierien zur Gencraiversamm- lnng.< Branchenangelegeiihenen und verschiedene». Musikinstriimenieuindustrie-Arbeiter nnd-Arbeiterinnen. Vonuerat.,, den S. Februar, nachmittaga 5 Uhr, im Lokal Sstd-Ost, Waldemarsle. 75(jr. Saal). Tag««. »rdnung; 1 Die Slestung kee Unternehmer zum Tarif- «ertrag in ker Slamerbrnnche. 2. Wahl der Delegierten zur Gencealversaatmlnng. st Wahl der Agitalianskominisfion. Maschiuenarbeiter. Bezirk Süd-Ost, Jieukölln, Treptow und Biiv. Mlkltvoch, den 5. Zcbrnar, abends 5llhr, im Uelchen- berge* hos, Beichanberger Sie. 147. Maschiuenarbeiter. Bezirk Tüd-West und Westliche Vororte. mitliuoch. 6. Februar, astend» 5 Uhr, bei« anscher, WneisenauOc. 06. Maschiuenarbeiter. Bezirk Norden, Wei�eniee, Moabit n. Cl?arlottcnbiirii. mittenoch, 5. Februar, abend, 5 Uhr, bei Kehmsch, Sw.nemst.ider Sic. 51. Maschiiienorbeiter. Bezirk Lstcn und festliche Vororte. vonnerstaa, 1. Februar, abend» 5 Uhr, bei ZNerk- maun, Gr. Franlfnrter Sir. 16. Tagesordnuiig in allen Bersammliingen der Maschinenarbeiter: 1. Forderungen der Maschinciiorbeiter an die wesehoebung nnk Sammlung von Material. 2. Anfstalliing der liandldaten zur Wahl der Delegierten zur Keneralversamnunng. Die«rd, italasen Biaschsnenarbetter gehen in dl» Der. sammlung 5er Bezirke, ln welche» sie wohnen. Veilll!lIM»öSl>eNNslIiSA!33SM. Kam,»- und Haarschmnck-Arbcitcr und -Arbckitck'-tlttlckN ZKantag, denZ�Februvr.abdm -«rocirc.inlirn., Uh; X.S!adin.M'ch-eI»Iirchstr.24 La?cn- und Kontortischier. Dienstag, den 4. Februar, abend» 6>/, Uhr, de! Stert- mann. Gr. Frank, nrier Str. Ii Tischler. Bezirk Süden und Südosten. vieuulag, den 4. Februar, abend» 6 Ilhr. bei Ciet, Nounynstr. 9. Tagesordnung: L Bericht der Kommst sisn. 2. Bericht 5er vertrau ensleute. 6. Bezirksange» legenheiten.— Die Berlrauenaleut, werden ersucht, vorschlage der Delegierten zur Geneealners-ntmlung einzureichen. die Wahl seldst findet in der veztrssoersammlun, statt. Tischler. Beult Südwesten. INttlmoch, de» 5, Februar,«denk, 7 Uhr, bei filein. ha, ende de 8«. D« ß e» o r d II n n g: I.Bericht der Kom» mijstan nnst Verteauenslente. 2. Aufstellung der Delegiertenliste zur Een-r»I»>rs»mmwng. Tischler. Bezirk Qsten I. tNittinoch, den 5. Februar, abd». 7>/z Uhr, bei Pilzecker, «wwenstr. 84. t« 6 e»» r d n u n fl: 1. Berich! de» Ob- manne«. 1 Bericht der vertranrnsleule. 3. Berbanda- angelezenheiten.- Zede Wertstatt muh oertreten sein. D!» Karten werden in ker Versammlung ausgegeben. Tiichler. Bezirk Cstcn 2. «kiiimuch, diu 5. Februar, abends 7 Uhr, bei hzck, Warschauer S5. T a g e a a r 5 n n n gl L Bericht de» Obmannes. I Ergänzung der Kandidatenliste zur Wahl der Delegierten zur Generalversammlung. 3. Perba ndsangelcgenhetten Tischler. Bezirk Oeftliche Vororte. St'.tteuoch, den 8. Februar, adensta T1/, Uhr, 5«> fiShu, Lichtenterg, Frtedriä'-Karlnrage»4. T« g e» o r d n u» g: I. Bericht 5er KoimnUflan. 1 Aufstellung der Kandidatenliste zur Generalversammlung. 8. Verschtedenea. Tischler sürzyl'iqzcuE'N.�lnqzeuqteilbau Mittwech, den 8. Februar, abend« 7 Uhr, im stlrbeit«- lofeBcaam. Anngeste. 10. Taaesardnnng: 1. Bericht de» irweiüaen Stande» der Fstigzeng-Tischler. 2. Beruht 5er Kommisstan. 8. Stellmignahmr der D Generalvrrlalnmlung.— E» Ist Pflicht, daß vertreten find. a|! kerM! Mein Sahn Hans Lanorck. Bio. Funk-r-Abteilg. 122. Senlsche Feldpost 9>6, In ant.» Rgmt.>69. t. Battl. 3. Kom», wird seil dam 27 Septmbr. 1918 bei den Kämpsen nm bavrln- «onrt idei Eamdrai)«ermifit. Nach llst-ttestung der Treppe wurste ki« Stellung von den Engttndern llberrannt und dia ganze Station»erniht. 3091) Kameraden, sti« mir Ans'unft geben t.nnen okerkeiktragende, die bei dieser Siatian ekenfall» Angehör»e hatten, bitte ich der stich, sall» ste an« der Ge- sangenschasi Netbrichten erbalt. haben, mir ihre Adressen milzx» testen. Aualaaen vergüie ich. Brau Bmtlla l.nndeak, KZangrowrg tPasen). Zutauterle-Segimeut ..GrsslütiMie»-(w 7. Komp. ist am 7. Ottdr. früh an» S testung sWnmhaschluckt, Argannens zurtickgegang. Mein Sehn, V>zet«Id«ebeI A. Oramtr, blieb tat ober»er- wnndet zurück.— Wer Uber den Bargang nähere Aiisilinft geben tänn, wirb drinaend gebeten. seine Adresse mitzuteilen «n 0 1 nrr.tz, Eharloltenhnrg, Goetheftrahe 24. 10816 Wer kann Auskunft geben über Tel. 10565 R.-I. B. kis, Nochr.-Adtlg. iefite Adresse t Feldlez. 400. liack ritht erbittet Gustav Holl, Nnlkälln-Sertin, Grusendorfex Sirage 8 tlt. Zaknaltsbenif! Dauztiiehnera lst78d Elsenb ctontecholkfcr, Bactcchniker. Man verlange Vrofpekt übe? schnelle �persönliche" Aus» bllbnng o'l'ne Verukgllöning. Znq. Werver Schmitt, Berlin Zll, Bachstra�e k Efflkev'ffnilffffmeeff in guter Kntwr, zur Setdfh bewirtscheflung und zur ncheren Kavilatvanlage vorzüglirb ge» eignet, sind in bester und bequemster Lage von Nieder- schönhausen für nur 85 M. die Qnabealt. z oertau'. Au- wntt auch Sonntag»: Rieder. chon- bansen, Kai er-Willielm-Str. 58, 8. ckoHepIt. 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D e Mirt»en:schok>» gnng beträgt>üe Le rer ohne eigenen Hanastand 470 M. und (11t Lehrer mit solchem 050 M. Die Or'azuiagen steigen»an 156—600 M. Meldunaan mtt gedenaiaus und kegi. gengnia- adschrttten sink sosaet, ipätestena sedach bis 20. 2. 1». an uns ein- zureichen. lISchl->- Gpaadau, den 26. Zun 1919. Der Magiatrat. DerA. u.S.-llat ' Ol Delegierten zur ; alle Betriebe Stellmacher. fgMÄifc ff Rahmeumacher.«���� 828 Sie Ortaoermaltang, Jl mit wichtigen Briefen und Dotumenten. welche stlr ander» weetle» stnd, auf dem Wege Gorotheen- Friedrichstratze dt» Viktarta-Suiseptatz.Untergrnnk- kvbn.»erloren. Gegen gnte Belohnung adzuceden bei Karl Kaualek. Bcrli» W 80, Regenaburger Etr. 41. 5 Lants, ianäoilDe, Gitarre, Speziallehrer P. Redllajer, Fcleöeuou, Fregefts U* V Ne. 60 ♦ 36. Jahrgang 5. Heilage öes vorwärts SsnntsZ, 2. Jebrva? 1919 Theater öer Woche. BoNsbLkne: 2., 4., 5., 6. 9.„Lutber". 3.„Maß für Maß", 7.„Die armseligen Besenbintier", 8.„Wilhelm Stell", 10.„Kirschgarten".— Opernhaus: 2.„Legende v. heilig. Elisabeth", 3.„Fliegende Holländer", 4.„Maskenball", ö.„Evamgelimann", 6.„Martha", 7.„Salome", 8.„Freischütz", 9.„Siigoletlo", 10,„Fidelis".— Schauspielhaus: 2., 5.„Hölderlin", 8., 10.„Peer Eihnt", 4.„Ge- spenster", 6.„Judasglocken", 7.„Ein halber Held". 3.„Braut von Mes'ina", 9.„Othello".— Deutsches OpcrnhauZ: 2.„Carmen", 8.„Glöckchen d. Eremiten", 4.„Figeunerbaron", f>.„Freischütz", 6.„Cfccron", 7.„Traviata", 8.„Äustige Weiber", 9.„Siifl.nA", 10.„Martha".— Deutsche?: 2., 6., 8., 10.„Von morgens bis mitter- nachts", 3., 4., 0., 7., 9.„Und das Licht scheinet i. d. Finsternis".— Kammcrspicle: 2., 5., 8., 10.„Der Sturz d. Apostel Paulus", 3.„Sohn", 4., 6., 9.„Narrenspiel d. Lebens", 7.„Ein Geschlecht".— Lcssing: 2., 4., 6., 10.„Der König", 3., 5., 8., 9.„Schöpfer", 7.„Peer Gynt".— Königgrälzer: 2., 5., 6., 8., 9.„Purpus", 3., 4., 7.. 10. „Musit".— KsmödienhauS: 2., 5., 8., 9.„Erdgeist", 8., 6.„Tanzende Nymphe", 4., 7., 10.„Eselei".— Schiller Charl.: 2., 3., 7., 10.„Reise- begleiter", 4.„Hamlet", 5., 8., 9.„Anatol", 0.„Konzert".— Urania: 2., 9.„Schönheit d. dtsch. Landschaft", 3., 7.„Lebensbilder a. d. Welt d. Mikroskops", 4., 6.„Hochspannungsleitung ele«!rischer Energie", 8.„Die Alpen". Täglich. Berliner:„Sterne, die wieder leuchten".—< Künstler:„Nachtbeleuchtung".— Residenz:„Das höhere Leben".— Wallncr:'„Dic Geisha".— Kleines Schauspielhaus:„D. Büchse d. Pandora".— kleines:"Tabnla rasa".— Trianvn:„Der gute. Auf".— Th. d. WrsienS:„Lustige Witwe".— LnsispiclhauS:„Spanische Fliege".— Nzllendorf: 2., 4., 6., 8., 9.„Juxbaron", 3., 7., 10. „Drei alte Schachteln", 5.„Eva".— Zentral:„Rose v. Stambul". — Tlzalia:„Polnische Wirtschaft".— Komische Over:„Schwarzwaldmädel".— M'tropel:„Faschingsee".— Neues OpcrcttcichauZ: „Keusche Susanne",„Ballett Eharell".— Palast-Th. a. Zoo; 2., 4., 6., 7., 9.„Die im Schatten leben", 8, 5., 8.„Mikado".— Friedrich» Ailtzclinstädt.:„Hannerl".— Th. i. d. Fricdr.:„Drei tolle Tage". Bekanntmachung betreffend das durch de* Wehlausschns; festgestellte Ergebnis der Wahlen zur der faffuuggedcndcn preußischen ZanvcSvsrsammluug in Berlin. Am LS. Januar dieses Jahres haben die Wahlen für die ocrjassunggcbcnde preutzische Landesversammlung stattgefunden. DaS von dem Dahlausscbutz für den Wahlkreis?er!In scllgeNcllte Ergebnis dicker W'hlen bringe ich gemäh �7 der Vcrordimng über die Wahlen zur veriaiinnggebeiiden preußischen La.ldesveriammluag pom 2L Dezember 1918 in Verbindung mit§ 54 der Wahlordnung für die Wahlen zur'veriassungzebcnoen deutfchen Nationalveriammlung vom A>. November 1918 nachliehend zur össcmlichcn Kenntnis. Gesamtübersicht über das Ergebnis der Wahl zur verfassunggebenden preußischen Landesversammlung am 2(3. Januar 1919 im Wahlkreise Nr. 3 bestehend aus Stadtkreis Verlin. t. Zahl der abgegebenen Stimmzettel. verbunvsoe wahloorschltige sind: Sorulch.Schwc>tzn.Aauftnam>4sabdcnder mit zusammen 209 007 Stimmen. il. Angabe der gewählten Abgeordneten. Stach der ReiheiNotge der Dcnennungcn inls den Wahla«>fch!i!gen sind xelvShti von dem «-ich A-je- Armea frl« trtdwiami»iticmi Brunne? cmaaa etuaow Wahlvvrschlag Hotsmaae» Poffmanu.Adslj Sohn «-» Roseukeld Hohmmm, Paul Berlin, den 1. Februar 1919. Der Wahlfoinmiffar für den Wahkkreis Berlin für die Wahlen zur verfasiunggebetiden preußischen LandeSversammluug. (I. l!r. 169 Wa i. Ig.) L o e h n i n g, Stadtrat. klLWLhe WgUZMhrL.WliW ?!ac>lc> ürsolr sn h ras ch s für d" Aas den Be landen der insneictinn des Lichtaildwesens, Bildzeiio;rneiäterci, O.anienitr. 52, �«lanj-en zum Verkauf; Material, kilstieii. pspiae,(diriKiR-lasütisünls. Verkiafe finden im Laden. Oranienstr» 52, Barzahlung' statt. Versa..d nur c®2ca Nachnahme. liriezsanleihe wird als Zah.a.'.smittDl zum /Jvnnwert anveno"mew verkauf zeit 9— 3 Uar. Fernspredier Mecl)aiijker.Filiiker! Eilt herbei l Helft der Gardc-Kavallerte- Diüision! Sic schirmt unser Vaterland und schlitzt die Heutige Rcgicruiig! Divkon sch«. und ai�h aitgedieme KavalerMn«»der»? Kcgimmtsc, weiche bereit(in#, Ande»ud Ordnung in den Erenzoedieten zu schaffen und Erenznerlee.unaen adznwehrcn, w�Srn sich zzveits Bildung ein»? F-elwimaen-Catadron beim uniec- zeichneten K-mmanda di, zum SO. 1. lä. meiden. Der Ent- iassunasanzug St mitzubringen und wird zum AbichäMingswert IUi4T>' übernommen. Magded. Husaren-Kiegimcnt Nr. 10. In den nächsten Tagen rückt das sreimlUig« Sieger- ßiampfgesch�aäei' ZRMZZMZrZ zur Belümp.ung d?» TetschwisNHls' Kurland cu* E» Verden nc.l) Atsutsur«. SrUftfahrer, Spleifzer. Schufker, Sei. neider,«u!e, �öch»?. Ntempnor. Sunt'Jt und anderes bencttgl. FreiwIIÜge, dir geoitll lind, dem Sairrlande zu hellen, tinnen ffck melden del keumanl z. S. crsnz,«rharloZianvnrg, Ivtchimstialtr Sdroge 9, I, Pension Zatlsnsty. Unter. gemidlmiiesieae xoo. \ Mobile i,;*;!-.'. n und Verpflegung, 9 M. läglich Z». ffreic rpi:, Ldung. Meldungen bis spätestens I £ m llituinu 1 II w.flbft Euch in Massen bei der - mmm CSeiriOKtrnar.do Äi'.Muiiz (Ctn. d. Res. iZsettcher v. K. Ves.-P on.-Rgmt.) Eharlottenburg Oranienitcohe, Seaielndeschsile. Ii 02b Ausgebildete und!»ch»au,g»di!d-:s Waffen äl, ige werben eingeffestt. Mobile Lffhn.inz.» ff. täglich. Handgeld. Familien» unleestllgung.— Oute Verpffdgung.— Mo. Bergünuignngen. FreÄlIilgo dar Siaoh9vichien-Truppe (Oiiizlers, l'itersftiziir«, Ttlegrapliisteii, Funker und Fakrer) zm Schatz« stsr frstiaz 0stpr«t?sa (Kainpl g»?cn Peieii ubsJ Bolschewisten) • e a» u«• h t.-iSAZj intia Verpfllelttung; anf streasr SSUzSpSh,, ehrllchca Vcrltalten zrejceii«!l« I.nndeM- Kinwohncr Biiri dir Kanicraden. Achtiiiig; des pri x at v n und milltüriMcheci Pil,-r«,ntnn3». Mobile Belüge für alle Üienstjsra ee, sowie auSc dem 5 M tägliche Zula e, freie\ ergilejung, K'eidung erd L'nlerKnn't. Keldung beim nächsten Biairkskoinmnndo zur Acs- atellung des Ausweises und FabrStheines: Karscbzicl: Allasstvln, Alte Wajanger Kaserne. Iii,-. I'€»r«M>ir(«'h Abtcimtic: lOl. Bi Inge. 3. ffrdruar abends. 17/18* Die �ernsprcchabteilunz der Grnpp- SÄttttitz braucht dringrud aus�rdüdotr -' Fern precher fStarioiiödienst unü Bau) fs sowie Feimneckaniker. Bedingungen: Berpslickitung für den Greiizichiitz Ost! mobile Löhnung.» M. Zulage, freie Verpflegung. Unterbringun«. � Bekleidung. l»s/is � Meldestelle Fvachim-Friedrich-Gymnasium. Lei ElWWHüSfüiöKMlÄ Bekanntmachung �»treffend die Wahlen zur vcrfassnnxgcbenden deutschen Nationalversammlung in Berlin. Nachdem der»m Vohlkrris Berlin sewälilte Abgeordnete Nr di? ver nffunggedende deutsche Nätionawersammiung D h i t i s p Scheidrmnnn die Wahl für di n WahUreis Berkin in'slge se ner anderroeilen Wahl in Kaffel. die er an- gensminen>!«t, adgelehn; hat, bcrule ich auf Grund des Ä9 der?F?thlerdnuna vc»m 80. Navember 1918 und in Gemätzhe'.t des g 49 den Wahlausschuß zur Feststellung des Ersatzmannes, der gemäß 8 21 des Reichsl««h!gss»AZS an seine Srelle tritt, zu e'-ner Sitzung auf Diontag, 3. Februar, vormittags 10 Uhr, nach dem W-thldnrean des Magistrats, StralauerStr. 44/45 Zinimer 0, ein. Dies dringe Ich hiermst zur öffentlichen üenntn!». Berlin, den I. Februar 1919. Ter Wahlkommissar für den Wahlkreis Berlin für die Wahlen zur»criassilnjz-iedrnden deutschen National- Versammlung. Loehnlng, Stabtrat t?..??. ao,«-hl. m.)______■__ ÄtuSKsche Mtcktri'.itZtsiverkl: BerUn.. Räch den Beschlüssen der Kemeindeb Hörden vo» �erlln t etea»rflele der bltderi'-n Best nlinilNffen über der tzed.,!,, eines TeuerunaSjuschiügcS au! d e in den Llet- tiizil«»0Iiesn.u>izSbediiizu:igsn seftgesetzten Preise folgende Baischritlen: ,».e»eile der in den Bedingungen der städtische'! S!eklrigiii!«»erke Serlm aus«e!»ärten Tarile verstehen sich iür».�rn KalienpreiS i»«n to 3?t. für die Icnnc frei •S«i.'Biwc preise rrhähen sich uisi je 10 Proz. sür jede aazefangeer 4 M. P>ffisiik!g»rl!rgsti1r dtk Tonne Kab.jy fie ernicerigen sich nm je 10?.8!?' für die Tonne zugrunde pelegfl für die folgende» Vierteljahre gilt stets der durchschnitt- liche Kohlenpieit de« voran, egnngencn BicrteljahieS Der Ki undprei« der BodeuflSchengebi hr in Tarif VII fEindeilSt n'ii) wt>d von /! Pf. aus S,k> Pi. monatlich sür SaS Ouadialmelcv ermätzigt und unieriiegt edenjaZS oor- siedenden Zuschlägen. Ter Taris V iPauschallarii) bleibt znlchingslrei. gcrichlSaeb.,Rathenolo Zlr.79. Militärpupiere, Uniform mitbringen. Ole Heimat ist in Gefaiir! Mm ZZistZ M jefer frelwiilli, wer lslerem M, eile pwaltsüiaa LosÜsuay lain Kälelie zu leriiei lipsliteialsliä-lliLlillPK.) Werbe-Eiircaa, Kaserne 2. Bromberg, Irlepaslallle s. Sdiatzanweisimnen »ach im Lombard befindliche, taust bei fosoNlger Bar : 1 ms.iahlunz. Ilhtand 3106. Stllot, Berlin. Pauls- ; j iocncv Sit. 92. 19/6 isrtrer liehe Einrichtungen, Einzelmöbel, Kleinmöbel, Bilder kaufen 5ie xui ued doch dilllz bei r, Willy Chario(tcriburj[ WüEcrsßQrferStr. 19 Ich oflcriere z. B.: :: ScfelafzlMacr, j7U_ > unJ Uischetini ichtunf..... 1£ �1#�, l SSc&aa alt toicMe.....' M.- Unk�iHttsi, ÄvVrMÄ I59.i Zahlm gserleichleroBg aul Wanscli. WIWI..... W" I 1 fi.... Achtung!„Olettriker" Achtung! Fort ans Verlin eingeführtes Geschäft nebst «hr preiswert. 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Wieder»'« vor hundert Jadren ist die Rol de« Baterlandes anfs Höchste gestiegen! fyi seinem€ Auge ge�en Boilchelv Smus un» p»!nlia>e Asm-tzung st ad zuveiijistge Tiuppen unlet crpivdlen �libi.t» undediiijl«rfer»,, lich I Wieder ruft ein kiützsw'sch»? J�rikorps alle Webifähigen. die sich die«lie Tieue und Li de zum»elitteven Balerlande bewabri haben, insvnderdeil ehenialige«ngeköiige der IS,'.erwaffe und de« Jni-ReqlS. ve» 8si«o>v il, Rhein.) Nt. 2S, als frciWiZl-g! Jäger in seine Ratzen! Wieder soll■a. Keipi ein Wuütr f-cusiger Hingabe an daS Vaterland, freiivllllz geleisleler straffer Diszip.m und teullckier Ge- sinnnnfi sein I lind wieder wiid d'm �«ips dann der Dank des Vaterlandes in Wert und Zäl isi, in Tang und st'iang siedei fein 1 Die Aussleg mg de« u. eifolzt niil A netzin�gung u, im iflnftrage der Nelvsieeietunff rRatzmen d. eip/obl. vrd.-Kav-Schüyen-D>v. >torpSab.?,oichSli ist Jazdtzorn au! jedem Kragenivtegel. Veditl�unze»: Saebile liöenun«. TageSiulage b Mark, freie Unter- lnnti FerPflezunff und eiuerllstuiiß. Für AuStoZriize milebchst Iatziichstn d«S eutiassenen Tülpven- leite, iv»>»:•*« tzll'ii.v, Srlratiunz der MiliiSisaht- karlbn naed tiei«sl.« inna beiin K.e.kvrps, Melduuz>1 i lstci der sianaiiiu lielle di�Äardc Kav.-lEch-)Div ston tu Deilin im Deuticheu stllnsti«r-Th�a:c>.Rnr»ber.le> S r7i) 71 und im T>eiiha!l»zimmer. es sto-pe. iSerlin IV S. ff�ellevuestt lb. ötichwsrtt ,Sütz»>»'» i-ttde,»eiwegene Jagd" Ungeben. Unlsvruisn, Wafjeu und«uSiüstung miibrmgenl 1S1/7 Eile tut uot! Freikorps Lützsw! WWGWMM�WWWM ■& ierzülchgelellEie. ooternelBgericiiieie b i LaobdlaiöPincßt 8E!ia:.diün| d I»iüderae*, erprobtes lIc tvcitürmB. N»ierneii*«rl*bj«#. tlcbtru und Uciu-Mcliai«tbvdc. d>« i tfissenstiiSStlieb autTkanalc und Klä.uenJ» r wähne„Kün-tliche Hnhensonuen"-be handlann <8RiÄtn BchtndlbOU«»d-Unicrsucau.' i. Wasserlieil ver Ptla zca- u. Kräuter- Kurea». Uldtr, Sauer- --loftv jrtri bomöupdihuSsbe u. mtebano tnerapiuilsctn v •tehaad am Sa«»« bar xaic und dauernde He.:-- wrioine bei amnnttcn KrankeHcn, Inneren und anderen, pcaieil chronischen, r.ö. Lu-Sen-, Hals-, H'-ra-, Matten, ♦ aros, LtfbcrlCiden, nervösen\«pi( chüiier/en, ailücmcincr Nervo*» iü», anaemcii.cr n rvo�t1 '»b.büan uinx,!>c!iiai,(jiC-'m, KÄCk'l®Äi'Ärtw,s J sämilkkcr \oflcoiä;:CfiT Ficcttfen, Wunden, Lä niuH�to,*uwit äiftjeriän:n.n«,• JOfiwec kselkrei)■» h �>ie. Jucloerkrani rlt usw.— A're�wtMge. brisfttche vai* j?n«jTfd«nMFtc rn ettyer ,»RÖ act)v»{a«rr pmiitnteu, die anflobrn, vor d�r Befund � PNjK�er AnftaU tmaecro«;-t? o�ne Eriolg bchtü'v c'} �.;Tt)C.n mi fein; l. �n u M.«ichter, Brr'm.Mv nkn! �'a.d.:r. '�ungevleiden, DintarmuS, lNrrvenfkhwä'�e l. 5>ecr Georg Heinriich. Vaom�d)«lennveiA, vaum- schulen'tr. 29 il.�ungsnieiSen qeheiN.—>. lZ. Slädvrv. TS pen ick. Augufte-�itt? c'-Lir» Cebcr-»and Jiu'reuUicrn wtederhoii grtrrfiztt- » s>crt fi. Ens!«?, Rci'taur Tbarioltenvurg,'.ttien' ktraße!2. C-zcouisther WittLtohrtatarrh goheitt.- ;>err W. pnrjch«?. Vcrttn-'�ö.'ershos. pii.igi.r. 29 Von Nogm�engeschrvureu u. Darmtaiarrh gct�etlt. Frau M. Za> e. 8er. in, Sollend or'ftt. 40 1 N heo-mn clsinu» u. sie« je Schuikee geheilt.— 7. �err E. Ehr- ')ordt. Gr.-Lichserfelde. Äülgftr. 52a. Chronisrhe?. a)Ü[l3u st geseilt.— l.7 �err Erich Bock, K r'.i> �anell ergd �;r. 15. Von Nieren- vm'j V aienle den. Vosier- sucht, attgumrincr groiier£chzt>ochen j A. lUofv. Vln.-Tenipcihof, Fcletrich-�ilh��Str. 14- Schwee«« RActenrnsr» leise« n»i» Lnh.nnne der i Deine vottNitndtg g'heilt.— 20. Frau E. Povp. vla.-Liciitenberg,(ncirtuerrr. 10. V.:ii chronischer �»eezlchcv.iche«nd Vsrslop�ong geheilt.— 2l. �?rr A.»chlabiiz, Berlin. Eapriviftr 24.— V'» Gefühl»- i tnpus geheilt: vorher mit Aadium ersolg'.o-i behandelt ??£,err A. yeU»vig. Vln.-Vorst,ztoalde. Erns- iiraße 2.'. Bon Alngengeschniulit, Vt-rftsp'.ong und ?Zervei»lchivetche geheilt.— 25. 5 err ZUi'.kbdändlor �iLert. Berlin, Gve''enUagener Gtr 23. V nt gichttsch- rhenmatischen Schmerzen in Br n und Fn�qe.l'n! ge-' hellt.— 24>>err(Kattun n C. Michael«». Eharlotteu- v»r�. WaN�r. 87 Bon chronischer«(eberleiden«nd erzschn�ache. I LederanschroeNung und Magenkredo geheilt.-■• 2'V Sohn Paul de« Weichensleilcr» Herrn Wilhelm � 5s«Fner. ykv'.-VSe-keud. Beamtenhan» V- nschroeren, veiulelben geheilt. Bein«oUte adgein mmen werden r»V~ Bnctil�ne Oricinal-Aiu rher.nai»«:«» von uu«|t ocirtcr Pai»«n»«n itchc« Im WtrteUmmer der Ansteh vfil Wunvcb*ur EimsKiit. ♦ Or'rcnni« Bchanil uf»5i» räume lür tarnen ü- Herren• vgrrcA y.»«hwodtung*- reit: 9 I, 4- 7',»— Sonn und iele-«««: 9-1. Tie ärztliche ÄnstaltsleiNrnfl: OeiianflaHnbc-üh» 843/16* Prohsior P. Mlstelsky «raöuicrt und«p» robiert tm Siue'land Beelm SO. 16, Brückenstr. 10i nm Fnhiibof Jminowllechrttrki-. � E-WWWWWW müassxsms -tti" iMonö-Exira ' iniiilife'MiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiinrr�nv'-'HiiiiNn�iiiiiiri�imiiii -..... G»................-....................... MonK�'xtra- �tmgen "KafisrariJanW mit �f�onenrr ÄiNgr /Mud'jtjnry 0$ Ldv�tPH' ■ ttät» dlöirfr,. Sehe-Mwnrc-S». 0! Zit Hoden tt,«Uen ernlchiagtyen Seftvdfien ItWßßK wr l«2L* LZsrNQN'-KvLLLiMS, dteter S0,—, 40,—% 50., CO,— Tucli-La�er Koch � Seelatill öertraudtenstr. 20 21. Flact)tsn,Wan!l;n. hi ai.'uL'ÜCllO'j.Mv offene FOfte, Krantiffauer- Iclden heilt so.:ar n ver- /weifeiien fallen mit oit «berraschcidem Erfolg d:«4 usd uc.rcasti.S"„Yztzi'-Mldü-Zsi'izs". Pr-I, 1.80 u J.SOM., at ältlich in d-.-i Lic u kroac-t- A'- Mhekr. a hu>-... v. 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Paris, abger. balHangr, abget.i Röhien.Vrniätw.abgee 1.80) 6»U»rif,gtoi|rrttrfurtet , tSr'iirtft, turjl. Pafti.a'en lang«.., DetftOlirmpiirjfl.... „ WutiUt von Erfurt• Schwamwttrzel. russ.. "ItairtU ftiel....... Speise iltlien. Mal»,.. Snlalrliben. Erfurter. ffapssalnl Ralfäuig.. , Maiwnubee.... , Ries.»ffr>siu!Il!'pI. » Erfurter Pläkopf Kaaterdsrn nnb Saatbobnni tSHen nur gegen Sont'anr nertauli tnerbeu. 125 gr Saatcrtfen«der Saatbcbnen find frei bton toubwlrtschaOIichru Sämereien eiupfebie iä, Nuntrf. famen, Etfenborfer Pielenwalzen. gelbe»nb eole. NnUIee, »chwedeNNe«-e.. Wl»l»»gr5I»rmiIchung Uir ir»äene tntb(«Uchte Niesen. Gämllichs mir schristXch ilbers�nbin: Aufträg» werben trüe«.'kilerrfles.r.WtiM mr kfttg Ichneldl»»» auagesiihrt und »Ute. mein nrueffer irdern, für ritt roaramm oo« Karl Kantsky. Am 9. November 19!g hat das Prolekariak Devkschlands die politische Macht erobert. Seine große Mehrheit steht ans dem Boden des Programms, das sich die deutsche Soziaidemo- Kratie 1591 aus dem Erfurter Parteitag gegeben hat. Jetzt gilt es. an die rascheste Anwendung des Programms zu gehen. Um das planmätzig und einheitlich durchzufahren. NepubliK werdsn,«In Gemeinwesen, in dem dl« Ausbeusung des Menschen durch den Menschen keine Stätte mehr hat. Jedoch noch dringlicher aiS die Frage der Produk- t i o n s w e i s e Ist die der Produktion selbst. Der Krieg hat die Produktion gcwailsam unterbrochen. Sie wieder zu beleben und In Gang zu bringen, ist unsere dringendste Auf dazu reichten seine allgemeinen Sätze nicht aus. Dazu bedarf � gäbe. Sie bildet die Bvrbedingung jedeS Versuchs einer Eo- es der Formulierung eines besonderen Aktionsprogramms.! zialisierung der Prbduktion. Die Bers-ändigung aller wahrhaft sozialdemokratisch Gesinn-i Die Produktion bedarf der Produktionsmittel und der ten über ein solches Programm ist dringend notwendig ge- z Arbeiter. Die nächste Aufgabe der Staatsgewalt ist es, die worden, um das Proletariat in den Stand zu sehen, einmütig � uns fehlenden Lebensmittel aus dem Auslände zu beschaffen, sowohl seine politische Macht zweckmäßig anzuwenden, wie die die Arbeiter arbeitsfähig machen, und der Industrie«»h- um sie zu behaupten, wo sie gefährdet ist. oder endlich, um sie stoffe zuzuführen. Wo nicht genügend Rohstoffe für alle Äe- wiederzugewinnen, wenn sie ihm vorübergehend enlgletlen triebe eines Industriezweiges beschasst werden können, sind usw. Für die Landwirtschaft sind dusd Bestimmungen der Eigenart des Betriebes anzupassen, ' vor allem die technisch höchstsiehenden Betriebe zu versorgen unter Kautelen, wie sie schon während des Krieges für die Stillegung von Betrieben vorgesehen wurden. Was die Arbeiter anbelangt, so ist neben der Erwerbs- losenunterstützung auch eine Arbeitsvermittlung einzurichten, die sich über des ganze Reich ausdehnt und die zu gleichen Teilen aus Beriretern der Arbeiter, der linternehmer sowie der Republik besteht. Diese Arbeitsvermittlung mutz das Recht haben, für jeden Produktionszweig und jede Gegend Mindestlöhne und Maximaiarbeiiszeilen sowie sonstige Arbeitsbedingungen festzusetzen. Sie verweigert es, Betrieben sollte. Die Richtlinien eines solchen Aktionsprogramms legen wir zur Diskutierung vor. Demokkatlsierung. Am 9. November' hat das deutsche Volk die demokratische Republik erobert. Das ist die onerlätzliche politische Grundlage des neuen Gemeinwesens, das wir ausbauen � Arbeiter zuzuweisend"die jene Festsetzungen" ablehnen. Ande- wollen. An ihr müssen wir unerschütterlich festhallen, sie' verseits verliert ein Arbeiter seinen Anspruch auf Erwerbs- müssen wir konsequent nach allen Richtungen aufbauen. Marz erklärte in einem Brief über die Pariser Kommune vom 12. April 1871:.Die Borbedingung jeder wirklichen Bolksrevolulion aus dem Konlinent bestehe darin, nicht mehr wie bisher die bureaukralisch-miiilärische Maschinerie aus euer Hand in die andere zu übertragen, sondern sie zu z e r- brechen.' Das ist auch unsere Aufgabe. Dazu gehört vor allem die schleunigste Auslösung des stehenden Heeres und die völlige Aushebung der Herrschaflsstellung, die das Offizierskorps in ihm und durch es im Staat bisher einnahm. An Stelle deS losenunterstützung, der sich ohne triftigen Grund weigert, Ar- beit in einem Betrieb anzunehmen, für den er vorgebildet ist und der die Arbeitsbedingungen der Arbeitsvermittlung anerkennt. Der Streik ist ein unerläßliches Mittel für den Arbeiter. sich kapitalistischer Unlcrdrückung zu erwehren und bester« Lebensbedingungen zu erkämpsen in einem Staate, in dem die Staatsgewalt in den Händen der Kapllalislenkiaste ist. Aber dieses Mittel ist ein zerstörendes, in gleicher Weise wie der Krieg der Waffen. Ein Staat, in dem die politische Gewalt in den Händen der Arbeiter ist, mutz trachten, für jene Prostehenden Heeres soll eine Bolkswehr treten mit einer kurzen dukiionszweige, in denen er noch nicht das Kopital ökonomisch Ausbildungszeit von zwei bis drei Monaten für den Mann, nusfchallcn kann, andere Methoden zur Wahrung der An- Auch die Offiziere der unleren Grade sollen nicht berussmäßige � sprgche der Arbeiter einzusühren, Methoden, die den Pro- Soldaten sein, sondern ihre Ausbildung neben ihrem Zivil- duklionsprozeß weniger hemmen und stören. Das ist nament- beruf empfangen. Blotz die Inslruklionsossiziere und die der � wlchlig heute, nachdem der Krieg Deutschland so unendlich verarmt hat, datz jeder Streik doppelt verheerend wirkt. höheren Grade sollen Berusssoldalen bleiben.'Autzerdienstlich' soll weder Uniform noch Wasse getragen werden und soll dem Borgesetzlen keinerlei Kommandogewalt über den Unlergebe- nen zustehen. � Kommt es zu einem internationalen Abkommen über Abrüstung, dann ist auch die Ausdehnung der BoikSwehr dem anzupassen. Die Macht der staatlichen zenlraUsierlen Bureaukratie ist zu brechen durch die Unterordnung unter eine nach freie- stem demokratischen Wahlrecht gewählte Nationalversammlung sowie durch sofortige Berleihung der Recht« weitgehen- der Selbstverwallung(im Rahmen der Slaalsgesehe) an die Stadtgemeinden und Landkreis« sowie dt« Provinzen. Auch die Polizeigewalt ist vom Staat an dl« Gemeinden und Kreise ausnahmslos zu übergeben. Den obersten Träger dieser Selbstverwaltung bildet überall eine nach demokratischem Wahlrecht erwühlle Gemeinde-, Kreis- und Provinzlalver- sammlung. Den von diesen Bersammlungen eingesetzten und kontrollierten Berwallungskörpern kann der Staat auch einen Teil seiner Berwaltungsausgaben übertragen, z. B. die Steuererhebung. Datz die gewonnenen demokratischen Rechte, wie die Freiheit der Press«, der Bersammlung, der Bereinigung, zu schützen sind, ist seibstoerständilch. II. Hebung üe? Produktion und Sozialpolitik. Die deutsch« Republik soll eine demokratische Republik feto. Sie soll ad«! mehr werden, sie soll eine sozlaUstische Wir verlangen, datz jene Produktionszweige, deren sofortige Sozialisterung nicht möglich ist, soweit sie dazu geeignet sind, durch den Staat zwangsweise syndiziert werden. Dos Syndikat hat die Beschassung der Rohstoffe, den Absatz der Produkte sowie die Regelung der Produktionsbedingungen zu besorgen. Es hat auch das Recht, überflüssige oder unralio- nelle Betriebe stillzulegen. In seine Leitung werden gewählt zu einem Biertel Bertreier der Unternehmer, zu einem Bier- tel Bcrtreler der Arbeiterräle. endlich zu einem drillen Bier- tel die der organlsterlen Konsumenten des ProduktlonS- Zweiges— etwa Industrielle, wenn der Produktionszweig Produktionsmittel fabriziert, oder Bertreter von Konsumge- nossenschaften und Gemeinden, wenn er Konsummitlel her- stellt. Das letzte Biertel wird gebildet von Berlretern deS Staates, die das Gesamtlnleresse repräsentieren. Innerhalb der einzelnen Betriebe werden dem Unternehmer Arbeiter- ausschüsse oder Arbeiterräle zur Seite gestellt, die die Durchführung der Beschlüsse deS Syndikats überwachen und dahin wirken, datz sie möglichst zweckmätzig und unter Mehrung der Arbelterlnteressen.erchgesührt werden. Dos passive Wahlrecht zu den Betriebsarbeiterräten haben auch Personen, die oußerhelb des Betriebes stehen und vom Unternehmer ökonomisch unobh�oxiz sind, wie etwa Aerzte und Angestellte von Arbeitervrgonisativnen. Aehn.'iche Arbeiterräle sollen auch In den nichtsyndlzierten Betrieben eingerichtet werden. Neben dieser Tätigkeit in den«inzoinen Produklisns- zweigen mutz der Staat die Sozioipolillk fördern durch«tllje- meine Arbeiterschetzsesttze. So ist der Achistvnbenleg«ms alle Arbeikszweige auszudehnen, z. B. auch auf das Transportgewerbe(Eisenbahnen) und daS GestwirlSgewerbe. Ebenso das Berbol der Nachtarbeit von Frauen und Jugendlichen m. dke Sozialiflerung. Hand ttl Hand mit diesen Bersuchen. der prdlletarischen Staatsgewalt, durch ihr Eingreifen dem Klassenkamps zwischen Kapital und Arbeit weniger zerstörende Formen zu geben, «atz aber auch das Streben gehen, diesem Klassenkampf, der dach unter allen Umständen«in hemmendas und störendes Element der Produktion ist, seine Grundlage zu nehmen durch Sozialistbrung der Produktion, die dem Arbeiter an Stelle des Kapitalisten die Gesellschaft, zu der er selbst gehört, als Besitzer der Produkttonsmittel und Leiter der Prvduktton gegenüberstellt. Dies durchzuführen, ist die wlchttgste, ist die eigentliche Aufgabe der vom Proletariat beherrschten demokratischen Re- publik. Dadurch wird sie zur sozialen Republik und leitet eine neue Aera in der Geschichte der Menschheit ein. Aber gerade, weil diese Aufgabe so wichtig und weittragend ist, lätzi sie sich nicht im Handumdrehen durchführen, sondern nur schrittweise und nach sorgfältiger Prüfung der latsächiichen Berhältnisse und Borberettung der Neuordnung. DaS Hauptmillel der Eoziaiisierung, aber nicht das einzige ist die B e r st a a t l i ch u n g»as Eigentums an den Produktionsmitteln. Und daS grundlegende unter allen Pro» duktlonSmilteln Ist der Grund und Boden. Seine Berstaat- lichung erfordert am wenigsten Schwierigkeiten, wenn man genau unterscheidet, wie das in England auch praktisch der Fall ist. zwischen dem Grund und Boden und den auf ihm oder in ihm eingerichteten Betrieben. Man kann den Grund und Boden, soweit er in großen Betrieben bewirtschaftet wird, ohne weiteres verstaatlichen und die auf ihm oder in ihm besindlichen Betriebe zunächst in der bisherigen Weise weiter wirtschaften lassen. Dt« Pro- duktion wird dadurch nicht im geringsten gestört, die Betriebs- Inhaber werden nur aus Grundeigentümern in Pächter ver- wandelt. Sobald der Frieds geschlossen and Klarheit geschaffen ist darüber, wieweit das deutsche Bolk über sein SlaatS- und Neichselgentum«lgenlllch zu verfügen hat. steht nichts im Wege, ohne weiteres sämtliches großes Grundeigentum an Bergwerken, Wäldern und großen Gütern(etwa über 199 Hektar) sowie sämtlichen städtischen Grundbesitz(ohne die darauf stehenden Häuser) zu Staatseigentum zu erklären, gegen eine noch festzusetzende Entschädigung. Aus der Feu- dalzeil stammende Einnahmen aus dem Grundbesitz, z. B. Bergwerksregale und aus der Feudalzeit stammender Grund- besitz überhaupt, wie die meisten Fideikommisse und fürstlichen Besitztümer, dl« nicht auf dem Weg« des Kaufs erworben wurden, bedürfen einer Entschädigung nicht. Die aus dem staattichen Grund und Boden stehenden Betriebe blieben zunächst noch Privatbetriebe, wenn auch als Slaatspächter. Nach und nach wären st« zu soziallsteren. Bei den Waldungen ginge dos ohne weiteres. Auch bei den Bergwerken und Latifundien, den land- wirtschpftlichen Riesenbetrieben, würde es keiner langen Bor- berettungen bedürfen. Der Staatsbekrteb dürste nicht nach der Schablone der bisherigen Betrieb« einer zentralisierten Bureaukratie eingerichtet werden. Derartig eingerichtete Staatsbetriebe wären vielmehr umzuformen. Die Staatsbetriebe sind zu dezentralisieren, ihren Leitungen ist möglichst« Selbständigkeit zu gewähren. Nach Möglichkeit sollten nicht vereinzele Betriebe, sondern ßsnz« Industriezweige verstaatlicht»erden. Jeder dieser Industriezweige wäre, wie auch deutschöslemlchtsch«-Genossen in einem Entwurf»der die Sozialisterung»erlangen, dem ich reich» Anregungen»erdanke, von einem Kollegt»« zu ver- »allen, in dem die Staaktge»«« nur mit«in am Drittel der Mitglieder vertreten ist. Ein z»«U«< Drittel bilden die Bertreter der Arbeiter des Industriezweigs, bot letzte Drittel die Bertreier seiner organlsterlen Abnehmer, Die ÜTnfefcfteu der Arbeiter und der Konsumenten stehen hier in einem gewissen Gegensatz: jene streben nach hohen Löhnen und kurzer Arbeitszeit, diese naä) niederen Preisen. Ueberwlnden lützt stch dieser Gegensatz nur durch den Fort- schritt zu einer höheren Produktivität der Arbeit. Daran sind beide Teile gleichmäßig interessiert, nur dadurch Konnex sie vorwärts kommen. Sonst können sie sich bloß gegenseitig lahmlegen. DaS gemeinsame Interesse der Arbeiter und Konsumenten wird den Stachel zur Erhöhung der Produktivität der Arbeit ersetzen, den unter kapitalistischen Verhältnissen das Profitstreben des Anternehmers bildet. Znnerhalb des einzelnen verstaatlichten Betriebes kann dann die Produktion in Ähnlicher Weise geregelt werden wie in den PrivatbeÄliebe« nach der oben schon erwähnten Methode. Nur daß der Leiter nicht ein Privatbesitzer oder dessen Slellvertrotcr ist. sondern ein vom leitenden Industrie- Kollegium einxesetzter Beamter. Tantiemen und Gewinnbe- telligung mögen dann dazu dienen, daS Interesse der Verwalkung und der Arbeiter an möglichst sorgsamer und eifriger Arbeit wachzuhalten. Die Besitzer der verstaatlichten Betriebe sostken entschädigt werden. Dabei wäre zu berücksichtigen einmal der Wert der Produktionsmittel, Baulichkeiten, Mascinnen, Noh- stosfe, die sie umfassen: dann Ihre augenblickliche Nenlabililät. nach Durchführung der allgemeinen Sozialreformen. IV. Dw LauZVirtschaft.� Auf diese Meise ist ein Produktionszweig nach dem andern zu sozialisiere�, und sind die verschiedenen Produktionszweige immer mehr in systematischen Zusammenhang miteinander zu bringen. Nicht ganz so wie in der Industrie kann man in der Landwirtschaft verfahren. Es wäre nicht zweckmäßig, das bäuerliche vrundeizenlum zu enteignen. Es genügt einstweilen, daß der Staat sich bei jeder Besitzveränderung von Grund und Boden das Vorkaufsrecht»wahrt, um nach und nach allen Grundbesitz in seine Hände zu bekommen. Die Wälder könnten, wie schon gesagt, ohne weiteres in staatlichen Betrieb übernommen werden. Auch die lieber- nähme der Latifundien und ihre Vewirtschastung nach den oben für die Industrie aufgestellten Negeln würde keine großen Schwierigkeiien verursachen. Ebensowenig die Syndizierung der übrigen ländlichen Großbetriebe. Von den Erfahrungen auf den Latifundien müßten dann Tempo und Art der weiteren Sozialisierung der landwirtschaftlichen Großbetriebe abhängen. Die Zerschlagung der Großbetriebe in Zwergbetriebe wäre ein Rückschritt und würde gar nidsts nützen, da kein Drang aus der Stadt ins Land besteht, sondern umgekehrt die Landwirtschaft im Kleinbetrieb wie im Großbetrieb an Menschen Mangel leidet. Ersetzung der Menschenkrast durch die Maschine, n!6)k Nückkehr zu primitiven Arbciismelhodcn, ist für die Land- Wirtschaft dringend erforderlich. Dazu ist nokwendig, daß der Staat den Dorsgemeinden landwirtschaftliche'Maschinen in ausreichendem Maße zur Verfügung stellt und ihre kommu- nale Anwendung fördert. Nicht minder unerläßlich aber ist es, die Kulkurverhälk- nisse aus dem flachen Lande zn heben, um den Unlerschied zwischen Stadt und Land und damit die Anziehungskraft der Stadt und die Verödung des flachen Landes zu mindern. Verbesserung der Schulen und der Einkommcnsverhällnisse der Schullehrer, Vermehrung der Aerzte, Verbesserung der Kommunikationsmittel, sowie Bau ausreichender selbständiger Wohnungen für die Landarboiler— das sind Nesormen, die sofort in Angriff zu nehmen find. Kommunalisierung. Die Verstaalllchun« der Produktionszweige»st das»ich- tigsle Wittel der GoziaÄfienmg, jedoch nicht das einzige. Sozialismus heißt demokratische Orzanifierung des öko- nomlfchen iebeus. Ties wird vsrbersibat durch den Srehbetried und die Organisation der Produzenten. In gleicher Nichtung wirkt aber auch, obgleich nicht so machtvoll, die Orgajilsaiion der Konsumenten. Erfaßt jene immer mehr die Produktion der PrvdskÄonsinikte!, so diese die Produktton vieler Konsummittel. Als Organ der GozialJfienmg der letzteren Art vermag die Konsumgenoffenschaft dort zu wirken, wo sie große Massen Konsumenten umsaht. Noch bedeutsamer aber wird in dieser Beziehung die Stadtgemeinde werden, wenn sie den Charakter einer Konsumenkenorganisation annimmt. Als solche kann sie entweder für fich allein oder in Verbindung mit den Konsum- genossonschaften die Brotfabrikalion sozialisieren, ebenso die Apocheiron, sowie ferner die Versorgung der Stadt mit Milch, mit SamSso« vsw. Sie kann einer der Faktoren der Soziali- sterung dor Landwirtschaft werden. Daneben hat die Gemeinde(und ähnlich der Landkreis) die Aufgabe, fti-r die Sozlattsierung zu wirken durch die Be- ptznchme. lokaler.Monopole, z. B. Straßenbahnen. '> Endlich fällt es der Gemeinde zn, die Herstellung der Wohnungen zu sozialisieren, gesunde und billige Wohnungen für die Massen herzustellen und zu verwallen. Es wird von lokalen Verhüllnissen, namentlich der Neife und Organisation der Arbeiter, abhängen, auf welchem Wege sie dabei di besten Nesultate erzielt, ob sie sich privater Bauunternehmer bedienen muß. denen sie ihre Bedingungen, namentlich in be- zug aus die Arbeiterverhältnisse, auserlegt, ob sie in eigener Negie baut, oder ob sie den Versuch macht, ihre Bauten nach ihren Plänen und unter ihrer Leitung durch die Organisationen der Bauarbeiter herstellen zu lassen. Wenn die Gemeinde die städtischen Monopole an stch zieht, den Massen gesunde und billige Wohnungen schafft und billiges Brot, wenn sie ausreichende Schulen baut und den Kindern des Volkes in der Schule nicht bloß Belehrung. sondern au6) Nahrung bietet, wenn sie endlich den Volksmassen Stätten der Versammlung, der Erholung, der Weiter- bildung schafft, wird sie tatkräftig mikwirken an dem Prozeß der Sozialisterung. VI. Die Steuerpolltik. Wir haben schon darauf hingewiesen, daß die Enteignung der sozialisierten Betriebe zu geschehen hätte aus dem Wege der Ablösung, nicht der Konfiskation. Dafür sprechen nicht nur Gründe der Gerechtigkeit, da die Konfiskalion nur einige der Kapitalisten, nicht die Klasse träfe, und nicht bloß Kapitalisten, sondern auch kleinere Leute. Es sprechen dafür auch ökonomische Gründe, weil die Konfiskalion die produzierenden Kapitalisten in höchstem Grade beunruhigen und stören würde in einem Zeitpunkt, in dem der Produktionsprozeß äußerster Schonung bedarf. Die Enlschädigung erfolgte am besten durch Ausgabe von Staatsschuldverschreidungen zu einem mäßigen Zinsfuß. Aehnliche Gründe, wie für die Entschädigung, sprechen gegen die einfache Annullierung der Kriegsanleihen. Neben den Gründen der Gerechtigkeit ist hier zu beachten, daß, bevor die Sozialisierung vollständig vollzogen ist, der ka?itcljstis6)e Betrieb in weilem Ausmaß fortbesteht: weiter, daß uns noch kapitalistische Staaten umgeben, deren Lebensmittel und Noh- stofse wir brauchen, die zunächst nur auf dem Wege der Anleihe zu erlangen sind. Die Unversehrtheit des Kredits bildet daher eine wichtige Vorbedingung unseres ökonomischen Lebens. Die Verzlnsuizg der Kriegsanleihen und der Adlösungs- Zahlungen wird große Geldsummen erheischen, die durch Steuern ans die Besitzenden aufzubringen sind. Das Ist sieuerlechnisch eine schwierige Frage, nicht aber ökonomisch, denn es bedeutet nicht die Ausbringung neuer Werte, sondern nur e'-'en Platzwechsel schön bestehender. Wenn etwa für diese Zinsen in jedem Vierteljahr 5 Milliarden von den Besitzenden auszubringen sind, so werden sie von diesen z. B. im September bezahlt und im Oktober vom Staat zurückgezahtt, wenn auch nicht an die gleichen Personen. Weder der Staat noch die Kapiiaiisienkiasse wird dadurch reicher oder ärmer. Anders steht es mit den Zinsen, die für Kriegsschaden «der für neue Anleihen an das Ausland zu zahlen sind. Sie gehen hinaus, ohne zurückzukommen. Sie bedeuten eine Ver- Minderung des Einkommens der Kapitalistenklasse, wenn diese fie aufzubringen hat, und eine Verarmung des Staates. Diese Schulden zu tilgen, wird dringend notwendig werden, was wieder neue Steuerlasten bedingt. Dazu kommen, neben den normalen VerwaltunKZauS- gaben des Staates, noch die Kosten der Unterstützungen für Kriegsbeschädigte und Erwerbslose. Dieser Vermehrung der Ausgaben können wohl auch einige Verminderungen gegenübergestellt werden. Vor allem die Ausgaben für die Wehrmacht müssen auf ein Minimum reduziert werden, sowohl durch Aushebung des stehenden Heeres wie durch Einstellung aller �neuen Nusdlngen. Das Ist nicht nur eine politische Forderung der Demokratie, sondern auch«ine ökonomische Forderung einer vor dem Bankerott stehenden Vaikswirlschaft. Trotz aller Ersparnisse, die s» gemacht werden können, bleiben ungeheure Erfordernisse, die durch die Einnehmen des Reiches zu decken sind. Es geht nicht an, fich durch Fabrizierung van Papiergeld zu helfen. Dadurch werden bloß die Warenpreise weiter in die Höhe getrieben und wird die Unsicherheit des Geldwesens aufs»»erträglichste gesteigert. Als Reichseinnahmen kommen in erster Linie direkte progressive Stenern auf den Besitz und das Einkommen der wohlhabenden Klassen in Betracht. Das Erbrecht kann in weitgehendem Maße eingeschränkt werden. Nur darf man nicht vergessen, daß diese Steuern, wenn sie einen nennens- werten Betrag liefern sollen, einen erheblichen Besitz und bedeutende Einkommen voraussetzen, deren erste Vorbedingung wieder«in geregelter Gang der Praduktion ist. Die Grnndiage jeder gesunden.Fwanzpollttk ist eine blühende Produktion, die große Ueberschüsse an Produkten liefert. Nur aus diesen Ueberschüssen können ohne Schädigung des Staates und der Bevölkerung die Steuern bezahlt werden. Sie sind von jenen Klassen zu entrichten, die steh der Ueber- schSsse der Produktion zunächst bemächtigen. Die strengsten Steuergesetze gegen die Neichen liefern keinen Ertrag, wenn die Produktion stockt. Andererseits ist es zweckwidrig, daß man die Kerze an beiden Seilen anzündet. Der Staat tj. nicht in der Lage, den Kapttallsten große Summen durch Besteuerung abzunehmen, wenn die Arbeiter vorher auf dem Wege der Lohnerhöhung den Prosit und Zins aufgehoben haben. Darüber müssen sich die Arbeiter klar sein: Je mehr es ihnen gelingt, den Mehr- wert zu verringern, den das Kapital einsteckt, desto mehr müssen sie selbst von ihren Einnahmen an Steuern zahlen, soll der Staat die Summen aufbringen, deren er zu seinem Fort- bestehen bedarf. Als nächste Einnahmequelle neben den direkten Steuern kommen für den Staat die Erträgnisse aus seinen Betrieben in Betracht. Doch darf man diese zunächst nicht zu hoch veranschlagen, wenn die Besitzer der sozialisierten Betriebe ent- schädigt werden. Die Sozialisterung geschieht nicht zu fiSka- tischen Zwecken, sondern im Interesse der Arbeiter und Kon- sumenten. Will man diese ni'cht schädigen, wird man zunächst vermehrte Einnahmen aus jenen Betrieben nicht Ziehen kön- neu. Allerdings in der Zukunft fallen alle Vermehrungen der Einnahmen dur'ch Wachsen der Grundrente oder Ver- mehrung des Verkehrs bei wenig wachsenden Kosten, z. B. bei den Eisenbahnen, dem Staate zu. Aber das ist ein Wechsel auf die Zukunft. Sofort können verstaatlichte Betriebe ohne Schädigung der Arbeiter und der Konsumenten nur dann ver- mehrte Einnahmen bringen, wenn die Verstaatlichung di; Betriebskosten verringert, etwa durch Ausschaltung der Kosten des Konkurrenzkampfes der verschiedenen Betriebe, durch Stillegung Irrationeller Produktionsställen oder durch Konzentration der Produktion. Profitable Verstaatlichungen dieser Art, wie sie z. V. be! der Erzeugung elektrischer Kraft möglich werden, sind außer vom sozialistischen, auch vom fiskalischen Gesichtspunkte aus anzustreben. Bedenklicher sind Monopole, die nichts sein sollen als verkappte indirekte Steuern, die nur auf Schröpfung der großen Masse der Konsumenten hinauslausen. Doch auch unter ihnen gibt es mannigfache Unterschiede. Monopole, durd) die Lebensnotwendigkeilen verteuert werden, sind ganz anders zn betrad)tcn, als Monopole auf entbehrliche oder gar sd)Sdliche Genußmittel. Die Sozialisterung des Kohlenbergbaus und Kohlenhandels ist dringend notwendig, aber ein flSkalisd)es Kohlenmonopol zur Erzielung großer Gewinne wäre ent- schieden zu verwerfen. Da könnte man sich eher mit einem Branntweinmonopol abfinden. Ebensowenig wie fiskalische Monopolisierungen notwendiger Lebensmittel und Nohstoffe kann die deutsche Volkswirtschaft in ihrem jetzigen Zustande Zölle aus solche Artikel ertragen. Die wichtigsten Staatseinnahmen werden unter allen Ilm- ständen die direklcn Steuern aus Einkommen, Vermögen, Erb- schaflen bilden müssen. Aber immer wieder muß cingesd)ärsk werden, daß sie einen höheren Ertrag nur abwerfen Können, wenn die Produktion kraftvoll in Saug kommt und reid:e Ueberschüsse liefert. Das ist das A und 0, wie der Soziali- sierungs-, so der Finanzpolitik. yn. Die auswärtige Politik. Neben der Demokratisierung und Sozialisier u n g hat eine proletarische Negierung noch eine weitere Aufgabe, an der sie zu arbeiten hat: die I n t e r n a t i o n a l i- s i e r u n g. Karl Marx rerkündet in seiner Inangvraledresse, die daS Wirken der Internetionale 1884 einleitete, daß einen Teil des Emanzipalionskampses der arbeitenden Klassen der Kampf für eine auswärtige Politik bilde, bei der die einfachen Ge- fetze der Moral und des Rechts, welche die Beziehungen ein- zelner regeln, ebensosehr die besten Gesetze des Verkehrs der Nationen sein sollen! Für eine solche Politik einzutreten, ist jetzt unsere Aufgabe. Offenheit und Wahrheit muß in unserer äußeren wie in unserer inneren Politik herrschen. Weg mit aller Gcheimdiplomalle, weg auch mit allen den Mitteln ge- heimer Agenten und geheimer Preßkorruption. Weg mit allen Diplomaten, di« mit solchen Mitteln arbeiten, weg auch aber mit allen Diplomaten, die bisher ihre Hauptaufgabe in höfischer Nepräsentation sahen. Unsere auswärlige Politik bedarf einer gründlichen Abkehr von den alten Methoden. Nicht daraus darf fie mehr gerichtet sein, des Bündnis der einen Negierunzen zu gewinnen und sie mit den anderen zu entzweien, sondern auf den Bund aller Völker, an dem das deutsche Volk als Gleicher unter Gleichen teilnehmen soll, mit voller eigener Selbstbestimmung und freudiger Anerkennung der anderen.> Unsere Politik muß danach streben, vor allem das Ver- trauen bet Demokratie und des Proletariats der anderen Länder zu gewinnen. In diesem Vertrauen sowie in der Kraft des ausländischen Proletariats nld)k minder als in der Kraft des eigenen muß die Stärke unserer auswärtigen Stellung begründet sein. Freudig wollen wir Schulter an Schulter mit unseren auswSrttgen Brüdern für die Demokratisierung' und die Sozialisterung in der ganzen Welt eintreten, ober wir lehnen es auch zu diesem Zweck ab, die alten Mittel der ge- Heimen Diplomatie anzuwenden und die Wellrevolution durch geheime Agenten und' unterirdische Geldsendungen von Staats wegen als Teil unserer Regierungspolitik fördern zu wollen. In Freundschaft mit allen Völkern wollen wir unsere internationale Solidarität mit ihnen durch gemeinsame Werke des Friedens und des sozialen Fortschritts bekunden. Gharlottenburg, 12. Ianuap ISIS,