Pr es»«.Z-Kr«. SezugSvreiS» Si»rtrljädrl.e7i Ml. monatl�W ZA. kenn» vauZ oor-m« lad �a-. Eln, eine Ztummrrn lv«-lrnmg. 1>o!lbe,ug: lIK»naU>id iJö Ml. etil SutteilunjS. jebütjt Umei Oreil'band<üt Deutschland u. Ceitertfich.Unflatn 5.60 Ml. Iii das übt'Be Ausland 9.50 Ml. bei ldziich einmaliae».-luueUuna 7.60 ML Poiibe iellunaen nehmen in Däne- mar. Holland Uutembtna Schweden und die schwell iiinqetraaen m die Ln'l- eimnds-t rei-l-lle Tnr.öonväitS' evcheint wochenläglich zweunai. �onntaa- ciranaw leleniamr.-asiefle ,S»,,al»e«»krai•Qtt.in'. Morgen Ansilade. ■f# c E) berliner Oolli�blatt. AnleiqenVrelS: Die achlgeidaUene Aonvarellleleile loiiei& üfa..Kleine ttnteigen*, bat'eitdedlUilte JSdti 40 ütj julälftl S»ettgedruliie llione). iede>»euere ZSori X iifg. Stellengesuche und Kchlafltellenanleigen das etile Zvorl SO Sie., jede«»euere War» 16 Urs, iSotte über 16 Luchuaden idhlei: ffit |mei Sorte, feuerunqeguudlaa 70°.» .ramillen-Anzeigen. doliliichc und gewerlichaitliche llereins- AnzeiAen 80 llig. die eseile. Anzeigen mr die aächile Kummet müiien bii 5 Übt ncdunitiaqe im oauvlgeichäft. flcrlin KW. 58. lliiidensitage 5. aoeegeber Beiden. Scbfsnei on S lldr irüd bis 8 Uhr abend-, Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Reüaktion und Expedition: SW. öS, Lindenstc. Z. aernivrecher- Amt Morivpla«, Rr.».»Ig«-IZlS7. Mittwoch, den 5. Februar 1919. vorwärts-verlag G.m. b.H., EW. 08, Lindenstr.Z. Fernsprecher: Amt Morchplatz, Nr. 117 53—51. Bremen von Reglerungstruppen befetzt! PrfBteji, 4. Feirnsr. �Eigener Trahtbrricht des„Tor- wSrts".> Tie Tipision Gerstcnberg hat daS Stadthaus, des Haupttelegraphenamt, da» Ferusprech- am t und verschiedene wichtige städtische Gebäude besetzt, die st a r k verteidigt wurden. Ter Stab mit Oberst Gersierberg befindet sich in einem Torort Tremens. Trcmeu bat weiter keine Znsuhren an Truppen erhalten als heute morgen die von Bremerhaven. Sollten weitere Zusuhreu kr mmen, so werden sie unbedingt abgeschnitten werden. AbendS wnrde iu den Torortcu um die Werften stark ge- kämpft, aber es ist mit aller Wahrscheinlichkeit vorauszu- sehen, daß in dieser Nacht die Entjcheidnng zugunsten der RegierungStruppen fällt. B r e m e u, 4. Februar. Wie LocSmaunS Bureau meldet, zogen nm 6 Nhr abends die RegierongStrnppen nach hartem Krmpf in Bremen ein und bejetzten Markt, Rathaus und BSrse. Die Arbeiter ziehen sich nach Grojipalingen zurück. L e r l i». 4. Februar. WTB. Befehlsgemäß haben die Regiernngtiruppen am Tiruktag vormittag den Einmarsch in Bremen begonnen. Ter Einmarsch hat sich planmäßig »ov'ogen. Um 5 Uhr war die Sladt im Besitz der Truppen, die das Rathaus, die Börse und andere Gebäude und den Blatz der Stadt besetzt halten. Die Aufständischen haben aus Hamburg keiueu weitere» Zuzug gehabt. Bremen, 4. Febluar. lEigener Drahtbericht deS .voi wärtS.') Ge.en Miitag wurde am Dom und Rathaus deltig geschossen. Die Cparkatsten halten zahlreiche Täte und zogen sich zurück. Brem:«, 4. Februar.(WTB.l(Ergänzender Bevicht.) De- reit» im Lause deS gestrigen Nachmittags und Abends nahmen die Vorpo st engefechte im Landgcbiet und am Rande der Stadt an Umfang zu. Es kam zeitweilig zu lebhaften Kämpfen, in denen laut Mitteilung der Stadtkommandantur Bremen 7 Tote auf feiten der Bremer und 12 Tote auf feiten der Division Gerstenberg gezählt wurden. Die Zahl der Ver- mundeten soll auf beiden Seiten etwa 40 Mann betragen. Seit heute früh setzte der Angriff mitallenMitteln moderner Kriegstechnik ein. Tie Aufständischen verteidigten sich hart- näckig. Starker Geschützdonner und lebhafte? Maschinengewehr- fever rollen durch die Stadt. Tie Straßen und Plätze um daS Rathau» herum sind abgesperrt, wodurch auch der Straßenbahn- verkehr teilweise unterbunden w'rd. In der übrigen Stadt läuft der Vetkehr gut bis auf die Zugangsstraßen zur Stadt, wo die bewaffneten Spartakistentruppen sich den vorrückenden RegierungS» truppen entgegenstellen. Im neuen Rathaus ist das Rote Kreuz untergebracht. Mehrere Granaten schlugen in unmittelbarer Nähe bei TomS, der Börse und des Rathauses ein. TaS neue Rathaus erhielt Polltreffer durch das Dach. Ebenso der Nord- türm deS DomeS in halber Höhe. Eine Granate, die in u n- mittelbarer Nähe der Börse einschlug, zertrümmerte sämtliche nach Norden liegende Fensterscheiben diS ArbeitSraumS d«S Bötzmannschen Telegraphenbureaus. Gegen 214 Uhr flaute da» Bombardement ab. Während dieser Zeit sah man die ersten verwundeten in daS Rathau» tragen. Eine weitere Anzahl Schwer- verwundeter soll, wie berichtet wird, im Rathaus liegen, lieber die weiteren zweifellos beträchtlichen Verluste ist im Augenblick nicht» Nähere» zu erfahren. Gegen 314 Uhr herrschte Ruhe.— Wie wir weiter hören, haben die Aufständischen in den ersten Nachmittagsstunden den Kampf als aussichtslos ein- gestellt und den Rückzug auf Gröpelingen angetreten. Einzelne Trupps verteidiglen sich noch todesmutig im Innern der Stadt und an den Brückenübergängen. Verhandlungen wurden angestrebt. Um 4 Uhr setzte das Bombardement in alier Stärke wieder ein. Tie Spartakisten halten die Uebergänge der Weser. Um 6 Uhr sind die Re"icrun~Z'rupven in die Stadt eingedrungen und haben den Markt, das Rathaus und die Börse besitzt. Auch da» Bößmannsche Telcgraphenbureau erhielt eine Besatzung von RegierungStruppen. Nuti'Ä'öfterreickf Itter Gruß an Ve'inar. Wie», 4 Februar lHollandsch RienwSbureau.t In der hcu> eigen Sil'una der Nnliora versewniluiig wurde eine Kiindaebiiiig an die dci � che JlittirrelBtr rwir imfl in W ein ar l e'ck'offcn, in der t>ie .?>effil!in>' rnf eine M edervereininung mit dem Miittrr'ande anSze. en.wlid F der' rrliie' iil'fl I eißl eS n ä lliitl e TieN-t'oml- er r-i r urq'H.iO- die 11 bertiv-'unsi nuc, vnf} es nelingen werde, a.e», da» die Gewalt de» Fad e» ltiki, zerrlsien bat, nieder ■u trüpfi-n und Einigkeit vu» Freibeit de» deutschen Äolke» zu»erwirtlichen, iowie Deutichö st erreich mit de« Mutterlande für alle Zeiten zu vereinige«. Tie Versammlung erhob sich und nah« die Kundgebung unter stürmt- schrm Veisgll an. " vor öer Eröffnung öer National- Versammlung. Erste Sitzung der sozialdemokratischen Fraktion. (Weimar, 4. Februar. Eig. Drahtber. des„Vorwärts'.) Die sozialdemokratische Fraktion trat heute vo. mittag lv Uhr im Volkshaus zu Weimar zu ihrer ersten Fraktionssitzung zu- sammen. Ten Vorsitz führte provisorisch Genosse E b e r t als Vor- sitzender der Partei und Vorsitzender der alten ReichStagSfraktion. Er sprach in den Begrüßungsworten seine Freude darüber aus, daß die Snzialdcmo'ratie als weitaus stärkste Fraktion in die National- Versammlung einzieht.„Tie Revolution," so führte er weiter auS. „hat un? vor eine Riesenaufgabe gestellt. Deutschland war voll- ständig zusammengebrochen, militärisch, politisch und wirtschaftlich ein T r ü m m e i h a uft e n, als die Macht in unsere Hände kam. Der Versuch, diese Ries.naufgabc gemeinsam mit den Un- abhängigen zu lösen, mußte scheitern. Denn wäre eS nach ihrem Willen gegangen, wären wir hoffnungslos und Widerstands. los in vollständige A n a r ch i'e hineingeraten. TaS Ziel unserer Tätigkeit in diesen Monaten läßt sich b.icht beschreiben l Wir haben versucht, die politischen Errungenschaften der Revolution, den Sieg der Demokratie, sicherzustellen. Wir haben versucht, da? Wirt. 'chaftSleben wieder in Gang zu bringen und die notwendigsten sozialpolitischen Aufgaben zu erfüllen. Wir haben hingearbeitet auf einen möglichst raschen Friedensschluß ueid möglickst ausreichende Lebensmittelversorgung. Ein großer Teil dieses Weges ist noch zurückzulegen; ihn wird die Nationalversammlung zu beschreiten haben, in tzer unserer Fraktion als der weitaus st ä r k st e n die Führung zufallen wird." Genosse Ebert teilte Wetter mit, daß unmittelbar nach dem lS. Februar, sobald die Volkswahlen in Teutschöstcr- reich vollzogen sein werden, eine Telegation der österreichischen Fraktion sich zur Teilnahme an den Fraktionsverhandlungen einfinden wird. Zur vorläufigen Fühlungnahme hat die deutschösterreichische Sozial- demokraiie den Genossen Schaefer delegiert. Ter Arbeitsplan für die Nationalversammlung sieht die Eröff- nung für Donnerstag, nachmittags 3 Uhr. vor. Tie EröffnungZ- ansprach? hält Genosse Ebert. Tann übernimmt der Alters- Präsident G'e nosscPfannku.h den Vorsitz. ES wird bor- geschlagen werden, daß daS Hau? vorläufig die Geschäf So dnung deS Reichstages übein.mmt und sich dementsprechend am Freitag durch die Wahl des Präsidiums konstituiert. Den Präsidinten hat nach parlamentarischem Bcauch die Sozialdemokratie zu stellen. Ein Ausschuß für die Rveision der Geschäftsordnung wird sofort die Ar- besten beginnen. Die dringendsten und unaufschiebbarste,, Vorlagen sind ein F i n a n z g c s e tz für die Regierung. daS ihr einen vorläufigen Kredit einräumen und für die seit dem S. November erforderlich gewesenen außerordentlichen Ausgaben Indemnität er- teilt, sodann die Notverfassung, deren Veratungen Sch e i d e m a n n mit einem politischen Expos» einleiten wird, während P r e u ß den Entwurf selbst begründet. In der Fraktion trat die Auffassung zu- tage, daß eS nicht wünschenswert sei, sofort in große politische De- batten einzutreten, sondern, daß zuerst so schnell wie möglich der Kredit und die Notverfassung gcsckaff n werden müßten. E» entwickelt sich eine Aussprache über die MehrhettS» b i l d u n g in der Nationalversammlung. Zur Ausarbeitung de? sozialdemokratischen Programm? für die nächsten Aufgaben wird ein Ausschuß berufen sein, dem u. a. angehören: Auer-München. Anna BloS, Ulrich-Tarmstadt,'Cohen, Geck-Mannh.im, Hoch-Hanau. Krätzig und Otto Braun. Tie JlcherungSmaftnahmen. Den„P. P. N." wird aus Weimar gedrahtet: Die M Idungen über spartakistische Aufruhr- versuche in Thüringen werden in Weimar nicht ernst ge-' nommen. Die großen Soldatenräte des 11. und 15. Armeekorps denken gar nicht daran, der Nationalversammlung ihren Schutz zu! verweigern; sie sind nur eifersüchtig auf die von Berlin her- geholten Truppen des Generals von Merker vom Feldjägcrkorps. Fn dr Tat unicr'iegt eS wohl keinem Zweifel, daß auch die thüringischen Soldatenräte der Nalionalverfemmlung den nötigen Schuh hätten angedeihen lassen, es fchlte nur die Zeit, die nö igen Verabr b"ra:n zu trclfen Die Soidetenrätc ver- handeln setz! mit Ct: b f hlZbaber No!ke, wi weit d e Trapven, die sich sellst als Garde fü> die Nationalversammlung bereitgestellt haben, an dem Schutze der Nationalversammlung t ilnehmcn können. Tie Reichsregierung ist durchaus geneigt, den Wünschen I der thüringischen Truppen nach einer ehrenvollen Beteiligung am Weimcraner Schutz entgegenzu'ommen. Den in Gotha stolioiiierte» Truppen ist die Mitbeteiligung an der Sicherung der Rationaloersammlung zugebilligt worden. öremen. In Bremen sind d'e RegierungStruppen eingeruckt untz die Spartakushcrrschaft hat damit einen ihrer Hauptsitze in Teuischland verloren. Der Erfolg bedeutet einen weiteren Schritt zu ruhigen und geordneten Zuständen, die eS dem deutschen Volk ermöglichen, auS dem jetzigen Elend heraus- zukommen. Joder Siegesjubel liegt uns fern. MS Sozialdemo- kraten bedauern wir durchaus, daß es zur Gewaltanwendung kommen mußte. Wir sind selbstverständlich Gegner jeder Ge- waltanwendung. Aber Gegner der Gewalt sein bedeutet nicht, jeden Gewaltakt der Gegenseite widerstandslos hin» nehmen. Die Friedensliebe kann sich nur da behaupten, wo ihr mst dem gleichen Gefühl begegnet wird. Wer aus grundsätzlichem Abscheu vor der Gewaltanwendung sich nicht entschließen kann, der Gewalt anderer Gewalt entgegenzusetzen, der stärkt letzten Endes die Gewaltherrschaft— nämlich die der anderen. Bei ruhigem Ueberlegen kann kein Zweifel sein, daß die moralische Verantwortung für allen Bürgerkrieg und alles Blutvergießen in Deutschland allein zener Gruppe zur Last fällt, die es prinzipiell ablehnt, sich unter den MehrheitS- willen des Volkes und die vollstreckenden Organe dieses Mehr» hsitSwillens zu beugen. Vorgestern glaubten wir feststellen 'zu können, daß sich in dieser Beziehung eine Umwandlung bei den Kommunisten anbahne. Aber weit gefehlt I WaS l hat die„Rote Fahne" darauf am Dienstag zu erwidern? Wir zitieren wörtlich: „Und wir Pfeifen noch wie vor auf beS„vorwart»" Mehr- heitSprinzip, und das- erwachende Proletariat wird nicht zur Feststellung von MehrhvitSprinzipien an die berühmte Wahlurne schreiten, sondern wird andere Wege finden, seinen Willen und den Sozialismus zur Herrschast zu bringen." Mit mehr Hohn und Schärfe haben wohl selbst die übel» sten Reaktionäre niemals der Demokratie Fußtritte erteilt. „Wir pfeifen auf das Mehrheitsprinzip," so lautet der Wahlspruch von Leuten, die sich gestern und vorgestern noch Demo» kraten nannten. Und nirgends ist auf das Mehrheitsprinzip wohl so ge- pfiffen worden wie in Bremen. Die Wahlen zur National- Versammlung haben ergeben, daß die unabhängig-sparta- kistische Rchtung in Bremen nur eine verschwindende Minderheit hinter sich hat. Bon 164(XXI in Bremen- Stadt und-Land abgegebenen Stimmen entfielen gerade 36 060. n o ch n i ch t d e r f ü n f t e T e i l, auf die U. S. P. D., während 7V 666 Wähler für die alte Sozialdemokratie, 64 666 für die bürgerlichen Parteien stimmten. Kein Wunder, wenn sich auch unter den Bremer Radikalisten starker Widerwille gegen die„berühmte Wahlurne" zeigte, die diesen Leuten so wenig Erfolg bescherte. So griff man denn in Bremen zu den„anderen Mitteln", von denen die„Rote Fahne" etwas geheimn-S- voll spricht. ES gibt aber nur e i n andere? Mittel außer Demokratie, sich die Herrschaft zu sichern. daS ist*5 w a n» und Gewalt. Anders kann sich eine schwache Minderheit niemals gegen eme erdrückende Mehrheit behaupten, ganz gleichzeitig, auS welchen Personen diese Minderheit besteht. Von den„anderen Mitteln" hat die Bremer Spartakus- diktatur denn reichlich Gebrauch gemacht. Die„Bremer Bürger-Zeitung", das Organ der Sozialdemokratie, wurde kurzerhand von den Spartakisten annektiert, die bürgerliche Presse wurde unter Vorzensur gestellt. Die tollsten Ver- Bewältigungen der Preßfrciheit waren in Bremen an der Regel. Dieselben Leute, die jetzt über Gewalt jammern, haben sich selber nicht im mindesten gescheut, durch eine Ver- fügung vom 16. Januar über Bremen das Standrecht zu verhängen und jeden Bremer Einwohner, der ihnen „gegenrevolutionärer Bestrebungen" verdächtig schien, mit dem Tode des Erschießens zu bedrohen. Wir haben den Er» laß seinerzeit im„Vorwärts" wörtlich abgedruckt, nicht wen'ger als dreimal wird dort die standrechtliche Todesstrafe angekündigt. DaS von denselben Leuten, die jetzt die Welt zu Tränen deS Mitleids darüber rühren möchten, daß man mit scharfen Waffen gegen sie vorgegangen ist.— Daß man einen vorbestraften Sittlichkeitsverbrecher zum Stadt- kommand-'nten bestellt hat. un'er dem eS fortgesetzt zu Schießereien kam. tei nur nebenbe' erwähnt. Mit diesen Mitteln hat eine Minderheit von noch nicht einem Fünftel der Bevölkerung die übrigen vier Fünftel an d'e Wand gedrückt und von jeder Teilnahme an der Regie- rung ausgeschlossen. Schon dieses jeder Demokratie Hohn sprcheude Verfahren hätte die Regierung zum Einschreite« VÄiSWsett niüstett. Ztber Kc Krem�r Geivaltigen kaken noch eiivas andres, was wir leider nicht allein in Bremen beob- achten-, sie versagten der demokratischen Zentralgewalt kurzer- Hand den Gehorsam. Auch che Demokratie kann ohne Zentralgewalt nicht befteten. Der heutige Staat ist eine komplizierte Maschine. die viele Zunknanen nur ausüben kann, wem» diese einheil- lich von einer Stelle gelenkt werden. Auch im demokratischen Sraat kann und ivi.d vorkomme!», daß Minderheiten, die im Gegensatz zu der Regierung stehen, an einzelnen Punkten des Äaatsg.bieteö die Mehrheit haben. Wenn aber diese Gebietsteile dann srktäreii, daß sie sich um die Weisungen der Regierung nicht kümmern, sondern auf eigene Faust handeln, >uie es ihmn gut scheint, w beoeutet das das vollkomimen? Ende des Staates, seine Auslösung in Anarchie. Wsrl den Bremer Spartakisten, die zivar auch in Bremen keine Mehrheit waren, oder dort tatsächlich herrschten, einige Anordnungen der Berliner Zentralregierung iricht richtig er- schienen, beichlossen sie kurzerhand, die Lebensmittel- schiffe nicht a u s l a v.< c n zu lassen. Mag dieser Be- schlich später unter dem Track der Verhältnisse widerrufen worden sein, daß er überhaupt gefaßt wurd«, beweist die Ver- autwortungslosigkeit, ncit der an jenen Stellen„regiert" wurde. Aus die'e Weise könnte jede Stadt, konnte jeder Be- zirl. der für Deutschland eine lebensnottvendige Funktion ausübt, mit erpresserischen Drohungen Sie große Mehrheit »ergewaltigeu. Gegenüber dieser Anloeudung von Terror und Gewalt, die zu Auslösung und Chaos fi-Nsn müßte, hat die Regierung Freiheit und Demokratie wiederhergestellt. Alles Gerede von Gegeareoolution ist sinnlos, die Regierung will nichts weiter, als baß in Bremen tnw Wille der Mehrheit der Be- völkcriing entscheidet: niemals»väre diese Expedition nötig gewesen, wenn nian von Anfang an in Bremen die B c> Völker u n g nach ihrem Willen hätte entscheiden lassen. Den Verächtern der Demokratie aber von» Schlage der „Roten Fahne",- die aus das Mehrheitsprinzip„pfeifen", möchten wir zurufen! daß sie damit der Arbeiterbewegung das Beste nehmen, tvas ihr bisher den großeic sittlichen Schwung gegenüber anderen wirtschaftlichen Zusammen- schlüssen gegeben Hai. Zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage haben sich wohl auch Hausbesitzer, Agrarier. Bäckermeister usw. zu- iamlnengetan. Von ihren Taten meldet„kein Lied— kein Heldenbuch". Niemand als em paar bezahlte Lohnschreiber bat sich für ihre Interessen begeistert. Das kommt, weil diese Areise engherzige Sonderinteressen gegen Wohl und Interesse der Allgemeinbeit vertreten haben. Rur die Arbeiter- vewegung macht, wie das Lassalle in seinem Arbeiter- Programm dargelegt hm, hiervon eine Ausnabnie,— mit der Vertretung chrer eigenen Interessen vertritt die Arbeiter- ichast auch die der Allgemeinheit. Das drückte sich bisher darin aus, daß die Arbeiterbewegung g l e i ch z e ist i g d e m o k r a l i s ch war, und oaburch das Interesse der Ge- samtheil als mit dem chren gleichlautend anerkannte. Hört die Arbeiterbewegung auf demokratisch zu sein, dann hat sie ihr bestes, ibr unsterbliches Teil verloren. Tann ist sie auch nur nackter Gewerwerbsapparat für einen Teil der Bevölkerung, nicht besser und nicht wertvoller als ein Mild der Hausagrarier oder Bäckermeister. Wenn Allgemein- best und Arbeiterschaft nicht mehr miteinander, sondern g e g c u e i ii a ii d e r gehen, dann wird sich kein Dichter, kein .Denker mehr für die Arbeiterbetvegnng begeistern: für den reinen Jnterefsenegoismus werden niemals hohe geistige Gräfte mobilisiert werden. Das-ßmize moralische Uebergewicht der Arbeiterbewegung beruht darin, daß sie die V o l k s i n t e r e s s e n auf ihrer Seite hat. Ebenso wie Hausbesitzer- oder Großgrundbesitzer- Vereinigungen ihrer Natur nach antidemokratisch sein müssen, so muß die Arbeiterbewegung ihrem innersten Wesen nach demokratisch sein. Wer Arbeiterinteressen Cirene. Ii tu zeitsei» üße-> FriebeN'Sdroina. gwec Werte vollendeter Schönheit hat die Kunst der Griechen der Mensihheit hinterlassen, die Eirene, die Göttin des AricdenS, nach Gebühr verherrlichen. Die Glyptothek in München ist die qlücklichr Beiitzem einer Macniorstatue der Eirene, die tvahrschein- lich eine Äachfcitduny des in Athen errichteten Erzbildes des Ke- ohisodotos ist. Ti» Göttin Hot den Seroldstab in der rechten Hand. aus dem lütten Arm hält sie ihr Söhnlein Plutos, den Gott des Reichtums. Vergnügt streckt daS Kind sein Händchen der Mutter entgegen, dir mit miadonnenhafter Innigkeit den Kleinen betrachtet. Teich: Fülle von Rutterglück und KinoeSlust ist in der Tat nur «in Geschenk des Friedens? Zu dem entzückenden BiltmiS, das schon wegen seiner Getühlötiefc in keiner Schulbildersammlung sehten sollte, hat uns Aristophanes den testen Kommentar in seinem Lustspiel„Eirene" geliefert._ Chile Frage ist Aristophanes der geistreichste und tatkräftigste Friedensfreund, der je gelebt hat. Im Pcloponnestschen Kriege !>at er alle mächtigen Kriegshetzer von der Bühne aus mit einem wahren Herkutesmule bekämst, wobei er noch mehr riSkieite, als baß die Preisrichter ganz unbedeutenden Stücken seiner Mitbewer- t>«r den Borzug gaben. Als die Männer versagten, suchte er die Frauenwelt gegen den Kriegswahnsinn mobil zu machen. Das Eirenedrama ist das reizendste Friedensmärchen, das eine geniale Dichte iiphamasie schaffen kann, und zugleich die überzeugendste Widerlegung der Kriegsmachtlehre, die ein scharfer, beobachtende: Verstand zu leisten vermag. Es ist deshalb zu wünschen, daß die« tiefernste Lustspiel bald in zeitgemäßen Bearbeitungen allgemein zugänglich gemacht und ein Beitalldteil der Volksbildung wird. Wir können aber schon jetzt dem Drange nicht widerstehen, einen möglichst großen Leserkreis mit dem wesentlichen Inhalt der Dichtung in aller Kürze bekannt zu machen: Der Landwirt Trtzgäob ist tief unglücklich über all daS KricgSelend, namentlich im Hinblick auf seine bunnernden, jeder Jugcndfreudc beraubten ?öäiter. Er entschließt sich, ko schnell wie möglich bei ZeuS vorstellig zu werden, und läßt sich von einem Riesenkäfer auf den Olymp tragen. Dort trifft er aber nur den HermeS als Wächter der Götterburg, der dem Trygäos mitteilt, die anderen Götter hätten sich in den höchsten Aetch.-r zurückgezogen, weil sie von den unverständigen Menschen nichts mehr sehen und hören wollten, die selbst auf die vernünftigsten Friedensangebote nicht einaeaanaen wären. Zeus hat den Olymp ganz dem Kriegsdämon Polcmos überlassen, der nun mit den Menschen machen könne, was er wolle. Des PolemoS erste Tat sei geweien. Eirene mit ihren beiden Gc- noffinnen in eine Bodenspalte zu stoßen, die er dann mit gewaltigen Sieinblöcken zugedeckt habe. Alsbald hört TrygäoS oen PolemoS toben. Der llnhold kommt mit einem abgrundtiefen Mörser zum Vorschein, in dem er Athen. Sparta und die anderen Städte zer- malm-n will. Es fehlt ihm dazu nur noch der rechte Stampfer, den ihm sein Gehilfe von der Erde heraufholen soll. Da dieser jedoch nach dcni Tode der Kriegshetzer Kleon und Brasidas in Athen und Sparta keinen auftreiben kann, will sich Polemoz selbst einen Stampfer anfertigen. Die Zeit seiner Arbeit benutzt TrygäoS itkkß Vckfeinrerefsen trenn?— unS kms siit jeSer, 5er emelt Gegensatz zwischen Sozialismus und Demokratie aufbaut—, der stürzt das Streben der Arbeiterklasse damit von der über- ragenden geistigen Höhe, auf der es bisher gestanden hat, der erniedrigt es zu einem nackten Jnteressenkamps, nickt besser in der Jache als den von ein paar Hausagrariern. Das stolze Bewußlsei». mit den Klasieninterejsen die Interesien des ge- samten Volkes zu vertreten, hat unserer Sache bisher die große geistige Kraft, chren ungeheuren Knlturwert gegeben. Und deshalb müssen wir Deniokraten sein und bleiben, mag auch eine Schar Verblendeter noch so schrill auf das Mehrheitsprinzip„pfeifen". Nur in diesem Zeichen kann das Proletariat seine weltgeschichtlich« Mission erfüllen. Die Zrage Noröstbleswigs. Ausgleich in friedlicher ZBeifc. Berlin, i. Februar. I» Tciitfchland hat«um mit Pe- ftitvigung divoic kirmiwiS genommcn, bay der däulsche Minister hei Aeußerr» in seiner Rebe vor einer Versommkiing der rndilaleii Liiiken gegenüber den Bchnnptuiigen ber Flensburge»' Agiletoreu derirus hingewiesen hat, daß kein Grund»»»liege, a« einer freien nnb gesicherten Tlbfliunmiiig in RordschleSwig zu zweifeln. Wie wir hören, siudcn gegenwärtig Vcfprechunge» zwischen S-rtrcter«»er deutsche» und»er dSnis»rn Ve- völtcrung NordschleswigS statt, mit be« Zweck, einen feelgewälilten pariiätischen Ausschuß unter einem unparteiischen außerhalb stehenbe» Obmann cinzusrtzcn, der die Jorbereitung und Diirchsührung der Abstimmung zu überwachen hätte. Für den Fall, daß die RordschleSwiger, als die Rächii beteiligten, sich'«'s Einsetzung eine» derartigen Ausschusses einigen, Unat- dieS, wie u«S»»n maßgebender Seite mitgeteilt wird, seitens der deutschen Regierung une brgrnkt werden. Arbeit für öle Volksernährung. tzrin Entwurf des Tcmobilmachungsamtcs. TaS DeinoöilmachungSaiiit hat einen Enlivmf auSgearbeil'et, durch dessen Bestimmungen dem Arbeiiermangcl auf dem Lande ab- geholfen werden soll. Dieser lknlivurf ist heute der Regierung zu- gegangen. Er enthält nichts über Entziehung der Lebensmittel- tartriü Alle in der Presse diesbezüglich aufgo- l a u ch t e R a ch r i ch t e n sind hinfällig. Plünderungen in Magdeburg. Magdeburg, 4. Febmar. In der letzten Nacht beging eine etwa SO Mann zählende bewaffnet« Rotte in Soldaten- uniform in Magdeburg schwere Ausschreitungen. Die Männer 'befteiten durch eine Anzahl von Handgranaten im Justiz- palast l6v Gefangene, ranbten das Gebäude an« und plünderten dann aus dem Breiten Wege zahl- reiche Läden nach Einschlage» der Schaufenster. Die Räuber wären mit gestohlener Munition versehen. Sie gaben zahlreiche Schreckschüsse ab, doch scheint niemand verletzt worden zu sein. Der geständige Ehrenmann. LandSbergs Hilfe für Weinberg. In der„Froihei" ueröffentkichtt Siegfried Weinberg eine Liniwott auf den offenen Brief des Genossen Lands- bcrg in Nr..62 des„Vorwärts", die mit folgenden Worten schließt: Daß ich Herrn LandSberg nicht genauer gekannt habe, muß ich jetzt zugeben. Ich habe ihn erst jetzt kennen gelernt. Hätte ich da? jrüber getan, hätte ich niemals seine Hilfe in Anspruch ge- iwmmen." Weinberg gibt also jetzt zu, die Hilfe eine» sogenannten „Nutznießers des Belagerungszustandes" für sich in Anspruch genommen zu haben. Nur daß eS von ihm unanständig war. den Helfer nachher zu beschimpfen, gibt er nicht zu, weil ihm der Begriff dafür fehlt. dazu, eine Anzahl Bürger inüJSeilcn urtd Hebebäumen herbeizuholen, den Stcinverschluß zu beseitigen und Eirene nebst der Fruchtgöikin Opora und der Festgöttin Theoria au» dem Gefängnis. zu befreien. Alle Bürger geben sich dabei der ausgelassensten Freuds hin. Eirene vermag ihnen aber noch kein Wort zu gönnen, weil die Volksversammlung der Athener drei Friedensangebote Spartas leichten Herzens abgelehnt hat, wie die Göttin Herme.S zu verstehen gibt. Der Käfer ist inzwischen fortgeflogcn; aber die drei Göttinnen lassen sich tanft schwebend zur Erde nieder und nehmen TrygäoS mit. der sich an Eirene festbält. Groß ist die Freude in TrygäoS Hause und Nachbarschaft. Die Festgöttin wird dem Stadlrate zugeführt, und bald erfüllt wieder Festjubel die Ort- schasten. Der Witwer TrllgäoS vermählt sich mit Opora'und ver. onstaltet der Eirene ein würdiges Opfer. Alle FriedenShandwerkcr sind dem-TrygäoS dankbar, sehr unzufrieden sind dagegen alle Kriegsgewinnler, wie die Schildvsrkäufer. Helmbuschbinder, Pan- zerschmiede, Trompetenmacher, Helmschmiede, Lanzenschäfter. Zu ihnen gehört auch ein Scher und Zeichendeuter, der den Krieg auf den Willen der Götter zurückführt und bei den yeängsteten Men- scheu gut« Geschäfte gemacht hat. Bei TrygäoS kommt er aber an den Rechten. Er ist dem schamlosen Schmarotzer gegenüber sehr sckMcrhöriz, der von der Festg-sellschast zuletzt an die Luft gesetzt wird. Die in allen ihren Teilen frisch und lebendig geschriebene Komödie schließt mit den vielsagenden Worten ihrcö Helden: O. jubelt, o. jubelt laut, Ihr Männer, und folgt che mir, 2o esset ihr— Kuchen! � Prof. Wilhelm Müller. Kröger, Sarthel und Spartakus. I» der Rürnberaer Wochenschrift„Der BolkSsiaat". aus die wir schon hinwiesen, richtet Karl Bröaer an den jetzt'echSundzwanzig- jährigen Arbeiterdichter Mar Bartbel einen Brief, der an die Nack- ritt anknüpft, daß Barthel sich in Stultgart an einem Svarta'iiten- putsch beteiligt babe und deshalb verhaftet worden»ei. Meck- würdig genug diele Aklion eine? Menschen, der vier Jahre lang im Kriege stand und dessen Gedichte ein.flammender Eini'vnrch sind gegen den Wahnsinn des MenkchenmordeS und zugleich ein lenr'ger Aufruf zu einer neuen Gemeinschaft, die sich aul Reckt»nd Frieden arnndet". Dieser Widerspruch reizte Bröger zu le nem Brief. Er sträubt sich, zu glauben, der Freund iätte.mit der Waffe in der Hand den SosialiSmuS beweisen wollen". Er kragt ihn mit vollem Arund:.WaS hätte denn dein ganzes Dichten und Denken im Kriege für einen Sinn gehabt?" In dem Briet«icken und leuchten Sätze, die aus herzhaftem Zorn und hobem Idealismus geboren sind. Wir geben ein paar Sätze. Bröger lagt: .Di, kannst hundertmal Svartakist fein, lieber Barthel, und Ick bin MehrbeitSto-ialist oder ein anderer lahmer Hund der Revolution. Haben wir uns noch so wüst und leidenschaftlich angeheult gegenseitig und uns alles aeiagr. was an denlbaren Beleidigungen aur dieser Welt zu finden ist: wir hoben doch geistig miteinander gerungen, wenn nicht fein. dann eben grob. Käme ich aber mit cwem Maschinengewehr angerückt, um dir daraus den Aentralrat unö National- Versammlung. Ter Zentralrat legt seine Gewalt im die Hände der Nationalversammlung. Ter Zentralrat kist an die Nationalversammlung folgen- Vcs Schreiben gerichtet: 1. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Teut- scheu Reichs hat schon vor der Revolufton das gebieterische Bedürfnis erkennen lasten, das Reich zu einem Einheitk- st a a t umzugestalten. -- 2. Die Resolution der Arbeiter und Soldaten bat dieses Bedürfnis in vollem Umfange bejaht und. die B e s e i t i g u n g aller einzel staatlichen Hemmungen für die poli- tische, wirtschaftliche und soziale Innen- und Außenentwicklung der deutschen Republik als eine ihrer wiebtigsten Aufgaben er- klärt, nachdem die preußische Vorherrschaft beseitigt worden ist. 3. Die planvolle Verwertung der revolutionären Organisationen(Arbeiter- und Soldatenräte) bei der endgül- tigen Gesiaktung der sozialen Republik als einheitlich wirken- der Kräfte für den gesamten Neuausbau Teutschlands hat die Richtung auf den Einheitsstaat ebenfalls zur unumgänglichen Voraussetzung. i. Neuerdings erheben die ftiiheren Bundesstaaten, die jetzigen Freistaaten, wiederum so starke Ansprüche auf ein- zel staatliche Hoheits rechte in der neuen Republik — und zwar nicht nur für die vorläufige, sondern auch für die endgültige Reichsverfaffung—. daß die Entwicklung zum Ein- heitSstaat ernstlich gefährdet erscheint und die möglichst rascke Erholung von den Schlägen deS Weltkrieges und des wahr- �cheinlichen Friedensvertrags durch einzelstaatliche Zersplitterung verhindert zu werden droht. ä. Neben der Eingliederung der Arbeiter- und S o l d a t o n r ä t e in die künftige Reichsverfassung zur Verstärkung der Arbeitervertretung und ihrer P r o d u k- tionsinteresien sowie zur volkstümlichen Gestaltung des Wehrwesens erscheint eS deshalb zunächst als die wichtigste Aufgabe der Arbeiter- und Soldatenräte ganz Deutschlands. die schädliche Wiedercrstarkung einzelsioatlicher Hoheitsrechte, die über die Geltendmachimg landmanmchaftficher Selbstver- ivaltimgs- und Kulturinteressen hinausgeht, auf daS entschiedenste zu bekämpfen und alle Kraft dafür einzusetzen. daß die Vertaffungsarbeit in Weimar die gebotene Richtung auf den deutschen Einheitsstaat nimmt. 6. Der Reichs-Naftonalverammlung liegt es ob den Neuaufbau Teutschlands in politischer und wirtschaftlicher Beziehung vorzubereiten, sowie die territoriale Nenalisderung des ganzen deutschen Gebiets' vorzunehmen. Sie darf darin von keiner anderen Körperschaft ins- besondere nickt von den LandeSnationalver- fammlungen beschränkt werden. 7. In der Erwartung, das, die Nationalversammlung ihre volle Souveränität durchführt, legtderZe». tralrat die ihm vom Rcichskongreß der A»• b tz i t e r- und Soldatenräte übertragene Ge- loaltindicHändederdeutschenNationalver- s a m m l u n g und wünscht ihren Arbeiten jeglichen Erfolg zum Glück und zum Heil des gesamten dtntschen Volkes �nb aller im neuen Deutschen Reich vereinigten deutschen Stämme. 8. Ter Zcntralrat wird dir ihm übertragenen Be- f u g» i s s e» insbesondere die ihm durch das neue Gesetz, be- treffend Zstegelung der Kommandogewalt über- wiesene Stellung als oberster Bcrusnngsinsianz für die Soft datenräte, solange ausüben, bis die Nationalver- sammln ng diese Befugnisse einer anderen Körperschaft übertragen hat. Ter Zentralrat der deutschen sozialistischen Republik. _ gez. Mar Cohen._ reinen Geist der sozialistischen Revolution zu erklären, und du wirfst mir als Argument eine Handgranaie an den Koptz so sind wir ver- nunftlose Tiere, nickt wert, da zu sein. Die R e v o l u t i o u ist eine Sacke des Geistes. Wer die verfluchte» Mittel des Krieges hereinbrinat, schändet ibren Sinn und verzögert nur. daß sie ihre Mission erfüllt, cm Menschen end- lick den Menschen zu befreien.� Nicht allein um den Proletarier gebt eS, sondern um den Menschen. Ich will keine Gewalt über mir, der die einzige Eigen'chost fehlt, die Gewalt vielleicht erträglich macht: beherrschte Form! Mit voller Absicht unterstreiche ich in diesem Brief das geistige Weien der Revolution und wende mich schroff gegen jede Anwendung von äußerer Gewalt." BrögerS freundschaftliche Philippika sagt in de» Schlußsätzen: .Mein Freund Barthel bat vergessen, daß der Mensch Sckiitt für schritt gehen muß und leider noch immer keine Flügel hat. Er bat den urasien Ikarus- Traum geträumt und ist aus»einer Sonnenhöhe abgestürzt, wenigstens äußerlich. Soll ich wünschen, daß er daS Genick gebrochen hätte?" Das wüuicht er natürlich„icht. Er hofft Vielmehr, noch oft mir Barchel über die großen Dinge zu reden, und dann ivill er ihm beweisen, daß noch jede Revolution au»hreu Romantikern zu Grunde gegangen ist, so notwendig dies- Romantiker oft auch in der Welt seien._ £tnn See Geschichte. Der Herr Proseflor spricht und spricht und kann den Redeschwall nickt zähmen. er sieht den riefen Schlaf im Saale nicht, hört nicht da» unterdrückie Gähnen. Gelaffen stuickt er ans da» weise Wort: ..ES kam schon alleS so. wie eS gemußt. mich überrascht nickt Zeit und Ort, ich habe olle» schon vorher gewußr." Und e n verleben stört ihn nie. mitnichten, kein Irrtum ist. der ihn geniert. denn darum nur gibt's RevoluiionSgeschichlcn, damit er später sie sorgsäliigst registriert. Scholar. Notizen. — Der Berein.Arbeiier-HochsSuIe' veranstaltet Sonnabend, den 8. Febr., RiederwoN'tr. iL. e'nen Vortrag von K. 33. Goldickmidt über das Thema.Wa« und wie soll man leien". Ida Langer spricht über.A»bt>terbildung".— In dieftm Viertel« jähr findet ein ftanzöNickei UnlerrichtSkursu» lDr Raeber' und drei Einzelvorträge statt: 23. Febr.. Dr. F. vorchardt:«uS der Ge- schichte der Ebe und Familie; t. März. Dr. M Hirschfeld: Rener« Forschungen über da» Geschlechtsleben de« Menschen; IS. MSrz. Dr. A. Raeber: Eine Matterbornbeste'gnug. Der neue Frauenlob. Als 60. JiibilaumS-Flugblatt gibt A. R. Mcyer-WilmerSdorf demnächst einen„Neuen Frauenlob" heraus mit Beiträgen von Benn, Edschmid, Ebrenstein. Ha>enclev«r, Klabund, Lichlenstein, Lautensack, Leonhard, Schickele, Wedelind»«. WWW« im SV Zu Beginn der durch endlose GeschnftSordmingSdebaUen verzöge: ien Kitzung ernatlet die MandatSvrllfunnSkoni- rntssion ihren Berich!. ES sind die Armeekorps 1—l2 und 15 brs 22. ferner das GardekorpS. die Lu'ischiffer. der Zcntralrat der Flieger und die Kcbuytrupve durch je zwei Delegiens vertreten. Tie Delegierten des badenscbcn Armeekorps lönnen infolge Vcr- lchrSichwierigkerten nicht rechtzeitig eintreffen. Bonr 0. Armeekorps wird der Antrag gestellt, über die Borgihtge in Bremen zu verhandeln; dieser Antrag gibt Lnlah zu lebhafter Diskussion. EberS vom S. A.-K.: Wir haben versucht, in der Angelegenheit Bremen eine Einigung zu erzielen, aber weder NoSke noch dre Re- gierung antworten auf unsere Telegramme. Darum ist es unbedingt notwendig, dah wir an dieser Stelle darüber beraten, damit die Regierung weiß, wie die Stimmung unter den Soldatenräten ist. Ttell lAardekorpS)* Wir sind uns vorder einig geworden, dah wir hier dem Wunsche des ZentralralS nachkommend, nur eine Besprechung der Erlasse des Kriegsministeriums vornehmen wollen; über die Bremer Vorgänge können wir uns tn unserer, nach dieser Besprechung stattfindenden gesonderten Konterenz, aussprechen. Schmidt vom S. A.-K. schlägt dte Abscndung einer Depesche an d'e Regierung vor. Cehrn'-Reutz: Die Regierung hat sich seit Wochen bemübt, in Bremen zu einer friedlichen Verständigung zu gelangen und hofft auch beute noch auf eine glückliche Löiuiig. lliiterstaatssekrctär Göhre erllärt, zur Aeusjerung seiner Ansicht ausgeiordert: Ich bin hierher gekommen, um mit Ihnen über die Erlasie dcS KriegSininistcrS zu verhandeln; die Vorgänge m Bremen fallen ruchr in mein Reffort. Nach weiterer Debatte wird beschlossen, folgendes Tele- gram m an drp VoliSbeauftragten und den Oberbefehls- Haber N o s k« zu senden t ..Die versammelten Vertreter der deutschen Armeekorps erklären der NetchSregtening, datz sie die Politik der(Sewalt um jeden Preis verurteilen und unbedingt fordern, daß nicht kleinlicher Kompetenz- konflikte wegen das Blut deutscher Genossen vergossen wird. Sie iordern die Zurücknahme der Truppen, die nach Bremen entsandt sind, und den'Vergleich aus der Basis der vom 0. Armeekorps ge- machten Vorschläge." Als erster Redner zur Tagesordnung nimmt hierauf Kamerad Scholz iS. A.-K.> das Wort. Es ist das Bestreben zutage ge- treten, die Institution der A.- und S.-Räte als gemeingefährlich zu dtZkreditieren, selbst Genosse Sckeideniann hat sich einem amerikanischen Journaliften gegenüber abiälltg über uns geäußert. Wrr versieben das nicht, da sich doch die Volksbeauflragten von unL wählen ließen. Heute sind wir zusammen gekommen, um zu prüfen, ob dw S.-Räle noch notwendig oder entbehrlich sind. Der Erlaß des' Rriegsminisieriums beiwränkt die Rechte der Soldatenräte außer« ordentlich. Er bar merlwürdigeriveiie die Zustimmung deS ebenfalls von uns gewählten ZeniralrateS gefunden. Wenn man jetzt versucht, dte S.-Räle als schädlich hinzustellen, so ist das verwerflich. Waren wir eS doch, welche für Ruhe und Ordnung iin Lande sorgten, die Zurückschaffung des Heeres- gutes erniöglichien. den Grcnzichutz orgamsierten und in anstrengender Tätigkeit bei der Demobilifation mitwirken. Hinter uns K.-Räten stehen noch ganze Truppenmasssn. die kräftig genug sind, uni allein jeden Widersrand zu brechen und treu zu uns stehen. Nach wie vor ist schärfste Kontrolle des OifizierSkorps notwendig, so lange eS sich aus dem alten reaktionären Material zusammensetzt. Die neuen Bestimmungen liefern aber unsere Kameraden schutzlos dem alten Regime aus. Jetzt die alten Gesetze wieder einführen, würde schwere Konfl'lte herouibeschwören. Für ein neues Bolksheer müssen neue Gesetze geschaffen werden.— Durch dre-'NattoiKilversamiitlirttg werden die S.-Räte nicht überflüssiig, da sie rein militärischer Natur sind.— Der neue Erlaß überträgt die Kommandogewalt einzig und allein dem Kriegsminister; wohin daZ führt, haben wir gesehen. Dem KriegSmininer muß ebenfalls ein Soldatenrat beigegeben werden, der als Zentralstelle sämtlichen Korpsräten übergeordnet ist und die Verantwortung für künftige Erlasie trägt; wir erheben die« zum Antrag. � Frank(10. A.-K.) Die vom Kongreß der Arbeiter- und Soldatenräte im Dezember mrgenommenen Hamburger Punkte sind im neuen Erlaß verzerr! einhalten. Wir Soldatenräle sind nicht gefragt worden lind die Regierung darf sich nicht wundern. wenn ganz Deutichland in heller Empörung auflodert. Wäre dieser Erlaß vor den Wahlen gekommen, so härte das Wahlergebnis anders gelauret. Der Zentralrat hätte die Durchführung der Bc« stimnmiigen verhindern müssen! Redner verliest eine umfangreiche Erklärung seines Korps zu dem neuen Erlaß. Es wird beschloffen, diese Ausführungen einer Kommission zu überweisen. Hierauf wird in eine einstündige Mittagspause eingetreten. Bei Wtederenitriti in die Verhandlungen verliest der Vorsitzende zwei inzwischen eingelaufene Mißtrauenserklärunzen gegen Scheidcman« und Noske; von NoSke wird außerdem der Rücktritt gefordert. Bei der Disku'sion werden die heftigsten Angriffe gegen Scheidemann wegen seiner Polemik gegen dir S.-Nate erhoben. Gegen NoSke nimmt Evers vom v. A.- K. Stellung. In seinen die Spartakus-prozeffe. TienZtagnachmiliag verhandelte die f0. Strafkammer gegen den 22jährigen Monteur Erich H a r t m a n n, wegen Unterschla- gung mit 1 Monat Gefängnis vorbestraft, gegen den Telcphonisten Otto Trautmann, 19 Jahre alt und unbestraft, und gegen die Portiersrau Anna Menzel. Hartmann ist euch wegen Hehlerei, Frau Menzel wegen Beihilfe zur Hehlerei angeklagt. Die beiden ersten Angeklagten gehörten zur. Sesahung des UllsteinhauscI. Hartinann erklärte, daß er sich am S. Januar nach der Alexander- kaserne begeben habe, da er sich zur Einstellung bei der O st a r m e e melden wollte. Er sei jedoch auf einen späteren Tag wieder be- stallt worden. Als er über den Aleranderplatz gekommen, halten dort Muschenaruppen gestanden, die ihn dazu bewogen hätten, mit nach dem Polizeipräsidium zu gehen, wo Leute für den E i ch e r h e i t l d i e n st gesucht wurden. Er sei zum Roten Soldatenbund geschickt worden, wo ihm gesagt wurde. w"nn er sich zum Sicherheitsdienst anwerben lasse, so würde er 19 M?. pro Tag erhalten. Er sei zu» � dirigiert und dann mit noch 11 Mann zum ss�sckntkt worden. Als sie in der Nacht vom Sonntag s'-"" JJ�ntaa in da» Ullsteinhau» gekommen, sei des Gebäude schon �5.1 Matrosen besetzt oewes n Er behauptet, keinerlei Gewalt» tatiglciten benan�-cn zu haben: OHd habe er auch nicht bekommen, dagegen �kei der Führer, der 2000 M. zur Auszahlung erhalten habe, �umine durchgegangen. Am 10. Januar. nachmit'aaS ...* bie Angriff- der RegierunoZtruvpen begannen, sei er gar nicht mehr im Usssteinhause gewesen, sondern Hab? sich alZ er merkte, daß eZ Ernst wurde, schon entfernt gehabt. Beim Ver- laiwn des vauics h-be jhm ein Kamerad eine in Papier gewickelte w � m-J b m a s ch I p z mit der Bitte übergeben, diese in dein in der Nahe gelegenen Schanklokal von Reich unterzustellen. Ties habe er auch getan. Einige Tage später sei ihm der Gedanke ge- lotttmctt/ vctu »»« WWW. Ausführungen beleuchtet er die.unverantwortliche Haltung" NoSkes bei den Bremer Vorgängen. Das 9. A-K. hat sich deswegen hinler Bremen gestellt, weil die Division Gerstcnberg ohne Genehmigung des A.-K. in seinen Bereich einmarschiert ist. W r r l a s s e n uns Bremen und Hamburg nicht aus der Hand nebmen, hinter- uns sieht da? ganze Armee- korp« mtd über 100000 bewaffnete Arbeiter Wenn das to weiter gebt, dann dürfen Sie sich nrchl wnndern, wenn aus unzäbligen Mehrdeiisi'oziallsten die radikalilen Unabhängigen werden. In Bremen will aber die Regiernirg Blut.(Der im Zu- schauerraum sitzende frühere Volkebeautirazle Barth nifr:„Das ivollte sie auch hier in Berlin!") Eberl und Scheidemann wollen mit Bremen verhandeln, NoSke und ein Herr aus dem Kriegsministerium haben da? verhrndert! Cohen- R c u ß protestiert gegen den Zwischenruf Barths. Seine AuSiübrungen werden jedoch von lauten Zurufen unierbrochen und finden kein Gebör. Thimtnel(Osiseestation) schildert die Vorgänge bei NoskeS Er- nennung in Kiel, sowie daS Verichulden NoskeS am Wirken der „eisernen Div sion". Für die MebrheitSsozraliston gelre heute der Ruf:„Links müßt Ihr steuern!" Sieger(11. A-K.) beschwert sich über die Zurücksetzung der Thüringer Tmpvcn Bei der Bewachung Weimars. Bei der Abstimmung wird der Antrag EverS mit über- großer Mehrheit angenommen: Tie beute tagende Konierenz der Delegierten aller deutschen Armeekoips srricht dem Volksbeaufttagten Noske ihr schärfstes Mißlraucil aus und fordert seinen sofortigen Rücktritt. Das Mißtrauensvotum gegen den Volksbeauftragten Scheide- mann wird gegen 3 Stimmen angenommen. Nunmehr erhält Unterstaat-Zsekretär Göhre als Referent de? Kriegsmiiiistcriums daS Wvrt: In der bisherigen Diskussion ist nur die poiiiische Seite der Verordnung beleuchtet, ich will Ihnen die praktische Seite zeigen. Die Verordnung soll nicht eine Regelung für daS künilige Volkshecr darstellen, sie bat vielmehr nur Be- deutung für die Reste de? alten Heeres. Sie bezieht sich ebenfalls nicht auf die freiwilligen Organi'ationen, Soldatenwchr, Freikorps, Grenzschutz. Die Verordnung toll vielmehr die Soldaiemäle legalisieren und ihren Bestand sichern. Die Ot'siziere sind notwendig, da daS Proletariat ntchr üver genügend vorgebildete Militärs ver- fügt. Tie Regelung der Konimandogewalt drückt nicht die Sol- datenräte an die Wand. Bei Punkt 5 des Erlasses war für uns entscheidend, daß die militätische Führung nur in einer Hand liegen kann Die Kontrolle der politischen Tätigkeit liegt nach wie vor den Soldatenräien ob. I» sozialen, wirtschaftlichen und Ditzivlinarlraaen sind die Räte den Führern gleichgestellt. Zwar sollen die Offiziere m Zukunft wieder ernannt werden, die Räte haben ober das Recht, die Offiziere abzulehnen. Gegen Uebergnffe der Offiziere werde ich als erster einschreiten, wenn nur welche ge- meldet werden. DaS Offizierkorps wird verkleinert. Seit dem 9. November sind mehr als 250 Generale und Stabs- o f f i z i e r e und Hunderte niederer Grade zur Disposition gestellt worden. Tie Frage einer oberstcir Kontrollstelle im Kriegs- Ministerium kann nur dann gelöst werden, wenn die Soldatenräle durch ein praltischeS Wahlsystem neu gewählt und so neu legitimiett worden sind. In der Diskussion greift Rasch-Ostfront den Zentralrat wegen seiner Zustimmung zum Erlaß scharf an. Im übrigen habe die Berordnung keine RechlSgüitigkeit; daS 1., 17. und 20. Korps erkennen den Erlaß daher nicht an. Meyer-Cuxhaven, Marine: Die von den KorpSräten angestrebte Zentralstelle muß sich ausgedehnte Vollmachten sichern, tonst mache sie dieselben Üblen Erfahrungen wie der Zentralral der Marine. Stall(Gardekorps): Wir unterstützen jede sozialistische Regierung; da? heißt nicht, wir unterstützen jede Regierung, an deren Spitze Sozialisten stehen, sondern wir unterstützen nur die Regierung, welche wirklich sozialistische Politik treibt! DaS tut die jetzige Regierung nicht! ' Die weiteren DrSkussioirsredner sprechen durchweg gegen den Erlaß. Auf Antrag wird um'.t>8 Uhr die Sitzung auf Mittwoch vor- mittag 9 Uhr vertagt. «» * Berlin, 4. Februar. In der Presse wird über die Zusammen- kunft der Soldatenräte der Armeekorps eine ganz falsche Dar- st e l l u n g verbreitet. Die Konferenz ist von vornherein nur als eine Besprechung betrachtet worden, und der Zentralrat hat die Einladungen auch nicht für einen Kongreß ergehen lassen, sondern für eine Zusammenkunft, die kein Recht hat, endgültige Beschlüsse zu fassen. Tie Besprechung sollte lediglich dazu dienen. Mißverständnisse zu beseitigen und durch eine Aussprache den Weg zu einer Verständigung über strittige und abänderungsbedürftig- Punkte in dem neuen Gesetz über die Regelung der Kommando- gewalt zu ebnen. «die Führer alle gesund machen" und die anderen leer ausgehen, und da habe er gemeint, daß er die Schreibmaschine, die inzwischen die Frau Menzel auf Wunsch in einen leeren Keller hatte pellen lassen, verkaufen könnte. Er habe sich in das Lokal von Reich zu diesem Zweck begeben und jemand mit einem die HerauSaabe der Maschine fordernden Zettel zur Angeklagten Frau Menzel geschickt. Infolge eines Irrtums sei d-r Zettel aber nicht bei Frau Menzel, sondern im Ullstein- gebäud« abgegeben wordem und darauf erfolgte die Verhaftung des Angeklagten.— Der 19jährige Trautmann beitritt, zu den Spartakisten zu gehören. Er habe sich mit seinen Eltern verun- einigt gehabt, und da er arbeitslos war, habe er sich gesagt, er könne „die Sache mal mitmachen", denn eS Wurde Ihm gesaat, man bekomm« täalich 13 Mark. AIS er zum Ro�-n SoldMenbuttd aekomm-n, habe man ihm aesa-rt, es gäbe in d-n nächst-n Taaen ntchis. lvätc'' aber ein? Belohnung van 500 Ma-k. Er e s zunäSst zum„Porwi-ri»" und von da zum UllstelN- hauS geschickt worden, wo er mit 24 Mann«iniraf. Die'Fraa», ob er etwas von Maschinengewehren verstehe, habe«r verneint, er sei ab?? dal, dem Raum e-schickt werden, w? Mas�'n-n- gewebr- aus'-eft-llf waren; do-t sell'e er dl? Gurw fällen. Er sei ab"' gar nicht in Aklion gctret-n denn"ls die Meldung eintraf. daß der..Vorwärts" von den Regi-�"'-aztr»vven g-itärmt sei. sei der Führer der Be�rtzuna UllstcinhiuseS schnell ver- fchwnnden unv auat er sekb't sei davormeniwr-n. Ab-nds. als er in der in d-" Nähe aelcaen-n Kneive si-h befunden, habe er das G'stiai'etr der Maschinenaew-br- gebärt, seinen Abscheu ae'-en diese Schj-b-r?;»„n, Ausdruck a.»hr-,«hs und im G tv-äch-na»->eb-n, daß e»<,',K„ix P-tgsuna de» tlssst-inhr'se» g»B5rt babe �i?» hgbe den Wirt ve-m-tn�ß jh-, festnebmen»n lat?--,.— Dt» nahm- war sebr kur-. sie eraab tt. a di- völliae Unschuld der Frau M-nzek, so dnß g-z-,atSanwast s-lbtt deren Freisprechnng bean- kragte.— Charakteristisch war eine Bekundung der Zcuain Frau Reich: Sie habe dm SvariakuSleuizn. die häufig in ibr Lokal gekommen seien, bloß um sie los zu werden, Bi-r und Zigarren acae�u unj1 fltvW?«. wenn es keinen Skandal gea-ben. Als sie einmal eine unvorsichtige Aeußerung über die Spartakisten gemacht, habe ein MSsi, ihr gleich gesagt:„Sie haben wohl la keinen Bauchschuß gehabt?"— Der Staatsanwalt beantragte ger- Hart mann 1 Jahr 9 Monate Gefängnis, gcg Trautmann 1 Jahr Gefängnis. DaS Gericht erkannte gef .Hartmann auf 1 Jahr 3 Monate, gegen Traut man auf 6 Monate Gefängnis. Frau Menzel wurde freig sprachen.___ die JnUtttotir träfe in Sern. Fortsetzung der Rede von TLels. Wir deuischcu Sozialdemokraten haben keine Gelegenheit vorübergehen lassen, n»S mit de» Freunden auf der Gegenseite z � treffen. Nelnnt als Bekenntnis entgegen: In der deulirvetl Arbeiterklasie herrscht ke in Haß gegen Frank- reich. Wir sitts auf einander angewiesen. Wir teilen die Traue. in den Häusern der Geialleneir in allen Ländern. Kommr ein Ge- tvaltSineden. da im verliert das demiche Voll den Glauben an die Sorialdemokralie, dann kommen die alten Mächte wieder zu Kräften. Dem Vorschub zu leisten, da? darf von Bern aus nicht geschehen. Für uns iveideu untere Taren sprechen. Wir iverdeir weiter die Gesellschaft mir Sozialismus erfüllen. Wir werden unscier sozialistischen Republik das schöne Wort: „Ptolelaiier aller Länder bereinial Euch" srült bis spät verlünden. Der Rede folgte bei e nein Teil des Koitg�csseS lebbaiter Beltall. Sie wird von Jean Sigg-Genf ins Französische, von Roden-Buxton ins Englische übersetzt. Ncnandcl erinnert an Hermann Müllers Debüt in Paris, wo er seincrzett lebhait die Tbetcn von TbomaS veitcidigr hat:„Die internationale Konierenz hat zu wählen ztviichcn der deutichen Minderbc'.t»nd unS, nicht zwischen der dettt'chen Mehrhe't und uns". Renaudel bedauert, daß Schcidemann incht da ist, utid mir G nassen gekommen sind, die weniger veromtvortlich sind. Er will eine Ei klär ring iür das Votum der derit'chetr Mehrbeiissraitton erhallen, daS io stark»n Gegensätze zu den Erklärungen von Müller in Paris stanx Renaudel apvellierr an die sranzösiicke Delegarion. die stets die Kriegskreditc betvilltgt und die Verantwortlichkeit Deutschlands aiierlaiint habe. Erinnelt an Licblncchts Tod, der zuerst die Politik der Mehrheit bekämpft habe. Scitz babe gesagt, daß die Schuldfrage ein Problem für Geschichlsforscher sei. Das sei eine Täuschung. Um rn Frank- reich und der ganzen Welt den Kampf gegen den JinperiopsmnS führen zu können, muß vorher die Frage der Verantworriichkeit ge- klärt iein. Dann erst ist ein Erfolg der Konferenz gesichert. Es erfolgt dann Vertagung bis Dienstag. Die GeWerk- schastskonferenz berär am Mittwoch über das inter» nationule A r b c i> e r s ck u tz p r o g r a m m. Tie spätere Konferenz soll zum Gewerkschaflskongreß Stellung nehmen. Bern, 4. Februar. In der heutigen Morgensitzung der Inter- ncriionalen Arboitet- und Sozialüstenkonferonz ergriff das Wort der bayerische Mimsterpräsidc-nj EiSner. Er hat aus den Reden der Franzosen eher Klagen als Anklagen herausgehört und behält die Zuversicht, daß diese erste Aussprache der bisher Getrennten nicht ohne Erfolg sein wird. In diesem weltgeschichtlichen Augenblick, wo der Soziallsmus Wirklichkeit wird, müssen die Sozialisten einig sein. Heraus aus dem Wahnsinn und der Lüge dieser Zeit. Wir bvouchen in Deutschland die rnneregeistige Einheit, um zum Aufbau der Internationale betzutragen. Wir Deutsche wollen unsere schwere Schuld dadurch sühnen, daß wir auf dem Wege zum Sozialismus ernst und kraftvoll voranschreiten. EiSner gibt zu. daß er kurz vor dem Kriege überzeugt war. daß v o m Osten her ein Ueberfall drohte. Noch im August 1914 konnten viele, vielleicht all: im Zweifel sein, ob Deutschland einen Verteidigungs- oder Angrisfskrieg führte, aber bald war eS den meisten klar, daß sie getäuscht worden waren. Ich glaube. eZ gibt keinen Krieg der Weltgeschichte rn dem schon während des Kriege? jeder mit voller Klarheit die Ursache der Katastrophe erkennen konnte. Selbst die bürgerlichen Deutschen leugnen die KviegSschuid nicht. Wir wünschen nicht, daß die MehrheitSsozialrsten hier als Büßer erscheinen. Die MehrheitSsozioltsteu sind auch über'die Aussichten des Krieges belogen worden. Dieser Krieg ist von einem kloinen Tai! größenwahnsinniger Militärs in Deutschland im Ver- ein mit Kapitalisten und Fürsten ohne jede politische und militärische Sachkenntnis entflammt worden. l.Frankf. Ztg.") Bürgerkrieg in düßelöorf! Düsseldorf, 4. Februar. In einem in der Presse veröffenilrchten Schreiben an den Vollzugsausschuß des Arbeiierraies fordert der VollzugSrat der Beamten- und ArbciterauZschüsse der öffentlichen Behörden in Düsseldorf, ferner die Standesvertretungen der Aerzie, Apotheker, Architekten und Ingenieure, der Bankbeamten sowie die Arbeitsgemeinschaft der kaufmännischen Vereine, die vereinigten Handwerkerinnungen, der Verein deutscher Diplomingenieure, das Kartell der christlichen Gewerkschaften und der Nnwaltverein in Düsseldorf: 1. Absolute Presse- und BersaminlungSfreibeit; 2. Gewährleistung der freien und ungehinderten Wahl zur Stadtverordnetenversammlung am 2. März; 3. Anerkennung dcS Ergebnisse? dieser Wahl unter allen Um- ständen; 4. Bildung eines ehrenamtlichen BolkSrat?, der bis zu« Zu- fammeniritt der neu zu wählende« Stadtverordnetenversammlung der Verwaltung zur Seite gestellt wird und sich zu je einem Drittel au? dem jetzigen Arbciierrat und Kreisen der bezeichneten Organi- sationcn und der M e h r h e i t S s v z i a l i st e'n zusammensetzt, und dessen Aufgabe eS sei» soll, der drohenden Finanznot zu steuern, das drohende ErnährungSclcnd abzuwehren und insbesondere die schleunigsten Maßregeln zu ergreifen, um der von Tag zu Tag steigende» schrecklichen Kindersterblichkeit und der immer steigenden Sterblichkeit der Erwachsenen infolge der Unterernährung entgegen- zuwirken, sowie Mittel und Wege zu finden, um der schon Vorhan- denen und immer drohender anwachsenden Arbeitslosigkeit zu steuern? 3. Verpflichtung deS Vollzugsausschusses des ArbeitcrrateS, keine ungesetzlichen Eingriffe in die persönliche Freiheit und in Eigentum der Bürger oder der öffentlichen und privaten Geld- institute vorzunehmen. Sollte bis heute nachmittag 8 Uhr eine befriedigende Antwort auf dieses Ultimatum nicht erfolgen, so werden die durch die ge- nannten Organisationen vertretenen Berufe in den Generalstreik eintreten. DaS gleiche wird sofort geschehen, falls gegen irgend eine Person, die mir den Organisationen in Verbindung steht, oder gegen ein öffentliches oder privates Handelsinstitut ein Gewalt- a k t unternommen oder Türger als Geiseln verhastet werden. In einem Aufruf an die Bürgerschaft wird ersucht, um den Verhandlungen mit dem Vollzugsausschuß den nötigen Nadjdruck Hu geben, an die gegenwärtigen Inhaber der öffentlichen Gewalt keine Zallungcn zu leisten, besonders die Zahlung der Steuern so lange aufzuschieben, bis die gesctzNck'e Ordnung der Verwaltung und damit die gesetzliche Ver- waltung der öffentlichen Gelder gewäkrleiftet wird. In einem weiteren Aufbuf cm die Bürgerschaft teilen die Siadtvcrord'neten von Düsseldorf mit, daß sie vor- laufig nicht in der Lage sind, ihre Tätigkeit in den Ausschüssen der Stadtverordneten fortzusetzen, und daß damit keine für die Ge- mernde verbindlichen Beschlüsse und Abmachungen mehr zustande kommen können und keine Zahlungen auS öffentlichen Mittel« angewiesen und geleistet werde« dürfe«. GewerkschaflsbeMung Tie Lohnbewegung der Handelsarbeiter. Die Verhandlungen, welche am DienZiag mit den Vertretern öer Warenhäuser und Einzelgeschäfte geführt wurden, haben noch nicht zu einer Verständigung geführt. Tie Arbeiter forderten einen< Anfangslohn von 60 M., der nach zwei Iahren auf 80 M. steigen sollte. Die Unternehmer bieten einen AnsangZlobn von SO M. mit ocn Zulagen von zwei zu zwei Iahren, so daß nach sechs Iahren ein Höchstlohn von 70 M. erreicht wird. Für jugendliche Arbeiter von 14— 16 Jahren wird ein Wochenlohn von 20 M., für solche von 16— 17 Jahren von 30 M. und für solche von 18— 19 Jahren von' 40 M. geboten. Frauen soll'en 23 Vroz. weniger erhalten. Die angebotenen Löhne sollten rückwirkend vom 1. Januar ge- zahkt werden. Testern nachmittag beschäftigte sich eine Versammlung der Ar» beiter mit diesem Angebot. Die Unternehmer hatten dieses als ihr letztes Zugeständnis bezeichnet. DaS Angebot wurde als gänzlich ungenügend bezeichnet angesichts der sehr bescheidenen Forderung und der bisher sehr niedrigen Löhne der HandelSarbcitcr. Ver- schiedene Redner verlangten, daß in einen sofortigen Streik einge- treten werden soll. Die Verbandsleitung empfahl dagegen als letztes Mittel noch einen VerstöndipungSvcrsuch vor dem EinigungS- amt zu unternehmen. Dieser Vorschlag wurde schließlich mit einer knappen Majorität angenommen, während eine starke Minderheit für sofortigen Streik war. Schmidt vom Zentralverband der Handlungsgehilfen erklärte, daß das kaufmännische Personal voll'ommene Solidarität mit den' HandelSarbeitcrn üben werde. Sollte es zum Kampf kommen, dann werden die Handlungsgehilfen hinter den Hande'Isarbeitern stehen._ Tie Forderung der städtischen An estcllte« in Cbarlottenbnrq. Die Beamten und Angestellten der Stadt Eharlottenburg be» finden sich seit kurzem in einer lebhaften Gehaltsbewegung. Diese Bewegung fand ihren stärksten Ausdruck in einer Versammlung, die auf Veranlassung der Arbeitsgemeinschaft stattfand und einen zum Teil stürmischen Verlauf nahm. Bon den schätzungsweise 1000 Teilnehmern der Versammlung stimmten etwa 993 für einen Antrag auf Ok-haltserhöbung von 8000 Mf. für iede Beamten- und Angestelltenkategorie, lieber den V rlauf der Versammlung wird nnS u. a. folgendes geschrieben: Im Lauf e'ncr dreistündigen Debatte sprachen zwei Vedner auS den Angestelltenkreisen: die übrige Feit wurde ausgefüllt von Ved- nern aus den Beamtenkreisen. Sekretäre betonten in ihren AuS» fübrungcn:„Wir bitten nicht um das Wohlwollen deS Magistrats, sondern wir verlangen G rechti�keit", ferner:„Wir bedauern eS außerordentlich, daß weder der Bürgermeisier noch ein Magistrats. Mitglied trotz dringender Einladung»nd trotz Zusaw bier erichie- ncn sind, denn wir hätten ihm bittere Wahrheiten gesagt". Schließ- lich ein andere- S kre�är aus d�n ursirnioosich-n An'rag nm Erhöhung der Gehälter um 2090 Mk. für jede Kai gorie:„Der An- trag geht n'St weit genug. Jetzt, wo die wirtschaftlich« Not drobcnd an nnlere Tür focht. müErn wir unsere Fordom-naen auf 3000 Mk. stellm". Der spontane Beifall der ganzen Versammlung auf die verschieden n Ausführungen war ein unwiderlegliches Zeichen da- für daß alle unter der gleichen Not leiden. Die städtischen Angestellten leiten die Berechtigung ihrer Lohnforderungen aus dem Umstand ber, daß beim Magistrat Charlittenbu-g ein nng-lernter Arbeiter lder 16 Jabre alt l-in ka"«) jährlich 3M0 Mk. v-rdi-nt. «in angelernter Arbeiter 3940 M?., ein gelernter Arbeitw ORon Mk. und ein Teckniker oder kaufmännischer Angmtellter einschließlich Teuerungszulagen jährlich 2ZtO Mk. Die städtisckrn Angestellten überlassen eS dem Urteil der Eharlottenb'rg"- Vfi-g?rsckwst. zu prüfen, ob ein verheirateter Mann mit 2640 Mk. jährlich aus- kommen kann oder nicht. Erst in der letzten Eharlottenburger Ägdtverordnetcnsitzung wurde erklärt: 1. Wir wundern unS, daß die Beamten und Angestellten so tapfer aushalten, und daß eS unter ihnen noch welche gibt, die mit so germgen Gehältern haushal'cn können. 2. Wir bewundern die Beamten und Angestellten um ihrer Opferwilligkeit und ihrer Dienste. Wenn sich trotzdem in der„Neuen Zeit" ein Beamter findet, der unsere Forderung als unangemessen bezeichnet, fo bleibt unS nur der Verdacht übrig, daß eS sich um einen vom Magistrat in- spirierten Beamten handelt, oder um einen höheren gut beiold'tcn Beamten. Ter weitwe Versuch, die Beamten gegen die Angestellten auszuspielen ist ,m böcksten Grade geschmacklos und findet bei den Beteiligten hoffentlich keinen Anklang. Tie traurigen GebaltSverstiiltnisse im VersicherungS- gewerbe Münchens veranlaßten die be'.den in Frage kommenden gewerkschaftlichen Organisaionen: Zentralverbaad der HandlungSgebilf'n. Sektion der VersscherungSangesielltsn. und V-rband der Deutschen Ver- sicherun�Sbeamten«. V., Ort?gr"vp> München, zu einer gemein- samen Aktion. Eine auS se 7 Mitosiedern der Arbeitnehmer und de" ArbeitgeberverbandeS für das VersscherungSaewerbe zusammen- gesetzte Kommission, zeiligte folgendes Ergebnis: 1. Die Kommission der Arbeiigeber sieht die baldmöglichste Einsührnng von MindestaehaltS'ößen als unbedinaw Notmend'gfcit an: sie übernimmt e-, über die Einführung mit rückwirkender Kraft ab 1. Jirwor 1919 am 7. Februar 1919 zu wrhanMn. 2. Die Kommission de? Arbeitgeber gibt die Erklärung ab. daß sie in der Generalvwammluna des Ar�eitaebervcrbandcS mit allem Nachdruck darauf hinwirken will daß jene Arbeitaeber, welche bislang noch keine oder unz''r»ich?nd> Wirtichas'Sbeih'Iten fTeuern--"?. zulagch gewährt haben, sofort, spätestens bis zum 7 Februar 1"19, ein» einmalige TeuerunaSzulaas gewäbren. Als Grundlage für die F'stleanna der Höbe di'nen die Berliner Abmach-ng-n. 3. Am 7. F'bruar 1919. 10 Ilbr vormittags, werden die beider- seitiaen Kommissionen weiter v»rbandcln. Eine am gleichen Tage abs-ndS einberufen-' öffentliche Versammlung faßte einstimmig folgende Entschließung: „Die 3000 anwesenden Angestellten alle- Mü-chener VerEch-- run»Sbetnebs beauftragen die Sektion der Versicher» ngSangesiell- tm im Zentralverband der HandlungS-'chilfen und den Verband der deutschen VersscherungSb-amt-n e. V., Ort'-'rnvve München. in vorbehaltlosem Zusammenwirken bei den V-rhandlnngen mit den A-beitaebern über die von den Arbeitnehmern aufgestellten Mindestfo-derünaen notwendigenfalls von allen einer Gewerkschaft zur Verfügung stehmdcn Mitteln Gebrauch zu machen." zeit nicht in Berlin weilt, den Standpunkt der MchrheiiZparkei nicht vertreten. Aus einer Zuschrift eines alten Parteigenossen, der gleichfalls an der Betriebsversammlung teilnahm, geht hervor, daß es Vogt- Herr be> feinen Darlegung:» lediglich darauf ankam, für die U. S. P. Propaganda zu machen. Mit Recht betont unser Genosse, daß ein derartiges Manöver nicht geeignet ist, die Einigkeit unter den Massen zu fördern. Es werde vielmehr den Willen aller derjenigen Arbeiter stärken, welche in der Bekämpfung der von den Unabhängigen so lebhast unterstützten Kampfesweise der Spartak.iSleute das einzige Mittel zur Erreichung geordneter Zustände erblicken, nur stärken, die gegen- zur Erreichung geordneter Zustände erblicken. Denkende Arbeiter würden eS nicht vergessen, daß die Anhänger VogtherrS seneS'Flug- blatt unterschreiben welche? die Arbeiter zu den Waffen aufrief gegen die Vertreter deS MehrheitSsozialiSmuS in der Regierung, als die 4 0 0 0 0 Arbeiter im Humboldtheim für die Einigung demon- strierten. Eine Kritik des Vogiherrfchen Referats fei infolge Ablehnung einer Diskussion unmöglich gewesen. Ferdinand Lassalles Reden und Schriften, deren Gesamtausgabe seinerzeit �in dem Verlage Buchhandlung Vorwärts ersch-enen sind. sind seit längerer Zeit vergriffen. Die stete Nachfrage hat den Ver. lag veranlaßt, eine neue Volksausgabe in Angriff zu nehmen. Sie wird erscheinen, wenn die Verhältnisse auf dem Papicrmcrkt wieder einigermaßen stetig geworden sind. Die Einzelschriiten von Lassalle sind in Broschüren dauernd zu haben. Ein"Verzeichnis dieser Ausgabe versendet auf Verlangen kostenlos der Verlag Buch- Handlung Vorwärts Berlin SW. 65, Lindcnstr. 3. Soziales. NeichStaqnng deutscher Technik. Der Bund Technischer Beruszständ-' erläßt an all» technischen Verbände, technische Fach-. Mitt'l-, Hochschulen, an die G-werkichaf- ten sowie an die Reichs- und Bu'-deSsttatlichen Behörden Einladungen Die Tagung w-rd ss-b mit der Stellungnahme d»r Technik zum Neua"fbau deutsch r Wirtschaft, der Techniker zur Politik und mit den R-organisationSarbeiten der unter besonderer Berück- sichtimmg technischer Denkweise aufzubauenden Schule-m beschäf- tigcn haben._ parteinackrickten. Zar SinignngSfrilge nahm das Personal der A. E. G. in der Brunncnfiraße in ci-er im ZirkuS Busch tagenden Beiricksversammlung Stellung. Vogt- Herr, als R.ferent, sagte zu diesem Thema nichts neu S; er lor- derte unter den bekannten Einwänden gegen die MchrbeitSpolitik die Einigung der Arbeiterschaft ohne die Führer. Eine von ihm vorgelegte Resolution wurde einstimmig angenommen: ebenso eine solche, die sich für die Freilassung LcdelourS ausspricht. Der vorgesehene Korreferent H e i l m a n n konnte, weil er'zur- � Die Not der Jnvalidrnrentner. Ein Involidenrentner schreibt unS: Jbr unter der koitz- marke..Kriegsopfer hinter der Front" gebrachter Auszug au« d'i* Geschäftsbericht der LandeSverficherunpSansstilt der Stadt Berlin gibt, wie Sie selbst treffcnd hervorheben, einen erschütternden Ein» blick in die traurige Lage der Invaliden- und AlterSrentncr. Dabei ist wohl zu beachten, daß der Bericht au§ dem Jahre 1017 stammt, a so einen für die Jnviliden immerhin günstigen Zeit- räum umfaßt. Man stand inmitten der Krieg? nirtschaft. woselbst fast ganz Erwerbsunfähige lohnend: Nebenbeschäftigung fanden. Und trotzdem dieses geradezu erschreckende Bild sozialen Elend«. Aus diesem Grunde sab sich selbst die damalige Regierung ver« anlaßt, den Invaliden ihre Rente für 1918 um 8 M. zu erhöhen, so daß dieselbe j»tzt stcstt 20 23 Mk. monatlich betrug. Inzwiscken haben sich die Verhältnisse noch weit ungünstiger gestaltet. Da« apide Anschwellen der LebenSmittelvreis: und die normale Ar- bcitslosigkest machen eS dem Invaliden immer schwieriger, sich durchs Leben zu schlagen. Etwas aber muß geschehen! Beson» dere Zeitverhältnisse ersorde:« besondere Berücksichiigung. Genau wie man den Beamten� und Angestellten bedeutende Gehalts- und Teuerungszulagen und den Arbeitslosen für sich und ihre An. geb"rigcn Unterstützungen gewährt hat, entsvricht eS nur der Gerechtigkeit, wenn man der Invaliden gleichfalls gedenkt. Millionen von Mark an Versicherungsbeiträgen sind von der deutschen Arbci- terschost aufgebracht worden, und es gibt wohl niemanden, der da- gegen etwas einzuwenden hätte, wenn ans diesem Fond» ent- sprechende Zuschläge an die Invaliden ge-ah't würden. Die Mr- tret:r der Arbeiter auf dem Geb'eie der Arbeiterversicheruna müßten eS jetzt erst recht als ihre Ehrensache betrachten, für diese bereckj-ig- ten Forderungen einzutreten. Seranlwi'rllich fflr tfoltlil tttli* Snttnet.»erlin; fOr den fit-nsen Teil»e» ■Hattti•aitr«» BitnU, zieul-lln. für SIndruckere> onr Serlaa�anftttlt Soul ffinaer u«-> in» erlin. 2in6enftre%» S Sirrin 1 Srllagt. -äti n A.WERTHEIM Papierwaren Kassetten Durchschlagpapier Quartiormat p. 1000 Blatt l'ASO Quart-Blocks la Pap.100 Blatt 3.75 Oktav-Blocks prinia Papier z ioo Blatt 1.85 2.40 3.00 Bricfpap er m Packungen. Inhalt 25/25, v 1.75 bis 2 45 Kalender 60 90p(.1.2i 190 2.50 Kalendstblocks.. 25<0 60 Pf. Papiertcschentüchor Paket 70 Pf. 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Klewd IWilhelm Gebe!! p w ,>»»«, rui««». I I»»li>i«».KjlllfwU»t.M>wl _4 r«»'vtahr�*n ► TlRBir�Esslfl j -rb«r»H erhamiohl�l 4Slerbt«n>f i.,Bl«rfc«nin»> rei empfiehlt Qualmen » enteD Ken»»| Pichelbräu i.Ioabjti9l5 5 S lüdan 13 1. 112 j. Wrissbirr C Bml' annt rallaalfutr. S7 Tel.Ifr. Uli. tut 4 ilckr en- v. KwebcKgArd. � a At* 15ad«r.*i» E«-ke acr rriiife»-Allee. 4 Hlte» yit»eÄrPei«war � V+m-Mf F KeUbuaer V CS�Clf L-v Damm 19/U Rovrata» II lllcnrkt«0 d«r« r. t rl. HIuIBLBI tick GelejecheiUkf 4 Weine, Likdre, rmchtaAl'tcV August HaitZcLfbliftk 4 FloUc:'- u. Wurm ne. k Otto Kongo!, AU* iMrtrtr. t(. 4«1» Inaw lunwan t BethKe, Gcorfl.g*"� 5,»»»»,.ride,ie».ÜN-er-trie lr. "'IciSSaVeiiiülüUU. iir;-Uefl 3 ÄoeluäS' '«omiolon In»II. SUrtttoil.f Herrn, meversco. 0� Berlorcn 1 gold. stettenarmdan» o« 1 8. abend» L d.«-wchboh»»» Olei»- dreieck u. Biomarckstr. Gegen gute Belohnung«dinzeben des Schelz. Zleu-Iempelhof. 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Ao letzter Zeit wird eine stille, aber um so eifrigere Agitation für große Aktionen am K. Februar betrieben, um gegen die Eröffnung der Nationalversammlnng, die auf Be- schlnft deS RätekongreffeS gewählt ist, zu demoustriercn. Wir empfehlen uusereu Parteigenossen dringeud, sich hiervon fern zu halten und nur an solchen Aktionen teilzunehmen, zu denen von der Parteileitung und den sozialdemokratischen Betriebs- veitranensleutcn Groß-LerlinS aufgefordert wird. Ter Bezirksvorstand und die sozialdemokratischen BetriebSvcrtraucnslcnte vou Groß-Berliu. Franz Mehrings Begräbnis. Gestern um die Mitlagssiunde wurde an dem Sarge deS im Rellaurain„Tck-lohparl" �u Steglitz aufqebahrlen Fr an" Mehring von den Kommunisten eine Tiauerleier abgehalten, die »inen ernsten und würdigen Verlauf nahm. Tnfflirti auSgefiihne klasfiicbe Musik sstreicbquartelt und Gciang) bildeten den Rahmen der Feier, in der Dr. Meyer die Trauerrede biell. Der Redner leierie den Verstorbenen als Politiker und als Mensch. Sein reiches Können und sein umfassendes.Wissen habe er sein Leben lang der Sa.ve der Arbeiterschast gewidmet, er sei ihr bester polemischer Ekbriitsteller und ihr einziger wirklicher H.storiker gewesen. Er habe im Eiillen gewirkt und war kein Volksiribun, wohl aber ein echter geistiger Führer, ein Kampier der Feder, in dem das Prole- lariat einen führenden Kopf verloren Hab«. Die Schutzhaft, in die d>e Svergen der alten Reaktion ihn geschleppt haben, sei. da er als Grci» die graustims Gefangenschaft nicht erlragen konnte, die Unattie seines Todes gewoiden. Er als unermüdlichiier Kämpfer gegen das elende preuhrche Gewalliysten, habe �war die Genug- luiing noch erlebt, dieses stürzen zu sehen, sei aber doch noch dessen .Opfer geworden. Der Leichenzug, an dem gegen tausend Personen teilnahmen, batie einen weiten Weg zum Friedho' zurück.»legen. Am offenen Grab« wurden noch Ansprächen von Eberlein im Namen der Kommunistenparici und V o g i h e rr für die U. S. P. gehalten. Die Feier am offenen Grabe wurde durch Gesang eines Männer- chors eröffnet und beschloffen. Zahlreiche Kranzdevliiationen legten mit kurzen Ansprachen am Grabe ihre Kränze nieder. Ter„Hungerstreik" von Tegel. Tie„Rote Fahne" veröffentlicht in ihrer heutigen Nummer eine» sensationellen Artikel, der sich mit den in Tegel internierten revolutionären Proletariern, die in den Januarkämpfen gefangen genommen wurden, beschäftigt. Tie„Rote Fahne" behauptet, daß die Verpflegung im Gefängnis in Tegel eine derartig schlechte sei, daß die Gegangenen langsam verhungern müssten, wenn ihnen nicht säleunigst Hilf« gebracht würde. Weitere Vorwürfe gegen die GesängniSleitung gipfeln darin, daß die Heizung ungenügend, die Bekleidung, die die Strafanstalt diesen Gefangenen zizkommen ließe, jämmerlich sei. D,e Gefangenen würden wie Zuchthäusler bechan» drkt, ein Hungerstreik stände bevor. Auf eine Anfrage bei der Gefängnisdirektion in Tegel wird mitgete lt, daß alle diese Anklagen völlig aus der Luft gegriffen! seien. In dem Gefängnis in Tegel befinden sich etwa 170 bis ISO! Spartakisten, die als UntersuchungSgcfangcn« sich für ihr eigene? � Geld mit richterlicher Genehmigung Lebensmittel kaufen können. Hiervon hat noch keiner der dort'Nhaftierten Spartakisten Gebrauch gemacht Sie werden genau wie die übrigen Gefängnis- Insassen verpflegt, erhalten sogar noch aus den Lebensmittel- beständen dcS Gefängnisses einen Zuschuß. AIS UntcrsuchungSgcfan- gene haben sie ihre eigene Kleidung, nur die Wäsche wurde ihnen geliefert, da sie weitere eigene Wäsche nicht be! sich hatten. Die Heizung, eS handelt sich um Zentralheizung, beträgt durchschnitt- sich 16 bis 17 Grad Wärme. Tie den Spartakisten abgenommenen Gelder und Papiere sind bei der Gefängniskasse deponiert, und, das seit der SvartakuSwoche auf 1000 Mann mit einer M.-G.-Kom- pagnie und einer Batterie angewachsen ist und heute abend zum Grenzschutz Ost abgeht. Neuer Paßzwang für Ausländer wird dnrcki eine im Jnieralen- teil emballene Bekanniinawniig des Polizeipräsidenten eingeführt. Nach unierer Meinung sind die D e u t i cb ö st e r r e i w e r. die»ur Naiionalveriammlling wählen konnlen, und deren Gesandier dem SlaatenauSschuß angehöri. keine Ausländer mehr. Schriften zur Gcmeindepolitik. Im Verlage der Buchhand- lung Vorwärts Berlin SW. 68, Lindenstr. 3, wird in den nächsten Tagen erscheinen: 1. Eine Broschüre, enthaltend a) Die Verordnung der preußi- schen Regierung, nach welcher im Laufe deS Monats Februar die Gemeindewahlcn vorzunehmen sind, nebst den AuSführungSbestim» mungen; b) Das sozialdemokratische Kommunalprogramm für Preußen; c) Verzeichnis sozialistischer Schriften zur Gemeinde- Politik. 2. Eine Agitationsbroschüre für die Wahlen zu den Gemeinde- Vertretungen unter dem Titel: Die Sozialdemokratie in den Gemeinden. 3. Ein Verzeichnis sozialdemokratischer Schriften zur Gemeinde- Politik, das auf Verlangen kostenfrei zugeschickt wird. Flugpostbricfc Berlin— Weimar müssen auch die Aufschrift „Durch Flugzmg" und die Adresse de» Absender? tragen und kosten bis 20 Gramm 1 Mark, bis 2ö(� Gramm 1,50 Mari. Annahme nur bei W. 8. Französische Straße. W. 0, Linkstraße, W. 66, Mauerstraße, SW. 68, Lindcnstraße und E. 2. Köniqstraße. Von bier gehen die Briefe in Kraftwagen nach Johannistal. Die zwei Flugzeuge entwickeln 125 Kilometer Stundengeschwindigkeit. Die Dauer der Beförderung in der Luft wird eiwa zwei Stunden da? ReichSverwertungSamt zu solchw Beschlagnahme berechtigt ist. ch nebmen. Rechnet man dazu die Esilwienbestellunq, so Von den gewaltsam wegg ffchb-ppten Decken sind 10 Stück auf dem betragt d-e gesamte Zeit nur v.er Stunden. Ein gewöhnlicher können die UniersuchungZgefangenen jederzeit mit richterlicher Ge- nehmigung darüber verfügen. Nach diesen Ausführungen dürfte es also mit der Inszenierung eines Hungerstreiks nach russischem Muster nichts werden. Die Zusammensetzung der Vollversammlung der Arbeiter- und Soldatenräte. ES waren verireten Neukölln kEinwohnerzahl 275 000) durch 102 Delegierie. Eharlollenburg(325 000) 40 Dclegierie, Schöneberg (175 000) 45 Delegierie, WilmerSdoif(142 0001 45 Delegierte, Zchlendori(20 000) 8 Deleg'erte, AdlerSbof(13 000) 15 Delegierte, Lankwitz lllOOO) II Delegierie, Tempelhof(30 000) 26 Delegierte, Treptow(30 000) 6 Delegierte, Sieglitz(75 000) 15 Delegierie u>w Aus den lleincn Landorlen follien je ein Verlretcr der II. S. P. D. und S. P D. an der Versammlung ieilnehmen. Bei der kurz- iiiiiigen Einberufung war es aber gar nicbl möglich, alle diele Orle veS weit aiiSgedebnteu KreiieS recktreirig zu benachrichligen. Es wird gegen den VollrugSrat wegen der Verteilung der Mandaie kein Vorwurf erhoben. Aber eine derartia iU'ammenaeietzie Versammlung kann natürlich niemals den Willen der Arbeilerschaft Groß-BerlinS verkörpern. Zentialstello der Arbeiter-»nd Soldatenräte, Kreis Teltow. Anarchie. Ein Geschäftsmann kaufte in Jnsterburg 75 Auto- reifendccken. Laut ihm erteilter militärischer und soldatenrätlicher Bescheinigung waren diese Decken ordnungsmäßig auf einer Ver- steigerung erstanden worden. Er bewahrte die Decken im Keller de» HanseS Kolckreuthstr. 8 auf. Dort wurden sie. von vier Sol- daten ohne schriftlichen Auftrag, ohne Bei ein eine? Polizei» beamten und ohne Onittungserteilung im Auftrag des Hauptmanns Heinrich vom Oberkommando beschlagnahmt, obwohl nur Transport spurlos verschwunden. Von der Einleitung einer Straft Untersuchung wegen TiebstahlverdachtS ist nicht? bekannt. In dieses anarchische Kavitel g-hören übrigens auch die will- kürlichen militärischen VerhaftungSversuche. deren einer jünast wieder gegen den Hauptmann v. Beerfeld« verübt wurde. Die Schuldtragenden müßten endlich mal energisch zur Ordnung ge» rufen werden. Verband bor Schutzhaftgefangeuen. In der Mitgliederver- sammlung dcS Verbandes ehemaliger Schutzhaflgefangener machte G-ncraliekretär Branco bekannt, daß Staatsminister Dr. Preuh sich bereit erklärt bat, dem Re-t ehemaliger Schußhaftgefangener Gelegenheit zu geben, zu dem Gesetz über die Entschädigimg für Schutzhaft usw. vor der Verabschiedung dieses Gesetze? Stellung zu nehmen. Herr Z eki B e y verlangte die Bestrafung aller Personen, die ihre Stellung dazu mißbraucht haben, andere Menschen in Schutz. hast zu bringen. Die AuSfllhr!lN''en verschiedener VerhandSmit- glieder verstärkten allgemein die Ueberzeugung. daß eine solche Be- strafung unbedingt notwendig ist und den Forderungen der Ge- rechtmkeit cntsvricht.(In einem Falle wurde ein Mann aus der Schuiihaft rntloffrn, nachdem sich die Schwester deS Gefangenen einem Assessor Sch. hingegeben hatte!) Herr Dr. I s a a c beantragt, daß der Betriff„Schutzhaft" auch auf die Personen auszudehnen ist. die im Zuchthaus, Uptersuch'maS- Haft, Irrenhaus ufw aelessen haben, kurz die auf irgend eine Weife ihrrr Freiheit beraubt waren. Auf Anfrage erklärte der Vo-sitzende. Herr Klein, energisch, daß der Verband politisch neutral ist und sich für keine politische Partei besonders Ansetzen kann, da er ja die Interessen aller SchuKbäftlinge vertreten will..« Mit aroßer Mehrcheit wird der Vorschlsg angenommen, die deutschen Delegierten der sozialistischen Konferenz in Bern von der Brief zwischen ' 24 Stunden. Berlin und Weimar gebraucht jetzt beinahe Tie Untersuchung wegen der Falkenhagener Mordtaten ist durch die Festnahme deS Maschinenschlossers Mond und seiner Geliebten wieder aufgenommen worden. dahin zu wirken, daß in den anderen Ländern ähnliche BestrebuNl gen angeregt werden. Um die Allgcmeinhsit ans den Verband aufmerksam zu machen, soll am Sonntag, den 16 Februar, im großen Saale der Phil- Harmonie eilt öffentlicher Vortrag veranstaltet werden. Ellar! otteiiburger»tewerkschastSkommilston. Dieknwn GeWerk- (hasten, die bis jebt noch nicht ibre Delegierten zur K-Wc� kichaliskommission neu gewäblt ballen, werden ersucht daS?er>öumte lobald- wie möglich ngchzullolen»nd die Gewälllten dem Obmann der Kommission. Genossen Otto Flemmina. Pestalozzistr. 13. mitzuteilen Ebenso ist Mittesluno zu machen von der neuen Zusammensetzung der Bezirksleiter bezw. Vorstände der einzelnen Gewerkichasten. Der Ausschuß der Ellarlottenbuiger GewcrkschassSlommission. Ein Soldatenumzug mit Musik erregte am Dienstag viel Auf« sehen in der Innenstadt. Es war das FreiwilligenkorpS Brüssow, Reinickendorf. Gemeindevertretung. Bürgermeister Wilke bat seine Pensionierung beantraat. sie wird genehmigt. Der Schösse Dr. Kühnemann hat sein Amt niederaeleat. Der alten Ge- mcindcvertretung sang der Fabrikbesitzer Becker ihr Schwani-n- lied. Der Abschied von der alten Vrivilegienwirtschaft fällt ihm zu schwer. Gegen die AuS'ck>reihnna der Neuwahlen erhebt er Vra- test. Daß selbst Minderjährige über daS Permögen ihrer Mit- bürger entscheiden und keine d-w bisherigen Po-w-chte bssonde'» der auf den Besitz begründeten, besteh-n bleiben sollen, erregt ßinen Zorn. Genosse Schönberg gab ihm die zeit- und zweckent- sprechende Antwort, die in der Hoffnung auSklani. daß der Demokratisierung der Gemeinde- die der Kreis- und Provwzialverwal- tungen sowie die der Regierungspräsidien recht bald folgen w�rde. Die Gemeindevertretung beschloß sodann die Erhöhung illrer Mit- glieder-ahl von 24 auf 36. Dem A-beiterrai werden Mitftl zur Entschädigung weiterer seiner Mit'''der b-will'gt, die er in ein- zelne Verwaltungszweige entsgndt hgtte. Zugestimmt wurde den Vrofekten zum Ausbau der Kumbo�dtsiraße. des Platzes an der KegenSkirche. zur Eoweiterung d?S IndilstrirgHseS im w-stlsFii-n Ortswil und der von d-r Gemeinde auSzufiibrenden KleinhauS- siedelung in der Aumholdtstrabe. ebenso dem Wegi-rli f-rurigSver- trag mit Wittengn. mit der Mgll-mhe, �aß die Mgü-eikfornng am 1. April einzustellen ist falls sich di» Gemeinde Witt-ngu biS dabin nicht bereit erklärt.- den seit längerem al-aelaufen-n Vertrag zu den neuen Bedingungen zu tzerlänwrn. Beschlossen nOrden-Äd» IrKö die Äeür-geluug der Lebr-rgebälter an der Fortb!>'"'n�»schule Gründung deS Verbandes in Kenntnis ,u ftetzewvnd sie zu bitten, und die Einfübning d-S FortbildüngSschul-wanaeS für- Mädchen ab 1. April, Die Uebernahme der Sllpothekenbürgschaft für die Luisen- hof-KIei''bäüscr wurde abg-k-bnt. — An die Ingenb von Rein-ckendorf-Ost. Eine Abteilung will der Verein Arbeiter-Iugend Groß-Berlin bei Euch grünll-n Grün- dungSversammlung moraen, DminerStag. 8 Ilbr, im Bürgerheim, Residenz-, Ecke Hoppestraße. Sorgt für rege Beteiligung! Lichtenberg. Tie Stadtverordnetenversammlung erledigte die Vorlage betreffend Wabl'N der Deputationen und Kommissionen dadurch, daß sämtliche Körperschaften bis auf weiteres in i�rer bis- herigen Zusammensetzung besteben bleiben Eine andere Vorlage, in der die AnstellungZverhältnisse der Hilfskräfte geregelt werden sollen, gab Anlaß zu längeren AuSmnandersctzungen. Insbesondere wuuben ch-ne Anzahl Wünsche be-.üglich Ueberstundeu. Nichtamrech- nung deS Krankengeldes, der Gewährung von Ferien usw. geäußert. Sj Stine Menschenkinö. Von Martin Andersen Nexö. Ein Flecken war die Kleine ja auch für die beiden Alben — vielleicht alles:n allem nur für sie. Sie hatten sich so viel Großes von dem Mädchen versprochen— und da lag nun der ganz« Staat— ein uneheliches Kind in der Wiege! ES wurde genug gestichelt auf sie— von den Frauen, die gelaufen kamen, um zu Maren zu sagen:„Na, wie gefällt dir das denn, auf deine alten Tage wieder was Kle'nes zu kriegen?" und von den andern Fischern, wenn Sören Mann in den Hafen oder ins Wirtshaus kam. Die alten Kameraden machten in aller Gutmütigkeit ihre Anspielungen und sagten: „Ter kann's— er hat noch die Kraft seiner Jugend! Sören muß e ne Nu ude geben I" Aber das mußte hingenommen werden— und war ja zu ertragen. Und das Kleine war— wenn man erst die alte Geichicklichkeit wiedererlangt hatte— ein kleines Geschöpf, das an so viel der Vergangenheit Angehörendes erinnerte. Es war wirklich, als ob man selber dieses Kind bekommen hätte— es brachte Jugend ins ,Haus. Nein unmöglich war's, so ein kleines hilfloses Geschöpf nicht lieb zu haben I 4. Dtines e r st e Schritte. Es ist oft wunderlich damit, der eine muß dem Kinde den Schoß geben, der andere das Herz. Leicht war es nicht für die alte Maren, wieder Mutter sein zu sollen, um so mehr, da die Gesinnung die rechte war. Das Mädchen selber war über alle Berge � drüben in einem andern Kirchspiel diente sie? und h'er lag das Kleine und ichrie. Maren sorgte für das Kind, so gut sie konnte, verschaffte ihm gute Milch und kaute gute Zulpe zurecht aus Butterbrot mit Zucker drauf: richtige Brustnohrung aber konnte sie ihm ja nicht geben. Oft, wenn das Kleine auf ihrem Arm saß, kam es vor, daß es mit seinem Saugmund über ihren welken Hals h'n suchte, sein Händchen hinter den Brustsaum steckte und sie so sonderbar eindringlich ansah.„Sieh mal, wie der Trieb in ihr steckt," sagte Sören.«Die Natur ist doch groß- artig I" Maren aber begann zu weinen, so alt und ver- nünftig sie war. Sie hatte acht h'ntereinander cm der Brust gehabt: und so lange daS auch schon her war, jetzt tauchte es in Sinn und Erinnerung wieder auf. Sie erinnerte sich zu gut an olles, wie schön das gewesen war, wenn das Kleine dalag und mit der Brustwarze spielte, wie das Kätzchen mit einer Maus sp'elt, sich mit ihr um die Nase kitzelte, tat, als ob sie ver- schwände— und sich plötzlich mit atemlosem E'fer darauf stürzte und in sich hineingluckste mit Augen, die immer trunkner wurden von Schlaf und Süße. Bis es dann mit einmal hintenüber sank, während die kleinen Gfteder schlaff wurden, und schlief— satt und müde. So hatte nichts sie in ihrem ganzen langen Leben beglückt, das fand sie jetzt— auch nicht der Tanz der jungen Nächte und das Schwärmen mit der übrigen Jugend aus der Gegend— wie dies: einem kleinen hilflosen Wesen Wärme, Sättigung und den süßen Schlaf zu gdrn. Noch konnte sie das eigentümliche Saugen im Rücken spüren, wenn die Kleinen ihr alle Milch weg- getrunken hatten, und wenn es dann Plötzlich wieder in ihr aus verborgenen Quellen nach den Brüsten strömte. Es saß noch als Gefühl guter Schwere in den Händen, wie sie von ihrer- M'lch schwollen und wuchsen: und Maren wünschte brennend, daß sie noch jung wäre, das Hemd zurückstreifen und das Kleine anlegen könnte. Sie begriff ihre Tochter ganz und gor nicht. Sörine kam selten nach Hause und am liebsten gegen Abend, wenn niemand es sah: aus dem Kinde schien sie sich nicht das ge- ringste zu machen. Sie war kräftig und rank geworden, glich gar nicht mehr der sommersprossigen, schmächtigen Dirne, die nichts vertragen konnte. Ihr Blut war gereift und ihr Wesen sicher geworden: aber es war sa nicht das erstemal, daß eine kränkelnde Frau dadurch, daß sie ein Kind bekam, verwandelt, sozusagen von der Verzauberung befreit wurde. Stine selbst sch'en die Mutterzärtlichkeit nickt zu ent- bohren, sie wuchs gut heran trotz der künstlichen Ernährung und wurde bald so groß, daß sie die Holzschuhe an ihren kleinen Füßen behalten und an der Hand deS alten Sören in die Dünen gehen konnte. Und da war sie gut aufgehoben. Sonst sah eS manchmal schlimm genug aus. Denn Maren hatte ja ihre Arbeit, die unter keinen Umständen ver- nachlässigt werden durste, und das Kleine war uberall. Es war nicht so einfach, alles hinzuwerfen, was man in den Händen hatte— die Milch überkochen und die Grütze an- , brennen zu lassen, um hinter dem Kinde herzustürzen. Maren , war in ihrem Haust sehr ehrgeizig, und manchmal fiel die j Wahl schwer. Die Kleine mußte denn in Gottes Namen ihre � Beule hinnehmen. Stine ließ eS sich nicht anfechten und konnte froh sein, daß sie bei den Großeltern war. Sie war ein neugieriges Närrchen und mußte an allem herumbasteln: oft war es ein Gotteswunder, daß kein Unglück geschah M'ßgeschick hatte sie hundertmal am Tage, unbedacht und unüberlegt, wie sie war. Sie stürmte gerade drauf los: war etwas da, worauf sie treten konnte, sa war's ein Glück, sonst fiel sie hin. Ihr kleiner Kopf war voller Beulen und Schrammen: sich in acht nehmen lernte sie nickt trotz all den Püffen, die sie abbekam. Es fehlte bloß, daß sie obendrein Schläge bekommen sollte I Wenn. Februar,>/,8 Uhr. bei L. Dobn. Kailer- Wilbcim-slr 3t. Milal-edSbuch legitimiert. Wer sein Buch noch nicht hat, crhäl' dasiclbc om Saalemgang Nordend. Freitag, den 7. Februar. 7 Ubr, bei Thomson. Göveuick. Heute Mittwoch 7'/, Uhr Hönrerschule. Eintritt gegen Mitgliedsbuch. Hesseuwiukel. Fr a u e nv e r t a m m I u n g Sonnabend, 8. Febr.. 3 Uhr. Gulich. Ralinedork. Sonntag, 9. Febr.. 6 Uhr. BwadieSgarten. TSilbelmehagru. Frauenversammlung Montag, 16. Febr., 8 Uhr, Kolwig._ 35. Zlbteilnug. Donnerstag, den 6.2. t9. abends 7 Uhr, Humboldt- läle, Hnssitciistr. sO. Neseient: Gen sie Tr. Halver r. Britz. Heute Milt,i>och Z a b l a b e n d in den bekannten Lokalen. Aussielirnig der Kandidaten zur Gemcindewabl. Btaricndorf. Die-edte Mitgliederversammlung nabm naiv einem Referat des Gen. Wcnpbal über Genie ndewa Icn die Ausstellnng der Kandidaten vor. Die 24 Berircler werden naw folgen er Auislellung kai didieren i Gcnot'c Valddeim. Hülm. Leip, Knaner, Deinert, Ger lach. Binte, Frau K> ose. Genossen Me res. Hcnschet. R,>nock. Kapbnn Sawarz, Fi an Franke. Gei oisen Mlllli r, Schneider. Stern. Mendt. Döilch. Kap� nii>. Heinrich, Mcslvbal. Hcbriegel, Giistav Fra ke. Zu dem kliigedol der U S. P a»f verbundene Litten wnidc eine Resolution angenommen. die diesen Borsg lag ablehul bis eine reinliche Scheidung mit den Kommu- nisten slaNgeiunden dat. Stralau Heut« 7 Ubr MablnerciiiSverlammlung bei Bollcnbach. Vortrag deS Gen. Härtung über EinvettSschulc. Die Fronen sind besonders ei, geladen. So». Studentenpartei. Mittwoch, den 5. b.. bei Eassirer. Viktoria- straße 35: Sozialdemokratische Kulturpolitik. Reserat: Anna Bresser. Schwimmverein Vorwärts Berlin 1897. Am Sonnabend. abends 7 Uhr: Auxeiordcnllill e Veriammlung im Gewerkschoftsdaiis, SaaI16. öriefkasten üer �eöaktlon. Jeder für den Drlefkaüen beNimmlen«nfrage füge man einen Duchslabcn und ein- Nummer bei. Briefliche Auskunft wird nichl erteilt. Eilige An- kragen trage man in der Jiiristifchen Svrcchitunde. 9 indenin. 3. 3. Hof Ilm:. 4 Trcvven. 4 bis 7, Sonnabend» 3 bis S Uhr nachmittags vor. TchriftÜLg- und Verträge sind mitzubringen. 0. B. 7. W. XH. M.». 333, 2. 40. OT. 4i. Rein._ B 001, Ja. Meldestellen crtabren Sie beiiii Polizcirw er.—®.®. 8. 1. und 2. La. 3. Pollzeipräsidiiim— H. M. 90. Rachzab ung ist nicht zu criangen.— lkl. N.!S5. Nichten Sie ein �letiich an den Trnvpe teil unter Nachweis der Beflirit'nkeit.— jit. 65. 18. Ausweisung ift nicht zu befürchten— A. L. 4L. En e'genbändi' gcichricbenes, mit Ort'bezeich- nnnn. Datum in d Ilutertchritl versehenes Tektainenl genüit— L. M. 404. Adrr Anhageii lind branl ooilet.— Göpenick 107. 1. Uebergeor nete Mi'iiärbcbörde. 2 Vorniisiidti ch ja 3. Lindenltr. 114.— C. 91. 43, E. K Melden Sie Schadenendbaiispruch bei der Eilenbabnuerwoltinig an. Kla bar dnr„sühren la icn sib aber iolche unteres Erabtens nicht. — L. 13. Deniod lmachunasaml befind-t sich Potsdamer Strasse 41— Tanzig 99!'. I. Zunächst an den Amis- bezw. Kemeiiidcvorüchcr. 2. Nein. 3. Eine derartige GeietzeSnoriage ift in Kürze zu erwarten— («. H. 50. 1. Der RU'tSrfiSku« ift baftd'r. W nden Sie sich vctchwc'de, tübrcnd an das Kuegsminv'eriiim in Berlin. 2. Ihrem Sobn nebr ein Aniaruch nicht zu. Die Löbrung kann an Sie weiter gczabit w-rdrn. wenn BediHligteit nach gewieien wird.— 8. S. I. i Fa. w- fern S>e sich n chi in die Matrikel des Ko tiiilais haben ein- tragen lassen. 2. Formell ja. AnSimnUmg ift aber jetzt nicht mcbr zu befürchten.— 91. B. C. 1. Air eniolebien �ohncr Artcricnverlailung 2.56 Mail, Zicgciroih. Artcrienoerkalkung 3 Mark. rvetirranSHititB nr dar mittrrti Vtorvt>»i>>.>,» TonnerStag mittag. Grösstenteils trübe und etwas neblig, mü öfter n icderboltcn, im Bn ncniande ieichtcn, im Küftengeb et etwas ftärtcrcn Niederschlägen, daupliächlich Schnee bei mässigen westlichen Minden uno leichtem Frost. Lieliung am\k. u. 15. Tcbruar ■ ,0.£ise SO IM. In ollen Ustt-e>eq:sel,Sil-n *u bab'n. deS Vaterland. FrauenvereinS Potsdam� Opernbaus Der Evanpelimann. Anfang 7 Uhr. Scbauspielbans Hölderlin. _ Anfang 7 Uhr._ Volksbühne Theater am BDlowplair. Direktion Friedrich Kayfiler. 7,/f Uhr: Luther._ Direktion Max Reinhardt Deutsches Theater. 7 Uhr: Von morgens bis mitternachts. Donn. 7 Uhr: Und das Uchl scheinet in der Finsternis. Kammarsplele. 7 Uhr; Oer Sturz des Apostels Paulus.- Doruerstag T.Uhr: Karren- spiel des Lelens. Kleinas Schausolelhaus Casanenstr. I. Po-t S. 7,/>: Die Büchse der Pandora. Donn. 7'/» Uhr: Die Büchse der Pandora.______ Theater 1. d. Dir.: C.Meinhard- R. Bernauer Vt8 Uhr: Purpns. Donnerstag; Purpus. Freitag; Musik. Sonnabend: Purpos. Komödienhans an der MarscnanbrQcke t',3 Uhr: Erdgeist. Donn.: Tanzende Nymphe. Freitag: Ezelei. Sonnabend: Erdgeist Beniner Theater 7» um: Sterne, die wieder leuchten. Intimes Theater »IN NoUeodorlplatz. BOlo vstr. 6. LQtzov 2303. Das neue Februar-Programm. Erstklassige Spezialitäten» METROPOL liCBSlng-Thenter Direktion: Victor Barnowsky. 7 Uhr Der Schspfer. Donnerstag: Der xönig. Freitag: Peer Cynt. Dentsche« H Unstier- Theater. Allabendl ch 7'/, Uhr: Nachtbeleuchtung. "Trlänon-Theater. 8hf. Friedrichstr.Ztr.tWil I Täg).?1/. U. Heute z. 142. Male: Der gute ßu( von Hennann Sudermann. Ida Wlist, Bruno Kästner, Hugo Flink, Franz Schönfeld. Sonntag>/»4: Johannisteuer. Hesidenz-Theäter. Untergrundbahn KlostcrstraBe Ausgang Str. lauer S raSe. Tät lich T/t Uhr: Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann. Hansi Arnstadt Karl Clewing. Eng n Burg. Olga Limburg. I. l-alkenstein. Emma Debner. Ro;a Valetti. Panl Hildt Theatep üep Ffieilriclislaiit. Ecke Friedrich- u. Linienstrasse. Norden«650. Tägüch 7>/» gum 11«. Mole: Lreitollessge. Operette von Zortig. t.Möltendorl, tiellmulh.Leorg. Vaihaiia-Theater. 7>/, Uhr: tllgusl der Zlsrice. kose-Theater. 7 Uhr: Zum ersten Male: l>er Hann ohne Ver- gangenheit. Luisen-Theater. fit- Sonntags 7: Der Strom. Sonn- 9. Auf allg. Wunsch, tag ö• Lei te Aufführung Nene Heimat Casino-Theater. BorHer b. neue Febrnar-Progr. Erg. 3>/,: vle welBe Dume. Braune's Diele Kabarett AlexanderstraBe SS KünstL Lelt. C. Heinzius Grete Tischler Llttge Carlsen Grete Bing Adolf Voigt HorwlfZ'SpIro Tonnt Scbikka Robert Steinet. Im Kasino Tang. van Smltien-Konzerle Vorzügliche Küche und Getränke. ReielislialieD-Ttieater. Allabendlich T'/s Uhr u d Sonntag naerm. 3 Uhr: StettloerSOoger. Nachm. ermäHigte Preise! I o r/ no Emn Hormann Caf£ und Diele Unier den Unaen 4t--£cKe Friedrichsiraße Ca ä Ko zene Rjdoit Weintroud VAKiorta Diels l Stoch zum S-Ulir-Tee und are- ds•• Kapeile Sdiotter Tr eftpuriKI ed.er Fremden Theater für Mittwoch, oen 5. Februar. Central-Thenter Die Rose von Stamliul. Dentsrhoa Opernhnna 7 uhr Der Freischütz Frledr.-WilhoImat.Th. 7>/, Uhr: Hannerl. DasDreimäderihaos 2. Teil. Kleines Theater. V- uhr; Tabnla rasa. Kominrhe Oper uhl?: Sclivarzwaldmädel. linstspielhanH Die spaniselie Fliege. Metropol-Theater. 7 uhr io: Die Fasehlngslee. Nonea Operettenhann Schiffrauerd 4a. Norden 2LI. um: Die keusche Susanne. Ballett Charell, neue Tänze. Pnlaat-Thenter 7-/. uhr Der Mikado. SeRHler-Thent. Chart. w, uhr: Anatol. Thalia-Theater 7'i. Uhr: Tb. am NolIendorfRIsta 7 Uhr: Eva. Theater de« Weatena t'/j u.: Die lustige Witwe. Wallner-Thcater t«/, uhr: Geisha. Stg. 3>/,U.: Graf Habenichts NATION AL-THEATER Icker Str. SS Tägl. 7-/, Sbiln. Jannowltzbr. Sondervergütung bis 12. Februar für 1—6 Pers. Opehester-Sessel s6u„tt 8 1. öni-S. Vm' 2.00 Ä Prinzenliebe ÄÄ(.ÄVe,) Äersstr-» leden Dienstag, Mltt""" ..llttwoch, Donnerstag und Sonntag; Sonn'aes Anfang i Uhr, wori-entags Antane 6 Uhr .MmmmiM—«»——■■IMI»».............. i Gr. Sali antcrbaltunga-Reftaurant Slien-Bcrtln Jägerstr. 63 a. Harry Schobert— Carl Carntenn Ernvt Walter— EUnabeth Hann Georg IScomUller— Walter Bobby ßeFang- R am or- ötimmung Gate KQcho— GntgepNegte Wein, ( Anlang« Uhr Eintritt frei. KWudcrTiÄl Tabak GroBbandlung und Tabaktabrlk. Rauch-, Kau-, Schnupfitbuke, Zigarren, Zigaretten. Bis auf weiteres:_[• GeschSftazelt 8-11 und 3-6 Uhr.-WM Fernsprecher: Amt Merlupiatz 3014. Tiel. Vljf Sonni.3Vju.7',r Reue Feliruar-Seiilager u. a.: Marifahs allerliebste Kakadus und P. pageien. Marie Blank, Fangspiele WILLY das stürzende Unikum. Prolongiert Ssahlb Nadclmra und aie übr. kümmern Schluß:„Oberon" Phant. P.mtom. 1 usstellungs- halle„ZOO" jlusstellung vollkommen eingerichtet klelnet Familien- und Wohnhäuser. Eintritt i Mark. DireKfions .5leqberr Goldschmidf Der gewaltig fte � Film aller Zeiten ÖAkte verfafff und inszeniert von Robert Reinert Die Handlung spielt in- Europa Indien China Wathaila-Theater Heute abend Vtb Cbrt Zum 100. Male! üupst der Starke Volksstl'dk in 4 Akten von Leen Treptow. Bearbeitet von Bernhard Rose. Oesangstexte von Hermann Frey. Musik von Franz Sdnnldt-Hagen. Admlralspalast. Anfang 8 Uhr, >onntag 4 und 8 Uhr. Ende 10 Ubr..; Prinzessin von Tragant. iVer tsi die Schönste Snjdah. W.irme SoeUcn. au' 1 allen P ätzen, f- Admirals-Slao Dr. Husum iLebenswerl , m t Hans Miere nderf., Täglich 7'/, Uhr: Variete- Spislplan. Rauchen gestattet! Unter d Linden 14 5«Uhr« Tanz-Tee 7 Uhr abends das MM de, SO.« Theater Friedrichstr. 21«. Dir.: James Klein APOLLO 7�/4 Sonntag» 3�/z und 7�4 ÄliBbenilllch die neue große Yarietd-SeDan Die des Tee. in kleinen u. grossen Mengen zu hohen Preisen zu kauien gesucht. FestgehotniitPreis unt.¥.665andieAnnone.- Exp.E.Yendel, Münster iJ. Gre!ljsWesDeflil.0sl finden lohnenden Rebenoee- dienst durch Vertrieb von Krieg, schmuck. Heidig&Co., Leipzig, Kochstr. 57._ Nor korze Zeit! 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Febr.,! 1 nachmittag, S Uhr, von( 1 der Leichenhalle de. Heilig- I Kreuz-KirchKote». Eijc- I nachcr Straße au, statt. > Am l. Februar eittschliei I santt nach schwerein Leiden I unser langiithriqer, treuer I Mitarbeiter Herr I?gu! krvümauu. Wir werden sein An- 1 I denken stet« in Ehren> \ halten. 1076®| A. Mareuss& Co. I Allen Freunden und Be- kannten zur Nachricht, daß meine treue, liebe Leben«- gesiihrtin und Gattin AurtduSombelllö geb. Kuli» heute, Dienstag, früh Vil2 Uh; einem Herzschlage erlegen ist. Die Beisetzung ersolgt auf Wunsch der Verewigten in aller Stille und und Bei- leid, besudle wie auch Kranz- spenden herzlich verbeten. dlartlo Bombelkc, Lehrer. Ottilie Kühn, Pficge- sch>'ester der Verstorbenen. Mariendors. 4.�Februar, Ärallicngels-Zujdiuii- und BesträbuiSkasse der Berliner Knopfarbcltcr u. verw. Gewerbe. Sonnabend, S. Febr. ISIS, abend» 8/, Uhr, bei Lange, Reich enbcrg er Straße 11/12: irt Ordentliche Generai-Yersanunlung. Tagesordnung: I. 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Februar, abends 7 Uhr pünktl., in der Aula des Sophien-GymnasiumS, IllSb- Wcinmeisterftr. IS: «eWll.BeisnW!nng Tagesordnung: M MlMIlWeli Nil M«W i>trvMiilMliislSl>zM«ttiilie Hauptredner: Redakteur �iobsrU kernstela(S. P. D.) Or. 8. l>Iestriepko(A. S. P. D.) 5?rcie Aussprache! Zum zahlrcichea Besuch ladet freundlichst ei» Z, A. des vorstände»: Eduard Semstein und Paul Schlndlsr, Borfitzende. DeüddietMHotBeitetoetSflnii verm»lt»»gsstello OetN»— N 54, Linienstr. 83—85. Seschästszeit von 9—1 Uhr und rmn 4—7 Uhr. Telephon: Amt Norden lSS. 1289. 1987. 9714. DonnerSlag, den 6. Februar 1319, nachm. 33/4 ttbr: VcrtraueDsmännerhonferenz der Eisen-, Metall- und Rcvolvcrdreher, sowie Trehcrinncn und Rundschleifer im Lehrerverri»«h»uo. Alerandcrstr. tu Tagesordnung: 1. Stellungnahme zum Lolleklivvartrag. 2. Die Sabotage der Unternehmer. 3. Branchcnange.cgcnhciten und Verschiedene». Ohne Mitgliedsbuch und Legitimationskarte kein Zutritt. Die Ver-unmlnng muß pünktlich eröffnet werden, da der Saal um 7 Uhr anderweitig besetzt ist.— Die Kommissto»«- Mitglieder worden ersucht,>/, Stunde früher zn erscheinen. -ountag, den 3. Februar 1913, vorm ltagS' zlO Uhr: Branchenversammlnug der Eisen-, Metall-«nd Rcvolvrrdrehcr, sow e Troberinucn und Rundfchlciscr in vreuer» Fcflsülen(„Zurkönigsbani*), Gr.Franlsurt.Etr.ll7. Tagesordnung wie i» der Vertrauensmänuerkauferenz. Ohne Mikgliedsduch kein Zutritt. Die Kollegen und Kolleginnen werden ersucht, zahlreich zu erscheine»._ DounerSlag, den 6»Februar 1319, abend» 8 Uhr: Branchenve'rsammlnng der Bau- und Geldschrankschlosser im tvewerkschoslshuu». Engelufer 15, Saal L > Tagesordnung: 1. Slelluoguohme zu uusere» LohuuerhSltuiste». Z. Branchenangeiegenhetten. 8. Reuwahl de« Branchenvertreter» und der Agitation«- kommission. 4. Verschiedene«,' In Anbetracht der»uherordrustich wlchNge» Tag««- «rdnung wird e» alle» Kollege», besonder, denen der Klein- betriebe, zur Pflicht gemacht, diese Versammlung zu be- suche» uud reg« dafür z» ugitlere». vi« V«rtru»«u»le»I» treffe» stch bereits um S Ahr vor der Versammlung iu demselben OokuL 128/7_ Dl» 0rt»uer«olfu»g. VMM i». ZAelhek. MMniMII M MWMer Seuitfiianüs. Fil. Berlin, Sedaslianslr. 37/38. Ar«I log. d«u 7. Februar,»uchmlNags 5 Uhr. im Gemerkschustshuu», Engeluier 15. Saal 1: Rlmeliie ZlillWiei-Wimlliliis für die Herren- und Knaben- Konfektion. Tagesordnung: verichk aber die verhaudluugru betr. eohuforderuug, R t l e r e n t: Kollege(Zeoewskl. MItglied»bnch leglttmiert:»hu« da«selbe oder mit»ehr al» acht rrstierenben Bochenb-iträgen kein gutritt. 188,19__ Dl« Kommlssto». Verband des Zeug- und Feuer- werkspersonals.Preußens. Douoerotag, de» 8. Februar,»uchmstkugs: Zusammenkunft des Zeug« u. Feuerwerks« Personals Berlins Im Kaisersaal de« wumba, Kursllrstenbamm 198/194. Tagesordnung: Gründung der Ortsgruppe Berlin. Zahlreiche Beteiligung der aktiven und inaktive» Käme» raden bringend erwünscht. 291/18_ Der verbnubssorstheub«: gez. Hesse, schreib. Addier-Maschinen In eigener mechan. Werkitatt bei billlgtter Bcrtcluiung. Auabllfamnachlnen t EraatzteUa I Htetwciaa Abgab« von Recfaenmascbinea. !5 Leipziger Straße 23 neb.Kempinski- v» H'Ubrlch. Pemspr. Zenf. 180 U. 419. 0.?7An derJannowftzSrücke«?•*■ LA [vifiamrikinisl ärhr mä-»S'oe Äwr je. 5 Trauer« iS�e duiirl 1(1 r Oanoen nd Sie» w hlaoa- gesiatieie mo derne Lager iGskar Wollburpl | Brannexifitr. 50u.5'j| Neu eingerichtet! ReisebüroWerthelm LEIPZIGER STRASSE Vertretung d. MllieleuropSischen Reisebüros Q. m. b.H.(MER) Berlin u. d. Mitropa, Mltteleuropkische Schlafwagen, und Spelsewagen.Akl.'Oes., Berlin Amtliche Fahrkarten-Ausgabe VORVERKAUF von Eiscnbahnfahrkarien und Bettkarten zu aml* liehen Pro sen ohne Aufschlag. Kostenlose Aus. kunft In alten Reiseangelegonheiten. Gepäck. Versicherung. Reise* Unfall* Versicherung »MW mMlMWM Crtsgrupps Qroß-Serlin. öezirks Urrsammlimgen finden statt: Mittwoch, den 5. Februar, abends Vz8 Uhr: �dlershok. Restaurant dito Ziege, Sedaitstr. 8 l. Neuwahl de, Bezirksführers. 2. Verbandsangelegenheiten. Treptow- Bnnniseliiilemves. Reslauiaul„Treptower Klause", Elsen- strafe 27 28 Ekle.NiefSoltslrotze. 1. Bortrag. 2. Diskussion: 3. Verbands- und Bezirksangelegenheiten. fVeiLeitstee. Restaurant Frentz, Berliner 91(1-e 255 Eike Lebd rstraste 1. Vortrag de«« illegen iflexer:»Die Bedeutung der Organisation*. Z. Geschäftliches. 8. Verschiedenes.— Nachdem: Gemütliches veisommenfein.— Gäste willkommen. Tonnerstaq, den 0. Februar, abends lliH Uhr: Xord-Osten.„Union-Festsäle", Ösreif-Mpaloer Sir, 221123. I. Vortrag. 2. Neuwahl der Bezirksleitung. 8. Berschiedcnes. Xortlei, l sgio/citlhaicr V. eitel, Äesunsorunnen, Rcl»tckcndorf-Ost> Lolal llbtesltl ver»n:r, Biunnennr. 140. l. Bortrag des Herrn Schindler:»Da, Tailorsystem*. 2. Neuwahl be« Bezirksführers. Biorden II sSchanh. Lorstabt>. Genois.njch.-Wirtshaus, SlargarOer Str. 3. Neuwahl der Bezirksleitung. Ziortlev III..Germniiiasäle", Ehausscestr. 11k). Sienwahl de» Bezirkssührer,. Xortk-�Vesten.„Urolien-k'raucrci�,?>ll-Moaknt 48 49 Meiner Saals. I. l. Verbandsangelegenheüeit. 2. Bctschicdcitcs.— Danach: Gemütliches Beisammensein mit Tanz.— Die aus dem Felde zuriickgekehtten Kellcgen sind besonder, eingeladen. Osten.„AudreaS-FrstsSlr", A i.'teaenrast'' 21. l. Ncuwadl des Bezirksiührcrs. 2. Vceichiedencs. OIiarlottendnrLs.„Bvlkshauo", Roiinenstr. 3 llleiner Saal). 1 Bortrag. 2. Berbandsangeiegenheiten und Verschiedenes.— Nachher: Tanz und gemüstith«, veisammensei». K.arlühorst-Oberücliönciroidc-Cöpcnick-Frledrlchahagen. Rcstauiani„Kaiserhof C ö p e u i ck. Grüiiiir. 10. 1. Bortrag de» Kollegen Budlitz. 2. Neuwahl de, Bezlrlsführer». 8. Berfchiedenc». iSpandan. Rcilvuraiil„Pahtuhofep", Spandau. Sirescnt'plav, I. Etage. l. Die Nächste» Aufgaben de, Bezirk, Spandau. 2. Wahl der Bezirk-Ieitung. l-iolitenherLs.„Logcii-.liniiuo",>t»Olxvionteuudc 2, l. Neuwahl des Bezirksführers. 2. Verschiedenes. Xeiile iiiin.„Paffdssc-Fcstiälc", Beigili aste 151/153. l. Geschäsiabericht de» Bezirks. 2. Neuwahl der Bezirksleitung, s. Berbandtangelegcn- Helten.— Hlcraus: Gemütliches veisammenfeln mit Tanz. Jeden 8. Mitiwoch im Mannt: Zuntllanärsthnng bei Benwlt, Wcichselstr. 8. Die Jugendlichen nehmen an den Bcranstaitungcn der �ngendsektion Groß-Derlin teil. Taatcoir-Niedei'biehöiiltaaptea. Reu.„Schivs/cck" Pankvio, Ssteneiir. 1. Wahl de, Bezirksführers. 2. Geschäftliche,. 8. Bartrag de, Kallegen Benno Fiedler. 4. Berschiedene«. 78,18* Tegel-Iteinickcndorf-W. Restaurant„Linbcngarten", Tegel. Berliner «Iraste tiö iaui Born werk). I-Bortrag. 2. Neuwahl der Bezirksleitung. Freiing, den 7. Februar, abends V28 Uhr: Süden-Siid-Wcst-Tenipelhof.„Lindenbof", Lindenstraße 16. 1. Teilung de, Bezirks 2. Neuwahl de« Bezirksführers. 3. Verschiedenes Der Besuch aller neuen Mitglieder wird unbedingt erwartet. Siid-Osteii.„Zur Lcriöhiiuiigsl/allr", Grünauer Slraxe 14 iEcke Reichen« berger Sliaize). 1. Bortrag der Kall. Weinberg:»Die Angestellten und die neue Zeit*. Z. Verschiedene,. üVestea.„Nollcndors-Rasiitn", Kleiinirsiste 41. 1. Konstituierung de, Bezirk». 2. Neuwahl de, Bezirksführers 8. Bildung des Aktion,. au»schusse,. 4. Verbandsangelegenheiten.— Nachher: Geselliges veisammensei». Scltttnehors.„RoUeudori-Saiinii", Klcislsltaize 41. Tagesordnung: Siehe Bezirk Westen. Stegdits.„Losten. Restnurant",«lbrechlstrafie 112a. 1. Vortrag de, Kollegen sslllicd:„Peter Rosegger--. 2. Neuwahl der Bezirksleitung. 9. Geschäftliches 4. Verschiedenes.— Nach Schluß der Versammlung geselliges Beisammensein. Moutaq, den 10. Februar, abends V-� Uhr: Potsdam-lkowawes.„Eisenbahn-Hotel", NowaweZ. t Verbandsangelegenheiten. 2. Neuwahl de» Bezirksführers 8. Verschiedenes Lpeäiiionsbssmie. Mittwoch, den 12. Februar, abdS. 8 Uhr, im„Ellgl. Garten", Alexanderstr. 27 c (Weißer Saal): LeKtZons-Versammlung. Mitgliedsbücher bezw. Ausweis mitbringen.— Gäste können eingeführt werden. kl velhender! �NNI Wiederverkauf! r Absatz in Aafecnon, Fabriken und Kantine» I l Ms-kimMe» wie Ehert, Scheidemann, Xoske uua. SlWkOIIil......». VllllilslgWll künstlerisch ausgeführt. VoWleil»su. wl-dero-rkdnfer an ollen vldtzen gesucht. ___ Bebes Ouonfnm sofort lieferbar er* e f._____ posttarten sortiert, nicht unter 100 Stck. für 8 M.. Probeseudunaen, vllder, nicht unter 20 Stck. für 24 M, per Nachnahme, � größere Quantitäten billiger. 81/18» Durch Graphischen Knnstnerlng Mag Anger 8> To., »W>»BVU»WW»WV»> Themnitz. Schäna». V W> V V I 8rlma Auslübrunx, wunäereol, dllllge � «leucblllng, sein dedeutend billiger. (Urantie für Jede Lampe.* Nr. 10 Probeatür k M. 350, 25 Sick»2.75 SO Stck. a 2.50, 10 l Siek, k 2.40. Nr. 20 ProbeatOck von M. 1250 an. Prima Karbldbrenner„Ceto" per 1' OSL Nr 10 M. 16.-. 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Tageszulage, Verpflegung, Unterkunft, Versorgung nach den Kriegsgesetzen.[* SchiTftliche oder mufldliche Meldung in den Freiwilligen-Aufnahmestellens Nürnberger Str. 70, Deutsches Künstlertheater Gerichtstr. 47 Hardenbergstr. 2 GroßsLichterfelde, Hauptkadettenanstalt Reinickendorf, Gemeindeschule 3, Pankower Allee Freiwillige S■ för da« 10793* Feldartillerie- Regiment N-. SO. ?»« Negmiknt benöiigt zur ttitf'lelliiit!, von Batterien jin Wiedel derslel-unq der Ctbrutin in den önlicheu Pro» ainzen nach die!« Freiwillige. Unteiosäziere> nd Mann- schatten»ller l>adrgänge von guler ilüdrung lönnen sich in Eckersdois bei Eagan melden. Nicht nur Arttllcristen. sondern auch Jnsanlerislen, die am anzgebildet find, Kavallcrincn, welche al« ftahrer nnd Meldereiter »er endbar sind, werden angenommen. Die Freiwilligen erhalten Verpsiegiing. Quartier, Belleidung. mobile Löhnung, mindesten« 39 M. monatlich, außerdem ö M. vro-Tag. Tic niiisscn sich vom Tage ded Eintreffen« aus einen Monat verpflichten mit vierzehn- tägiger Kündigungifrift am t. und lb. de« Monas«. Hasse, Lberft und Kimmandeur des I. Poicnfchcu Feld- arttllerie-Regimcut» Nr. 2». M-Weiü Wcsllron». Wer kann mir Su« fünft geben über den verbleid meine» Bruder» 10652 Leo Sehlewinsky, de? feit Mtke Sepkernber 191S bei den Kämpfen zwischen DaS Aeiiv.'liesl. Sve« gütc ich sehr gern. Max Sehlewinsky; Siccffcnflraf]» 31. WMlevdmg. ZM1M lhaln Sttoüe ll stellt Rekruten ein. z» deren Ausbildung junge«, trältige«, kriegderjahrenc« Audbildu igspersonal gesucht wird:- »lMIne, VIzeWmhfl, Zkimedel. Bekinnte Bedingungen, gute, freie Verpflegung und Unterbringung. Aufruf! Mafch.-(S.ewehr-Zcharfschüt:eu! In den schweren Zlriegsjabi en. immer an den Dreiiu- pnnlic» kcr kSrosifamplsioiil emge'elzt. babl �vr Euch den Namen„Eliten uppe" erlämpst— Wieder ist da« Vater- land in schwerster t»-ia rl— Tie Aan craden deS Kienz. lchuh-Lst rufen na.u den altbewährten gwariichiitzeii. MT Eile tut not!"W« Qsfiiicre. Unterossiziere, Schülse» meldet Euch tofoit tei den bekaniile» Fieiwillireiilorp«, bei der M.-M.-Tcharfscliünen.»lbieilung 20, Grenzsei»U Ludtiniy oder beim M. G..ScliarsIch..bt»mma»da »Tri est«. Berlin L�V, Hollmainistr. 3/5. 10783 Fnrbaeli. Major und.ktammandeur. Flak-Abteilnng S k'nsiHivillige für leichte Krafhvagengeschütze Offiziere, Unteroffiziere u. Mannschaften darunter:»rafkfahrer. v«dl»nung»man»schatten fitr Em. u»» Am.. lelephoniste» und Handwerker. Vorbedingung: Abgcschlaflene milltärische Ausdlldung und fester Wille zu altbewährter Manneszucht. S ernährt wird: Mobil« Löhnung sowie täglich Z M. «renzschutzzulage. L e r s» r g u n g: Die FrelwINaen gelten als vorübergehend »um atriven MiUtärdienst herangezogen im Sinne der Mllitärvcrsorgungsgefetze. Die Ansprüche m>! Fa- MilicnunterstUguna laufen weiter. Die freiwimge Dienstzeit rechnet für Invaliden- und Altersversicherung wie Dienst Im aktiven Heere. Fahrschein bei der nächsten militärischen Dienststelle be- antragen. Milltärpapter«, Entlassungsunisorm, die vergütet wird, mitbringe». Meldung bei Flak-Abteilnnn 3 «egal» t?chl»sl»n). yitue ftafera«. 10770* Sas 1. rtöß-Hel-Heaf. HotDoKfHjaiÄ"� nene od. wenla gedr. feldgraue Mäntel, 1 Leibriemen mit Säbeitasche u. Schloß. verkliuler wollen sich umgehend melden tn Bar»»» l. t. Mark, Tuchmacherstraße 177. 1075S* 1 I schützt Land und Zukunft mitderWaffe. Die Deutsche 31. Inf.-Div. Abt. Lültwitz braucht Euch Mobile Löhnung, 5 Mark Tageszulage, Unterkunft u. Verpflegung Werbebureaus; Rankestraße 34, W, Folsilanier Str. 25, HaleDsee. Westlülisclie Str. 50. SW, Tempeltioler Ufer 21, NW, Rallienower Str. 8a 106 D» ge�enüb. d. Kriminalgericnt. geffeMe Betfteioetüii! »«» holz uud Bsttg»rask»n gegen Bar.ahlunq am«.' bru ar 1919, vormittag» 91/, Uhr haseaheidc 21 und 11 1 vormittag» Xtllewer Skr. 1—4. 0«rBlsOBTtrw»ltuin>. Om. t.U»n Tagen nach der Dercffenllichuno dieser Anordnung bei der für | ihn zuständigen Ortspoiizeibehrrdee „„Jana" DLR Patent ~v........ i jeder Tür Teldft anzubringen, flu be- ziehen dieetl vom Erhnder gegen Nachnahme zum Preise von 12,— M. pro Stück franko. 112z* Walter Sanerbraj, Suhl I. Tb. hau» lagernden Weißkohl» zum Preise von 8,50 M. pro Zentner einschließlich Fuhrlohn auf An- ruf bei der Spaabauce Ein- taussgesellschufk(Fernspr.: 1540 zugerollt bekommen. Spandau, d. 3. Februar 1919. Der Arbeiter- n. Soldatenrat. __»er Mugistrak.__ 133R Am Jcclfag. den 7. Fe- brnar beginnt der Bertaufvon Talg aus Butteeabschnitt 4 der LedensmitteUarte. Auf jeden Abschnitt werden 3V Gramm zum Preise oon 29 Pf. iu den sulkergeschüfkenoerausgabt. Mit Ablaus von Mittwoch, den 12. Februar 1919 oerlierr Ab- schnitt 4 seine Gültigkeit. Et- waige Restdestände sind am Sonnabend, denS. Februar 1919, bis 9 Uhr im Zimmer 409 de, Rathauses anzumelden. 1Z3K Spandau, d. I. Februar 1919. Der Arbeiter, u. Soldatenrat. »er Magistrat. Am Sonnabend, den 8. Fr- bruar begiant der Verkauf oon Margarine auf Margarine- abschnitt 4 der Lebensmittel- karte. Auf jeden Abschnitt wer- den 80 Gramm zum Preise von 45 Pf. veeausgäbt. Mft Ablauf von Donnerstag, den 13. Fe- bruar 1919 verliert Abschnitt 4 sei ,e Giilttgkeit. 133K Svandan, d. l. Februar 1919. Der Arbeiter- u. soldatenrat. »er Magistrat. Di- Reichsstelle für Gemüse u. Obst hat aus Antrag der zu- ständigen Prciskommission ge- maß st 4 ss. der Verordnung früchte vom 3. April 1917 Sauerkohl darf von morgen ab ohne Abtrennung eine, Felde, der Ledensmmelkatte verkauft werden. l3«K Svandau, d. 3. Februar 1919. Der Arbeiter, u. Soldatearet. »er Magistrat. über Gemüie, Obst und Hülfen. 7(91 G. 21. 5, 307) bestimmt, daß d.c i: meiner Bekanntmachung vom 19. Januar 1918)(„Reickisanz." Zlr 2Z>veräffentl!chtenErzeuger. höchsipreije für Spinat und S e l l e r r e wie folgt geändert werden: 13!K Spinat..... Ztr. 35 M. Sellerie ohne Kraut„ 40„ Diese abaeändetten Preise trtten am 1. Februar 1919 in Kraft und gelte» bis aufweiteres Berlin, den 29 Januar 1919. Der varfltzeude der staatlich. Berwaltungsstelle fär Groß-Berltn. Beröffentlicht Spandau, den.3. Februar 1919. »er Maglslrak. Von vlenstag, den 4. d. M. ab gelangt gegen Abschnitt von Feld 199 der Lebensmittellatte 1 Pfund Kunsthonig zur Aus- gäbe. Der Preis beträgt für Anslandsware 78 Pf. für da« Pfund und 89 Pf. bei Abgab» de» Honig» in Pftindpaketen. Die verdliebenenR-stbestände sind von den Geschäften bi« Freitag, den 7. d. M. tm Zimmer 354 de, Rathauie» anzumelden. Spandau, d. l. Februar 1919. Der Arbeiter- u. Seldeteuret. Der Maglftrak. I3ZK Bon einer gräßeren Anzahl von Geschäften sind die beim Berkauf von Haferlloeken ge- sammeltenAbschnitte berLeben» mittelkatte noch nicht abgegeben, obwohl die Abgabe bi» sräie- stens Donnerstag, den 30. b. N. erfolgen sollte. l33K Die Abgabe hat nunmehr um» gehend zu erfolgen. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß künftig in Er- wäguno gezogen wird, säumige« Geschäftsinbabern den Berkauf städtischer Ware z» entziehen. Spandau, d. 3. Februar 1919. Der Arbeiter, u. Sollietearat. »er Maglftea«. Unkf Aüsverkao! wegen Inventur zu bedeuleud herabgesetzten Preisen in Kreuziuehs, Vrillluchs, Zobeliucdsaziask-iueds, »Ivu.uchs, Rollucbs, illls, itzatder, Skunks. Pelzmäntel, Oabpclze, Sportpeizc und Pelz- hüte. Pelztous Sprecliert Oranlenstr, 148, I. »> für den„Borrnätlo- gesucht Genaue Kennt- ni, de» vollswittschaftlichen Leben» und Zu- gehörigkeit zur S. P. D. Dorauosetzung Offerte mit Gehallsansprüchen an den vor- fitzenden der Preßkommission.»Ha Stand, Berlin N, Nordufer 11.• SenMetM v. ganOlniigsg�ille Die Ortsgruppe Miel sucht einen * Ortsbeamten. 78,1 Derselbe muß rednerisch und agitalarisch beiählgt und in der Handlnngsgehilfenbewegung dew.indeet fein, ani dem Bode der sreigeweitschaftlichen Organilalion stehen und dieiee mi». deste», 3 Jahre angehören. Möglichst losoitiger Antritt.«- halt nach Vereinbarung. Vewerlungsschreiben mit der Aul ick eist„Bewerbung" bis S. Februar an unser Bureau, Miel, Weberstr. 5, parterre. Tüc Jiger».erfahrener Sciimltil:meis!sf der durchaus selbständig arbeften lann, zur Leitung meiner Schmiede sosott verlang:. .Aaschlneukahrlk Karl Vexelee, 1072» Alt-Moabit, am Lehrter HanxtllaHnHos. StäilüscbEsLyzenniü. M- iyzEum zu Spandau. Zui.l 1. Ottober 1913, event. auch früher, sind 192/3* 2 Oberlehrerctellen zu besetzen. Verlangt wird die Lehr- esäbigung für Französisch,. Englisdi, Drutlch, philos. Pro» pädeutit.„ Mathematik und Naturwissensdlaften. Besoldung wie iiuStaatsanstalten. Außer- dem werden an Teuerungszulagen g-wähtt: 1810 M.' (event. penfionsiählg) und 1500 Mark für verheiratete dezw. 1100 M. für unverheiratr Ober-| lehrer und für jede» Kind � 300 M. Bewerbungen mit Lebens-• lauf und beglaubigten Zeug- nisabschriften sind bi» zum| 20. Februar 1919 einzureichen. Spandau, 1. Februar 1919. 1 Oer Magistrat. Oer Arbeile» und Sal- datrnral. 'W-'! HAU ein.»Me'tk!>>»» süe Mafseuuerp» ch. verlin l S�. Volo;. u.Lauibi..che per sofort ge u ht Intar« nationaler Zei-us�.T»r- lag, Ungsüncger Stti'jt SS. auttgex Mann. 22 Jahre. vor Der Miiiiärzeit als«»ch und Salanflcmaef,' tri der Reichsmarine als»och gefahren sucht in kleinem oder gtkößerem Nestaueant dezw. Mittar.stilch paff. Ctelluna. Adioiut sich er und zuveeläisig in seldsiändig. Ael eiten. Gest. Angebote um P 8 a» die Erped. biei Viertes. 8leillmeli! 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Zigarettenfabrik diecbefe*rte.fngeBr?,ze!rälr,m� malischer Jagenbirzscher Maschine gearbeitet hat. Auch werden einige Arbeiterinnen verlangt, die perfekt die binderolie ten Schachtel', in Pakete einpacken, Zigarettenfabrik, Ä?«: