Nr. 73. 36. Jahrg.. Bezugsvrets: Bierteljährl. 6, 76 tt, monatl.2,25 fretins Haus vorauszahlbar. Einzelne Nummern 10 Bfenmq. Bojibедug: Monatlich 225 M. erfl Buſtellungs. gebühr. Unter Areuzband für Deutsch land u. Defterreich- Ungarn 6,50 für das übrige Ausland 9.60 ML., bei täglich einmaliger Suitellung 7.50 ML. Postbestellungen nehmen an Däne mart Holland Luremburg. Schweden und die Schwetz Eingetragen in die Boft settungs- bretshifte Der Borwarts" ericheint wochentäglich aweimal Sonntag einmal Telegramm- Adresse Sosialdemokrat Berlin", Vorwärts Berliner Volksblatt. 10 Pfennig Anzeigenpreis: Die achtgespaltene onpareil- gele toftet 80 Bfa. Kleine Anzeigen", das rettgedruckte Bori 40 Btg Aulafftg 2 fettgedruckte Borte), redes wettere Bor: 20 fg. Stellengefuche und Schlafstellenanzeigen das erite Wort 80 Bfg., jedes weitere Wort 18 Bfg. Borte über 15 Buchitaben zählen für zwei Bortc. Teuerungszufchlag 70% Familien- Anzeigen, politische und gemerfichartliche Vereins Anzeigen 80 Bfg. die Zeile. Anzeigen für die nächste Nummer müñen bte 5 The nachmittags im pauptgeschäft Serlin SW. 58, Vindenftrage 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 lbr früh bis 6 ihr abends. Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion und Expedition: Sw. 68, Lindenstr. 3. Fernsprecher: Amt Mortsplan, Nr. 15190-15197. Sonntag, den 9. Februar 1919. Vorwärts- Verlag 6.m. b. H., Sw. 68, Lindenstr. 3. Fernsprecher: Amt Mortzplatz, Nr. 117 53-54. Ententenote an Deutschland und Polen. Berlin, 8. Februar.( Meld. der Telegrafen- Kompagnie".) Wie die Telegrafen- Kompagnie" von beftunterrichteter Seite cr. fährt, hat die Entente an die deutsche wie an die polnische Regierung eine Note gerichtet, in der die Einstellung der Feindseligkeiten sowohl von deutscher wie von polnischer Seite gefordert wird. über die Lage im Osten: A. O. K. Nord: Starte polnische Angriffe in Gegend von Rawitsch. Anfangserfolge der Polen wurden durch einen deutschen Gegen angriff ausgeglichen, der uns wieder in den Besit sämtlicher beim Angriff verlorener Ortschaften brachte. Im Neze. Abschnitt ist es uns gelungen, die Ortschaften olmar und Margonin, südöstlich Schneidemüht, zu besetzen. Dagegen schlug ein eigener Borstoß zur Besißnahme des Dorfes Erin fehl. Schubin, südwestlich Bromberg, wurde von uns infolge des polnischen Drudes geräumt. mächtevertreter ſizen. Die Demokratie und ihre Gegner. Die Friedensvorbesprechungen. Beaufsichtigung der Demobilmachung in Deutschland. Paris, 8. Februar.( Havasmeldung.) Bericht über die diplo- in Weimar vonstatten gegangen, der Staatssekretär Dr. Die erste Lesung der provisorischen Verfassung ist gestern matische Lage. Im Obersten Kriegsrat werden Fochs militärische Sachverständige ihre Ansicht über die Bedingungen für die Preuß hat den Entwurf in wohldurchdachter zweckmäßiger Erneuerung des Waffenstillstands und die Notwendigkeit, die De- Rede begründet, dann wurde die Debatte geschlossen, ohne Berlin, 8. Febr. Die Oberste Seeresleitung meldet mobilmachung in Deutschland und die Warenerzeugung der deut- daß die Gegner des demokratischen Grundprinzips, das dieser schen Kriegsindustrie, besonders der Essener Werke, zu beaufsichti. Vorlage zugrunde liegt, zu Worte gefommen wären. gen, darlegen; andererseits wird der Oberste Kriegsrat die TruppenHoffentlich wird das bei Gelegenheit noch nachgeholt. Keine besonderen Ereignisse. Nowel wurde von uns gestärken seitseßen, die in jeder der alliierten Armeen auf mobilem Denn so notwendig es ist, rasche Arbeit zu leisten, so hat es räumt. Belen und Utrainer fämpfen jezt um seinen Besitz. Fuße zu erhalten sein werden. Man hofft, daß die Sigung am doch einen starken Reiz, einmal zu vernehmen, wie sich die A. O. K. Süb: 8. Februar die Tagesordnung erledigen werde Es ist noch nicht Gegner bon rechts und links, Monarchisten und befannt, ob an Stelle von Wilson, der am 15. Februar abreist Sowjetisten, zur republikanisch- demokratischen Verfassung ein anderer amerikanischer Bevollmächtigter ers, stellen wollen. nannt werden wird. In Abwesenheit von Lloyd George wird Soweit man bisher sieht, halten die Gegner von rechts Milner neben Balfour in dem Ausschuß der zehn Groß- die Wiedereinführung der Monarchie zurzeit für gänzlich aussichtslos, und das kennzeichnet die augenblickliche Schwäche der gegenrevolutionären Bestrebungen. Für die Zukunft wird allerdings auf die Monarchie nicht verGenf, 8. Februar.( Meldung der Telegr. Stomp.) Wie aus zichtet. Wir, die wir die Monarchie für eine abgelebte EinParis gemeldet wird, ist der Entwurf des Völkerbund verrichtung halten, die dort, wo sie einmal abgeschafft, worden trages in allen Punkten durch beraten. weil Wilson den ist, nie wieder eingeführt werden darf, haben allen Grund, Wunsch nach einer endgültigen Regelung noch vor seiner die Demokratie solchen Bestrebungen gegenüber mit einem Abreise ausgesprochen hatte. Eine Einigung über alle stritti starten Schutz zu versehen. Dabei darf nicht verkannt werden, gen Fragen fonnte jedoch nicht erzielt werden, weil Wilsons daß der beste Schutz einer neuen Staatsform nicht in ParaMethod, seine Ansicht eindringlich durchzusehen und graphen, sondern in ihrer Bewährung liegt. Wenn die jede Beeinflussung fühl abzulehnen. die Schwierig. Demofratie und, auf den von ihr geöffneten Wegen, der feiten beträchtlich erhöhte. Während der Abwesenheit Lloyd Sozialismus das deutsche Wolf sichtbar aus seiner gegenGeorges und Crlandos gehen die Verhandlungen weiter. Sie be- wärtigen Schwäche und Auflösung zu neuer Kraft und neuem schränken sich jedoch während dieser Zeit auf territoriale Wohlstand emporführen, dann werden die Anhänger des Bragen. Die der Berichterstatter der Telegr. Romp" erfährt, schlecht bewährten Alten für immer die Don Quichotes der war der am stärksten umstrittenene Punkt die Frage, wieviel Wellgeicbidete bleiben. Delegierte jeder Staat in den Völferbund entsenden soll. Vor- Bon links her hat die demokratisch- republikanische Staatsaussichtlich kommt eine Einigung auf Grund des italienischen Vor- form vielleicht einen Angriff der Sowjetanhänger zu erschlages zustande. Ueber die Aufnahme neuer Staaten in den warten. Das heißt, nichts Genaues weiß man nicht. Die Völkerbund soll die 3 weidrittelmehrheit entscheiben. Der Stellung der Unabhängigen zu diesem lebenswichtigen belgische Vorschlag. Brüssel zum Siz des Völkerbundes zu be- Problem unseres Volfes liegt noch immer in geheimnisvollem stimmen, wurde verworfen. A.- und S.- Räte an die Nationalversammlung. Dunkel. Bon dem noch unbekannten Kräfteverhältnis der fozialistischen Demokraten und der unverfälschten Bolichewisten in der Fraktion der 22 wird es wohl abhängen, wo die Linie des Kompromisses gezogen werden wird. Bromberg, 8. Febr. Amtlich. Vor überlegenen polnischen Kräften zogen sich unsere Truppen aus Grüntal zurüd. Ein polnischer Angriff auf Mucowanik hatte vorübergehend Er. folg, wurde aber durch einen Gegenstoß einer Kompagnie des Grenzschutzbataillons 3 abgewiefen und der Gegner bis Bislawy aucüdgeworfen. Eine polnische Seitendedung, die in Etärke von 30 Mann bei Ruden über den Kanal zu stoßen bersuchte, wurde durch Maschinengewehrfeuer unter Verlusten aurudgedrängt. Eine Antwort des polnischen Volksrates. Kategorische Ablehnung des deutschen Vorschlages. Berlin, 8. Februar.( Nichtamtlich.) Durch die am 7. Februar in der Presse bekanntgegebene Witteilung ist dem obersten pol nischen Volksrat gegenüber die Einstellung aller Stampfhandlungen an die Vorbedingung gefnüpft worden, daß feine Bewaffneten formationen auf reichsdeutschem Gebiet verbleiben dürften. Sierauf ist der preußischen Regierung hute nachstehende Antwort des obersten polnischen Boltsrats zugegangen:„ Aus allgemeinen Menschlichkeitsrücksichten haben wir Ihnen Einstellung von Geisel= politif, Repreffalien, Einstellung von Luft- und Gasangriffen unb Denn das ist zunächst einmal flar: die Partei der Unschließlich zwecks Vermeidung unnüßen Blutvergießens Einstellung abhängigen ist zu einer Stompromißpartei geworden. Man bon sanipfhandlungen vorgeschlagen, haben gleichzeitig niemals versteht es sehr gut das ist uns allen in jahrzehntelanger Eine Kungebung aus Ostpreußen. Standpunkt verlassen, daß wir Entscheidung des Friedenskongresses fozialdemokratischer Erziehung in Fleisch und Blut übergenicht vorgreifen wollen. Unsere Bewegung war elementarer Königsberg i. Pr., 8. Februar. Der hier tagende Stongreß der gangen, daß man ein Anhänger der demokratischen StaatsProtest A. u. S.- Räte Ostpreußens hat an die Volksbeauftragten Ebert- form fein kann. Man versteht es auch zur Not, daß jemand bes Bolkes gegen jahrzehntelange Unterdrückung. Scheidemann folgendes Telegramm gesandt: gegen Nichtaufhebung von Ausnahmevorschriften und Nichtabberuim sogenannten Rätesystem die Staatsform Deutschlands erfung von hafatistischen Beamten, gegen Greuel demoralisierter der Arbeiter und Soldatenräte Ostpreußen 3 stellen soll. Ein falscher, aber doch ein flarer Standpunkt! Der vom ostpreußischen Provinzialrat einberufene Rongreß blidt, die gegenüber der Demokratie die vorgeschrittenere darGrenzschutzbanden. Während unserer Berliner Verhandlung bestellt sich hinter die Nationalversammlung des ie man aber zwifchen beiden Auffailungen wiesen sie volle Geneigtheit zum Abschluß von Waffenftillstands- deutschen Volfes, die allein über die weitere politische Gestaltung und weiterer Verhandlungen. Entgegen getroffener Vereinbarun- unseres Vaterlandes zu entscheiden hat. Er entbietet den Genoffen unentschloffen hin und berpendeln kann, gen machen sie Abschluß von Waffenruhe abhängig von Auf seinen Gruß, wünscht ihren Arbeiten gebeiblichen Verlauf zum das verstehe wer da will. lösung unserer bewaffneten Formationen. Wir Segen des deutschen Volkes und hofft, daß sie entscheidenden Gin- Bur Klärung des Problems ist vielleicht vorauszuschicken, lehnen diese Forderung fategorisch a b. Unsere fluß auf die Gestaltung unseres Vaterlandes haben werden. daß die Anerkennung der Demokratie noch feinen vollständig Der Punkt der Tagesordnung, der die Beratung und Beschluß ablehnenden Standpunkt gegenüber den Arbeiterräten Formationen sind ein Schuß unserer Heimat gegen disziplinlosen Grenz- und Heimatsschuß und eventuelle Kampftruppen gegen russi- faſſung über die Richtlinien der U. a. C.- Räte Ostpreußens betraf, notwendig macht. Nicht darum handelt es sich, daß unbedingt wurde von der Tagesordnung gestrichen. Nachdem ein Redner schen Bolscherismus. Weisen Ihnen alle Verantwortlichkeit für fich energisch gegen die Absicht gewendet hatte, die Mäte eine dau einer oder der andere verschwinden muß, Nationalversammferneres Blutvergießen zu und rufen gesamte männliche Bevölke ernde Einrichtung werden zu lassen, und nachdem Hauptmann lung oder Arbeiterräte, sondern um die Frage der öffentrung gur Verteidigung von Weib und Kind, Haus und Herd auf. Griese vom Stellvertretenden Generalfommando 1. A.-K. darauf lich- rechtlichen Gewalt. Wer soll Gejeze geben Oberster polnischer Boltsrat. Korfanth. Poszwinsli." hingewiesen hatte, daß der Kongreß mit der Beratung diefer in fönnen, gie Nationalberiammlung oder der ReichsrätekonWiderspruch zur Regierungsverfügung stehenben Richtlinien fich greß? Wer soll bestimmen, welche Regierung im Amt bleiben gegen die Regierung ftellex würde. Die Streichung erfolgte mit und welche abtreten muß? Darum geht es! reber Mehrheit gegen die Stimmen der Unabhängigen. Die Arbeiterräte fönnen im Rahmen des Reichsgesetzes Bezüglich des Zentralrats der Ostfront wurde folgender AnNiederlage der Bolschewisten in der Ukraine. Riew, 8 Februar.( Radiogramm.) In einem Gefecht 20 Rilo. meter von Kiew find die Bolschewiften von ukrainischen Schüßen regimentern vollständig geschlagen und in nördlicher Rich, tung zurüd gebrängt worden. Die ukrainische Regierung enthalten. • trag mit großer Mehrheit angenommen: Nachdem dem Provinzial. ihre Stelle finden, fie fönnen aber freilich nicht innerhalb der rat die Kommandogewalt über Ostpreußen übertragen worden ist, demokratischen Staatsform eine öffentlich- rechtliche Gewalt hat der Rentralrat der Offront sich jeder mitt ausüben, es sei denn diese Gewalt würde ihnen von der tärischen Maßnahme innerhalb der Provina au Nationalversammlung übertragen. Erst wenn die ArbeiterLebensmittel für Deutschland. räte nicht anerkennen wollen, daß sie der Nationalversammlung unter geordnet sind, wie alle übrigen Bolfsgenossen auch, wenn sie sich der Volksvertretung neben oder gar über ordnen wollen, erst dann beginnt der Konflikt. Um nun diefem Ronflikt aus dem Wege zu gehen, vollamtiert wieder in iew. Auch im Osten der Ukraine find die Bolschewisten geschlagen worden Charkow, Poltawa und Je. faterinoslaw find fest in ukrainischer band. Die ukrainische Regierung hat der Entente erklärt, daß die nationale Ukraine niemais in Gegenfas zu den Verbündeten bes ehemaligen Rußlands stand und nur durch die polnische Invasion gehindert werde, sich Haag, 8. Februar. Hollandsch Nieuwsbureau melbet aus gegen die gemeinsame Gefahr, die Bellchemisten, zu wenden. Das London: Die Vertreter der interalliierten Kommission für die ziehen die Unabhäng gen die unmöglichsten Verrenkungen. Oberkommando der Ententetruppen hat weitere Unterstütung Nahrungsmittelversorgung haben gegenwärtig mit den Einen einigermaßen ernsthaften Versuch. sich mit der Frage im Kampfe gegen die Bolschewisten durch Beistellung von Munition deutschen Vertretern in Spa a eine Begegnung, um die Frage der auseinanderzusetzen, macht Dr. Rudolf Breitscheid in Nahrungsmittelversorgung son Deutschland zu feiner Beitschrift Der Sozial ft", aber auch dabei kommt, Desprechen. Wie der pelitische Mitarbeiter der„ Daily Mail" mit wie man fofort leben wird, nichts anderes beraus als ein teilt, hat Deutschland eingewilligt, bie Nahrungsmittel zu bezahlen lendenlabmes Rompromiß. Breitscheid schreibt: und es wurden Anweisungen nach England gesandt, um Nahrungs- Die Unabhängigen find, vie nachgerade jeder wissen fann, Feine mittel nach Deutschland einzufchiffen. Diese Schiffe follen über Holland gehen. Borerst soll kondensierte Milch, dann& ett Anhänger der Formel Alle Macht den Arbeiterräten". sefandt werden, später wird es vielleicht möglich sein, amerikanischen ebenso wollen sie eine Institution, die aus der Revolution heraus Sped zu senden. geboren ist und die in dieser Epoche als eine der wesentlichsten und Artillerie angesagt. Vandervelde schwer verunglückt. Brüffel, 8. februar.( Havas.) Das Automobil Banderveldes sticß mit einem Straßenbahnwagen zusammen. Bandervelde wurde am Kopfschwer verlegt. Aber BMperinnfn der soz!a7!stischen Praxis angesprochen werden kann, nicht einfach durch ein Parlament ersetzen lassem, in dem die Gegner deS SmialiSmuS die Herrschaft ausüben. Ein Weg ist zu suchen, auf dem den Ärbeiterräten der not» wendige Einflufc erhalten bleibt, ohne datz deshalb(!) der Grrmdsatz der Temokralie preisgegeben würde. Er ist zu finden. wenn man dem Zentralrat oder einem ihm gleichartigen Organ be- stimmte staatsrechtliche Funktionen neben der Nationalverfamm- kung einräumt. Hier ein Borschlag: In bestimmten Zwischenräumen tritt der Rätekengr.ß zusammen, der sein Bestehen einem Wahlrecht verdanken mutz, das ihm da» Recht gibt, s i ch al» da« Parlament der Arbeit zu betrachten. Die Einzel- Helten sind gesetzlich festzulegen. Er wählt den Zcntralrat oder, wie er vielleicht besser genannt würde: den Sozialistischen Rat der Republik. Dieser Rat der Rcpublit prüft und begutachtet die Gesetzentwürfe, die der Nationalversammlung vorgelegt werden; er kann seinerseits selbst Gesetze ausarbeiten und im Parlament einbringen, und er hat vor allem das Recht des aufschiebenden Veto» gegen die Ausführung der parlamentarischen Beschlüsse und eventl. gegen Bcrordnungen der Regierung. Diese? Recht soll in der Weise wirksam werden, daß Gesetze usw.. die seine Zustimmung nicht finden, entweder unmittel» bar»der auch nach einer wiederholten Abstimmung im Parlament wuA Volke vorgelegt werden, da» durch Urabstimmung(Refe» «»dum)' entscheidet. Brrifscheist w'll also'neben die repräsentative PolkZver» tretnng ein b e r u f S st ä n d i s ch e S Parlament setzen, und trn Streit zwischen beiden soll daZ Volk entscheiden. Das ZlLahlrecht für da? beriifsständiscl)? Parlamen der Arbeiter- r«t» ist..gesetzlich festzulegen", und Mar so. daß sich der Räte- iü�ngreß als daS Parlament der Arbeit betrachten kann. ES entsteht sofort d'e Frage: Durch wen erfolgt die gesetzliche Festlegung? So wenig eine Uhr ohne Uhrmacher entsteht, so wenig entsteht ein Gesetz ohne Gesetzgebung. Wer ist«lso der Gesetzgeber? BrritscheiÄ will ferner der allgemeinen Volksvertretung ern Parlament der Arbeit entgegenstellen. Ja. sind denn die rund 30 Mll'onen Wähler der Nationalversammlung Müßiggänger? Etz ist doch nur eine ganz winzige Minder- heit der Bevölkerung, die von Kapitalprofit und Grundrente ein arbeitsloses Leben führt, e-ne so kleine Minderheit, daß sie gegenüber den großen Wähletmassen so gut wie gar nicht m Betracht kommt. Soll der Rätekongreß in gerechter Weise zu einem „Parlament der Arbeit" gemacht werden, so wird fast jeder Wähler zur Nationalversammlung auch Wähler zum Räte- kongreß sein. Denn die Alters- und �nvalidenrentner w'rd doch Breitscheid nicht entrechten, die tätigen Hausfrauen wird er nicht hinter die Berufsarbeiterinnen zurückstellen wollen. Er wird keinem offenen oder versteckten Pluralwahlrecht daS Wort reden, sondern allen Wählern zu den Arbeiterräten gleich? Rechte geben I Was kommt dann aber heraus? Neben der Nationalversammlung eine zweite Nationalverfamm- liing, die auf denselben Wählermassen beruht wie die erste! Zwischen beiden Versammlungen soll dann im Konflikts- fall die Volksabst'mmung entscheiden. Aber wer zweifelt daran, daß bei dieser Volksabstimmung die Wähler der von ihrer Partei ausgegebenen Parole folgen, also genau so stimmen würden, wie die eigentliche Nationawersammlung gtzstimmt hat? WaZ wäre gewonnen? Nichts! Was wäre verloren? Kostbare, jetzt dreifach kostbare Zeit! Auch Breitscheids Vorschlag wäre nicht? als ganz über- flüssiger Zeitvertreib, ließe sich nicht an ihm so hübsch be- weisen, daß man von zwei Tingen nur eine? sein kann: So- zisldemokrat oder Bolschewist. WaS dazwischen liegt, ist— Nationalliberalismus, der sich heute stolz„Unab- hängiae Sozialdemokratie" nennt. Aber diese„unabhängige Tozialidemokrat-e" ist heute sehr abhängig— von Spartakus, »nd darum sticht- sie zwischen ihm und den Prinzipien der wirklich unabhängigen alten sozialdemokratischen Partei irgendein hinkende? Kompromiß. Wie lange wird sich noch diese Künstelei deS Einerseils-AndererseitS. diese schwächlich« Unentschiedenheit als überzeugungstreu« Prinzipienfestigkeit geben dürfen? Der neue GZaube. Di» ist die Arage an der Schicksaleschwelle: Ob neuer Glaube oder oller haß das Banner schwinge und die Säulen füge— das ist die Frage nach der großen Lüge, die jäh nn» warf in unsrer Leiden Maßt Der alte haß!— ihr gingt, ihn zu entzünde» mit vielen Siegen, die euch stolz gemacht; ihr wolltet eine Welt der Machi begründen auf allem weh und wirrsal dieser Schlacht! Nun wenige standen an der Straß« Borden voll welunut, voller Langen. Und gewiß, daß so die Welt nie glückli'twr geworden, daß nur unheilbarer der tiefe BIß. der Völker trennt und Völkern baffen lehrte und sie erzog im blöden Schwall der Phrase und ihre Besten tötete, verzehrte in Lualm und Grimm, in Blut und Gift der Gase. Wir aber stehn vnd wollen freudig streite» und rollen nnsre Fabnen aus und wachen. An all xn Grenzen und an allrn Drelten gilt es den neuen Glauben zu entfachen! Den weckt nicht Pulverdampf, den weckt nicht wüten, den weckt nicht Sieg und freck-e Sieaerstirve— der treibt im herzen seine reinsten Blüten und ist wie Feuer im ergriffenen Hirne. O neuer Glaube! Neuer Menschbeitsglaube! Dich gilt es! Und du wirst dich mächtig ranken! Dir fälli die Wacht Gewesener zum Raube. Du bist ein«euer streuzzug der Gedanken! Ein kreuzzng. dem sich alle Geister leihen, dem aste Völker ihre Voten senden. den alle Wüster mit Gebeten weißen «nd alle segnen mit beglückten Händen. Und an dem Ziele aller neuen Vabnen hebt sich da,„D r u d e r- W e n i ch" im Worgenrot, wie Götterluft schwingt sich ein stolzes Atmen hin über Leide». Schlachtfeld. Grauen. Tod! Zbr aus de» Znseln e"m Wachlgelüfie habt nun verspielt! Die neue Zeit begannt wirqlauben! Glauben— selbst in dieser wüste— an unfern Sieg! Der Glaube geh' voran! Hau» grauk». Die Zusammensetzung öer neuen Regierung. Eine mutmaßliche Mimsterliste. Ueber die Zus«mmensetzung der neuen ReichSregierung wird folgende Ministerlifte verbreitet: Ministerpräsident: Scheidemann, Vizepräsident: Payer, Landesverteidigungs- minister: Noske(Soz.), Reichsarbeitsamt: Bauer(Soz.), Reichswirtschaftsamt: Müller(Soz.), Ernährungsamt: Robert Schmidt(Soz.), DemobilmachungSamt: Wisjell(Soz.), Minister ohne Portefeuille: Landsberg(Soz.), ReichSamt des Innern: Preuß(Dem.), Reichsfinanzamt: Schiffer(Demo.), Minister ohne Portefeuille: Naumann(Dem.) oder Petersen- Hamburg, Reichsfinanzamt: Müller-Fulda(Ztr.), Reichs- kolonialamt: Erzberger(Ztr.), ReichZpostamt: Stegerwald (Ztr.). Reichsjustizamt: Bell(Ztr.). Außerhalb der Partei- kombinationen bleibt das parteincutrale Auswärtige Amt mit Graf Brockdorf-Rantzau. Hierzu bemerken die ,.P. P. N.": ES ist m ö g l i ch. daß diese Liste im wesentlichen zutrifft, aber die Dinge sind noch längst nicht soweit. Die Sozialdemokratie b e h a r r t unbedingt auf ihrem Anspruch, die Prä- sidenten der Nationalversammlung, des Reiche» und deS Reichsministeriums zu stellen. Sie will im Ministerium den beiden bürgerlichen Parteien die Hälfte der Sitze einräumen. Diese Basis der Verständigung ist noch immer nicht ak z e v t i e r t. Die bürgerlichen Teilnehmer der interfraktionellen Be- sprechungen kommen noch immer auf die Besetzung der Stelle de? Präsidenten der Nationalversammlung durch einen der ihren an Stelle von Dr. David zurück. Dem- gegenüber erklärt die Sozialdemokratie, das Präsidium der Nationalversammlung sei überhaupt kein Handels- o b j k k t, sondern fall? automatisch den Fraktionen in der Neihenfoige ihrer Stärke zu. Deshalb sei auch ein Deutsch nationaler im Präsidium, ohne daß irgendein Mensch die Absicht hätte, mit dieser Partei eine Koalition einzugehen. Vor Montag früh ist eine endgültige Klärung der Lage keineswegs zu erwarten. Im Gegensatz hierzu steht folgende Meldung der»Frankfurter Zeitung": Ueber die Bildung des Kabinett» wurden am Sonn- abendvormittag die Besprechungen zwischen den Vertretern der So- zialdemokratie. der Deutschdemokratischen Partei und der Christ- lichen Volkspartei fortgesetzt. Sie dauern zur Stunde noch an und drehen sich in der Hauptsache um die P e r s o n e n f r a g e. Von der Sozialdemokratie war ursprünglich sowohl der Reichspräsident, wie der Ministerpräsident und der Präsident der Nationalverfamm- lung gefordert worden. Von der Christlichen Volkspartei wurde da- gegen Einspruch erhoben und verlangt, daß einer dieser Posten an die beiden anderen Fraktionen abge- treten werden müsse. In ihrer gestrigen FraktionZsitzung hat sich die Sozialdemokratie damit einverstanden erklärt und war bereit, auf den Posten des Ministerpräsidenten, für den zu- nächst Scheidemann von ib�en au-bedungen war. zu verzichten. Der Gang der Verhandlungen zwischen den Parteiführern scheint sich nun dahin zu entwickeln, daß der Posten de» Reichspräsidenten dem Abgeordneten Ebert und der de» Ministerpräsidenten trotz de» Beschlüsse» in der zestrlzen s«zialdem»ke«tischen Fraktion»- i.bun, doch dem Al>,e»rdneten Scheidemann zugewiesen werden soll. Dagegen wächst die Wahrscheinlichkeit, daß der Präsidenten» s i tz im zukünftigen Reichstag auf die Christliche Volkspartei ent- fallen wird. Die soziale Kriegsfürsorge Reichssache. Mitbestimmungsrecht der Kriegsbeschädigte» und Kriegshinterbliebenen. Die ReichSregierung hat, wie WTP meldet, am Sonnabend eine Verordnung über die soziale KriegSbeschä- digten- und Hinterbliebenenfürsorg« verabschiedet, wonach diese unter Mitwirkung der Einzel staaten und der Selbst- verwaltungSkörperschasten vom Reich übernommen wird. Beim Reichsarbeitsamt wird ein Ausschuß der Kriegs- beschädigten, und KriegKhinterbliebenenfürsorge errichtet, der sich in zwei Abteilungen gliedert. In die Abteilung Kriegsbeschädigten- Der Aufbau üer Seutschen volkskrast. In der letzten Festsitzung der Berliner Akademie der Wissm- schaften hat der berühmte Physiologe der Berliner Universität, Prof. Rubner, den Fesivortrag über den Aufbau der deutschen Volkskrast und die Wissenschaften gehalten. Die beveutsame Kund» gebung. die soeben im neuesten Heft der Sitzungsberichte veröffent- licht wird, beschäftigt sich in ihrem ersten Teil mit den ungeheuren Opfern, die die Blockade unter der deutschen Zivilbevölkerung ge- fordert, und die Rubner aus 8 000 Menschen sowie aus einen materiellen Schaven von öS Milliarden Mark b-ziffert. Diesen entsetzlichen Schädigungen unserer Voltskraft gegenüber muh der nationale Aufbau mit allen Kräften betrieben werden, und der Gelehrte gibt dafür sehr bemerkenswerte Richtlinien.»Da» erste, wa» un« heute an wichtigen Problemen entgegentritt, ist die Pflicht. dem Volk seinen normalen Körper, seine normalen Kräfte wieder» zugeben ein Unternehmen, wie e» in dieser Größe sich noch nie- r.ialS in einer Kulturnation als notwendig erwiesen hat." Dazu bedarf e« nach Rubner»einer Reform und möglichst weitgehenden Ausschaltung bei Zwangssystem» der Rationierung.»iner freien Beweglichkeit der Konsumenten, eine» Ueber- leiten? in dal System der individuellen NahrungSbcfriedigung. durch da» allein die letzten Reste der unnatürlichen Zustände der Blockade beseitigt werden." Sodann ist eine bessere Vertei- lun�» der Beb ölkerung au» Stadt und Land not- wendig und eine größere WohnungShygiene. Sodann muß eine ökonomische Verwertung de» Menschen für die nationalen Bedürfnisse angestrebt werden »Die Erfahrungen de» Kriege» haben gezeigt, wa» übrigen» au» der Erfahrung anderer Staaten schon lanost bekannt war, daß die Besetzung aller VerwaliUngSst llen durch eine besondere Beamten- klasse gar nicht notwendig ist, vielmehr auch eine anderweitige Vor- fcilbüiwj und Personen au» anderen Berufen durchaus befähigt sind, diese Aemter großenteils zu übernehmen Ein« weitere Ver- Schiebung in den Berufen ergibt sich durch die Kürzung der Armee gegenüber dem früheren Bestände." Die Vergeudunz der Zeit, d-e vielfach in einer allzu langen Dauer der Ausbildung liegt, wird vermieden werden müssen»Wenn uns die Gesundheit der Massen in erster Linie steht, so obliegt un» mit Rücksicht auf diese die Auf- gäbe, die Gefahren der einzelnen Berufe zu erkennen. Nicht jeder Mensch taugt zu beliebigen Berufen, die Gesundheit de» einz-lnen wird in dem einen Berus schwer gefährdet und widersteht in dem andern Die Be r u s S w a h l. früher dem Zufall oder der Dra- dition überlassen, �ist ein wichtiger Schritt im Leben, der van den geistigen und körperlichen Qualitäten abhängt." Den richtigen Mann an die richtige Stelle zu stellen, vervielfacht die Leistung. »Wir wissen, daß man die Ermüdung in erstaunlichem Maße an»- schalten kann durch die besondere Anordnung der ArbeitSweiie, ja auch durch Mittel, die den MuSk-l besonder» leistungsfähig machen. Man staunt, wie unrationell in Fabriken die Einrichtungen au» Unkenutni» getroffen sind, und wie man selbst im Hinblick auf rationelle Arbeitekleidung und sonstige Arbeitsbedingungen alles noch dem Zufall überläßt." fürforge werden neben Vertretern der in jedem Bundesstaat zu errichtenden Hauptfürsorgestelle für Kriegsbeschädigte mindesten» je ein Vertreter solcher Bereinigungen der Kriegsbeschädigten be- rufen, die ihre Wirksamkeil auf das Reich erstrecken und eine entsprechende Mitgliederzahl haben. Der ReichsauL» schuß hat hauptsächlich die Aufgabe, die Grundsätze für die Durchführung der Fürsorge auszustellen. Den Hauptfürsorgestellcn sind Beiräte angegliedert, in welche Vertreter der Kriegsbeschädigten, der Krieg»hinterbliebenen. der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, sowie in der sozialen Fürsorge erfahrene Per- sönlichkeiten zu berufen sind. Der Beirai ist zugleich endgültige Beschwerdein stanz der einzelnen Fürsorgestelle gegen die Verfügungen der Hauptfürsorgestelle. Die Verordnung tritt, soweit e» sich um organisatorische Maßnahmen handelt, mit dem Tage der Verküudung. im übrigen für jeden Bundesstaat mit einem von der Landeszentralbehörde zu bestimmenden Tage in Kraft. Damit ist, so schreibt MTB. dem berechtigten Wunsch der Kriegsbeschädigten und der Kriegshinterbliebenen in weitem Um- fange Recbnung getragen. In ihrer Hand liegt in entscheidendem Maße die Bestimmung, wie die Fürsorgegelder und in welchem Geiste die Fürsorgegelder verwendet»erden sollen. Wir können dem hinzufügen, daß eS in erster Linie Ver- dienst deS„Reichsbundes der Kriegsbeschädig- tenundehcmaliger Kriegsteilnehmer" ist. dem sich in letzter Zeit auch die Kriegshinterbliebenen in wachsender Zahl anschließen, die Oeffentlichkeit und die leitenden Stellen von der Notwendigkeit einer Regelung über- zeugt zu haben, bei der die früber bloß als Objekte der Kriegsfürsorge betrachteten Kriegsopfer zu deren Trägern und Organen gemacht werden. Tank ibrer Organisation im„ReickSblind". der nach andertbalbjäbrigem Bestehen lsiOWIO Mitglieder zählt, sind die Kriegsbeschädigten und KriegSbinterbliebenen in der Lage, sofort soziaspolitisch ge- schulte Vertreter in die Beiräte zu entsenden und die gesamte Kriegsfürsorge in modern-sozialpolitischem Geiste zu beein- flussen. Die Spartakiftenunruhen. ssortglimme» des Brandes an der Wasterkante. Ueber die Lage in Hamburg wird berichtet: Die Stabilität der Ordnung in Hamburg ist leider noch n'cht völlig gewährleistet. Laufenberg hat sein« Leute nicht fest in der Hand. Russisch« Agenten suchten sich der Gewalt zu bemächtigen. Die Entwaffnung ist schwerer als die Austeilung der Waffen. Di« Einbrecher werden zu einer Landvlage und gefährden die Leben». mrttelzusuhren für Depot». Ter Soldatenrat ist leider eigenmächtig und zerfahren. E» wird notwendig sein, daß die Hamburger mehrheitSsoziali st is che Parteileitung durch klare Politik und soziale Fürsorge die noch immer schwierig« Situation klären hilft. Au» Bremen meldet BoeSmann» Telegraphische» Bureau: Dem Vernehmen nach ziehen auch die Spartakisten aus Kux- Hoven aus. In Wilhelmshaven ist ein Abkommen ge» troffen zwischen dem SlationSkommando und dem Arbeiterrat. Die Arbeiter geben die Walsen ab bis auf ein Bataillon. Tie Ent- waffnung hat begonnen. Es fehlen noch<000 bis 6000 Gewehre. Au? Kiel berichtet W. T. B.- unter dem 8. Februar: Die Heiden Führer des roten Soldatenbunde» in Kiel, Blume und Wallach, sind gestern verhaftet worden. Der über Kiel verhängte Belagerungszustand ist heute wieder aufgehoben worden. Gestern abend drang eine Abteilung Bewaffneter in die Geschäftsräume der»R e p u b l i k". de» Organ» der diesigen unabhängigen sozialdcmokiatifchen Partei, ein. Wie die Republik angibt, wurden dabei Manuskripte und sonstige GeschäftSpapiert, sowie Setzmaterial, darunter auch fertiger Satz für die heutige Zeitung, teil» durcheinandergeworfen teil» völlig unbrauch- bar gemacht Eine große Anzahl von Zeitungen. Manuskripte und andere Gegenstände wurden auf die Straße geschleppt und verbrannt. Besonders w'chtig aber ist die g e i st i g e Arbeit und Lei- t u n g. Rubner deute! an. was wir von der Mitarbeit der Wissen» schaften am nationalen Aufbau erhoffen dürfen. Die Chemie bietet da ein Reich unbegr nztcr Mglichkeiten; die Physik wird allein scbon durch die im großen Stil in? Auge gefaßte Verwertung der Wasserkräfte für Eisenbahnbetrieb, für den Betrieb der Mo- toren und Lichtleitungen die Existenzbedingungen umwandeln. Im Motoren- und Schiffbau babnen sich neue Weg«, die Ingenieure erwägen tausendfach neue Probleme. Die biologischen Wissen- schaften werden der Landwirtschaft n«ue Anregungen geben, um genügend« Nahrung für die in dauernder Zunahme befindliche Nation zu schaffen. All die» ist aber nur möglich, w nn überall die Arbeit aufgenommen wird. Rubner schließt mit den Worten:„Es ist nicht» verloren, wenn die deutsche Nation sich auf ihre eigene Kraft besinnt." vürer-�iusstellung im öerliner Museum. Da» Kupferstichkabinett der Berliner Museen hat soeben eine Ausstellung eröffnet, die un» einen der stolzesten Teile unsere» nationalen Besitzc». da» Holzschnittwerk Albrecht Dürer», in«iner glänzenden Schau vorführt. Da» Berliner Museum besitzt jetzt die bolzgeschnittenen Schöpfungen de» Meister» in so vorzüglichen Abdrücken, wie sie nirgend» ander? vereint sind, und so triti denn in dieser gedruckten Kunst die kämpferisch« und ewig rinnende V-er- sönlichkeit de» Nürnberger» auf» reinste hervor. Es sind in der AuSstelliing mit dem bekannten Holzschnittwerke TürcrS eine Anzahl von Arbeiten vereinigt, deren Zuweisung an ihn noch immer den Mittelpunkt eine» Gelehrtenstreites bildet. Diese Werke würden den Ansang seiner Laufbahn al» Holzschnittkünstler ausmachen. Fm Basler Kabinett liegt ein Holzstock mit»iner Tarstellung de» in seiner Studierstube sitzenden heiligen Hieronvmii». der dem Löwen den Nagel au» der Pfote zieht. Dieser Stock ist auf der Rückseite von Dürer selbst mit seinem Nomen gezeichnet worden. Ferner weiß man au» literarischen Nachrichten, daß Dürer während seiner Wanderzeit al» Geselle nach Basel gekommen ist und hier eine Zeitlang bei den Brüdern de» Martin Schongauer arbeitete, der sein Meister hatte werden wollen, den er aber nicht mehr lebend in Kalmar antraf. Nun zeigen die Holzschnitte mehrerer damals in Basel erschienener Bücher soviel Verwandtschaft mit jenem Hie» ronymu» und mit den anderen bekannten Arbeiten der Wander» jähre Dürer«, daß sie vor 2b Fahren von dem Baseler Gelebrten Daniel Biirckhardt für Arbeiten seiner Hand erklärt worden sind. Die Bücher, um die et sich hier bandelt, sind ein moralische» Märchenbuch, der.Ritter vom Turm" und die erste Ausgabe de» berühmten„NekrrenschiffeS" von Sebastian Braut. Schon aus den jetzt ausgestellten Proben sieht man, wie eng die Bs- ziehungen dieser Arbeiten zu Dürer sind. Auch sonst bietet die Ausstellung«in reichere» Bild de» Holz» schnittwcrkeS TürerS. als man e» an» anderen Sammlungen ge» Winnen kann. Da ist z. D. eine PassionSfalge. die entstanden sein muß. kurz nachdem Dürer von der Wanderschaft zurückkehrte; da sind serner ganz kleine Holzschnitte, die Illustrationen von Andacht»- Bandenwesen in den Kohlenrebieren. Rücktritt der Sozialisierungskommission. Aus Ratibor wird berichtet: In der Nacht zu Donnerstag Yamen, wie bie„ Oberschlesische Boltszeitung" meldet. 28 mit ihre Mandate der Regierung zur Verfügung gestellt. Wie glaubhaft verlautet, hat die Sozialisierungskommission Messern bewaffnete Spartatisten von Orzesche nach ihre Mandate der Regierung zur Verfügung gestellt. Boslau, um die dort liegende halbe Kompagnie Grenzschut zu entwaffnen. Die Soldaten waren jedoch auf der Hut. Die Angreifer flüchteten und warfen die Messer fort. Sie wurden sämtlich verhaftet. Eine Bande, die aus drei Soldaten mit Karabinern und drei Bivilisten mit Dolchen und Revolvern bestand, raubte am Sonn. abend in Bochum 100000 Mart, die der Gewertschaft Lothringen gehörten und die drei Beamte in einem Wagen zur Löhnung nach Schacht 4 bringen sollten. Der Ueberfall erfolgte an einer einsamen Stelle. Plünderungen in Bremen. Bremen, 8. Februar. In der letzten Nacht gegen 3 Uhr drangen bewaffnete Haufen in die im Bürgerpark gelegenen Billen ein und raubten und plünderten. Zwischen hinzugekommenen Regierungstruppen und den Banden entspann sich eine heftige Schießerei. Der heutige Tag ist jedoch ruhig berlaufen. Aus i el telegraphiert der Gouverneur Garbe an die Reichsregierung: Der Belagerungszustand über Stiel ist heute auf gehoben. Generalstreit beendet, Kiel bollkommen ruhig. Kohlen, aber keine Eisenbahnwagen. Die Lage in den Kohlenrevieren. Die Sozialdemokratie auf dem Lande. Zum Wahlfieg in Pommern. Ein pommerscher Landlehrer schreibt uns: Zu den Zeiten des alten Klassenftaates widelte fich das ganze Bablgeschäft auf dem Lande recht geräusclos und still ab. Zwar wurde hier und da versucht, die Koniervativen aus ihren HochNeue Schießereien in Berlin. buren au berbrängen, both batte folch Unterfangen wenig Erfolg, weil bei der Wahl eben zu sehr gemogelt wurde. Auf den GutsDurchfuchungen nach Waffen und Schieberhöhlen. Rowdyangriff dörfern waren durchweg die Befizer selbst oder die Jnivektoren als Schüsse zur Abwehr. Dachschüten, Wahlborsteber tätig und die Guisinsessen wurden in der unglaubauf die Sicherungstruppen. Falschmünzer, Handgranatenwerfer. Unbeteiligte als Cpfer. lichsten Weise bearbeitet und beaufsichtigt, so daß fie eben nach zu schweren Zusammenstößen, die leider eine ganze Anzahl Boribriit wählen mußten. Eine baarscharfe Kontrolle war möglich. von Opfern gefordert haben ist es Sonnabendmittags im Schön- da der Besitzer eine befondere Liste führte und die Umschläge haufer Viertel gekommen. Mit irgendwelchen politischen Dingen jedesmal felbft in die völlig unvorschriftsmäßige Wahlurne stedte, haben die traurigen Ereignisse nichts zu tun. Es handelte sich nicht so daß die Wablumichläge alle hübich der Reihe nach aufetwa um einen Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Sole einander lagen. Echon zur Reichstagswahl 1912 waren vom Landdaten, auch hat um diese Zeit in der ganzen Gegend nicht irgend ratsamt neue vorschriftsmäßige was I urnen von 95 Zentimeter welche politische Sundgebung stat gefunden. Die Soldaten waren Höbe und 85X85 Zentimeter innerer Weite übersandt, aber nicht zum Schub für Polizeibeamte aufgeboten, die gegen Schieber, benust worden. Spielhöllenbesitzer und Falschmünzer vorzugehen hatten. ihre Angreifer Rufe gegen die Regierung oder für Liebknecht ausstießen, so war das lediglich ein Manöver, für das sich gerade die Linksradikalen bedanken werden, da sie nicht wünschen können, daß sich verbrecherische Elemente an ihre Rodschöße hängen. Wenn Eine Lokalforrespondenz berichtet über die Vorgänge: Tros der wiederholten Razzien im Schönhauser Biertel Tiefen beim Bolizeipräsidium in den letzten Tagen sehr viele Klagen darüber ein. daß die Weinmeister, Gormann- und Sophienstraße durch Räubereien bei Tag und Nacht unsicher gemacht würden. Für Die Nachricht von der Beendigung des Bergarbeiterstreits in den Sonnabend war eine neue Etreife vorbereitet. KriminalOberschlesien berechtigt leider nicht zu der Hoffnung, daß sich nun beamte hatten in den letzten Tagen festgestellt, daß in diesem Bezirk mehr die Kohlenversorgung Deutschlands alsbald bessern wieder sehr viel Heeresgut verschoben" wurde, daß dort alle mögwird. Die durch die umfangreiche Abgabe von Rotomo- lichen Lebensmittel gehandelt würden, die aus Liebftählen und tiven an die Entente hervorgerufenen Transportsch wie. Einbrüchen herrühren, und schließlich, daß in der Gegend sich zigkeiten machen sich in allen Kohlenrevieren immer mehr Banknotenfälscher niedergelassen hatten, die als Spezialität die Herstellung von Fünfzigmartscheinen betrieben. In der Weingisch durchgreifen zu fönnen, wurden Mannschaften der Garde Ravallerie- Schüßendivision herangezogen, welche die in Frage fommenden Straßenzüge an beiden Enden befeßen jollten, um dem lichtscheuen Gesindel eine Flucht unmöglich zu machen. Um 10 Uhr morgens erfolgte die Absperrung des ganzen Viertels. Kriminal beamte wollten die Schieber festnehmen. An der Ecke der Gormann- und Weinmeisterstraße tam es jedoch sofort zu Busammenstößen. Erit recht nach Wunsch wickelten sich die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenbaufe ab, ohne Aufregung, aber auch ohne jegliches Interesse vollzogen sich diese. Die Wahlmänner wurden einfach von den Gütern bestimmt, und so hatte der Gutsangestellte feiner Wahlpflicht genügt. Gegen dieses System gab es auf dem Lande fein Anrennen. Wehe dem Lebrer, der einmal anderer Meinung war: eine Versegung im Interesse des Dienstes war die Folge! ie ganz anders war es jetzt auf dem Lande. Die Wahlteden hagelten nur fo, und überall war eine rege Betei ligung; jogar die Landarbeiter beteiligten sich an der Aussprache und vertraten ihre Intereifen. Bei früheren Wahlen war selten einmal ein sozialdemokratischer Zettel zu finden, jest hat auf den Gutsdörfern die Mehrzahl der Arbeiter sich offen zur sozialdemokratischen Partei bekannt. So ftelt Pommern, das bieber verfammlung 5 Sozialdemokraten. 2 Demokraten. 8 Deuticnatio nale und 1 Volksparteiler, aur Preußischen Nationalveriammlung 7 Sonaldemokraten, 8 Demokraten, 5 Teuticnationale, 2 Voltsparteiler. Das ist ein glänzender Beweis für die Bankrottmachung des toniervanven Regimes. fühlbar. Dies zeigen folgende Zahlen aus den beiden größten meisterstraße taten sich fortgesetzt neue Spielhöllen auf. Um ener. bobl die Hochburg bes Stoniervatismus war, zur Reichs- National Steinkohlenrevieren: Während am Montag, den 3. d. M. im rheinisch- westfälischen Bezirk die Eisenbahnuvagengestellung, die im Vergleiche zur letzten Woche günstige Biffern von 18 160 Wagen auf wies, ist sie im Laufe der Woche bis auf 13550 am Freitag, den 7. d. M., zurüdgegangen. In Oberschlesien ist eine Abnahme von 4568 Eisenbahnwagen am Montag auf 3097 am Freitag zu berzeichnen. In günstigen Beiten während des Krieges haben die Wagengestellungsziffern für Westfalen 25000, für Oberschlesien etwa 12 000 Wagen täglich betragen. Aussicht auf baldige Beiserung der Transportverhältnisse besteht zurzeit noch nicht. 3- bis 400 Berfonen, meist wilde Händler und Zuhälter, brangen auf die Posten ein, schlugen und entwaffneten einige Solbaten, die von der Uebermacht in das Warenhaus Wertheim in der Rosenthaler Straße. Ede Sophienstraße hineingedrängt wurden. Gin Menge sich mit dem Rest der Waffen in die Sofieu und Gormannstraße zurückzog und von dort aus die am Hadeschen Markt stehenden Bosten unter Feuer nahm. Noch immer nordwestdeutsche Republik! Teil der Gewehre wurde auf der Straße zerschlagen, während die Spartakus bleibt bet seinem Plan. Am 8. Februar hat der Arbeiter- und Soldatenra. in BraunEs war freilich jest auch für die guts herrliche Aus schaltung bei der Wahlhandlung nach Kräften gesorgt worden. Beispielsweise waren in den 98 ländlichen Stimmbezirken des Streiies Phriz 85 Lehrer im Wahlvorstande, die Mebr So fann die Gozialdemokrati mit zahl als Wablborsteher, tätig. ihrem ersten Anlauf auf dem Lande vollauf aufrieden sein. Das Resultat wäre aber noch ein bedeutend besseres geworden, wenn der Spartatus aufstand nicht in Erscheinung getreten wäre und der befannte Religionserlaß Hoffmanns nicht die Gemüter beunruhigt hätte. Die Religion ist dem Landfhweig folgendes Telegramm an den Korpssoldatenrat auch Uniformträger waren, innezuhalten, mußte die Truppe in der arbeiter lieb und wert, und selbst der sozialdemokratische Land geschickt: " Sendet Vertreter mit weitestgehenden Volmachten für Sonntag, den 9., bormittags 10 Uhr, nach Braunschweig, Landtagsgebäude, gweds Besprechung über Gründung einer nordwestdeutschen Bundesrepublik. Aus jedem Korpsbezirk find minbestens 5 bis 6 Vertreter zu senden. Briefliche Einladung und Proteste folgen. Wenn jeder Arbeiter und Soldatenrat, bem das Bekenntnis des deutschen Boltes aur Nationalversammlung nicht gefällt, fich für befugt halten sollte, gegenüber Weimar ein Konkurrenzunternehmen aufzumachen, so muß demgegenüber gesagt werden, daß das angesichts derartig vieler Andersdenter feinerlei Bedeutung haben fann und es ist zu hoffen, daß alle Aussichten auf derartige Uebungen zunichte werden. Die Geistlichen Auf Nach vergeblicher Aufforderung an die Angreifer, unter denen Notwehr von der Schußwaffe G brauch machen und, da eine Salve arbeiter will sie nicht aus der Schule verbannt wissen, freilich einen in die Luft nichts half, wurde sofort geschossen, wodurch fünf Ber- religiöfen 8wang will auch er nicht. Evartalusputich und Religionsfonen getötet und eine Anzahl verwundet worden sein sollen. erlag wurden dann auch weiblich von der Kanzel herab ausgebeutet. Inzwischen war die im Marstall liegende Voltsmarinedivision Es ist in den Landkirchen geradezu schamlos gegen die telephonisch benachrichtigt worden, daß angeblich wilde Trupjegige Megierung agitiert worden; man entblödete sich sogar pen" in der Rosenthaler Straße schöffen. Taraufhin erschien ein nicht, die Bläge mit toniervativen Stimmzetteln A. u. S.- Rat Braunschweig." Auto der Division mit mehreren Führern, die den Sachverhalt prüften. Ein Matrose wurde durch einen Bauchschuk schwer und Flugschriften zu belegen. berlebt. Eine in der Gormannstraße wohnende Frau, die ein gingen von Haus zu Haus, um Unterschriften zu fammeln. bolen wollte, erhielt awei Stopfschüsse und war fofort to t. pielen Gutsdörfern wurden nicht nur die beimgelehrten Strieger, Gegen 1 Uhr mittags tamen ansehnliche Truppenverstärkungen. fondern alle Arbeiter mit je einem af zur Watl beschenkt. Era 10 Laftwagen mit Mannschaften befekt, sperrten den Alexan- Andere Güter gaben ihren Arbeitern einige Tage vor der Wahl berplay, die Münzstraße, den Bahnhof Börse, die Elfaffer Straße ein eft eifen, bei dem der Geistliche als Wahlredner und brangen die Weinmeisterstraße vor, von deren Dächern der Mob unaufhörlich feuerte. An der Ecke der Gormanne fungierte und deutichnationale Stimmzettel austeilte. Und tros dieser Machenschaften diefer glänzende Erfolg straße wurden amei Männer burch verirrte Sugeln getötet und sechs verwundet. Auch einige Regierungsfoldaten er der Sozialdemokratie auf dem Lande: der Landarbeiter ist hielten Verlegungen. Ein Detachement der Regierungstruppen ez a t! Es ist aber unbedingt nötig, daß sich die sozialdemo hatte sich in die Sophien- Schule zurückgezogen und Maschinengewehre fratische Barteileitung der Landarbeiter annimmt. Diese müssen zu aufgebaut, um zu verhindern, daß die in der Straße befindlichen, Vereinen aufammengefchloffen und politisch geschult werden; ge Gegen ichieht das nicht, dann dürfte ficherlich wieder ein Rückgang des die Säufer absuchenden Truppen abgeschnitten würden. 12 Uhr mittags ergangen etwa 50 Personen unter dem Aufe Sozialismus auf dem Lande eintreten. Es stebt feft. baß die NonMache für Liebknecht!". mit dem sie sich einen politischen Anstrich geben wollten, den Eingang. Tas dort befindliche Stommanbo ging fervativen alle Hebel in Bewegung feßen werden, um für die Zununmehr zum Gegenstoß vor. Den Truppen war eingeschärft wor- funft ibre Bofition au stärken, und das darf zum Wohle der Geben, nur im Notfall zu schießen. So wurden die Eindringliche famtheit nicht der Fall sein. mit dem Stolben micber herausgeworfen, wobei jeboch 10 Angreifer gefangen genommen wurden. Die Haussuchungen in ber Weinmeisterstraße ergaben einen interessanten Fang. In einem der Säufer bemerkten Kriminalbeamte. bak vier verdächtige Männer aus dem Keller heraustamen. Sie nahmen die Fremben feft, trok beren wütenben Proteftes. Man brang nun in den Steller Die Unabhängigen fordern Verlegung der Nationalversammlung. Der Nationalberiammlung ist folgender Antrag der Unabhängigen zugegangen: Die Nationalversammlung ist sofort von Weimar nach Berlin zu verlegen. büchern bildeten alles Unila bes Berliner Museums und von Friedländer, aber noch nicht von der gesamten Dürerforschung als Arbeiten unseres größten Meisters angesprochen. Daneben sieht man dann die altberühmten Hauptwerte seiner graphischen Tätigkeit, die Blätter zur Apokalypse, die den Ruhm seiner Jugend ausmachen, das Marienleben, dies traulich innige Gedicht, die große und fleine Passion, die Arbeiten für den legten Ritter, den Kaiser Mag. Notizen. -Budolf Waldmann, der Komponist, ist, 72 Jahre alt, geftorben Als in den achtziger Jahren die Operettentheater das Bedürfnis des deutschen Tagesgeschmads nach Schlagermelodien aufgezüchtet hatten, glüdten Waldmann mehrere Erzeugnisse einer leichten, schnell einprägjamen Bieberware: 8. B. Fischerin, bu leine."" Die alten Deutschen tranten noch eins" und ähnliches. Waldmann ist in Not gestorben. " " ein und entdeckte bort eine Falschmünzerwerkstatt, die mit allen modernen Hilfsmitteln ausgerüstet war. Vor allen Dingen entbedte man Platten für fünfzigmarticheine, die auf der linken Scite des Scheines fleine Fehler aufwiesen. Die vier Feftgenommenen sind Bolen, bei denen man Bapiere fand, aus denen berborging, daß sie offenbar mit dem polnischen ehemaligen Regionsfommandant Pilsudski in Verbindung stehen. Am Nachmittag gegen 3 Uhr wurde von dem Dach eines Hauses der Gormannstraße eine andgranate geworfen, durch welche eine mit ihrem Rinb borübergebende Frau schwer verlet wurde. Im Laufe des Nachmittags trafen noch weitere Truppen verstärkungen ein. Tie Garde- Kavallerie- Schüßen- Division teilt mit, daß bei den Durdfuchungen ebenso wie in den letzten Tagen zahlreiche 3affen gefunden wurden. Die Opfer. Wer ist's? Das Generalfommando Lüttwik legt Wert auf die Feststellung, daß der angebliche Gefreite oder Leutnant Jürgen( Görgen), ber nun bereits zum zweiten Male den Vorsigenden des Berliner Vollzuastats Richard Willler verhaftete, feinem ieiner Freiwilligenbeibände angehört und mit ihm in teinerlei Berbindung steht. Wer ben Befehl aur Verhaftung des Herrn Müller gegeben hat, und wie der angebliche Leutnant zu dem von Leutnant Fischer, dem ehemaligen Kommandanten von Berlin, unterschriebenen Ausweis getommen ist, ist beim Generalfommando Lütiwiz nicht bekannt. Für wen arbeiten bie Bekleidungsämter? Unter Bezugnahme auf den Artikel in Nr. 60 bes Vorwärts" bom 2. Februar 1919 bittet das Belleidungsamt des Gardelorps um Aufnahme folgender Berichtigung: Die Angaben über Lieferung von Futterstoffen an leiderfabriken entsprechen, soweit das Bekleidungsamt oder das Generalfommands des Garbeforps in Frage kommen könnten, nicht den Tatsachen. Borträge. Urania: Mittwoch Prof. Donath: och Spannungsfernleitung elettrischer Energie" Montag und Dienstag Schomburgt: 3m deutschen Sudan"; Donnerstag und Sonnabend Franz Goerte: Bon Thorn bis Tanzig, unjer Weichselgebiet und die polnische Gefahr". 3m Hörsaal: Montag Prof. Donath: Magnetische Kraitfelder; Dienstag Prof. Echwahn: Wie Gebirge entstehen und Erdbeben wirBeim Belleidungsamt des Garbeforps erfolgt bie Vergebung der Lieferungen auf Grund eines Angebots der Unternehmer nach fen"; Mittwoch Dr. Berndt: Die biologische Bedeutung der Ge Der Bufammenstoß hat nach den genaueren Feststellungen Brüfung der vorgelegten Muster und Breisvereinbarung. fchlechtlichkeit"; Donnerstag Prof. Schwahn:" Werden und Ber- 5 Todesopfer und 9 Verwundete gefordert. Wie bei allen früberen Berlangt bei den Verhandlungen der Unternehmer die Hergehen im Weltenraum"; Freitag Prof. Reßner:" Die wichtigsten Busammenstößen sind leider hierbei auch wieder unbeteiligte Bergabe der erforderlichen Futterstoffe feitens des Amtes, so wird Metallegierungen"; Sonnabend Prof. Donath:" Dynamomaschinen jonen getötet und verwundet worden. Von den fünf Todesopfern diesem Wunsche wohl entsprochen und ihm das Futter zum Selbit Treptow Sternwarte: Sonntag 3 Uhr: fonnten bieber brei Berfonen, zwei Männer und ein Mäbchen, feft fostenpreise überlassen; die Differenz zwischen dem Selbstfostenprene Bilder aus der Mart Brandenburg", 5 Uhr: Im Lande der gestellt werden. Es sind dies eine 20 Jahre alte Martha Schiema, and dem Handelspreise wird jedoch auf ben Bertragspreis in AnSchwarzen", 7 Uhr: Ferientage an der Ostsee, in der Sächsischen ein Otto Lechner und ein Baul Richter. Die Wohnung diefer er rechnung gebracht, is bak biefer fich entsprechend ermäßigt. Schweiz und im Spreewald"; Dienstag 7 Uhr: Die Sternbilder ionen war bisher noch nicht zu ermitteln. Die amei noch völlig Diese Vereinbarung wird in jedem Falle schriftlich gut Gegenund praktische Anleitung zu ihrer Auffindung"( Dir. Archenhold). unbekannten Bersonen find im Sebmiastrantenhause verftorben. ftand der Lieferungsbedingungen gemacht. Täglich Beobachtungen mit dem großen Fernrohr bis 10 Uhr abends. Als Aufwiegler, die die Menge zum Widerstand gegen die StegieGin Institut für industrielle Binotecnit rungstruppen anfeuerten und so zu Urhebern des blutigen Zuist an der Technischen Hochibule Charlottenburg als Abteilung des fammenstoßes geworden sind, wurden zwei Männer in bas BolizeiVerfuchsfeldes für Werkzeugmaschinen und Betriebslebre in Gr präsidium eingeliefert. richtung begriffen. Es dürfte das erste deutsche Sobiculinstitut und Motoren". -w für Wirtschaftspsychologie werden. Zum Leiter wurde Dr. Walter Moede bestimmt. Nebertrieben? In der Nukanwendung der gewonnenen Ergebnisse für die In später Stunde meldet WEB.: praktis industrielle Betriebsführung hat die Arbeit des Instituts Aus Anlaß des Absuchens des Echeunenviertels nach Waffen ben Schwerpunkt ihrer Bedeutung. Die einführenden Uebungen der und entwendetem Heeresgut tan es nachmittags bei Rüdmarsch industriellen Bin boteconit nebit braftiichen Untersuchungen von der Regierungstruppen in der Weinmeister and Kleinen Sam Lehrlingen und Arbeitern beginnen in biefem Monat. Das Goldber Rehle. Die Tenöre find wahrhaft inter nationale Vögel. Staum ist der Krieg zu Ende, so hat Hermann Jadlowker von der Staatsoper schon eine Verpflichtung nach Amerita eingegangen. Er befommt angeblich 1500 Dollar( nach dem jezigen Sureftande 12 000 1.) für jedes Auftreten. In den engagementsfreien Monaten wird Herr Jablowter une vielleicht erbalten blei ben, wenn wir uns dann noch Stargagen geftatten fönnen. burger Straße zu gelegentlichen Busammenstößen, da der dort herumlungernde Mob bie abziehenden Truppen beschimpfte, tätlich angriff und mit Eteinen bewarf. Die Truppen machten in berech tigter Notwehr von der Waffe Gebrauch, fodaß, wie bisher et mittelt wurde, zwei der Angreifer getötet und vier unerheb lich verwundet wurden. Der Abmarsch der Truppen bollzog fich sodann ohne jede Störung. Aber Aus dem befekten Gebiet wird uns gefchrieben: Der britische Gouverneur von Köln verlangt, daß ihm alle Geieze der Berliner Regierung vor ihrer Durchführung zur Weitergabe an die Alliierten übergeben werden. Inter diefe Anordnung fällt nach der Vebauptung des Kölner Oberbürgermeisters auch die Verordnung die Neuwabl ber Stabiberordneten Kollegien. Infolge deffen wird die Wahl in Köln erit einige Wochen nach dem 2. März stattfinden tönnen, zumal auch die bürgerl hen Stadtverordneten auf die Verschiebung barbeiten. Die Verbreituna bon lugblättern ist feit mehreren Wochen im englisch befesten Gebiet allen Parteien verboten. In ber Genehmigung von Versammlungen find die Engländer Die Benfur befchränkt sich nur auf auswärtige Bolitif. Streng gegenüber allen Parteien, auch den Unabhängigen", febr liberal. verboten ist den englischen Soldaten, Lebensmittel an Einheimische Au berichenken oder au verkaufen. Das Verhältnis zwischen den englischen Truppen und der Be böllerung ist im allgemeinen recht gut. Gewerkschaftsbewegung Fon Kriegsanleihe ist. Ser darf doch nicht Waffen schmieden| blufe 19,43 M., Tuchhofe 9,78 m. Die Löhne treten rüdwirkend helfen, mit denen sich die Völker bekämpfen. mit dem 27. Januar in Kraft. Werden von auswärtigen BekleiDie Fortseßung der Diskussion wurde bis zur nächsten Ber- dungsämtern in Berlin Arbeiten angefertigt, so gelten für diese sammlung vertagt. die oben festgesetzten Löhne. Wenn der Unternehmer die Zuschnitte liefert, so erhält er dafür vom Amt pro Anzug 2 M., pro Ulster 1,80 M. Entschädigung. Siervon muß er dem Zuschneider 75 Proz. bar zur Auszahlung bringen. Also wenn die Zuschneider oder Zuschneiderinnen im Wochen- oder Monatslohn beschäftigt sind, so muß die Differenz des Wochenlohnes und der geleisteten Zuschnitte am Schlusse des Monats verrechnet und den Beteiligten nachbezahlt werden. Die Unternehmer sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß die Heimarbeiter die Arbeit nicht an zweite Personen weitergeben. Die Unternehmer sind ferner verpflichtet, baldmöglichst Be= gebaut wird. Die Gewerkschaften während der Revolutionszeit. Dieses Thema besprach in der Vorstandskonferenz der Ge Unter welch elenden Einkommensverhältniffen zuweilen werkschaften Genosse Legien. Er erwähnte zunächst die Versuche fleinere Gruppen von Arbeitern ihr Leben fristen, geht aus einer zur Ausschaltung und Bergewaltigung der Gewerkschaften wie in Mitteilung des Verbandes der Borzellan usw. Ar Bremen und Hamburg. Werde irgendwo die Neuwahl von beiter Deutschlands hervor. So haben die Apotheker Ortsverwaltungen durch fremde Eingriffe erzwungen, so sei die standgefäßmaler Berlins- fast durchweg gelernte Arbeiter ein fast beispiellos niedriges Einkommen. Von den drei Anerkennung durch die 3entralvorstände zu versagen. größeren Betrieben, die neben vier kleineren hier ansässig sind, hat Das Rätesystem sei überhaupt keine und jedenfalls keine leistungs- bisher nur einer den Malern einen wöchentlichen Mindestverdienst fähige Organisation, ferner zersplittere es die Einheit von 60 M. zugstanden. Die Löhne der Maler in den Kleindes Berufszweiges und mache, entgegen allen Gewerf- betrieben sind geradezu beschämend; sie sind auch nur möglich, triebswerkstätten einzurichten, damit die Heimarbeit abschaftsanschauungen, den Lohn von der Rentabilität des Einzel- weil sich vor der Revolution die Apothekerstandgefäßmaler nur in betriebes abhängig. Alle bisherigen Geseze der Eolidarität, des sehr geringer Zahl um die gewerkschaftliche Organisation fümmerGintretens gerade für die Echwächeren und ungünstiger Gestellten ten. Jebt mangelt es in diesem Industriezweig an Aufträgen. hörten hier auf: jeder nimmt für sich, was er friegen Der Porzellanarbeiterverband fordert nun für die betreffenden Arbeiter eine Erhöhung der Friedensaffordpreise um 100 Proz., tann. Ein Bedürfnis für das Rätesystem liege nicht bor, und sowie ein garantiertes Mindestein'ommen( mit der evil. Staatsauch eine organische Eingliederung in den bisherigen Aufbau der unterstüßung) von 75 M. wöchentlich. Sollten die betreffenden Organisationen und Vertretungen der Arbeiter sei kaum dent. Firmen auf die bescheidenen Forderungen nicht reagieren, so wird bar. Vielleicht empfehle es sich, präziser als in dem Regierungs- schließlich der Schlichtungsausschuß einmal ein ernstes Wort mit entwurf die wesentlichen gewerkschaftlichen Grundrechte in die ihnen sprechen müssen. Reichsverfassung aufzunehmen. Bei Lohnstreitigkeiten aus diesem Arbeitsverhältnis ist die Schlichtungsfommission für Militärschneiderarbeiten, Berlin, 3immerstraße 90/91, zuständig. und haben. predTeutscher Transportarbeiter- Verband( Bez. Gr.- Berlin). Glas, Beleuchtungs- und Kurzwarenbranche! Kollegen, Hausdiener. Bader, Backerinnen, Lage arbeiter. Transportarbeiter, arbeiterinnen, kuticher usw. aus den Glass, Kurz, Spielwaren, Uhren, Beleuchtungs, Galanteries, Lederwaren, ma'chinens, Export, Alabasters, Emailles usw. Betrieben, Delegierte Gehaltsbewegung der Versicherungsangestellten. Die Erörterung über diese Darlegungen bewegte sich fast zu den örtlichen Generalversammlungen und Branchenleitungs- Mitburchgehends in gleicher Richtung; im Baugewerbe lehnt man haben Sonnabend stattgefunden, nachdem vorher durch Verhandlun gerieben hat, ist beendet; der größte Teil unierer alten Kollegen Die zentralen Verhandlungen über das Gehaltsprovisorium glieder! Der Krieg. welcher uniere Branche fast vollständig auf. fopar mit größeren Vollmachten ausgerüstete Arbeiterausschüsse, gen der Zentralverband der Handlungsgehilfen unter Beteiligung ist wieder zurückgekehrt, leider haben es aber bis jetzt die alten mit denen die Betriebsräte ungefähr zufammenfallen könnten, des Verbandes der Bureauangestellten mit dem Verband der deut Funktionäre veraefien, sich bei ihrer Branche wieder anzumelden. ab, weil die in engster Fühlung mit den Gemertschaften stehen schen Versicherungsbeamten in München einen artellverIn allen Branchen der örtlichen Verwaltung hat eine rege den Baustellendelegierten vorzuziehen feien. Von anderer Seite trag geschlossen hatte, in welchem sich letzterer verpflichtet, sich auf Agitation eingelegt. nur unsere Branche steht noch auf dem alten wurde die Schwierigkeit der Eingliederung der Arbeiterräte zwar den Boden der Anwendung freigewerkschaftlicher Mittel zu stellen Trümmerfeld, troßdem auch wir jetzt ein gutes Agitationsfeld vor nicht verkannt, aber empfohlen, die vielfach tüchtigen Elemente mit dem Ziel der Verschmelzung mit dem Zentralverband der Kollegen wolli Jhr, daß unsere Branche wieder eine möglichst unmittelbar für die Gewerkschaften nukbar zu machen. Handlungsgehilfen. Mit den Unternehmern ist leider eine Ver- der größten fein soll, wie sie es vor dem Kriege war, dann meldet Meist tam auch die Meinung zum Ausdruck, daß mit der Rückständigung über die Forderung der Angestellten bisher nicht mög- Euch zur Mitarbeu beim Kollegen Friz Schattichneider im lich gewesen, trotzdem die Angestelltenvertreter in meitestem Maße Deutichen Eisenbahnerverband, Berlin SO. 26, Bethanienufer 10, tehr normaler Zustände das Nätesystem feine Bedeutung gana entgegengekommen sind. An ein letztes Angebot ist die Forderung I. Etg., oder Neuenburger Str. 18a, Hof 4 Tr. bon selber verlieren werde. Der Vertreter des Metallarbeiter gefnüpft, daß bis Dienstag abend von den Unternehmern berbandes warnte gleichfalls vor Ueberschätzung der gegenwärtigen eine Antwort erteilt wird. enttäuschenden Erfahrungen. Diese seien auf Eingelgebiete beschränkt, im großen und ganzen sei jedoch auch heute noch immer ein guter gewerfschaftlicher Geist festzustellen. Der Vertreter bes Berçarbeiterverbandes erblickt in den vorgeschlagenen Arbeitskammern für den Bergbau ein zwordmäßiges Mittel, die wüst durcheinanderlaufenden Etrömungen in den Bergrevieren zu flären und auf bestimmtere Ziele hinzulenfen. Im Steindruck gewerbe, das zu% auf den Export angewiesen ist, haben die Arbeiterräte durch ihre milden Lohntreibereien geradezu eine tolle Verwirrung angerichtet. Von einer Beschlußfassung sab man ab, doch soll die Gewerkschaftspresse aufmertsamer die Tätigkeit der Arbeiterräte berfolgen. Generalversammlung der Schuhmacher. Am Mittwoch erstattete ammacher in der Generalversammlung der Zahlstelle Berlin des Zentralverbandes der Schuh macher den Jahresbericht für 1918. Er schilderte die Lage der Echuhindustrie während des Krieges und zeigte, daß es den Bemühungen der Organisationsleitung gelungen ist, trotz der schwierigen Verhältnisse eine Aufbesserung der Löhne zu erreichen, sowohl in den Fabritbetrieben als auch in den Werkstätten der Mafbranche. Das erfreulichste Ergebnis des vergangenen Jahres ist eine bedeutende Zunahme der Mitgliederzahl. Zu Beginn des Jahres hatte die Zahlstelle 1102, und am Jahresschluß 2543 Mitalieder. Das starte Wachstum der Mitgliederzahl berechtigt zu den besten Hoffnungen für die Zukunft. Wir ersuchen alle Vertrauenspersonen und Ausschüsse, unter allen Umständen die Disziplin zu wahren und die Angestellten zu beranlassen, sich bis Dienstag zu gedulden. Dienstag abend findet eine Bersammlung aller Versicherungsangestellten Groß- Berlins statt, in der Bericht gegeben wird. Ort und Zeit wird noch durch Inserat befanntgegeben. Für das Kartell der obenstehenden Verbände: Zentralverband der Handlungsgehilfen. Bevorstehende Massenentlassungen als Folge der Warenbeschlagnahme. Ein Skandal. Bom Zentralverband der Fleischer erhalten wir folgende Bu schrift: Daß die Schlächtermeister oftmals über recht robuste Naturen verfügen, ist bekannt, daß aber ein Schlächtermeister den Crgani. sationsvertreter mit einem eisernen Gegenstand auf den Kopf schlägt, weil dieser die Gesellen zu sprechen wünschte, steht selbst in der Geschichte der Fleischergesellenbewegung einzig da. Am 2. Fe bruar fandte der Zentralverband der Fleischer seinen Verteter, der zugleich auch Arbeiterratsmitglied ist, zu dem Fleischermeister Pietschmann, Genthiner Straße 26. Der Verbandsvertreter traf Herrn Bietschmann, legitimierte sich durch die grüne Karte als Arbeiterratsmitglied und wünschte die Gesellen zu sprechen, um sie zu einer Betriebssigung einzuladen. Bietschmann antwortete sofort mit unflätigen Redensarten. wie:„ da könnte jeder Affe fommen" und heute will jeder Lausejunge was bestimmen" und schlug dem Verbandsvertreter mit einem eisernen Fleischfescher auf Kopf und Arm, daß sich dieser in Jedenfalls wird diese Anärztliche Rehandlung begeben mußte. gelegenheit noch ein gerichtliches Nachspiel zeitigen. Ueber dieses Thema referierte in einer vom Zentralverband der Handlungsgehilfen einberufenen Versammlung von Angestellten der Trtilwatenbranche Genosse Herzfeld. Ter Redner fritisierte die Maßnahmen der Reichsbehörden, die zwar die beschlagnahmen Bestände an Garnen zur Fertigfabrikation freigegeben haben, jedoch den fabrizierenden Firmen es auf Grund der Beschlagnahme unter fagen. Warenbestände an den Handel abzuführen. Es baben ichon verscherentlich Konferenzen hierüber stattge unden, jedoch sei tem Resultat erzielt worden. Bei den Firmen des Wirlwarenfaches feien Arbeitsverdienst bei Verkürzung der Arbeitszeit. große Mengen Fertigprodukte am Lager, die von der Bevölkerung bringlichst gebraucht werden. Im Handel bestände nunmehr die Bekanntlich ist die Verordnung des Demobilmatun samts über Gefahr der Maifenentlassungen da troz des Abbaues der Bezugs Arbeitsverdienst bei Verkürzung der Arbeitszeit in der Großscheinpflicht die beschlagnahmien Waren nicht in den Handel Berliner Metallindustrie mit Ablauf des 23. Januar außer Kraft kommen. Die Angestellten müssen biernegen protestieren. damit getreten In den Streifen der Berliner Metallarbeiterschaft find von der Reichsstelle baldigit eine Benderung des kritisierten Ver- Zwetiel darüber aufgetaucht, ob sie auch nach dem genannten Tage fahrens herbeigeführt werde. noch eine Enticädigung für den Lobnousiall infolge vertürzter Arbeitszeit erbaiten. Es wird deshalb darauf hins w fen. daß die beiter in der Groß- Berliner Metallindustrie vom 24. Januar ab wie alle übrigen Arbeiter unter bestimmten Vorausſezungen bei An den Vortrag schloß fich eine Diskussion, in der durchweg im Sinne des Referenten gesprochen wurde Es wurde sodann eine Refolution im Sinne des Vortrages einstimmig angenommen Neue Lohnfestsetzungen bei den Bekleidungsämtern des Garde und III Armeekorps. Um Die Diskussion über den Geschäftsbericht gestaltete fich zu einer politischen Auseinandersetzung. Vollmarhaus hielt eine lange Rede gegen die Kriegspolitik der Gewerkschaften und die Halting der ehrhe tesozialisten. Er meinte, das alles müsse bei der auf der Tagesordnung stehenden Neuwahl der Ortsvermaltung berücksichtigt werden. Die Bekleidungsämter sind gezwungen, um den großen Bedarf Die gegenwärtigen Führer der Gewerkschaften müßten verschwinden und durch Männer erfekt an Bivilanzügen für die aus dem Heere entlassenen Soldaten zu merden, die auf dem Boden des Sozialismus stehen. Sinz deden, groge Aufträge an Privatunternehmer zu vergeben. führte aus, man fönne nicht alle Echuld auf die Führer wälzen. nun die Arbeitslöhne für Groß- Berlin einheitlich zu regeln, wurden Die Massen hätten berjagt. Er stehe sehr weit links, aber er in einer Sigung de Vefleidungsämter des Garde- und III. Armee urteile sachlich und ehe deshalb die Dinge anders an als der forps unter Hinzuziehung eines Vertreters des Schneiderverbandes Porr dner. Bohm jagte: Wir haben ja die Führer gewählt, die bestehenden Löhne durchschnittlich um 30 Proz. erhöht und für also find wir doch selbit schulb, wenn wir nicht auf richtigen Wegen beide Aemter folgende Lohnjähe festgelegt. Der Unternehmer ist gührt worden sind. Man solle nicht immer die alten Gegen bertraglich verpflichtet. von den Löhnen, die er vom Amt erhält. fäte hervorfehren. Die Arbeiter müßten sich wieder zu einer ein- 75 Proz. den Werkstattarbeitern als Macherlohn zu zahlen, und heitlichen Bewegung aufammenfinden. 8 um m bemerkte, Boll- zwar: für den Ulster 31,26 M., für das Saffo 22,50 M.. für die mar! us habe eine große politische Agitationsrede gehalten, aber eie 9,99 M., für die Wefte 6,87 M., für die Joppe 12,51 M. Läßt nichts angeführt, um darzutun, warum die bisherigen Führer nicht der Unternehmer die Sachen nicht im eigenen Betrieb, sondern von wiedergewählt merden sollen. usio verurteilte scharf die Heimarbeitern anfertigen, so hat er denselben 83% Proz. des AmtsPolitik der Mehrheitssozialisten. ammacher fapte, wenn lohnes als Macherlohn zu zahlen, und zwar für den Ulster 34,74 M., fich einige Vorrebner über die Bewilligung der Kriegskredite und den affo 25,- M., die Hose 11,10 M., die Weste 7.64 M., die Joppe die Zeichnung von Kriegsanleihe ereifern, so müsse daran er 13,90 m. Für die Uniformarbeiten werden folgende Löhne festgesetzt: innert merden, daß zu einer Beit, wo es in der Schuhindustrie Arbeit genug gab, viele Kollegen in die Rüstungsindustrie über- Wertstattarbeiter: Einheitsmantel 22,50 M., Feldbluje 17.49 M., gegangen sind. Wer argen die Kriegepolitik und gegen Beichnung Tuchhose 8,76 M.; Heimarbeiter: Einheitsmantel 25.- M., FeldA.WERTHEIM Unterröcke 40.00 Unterrock aus bastfarbiger Kunstseide, Ansatz mit Säumchen garaiert Unterrock weiches Seidenband, neue Form, hoher reich garnierter Ansatz, verschiedene Ausführungen Unterrock aus gutem Taffetband, hoher Ansatz mit Säumchen und Ziehung 95.00 79.00 Kostümröcke Rock aus meliertem Stoff, moderne faltige Form mit Gürtel... Röcke a. cheviotartigen Stoffen, schwarz, marine, braun, meliert verschiedene Formen, glatt, mit Gürtel oder faltig. Seidenrocks aus Taffet, schwarz und marine, neue gezogene Form, breiter Qürtel mit Hohlsaum und Knöpfen. 22.00 69.00 93.00 Lobnausfall wegen Verfürzung der Arbeitszeit Erwerbelpienunters stügung erbaiten.( Vgl.§ 9 Abs. 2 der Verordnung über Erwerbs. lofenfürforge.) Die Firma Paul Beil bittet uns mit Bezug auf Ausführungen in der Branchenversammlung aller in der Metallindustrie beschäf tigten Hobler, Wohrer, Etoßer, Fräser usw. mitzuteilen, daß sie wegen Einstellung der bisherigen Arbeiten für die Heeresverwal tung den Betrieb einstellen mußte; es wurden daher sämtliche Arbeiter zum 3. Februar gefündigt. Eine Verweigerung der erforderlichen Papiere für die Erwerbslosenunterstützung sei in feinem Falle erfolgt. Die für die neuen Arbeiten wieder eingestellten Leute arbeiten auf Grund des Entwurfs des Kollektivvertrags zwischen dem Verband Deutscher Metallarbeiter und dem Verband der Die Firma habe die Verpflichtung Berliner Metallindustriellen. übernommen, sich den Stollektivverträgen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu unterwerfen und dem Arbeitnehmer, sobald neue Abmachungen getroffen werden, die hierin vorgeschriebenen Löhne zu zahlen. Berantwortlich für Bolttif Erich Suttner, Berlin, für den übrigen Teil des lattes Alfred Schola, Neuf an. für Anzeigen Tbeodor Glode, Berlin Verlag b 6. Feritn Borwarts Puchbruceret und Erud Berlagsanftalt Baul Einger u Go in Berlin. Bindenftraße 3. Borwärts.Verlag Hierzu 3 Beilagen. m Kurzwarenlager: Rolloschnur Fensterverdichter Meter 10 und 12 Pf. Pack 1.35 M. Gardinenband mit Ringen... Meter 55 P. Gesellschafts- und Teekleider und Teekleider aus Crêpe de chine, Tüll und Satin- Grenadine Aparte Ausführungen in verschiedenen Preislagen Blusen Bluse a. gestreifter Seide, halsfreie Form 39.00 Bluse aus gesticktem Wasch- Volle, offen und geschlessen zu tragen 39.00 Bluse aus dunkelgestreifter Seide, in verschiedenen Dessins 58.00 Ball- und Tanzkleider Bluse aus Palettereide, hahfreie Form, in jugendlichen feschen Formen aus Tüll, Crêpe de chine und Chappe Voile in großer Auswahl und zu vorteilhaften Preisen Weißwarenlager: Halsrüschen aus Straußfedern in verschiedenen Farben und Preislagen in verschiedenen Farben.. Weißwaren 59.00 Jabot mit Stehkragen aus Tüll mit Spitze 2.90 Jabot mit Stehkragen aus Spitze... 4.25 Blusenkragen aus Mull mit Säumchen und Spitzen- Ansatz. 4.90 Blusen kragen Mull mit Spitzen Ansatz 5.25 Blusenkragen aus Opal mit imitierten 6.50 Filet- Motiven und Spitze Marabukragen Deutfcher Cognac Winkelhausen Cognaebrennereien Preuß.- Stargard 20.00 Nr. 73 36. Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts Die provisorische Verfassung. Deutsche Nationalversammlung zu Weimar. Rede des Staatssekretärs Preuß. Sonntag, 9. Februar 1919 lichfelt durchzuführen ist, bis die Fülle der strittigen Fragen so oder Gebiet internationaler Verhandlungen nicht schlechter zu so geschlichtet ist, das ist nicht möglich, wenn, was das einigste und stellen als andere Staaten. notwendigste für den Zustand unseres gesamten Vaterlandes ist. Der Wunsch der weiteren Entwicklung geht sicher dahin, daß Das ist. so schnell wie möglich eine rechtliche Ordnung zu auf diesem Wege Dritte Sigung vom Sonnabend, den 8. Februar 1919, nachm. 3 thr. gründen, die durch die Sanktion dieser souveränen Versammlung mit dem ganzen System der Geheimverträge aufgeräumt An den Tischen der Reichsregierung und der Vertreter der die Organisation darstellt, die im Innern Deutschlands eine sanktio- wird. Wir haben in diesem Entwurf über die innere Organisation nierte Gewalt ausüben kann und die dem Auslande gegenüber über des Reichsministeriums als solchem auch teine näheren Bestim Einzelregierungen: Ebert, Landsberg, Wissell, Dr. Preuß, Dr. jeden zweisel erhaben berechtigt ist, im Namen des ganzen deutschen mungen getroffen; nur in der Bestimmung der§§ 8 und 9 bezüg von Krause, Erzberger, Schiffer, Hirsch u. a. Volkes zu sprechen und zu handeln.( Beifall.) Bräsident Dr. David eröffnet die Sigung um 3 Uhr 25 Min. Es ist eine Reihe weiterer Glückwunschadressen und Telegramme an die Nationalversammlung eingelaufen. Zur Geschäftsordnung bemerkt Abg. Geyer( U. Soz.): Bei der gestrigen Schriftführerwahl hat der Schriftführer Richard Fischer, während er sein Amt ausübte, vom Präsidenten David Stimmzettel entgegengenommen, ein Stück abgerissen und den so verstümmelten Zettel dem Schriftführer übergeben, der ihn in die Urne legte. Ich stelle das feft, ohne die Wahl selbst zu beanstanden. ( Hört, hört! b. d. U. Soz.) Abg. Fischer( Soz.): Der Vorgang hat sich, wie eben angegeben, bollzogen. Es ist dabei nur übersehen, daß ich einem Mizberständnis unterlag, und daß, als ich von dem Mißverständnis unterrichtet wurde, das nötige erfolgt und der abgerissene Name der Stimmenzahl zugezählt worden ist.( Rufe b. d. U. Goz.: Ganz gleich! Ungehörig!) Präsident Dr. David erklärt dazu, daß er durch den Schrift führer Fischer selbst von dem Vorgang unterrichtet worden und die Unnahme, daß es sein Wunsch sei, daß der Name der Frau Agnes abgetrennt werden solle, fofort als irrtümlich bezeichnet habe. Eine entsprechende Berichtigung des Wahlergebnisses sei sofort veranlagt worden.( Burufe b. d. U. Coz.; Schlußrufe; Unruhe.) Abg. Gener: Es ist also ein Mißbrauch des Schriftführeramts fonftatiert. Das müßte eigentlich die Mißachtung des ganzen Hauses erfordern. Hierauf tritt das Haus in die Tagesordnung ein. Erste Beratung des Entwurfs eines Gesetzes über die vorläufige Reichsgewalt. Staatssekretár Dr. Breuß: Die Schaffung einer Verfassung für das Reich liegt Ihnen ob. Der Beruf und die Vollmacht zur Schaffung dieser Verfassung liegt in der Souveränität der Nation. Deutschland wird eins fein: ein Reich, regiert vom Willen des Volkes unter der Mit wirkung aller feiner Glieder. Wenn über manches Zweifel bestehen mögen: die Forderung der Einheit ist die Forderung der ganzen Nation; die Einheit will sie, die Einheit wird sie haben." Mit diesen Worten grüßte einst beinrich von Gagern die erste verfassunggebende Nationalversammlung des deutschen Voltes in der Paulstirche in& iankfurt Und wenn Sie, meine Damen und Herren, heute diefe Worte wieder vor sich sehen, so zweifle ich nicht: Sie empfinden darin mit wunderbarer Wiederholung der Erscheinungen angedeutet die Aufgabe, vor denen die verfassunggebende Nationalversammlung in Weimar steht. Die Schwierig. feiten, die auf diesem Wege zu finden sein werden, und das Ziel, über das hoffentlich bei aller Verschiedenheit der Aussichten über die Mittel und Wege alle Teile dieser hohen Bersammlung einig sind, weisen bei aller Wehnlichkeit auch die größten Verschiedenheiten auf. Damals, nach einer langen Zeit des Friedens, ein aufsteigendes Volt, ein wirtschaftlich aufsteigendes Volk, das beseelt war von dem Wunsche, sich das Ideal feines, nationalen Zusammenlebens zu schaffen. Seute ein Volf nach schwerem Kriegsleiden, nach dem Berlust eines der gewaltigfien Striege der Weltgeschichte; ein Boit aber, dem die Art, wie es an der Front und hinten im Lande diese schweren vier Jahre durchkämpft hat, das Recht gibt, auch nach dem Verluste dieses Krieges vertrauensvoll auf seine eigene Butunft zu bliden, auch, gestützt auf die Leistungen und auf die Tüchtigkeit des Volkes, an der Hoffnung festzuhalten, daß es auf diesen Sturz einen Aufstieg geben wird und geben muß, für den die Grundlage zu geben der hohe, heilige und schöne Beruf dieser Bersammlung ist.( Lebhaftes Bravo.) lich der Verantwortlichkeit der Reichsminister Aus der Erkenntnis heraus, daß der Abschluß dieses Werkes zur Gile mahnt, ist der Entwurf der Festlegung einer vorläufigen gegenüber der Nationalversammlung liegt wenigstens die AndeuReichsgewalt hervorgegangen. Von ihm gilt im besonderen Maße tung einer Abweichung von dem bisherigen System, insofern die das, was ich eben ausgeführt habe. Um auch nur diesen Entwurf fünftigen Reichsminister für ihre Ressortverwaltung jedenfalls m schnell zustande zu bringen auf der Linie des geringsten Wider mittelbar der Nationalversammlung verantwortlich sein sollen und standes mußten Verhandlungen geführt und Kompromiffe geschlossen nicht mehr so wie früher Gehilfen des Reichskanzlers. Aus dieser werden. Dieser Entwurf ist ein Kompromißentwurf, die erfahrenen Tatsache schon wird sich die Notwendigkeit eines follegialen Politiker haben es ihm mit Leichtigkeit angesehen, er fann feinen Busammenwirtens ergeben, die in der bisherigen Ordnung Anspruch auf Vollständigkeit machen. Gerade die weitreichendsten nicht vorhanden war, Bestimmungen über das Kollegialsystem schon schwierigsten Fragen, besonders die der Das war aber, wie gesagt, nach Lage der Dinge nicht mög lich, denn es hätten sich dann sofort die Widerstände vermehrt und verschärft, die bei diesem ersten positiven Werke der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung nach Möglichkeit zu vermeiden sind, auch schon, weil, wie ich immer wiederhole, gerade hier Schnelligkeit der Einseßung der neuen, den das damalige in dieses Notgefeß aufzunehmen, erschien nicht praktisch. Man soll das der Entwicklung überlassen. Daß an der Spiße des Reichs Kompetenz zwischen Reichs- und Einzelstaaten ministeriums ein Ministerpräsident stehen soll, darf als und gewiffe andere Stompetensfragen mußten hier von vornherein selbstverständlich vorausgesetzt werden. Den alten ehrwürdigen ausgeschaltet werden, denn gerade über sie wäre nicht schnell eine Namen für das leitende Amt, den Titel" Reichskanzler", haben wir Einigung zu erzielen gewesen. Auch sonst läßt zweifellos der Ent- zunächst in diesen provisorischen Gesetzentwurf nicht eingefeht. Vielmurf in dem was er bietet, biel, sehr viel zu wünschen übrig. Aber leicht aus dem Gefühl heraus, daß er zu historisch schwer sei, die Entschuldigung nicht nur, sondern die Rechtfertigung dafür war um in einem vorläufigen Entwurf aufgenommen zu werden. Sollte die dringende Notwendigkeit, sofort beim Zusammentritt der Natio- es der Wunsch der Versammlung sein, etwas Derartiges jetzt schon nalversammlung ihr den Entwurf vorlegen zu können, und zwar einzuführen, so stehen prinzipielle Bedenten feineswegs entgegen. einen Entwurf, von dem man sich vorher versichert Jedenfalls, ich darf nicht hoffen auch nach diesen Erläuterungen hatte, daß er bei der weit überwiegenden Mehr nicht, daß Ihnen dieser Entwurf vollständig erscheint. zahl der bisherigen Einzelstaaten feinen Widerpruch erfahren würde. Die meisten in die Augen springenden Bunft sind die Funktion, die dieser Nationalversammlung den Namen gibt, die Verfassunggebung und die Erledigung sonstiger dringender Gesebe. Der§ 1 des Entwurfs stellt diese beiden Tätig feitsgebiete zusammen. Im übrigen wird dann im Entwurfe hins sichtlich der Mitwirkung der einzelstaatlichen Vertretungen bei diesen von der Nationalversammlung fanktionierten Regierung beiden Funktionen geschieden. Diese Nationalversammlung ist als ein dringendftes Bedürfnis unserer inneren wie unserer äußeren Vertreterin des jouveränen Wolfes auch in ihrer Tätigkeit souverän. Sie hat von sich aus mit niemand zu verein- Politik ist.( Schr richtig!) Eins aber darf man jedenfalls dem baren, sondern hat zu beschließen, aber sie hat selbstverständlich das Entwurfe zu gute rechnen: er wird in feiner Weise die Wege verRecht und die Pflicht zum Heile des Ganzen und zum schnellsten sperren, die bei der definitiven Verfassung zu gehen Zustandekommen des Entwurses diese Souveränität selber zu be find. Das war vielleicht der Fehler- wenn ich wieder einmal an schränken.( Sehr richtig!) Diese Selbstbeschränkung gilt aber nicht die Grinnerung von 1848 anknüpfen darf für das besondere Werf dieser Versammlung für die Verfassung- Gesetz über die provisorische Zentralgewalt hatte, daß es die notdie provisorische gebung. Nur ist einem dringenden Verlangen der Einzelstaaten wendigen Wege der Entwicklung verbaute. Damals war schließentsprechend dem Staatenausschuß die Befugnis verliehen worden, lich nur ein Klein- Deutsches- Reich möglich Aber Bentralgewalt jab einen österreichischen Erzherzog vor. Jetzt sind zu dem Verfassungsentwurf vorher Stellung zu nehmen. wie auch diese Stellungnahme ausfällt, so bleibt die Möglichkeit, daß wir darin in der glücklichen Lage einer ungeklärten Entwicklung. der Verfassungsentwurf der Nationalversammlung zur Entscheidung Wir stehen jetzt vor der Aufgabe, die Großdeutsche Republik unterbreitet wird. Ueber die Verfassung entscheidet die National versammlung selbst endgültig. Mit der einzigen Ausnahme des zu gründen, und keine der Bestimmungen dieses vorläufigen Ent84, wonach der Gebietszustand, der Freistand nur mit deren Zu- wurfs steht den von der Nationalversammlung etwa zu billigenStimmung abgeändert werden kann. Die Einzelstaaten sollen sicher den organisatorischen Bestimmungen der definitiven Verfassung im sein können, daß nicht einfach durch Beschluß der Nationalversamm Wege. Wie es bei einem Kompromißvorschlag nicht anders sein lung ohne oder gegen ihren Willen eine Neueinteilung der Land kann, wird das, was vorgeschlagen wird, weiten Teilen nicht getarte von Deutschland stattfinden kann. Diese Einräumung fonnte fallen, dem einen zu viel, dem anderen zu wenig geben. Das um so leichter gemacht werden, als das Gegenteil ja doch nich: durch kann nicht anders sein, aber die Hoffnung möchte ich aussprechen führbar wäre. Wir fönnen nicht ohne weiteres mit einem Feder- dürfen, daß der Gedanke, der diesem Rompromißentwurf zugrunde strich nur durch Beschluß der Nationalversammlung gegen den Willen liegi: der Gedanke der Vereinbarung, der Gedante, auf der Einzelstaaten Gebiete ändern, die endgültige Bestimmung dar dem Wege des möglichst geringsten Widerstandes dem neuzuschaffenüber aber, welches der Rechtsweg für die vermutlich notwendigen den Deutschen Reiche so schnell wie möglich eine anerkannte Regierung zu geben, daß dieser Gedanke auf allen Seiten dieser hohen Bersammlung Anklang finden möge. Es wird das zugleich der erste und wahrlich nicht bedeutungsloseste Schritt zum Wiederaufstieg des deutschen Boltes sein. Geiß, es müssen Wünsche der Parteien, es müssen Wünsche der einzelnen Landesteile, es müssen auch Wünsche der Reichseinheit bei diesem vor läufigen Entwurf etwas zurüdgestellt werden. Aber über all diesen Wünschen steht, glaube ich, bei allen Teilen dieses hohen Hauses mehr noch als in den Tagen des Glücks in diesen Tagen des Ernstes, der Sorge und der Not die Liebe zum gesamten Vaterlande, mehr noch als im Glüd heißt es jekt in Schmerz und Leid für uns allet Deutschland über alles!( Beifall.) territorialen Umgruppierungen sein soll, ist natürlich der Verfassung vorbehalten. Anders als bei der Reichsverfassung selbst soll der Gang bei den anderen dringenden Gejeben sein, für die die Nationalversammlung in Frage kommt. Hier wird eine Zustimmung der einzelstaatlichen Vertretungen bors gesehen, eine Uebereinstimmung zwischen dem Staatenausschuß und der Nationalversammlung. Aber es bestehen Unterschiede zwischen diesem Staatenausschuß und dem früheren Bundesrat. Es bedarf das, was durch die Revolution geschehen ist, nunmehr ber rechtlichen Ordnung und Fundamentierung durch diese hohe VerMit der Ablehnung eines Beschlusses der Nationalversamm jammlung. Das Reich als solches, die Gesamtheit der deutschen lung durch den Staatsausschuß soll nicht das letzte Wort Sunion, von der wir ja nach den Stundegbungen dieser Tage hoffen gesprochen sein, sondern es ist die Möglichkeit vorgesehen, die strei und erwarten dürfen, daß sie sich durch den Hinzutritt unserer tige Frage im Wege der Volts abstimmung zur Entschei= deutschen Brüder aus Oesterreich vervollständigen wird, dung zu bringen. Aber gewiffe Aehnlichkeiten zwischen den ist der feste Bestand, den wir in den neuen Zustand hinübernehmen. Staatenausschuß und dem früheren Bundesrat bestehen zweifellos, Auch in den Mirren der letzten Vergangenheit ist bei allen Stür- und wenn das ein Grund ist, daß die eine Seite den Staatenmen und Zwischenfällen, die mit den revolutionären Zuständen uns ausschuß willkommen heißt, so ist er der anderen Seite gerade trennbar verbunden sind, im großen und ganzen der ordnungs- deswegen weniger willkommen.( Seitere Bustimmung.) Aber es mäßige Gang der Geschäfte im wesentlichen aufrechterhalten wor- bestehen doch auch große Verschiedenheiten. Einmal die, daß bei den, und ich glaube an dieser Stelle den Kräften des Beamtentums, einem Widerspruch zwischen dem Staatenausschuß und der Natiodie sich ohne Rücksicht auf politische Ueberzeugung in den Dienst der nalversammlung der Staatenausschuß nicht ohne weiteres das Aufrechterhaltung der vaterländischen Ordnung und der Erledigung ber vaterländischen Geschäfte gestellt haben, Anerkennung aus sprechen zu dürfen.( Beifall.) Ein großer und mächtiger Drang in unserem Volke geht nach letzte Wort hat, sondern das Volk selbst, dann aber auch, daß der verantwortlichen Reichsregierung nicht durch einen Mehrheitsbeschluß des Staatenausschusses der Weg zur Nationalversammlung abgeschnitten werden fann. Wir müssen und wollen uns mit stärkerer Vereinheitlichung, den Vertretungen der Einzelstaaten einigen. Wenn aber eine ein Drang nicht nur des Gefühls, sondern auch der harten mate- Ginigung nicht zu erzielen ist, so war es früher zweifellos ein Mißriellen Notwendigkeit.( Buftimmung.) Will Deutschland nach allem, stand, daß der Regierung damit der Weg zum Reichstage verwas geschehen ist, wieder aufsteigen unter den Nationen, so muß es Staatenausschuß nicht zustande, so ist die verantwortliche ReichsSperrt war. Das ist jetzt beseitigt. Kommt eine Verständigung im mehr noch als bisher seine Einheit betonen und stärken.( Sehr richtig!) Aber der Gegensatz dazu liegt feineswegs bloß in den regierung befugt, mit ihrem Entwurf vor die NationalDynastien, es ist vielfach eine jegensreiche und fruchtbare Eigenschaft berjammlung zu treten. Der Gerechtigkeit halber ist dann unseres Volfes, daß es mit Herz und Seele an den Einrichtungen, ebenfalls der Weg zur Nationalversammlung offensteht. Diese bestimmt, daß der dissentierenden Mehrheit des Staatenausschusses an dem Leben engerer Gemeinschaft hängt und solche engere. Gemeinschaften wachsen schon in verhältnismäßig furzer Zeit zu einem enderung ist von erheblicher Bedeutung, denn sie verhindert, daß feften Organismus zusammen, der den Selbsterhaltungstrieb des Entwürfe der Reichsregierung nicht von vornherein im Schoße des Staatenausschusses verschwinden können. Gemeinwesens zeitigt und an dem seine Kinder mit Liebe und Leidenschaft hängen. Im übrigen sieht der Entwurf an der Spize des Reiches einen Reichspräsidenten Bizepräsident Haußmann: Wortmeldungen liegen nicht vor, die erste Beutung ist geschlossen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Nächste Sigung Montag, den 10. Februar, nachmittags 3 Uhr ( zweite Beratung des Gesezentwurfes über die vorläufige Reichsgewalt). Schluß nach 4 Uhr. Groß- Berlin So mancher. So mancher steht auf der Tribüne und fündet mit der Rede Seim und ganz in sich berliebter Miene ein neues Wollenfududsheim Mit Eifer schneuzt er seine Dochte und leuchtet überradikal Gedanken, die er sonst nicht mochte, und dünkt sich seiner Zeit Fanal. Er spricht gewandt und start ästhetisch, er meistert Komma, Strich und Punkt, bis einer, weniger pathetisch, ihn auf den Kern der Sache tunft. Bis einer spöttisch auf die Blöße geölter Dialektik weist da sitt er auf, bei aller Größe, mit seinem schwer erworbnen Geift. Da zeigt es sich, daß unser Hannes vergebens durch gelahrten Text die magre Kub des armen Mannes mit Produktivität bchegt Auch von dem gar nicht stark genug zu betonenden Stand. punkt der Reich seinheit aus wäre es doch verfehlt, diesen vor. Auch hier ist, wie es für die Bwede des Entwurfs und seinen Trieb und Drang lediglich bekämpfen zu wollen.( Sehr richtig!) Charakter als den einer vorläufigen Organisation notwendig war, Auch in ihm liegen Stärfen unseres Voltes. Wenn die Rose selbst vermieden werden, in die Einzelheiten der Zuständigkeiten einfich schmückt, schmückt sie auch den Garten! Aber einfügen muß fie zutreten. Im großen und ganzen sind es die Befugnisse, die re. fich in die Bedingungen der Stärte und Gristenz unseres gesamten publikanischen Staatsoberhäuptern zuzustehen deutschen Baterlandes.( Sehr richtig!) Möglichst muß dieses Wert pflegen, unter verantwortlicher Mitwirkung eines Ministeriums, auf dem Wege freundlicher Vereinbarung gesamtdeutschen Gefühls das dieser Nationalversammlung verantwortlich ist und von deren zumege gebracht werden, soweit es irgendwie möglich ist, soll jede Bertrauen abhängt. Auch gerade durch diese Abweichung von dem Majorisierung zu vermeiden versucht werden. Es ist nicht zu ver- bisherigen Bundesrats system wird eine wahre politische Verant kennen, daß auch ein gewisses Weniger, das wortlichkeit des Reichsministeriums gegenüber der Nationalversammlung, wenn nich ermöglicht, so doch erleichtert. Selbstverständerreicht wird, wertvoller sein tann als ein Mehr, das untvillig durch- lich sind Kriegserklärung und Friedensschluß nicht gesezt wird.( Sehr richtig!) Aber am letzten Ende dürfen Bebens- dem Präsidenten vorbehalten, sondern auf den Weg der Reich 3. notwendigkeiten der Gesamtheit darunter feinen Echaden leiden. gefeßgebung verwiesen. Auf dem Gebiet der internationalen ( Sehr richtig!) Was der Gesamtheit unter einer besonders er- Verträge wird das bisherige Recht einstweilen aufrechterhalten mit schwerten Lage notwendig ist, um zu erftarten, das muß ihr werden. dem Zusaß, daß im Hinblick auf den Völkerbund, wenn in Aber das ist nun ein Werf, das nicht so schnell, wie es wünschens- diesem allen feinen Mitgliedern die gleiche Verpflichtung auferlegt wer: mare, zu erreichen ist, gerade wenn versucht werden soll und wird, alle Verträge der parlamentarischen Zustimmung bedürfen muß, ioweit es irgendwie möglich ist, das im Wege der Verständi sollen und damit mit dem Syftem der Geheimverträge gebrochen gung au erzielen. Das ist ein schwieriges und ein zeitraubendes wird. Wir haben Abstand genommen, schon jetzt dieses Verfahren hat in den Reihen der Sicherheitsmannschaften böses Blut gemacht, Wert. Darauf aber au warten, bis solche Berständigung nach Mög- einzuschlagen unter dem Gesichtspuntt, Deutschland auf dem Nach den früheren Bestimmungen fonnten Unteroffiziere, die fecha auf dem Wege der Freiwilligkeit Doch faut er erst mit vollen Baden, ber Michel. den ihr jetzt belehrt, fo ist ihm so ein bißchen Schnaden zur Mahlzeit aller Ehren wert! Paulchen. Die Ergänzung der Berliner Schuhmannschaft. Jahre gedient hatten, zu Schuhleuten und solche, die vier Jahre geben. Jeben Berbächtigen kann man ohnehin zur Ausweisleistung| Sartung. Oberpostschaffner Emil Schulz Mbert Bachmann, Kaufgedient hatten, zu Hilfsschußleuten ernannt werden. Von den anhalten. Wie wir hören, ist die Frage vom Bolizeipräsidium mann Baul Herzberg, Paul Rathmann, Dr. phil Bendiner, OverSicherheitsmannschaften wünschen nun viele ohne Erfüllung dieser noch nicht entschieden. feuerwehrm. Gust. Daub, Frizz Kasper, Fris Krakow städt. Mekgeb. Boraussetzungen in die Polizei übernommen zu werden, und sind Friedr. Daue, Albert Lazar, Frau Schneckenhaus, Lebrer Rich. AlFalsche Stadtkassenfcheine laufen um. Sie haben gefälschtes brecht, Eisenbahnbeamter Kurt Schulz, Paul Hadamizky, Ingenieur unwillig darüber, daß ihnen nicht als alten Kriegsteilnehmern Wasserzeichen, welches viel deutlicher hervortritt als das bei den Jos. Eandgänger. Willy Heinrich, Gemüsehändler Georg Heidrich, dieser Wunsch gewährt wird. Das Polizeipräsidium kann indeffen, echten Echeinen. Beim Halten des Scheines gegen das Licht sieht Steuererheber Gustav Beier, Nob. Knoblauch, Privatlehrer Henry wie die Pol- Parl. Nachrichten" melden nicht anders verfahren. Die Regierung hat wiederholt ausdrücklich erklärt, daß alle be welches bei ben echten Scheinen nicht sichtbar ist. Die echten Mich. Beilinger, Wilh. Stenzel, Mag.-Assist. Guft. König. Wilh. Finman oben rechts ein großes lateinisches B als Wasserzeichen, Garre, städt. Arbeiter Paul Ellenbeck, Frau M. Tantre, Karl Henfel, stehenden wohlerworbenen Rechte und Ansprüche gewahrt bleiben Scheine zeigen auf der Vorderseite oben rechts im roten Unter- tel, Sarl Manteufel, Franz Giebler, Frau Wurst, Herm. Strehlow, follen. Sie tann deshalb den Rapitulanten, die im Sinblick aufgrund die Bahl 20, die falschen Echeine an aleicher Etelle ein R. K. Starl Eckert, Mich. Petri, Friedr. Jurisch, Herm. Buche, Frau KosErnennung zu einer Beamtenst lung ihre lange Dienstzeit durch Der Strich über dem" in dem Wort Zwanzig ist bei den echten wig, Frik Maurer. Franz Geist, Anton Rosenthal, Frizz Dräger. gemacht haben, nicht einfach die Etellen vorenthalten. Es fommt Baul Tauchnis. Rebrecht Herter, Oskar Sauffe. Karl Neumann, bingu, daß etwa 1000 beutsche Schubleute aus Eisak- Lothringen Scheinen noch einmal so lang als bei den falschen Echinen. Bertrieben worden sind, die untergebracht werden müssen, und auch Die Gesamtlage der Kohlenversorgung Groß- Berlins hat sich Gerb. Echiede, Felig Einig, Frau Biethmüller, Karl Bauer, ben deutschen Schußieuten aus der Provinz Bosen sowie aus Ober- noch weiter verschlechtert. Neben dem Rüdgang der Rörde| Burciced, C. Rauschenbach, Wilh. Nitschte. Baul Echolz. fchlefien wird man eine Anzahl Poster freibalten müssen, denn den rung macht sich gegenwärtig infolge der Ablieferung von BofoWilmersdorf. Der Magistrat. dem vor kurzem eine Eingabe Burus fann sich die Deutsche Republi* nicht leisten. ibnen ihr des motiven an die Entente der Mangel von Transportmitteln außer der Bureau angestellten Grek Berlins zuging um zert haft weiterzuzahlen, obne fie zu beschäftigen Unter diefen Um ordentlich unangenehm bemerkbar. Aukerdem ist der Verkehr auf gemäße Erhöhung der zwischen 6 und 7 tt. Schrankenden Tageständen ist es ausreichloffen, Mannschaften des Sicherheitsdienstes, der Eisenbahn und ganz besonders auf dem Wasserwege durch den gelder. hat seinen angestellten Hilfsarbeitern folgendes eröffnet: welche nicht Unteroffiziersfapitulanten sind, Schußmannsstellen in anhaltenden Frost und Schneefall start beeinträchtigt. Bon einer Erhöhung der Tagegelber fönne unter feinen erheblicher Bahl zu übertragen. 11 m ft än den die ebe fein. Die„ endlose Schraube" der Bohnforderungen ftürze die Gemeinde in den Bankrott. Und diejenigen, welche fich an einem etwaigen Streit beteiligen follten, hätten ihre fofortige Entlaffung zu gewärtigen. Der Magistrat behelfe fich im Streitfalle mit seinen„ Ehrenbeamten" und sonstigen Hilfs. fräften." Erklärungen der Kommandantur. Hinsichtlich der Tatsache, daß in letter Beit im Namen der Kommandantur Berlir von Unberufenen Haussuchungen sowie Berhaftungen vorgenommen sind, welche geeignet sind. Beunruhi gung zu verursachen, wird fitnestellt. Daß sich im Dienste der Kommandantur befindliche Personen angewiesen sind. Ausweise mit dem vallen handschriftlichen Namenszug des Kommandanten Klawunde. sowie dem Dienststempel der Kommandantur zu be. fiben und in gegebenen Fällen vorzulegen. Für das eigenmächtige Vorgehen des verhafteten lehnt die Kommandantur daher jebe Berantwortung ab. ärgen Die Milchverteuerung infolge der den Milchbändlern bewilligten Breife tritt morgen, Montag. in Kraft. Der Liter Vollmilch foftet fortan( bis auf weiteres) 50 f. Mager- und Buttermilch 86 f. Forderungen der freiwilligen Krankenpfleger. Die in ben Militärlagaretten beschäftigten freiwilligen Krankenpfleger begonen bisher täglich 6,70 9.( 1 M. Grundlohn, 3 M. Arbeitszulage, 2.70 M. Verpflegungsgeld.) Im November hatten fie den zuständigen Instanzen die Forderung unterbreitet, daß die Arbeitszulage auf 4. M. und das Verpflegungsgeld auf 5 M. erhöht werde, so daß sich der gesamte Tagelohn auf 10 M. belaufen würde. In einer am Sonnabend abgehaltenen Veriammlung der fret willigen Krankenpfleger und Echwestern wurde mitgeteilt, dak ihnen eine Erhöhung der täglichen Arbeitszulage von 3 auf 4 M. zu gebilligt worden ist, rüewirkend vom 21. November. Der gesamte Tagelohn erhöht sich dadurch auf 7,70 t., wozu für Verheiratete noch die Familienunterstübung fommt. Die freiwilligen Kranten pfleger erhalten im Arbeiterrat einen Delegierten ba fie mindestens 1000 Berfonen zählen. Zwei Krankenpfleger find auf Veranlasfung ihres Buaführers entlaffen, weil sie die vorine Versam m tung besucht hatten. Die gegenwärtige Versammlung forderte, dah die Entlaffung zurüdgenommen und ein Verfahren gegen den Bugführer eingeleitet werbe. Verkehrseinschränkung auf den Berliner Chbahnen. Infolge bes Roblenmangels bat auch auf den Dbabnen eine Betriebseinschränkung eintreten milffen. Seit dem 6. Februar berlebren die Wagen der Straßen bahnlinie Copenid Oberschönewerde- Sch'efilcher Bahnhof vom Berliner End punkte aus in der Beit von 6 Uhr bis 1,10 Uhr vormittags nur alle 15 Minuten, bis zum Rönigsolat in Doerfchöne eibe geben e um 9,15, 10,15, 10,45 urb 11,15 1br son Berlin ab. Von Cöpenid noch Berlin fabri die Straßenbahn von 1,6 Uhr morgens bis 4,11 Uhr vomitians alle An den 15 Minuten, bis Oberschöneweide um 10. 1,11 und 11 br. Sonntagen fährt der erste Wagen von Berlin um 7 or früh as, von Copenid um 7 Uhr, während der Abendverkehr derfelbe ist wie an den Wochentagen. Auch auf der Linie Friedrichsfelde- Johannisthal ist der Betrieb eingeschräntt worben. Bereinigung sozialdemokratischer Lehrer und Lehrerinnen Grak- Berlins. Sigung am Donnerstag, 13. Febr., abs. 7 Uhr, in ber Aula der 24. Gem. Echule, Hinter der Garnison'irche 2( Stäbe Bhf. Börle). TD.: 1. Geschäftliches, 2. Uniere prettische parteipolitische Tätigkeit( Rejr. Will e), 3. Stollegiale Sculieitung( Ref. Leng). Luftvostbriefe für Weimar fönnen außer bei den durch die Presse veröffentlichten Bostanstalten auch bei jedem anderen Rebrpoftamt derart aufgeliefert werden, daß fie an das Briefpoftamt O 2, Qeiligeiitftraße, in einem äußeren Umichlag als Nobrpoftbrief gefandt werden. Der äußere Umslag muß die Aufschrift tragen:„ enthält Luftsoft". Wortrag. Im Zyzeumflub, Lüsompias 8, spricht Dienstag, den 11. 2, 5 Uhr, Dr. Lippmann über: Boran erfenat man, ob jemand jür einen Beruf geeignet ist". Cintritt 50 Bi Die Berfammlung der Flüchtlinge aus Rußland am Montag, den 10. Februar, im Lehrer- Bereinshaus, beginnt um 7%, Uhr. Butritt nur gegen Uusweis. Arbeiter- Tamariter.Bund. V. Abt. Neukölln. Freitag, den 14. Februar, abends 7 Uhr: Uebungsstunde in der Ideal- Baffage, Weichselftrage 8. Die Onthilfe, freiwillige Wirtschaftshilfe für ben Dithut, veröffent licht im Inieratenteil dieses Blattes einen bemerkenswerten Aufruf. Die Bureauangestellten, von denen ein großer Teil eben aus dem Felde zurückgekehrt ist. nahmen diefen Dank der Gemeinde Wilmersdorf" mit derfelben Verwunderung entgegen, wie die Zirfulare des Magistrats um Unterschriften zu einem Raifergeburtstag stelegramm. Sie werden dafür am Tage der Gemeinderatswahlen dem Magiftrat die Wende der königlichen Zeit deutlicher zum Bewußtsein bringen. Charlottenburg. Eine öffentliche Mahnung zur Steuerzahlung veröffentlicht der Magiftrat im Inferatenteil dieser Nummer. GemeindeTreptow. Die Gemeindevertretung erhöhte die Stundenlöhne der Gemeindearbeiter um 20 f., von durchschnittlich 1,30 m. auf 1,50 M. Die Mehrausgaben erfordern jährlich rund 100 000 0. Die Tariffrage felbft soll später gemeinsam mit Grok- Berlin geregelt werden. Für Notstandsarbeiten wurden weitere 100 000 m. bewilligt. Auf Anregung ber jogialdemokratischen Bertreter wurbe beschlossen, die Festsale ber schulen den Einwohnern gegen Erstattung der Selbstkosten für Bersammlungszwecke zur Verfügung zu stellen. 8ur Jnangriffnahme einer energischen Müllabfuhr wurde dem Grundbefiberverein ein zinsloses Darlehen gewährt. Die Errichtung einer eigenen Sparkasse für die Gemeinde ist genehmigt. Die Bürgerküchen erforderten bisher insgesamt 538 000. 3 u fchuk, während an Arbeitslosen unterstütung 600 000 Mart aufgewendet wurden. Reufin. ine neue Geschäfts- und RaBIftelle der Erwerbslosen Fürsorge in der Reuterstraße 96 ist cröffnet. Sie ist zuständig für die Etrahen: Berliner 18-40, 71-92, Bouchéstraße, Donaustraße 1-23, 111-181, Gibestraße. Erlanger, Fuldastraße 1-61,$ argerstraße 1-25 und 96 bis Lohmühlenplas, Hansa-, Kaiser- Friedrichstr. 16-55 und 195-235, Aöllnisches Ifer 59-74, Baubeftrake, Lehmühlenplay, Lohmühlenftraße 25-36, Maybach- Ufer 46-66, Münchener Straße 1-13 und 42-55a, Offa, flügerstraße 26-51, Sütli-, Echandauer, Telstraße, Weichselplay, Weichselstraße 1-69, Weserstraße 17-58, unb 164-200, eigand- Ufer 1-16, 28iefen- lfer. Anträge auf nach Empfang der Kontrollfarte des Arbeitsnachweises bei der zuheute Gewährung von Erwerbslosenfürsorge müssen binnen 6 Tagen ständigen Geschäftsstelle persönlich gestellt sein. Epätere Stellung bes Antrages hat entsprechenden Berlust der Unterstübung zur Folge. Verein Arbeiter- Ingend Groß- Berlin. Sonntag, den 9. Februar, vormittags 11 Uhr, Bejus des Bau- und Berfehrsmuseums, Treffpunkt 11 Uar Museum Insal idenstraße. Ortsgruppe Charlottenburg. Heute Sonntag, vormittags 10 Uhr, Befuches Märtischen Museums. Treffpunkt 11 Uhr Museum, am Marti fchen Blat. Jugendheim SW 68, Sindenftr. 3. Heute Sonntag ab 5 Uhr geöffnet. Abends 6 Uhr Deine Abend mit Rezitationen. Die Eltern find freundlichst eingeladen. rtner. Deffentlige Jugendberiammlung Sonntag, nachmittags 2 Uhr, im Restaurant Zur Lödnik( Eichhorn), Bilbelmite. 30. Thema: 1. Jugend heraus. 2. Freie Aussprache. Raulsdorf. Deffentliche Jugendversammlung heute Sonntag, nachmittags 4 lbr, bei Schwarz, Qönomer Str. 5. Thema: Jugend, wash auf Fräulein Hedwig Wachenheim- Berlin. Freie RusSprache. Gut, geschmackvoll und billig find die Wohnungseinrichtungen, bie ausrat", Gemeinnütige Gesellschaft m. 6. S., anbietet. Davon fonnte man sich bei der am Freitag erfolgten Eröffnung der Ausstellungsräume dieses Unternehmens in Charlottenburg, Bismardstr. 86, überzeugen. In einem erfreulichen Gegensatz zu den jezt ungeheuer hohen Möbelbreisen fteben die für die augenblicklichen Verhältnisse als sehr mäkin anzusprechenden Preise. Die Gesellschaft bewerkstelligt dies durch den Verzicht auf jeden Ruzen. Auch läßt sie zum Teil an Etellen arbeiten, die wie z. B. die Alt- Glienicke. Die hiefige Arbeiter- Eamariterfolønne nimmt Staatswerkstätten in Spandau auf jeden Unternehmerverdienft ihre Tätigkeit wieder auf. Bersammlung: Freitag, den 7., bei Fritz berzichten. Das Unternehmen, das es sich zur Aufgabe macht, die Bahr, Köpenider Etraße 45, abends 8 Uhr. Festlegung des Arbeite minberbemittelte Bevölkerung zu versorgen, muß daher als durch- Das Kopfad der Speisefettfarte ist bis zum 16. b. M. für ben planes. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willkommen. aus fogial angesprochen werden. Günstigste Rahlungsbedingungen Fall einer Käseverteilung auf aubewahren. erleichtern die Anschaffung ungemein. Gine Besichtigung der AusBerliner Lebensmittel. Godann hielt Belten. Der A.- und S.- Nat hat dem Oberbefehlshaber Nosfe ftellung lehrt, daß man sowohl auf fünstlerischen Geschmad, sowie Schöneberg. Kandidatenaufstellung zur Stadtverordnetenwahl. und ihre Burüdziehung gefordert. einen Proteft gegen die Heranziehung von Truppen übersandt auch auf praktische Ausführung und Solidität großen Wert gelegt Am Mittwe tagte eine gut besuchte Mitgliederversammlung des Es wird darauf hingewiesen, hat. Man kann nur allen Arbeitern, die im Begriff stehen einen Wahlvereins. Fritsch teilte zunächst mit, daß eine von der Ul. S. B. daß der A.- und S.- Mat im besten Einvernehmen mit der GeHaushalt einzurichten, raten, die Ausstellungen der Gesellschaft zu am Orte beantragte Verhandlung aweds einer eventuellen Listen meindevertretung gearbeitet hat. besichtigen. Das Baubtlaner in Berlin befindet sich: Matthäifirch verbindung zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen ohne #rabe 17. Die Eröffnung von Ausstellungen in Arbeitervierteln irgendein Mesultat zu erzielen, beendet wurde. Groß- Berliner Lebensmittel. Meukölln und der Norden Berlins) ist geplant. Genoffe Dr. Chajes ein Referat über die Stadtverordnetenwah- Lichtenberg. Bom Moning ab Sauer tohi ohne Marlen. Gegen die Bakpflicht für Deutschösterreicher wendet sich ein uns len. Die Disfusion engängte bas Referat in verschiedenen Bunt- 250 Gramm Marmelade Abinitt 9 gemeins. Lebensmittelfarte. zugehender Brøtest deutschösterreichischer Eosialdemokraten. Wir ten und endigte in den Wunsch, alle Kräfte anguspannen, um bei hund Sonigtudhengebåd Abschnitt 321 S. K. G. J. Lidten. berger Karte ein Bafet 8 imt Abschnitt 324 J. G. K. S. Lichtenberger haben unseren Etandpunkt. daß die Deutschösterreicher nicht mehr der Wahl den Sieg zu erringen. Als Kandidaten wurden auf- Karte. Ein Bädchen Banillen Milchzuder Abschnitt 326 als Ausländer behandelt werden dürften, schon dargelegt. Wenn gestellt die Genoffen: Reinhold Küter, ioin Mohs, Franz Cze E. J. G.. 3. Lichtenberger starte. Fluß und Seefische Ab bags en gesagt wurde, es könnten sich alle möglichen Ausländer minski, Dr. med. Chajes, Frau König. Ernst Obst, Wilh. Bäumler, fchnitt 317 E J. 6. K.%, Pfund Räucherwaren D chnitt 28% falsich als Deutschösterreicher ausgeben, so ist das Unfinn! Sie Hans Mettländer, Germ. Eichelhardt, ih. Fribich, Eb. Bernstein, E. J. G. K., Blunderinge Abschnitt 302 N. J. G. K. 8.( 8 fönnten sich dann ja auch gleich als Preußen oder Bayern aus Redakteur Freter, Etraßenreinigungsinspektor Erdmann, Frau I ginn des Beringsverlaufs 13. d..) 10 Bot Stine Menschenkind. Bon Martin Andersen erä. wirken vermochte! So berhielt es sich! Maren verstand ebenso gut wie er, wie die Dinge lagen; aber sie war eine starte Natur, die ungern die Hoffnung aufgab. Sie fürchtete sich nicht, es mit dem Gerrgott selber um Sören, aufzunehmen wäre nur ein handgreifliches lebel dageweien, gegen das sie hätte angehen können. Aber dies war die Seuche, und dagegen fonnte fein Nat helfen. Wenn sie wenigstens die franken Säfte aus ihm heraustreiben könnte, so daß die Lebenskraft wieder zu „ Soll ich nicht wenigstens zum Boder schicken, daß er Dein unreines Blut wegnimmt?" fragte sie. Vielleicht steht Aber Sören wollte nicht, daß man ihn zur Ader ließ. ,, Man trepiert auch ohne das," sagte er und lachte, ungläubig, wie er immer gewesen war. Da schwieg Maren und ging seufzend an ihre Arbeit. Sören glaubte doch wirklich an nichts, er war genau derselbe gottlose Rerl wie in feinen jungen Tagen. Wenn nur der Herrgott es nicht zu genau Dir das im Körper und macht Dich frank." mit ihm nahm! H lich war es anzusehen, wie er sich zurückfraß durch sein Leben 9 aus dem Dorf tamen Leute, die älter waren als er, um nach vom Dasein, ebenso mühsam, wie das Dasein selber geihm zu sehen, und sie bestätigten Wort für Wort. Wunder- wesen war. Eines Tages, als Maven beim Krämer eingekauft hatte, und alles verzehrte, so daß nur Leere hinter ihm blieb. Sören fam Stine ihr schreiend entgegen. Großvater ist tot!" rief bergaß Jahre um Jahre, während er allmählich in der Er- sie schluchzend. Sören lag auf der Schwelle zur Küche, verinnerung zurüdrüdte, so spurlos, als hätte er nie darin legt und bewußtlos. Er war auf die große Truhe gestiegen gelebt. und hatte an den Zeigern der Uhr herumhantiert. Maren und den Garten darin trugen. Maren war ärgerlich darüber. Sie hatten zusammen schleppte ibn ins Bett und wusch seine Süfte, und dann lag ein langes Leben gelebt und so viel miteinander gemeinsam er still da und folgte ihr mit den Augen. Hier und da fragte gehabt; es hätte ganz fchön fein fönnen, noch einmal bei er mit leiser Stimme, ob die Beit verstreiche. Und daher diesem und jenem zu verweilen, bevor sie schieden. Aber wußte Maren, daß es zu Ende mit ihm ging. Sören war stod taub, wenn es sich um ihre gemeinsamen Er- An dem Morgen des Tages, an dem er starb, war er innerungen handelte. Nein, auf den of auf der Landspise wieder ganz verändert. Es war, als wäre er wieder heimden die See wegnahm, als Sören gefehrt, um einen legten Abschied von den Dingen zu nehmen, fünf Jahre alt war- auf den fonnte er fich befinnen! er war schwach, aber bei Besinnung. Es gab so vieles, woran 3'e der und jener Baum stand- und was für Früchte sie er noch einmal rühren mußte, er sprang in seiner Nede vom einen zum anderen und war ganz lebhaft. Zum erstenmal feit langen Beiten fonnte er aufrecht im Bett fipen und den Morgenkaffee trinken, und er versette Maren einen leichten Rlaps, so oft fie ans Bett fam. Genau wie ein großes' nd war er, und Maren mußte feinen alten Ropf an fich sieben und ihn streicheln. Wie gut Du Dich gehallen hast, Sören," fagte fie und strich ihm durch das Nadenhaar- Dein Haar ft beinab so weich wie damals, als wir jung waren." lange lag er io da und sah sie schweigend an, in seinen welfen Augen stand stilles Anbeten. Willst du dein Saar für mich föfen, Maren?" flüsterte er schließlich verschämt; es kam heraus, als fiele es ihm schauer, es zu sagen. Und als sein Gedächtnis nicht weiter zurückreichte, kehrte er wieder um, begann zu phantafieren und redete irre, war Sirtenfnabe und Seemann und Gott weiß was alles. " In unruhigen Träumen wurde all das Erlebte miteinander vermengt, die hellen Fahrten der Jugend, die Arbeit und die Anstrengungen. Bald war er auf See und zog In der ersten Zeit sehnte fich Sören fortwährend nach die Segel im Sturme ein, bald mühte er sich mit dem Boden Sören fiel hintenüber und lag und hielt ihre Hand; dem Kinde, und jeden Augenblick mußte Maren Stine ans ab. Maren stand über ihm und lauschte mit Grauen all Bett hereinholen. Der machte es feinen Spaß. artig auf dem, momit er fich berumtummelte; es war, als müßte er dem Stuhl an Großvaters Bett zu fizen; und sie nahm die fein ganzes Leben in weitem Nitt durchqueren. Befreuzigen erste beste Gelegenheit wahr, Reißaus zu nehmen. Dann mußte man sich vor alledem, was er durchgemacht hatte, ohne wurde Sören traurig, er fühlte sich einsam und überflüssig- daß fie davon wußte Gutes und Böses. Wenn er dann Nein, was dir einfällt!" jagte Maren und berbarg ihr es war ein Jammer. wieder au fich fam, stand ihm der helle Schweiß auf der Geficht an seiner Bruft wir sind jest alt, du, Sören." Allmählich aber verfor er felber das Intereffe für das Stirn, und er war mibe. Löse dein Saar für mich!" flüsterte er, diesmal einKind und überhaupt für die Dinge um sich. Sein Sinn glitt fort von dem Gegenwärtigen und blieb dafür mehr an dann führte es denselben Weg- Sören mußte alte Beiten aufzufnüpfen. Maren entfann sich eines Abends, der weit Die alten Gefährten famen und fahen nach ihm: und dringlicher, und verfuchte, es mit feinen gebrechlichen Fingerr Entfernterem haften; Maren verstand recht gut, was das zu auffrischen. Es fam nur zu wenigen Worten, da er zu schwach urücklag, eines Abends hinter einem an den Strand gebebeuten hatte. Er vergrub fich nabm feine Jugend auf und arbeitete fich immer weiter war; aber dann fubren die anderen fort. Maren flebte fie genen Boot, und schluchgend löfte fie ihr graues Haar und hier einichio. Bären rührte behutsam daran. aure; ganz eigentümlid) war es, auf wieviel er sich befinnen an, nicht bei zu vielem au verweilen; Gören finde nauber liek es um Sörens Kopf berabfallen, so daß es ihre e„ Es ift fonnte. Es fil ihm so mancherlei ein aus den frühen Jahren eine Muhe, er reibe ich in Träumen auf. lang und sit," fifterte er tik, es verbirgt uns bede." der Kindheit, die sonst im Verborgenen lagen; ganz unfak- Das Schlimmste für ihn war der of auf der Land- Die Borte femen hervor wie das Eche einer fernen Jugend. bar war es, daß jemand fich an Dinge erinnern fonnte, die spise. Ein Jammer war es anzusehen, wie er gegen das er im Alter von zwei, drei Jahren erlebt hatte! Es war Frelsen des Meeres anfämpfte und mit den mageren Fingern auch kein Unsinn und nichts Erdichtetes, was er von sich gab; raffend in die Bettdecke griff. Er nahm mühsam Abschied ,, Nein, nein," sagte Maren weinend es ist grau und dünn und struppig. Aber wie froh warst du damals darüber!" ( Forti. folgt.) Miederfchönhaufen. Auf Abschnitt 21( für Kinder bis zu 2 Jahren) 1 Blund Sags, außerdem ein Stüd Seife( 1,10 M.). Abschnitt 94 250 Gramm Warmelade. Abschnitt 98 drei Knorr Suppenwürfel. Abfchnitt 120 ein Blund Sauerkobl. Charlottenburg. Marmelade je 250 Gramm auf Abschnitt 98 und 94 Sunithonig 250 Gramm auf Abschnitt 95, Tetgwaren 150 Gramm auf Abichnitt 99, Räucher waren%, Bib. auf Abfiniti 217, fowie frische Seester Flußfische je 1 Bfund auf Abschnitt 216, sowie Ge", und, Pr". Treptow. 150 Gramm Brieb auf Abschnitt 97, ein Batel Zwiebad Abichnitt 200 behält teine Gültigkeit und ist vorzugsweise zu bedienen für Jugendliche auf bschnitt 28, ein Pfund frische Fische anf Abschnitt 20 Salzberinge, 2 Blund auf Abschnitt 218. Dörrgemüle, ein Piund getrod. Numme: naufruf ½, Pfund Räucherware auf Abschnitt 19, Rummernaufneten Weißfobl auf bichn 221, für Jugendliche 100 Gramm Weizengriez ruf, nach Eintreffen der Ware. Freihändig: Weißfohlsauerkraut, Dörrweiß auf bichnitt 28. Sauerfohl freibändig. fohl, Gewürz, Rohlrüben und Mohirüben. wilmersdorf. Fortsetzung des Verkaufs von Fishwaren, marken freiem Weißt blauerkraut. Bis 13. februar 150 Gramm Sunithonia. 250 Gramm Marmelade, 150 Gramm lose Suppen, ein Briefchen Süßstoff, Boranmeldung für ein fund Kindergerienmebl Reinickendorf. Abgabe von Zuder auf noch nicht fällige Abschnitte der Zuderkarte ist streng unterfant, und Händlern, welche gegen diese Bestimmung verneßen, wird sofort die Zudertundenlifte entzogen. Rentölu. Auf Abschnitt 98 150 Gramm Haferfabrikate. Der Ver fauf von Braupen und Teigwaren wird bis einschl. Dienstag der fommen den Bohe fortgelegt. Im Bezirk der 7. und S. Brotfommission bis eins fchließlich Mittwoch 125 Gramm Käse. Abschnitt 82 der Groß Berliner Lebensmittelkarte ift forgfältig aufzubewahren, da bierauf ipäter Stunfthonig verabfolgt wird. Als Erfaz für die gefürzte Milchration für Kinder, bis gum s. Lebensjahr auf die Milchkarte für Februar( A I II, B III C111) je ein Biund stets in den Verkaufstellen für Strantennabrmittel. Ein Briefchen Süsstoff. Der Anmeldeabschnitt der Startoffe larte für GroßBerlin ist für Neuföän ohne Bedeutung, da hier eine neue Kundenliste erit päter aufgelegt wird. C Echöneberg. Voranmeldung für 150 Gramm Beizergrieß auf Abschnitt 98, 150 Gramm Berftengraupen auf Abschnitt 99 und für Jugend the 100 Gramm Geritengrüße auf bf hnitt 28. Dne Boran. meldung: Ein Briefchen Süßftoff auf Str. 9, 500 Gramm Marmelade auf 91 und 92. Weißkobliauerkraut freihändig. Spandau. Talg aut Butterabschnitt 4, Graupen auf Feld 200( bis Dienstag, den 11.), 1 Bfund Noggenmehl auf Felo 203, Stunitbonig auf Felb 199( bis morgen Montag). Der Breis für holländischen Kohl beträgt 50 Bi. pro Pfund. Groß- Berliner Parteinachrichten. Petershagen a. b. Ostbahn. Dienstag, den 11., a bends 8 Uhr, int Gaftha Madel: Grebe öffentliche Boltsverfammlung, in der Genosse M bus ein Referat über die Kommunalpolitik hält. Lichterfelde. Montag, den 10. februar, abends 7, Uhr, im großen Saal von Begner, Hindenburgdamm 104: Delfentlige Kommunalwähler Berlammlung. Weißensee. Sonntag, vorm. 9 Uhr: Flugblattverbreitung von Eticht, Charlottenburger Str. 3 aus. Astanierring, wichtige Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. More Spandan. Morgen Montag, 7 Uhr, in der Anla des Oberlyzeums, stands. und Staffenbericht. 2. Afitellung der Stand daten zur Stadtver ordnetenwahl. 3. Die Borwärts" Spedition und Wahl einer Geschäfts. oommission. Mitgliedsbuch legitimiert. Jugendveranstaltungen. be", ine Theatervorstellung wird vom Zheaterkulturverband veranlaitet am Sonntag, den 16. Februar, nadm. 8 Ubi, im Zentral- beater, Stom Mittwoch, den 2. Februar 1919, Mitglieder- Versammlungen in mandantenfira ge. Zur Aufführung gelangt:„ Die Erziehung zu den Abteilungen. Siche Inserat am Dienstag. von D. E. Har lieben. Ein laklarien a 1,75 einschl. arderobe sind zu haben: Jugendiefreta riat, Lindenstr. 114 I, Buchhandlung Vorwärts", Lindenstr. 3 ( Laden); Mars, Greiser tagenet Etr. 22. Refeph, Wilhelmshavener Str. 48, eith, Engelufer 18, Cahnisch, Aderstr. 174, öhnisch, Müllerstr. 34a, Böhm, Lansizer Blas 14-15. Karishorit. Montag, den 10. Febr., abends 7 Uhr, im Restaurant Poser. Dönhofstr. 8: Wichtige Besprechung der Genossen und Verteilung der Flugblätter zur Gemeinderabl Berlin Rudolph Herzog Berlin G Damen Kleidungst Winter Mäntel und 3adenfleider in verschiebenen Stoffarten| interröcke aus Taff und weicher Gefde in vielen Farben und großer Auswahl Kleider für Abend und Nachmittag aus Zaft und weicher Seide Morgenfleider aus Seide, Boile und baumwollenem Mousseline Kleider öcfe in einfarb. u. gemusteri. Sloffen, lufen a. Eeide u. anderen Stoffen peiz Mäntel, Delz Kragen und Muffen in verschiedenen Del arten II. II. Stod Mädchen- und Backfisch- Kleidung Stod Seldene Mädchen- u. Badfifchtleider in grofer Auswahl, Techsisch blusen u. Kleidert öde. Mädchen- u. Badfisch Mäntel aus verschied. Stoffarten u. in allen Größen mändern u. Wenden von Damen-, Serren- u. Kinder- Bekleidungsfilden Neuanfertigungen bei Materialsugabe * Sozialdemofratlicher Berein für Berlin Deutscher Holzarbeiter- Berband Verband der Hausarztvereinel Sternkasse 10. Verwaltung Berlin. Minwoch, den 12. Jebruar, pufflich abends 7 Uhr: Tel.: Umt Morigplatz 18628, 8578. Versammlung In der Schulaula Reichenberger Str. 67/70. Tagesorduung: 1. Dte bevorstehendee Stadtverordnetenwahl. Steferent: Stadtverordneter Genosse Eugen Bradner. 2. Freie Aus fprache. 3. Berfchiedenes. 11948 Alle Mitglieder und Freunde der festalbemstratifchen Mehr heitspartei sind an dieser Berfammlung eingeladen. Bureau: Rungestr. 80 Branchenversammlungen. Tischler. Bezirk Often 3. Montag, den 10. Febenar, nachmittags 4 Whe, Brauerei Pfefferberg, Frankfurter Allee 313. Tages. ordnung: 1. Wahl der Delegierten zur Generalversamm lung. 2. Aufgaben der Delegierten zur Generalversammlung. 3. Berbandsangelegenheiten. Die Zeitung ber 19. abteilung. 3. A.: Georg Flicher. Perlmutter- und Knopfarbeiter. Sozialdem. Partei Tentschlands. Bezirk Lichtenberg. Dienstag, bea 11. Februar 1919, abends 7, Uhr, im Festsaal des Cäcilien- Lyzeums: Montag, den 10. Jebenar, abenbs 5 Uhr, bei Staden, Michaelfiechstr. 24 Tagesordnung: 1. Unsere Lohn und Tarifbewegung und die Organisation der Fabrikanten. 2. Die von der jegigen Regierung erlassenen Geseze und ihre Anwendung für die Arbeiterschaft in unserer Branche. 8. Distuffion. 4. Branchenangelegenheiten. Große Beamtenversammlung, zichler. Bezirk Nordosten. Tagesordnung: Die Beamten am Scheidewege. Referent: Genoffe Dr. Lohmann. Bertreter aller Beamtentategorien werden hier das Wort nehmen 243/19 Erscheint in Waffen. Die Barteileitung. Deutscher Eisenbahner- Berband Bezirk Berlin. Engelufer 18. Telephon: Merigpl. 1069. Rangierpersonal! Stationspersonal! Donnerstag, den 13. Februar 1919, nachm. 3 Uhr, Dienstag, den 11. Febenar, nachmittags 4 Uhr, bei Mertmann, Große Frankfurter Str. 16. Tagesordnung: Wahl der Delegierten zur Generalversammlung. Möbelpolierer, Beizer, und Borfigender: G. Jacob, Berlin, Baldenserstr. 5. Tel.: Moabit 2915. Arbeiter! Nordost! Frauen! Montag, den 10. Februar, abends 7 Uhr: Große öffentliche Boltsversammlung. in der Bözowbrauerei, Prenzlauer Allee 242. Tagesordnung: 1. Revolution und Volksgefundung. Ref.: Gen Dr. Julius Moses. 2. Diskussion. Männer und Frauen erscheint in Masseu! 79/6 Der Einberufer. G. Walke. Sozialdemokratischer Berein für Berlin Montag, den 10. Jebruar 1919, abbs. pantrich suhe: Generalversammlung in der Aula des Friedrich- Gymnasiums, Ulbrechiffe. 27, Ede Schumannstr. Tagesordnung: 197/4 Freier Bund Eintaufs- u. Probuttingenoffenfchaft der Gaft- u. Sgantwitle GoB- Berlins Magazinarbeiter. Dienstag, 11. Februar: Aufstellung der Kandidaten zur Stadtverordneten( Cing. Gen. m. beſche. Haftpfl.) für Bezirk Osien, abends 4, Uhr, bei Fürstenberg, Frantjurter Allee 2; für Beziet Suboften, abenbs 5 Uhr, im Märkischen Hof. Admiralftr. 18c; für Beziet Norden, abends 5 Uhr, bei Büttner, Schwedter Str. 23. Tagesordnung in allen Berfammlungen: 1. Bericht des Obmanns. 2. Wahl der Kommission. 8. Aufstellung Der Kandidatenlifte zur Wahl der Generalversammlungs vertreter. im Gewertschaftshaus, Berlin, Engelufer 15( großer Saal): Tischler. Bezirk Often 1. Branchenversammlung. Tagesordnung: 1. Aufbau naferer Organisation. 2. Branden- Angelegenheiten. 3. Bahl eines Branchenvorstandes. 4. Berschiedenes. Donnerstag, den 13. Februar, abends 5 Uhr, bet Mertmann, Gr. Frankfurter Str. 16. Tagesordnung: 1. Wahl der Delegierten zur Generalversammlung. 2. Ber bandsangelegenheiten und Berschiedenes. Zutritt at dieser Bersammlung haben nur Mitglieder des Tischler, Bezirk Neukölln. Deutsch. Eisenbahner- Berbandes, die in den genannten Branchen tätig finb. Mitgliedsbuch oder Eintrittsquittung am Saal eingang vorzeigen. Da der Gaal um 6 Uhr geräumt fein mus, bitten wie, pänttlich zu erscheinen. 291/15 Achtung! Die Bezirksverwaltung. Kunstgewerbezeichner! Es ist die höchfte Seit, daß die Arbeits- und Gehaltsverhältniffe der Aunftgewerbezeichner aller Branchen schnellstens Donnerstag, den 13. Februar, abends 5 Uhr, in 3deal- Rafino, Tagesordnung: Weidselstr. 8. 1. Neuwahl der Delegierten zur Generalversammlung. 2. Berbands- und Bogirlsangelegenheiten. Schirmmacher. Donnerstag, den 13. Februar, abends 6 Uhr, bei Staden, Michaeltirchstr. 24. Tagesordnung: 1. Dericht der Kommiffion. 2. Brauchenangelegenheiten. den Zeitverhältnissen angepakt werden. Wir berufen beshalb für Tischler. Bezirk Often 2. Dienstag, den 11. Februar, abends 8, Uhr, eine 1176 b Oeffentliche Versammlung nach dem Schultheiß- Roßaurant, Reue Jatsbftr. 24/25( Nähe Röpenider Straße) ein. Tagesordnung: 1. Die Revolution und die technischen Angestellten des Runstgewerbes. Meterent: Herr Arditeti Heinrich Kaufmann. 2. Besprechung über die mit den Arbeitgeberverbänden ab zuschließenden Tarifverträge. follegen, Kolleginnen, erscheint in Waffen! Berufsgruppe techn. Angestellten des Kunstgewerbes im Deutschen Techniker- Verband. ( Innenarchitetten, Möbelzeichner, Kunstgewerbezeichner usw.) Berband B. Schneider, Schneiderinnen und Wäldearbeiter Deutschlands. Fit. Berlin, Sebastianstr. 37/38. Montag, den 10. Jebenar, abends 7 Uhe, bei Schulz, Königsgraben 2: Allgemeine Versammlung der in der Herren-, Ruaben- und Stapeifonfettion, sowie Hosen- und Westenschneiderei veschäftigten Kollegen und Kolleginnen und der Zuschneider in den obigen Branchen. Tagesordnung: Sonntag, den 16. Sebruar, vormittags 9, Uhr, in den Commenius- Sales, Memeler Str. 67. Tagesord. nung: 1. Wahl der Delegierten zur Generalversammlung. 2. Berbandsangelegenheiten.- Mitgliedsbuch legitimiert. Parkettbodenleger und Bohner. Sonntag, den 18. Februae, vormittags 10 Uhr, im Arbeitslosenfeat, ungeftr. 30. Tagesordnung: 1. Bertrag des Kollegen teiche über Arbeitslosigkeit und Arbeitslojenunterftigung". 2. Wahl der Delegierten zur Generalversammlung. 8. Branchenangelegenheiten. versammlung für Berlin. Cintritt nur gegen Abgabe der Delegiertenfarbe. Der Vorstand. Geschäftsstelle: Berlin NO., Reibelstraße 89. Mittwoch, den 28. Februar, nachmittag 5 Uhr, beim Genossenschaft. K. Fahrow, Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln Berlin, Bethenberger Str. 147 S. P. D. Montag, den 10. Jebenar, abends 7 Uhr: Außerordentliche Generalversammlung in ben Baffage- Festfällen, Bergite. 151/52. Sagesordnung: 1. Stellungnahme zu beu Stadtverardnetenwahlen. 2. Auf236/19 ftellung der Kandidaton. MitgHebsbuch legitimiert! Der Borstand. Schukhaftgefangene! Dienstag, den 11. Jebenar, abends 7, Uhr. im Gewerkschaftshause, Engelufer 15, Gaal 2: Mitglieder- Beriammlung. Säfte und Jutereffenten willkommen! Der Rat ehem. Schuhhaftgefangener. Berlin, Abgeordnetenhaus, Obergesch., Zimmer 45/46. Fernsprecher Zentrum 9182. 1312b Ordentliche Maler, Stukkateure und Bilayer zu Charlottenburg. General- Verfaminiung am 10. März 1919, abends 7 Uhe, im Naftanrant Reimer, Wilmersdorfer Str. 21 Tagesordnung: Berlejung b. Brotokolls, Jabees bericht, Beitragerhöhung. Ber schiedenes. 231/18 Charlottenburg, bat 7. 11. 19. Der Vorstand. ft geben über den Verbleib 3.: W. Seeger, Borsigender, Angehörige v. Stabe der 217. Inf.- Divis.! er sann mir das Ennit Reinhold Hecht, meines Mannes 1207b 1918 in Gerbien in Gefangender mit Kameraben der Ge fechtsbagage am 18. Ottober fchaft geraten fein foll. the Mitteilung wäre ich sehr bant bar. Auslagen werben vergültet Frau A. Heokt. Bin- Treptow 36, Elsenstr 37. Komplette 25/2 Schneiderwerfftalt General- Bersammlung mit Rähmaschinen und StropfTagesordnung: 1. Berlesen des Brotokolls der legren Versammlung Bericht des Borstandes. 8. Bericht des Aufsichtsrates. 4. Beschlußfaffung über bie Bilanz und die Gewinn verteilung. 5. Ueberweisung ber nicht ab. gehobenen Geschäftsanteile an ben Referoefonds. 6. Anträge des Borstandes und Lochmaline( utomat) preiswert zu verkaufen. Pischer, Naunynfte. 11. D. M. 130. Kleiderschräute meike Rachen von 9t. 350.-, eichne Gahlafzimmer von 9. 1850.-. Beisdamer Gbe. 67, hopart. Wer hat Stoff Aufsichtsrates und Abände. Fertige bavaus n. Maß 50 rung des Statuts fowie nang eb. Paletot von ел Ausschluß von brei Ge- Wenden, Aendern, Färke! noffenschaftern. 7. Ergänzungswahlen zum Auf105/19 fichtsrat. Mob. Ausfüheg. Oig. Esenlager. Ev.Seils. Medeatelier Berolina, Der Borkeud. Alexanderp!., Landsb. Str. 65. Jos. Franke. Paul Obigle. Kein Saden. Tel. Alegbr. 1134. Gewehrfabrik Spandau. Am Dienstag, den 11. Februar cr., mitings 1 Uhr, Ambet in der Rronenbrauerei", Alt- Moabit 47, eine Betriebsversammlung fämtlicher Arbeiter und Arbeiterinnen hatt. Der Obmann: 3.: Paul Munck. Arbeitervat: Leppien. 12855 Bertraneusmännerversammlungen. DenticherMetallarbeiterverband Zentralverh. d. Schuhmacher Deutschlands. Küchenmöbeltischler. Montag, den 10. Februar, abenbs 6% he, bel Brühle, Weidenweg 52. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission. 2. Bericht der Bertrauensleute. 3. Branchen angelegenheiten und Verschiedenes. Bautischler. Bezirk Westen, Südwesten und Süden. Dienstag, den 11. Februar, abends 7 Uhr, bet Buffer, Urbanftr. 9%. Tagesordnung: 1. Vericht der Kommission und der Bertrauensleute. 2. Bezirksangelegen hetten. Die Bertrauensleute werden ersucht, Borschläge ber Delegierten zur Generalversammlung einzureichen; die Wahl selbst findet in der Bezirksversammlung statt. Montag, den 24. Februar, abends 7, he, im Cotal con Boeter, Weberjirage 17: Berwaltungsstelle Berlin- N 54, Cinienste. 83-85. Geschäftszeit von 9-1 Uhr und von 4-7 Uhr. Telephon: Amt Rorben 185, 1239, 1937. 9714. Montag, den 10. Februar 1919, nachm. 5 Uhr: Donnerstag, den 13. Februar 1919, abends 7 lbe, in der Aula der Handwerkerschule, Andicasfr. 1: Fortiehung der Branchenversammlung General- Veriammlung aller Groß- Berliner Güttler und Kronensohloffer Im Gewerifchaftshans", Cagelufer 15. Tagesordnung: Tagesordnung: 1. Disfuffion über ben Jahresbericht 1918 Bezirksfonferenz und der Beiniger zur Schlichtungstommiffion. 3. Berschiedenes. 1. Jahresbericht. 2. Distuffton. 3. Sieuwahl des Branchen. Neuwahl der Ortsverwaltung, Wahl von 4 Bertretern zur leiters und der gesamten Kominiffion. 4 Berschiebenes. Das Erscheinen aller Kollegen ist bringend erforderlich. Dienstag, den 11. Februar 1919, abends 6 Uhr: To fiebung der Brandenversammlung Bericht über die Verhandlungen über die von uns ge- Versammlung der Kontrollkommiffion der Unto enfchweißer und-Schweikerinnen forberte Teuerungszulage. Referent: Rollege Wilh. Schumacher. Zahlreichen Besuch erwartet Die Kommission. Antibolschewistische Liga Montag, den 10. Februar, abends 18 Uhr, im Kaisersaal des Weinbanses Rheingold: Vortrag Weltkrieg, Welttragödie, Weltols bewismus bon Dr. E. Stadtler über: Ferie Aussprache! Cinfritt frel! und der Ortsverwaltung. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu den Anträgen fr bie gum 18. März nach Reutölln einberufenen autonferens. 2. Wahl der Delegierten zur Gaukonferens. Aafedge müffen bis zum 15. Februar bei den Obmännern oder im Verbandsbureau eingereicht sein. Freitag, den 7. März, abends 7 Uhr, im Gewertschaftshaus, Engelufer 15: Außerordentliche Generalversammlung Tagesordnung: 1 Beratung der Anträge zum Berbands bag. 2. Theftellung der Kandidatenite e bte Delegierten zum Verbandsing. Borschläge für die Randidatenliste find bel ben Oblenten oder im Burean abzugeben. Die Wahl der Verbandsdelegierten erfolgt burch Urabstimmung am 17. März. Anträge zum Berbandstag fiab bis 2. Wärz im Berbandsbureau einzureichen. Die Ortsverwaltung. 82/7 99 Tagesordnung: im Geweetfchaftshaus", Cugetufer Nr. 18, Saal 1. 1. Stellungnahme zur gegenwärtigen Sage,& Berschieberes. Die wichtige Tagesordnung verpflichtet jeben Kollegen und jede Kollegin zum pün! tlichen Erscheinen. Die Ortsverwaltung. 126/13 Damenhüte Sport- Restaurant, Groß und Kleinverkauf sowie Umpreffen, Umnähen und eben jämtliger Dagal. Ligen, Strek- und Berbenhita Reutuin, Oterkraße 10, Gde Beisestraße. ift ein gr. Bereins. immer zu vergeben an diverse ereine. Robert Finke. 11936 Hutfabrik Karl Friedrich, Shanffeeftr. 73, 11. Sef 8 Tr. Annahme auch im Buggeſchäft von Wilh. Klein, Chauffeeftr. 66 ( Laben). 168L Krüger, Bessin- Nauen. Filme fucht su taufen Mitglledsbuch legitimlert. Ferner ersuchen wir die vom Wilitär entlaffenen Kollegen ihre Mitgliedsblicher, unter Borlegung der Militärpapiere, im Verbandsbureau abzuholen. Die Ortsverwaltung. IR Konfirmanden- Uhren! Damenuhren, Armbanduhren, Kavalierahren, Bebweizer U ren. silborne Remont.- hren, Stah'exyd- Uhren eic., gutzebend genas reguliert, in grösstor Ascwah. 14 euthstrasse 14 E. Möbis,( m Spittelmarkt) Bad J.Baer.str.26 26 Detektivbüre Rex, P. Prinz.- Alle Herren- and Internat. Woltauskunfte Kaabenmoden Persdamer Str. da Hochik Serutski., Fin Balowstraßer, Tel.: Kun sega.- An Age, först 443, erledigt überall Joppen. Groß. jede Vertrauenssache us Stofflag., eleg. zuverlässigst, diskret. BestMaßant. Bill., empfohlen, erstklass. Institut. feste Preisc. 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Martha"; 11.„ Oberon"; 13. " Lustige Weiber"; 14. Rigoletto"; 16. Figaros Hochzeit"; 17." Bar und Zimmermann". Deutsches: 9., 11., 13., 15., 17. Und das " " " Damen- Wäsche Untertaillen hübsche Aus ührungen....... M. 1275 1625 1850 1950 2150 2325 Beinkleiderguter Wäschestofi, mit Stickerei. M. 2250 2500 2950 3150 3375 Taghemden aus gutem festen Stoff, mit Stickerei M. 3000 3350 3500 3925 4500 Nachthemden nur gute Qualität, mit Stickerel ... M. 4250 4500 5000 5850 Taschentücher Gestickte Tücher........... Stück von M. 165 bis 700 Leinenbatist mit Hohlsaum % Dutzend M 950 bis 2000 Reinleinene Tücher 42, 46 cm groß./ aDtzd M. 1900 bis 3000 Kraftfahrer heraus! Für den Grenz- und Heimatschuh werden dringend im Kraftfahrwesen erfahrene Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften benötigt. 24/ 18° Bedingungen: Verp lichtung für den Grenzschutz Ost, mobile Löhnung, Zulage pro Tag 5 M., treie Verpflegung und Unterbringung. Meldungen: a) für Offizlere schriftlich oder telegraphisch an die Inspektion der Kraftfahr. truppen, Berlin W. 66, Mauerstr. 1/81, Abt. I a. by Fur Unteroffiziere und Mannschaften schrillich oder persönlich an den Referenten für Kraftfahrwesen beim Oberkommando in den Marken, Berlin W. 10, Viktoriastr. 25. Freiwillige aller Waffengattungen! Meldet Euch sofort zum Schutz Oberschlesiens heim Freiwilligen- 102/2 Detachement ,, Tüllmann", Siemens- Oberrealschule, Charlottenburg. Sophie Charlotte- Platz. " 11 " " " Sonntag, 9. Februar 1919 Licht scheinet in der Finsternis"; 10. 12. Bon morgens bis mitter- Täglich. Berliner:" Sterne, die wieder leuchten". Künstler: nachts"; 14. Lebende Leichnam"; 16." Othello". Kammerspiele: Nachtbeleuchtung". Residenz:„ Das höhere Leben". Wallner: 9., 11., 14., 17. Narrenspiel des Lebens"; 10." Sturz des Apostel Geisha". Kleines Schauspielhaus:„ Die Büchse der Pandora". Paulus"; 12." Echeiterhaufen"; 13., 16. Fasching"; 15. Ge- Trianon: Der gute Ruf". Theater des Westens: Lustige spensterfonate". Lessing:" Der Echöpfer"; 12. König"; 14. Beer Witme". Lustspielhaus:" Spanische Fliege". Nollendorf: 9., Gynt"; 17.( N) Blaufuchs". Komödienhaus: 9., 10., 14., 16. 11., 13., 15., 16. Jurbaron"; 10., 14." Drei alte Schachteln"; Erdgeist"; 11., 15." Fünf Frankfurter"; 13., 17. Tanzende 12." Eva". Zentral: Rose von Stambul". Metropol: Nymphe". Königgräger: 9., 13., 17. Purpus"; 10., 13: Musik";" Faschingsfee". Thalia:" Bolnische Wirtschaft".- Romische 11. Rosmersholm"; 14., 16. Totentanz". Kleines: 9., 10., 13., Oper:„ Echwarzwaldmádel". Neues Operettenhaus:„ Ballett 15., 16." Tabula rasa"; 11. Jettchen Gebert"; 12., 14. Sans im Charell"; sonst: Keusche Susanne". Palast- Th. am 300: 9., 14. Schnafen och"; 17." Liebelei". Schiller Charl.: 9., 12., 13., 15. Troubadour"; 10., 13., 15., 17.„ Die im Schatten leben"; 12., 16. Anatol"; 10., 16., 17. Reisebegleiter"; 14." Volksfeind". ..Mikado". Friedrich- Wilhelmstädt. Th.:„ Sanner!". 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Freiwillige Flieger für den Grenzschuh. Nur gediente Mannschaften mit praftischen Erfahrungen ( Monteure, Elektriker, Motorenschlosser, andere technische Berufe fowie gedientz Handwerker, Sattler, Schuster, Schneider, Tischler) tönnen fofort gegen betannte Bedingungen im Grenzschug Ost eingestellt werden. Meldungen bei der 1105D* Flieger- Abteilung 411, Grenstadt i. Westpr Füllet die Reihen! Für des Reiches Schutz! Hauptmann Winckler. Allen Bekannten mitteilen! Für der Heimat Wohl! Tretet ein ins Freikorps Hülsen! Korpsabzeichen: Goldenes Bichenlaub am Kragen. Bedingungen: Vermißt wird seit dem 8. August 1918 mein Sohn 1188b Hermann Stolze Ref.- Inf.- Negt. 22. 1. Bat., 1. Komp.( Sommegebiet) Sind vielleicht Kameraden vorhanden, die mir Näheres über das Schicksal meines Sohnes mittellen tönnen, so bitte ich herzlich um Nachricht. Hermann Stolze, Frohse bei Magdeburg, Große Elbstr. 4. Mobile Löhnung, 5 Mark Tageszulage, freie Unterbringung, Schwabenhausen Verpflegung u. Ausrüstung, Familienun erstützung läuft weiter. Werbezentrale: Stn. d. Res., Res. Inf. Regt. 99 vermigt. Erbitte dringend 24/12 Borghorst, Berlin SW 47, Yordstraße 89. Charlottenburg, Luisenplatz 5b, Quisencafé, Untergrund Mitteilungen darüber. bahnstation: Wilhelmsplay. Werbestellen: Werder a. d. Havel, Torstraße 177. Berlin, Hardenbergstraße 27, Soldatenheim. " Tauenzienpalaft. @pittelmarkt, Aschinger. " 1 Belle Alliance- Straße 22. Frankfurter Straße 37. " " Café Bauer, Unter den Linden. " " " " Potsdamer Play la. Alexanderplan 2. Chausseestraße 1. Abt. Grothe, Sophie- Charlotte Str. 52 a. Wilmersdorf, Kaiserplatz 7. Botsdam, Husarenkaserne( 3immer 79). Köpenick. Stadt Magdeburg, Schloßplan. Friedrichsfelde, Wilhelmoplan 17, Schloßrestaurant. Oberschöneweide, Rathausstr. 3, Nestaurant Kürsten. Fernsprecher, Mechaniter, Junter! Eilt herbei! Helft der Garde- Kavallerie- Schützen- Division! Sie schirmt unser Vaterland u. fügt die heutige Regierung! Der Divkonach. gez. Hauptmann Petri. 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Montag 7 Uhr: Von morgens bis mitternachts. 2 Kammerspiele. Uhr: Der Sohn. 7 U. Narrenspiel des Lebens. Montag 7 Unr: Der Sturz des Apostels Paulus. Kleines Schauspielhaus Fasanenstr. 1, Post 5. 72: Die Büchse der Pandora. Monta 7 Uhr: Die Büchse der Pandora. Theater i. d. I Verband der Fr.Volksbühnen Sonntag, den 9. Februar 1919 Stachm. 2 Uhr; Deutsches Opernhaus: Fidelis. Nachm. 3 Uhr: Boltsbühne: Komödie der Liebe. Schiller- Sh. Charlottenburg: Die Braut von Messina. Leifing- Eh.: Raub der Gabine rinnen. Riinftler- Th.: Mein Nachbar Ameife. Refidenz- Th.: Dyderpotts Erben Th. bes Weftens: Die Dollar prinzeffin. Wochentags abends vom 10. bis 15. Februar: Boltsbühne: Wilhelm Tell. Die armseligen Befenbinder. Luther. Lessing- Theater Direktion. Victor Barnowsky 3: Der Raub der Sabinerinnen. 7 Uhr Der Schöpfer. Montag: Der Schöpfer. Dienstag: Der Schöpfer. Mittwoch: Der König. Donnerstag: Der Schöpfer. Freitag: Peer Gynt. Sonnabend: Der Schöpfer. Sonntag: Der Schöpfer. Montag: Der Blaufuchs. ( Neueinstudie, ung.) Deutsches KünstlerTheater. KöniggrätzerStraße 3 U. Mein Nachbar Amelse. Dir.: C. Meinhard R. Bernauer Heute u. folg Tage 7%, Uhr: Nm. 3 Uhr: Der Katzensteg. Abends 72 Uhr: Purpus. Montag: Musik. Dienstag: Rosmersholm. Mittwoch: Purpus. Donnerstag: Musik. Freitag Totentanz. Sonnabend: Musik. Sonnt. nm.: Der Katzensteg. Sonntag abend: Totentanz. Komödienhaus an der Marschalibrücke Nachm. 3 Uhr: Die Ehre. Abends 8 Uhr: Erdgeist. Montag: Erdgeist. Dienstag: Fünf Frankfurter. Mittw.: Tanzende Nymphe. Donnerst: Fünf Frankfurter. Freitag: Erdgeist. Son nab.: Fünf Frankfurter. Sonntag: Erdgeist. Montag: Tanzende Nymphe. Berliner Theater Nachtbeleuchtung. Trianon- Theater. Bhf. Friedrichstr.Ztr. 4927,23-1 Tägi. 7% U. Heute z. 146. Male: Der gute Ruf von Hermann Sudermann. Ida Wüst, Bruno Kastner, Hugo Flink, Franz Schönfeld. Sonntag 4: Johannisfeuer. Theater der Friedrichstadt. Ede Friedrich u. Linienstraße. Storben 8650. Täglich 7, 8um 122. Male: Drei tolle Tage. Operette von 8orlig. v.Möllendori, Augustin, Georg. Walhalla- Theater. Nm. 3 Uhr: Die tolle Komiess. 3: Fri. Schnabels Verlobung. 7 Uhr: Sterne, die wieder leuchten. Uhr: 72 Uhr: August der Starke. Theater für Sonntag, den 9. Februar. Central- Theater Die Rose von Stambul. Deutsches Opernhaus 7 Uhr: Tiefland. Neues Operettenhaus 3 U.: Der Soldat der Marie. Uhr: 7. Die keusche Susanne. Ballett Charell, neue Tänze. Palast- Theater Friedr.- Wilhelmst. Th. 7% Uhr: Der Tronhadour. 3U: Der Barbier von Sevilla. 7 Uhr: Hannerl. Das Dreimäderlhaus 2. Tell. Kleines Theater. Schiller- Theat. Charl. Uhr: Die Braut von Messina. 7% Uhr: Anatol. Thalia- Theater 1/4 Uhr: Henriette Jacoby. 3: Unter der blühenden Linde 8 Uhr: Tabula rasa. Polnische Wirtschaft. Komische Oper 3 Unr: Schwarzwaldmädel. The Schwarzwaldmädel. Uhr: Lustspielhaus 3 Uhr: Ein Rabenvater. 78 Uhr: Die spanische Fliege. Metropol- Theater. 3 Uor: Wiener Blut. 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Beethoven: Es- Dur. op. 74.| Kart. nur bei Bote& Bock. Philharmonie. Sonnabend, 15. Februar, 72 Uhr: Konzert mit dem Philharmonischen Orchester CARL MARIA ARTZ. Intimes Theater Beethoven: Sinf. No. 1- Ouv.z. ,, Egmont" am Nollendorfplatz. Bülowstr. 6. Lützow 2303. Brahms: Sinfonie No. 1. Das neue Singakademie. Februar- Programm. Gertrud Karten 6, 5, 4, 3, 2 M. Mittwoch, 19. Februar, 7% Uhr: Lieder und Duett- Abend Meta Zlotnika Erstklassige Kammersängerin Fischer- Maretzki Spezialitäten. Am Klav.: Fritz Lindemann. PassageTheater Unter den Linden 22. Dir. M. Soliman. 2 Uraufführungen 2 Das Heldeprinzeßchen 5 Akte nach dem bekannten Roman von B. Marlitt. In der Hauptrolle: Edith Meller Karl Auen. Mutter Erde. Zeitgemälde In 3 Abteilungen. Regie und Hauptrolle: Eugen Burg. BTL Potsdamerstr. 38 Das Tagebuch einer Verlorenen Turmstr. 12 Stuart Webbs 26. Abenteuer Die Launen des Glücks Alexanderpl.- Pass. 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Den Mitgliedern zur Nachricht, da der Rollege Karl Planze ( Bezirk Neukölln) verstorben ift. Ghee feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, den 11. Fe bruar, nachm. 4 Uhr, von der Halle des Reutöllner Gemeindefriedhofes int Briz, Rubower Straße, aus ftatt. 142/7 Der Borstand. Beerdigungsverein der Zimmerleute GroßBerlins. Am Donnerstag, ben 6. Februar, verschied nach furgem, aber schwerem Krantenlager unfer lang jähriges Mitglieb Hermann Stark, Gtaliger Ctr. 50, im Alter Don 68 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung fubet am Montag, den 10. Fe bruar, nachmittags 4 Uhr, von der Halle bes EmmausKirchhofes, Neukölln, Herntannstr. 130, aus ftatt. Spezialarzt für alle Geschlechtstranth.. Gyphil., gmpotens, Frauen leiden, Sarn, Blutunters, Chrlich- Sata- Sturen. Schnelle, fchere, schmerzlofe Behandlung ohne Berufe ftörung. Glans. Erfolge. Mäßiges Honorar. Sanitätsrat Dr. Müller, Friedrichstr. 130, 11.@ing. Stronenftraße. Sprechzeif: 11-1.5-7. Gonnt. 11-1. 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Sie O.. 4. 1. Nein. 2. Bun Berfügung der Firma ftellen. Ansprüche nüssen jedoch vorher eine Bescheinigung der Brüfungsstelle II für den Buchenent. im Stlagerege. D. 3. 5898. Die Kürzung balten wir für uns ftaben R, Minbachitr. 6, besorgen. Vermögen. F. W. 231. 6. 8. 1876. geber für den Brieffaften bestimmten Anfrage füge man einen Buchstaben berechtigt Reichen Ste Beschmeide ein. 8. S. 91. Wegen Erlangung ein. Stecker. Ja, beim Bezirtsfommando- chneidemüul. Zuständig und eine Nummer bei. Briefliche Auskunft wird nicht erteilt. Cilige An eines Ausweises fegen Sie sich mit der Bennale füh Gefangenenfürforge ist der Sruppenteil( nicht das Criazbataillon). Wegen des Verbleibs fragen fragen trage man in der Juristischen Sprediftunde, Lindenstr. 3, 3. Sof links. vom Roten Kreuz, Dorotheenftr. 48, in Verb noung.. 100. Sie beim Striegsministerium an. 6.§. 7. Die Krankentasje fann eine Treppen, 4 bis 7. Sonnabends 3 bis 5 Uhr nachmittags bor. Schriftftüde 1. Ginen Antrag fönnen Sie stellen. Der Schein tann erteilt werben. Beihilfe gewäbten obne Rücksicht auf die Dauer der Mitgliedschaft. und Berträge find mitzubringen. 2. Beschwerde beim Generalfommando. 8. Fragen Sie beim Demabil. Lamoth. Benden Sie sich an das Reichsmarineamt. M. W. Für 8mzeit nicht zuläffig... 19. Eamiliche Haushaltungsgegen- madungsamt in Berlin, Boisdomer Str. 41, an. 4. Unterliegt der Ent. Steuerschulben des Mannes baftet die Frau nicht. Falls ihr Eigentum ge Stände der Mann, die übrigen der Viarn und Geschnister je zur Sa.jte. fcheidung der dortigen Behörde. 5. Sa. 6. s fönnen minbeitens 260 M. pfändet wird, muß fie intervenieten. 3. 8. 12. Jore Ansprüche be8. 111. 1. Sa. 2. Gemeindevorstand Jhres Wohnfißes. 3. und gefordert werden. 7. D. 83. 1. Bis 15. November. 2. Die Löbnung iteben no zu Recht Wenden Sie sich an das Fezirkskommando. 4. 3 ballbentarte. Revier 88. G. K. 4... 189. Benden Sie fann in Abrechnung lemmen. 3. Kriegsministerium. 4. Nein. 5 Einen B. 30. Die Meldefelle für Giwerbslofenfit forge ist zuständig. A. 222. fich an das Bezirkskommando. 5. Br. 1896. Dem Gesetze nach nicht. Anspruch auf Zivilversorgungs- oder Anstellungsschein baben Sie nicht. Wenden Sie sich mit einer Beschwerde an das Kriegsministerium. 23. R. 83. 1. Ja. Stlage beim Gewerbegericht. 2. Unseres Erachtens . C. 30. 1. Sa. 2. Etwa 30 Mart monatlich. 3. Rein R. 3. 66. An das Generalfommando. A. 16. 1. Es fann Nieder ist der neue Vertrag für Sie verbindlich, da Sie offenbar Kenntnis er: 2. Dhe weiteres nicht. Schwarze 11. O. 81. 1. Sa. Sofern sich das Raheseinkommen nicht um mehr ichlagung beantragt werden. balten haben. 8. Die Ertlärung in für Ihren Jall ohne Bedeutung. als ein Fünftel vermindert hat 2. Für das fünftige Steurjabr fommt in Runit. 1. Sie baben Anspruch auf fagungsgemäke Leiftung der Kranten R.. 47. 1. nur dann, wenn ihn die Söhne gang oder überwiegend Jurem Falle der mutmahlige Jahresertrag n Behacht. Sie müffen alio false. Ste tönnen sich mit einer Befchwerde an das Versicherungsamt der unterstütt haben. 2. Bezirkefommando. 8. 8. 12. Shr Sohn foll ich bei der Einlaägung auf die veränderten Umstände binweisen. Befa. Stadt Berlin wenden. 2. Nach Norer Entlassung wenden Sie sich an bas bas Bezirksfommando wenden.. 23. 101. 1. Unverständlich Elundigen Sie sich bei dem dortigen Magistrat. 9. 6. 185. Etellen Demobilmachungsamt Berlin, Rathaus. 6. 100. Sie sind dem Minde 5. 23. 400. Gewerbedeputation des Magistrats. D. 99. Sie einen entsprechenden Antrag bei dem dertigen Bezirkskommando. gegenüber unterhaltspflichtig, 2. R. 186. Die Steuerpflicht beginnt 3hr Eohn ist let er zur Radzabiung berpflichtet. Mi. S. 45. 1. und. p. 31. Wegen der Unterstützung wenden Sie fich an den Armen mit dem Eriten des Monats, der dem Arbeitsbeginn folat.-.$. 30. 2. Bis 28. November. 8. Bezirfsfommando. Ctro 200. Sie fönnen vorfieber. R. T. Unjeres Erachtens tann Bablung verlangt merden. 1. Ba, und zwar die Zuma, bei der Sie bei Kriegsbeginn beschäftigt beim Amtsgericht Klage erheben. Teltowerstr. Fordern Sie noch 23. 3. 1. Ein Scheidungsgrund liegt nicht vor. Soweit es fichtlich waren. 2. Nein. Neukölln 270. 1. Das Geld brauchen Sie mals unter Tepung einer Frift gablung, eventuell flagen Sie. 9. bandelt es sich ausgenommen vom Eingebrachten, um gemeinschaf. nicht urüdzuzahlen. 2. Ja. 8. Ja, falls Sie Striegshefchäbigter find. Nach Ansicht der Steuerbehörden, ja. R. Ech. 44. 1. baben liches Eigentum, über das gemeinschaftlich Bom zu verfügen ist. 2. t. 5. Bosen. M. B. 4 und Hedwig 200 B. Solche Anspruch auf Rüdzabiung an die Stelle, an die Sie eingezabit wiegervater tönnen Sie Austunit verlangen. M. 91. Den Abressen geben wir grundläglich nicht an. 7. B. 1886. Uns un Baben. 2. Sie tonnen Wiedereinstellung verlangen. Der ge- ortsüblichen Betrag für die letzten vier Sabre. Zandsturm bekannt. H. v. b. W. Vernau. Davon beben wir noch nichts gehört. nannte Lobnfat erscheint nicht zu bech. 2. S. 1. Nein. 2 Ja. 70. Leider nicht. 2. 22. 3. S. R. V. 114. Mein. A. S. 98. Anipinch auf Entlassung besteht zur Zeit nicht Wir empfehlen $. H. Ja. Antrag ist an die Landesversicherungsanstalt zu richten. 8. 2. 114. 1. Ein weiterer Anspruch nebt nicht zu. 2. Nein. Retlamation. B. M. Machen Sie dem Arbeiterrat der betreffenden B. A. 43. Leider nicht. 8. A. 73. 1. Nach den bisherigen Be D. H. 7. Wenden Sie sich an die Eisenbahndirettion, Echöneberger Ufer. Firma Mitteilung. R. 6. Nein, falls Sie veranlagt find, reflamieren ftimmungen Ja. 2. und 8. Nein... 86. 1. Deputation für die städtischen R. R. 670. 1. Rein. 2. Wenben Sie sich an das Bezirkskommando. Sie. Dahland. Kriegsministerium W. W. 1000. an 2. Rein. Amtliche Befanntmachung. ( Wird nur einmal veröffentlicht!) Bitte auszuschneiden und aufzubewahren. Bestimmungen über den Poftverkehr aus dem unbesetzten Deutschland nach den von feindlichen Truppen besetzten deutschen Rheingebieten. Stand vom 15. Januar 1919. -Für den Poftverkehr aus dem unbefesten Deutschland und dem nicht feindlichen Auslande nach den von feindlichen Truppen besetzten deutschen Rheingebieten gelten vom 15. Januar ab die nachfolgenden Anordnungen: Bugelassen sind: 1) nach der belgischen Befagungszone( lints:| franzöfifcher, italienischer oder spanischer Sprache ab- bon feindlichen Truppen besetzten beutschen Rheins heinischer Teil des Cber- Postdirektionsbeziris Süffeldorf gefaßt fein; fie müssen fo furz wie möglich gehalten, gebieten bestehen folgende Anordnungen. und nördlicher Teil des Ober- Bofibirektionsbezirfa Aachen recht leferlich und womöglich in lateinischen Schrift bis etwa zur Linie Jülich- Stolberg- Eupen mit folgen. ben größeren Orten: Cleve, Goch, Geldern, Mörs Kempen, Haldenfirchen, Düllen, Neuß. Krefeld, Bierfen, München- Bladbach Grevenbroich, Erkelenz, Heinsberg. Geilentirchen. Jülich Eschweiler, Stolberg, Aachen, Eupen): a) verfchloffene geroöhnliche und eingefchriebene Briefe und Bofitarten, Bostanweisungen, Sahlfarten und Bahlungsanweisungen fowie Wertbriefe: b) an Behörden gewöhnliche, Wert, und Einschreibpatete ohne schriftliche Mitteilungen. Zugelaffene Spraden: beutfch, Mundarten aus gefolojien, englisch flämisch, franzöfifch. Jebe Boftfenbung muß äußerlich den Namen und die nähere Bezeichnung des Abfenders mit Angabe feiner Wohnung fragen. Falfche Namensangaben find ver: boten. Is Absenderangabe genügt ein Dienftfiegel ellein nicht. Es empfiehlt sich, nur in dringlichen Fällen gu fchreiben, vornehmlich Postkarten zu benutzen und fich in Briefen möglichst furs au fassen, da andernfalls zu befürchten ist baß der gewöhnliche Briefverkehr weiter eingefchränkt ober ganz berboten wird. Die Briele und Posttarten müssen deutlich gefchrieben fein. ( Untersagt find: a) der Gebrauch von Boftfarten, die aus zwei ober mehreren zusammengeflebten Papier blättern be stehen, ber Gebrauch bon gefütterten Brief umschlagen, die Anwendung von Geheimsprachen; ber Chiffreschrift, bes Morsealphabets, der Steno graphie und des Schachspiels( Röffelfprung); b) bie Versendung von aufgezogenen Lichtbildern ( Photographie) allgemein, ferner von Drucksachen, Warenbroben und Geschäftspapieren; uftlagernde Sendungen; Beltungen und Beitschriften in jeglicher Ber fendungsform.) Alle Sendingen bie zeichen geschrieben sein. Lange Privatbriefe find der Gefahr der Verzögerung ausgelegt. Der Gebrauch von weideutigen Ausdrücken, unverständlichen Zeichen oder ober Chiffrefchriften. Abtützungen, Geheimschriften futairift, geheimen Tinten und jegliche Bezugnahme auf militärische Angelegenheiten ist strengstens verboten. Jibe Pastfenbung, die gegen diese Bestimmungen verstößt, wird beschlagnahmt, unter Umständen auch vernichtet. Die britische Militärbehörde behält fid außerdem das Recht vor, auch sonstige Deftfen bungen nach eigenem Gutbünten anzuhalten. 3) nad der amerikanischen Belatungszone ( Ober- Postbirektionsbezirk Trier ausgenommen bie Crte Merzig Birkenfeld. Cberstein und die Gebiete füdlich dieser Orte und lintsrheinischer nördlicher Leil des Cber- Postdirektionsbezirts Roblenz bis jur Linie Boppard- Simmern- Büchenbeuren, einfchl. mit folgenden größeren Orten: Neuenahr, Stadtfyll, Prüm, Gerolstein, Andernach, Maben, Bitburg, Trier, Saarburg( B3. Trier), Witt Berntaftel- Kues, Hermesfell; ferner odjem, lich, rechtsrheinisches Brüdentopfgebiet von Koblenz, aus genommen ben Kreis St. Goarshaufen und den Unterlahntreis; über die Brüdentopfgebiet Roblenz liegenden Bostorte geben die Bostanstalten auf Ver: langen Wusfunft): im a) außer Briefen qn Kriegsgefangene gewöhnliche unb eingefchriebente betfchloffene Briefe und Poft farten in dringenden persönlichen und in allen Geschäfts, Geld: und Verwaltungsangelegenheiten; b) Beitungen und Drucksachen. Wertbriefe und Postanweisungen; d) Patete zur Beförderung über die Strede Bez borf Altentinden Sietshahn. Bugelaffen find: 1. Nach der belgischen Befagungszone ( interheinischer Teil des Ober- Pestdirektionsbezirks Düßeidorf und nördlicher Teil des Ober- Bostdirektionsbezirts Aachen tis etwa aur Linie Jülich- Stoiberg mit folgenden größeren Erten: Aachen, Cleve, Crefeld Düllen, Grielens, Esaweiler, Eupen, Geldern, Goch Grevenbroich, Geilenkirchen, Heinsberg, Jülich, tempen, Kalbenfirchen, Mörs. München- Glab bach, Neuß. Stolberg Viersen): -Eupen a) Telegramme, die fich auf die Einfuhr von Mobftoffen und Nahrungsmitteln in das lintaiheinische Gebiet beziehen ferner in amtlicher Angelegenheiten. b) ferngeiträde: folcher Gemeindebehörden und Industrieunternehmen beren Anlagen teils auf bem linten Rheinufer und teils in der neutralen Bone auf dem rechten Rheinufer liegen, unter der Bedingung, dah die Verbindungen ausschließlich den Betrieb be treffen. 2. Nach der britischen Befagung 33 one ( inferheinischer Teil des Oter- Postbirettionsbezirts Göln mit Bergheim, Bonn, Göln, eusraten, ein bach. Zülpich; ferner rechtsrheinisches Brückentopfgebiet von Goin und Gebiet des Ober- pcfibirettionsbezirts Nachen( foweit es nicht zur belgischen Befagungszone gehort) mit Düren, Matnog, Sonjsie, Saleiden, St. Bith): a) Telegramme: Für den Privatverkehr find geöffnet nur die Bertel, teamter. Bensburg, Bergheim ( erit). Bergisch Gladbach, Bonn, Brühl, Cöln, Gölns Bayenthal, 6öln- Ehrenfeld, Göin talt, Cöln- Binden thal, Göln- Mülheim, Cöln- Nippes, Düren, Guefirchen, Frechen, Godesberg, Leverkusen, Münster( Eifel), Malmedy, Ohligs, Opladen, Bors, Rheinbach Siegs burg, Solingen) nur in dringenden Dienst, Geschäfts und Privatangelegenheiten fowie zun. Verkehr mit deuts fchen Kriegsgefangenen. b) yerngespräche: nur in reinen Dienst und Gefchäftsangelegenheiten Alle Poftiendungen find der amerikanischen Benfus auch solche von Behörden ben vorstehenden Beftimmungen nicht genau entsprechen, unterworfen. Es find nur Mitteilungen in deutscher ( Mundarten ausgefchloffen), franzöfifcher, englischer, werben von der belgischen Senfur vernichtet. 2) nach der britischen Beschungszone( lints: italienischer und spanischer Sprache zulässig fie müffen 3. Nach der ameritarischen Befatung 3. themifcher Teil des Cber Boftdirettionsbezirks Köln mit gut leferlich und möglichst mit lateinischen BuchKöln Bonn, Gustirden, Zülpich, Rheinbach, Bergheim; ftaben gefchrieben fein. Auf der Rückseite des Briefs apne( Cber- Poftdirektionstesirt Trie.( ausgenommen ferner rechtsrheinisches Brückentopfgebiet von Köln( über umschlags muß der Name und die vollständige Un die Orte Birkenfeld, Merzig. Oberstein no die Gebiete Die Verwendung füblich diefer Orte) und lintsrheinischer nördlicher Teil bie darin legenden Poftorte geben die Bostanstalten aufforift des Abfenders angegeben fein Verlangen Auskunft) und Gebiet des Ober: Boftdirektions: von doppelten( gefütterten) Umschlägen ist unterfagt. des Ober- softdirettionsbezirts Coblenz bis zur Linie bezirts Machen( foweit es nicht aur belgifchen Befagungs- Der Gebrauch von Geheimschriften oder irgendwelchen Borpard- Simmern- Büchenbeuren einschließlich zone gehört) mit Düven, Monschau, Schleiden, Malmedy. anderen Darstellungen in der Abfidit. den wahren Jn folgenden größeren Orten: Andernach. B. rncastel- Cues, halt des Schreibens zu verheimlichen oder die Behörden Bitburg, Cochem, Gerolstein, Hermeateil, Mahen. auf irgendeine Weise irceauführen, ist strengftens ver: Neuenahr, Prüm Saarburg( Bezirk Trier) Stadtfyll, boten. Sendungen, die den Anforderungen nicht ent- Trier, Wittich; ferner rechtsrheinisches Brückenkopf gebit den bling, agencmm. der Kr.is St. G fprechen, werden nicht befördert haufen und der Unterlabnkreis lüber die im Brückens tot gebiet Coblens, lig. Den eftet geben die Boft anstalten auf Verlangen Auskunftl): Gt. Bit CU tellungen) an Kriegsgefangene; 4) nach der franzöfifchen Besatzungszone, aus: genommen Gisch- Bothringen( alle befekten beutfchen Gebiete südlich der amerikanischen Besatzungszone, alfo insbesondere die füblichen Teile der Ober- Poftbireftions: bezirke Trier und Koblenz( linksrheinisch) mit Merzig, Dillingen, mit a) Telegramme: nur in amtlichen und wichs tigen Privatangelegenheiten, a) offene Briefe und Palete( ohne schriftliche Mit b) Zeitungen aber antliche Drucksachen, die vom britffaren Militär- Gouverneur befonders genehmigt worben find: e) offene Briefe und Boftfarten, bie wichtige gefchäft liche oder bringende Privatangelegenheiten be frelien, Bostonweilungen, Babllarten und Bah, Saarlouis, Eaarbrücken, Wadern, St. b) Ferngefpräche: in amtlichen und bringentungsantorifungen. Briefe in gelben Scheckbrief umfchlägen an bas Pefildedami in Köln dürfen endel, Cttweiler, Neunkirchen Birkenfeld, Oberftein, den Geschäftsangelegenheiten. Kirn, Sobernheim, Kreuznach, Bingerbrick, Meifen berichlossen aufgeliefert werden; verfalonene Wert und Einschreibbriche und Mert heim, Dopparb, Simmern; ferner lintarheimischer Teil patate auf eigene Gefahr des Abfenbers nach be des Cher Peftdirektionsbezirts Darmstadt mit Main fonderer Genehmigung. Behörden, Baufgefchäfte Bingen, Alzch. Worms und Oppenheim; ferner das oder größere Firmen in der britischen Befahun ge- rechtsrheinische Brückentopfgebiet von Mainz und vom zone, die große Geldbeträge in bar oder Vapier rechtsrheinischen Brüdentopfgebiet boy Roblens ber gelb( Banknoten, Schede, Wechsel, Blandbriefe reis St. Goarshaufen und der Unterlahnkreis( über oder Wertpapiere) ober Gegenstände aus Edel die in den Brückenkopfgebieten liegenden Boftorte geben metalten und Ebelfeine durch die Boft empfangen die Poftanstalten auf Berlangen Auskunft): woollen, müffen zur Erlangung eines Erlaubnis fcheins ein fchriftliches Gesuch beim Ober. Poft bireftor in Köln einreichen, der es an das britische Benforamt mit Angabe aller Einzelheiten einfendet. 3rbe zugelafiene Behörde, Bant usw. ers hält etren Erlaubnisfchein". R die ande wärtigen Banten ufo., mit benen tie zugelafierte Bant usw. Wert und Ginfchreibsendungen aus: taufchen will, ftellen bie band: 18fammern in Bugelaffene Sprachen: deutsch( Mundarten ausge Köln, Bonn und Solingen und die Stäbliche Des fagungsabteilung in Köln beglaubigte Abschriften fchloffen), englisch, franzöfifch. italienisch und spanisch. ber Erlaubnisscheine aus, deren Vorzeigung am Die Briefe müssen auf der Rückseite des Umschlags Boftfchaller zur Auflieferung von Wert, und Gin die volle und deutlich leferliche Angabe der Adresie dreibienbungen an bie zugelaffene Behörbe, Bant des abfenders aufweifen. Der Gebrauch von doppelten ufw. berrigt. Sie Sendungen felbft, und auch( gefütterten) Briefumschlägen ist verbotn. bie Abschnitte der Baletfarten dürfen außer einem Inhaltsverzeichnis fonflige fchriftliche Mitteilungen nid enthalten. Nachnahme ist bei den Senbungen affic a) perfchloffene gewöhnliche und eingefchriebene Ge fchäftsbriefe, gefchäftliche Druckfachen und Waren. proben; b) sämtlich Briefe an unb von Behörden; e) Wertbriefe. mit Der Briefverfehr unterliegt folgenden Vorschriften Die Schrift muß leferlich und möglichst lateinifchen Buchstaben gefchrieben fetn. Die Berfendung von Beitungen, Beitfchriften unb Druckfachen ist ftrengftens unterlag Sendungen, die den borstehenden Bedingungen nicht entsprechen, werben nicht befördert 4. Rad ber französischen Befagung 3. one ausgenommen Elsaß Lothringen unb bie heinpfals( alle belegten beutscher Gebiete füblich der amerikanischen Belagungszone, alfo insbesondere die füblichen Teile der Ober- Bofibirektionsbezirke Trier und Goblenz Ifinis iniiclit Birkenfeio Bingr brück, Boppard Dillingen. Kirn, Kreuznach. Merzig. Meisenheim, Reunkirchen. Oberstein. Ottweiler. Saar, brücken, Saarlouis, Sobernheim St Mendel Simmern. Wabern; ferner lintsrheinischer Teil des Cber- Bostdirektionsbezirks Darmstadt mit Alzey Bingen, Mainz, Oprenheim. Worms; ferner das rechtsrheinische Brückentopfgebiet von Mainz und vom rechtsrheinischen Brüstentopla biet von obler: dr reis St. Goors. Brückenlopig bieten liegenden Bostorte geben die poft baufen und der Unterlahnkreis füber die in den anstalten auf Verlangen Auskunft]): a) Telegramme: nicht zugelaffen. foweit Ober- offbirektionsbezirk Trier in Frage kommt: im übrigen dagegen zugelassen für ben amtlichen und privaten Verkehr in Rohstoff b) Ferngefpräche: Lebensmittel und bringenden Familienangelegenheiten nur zwischen Mannheim und Mains( über Budwigs. hafen) in Schiffahrtsangelegenheiten. 5. Nach Elfab 2othringen Telegramme: The Briefe, Bostkarten und sonstige Bofffendungen fifchen Befagungszone gehörigen heinpfals gelten bie nur bringende Staatstelegramme für bie Uebergabe terliegen ber Benfur feitens der britischen Militär: behörbe, bie aber für beren fidere ober rasche Befördes zung feine Gewähr leiften tann. Gilbstenfenbungen find unzuläffig. Bur Erleichterung der Senfur müffen alle gewöhn Richen Briefe unverfloffen aufgeliefert werben. Patete ( fiche unter a) müffen berart verpackt fein baß fie vam Berfor bequem interfucht werben tönnen. Neme und Abrelie des Absenders müften deutlich auf bie Rüdfeite jedes Briefes, oben tinta auf ibe Toits fart und auf bie Oberfeite jebes Batets( fiche unter a) gefchrieben werben, tommiffion, in Straßburg. Ferngespräche: 6. Nach der Rheinpfals: a) Telegramme: Für den Boftverkehr nach der ebenfalls sur franzö vorstehenden Bestimmungen unter 4) ebenfalls mit der Erweiterung, bag borläufig aus Doftanweisungen, nicht zugelaffen. Bahlfarten und Zahlungsanteilungen zugelassen find. Na Elfah- Lothringen ist der Boftverkehr völlig unterbrochen. Zelegramm und Ferni predperfehr aug bem unbefetten Deutschland und dem neutralen Auslande rach ben belegten deutschen Gebieten. ( Stanb vom 20. Januar 1919.) Die erlaubten fchriftlichen Mitteilungen dürfen nue Für den Telegramm und Fernsprech in deutscher( Mundarten ausgefchloffen), englifcher, betteht aus dem unbesetzten Deutschland na& den in amtlichen und geschäftlichen Angelegenheiten( Be förderung über Mannheim). b) Berngespräche: nicht augeloffen. Serner find zugelaffen unbeschränkt Telegramme nach Suremburg. Der Telegram: und Ferufprechverkehr mit ben Orten in der rechtsrheinischen neutralen Rone unterliegt keinerlei Beschränkung. Deutsche Waffenfiillflands- Kommiffion, Verordnung Nein, betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für den Verkauf von Gänsefleisch in Teilen und von aus Gänsen hergestellten Erzeugnissen. Auf Grund der Verordnung über den Handel mit Gänsen vom 2 Mai 1918( R.- G.- B1. G. 373) und der dazu erlassenen Ausführungsanweisung vom 12 Juli 1918 wird mit Zustimmung des Borfizenben der Staatlichen Bertellungsstelle für GroßBerlin folgendes bestimmt: § 1. 1. Beim Berlauf von frischem und gepitettem Gänsefleisch in Teilen und von aus Gänsen hergestellten Erzeugnissen dürfen in Berlin bei Abgabe an Berbraucher folgende Preise für 1 Bfund nicht überschritten werden: Liefenfert Bauchhautfett Darmfett Beber Keulen 696 10,- 907. 7-" 8,-" 6,50 " Bruft ohne Knochen Stildenfleisch 17 4,30 22 Rümpfe mit Brust und Keulen ohne Därme und ohne zum Klein zugehörige Teile • Bruft mit Knochen Brustknochen 6,25 8,80 0,05 " " " Klein: Ropf mit Sals, 2 Flügel, 2 Füße, Magen und Herz, gerupit auch ohne Spigflügel Schmalz Gänsebraten Grieben Gänseweißsauer Gänseleberwurst 223 » P. St. 14, " 10, " 11, " 10, OP 8.Gänseleberpaftete darf nur zu ben durch ben Berband der Hersteller von Gänseleberpafteten festgelegten und auf der Badung eber dem Behältnis durch den Hersteller angebrachten Berkaufspreisen an Berbraucher abgegeben werden. 2. Der Berkauf von geräuchertem Gänsefleisch in Tellent und von aus Gänsen hergestellten Erzeugniffen dürfen in Berlin bei Abgabe an Verbraucher folgende Preise für 1 Pfund nicht überschritten werden. Brust mit Knochen im ganzen Bruft ohne Knochen im ganzen im Ausschnitt Reulen § 2. Π " 11,50 902. 12,50 " 18, " " P <-' 6 Die auf Grund diefer Berordnung festgefeßten Preise sind Höchstpreise im Sinne des Gefezes betreffend Höchstpreise. $ 8. Wer den vorstehenden Bestimmungen vorfäßlich zuwider. handelt, wird gemäß§4 der Berordnung des Bundesrats gegen Breistreiberei vom 8 Mai 1918( R.-G.-Bl. S. 395) mit Gefäng nis und mit Geldstrafe bis zu 200 000 W. oder mit einer dieser Strafen bestraft. Ist die Zuwiderhandlung fahrlässig begangen, so tritt Ge fängnis bis zu einem Jahre und Geldstrafe bis zu 50 000 m. ober eine dieser Strafen ein. Sieben der Strafe gelangt bei vorfäßlicher aber fahrlässiger Zuwiderhandlung der den Höchstpreis überschreitende Betrag zur Einziehung(§ 7 der vorgenannten Verordnung vom 8. Wtai 1818). § 4. Goweit nicht in dieser Verordnung Höchstpreise festgefekt find oder der Verlauf eines Erzeugnisses zugelaffen wird, ift der Berkauf von Gänsefletsch in Teilen fowie bie gewerbsmäßige Serstellung und der gewerbmäßige Verkauf von daraus her gestellten Erzeugnissen unzulässig. Zuwiderhandelnde werden gemäß§ 11 der Berordnung über den Handel mit Gänsen vom 2. Mai 1918 mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geld ftrafe bis zu 10 000 M. ober mit einer dieser Strafen bestraft. Neben der Strafe tann auf Einziehung der Gegenstände erfannt werden, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, ohne Unterschieb, ob sie dem Täter gehören oder nicht. $ 5. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verfüindung in Kraft Die Höchstpreisserordnung vom 22. August 1918 und bie zu dieser erlaffene Abänderungsverordnung vom 3. Dezember 1918 werben hiermit aufgehoben. Berlin, ben 28. Januar 1919. Magistrat. Bermath. 3.-Nr. 1682. Bcb. II. 18, Städtische Elektrizitätswerke Berlin. Nach den Beschlüssen der Gemeindebehörden von Berlin. treten anftelle der bisherigen Bestimmungen über die Er bebung eines Teuerungszuschlages auf die in den Glettrigitätsiieferungsbedingungen festgelegten Breise folgende Borschriften: Die Preise der in den Bedingungen der städtischen Gleffrizitätsmerte Berlin aufgefforten Tarife verneber fich für einen stohlenpreis von 20 M. für die Tonne frei Berf. Diefe Breise erböben sich um je 10 Proz. für jede fie erniebrigen fich um je 10 Broz für jede volle 4 M., angefangene 4 M. Breissteigerung für die Konne Stehle, unter die der Stohlenpreis zurüdgebt. Für das erste Bierteljabi des Jahres 1919 wird ein Roblenpreis von 50 M. für die Tonne zugrunde gel gt, für die folgenden Vierteljahre gilt fteis der durchschnitt liche Sohlenpreis des vorangegangenen Bierteljahres Der Grundpreis der Bodenflächengebühr in Tarif VII ( Einbeitstarif) wird von 3 Bi. auf 2.5 Bi. monat im fir bas Quadratmeter ermäßigt und unterliegt ebenfalls vor stehen den Zuschlagen. Der Tarif V( Bauschaltais) bleibt aufchiagsf et. Bei Verwendung von Münzgäblern, die zurzeit für einen Etrompreis von 60 f. für die Stilowatt unde ein gerichtet sind, wird der den Getrag von 60 Pr. übersteigende Mehrpreis nachberechnet. Diese Grundsäge gelten von der für den Monat Januar 1919 bis zu der für den Monat März 1920 aus zuitellenden Rechnung." Berlin, den 31. Januar 1919 Etädtische Elektrizitätswerte Berlin. Hochaktuel!! flochaktuell! Betrachtungen über das Werdende. Die neue Zeit a. a. Von Max Dinkeräber. Preis 1,20 M. Nachnahme 1,50 M. Soeben erschienen und schon beweisen zahlreiche Zuschriften das große Interesse für da zeitgemäße Werk. Direkt zu beziehen vom Arion Verlag, Berlin C. 19, Schließtach 43. 11265 Ofb. Nr. 1 23456TAADIG 12 Aufruf. Dunfles Kriegsgewölf zieht weiter herauf. Alle Hoffnungen auf den langersehnten Frieden fönnen in den nächsten Wochen zunichte weiden. Der Bürgerkrieg tobt weiter. Es geht nicht mehr um Berlin allein. Die bolschewistische Welle droht ganz Deutschland zu überfluten. Mit Hochdrud arbeitet der russische Bolichewismus an der Vertiefung der deutschen Revolution, um sie in einer fommunistischen Weltrevolution aufgehen zu lassen. Radet, der Propagandadhef des russischen Bolschewismus, bleibt mit einem ganzen Stab bon Agenten und führenden Viännern der russischen SowjetRepublif in Deutschland, um das irregeführte deutsche Proletariat in einen neuen Weltkrieg gegen die neue Entente zu treiben. Die deutsche Spartakusbewegung ift nur ein Werkzeug in der Hand der bolichewiftischen Auslandspolitiker. Ueber unserer deutschen Heimat schwebt die Gefahr, daß fie beim Zusammenprall des russischen Bolschewismus mit den Staaten des Westens zum Kriegsschauplay wird. Die bolichemistischen Heere stehen schon dicht vor Ditpreußens Grenzen. Unter dem Druck vom Osten und unter dem Truck der wirtschaftlichen Not wird im Innern Deutschlands die boliche wistische Revolution lebend erhalten. Deutschland droht sich zu spalten in West und Süd einerseits, die der Entente berfallen, und Nord und Dst andererseits, die unter den Terror des russischen Bolschewismus geraten, und beide Teile werden beim bevorstehenden Kampf als Vortrupp mißbraucht werden. Deutschland brennt! an der deutschen Vergangenheit und das Fruchtbare an der deutschen Revolution zu verschlingen droht. Eine Rettung ist nur möglich, wenn ganz Deutschland in dieser Stunde über allen Parteihader, Standesunterschied, Klassengegenfas hinweg die Abwehr der bolschemistischen Gejahr des Ditens zum Schuße der eigenen Kultur mit aller Energie aufnimmt, wenn Deutschland im Kampf gegen den Bolschewismus sich einig fühlt und diese Einigkeit nach Cst und West behauptet. Deutschlands gegenwärtige Aufgabe besteht darin: der Barbarengefahr des Dftens, die in Gestalt des russischen Bolichewismus heraufzieht, mit aller Macht zu begegnen. Nur wenn wir Deutsche uns behaupten, wird die abendländische Kultur gerettet werden können. Noch ist es Zeit! An alle Barteien, an alle Stände, an alle Stämme des Deutschen Reiches ergeht deshalb der Ruf: Schließt Euch zusammen! Schafft eine Volksbewegung zum Schuße der deutschen, der europäischen Kultur, eine Liga von geistigen Stämpfern gegen den Weltbolschewismus. Sezt den deutschen Staat der sozialen und kulturellen Erneuerung der Anarchie des Dstens entgegen. Antibolschewistische Liga sumus Aus der Not des Weltkrieges und der Revolution, aus der wirtschaftlichen Auflösung des Volfskörpers und aus der geistig- ethischen Bersetzung der Massenseele steigt der Bolschewismus als rohe Gewalt empor, die den leztes Rest des Besten Ernst Tröltsch. Maximilian Pfeiffer. Maximilian Pfeiffer. Adolf Grabowski. Adolf Grabowski. Eduard Stadtler. Heinrich von Gleichen. Oskar Müller. Ostar Müller. Fritz Siebel. D. W. Schneemelcher. Bekanntmachung über die Neueinteilung der Erwerbs. lofenfürsorge Berlin. Stadtbeztet Geschäfts und Zahlstelle Gemeinde Schule 1-14 133-136 Clifabethfirchstr. 19 143-146 15-30 Rulmftraße 15 67/13 126/143 31-49 bito " 50-66 bito 67-78 Bergmannfte, 60/85 60/236 79-84 187-142 bito Reichenberger Str. 131/2 145/151 Bergmannftr. 60/65 60/236 151-153 160-165 Memeler Str. 24/25 256/287 Edertstr. 16/17 271/258 105-109 114-132 174-177 181 194-201 182-188, 189a 189d, 189f, 13 189b, 189c, 189e, 100-193 14 202 217 269-271 220-296. 259 und 241 bito Bogowite. 40 257/294 bito Elifabethkirchstr. 19 15 Raftanienallee 81 82 16 242-244 Bozowstr. 40 17 250 und 251 18 255-259 272-274 Putbuser Str. 22 Elifabethkirchstr. 19 Turmstr. 75 67/13 15/171 257/294 167/175 67/13 82/90 dito 267 und 268 19 279-283 297-304 22 234-290 291-296 305, 807-309 819, 323-326 24 98-104 147-150 RANARS 123 335 87 110-113 166-173 154-159 178-180 246 nnd 248 218, 219, 237, 238, 240, 245 u. 247 252-254 249 280, 262-266, 275-278, 306 310-813 814-818 261, 820-322 85-97 bite Millerstr. 48 Gotenburger Str. 4 Memeler Str. 24/25 Reichenberger Str. 131/2 Memeler Str. 24/25 bito Edertstr. 16/17 Raftanienallee 81/82 bito Putbuser Str. 28 Gotenburger Str. 4 Butbufer Str. 22 illerstr. 48 bito Gotenburger Str. 4 Reichenberger Str.131/ 2 Berlin, ben 8. Februar 1919. 86/141 56 1. 58 Hilfs 256/287 145/151 256/287 271/258 15/171 " 167/175 56 u. 58 Silfs 167/175 86/141 56 u. 18 Hilfs 145/151 Magiftrat, Erwerbslosenfürsorge. Sallenbach. Egb. Nr. 482 Ermbl.- F. I/ 19. Bekanntmachung. Durch Beschluß der Gemeindebehörden von Berlin und des Aufsichtsrats der Deutschen Gasgesellschaft. Attiengesellschaft, ist der Gaspreis von dem Sage ab, an dem im Monat Dezember 1918 die Gasmefferstände aufgenommen find, in dem von uns versorgten Teile von Berlin auf 30 Pf. einschließlich Rohlenund Umfagsteuer für den Rubitmeter festgelegt worden. Der Gaspreis für das burch Minagasmeffer entnommene Bas erhöht sich auf 25 B. einfchließlich Rohlen und Umfag Steuer, aber ausschließlich Gasmeffer Einrichtungsmiete. Der Unterschied zwischen diesem und dem bisherigen Gaspreise wird bei der Entleerung der Minggasmeffer burch ble Beauftragten ber Gesellschoft gegen Empfangsbescheinigung besonders eingezogen. 11179 Gasbetriebsgesellschaft Aktiengesellschaft Der Borstand: R. Rörting. Bekanntmachung. Durch Beschluß ber Gemein bebehörden von Berlin ift ber Gaspreis von dem Tage ab, an dem im Monat Dezember 1918 bie Gasmesserstände aufgenommen find, auf 30 Pfennig flir bas Rubikmeter festgelegt worden. Gasabnehmern, welche innerhalb eines Geschäftsjahres der Rädtischen Gaswerte, bas ift som 1. April bis 81. März des nächsten Jahres bei ununterbrochener Gasbenugung nicht mehr als 365 cbm, verbraucht haben, werden für die Zeit bis zur Stanbaufnahme im Dezember 1918 2 Pfennig Bekanntmachung. Vollmilch. Die Bollmilchkarten fir Märg 1919 werden in ben gur Fettftelle Groß- Berlin gehörenden Gemeinden in den nächsten Tagen ausgegeben. Es gelangen aur Ausgabe: a) für bie nach dem 1. Januar 1918 geborenen Rinder tote mit„ Al" gstennzeichnete Milchlarten, b) für die in der Zeit vom 1. Januar 1917 bis zum 81. Desember 1917 geborenen Rinder lila mit„ All" getennzeichneten tilchtarten, c) für bie in ber geit vom 1. Januar 1916 bis zum 81. Dezember 1916 geborenen Rinder geäne mit BI" getenngeidnete Btilchlarten, d) für die in der Zeit vom 1. Januar 1915 bis zum 81. Desember 1915 geborenen Kinder blaue mit BII" gefennzeichnete Milchtarten, e) fir die in der Zeit vom 1. Januar 1914 bis zum 31. De zember 1914 geborenen Kinder braune mit„ C." getennzeichnete Milchkarten, 1) für die in der Zeit vom 1. Januar 1913 bis zum 31. Deember 1913 geborenen Kinder graue mit„ CII" gelennzeichnete Milchkarten. Die zu verabfolgende Bitermenge ist auf den Kranten und Sonderfarten, nicht aber auf den Kinderkarten aufge bruckt. Belche Bollmilchmenge auf die Kindertarten verab folgt wird, wird noch besonders bekannt gegeben werden. Auf bie übrigen Rarten ist die aufgebruste Menge voll zu verab folgen, soweit nicht eine abweichende besondere Anordnung er geht. Liga Schuh der deutschen Kultur Zentralbureau Berlin W 35, Lühowstr. 107. Bankkonto: Mitteldeutsche Kreditbank, Depsfitentasse D, Berlin, Botsdamer Straße 116. Graf Bernsdorff. Friedrich Naumann. Siegfried Doerschlag. Joachim Tiburtius. Arbeitsstelle der Berliner Studenten. Verordnung über Milchhöchstpreise. Auf Grund des 88 der Bererdnung des Herrn Staatsfetretärs des Reichsernährungsamts vom 8. November 1917 über die Bewirtschaftung von Milch und den Verkehr mit Milch ( Reichsgefegblatt Geite 1005) wird für den Bezirk der Fettstelle Groß- Berlin bestimmt: 81. Jm Kleinhandel( Abgabe unmittelbar an ben Berbraucher) barf der Preis für 1 Liter Bollmilch 56 Bf., für 1 Liter Mager und Buttermilch 86 Bf. nicht überschreiten. Der Breis verfieht fich fir die Abgabe ab Laben, Bagen eber Ruhstall. Für das Zutragen ins Haus darf ein Aufschlag von Pf. für das Liter, für den Bertauf in Flaschen, wenn die Flaschen verfchloffen sind und der Berschluß den Namen des Milchhändlers aufweist, ein Aufschlag von 6 Pf. für das Liter genommen werben. 82 Jm Großhanbel( Abgabe an den Kleinhändler fret Baden) darf der Preis für 1 Liter Bollmilch 48 Pf., für 1 Liter Mager und Buttermilch 29 Pi. nicht übersteigen. 83. File Teile von Litern gelten diese Preise entsprechend mit der Maßgabe, daß Bruchteile von Pfennigen als volle Pfennige gerechnet werden. 84 be Soweit die Milch in den Bezirk ber Fettstelle Groß- Berlin zu geringeren Breifen gelangt, als die höchftpreise in der Anordnung des Herrn Borsigenden der Staatlichen Berteilungs. stelle für Groß- Berlin betreffend Neuregelung der Milchhöchftpreise vom 15. Auguft 1918 Geschäftszeichen 111 ti. tragen ist die Differenz an die Fettstelle Groß- Berlin( Milch) abzuführen. Die Differenz wirb berechnet nach den Preifen, die fich fir die Milch frei Bahnhof oder sonstige Bestimmungsstelle innerhalb der Fettstelle Groß- Berlin ergeben. 85. Die Inhaber von Bollmilch farten haben die Märzkarten bis zum 20. Februar d. 3. einschließlich den Milchhändlern Dorzulegen. Die auf Grund dieser Neuanmeldung erfolgende Die Belieferung gilt für die Zeit vom 1. bis 81. März 1919. AI, AI, BI"," B" Kinderfarten, ferner die durch ein großes" A" in dem Mittelfeld gekennzeichneten Karten auf Liter und die Bollmilchbezugscheine, bie zum Bezuge von A und B" Milch berechtigen, bürfen nur in den A und B Milchgeschäften, bie Ci und Cil Rinderlarten, die übrigen Bollmildyfarten, ferner die Bellmile bezugscheine, welche zum Die Fettstelle Groß- Berlin( Milch) trifft nähere Anorb. Bezuge von C- Milch berechtigen, dürfen nur in den Cnungen zur Durchführung dieser Berordnung. Sie ist berech Milchgefchäften angemeldet werden. Die verschiedenen Arten sigt, im einzelnen Fall von diefer Verordnung, insbesondere für von Geschäften find durch ein entsprechendes Blakat in Gau Rinder- und Kurmilch, Abweichungen zu bestimmen. fenfter tenntlich gemacht. Der Milchhändler hat ble Kontrollabschnitte abzufchneiden, ben einen( lints unten) hat er aufzubewahren, den anderen ( rechts unten) hat er sie bisher der Feitstelle von Groß- Berlin ( Mid) eingufenden. Die Milchhändler werben darauf auf merksam gemacht, daß die Kontrollabfchnitte bis zum 22. 3ebruar d. 3. bei der Fettftelle Gros- Berlin( Milch), Berlin C 2, Bofthe. 6, eingegangen sein milffen. Gine Beelengerang diefer grift kann unter teinen anden aftfinden. Die Milchfarten bliefen von den Händlern nicht in Ge wahrsam genommen werden, fondern bleiben in den bänben ber Bezugsberechtigten. Die liichtarten find täglich verze Der Mikhhändler bat täglich den gültigen Tages legen. abschnitt abgutrennen und an fich zu nehmen. Berlin, den 6. februar 191a Fettstelle Groß- Berlin( Milch). Die Bollmilchkarten für März 1919 find in Berlin von den Brottommiffionen für die Kinder im ersten und zweiten Lebensjahre am Montag, den 10., und Dienstag, den 11. Februar 1919, für die Kinder im dritten und vierten Lebensjahre am Mittwoch, den 12, und Donnerstag, den 13. Februar 1919, 8& Wer gegen diefe Bevorbmung aber gegen die auf Grund der Becordnung getroffenen Bestimmungen oder Anordnungen ver öst, wird gemäß§ 8 der Verordnung des Herrn Sttaatssekre tärs des Reichsernährungsamts vom 8. November 1917 über die Bewirtschaftung von lich und den Berkehr mit Milch mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mart oder mit einer biefer Strafen bestraft. 87. Diefe Berordnung teltt am 10. Februar 1919 in Kraft. Die Berordnung über Wilch höchstpreise vom 21. August 1918 tritt mit diesem Sage außer Rraft. Berlin, ben 7. Februar 1919. Fettkelle Groß- Berlin( Milch). Egb. IV/ 59 F. Mi. Bekanntmachung. In der Woche vom 10. bis 16. Februar b. 3. gelangen in der Bertaufsstelle der Gemeinde zur Abgabe: Berliner Lebensmittelfarte. fir bie Kinder im fünften und sechsten Lebensjahr am Frettag, den 14., und Sonnabend, den 15. Februar 1919 abe zuholen. Die Sausbaltungsvorstände werben im eigenften Intereffe darauf hingewiesen, daß die Rarten an den voebe seichneten Abholungslagen von den zuständigen Brotten auf Abschnitt 86 150 Gramm Weizengrieß je person. miffionen geholt werden müffen: jebody in den Haus haltungen, denen Karten für verschiedene Altersstufen u Rarte für Jugendliche. stehen, sämtliche Mild farten an einem Tage auszuhändigen. Auf Abschnitt 27 100 Gramm Weizengrieß. Rasten fir Seante werben wie bisher von ber Bentraiftelle für Kranteneinährung zugefandi. Soweit fie fich bis an den verstehend feftgelegten Anmelbungsterminen bereits in ben Händen ber Empfinger befinden, ist die Anmeldung innerhalb Rarten tragen ben Stempel Radanmeldung" und können ber Grift zu bewirten. Die nach Ablauf der Frift überfandten jederzeit angemelbet werden. Auf die Abschnitte 99, 94 unb 85 je fund Marmelabe, zu fammen 1 funb je erfen ab Donnerstag bei den Kleinbändlern. Die Ausgabe erfolgt am Donnerstag, ben 18. d. Mts., vormittags von 10 bis 12 Uhr( Lagerplag); Den am 1. Januar 1917 und fpäter geborenen Rindern wird je 1 fb. Rährmittel gewährt. Die Ausgabe der Bezug scheine füir bie Rährmittel erfolgt zufammen mit der Ausgabe der März- Milchfarten. Berlin, ben 6. Februar 1919. Tgb. IV./56 F. WH Magistrat. Deffentliche Mahnung Berlin- Briger Lebensmittelfarte. Auf Abschnitt 20 für Rinder im 1, 2, 7. und 8. Lebensjahre 106 Gramm reinen guderfruchtfaft. Bezugsberechtigt find nur Kinder, welche bie laufende Muchtar te zufammen mit Abschnitt 22 und gegen Antell der Fleischkarte wird ber dem Brizer Ausweis vorlegen; Bertauf von 20 Gramm Dauerwurst je Berson fortgelegt, soweit Borrat; auf auf Abschnitt 26 und gegen Ferlage der Karte für Jugendliche % Bfund Gervaistuse je Person, höchstens aber/ Pfund fe Haushalt; auf Abschnitt 27 5 Dosen Leberwurft und 5 Dofen Sülze je Haushalt; auf Abschnitt 21 wird der Berkauf von Streichhölzern, 1 Baket je Haushalt, fortgefegt; auf Abichnitt 28 1 Stüd Toilettenseife je Saushalt, soweit Borrat; auf Abschnitt 29 Gonderzuteilung. zur Zahlung fäkiger Steuern und Abgaben. aurten, Klippfische und 1 Bfund Dofen- Knochenbrühertraft zum Alle Steuern und bgaben, die für bas 4. Bierteljahr ( Januar März 1919) bes Steueriahres 1918 heute fällig find( die Steuer usw. wird unter ber Borauslegung fällig, dağ die Beranlagung bereits erfolgt, fomie baß die Steuerzahltelle befannt ift) und für frühere Zeiten noch rückständig find, müssen bis zum 19. Februar 1919 unb file bie Belt son biefer Standaufnahme ab bis zum an die zuständige Steuerzahlstelle gezahlt fein. Schluffe des Geschäftsjahres Bfennig Fir bas fubftmeter bes begegenen Gales surtidvergittet. Da bie Casautomaten auf einen Gespreis von 16 Bfennig eingeftelt finb, wirb die Differens ansischen 18 und 23 Bfenis bas finb Brenntg pro Rubikmeter bel ber Gelbbüchsenentleerung eingezogen werben. Berlin, ben 7. Februne 1918. Direktion der städtischen Gaswerke. Bu Jr. Nr. 2248 Cel. 1/19. Bei Zusendung der fällig gewejenen Beträge auf bargeldlofem Wege ober dur bie Be bat ie Ginzahlung fo rechtzeitig erfolgen, bu ber Befrag späteteus am 18. Februar b. 3. bei der Steuerzahitelle eingegangen f Am 20. Februar 1919 beginnt die tottenpflichtige 3mangsbeltteldung. Charlottenburg, den 14. Febenar 1919. Der Magiftrat. M. Zähne..3 Nd Telia, wochons. I M. Pemben L Gold kronen 13 M. Zahnzlehen m. Einspe. böchst schmerzlind. Umarb, schlechts, Gebisse.Rep. Zahnarzt Wolf sol. Potsdamer Str. 38. Hochb. Sprecha9-% Freibändig gelangen Sauerkohl, Tomaten in Effig, Gewilrs Berbessern von Suppen, Saueen, Gemüse usw. zum Berkauf. Die Ausgabe erfolgt gegen Vorlage der Lebensmittelausweise: Str. 1-800 em tontag, 901-1800 " " Dienstag, D 1801-2700 90 Mittwoch, 2701-8700 " Donnerstag, 8701 bis Schluß am Freitag. Berlin- Brig, Ben 7. Februar 1919. Der Gemeindevorkand. Schmiedigen, Bürgermeister. Sozialdemokrat, rebe- u. ihreibgewandt, 30 Jahre Schilders Anmacher web. Spe, fucht Stellung in erfahrene, felbständig arbettenbe Bartei, Gewerkschaft ob. and. Angebote n. Z. 8 Grp. b. Bl. erð. Spritgußfachmann Gormschneider( Rebenarbeit), gel. D. B.8 Haupterp. Borm." Berlangt 11935° Schmiedel, Etnista 20. Klempner auf waschfäffer verlangt Gerecke, Baffertorite. 14. Sum 1. März 1919 wird ein Straßenhändler Rendant für die Schuhmacher- Innungs- Arantenfaffe gesucht. sirta 2500 titglieber. lich Bewerber wollen fich schrift unter Beifügung bes Lebenslaufes und der Gehalts ansprüche an das Bureau der Schuhmacher Jnnung, Berlin, Fischerstr. 25 11, wenben 272/14 Der Vorstand. Porträtreisende für Vertrieb von Vergröße rungen u. fenftige Neuheiten. Max Löwenberg, Rofenthaler Straße 13. für den Vertrieb einer aftuellen Broschüre, betreffend: 24/14 Sicherung der Existenz" „ Einheitsftener und Bergesellschajiung" fofort verlangt. Meld. vocm. 10-12 Gneisenauftr. 65 G. E. V. Salz- u. KolonialwarenGroßhandlung sucht Vertreter, welche bei ber einschlägigen Rundschaft gut eingeführt sind. Leo S otowsky, Landsberger Straße 98. Busarbeiterinnen fofort verlangt. Albert Wolff, Spittel narft 8-10. Politischer Redakteur an erste Stelle für das„ Volksblatt" in Bochum gesucht. Geeignete Bewerber wollen ihre Angebote an den Verlag., Volksblatt" in Bochum, Hermannshöhe 7, richten. 82/8 42/6 Ein lüchtiger, gesetzeskundiger Verwaltungsbeamter mit 20jähr. Praxis, gesinnungstreu, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse und Empfehlungen, Anstellung als 1120B Bürgermeister der Gemeindeversteher. Gefl. Pension nicht erforderlich, well selbst versichert. Angebote unter„ Par eitreu" Nr. W. 8 Exned. dieser Zeitung. Bum fofortigen Wiedereintritt bei der Flieger- Ers.Abteilung Ne. 2 Schneibemühl werben Monteure, Motorenschloffer, Schuhmacher, Schneider gesucht. Gezahlt werden mobile Besoldung, Berpflegung und außerdem 5 W pro Tag gulage. Fahrschein in heim dortigen Beairtolommande anguforbera. 11130 Straßenhändler mit Handwagen für den Straßenverkauf eines erftfiaffigen Martenartitels file 11159 Haushaltungen bei gutem Tagesverdiens gesucht. Schriftliche Melbungen en bas Schmeiz- und Hüttenwer? Oberschöneweibe, Boff Copenid, Cepeaider Str. 51-55. 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Polnische Verbände brachen trotz des Waffenstillstandes in alte deutsche Lande ein, besetzten urdeutsche Städte und bringen weiter nach Westen vor. Ein Ueberfluten der bolschewistischen Welle über unsere östlichen Grenzen droht von Rußland und im eigenen Lande regen sich bolschewistische Kräfte der Zersehung! Wenn dem nicht sofort ein fräftiger Damm entgegengesetzt wird, ist unser Land der wirtschaftlichen Vernichtung und neuer Kriegsnot ausgesetzt. Freiwilligentruppen für den Schuß unserer Ostgrenzen, zum Schirm der deutschen Heimat haben sich gebildet! Aus allen Schichten der Bevölkerung melden sich Männer jeden Alters und Standes, die bereit sind, weiter ihr Leben für unser deutsches Vaterland und unsere bedrohten Brüder einzulegen! Brüder! Wer seine Person für diese rein vaterländische Sache nicht einsetzen kann, der muß nach Kräften den Freiwilligentruppen für den Dstschutz Geldmittel zur Verfügung stellen, um ihnen die Durchführung ihrer schweren Aufgabe zu erleichtern und Not und Sorge von ihnen jernzuhalten. bekennen können. Große Mittel sind nötig! Helft sofort! Noch vor Friedensschluß müssen unsere Grenzen gesichert sein, damit unsere Brüder in den bedrohten deutschen Gebieten sich frei zu uns Eile tut not! Nachstehend aufgeführte Bankhäuser und ihre sämtlichen Depositentassen und Zweigniederlassungen sind bereit, Beiträge unter dem Stichwort " thilfe" entgegenzunehmen: Bank für Handel u. Industrie G. Bleichröder Delbrück, Schickler& Co. Direktion d. Diskonto- Gesellschaft Berliner Handels- Gesellschaft Dresdner Bank Hardy& Co., 6. m. b. H. Mitteldeutsche Kreditbank Commerz u. Diskonto- Bank Deutsche Bank Haussammlungen sind strengstens verboten! Mendelssohn& Co. Nationalbank für Deutschland Die Verfügung und Kontrolle über diese Spende liegt in den Händen einer Kommission, der u. a. angehören: der Befehlshaber der Freiwilligentruppen, ein Witglied der Preußischen Regierung, ein Mitglied des Kriegsministeriums als Verwaltungsbehörde sämtlicher Truppen. Berlin, den 4. Februar 1919. Die Reichsregierung: Noske. Freiwillige Wirtschaftshilfe für den Ostschutz„ Osthilfe"( E. V.): Vollbehr. Die Preußische Regierung: Hauptgeschäftsstelle: Berlin W 9, Köthener Straße 41, I.( 9-3). Telegramm- Adresse: Oftichuzhilfe Berlin". Ferniprecher: Sizow 2209, Steinplag 9045. Viktoria- Füsiliere vor! Jm Often droht und schwerste täglich wachsende Gefahr! Auch wir pommerichen Füfiliere sind erneut zum Schutz der Heimat. lichen Grenze nötig. Für uns gilt es vor allen Dingen, unsere Heimatproving Bommern vor polnischer Bergewaltigung und Machtgier zu schüßen. Das Regiment ruft seine alten bewährten Stämpfer fowie alle anderen treuen Bommerniöhne und deutschen Männer jeden Berufes zum sofortigen freiwilligen Eintritt auf. Besonders nötig find: Nachrichtenlente, Horniften, Tamboure, Handwerker, Sanitätspersonal und Radfahrer. Bedingungen: a) Der Freiwillige muß mindestens fechs Monate gebient haben, feld. dienstfähig und moraliich einwandfrei sein; b) Verpflichtung auf einen Monat vom Tage des Eintreffen beim Regintent. 14tägige Kündigung am 1. und 15. des Monats; o) Unterordnung unter die eingelegten Borgefeßten, benen Soldaten( Vertrauens-) Räte zur Seite stehen, und unter die Kriegsgeieze. Gebührnitie: a) Offiziere und Beamte mobile Gebührnisse und für Tarifflaffe 3 bis 6 eine tägliche Zulage von 5 12.; b) Unteroffiziere und Mannschaften mobile Löbnung nach den Dienst graben, mindestens 30 Dt. monatlich. Außerdem täglich 5 M. Zulage vom Tage der Einstellung ab und eine monatlich nachträglich zu zahlende Treuprämie von 30 bis 50 2. Berpflegung und Unterkunft fret. Versorgungsanfprüde: Gemäß Militärberiotgungsgeiege für aftben Militärdienst. Familien. unterstügung. Invaliden und Altersveificberung wie bei Dienft im aktiven Heer. Entlaffungsanzug ist mitzubringen, wird abgeichägt und angefauft. Anmeldung: Werbestelle in der Bittoria- Raferne I in Etettin, Körnerftraße 75, 9-12 Uhr vormittags, 2-4 Uhr nachmittags. Mitbringen: Militärpapiere unb polizeiliches Führungszeugnis. Fahricheine von nächster Dienststelle erbitten. Stettin. den 20. Januar 1919. 1110D ftellt Garde- Grenadier- Rgt. Nr. 5 Freiwillige ein zur Sicherung der Reichsgrenze und Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung. Rommt und meldet Euch in Spandan, Rene Raferne, Schmidt, Knobelsdorfstraße, em Potsdamer Plas( Stabsgebäude). Bedingungen wie bei ben origen freiwilligen Formationen: 5 Mart Tageszulage, freie Unterbringung und Berpflegung, 14tägige Räubigung. Eile tut Not! 10989 Militärpapiere mitbringen. Freiwilligen- Bataillon Spandan. Jeftungslazarett III, Warschau Auflösungsstelle beim Reservelazarett V, Stettin. Ehemalige Angehörige des Lazaretts werden um Angabe ( 191/11) erfucht: 1. threr jegigen Anschrift, 2. über die von Bolen beschlagnahmten und geraubten militärischen Bekleidungs- und Ausrüftungsgegenstände, 8. über besgl. Brivateigentum, für das Entschädigung beantragt wird. Genaues Berzeichnis au 2 und 3, zu 3 anch Bertongabe Haenisch, Stabsarst. gunner- Regiment Königin Bittoria von Saweten( ommer des) nr. 34. Rgt. Reinhard Soldatenrat. Krache, Oberit und Regimentekommandeur. Die Garde- Kavallerie- Schützen- Division Technische Abteilung stellt noch 62/14 Ingenieure, Techniker, Werkmeister usw. als Freiwillige ein. Mobile Löhnung, 5.- Mk. tägliche Zulage bei freier Verpflegung und Unterkunft. Meldungen bei der Werbestelle Nürnberger Str. 70( Künstler- Theater). Auswärtige erhalten Fahrschein. Militärpapiere mitbringen. Emaille- Geschirr- Reparaturen feuerfest u. wasserdicht. Kommandantenstr. 82( Donhoffplatz). Zentr. 1767. ( Abteilung Lütfwitz) braucht: Infanteristen, Kavalleristen, Artilleristen; ferner: Schuhmacher, Schneider, Fernsprecher, Elektrotechniker Schlosser, Fahrer. Bedingungen für die Dienstzeit: Gehalt oder Löhnung des Dienstgrades, 5 M. Tageszulage, freie Verpflegung, Unterkunft. Angenommen werden uur zuverlässige, pflichttreue und entschlossene Kameraden. Meldestelle: Kriminalgerichtsgebäude, Rathenower Str. 79. Hirsch. Ungediente Leute auch ältere Schüler, werden sofort im Sturm- LehrBataillon der Garde- Kavallerie- Schüßen- Division zur Ausbildung eingeſtet. Bedingungen: 30 Mart monatliche Löhnung, M. 5, Tageszulage, Verpflegung, Unterkunft, Bekleidung, Familienunterfügung. Schriftliche oder mündliche Meldungen an die Freiwilligen- Zentrale, Berlin, Nürnberger Straße 70. Achtung! Aufruf! Achtung! Deutscke aller Stämme verteidigt Eure Grenzen! Unsere Ostgrenze ist schwer gefährdet! 1114D Noch ist Oberschlesien in unserer Hand. Aber der heuchlerische und hinterlistige Pole wühlt und arbeitet, um dieses reiche deutsche Land für sich zu gewinnen. Wir müssen uns zu energischer Abwehr rüsten. Darum Freiwillige vor zur 2. Garde- Infanterie- Division, die seit vielen Wochen Oberschlesiens Genze schützt. Wir brauchen noch 3000 Freiwillige. Alle gedienten Soldaten sind willkommen, insbesondere die alten Angehö igen der ruhmreichen Regimenter Alexander, Franz, Augusta, des 2. GardeFeldartillerie- Regiments, des Leib- Garde- Husaren- Regiments, des Pionier- Bataillons, der Garde- Fernsprechtruppen. Sammelpunkt: Oppeln i. Oberschlesien Meldet Euch beim nächsten Bezirkskommande und fordert dort Fahrschein und Ausweis. Militärpapiere mitbringen. Bedingungen: Mobile Löhnung und Vorpilegung, 5 Mark tägliche Zulage. Achtung! Achtung! Zentrum 1964 Besonders preiswert! Spigen- Matinee aus feinfarb. 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Konzert6 9 16 24 27 81 Bo 89 780 9.05 76-10- 1860 22-33 82 48,- 61 48 65 178135- 250, 01 165 64 62 Hr. 42 85, 44 45 125 Nr. 69 72 74 69 72 81 84 95 98 98 6- 5 65,- 74, 97, 110110 150, 283,-850 BOO Mandolinen Nr. 60 Nr. 99 102 106 128,- 145, 166 Gitarren Nr. 124 127 129 182 133 135 138 189 141 46-63-68-74-08-05 110, 125, Konzert- Lauten mit boblgeschliffenen Bunden 155, Nr 183 Nr. 175 190. 230 156 158 9888178 178 250 159 .182 165 171 125,- 145,-- 165, 180 280, 10/8 Ziehbarmonika, Wiener, 10 Tasi 4 Bass. 106 10/13 45-60 75-98, 85, 116 166. Schulz& Gundlach, Berlin, Münzstrasse 13(% Miu v. Alexanderplatz). Grösstes Musikinstrumenten Lager Deutschlands. Fillalen Kottbaser Damm J, Neukölln, Bergstr. 153. Tarmstr. 59. invalidenstr. 21. im Sietrine Sanho Geg. ände 1876. Ein wohlschmeckendes und leicht verdauliches Nährmittel aus Eigelb und Milch gewonnen ist Dr. Hoffbauer's( ges. geseh.) LECITHIN- EIWEISS ( 5% Eigelb- Nervstoff und 95% Micheiweiß enthaltend). 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