|hr« 74.»6. Jahrg. wniiii�.nTa«i.■Mx&.tai fniln*(Ktnl aotaBti�tiJxa l Wmwiinii 10 W*nm«.«.Ilbtiof lüUiutiut l'JtiXL. ritL ituneüantt- (tMH Um««truitan» iftt De�ch» an.». OtimnuO-Unaaai MC Rt, ffa M aör.ftf(UUUiU».60 Kt. M ltAtch nrniotton SuUtÜnrv ISO BtL «•ittuctaunfl«! KttaMD oi txim— »ml Hovan» UuttmtiKc. Gch»»d«> Mk 6tt e«iMi|»mjmaqm w kM So".. ,tiraiuk>tch lkwtma. rmmMflv t«.(paOT.T,-*onrti« Morgen Ansgabe. Verlinev Volhsblntt. (ivpksnnis) K«,ei«e»»retO, Mk onfiitdkaUmt MaroonfltttA« Wl« kO Ofq. ,81*1«««t»»«,«*»», k«4 tetlacktuAe So« 40 PI», i MSIfi« I fcttg«6niitii ätcm), ickct igniftt Ao-I HD Ojg CuUtnortutOl unk 4>(4!atttea*n*r. gSHI»>! Ifta ItMi 9«ili. imenina«|UlchaMt»» enctnk» Änjtifitn 80 üt«. 6tc geil«.«nitigfU IOi du nää'l« Kumme, mflfler M4& Uh» uukmtnaqi im dauplgelchäft.»ertv «».«. ktnsenlnan« X ikjiAtktr «-»«W«°m>« IUI ii*k kW « lUt«*«aM. Zcntratorgan der fozialdcmokrati fehen Parte» Deutfchlanda. Reüaktisr« und Expeüition: EW. 68, Ziaiiajlr. 3. »«ntforerfifr; Am« Moriuvlai,. 1t r.» 1 IW»-».1 1»7. Montag, den 10. Februar IvtV. Vonvärts-Verlaß S.m.d. h., EW. 68, tiuöenstr.S. Kerws».*ch»ei«ml MorltzplM. Str. tt7ft8—&4t, mm Aufruf au das iDtcrnationale Proletariat. Ort«, 8. Aebru»».(Schweizerische Depeschenezeutue.) I» der heutigen Tiyun« de» JuleruatiinRleu Gewerk» fchasllkongresse» wurde mit der vegrdndun» der«u» drei Teilen bestehende, V, ringe der k»mmissl»« sü, internativnal« klr« beitergeseygebu», begonnen. I» n h« n z»erlangrr die Aus- nähme der Kirderunge, de» Aongrffe» in den Friedendrer- trog. Sudan» uerta« er die du» der Aummisstu» einstirnmi» b». schlösse»» Prutlemeili»»» die Ardei»»,«ller Linder: Die in Bern am 8. Uebrna,»nd den selgendr» Tage«»er. einigte GewerkschasU.Jnterniliunale stcill solgeud»« r n n d I»» r «uf: Da» neue Gesey husft, die Arbeit»»» ihrem sezialen und recht- lichen Mangel zu b r s r» i»», um der Arbeiterwclt ihr« Recht, aus Leben und Entwicklung zu geben. Die Rationen bedürfe» aller Arbeiter, um sich wieder aufzubauen, und werdeu»tele» auf« wenden, um dir Arbeit würdige,«nd frachtbarer zu gestalten. Der Wohlstand ist o»n der Tendenz der Beteiligung, die eine« a l l- gemeine» Zwecke dient, und nicht von derjenige», dir der Be» sriedignng egoistische» Interesse» dient, wie sie de» Gesellschaft Ge- wohnhei« ist, abhängig. Di« Gewrrlschast». International» erNtrt, daß die menschliche Arbeit nicht ein» Ware sein soll, sondern dsss sie die edel st» Annkti», de» moderne» Gesellschas« i st. In diese» Erwägung erstrebe, die Arbeite» die B» s»> t i- »,,g der Lohnarbeit, ebenso dir Beseitigung de» Aubbeutung de» Mensche» durch de, Mensche», jene« Ucbrrreste» eine, Aufsassun». die durch die Entwicklung der Menschheit überholt ist. gerner fall die L» i« u» g und B» r- teiluug de» Brodutti», in die Hand der»»od, Mi»»» Massen gelegt»erde». Gegenwärtig ist die Arbeit, rNass» dafür, daß die kulturmenschheit eine rationclle Aerteil»»» der Produktion bestimmt, indem die i:(' nnsse und dt, Leistung»- sLhigkeit der menschliche» Arbeit in-rrinstimmung gebracht werden. Sie sorder« die Beseitigung dir M i h»» r h ü> t» i s s», welche die kapitalistische»nd politische H-rrschaf« au» der voe. krirgbzeit fast durch»«« beftehr» ließ. Mi« eine« Wort», st«»er. langt dir national»»»d international« vrgant» satio» de» Arbeit, die rine ans Grund methodische, Broze- dar durchgeführt» Bewertung de, individuellen Leistung in de» für die gemeinsame» Bedtrsniss» de, Menschheit ersordeiliche, Ae». Wendung gestattet. Durch die Ersahrnnge, de« Kriege« und«»der»,»nbaneruber Leiden gewitzigt und angestchtl de, durch de» Krieg oernrsachte» Zerstürungen muß(ich die Arbeiterschast sage», daß st» stch ein Mindestmaß»»««orantir» moralischer»»d materieller Ordnung sicher» muß. Dt» iutrrnattonale Gewerkschastbkonserenz erklärt, daß da» Bestreben, lozial, Sie- forme« zu»rrwirNiche», nicht bedeutet, daß man ei» Ideal ans- gebe» muß. Im Gegenteil»eilangt die geirnwärti«, Konferenz Mcherheire» sü« da« Recht aas Freizügigkeit, Koalition. Kiuderschntz, A r d« t t» r l»»»» s ch u tz nud Arbeiter- h,» i,» e. Die Gewerkschastakonserrnz stellt fest, daß die nnterbrocheu» Wirksamkeit der internationale» Arbritergesrtzgebung nur durch di, Schaffung eine« interuationale» Arbeiter« mir»«l» Bestandteil»er B» l t»» l i,,«estcher,»erden kann. Diese» Amt soll stch aus ein internationale» Arbeitbpariament, in welche« Delegiert» alle, Länder»nd all», B»»»s»»er. treten sind, stützen. Au» diese» tnlrrnationalr, Parlament solle, nicht»«, iatrrnationalr Konzessionen, sondern internationalei Gesetz» hervorgehe� dt»»om Augenblick ihr». Annahm» ab R r ch t» k r a f t haben wie di»»ationale» Gesetze. Dies, Aus. fassung de, Rolle de« internationale» PaNament» dedingt«in» interuationatr Gefetz, ebun» di»»um Wohl« de» Bälkerli», g». schaffe, wird, d ch. ein, üdirnational» Bonveränität. Diese Reuerun, wir» den Beginn ein«, neuen Aera dedeote», in welcher dt« ArbriterNasse alle, Länder stch sowohl in ihre, Kraft wie im nationale» Bewußtsein in der Richtung de« Fortschritt«»nd der Besserstellung für alle entwickeln kSun«. Di» Versammlung«ahm oh», Erärterung di» Br»kla»»ti»n»instimmi» an. gcinäß Werder au häitniS der drei die Gesandtenposter»«ach de« VtÄrssrv«- edrheitsparteiea oerteiit«erde». vi« wie an» parlamentarische, Kreise« hären, hat arrch der heutig« vanntag nach t»in» Klärung in der Fr««« de« Besetzung»er»eei Prästdenlenftelle»(de, Kati» naldersammlung. de« Reiche»«nd de, Reichbminlftertumüi ge» bracht. K» steh« durchaus nach nicht fest, ad di« Eegial» dematratt, üterhanpt«in« dlesee Präsident«». lft«ll«» abgrdrn wir». Dt» rnvgstlitg, Entscheibun« dar» j über wird erst tn einer für Montag angesetzten gtattien«, sitzung der Mehrheitbsagialdemakralgn falle«. die /tusschüj?e üer Nationalversammlung. Die Zsrage der Slsah-Lothrtagee. yn der Natiomrldersammlung stnd s s e h» 8>«»- schüss« gebildn worden: 1. Hausbalt»au»schuh(A Mit» glieder), 2. WahldrüfungllauSschuß(lä Mitglieder). 3. Ge» schästßordmlwgsauSslhuß(2l Mitglieder), t. Wirlstyaftüauü- schütz(28 Mitglieder), d. sozialer SuSschuß(28 Mtglieder), K(!.. 6. RechnungSauüschub(14 Mitglieder), 7. Petitisntairülchub (28 Mitsslieder). Die Vertreter der Rattori aturrsammlung werde, Gonntagadawd g»«»nee Versammlung, ingelabe« werden. In der dt«»lsaF-iothrin. ßischen Delegierten ihren P» o t, ß gegen da» vorgehen Fvant- reich« in Elsaß-Loth ringen, gegen di» Verhinderung der Ratwnalbee» sammlunglwahl. gegen dt, von Pariser Zeitungen geforberte v» r- Hinderung de», n d g ü I t i g« n Adftimmnng und vor allem auch gegen dt» nnrechtmähig» und gewalttätige Abschiebung»«> Alt-Elsässer»»nd deutschen Bewohner» de» Elsaß darbringen werden. Die Mehrheits- unü Reglerungsbilüung. Die«verkandlnugea noch nicht abgeschlofse«, Au» parlamentarischen Kreise« erfährt WTB, daß die Verhandlungen der Parteien über ein« MehrheitSbildung noch nicht»« Ende geführt find. Sin gemeinsame» Aktionsprogramm ist noch nickt aufgestellt worden. jedoch gilt eine Mehrheitüblldnng ans Mehr- heit»sozialist«n. Demokraten und Zentrum all absolut sicher. Auch in der Frage der Kabinettü- bildung ist eine endgültige Regelung noch nicht erfolgt. An der Verteilung der Sitze auf 7 Mehrheitssozialisten, 4 Demokraten und 4 Angehörige der Zentrumäportei soll festgeholten werden. Jedoch ist noch nickt stcher, welcher von diesen Vor- teien der V o st e n de» Staatüsekretär» de» Auß- wärtlgen Amte» zugerechnet werden soll. S» wird in parlamentarischen Kreisen bestimmt angenommen, daß die Leitung de» Auswärtigen AmteS in den Händen de! bitheri- en Staatssekretärs Trafen Brockdorff-Rantzau bleibt. die Lebensmittel für deutfchlanö Berlin, S, Febrnar ttzltz. Da» Abtommea mit»en An» tretern»er» l l t i»,« e» Regierungen übe« die Lies»»»»,»»» Leben, mittelu«u Deulschlau» ist am 8. fiebrun, i» Bpa« »ach dreitägige» Berhandlunge» unterzeichnet warben, st» den Berhaadlnugen, dir beutscherseir» b«, Unt»rsta«t«s»kretä» ». B e a«» o»« Reichtzernährungbam» leitet«, Hab»»«nßerd«» vertrete, alle, beteiligten Reichbstellr», vertranengmänne, de» Handel» nah der Arrzt» teilgenommen. De, wesrnllich» Inhalt de» Abkommen«, da» stch a, dt» tn Tri», getrafsenen vreelnbarunge»«nschlleßt, ist folgender! De, »berste Ernährung, rat der Alliierte» Wieb v» r s» r g» treffen, daß s, f, r t r n n b breißigtanfend T»«»»n Schwel- nefett»nd Schweinefleisch»nd t5(i 000 Kisten tondrnfiert» Milch üb»»«,t«»tda»»ach Deutschland gelirsrrt werbe». Di» Bezahlung diese, Menge» ist b«»t>chers«it» dnrch G» l d und fremd, D e» t s,« sich»«eftrlll. In nnmitlrlbarrm Anschluß an dies, Ltesrruago« sallan di« Allii,,«,» i» Aubstcht nehmen,?l)v000 T»»»»» Weizen und Weizenmehl und«eitee» 85 000 Tann»» S ch w, t«» s« t«»nd echw»in,fl,isch»» liefern, wen»«in» befrtedigend« Rrg«. In», der Ftnanzsrag» bei de» am 18. Februar be- ginnend« Verhandlungen de, FtnanzkammisNa««es»«- de« wird. Di» Vertreter der Alliiert,» habe» stch berat erklärt, den Wunsch der dentsche» Regieenng für dt, w«>- tJ r« Verse»»», Deutschland»»i«»»» nenenSrnteia Erwäg»», ,» ziehe»,»nd zw«, gletchsall» nute» »er v»rau»setz«ni, daß ein» befriedigende finanziell» Ab- « a ch n n> getrifse« wird. AI» vedars ist von de» deutscht» ver- »rrtung für dir Monat» Mär, di» August»»«schließlich angegeben worden: tOOOOv Tonne« Weizen, 100000 Tonne« Fett»«nd Fleisch sür seden diese» Monat», s««« 1 Million Tonnen Mai»»de» ander» Futtermittel für de» ganze« Zeiteau». Dir Erfüllung de» ganze» Abkämmen« ist von den Vertreter» der alliierten Rrgirrungrn»««drücklich abhängig grmacht worden von der Annahme»nd»an der Antzsühr«», der vedingnng»«, di» st««n» betreff»»er Abgab« d«, HandelSslvtt, auferlegt haben nud »och weiter aufeelegea wollra. Daran» ergib« sich, daß selbst»ei Annahm« de» Beding»»,«« «ine Sicher bei« ff« den regelmäßig«» Eingang der«an«n» »erlangten LtbenSmIttelltrsrenng nicht Hestedt. Deutsch» Wafsrnßillst-lndgkvmmissto». S Kandidaten für da» ReickSkolonialamt werden sowohl Freiherr v.«echenberz wie auch Deruburg genannt. Natur- Ein Milchftreit unü seine Zolgen. Reichrnhall, v. Februar.(Telunion.) Nachdem seit 7 Tagen hie Bauern der Umgebung sich in einem M i l ch st r e i k befanden, bavaffneten sich gestern nachmittag Arbeitglose mit Gewehr«» und Munition und zwangen die Bauern der Umgebung zur Milch- abgab«. Di« Arbeitslosen kündigten den Bauern di« Wegtreibung der Kübe an. um die notleidend« Bevölkerung mit Milch zu versorgen. Di« Demonstranten gaben am Abend ihr« Waffen wieder« b, nachdem die Bauern versprochen hatten, die Milchlieferung »lad«» anfzunetz»«». ver Ruf nach Einigung. Die Einigkeit de» deutschen Proletariat» ist durch den Weltkrieg verlorengegangen. Aber da» Ende de» Welt- krieg» hat dl» zerspaltenen Teil« nicht, wie viele hofften, wieder zulammengesührt: et scheint vielmehr, al» sollte neben den liebeln der alten Zeit, neben der Monarchie und der Junkerherrschaft, auch da» höchst» Tut der Arbeiterkiaffe auf ewig unter den Trümmerhaufen dieser Katastrophe begraben bleiben. E» scheint. Ader»mn Tlüef ist da» Gefühl für die Tröste de» Verlustes in einem erhebiichen Teil der Arbeiterschaft wach: die jüngsten Versammlungen in Berlin haben gezeigt. dast trotz aller inneren Kämpfe und trotz aller Verbitterung eS zahlreiche Herzen gibt, die sich nicht ohne weiteret von dem besseren Zustand früherer Zeiten trennen wollen. In der.Freiheit" maast deren Chefredakteur, der unab- hängig« Sozialist Nudolf Hilferding, einen Sini- gungSvocfchlag. Wenn Hilferding den Satz prägt: Jfi 1 1 e s Unheil kommt von d« r Spaltung", so unterschreiben wir da» durchaus und glauben, in den letzten Jahren oft genug ähnliche» gesagt zu haben. Ebenso ist dem weiteren Ausspruch Hilferding» beizupflichten, dast die Spaltung da? Proletariat verhindert hat, seinen Sieg vom ö. November voll auszunutzen. HUlerdürg stellt die« im einzelnen folgender- mästen dar: Eint ctmg« t, Kovemtei«im statt 0«n versuch.. in« Leben zu rufen. Und die geeint» Partei hätte«in« ganz ander« moralisch« Auiorität desefien. sinnlosen, zersplitterten E i n z« l a t t i o n« n«ntgegenzu- tr« te n. Sie hätte eine wirtlich« SiegierungOgewol« der Ar- better klass« aufrichten können, statt die alte bureaukratlsch« ver- foztalistische ttegierang hätte sofort nach dem e zaverlässlg« Volk»»«», a«sä>anen, h zu machen, rivalisierende Garden waltung an der Macht zu lassen, sie hätte zugleich mit Hern Lug» da» der voltowehr di« alt« Anne« dollftöudig demobilisiert und dw Macht der Träger de, alten Militarsystems beseitigt. Ei« hätte di« Sozial isierung ernsthaft in Angriff genommen und die zeeint« Partei wäre al» Meheheit in di» Rativaalveesammlun, »iugez-ge«. De, Ausbau de, sozialiftifchen Gesellschaft hat« dann ungestört soet,«setzt Verden können. E« ist deochtenSwert. dast Hilferding hier im Gegensatz z« der Mehrzahl seiner Parteigenossen den richtigen Srund angibt, aul dem eine sozialdemokratisch« Mehrheit in der Nationalvetsammlung nicht zustande kam: nicht der an- gebtich zu frühe Termin, sondern die Spaltung und der innere Kamps in der Arbeiterklasse ist die Ursache. Im übrigen wird man e» Hilferding nachsehen müssen, wenn er all Führer der U. S. P. D. die Schuld an der Entwicklung der Din(je überwiegend der Politik der alten Partei zuschiebt: aber freilich heistt e» auch von seinem Standpunkt au» die eigene Seite hierfür erheblich mitbelasten, wenn er schreibt: eine gteinle Partei hätte«in« solch« Politik von vornherein unmöglich gemacht. Au» diesen Worten klingt doch da» Geständni» herau», daß dir Unabhängigen nach Hilferding» Ansicht besser getan hätten, in der Partei zu bleiben mit dem Ziele, von innen yerau» aus die Politik der Partei Sinflust zu gewinnen, ein Geständnis, daß HWerding an anderer Stelle noch unter- streicht, indem er aus da» Beispiel der österreichischen und französischen Bruderparteien verweist. E» ist die» die Methode, die wir dem abgesplitterten Teil der Partei stet» nahegelegt hvben, wenn wir durch unsere sachliche Ueberzeugung auch gezwungen gewesen wären, eine Schwenkung der Partei- Politik nach den Wünschen der Unabhängigen auf» äusterste zu bekämpfen. Aber mit allem Debattieren darüber, wer di« Schuld an der Spaltung trägt, kommt man der Einigung nicht näher, sondern man entfernt sich von ihr. Will man fich wirklich einigen, so muß der alte Streit so gründlich wie nur möglich begraben werden. Blicken wir deshalb ouiichliestlich auf da« sachlich« Aktionsprogramm, da» Hilferding der Eini- gung zugrunde legen will, E» bewegt sich ungefähr auf derselben Linie wie die vre itsche i dschen Vorschläge, die in der Sonntagnummei de«„Vorwärts" kritisiert wurden. Die Aehnlichkeit ist so auffallend. daß dal zeitliche Zusammentreffen der Artikel Breitscheid» und Hilferding» kaum al» zufällig erscheint, Auch Hilferdina sucht die Frage:„Demokratie oder Räte- system?" mit der Formel zu lösen:„Demokratie und Räte- system nebeneinander". Wir haben schon gestern aus- führlich auseinandergesetzt, warum wir diele» Kompromist für da» denkbar unglücklichste halten. Hilfcrding-Breitscheid haben offenbar den Staatssekretär Dr. P r e u st al» Vor- bild im 8u(jf gehabt, der sich mit seinem VerfasiungSentwurf «aus der Linie de» geringsten Widerstand«»" m bewegen fuäjt Wef Y?«lß bmO« dlessn We««Wle»,«M sr!l« SnL- Wurf nur«in Not�es«� ist, um em« vollkommene Lücke zunächst einmal notdürftig zu stopfen. Die endgültig« Gestal- tung der Verfassung erfolgt danach, und weder Herr Preuß noch die sozialdemokratische Fraktion werden hierbei die Linie de» geringsten Widerstandes aufsuchen. Wa» Vreitscheid- Hilferding unl aber vorschlagen, soll doch nicht nur ein Pro- visorium, sondern die endgültige Verfassung Deutsch- Zand« sein, und dies« mosaikartig au» zwei unvereinbaren ZZersassungssystemen zusammenzuleimen, Heist! doch von Vornherein den Todeskeim in sie hineinlegen. Wa« Htlfer» ding über die Etcllung zur Demokratie schreibt, ist au»«- Sicnnet, wenn er in Punkt 1 seine» Aktionsprogramm»»U atze formuliert: Di« Purtoi tMj est, für die»olle,»«»fnsrschrtwlt» pvlstifch« Demokratie, für voll« Prest-, Vereint- und Ver- sam« l u ng» f rei heit. Vi«»ermirft oll« gemalt- tätig« Puischtaktik und»ält die»ewalt st, de» nrntttti mW istcher«, Politik nur zur Vdnmhr von Vewali eriaudt Vi« erlläÄ«« Einberutuag einer«ul a0gr«?tU», gleicher Verhält. ailwohZ hervdrgebenden Volksvertretung ait St« Ctlgnis der oberste« polisttchen Vnvalt für»otmeudig. Wer die» gelesen hat und mit volle« Herzen unter- schreibt, der ist einigermosten erstaunt, wenn er dann unter Punkt L aus den Satz stöstt:»Erhaltung und Lutdau de» Aötesystem»", dem Hilferding neben wirtschaftlichen auch ent- scheidende politisch« Aufgaben zuweift.' Der von den Ar- Äeiterraten gewählte Zentrairat hat hiernach da» Kecht. die Vorlagen an die Nationalversammlung vor ihrer Ein- dringunp zu prüfen-, selbständig Gesetzentwürfe an die Natronalversamnilung einzubringen: bei Ablehnung der von ihm eingebrachten Gksctzetvorichläg« durch die National- verfammluna ein« Volktabstimmung durch die Re- gieruna herveiführen zu lassen. Er erhält serner da» Necht aus ein aufschiebende» Veto gegen d l« B«- schlüsse de? Nationalversammlung usw. Wa» sachlich gegen ein« solch» N-gelung spricht, haben wir schon am Sonntag bei der vesprechrmg der fast gleichen Breitscheidschen Vorschläge dargelegt. Hier wollen wir nur untersuchen, ob wirklich Aussicht bestes, aus dieser Grund- loqt die Spaltung de? Arbeiterklasse»u überwinden und«in« E» n i a« n g herbeizuführen. M? mächten e* bonwifelit. Aiwa» derb gesprochen,«acht Hilferding» Vorschlag den Eindruck, als wollte jemand eine« eingefleischten Biertrinker vmb einen eingefleischten ftoffee- trinke? dadurch zusammenführen, dost er beiden Bier und Kaffee in einen Topf gießt, gwei«rundsätzkich wider- streitende System« gleicht man nicht au», indem man st« «usterlich miteinander verbindet. Weder die Anhänge? de» einen noch die de» andern werden stch befriedigt fühlen, und in der unnatürlichen Verbindung wird der Streit fortgehen. Di« Arbeiterklasse wird ihre Einigkeit in dem Moment wiederfinden, in dem fi« zu der Einsicht zurückkehrt, die st« f'mfzig Fahre lang zusammenhielt: dast dw Demokratie die ittlich« Grundlag« ihre» Kampfe» ist. Nicht, weil «» ohne Demokratie nicht ging«, sondern weil stch in der De- mvkrati« der graste Gedanke verfiörpert, dast bi« Ardeiter- dewegung nicht da» eigensüchtig« Streben einer einzelnen ve- völkerungtklasse. sondern ein Kamps für da» Glück und Vöhl der Allgemeinheit. der ganze« M«nschh«it is». Solöstentrawalle tn �onöon. ««»«edo«.». Sebroor. s«elnni»M) yn«»utzo» foube» w den lehtrn r«ge» V»ld«t»otr«»»ll»»«tt. Do« Oreff«. Sur««« vrß grie,»Ministerin»»«ihi hierüber f»I»rnh« Darstellung: In de« Heide« le»»eu r««e« senden»»id«nd bearteittt. Diese neu« Körperschaft soll nicht mehr als S Vertreter entholten. Der de- itehe�den wteralll leiten permanenten Waftenstillstandskom« misston sollen zwei börgerliche Delegiere von jeder alliierten Regierung beigegeben werden, welche die Oberbefehlshaber der alliierten h, wirtschaftlichen Sngelegenbeiten berate» und dafür sorgen sollen, dad mrmittaldm Beruht an da» Wirtschasttrot erstattet werben kann. bolschewistischer Militarismus. Haag, st. Februar, flsteidung de» Hollandsch Nienwgbneeou.s Rollandsch NieuwSburean meldet au» Londan: Laut einem Hrchangetelenarmm aus Kopenhagen hat die bolschewistisch« Regie- rung deschivsten, alle männlichen Persanen in Rußland, aleichgtliist welcher Naiioualitit. der Roten ward« eiugugarlaistan. E» scheint, alt wollte« bi« Napoleoniben der„Soziaflsti. schen' Sowjetrepublik allen Rasjenschlächtereie» der Geschichte den NanE absaufe»». «t» politischer Mord. Anst PeierSdnrg wird über Helstagfor» gemeldet: In N» S t a u iß in diesen lagen«in Mord verübt worden, der große politisch« Nochwirkungen haben dürste. Djan-Jui-Ehuan, der Leiter der chinesischen volschewiti- Propaganda im äußer- sten Osten und da» Vorsitzende der chinestschen Sektion der Kommn. nißenpartei wurde in dem»ugenblick, wo er in einer Versammlung da» voet«»»reifen wollte, geitiet. Oefangeae Polen vor öem krieflsgeeicbt. l h» r n, st. Februar.2 nnd einer zu 10 Iahren F u ch> H« u». Vit hehanptetrn, mit itzewalt«ngewerden und zn« Kampf gegen vis Deutschen gezwungen»arden zu sein. dle �age an öer Wasserkante. In 8 r e» e n herrscht gdsalntr R n h e. Die Besetzung ist durchgesthet und schreitet eldeainvärtg varwäetg. 8 r e« e e» hnve u ist kampflatz tz e s e tz t. Iu Bremerhaven«irtz genau wie in vremrn im Vinn« der Regiernng Ruh» nnd Ordnung gestiftet. Nnch die Anstände in Hamburg schreiten ihree Klärung ent- gegen, nnd e« steht zu erwarten, dag auch hier bald Ruhe und Orb- uung»eschoffen sein»erden. Tie? ist i« Hinblick auf die Eiche. rnng der in«utzstchi gestellt»« L e de n»« itle lt r a n»»»» t« de, Entrnt« sehr»n hegrShc«. E?a denke?. Der Slassatz als Schnymlttel. In dar stark zu SpartaluS neigenden„Republik* setzt ein stehe- tut Franz Schulz der Reichsregierung auseinander, daß sie an einem schweren„Trucksehlcr* leide, wenn fi« den SparlakiSmuS de- kämpft. Denn die Furcht von fpartaiistischer Infektion sei da« einzige, wa» die Entente hindere, in Deutschland einzumarschieren, also müffe der SpartaliSmu» liebevoll gapjlegt werden, Herr Schulz gelangt zu folgender Hypobel: Das Deutschland, da» beströbi ist, den 8slschewi»mu» auSzu- rotten, ihn im lieim« zu ersticken, gleicht dem Manne, de: den«st absägt, auf dem er fitzt. Der BolschowismuS ist eine krantheit, «rißt e». Vielleicht; doch eine ansteckende. Und dann ist Deutsch. tan« der Mann, der seinen Aussatz heilt, objroat dieser Aussatz da» lätnzige ist, wa« die vor feiner Türe lauernden Feinde über ihn herzufallen hindert.... Wir wären neugierig, zu erfahren, ob der große Denier Schulz unch seinen eigenen Rezepten»erfährt, ob er sich namentlich, um der himtixen Unsicherheit in Berlin zu begegnen, bereits mit RuSfatz infiziert hat?... Schweritiönftdelles 6cld. Reue Propaganda der Scharfmacher. Nachdem die Vernichler Deutschland«, die schwerindustriellen Kriegshetzer, eine Zeit lang die Sprache verloren harten, besinnen fis sich jetzt wieder daraus, daß sie ja noch Geld haben. Mit<�etd kann man bokanrsftcd alle» machen. Mi» Geld oersuchen sie jetz. wie» der, die öffentliche Meinung in ihrem zersetzenden Sinne zu derin- stussen. j Die Vchwerindustriellen de» cheinisch-westfälischen Industrie- gedieteS haben, wie wir aus guter Quelle erfahren, et deshalb unter- nommen, die ihnen gefügige alldeutsche Presse wieder reichlich mit Geldmitteln zu versehen. Namentlich haben pe sich der hiesigen schwcrindustriell�»aterlandspar:eil>chen Vlätter Wärmstens angenommen, die ja aus Zuschuß bei Ihrer ge» ringen Abonnenlenzahl angewiesen sind. Man läßt e« sich etwa» kosten, Gimpelfang zu treiben, um den schwerinduftriell-großlapita- ltstischen Geldbeutel zu schützen. Im übrigen Hai ja die wahnsinnig kostspielige Propaganda der sogennnnien„Deutschen Volispatici' bei den Wahlen bete!» gezeigt, daß diese Herren für Are materiellen Jnterrfien sogar ihr Koslbarstr» opfern, lhr Geld. De? bayrische Solöatenrat an üie Internationale. Mr die Heimkehr der Gefangene«. Münch««, 8. Februar. In der heutigen Sitzung de» L a n d e» soldatenrai» fand nachstehender Aufruf an die Inte«. nationale einstimmige Annahme: Die revolutionäre bayerische Armee, dle einen Macht faklor der gesamten Internationale darstellt. bietet den Proletariern oller Länder die Bruderhand und bittet sie, mit aller Energie dafür einzutreten, daß sämtliche Krieg»- gefangenen auf schnellstem Wege in die Heimat zurückbesörderl werden. Gemäß den heiligsten Grundsätzen dos ProletaricrworteS „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit' ist dafür Sorge zu trugen, daß fortan, soweit nur irgend möglich, allen Gefangenen da» Lcben er. l« i ch t e r i und weitestgehende« G a st r e ch l gewähr» wird. V«vorstehende VpartarnSakttonen in München? München, 9. Februar.(Telunlon. Wegen der Verhaftung de» Vpartakusführer» Dr. L e v i e n kam e» im Münchener Arbeiterrai zu heftigen Protestkundgebungen. E» wurden Deputationen zum Ministerrat und zum Justizminister entsandt, die die sofortige Freilassung Leoien» forderten. Beide erklärten, daß eine Eni- scheidung nicht ihnen, sondern den Strufbehörden zustehe. Der Lrbeiterrat beschloß, heute vom Ersten Staorsanwalt die Freilas. sung Levien» zu verlangen und lm Ablehnungsfälle die gesamte Ar. betterschafl zu Demonstratlanen auszurufen. Die Soz!a!üemok?atie als(harakterdilüne?. Sin««chrtstenrelha.Führ« des Volke«' beginnt lochen K» Verlag Schwerschte n. Sohn. Beriln, zu erscheinen. Da» erste Heft, von Ficana Dledarlch ge- schrieben, betrifft die Persönlichkeit von Fr itz Eber t. seinen üedenSganip sein polttifche« Wnt>« aen Tälern untz sonnenkikn oder mondbeschienenmi Schneisen:— eine Lust, war es wirklicher Walb. darin zu wan- dern! An die Wolfsschlucht zumal tfurbi eine ihre saaenhaft noch S steigerte Naturromantil beinahe überbietende Wirklichkeit gesetzt t allem komm: die historisch- Echtheit der Kostüme deS IaaetS, bei fürstlichen Gefolge«, der Landleute und Musikanten. Die Mafien auf der Bühne entwickelten Freiheit de? Bewegung rnch spielerische Lebentzigkeit. Es schien, als gehe ein aüe» irle- dender Odem durch das HauS. Von den prachtvoll erklingenpen Ediren, von den solistischen Darbietungen sprang er über in den duhtbesetzten Riesenraum und löste begeisterten Beifall, oft schon mitten in der vzene,--' ItisauMÜ«irtz leugne»,»aß th» das gelangen ist, Vie Internationale llberGebiets» fragen und /irbeiterfchutz. 9ttn, 1 Kebru«. I» Fortsetzung der Debatte über die t e r r i. ioriale» Fragen gab Roms«» Macdenald �England) namcn» 1:« britische« Telegaiio« eine Erklärung ab$u»en Krügen, die Engiand berühren. Tr faßte die Fragen in drei Punkten zu- sammen: 1. Ziationalitätensragen(Irland. Aeghp- ten<; Z. Kolonien, die sich noch nicht selbst verwallen können; 8. Besetzung strategisch wichtiger Punkte durch England. Die englisch« Srbeilerparlet habe fteiS für H o m« r u l e ge- kämpft. Da» Ttreben nach Selbstverwaltung in Indien habe die englische Arbeiterpartei immer gesördert. Von Aegypten gelte dasselbe wre von Indien. In der Kolonialfroge steh« die englisch« Delegation aus demselben Standpunkt wie die inter» alliiert« Sozialistenkonferenz vom Februar 1018, die sich dafür au». gesprochen Hab«, daß auf jeden Fall i««gen KolonUn wirtschaftlich« SleichbekechLignai zu gelten bade. Bei den für England strategisch wichltgen Punkten sprach Redner nur von T h p e r n, da« sbensall» Selbstoerwa�. t ll n g erhalten müsse, nachdem e» ftch üderdic« al» nicht Werl. voll für England erwiesen habe. Im übrigen hätte der Grundsatz der allgemeinen Resoluiron der Konferenz über territorial« Fragen entsprechend Anwendung zu finden. Ohtmyman»(Belgien) stellt fest, daß zwischen Holland und Belgien keinerlei Zlonfli't« bestrinden� Lediglich einige real- tionäre belgisch« Element« verlangten Angliederung «ine» Teile» von Holländisch-Zeeland und Holla ndisch-Limburg an Belgien. Die belgischen Genossen im Ministerium hätten jedoch schon xrklärt. dast fie au» dem Ministerium austreten würden, wenn diese Pläne verwirklicht würdcn. Wenn Luxemburg sich an Belgien an> schließen wolfe, so sei«» williomme». Wolle e» selbständig bieiben, so werde e» niemand hindern. Grumbach(Elsaß) erklärt« sich als Anhänger der Volksabstimmung in Ellatz-Lotdringen, betonte jedoch, daß che Volksabstimmung in Slsaß-Lothringe." s.Ivst -sich gegen ein Plebiszit wenden werde.(?) Elsaß-Lochringen halt« die Frage bereit» für« n l s ch i e d e n, wie der Beschluß de: elfässischen Gewerkschaften beweis«, die am I«. Januar den Anschluß an die französischen Gewerkschaften beschlossen hätten. ohne den allgemeinen Frieden abzuwarten. Um jeden Konflikt»stojf izri» der Welt zu schassen, wünsch« er. daß der Kongreß selbst er- kläre, die zetzt bewiesene Haltung der elsassischen Bevölkerung sei be. reit» da» Plebiszit rm Sinne einer Wiedergutmachung de« Unrechte» von 187 l. Rathai Stjcr.oo(Irland) verlangt die Lösung der irischen Frag« auf Grund de» SeldstbestimmungSrechi». Miille,(Deutsch. land) erkläri« gegenüber dem Vorwurf, daß dl« drvtschro stoloaieu immer schlecht verwaltet wurden, daß die deutsche Sozialdemokratie immer gegen die M-ßständ« in der Verwaltung der Kolonien und besonder» auch gegen die schlechte Behandlung der Eingeborenen protestiert habe. Jetzt, da da» alte Regime gestürzt ist, «ntz die deutsche Rrpudlil die Kolonien zurückerhalten, tznmtt sie wirtschaftlich erstarken kann. Am Schluß erklärte Mistral(Frankreich), daß niemand auf dem Kongreß da» völlig« Verschwinden der Türkei verlang«, und daß auch d,e englischen Genossen die Irländer in ihrem Bestreben nach Unabhängigkeit unl«rftützt«n. Li« unterstütz. ten auch die TeldstverwaltungSbestrebungen in Indien und Aegypten. Somit habe niemand Grund zur Klage. Tie Volt». adstimmung wrrd« auch in allen Ländern d«r ehemaligen Hab». burgischen Monarchie stautinde» müssen. In der Rachmittagtsttzuug bringt im Lustrag« der Kommission Heilder so» eine Resolution üb«« internattonal« Lrbeiterschutzgtsey»«»»»« ein, in d«r r« an den wichtigste» Stellen heißt, daß die kapitalistische Klaffe durch Lu»b«utung Ut Lohnarbriter ihr Slnkommen erhöhe und die Kraft der Arbeiter damit schwäch« Diese« Sireben de» KapiialiSmu» könne nur durch Aushebung der kapita» listischen Produktion»«rh'indert werden. Zudem müffe ern Ausgleich der Unterschiede de» nationalen Arbeiter- schütze» durch«in internationale» Gesetz gegeben wcrden. Der international» Sozial, stenkongreh verlangt, daß die G-scllschafl der Rationen die Schaffung und Durchführung eine» imernatioiiaien Ardeiter schütze» zu ihrer Aufgabe«acht. Der Kongreß fordert u. a.: 1- Kindern unter 15 Jahren ist jede Srweri«tStlgtett zu »erbieten. 2. Jugendlich« im Alter von 15 bt» 18 Jahren dürfen nicht länger a!» S Stunden beschäftigt werben. 3. Die Arbeitszeit der Arbeiterinnen darf am Sonnabend 4 Stuntzen nicht überschreiten. Beschäftigung von Arbeiterinnen während»er Nacht ist verboten. Einführung der Mut i« r- fchoftsversicherung ist mit einer M-ndestentschädigung in Höh« de« gesetzlichen Krankengelde» in allen Staaten zur Pflicht ,st! machen. Für gleiche Arbeitszeit ist Frauen der gleiche Lohn wie Männern zu gewähren. 8. Die Arbeitszeit darf für Arbeiter 8 Stunden täglich oder 48 Stunden wöchentlich nicht überschreiten. Räch!. arbeit zwischen 8 llhr abends und 8 Uhr früh ist gesetzlich v c r- boten für«lle Betriebe, die nicht ihrer Art nach oder au» tech. nischrn Gründen auf Nachtarbeit angewiesen sind. Der frei« Äamstagnachmittag ist in allen Ländern anzustreben. 5. Ten Ardeitern ist generell wöchentlich eine zusammen. hängend« Ruhepause von mindesten»»« Stunden zu gewähr- leisten. I Fum Schutz der Gesundheit und zur Verhütung von Un. stiklen ist die Ard,it»dauer in gesundheitsschädlichen Betrieben je nach dem Grade de, Gefahr auf w e n i g e r al« 8 Gtunden festzusetzen. 7. Alle Gesetze und Regelungen auf dem Gebiete de» Arbeiter. schütze« find sinngemäß aus die Heimarbeiterindustriean- zuwenden. De« Arbeitern ist in alle» Ländern ei» freie» Kaaliti»u»recht zu gewähren. 8. Gesetz« und Verordnungen(Grfindeorbnung. Koalition». verbot), welche einzelne Arbeitergruppen in»ine Ausnahme- st«! I n n g gegenüber anderen bringe«,»der ihnen das Recht der Koalition und die Berteotung ihrer wirtschaftlichen Jnterzssen usw. wid dag Ritbestim«ung»rechi bei der Jestfetzung der Lohn, und Ar. beiiSbotz.ngunzen vorenthalt«», sin» unzulässig und zu b e° s« i t i g e n. 9. C? ist eine Verordnung gegen Arbeit«!osigkeit zu schaffen. Die Arbeiter sind»on Staat» wegen gegen Berus». Unfälle zu versichern. Der Erlaß von Hulwanderung»- »« r b u t e u ist unguläfslß. dar Sustiß genorrLor Einwände- »u»««»erböte ebenso. Zu den Schiestcreien im Ichöuhauser»viertel. Eine Lokoklorrespondenz berichtet: In der Wrinmeistrr- und Gormannstraße blieb e» während der Nerchl zum Sonntag und auch in den Vormittagsstunden des gestrigen Tage» verhältniZmäßig ruhig. Rur in der Brunnenstrage. wo am Sonnabendabend aus die adrückenden Truppen gejchassen worden war, law. eS in den Nachlstuuden in einer Gastwirtschast nvischcn einigen halbwüchsigen Burschen und zwei Toldaicn des Alexander-Reginient» zu einem Zusammenstoß. Die Soldaten wurden beschuldigt, an dem.Arbo! Isiasen moid" beteiligt gewesen zu sein und unter wüsten Beschimpfungen drang man aus die.Blut- hiinde" ein. Die Soldaien setzten sich zur S5«hr und e» entspann sich auf der Straße eine heftig« Schlägerei. Einer der Kämpsenden schoß� mil dem Revolver aus die beiden Soldaien und verletzte den einen am Oberarm. Hrnziilowmenden Palrouillen gelang e», die ll ebersollen en zu besreien. Am Sonniannachmittag sammelten sich namentlich in der Wemmeisterstraße größere Menschenmengen an. Straßen red ner dielten Ansprachen, in denen die Vorgänge vom Sonnabend, volllommen verzerrt und!endenz>5» wiedergesteden wurden. Außer dieien rein loialen Kundgebungen,(am eS jedoch nirgend» zu größeren Ruhestörungen. Die»Rote Fabne� berichtet in ihrer Donntagmorgennummer, daß die Soldaten ihre Waisen zclbrochen»der dem Pxblilum aus- ge händigt haben. Diese Mitteilung ist nach den Berichten -ahlreicher Augenzeugen sowie auch nach den M«!. düngen der einzeliien Schützen, körn in anbo» voll. kommen auf der Luft gegriffen. Dir Soldaten konnten nur aus dem Grunde ervtwonnei werden, weil ihnen von vorn- Herrin auf da» brinzlickiste»inoeschärst worden war, nur in Fällen auherste, Retwedr von de? Waffe Gebrauch»u muchrv and erst dann zu schieben, wenn stc selbst mit Schuhwaffe» auzaarikien roll-drn. Ebenso unwahr ist die Darstellung der»Roten Fahne", nach weicher ein Rittmeister Nb'.z ein junges Mädchen durch Re- volverschüss« getötet haben soll. Die bisher angestellten Erhebungen haben ergeben, daß die oben angegebenen Personen zum aller» größten Teil durch die.Tachschntzen" verwundett oder getötet wor- den sind. Gegen die wilden öandler. Spieler und Schieber, welch« da» Schondauser Viertel so schwer in Verruf gebracht baden, wirb, wie wir hören, in geeigneter Weise vorgegangen werden. ArSer die Orsrr der Eckichrrei in der Wrtnmeiftrrftrahe er- fahren an: daß bisher fünf To!? im Leick-enschaubause eingeliefert worden sind. E« sind die» der'.8jährige Arbeiter Otto Leckner. bei Ähähngc Gürtler Cnald Zöger der SSjährige Arbeiter Paul Richter, die Lvjährig« Arbeiter. n Martha Schiewa u> d der erst IL Jahre alte Dohn Willy de» Werkmeistert Pahlow. Letzterer erhielt einen Zlopf» schuß, an dessen Folgen er nach wenigen Minuten verstarb. Die übrigen Personen erhielten Bauch, und Brust schüsse, die ebenfalls in wenigen Minuicn den Tod herbeiiuhrten. Nach den amtlichen Er» Mittelongen wurden in de« verschiedenen Krarilenhäuser» insgesamt 18 Verwundete frftgcstellt. Die Eftineereiniszunsts- nnd Strenpflicht ist nach dein Außerkrafttreten der Tchneeschippverordnung de! Ober- iommandot von den Straßenan liegern wieder im ganzen Um lange zu erfüllen.. Wie das Polizeipräsidium betonntgidt. unter- liegen Zuwiderhandlungen der Bestrafung. Nach§>58 der Straßen» Polizeiverordnung sind die Bürgersteige von morgen» 7 b!» abend» 8 Udr frei von Schnee«nd El» zu halten und zur Vcrhüiung gefahrdrohender Äläite mit Sand, Asch« oder anderen abstumpfen. den Stoffen zu beftreuen. Pretzfrrlheit oder Betrug? DaS!Ü schon kein« Frage mehr gegenüber einem Blatt wie dem.Talgen. das mit der großen Ueder- ichrist.Liebknecht lebt' Kaafer anzieht. Natürlich heißt eS dann weiter:»Er ist tot, ober" sein« Ideen leben usw. Während bei Tchwiiidelnachrichten dem''nirrnehmer immer noch die Mög- lichkeit de! RejnfallZ zuzubil! n ist, lieg! hier die Absicht deS Be- trugS, d. h. der Towinnung vou VermözenSvorteilon durch listig« Vorspiegelung klar zu läge. Anszesteiltenfotdervu�en. ktzegen d!« in vielen Geschäften und Betrieben Groß-Berlin» erfolgten Masse nkündigungen von Angestellte» veranstaltet« di? Ardeiltgemeinschasi sre'. er Ange- stelltenverbände gestern eine Kundgebung, die nicht stark besucht war. Gramme vom Bun» technisch- industrieller Be» amten referierte und S Ä w i d: vom Zenrcalverband der Hand» lungSgehilfen. Die und sänttlichc DiStusfioasredner. darunter Per- trctcr verschiedener Verbände, forderten von der Regierung wirk- sameren Schutz der Angestellten vor Eirtlassiingen. deren Zahl sich in manchen Trosibelricben schon aus M> Proz. und mehr de läuft, und vor Maßregelungen. Schmidt erklärte, daß man nur durch entschiedene! Handeln und nötigenfalls durch Streiks etwa» erreichen werde Zwei Nesolutionen. in denen die Ausführungen und Forderungen der Referenten niedergelegt sind, fanden einstimmige Annahm- In der ersten wird proiesliert gegen die Massenkündigungen, in oenen sie den Versuch sehen, die Be- triebe allmählich siillzulesen Bei den großen �Gewi'iüen, die namentlich der Metallindustrie bisher zugeslosisn sind, sei e» not- wendig, die Firmen-tu zwingen, auch v b n« Verdienst und selbst unter Aufwendung besonderer Mittel, die Betriebe aufrechtzuerhalten. Gegen die Massen- tündigur.gcn iverden energische Maßnahmen� der Regiening ge« fordert, besonders: Hinausschttbung de» zulässigea Kündigung»- tcrmins bis zwei Monate nach Friedensschluß', Beslhaffting von Arbeit und deren Verteilung nntcc Mitwirkung der Arbeiier- und Angeftelltengewerkschsften; Kontrolle der Unternehmungen durch die Fachausschüsse des Dcmobilmachungtamtes. zu deneq Arbeiter- und Angcstelltenverircter hiazuzuzichcn sind; gesetzlicher Zwang zur Umstellung der Betriebe auf die Friedenswirtschaft und damit Zwang zur Produktion; AuSd-hnung der Befugnisse de« Ang-stelltenauSichiiss S, der daS Neckt haben soll, zu Prüfer!, ob und wie weit Rusreckterbattung dcS Betriebes oder einzelner Teile möglich ist; wesrnilichc Berfürzung der Arbeit«,»!!; flitSbm; der öffentlichen Arbei'.Snackweise und Autdehnung auf alle Nngestellten. Gegen Brauche der Arb-ftfleber. Arrzefteltenemtzfttz'.iß' mi?g!'edrr am! den Betrieben zu«nirernen. sollen diese Bkrtrauen»- Personen be?cr geschützt werden. Aus derartig« Maßregel» n- gen ist Gefsinzn löst rase zu setzen. Brim NeichSarbeitSami soll eine paritätische Kommilsion solche Kündigungen prüfen. � Die V�r- sammlunz»rwarift Anschluß der Anz-st-llten»n die in der Ar- beitSaemeinschasti freier Ungestellteap-rbänd? v'rein'gtcn gewrrk- schafiliche« Drpan sationen. da nur sie die Anaest kkteninieressen mit den, nistigen Nachdruck»ertreien können Die zweite Res«- luiion farOaet»unmachgis�ig n, den abzus�Hkß'ßend'n Taftspeeträ. gen drn Angestellten vnd Arbeitern daS MitbestimmungS- recht ohne jede VerftavsuNerirnq klar nick eintzsntia zuzugestehen.' Sin Mitbestimmungsrecht wird verlangt bei Einstellung und Eni- laffung(z. B. mns, bei beiden die Notwendigkeit begründet werdn,), bei Besstznng von Borgssetzienposten aus den Angesicllicn. bei Ge» baktsregeliinq. bri Urlaubs? rteikun». bei den Dienstvorschriften. Aste Unordrnirtgen über da? DienstverhäktniS müssen im Streitfall einem paritätischen Zchirdftiericht unierbreitot wcrden. Die An- eekicllten erwarten, daß die Ford4 Jahr war ich al» k. v. im Feld, bin unbestraft—«der für Schutz» Mannschaft zu alt. Arwere Behörden antwvrlelen auS- werchend. sein Bedarf, trotzdem bei den Behörden deui« noch viel weiblich« Personen beschäftigt sind, auch täglich Neuoinstellungen von jungen Leuten stattfinden. Run sollen war noch auf« Land aeben nach all dem Zigeunerlebvnk Reru. da lassen wir den Re» Aamiertmi den Vortritt! Nktive Goldaten alS Räuber. Sine RötF�rharlde ist noch einem schweren Gewaststreich im Osten der Stadt von der Krinrinvlpolizei gesprengt und zum Teil festgenommen wprden. Tsti Kaufmann M. in der Raup»nhslraße, der mit Leitiinasdrabt bandeU, erbiell einem Robrvostbnes. in dem ihm angeblich die Fundcrftation in Tr«ptt»w 30. Kompagnie, übernahm die.militärische Aktion". Er gewann zur Ausführung noch zwei Mann der Kompagnie, währsrid«r zu Ha uis« bleiben mußte, weil M. ihn kannte.— Ein« (tanze Meng« Draht, 50O0 M. bares Geld a. a. m. ermitMt« die Krimnialpolizei ki de? Schickierstraße, wo ein Mitglied der Bande in der Uniform«ine« Offizier itellvertreier» ein Znnmer gemietet hatte, um die Beut« emstivosten unterstellen zu können. Drei Mann wurden verhaftet und dem zuständigen Mist- tärgcricht übengeden. Ter Haupttäter Meyer und ein Mann sind noch flüchtig._' Eine bewaffnete Einbrechrrbande suchte in der Nacht zum Sonntag wieder da» Grundstück Alt« Leipziger Straße S heim. Sie hatten e» wiederum auf da» Domenmäntelgefchäft von KopitlowSki u. To. olgefchen. da» binnen kurzer Frist jetzt zum dritten Male ausgeräumt worden ist. Kurz nach Mitternacht erschien eine Banj>e vor dezi, Hause, erkletterten ein Fenster im hohen Erd» aeschvß und schlugen die Scheibe entzwei. DaS Geräusch wurde von Bewohnern d«S gegenüberliegenden HaufeS gehört. Diese äfftet ni die Fenster und sahen nach, wa»-» gebe. Da» bemerkten auch die Tinbreckrer. Sie ließen sich aber dadurch keineswegs stören, fon- dern richteten die Waffen auf die Leute und drohten, sie sofort zu erschießen, wenn sie nicht soft« die Fenster schließen und in ihre Wohnungen zurückgehen würden. Ebenso drohten sie. sofort von ihrer Waffe Gebrauch zu machen, wenn di« Leute sie durch den Fernsprecher oder sonstwie verraten würden Di« packten dann in aller Ruhe für ungefähr 80 000 M Ware zusammen und verliehen mit der Beut« da» Hau» unangefochten. Pizzlsistenversammlunp. Di«.Zentralstelle für Völkerrecht" hlett am gestrigen Vormittag ein« öffentliche Versainmlung ab. Herr H. von Ger lack polemisierte gegen den MilitariSmu» und verneinte auch die Schaffung eine» Milizheeres, das durch die ständige Beibehaltung einer großen Fahl von Berufs- militär» ein« siändipe Gefahr ftr den Völkerfrieden darstelle. Die Völker müssen gegeneinander iolerani fein und die Eigenheiten der verschiedenen Nationen zu verstehen suchen. Ohne diese» Sich-vrr» steher-Wollen fei ein Völkerbund und Weltsrieden nicht möglich. Genossin Adele Schreiber ftbrte au», daß die Welt ftZp große Ideen erst reif werden müsse. Die Ferschmetierung Deutsch- land» habe leider dem Pazifismus geschadet, da die Gswaltpoliitk in Ost und West dadurch die Or-erhand bekommen habe. Man be» ginn« jedoch auch dort den wachsenden Völierbundsideen ziigäug- lsicher zu werden. Die Völkerordnung nach dem Mehr- Seitkwillen bedinge einen durchgeführten Mehr- beitswillen im Innern der Staaten. Da sich die Komm u nisten dem enigeaenstellen. a r k>« i i e n sie t e a« n den Völkersrieden. Noberstaatliche Organisation eding« innerstaatliche Organ ifttisn. Nur wenn die Nationalver» ftmmlung ft Weimar tn« letztere für Deutschland restlos schafft. wird Deutschland in der Gesellschaft der Nationen Aufnahme sin- den können. Die Augen der ganzen Welt sind jetzt aus drei Städte gerichtet. Weimar, Pari» und Bern. Dort wird da» Ge- schick der Völker entschieden. Von Bern strahlt jetzt das stärkste Zichi. denn dort Hab« man sich gaftlnden, um die Gemein ftmleft der Nationen zu stützen und den Dcltfried«! zum Heil« der M-enssitz heit»u schassen. Gr»Heia»n«»»»»» Vllock,. Neriin««rlaft! ounvsieriaa 9. m b. h NeiAo Druck SorivUrtS-Vockilwiickerei mt» ««»tagSmchat»»wt«Ina« n.«o. ta SerU». Cwoentztotz« 8. Auch die sauberste Mutter* Wii»i«»t»d Flascheffer«l*** Sie kann rt aber— Ungeziefer nebst Nissen— sofort durch Kopf- und Kaanvaffer Irl, Pfeiffervl radikal beseitigen. Dabei schäumt unser Äaanvasser prächtig, reinig« die ChttC TlffrtfyfVf lt. �opfhaut von Schinnen, befördert den KaanvuchS und macht dag ööaar voll und lock«./ � Flasche 1,50 Mark und 2,50 Mark, überall zu haben."WU d5. Schulstraße 17. SellettlM»ei SsUdWir. Venn pkhler. StMlsM iZcWlsz). 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II Wülfte I da Systama 1 jiwJilmki und b»(*n»«cs«anflaMUa «m» jeder«ruchletdaude Suche Piano. <».»,, glenadoczer Etr»1» 1. � CC: M-obü TKlOi, MuSbi Üntcrbattunss-Rcftaurant Wien-Kerlin Jfi�erstr. 63«u ®»Vatrrr S«li«b«v«— C»ri C»e>««»m Eviiiat Walter— ElUabeth Haan! &*»rs WcaanNller— Walter Bobbir Kapelle Uuatav Oottecbalk Gesang �umor-Htlmmung CnU Kkcfca— Oatgapflagt. Wala» Aniang H Uhr Eintritt frei. ■B Ziehung am 14. u. 15. Februami Eote#liotterIs dM U atarUnd, Frauinaartiaa. Iwtlgvtntia Peudam. «nooa tan. 41», Oawtaaa tat Www na ma., iooooo soooo lOOOO bOSS am 3 Mka dtPIt«tr«(iuMlUb) w aU. LatUrtogMakUtaa, tatwaTkaalntaUw t. tank LBd. Müller «lafT.-kdr.i enakaatllar 1 _______________."SÄaÄ'SSÄ� �ch<— et» ateUemH MUM. kaa BcachaianUita an» d«qu«�»niL-bich»lül�"" Ja Ja Gentii, Berlin, Potsdamer Straße 5. gpealallatt fttr Braehbaader, Gtschtsts,«« 10 ht« 4 llhr.[lti/10 Sostaidm. ttaolvertln ReukSlln. Mb Oienallig, nacht». Mt> ftard plötzlich unser Mitglied. in Schriststelle- Kari Haapt Walteritr. 18, Vi, Beerdlguna finde: am Dienstag, nachmittag» 2 Uhr, auf dem Semeind», iriedhof, Mariendorfer Friedhof, Weg. statt. Um reg, «etetltgang n sucht Der ttotfhraV »ks Uni« ftt Im t»0la. "" » Psennt». im*1 SO Psennig m» Bs»»». «p»»»«,, T. Fedru»«»l». O», Arbeit«. e»»»t»a»at. De» M�ziftrat. Benrtzuuaa Dtz�a Aus«rund de» D»»« Vekanntnrachun, de» Arte«»» »nröhrungeaurt«»»»» t.*». »ember ltl7 übrt kte Bmirt, schaftun«»on Milch und ko fS.rt.hr mit Milch sRitvl..«. ZWWMlMW. Mb»0«tun»|ch«r.««rtn�Fielschlch»! am»»OrtttMknt« «ort, hemrraa»» ta Mei'ch aik Saw. gutUrredeu«ud Etror. Bis» auf Wunsch gettrse«. iäH»' Erich lowrea, Vertier t EeMeMe(Dsflulu). __ 1. gtaltoa htnrer gawui>Ztrra,d«tH.__ H i schützt Land und Zukunft mit der Waffe. Die Deutsche 31. lit.~0li. Ahl. Llttwttz Ifiieli Essb Mobil« l.vknanß, I Mark Tag«o- nlag«, Unterkunft a. 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Ml 2) Dezember I»>g n 21t Seiten Oroklulio, gediegen kartoa- nlert, Rednenr«r»eichnl». lnha(l,0b«r»l Wae». handei odergagtn Vorainicndung bei»,»nur Nachnahme vom Koagrcfiburca» d« Zaairak taL Barlia, harrenhaui, Zinuaar 24 Freiwillige Wen meiues B(o( tu««»»scheide» aller 644t. srn«n»»an«ksteu gibt e» nicht» velfer« Sla Apathetea «auenftri»,«e»«»»tf»a«.Pfl- lea gan, d.s. bd Muaschlögen, ®eHcht»Mfltr«,-nter Haut, Flechten, Plutendran» und «»rfianfnna. Dose M. i.M Bin MB Apath. taacaßli*« «ers. eptrwk.rg 8. 44._ Bei WW Ferttg» daran» n. Matz Attz M. M»»aa ob. Patent tum Ol) an. VesifeiL leeSM Färben! »ok.«uoführg. Oi«. Stosflazn. CNJCttlk. Mndecttlnr Berel Ina, Alt2»ad*rgU!o>nd»k. Str.*5. «,i» aakw, t«t. Mltgkr. 1154. r kit»«lllrgt, Marwffal» ratio» Birk wl Baus, der � Woche Srsatz durch ' Stkeua reutet gewährt Auf vutterakschnltt 4 k«r «,b-n»mttteltart, tft R»ch Talg t» f»l,,»k»a«eschäs- ten»A haben: Peanue»- W'.rtschatt»«-»!», Potadamirstr. 22, 12 Pfd. Nasj!ntt,�lch!«n-o»d U 1» f" �«"'Pfd. Mat«rai 2«?k. «chaf«, 10 Pfd. Sauerwetk, 12 Plk. »nburgorltr. 224. »oll«.' Srettest». 42, 22« O». Polle. Neum»!ft«rstr. 2g, 4 Pf. Pakt, Strelltzerstr. k. 18 Pfd. Eydow. Iohanneestr. 22, 7 Pf. S�nho�, Pichelakorferstratz« 3E, JoachimsthMler Strwßc 52, «an Stotrataa ata. ht, bb» kta »•tMklgand aaagokOkB W»rd«m. «manu» Boktagaagf M«. ilniRbtinguag. 21 t* Sicbersfl Verdienst innen 2«»t» all« B«uto» rten auch«l, Kebend�chäftt. gung, I»»d«sond»r» auch heim. gskehrtu Rriogar ank 3a- »Bllb» I«Oer den durch Uede» nahm»«in« Adsabstella. €t:i stn.r««Thiic, P.rimMtlschau t. 6«6fia, LlllMeadMN 6« Mrost.«tt dem gleiche» r-GO Birk ki, Verordnung Uber Mllchhächstp reite»OB 88. August 1812 aufgehoka». Spaadaa, 7. ffmuat 1317. See Arbeite,. B.«olbatearnt. See Magistrat. !!! Geld!!! «rillanie».»oldaegrnstSndr pÄ�ck�NN.(MoMSchfr SffiälöiaSiftnatteöeti 5t(»de Bettstelle nach Mab olfteraufi. an Priv. Rot fr«: vtjuuuöd«Is»dril Suhl.' faßteife ■Ute 20««. 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Halbe Losa 40 M.— Ganze Lote(M) M. Kräger, 3S1 Berlin, Friedricbstrasse 1 92* 193, Leip,%rdsr.r.2a 74. tjt re�ttufet aak ftajP Aajofaa. Ritzoajckaa Oaaataau«:« den hAchflen Lag eaa eaif om. eanl steisebef, LtÄinmiteMIsi> Kitziii' MWWWMlWWB Mitte m. echtem Friedensbantschab 4 M. HBBEate& Jahr««aroml» samuta stahngtehrn m. Betäubung dei Bestellung a.»ekisten gratt».»»Ihkronen 0.7872. an. Spez. W.'iUÄ' iabnnnii»«attsni. Ffir Kriexs2«ltaehcB«r fllciweBter Twte» 19. Fsbramr ▼•ilf ältice» bU Mal. Beehtsratli ▼erelaifgaf dar lldcktsfraiadt, Berlin, rrledrlehatr. 1X7, aak« KarlaTrata. vagittadat aaa JnotaarM Babwda, Dr. far■•aar. WL* Sa»,, 2.»4« 8—2— 22221,» ABSkaafteiafclhr. Wabarica fraamasa ftkar IM 000 Batanehanda. Prozessbeistand!|