itt.78. 8S.Z«I,r«. «e,»s«»ret»t ■SierttHdHri.(176 ML monoa lÄfK. irrtln» Hau« Botm vauvtgeichätt. LeNW GW.chj. ilindenftrage 3. adeegeben wordeil. KeStsnei oon» Uhr früh dik k Uhr abend«, Tentralorgan der roztaldemokratifchcn parte» Deutfchlands. Reüaktion und Expedition: 6X0.6$, Linöenstr. 2. acraiv recher:'Amt Morivplau, Nr. tSl SV— IZKV7. Mittwoch, den 1Ä. Februar IVIN. vorwärts-verlag G.m.b. h., EW. 6$, Lindenstr. 3. Ferniprecher: Amt Morttzplatz, Nr.»l7SZ— S». Lbert volksprSliSent der veutkchen Republik (Bon unserem nach Weimar entsandten Bericht- er fta t t e r.) Weimar. 11. Februar. Fritz Ebert, seit langem Doistandsmitgliod, seit 1913 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Nachfolger August Bebels, ist heute von einer gewaltigen Mehrheit der Deutschen Nationalversammlung zum Reichs- vrändenten gewählt worden. Ebett ist der Mann, dem die Revolution am 9. November die Führung der Reichsgeschäfte in die Hand gegeben hat. Die Probe auf das Exempel ist also gemacht, die Nationalversammlung zertrümmert nicht die Errungenschaften der Revolution, sondern sagt sie in feste R e ch t s f o r m und verankert sie dauerhaft. Die Wahlhandlung brachte keine Ueberraschungen. Eberts Dahl stand von vornherein fest, nachdem Sozialdemokraten, Demokraten und Christliche Volkspartei sich für ihn erklärt hatten. Mit den Unabhängigen gaben einige Reaktionäre des alten Zentrums und ein Teil der Deutsckien Volkspartei w e i g e S t i m m z e t t e l ob, während die übrigen Deutschen Volksparteiler und Deutschnationalen für den Grafen PosadowSky stimmten. Dieser gegnerisch? Heerbann von der Rechten und Linken zusammen umfaßt indessen in der ganzen Natienalverscmmlung keine hundert Stimmen. Obwohl also an Eberts Wahl kein Zweifel erlaubt war. war die heutige Sitzung doch von gespannter Envartung durchzogen. Abgeordnete und Zuhörer fühlten die Bodru- hing des Augenblicks, in dem daS deutsche Volk sich zum � erstenmal den höchsten Repräsentanten setzte. Ein heiterer> Zufall wollte eS, daß der Noinensaufcuf heute mit dem Buch- staben E begann, so daß E b e r t s e l b st der erste Abgeordnete war, der bei der Präsidentenwahl zur Urne schritt. Das Wahlresultat ergab Eberts Wahl zum Reichspräst- deuten mit meHralSlOOStiinmen überdieabso- tute Mehrheit. David begrüßte im Namen der Nationalversammlung den neuen Reichspräsidenten und hob außerordentlich wirksam die historische Bedeutung des Augen- blicks hervor. Eberl selbst nahm die Wahl mit Dank an und versprach, das Amt gerecht und unparteiisch, niemand zu Liebe und nixmand zu Leide, führen zu wollen. Der Reichspräst. dent kann und darf nicht Vertreter e'ner einseitigen Partei- herrichoft sein, sondern muß naturgemäß das ganze deutsche Volk repräsentieren. Edert kündigte an, daß er sich nach besten Kräften bemühen werde, diese? Pflicht zu genügen, aber er unterstrich auch in diesem Augenblick, daßerseine proletarische Herkunft und seine.sozio- listische Ueberzeugung niemals an keiner Stelle verleugnen weide. Dann legte er dos Ge- löbnis der treuen Wahrung der Reichsverfassung ab und der- sprach, das freie Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes nach innen und außen mit äußerster Hingabe und aller Kraft zu schützen. Ter Sattler Fritz Ebert ist Reichspräsident. Ein Sieg für den Mann, ein Sieg für das Proletariat, ein Sieg für den Sozialismus. Die bürgerlichen Parteien, die im Wahlkampf am lautesten geschrien haben, die Sozialdemokratie habe sich als regierungsunfähig erwiesen, haben einen Sozial- demokroten zum Reichspräsidenten gewählt und werden morgen einem sozialdemokratischen Ministerpräsiden. t e Ii ihr Vertrauen votieren. Innerlich wissen diese Menschen ganz genau, daß nutz die Sozialdemokratie Deutschland retten und regieren kann! Reichspräsident Ebert hat Scheidemann mit der Bildung de? ersten Reichsministcrinms beauftragt. Die Vorverhand- lungen unter den Parteien sind so weit fortgeschritten, daß dieses Kabinett mit allen 14 Staatssekretären und allen Unter- staatssekretären morgen fertig gebildet sein wird. Am Donnerstag wird es vor der Nationalversammlung sein Programm entwickeln und ein Vertrauensvotum nachsuchen. Tie Debatte darüber dürste einige Tage in Anspruch nehmen und die ersten großen politischen Auseinandersetzungen bringen. Im Anschluß daran wird der neue R e- giernngskredit von 2 5 Milliarden und das Iustiz-Uebergangsge'etz rasch erledigt werden. Eine Kredit- Vorlage von 15 Milliarden wollte die Regierung des Prinzen Max von Baden gerade unmittelbar vor der Revolution ein- bringen, inzwischen sind weitere drei Monate mit heberen Ausgaben ins Land gegangen, daher die Höhe der Kied'tsordening. Das Iustiz-Uebergangsgesetz wird allen seit dem 9. November erlassenen Re- gsernngSverordnnngen nachträglich Ge- setzeskrast verleiben. Ebenso wird ein In- demnhiätSgesetz die seit dem 9. November gemachten ailßereWLmäßigen Ausgaben legalisieren. Vit der Erledigung dieser Vorlagen ist dann der Ueber- gang.in den neuen Abschnitt der deutschen Geschichte voll- zogen. Dann erwarten die Nationalversammlung ihre drei größten Ausgaben, die Schaffung der endgültigen R e i ch s v e r f a s s u n g für das Deutsche Reich, der Abschluß des F r i e d e n s und die vorläufige Ordnung der S t e u e r- und Wirtschaftsverhältnisse, bis eine auf Grund der neuen Verfassung gewählte Volksvertretung auch auf diesen Gebieten endgültige Regelungen treffen kann. S. Sitzung, Tienstag, den 11. Februar 1019, nachmittags S Nhr. Südekufn u. a. Präsident Dr. David eröffnet die Sitzung um?• Uhr 20 Min. Jtn Stelle des Abg. Sänger ist für den 24. Wahlkreis der Abg. M a u e r e r(Soz.) in die Nationalversammlung eingetreten. Schriftführer Dr. Pseiffer verliest darauf ein« große Anzahl weiterer Einlaufe, Adressen und Kunsgebungen an die deutsch- Nationalversammlung. Darunter ist zu erwähnen: Der Zentral- rat der deutschen sozialistischen Republik, gez. Max Cohen, übersendet die bekannte Resolution, die die Notwendigreit der l'.mgcftaltung Teutschlands zum Einheitsstaat, sowie die Eingliederung der A.- und S.-Räte in die Reichs- Verfassung zum Gegenstande hat. Aus H a m b u r g ist oon den Bertreiern der unabhängigen A.- und S.-Räte in Hamburg eine Zuschrift eingegangen, welch« darüber lebhaste.Beschwerde führt, daß trotz der in Hamburg herrschenden Ruh« sortgefetzt und planmäßig weiierc Lügenna'ch richten über dte Zustände in Hamburg verbreitet werden-, besonder» schamlos verführen in dieser Beziehung die.Politisch-Parlamentarilchen Nachrichien'.(Heiterkeit.) ES wird«ine sofortige Untersuchung dieser konterrevolutio- nären Umtriebe verlangt.(Erneute Heiterkeit, Ruf bei den Soz.: Schöne Gesellschaft!) Darauf stritt da» Hau» in die TageSord- nung ein. Die Wahl öes Relchspräsiöenten. Die Wahl wird durch Stimmzettel vollzogen. Der Namensaufruf beginnt mit dem Buchstaben E. Der Zufall will, daß da» Mitglied Voltsbeauftragter Ebert all erster der Aufgo rufenen seinen Zettel dem Schriftführer übergibt, der ihn in die Urne legt. Präsident Dr. David: Meine Damen nnd Herren, da» Resultat der Wahl ist folgende»: Abgegeben sind 379 Zettel, davon waren ungültig<« e i ß) 51; e» bleiben als» gültige Stimmen 328. Die absolute Mehr- hrit davon ist 165. ES haben gültige Stimmen erhalten: Ebert 2 7 7, Graf PosadowSky 49, Scheidcmann 1, Erzbcrger 1«Heiterkeit). Der Herr Abgeordnete und seitherig« VolkSbe» auftragtr Fritz Ebert ist somit ,»« Präsidrntea de» Deutschen Reich« gewählt.(Bravo! Zuruf bei den Unabh.: Friedrich der Einzige I) Ich richte die Frage an ihn, ob er die Wahl annimmt. DolkSbeauftragter Ebert: Herr Präsident, ich nehm« die Wahl zum ReichSpräsidenteih mit Tank an.(Leb- haster Beifall.) Präsident Dr. David: Meine Damen und Herren, zum erstenmal hat sich da» deutsche Volk ein Oberhaupt au» freier Selbstbestimmung gegeben. Der neue Reichspräsident ist gewählt von der großen Mehr- heit de» deutschen Volkes. lBeifall.) Die einzige Quelle seine» Rechts ist der Wille deö Volkes.(Beifall.) Auf ihm allein beruht die Macht und die Würde seiner Stellung. Somit hat das Reich zum erstenmal ein Oberhaupt, da» nach der Art seiner Be- rufung berechtigt ist, im Namen de» deutschen Volke» zu sprechen und zu handeln.(Beifall) Verschwunden ist der Vormund auS ererbtem Recht. An feiner Stelle steht der selb st gewählte Führer. Daß der neue Reichspräsident da» Steuer de? StaatSfchiffeS zu führen versteht. Hai er in den Monaten des stärksten inner- nnd außenpolitischen Sturmes bewiesen. Eß war wahrlich kein leichtes Erbe, das Herr Ebert am 9. November beim Rücktritt deS Prinzen Max von Baden an- trat.(Sehr wahrl) Selten wohl in der Weltgeschichte ist einer StaatSIeitung eine schwerere Ausgabe zugefallen(Zustimmung.) Man vergegenwärtige sich jenen Zusammenbruch de» ölten System» gleichzeitig draußen und im Innren, die völlige Niederlage nach vierjährigem Kriege, in all den Gefahren und Schrecken, in all den Zerrüttungen und Wirrnisien, die daS zur Felge haben mußte, und dazu die innere Gefahr, daß die in den November- tagen fast ohne Kampf vollzogene StaatSumwälzun� i n einen wilden Bürgerkrieg ausartete.(Unruhe he, den Unabh.) In dieser grfablsschwangeren Stunde, in dieser Schick. salsstunde de» deutschen Volke? trat Ebert an die erste Stelle. Daß die deutsche Revolution nicht dem Beispiel der russischen gefolgt ist. daß sie nickt, wie dort, in ein blutige» ChaoS. zur völligen Auflösung von Recht und Ordnung geführt hat (große Unruhe bei den Unabh.). daß sie nicht zur Zerrüttung alle? politischen und wirtschaftlichen Leben» ge- führt hat. da» ist zum größten Teile das Verdienst deS Manne», den sie heute an die Spitze des Reiche» berufen.(Beifall.) So dckrf da» deutsche Volk da» Vertrauen haben, daß es der bewährten politischen Klugheit, Tatkraft nnd Willenssestigkeit de» an die erste Stelle be- rufenen Manne» gelingt, auch weiterbin die junge Freiheit zu schützen vor allen Gefahren, sie kommen von rechts oder von links. (Unruhe bei den Unabh. Lebhafter Beifall bei der Mehrheit.) Möge das deutsche Volk dessen gewiß sein, daß der neue Reich»« Präsident jedem versuch, an Stelle de» Willen? der Volksmehrheit die gewalt- tätig« Diktatur einer Minderheit zu setzen, mit aller Macht rat- gegentreten wird. (Lebhafter Beifall bei der Mehrheit, vereinzelte Zwischenrufe bei den Unabh.) Die Demokratie wird in ihm einen starken Hort haben.(Beifall.) So möge denn die Botschaft hinaus- dringen in die deutschen Lande: ein volksgewählter Führer ist an die Spitz- de» Reiches getreten, ein Mann, durchglüht von der Liebe zum deutschen Volte(Bravo). ein Mann voll tiefen VerständnisieS für seine Nöte und Sorgen, für feiiK_ Wünsche und Hoffnungen, ein Mann, erfüllt von starkem Willen, seiner Mission gerecht zu werden, die Freiheit zu hüten und den Frieden zu schaffen im Innern wie nack außen. Die Nationalversammlung begrüßt den Präsidenten de? Deutschen Reick)-« und setzt ihn in seine hohen Rechte ein. Möge er sie wakrnehmen im Geiste dieser Versammlung, der Versammlung der freigewählten Vertreter deS frehen deutschen Volk«?(Stürmischer Beifall und Händeklatschen im Saale und auf den Tribünen.) Reichspräsident Ebert: Zunächst danke ich für die freundlichen Worte Ihres Herrn Präsidenten. Ihr Vertrauen ist meine größte Ehre. Ter Ruf. den Sie soeben an mich richteten, ist ein Ruf der Psllcht. Ich folge ihm in dem Bewußtsein, daß heute mehr denn jemals jeder Deutsche auf dem Platz, auf den er gestellt wird, feine Schuldigkeit zu tun hat.(Bravol) Mit allen meinen Kräften und mit voller Hingabe werde ich mich bemühen, mein«mt gerecht und unparteilich zu führen(Zwischenrufe der U. Soz.), nie» mand zu Liebe und niemand zu Leide.(Beifall). Ich gelobe, dah i» die Verfassung der Deutschen Republik getreiilich beachten und schützen werde.(Lebhafter Beifall.) Ich will und werde als Beauftragter de» ganze» deutschen Volkes handeln, nicht als V o r m a n n etrftt einzigen Partei.(Lebhafter Bei- fall.) Ich bekenn« aber auch, daß ich ein Sohn de» Arbriterstande» bin(Beifall), aufgewachsen in der Gedankenwelt de» So« z i a l i» m u», und daß ich weder meine Herkunft noch meine Ueber- zeugung jemals z« verleugnen gesonnen bin.(Lebhafter Beifall links.) Indem Sie das höchste Amt de» deutschen Freistaates mir anvertrauten, haben Sie, ich weiß e«, keine ei n s e i t i g e Parteiherrfchaft aufrichten wollen. Sie haben damit de» ungeheuren Wandel anerkannt, der sich in unserem Staatswesen vollzogen hat, und zugleich auch die gewaltige Bedeutung der Ar- beiterklasse für die Aufgaben der Zukunft Deutschlands anerkannt. Die ganze wirtschaftliche Entwicklung läßt sich darstellen al» eine fortwährende Minderung und Abtragung der Borrechte der G'eburt. Jetzt hat daß deutsche Volk dies Vorrecht aus dem Gebiet der Politik r e st l o-s beseitigt(Bei- fall), und auch auf sozialem Gebiet vollzieht sich diese Wandlung. Auch hier werden wir bestrebt sein muffen, allen im Rah- men de» Menschenmögkichen den gleichen Au»- gang"» Punkt zu geben und d�g» gleiche Gepäck a n fz u la de'n. Mögen wfr um die Formen ringen, in denen sich diese» Recht durchführen läßt— daS Streben nach dieser menschlichen Gerechtigkeit wird un» allen innc sein. Freiheit nnd Recht find ZwitlingSschwestern, die Freiheit kann sich nur in fester staatlicher Ordnung gestalten.(Sehr richtig! recht».) Sie zu schützen und wiederher- zustellen, wo sie angetastet ist. das ist das erste Gebot derer, die die Freiheit lieben.(Lebh. Vravol) Jede Gewaltherrschaft, von wem sie auch komme, werden wir bekämpfen bis zum Acußerstcn.(Lebh. Beifall und Händeklatschen.) Dem Gewaltprinzip zwischen den Völkern hahen wir feierlich abgesagt, auch dort wollen wir, daß da» Reibt und die Freiheit zur Geltung komme, nie- mand soll in den Verband der Republik ge- zwungen werden, aber e» soll auch niemand mit Gewalt von ihr get'rennt werden, den es zu ihr zieht und drängt.(Lebh. Bravol) Nur auf das freie SelbstbeftimmungSrrcht wollen wir unseren Staat gründen nach innen und außen. Wir können aber»m de» Rechts willen nicht dulden, daß man unsere Brüder der Freiheit lfer Wohl beraubt.(Lebhafter Beifall und Zustimmung.) Die Freibeit aller Deutschen zu schützen mit dem äußersten Aufgebot von Kraft und Hingabe, dessen ich fähig bfn. daS ist der Schwur, den ich in dieser Stunde in die Hände der Nationaldersammlung lege.(Lebh. Vravoi) Den Frie- den z« erringen, der Nation da» SelbstbciiimmunqSrrcht zu sicher», die Verfassung auszubauen nnd zu behüten» dir allen dentfche» SPSttncrtt j«nb Pfrnufn die politisAe Gleichbcrkchtigung verbürgt, dem deu!schi?n Loüc Arbeit nnd Brot zu schaffen, sein ganzes Wirt- schaftSlcbcn so zu gestalten, daß. die Frcilrrit nicht Bctteifreihcit, sondern Knlturfreihcit werde, baS fei das Z>el, dem wir zustreben. (Lcbh. Beifall.) Ich weif;, daß die Kraft des Einzelnen, wo immer er auch stehe, gering ist, wenn sie sich nicht mit allen lebendigen Kenten des BvlkeS verbindet. Ein so hartes Geschick unser Poll auch betroffen hat, an seinen lebendigen Kraft e�i verzweifeln wir»ficht. Unser Volk hat sich in groger Bewegung Licht und Luft geschaffen, unser Boll wird sich auch durchsehen dranszen in der Welt und zuhause. Die Tüchtigfeit der ZDuinner der' Vo! Strahl, daS ehrliche Ziel ihres StrcbenS und die Reinheit ihres Wollen» müssen den Beweis erbringen für die Liichtigkcit des grossen Grundsätze'? der Selb st- re gierung. Alle diese Forderungen slelle» an mich schwerste Aufgaben nnd Pflichten; mein Bestes will ich dafür einsetzen, ihnen zu genügen. Eeineinsam aber wollen wir unermüdlich arbeiten für daS Glück und Wohlergelfkn des freien deutschen Volkes, und so, meine Dame» und Herren. lassen Sie uns rufen: Das deutsche Vaterland und das deutsche Volk, sie leben hoch! sTaS HauS, mit Ausnahme der, Unabhängigen, hat sich erhoben und stimmt dreimal in den Hochruf ein. Händeklatschen im Hause und auf den Tribünen.) Damit ist d'e TagrSordnung erledigt. Nächste Sitzung Donners- tag 3 Uhr; Entgegennahme einer Erklärung der neuen Reichsregierung, Echluss nach 4� Uhr. Irktz Ebert. Fritz Ebert. der erste Präsident der Deutschen Nebnülik, gehört seit m-Ireren Jabren zu den betanutesten polnischen Eisbeinungeu in Deutichland. Seine äussere Gestalt, unrähkigemol in illunrierien Blältern aboedildet. gibt eine»ntreffendsVorstelliingvon Ar» und Wesen des Mannes. De» gedrungeneKöiperbau, deran seinen kurzen Nackennus« gehämmerte Schädel, die tiefen konzcnti'ertenGcsichlS'llge kennzeichnen die bervorraaendslen Cbaralicrcigenichaslen Eberls: Energie und zähe Entichlnsskraft. Gegenüber Sweidemann, mit dem er oft in einem Atem genannt wiid. rep:äsenlie:t er die ruhige, aui sich ietbn vertrauende Kraft des Soziali-nius, während sich in Tckeidemann der Schulung, das Temperainent der Äcbeiicrbcwegung zu oer- körperii scheint. Als Fritz Ebert am>4. Februar 1871 in Heidelberg das Licht der Welt erblickte, da ahnte niemand, dass hier der künftige Präsident der Deutsche» Nepublit in dex Wiege lag. EbcitS Elirr» waren arme Lenie, die sich tümmerlich mil einer kleinen Schneiderei ernährten. Sie hätten jeden, der ihnen die Ankunft ihre» SobueS prophezeit bätle, für närrisch gehalten. Nach der Karlen Jugend des Proletarier.indes erlernte Ebert daS Saitlerbandwcrk; ieine Bc- pabitng war zwar schon dainal-! von einem Lehrer erkannt wo» den, aber de» Eltern fehlten die Mittel zu j dem höheren Beruf Bis junger Sattlergeielle ging Eoert, wie es damals noch allgemeiner Brauch war. aui die Wanderichaft, und hierbei lernte er zuerst die Ideen des Sozialis in uS kennen. Bald war er einer der regsten Agiiatorcn in seinem Beruf und nabm trotz seiner Jugend an der Grün dalag, an dem Au bau ieiner Beiufs- organisalion hervorragende!: Anteil. Seine Rührigkeit in der Be- wegung lenlte bald den Blick älterer Pnrleigenosien aus ihn, die ihn bewogen, de» Sattlerberus aufzitgcben und seine ganze Arbeit der Partei zu widmen.>■ Als Redalteur der»Bremer Vürgerzeitung' begann Ebert seine Lausbahn in der Partei.'Das Bremer Unternehmen war damals noch klein und Ebert übernahm die Redaktion in einer Periode, wo der Parteiredaktcur noch„Mädchen für AllcS" war. Für 25 Mark Wochenlokm hat sich Ebert allen seinen Pflichten gewissenhaft unter» zogen. Später wurde er Arbeitersckretär und von lOOl) bis 1900 Mitglied der Bremer Bürgerschaft. Sein Ansehen in der Partei stieg rasch. 1905 wählte ihn der Jenaer Parteilay in den Parteivor» stand nach Berlin. Als nach August Bebels Tod die Stelle des Parteivorsitzenden vakant wurde, da lenkten sich die Blicke der Parteigenossen abermals auf Ebert. Tie nichtsozialdemokra» tische OeffcntNchkeit war damals von der Wahl Eberts elnigermassen überrascht; Eberl war zu dieser Zeit ausserhalb der Partei noch nicht sehr bekannt.. Man hatte ei wartet, dass an die Stelle Bebels ein Mann mit ähnlich bekanntem Namen treten würde, und vielfach fand sich damals in der bürgerlichen Presse die Aeusserun�. an die Stelle der überragenden Persönlichkeit sei der durchschnittliche Par- _iJLL--- L'!» J„...X....._______...->______ LJlii Die Msp!imöerung Deutschlanös. Offener Brief an die Internationale. ' lieber alle trennenden Abgründe hinweg haben sich in Bern die Böller wieder geiunden. Die sozialistii'cve Jiitcrnntionale ist wieder erstanden I Mögen die Wunden, die jicki die Biüver infolge lragiicber Verkettung der Umstände schlugen, noch brennen und bei den Siegern Rauicki- und Hassgefühle' noch Hachaus wogen, die Brücke ist wieder geichlogen von Mensch zu Menich. Wenn die Bcrlrelcr des iniernalionaleii Proletariats anS den Ententoländern nao> Hauie zurückgekehrt sino, harrt ihrer eine schwere ausgäbe. Sie iverten gegenüber einer kompakten Mehrheit von siegeSIrunkene» Nichtiozialisten und gegenüber auch einer au'- gehetzten Minorität der Arbeiiertlasse iniernaiionate Arbeit vrr« richten müsse». Ihr Programm ist umfassend genug irns(eine Dlirchsührung wird Siurrne vo» Leidenichasten entfesseln. Trotzdem müssen wir es noch erweitern Eö wird nicht genügen, dass unser« sozialistischen Kameraden für ichteulllgen.FriedenS'chluss. gegen die weitere AuSbungernng der Besiegten und gegen ihre wirtichaiiliche Isolierung und vötkerrecktliche Aechtung arbeiten. W,r erwarten »ich: nur den Schutz unseres Volkes gegen masslose Raubgier der entfesselten Rationalitäten von ihnen. Wir müssen ihren Blick auf einen anderen Raubzug richten, der'gegen unser Volt gepredigt wird: auf den K u n st r a u b. Ebe die Arbeiter ihren sebniärbtigen Ruf nach Bölkervereinigung erhoben, hatte sich in dem zerstückelte» und dauernd von Kriegen bedrohten Europa eine kullurelle und geistige Jnteriigtlonale ge- bildet. Seit Jahrhunderten war die Kultur von Boll zu Volt»e- wandert; bald war da? eine, bald das andere führend geiveien nrid hatte von' seinem Ueberslnss an seine Stackbarn abgegeben. Netze geistiger Beziehungen spannen sich über die Länder Enrovaa; besonders d>e Werke bildender Kunst venuiileUen eine kulturelle Perbrüderunq der Völker. Uniere Kultur war trotz aller Grenz- ptäble enropäisch und sie wurde es immer mehr, da die Völker selber überall ungestüm ihren Anieil an den Kulturgütern roiderlen und das tulinrelle Erbe ibrer Vorben tzer atuiiiri-ien begannen. Nach den unsäglichen Berwiistunaen des Dreissigjährrgen Kriege?, der Deutschland vo» seiner Höhe stürzte. baue es sich in den legten beiden Jabraunderteir tmeder kultiviert. Wie in den anderen Knlliiiländcrn war es die Heimat von aus- erlesenen Kunstwerken geworden, zu denen die klinstbegristeit? Mensch- heit pilgerte. Sie wurden crivorbcn. wie im.'apiralistiichen Aeit- alter alles erworben ivnrse. Aber der gute Europäer, der a». die europäische, ja allmenichlicke Kuliur glaubie, konnre sich nicht dar- llper beklagen, dass er Höhepunkte europästchcn KüNstschassenS auch in Dentickland erleben konnte. Der Kunst besitz wurde immer mehr intenialional. Die napoleoniichen Kiiege bildele» eine erhebliche Störung in die'er Entivickliing. Die Sieger von damals plünderten ganz Europa und erklärten, wie e>»st die Römer Ron», damals Paris für öaS Museum Europas. Der Sturz Napoleons brachte Teutschland nur einen Teil de? Geraubten zurück. Aber Dank ieiner organisatorischen Begabimg irnd Dank seinem wachsenden Reichtum erhob e? seine öffentl'chen 'eunnsammtiingeii auf bedeutende Höhe und wurde in, mancher Hin- ficht sogar führend.' teiblireaukrat getreten. Di? Fokge hat gezeigt,, wie irrig diese Auffassung war. Ebert hat sich der Grösse seines ÄmteS in jeder Beziehung gewachsen gezeigt, und b.utc zählt sein Name zu den bekanntesten in der Welt. Für die Zusammenhaltirng der Partei, bei deren immer grösser werdendem Umfang keine leichte Ausgabe. Hai Ebert mit eiserner Energie und nie versagender Auf- opierung gewirkt Sein grosser Schmerz war es. dass er die Ab- splitlerung der Niiabhängigen während des Krieges nicht verhindern konnte. Trotz djescr Spaltung steht die- Parte: Heu:.- grösser und stärker da alk vor dem Kriege. daS ist nicht zum geringen Teil ein Werk Eberts. - Die p-rÄamcniarncke Laufbahn Eberts ist verhältnismässig jungen Tr- ms, abgesehen von ieiner Betäli�ung In der Bremer Biirgcnckwft. 1912 wählte ihn der Wahltreis Elberfeld-Barmen in den ReichSiag. er hat diesem also nur während. einer, allerding? der längsten Legislaturperiod» angehört. In der Fraktion bekleidete er das Amt des Kassierers. Rednerisch ist er namentlich während der Kricgchseit oft'hervortreten. Verheiratest ist Ebert seit dem 9. Mai 1894. der Ehe sind vier Söhne und eine Tockster entsprossen, zwei Söhne find ihm durch den Krieg für immer entrissen worden. Dieser traurige und schmerzlich Verlust ist die tmiendste Illustration zu dem Geschrei sener. die Ebert wie andern Parteiführern vorgeworfen haben, sie hätten sich in ihrer Politik der Landesverteidigung aus persönlichen Interessen leiten lassen._ weitere Erschwerungen öer waffenstillftaaüsdeüingungen. Tie Abgabe der Handelsflotte. Verl in, 11. Februar. Die Veröffentlichung der Waffen- st i l I st a n d S k» in in i f f i o n über daS am 8. Februar in 2paa unterzeichnete LrbenSmittrlabkommen hatte hervorgehoben: Tie Erflillunz des ganzen Abkommens ist von den Vertretern der alliierten Negirrungen ausdrücklich abhängig gemacht worden von der Aussührurig der V» d i n g u n g e n, die fir unS betresfs der Abgabe der Handelsflotte auferlegt haben nnd noch auferlegen wollen. Daraus ergibt fich, daß selbst bei An- nähme der Bedingungen eine Sickrerheit für den regelmäßigen Eingang der von unS verlangten Leb�nsmittelllescrungen nickst be- steht. Inzwischen ist der Bericht über dir Verhandlungen der ebenfalls in S V a a tagenden Untrrkommistion für die Erledigung deS SchiffahrtabkommcnS eingclnufen. AnS ihm ergibt fich, daß dir Entente ifrre Bedingungen weiter verschärft, so daß fich bis jevt keine Einigirng hat erzielen lasten. Die mündlichen Bertzand- lungcn find zunächst rtligebrvchen worden. Unter diesen Nmftänden blieben die AuSficksten für unsere Lebensmittelversorgung, wke gestern bereits festgestellt, nach wie vor höchst unficher. Pariser Phantasien. In Paris scheini man wirklich schleckt über Deutschland informiert zu sein. Entweder find die Blältcr zu vei bohrt, um zu erkennen, wie die militärische Lage in Dentickiand ist oder man gibt ihnen nur woblfrinerle unwahre Jnsormutionen. Die Pariser Presse diskutiert rrnülich eine Foidrrung.»ach der Dcutichlaiid— um gegen eine militärische Ueberraichung seilen« DeuiscklaildS gefichert zu fein, zwei Drittel seines»ock verbliebenen KriegSmaierial» ab- geben soll. Ferner soll Deutschland biZ auf 25 oder 30 Divi» sionen demobilisieren. Wen» wir in Deul'chiand noch die Hälfte von 25 oder 30 Divi« fionen bälien, gäbe cS für unS tckon längst keine Kämpfe im Osten mehr und lein Mensch in Dentstpland würde ngendwelche Sorge über den Vormar'ch der Bolichcwjti auf die druische Grenze Hachen. Wenn man unS in Paris noch 25 oder 80 Divisionen zumuidt. so find daS wirklijh Pbaiitafien. London, 11. Februar. fReuter.) Bezugnehmend auf die Er- Neuerung des Waffenstillstandes drücken die heutigen Blätter ihr« Unzufriedenheit mit der Haltung Teutschlands während deS WafseustillstandcS aus und sovdern Auferlegung strengerer Bedin- gungen.„TimeS" schreibt: ES-find viele Anzeichen dafür vor- handen, dass daS neue Deutschland den alten Geist, der nicht nur den militärischen Untergang, sondern auch die wirtschaftliche Per- nicktung seiner Nachbarn zum Ziele hatte, nicht abgelegt hat. Dleier rechtmässig erworbene Kuiislbetty, an dem auch die breiten VolkSmafien von Jahr zu Jahr steigende» inneren Anteil nahmen, wild von den B e u t e p o l> l i k e r» der En tenle bedroht. Wir iprechen hier Nicht von den Verrück betten toll gewordener Chaiiviiiisten, die das deutsche Voll für unwürdig erklären, weiter europäi'chen Kiiltnrbentz zu hegen und zu pflegen. Aber tonst ernst zu nehmende Publizisten nnd eiuflilssrelche Organe der öffenllichen Meinung verlangen in den Ententeiändenr unter dem Vorwon de des Ertatzes für die von den Delit'chen angeblich entiütirlen und zerstörte» Kunstwerke'hier Länder die Herausgabe der bedentendste» Kunst'ckövrungen nicki nur iremdländiicher, sondern auch deuOcher Herlunsr Schon sind gierige Räuberfinger ausgestreckt nack Roffacls SipliNii'cher Madonna in Dresden, nach Giorq> vires Venus und aar igach DüierS Apostel- bildcrn. Für die zersiörle Fassade der Reimi'er Äa�hedrote rolle» die Dome von Bamberg und Naumburg herhonen. Schon ist in Spa das Deut'cke Reick haftbar gemackl worden für allen össentltcke» und privaten Kunstbefiy: unsere Gegner verlangen leine Erhaltung in Deutsch and— damit sH fich daran güllick tun könne». Nun ist erwiesen, dass die Franzosen selbst daran ickuld find, dass die Figuren deS Reinrier DoineS beichäsigt sind, dass Sie Deutschen die Museen in Belgien und Frankreich nickl elwa geplündert baden dass sie sie vielmehr ausovrernd auS den von den Feinden mit ihren Bomben belegten Städten gerertei, nack Maubenge und ValeiicieniieS uns schliesslich nack Biüssel in Sicher» heil gebcacki haben, dass sie die Kunstwerke in Belgien und RorS» itatien«beuso zu'ckntzen un» reiten suchten. Es ist selbstveiständlich. dass Deutlchland nickt ein Stück frem- den KnnstbesiyeS sich aneignen wollie. Nur einige übergeschnappte Ueberdeuiiche haben dergleichen, solange die Wagschale deS Krieges zu Deutschlands Gunsten neigte, zu fordern gewagt, Aber auch in jener Zeit Hai Sie deutsche Iozialdemakrat'e, die Sachwalreiin deS deut'ch'en Volkes, energiich daaeae» protestiert. Nein. Geuosseii in Frankreich, Beigirn. Italien, die ihr euch für die wahren Süier der Völker mir unS riiiscyl, duldet nickst, dass m>t Hill« dieser lisliae» Heuchelei Dentickland auch noch um iein LetzleS gebracht wird, woran keine verarmien Kinder sich einst wieder auf- rickien können, wenn besser? Tage kommen. unS die Hüter dieser Schätze der Menschheit bleiben, deren Schönbeil sich allen spendet, deren mildes Lichl jedes FriedeuSwerk heranzurufen scheint l Wir wollen der Well beweiwii. daß wir dieser idealen Güter würdig sind, indem wir sie stets ouis neue durch wabie Hin- gäbe au olle völkerbefeeiende und verbiiiseiide Kuliur erioerben. Durch den Knegjind ivir leine Ba> baren geworden, niackl uns nicht derch den an' etwunaenen Frieden dazu! Raubt uns nicht die Altäre der Gefiiiung, an denen wir einst mit Euch den echien Frteden— den der Arbeit und Kultur— feiern wollen. K. U D. vie 5rieSensinjel. Auf was für Ideen spekulative Köpf« verfallen, wenn die Völker sich in schwerbedrängten Kriegszeiten nach dem ewigen Frieden sehnen, beweist der Vorschlag einer„FriedenSinsel", den Kotzebue im Jahre ISOS in seiner Zeitschrist.Di« Biene" machte: „Daily Mail" schreibt: Die Alliierten tun Schritte, um dem deutschen Manöver zu begegnen. Fach wird wahrscheinlich die Uebergabe der gesamten deutschen Artillerie,' einen Tcmobil- machungsbefehl und die Besetzung Essens fordern. Von seitcn der Marine wird die AiiSliesming oder Zerstörung von 189 auf deut- schen Werften befindlichen Unterseebooten verlangt und den Deut- scheu nicht länger der Kniff(!) erlaustt.werden, dass ihre Schisse „zur Verfügung der Alliierten" stehen. „Daily C h r o n i c l e" schreibt: Teutschland darf nicht be- liebige Streitkräfte unterhalten. Es mag wahr sein, dass eS nicht erfolgreich den Krieg an der Westfront erneuern kann. ES hegt aber den Plan, die militärischen Kräfte an der Lstgrenze zu ge- brauchen, um zu seinen Gunsten jene„fertigen Tatsachen" zu schaffen, die, wie eS hofft, seine demobilisierten Gegner nicht den Mut haben werden, umzustohen.' Wenn eS Erfolg hätte, würde eS versuchen, von neuem die Grundlagen für seine militärische Vor- Herrschaft in Europa zu legen. Wir dürfen unS jetzt, wo eS ohne grosse Äraftanstrengungen möglich ist, dagegen sichern. Die Konferenz auf öen prinzem'nfeln. Sie wird wahrscheinlich unterbleiben. Die russischen Regierungen sind auch auherbalb de? von Kampf und Hass zerwühlten ruifi'chen ReickeS nickt an einen Tiick zu bringen Jeoe von dem balben Dutzend ruifischer Regieuninin mach, andere Bedenken gegen die Konicren, gellend. Die Bolsche- wiki fürchten offenbar, dort von den bürgerlichen Regieruooen vrr« seuchl und in ihrem phantastiichen Plan einer grossen Kelirevoluiion wankend gemacht zu weiden. I» Poris seben die Alliierten Ickon ein, dass die Schwierigleiten der gevlanten Konferenz auk den Prinzeninieln unüberwindlich sind und sie reckne» ollem Anschein noch damit, dass sie nicht stallfindet. Ernüchterung in Frankreich. Genf, 11. Februar.e Blätter lündiben an. Sah Präsident Qstlirn am IS. Februar nach NewDorl obreiien wird. Er bat ie'ner Umgebung erlläit. dass keine Aeweienbeil von Paris böchsien? vier bis lünk Wocken dauern wird. Laut„Petit Porisien" wird Lan- sing'den Präsidenten Wilion an der Spitze der amrrlkani'chen Delegation vertreten. Man weiss dl» zu diet'em Augenblick noch nichi, durck wen Laniing vertreten werden wird Man spricht von R o o t oder von dem gegenwärtigen amerikaiuichen Botickafler in Paris S h a r l._ Kein Frauenwahlrecht in Amerika. Washington. 11. Februar. sReutcr.) Die Bewilligung bei strauenftimmrech- t e S durch AbönderungSantrag zur Bundesverfassung ist vom Senat wieder verworfen worden. JedeS europäische Reich habe drei Friedensrichter zu ernennen. die sich auf einer bequem gelegenen Insel, am besten im Mittel- ländischen Meere, zu versammeln hätten, und zwar in einer hier zu erbauenden Friedensstadt. Tie Nichter dürften dieie Insel nickt verlassen, jo lange sie ihr Amt bekleideten. Im Kreise ibrer Fa» »lilien lebend, sollten si« vom Vaterlande so reichlich besoldet wer- den, dass sie jeglicher Sorge für sich selbst und ihre Kinder über- hoben scie». Gesandte der euroväiichcn Mächte brauchten si« an ihrem Friedenshofe nicht zu dulden, wenigstens keine solchen, die dort ununterbrochen residierten. Jeder Fürst schwöre beim Antritt seiner Negierung, dass er jeden Zwist m't den übiaen Mächten nicht mit dem Schwerte auSfechten, sondern vor die europäischen Fr'e- denSrickter bringen und sich deren Urteil unterwerfen wolle. Zu« gleich habe er sein« Untertanen von ihrem HuldigungSeide für den e;-all zu entbinden, dass er diesen Schwur verletze. Ja, er soll« sie ausdrücklich ausfordern, unter solcher Voraussetzung die Waffen gegen ihn selbst zu ergreifen. Ist nun zwischen zwei Mächten ein Zwist entstanden, so schicken beide ihre mit Beweiien und Gegen- bmvcisen versehenen Gesandten nach der Friedensinsel. wo ihnen in der Nähe der Friedensinsel ein Landbaus angewiesen wird. Kein Friedensrichter darf sie besuchen, noch ihren Be'uch aunebmen. Nur an bestimmten Tagen dürfen sie in d«t GcrichtSversammlung er- scheinen, um hier die Sache ihres Hofes zu ssibren. Von den Beratungen des FriedenSseiiat», wie auch von der Absossung deS Urteils, sind die Friedensrichter aus den Ländern der miteinander im Zwist liegenden Fürsten ausgeschlossen. Hat der Senat sein Urteil gesvrochen, geaen daZ e» natürlich keine Berufung geben darf, so lässt er die Gesandten der beiden Mächte ihre Schi'se wiever besteigen, ihnen den Spruch aber erst�dann aushändigen, worauf die FriedenSschifse sogleich absegeln müssen. Notizen. — Musik. Im D o m veranstaltet Walter Fischer am näch. sten Donnerstag 8 Uhr ein Orgelkonzert, bei welchem Frau Jemme, Koetsier(Sopran), Herr Alfred Lasersiein(Violine) und�H rr Ar- min Liebermann(Cello) mitwirken. Der Eintritt ist frei gegen Entnahme eines Progamm». — Vorträge. Der Meile Kammerkun st abend der Buch- und Kunsthandlung Neuss u. Pollack. Kurfürstendamin 220 (Meineckestr. 1> wird am 10. Februar 8 Uhr unter anderem bisher unverösfentlichte Werke von Hctzbert Eulenberg, in Musik ge» setzt von Feliy Robert M e n d e l s o h n. zur Verlesiing bringen. Marianne W e i s ch e d e wird auS Manusrr'pten lesen. — Unentgeltlich« si e i> o g r n p b>> ick e Unterricht«» lurie für die Arbeiterschasi Gross-Berlins werden nom H-upi» Verband ArendSscher Zienoaravhen veransialiet. Anmeldungen bei Kunow. Berlin NW, Perleberger Strosse 30. — PreiSgekrönieS Drama. Der junge Münchener Dichter Oito Zoreck ist kür kern Drama„Kaiser Karl V.' mit dem Ehrenpreise der Gesellschaft„Do? junge Deui'chloud" dedacht worden. DaS Stück ist vom Deutschen Theater in Berlin zur Ans- sührung angenommen. — Eine internationale Bühne koll in Wien er« richtet werden. Bühnen aller Staaten und Völler sollen dort zu Gast ericheinen. Die Kabmettsbilüung. Wie WTB. aus parlamentarischen Kreisen Hort, fand am Dienstagabend im Schloß eine Besprechung der Frak- tionsvor stände der Mehrheitsparteien mit dem neugewähltcn Reichspräsidenten Eberl über die Frage der Kabinettsbildung statt. Nach den bisherigen Dispositionen der Parteien dürften die Neichsämter wie folgt besetzt werden: Ministerpräsidium: Scheidemann(Sozial» demokrat), Vizepräsidium: P r e u ß(Demokrat), der gle ch- zeitig die Führung des Reichsamts des Innern übernehmen wird, Reiel tverteidigungsamt: Noske(Sozialdemokrat), Reichsarbeitsamt: Bauer(Sozialdemokrat), Reichs- ernährungsamt: Herold(Zentrum), Reichsschatzamt: Petersen(Demokrat), Reichspostamt: G i e s b e r t s (Zentrum), Reichsfinanzamt: Schiffer(Demokrat). Reichs- wirtschaftsamt: Wissel!(Sozialdemokrat). Reichsjustizamt: Landsberg(Sozialdemokrat), Auswärtiges Amt: von Brockdorff-Rantzau. Als Minister ohne Portefeuille werden genannt: Dr. David(Sozialdemokrat), Hue(So- zialdemokrat) und Erzberger(Zentrum). Die Nachricht bestätigt unsere Meldung, die wir noch im größten Teil der gestrigen Abendausgabe mitteilen konnten. Keine �nkünöipuna ües Staatsbankrotts. Eine Richtigstellung Südekums. Neoen die Vebauptnng einiger Zeitungen, er babe in einer Sitzung des Siaatenbouies m Weimar den bevor siebenden SiaalSbantrotl angckiintigt, läßt der vieußiiche Fmonz- m.nister?r. Süd et um dem W.T B. iolgende Trllärung zugeben: .Mein Ei staunen bber die Tat'acbe, daß auS einer vertrau- licbcn Sitzung des SlaatenboufrS eine Aentzerung in die Oefient» lichteit kommen konnte wird noch von der EntriHtung über die Entstellung übertroffen mit der man meine Worte wiedergab. Im Zil'ommenbang einer Erörterung Über die koimale AuS» aestaliuna der Sleuerncianlaeiing in der Znkunit babe ich den Ausdruck geb'gllcht. daß die Steuerpiiichligen mit derselben Gewiiienhailigkeit wie ein insolvent gewordener K a u i m a» n— alio ein Bantroueur— den S'.and ibreS Vermögens und ihres E'nkommenS den Behörden dar,»liegen hätten, damit auf Grund ganz einwand- freier Angaben eine möglichst gleichmäßige Velteilung der Lasten im ganzen Reiche vorgenommen werten lönne. Aus dieser Aeuherung mit anderen Bemerkungen, die sich auf die irvwierige Lage der Reichs- und StaaiS- f i n a n z c n bezogen, ist»nobüchtlich oder böswillig gemacht worden, ich bätte den SlaalS- oder Reichsbantrott ange- kündigt. Keines von beiden hat in meiner Absicht gelegen, noch hatte ich Anlaß dazu. Schon früber bat das preußische ffinanzministcrium die Fmanz- laae des Landes immer wad>hcitSge»nZß als sehr geipannr geschildert, aber auch der Ansichl AnSdiuck gegeben, daß zu einer Beunruhigung kein Anlaß vorliege, um so weniger, als wir hoffen dülien, durch die Verfeinerung derDesteue- rungs metboden und durch die Erschließung neuer Steuer« quellen die Ordnung in den Finanzen auslkchtznerhalten. wenn wir erst einmal wieder zu normalen Preisen deS LebenS- bedarf« und damit auch ru normalen Lohn» und Gehallt- Verhältnissen zulückgdkebrt lein weiden. Kurt Cisner gegen üie deutschen Kriegsgefangenen. Die Komik des Herrn Eisner scheint sich in der Richtung zur Niederträchtigkeit zu entivickeln. Von seiner für ein unabhängiges Bnuerntheater geeigneten„Auslandspolitik" bei Beginn seiner Heldenrolle auf den politischen Brettern zu scrnveigen, hat er schon einmal auf der Verner Konferenz die Hungersnot Deutschlands und das Recht der Forderung nach Aushebung der Blockade bestritten. Vorgestern wieder hat er auf der Konferenz erklärt, e r spreche den Deutschen das Recht ab, wegen der Zurückhaltung der Gefangenen Protest zu erheben, da sie teilten Protest gegen die Deportation der Belgier erhoben hätten. Herr Eisner weiß ganz genau, daß es die Sozialdemokratie war, die gegen diese Deportation auf das heftigste aufgetreten ist und auch erreicht hat, daß diese zum Deik rückgängig gemacht wurde. Selbst wenn das aber nicht der Fall gewesen wäre, was können die armen Ge- fangenen dafür, gegen d'e Herr Eisner tolsicher von der Entente ausgespielt wind? Auf Grund welcher geistigen Er- .leuchtung und menschlichen Empfindung fällt er Opfern des Krieges in den Rücken, deren Schicksal ihm freilich nicht zu- stoßen konnte?- Wir fragen Herrn� Eisner, ob er sich denn nicht vor den Franzosen schämt, die sich dem Protest der Internationale in d'eler Frage— für einen Sozialisten selbstverständlich— angeschlossen haben. Es scheint wirklich, als wollte Herr Eisner durch seinen chronischen Hang zum Kotau die rühmlichen Eigenschaften deutscher Diplomat'? um die der Würdelosigkeit ergänzen. Er sollte doch lieber wieder über Gerhart Hauptmann schreiben._ Entwurf 311 einem neuen Wehryesetz. Ein Entwurf für ein neues Wehrgesetz wird binnen kurzer Zeit, wie in Weimar verlautet, der Nationalversammlung zur Be- ratung vorgelegt werben Nach diesem Entwurf soll die allgemeine Dienstpflicht für das zu bildende Volksheer nach dem Muster der Schweiz eingeführt werden. Tie Dienstzeit soll also auf sehr kurze Dauer bemessen sein. Wie weiter gemeldet wird, soll auch der Entwurf eines Gesetzes der Nationalversammlung vorgelegt »oerden. daS sich mit der Regelung der Arbeitersrage befaßt und ix. a. die Einführung deS ArcheitSzwangeS vorsieht. Der Jehlbetrag feit November. Naiv e ner Meldung der Telegrapben-Union wurde den Fraktionen der rert-t�slebenden Parteien vetanntg geben, daß sich seit dem ü. Niw-mber im Staat* ba»Shal> deS Reichs ein Fehlbetrag von t a st L> z M i l l t o r d e n M a r k ergeben habe. Offenbar bandelt es lich wie' er einmal um eine Meldung mit der t'ie renk'.ionären Paiteien gegen die Revolution Propaganda macki n wolle» Wir wiffen nickt, ob die Meldung sachlich rutriffi. jedenfalls stebt ober folgende» lest: Wäbtend de« Krieges bat jeder Mona» durchschnittlich weit über drei Milliarden, in den letzten Jobren über vier Milli- arden Mark Fehlbetrag verursacht. Mt dem S. Ro- vem�er börten die durch den Krieg verursachten MchrauS- gaben natürlich nicht mit einen Schlage auf. im Gegenteil hat die D e m o b i l is a» t o n mit ihren Folgeerscheinungen neue große Ausgaben verursacht. Wenn man bedenkt, daß trotzdem der Fehlbetrag in dem Vierteljahr seit Ausbruch der Revolution weil geringer ist als der eines einzigen Knegsmonats, so«scheint diese Ausgabe keineswegs übermäßig hoch. Gegen üie noröweftüeutfthe Sowjetrepublik. Protest der Braunschlveiger Landesversammlung. In der Dienstagsitzung der braunschwcigischen LandeSver- sammlung wurde gegen die Stimmen der Unabhän- gen ein Antrag angenommen, der von der Landesregierung for- dert, die Bildung eines Nordwestdeutichen Freistaates nicht mehr zu fördern, vielmebr in Verbindung mit einem freien Ausschuß des Landtages die Bildung eines Freistaates Nieder- s a ch s e n anzubahnen, der mindestens noch daS ganze Han- n o v e r umsaffen soll. Reichsgesetzliche Best immun- gen sollen dabei beachtet werden. « Der Kongreß zur Gründung einer Westdeutschen Republik fand am Tienstagvormittag nach zweitägiger Tagung seinen Ab- schlutz. Wie daS AmtSblatl berichtet, entspricht das Ergebnis des zweiten Kongresses voll den Erwartung«». Tie Grundlagen für eine Westdeutsche Republik seien gelegt. Aufhebung ües Korps-Solüatenrates ües 7. �.'-k. Münster, tt. Februar. DaS Geneialkommando des 7. A-K. bat heute den KorrS-Sotdatcnioi au'gebobtn, da er in wichtigen und grundlegenden Fragen, B. Anwclbung von Fretwilligen. Entlassung des Jahrganges V9. orsen gegen die Regie- rung arbeirere und die verbandlungcn mit ihm über dieie Punlie leine Cigebn sie bauen. Die Neuwahl eine« Korps- SoldoienraieS ist i» die Wege geleitet, ein provisorischer RorpS- Zoldaienrat ist in Täugteit geblieben. Jette pfrunüen. Aus Arbeiterkreij e n wird uns geschrieben: DaS Weilerbesteben und der Ausbau der Arbeiicrräi« wird in energischer Weise namentlich von den Unabhängigen und dem Spar- tatusbunde gefordert. Miistrauen ist nach Berel belanntlich eine demokratische Tugend. Daher erscheint eS wohl angebracht, auch solchen Leu!en gegenüber, die immer Mißtrauen predigen, kritisch gegenüberzutrctcn und die Frage auszuwerfen, ob sie wirklich aus rein ideellen Gründen Anhänger dcZ RätesysternS sind, oder ob rttcht nackte materielle eigene Interessen sie beaeistern. Zu letzterer An- ficht kommt man aber, wenn man den Bericht über die Konferenz dr Arbeiterräte in den Kommunen liest, veröffentlicht in Nr. 71 des „Vorwärts". Nach dem Bericht sind die Entschädigungen der Mitglieder und Angestellten de? VollzugSratS derart hoch bemessen, daß man wohl verstehen kann, wenn diejenigen, denen solche Gebälter gezahlt werden, sich diese fetten Pfründen erhalten möchten. Für lL vllü M. Jahrcsgehalt lohnt es sich schon, seine ganze Kraft den Arbeiterräien zur Verfügung zu stellen. Auch die meisten übrigen Gehälter sind derart hoch bemessen, daß eS wohl zu verstehen ist, wenn der Berliner Magistrat, wie die„Freiheit" berichtet, eS ablehnt, zur Kosten« deckung beizutragen und sich erbot, billigeres Personal zur Ver- fügung zu stellen. Gewiß soll die Arbeiterschaft bei Vergebung von Arbeit sich nickt auf den Standpunkt stellen, daß dazu die billigsten ArbertZkräfie heranzuziehen sind, aber allzusehr können die gezahlten Löhne sich doch nicht über die üblichen erheben und brauchen gewiß nicht doppelt so hoch zu sein Wenn Genosse Richard Müller glaubte, nach dem Bericht der„Freiheit", die Zu- mulungen des Berliner Magistrat» als„entwürdigend" bezeichnen zu können, wofür ihm ncch„starker Beifall" zuteil geworden sein soll, so mag da» von seinem Standpunkte und dem seiner Anhänger aus richtig sein, aber für die Arbeiterschaft ist cZ be'chämerch. Immer wird Idealismus und Opfermut von den Arbeitern der- langt. In der schärfsten Form werden ungerechte persönlich? Vor- würfe den Führern der MehrheitSpartei gemacht. Da ericheint die Frage denn doch wohl berechtigt:„Wo ist denn euer Idealismus ihr Herren, die ihr mit zäher Energte für das Weiterbestehen der Arbeitcrräte eintretet?" Sollte da nicht der persönliche Vorteil eine gewichtige Rolle bei der S'elliingnnbme zu dieser Frage mit- spielen? So etwas AchnlicheS scheint die Redaktion der„Freiheit" auck zu fühlen: denn sie bat schamhaft vergessen, in ihrem Berk' die Höhe der Löhne und Entschädigungen anzugeben. Diesen Erfahrungen gegenüber ist cZ wohl am Platze, den Ar- b�'tern zuzurufen:„Habt Mii-trmien gegen solche Leute, die revolu- tionär sind, weil e? einträglich istl" H. B. Die Molmunasfrave im neuen Deutstblanü. Der Deutsch? WöbnungSauSschuß veranstaltete gestern in Berlin eine öffentliche Kundoekning. Durch sse sollte, wie der Vorsitzende, Ntiivcrsitätsprofessor F u ck S> Tühinaen, ausführte, betont werden, daß auch im neuen Deutschland die WobnungSsraae obenan steht. Heut« gelte es nicht nur die auaenblickliche Wohnungsnot zu überwinden, sondern auch eine grundsätzliche und einschneidende Reform unse- res städtischen WobnungSwesen? vorzunehmen, eine Abkehr von der Mietkaserne und Rückkehr zum Flachbau durchzusetzen. DrinaendsteS Gebot der Stunde sei. da? städtisch« »nd da? ländlich« SiedlunaSwefen in einem einheitlichen Reich»- WobnungS- und Siedl u naSamt zusammenzufallen. Dr. von M a n g o l d t- Berlin, Geschäftsführer des Deutschen Verein? für WobnungSrelorm und de? Deutschen WohnungSauS- lchusse«. behandelte den Wiederaufbau unseres Lande? durch Siedl ungSreform. Großzügige inner« Kolonisation sei nötig, nickt nur aus dem Lande, sondern auck in den mittleren und großen Städten. Den Nnbemittelten im Wohnungswesen zu bellen, werde schon infolae der drohenden Verlchleckteruna der Er- werbk- und Einkommensverbältnille erforderlich sein. Aber auch aus Gründen der Bevölkerung svoljtik müsse man auf diesem Gebiete endlich zu Re'ormen schreiben, im besonderen seien die kinderreichen Familien zu schützen, die bisher unt*r der Wohnungsnot schwer zu leiden hatten. Pn den nächsten zebn bis zwanzig Fahren werde der Schwervunkt der WobmirigSreform sich aus den Großstädten und Industriezentren mebr in die Kleinstädte und aui da? Land verleaen, tveil starke Abwanderuna der/ Bevölkerung hierhin zu erwarten sei. Man werde jetzt im SieolunaSwescn viel radikaler als bisher vor�el-en können, naebdem durck die ll rn wälzung der neuesten Zeit vie»? Hemmnille beleitiat worden leien. Generalsekretär V o r m b r a ck- Münster. Geschäftsführer deS Westfälischen Vereins kür d�z KleinwohnunaSwesen und der„West- fälischcn Heimstätte", bezeichnete d'e Bvdensraae als den Kern der SiedlunoSreform. Durchzuführen feien lNachhau und Heim- stättenbau in großem llm lange nur unter Mitwirkung der G e- meinden, von denen er eine weitblickend« Bodenvorrats- voliti? forderte. Nötig fei � überhaupt di« planmästiae Bereit- stellnng öffentlichen Gelände» an der lich auch der FiSkuS und die Kircke zu beteiligen haben' Redner empfahl weiteren Ans- bau des Reich?» und StaatSkommissariatS für da? WobnunaSwelen. damit die Verzettelung in verschiedenen Amtsstellen endlich beseitigt werde. Der angekündigte Vortrag des Abgeordneten Hu«-Essen fiel wegen Behinderung dieses Redner» au». kleber Mängel de« studentischen Wohnungswesen» sprach Dr. Sonnenschein aus M.-Gladdach, Leiter deS dortigen Sekretariats sozialer Studentenarbeit. In der Diskussion wies der ilieichs- und Staatskommissar für daS Wobnungswesen Geheimrat Scheidt aus die Schwierigkeiten hin. die der Reform des Wohnungs- und SiedlungswesenS entgegen- stehen würden. Sie sei nur bei starker Neubautätigkeit möglich, auf eine solche könne man aber in nächster Zeit nicht rechnen. Hindernisse seien unter anderem, daß die Ziegeleien nicht mit Kohlen beliefert werden können, daß der Trankport von Bau- nmterinl erschwert ist, daß die Baukosten jetzt sehr hoch sind. Infolge der unsicheren politischen Verhältnisse werde auch die Privatinitiative vom Wohnungsbau abgeschreckt. Das WohnungS- und SiedlungS- wesen bleibe der Eckpfeiler des sozialen Fortschritts. Aber für die nächsten Jahr« sei aus diesem Gebiete eine große Zahl herber Enttäuschungen zu erwarten. Angenommen wurde folgende R e s o l u t i o n:„Die Versamm- lung erachtet eine durchgreifende Wohnungs- und SiedlungSreform, die iiisbesondere auch auf dem Wege einer großzügigen T e z e n» tralisationspolitik und einer weiteren Ausgestaltung der zuständigen Zentralstellen im Reich und in Preußen zu erstreben ist, auch im neuen Deutschland sowohl für unbedingt notwendig wie auch für durchaus möglich und durchführbar. Sie erblickt in ihr eines der wichtigsten Stücke für den Wiederaufbau unsere» Landes und fordert die Nationalversammlung und all« sonst zuständigen Stellen auf, die Lösung dieser großen vaterländischen Aufgabe mit allem Nachdruck zu fördern." Zustimmung fand auch eine zweite Resolution, di« fordert, daß die Verantwortung für das städtische und das halbländliche Siedlungswesen in der Hand de» Staatskommissars für das Wohnungswesen vereinigt und ihm auS- reichende Mittel zur Verfügung gestellt werden zur Beschaffung und Verteilung von Baumaterialien, zur Erprobung sparsamer Bauweisen, vercinfachteS Verkehrsmittel und rationeller SiedlungS- kvgiene, zur Steigerung der Bodenerträge durch intensive Garten- kultur. Die SonnabenÜ-vorgänge in Derlin. "Cljarakterprobe. ES ist die felbstvcistänvliche EKreripflicht jeder anständigen Zeiiunz, die ibr zugehenden Nachrichten vor ihrer Beröffeinlichung aus ihre Richiigkei» zu prüfen, soweit das möglich ist. Bei dem Bericht ein-r vielbenutzten Lotalkorreipondenz über die Schießerei in der Weinmeisterstraße am Sonnabend war un» da» nicht iofort möglich. Die Angabe, daß es sich um Ausschreitungen dunkler Elemente handle, ist nlaubbaft; jeder Berliner weiß, daß in jener Gegend Spielböllen, Waffeiihäudler und Radauciemente ihr Unwcien treiben, worunter die anständigen Anwohner genug zu leiden baben. Trotzdem veriaben wir den Bericht mit der Einleitung:„Eine Lokaikorrespondenz berichtet über die Vorgänge." Im „Vorwäns" stand, daß die Polizei den Au'lrag halte, gegen Schiiber vorzugehen und es wird gesagt:„Wenn die Angreiser lder Soldaienl Ru'e gegen die Regierung und iür Liebknecht ausstießen, so war da» lediglich ein Manöver, iür daS sich gerade die L nkSradikalen bedanken werten, da sie nicht wünichen lönnen, daß sich verbrecherische Elemente an ihre Rockschöße hängen." Am gestrigen Morgen/ wo wir die das Verhalten der Soldaten aiigreiienteii Angaben eines Augenzeugen, in uirerem Streben nach der Wahrheit, sotoi» nach Eingang abdruckten, erlaub! sich die .Freiheit" bewußt zu lügen, der.Vorwärt«" ichreib« von „Zuhältern. Rowdqangriff und Mob", der„Vorwärts" trete Arm in Alm mit solchen Offizieren in die Schranken, der.Vorwärts" verdächtige die Unabhängigen der Sympathien mit Schiebein.. In derklben Nummer der.Freiheit" wird zur Einigung auf» gefordert! Wir überlassen dem Publikum da« Urteil. * Bericht eines Augenzeugen. Herr Herbert Schmidt. Berlin. Neuenburger Sir. 32 I. teilt uns mit: DaS Rcgimeiit Reinhard balle sämtliche Straßen deS Tcheuneuvieriels abgesperrt. Die Posten verhielten sich rubig und gaben allen in anständiger Art die Weisung, sich zu zeriireuen. Tie Aiilwort waie» Hobiigeichrei und Verleumdiiiige«, ja läiiiche Angriffe ichlinirnster Art. 17— l8jähr!ge Burscheu entrissen den Posten die Gewehre und zerschlugen sie: diese Jungen« entblödete» sich nicht, den Soldaten zuzurusen:.Echmeißl�doch die Knarren weg, ihr R i n d v i e ch e r I", und al« sich die Soldaten weigerten, wurden sie g e> ch l a g e n, ja sogar angespien. Dieselben.Herren" waren es denn auch, die die ganze Sache als eine p o l i l i i ch e auSrie en. Der Kommandeur iah sich die Sache eine Weile mit an. schickte wobl 4-Sinal IIntelbänMer vor.»m auf güiltchem Wege z» veriuche». die Menge zu zeistieuen. A uch ihnen wuiden dte Gewehre eiiirisse» uiw. Als alles nickt» halt, wurde eine Salve in die Lust avgefeuerl. Die Menge war im Nu zer» streut. Nicht die RegierungSlruppen waren die Augieiscr, sonder» Rowdys und die Arbeilsich.'uen. Die Arbeitslosen tollicn, wen» sie sich auf dem ArbeltSloiciiainl gemeldet beben, gleich wleder weg» gehen uno nicht durch Anjaminiungen da» Treibeu dunkier Elemente begünstigen. « Ter Bertraucnsrat der 4. Eskadron Trag.-Reg. 8 erklärt: Den Mannickasien wurden die Waffen au» der Hand ge» rungen und von de» Atviitsten zet schlagen oder behalten, die damit daS Weite iuchten. Der Feuerbefchl ist gegeben worden, nachdem die Menge der Auffolderiliig, die Straße zu räumen» nicht nachgelommen war. Au« dem Pnöltkum ist geschossen worden. Aus dem Rückmarsch durch die Gipdstraße wurde nicht von Kindern mit Schneebällen grworien ioiidcrn eine große Menge bewari�die zuletzt marichicreiiden Mannschaften mit Steinen, gefrorenen Srraßenlot und Eisllumpen. Tie T> uppe niachie erst von der Waffe Gebrauch, al» au§ einem Hause icharr geichoffen w.irde. Ebenso sind unter den Veriolgeirr Leute mir Schußwaffen gesehen worden. Mannichasten de» Regiments sind b l n i i g ge'chlagen worden. Nicht sofort nach dein Rufe.Straße irei" ist geschossen worden, sondern erst nach einer Weile, als dem Rufe keine Folge geleistet wurde, und dann auch noch in die Luft. Daß es Toie und Ver» wundeie gab. ist für jeden an der Waffe Ausaebildeien selbst« verständlich, dadurch Ouerschtäger an den Wänden Verluste entstehen können._ LeAe Nackrickten. Zum Streit bei Arnold Oberski, KorsettfaSrik, Potsdamer Strafte In den letzten Tagen haben Verhandluntzen zwischen der Firma und dem Ausschuß der Angestellten und Arbeiterinnen stattgefur den. Hierbei erklärte Herr Oberski schriftlich, daß er auch mit den Cr- ganiianvnen verhandeln wolle. Die Regelung der Löhne sollte dem Ausschuß vorbehalten bleiben, wobei die Firma voraussetzt, daß solch« Forderungen gestellt werden, die auch noch daS Bestehen der Firma ermöglichen. Alz nun der Ausschuß einige Aendcrungen an der Lohnvorlage vorschlug und zum Zwecke des ÄuSgle'chs der noch strittigen Fragen die Hinzuziehung der Gewerkschaften verlangt«, erklärte Herr Oberski: Mit den Gowerkschaften verhandele er nicht. Also zuerst mackt er selber den Porschlag und dann zieht er sich zurück. Der Streik geht also we!ler, weil der Herr Stadtverordnete Oberski an dem Grundsatz festhält: Ich bin Herr im Hause. Da» haben schon Größere versucht. Auck Herr ObcrSki wird mit diesem Standpunkt nicht durchkommen. Ter Streik geht solange weiter. bis Herr OberSki diesen vorsintflutlichen Gedanken endlich aufgibt. Wir bitten die Arbeiter, UN» bei unserem gerechten Kampf« zu unterstützen. GewerkschasisbewMng Lohl.ve�einbarung für Maschinisten uns Heizer. Eine Versammlung des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer nahm Stellung zu dem Kcllektivabkommen für die Metall- industrie. Wegen der Löhne, die mastgebend sein sollen, falls das Kollcktivabkommen angenommen wird, hat eine Kommission mit dem Verband der Berliner Metallindustnellen verhandelt, der die folgenden Lohnsätze bewilligen will: Mindeststundenlohn für Maschi- nisten und Schalttaselwärter 2 M., für Maschinenwärter, Kran- führcr, Lokomotivführer, Kesselwärter 1 89 Dd, Heizer 1,90 M. Für Kesselreinignng soll eine Zulage von 20 Pf. pro Clundc gezahlt werden.— Gefordert wurden für Maschinisten 2,75 M., für Schalttaselwärter 2,50 M., für Putzer, Schmierer, Hilfsheizer, Kohlen- zieher 2,40 M., Kranführer, Lokomotivführer 2.75 M., Heizer und Kesselreiniger 2,50 M. Diese Forderungen haben— wie I a ck o b i ausführte— die Unternehmer abgelehnt mit der Begründung, daß dadurch die bisherigen Löhne um 100 Proz. und mehr erhöht wer- den würden, was nicht durchgeführt werden könne.— Andererseits sollten die bewilligten Lohnsätze vom S. Dezember ab rückwirkende Kraft haben. Jackobi meinte, für einen grossen Teil der Kollegen würden die von den Unternehmern bewilligten Sätze eine Aufbcsse- rung des Lohnes bedeuten, und die Nachzahlung vom 9. Dezember ob würde für diesen Teil der Kollegen sehr vorteilhaft sein.— Die Diskussionsredner waren dagegen der einmütigen Anficht, dag die gebotenen Lohnsätze zu niedrig seien. In verschiedenen Grossbetrie- den würden schon setzt höhere Löhne gezahln In anderen Zweigen der Metallindustrie würden angelernte Arbeiter besser bezahlt als nach dem Angebot die Lokomotivführer entlohnt werden sollen, die doch zu den qualifizierten Arbeitern gerechnet werden müssen. Aus diesen Gründen befürworteten die meisten Nednir die Ablehnung des Kollektivabkommens. Ferner wurde darauf hingnvieien, daß der Vertragspassus, wonach höhere als die festaefetzten Löhne nicht gekürzt werden dürfen, habe praktisch keine Bedeutung, denn die Unternehmer nehmen schon jetzt eine Kürzung der höheren Löhne vor, um sie noch vor dem Inkrafttreten des Abkommens auf die in demselben enthaltenen Sätze herabzudrückcn— Schmidt führte aus, Großbetriebe würden jetzt von den Unternehmern geschlossen, obwohl sie Kohlen, Nohmaterial und Aufträge haben. Durch diese Maßnahmen sollten die Arbeiter gezwungen werden, zu den von den Unternehmern aufgestellten Bedingungen zu arbeiten. So werde von den Unternehmern die Arbeitslosigkeit absichtlich aus- gedehnt. Tie Obleute der Großbetriebe hätten fick feit W'ck" bemüht, die Negierung zu Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit zu bewege". Aber alle diese Bemühungen seien erfolglos geblieben. Die Versammlung lehnte das Kolleltivabkommcn einstimmig ab und fetzte eine Kommission ein, welche für hie Berufe maß- gebende Lohnsätze ausarbeiten soll. Streik von Bersicherungsangestestten. Die Angeitellien der hiesigen Generalogenturen für Berlin und die Provinz Brandenburg der Aachener und Münchener Feuer- versichernngsgcfrllschail finv wegen N'chnabliing ver Enlichiildungs- beihUfen und wegen Umgehung des ÄngcstelllenauS'chusscs in dieser Angelegenheit gestern früh in den Sireik gelrelen. Gefordcrl werden für die vor dem 1. Juli 1910 Eingetretenen 750 M., .... 1-. 1917 500. .... 1.. 191«. 250. für die noch nicht 20 Jahre alten Angestellten die Hälfte dieier Sätze. Die bereits vor dem.ftriew bei der Gefellich ifl bcschäfligten KriegSleilnedmer sollen die volle Summe von 750 M. erbatien, eben'o die später Eingelretenen. sofern sie an der Front waren. Die weiteren Veihalidliingeli sind dem Verband der deutschen ÜZerfichennigsbeamlen und dem Zenirolverband der Handlungs« gehflfen durch die Angestellien überrraacn. Streik der Handelsarbeiter. Eine nach Tau'enden zählende Verfamnilung der in den Waren- und Kaufhäusern sowie Emzelbandelsgeichäsien täiigen Diener, Pocker u'w., die gestern abend im Hofe des GewsrkfchafrS- hauies tagte, hat den Streik beschlossen. Bekaiimtich halte das Emigungsaml einen Schiedsspruch gefällt, der für erwachsene männliche Arbciler einen ÄnsangSlohn von 58 M. und einenHöchfllobn voii75M. festlegte. Während die Bertrauensminner der ' Arbeiter diesen Schiedsspruch angenommen haben, baben die Unter- nebmer ihn abgelehnt und den Arbkitern eine!. An'angslobn von i 50 Mark geboien, den weiblichen und jiigcndlichen Arbeilskiäften ; bieten sie 25 Mark weniger als den Männern, wollen sich aber nicht ' an die im Schiedsspruch festge'etzte Mindestgrenze von 55 Mark Valien. Auf dieser Grundlage sind die Unternehmer bereit, die f Tarifverbandlungr» fortzusetzen. Die gestrige Verlrauensmänner- Versammlung der Arbeiler lehnte das Angebot der Unterncbmer ab. stimmte dem Schiedsspruch des Einigiingsamtes zu und beschloß einstimmig, am Mittwoch früh in den Streik zu ireien. HandliingSgebilfcn auS einzelnen Geichänen erklärten. das kaufmännische Personal fühle sich durchaus solidarisch mit den Arbeitern. Ob daS kaufmännische Personal die Solidatiläl durch den Slrcik bekunden wird, darüber ioll erst im Laufe des beutioen Tages die Organisation der Handlungsgehilfen einen Be- ichluß fasten. Ein Rundschreiben der �firnta Mix u. Genest hat unlängst unter den dortigen Angestellten zu allerlei Bctrach- tungen Anlaß gegeben. Die Firma hatte die Abteilungsvorsteher aufgefordert, die Namen der bei ihnen beichästigten Kriegsbeschädig- ten und deren Renten anzugeben. Der Obmann des Angestellten- Ausschusses gab in der Angestelltenverfammlung der Vermutung Ausdruck, die Aufforderung der Firma könne nur den Zweck haben. die Höbe der Miiitärrente der Kriegsbeschädigten kennen zu lernen, dam't die Direktion im Falle von Zulagegesuchen der Kriegsbeschädigten eine Handbcrfw besitze, um deren Gehaltsforderungen herabzudrücken.. Er rate daher den in Frage kommenden Ange- stellten, der Aufforderung auf Angabe ihrer Rente nicht nachzu- kommen. Gegen diese Äeßerungcn des Obmanns hatte nun die Firma ein Rundschreiben für alle Bureaus erlassen, in welchem sie darlegt, daß die erwähnte Umfrage lediglich auf Grund eines Ersuchens der Arbeitsgemeinschaft zur Fürsorge für KriegSbefchä- digte der Metall beckriebe Groß-Berlins gemacht worden sei. Die Acußerung des Obmanns bedeute nicht nur �eine gegen dw Firma gerichtete schwere Verdächtigung und eine Schädigung des Ansehens der Direktion, sondern sei auch eine öffentliche Aufforderung der Beamtenschaft zum Ungehorsam. Hi-raegen müsse die Firma schärfste Verwahrung einlegen. Wenn sie von einer Weiterver- solgung des Vorfalles absehe, so deshalb, weil die Direktion an- nehmen wolle, daß der Obmann sich der Tragweite seiner.Hand- luUgsweise nicht bewußt gewesen sei. Diese Antwort sowie die an den Obmann gerichtete Drohung auf Entlassung, falls er sich öfter in dieser Weife vergehen sollte, hat in den Kreisen der Angestellten eine gewisse Empörung hervorgerufen. Sie erblicken in diesem Aiü- treten der Firma die. Wiedereinführung des alten»Herr-im-Haufe- Standpunkts" und damit einen Rückfall in ein überlebtes Hörig- keitsverhältni». Zu einem solchen Austreten der Direktion lag im vorliegenden Fall kein Anlaß vor; sie konnte das. was sie in jenem Rundschreiben in so aufreizender Weise zum Ausdruck brachte, mit den Angestellte» in einer Form erledigen, wie sie der Geist der gegenwärtigen Zeit erfordert. mann der Angestellten verflicht, eine Einigung auf gütlichem Wege Herbeizuiiihien. Als Antwort dararn bekam er feine Kündigung, gegen die er Einspruch erhob, weil er sie als eine unzulässige Maßlege- lring belrachlete. Tarauf wurde ihm von der Firma fchriillich mitgeteilt. er habe wegen der.zum Auedruck gebrachten niedrigen Gesinnung" sofort das Haus zu verlosien, anderenfalls er'ich des Hausfriedens- biucbes schuldig mache! Die Entlassung er'olge obne weitere Gehaltszahlung! Wie der Verfasser der Zuichriit weiter bemerkt, bandelt es sich dabei um eine Firma, die während der letzten Jabre für ihre ini Felde stehenden Angestellten io gut wie nubts geian dar und die heule noch auf der einen Seile junge Leute mit 90 und 100 M. Mvi aisgehalt beichäftigt; andererieits habe sie während der Kriegsjabre an ibre Aktionäre bis zu 05 Proz. Dividende ge- zahlt. Das Personal der F-rma hat in einer Eniscblicßnng das rigorofe Vorgehen gegen ieinen Obmann aus das schärfste vor- urteilt und dessen sofortige Wiedereinsielliing gefordert. Die KollekZivvereinbarnnFen im Bankgetverbe. Der Allgemeine Verband der Deutschen Bankbeamten gibt bierzu gegenüber den Miiteilungen des Deutschen Bankbeaniten-Vereins folgende Dalftellung: Auf Veianlasiung des Allgemeinen Verbandes der Deutschen Bankbeanüen sivlosfen sichre Berliner Großbanken mii Aus« nahn>e der Berliner Hmidelsgeiellfebosl zu einem Verbaute Bei liuer Bankleiiungen zusammen. Sännliwe Betriebsiäle der Berliner Großbanlen r>cdtelen an die ein, einen Miiglieder Meies Aibeit- acbei Verbandes das Ersuchen, mit dem Allgemeinen Verband der Deiiifcken Bankbeamten als ihrer geweriicvaf'.ckche» Organi'ativn einen Normaldlensiveilrag abzuschließen Bei den vor dem Reicks- arbeitsqmt staligefniidenen Beihaiidlungen zwiickcn Banken- Verband und Bankbeamten-Verband erklärte der Veiband Berliner Bankleiiungen die Verbaudlungen von der Hinzn- ziehnna deS Deuncken Ban?beam:eii-VereinS otbängig macken zu müssen. Ter Allgemeins Verband war bereit, dem zuzustimmen. wenn der Teuuche Banlbeamten-Verein sick auf die von Heirn Unterstaaissekretär Giesberlö gebilligten gewerkickaftlicken Grund« fätze veivssichlen würde. Da dies der Deutsche Bankbeamlen-Verein ablehnte, erklärte der Allgemeine Verband der Teuiicken Bank- beamien außeriiondc zu sein, sick einen ihm von Arbeitgeberseite vorgeicklaaenen Verbaiidlungspariner zur Seite stellen zu lassen. Der Verband Berliner Bankleilnngen ist daraufhin in Befpieckr-ngen mit dem Denticken Banlbeamien-Verein eingetieien, die nack Lage der Sacke für den Allgemeinen Verband der Deutschen Bankbeamten nach leiner Ricktung hin verbindlich'ein können. Wie die Verordnungen des Drmobilmachungsamkrs mißachtet werden, komint in einer Zilickrisl über das Verhallen der Berliner Engros-KonfektionSsirma Wlliam Herz u. M. I. Mever G.m.b.H. gegenüber einem Angestellienails>chiiß zum Ausdruck. Um berechiiaien Forderungen des Personals Geltung zu verschaffen, baite der Ob- parteinackrickten. Zur Einiglingsfrage. Die Kreisaeneralversammlung der Sozialdemokratischen Partei Essens beschloß die Bildung eines Ausschusses mit der U. S. P. D., in den auf je 500 Mitglieder ein Delegierter ge- wählt wird. Ter Ausschuß soll die E i n i g u n g S f r a g e vor- beraten. Tie Mitglisderzahl unserer Partei im Kreise beträgt zurzeit 6300._ 'tyetreronsftfbtn ffir das nitttlerf-ziorbbeutfrttianfc bis ToniicrSrag mittag. Veränderlich überwiegend beivültt, zunächst gröxten- leus trocken, im Westen und längs der Küki« leicht? Riederschläge, un Süden gelinder Frost, im Norden Tauwetter, ziemlich srische westllche Wüide. verantworrliS kür Votiv!■ er'.rti SatNirr, Verlin: für den übrigen teil des chlatieS Ati red Scholz. SUeufeCn. für iUnzeigen Tdrodor'Mloite, Berlin. Bertas: Dorirürls-Bertag D. UI d. H.. Berlin. Druck Sorwäris-Buwdruckerei lind Berlasscnslalt Paul kinaer ll. go IN Berlin. Lmdenfnabe z. Hierzu l BcUagc. Ls hilft Wen nichts, sich gegen Auaengläfer zu sträuben, sobald Ihre Augen nacklasse». Sie sckaden sich nur selbst. leisten sckleckiere Arbeit, werden schneller müde und leiden schließlich an Kopsweb und Neroon- lät, für die Sie allerlei Gründe sucken, und vcr- gedlick alleilei eilinebmen. Gieisen Sic mög- lickst bald zu Sanoskovgläsern, sie werden Ihnen ivohl tun. Aber wenn Sie dann wieder arbeiren können, als wäre» Sie 10 Jahre jünger und wenn Ihre Auaen klar»nd ruhig dre»sckauen und Ihre Gesichtszüge jeueir»ervö'en, abae- spannlen Ausdruck verlieren und Kop'web Ihnen ier» bleibt, dann werden Sie sagen, wie so viele vor Ihnen: Der Rat war gntk Kommen Sie also vertrauensvoll zu uns und geven S>e uns bald Gelegen» Heu, Ihnen zu zeigen, wie wir Ihnen helfen können. Kostenlos prüfen wir Augen und Sehkraft mir SureOeJü und parai'iiercn für Vassende Gläicr sowie für die Halrboikei« aller Fasinnpen von 8 50 M. an. Dafür erkalten Sie bei uns fckon einen guie» Gold-Donblö.'Knecker söhne G'äser) »nd dazu noch»wei Jabre Garaniie, d. b. so lcinge alle Reparaturen umsonst, selbst wenn die Fassung durck Ibre Schuld zerbrocken wird. Nur für Horntcile, Schildpatt und zerbrochene Gläser haben Sie zu zahlen. Optiker Ruhnke M C,®plttelmortt. Ecke PioUrte. W, Leipzig-- Str. UZ Atezanderptag, neben tn n «I* inner Sflnf;it. 1, Ecke Poisbamer etc. ö Frievriehscr. lS3a. Ecke Leepzigec SO, Orantenftr. 44, nahe Straite Oranienptaz Friebrichstr. 10«, Ecke giegelstr. «, Shaukseestr. Ti Invalldenstr. 184, Ecke Brunnenstr. NW, Frledrichstr. 150, S.©ocotheenftr. Scb&ncberg MinEDcarn Büd Zwirn lauft zu hSchflcn Preisen Nachil- gnll, Greifswaldec Stcahe I!». Alexander 2m-647 Billige Lauben 50 bis 150 M, aus rhematigen gut erb. Bert. Omnibussen, wegen Plahmangel sos. zu vert. Tarl Schzie.ber, Skaliber- strage 70,_____ 27/7 Wiener Stöhle, tifdic, Bänke verlauft billig Perwair. SchulA, Lünrburger Srrasie 27, 126-14 De eil fcto ö�itr�sBaussafbej leck. Hautausschi., Fleclu.. >! jut! u CK,, bes. Ucinschad., Krampfadern der Frauen u dergi, in Onginald/.sen 4 25 7 50 erhältlich in der „Elssar.i en-.VpoihcV«" Berlin SW I, Leipziger Straß-- 74 la nönhni/i tÄ® JUSt Zukatxn rin ßfhmo�bofl'fs Essen w Kgeoikvl!» Isf1 rin? Kunsb.— Du tV, wenn Äu Sir ineri�lk-, iah an©Mit mHt itn?. utaton piaakM ersrtjS Rfisrhgxtrort und iei etfl Sp frejtznuÜTUtrlif fiaaburg ss llS.W genekiulgh. pÄiQgua� sleiscfienkrack-Lossllsrstafk m.b Ü Hamburg wmmopMa-�malhmbM. 3erKaM.,&mdF>>h*trJSQ Hera-Anziige Oamen- Kostüms Meter 20.—, 40.-, ÖO.—, 80.— Tuch-Lager Koch S. Seelsnd G.ni.!il Verkaufszeit ton 9—2 Ohr. Epitepfie— Asthiuo ©rüttbl. Spezsalbehandlttng. Dp. phll. Herzlcld, Eharlatlenvvrg, Suarezitr. 52, nahe Ssphie.Ehari..Plua. Spreckiswnden täflL 1 A—5 Uhr, Sonnt 10-11 Uhr.[27/1 Ziebuna am 14. u. IS. februar e Sreuztose}. Z deS Vaterland. FrauenvereinS Potsdam. ZO mk. In allen Cotteriegeseliattea xu haben. Nr. 78 Jahrgang Seilage öes vorwärts Mittwoch, 12. Jebruar 1H1H Mitglieöer'versammlungen öer Meilungen in Serlin K P�W G�-.%11v& und AahiabenK m Teltow-Seeskow. GroßGerlln Der Abtrünnige. Bei mir fänq! der Kullurmcnich an, sobald er Reime schmieden lann. Wobei belonr iei: autzer mir gibl es noch mehr von dem Gelier. Als Beispiel nenn' ich Eisner Kurt, Der trieb es jahrelang als Spurt. Doch beul' ist dieser Herr Kollege auf einem gänzlich falschen Wege. Er macht(wie er meint, mit Geschick) in sogenannter Politik. Wobei man sich nur wundern mny: Man tommr allmählich zu dem Schluß, Dan, wa�auf E'sners Acker keimt, sich weder vorn noch hinten reimt! Man'ragt sich, wie ein solcher Mann sich plötzlich so verändern kann. Er schadei, wenn das weitergeht, dem Renommee der Fakultät. Nichtsdeftotrotz: zu Bossen bleibt, daß er bald wieder Verse schreibt. P a u l ch e n. Ten„Demokraten"»vird eingeheizt. Und zwar zunächst von ihren eigenen Leuten, ioweit sie in dem neuen Parieivamen nickt bloß das andere Aushänoeschild der baiilrotien Frelsiiinsfiiina izhen. Das.Berl. Tageblati" wird geaen die hausagrorischen Macber immer gröber und Dr P Raihan hat siv tür die Aufstellung an öti, Slelle in einem Brief bedankt, den nian zwar nichr an den Spiegel siecken wird, sich aber hin'er die Odreii schreiben iollte. Der ganze Vorgang erinnert fatal an die famoi'e Keilner-Äufstellung in Berlin I, nur wird diesmal die Sache ganz anders ausgehen. Tie Milchvertenerung um 8 Pf. wird auch in den Kreisen der Milchhändler vielbesprochen und scharf kritisiert. Man memt, daß die den Produzenten gewährte Preis- erböhung dieien Aufschlag nichr rechtfertige. Dazu teilt uns die Felisielle niit: Der Vor'chlag der Kleinhändler bei der.Lohn- bewegung" ging aus 10 Pf., es wurden ihnen aber nur 3 Pf. be» willigt. Die Erhöhung des Kleinhandelspretses ist verursacht durch die Erhöhung der Spaiine des Kleinhändlers um 2 Pf., des Pächters von 2 auf 3 Pf. li» Form einer Prämie) tür gute Milch, des Lohnes der Meiereien uns der Milchlieferungsgesellschaft füi Be- törderuna von den Bahnhöfen von 2 auf durchschnittlich 3' Pf.. deS MeiereilobneS für Neiniquiiq, Pastemisierung, Kühlung und Auf« bewabrung von ö' 2 auf 9 Pf., zusammen al>o 3 Pf. Infolge einiger wciierer Vergünstigungen an die Produzenten und Liefe« ranlen beträgt die Belastung der Fellstelle sogar mehr als 3 Pf. Kraukenkassenversichcrunsi für Familienangehörige. Die Besprechungen, die unter dem Vorsitz deS Lberbürgcr- meisters Mermuth über die Einbeziehung der Ehefrauen und Kin- der in die Krankenversicherung zwischen den Vertretern der Ge- meinden, der Aerzteschast und der Krankenkassen im Berliner Rat- Hause stattfanden, haben zu dem cinstimmig gefaßten Beschluß ge- führt, eine Eingabe an das Reichsarbeitsamt zu richten. Die Ein- gäbe fotdert das Reichsarbeitsamt aus, durch eine Noiverovdnung, aber unter Wahrung aller berechtigten Interessen der Gemeinden, der Krankenkassen und der Aerzte, die Familienversicheung einzu« führen. Mehr Nährmittel für Kinder. Zu der in Nr. 63 verösfemlichien Klage einer Mutter, die für sünaere Kinder mehr Nährmittel fordert, sind uns einige Gegen- äußerungen zugegangen. Eine Armenpflenerin schlägt vor, die meist für die Erwachsenen verwendeten F l e i s ck k a r l e n der Kleinen zum Eintausch von Näbi Mitteln zu benutzen, die für Kinder werlvoller seien als das bißchen Fleisch. Wer diesen Rat beiolgi, reißt dock nur, um ein Lock zuznslovsen. ein neues auf. Ein Familienvater mit zwei kleinen Kindern empfiehlt, die Brotkarlen der Kinder zum Kauf von Nährzivieback .zu benutzen, der. in Milch und Wasser gelockt und mii Zncker ver« >üßt. eine gute Kindernabrung gibt Hier wird manche Mutier er- w dern, daß sie dann um io v>el weniger Mehl iür die Kinder kaufen kann, so daß wieder ein Manko cnlsteht. Der leitende Arzt einer Berliner S ä n g l i n g s s ü r s o r g e st e l l e'ckrecht nvs, es iei .bedauerlich", daß jene Klage„ohne die notwendige Kr'tik veröffenilicht wiirde". Er glaubt, uns entgegenhailen zu sollen daß die Nährmiitel iür die 2— Zjährigen Kinder.erst seit kurzer Zeit," seil einem Monat. weggefallen sind. Das wußten wir selber, aber der Herr Doktor wird uns nicht überzeugen, daß für die Entziehung der Nährmittel ein Mona!.eine kurze Zeil" sei. Karioffeln bezeichnel er als un- schädlich für Kinder diese? Alters, womii er hoffentlich nicht tagen will, daß Karioffeln die Nährmittel überflüssig machen. Für Kriegs- b'vt, das Kinder etwa nicht vertragen, können ihnen, sagt er, Krankenbrot und sonstige Nährmittel ver» sw rieben werden. Gewiß, aber ob einem Kranken bewilligt wird was der Arzt veischreibt. darüber entsche'del die Kranken- ernähriingSstelle und zwar oit ablehnend. Der Einsender teil? noch mit, daß in den.Kieinkindeiiprechstiiiiden der Säuglingsjürsorge- stellen Nicht nur Atteste umsonst verteilt, sondern auch.ohne jede Formalität" andere RabrüngSmittel, zum Beispiel Näbrpräpnrate, Eier und so weiter, ausgegeben werden. Wir wünscben. daß dieser Arzt möglichst viel Ziilaiis erhält, und ivollen abwartep, wie viel Mütter er ab« weisen wird. Tie von ihm geleitete Füiiorgestelle befindet sich Großbeercnstr. 10._ Toldatcnräte des Gardekorps! Vollversammlung Donnerstag, den 13, 10 Uhr, im Plenarsaal lHerrenbaiisi. Tagesordnung: Bericht des KorpS» soldalenrales. Eiweiterung des Koipsioldatenrates aus ll Mitglieder. Bericht über Reichskonserenz und Kongreß der Korps« ioldaienräte. Wahl dc§ Mitglieds zum ReichS-Solvaienrat.— Auf je 250 Mann ist ein Delegierter>» entsenden. Ausweis mit An- gäbe des Truppemeiis und Kopfstärke ist mitzubringen. Pocken i n B e r l! n. In der Mirbachstr. 53 erkrankten die Ehefrau des Sattlers Mloczyks, der bei der Straßenbahn beschäf- tigt ist, und ihre beiden Kinder, Söhne von 4 und 7 Jahren. Ob es sich um ein Uebergreifen der Krankheit von Neukölln her handelt, läßt sich noch nicht sagen. Frau Mloczyk hat früher schon zweimal an Pocken gelitten. Alle Maßregeln, die erforderlich sind, eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern, wur- den sofort getroffen. Die juristische Sprcchstnnde fällt am Mittwoch, den 12. Fe- brnar, aus. Für die Ovfer des.Vorwärts-'.KampfeS gingen bei uns ein! 5 K. N. K. M. Lamba 6,50. Bon den llvbciictn der Firma Schweitzer u. Lppler, Perliii 92,—. Puls, Beiii» 3,—. Angestellte der deulickien Em- iaussorgnnisation in Köper bogen 225,50. Mclsicr von KcyliNg U.Thomas, Bern» 27,—. 81. Hobe, Beriin Ucberschug der Kranzspende der R. Frister A.G., Obcrschincweidc 23.25. Eine Konferenz der Jugendansschüfse Grost-Berlins fand am Sonntag, den 9. Februar, im Jugendheim. Lindenstr. 3, Natt. Genosse Dr. Lohmann referierie über„Die Jugend im neuen Teuiicbland" und schilderte die Lage der Volksschule und da? ZuluniiSideal der Eniheiissctiule. Eue Reivlution, die von der Regierung die sosorliae Reform der Voiksschulen forderte, wurde einstimmig angenommen. Dann gab Geiiosi'e 3t ü d> g e r den Täligkeilsberichl deS Aklionsansschusies. dessen Arbeit die üon'ereni im allgemeinen billigte; nur wurde ein besseres Zusammena-beiien zwi'cbe» Geweikschail imd Jvgeiidbewegiing gewünscht. Eme längere Debatte entspann sich über eine Resolution, die die Anerleiinung des Aklioiisousschusies forderte. Die 3ieial»tivn wurde schließlich gegen zwei Stimmen angenommen. An Stelle der ausgeschiedenen Zentralstellenmitglieder wurden Genosse Rüdiger und Genossin Scholtz gewählt._ Wer weiß etwas? Der Frau eines in Frankreich gefangenen Tisch« lers wurden am 10. d. M aus ihrer Wohnung Beoernstr. 7 sämiliche Be« lleidungSsiückc geaohlett. Der Täler ging nach dem Ichlesvchen Tor zu und trug die Beute in einer weißen, beiderseits gründurchw rklen Decke davon. Er wird als ein großer k> ästiger Maun, bekleidet mit modernem lMilitär?) Mantel mit Hellem Pelzkragen und hellem Betourhut beschrieben. Frcmidlichc Nachrichten erbittet Frau Serding../ 10V Mark Belohiiung. Slm Sonnabend wurden während eines Balles, welchen der Mupsharmonikaverein Vorwärts in sdcn Pbarussälen, � Müllerstraße, abhielt, von der Bühne ein Joldalemnajiiel, 3 schwarze Herrenmüntel, ein Herrcnjackell und eine schwarze Muße gesloblen. Die Bestodlcnen sind arme Arbeiter, auch ein KricgSoerletzter ist dabei. Tie D.'andera«sstcll«»g zur Bekämpfung der Geichlechtskrank- Heiken«Jeiusalemer Str. 17) ist nur noch bis Mittwoch abend geöffnet. Die zahlreichen naturgetreuen Modelle, die dem kranken Körper cnliiom- menen Präparate, die statistischen Tasfln und nicht zuletzt die von Aerzten an jedem Nachmittag gehaltenen Vorträge leiiien im Interesse der Voils- gesundheit überaus wci wolle Auiklärungsardcit. Die'Ausstellung verdient die größte Beachtung des von Geschlechrslrankheiten besonders gefährdeten Großstädters._ Berliner Lebensmittel. Vom 12. bis zum ik. Februar: Neueintragung zur Kunden« liste für K a r t o ss e l n.__ Charlottenburg. Bon der KriegSbeschädigtenfllrforge. Der Magistrat von Charlottcnburg Hot den Kriegsbeschädigten drei, bis jetzt durch weibliche Hilfskräfte besetzte Stellen als Schrcibhilfe zugebilligt. Die Kriegsbeschädigten verlangen die von ihrem Per- trauen getragenen Vertreter ihrer Organisation als Leiter der Kriegsbeschädigkensürsorge und wollen nicht ihre Beschwerden und Leiden Herren unterbreiten, welche während der Dauer des Krieges als Unabkömmliche den Schemel gedrückt haben. Große Erbitterung ruft es hervor, daß die Schreibhilfcn pro Tag 7 bezw. 8 M. erhalten. Die Kriegsbeschädigten ersehen hieraus, daß ihre Renten mit auf die Entlohnung angerechnet werden und ver- lanien eine auskömmliche Bezahlung sowie Zubilligung vor« Zu- satznahrungsmitteln, denn den Kriegsbeschädigten ist es nicht möglich, wie den vom Kriege nicht so Betroffenen, bei der nie- drigen 3iente die Wucherpreise für Schleichhandelwaren zu be- zahlen. In die städtische Deputation der Stadt Charlottenburg wurde der Kamerad Reiß als Vertreter entsandt. Charlottcnburg. De Spei seauSgabc stelle Spree- st r a ß c l t wird am 17. F c b r u a r n a ch Berliner Str. 139/40 verlegt. Anmeldungen zur Teilnahme an der Speisung werden bis einschl. Sonnabend, den 15. Fehruar in der Zeit von 10— 3 llvr in der Spreesw. 11 entgegengenommen, von dann ab Berliner Str. 139/40. Die U. S. P. in NowaweS. Herr P. Neumann schickt unS unter Berufung auf 8 11 P.-G. eine lange Zuschrift, der wir— entsprechend dem Gesetz— die auf seine Person bezüglichen Be» richtigungen entnehmen. Danach hat er der Versammlung am 8. Januar aus Grund von Behauptungen seiner Freunde erklärt, die anwesenden S. P. D.-Genosscn wollen die Versammlung stören. Daraufhin habe Heilmonn das Wort verlangt. Er wurde auf die Diskussion verwiesen. Es kam zu einem Wortgefecht. Neumann stellte der Versammlung„den Heilmann von der I. K." vor und als Heilmunn noch reden wollte, riß man ihn vom Stuhl herunter. Darauf habe Heilmann auf einen der Umstehen» den eingeschlagen und einige unsanfte Püffe erhalten. Ohne Neumanns Eingreifen würde eS, nach der Zuschrift. Heilmann sehr eklig ergangen sein. Auch diese Darstellung genügt zur Beurteilung. Daß N. sein Gehalt von der NeichSgcmüse- und Obststelle be- ziehe, erklärt er für eine Unwahrheit. Die Aufwandenlschädigung sei von Krähnberg(S. P. D.) selbst beantragt worden. Erklärung der Funktionäre der S. P. D. in NowaweS: Die Notiz in Nr. 63 des„Vorwärts" enthielt neben tatsäch- lichen Vorkommnissen zum Teil völlige Unrichtigkeiten, zum Teil starke Uebertreibungen. Die Unterzeichneten lehnen eS mit Eni- schiedenheit ab, den politischen Kampf auf ein derartig tiefe» Niveau hevabzudrücken, auch dann noch, wenn es von der Gegen» seite geschiebt. Wir sind bestrebt, den politischen Kampf In einer 12) Stme Menschenkinö. Von Martin Andersen Nexö. „Nein, warum denn!" sagte Maren. Sie hatten ihren Schoß als Durchgang ins Dasein hinein benutzt— und leicht war das nicht iinincr gewesen! aber vielleicht waren sie nicht so sehr froh darüber, hier auf der Erde zu sein, da sie meinten, ihrer Mutler nichts schuldig zu weilen.„Eine Mutter kann acht Kinder versorgen, wenn's fein muß; aber hat schon jemand gehört, daß acht Kinder eine Mntler haben versorgen , können?" Nein. Maren freute sich, daß sie wegblieben und die Hütte nicht umschnüffelten. Um sich einige Mittel zu verschaffen, versuchte sie, die Hütte und das Stück Land zu verkaufen', und als sich für keins von beiden ein Käufer fand, vermietete sie die Hütte an eine Arbeiterfamilie und behielt nur eine Stube und einen kleinen Küchenraum an dem einen Ende. Als das in Ord- nung war, niachte sie sich daran, ihre eignen und des Kindes Holzschuhe mit Nägeln zu beschlagen. Tann suchte sie Sörcns Knoienstock hervor, wickelte sich und die Kleine gut ein— und.wanderte ins Land hinaus. Tag für Tag, mochte das Wetter sein, wie es wollte, gingen sie in der Morgenstunde fort und suchten Hütten und Höfe heim. Maren wußte so ungefähr, für wen Sören ge- arbeitet hatte: nun war es an der Zeit, daß das Geld gezahlt wurde. Sie mahnte die Leute nicht geradezu, stelle sich viel- mehr innerhalb der Türe auf, die Kleine vor sich, rasselte mit einem großen Lcderbcutel, wie die Fischer ihn haben. und sagte ihr Sprüchlein, nngesäl�r gleichlautend von Tür zu Tür: „Gott segne euer täglich Brot und eure Arbeit— einem jeden! Denn die Zeilen sind streng— ja, und alles kostet Geld— ja! Das Leben ist teuer, und man wird alt! Und alles will gekauft sein— Fett und Malz und alles, ja,«in jedes bißchen!— Tie Alte braucht GeldI" Wenn Maren aus diesem Anlaß kam,— wenn sie betteln ging, wie man es nannte, obschon sie an den me-sten Stellen noch Geld zu bekommen hatte— dann wurden sie und das Kind danach behandelt. Ost ließ nian sie stehn und warten, im Brauhaus oder in der Wohnstube, während jeder zu und von seiner Arbeit ging. Kein Mittel ist so geeignet, die Menschen zu dimen und ihnen ihren rechten Platz anzuweisen, wie dies: sie warten, sie dastchn und ohne nachweisbaren Grund warten zu lassen. Empfinden sie dann ihre Abhängig- kcit nicht, so niuß etwas nicht in Ordnung mit ihnen sein. Maren empfand ihre Abhängigkeit, daß es in ihr brannte: aber mürbe wurde sie nicht— sie stand und wurde innerlich böse. Sie war zu klug, es zu zeigen, legte jedoch ganz still Erfahrung zu Erfahrung, so alt sie war. Vielleicht war es doch das Kind, das ihren Sinn jung genug machte, sich nach den Verhältnissen richten zu können.— Also so be- handelten die andern sie, wenn sie sie brauchte! Waren sie � aber in Bedrängnis oder Angelegenheiten gekommen und brauchten sie irgendwie Marens Hilfe, dann pfifsen sie meistens aus einem andern Loche. Dann kamen sie gefahren, was das Zeug hielt, oft mitten in der Nacht, und klopften mit dem Peitschenstiel ans Fenster, sie müsse unbedingt sofort mitkonimen. � Maren konnte recht gut buchstabieren und add'eren, sie war nicht dumm. Sie hatte bloß das. wofür sie keine Ver- Wendung hatte, liegen lassen: solange Sören ihr zur Seite � starrd und die Führung hatte, war es ja zwecklos geivesen, nochzichenken. Es war nickt gut, wenn mehr als einer die , Niiderpinne anfaßte— das wußte sie als altes Fischer- ! Mädchen: und nur bei ganz seltenen Gelegenheiten— wenn | irgend etwas auf dem Spiele stand— legte sie nüt Hand an, ! am liebsten so heimlich, daß es Soren nicht merkte. Plappermaul hatte er sie gewöhnlich genannt— bis er krank wurde. Eine Woche vor seinem Tode hatten sie von der Zukunft gesprochen, und Sören hatte Maren getröstet und gesagt:„Du sollst sehen, es wird schon gehen, Maren I— Wenn du nur nicht so ein Plappermaul wärst!" Da protestierte Maren zum erstenmal, und Sören mußte aus das m't Sörine verweisen:„Hast du etwa damals ge- sehen, was jedem andern ins Auge siel? Bist d» nicht ge- laufen und hast das Mädel mit grüner Seife und Petroleum gefuttert, �«d hast geglaubt, es iei, ein? Geschwulst?" „Das�ar es ja aiicki," erwiderte Maren unentwegt. Sören sah überrascht nach ihr hin— da sollte dUin doch... Aber hinter ihrer einfält'gen Miene schimmerte etwas, wobei ihm schwindlig wurde.„So so," sagte er— „so so! Dos hatt' leicht mit dem Zuchthaus ablaufen können, das hätt' es." Maren blinzelte harmlos mit den schweren Lidern.„Man ist gewiß zu einfältig, dahin zu kommen," erwiderte sie. Damals war es Sören kalt über den Rücken gelaufen. Da hatte er 45 Jahre neben Maren gelebt und sie für nichts anderes als ein gutmütiges Plappermaul gehalten— und wäre beinahe mit dieser Ansiclst ins Grab gegangen. Und nun war sie vielleicht sein und des Ganzen Meister gewesen. Dicht am Rande des Abgrunds hatte sie nrt ihm balanciert und das ganze Pfeifengcschirr auf dem Nacken gehabt— und obendrein die Einfältige gespieltl 8. Die kluge Maren. Von der See hdr trieb der Schneesturm nach dm Lande hin. In großen nassen Schollen kam der Schnee und schlug sich klatschend nieder auf Büschen und Sandhaargras: was nicht aufgefangen wurde von der hohen Küste, gefror in der Luft zu E's und jagte mit dem Sturm landeinwärts. Draußen über der See war das Ganze ein einziger Auf- rühr. Tie Luft war grau wirbelnde Finsternis, und darunter kochte die Brandung. Es war wie der Abgrund selbst, der ans seinem unerschöpflichen Wanste cmsspie: Kälte und Bosheit. Endlos stieg es herauf aus dem brüllenden Ab- grundsschlund da draußen, ein dichtes Gestöber, gegen das man anzukämpfen hatte wie gegen SHermesser, das wie Höllenfeuer einzuatmen war. Zwei vermummte Gestalten arbeiteten sich über die See- Hügel vorwärts, eine Alte mit einem kleinen Mädchen an der Hand. Sie waren so eingebiindelt und verpackt, daß sie bei- nahe ews waren mit dem Gestöber über der See. Rings in den Hütten beobachtete man sie eifrig. In jeder Hütte in den Dünen stand eine Frau, das Gc ficht flach gegen die Scheibe gedrückt.„Die kluge Maren reite! draußen ans dem Sturm," tagten sie in die Stube hinein, zu Altan und Kranken. Dann kroch zum Fenster, was kriechen konnte. Man mußte sehen, wie das vor sich ging. „Es'st das rechte Wetter für eine Hexe," sagte fachend das junge Volk.„Aber sie hat ja keinen Besenstiel." tLorls. solgt.) Form zu führen, welcher der Arbelterfchast als Trüfleriu der Re- dolution würdig ist. Die Unterzeichneten bedauern die Ver- öfsentlichung der Notiz und lehnen jede Verantwortung für Form und Inhalt derselben ab. P. Pawlowitsch. C. Gomoll, P. Lüscher, P. Vilkenroth, D. OSmer. C. Zimmermann, F. Vrand, P. Fleischmann. Arbeiterräte der Kriegss»esellschaften und KriegS- organisationeu, welche auf dem Boden der S. P D.. der U. s. P. D. und K. P. stehen, werden zu einer iebr wichtigen Sitzung am D o n n e r S I a g>3. d.M.. voimiltags V Uvr, im Abgeordnetenhause. Zimmer SS eingeladen. Erscheinen dringend eriorderltch. LuSwelS: grüne Ärbetierratslarte und Ausweis einer politischen Organiialion. Tie Einberufer: _ Gürschke. Zierow. Grost-Berliuer Lebensmittel. Tpandau. Bei Anträgen aus SliiSiiellung von Saatkarten muh ein Nachweis über das zu bestellend-«Sclände erbracht werden.— ftreliag, den It. Fcbnwr lOIS beginnt der Bcrtailf von Bulter auf Butterablchnitt l. DonnerSiag, den 20. verliert Abichnitl 1 feine Mistilgkeit.— Die Frist zur Nücklieferung von städtifchem Saizroltoht nach dem Schlachldoi wird bis heule nachmittag 3 Uhr verlängcri.— Den Kcichäfle» wird in dielen Taeen erneut cistllafflger, einwandtreier Canerlohl zugerollt.— In einer Anzahl Acjchäfl« ist noch Marmelade auf Feld 202 crhälllich. Martrudorf. Auf die Februai-Bollmilchtai ten tür Kinder bi» zum 6. Lebensjahre werden ausgegeben auf A I. und Alt. Bollmilchlarlen zirla 1 Pfund Keks--- 4 Pakete<» Dienstag, den 18. d. M. In den beiden(ö-meinveläden. Frau Groß-Serliner parteinachrichten. Gemeindewahlversammlungen. Heut» Mittwoch! Lichterfelde. 7>,„ de, Srpcl, Berliner Slr. 12«. Referenten: vlelhaber, Heiniz, Wenzel. Morgen Donnerstag: Friedrichshagen. 7'/,. TonradS Saal Referent: g: Tarno'v. Tegel. 7, Borftg-Kajino: Fraucnoerjammlung. lg. Abteilung. Da? VeriammlunaSIokal IN nichi bei Echuberi, Wrangelstr. ll, fondern bei S ch u g a I, M u s k a u e r Str. 2L. Lichtenberg. Zahlabend bei Radike, Weichfelstr. 81. Rosenthnl. Heul« abends 7 Uhr: Z a b I a b e n d bei Barih. Tozialdemotratickjer Verein fflr Teltow-BeeSkow» Storkow-Charlottcnburg. Zablabende retp. Mitaliederveriammlnngcn in iolaendcn Lotalen! Ablersdof t Job. Feuerstein. BiSmmckstr. 82. Sllt-MIirntcke: Fritz Babr. Cövenicker Str 48.— Treptow l In den bek'.nnlen Lokalen.— Bnumsckmlrnwrg: Eibe. Baiimlchnlenstr. i4.— Bostnödort:.de mann, Riedel rüste.— Brist: Bwneistr. 28, tzlula der Memclndcichulc(Mllalieder. veriammlungl.— Cstarlottcnbnrg: VollSbanS Roimenttr. 8.— Schöne- berq: S. Obst, Ma>Iin-Lulber-St,ane 09— Sirglist: Lonia Nement, Düvvelstraiie 7.— BSilvau: Cito Schumann, Schwartzkevfti!ra>le 120.— Wilme Sdork: Schumann. Dilifclüorer str. 19; Bnunert. KaSerallre 210; Rei'ter. Mastelner Str. 0; Steckert. Prlnz-Rcqentcn-Str. 90; Mauer. Dur- lacher Str. 7; Schäfer. Brandenburgifche Str. 09; Grey, Augnstastr 81; Kollalb. Heidelberger Pkatz.— Ha>enkee: Schulzeichen'aal. Joachim. Friedrich-Str. 23.— W'arienfelde: Mittwoch, den 12. Febr.! Oestenttiche Wäblervertammlung bei Manz Berliner. Ecke Doristraüe Ref.! Redakteur Kleorg Schmidt.— Tempelbot: Mittwoch, den 12. Febr.! Ocffcntliche Verlnmmlung, Aula des LyzeumS, Germaniastrahe. Ref.: Lehrer Heyne. Neulöll»._ Wilmersdorf- lpalenkre, Scbmaraendorf und Grunewald. In den de! tigen Zusaminciikilnslen der Bezirke sammeln die BezirlSiübier Adrelien von Jugendlichen tür den Verein.SIrdeiler.Iunend' und von Schülern iür die»Freie Turnerichall'. Arbeiter» eitern, gebt alle Adressen von Jugendlichen aus dem daufe und den Arbe lsstcllen im Parleiblireau Ilblandstr. 98/99 ab. die Bürgerlichen find zu rübria,«IS dah wir länger untätig znieben können! Die GründungSneriammlung iür eine Abteilung des Vereins»Arbeiier-Ingend" findet Sonntag, den 10. d. M., nach. m i 1 1 a u S 3 Uhr bei Reuter, Gentdiner Str. 0, statt. Jugendliche kommt In Masten t Reukölln. Heute abend 0'/, Uhr Flugblattverbrettung von den bekannten Bczii kslokaten aus. Die BezirtSversamm- lunqen fallen beute au«. Tegel. Mittwoch abend Handzettel- und Flugbtaltverbreitung. Diele find von den BcztrlSjührern abzubolen.— Heute Mittwoch, abends 7 Uhr: Zahlabend. ?ugenüveronftaltunyen. verein Arbeiterjugend Groft-Vrrlin. Weistrnsee. Heute abend 8 Ubr. Jugendheim, Woellpromenade I lLcdigenbeim». Lichtenberg. Ocfiriilliche Iugcndvciiammlimg Freitag, den 14.. 7 Uhi, im ISgerbcinz, Weiitielftr. 30. Arbeitcrettern,(oral dafür, datz Eure Kinder wieder unierem Verein zugeführt werden. Jugendliche, er. Ichemi in Masten I Kautedvrf. Jeden Mittwoch und Sonntag Ist da« Jugendheim, Adolfflratze(Gemeindehaus), von 7 Uhr bezw. von 4 Ubr an geöffnet AlterSrirgrururner Grost-BerlinS. Sonnabend, den 18. Februar, abend» 7>/, Uhr. bei Wegen«:. Seydelftr. 30: V e r t r e t e r f i tz u n g aller Vrrcine refp. AbieUungen. Tagesordnung: Unfer öffentliches Tinnen am 9. März. Srwfkafken Ser �eAaktion. Jeder für den Brlcflasten destimmten Anfrage.lüg- man einen Vuibstaben und eine Nuininer bei. Priesiiaie nuslunil wird nickl erteill. Eilige An» trugen lrage man in der ZurstUtwen Sprewiiunde, Linoenllr. 3. 3. Hot ltnls. 4 Trcvven. 4 btS 7. EanniidendS 3 vis S Uhr nachmittags vor. Schrilltlücke und Lerlräge lind mttzudringen. Tie juristisckw Sprechstunde fällt am Mittwoch, den 12. Fe- bruar, aus. G. Ü9. Eine sozialdemokratische Redncrtchirle besteht zurzeit nicht.— i)?. M(f. 17. Wenden Sie sich an die Inleratenevvedition von Moste oder cm ähnliches Unternehmen.— Zliii zahlreiche Anirage» beziigl. Siedlung nur dem Lande. Die Aiissichten iür die Ziedlunz auf dem 2onde sind gcgeiiwäitig i, folge de« FcblcnS deS notwendigen Baumaterials fcbr trübe. A»i;crdcm wird als PvrauSictzung hierfür eine gewisse land- wirtschastliche Erladra rin vcilangl, die man sich nur dadurch erwerben kann, bau man zunächst eine AibciiSstclle aus dem Lande aunimmt. In diclem Falle wenden Sic sich an den zuständigen landwirtichaitiichen Arbeit»- Nachweis.— K. 10«. Wenden Sie sich an den Metallarbe>tcrnerband, Berlin Linienilr. 83/8ä.— B. B. lt. I. Nein. 2 Wenden Sie sich an die BorwärlS-Buchhandinng. Berlin 08, Llndcnslr. 3.— Alter lllbonnni» 38. 1. Die boll. Gelandlschatl befindet sich Votzttrane 10. 2. BalenlbuieauS finden Sie nn Btriiticr Adrcsibuch. Teil IV Seite 292. — St. R. 5)9. Uns sind laiche Jnslilule nichl de annl. Fragen Sie'bei der Schloficlinnung an.— M. Q. 23. Verband der Biircnuangcstelltcn Dirckfenitr. 4.— Sozialismus. Wegen qeewncter Litcralnr über dcri Sozialismus wenden Sie sich an die VorwärtS-Butlbandlung. Berlin LW 68, Lindenstr. 3.— H. St, 813. Dr. Magnus Hirichfcld, XVV40. In den Zelten 19.— Si. Siegt. 38. Eine gewerrichaflliche Organiialion tür diele BciufSfchichte» be'lcbt nicht; sie lind bisher dem Zentral. oerband der Hand!, ingSgeh, Isen. Berlin, Münzllratze 20. angclchlosten. — Miiitaria. Leider ttzficn Sie leinen Anim uch.— 100. Punr 14. Juni 1018 ab.—(£. H. 48. 1 Ja, toll» nicht inzwischen, wie an- zunehmen ist. da» Getetz geändert wird. 2, Ertlärung bei dem für Ihren Wo! nutz zuständigen Amts klichl.— R. E. 1000. Ja.— R. 8. Da» Einwände: unaSoerbot Ist noch nichl Mclctz. Wir lönnen dcSba b noch leine bestimmt.» Au lunjl geben.— Z.'41. Bemühungen auf Rückbetöroerung sind im Gange.— H. 10."». 1. und 2. Nein— P. N. 18. 1. Fall» Bcdüritigte'l nachgewiefen wird, kann die Löbnung weiter gezahlt werden. 2. An die Komvagnie. 3. Regimenl bezw Gencinl/ommando— O. R. Ä8. Der Antrrg ist an die LandeSneisichernngSantlalt zu stellen.— B. 1. Unicres ErachlenS. ja. Sie müssen sich jedoch da« Kranlengeld anrechnen lasten. Sie haben An pi uch aui da» c: boote Kranlengeld von der.Krankentasie. Diele zieht den Betrag von der Firma ein. 3. Amis- geiicht— H.®. 25. Tie Kianlenlasfe. Führe» Sic evcnlucll Beschwerde beim BeriichcrungSamt.— F.!ü. 31. Arnsberg, Ja.— Cliriiiianstadt. Nein.— T. I». ES lomml das inulmatzliche Elnkonimen deS begmnendc» SlenerjahreS in Betracht.— C. Z. 99. Nein.— Zuk. Wenden Sie sich an das Sricgsministertum. — Wolf B. KriegSniinillcrium.— M. Z. IS. Soiveii bclanut. ist die Amnelae soweit nicht ausgedehnt. Setzen Sie sich jedoch m» der von Ihnen erwähnten Zeilicheiit in Verbindung. 3. Eingabe an das Miniileriiinr. — P. Dt. L. Die Bcichwerde ist bei der voracsctztcn Dienstbehörde c nzureichen.— CS. 33. 1. DaS Gelamleinkommen. 2 Je zur H utile. Vvernksvs Oer �relsoiiütT. AntongTUtm_ Scbaospielhans Ein halber Held- Anfang 1 UNr, Volksbühne Thearer am BDiowplati. Direktion Friedrich KaySler. 7>/i Uhr; Luther. DireKtion Max Kemnardt Dsutaohes Thaatar. 7 U.: Der Kaulmann». Venedig. Donn. 7 Uhr: Und das Licht scheinet in der FiniternU. Kammemplele. S Uhr! Scheiterhaufen. Donnerstag 7 Lihr: Fasching. Klaina* Sohauaplelhaus Fasanenstr. I. Poit j. ?>/»! Die Büchse der Pandora. Denn. 7", Uhr: Die BQchie der Pandora. Theater I. d. KönigorätzerStraße Dir.: C. Meinhaid•«. Uernauer Uhr: Purpu». Donnerstag: Musik. Freitag Toleatam. (Irene Ti lesch. Ludwig Hartau Paul Otto.) KomSäienhaus an uer Marsciiallbrücke Uhr: Tarnende Nymphe. Donnerst: Fünf Frankfurter. Fteitjg: Erdgeist. Berliner Theater 7» uhn Sterne, dl« wlpder leuchten._ I usstellungs- halie„Z00" jlnsstellnng vollkommen eingerichtet. kleine, Familien- und WohnhS'iser. Schlug: 16. Februar. Eintritt I Mark. METROPOl KaMI !B8hrenstr.53-56 Dir. Alex Braune. i.euHln K-Theater Direktion: Victor Barnowsky. 7 Uhr: Der KSnig. Donnerstag: Der schBpler. Freitag: Peer(iynt. Deuluches Kllnstler- Theater. Allabendi ch 7'/, Uhr; Nachtbeleuchtung._ Thäter der Friedrichsiadl. 8tte Friedrich, u. Slnicnfttah«. Norden 8650. ZSgltch 7'V 3"nt 123. Male: Srei tolle Tage. Opccrtte von Zorllg. r.MöUcndorL Augustin, fieorg. frlanon-Theater. ßhLt-riedricnstr.Ztr.4VgVZ7 l Tägl. T8/, U. Heute z. 147, Male: Dar gute Ru( von Hermann Sudermann. Ida Wfist, Bruno Kästner, Hugo Flink, Franz Schönleid. Sonntag Vyl: Johannisfeuer. Residenz-Theater. Uniergrundh. Klostersttace, Ausgang Stre lauer SiraSe. Tä lieh VI, Uhr; Das hShere Lehen. Von Hermann Sudermann. Spielleitung; Allred Rotter. Hansi ArnstScit. Karl Clewing. Eng n Burg. Olga Limburg. 1. ralkenstein. Emma Dehner Ro a Valetti. Paul Hildt Theater für Mittwoch, oen 12. Februar. Central-Tbeater vtlr Die Rose von Slamlinl. t�peruhani* 7 uhr, Tiefland. Frledr.-WlIhrlrant.Th. ?>/, Uhr: Hannerl. DasDreimäderihans _ ZTeil,_ Kleines Theater. tu.: Bans im Sctmakeniccli. Komlnche Oper u�. ScIiwarzvfalginEdEl. LntlltHpieihans Jh'r. Die spaniselie Fliege. PalaHt-Tlirater vu uhr: Der Mikado. Metropoi-Theater. ? um io: Die Faseiiingslee. Op«pettenhÄU» Schiffbauerd 4a, Norden 281. tä-. Die kensetie Snsaane. Schiller-Tiieat. Chart. 7'/. Uhr: Anatol. Thalla-Thenter tär. Polnisciie Wirtscbait Th.am Xolleudorrplat» ' Uhf; Eva. Theater de« Weaten» 7v.u. Die lustige ffltwe. Wallner-Theater tv, uhn Geisha. Stg ZV, Uhr:«irai Habenichts Waihaiia-Theater. 71/2 CJbr: ÄugustderStarke. Rose-Theater. VI, Uu Ikt'P Mann ohne Vornan Ken holt. Oastsp. d. Friedr.-Wllh. Theat. Casino-Theater. Lortzring. Str. 87. Sägl.•;gi1Uhr; Nur noch die Donnerntag: Die qoldene Briilke Freitag zum ersten Mole bne neue breiartige Bollestück Vater Knolle. Ltg. 31/,! DI« weiBe Dam«. Luisen-Theater. T/zl Ter Strom. . Rlitdetvotstellung: ä: MiFMlR. IlWMW Cdoenicker Str. 63 Tlgl. 7Ve 5 Min. Jannowltzbr. Sondervergütung dl» 17. Februar für 1-6 Pers. Orchester-Sessel Hü J»• OrEh.-S. TA1 2.00 eiZ± Prinzenliebe - T\ IS" �-S* � Inn. Emu Hofmanr. CafÄ und Diele Unier den Unaen 40.. Ecke Friedrid-isfroße Cää: Konzerte Rudolt Weintreub Vlkiorlo- Diele; 1. StocK zum 5- Uhr- Tee und ober�.ds•• KopelleSdiotler TrenpuriKl olier Fremden lias Vornehmsie von Berlin! ) Intimes Tanz- Kabarett American Bar Beginn g unr I« Weine- Erstklatsigi Küche. TlgLTV» Snnnt. Z>/, U. 71/» Willy, das stürzende l'nüran!. Marifah« allerliebste Kakadus und PiipaßCien. Marie B!ank,Fancspiele Ssahlb Nadcliura Und die übr. Nummern sÄ„Oberon" Phant. Pantom. in 5 Akten i&POLUf fheater' i Friedrichstrade 218{ Dir.; James K ein Allabendl. 1\, l). Sonnt, i'-:, u. 79,; Die MEYER I genannt der grobe Gottlieb mit HeaenschuÜ vom Feld3 zurück, erwartet a!Ie seine| aiten Freunde in 7I3L| Sßsjers Beriiüer Gripal-Bsyepßicliäiiiie „Zum groben Gnitlieb14 — r— 65 Jägerstraße 65.- i»s tzlssteas .w.-SJfS® sVlet>«asir. 3 � Donnen: eg, den 20. Februar; Großer Maskenball. Prämiier, d.schhnst. Dam.- u.Herrenmasken. awlana�öJJhr. ch, fvgene Lichtzrn'rale. �inöen-Restaurant Conndorf-ßctTUbe Ed. Hrno Conndorf Eingänge: R: ZrieMSMe 87/ Luker Den Wen 44 Allseitig gerühmte verpfiegung Unter i Linden 14 5>Ijhr> Tanz-Tee 7 Unr abend« das Ite Täglich Vit Uhr: Varietö- Spislpian. Rauchen sc.tatlett (intcrbaltunga-Reftaurant Mien-Lerl!» Jägerstr. 63 a. Harry«chnbert— Carl Camtrn« Brn.l tzValtrr— Kliwahelh Hann �; ädeorR Hirnintillrr— Wnltrr Uubby- Kapelle tinatuv Vottarhalb Gelang- R jmor-ötimniung Gute Köche— Gutgepneicte Weine Anfang« Uhr Eintritt frei. Oro e Va iete-Aus- siattu'iKS-Schau. P rsCnl. Auftreten! d. berühmt, dänisch iilmscliauspielers i Viueo Larsen.i Lade BlaC.ncr als Li' blin�sfrau. | ti, Ilorsten. er. Reucr j I n arab. Springer, lUpyram.-Uarstell. ! Hatlys Barengruppe. j Chinesische Caukier. J "-onntag»-Pl, U|ed .Erwachs. I Kind frei! 1 | T'w-'ierk. unun'erl-r, I ehf'ne; Urif Egiigrwnmt Adinlralapaiast. Täglich Vi, Uhr, Sonntags 4 und' Uhc: Die Novität I rn Tafll-ilevuc. 53 (Tröües Dlvertlssemcn:. A ißerdem: . Prinzessin v. Tragant BWer Ist die Schönste•" -Musik: Kapelle pörtner [ütimes Thealer am Noilenüortplatz. | Bülowstr. 6. Lüttow 2303. Das neua iFßSjfüar-Prograinni. Erstklassige Spezialitäten. 4 o»n F.rdenelend «>:-» Krtlrnulllek dein natuTfcm.Staatssygicm. inhoitrausz.: Fursorce k d. heimkehr. Krieger. Grurd- züge ein neuen Stat tsein- richtung Derhtaa: zahlt jed. Menschen ein ausreichend. _ Oehait auf Lebanszeit Nur g iagl. dreistündige Arbeitsz. ißralle Ere od. fiele Liebe u. Nafurehe Frau nettianalp, Verm-udg, v. Krankh. u Siech- tum. N uurg K'rder rziehe'c, Preis IM�geh.ÄH. Porte SOPL Zu bez. o Bilz, Dr.-RadebeuL und a le Buch andlu gen. Kopf'.h us« mit Brut(Nüsse) beseitigt man am Sichersien mit dem schnell wirkenden f'adik.a mittel„LSuaefelnil'l Man meuie daher Ersatzmittel u. achte auf das Sei; et»* wort„Läusefeind". FI. 7S Pf. u. 1A':. Gegen Kleiderläuse Russot.Oe'Fl.IJSO. Khrpertäu.:« Russril-Puder I M. Wo nicht irhiltLVersand d. OttuRcichcL : Berlin SO 43, Eisenbahnstr. 4, stu oertaufen: ßmsvelsA Ml-MI von vetebellen Lonbschiveinen, 9— to Bod en alt. heroortog?nb| eble Raste, spottbillig, wegen Eloüumbaus zu verlausen. Gutsbesiizer Lowrek, Werder bei Relifridr(Llslbahu). <1. Station hinter Varari Strausberg.) 193,16- !!! Geld!!! Nie jede Wettfache. Höchste An- laufspreise wt Psandscheine. Ptillanlen, Golbgegenstanbe. Teot-ich«. Bllcher Usw. Wölfl, iedrtchsrt.ll III, Eck««ochste. Ms! si»' SovvMS". 1Z v. 14. M. oon 9 bi» 6 Ahr, zu bedeutend eriiälltcii greifen:*913 Alte Grhiffe pro Zahn bis 1, 2 und l? M. «oldgediffe bis 150 St.. Plalingehstse bis 200 Ist. und mehr. plallna. iedes DuatUum in jeber flo. m, Gramm 19 M.— Frau Bi. Wcrgnrr au* Hamburg. Roienftr. 7 t. im„Hotel zum grünen Baum". Krausen- straße 56/58. Limmer 1 Part. fNähe Leipziger Strajze und FriedTiclistrajze). erz elen Sie meist schon nach kurzem Gebrauch rer herrlich erfrischenden Zahnpaste Cblorodont. Vorzügliches Vorbeugungsmittel bei Bazillen- Ueberau zu haben.* Weipe Hahns inlekbon durch die Mundhöhle. Miss oen Rühm, mit �niditgcitbrnack Kleinoeriaut 1 Piano 55■stf. oetfauft Bürge, �ionskirchsfr. Z Bieberverkinner gesuchL' DoUiltiodis tollen io|e Stflüseniii für ffrlfeuce, | Meister und lbehilseni KW liüene Zteiiei! für Da man- Zellen r«, kierrrn.Zrlsetire, Pol!,- cheare uuo. u-Irlsenien. 8tLliSM!'IÜ!lt!!II,g der Deuticheu Aügemrtaeu Zrii-ur-Ztg..«ertii, W£0, -angsimtgtt Strebe 47, ldarienhau» LochparteTtc. Welwetbrelleriles und ge» leienste» FachpL b. Friseur. u. Peestckenmacherbranche. Abonnement pt.Pierteliahr 3.25 M. 7102 DeuUdxr tnetallirbciter-Perbantf Birwaltuugestell« StrllB. Den Kollegen zur Räch- rich!, d-S unser Kolleg«. der Ziseleur Paul DQsterberg, Urbanstr. 124, am 7. d. M gestorben ist. 12k/ IS Die Beerdigung finde! am Mi!»poch, den 12. Fe- bruar, nachmistag» 2>/,1ll>r, von der Leichenhalle des Tdomas-Kirchhofe» in Neuis Un, Hermannftraße. aus statt. Rege Beleiligung wird srwarlet. fikse-Iirttt«. Den Kollegen ferner zur Nachrichi. da« unser Kollege, der Mecstaniier «sMi Simov. Falkcnsteinstr. 2 S, am 264Ja» nuar gestorben ist Den Kollegen wetter zur Nachricht, daß unser Kollege, der öchlofier üllkl i?slll. I Benmcstr. R, am 2. d. Mts. j gestorben ist. Ehr- ihrem Anden!«,! vi« Orfnaertoallung. Sl>zIM«MslSkk Beteln Berlin. 7. Abteilung. Mitglieder- Versammlung heute Mittwoch, abrudS 7 Uhr, in der Aula der Gemkindrschnle Wilmestr. 1v. Wichtige Iag-»orvnung! Alle Denofirn. Freunde und.Norip!!ri»"»Seser w nach- folgenden Straßen(7. Abt.) werden gebeten, zu erscheinen. Alexandrinenstr. lR, Arndtstr. l— 7, 8K— 44. Biirwaldstraße, Barutherstr. 22. Bergmannstt. 22—22. 39—76, Blllchcrpiaß 9, «Ilicherstraße, Brachoogelstroße, Fidicinfir. 2ü, Friesenstr. I— 12, Fiirbringerftr. 7— 99. Dc delstraße. Sneisrnaustr. 22—92, Golßener Straße, Heimftraße, Am Iohannlstisch, Johanniter- slraße. stllterboger Straße, Kaiser-griedrich-Plaß, Lehniner Straße. Marheineckeplah, Mittenwalder Sttaße, Planufer 1—74, Prinz-Attgust-von-WUrnemderg-Siroße(Nordseite), Schleier- machersttaße, Sidoldstraße, Tempel herrcnstraße. Urbanhafen. Urbonfir, l-2I, lSl-lM. Waterloo-Ufer. Willibald-Alexis- Sttaße 1—7, SS— 49, Wilmsftraße, Zossener Str. I— S, 7— IS, 22— 2S, 29— 003 und Ihre Verringerung zwischen Plan- und Baterloo-User, gllllichauer Sttaße. 1g7/g__ Vi« Adlellnngaleitnng. All M W-Wklük! Hcntr Mittwoch, dcn\2. Frbr., dorm. 10 Uhr, im LehrervereinshauS, Alcxandrrplatz: Mitglieder»Versammlung. Kollegen! Di» Unternehm« haben den Vertrag getllndigl l Wr müssen dazu Stellung nehmen! Darum«scheint voll- zahlig und beweist, daß Ihr gelchlofien zu Surem Verband» steht!_[30,7]_ Ol« ScttlonaUllnpfl. Scrband der Brauerei* und tüQhlenarbeiter tgahistelle Berlin). Den Mitgliedern diene zu. Nachricht, daß derkollege krail? vxilldiel Flaschenlelleoarbeiter sPatzenhofer b>)4s) gestorben ist. Ehr« selnom Andent«» l Die Be«big«ng findet am Mittwoch, 12. Febr., nachm. 9/, Uhr, aus dem Friedhos der Ellas-Gemeinde in Nordend statt. 42 13 Zah-reich» Bettiligung » erwartet Jj Die Drtsoerwaltnng. bBgafaw.T'w i..Wimm CUI Verein der Frei denker "f für Feuer- de- »tklluox SIU Berlin. Gegr 1905. Seschastsstelle: B Hermann Müller, NW 23, Euxhaoener Straß» 15. Am 6. 2. ISIS starb unser Mitglied. Frau Adelheid Jacobl geb. Notte- Dir Einäscherung«solgl � am Freitag nachm. 4 Uhr. an Krematorium zu Baum- ichuienweg. , gern« oerstard am 29. 1. s I unser Mitglied. Frau jitohamia Peltssh geb. SchrflO«. , Die Einäscherung erfolg l! 1 am Freilag, nachm. 24, Uhr. 1 | im Kremalorium Geeichtste 1 Ehre ihrem Andenken I 1 192/5 Her VarstnnU. I Vvsßvntl. Vvnssmmlung Tonnerstass, 13. Februar, abend» 8 Uhr, im Bismarck-Gymnasiam. Wilmersdorf, Pfalz- barster Straße 30/31. Wen m» WenMe. C-v am aKav Ot Hkoin trt4<*t0d»«SM.>Cr Herausgeber de» �Scheinwarfsr»" Sieferent: Emil Unger, Frei» Distufilou.|1255b LeivkiiiittlkiilMliiixkWeii 9f UljÖllflüB 5 üilsgnim$ioß-Eed)g. Bureau- 0 27, Dirchsenstr. 4. I. Telephon> Alexander 1427. Vonnersfug. de« 13. Februar, abend» 7 Ahr, i« Möbel-Golm> I. onm Große Frankfurier Str. 58 (I Minuten vom Alexanderplatz) im Norden l 8ad8lraße 47/48 Am 6. d. Ml«, riitschlie,| I nach furjern schwerem Lei- j ton im 27. Lcdenojahr mein»| I Innigstzeliebte Frau u. treu- sorgende Blutter ihre» kttin. I I 5ieinz. unser» liebe Toditee, f Sihwestre und Schwägerin\ Em Lchmaoll geb. Schmidt. Neukölln, Brusendorf. Str. 5 Dies zeigen schmerz irsiUII on Paul b'bmand und Sohn ttelaz Karl Schmidt und Frau als Eltern Hans Mcnln und Frau geb. Schmidt Hodw.Sinalarck«-SchmSfl Fritz Smalarck a. Schwo J- St-«n irck a.>vchwog Gesang enschafi Ida dZhme al« Tante. Di» Beerdigung findet am 19. 2. IS. nachm. Vi, Uhr von der Leichenhalle des alten stddt. Friedkose« Neukölln. Beiß, Nudower Str.. a», statt.> I2S5b 8nszial-Arzt Dr. hsroetl. f. Haut-, Harn- u. Gcschlectite- leldca. speziell veraiiei- hart-' «dcki- e AiuilCaa«, S annes- «chwäche. Oeg. S�phlli»»rpr. kieiimeth: de oerb. m. Salvai scn- kuren.?!»tunt«,uch im ersten u. SItcsi. Knr»Znstiiul„Löser". Nur Roscnihaler Sir. iö— 70, Rv'enthaler Plan. Ecke Linien itt. Bchandluna«». S-I, 4-9, Sonnt. 9-1. Separalr» Damenzimnier. Sanititarai Dr. Wej{schei(lcr'.s| Bruntfee u. Tropfen nach Original-Vorschrin j geaen Husten und 1 ungen- lelden in Palleten zu Ii| u-d 4 Mk. Bietanten- Apolbeke Berlin. Leipziger Str. 74. Donhoiiplatz. Tuche Piano. Aaser, Flensdurg« Straße U Tellt Moabit 7310.. Wweim irbrauchlr und neur kaust Pnnepftnllscherel pelnia, Zchöneoerg,«lazienstraßr 2«. klml Kurfürst 279». llZID klöbe! sul Eredil an sedeeniann. 0«elax»t» Xaxaviunfi— kleinste Abzahtnnt. j Spealalttit i Moderne WohuungseiDriehtangen schon für 500 TilaPlC Anzshlnng. Einzelne Möbel, farbige Kochen. Rlrsen-Aaswalil— Billigst- Prelae. >«br kulant« Bsdlnjtuojcnn and gräEte ROckaichtnabme. IlfMhi Lielerunii frei Maus.~9ICI Liefere aucii nach autwlru. I Krlecsaalelbe und Sparkassenbücher uefame gern{ 1 als Anzahlung. 1 Bekanntmachung belreffrnd Ntiiallflagt tiiitrKllkbtllllllt für Knrtofftln. In Ausstlheung unserer Beianntmad/ung betreffend Sin- richlung von Kundenlisten kllr den Absaß oon Kartoffeln durch den Kleinhandel vom 19. Dczemb« lSIS wird solgeude« de- stimmt: I. Bon ZNiNwoist. den 12. Febrnor bis Sonntag, den 18. Zebruar 1819«lnichlicßllth Hai seder, der>m Se- meindebezirf Berlin Kartoffeln vom Kleinhöndl« zu beziehen wiinsdil, seinen Bedarf unter Vorlegung seiner mit Anmelde- adschniit ocrsehenrn Kartoffeiiarte bei einem Berliner Klein- handler zur Eintragung IN eine neue kundenlisle anzu- melden. Ausgeuernnien sind dlelenlgen, dl« Nil« Aue. tofftln nocoetfocgl sind: diese dürfen sich nicht zur slundenllsle anmelden. Alle diesenigcn, deren Kartoficl- Vorrat bei ordnungsmößigem Verbrauch nach Ablauf der Ein- ttagunasfrist ausgezehrt sew wird, erhallen bei ihrer Brot- lommisfion die Kartoffelkartm und einen Vordrud zur Neu- anmeldnng, Die neue Sundenlist« tri« am 8. Aldrz 1019 In •ran. Bei der Anmeldung zur Knndrnliste ist der an srd« Kar- tofieikarle drfindlidie Anmeldeabschniti nach sorgsdllig« Au»- füllung von Name und Wohnung de» Anmeldenden dem Klein- hiindier einzuhändigen. Di- Anmeldung darf durch ein HaushaitungsmttgNed auch sllr die übrigen Mitglieder des Haushalte« erfolgen. Es dürfen nur soviel Personen in die Kundenlist» ein- gettagen werden, als Anmtldradschuitte übergeben sind. II. Di» Bestimmung zu I ffndet auch auf Gast-, Schani- und Speisewirtschasten, Penfionaie, Pripottnittagstische und ander» für die Bewirischaitting von Personen eingerichtete Betrieb», serner aus Krankenhäuser, Lazarette, GesSngnissr, Erzichungs- anstaiteii, woh!tät-ge Eiiirfchiungen, Kantinen gewerblich« Be- trieb» und andere Berpfiegungsanstaiten Anwendung, soweit sie nschl etwa mit Kartoffeln vorversorgl find und soweit sie ihren Karlofielbedars beim Kleinhändler decken Die Inhaber und Leiter dieser Betriebe haben bei d« An- meidung eint Bescheinigung üb« die Höo» ihre« Wochenbedarf» oorzuieaeit, die soweit die Kartoffeldezngaschelne von den Gastwirt»- tornmlssionen ausgestelll werden, oon dem Obmann der zuständigen GasNoirlskommiMon und soweit die Bezugoschein» vom INogislrot, Abteilung für korfoffelversnrgung, anOzegeden weeden, von dieser ausarstelli sein miiffen Beziehen die ooraenaiinten Bettiebe ihren Bedarf nn- mittelbar von Großhändlern, so hat dir Anmeldung zum Bezuo» beim Magistral. Abteilung sstr Sortosfeloersorgnng, Schletlerskr. Nr. 3, schrislllch zu«folgen, und zwar unter Einienduna»in« schrisllichen Erklärung de» Großhändlers, daß er dfe Lieferung vdernimmL und soweil die Kartoffel- bezugsschelne von den Gaftwirtskomm isstonen In Smpsang ge- nommen werden, nntee BelsSoneig einer Bescheinigung den Obmanns Ober dl« HSH« d«»•artosfolmochen» dedors«. »L Di» Anmeidettist sllr Einiragung znr KundcnNfte mnn NN- bedinal eingehalten w«d»n. Ein« Verlängerung der Frist findet nicht statt. Sin« BersOnrnnng der Anmeldefrlsl ho« den An». schlns, des•oetoffeldezuges non einem Berliner YOndier dl« ans weiteres zur Zoig«. Ausnadmrn iönnen vom Magistrat, Adteilnng sdr •netosselnersorgong, aui An nag zugelassen werden. Die Anträge sind nur Ichrlsttlch unter Darlegung d« Gründe für die Versdumni» der Einlragungssrifi an den Magiflrnk, «blellung Illr•nrlostelversorgnng. Schick lerflr. A, zu tichteiL IV. Rur Auslegung d« Kundenlisten find nur dlesenigen Klttn- händl« befugt, dl» zur Fest Kartoffeln stn Kleinhandel abgeben. Die Kundenlift» ist vom Klctndandl« in zwei Exemplaren auf- iustelienl beide Exemplare sind mit den gesommeiten lnmeldendschnltten nn» vefchelnionnaen dies« Vre- «rdiiunai vom IT. Zed enor die 20. Februar ISIS von 9 Übt morgen» dl» 5 Uhe abend», beim Niagiftrat. Abteilung für Karioffel»«svrgung. Lchicklerstr. 6, bezw im Eckladen Tchicklerstr. 7, adzugebon. V. Im Vdttgrn Heidt die Verordnung vom 19 Dezember 1919, berreffrnd Einrichtung von Kundeultfien lfir den Atfutz von Kartoffeln durch den KleinhandeL undeellheL Berlin, deu 9 gebeuae ISIS. Maaiftrat. Tgd. Nr. 50 Kae«. I»«eemnch. Mzlljehe lühiie V«» A NarU nn"W mit echtem Para-Friedenskaotschafe Goldkronen, Brücken, Plomben. Umarbeitung schlechtsitzcnder Gebisse, Zahnziehen mit Betäubung. Bnilgc Preise rvent. Teilzahlung, Zahnpraxis M. Loser,. Brunnenslr. 185 zwisciien Rosenthalei Platz Vnd InialidensuaBs. Sprech«, a— I, 3—7, Sonnt. V— 12.• Sritraoaldlfcoa vrarilan sun Knrag tou BS p'0 In ZkMnny Staoj&iaoa. Elesante Pelzmantel Sehr billig!!! Persianer Klauonmlnlel u«°->maelde Jetzt 825,- Lan�e Pelzmäntel»-u u pu««............. Jelzt 1150,— Seal Electricmäntel u r�ie............... jetzt 2250,— Maul warf niäntel, öttli CDilitSt»............ jetzt 2750,- Elrranta KantOm«. Jrrat 1CO~809! Impr. HeldenmBntel Jetzt ISA— Ct8 (Ilster, tlckA w»1um tÜsid�tal«� I,w_lm0 j feeldeoklelder(Modslie) JeUt 17A-S/4S Wundervolle Plüsch- und Abtrachanmäntel Sportjacken, hellblau, rosa, goldfarbig Jetzt 236—650 Jetzt 36- 41 Westmann L OseobUt: HarU» W, S. BseuCSIt: Herein KU, CohrenslraB« 37a. Or. Frankiorter Strade 115. i SOBTitag« Bcschloanen Suche o vn mit Nummer zu kaufen. dilz«ckaei.Ehaefvttenbg., zntsteaß« 103a. 25/3' T Blutziire, Kervenschwacbe, Scbwerkranks, Ueberarbeitste und Wöchnerinnen nehmen Neoferol-Pillen! Ffbrlkaat: Chemische Fsbrik Apoth. Jäh. Fritz Nenhaus, Ottweller(Bez. Trier) in alle» Apotheken zu iiahen! Preis M. 2,50 *o nicht erhiiilich. Versand ofrel durch Adler-Apotl Otraeller(Bez. Trier) DRtErftabfingsfonDs i ö. Hefe oeOnfflnlene- JW Antrage aui a) für bedürftige Kriegsinva- liben des Regiment», b> für in Not geraten« Hlnlerdliebene gesalleii«, ehemaliger Negi- meniskameraden, find an den Geichäfisfiihrer Lieeen F. DlSrl, Berlin di 113, Radenberg- straffe 30, zu eichten. Da» zu- ständige Bezirkskommando ist anzugeben. 1212b Der Rentcnausschnß. evenIL mit Pension sstr die Dauer der Tagung der preuß. Landesnersammtung mägiichst im Zentrum Berlin» zu mieten gesudiL Offerten mit Preis- angab» erbeten an Etadttat Mustee, Aschersleben Harz. Sslireliiiiiascliteii 80 rolle Ausw.all.Syiicm. M Rechen-, Heil-, Kopler-u. M Vervielidlllp.-Maschine M § Organlsatlons- 1 o. und Bureaumönel K tL Eis. Reparal.-Wcrktiatl � n u. Orsunisalionshureau> S WilbElm Dreusicke I AM kommandanienslr.dbjA? Delektiviro Hex, Internat, WcltuusUunttel, Potsdamer Sir. ida lhochb. BülowslraEe)-, Tel.: Rur lürsl 443, erledigt Uberall jede Verirauenssache usw. zuverlässigst, diskret. Best empfohlen, eisiklass. In.,itut „Erfolgreiche Detektivinnen" r~Keher> rininoL I. pteism. Angebot: Rompi gedieg. eichene Scblafziinmer M. 1950, si«rn«:Speise-,Herren- o. Scblafzimmer, Küchen, Polsterniöbel. gr. Ausw.— Aus SEunich Rahlungsrricichterung. Antel, Brückcnstr.2. DatnenhiUe Groff- und Rlelnoertanf sowie Uniptf'irn, Umnähen und Färben sämiiich« Dagai, Litzen. Stroh- und Bordendüte. Biitlabrik Karl Friedrich, Ehausseestr. 72, IL Hos 3 St. Aniiahin« audi im Putzgeschäfi von Wllh. Klein, Ehaussreslr.iiO _(Laden). 16SL* (4 ff da» lOOsach bewährt» Äittel MM LMlieSle sowie jeder Art Flechten, wirkt schnell, auch in alten Fällen. Viele Anerkennungen und Dankschreiben. Vrobcslafcht 4 äJL,>/, Flosch« «L0 M. Erhältlich in allen Apolhtten und Drvgerirn, wo nidit direkt de! 1422' V. L Müller S Co., Berlin-Friedenau, AnUee- Alle» 103. Versand gegen Nachnahm». Unaisffäüii erhält«grautee Haar gleich- mäßige Nawrfarde wieder durch einlache» Ueberbllrsten mit »Belchvls Keneneealor-. Wiek! aUmähL,istunverwaschbgr tLabs.uiischädL F.1 iill., SM. SM. V. Reichel, Ber!.1!.EisiNvahilft.1 «rkeu billig. WMlffWM mit 9t. Schrank w. Spiegel u. Wälche-Eiiittchtung 17�3 M. an. Küchen losüttl und farbig •> d•>-DL an. Nuhebetten mit Sloff. »an 1*>() M. an. Lagerung kostenlos. Zahlnngserloichterung aus Bunsd). Miz KuM Liiarlotlenliu.'� WilmesüdörfssW.lg �u�elen- Uhren 4�1 ff B* Süherwaren Leipziger StraSe 87 u. Eonig siraiie 30 Bi-illanteii, Juwel�a, Forlen, Perlenkolliera worden tu. hoben Preisen Ängekauft oder in Zahlung genoaunen Besonders vorteilhaftes Speisezimmer be.teb.nd aas: 1 Büfett Eiche l Kredenz„ 1 Ausziehdsoh„ 0 Stühlen zusammen AI. Herrenzimmer bcatebend aus: 1 Bibliotiiek Eiche l Schreibtisch„ l runden Tisch„ I Schreibsessel„ 2 Stühlen zusammen M. 2�59 Schlafzimmer bastoheud aus: 1 Schrank mit Spiegel, Eiche 1 Wasohtoilette mit Spiewoi tmd Marmor 2 Nachtschränken mit Marmor 2 Bettstellen 2 Pntentbödon• 2 ffteilizfen Auflegematratzen mit Keilkissen 2 Stühlen 1 Handtuchhalter_ zusammen M. 1975 Ständig große Ausstellung TOD ca. 300 Herrenzimmern, Speisezimmern, Schlafzimmern, Wohnsalons, Wohnzimmern, Küchen, Dielen etc. Leder-Möbel— Oobe in-Sofas und Sessel. BerromtB.od sobtlQ«, godi.g.a. AnifahraagM -.iulachar, mittlsror und»Ugantsslor Art: Teppiche/ Kronen/ Kristall/ Porzellan. Lombaril-Sankgescliält üdiI Lagsrspeleiierßi Berlin C, Dircksenstr. 31 am Bahnhof ÄlexanderpL, Ecke Königsgraben. r« rv r J n 1 cl r>-z F Dr. med. Damman.i opCZÜUZU iZT � g jjthicchiBtcoofe. Rasche Hilfe— doppelte Hille I HarnrShrenleiden, frisch« und veralleter Ausssuff, Heilung in kllrzeit-r Feist, Sophliia, ohste BerussiL, ohne Einsp. u a.dere sSiitt. Mannesichwädi«, sofort. Hilfe. Ueb« jed. der der Leiden ist ein« aussllhrll Broschüre erschien«, mit zahle. Lrztl.>öuiacht, u. Hundert, sreiw. Dankidireitcn Erhellt, stufend, tostei». geg. 25 Pl. in MarL s. Porto in verschL Doppefbriei ohne Ausdruck d. Spezialarzt Dr. med. Dammann, Bertin>tt?, Potsdam. Sir. 12:1B. EprcchsL:»— Ii), 9—4. Genaue Angab« de» Leiden» erforderlich, damit die richtige Broschüre gesandt werden kann.__ der08ßrg!Sc!i8!)H8pul}liS(ifl08ufso!]!en(i. Die Vertretung der Georgischen PcpubllK in Merlin trltit alle Maßnohmen zur schn.-llsten Heimöctordei ung der Krlegsgclangenen Georgier. Wir bitten alle Georgier, uns ihre Adressen untei Angabe des Lager», dem sie z: gezählt sind. mitzuieUen, sowie auch die Adressen der georgischen Staaisbürger. die aus Irgend einem Grunds uns die nötigen Angaben nicht Qtiermittcin können Georgier, die sich in einem Lager oder gruppenweise in einem Arbeiukommando aullialten, haben eine gen, einsame Liste mit Angabe der Adresse des Lagers oder des Arbeitskommandos zuzusenden. Diese Mitteilungen sind zu richten an die Adresse: Vortretung dop<»«-orglsieht-n Etrpublijk, (Jentral-IIötel. it» z Ii». Wir bitten alle Staatsangehörigen der Georgischen Republik, ruhig den Tag der HclmbelÖrderung abz.iwartf-n und von einer eigenmächtigen Abreise aus Deutschland abzustehen, wir ersuchen sie auch ferner, die Ordnung und de Oiszipliu aufrecht zu erhalten. 1238b Drehbänke Fräsniasehi&en Bahrmaschlnen | Holze!- u.Siiaping-j BiaselHneü mi\\ sowie alle anderen Serkzeipiiscfea neu u.gebraucht f.gr.Ausw. H. MSMUZ» Berlin C. 29, DlrcUn«»*! naß«,| Bogen 137, MWrkMn? jffj LwiianJ*«owndwf Kvzehi«n a• r.aKäsn;• ßcrfm Sb> 5A ,• Ä brafidiwrafTM Gor# � � fei» Tisvzzfisw cka-w' W«de>>TttI>p»»4x gründliche Unieeweisuug. b. Simon, Berlin W 35, Äagde- dnrger Straße i. Verlangen Sie graii» Probebrief. N* � Iis AI EL neue Cchraubeufiaichen- zllge von 500—900« kg Trag- (rott billigst z» oft taufen.-Angebote unter O S, Egp. d. VL V«n der Zensur verbaten gewesen u. jetzt teei: LkwläSktHswen an ä)« deatsdte Ffau v.£. Freifrau T. Kramer Ein Leitfaden für aie Frauen, mltzuwirk am Bau der Cukunft VolksvcrlagMünchenNO Weinstraße 2 Preis Mark 1,30. BSkWir kaufen u. verkaufen ä o Staats- ti. Staßt-Aaleilisn,| In-a-aasländiscfeeEentea, � ladßstrfe-Aktien. t äZos-Aklie-n. WWW iifiiiseses-Hiipciif im MnU y Eugen Bat! 3 Co., BanftgesM, Berlin W, 8,\ m#! Tauber gtrasse 48. VBFTsSWil» Pnf ptiMhaHi ilHermann EngelSF Kraialirer heraus! (KÄtsiwAg ZMvMz) braucht: �nfanlerlslea, Kavalleristen, Artilleristen; , ferner:[* ScMiaaekr, Sehnsider, lemprtrter, Sleklroiechnikpr Schlosser, Wahrer. Bedingungen für die Dienstzeit; Gehalt oder Löhnnng des Dienstgrades, 5 M. Tageszulage freie Verpflegong, Unterkunft.— Angenommen trerden nur zuverlässige, pflichttreue und entschlossene Kameraden. Meldestelle: Krimlnalgerlchtsgehände, Rathenower Str. 79. freiwillige für tc6 Jeidarfiüerio-BesifflotiS Kr. Ehemalige Angehörige des Regiments und auch ge« j. diente Fetdartillerislen aller Jahrgänge anderer Regi» menter, die bereit sind, die Heimat' z» schützen und' und Ordnung ju ballen, wollen sich zwecks Bildung einer freiwilligen Batterie beim unterzeichneten Soin» Panda melden. 1187S5* Die Freiwilligen erhalten Berbstegung, Quartier, Bekleidung. Löhnung mindestens 30 M., außerdem S M. Juluge pro Tag. Verpflichtung auf strenge Disziplin, ehrliches Ver- halten gegen die Landeseinwohner und die Kameraden. Achtung deS Prwaten und militärischen Eigentimiä. FreiwiÄigs mvl 3, Rheinisches Fcldartillerie-Reifiment Nr. 83 z. Z. L o h u e bei Vechta(Oldenburg). tlhrlstianl, Major. Fahrscheiile find beim Regiment oder nächstem Dezirls. iouunando anzufordern. I I schützt Land und Zukunft mit der Waffe. Die Deutsche r 31. inf.-Ciif. Abt. Lüttwitz braucht Euch Mobile Lßttnung, 5 Mark Tageszulage, Unterkunft u. Verpflegung Werbebureaus: telesibergstr. 18 W. PojsilnBier Str. 11 Halsiiseo, flestläilsehe Stf. 8ö, " SW, Teapliiofer Bfer 21, HW. Ralbenower Str. Sa nosD* ge�enttb. d. Kriminalgericht. Freiwillige— al!er Waffengattungen! rAK-"ÜLelüct Eacb Mofurt zum"T&Q Sehniz Oberschieslens beim VreisBilligeB-"m° Befashement ,.7üUmsnu", SiemengnOberrealschule, Charlottenburg, Sophie-Charlotte-Platz. Meldet Euch fürQrenzschutz Schlesien beider i Freiwilligen Luttsch.-Abllg. Parthay Adj. Oblt. Bockelberg. Bekannte Beiünpngpn für Grenzschutz Ost Fahrschein bei der nächsten militär. Dienststelle beantragen. Militärpapiere. Entlassungsuniform, die vergütet wird, mitbringen! Meldung bei der Snspektion d. LnttBchilfer-Trnppe| Cbarlottenbarg, Kurfürstendamm 22S, Bf Bistei! Beilea lliader eseigetroffesi: Beieise stiumm mi inj m in. Seidene Melder, reizende(Jor.ncn für IngendÜche 151 M.. 126 M. ♦ Seidene Bleibet 118 901., OS 931. � Meider» rölte ans gutem Wollstoff 62 SL, 47 M. �®in;ermttiitül 93 M � Mantel mit Pelzweste 264 M. � Imprägnierte Seidenmäntei 446 W.<> Jackenkleider fllr Zugendliche 93 M. � Manielkleider in schwarz und blau 403 M. IOKsks tu, ite üaietKit i« KlZ'ßMllU. Seai-Electric-Taschen.. 72 M. 35 M. Patag. Kanin-Stola... 86,25 M. Patag. Kanin-Taschen. 82 M., 65 M. 34,50 M. Echt alaskafarb. Fuchs 168 M., 133 M Echt kreuzfarb. Fuchs 281 M., 232 M. Seal-Elektric-Stola.. 93,75 M. Kostümkragen moderner Formen 65 M., 51 M, Schwarze und farbige SeiMiilmMt mit schönen Ausätzen. Batist« u. Stickerel'Rockfaoscn mit ��>50 Valenciennesjtpltze...... M. . 10'M0 Balisl-DnteFlaitlen ml! Stickerei KkWle Blasen auö Erepe be Ehine, Chiffon und andere» Setdenftofseu. 3 50 M) Eiei »TlirtSJj«„«Ittrtht« ♦ Setpfllchtunq auf 1 Monat, darum Mi'igige Kündigung' »Sc'vMlJsfJslHyLJl ♦ ntcbiif Ldtznunz und Scruffegung, dazu o Mark tag- lich« Zulage. Für«erhciraietc wird Faw.ilieunnt'rststzung seiterqrzahIL 11004D- o tö lz> 5,90 M. prima Ware t ferner Steinpappkartons mit Holzleis en, das Dauerhaneste für- Post versand, per Stück 2, 0, 2,31,',75 Mk. ßutterbrotprpler IHi tilatl> Mk. Briefumschläge lOOu Stück ich" Mk. Hanlbindfaden. iierm. Wolff Berlin W., Uhlandstr. 157 rane Pariser Straße. Telephon Uhland 64 1. cegen bar und auf Teilzahlung.• Pianobandlg., i erlin, Qobenstr. 10, pl. Parteisekretär, besten Kauptanfgabe die organilatorilchr und agitatorische Be» ardeitung nnsercr Wadloercine im liindlichen Gebiete des Meiie» Brandenburg-Wefthaveiland fein soll, für sofort gesucht 291 20» Besonder« Bedingungen: Rednerisches Talent, langjährige Parteimitgliedschaft und Kennini» der Parleigeschichie. Gehalt nach liederemfunft. Bewerbungen Tind bis zum 15. Februar 1919 abends an da» Sazialdemolratischr Wahlbureau tu Braudeuburg(Havel) Neustadt, Marli 2, zu richten._ £3ii3ns8xi3tenZo Rührigen Herren bieten wir durch de, Irkswelse Uebernabme einer verirefnna In Versand., Atqnisttlons», Znlernfen- und ttbonnement»- AbkeUnng glänzenden Verdienst. Erforderlich sind 500 Hl. Sicherhest.— Angebote, für welche Bezirt?(mit genauer Angabe der Ortschaften) Bcrfretung ge- wünsch! wird, an UNS. Rur schnell entschlossene Resteffanten wollen stch melden. 1132D* Kronenkampf Perlag, Essen(Ruhr), IZanmhos 25._______ Perfekter Banschlofser, der auch Lokomoltneu fahren und reparieren lann, von Feldbahnürma gesucht U-iOD Brenner& Co., Berlin W 15, Uhlandstr. 159, MW NSiMMW" suchen 11363 Fa. Doederlein& W. Dulberg, Schuhfabrik, Berlin NO 5S, prenzlaner Alle« 36._ "Gurtler-Monteur für aparte Beleuchtungslijrper. 9hl r ällrre mi> Meisterprüfung für selbständige und dauernde Sfelluna geiuchi. Offerten unter M. 4153 an Äudols Moste, CHarlohenburg, Kanlstr.»4. s27/z 7üeMNL ZZloäellsvlkiosssr 14ZSD stellt sofork ein vtto Jaclunaim, BoAgwaide. Zwei tüchtige Schwein er auf Stahlgich gesucht OttO JaClllBailD, Boisgr�alde. KrlegsEtileihe kauft gegen Barzahlung Deutsese ietsiliniitstrie, lioaOflüne, GilorreMandermondoline 45,—, erfttlafjlge 85,—, Konzert. lautr 125,—, 45—(Unter eicht 8.—, Monatehonorar. cvent. 10- stiindlqeSchnellfnrs«), Künstler» violiue nii! Zubehör 125,—, NerRülzrer der selbst prall, mitarbeitfl für BtatilDralK-Iatra�n fiir fofort gesucht. Äu� lidrl. Angeboie mtf Kedaltsiorderg. unter N. o. 531 an Rudolf Mofse, Gceifswalder Str. 197. Kunstschlosser- lehrlinfte kräftige, gesunde werden ein» gestellt ff. Ade. Znh. Herrn. kiade, Geldsdirans u.' Tresor- bait Nei-.ickenbors.Ost, Sam» merstr. 15 21, am Bhs. Echönhalz. ********* KÄiÄüJf'"' 3iW>i«n. iiii'.».'at.r«ss%£aail>»«-»»««» vom»«.»,>»»»» ou uic. ZoiigkWSBjeii zum Anlernen als Schriittdle. rinnen sudjt Echristgietzerci ffatil o-acsd). Gneisenau- jtratz« 27. 12546 GulviüiMri rjiüai gegen Kostgeld lud)'. Hein'tfe, Chausseeftratze 49. Z.K kliMiMMM Zuardeiferinucn für mein.Pug» afelier bei- hohem Gehalf so- fort vetianat Stegurund hangen, Ajallhraßc Tlrivifnarbclferiniken. flu» ardeilerin bei gutem Lohn sucht Modesalon Edith Rares, Kolouit�nssraize 7.__ 27/4 WMÄerMi! sofort oerlangt 42/6* Albert WolH, Spittel- markt 8—10. Gobelin- und Teppich-Stopferin verlangt Atelifsr. lldUmers- darf. Nauheimer Strat» 45.