Nr. 177. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei tn's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Defterreich Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions: Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonus und Festtagen bis 9 Uhr Bor= mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Donnerstag, den 2. August 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Ein neues Rezept. mann a. D. eine Broschüre verfaßt, über welche die Kreuz- Dem gegenüber möchten wir aus bester Kenntniß auch der Beitung", gewiß eine dem Autor freundlich gesinnte einen Beamtenfamilien folgendes erwägen: der Unteroffizier, der Die Weltgeschichte wiederholt sich nicht; und wenn es Autorität, in einem: Wiederbevölkerung des jeht weiß, daß er nach Ablegung seiner Dienstzeit die Beamteneinmal so scheint, dann ist es auch nur Schein, und bei andes" überschriebenen Artikel, wie folgt sich aus- laufbahn einschlägt, ficht sich unwillkürlich nach einer Frau um, der augenfälligsten äußeren Aehnlichkeit wird sich dem spricht: die dort ihre Stelle ausfüllt. Das tann jedenfalls ein Mädchen forschenden Blick nach genauerem Zusehen stets eine wesent- Schweder bringt einige positive Borschläge zur Wiederbevölkerung deplazirt fühlen würde. Weiß der Kapitulant aber, daß sein Eine recht lefenswerthe Schrift des Hauptmanns a. D. tleiden versteht, als ein Mädchen vom Lande, das sich dort besser, das die Verhältnisse der Stadt fennt, auch sich städtisch zu liche Verschiedenheit und ein anderer Juhalt darbieten. des Landes, von denen wir einen wesentlichen hervorheben und späteres Wohl und Wehe auf das engste mit der Wahl seiner Und selbst wenn die Menschen gefliffentlich ein Plagiat der Diskussion werth erachten möchten. Er meint, daß die Armee Frau verknüpft ist, tapitulirt überhaupt ferner der Mann von begehen wollen, wie das z. B. sehr häufig das Bestreben nicht ganz ohne Antheil an der beklagenswerthen Ueberfiebelung vornherein nur mit der Absicht, sich ein Gütchen zu erdienen, so Napoleons III. und seines Schülers Bismarck war, so sorgt der Landleute in die Stadt sei. Er weist dieses nach, indem er werden sie instinktiv sich mehr für landwirthschaftliche Interessen die Logik der Thatsachen und der Geist der Geschichte doch ausführt, daß dreierlei Anziehungsgründe vorhanden seien, die erwärmen, auf Manövern sich die Töchter des Landes ansehen und stets dafür, daß der neuen Aufführung ein anderer, ein den Soldaten an die Städte fesseln. Vor allem die Kapitulation, sich vor denen in der Stadt in Acht nehmen. Anderseits werden neuer Text untergelegt wird. Freilich manchmal ist die au der natürlich nur die Besten des Standes herangezogen die Töchter des Landes und deren Eltern den Unteroffizier, der Aehnlichkeit so frappant, daß man unwillkürlich doch sich eine solche Fülle von zum Theil recht guten Beamtenftellen, Augen ansehen als bisher, und vielfach verschlossene und darum werden. Den aus diesen hervorgehenden Unteroffizieren bietet ihnen eine lebenslängliche Existenz bietet, mit ganz anderen an eine Wiederholung glaubt, und zu Ver- daß sie die soziale Stellung und das mit Pension verknüpfte feste gute Bauernhäuser werden sich ihnen öffnen. gleichen geradezu herausgefordert wird. Solche frappante Gehalt der unsicheren und theilweise mühseligen Existenz auf Aehnlichkeiten finden sich namentlich in den großen Verfall- dem Lande vorziehen. Ferner blieben die Burschen meist als die Sache wohl werth zu sein, weshalb wir hier die Idee Einer Erwägung und vielleicht eines Versuches scheint uns perioden der Geschichte. Man halte nur nebeneinander: Diener in den größeren Städten, und endlich lernten die Sol- Schweders des breiteren erörtert haben. die Verfallperiode des römischen Weltreichs, das die ganze daten das ungezwungene und ziemlich einträgliche Leben der antile Sklaverei- Bivilisation umfaßte, und die Verfall- Fabriken kennen und suchten sich theils als Arbeiter, theils als oder die ländlichen Schönen den Vorzug verdienen, wollen Bei der schwierigen Frage, ob die städtischen Mädchen periode der modernen tapitalistischen Gesellschaft, deren Gehilfen in und an denselben unterzubringen. Bivilisation ebenfalls die Sklaverei bedeutet- nur in etwas anderer Form. Welche Aehnlichkeit! " glauben, ohne uns den eingehenderen Berechnungen des Ver- Freiersfüßen Wandelnden und wünschen nur, daß Jeder von Wir beschäftigen uns nur mit der ersten Kategorie und wir uns jetzt nicht aufhalten wir überlassen das den auf faffers anzuschließen, daß der Gedanke wohl der Erwägung ihnen nach seiner Façon selig werde. In der Hauptsache ist der Damals um an eine der brennendsten Fragen der werth sei, den Unteroffizieren, die gesinnt find, nach zwölf- Plan unseres Hauptmanns a. D. außerordentlich klar und Gegenwart anzuknüpfen damals dieselben Klagen wie jähriger tadelloser Dienstzeit sich anzusiedeln, zu Hilfe zu fommen, cinfach, eine Eigenschaft, die er mit allen genialen Gedanken jezt über Entvölkerung des Landes, über die Wanderung vielleicht dadurch, daß man ihnen statt Prämien ein Stück Land gemein hat allerdings auch mit entgegengesetzten. Wir", der Landbewohner in die Städte( oder in die Stadt" mit den nöthigsten Gebäuden, Geräthen 2c. zur Verfügung stellte, D. h. unsere Junker haben zu wenig Bolt auf dem Lande; d. bie gewaltige urbs Roma), über den Niedergang der Land- auf dem der Staat eine zinsbillige Hypothet hätte, um bei etwaiger der Militäranwärter sind in den Städten zu viele- was wirthschaft. liederlicher Wirthschaft u. a. nichts zu verlieren. Scholle und eigenem Heim viele Söhne vom Lande, und gerade Das bischen Grund und Boden, auf das sie gesezt werden Schweder meint, daß der Trieb des Deutschen nach eigener natürlicher, als die Militäranwärter auf's Land schicken? die tüchtigsten, antreiben würde, nicht nur diese Gelegenheit zu sollen, spielt keine Rolle, sie bringen den richtigen„ milis benutzen, sich selbständig zu machen, sondern auch zu fapituliven, tärischen Geist" mit, der auch auf dem Lande zu ent wodurch zugleich der Armee ein angemessener Zuwachs tüchtiger schwinden droht; sie sind Soldaten im Falle des Krieges, Elemente gesichert würde. - kurz: = Und auch dieselben Pfusch- Heilmittel". Wenn Herr v. Plötz Latein fennte, dann würde er bei einer Musterung seiner wunderthätigen Rezepte wehmüthig ausrufen müssen: Alles schon dagewesen! Und nicht glücklicher find die Plötz'schen Adjutanten und Trabanten, die sich auf's Erfinden agrarischer Lebens- Elixire verlegt haben. Besonders sympathisch möchte diese Lösung der Bevölke- Landwirthe im Frieden, billige Lohn Arbeiter in Bermeinte da neulich einer der sinnreichen Herren, ein rungsfrage den Behörden sein, welche dadurch von dem oft be- der Erntezeit( denn das ist das wichtigste Jtem) Militär- Anwärtern Hauptmann außer Dienst( was ihm, gleich dem berühmten lagten Andrange von Militär Anwärtern wesentlich Herz, was verlangst Du? Eine glattere Lösung der Landentlastet würden. und Landwirthschafts- Frage kann nicht gedacht werden, und Ritter von der traurigen Gestalt, Junker Don Quixote von der Macha die Muße verlich zum Grübeln) vermeinte und der Behörden zu wünschen, daß es möglich sei, die Frage der schönen Rolle des Gesellschaftsretters auf mirth: Somit wäre im Intereffe der Landwirthschaft, der Armee der viel verleumdete Militarismus präsentirt sich uns in der Herr da neulich Sch weder ist sein Name, er in erwähnter Form zum Austrage zu bringen. schaftlichem Gebiete, während er sie sonst blos auf habe den Stein der Weisen entdeckt, und mit einem Mit Recht fönnte diesen Vorschlägen entgegengehalten werden, politischem Gebiete spielte. Schlag zwei Fliegen getroffen oder vielmehr„ gerettet" daß die Unteroffiziere in den meisten Fällen, statt förperlich und In unserer Erinnerung tauchen die Zeiten empor, da den„ Nährstand" und den„ Wehrstand". Der„ Nährstand" geistig gesunde Mädchen vom Lande zu Frauen zu nehmen, sich die Soldaten des alten Nom mit dem. Schwerte die Welt das ist das Junkerthum und der Wehrstand" das leider mit Puhmacherinnen, Nähmädchen oder sonstigen Töchtern eroberten und mit Pflug und Maurertelle das wüste Land der Stadt verbinden, die zum großen Theile den Staub der Man muß den Dingen Tanzsäle der Luit in Wald und Feld vorziehen, und glauben, urbar machten und jene gewaltigen Bauwerke errichteten, nur den richtigen Namen geben. Unter dem Titel: Warum daß die Bellfartoffeln von den Bäumen geschüttelt werden. Mit die wir noch heute anstaunen. leidet unser Nährstand? Was bedroht unseren Wehrstand? solchen Frauen ein Landleben beginnen zu wollen, wäre natürlich Und wie ist beiden zu helfen?" hat besagter Haupt- ein wirthschaftlicher Selbstmord. Aber auch andere Erinnerungen tauchen zugleich mit diesen empor. ist der Militarismus. " " Feuilleton. Der Jude. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. in Thränen zerfloß, und das Kind jammerte, während Lebens Daner uns kund thut." Behutsam löschte er die die Häscher Stricke und Riemen hervorsuchten, um nicht Leuchte aus; packte Esthers rechte Hand fest in die seinige, nur allein die muthmaßliche Esther, sondern auch die Schaff- und stieg vorsichtig mit ihr die Treppe herab. Noch dauerte nerin und ihr Hausgesinde zu binden, hatte Zodick, seinen das Getöse in der Stube des ersten Stockwerks; da der 102 Vortheil ersehend, einem gaffenden Knechte die Leuchte aus Bösewicht dieses hörte, zwang er auf einmal seine Beute, der Hand gerissen, und war damit unter dem allgemeinen geschwinder zu entlaufen, stülpte ihr seine weite Müze Getöse verschwunden, um den oberen Theil des Hauses zu über Kopf und Augen, und entführte sie also hinaus ins durchsuchen. Wild klopfte sein Herz, als er die Stufen Weite, trotz den heulenden Hunden. Der Regen floß rieselig zum Giebelstübchen erstieg, denn er dachte an die Möglich- und kalt hernieder. Esther schauderte am Arm ihres gräßkeit, daß Esther bereits seiner Wuth entgangen sein möchte; lichen Führers, und ließ sich eine gute Weile durch Sand Das ist sie!" rief Zodick dem Häscheranführer ins Dhr. aber so wie er die Kammer öffuete, und mit gierigem und Moor mit fortziehen im schweigenden Dunkel, bis sie Das ist fie!" donnerte der ganze Haufe und zwanzig Auge in das Dunkel leuchtete, so machte sein ahuender endlich so viel Besinnung gewann, die lederne Müze Hände streckten sich nach der Dirne aus, die ersehend, Born hohnlachender Freude Platz. Die arme Esther hatte vom Haupte zu reißen, plötzlich stille zu stehen, und mit daß es auf sie gemünzt sei, mit jämmerlichem Geschrei: in ihrer Unruhe, gequält von banger Furcht, nicht an die der Stimme der Verzweiflung zu fragen:" Was ist das, „ Mein Kind! mein Kind! Hilfe! Hilfe!" zurücksprang, Flucht gedacht und sich wie ein Opferlamm in das gräß- Bodick? Warum rissest Du mich denn weg aus dem Hause? und eine schwere Thüre hinter sich ins Schloß warf. liche Schicksal ergeben. Nicht die Thüre hatte sie verriegelt, warum hast Du mich nicht übergeben den tobenden Häschern, „ Siehst Du, alte Vettel!" donnerte der bestürzten Schaff- und lag betend, aber ohne zu wissen, was die Lippen beteten, daß sie mich bänden und fortschleppten? Und wohin führst nerin, die vergebens eine Erklärung versuchte, der An- in dem Winkel auf ihren Knien. Hier ergriff sie die Faust Du mich? Nicht gen Frankfurt? Was soll ich in diesem führer zu, und gab ihr einen groben Rippenstoß:" Da ist des fiegenden Feindes; hier raunte ihr seine entsegliche Gestrüpp oder in den Furchen des Feldes? Wohin schleppst das Geschöpf, das wir suchen. Nicht die Dirne, noch ihr Stimme in die Ohren:" Du bist mein Estherchen! Gedenkst Du mich, unsauberer Geist?"" Nach der Hochzeitskammer, Junges foll uns entkommen, und brennen sollen sie beide! Du meiner Worte? Der Vollmond ist da, und ich komme, Liebchen!" antwortete grinsend der Schurke.„ Nach dem Sperr' auf die Thüre."- Crescenz, von tödtlichem Schreck Dich zu holen heim. Bögere nicht, zaudere nicht, kleine Hochzeitbette, und von dannen ins Paradics." Ach!" ertältet, suchte zähneklappernd einen Schlüssel nach dem Spinne! Komm, daß ich Dich führe vom Berge Seir!" schrie Esther, Du willst mich tödten in Schmach?" andern in das Schlüsselloch zu passen; da jedoch die Angst Abscheulicher!" versetzte Esther, mit verachtender Würde" Nicht doch, Schickfelchen," versetzte Bodick kalt,„ Du wirst den rechten sie nicht sinden ließ, so machten die Be- sich erhebend: Hier sind meine Hände, feßle fie, aber höre leben im Ueberfluß, so Du thust meinen Willen." Doch ist waffneten türzere Wirthschaft, und rannten die Thüre ein. auf zu mißhandeln die Frau, die mich hat gepflegt wie der nicht hier der Ort, wo zu reden ist von der Zukunft. Wie ein Kuaul von Wahnsinnigen stürzte der helle Haufe Rabe der Wüste. Ihr Geschrei dringt herauf zu mir, Un- Komm, fomm, Estherchen?' s ist nimmer weit."- Die in das Gemach, und erwischte die schreiende Dirne, da sie hold. Laß es verstummen."„ Alles verstummt unter Ueberzeugung, ohne Rettung verloren zu sein, giebt dem eben, besinnungslos vor Entsetzen, mit einem Kinde im den Füßen des Herrn!" entgegnete Zodick höhnisch. Auch Menschen öfters übermenschlichen Muth und ungewöhnliche Arme, zum hohen Fenster hinausspringen wollte. Während Deine Schmähung wird verstummen, Weib. Mag ich Dir Kräfte. Esther empfand tief, daß der Augenblick gekommen nun Crescenz in der Mitte des Getümmels umsonst ihre sein wie Gabriel, der Fürst der Barmherzigkeit, oder wie sei, diese Kräfte zu wecken mit dem verzweifelnden Willen. Lunge anstrengte, um zu beweisen, daß die Gefangene nicht Sammael, der Fürst der finsteren Wildniß; gleichviel. Folge Mit einer Heftigkeit, die nur dem aus brennender Zone diejenige sei, die man suchte, während die Gefangene selbst| mir, und schweige wie in der Neumondnacht, die unseres stammendem Blute eigen ist, warf sie sich wild und trei" daß " " " an von einer bestimmt, was ben Schulkindern verboten ist sie dürfen machen. Genehmigung abhängig a Alles schon dagewesen". Das neue Rezept ist ein] Kurz es wird ein allgemeines gegenseitiges Ab- werden sollen, oder die von Gaft und Schankwirthen altes Rezept. Und vor 1800 Jahren und vor andert- schlachten in Frankfurt geben und es wird dort viel beziehentlich auch von mit öffentlichen Angelegen halb Jahrtausenden ist es schon angewandt worden und hat schmutzige Wäsche gewaschen werden". Letzteres ist wohl beiten sich beschäftigenden Vereinen oder von fich als Pfusch rezept erwiesen. richtig, denn wir werden unseren Feinden vermuthlich den offenkundigen Anhängern einer politischen Der Herr Hauptmann a. D. weiß es vielleicht nicht, Kopf waschen. oder kirchlichen Partei veranstaltet werden, ferner zur Beaber that ächlich schlägt er ein Heilmittel vor, das theiligung von Schulkindern an den öffentlichen Festen der Gr Uebrigens ist ja teine Dummheit so dumm, fie findet wachsenen, insbesondere an solchen Festen, die gleichzeitig mit im alten verfaulenden Römerreich aufs gründlichste doch ihr Publikum" und auch Aufnahme in die Nord- Tanzvergnügen in demselben Grundstücke stattfinden, es jedesprobirt worden ist nämlich das Colonat": deutsche Allgemeine Zeitung". Pindter der Zweite!- mal einer vorgängigen Genehmigung der Bezirksschul- Inspektion, D die künstliche Besiedelung entvölkerter Landstriche durch fagen wir es modern durch Militäranwärter". Den Bismarck'schen Kraft"-Matadoren giebt die sowie auch, wenn mit dem Feste öffentliche Auf- oder Unzüge verbunden werden sollen, einer vorgängigen Erlaubniß der Das Colomat bestand im alten römischen Reich darin, daß aber treffenden Hieb. Die Delbrück schen„ Preußischen Jahr erklärt diesen Eingriff in die Elternrechte„ als eine ganz unzuDas Colomat bestand im alten römischen" Reich darin, daß offiziöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung" einen kleinen, tgl. Amtshauptmannschaft" bedarf. Die Sächs. Arbeiter- 3tg." den Bürgern, die im Kriegsdienste verarmt waren- die Römer hatten bis zur Zeit des Verfalls blos ein Bürgerheer- bücher" hatten sich gegen eine Erneuerung des Sozialisten läffige Erweiterung der Grenzen, die den Schulbehörden für Auserobertes Land gegeben ward, das sie bebauen sollten. In gefeßes ausgesprochen, von dem sie nur eine Kräftigung der übung der Schulzucht durch das Volksschulgesetz gezogen sind." Sozialdemokratie befürchtet. Die Bismarck'schen Hamburger Die Behörden" fagt unser Bruderorgan-„ haben den eroberten Provinzen hatten die" Kolonien" zugleich auch Nachrichten" sehen darin einen Appell an die Furcht, wor- nicht das Recht, die Theilnahme der Schulkinder die Bestimmung, feste militärische Punkte zu bilden und auf ihnen das offiziöse Blatt erwidert, daß zwar der Ge- Festen Erwachsener in Begleitung der Gltern den römischen Besitz gegen die Feinde des Reiches zu fichtspunkt der Preußischen Jahrbücher" nicht allein maß Das Gesetz selbst fichern. Als Italien selbst sich infolge der Latifundienwirthschaft entvölterte, suchten die Kaiser dem Verfall gebend, aber doch mit zu berücksichtigen sei. Man muß, um solchen ruhigen Erwägungen die Berech- die die sittliche Reinheit gefährden. Wo sich die Schulzucht nach teine öffentlichen Tanzstätten besuchen und keine Schaustellungen, dadurch zu steuern, daß sie Land an Soldaten vertheilten, tigung abzusprechen, sich in einem Gedankenkreise bewegen, wie bem Geseze auch noch auf anderes erstrecken faun als das Vermit der Bedingung, erforderlichen Falles und auf Befehl er son ft nur sehr jugendlichen Köpfen eigen ist, halten der Kinder in der Schule und auf dem Schulwege, da dem Gejeze auch noch auf anderes erstrecken kann als das Berwider in das Kriegsheer einzutreten. Die Colonen, die in einem Gebautenfreife, in dem die Begeisterung für balten der Kinder in der Schule und auf dem Schulwege, da anfänglich in einem halben Sklavenverhältniß waren, er eine im Niederschlagen schwelgende Kraft". handelt es sich immer nur um solche Umstände, unter denen von hielten später größere Vergünstigungen, blieben jedoch Politit höchster Matadorist." fittlicher Verwahrlosung der Kinder geredet werden und wobei immer möglicherweise die Unterbringung der Kinder in eine Besserungsin einem Abhängigkeitsverhältniß, so Der hier der Hurrah- Kanaille" versetzte Hieb soll wohl anstalt oder sonst geeignete andere Erziehung als die elterliche sie von den freien Eigenthümern scharf unterschieden in erster Linie dem greifen Führer und Vorbeller der patrio- in Frage kommen kann. Was aber hier die Schulbehörden thun wurden. Den Untergang des Reichs und den Verfall tischen" und" nationalen" Meute gelten. zu dürfen glauben, halten wir für völlig ungeset Italiens fonnten die Colonen nicht hindern. Gegen das lich. wir damit Uebrigens wollen Durch und durch reaktionäre Anschauungen verräth die durchaus noch Walten der ökonomischen Geseze war kein Kraut gewachsen Hirschberger Handelskammer in ihrem Bericht über nicht gefagt haben, daß nicht doch Bestrafungen wegen Ueberda mals so wenig wie heutzutage der verderblichen die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Sie glaubt, tretung dieser Berordnung eintreten und durch alle Instanzen Wirkungen des Großgrundbesizes( der latifundia) ließen fich daß man mit dem Gesetz etwas über das Ziel hinausgefchoffen bestätigt werden würden. Unser Vertrauen in die Rechtssicherheit durch kein Mittel aufheben, und es geschah, was geschehen habe, daß zur Zeit die Nachtheile die Segnungen aufwögen, und ist durch die Ereignisse der jüngsten Zeit gar sehr erschüttert mußte latifundia Italiam perdidere der Großdaß es sich empfehlen würde, allgemeine Erleichterungen eintreten worden und wir halten alles für möglich. Das Endresultat grundbesit richtete talien zu Grunde. zu lassen; seien doch die Bestimmungen über die Sonntagsruhe aber wird auch hier wieder sein: Neue Verbitterung in den arbeitenden Klassen und neues An= Doch vor diesem Punkt hört die Parallele auf. Deutsch- in den religiös strenggläubigsten Ländern Europa's lange nicht den land wird das Schicksal Italiens nicht theilen. In Italien mitteln und Zigarren, meist wie an Wochentagen, ge rigorose wo beispielsweise der Verkauf von Lebens. fchwellen unserer Rolonnen!" Ruft man sich in die Erinnerung zurück, was alles für Begab es damals keinen einflußreichen Theil der Bevölkerung, stattet wäre und solche nicht nur in offenen Geschäften, fremdliches in Sachsen fortgesetzt geschehen ist, so kommt man der den Staat retten konnte; und die Grundlagen fondern auch auf Straßen und Plätzen verkauft werden unwillkürlich zu der Vermuthung, daß man dort etwas der alten, auf Sklaverei beruhenden Gesellschafts- dürften. Und worin bestehen die Nachtheile? Durch die plant, was auch nur anzudeuten wir für bedenklich halten. ordnung waren so morsch morsch und faul, daß auf Einführung der Sonntagsruhe soll der Hausirhandel aufihnen kein Neubau sich aufrichten ließ. Heute ist geblüht fein natürlich gilt dieser der unterm Einfluß der an- soweit es nicht amtlich oder in polizeilich genehmigter Form Almofengeben ist im chriftlichen Staate verboten, δας anders. In dem Proletariat ist ein mächti- gesessenen Kaufleute stehenden Handelskammer als etwas schlechtger Kulturträger erwachsen, start genug, hin Unreelles und vielfach soll darüber geflagt werden, daß geschieht. Das Stöcker'sche Bolt" findet ein solches Verbot die Last bas jüngere Personal in offenen Geschäften burch" die gerechtfertigt. Gemeinde und Staat seien zur Armenpflege der Kulturaufgaben, für welche die momentan noch Sonntagsruhe der früheren Aufsicht entzogen und sich selbst über- verpflichtet und Sache der Aufsichtsbehörden sei es, die herrschende Kapitalistentlasse zu schwach geworden ist, lassen sei, was mannigfache Nachtheile zur Folge habe." Weiter lässigen Gemeinden zur Erfüllung der Christen- und Bürgerspielend auf seine Schultern zu nehmen, und spielend den wird angeführt:" Gezwungen durch die Verhältnisse, hat man pflicht anzuhalten. Wer nun selbst dem Bettler Almosen Neubau der Gesellschaft zu bewerkstelligen und durch sich bereits zu so vielen Ausnahmen hinsichtlich der Sonntags- giebt und nach dem Worte Christi seine linke Hand nicht zuführen. Italien ging an dem Großgrundbesitz, an seinem Studium dazu gehört, fich mit denselben vertraut zu machen, wissen läßt, was die rechte thut, übt einen Eingriff in die Junkerthum zu Grunde. Deutschland kann und wird sich wenn es sich um Gintäufe verfchiedener Waaren handelt, für Fürsorge der staatlichen und gemeindlichen Organe. Swar ist es mit dieser Fürsorge nicht weit her und hat das feinen Junkern zu lieb nicht zu Grunde richten. Es wird welche verschiedene Verkaufszeiten festgesetzt sind." ihnen, wie den anderen Menschenkindern, Gelegenheit bieten, Saufirer", der doch schließlich auch Kaufmann ist, ein paar von Weil also an Stelle des angefeffenen Kaufmanns der chriftliche Stöcker- Organ erst vor einigen Tagen speziell der Armenpflege in Ostpreußen gesagt, daß chrlich, von ihrer Hände und ihres Hirns( falls eins vor- Groschen verdient, weil irgend ein junger Handelsbefliffener ein- die Ortsarmen schlechter wie das Vieh" behandelt handen) Arbeit, im Dienste des Gemeinwesens zu leben, mal Sonntags über den Strang schlagen imag, womit er nur werden, dennoch hat der gute Christ und Staatsund die Landfrage mitsammt dem Rest der sozialen Frage das thut, was sein Prinzipal in jungen Jahren gleichfalls ge- bürger dem Bettler gegenüber die Hand in der Hosentasche ohne Militäranwärter lösen. than hat, und weil die Behörden den Geschäftsinhabern gegen Die Militäranwärter so wenig wie die werden die Rettung Deutschlands und der übrigen länder durch den Sozialismus verhindern. sorgen wir, sorgt das deutsche Volt. Junker über mit der Gewährung von Bergünstigungen zu freigebig find Kultur- und sich unter einander nicht über gleichmäßigere Ausführung Dafür der Einführung der Sonntagsruhe über das Ziel hinausgeschoffen des Gesetzes einigen fönnen oder wollen, deshalb soll man mit haben! Die Fürsorge für die Sittlichkeit tönnte viel besser als durch dieses patriarchalische Gejammer durch Bezahlung anständiger Gehälter bethätigt werden. Durch die Sonntagsruhe ist noch kein Mädchen der Prostitution in die Arme getrieben worden, wohl aber durch die Gehalte von 20 bis 30 Mart bei Verpflichtung sich elegant zu tragen. Die Ausführungen der Handelskammer fennzeichnen so recht den elenden Krämergeist rollenden Gold den Teufel darum scheeren, was das Heil des Ser sogenannten Geschäftsleute, die sich bei der Jagd nach dem Volkes erheischt. Politische Itebersicht. Berlin, den 1. August. Nichts gelernt und nichts vergeffen. Wie vor dem 1. Mai die Dynamitattentate, so kommen vor unserem Parteitage alljährlich die Spaltungsgerüchte. Das Kassandra Konzert für 1894 fängt schon jetzt an. Ein bekanntes altes nimmt. 0 wie die " herzigkeit folgen. Man dente sich, welch' große Gefahr für zu behalten und darf beileibe nicht dem Gefühle der Barmherzigkeit folgen. Man denke sich, welch' große Gefahr für schaft, die champagnerjelig von einem Gelage heimkommt, das Gemeinwes en entstehen könnte, wenn eine lustige Geselleinem ihr begegnenden Bettler einen oder ein paar Groschen aus Uebermuth zuwirft, ohne zu wissen oder zu fragen, ob der Bettler auch das Almosen verdient, oder ob er es nicht zu demselben Zwecke verwendet, zu dem jene feinen Herrchen eben hunderte Mark verwandt haben, ob er den zugeworfenen Groschen zwar nicht in Champagner aber doch in Schnaps verpraßt. Stöcker und Konsorten gepredigt wird. D über diese" christEs geht doch nichts über ein Christenthum, wie es von liche" Anpreifung der Herzenshärte gegenüber der rein Weib, das die Spalten der" Magdeburger Zeitung" feit was gewiß teine Ricinigkeit ift. In kleinsschocher bei Mitleids. Die pharisäerische Selbstgenügsamkeit der Satten Selbst übertroffen hat sich die fächsische Polizei, menschlichen Milde und den unmittelbaren Regungen des Jahren unsicher macht, verkündet uns Unheil. Es ist mehr Gährungsstoff" vorhanden, als die blinde Welt an- nicht zu, daß beim Kinderfest des Arbeitervereins die Kinder noth, um den letzten Rest des lockern Zusammenhangs der Leipzig ließ, wie der Wähler" meldet, die heilige Hermandad und Reichen noch als Tugend preisen, thut heute wahrlich im Festzuge durch die Straßen marsch irten. Es bürgerlichen Gesellschaftsordnung vollends zu vernichten. Die Berliner" find entschlossen, mit den sozialdemo- gehört jedenfalls ein eigenartig organisirtes Hirn dazu, um den Wer den Bettler mit Hunden vom Hof hetzt, gilt als gesetzfratischen bayerischen Landtags Abgeordneten scharf ab- unschuldigen Stindern eine solche harmlose Freude zu verderben. liebender und" chriftlicher" Staatsbürger, wer ihm ein zurechnen und eine reinliche Scheidung herbei- Aber in Sachsen erlaubt man sich alles, wenn es sich darum Stück Brot reicht, ist ein Frevler gegen die gesetzliche Drdzuführen"; Rüdt wird mörderische Kämpfe veranlassen; handelt, der Sozialdemokratie etwas am Beuge zu flicken. und auch der Bierboykott wird Anlaß zu einer fürchter: ift trotz alles Brimbamboriums der Stern der Sache. Das Ver- nung des christlichen Staates. O heiliger Stöcker! lichen Musterung geben; denn viel mehr hervorragende den Ministerien des Kultus und des Untermittel, wenn wir es auch hie und da nach zeiflicher Ueberbot des Kinderumzugs in Kleinzschocher ist Ausfluß einer von Der Boykott ist kein sozialdemokratisches KampfGenossen", als man gemeiniglich glaubt, verurtheilen den richt getroffenen getroffenen Anordnung, wonach hauptsächlich von Singer, Bamberger und der sozial Amishauptmannschaft für Dresden Neustadt bekannt machte- legung anwenden müssen, dies haben wir immer behauptet, demokratischen„ Budifer Fraktion im Rothen Haus" in- bei Geldstrafe vorgeschrieben ist, daß zur Abhaltung und häufig genug durch Beispiele bewiesen. Ein neuer szenirten Boykoft". von Kinderfesten, die an öffentlichen Orten Orten abgehalten Beleg dafür ist die folgende Meldung aus Hannover: schend auf den Niederträchtigen, der sie weiter nach seiner deren Lücken ein mattes Licht schimmerte, dem Johannis- rein und koscher ist bei Euch." ,,' s ist alles leer," verHöhle schleppen wollte. Weiblichkeit und die zarte Sanft- würmchen gleich, in schwarzer Hecke. Zodick befahl Esthern, sicherte der alte Räuber: die Gesellen sind alle in Thüringen muth abstreifend, welche sonst ihre Zierde waren, gestaltete leise aufzutreten, und schlich an die lichtspendende Deffnung, gezogen, und an den Rheinstrom, weil's die Wilterung sich Esther aus einem duldenden Lamme zu einem kühnen um den forschenden Blick in das Innere zu tauchen. erlaubt, in der Ferne sich Nahrung zu holen. Kein Mensch Tiger um, und griff den Feind mit offener That an. Esthers Bruft hob sich indessen wie die Brust einer Sterben ist hier, als das Weib und die Tochter, denn die drei ReitersDer Ueberraschte wehrte sich im Anbeginn nur schwach; da den. Und war sie nicht eine solche? Den theuern Schwur, fuechte, die seit heute Nachmittag hier eingekehrt sind, sind es aber Esther zu gelingen schien, ihn zurückzudrängen und sich eher zu tödten, als beschimpfen zu lassen, dachte sie un nicht zu rechnen. Einer von ihnen liegt am Tode, und von seiner Klaue sich loszureißen, da ergrimmte der fürchter- verbrüchlich zu halten, und jenes traurige Moor schien ihr wir haben sie und ihre Rosse in die Scheuer eingestellt, liche Mensch. Vom Sturme des Zornes und der Leiden vom Geschick auserlesen zu sein, ihr Todesbette zu werden. am Moor." Zodick winkte dem Schwätzer mit einem schaft hingerissen, bot er alle Kräfte gegen die Wider- Welche Schrecken aber noch bis dahin an ihrem Geifte Seitenblick auf Esther zu. Zu dieser Nacht verlange ich strebende auf; seine riesigen Arme wurden länger, seine vorübergehen konnten, daran gedachte sie bebend. Zodick die Kammer hier nebenan, für mich und mein Weib" Fäuste stärker, und die Aermste, deren Kräfte endlich in dem hatte indessen erkundschaftet, daß nichts Gefährliches in der sprach er, und die alte Frau entgegnete dienstwillig, sie ungleichen Kampfe erlagen, sant feuchend und wimmernd Hütte verborgen sei. Er pochte leise an das Fensterlein stehe bereit, allein es sei kein Fenster darinnen angebracht. auf den nassen Sand zu den Füßen des Schrecklichen, dessen und gab ein kauderwelsches Losungswort von sich, nach Bodick schlug ein freches Gelächter auf. Braut und eherne Hand sie beinahe zermalmte, während er nach welchem man von innen fragte. Hierauf zog er Esther Bräutigam fragen nicht nach Helle und Licht," scherzte er, seinem Gürtel griff, um die Bezwungene damit zu binden. mit sich zum niederen Pförtchen der Hütte, welche schon und wär' es auch die Schechinah des hochgelobten Gottes Der entsetzlichsten Mißhandlung preisgegeben, änderte Esther aufgethan worden war." Gut Beit!" jagte er zu dem selbst. Wir werden sie gern entbehren. Nicht wahr, Liebihre Handlungsweise. Die Schlauheit ihres Geschlechts in alten Weibe, das, den brennenden Span in der Hand, die chen?" Mit Abscheu wendete sich Esther, stumm die das Treffen führend, ließ sie ab von dem fruchtlosen Kampfe, Einkehrenden empfing und sorgfältig hinter ihnen zumachte: Hände ringend, von ihm. Der rohe Marten lachte. faltete die Hände wie eine Flehende und beschwor unter st sauber die Luft und rein alles von Gefahr?"" Das Mägdlein," sprach er, geht so frei und lustig nach Schluchzen und Thränen den übermächtigen Feind, ihrer Drinnen ist alles rein," erwiderte die Alte und maß ver- dem Brautbett, wie das junge Thier zum Meggerhaus. zu schonen. Sie wolle die Seine werden, sobald er ihr wundert die bleiche Esther vom Kopf bis zu den Füßen. Wohl bekomm's Euch beiden. Ich für mein Theil wollte, Beit gönnen würde, sich zu fassen, zu erholen von dem Ist Marten daheimi?" fuhr der Mordknecht fort, arg- es täme endlich mein Knecht Wolfhart.' s geht an die elfte gräßlichen Sturme in ihrer Seele. Befriedigt lächelnd wöhnisch in alle Winkel schielend. Das Weib bejahte, und Stunde, und ich muß noch heut' hinaus." Inzwischen horchte Zodick auf die seinem Dhre willkommenen Worte stieß die Thür zur elenden Stube der Mordherberge auf, hatte sich Zodick zu Efther herabgebeugt, und raunte ihr und zog die Bittende unsanft vom Boden in die Höhe."- in welcher der Anführer der Blutzapferrotte sich auf einer drohend zu: Gieb Dich in Dein Schicksal. Wo Du So gefällst Du mir, Estherchen!" sprach er, tief Athem schmutzigen Bank wiegte, die Augen roth und glühend schreist, wo Du Widerstand wagft, hast Du den Talles. holend: Du hast mir warm gemacht; aber Du kennst nun vom Uebermaß des berauschenden Getränkes. Esther fuhr Besinne Dich kurz; ich gebe nicht mehr Frist. Ich will nicht auch, was es heißt, mit mir anzubinden.' s wär' ein zusammen bei dem Anblick dieses Menschen und seiner Üm- werden alt wie Abraham, ohne zu kosten Deine Reize. schlecht Geschäft, ein Druck des Fingers, um Dich zu ver- gebung, und setzte sich stumm, mit verbissenem Schmerz auf Du kannst werden glücklich und leben lang, wenn Du wirst nichten hier in der Einöde; drum ist's besser, Du ergiebst dich einen Schemel in der Ecke. Das alte Weib des trunknen bekennen, wo Dein Vater hat hinvergraben seine Schätze. in des Herrn Befehl und folgst mir zur Kammer. Eile aber Marten ging forschend und lauernd vor der Fremden auf Der schlechte Mann hat mir geleugnet ab, daß er welche jezo. Wir sind bald zur Stelle." Unaufhaltsam riß er und nieder, und hütete fie mit Drachenblicken. Marten besessen. Du weißt aber sicher darum, und nur diesem Bedas Mädchen mit sich fort, durch Sandgetriebe, Weiden- reichte dafür den Begrüßenden die blutgewohnte Hand, mit fenntniß wirst Du zu danken haben Dein Leben. Bleibst Du büsche und verödete Triften, bis es endlich schroff über dem Vorwurfe, daß er sich lange nicht habe jehen lassen. stumm, macy' ich Dich ewig stumm nach der Hochzeit." Kies und Geröll hinunterging zu einer nackten Vertiefung, Hab' anderes zu schlichten," erwiderte der Mensch: ( Fortsetzung folgt.) in welcher bei der Mondhelle ein Sumpf stand, wie ein„ bring' Euch da einen Gast, welcher aufwiegt alle Töchter trüber Spiegel, und daneben eine schwarze Hütte, auslin Jfrael, und will ihn Euch geben in Obhut, wenn es " # " " 44 Da nach Einführung der hiesigen Biersteuer die Brauereien weiß die Tante Boß, trotz ihrer mangelhaften national- Mitglieder des Wahlvereins sein können, die sich zum sozialden Wirthen größtentheils diese Neubelastung zuwälaten, beschloß ökonomischen Kenntnisse, doch sehr gut, daß ein Anhänger demokratischen Programm befennen. Weiter erklärte die Verheute Nachmittag eine Versammlung des Wirthevereins, vom der Mary'schen Lehre, den Anarchisten nicht zum Ver- fammlung, daß sie die anarchistische Bewegung als eine der 1. Auguſt ab einen Berruf über die hiesigen Brauereien zu verwechseln nahe steht()" beiläufig ist das Deutsch des organisirten flaſſenbewußten Arbeiterschaft feindliche anfäbe unte hängen. Bis jetzt sollen etwa 400 Wirthe durch Ehrenwort ſteht" verpflichtet haben, tein hiesiges Bier mehr zu schänken, bis die miserabelen Juhalts würdig. Brauereien nachgeben nnd die Steuer übernehmen. Die Stellung der Gerichte zum Boykott. Hier über schreibt die Kölnische Ztg.": $ Man Der nicht gefangene Unger- Sternberg. schickt uns eine Nummer der„ Libauischen Zeitung" vom 4.( 16.) Juli. In der Fremdenliste für den 3.( 15.) Juli findet sich dort als zweiter Gaft des Hotel de Nome: Herr Baron von Ungern- Sternberg aus Bormsaten". Ob's der echte ist, oder ein falscher? sie ebenso bekämpfe wie jede Bourgeoispartei, da die Anarchie im Grunde genommen nur die äußerste Konsequenz der Manchesterlehre sei. Veranlassung zu diesem Beschluß gab der Umstand, daß einige Anarchisten die ihnen gewährte Gastfreundschaft derart mißbraucht hatten, daß sie in jeder Versammlung ihre tonfusen Theorien zum Besten gaben. * Während die sächsischen Gerichte fortfahren, gegen die Aufforderung zum Bontott auf Grund des Unfugsparagraphen mit Kommunales. Der Sozialdemokratische Wahlverein in Strafen einzuschreiten, lehnen die preußischen Gerichte ein solches Elberfeld hat die Stadtverordneten ersucht, dafür zu wirken, Verfahren als rechtlich unstatthaft ab. In den letzten Tagen daß das Gemeindewahlrecht und Wahlverfahren bis zu den hatte das Frankfurter Oberlandes- Gericht die Frage in demselben Im englischen Parlament die alte Leier. Unser Londoner nächsten allgemeinen Stadtverordnetenwahlen nach folgender Sinne entschieden, in welchem dies bisher schon geschehen; der Korrespondent schreibt darüber: Die Tories thun der Regierung Richtung hin rechtzeitig abgeändert würden: 1. An stelle des Gerichtshof berücksichtigte dabei, daß die Aufforderung zum den Gefallen, Verschleppungspolitik zu treiben, und die Regie bisherigen zur Wahlberechtigung erforderlichen Steuersatzes von Boykott sich an die Mitglieder der sozialdemokratischen Partei rung, oder wenigstens Herr Harcourt, thut den Tories den Ge- 6 M. Staats- Einkommensteuer tritt ein Einkommen von 660 bis gerichtet und diese jedenfalls weder beunruhigt noch belästigt fallen, sich diese Verschleppungspolitit gefallen zu laffen. Die 900 m., b. h. wer zu einem Einkommen von 660 M. und habe. Die Frage scheint sonach offen gelassen worden zu sein, Radikalen schreien nach Anwendung der Redeguillotine, und darüber eingeschätzt ist, ist, abgesehen von den ob eine Aufforderung, die sich an das Publikum als solches schließlich wird sie wohl auch angewendet werden nachdem sonstigen Bedingungen, zu den den Gemeindewahlen wahl= richtet, unter die Strafbestimmung des genannten Paragraphen die schönste Zeit eben schon vertrödelt ist. Mehr als die paar berechtigt. 2. Zur Vollziehung der Wahlen ist die Stadt, falle. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die preußi- von Herrn Harcourt angekündigten Vorlagen werden teinenfalls so weit dies nach§ 18 der rheinischen Städte- Ordnung schen Gerichte zu demselben Ergebniß auch bei der vor den Ferien erledigt werden. Aus dem angedrohten Versuch zulässig ist, in Wahlbezirke einzutheilen, so, daß bei den regelPrüfung der Frage kommen werden, ob§ 153 der der Lords, sich eine Amendirung des Budgets anzumaßen, ist, mäßigen Ergänzungswahlen für jeden Bezirk und für jede AbGewerbe Ordnung auf die Fälle angewandt werden wie vorauszusehen, nichts geworden. Sie haben es bei etlichen theilung ein Stadtverordneter zu wählen ist. kann, wozu der Berliner Bierboykott Anlaß gegeben hat. Die düsteren Prophezeihungen über die Konsequenzen der in der nenen Die Gründe, die den Verein zu diesen Anträgen veranlaßten, Rechtsprechung der preußischen Gerichte in dieser Frage mag viel Steuerbill niedergelegten Grundfäße bewenden laffen. Die er- find nach der Freien Presse" in der Hauptsache folgende: Dieleicht manchem als eine unfreie erscheinen, und es dürfte viel schütternfte derselben ist, daß die stufenweise steigende Besteuerung jenigen Bürger, die mit einem Einkommen unter 900 M. fürlieb leicht Leute genug geben, die der Ansicht sind, daß die sächsischen der großen Ginfommen die ärmeren Klassen dem Hungertode nehmen müssen, bilden die weitaus größte Mehrzahl der Eines besser verstehen, das Gesetz mit dem Bedürfniß des Verkehrs überliefert, weil sie die Reichen zwingt, ihre Lebensweise zu wohner Glberfelds. Diese haben ein sehr berechtigtes Interesse, in Einklang zu bringen. Demgegenüber ist zu betonen, daß dem ändern, und damit weniger Leute in Nahrung zu setzen. Schreck durch solche Männer in der Stadtverordnet en- Versammlung verGeseze allein der Standpuntt entspricht, den liche Aussicht, nicht wahr? treten zu sein, die ihr volles Vertrauen besitzen. Die Möglichkeit die preußischen Gerichte einnehmen; mag man ist bei dem jetzt bestehenden Wahlrecht und Wahlverfahren nicht immerhin der Meinung Ausdruck geben, daß es nicht wohl gegeben. gethan ist, ben mit dem Boykott getriebenen Mißbräuchen nicht entgegenzutreten, darüber sollte doch ein Zweifel nicht möglich sein, daß die Ergänzung des Gesetzes und feine Erweiterung nach deutscher Rechtsauffaffung nicht sa che des Richters ist. Ob eine Rechtsauslegung zweckmäßig oder unzweckmäßig ist, kommt für den Richter überhaupt nicht in Betracht; er hat nur nach Rechtsgründen zu verfahren und darf selbst um der höchsten Interessen willen dem Gesetze teine Auslegung geben, die offenkundig mit einer Erweiterung gleich bedeutend ist." Die Jahreskonferenz der Sozialdemokratischen Föde ration findet nächsten Sonntag in London statt. Unser Londoner Korrespondent sendet uns hierzu die folgenden Betrachtungen: Eine Siegesfeier veranstaltete dieser Tage der sozialdemo Die Föderation, deren Mitglieder einen nicht genug anzuerten- fratische Verein Offenbach 3. Der Besiegte war fein nenden propagandistischen Gifer entwickeln, wird bank dieses Geringerer als der hochmögende Oberbürgermeister Gifers auch diesmal eine relativ nennenswerthe Zunahme ihrer Brint. Im Herbst 1892 hatte er in öffentlicher Stadtverord Mitglieder und Sektionen zu verzeichnen haben, obwohl sie das netenfißung erklärt, der Sozialdemokratie müsse in Offenbach Feld mit andern, ebenfalls im Wachsthum begriffenen sozialistischen Thür und Thor verschlossen werden, deshalb habe er dagegen Organisationen theilen muß. Wir freuen uns dieses Aufschwungs gestimmt, daß uns der größte Saal Offenbachs, der Schlosser'sche, der Bewegung und ich glaube im Namen der Leser dieses Blattes aur Verfügung gestellt werde. In der That mußte sich unsere zu sprechen, wenn ich der Föderation zu ihrem Antheil daran Partei seitdem mit fleinen Sokalitäten behelfen, bis der Inhaber aufrichtig Glück wünsche. Gleichzeitig tönnen wir jedoch nicht des Darmstädter Hofes" seinen großen Saal fertig gebaut hatte. Als minderwerthige Journalistik" wird die Re- unterlassen, den Wunsch auszudrücken, daß das Organ der Dieser Saal steht nun unseren Genossen ohne jeden Vorbehalt zur Verdaktion des Vorwärts" von der Korrespondenz des Föderation endlich einmal das unwürdige und unehrliche Spiel fügung. Er faßt ca. 2000 Personen. Die Ginweihung des Saals wurde Bundes der Landwirthe" eingeschätzt. Wir müssen uns gegenüber der deutschen Sozialdemokratie einstellt, in dem es sich zu einer imposanten Demonstration. In Schaaren vilgerten die darüber trösten, was uns immer leichter wird, als der gerade in den letzten Wochen wieder und ganz unprovozirt, gefallen Arbeiter Offenbachs in das neue, schön geschmückte Lokal. Moniteur unserer Agrarier die Kreis- und Lokalblätter als bat. Ich will die unerquickliche Sache nicht noch aufbauschen, Dr. Quarc aus Frankfurt a. M. hielt die Festrede, und selten zumeist trefflich geleitet" tagirt. Am allerwenigsten hat nicht ignoriren zu dürfen. Sie weist auf einen Uebelstand in gefunden haben, als das, was der Redner am Schluſse seiner aber indem ich von der Föderation sprach, glaubte ich doch, sie mag ein Hoch auf die Sozialdemokratie begeisterteren Widerhall übrigens der Bund der Landwirthe zu einem abfälligen der Föderation hin, der derselben auch sonst vielfach Abbruch thut. Ausführungen ausbrachte. Die Versammlung jang bann ben Urtheil über unsere Redaktionsführung Anlaß, sind wir doch stets von allen Zeitungen am besten und raschesten Sozialistenmarsch und die Arbeitermarseillaise. Musikvorträge, Das Fernbleiben der Deutschen vom internationalen humoristische Deklamation, die gelungene Aufführung eines über interne Borgänge im Bunde der Landwirthe informirt Textilarbeiter Rongreß wird von englischen Blättern, so Theaterstücks und ein fideler Tanz schlossen spät am Morgen die gewesen, was ja den Herren nicht angenehm war, aber an- vom Daily Chronicle", auf eine Intrigue der maßgeben gelungene Feier. An den Reichstags- Abgeordneten Ulrich, der erkannt zu werden verdient. den Persönlichkeiten der deutschen Sozialdemokratie" zurück frankheitshalber in Nauhein weilen muß, wurde ein herzliches Die Deutsche Tages- Zeitung", das Organ des geführt. Wir sind in der Lage zu erklären, daß weder der Begrüßungstelegramm abgesandt. Bundes der Landwirthe, wird eine echtdeutsche und wahr. Borstand noch die parlamentarische Vertretung der deutschen haft christliche Weltanschauung vertreten und nur dem Sozialdemokratie Gelegenheit hatten, irgendwie zur BeVaterlande und dem Volte dienen. Aus dem Agrarischen schickung dieses Kongresses Stellung zu nehmen. Soweit Baterlande und dem Volfe dienen. Aus dem Agrarischen uns aber von privater Stellungnahme von bekannten Parteiin's Deutsche übertragen, heißt dies, das Blatt wird für die Aufrechterhaltung der Gesinde- Ordnung und der anderen genossen zu diesem Kongreß etwas bekannt wurde, so war Ueberreste des Feudalismus, für die Vertheuerung des dieselbe der Beschickung sympathisch. Dem Gerede fehlt somit Brotes, mit einem Worte für Verknechtung und Berelendung jede Unterlage. der breiten Volksmassen im Interesse einer Handvoll der Der Belagerungszustand über Sizilien ist heute reichsten Großgrundbesitzer eintreten. aufgehoben worden. Eine Aufforderung zum Kaisermord würde die Deutschland als Schüßer der Gläubiger Griechen ganze bürgerliche Presse aus dem heutigen Leitartikel der lands. Nach einer von der Vossischen Beitung" über " Germania" herauslesen, wenn er in einem sozial nommenen Athener Drahtmeldung der Times" verständigte demokratischen Blatte stünde. Der merkwürdige Artikel ist der deutsche Gesandte v. Plessen den Minister Trikupis, die " Ein Mene Tetel für's Haus Habsburg" überschrieben; er deutsche Regierung werde die Ansprüche der deutschen Staatserinnert an die Ermordung Carnot's, welche als Strafe des gläubiger unterstützen. Es verlaute, die deutsche GesandtHimmels für die dem Ultramontanismus nicht genügend schaft werde zurückgezogen werden, die Reichsregierung werde freundliche Politik der französischen Regierung bezeichnet wird. den Handelsvertrag mit Griechenland kündigen und unverEin ähnliches Ereigniß sei auch in Desterreich zu gewärtigen, züglich aufheben. wenn die kirchliche Gesetzgebung Ungarns weiter ausgebaut Der deutschen Reichsregierung hat es niemals an Energie werden sollte. Man ficht, zu welchen Ungereimtheiten diese gefehlt, wenn es sich darum handelte, die Interessen des Art Kirchenpolitik gelangt. Demnach scheint ja Gott sich Kapitalismus zu wahren. -OO " * * Ans Lörrach in Baden wird dem Offenbacher Volksnete Stegmüller ein Vertrauensvotum erhielt, von 22 Wahlfreund" berichtet, daß die Versammlung, wo der Landtagsabgeord männern besucht war. 20 davon erklärten sich mit Stegmüller's Thätigkeit einverstanden und forderten ihn auf, das Mandat zu behalten; 2 gaben weiße Bettel ab. Es fehlten ca. ein Duzend Wahlmänner. Ob sie nicht eingeladen waren, ist unbekannt. Der Genosse Volders, einer der Führer der belgischen Arbeiterpartei, soll, wie das Depeschenbureau Herold meldet, geistesgestört fein und soll seine Ueberführung in eine Heilanstalt angeordnet sein. Hoffen wir, daß die Nachricht dementirt wird. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Dem Arbeiter Preußisch Sächsisches. Provinz Der Sachsen, Sängerbund " der * * in Delitzsch sein drittes Sängerfest feierte, verbot der Bürgermeister den Umzug durch die Stadt und das Konzert im Garten des Festlokals. Eine Beschwerde an den Landrath v. Busse war erfolglos, da das Konzert im Garten und der öffentliche Umzug durch die Stadt wohl geeignet seien, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu stören. Sänger und Publikum mußten nun trotz der tropischen Hize das Fest im Saale abhalten. Der Redakteur der Thüringer Tribüne" war wegen der Anarchisten als Werkzeuge zur Durchführung seiner Die Unabhängigkeit Finnlands ist den jeßigen Beleidigung eines Kriminalkommissars vom Erfurter Landgericht Strafen zu bedienen. Wir können es nicht begreifen, daß russischen Machthabern ein Dorn im Auge. Ueber den zu sechs Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Der dann ultramontane Blätter und Abgeordnete für Ausnahme- neuesten Schritt zur Verschmelzung Finnlands mit Ruß- Redakteur des in Zeit erscheinenden„ Volksboten", Bau= gesetze gegen die Anarchisten eintreten, das hieße ja faft, land erfährt man heute aus Petersburg das folgende: mann, veröffentlichte die Artikel gleichfalls und erhielt dafür den lieben Herrgott in seiner freien Willensausübung Jim Herbst dieses Jahres soll eine Stommission die Auf- vom Naumburger Landgericht drei Monate Gefängniß, beschränken. D Germania! hebung der Zollgrenze zwischen Rußland und Finland berathen. obwohl er noch unbestraft war, während Güldenberg bereits BeHerr Schwennhagen hat sich seiner Strafe wegen Das Finanzministerium sammelt zu diesem Zweck gegenwärtig strafungen erlitten hatte. Da nicht anzunehmen ist, daß die ausführliche Daten über den Handel Finlands. Erfurter Richter das Preßvergehen unterschätzt haben, so darf Verleumdung durch die Flucht ins Ausland entzogen. man den Spruch des Naumburger Gerichts wohl als überaus Vermuthlich wird die Staatsbürger- Beitung" demnächst Ueber die Todesstrafe spricht ein amerikanisches hart bezeichnen, zumal Baumann einer Berichtigung, die ihm melden, daß ihr Schüßling, Berather und Informator sich Blatt, der Freidenker" von Milwaukee sich Angesichts der nach der Veröffentlichung der betreffenden beiden Artikel, worin nur zu dem Zwecke ins Ausland begeben hat, um Hinrichtung Prendergast's wie folgt aus: die Beleidigung gefunden wurde, zugegangen war, die Aufnahme Materialien für ein Wiederaufnahmeverfahren zu sammeln. Patrick Eugene Prendergast, der Mörder des Bürgermeisters nicht versagt hatte. Oder wird sie den Ehrenmann ebenso fallen laffen, wie es Carter Harrison von der Weltausstellungsstadt Chikago, hat nun, beamter die deutsche Sprache hereichert. Er wollte eine VereinsUm ein neues Wort hat in Barmen ein Polizeidie„ Kreuz- Zeitung" gethan hat? am 13. Juli, für seine That mit dem Tode gebüßt. Die Hinrichtung war nicht mehr zu verhindern, nachdem die Versuche, versammlung der Textilarbeiter schließen, weil sich diese nicht Etwas für die Sittlichkeitsvereine. Aus Budapest ihn als irrsinnig darzustellen, gescheitert waren. Bei fo ver- gefallen lassen wollten, daß sie nach 12 Uhr kein Bier mehr wird telegraphirt: Der Sohn des Obergespan( entspricht schrobenen Köpfen die Grenze zwischen zurechnungsfähigkeit und trinken dürften. Sie haben nichts zu schließen, sondern höchstens dem preußischen Landrathe) vom Balaer Romitat, Baul Jrrinn zu ziehen, hält eben schwer, gefunden Geiste 3" aufzulösen," rief man dem Beamten zu. Na denn auflöse Soachics, wurde wegen Einbruchdiebstahls verhaftet. war aber Prendergast jedenfalls nicht. Er war ich fie," erwiderte diefer. Sprach's und homerisches Gelächter wie Guiteau ein politischer Grant"( Mensch mit fixen Ideen), der Versammlung brauste durch den Raum. In Augsburg erhielt der Parteigenoffe Ehrler ein Einen recht gemeinen Burschen hat die„ Bossische ein an Größenwahn leidender Aemterschnapp: Strafmanbat über 5 m., weil er als Borsigender einer am aber Beitung zum Pariser Korrespondenten. bahn. Die Welt hat nichts an ihm verloren, „ Sühne" bie da durch das 17. Februar in Oberhausen abgehaltenen Versammlung geduldet Heilrezept Dieses Individuum ist es etwa identisch mit einem ge von Senter" und Galgen für ein Verbrechen geworden hatte, daß ein Redner in der Diskussion den Formerstreit wissen Lumpazius, der jüngst aus London verduftet ist? fein foll, ist es auch nicht weit her. Mord wird streifte. Chrler rief den Entscheid des Schöffengerichts an schreibt in der gestrigen Morgennummer: erst dann richtig verpönt werden und den ver- und machte dort geltend, daß er der Einberufer der VersammSeltsam berührt es, daß im Augenblick, da die Regierung dienten allgemeinen Abscheu erregen, wenn lung war, die vorschriftsmäßige Anzeige erstattete und als ersten mit ihrer vollen Kraft für das Zustandekommen des Anarchistens ein ft der Staat auf's Morden verzichtet. Punft der Tagesordnung Die Thätigkeit des bayerischen Landgefezes eintritt, das Amtsblatt die Ernennung des Baccalaureaten Senter und Galgen zeugen nur dafür, daß der tages", als zweiten" Diskussion" anmeldete. Der Vorsitzende des Kings Kollege, Charles Longuet, zum Aufseher des Barbarismus einer vergangenen Beit noch des Gerichts wandte ein, daß Ghrler bei der Eröffnung fremdsprachlichen Unterrichts in den städtischen Fachschulen bringt. nicht überwunden ist und der Gewaltstaat noch( über den erſten Bunkt). Der Posten ist mit 5000 Fr. ausgestattet, aber nur eine faule immer über den Rechtsstaat triumphirty Pfründe, die der Gemeinderath eigens für den Ernannten geschaffen Stimmt! bat. Longuet, früheres Mitglied der Kommune und des Gemeinderathes, ist gleich Guesde Schwiegersohn und Jünger des Rarl Mary. Er theilt die Ansichten Guesde's, der selbst in der Kammer den Grundsatz vertritt, die Bourgeois, d. h. alle Besitzenden, müffen gewaltfam enteignet werden, dies sei die selbstverständ lichste, gerechteste Sache von der Welt. Wenn nicht ge= Von der Agitation. Selbst die tragische Temperatur der Bezirksamts- Affeffor v. Clingensperg, der die Versammlung überradezu Anarchist, so steht doch Longuet den Anarchisten lezten Wochen hat die Parteigenoffen nicht abgehalten, für den wacht hatte, gab an, daß Ehrler bei Mittheilung der TagesEr war zum Verwechfeln nahe. Und für ihn läßt die Regierung Sozialismus auf dem Lande und in den fleinen Städten zuordnung bestimmt gesagt habe: Diskussion hierüber." auf Steuerzahlerkosten eine faule Pfründe gründen und ernennt agitiren. So zogen die Waldenburger in einen entlegenen der Ansicht, daß thatsächlich von der Tagesordnung abgewichen ihn dazu! Theil dieses schlesischen Kreises, nach Friedland und Umgegend, wurde und dadurch das Gesetz verlegt worden sei. Das SchöffenWir begreifen nicht, wie die Bossische Zeitung" einer um luglätter und das Streisorgan Die Wahrheit" zu ver- gericht verwarf die Berufung. Gegen diesen Entscheid ist sofort solchen, offenbar von persönlichem Haß eingegebenen Denun- breiten, wobei sie von den Bauern überall gut aufgenommen Berufung eingelegt worden. wurden, und die Düsseldorfer Parteigen offen unternahmen Desterreichische Polizeiwirthschaft. Aus ziations- Notiz ihre Spalten hat öffnen tönnen. Daß Jules Ar Guesde in feinerlei verwandtschaftlichem Verhältnisse zu Mary eine Agitationstour nach Dornap, Aprath, Wülfrath und Mett- Königsgräb melbet bie Wiener Arbeiterzeitung": Aut mann, die gleichfalls gut verlief." 2. Juli wurde hier der Parteigenosse Maret verhaftet, weil steht, ist gleichgiltig, doch ist die Behauptung charakteristischmann, die gleichfalls gut verlief." man lese und staune einen städtischen Polizisten darauf für die gute Information des Rorrespondenten. Abgesehen Der Arbeiter- Wahlverein in Saalfeld faßte in einer aufmertiam gemacht hatte, daß an einem Orte die klerikalen davon, daß jede Denunziation eine Niederträchtigkeit ist, seiner letzten Zusammenkyufte den Beschluß, daß nur Personen Pamphlete des Bischofs Brynych„ Maria" und„ Kriz" massenber mit Darteinachrichten. # Diskussion hierüber" Ehrler bestritt dies; er habe nur die Tagesordnung bekannt gegeben in dem Wortlaute, wie angemeldet. Nach seiner Anschauung liege eine Gesegesverletzung nicht vor. Ebenso lautete das Protokoll über die tommiffarische Zeugenvernehmung des Landtags Abgeordneten Erhart in Ludwigshafen, der auch keine Gesegesverlegung in der Handlung des Beklagten erblicken konnte. Der als Zeuge vernommene er " # weise vertheilt würden, wodurch der§ 28 Pr.-G. übertreten| gefragt wurde, wann eine Audienz gewährt werden könne, blieb treffend die exmittirten irischen Bächter bis zum 9. Auguft bes werde. Marek wurde auf die Wachtstube gebracht und hier von unbeantwortet, trotzdem die Rückantwort bezahlt war. Die nun- endet werden soll. Balfour bekämpfte den Antrag durch einen den städtischen Wachleuten auf's Gröblichste beschimpft. Obgleich mehr schriftlich eingereichte Beschwerde wurde von der Arns- Unterantrag, in welchem das Bedauern ausgesprochen wird, er fich legitimirte, wurde er 24 Stunden in Haft behalten und berger Regierung mit folgender Begründung zurückgewiesen: daß, nachdem man es für angemessen erachtet habe, obendrein von Polizeiwegen zu drei Tagen Arrest verurtheilt. Die Polizeiverwaltungen sind wiederholt angewiesen worden, dem durch die Seffion von 18 Monaten erschöpften Parlament - Aus Paris meldet das Herold'sche Bureau: Der Re- Ser übermäßigen Häufung und Ausdehnung der öffentlichen einen Gesetzentwurf über die strittigsten Probleme der irischen dakteur des Lyoner sozialistischen Blattes e Peuple" ist Tanzluftbarkeiten entgegenzutreten, wobei es teinen Unterschied Agrarfrage vorzulegen, die Regierung versuche, die Vorlage durch wegen Verleumdung der Polizei zu sechs Tagen Gefängniß und macht, ob Gastwirthe oder Vereine als Unternehmer auftreten. Die Stadien der Berathung in einer Weise zu treiben, welche die 1500 Frants Geldstrafe verurtheilt worden. Den Anträgen von Vereinen auf Genehmigung öffentlicher Tanz- Minorität ihrer Rechte beraube, die Erörterung der Bill unmög lustbarkeiten kann daher nur entsprochen werden, wenn aus lich mache und geeignet sei, die Verhandlungen des Hauses verbesonderen Gründen, welche im vorliegenden Falle nicht vor- ächtlich zu machen. liegen, eine Abweichung von der allgemeinen Regel gerechtfertigt erscheint." " Boziale Mebersicht. Die Dortmunder Arbeiter haben nun in einer Volksverfammlung den Vorstand der Gewerkschaftskommission beauftragt, gegen den Entscheid der Arnsberger Regierung Beschwerde beim Ministerium des Innern zu erheben. Das Gewerkschaftskartell in Gera hat zur Annahme und Beförderung von Beschwerden an den Fabrikinspettor eine Rommission niedergesetzt. London, 31. Juli. Unterhaus. Fortsetzung. Balfour und Chamberlain erklärten im Laufe der Debatte, sie würden sich, wenn der Antrag Harcourt angenommen würde, an der weiteren Berathung der Bill betreffend die exmittirten irischen Bächter nicht betheiligen. Das Amendement Balfour wurde mit 217 gegen 174 Stimmen abgelehnt und der Antrag Harcourt an genommen. London, 31. Juli. Zwei Anarchisten, welche bei Gelegens heit der Einweihung der neuen Towerbrücke aufrührerische Reden geführt hatten, wurden heute zu sechs Monaten Gefängniß ver urtheilt. worden sein. " Internationaler Kongreß für Arbeitsunfälle und soziale Versicherung. Wir erhalten hierüber folgende Buschrift mit der Bitte um Veröffentlichung:„ Auf Veranlassung des italienischen Handelsministeriums hat der permanente Ausschuß, welcher im Jahre 1889 gelegentlich des ersten internationalen Kongresses für Arbeitsunfälle in Paris zusammentrat, entschieden, den dritten Rongreß der zweite wurde bekanntlich im Jahre 1891 in Bern gehalten am 1. Oktober d. J. in Mailand stattfinden zu lassen, Und immer noch Sächsisches". Aus Crimmitschau woraufhin sich in letzterer Stadt ein Organisations- Ausschuß mit meldet die Reußische Bolts- 8tg.": Zwei Vereine, der der Ver- London, 31. Juli. Das„ Reutersche Bureau" meldet aus dem Bürgermeister von Mailand, Herrn G. Vigoni, als Präsident, einigten Maurergesellen von Crimmitschau und" Um- Shanghai: Nach einer von anderer Seite bisher nicht bestätigten und den Herren Senator Graf Annoni, und Finanz gegend" und der Verein der Vereinigten 3 immergesellen Privatmeldung aus Tientsin ist das chinesische Panzerminister a. D. und Abgeordneter Luzzatti, als Vize- von Crimmitschau und Umgegend" wurden auf grund des§ 19 schiff„ Chenyuen", das größte und modernste Schiff der Präsidenten, gebildet hat. Der Organisations- Ausschuß hat in des Gesetzes vom 22. Februar 1850 aufgelöst. Der Grund zur chinesischen Marine, in einer Seeschlacht, die gestern stattfand, Vereinigung mit dem permanenten Ausschuß ein Rund- Auflösung ist darin zu suchen, daß der Verein der Vereinigten von den Japanern in den Grund gebohrt worden. Ferner sollen schreiben nach sämmtlichen Ländern Europas ergehen lassen, Bimmergesellen" eine Einladung des Vereins der Vereinigten zwei große chinesische Kreuzer, vermuthlich die von der Firma worin er den Zweck des Kongreffes erklärt und die Seiter und Maurergesellen" zum Stiftungsfest angenommen hat. Armstrong gebauten, von den Japanern genommen oder zerstört Vertreter von Unfallversicherungs- Gesellschaften, Krankenfaffen Außerdem wurden bei der Durchsuchung der Wohnungen der und großen industriellen Unternehmungen, Gelehrte, furz alle Vorstandsmitglieder beider Vereine die Bücher und dem Verein London, 1. Auguft. Dem Reuter'schen Bureau wird aus diejenigen zur Betheiligung einladet, welche sich für die Frage der Maurer noch einige dreißig Mark beschlagnahmt. Shanghai von heute gemeldet: Die gestrigen Privatnachrichten der Unfallverhütung und der Milderung der durch Unfälle, Krankheit und Altersschwäche entstehenden Leiden der Arbeiter, ftantinopel Arbeiter ihre bedrohte Existenz zu retten. Die In urwüchiger Weise versuchten dieser Tage in Ron- über ein neues Seegefecht und über den Verlust des chinesischen In urwüchfiger Weise versuchten dieser Tage in Ron Panzerschiffes Chenyuen" haben keinerlei Bestätigung erhalten. und die damit verbundene Statistik und Gesetzgebung aller Länder Mahonatschi und Barkatschi, die die Waaren vom Schiffe nach Wie es jetzt heißt, soll Hauptmann v. Hanneken gerettet sein. intereffiren. Die auf dem Kongreffe zu besprechenden Gegen dem Ufer führen, die Kailtschi, die den Personenverkehr verder japanischen und chinesischen Flotte fand am 25. Juli statt. Shanghai, 31. Juli. Der bereits gemeldete Kampf zwischen stände sind sehr zahlreich, und erste Autoritäten Italiens, mitteln, und die Hammals, die Laftträger, fehen ihren Erwerb Auf chinesischer Seite gingen zwei Kanonenboote und ein Trans. Deutschlands, Desterreichs, Englands, Frankreichs, der Schweiz, durch die Anlage des Kais bedroht, und so versuchten sie, als portschiff mit 1500 Mann verloren. Belgiens, Rußlands 2c., haben in bereitwilliger Weise ihre Mit der erste Dampfer der Messageries Maritimes am Kai anlegen wirkung als Berichterstatter zugesagt. Um an dem Kongreffe theil- wollte, das mit Gewalt zu verhindern. Aber die Regierung des erfährt, daß von Beginn der Schwierigkeiten an, die durch die Petersburg, 1. August. Das Journal de St. Pétersbourg" zunehmen, wende man sich an den Organisationsausschuß( Monsieur Sultans zeigte sich ihrer Aufgabe würdig. Sie schickte, als die Unruhen in Korea zwischen China und Japan entstanden sind, le Maire, Congrès des Accidents, Milan). Der Beitrag beträgt Polizei nicht ausreichte, Militär, das ein paar der armen Teufel das russische Kabinet alle Anstrengungen darauf richtete, zu ver 8 M. 4 öwfl. Gold, wofür jedes Mitglied, ob anwesend in Mahomet's Himmel beförderte und als die Arbeiter hierauf hindern, daß die Streitfrage in einen offenen Konflikt ausartete. oder nicht, auch zu den die Berichte und Verhandlungen ent- eine Deputation zum Sultan sandten, wurde diese von einem Das russische Kabinet haltenden und später in französischer Sprache herauszugebenden Kerl von Pascha in einen Moscheehof gelockt, wo sie warten sollte. in Beting habe sich bei den Regierungen Bänden berechtigt ist. Die Anmeldung muß spätestens bis zum Als der letzte der gläubigen Moslems drin war, schloffen sich gleichzeitige Burückziehung der dorthin gesandten Truppen und Tokio dafür verwendet, Korea durch 20. September geschehen. Für die persönlich Theilnehmenden frachend die Thüren, und sagt der" Pester Lloyd" keinen zu räumen, werden vom Organisationsausschuß spezielle Preisermäßigungen sieht man wieder. Welch ein Eldorado wäre die Türkei für zwischen ihnen schwebenden Streitpunkte auf diplomatischem unbeschadet einer späteren Regelung der bei den verschiedenen Bahnbehörden erwirkt werden. Neben den manchen deutschen Unternehmer! schon oben erwähnten Autoritäten der meisten Länder Europas Wege. Das Londoner Kabinet, welches, wie das Blatt hinzuhaben auch verschiedene Regierungen das Erscheinen ihrer Dele- Mit dem Bergarbeiterstreik in Schottland scheint es, fügt, diese Gesichtspunkte theile, habe seinerseits Rathschläge girten auf dem Kongreffe zugesagt, so daß der gute Erfolg des- wie unser Londoner Korrespondent schreibt, thatsächlich nicht gut zur Besonnenheit und Mäßigung an die beiden oftastatischen felben im Voraus als gesichert angenommen werden darf." zu stehen; die Arbeiter sind nur in einem Theil der betreffenden Reiche übermittelt, und die anderen Großmächte hätten, in Diftritte organisirt, und die Beiträge der englischen Verbände, Uebereinstimmung und mit dem Einverständniß der Regierungen in Wie viele Todte liegen in den Schächten von Karwin obwohl an sich recht beträchtlich, reichen nicht aus, die England und Rußland ihre Schritte in Peking und Lokio mit begraben?" fragt die Wiener Zeitschrift Arbeiterschutz". Daß Streifenden und ihre Familien hinlänglich mit Unterstübungen denselben vereinigt. Mitten in diesen Pourparlers melde die Zahl 235 nicht alle Opfer umfaßt, fann heute schon als sicher zu versehen. Die Bergarbeiterföderation von England sendet der Telegraph den Angriff der japanischen Kriegsschiffe auf die angenommen werden. Es sind der Menschen mehr, die in den allein wöchentlich über 6000 Pfd. Sterling nach Schottland, aber chinesischen Fahrzeuge. So betrübend dieses Ereigniß auch Karwiner Rohlengruben den schauerlichen Tod fanden. Die An- das ist bei über 60 000 Streifenden doch nur ein Tropfen auf sei, fo dürfte es doch die im Gange befindlichen Schritte zur gaben über dieses Mehr" schwanken; von durchaus verläßlicher einen heißen Stein. Die Unternehmer lehnen jede Verhandlung Herbeiführung einer Bersöhnung nicht aufhalten, und es werde Seite theilt man uns mit, daß derzeit noch etwa 15 Personen mit dem Zentralfomitee der Arbeiter ab, sie wollen nur je mit hoffentlich den Mächten Dant ihrer Uebereinstimmung gelingen, vermißt werden. Daß die Zahl von 235 der Wirklichkeit nicht den Arbeitern ihres Distrikts oder gar nur ihrer Grube ver- die Rathschläge zur Besonnenheit zur Geltung zu bringen, damit entsprechen kann, geht schon aus der Thatsache hervor, daß die handeln, und das lehnen wieder die Arbeiter ab, weil ein Kampf zwischen China und Japan vermieden werde, wobei Evidenzhaltung bei den Gewerken eine mangelhafte ist. Erst es einfach Zusammenbruch des Streits hieße. Die Regierung man neuen und ernſten Konflikten vorbeuge durch Aufrechtunten im Schachte wird die Zahl der eingefa bist im Parlament wiederholt angegangen worden, ihrerseits die erhaltung der politischen Selbständigkeit Korea's, wie sie aut renen Bergleute festgestellt. Diejenigen aber, die dies Bermittelung zu übernehmen, sie beruft sich aber darauf, daß der besten den vielerlei Intereffen, welche in diesen Gebieten des am verhängnißvollen Unglückstage festgestellt haben, sind gleich gegenwärtige Stand der Gesetzgebung ihr nicht die Macht gebe, äußersten Orients ins Spiel fommen, entſprechen. falls der Explosion zum Opfer gefallen und die Todten mehr zu thun als sich zur Vermittlung bereit zu erklären, und Frankfurt a. M., 1. August. Der Frankfurter Zeitung" stumm, ihre Aufzeichnungen offenbar vernichtet. Kurz, es sind daß, selbst wenn sie eine direkte Einladung an die Parteien er wird aus Paris der Inhalt eines japanischen Rundschreibens noch mancherlei Geheimnisse in Karwin begraben, die Dank der ließe, ein Erfolg ihrer Vermittlung im gegenwärtigen Moment an die Mächte gemeldet, in welchem das Einschreiten Japans in Schlamperei, so da bei den Gewerken herrscht, niemals an's Tages nicht zu erwarten sei. Mit anderen Worten, sie will nicht früher Korea begründet wird. In dem Rundschreiben heißt es: 2113 licht kommen werden. Angesichts der erwähnten Thatsachen fragen eingreifen, als bis beide Parteien so mürbe oder kampfesmüde Japan erfuhr, daß Korea am 8. Juni die Hilfe China's angerujen die Arbeiter Desterreichs und sie haben ein Recht hierzu, ein geworden sind, daß der Kompromiß quasi schon in der Luft" habe, sandte es aus eigener Initiative 2000 Mann und 5 KriegsRecht, die ganze Wahrheit kennen zu lernen fragen wir: liegt. Die Führer der Bergarbeiter dagegen erklären, daß, wenn schiffe nach Korea und theilte dies China unter Berufung auf den " Wie viele Todte liegen in den Schächten von Karwin be- der Streit sich noch länger hinzieht, sie keine Verantwortung für das Vertrag von 1885 mit. Nachdem am 12. Juni der Aufstand fast graben??" weitere gefeßmäßige Berhalten der Arbeiter werden übernehmen niedergeworfen war, verlangte China die Zurückziehung der fönnen, und eine zweite Auflage Featherstone ist das letzte, was japanischen Truppen. Japan weigerte sich, da der Aufstand die Regierung fich wünschen kann. Sie sitzt auch hier zwischen noch nicht ganz niedergeworfen sei. Einige Tage darauf wurden zwei Stühlen. französische Missionare in Chemulpo von den Rebellen anIm Ganzen ist es sehr schwer, sich ein leidlich genaues gegriffen. In den darauf folgenden Verhandlungen bestritt Urtheil über die Aussichten des Streits zu bilden. Die Berichte Japan die Suzeränetät China's über Korea aus drei Gründen: Arbeiter, organisirt Euch! Eine stramme gewerk der Londoner Blätter über denselben sind außerordentlich mager. Korea habe sich 1882 als unabhängig proflamirt und schaftliche Organisation- schreibt der Basler Bor- Organe, die voriges Jahr monatelang Tag für Tag spaltenlange fei von allen Mächten mit Ausnahme China's als unbedeutet ein gutes Stück Arbeiterschutz und würde in Berichte aus dem Streifgebiet brachten, bringen diesmal nur alle abhängig anerkannt worden; China habe ferner in dem Tausenden von Fällen die räuberischen Absichten gewisser Unter- paar Tage färgliche Notizen, die nicht mehr besagen, als was Vertrage von Tientsin der japanischen Regierung das Recht benehmer schon im Reime ersticken. Sie wäre zugleich eine werth- ber Telegraph auch ins Ausland berichtet. Von Sammlungen waffneter Intervention in Korea zugestanden; drittens habe volle Kontrollinstanz, welche Hunderte von Gesetzesübertretungen, zu gunsten der Streifenden ist, soweit die hiesige Presse in Betracht Korea ohne Genehmigung China's Freundschafts- und Handelsdie heute ungeahndet bleiben, weil sie weder der Presse noch den kommt, keine Rede. Die„ Wohlthätigkeit" zahlt sich wohl diesmal verträge mit auswärtigen Mächten abgeschlossen. Staatsbehörden zur Kenntniß gelangen, ans Tageslicht zöge und nicht. Nur in Arbeitervereinen wird gesammelt, und ich freue durch ihre Wirksamkeit lässige Behörden zwänge, mit mehr Fleiß mich, feststellen zu können, daß der zu unserer Partei haltende und Gewissenhaftigkeit über die richtige Handhabung der Arbeiter Kommunistische Arbeiter- Bildungsverein hierbei nicht zu den letzten schutzgesetze zu machen. Es kann daher den nichtorganisirten gehört. Arbeitern nicht oft genug zugerufen werden: Organifirt Euch! " Gewerkschaftliches. wärts". find Achtung, Schuhmacher! Wie den Zefern des Vorwärts" bekannt, dauert der Streit in der Schuhfabrik von Fürstenheim u. Co. in Berlin, Andreasstr. 32, unverändert fort. Der Fabrikant hält es noch nicht für nöthig, mit seinen Arbeitern in Unterhandlung zu treten. Trotz des Streits haben eine fleine Anzahl ungelernter Arbeiter in der Fabrit angefangen, mit denen Fürstenheim aber kaum für die Dauer bestehen kann. Der den Kollegen zu bekannte Herr D. Schulze, der in der Badftr. 54 als angehender Ballschuhfabrikant wohnt, hat den Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) London, 1. August. Wie dem Reuter'schen Bureau" aus Shanghai vom heutigen Tage gemeldet wird, sollen die Japaner die chinesische Stellung bei Nachan am 27. und 28. Juli an gegriffen haben und mit großen Verlusten zurückgeschlagen worden sein. Die Verluste der Chinesen wären unbedeutend. Die Japaner sollen ihre Truppen aus Söul zurückziehen, um ihre Armee bei Yachan zu verstärken. London, 1. August. Wie dem„ Reuter'schen Bureau" heute aus Shanghai telegraphirt wird, meldet eine dem Hause Matheson aus Tientsin zugegangene Depesche, in Shanghai gehe das folgen. Gerücht, die Kriegserklärung werde heute Nachmittag er( Depeschen des Bureau Herold.) Budapest, 1. Auguft. Infolge des seit längerer Zeit beim hiesigen Haupt- Postamte bemerkten Abhandenkominens von rekommandirten und einfachen Briefen wurden ein Beamter und mehrere Amtsdiener, welche dringend verdächtig sind, die Briefe unterschlagen zu haben, verhaftet. den Demission des Ministerpräsidenten Estrup finden vorläufig Kopenhagen, 31. Juli. Die Gerüchte von der bevorstehen feine Bestätigung. London, 1. Auguft. Nach amtlicher Mittheilung hat Japan Sofia, 31. Juli. Die„ Swobodno Slowo" wendet sich formell den Krieg gegen China erklärt unh davon gestern den eine Amnestie für gegen jene Personen, welche Wertführerposten übernommen. Man üeht, daß Herr Fürsten- bulgarischen Emigranten in Rußland verlangen und weist auf britische Regierung wird ohne Verzug ihre Neutralität audie Vertretern der Mächte in Tokio Mittheilung gemacht. Die heim alles aufbietet, um aus dem Kampfe als Sieger hervor die von dem Zantovisten Stantchew am 6. Juni in den„ Moskowskije tündigen und die nöthigen Schritte zum Schuße der britischen zugehen, aber die Zukunft wird ihm lehren, daß ein Unter- jedomosti" veröffentlichte Erklärung hin, welche einen durchaus Interessen thun. nehmer doch mehr Bortheil hat, wenn er sich mit seinem alten, antidynastischen Zon habe, die Gesetzmäßigkeit der Einsetzung des eingeübten Personal verständigt. Euch aber, Kollegen, erfuchen wir, den Zuzug nach der Fabrik Fürstenheim auch mit der Bemerkung schließe, daß die Emigranten, Bankow an der Prinzen Ferdinand und seine Wahl durch das Volk bestreite und tünftig streng fern zu halten, dann muß der Sieg doch Spitze, deshalb jedes Kompromiß ablehnen. Diese Erklärung be unser werden. Die Streitkommission. Briefe und Zuschriften find zu richten an G. Hühn, Berlin O., Andreasstraße Nr. 32 weise, daß die Emigranten die wirklichen Verhältnisse des Landes nicht fennen oder unter fremdem Einflusse handeln; in legterem ( Andreashof), Restaurant Weigmann. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck dalle müsse deren Haltung als hochverrätherisch bezeichnet gebeten. Paris, 31. Juli. Die Zentral- Polizeikommissar von Cette An die Bureauangestellten und verwandten Berufs- ist seines Amtes entsegt worden, weil die Untersuchung ergeben genoffen Berlins. Schon oft haben wir unser Klagelied über hat, daß die Lokalpolizei die Verwaltung über das Ergebniß der Hungerlöhne, übermäßig lange Arbeitszeit, Lehrlingszüchterei u. f. w. im April in der Wohnung Caserio's vorgenommenen Hausertönen lassen und doch noch lange nicht oft genug. Es müssen suchung in Unkenntniß ließ. auch in unserem Berufe andere Bustände geschaffen werden, so Marseille, 31. Juli. Der Maire behauptet, in Marseille fann es nicht mehr weiter gehen. Auf, Kollegen, wir wollen mit sei eine choleraartige Epidemie in feiner Weise fonstatirt; die der übrigen Arbeiterschaft zusammen marschieren und nicht mehr den aus Marseille kommenden Schiffen auferlegte Quarantäne Länger hintenanstehen. Wir wollen uns zu einer starken Orga- sei daher ungerechtfertigt. nisation vereinigen, die im Stande ist, bessere Zustände zu Livorno, 31. Juli. Der Kutscher der Familie Bandi und schaffen. Heute Abend 1/29 Uhr findet bei Kelle, Schönhauser andere heute Nachmittag mit Lucchesi konfrontirte Zeugen er Allee 28, eine öffentliche Versammlung statt und ist das Erscheinen tannten in diesem den Mörder des Publizisten Bandi. eines Jeden unbedingt nothwendig. Der Einberufer: Robert Kunkel. Achtung, Handschuhmacher und Bandagisten Verlins! Der Streit bei Papajewsky dauert unverändert fort. werden. " Belgrad, 1. August. Pasic konferirte wiederholt mit den Führern der radikalen Partei. Angeblich will er eine Versöhnung dieser Partei mit dem Hofe herbeiführen. Paris, 1. August. Mehrere Blätter melden, daß die Prüfungskommission nicht gesonnen sei, über die Erfindung Turpin's Versuche anzustellen. Madrid, 1. August. In der Umgebung Madrids richteten furchtbare Wolkenbrüche bedeutenden Schaden an. Mehrere Flüsse sind aus den Ufern getreten und überschwemmten weite Landstrecken. London, 1. August. Weitere Telegramme bestätigen das Attentat gegen den Gouverneur auf der Insel Kreta. Derselbe war zum Besuch beim Finanzminister und wurde in dessen Wohnung durch einen Flintenschuß am Kopfe verwundet. Bom Thäter fehlt jede Spur. London, 1. August. Wie eine Meldung aus Hongkong besagt, sind seit drei Tagen teine Neuerkrankungen an Best vor gekommen. Rom, 31. Juli. Die Agenzia Stefani" meldet aus Canea: Der Generalgouverneur der Insel Kreta wurde heute Nacht durch einen Flintenschuß, den ein unbekanntes Individuum von der Straße aus in ein im Erdgeschoß des Finanzministeriums belegenes Zimmer, wo der Generalgouverneur verweilte, abfeuerte, In Dortmund war die Abhaltung eines Festes der am Kopfe, wie es scheint nicht erheblich, verletzt. Es ist noch Washington, 1. August. Nachrichten aus China zufolge Gewerkschaften von der Polizei verboten worden. Die nicht festgestellt, ob es sich um einen Akt persönlicher Rache oder wird in den südlichen Provinzen eine äußerst lebhafte Agitation Betheiligten sandten sofort jemand zur Regierung nach Arnsberg, um ein Verbrechen aus politischen Motiven handelt. gegen die Fremden betrieben. Besonders sind die europäischen um Beschwerde zu führen. Die Reise war vergeblich, weil in London, 31. Juli. Unterhaus. Der Kanzler der Schah- Missionen bedroht; mehrere tatholische Kirchen sind zerstört Arnsberg zu der betreffenden Zeit tein Regierungsbeamter an- fammer, Harcourt, beantragte eine Resolution, wonach die worden. Nur durch energisches Eingreifen der Truppen konnten getroffen wurde. Eine hierauf abgesandte Depesche, worin an- Debatte und die Einzelberathung des Berichts über die Bill be- I die Missionare vor Ueberfällen geschützt werden. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pönsch in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 177. Donnerstag, den 2. August 1894. Arbeiter! Parteigenossen! 11. Jahrg. Die Einigungsversuche vor dem Gewerbegerichte sind an dem Widerstande des Bier- Ringes gescheitert. Der barbarische Aft des kapitalistischen Uebermuths, die unerhörte Maßregelung der völlig schuldlosen Brauereiarbeiter ist nicht zurückgenommen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Bierproben die einzig mögliche Antwort ertheilt. In zweiunddreißig großen Volksversammlungen ist der Bierboykott auf sämmtliche Ringbrauereien ausgedehnt worden. Arbeiter! Parteigenossen! Eure Ehrenpflicht ist es, nicht zu dulden, daß Hunderte von Klassengenossen der Unternehmer- Willkür zum Opfer fallen, daß der Brauerring in brutalster Weise seine ökonomische Macht mißbraucht. Zum Kampfe gedrängt wird die Arbeiterschaft Berlins ihre gerechte Sache mit aller Energie führen und mit rücksichtsloser Entschlossenheit diejenigen Mittel anwenden, welche den Sieg verbürgen. Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt dafür, daß nirgends Ringbier getrunken wird. In keinem Hause, in keiner Werkstatt, bei keinem Ausfluge darf ein Tropfen Boykottbier getrunken werden. Alle Feste und Vergnügungen in Lokalen, in denen Ringbier geschänkt wird, sind zu unterlassen; alle etwa bereits getroffenen Verabredungen rückgängig zu machen. Den Gastwirthen muß klar gemacht werden, daß sie zu wählen haben zwischen der Kundschaft der Arbeiter und der Gunst der Bierprozen. Wir wollen jede Schädigung der Gastwirthe vermeiden, indem wir dieselben auffordern, sich Bier aus boykottfreien Berliner oder answärtigen Brauereien anzuschaffen, dann werden die Arbeiter nach wie vor bei ihnen verkehren. Weder Maßregelungen noch Saalsperre schrecken uns; wir kennen keine Furcht und wissen, daß an der Solidarität der Arbeiter das Unterfangen ses Brauerrings scheitern wird. Mit unbeugsamer Entschlossenheit halten wir den Bonkoff über lämmtliche Ringbrauereien so lange aufrecht, bis unsere gerechten Forderungen erfüllt sind. Arbeiter Berlins, thut Eure Pflicht, meidet das Ningbier und die Lokale, in denen Euch Boykottbier vorgesetzt wird. Und auch Ihr, Arbeiter und Parteigenossen in Deutschland, helft uns, indem Ihr kein Bier aus den boykottirten Brauereien Berlins trinkt. Der Boykott, dessen Ende nicht abzusehen, ist den Berliner Arbeitern durch einen Akt unerhörter Brutalität aufgezwungen. Wir appelliren an das Ehrgefüh aller klassenbewußten Arbeiter und wissen, daß ihre Solidarität sich stärker erweisen wird als die Zufallseinigkeit des dividendenlüsternen Unternehmerthums. Vorwärts, Arbeiter und Parteigenossen! Trinkt kein Boykottbier! Meidet die Lokale in denen Ringbier ausgeschänkt wird! Kauft kein Flaschenbier, welches aus Ringbrauereien stammt. Lekteres empfehlen wir besonders den Frauen zur Beachtung. Hoch die Solidarität der Arbeiter! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, lottenburg. Friedrich Reichenkron, Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin, Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Attien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl King u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Brauerei in Wusterhausen. einer Arretirung beizustehen, geringer ist, als der Wunsch, ihm fein Opfer zu entreißen. Dieses dauernde Rufen nach der Polizei ist ein deutliches Zeichen, wie sehr einem großen Theil des deutChar- schen Bürgerthums alles Gefühl für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, für Gemeinsinn und Opferwilligkeit abhanden getommen ist, ein Mangel, der auch bei vielen anderen Gelegenheiten des täglichen Lebens mit Bedauern wahrzunehmen ist und sich z. B. in dem Berliner, der über die Ueberfüllung der Sonntagszüge der Stadt- und Ringbahn Klage führt, weil er für eine Biertelstunde die gewohnte Bequemlichkeit entbehren muß, ebenso offenbart, wie in dem Manne, der die Schreibutensilien im Schalterraum des Postgebäudes auch dann eine halbe Stunde für sich in Anspruch nehmen zu können glaubt, wenn andere hinter und andererseits wieder so hilflos und bequem, daß der Polizei die Rolle eines Kindermädchens zugemuthet wird, so ist das Frank- Bürgerthum zum guten Theil. Und das wundert sich über die Fortschritte der Sozialdemokratie!" Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei Max Denn ihm warten. Rücksichtslos und nur auf das eigene Wohl bedacht, hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), furt a. D. Gustav Spiekermann, Weberstraße 66, Niederlage des Bürgerlichen Brauhauses Luckenwalde. Phönir- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage Edm. Nenter, Swinemünderstr. 45. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße. " Tokales. Die Boykottkommiffion. der Mann, gezwungen durch die Noth, die Annahme weiterer Produkte der Schultheiß- Brauerei verweigert, so wurden ihm Knall und Fall die geliehenen Einrichtungsgegenstände abgeholt und er selbst von der Brauerei, trotzdem eine vierwöchentliche Kündigungsfrist vorgeschrieben ist, plötzlich entlassen! Genügt hat das freilich nicht viel; in dem Lokale sind schon wieder Tische und Stühle; wo ein Achtel Schultheiß die ganze Woche reichte, werden jetzt täglich mehrere Viertel konsumirt und das Berliner Gewerbegericht wird außerdem bezüglich der Entlassung jedenfalls noch ein gewichtiges Wort mitsprechen. Biermarken # daß Es ist ja ganz erklärlich, daß der Verlust auch nur eines Kunden in der gegenwärtigen schweren Zeit ärgerlich stimmt, noch dazu bei Denjenigen, die sich nicht scheuten, die Konkurrenz mit allen Mitteln aus dem Felde zu schlagen. Von fachmännischer Seite wird versichert, daß das billige Angebot, das besonders die auswärtigen Brauereien zu ihrer jetzigen Haltung veranlaßt hat, herbeigeführt wurde durch verhältnißmäßig fleine Gefäße. Während andere, auch Der Berliner Bierboykott und die Genossen in die allermeisten Berliner Brauereien, Achtelgefäße mit 17 bis der Provinz. Die Berliner Ringbrauereien versuchen alles 18 Liter Inhalt in den Handel bringen, sollen die SchultheißMögliche, ihren Stoff, für den sie in der Hauptstadt keine Ver: Achtel, wie Eingeweihte wissen wollen, meist nicht über 16 Liter wendung mehr finden, nach den Provinzialstädten abzuschieben. baben. Eine Differenz, welche bei großen Quanten nicht zu unterschätzen ist. In der Fachpresse war fürzlich eine Notiz zu finden Dabei unterbieten sie sich förmlich in ihren Preisen; der billigste man nennt das einen Versuchsballon aufsteigen lassen Mann ist natürlich Röſicke, der wahrscheinlich der Ansicht die Schultheiß- Brauerei ihre Niederlagen in einem gewissen Umhuldigt, daß es besser sei, noch einige Mark aus dem Stoff freise von Berlin zurückziehen wolle, wenn die Provinz- Brauereien herauszuschlagen, ehe er ganz fauer geworden. Nun die Lieferungen nach Berlin einstellen. Jetzt ist alles wieder sind aber auch unsere Genossen in der Provinz auf still geworden, die kleinen Brauereien scheinen nicht dem Plan. In Liegniß hat vor Kurzem eine Bersammlung auf den Köder anbeißen zu wollen. stattgefunden, die sich mit dem Berliner Bierboykott beschäftigte und auf den Köder anbeißen zu wollen. in der man beschloß, alle Lokale zu meiden, wo Berliner Bier zum Sinn" des hochgelobten Schultheiß- Direktors und seine GeschäftsDoch nicht nur im Großen zeigt sich der philanthropische Wo bleibt das Plus so werden die Aktionäre der Ausschant fommt. Ein Lokal, so berichtet der„ Liegniger Anzeiger"-undigkeit, sondern selbst bis zum letzten seiner Arbeiter dringt Schöneberger Schloßbrauerei fragen, wenn sie den sei bereits ausfindig gemacht worden und zwar auf der die Sonne seiner Huld. Die Brauerei- Arbeiter erhalten Juli- Ausweis lesen. Der Mehrabsah im Monat Juli 1894 Haynauerstraße, wo der Metallarbeiter- Verband feine Versammbekanntlich als Haustrunt ein gewisses Quantum betrug nur 16 Hektoliter gegen den gleichen Monat des Vor- lungen abhält. Derfelbe hatte am Sonnabend dortselbst Sigung, Vier. Damit sich aber Niemand den Magen über jahres. Die Ringphilister werden zwar außer sich sein vor hat das Lokal jedoch sofort verlassen, als er Kenntniß von ladet, hat Herr Direktor Rösicke verfügt, daß, wer Auch in Freude über dies günstige Resultat". Die Freude wird aber dem Ausschant des Berliner Ringbieres erhielt. Liter Marke zurückliefert, für jede halbe wesentlich herabgemindert werden, wenn sie das großartige Belten i. M. haben die Arbeiter den Geschmack an gewissen 5 Reichspfennig erhält; mit der Zeit kann man vielleicht Resultat vergleichen mit dem der vergangenen Jahre. Der Berliner Bieren verloren. Das Schützenfest war dazu aus auch hieraus ein Kapitälchen sparen und Brauereibefizer werden. Juli 1893 hatte gegen das Vorjahr ein Plus von 1337 Hefto- ersehen, das Berliner Ringbier wieder zu Ehren zu bringen.& ist natürlich der reine Zufall, daß den Arbeitern das Bier litern gebracht; also hat der Juli 1894 trotz der Es war deswegen allen Wirthen, die auf dem Festplay Bier vertropischen Hiße einen Plus- Ausfall von 1321 Hektolitern. Der schänkten, verboten worden, Arendt'sches Bier zu führen. pro Liter mit zehn Pfennigen abgekauft wird, während die Juli 1892 hatte gleichfalls ein Plus von 941 Hektolitern auf- Die Folge war, daß die Arbeiter, die hier wie überall die aus- Brauerei dasselbe mit ca. siebzehn Pfennigen, also mit zirka 7 Pfennig Aufschlag- Reingewinn- wieder in den Handel bringt. zuweisen. Der Umfaß der Schloßbrauerei, die unzweifelhaft schlaggebenden Konsumenten sind, vom Festplatz fern blieben und noch weniger als viele andere vom Boykott betroffen wird, ist so fonnten von 70 nach dort gebrachten Tonnen Schultheißbier und trotzdem, daß man sich alle Mühe giebt, billig zu produziren, um billig losschlagen zu können, bleibt die in den betreffenden Monaten der letzten drei Jahre gewesen, 65 Tonnen wieder zurückgenommen werden. Am nächsten Sonntag Anerkennung dieses redlichen Strebens in den meisten Fällen wie folgt: aber vergnügten sich die Arbeiter durch ein Fest der dortigen doch aus. Man muß sogar den Schmerz erleben, selbst ge= Juli 1892 ein Plus von 941 hl oder 235 250 Flaschen Gesangvereine und tranken dabei das Bier, das ihnen schmeckte. schenkte Waare auf dem Halfe zu behalten. In der letzten Streifzüge hinter die Koulissen. Es ist das Unglück Nummer des Schultheiß Anzeiger" richtet die Redaktion des man sich die Rolle vergegenwärtigt, welche der Herrscher über Ihre werthe Adresse angeben, damit wir Ihnen Ihr Honorar wahrhaft großer Männer, nicht verstanden zu werden je mehr Blattes an einen Herrn F. die Anfrage: Wollen Sie uns nicht Schultheiß I und II und der Freund" der kleinen Brauereien Versandtbier übermitteln können?"-Arines Schultheiß- Bier, Herr Rösicke im Bierkriege spielt, desto mehr könnte man eigent- wie tief bist Du gesunken! Otlober- Mai lich in der Annahme bestärkt werden, daß die Maßnahmen, Juni welche von ihm und seinen Vasallen mit seiner Genehmigung aus- Mit welchen Mittelu die ,, fiegreichen" Brauereibefizer Die Behauptung, daß der Boykott nicht wirke, ist also eitel geführt werden, nichts weiter als der Ausfluß eines guten Herzens kämpfen, um ihre schwer bedrängte Position zu vertheidigen, Flunkerei. Nun stehen wir aber erst am Anfang des eigentlichen sind, die darum nur verblüffend wirken, weil der beschränkte zeigt von Neuem ihr Borgehen auf einer Seite, die nach deren Kampfes. Bisher haben nur die Vorpostengefechte stattgefunden, es unterthanenverstand, wie schon öfter, auch hier wieder den ver- Ansicht vielleicht bestimmt ist, den Hezaposteln" der Sozialgalt erst das Terrain zu rekognosziren, die Wucht des Kampfes schlungenen Wegen einer hohen Politit nicht folgen fann. Man demokratie ein für allemal das Wasser abzugraben und die verwerden die Brauereien erst noch zu spüren bekommen. Der könnte auch die Animosität, die sich so ziemlich in allen Kreisen führten Arbeiter auf den richtigen Weg der Sitte und Ordnung erfreulicher werden, der Mehrwerth wird etwas magerer aus- gegen den" Bierkönig“ bemerkbar macht, für das Werk des Un- zurückzuführen und den längst gestörten Frieden zwischen Kapital verstandes und der böswilligen Nachrede erklären, wenn und Arbeit herzustellen. Nachdem alle Ermahnungen an die Ar fallen. Wir aber sind vorläufig mit dem Boykott, so wie er nicht hin und wieder Thatsachen bekannt würden, die beiter selbst wirkungslos geblieben sind, und neuerdings die ,, ni ch t" wirkt, ganz zufrieden und das dicke Ende folgt nach. diesen frommen Glauben bedenklich ins Schwanken bringen. Frauen mit in den Bierkrieg hineingezogen wurden, die bürger Bauten und Trompeten ist der " Philanthrop" liche Presse aber den Frauen gegenüber in noch stärkerem Maße Ueber die von den Bierphilisteru herbeigewünschte Hilfe Mit wir waren schon früher als gegen die Männer mit ihrer Lügenkampfweise die Wirkung der Polizei gegen die boykottirende Sozialdemokratie" schreibt Roeficke gefeiert der Meinung, daß sich beim Kapitalismus Philanthropie und versagt, hat man im Ringlager die Vertreterinnen der bürgerdie Frantf. 3tg." sehr treffend: Was wäre auch erreicht, wenn der Sozialdemokratie Geschäftssinn meist recht schlecht vereinigt. Db bei Herrn lichen Frauenbewegung als streitbare Kämpferinnen gegen den Die bekannte Frauen die Möglichkeit genommen würde, in Wort und Schrift für ihren Rösicke das Eine oder das Andere überwiegt, mögen die Leser unmoralischen" Bierkrieg engagirt. rechtlerin Frau Dr. Minna Wettstein Adelt, übrigens eine Bontott einzutreten? Der musterhaften geheimen Hausagitation, entscheiden. bewährt Sozialistentödterin, In der Danzigerstraße ist ein Schankwirth domizilirt, der neue der es nach den Lorbeeren die sich schon zur Zeit des Sozialistengeſetzes hat und seitdem weiter ausgebildet worden ist, wäre doch eine Reihe von Jahren das Glück genoffen, unter den Augen eines Eugen Richter und Blechschmied Bachem gelüftet, kündigt schwerlich beizukommen. Eine drakonische Verfolgung und des Herrn Kommerzienraths schwitzen zu dürfen; der Mann, in der Nr. 26 des von ihr redigirten Suppenrezept- und Speise die obwohl er später Inhaber eines fleinen Restaurants wurde, blieb zettel- Blättchen:" Für die Frau", der Sozialdemokratie im Biers Bestrafung aller Boykottgelüfte würde schließlich, Berdreifachung der sozialistischen Stimmenzahl unter dem viel in Stellung und erhielt regelmäßig Schultheißbier. Zur Einrichtung frieg den Kampf an, und zwar in einer Weise, die unverkennbar gerühmten Sozialistengesetz ist doch Beweis genug, nicht nur hatte ihm die Schultheiß- Brauerei, wie das oft vorkommt, Tische erblicken läßt, daß sie von höchster Stelle, aus dem Geheimkabinet den Trotz und den Widerstand der Parteigen offen stärken, son- und Stühle leihweise überlassen. Mit dem Beginn des Boykotts der fleinen Fürstlichkeit aus der Schönhauser Allee, inspirirt ist. dern der Sozialdemokratie auch Sympathien aus Kreifen zu- gingen die Einnahmen des Betreffenden aber so weit herunter, In dem Leitartikel des erwähnten Blattes wird die Entstehung führen, die sonst geneigt sind, sich auf die gegnerische Seite zu daß er bald seinen gänzlichen Ruin vor Augen sah, falls es ihm des Boykotts so geschildert, wie wir gewöhnt sind, sie von den ftellen. Man fann ja täglich die Erfahrung machen, daß die nicht gelang, anderes Bier herzuschaffen. So lange war alles Vertretern des Bierringes regelmäßig schildern zu hören, nur Luft des Publikums, einem Polizeibeamten auf Verlangen bei in Freundschaft gegangen, nun fam es aber anders! Kaum hatte mit der Ausnahme, daß noch mehr gefiuntert wird, als in den " 1893 1894* 1337 " " " " " 16 334 250 4000 " Noch mehr tritt der Rückgang hervor in folgender Tabelle: Noch mehr fritt der Rückgang hervor in folgender" Tabelle: Absatz in Hektolitern: 1892/93 1893/94 88 576 . 13 028 " 96 630+[ 8,054 11 979 1,049 worden = " " " Ge= Das größeren politischen Zeitungen. Der Sah: ,, Daß der Streit sich| Arbeitern den Vorzug habe, die Ferien des Amtsgerichts ab- ftüßte Umfrage festgestellt werden. Für Berlin dürfte das Erzu einer Kraftprobe zwischen der hauptstädtischen Sozialdemo- warten zu dürfen, um dann schließlich zu feinem Recht" zu gebniß sehr trübe ausfallen. Die Zahl der Almosen- Empfänger, fratie und einem hoch entwickelten und kapitalfommen. Weiter konnte unser Musitus nicht begreifen und die in diefer Frage als ein ziemlich zutreffender Maßstab ans fräftigen Gewerbe ausgebildet hat", trägt fo un wir fühlen auch hier mit ihm- daß troß der Unzuständigkeit gesehen werden kann, war nach den ersten Anfängen der sozialverkennbar das Rösicke'sche Ursprungszeugniß an sich, daß des Gewerbegerichts für seine Klage dieselbe in der Gerichts- politischen Gesetzgebung in Berlin thatsächlich im Verhältniß zur es sich auch deshalb der Mühe verlohnt, der Mühe verlohnt, auf dieses schreiberei aufgenommen wurde und er einen Termin erhielt. Bevölkerungszahl gesunken. In den letzten Jahren ist aber leider Machwerk eines sich sonst herzlich an unbedeutenden Dem tönnte doch leicht dadurch abgeholfen werden, daß die in wieder ein startes Steigen zu bemerken gewesen. Blättchens einzugehen. Beigt es doch zur Genüge, daß es ver- Frage kommenden sofort an das Amtsgericht verwiesen werden. Sinken um die Mitte der achtziger Jahre war augenscheinlich teufelt schlecht um den Bierring stehen muß, wenn wenn er Gine dahingehende Belehrung der Gerichtsschreiberei genügte, auf eine relative Befferung der wirthschaftlichen Verhältnisse selbst derartige obffure Winkelblättchen gebrauchen muß. Der diversen Künstlern" eine Menge Zeit zu ersparen. zurückzuführen, die in Berlin um genau diefelbe Zeit auch auf Artikel strogt voller gemeiner Ausfälle gegen die zum Verhungern rerurtheilten mehreren anderen Gebieten durch günstigere Zahlen( z. B. Sinken Wie Grundsätze aufgestellt und wie dieselben gehalten der Zahl der eingeschriebenen Prostituirten, der aufgegriffenen Brauerei Arbeiter, bezeichnet dieselben als Gegenwartsbilder faullenzende Genossen", als„ vielleicht mit werden. 3 wei heimlichem Vergnügen feiernde Arbeiter", die werbegericht. Erstes Bild: Es ist im Jahre des höchst interessanter Weise gekennzeichnet wurde. Mit Anfang Erstes Bild: Es ist im Jahre des Bettler, der Insassen des Zellengefängnisses Moabit u. s. w.) in die ohnehin schwere Last von Sorgen, Mühen und Arbeit der Seils 1894 am 30. Juli, Vormittags 11½ Uhr. Im Verhand der 90er Jahre ist fast auf allen diesen Gebieten wieder eine Frauen noch verdoppeln, aus Troß gegen den nun einmal starken lungszimmer der Kammer VI ist soeben ein Prozeß verhandelt entgegengesetzte Bewegung eingetreten, und besonders hinsichtlich und vielleicht berechtigten Willen der Arbeitgeber Hunderte von worden, der zu ſeiner endgiltigen Erledigung die Bernehmung der Bahl der Almosenempfänger steht das Jahr 1892/93 Familien in Noth stürzen und auf die„ berechtigten" Klagen der noch einiger Zeugen und somit einen neuen Termin erheischt. Das letzte, über das Veröffentlichungen vorliegen schlimmer Frauen mit Schlagworten von Solidarität, Klaffenbewußtsein Der Vorsitzende, Magistrats- Assessor Dr. Leo, ersucht die Par- da als irgend eines in den letzten beiden Jahrzehnten. Auch und dergleichen antworten, die gar nicht auf den Fall feien, fich den Termin aufzuschreiben. Der Beklagte thut's, der die traurige Zeit nach den Gründerjahren", die ein ganz passen. Daß der Artikelschreiber keine Gefährdung der Kläger steht unbeholfen da; offenbar fehlt ihm Papier und der rapides Anschwellen der Zahl der Almosenempfänger aufwvies, Eristenz durch die Entlassung vieler hunderte Arbeiter Muth, sich solches zu erbitten. Da es nun verdammte Pflicht steht noch weit zurück hinter den Ergebnissen von 1892/93 und erblickt, ist von seinem Standpunkte aus sehr erklärlich. und Schuldigkeit jedes Menschen ist, dem Nächsten in der Noth selbst hinter denen aus der Mitte der 80er Jahre. Die Almosens Wenn er zum Schlusse den ganzen Bierkrieg als das Produkt beizustehen, so übergiebt der Berichterstatter des„ Borwärts" dem empfänger bildeten in dem Zeitraum von 1871-1892/ 93( anfangs der Gitelkeit wohlbezahlter Führer hinstellt, so glaubt er sicher Kläger ohne jeden Datum Kalenderjahr, später Etatsjahr) nacheinander 1,11, 1,05, 0,99, die Arbeiterfrauen genügend aufgeklärt zu haben, daß sie hinfort zuflüsternd, 0,96, 0,95, 0,97, 1,02, 1,08, 1,13, 1,16, 1,14, 1,26, 1,28, 1,26, nun mehr Ningbier trinken und Sorge tragen, daß auch kein müsse zur zur angegebenen Zeit erscheinen; schrift 1,25, 1,25, 1,24, 1,22, 1,22, 1,22, 1,26, 1,34 pet. der Zivilanderes in das Arbeiterheim kömmt. Bei dieser Gelegenheit ver- bevölkerung. In dieser Reihe ſieht es in den Jahren nach, ber liche Vorladung gebe es infolge der mündlichen nicht. wollen wir die Arbeiterfrauen ebenso ernst vie dringend an ihre wollen wir die Arbeiterfranten ebenso ernst wie dringend an ihre Sierauf der Vorsitzende in wohl höflichem, aber streng ver-" Sozialreform" noch schlimmer aus als vorher. Die Frage, ob Pflicht erinnern, Blättchen derartigen Kalibers, die sich unter einer weisendem Ton:" Ich kann es nicht dulden, daß Publikum und bie soziale Gesetzgebung auf die Armenpflege Einfluß gehabt habe, unscheinbaren und harmlosen Maske leider noch viel zu viel in Parteien hier mit einander verkehren, das geht ein für alle Mat Arbeiterwohnungen einbürgern, unter allen Umständen zu meiden. nicht!" Verblüfft sitzt der in die richtigen Schranken zurückwurde von dem oben genannten Verein schon 1891 angeregt. Für Berlin gab der Magistratsassessor Freund selber zu, daß Den Bierringlern werden aber auch auf diesem Kriegspfade keine gewiesene Helfer in der Noth auf seinem Stuhl.- Zwischen eine Verminderung der Armenlasten noch nicht stattgefunden neuen Lorbeeren und noch weniger Eroberungen zu Theil werden. Spiel: Mehrere Prozesse. diese Verminderung von 3weites Bild:( Etwa der Krankenversicherung, heute glaubt man sie bereits von der Invaliditätsversicherung und Altersversorgung erwarten zu dürfen. In ein paar Jahren wird man wahrscheinlich nach den Wirkungen der Steuerreform suchen, und so fort bis schließlich die siegende Sozialdemokratie dem vergeblichen Suchen werden Billets Lärm einen Bettel mit und Stunde des Termins, ihm eine er habe. " man Damals erwartete Unter 11/2 Stunden nach dem ersten.) Mehr Polizei! so schreit man jetzt angesichts der Vor- Vor den Schranken des Gerichts zwei Damen in heftiger Fehde. konunnisse in der Umgebung Berlins." Das ist die beliebte Der Vorsitzende wünscht einen Vergleich. Dagegen wehren sich preis ische Manier, die Auswüchse sozialer Schäden mit den die beiden Amazonen der Industrie mit Händen und Füßen. Gendarmen auszurotten. Mehr Polizei, und trotzdem scheint in Sie sind hartnäckig", wie Herr Dr. Leo sich ausdrückt. Hauptmanchen Vororten diefe recht viel Zeit übrig zu haben. So fand sächlich die Klägerin, was ihr natürlich nicht verdacht werden ein Ende machen wird. es ein Jünger der heiligen Hermandad auf dem Bahnhofe tann. Dieselbe lehnt den Vergleich unter Thränensturz ab. MitJohannisthal an den legtvergangenen Sonntagen leid für die Weinende im Herzen, erhebt sich plötzlich Kleine, billige Wohnungen find in Berlin, troß aller für gut, Publikum Belehrung darüber zu Theil eine ihr fremde Frau aus dem Publikum unb gegentheiligen Behauptungen, in geringerer Zahl vorhanden, als Lassen, wie es beim Entnehmen der tritt zur Klägerin. Der Vorsitzende verbietet der man nach der gedrückten wirthschaftlichen Lage des größten pardca-Fahrkarten sich zu verhalten habe. Frau ach nein, er hat vergessen, daß der Verkehr Theiles ber Berliner Bevölkerung erwarten sollte. Das Berliner Publikum, besonders das Arbeiterpublikum, ist zwischen Publikum und Parteien ein für alle Mal 437 648 28ohnungen und Gelassen, die im 1. Quartal 1893 hier recht gut disziplinirt und bei großen Ansammlungen konnte man nicht geduldet werden fann. Mit belobigenden vorhanden waren, waren 280 599( 64 pet.) für einen Preis bis noch immer bemerken, daß ohne jedes Buthun der schneidigen Worten unterstüßt er das Beginnen der Mit- zu 400 M. und unter diesen wieder nur 172 321( 39 p& t. der Polizei die Massen am allerbesten sich selbst zu dirigiren verleidigen und richtet die Bitte an dieselbe, boch Gesammtzahl) für einen Preis bis zu 250 M. zu haben. Wie standen. Im obigen Falle meinte der Herr Gendarm das Recht auch der Klägerin larzumachen, wie vortheil- ungünstig diese Zahlen sind, zeigt eine Vergleichung mit Paris, zu haben, im barschen, militärischen Tone( einen anderen ver- haft ein Vergleich auf 10 M. für sie wäre. Nach das als theure Stadt gilt. In Paris gab es 1890 rund 810 000 mögen unsere Polizisten nicht anzuschlagen) einzelnen Billet- rührenden Szenen wird der Vergleich geschlossen. Tableau! Wohnungen. Davon kofteten 607 000( 75 pt.) bis 500 Frants käufern verbieten zu dürfen, für andere eine Fahrkarte (= 400 M.) und unter diesen wieder 404 000( 50 pCt. der Ges mit zu entnehmen. Abgesehen davon, daß wir den Zweck Möge sich das Vorwärts"- Publikum an diesen beiden sammtzahl) bis 300 Frants(= 240 M.) eines solchen Verbots gar nicht einzusehen vermögen, Bildern ergößen. Nähere Beschreibung der Unterschiede in ihren können wir einen Gendarmen ein solches Recht auch gar nicht Einzelheiten ist überflüssig. Jeder Kunstverständige findet diefelben einräumen. Hat Herr Thielen nicht Beamte genug, die inner- heraus. halb des Bahnhofes eventuell die Ordnung aufrecht erhalten Tönnen? Und warum stellt man nicht mehr Beamte zur Aus9 503 und im 12. Monat 575 v. 2. Bereits am Abend vorher hatte die Unbekannte an derselben Einen schauerlichen Selbstmordversuch verübte am Dienstag Morgen in der Nähe des Bahnhofs JohannisthalNiederschönweide ein junges Mädchen im Alter von ungefähr Die Ernährung der Säuglinge hat in letzter Zeit in cr20 Jahren, deſſen Perfonalien bisber nicht festgestellt werten gelenkt, nachdem begabe von Fahrkarten an? In dem Falle braucht man dann fannt geworden war, daß die städtische Verwaltung die Lieferuna den Lahnhof Johannisthal kaum verlassen hatte, hörten Bahnsterilisirter Milch für Armentrante und arme Kinder dem gepferchte ungeduldige Publikum im Baume halten sollen. Diese Meiereibesitzer Bolle übertragen, und daß diese Milch schon nach forschte, fand man auf dem Geleise ein schrecklich verstümmeltes dürften dann auf die Suche nach Sittlichkeitsverbrechern, Mördern wenigen Tagen zu Beanstandungen Anlaß gegeben hatte. Die Mädchen, dem beide Beine vom Körper abgetrennt waren und u. f. w. sich begeben. Frage der Beschaffung guter Säuglingsmilch ist deshalb für das außerdem an Kopf und Hals erheblich verlegt war. Die Die Verlegung der Industrie aufs Land geht in immer weitere Kreise von Wichtigkeit, weil in Berlin beinahe die Hälfte Unglückliche wurde nach dem Bahnhofsgebäude gebracht, wo ein rascherem Tempo vor sich. Wie wir erfahren, haben die drei aller Säuglinge schon vor Ablauf des 1. Jahres, ja schon des Arzt den Zustand des Mädchens für hoffnungslos erklärte. Gebrüder Borsig soeben ein an dem Gelände der Nordbahn 9. Monats, und beinahe ein Viertel gleich vom ersten zwischen Dalldorf und Hermsdorf gelegenes, 83 Morgen großes Tage nach Der Geburt mit Thiermilch ernährt wird. Stelle einen Selbstmordversuch gemacht, war aber noch rechtTerrain angekauft mit der Absicht, die Werkstätten in Moabit, Genauere Ermittelungen darüber werden bei den Wolfa- zeitig von Bahnarbeitern von dem Geleise zurückgewiesen worden. und zwar sowohl den Eisenhammer als den an der Kirchstraße Zählungen angestellt. Die letzte Bolkszählung ergab für Berlin Bu der Familienkatastrophe in der Swinemünderstraße belegenen Fabrittheil, die sogenannte Seehandlung, abzubrechen 39 312 Kinder unter 12 Monaten, wovon nur 19 930 mit Mutter- tönnen wir jetzt die Veranlassung nach der eigenen Aufzeichnung und auf dem angetauften Terrain in großartigem Maßstabe neu milch, 610 mit Mutter- und Thiermilch, 882 mit Ammenmilch, des Familienoberhauptes mittheilen, zugleich aber auch den Nacherstehen zu lassen. Das alte Terrain soll parzellirt und ent- 11 mit Ammen- und Thiermilch, außerdem 68 mit Bruſtmilch meis liefern, daß die That längere Zeit vorbereitet gewesen ist. sprechend dem gegenüberliegenden Holsteiner Ufer mit modernen und Surrogaten oder sonstiger Nahrung ernährt wurden. Dagegen Batschowsky hat nämlich ein an den Polizei- Reviervorstand ge Miethspalästen bebaut werden. Begreiflicherweise hat der wurden 16 620 nur mit Thiermilch, 501 mit Thiermilch und richtetes Schreiben folgenden Inhalts in seiner Wohnung niederTerrainantauf die betheiligten Arbeitertreise in nicht geringe Auf- Surrogaten oder sonstiger Nahrung, 879 nur mit Surrogaten gelegt: Berlin, den 94. An den Polizeilieutenant dieses regung versetzt. oder sonstiger Nahrung ernährt.( Bei 11 Kindern fehlte eine Steviers. Um Ihnen die Recherchen zu erleichtern, theile ich Die berühmte Sparsamkeit im Reiche des Herrn Thielen Angabe.) Die Vertheilung diefer Bahlen auf die einzelnen zwölf Ihnen ergebenst mit, daß ich mich und meine Familie mit Einverständniß meiner Frau entleibt hat wieder einen neuen und glänzenden Beweis ihrer unerreich- Monate des 1. Lebensjahres ergiebt, daß die Ernährung mit im habe. barkeit geliefert. 20 Bugbegleitungsdienstanwärter" eine Brustmilch wenigstens zit Anfang ziemlich häufig ist. Von Grund ist zu meine schwere Krankheit, Lungenschwindsucht wundervolle Berdeutschung, deren Sinn geheimnißvoll ist den Kindern unter 1 Monat wurden 753 vom Tausend und Wassersucht. Meine Frau war fräntlich, und meine werden sofort für die Berliner Stadt- und Ringbahn anzustellen mit Mutter- oder Ammenmilch ernährt( mitgerechnet die wenigen Kinder waren strophulös. Bitte mich und die Meinigen gesucht. Die Bewerber müssen natürlich Militäranwärter sein, Fälle, wo auch noch Thiermilch, Surrogate oder sonstige Nah- in einem gemeinsamen Grabe beerdigen zu lassen. Hochachtungsfechs Monate auf Probe dienen und werden nach bestandener rung gereicht wurde). Unter den Kindern von 8-9 Monaten voll Max Patschowsky." Einen fast gleichlautenden Brief hat der Prüfung im diätarischen Verhältniß und später nach eintretender wurden aber nur noch 467 vom Taufend, unter den Kindern Stiefvater Patschowsky's, der Hausdiener August Weigmann, Batanz etatsmäßig mit vierwöchentlicher Kündigung als Bremser von 11-12 Monaten nur noch 370 vom Tausend auf diese Weise Höchstestr. 44, erhalten. Durch das nicht ausgefüllte Datum ist oder Schaffner angestellt. Wenn nun die glücklichen Bewerber ernährt. Mit Thiermilch( mitgerechnet die wenigen Fälle, wo erwiesen, daß die Zeilen schon früher zu Papier gebracht worden nach 12jähriger Militär- Dienstzeit alle diese Vorbedingungen er auch noch Surrogate oder sonstige Nahrung gereicht wurde) sind. Die That muß in der Nacht zum Sonnabend ausgeführt füllt, erhalten sie natürlich ein fönigliches Gehalt von 800 Mart wurden genährt im 1. Lebensmonat erst 242 v. Z., im 9. Monat worden sein; denn am Freitag wurde Frau P. gesehen, als sie pro Jahr oder 2,20 Mt. pro Tag. Aber der Großmuth unserer aber bereits Die Kleie auf dem Hofe ausschüttete, die zum Baden ihres Mannes sonstiger Nahrung gedient hatte. preußischen Eisenbahn Verwaltung hat damit noch lange Ernährung nur mit Surrogaten und Ferner waren alle vier Personen im Nachtnicht sein Ende erreicht. Sind diese Beneidenswerthen glücklich betrug in 1. Monat 5 v. 2, im 9. Monat 30, in gewand. Der ausführende Theil ist ziemlich zweifellos Frau war durch Krankheit bis zu einer etatsmäßigen Anstellung gelangt, wie viel Jahre 12. Monat 55 v. T. Es wird also in der Regel die Ernährung B. gewesen; denn der Ehemann dazu nöthig sind, wird leider nicht gesagt, dann erhalten sie zu mit der Brust zunächst versucht, aber sie wird bei einem bereits so geschwächt, daß er den Mord an den beiden Knaben Diefen 2,20 m. tägliches Gehalt" noch den Wohnungsgeld großen Theile der Kinder ziemlich bald, jedenfalls lange vor nicht hätte vollbringen können. Außerdem deutet die ReihenBufchuß und den Gipfel allen Glückes erreichen sie nach einem Ablauf des 9. Monats wieder eingestellt. Die Bertheilung auf folge, in der die Leichen hingen, darauf hin, daß die Mutter halben Menschenalter vielleicht, mit einer Löhnung pardon Ge- die verschiedenen, nach der Zimmerzahl gruppirten Wohnungen zuerst den jüngeren, dann den älteren Sohn aufgeknüpft, darauf halt in der Höhe von 1200 m. pro Jahr resp. 31/3 M. Tage-( aber ohne Unterscheidung der 12 Lebensmonate), ergiebt sehr den bettlägerigen Mann an den Riegel geführt und endlich sich John. Welch unbezahlbare Ehre föniglich preußischer Eisenbahn- interessante Resultate. Die Ernährung mit Muttermilch ist in selbst erhängt hat. Wenn der Bater in den hinterlassenen Briefen Unterbeamter zu fein. Daß die Stadt- und Ringbahn außerdem den Wohnungen mit 1 Bimmer am häufigsten, bei 595 von bie Verantwortung auf sich allein genommen hat, so lag diesem noch fünf Stations- Nachtwächter sucht, die ein Gehalt" von tausend Kindern, in den Wohnungen mit mehr als 6 Zimmern Umstande die Berechnung zu grunde, daß die That mißlingen 700 bis 900 m. refp. täglich ca. 1,90-2,50 m. erhalten, dürfte am feltensten, bei 189 vom Tausend. Die Ernährung mit tönnte. Um nun die Frau, die er innig liebte, für alle Fälle natürlich bei der bereits geschilderten fürstlichen Honorirung nie- Ammenmilch belief sich in Wohnungen mit 1 3immer auf Null der irdischen Richterhand zu entziehen, hat er sich selbst preismand verwunderlich erscheinen. Wir haben einmal gehört, daß v. T., in Wohnungen mit mehr als 6 Zimmern auf 319 v. T. gegeben, da er schon an und für sich am Rande des Seit dem 17. Oftober 1890, wo sich das ca. 50 Schaffner wegen Betrugs im Amte vor nicht allzu langer Die Muttermilch wird in sehr gleichmäßiger Weise immer seltener Grabes stand. abspielte, bildet Beit mit empfindlichen Gefängnißstrafen belegt worden sind. Wie und dafür die Ammenmilch immer häufiger, je mehr die Scharf'sche Familiendrama Biese Leute bei ihrer glänzenden Lebensstellung eine solche Frevel- 381 v. 2. in Wohnungen mit 1 Bimmer, flieg bis 522 v. 2. bei liegen der Familienmord des Dekonomen Gaſt aus der Bimmerzahl steigt. Die Ernährung mit Thiermilch betrug wärtige die vierte ähnliche Katastrophe. Dazwischen that begehen konnten, ist gänzlich unerklärlich. 4 Zimmern und fiel wieder bis 456 bei mehr als 6 Bimmern. Jahnstr. 1, vom 22. Oktober 1890, und die Seeger'sche KataFür Musiker, Artiften, Choriftinnen( Chantanfänge Wenn die Zimmerzahl als Gradmesser des Wohlstandes gelten ftrophe vom 2. Juni d. J. Der Konrad'sche Familienmord liegt rinnen) u. f. w. ist das Gewerbegericht nicht mehr zu darf, dann zeigt diese Uebersicht, daß die Ernährung mit Mutter- weiter zurück. ständig. Hierauf zu verweisen, halten wir angesichts des Um- milch bei den Unbemittelten am häufigsten, bei den Bemittelten ftandes für nöthig, daß Personen aus den genannten Berufs- am feltensten ist. Die Bemittelten suchen den Ersatz aber nicht, der Berliner Wasserbaugesellschaft an der Oberspree hinter der Zwei Arbeiter vom Blik erschlagen. Auf dem Terrain schichten beim Gewerbegericht Klagen einreichen und so umsonst wie die Unbemittelten, ausschließlich in Thiermilch, Surrogaten Werftstation" Hammonia II" waren am Dienstag Abend mehrere ihre Zeit vergeuden. Das Gewerbegericht hat, nachdem es in den u. f. w., obwohl fie fich biefe in bester Qualität verschaffen Arbeiter damit beschäftigt, eine Anzahl Zementtaften in den neuersten Monaten seines Bestehens den schlechter gestellten Theil tönnen, sondern halten sich Ammen. Unter 1000 Kindern der fahrenden Voltes" als Arbeiter ansah und sich wohlhabendsten Stufe wurden, wie oben bemerkt, nur 189 von Osten Berlins ein Gewitter heraufzog, gab der Betriebsführer ausgeworfenen Tiefbauschacht einzulassen. Als gegen 6 Uhr vom für ihre Klagen aus dem Arbeitsverhältniß der Mutter, aber 319 von einer Amme genährt. Bemerkens: Die Anweisung, die Arbeit vorläufig einzustellen und erst das als zuständig erachtete, sich gegen Jahresschluß( 1893) zu der werth ist, daß bei der Thiermilch- Nahrung die höchste Bahl Gewitter vorüberzulassen. Zwei Arbeiter, der Ausschachter höheren Weisheit aufgeschwungen und dieselbe in konstanter nicht in der ärmsten, sondern in der mittleren Stufe liegt, Kempf und der Vorarbeiter Niemeh, beide aus Körig, handelten Praxis festgehalten daß jene Leute Künstler", wenn auch und daß die Zahl für die ärmste Stufe sogar noch niedriger ist, dieser Anweisung aber insofern zuwider, als sie in dem Schacht vielleicht schlechte, seien. Ihre früher anerkannte Gewerbe- als die für die wohlhabendste. Die Sterblichkeit der mit Thier verblieben und Schutz unter den Einsatzkästen suchten. Leider gehilfen- Qualifikation wurde ihnen aberkannt. milch genährten Kinder ist etwa 7 mal so groß, als die der sollte dieser Schritt aber recht verhängnißvoll für sie werden, Das Landgericht 1 in Berlin hat nun als Be- Bruftmilchkinder. Aber es sind vorwiegend die mit Thiermilch denn in dem Augenblick, als Beide ihre Pläge wechseln wollten, rufungsinstanz sich dem angeschlossen, wie der genährten Kinder der Armen, denen diese hohe Sterblichkeit schlug der Blitz in den Schacht, wobei der Vorarbeiter Niemes Vorsitzende der in Betracht fommenden Kammer VI zu danken ist; denn wenn man die Kindersterblichkeit Berlins ( Assessor Dr. Leo) fürzlich mittheilte. Auch das Reichs- nach Standesamtsbezirken( aber ohne Unterscheidung der Er- sofort getödtet wurde, während der Ausschachter Kempf durch Erben entstandenen Druck gegen die im Schacht stehende Gradirgericht soll einen diesbezüglichen Entscheid gefällt haben. nährungsart) betrachtet, dann zeigt sich, daß sie mit der AermlichAuf ewige Zeiten" scheinen also Leute, die oft weniger feit des Stadttheiles zunimmt, und zwar so, daß sie in den maschine geschleudert wurde, wobei er einen komplizirten Schädel= bruch erlitt und auf dem Transport nach der Lagerhalle, noch verdienen als Erdarbeiter und häufig schlechter behandelt ärmsten Stadttheilen etwa 6 mal so groß ist als in den wohl: bruch erlitt und auf dem Transport nach der Lagerhalle, noch werden wie Berliner Dienstmädchen, den Heiligenschein von habendsten. Die Thiermilch- Nahrung richtet eben um so größere ehe ärztliche Hilfe zur Stelle war, verstarb. Künstlern tragen zu sollen und vom Nutznieß des Gewerbegerichts Berheerungen unter den Kindern an, je geringer die Qualität Die Leiche der Frau Fürstenberg, geborenen Bieler, aus ausgeschlossen zu sein. Wir theilen die Meinung eines Musikers, ist, in der die Eltern fie beschaffen können. der Breslauerstr. 28, deren plögliches Ableben als Cholera ge der vor etwa 14 Tagen dem Assessor Leo auf dessen Ersuchen, deutet wurde, ist gerichtsärztlich geöffnet worden. Der Tod ist doch wegen Unzuständigkeit des Gewerbegerichts seine Klage frei- Die Wirkung der sozialpolitischen Gesetzgebung auf auf ein Lungenödem zurückzuführen. Zur größeren Sicherheit willig zurückzunehmen, tlarzumachen suchte, daß seine Stellung die Armenpflege foll, wie bereits in Nr. 161 mitgetheilt wurde, find Leichentheile im bakteriologischen Institut des Professors die eines gewöhnlichen Acheiters sei. Der Betreffende fonnte durch eine vom" Deutschen Verein für Armenpflege und Wohl- Koch untersucht worden, doch hat sich der Kommabazillus nicht durchaus nicht begreifen, daß er höher stehe und deshalb vor thätigkeit" vorbereitete und von der preußischen Regierung unter: I vorgefunden. Des Das gegen Falsche Zwei- Markstücke befinden sich in Berlin im Geschäftsverkehr. Sie sind aus einer Zinklegirung hergestellt, tragen das Bildniß Kaiser Wilhelm I., das Münzzeichen A und die Jahreszahl 1876. Sie sind leichter als die echten und fühlen sich fettig an. Polizeibericht. Am 31. v. M. Vormittags wurde in dem Badezimmer eines Hotels ein dort bedienstetes Zimmermädchen todt in einer Badewanne vorgefunden. Nach kurz vorher ge thanen Aeußerungen desselben ist anzunehmen, daß es sich ertränkt bat. Versammlungen. " so habe Wolff zugeschlagen und nun werde er erst die Ohrfeige| Former, Friseur, Fischer, Gärtner, Gelbgießer, Handschuhmacher, martiren und dabei schlug er ganz sanft auf den Tisch. Trotz Kassenbote, Liniirer, Lederzurichter, Nadler, Pianist, Präger, alledem hielt die Straftammer die schöffengerichtliche Tagirung Rechtsanwalt, Registrator, Sortirer, Seifensieder, Schmied, der Ohrfeige aufrecht, die Berufung wurde verworfen. Seiler, Schriftsteller, Schraubendreher, Stuckateur, Vergolder, Papierarbeiter, Bahntechniker. Bei einer Reihe von Mitgliedern fehlt leider die Angabe des Berufes; man betonte in der sich hier anschließenden Diskussion die Bedeutung derartiger statistischer Aufstellungen und bemerkte, wie werthvoll es wäre, Pankow. Der Arbeiterverein für Pantom und mit einer solchen Liste vor die Deffentlichkeit treten würden. wenn alle Wahlvereine in gewissen Zwischenräumen Ebenfalls am Vormittag wurden der Schlosser Patschofsty, umgegend hielt am 28. Juli im Nordstern" seine halb- Der Bericht des Kassirers verzeichnet als Einnahme 662,68 Mt., seine Frau und seine beiden Kinder im Alter von zehn und sieben jährige Hauptversammlung ab. Nach dem Bericht des Vor-( inkl. 378,73 Mt. vom vorigen Quartal). Die Ausgaben betrugen Jahren in der Wohnung Swinemünderstraße 80 erhängt vorstandes theilt der Kassirer mit, daß der Verein, deffen Mitglieder 341,81 m., es ist danach ein Bestand von 320,87 m, vorhanden. cefunden. Der Tod muß etwa vor drei Tagen erfolgt sein. stand sich im letzten Halbjahre von 102 auf 134 gehoben hat, Bon dieser Summe wurden 100 Mt. den ausgesperrten BrauereiPatschofsky hat sich selbst getödtet, weil er an Schwindsucht und eine Einnahme von 185,28 M. und eine Ausgabe von 127,88.arbeitern überwiesen. Auf eine Anregung Hübner's beschloß Wasserfucht litt, ebenso hat sich die Ehefrau freiwillig den Tod zu verzeichnen hat, sodaß ein Bestand von 57,35 M. vorhanden die Bersammlung, den Borstand zu beauftragen, geeignete Schritte zu gegeben. Gegen Mittag wurde am Waterloo- Ufer die Leiche ist. Der neu gewählte Vorstand besteht aus den Genossen: thun, damit die entgiltige Abrechnung vom Stiftungsfest schleunigst eines Tags vorher beim Angeln dort ertrunkenen Knaben ge- Krause, erster, Lück zweiter Borsigender; Ehlert, Schriftführer, erfolgen tann. Nach lebhafter Diskussion fand ein Antrag funden. Gegen Abend fiel ein Arbeiter in der Trunkenheit in und Bielte, Kassirer. Einige Statutenänderungen, die sich als Blauzwirn Annahme, wonach von jeder Festlichkeit innerder Weißenburgerstraße vom Bocke seines dort haltenden Mörtel. nothwendig herausgestellt hatten, wurden angenommen und so halb Monatsfrist abgerechnet werden muß; es sollen wagens und erlitt derartige Verletzungen am Kopfe, daß er nach dann beschloffen, die regelmäßigen Leseabende jeden Dienstag fünftighin Billets nur gegen Quittung verabfolgt werden. dem Krankenhause gebracht werden mußte. Am 31. v. M. fan- nach dem 1. und 15. des Monats wieder in Störr's Ge Ueber den Bierboykott und seine Durchführung seitens den fünf unbedeutende Brände statt. Außerdem wurde die Feuer sellschaftshaus in der Mühlenstraße abzuhalten. Verschiedene der einzelnen Gewerkschaften wehr nach Camphausenstr. 5 gerufen, wo infolge des Gewitter Mittheilungen über den gegenwärtigen Stand des Bierboykotts und intereffante Debatte. Die größere Zahl der Redner einzelnen Gewerkschaften entspann sich eine lebhafte regens Wasser in die Keller gelaufen war. und die Bekanntgabe, daß am 12. August in Nieder- Schönhausen, es nahmen Schulz, Hergt, Drescher, Hübner, Krüger, im Lindengarten, Lindenstr. 25, das Sommerfest des Vereins Gaßmann, Wels, Rohr, Teufert u. a. zum Theil stattfindet, bildeten den Schluß der Versammlung. wiederholt, das Wort war sich darüber flar, daß die NachEine gut besuchte öffentliche Versammlung der lässigkeit vieler Bauarbeiter in dieser so wichtigen Frage ernste Töpfer und Berufsgenossen tagte am 31. Juli. Als Rüge verdiene. Hingewiesen wurde ebenfalls auf die ungünstige erster Punkt stand die Berichterstattung der in der letzten öffent- Stellung, in welche das Baugewerbe infolge der langandauernden lichen Versammlung( am 4. Juli) gewählten Behnerkommission, Krise gekommen ist, auf das Trucksystem und die damit verdie geeignete Mittel vorschlagen sollte, wie ein einheitliches Zu- bundene Abhängigkeit der Arbeiter von den Ringbudikern. Folgende fammenarbeiten der lofal- und zentral- organisirten Zöpfer und von Wegner empfohlene Resolution gelangte zur Annahme: Berufsgenossen Berlins und der Vororte anzubahnen sei, auf der Die 2c. Bersammlung hat mit Bedauern Kenntniß genommen, Tagesordnung. Wie Thieme mittheilte, war die aus fünf daß der Kampf der Berliner Arbeiter gegen den Brauerring im Anhängern des Zentralverbandes und fünf Anhängern der Baugewerbe ungenügende Unterstüßung findet. Als Revisoren lofen Bentralorganisation mit Vertrauensmänner System wurden hierauf Spät, Goldschmidt und Schulz ge= zusammengesetzte Kommission bald nach Eröffnung ihrer wählt. Ueber die Thätigkeit der Abtheilungsführer soll laut 2. Sigung mit den Einigungsversuchen fix und fertig und Antrag Haupt hinfort auch vierteljährlich Bericht erstattet werjedes weitere Verhandeln nuglos. Hierzu habe nicht zum We. den. Es wurde beschlossen, in nächster Zeit einen Ausflug mit nigsten der Bericht beigetragen, der bald nach der letzten Ver- Familie nach Schmargendorf zu veranstalten; die Arrangements sammlung im„ Töpfer"( dem Fachblatt des Zentralverbandes) hierzu wurden dem Vorstande übertragen. erschien, in der die Meinung vertreten wurde, eine Einigung Witterungsübersicht vom 1. August 1894. Stationen. Barometerand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Windrichtung Windstärke Swinemünde. Hamburg Berlin Wiesbaden. 758 • München Wien Haparanda Petersburg Cort. Aberdeen Paris • WNW ( 1- B21431 Wetter wolfig bedeckt Temperatur ( nach Celfins 50.40 R.) 18 760 WSW 16 760 bedeckt 17 763 NM halb bedeckt 17 764 . SM Regen 12 758 28 5 woltig 16 757 S woltig 11 757 NW wolfenlos 10 757 MSW 756 SSW 763 G Regen bedeckt woltenlos 16 14 15 Witterung in Deutschland am 1. Angust, 8 1hr Morgens. Bei langsam steigendem Barometer und mäßigen westlichen Winden herrscht auch heut im größten Theile Deutschland trübes Wetter und in Oberbayern fällt etwas Regen. Nur in den Provinzen Ost- und Westpreußen, wo eine leichte nordöstliche Luftströmung weht, ist der Himmel wolkenlos. Die Temperatur ist in den meisten Gegenden noch ein wenig gesunken; in München beträgt dieselbe heute Morgen nur 12, in Chemnitz 13 Grad Celsius. Wetter- Prognose für Donnerstag, den 2. August 1894. Zeitweise aufklärendes, vorwiegend trübes Wetter mit etwas Regen, mäßigen westlichen Winden und wenig veränderter Temperatur. Berliner Wetterbureau. Gerichts- Beitung. " Zur Beachtung! Wegen einer nothwendigen sei nur auf dem Boden der Kongreßbeschlüsse möglich. half Alles nichts, daß den Anhängern des Verbandes plausibel Revision des Vereinskalenders" werden die Vorstände der unter gemacht wurde, beide Vereine könnten neben einander bestehen der Rubrik.Gesang, Turn- und gesellige bleiben, und trotzdem der wirthschaftliche Kampf gegen das Vereine" genannten Vereine ersucht, die betreffenden Notizen Unternehmerthum gemeinsam ausgefochten werden die Anhänger des Verbandes verlangten Anerkennung der Kongreß- über ihre Vereine neu einzuschicken, und zwar spätestens beschlüsse, Auflösung der Geschäftskommission der Töpfer bis 10. Auguft. Deutschlands", sowie des in Berlin bestehenden Lokalvereins nebst dessen Arbeitsnachweis. Dagegen machten fie( die Anhänger des Verbandes) das Angebot, ihre Filiale aufzulösen, eventuell einem neu zu bildenden Berein beizutreten, aber ähulich wie in Sachsen als Einzelmitglieder durch einen Vertrauensmann ihre Zugehörigkeit zum Verband aufrecht zu erhalten. Die fünf Anhänger des Vertrauensmänner- Systems in der Kommission daraufhin in haben ihre Ansicht einer längeren Refolution niedergelegt, welche Redner zur Annahme empfahl. Babiel erklärte Namens der Anhänger des Verbandes, sie könnten der Einigung nicht eher zustimmen, bis Garantien gegeben wären, daß auch in der Provinz das gegenseitige Bekämpfen der beiden rivalisirenden Organisationsformen aufhöre. Der Bauhandwerker" verzeichne auf Grund dieser Befehoung nicht einmal die Ausstände an Orten, wo Verbändler in Frage kommen. Im Uebrigen trat er, wie auch die übrigen Redner seiner Richtung für Hochhaltung der Kongreßbeschlüsse ein. Die Diskussion gestaltete sich zu einer höchst unerquicklichen, da einzelne Redner bei der Richtungen es häufig von der nöthigen Sachlichkeit fehlen ließen und mehr oder weniger persönliches Gebiet" betraten. Da ungefähr 20 Reduer sprachen, so ist es in Anbetracht des beschränkten Raumes des Vorwärts" unmöglich, auf ihre Ausführungen näher einzugehen. " Verband deutscher Barbwe, Friseure...( Bweigverein Berlin). Donnerstag, den 2. August, abends 10 Uhr, bet Röllig, Neue Friedrich= straße 44: Bortrag, Generalversammlung. Schule, Müllerstr. 179a; Geschichte( neue). Süd Arbeiter- Sildungsschule. Donnerstag, Abends 3%-10% Uhr: Nord= = Schule, Waldemarftraße 14: Gefchichte( alte). Bet allen Unterrichtsfächern werden neue Theil= nehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. Bei allen Unterrichtsfächern fönnen Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Gemeſters, eintreten. Lese- u. Diskutirklubs. Donnerstag. Dietgen, Abends 8 Uhr, bei Schröder, Wiesenstr. 39. Neue Zeit, Abends 8% Uhr, Bonenstr. 40, bet Biesboit. Süd Dst, bet Zoltsdorf, Sorauer- und Görlitzerstraßen Ecke. Klub ber Freunde bet Gnabt, Swinemünderstraße 120. Safen clever, Abends 8 Uhr, Restaurant Lange, Baumschulenweg 32 Treptow. Sozialistischer Lese- und Distutirtlub Abends Diskutirflub, 8eitgeist" jeden 8 Uhr, Reichenbergerstr. 157, Sigung. onnerstag nach dem 1. und 15. des Monats bei Tempel, Langestr. 65, Abends 8½ Uhr. August Geib Abends 9 Uhr im Restaurant Zubeil. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Alle Aenderungen im Bereinstalender sind zu richten an Friedr. Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Donnerstag. Uebungsstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. St. urban, Annenftr. 9, bei Prob.-Kornblume, Gr. Frankfurterstr. 133 b. Gold.- Frühlingsluft, Bülowstr. 59, bei Werner. Bregelschluß, Weiße Rose, Reinickendorf, HolländerAnnenfiraße 16, bet Ehrenberg. Morgenroth 1, Rummels= und Residenzstraßen Ecke bei Malchow. 1 134 bei Schult. Bufunft 3, Belten, bei W. Grunow. 1 burg, Türrschmidtstraße Nr. 88 bei Schröder.- Dorfglödlein, Bilmersdorf, Berliner- und Auguststraßen Ecke bei Schulz.- Ginig Harmonie, teit( Sutmacher), Bappel Allee 3/4, bet A. Meinhardt. Tempelhof, Dorfstr. 10, bei Gerth. Oft- und Westpreußischer MännerGesangverein, Krautstr. 6 bei Nudolf. Edelweiß 2, Potsdam Borar, Reichenberger Hoffmann beantragte, nachdem nach Bstündiger Debatte Brandenburger Kommunitation 16 bei Glaser. Kreuz endlich ein Schlußantrag Annahme fand, eine getrennte Abstimmung berger armonie, Schönleinstr. 6. Morgengrauen,( Bäcker), beider Richtungen darüber, ob sie gewillt sind, prozentual an eine Nachm.- Uhr, Königftr. 73 bei Hahn. Steinfeger- Sängerchor Liedes Echo, Reichenbergergemischte Kommission Beiträge zu einem gemeinsamen Fonds Sustanien Allee Mr. 28 bei Maiwald, abzuführen, der lediglich zu Lohntämpfen Verwendung finden Straße Nr. 24 bet Tauschte. Vorwärts 9, Charlottenburg, Bismardftraße 80. Abendroth in Deutsch Wilmersdorf bet Mölter. solle, und zwar im Verhältniß von 1 zu 2, sodaß die Anhänger vorwärts 2 Schönhauser Allee 28 bet Kuhlmey. 2yra 2, Char= des Verbandes etwa 25 m. und die des Vertrauensmänner- lottenburg, Wallstr. 54. Gesangverein der für schner, Weinstraße 11 Systems 50 M. pro Woche durch ihren Bertrauensmann zu fin, Friedrichsberg- Lichtenberg, Warthenbergstr. 67 bet gange. zahlen hätten. " = bei Froh= Treu und Fest, Lebuferstr. 5 b. Nemiz. Brüdericha ft Stallschreiberstr. 29" Bum etchenen Stab".- Eintracht 2, Alt- Glienicke, Röpnickerstr. bEarl Witte. Arbeiter- Gefangv. Oranienburger Vorstadt, Hochstr. 32a bei Wilte.siberté 1, Wrangelſtr. 91 b. Sind. Flöter'scher Gesangverein, Koppenftr. 43 c b. Lorenz.- Eintracht 8, Eberswalde, Eisenbahnstr. 77 bef 1m zehn Pfennige handelte es sich in einem Betrugs. prozesse, welcher gestern vor der fünften Berufungs- Straffammer des Landgerichts I stattfand. Der Kaufmann Ernst Moser war vom Schöffengerichte zu 10 M. Geldstrafe verurtheilt worden und hatte hiergegen Berufung eingelegt. Der Angeklagte, der in einem Bankgeschäfte in der Oranienburgerstraße angestellt ist, hat seine Wohnung in Schöneberg. Er hatte auf zwei Strecken der Pferdebahn abonnirt, von Schöneberg bis Potsdamer Thor und von dort bis zum Hacke'schen Markt. Die letzte Strecke führt durch die Oranienburgerstraße dem Geschäft an des Angeklagten vorbei. Nun pflegte der Angeklagte nach Schluß der Börse direkt nach seiner Wohnung in Schöne berg zu fahren. Wollte er hierzu sein Abonnementsbillets benußen, so mußte er sich nach dem Hacke'schen Markt begeben. Näher und bequemer war es für ihn, wenn er sich von der Börse nach dem Werder'schen Markt begab und dort die Strecke Alexanderplatz- Nollendorfplatz bis zum Potsdamer Thor be nuzte. Ain 22. Dezember v. J. wurde Moser auf dieser Strecke betroffen. Er hatfe dem Schaffner flüchtig seine Karte beim Der Antrag wurde von den Verbändlern abgelehnt, von Einsteigen gezeigt und der Schaffner hatte es nicht für nöthig den Anhängern des Lokalvereins hingegen einstimmig gutgeheißen; gehalten, dieselbe näher auf ihre Giltigkeit zu prüfen. hierauf fand die Protestresolution Annahme. Ueber das Thema: Düball. Als dann der Kontrolleur erschien, griff der Angeklagte Der Bierboykott und die Gewerkschaften", referirte Thieme, Morgenroth 4 in Köpenick, Grünstraße, Hotel Kaiserhof.- AlpenArion 2, Chorinerstraße 27 bei Hailand. in seine Brusttasche, zuckte dann aber zurück und erklärte: der ebenso wie einige weitere Redner die Kollegen beider Rich- rose, Forsterftr. 22. Junge Eiche, Reinickendorf, Gesellschaftsstraße 11 bet 2. Hartmann. Ach so, auf dieser Strecke gilt wohl meine Karte nicht, hier muß tungen ersuchte, wenigstens in diesem Kampfe Schulter an Maiglöckchen 2, Reichenbergerstr. 16 bei Hoffmann. 8aget nicht, Bruderbund, Lübbener- u. Görliger ich wohl bezahlen." Die Anklagebehörde vertrat die Ansicht, daß Schulter mit der übrigen Arbeiterschaft zu stehen, damit der Steglig, Schüßenftr. 40 bei kentsch. Alpenröslein, Bergstraße Nr. 60 bei Moser sich der Rechtswidrigkeit seiner Handlungsweise wohl be- Uebermuth der Bierprogen bald gebrochen werde. Die in den Straßen- Ecke bei Wesenburg. Ch. Hilgenfeld. GesangEdelweiß 3, Wollinerstr. 62 bet Dambeck. wußt gewesen und das Schöffengericht schloß sich dieser An- Gewerkschafts- Versammlungen am 27. Juli vorgelegte Resolution verein Eyra 3. Briz, bet Schöneich in Nirborf, nesebeckstr. 11.- Gefangverein Kreuzberg, Hafenhaide 58 bei Grandt. Gesangverein Gersten= schauung an. Im Erkenntnisse war zum Ausdruck gebracht, daß fand auch hier einstimmige Annahme. ähre( der Brauer), Blumenstr. 38 bei Wiedemann. Gesangverein Bölter= das geringe Objekt von 10 Pf. nicht für die Unschuld des AnIn einer öffentlichen Versammlung der Kernmacher frühling( früher Stuckateure), Seydelstr. 30 bei Arndt. Gesangverein geklagten spreche, denn leider sei auch in gebildeten Kreisen die und der in den Gießereien beschäftigten Hilfs- Freundschaft, Swinemünderstr. 84. Ansicht vielfach verbreitet, daß es mit der Hinter arbeiter, die am 31. Juli tagte, referirte Genoffe Nather. ane Buschriften den Bund betreffend find zu richten an: Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. P. Gent. ziehung von 10 Pfennigen nicht viel auf sich habe, Redner schilderte die Lohnverhältnisse in der Kernmacherbrauche, Adalbertstraße 95. Donnerstag: Bergnügungsverein Bruderbund, Der Angeklagte behauptete auch vor der zweiten In die in gar keinem Verhältniß mehr stehen zu den hohen Lebens- Andreasftr. 3 bei Roll. stanz, daß er nur der Berstreuung vergessen habe mittel- Preisen und den sonstigen Anforderungen, die der Arbeiter Bergnügungsverein Jugendlust, Ohmgaffe 2 bei Krebs. Rauchklub fich eine Behnpfennigkarte zu lösen. Wenn man berücksichtige, heute zu erfüllen hat. Neben unwürdigen Behandlungen der Dezimalwaage, trautstr. 36 bei Injinger.- Rauchtlub Erholung. daß er täglich vier Mal die Pferdebahn auf grund seiner Abonne- Arbeiter seitens der Arbeitgeber seien noch Abzüge bis zu 50 pct. Wienerstr. 18 bet Drieschner. Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bei Humuristischer Klub Universum, Veteranenmentstarten benutze, so sei es doch glaublich, daß man einmal zu fonstatiren, hiergegen müsse energisch protestirt werden. Um Bringborn, Madaiftr. 12. ftraße 18, bei Schulz. Gefelliger Klub der alten Moabiter, Emdeners aus Vergeßlichkeit verabsäume, fich für eine andere Strecke eine folchen Uebelständen mit Erfolg zu begegnen, sei vor allen u. Wadenferstr.- Ecke bei Schirmer, Abends 9-10. Fahrkarte zu lösen. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Margoninsty, Dingen nöthig zu agitiven und zu Männer organisiren. Eine Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerktag. bat, dem Angeklagten Glanben zu schenken, es sei doch hart, Diskussion über Punkt 1 fand nicht statt, wohl aber esangverein It- Deffau, Abends 9 Uhr, bei Kind, Wrangelstr. 91. wenn der bis dahin unbescholtene und vorzüglich beleumundete ging dem 3. Punkt, Wahl eines Vertrauensmannes, eine Weißenfee und Umgegend. des sozialdemokratischen Arbeitervereins für Gesangsabtheilung Donnerstags und Sonnabends Abend; Mann zeitlebens als Betrüger gebrandmarkt werden solle. Mit dem Amt eines Vertrauensmannes bei Müller( Pfeifenmüller), Königs Chauffee. Männer Gesangverein Der Staatsanwalt wollte das erste Urtheil aufrecht erhalten wurde sodann Julius Bentin betraut. Zur Bierboykottfrage mufit- Dilettantenverein Lohengrin, Abends 8½ Uhr, bet Trischmann, Tyrolienne, Abends 9 Uhr bei Faustmann, Reichenbergerstr. 78a. wissen. Der Gerichtshof entschied zu gunsten des Angeklagten, äußerte die Versammlung ihr Mißfallen, daß seitens des Chefs Jüdenstr. 55. dem geglaubt worden sei, daß er in Berstreutheit gehandelt. der Schöning'schen Fabrik ein empfindlicher Druck auf die Arbeiter Die Berliner Ohrfeigen- Tage wurde heute allen Ernstes ausgeübt werde, von dem sogenannten Hofbudiker Bier zu entvor der neunten Straffammer am Landgericht I erörtert. Die nehmen. Ferner wurde richtiggestellt, daß in der Beermann'schen Gesinde- Vermiethungskomtoirs in der Jägerstraße stehen in einem Fabrit seitens des Chefs der Bierhandel nicht verboten wird, unausgesetzten Konkurrenzkampfe. Ihre Hausdiener fungiren vielmehr es jedem Arbeiter freistehe, Bier zu trinken oder nicht. gleichzeitig als Anreißer und suchen sich gegenseitig die Kunden Es fümmere sich überhaupt Niemand um das Getränk der abzujagen. Namentlich im Herbst, wenn die Reservisten kommen, um Stellungen zu suchen, entbrennt der Kampf in voller in rege Debatte voran. Arbeiter. Rauchflub Graue Wolte, Krautstr. 48. - Verein Grüne Eiche( vor dem Halle'schen Thor), Solmsstr. i bei Razorfe. 1 Theaterverein Crescendo bei Matßner, Gartenstraße 162. TheaterTheaterverein maig löckchen, Englischer Hof, Neue Roßstr. 3. Gesellschaft Harmonie, Donnerstag Abends 9% Uhr, Chorinerstr. 55. Geselliger Klub Blau Beilchen, Abends 9 Uhr, bet Schönwälder Verein ehem. 22. Gemeindeschüler, punkt Oranienftr. 185. 9 Uhr bei Schröder, Stegligerstr. 18. Vergnügungs- Verein Renata 9 Uhr ,. Abends im Reſtaurant Gös, Oranienſtr. 158.- Gefangverein Broletarial ( gem. Shor) Abd. uhr, Uebungsstunde b. Mowes, Böchstr. 8. Geselliger Verein universum, Sigung mit Damen Abends 9% Uhi bei Hagemann, Lothringerstraße 81. Borträge, Fidelitas. Geselliger Der Wahlverein für den fünften Kreis nahm in feiner Berein üniverfum, Sigung Abends 9% Uhr, im Restaurant Neumann, Verein Gemüthlichkeit und Klub Gluth. So war es auch im letzten Herbste. Die Hausdiener Generalversammlung am 31. Juli im ersten Punkt der Tages Sinienftr. 19: Borträge, Fidelitas. Wolff und Reichenbach geriethen wegen eines Reservisten ordnung den Bericht des Vorstandes für das verfloffene II. Quar- umor, Abends 9% Uhr, Lothringerstr. 105: Geselliges Beisammensein mt. Damen, Fidelitas und Tanz. Männergefangverein Sangesfreunde, an einander. Der eine behauptete vom andern, daß sein Geschäft tal entgegen. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, eine abends 9-11 Uhr, Bazenhofer Ausschant, Landsbergerstraße Nr. 82. Wanderklub( Norden), Styung jeden zu hohe Gebühren nehme. Wolff beleidigte schließlich den Reichen- neue Bahlstelle zu errichten; dieselbe befindet sich bei Schmidt, Berein Donnerstag von 9 Uhr Abends im Restaurant C. Baatsch, Hennigsdorferstr. 24. bach, dieser antwortete mit einer Ohrfeige und wurde darauf Luisenstr. 5. Die Mitgliederzahl des Vereins ist auf 529 ge- malbesgrün, Abends 9 Uhr Sigung bei Rebelin, Langestraße 108. fürchterlich von Wolff verhauen. Vor dem Schöffengericht sehen stiegen, nach einer Aufstellung des Genossen Laasch, des Kassirers, Bithertiub Gleichbett, 9 Uhr Abends, bet Neumann, Lothringerfich beide wieder. Wolff wurde zu 20, Reichenbach zu 15 M. stellt sich dieselbe nach Berufen wie folgt: Geselliger Club der Alten Moabiter: Jeden Donnerstag Arbeiter 44, fraße 105. Geldstrafe verurtheilt. Letzterer legte Berufung ein und heute Schuhmacher 31, Tischler 26, Schneider 25, Hutmacher 21, benb von 9-10 und jeden Donnerstag nach dem 15. Sigung mit Damen in ber Emdenerstr. 47 bei Schirmer. Geselliger Arbeiterverein Hoffnung tam die Sache zur erneuten Verhandlung. Der Angeklagte fühlte Maurer 20, Schankwirthe 19, Zigarrenmacher 18, Hausdiener 18, bet Bittler, Martannenstraße 48. sich durch die Höhe der Strafe beschwert, weil die Ohrfeige nur Tapezirer 15, Maler 14, Kaufleute 13, Schloffer 13, Kellner 13, Bfropfenverein Wedding Abends 8% Uhr bet Wolf, Gerichtsstr. 44. Rauchtlub Kollegia, Abends 9 ühr, bei Hermann Rohr, Naunyns eine ganz leichte gewesen sei. 15 M. ist doch nicht viel meinte Händler 12, Buchbinder 9, Drechsler 9, Schriftseher 8, Bäcker 8, Abends Rauchklub 28aldesgrün, 8 Uhr, bet der Vorsitzende was meinen Sie wohl, was eine Dhrfeige in Brauer 7, Klempner 7, Buchdrucker 6, Töpfer 6, Dreher 5, Krüger, Forsterstraße 19. Rauchklub Ohnesorge, Abends 9 Uhr, Berlin fostet?"-" Ich bin doch aber zu schwer gereizt worden!" Kutscher 5, Gürtler 5, Bürstenmacher 4, Glasschleifer 4, bet Jakob, Boechfir. 21 Rauchklub Kernfpipe. Abends 8 Uhr, replizirte der Angeklagte. Ohne die Reizung würde die Ohr- Lederarbeiter 4, Zuschneider 4; je 3 Goldarbeiter, Ron- bet 2. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. 9 Uhr, bet Restaurateur Schröder, Stephanstr. 45. Klub Ohne streit, feige jedenfalls viel höher taxirt worden sein!" gab der Vor- ditoren, Musiker Schlächter, Kupferschmiede, Kürschner, Abends 9 Uhr Springftubbe's Restaurant, Manteuffelstr. 67. Rauchklub figende zurück. Der als Zeuge vernommene Reservist behauptete Bimmerleute; je 2 Bureauvorsteher, Buchhändler, Bildhauer, Südwest, Abends 9 Uhr, Simeonſtr. 23 bei Flict. Itch teit, von 9 bis 11 Uhr bet Stabernact, Bucklerstraße 49, auch, daß die Ohrfeige nur eine ganz leichte gewesen sei. Auf Heizer, Gerber, Feilenhauer, Mechaniker, Stepper, Schreiber, tub orbstern, jeden Donnerstag nach dem 15. im Monat bet Verlangen des Gerichtshofes unußte er auf den Zeugentisch Rohrleger, Weber, Tanzlehrer, Pantinenmacher, Uhrmacher, G. Seinice, Friedrich Startstraße 11, Friedrichsberg. schlagen, um die Stärke der Ohrfeige zu demonstriren. Er schlug Möbelpolirer, Dienstmänner, Metallbrücker, Metallarbeiter, Stell- Fidelio, Abends 8% Uhr im Restaurant Heine, Eisenbahnstr. 23. auf, daß fast der Tisch zusammenbrach. Die allgemeine Heiterkeit, macher, Zeitungsspediteure; je ein Arzt, Bau- Unternehmer, Barbier, Rauchtlub Pfeifendeckel, Sigung Abends 8 Uhr, bei Jeratsch, Langes Borwärts, Donnerstag bet Salomo, Oppelnerstr. 29die darob ausbrach, beschwichtigte Zeuge damit, daß er erklärte, Böttcher, Bierhändler, Berichterstatter, Kartonarbeiter, Dachdecker, abguß 1, Abends 9 Uhr, bei F. Nawrodt, Martusstr. 25.- Rauchklub. " Straße straße 24. 78. Rauchflub Arabi Pafcha, Abends Rauchklub Brüder= Rauch= Rauchklub Grüne ich e, bends 8% Uhr bet G. Serrath, Planufer 92a. tlub Einfach Abends 9 Uhr Manteuffelstraße 5 bet Bogt. Stat Rauch- Quarantäne. Die türkisch- bulgarische Grenze in den Departe Stattlub Tournee, Abends 8% Uhr, bei Redanz, Wrangelftr. 84. ments Slimno und Haskowo ist durch eine Militärkette gesperrt, flub Rückwärts, Abends 8 Uhr bei Arndt Pallisadenstr. 47.-stat der Verkehr ist nur über den Grenzort Zibeftsche gestattet. tlub Gordischer Knoten Abends 9 Uhr, bei Schilling. Fachverein der Klempner Berlins und Umgegend. Maastricht, 1. Auguft. Gestern wurden sieben neue Erausgabe Abends 8-10 Uhr. Sonntag 10-12 Uhr bei Stramm, Ritter- frankungen an Cholera, jedoch kein Todesfall bekannt. ftraße 123. Arbeits: Schießtlub ell, Abends 8 Uhr bei Nagel, Schwedterftr. 23. Tambour Berein Einigkeit bei Haupt, Staligerstr. 102. Um 9 Uhr Uebungsstunde, nach derselben Sigung. Aufnahme neuer Mitglieder. Briefkaffen der Redaktion. Ruderverein Vorwärts, Abends 9 Uhr im Restaurant" Bur neuen Post", Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( Zwei Buchstaben oder eine Bahn) Beuthstr. 21. Dermischtes: Cholera. 2üttich, 31. Juli. Seit gestern sind in Herstal zwei Todesfälle an Cholera und in Chenée eine Erkrankung vorgekommen. Madrid, 81. Juli. Herkünfte aus Marseille werden einer Quarantäne unterworfen. anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. D. M. 20. Thermidor, d. i. Higemonat, war im Kalender der französischen Republit der elfte Monat und dauerte vom 19. Juli bis zum 18. August. Bekannt ist der 9. Thermidor als Tag des Sturzes von Robespierre. Metallarbeiter. Wir waren allerdings der Meinung, daß der Bericht die Zahlen für ganz Berlin angab, und bedauern, daß durch das Weglassen der Filiale Zentrum ein Irrthum entstehen konnte. R. Ojuft. Die Verhältnisse der Gastwirthe werden von den Genoffen schon berücksichtigt. Siehe Elysium und Sanssouci. Nr. 110. Eine Empfehlung irgend eines stenographischen Systems können wir Ihnen nicht geben. Sofia, 31. Juli. Der Sanitätsrath hat für Reisende aus der Türkei eine fünftägige Quarantäne und Desinfektion des Gepäcks angeordnet. Die Reisenden des Orient- Expreßzugs unterliegen nur einer ärztlichen Untersuchung, wenn sie aber auf Genossen im zweiten Wahlkreise. Das Inserat der einer bulgarischen Station aussteigen, einer fünftägigen Wirthe, die fein boykottirtes Bier ausschänken, konnte gestern Für den Inhalt der Jnierate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Donnerstag, den 2. Auguft. Bellealliance- Theater. Der Postillon von Lonjumeau. Leffing- Theater. Mauerblümchen. Alexanderplatz Theater. Ver botene Liebe. National Theater. Goldelse. Apollo Theater. SpezialitätenVorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Parodie Theater. Vorstellung. SpezialitätenNational- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Goldelse. Schauspiel in 5 Akten nach E. Marlits gleichnamigem Roman von Werel Regie: Frizz Schäfer. Rassenöffnung 51/2 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von Poffen, Luftspielen sowie Auftreten von Spezialitäten ersten Ranges. Morgen: Goldelse. nicht gebracht werden, weil wir über die Veröffentlichungen der anderen Wahlkreise keinen Bescheid hatten. Forst O. 2. P. Bendschneider, Hamburg V Bremerhof. Ein Rauchbruder. Daß der Qualmtuten- Bund", wie Sie ihn bezeichnen, seine Sigungen, trotzdem er aus Arbeitern be= steht, bei 2a itmann, Brunnenstr. 9, einem boykottirten Lokal, abhalten, ist bedauerlich; ebenso, daß er sein Sommerfest in Weimann's Boltsgarten abhält. Biel Zuspruch wird er indessen wohl nicht haben. F. M. 10. Wenn im Miethsvertrage nichts vereinbart ist, wann Sie die Wohnung besichtigen lassen müssen, so haben fie eine angemessene, eventuell im Klagewege vom Richter fest= zusetzende, Zeit hindurch die Besichtigung der Wohnung zwecks Miethung zu gestatten. Nr. 102. Ja. 2360. Sie haben fein Recht auf Naturalisation. Das Reichsgesetz über die Erwerbung und den Verlust der Bundesund Staatsangehörigkeit vom 1. Juni 1870 finden Sie im Bundesgesetzblatt von 1870 S. 355 und in Gesetzsammlungen abgedruckt. D. W., Rheinsberg. Ja. E. N. Solch Fall ist leider alltäglich. F. G., Adlershof. Soviel ersichtlich, steht Ihnen leider ein Anspruch auf Entschädigung nicht zu. Achtung! Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23. Achtung!| Achtung! Sonnabend, den 4. Auguft, Nachmittags 5 Uhr: Schuhmacher. Achtung! Grosses Concert u. Extra- Vorstellung Große öffentliche Bersammlung zum Besten der Familie des Genossen Thiele. Die Musik wird von Berufsmusikern ausgeführt. Auftreten verschiedener Spezialitäten, u. a. des Volkshumoristen Lewandowsky. allerlokalorganisirten Arbeiteru. Arbeiterinnen ( Zwicker, Filzschuh- und Schaft- Arbeiter) Anfang des Concerts 5 Uhr, der Vorstellung 7 Uhr. Entree à Person 20 Pf. Freitag, den 3. Auguft, Abends 8 Uhr, bei Nieft, Weberstr. 17. Jm Saale: Grosser Ball. 2206b Das Komitee. Im Intereffe der Sache bittet um zahlr. Besuch Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. Das Sommerfest in der Neuen Welt findet der Saalsperre und des Bier- Boykotts halber nicht statt, und werden die Kollegen ersucht, die Billets bald zurück zu geben. Dagegen findet am 18. Auguß in den Arminhallen, Sommandantenstr. 20, ein Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zur Beschickung des Bekleidungsindustrie- Kongresses und eventuell Wahl von Delegirten. 2. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersuchen Die Beauftragten: Willner, Temmler, Kleinau. 223/4 Freie Vereinigung der Kaufleute. Donnerstag, den 2. August, Abends 9 Uhr: Sommernachts- Ball Große Versammlung statt. Die Kollegen werden gebeten, sich zahlreich zu betheiligen. Billets find bei allen Vorstandsmitgliedern und bei Rohr, Naunynstr. 78, zu haben. 197/5 Der Vorstand. Metzner's Korbwaaren- Fabrik, bei Fiebig, Große Frankfurterstraße 24. Lages- Ordnung: Antisemitismus und 1. Vortrag des Herrn Dr. Heymann über: Sozialdemokratie." 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. Gäste haben Zutritt. Zahlreichem. Besuch sieht entgegen Der Vorstand. J. A.: Hecht. Berlin, 2. Gesch. Andreasstr. 23, 5. pt., gegenüb. Andreasp! 154/1 Brunnenstr. 95, gegenüb. Humboldtshain. Mustergrößtes Rager Berlins. Kinderwagen, bicher gratis. Theilzahlung geOeffentliche Versammlung stattet. 500 Mark zahle ich Jedem, der mir nachweist, daß des Sozialdemokratischen Vereins für Stralan- Rummelsburg ich nicht das größte Kinderwagen- Lager Berlins habe. Altenberg's Färberei, Wäscherei, Garderob.- Reinig.- Auft., Neue Jakobstr. 17, Brunnenstr. 162, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr. No. 57/58, Alte Schönhauserstr. 2, empf. f. z. Färb. u. Reinig. v. Garderob. jed. Art, Spizen, Gard., Möbelst. gef. 1 Mt. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. Stück. Herren- Anzug gereinigt, gebügelt von 2,50 Mk. an. Reparaturen Castan's billigst. Neu! 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Forderung-, daß der Kläger zu dem Beklagten in Ihm stimmte der Amerikaner bei, der sagte, die Schlacht sei in gar feinem Arbeitsverhältnisse stand, und wies der Regel schon vor Ausbruch des Kampfes gewonnen, wenn die deshalb mit der Klage ab. wird uns unterm 29. Juli aus Manchester geschrieben: In der Urtheilsbegründung Arbeiter über volle Kassen verfügten. Allgemein erkannte man gab der Vorsitzende zu, daß der Kläger durch mißverständliche Der Kongreß, der vom 24. bis 27. Juli hier, im Mittel- den Werth der internationalen Organisation an; eußerungen eines der Zeugen seinerzeit zu der Annahme ver punkte der weltberühmten Baumwollen- Industrie von Lancashire man will sich gegenseitig Nachrichten über die Höhe der Löhne leitet worden sein könne, er stehe bei dem Beklagten in Arbeit. abgehalten wurde, ist zur größten Befriedigung sämmtlicher und die Dauer der Arbeitszeit liefern und dann gemeinsame Der Kläger könne dieserhalb, bemerkte der Assessor fortfahrend, Delegirten verlaufen. Selten haben die internationalen Bu- Forderungen an die Unternehmer aller Länder stellen, Tarife sich eventuell an den Zeugen halten. Ob überhaupt und famentünfte von organisirten Arbeitern verschiedener Länder festsetzen, Kontrollmarken schaffen 2c. Praktisch konnte jedoch in wieweit dem Kläger ein Anspruch an denselben zustehe, eine so große Einmüthigkeit aufzuweisen gehabt, wie der auf diesem ersten Textilarbeiter- Rongreffe noch nichts Bestimmtes diese Frage zu entscheiden sei nicht Sache des Gewerbeeben beendigte Kongreß. Bedauern erregte nur die Abwefen- unternommen werden; diese Arbeit soll auf dem nächsten gerichts. Dieses wäre nur zur Entscheidung von Schadenheit von Vertretern der deutschen Textilarbeiter, diese wollten, internationalen Kongreffe, der 1895 in Gent stattfinden wird, ersa 3- Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältniß wie ein auf dem Kongresse verlesener Brief erklärte, in Anbetracht begonnen werden. Der Vorschlag der Franzosen, ein inter- zuständig, den event. Anspruch des Klägers an den Zeugen hätte der schlechten finanziellen Lage der deutschen Organisationen den nationales Fachblatt für die Textilindustrie herauszugeben, wurde das ordentliche Gericht zu entscheiden. internationalen Kongreß bis 1896, d. h. bis zum allgemeinen für unausführbar gehalten. Die internationale Thätigkeit wird Die zweite der gedachten Entscheidungen betrifft eine Lohnsozialistischen Arbeiterkongresse, verschoben wissen und stüßten sich sich vorläufig auf den Austausch von Korrespondenzen und das entschädigungsklage des Böttchers N. gegen den Oberbinder der hierbei auf eine Verabredung der 1893 in Zürich anwesenden Sammeln von Geldmitteln beschränken. Hiermit wurden die Aktienbrauerei- Gesellschaft Moabit, Schelzte. N. hatte Sch. und Textilarbeiter, die es für besser hielten, so lange zu warten. Delegirten Holmes und Mawdsley beauftragt, welche das nicht die Brauerei verklagt, weil ihn erstens Sch. angeblich durch Es ist im höchsten Grade bemerkenswerth, daß gerade die Erekutiv Komitee der Teytilarbeiter von Lancashire und die Vorspiegelung Langandauernder Beschäftigung aus einer englischen Gewerkschaftsführer, die, wie z. B. der Vize- Yorkshire kontrolliren soll. Dank der wahrhaft brüder- guten Stellung fortgelockt hat Kläger war in der Präsident des Kongresses, D. Holmes, noch vor kurzem die fichen Gesinnung aller Delegirten und der meisterhaften Ueber- Artillerie Werkstatt zu Spandau thätig, bevor er in die Arbeiter des europäischen Festlandes als unpraktische Wolken- setzungskunst des Genossen Ad. Smith störte kein Mißklang die Brauerei eintrat zweitens hatte der Kläger die Arbeitsordnung wandler verachteten und jegliche Gemeinschaft mit denselben Verhandlungen des Kongresses. Zwischen und nach den Kongreß der Gesellschaft Moabit durch Unterschrift anerkannt und damit voller Entrüstung abwiesen, in erster Linie auf die zeitige Ab- fitzungen besichtigten die Delegirten verschiedene große Fabrifen auf die ersten drei Jahre den Kündigungsausschluß. Der Behaltung eines internationalen Textilarbeiter- Kongresses drangen und mehrere öffentliche Gebäude in Manchester. Keiner von flagte sprach die Meinung aus, daß er am Gewerbegericht um und sich mit den 1893 in Roubaix versammelten Delegirten der den Nicht Engländern hatte soviel Liebenswürdigkeit, zu- deswillen zu Unrecht beklagt worden sei, weil er gar nicht Arbeitfranzösischen Textilindustrie behufs Einberufung des inter- vorkommenheit und wahre Begeisterung in Großbritannien geber des Klägers gewesen, sondern denselben nur im Auftrage nationalen Kongresses verständigten. Auf dem Kongresse waren erwartet. Der Lord Mayor( Ober Bürgermeister) von der Brauerei für die für die Brauerei engagirt habe. Auf etwa 179 000 Arbeiter vertreten; von diesen fielen auf England Manchester zeigte den fremden Delegirten die die Anfrage, wie es mit der behaupteten Vorspiegelung allein 150 000; es sind dies vornehmlich die Spinner und Weber von ihm als Arbeiter vorgestellt waren, selbst das prachtvolle Rath- fich verhalte, antwortete der Beklagte:„ Ich habe dem Lancashire und Yorkshire; die Zahl der britischen Delegirten betrug 42. haus der Stadt; und mehrere der reichsten Unternehmer machten Kläger auf die Frage desselben, ob er auf dauernde 7500 Franzosen waren durch 4 Delegirte( von Lille, Calais und sich ein Vergnügen daraus, die Delegirten persönlich in ihren Beschäftigung rechnen könne, nur gesagt, sein Vorgänger sei über Roubaix), 2500 Belgier durch gleichfalls 4( von Gent und Fabriken herumzuführen und ihnen alles zu erklären; es ist un- 8 Jahr in der Brauerei gewesen, und wenn er den ersten Mai Verviers), 15 000 Amerikaner, 3000 Desterreicher, 500 Dänen und nöthig hinzuzufügen, daß die englischen Arbeiter selbst und nicht gefeiert hätte, wäre er noch da." Wegen Unzu= 500 Holländer durch je einen Delegirten vertreten. Unter den namentlich die Sozialdemokraten von Manchester alles ständigkeit des Gewerbegerichts wurde der Kläger französischen Vertretern befand sich der sozialistische Maire von thaten, um den Delegirten die Tage, welche sie in Lancashire ver- unter folgender Begründung abgewiesen. Im vorliegenden Roubaix, H. Carette; der amerikanische Delegirte, Howard, lebt, unvergeßlich zu machen. Prozeß sei die Frage von vornherein ausgeschieden, welche Ver hatte verschiedene Jahre hindurch dem Senate von Massachusetts einbarungen zwischen dem Kläger und der Brauereigesellschaft ge= angehört. Zu einer großartigen internationalen Demonstration gestaltete troffen sind. Der Kläger habe gegen den Oberbinder auf grund Der Empfang, welchen die Engländer den fremden sich die Massenversammlung, welche heute( Sonntag) Nachmittag privater Abmachungen geklagt( die sogen. Vorspiegelung ist gemeint), Delegirten bereiteten, war ein überaus herzlicher zu Ehren der Textilarbeiter- Delegirten in dem größten Saale von Letzterer sei außerdem nicht sein Arbeitgeber, sondern selbst nur und die internationale Brüderlichkeit zeigte sich nicht Manchester, der Free Trade- Hall, abgehalten wurde. Das Mee- Angestellter der gemeinsamen Arbeitgeberin gewesen. Aus diesen nur in Worten, sondern auch in Thaten. Aeußerlich bekundete ting war von dem Salforder*) Lokalverein der Sozialdemo- Gründen charakterisire sich der Anspruch des Klägers als sich diese Stimmung darin, daß der Vorsitz abwechselnd einem kratischen Föderation" einberufen worden; es sollte sozusagen die Schadenersayforderung eines Privatmannes Franzosen, einem Belgier, dem Amerikaner und dem Holländer sozialistische Moral aus den Verhandlungen des internationalen an den anderen, deshalb sei das Gewerbegericht nicht zuübertragen wurde. Die Abstimmungen fanden nach Nationali- Teytilarbeiter= Kongresses ziehen. Die ausländischen Dele- ständig. Wenn N. wirklich meine, einen Anspruch an Beklagten täten statt. girten, von denen mehrere offen gestanden, sie hätten, zu haben, möge er sich an das Amtsgericht wenden, welches Zunächst erstatteten die Delegirten Bericht über die Lage der durch tendenziöse Berichte getäuscht, bisher geglaubt, durch die gewerbegerichtliche Abweisung zuständig geworden sei. Textilarbeiter in den vertretenen Ländern. Diese Berichte ent- es gäbe überhaupt feine Sozialisten in England, hielten eine Reihe hochinteressanter Mittheilungen über Detail: saben sich hier zu ihrem Erstaunen einigen Tausenden von eng des Preuß. Allg. Landrechts II, 1:" Grobe Verbrechen gegen Entscheidungen des Neichsgerichts. In bezug auf§ 704 punkte, welche in englischer und französischer Sprache veröffentlichen Sozialdemokraten gegenüber, die sie mit nicht enden Andere, wegen welcher ein Ehegatte harte und schmähliche Zuchtlicht werden sollen, zum Theil schon sind, und hoffentlich auch wollendem jubelnden Beifallsklatschen empfingen und sich in Andere, wegen welcher ein Ehegatte harte und schmähliche Zuchtins Deutsche übertragen werden. An diese knüpften sich alleiner Resolution einstimmig für das Gemeineigenthum an Pro- haus- oder Festungsstrafe nach Urtel und Recht erlitten hat, bes gemeine Bemerkungen über die Lage der Textilarbeiter duktionsmitteln erklärten. Den Borsitz führte, was deutschen Ohren rechtigen den daran unschuldigen Theil, die Scheidung zu suchen" in den verschiedenen Ländern. Die Engländer wiesen feltsam flingen mag, ein christlicher Sozialist John Trevor, bat das Reichsgericht, IV. Bivilsenat, durch Urtheil vom 19. März mit Stolz auf ihre Fabrifgesetzgebung bin, die sie in zur Arbeiterfirche" gehörig. Er hieß die ausländischen Delegirten, 1894, in Uebereinstimmung mit der Rechtsprechung des ehemaligen hartem Rampfe errungen hätten und noch täglich vertheidigten welche ausnahmslos Sozialisten sind, herzlich willkommen und preußischen Ober- Tribunals, ausgesprochen: Die Frage, ob der und weiter ausdehnten; dank ihrer Hartnäckigkeit im gewerk geißelte dann das Benehmen der Polizei, welche versucht hatte, bestrafte Ehegatte im Sinne des erwähnten Paragraphen eine schaftlichen und politischen Kampfe arbeiteten sie statt 72 die Redefreiheit einzuschränken; er warnte die Behörden davor, harte und schmähliche Zuchthaus- oder Festungsstrafe wegen eines nur noch 56½ Stunden, und binnen kurzem hofften sie auch den einen Sturm der Entrüstung im Lande zu entfesseln. Darauf groben Verbrechens erlitten hat, ist in jedem einzelnen Falle von gesetzlichen achtstündigen Arbeitstag, den man schon seit richteten belgische, holländische und französische Delegirte an die dem Gheſcheidungsrichter nach den obwaltenden Umständen, unter mehreren Jahrzehnten forderte, zu erringen. Der Amerikaner Versammlung Ansprachen, die mit der größten Begeisterung Berücksichtigung des Standes und des Bildungsgrades, sowie der sagte, jenseits des Ozeans folgte man mit Eifer dem englischen entgegengenommen wurden. Bemerkenswerth war namentlich sonstigen persönlichen Verhältnisse der Eheleute zu beantworten. Beispiel; namentlich in den nördlichen Staaten organisirten sich die Rede des Genossen Carette von Roubaix, der aufzählte, wie Eine Auklage wegen Vergehens gegen die Ges die erbeiter immer besser und beeinflußten die Gesetzgebung; viel der sozialistische Stadtrath, dessen Maire er ist, für die werbe- Ordnung, welche gestern die achte Ferien Strafjedoch verschlechtere sich, hauptsächlich infolge der Schwankungen Befferung des Looses der Arbeiter und ihrer Kinder gethau kammer des Landgerichts I beschäftigte, richtete sich gegen den in der amerikanischen Bollpolitik, die Lage des Arbeiters in den habe, und daraufhin die Sozialdemokraten Salfords und Dr. med. Alexander Oppenheimer. Derselbe ist Inhaber eines Vereinigten Staaten immer mehr; die Arbeitslosigkeit nehme Manchesters aufforderte, fich gleichfalls der Verwaltung Krankeninstituts, in welchem 15 Wärter und Wärterinnen an= überhand; man gehe schweren Krisen entgegen. Großes Aussehen ihrer Städte bemächtigen. Nach der Ansprache gestellt sind. Dr: Oppenheimer hat dies Personal nicht zur Orts erregte der Genter Delegirte Hardijus, der die elende Lage des Belgiers Hardijns ergriff Genosse Hyndman, vankentasse angemeldet. Er wurde in 15 M. Strafe genommen der belgischen Textilarbeiter und die Demoralisirung der Be- der speziell dieses Meetings wegen von London ge und diese polizeiliche Maßnahme wurde vom Schöffengericht be= völkerung in den Fabriken schilderte; seit einigen Jahren, ver- fommen war, das Wort und begründete unter stürmischem itätigt. Im gestrigen Termine vor der zweiten Instanz führte der ficherte er, sei jedoch die mit Ausdauer und Kraft agitirende Beifall der Versammelten folgende Resolution, die dann ein Vertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Holz, aus, daß das Gewerbe eines sozialistische Partei bemüht, hier Wandel zu schaffen, und der stimmige Annahme fand: Diese Massenversammlung in der Arztes zu den sogen.„ freien" Gewerben gehöre, die dabei AngeEinfluß derselben mache sich bereits fühlbar. Schlimmer noch als Free Trade- Hall bewillkommnet hiermit herzlich die Delegirten stellten feien einer Verpflichtung zur Anmeldung bei der Orts in Belgien schien es, dem Berichte des Wiener Delegirten der Arbeiter des Kontinents und Amerika's und sendet durch die krankenkasse nicht unterworfen. Die Straftammer stellte sich auf zujolge, den österreichischen Textilarbeitern zu gehen, felben ihre brüderlichen Grüße an die Arbeiter aller Länder. den Boden des Schöffengerichts, Die Errichtung und Führung die vollständig schutzlos seien, da die Fabrikgesetzgebung Diese Versammlung erklärt ferner, daß nur die eines Privat- Kranteninstituts seitens eines Arztes sei als ein dort nur ein todter Buchstabe sei. Aehnliche Klagen dieser Kontrolle der Produktions und Tauschmittel durch Gewerbebetrieb sowohl im Sinne der Gewerbe- Ordnung, wie des Art erhoben auch die Delegirten anderer Länder; dem gegenüber die Gesammtheit zur vollständigen Abschaffung der Uebelstände Krankenversicherungs- Gesetzes zu betrachten und der Inhaber betonten die Franzosen, daß sie in den Städten, wo Arbeiter im führen kann, für welche der eben abgehaltene Textilarbeiter- deshalb zur Anmeldung seines Personals zur Ortskrantentasse Stadtrathe fäßen, im stande seien, eine scharfe Kontrolle über die kongreß Abhilfe gesucht hat." Die Versammlung schloß mit dem verpflichtet. Das erste Erkenntniß sei zu bestätigen. Rechts Durchführung der Fabrikgesetzgebung auszuüben. Gesang der Marseillaise. Am Abend verließen die fremden Dele- anwalt Dr. Holz will sämmtliche Instanzen in Anspruch nehmen. girten Manchester, vollkommen überzeugt, daß die internationalen Kongresse zu den mächtigsten Hebeln zur Befreiung der Arbeiterflafje gehören. Paul Arndt. M Gerichts- Beitung. Nun Damit Derlammlungen. nun Ueber die gefeßliche Einführung des achtstündigen Arbeitstages herrschte absolute Ginstimmigkeit auf dem Kon grejje. Nicht nur widersetzte sich kein Engländer der darauf bezüglichen Resolution, wie einige fontinentale sozialistische Telegirte befürchtet hatten, sondern der englische Redner, Th. Ashton, erklärte mit großer Energie, die englischen Die Bentral- Krankenkasse der Maurer, Steinhauer Organisationen würden keinen Kandidaten mehr bei den und Stuckateure hielt am 22. Juli eine Versammlung ab. Der Wahlen unterstützen, der Gegner des Achtstundentages sei; Rechnungsabschluß vom 2. Quartal, der zunächst zur Verlesung einige Delegirte aus Yorkshire gingen noch weiter Gewerbegericht. Zu denjenigen kleinen" Meistern, die es gelangte, ergiebt eine Ginnahme von 36 287,11 M., der eine tonten die Wichtigkeit einer direkten Arbeitervertretung im Barla- nicht so dicke haben", gehört der Klempner K., welcher sich gegen Ausgabe von 31 277,24 M. gegenübersteht; mithin ist ein Bestand ment und führten die jüngsten Fortschritte in der sozialen Ge- die Lohnentschädigungsklage eines Arbeiters W. am 26. Jali vor vorhanden von 5009,87 M. Bei der Wahl der Delegirten zur setzgebung auf die Gründung einer unabhängigen Arbeiterpartei der Kammer V zu verantworten hatte. Der Beklagte machte den Generalversammlung war die Vermuthung aufgetaucht, daß von zurück. Dies zeigt von neuem, wie sehr die englischen Einwand, W. nur auf Aushilfe engagirt zu haben. Mehrere den Stimmzetteln mehrere gefälscht sein müßten. Um der Sache Trade Unions in jüngster Zeit den Werth Beugen darunter einer, der das Engagement vermittelte auf den Grund zu kommen, waren sämmtliche Bettel der politischen Aktion anerkennen. Auch der haben nicht gehört, daß mit dem Kläger aushilfsweise Beschäf einem Schreibsachverständigen zur Beurtheilung vorgelegt, holländische Delegirte Demminck, ein Freund von Domela tigung oder ja direkter Kündigungsausschluß vereinbart worüber folgendes Gutachten verlesen wurde: In Nieuwenhuis, erklärte, seine Mandatgeber seien sämmtlich wurde. suchte R. die sofortige Entlassung des der Stimmzettel- Angelegenheit der Zentral- Krankenkasse der Arbeitsleute rechtfertigen, für die Einführung des Achtstundentages durch Parlaments Klägers würden Maurer und Steinhauer 2c. bin ich auf grund einer langbeschluß. von Klempnern überhaupt nur vorübergehend beschäftigt, wierigen Untersuchung zu folgendem vorläufigen Resultat ge Nichtsdestoweniger fand J. Mawdsley, der energische worauf ihn der Vorsitzende dahin belehrte, daß dieses nichts be- kommen. Die von 119 Wählern abgegebenen 164 Stimmzettel und äußerst tüchtige Sekretär des englischen Textilarbeiter fage. Das Resultat der Beweiserhebung war also ein dem Kläger rühren von höchstens 113 Personen her. Demnach haben Verbandes, ein Mann, der mit den Vertretern des Unternehmer- sehr günstiges. Mit Rücksicht auf die augenscheinlich wenig mindestens 6 Personen mehr als einen Bettel geschrieben, die thums wie ein Gleicher mit Gleichen verkehrt, teinen Widerspruch, glänzende Lage des Beklagten wirkte der Vorsitzende jedoch im meisten Bettel sind höchst wahrscheinlich von Mazigefsti ge als er sagte, das Geheimniß der Erfolge in England bestände in Einverständniß mit dem Gerichtshof auf einen Vergleich hin schrieben( nummerirt) die Nr. 1-27; ferner sind zweifellos von der vortrefflichen gewerkschaftlichen Organisation und nament- Ein solcher kam auch zu stande. Der Beklagte verpflichtete sich, Ferkel geschrieben die Nr. 28-44, die beiden Personen hätten lich in der regelmäßigen Bezahlung der Bei- am 30. Juli 10 M. und an den beiden darauf folgenden Mon- also zusammen 43 Bettel geschrieben. Außerdem rühren mit aller träge; alle fremden Delegirten erkannten daß tagen je 5 M. zu zahlen, im ganzen also 20 M.; der flügerische Wahrscheinlichkeit Nr. 73 von Ferkel und Nr. 81 von Mazigefski sie praktisch unendlich viel den Engländern lernen Anspruch betrug 36 M. Im Falle der Beklagte eine Rate nicht her. Ich kann vor der Hand kein ausführliches Gutachten tönnten, aber andererseits hatten sie die Genugthuung, von pünktlich zahlt, wird der ganze Rest fällig. machen, weil das Vergleichsmaterial nicht genügt. Immerhin den englischen Führern Theorien über die Unrechtmäßigkeit nicht Kaminer VI. Borsitzender Assessor Leo. Sigung vom gebe ich folgendes Gutachten ab: Die Zettel 1--27 hat zweifelnur der fapitalistischen Profite, sondern des Profits felbst( im 27. Juli. los Mazigefsti, die Zettel 28-44 mit höchster WahrscheinlichPrinzip) entwickelt zu hören, die auf dem Festlande unbedenklich Bezüglich der Kompetenz der Kompetenz des Gewerbefeit Ferkel geschrieben. Das Gutachten nehme ich auf den von als sozialistisch bezeichnet worden wären; niemand habe gerichts wurden zwei Urtheile von Bedeutung gefällt. In mir geleisteten Sachverständigen- Eid.- In der Diskussion das Recht, jagte Mawdsley z. B., einem andern fünf Prund Sterling von dem Ertrage seiner Arbeit abzunehmen, wie es jetzt*) Salford gehört zu Manchester wie etwa Altona zu Handlungsweise in träftigen Worten Ausdruck. Es wurde von an, oft geschehe, blos, weil der eine hundert Pfund mehr besite als Hamburg. gaben mehrere Redner, ihre Entrüstung über diese gemeine sodann beschlossen, dieses Gutachten dem Zentralvorstand, dem Ausschuß, sowie der Preffe zu übermitteln. Die hierauf der Boykottbeschlüsse Sorge tragen werden.( Beifall.) In der zu lassen habe, wurde folgende Resolution einstimmig att vollzogene Neuwahl der Ortsbeamten ergab folgendes Resultat: Diskussion über den Vortrag sprachen sämmtliche Redner im genommen: Garbe, erster Bevollmächtigter; Schulz, zweiter Kassirer; Pranger, Sinne des Referenten. Die Resolution der Gewerkschafts. Ber- Die Versammlung ersucht die Kollegen, dem Verband der erster Schriftführer; Wiltniß, Revisor. Die Wahl des Hilfs fammlungen gelangte zur einstimmigen Annahme. Alsdann Berliner Metallarbeiter beizutreten, damit wir bei der nächsten tassirers für den Westen wurde bis zur nächsten Versammlung wurden die Mißstände im Berufe erörtert und zum Anschluß an günstigen Gelegenheit die neunstündige Arbeitszeit, Abschaffung vertagt, und Herr Kliemann beauftragt, die Beiträge in dem die Organisation ermahnt. der Ueberstundenarbeit und Festsegung des Minimallohnes erLokal des Herrn Behrend, Blumenthalstr. 5, entgegenzunehmen. reichen können." Eine öffentliche Metalldrücker Versammlung tagte am Der Unterstütungsverein deutscher Hutmacher( Filiale 30. Juli in der Berliner Ressource". Kollege Paul Bitfin Wie agitiren wir?" Es wurde gerathen, die Agitation in ber Eine eingehende Erörterung fand hierauf noch die Frage: Berlin) hielt am 24. Juli er. eine Mitgliederverfammlung ab, referirte über das Thema:" Was wollen wir zunächst erreichen?" Wertstatt eifrig zu betreiben, aber, um unnüße Maßregelungen mit der Tagesordnung: 1. Berichterstattung der Delegirten von Redner konstatirte vor Allem den wirksamen Eindruck, welchen zu vermeiden, vorsichtig, möglichst in den Baufen und auch dann der außerordentlichen Generalversammlung. 2. Diskussion. die vorige Versammlung auf die Fabrikanten gemacht hat, dies ohne großes Lärmen. Bei Streitigkeiten Einzelner mit dem Unter3. Verschiedenes. Bum ersten Bunft der Tagesordnung erhält bezeuge auch die Wuth, die einige Unternehmer gegen die nehmer sollten nicht sofort sämmtliche Kollegen die Arbeit niederzunächst das Mitglied Lauschke das Wort, derfelbe giebt ein Bild Ginberufer an den Tag gelegt haben. Gr forderte dann legen, sondern erit dem Vertrauensmanne und dem Verbandsüber die Verhandlungen des Kongresses im allgemeinen, worauf die Kollegen auf, an die Stelle des bisherigen Einzel- vorstande Mittheilung machen. Von mehreren Werkstätten wurden er sodann speziell auf die Berathungen über den von der Ber- tampfes ein geschlossenes Vorgehen treten zu lassen. Die Metall Die dort bereits gewählten Vertrauensmänner dem Kollegen Het liner Filiale geftelten Antrag:" Die fofortige Zurückziehung des drücker seien Saisonarbeiter gemorden, darin müsse Wandel ge- befannt gegeben. Entschieden verurtheilt wurde die Handlungs Kapitals aus der deutschen Hutfabrik" einging. Redner bedauert, schaffen werden. Zu diesem Zwecke solle man das Umschauen weise des Metalldrückers Oswald Wachsmuth, der vor einiger daß die Mehrzahl der Delegirten für die allmälige Herausziehung nach Arbeit bei den verschiedenen Fabrikanten unterlaffen, damit Zeit durch seine vorwißige Rede eine 11prozentige Herabfeßung des Kapitals aus dem Unternehmen stimmten, weil das Fort nicht der Anblick von zwanzig und dreißig Arbeitsuchenden den der Preise bei Wollenberg u. Ro. ermöglichte. bestehen desselben dem Unterstüßungsverein immer noch als Fabritanten übermüthig mache. Wer da wisse, daß in nächster Bleiklos anhängen würde. Schließlich ermahnt Redner alle Beit in feiner Fabrit ein Kollege verlangt werde, möge Reichstagswahlkreis hielt am 31. Juli zwei Versammlungen Der sozialdemokratische Wahlverein für den sechsten Mitglieder trotz der, entgegen dem Wunsche der Filiale Berlin das dem Arbeitsnachweis der Metallarbeiter mittheilen, gefaßten Beschlüsse recht fest und standhaft für den Verein ein- damit die Kollegen sich mehr an diefen gewöhnen. Ferner ab. In Schneider's Salon in der Belforterstraße referirte, nachzutreten, stets treu demselben zu bleiben, um allen Stürmen werde in den meisten Fabriten ein geringerer Stunden- als dem die Anwesenden das Andenken der verstorbenen Genossen widerstehen zu können. Affordlohn gezahlt, ein Misstand, der gleichfalls abzustellen fei; Tittel und Höniger in üblicher Weise geehrt hatten, GeHieran knüpfte sich nun eine oft sehr erregte Diskussion. man werde einen Minimallohn von 50 Pf. zu fordern haben. noffe Th. Mehner über die Voltsschule, wie sie ist und wie Mehrere Redner sprachen sich für, andere wieder gegen die ge- Des weiteren erheische die Nachfeierabend- Arbeit dringend fie sein soll. Redner zeigte, daß die Volksschule ihre Aufgabe, die faßten Beschlüffe aus. Zur weiteren Berichterstattung energische Bekämpfung, die sich auch gegen diejenigen Auch- Jugend für das Leben vorzubereiten, nicht erfüllt, da sie die erhält dann Kollege Schwägerle das Wort. Der Kollegen zu richten habe, welche durch wüftes Sich- Abrackern Kinder im Chauvinismus und im Glauben an die Eingriffe eines selbe führt die unter den obwaltenden Umständen außergewöhnlich hohe Wochenverdienste erzielen und dadurch übernatürlichen Wesens in die irdischen Verhältnisse erzieht, nothwendige Herabsetzung der Unterstützungen vor und erklärt, dem Kapitalisten die Herabsetzung der Preise nahe legen. Anschauungen, mit denen alle Erfahrungen, die der Mensch im daß es nothwendig sei, bald eine Reorganisation des ganzen Leider habe dieses raffinirte Klauen", wie es die Kollegen Leben macht, im schroffsten Widerspruche stehen. An dem DuellVereins vorzunehmen, um die Unterstützungsfäße auf richtige nennen, seit voriger Versammlung, wo es schon verurtheilt unwesen und sonstigen Rohheiten, welche unsere auf höhere Grundlagen aufzubauen. Nachdem noch Kollege und verwurde, nicht aufgehört: bei Erich u. Gräz trieben es Ezelne Schulen gebildeten jungen Leute fertig bekommen, ferner an der schiedenes ergänzt und berichtigt hatte, wird bekannt gegeben, daß nach wie vor. Das sei ebenso verwerflich wie die Handlungs- Unterwürfigkeit und Striecherei vieler Gelehrten, legte der Refe die Beschlüsse, betreffend die Unterstüßungen, am 1. August in weise der Kollegen bei Adolf Giermann, die sich dem Verlangen rent dar, daß auch die höheren Schulen wahre Bildung nicht erKraft treten. Hierauf wird folgende Resolution angenommen des Fabrikanten, Happoldt'sches Bier zu trinken, fügten. Die zeugen. In beiden Fällen sei der letzte Grund dafür in dem Bom demokratischen Prinzip durchdrungen, sich der Majorität Kollegen möchten sich gegen alle derartigen Zumuthungen endlich lafsencharakter der Gesellschaft zu suchen, dem auch die Schulen zu fügen, erklärt sich die heutige Mitgliederversammlung mit zu gefchloffenem Vorgehen aufraffen; dazu sollten sie in allen angepast sind. Daher werde das, was wir Sozialdemokraten den gefaßten Beschlüssen der außerordentlichen General- Wertstätten Vertrauensleute wählen, die sich an den Vertrauens: bezüglich der Schule fordern, voll sich erst nach Be versammlung einverstanden und macht. macht es daher jedem mann der Metalldrücker, Paul Hey, Strausberger feitigung dieser Gesellschaftsordnung burchführen Taffen. Mitgliede hier zur Pflicht, die Beschlüsse anzuerkennen, straße 20, wenden, wenden, damit derselbe Fühlung mit den( Beifall.) Nach kurzer Diskussion machte der Vorsitzende die sowie agitatorisch mit aller Kraft und Energie für die Kollegen erhalte und wiffe, wie es in den Werkstätten aussieht. Mittheilung, daß laut Beschluß des Vorstandes 35 Mitglieder, weitere Ausbauung des Vereins einzutreten, um im Mit den Schmußwerkstätten müsse die Kollegenschaft in nächster die als Geschäftsleute boykottirtes Bier führen, aus dem Verein Kampfe gegen das Kapital erfolgreich durchzubringen. Die Ver- Saison vor allen Dingen aufräumen. Die Frage fei, ob man ausgeschloffen sind. sammlung bedauert aber lebhaft, daß der Delegirte von Alten weiter gehen, und für den Neunstundentag und die übrigen er- In dem Lokale in der Badstraße referirte Genoffe burg, bei der dortigen Berichterstattung, andern Delegirten bei wähnten Forderungen eintreten solle. In jedem Falle mache sich I a hn über„ Kommunisten des 18. und 19. Jahrhunderts". Der den Verhandlungen des Kongresses zu wenig Sachlichkeit, un aber der Anschluß an die Organisation, an den Berliner Metall- Vortrag fand ungetheilte Anerkennung. Eine Diskussion knüpfte berechtigtes Vorgehen und Gehässigkeit gegen einzelne Personen zc. arbeiterverband, nothwendig.( Beifall.) In der Diskussion sich an den Vortrag nicht, wohl aber eine Polemit an die Bevorgeworfen hat. Sie erachtet es der allgemeinen Sache nicht nahmen eine Reihe Kollegen das Wort; ihren Ausführungen war tanntgabe des Genossen Kiesel, daß der Vorstand eine ganze förderlich, bei den Berichterstattungen die Meinungsverschiedenheit zu entnehmen, daß der Neunstundentag schon in einigen Werk- Reihe von Schankwirthen bezw. Milch- und Grünkramhändlern der Delegirten in solch abfälliger Weise zu kritisien." Unterstätten durchgeführt, und es daher keine übermäßige Forderung wegen unveränderter Führung boykottirter Biere aus dem WahlBunkt Berschiedenes macht der Vorsßende bekannt, daß die ist, wenn man ihn auch in den anderen Fabriken verlange. Die Ab- vereine ausgeschloffen habe. Da der Vorstand von dem ihm Generalversammlung wieder einen Theil des Fabriks- Ausschusses schaffung der Nachfeierabend- Arbeit würde hauptsächlich die Lampen- ftatutenmäßig zustehenden Rechte Gebrauch gemacht, waren alle neu gewählt und alle eventuellen Anfragen an denselben zu richten fabriken treffen und dazu führen, dieSaison etwas länger auszudehnen. Einwendungen hinsällig. Die Liste der Ausgeschlossenen wird find. Es sind dies die Kollegen Siefert( Braunschweig) Leng, Sie läßt sich sehr gut ermöglichen, da die Fabrikanten meist demnächst veröffentlicht werden. Kuhr und Lund( Berlin). Zum Schluß wurde die von den Ge- jetzt schon die Bestellungen in der Tasche haben, aber nur, weil wertschaften in ihren Versammlungen zur Annahme gelangte der Liefertermin erst gegen Weihnachten ist, das Kapital noch Resolution einstimmig angenommen. nicht hineinstecken wollen. Im Dezember lassen sie äußerst lange In einer öffentlichen Versammlung der Bau- n arbeiten, und nach Neujahr nehmen sie dann, unter Hinweis schläger, die am Sonntag bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44, auf den hohen Verdienst der vorangegangenen Wochen, Abzüge H. 2. C. Die letzten statistischen Angaben über die Unfalltagte, wurde zunächst an Stelle des ausgelooften Gewerbegerichts- vor. Bei Berliner u. Ziegler bestand im vorigen Jahre bereits versicherung beziehen sich auf das Jahr 1892 und finden sich in Beisitzenden Günther der Kollege Schenker als Kandidat die neunstündige Arbeitszeit, jetzt arbeiten die Kollegen Nr. 1 der Amtlichen Nachrichten des Reichs- Versicherungsamts", für die im September stattfindende Wahl zum Gewerbegericht dort wieder 91/2 Stunden und haben auch nicht ein Jahrgang X( 1894). Ihre sonstigen Bemerkungen hätten Sie aufgestellt. Nach längerer Diskussion des vom Delegirten der mal den Muth, die Ueberstunden zu verweigern. nicht gemacht, wenn Sie wüßten, welche Menge Gewerkschaftskommission, Marg, erstatteten Berichtes erfolgte Hat die Kollegenschaft den Muth, dem Kapitalismus Nachrichten, die unserer Zeitung tagtäglich zukommen, und Neuwahl; gewählt wurde Koch mann. Hierauf referirte Ge- ernstlich entgegenzutreten, dann werden, wie das verschiedene Er- wie leicht unter Hunderten die eine oder die andere den Thatnoffe Millarg über den Bierboykott. Nachdem der Redner fahrungen gelehrt haben, gerade die kleinen Werkstätten leicht sachen nicht vollkommen entspricht. Oft sind auch die Nachrichten die bisherigen Borgänge feit Entstehen des Boykotts turz ge- nachzugeben bereit fein. Die nächste Metalldrücker- Bersammlung trotz der Berichtigungen ganz richtig. Es ist dies aber nur danu schildert, ferner des mühelosen Griverbes ungezählter Tausende wird vom Berliner Metallarbeiter- Verband einberufen; bis dahin festzustellen, wenn wir einige Arbeiter Maßregelungen aussehen der Brauerei Direktoren und Aktionäre im Verhältniß zu dem sollten die Kollegen, die es noch nicht gethan haben, ihren Bei- wollten. Daß wir dies unterafsen, verübeln Sie uns wohl nicht. färglichen Lohn der Brauerei- Arbeiter bei sehr gefahrvoller Arbeit tritt zu demselben bewirken, damit man feststellen könne, was 50, Schöneberg. Unverständlich; sprechen Sie zwischen gedacht hatte, fam er zu dem Schluß, daß auch die Bau- Anschläger den für eine Schaar zum Kampfe bereit ist. Nachdem Litfin noch 12 und 1 Uhr eventuell vor. Brauerei Arbeitern das Gefühl der Solidarität nicht versagen darauf hingewiesen hatte, daß es jedem Kollegen möglich ist, A. J., Rummelsburg. Der Betreffende hat sich nach dürfen und hoffentlich in ihren Kreifen für strenge Durchführung an der Drehbank dem Nachbar zu sagen, was er zu thun und Ihrer Darlegung möglicherweise des Betruges schuldig gemacht. Briefkaffen der Redaktion. Achtung, Parteigenoffen! von Arbeiter, Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrenfache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstüßen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Annenftr. 2, Anders. " 9, Prog. # 42/43, Artner( City- Passage). " 16, Ehrenberg. " 29, Wezzerek. 37, Malig. Adalbertstr. 26, Sarwarte. 32, Knoll. " " 59, Schulz. 5, Geu. " 40, Pjeil. Brandenburgstr. 33, Zacharowsky. " 18, Götte. 56, Thiele. 74, Wolter. Buckowerstr. 6, Krüger. Dresdenersir. 40, Dorn. 3. Wahlkreis: Inselstr. 1, Jakob. 9a, Kameruner Gasthaus. Jakobstr., Alte, 130, Frankenberger. " 184, Sauer. 3. Brattka. ford d Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersky.| Rungestr. 28, Werneke. 5, Gehne. " 10, Stettin. " 13, Albert. " 32, Arendt. " Ecke Seidelstr., Kleber. Neuenburgerstr. 10, Saberstroh. 16, Relm. Schmidtstr. 8, Seume. Sebastianstr. 1, Laude. 8, Löskow. 50, Opaz. 47, Werkmann. 73, Neubauer. 77, Bertram. 81, Goslau. 25, Stube. " " 37, Regenberg. # 7, Döring. 26, Hübener. Oranienftr. 87, Schijfner. Prinzenstr. 66, Rabe. 12, Bergel. " 85, Haupt. 109, Greiser. Admiralfir. 1, Langer. 9, Hennig. 40a, Günther. 15, Lembke. 38, Heese. " 18, Bergmann. " 19, Köhler. 19a, Wringe. 21, Schnieber. 27, Büll. 38, Schönherr, Garten. Alexandrinenstr. 38, Pigner. " Admirals 39, Wendt. 99, Agenroth. 56, Bierwagen. Beuthstr. 3, Schuly. Bethanien- llfer 7, Buhtke. Brißerstr. 7, Hoppe. 10, Rönig. 8 34, Reil. " 40, Siebfe. " 43, Werner. " 46, Kornetky. 45, Manete. " # 48, Freudenberg. 80, Pritsch. " " 130, Höricfe. 32, Stöpel. " 37, Görsch. " 38, Richter. " 57, Böhm. 58 Werner. 79, Rosendorn. 99, Schlüter. 108, Voigt. 136, Post. Elifabeth- Ufer 1, Geier. 26, Jentsch. 12, Freundt. 35, Boß. " 7, Blume. " 61, Pasch. " 69, Lenz. 81 " 118, Garz. 52, Voß. " 55, Ehrenreich. " 132, Schäfer. " " " 137, Beyer. Neue, 27, Zeete, Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlau. Kommandantenstr. 21, Barnack( Zum Schwan). Röpnickerstr. 37, Peufert. 63, Fint. 72, Ferger. Seydelstr. 8, Passon. 13, Borchardt. 16, Bohaftengel. Simeonstr. 23, Flick. " 73, Wipf. 86, Rühn. " " 99, Wwe. Walter. " " 46, Liſt. 84, Picfert. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Elm. Ritterstr. 41, Bodin. 31, Schulze. " 70, Fischer. 47, Lochow. " " 48, Krause. 32, Bathe. 38 39, Stroth's Bierhaus. " " 54, Seppelt jun. " " 119, Lorenz. " 109 a, Bödig. " 22, Raseman: " " 70, Wabniz. 25, Püschel. 31, Pahl. 52, Siebert. 10, Köppen. Engel- Ufer 3, Jähn. " 4a, Mize. 14, Günther. Franzstr. 14, Lange. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. 121 a, Schöbel. Rottbuser Ufer 57, Ringel. Sürassierstr. 19, Labant. Louisen- Ufer 12, Mönife. 17, Einhorn. 38, Barnick. " 3, Handtke. " 4, Horst. 11, Wölt. Staligerstr. 7, Schönemann. " 11, Schwarzkopf. # 140, Maywaldt. " 147a, Weiland. Stallschreiberstr. 1-2, Reindel. 27, Schulz. 26, Meinecke. " 40, Eckerdt. " " 29, Schöning. 83, Paul. 11, Gooßens. " 44, Rümrit. " " 84, Raaz. 48a, Krüger. 13, Prill. 46, Pannewitz. " 96, Mojeler. Wallstr. 1, Dorn. " " 34, wansti. Hollmannstr. 31, Lehmann. " " 9/10, Hartmann. 36, Gruhn. Matthieuftr. 17, Koch( Bierverlag). Michaelkirchstr. 20, Korizky. Naungaftr. 45, Heyer. 97, Bauer. 63, Otto. " 49, Thime. 54a, Diege. " Brandenburgstr. 6, Becker. 17, Elsner. Diese Liste wird am 4. August wieder veröffentlicht. Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Meldungen nehmen entgegen: 128, Stramm. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Stalizerstige 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. " 88a, Gutte. 112, Wodrig. Waldemarstr. 27, Birett, früber Mann. " 86, Rottulinsky. " 79, Schiefelbein. 85, Rohrbeck. " 67, Wünsch. " 110, Dellmann. " # 70, Krüger. # 62, Miersch. 75, Lieb. # 7 6, Schirmer, dung " 68, Miste. 93, Krause. Boechstr. 7, Lingt. " 46, Adolf. Glöditschstr. 41, Hübner. Inde et Admiralstr. 38, Geese. да Alexandrinenstr. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Hanke. Arndtstr. 35, Hayenow. " 34, E. Rothe. Siy Barutherstr. 15, Thewald. 22, Jaap. Bellealliancestr. 71, Raabe. " 74, Rizing. " 84, S. Thiele. s " 88, Hülfe. Bergmannstr. 30, Möhring. " " 21, Zippel. 95, Senft. 09 101, Krämer. " ( Schenkendorf- E.) Nitschte. Besselstr. 14; Hertel. Blumenthalstr. 5, Behrend. Dieffenbachstr. 86, Schnieber. " " 75, Landschulze. 76, Schulze. Fichtestr. 3, Drews. Fidicinstr. 29, Bohn. Friedrichstr. 238, Hafeloff. Friesenstr. 23, Otto. 4, Lowendorf. Fürbringerstr. 7, Grothe. " 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 66, Schubert. 2. Wahlkreis: Großgörschenstr. 14, Bothe.ja.. 15, Pohsner. Hasenhaide 45, Reichelt. 50, Hyoup. Geimfir. 25, Reisberg.ne 16, Schoemann. " 21, Fischer. Hornstr. 11, Voß. " Johanniterstr. 1, Roitsch im Reller. 14, Gierte. Razbachstr. 20, Rintisch. 26, Günther. Razzlerstr. 5, Schulz. Stirchbachstr. 7, Bülow. 17, Scholz. drugie 20, Hube. Rochstr. 6, Schumacher. Rottbuser Damm 33, Lindner. Markgrafenstr. 75, Pofe. Mittenwalderstr. 39, Rau. Solmsstr. 22, Trints. 47, Bräuer. me 44, Tränkler. Barutherstr. Ecke, Razorke. Stegligerstr. 11, Arndt. Steinmehstr. 24, Bernhard. 3/29/2 " 77, Schulz. 23, Neumann, " " 28, Trung.manoi " 28, Baseloff. " 43, Briefe. 5, Marsch. 16, Jimboff. " 57, Belcher. " 2, Gauge. 33, Prüfer. Mödernstr. 126, Fr. Sontag.ro " 120, 2öblich. 125, Sielesty. Morißstr. 9, Lindemann. Motstr. 14, Wezel. Nostizstr. 12, Kyschki. 41, Lehmann. " 50a, Wesse. 24, Günter. " 29, Bengsch. " 16/17, Roottamp. 37, Lott. 44, Zimmermann. " 群 Teltowerstr. 61, Rudel. 23, Engel. Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanftr. 26, Rennert. 17. 52, P. Schulz. " 68, Erner. dodh " Wasserthorstr. 5, Pult. 55, Schulz. " " 51, Weiß. 21 29 42, Krebs. font Gneisenaustr. 35, Rosse. 59, Günter. " " 5, Nast. 49, Bahlmann. " 12, Natusch. " Boppstr. 4, Karthun. 5, Ungerberg. 10 Bülowstr. 59, H. Werner. 65, Richter. Chamisso- Platz 4, Jhloff. Culmstr. 36, Raumann.dl 84, G. Schulz. 12, Land. 20a, Berger. Dennewigstr. 10, Schmitt. inte Dieffenbachstr. 31, Gaule. " 27, Pluntfe. " " 71, Menzel. 80, Schlüter, " Lindenstr. 2, Bohnsack. 85, Conrad. 16, W. Reiche. " Gräfestr. 8, Schonheim. 78, Golf. " 31, P. Müller. " 15, Zacharias. " " 34, Plötz. " 47, Freiwald. 37, Baum. " 115, Lange. 74, Ralmus. " " 25, Schuster. " 9, Hoffmann. Linkstr. 27, Degner. " Krausenstr. 55, Ruppert. Kreuzbergstr. 12, Rothe. Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. " 170, Lorenz. 8, Wichmann. 6, Conrad, Bierverlag. Pallasstr. 16, Faller. Plan- Ufer 92a, Herrat, 927, Fried. 91, Bleier. Potsdamerstr. 86a, Berger. 128, Rarge. Prinzenstr. 110, Ballwig. " 16, Wüstinger. Schönebergerstr. 18, Hansen. Schönleinstr. 23, Hahn. Wichmannstr. 16, Swade. Wilhelmstr. 16, Müller. " " 40, G. Schaer. 122, Colas. Willibald- Alexisstr. 11, Hermsdorf. " gina 31, P. Müller. Yorkstr. 6, Weidt. " 43, Hoffmann. " 64, Paul. of astma " 44a, Ww. Koch. " 37, Lindner. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. 26, Voß. 5, C. Behrend. " 9, Hanicke. " " 33, Schaade. Grimmstr. 25, Aust. " 34, Schmidt. n 59, Krause. " 28, Stobwasser, " 38, Ott. 1, Müller. " " 35, Ziemke. 3, Loewert. 34, Beyer. Luckenwalderstr. 1, Stein. Lüzowstr. 7, Appelt. " 10, Bachmann. " " 25, Tschentscher. 4, Hermann. " " 28, Hensel. 6, Start. " Mansteinstr. 1, Scheffel. " " 13, Dohn. " 24, Engel. " 42, Förster. " 74, Schmidt. " 22, Weiß. " " 24, Wolff. 69, Krause. " 19, Winkelmann. 62, Wulff. 3, Behiner, " " 22, Stawicki. 79, Guen. " " 25, K. Moriz. " " 21, W. Oberschmidt. 52, Jauer. 93, Arendt. " " 23, F. Jonas. " 61, Tilpe. " 24, F. Resack. " 20, Zimmerling. " 27a, Heidfeldt. 59, A. Dernat. " 36, Infinger. Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. Mariendorferstr. 5, 2. Grube. Markgrafenstr. 102, Saß. " 10, Kruhl. 3/4, Stiba. ildsen " " 77, Ww. Jöch. 38, Gauer. " " 62, Schaade. N 12, Mißfeld. 89, Engel. Bossenerstr. 6, Jahn. 83,. Ottojums 10, Lübke, " ชง 31, Baumann. rodand " U 32, Rofferdt. 6, Katz. Schüßenstr. 18/19, Freigang. Solmsstr. 43, Kahn. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden beid Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. 12.08 8796 dindo da Id: 11 0:01 08 Alexandersir. 25, W. Tietze. 27b, Behnte. Andreasplak 2, Wothe. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. 4. Wahlkreis( O): Friedenstr. 59, 8ipter. 52, Tollkühn. " 39, Ww. Brandt. 54, Ger. " 82, R. Weigmann. 63, Sommer, " 4, Decker. " " 56, Raetig. " 68, Königstedt. 97, Reichert. " 77, Thomsen. 47, A. Seifert. " " 36, Zastrow. 55, D. Hannemann. 77a, Weiß. 58, Lindner. " " 44, G. Mettge. 94, Wohlfahrt. " 29, F. Clauß. " 70, H. Stimmel. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. Kleine, 9, Nachtigall. Barnimstr. 46, Steeger. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. Fruchtstr. 21, Sonnabend. Blumenstr. 3, Siejack. 31993 Königsbergerstr. 28, Leichniß. " 33, Wagner. 39, Dembitty. Koppenstr. 10, G. Seehaus. Krautstr. 4/5, Pilzecker. Markusstr. 6, Spidermann. " 25, Nawrot. 52, Gülde. " Kl. Markusstr. 10, H. Gorn. Marsiliusstr. 16, Rimmann. 907, Minow. 11, B. Püschel. Mehnerstr. 7, Bretzke. " " Memelerstr. 4, Biedermann. s] nd Strausbergerstr. 34, R. Bach. 23, Grunewald. Stralauer Platz 21, Roeste. " 10/11, Poppe. 5, D. Seefeld. Stralauer Thor 18, G. Müge. " 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. 32, Beyer, 5, Lange. Thaerstr. 61, Brzowka. Tilsiterstr. 79, Dertel. 76, Renner. 82, Hanice. Wallner Theaterstr. 21, Puhahn. " " 26/27, Orlowsti 28, Homuth. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. " 31, Thom. Weberstr. 8, Pautsta. 28, W. Krüsten. 47, W. Lorenz. 85, Hildebrandt, 8, Schülfe. H " 9, Wwv. Lenz. 77, Dobberahn. 35, Nitschke. " 93, Grüßmacher. " 55, Pause. 63, Nörkel. " 61, Vorwerk. " 49, Fr. Bemme. " 2, Pietsch. 69, Fortong. 94, Warzecha. Mühlenstr. 49a, B. Stabernac. OP 8, Langer. 36, Kummer, P 6, R. Rudolph. 38, Pohl. 11, Schröter. " 45, Neumann. " 29, Haupt. 60, Marquardt. " 41, Friedrich. 60, Desterreich. " # 2 10, F. Schulze. 38, Wiedemann. " 68, Steppin, 49, Ruppin. " 1/2, Müller.dis " 42, Henze. " Ecke Fruchtstr., Dorm. " 34, Lehmann. 48, Ratke. " " 50a, G. Tüngler. 45, E. Berlin. " 52, Schumann. 29, Musche. alpe " " 38, Wiesegart. 50b, Schmidt. " 64, Siering. " 52a, D. Kleinau. 31, Becker. " 52, Maaß. Münchebergerstr. 28, Schmidt. 66, G. Spieckermann. " " 70, H. Telfchow. 53, Schulz. " 1, Fr. Engwicht. " " 75, Hickel. 23, Meyer. " " 2, Kiesewetter. 16, Theeß. 18, Janice. " 13, H. Müller. " 15, M. Rezka. 73, Fenden. " 36, Tempe. " " 54, R. Wuttke. " " 27a, Heidfeld. " 14 47, Hallmann. " " 37, Marquardt.elas Ecke Markusstr., Hilgener. Breslauerstr. 20a, D. Tißmärr. 18, Wesner. Georgenkirchstr. 65, Spät. Gollnowstr. 28, Pesarra. " Fürstenwalderstr. 5, Carl. Rüstriner Platz 8, Klose. " gos 9, Völz. 27, Schmidt. " " " 30, Regli. 31, K. Körner. " 15, Dames. " 28, Büttner. Büschingstr. 5, A. Grunow. 16, Stanislaus. 18, Raftner. 217, Jakob. Cotheniusstr. 13, Schwach. 15, E. Wille. Elbingerstr. 7, A. Büttner. 9, A. Vogel. 22, G. Kind. " 20, Mirschens. Grüner Weg 65, Mathes. " " 29/30, Albrecht. 20, Münzer. 33, Schäfer. 3, Wiegert. " " " " Graudenzerstr. 2, H. Wuttke, 15, Tuhlbrüge. " 9, A. Werner. 2, Stern. Landsberger Alec 37, F. Bense. 27a, Lange. Am Ostbahnhof 2, E. Boderke. 3a, Jakobi. " 35a, Böttcher. " " 4, A. Förster. 7, G. Gehlow. 18, Mann. 26, Wwe. Fellenberg. 6, Rose. Weibenweg 72, Hoffmann, 78, Blaar. " Pallisadenstr. 2, Schwarz. " 93, Scholz. 10, Krippehne. 95, Horn. " " 20, Scheffer. " 81, Quenfel. 4, Haschke. 22, Ww. Bartel. " 12, Fehlow. 156, Goebel. " 38, D. Friese. " 79, Holland. " 44, V. Rolland, an 52, Talareck. " 58, Jacft. der Kremser- Haltestelle. 27/28, Klawunde. 8, Lehmann. 9, Bock. " 16, Potin. " 7, Wilke. " 65, E. Nadge. " Landsberger Play 5, Bartel, Landsbergerstr. 8, Haseloff. 66, Geier. Weinstr. 14, Wartenberg. 68, Marsch. " 28, Späth. " 34, Krüger. " 41, Weber. 105, Görner. 70, Bergholz. 75, Rose. 84, Holzmann. " 11, Feind. " 13, Hoffmann. " 22, Stener, 90, Bengler. " 29, G. Hanold. 21, Ganske. " Langestr. 1, Milzewski. 55, P. Winkler. 63, Heijig. " 24, Jeratsch. 44, Pofahl. 88, Menzel. " " 104, Herrmann. " 64, Chrbar. 109,. Striegel. " 10, R. Zingelmann. 17, Bringmann. Elisabethstr. 10, O. Weinberg. 110, G. Prolius. " 47, Adler. 122, Br. Friedrich. " 94, G. Ecfert. " 90, Wittgen. " 65, R. Lange. " 66, Schoof. " 4, Schwanke. 25, G. Mönke. " 62, Schnabel. 6, Suchland. " 105, Schwart. Feldrestaurant Obst, Kamerun. Frankfurter Allee 74, G. Böhl. 88 90, D. Babel. 31, Werner. 56, Burgmann. " " " " 142, Otto. " 64, Möbus. 181, Liebenow. 181, Junge. Gr. Frantfurterstr. 20, Klages. # 16, Malinowski. " 18, Harmuth. 44, Seiler. 87, Rutle. 39, Joft. 86, Scheibe. 126, Ww. Jung. 133, Gold. RI. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. 61, Altmann. 46, Friedrich. Gubenerstr. 12, G. Buchmann. 17, Bath. 60, Zienicke. 7, Wegner. Holzmarit str. 1, Kleinfchwager. 44a, Distowski. 49, Wägner. 8, Deter. 37a, Dobberahu. it 33, Müller. UST 35, Meier. 46, Gebbardt. " 109, Schröder. 1923, Stelz.! 102, Frau Stegal. Langenbecftr. 9, Rownic. " 4, Fechtmeier. 14, Wieske. Lichtenbergerstr. 16, K. Bolzmann. " 20, Borchert. " 21, Heise. 17, Filib. Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Lebuferstr. 2, A. Jakob. Königsbergerstr. 1, Stahl. 5/6, Laskowski. 7, Reiche. 8, Geier. " 10. Dietrich. " 20, Saltofen. 18, Schubert. " 5, A. Namiz. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Kochalski. Markgrafendamm, Reschke. Markusstr. 18, Müller. 10, Schrade. 14, 28. Ziple. Petersburgeritr. 30, Ecke Zorndorferstraße, Bey. Ecke Lichtenbergerstraße, Teuber. Posenerstr. 10, G. Kühn. 22, Heise. Prostauerstr., Schneider. Raupachftr. 1, Kleine. Rüdersdorferstr. 8, 2. Boehl. 27, G. Herrmann. ado 30, Fr. Busch. 46, Bredschneider. 60, Fr. Bethge. " " 2, Rothert. " 63, Hinz. 64, Schulz. " 45, 3ameitat, 38, Kühl. 10, Jockisch. 67, Wehner. Schillingstr. 28, Hausmann, " 30a, Roepnic. 38, Jette. 14, Marien. 24, H. Woitschack. Strausbergerstr. 6, Preus. 12, Bimmann. " Zorndorferstr. 3, Möller. 17, Hoffmann. Friedrichsberg. Blumenthalstr. 1, Pietsch. 45, Münzner. Borhagenerstr. 21, Heider.toU Frankfurter- Chauffee 100, Klaß. Friedrich Karlstr. 11, E. Heinicke. 29, G. Noack. " " 84, D. Schulze 17a, Zemmel. 1326, F. Franke. Gürtelstr. 34, Neumann. Kronprinzenjir, Kronprinzenstr. 23, H. Arndt. Kreuzigerstr. 8, G. Ziegler. Rummelsburgerstr. 23, Neumann. " 70, Kroll. 68, Bayer. Wartenbergstr. 67, B. Lange. Lichtenberg. Zum Fürsten Wolfgang. Dorfstr. 2, Jul. Fuchs. Hohen- Schönhausen. Nr. 12, Weber. 116 Wie. Jehnich. Nr. 15, Steuer. Wilhelmsberg. Nr. 3, C. Deckert, Nr. 14, Neupert. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Tempel, Langestr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 106, Beckmann. " 88, A. Hein. 93, Ullrich. " 83, Kahl. 54, Wwe. Beifer. " 65, G. Tempel. 91, F. Ahrensdorf. " 5, Rockendorf. " 29, R. Meyer. " Rofenthaler Vorstadt. Anklamerstr. 32, Schibilsti. 34, Fischer. 58, Schulze, Bergstr. 10, Merker. 60, Hilgenfeld. " " 27, Henfel. Wollinerstr. 8, Bieste. 46, Stuh. 36, Sperling. 9, Fahland. S " Zionskirchplatz 5, Trill. Bionskirchstr. 12, Hopfer. # 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. Belforterstr. 15, Schneider. " " Störner. Bernauerstr: 13, guste. 75, Schulz. 91, Scholz.. Brunnenstr. 71, Dittmann. 83a, Hildebrandt, 4, Böhm. 47b, Hoffmann. 27, Thie. " 6. Wahlkreis: Straßburgerfir. 18, Engel. Trescowstr. 55, Buggenhagen. 30, Büttner. 40, Rammrath.. 29a, Peters. 30, Rytestr. Ede, Bartow. 4, Baumann, Neue Hochstr. 29, Wolter. 18, Lage. 36, Knappe. 54, Tetanz. 45, Eichner. " 24, Schmidt. 44, Schayer, " 43, Ende. " 55, Olböter. 43. Wien. " 60, Schünemann. 89, Gniß. " " " 106, Gafter. 53, Ruhl. 19, Schmidt. " " 120, Fandre.. -2 15, Zimmermann. " 100, Herfort. 84, Pläschke. 33a, Schüler. W " 99, Radke. 12, Schwandt. " 36, Franz. " " " 138, Bätge. 20, Ed. Krätge. " 125, Richter. 17, Hugo Kellermann. " " 160, Rieger. 8, Hucke. Ackerstr. 93, Mohrmann. " " " Demminerftr. 15, Wiemer. 61, Ehmäschte. 60, Lärm. 11, Maruschfe. Ebersivalderstr. 16, Mierfe. Elisabethkirchstr. 18, Wizzel. Elsasserstr. 11, Radat. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. 1, Rerinnis. 2, Rühle. 8, Knocke. 3, Seifert. 24, Pannier. Dunckerstr. 7, Steinbach. 7, Müßelburg. Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. 50, Kramm, " " 77, Pieper. " 152, Kiesel. 21, Sanit. Bernauerstr. 47 c, Simonis. Buchholzerstr. 7, Bügel. 3, Berndt. Chorinerstr. 30, Grunert. 45, Moll. 55, Hobeck. Danzigerstr. 88, Heife. Templinerfir. 4, Schmidt. " 7, Veicke. 10, Born. Weinbergsweg 15c, Krusche. Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. 35, Kaasch. Wollinerstr. 64, May Behr. 62, Danibeck. Wörtherstr. 39, Buchholz. 18, Greiner. 73, Neumann. Kesselir. 42, Horndorff. Rielerstr. 19, Schmidt. Kolbergerstr. 2, Steffen3. 23, Pape. " " 28, Fri. 6, Roll. 13 16, Müller. 11, Gyke. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Röslinerstr. 9, Nuß. Lehrtersir. 48c, Lawihke. Liebenwalderstr. 43, Wagener. " 20, Scholz. 4, Sieber. " 46, Baron. " 35, Schämel. " 39, Albrecht. " 34, Walter. 24, Gebauer. Bremerstr. 46, Rüthfing. 47, Braun. Emdenerstr. 8, Biermann. " 47, Schfirrner. 48, Duschinsky. Gozłowskystr. 3, Leder. Haidestr. 31, Ostermann. " 48, Munkelwig. 53, Aßmann. Havelbergerstr. 37, Perschke. " 32, Daaje. Ecke Perlebergerstr., Pankow. Jagowstr. 23, Langhoff. Lehrterjir. 52, Placheyfi, 54, Feind. 48a, Bierath. Lübeckerstr. 27, Meier. Beuffelstr. 19, Stoppert, H 66, Fischer.3 # " 65, Kirsten, 31, Rollmann. Hussitenstr. 67, Eule. " 11, Brosy 17, Grehje. " 25, Jonscher. 47, Schneider. 43, Krag. Birkenstr. 28, Krüger, 12, Wendt. " 26, Karrl. " " 21, Kirschin. 13a, Fiedler. 58, Martin. 31 55, Dohan. " 28, JBleiber. 3 " " 125, Dierberg. " 44, Lenz. 49, Giebeler. " 64, Stärke. " Linarstr. 3, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachse. 10, Neumann. Maystr. 11, Schröder. 8, Lindemann. " 48, Gerlach. " " 2 bezw. 30, Grabow. Melanchtonstr. 24, Freiwaldt. Perlebergerstr. 8, Scjentke. " 28, Hermerschmidt. " " 81, Dengler. 150, Gundlach. Müllerstr. 174, Gleinert. " 40, Nürberg. " 34, Voigt. 11, Röhler. 159a, Krawczack. H " " " 46, Orlowsky. " 59, Porawski, 7, Reichert. " 21 5, Gabbert. 11, Heiße. 110, Ruble. " 10, Bergmann. Adolfstr. 12, Krüger. 12a, Schönmagel. 28a, Last. Griebenowfir. 6, Winkler. Hermsdorferstr. 4, Großfurt, Buttbuferstr. 25, Manste, 24, Lince. 30, Reimann. " 42, Rehang. 27 " 45, Hermann. 35, Treuter, Rammlerstr. 33, Drews. 36, Zademach. Rheinsbergerstr. 19, Harendt. " 66, Walter. 34, Haeger. 51, Breit. 41, Lietz. Ruppinerstr. 1, Märtner. 38, Bunten, " 9 36, Wraffe. 42, Rabe. 43, Schefchant. 29, Glom. " 26, Lenhardt. Fransectistr. 12, Grobler. 8, Helmuth. 50, Ruhlmey. Granseeerstr. 4, Leue. Hagenauerstr. 3, A. Schulz. 5, Kascha. Hochmeisterstr. 13, Petschel. 11, Schulz. Rastanien- Allee 94, Dannenberg. " 11, Augustin. 26, Schramm. Kremmenerstr. 5, Polfehn. 8, Welleroth. Lothringerjir. 41, Brüß. " " " 67, Diefe. 15, Lehmann. 28/29, Hasse. Metzerstr. 26, Wartenberg. 19, Gruhn. " 42, Wolfsschlucht. Oderbergerstr. 28, Winderlich. 34, Bleyer. Pappel Allee 129, Schulte. 109, Häsuer. 3, Diering. 15, Trenn. Antonftr. 1, Engel. " 8, Krüger. " 2, Reichenbac). 18, Michael. " Bernauerstr. 103, Jungnid. Borsigstr. 9, Kasper. 25, Völkel. Boyenstr. 2, Nißle. " 19, Heise: " 40, Gieshoit. Burgsdorfstr. 13, Pflug. Chauffeestr. 64, Peitsch. 24a, Schaar. 25, Bonk. Pantsir. Ecke Weddingstr, Pohland. 47, Schwan. " 3b, Robje. " " 48, Fiedler. 52, Ziems. " 27, Grütmacher. Pajewalkerstr. 3, Neumann. Plantagenstr. 13, Jenke. 8, Mazenthe. Prinz Eugenstr. 22, Weary. 3, Pasche. Reinidendorferstr. 58, Schütt, 6, Geppert. 12, Watentowski. Britwalkerstr. 14, Glaufe. Rathenoweistr. 81, Schönemann. Rostockerstr. 22, Pregernau. " 21a, Längert, 46, Ullrich. 17, Geethaar. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14 beziv. 30, Bienert. Siemensstr. 17, Viet Stendalerstr. 5, Nürnberg. Stephanstr. 65, Lobbihn. 32, Teubitet. " 11, Kühl. " " 25, Lütfor, " 47, Graf. Stromstr. 28, Lange. " 34, Holtmach. 5, Wendt, Thurmstr. 63, Coßau. 84, Holzbacher. 65, Gaeliche. Waldenserstr. 18/19, Mente. " 14, Rien. 24, Hahn, Waldstr. 5, Schulz. 71, Klein. " " 83, Rieder. " 53, Herzog. 84, Laufandt. 59, Boly. " " " 98, Grebing. " 65, Grigarzick. 115, Michel. 46a, Klippenstein. " " 30, Eatler. 55, Rusch. " 102, Briefe. 7, Schöps. 13 " " " " " " " " Rügenerstr. 20, Brüßhaver. 15, Krubl. 23, Rambow. Schwedterstr. 227, Abraham. 33, Lietzke. " 44, Walter. " 228, Veier. " 41, Doll. Brenzlauer Allee 18, Bluhme. " Dalldorferstr. 2, Demaschot. 8, Röder. Elsasserstr. 30, Schneck. Feldstr. 13, Bohrmann. 12, Schäfer. Fenustr. 2, Wiesener, 27, Bimmermann. 56, Eingang Liesenstraße, Riegel. 57b, Meier. " " 23, Krüger. 44, 28olke. 67, Echumann. 42, Ballmüller. " " 57, Fabra. 19, Reljig. " 64b, Heckendorf. " 38, Schlecht. 108a, Rulite. 3/4, Meinhardt. Scharnhorststr. 87, Obst. Schulsir. 24, Nagel. 133, Memel. 7 104, Krech. " 29, Wedding- Kasino. " 35, Schulze. 50, Reinhard. " 49, Arndt. 36a, Maier. Stralsunderstr. 40, Discher. 37, Tischi. 17, Gaede. " 114, Heising. " 219, Lehmann. 10, Buchwald. " 25, Henze. " 215, Brandt. " 14, Rückforth. 38, Echiergott. " " 36, Werner. 21, Langer. " 5, Krüger. 43, Lehmann. " 19, Behn. " 237, Neugebauer. 21, Dittmann. 109, Bolz. " " " 5, Wraße. 224, Achsel. 56, Madler. " " " 47, Rudolf. " 230/81, Paliga. 58, Bullack. " " 34, Pöle. Dytejir, 21, Ding. " 18, Sterzing. " 41, Trebesius. 38, E. Kunze. " " 47, Gronau. Streligerstr. 22, Kormann. 13, Walter. Gartenstr. 178, Schirdewahn. " 6, Dtter. " 25, Franke, Flaschenbierhdlg. 77, Brückner. " " 64, Reuter. 51, Schierdewahn. 26, Henoch. Swinemünderstr. 136, Ungelblume. " 48, Strohschent. " 40a, Pflug. 29, Sterlo. 152, Marten. " " Schönhauser Allee 135, Mujold. " 4, Goehrt. 135, Ramlow. " " 10, Schulz. 164, Stege. 80, Schlohboom. 20, Geite. # 62, Seidel. 52, Müller. 45, Neuter. 0 " 120, Gnadt. " 49, Boschke. 165, Merkelmann. " " 85, Vierath. 125, Müller. 18 " 45, Lappe. " 28, Kelle. 84, Schulz. 29a, Bastian. 51, Maier. " " 152, Lorenz. " 12a, Lorenz. " 56, Paul Kringel. 53, Pusch. Grenzstr. 4, Tauschel. 11 " 21, Teschner. 14 34, Leonhardt. " 17, Thetmeyer. 53, G. Schensch. 10, Leschner. 32, Jacob. " 29, Dobrijf. " " 136, Gustav Grohn. 2, Bösche. 60, Roitalski. 31, Wlewes. " Schulzendorferstr. 16, Gart. " " 3, Marquardt. 18a, Poillon. Schwarzkopffstr. 6, Glade. Seestr. 25, Mandel. 40, Tinim. Sellerstr. 14, Theil. Teglerstr. 26, Braeschke. 55, Geisler. Triftstr. 2, Ghling. 4, Meißner. Weddingstr. 8, Ignatius, 9, Walkowski. Wiesenstr. 39, Schröder. 1, Beier. Wiclefstr. 3, Frisch. Wilhelinshavenerstr. 13, Dummert. Wilsnackerstr. 54, Mönch. Zwinglistr. 16, Rudloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. " " 28, Franz Walter. " " 47/48, R. Kunisch. 13, P. Wieland. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. 6, Gustav Völsch. Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. Buttmannstr. 2, Hobein. 17, Mothes. Ererzierstr. 3a, Schoppe. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. Gleimstr. 19, Horn. " Grünthalerstr. 4, Seminerling. 9, Th. Schmidt. 39, Anton Müller. Koloniestr. 148, 2. Di Dio. 40, Mehnert. 94, Rieding. Pantsir. 32b, Th. Herzog. 14, Schubert: 22, Georgi/ Schulz. Prinzen- Allee 14, Regler. " " " 40, Behnjeld. 21, Went. 17, Ból. " 10, Robert Bergmann. " 49, Sammler. " 51, Schulze. Gerichtstr. 19, Bahr. 43, Schütte. 55, Schmidt. 70, Schebera. 60, Walter. " " 39, Schulze. 10, Sönig. " 21, Wilhelm Wolframi. " 25, Werschke. " " 46, Höhne. 86, Mathies. 12, Weber. " 30, Thenee. " 70, Bechstein. 64, Schimidt. 15, Nimscheck. 6, Blank. " 64, R. Bernice. 140, Holm, " " 28, Ries. 25, Mielke. " 67, F Courath. " " 62, Pannier. 68,. Akbühr. Moabit. " " 61, Krause. 70, Johann Schramm. " " " 79, Lorenz. 90, Karl Kupsch. 75, Berendt. 53, Schäfer. 49a, Seidel. 48, Reppin. 62, Jankowski. Usedomstr. 5, Leidolt. 9, Linke. " " 32, Leppert. Veteranenstr. 4, Geisler, 18, Schulz. 21, Petersohn. 19, Biring. 15, Höhne, Saarbrückerstr. 11, Donath. 31, Matthes. Schliemannstr. 2, Böhme. 23, Grüßfe. 19, Bule. Schwedterstr. 247, Friedr. 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