Mr. 89. SS. Jahrg. SezugSpretSi 0iertÄjU>c,ug: EKonaUiJ)'<125 37!t, crfL Zu�tellun�S- gebühr Unter flreuibaub iär Deullch- ianJ) u. Oeiterreuh« Ungarn.i.60 KI. für das übrige ütusUmd 9.60 Sit, bei tägitd) einmal ig er-iunelütng 7.60 MI. lioltbeuellungen nebmen an Däne- mari. Holland lluremdurg. Schweben uu» die Schwer, Singetragen m dl« koit-�enunaS-t-rersIifte Der.«orwärts' enchermwochemügltld zweunal. Sonntag», ernrna, rotegramrri-itdreüe: .«oztaldenrotra» Berliu", Morgen Ansflabe. Berliner Dolksblcitt. ( 10 Pfennig) AniriqenrretS: Die achigewaUeire»lonvarcilezeil« lviiel 00 tilg,.kletne iltnieigeu". daS'ellacsruille Worr SO Äg. rzulässig 2 iettgedruckte Sorte). iedee wertere tSari-» tjfg. Srellengeluche und Echlattiellenanrelgen daL erire Wer» SO Lig.. led-S wertere Wort 16 Plg. Worte über 16 Buchltabcrr»äblen iür ,lvei Worte. leucrungSzuichlag 70°.» Kamliten-ilnzetgen, riolrtiiche und gewerllchalUtchc iverewS- llrv, eigen SO Ofg. vre tieile. Aa,,elgen iür die nächste urnmer müllcn btt 5 Jfit Nachmittage im vautilgelchäst. Serlw CW.«8. llindetlitrage ä. adoegeben werden. SeOfftret-oir» Uhr früh bis t! Uhr adendO. Zentvalorq&n der fozialdcmohratirchen Partei Dcutfchlands. NeSaktion und Expedition: ctD. öS, Lindenstr. Z. ihernspreever! Am» Mortdpla», Str.!.»> itQ- ISl i)7. Dienstag, den t8. Februar IvlV. «! vorlvärtS'verlag G.m.b. h., EW. öS, Lindenstr.Z. Fernsprecher: Amt Morlvplay. Str. lI.7SA— iMMUWrZüW»>i»>» inwmBMmmmmmmmmmamaKsammmmmammsai Lebensmittel Hnfang Genf, 17. Februar.(T. U.) Die amerikanische LebenS» miticltommissiou ist ltestern von hier nach Teutschland weiter- gereist. Sie soll sich dort bis zum 1. April aufhalten. Wie hier versichert wird, rechnet man damit, daß das E i o- treffen der ersten amerikanischen Lebens». m i t t e l s ch i f s e i n D e u t s ch l a u d für die e r st c M ä r z- to o ch e zu erwarten ist._ SrockSorff-Rantzau. Das Gerücht, daß der ReichSminisler de» Auswärtigen. Graf Lrockoorff-Ranyau,'einen Abschied genommen habe. bar sich «rireulicherweiie als ial'ch erwiesen. Es ha» sich lediglich um Meinunqsvet'chiedenheilcn gebandelt, wie sie auch unter den besten Kameraden immer vor kommen werden, uns die Nachricht von ihnen wäre nicht in die Oeffentlichleit gedrungen, wenn sie nicht in intriganter Absicht veibteilel worden wäre. ES ift bedauerlich, daß einige Blätter hineingefallen sind: die Zeit für derartige Kabale«, deren Quelle außerhalb der Politit liegt, sollte eigentlich vor- über sein. Graf Brockdoiff-Aantzau hat nicht nur neulich in Weimar eine ausgezeichnete Rede gehalten, diele Rede war auch der LuSdruck einer festen Ueberzeugung, die nicht erst von heul» und auch nicht erst vom S. November ist. Er steht erst im Anfang ieiner Laukbohn und soll zeigen, was er kann. Ohne ihm Borschutz« lorbecren zu winden, darf man sagen, daß e« vielleicht ein großer Schaden wäre, diese Probe übereilt abzubrechen. Der Wahlsieg in Deutschösterreich. Wien, 18. Februar.(Eigener Drahtbericht des»vor- wärts-.f Die trotz innerer Meinungsverschiedenheiten über die Krtegspolitik einig gebliebene Sozialdemokratie Deutsch- österreichS hat bisher 67 Mandate erlangt. Zu besetzen sind 162 Mandate, da in den übrigen Kreisen, über 40 an der Zahl, die tschechischen, südslawischen und italienischen Frei- Heilsapostel die Wahl durch Drohung mit dem altüsterieichi- scheu Hochverratvparagraphen verhinderten, ilnzählige Dank- schreiben sind im Kriege den deutschen Sozialdemokraten für ihre Proteste dagegen zugekommen, daß die nationale Be- wegung der Tschechen mit diesem Henkerparagraphen verfolgt wurde....__ /lufmarsck der Nürnberger Arbeiterschaft. Schluß»nit Spattakisteuputscheu. Nürnberg, 17. Februar.(Eigrnrr Drahtdericht de».Vor- wäits".) Der Nürnberger Sp-rtalisteupulsch.ist beendet. Nachdem am Sonntag die Spartakisten da» Seneraltommand» desetzt hatte», find fie zu den verschiedenen Zrimngr» tu» Orte gezogen und zuletzt auch zu unserem Parteiorgan, der»Fräotischrn T a g e« p o st Dort haben fie alle«,«n» ß» an Zeit»«,»« vorfanden,»erbroanl und sonstig» Aerftiro»,»» vor« genommen. Nachdem st« ihr Mütchen gekühlt hatte», find sie wieder abgeroge«. Der versuch der ep-rtalistcn and Nnab- hängigen, unsere Äeitossen zu einer gemeinsamen Aktion im radikalsten Sinne heranzuziehen, wurde von diesen abgelehnt. Am Mo i> tag zog die Artillerie gegen die Deulschhaus-Kasern«,«o sich da« von den Spartakisten besetzte Generalkommando befindet, und warfen dir Spartalistrn wieder heran». L» DirnStag wird die ges»«»e Nürnberger Arbeiterschnst in einem Hundert« taosendzuge ,u« Protest«osmarschieren und ihre» Satschluß tnad- ton. diesem verbrecherische» Putscht»«»» ein für allemal ein Ende zo machen. Der Umschwung in Rußland. Berhandlungcn zwischen Bolschewiki und Menschewiki. Berlin, 17. Februar. Folgende Meldung de» Westnik au» Moskau wurde durch Funkspruch nach Berlin übermittelt: Am IvVA. Febr. 8 Uhr abend«, sind«: die erste Konferenz der Towjetregirrung mit der in M»»kau eingetrefseae««bordnun» der Mitglieder der ehemalige»»rrfaNnaggebeaden Versammlung statt. Die Sowjetregierung wird durch de« BoikSkommisiar de» Aeutzercn T s ch i t s ch e r i n. den Volkskommissar der Finanzen K r e st i n»- k i und den Präsidenten des Moskauer Sowjets K a m e n e w ver» treten sein. Dazu vird noch die Delegation aus Ufa mit Cheenev. Sviatnitki. Volski. Rakitnikow. Bourevoi und Zschernenkow hinzu- treten. Die Ankunft de» Präsidenten der Konstituante Tscher- ttotB wird erwartet. Soeben ist in Moskau die allrussische Konferenz der Sozialistischen Revolutionären Partei be« endet worden, an der 80 Abgeordnete teilnahmen. Diese Kon- ferenz hat hinsichtlich der allgemeinen Lage eine Anzahl Anträge angenommen, die um so bezeichnender, sind, als die Mehrzahl der Abgeordneten kaum einer Voreingenommenheit für den Bvlschewii- «ii« beztchtigt werden kann. An dem Artikel 2 heißt tfl z.©• wörtttch:_.. 1 »Rußland darf nur au» eigener Kraft wiederhergestellt werden. Nur ein geeinte» freie» Reich lann dem Land« die natürliche Eotfallung und geregelt« Entwicklung sichern und die Unterwerfung unter fremde» Kapital verhüten. Die ver- such« der Imperialisten in den Ententeländern, sich«ine» Teil» de» russischen Gebiete» zu bemächtigen unter dem Vocwand, Rußland zu helfen oder e» vor der Anarchie zu retten, bedeuten auch nur ein« Einmischung in die inneren russischen Angelegenheiten, die den Interessen der Arbeiterklasse verhängnisvoll werden lann. und die daher mit allen Mittein abgewiesen werden muß. Tie ge- samt« russische Demokratie fordert einstimmig das Ende der Jnier- dention der Alliierten und die sofortige Räumung der durch die Truppen der Entente besetzten Gebiete/ Heine zum Kall Liebknecht-Luxemburg. Weimar, 17. Februar. �(Eig. Drahtber. de»»Borw/) Ein Vertreter de» sozialdemokratischen Pressedienste» hatte heute Ge- legenheit. mit dem preußischen Iustizminister Wolsgang Heine über den Fall Lieblnecht-Luxemburg zu sprechen. Zur Erllärnng der Vertrauensleute, die gestern zurückgetreten find, sagte Hein«: T» sind den Herren von keiner Seit«, soweit die Akten ergeben. Schwierigkeiten gemacht worden, innerhalb der gesetzlich zulässigen Grenzen sich an der Untersuchung zu beteiligen. Sie habe« von jeder Zeugenvernehmung vorher Kenntnis gehabt, und es ist sogar ein Termin um mehrere Tage aufgeschoben worden, well sie nicht zur Stelle waren und man ohne ihre Gegenwart die Zeugen nicht vernehmen wollte. Selbstverständlich müssen auch die g« s e tz- ltchen Rechte der Beschuldigten gewahrt werden, und man hat deswegen sie fragen müssen, ob fie gegen die Anwesenheit dieser drei Personen etwas einzuwenden haben. E» ist aber» soviel die Akten ergeben, kein solcher Einspruch erfolgt. Durch den letzte» Antrag aus Zulassung einer Vertretung von Mitgliedern der Familie Liebknecht, auf de» der Unter- suchung»richter nicht atae weitere» eingehen konnte, ist da» ver- fahren infolge der Notwendigkeit, die Akten zu oersenden, unter- brachen worden. Da» ist der wahr« Grund, weshalb seit einigen Tagen keine welt«r/n Beweise erhoben werden konnten. Die Alten sind auch von der Reichsregierung angefordert und nach Weilnar geschickt worden, sie sind aber schon wieder zurückgegan- gen, obwohl sie in Weimar noch sehr gebraucht wurden, lediglich zu dem Zweck, den Fortgang de» Versahren» nicht aufzuhalten, von«wer absichtlichen Verschleppung ist gar kein« Rede. lleber den mutmaßlichen oder wahrscheinliche« gewaltsamen Tod Karl Liebknecht» und Rosa Luxemburg» mag ich mich nicht auslassen, weil ich e» nicht für richtig halten würde, in dieser Be- ziehung der Entscheidung vorzugreifen. Auf das ver- fahren wegen de» Tode» de» Genossen Liebknecht kann die prcu. ßtsche Justizbehörde gar keinen Einfluß au«. übe«, weil hier von vornherein feststand, daß nur eine m t l i» t ä r t s ch e Untersuchung eröffnet werden konnte. Dagegen war über den Tod der Frau Luxemburg eine zivilrechtliche Untersuchung nötig, well man annehmen konnte, daß auch Zivilpersonen als Täter in Betracht kamen. Ich Hab« sofort auf Grund hxr Zeugenberichie angeordnet, daß die SiaatSanwalischast beim Landgericht II sich an der Untersuchung beteiligen sollte, und auch dieser Verfügung hat die Miljlärjustizbehörde nicht» in den Weg gestellt. Jeder Zeugenvernehmung haben Vertreter der Staatsanwaltschaft bei- gewohnt. Die Untersuchung litt unter der Schwievigkeit, daß Augen- zeugen zunächst nur sehr schwer festzustellen waren. Jeder bekanntgewovdenen Spur ist man sofort nach- geganyo«. Ein im Edenhoiel wohnhafter Herr schrieb mir einen Brief, au« dem ich annahm, daß er etwa» von der Sache wüßte. Ich habe sofort seine Vernehmung angeordnet und e» ergab sich, daß er überhaupt nichi» au« eigener Kenntnis sogen konnte, son- der« sich lediglich aus die Reden dritter, nicht einmal feststehender Person«! bezog. E» ist«in« Menge Personal des Eden- Hotel vernommen und bei diesen konnte endlich festgestellt werden, daß ein Mann, der am Portal Posten stand, Frau Luxem- bürg geschlagen haben mutzte. Dann machte eS Mühe, die beiden Posten festzustellen, weil keine geordneten Wachtbücher geführt wurden. Es gelang aber doch. Erst durch den Wacht- habenden und dann aus einer zufällig erhaltenen geringfügigen Notiz gelang e». die Namen der beiden Posten zu ermitteln. Auch kam man dadurch auf den Namen des Jäger» Runge, der«n- zweifelhaft die KvlbeuschlSge auf Frau Luxemburg abgegeben hat. Gegen diesen ist Haftbefehl erlassen worden, sobald sein Name bekannt war. Nicht nur er. sondern eine Aazahl Leute von dem- selben Regiment waren schon vorher zu ihrer Truppe entlassen worden. Ru n g e ist unterwegs desertiert. Die preußisch« Justizbehörde hat unaufhörlich der Sache die größte Aufmerksamkeit zugewandt und läßt nicht» unversucht. waS diesen scheußlichen Mord, den sie St» auf« tiefste vßrabscheut, aufklären könnte. Jm großen Hauptquartier. Bon Wilhelm Sollmann. Kolberg, 17. Februar. Hmdenburg hat einen Ausruf für den Grenzschutz im Osten erlassen. Er lag mir als dem derzeitigen RegierungS- Vertreter im Großen Hauptquartier vor der Veröffentlichung vor. Ich fand trotz mehrmaligem Durchlesen keinen Gedanken darin, der von einem Sozialdemokraten hätte be- anstandet werden können. Die Kundgebung schloß mit der Aufforderung, sich zusammenzufinden„in Selbstzucht. Diszi- plin und Vertrauen zu euren Führern". Darin erblickt die unabhängige„Freiheit"„die Wiederherstellung des alten militärischen Systems". Du lieber Himmel, wenn Selbstzucht, Disziplin und Vertrauen die Grundpfeiler des Militarismus sind, die beseitigt werden müssen, dann begreift man allerdings, weshalb die Frounde der„Freiheit" sich' seit Jahren so heiß bemühen, diese Eigen- schaften so gründlich aus der Arbeiterbewegung hinaus- zuHetzen. Nach dem Erfurter Programm, das ja angeblich der unantastbare Besitz der U. S. P. ist, wollen wir allgemeine Wehrpflicht und Volksheer. Gedenkt die„Freiheit" bei diesem Ziele das„alte militärische Sysieni" etwa durch Zuchtlosigkeit, Disziplinlosigkeit und Mißtrauen gegen die Führer zu er- setzen? Dabei würde jedes Heer so gründlich desorganisiert. wie mancherorts die Arbeiterbewegung durch zuchtlose Wühl- arbeit zersetzt worden ist. Hindenburg soll sich, wie die„Freiheit" verkündet, einen militärischen Stützpunkt für die monarchische Gegen- revolution schassen wollen. Vielleicht darf ich mir als sozialdemokrqtischer Horchposten bei der O. H. L. dazu einige bescheidene Benierkungen. erlauben. Nach meinen aus zahl- reichen Gesprächen. Konferenzen, Beobachtungen und Tat- fachen gezogenen Schlüssen ift im Hauptquartier niemand so geistesschwach, um sich zurzeit mit gegenrevolutionären Hirn- gespinsten abzugeben. Ich sage„zurzeit" nur deshalb, weil man bei den sparlakistischen Tollheiten nicht auf Monate und Jahre hinaus vorhersehen kann, mit wieviel Aussicht auf Erfolg von unten her die Gegenrevolution von oben gefördert averden mag. Folgte aber einst auf Spartakus der militärische Diktator, Hindenburg würde es gewiß nicht sein. Dieser Mann von 70 Jahren oder mchr ist ein Pflichtmensch, ein Soldat, der mit eisernem Willen und unbedingter Treue auf einem Posten ausharrt, den er für notwendig hält. Er ist aber sicher nicht daS, waS Scheidemann jüngst, als er von Ludendorff sprach, einen„Hasardeur" genannt hat. und ohne eine gewisse Lust am Hasardiercn läßt sich in Deutschland weder von oben noch von unten eine Gegenrevolution einleiten. Und wenn man mich für einen vertrauensseligen Dummkops hält, so bekenne ich doch: das Wesen Hindenbürgs atmet Schlichtheit und Ehrlichkeit. Er mag unter gewissen Voraussetzungen politisch mißbraucht werden können, obwohl mir das zweifelhast ist, aber ihm selbst fehlt der große Zug des p o I i t i s ch e u Führers. Ehrlich bekennt er sich zum Royalismus, verschweigt nicht, daß ihm die jetzigen Zustände in der Armee nicht passen. verhehlt nicht, daß er wieder Disziplin in die Mannschaften bringen will, und hütet nicht als Geheimnis,� daß er die Soldatcnräte in ihrer revolutionären Form nicht als eine begrüßenswerte Errungenschaft ansieht. Jm übrigen sagt er, daß er geglaubt habe, schon nach der Heimkehr der Westheere sein Kommando niederlegen zu können. Er bleibe nur, weil er das Vaterland im Osten für bedroht halte. Und das scheint glaubhaft. Wer die große Schwäche unserer sogenannten ..Ostfront' wirklich kennt, wird nur lächeln können über die Vermutung, daß dort„gegenrevolutionäre" Stützpunkte ge- bildet werden könnten. Ganz unverbesserlich Mißtrauische mögen bedenken, daß Hindenburg nicht allein im Großen Hauptquartier sitzt und es auch nicht unumschränkt beherrscht. Da ist neben ihm der Generalquartiermeister Gröner. Hindenburg ist stock- konservativ, altpreußisch, und trauert gewiß seinem König, vielleicht weniger seinem Kaiser, nach. Voü dem süddeutschen General Grüner kann niemand, der ihn auch nur einigermaßen kennt, das gleiche behaupten. Ich habe nicht das Recht, seine Gedanken über Heeresreform hier weiterzugeben, aber sie scheinen mir weitergehend zu sein, als man sie gemeinhin einem deutschen General zutraut. Was aber noch wertvoller ist: diese Reformgedanken sind nicht erst eine Frucht der Revolution, sondern lange vorher gereift. Mir scheint, daß Gröner und andere schon in den ersten KriegSsahren„m i l i z g l ä u b i g" geworden sind, wenn sie nicht gar schon vor dem Kriege dazu geneigt haben. Darüber sind sich diese jüngeren'�eerMrer ganz sicher klar, dach die Kasteuvorrechte und der Kastengeist im Heere für immer dahin sind und die Beförderung bis zu den höchsten Stellen nur noch nach Fähigkeit, Tüchtigkeit und Wissen erfolgen darf. Mit der Tatsache, daß ein Zivilist das Reichswehr- Ministerium inne hat, findet man sich hier nicht nur ab, sondern man l�rt von zahlreichen Offizieren sogar Genug- tuung darüber äußern. Man scheint einem Zivilisten mebr unbefangenes Urteil und Weniger Verstricktsein in daS mili- tärische Cliquenwesen zuzutrauen. Uebcrhaupt scheint mancher fähige Offizier rein militärisch wen iger konservativ zu denken, als die„großen" Heereskenner der bürgerlichen Parteien, die früher ihre Späße über unsere Lolksheerfordernngen rissen. Alle maßgebenden Offiziere der O. H. L. sind sich darüber klar, daß keine Truppe gegen die fetzige oder üb er Haupt gegen eine geordnete sozialistische Regierung gebraucht werden kann. Manche sehen die politische Lage mit so klaren Blicken an, wie man sie manchem unserer feindlichen Brüder von links nur wünschen könnte. Vielleicht liegt� daS daran, daß gerade im Hauptquartier nicht nur die militärische Ohn- macht Deutschlands, sondern auch seine' große wirtschaftliche Schwäche, insbesondere die Transporifrage, sehr unmittelbar lü fühlen ist. An denk„militärischen Stützpunkt für die monarchische Gegenrevolution" geht es sehr nüchtern, fleißig und ordentlich zu. Das zu bekennen, hielt ich mich doch für verpflichtet. Die Offiziere behandeln die ihnen zugeschobenen«gegen- revolutionären" Pläne nur scherzhaft. Ihre Heiterkeit wird zuweilen nur getrübt durch die schweren ZukunstSsorgen, die manchen Offizier drücken, der nicht zur Kapitalistenklasse gehört._' die unsterbliche �unkerschnanze. 26. Generalversammlung deS BundeS der Landwirte. Die am meisten mit Schmach und Schande bedeckte Ge- sellschaft, die es in Deutschland gibt, die WirtschaftSorgani- sation der Volksverderber, hatte sich am Montag im großen Saal des„Rheingolds" ihr Stelldichein gegeben.' Aber ob- wohl man daS Lokal bedeutend kleiner gewählt hatte als bei früheren Gelegenheiten, wo man im Zirkus Busch und im Sportpalast getagt hatte, konnte man es nicht voll bekommen, der Saal wieS Lücken auf— mancher hat inzwischen an dieser Kumpanei ein Haar gefunden. Da saßen denn die Männer, die mit ihrer verbrecherischen Politik Deutschland inS tiefste Unheil gestürzt haben, die selbst ihren GesinnunpSfteunden so fatal geworden sind, daß man die meisten von ihnen nicht einmal inehr als Kandidaten msigestellt dat. da saßen sie— und schämten sich nicht! Im Gegenteil, sie rissen ihre großen Januschauer Klappen noch weiter auf als sonst, führien dreiste Reden, schimpfen flegelhaft und pöbelhaft auf die Revolution, logen in vier Sätzen fünfmal, natürlich nicht ohne frommen Augenaufschlag zum lieben Gott, der ihrer Ansicht nach nur für sie und daS agrarische Portemonnaie der Besitzenden die Sonne scheinen läßt. Und da die Frechheit nach sinnigem Ausdruck verlangte, ließ man am Schluß die Monarchie hochleben.... Heber den Gang der Verhandlungen geht«n» fotgenber V«. richt*u; Durch«ine Rede des Freiherrn v. W a nye nhet m imxrbc die Tacrung eröffnet. Die Schuld an dem Ausamm«nSruch Deutsch- la-rtbs schieb! der Redner der Uistäbiatrit der deutscher, Diplomaten ir.rd dem Wirken i»er ReichSta�HmeyAi«�, besonders de? Sozial- demokratte zu. Erzberger und Scheid« mann haben mit allen Kräften dahin gewirtt. daß dem Volke da» Durchhalten verleidet und da» SiegeSbewußtfrin unterdrückt»erde. So wurde der Zufammenbruch vorbereitet, vollendet wurde er durch die mit englischen Bestcchungsgeldern und russickchrr Prapaaandv gefördert« Revolution. Wag hat un» der Urnsturz gebracht? Streik» und Plünderungen. Wir sohen keinen idealen Aufschwung fondern brutalen, niedrigen Material tO««». stür die doli- tische Freiheit ist da» Volk nicht reif,«der wirtschaftlich« Freiheit sollte man un» geben. Der Redner kam auf die Vestredimaen de» Bunde« der Land- wirtr zu sprechen und sagt«, unsere Vorschläge, die»rnährung de» Ein Vorkämpfer des Völkerbünde«. Die Geschichte des Völkerbünde», diese» gegenwärtig wichtigsten politischen Gedanken», der, lang« nur als schöner Traum gehegt, nun Wirklicl'keit werden soll, ist in der letzten Zeit viel behandelt worden. Nicht genannt wurde dabei ein Vorkämpfer der Jde». der heute unser besondere» Interesse beanspruchen darf, lk« ist der Quäker I o h n. V- l i e r». den Marx.ein wahre» Phänomen in der Geschichte dar politischen Oekonomie" genannt hat. Beller«, der 1(3d4 geboren war, verficht in seinen Schriften schon soziali- stische Auffassungen und ist besonders als Anwalt der Armen auf» getreten. Seine von reinster Menschenlieb« und praktischer vor» auzsicht getragenen Vorschläge zur Besserung de» Lose« der Ar- briter waren lange veraessen, bis der groß« Bolk»f»eund Robert Owen in ihnen eine Bestätigung seiner eigenen Forderungen fand und Marx dann wieder nachdrücklich auf ihn hinwies. Als einer der vorurteilslosesten und fortgeschrittensten Geister seiger Zeit erscheint Bollert aber auch in«,ner anderen Schrift, auf die zuerst wieder Eduard Bernstein in dem Werk.Die vor» läufer des neueren Sozialismus" hingewiesen hat. 1710 erschien in» London eine schritt weiter», die im. vollen Wortlaut den Titel führte:.Einige Gründe an die Mächte Europa» für die Srrich. tung eines europäischen Staate» durch da» Mittel einer allgen'einen ge-'evteitiaen Wirtschaft und eine» sährlichen Kongresse», Senaiö, Landtages oder Parlament» zur Schlichtung aller etwaigen zukünftigen �trettigieiten uver die Landesgebiete und Rechte der zukünftigen Staate!:. Ein Vorschlag für einen Generalrvt oder eine Generakverst'mmluno der verichiedenen reit- giösen Richtungen in der Christenheit, nicht um über ihre Diffe» renzen zu diskutieren, sondern um b't«(Igerncmtn Prinzipien festzulegen, in bezug auf die sie einig sind. Wodurch es sich zeigen wird, daß sie, trotz auseinandergehender Meinungen über den Weg zum Himmel, gute Staatsbürger und Nachbarn sein können zur Vorbeugung von llnruben und Kriegen daheim, sobald die au». wältigen Kriege zu Ende sind." Beller» Polkerbundplan knüpft an dl« geschichtlichen Ereignisse de? Zeit an, au» denen er die Zweckmäßigkrit seine» vorschlage» nachweist. Der spanisch« iZrbfolgelrieg lbatte Ungeheure Opfer von Blui und Geld gekostri, und der Verfasser berechnet diese Kosten, uro ei» warnende» Beispiel für die Sinnlosigkeit aller Kriege zu geben. Mach seiner Idee soll Europa in eine Anzahl gleichgroßer Staaten«ingeteilt werden, und jeder dieser Staaten soll ein Mit- «lieh in das allgemeine Staatenparlament entsenden, so daß jeder Staat im Verhältnis seiner Größe und Bevölkerung vertreten ist. In diesem Staatenparlam«nt, da» die äußeren und allgemeinen Beziehungen der Staaten zueinander bestimmt, ohne sich in ihre mneren Angelegenheiten zu mischen, wird genau festgesetzt, wieviel die Staaten an wehrfähigen Mannschaften, Schiffen und Geld zu stellen haben, im Fall«, daß ein gemeinsame» vorgeben««gen Friedensbrecher erforderlich ist. Bon dem Parlament ist sodann deutschen Volke» durch die deutsche Landwirischaft möglich zu machen, sind mcht beach-tei worden Trotz alledem ist die deutsche Landwirt- schast bereit, alle» daran zu setzen, daß wir auZ der Zerrüttung her- auskommen. Da» ist aber nur möglich, wenn die Z w a n g z w i r t- schuft aufgehoben und der sr«t«Handel wieder eingeführt wird. Mit den Arbeitern, die au» den Städten zu un» kommen, können wir gar nickts anfangen. Die Aussicht auf Soziali- sierung und Befchlanahme des Grohgrund'vesitzes kann nur dazu fübreir, daß die Lanhjpirischaft nicht so weiterarbeitet, wie sie e» ge- wohnt ist. Wenn die grrßen BermSge«»ezzefterert tverden, können die großen Wirtschaften überhavpt nicht mehr ge- führt werden. Wir werden für da» Bateriand arbeiten, so weit unsere Kräfte re'chen, aber unsere UeberzeuMng ändern wir nicht, E» wird doch wieder die Monarch t'e, die einzige für Deutschland haltbare Staatsform kommen, (Stürmischer Beifall.) Dr. R oe s i ck« sagte unter anderem: Man braucht von uns kein« bruia!« Gegenrevolution zu erwarten. Aber die innere Macht de» Geistes wird für un» kämpicn.(Stürmischer Beifall.) Wie wir mit Höchstpreisen und Mindestlöhnen wirtschaften sollen, da» mag UN» die Regierung einmal sagen. Den Schluß der Versammlung bildet« est» Rede de» Herrn». Oldendurz-Iannscha», der mit einem Streik der Landwirt, drodt« für den Fall, daß ihre Forderungen nicht bewilligt werden. Wir weiden— sagt« er— den alten Faden in vergröberter Form weiter- spinn«». Wir befinden UN» jetzt in dem Stadium, in dem sich früher die Soziaidemakcati« bestrich. Jetzt haben wir gegen- über der Regierung absolute EIi«nbogensr«t.hett. Jetzt werden wir Fraktur rede». Wir müssen un» wehren gegen die Fsrifetzutig der Zwar. �Wirtschaft, soweit sie nicht abslssut not- wendig ist.(Lebhafter Beifall.) Auch wir fordern für unS:.Her mit dem Koalitionsrecht 1" Wenn man unseren Arbeiterin wie den In« duftriearbeiiern da» Recht gibt, zu streiken, dann sinid auch wir ge- zwuuaen, die? Mittel im änßtrstcn Falle anzuwenden. Die Laad- Nürtsckxrft ist aus dem Standpunkt angekommen, wo st« sagen muß: .Bis hierher und nicht weiter!" Stehend hört« die Versammlung die Schbußk-emeriungen de» RrdnerS an, der.mit Ehrfurcht und Mitleid' de» Kaiser« gedachte und der Hoffnung Ausdruck gab, daß es wieder durch die Straßen klingen möge:„Hell Dir im Siegerkranz, Herrscher des Le.tar. londs." Eine Resolution wurde«naenommtn. die die Revolution für ein Unheil und die Monarchie al» die für Deutsch. la nd geeignetste Staat» form erkläri, den Abbau der Zwangswirtschaft fordert, sowie die hinreichende Beschaffung von künstlichem Dünger, schonende Behandlung der Viehbestände, ver» soraung der Bei riebe mi, Spannvieh. Geschirr»nd Bedarfsartikeln einschließlich Klridung und Schuhwerk zu angemessenen Preisen. Weiter fordert dt« Resolution die lofortig« Freilassung der deutschen KriegSgesangenen, den Abschluß eine» Frieden» auf Grund oer 14 Punkt« Wilson», keine Abtrennung deutschen Gebiet», Wieder« ei n fuhrung der Wehrpflicht und zur Sicherung unserer Ernährung die Aufstellung von bewaffneten Baaemwehtc*. Spartakiftenputsth!n Sochum. -verglent» z«m Streik gezwunge«. vochenn. 17. Februar. kGigener Drahtberichz de»„vor«.".) Nntrr de« Vorwand, dir«rrunsrnschaften de, Revolnii« gegen die von Münster anrückenden Rcgiernng»g,»pg«» stchern, find heut« merge« in Bochum»r«h, Scharin»o« Spart». listen»n Müldet« and Gelseaklrchen i»«»t». m»bil rinvctrrssen. Gt» Teil der Stcherhet»»wachr, der sich ,» den Hnubhingigen rechnet, spmpathifiertr mit flnren. von Bachum an»»»grn einzeln« Trupp» ,u den nmldesendru AeÄu-n, wo fie die Belrgschaftru unter Androhung o»a Gewalt eu» den Gruden her- ausholten and die Gruden stillegten. H««t, nnchmittag fand auf dem Kaifrr.Friedrich-Plah ein« von Vnabhüngige»«nd Spartakisten geleitete M äffen»», sam ml nag stnt«, in d« beschlossen wurde, den allsemrinrn Streik»n proklamier« n. Ez«mrten rinzcln, Trupp«, dir fich in den»erschiedenstrn Archen znsammrnfanbr», nach den umliegende» Zechen dirietert, die noch nicht in den Streik ringet? cten waren. Ferner ward« beschlossen, den„v» ch u m e r G e a e r a l a» z ei g e» für dt, Zweck» der S«e»ttpr»dagnnda zu brschlaznachmru. Unter de« Bergleuten herrscht absolut kein« Streikstimmann. Dir Belegschaft der Zeck« Engrlldarg, dt» heut» Hormittoz mit Gewalt zu« Streit srzwuugen wurde, hat ,»»»n 1» Stimmen»r. schlössen, die Arbeit Wied«,«nsznnehmen. GS handelt fich hie» nm einen BewaltSputsch stwr Spartakisten, der l» einigen Tagen im Sand«»erlausen wird, die Abrüstung der stehenden Armeen zu vereinbaren ans die Zahl der Truppen ftstzusetzen, dir jeder Staut tm Frieden unter Waffen halten darf. Beller» verlangt, daß auch die Russen und Türken an den Segnungen de» Vöikeivundei Anteil haben. E» spricht«in so hoher Grad geistiger Freiheit und warmer Menschenliebe au» diesem vor mebr a!» Jahren vorgetragenen völkerbundplun, daß er wohl verdient, der Bergängenheit entrissen zu werde«. *toe neue«vper Jranj Gchretee». Der Wiener reichbegab:« Dichterkomponist Schrekor hat mit seiner drciakttgen traglschen Oper»Die Gezeichneten", die nach Frankfurt a. M, in München starken Erfolg hatte, seinen .Fernen Klang" insofern weit bircker sich gelassen, al» er hier instrumentale Rlesevmittel im Orchester und aus der Bühne mit» einander in Kamp» führt, die alle» Dagewesen« überbieten. Elektro, aech in ein Kiosterl Da» Buch, in glühender leidenschaftlicher Sprache, natürlich idaltenisch« Renaissance, behandelt die TragSdt« de» Häßlichen, der. reine Sehnsucht nach Güte und Schönheit im S erzen, am Weib» zerbricht. Tchretcr» Musik, die ihren äußeren öhepunk! im dritten Akt, einem ungeheuren Bacek-nal, einer tollen LiebeSorgic«ruf dem.Eiland Elqsium' erreicht, ist vor- wieaend kolvcisiisl�impvessionistischer Ratur, wie der Tharakter der Naeh-Straußischen Orchesteropern nun einmal ist. Aber die zwei ersten Akt» weisen an lyrischer Schönheit, an seelischer Tiefe doch so viele« auf, daß man schon deswegen die Oper halten und ver- breiten sollte. Di« Menge fliegt natürlich auf den aufregenden dritten Akt, der künstlerisch nicht der bedeutendste ist. a». vomchor-KonTsrt. Nach fünfviertel Jahren g,ck> der Domchor unter Leitung Professor R ü d e I< in der allen Garmsonkirch« ein zweire» Konzert, dessen Vortragsreihe sich au» Thören vorwiegend rdigstrien Chavakter» von deutschen Komponisten zusammensetzt«. Unter den Bachschen ragte wohl.Jesu mein« Freude' durch die Wucht seiner Tonsprache hervor. Von Mendelssohn, dessen Bedeutung doch gerade unf dem Gebiet weit» licher und kirchlicher Thormusikschöpfungen zu suchen ist, kamen zwei, dabei das prachtvolle Engeiurzett.Hebe Deine Augen auf", zu Gehör, Ihnen kolften.Drei biblische Lieder' de? neben Sme» tana größten tschechischen Komponisten Anton Dvoräk(spr.: Dwor- schak) für eine Singstimme mit Orgelbegleitung und gesungen von Helene W i I d d r a u n. Mit gleich hervorragend schönen Vortrag». Mitteln sang sie auch Iphigenien» ergreifende Klage au» Glücks »Iphigenie auf TauriS". Interessant war die dreifache Art der mufilaiischen Boöaicdlung derselben Choralmelodie(Ich hebe meine Augen auf) bei Mendelssohn, Tverak und Becker. Zwei weltliche, doch ernstgehaftene Ehör« von Brahm», sein schon oft gehörte» »In still« Rächt' und die tief« Mahnung»Wo ist et« so herrlich Der SpürtakistenLufstanZ im Ruhrgebiet. Mühlheim als Zentrum der Bewegung.— Stillegung der Zechen.— Rücknahme von Hervest-Dorsien durch Spartakisten mit Minenwersern und Geschützen. Mühlheim(R u!> c), 17, Februar. Die kommunistische Partei und die Unabhängigen Sozialdemokraten prokiau.ierten al» Protest gegen den Einmarsch»on Regierung». tr Uppen in da» Industriegebiet heute ia Mülheim, Lberhaufeu. Hantborn, Sterkerade und Düsseldorf den Generalstreik. In Mülheim besetzten um ö Nhr bewaffnete Tpartaktsteu und Leute- der SichrrhritSwehr dir Portale der grohe« Werke und verwehrten oe» Acbettern und Angestellten den Eintritt. Die Sparta» kisten beseyten außerdem da» Telephou. und Tr» legrap Heuamt, s» daß jeder Telephou» und Tele» graphrnverkrhr unterbunden ist. Dir Bufforderunk, zur Einstellung der Arbeit wird an alle Betriebe» gerichtet, auch die Straßenbahn wird gezwungen, den Dienst einzustellen. An» Mülheim(Ruhr) wird vom 17. Fobrnar gemeldet: Di« Spartakiste« haben im Laufe de» heuktze» vormittags alle größeren und kleineren Betriebe stillgelegt. Auch die Zeitungen wurden am Erscheinen verhindert und du» Personal au» de« Druckereien entfernt. Um den Zuzug nicht zu unterbinden, hat man fich entschlossen, den Straßenbahnvrr- kehr»ufreckitzutrhaltrn. von Essen, Düsseldorf und an- deren Orten treffen zahlreiche bewaffnet» Sparta. kisten ein, s» daß MUlhcim al» Zentrale der Bewegung auznschen ist. Ein starker Zug dieser Tpartakiste« begab stch nach Hervest. Dorste m Wie behauptet wird, sollen in der»er- gangrnen Nacht die Regi»ru«g»troppe» von den Spartakisten zurückgetrieben worden sein. Mülhei» wer Spartakisten brachten Minenwerfer und Geschütz» nach Hrrprst-Doriten. Der Arbeiterrat erklärte, daß der Generalstreik solange andauern würde, bi» die Truppen»n» dem �ndn st riegebiet »nrückgrzogeu seien. Dir Bergleute aus allen Zechen de» in Frage kommenden Gebiete» habe« gletchsallS die Arbeit nieder- gelegt. Die Ministertrisis in Sapern. EiSner vor de« R.«, B.»»nd S.'NSten. AnS München meldet WTB.: Zu Beginn der Nach- mittagSsitzung deS Kongresses der Arbeiter-, Soldaten-'und Äaueruräte in Bayern gab Ministerpräsident E i s n e r im Namen des Ministerrats eine Erklärung liber�die zurzeit schwebende Mintsterkrtse in Bayern ab. Mmistpr- Präsident Eisner erklärte, daß die vier Mitglieder d e-r MehrheitSsoztaldemokratie dieser Regierung unter der Wucht ihrer Verantwortung die Entscheidung nicht auf eigene Faust treffen wollten. Die MehrheitLsozalisten haben infolgedessen sofort eine Landeskonferenz der sozialistischen Partei einberufen, die morgen zu- sammentreten wird und in der die ganze politische Situation mit allen zusammenhängenden Fragen zur Klärung und Entscheidung kommen soll. Die Entscheidung soll am Witt- woch abend, spätestens am Donnerstag früh erfolgen. Der Kongreß nahm von dieser Mitteilung. die die Klärung der politischen Lage in Bayern verschiebt, Kenntnis. Die Fraktionen deS RätekongresseS beschlossen, über die Regierungserklärung in Fraktionsbefprechungen ein- zutreten, und die Sitzung wurde deshalb unterb-rochen. Sine merkwürdige Geschichte. Gestern abend hatte der Rechts» aiüv-alt Krelfchmar im Auftrage einer angeblich neuen sozio- listischen Partei ein» Reihe von Arbeitern zusammengerufen und ihnen das Angebot gemacht, gegen 10 M. Lohn pro Abend mit ge- wissen Rednern tn öffentlichen Versammlungen zu ziehen und diese durch Beifall dort zu unterstützen, damit sie nicht vielleicht isoliert stünden. ES soll sich dabei um Diskussionen ln radikalen Verfamm- lungen handeln, Einige unserer Genossen, die auch dieser Ein» ladung gefolgt waren, lehnten e» entschieden ad, stch derart um schnöde» Geld mistbratichen zu lassen, weil da» gegen ihren Tharakter verstoße. Daraufhin wurden sie aufgefordert, daS Lokal zu verlassen. Dies«.sozialistische' Gründung, vi« für ihre Zwecke um 10 M. pro Abend Tlagucure sucht, ist die neuest« Erfindung auf dem politischen Kampfplatz. Volk', machten den Beschluß. Die hohe Kunstvollendung in allen GesangSdor bietungen stellt den Domchor schlechtweg an die Spitze aller Chorveretnigungen äkmlicher Gattung, Mittenein trug Domorganist Walter Fächer Franz LisztS Variationen für dt« Orgel über ein Motiv aus Bach« Kantate .Weisen, Nagen, soraen, zagen, Angst und Not sind des Thristen Tränenbrot' vor. wobei de» Spieler» Meisterschaft auch nicht zum wenigsten» der Registerführung«rufleuchtete. etc. Notizen. — Theater. Die für den 23. Februar geplante„T h r i st u S'- Aufführung im Palast-Theater deginm um ö Uhr. Der erste Teil spielt von 5 bi» W lÜhr. der zjweire Teil von 8 bi» 10 Uhr. — B o r t r ä g«. In der Poihtewniichen Geielliataft spricht am 20, Februar, abend? 3 llbr, im Melsteriaal-Eebäude Dr. Neu» durger über Schmutz und Pattvo auf Beritner Denkmalen.— �m Schillersaal Tharlottenburg: Dienstag, abend» 8fj Uhr: Fritz Stahl Über Marz«». Am nächsten Sonntag, abends 8 Uhr, findet«tn Herwegh.Freiliarath. Abend statt,— Treptow. Stern warte. 18. Februar, 7 Uhr:.Milchfttahe und Nebelgestirne"(Lichtbildervortrag vom Dr. Archenhold): 19. Fe» bruar, 8 Uhr:.Stimmungsbilder au» der Mari Brandenburg" (Vortrag mit farbigen Lichtbildern von F. Nicolaii. — Eine Million für die Heilung de» Krebses. Wie der.GauloiS' mitteilt, hat der kürzlich in BezierS verstorbene dato« der medizinischen Fackultät in Montpellier sein ganze» ver. mögen vermacht mit der Bestimmung, daß daran» alljährlich ein Prei» für die beste Abhandlung über dt« Heilung de: KrebSfrank- heil oe. liehen werde. Die Stiftung wird auf fast eine Million FranS Zeschützt. — Im M o r i t a t e n st i l. Sin Mord ist für die Sensation«- presse immer noch»in« schöne Sache, doppelt schön, wenn er zur gerichtlichen Verhandlung gedeiht. Psychologische Tiefblicke wett« eifern dann mit stilistischen MieSnfcktaden, Ein ulkige» Stückchen wird ln dem Benr« vom.ss-Uhr-Abendblatt" geleistet. Die Steno« typtsttn El«ner, die Frau Friedenthal ermordet hat', wird dort also abkonterfeit: .Während sich der Gerichtshof nach durchgeführter verband« luna zur"Beratung zurückgezogen hatte,.schluchzt« di« Ln« geklagte, die al» Stenotypistin beim Krieg»« wirtschaftSamt am Nürnberger Platz tätig, war und al« solche«in Monaltgehalt von l7d M, hatte, in ihr Tafchentuch hinein, Sie macht kaum den Eindruck einer Mörderin, Ihr Gesicht zeigt ländlichen Typu». ihre Wangen sind gut gefärbt.' Welche Liederlickleit bei allem Aufgebot an Detail und trotz der Orgie de» Relativsatzes I Warum erfahren wir nicht, wa« dia Stenotypistin nicht bloß al« solch«, sondern auch atS ander« vev» die«» und womit die Wang, gefärbt war. \ 6rz&crgers ßeHdbt In Meiman. Weimar, 17. Februar. Tie Nationalversammlung hat heute nach den kurzen Mitteilungen ErzbergerS über den neuen Waffenstillstands- vertrag die Sitzung aufgehoben. Zum Zeichen der Tr a u e r kann man wohl sagen. Denn daS deutsche Volk trauert dar- über, daß all die schillernden Redensarten über Völker- Versöhnung und Gerecht igkeitsfrieden Seifenblasen sind und daß jede Hoffnung darauf zerstört ist, daß die junge Republik Deutschland von den siegreichen Feinden wenig mildere Ne- dingungen erlangen wird, die dem alten kriegsschuldbeladenen System auferlegt wurdem Die Nachricht über den Rücktritt bei ersten «reichen Nwche.* Meichgeitig ließ er uns wissen, daß er nicht m der Lag« sei, irgend etwa« an den mir tr.iigeteilUn Abmachungen zV ändern oder sie zru verbreitern, denn die Bedingungen seien Festgesetz: van den Chef» der alliierten und assoziierten SJwzicrun- gen, und sein Totaevchrasistzicc teilte ausdrücklich mit, daß auch Priisidcnt Wils»« ausdrücklich diese Bedinguni-en genehmigt habe. i Große Bewegung und Hört, hörtl). Dadurch war dem Tätigkeitsraum der Äoimnfsjion eine enge Grenze gezogen, trotzdem b�öen wir versucht, ein« Reche von Milderungen durchzusetzen. Von einer Ausnahm««fag sehen, die sich auf eine anderweitige Abgrenzung gegenüber Polen rczieht, ist un» die! zu miserm lebhaften Bedauern nickt gelungen. Nach den mir am cm-■ r.. v. a � a,. 1 FreitagnachmSitag überreichten Bedingungen und nach der Kart«, er Olit j in a r t igen, des Öra.en b. Brock- j � jicn Tisch de? Hause» niederlege, sollte da» von un» zu dorfs-Rantzau. war heute schon vor Beginn der Sitzung räumende resp. nicht zu überschreitende Gebiet im Süden, die Oder dementiert worden. Aber sie bestätigte innerhalb der Re-«ntlanggahend, ganz Oberschlesicn umfassen. Ich habe sofort er- gierung selbst, daß Sonntags über leidenschaftlich darüber klärt, daß auf der Ärunivlage dieser Vorschläge von den deutschen gekämpft worden ist, ob man den neuen Waffenstillstands- � Unterhändlern nicht verhandelt werden könne, denn alle diese Ac- bedingungen der Entente durch die deutsche Unterschrist den i biet« seien nicht, wie Marschall Fach i�tümfich annehme, von den Schein eines Vertragsabkommens beilegen sollte. So war! b � es in der Tat. Und eS ist ein offenes Gebeimni» daß man- Netzcdffttikt Bamberg nM w da« Gobi« einbezogen wird, auf Grund deö einmütigen Votums der Parteiführer, ein-�isertrag aufzunehmen, waren ersoljtlo». Fach hat Heine und Kriegsminister Reinhardt, die wichtige j nur in Aussicht gestellt, daß er sich bemühen werde, für et« Lösung Mitteilungen über die von Haas- erhobenen Beschuldigungen! der Frag« in unfern,©in« in intewHttertej Kommisswn etn> wegen gewaltsamer Uebergriffe machen wollten, hatten ihre Ä IUw Wortmeldung zurückgezogen. Sie werden erst am Mittwoch � p-u/fch! Fow�rtung� Machen lZrn«, daß also avtluorten. Man wird gut tun, das Urteil über di« von �ch durch die Abgrenzung dieier Gebiete K koiner Weis« der Er- Haas? vorgetragenen Falle b'.S dabin zurückzuhalten.� � ledig ung dc» dreizehnt«, Punkte» de» Wilfonfchen Programm, Morgen wird sich die Nationalversammlung zunächst mit voogegrvffen irarden solle. Es bkoildt den künstigen verhandkunaen der Interpellation Heinze über die Waffenstill- überlassen, daß den von uns geräumten Gebieten«tn genügender standsverhandlunben und-bedingungen befasten. Die Jnter-«Hutz geleistet nritd. Wichtig ist. daß nach den Versicherungen der pellation stellt einen Angriff gegen die-Persiv deS Ministers Erzberger dar. Diese Aktion wird man nicht mitzumachen strauchrn. Erzberger ist geiviß bei der Entente mis begreif- lichen Gründen nicht beliebt. Aber nur ein Phantast kann annehmen, daß etwa EiSner oder auch eine andere ernster zu nehmende Persönlichkeit milder? Bedingungen bekommen Allfarten auch dir Bolr« scde militärisch« Offe»sivbew«g«na«egrn Devtschlaud rmznstrllrn haben. Arfilkri 2 entMt nur die Verlängerung für en«««bsfristete kurze Z«-töcmsr. wobei die Alliierten sich das Recht dreitägl- ger Kündigung vorbehalten Halen. Mein Sirtraft, da« Wort „kurz«' vor ,�«itdäuer' zu streichen, wurde von Marschall jjfoef) abgelehnt. Auf meine weitere Frage, ob der Aufdruck gewählt hätte. Die Entente hat eben von der gegenwärtigen mili» worden fei, weil man hoff«, w kurzer Frist fcarischen und wirtschaftlichen Kraft Deutschlands n»ch immer ganz falsche Vorstellungen und handelt ebensosehr aus unbe- gründeter Furcht wie auS Rachgier und Raubluft. Und wenn auch Wilson seinen Völkerbundplan schließlich stark dem ftan- zösischen Einwurf angepaßt hat. ist die Aktton der englisch- französischen Arbeiterführer noch immer besser begründet, als die riskante Spekulatton auf die Heimfendling und die reva tn einem Pröliminarfriede« kommen,«mtwontet» Fach„ich dort«, lch oetnnrte«6*. SSI« ich n mitteilen kann, wirb in dielen Tagen in Bari» über dies« e eines vonfrteden» verhandelt werden. Die Verhand- ungen in Spaa haben. sich tn der letzten Zeit vielfach so zugespitzt, daß Vertreter der Alleierten verlang. ten, daß sie das allein«« ausschließliche Recht über di« Auslegung der Verträge hätten. sHört, hörtlj �----— 0'— lirttonär« Stimmung der engsifchen Truppen. Deshalb wird! iderungcn hacke ich e« für richtig die Sozialdemokratte billigen müssen, daß die Regierung! Klärung herbeizuführen. In lär_______ noch einmal sich gebeugt und unterschrieben hat. Nun muß den, daß an dem bisherigen Verhältni» In Spaa, wo wir in der vor der ganzen Welt die Entente die Verantwortung tragen, Auslegung al» Gleichberechtigt- den AMiertee gegenüberstehen. °w�° �#,rm4>- e»1""".ÄSS-Ä ccr, kl., r-- ,,,«. 1 1,..._. Fach sein gegebene» Wort im Trier offen und lrcha!«inhilt. Unsere uJ* flkSSfÄSf« STi» teÄS 8»«*¥« 14>«" a°!"-«»-!.- sprechen. »« » s. Sitzung, Montag, 17. Februar ISlg, nachmittag» J llhr. Vor Eintritt in bi« TayeSorcknung nimmt de» Wort: Ministerpräsident Gchcidemamn: E» ist gestern ein iwaer Vbfchtuß de« Wasfenptllfianbe» er. folgt. Wir hatten die Absicht, daß erst morgen, gleichseitig mit der Beantwortung der Jnterpelilatio» Heinz« über diespn neuen Abschluß berichtet werden tollte. Ich sind« den Wunsch acker durchaus verständlich bereit« heut« einige» darüber zu hören. Ich hucke mich ideshalv mit dem Minister Erzberycr tn Verbindung gc- setzt und ihn gefragt, ob er. wenngtrich cr erst heute morgen von der strapaziösen.Rei�e zurückgetommen«st, trotzdem tn der Lage fei, un» darüber M,tteAunyen zu machen. Herr ReichSmin ister Erzberger hat sich dazu dereit erklärt, ich schlage also dem Haus« vor, diesen Bericht entgegenzunehmen und weiter damit einver-, standen zu fein, daß morgen ditz Interpellation Heinz« beantwortet wird. Da» Hau» stimmt zu. Netch«mtznister Erzbervee: Da« hohe Hau« hat ein Recht darauf, den Wortkaut de« WaffenstillstandSabtvlmnen« alsbald von mir zu erfahren und lm Anschluß daran erläuternd« Bemerkungen dazu von mir«ntaegen. zunehmen. Da» gestern abend um Hl Uhr unserzeichn«« Avkom- men hat folgenden Wortlaut: sder Minister»«rliest den schon g» meldeten Wortlaut de» Zusatzalchommen») und fährt dann fori: Ich wünsche b«n einzelnen Mitgliedern C-Efes Haus«» nicht, daß sie m ihren» Leben di« schweren Stunden durchkosten müßten, wie e» mir in Trier beschieden war. Dir frag«: kann ein Waffen- stillstand mit diesen Bedingungen Überhaupt angenommen werden, oder ist e» nicht besser, man fügt sich dem Diktat von Marschall Foch, da» war di« Frage, tcke zu beantworten wir tn Trier ebenso verpflichtet waren, wie die Revchsrrnierung in Berlin.(Line große technische Schwierigkeit stellte sich der raschen Beantwortung da- durch in den Weg. daß die Depeschen, die von mir am Freitagabend abgegeben worden siiK, auf di» setzt unerklärklch« Weis« bis Sam»« tag nachmittag nicht m den Händen der Neaiorung in Weimar und Berlin gewesen sind. sHort, hört» Ich verlangte infolgedessen von Manschall Foch ein« Fristverlängerung von 24 Stunden. t sckall Foch erklärt« nicht tn der Lage zu sein, irgend«in« we- sentltchc Aendcrunj) an dem Entwurf der Alliierten zu vollziehen, hacke ich dem Rtarschall Fach eine Not« mit unseve» teuSsche» Bor- schlägen, die sich insbesondere aus die sofortig« Freigab, drr deutsche« Kriegsgefangene» lbigichen» überreicht, mit der Bitte, dies« Not« den«lliierien Re�ie» rungen zu unrerbreitei� General Foch hat sich bereit erklärt, d.ese Note bereit« heut« dem Oberstem Kri-egtrai der Alliiert»« zur Be- schlußfassuug zu untevbrenten. Zu meinem Bedauern ist et nicht gelungen, trgenttr-elche definitiven Zusagen ücker die sofortige Frei. gab« der deutschen K rregöye fa-�enen zu erlangen.(Bewegung.) Di«'Antwort bei Marschall» Foch ging dahin, d-zß die all Heilen Regierungen einen Beschluß über die sofortig« Freigab« unserer Gesungenen nicht herckeigeführi hätten, daß aber Frankreich bereit sei, 2000 kranke urid schevewertetzte Arira!!g,(anget,? alLbald in die Heimat zu entlassen.(Ulriche.) Auch England würde 2000 nach- senden. Daraus erwiderte ich, daß dies« LnUvori in Deutschland mit ttesster Trauer und begründetet Entrüstung aufgenommen werden nnudt.(Allseitig« Zufbimmung.) Wenn von 8001.00 Gefangenen gerw 4000 zu rückg. geben werden, so könne da» al» eine wohlwollende B-hai.dltung.t>c: deutschen Forderunye« nicht ange- sehen werde».(Ermrut« ZufrimmunA.) Di« v«rr«er der Allin r- ten drärwtrn zum Albschluß de» Lbkommen». Ank mein« Anfrage erhieitt ich von der Regierung den Austvaz. da» Ablvnnnen zu un- terzetchnen, aber vorher Marschall Foch folgend« Erkläo.rng zu über. geben.(Reicksniimister Erzberger verliest im bereit« oerössent. lichte Protestnote der deutschen Rogierung.) vi:l« deutsche ErM. tut« wurde vor der UnierKrichnuug de» Ackftnnmen» Marschall Joch übergeben und von ihm anoenommen Sie ist damit also nach unserm Standpunkt als ein Teil de» neue« Waffenstillstands- ablommen» anAujehen. Da» ist die wen ig erfreulich«, traurig« Botschaft, die ich au« Trier mitzubringen habe. Die Welt weiß, daß Deutsch- land einen neuen Krieg nicht sichren will und führen kann. Wenn man un« auch tvehtloS machen kann,«hrlos darf man an» nickt atachen.(Lvrhafte Ziustimmumg.) Unier dem Eindruck der Mitteilungen de» Minister» Erz- berger schließt sich da« Hau« dem Vorschlage de» Präsidenten Fehrenbach an, für heute auf die Fortsetzung der allgemeinen polit.sckxn Aussprache zu verzichten, am Dienstag aber die Jäter. pellation über die Waftenslillsiandsverhandluwtcn auf die Tage». ordmtng zu setzen und damit eine allgemeine Aussprache üter ta« neue Ü ick kommen zu verbinden. Die allgemeine politische Aussprache !om»uni» Sonntagabend Ö Uhr der Wafseustillstarrd nickst verlängert Fi. wird sockiit erst am Mit!» noch särtgesedi werten, er(Foch) sofort sein« Befehl« an seine Truppen geben würde und- Me Dienstagsitzung beginnt um L�ktzr. der ganze Waffenstillstand am heutigen Vormittag 6 Uhr fein Emde! Schluß der Sitzung: L Uhr. M die Spanöauer Spartakustege. Ter LicherheittzauSschnst siege« die Sicherheit. D« Kämpfe um da» Spanckauer Rarhau» am v. und 10. Ja- Mtor bechäftigten da» Landgericht I. Angeklagt waren vier 18- bis I4 jähr ige junge Leuter der Arbeiter Gustav Bartels, der Glektrvmonteur Erich Völker, der Arbeiter Oskar Heu und st« Schlosser Paul T r U M n g. Da» Spandau« Ratbans war cm 9. Januar von den Spartakisten besetz, worden und eS hattdn stch dort heftige Kämpfe entwickelt, di« mit der Erstürmung des Rathaus.>S durch die Truppen endeten. Der Angeklagte Bartels hat nach keiner Bebauptung geglaubt, daß da» Rathaus von Re- merungStruppen ckesetzr sei, häl'e dort gegessen und da er in der Aasern« keine Deck« hatte, sei er gegen Abend weider dorthin ge- gangen, um dort zu schlafen� Do sei auf einmal aus da» Rathaus «tt Artillerie geschossen worden. Während der Schießer« habe er sich verkrochen und nachher hocke et nicht mehr herau« aeicmnch da der Eingang beschossen wurde.— Der Angeklagte V 2 1 k« r httt« sich dem Spandau« SicherheitSlbatoillon angeschlossen. Er bekam ein Gewehr und wurde nackt d£r Artilleriewerkstatt dirigiert mit dem Auftrag.� di« Tore verschlussen zu halten und s keine» Arbeiter ein- und herauSzulassen. ; Es sollte ein großer DemonstrationZzuo nach Berlin startfinden. I Ter Angeklagt? will sofort in den Keller gerannt sein, als da« � Schießen losging und sonst nicht» getan backen. Er babe fest an- genommen, daß.im Rabteus« Mehrheitssozialisten säßen. .Auch der Angeklagte Heu sagt, er habe nicht» weiter getan, al» daß er in das Rathaus gegangen sei. um dort zu melden, daß jer zufällig.gehört habe, es solle da» Rathaus von RegierungS- truppsn gestürmt werden.— Ter letzte Angeklagte will nur die Absicht gehabt haben, mit zur Auftechterhaltung von Ruhe und Ordnung zu wirken. Einer der Führer, Merx, habe ihm einmal eure PistolevordeuKops geholt«», weil a sich w«ig«rt«, . Lekte Nackricktea. ZranZösische Demobilisierung. Abschluß des VorfriedenS am 1. April? v m st e r b«m, 17. Februar. melbrt, daß di,«nvrdnung rtner weitereu Demobiltsirrnn», dt« diesmal wird«, fbuf gahrgflnge ei«bezieht, und für de« L April»»rgefehea Ist, die Vermutung zuläßt, daß dl« dahin der Prälimtuarsrtede» adoeschlosse« sei« wird. Der Tlretk der BerficheruugSangesteMe». Schiedsspruch de» GewerbegerichtS. yn den viel stund igen Verhandlungen vor dem Gswerbegericht am Montag wurde ein« Vereinbarung nicht erzielt. Ein Vermitt- lungsvorschlag de» Gericht» wurde von den Streikenden, aber nicht von den Arbeitgebern angenommen. Es wurde sodann folgend« Schiedsspruch gefällt: Gehalt für Lehrlinge in den drei Lehrjahren 60, 7K und 100 M. monatlich. GehaliSzuschläge für Angestellte zu einem JahreSein- kommen von 1500 M. 50 M., 1501—2700 M. 76 M.. 2701—7200 M. 100 M. monatlich. All« Sätze verstehen sich al» ein ab l. Januar I01Ö geltende« GehaltSprovisorium. da» bi» zum Abschluß eines Tarifvertrag«», der längsten» bis zum 81. März 1910 erfolgen soll, Gültigkeit hat. Al» Jahreseinkonimen wird der au» Gehalt zuzüglich Teuerungszulage(ausschließlich Gratifikationen und Entschul» dungSgeldernj vestehende Verdienst im Jahre 1918 angesehen. Bei noch nicht ein Jahr tätigen Angestellten wird da» letzte ManatSein- kommen al» Grundlage herfnr angesehen. Der Schiedsspruch kommt den Ansprüchen der im Streik stehenden Angestellten nahe, so daß mit e-iner Annahm« de» Schiedssprüche« von ihver Seit« aus gerechnet werben kann. Sollt« trotz- dem der Streit weitergehen, so könnte die» nur sein« Ursache tu ein« Nichtarrnohm« von sritLn bor Unternehm«, die sich in der Verhandlung wenig entgegemommen gezeigt hacken, haben. Raubmord in der Friedrichstrahe. In der Friedrichstraße 58 ist die 40 Jahre alte unverehelicht« Hedwig Bliese in ihrem Ladengeschäft ermordet und beraubt worden.' HauSbewohn« und Vorübergehende sahen am Sonnabend, nachmittag» gegen 6 Uhr. Qualm au» dem Laden dringen. Di« Feuerwehr löschte den Brand und fand eine Frauenleiche. Die Ver- storbcne hatte nur Brttndrfrnnden am Leib und man nahm zuerst an, daß sie beim Zigarettenrauchen eingeschlafen, ihr die brennende Zigarette dabei entfallen und so der Brand entstanden sei. Di« Nachforschungen der Kriminalpolizei und Vernehmung der Zeugen ergaben, daß ein vorbereitetes Verbrechen vorliegt. Fräulein (Bliese, die einen Handel mit SchuhbedarfSartileln betrieb, macht« auch andere größere Geschäfte. Zum Abschluß eine» solchen Ge- schäste» wollte sie am Sonntag verreisen und hatte eine groß» Summe Geldes von der Bant, abgehoben und bei sich getragen. Das Geld ist verschwunden. Es muß angenommen werden, taj der Räuber davon wußte und es auf das Geld abgesehen hott«. Wahrscheinlich hat tr die Lademnh ackerin erschassen uno dann, m» den Mord zu verdecken. Feuer gelegt. E» ist bereit» festgestellt, daß Fräulein Bliese an dem Nachmittag Herrenbesuch hatte. Al» di« Nevierpolizei nach dem Brande erschien, stand noch eine an- gebrochene Flasche mit Notwein auf den Tisch. Ob der Mörder sein Opfer durch ein narkotisches Mittel eingeschläfert und dann beraubt hat, bedarf noch der Feststellung. Für die Auftläruiig de» Verbrechen« ist eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt. Nachrichten an Zimmer 80 des Polizeipräsidium». Der Unbekannt« ist«in auffallend schlanker, größer, älterer Mensch. GewerkschaflzbewMna Aum Streik öer Waren- unö Kaofhäuseraagestelltea tellt uns die Streikleitung mit: Die Behauptung, der Zentralverband der Handlungsgehilfen habe in herrischer Weise von den Geschäftsinhabern eine Entschci- dung über einen neuen Tarisentlvurf innerhalb 36 Stunden ae- fordert, ist unrichtig. Eine Frist war nicht gestellt. Lediglich über das Provisorium, das einen bestimm'en Zuschlag vorsieht, sollte so- fort verhandelt werden, aber auch hierfür ist eine Frist nicht ge- stellt worden. Der Zentralverbarfd der Handlungsgehilfen hat bereits am Freitag den Vorschlag des MagistratSratZ v. Schulz ohne jeden Bork'ehalt angenommen. Ter Zcntralverband erklärte, dah er sich dem Schiedsspruch auf jeden Fall unterwerfe. Daraus ergibt sich, dast die Arbeitgeber für die Verlängerung der Streikdauer der- aniwortlich sind. Es ist auch nicht richtig, daß der Zentralverband der Hand- tungsgehilfen sich geweigert habe, durch das EinigungSamt ent- scheiden zu lassen, ob er berechtigt ist, für die Angestellten ollein zu verhandeln. Eine solche Aufforderung ist dem Zentralverband bis- her überhaupt nicht zugegangen. In den Massenversammlungen am Montag im Zirku» Busch und im Lustgarten, die von annähernd 15 006 Streikenden besucht waren, wurde mit allen gegen nur eine Stimme der Beschlust er- neuert, daß nur der Zentralverband allein beauftragt ist, mit dem Urbergeoerverband zu verhandeln. Dieser Beschluß wurde ge- faßt, obwohl man einer Vertreterin der anderen Angesielltenver- bände Gelegenheit gegeben hatte, gegen ihn zu sprechen. Daß das Verhalten der Arbeitgeber selbst in ihren Kreisen keine Billigung findet, ergibt sich daraus, daß viele Firmen das Provisorium bereits angenommen und ihre Geschäfte geöffnet haben, A-uf der anderen Seite ist die Einmütigkeit und Neschlos- fenhnt bei den heutigen Massenkundgebungen eine Gewähr dafür, daß die Angestellten die Arbeit nicht eher aufnehmen werden, bis das Provisorium seine Erledigung gefunden hat. D i e Streikleitung. « Die in den Waren- und Kaufhäusern mit der Anfertigung von Wasche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen haben sich dem Streik angeschlossen. Sie hielten gestern abend eine Ver- sammlung ab, wo festgestellt wurde, dost die Löhne dieser Arbeiter- fpruppe auf einer ungewöhnlich niedrigen Stufe stehengeblieben ind. zum Teil dadurch, daß es die Unternehmer verstanden haben, ein solidarisches Vorgehen in der Lohnfrage zu vereiteln. So ist es den Arbeiterinnen in den verschiedensten Geschäften verboten gewesen, über ibren Lohn zu sprechen, sieht soll nun die Gelegen- heit benutzt werden, um das Versäumte nachzuholen und die Lohne den Zeitverhältnissen einigermaßen anzupassen. Die Versammlung forderte, daß die gegenwärtigen Wochenlöhne stufenweise um etwa 80 bis 50 Proz. erhöht werden. Auf dieser Grundlage soll ein Ta- riftertrag abgeschlossen werden. Beranstaltustgen für DienStag: 10 Uhr vormittags: Funktwnärsitzung bei Sasse. Roststr. 8, Zentralstreikbureau. 11 H Uhr vormittags: Große Versammlung am Lustgarten. Nur diese Veranstaltungen kommen für uns in Frage. Keine anderen! Also acht gebenl_ Die Streikleitung. Tie Tresdener Metallarbeiter gegen Spartak«?. In der Generalversammlung der Dresdener Metallarbeiter wurde nach eingehender Aussprache über die Bestrebungen der SpartakuSanhänger in der 39 500 Mitglieder zählende«. Verwal- tungöstelle des Deutschen MeiallarbeiterverbandeS nachstehende Entschließung einstimmig angenommen:.Die Generalversammlung Verurteilt das Treiben eines Teiles der Mitglieder, das eine Zer- störung, zum mindesten schwere Schädigung unseres Verbandes und somit der Interessen unserer Kollegen zur Folge haben dürste. Auch unier Berücksichtigung der deränderten Verhältnisse haften wir Ge- werkschaftler an der bewährten Kampstaktik fest und lehnen ei ab, un» von Unorganisierten oder unklaren Köpfen die Mittel zur An- Wendung im wirtschaftlichen Kampf vorschreiben oder auszwingen zu lassen. Die Generalversammlung erwartet von allen Mit- gliedern, daß sie zersetzenden Bestrebungen mit allem Nachdruck ent- gegentreten. Sie lehnt Arbeitsniederlegungen, die mit den fta- tutarischen Bestimmungen nicht im Einklang stehen, mit aller Ent- schiedenheit ab. Nach dem erfolgten militärischen, politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands ist nur eine Besse- rung zu erwarten durch Abschluß eine» baldigen Frieden» und durch gemeinsame» Zusammenarbeiten in der Arbeitsgemeinschaft � der sächsischen Metallindustrie. Die Sozialisierung der Betriebe ist in diesem Wirrwarr nicht sofort allgemein durchführbar und kann nur das Produkt eines allmählichen EntwicklungZ. Prozesses sein. Soweit möglich, sind zur Vergesellschaftung reife Betriebe in StaatSregie zu übernehmen. i Die Generalversammlung erblickt auch fernerhin in dem Eintreten für die Ar» beitSlosen eine, der größten Aufgaben der Gegenwart, die. durch Ge» Währung ausreichender Unterstützung und Aufbau der Volkswirt- schaft— um Arbeit zu schaffen— gelöst werden muß. Daher ver- wirst st« jede, ein« gesunde Entwicklung unsere» Wirtschaftslebens störende Tätigkeit und erwartet tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder, insbesondere der Vertrauensmänner und ArbeiterauS- schußmitglieder. Sollte die Verbandsleitung durch die Verhältnisse veranlaßt werden, die Mitgliedschaft zur Abwehr derartiger Be» strebungcn aufzurufen, erwartet die Generalversammlung von jedem Verbandsfunktionär vollste Pflichter- f ü l l u ng. Berliner Kasfenbotenüewegnng. Sine in Haberland» Festsälen tagende Versammlung de».Ber- liner Kassenboten-Vereins" beschäftigte sich u. a. auch mtt dem An- schlutz an eine moderne gewerkschaftliche Organisation. Ein Vertreter des Allgemeinen Bankbeamlen-Verein» empfahl den Anschluß an diesen Verein unter Wahrung der Rechte der vorhandenen Mitglieder. Er verirat den Standpunkt der Betriebsorganisation für alle Bankangestellten einschließlich der Kassenboten. Suckow vom TranSportarbeiterverband trat diesen Ausführungen entgegen. Der TranSportarbeiterverband habe bereit» seit dem Fahre 1905 eine Sektion der Einkassierer und Kassenboten ge- schaffen, welch« zurzeit etwa 800 Mitglieder stark sei. Im Interesse einer einheitlichen Kassenbotenbewegung sei eS notwendig, daß auch die Bantkassenboten den Sektionen des Transportarbeiterverbandes zugeführt werden. Auch käme in Frag«, daß die Kassenboten Ge- Werbegehilfen und nicht kaufmännische Angestellte find. Betreff» der zu führenden Lohnbewegungen sei eine Verständigung beider Organisationen ähnlich wie jetzt beim Kampf der Versicherung». angestellten mit dem Zentralverband der Handlungsgehilfen herbei- zuführe« Die Versammlung nahm zum Schluß einen Antrag an, daß zunächst ein versicherungstechnisches Gutachten eingeholt werden soll, woran» ersichtlich, ob den Mitgliedern die statutarischen Rechte gewährleistet sind. Alsdann soll eine weitere Versammlung über da? Wohl und Wehe des Vereins beschließe« Im Interesse eiüer einheitlichen Organisation der Berliner Kassenboten wäre eS rat- sam. eine Verständigung durch die Vorstände der in Frag« kom- inenden Organisationen rn Gemeinschaft mit der Berliner Gewerk- schaftSkommission herbeizuführe« Tartfforderungen der Mnflker. Montag vormittag tagte ein« vom Zentralverband der Zivilmusiker einberufen« überfüllt« öffen Wiche Versammlung. D«r Vorsitzende de» Vevbande» Genoss« F a u t h wie» Daraus hin, daß tri« Tavife durch nebenberufliche Musiker unterboten wer- den. besonders durch Beamte, die sich auf dies« Weise Nabenoer- dienst« verschaffen. Der.Allgemeine deutsch« Musikerve tband" spreizt sich gegen eine Vereinheitlichung der Mustterorganäsationen. DaS stört dauernd die Durchführung von Akttonen und gibt den Nirternehmern Handhaben, die Musiker gegeneinander auvzu- spiele« Eine Kommission hat nunmehr einen Darisentwurf aus- gestellt. Vorbedingungen für soine Durchführung sind die Ge- schlossenhest der Musiker und Opferwilligkeit. Der Tarifentwurf ist vielseitig gegliedert. Er sieht bi» zum 1. Oktober 1919 einen Teuerungsaufschlag von 40 Proz. vor, der je nach dem jeweiligen Geldwerte auf Antrag zu ändern ist, wäh- reud der Stammtarif aus mehrere Fahre abzuschließen ist. Der Tarif sieht tägliche Mindestbezüg« von 10,50 bis 22 M. vor. Längere Beschäftigung süber 4 Stunden) ist stundenwei» zu bezahle« Hauskapellen sind mindestens 3 Tage in der Woche zu boschästigen und mit 46 M. per Musiker zu honoriere« Die Versammlung begrüßte es mit Freuden, daß in Zukunft auch die Lohr:- und Arbeitsverhälltttisse der Musiker tarisvertrag- lich geregelt werden sollen. Sie erklärt sich mit den von der Kom- nnssivn ausgestellten Forderunyen einverstanden und beaustragt die Ortsverwaltunz Berlin des Zentralverbandes der Zivilmusiker Deutschlands, diese Forderungen der Musikerschaft bei den Unter- nehmern zur Geltung und Durchführung zu bringe« Kraftverkehrsamt Berlin. In der Aula de» Realgymnasium» in Lichtenberg fand am Donnerstag eine ftarkbesucht« Versammlung der Arbester und Angestellten dieses Amtes statt. Di« Kol- legen Dombrowski und Jakobsen sprachen gegen die von Dr. Valentin im ReichsverwertungSamt geplant? Gründung von ReichSverkehrSämtcrn im Kommunalbetrieb. Kollege Bloch teilte mit, daß im Reich noch überall Tausend« von Kraftwagen ständen. die die VerwertungSstelle bis beute noch nicht erfaßt habe. Hiermit sollte sich Dr. Valentin beschäftigen, statt G. rn. b. H. zu gründe« Fast einstimmig wurde dann eine Resolutton angenommen, in der die Regierung ausgefordert wird, Dr. Valentin von seinem Posten zu entheben, da er eS nicht verstanden habe, sich da» Vertrauen der Arbesterscbast zu erwerben, sondern im Gegenteil mit der Gründung der ReichSgesellschasten m. b. H. die Angestellten und Arbeiter der jetzigen KrastverkehrSämter mtt EvwerbSlosigkett bedrohe. Dir Versicherungsgesellschaft Wilhelm« in Magdeburg ersucht un» mitzuteilen, daß die Nachricht, womrst die Wilhelms Streikbrecher aus ihrer Zentrale in Magdeburg heranholen wolle, nicht den Taffachen entspreche. Die Firma Frank, Hichlo, Blich« ll».®.«. b. H., Ber- ltn NW. 7. Dorotheenstr. 28. hat ihr«n Angestellten im Hinblick auf die Teuerung bereits vor Ausbruch de» allgemeinen Streiks au» freien Stücken GebaltS- resp. Teuerungszulagen gewährt. Außerdem werden sämtliche Angestellten, die bereit» seit dem 1. 1 18 bei der Firma tätig sind, ab 1. Januar 1918 am Gewinst beteiligt. Die Beamten sind mit vorstehendem einverstanden und treten daher nicht in einen Streift Der Beamten-AuSschuß: Stolzenheim, Msinrich, Wirth. parteinochrlchten. Sozialistische Juriste« E« wird deoibsichttgt, einen Zusammen- schluß der auf sozialistischem Boden stehende« den sozialistischen Parteien angehörenden Juristen sReftrendaren. Assessor«« Staats- artwälten. Richtern, VerwalftingSbeamte« Rechtslehrern) in die Wege zu leite« Um zunächst«in« U«befficht über tri« in Frage kommenden Personen zu erhalten, wird gebet?« au» allen Orten die Adressen an den Genossen Assessor Dr. Flatow, Lichter- f e l d e« O st bei Berlin, Promenadenstr. lO. mitzuteile« Erwünscht wäre, wenn möglichst Haid sich überoll klein« Ortsgruppen bildeten. — Al» Ziel de» Zusammenschluff«« schwebt ein wissenschaftliches Studium des Sozialismus vom juristtschen Gesichtspunkte, sowie die Vorbereitung der für unser« Partei m Frage komtnendeo ge- setzg oderischen Arbeiten vor. Auch ist die Gründung einer Zeit- schrift in Aussicht genomme« Prafesso-r Dr. Gustav Radbruch. Assessor Dr. Georg Flatow. Berontwoctlich für Politik Sttac gickl». Cftnlatttntatfl, fixt den übrigen Teil des ftlatt«» Blftrt S-vol». Neukölln, für Siuetsen Zbtadot Blocke, f» erlitt Verlag VorSürtS-Perlag Gm d H.. Berlin Druck vortrSrt»dnick»ret und verlaaSanktaU Paul Singer u Co in Perlte CteieitfCat« 3. Hierzu 1 Beilage. F Willig, MllMrnjitll! �ußartillerie-Reqimen« 22 in Löyen(Osipr.) stclltein schwere» Freiwilligen-Feldbataillou � and ein Freiwilligen-Festungsbataillan mit Partkompagnie ' zum Schutze der Oftgrenze ans.— Es werden gebrancht: StlWillSlM Mim». Mn- oMre. SNW-MnWm. Wllwnlere. Miete. M Met. Zahlet. Meldet Ench! Ter Bedarf ist dringend! Reben kreier Verpflegung, Qnttrtanft antz Betteidung wirb mobile Löhnung and eine tägliche Zulage von 5,— Mark gewährt. Meldung Lotzen i. Lstpr., Rene Fnßartillerie- Kaserne, Fnßarttllerie• Regiment 22. 1191®* Jarobi. Major u. RegimeiilSiommandeur. Artilleristen-h-h-m- / � uns Kavalleristen! y«lst rell nnfat OstpranN«« mot'bm lchilg»»„»»»nitro iaoirvaOgu. VI»»«» ihn»» I» Unrlnnd iotI de« rang« mrrten, 61» nackfahr ln VI» lilmal zn slckiirrn 1* Meldet ltuch(otort fretoUttg Mm. 2.®at(ie-3o6iirflnetlf-B(in. (»rrujlchutz 0l»rd»st>. Such schnell.»«» mtt mriffrxm fHlmim»vtnnam» etbnratltt w-tNem gechttt in» Hcnbwtrtn aller Art, aarzllglich Schmiede. F. S. C. Bei uns herrscht noch Ordnung Disziplin Kameradschaft ♦ Wer macht mit? Freiwillige Sturmabt. Lourdiöre öraudenz. Aufruf! ■(«miieuftttchcm«»den. ■, an* Ztetlen» eisige», »ateadurchpsiügter Erde x s e te die Heimat znrück- llfti® » Metadr»» ter-nen sich I-chl N» Osteti tchw»rg«prsist«n Vaterland«, auf und >n» zu erdrsicken. Uack, nchmnasiem Nampte ans in Nnylande seitem chefttde», Bergen and Frantrrtch» arnnatendnrchpflügter sind dte V»r«>e'»ad«» kllgae te die Heimat znrnck- geeehrt. ilftl® Heus unsere» drohen«n» zu erdracken. che«» ergeh» daher der Rn» zu den Waffen asie oateclandsricbenaen ntdaace. gna ehrenvollen Andenken an den e I■ e r n e e V• r c k, desien Ronen das Bataillon mit Stelz trägt. wird da» JSser-Batalllan I ein Yorck,,che" Freikorps errichte». 9* gUt. eine ne«e Truppe z» Ichasie*. beseelt aon altem Vorck'acbem Zögergetst. würdig der Helden aan Orlau-Lehne, der Todtba-Sturmer und bceCambrat- fUrnnfec. Meld», gen lchrtttUch oder versilnltch detm ckäiror-vntntllon l, vrtslsdure l. �-»tpr. Milterpaptere(Entlossilngelchete) sind detzalegen dezw mttzudringen. Einktsllnng nach den delannten Bedingungen. Jizer-Batailtoo Oral Vorck ron»Vartcnbnrg (Ootpr.) Nr. i gex. Oarcka, Hauptmann und Batatllonifsihrnr. Bemerlnngi®t» l-si tn der.Deutschen Tageoztg.' erschienen» Zlotig llder Bildung etnee yaeckschen Korp» isi vom Bataillon I nicht auegegougen. Ein» Derb». desindri sich..... stell» fflt dsese ffomtatlon beim Butl. n t dit Cgi» für Vereine, BereinSzimmer, i Kegel- OAttS babnen lind noch etntge Tage ftei. izzg» liSnixstaclt» liasiao, Alexanderstr. 21. -ch«edtegnnge» i Modiie Ldhnung und Borpsiegung(schon ht»r). !SaI. 0 St Zulage, monalUch» Srcupräntlt von 80 bi» 50 M. streit Meldung. Urlaub all» drei Monate. ZcM�elisellissmSiigMus! fgmpssvdsl. Biinilöf, Funker, Offiziere und Einjatirige, Infanteristen, Kavalleristen, Ailiiieristen, Fr8iwiil!g8Krfmlömd.t braneht sofort die ♦ Aawerdung i Zn vdderttz: Tteindaracke Ist, dei der 1. Batterie und L Kolonne des 2. charde-Fubariillerie.Baii. ' n 3atecboq: Alle» Lager. Baracke I0d n.11d !tet Stod, 2. Batterie und 2. Stetetme de» 2. Sarde-Zußartisierie-Batl. Wehrtg, Hauptmann u. Batb-Kammanbettr. L Brigade Reinhard (1. darde-lufaDterle-BrlRode) Ret. Knhlwela(Moabit, 4. Garde-Rgt, z. F.), Kfd. Roonen Abt Winterfeld(Moabit, Abt. 1. Ösrde-Feldartillerio-Kgt.) H a u pt w e rb e b u r e au: Berlin.. Moabit, Nene« Krlminalsertcht, Ratbenowcr Str. 79 Die deutsche Schutz• Division 31» Inlt.-Division, Abt. L&ttwitz braucht Buch! Mobile Löhnung, 5,- Mart Tageszulage, Unterkunft und Verpflegung. AuSwärtiqe erhalten ilielsevergiitung gegen»Vorzeigung einer behördlichen Abmeldung:::::: Hauptwerbebureau: Hardeubcrgstr. 18. Potsdamer Str. SS ZissV.: Rathenower Str. 8 a(gegenüber dem Kriminal- MW.: Tempclhofer Ufer 21 sgericht) Halonnee: Westfälische Str. 50. miVf -—dl Nr. S9 ♦ 3S. Jahrgang Heilage öes vorwärts Vleastag, 19, Februar 1919 GroßGerün Tie Postbeamte« und die Wahl. Bor den Post, und Telegraphenbeamten und-beamtinnen sprach in den.Germaniasälen" am Sonntagbormittag Genosse Dittmer(Beigeordneter im Reichspostamt). Er arbeitete die Bedeutung der Kommunalpolitik in einer Weise heraus, datz der Wille der Versammlung in folgender einstimmig gefaßten Entschließung Ausdruck fand: »Die am 16. Februar 1019 in den„German tafäletv" versammelten über 3000 Angehörigen der Reichspost» und Tele» graphenoerwaltung haben mit Genugtuung zur Kenntnis genom- men. daß durch die sozialdemokratische Partei der von ihr seit Fahrzehnten eingeschlagene KurS endlich Verwirklichung finden soll. Sie begrüßt e» freudig, daß Vertreter aus ihren Reihen zur politi- scheu und kommunalen Neuordnung hinzugezogen worden sind. Sie sollen die Interessen de? Beamtentums vertreten helfen. Des- halb verpflichten sich die Versammelten, mit tätig zu sein durch Eintritt in die sozraldemokratische Partei. Nur so können in Staat und Gemeinde die Rechte der gesamten Be» amtenschast einwandfrei vertreten und der Ausbau der ein. geschlagenen sozialistischen Richtung gefördert werden." Die vielen kleinen Schmerzen, welche tn der Versammlung laut wurden, legen Zeugnis ab, daß die Vertretung der Interessen der Reichspoftbeanrten nur der Sozialdemokratie in die Hand gelegt werden und begründen die Notwendigkeit des einheitlichen Zu- sammenschlusseS aller Beamtenkategorien. Dieser EinheitSwille »von unten herauf' wird die.oberen� Hemmnisse wegfegen, nicht allein in den Betrieben, sondern— und vor allem auch— in den Organisationen. Da» modernd« bureaukratisch« Zopstum mit all seinen Anhängseln muß und wird mit diesem Geist ausgeräuchert werden. Und dieser Wille duldet auch keine Bevormundung. Der AmtSvorsteher vom Postamt 9 in Charlottenburg wird sich schwer täuschen, wenn er seinen.Untergebenen" glaubt zumuten zu können, für die Deutschnationalen am 23. Februar Wahlhilfe zu leisten— wenn auch gegen Entgelt. Der stet« Postbeamte leistet unentgeltliche Wahlhilfe— aber nur für die soztaldemo- kratische M eh r h e t t» pa r t e t. In Massen kamen sie mit ihren Beitrittserklärungen zur sozialdemokratischen Partei, mit ihren Bestellungen auf den»vor- wärts", und geschlossen gehen sie am kommenden Sonntag zur Wahlurne mit dem Stimmzettel für die List« H e i m a««. 3« de« Vorgängen in der Wederstrast« am Somwbendabend teilt un» der SichertheitSsoldat Albert Kunze, Lichtenberger Str. 20, folgende« mit: Ich befand mich bei der Aushebung de».Roten Eoldatem- bunjteZ" dienstlich in der Weberstraße. Dre absperrenden Truppen versuchten, mich gewaltsam in der Aueübung meines Dienste« zu behindern. Durch unflätige Redensarten wurde mir erklärt, daß ich hier gar nichts zu suchen habe:.Jetzt sind wir hier!" Die Bor- zeigung meiner Legitimation und der Hiwoei» auf meine Dienst» binde fruckteten nichl». ich wurde einfach beiseite gestoßen. Sine Frau, die die Postenkette vossieren mußte, um in ihre Wohnung zu gelangen, wurde mit den gemeinsten Schimpfworten bedacht. Auf ihren Protest hin, rief ihr einer der rohen Burschen zu: .Mach, daß Du fortkommst, sonst erhältst Du doch noch eine blaue Bohne in den A.. Da«, Publikum verhielt sich trotz dieser Provokationen ruhig. Tätlich, da» können mit mir zwei Kameraden (die Namen sind uns bekannt. Red.) beschwören, ist niemand gegen die Soldaten voraegangen. Plötzlich, ohne jede Peranlaffung. sielen einige Schüsse. Ich sah an der Ecke der Waßmannstrahe einen Mann zu Boden stürzen. Er wollte gerade um die Ecke biegen und erhielt dabei da» tödliche Geschoß in den Hal». E» gelang mir mit noch einigen Kameraden den Echwerverwundeten tu ein Hau» zu tragen. Ein bald hinzukommender Arzt konnte aber nur den bereit» eingetretenen Tod feststelle,». Zum beabsichtigte, BpanakuSputsch. Bste an« der Boldaim- rat de» PoC�rtpräftdmm» mitteilt, wäre eine Msicht der Sparta- listen, auf dem Lichchofe de« Präsidmm« ein« Demonstrnrtaa zu Vevonstalten. ein- llnmoglichke«! geworden. Die Sicherheit«mann- schaffen de» Präsidium» sind bereit, da« Präsidium gegen jeden Putsch von recht« soeoohl nnt von link» zu verteidigen. Di« Mann. schaften waren infolgedessen auch während de» Sonntag« ailacm- bereit. Tie für Dienstag angesagt, Truppendemonstratia» wird nach Meldung einer Lokalkorrespondeng nicht stattfinden. Gegenüber einem Ausfall der.B. Z." wird un« geschrieben, daß die geplante„Truppenschau" mit Spartakus auch nicht den entferntesten Zusammenhang hatte. Die Erregung der bürgerlichen Presse ist wohl nur darin begründet, daß ihr bekannt wurde, die Truppenschau versinnbildliche den Gegensatz zum alten MlitariS» muS und würde den Beweis erbringen, daß Disziplin und ManneS» zucht bei den Berliner Regimentern besser gewahrt find al» in den Freiwilligenverbänden. Der eigentliche Zweck der Freiwilligen- korps soll hier nicht geschmälert werden; er darf aber auch nur seinem gewollten Ziele nachstreben, in erster Linie die Grenzen zu schützen. Die Republikanische Soldatenwehr mit den Garnisonregi- mentern hat in de? Spartakuswoche bewiesen, daß sie ihr Leben für die Sicherheit Berlin» voll und ganz einsetzt. Die llllsteinpresse mit ihre» Anhängern dürste den größten Dank abzustatten haben. Ei»„TicherheitS"matr»se mH Gewehr verhinderte w der Rächt zum Sonniag m der Frankfurter Allee eine» Ziviliften, ihm au»- zuioeichen, brüllt« ihn bann wogen..AnrempelnS" an und schlug tuf ihn ein, ohne ihn zu Wort kommen zu lassen. Solchan Ele- manten ist man jetzt ausgeliefert weil dr« Nouvettbigkeit. den Terror einer kleinen Minderheit rasch zu brechen, die genau« Auswahl der Sicherheitstruppen erschwerte. Es müßte den zu- ständigen Behörden ab« doch möglich sein, solche Flages fesizu- stellen, auch wenn mm, ihre Lrmbindemunmvr nicht«kennen konnte. Banditen. Am Freitag vormittag XU llhr erschien ein Zivilist in einer Wohnung am Nürmberger Platz mit der Begrün- dung, Lebensmittel und Wertsachen zu beschlagnahmen. Sofort hinter ihm erschienen zwei Soldaten und forderten nun all« drei mit gezogenem Revolver Geld und Schmucksachen. Der Frau nahmen st« ein« sehr wertvolle Brosche und ein Paar wertvolle Ohrringe ab, eigneten sich«inen Pelzmantel und-muff wie die Brieflasch!!, Uhr und Mantel des Sohne» an und schlössen alle Anwesenden dann in ein Zimmer«in. Oeffuet Unbekannten nicht die Tür! Sin dreister Hotrldiebstahl wurde in der Rächt zum Montag Unter den Anden verübt. Dort klettert« ein Dieb von der Straße au« in die im ersten Stock belegenen Hotelzimmer oine» rherm- schon Großindustriellen, stahl hier unbemerkt Schmucksachen im Werte von ungefähr 60000 M. itrtd entkam unerkannt, lö Pvoz. Belohnung. Die Räuberbande von TvScka bcschäfttgt noch weiter die Kri- minalpolizei Es gelang dieser, ein sechste« Mitglied der gefähr» kicken Räuberbande festzunehmen, einen 2st Fahre alten Handlung». gehilfen Frank Helmbach. Der Bande konnte bisher schon erne ganze Reihe Raubüberfälle nachgewiesen werden. Andere, die wahrscheinlich ebenfalls roch auf ihr Konto kommen, bedürfen noch. der Nachprüfung. Die Räuber hatten e» in fast allen Fällen nur' aus bares Geld abgesehen. Zu? restlosen Ausklärung de» gemein- gefährlichen Treibens der Räuberbande ist e» dringend«rforder. sich, daß sich Ueberfallene und Beraubte, bei denen eine sechsköpfige Bande erschien, deren Anführer ein großer Mensch in gutsitzender Feldweibelumsorm wo? uttd von der ein Mitglied lahmte, sofort vti dem Polizeipräsidlue» melden. Ein Protest geht un« von den Soldatenratstmittgssiehern und Vertrauensleuten de» Reserve lazarett» Siephanstr. 8/8 zu. Sie beschweren sich darüber, daß da« FnÄebentreten de« schon dreimal gewählten Soldalenrat« von der Verwaltung verhindert. He Kran. ken gegen ihn aufgehetzt werden unh Urlaubsschein« von dem zu- rückgeiretenen S.-Rat»mttgl«d Freud«! gezeichnet werden. Em« auSsühtliche Beschwerde wird an den zustandigon KovpSsoldaten- rat gerichtet. Schwimm. verein„Vor« Britz*. Gin« außerordentliche Mit vmfqT gliederversammlung am 8. Februar faßt« eine Entschließung, in der c» heißt: Unser« Programmpunkte: L Etnfsthrnng de« obligatorischen Schwimmunterricht» in den Schulen. 8. Kommunalifieruna sämtlicher Badcbetriebe, 3. Unentgeltlich«» Bade» für iuaendlia� Per- sonen, 4. Verbreitung de» Schwimmen» tu der werktätigen Bevölke- rung, v. Erziehung der Jugend in gesundheitlicher, geistiger und sittlicher Beziehung. 6. Unterstützung der Freibäder-Bewegung, 7. Einführung de» gemeinsamen Schwimmbade« beider Geschlechter, 8. Ausbau des Rettung«wesen« können nur tn einem freien Poll». staat erreicht und verankert werden, deshalb geloben die anwesenden Mitglieder mit ihrer ganzen Person für die Erhaltung der sozialen Republik einzustehen. Deutsche Gesellschaft für«tbischr Kult»«. Herr vrosessor Dr. g. g a st r o w wird Donnerstag. 7'/. UHr, In der Aula der Kaiser. Friedrich-Cchule. Knes-beckslr. 24(Savignhplatz) üder.Die Trennung von Staat und Kirche- sprechen. Ardetter-Samarlterbund. Kol»»»« Groß-Verlt». MMwoch, abend» 7 Uhr. MusilerHettsäle, Kalser-Wilhebu-Strabe Sl, issentlicher LichlbUdervoriraa. Revolution und die Geschlechtskrankheiten. Vor» Nagender Herr Dr. K o s ch m a n n. V. Abt. Neukölln, Vetchielstr. 6, Freitag Uebungsstund«. Zeuge«, die gelehen baden, wie am«. Februar durch die miMärische» Wachtposten be! dem Gute Frledrich-WilbelmShos nah« Bernau ein Mann erichossen und zwei Männer schwer verwundet worden sind, werden gebeten. alle zur Ausklärimg der Sache dienlichen Beobachtungen dem Unterzeichneten schleunigst zukommen zu tasten. Rechtsanwalt Dr. Stegfried Weinberg, Berlin C. 2, Klosterstraße 65/67. »rbetter-Atbletenbund. Kret» 4 sEroß-Berlw). Donnerstag, de» Lst. Februar, abend« 7llf Uhr, im Lokal Meter, Oranienftr. 170: Wichtige Besprechung. E» ist Pflicht jede« dem«-A.»v. angcdirigeu Verein», seine Vertreter zu«ntteitven. Alle Zuichrislen find bi« aus wettere» an nachsteheno« Adresse zu richten: M. sellhetm, Berttn 80 26, Nauuynstr. 2. Im Berliner Arbetter-Schachklub wurde Sonntag dt« erste Runde de« kiöiitasgambttturnier« gespielt, e» gewannen Obermeter gegen Schula- tiewtcz. Becker gegen Bredewig, Keunow gegen Voigt, Weisser gegen Zi ltwttz. Eyber gegen Meyer. Abgebroi en wurden die Partien Ltschle— Schuchow, Dtrnibier— F. Elison, Ewardt-Kottschlag. Reuköll». Heber 600 Stadibeamte und Angestellte haben noch ooger Aussprache folgende Entschließung einstimnug angenommen: Die Versammlung bedauert, daß die erste VerHand- hing deS geschäftsführenden Bea mtenauSschusseS mit der Personal- kommission deS Magistrats in der TeuerungSzulagencmgelegcnhert nicht in dem Sinne geführt worden ist. wie sie Yen Vereinbarungen gemäß hätte vor sich gehen müssen. Die Beamten können sich nicht de» Eindrucks erwehren, daß die Verhandlungen durch das Auftreten de» Vorsitzenden, Bürgermeister Dr. Mann, eine Form angenommen haben, die geeignet ist. ein weiteoeS gedoihlicheS Zu» samlnenardeiten in Frag« zu stellen. Die Beamten und Attge- stellten erwarten, daß ihre vertrete? al» gleichberechtigte VerHand- lunySteilnehmer anerkannt werden und die Personalkommission in Zukunft mit ihnen so verhandelt, daß nach Möglichkeit der ange- stravte Zweck, die Evzielung smer Einigung, erreicht wird. Martendorf. Zu den Beschlagnahmen im„Seebad" und im Gaswerk wird mitgeteilt: Die amtlichen Feststellungen haben er- geben, daß die Beschlagnahme im Reservelazarett Seebad Marien- dors nicht aufrechtzuerhalten war. EL ist von der Intendantur festgestellt worden, daß die Lebensmittelmengen der HeercS- Verwaltung gehören und un Reservelazarett Mariendorf ord- nungSmäßig oerbucht worden sind. Die beschlagnahmten Mengen sind zur besonderen Verpflegung der tuberkulösen Soldaten dem Reservelazarett wieder zur Verfügung gestellt war- den. Nur über einen geringen Bruchteil der beschlagnahmten Mengen, etwa» Tee. Gerste und Mais, sind die Feststellungen der Intendantur noch nicht abgeschlossen. Die am Gaswerk beschlag- »ahmten Vorräte waren vom Gefangenenlager zur Verpflegung der früher im Gaswerk Martendorf beschäftigten Kriegsgefangenen überwiesen worden und nach Entlassung der Gefangenen zunächst dort verblieben. ES handelt sich auch hier um Bestände der HeereS- Verwaltung, über die die Intendantur weiter verfügen wird. Lankwitz ohne Gemeindeoberhaupt, von einem Vertreter-deS ArbetterratS wird un» mitgeteilt, daß die Meldung, wonach der stellvertretende Genie mÄevorsiehe?, Schöffe Pein ebenfalls i rf�ge der ihm in letzter Zeit vom Arbeite rrat gemachten erheblichen Schwierigkeiten sein Amt niedergelegt hat, nicht den Tatsachen entspricht. Die Gerne i nbeveri? ein ng hat die schon früher bean- tragt- Erhöhung der Bertreterzahl ohne Mitwirkung de» Bürget?. meiste r» BehenSorff abgelehnt, desgleichen die Wahl des Wahk- borsvaride». die dann Genera fkontzul Pein unter Mithrlfe ein iget Gemeindevertreter vollzooen hat, weshalb er sich von dem Schöffen, Generalbirekto? de« KalishnDikatS, Fornnann eine Anzeige zugezogen hat und die Gomeindeiwahl am Ort erst am L. März statt- finden kann. Spandau. Stadtverardneten-Verfammluns. Gefordert werden SO 000 M. au» dem Dispositionsfonds für die Ausbesserungsarbeiten im Inneren de» Rathause», die durch die Kämpfe am ll. Januar entstanden sind. Die Wiedererstattung der Kosten ist bei der Re- gierung beantragt. Dr. Stemmer(bürgert.) bezweifelt, daß da? Reich verpflichtet ist, diesen Schaden zu ersetzen, dahingegen sei e» möglich, diezentgen für den Schaden verantwort- lich zu machen, di« ihn verursacht haben. Diese» Vorgehen würde eine große moralisch« Wirkung haben und Ruhe und Ordnung verbürgen. Er wendet sich dann gegen die Benutzung de» Stadtverordnetensaale» durch den Soldaienrat. Die Ausführun- 17} Seine Mensthenkinö. von Marti» Andersen Rexö. 9. S t i n e besucht da« Märchenland. Stine war setzt groß genug, sich auf eigene Faust hinaus- zuwagen, und lief oft von Hause fort, ohne daß Maren sich aus diesem Grunde beunruhigte. Sie brauchte jemand zum Spielen und suchte da« Dorf und die Hütten am Waldrande auf, um Gleichaltrige zu treffen. Aber die Eltern riefen ihre K'nder herein, wenn sie sie kommen sahen. Allmählich lernten die Kinder selber, sich vor ihr in acht zu nehmen; sie warfen mit Steinen nach ihr, wenn sie sich näherte, und riefen ihre Schimpfnamen: Hurenbalg und Hetzenmädchen. Dann versuchte sie es bei einer andern Gruppe von Kindern und hatte dort dasselbe Schicksal: bis sie erkannte, daß sie außerhalb stand. Nicht einmal der Kinder daheim in der Hütte war sie sicher: lag sie mit ihnen zusammen in den Dünen und band Halsbänder und Fingerlinge au» der kleinen blauen Ska- biosa, so kam die Mutter herbeigestürzt und riß die Kinder an sich. Stine mußte sich allein mit ihrem Spiel einrichten und bei den Dingen um sie herum Gesellschaft suchen: und auch dai ließ sich machen. Schnell hauchte Stine ihrem Spielzeug Leben ein: den Steinen und Stücken Brennholz, einem jeden wurde seine Rolle zugeteilt, und es war gut und einfach, da- mit umzuget>en Fast zu brav waren sie. so daß Stine selber ihnen ein bißckiey Empärergeist einflößen mußte, damit es nicht zu langweilig werden sollte. Da war ein alter ver- schlissencr Holzschnh, der Sören gehört hatte: Maren hatte ein Gesicht darauf gemalt und ihm ein altes Tuch als Kleid ge- 6 eben. In Stines Welt war das ein Junge, der fortwährend lnglück anrichtete und schleckte Streiche verübte. Trocken hielt er sich nie. und alles schlug er in Stücke, �eden Äugen- blick mußte Stine ihn vorneymen und ihm eine gehörige Tracht Prügel geben. Stine war jetzt so groß, daß sie selber ihr Teil auf dem Trocknen hatte. Aber das Problem als solches fuhr fort, in ihr zu spuken, keine andere Frage auf Erden war so ernst. Sie wußte aus Erfahrung, daß kein« andere Anklage so schmerzte wie die, die hinterrücks kam. Eines Tages saß sie vorm Giebel in der Sonne und schalt auf den unartigen Puppenjungen, mit einer Stimme, die vor mütterlichem Kummer und levger ganz tief war. Maren stand drinnen an der Küchentür und reinigte Hering«, sie hatte ihren Spaß an dem Kinde..Tust du es noch einmal." sagte die Kleine,.dann bringen wir dich zur Hexe, und dann ißt sie deinen Matz." Maren kam hastig heraus..Wer sagt so?" fragt« st«, ihr faltiges Gesicht bebt«. .Das sagt« der valastemcmn," erwiderte die Kleine ausge- räumt. .Unsinn, Mädchen, sei mal ernst. Wer hat so gesagt? So antworte mir doch. Menschenkind!" Stin« versuchte, ein ernstes Gesicht aufzusetzen.„Der Balasse— Wauhund hat es gesagt— heute morgen!" Plötz- lich prustete sie los. Es war kein Auskommen mit ihr: st« langweilte sich, und da verfiel sie aus unsinniges Zeug. Maren ging wieder an ihre Arbeit hinein: sie war jetzt.ruhig, aber sehr nachdenklich. Ganz aus der Luft gegriffen war das Geschwatze der Kleinen nicht. Maren hatte, einen jungen Seemann im Dorf kuriert, der nicht trocken liegen konnte und aus diesem Anlaß jahrelang unter dem Spott der Kameraden gelitten hatte. Die erste Bedingung dafür, daß di« Kur glücken sollt«, war. daß der junge Mann den Mund halten konnte: und nun wollten die Leute Aar zu gerne erfahren, was mit ihm ge> schehen war. AuS ihm hotte man nichts herausgebracht, und so phantasierte man darauf loS— �sje schmutziger, desto besser! Maren stand drinnen und weinte über ihren Heringen, daß die salzigen Tränen ip die Lake hinabtropften. Sie weint« oft in der letzten Zeit, über d'e Welt und über sich� selbst: sie wußte, daß sie ihren Mitmenschen nichts anderes als Gutes tot, und dann behandelten diese sie wie eine Pest- kranke und vergifteten die Luft um sie her mit Feigheif und Haß. Tie bedienten sich ihrer gegen ihre Leiden, gewiß, aber im stillen gaben sie i h r die. Schuld für diese selben Leiden— und räucherten gründlich hinter ihr aus, wenn sie fort lvar. Fast alles Böse stammte ja von ihr: selbst in dem unschuldigen Munde deö Kindes hieß sie die Hexe. Maren Augen hatten all« heu Sorg« und Wider- wärttgkeiten nicht standhalten können: sie waren rot ent- rundet, und die Lider kehrten die Innenseite hervor. Von oen Tränen waren sie geworden, aber für die Leute in der Gegend waren sie ein Zeichen mehr dafür, daß Maren ein« verstockte Hexe war. Da« Sehvermögen nahm auch stark ab: und � kam vor. daß et ganz versagte. Dann mußte sie ihre Zuflucht zu StineS jungen Augen nehmen: und zuweilen be- nutzte das Mädel die Gelegenheit und beging Schelmen- streiche. Sttne war nicht böse— sie war weder böse noch gut. Sie war schlecht und recht ein kleines Wesen, das kür ihr Gemüt der Abwechflung bedurfte. ES geschah so wenig in ihrer Welt, und da nahm sie das Erlebnis, wo eS zu finden war— schuf es selber, um sich nicht zu Tode zu langweisen. � Aber eines Tages ereignete sich etwaSl Maren hatte von dem großen Gut Ellebäk. das weit drinnen im Gemeinde» land lag, dessen Waldungen aber bis zu den Dünen reichten, einen Waldschein erhalten: jeden DienStag durste sie in den Wäldern Reisig sammeln. Zum Heizen verschlug ei nicht; aber eS war genug, um eine Taste Kaffee darauf zu kochen. Dies« DienstagSgänge wurden zu einer Art von Au»- flügen. Sie hatten Essen mit. das sie an diesem oder jenem schönen Fleck verzehrten, am liebsten am Ufer deS großen Waldwassers: und Stine fuhr auf dem Schiebkarren hin und nach Haufe. Wenn sie ihre Ladung hatten, pflückten sie Beeren oder zur Winterzeit— Schlehen und wilde Aepfel. die auf dem Kachelofen gebraten werden konnten. Nun lag Großmutter krank. Sie hatte so viel geweint, daß sie nicht sehen konnte— was Sttne gut verstand: wunder- licher war es, daß es sich auch wie Wasser in die Beine gesetzt hatte, so daß sie sich nicht darauf halten konnte. Die Kleine mußte allein in den Wald traben, um Reisig zu holen. ES war ein schweres Stück Arbeit, aber dafür war der Wald jetzt im Sommer so unterhaltend. Sie konnte setzt tief hineindringen, wohin sie sonst nicht gehen durften, wefl Großmutter Angst vor dem Äckicht hatte und sich am liebsten am Rande aufhielt. Da drinnen tönte der Vogelgesang, und es funkelte so seltsam in dem grüney Schein unterm Laube, die Luft war wie grünes Wasser, darin Strahlen' standen: und im Dunkel unter den Sträuchern brauste und summte ei, ©orts. folaU S« te9 Stefeuet» finde» den OetfoM fat pknSich« Bürgerlich««. i« vorlag« wird genehmigt. V«f»rd«rt werden ferner 17 iXX» M. für den llmzim verichiedener Bureau» tnfolg, Beschlagnahme mehre m Zimmer für den N bei Stadl verordn et en Sramm nicht blrch die Kosten amten au» dem rdeiter- und Soldatenrat Auf Einwendunaei k r a m m muß der Viagiftrat zugeben, da. « Umzugsiosten in der Summe en chatten find, sondern für llmbauten, ebenso Kosten infolg« Rü ichen «gen den ür diesen Stadtverord- WIM WM 1rger> Itchen wieder etwa» sicher und sofort bekritteln ste di« Baten Ihrer Beschützer, hoffentlich würde die künftige Siadtvertrewng mehr Vertrauen bei der Bürgerschaft besitzen al» die setzig«. Genosse L ä n> vom Soldatenrat ergänzte diese Ausführungen Beiden Rednern hört« man trotz kdrer Schärf« still und gedrückt zu. Jeden- zufriedrt, fein; sie ende fall» können unsere Genossen mit dem Resultat zu habe»«in, trefflich« Agitation für dt« bevorstehend« Stadtverord- netenwahl gemacht. Die Borlag« selbst wurde einer gemischten Rommisston überwiesen. F Sroh-Werliner Lebensmkttul. Britz. IM Gramm Arted, für JugendliÄt>00 Gramm Vtorgentnlnk, Wr Kinder w> i. Lebensjahr, 100 Gramm Schokolade,«dgeüemvelt« Mich. Irrt»»»r,«legen: für yugendllch«•/, Md. Heringe 6 Dosen StU»«. Sonder. »«tettung stretbändl« Tauertodl. Tomaten in Siftg, Gewör« gurten. Kltvv» stich« und Knochen brübextra kl, Aummerrraufruf. »po-da«. Steve HSchstpreA wr vdsiwetn« stv» legqeletz». I«und Jflerwtiabi�tga Feld 207.— Flrilchtonserv« auf Feld ISO noch in einer Gerichtszeituag. Fugendliche Mörderinnen. > Der viortz in dir München, r Strafte beschäftigt« h«ut« die 1. Strafkammer de» Landgericht» ll. Am 19. März 1910 wurde die Hau»erg««tümertn geschieden« Frau Fvar�tska Frie» d«nthal in ihrer in der Münchener Eirafte 0V in Berlin- GckiLneberg belegenen Wohnung mit vielfachen Verletzungen am Vchekdemann über Ludwig Frank schreiben. JebeS der Hefte Schöbet imb km Gesicht tot aufgefunden. Al» Bäterrnuen sind zwei junae Mädchen, di« LSjährige Stickerin Klara Klafchewski, ein früher«» Dienstmädchen der Ermordeten, und die zur Zeit der Tat «rstak. iv» st««ck sstcen SeksteSzusttnch iwoSachtei storben. so daft stch nur die E I» l e r wegen Morde» und ' weren Raube» zu verantworten hatte. Van mehreren Sal. ten, mit schuftfertigen Gewehren bewaffnet, werden sämtliche uhörer aus da»genaue ste nach Waffen unter- ucht. Di« Veranlassung zu dieser Vtahnahme gibt eine an da» Gericht gelangte Mitteilung, daft wegen der Verurteilungen der SpartakuSIeute«in Attentat auf da» Gericht geplant worden fei. Dem Vernehmen nach sollen in einem anderen Sitzungszimmer einem im Zuhorervaum befindlichen Zivilisten zwei der sehr»«sihrlichrn sog. Eier-Handgr». na ten abgenommen und der Betreffende verhaftet war- den fei. Die Angeklagte war 1917/18 bei der KriegSwirtschafvS-Aktien» Nürnberger Platz 1, gegen 100 bzw. 160 M. � di« Stellung aber auf, da ihr da» Gehalt nicht genügte. Mit fünf anderen Halbtoüchfigen wollte sie nach Holland durchbrennen. Das nötige Reisegelb wollten sie sich anfänglich durch Taschendiobstähle auf der Untevgcunbbalm be- schaffen; dieser Versuch schlug aber fehl Man wollte eine Iuwe- lierSfrau Holtz in der Spehererftrofte betäuben und berauben Einmal waren sie bereit» itn Laden und harten Frau Holtz schon in einen hinteren Raum gelockt, jedoch verlor ei-ner der Burschen den Mm im Tat. Drnn wurde d» Beraubung der Frau F. beschlossen. Auf rm ?ix angeblich von der KlaschewSki gegebetie» Zeichen stürzt stch die ngeklägtr von hinten auf Frau Fr., ritz ste zu Boden und würgte 'Je. Frau Fr. jammert«!„Klar«, wa« Ist da» für ein Lehr mich fein, ich»rbe euch alle»!" Sie wurde aber und dann ergriff die KlaschNoSki de« Hammer den Kopf der Frau Fe. ein. Dasselbe tat auch die Angeklagte. Die Beäbackirung de» Geisteszustände» der Angeklagten hat er- geben, daft di«§8 51 und bO de» Strafgesetzbuch» nicht Anwen- Wendung finden. Nach dem Koche hat die Anyeibigde da» Gesicht der Leiche mit einem Läufer zugedeckt, damit beim Anblick der Leiche «in anderer nicht erschrecke.— Nachdem die beiden Mör. derirwn die Wohnung verürssen hatten mochte di« KlafchewSki auf der Strafte den Vorschlag nun auch gleichzu der Frau Schwan zu gehen und dies« zu ermorden und zu berauben. Nnmittelba: nach der Tat haben die Heiden Mäd. eben in aller Ruhe einen Beil her bei der Ermordeten gefundenen Tftwaren, Scknnalrbrote und O-llardinen. verzehrt. Am Abend d?S Mordtage? sind sie st, ein« Varietivorfteillung im„Schwarzen Adler* in Schön eberg gegangen; die Elsler will absr nicht» gesehen st« zu aufgeregt gewesen'' ngei sie am Mädchen! weiter aewürgd und schlug damit auf BtezBtz. 0 Wr, in MmStch««echckSlokat«. mS«uSuatzm- de» 1. Bezirk«. Zruttzen.?'/, Uhr, VeieMchastSha«» SroSberp. Kefereut: Hecht, Berlin. Straie». 7 Uhr, VMgltrdervertammwnz bei vollenhech, AN-Ttraiau 0. tv»»n«r»t«a i Brich. Vf.«he. Kaddatz. Eh-uheeftr.«. Kefmeui: Dr.«tlOer- stein. Ttralan. 7 Udr. w d« Vlltm Baseme. Reserent: Kruft O Iflell. WaidmannSlnft. 7'/, Uhr, Kuchendecker, Daidmaim strotze tt. Pnrteiversammluugeu. Morge», Mirrwech: Berit«. H.Kit: llte. Handzeiteloerteilnnz von lftSSner, Ln-manaelkirchftr. 2b, und dilnzer. Chrtstburgee Str. 6. Kegel. Abend« HandzrUelverbrritung von den Bezirk« stihrrru au». Verna«. 7st, bei Temmler, Wollstr. L. Oderichöneweid«.' 71;, Uhr: Srirazahladend« fWablvor- bercitung und Belprcchung! jür den Ststl. Litiieil blt Zchüiervromrnc-d be! Neunionn. Beul-, Sikr SiemenSstiatze: jlll den mittleren LrtSicil bi� einschl Klara strotze bel Ladewig, Laufener Etr. b; und den Tel! istlich de' Kwraslratz» bei Reinke, 7?ilde!mtiiendosstr. S4. Donnerstag, den 20 frc'r natbrn. 6 llbti Stchtig- Ftugblattverbrettunp orn obigen Zab> abendlolaien au«. Reg« Beteiligung erwartet die BezstkSlettung. MahlSdarf. FlugblattoerbreUung. Niedrrdaruwt. Am Dienstag, den LS. Februar, nachmittag« S Uhr. findet ein« Kreislonferenz flalt,— Nähere» wird noch bekunmgcmacht. Sharlottendarz. Folgend« Kandidaten ftnd zm Stadwelordneten- wähl am LS. Februar aufgestellt: Dr Bruno Borchnrdt Hugutt Gebert. Paul Hirich. Tilbelm Richter. Adoll Blum Ma; Kley. Anna Hoppe Altrrd Witt. Gustav Schalnbem Hermann Bade Fritz Ratio Gertrud Zucker Simon katzenllein. Siista» Leupoid Ernst Tost Ernst Heilmann Wild. Mickier. tzllb«! Horlitz. Alberl Schrbdei. Reinbold Seiierl Anna Leuvold. D». Elegstted Roienfeld O«tar Gtallcr Feti� Hildebrandt Erich Grollmu«. Theobor Roack Hernmnn Presch, öultu« Striemer Rtsted Graubmz. Franz Rctnich Tr. H. ßoellobn. Hermann Busse Margarete Zodotta Hedwig Vachenheim Karl Lchul». Wildelm Müller Otto Harnilch. godaiin Schuelder. Franz Liele. Karl Alidant. Otto Flemmlng. Altred Brettlch» eider Hetnr volleiithin. Max Krüger. Rud Grochow. Willi Wetdig. Richard Hewicke. Wild. Zabel Otto Schweitzer Heinrich Gramm. Fritz Dzieht. Dr. Bruno Isaak. Edwin Köhler. sei. hoben, da Da» Urteil lautete wegen Raube» auf 9 Fahr« Gefängni» 9 MomrAm her erlittene» llntersrvch-trnyEhaHl. T o ts chlag»«ch «mke? Annechmrng schweren von rrm noch nicht 18 Fahl ermittelt. Beide gemordet zu haben. « alt gewesen« Stenotypistin stutz geständig gewesen, Die Klafchewski ist Agne» ElSler die Friedenthal hin» Inzwischen in der Irren. Groß-Serlkner yarteinachrichteK. Gemetndewahlversamrnlrrnge». che»«, DieirSraz,, Berit» 7 Ud». 8. ABt. fCflbm), Echulauta Boeckbstr i/t 28. Wdl.(Schönhouin P orkladt). Turnballe Cterfterg« i RA. Abt. fLchänbauser Vorstadt) Schulaula Greifen basrn« Gtr. W. ZK. Abt.(Rolenidaler Borstadt). Schulaula Gartenstr A. IG. Adt. fGelimdbrumien) Echulaula Prtnzen-Av«, S. 47. Adt. fveddlng). Echulaula Ostender Etr. 8S/40, geppeZnpt»» 48. Abt. fNedding). Echulaula Echintngftr. 17. Referenten- Adolt Ritter, Frl. Wachenhelm, Eugen E e» ck» tz r, Willi Kühn«. Richard H« ck m a n n, Helene Schmitz, August Patt» loch, Werner Schmitz. » »r>1 tnimn-flpltzt. | Kauft nux Moniao 17. di, Sonnabend, W. Fedruar. 10— Ä Ul.e ; tat horei �KocMIdrce Öor. Zrrvatidenftr. WS(b. Stett.«hl. Wik Gebisse X Mit« iSicherhcIte. i tindra' Hilter üe-da �[15 cmlanpSOlitk ij • grlsser 36 Mk. 1.2 Wochen Um- u.«panttptM tauachiocht t ;Aiia Syatema j i.........' BorOa. Frledrlcftstr. 74IA Flilftamtlftt l*M rirt-nnifc»�*� 1000 Wo. U Pf»l« Mk. S.-. HlBOiw I �■r OUi 150 SÄ. gu entaufeni ßgMöUljA ZW'Mi von VStAdetten Lmidschweinen. 9— 1V Wochen alt, bervoevogend edle Rast«, s p s t t b i 1 1 1 g. wegen Statfctndaits zu verkaufen. Glttsbefttzer t�owrekL, Iv e r v e r bei Nrhfrldr(Lstbahn). _(L Statten hrnler«ototi Strauobttg.) lgll/15- Bepsm A Minsaseieii. schreib. Addicr-Maschlnen In etioa«: rv ectua. Werksutt bei bilUgster Beretchamg.' Aasbllfannoclits«« t BroatKtvUo I ■latwUs« Abgabe TOM Bccbeomaaclclaa» Leipziger StiaSe 23 neb. Kempinskl- H.übrich. Femspr. Zenf.| 180 u. 419. Fabrik von fra�,: Puffen SpirahWaiion-u. Automobil' Federn Max Weber Zii'fäHlSa. (ototl oerlonbbfretl Ht all» Sdjrtftortfn: Seiet, SuitlRvatci. Satnasonb, Zbeat, Ate r- Olloei, tlemiagfon. Sir!!th.iZcs«tIer. Sl.,<«torr. Tocp«£>o. ttsibrrmoob. Jlremo, 7) oft. RaliamolUrlnen, Jotbbdnoec, Ni-HIe., Mathe.- an* Vurchichlagpaptsr«. MobcL Secoiel- laittgangsapparafe. U63* j Schäler& Clausa� Bsrltn W tz», L,elp7.icer Htr. 19. PIANOS Adam, Münzstr. 16 groSe Auswahl, gebrauchte. In eigener Reparaturwerkstatt wie neu hcrßesrellt, vollkommen gleichwertig niit neuen Instrumente:: HBW" verkauf unter voller Garantie.-Mi» Klavierstimmer Adam, MfiiustraBa to»* » ,Sterne, die wieder leuchten6 Mittwoch, den 19. Februar, zum Male Im„Berliner Theater". Opernhaus Carmen. Anlsng 7 Uhr. Schauspielfcans FtedüiMBD als Erzlelisr. Anfang 7 Uhr. Volksböhne Thestei am 3Qtownla;z. Direktion Prtedrlch KgyBier. T1!,: Die«rm»tl. Beieiiblndar. UlreKtion Mai ReuiMrili Oout.ch«» Thent.r. 7 ühr Und da. Liebt «cheinet In atr rirettrul». MUtvi*7U.; Dertcb.LsIchiiMiL Kamm.r.piei. 7 fhr: Qeap.osi.rMauH. Min»och 7 Uhr: Sarrenapial ca Lebens. Kleina. Sch.u.plailiuu. r4.anenstr. 1, Port i T1/,; Die Büchse der H.iidaf*. Mlirw 7>/| Uhr: DU Büchse äcf fandora._ Theater L/, Ltn NnctatbeleucbtuBf� LBisea-Theater.. 7]/2: Ter Strom. 6t°aT 3: Dörnroscheo ®t™n- 7: Scliwest. Csrasa. Mb I.Rirz bfa.b.KbemO- 7 N». oorfieO. Woche u. teaiu.« ßUmes Theater an Nallcndorfplats. Bdlowstr. 6. Utile* iSW. Das neos Fabroar-Programni. Erstklassige Spezialitäten. liPOLLOi Theater iür Dienstag, den iS. Februar. Helropoi-Theater. aiü FÄgSlEE. Cramu.'niiMsSM JK; Ak ÜLK M KiAÄ. Z>e*teohoU Dp.snah..» 7 Uhr: VI. tneltgt*» W.Iber ro. Wlrdaor. rrteMr.- Wllhel*esi.T>u 7Vt Uhr: Km».«PL DasDrelmäderlkans 1 TcIL Kleines Theater. Tahula rasa. >,ch LAW K.slaehr«per JSf.. SchsmallEiilit Uhr Ln.fnplelbB.« Die ZMücde fliege. P.laat-TK»«»» 7v.»w. Der Mikado. 7 um m. Meise» Dpcretteah»»« Schiffbaocrd 4a. Norder 2Sf iwsdw Sisiaet. (Schill er-Th�fit. CkArl. 7v, uhn Anatol. Thi»ll»-Theater PolniscIieWlnscliafl. ThuACft WÄHendorfiRiAta 7 um Der jQxbaroti. Vli Uhr: ThekteT de» Weat»»» t't.u. üie tatige Wlt«. W»llnrr-The»k«» pi. uh.. Geisha. apwitfl,: ürel v.l'jtentbQTT!. NAmSUL.TMATOT Tugtr»/, c«w4»Mk.t in. sd S Hla. J.iinuTirruf. vergdtssg bis it. f aoruer Ntt l— 0 Per. WNWgllUkM'VkMS OentiiQnjdtunr IkrUa x Z. s%, Llüienttk. 41— SS »elchäftwjbf,»et»-»«ob»es 4—7 IIb'.! eeicebsui«ut Muvbc« UÜ, US». 1W7. r.14. Slektromonteure und KalfGT! �»•fttrdtftv, �0 Jfbrosr,«bfKi)« O1/, lihff eeüelitücne Branchen- Versasmiong Im Ji»|ciiil)attr jpd;. iMaieuliialcr|!)chi»tz kt« ftBÜeftlti»triT«flrt för Ort CrtliBer SiirtaQtnknftrii«sk kok Äbtouitsr« jftr HnjfrT Brntiche. 2. Wt, rn eiche»«b e!« ctfioft t>arch- f&�rttng? 1 etr.n.iimeoartrsntKie»» eob Beifchbemue». Cte Uild;«ufeil te» Te,ge»«e»»«»-t Woebeel»4» tiwfveteefielt lebe»*»»»ä»a. tu ßt-lteg. s de» FL S. tfiHr.brfrteb«, Wncrirbüuj». tV»"S neb Hotel»»rede«»och br.nbe» doruitf htogewlesea. I« diel-, CeTituamUt«, eetl- »«ilto ,M rrfchelne« Nu ,11« anerniwlfteTtw. ttelleMa».,«<* M, Kubefnu, 1 tbstd,«u(.ttioudii-n u. fich»stw» brv Dejeulfosfet«sqMchUetzSM. vu nahmeo toccbeu Ua Oea 0«T,nmivtlkag«ollzegen. SchmZed&m Ttweerttag. seo. ,trbr««r,*e>cid»B f Khr: W&r&amiztlmtg tin Cchuiitk», ktt Ot©«gntlchislrtfli«*> Jtoijtbetrifb« befchÄfugt ftak «dlol»«««Li»» rsedeeft». if, kit verliaokitlxge» ettt»«««rkefr. 188/80 Alra'Beis.«a t Pabrlk» Besen !« Unfet flctetl Schwieg, l. 5 ! j tittd®n;fjt.aitc, Ott früher« k ; t feiger Au;;utt llrckruan,» j( Ddrihelkaße 74 wohitbalL k i friert heult DIntstog, 18. i. ß :< seinen 31. Scbur titeg. fTZo k MWO M l ehUWmeWMe l WmMwt r«t Stück MO lebet«o btO. auch f. Pastncchn. »lenlnduitrie" 8er,in. Ttufenthalei Str. 14. Nd. I002C.: Iis eis liier beseitigt D�Maössalfcej jed. Hcutsusschl., Plechi.. II a ut)jck.,loc». ileinscbud., KramplsLcrn der Preuen u derg!, In Orlginaidoten 4 23, 7 50 trhilllicn m de: .Eiclarr.«* Apottirke" Berlin SW 1». Lclpeigrr �trsfir 74 7» fffinnolfp'; B?utJ(JK7 eflftaüarSwiter-CtrkJnd Deruxiitangejbille IktcKo. \l* ftorbm; Karl Meiw ?nfit?er, Silfiter Livoh, /«. on 14. b, iDL Die Deeibigimg. fhibrt mortien äJllt.'njaeü' bsn 19. Fedrnnr. luchm-.i Uhr, von bfCilftimbrlle btsfficotjen. aUchbofw in, Weihinfee. i JiöKtftruSc,««.« flott. m gi tot;." Rege ! eronttn. ■if'gung wirb Uimes-. Uuteass;.�!. i ®tiarr cal7WL k-StanuHaftniir; sur petirffeu Wu.Mlbnp«, 3,— SIRanauiianoro«!o- llnrn>Schr.euf>>t1». 17»!-' Er»». UrOTtretb». 140, III. Dö5 gate »o« /terra ano budenua». Ids WStl. Brune Kksmer, Saga Flink, Frans SchSnleld. Sonntag'/t*: dohannltleuer. ßsücr Her FrlBÖriciisiülL Ecke ffttröctdh tt ätmraftroR«. Biocbtn 8650. CÄC*� F/» Auw I9L 1 p/» Auw iäi. mtui***** m% Drei tolle Tage. jBesdl Oorrrtte»». gorllg kJMUleadoff, Augoell». Oemy Buse-Tboater. 7V. Uj Iknr Jlaaä ohaei Tercaiiweiihrlt- Oasup. d Pnedt.-M nh. rheei. Walhalla-Thealer, 7>„ Ukr, Aopini der Slam. Caslno- Theater. ßofbrinp. Sn. 37.(d.i.'/plibt Schiogn bei ioleUeli: neue Berlin«, BoKeftüe/ ngk P/w Sonnt P/, o. P, Willy,«Är* MwrUabe e/lerinbste Kakedu, und Pepeg./en Marie Ol«»k,Pangtpi«k' io»l« die übt Nummern tchiuk:„Oberon" Phtnl Pmtom in i Akrws ?te kn kmch be»«tTakm«ortt t! errb wtv»«* vrefchtk« I ,S.7TjHtL tofertijtÄtirr b«»firtlchen flflutl," fuchi Kaptltn 4. t. Y erfind .ii Theater k>»im«i»»«»,a ttvui« anü t«2g««4« T»MO» Da* gr. Februar'Programm Q.ido OUldfeui 4 Bwigwrotte Set Dd. neue Bufer KM. Dng» erftCj'hi» aeejuiinStra. etg.B'/,: DU*.18. De P.i.d.m.r ktr. 44 1»rtaetr. U • De, jroh Crlolgl Lette Heumann in itetard. 14 8« Uhr* Tanz-Tee M Propsio METROPOL � Kabarett BounkAtfiTate« H J Dir. AZ«» Brvsfif riaaal Alb« Holh I Nnoa a. Ptra I Laa&l�s f— El Ii Gläßner OttoRQhr RobertSteidlj | Kurzes Gastspiel der Alexaadra | Milowanowaj Sc lofl-Tanz. LeM(eeemafel Amandet pt-Pooe Dne Tage h*«* •luor Verlor.»»». Pn�onoa, Rr.elnc». 14 | Stuart Webbs III« Leunen de« OIOcKs »«tte öt». k.Tor HU« Ell.» a»ad>ro ,/»» Ir.aa Pr.ne» voSuilnn*: Tanz. /Ich» KÜcha. An/. Aocboet. M�gr Wmlili-sWtzizz-FM konoa.of Derne» 74 ���WWWloVe foialofiiiretl Wr SniilchisfnHrt lechmichrn Cm>cfltcmn ttiheit tu, n Nchiei Anarlflt gegen ba* den Dt'apkaAeDMstenbau ch. m. au« hüben QucCen, Da* Ihm| einig« veifpieie: hex I. I dl,«r> und fchiekt die Uelnch» der »«bessndei« ihrrt Mcloren rrftde» Ät.len Arppeiin und geuen h. S.. zriebrfchshdjcn. Perfiud fchips. sgerrageu« Mslrriai ist laijch. Sagu ut beweisen der ßepyrltnc (Das tagt Fernas? L ,9*C Crfotch, oart«v»ä«wstschch, m> tfeirv» Won* *Wcn" terl(fesch<««en. tot*M«etpVchfst» M* kkwch« er« te» ---•««rugunggsdhIgfeU« den©emch bor Jefge vidnaei« genüge/tde, few dllchen Nassen gerieten.' fiArb�crt«* ümfcht linopatooitnenheH 4« ttoailrnßieii, b*>oi.->«*«ch iututen, emt bU eigentlich« II. loch«'(bei SinsltBu», ktt usNchlssahr!). ,* naterhin ItriM etet«nHicrrbrnUich«ehe A»ht ew» ftckte«, li» bei d.r.en icfisteht, dag iedtgiich dt, Schuld-m der suuigel» hasten v-ichaficnhett der SXulomt kg...* fe Oh�tkBtAglBilt iJÜOf TAfltCb i» tlaitlUft«« Rd citri« q Kabarett. Tanz Dm r4«r»fl(fli«a* rrosrisn»«», Pf, Uhr. WechMrege 4 8te. "ilelMder-Uelitsirteli" 12 Aisaanderstr. IS 18. de» iü. Februar. Oed irone ond Peltsetie Ehcdrem« In 6 Akten mit Per» Andre r.Belprogrgmm. Sonnt 4 bhen bewlldili' so du» hat fich m jeder vegiegung hervor- UntipbckltmTk?» Kxächttrziit Mien-Serlin Jftgerstr. 65a. Harry Bohabert— t'nr I Cetratcn» Ernet Waitrp— Eliaabetb Hann| Ueortt.VcnmOllap—■ Walirr Bobb/ kkapcUo Uaata« Clottarkalk ©cfang- Dumor-Sttmiramg Out. KQcha— Oatgepticgte iA'eia* Anfang, dcn IS. ! Fobnia:. nacht/. Z Uhr. oon. i der Leichenh. 8» de« Zetn- ' inlemer Ktrck/Hose, In Re». ! fBtlu, chermn»nstr«ßA aus ! itatt S'tn P/cteenjaag»»trt i tncoclrt.' C(to?alc3k0 i Meinilaci)..ter.Bieblask.gg. S an-feiL 6. M. SS, ckiniischeneng sin bei ut» Tuen.-tag, Itn 13. f Tiut, nachueMage S U im Rnututotlum, lEerl (fraSe statt. 12619 Zitge?-t>ettg«atz witd -cwartrt. tSyre thorna Itaheabeal Die CnooeeTOaltanp. &��«tt*ar.trsrBa*« Sfieziai-firzt Öp. kcotti. f. Kuhi-, ttarn- a- Ocscbieckte- Icldcn.(pt�lrt tereUaie, aart- ndekist AusttCsse, Matiues- tchträchc. Ot/t Sypliiiis«dt Sietlaetbnbenttb si.»si»an<«n- lurcu. Stluhinlrrfuch. in« ersten u. kllcsl. Rur..aijtinii„Lbssr". Nur kos ml beirr Str. W— 78, Dl'Mtuthülft U'ulLCttt S'Uiltttsfc. Aeoandlungs«. V-t, 4-4, czannt. 7!.� s-püta.es Pcnieujwtm«. 5an!Iklsr»t vr. doeerieh Speiiainrzl ISUOfl* lär d a a t-, H a r a- sad Ceacalcchtsleiilen., /.lg Labotatonum iür 2ra«- unUtsuchungaa Sdlle-AllikacopUtk 4 Spiechrrlt von /etil j 10— I, ßonniags.tÄ, i nukerdem Monts/j u.Dcnne tag aoeiid» 5-4. Uhr,- TlcrarzUaiirT Oübbsnti Strad» 20 *lm Schteüsche« tax. ' 10—12. 4—5, Si/niitod» U— k j* MüHtgen Donotat SV* Htmbe aciVs lomrtaet. Stoffe 1611*»Gr w•• Herreg-ÄnzOgs Danisn-Hostöme Meter Ä—, 40.- Tach-Lager Ko&h 3« Seslantl O&rtrdiBUtwttatrnß« KH/ll» V«tk&o(KX«ki fttn I Utxr, „Fredy" ZiganrttBa-YertriilJ Brunneastr. 17» Zlgarelton, Zlßarröfl,"" mT.*.«. ImiM zu T&�smlsa. l-ernruli Norocn cMi. dbcdUoc« vollen ruevbcu __ a&aeflehen- 1ML Bascufflsgsett Schailtaset«tl Instrumenten f. Öoiö gichtbynamc.«naebnle mite«*1. 10 e>auptijp,i)l:tan .Tlcrwans 672b haift aiisaLäiica mit Ija.i AdmlrolepelasL. Ttgllck 7V, Ubr, Sonntags 4 und' Uhr: Die NovItStl 50 Tan,.Revue.|_ 'iroB«« Ulvertlssemeni. j Außerdem: Prlntcssln». 7 regem ■Wer in 41» SchAaite r fiiertiu« wird Ichlngenb widerlegt ttt der soeben erschtenenen Broschüre ___ ppeline. Maobach.Mntoren und®er(tuä* vi Ote' M direllor de« önuschifbau sjepvelln. und ünrl Adinirais-Kino lote Dame, der Teufel; I u. die Problermamfielt f Benny Porten «rftuO* von C n I 4 m a». fflettetol. ________..... M_._________ tnd Itnrl K a H b n ch, Direltor beb lNagbach.inotorenbau. T m b. H.. Ürsedrlchghasett. instb' gu beziehen zum Prelle von 80 Ps. durch den Verlag v>tlhelm varngtstder, vrrtin W, vriiizregenirnstr. Kit. bei illen But!» hundwngen, in allen ZeitungS-KioSken im!, vahnbniäbuchhaiidlungen. u uen 8. u b-ßlmmer. S»«». Aiarnuoafier- te' llcttr. Licht tt. Kahl» stuhl ab«»hn, zentral» Heizung, an der Unte» grunb- anb Tt: asten bahn, nahe tJiaorta-Culfe.Ulak, mtl zuttiu Uederichuh. sehc poeisiritt vir 675 000 9JL zu oet'.ousen. Dt«!v . tiuigsfithigen �-stielen tragen zltia 28000 lor, Schmidt SQbae, Leipziger Str.(12, Eck» ignucrfltaftt 144« fientriim 12600-4 siew«- en J>f ■JDftrf. Platin in jader Form Gramin 13 Mark. rahngebisne pro Zahn Ms 4M. PUtmuet lise bis 200 nl kauft Frau Unke, ElachtrsU,<0. Bekanntmachung Mreflenb die zugelaffenen Wahlvorschläge für die am 28. Februar 1919 stattfindenden Neuwahlen zur Stadtverordnetenversammlung in Berlin. «emSK§ 8 der Drrordnmig Wer die andcnveite Regelung des GemedldewodlrschlS vom St. Stomar 1919 in Verbindung mil§ 7 der Cciorbmmg über die Wahlen zur verfassunggebenden prrrchlschen LandeSversaminlung und§ 28 c er Wahlordnung für die Wahlen zur versaffuuggedeirdev deutschen Rationalversamurlyng vom SO. Zi». vember ISIS bringe ich nachstehend die für dies« Wahlen zugelassenen Wahworschläge hierdurch zur östent- lichen Kenntals. Die Namen ans den einzelnen Ctimmzeticd, dürfen nur einem einzigen der öffentlich brlanntgeg ebenen Wahlvorschläge entnommen sein. Bei dem vorgeschriebenen GrögcnverhältntS d«< Stimmzettels— S:l2 Zenti« mcter— ist es unmöglich, aus ilin alle sür Herlin sich ergebenden Namen der Bewerber, die bis Itt betragen lönnen. zu oerzeichnen. Der Eiiihcltlichketl wegen durste e» deshalb zweckmötzig sein, den Stimmzettel uur mit dem Ruf- und Familiennamen, Trand oder Perus und dem Wotmort des ersten Bewerber» jede» Wahtvarschtage« z« versehen. Das Entnehmen von Namen au» verschiedenen Wahloodchiägen hat die Un- gültigteit des Stimmzettels zur Folge. Die Hinzunahm« von.W>ld«u», d. h. von Personen, die aus leisem der öffentlich belanntgegebeucn Wahworschläge benannt find, ist unschädlich, alier auch unwirliam. Verzeichnis der zugelassenen Wahlvorschläge für die Neuwahlen zur Stadtverordnetenwahl in Berlin. C Jhns» cheimana 2. Bernhard Brun» ».«dols Ritt-r 4. Frl.«artha Hovv» h» ss«rd>na>nd Ewald «. Wilhelin � Psannmch 7. Smil Dünner «. Richard Hr-bnan» 9. Dr. Hugo©rinmtanr. 10. Frl. Marth,» Wqgodzlusli Dr. U. itarl RoiUnit* IX Ostnr Hvbner\ 15. Whelw Pi'tfse» 14. Meodor(»loa» 16. Sa-,-n Brückner 16. Frig Mllatner 17. Alexander ffrSHNch 18. Heinrich Metz?« 19. Zuliu» W-ger 20. Frau Anna Rnücts 21. Wiwclm Man« 22. Paul Litfin 23. L«>nhard Sucht 24. Emil Bariow»ki 25. Suga Poetzsch 25. weorg S-unoliwitz 27. Frl. Liesbetb RI«d«« ZS. Rudols Lerrniau« 29. Dr. Erich Witt« 30. Carl Hchickold 31. Hermann Aathmaw» 32, Arthur Schuldt 33. Wlhelm Fries» 1. Mariwtlta» Ale- del i. Tarl Biet«» 8. Arno van BeHMnta 4. Dr. Alfred SaligeH« 6. Karl Laüimerich 1. a«»FH Streiter Z.«mil Füller 3. Georg Cgncr 4. Robert Ott» z. Hermann Kraus« 6. Wilhelm Beneck« 7. Badette Stenger 6. Theodor Klinckhard 9. Klara Lindenzwoig -f. Fd'ar Mulack iL öalar Grapentin 3j Dr. Horm»»» ffleijJ 9. Lovrnuil Wurm 3. Adols Hoffman» 4. Dr. Kurt Ziosenfett 6. Robert Bengel» 6. Earl Leid 7. Fritz fiubetl, 3. Tlara B-v! 9. Ausuil Hintz« 19. Dr.?gnatz Zadeck 11. Dottsried Schul, 12. Wilhelm Boerner 13. Johanna Lud ewig Ii Margarete Wenge!» 13. Paul Hosfmann 16. Hermann Baren thi» 17. Martha Demming 'S. Hermann Schweikardt ; 9. Dr. Siegfried Weinberg 20. Hermann Weise t. Fritz Wege 2. Carl Eckerlei» 9. Paul Rüffer 4. Wilhelm Liebig ä. Julius Koch 8. Johanna P-chali 7. Wilhelm«imbel 8. Hermann Kerling 3. Paul Schröder L 9. Friedrich Naumann 2. Doear Cassel 8. Carl Mommse», 4. Heinrich Dvv« 5. Emil HaUensleien 8. vtto Merten 7. Leovold Rosenow 8, Agne» Herrn« ann 9. Fron, Rettig >0. Carl Lodendorff U. Dr. Max Levy 12. Fritz Sausborg 15.' dhannes Tropfte- 14. Hermann Bamberg IS. Joseph Kleinau !«. Levnor Lew!» 17. Carl Loeser 18. Carl Brau« 19. Max Bissing 1. Dr. valther Schwahn X Bernhard Leonhard 3. Minna Krause 4. Ott» Sruneioald 34. Karl Kollwitz 65. Karl Klingler 30. Karl Mar» 37. Frau Martha Scheid»» 38. Fritz Will« 39. Alfred Striemer 40. Alfrcd Wildegan« 41. August Pattloch 42. Helene Schmitz 43. Otto ffrant 44. Michael Kogser 45. Friedrich Echlle»» 40. Fritz Brolat 47. äftax Gditerbftfft 48. Frl. Dorothea Hirschfeld 49. Sieghert Loewy 50. Palst«lein 51. Paul Reu» 52. Paul Böhm 53. Emil Kerfi» 54. Wichclm Kühne 55. Georg Schünemann 58. Georg'Felsmann 57. Dr. Otto Etui, 58. Richard Nürnberg 59. Hermann Rietz 00. Heinrich Schröder 61. ffr. Mari« Klotzfch 02. Karl Bauer 68. Georg Buchma«» 64, Dr. Felix Königodergae 05. Frau Röschen Wollssri» 06. Dollxath Stielow 67. Franz Drews 68. Hermana Lorenz 69. Frau Ida Köhler 70. Paul Trödler ____ Behren, 74. Georg Niederauer 75. Frau Martha Grumbach, geb. Lang« 7«. Max Möckel 77. Wilhelm gieglee 7». Fmtz«llhligt 79. Wilhelm Weyer 80. Oswald Iohansen 81. Karl Weiner 82. Robert Findel 83. Vchard(Zchmaldach 84. Max Kemnitz 85. Werner Echumitz 88. F-edwand Matthe» 87. Pap! Dietrich 88. Walte? Schroed« 69. Adols Lgsch, '£?ci der weebeftell« da» Sardvlorp« in Bedln 3»las» Charl-Neul-urg.achlohskraste, Semeindeschu l200D n g Up gen: �büe Gebühren. Tigllch» »» Marl.-«WvA�mttvrlnw» m Beteins. . twzlgn DetOttnöes, 0.�:7°°.. Alexanderplatz. . vMilis ver deMea Mflmle. »»chuttheist-. Neue Zakobstr. 24. kavsm. wölillbes k. weidl. AvgestM. Berbandslokal Cöpenicker Str. 74. 771! GewerkselÄml kaiilm. iogesteiitesreMe. steter VMM D. Weiin. SliMeri« Fil. Berlin, Gcvastianftr. S7/38.- MiiNvoch. den IS. Februar er� abend» 7 Uhr, in der Saiferhalle, Oronienftr. 147(Moeitzplatz): Geueralversammlung. Tagesordnung: Ist/l von der Betriebswerliiön». vom 1 Onartrfl üstS. .Soll»» die BcchtdnngsSmto» aboedant L � �re�mr«ie<-rn«oerden?. Referrn»!' D« Dorfitzende de» Arvelier» und Svldaieiirat« de» Belleidungsanu» in Spandau, Kollege Lehmann. Mttglwdobnch legitimiert. Otzp, dgrield«»der«U m»tz»»l» acht restterrnAto wochendeUrägeu kein Zutritt! Zahtreichen Besuch«-mottet__ Die OrUorwol t au�. fintflnD(i.5M0et. gOlklSeMm n. iSUUeatOelter Zeuffchüiiids. 9 lllala Bar(In. sabaiMaastt. 01,06. Sämtl. Betrlefsräte».Verirauensleute der an dem»tritt bor war«, n. Dmishauf«« veschöftigten KoOegjnpcn winmei Kulleyen und Kol am TieuStzag, den en kommen Februar cr� nachmittag» 0 Ahr, bei Milte, Sebasnanstr. 39, zusammen. Tagesordnung:' Stellungnahme zum Streit. Es haben oder nur Betriederäte oder Ardetteransjchntz- Mttgliedsr gulrüt. II6tz5s_ Ol« ortovorwattang. MMN ZWUek-veidM. vstzlitelle Serlln, Mttwoch, den 19. Februar ISlS, nachmittag« k> Uhr, im Vrwertschafishan«, Engel-Ufer 1» lSaal tj: Branchenver�ammlnng »te» t» den Berliner Lteiadrnckereir», itth». {raphischea««d pholographische» Knnftanfialte«, »riefamschlag- and PapieransstaltnagSbetriedea »nd Kolorieraastalteu beschistigtea Mitglieder. Tagesordnung: L Bericht der Brav & Wahl einer Aglti Ortsverwaltu» 9. rwaltnng v��ch�leltung. äfston und der Bertreter w der 84« I»HSIlg»fll»lilSol!i'oIIeil lAuslandsw., kem Ersatz), in schwarz u. weiß. 50 Rollen h 100 Meter 90 M. Zur Probe zwol Rollen, ein» schwarze iStSsli Heute Dienstag, abends 7 Uhr» SlliSe MSSlknieOWlWeii. tzf. Abteilung fSüden) In vor Aula bor»ealschnl«, Boockhstr. 0/». Referenten: Stadlverordneter Adolf aittet und Fridtlein Hedwig Wachenhelm. 28. Abteilung(Schöitdauser Vorstadt) in bor XarnhaO« der Gaareindefchnl«, Odatvctart Sirast« 07/09. lieferen:: Stabtotronmeter Engen vrstckaor. stii. Abteilung sSchönstauser Borstadt) In vor»chnwuia. areifenhaaenor Str. 09. Refere:«: Willi Sllho«. Ist. Abteilung fRosenthaler Vorstadt) I» bog Aula v»» hmnbaldtanwnasl»«»,«darleuffr. 20. Referent: Richard Heetaeann. 44. Abteilung(Ggsundbrunnenl ia»er Schnlania, prinzonallea 9. Referentin: Helens Schmitz. 47. Abteilung fWcdding) in Oer Schnlania, Osten dar Str. 09,60 tZeppeNnptatz). Referent: üluguft paitloch. 48. Abteilung iWeddino) in der Schnlania, SchSningftr. tt. Referent: Lehrer Schnmitz. Tagesordnung in allen Berfammlungen: Die Stadtverordnetenwahlen. Unsere Genoffen werden ersucht, tu allen Veranstaltungen rech« zahlreich zu erscheinen. 197/18_ 9tt Porstaa». Ssz!iill>»ll»!Wer Berein ffiiBetlin ifidiet-Oetfooinilongeii morgeu Mittwoch, 19. Februar, abends 7 Uhr: i. Abteilung(Innerer Stadtteil) in der Aula de« Sophleo-Lyzenm«, weinmetsterft». 19. Referenten: Frl. vr� wy�dzinstl und Rechwaawaii 3. Abteilung(Weilen) tan«yachvaharepariroo,». Tampelhofer Afer 00. Referrni: Schrillstetlee war Grnuwald. Ist. u. 14. Abteilung«Eiiden und Südosten) in Oer vlttariaschaie. vrimzeastr. Ol naO a, Vrevteaer Sir. 110. nnd»atzicha» Schnlania, Refrrenten: StaOiaerardnetea«lack» und Zrl Sradaw. ftst. Abteilung lZenirum und Nordosten) Aula O.aOalgpadl. Realaawaaflnm», Sitf abefhfft Jit/09, Simon» ZefisOle. Cialeastt. S. ftetenntni: e»hr«r Heinrich Sohlte and«Ool« Waich»«. 29. Abteilung(Sdiönbauicr Vorftadt) In den eichifpieihallen SchOnhaafer Allee lOv�of geradezu. Referentin! vorolhea ylrschteli». Sitz. Abteilung Altes und neues Hansaviertel iswie Friedrich Wilkielmstadt) Aula d. Friedrich Wgrder-G ymuastnm». vochnmer Sir. 9. Referent: StadtoerarOaeler Adolf Ritter. 4V. Abteilung sMoabit) Schalonlo tiemeaostr. 20. Refrrenitn: Iran Martha SchrSOee. 37. und 41. Abteilung lMoabit) im«rtaohof, Perlederger Str. 20. Referent: ZnNn» Bethg«. 49. Abteilung lWedding) Ocholonio»olplaqaotstr. 29,01.>1. Eingang. RefernU: August Pastloch. »ageserdnuag I» alte» BeefammlNOG»»; »Dt« Stadtverorduetenwahle»-. «9,«Odt« u» eohlertaani stn» tzirrzo etageiadr». llnfer, Portotgeaoffe» qehen t» da, ihrer Lsynung»dchS� vor Varstanck. gelegen»«ersemmlnngsloiaL Äk �ngelufer S. rovod o rv 9 I,» o 6> y» I unö TaOOlxtaOeiir. lteucd-. linu-, 5-douplmdatzo, Zigarren, ZJieretten. Bis aol weitere«: C* KM" OescdlfUxelt von 9 2 Ifbr.-MG rernchirecher; Amt MortttpUli»14. Billige iiotffandslampen Einfachste und sparsamste eleirrische Rotbeleuchtung für Restaurants, Cafss, H>ausl,aIUinaen U!w. Brennt 50 Stunde» mit einer FMung. Rur an Großabnehmer liefert 3 1/11 «lettrochemifche Zfabr» X vertomltz 9 Soha. Hauptstr.42. WMll-»hm« V*---------*"--