Ztr.W Jahrg. SezsgSvret», Wtrtelsährl. Ml. monaÄ.Z.2LM!. freiw.s HcmZ. vorlmZzahtbar. Einzeln« Nuamiern 10 iisenmy. üoit&czug: Mornulich i26 SRL. etfL ZllileiwnzS« gebühr. linier»reu, band für Deutsch- iand u. Oeilerrcich-llngarn S.50 Mi. sür daS übrige Ausland 9.50 Mi. bei lüglich einmaliger liuilellung 7.50 Ml. ijostbenellungen nehmen an Düne» marl. Holland Lurcuiburg. Schweden und die Schweiz Singetragen in dt« Loli-�elrungS-drelSlisti. Zver�ijornxtrtS' erich crnt wocherilüglich zweimal. Sonmagl«tnmal, Morgen-Ausgabe. i»" Teleglamiil-Adresl«: .Tozialdemckrat Berlin" Nerlinev Volksblstt. ( 10 Pfennig) ÄszsipenpvetS: Die achtgespalten« Sionvareillezeil« loslet 90 Lsg..Klein« An,. eigen-. das iettgedrriclte Varl 40 Psg. i zulässig E settgedruckle Sorte), leöci weitere SEon 90 i!sg. Stellengnuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort 50 Ztg., iodes weitere Wort 15 Psg. Worte über lu«uchliaben zählen für zlvei Worte. TeuentttgSzuIchMg 70»� FamUten-Anzergen. oolttiichc und gewertschmtltche ijeretns- Anzeigen 80 ilsg. die 3c, le. Anzeigen lür die nächste Nzrmmer müsse» bi' ö lth« nachmtuags>m dauptgeichüsi Berlin SW.sk.»lindenltrayc 5. ad reg eben «erden. VeSfinei oon 9 llhr früh bis 5 llhr abendb, �endralorgan der foztaldemohrattfcben parte» Deutfch landa. Redaktion und Expedition: SW. 68, Linüenstr. Z. rfcrnfprciiicr:«mt Morrsvlah. Nr. lZl SV— tZIi»7. Freitag, den 21. Februar 1Ö19. Vonvärts-Verlag G.m.b. h., SW. öS, Ltnüenstr.Z. Ferusprecher: Am» Moritzplatz, Nr. 117 52— 51. Dreihtaffen-Gncle in Bertin. Die Gemeinöewahl vom 25. Zebruar. Ton Oberbürgenncister Wormuth. Keinen zukunftsvolleren Tag hat die preußische Gemeinde seit dem 19. November 1808 erlebt, als den kommenden Sonntag. Eifrig beschäftigt sich die Presse mit ihm: aber daß seine Bedeutung ins Mark unserer Bevölkerung ge- gangen wäre, daß er auch nur annähernd so großen Anteil ernieckte, wie der Tag der ersten Nationalwahl, kann man bis heute nicht behaupten. So entspreche ich als Mitglied der Gemeindeverwaltung gern der Anregung, die Bürger» schaft für das Wohl Berlins aufzurufen, für das Wohl, wie ein jeder es auffaßt. Die schwerste Sünde im politischen Leben ist die Lauheit. Am 19. Januar sind für die deutsche Nationalversammlung 80,77 Prozent der Berliner Wähler an die Urne getreten. DaS wat achtungswert, wenn auch in der furchtbar ernsten Zeit nicht eben über- Wältigend. Am 26. Januar waren sich nur 70,37 Prozent bewußt, daß man, um das Recht ans Mitbestimmung der Geschicke des Staats zu besitzen, es sich stetig neu erwerben muß, und daß eS nicht genügt, sich ein einziges Mal mühsam vom Hause oder von der Arbeitsstätte loszureißen. Es wäre tief beschämend, wenn nach dein 23. Fxbruar gesagt werden könnte, der Politiker erwache im Deutschen erst dann, wenn der wildeste Sturm ihm die Bettfederu oder das Lager- steigerte Sterblichkeit der Kinder zwischen 1 mid 15 Jahren in der letzten Zeit hin. Stadtv. Dr. Wehl(Il.S.): Die ganz« ärztliche Schirlaufsicht be» darf einer ganz neuen, viel gräßercu Grundlage. Stadtschulrat Fischer: Es schweben bereits Erwägungen, neben den Schukschweftern Füvsorgeschweftcrn anzustellen. Die Vorlage wird angenommen. Zum 1. April ist die Errichtung einer drei- klassigcn Schule für schwachsichtige Kinder geplant. Die kaufmännische und technische Stellenvcr- m i t t l u n g soll unter gleickzeitigcr Neuregelung der Lehr- st eilender mittlung zum t. April llZlll übernommen und beim städtischen Arbeitsnachweis eine Abteilung für Ange- stellte errichtet werden. Dafür werden 105 252 M. bewilligt. Ter Neuordnung des Kanzl ei Wesens wird ohne Debatte zugestimmt. Die Neuordnuim setzt hauptsächlich an Stelle des alten Kanstcitarifs eine neue BeioldungSsrd murig mit festen Bezügen und sckafft das nach Bogenzahl bemesiene Pflichtpensum ab. Vom l. Februar 1019 ab sollen die laufend Unter- stützten Zulagen erhalten, die für jeden Alinose» empf äuger monatlich 8 M. und für jedes Waisenkind monatlich 5 M. betragen. Die Vorlage wird angenommen. Den 118 Armenärzten von Berlin wird eine Teue- rungsztilage von je 1200 M. gewöhrt. Hierzu bemerkt Stadlv. BrtthnS isoz.): Wir sind sowohl mit der Vorlage wie mit' der Einführung des Titels»Stadtarzt" einverstanden. Schon früher haben wir die Bezeichnung.WohlfahrtSarzt einführen wollen. Stadtv. Rosenow(A. L.) schlägt die Bezeichnung.Bezirks- arzt" vor. ?n Sachen Liebknecht-Luxemburg. Von Hugo Struvc, Mitglied des Zentralrats. Die von Rusch, Wegmann und mir veröffentlichte Denk- schrift zum Fall Liebknccht-Luxemburg hat in der Presse eine Reihe von Erklärungen hervorgerufen, die mich zwingen, dazu Stellung zu nehmen. So schlägt mich die„Deutsche Tageszeitung" unter dem 17. d. M. zu den Unabhängigen, obwohl ihr bekannt sein muß, daß im Zentralrat nur Mitglieder der S. P. D. sind. � Zu den Ausführungen des preußischen Justizministers Heine im„Vorwärts" vom 18. d. M. möchte ich bemerken: Abgesehen davon, daß unsere Anwesenheit von der Zustmi- � mung der Beschuldigten abhängig gemacht wurde, gestattete uns der KriegSgerichtsrat Jörns bei den ersten Veriiehmungen i nicht, an die Beschuldigten und Zeugen Fragen zu stellen. ; Erst auf unser dringendes Ersuchen hin durften wir uns an • dem Verhör direkt beteiligen. Ich habe keine Zeugen- vernehimmg versäumt, von der ich vorher benachrichtigt war: wohl aber wurde der Generalstabsoffizier, Herr Hauptmann Pabst, vernommen, ohne daß das Gericht einem von unS i davon Kenntnis gegeben hätte. Die Darstellung in den Artikeln des„Berliner Tage- stroh um die Ohren schüttelt: hernach halte er gleich wieder Ausschau nach Behagen und Traum. m r..... �, Der 23. Februar reißt die Scheidewand nieder, welche Ä* b-s dahin die i n K l o s s e n geteilte Bürgerschaft auseinander; bgAoere vr-günstigung-n. hielt, fortan ist der Tummelplatz der Selbstverwaltung" 1■ jedem Bürger gleich offen, nehmen alle mit gleichem Recht und gleicher Pflicht an der Sorge für das Gemeinwesen teil. Gleicher Einfluß, gleiche Verantwortung. Nun gilt es zu zeigen, daß das schwer errungene höchste Recht aus den starken Schultern einer reifen, selbstbewußten Gcsamtbürgerschast ruht, die vorbildlich und bahnbrechend zu bandeln gesonnen ist. Die neue Stadtverordnetenversammlung wird unnrittel Der Antrag wird angenonunen. t-*.le Darstellung tu den �„ Die Belohnungs- und Unter st ützungskasse für! blatts" vom 19. d. M. und des„Vorwärts" vom 20. d. M. das Gesinde zu Berlin führt den Namen„BclohnungS- und' entspricht nicht den Tatsachen. UnterstütznngSanstalt für weibliche HauSangestelltc". j Im„Vorwärts" heißt es:„Die Reichsregierung ersuchte Ten mckt pension-b-rechttgten städtischen Angestellten wird � Militärgericht, die beiden Herren zuzulassen(die Herren und den bereits vorzeitige Invalidität Zu der Vorlage über Gewährung eines Gehalts» z u s ch l a g e S an die städtischen Beamten, Lehrper» sonen und dauernd Angestellten erklärt Stadtv. TruhnS: Diese Vorlage stellt gcwiflermatzen den Aus- gleich eines Unrechts dar. Tie bisberigen Zulagen konnten den veränderen Verhältnissen nicht annähernd genügen. In nicht allzu- ferner Zeit muh eine grundlegende Aeuderung der Beamten» stehältcr vorgenommen werden. Die Vorlage bietet das Beste, was :i)ts neue«sraoiveroronerenveriammlung wiro»nnriirel- � geboten werden kann. bar nach den Wahlen den neuen Stadthaushalt feststellen und Stadtv. Mommsen'chlieht sich dem Punsche betreffs Ein- damit Hand anlegen, um die durch vier Kriegsjahre schwer bczichung der Magistratsmitglicder an, desgl. Stadtv. Cassel. mitgenommene städtische Wirtschaft in feste Fugen zu bringen. Die Vorlage wird mit Einbeziehung der Magistratsmitglieder sichtet und geordnet, müssen tveitausschanende Pläne gefaßt werden, damit neues Leben aus �en Ruinen blüht. Die bitteren Lehren der Vergangenheit können, wenn rchtig genutzt, auch die edle Frucht positiver Arbeit tragen. In der KriegZwiriichart, besonders im Ernährungs- Wesen, das für alle Zukunft-eines der ersten Kapitel der Gemeindetätigkeit bilden wird, daneben im W o h n u n g s- wesen, im Arbeitsnachweis, in der Fürsorge für die Kriegsbeschädigten und die Erwerbslosen, nicht minder aus dem großen Gebiete des Verkehrs- Wesens haben sich innerbalb der städtischen Verwaltung überreiche Erfahrungen angesqmmclt, die im Drange der Not nur die notdürftigsten Augenbjicksmaßregeln zeitigen konnten, und die min zu weitsichtigen Entschlüssen sich auswachsen sollen. Irre ich nicht, so ist die Gemeinde zu allererst be- rufen, die Macht und das wirtschaftliche Recht der Allgemein» heit in das gebührende VerhältirS zu stellen zu der Rührig- keit und Geschicklichkeit des einzelnen. Glücklich die Körper- schaft, die so aus dem vollen schöpfen, die in den tiefdurch- pflügten Boden den boffnungsfrohen Samen streuen darf. und die in der Bildung und Pflege des kommenden Geschlechts ein unbegrenztes Tätigkeitsfeld vorfindet. Glücklich auch darin, daß sie mitarbeiten darf an einem größeren Berlin, das. frei von chen Schlacken kommunaler Eifer- sucht und Zersplitterung, sich einheitlich einer schöneren fried- lichen Zukunft widmet. Wohlan zum Ringen um so hohe Werte. Auf, Ihr Männer und Frauen, zum Wettstreit am 23. Februar I Die letzte Sitzuna. Vom 1. April 1910 osb sollen in den Gemenideschulen 20 Schul schwe st ern und je 1 Facharzt für Augen-, Ohren- und Nervenleiden angestellt werden, und zwar soll die jährliche Vergütung für die Schulschwejtern je 2400 M., für die Aerzte 3000 M. betragen. Den Schwestern soll vor allem vre Aufgabe zufallen, die Ausführung der schularztlichen Anord-_ nungen in den Familien zu überwachen.| a i Stadtv. Dr. Kaiserlurg(L.) weist auf die bedeutend ge-jtr mit Heber» schuh herauSgewirtschaftet. die aus die Erben übergegangen sind. Es wird Zeit, dah man sich überlegt, zur Uebernahme in st ä d t i- s ch e Regie überzugehen. Stadtv Hahn(Soz.): Die Tariferhöhung bleibt ohne Einfluß; auf die Taxe. Die Vorlage wird angenommen. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Zu einer- Abschiedsred« , ergreift das Wort, Oberbürgermeister Wermuts der in längeren Ausführungen auf das treue Zusammenarbeiten aller Mitglieder der Versamm» lung in schwerer und schwerster Zeit hinweist und die Person und das Wirken des VorüehcrS mit Worten höchster Verehrung und wärmster Anerkennung würdigt. Stadtv.-Vorsteher Michel et bringt seinen tiesgefühlten Dank zum Ausdruck und schließt mit dem Wunsche, dah eS der Stadt niemals au guter Bürgern und Bürgerinnen fehlen möge, die ihre Kräfte in den Dienst der Verwaltung zu stellen gewillt sind. I Die Stadtverordneten Cassel, Mommsen und Bruhnz schließen sich den Worten des Oberbürgermeisters, die er an den Borsteher gerichtet hat. aus das wärmste an. Die Versammlung stimmt mit lebhaftem Bravo zu. Schluß �8 Uhr.__ Churchill über Deutscklanö. London, lS. Februar. Einer Relitermeldung zufolge erklärle d h ii r ck» 1 1 l in einer auf einem Frübstück im Manfion Hcnise ge- ballenen Rede, eS würden Maßregeln gclroffen, um es für Deutschland unmöglich zu machen, während dieser Generation einen Revanchekrieg zu führen. Um ein Wievcrauslebcn deS Krieges zu verhüten, und»m die Zahlung der Wieder» gutmachung sicherzustellen, sei ek notwendig, eine Zett lang am Rhein«ine starke und«ut disziplinierte Wehr zu halten. Dicie Wehr könnie nicht auf der Grundlage des Frei» willigenshstemS aufgestell!. sondern könute nur durch Dienstpflicht geschaffen und ausrechterhalien werde». Es bestehe die Absicht, während des Jahres lOlö ungefühl 900 000 Mann unter den Waffen zu bchalieu. Deutschland könne nur zahlen, wenn sei»: ivirii'chaftlicheS Leben sichergestellt werde. Dazu setze man es nicht in die Lage, wenn man us sein: Aushungerung durch die Blockade ver- aue. Rechtsanwälte Roscnfeld und Weinberg). Das Gericht lehnte die Zulassung ab und unterbreitete den Antrag der Reichs- regierung, dem Knegsministerium zur Entscheidung unter Beifügung der Akten, ohne deren Kenntnis das Kriegs- Ministerium zu dem Antrage nicht Stellung nehmen konnte." In unserer Denkschrift haben wir aber ein Schreiben der Roichsregierung vom 23. Januar wiedergegeben, das in der zweiten Hälfte lautet:„Sie wünschen, daß wir an den Ge- richtsherrn das Ersuchen richten, als Vertreter der Familie Liebknecht, Dr. Kurt Rosenfeld, und als Vertreter der Familie Luxemburg, Herrn Dr. Siegfried Weinberg, zu den Unter- suchungShandlungen zuzulassen. Das Ersuchen um Zulassung deS Herrn Dr. Rosenfeld haben wir abgesandt mrd der Kriegsmini st er hat es unterschriebe n." Demnach hätte also das Gericht dem Kriegsministerium einen Antrag zur Entscheidung unterbreitet, der vom Kriegs- minister bereits mitunterzeichnet war. Wir haben in der Denkschrift weiter gesagt: Das Er- suchen der Regierung und des Kriegsministers an den Ge- richtsherrn, einen � Rechtsbeistand der Familie Liebknecht zu den Untersuchungshandlungen zuzu-assen, wurde von diesem abgelehnt mit dem Bemerken:„Wir würden uns strafbar machen, wenn wir dem Wunsche nachkämen, da ein Befehl der vorgesetzten Behörde nicht vorliegt." Die Regierung muß ebensogut wissen wie das Gericht, daß es zur Zulassung der Rechtsbeistände einer Anordnung und nicht einer Bitte bedurfte. Die Regierung und das KriegSministeriuin haben das„Ersuchen um Zulassung der Rechtsbeistände ausgesprochen, ohne, die Akten einzusehen. Es lag somit für sie auch keine Veranlassung vor, die Akten einzufordern, um einen„Befehl" in diesem Sinuc zu erteilen !Jn wird den Ausführungen im„Vorwärts" vom 20. d. M. , flelagt: /„Die drei Genannten(Wcgmann. Rusifi, Struve) handeln nicht konsequent, sondern hätten sie die Teilnahme an der Untersuchung von vornherein ablehnen müssen, da die Reichs- regierung schon vor ihrer Zuziehung mit allem Nachdruck erklärt hatte, daß sie nicht gewillt sei, für die beiden Fälle ein Sondcrgericht zu bestellen." Ich für meine Person habe meine Ausgabe nicht so auf- gefaßt, daß ich die Teilnahme an den Untersuchungshand- jungen von vornherein von der Einsetzung e'ner Sondcr- untersuchungskommission abhängig machen mußte. Ich habe sie vielmehr darin gesehen, alles zu tun. was zur Aufklärung der Vorgänge vom 15 Januar beitragen könnte. Dazu ge- hörte allerdings, daß ich von Anfang an forderte, eine Sonder- unterfuchungSkommifsion einzoietzen, und das Verfahren einem Zivilgericht zu übergeben. Dazu gehört aber auch, daß ich trotz des Standpunktes der Regierimg solange an den Unter- suchungshandlungen teilnahm, wie sich dies mit meiner Auf- gäbe vereinbaren ließ. Die Denkschrift ist erst veröffentlicht worden, nachdem für mich kein Zweifel mehr darüber bestand, daß auf das Verfahren— wenn nicht anders, dann eben durch die Denk- schrift ein stärkerer Einfluß ausgeübt werden müßte. Wie War es denn möglich, daß bis zu meinem Ausscheiden aus der Kommission die Transportmannschaften der ?rau Luxemburg nicht ermittelt werden o n n t e n? Herr KriegSgerichtSrot Jörn? versichert zwar in feinem Schreiben vom 5. d. VI., daß zu deren Feststellung alles geschehen sei und weist unsere Z&rwürfe auf das aller- entschiedenste zurück. Aber mußte nicht schon der Transport- fiihrer, Lberleuwant Vogel, die Leute noch am Abend des Vorfalles namhaft machen, wenn ihm, wie er aussagt, die Frau L. unterwegs von bewaffneten Zivilisten geraubt war- den mar? Mußte nicht der TeneralstaSSoffizier, als ihm Oberleutnant Vogel Meldung machte, die Leute unverzüglich ins verhör nehmen? Ich will auf die vielen Einzecheiten nicht mehr näher eingehen. De? Herr Kriegsminister hat in seiner Rede in der kllationakversammlung am lS. d. M. bedauert, daß wir zurück- getreten sind. Da ich nun annehmen kann, daß er dies tat, weil auch ihm an der restlosen Aufklärung der verbrechen liegt, so scheint er nicht darüber unterrichtet zu sein, daß nach wie vor das Mitglied des Zentralrats Wäger an den Unters uchungshanblungen teilnimmt. »» * Erklärungen va» TSeqmann. Rusch und Dittmann. Wir erhallen folge-ide CrZIärungen: In Nr. SV des.L o r w wr t S" vom lS. d. vt. äußert sich der Jusüsnihiister Heine über den Fall Liebknrcht.-Luxemburg fol» gendermaßen: .CS sind den(an bar Uniersuchung beteiligten) Herren von keiner Seite, seweii die Akten erzeiien, Schwierigkeiten gemacht worden, innerhalb der gefehllch zaläsiigen Grenzen, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Sie haben von jeder Zeugenver- rehmung Kennt«lS gehabt, und eS ist sogar ein Eerrnt* um mehrere Tage aufgeZchaben worden, weil sie nicht zur Stelle waren, und mau ohne ihre Gegenwart die Zeugen nicht vernehmen wollte.' Demgegenüber stelle ich fest: Am DonncrSkag, den LS. Januar d. I., sollte Hauptmann Pabst llenimrtmen werden. CS Ivurde aber hiervon Abstand ge- hommcn, weil derselbe bettlägerig trank und vernehmungsunfähig jtl Am Freitag, den?t. Januar, war das auch noch der Fall, Und Herr Kriegsgerichts«! JörnS erklärte mir:.Morgen und wahrscheinlich übermorgen werden wir kern« Vernehmungen vor- Swhmen, und über die nächste Berhandkung becklmmnen Sie Nach- rlcht.' AlS ich darauf am Montag, den L7. Januar, um die Venn eh- vnlng des Herrn Hauptmann P a b st bat, erklärte mir derselbe KrirgKgerichtsrat:.Don Herrn haben wir bereit? am Sonnabend vernommen, weil ich glaubte, Sie gehen zur Beerdigung Lieb- knechtS.' x Das Bernehmrmgsprotcksll des Herrn Hauptmann Yabst hm? entgegen allen anderen Protokollen mit Schreibmaschine ge- schrteben. was auf mich den Cindruck machte, daß diese VerneH- Wang nicht recht Sur äßig borgenommen sei. Daß auS den Akten nicht hervorgeht, ob uns Schwierigkeiten gemacht wurden, ist selbst- verftanblich. Auch der Herr Justigminifier Heine muß mir zugeben, d«ß da Jurist dir Schwierigkeiden, die un> gemacht wurden, nicht aktwmmMi machen wird. gez. Paul Aegmann. » Kon der BerneHnning des Herrn Hauptmann Pabst erhielt Mich Ich keine Nachricht, wie überhaupt die Benachrichtigungen, an Vernehmungen teilzunehmen, so mangolhast waren, daß ich wieder- l�oki bat, diese Nachrichten rechtzeitig und schristltch zu«gebe». Diesem Vrinsche ist nicht Rechmntg getragen, sondern es erfolgen die Venachrichtignogen tc'ephonisch. gez. Oskar Rusch. » In dem Leitartikel des.Vorwärts' vom 20. d. M. in her Morgenausgabe über den Fall Liebknecht-Luremburg wird be» Hauptet: »Solange die unabhängigen Führer Haas«, Dillmann und Barth NegierungSmitglieder waren, haben sie nie daran gedacht, die Beseitigung der Militärgerichtsbarkeit für Straftaten mill« tärischen Charakters zu verlangen.' Diese Behauptung ist unwahr. Hasse, Barth und ich haben vielmehr ansang? Dezember v. I. im Rat' der Volksbeauftragten den Standpunkt vertreten, die ganze Militärgerichtsbar. keit aufzuheben und alle Delikte der bürgerlichen Gericht?- barkeit zu überweisen. Dmn standen aber in der damaligen Si- tuation praktische Schwierigkeiten entgegen, die darin bestanden, daß ein großer Teil des Heeres sich noch außerhalb der Lande?- grenzen befand und die innerhalb der Landesgrenzen befindlichen Truppenteile sich ständig in Bewegung befanden. Deshalb stimmten wir damals einer im„ReichSgesetzblatt' unter de« b. Dezember ISIS veröffentlichten Verardnunz zu, in der bis zur endgültigen Lufhebanz der ganzen Militärgerichtsbarkeit ein demokratische? Gerichtsverfahren innerhalb de? bisherigen Rahmens der Militär« gerichtSbarkeit vorgesehen ist. Diese Verordnung ist ausdrücklich betitelt:„Sinstweiltge Lenderung der Mrlitärstrafgesetzord- nung, des TinführimgZgesetzeS dazu und des Milltärstrafgesrtz- buche«", also schon der Titel weist darauf hin, daß cS sich nur um «in Provisorium handeln tonnte. Für uns, als unabhängige Svzialdeinvwaten, war die später«, vollständige Aufhebung der SdilitirgerichtSbarkeit eine glatte TelbstverständkichKit und da- «als haben auch die BolkSbeauftragten Gbsrt, Scheidemann und Landsberg nicht erkennen lasten, daß sie darüber anderer Meininsg waren. D ilh«I« D i t t m a nn. Luöenöorff muß SchweZen verladen. Klipriihage», 20� Februar. Die schwedische Regierung hat eS ahgelehnt. die Däner des AulentbaltS LudendortsL in Schweden zu verlängern. Die Fllst länst am Freitag ab. die �»»fchZffe der N«ts»nM!verf«mmlllNft. Die wichtigsten Ausschüsse der Nationalversammlung haben sich konstituiert. Vorsthender des Hauptausschusses ist Hermann Müller-DreSlsn(Ssz,), sein Stellvertreter Dernburg(Dem.); Vvrsiyendcr des Ausschusses für Handel und Gewerbe Mayer- Kcrufbeuren(JJent?.), sein Stellvertreter Molkenbuhr(Soz.); Vor- sitzender de? Ausschusses für"soziale Angelegenheiten Weinhauscn (Dem.), Stcllverweter Vruhn(Deutschnat.); Vo.rsitzendcr de? Pe- tllionZanSfchusseS Dr. R u h n k e(D. Vp.), sein Siellvertreier Thiel«(Kaz.); Vorsitzender deS GeschäftSordnungSauSschuffes Kau!(Dentsckmat.). Vtrllvertretrr Hoch(Soz.). Die drei Mehrbettsparteien werden in den'nächsten Tagen «inen interfraktionellen Ausschuß für Beamtenfragen ein- setzen. Die sozialdemokratische Fraktion hat die wichtigsten Kommis- fronen in folgender Werse besetzt: l. Hauptausschuß: BeimS, Frau BloS, Dr. Braun (Franken), Heimann. Hoch. Hug, Loebe, Müller(Breslau), Schulz (Ostpreußen). Stücklen, Vogel. � 2. verfassungSaukschnß: Frau Juchaez, Geck. Meer» frld, Keil. Hildebrand, Fischer(Berlin), Dr. Gradnauer, Auer, Hofmann. Bader. 0. GeschäftSordnungsauSschuß: Hoch. LandSberg. Keil, Frau Lodahl, Ulrich lBrühne), Geck. Schreck, Vogel(Maurer). < Ausschuß für Handel und Gewerbe: Molken- buhr, Fräulein Sckwoeder, Sikberschmidt, Krätzig, Sckmnnrnn, Tesche. Kärpler, Körsten, Meier(Sachsen), Dietrich, Rückert. S. Ausschuß für Soziatpvlitik: Dr. Boerichmann, Breh. Snder», Girbiz, Lezien, Müller(Potsdam), Sachse, Frau Schuch. Severinz, Steinöapf, Lüttich. ö. WahlprüfunzSanZschuß: Fischer(Berlin), Reiß» hau?, Stücklen, Schmidt(Meißen), Andres, Frau Bohm-Schuch. 7. Rechnungskommission: Rauch, Simon(Echwa, ben), Frau Reitze, Kaumann, Jantzen. >. Petitionskommission: Thiele, P. Holl, RZnig, Frau Ron eck, Trink?, Kuntze, Hasenzahl, Drohner, Jungnickel, Becker(Meiwitz), Schulz(Ostpreußen). Gesetzentwurf über vorläufige Gilöung einer Reichswehr. Ein Viertel der früheren Friedensstärke« Die Rcichsregierung und die MehrheitSparteien bereiten einen Gesetzentwurf über die vorläufige Bildung einer Reichswehr vor. Sie wird die bisherigen Freiwilligen- verbände zusammenfassen und eine verwendungSfähige Truppe in Stärke von etwa einem Viertel des früheren Friedens- Heeres bereitstellen. Die unabhängige Presse sieht in dieser Vorlage ein 8 eichen für daS Wiedcrerwachen des Militarismus Unter tilitarismuS verstand man bisher eine Organisationsform, die e? der bewaffneten Macht rpid ihren Führern ermöglicht, sich über den Volk? willen hinwegzusetzen. Daß daS einer Lilipni-Armee wie der geplanten möglich wäre, wird man billig bezweifeln dürfen. Außerdem hat die Nationalversamm- lnng. deren Bedeutung mit der Demokratie steht und fällt, alle Ursache, sich den Militarismus nicht über den stopf wachsen zu lassen. Darum erhoffen wir von dem bevor- stehenden Gesetz etwaS. was uns bisher noch fehlt, die strengste und straffste Einordnung der bewaffneten Macht in die demokratische Verfassung. Tolstoi unü Spartakus. Daniel in der Löwengrube.— Zwei russische Denker unter der MosschailS-„Besatzung". Wegen schweren HauSfriedenSbruclM. Aufruhrs und Land» friedsnsbrlxbs waren Donnerstag der öijährige Schriftsteller Kom'tanttn Heinrich und der 28jährige Schriftsteller und stell- verteetende Oberlehrer Dr. Phil. A. T u r e I angeklagt. Der Angefügte H« i n ri ch. der mit seiner zurückgekämmten Mähne und einem mächtigen Vollbart den Cindruck einer Figur au» einem GerAfchen Drama machte, ist in Mohilew in Rußland als. Kind deutscher Cltern geboren. In Rußland wurde er mehr- malS in politische Prozesse verwickelt, in denen ihm die Deportation nach Sibirien drohte. Auch in Teutschland hatte er sich wegen einer Karikawr unter der Anklage de? Majestätsbeleidi- g u n g zu verantworten, wurde aber in Breslau frei- gesprochen.(Donnerwetter, hat der Glück gehabtl Red.) Spater befand er sich bis zum Januar 1917 19 Monate lang in Schutzhast. Der Angeklagte Turel ist als Sohn de» russischen Staatrats Turel in Petersburg gcbomi. Er erhielt nach er- folgte« Studium»in? Anstellung am Französischen Gvmnasium. Bewe Angeklagten gehörten zu der«Besatzung' des Mosse- HauseS. Wie der Dngek'agte Heinrich vor Gericht bekundete, fei er als überzeugter Tolstoianer Gegner jeglicher Gewalt. Nach Ausbruch der Revolution habe er sich wiederholt als Straßen- vedncr betätig! und u. a. auch die Regierungstruppen zum Nieder- legen der Waffen aufgefordert. Er fei Gegner des Terror», weil jeder Terror naturgemäß einen Gegenterror auslösen müsse, sei«ber extremer C»zi«list. Er habe sich swdienfalber in da» Moffe-Hau« begeben, hebe dann aber bald wieder herausgewollt, da er von der MebrzaU der Leute einen sehr unangeneh- wen Cindruck««w»n«en habe.— Der Sachverständige, SaantätSrat Dr. RiagnuS Hirschfeld, bekundete, daß der An- geklagte Turel eine schwer neuro-pshchopathischc Konstitution auf Grund erblicher Belastung sei. In ungewölmlicher Zeit, in hoch- gespannter Erregung seien Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit zeltend zu machen.— Das Gericht kam zu eine? Freisprechung der Seiben Angeklagten, indem ei al» glaubwürdig ansah, daß beide nicht tn der Absicht, dort als Mitglieder der Menge zu»er- »leiben in da? Mosse-Haus hineingegangen waren und sie auch nicht das Bewußtsein gehabt hatten, daß dort noch weitere Gewalttätig- feiten verüR werden sollten. Bei Turel habe da» Gericht nicht angenommen, daß er unzurechnungsfähig fei, habe aber das Gut- achten des Sachverständigen zu der Feststellung verwendet, daß der Angeklagte nicht das Bewußtsein hatte, sich strafbar zu machen. Expresstoniemus in Vergangenheit unü Gegenwart. Bon Wilhelm Hausenstein. ptetn hat der neuen Kunst vislsach vovgetvorse«. Äaß sie suh außerhalb aller gcschichilichen Sntlvickluug stelle. In einem dcnrnäcksst erscheinenden Buch ,,11 e b e r Expressionismus in der Malerei'(Vorlag von Erich Reiß in Berlin) tritt Wilhelm Haufenftein dieser falschen Slusiaffung eirtHegen. Wie«ehrt der SrpresstonisnruS entwickkunysnrmirßig aus v»r- «xpwfsiönPW scher Kunst hervar? Dw kwfdcn Kunstzepeiten sind al- Gegensatz? aek-nnzeichnet. Die etnt letzt au» sich die andere nach«criem� Gesetz hervor, dal tzlle'chwtwXAunz zu detzrrrschen scheint noch ernem Gesetz htfiori- scher DtcwlUil.»?.fch.ckn? vnklgteht sich ui Satz und Gvzensatz. WenaiAarice tuitt als Rückschlag gegen die Gotik in die Geschichte— Mnnltckleit und Atenschlichkeit als WSerfpiel des Uebcrsimrlich«?! und G«tt7ichen der Gotik. Den relativen NwturaliSnruZ der Rc- »aissance überstimmt daZ Supranaturalististhi des Barock. Auf Giotts folgt Leori-ard«—«ruf Leonardo der Green. Nach gloichcm zum tHiuksehlag löste vorexprassionistische Kunst tste Reflex- ng deS Sxnr?firkl:ch(wie man muß) jenseits aller subfekirven Zusällstcheiten: er wurde für unser Ärimlie? eine im dialektischen Sinne objektive Notwendigkert. Die Linie und Bewußtheit des Expressionismus führt schlwtzltzh zur Gotik der gotische« Primitiven und von da au» zu alter Primitiven ülartzanot auch zu« Hauepßstzl und Ferisch«er SWJfcet; hon dovt an nückläiMo wieder mü Borltckbe zu Poimittven, die eine kaum geahnt« BielMtigseit umschließen und dennoch unverzleich. (ich integral find— zu den Ehinesen und zu oem gebaucksten, ge. öogeinen Barock indischer FrauenlbiÄer. Die Logik dies«: Veiknup» ftMASN ist handyreiflich. In allen Künsten, die der expressionistisä«: Geist aufsucht und durch dialektische Schickung aussuchen muß, entscheidet ein Eliiuent, das n:an als UeSerivälriguü.!; des Einfach- Geyenstünd.icheil, des Uiidmanziert-Gogeiiwärtiger!, des llumeta- phhsifcksn durch MetaphhstschcS'bezeichnen kann. Es ist nicht schwer» die cxzentjisthe Drastft eines Gottkers oder de» Berniul von der ge. enstänMch und forma? vollendeten Stühe oineS Raffael zu unter. lcheidon. Im Grunde Acht tn diesen Gegensatz« überall Ekstase gnwn! Srschwi-Mguna, Ileb?i?schw»ng gegen Sachlichlkaii, Jrrati» nales y«»cn RackisnecleS, Himmel und Hölle gegen die Erde— Aenseits und Diester!»., Verlaffen wir den Boden der grschickitl-ch-n Uchnlichwiie», so tzrrtt km tziokektitist? Spaomuna zwPkstn vs'rxpressionlstifcher und «xpreisionfstistbe? Kunst such rem für sich selbst zutoge. Der JmpeeffiontSmuZ hett« die Rvlatitn-iät der Farbe au?Z äußerste gesteigert. Der Nenner im Bruch war daS Siatz gewesen. Em SxpwLsimwenniS wurde die Farbe wtckder undrdingt. ja lokal; r Strich nnd.Kontur Wirde? poritiv. Aus allen Bedingungen deZ Licht», de? Lust, a?nh«u?«Ter Rtkativstät des Tons befrei i, wur« de» sie wtvder sieflbs? ietfächtich und unabhhngig wie je. Die«in- »igen BetzwggwVr* de? Fsrtz- lagen nun noch in jener Wrchfel- WMgst'i, die auch da» Verhältnis ungebrochener Foüben Ve stimmt und für da» Zuswmmenkvn'men grüner, rot-r, blauer, gelber, wetßor, fchnnrnzer FMchen ycunNegends Gesetze de? Eiiiklansi und der DiShsemanie cnthalt. Der fftzl'reffinni-muS»ersuchte, dem japanischen Gefühl deS � JmpressiontSmus für das Zufällig«, AuSnahmehast« und das s tisymm-irische drx neue Betonung versammelte: Wesentlichkeit und des Gevrdnet-Shmmeirischeii geyenüberzustiellen. De? Erp reisi o. niSmuS grug übrrbaupt barauf aus, zu fixieren, zusammenzulegen. den Stand zu i estigen. Etegenüber dem hanrzenben Gleichgewicht des impressiomsttfthen Bildes ve-kündat er da» standhaft« Gleich- «wicht seiner Hervorbringunwrn; gegenüber dem AutigeDst-Dchwe- sen den de? Epoche Mari et» mro Mcvogts das Gelagert-Ve ribun'dene, das GlauAgere und Gewagter« des neiuen MüdeS; entgcron dem Pendclhaft-ri! und au die Buffolc Erinnernden jenes nervösen Li?- lativi&rnuS der Liever mann-Epoche das Stznifche. kraß Struhturale. AckffenHaste, zuwewlen Ingen ieiirmöfsige und sicher Geometrische des k teilen;«ni gegen dem" Zweifelnden und seh: Geschmackvollen deS Jmpr efsivni Sm uS. da? zuversichtlich Behauptende, das Atzen- tzeuerliche, daS Befehlende und paihetifch Grelle. Gegenüber dem Realismus der Malerei um Courbet oder Leibl. gegenüber dem herrlichen GefüHl dieser Meister für das Dingliche, dinglich Finge- knüpft« der Formenschönheit untz Foebenschänheit vollzaz der Ex- pressioniSnms einen korrefpendierrnsen negotiden A?t, den m«n als De wni Position be-eicknen muß; den radikalen, immer radtkaleren AbSau des Dingliche:! im älteren Sinne. Form und Fach» des Ts- stenständlichm werden zertrürmn-rt. Gelten ist ein? dialektische Opposttio» in der Geschichte nett so viel UuentwegHeit vetrieven toorden. � 5eühehea unö Spätehe«. UeLe? sehr wichtige Problem de? Frühehen und Spätehen svwie deren Einwirkung ans Volks««wihrung und Volksgesuntzheit rat Dr. Alfred Plötz ein« Untersuchung veröffentlicht, über die H. Fehlinger rn der»Naturwissenschaftlichen Wochenschrift" Bericht erstattet. Als d«s Alter der Frühehen fitzt Plötz bei Männern die LevenSzei zwischen dem 21. und 25. und bei den Mädchen das Alte: zwischen IS und 22 Jahren an. Heiratet ein Paar, wo drr Ätzatnt_ noch nicht 21. paS Dlädchen noch nicht 1» Jabre alt ist, so ist diese Ebe als eine vorzeitige zu bezeichnen. Am andere«! Ende der ikteibe Msan die Tpälehen, die von mehr als Astsährigen wc-.b- liehen und mckhr als Wjähcigcn männlichen Person«, geschlossen werden. Die Statistik der Eheschließungen zeigt, daß bei uns die Zahl da Frühehen bemerkenswert gering ist;, dem, im Jahne 1913 stand nn? etwa- mehr als ein Viertel der ehefchleeßenden Männer und Mädchen in dem. dte Frühehe bezeichnenden Alter. Lehrreich ist ein Vengleich über die Häufigkeit sei Frühehcu in Deutschland und in Rußlanst: von je 1000 heiratend an männlichen Personen standen zu Beginn dwseS Jahrhunderts im Altar von weniger al» 20 Jahren in Rußland 82ö. in Deutschland aber nur 6, während von je 1000 heiratenden weiblichen Personen in Rußland 571 und in Tutschlaüd 101 weniger als 20 Jahre alt waren. Die Frühehe spielt also in der Drvölkcrungöbewsgung Rußlands eine unver- gkeichlich viel größere Rolle als bei unS. und damit stehen auch die GSurtenziffern im Einklang: in Rußland betrug nu Fahre löll die Gekwittenhiufigksit 45,1 aufs Tausend, in Deutschland betrug sie nur 25.» avsS Tansend der Bevölkerung. Unzweifelhaft wirkt die Häufigkeit der Früheben unmittelbar auf dvS Steigen der Ge- b-urtenzahken, während Spitehen sicherlich wohl zumeist linder- arm bleiben. ES käme«lifo für die deutsche VolkSdermehnung in erster Linie daraus an. die miÄelzeitigon Ehen der Männer von 25 bi» 35 und der Frauen twn 22 bis. 80 Jahren in Frühehen zu ver- ivanlteln. Allerdings kann nicht verkannt werden, daß auch die Frühehen manche Mängel mir sich bringen. Plötz betont, daß es für die nächsten Jahre in der Hauptsache auf die Vermehrung der Zähl der Kinder ankommt, um die durch den Krieg vorursachten BevAkorungSverluste wieder auszugleichen- Immerhin ist aber daran zu erinnern, baß eine Vermehrung der Bevölkorung auf Kosten der Qualität nur als eiui sehr zweifelhafter Gewinn im Volkshaushalte zu beurteilen wäre. Zur Förderung der Frühehen kommen alle Erleickterungen der wirtschasttichen Sage in Betracht. ferner Abkürzung der beruflichen AnSbildimgSzeii bee Männer, die Gewährung staatlicher Erziehungsbeiträge usw. Notizen. — M a r i i n Brandenburg, der Berliner Maler, ist in Etuttgarr, 49 Jahre alt, gesio-ben. Er hat beim Auttommen der fieien Kunst,«tilung in Berlin eine giötzere Rolle ae'pielr. war Mitglied der XL und dann dero wobl darin befand, daß er den Weg in die sogenannle AirtlichkeiiSdarstebung niwi mehr zurückfand. T h e a t e r. Tie Uraufführung von«Salto mortale' im Kleinen Tdeaicr ist verschoben.— Die tür Soinilag im Palast« Theater angesetzte Aufführung deS ,6 Ii r i fl u«* ist auf Sonntag, 2. März, verlegt worden. Bereils gelöste EintrttiSkarten behalten ihre Gültigkeit. Sonnabend, abends 7'/« Ubr, gehl der«Trouba- tour', Sonntag, abends 7'-« Ubr.«Der Mikado' ,» Szene. — Vorträge. Ein- S.udentenoersammluna bei der Prof. E. Kassierer über das Thema:..Die humanistische Bildung und wir' sprechen wird, sind« am 21. Februar iin Hörsaal 140 der Universität statt.— Verein Ardeitex-Hochichule: 22. Februar, 8 Uhr abends. Niederwallstr. 12. Dr. F. Dorchardt über das Thema:..Aus der Geschichte der Ehe untz La«ili«�. Eintritt 40 Pf, für Mitglieder 20 Pj. Nationalversammlung zu Weimar. Annahme öer 25 Miliiaröen-KreKitvsrlage. 12. Sihlrng. DomrerStag. den 20. Februar ISIS,«achmiktayZ 3 Uhr. s gung möglich sein? Sühinkeralcubcn fsHte msn doch such ! auZ der Politik ausschalten.(Daifakl.) Nun eimg? Wo?!« em ' i Sie Adresse de? frerm SrauS, Gr bat unS aufgefordert, keine Partei-, sondern staatSmännifche Reden zu bakten.(Teh Am RsgierunizKlischet Schiffer, Graf Brockdsrff-Rantzau, NoSke, LandSbsvg, Wissel!. Trzberger, GieSbertS, Goihein, Rein- Hardt u. e. Vor der Tagesordnung erhält das Wort Abg. vögler(D. Sp.): Aach den Erklärungen de» ReichSurtnäßerö Erzbeoger Hai er am Brief erkalten, wonach ich eine Berufung als Sachverständiger abgvlohni haben soll, falls nicht auch.Korr StinncZ berufen würde. Ich erkläre, daß eine solche Dnfcaze selten' des Reichswirtschafts- amt» niemals an mich gelangt'st und ich niemals dazu ein« solche Stellung eingenommen habe, ebenso wenig ist die» seitens der nordwestlichen Gruppe des Vereins deutscher Eisen» und StahlindufKieller geschehen. RetchSministe? Erzbeeger: Ich habe mich bei meinen Darstellungen gestützt auf ein amt» lichcs Schreiben deS Re ich? Wirtschaft ZaurtS und habe kerne Veras» lassuna, von diesem amtlichen Schreiben irgend etwas abstreiten zu lauen. Hierauf setzt das HauL die Besprechung der Erklärung der NeichSregierung fort. Abg. Dr. Treub(»eutschntl. Pp.): Die Unterstcllmla. die man uns gemacht, daß wir die Waffen- stillstandZ frage für Parteigwecke ausnutzten, weife ich zurück.(Vei. fall recht».) Wenn sich die in weiten Kretten«ruf Wilson gefetzten Hoffnungen erfüllen, so würde ich mich\pp freuen, aber ich habe kein Zutrauen zu ihm. lSchr richtig I crnftSJ Wir wünschen alle baldigen Frieden, die Revolution aber hat unS nicht den Frieden gcoracht, sondern uns weiter von ihm entfernt. lLärm lmkS.) Nun zu: inneren Politik. Wir würden cS be- grüßen, wenn man in der Regierung wieder zum alten System zurückkehren würd� keine Parteireleir. sondern stwatSmäruirsthe Rieden zu halten.(Lachen links.) Wir DautfeÄwtionalan sind eure ganz neue Partei.(Lachen links.) Wir«agnen gar nicht die Zu» sammenhange mit den alten Parteien, fo charakl erlös sind wir nicht.(Stürmische» Gelächter link?.) Das Haus wendet sich zur Erledigung öer kreöktvdrlage Dazu liegt eine Reihe von Anträgen von die die Herabsetzung deS Kredits von 2b auf 18 Milliarden bezw. die Ablehnung der 25 Milliarden fordern und nur die 800 Millionen für Bau- und Wohnu ngSzwecke bewilligen wollen. Außerdem haben die D e u t f ch n a t i o n a l e n fast ihr» sämtlichen bisher gestellten Initiativanträge in einer zusaunnenfchsemden Entsthtteßunz zur zweiten Lesung der Kredrttwrlaqe mitfrar einEebr«ch.. Reichsminister der Finangen Schiffer ric'.ig! recht».) Sern« p««ta»ie,n»nich« Crjairu« f zu fein, wenn er behauptet, früher wäre«n odMiiver Ton von der Slegierung an«e schlagen Haben Sie vergesfen, daß der Reih« -mo» oon«rnarungni oes srelcyssrlnqr-rs u-rzoeoger y-i er' nick« 16. Dezember vom damaligen Swa«fe�tär Dr. ll»üller«wen �m R�e-�Ich.?oKn sA Nrte�mn' stwech-e�(«J recht»: Wahlrede l) We»hokb bewerten Sie die Waiykrch« niedriger als ander« Reden?(Heiterkeit.) In keinem Lande sind die An- Hanger de» Krieges tölpelhafter gewesen als b« un» die All- deutschen. Wo in der Weli ist Gott dafür godank: worden, daß ein FriedenScingebot abgelehnt wurde?(SckÄ richtig? bei der Mehrheit. Unruhe recht».) Wa» da» deutsche Volk ruiniert hat, da» war der Dämon de» Uebormuts. Das GotteSgefchen! der russische» Revolution hat man ver- geudct, und das Schicksal DeutfmlandS war danni besiegelt.(Zu- ruf bei den U. Soz.: Mit Ihrer Hilfe.) Muffen Sie(zu»en U. Soz.) den Alldeutsche» noch sekundieren?(Fn- ruf bei d:n U. Soz.: Dir wollen nur die Wechrbeits) Wie konnten die Anhänger des alten Systsm» nur ihrer Partei den Rennen einer Volkspartei geben?(Sefer gut! links.) Graut ihr, die in der Produktion von ktntcögee fa so fruchtbar ist. nicht vor der Annahme ihrer eigenen Awt�aae?(Sehr wahr! linke, sinruhe rechts.) Zwei Wünsche habe ich für mein Yokk: Die Freut« zum Leben und Mut!(Lebhafter Beifall bei der IdehrhW. Ztschen rechts. Ern. verst. Veifall bei der Mcchpheit.) Präsident Fehrenbach stellt um 7 Uhr an die llierfouwntung dir Frage, ob noch die nächste Rednerxwrnitur heute zum Wort kommen soll. Ate Proste wuche kaum in der Lage sein, in so später Stunll-e»och eine geordnete Berichterstattung durchzuführen. Der SftzungSMnß um S Uhr Vierde erst möglich fein, wenn die Abgeorbneteu einschließlich der Ministcr-Mbgeoidneten soweit seien, ihre langen Gedanken in die kürzest« Fassung zu bringen. DaS.Haus beschließt um VI? Uhr, die Beratumg forizußetze«. Frau Luise Ziev(U. Soz.) beginnt, wie sie selber anksiMgt, eine zweistündige Neide. *• « Weimar.(Eig. DrahiLer. deS»PortväriS'.) Krzwifchen trurde«S 7 Uhr. ehe Frau Zietz zu Worte kam und die Unabhängigen wollten vertagen.?kbcr die MehrheitZ» Parteien bestanden auf Fortsetzung der Debatte und Verabschiedung der Krcchiivorlag«. Frau Zieh sprach dann auch ihrerseits zw« Stunden über Berlin, Bremen, Weimar, Gotha und da» Ruhr» «vier. Si« sprach auSsckKeßkkch üb«« den Kampf zwischen Sparta- listen und Regierung»trnpp«n und häufte natiinvch di« schwersten Beschulhigimge» und Vefch,«pfunOen auf die sozialde«»- kratisch» Partei, wofür sie sich auch ztvei zu»»». Bon den schweren Ei«ae iu««ot» s»rgan, von den Wafsenstill- ift","X Sää Ir ÄÄ» auch di« Herabsetzung auf 18 Milliarden ist nicht erträglich, weil von den 25 Milltar-den 15 bereit» verausgabt find. ReichSminister Gothei« polemisiert gegen den Abg. T raub. ReichSminister Entzberger polemisiert gleichfalls gegen Traust. Wir treiben in der Waffen- fiillstandSkommifsion keine Perziveiflungspolitik, wie sie der Abg. Dr. Traust uns vorwirft. Wir treib«,«ine Politik der tüNsn Vernunft und de» klaren RechiS. Herrn Traust scheinen die Ast- machungen vom 5. November, die er so vovdanuni, heute noch nicht bekannt zu sein.(Sehr richtig! bei der Mehrsteit.) Wer an diesen Abmachungen, die die erst: Borausfetzunz für den Abschkuß deS Waffenstillstandes überhaupt waren, das geringste zu ävidern sucht, erschwert die Lage de» deutschen BsSes in unverantwonMcher Weise.(Lebhofic Zustimmung bei der Mehrheit. Unruh« rechts.) Bollkommen unstegrünid:: war auch der Porwurf dagegen, daß wir ein« Kommission zur Untersuchung der vikkereechtSwidrigen Behandlung von Kriegsgefangenen«ngotM hasten. Gerade vom deutschen Staudpunkt war diese Konnnismm absolut notwendig. Di« Anklagen, die gegen Deutschland erhoben worden waren, haben sich in den allermeisten Fällen als total unrichtig heraus- gestellt.(Hört, hört!) Abg. Dr. Kahl(D. Bp.): Die politisch« Betätigung der Frauen ist kcfneKvegs ein Mo- nopol der Sozialdemokratie. F» kor u-rtionakkkderalen Partei sind wir längst dafür eingetreten. Wir hoffen-Nif eine nationale, sitt» lich religiöse und tiefgehende Srncuoemeg unsere» Volke». Bei dieser Arbeit wird die deutsche BolkSpartch. in der vordersten Reihe der Kämpst stehen.(Beifall recht».) ReichSmtnister Landsberg: Tie Unabhänginkeii der Richter, die ich als höchstes AschtSgut Fraktion droihemd iu:..(chrr �tnklfmtvam, die Revolution in dt« Bahn einer h e u ch l e r c f Gosetzstchkeit zn lenken, wird Cr»- geben» sein." Reichstwehnninister Rvsk« führte auS: Frou Zietz Hot bchouptet. der?d«i«»»», vichoitec» und Solstat enrot fei wegen TeEncchme an«in«r Vo�»«n�ung«ufzetost worden. In Wahvhoit Hot die Posige klein« K»««otwn«inen Ssl- dcrtcnrat von SI Köpfen. Wir hosten ihn ensi?r«ch»rcd der Brnord- nung über die Kounnandogewakt verrinasci. Doß der Vorsitzende verböftet worden fei, ist unwohr, Fn Goiba Hot sich do» dortzge Bataillon aeweigert, einen Morschstefehl der Regieming auSzakÜstrcn. Ich habe?ie D-urchführuug dieses Befehls angeordnet und in oiefe rein militärische Maßnahme hasten sich die Gotstaer vrsteitor in- folge der Verhetzung durch die Uncllwängzeni emoemischt. Der Streik im Ruhrrevier if, ledigkich durch Terror hervor- gerufen. Er ist übrigens im Abflauen. Die mnßtosen Bebet» treib ungen und Verdrehungen der Frau Zietz lönnen nicht» von dem erschüttern, was ich am Senncstend über dae faochistaw VkuStchnkst der Spartakisten und Unabhängigen festgestellt habe. iSÄeimi ichher Beifall, Lärm stei den lUSoz� Da?.Hau? tritt um Ski Uhr in die Beratung der Kreditvvrloge ein.\ getötet. Ganz Gotha ReiihSwehrminister RoSke: Die nach Gotha entsandten Truppen hatten lediglich einen militärischen Auftrag. Sie wurden mit dem Schimpfwort„Blut- Hunde!" begrüßt und angegriffen. Die Toten von Gotha leben alle noch.(Heiterkeit.) Lediglich«in paar Leute, die unser» Soldaten tätlich angegriffen haben, sind bei der Abwehr v e? l e tz 5 worden. Schuld au diesem Blutvergießen trögt die niederträchtig», unglaublich verlogene demagogische Hetze � der Unalchänzigen. stets wahren werde(Beifall), war gar nicht gefährdet, nur Dr. Tech»-(Großer Lärm bei den U. Soz.). die sich nicht schämen, um alverner hat!« in der Juristischen Gesellschaft in Berlin den Antrag aus ParteivoMile willen diese maßlose Verhetzung i» ipnser Volk zu Wahl der Richter durch da» Boll gestellt. Daher erschien un» dir' tragen. lassen Sie diesen Sruderstrcit(Stürmischer Beifall.�groher Tingabe der Recht« lehre r reichlich überflüssig und so erklär! sich � Lärm bei den U. Soz.) Wenn Sie diese» gemeür�eköhrliche Dreisten unser« Antwort. Herr Kahl meint feruer, wir würden ohne Re- fÄÄMllW dolution zu einer Monarchie mit frech kommen fein. Ich will kein Wort übe? den gewesenen Kaiser che».Institutionen ge- fortseien, werden Sie?>szt rS in dem Aufruf. Auf Schacht Hubert und be! der Firma Gold- fchtnid hasten dir rrlntterten Arbeiter die Banden mit Hackenstlelc« und Eisrnstangen verdroschen, daß sie das Wiederkommen vergesse» werdrn. Fu dem gleichen'�.enne schreibt die..Bergarbeiter. �ciuing" imd der„Bergknappe". Auch da» sozialdemokratische„Bochnmer volksblatt" bedauert, bah sich Dausendc von Arbeitern von einer Hand voll Terroristen vergewaltigen lassen. Wenn die Vergleute der?lufforderung der Arbeiterpresse folgend sich gegen die Eindringlinge zur Wehr gesetzt haben, wie setzt auf Zeche Prinzregent und Fuliu» Philipp, haften sie ihrer Arbeit unge- stört nachgehe« können. Nebernll Zwang. All« eintreffenden Nachrichten au» dem Ruhrrevier lassen er- kermen, daß cm sämtlichen Orten es nur eine ganz geringe M i n- d e r h« i t ist, die wohl ausgerüstet die Masse der Arbeiter zur ?lrsteitSn:eder?egung zwingt. So besagen die Meldungen au» t» m in, daß man auf der Zeche de Wendel und R a d b o d die rbeiter dadurch von der ArbeitSaufnabme ausschloß, daß man ihnen androhte, sie nicht mehr aus den Schächten be? auszulassen, wenn sie sich dem Streik nicht anschlössen. Trotzdem sind die Arbeiten wieder aufgenommen worden. Auch in Dortmund sind aus der Union die Arbeiter der Wagenbauabteilung wieder zur Adcheit angetreten. Bei Osterfeld in Bottrop kam c» zu hefHgem Vrtikleriekamps zwischen Spartakisten und Regierungstruppe«. In Hamborn sind trotz den Vereinbarungen mit der Zentrulstr»ikkommission die Hüttenwerke der Gewerkschaft„Deut- Dser Kaiser" mit Ausnahme der Hochöfen, vollständig still- ««legt worden, obwohl eine Versammlung der Arbeiter die Wiederaufnahme der Arbeit forderte. Sie wurden. mit �WaGenaewakt daran verhindert. Au» Düsseldorf kommt die "SSlbimg. daß die Arbeit in den dortigen Betrieben fast voll- fkKnbig ruht. Selbst die kleinsten Betriebe werden mit Waffen- gewalt an der Weiterarbeit verhindert. Auf der Zeche„Her- trneS" bei Essen wurden die Arbeiter durch Schreckschüsse so fange etmiefchuchtert, bi» c» den Spartakisten gelang, die unter Dag achssirnden Bergleute au» den Gruben herauszuholen. Jtz» Re�linahau>«n sind von den Zechen de»«samtev Ge- sttrtsC nur noch 7 im Ausstand. Im allgemeinen wird im Ruhr- mier die Lage sehr zuversichtlich beurteilt. Die Gewalt- maßnahmen der Spartakisten leiden unter dem Tindruck, daß ihnen der Erfolg versagt bleibt. Wie rn den Weimarer F ra k t i o n S s i tz u n g e n mit- geteM ward«, sollen die gössen da» Ruhrrevier vorrückenden Regie- rungStepppen auf eine.Stärke von insgesamt 55 000 Mann gebracht werden, doch soll erst dann mit voller Energie durch- gegriTfen werden, um unnötige» Blutvergies en zu vermeiden, wenn die überlegene Macht der Regierung selbst den Spartakisten einleuchten muß. Nach einer Meldung au» Dortmund fanden in den letzten Ta�en Verhandlungen von mehreren großen Werken und auch der Stadt Dortmund und eine?' führenden amerikanischen Firm« statt wegen der Einführung von Speck und A et t. TS harwekte HÜ! nm die Einfuhr von etwa 3000 Temen für den Fu» »«ch»i«d«»irt. Die Berhandlunssen fanden in Rotterdam siatt und»easprachen mit gutem Er sola« zu Ende geführt zu werden. Al» die Meldungen' von den Spartakistenunruhen eintrafen, »iwden dt« Verhandlungen sofort abgebrochen.— Die Stadt Wesel ist vallftandig ohne Licht und auch die W a s s e r v e r» s» r g u n g ist gefährdet. Artilleriekampf um Bottrop. Bottrop, 20. Februar.(TU.) Vollkommen kriegsmäßig au»- aerSst»te�?partakisten trafen gestern in großer Zahl hier ein, um »ie Einstellung der Arbeit zu erzwingen. Heute vormittag kam c» zu verschiedenen kleinen Reibereien zwischen ihnen und der Bürgerschaft, in deren Verlauf die Bürgekwehr da» R a t h a u» und mehrere andere Punkte der Stadt besetzte. Nach Artillerie- ftnnpf und Geschützfeuer mutzte sich die Bürgerwehr ergeben. Auch an den übrigen Punkten der Stadt mußte sie sich vor der Ilafceitnachi zurückziehen. Nach den biZherigen Meldungen sind«ehr al? 10 Tote und zahlreiche Verwundete bei diesen Kämpfen festgestellt worden, Aushebung der Dpartakiste» in Gelsenkirchen. Esse«, 3». Februar.(TU.) Da» Generahkonnnando Münster drahtet: Der BezirkSsoldatenrat Gelsenkirchen bat in der Nacht vom W. zum 20. d. M. füns Haupträdelöführer der Sparta» ksiten verhaftet und der IS. Twision überliefert. Die Sicherheit»- wache ist noch nicht vollkommen von den Unabhängigen gesäubert. Die Zeche« sind zum größten Teil überrumpelt. Zurzeit ist e» ruhig. llm 10 UKr vormittags soll der Bahnhof und das Polizetgobäudo von den RegierungStr.ippen gestürmt werden. DaS spartakistisch« MitHkic-wrv erzeichmS ist mit Beschiaa belegt. Das Nest wurde griVndflch gesäubert. Dank dem energischen Zugreifen des Arbeiter- und SoKntenrateS und der Schutzmcmnschasi ist es gelungen, große» Unheil zu verhüten. �rtilleriekämpfe in München. C-iiSuer über de« Zusanttneutritt des Sandtasis. München. Heute nachmittag begaben sich die KasernenratZinii- glieder mehrerer München« Regimenter nach der Pionierkaserne, um mit ven Pionieren wegen dt» gestrigen Putschversuche» zn ver- handeln. Au» der Pivnierlaserne wurde aber blind geschossen. Daraufhin rückten 600 Mann von der republikanischen Tchutztruppe und Artillerie au». Eine Batterie fuhr in einem Wäldchen auf und gab mehrere Schüsse auf die Pionierkaserne ab. Darauf ergaben sich die Insassen der Kaserne und begannen Verhanolungen. Die Kurz vor 10 Uhr wivd die Krediivorlage in allen drei Lesiingen !.».__ L_. � gegen die Stimmen der D e u t s chu a t i o n al e n und Pioniere erklärten, daß sie sich auf die Seite der Regie- spreche»~ eS liegt«rr.fern..einen Mcrn�anMtz�en, der vom ��bbäna ia e n a n a e no mm c n. Auf&«_ Tageeordnung �»„g st-llen., der morgigen Sitzung stehen kleine Aufragen, da» DIätcügesttz und die Fortsetzung der allgemeinen politischen Debatte. Unglück schwer getroffen ist un/d von dem ich nicht verkeitnen will, daß seine Absichie:! gure und reine gewesen such(Bravo!), wenn er auch feine Kräfte bei weitem überschätzt Hai: ab« ich tue ihm sicher nicht nnrecbt. wen« ich sage: di-ker Mann, der an der Schwelle der 00 stand, war nicht mehr in»ch»nde, umzulernen,«ie- amkö würde er sich unter ei«« fr�httkwch? Verfassung gcSeust halbe« und eS hätten sich sicher auch Psateien«funken, die ihm plausibel gemach! hätten, daß es Pfvchi de» König» sei, wenn nötig, unter Durchbrechung der Verfassung, da? Goitesgnadeutum wieder herzustelleiu Der Abg. Kahl hat da? Recht aus Revo- kuiisn durchaus beuriiten. Wünschenswert ist eine Revolution nie, daS gebe ich ohne'.vei: eres zu und sicher ist e» gut, wenn die Verfassung eine? Volke? aL, mählich evolutionistisch fortschreiien kann. Zlber wenn eine Mehrbeil des Volks von de« Rechten, die st« auf die Welt mitoelmacht hat, durch eher gewarkiätige Mnber- heit ferngehalten wich, dann entsdohi«rnz von fekSst �, ba» Recht auf Rrvol-ttio«.- � Jnr gehSrenden Sportafstte« aulgeübteu t w a n« (Velfall.) Eine Ausführung des Herr, kuexn Kagl, dessen Rede g e f ü g t hat. Auf vielen Zechen hat die vu« der Vttechchaf« vorgo- ich sonst mit oroßem Verg.'.ügen angehort rube, hat mir nament-«»mmene geheime Abstimmung ergeben, daß entweder«iemanb sich große Bedenken verursacht. Dir Behauptung, daß noch im für den Streik war, wie an? der Zeche Roland, oder nur einzelne Gktcwer eine nationale Verieidigting möglich gewesen sei. Swllev«euie. Nach Mitteilung der Arbeiterpresse ist wohl ans keiner Di« sich loch gefälligst die Situaiivii vor: Vukvarien war abgefallen. Zeche eine Mehrheit für den Ttreik. Auf Zeche Sälzer- die Türkei folgte, der Zusammrubruch Orsterretck« war nur eine Neuack stimmte« beispielsweise von der gesamten Velegschaft nur B von Tagen, da» italienische Heer wurde f«i für dt« West. 2 Mann, ans Zeche EngekSburg lO Mann, auf Zukw» Phtlipp die Amerikaner schickten jeden Monat 800 00V Mann auf 4 Mann für den Ausstand. Diese Lcrsptrte Keßen sich noch brktebtg Kriegsschauplatz, wie sollte pa wech cftic nationale Vertetdt-, vermehren. Spartakus im Westen. »Per tVsnerns'tvafp aefcheittrt. Eisen» 20. Januar. Da die Zahl der Ttreikenben im Ruhr- bezirk keine wesentliche VeründeriiNL erfahren bat, kann es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß der seit langem ze- plante, sorgsam vorbereitete Generalstreik ge- scheitert ist. Tie Höchstzahl der Strei?e«den hat etwa» Prsz. der Gesamtbelogschaft betrage« Dabei ist»n berückstchtine«. haß der weitan» grüßte Teil der Feiernde« durchau» arbettSmtllig war, sich jedoch In Ermangelung jeglichrn Schutze« dem von wenige« meist Der P r i n z I o a cffi m v p n P r e u ß e n ist unter Betvachung über die preußische Grenze gebracht worden, weil sich keine Anhaltspunkte für feine Beteiligung am Münchener Putsch gefunden haben. Der bayerisch« Rätekowgreß wurde heute nachmittag geschlossen. DaS Ereignis der letzten Sitzung war eine Rede de» Minister- Präsidenten S i» n e r anläßlich deS morgigen Zusammentritts de» LsudtÄg?. Sisncr erklärte, man stehe vor der Möglichkeit, wieder in den parlamentarischen Sumpf hineingeführt zu werden. I» Badern habe man bisher die Revolution mit Ruhe und Vewnunft gesickert- t*1* wolle un�- werde auch in Zukunft in Bayern keimm Bstrgavkvieg ferdern. Man habe ihn(Eisner) gefragt, ob er«ine zweit« Rtdolution wolle. Jede zweit« Revolution sehe er m der Sammlung der Massen in Stadt und Land. Tinheit, Be-> fmrnonhett, geistige Kraft unid Geschlossenheit, da» sei di« zweite Revolution. Wer durch Putsche von links und recht» diese Enttvickekung zu stören versuche, der werde auf«uergischeu Niederstand stoßen. Der bayerische Landtag trete morgen zu- samman. Er Hube e,ue bürgerliche Mehrheit und werde«un zeig:« müssen, ob er regterungsfähig sei. EiSmw wandte sich scharf zog en die Möglichkeit eine» KvalitionS» Ministerium». Er sei überzeugt, twe Astzerische Landtag werde fleben»uufähig sein. GLwerkjiWsbeweMg �rbettsverüienst und Erwecbslosenunterftützung. Um zu verhindern, dah Arbeitnehmer infolge vorübergebender Derlürzuu� der Arbeitszeit sich ungünstiger stehen als bei völliger Erwerbslosigkeit— waS vornehmlich bei kinderreichen Familien der Fall ist— ist in der Verordnung über die ErwerbSIoiensthsorge vom 21. Januar d. I.. neue Fassung, in 5; 9 Abs. 2 die Bestimmung aufaenommen worden, daß dem Arbeitnehmer, wenn 79 Prozent des Arbeitsverdienstes bei verkürzter Arbeitszeit nicht den Unter» stützungsbetrag bei völliger Erwerbslosigkeit erreicht, die Differenz zwischen diesen beiden Summen aus Mitteln der Erwerbslosen- füiksrge soweit, als augenblicklicher Verdienst und Unterstützung den Arbeitsverdienst bei voller Arbeitszeit nicht überschreitet, ge» Währt wird. Beispiel: Ein Berliner Arbeiter mit Frau und drei Kindern. der setzt 6 X b Stunden zu 2 M. arbeitet und 69 M. wöchentlich verdient, würde bei voller Erwerbslosigkeit eine Unterstützung von täglich 13,25 M oder wöchentlich 79,59 M. bezieben. Da 79 Proz. des Arbeitsverdienstes von 69 M.— 42 M. weniger als 79,59 M. ist, mühte ihm die Differenz von 37.69 M. aus Mitteln der Erwerbslosenfürsorge gewährt werden. Ein Abzug von 1.59 M. tritt jedoch insofern ein, als jetziger Arbeitsverdienst (69 M> und UnierstützungSbetrag(37,59 M.)=- 97,59 M. den Arbeitsverdienst bei voller Arbeitszeit(43 Stunden zu je 2 M.) von M. 96,— um M. 1,59 überschreite». Aus Mitteln der Erwerbslosenfürsorge würde also in diesem Fall dem Arbeiter eine Unterstützung von M. 36,— zufließen. » Heerescntlassene Kriegsteilnehmer, die auf Grund der Verordnung deS DemobilmachungSamts vom vom 24. 1. 19 Anspruch auf W i e d e r e« n st e I l u n g als Singe» stellte in den Betrieb, in dem sie bei Kriegsansbruch tätig waren, rheben wollen, müssen sich bis 23. 2. 19 bei ihrem früheren Arbeit-' gebcr zur Wiederaufnahme der Arbeit melden. Die„Gewerkschaft�, das Organ deS Verbandes der Gemeinde» und StaatSarbeiter teilt mit, daß sie bereits in einer Aus- läge von 135 999 erscheint. Es dürste 123 999 Mitglieder bereits weit überschritten sein. Jetzt gelte cS, nicht nur in die Breite, son- dern auch in die Tiefe zu gehen. Die Generalversammlung des Zentralverbandes der Handluttgsgehilfen, Ortsgruppe Groß-Berlin. wählte zum I.Vorsitzenden Fritz Aogon, zum 2, Vorsitzenden Max Schröder, zur 1. Schriftführerin Martha Osburg, zur 2. Schriflfühierin Frieda Licht. Als Delegierte zur Gcwerkichanskommlsston wurden gewählt: Schmidt, Bublitz, Weinberg. Biedermann. SlndreS, Silber mann.— Im übrigen werden die Bezirksführer und Branchenleiter ohne Wiedcrspiuch bestätigt. Für die verstorbene Kollegin Regina Fricdlönder wurde Grete N c u i h a l in-den Hauptvorstand gewählt. Alsdann wurden die vorgeschlagenen Angestellien G o t i w a l d für die Brauerel-Angestellten. Friedewald für die VersicherunpS-Ängestelllen. Licht iür die WarenhauS-An- gestellten, W e i n b e r g für die Konfekiions-Angestcllten, Wend- land für die Angestellten der KriegSgesellschaiten, Schiemann für das allgemeine Sekretariat en bloc bestätigt. Die von der Veiwaliung vorgeschlagene Erhöhung der OrtS« beitrage wurde ebenfalls anpeiioinmcn und soll ad 1. April in Kräh treten. Nach der Erhöhung sind iolacnde Beitragssätze zu zahlen: Klasse l: 3 M.. Klasse II: 2.49 M.. Klasse III: 1.99 M.. Klasse IV: 1,69 M., Klasse V: 9,60 M. pro Monat. Vom Fortschritt unserer Gewerkschaften. � Die.Holzarbeiterzeitung' berichtet, dosz das zweite H u n der ttaus end Mitglieder erreicht, wenn nicht gar bereits überschritten sei. Das Verbandsorgan erscheint in einer Auflage von 295 999 Exemvlaren. Die Teuerungszulagen der Pfarrer und die Hunger- löhne der Augestellte«. Den Pfarrern ist neuerdings eine Teuerungszulage von 599 bis 1999 M. zugesprochen worden. Demgegenüber verlohnt es sich wohl einmal darauf hinzuweisen, daß es in dem Betriebe der Berliner Smdistmode(Kirchensteuer und Kirchhofsverwaltung) noch eine ganze Reihe Slrbeiter, Angestellte und Hilfskräste gibt. die unter den erbärmlichsten Bedingungen um ihr Dasein ringen müssen. Bitten und Eingaben um Ausbesserung sind teilweise unöerück- sichtigt geblieben oder man hat sie durch die verschiedensten Machen- schastcn bisher hinauszuschieben gelonßt. Es gibt Existenzen, die als Jahresverdienst noch nicht die einmalige Teuerungszulage der Pfarrer erreichen! Trotz vorhandener reichlicher Arbeit besteht bei dieser Behörde da» Bestreben, nicht Arbeitslose in die Nutznießung dieser Arbeit zu bringen, sondern hier herrscht das alte System, den achstündigen Arbeitstag durch Verteilung von Hausarbeit zu überschreiten und dadurch Arbeitslosen das Brot zu entziehen. Und das alles trotz der in den letzten Jahren gemachten Mehr- einnahmen, die sich auf erhöhte Zensitenzahl und deren Mehrcin- kommen zurückführen läßt. Wo bleibt da die christliche Nächstenliebe und Moral, einen Standpunkt, den die Kirche zu vertreten auch heute noch vorgibt? Gewerkschaftsmitglieder! Die Direktion deS PalasttheaterS.hat uns für Sonnabend, den 22., und Sonntag, den 23. Februar, Eintrittskorten zu be- deutend ermäßigten Preisen, 2 und 3 M.(sonst 4—19 M.), zur Verfügung gestellt. Die Karten können in unsercin Bureau. Engelufcr 15E, Zimmer 22, vormittags von 0 bis 12 und nachmittags 4—6 Ulir, im Empfang genommen werden. Der Ausschuß der Gcwerkschafts- kommission Berlin. uno Umgegegend. I. V: G. Link. Zum Warcnhausstreik. Der Zenttalverband der Handlungsgehilfen schreibt uns: Die Unteinebmer haben ein begründetes Interesse, die'arbeitswilligen Angestellten mit Namen festzustellen. Sie haben zu diesem Zweck an alle Angestellien per Einschreibebrief die nachstehende Aufforde- rung ergehen lassen: „Hiermit ersuchen wir Sie. auf beigefügter Karte mitzuteilen. ob Sie bereit sind,, ihren Dienstverpflichtiingen uns gegenüber iofoit nachzukommen. Erholten wir nickt innerhalb drei Tagen Ihre Zustimmung, so nehmen wir au, daß Sie uns Ihre Dienste verweigern.' Die Organffation empfiehlt allen vom Streik Betroffenen mit- zuteilen, daß sie gewillt waren, zu arbeiten, aber an der Ausnahme der Arbeit behindert wurden. Weher wird empfohlen, daß nickt alle dieselben Worte wählen dürfen, damit nickt daraus kenntlich wird, wer zur Partei der Streikenden gehört hat. Damit wird die Kriegslist der Unternehmer zunichte gemacht. Die Forderitngen der Buchbinder vor dem Reichs- urbeitsamt. Der Buchbinderverband hatte im Auftrage seiner Mitglieder in Berlin. Leipzig, Stuttgart und München und unier Zustimmung einer Gau'eiterkonferenz an die maßgebende Unternehmerorgani- sation im Buchbindergewerbe, dem Deutschen Buchbindereibesitzer- verband, Forderungen auf Erhöhung der Teuerungszulagen von 29 M. für Gehilfen und von 19 M. für Arbeiterinnen, auf Erhöhung 'der Minimal- und Einstellungslöhne, Erhöhung der Akkordpreise um 25 Proz., Regelung der Berechnung der Uemrstunden�uschläge, Zahlung der vollen Teuerungszulagen bei Aussetzen und nicht voller Beschäftigung und eventuelle Verkürzung der Arbeitszeit zur Ver- meidung weiterer Entlassungen gestellt. Diese Forderungen waren in einer gemeinsamen Sitzung der beiderseitigen VerbandZvertreter von den Unternehmern abgelehnt worden. Nur die Berechnung der Ucberstundenzuschläge wurde wi Sinne der Forderungen erledigt. Der von den Unternehmern Gestellte Antrag auf Aufhebung der schon früher zugestandenen 46s:ündigen Arbeitszeit und Wiedcrcin- führung der 48stündigen war von diesen zurückgezogen worden. Die ergebnislosen Verhandlungen waren von den Vertretern der Ar- beiterschaft abgebrochen worden mit der Erklärung, das Reichsarbeitsamt als Vermittlungsinstanz anzuruseir. Nachdem sich nunmehr der Verband deutscher Buchbinderei- besitzet bereit erklärt hat, an Verhandlungen zur Beilegung der zwischen ihm mied dem Buchbinderverband schwebimden Lohnstreitigkeiten vor dem ReichSarbeitsanrt teilzunehmen, hat das Reichs- arbeitsamt eine gemeinschaftliche Sitzung für Sonnabend, den 22. Februar, angesetzt._ Tie kriegsbeschädigtcn städtischen Arbeitnehmer versammelten sich in der Aula der Sophienschule. Cohn referierte über die For» ocrungen deS Kriegsbeschädigtengusschusses, die in der Hauptsache auf berufliche Sichcrstellung und Anerkennung des Ausschusses hinzielen. Gen. Brückner bezeichnete die entschiedenste Stellung- nähme der sozialdemokratischen Fraktion für die Wünsche als eine Selbstverständlichkeit. Es sei das Recht der Kriegsbeschädigten, um dessen Erfüllung sie nicht zu bitten brauchen. ES müsse alles geschehen, um ihnen den erlittenen Schaden zu ersetzen. Die Kom- munen seien hierzu in erster Linie verpflichtet. Stadtv. Stahl schloß sich den Slusführungen seines Vorredners vollinhaltlich an. Die Forderungen sollen den Fraktionen in Form eines Dringlich» keitLantrageS nach der Reuwahl übermittelt werden. Einstimmig wurde beschlossen, dem R e i ch s b u n d der Kriegsbeschädigten heizutrcien. ES wurde darüber Klage geführt, daß man in verschiedenen Abteilungen die Kriegsbescha- digten maßregele und sie bei der Direltion der städt. Gaswerke be- sonders schikaniere._ parteinackrichte». Tic Hamburger Landesorganisation zur Eiuigungssrage. Die Landesorganisation der sozialdemokratischen Partei Hamburgs erörterte in einer vor einigen Tagen stattgefundenen Kon- ferenz den bisherigen Gang der EinigungSvcrhandlungen zwischen den getreimit marschierenden sozialistischen Richtungen. AuS den Auscinanderfetzungen, über die das„Hamburger Echo" berichtet, entnehmen wir. daß die Bemühungen unserer in der EinigungZ» kommission sitzenden Genossen, eine geschlossene Phalanx deZ Pro- letariatS herzustellen, auf der Gegenseite wenig Entgegenkommen gesunden laben. Bemerkenswert war die Mitteilung des Referenten, Genossen Lcutcritz, daß, als unsere Genossen das Sl k• tionSprogramm von K a u t S k h als Grundlage für Besprechungen vorgeschlagen hatten, die anderen Parteien daraus nicht eingegangen sind. Er, Redner, habe daS Ge« fühl gehabt, daß dieselben nicht die Absicht hatten, weiter zu der- handeln. Die Mehrzahl der Diskussionsredner betonten, die Partei müsse ihre Kräfte jetzt um so intensiver sammeln. Mit Ruhe. Festigkeit und Aufklärung werde es gelingen, unser Ziel zn erreichen. In einer einstimmig angenommenen Resolution billigt die Landes- Organisation das Verhalten unserer Vertreter in der Einigung»- kommission und beauftragt dieselbe, gegebenenfalls die Vcrhand- langen in demselben Sinne weiterzuführen. VerantworttiH fllr Politik Arw» ZiSler, Ctoilotteittarg, für den Ubtincn Teil des Hott« Rllred vaol,.'JimtAUn. m? Aneeizen Tdeosoe Glocke, verlin. Perlog: Por«Srl».?«rIog m. vi t v, Perlin Druck LorwnrlZ-e'ulddruckeret und BctlauSanflaU üaul Elnaer u Co tu Berlin. Clnitnftravc 3. Hlcrj» l Bcilogc. Die Unterschriftensammlung zu der Kundgebung Wir fordern Kolonialbesitz wird am 10. März d. 3. geschlossen werden. Wir bitten die im LImlauf befindlichen Listen möglichst bald, spätestens aber bis zu dem genannten Zeitpunkt an uns einzusenden. issvi, Reichsverbonö üe? Kolom'alüeutjchen Ausschuß für koloniale Werbung Berlin NW 7, Neue Wilhelmstraße 2, III. weiden zum Kurse von 93 in Zthluag genommen. Elcsonte Pelzmäntel Sehr billig!!! Persianer Kiauenmäntel-«u i» viomemeick»(Dsmu«) jetzt 825,— Lanee Pelzmäntel u Futter............. jeizt 1150,— Seal Electricmäntel i»?»"»............... Jetzt 2250,— Maulwurfmäntel. Desto Qüaiifatois............ jetzt 2750,— ElfRunJc Ko«tttmo jetut 120 309 i Inipr. MefdcnsnBntel Jetut 165—245 Ulster, dicke, weicue � � j Mcldcnklelder(Uodella) Jetzt 175-825 O e u g; s q u e H fl e ra- V e r® I c tu n i s ErKfhein Z mal wiiclignilicli. Unten.tthende Geschäfte empfchkq tich bei egMiUen. 4 Bart«-" leuKolin imeninlerttr. 19. DhtnS.Rfld KOPP80«".« Vreüfi BQC amtliche Hädor, Passane-Bad ,ÄV R. 9ackg, Stralauer Str. ßß. £• fc. La�fr»» Bninnenstr. 166 �EigeTJltaMlw, VTHff.. Werkz# (Wi Jung. Stromatr. fll. Sdb Ima« n, PmK allcrst. 4 01>,E. 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Portmann, Blüchersir. 6L— 8. Rode, Dieffenbachstr. 36.— 9. Gesche, Oraniensir. 183.— 10. DauS, Lausttzcx Str. 46.— IL Goisler, Skaliyer Str. 59.— 12. Weißer, Wrangelstr. 22.— 13. Gonell, Prmzenstr. 88.— IL Simon, Michaelkirchplay 19.— 15. Kl. Gcwerlschasishanb, Elisabethstr. IL — 16. Schuckert, Rüdersdorfer Str. 3.— 17. Wilhelm, Hohcnlohe- straße 3.— 13. Ehmielewski, Gubener Str. 45.— 19. Pistor, Schreinerstr. 7.— 20. Schule, Frankfurter Allee 331.— 2L Weber, Ebertysir. 45 und Sonnabend, Elbinger Str. 12.— 22. Bauer, Große Frankfurter Str. 1.— 23. Gott, Bardelebenstraße, Ecke Knirprodestratze.— 24.Zucht, Jmmanuelkirchstr. 13.— 25. Rock, Nene Königstr. 24.— 26. Drescher, Rückerstr. 5, Ecke Linicnftratze. — 27. Tobrohla.v, Swinemündcr Str. 11.— 28. Huthmann, Maricnburger Str. L— 29. Burg, Prenzlauer Allee 189.— 30. Granau, Stahlheimerslr. 30.— 3L Goldschmidt, Stolpische Str. 36.— 32. Korn, Gleimstr. 10.— 33. Hoffmann, Swinemünder Str. 47.— 34. Goldbach Binetaplaß 7.— 35. Bathke, Ackerstr. 82. — 36. Heßse, Bonenftr. 19 und Börwalde, Schlcgelstr. 8.— 37. Hübncr,'Mlznacker Str. 34.— 38. Kroß, Werftstr. 4 und Leibig, Schiffbanrrdamm 23.— 39. Kleincrt, Leveßowstr. 2L— 40. Tange, Wicleffstr. 45.— 4L Behreud Stromstr. 26.— 42. Boigt, Sprengelstr. 17,— 43. Meher, Pantstr. 82.— 44. Gaßmann, Stet- tincr Str. 48.— 45. Pose, Koloniestr. 15.— 40. Fuchs, Weddingstraße 5.— 47. Senkel, ptrechter Str. 10.— 48. Polzin, Müller- ftraße 13L Strömt herbei, ihr Spartakisten — das ist der dringende Wunsch der Unabhängigen iiir den Sonntag der GcmeindelvaSlcn. Ihr Blalt bemüht sicki eifrigst, de» lieben Brüdern die Verlehrtbeit der Wablenthaltung beizubringen. Luch werden ihnen gute Bei'piele von artigen Kommunisten vorgefüdri, die getreulicki für die U. S. P. arbeiten. Darauf ist es nämlich angelegt. Man rechnet lo: Tie Kommunisten haben keine Vor schlagslisten eingereicht, wenn sie doch wählen gehen, werden sie da» kleinere Uebel, von ihrem Siandpuntl aus die U. S. P. wählen. Darum Jhs Kommunisten,'rin in die kommunale Sparta-Kiste l Deutschnationakc gegen Deutfchuationale. Eines WablmanöverS wird die Deutickmationale.Volks'- Porlei in der.Deutschen Warte' beschuldigt, weil sie neben einem allgemeinen, lehr wohnungSrcformerischen Flugblatt ein zweites an die Hausbesitzer verbreitet, das von egoistischem HauSagrarier- tum eingegeben ist und rühmend die Ausstellung bewährter HauS- agrarier vorn auf der Kaiididatenlisle hervoibebt. Durch diese doppelte Bu-Hsührmig, Wähler, macht einen dicken Strich. Das Konto Ksonservativ) mutz in Berlin gelöscht werden. Sind Freiwillige Freiwild? Am Sonnabend millernacbl lament einige unbewaffnete junge Landessckiützell in der Chausieestratzc zu Britz vom Lokal Ltaddatz der und verablanedeten sich von einander vor.Beckers Landhaus". Do stürzten eine Anzahl Leute heraus, schiien„Play! Wir schätzen." und feuerten'oforl aus den weittragenden Pistolen der M G-Leute. Der!Sjähr>ge Schütze Erwin Krüger aus der W rder-Str. 32 erhielt aus nächste, Nähe einen schweren Lungen schütz und schwebt in Lebensgefahr. Noch in hundert Meiern Entfernung wurde ein Stratzenbahner zweimal ms Bein getroffen. Nachdem die Schietzer ihre Pistolen ausgeschosten hatten, konnten zwei von ihnen festgenommen werden. Der«ine. Jensen aus der Hermannstratze in Neukölln, trug unberechtigter- weise Uniform; aus der Polizei fand man bei ihn, autzer der Schutzwaffe noch Einbreidex Werkzeug. Den Landesschützen war in jener Gegend schon öfter gedroht worden, sie würden»och was kriegen. Erwin Krüger hatte noch kurz vor Kriegsende einen Bauchichutz erhalten. Eine Woche vor dem hier nach Angaben leines Vaters geichilderten Vorfall gab es beini Tanz in Beckers Landhaus, an dem er sich beteiligte, einen Streit. Vielleicht haben diejenigen Blätter,.die grundsätzlich nur aus- schlictzlich aus der Seile der RegierungStriippen UnreSl und Gc- waluäterei jehen, die Güte, auch von diesem Vorfall Kenntnis zu geben._ Tie Neuköllner Stadtverordneteuversammlung trat gestern zum letzten Mal vor ihrer Auflösung zusammen. Zur sofortigen Inangriffnahme des vertraglich bereiis festgelegte» U n t e r g r u n d b a h ii b a u e s in der Berliner und Bergstratze und in der Hermannstrotze fordert der Masistnat Bauraten von zu- lammen 16 Millionen Mark. Die Bauausführung soll zugleich Notstandsarbeit sein und Arbeitsgelegenheit schaffen, so datz anS Reichs- und Siaatsmitleln ein Kosten zu, chutz über 0 Millionen Mark, erwartet werden darf. Die Siadlverordneten stimmten der Vorlage zu und genehmigten die Aufbringung der Mittel durch An- leihe.— Gegen den MagistratSantrag, die K a n a l i I a t i o n S- gcbübr von bisher 2 Proz. auf 3 Pro,, des GebäudenutzuiigSwerleS zu erhöhen, wehrten ffch Vertreter deS' Hausbesitzes Die Haus- besitzer ieie» iAoii ichwer genug belastet und geplagt, sühnen sie aus. Genoffe Scholz, der für die Erhöhung ipraÄ, hielt ihnen vor, datz sie sich in günstige» Zeilen die geringen Säge sehr gern haben ge'allen lallen. Stadiv. Deter behauptete kühn, der Grundbesitz habe„nichts eingebracht'. Die Erhöhung auf 3 Pro,. fand keine Mehrheit: dafür stimmten fast nur die Sozialdemo- krateri. Angenommeu wurde ein Antrag, die Gebühren auf 2'/, Proz. festzusetzen.— Die Erhöhung der Ortszulage für das Lehrpersonal tvurde einstimmig gebilligt, des- gleichen eine Gehaltsaufbesserung für die Beamten. — DaS OrtSsiatut über die SonntagSrube im Handel wird dahin geändert, datz N a h r n n g s- und G e n u tz m i t t e l- lüden am Sonntag nur von 8— lO Uhr früh geöffnet fein dürfen. Neukölln Halle das schon vor Jahresfrist gewollt, ober die Absicht scheiterte daran, datz Berlin nicht mitmachie. Nachdem jetzt Berlin sich bekehrt hat, ist in diesem Punkt eine einheitliche Regelung für Grotz-Berlin möglich.— Zur Eriichtung eines Mütter- und Säug« I i» g S h e i m s, dessen Noiwendigkeit der Stadtrat Genosse Dr Silber stein beciründele, bewilligten die Stadlverordneten die vom Magistrat beantragten 1200 000 M.— Ein Antrag der Sozialdemokratischen Fraktion brachte die schlechte Trinkwasserbelieferung Neuköllns zur Sprache. Genoffe Kunze begründete ihn und forderte, datz der Magistrat die Ge- iellictait„Eharlotteuburaer W-fferwcrke' an ihre Lieferungs- pflichten erinnert. Neukölln solle mit anderen Gemeinden Grotz- Berlins verhandeln wegen Uebernabm« der Walser werke in eigene Verwaltung. Diesem SosiaLsierungSacdanken stimmte man, der Not gehorchend, auch auf bürgerlicher Seite zu. Oberbürgerweister K a i i e r sagte, hier iebe man. wie eS gehen kann, wenn eine Gemeinde einen so wichtigen Betrieb nicht in eigener Hand hat. Im Lbiiaen teilte er mit, Sah die Gciell'chast baldige Besserung der Wosserlieferung verspricht. Die Not- wendigkeit der Uebcrnabme ivurde vom Gen. Heitmann noch- mals unterstrichen. Der Vorschlag, eine Kommission einzusetzen, fand Beifall. Siadiv. Abraham meinte, die Auswahl der Mit- glieder werde schwierig lein, weil manche Stadtverordnete in der neugewählten Versammlung nicht wieder erscheinen würden.„Na. ein paar von Ihnen werden es ja wohl noch ieiii 1' scherzte Geuoffe Scholz. Die Bürgerlichen stnmnien dann ihr Schwanenlied an. Dem scheidenden Stadtverordneienvorsieher Sander, der eine noch- malige Kandidalur abgelehnt hat, widmete Siadtv. Abraham Worte deS Abschieds, auf die Sander mit Daukesworien erloiderte. Stadtv. Z o u f a l I sprach die Hoffnitng aus. datz die künftige Mehrheit auch die künftige Minderheit werde mitarbeiten lasten. Mit 81 Jahre» zu alt! Ein Slelleniuchender teilt uns mit, datz er bei der Grotzen Ber- liner.Stratzenbahn als zu alt abgewiesen wurde, weil er 1882 ge- boren ist und Leute über 30 nicht neu eingestellt werden. Was sagt das Reichswirtichaftsamt zu einem so unerhörten Vorgehen?_ Schöpfli«— Gouverneur von Berlin. Die P. P. N. melden: Um die>n Berlin voibandene militärische Macht einheitlich zuiammenzusassen und zugleich da- Mitzirauen, daS in Arbeilerkreiie» teilweiie gegen die Freiwilligenkorps besteht, zu überwinden, wird der Reichswebrmiuiiler in den nächsten Togen den sozialdemokralischcn Abgeordneten Schöpslin zum Gouverneur von Berlin ernennen._ Ter Magistrat Wilmersdorf berichtigt. Tie gegen den verdienstvollen, seit 19 Jahren in der Stadtverwaltung beschäftigten Vorsteher der Abteilung für Nährmittel ge- richteten Anschuldiguirgen sind in einer gemeinsamen Sitzung vom 14. d. M., an der Magistratsmitglieder und Mitglieder des Wik- mcrsdorfer A. n. S.-Rats teilgenommen haben, eingehend ge- prüft worden. ES wurde festgvstellt, daß die erhobenen Beschuldigimgen un- begründet waren. Die angeblichen Verschicbungen von LebcnS- mittel» waren Maßnahmen von Mittelspersonen, deren sich der Magistrat bedienen mußte, um minderwertig gewordene Lebensmittel zu verkaufen. Die Verdächtigungen rührten von einem Beamten her, der gleichfalls im LebenSmitrelamt angestellt gewesen war und sich dort als unfähig erwiesen hatte. Die von dem Wilmersdorfer A.» u. S.-Rat verlangte S u s- pendierung des beschuldigten Beamten ist daher von dem Magistrat einstimmig abgelehni worden. « Dazu teilt uns der A.-«. S.-RÄ Wilmersdorf mit: In der vom Magistrat erwähnten Sitzung ist festgesiellt worden, daß ein Hilfsarbeiter 120 Zentner Graupen, die angeblich zur menschlichen Nahrung ungeeignet waren, an eine nichteriitie- rende Berliner Firma verkauf! und den Lieferschein mit dem Nomen dieser Firma quittiert hat. weiter, daß ein anderer Hilfs- arbeiter 20 Zentner Graupen an eine Wilmersdorfer Firma gc- liefert haben will, während diese 20 Zentner in Wirklichkeit verwendet worden sind zur Mästung für die Schweine deS Abteilungö- Vorstehers, eines anderen Beamten und dieses Hilfsarbeiter?. Und endlich, daß ein inzwischen entlassener Hilfsarbeiter 140 Zenincr Honig und Marmelade, die angeblich gärten, an Konditoren vcr« kauftj die Lieferscheine aber mit gefälschten Unterschriften versehen hat, endlich, daß dieser Hilfsarbeiter, nachdem er als angeblichen Gewinn 500 M. an die Armenkasse gezahlt hatte, ein lobendes Zeugnis bekoarmen hat. Mit dem verdienstvollen Leiter hat sich die Veröffentlichung des A.- u. S--Rats gar nicht befaßt. Sie ist erfolgt, weil der Magistrat sich weigerte, den Leiter der Stelle von seinem Amte zu entfernen, da er nicht der Schuldige sei; nicht gegen den Mann, sondern gegen das System richtete sich unsere Veröffentlichung. Die UeberwitchnngSabteilung der Erwerbslosenfürforge befindet sich jetzt Heiligegeistsir. 7 vorn III.«christliche Anzeigen über den unrechtmäßigen Bei, ig de? Erwerbsloieniintersinhuno sind wie bis- her an die Zeniralstelle der Erwe,bS!o>ensnr>orge. Kaiier-Wilhelm« Straße 43. zu richten. Mündliche M tieilungen werden bei der UeberwachunqSabieilung, Heiligegeistsir. 7. in der Zeit von 8 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags entgegengenommen. Der Rrichsverband der deutsihen aktiven Unteroffiziere hielt in'Berlin einen Vertretertag ab. Er protestierte einstimmig gegen die Zurückhaltung der deutschen Gefangenen und appellierte an das Gewisien der Welt, an das Gcrechtigkeits- und Menschlichkeits- gefühl aller waifentragendeu Männer, aller menschlich fühlenden Mütter und Frauen gegen die unwürdige Zurückhaltung und Be- Handlung der deutschen Kämpfer, die einst ihren Gegnern i-m ehrlichen Männerstreite gegenüberstanden. Im Cafö National erschossen wurde Donnerstag abend von einem Kriminalbeamten der 29iährioe Mairose Hans Preuß aus der Linienstr.>36. Prcutz bot im Casö National Handichuhe zum Kauf an, die aus einem Warenhausdiebstahl stammten. Der Beamte forderte Preuß auf, ihm zu faloen. Dieler griff den Be- amten tätlich an und wurde von diesem durch einen Brustschutz so schwer verletzt, datz er alsbald verschied. Er war seil einige: Zeit von der Polizei ge'uchl worden. Das Verbrechen in der Friedrichstraße. Unter dem Verdacht der Brandstiftung und des Diebstahls verhaftet wurde der Reisende Hugo L. Mit der verbrannt aufgestuidenen Ladeninhaberin unter- hielt er geschäftliche und freundschastliche Verbindungen. Man fand in dem Raum, in dem die angebrannte Leiche war, auf dem Tisch eine angebrochene Flasche Wein. Eine Zeugin bekunde! dazu, daß sie von L. den Austrag erhalten hat, diese Flasche zu kaufen. Sie hat sie auch an ienem Abend geholt und L. selbst übergeben. Dieser hat sie dann mit Fräulein Gliese getrunken, bis auf den Rest, den sie noch enthielt. Den ganzen Vorgang bestreitet aber L. sortgesetzt. Der Mord in der Hedemannstraßr. Die Nachforschungen nach dem Täter waren bisher ohne Erfolg. Sehr wesentlich für die weiteren Ermittelungen sind Angaben aus dem Publikum über 20s Seine Mensthenkmö. Von Martin Andersen Rex ö. l „Das ist eni Herin'gZhändler," sagte Stine, die auf einem Stuhl am Fenster kniete.„Soll ich aufmachen?" „Ja, laß ihn nur herein." Stine schlug den Bolzen von der Tür zurück, und der Mann kam hereingestolpert. Er hatte große Holzsiiefel an, in die die Hosen hineingestopft waren: es dröhnte ordentlich, wenn er auftrat, und er konnte nicht ausrecht im Küchenraum gehen. Er st»nd ein pear Augenblicke in der Tür und sah sich um: Stine war hinter Großmutters Rock geflüchtet. Tann ging er in die Stube hinein und wollte die Hand geben� Stine brach in Lachen aus, weil es ihn verwirrte, daß die Alte ihm nicht die Hand reichte.„Großmutter ist ja blind!" sagte sie prustend. „So, seid Ihr blind? Ja. dann ist eS beinah Un- Vernunft zu verlangen, daß Ihr sollt sehen können," sagte er pfiffig und nahm selber die Hand der Alten.„Ich bin übrigens Euer Schwiegersohn, wenn ich's denn selber sagen soll." Es hallte in ihm wieder, wenn er sprach— vor guter Laune. Maren hob eifrig den Kopf.«Mit welchem der Mädchen sollte denn dos sein?" fragte sie. „Mit der, die die Mutter zu der Kleinen da ist," er- widerte er und schlug mit seinem großen Schlapphut nach Stine.„Seht, so ganz gesetzlich ist es ja noch nicht in Ord- nung: den Pfarrer haben wir vorläufig gespart, bis es streng notwendig wird— denn da geht so viel andres vor. Aber HauS und Heim haben wir, io armselig eS auch sein mag. Wir wohnen eine gute Meile Wegs auf der andern Seite des Gemeindelands— auf dem Sand— das Elsternnest heißt das Haus im Volksimmd." „Und wie lautet denn dein Name?" fragte Maren wieder. „Lars Peter Hansen bin ich getauft." Die Alle saß ein Weilchen da und dachte zurück, dann schüttelte sie den Kopf.„Man kennt dich nicht." „Mein Vater wurde der Schinder genannt. Nun kennt Ihr mich vielleicht." „Ja, der Name ist bekannt— wenn auch nicht gerade im guten." „So geht es vielleicht andern auch," entgegnete Lars Peter Hansen gutmütig—„man ist nicht immer selber Herr über den Namen, den man bekommt, und auch nicht über den Leumund: da muß man sich damit begnügen, daß man sein Gewissen in Ordnung hat.— Aber ich kam also vorbei, und da wollt' ich doch vorsprechen und guten Tag sagen. Wenn wir uns nun vom Pfarrer einsegnen lassen, Sörine und ich, dann komm' ich mit dem Magen und hole euch beide, damit ihr in der Kirche mit dabei seid. Wenn ihr es nicht vorzieht. vorher zu uns zu ziehen— das wäre vielleicht das allerbeste." „Sollst du das von Sörine bestellen." fragte Maren mißtrauisch. Lars Peter Hansen murmelte etwa?, das das eine und das andre bedeuten konnte. »Ich Hab' mir schon gedacht, daß du selber darauf vcr- fallen bist, und ich danke dir für deine gute Gesinnung: aber wir zwei bleiben wohl lieber, wo wir sind. Doch zur Hochzeit kommen wir gern. Nu hat man acht Kinder in die Welt ge- setzt, und verheiratet sind sie ungefähr alle, aber zur Hochzeit ist man bisher nie eingeladen worden." Maren versank in Gedanken.„Und was ist denn dein Gewerbe?" fragte sie bald darauf. «Ich fahre Heringe— und womit sich sonst gerade handeln läßt. Kaufe auch Lumpen und Knochen, wenn die Leute welche haben." «Dabei kommt wohl nicht viel heraus? Die Leute müssen ja ihre Lumpen tragen, solange ein Faden davon übrig ist— besser sind die meisten wohl nicht gestellt. Oder sind sie an andern Orten vielleicht wohlhabender als hier in der Gegend?" „Nein, c3 ist wohl da wie hier, sie verschleißen die Lumpen bis zum letzten Faden, und mit den Knochen gehn sie, bis sie hinstürzen." erwiderte der Schinder lachend,„aber mir etwas muß man ja handeln." „Ja, gewiß, irgendwoher muß man das tägliche Brot uclimen! Aber du kannst wohl eine Erfrischung gebrauchen, du? Viel haben wir nicht anzubieten, aber zu einer Tasje Kaffee reicht's doch, wem, dn vorliebnehmen willst. Stine, du mußt zum Wckep laufen und sagen, wie es ifl:. daß du mit dem Brot Unglück hattest, und daß wir Besuch bekommen haben. Dann schelten sie dich vielleicht aus und geben dir ein andres— wenn nicht, werden wir es in der nächsten Woche entbehren. Aber du mußt es sagen, wie es ist. Spring also hin— und iß nicht die Krumen ab." Stine kam nicht sonderlich schnell zur Tür hinaus. Eine darte Strafe war ihr auferlegt worden, und sie zögerte, in der Hoffnung, daß die Großmutter es bereuen und sie zurück- rufen werde. Die Krumen abessen— nein, das würde sie nicht wieder wn. heule nicht und nie, solange sie lebte. Es brannte ihr um die Ohren vor Scham, daß ihr neuer Vater es erfahren hatte, und daß nun auch die Bäckersleute erfahren würden, was für eine schlechte Dirne sie gegen die Groß- mutter war. Und sich davon loslügen wollte sie nicht. Sich mit einer Lüge helfen, war wie Distelnstechen, sagte Groß- mutter immer: man sticht der einen den Kopf ab— und ein halbes Dutzend schießt da hervor, wo sie gestanden hat. Stine kannte das aus Erfahrung. Lügen kehrten mit vielfältigen Beschwerden immer wieder: ihr kleines Hirn hatte heraus- gefunden, daß es sich nicht lohnte zu lügen. Lars Peter Hansen saß am Fenster und guckte der Kleinen nach, während sie den Weg entlangschlendertc und dann Plötz- lich schnell zu laufen begann.„Könnt Ihr mit ihr fertig werden?" fragte er die Alte. „Sie ist ein ganz braveZ Kind," sagte Maren aus der Küche, wo sie herumtastete, um Feuer im Herd anzuzünden. „Ich Hab' keinen bessern Menschen, auf den ich mich stützen könnte— und wünsche mir auch keinen. Aber sie ist ein Kind, und man selber ist alt und schwerfällig— das gibt ja immer einen Gegensatz ab. Das Füllen will hinten ausschlagen, und der alte Gaul will, daß man ihn stehen und nachdenken läßt. Es ist nicht unterhaltend, seine Kindheit Seite an Seite mit der Hinfälligkeit, zu verbringen." Stine war ganz außer Atem, als sie zum Bäcker hinein- kam: so schnell war sie gelaufen, lim wieder flugs nach Hause zurückzukommen zu dem großen gebückten Maune mt dem gutmütigen Brummen. ..Nun Hab ich einen Vater wie alle andern Kinder," rief sie schnaubend,„er sitzt zu Hause bei Großchen— und hat selKtzr Pferd und Wagen." (Forts, folgt.) Jen nnMarorfen Tsldaten, der kurz nach dem Vervrechen, also bor N Wr morgens, das Hau? verlassen hat. Er trrift einen »mantel über den Arm, einen hellgrauen Rucksack auf de-m ?en. eine Feldmütze mit Gchirm und schwarzem Bande und ziemlich neue Wickelgamaschen, die heller waren als der feldgraue Anzug. Vielleicht ist er kurz nach dsm Verbrechen auf einem Bahn» Hof gesehen worden. Kinderreiche Familien, die sich in Wohnung�schwierigkeiten be- finden, werven er'uchi, sick> beim Mieierbund Grofi-Berlin schriftlich oder mündlick, und zwar bei Pastor a. D. Kblschke, Berlin SW. 47, Lichterfelder Str. 28, zu melden. Berliner Arbeiter-T�-achklub. In der L. Rund« de? König»- aambitturmer» gewannen ZchiUakiewiez gegen Nordewig. Voigt gegen Oberweier. Pfeiffer gegen Becker, Kninow gegen StHle,' F.(j.'ifon gegen Ziltwir, Echnmow gegen Ewardt, Meyer gegen Kotnchlaq.'Abgebischen wurde die Partie Eybeg— Dmnbicr. Srniid nach der 2. Runde: Krnnow, Pfeiffer 2, F. Etifon, Eh der. Zchumow t(1), Becker, Stehen Obcimtier, Echulatiewlcz. Voigt!. Dinnbier 0(2>, Eww dt, Kolifchigg. Lsschie 0(!), Baedewig, Zitiwitz 0. Die 3. Runde wird am Montag gespielt. Veranvaltungen fiir, Dr. Nrmdnster: Au? dem Leben der Bienen.— Aula. Weinmeisterstraße 15,©r lllbrich; Nutzbarmachung der heimischen Pflanzen für den Haushalt. Beginn 5 Uhr. Eintritt 15 Pf. für jedermann._' Grsß-Serlmer pa?teinach?ichten. Gcmeindewahlversammlunge«. Berlin, beute Freitag 7 Uhr: Für Frauen und Mädchen: U Anhalter Ressource, Möckern str. Iii; 2. ZüRics Festiale, Dennewitzstrahe. Für die innere Ltadi: Schiilaula Deinmeisterstr. 18/17. Für Haniaviertrl uud Fricdrich-Wtlhelmftadt Kl. Hamburger Hof, tirrterbaurnftr. 2(am Lcssing-TheMer). Für Zentrum und Nordosten: Königsiadt-Lyzeum, EreifSwalder Strage 25. Für den Ttidofteu: In der Drachenburg, Vor dem Schlestlchen Tor. Für de» Osten: In den Vrachtiälen All Berlin, Blumenftr. 10. und in der Turnbale Attauer Sir. 18. Für da? Strolauer Biertel: Schulaula Hohenlobestr. 11. Für die Schouliouicr Vorstadt: Im Lichtspielhaus, Schönhausti Allee IM. Für die Rosentbaler Vorstadt: Schwlaula WMtr. i Für den G�suildüriinneu: t. Forwild Sirake 5. tz. SchvlmUa, lSolenburgrr Str. 2. Für den Wedding: Schulaula Antcnstr. 35/41, Eingang Ruhe platzstrage. ste Partz. Klara Bis», Adols Müsch ick, Ida Köhler, Heinrich Bahlle, 7% Uhr. Heute. ResormÄeal-Gymnasium, Hauptstr. � Sief.; 7 Uhr. Hindenburgschule. Refer.: Fngenieur Res.: Friedenau Lehrer Heyn. Hberschöueweide. Lüdemam:. Schmargendorf. 8 Uhr. SckfützenhauS, Hundelehlestraße 20. (Zenoffe Bernstein. Morgen. Sonnabend: Tabendorf, st, 8 Uhr. bin den Hof. Ref.: Genosse Werner. Mit. giiederanmeldungen und.Vorwärts'bcflellungen nimmt Genosse Reich- stein entgegen. D.. B. Bnchliol». 7st, Uhr. Frauenverfammlung bei Valeria, Hauptstrage. Ref.:»enosse© o m n i ck. KahnSdorf. 8 Uhr bei Guiich, Hessenwinkel: BolkSreriammlung. Referent: Alb. Baumeister. Tcmpclhof. 8 Uhr, Lyzeum, G-rmaniastratze. Rrfereut: Unger. Gerichtszeitung. Wachtboflcn als Einbrecher. In der Nachi zum 3. Januar stahlen mehrere Eiubrechcr aus'®ie �age»Vb dem Proviantamt Köpenicker Straße größere Mengen Lebensmittel. QÄfcchzeitifl waren die Saelchpsste» devfc»?.nnrScn und batd steitie sich-••—••' heraus, daß sie selbst die Urheber des Umbruchs waren. Unter» Wegs waren sie von einer Schutzmaunspatrouille mit ihrem Gefährt angehalten und verhostet worden. Als Tätcr kamen die Grenadiere Förster, Stösselt und Bunthe in Betracht. Der Haupttatcr war F. ES gelang ihm, späteru eck m ätzig. 2. AuS beiden Bersscheru: gen— Gyuiilastnft 8605. 1. BiS je» ja. vorausstchtlich dimi> Regierungsverordnung gc» 12. WendeMEie sich an daZ Potizewraumim. Das kann die Wirtin tun. Bei der iRrigerunz kannte da§ Miete-nigüngSamt unverzüglich angerufen werden. 2. Ja. challS eS nicht geschieht, können Sie sich an das Polizeirevier wenden. 9. K. 170. 1. An den Magistrat der beiden siädte 2. Nein. 3. Un- »erftändllch.— G. B. Wenden Sie stch an daZ Ägzirkskommando.— O. K. T00. Das ist abhängig von den in Frage kommenden Sestimmungen, die Sie beim ElektrizitätZwcrk einsehen können. V» F. 150. Falls das Verlöbnis ohne gcietzlichcn Grund gelöst ist, be- stcbi kein Grund zur I-rückrabe.— F. T. IS. 1. Ja. 2. Setzen Sie . M mit dem Mbeiterrat in Verbindung. Vfrika 1004 Wenden Sie j stch an daZ Reichsloloniaiamt.— iL G. 1. Für die Zell bis Ende Janugr.— F. G. 20. Die Eeiellschaft war zur Einstellung vervflichiet, ! Sic können bis Eude FcZruar ihren Gehalt fordern.—'C, T. 20. Wenden Sie sich beschwerdessth-end an da? KiiegSministerium.— L. H. 35. 149 15. Januar.— G. Sch. 260. Falls fich die Behauptungen Ihrer Braut beweisen lassen, ist Ihr Anspruch fiir Januar begründet. Znstindiz -st daS Amtsgericht. Tie Klage ist in zwei Ehemptaren einzureichen. Sie 'innen aus Grund einer schriftlichen Vollmacht Ihre Braut vertreten. DaS Sptelen ist im allgemeinen bis 10 USr gestattet.— R. 16. Stundung R. L. 12. Wir haben uns mit dem Ministerium des indung gesetzt.— E. H. 8.©aZ ist von den Satz-Mlien hlutz der(Zeneraloersam'iiluog abhängig.-- I. O. 146. ~m~"' lOTKfa'— m~" deantragen. Innern in ezw. dem terd r nicht. Hchöncberg. — R. P. 40. 1. ZiWmage. 2. Amtsgericht Berlin- ür das mittlere Nordveuri-tNane vi» ,——''%*v'P �onnavcns mriiag. ZicmFch mild und zillweise heiter, jedoch Wer« vor dem Amn.stteerlaß geschehen, ohne wcltercS die Bcgnadt», wiqrenl bewölll bei mStzigcn jüdlicheu Winden; westlich der Oder an vielen gung aussprach unbjia» Verfahren einstellte. 1•rftn ReyrniMc. iSetteeauSfidit« Sonnabend mittag. Operotmas Joseph von Egypten. Anfang 7 Uhr. l-cnslnar-Theater on Victor Barnovesky dB. Die Kreuielschreiher. Anfang 7 Uhr., ~Voim>mne Theate, am Bßiowtilau. Direktton Friedrich Kayßlcr. _ 7',�Unr: Luther. DfrCRtron Maa Reinhardt. Doutsches Theater, 7 Uhr: Panions Tod. Sbd. 7 Uhr: Und da» Lieh« scheinet in der Finsternis. Kammerspiale. 7 Uhr: Rosmersholm. SonnEbend 7Li.t Narrenspiel des Lehens. Xtatnos Schauspielhaus Fasaneirsc. I, Port. 5. Keine vVrvgTiung. Sbd. 71» Ohr: Ole Büchse der PSWlora, -- fflauw» i. a.- KMcarüteerStraße Direkt! 7 Uhr; PcerQjTiL Sonnabend: Der Bit Sonntag; Der Blattnchi. Dentsebea 14 ans t ler- Allabcncklfcn 77, Uhr: Nachtbeleuchtuag;. frianoD-Theatep. Bhf. Frledrichstr.Ztr. 4927.23•! Tägl'/a u. Heute z. 119. Male: Der gute Hol von Hermann Sudermamu Äno-Theater. Iftr: Ldthrwg. Str.»7. Digll»/. Der Schlager der Svii Das neue Berliner S; itick Botet SM. Dazu erstklassige GflNlaNWeu. Stg. tf/.: Die welBe Dame. Dir.: C.MHnhard- R, üernauer 7>t5 Uhr; Totentanz. Sonnabend: flrBente. fElsc Letunami, Ludwig Hartaa.Fe'-a. bAiten, Reinh. Schänzel, Ida örlolt, Mferendorif, Alex. Ek Sonnt, nachm.: Katzen Sonntag abend: Musik. Montag: Wildente, Epmöüienhaiis an«er MarscncUbrücke Uhr: Erdgeist. Sonnab.: Fum Ff aakfurter. Sonntag: Fünf Fraifl.iurter. Montag; Tanzende Nymphe Beriiner Theater uhr: Sterne, die wieder leuchten. WälkUa-fheater. V/s Uhr: Angast der Starke. inlsen-Theater. T/2: Ter Ätrom. sSn' 3: Dornröschen <5Sv7:SEtiwest.Cani!eD. Ab L März vezch.ASend.'ll fttze voiM. Woche u. Somit. I Vitt Winter- Galten TSglich VU Uhr: 'ilegter 6er FlÄlistailt Ecke Friedrich- u. sKttenstratze. Rvrv eu NM. Täglich 7!.� Zum 134. Male: Brei loite Tage. SvereUe von gorlig.: v.MSIIstidorl, Augustln, Georg, j fntfftes Theater am Nollendarfplatz. | SQIcwstr.». LStzow 2303. Das neue iFobruar-Progranüi). Gastspiel Salzer Erstklassige Spezialitäten. METROPOL' I Kabarett BebreostrsBo 54 Dir. Ales Braune Hans! Tischler Albe Holte Kana u. Fernand Lanzlgs?— Ougsou Elli Gläßner Otto Röhr Robert Steidl Karzes Gastspiel der j Alexandra Milowanowal Sc laO-Tanz. Theater für Freitag, cen 21. Februar. Cratral-Thester uh'A Die Rose tog StamliQl. ßdnia&koü Upernhau» 7 uhr: Eer FreiscMtz. T/i Uhr: Hannerl. DasDreimaderlhaus 2. Teil. Theater. zfuR: Salto mortale. Kamiarhe Oper JS: Sctiwarzwalilniäiie!. Stg. 3'/,: Schnarrwaldmädel. i.Bntät>W41ings 7»/4 Uhr: Die spaaisclie Fliege. Pnlast-Theatnr Heute geschlossen. S. nnt. 5 U r. 1. M.; Christus. r Metropol-Theater. ruhr�o: Die Fascfiingsfee, Sonnt. 3 Uhr: Wiener Blut. Npoaos Operettenheua Schiffhauerd 4a. Norden 281. ufr: Die kesse&e SusaBse. Äeklif�Mssficät. Charl. r/o Uhr: Anatol._ Tttnlla-ifh cater iffr: z1lm.:V/o Die LepcJib singt PoInlseDe Wirtsclialt. V oTfcndorfp l&tz- Theator de» Westens 7V. u. Die lästige Witwe. WaHurr-Theatep uhr Geisha. Sonnt. S".: Oraf r. Luxemburg. CSpenicker Str. 08 SMin.Jannowltzbr. Tägl. 7t/, BreDester-Sessel5�" Prlnzeniiebe Scnder- vergütung bis 22. Februar für 1— b Fers. a« 9 fln einschl. M. t.stU Card. Bose-Theater. P/ß Lhir: Das DreliiiäderUians. Qastsp.d. Frtodr.-Wilh.Theat. i&POLLO. Theater FriedrtcSstraüe 218 Dir.: tames Klein Atlabend!. 7'!, U. 1 Sonnt. SVs o. 71/, I Die ReiEDsDall.-Tteater Adenb» 77; Uhr und 7 Tonnt. Ntn. 3: SisttiM? Sänger Nut. Hechtes Am li!inhi.Frledriclistr. Central-Park T3gl. von 4, Sonntags von 3 Uhr ab gcftjtnet Wcrktäglioh von 4— 7 Uhr für Familien und Kinder ermäOigte Preiset# des Heute und täglich b!s'2d. Februar Künstlerhaus Eel,rShrt,raCe Heitere Abende Marceil Salzer Karten: Bote& Bock, A. Wertheitn und KOnstlerhaus| (Tageskasse tl— 6 und Abendkasse ab 7 Uhr). Grobe VarletfrAus- statte ngä-3Ciiau. Persönl. Auttreten! d. berühmt, dänisch. 1 Filmschauspielers BNT iFigp Larsen. | Luclc Blattner als Liebflngsfrau. Horsten. Fr. Rauch I in arab. Springer. I 1U Pyram.-Darsfen.| Battys Barett ChinesiichcC Sonntags dV, U jed | Srtrachs. 1 Kind frei! 1 äterk.ununteThrj 1 gebstnet. Braune's Diele AlezanderstraSe SS | KQnstl. Leit, C. Heinzius .Mary Walter I.ittgc Carlscn Crcse Bing Adolf Voigt Horwltz u. Spiro Tony u. Schlca Robert Stelnel. Im Kaalnot Allabendlich Tanz. das gröBto und schünate Sonzert-Cafö-Sabarett in Berlin 0.! Spielplan vom 16.-28. Februar: Walter Steiner Leni ISpengrel Victor Ritter { Cescbw. Lück Die 3 Delins Pntz PrCmm Santiago Lago Ina Marcella Die gute Musik. TonkCcstler- Konzert(iO Solisten» Anfang Wochen aas 7 Uhr. Sonntags 4V. Uhr. Unterbaltungs-Rcftaurant Mien-Lerlin Jäger str. 63 a. Harry Schubert— Carl Carsten« Ernst Walter— Elisabeth üluon{ Georg Xeomüllci*— Walter Hobby Kapelle Gaetav GattschaLk Gesang- D jmor-ötltrimung Oute Küche— Qntgcpflegts Wein« Anfang« Uhr Eintritt frei. Oer grosse Er* Die lieliiins ki Wmözche .üGunnar roinaes tl. Ten rerfaa>'t von Maria Luise Droep U.T Kut/Drstciidsrnni Torvcritail: kS»»l a. tl. Ticcsksssc Ffsfkarten cr.nOlUg I. T eh" Vierte Woche! U.T NohmdnrfvLKr. Fraikartsn unjinlig U.T FTlcdrlcnsrrass. SchwabemSdle itil-tsfCzk i« 3 l'dBi all Ossi Ostvalla Carl»oea/ Nim KafnmerAHispwe pH »8*» Serflensprcrtta wcitrphjl hi 3 ntec mit RtchowJ Aleeander, Hslita PeW, Herbert Paofhälle: Der Schmtbfc der QreRn tu««tss Utastivet Ariailde Gare'«, mit Knrt ckdii und Gl und Glnetta fralHi 0,7 Aluianderpl., Woiab-rgsweg Pax aeterna öasEFwaciisndesliöfiiterimndes Ole Olsens Monumental- Film d.T Um csewn Linden, SchOneberg ife-r mi ilionenbauer TCtlt&ämk in 4 Akten naou dem Wotan von Max stretzar dftnptro'.ien, Kcnrsrii Omeoer, ffttrttd Wagner, Leo Peuftert O.T RrimeUcncorrerstee. ro Das Auge des»Liren Bs«Äte- Aioiwfsr Joe Deebs. 4 llrts eil Heinrich Sehretb. fl« ic: Harry Fiel 0.T lltrritzpiatT, ITascnheide Oc Mann der Tat OKihisjm-« in 4 Akten mit Hanna Raiph. Emil Janninqa | Srieesbeschädigte mit eimas flojjltOt Zilie. MsH'AüWlkeo mit unb ohne Sctitpficssel für Haad- unb elektrischen Betrieb ei*. Möglichst« gaf/liiTt'i«- crteichteningen.«183* Förster Wäscherei- maschinenfadrik, Ramsch& Hammer, Porst, Lausitz I. Mozartfaal ü I o'aT&/' oZZTt HSR«5f Im Jw ansptel Irrungen 5«kij icd«am Uadl.9 aidtunleuho): V»)f.; iifSlTt•im™.':. Sl:ll: li.Blehtisli mit Untctlcgnotcn chairordize 38,— C ReMFTMhrT Untcrgrandb. KiosterstraBe, Aurgaos Strslgner S'raße. isi�ich Pf, Uhr: Bas höhere leben. Von H Splellc Hansi Arnstadt Karl CTWMg. ctigm Uüte. Olga LH' J.falkcns�ic, En R�> Menatssivnorar. Fwst-mdige Schu-Ukwrse) Ernst, Orailicnstr. 1«?, 8 gr. Dgmeniiüle Grotz. unp JUtir.t�rftraf vwiellmsressm. Unmähm unb tzilrbcn sämtlicher Saa.U, Sitzen, unb Sotbcithiiit. itCOi)' BiitfäW Earl Friedriei!, öchausseeftr. 72, II. Hos Z Lr. Annohme«utz wi Pichgaechäsi von Wilh. iWz, OfiäflSlfc« gwischeu Prager. uab Bsyrlsclißr Platz habe ich ein Eckhaus rill 4-, 5» u. S�iinmcnBobnun- gen, m. allait mod. Komfort, Sutz-gllnsL für SR. 630000 in ÜVs fach. Miete zu oertauf. 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Kraus, Berlin NO 55, lObTD* Uppehner Straße 8. : 64, Oeaiicber| j meiallarbfiter-UerDand\ [ Verwaltungsstelle Berlin, f Den Mitgliedern zur l Nachricht, daß unser Kolleg», 1 der S-Mosser Georg Fanten , aeulBlln, W-ichselftr. 34. | am lll b. M. geftocben ist. Die Deerdiaung findet > am Freitag, den 2l, I druar, nachmittag» 3 Utir, [ non der Leichenhalle de» ! NeuliillnerEeineinde�rie� ! dos», Reukölln. Marien� | dorfer Weg. au» statt. j Ferner starb der Mechaniker Bruno Dzlaria j kioben-Echiinbausen, Ober- | keestr. 16, am 18. Februar. Die Beerdigung findet I am Eonnabend, den 22. Fe- bruar, nachmittag»?/z Uhr. »von der Leichenhalle de» I Dem ein de- Friedhof» w siahen-Echönhaus., Orante- f straß», au» statt. 127« Rege Beteiligung wird l erwartet. Z»»«?!»»»!,?. Den Mitaiiedern ferner t zur Nachricht, daß unser l»tolleg«. derWerkzeu�dreher ßtto Schiinke Nazai ethkirchiir. 45, ! am 14. b. M. gestorben ist | tthrs ihre« ttabenfcnl vte OttBoernxrttnng. § Versanä«. Ciiljograpl), 1 Stttndnidter und verw Bernte. Mlt�liedscliatl Berlin. Den Mitgliedern machen I wir hierdurch die traurige ! Mitteilung, daß unser lang. j fShriger Kollege, der Lletzer Mo Bell I am IS. Februar im Alter von 57 Zchhren gestorben ist Wir werden ihm ein ! ehreichi» Andenken de- s wahren._ lOOfll Die Derdigung findet heut« Freitag, nachmittag» 1 Uhr, von der Leichen- Halle de» Mathleu-Kirch- hos«. Schbncderg, Priester- j weg. au» stall, s Um reg? Sc�Uigung ersucht Die varn»al»nng. Ann, Slrrbelaae I unseres lieben Söhne». I I Bruders und Brilutigams Bruns Fremde I j gej am 21. Februar 1918 In tiefstem Schmerz > Karl Prcmke und Frau al» Eitern. 7ZA I 6rnir u. Lrvin al» Drlider. I Ch. de la Croix al» Braut. Muhe sanft! Uen Berwantten, Be- I tairnten und Kollegen die ttanriysRachrtcht, daß unser I lieber, unuergehstcher Vater. i Schwiegla. und Großvater, j oer Sattler 143 /tvWZi /tslllksMZNN I nach kurzem Krankenlager I am 19. Februar, abend» j 5'/, Übt, lanft entschlafen ist 1 Um stille Aetlnahme bitten I Familie Hermann Ander- ' mann, Biesdorf. Familie ! Georg Andermann, Neu. wlln Lcinestr. 7. Die Veerdignnnfinbct am Sonnabend. danLAFsbruar, nachm. 4 Uhr. von der Salle de« städjuchen Fried- hole» in RniwSn, iMrien- Stirti Aorten. Für die un» anläßlich drs Slodes meiner teuren Frau, unserer gul»n Mutter sv zahl- reich zuarnanaenen Beweise tzerzlichrr Mstinahme sagen wtr unseren iinilgstrn Donk. Berstn dl, Serichtstr. 16, den 18. Februar>919. Enifl pehzplldl u. Kinder. IStUskitnfi! Sit au» rulfischcr Gesängen- schaf! zurllckg-lehrtcn Krieg»- Se'angenen, welche sich 1915 in a dj.'nit in Turkejtan, Rußland, befunden haben und Auskunft Uber den Verbleib refv. Tod meine» Manne», de» Erf.�firl. Alfred Müller vom ReteJns.-Rrgt. 24 3. Komp. geben kfimren, bitte ich, IN« Mitteilitna zu geben. Porto- doste» erstatte Ich. l4l>lb Iran Lina Miillor, Brandenburg sSavel) _ Neust Hcideittaße 46. 1» ermißt wird lest 25. Oktober tgzr bei den KSmpfen am cbemin das ilaene». bei ff ort» Zhal- naison der IluteroMzier Kichard �ruecke von der 12. Könnt Kaiser-Franz- Garbe- Gren.- Regiment Nr. i. Kaineraden ober Angehörige von Gefangenen, die schon Nach- richt haben, werden herzlich um «usknnft gebeten. Unkosten werden gern vergütet August ArneSe. ' Steinseger, I23KS' Sesrrlwg»o.il>e.Sachs, SiwstS. Vsnmikt! ler wetsf näheres übet neiuri! Mann, Ldttm. Iber! Schwalm, nniß» am 5. November 1918 m Gefecht bei Landreci». »marode«, die Autschluß iea Wunen, werden herzlichst l Nachrtrf! gebeten von«wer ni Mlvirde»cb«-»Im, asi.fU BuriStr. 96, LEI*. Sozlaldern. Verein für Berlin. Heute Freitag, den AI. Febr. 1919, abends 7 Uhr: frauen-Nshlerveriammiuligen in der Anhalter Ressource, Möckernstrahe 1 14, und in Zuhlkes Festsälen. Tenuewitzstrafte. Tage»orduungl 198,? „Die Frau und die Kommune". Referenten: Frau Adele Schreldor, FrSukein Gertrud Hanna. Frauen und Mädchen, erscheint in Mafien! vre- Vorstand. MMOMldia Bflfll fll Bitllll. Oeffentliche Wähler-Versammlungen Heute Freitag, de» 21. Februar, abeudL 7 Uhr: Innere Ttad�, in der zamlaula Weinmeii, erste. 16/17. �Sozialismus und Kommune." Referenten: Dr.»lagderl Loomy u. Fr! Dr. wygobziuskt Altes und neues Hansaviertel Friedrich "n.Kleine» Hamburger Hof". Unter. (mintttirasse 2(«m Lcsstng-ldheater). .Verstaatüchung und Berfiadtlichung de» Gesundheit»: Üirschfeld und Helene itswesen«." klont«. Referenten: Dr. Magnno tm Köuiaftadt-Lyzeum, Greifs nii""- Zentrum mtb Nordosten,«»fbet 25. �Komnmnalaufgaben der Sozialdemokratie." Referenten: Karl»»«gier und Frau tvollfieln. Südosten, I» der.Teachenbui'g". vor dein Tchlesische» Tor. .Die Anfgabeu der Sozialdemokratie im neuen Stadtparlament" Ref.: Hermann Nathman«. Ostctl, tu den PrachtfSIe«»Alt-Beriin«. Blumenftrahe S. .Sozialismus und Kommune." Referenten: Lehrerin Ntadger und Stadtr. Adolf Ritter. Osten, tn der Tueuballe Littauer Strafte l.8. „Sozialismus und Kommune." Referenten: Martha Hopp« und Michael kayfer. Stra lauer Aiereel, iu der Schulaula Hohenlohestrafte ll. „Soztalismu» und Kommune." Referenten: Genossen vnponl, Müntner und Schlleaz. Schönhauser Vorstadt," „GemrindeverwaUung im Lichte der sozialen Demokratie." Referent: Max Hecht Rosenthaler Aorstadt, tu der Schulaula Wattftrafte 17. „Gin legte» Bort an die Wähler." Referenten: Rechtsanwalt Dr. Halperk und Frau Slohfch, Gesundbrunnen, i« der Tchulaula Gotruburger Strafte 2. „Unsere Forderungen an die Kommunen." Ref.: Lehrer Notier« darf und Frll Klara vteu. Gesundbrunnen,®rant,'Blct .Die Entwicklung der Semeinden durch die Sozialdemokratie." Referenten: Adolf wusch!»? und Ida Köhler. Wedding, i« der Tchulaula Autouftr. 36—41,, Uhr Oderfchöncweide. Nieberschöneweide, Johannisthal und Unigegend: TderfdiöneMeide, Aula der Schale Krischeusrrafte, abend» 7 Uhr Spandau: Ltula des Ltzzeums Nohen zollcruriag, nach- mittags 4V« Uhr «Speuick. KriedrichShaaeu-SonSlett. ckövenick, Bergmann- �cumah! �dee�Bezirksletrung. 127/8» Tagesordnung in allea Versammlungen: Stellungnahme zur aufterordeutlicheu«caeealversaa«» lang am 2. März_ aar Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt.~�HE zahlreichen Besuch erwartet Tie Ortsverwalttmtz Zur Beachtung! Metallarbestcr-Notizkoleudcr a 150 M. find noch In unserem Bureau. Linlenstr. 8885, Zimmer 8 zu haben. D. v. "vr Stkichirag zur Taynng der Allstem. Ortski ankrnkasse Ncukö lln. Beschlossen w der Aueschuß- sitzung am 2V. Dezember 1948. Der fi 84 Absatz 3 erhält folgende Fassung: Für jede Vorstandofitzung und Kassenrevisivn Wied den Mitgliedern de« Borslande». bei einem Zeitverlust bl». zu 2 Stunden ein Bauschoettaa an Z<— M. gewährt. Wird ie Zeit von 2 Stunden über- schritten, dann erhöht fich dieser Pauschbetraz auf 6,— M. Der C 98 Absatz 8 erhält folgende Fassung! Flir lebe Dusfchußfitzung, Kommisstonsfitzung und Kassen- reolston wird den Mitgliedern de» Ausschusse» be! ewern gelt- verlus! bl» zu 2 Stunden ein Dauschbetrva von 3*— M. gewährt. Wird die Zett von !«........... von die 2 Stunden Uberschritten, bann erhöh! sich dieser Pauschbetraz aas 6,— 93t Die vorstehende Bestimmung tritt mit dem Tage der Ver- öffentkichung In Kraft Reukölln. 2t Dezbr. 1918. Ort«affenoorstand. Seschwinduet, Vorsitzender. W. Ritter, Schriftführer. Genehmigt ilharlottenburg, 15. Febr. 1919. oberooesicheenngsamt «rotz-verlta. Brinckman. N.«. K.«5 1» m/lB Stublträgbelt, BamorrMäen! Dr. «erlangen Sie kostenfrei ärztliche Bralchure. oeddard& Clc-, LvUin 35 J, Potsdamer Streb» i(M4. SpcziaWzt Dr. Hcotti. f. Maut-, Harn- u. Geschlechts- leidcn, speziell Teraltele, hart- nicklge Ausflüsse, Mannes- schv.dchc. Oes- Syphilis irur. ftei.methodeverd. m. Salvarsan- kurer. Blutunieriuch, tm ersten u. ättest. Kur-Institut„Löser". Nor Rosemhaler Str. 69—70, Rosenthaler Platz, Ecke Linienstr. Behaudiungstz 9-1, 4�. Sonnt 9-1. Separate» Damenztmm«. Ich habe meine PrwU nieder aufgenommen 33/20 Dr. Lebram Sporlalarzt für Ohres-, Rueuleldttii. Taasntzsenstr. 19«_ Tierarzt Jiiling Lllvbcner Gtroßt 20 Am«chlefischen Tor. 10— IT 4—5, Sonntags 11— t Mäßtge, Honorar. 6A» tmbt werte* cwtplcit, SsMMSWWe Wei s. v. s. Bezirk Steglitz. Tie Kandidaten am Äk. zur Gemeindewahl Februar stnd: «Snstau Atzusanu. Berbandssekretär, Steglitz, Dstppelstr. 7. Louis Leltubach. Revisor, Treitschkestt. 15. Smtny Thiede, Buchhalterin, Maeksteinstr. 7. Vau! Szlllak. Mechaniker, Mbrechtstv. 53. «lfrlede»Ischoss. Sch-erin. Ahornstr. Sl. Karl FSttonheuer. Lehrer, Forststt. 4. Veeuhard So!;, Chemiker, Dllpuelstr. 7. Sskar Viechschmidt, iktzwgraph, Brllderstv. 2. lttruotd Oßwaldt. Mechaniker, Sedanstr. 4. Swald Nasch, Odertnacnieur. Marttnstr. 1». Paul Mohr, Buchdrucker, Zimmettnonnstr. 9. itltdon Voigt, Buteanassisteni. Mommssnstr. 62. Reinhoid Martmard, Bauingenieur, Bruderstr. S. «mandus Hossmonn. vbeeoostschaffttee, Belfortstr. L. Wilhelm Grätz, Tischler, Peschkestt. 9, Fritz Hamburg, Saunnann, Echlofistr. 103. Konead Haenisch, Minister, Dijonstr. 17. Wilhelm skvbich, Klempner, Hartenbergstr. 86. vruno Schmettzer, Kuprerichmied, Paulsenstr. 15. aenti Treue!, Kaufmann, Arndtstr. 12, ätr! TH'.'i-,.e.idt, Maler, Schöneberger Str. 16. kichaed Pauli, Lehrer, yumboldtstr. L Alfred lltoealich, Redakteur, Maltkestr, 2. Wilhelm Lchmib, Gärtner, Aharuste, 1«. �~■'aftr. 3. Str. 88. ..___________, fenstr, 6. Georg Weisert, Mechaniker, Schlaßstr 126. IW/S Bruno Loevq, Kaufmann, Kiilzerstr. la. Hans Kegel, Schriftsetze!- her. Kvlsteinifche Sit. 7. MWeM A MDßk. von Brennstoffen für die hiesige Gemeinde- Aprfi 1919 60. Mär, 1920 soll in öffentlicher Di» Lieferunj verwastung für � Ausschreibung vergeben werden.. Der Zahresbedarf wird voraussichtlich betrogen: Förderkohlen....... 27000 Tonnen Kleinkohlen....... 36000„ Nnhkohlcn........ SO 000„ Srbskohlen........ 30 000„ Steinkohlrn-Vritetts.... 1500 Schmiede kohlen...... 120 Hauobranddriketts..... 13000 Zndustriebrikett,..... SC 005 Kohlenanzünder...... 350 000 la lief. Klabenholz.... 1600 Die Kvhlenanzänder sind nach Bedarf frei Kohlenplatz zu Dm Angeboten hierfür find Proben beizufügen. nd die Äugebote auf Hausbrand-, Industrie- und ________, mbrlkett» tProben im Gewicht von etwa 5 Kilogramm) frei an unser Kohienlaboratorium, 0, Marfiliusstr. 12, zu senden. Angebote find b!» spätesten, SonnobcnD, Den 1. Win 1919. vom. 11 W. nach Vorschri� unserer Ssstck Rm. liefern. Ebenso Bekanntmachung. Die 20 Mark- Stadtkas-ensctaeine der Stadt Berlin werden bis zam 28. Februar einscblieSlicb aus dem Verkehr gezogen; sie verlieren mit dem I.März ds. Js. ihre Fälligkeit Nur echte Scheine werden angenommen. ElnlOsnngastetten»Ind: die ficneralstaaiskssse, C. 2, H'nter dem Oleshanse 2 die Königliche Scetandlung(Preuölscbe Staatsbank) hier, Markgraf&estr. 4*a die Preuaischa Zentralgenosscnschaftskasie, hier. Am Zeuphaus hin. l die Deutsche Bank, hier, Kansnierstr. 29/30 die Direktion der Diskonto• aesellschait, hier, Behrenstr. 42 die Dresdner Bank, hier, Behrenstr 31/39 die Bank für Handel und industrie, hier, Schinkel plats I/2 die Nationalbank für Deutsehland, hier, Behren- str&Se SS/t« die Berliner Handaisgcselischaft, hier, PranrDslsche Stmke« das BaRkgescliäft S.B!«lchroedcr, hier, Beh renstr. 52/63 die Commerr- und Dlskomabank, hier, Charlottenstraße 47 das Bankhaus Delbrück, Sehlckler k Co., hier, Mauerstr. 6>/SZ das Bankgeschält F. W. Krause k Co., hier, Leipziger Straße 4S d'S Bankgcsttiäft Mendelssohn k Co, hier, Jäger- siraBe 49,« die Milteldeulsche CrtdUbank, hier, Burgrtr. 24 die Berliner Hajisbesbccrbar.k. hier, P«ststr. 141 das Bankgeschäft lacquier» Securiug, hier, An der Stechbahn 3/4 die Kassen der Stadtgemeinden von Charlonenburg, Schöoeberg, Wilraersdorf, Neuktzlln und Llcbtenberg die Kretskassen der Kreise Teltow und Niederbarnim die Stadthauptkssse Im Rathause und sämtliche andere Kassen der Stadl Berlin, ein- »chllelMeh der Sparkasse und Ihrer Zweigkassen. Berlin, den 19. Februar 1919. Ka�iatrat. 638 Fia 18 W e r m u t h. B. Sontmkseab, aou 10 bis 6 ebr. zur Eröffnung in öffentlicher Sitzung. Stadthaus(Zimmer 245), nach Vorschrift unserer unierschtttben beizufügenden Lieferung,- bedingimgen an unsere«efchstftnpelle, Spandanerstr. 52 1, einzusenden. Die Angebote find auf besonderem Vordruck zu ! zu fettigen, der ebenso wie die Bedingungen von unserer Geschäftsstelle abgelangt werden kann. Berlin, den 13. Ftzbrnae 1919. Brennstoff- Deputation. Reimann. UÄiiM Spec.-Arit k. Haut- u. Hamleld. P riedrieh» tr. 122 23 I. am•ranienborger Tor. 12-2,4-7 Tel.: Norden 7771. Spezfälärzt Dr. med. Haedicke Haut-, Harn-, GeschleetrtsI:, Blutuntersuclig., Friearichstr. 178-133(an d. MobrensiraBe, Umergrdb.t 11-1,6-7, 5tg. ll-l Spezial-Arzt Dr. med. Gi-tltcrlng Haut-, Harn-, aeschlecnti Biurunters. Invalldcnstr. Von der Zensur rerboten gewesen u. fem frei: Gewtssensfriticn an die dfiifcdje Frau v. E. Freifrau r. Krämer Ein Leitfaden für die Frauen, mitzuwirk am Bau der Zukunft I VoIhsrerlagMOnchenNO Jj Weinsira3e 2, Preis Mark>50. J UMklMm Mll-SSÄWel billigst zu veelauleu.-tWE S ll n st i g e Gelegeahttt für Schuhsabrlt. und-Geschälte, Sattlerw., Händler, Gemischt- war-ngefch.. Kanttuen u. s. w. Prodemindett 80 cm lg. 30 M. gegen No-iin. von Riemensabrik b.Feiz, Schwenningen 103». kl. MW WU«ff MsW der q Wil Eiektrisefies Lleiit ohne Ballerie Ke'nerlet NachtUlung. 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Ich suche Mtinner, bis mit mir ciitfchloffcn finb, bie 1 (Srenjcn bes 3-ateclcmbeo Sit verteil»«-n: Offtzietc, Unictofftsiete mtb Mannschaften aller Waffen, bes Heeres| unb bcc Marine. Ich rechne befottbers auf meine alle Möniebefatzung. oi rechne auf bie jungen Männer m ganz Deutsch- Totti, bie in den Iahecn 1916 uub 17 ht zahllosen Zu» schrille.t mir ihre vaterländische Gesinnung versichert haben. IeZt kamt die Tat sie beweisen. Ich rechne auf jeden auten Soldaten tmb Matrosen. . Der Sieh des Freitsrps Dohna soll sein: Dem VaierlaHe zu bienen in allen, deutschen Eolbalen- inzenbeu, in Ordnung, Treue und Sehorfaiü. Graf zn Dohno! 12S1D» UorvolienlapikSn. Annahmescheine werbe ich persSnkich unterschreiben.! Meldung bei mir tu Saga», Artilleriekaserne. 1412b» meldet Euch zum Schutz OstpreuSens bei TreiwilKgen-Sskadrott 2. Garde-»ragoner- Regiment Berlin, Blücherstraße 26. und 5 e llntnfatt{t mtb Verpflegung, mobile Löhnung j Milnärpapiere unb möglichst Entlaffungsattjug mit- bringen, für letzteren erfolgt Vezahll'.na. Fsir Siseniwhnfaifrt Mlliiärsahrfchein bei der nächsten ......... � m Relseunlosten fei Milltärbehiiroe, ober Fahrkarten nehmen. ! werden ersetzt. Abzeichen de« Freüorpz: Fliegende Möwe am Kragen. Wer sei!»! verhindert ist, freiwillig einzutreten, aber gewillt ist, ctne Werbestelle für das Freikorps Dohna an-! Shemklißk PsÄere und Freiwillige(Schüler) für „(Zr'enzsckllitz- 0st� stellt zu hoiannten Bedingungen ein: 4.(Grenzschntz-Momp. Pivnicr-Bat. Nr. 23. Hauptm yfinkter, Puppen(Str. Ortelsburg). Gdiriitüchc Mc!bung an: 4.{GtensfchukOStomp. Pionier-Bat. Rr. S, Puppen(.ffr. OtieUbure). 1258D» Eiserne Eskadron ruft für Heioiat und Ostschutz Freiwillige insbesondere ehemalige Einjährig» und Mebrjäbrig;* Fpel�iilllxe zu den Waffen. mobile Gcbuhmiese usd Reateuanspi'üclit'.— S ÄlkJ Tages» Zulage.— Oute Verpffeguag. Disziplinierte Truppe Alt-Preußisches Vertrauensverhältnis zwischen Offizier und Mann. Meldungen t——— Berlin. Kaiser-Allee 1—12, Joachim-Fricdrichs- gynmasium.Sesoha/tsrimmer Eiserne Eskadron zunehmen, wirb �mitzuteilen. gebeten, mit schriftlich sein- Bbresse i JreiwiKige aller Dienstgrade u»td aller Truppengattungen zur Grenzwacht und Aufredstorhaltung der Ruhe und Ordnung steSt ein das Festungs-Freikorps Thorn. MobUe Löhnung u. Verpflegung. 2 M. Tagesznlage. Sedinguuarn: Pollständtge?!u2bilbuna,orbtmn<>s- Emiafsungspapiere, gute Dissziplin, Ne- mägige...... gierungatreue, vatcriäudtsche Gesutmtng. Meldungen schristllch ober perstsnlich beim Geschäfts. zimincr be- Festungs-FreikorpS Thorn, Drangrikasernt. 1LZ7D» rat Der Gouverneur gez. v. tirulldeck, Generalmajor. Ich fordere auf 125SDH' »MilM ünD UMSlfWlllkMNe?. , euch des 5)catIcu6(E3ffanöe», ferner i Begleitpeisonal f. V-rwinideten-Transporte ' im Penbciuerkehr aus der Eisenbahn zum Eintritt im Grenzschutz-Ost.'HM 1 Bedingungen: Mobiles Sehall, 5 B!. Taaeszuiaae, Feld- > verpsicamig. Quartier. Peiuion und Hinterbliebenen- Versorgung nach kiriegsiätzen. «nmelduna beim Generalkommando V. Armeekorps ll> lÄlogau(Ikei-geschuich. Generalarzt VoINzroeht. Korpsarzt V. Armeekorps. InfaNteristsn, kavallsristen, �.rtillcristsn, Schneider sowie Schuhmacher, Stellmacher« Maschinenschreiber(möglichst Stecographie(Stenotypisf) meldet Euch sofort bei der ISHipae!© F$©inhapdj gtobetiC fürtcchnische u. industrielle 1 Zwecke, vorzügliche Ware, In großen Und kleinen Mengen sofort lieferbar. ehem. Fab. Walter 0. F. SlcMMy K.m.h.g Bohrpaste (2. Garde-lnfaoierie-Brigadc) i Regiment Kuhlwein(Mob.<. aarde-Regt r. F.) j Regt. Rooseo I Regiment Winterfeld(Mob. Garde-Feld-Art.-Rgt)] Meldebureau: Berlin-Moabit, Nenea Krlmloalgericbt, Turmslr. 91. 1244V Entschließung. Sit unterzeichnete Vertreter des rheinischen Volkes im tzren preußischen Gebiet erheben lauten und feierlichen pruch gegen die in der ausländischsn Preffe zu Tage treiendc» Bestrebungen aus Loslösung bes linken Rheiu- uiers ober ei»ä-inor sellier Teile von Deutschland. Wir (tiison tms aus das in der ganzen Weit anerkannte Selbst. bestimmungsrechl der Völker und veriangen, mit unseren Stammesg enossen wi Deutschen Reich vereint zu blelden. Da die Teilung Preußens ernstlich erwogen wird, übertragen wir dem von uns gewählten Ausschuß dir weitere Bearbeitung der Pläne auf Errichtung einer West» deutschen Republik im Verbände des Deutschen Reiches und auf dem Boden der von der Deutschen NatwnalvcrsaniU!. lu.-ig zu schaffenden Reichsverfaffung. Köln, den 1. Februar 1915. Adenauer, Obcrbürgermeisicr, Jtoln, Allekottr, Abg. b. D. 9k, Mülheim a. Stuhr, Andres, Mw. der Pr. N., Kreuz. nach, Astor, Abg. b. D. 91.,»ernkaftet, Graf Deihel von Gymnich, Landral, Boriitzender des Prvvniziaiuusichusies der Rheniprovinz. Schloß Frenz b. Horrem, Z. Bergmann, Abg. d. Pr. Sä, Köln, Th. Bergmann, Abg. b. D. 91, Glane, Blum. Abg. b. D. 91., Erefeld, Dr. Brau», Abg. d. D. 9!, M--Giabbach,». Bruchhanseo, Oberbürg ern.eislrr, Trier, Busch, Abg. b. Pr. R, Cuchenheini, Sodwig Dransseld. Ada. d. D. 91, Köln. Dr. Eüseuann, Abg. b. Pr. 91, Herborf a. wieg. Th. Esser, Abg. b. Pr. R, Euskirchen, Falk, Abg. b. D. 3L, Köln, Farwick, Oberbürgermeister. Abg. d. D. 91, Aachen, Fenner, Abg. d. Pr. 91., Neiuikirchen a. Saar, Haas, Abg. d. Pr. R, KRn, Harsch, Abg. d. Pr. 91, Herzogenrath, Dr. Hetz, Abg. d. Pr. 91, Ahrweiler, Frau Dr. Heßbrrger, Abg. b, Pc. R, Berlin, Iaeoby- Aassauf, Aoa. d. Pr. 91, Woiken, Zausen, Erster Beigeordneter, Coolcnz, Dr. Iohanusen, Oborbstrezermeister,«rrselb. Zoos. Abg. b. D. R, M.-Giadbach, Prof. Do«aas, Abg. d. D. 91., Trier, Kaster», Abg. b. Pr. 91, Köln, Kley, Abg. b. Pr. 91., Neuwisd, Kohmann, Abg. d. D. u. Pr. 91, 9ienn- Trier', fttug, Abg. b. Pr. 91, Düren, Kuck- 9L, Köln, Küster-,' Abg. b. Pr. A, Gut R, Bonn, Leg UderHirgermep «Nn, Surs, Abg. b. Pr. 91, Win. Heinrich ~ ieb, Karl MLller. Abg. b. Pr. 91, s Pr. 91., Prüm lEcheff, Reyse- Xlb' er, Abg. b. Pr. 31, Aiärs, P Abg. b. Pr. 91., Prüm llEtiel), Rcyfes, Abg. 91, Meckel, Racken, Abg. 6. D. 31., Gschweilcr, Oeriel, rtt l. Abg. D. 9L, b. D. 91, Neuerkirch i Simsr, Ollmert, Abg. d. Saarbrucken, Cmmett, Abg. b. Pr. 31., Saarbrücken. hoff, Abg. b. Pr. N, Aachen. Pick. Abg. b. D. 91, Wch- dach b. Saarbrücken, Frau Eiste Röhl, Abg. d. D. N„ W!n, Runge, Abg. b. Pr. 91, Köln, Reese, Abg. b. Pr. 31,. Saarbrücken. Hrlnr. Schösrr, Abo. b. Pr. 91, Köln, Schee»', Ab,, b, Pr. 31, Köln, Schlack, Abg. d, D. 91, Köln, Schmidt, Abg. d. Pr. R, Eonz a. Mosel, Prof. Dr. Ameln-EU Srorg. Soiltnan». Abg. b. D. 9L, Köln, Steeg- ~■""" erwald, Abg. b. rg. ��WWW> mann, Abg. b. Pr. N, Saarbrücken, mmmwa*.« D. 91, Köln. Elisabeth T Ehristiue Tensch. Abg. b. D. P,(Ttcfrlb, SrimB; . et eis, Abg. 5. Pr. R, 3&uf H, Köln, Thabor, Abg. b. D. Adg. b. D�N, Unkel, Bogestang, Abg. b. Pr. 9t, iSffsn, Frau Dr. Wcgichelber, Adg, b. Pr. 91, Bonn, Dr. Selbtmonn, Abg. b. D. 91, Aachen, För- giedel. Abg. b. Pr. R,«öin. övf!e«zsi!M!ölttW nahe Roseneck, haben wir wegen Fortzuges bes Be- sitzers einRenienhaus unter günstigen Bedingungen zu verkauten. Da« Saus eni- hält nur Porberwohiningen von 7 Zimmern und ist mit allen mobertuElnrichiungen ausgestaii. Bei ein Mieis- ertrage von ca. M. 27500 stellt sich der Preis aul M. RS 000. 144« Isr. Schmidt Söhne, Leipziger Straße 112, Ecke Mnuerstraho. Zentrum 12060—9 u. 8000. exlra billig. M. Seiiiaf»!* m. Stät. 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