Nr s« se.auhr«. SezugSvretSt SiecteljdSrt ä.7ö Ml. monotl.ZSBBtt frettn» Hmi» rnzrauSzatichar Sinzelm! Zwnunern W«tenm«. Pollbezuz: MonaUkch i2ö'Kt. erä gufitauttq». getiUzt. linier Aren, band tut Deuisch- and u. Lelierr ruh- Ungarn 0.6C MI. tflt daS übrige iursland n.öO Ml. bei lüglich einmaliger liuileüung 7.bO Ml. i-ollbetieüungen nehmen an Däne- rnarl Holland Lurerndurg. Schwede» and die Schweiz Eingetragen in die Sali. ieinmaS>'l Ncrlincr OolKe�blatt. (lO Pfennig) AuzelgenpretS: Die achtgeibaltene Slondareillezeile loiiei ov iiif.„Meine•■Unteigeu**, da»'cttacßtuiHc ffioti 10 Big. izuläffig S rettgedruckle laorte). redet w euere Oon ao Lsg. Siellengeiuche und Schlafitellenan, eigen das erne Wort S0 big., iedes weitere Lort lö Big. Lorle über lö Suchilabcn zählen igt zwei Sorte. Teueningszuichlag 70«,» Famtlien-Anzergen, volitilchc und gewerlichaitltche Bercuis- Anzeigen L0 Stg. die Zeile. Anzeigen iür die irächile B ummcr mühen bi! 5 Uhr lrachmillag? im oaudlgetchäll. Berlin ES. aZ. iltnoenilrage 3. adregeden «erden. Seöftnei-an 9 llhr trüh bis « Uhr abendd, Tentralorgan«ler l'o2ialclem okrati scken Partei veutfcklanäs. Reöaktion uaü Cxpeöition: SW. SS, Liuöeastr. 3. Keroiv recher: Amt Mortyplatz, Nr.»Z»S0—»S»S7. Freitag, den 21. Februar 1919. Vonvärts-Verlag G.m.b. H., SN). öS, Änöenstr. 3. Fernsprecher:«mt Morttzplatz, Nr. 117»Z— St. Eisaer ermordet. Der Catcr, Graf Hrco-Valley, erfeboffen.— Huer febwer verletzt. München» 21.�eBraac, 11 Uhr. 59 Minuten. Heute vormittag wurde der Minister- Präsident Eisner auf dem Wege vom Mi- nisterium des Aeuster« nach dem Landtagsgc- bäude in der Prannerstraste von einem Leutnant Grafen Areo-Valley durch zwei Kopffchüsse von hinten getötet. Der Täter wurde durch einen Posten schwer verletzt und liegt im Sterben. Die Leiche Eisuers wurde i« das Ministe- rium des Aeuhern gebracht, wo sie in der Portterloge gebettet wurde. Tort erschienen alsbald gerichtliche und polizeiliche Behörden zur Aufnahme des Tatbestandes. In den Straften macht sich uaturgemäft grofte Erregung bemerkbar. Der Landtag, der heute zu seiner ersten Sitzung zusammentrat, setzt die Beratung unter dem Eindruck dieser Nachricht einstweilen aus. Mönche«,»1. Februar. Die Sorre- spondenz Hoffmann veröffentlicht folgende Er- kläruug: Am Donnerstag, de« 29. Februar, gab Etsuer im Ministerrat die Erklärung ab, er werde am Freitag um 19 Uhr im Landtag im Auftrage des Gesamtmiuisteriums erklären, daft das Gesamtmiuisterium von seinen Aemtern zurücktritt und sie dem Landtag zur Berfüguug stellt. erner sei das Gesamtministerium bereit, die eschäste weiterzuführen» bis eine neue Re- gebildet ist. ü u ch e«, 21. Februar. Araueudorfer. Jaffe. München.e in mein« Um- geöung gekommen ist. Und auch seit der Zeit, wo sich unsere Post« tischen Weg« kennten, hat stck sein Bild in vollster Reinheit in mir erkalten. Roch vor kurzer Zeit al« er gelegentlich der Zusammenkunft der emzelstaatlicken Minister zur Beratung über die Ver- fassungSvorlage nach Berlin gekommen war, habe ich Gelegenheit gehabt, ihn zu sprechen und eS hat mir sehr grosse Freude be- reitet, doss ich dem Mann«, zu dem ich politisch in schroffste Gegner- schoft getreten bin. die Sand aS Freund drücken konnte. Wenn EiZner trotz seiner hohen Begabung und trotz seiner völligen Hingabe an die sozialdemokraiische Politik nicht das zu leisten vermochte, was er erreichen wollte, so lag das daran, daß er. obwohl ihm ein starkes politisches Gefühl eigen war, nur zu leicht der völlige Sklave seiner Ideen wurde. Er ging ganz in seiner Phantasie auf und er war in eine einmal gefaßte Idee so stark verstrickt, daß er. auch wenn alle Welt um ihn sie ab- lehnte, lieber mit ihr zugrunde ging, als sie aufzugeben. Er konnte sich wie selten ein ander« Mensch in eine Idee verrennen und er konnte dabei zu ein« völligen Mißachtung der realen Faktoren der Politik gelangen. Dieses feste Band, das zwischen der Idee und den materiellen Gegebenheiten geknüpft sein muß, wenn die Idee fruchtbar und schöpferisch sein soll, hat er sehr oft xer- schnitten, und darum war bei aller Wertschätzung und Ergeben- heit sein« Kollegen für ihn, da? Urteil allgemein geworden: ein prächtiger Mensch, ein glänzender Schriftsteller, aber ein wenig fruchtbarer Politiker. Kurt EiSn« war nie ein wohlhabender Mann. Er hat nie Sinn für materielle Güter gehabt. Und er war schnell entschlossen, alles, was seine materielle Existenz ausmachte, über Bord zu werfen, wenn er damit frei seinen Ideen nachleben könnt.'. E« gibt in Deutschland wenige Menschen, die dem Gclde eine gleich starke Vevachiuno bezeugten wie er. Er, der vielugilvorbcne. glänzende Schriftsteller hat in Nürnberg als Chefredakteur monate- laiig in d« Redaktion sich von ärmlichen Maggisuppen ernährt, nur um sich nicht von sein«, Büchern, die ihn bergehoch in vollst« Unordnung umgaben und die ihm auf seinem Tische kaum Platz für den Suppenteller ließen, nicht trennen zu müssen. Trotzdem hat' die niedere Schmähsucht auch zu ihm den Weg bürgerliche Presse hat noch bis zuletzt ihn als den„galizischen Juden", den„Revolutionsspekulanten" geschmäht. Wir haben in der letzten Zeit oft in hartem politischen Kampfe N zum Der Täter. E. B. Ueber die Person des Täter» liegen noch keine näheren An- gaben vor. Die Grasen von Arco-Balley sind ein alte? bayerisches Geschlecht, daS zwei Linien umfaßt und eine größere Anzahl lebender Familienmitglieder zählt. Wer von diesen der Täter ist, läßt sich nach den bisherigen Meldungen noch nicht mit Sicherheit feststellen. Da» gräfliche Taschenbuch verzeichnet nur e i n LI jähriges männliches Familienmitglied, den 1897 geborenen Anton Alfred, Sohn des Grafen Maximilian v. Arco-Vally. Von Interesse dürfte fein, daß dem gleichen AMSHause wie d« Täter auch der bekannte Erfinder der drahtlosen Telegraphie und Pazifist Graf Arco entstammt, der Mitglied d« unabhängigen Partei ist und als solches während der Regierungsperiode der Unabhängigen preußischer Minister war. E? liegt eine seltsame Ironie des Schicksals darin, daß dieselbe Grafewfamili« gkichzetiig einen bedeutenden geistigen Führ« der IL S. P. D. und den Mövd« eine» anderen Führers der Partei hervorbrachte._ das Attentat im Landtag. München, 21. Februar. Im Landtag wurde heute vormittag auf den Minister Auer ein Attentat verübt, als er eben in einer Erklärung dem Abscheu über die Ermordung des Ministerpräsidenten Eisner Ausdruck gegeben hatte. Es fielen plötzlich Schüsse aus der Richtung der durch einen Plüschvorhang verhängten linken Einganstür zum Sitzungs- saal. Darauf stürmte ein Mann im Mllitärmantcl und Zivil- Hut in den Sidungbsaal und feuerte mehrere Revol- v e r s ch ü s s e in der Richtung auf Auer ab. Auch von den Tribunen fielen Schüsse. Der Abgeordneten bemächtigte sich eine große Panik. Sie flüchteten durch alle Ausgänge aus dem Sitzungssaal. Auer sank, in die linke Brustseite ge- troffen, schwer verletzt zusammen. Von einem der Schusse wurde der Abgeordnete Osel von der bayerische« Volkspartei getrossen. Er ist t o t. Zwei Ministerialbeamte erlitten schwere Schußverletzunge». Di« Minister H o f f m a n u und Frauendorfer sowie inzwischen zurückgekehrte Abgc- ordnete der sozialdemokratischen Fraktion leisteten de« Schwerverletzten die erste Hilfe. Die Sitzung mußte, aufge- hoben werden. DaS Laudtagsgebäude ist militärisch gc- sperrt. �tter feinen Verletzungen erlegen l Nach einer Meldung letzter Stunde, die wir nicht mehr zu kontrolliere« i« der Lage sind, soll auch Genosse»uor sei»«« Verletzung eu erlege» sein. Spartakus im Westen. Bochum, 20. Februar. Die Streiklage im Jnbustriebezirk.Iäht sich schwer über- schauen, es fehlt jeder einheitliche Zug in der Bewegung. Dos eine aber ist gewiß: Ohne die Waffengewalt der Spartakisten hätte nicht eine einzige Zeche dem Ruf der wilden Agitatoren Folge geebn und wäre in den Streik eingetreten! Die bewaffneten Banden aus dem nicht eben vorteilhaft bekannten Gebiet der unteren Ruhr und Emscher, wo seit Jahren von den Indusiricherren der aufgelesenste Ausschuß aus aller Herren Länder zusammengebracht worden ist, zogen, von Westen kommend, teils mit Autos von Zeche zu Zeche und erzwangen unter Waffengewalt die Arbeits- niederlegung. Wenn man den Vergleich mit früheren Streiks zieht, welcher Unterschiedi Beim Streik von 1L12 mußten Tausende von Bergleuten, Hunderte von Bergardeiterfreauen ins' Gefängnis wandern, weil sie ihren Verrätern die trSff» liche Marke:„Streikbrecher" aufgeklebt hatten. Heute geht's Spiel um. Die damals streiften und ihre E x i st e n z aufs Spiel setzten, werden nun von den früheren Streikbrechern mit Waffen- gewalt zum Streik gezwungen. Gerade auf den Gruben, wo früher die Gelben und die Polen tonangebend waren, da sind heute die Spartakistenherde. Man frage nur diese Helden einmal, was sie für die Organisation getan haben! Da die Bergleute keineswegs zum Streik neigen, sich im Gegenteil des Ernstes unserer Lage selir Wohl be- wüßt sind und arbeiten wollen, so fahren alle Belegschaften sofort wieder an, sobald die Banden verschwunden sind, des- halb ist eS eben auch nicht möglich, sich ein klares Bild von dem Umfang des Streiks zu machen. Man fragt sich: Wo sind denn die S i ch e r h e i t S- Mannschaften? Die Sicherheitswannschaften haben an vielen Stellen mit einigen rühmlichen Ausnahmen, besonders Herne, Linden und einigen anderen Orten, vollkommen ver» sagst Sie befinden sich in einem Zustand der Auflösung. Tie Spartakisten und Unabhängigen«lachen sich diesen Umstand zunutze. Die Mannschaften der Sicherheitswehr fühlen sich in ihrer Existenz auf die N.» und S.-Räte angewiesen und versuchen bei der ungünstigen Lage des Arbeitsmarktes ihre Posten natürlich beizubehalten. Die Spartakisten wissen nun diesen Leuten sehr geschickt auseinanderzusetzen, daß sie mit ihren Interessen mit dem System der A.- und S.-Räte, so wie es die Spartakisten austasten, unlöslich verwachsen sind. Wo die A.- und S.-Räte unabhängig und spartikistisch sind, da sind es die Sicherheitsmannsckzaften natürlich auch, und auch sonst findet die spartakistische Agitation bei ihnen einen günstigeren Boden als bei der Masse der Arbeiterschaft. Die Unabhängigen haben sich, wie gewöhnlich, zu einer klaren einheitlichen Stellung nicht durchzuringen der- macht. Wie überall, sind sie weder Fisch noch Fleisch, sie warten ab und haben Angst vor der eigenen Courage. Würden die Spartakisten oben bleiben, so könnten sie sagen. sie seien mit babei gewesen. Für den entgegengesetzten Fall aber balten sie sich einen Notweg offen, um später nach Ber» liner Muster erklären zu können, daß sie die Gewaltaktionen keineswegs billigten. So ließ der Führer der Bochumer Sicherheitswehr— der den Unabhängigen zuneigt— ein Eichhorn im Taschenformat—, an die Spartakisten Waffen verteilen, waS natürlich nur dem Zwecke diente, die „Sicherheit" in der Gegend zu fordern. die entgülttge Zeftlegung üer Waffen- ftillstanüsbeöingungen. Bern, 21. Februar. Wie der Vertreter der„Tele- grafen-Kompagnie" aus Paris erfährt, habe« die Kom- Missionen der Friedenskonferenz in de« letzten Tagen mit Hochdruck gearbeitet und die Beratungen soweit gefördert, Kunstausstellungen in öen Schulen. Bon Hermann Widmer. Eine Jd«e, deren Wert für die künfkleriche Erziehung des Bol- fcs nicht zu unterschätzen fein wird, will der.verband Deutscher Illustratoren" unter Leitung des Malers Wbert Knab demnächst versuchsweise m die Praxi» umsetzen. Er will Kunstausstellungen in den Schulen veranstalten, Ter Verband Deutchir Jlluftvatoren ist eine Veveinigung der» jenigen Künstler, welche sich hauptsächlich illustrativ betätigen und deren Werke dauernd in den bekannten illustrierten Zeitungen und Witzblättern erscheinen. Viele dieser Künstler sind im großen Publikum mindestens ebenso bekannt wie die bedeutendsten Mal», und zwar mit vollem Rrcht, denn die künstlerischen Oualitäten ihrer Besten können sich mit denen der tüchtigsten Nur. Mal» durch- ans messen. Zudem, viel« Maler pflege» auch diese Kunst(die Illustrationen Menzels haben Ewigkeitswert), und auch manche be- deutenden Bildhauer, z. B. Ludwig Monzel, waren al« Jllustra- öoixn tärig. Der genannte Verband will nun, wie gesagt, kleine Ausstellungen setner Werte zunächst tu Berliner Schulen veran. stalten. Es sollen alle Gchulgattmigen berücksichtigt werden. Die Ausstellungen ivürden sich au» kleinen gewählten Sammlungen von vielleicht 20—30 Werken zusammensetzen, welche für kurz« Zeit in den Aulen aufgehängt würden. Mitglied» de« Verbände» würden an einem oder mehreren Abenden Vorträge üb» die Aus» st« Hungen halten, zu denen auch die Eltern der Schüler eingeladen werden könnten. E» wipd sicher von ganz besonderem Reiz setn. wenn die Künstler selb» über ihre Werk« sprechen und dieselben dein Verständnis der Zuhörer näh» zu bringen versuchen. Ader nicht nur die«fcüchjiungen selbst, sondern auch die Möglichkeit und Art ihrer Wiedergabe tn den Zeitschriften wird viele interessieren. Ich weiß aus persönlich» Erfahrung, wie sehr die Krage anzieht: wie wird«» gemacht, eine solche Zeichnung mit allen künstlerischen Feinheiten des persönlichen Striche» fo täuschend m der Massen- anklage einer Zeitschrift wiederzugeben, daß kaum ein Unterschied zwischen dem Eindruck de» Originals und den» der Reproduktion festzustellen ist? Die verschiedenen Reproduktionstechniken werden natürlich bei dies» Gelegenheit mit»klärt. Aber darüber hinaus können diese Ausstellung« noch dadurch bedoutfam werden, daß sie bei gutem Erfolg auch ander« Zweige der Kunst und de» Kunstgewerbe» zur Nach. ahmung anregen. Es würde die Schüler z. B. bestimmt interessieren, ein« Sammlung jener reizenden kleinen Bildchen aus eingelegten HA- zern zu sehen, wie sie deutsche und ausländische Künstl»(bei un» besonder» Oskar Haberer) fett Jahren anfertigen, und dabei über die Herstellung dies« Intarsien etwa» zu erfahr«. Ob« klein« daß die Formulierung deS WafenstillstandSvertragcS in feiner endgültigen Fassung nahezu beendet ist. Falls die Bedin- aungcn von Deutschland angenommen werden, wird fich die Dauer deS langen Waffenstillstandes bis znm Abschluß des Friedensvertrages erstrecken, der selbst keinerlei wesentliche Abänderungen erfahren wird. In der Hauptsache wird auch Deutschland zur Annahme der neuen Waffenstillstands- bediugungrn nur eine Frist von drei Tage» crbalten. Der wesentliche Inhalt der neuen Forderungen besteht darin, daß Deutschland eine Armee von 2 5 bis 30 Divisionen, das heißt zweihund»tfüufzigtaustnd bis drei- hunderttausend Mann unterhalten darf. Auch da« Schicksal El saß- Lothringens und die Waffen- und M u- nitionsfragen werden bereits in den Bedingungen mit- geregelt werden. Weiterhin wird der Vertrag Bestimmun- gen«der den Betrieb der deutsche« Rüstuugsindu- >t r i e, das provisorische Schicksal von Esse» und die Schaffung einer weiteren Okkupation szone, dir als Garantie für die Aussührung der Bedingungen des Frie- denSvertragrK zu gelten hat, Bestimmungen treffe«. Der Bericht üb» die Arbeiten der Kommissionen sollte dem ZehncrauSschuß der Alliierten bereits am Donnerstag vorgelegt werden, die Sitzung wurde jedoch infolge des Attentats auf Clemencean auf Freitag verschoben. ch Abbruch aller U-Bootdocks nud Reparaturwerkstätte«. Amsterdam, 20, Februar. Nach einer MeSbimg von.Nieuws fem den Tag" aus London berichtet die.TimcS", iatz die Alliierten sich Über folgend« militärisch an Deutschland zu richtend« neue WaffcnstillstandSbedingungen geeinigt haben: Uebergab« von 8 Schlachtkreuzern, darunter die Oldenburg und vi« Helgoland, von 8 Kreuzern, 42 Torpedojägern und 50 Torpedo- booten, die Deutschland sofort auSliesern müsse. Alle U lieb. Ein Angestelltenausschuß bestand bisher nicht, indessen sind die jüngeren Kollegen jetzt im Begriff, einen solchen zu bilden, mit 1 dessen Hilfe wir versuchen werden, eine Aufbesserung der Gehälter ' zu erreichen. Daß gerade der Bund der Landwirte den Kriegsteilnehmern ' ein f» elende? Gehalt zu bieten wagt, wirft cin grelle» Schlag- licht auf die soziale Denkweise der agrarischen Kreise. Nickt allein. � daß dieselben sich während der Zeit deS Krieges auf Kosten der Allgemeinheit ungemein bereichert hoben, sind sie die größten KriegSschreier gewesen. Und nun zahlen sie denjenigen, die wäh- rend deS Kriege» für da« Land ihre Kräfte und ihr Leben ein- gesetzt haben. Hungergehälter. Zr den Einlgnngsverhandlungen unter den aBnkbeamten teilt der Deutsche Bankbeamten-Perein mit: Die EinigungSverhand- lungen der Bankbeamten-Organisationen sind dadurch gescheitert. daß die vom Deutschen Bankbeamten-Perein angebotene Verschwel- zung vom Allgemeinen Verband der Deutschen Bankbeamten ab- gelehnt, von diesem vielmehr zur Schaffung der Einheitsorgani- sation di« Auflösung gefordert wurde. Auch die vom D. B.-V. an» gebotene, sofort mögliche Arbeitsgemeinschaft, die sicher einer Vr- ständignng am besten den Weg geebnet hätte, wurde vom Allge- minen Verband abgelehnt._ GroßBerlw Schöne„Wirtschaft!" Unsere Angaben sin Nr. 88) über die Stockung der Müllabfuhr in Berlin werden durch Klagen au» unserem Leserkreis bestätigt. Was unter dem Kommando der Wirt- sch a f tSg e n o s fe n sch a ft Berliner Grundbesitzer möglich ist, haben in den letzten Jahren die auf den Höfen angesam- melten Müllberge gezeigt. Eine Mitteilung, die ein Hausverwaller un» macht, weckt die Sorge, daß für dieses Jahr sich AehnlicheS vor- hereitet. Er hat nach seinem Vertrag mit der WirtschaftSgenossen- schaft zu fordern, daß aus dem von ihm verwalteten Hau» wöchent- lich zweimal je zwei Kästen Müll abgeholt werden. Obwohl er die Gebühr mit monatlich 26, SO M. pünktlich bezahlte, wurden au» diesem Hause von Mitte Dezember bis Mitte Februar im ganzen nur dreimal je zwei Kästen abgeholt. Auf dem Hof deS von ziem- lich einem Biertelhundert Familien bewohnten HauseS türmte sich bereit» wieder ein hoher Berg Müll auf, allen an die Wirtschaft»- genossenschaft gerichteten schriftlichen und mündlichen Bitten um Abhilf« zum Hohn. Ein Vergnügen für die Hinterhausbewohner. täglich solche Dreckhaufen vor Augen zu haben, sich die Fenster und Stuben verstauben zu lassen und den Gestank riechen zu müssen! Wenn da» so weitergeht, kann e» ja im Sommer wieder nette Zu- stände auf den Höfen der Berliner Mietkasernen geben. Wir find überzeugt, daß in den letzten Jahren die Stockung der Müllabfuhr in Berlin manchen Seuchenherd geschaffen hat. Wird man diesmal nicht beizeiten gegen di« Gefährdung der Volksgesundheit einschreit«»?_ Bieten und handeln bei der lkrankenernährnngöstelle. Der Glücklich«, dem die Kremkenernährung« stelle voll gewährt. wa» der Arzt ihm verschrieb! Bewilligt sie einem Kranken über- Haupt irgendwelche Zusatznahrungsmittel, so bleiben sie gewöhnlich hinter der von seinem Arzt für nötig gehaltenen Menge zurück. Klagen hierüber gehen uns immer wieder zu, und immer wieder äußern di« Abgewiesenen ihre Verwunderung darüber, daß die Vertrolnenaärzte der KvankenernährungSstelle gegen die behandeln- den Aerzt« entscheiden, ohne di« Kranken auch nur ae- sehenzuhaben..Auf dem Attest kiest sich das alles sehr schön," sckwekbt unS bitter ein« Fr-m. die für ihre kranke alle Mutter nur «in Viertel Liter Milch erhielt, obwohl der Arzt einen Liter für nötig erklart hatte. Solche und ähnliche Erfahrungen entmutigen» so daß eine andere Leserin unseres Blatte» wie sie un» schreib, von vornhevein auf Beschaffung eineS AtesteS verzichtote. In den Poll. tliniken sagten ihr dte Aerzte. sie müsse eS sich von einem Privatarzt ausstellen lassen, aber das gestattete ihr gleichfalls kranker Geld. beutet nicht. ES scheint, daß die Krankenernährungsstelle, auch wenn ma» noch so bescheiden in seinen Korderun- gen ist. immer wieder noch abhandeln zu sollen glaubt. Einem ßriegSteilnehiner. der wegen Tuberkulös« im Iah« 1917 mit 40 Proz. Rente entlassen worden war, verschrieb der Arzt 4t— I Liter Milch pro Tag, 2 Pfund Teigwaren pro Monat und eine Butterkarte. Die KrfankenernährungSstelle aber strich die Teigware samt der Butter und bewilligte von der Milch nur ü Liter. Nachdem eS bis April 1918 dabei geblieben war. forderte fie ein neues Attest. Diesmal verschrieb der Arzt von vornherein nur 14 Liter Milch und 2 Pfund Teigwaren— worauf die KrankenernährungSstelle außer den Teigwaren nur noch 14 Liter Milch bewilligte. Im Januar 1919 bat der Kranke um Weiterbe. willigung in der Annahme, daß man einem Lungenleidenden da» verlangen nach 14 Liter Mich nicht als unbescheiden auslegen tonte fc erhielt dteje» Bescheid:.Ihr Antrag auf Weiterbewilli. gnng von ZusatznahnungSmiftekn ist nach Prüfung durch unser« Vertrauensärzte abgelehnt worden, da die gegenwärtigen Verhalt- nisse die Berücksichtigung Ihre» Antrags nicht mehr gestatten." Die KrantenernährungSsttlle hatte also immer wieder und so lange abgehandelt, bi» schließlich gar nicht» mehr blieb. Das Sonderfarste ist. daß diesmal die Vertrauensärzte die.Prüfung" ohne ein neues Attest zustande brachten. Ein solche» wurde dem Antragstell« nicht mehr abverlangt und er reichte auch kein» ein. Da» ist ja die reinst«.Fernbehandtung". Tienstbotenverficherunq. Durch Verordnung der Regierung vom 3. Februar 19.19 trete« di« Bestimmungen der Reichsversicherungsordnung, nach welcher Dienstboten, bei welchen die Herrschasttn oder dt Dienstboten- obonnemenitsverein de Leistungen der Kasse übernimmt, von der Berstcherungspflicht befreit werden, außer Straft. Alle bisher ausgesprochenen Befteimngen werden ausyehdp-rt; diejenigen, bei welchen der MonnenentDverew die Unterstützung übernommen hat» mit dem 29. Juni 1919. Alle Herrschaften, die Dienstboten neu einstellen, müssen die. selben vom 17. Februar 1919 an bei der Allgemeinen Ortskranken. lasse versichern._ Die Leitung de» Sicherheitsdienste» Groß-Verlin, gezeichnet P. Krüger, schreibt un». daß nicht Prinz, sondern Obermatrose Paul Krüger und sein Genosse Grün 16V Millionen dem Staate gerettet hätten. Zu den Raubmord in der Hedcmannfirahe ist inzwischen senge- stellt word, daß der in dem Bericht erwähnt« Unteroffizier Rudolph, der als letzt« Mieter erwähnt wurde, am Tage de» Ver- brechen» in jeine Heimatstadt Apolda gewesen ist. Er kommt in. folgedessen nicht in Frage. Neue» Fernsprechverzetchni». Ein vollständige» neues zeichniS der Teilnehm« an dem Fernsprechnetz in Berlin und Um. gegend wird wieder im Mai zur Ausgabe kommen. Anträge auf Aenderungen oder Vervollständigung d« Eintragung find spä- testen» bi» zum 8. April schriftlich und freigemacht an das Fern. iprechamt zu richten. Der parteipolitische TurnomlnSvorstand. Di« am 20. tagende Vereinsversammlung deS Turnvereins.Fichte" hat nun endgültig ihre politische Richtung festgelegt, indem sie einen Antrag, nur Mitglieder der Unabhängigen oder der Kom» munistischen Partei in den Vorstand zuwählen, mit großer Majorität annahm. Wegen Raubmorde» wird ein Berlin« Pärchen von der Münchener Kriminalpolizei gesucht. Dort wurde am 14. Februar der Trödler Wilhelm Necher ermordet und beraubt. DeS Raub- mordes dringend verdächtigt ist eine Frau Biktoria Brandt, die mit ihrem Geliebten, einem Kellner Peter Sanroth. am 9. Februar von Berlin nach München gekommen war und jetzt nach Ausführung de» schweren Verbrechen» mit diesem auch wieder nach der Reichshaupt- siadt zurückgefahren sein soll. Frau Brandt ist 2S Jahre alt, 1,66 Meter groß, hat blonde» Haar, einen breiten, vollen Mund und Grübchen im Kinn, Sanroth Ist 22 Jadre alt und trägt wahrschein- lich Vizefeldwebeluniform, eine blau� Litewka mit dem Verwunde- tenabzeichen und eine blaue Seidenmütze. Er ist 1,70 Met« groß, hat dunkelblonde» Haar, einen kleinen blonden Schnurrbart und einen schiefen Mund. Die Zentralstelle kür Einig»»« ver Sozialdemokratie bot Ii 4 am gestrigen Abend konstlwlei l. Für den vorläufigen Borstand gab ibenossr Paul Schindler den Bericht. Es fand sodann eine lebr leb» haste Aussprache stall, in der zuerst politiscke Gcstidtspunkle und dann oroanisatolische Fragen eingebend eiörieti wurden. Einem einstimmig an» genommenen Anirag zusolge wurde ein Organliatlonsaiisschuh eingeetzt, der einen Plan lür den Ausbau der Organisation und Propaganda ml«- rn Veiten fall In ihn wurden die Genossen Schneider, H o m a. Barsanli. Stessen«, Schweitzer. Schwarzer und B r ä u n i g sowie die«eno'fin T> i ch a u e r gewählt. Der vorläufige Vorstand wurde sodann einstimmig als definitiver Bor» stand gewählt. Ibm gebären an Gen. Eduard Bein st ein und Paul Schindler al» Borfitzende. Genosse O. Zimmermann als Kalfierer, Genosse K u r t« o l I und Genosfin P I e ß n e r-l« Schrift- sübrer und Genosfin Zadel wie Genosse Gottsried Schulz al« Leifitzer. Zuschriften politischer Natur find van mm ab an den Borfitzenden Ge». Paul Schindler. Berlin LS, vollankstr,«7; Beitritts erllärunge« und Glider(Beiträge) hingegen an den Gen. O. Zimmermann, Neukölln, Johann-HuS-Itr. 1, zu richten. Die ftaatltche» Museen bleiben am Sonntag wegen der Gemeinde- wählen geschlossen, .Die Kinopuppr« beiltelt sich eine neue dreiakiig« GesangSvosse von Leoni md HaSlel, zu weicher Will Stelnberg die«esangstexte und Walter Bramme die Mufit geschrieben bat. Sie wird im Lause de» Februar i» Rational-Theater ihre Uraufführung erleben. Dauentzien-Palaft t Eine gut« Beckfllm-Operette,.Die Silvester- wette", wird Freitag zur Uraufführung gelangen, Jean Gilbert bat di» Mufti dazu geickneben. Die Borstellungen weiden geschlossen und zwar Montags und Donnerstag« um S. Dienstag«. Mittwoch«, Fre tag« und Sonnabend« um S und S'/, und Sonntag» um 4, O'J, und 8TJt Uhr. Treptow-Sternwaete. Vorträge: Sonnabend 5 Uhr-.Mit Ozean. dampier von Bremen nach New Bort"(Filme). Sonntag g Uht:.Ferien- tag« an der Ostsee, in der Sächsischen Schwei» und Im Spreewald'(Filme). b Udr: Jfm Lande der Schwarzen"(Deutscher Sudanstlm), 7 Ubr: ,Au« sertten Landen'(Wim«). Dienstag 7 Uhr:.Sternbausen, veränderlich« und neue Sterne'(Llchlbildervoitrag von Vir. Dr. Archenbold). Mit dem großen Fernrohr ist jetzt der Jupiter und Orwnnetel allabendlich günstig zu beobachten._ GrofftVerliner Lebensmittel. Berlin. Kis« bi« Dien«loa in den Leztrlen der tSb.. ISS., HS., IM.. 281., 284. und 287. Brotkommisfion 126«ramm.— An diejenigen Kinder, die zwischen dem 1. Januar lS>0 und dem St. Dezember tSI4 geboren find einmalig« Päckchen SLzmUchipeis«. Die Bezugscheine werden von den Brottommtlstone» vom LS. bi« 2«. Febluar ausgegeben. Sie find»am 22. Februar bi« 2. Mär, m den Gelchöslen vorzulegen. Lichtenberg. Da» gealral-Wahlburea» befindet sich a» Sonntag, den 23. Februar, bei Kurkow««. Psarrfir. 74. «osenehal Nordend. Heute, Freitag, abend 7 Uhr, bei MUbrodt, öffentliche Wäblerwerveriammlung. Eöpeuick. Sonnabend abend« Vi, Uhr bei Gollnow, Roienstraße: Bezl>t«ilil»er und Funltionär«. Dringende» Ericheinen notwendig. Pankow. Aus Abschnitt 14 der Pankower Lebensmittelkarte 12» Gram« Rogutioi tkäie(2 M.) Buchhol». Sonnabend. 8—12 Uhr pormiftag», find Im«mitbause aus die Lebensmitlellarte Minnersocke» und Ktnderftrümpse erhältlich, gebe Familie 1 Pub. Groß-öerllner Parteinachrichten. Spandau. Henke 7'/, Ubr Turnball« Schulstratz« und Jubiläum». tumhall« Molttestratze. Reierentea Genossen A. Scholz und>. Schmidt. Wählerversammlnng Tonnabend. Pankow.«'/, Uhr bei Linder, vresteftr. 84. Neserenten: Dr. Dahl» und Frl. G. Hann«. Prtershage». 8 Uhr Gasthaus Rädel, Dorsstratze. Referent Genosse Käming. Eharlottenburg. Sonnabend Schiller-Realgymnasium. Schillerstr. 27, Versammlung»er Leherr, Volt-, Teiearapben., Polizei, und S sen- babnbeamicn und Beamtinnen. Neserenten: Kriminalkommissar L ehaertz Ober-Poslschaffner N o a ck. Lehrer Blum. Flugblattverbreituug. Neukölln. 6-/, Uhr. Treptow. 4'/, Uhr. BeranlwortNch für Politik»et»» gickl«,«h-rl-ttenbnrg, für de» übrigen Seil de» Blatte«:«kn» CM«. fteuIMte: OrBiietteen«>». mttde. Berit»,«erlag; Borwürls-Berlag». n t.».. Bern». Druck.«orwürw.Buodruckeret au» LerlagSonktaU Vau! Ctaaa a.«». t» Berlin. LMtenstratz»». In der durch den Strogenbandcl verbreiteten Broschüre:.Tirpitz, der TolengrSber der deutschen Flotte" suchi Kapitän a. D. Persius die Sr. solülosiakett der Lusischiffakrt zu beweisen und schiebt die Ursache der technischen Unoolllomi, enbeit der ZeppcNne. insbesondere ihrer Motoren zu: er richtet Angriffe gegen daS Werl des Gr.>fen Zeppelin und gegen den Modbach-Motcrenbau A. m. b. H., Friedrichsbafcn. PerffuS schöpft aus trüben Quellen, das ihm zugetragene Material ist falsch. Dazu einige Beispiele: Klas lagt Pcrtius? 1 «Die Erfolge rmferer Luftschiff« im Kriege waren mlliiärifch sehr gering." «Man darf jedoch sagen, daß die Luftschiffe sebr häufig erft in- folge Mangels genügender BeweguugSfätzigleit in den Bereich der feindlichen Waffen gerieten." S.»Technische Unvolllounnenbeit der Konslrultion, besonder» auch der Mowren, war die eigentliche Ursache"(der Einstellung der Luftichiffabrl).. L.»Jmmerbin bleibt eine auherordentlich hohe Zahl von Fällen übrig, bei denen feststeht, daß lediglich die Schuld an der Mangel- hasten Beschaffenheit der Motoren lag.. Tatsachen dagegen: Eine einzige Meldung von.L 11* hat die gesamte deutsche Flotte vor sicherem Untergang bewahrt! „L 59" wurde aus der Fahrt nach Deutsch-Ost-Afrila mit Aerzlen, Arzneimitteln und Munition(irsgcsamt rund IS Tonnen Besörderungs- gut) über Cartum wegen angeblicher Gefangenschast der Schutztruppe zurückgerufen und langte ohne Zwischenlandung nach ggstündiger Fahrt mit BetiiebSstoffcn für weitere drei Tage»olltommen betriebsfertig im Slusgangshafen an. Zurückgelegte Strecke über 7000 km l Ununterbrochene tagelange 2lu über 100 Stunden. ilusllärungssahrten auf See, davon ein« Linige amtliche Berichte der lüommandds der ftiegerverbände über liiaybach'lüotoren: Kofi. 3: ,.2S0?S Mahbach-Motor hat sich während seiner zweimonatigen Betriebsdauer aus allen Flügen und in allen Höhen bewährt!" Kosl. S: ,260 PS Mahbach-Moior aus das glänzendste bewährt, so daß er nicht genug gelobt werden kann." Kofi. 4:.260 PL Mahbach-Motor hat sich in jeder Beziehung hervor- ragend bewühri." Sa; lagt der feind? Eine französische Stimme! La Croix. Paris, 26. August ISIS: rLe 300 hp Maybach serait plus simple et plus regulier que le 260 hp"..."(einer anderen Firma). Eine englische Stimme!.AeronauticS" vom 23. August ISIS(UeLers.): .Gegenüber allen seindlichet, Molorbauarteu ist die Arbeü zweifellos sehr viel vollkommener... NK Ga handelt sich hierbei um denselbeit Motor, der w letzter Zeit im Luit schiff verwendet wurde. front und feind tagen die Aahrheit! PcrsiuS wird fck .Zevpeline, Maybach- .....-~ getth widerlegt in der soeben erschienenen Broschüre „HU______________ Jintoren und Persius" von C o I S m a n, General- dire.'tor de« Luftschiffbau Zeppelin, und Earl Maybach, Direktor des Maybach-Motorenbau, E. m. b. H., Friedrichshasen. 13610" Zu beziehen zum Preise von 30 Ps. durch den Berlag Wilhelm Borngräder. Berlin MV, Priuzregcnteustr. 63, bei allen Buchhandlungen, in allen Zciwngs-Kieslcn und Bahnhofsbnchhandlungen. l // ßß Journale Büro« �/Artikel �6 Rubriken Gebt, Schetk, Köpenicker Straße 108. Freikorps Lützow. Gediente Jäger. Jofanterisle«, Kavalleristen, Feldartilleriste», Minenwerser, Fernsprecher, Trainfahrer, Waffenmeister, Sauitäts- personal, Handwerker(auch ungediente) besonders Schuhmacher, Sattler, Schneider, Holzarbeiter werden noch eiugestellt. Offizierbedarf: Leutnants als Komp.-Offiziere, M. G. O., M. W. O. und Geschöstföhrer. Bedingungen: Mobile Löhnung, Tageözulage 8 Mark, freie Unter- kunft, Natnralverpsiegung, Ausrüstung. Meldungen: 1. Geschäftszimmer d. Freikorps, Berlin, Bellebuestr.13. 2. Garde- Kavallerie- sSchütze«-) Division» Berlin, Nürnberger Straffe 70/71. 3. Werbcstrllc TreSdeu, Dresden 29— Briesnitz. Merbitzer Str. 31. Fahrscheine bei der nächste» Militärbehörde erhältlich. Kreikorps Lützow. Mmi 55. 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I Räch ruhmvollem Kampfe ans ostpreußischcm Bode»,! in Rußlands weite» Gefilden- auf Ztalirus eisigen Bergen und Frankreich» granatenburchpfluztec Grde- siud dieVorch'schcn 3 ö x e r iu die Heimat zurück- gekehrt. ll66D Ztcne Gefahren türmen sich setzt im Osten unseres schwergeprüften Vaterlandes auf und i drohen uns zu erdrückeu. Henk ergeht daher der Ruf zu den Waffen an alle naterlandsliebeadea TRänuet. Zum ehrenvolle» Andenken au de» eisernen Y o r e h, dessen Namen das Batallloa mft Stolz trägt, wird das 35ger-Bat»tUan t ein Yorck'-che- Freikorps errichten. Ss gilt,«ine neue Truppe zu schaffen, beseelt von altem Yorck'schem Jägergetst, würdt' »on Orlau-l-ebne, der lomde-Siurmer und I Kämpfer. Meldungen schriftlich oder persönlich beim därer-Batallton I, Ortetsburjc I. westpr. Miliärpapiere(Entlassungsschein) sind betzulegen bezw. der Helhen er camdrai- rnli Westpr. tznbringe». Einstellung nach den dekannten Bedingungen. löger-vatailloo Eral Vorcß von sVarteodwg (Ostpr.) Nr. I gez. Qercke, Hauptmann und BatalllonsfQhrer. Bemerkung: Die f. K in der.Deutschen Tagesztg/ erschienene Naiiz Über Bildung eine« Parcksschsn Korps ist vom Bataillon 1 nicht ausgegangen. Eine Werbe- SN die alten jlttgekSrigett des Kviegsvettnessungswesens I Dic Landesausnahme stellt für den Srenzschutz Ost Bc. messiings-Formationen auf und dedarf dazu tedintschr Personal, insbesondere Maschtncnnrelster firr Echnelldrui pressen, Reprodutttonstechniler, Lithographen, Zeichne Steindrucker, Eleftromontrure, Maschinisten. vedtnguaaen: Mobile Löhnung, 5 M. tägliche Zu tage, freie Perpflegnng, Bekleidung. Unterbringung 14 tägige Kündigung.— Schriftliche Meldung:-12??$ Landesaufnahme, Moltkestr. 4 Jlavallerisfen Kautabak — garantiert echte Ware— 100 Rallen K.-, 100 St 85—. 10®t z. Probe zu 90 bezw. 96 Ps. Nur an Wiederverkänfer. Post- Vers, nur von 100 St ausw. O. Landau, Neukölln, Kaiser-Priedricli- Str. 42. Rentenliaiis. 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(�»ußartillerie-Regiment 22 ip Lötzcn(Ostpr.> stellt ein schweres Freiwilligeu-Feldbatail!?!' und ein Freiwilligeu-FestmigSbataillou m:l Parkkompagnie zum Schutze der Ostgrenze s.— Es werden gebraucht: SrieMMiiie Mim i. Ml- Miere. MlM-MelMiere. SelSjiiKiüel.«ilieWMer. NWmilele. Smilere. Zm- WW. Mm. � Meldet Euch! Ter Bedarf ist dringend: Neben freier Verpflegung, Unterkunft und Bcllcidung wird mobile Löhnung unv eine tägliche Zulage von 5,— Mark gewährt. Meldung Lötzeu i. Ostpr.» Neue Foßartillerie- Kaserne» Fuffartillerie- Regiment 22. 1191D" Jacobi, Major u. Regimentskommcmdeirr. Kraftfahrer heraus! Für den Grenz- und Heimatschutz werden dringend im Kratttahrwesen erfahrene Offiziere, Unteroffiziere und Mannscbaftcu benötigt Bedingungen t Verpflichtung für den Grenzschutz Ost, mobile Löhnung, Zulage pro Tag M. 5,—, freie Verpflegung und Unterbringung. 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