Nr.lOZ-i6.Ial»rg. ÄezugSvretSi Sierteljäbrl K7S IXt. monaL 2.26 SRI freitns Hcrus ooiauS iab bai einzeln» Shunmera 10 ttennifl. iiojibczttff RonaU>Ä i2ö Ml. erPy ZustellunyL- »edühr Unier flteusbonb rür Deutsch. nn» a. Oeilerreich-Unffarn i.60 ÜHk tfii das abrige ltu-land«.SO ML. bei iüglich emmalian imieUanq 7,60 Ml. Loilbenellunaen nebmen>n Dan» mar». Hoilanv Luremvura Schweden und die Schweiz cinqeltaae»« d!» fio'i. eiynaS.l- reif lilte ver.Sorwartf' srichemt wochemüglich zweunat-aimiaa- einunn. ielearamn-Slsiesls .G»z»nld»«»tr«» Morgen AnsAabe. Berliner Oollis»ble»tt. ( 10 Pfennig) A«,etpenvrelS: Die achlgcsbmirn« llonvareMezeil» loiiei 60 Pig..illeine iUn»«ine»-, bat'rtuebtueße äoti 40 iilg, zulüssia 2 letlaevrucklc iBonc), lede. wettere ffioci 20 via Slellenaeiuchc und kchlafllellenanzeiaen das erue Wort 20 Li«., ledes weitere Wort lö Big. Sorte über lb Äuchuaden, üblen iür |wei Sorrc. leuerunaszulchina 10"* �amillen-Anzelaen. BOliriicht und gewerkichaitlichi Vereins- Änzetgen 60 Pia. die.»seile,«lnzeißen mi ult nüch'te li ummet müssen bis ä.lk» nachmiilaaf>m oaitdlgeichüsl Berlin SW.-iS. Oindenstraye 2. aoreaeben werden, liieüstnel oi, 9 Ubr trüh lnt S Uhr abends, �entralorgan der fo�ialckem okrati s cken Partei Veutfeklanäs. Keüaktion unü Expedition: SV. 6$, Linüenstc. rfcrninrechcr: Ami Morinviav. Nr.».»>»« !> Dienstag, den Februar 1919. _ III_-___-_____'_ Vonvärts-Verlag G.m.b. h., SW. öS, Linöenstr. 3. Fernwri cher: Amt MorilMaü, Nr. 117 53—51. PrcuB über die Verfaffung. Vlldcutfch-onabhSngige Obstruktion gege» die Volkswchr. Weimar, 24. Februar. Koch dem auch von Hugo Haase als zutreffend anerkannten Bericht des Außenministers Grafen Brockdorff, find noch weit ab vom Frieden, im Osten sogar noch inmitten kriegerischer Operationen. Im Innern, wie in Mülheim, Mannheim, München und in manchen anderen Orten, ganz dicht vor dem Bürgerkrieg. In dieser Lage sollte die Natio- nalversammlung heute- einen dringenden Antrag auf Schaf- fung einer vorläufigen Reichswehr beraten, hinter dem eine fünfsechstel Mehrheit der verfassunggebenden Reichsversammlung steht. Das alte Militärsystem ist voll- ständig zerbrochen, der Notbau einer demokratischen Vdlks- wehr sollte aufgerichtet werden. Die Unabhängigen er- hoben Widerspruch gegen die Beratung. Der Entwurf hat ihnen nicht, wie die Geschäftsordnung vorschreibt, seit drei Tagen vorgelegen. Zur Ausführung dieses Widerspruchs brauchten die Unabhängigen 15 Mann Unterstützung, so viele wären bei ihnen selbst nicht zur Stelle. Da ging Dr. Oskar Cohn um Hilfe zu den D e u t s ch n a t i o n a! e n. Diese Dentschnationalen begrüßten ihn sonst, wenn er die Tribüne betrat: Russen-Cohn oder mit der Frage nach Joffes Millionen. Aber das hinderte diese nicht, fich zu finden. Cohn und Rösicke verständigten sich rasch und unter der gemeinsamen Führung des deutschnationalen Bruhns von der„Wahrheit" setzten Unabhängige und äußerste Rechte durch, daß die Wehrvorlage heute nicht beraten wer- den konnte. Sfotifag, ben 14. Aebruair 1918, 2 DT Preuß, Dr. Dell, 14. Sitz»« g, ua ch m i t tag.» 2 n H r. Rm N egterungSti sche: NoÄe, Wissel!, Dr. Eoet»re u. a. PräsÜdent stchrenbach«öffnet die Sitzung um 2 llhr 20 Min. Der Gemeinberat von Wien begrüßt durch Ober- bü.rgermeister Dr. Weißkirchner die deutsche National Versammlung und» gibt der Freude darüber Ausdruck, daß die Schaffung eines einigen deutschen Reiches, zu dem a uch D e u t sch» österrcich gehören wird, nicht- mehr fern ist.(Großer Beifall. i Auf der Tagesordnung steht cm erster Stelle die erste, eventuell »veite Beratung des von den Abgeordneten Loebe, Groeber, von Paher und Di. Rießer eingebrachten Gesetzentwurfs üba: die Bit dung einer vorläufigen Reichswehr, an zweiter Stelle die erste Beratung des Entwurfs einer Verfassung für da? deutsche Reich Präsident Fehrenbach schlügt dem Hause die Umstellung dar beiden Gegenstände vor. A>bg. Haase(U. Soz.) erhebt auf Grund des Z 18 der Geschäftsordnung Widerspruch gegen den Eintritt in die erste Beratung des Verfassungsentwurfes, da er erst am Sonntag zur Verteilung langt sei. Nach längerer Geschäftsobnungsdebatte entscheidet sie Mehrheit gegen die Stimmen der Deutschnationalen und der U. Soz. für die Zulässigkeit der Entgegennahme der Begrün dung durch den Reickisministor des Innern Dr. Preuß. Der Antrag betreffend die Reichswehr muß dagegen für heute von der Tagesordnung abgefetzt werden. Nunmehr tritt das Haus in die Beratung des Entwurfes einer Verfassung des deutschen Reiche» gemäß der vorhin beschlossenen Vereinbarung ein. Reichsmin'fter de? Innern Dr. Preuß: Der Entscheidungskampf um die Verfassung beginnt erst jetzt. Daß Blättern der Rechten der Verfassungsentwurf der Republik nicht gefallen kann, ist mir selbstverständlich, aber gerade das, waS ihnen dabei von ihrem Standpunkt mit Recht nicht gefallen kann: die republikanische Staatsform, die Durchführung der Demokratie, gerade da? ist restlos und in gerader Linie in diesem Entwurf enthalten; wo aber Abssiegungen wnd AuS- nahmen, die auch uns nicht gefallen, darin enthalten sind, so find eS ohne jede Ausnahme' E r b s cha f t e n aus der früheren Verfaslung des Kaiserreichs, Rechte der Einzelstaaten. Res«- oatrechte; die in der früheren Verfassung verankert waren. Jeden» falls bedeutet der Entwurf auch in dieser Beziehung einen Fort- schritt und hat«reicht. waS zu erreichen war. Worauf es ab« letzt in der Sache ankommen wird, das ist, d e r b o t w e n d i g e n Fortbildung die Bahn frei und offen zu halten. Wenn das geschieht, so wird das VerfassuingSwerk von Weimar seine Hobe-Aufgabe erffillt haben. Das deutsche Volk steht zum «sten Mal in seiner Geschichte üar der Aufgabe, den Glrundfatz tu verwirklichen. die Ttaotsgfwalt liegt beim Volk; da» ist der leitende Grundgedanke der freistaatkichen deutschen Verfassung von Weimar. Nicht ein Bund, der Fürsten ist selbstverständlich das neue deutsche Reich, aber auch nicht ein Bund d« Gliedstaaten, sondern d« Ausgangspunkt für die neue' Verfassung ist die S e l b st r e g i e r u n g des deutschen Volkes in feiner Gesamtheit. Schon daraus ergibt sich die Unmöglichkeit, dem Wunsche nochzugeben, dem Staats- wesen den Namen der»Vereinigten Staaten von Deutschland" zu geben. ES ist auch der Wunsch ausgesprochen worden, überall die Bezeichnung.Reich' auszumerzen und an ihre Stell, m fetze* deutsche R epablik". Denn dar Entwurf da» nicht tut. so tut er es nicht etwa aus Scheu, sich zur Republik zu bekennen, aber das Wort und der Gedanke des Reichs hat für das deutsche Volk doch einen so tiefwurzelnden Gefühls wert, daß man es, glaube ich, nicht verantworten könnte, diesen Namen aufzugeben.(Sehr richtig! und Zustimmung.) Ich weiß es sind mit bem Worte bei Verhandlungen mit dem Auslands gewisse Schwierigkeiten verbunden, da in d« immer noch f r an zö s i sch e n Sprache der Diplomatie sich das Wort Reich nur mit Empire übersetzen läßt, aber es wird sich hier eben ein Ausweg finden müssen. In dem ersten Artikel wird ferner bar f schlagen, dem neuen Reich neue Farben zu geben, neue arben, die freilich alt sind und auch für» weitere Kreise unseres Volkes Gefühlswerte haben: schwarz-rot-gold. Das Prinzip schwarz-. ot-gold war zugleich der Gedanke politischer Frei heit mit dem der nationalen Einigung, ukid zwar der groß deutschen nationalen Einigung. Eines ist durch die neue Verfassung bis zu einem gewissen Grade garantiert: die Homogenität zwischen Reich und Gliedstaaten, durch die allevdmgs sehr vorsichtig ge- halienen und auf das A llernoiwend igsie beschränkten novmoiÄen Bestimm ungen, die Artikel 16 für die Versa fiuvgen d« Einzel. staiaten gibt. Solche normaltiven Besthmnungen für Idi« Verfassungen der Einzelstaoten finden sich auch in allen arrderen bundesstaat- lichen Verfassungen. Es ist im wesentlichen die Garantie frei staatlicher, d. h. republiiänifch« Verfassung, des demokratischen Wahlrechts und der der VoKsvertretung verantwvrKicher Regie »ung. Bielfach besteht die Hoffnung, daß die Wirkung solch« Homogenität de? Verfassungen von Reich und Gliedstaaten eine ständig sarrschreitende Anyleichmig all« Teile des Reiches und da mit eine Stärkung und Förderung d« Reichseinheit bedeute und zur Folge haben werde. Einen«freukichen Fortschritt-bedeutet die B»ftummirng im Artikel 4 fletreffs der Beziehungen zu den auswärtigen Staaten. Auswärtige Beziehungen werden nunmehr iuswart'.gen Staaten. Auswärtige Beziehungen werden nunmehr -US schließlich Reichssache fein. Gang unbedenNich ist die Bestimmung, daß in Angetegenheiten, deren Regelung d« Lawdtiagsgesetzgebung zusieht, die Gliedstaaten mit auswärtigen Staaten Verträge schließen dürfen. Gemeint sind hier Fragen von untergeordneter Bedeutung, Gvenzftreitbgikeiten und ander« mehr, jedenfalls Fragen, die in kein« Weis« in dt« eigentliche auswärtige Politik einigreifen. Wenig« erfveuilich ist die in Ar- tikel 5 niedergelegte Regelung de» Militärwesens, soweit sie den letzten Absatz betrifft, wonach die bisherigen selb- ständigen LandeSniilitävverwaltmnijicn in ihren Sonderrechten ohne ihr« Zustimmung nicht beschränkt«erden dürfen. Die einFekstaat lichen Kricgsministeri«! und Verwaltungen bleiben also bestehen. (Hört, hört!) Die Reichs regte rung hat sich nur sehr schwer eut schlössen, auf eine Wreichung dieses Absatzes zu vergichtsn. Es wäre dringend zu wünschen, daß es der Rationawersamriülung gelingen möge, hier üb« dem Entwurf hinaus ein Stück vorwärts zu gehen. Auch die völlige Vereinheitlichung de» Verkehrswesen» ist ein Ziel, aufs innigste zu wünschen.(Sehr vichkig!) Wenn auch hier d« Entwurf nickt ganze Arbeit macht, so einmal weil die Sonderrechte d« Einzelstagten auö bestimmten Gründen nicht mit einem Schlage aus d« Welt geschafft werden können, so bann aber auch aus prallt scheu Bedenken. Wenn auch nicht alles«- reicht ist, so sind Forffchritt� gegen den bisih«ig«i Zustand zweisel- los erzielt und die Entwicklung wird zur Reichsverwaltung hin» führen. Für die Post kann ich die erfreulich» Mitteibung machen, daß demnächst eine deutsche ReichSpostmarke im yaisjeri Reiche gelten wird.(Beifall.) Gin� starke Förderung hat der Einheitsgedanke auf dem Gebiete des Finanzwesens gefunden. Hier hat d«-Druck, der augenblicklich auf unserem Lande lastet, sich durchgesetzt. In Artikel 9 sind im einzelnen die Gebiete au-faefuhrt, auf die sich in Zukunft die Reichsgesetzgebuny erstrecken soll. Wir haben mit voller Absicht uns auf die allgemeinen Grund» sätze beschränkt und gesagt. daß»d« Reichsgesetzgeluny die Grund» sätze für da» Siedlungswesen und für die Bindung dos Grund» befitzes unterliegen sollen. Entgegen den ursprünglichen Absichten d« Regierung ist in diesem Artikel g Kirche und Schule nicht auf» lenonimen wordey.(Zurufe: 8« der!) Das scheiterte an dem rspruch der Einzelstaaten. Auch hinsichtlich ter territorialen Beschaffenheit der Gliedstaaten sieht die Verfassung im Artikel 16 Vereinbarungen zum Zwecke de» Zufani wen schlu sses im ganzen oder in Teilen� vor. Nachdem die Dynastien nicht mehr bestehen, kommi dies« Sache von selbst ins Rollen und ist schon ins Rollen gekommen. Gotha und Koburg wollen sich voneinand« losreißen, und jedes verlangt die Anerkennung als selbständig« Gliedstaat. In diesen Tagen ist mir von sämtlichen Parteien des Fürstentums Pyrmont eine Eingabe zugegangen, die leidenschaftlich gegen die unevhörte Tyrannei von Waldeck l�otesti«t. Pyrmont will kos von Waldeck. (Große Heiterkeit.) inheitsstaot nicht von heute auf morgen zu er» reichen, so muß ein Weg zur allmählichen Umbildung in dieser Richtung gesucht werden. Damit befassen fich die Artikel tS und 19. Artikel 15 bestimmt im Zlbsatz 2. daß, wenn die Vereinigung der Nächscketeiligten nicht zustande kommt, die Vermittelung dar Reichs- regiernng angerufen werden kanrn. (Schluß auf der dritte» Seife) die Wahrheit über München. Ein neues, ganz anderes Aussehen haben die blutigen Münchener Ereignisse durch die Tatsachen gewonnen, die wir in unserem gestrigen Abendblatt mitteilten. War bisher der Mordanschlag auf Eberhard Auer und die mehrheits» sozialistischen Minister hinter dem Attentat auf Kurt Eisuer zurückgetreten, so rückt die im bayerischen Landtag verübte Bluttat jetzt mit einem Schlag in den Nordergrund der Ve- trachtungen. Schon allzusehr hatte sich die Oeffentlichkeit daran ge- wöbnt. in dem Anschlag auf Auer nur eine Reflexivirkung der Ermordung Eisners zu sehen. Man begnügte sich mit der naheliegenden Vermutung, irgend ein bedeutungslose? Fanatiker, ein geistig ebenso armseliges Individuum wie der Graf Arco, habe wohl in verirrtem und verwirrtem Rachedrang die Schüsse im Landtage abgefeuert. Die Macher in München wußten eS freilich anders, aber sie taten nichts, den ihnen so günstigen Irrwahn zu zerstören. Charakteristisch für die Geschicklichkeit der von ihnen an» gewandten Rcgiekunst ist allein die Tatsache, daß der Name des Mörders Graf Arco gleichzeitig mit der Kunde vom Tode EiSners in die Welt hinausflog. Ueber die Person des Attentäters aus dem Landtage wüßte man aber ohne die Enthüllung des„Vorwärts" noch heute in Berlin nichts, obwohl er sich in München offen mit seiner Tat brüstet. Der Glaube an den„unbekannten Manu aus dem Volke" durfte eben nicht zerstört werden. Nach unseren gestrigen Mitteilungen steht aber folgende? absolut fest: nicht irgend ein unverantwortlicher, unbekannter Fanatiker hat das Attentat im bayerischen Landtag begangen. sondern verantwortlich dafür ist der revolutionäre Arbeiterrat in seiner Gesanitheit. DaS sagen wir nicht, weil der Täter L i n d n e r Mitglied dieser Körperschaft ist, sondern weil die Umstände klar ergeben, daß Lindner im planmäßigen. Einver» st ä n d n i s mit den übrigen Mitgliedern des„revolutionären Arbeiterrats' gehandelt hat. Nicht ein spontaner Racheakt war die Tat, sondern ein wohlüberlegtes, von lan'ger Hand vorbereitetes Attentat zur Sprengung des bayerischen Landtags. Man beachte folgende Momente: Während Lindner schießt, hält der übrige Arbeiterrat mit Revolvern und Handgranaten die Tribünen des Hauses de» setzt. Doch offenbar, uin Lindncrs Tat zu unterstützen. Nach den Schüssen ruft der Vorsitzende des Arbeiterrats, Hagemeister, in den Saal:„Das ist� die Rache deS Proletariats!" Ein sicheres Zeichen, daß er auf diese Tat vorbereitet war, daß er den Täter und seine Motive genau kannte I— Denn späler haben die Münchener Unabhängigen geflissentlich versucht, die Tat gegen Auer mit der gegen Eisner in'Parallele zusetzen, sie als den Ausfluß der gleichen reaktionär-gegenrcvolutionären Strömung hinzustellen. Hage- meister aber schwankte keinen Augenblick, wem er die Tat zuschreiben sollte l# , Ferner: der bayerische Landtag hat eine Schutzwache, !)iese aber versagt vollständig und stellt sich offen auf feiten. des Täters. Sie läßt Lindner durch einen nur für Ab- geordnete reservierten Eingang in den Saal eintreten, anstatt die Abgeordneten zu schützen, bedroht sie diese mit dem Ruf:„Ihr kommt alle nicht lebendig aus dem Saal". Sie erklärt:„Außer Auer müssen noch Roßhaupter nnd Timm dran glauben". Der Fanatismus geht so weit.tztzaß der Sanitäter der Wache sich anfänglich weigert, dem chwerverwundeten Auer beizustehen, und es auch dann nur in der rohesten und gefühllosesten Weise tut. Also die Wache war von den Tätern �nit ins Komplott gezogen worden, sie wußte genau, was vorging, gie war auf alles vorbereitet und ihre Rbllc war ihr bereits zugewiesen. Die Rufe:„Auch Roßhaupter und Timm müssen dran glauben", beweisen, daß das Attentat noch weitere Ziele hatte, die den am Komplott Beteiligten b e k a iwi t waren. Dafür spricht auch die Haltung des Täters, der nach der Niederschießung Auers nach Roßhaupter sucht und erst, als er diesen nicht findet, aufs Geratewohl Schüsse abgibt. Ziehen wir das Fazit, so erhalten wir das Bild ines außerordentlich fein organisierten. nd wohlvorbereiteten Mordanschlags auf as Leben der mehrheitssoziali st ischen Füh- rer mit dem gleichzeitigen Ziele, den Land- tag auseinanderzusprengen. Die überaus sorgfältige und weitverzweigte Organs- sation des Verbrechens legt aber die Frage nahe, ob alle diese Vorbereitungen(Zuscunmenberusung des ganzen revolutio- nflren Cttelterrotl, Bewaffnung deSfelbeu mit Nevoweru und Handgranaten, Besetzung der Tribünen, Gewinnung und Verständigung der Landtagswache) in den wenigen Minuten �troffen werden konnten, die seit dem Attentat auf Eisner verflossen waren. Wer irgend weiß, wie schwierig es ist, 60 Personen von einem Ereignis KU benachrichtigen und sofort zu versammeln, der wird diese Frage mit aller Entschiedenheit verneinen. Daraus ergibt sich: der Plan zur Auseinandersprengung des Landtage? war schon lange vor dem Attentat auf E i s n e r gefaßt und vorbereitet worden. Der„revo- lutionäre Arbeiterrat" hatte das Verbrechen längst ins Werk gesetzt und sein Zusammentreffen mit dem Attentat auf Eisner ist nu? ein zufälliges, zeitliches. Freilich vom Standpunkt der Spartakisten war die Mordtat an Eisner ein unvorhergesehener GliickSzufall, denn sie gestattete ihnen, die längst geplante A u s e i n- anderspreng»ng des Landtags in ein ganz ande- res Gewand zu hüllen, der Tat das Aussehen zu geben, als sei sie durch spontane Erregung über die Ermordung Eis- ners hervorgerufen worden, während in Wiit!ichkeit der Plan weit früher gefaßt war und auch dann zur Ausführung gekommen wäre, wenn das Attentat auf Eisner niemals stattgesunden hätte, höchstens in ande- rer Form. Doch man mag über diesen Punkt denken, wie man will, absolut sicher bleibt folgendes: moralisch wie straf- rechtlich verantwortlich für die Bluttat ist nicht nur der Täter, sondern der gesamte „revolutionäre Arbeiterrat". Ferner: während der Zeit, in der die Unabhängigen und Spartakisten die tatsächlicheGewolt in München hatten, ist n i ch t d a s mindeste geschehen, um Lrndner zu verhaften, ob- wohl seine Täterschaft gerade in den Kreisen der Machthaber allgemein bekannt war und Lindner sich offen ihrer rühmte. Der Fall liegt also bei weitxm klarer als der Fall Liebknecht-Luremburg, in dem die Angeschuldigten ihre Schuld leugnen. Wir sind nun begierig, ob die„Rote Fbhne" sich über die Nichtverhaftnng Lindners in gleicher Weise entrüsten wird, wie über die Richtverhaftung der von ihr angeschuldigten Personen.— Das erinnert uns übrigens daran, daß wir weder in der„Roten Fahne" noch in der„Freiheit" ein Wort der Entrüstung, ja nur Miß- billigung gelesen haben über das entsetzliche Blut- b a d, das die in Bottrop eingedrungene Spartakisten- bände dort verübt hat. Dort haben die Spartakisten nicht nur wehrlose und entwaffnete Gefangene zu Dutzenden er- schössen, sondern sogar gegen Kinder gewütet und sich nicht gescheut, einen Schwerverwundeten von seinem Schmerzens- lager zu reißen und zu ermorden.-.• Doch dies nebenbei. Die Münchener Bluttat erhält ibre besondere Bedeutung dadurch, daß sie sich nicht irgendwelchen irregeleiteten oder unreifen Anhängern in die Schübe schieben läßt. In der Z e n t r a l k ö r p e r s ch a f t der Spartakisten und Linksradikalen, dem von Landauer. Lewin und Mühsam geistig geleiteten revolutionäre» Arbeiterrat ist sie ausge- heckt, von ihm selbst ausgeführt worden. Es ist das erstemal in der deiitsckjen Geschichte, daß ein scheußliche? Mord an Soziali st en von Soziali st en beschlossen und ausgeführt wurde. Diese unauslöschliche Schmach bleibt auf den Führern der bayerischen Sparta- kistenbewegung hasten. Unterbrechung öer verhanülungen über üas Lebensmittelabkommen. Vertln, 24. Kebuar. Di« Verhandlung«» über da» Lebens- mittel-, das Schiffahrt», und Finanzadkomm«» in Spa. deren B»- ginn von der Entente für heute angesetzt, worden war. tonnten nicht anfangen, da die Alliierten in letzter Stunde mitteilten, daß ihr« diesbezüglichen Vorarbeiten noch nicht.abge- schloffen worden seien. An ein« Wiederaufnahme der Ver- Handlungen vor dem 4. Mörz sei nicht zu denken. Deutsche Wostenstillstandstammission.- Schwere Unruhen in Gberltalken. Jeder Berte hr über die Grenzlinie gesperrt. Da« ilatieniiltie Protelariat ist ieil langem iüi levolunonäu Erhebungen reif. Die bisherigen rein lokalen Äusstände icheinen mii Hilfe der noch immer geichlosseiien milnärischen Verbände immer leicht unierdrücki worden zu sein. Inzwi'chen schwelte da» Feuer Weiler und dtf moialiiche Stroit de« Heere« zeimiiibte sich mehr und mehr. Der«»sb uch neuer Ei Hebungen größeren Stiles wird>«» Wochen icho» slündlich erwaitet. J>'tz> icheiiu es soweit zu'ein. Die italienische Regierung Hai jedenialls die Gienz, völlig gespeirt und es ist nicht möglich, klar die Stründe iür dieie Mohnobme ju«eben. Laibach, 24. Fftnuar Den VlätiriN zufolge haben dt» italienischen Behörden in de» be'eßten südklawiichen Gebieten am Loiinabeiid natvminog die ganze Demarkation« ini» vom Brenner bi« Reio hernietiick abgesperrt. Reisende belichten, daß niemand mehr übei d'e Dema ioi>o»s>ini? gelassen und-au' sinwidei handelnde ge'cho>'eii winde. Auch Milgiiedern d e r Ententelom- Mission werde das Uebeischreiten verwebr«. Die Blärrer meinen daß die Abiperrung au' schwere innere Unruhen in Italien zurück iwubien»ei. Die R>plidl>io»er»n der L o n> b a r d e>, l'e'nnd rS in Mailaiid. iollen Ftugbläner verbreiten, in denen iür die Ali?r»iiiiig einer lnmdaidiich, n Republil«I'mmung ge- mach« wild Lozialistendemonftration in Bologna.» ?u>an». 24. Februar. lTUi Nach einer Meldung de«„Avanli* fand in'Bologna ein« Riese»dein onfiration der Sozialisten zur Feier der Befreiung Serrati«. der russischen Revolution und der Verwirklichimg der Parteiforderungen statt. Gegen 4V 000 Per- foncTi nahmen an der Demonstration teil. Riesige Füge bewegten sich durch di« Stadt, u. a. wurden 200 Banner mitgeführt. Italiens druck auf Gesterreich. Forderung.von Ei'enbadnmaterial. Haag, 24. Februar.(Hallandich NieuiwSbüro.I Au« London wird gemeldet: Tie.Times' melden au« Wien: Die Italiener Hachen ihre Forderungen bezüglich der Ablieserung der Eisenbahnen in Form eine« Ultimatum« erneuert E« wird der äst« reichischen Regierung zur Erteilung einer befriedigenden Antwort eine Frist bis zum DienSiag gegeben und mit strengen Maßnahmen in bezug auf die Lebensmittelversorgung gedrobt. Streikrecht für die französtscken öeamten. Bcichlust des Parlaments. Nach der.Humumiö' bai die ironzö'isch« Lammte« iiotz des Emipiiiw» de«. A' beiisminifter» den Bramieo da» Streik» und Aoabitio»«recht zugebilligt. firbeiterrüte geaen Spartakisten. Die Unruhen in Graz. Wie«, 24 Februar. lEig. Drahtberichl de«.Vorwärts'.) In der steiermärti schon Lanixßchauptstadt Graz war eS am Sonnabend, al» die' Stadl gegen Kommunisten, die von einer Versammlung zurürflehrien, abgesperrt wurde, vielleicht infolge eine« Mißver- ständnisse« zu einem Feuergefecht gekommen und es hatte allerhand Zwischenfälle gegeben. Gestern und heute her sibie wie der vollständige Ruhe Die letzten Tage haben 7 lote gclostet, die morgen beerdigt oerden. Da von den Kommunisten der Mili- lärdevollni acht igte Genosse Resel beschuldigt wurde, daß er die Gewrarmen von Wien berufen habe und auch sonst schuld an den Schießereien sei. hatte Resel seinen Rücktritt angeboten. Gestern tagt« die Vollversammlung der Lrbeiierräte. Ihr« haut« in der Stobt angeschlayen«! BescWüsse besagen, daß da» Volk«. wcbrbniaillori urid das ArbeiderhilfskorpS allern den Sickieib it«- bierrst übernehmen und all« Maßnahmen treffen, um Ruhe und Ordnung zu sickrern und jede Ausschreitung hintanzubalten. E» wird energisch Stellung ge-nomm«n gegckn die lommunifti- schen Umtriebe und Verhetzungen, deren sinchtbore Folgen sich gezeigt haben und alle Wehrmänner werden aufge- fordert, getreu ihrem Golöbni» sist und unverbrüchlich zu der frei- gewählten Regierung zu stehen, mn durch eiserne Disziplin da« Leben seh«? KbratSbürgers zu schützen. Vor Ruhestörungen«md Ansammlungen wird dringend gewarnt und die Auslieferung der Waffen unier- Straflosigkeil innerhalb 24 Stunden geforden. Wer später unbefugt Waffen besitzt, verfällt schwerster Bestrafung. Bei Wiederholung der Unruhen würde sich der Arbeiterrat veranlaßt sehen, sofort die schärfsten Maßnahmen zu beantragen. Gegen jedermann, der sich mit Waffengewalt widersetzt, wird mit Waffen- gew-'lt eingeschriiien. Resel wird einstiiinmig rückhaltlojeS Vertrauen miSgesprochen und er wird ersucht, in seinem Amt zu ver- bleiben. Auch eine Vollversammlung der Vertrauensmänner der Partei, der Gewerkschaften und der einzelnen Betriebe sprachen beut« Resel und ben anderen Führern der Partei da« Vertrauen aus und beschlossen, den schändlichen Treibereien gewissenloser Per- sonen, die nur Verwirrung und neite» Unglück heraufbeschwören wollen, in der entschiedem'ten Weise enigegenzutreten. Die Ver- aniwor'nmg&ur die beklapenSwerien Opfer wird ltzesen Hetzern aufgebürdot.' Genosse R- s e l stand immer aus der linken Seite>n der Partei. Jetzt wird er ja auch reis zum»Bluthund' kein - Mißglückter putsck peaen die Sowsetreciieruna. KO Sozialrevolutionäre verhaftet. • Amsterdaitz, 22. Februar. Der„Time»" wird»»« Heisings»!-« gemeldet, daß nach einem amtlichen balichewisti che» Bericht in MvSkau ein»euer Aufstnad gegen die Sowjrtrrgierung«nSqebrochen ist. Die. Sozial- revolutionäre wollten die gesamte Regierung LeninS während einer Sitznng im Kreml gefangen nehmen. Sie erhielten mit Hilfe falscher Papiere dnrch Verrat des Kom» maodavteii Einlaß. Der Anfstand scheint jedoch durch aaner- ordentliche Maßregel» der dol'chewiitischen Behörden nnter- drückt zu sein. 6 0 Angehörige der Sozialrevolutionäre wurde» verhastet, darunter Frau Spiridouowa. Ciemenccau. Fortschreitende Bcffeinng. Den regelmäßig in Pan« ausgegebenen Berickteii zu- sö ge bessirt sich das B, finde» Cli nieneeaus von Tag z» Tag. Immerhin in es bei dem hohen Alter de» Manne? noch nicht anSgeschloss' n, daß Koniplikatione» austieten und dem Fall plötzlich eine Weiidiing zum Schlimmeren gehen. die Gemeinöewahlen. Erfieulich ist der Ausgang der Getneindewahlen, zumal in Berlin, nicht, weder liir eine einzelne Partei, noch in» die Geianithiit. Rom vorläufigen Beuchmiiigen haben alle Parteien StimmenrnckgÄnge zu veizeichnen. und zwar ke- tragen sie in Berlin lür d>e Sozialdeniok,aiie HO. für die Demokraten. lür die Denl'chnationalen 25i v. H Da die Unabhängigen nur einen Rückgang von >4 Proz. zu verzeichnen hohen, ozlang es ihnen diesmal der Soiialdeniokiatle die Wage zu halti'N. Fn?i»zel»e» Släoten d, s Ri-ichs gelana es den Bürgerlichen widei Erivaiten. gleichiam durch lleberrunipelung, die Mehrh, it zu erlange». >oas osienbar auch nur aus die vei ichie venen Slärkegrade des allgemeinen Stimmenrüch,angs zuiückzuüihien ist Entsck uldigend kann ma»i demerken, daß das Pr>N l> giei, '»ahlrecht da».Iulerejie der städtischen B-völkening>' d'-> geineindlichen A gelegenhriten it)sie»ini>sch ozsticki hui wenn da» oder eine Eiitschuldig»»> iür d.e Wähler i i.»: e» noch lange kein Beruh-gn» isgnrid iür.»»seie P Man wir«'der Gefahr geivabr die darin besteh!, daß de, Orgain- sationtzkörper durch den plötzlict en siarleri tlebergang-eine> Lener in die öffentliche Venaaltirngsarbelt enikräflet wird. fie linohhä», igen haben es in biewr Beziehung viel befiei. und daraus dürite in der Hauptiache ihr geringerer Stininienrück- gang zurückzuiühien sein. Die Gemeindewablen waren die dritten in direm Jahre, werden aber nicht die letzten'ein Es iolgen voianssichllich Der stbkaue Herr Palmin. � Nach dem Dänischen teilt Werner Peter Larsen eine ergötzliche Gefthichte vom Schmuggeln mich in der Renommierlust sich schwatzhaft selber tat die Schlinge bringt. Larsen erzählt: Während der Zug prustend und schnaufend durch die Ebene dahinpolterch untevhäit der HarMungS reisende Herr Palmin, ein sehr gesprächiger Herr, seine Mitveisendeil über die Lage in Schweden, durch das er soeben seine Geschäftsreise gemacht hoch .Schauderhaft, diese Zallkcnrtrolle aus beiden Seit«»!' sagt er. .Ans de-r dänischen sowohl wie auf«bor schwedischen! Das ist nicht mehr wie früher, wo man immer kx-quem«in Pfund Kaffee oder so etwa» für seine GefchäftSsrennde durchschmuggeln konnte. Ha, loa« habe ich in meinem Leben alles schon geschmuggelt l Fabelhaft. unheimlich, kolossal! Früher hatte ich meist eine große' Tüte mit Gebäck und Obst bei mir. und ganz zu unlerst log natürlich ein Pfimd Kaffee. Wenn e» dann bei der Zollkantivolle hieß:.Was haben Sie in der Tüte da?" antwortete ich ganz wahrheitsgemäß: Kaffee. Gebäck und Früchte l' E« wdr ja nicht meine SchuHd. wenn der Beamte das Komma zwischest.Kaffee' und.Gebück' über- bört« und'ute inte, e« handle sich um..Kaffeegebäck'. Auf die? Weife bin ich immer anstandslos durchgefchlüpft.' Herr Palmin lächelt selbstzufrieden über sein« Pfiffigkeit und fährt fort: Mit den Zigarren war e« allerding» schon schwieriger. Aber einmal da hatte ich eine Meng« GlaSwaren in meinem Koffer bei mir und hatte den Koffer bi» zum Rande-mit Stroh gefüllt- Ganz unten steckt« natürlich«in« Kiste Zigarren. Na. haben Sie denn da?' fragte der Zolllbeamte. Und ich ganz kaltblütig..Nicht» als Glas und Stvoh!' Schon war ich durch! 'Ja. da« waren noch ändert Zeiten...l Herr Palmin sieht triumphierend die Reisegenossen an. Einer von ihnen, ein Herr mit einer großen Brille, erhebt sich feierlich, tritt auf Heven Palmin arf und sagt leis«� aber bestimmt:.Wollen Sie mir bitte svlgem. Ich möchte einen Augenblick igst Ihnen sprechen!' Palmin betvachtete ihn argwöhnisch von der Seite und lächelte verständnislos. Der Fremde wiederholt seine Aufforderung in energischevem Ton. Da erhebt sich Palmin und folgt ihm in den Gang de« Wayens. Wa« sich dort zuträgt, vermögen die übrigen Reisenden nicht genau zu verfolgen, man sieht mir. daß Palmin sich windet wie ein Wurm und schließlich seufzend seine Brieftasche zieht... .Ja. ja. man kann nie vorsichtig genug in seinen Gesprächen fein', sagte einer der Steifenden philosophisch �wahrscheinlich ist» ein Zollmensch. .Oder gar einer von der Polizei... Palmin tritt wieder in da» Abteil und setzt sich Reich und ge- knickt auf- seinen Platz. Seine Redseligkeit ist wie fortgeblasen; er fitzt lange schweigend, während die anderen ihn neugierig an- ftartn. Schließlich sagr ex; Lch bm diesmal noch»it 60 ftnmca in bar davongekommen. Dann habe ich weiiigltcn« weiter keine Sebortreien A nderenfakl«. sagte er. hätte er die Sache weiter ver- folgen müssen. Bd der nächst«» Station steigt der bebrillte Herr mit der feierlichen Amtsmiene rniS.\ Auf der übernächsten Station steigen zwei Herren ein, gehen von einem Abteil in» ander«, den ganzen Zug hindurch, und fragen llb?rall noch einem Hemrn mii großer Brille, einem be- rüchtigten Zinnschmuggler, mit dem die Polizei noch«in Hühnchen zu rupfen hat-.. Die Reifegenossen Palmin« nehmen die Gelegenheit wahr. au«. sührlich von Palmin« Schinuggelgesibisiten und seiner Unterre- irnng mit dem Brillenmann zu bericktten. Die zwei Herren läebeln. ziehen ihr Notizbuch hervor und no» tteren Palmin« ausführliche Adresse. Palmin fitzt in der Ecke und ist völlig gebroch«. »In einigen Tagen werden Sie. Ihre Sckwinggelgeschichten dann noch einmal zum besten geben müssen,' sagen die Herren und geben davon. .O, ich Riesenrindvieh?... sagte Palmin. Was nicht unzutreffend ist. /'-—« Plm-Schriflstellere!. Der gewaltige Aufschwung der Filmindustrie hat sehr viele ehrgeizige Leute, Männlein wie Weiblein, die sonst nie daran dachten, sich mit Schiiftstellerei zu ktesckäftigen, dazu verlockt. Film- stücke zu schreiben und den Filmgesellschasteb zum Kauf anzubieten. Da« steht ja auf der geduldigen Leinwand so einlach au». Man erfindet irgendeine wirksame Handlung mit dramatischem, pikan» tem oder humoristischem Einschlag, stellt hundert oder mehr Bilder mtt den zugehörigen Erklärungen zusammen und glaubt nun den ersten Dichterkronz sicher zu haben. Ach nein, so einfach ist die Sache nicht. ES gehört zum erfinderischen Filmtalent noch etwa» andere«, über da« selbst gute Berufsschriftsteller meist nicht ver- fügen: da« ist die genaue Kenntnis der Kinotechnik. Au« diesem Grunde find die Verfasser von Filmstücken fast durchweg Leute, deren Namen man bisher in der Oeffentlichkeit und in der literarischen Welt nicht gehört hat. Häufig sind e» sogar die Filmregisseure selbst, die ihr Gebiet technisch vollkommen beherrschen. E» gibt solche Regisseure, die dutzendweise Filmstücke förmlich au« dem Handgelenk schütteln, weil eben dazu mehr Ge- schick al« schriftstellerische Begabung gehört. Alle größeren Film- gelellschaften haben außer ihren nach festen Sätzen bezahlten Re- giffeuren auch eigene Dramaturgen, vor deren praktischer Ersah- rung der Neuling so leicht nicht besteht. Mit Filmmanuskripten werden die bekannten Gesellschaften geradezu überschwemmt. Von hundert Verfassern, die schon von Lichtbühnenruhm geträumt haben, erhalten mindesten» neunzig ohne weitere» den.blauen Brief', weil ihre Arbeiten gerade für de» Papierkorb geeignet sind. Aach weiterer Eiebuug bleibt dann höchsten« nur eine A.bcit übrig, deren Benutzung überlegt meiden kann. Fast nie ist ein von Außenseitern vsrsaßteS Filmstück vi llig kurbelreif. Gewöhnlich wird eine llebecarbeitung durch die Drama- turaen oder Regisseure unerläßlich. Dieser Mangel an Technik hinveit aber nicht, auch, schon bloße Ideen käuslich hu erwerben, wem, si« gut sind. CS gerügt also, eine Idee in die gedrängte Form einer Hand'ung zu gießen, woraus dann die auch technisch geschulten literarischen Kräfte der FilmgesellslHakien erst da« spiel- fähige Filmstück bilden Deshalb werden al« Verfasser häufig gleichzeitig mehrere Personen genannt, wobei der Erfinder der .Film dee' mit Reckt auf die Rechnung seine« Ehrgeize« kommt. Darstellerische»Sterne erster Ordnung' haben nicht se'ten ihre besonderen Füm'christs'eller an der Hand, die ihnen.Bomben» rollen' auf der Leib schreiben und natürlich ebcnsäll« mi! allen Eiperarten der Kinotechnik vertrau! sind. Die üblichen Honorare für Filmsiücke können eher von dem höchst Ungewissen Erfolge abschrecken al« anziehen. Für eine wenigsten» in der Hauptsache fertige Arbett werben selbst von gut fundierten Geseschaften pewöbnlich nicht mehr al« tausend Mark gezahlt. Rühr» der brauchbare Entwurf von einer schriftstellerischen Berühmtheit her, so steigt allerdings der Erwerbsprel? erbeb'ich, weil der Name al» fette Reklome bezahlt wird, aber auch dann ist von R'e' nhonoraren. wie sie die berühmten Darsteller beziehen, keine Red«.'Die übersichtlich ausgearbeitete Idee wird mit 200 bi« 260 M. bezahlt. Oft ist aber eine bestimmte Idee, beispiels- weise zu Zwecken der sogenannten Kulturfilme, noch kein Monopol. Man kann e« a:so, da e? unter den Filmgesellschaften nicht wenige> unsichere Kantonisten gibt, leicht erleben, daß eine gute Idee un. bezahlt zurückgewiesen und dann in anderer Form al« Plagiat doch benutzt wird. Im großen und ganzen ist somit bei der Filmschriftstellerei durch technisch llnersahrene noch weniger Geld al? Ruhm zu ernten. Launig erzählte kürzlich Herbert.Eulenberg, der von der. Arbeit für die Sprechbühne zur Lichlbildbühne umgesattelt hat. wie er 'stolz sein erstes Filmstück anbot und der Filmsabrikan« ihn ernsthaft fragte:.Wieviele Meter ist daS Filmmanuslript lang?' Fassungslos stand der Dichter vor sein»- technischen Hilslosigkeit. Auch er hat manche« lernen müssen, ehe sein erste« Filmwerk über die Leinwand ging._ Paul E l m e r. Nottzen. — Liederabend. Frau Alice Lchaeffer-Kuzeitzkq veranstaltet am 25. Februar im Becksteiniaal einen eigenen Liederabend. — Machiavelli«. Mandr ogola', dies« ausgelosten« Verspottung de» Aberglauben« und der Plässerei. Hai in ihrer Urform, befreit von allen Zensurrücksichien. in den Münch««er KammeBpielen unter Falckenbera« Regie starken Bei lall oekunden. — P.«ltenberg» letzte» Buch. Im März erscheint bei D. Fischer da» letzte Buch von Peter Altenberg:.Mein Lebensabend'. Der Dichter hat die Drucklegung noch selbst vorbereitet. fit. 102 ♦ 30. Jahrgang Seilage ües Vorwärts Dienstag, 25. Jebrua? 1010 Weitere WahlergebaPe. Teltow-Beeskow. Tdat1«tt«nta?s. sAmtlich�S Ergebnis�. Sozd. 40 080(->2 Sipe), vncrvh. 25 712(14), De». 27 636(15), Mittslsrandspartei 8912(4), Bürgervlock 43 964(93). Staaken. Sozd.(4), UnaSH.(8), Bürgerölock(3). Buckow. S»zd. 684(5), BütgetWerf 888(4). Teltow.©oj£. 1176(11 Sitze). Unabh. 252(2), Bürgerliche 502(5). 4, Stahnsborf. S�d. 878(«), Nnabh. 172'(2), Bürgerl. 135(1). Wannsee. S®jb. 1757(•), Dem. 169(2), gemischte Bürger» kiche 899(3). Schenkendors. Soz6. 898(T), gem. Bürger!. 126(3). NiederschZnewelde. Sogd. 1«7(8), Unabh. 1719(L), Dem. 930(4). Gem. Bürgerl.. 869(4).' Gr. Ziethen. Eozd. 188 Bürger!. 918. Nen-Zitta». S-zd. 20«(7). Unabh. 50(1), G-m. Bürgerl. 304 17). Zeuthen. Gm». 337(4), Unavh. 204(2), Gent. Bürger!. 288(3). Friedenau. Dozd. 4901(9). Unabh. 2203(4), Dem. 4015(7), D. Vp. 4790(9), Staat. 5022(9), Ztr. 1179(2). Parteilos 1170(2). Pätz. Sozd. 218(8), Gem. Bürge?!. 53(1). Z-fsrn. S»»d.(8), Un«bh.(1), Gem. Vgl.(9). Marienfeldc. S«ch.«4(4). Unechh. 392(2). Dem. 204(1), Ler. Bürgerl. 781(8). � Steglitz. Stch 11 458(16). Uuavh. 3249(4). Dem.«43(13). Bürgerblock 14 983(21). Lichterfelde. Sozd. 6218. UnÄch. 1238, Dem. 2713, sonstige Bürger!. 18 365 Gewühlt etwa 27 Bürgerliche, 15 Sozialdemekr. Schmargendorf. Dozd. 1256(6). Unabh. 627(3). Dem. 788(3), Dnat. 1173(6). Freie Berufe 67(9), Beamte und. Lehrer 981(4), Hausbes. und Gewerbetreibende 896(3). Niederbarnim. Mohlsdorf. Goch. 964. Unabh. 547. Dem. 1091. Dnrrt. 221. Wittenau. Goch. 1131. Unabh. 2074. Bürgerblock 917. Altglienicke. Sozd. 1026(6), Unaibh. 872(5), Gewel-ibetr. 1« st). Beamte 234(1). Landwirt- 311(2). Rahnsdorf. S-och. 464(4), Unabh. 224(2), Bürgerblock 624(6). Der Bürgerblock verdankt das 6. Mandat der Ablehnung der Listen- Verbindung durch die Unabhängigen. Fredersdorf. Sozid. 342(6), Unabh. 100(1), Bürgerblock 335(B). GroßSerlin «ieheime oder öffentliche Wahl? •w noch trasierer Fall, wie wir ihn vor einigen Tagen auS Echönefeld schilderten, ist das Vorgehen des Gemeindevorstehers in Kiekcbusch. Kreis Teltow. Dort hat eS der Gemeindevorstand fertig ? gebracht bei einer Gesamtzahl von 103 Wählern sage und chirbe 60 Unterschriften als Unterstützung des Wahlvorschlages zu verlangen. Datz dadurch die Einreichung einer zweiten Lifte z» einer Unmöglichleil wurde, ist selbstverständlich. Es wird not- wendig, datz der lünsngen Wahlen gegen derartige lUnwertmrgen ein Riegel vorgeschoben wird. 2H weibliche Stadtverordnete sind in Berlin gewählt. da> unter unsere Geno'sinnen Frl. Martha Hopve, Frl. Dr. Martha Wygodzinsli, Frau Anna Kulicke. Frl. Liesbeib Liieder. Frau Martha Schroeder. Helene Schmidt, Frl. Dorothea Hirchfeld und von den Unabhängigen ferner Frau Dr. Klara W'chl. Ehefrau de» Dr. H. Wetzl. Jobanna Ludwig, Magarete WengelS, Ebgirau de» Stadtv. R. DengelS, Martha Demnrng, S.meS Favrenwald, Minna Reichert, Elisabeth Wulff, Mathilde Wurm, OitiliS Manadt, Berta Lungwitz. Hedwig knappe, Snna Schuber», Helena Rakitta und Elisabeth Zorn. Vollversammlung der Grost« Berliner Arbeiter« und Soldatenräte a« Mittwoch, vormittags 10 Uhr. im LehrerverrinShauS, Berlin, Alcxnndcrplay, großer Saal. Tagesordnnug: Ein- berutung r i n e s Z« n t r a l t» n g r e s f e S der Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands.— All» Arbriterund Soldatenräte Groß-Brrlins mit Ausnahme der lommuualen Arbritrrräte, iverden crincht, pünktlich zu erscheinen. Die«ollversammluiig der kommunalen Arbeiterrite wird»ch tekaiintgezcben. Der SollzugSrat des Arteiter- und SoldateurateS Groß-Berliu. gtz.: Rich. Müller. gez.: Paul Nenr Keine Gefangeueuquälerei. LedebourS Kreund Däumig teilt mit, daß in de« engen Hören des ehemaligen Zuchthauses und jetzigen- Unterfuchun�s- gefängniffeS Lehrter Straße täglich Nebungen mit Schußwaffen aller Art und Handgranaten veranstaltet werden. Der ungeheure Lärm dringt in die Zellen. Man kann fich schon denken, wie da» Gekrache au den Nerven reißt. Wenn es auch die Spartakisten waren, die reichlich viel herumgeknall» haben,— nicht blind und »ich! in Hören, sondern schart und aui den Straßen, so widersprich« es doch allen unseren Kulturbegriffen. wehrlose Gefangene wie den 69jSbrigen kranken Ledebour, aber auch alle anderen, derartigen Ouäleveien auszusetzen; ihr Bekanntwerden muß auch ihr Ende be- deuten. Turngeu offen L und IL Klaffe. VnS wird geschrieben: Der Turnverein.Frchte' setzte Donnerstagabend seine General- Versammlung vom Sonntag fort. Zum Punkt: Neuwobl des Bor- stände» lag ein Anirag vor nur solche Muglieder in den Vorstand »nd in die VerwaltungSkommiifion ,u wählen, die eingeschriebene Mitglieder der U. S. P. D. oder K. P. D. find. Ra» einer aus- gedihnien Drbaile wurde der Autrag mit starker Majorität an- genommen. Selbst Angehörige de» 11. S. P. D. warnten vor An- »ahme dteieS Antrages m,t der Begründung, daß die Politik im Turnverein auszuschließen sei und eine Spaltung unter den Mitgliedern unausbleiblich wäre. Redner, welche politisch der Mehrheitspartei angehören. wurden niedergeschrien. Die Folgen der Annahme obigen AnttagS traten bereits bei der Wahl in die Erscheinung, da einige Posten vor läufig unbesetzt bleiben mußten, weil keine geeigneten Kondidmen von feiten der ll. S. P. D. vor- geichlagen werden konnten. Alte bewährte Turngenosten, welche jahrelang in turntechnischer und turnvetwaltungStechnischer Beziehung Hervorragendes geleistet haben, viel Opier a» Zeit und Geld bra-dten und während der KmgSzeit Fichte über Wasser hielten, find nunmehr unfähig, ihr« Kenntniste weiter der freien Turnerei zu widmen, a«S dem einfachen Grunde, weil fie nicht den Turnsaal zum Tummelplatz politischer Erörterungen herab- würdigen wollen._ Mit 31 Fahre» zu alt. Zu dieser Notiz in Nr. 95 schreibt nnS die Straßenbahndirekiion, daß hinsichtlich der aus dem HeeroSdienst zurückkehrenden Angestellten und desjenigen Personals, welche» be- »eits dort bedtenftet war. diese Altersgrenze nicht besteht. Bei den Neueinstellungen für den Fahr dienst wird allerdings darauf ge- 'achtet, daß die Leute unter 30 Jahre oll sind. In Friedenszeiten regelmäßig wurde das Fabrperfona! aus Bewerbern ergänzt, die gerade vom Heeresdienst entlasten waven, alfo fich im Anfang der zwanziger Jahre befanden. Abgesehen von der Notwendigkeit, ge- wandte, kräftige und noch anpastungSfähwe Personen in den Be- triebsdienst einzustellen, liegt che Einhaltung einer Altersgrenze auch im Interesse der RuhegehaktSkaffe, che andernfalls nicht leistungsfähig erhalten werden könnde. Gerade auch die dem Bor- stand r«r Kasse angehörigcn BctriekSangestellten haben hierauf stets großen Wert gelegt. Der wegen des Alters von 31 Jahren Abgewiesene schreibt«ms noch: Mehrere Wochen war ich vertröstet worden. Ich ging noch einmal hin, um n ächzet fragen. Mi mir zugleich betrat ein anderer Stellenfuchendrr das Bureau des.Herrn Vorstehers". Nachdem ich mit dem Bemerken, daß der.Herr Vorsteher" jetzt keine Zeit kerbe. wieder vertröstet wurde, kam der andere, welcher allerdings einen Fürsprecher in der Person eines Straßenbahnbeamten mtj hatte, nach fünf Minuten mit dem Annahmeschein heraus und fuhr nach dem Leipziger Platz 14 zur Zentrale. Mesner Schätzung nach stand der Mann im Alter von mindestens 3b Jahren. Gassperre? Am Sonntag nachmittags V*4 llhr brannten vom Straßen knie hinter Bahnhof Beusselstratze bis zur Seestraße sowie in den Straßen in Plötzons« bis zum Kirchhof bei Sonnenschein sämtliche GaSlaternenl Hungerlöhne in eine« Charlvttenburger Sanatorium werden un« zur Kenntn:ö gebracht. Wädrend sonst in dxn Krankenhäusern die Schwestern mindestens 120 M. monatlich be» freier Kleidung und mit Aussicht auf spätere Pension erhalten, werden dort die Schwestern mit 60 M..entlohn!", was nicht einmal für die Kleidung reicht. Die Arbeit gebt bi» in die Nacht hinein. Für die Narkosen werden den Panenten 38 M. abgenommen, die Schwester erhält nichts davon. Gründlich helfen kann natürlich auch hier nur die Organi- sakion. Ei» Poststugzeug nach Weimar stürzt, am Freitag bei Trebbin ab. Der Flieaer blieb unverletz».— Da» Rffifo wird übiiaen? ziemlich hoch eingeschätzt. Flugpassagiere müssen für dle einmalig« Bersiwerung aus 50000 M. 750 M. Prämie zahlen. Ein Ehebrama. Der Hilssrevisor Hermann Kuhnert war in die Wohnung serner von ihm getrennt wohnenden Fi au gegangen, um mit ihr eine Aussprache herbeizuführen. Als die Frau aui>«ine Vorschläge nicht einging, ihn vielmebr brüst zurückwies, ericuvß er sie. Kuhnert stellte fich der Polizei zur Verfügung.— Die in dem toiel in der Zimmerstraße Erschossene ist eine Frau Elly Vanier. ie»oar mit einem Etiässer verheiratet, der fich in Paris aufhält. Zwei Fälscher und Schieber wurden von der Kriminalpalizet Charlotienbuig unschädlich gemach«. Der Bauaufzugimteinebmer Albert Spitzer, zuletz» in der Heilbronner Straße zu Berlm-Wil- Wersdorf, betrieb einen auSgedebnien Schleichhandel mit allen möglichen Waren. Käufer erhielten jedoch Fälschungen. Collie er dann Eriatz liefern, so redete er fich beiau», daß ihm die gut« Ware inzwischen beschlagnahm« worden sei.- Als Fälicher der Be- schlagnabmebeschernigungen wurde der Geschäusre»�ide Ernst Neumonn aus der Seeirner Straße ermittelt. Betrogene lönnea fich beim t. Kriminalbtz>rk in Berlin-S»öneberg melden./ Veranstaltungen für Erwerbslose. Heute, Dienstag, Gymnasium, Aula, Weinmeisterstr. 15, Prof.« Dr. Haseloff: .Die deutschen Maler und Italien."— Jnstitul für Meereskunde. Prof. Dr. Diels:„Bilder aus den Urwäldern Indiens."— Beginn 5 llhr, Eintritt 10 bzw. 16 Ps.— Musikalische Komödie» Dienstag. Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Beginn 4 Uhr, Eintritt 60 Pf. einschl. Garderobe. Fußball. Arbeiter-Turn- und Fußballklub Stralau gegen .,Sperber"-Neukölln: 4: 2 für Stralau. Im Tportpalaft stellt fich am Dienstag gegen Otto Fl'nt der Deftfal» HisMann. Der Kieler OllchkwSki wird sein ftom>en gegen Tegner-Berll» ausprobieren, gnterrffant wird der Hambs zwischen fiiim Dario— einem Amerikaner— und dem WeltgewlchtSmeistcr Pölket-Neukölln. Besonders spannend dürfte fich der Kamps zwischen dem Rennsabrer und Mittelgewichts- boxer Biercck-Berlin und dem Wiener Franz Köii gestalten. Jeder Kamos dauert zehn Runden, soweit eine srühcre Entscheidung nach den Kamps- regeln ausbleibt. Die Kämpse beginnen um 7 Uhr abends. Die NachrtchuugSgeschäfte find lnsolge des Krieges im Rückstand« geblieben. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen muß bei den teure» Preisen aus den ordnungsmäßigen Zustand der Meß- und Wägemittel be. iondereS Gewicht gelegt werden. Zur Vermeidung polizeilicher Belli asungen und zur Äewäbrllnstnng einer schnellen ordnu-gsmägigen Abiertiaung wird daher beabsichtigt, d.rS Nacheichungsgeschäit innerhalb der beiden Jahr« tSlst und 1920 in der Weise durchzusübren, daß die Gewerbetreibenden der einen Halste Berlins im Jahre 1919, die der anderen Hülste im Jahre 1929 ihre Meßgeräte vorlegen. NäboreS im Anzeigenteil. Märkische Vorträge. Der am>«. Januar verlegte Vortrag.Alt. Berlin einst und beule" von OSlar Bolle findet am Sonnlag. 7»/, Uhr, tm Märkischen Museum, Wallstraße, statt. »Die Bedeutung und die Bekämpfung der Gefchlechtskroni- Helten» lautet das Thema, über welche» beute Dienstag, abends 7'/, Uhr, der örttiche Leiter der städtischen Fürsorgestelle sür Gcichlechtstrank«, Dr. Levi», in der Aula der Realschule. Neukölln. Boddrnstr. 34/3ö, tprcchen wird. Der Bortrag ist mit zahlreichen Lichtbildern ausgestattet und sür jeder- mann(Männer und Frauen) Unentgeltlich. Behandlung gefchlechtSkrauker Soldaten. Die HeereSverwaltnug hat Füiaorge getrosten, daß auS dem Heeresdienst entlassene Bcrlanen. die an Geschlechtstranweiten leiden, an solgeuden Stellen»nentgeitliche Be- rawng, Behandlung und Atzneimittel stnden: 1. Res.-Gatn.-Lazarett ll, Berlin-Ternpelbos; Sprechstunden: WochgntagS und Sonntags v. S-U Uhr. 2. Res.»Laz. Reu« Welt, Hasenheide; Spiechtlunden täglich, auch Sonntag» von S—U Uhr. 3 Res-Laz. Versuchs- und Lchrbraucrei, Berlin dl. Lee- ftraße; Sprechstunden Wochentags von 9—4 Udr. 4. Ver.'Laz Charlotten. bürg, kirchstraße; Sprechstunden: Montags und Donnerstags>1—12 Ullr oarm. und Dienstags und Freitag» 7—8 Uhr nachm. b. Ver.-Laz. Ost- kankenhauS, Tilfiter Straße; Sprechstunden: Wochentag» von 5— 6'/, llhr, Sanntaz» von 9—19 llhr.• SU» Ausweis genügen die EntlasiungSpapiere. NamcuSgletchhcit. Der Bilhhauer Franz Dorrenbach in Ehar» kottendurg, Spreoar.«3, bittet uns mitzuteilen, daß er mit dem in letzter Zeit vielgenannten Spartakisten Dorrenbach weder identisch noch ver- wandt ist. «lchiung, Arbeiter- Dbeaterverein«! Der Deutsche Arbeiter» Theateround bat seine Tätigleit wieder ausgenommen. Anschlußsuchcnde Vereine eriahren alles Nähere beim BundcSoorßtzendeu Awerl Hinze, Eharlottendurg, Tegeler Weg 9. Bermistt wjrd ieit dem I7�>. MtS die 13 Jahre alte Margarete Berg, bekleidet'Mst sarbigcw Mantel/ duntelblaucni Hut, helleti Schnürschuhen. Sie hat dunkelblondes Haar, ist grog und hal volle Figur. Nachricht er- bstteü die Eltern: Bruno Just, Boyenslr. 23, oder die Krimmaipolizet. Jugendweihe. Die Eltern derjenigen Kinder, welwe bei uns zur Jugendweihe gemeldet sind, wollen fich zwecks Erlangung eine» AusivetteS illr BedarfSlideine in unferm Jugendsekrelarial, Llndenstr. 114,»n der Zeit von V— 12 Ubr einfinden. 23] Stme Menschenkind. von Rar.tin Andersen Nexö. Von LarS Peter Hansen sahen und hörten fie fast ein Jahr lang nichts. Wenn Leute vorbeigefahren kamen,'von denen sie annehmen konnten, daß sie aus seiner Gegend stammten, fragten die beiden sie aus: ober davon wurden sie nicht viel klüger. Zuletzt zweifelten fie beinahe daran, daß er wirklich existierte: das Ganze war wohl ein Traum, ebenso wie das mit dem Märchenhaus im Walde! Und dann hielt er trotzdem eines schönen Tages leib- haftig vor der Türe. Er knallte nicht gerade mit der Peitsche — einem langen Haselnußstecken mit einer Schnur aus Bind- faden— aber er versuchte eS: und der große KlauS. das alte Knochengestell, antwortete, indem er den Nacken hintenübe? warf und wieberte. Der Wagen war derselbe wie das letzte- mal. aber ein richtiger Wagenstuhl war hineingestellt, mit grüngepolsterter Lehne, auS der die Jüllung hervorstarrte. Auch sein großer.Schlapphut war der gleiche, er glänzte ganz bemoost vor Alter und war voll Staub. Häcksel und Spinn- web in den Einbeulungen. Das buschige Haar darunter war so wild und mannigfach gesprenkelt mit Wegstaub, Kletten und vielem anderen, daß die Vögel des Himmels sich versucht fühlen«mußten, ihr Nest darin zu bauen. „Nun. waS sagt ihr denn heute zu einer kleinen Aus- fahrt?" rief er munter, während er herein gestapft kam. „Bring' ich nicht gute» Sonncnscheinwetter mit. was?" Das war nun allerdigs nicht schwer für ihn. denn Groß- chen hatte sckwn gestern für gutes Sonutagswetter gesorgt obwohl sie von diesem Besuch nichts ahnte. Gestdrn abend hatte sie mit der Hand über die betaute Jensterffheibe ge- strichen und gesagt:„Da ist Tau. worin die Morgensonne glitzern kann." Lars Peter Hansen mußte sich niederlaffen, während Etine s�euer anzündete und Kaffee silr ihn kochte.„Du bist so �in außerordentlich tüchtiges Mädchen." rief er, als Stine kam und den Kaffee vor ihn hinstellte,„du sollst einen Kuß baben." Er hob sie zu sich herauf und küßte sie. und Stine legte da? Geficht an seine stopplige Wange und saß ganz still da. Plöftlich entdeckte er. daß leine Wan�e naß wurde,«nd fr drehte ibr Gesicht z„ fiff, benim...Hab' ich dir weh getan?" fragte er erschrocken und setzte sie nieder. „Nein, gewiß nicht," sagte die Mte.„Das Kind hat sich nur so unbändig auf einen Kuß von ihrem Vater gefreut. und nun ist das doch endlich in Erfüllung gegangen— so wenig eS ist. Laß fie fich nur ausweinen: Kmdertränen be- netzen nur die Wange." Aber LarS Peter Hansen ging hinter Stine her in den Torffchuppen, wo sie zusammengerollt in einer Ecke lag und schluchzte. Er zog sie behutsam hervor und wischte ihre Wan- gen mit seinem bunten Taschentuch ab. das schon vor dem heutigen Tage allerlei durchgemacht zu haben schien.„Wir werden schon gute Freunde werden, wir zwei— wir werden schon gute Freunde werden," wiederholte er tröstend. Seine tiefe Stimme wirkte beschwichtigend auf das Kind, und sie ging an seiner Hand ins Hau« zurück. Großchen, die sehr gerne Kaffee trank, es aber nie wahr haben wollte, hatte die Gelegenheit benutzt, während die an- dern draußen waren, ficfreine Extrataffe zu leisten. Sie war beim Einschenken ungeschickt gewesen und hatte etwas auf den Tisch verschüttet: nun faß sie da und versuchte, fürchter- lich aufgeregt, die Spuren zu entfernen. Stine hals ihr die Schürze ausziehen und wusch ihren Rock mit einem nassen Tuch ab, ck>amit es keine Flecken geben sollte: das sah ganz mütterlich aus. Sie selbst wollte keinen Kaffee haben: sie war so bedrückt vor Freude, daß fie nichts genießen konnte. Dann wurde die Alte gut emgebündelt. und Lars Peter hob die beiden in den Wagen hinauf. Großmutter kam auf den Wagenstuhl neben ihn zu sitzen, und Stine, die eigentlich hinten auf dem Futtersack hatte sitzen sollen, ließ sich vorn zu ihren Füßen nieder. So war sie mehr in ihrer Gesellschaft. Lars begann an den Zügeln zu ziehen und sie wieder nach- zulassen. Und als er das eine Weile getan hatte, legte der große Klaus sich vornüber, die drei verspürten einen Muck und rollten ins Land hinaus. ES war herrlicher Sonnenschein. Die Dünen lagen fxoh. in der Sonne da— und das Land weiter ins Innere hinein leuchtete so wunderschön mit den Wäldern und Wiesen. DaS Ganze sah hier vom Wagen so ganz anders aus, als wenn man unten auf den bloßen Füßen ging: es war. als ob alles sich vor Stine verneigte, Hügel und Wälder und alles. Stine war im Fahren nicht verwöhnt, und dies war das erstemal. daß sie zum Staat fuhr und von oben auf die Dinge binab- sah. All die dummen Hützel, die fich sonst schwer und sperrend vor ihr erhoben hatten und oft zu viel für die kleinen Füße gewesen waren, heute legten sie sich nieder und sagten: Bitte schön, Stine, du darfst über uns hinfahren! An alledem hatte Großchen ja keinen Anteil: aber sie fühlte, wie die Sonne auf ihren alten Rücken herabbrannte, und war in feierlicher Stimmung. Der große Klaus übereilte sich nicht, und Lars Peter Hansen überließ es ihm, mit den Kräften und der Weglänge hauszuhalten. Er schlug die ganze Zeit leise mit der Peitsche auf ihn ein: das war seine Gewohnheit: und der große Klans konnte dieses leichte Dicken aufs Kreuz nicht entbehren. Hielt Lars nur den einen Augenblick inne, so warf er den Kopf ungeduldig und blickte sich«m— zu Stines großem Ver- gnügen. „Kann der gar nicht laufen?" fragte sie und stellte sich zwischen seine Knie. „Doch, doch, du kannst mir's glauben, er kann!" erwi- derte Lars Peter Hansen stolz. Er hob die Zügel und gab dem Gaul eine kleine Herzstärkung, aber der große KlauS blieb bloß stehen und sah sich verwundert um. Und bei jedem Hieb, den Lars ihm versetzte, schlug er mit dem Schwanz und bewegte den Kopf beftig auf und nieder. Stine bereitete das solchen Spaß, daß ihr kleiner Körper bebte. „Er ist heut' nicht in der Stimmung dazu," sagte Lars Peter Hansen, als er ity, endlich wieder in die alte Gangart gebracht hatte.„Er meint, wenn er die ganze Zeit so lange Schritte gemacht hat, ist es Prellerei zu verlangen, daß er auch noch laufen soll." „Hat er das gesagt?" fragte Stine und bewegte erstaunt die Zügen zwischen ihnen hin und her. .Ja, es sollte jedenfalls so viel bedeuten— und es steckt vielleicht was wahres drin." Ja, lange Schritte nahm et— und das gehörig! Aber nie nahm er zwei Schritte gleich lang: der Wagen bewegte sich die ganze Zeit im Zickzack hinter ihm. Ein spaßiges Pferd war es in allem. Es sah aus. als wäre es aus lauter ungleichen Teilen zusammengesetzt, so unförmig»nd knochig war es. Nicht zweierlei an ihm gehörte zusammen: und wenn eS sich bewegte, knarrte und ächzte es»naufbörlich in ibm rumorte in seinem aufgeblähten Bauch und knackte in, de» Gelenken. tLortt. folgt) »roh-Berliner Lebensmittel. 1 Berlin, vi» Donnerstag in den Bezirken der tS., SS., SS., 93. and Mi- iirotlommijfion pro Kopj 125 fflratntn Käse. 01« Donnerstag in den Bezirken der 22, 24. bii 28., 83., 39., 40., 43. und 197. Brolkonuntjsion und bi« Fieitag, den 28. Februar, in den öczirken der 23.. 29, 33.. 225. . und Sil. Bro.loinmission Dose Wuritbrotausstrich(etwa 1 Phmd brutto) verteilt.—«m 25. Februar für drei tage aus die.Vl'-Milchtarten eine Büchse Kondensmilch und aus die„Gll'-Milchlarten V« Liter Frischmilch. 8m übrigen bleibt die Belieserung dieselbe.» Martendorf. Morgen Mittwoch 2—4 nbr im Restaurant Dabl, Eüdendc. Lichterselder Str. 21. 50 Raibtli'che zum Preise von 12 M. und zirta 50 Waichtischc, zu Küchentischcn veiwendbar. zum Preis« von 10 M. au» Laznrelibenünten.—«u> itrbschntlt 95 260 Gramm Kunsthonig. Di« 5ia>icn sind bi« Donnerstag, den 2 7. Februar, bei einem Händler zur» blrennung vorzulegen. Reintekendorf.«us Avschniit 11» der grünen?«b«n»mlltettarte Gemülekdiiserven(Spargel und Srbsent Auswahl ist nicht gestaltet. Die Konierven sind nicht haitbar, müssen gleich verbraucht werden. Aus je drei Korten dürsten zwei Dosen«nlsallen. Einwohner, die von dem letzthin verleillen Oel nicht« mehr erhalten konuie». tönncii sich beut« vormittag im Berwaltunglgebäud«, Zimmer 31, Mit ihrem Schein einsinden, um Ersatz daiür in Emvtang zu nehmen. Friedrict.sfelde. Verkauf von Kerzen. Die Gemeinde verteilt einen Posten Kerzen, die zun, Pieise von 15 bezw. 35 PI. pro Siück im Einwohne, Mildeami, Dönhossslr. 31, käuflich zu haben und. Bezug«- berechilgt sind nur Haushaltungen, die weder Gas«»och TlektrizuätS» ainchiug baden und die deretl» zum v.zuge von Petroleum im Einwohner- Mctdeami.oorgemerlt find._ Charlotteaburg. Stadttzerorbnctenvrrstlmmlun». Tie Cradt- oerordnetän hielten am Sonnabend ihre letzte Sitzung in der alten Zlisominensrtzung ab. um sich mit der PiagistratSvorlage zu bc- sck)äftigeir. dl« sämtlichen Beamten« stämdigen Privatbediensteten. Feuerwehrleuten und sclflvespern eine(iiehallSzulage von lSOt) M. lährlich mit Wirkung vom l. Januar ISlfl ab sowie den seit dem 1. Juli 1917 in den Ruhestand getretmlen Personen dieses Kreises und den Hinterbliebenen der seit diese« Zeltpunkt Berstoobenen ent» sprechenid« Zulagen der Versorgung geioibsen will. Der Ober- bürgermeister führte aus, daß die Borlage einem Beschluß sämtlicher Groß- Berliner Magistrale eiilspreichc, und dag auch der Provinzial» ausschuß beschlossen habe, sie in derselben Weise für den Provinzial- derbond m Kroft treten zu lassen.- M Einmütig waren die Stadtverordneten, So» zialdemokraten und Bürgerliche, der Meinung,! vah die Sätze zu niedrig seien, und daß vor allem für � die Wahl dcS für die Pensionierten und Hinterbliebenen genvmme-| ncn Zcttpunkies Jein Gnind vorliege, er müßte erhebltch früher an. � gesetzi werden. ES wurde tri» Zweifel gelagen, daß die demnächst, zusammentrclende n«u« Versammlung in der Borlaae, die einmütig bewilltat wurde, kein« Grlcbiauna der brennenden Neuregelung de» Normaletat» erblicken könne und baß sie auch auf die Zurückschiebung i tiflernte Die Fledermaus. rntan� 7 Uhr. M Zeitpunkt»! füs die SrßSbung der Pension«, zurückkommen «verde. Stadtv.-Borsteher Tr. F r e n tz e l schloß bann die Versammlung mit dem Wunsch« und d»r festen Hoffnung, daß auch die demnächst .in da« Rathaus einziehenden neuen Männer ihre Kräfte ganz in den Dienst der Stadt stellen werden, die eine» unbedingt notwendig habe: die Freiheit der eigenen Verivaltung. Deim nur die freie Gemeinde kann Grundlage de» freien Staates sein. Eöprnick. Die Stadtverordnctensitzung beschäftigt« sich noch mit einer Borlage, betreffend Regelung der Teuerung»- z u l a g e n der Beamten und Angestellten. Nach dem Antrage soll die Teuerungszulage auf 1890 M. jährlich für all« Klassen erhöht werden, zuzüglich 15 Proz. für jedes Kind. PensionZberechtigt sollen für Verheiratete KOO M.. für NnderheiratNe 830 M. in Frage kommen. Für eine endgültig« Regelung der Beamtengehälter sei der Zeitpunkt jetzt nicht günstig und ist dieser Ausweg mit rück- wirkender Kraft vom 1. Januar 1919 gefunden worden. Die Bor- läge wurde angenommen. Ter Uebernahme der Bürgerküche in städtische Verwaltung wird zugestimmt. Zwei DringlichkeitZvor- lagen gelangten ferner zur Anuabme, die Erweiterung deS.KrciS- krankcnhauseS um 80 Betten gemäß einem Vertrage zwischen der Stadt und dem Landkreis und als Notstandsarbeit die Verlegung einer Verteilungsstelle zur Leitung der Elektrizität nach Uhlenhorst. Den Schluß der Sitzung bildeten die üblichen Abschiedsreden. Nowawe». Ueber die Parteiverhältnisse in NowawcS sind im „Vorwärts" in der letzten Zeit zwei einander widersprechende Dar- stellungen erschienen. Soweit dabei meine Versammlung während der SpartakuSwoch? in Nowawe» in Frage kommt, möchte ich fest- stellen, daß die erste Darstellung durchguS, u t r e f f e n d war und insbesondere daS gehässige und brutale Auftreten des Neumann durchaus richtig darstellte, ohne im geringsten zu übertreiben. Ernst Heilmann, zzt. Weimckr. Hroft-öerliner parteinacbrichten. t?in KurwS in fünf Abenden über.Dt« Gefchichi« de« ® ezinIUmu»* healynt art Donnerstag, den 6. MSrz. in der Aula de« KöllnIsSen Gymnaliihtn«. Itnselllr. 2—5. abend« 7 Uhr. Reierent: Grunwald. Hörertarten sind zum Preise von 1,50 M. im Jugend. Itzkretariat, Lindenttr. 114, und in der Buchhandlung Vorwärts, Linden- fttafee 3, ab I. März haben Zrlilrndorf.Wost. Die MonatSversammliinq des Wablvcrein« sindel nicht Dienstag, sondern DonnerStag, abend« 8 Ub:. im Kaiserhol slait. MiedersctiSueweidr. Dienstag. 7'/, Uhr. bei Echuitze, Brüdcrstr. 16- Ritnltederdersammlnng. Spandau. Hei te Dienttag, abend« 7 Übe. w der Jubltäums-Zurn- ball«, Moltkesirasi«: Oetfentliche Wchlerveriammlung. lagesord- n u n a: Die Frau und die Stadtverordnetenversammlung. R L s e r e n t i n! Frau Matschte- Berlin. Gerichtszeitung. Da» Drama in der„rateu Lateral. Zu diesem Gerichtsbericht erklärt uns Frau Sonnenburg, daß weder in ihrem Lokal noch in ihrer Privalwoonung eine Orgie stattgefunden habe. De» Gefreite babe gleich nach seinem Eintritt im Lokal au» eigenem Antrieb mehrere Fia'chen Wein und Kognak trotz Abmahnung durch Frau S. bestellt, so daß alle Anwesenden vermuten mußten, er wolle fis betrunlen machen. Frau S. habe mit ihm nur gekneipt, weil er ein jahrelanger Bekannter ihre« Manne» gewesen sei. Die« habe Frau S. auch in der Verhandlung al» Zeugin unter Eid bekundet._ Jugenüveranftaltunyen. SchSneberg. Heute, abend»?>/, Uhr. tm Fugendhelm, AuienS- Eck» Hauptstrage: Zusammentünsl. örfcfPaflcn der RedaFfion. Jeder für den Brieffailea detlimmtrn Anfrop« fflfl* man«laea Vii»fta»«a und«ine Nummer del. BrieM-de UuSkuntt wird niSU erteilt. Eilige An- fragen trage man in der Jiiristlscben Tvrecdllunde. Lindenttr.»,». Hof linl«, 4 Trevven. i bis 7. Eonnabend.? 3 bis B Uhr naSmMag« vor. Eedrtftltück, und BertrSg» Nnd Mitzudrinaen. — L. E. S. 1. Fa. die Abfindungdsumm« kann gewährt werden, wenn Bedürstigfeit vorlleat. 2. Bis 1W0 M 3. Aui da» Reich. 4. Ja. B't der Rknlenstcll«.— CT. P. 51. Der Vertrag kann privat schrtsilich gemacht verde», natürlich auch bei einem Notar.— W. F. L5. Nein. �®. 10. 1 Der Tcheidungsllage müßte erst die Klage aus Wieder Herstellung der ehelichen Gemel»s»ast vorangehen. 2. Nein. 3. Fa. sav» lange Zerr an- dauert und beweisbar. 4. Werden nach der HSHe des Obtektc« berechnet. — M. P.>00. slnspruch auf Unlernützung bestand noch für die Zeil bi» Mille Februar. Anscheinend baben Sie die auch erhalten. 2. BezirkSlvm- mando.— R. 78. Leider nicht— D. Lt. I. Tteuerdeputatlon. 2. 1360 bis>600 M. jährlich. 3. SlislungSdepiitalion dt» Magiärat.— M. 91.520. 1. Nei.r. 2. Nein, beantragen Sie.Steuererlaß.— Sit. 7. Die Familie kann Weiterzahlung der Löhnung beantragen, wenn Bcdürstigtell vorliegt. 2. An den Landrai de» Kreise». 3 Die Gerüchte find unbegründet. — A. P. 12. 1. Bei der Steuer.! äffe JbreS Bezirkes. 2. Beim Druvpen- teiU— Zt. 18. Versuchen Sie es mit einem Antrag beim Bezirks- tommando.— Frieda 74. stall« der Betriebtrat fich mit der Kündigung einverstanden erklärt, läßt sich dagegen nicht« lun— H. 100. Die Frage wird örtlich geregelt. Erkundigen Sie sich beim A,ntSoorsteb?r.— — C. S. 420, Sie können sich an den Truppenteil wenden, bei dem Sie zuietzl gedieni baben Als Andünger der Sozialdemokratie dürstc« Sie aber kern Gewicht aus eine derartig« sogenannt« Auszeichnung lege«. «derrerirusstchen lue da« mittlere storvdenrlenr»«« dt» Mittwochmittng. Mild und vorübergehend aufklarend, sedoch überwiegend trüb« oder nebeita. mit öfter» wiederholten. Im Westen und Norden etwa» stärkeren, ionst meist geringen Regensällen und mäßigen südwestlichen Winden. SskizmH'.gftLiK Die Kreuzelschreiber. _ Aniang 7 Uhr.__ "Volksbühne rvcatei am BU ownlati. OI»»Klion Friedrich KavCler. V, U'ir: Zum I Male: Qa«. uirekt'On Ma? Feinhardi □ eutsche« Theater, 1 Uhi lind des Licht »clirlnei In der linaurnts. Dl nst. 7 Uhr Und das Llchl aclicinei in der Finsternis. Rammerspleltt, 1 Uhr- Fa lieh Vi, Ohr: Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann Spielleitung: Altrcd Rotter. hanti Arnstadt Karl C>ewing. Fug n Burg. Olga Limburg J. t alkenslcln Emma Debner Ro a Valeiti. Paul l.IldL Hicsler iler FrlsörlElistadi ltdt Ftledtlch. o. Cinunftroßr. «Horten 8650. TSgllch Tr ,» zum U». Male: Em tolle Tase. Opcrm» Ton storlig i.MOIIendorl, Auguttin, Qeorg. Casino-Thcater. Theater für Dienstag, cen 25. Februar. Central-Thratrr Uhr: Die Rose mStambQl. nentarhra Oprrnhana 7 Uhr: Die lästigen Weiber von Wlndsor. CrlBilr.-WlIhrlnaat.Tb. "/» Uhr: Hannerl. t Ttil. Kleines Theater.. ihr: HenriElte iaeoliy. Hnialsrlir Oper uw': Sctiwarzwaliimäilel. liiiatnpielhnna JÜ. Die spanische Fliege. Metropol-Theater. * Uhr io Die Faschlngsfce. Itzenra Operettenhaoa Schitfnauerd 4«, Norden 281. uhr; Die keosctie Susanne. Palnat-Thratrr uhr: Die im Schatten leben. SehlllOr-Tlicat. CHarl. wr. Die grase Pause. ThalSa-Theater uhr; PolDiscbeWlrtSElralt. Th.Bm Tollendorfnlntz 7 uhn Wo die Lerche singt. Theatrr des TTestrna vi, u. Die lustige Witwe, Wallnrr-Theater uhn Geisha. Stg."V Oral». Luxemburg. Lnisen-Theater. 711* Letzte AuftüHrungea> 2. Der Stram. �„TRasemannsToEhter Sann-»< Kinderaorstellung 1001 Wacht. Ab L Mürz Ahend-Ant. 7 Uhr. sntlmes Theater am tioilendorkpla». j IXiIowstr.8. l ülfow 2303i Das neuo- Februar-Programm. Gastspiel Salzer Erstklassige Spezialitäten. HiEdi Täel.T'/a SonnLS>/,u.7>/» VVillv d. stflrzende " Unikum. Marlfaha allerliebste Kakadus und Papagelen. Marie Blnnk, Fangspiel« sowie die übr Nummern schfuB:„Oberon" Phant. Pantom. in S Akten Freitag, 28., Wohliätiek. Vorstellung zugunsten des iFrel«1M;JRejT»iRc� 'Alexander-Lichtsiiiele" 13 Alexandersir. 12 23. b s 27. Februar: Maria Magdalene Gr. Oiama in z Akten mit Lcomlne Kühnberg u.d, gr. Beiprogramm �Anl. 6, Sonnt 4 Uhr� Hohenstaufen- Verpüpiigs- Palast Kottbusor Damm 76_ dHohcnstnnfew Säle) Täglich in sämtlichen Räumen KABARETT UND TANZ Sonnabend, I. Mfin 2 MASKENBÄLLE VcjrbMeiile11unjeiw|eclil�� Olanstas, 4. MSts NATIONAL- THEATER CSpenlcker Str. W« MI«. Ja— owltrtr. VI, Nor noch hw zum 27. Febmtr: VI, Prinzenliebe Der grfiBie Opercttenertolg dieser Spielzeit Sondcrverratung bis 27. Februar(AnssohneldeaM Orchester-Sessel(statt i—> M. Inkl. zjarderobe Freitag, den 20. Februar, Vi, Ohr; rranWÜhrnngl DiC KiNvpUppe. Musik von Walter Bromme. Vorverkauf: 10—2 und ab 6 Uhr abends. Berliner Theater---. 7,iä uhr Sterne, die wieder leuchten. Walhalla-Theater. 7>, Uhr August der SUrke. Rose-Theater. rv, u. Ca: Dreloiaderihaos. Oa-i-p. d Friedr.-Wlih.Theat• Unter d Linden 14 Der Tchlaaer der Spielzeit! Das neue Veellner L:>lk«st!!d üulkl Melle. Dazu erstNaistge Svezlaliläteir. Stg. V/,: Die welBe Dame. aakasas. Theater f ricdrichsiraüe 21b{ Dir: James Kiein Allabendl. 11+ V. Sonnt. 3', u. 7', Die Hohenzollern-Sä!e ürößtes n. schönstes Balloka] i. Roahil Eamlelstr. BS Mradennahnverb. 4.'S. 0. 7, 8. liL.ll. 12. l\ 2i. 23, 24, Q, W. Cr Rutschbahn Gr&Bte Schcnswurdigkeli Tiglich grolle» Winter-, Baoern-» Alpenlest ' 2 erstklassige Orchester(18 Mono) Clntrltttpreit mit Ausnahmt von Mittwoch, bonraberd und Sonntag 2,7« M. f Jeden Mittwoch und Sonnabend- Großer Preismaskenball. Die schönste und«ricinellste Maske M. SO,— In bar. w- »le S»eitere Preise In Kühe von M. 10,—. Beginn 7 Uhr.- Nach vi, Uhr eigene-e'-uchtung ?»»»»»»»»»»»»»»wW-»»'»»»»'»»»»»'»»» das orBBte und schönst. Konzert-Calö-Kabarett in Berlin 0. i Spielplan vom 16.— 2». Februar: Walter Steiner T.cni Spcncel Victor Ritter steseb». LOck Die«t Dolins Fritz Prfimtn Santiago Lago Ina Marcella Dl. gut..Musik. Tonkiinstier-K.nzert(10 Seltstenl{ Ant-ng Wochen ags 7"nr. Sonntais 4'fi" nur Sonntag, SS. bis vonnerswa, 27. stebmae, von 10—6 Übt, im giotel«ZlordlfC et Hof». Zu- pro Zahn von 1—10 M. M M.e____________ � milibrnftr. 126(b. tlctt Bhf.l fllc mte dsbisse auch geroShrrL Platin-gahn I—» M. Dla!:n-lst-gahn S— ö DL, Platrn-PIalien-Aahn S— to Ut. Gold-IScdisse l-is 20O M. Platin Abfälle m.®t. 18 M. auch Clnffnbiinam zu den leiden Hoden Preisen an Fron S. Wim,, tzomänrg 22. Dnlk-borfet Str. S III. S4 10* Rlemgnd.«tiSum» diese DelegenhelL mit durch Massen- Ankaul ist». wdgllch, seid:» tioben Treis» z» zadlen SolJhr« Tanz-Tee 7 Uhr abends das METROPOL Kabarett BebrenutraBg 84 Dir Alts Braune ! Hnnsl Tischler I A:bc Holk I Nana u. Fernand Lunzig. 7 Dugbun I Elli pläßner Otto Röhr RobertSteidlj vunes Oastsple< dei| Alexandra i Milowanowal Sc litQ-Tanz. Qro e Va iete-AuS- siattun�s-Schau. P rsdnl. Auftreten I{ d berünmi. dänisch ilmscliauspicleia IVigeo LarsenJ Lucle Blattner als Ldi blingsfrau |».Horsten, er. staue: I JA arav. Springer. I aVP7-am.-IIarsleli. I l Battjs BIrengrugpe. I CblnemscheClaukler.[ --onniags.IL, LI jed erwachs. I Kmd frei 1 1 Ij�eaterk. ununtertrj 1 ecOttne'. Braune's Diele AlczaoderatraBa 88 | Künstl. Leit C. Helnziu' Mary Walter Littge Carleen arefe Bing Adolf Voigt/ Horwlli n.»plro Tony u. Sehlen Robert Stolnet. NS.-ÄW Morgen Donnerstag: B Großer Ataskenball.; Prflmüer. d.fldiönst. Dam.-».Herrcnmasken. J ♦ F One Ll�htientrais. ß 0 eM• Fi Jm Operrttr rvn Wi'IJj'WoJft q Hiitjh ZjcfaJ MtuiA von Je An Gilbert rt*uptmUm AfoJIyWesscJy /ienry Bender &u/\ihf(Trnaa bin(Sr bekanxut �agnef; lampe die ohne Bdffcnc trcnnl lieh Icucl-u-J- sobald an derKefit gezogen wird.) rür2p«x Wn ich tu heberv ftcUraibert ple nur er» KurtSisnarf Kckt-nntnlsne seines lisch-. Wand- und Ha:>aelaa:pe verwendbar, 8 stunden eirndaner mit masfisen Meisinaventilen für Privat« zum nwlschenhaudel M!. IS,—. Sarairtie flli mp«. Versand per Rachnadm». goskacher. Tsrdldstnrntlnsspats.-W 0000 stvd meiner gnl- dawdhrtet» wieder als Bremrd___ Engrospreis ohne � nr* SarbikBastochss. Catbioflitt Schräder, Wetoerstr. 42 j „Fredy" Zigaretten-Voririeb Brunnenstr� 17. i Zigaretten,"Ä�-n. i Zigarren, p*r 12V Kautahak zy Tagespreisen. Femrul: Norden>442. i OcOstecc Post an rooröco abgegeben. 1S4L »dmlrals-Kln« 1 MTfttejs'lT Dsr Todessprung B ♦• ♦ V" V• V»»» • Von der Zensur Terboteo | gewesen u. letzt frei: * Ge�lsscnitra e t k an die deutsthf Frau * v. E. Frellrsu v. kramer * Ein LeKLiden lOr sie : Frsuen, mluuwirk am ? Bau der eukunli ! VolksveriagMIinchcnNO Weins uslie 2 , Preis Mark 1,50. Admiralspalast. Tiglich J1', Uhr. Sonntags 4 und/ Uhr Die Novit« I ' Tanz-Revue. Wtz | üroDes Dlvertltsemeni. Viaerdem: Prinzessin». Tragant |Wer Ist die Schfinstc anptn.-MG ' itgtr Sti Dsr Todessprusg mu Fern Andia sllr lebe Wertsache HBchste hin- laufeprelse sllr PsoirdsiMne. 'Vrlllairren. Goldaegenslünd-. Teppiche. Bücher Ulm. Wölfl, Friedrichs tr. 41 III. Mt Jtschitr. Jeder Art prelswort Groflr»nawahl Kel-LeePper UKK1.IN. UranncuatrsDr 7, Sitie Rosenthaler Plate Teilzahlung gestattet. chobeu Sie FüSbEscbweriiEn? _. emplehi« ntfch Matz »ästend aeardest. dtüizelvl-xes law:'»iruch» Bandagen aller ArL Le bdindeir. Stütz- Korsett» nta>., Artitel zur Se- snndhe'ts- mrd Keankenpslege. Pvilmann, Sdodagisi. Bv Iln N, I54L- Lothringer Stralle 60, Lielerant lar Krankenkassen. Kopllkuse mit Brut(Nllssc) beseitigt man am sichersten mit dem schnell wirkenden Radika mittel„Lfiuaefelndt Man meide daher Ersatzmittel u. achte auf das Schuiz- wort„Lllusetclnd". Fl. 75 Pf, 1,50. Gegen Kleiderläuse Russol-OetFLI�O. Körperläuse Russul-Puder I M. wo nicht erhaltl.Versand d. Ottosteichel, Berlin SO 43, Eisenbahnstr. 4. jjLHJLj Afün 9RS(mMt«, ftitraftm ** und Kollegin, sowie den Senossen de« Sozialdemokrat. Vereins Niederschonhaus, sagen wir hiermit für die heizitchen WMckwünsche zu unserer Silber- Hochzeit unfern besten Dank. Fritz Eiche f/»»- Harmißt! 1. Sota«- Hes.-Regimeal, S. bejra. 12. ftamp, *f)er Wels? lläheres über meinen Manu. Lditm. Ulbert SotiHvalm, »ermißt am S. Roxemver 191» im Gefecht bei Landreci». Kamera den. die Auffchlu! geben können, werden her»! um Nachricht gebeten von seiner grau Elktied» Schwalm, PUB«. R., Burgur. 96, I. Elg. fo Wer sann Auskupft geben Uber den Derbleib de« Pionier» Reinhard Merz, 20 Zahre alt, Reserve-Pionier-Kouipagnie 41. D.F. P.»II. Derselbe wurde am t. September ISIS vermißt in Frankreich, Sefechtestelle un- bekannt. Mit noch I» Käme- reden kehrte er nicht zur ftom- vagnie zurück. Da vorwiegend Berliner und au» der Um- gebung Berlin» seine Käme- roden zu Hause waren, so wären wir für etwaige Auskunst von Angehörigen der vermißten, solle ne au» der Defangenschasl geschrieben haben sollten,"" ankbar. Porto wird ve Auch die Kameraden Kompagnie werden um Au»- kunft gebeten. Wir sind bt» heut» ohne Nachricht. Heinrich Marz. Beichenstetler, Etockheim, Kr. Biidin, . 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MweMw: HMMgskr. 18 NW t Hat�rnomct W i petebaiaer Sic. 25, Sttohe Sa(gegenub. d Kriminalger.), »0 SW, Iemp«lho,«r«s«c 21 Hakans««:»«Mknisch« Stroh« mv GrenzschutzOft Kameraden heran;! «iten Im Vordringen begriffen, außerdem drohen bolschewistische Truppen in unser deutsche» Vaterland elnz'.l'ailen. um da»selb, zu plündern und zu brandschatzen. Können wir alle, die wir viereinhalb Jahr, lang unser« Landeogrenzen gegen eine Welt von Feinden verteidigt haben, noch tzUgeru, wenn«» gilt, Ost- und West- Kommt Suren deutschen Brüdern in Bestpreußen zu HM«. Da» Polen tum ist i allen Seiten Im Vordringen begriffen, außerdem dr,hen bolschewistisch zu plündern und zu' .--.la unser« Land»»- ________., noch tzllge preußen vor neuem Kriegoeleud zu bewahren i ]�eln! JHicmals! 5m Slllx» und Osten omi drohenden Feinde« umgeben, dl« tUglich«t> Boden gewinnen, sammeln stch in Graudenz auf der Feste Conrbiöre Kameraden aller deutschen Stämme, dle dazu derusen fei» sollen, den fremden Sin- dringltngen mit eiserner Faust«utgigen zu treten. Voran» maftlmf ftameraaen. dt« Ztzr noch Cl«bc znm valcclonbe ant saldailich» Disziplin baftstl, bi» Zbr noch eine».Ponten von£» Wir brauchen Such all« Ihr r«»a a«oisch«r Naiianolllät und goi deutscher Sestnnnag seid: Jufanteristea, Jäger, Artilleristen, Pioniere, Minenwerfer, Flammenwerfer,«avalleriften, Flieger, sowie überhanpt Angehörige der technische« Truppen sind un« sehr willkommen. ZemSvsligWev: ZZ schutziUlog«.— Bei Verwendung außerhalb der Lande»,. renz» erhäht stch die b..,-...»v---------.....------ Wrirer« Sweiihnnig ' hm a!» st.ichen ir 3 Monate er- ms®* »te der der u-..., forderlich. uurjkiljuti i» um 1 M. täglich(«olteiizulaj«).— -amiiienunterstüHing wie im Feld«.— iuoehärigkett zu dieser Truppe.— Zsti, Treuprämie. Besondere« Mlndeswerp stich iung SlegZlW-illMgWW MM Smiegz. Gisbert. Hauptmann und Kon adeur. £relmlClg< braucht los»rt: für Sonillllo-Ko« and M mW». SanitLIo-Otstjier», Sanitäle-Ilnleroifliier«, Krautentrgger, Krankenwärter, Handwerker. Trainsoldaten nl» Pserde- rfleger und Fahrer. » FroiwiUig«»Ar Stsenbohnttuppe». 1 FreimiNig« füc vtstetunte«!«». Bäckerei-»Mb so». stige Kolonne». Zreimillio« sflr Ztocht>ch«e»ltoppe» l«b«r Wrl und jwur Fernsprecher, Funker,«linker. Adhönnannschaftr». Bcleftaudenwärter. Melbehundwärtei. Fahrer. Bedingungen: Verpflegung. «er- ...rung»- Mitgebrachter ckntiaffung» Seid vergütet. Idunq bei allen verbestellen de» Srenzschutz-Oft. bei Bezirlotommand», Hauvim, Ideami und Londratoami Fahrschein» nach Donz-g zu erdiftm sin». In Danzig '" Honptmotbobureon«tenzschnst.vll.«eis äffe lch. am HaupIKahnhos. IZstbD' 3rä«chenhin»ergaffe r Erfahrene fanzerwagenfahrer nnd Kraftfahrer! fizierr und Mannscoften für Panier., anN- und Lastkraftwagon, nur ott- edltnlc Leuie. mOgsichsi mit fOhrer- ugnis»»«fahr. Dringend Freiwillig« zum vamt ._..______ unserer de- drohten Greuzen gebraucht. Meldung sofort bei den Werdestellen de» Sardekorp,. ------"------—.......... c Sberost! Werbestelle»: N-lchenb»rger�el . V' Brdwzunge»: ll«S für Oberost: ll» in Sich» b«! L«hr.Znfant.-Regt.) S�arlot�nbur�, Schloßstrnß», Semeinde- �i"bU« Sedllhrem tägliche gulage» M., außerhalb de« Reiche» Treuvrämie oon SD M. monatlich, steigend dl, zu SV M. Militärvapiere mltbrlflgen.-PWU verlreler ftl ZßtzMNr. Mm. für sofort gegen Provision für ein« hohen Sewinn dringend» Sache» betreffend Tabakfrag- gesucht. Rur gute Redncr, die etwa» Eicherhelt stellen kiZnneN, touimen in Frage. gegen Pr fffend Ta evqett stell Karl Klußmann, Bielefeld, Arndtstraste 9. WV7D Freiwillige aller Dienstgrade und aller Truppengattungen zur Grenzwacht und Stufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung stellt ein das 55estungs-Freikorps Thorn. Mobile LSHnung u. Verpflegung. S M. Tagrozulage. vodtnaondea: vollst!lnbigeAu»dlldung,ordnu«a»- mäßige Snilasfungapapiere, aui« Dwlzipltn. Äe- gierungstrcue, vaterländtsche Scsinnung. Meldungen schriftlich oder persdniich beim Seschllsto- zimmer de» Fcstungö-Freikorps Thorn» Wtangelkasern«. 12S7D* FSr deu Soldatenrat Der Souoernrn» gez. edneods. gez.e.0tPddeck, Smeralmasor, Kurnuff! Äs.S8rj,«.,nt5r..'crrnrf? >» die Heimat znrüchg, kehrt. läiSD* He»» Gofotzre» rtitmou sich je«!,« im vskou . nus-t-o lehmergeprosrea vo«»tlo«a»» ans ona '-rohen un« ,n rrbrödan. c«» ergeh» a»»er her So» zu den Waffen an»e«otetlatiaolicbi-aaen mannet. So»«htenoollm«ademtea an»«n e I■• m t n Vorck, dessen Namen da»«atallloa mit St»l, trägt, wird da, Jiicor.Uatallloo l ein ifsnoK-« Freikopps errichten, e» gUt, etat neue Truppe ,» schaff, r. beseelt v», altem VarcK'acbrm Zäaergeist,»ürdii der Heia«»»oa Orlau-Uhne, a«r Toniba-SlOrmc unk der C«mbrii-*äoi»frt. Meldungen schriftlich ob« perltznltch beim Jfl�er-Ratalllnn I, Orteloburc I. Weatpr. Mtliärpup.err<2ntlaffung»lchein> sind deizulep. > ezw. mftiubrlngeu. Einstellung nach den bekannten Bedlngnngen. ällzor-votalllao gros Vp,ck von Wartenbur: (Oatpr.l Nr. I gel.«recke. Hauptmann und vatollionikllbeor | Sofort melden ;s EtatsmdBige Kompagnie-Feldwebel:s Unteroffiziere auch Waffenmeister M.-G.'Schdizen fürS. u. L M.-ß,QQ Funker □□□□□ Eisenljaiineraaa Hufiiesshl.Schmlede FuBartilleristenDa Schreiber ,->« Maschine □ Q □ □ Fahrer fOr Artillerie u. Infanterie Q Q Q Handwerker KoerArt □ □ Meldaas t 193/3* Hepdenborgstraße 18 nahe Bahnhof Zoolog. Garten 81. aktive lof.-Div. itbl. LQltwitz jernspreeher, fnnker (Junkermeehaniker) u. Bitnker Iklivilligk Zliegel für den«renzschutz. gediente Mannschaften. Monteure, Elektriker. Mororenschioffer, Krastwagensllhr-r, Tischirr, Sanier, Schuh- niacher, Schneider, Funker können sofort in«renzschutz Ost rin- gestellt werden.- Mobil» Ldhnung. Verpflegung. 5 M. tägliche Zulage.— Fahrschein durch Bezirkokommando. Flisgsp-Alsfviiung 4Z3, SehneiNeinLkt. lN»llpispr«ch-lUb- ! toilang S'ro»t>«nz. knsornrinrns do» Pionier. votl. 2S, > stinimer 30.— Fahrschein» rönnen bei der nächsten Milüärbehörd, ! ongesotderi werden. Im Allstrage de» Souvernement» Sraudenz .»oth««,»», Hauptmann und Festungouachrichten-KommanSenr. Infanteristen» Kavalleristen, Artilleristen, Schneider»owi» Schuhmacher, Stellmacher, Maschinenschreiber(möglichst Stenographie(Stenotypist) meldet Euch sofort bei dar BpSpaile Reinhardl (2. Qardc-liijanterie-Brigade) Regiment Ktthlwein(Mob. i. Öarde-Regt z. F.) Regt. Roosen Regiment Winterfeld(Mob. Qarde-Feld-Art.-Rgt.) Moidebureau: Berlin- Moabit, Nene» Kriminalserlebt, Turmstr. 91.*U44D Kaoalleristen fizMMster, OMierei Düd iBtii o benötigt Detaehement Oven Berlin W Joachlmstlialer Straße 31/32. »s/t* liogeliw M«lse 31 setz Mm cei lirosliiiiSorMeii s.Zol.'Ml!loo deren Ausgabe e» ist,«msere Hruuat gegetr die Polen zu schütze». pedingungen: t. Verpflichtung fttr den Srenzschui» Ost. Modi!- l Löhnung, täglich 3 M. gulage. Die Iulage erhöh» sich auf täglich 5 OT, wenn nach stailgeftmoener Ausbildung UeberweisttNg zu einem Fretwilliaen-Verbund erfolgi ist. stimmre Ausbildungszeit ist nicht sestgefetzt. Eln-< t Frete�Be gegen bi« von der Division „ den vorgesetzten. 8. Ausbildung nach den Erfordern tffen der Lande»- ' Verteidigung.. t Nut durch atu oesimb«, IrSftige und reglenrngs- l I 1 treu« Männer ieoenflLland«» und Berus«» werden ua- l genommen. Almdestulier 1« Jahr. 5. vierwöchige gegenseitig« Kündigung. Bei schweren sedoch sofortig« ckNUaslUtig l Eint brsummre«usbildung«zeft �..._ 1 stellung in«inen ffreiwilligen-verdand ecsolgt|i«ai arm«»»diidrlngsgrqd de» einzelne» ilnterdrinaung und BeNetdung. S. Unbedingter Gehorsam g, von der'> 1 Verstößen rann jedoch sofortig« ßo» oerfügt wrrdett. m übrigen ist da« abgeänderte Milftärstrasgesetzbuch maßgebend. lt. Dienstzeft rechnet dementsprechend Versorgung»- ansprüch». 7. W.rbeftellen stnd eingerichtet in den Scbäuden der Bezirkokommaudo» Fra-cksar: a. v., Wolken berg, Land»-' 1 »erg a. W., Sudea, iloitiu«, Kroffru, Ka an, in fläsirin, 1> vrrllner Str. 5, Gebäude der tloMmandatur u. giUlichau. �' Nelacamt. IM>9' 1> Zns.-PIeiNol la. Rr. MO. iraoa«— oaaa—»aaci» vor SelHakentkL 5. 3n|.. .«..Hl Wir wchrn zum l. 9. 1( für unser» Branchen: l. Siroelkock, itta> Oefudtz bor fficusiinbofttU, 2. Scki nlorsoif«. gorant. 30 protz. Irttoohollt und»diuhcrrn.e, zum vcsuch Oos«lolnhaudola, l» I roul. Steifenden bei sestem Sehalt und Provision. Sefl. Ostert. m.«ng. von Reserenzen stnd zu richten an Loldrdler A Co., Agentur und Kommission, Elcrlla bi. Iis, Sreisenhageuer Straß« St. M ä({Sfisltea Siw 1 1. w».-um möglichst bklvtgeu Antritt«ine» WL/d tzieflekftert wird aus eine tüchtige Kraft, die mit allen Ar- brtteft eines Arbeilersekretärv vertraut und auch lu der Lage lst, die noiwendigeil Arbeiten des Grwerlschastvkarlell» zu erledigen. Bewerbungen mit kurzgefaßten Angaben über dle bisherige TSllqkrtt In der Ardeiterbewegung, sowlellderGehaltosorderungim slnd d. 10. März zu eichten o. b. Vorsitzenden d. Gewerlschastskart. _ Q. Rocboburg, Plauen i. V., Taldahnftr. 44. Größe der Setahr klarzumachen, deshalb trelet geschloffen freiwillig zu den betannken Bedingungen nochmals in Euer alte» Regiment, da» setzt den Namen Tetachement Weyergang ratzt», soweit t* Sur« häuslichen Verhältniki» gestatten ein Ader auch andere Kameraden sind herzlich willkommen. Entiaffnngsunlsorm. die in Geld vergütet wird, bitte ich mitzubringen Meldung bei der Kommandantur in Kowno. Fahr- scheine stellen die Mtlitärdehörden w der Heimat au». 1298»* Weyerqang, Oderstleuw-Nl. Die MB/t* Eiserne Eskadron ruft für Heiniat und Ostschutz Freiwillige g insbesondore ohcmallse Blnjlhrls* und Mehrslbrls* rrolwlllisa zu den Waffen. DIonstsradmABIse, mobile Qebühralaao nnd Renttnansprsich�— 8 Mk. Tas«*- znlase.— Oute Verpflcsuns- Disziplinierte Truppe Ot-Prenßlsches Vertrauensverhältnis zwischen Offizier und Mann. • Melduasoai. Berlin, Kaltcr-Aiiee 1—12, joachim-frlediichi- flymnasium.Oeschflitszioimer Eiserne Eskadron >OOOOOO«»«OOO«« SMAMlgeslüliieMM mtt großm Bekanntenkreisen unter Ardeltern für leicht verkäuflichen vornehmen Artikel bei gutem Nutze« gesucht. Ouütav Vols*m«nn. 18520* # 2 Hyaztntlieno'äier..... 95 2 TSSSEII mit üntertassen,. 95 3 Eimhegläsei*...... 95 n 8 Eisrlieoliap ronellu... 95 PI 1 MRchtopf L.. f™"» 1 ZückepößJE) om(95 n 2 Kindel eeSierSid!�: 95 pf. Beile-Allionce-Strasse Gr. FrankMr Strasse Bnnmen Strasse«Maser vs«« Würcersdorter Strasse WR PorzeHfln 10 Otitertassen.......... 95 n lRiffMta8SBÄ�tt95pt lSaiz-7Pf8ffer-u.S6nfgEtä8s95 1 Milsätopf.......... 1 1 Zuokerdose........ j 95 pi Stelniat 2 ßlisptasseii............ 95?f. 3 ZahnbfifstMSfibaten... 95 pl 1 i.ratenß!atie.......... 95 pl Pnrfamerfeii 8 Pakete BlitzWank..... 95 pt 12 Tonwaschmittel...... 85?!. 4Pak.ToiltttiwasGhi8ittei«r „Miue Welt"............... VÜPe 1 Scbacktel Zahnpulver. 95 n 1 Tube üautcreniB....... 95 pl 1 Fl Pufzwamr„Side." 95 n 1 Zahnbürste............. 95 pl 1 Handwa cMMe...... 93 pl 3 Rasierklingsn.......... 95 h (üUrtaliüftsiiTtiHel 1 Ausklopfer............. 95 pl 1 Kfiehenkaesoi.......... 95 pl 1 Stiel! Iknsoht........... 95 pl 4 KieiderbOgel............ 93 pl 1 Dtckeibaiter............ 95pl 1 Gebäckkasten......... 95 pl 1 Paket Stahispähne..... 95 pl 1 Korkzieher............. 95 pl 1 Esslöffel................. 85 PL 2 Teelöffel................ 95pl 1 Essgabel................ 95 pl 1 Taschenmesser......;. 95 pl 2 Frfihsifieksbrettchen.. 95 PL 1 ßeiinkeule.............. 95pt 3 Gewörzdosen........... 95 pl 1 Scblösselleiste......... 93 pi. 1 Staubwedel.............. 95 pt 1 Postkartefralimen.... 95 pl 1 Tee- oder Kaftee- taSS 1 mit Rard.... 95 Pf 1 Köchskuchenform..... 95 PL Bant rorzel'nn i«iisiitBjtr;;.s-"".u95n 4 EieHbeS�erZwiebelminter 95 PL 1 Kindertasie r.L 95 PL l Hyazinttentoptjr�. �5pl Emaille 1 Trinkheeher....... 1 95pl 85 pl 2 lik5rkeich0...., 95?! SdireUweren 25 Brieteogsn.........| � 25 llfflSBhU08mÄn jSJpt 100.egen Brotpapier. 95 pl 2 Bollen Toilettenpapier 95 n. 50 Kartenbrie.e......... 95pl 1 Erieihltok.........) 0g' 25 ümsehläge......... lajpf. 25 Eeri. Ansichtskarten. 95 pl lOO Postkarten......... 95pl 12 gute Bieistiite....... 9a pl 1 Brieftasche............ 95 pl 10 Metsr Schrankpapier 95 pl 1 Senf'opf........ 95 p.. I Tasse mit üntar- (aase, Ponella«... 95 p. l Eckbrett................ 95 pi. Pi] 1 Kammkastui............ 95?! 1 Kesserkasten...... 95 pi. 1 Aerirelplättbrett....... 95 pi 95pl 1 Kflchenform............ 95? 3 Wassergläser......... 95?< jüziaidemOiiraf. Verein Hiedcrtontlm S. P. B Bez. Newi�euborf-Weft. Am 21. Februar lSIZver-. starb an einem im Feld« ,ua«zon«nc>i Leide» unser lieber Genosse, der Dreher UTelclimaaii Echarnwederstr. 123. Wir verlieren einen treuen Genoffen und«erde» sein Andenken stets in Ehren wahren. Gi« Bserdiaunst findet am Dienstag den 23. d. M., nachm. SV, Ahr. von der Leichenhalle des Gemeinde» Friedhofe«- Reinictendorf, Humdoidtstrahe, aus statt. IÄN rege Beteiligung bittet Äl/3 vle storlrksleitung. Am 17. Febr. entschtiet aach Iking er«« Leiden der Zoffadenputzer Gustav Schmidt m 72. Lebensjahr«. Zm Nomen der rre.uernden Hinterbliebenen vtta Sclenileit, Serlin-Pantow, 22. 2. ISI». Di« Beerdigung hat be» reit» In aller Stille statt» gesunden. lblSb Am Freitag, den 21. d. M.. starb plötzlich und uner» wartet nach arbeitsreichem Leben infolge Herzkramp! mein iuniggelicbter Mann, unser herzensguter Bater und Echwiegecoatee. der Oberkellner im«7. Lebensjahr«. Diese» zeigen liebctrllbt an im Namen der Hinte» bliebene» EllM Glmpcrleln nebst S»hn u. Schroiezertochter, Berlin, den 21. Febr. 1919, Am Friedrtchshain 11. Die Einäscherung Bahrt am Mitnooch, den LS. d. M., nachmittags 3 Uhr, im Are- matortum Gerichtstr. 87— 53 statt 1498b nrandcntzurgilöitr iHanineDktzcr'Vereifi IB. d. D. B.) Sitz Berlin. Am 22. Februar starb im Neuköllner städt. Kranken- Hause Buckow nach kurzem Krankenlager imSSäkebeiis- iahr» unser Mitglied, der Linowpefctzer Otto Lobisch. Wir werde» seiner immer ehrend xedenken. Die Boerdigung stndet am Mittwoch, den 23. Fidr, nachm. SV« Uhr, von der Leichenholl» des Luisen- Kirchhofe» in Neukölln, He» mannstraje, au» statt. Um rege Beteiligung bittet Oer vorstand. verdlliitl der Rialer, Cadiier., Mlreld). usw. Final« Berlin. Den Mitgliedern zur liachricht, daß unser Kollege Panl Rießel voeckhlir. 10, Bezirk Süden, am 21. Febr. verstorben ist. Ehre seinem Anbenton l Die Beerdign«« findet am Dienstag, den 23. Februar, nach»!. 2V, Uhr. aus dem Neue« Zakodiktrchhos, Neu- kdlln. Hermannstraß«, fiatl. vi« 0»lsoar«ialtnog. oeuttKer kauardeiter-t/erdand. Berein Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege der Hilfsarbeiter Rodert HeiM (Bez. Wedding) am IL Februar verstorben ist. Ehre[einem Andenken> Di» Beerdigung findet am Mittwoch, den 23. Februar, nachm. 1 Uhr, von der Halle des Gankrs-Frled- Hofes ln Neinickendorf-Wcst, Dlankestraße,«u« statt Der Barstand litte»»f. Knaben f. Oeschlochlfkrattkheiter, Haut-, Hara-.Francn leiden nervöse ScliwSche, Beinkranke. Behandlung schnell, sicher u. schmerz- lo. ohne Berufsstörung in Dr. Homcyer A Co. konz. Labor, f. Blutunisrs� Füden im Harn usw. Fileäricitstr.gl.Sp"�-, gegenüb. » Rathaus. Äpr. 10-1 u. S-S, Sonnt 10-1 Honorar inaOig.a.Teillzah Scjaraies Da�rgimmer. Spezlaiarzt Dr. med. Haedicke Haut-, Harn-, Geschlechtslg Blutunterttiiehg., Friearichstr. I7S-IS3(an«L MohrenstraBe, Untergrdb.). 11-1, 5-7, Stg. 11-1 Am 4. Februar 1919, den Sefahrrn des Weltkrieges glücklich entgangen, ist mein inniggestebter Mann, unser guter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, d«j Tischter Ulbert SckuIZ! an einer w Nutzland sich zugezogenen Freitag, den». b. M. ien bllll fa'----- Krankheit am chenden Wter von S3 Jahren auft entschlafen. Dieses zeigen tlefbetrübt an »Vine Scliuli. geb. Knop, als Frau. Xldert tzebulz und Frau, geb. Schnetdemühl. als Eltern. Vllsteim Schulz und Familie, als Bruder. vtlo»antbev und Famtlie, als S-iiwag-r. Eharlattendurg, den 24. Februar 1919. Liebe r<«lb«rt, schlaf in Ruh', Unsere Lieb» deckt Dich zu. Di» Beerdigung findet am Mittwoch, den 23. Febr., ■-■■■ nachm. Vti Uhr, von der Leichenhalle de» Krankenhauses Westend au» nach dem Luifenkirchhof, Fürftenbrunuer W«, statt.>3t2b WIM Um-InM. Zabllteile Berlin. Kartonbranche. Oonnetstag, Ben LT�cbcuot 1919, nachmittags S Ahr. im kiSnigstaBtifchen Kealggnznafinni, lllijabethstr. 37 36 Branchen-Versammlnng aller in den Berliner Bezugk«rt»n-, Psstkarton-, Aartonnagen-, Wellpapp«'«nd Faltschllchtel- Betrieben beschäftigten Arbeiter. Zag»«»rdnung: L Bericht der Branchenleitung. 2. Wahl einer Branchenkommisfion und zweier Mitglieder zur Ortsverwaltung. 3. Branchen- angelegenheiten. Zahlreichen Besuch erwartet 23,'2 vle Otlseeetedlhene. Sanitfitsral Dr. Wefscheider's Brusttee u. Troplen nach Original-Vorschrift gegen Huste» und Lungen- leiden in Paketen zu£ und 4 Mk. Bletanten• Apotheke Berlin. Leipziger Str. 74 Dönhoffplatz. 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Zahlreicher Besuch wird erwartrt.» Mittwoch, den 26 Februar, abends 7 Uhr, im Paoenhoser Pierpalast, Friedrichstr. l34: Branchen Bersammfnnft gller Auizu smüteme ml Seiler ReMs. kannte f-rnki Die Tagesordnung gegeben. ie vertranensleut? wird m der Bersammlnng d» der gesamten.«Ifenkan- fimki ona» nnB Fatzrstnhlkranche kommen am gleichen läge In VemselBeA Lokal nm 5 Ahr zusammen. Die wichtig» Tageoordnung erfordert da» Erscheinen jede» einzelnen Kollegen._ Mittwoch, den 26. Fedrnar, abend» 7 Uhr, in Haberlands Festsölen, Neue Fnedrichstrotze 36: Versammlung aller Arbeiter und Arbeiterinnen der Wagen- und Karosseriefabriken Tageoordnung: Berich» Ober die Verhandlungen mit dem Schuh- aeeband für da» denlsche Wagendangewerbe. Da» pünktliche Erscheinen nfier Ardeiter und Arbeiterinneu ist dringend erforderliih. 127/11 vle Ockaaetmallnae. Sklbm her AKleslsssei! im SM Bfs Slerinüiencsemts Stot-isnlia. Hierdurch werden die in den AuoschiiU d««eriandeo gewühlten Vertreter zu der am Freitag, den«. Fedruar t911, abend» 7 Uhr, Im Restaurant .Zum Schulthetst, Berlw S, Reue Zakobfir. 24 25, stattfindenden konstituierenden Ausschuh-Sitzung ergebenft eingeladen. Tageoordnung: 1. Bahl des Boefitzenden de» Kassenverbands-Busschuffea 2. Wahl de, Kaffenverband». Borstonde». S. Wahl der Rechnung«? rüfer. 4. verfchledenes. Die den Herren Vertretern durch ihre Kassen übersandten Ein- iadungotarten dienen al» Ausweis und werden am Eingang de» Saale» abgenommen. 19313 Oer Vorstand. A. Bendig. Kkliiilit« Frastil Nfid Mädihtil [ teile ich Leiden in Frau Marie Bessel. Berlin, Halle'che Str. 23 j Bekanntmachnng. Die Nacheichung der dem elchpflichtigen Berkehr dienend. MetzgerAs, welche nach§ 11 der Mag- und Sew-ch!?ordnu: vom 80. Juni 1908(R.�S.-BI S 849) der zweijährigen Roe eichungsfrist unterworfen find, soll im Bezirk»er Städte Berit Shariottenburg, Neukillln, Schijneberg.'Mlmersborf, Lichtend» und der Gemeinde Stralau de» Landesvolizeibezirks Berlin der Weise durchgeführt werden, daß im Jahre 1919 die eine, t* Jahre 1920 die ander« Hälft, der Beteiligten zur Abfertigung gelangt. Um Anfiaunnaen Im Verkehr zu vermeiden und eine schnell. und ordnungsmätzige Abwickelung der Nacheichungsgeschäste ji erreichen, werden die Beteiligten durch Bolen zur Borleguno Ihrer Metzgeräte dei den Eichiimtern zu festgesetzten Terminen geladen werden. Berlin, den 90. Februar 1919. ver«ichougvtnspektar der proulnz vrandendnra und des Stadtkreises Berlin. Dr. BarezguskL«Ollttt Bekanntmachung der Betriebs-Krankenkaffe der Berlin. Ltadtgemeinde Nachtrag Va In Berkolg der Verordnung über Ausdehnung der Ber- stcherungspflicht und Berstcherungsderechtigung vom 22. No- vember 1918 find folgende Satzungsänderungen befchloffen worden: 1. Zn g lb: In'brr letzten Zeile ist statt 2300 M. zu setzen 3000 R.: S»» S. Ziffer 2«bfoh VI; Zn der legten Zeile ist hinter„kann" einzufügen: .mit Zustimmung des Kaffenvorstcndes"; 3. Zn««: Die Bestimmungen des Absatzes II find zu streiche»! «. Zu« 9: Es werden zwei Lvhnstufen angefügt. Absatz I lau« dann ln der Fortsegunq: 6. 530 M. bi» elnschlietzlich 3/40- Vi. Lohnstuse, 7. 3�»... 7A9— VII. 8. 7A», und mehr= Vlll. Der chrundlohn wird festgesetzt: für die VII. Lohnstufe auf 7 M. ., Vlll.. 8. 8. Zn« 36: Di« Kassmbeitrüge betragen: dei 3 Arbeitstagen dei 7 Arbettotagen wöchentlich für dt» VII. Lohnstufe 24» M. 2,45 3L „ m Vlll. A 8,40 5 SO Die«enderungen treten mit dem aus den Tag" der Be» kemntmachung folgenden Rontog in Kraft. Berlin, den 24. Dezember 1918. Der Borstanb• der BrtriebSkrankeukaffe der Ttadtgemeindc Berlin e. Schnlz. zu Tgd. Rr. 2422 1/18. Seuihmigt: Ehariottrnburg. den IL Februar>919. Ober-BerficherungSamt Groß-Beelin. (L. S.) o. Seidern. II. B. K. 48/19. Borstehenden Nachtrag V norn 24. Dezember 1913 Satzung bringen wir hiermit zur Kenntuto unserer Mitglteo. Berlw, den 24. Februar l»I9. Betriebskrankevkasse»er Stadtgemeiude Berliu e. Schnlz. Technikurr Sftrelitz Gesanitei. Ingenieur- n. Banfach. Boginn 7 Apr ,10.0kl. Kriegs (Mecklenburg). die PrSsidentenwadl im Reich, die ReichGtaqswahlen. die Wahlen zu den Kreietage» und zum versassungSniKhi�en preußischen Landtag. Es mutz darum unsere ernste Sorge sein, unseren organisatorischen Apparat in seiner vollen Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Große politische Schlüsse werden erst wieder aud den großen politischen Wahlen zu ziehen sein. Wie weit im Aus- fall der Gemeindewahlen schon palitische Stimmungszeichen vorliegen, ist schwer zu sagen. Bis dahin muß die Soiial- demokratie konstquent die Politik machen, die sie im Interesse der Massen des arbeitenden Volkes für die richtige hält, darin dari sie sich weder durck wiikliche noch durch vermeintlich« Stimmungszeichen beirren losstN. lieber dos Ergebnis zu befinden, ist dann Sache der Wähler, für deren unermüdliche Aufklärung zu sorgen Sache der Organisation und ihrer Presse ist. Wir ziveiieln nicht daran, daß die Massen den von der Sozialdemokratie gewäalten Weg als den richtigen erkennen werden! i Gemeinüewahlen im Refft. Gut,«»,>4..fri«I wuiren 9t ivüigertiibc und 21 To« ziolstl«'» in Ziaeiverol»»«>«» q.ipöall Lrssau, 24 ,f bra ir Sei»rn»estiigen ch meiiid«wahlen trug d i» B» r g« i t»>n oen Z>ea Qber beide Jlüjei der Soztaibemo« frone podoii. i.ssili. Zig.')_ £udendorff an Ebert. SRüiffchr und Rechtfertigungsversuch. Wie die.Telegraphen-ilnion' eriährt. bat General Liidendi'ifs de» deutschen Mesandten in Stockholm um Uebrr- mitiluiig al., enden Schreibens an den Präsidenten der »nipchen-fliviiblif gebeten: b* tr P r ä l> b e n t I .sin �ooeinber o-rli«i! ich Deuiichlaiid. Tie SIrllnde sind Ihnen te»'.mit» deka nt. Ich komme»'cht wieder dara»« zlirkick. In Aiwe. die mn die Heimai nnt» ru aebe» vei mochte. legte im tnei iii» a«-eut'che igolt meine L e b e n s arbeit»chuiilich nee Wert»st jetzt beendet. Ich boffe, daß da» S>.! f-ro,- lernen w id. mll dem deiiiichei,•Vo lt wener dienen, wie ich es bieder M! de» ZinnPe ie»ei �foi tzrimchi es jede giafi die ieibstio» n e Heim, il enli Ein«roher Teil de» deulschen Bolle» I. ri Iv I?r Mich ein meiner Zchiiii mrd e» mein H.rndeln er leimen. £ nur ine'iie dnff.lilunq»eiliClen Es ist>ÜI da- Virleilaiib. aber a.i in mich i ot.lendig. daß alliritige ttlaidei» da'über herrscht. was ich wälireiid der vier tti legsjobre tat und wo die Wurzeln u n» e? U>! g I ü ck» liecen.» .ich f. die j.'Pi nach DiU'ichland zuillck und bitte bie Regierung dies- ttlaistelliin»erbeizukiidreii Ludendorss. ?ei A bist Lnderidorfis wird man mit Interesse ent- geg-i i hen doch in Erinnerung daran, daß unglückliche Feld htiien no' nie adjelrive Geschichtsschreiber gewesen sind. die Vorgänge in Hamern. Bfhrichen. 24 Kebruar. Mi> de, verlänfi. en Wobrn- bmung bei iS ichme es Miiiisteriume für Miliiäriiche Angeleaenheile» vom Ze' a ra» der aibeiiei-, Bauern« und SoldoienrSie tzer bisbsrig» Sedier inasv rtreier im baherische» ersteh Armeekorps 5 it i- i d('Vebrbeite'oiialift) beauinagt worden. ■'tnflsdiirit 24;>!' rnar Woni 2>ug4burg steht untei der Gewali des heiler«»nd T o l d a t�.» r a r d 4: die Wichirgste» «'edänd, we?'nbi dos Post»nd Ratbous sind siars mit Truppen de>e»i. Ter qestru r Tonntaa ist« eml ch rudig verlausen gelegent- iiche sldsperriingen'anden stoit. Tie Tiiaßenbahnin dülsen NUI bis 6 Um abends vei kehren Tie bürgerlichen Zeitungen lind dui vier? a I e verbalen, nur die sopaldemokraiische .Angsbnrger Bostezeiiung' ericheint ungehinderi. daneben untei tlsts'ichl des Aibeiier» und SoldarenrairS ein Nachrichienbloit lür die Beoeher der bürgerlichen Zeiiungen. Räch den Miueitungen des isibeiter- und Loldaienrai« baden die Ruhestörungen vier Tote und sechs bis a-vi'chwerer.Berlehie gekostet. Münche« 24 Bebiuar Ter Zeniroirot ordnete für den Be- staiiuoiisiag Eisner», den 26 ssebiuar, volllommene Arbeiisiuhe, Beslaigiing.der Häuser und feierliches Seläui aller Kuchen- glucken an. Der Mannheimer putsch. Tie Unabhängigen in der Mitte. lleber die Lorgänge in M a n n b e> m gehl un« von dort nach- folgender eigener Drahiberichi zu: .Der Meuchelmord an den Genossen Eisner und Auer Kai in Mann beim zu einer Temonsti aiion der Arbeite, schost geiüdrt. Tie Au'repring der Mafien benutzien die Unabhängigen in Verb ndung mit den Spartakisten zur Absetzung de» Mannheimer .trdeiierraiS� der bis jetzt immer no« po,itfiii>ch au« Mebrbeits- i»,'allsten und Uiiabbängigen zusammengeietzl war. An seine Stelle sollte ein neue«. Revolutionäres Komitee' treten, da« a»s je 4 vertieiern der Mihrheilsioziaiisten. Unobbängigen und Jparia- listen gebildet werden sollte. Die Mehrbeitssozialisten lednien eine Beteiiigung an dieser Aktion ab. Daraufhin rieken die Unabhängigen im Berein mit den Spartakisten die süddeutsche Räierepudlit au», bewaffneten wahllos die Baltsmafien und verböngten über Mannheim das Standrech«. Anschließend an die Demonstraiion besrenen fie samt- liche Jniafien der Geiängnifie«chne Unterschied, verbrannten die GerichtSalien und die Akten der staatlichen Berwaltiingsbebörden. Sie verloren die Macht über die ausgepeitschten Mafien und ein» allgemeine Anarchie schien auszubrechen. Am Sonnrog trat in der Leriammlung der Mehrheitssozialisten ein Unobbänpiger auf. er bot flebentlich. sie »ich« im Sriche zu l o s s e n und eine veiftändiaung zu ver- iuchsn. Die sozialdemoiralische Mebrheitspanei stellte bestimmte Bedingungen, wonach unter Aus'chaitung der Soartalisten der alle Zustand wieder hergestellt, die Voltsregierung anerkannt, die besetzten Gebäude wieder freigegeben, die volle Preß« freihert bergestell« und die Entwafinung durchgeführt werden wird.' Die Verhandlungen der Parteien find noch im Bange. Mannheim ist seit Sonntagnachmiltag wieder ruhig auch der Verkehr ist in allen Teilen wieder hergestellt. Sonnabend« nacht besetzten die Spartakisten und Unabhängige« da» Parteiblalt der Med, beil. die.Voltsstimme', die aber durch Ueberrumpe- lung Zonniagsiüb ohne Blurvergirßen zurückgenommen wurde. Ein am Sonniagnachmiitag 4 Uhr venuchier Angriff der Spartakisten und Unabhängigen zur Zurückgewinnunz der.Voll?» stimme' wurde durch vrrdandlungen beigelegt, doch«orderte da» nnvoifichirge Schießen seitens der Spartakisten und Unabhängigen in die unbeteiligte Menge«in Menschenleben, eine Person schwer, zwei leicht verwundet, darunter eine Krau. Karlsruhe, 24. ffebniar Die Regierung hat den vesagerungs» zustand mit Ausnabme der Stavi Mannheim Wiedel aufgehoben, da der gestrige Sonntag überall ruhig verlies und es nur in Mann- beim noch zu SuSichieitungen kam. Spartakus im Westen. Tie Gewaltherrschaft in Tüsselvorf. In T v l i e l d o r f wurden die Nemeindewahlen von den Spaitakisten mit Bewehren und Handaranaien vereitelt, Wahlurnen und Listen verbionnt oder in den Rbe>n geworfen. Bei einer Schießerei wurde ein Ingenieur schwer verlegt. Am Moniag wurde entgegen der getroffenen Abmachungen die Wiedei aiiinabme der Ardeil durch Bewaffnere verhindert. Eine spariakistenveriammUing be'chloß ffoit'etziina des Streik». In M ü b l h e i m iRubri wurde die Arbeit wieder ausgenommen. Bei einer Schieferei wurde ein Jnieraienagent der.Freiheit' namens Klotz getötet. In Eiken fehlte gestern nur noch ein Fünftel der Belegschai«. Streikabsichten im mittelöeutschen Draun- kohienbergbau. Halle, 24 Februar. In einer Versammlung der Bergleute des »iitlcldeuische» BriiiiikodlendergbauS ist Halle wuide gestern trotz de» E i n i p r u ch« der Vertreter des Z e i y e r und M e u s e i» w> tz e> Bezirks der allgemeine Ausstand beschiofien. Er soll. wie verlauiet. beute schon beginnen. Militärsragen in Sachsen. Offlzier«ien»lassu»ste». Dresden, 24 Feb.uar In e>ner ver'ommlung, von A.« und S Rats Vertreter» au« zwani'g Borni'onorie» Sachsen» wurde beute beichiofien. alte Oik-ziere kokort nach ordnungsmäßiger tlebergabe i'ret Tiei stge'chä't« au» dem T'Upven« dieiiste a» s z« l ch o I l e n. Eine Tevutaiien dieser veisammluno doilr am Rachmiiiaa e'ne tz'r'pieit ui'g mit- dem Kriegs» minister, wo sie st« überzeugen konnte, daß bereits einige Tage vorder der Minister ver'üg« hatte daß die V e r a b« > ch> e t> u n g aller jüngeren O'>> z i e r e sowie aller der- j nigen Ofi.'eie dir eist irätirend d s itueoe? Cifi8 sinkt, dann ein Reichsgesetz eine anderweitige Regelung treffen soll. Preußen bekommt nämlich um so weniger Stimmin. je. mehr Eiuwobner es hat und je weniger Kleinstaaten vorhanden find, und umgekehrt. Twmit komme ich zu den Bestimmungen über den NeichSrat. Die Frage, ob Reichs at oder Staatenhaus, ist in den Borerörte» rungen viel umstritten worden; ich würde heute noch dem Staaten- Haus de? ersten Entwurf» den Vorzug geben, indessen soll ein ReichSrat geschaffen werden— und gewiß, es geht auch so. aller- ding« unter der Voraussetzung, daß der ReichSrat nicht ein dem Reichstag gleichberechtigtem Faktor der Gesetzgebung sein kann, wie es der Bundesrat früher gewesen ist. und diese Hauptbsdingung ist ja auch im Entwurf durchgeführt. Gegen die vom Reichstag be- scklossenen Gesetze steht dem Reichrat ein suspensives Veto zu, aber auch einen vom Reichsrat abgelehnten Entwurf kann die NeichSregierung in ihrer Form an den Reichstag b ingen. Im übrigen: sehen wir ab von den Bestimmungen über den Reichs» rat. so ist in der Organisation der Reichsgewalten selbst der demokratisch-republikanische Standpunkt akS Leitgedanke rein und klar zir Duirch-führung gekommen, so vor allem und zunächst in den Bestimmungen über den Reichs- tag hinsichtlich seiner Zusammensetzung, über die Näheres durch ein von der Rationailversammlung zu verabschiedende» Wahlgesetz bestimmt werden wird. Aus manchen Seiten wird man geneigt sein, in den Bestimmungen des Artikels 51 iE insetzvng eines Wahlprüf ungsgerichtS) eine Einfch äntuna der Rechte des Reichstages zu sehen, aber ich glaub«, mit Unrecht. Di« Prü- fiing der RecktSgültigkeit von Wahlen ist«ine durchaus richterliche Funktion.(Sehr richtig! und Zustimmung.) Die Legislaturperiode ist auf drei Inhoe vorgesehen, kürze? alv bisher, allzu kurze Legislaturperioden schwächen die Stellung des Varlamaitts gegenübe? der Regierung. Nebein den Reichstag stellt der VerkallungSenttvurs ten unmiltefba? auS BoikSwahlen hervorgegangenen NeichSprässdentea. Daß an die Spttze eines 70-Millionen-Reiches ein Präsident tretan muß. bedarf leint? Begründung. Notwendig erscheint es mir, neben da» unmnttelbar aus rein demokratischen Volkswahlen hervorgehende ParlameM«ine durch dieselbe demokratische Grundlag« ge schaffen« stark« Präfidoittengewalt zu stellen. Das parlamentarische Svstem verlangt ein solches Glekfocwicltt der Gewalten Die wich» t-igste staatSrechi liche Funktion des Präsidenten ist di« Bildung der Reichsregierung, für die der Entwnrs wiederum, das Reichs» k a n z l e r a m t vorsiebt, aber in wesentlich veränderte? Stellung. Der Reichskanzler ist nicht mehr der einzige verantwortliche Träger de? Reichsregierimg. sondern Präsident d«S Reichsministeriutn». Man bat für das Reichs Ministerium absichtlich nicht die kollegiale Ver'asiung vorgeschrieben semdern will die? der Gestaltung der praktischen Bedürfnisse überlassen Indem ReichSoegierung und Siaatenausschuß den Entwurf der Verfassung dem bohen Hauie übergeben, legen si« di« alleinige endgültige Entscheidung in I b, e H a n d Was von Ihrer Kraft »nd Woisheit für die Zukunft unseres bartgeprüften Volle» ab- hängt, wissen Sie Leite Sie bei Ihrem Wer? die Stimme des größten inneren Staatsmannes unserer Vergangenheit, de» Frei- Herrn v. Stein: Ich kenne nur ein Ttaterlcrud. und da« heißt Deutsch- land. Deshalb kann ich auch nur dem gesamten Deutsch- l a n d und nicht einem Teile davon mit ganzer Seele ergeben sein. lBeisall.) Von de? Deutschnationalen VolkSpa?tei ist eine Interpellatton eingegangen, die sich gegen die Ging vi fie mancher Einzelstaaten in die Kirchen- und Schnlgesetzaebung rickstet.— Da» HauS vertagt sich.— Nächste Sitzung Dienstag, lss Uhr: Die erwähnte Inter pellatton und Reickjswehrgesetz.— Schluß%5 Uhr. Ein für Elfasieeothrfnaen. Weimar. 2-4. Februar. Ter Deutschen Na t ionalve r sam mlimg ist folgender Entwurf eines NotgesetzcS für elsaß-Iothringische Ange legenheiten zugegangen: Di« Reichsregierung wird �ermächtigt, zur Abwehr von Nach. teilen, die sich au» der Besetzung von Elsaß-Lothringen«ngeberi, Verordnungen mit Gesetzeskraft zu erlassru. De Berortuungeu ttedürfen der Zustimmung des SaaienauSschnsses. si« sfnid der Nationalversammlung vorzulegen und auf deren Verlangen außer Kraft zu setzen. § 2. Di« Befugnisse, die nach der dlsaß.lolhnngischen Verfassung und den in Elsaß-Lothringen geltenden Reichs- und Lanidesgesetzen dem Stadthalter oder den Verwaltungsbehörden zustehen, kann bi» auf weiteres der Reichsminister des Innern ausüben. 8 3- Dieses Gesetz tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Di« Reichsregierung bcsviment den Zeitpunkt, an dem e» außer Kraft tritt. DaS Bureau de« Reichspräsidenten Ebert toiod, wie die B P R. auS Weimar erfahren, zunächst aus dem biZhedgeii Unterstaats- fefretär Kurt Baak« und aus dem bisherigen Poivatsekrotär Eberts. dem Mitgliede der Rätionolversammlun« Krüger» Köpenick. bestehen. Außerdeni wird dam Präsidenten je ein Ver» trester de» Auswärtigen Amtes lGehekmrat Nadolnh) und«in noch nicht bestimmter Vertreter des Kriegsmimsterium» beigegeben werden. Die Nachricht, daß der Drektor der Aamburg-Amerika» Li-ni«. von Soltzendorff, zum.Oberhofmeister' die» Reichs- Präsidenten Ekert ernmntt worden fea, ist aus den Fingern ge- sogen. Des ist schon darum unmöglich, weil der Präsident der Deutschen Republik für einen Oberhofmeister keine Verlvendung bat. Die sozialdemokratische Fraktion der preußischen Rationalvrr. sammlung tritt nicht am 2.. sondern erst am Montag, den 8. Mörz, tv Uhr vortttittagS. im Herrenhaus zusammen Oldenburzlschr LandtogSwahle«. In Oldenburg ohne Lübeck und Birkenfeld wurden am Sonntag zur Landesversammlung 12 Sozialdemokraten. 12 Deutsche Demokvaten, 10 Zentrum und 6 Vollsparte: gewählt. GewerffchaflsbewMng die Arbeitslöhne in öer Tuchinöustrie. Nm 24. Ollobei lgi8 geiang es m» Hilfe teS BekleidungS» VescbaffuNAsciiiitS in Berlin, iü« die pesomte deuliäie Tiichindustrie eine Vereinbarung abzuichliexen, nach der weiiigiiens siu die Weberei in pan>l Tcuiiciland einbeiiliche Slrbeilelöhne. die nach Orisllasien giftaffelt wurden, abzuschließen. Die Vereinbarung sah solgende Bedin.ilinaen vor: l. Löhne für Weber und Weberinnen: aj Mililär- b) MannschaflS- / tuche decken pro lvvo Schuß In Orlen bi« v 000 Einw. 31 Pf. 23 Pf. .. übe, bCCO- 25 000 33. 25, .., 25 000-100 000 35. 27. ... 100 000. 37. 28. Bei abweichenden Lohnsyslemen, wenn*. B. der Lohn nicht noch 1000 Schuß sondern nach Stück. Metern uiw. berechnet wurde, war eine entsprechende Umrechnung der festgelegten Sätze vorzunebmen. Bei allen übrigen männl'chen und weiblichen Tkkord» oder Slunde»arbei:ein wurde eine Erhöhung der Lödne um 85 Proz, nach dem Stand der Löhne von, 1. Seplember 1943 zugestanden. Das waien die Bedingungen, iowell dieselben aus die Neu- gestallung der Löhne Einfluß harien und die mit Wirkung vom 4. November 1918 in Kiast iraien. In den in f�age loi» inenden 96 Orten waren vor Ausbruch des Krieges 70 627 Personen in der Tuchindustrie beichäitigt, davon waren 3t 914 Arbeiierinnen. Im Leibst deö Vorjahres diirsien nach voifichriger Schätzung noch rund 40 000 Perionen beschäitigt gewesen sein. Wenn auch im allgemeinen in der Textilinduilrie die Zahj der Beschäftigten um mebl zurückgegangen rst, so doch nicht in der Tuchindusirie. da hier, speziell in der Deckenfabrikation. Betriebe binrugekommen sind, die vor dem Kriege ganz andere Artikel beistellten. ' Von Spreniberg liegen setz« Angaben vor, die klipp und klar beweisen, daß auch jetzt noch die Verdienstmöglichkeit eine recht wenig befriedigeiide ist. Die Svremberger Angabe» beruhen aus der gusaminenstellung nach Lohntüten, also aus Material, daS die Unternehmer selbst lieiern». Tat Sprernberger Beispiel zeigt zwar die erzielten Stunden« lödne. und diese im Durchschnitt, aber wenn man weiß, daß seiner Zeit nur 30—40 Sin» den wöchentlich gearbeitet werden, dann kann sich �uch die Ocssentlichkeit ein Bild davon machen, was für Wcchenverdienste in Frage kommen. Der Höchstlobn iür Männer ist 89.7 Pi., der iür Arbeiterinnen 76 4 Pt.« Gegen die Fliedens« löbne gesetzt, sind die gegenwärtigen Löhne um mebr olSIOOPioz. erhöht, in einzelnen Abteilungen um mehrere 100 Proz. Das beweist aber nur. wie jämmerlich niedrig die Löbne vor dem Kriege waren. Auch die gegenwärtigen Stundenlöhne— selbst bei voller Beschaiti-ung— können nicht als ausreichende angesehen werden. Was hier für Spremberg nachgewiesen ist, trifft mit geringen Ab« we'chungen'ür d e gesamie Nieder la.ifiyn DiSkuifionsredner iührte aus, der Doppelzentner Getreide koffe beim Produzenten 24— 26 TO. Der Doppelzentner Mehl komme dem Bäckermeister leinschjießl'ch Fuhrlohns 48 M. Die Spannung zwischen Getreide- und Mcblpreis sei io groß, daß eine Herabsetzung möglich iein müsse. Dann könnte die Lohnerhöhung. die aus den Doppelzentner Mebl 6.80 M betrage, ohne Brotpreis- erböbung gezahlt werden. Andernfalls müffe der Brotpreis um 15 Pi. für jedes Brot erhöhl werden. Bäckermeister Fischer be- � rechnete: Durch die Lohnerhöhung im November iei der Arbeits« i lohn iür das einzelne Brot von 7'/, aui S'/z Pf. gestiegen Jniolae der Mehlrationieiung habe sich der Arbeitslohu sva Fücker, um sein früheres Meblquantiim zu behalten, einen neuen Geiellen einstellen mußtes auf 12°/- Pi. erböhi. und wenn die jetz'gen Lohnforderungen bewilligt werden, sieigt der Arbeitslohn auf l9'i, Pi. für das Prot, j Das lönnien die Bäckermeister ohne Erhöhung des BroipreiieS nichi tragen. Die Versammlung beschloß: Die Tarifkomniiiffon wird beauf- tragt, solange keine materiellen Zugeständniffe an die Gesellen- organisation zu machen, bis der Lebensmitlelverband Gioß-Berlin die Brotvreiie so regelt, daß auch eine Aufbesserung des Einkommens der väckereunhaber nicht außer acht gelassen weiden darf Falls die Ge'ellenorganisaiion das Einigungsamt des GewerbegerichiS anrufen sollte, kann sich der Vorswnd der Freien Bereinigung an den Bexhandlungen nur dann beteiligen, wenn der Magistrat von Berlin oder»er Ledensmilteivxsband gel? lli sind, gleichzeitig die. Differenzen mil den Bäckereiinhäbern bezüglich der Brolpieiie vor! dem EinigungSamt auszutragen.— Die Versammlung spricht den Wunsch auS. daß die Aibellgeberorganisationen versuchen werden, zusammen mit den Arbeitnehmern die Differenzen beizulegen. Massenkündigungen in der Reichsbank.. Die während der Kriegszeit in der Reichsbant tätig gewesenen Aushiltsaraeiter werdcn jetzt, wie unS aus dortigen Angestellten- kreisen mitgeteill wird, zahlreich gekündigl und odne jedwede Eni- schäd'gung enilasseii. Das Ersuchen vieler an der Kündigung Be« troffener um eine Berlängeiung der KündigungS'rist auf ein bis zwei Moiiaie ist vom Direklorium obgelebni woiden. Durch dieie Maßnahme werden die gekündigten, während der ganzen Zeit zu niedrige» Gehältern beichäriiglen Hmsarbe'ter in eine harte Notlage gebracht. Der Maiienemlosiung könnte bege met werden, wenn dem Gedanken der Einiübrung eines Schichtwechsels näder aeireten würde. Dadurch könnte auch dem tl.berstundenweien gest-ucrt werden. Noch hoffen die der schwersten Not Entgegengehenden, daß daS Direktor ium die Mllßnabmen>ück ängig macht und �eine im allge« meinen Jntereffe liegende Regelung sinbet. svuuknonäre des 2 iemeus- Konzerns. DienStag nachm. 4 Udr in der Flugzeuoballe in Siemensstadt Versammlung der Srbeilerräle. Arbe rer- uns Angektellien-Nusichuß- Mitglieder und Vertrauensleute. Aeußerii wichiige Tagesordnung. Der erste ordentliche Jndustriebeamtentag deS Bun bes der lechniich-industrielleu Beamten slndet am 25.— 27. Mai in Berlin stall. Aus der Tagesordnung stebr u. a. die Schaffung einer Einheitsorganiiatton unter Auflösung de« B. t. i. B und deS D. D. B._ Die Generalversammlung de« Schvhmachermrdaade« de«,««« am Donnerstag die Debatte über den Geschäftsbericht der Orisver- waltuvg. Die Aussprache, die einen vorwiegend politischen Sbarat- der trug, hatte schon zwei vorhergegangene Versammlung«, ausge» füllt. Nach Schluß der Diskussion wurve eine von Vollmerbau« bcanrragie Rcsolirtton angenommen, die die von der General kom- Mission und der Berliner GewerlschaftSkommission während de» Krieges und nach der Revolution getriebene Politik verurteilt. Die Neuwahl der Ortsverwcchung hatte folgerndes Ergebnis: MS erster Borsitzender wuode Vollmerhaus>nit�225 Stimmen gewählt. Der bisherixe erste Vorsitzende Hamann blieb mit 126 Stimmen in der Minderheit. Der bisherige erste Kisfierer B e n d i g wurde, ohne daß ein Gegenkandidat aufgestellt war, mit 329 Stimmen wiedergewählt. Bö hl er wurde mit 278 Stimmen zum zweiten Kassierer gewählt gegen den bisherige« Inhaber dieses Amts, D a l l h, der 64 Stimmen erhielt. Ferner wurden als un- besoldete Mitgtioder der Ortsvcrwattung gewählt: Zweiter Bor- sitzender Blaffert. Schriftführer Müller, Revisoren Mat- tinfc. Herz, Holzgreve, D r a S b« r.— In die SchtichtungS- kommission wuichen Neuker, Wussow und Vollmerhau« gttxäbli. Ueber die Lohnbewegung in den Schuhfabriken berichtet« Hamann, daß' wiederholt Verhandlungen mit den Fabrikanteaorgan Nationen stattgeiunllen, aber kein befriedigendes Ergebnis gehabt hoben, ßtefordert wird ein Stundenlohn von 2,«< M. für männliche. 1.80 M. für>»c:dl»che ArbettSkräst«.— Die Versammlung hgschloß, daß die Kollogsn in den einzelnen Fabriken mit den Unternehmern verhandeln sollen, jedoch soll die endgültige Zustimmung zu den Verchnbarungen durch eine Mitglittderversamm- Kmz erfolgen. »»"i � j,i i-'■■"-> verantwortlich für PoNtlk Art», gliNer, Tharlottcnbnrg, fltr den Ildrioen Teil be« »-laueS Sltred Kchoii. Neukölln, tttr An, eigen Tpeador«locke, Berlin. Vorlogt Vorwärl».7eilao« in» H..?erlln. Eruck?orwirl»-?n«>druckeret»Ii» • LerlaaSanitnlt Ami Ctnoer a. So m Berlin. Llndentrriche 3. Hicrzn 1 Beilage. Während der Ga»-Sperr»:unde Hartspiritus p in Bleghdosen mit Kaeh- »orrtchtiiBg.... 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HoUuntersätza.... 60 80 pl Kaffeenuhlen Blech..... 5 75 Hatfeeraahlen Holz.. 6 75 7.50 llo'awandm üblen....... 9 CO Putz-Wtoaskästen.. 2.40 4 25 Paplei oalter.......... 2.20 Flelsehbretter Bache 2 40 bis 5.75 . Wäscheleinen 3.75 5.W 7.00 Fleisch. Hackmaschinen 22.50 29.00 '„Lucellus" Sackapparat 45.00 Kuchcnwarrcer„Wollig" 2.4« Eenpiette Sficbes In doi varschiedonsten Aucführungan u. Preis! agon PfeffertnOWen......... 3 30 Kochkis.en rund........ 5 00 üleeseipiiteer Hnsar..... 315 8b o schnell! emasc.inen. 16.50 Tafelwagen ,« xuo..... 4100 Flei.wklopfer........ 45 pi Dreitftße............. 2 60 KGoaenbeite 3J0 5.75 5 75 6 50 Scnraubenschlitesel 3.00 bis 9 50 Abziehstelfle......... 75 Pt Ofesvwsetzer........ 10.50 ßaeaettffen 26 90 33 00 54.00 Kohlenärisen...... 7.50 7.75 CaskQCher....... z u«h 28.00 n 2 Kosher, 3 Wllrmstelea 53.50 Oasatean....... Qaniluir21.00 Wärmflaschen. 5 23 6 00 6 50 Letbwärmer...... 375 400 Kohleosctaütterucfc.? 00 7.50 930 Kohleoeimer laefciert 5 50 ws 8.50 Kaffeebi enner........ 6.25 Kuchenbieehe rund. 2.50 bis 3 50 SefeOpfkeilen �. 3.00 Wafteieisen.......... 10.50 Glünstrümpfe for stchhcht 75 Pt � für Hängelicht 80 Pf. Tischlampen mitSeidenscturm 48 00 Kartoffelschäler....... 22 pt Eierschneider......... 3.25 Wiegemesser.......... 5.25 Hackmesser.......... 5 50 Esslöffel............ 40 Pt Kaffeelöffel........ �. 22 Pt Ankauf von bedeutendem Brillanten'°°<> Perlschmuck bei barer Aussahlung Hargrafsii E Spezlalhan« f. Juwelen-CpIagonbeitakaE?« kanenTertl.O.; Sektkorke, Weinkorke, Flasckenkapseln, lauft zu hoben Preisen jede» Dnantum 111»®* Nachcmsteln, iltarlotten. dnrg, 3B: ndscheidslroße&. FhoriO�raphenwalzen l°w>. 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