Nr.l04.86.Ial,rs. BezugSvreiS: iSierfeljiiftrl. 6.75■ßä. monoU.aSB Sä frei ins Hau- ooiauäjaftilxn. TW, eins Numniern 10 Orcnmft. l'oittcjuff !vionail>ch i26 SKL. cifl. ZuIlsllungS- gebllhr. Umer«reu-band rüt Deutsch« itmt u. Oeilerreich-Unaarn i.50 Ml, kür das übrige Äueiand 9.S0 Ml. bei täglich einmaliger SuiieUung 7.50 Ml. Poltbeiiellunaen nebmen in Däne» mar». Holland Luremdura. Schweben und die Schwei, Singetragen in die Vmi- iilrunoS-sireiSIikt«. Der.Lorwarts' ericheint wochentäglich üweimai Sonntage einmai. Telegramni.klsress«: »lozialdcmolra« Berlin�, Morgen-Ausgabe. berliner NolKsblÄtt. c �ln,eiffenvrets: Die achigesvai»-ne»lonpareillezeLe konet 00 iirg..Kleine llttteigen-, das'ctwedruckle Äori«0 Pig. zulässig 2 ietlgedrurile fflortc). lebet weitere ffion 90 Lsg. Stellengeiuche und Echiasslellenanzelgen das erile Wort 30 Big., ledeS weitere Wort 15 Pia. Worte über 15 Buchnaden rählcn für zwei Worte. ileueningSzuschlag 70°-». Fanillien-Anzeigen. volitiichc und gewcrllchailliche Vereins« iiniieigeil 50 Lsg. die.'seile. Anzeigen>Lr die nächile Nummer müiien bis» Übe nachmiiiag? im r>auvlge>chäst. Seriin EA.6L. Lindenstrage 3. adaegeben werden. lScöstnel.wn 9 llbr srüh biZ ö Uhr abend*. Zentralorgan der rozialdcmokratifchcn partei Deutfchlands. Ueüaktion unS«kxpeüition: SW. öS» LinSenstr. Z. aernivlecher: Amt Morltiplatz, Rr.».»»»7. vorwärts-verlag G.m.d. H.» SM. öS, LinSenstr. 3. Fernsprecher: Amt Morttzplatz. Nr. I17öZ— ät. ]Votfchnf nach Brot und Hrbeit. Dringende Erklärung an die Hltiierten. Berlin, 25. Februar. Nachdem die deutschen Kommiffionen für die Schiffahrts«, Finanz« und Labcnsmittelfrage bereits am 23.- Fe- bruar in Spaa eingetroffen waren, teilte General Nudant im Austrage Fachs in der Bollsitzung vom 2t. Februair mit, daß die für diesen Tag angesetzten Berhandlungen über die mit der Ber- forgung Teutschlands ztzsammcnhängcndcn Fragen nicht aufgenom- men werden können. Tie Zusammenkunft könne nicht vor dem 4. März stattsinden, da die alliierten Delegierten noch nicht im Besitz der genügenden Unterlagen für die in Betracht kommenden I i nanzfrag cn seien und darüber in Paris berieten. Die verbündeten Negierungen ließen jedoch erklären, daß sie bereit seien, die Frachtüberschüsse, di« aus der Verwendung der deutschen Schiffe im Dienste der Alliierten entstehen, für die Bezahlung der Lebensmittel anzuer- kennen. Damit fei die wichtigste der ungelöst geblisbenen Fragen erledigt. Deutscherseits müsse man sich klar darüber- sein, daß keine Lebensmitteleinfuhr noch Deutschland möglich fei, ehe nicht entscheidende Fortschritte hinsichtlich der Z u r v e r f ü g u n g- st e l l u n g sowohl der. deutschen Frachtschiffe als auch der Passagierdampfer- gemacht worden. seien. Deutschland lüüssc ferner einsehen, daß die baldige Lieferung der Lebensmittel name.itlich von. dem Zeitvuntt cchhänge, zu dem der deutsche Schiffsraum für den L c b e n s m i t t e l t r a n-5 p o et verfüg- bar� werde. Im deutschen Interesse liege eö also, wenn die Schiffe so bald und in so großem Umfan g e als möglich den Alliierten zur Verfügung gestellt würden. General v. Hammcrstein erwiderte auf Nudants Ausführun- gen: Es sei höchst unangenebm, jetzt die plötzliche Verschiebung der Zusammenkunft auf den 4. Mä.zzu erfahren, nachdem die Alliier- ten selbst mitgeteilt hätten, daß die Verhandlungen am 24. Februar beginnen könnten. Die gesamten deutschen Kommissionen seien daraufhin am 23. Februar in Spaa eingetroffen. Nudant erklärte: Er bedauere die Verzögerung der Zusam- menkunft, er kenne abor ihre U..fache nicht, abgesehen von dem vorhin erwähnten Punkte bezüglich der finanziellen Fragen. Der Vertreter der delrtsdten Regierung teilte im Anschliuß hieran mit, daß ihm von städtischen und Krcis'behörden des nicdcrrheinischen Kohlcnbezirks mehrere Telegramme zugegangen ß'ien, die in er. Zun Z u- s a m m e n h a n g mit den leider verschobenen Verbandlungen stächen. At gesehen von ihrer allgemeinen Bedeutung dürften sie enich die interalliierten Kommissionen nttercssieren wegen der Wichtigkeit, welche die Kohlen- und Kokslieserung aus dem rheinisch. westfälischen Kohlenrevier für die befetzten Gebiete halbe. Er ver-� las sodann Auszüge aus den Telegramm en. Es wird in ihnen übereinstimmend erklärt, daß die Lebens- «ittrlnot aufs höchste gestiegen und der größte Teil der unter- ernährten Arbeiter am Ende seiner körperliche« Leistungsfähigtrit angelangt ist. Taucrstreits und, Hungerkrawalle seien iberal! zu befürchten, wenn nicht rasch und ausreichend Lebensmittel beschafft würden. Der Vertreter der deutschen Regierung bemerkte hierzu: Er habe diese Telegramme lediglich zu dem Zweck verlesen, damit die alliierten Kommissionen an di.fen Beispielen sehen, wie hoch die Lebensmittelnot in Deutschland gestiegen sei wnd zu welchen Zu- ständen sie führen. Di« in. neipöli tische Lag« m Deutschland sei niemals so drohend gsvesen, wie jetzt. Nicht nur im R u h r- rsvier, aus dem diese Telegramme stamminen, sondern auch m den hauptsächlichsten Städten Süddeutschlands hätten die extremen Elemente die Oberhand gewonnen oder ständen im Begriffe, sie zu gewinnen. Die bvlschewisiische Erfahr sei größer denn je. Tie deutsche Regierung tue alles, um diese Gefahr zu bekämpfen, aber die ein- zige« dauernd wirksame» Waffen seien Brot ugd Arbeit. Die Lieferung dieser Wösten hänge allein von den alliierten und assoziierten Regierungen ab. Er hege die feste Ueberzeugung, daß die bevorstehenden jetzt verzögerten Verbandlungen von den alliierten und assoziietten Regierungen in großzügiger Weise geleitet und nicht mit Bedingungen verknüpft würocn, die Deutsch- land die Annahm« unmöglich machen oder außerordentlich er- schweren müßten._____ Oestbleuniflung üer Jrieöensverhanülungen Abschluß der Kommstsionsberichtc bis«. März. Rotterdam, 25. Februar. Laut„Nienwe Rotter- damfchc Conrant" meldet„Times", daß alle Kommissionen der Friedenskonferenz mit Ausnahme der erst feit Mitte Februar gebildeten, ihre Berichte bis zum 8. März abzu schließen haben._ die �rbeitsnöte in Englcmö. Lloyd«>eorge befürchtet eine nationale Katastrophe. Haag, 25 Februar.(Meldung des Hollandsch Nieuwsbureau.) Aus London wird berichtet: Der durch Lloyd George einge- reichte Entwurf in der Angelegenheit der Bergarbeiter wurde sofort in zweiter Lesung verhandelt. Das Arbeilermiiglied Richard- son war dafür, daß der Entwurf abgelehnt werde. Er warnte die Regierung, den Entwurf im Unterhause zu schnell durch- zupeitschen. Als Richirdson das Ergebnis der Abstimmung unter den Bergarbeitern bekanntgab, sagte Lloyd George, er könne nicht annehmen, daß die Bergarbeiter, die beschlossen haben/ am lö. März in den. Ausstand zu treten, nicht noch auf den Bericht der Kom- Mission hin bis zum 31. März warten werden und daß sie eine nationale Katastrophe wegen einer Verschiebung von wenigen Tagen hcraufbeschivören werden. Tie Llbstimmung über den Bergnrbeiterstreik. Amsterdam, 25 Februar.(Meldung der Telegraphenkompag- nie.) Wie englische Zeimngcn berichten, machte der Ärbeitsmi- nister im Unterhause Mitteilung über das Stimmenverhältnis bei der Abstimmung der Bergarbeiter über den General- streik. Danach haben 642 393 Mann für und 434 337 Mann gegen den Streik gestimmt.___ Die Regierung zur Wirtschaftslage. Ter Wille zu sozialisieren. Berlin, 25. Februar. Das Kabinett hat in seiner heiltrgen Sitzung sich mit der gesamten Wirtschaftslage befaßt. ES herrschte Uebereinstimmung darüber, daß alle Mittel auf- geboten Kverdcn müssen, um die Unruhe, durch die sowohl seitens der A r b c i t n c h m e r wie der A r b e i t g e b e r die : gesunde Abwickelung des Wirtschaftslebens während der letzten | Zeit emPfindlich gestört worden ist, abzustellen, und daß an- dcrerserts alle Kräfte darangesetzt werden müssen, das deutsche i Wirtschaftsleben wieder möglichst reibungslos in Gang zu I bringen. Im besonderen wurde beschlossen, für die Neu- belebung des Transportwesens und die Wieder- instandsetzung der Transportinittel Sorge zu tragen. Einstimmig war auch das Kabinett der Ansicht, daß der Sozialisier ungsparagraph im Aktionsprogramm nicht Papier bleiben dürfe, daß vielmehr olle zuständigen Stellen mit voller Entschiedenheit und unverzüglich damit beginnen müssen die S o z i a I i s i e r u n g s a b s i ch t e n der Reichsregierung zu verwirklichen. Ein Abkommen üer Arbeiterparteien in Mannheim. 14eb« die Lage in Mannheim wird den„P. P. 91." von dort gedrahtet: Die Lage ist im allgemeinen ruhig, so daß der Verkehr wieder freigegeben werden konnte. Der Belagerungs zustand ist einstweilen noch in Kraft, dürfte aber heute mittag schon aufgehoben werden. Ueberall macht die Entwaffnung gute Fortschritte. Man kann nunmehr sagen, daß die M e h r h e i t S s o z i a l he m o! r a t i e hie Läge wieder fest in der Hand hat. Zwischen den drei sozialistischen Parteien in Mannheim ist folgendes Abkommen getroffen worden: 4. Die von der llnabhängigen sozuldemokvatischen Partei und Kommunistischen Partei erklärte Räterepublik wird als nicht b e- stehend erklärt. Die Parteien anerkennen die badische vorläufige Volksregierung. Soweit sie dies nicht aus- drücklich ttm, finden sie sich mit ihr ab. Der sogenannt« revoln- tionäre Jlr bettet rat tritt zurück. Das von ihm erklärte Stand- recht und die von ihm getroffenen Verfügungen sind hinfällig. Der frühere Arboiteriat besteht in der unten bezeichneten Art weiter 2. D-e von der II S. P. und Kommunistischen Partei besetzten privaten und öffentlichen Gebäude werden, soweit daS noch nickst geschehen ist sofort freigegeben. Der Presse wird volle Frei- heii gewährleistet. 8. Sämtliche Waffen und Munition sittd fi-ort an Vertrauensleute abzuliefern, die vom Vollzugsausschusse zu bestimmen find. 4. In dem Arbeiterrat tritt die II. S. P. von ihren bisherigen Sitzen an die Kommunistische Partei fünf Sitze ab. Der Voll- zugsauZschuß besteht von jetzt ab aus fünf Vertretern der Mehr- heitSpartei, drei Vertretern der Unabhängigen Sozialdemokratie und einem Venreter der Kommunistischen Partei. Ein neuer Rätekongreß für Deutßhlanü. Ein Beschlust des Zentralrats. In der Dienslagssiviinä besprach ver Zcniralrat die Frage der Emberilfuiia eines neue» Raiekennresses und beschloß nach ein- gehender Beralung, ihn für Ende März eiiizuberufen Es wurde eine Koniiniiston ernanny die josorl mit den nötigen Vorbereitungen beginnen soll. Der Ausbau öer neuen Gesellschastsversasiung. Von Dr. Alfred R o s s i g. Man kann darüber streiten, ob die Wege, die für den Alisbail der neuen Gesetzgebung gewählt wurden, die richtig- stcn sind. Eines aber dürfte allen klar sein: die außerordentliche Bedeutung, welche der Schaffung einer neuen Gefell- schaftsordnung im Rahmen des Tentschen Reickzcs zufällt. Dieser legislatorische Akt ist keineswegs bloß ein nationales Ereignis! es ist c i n e W e l t a n g e l e g e n h e i t, deren Wirkungen der Kreis der Kulturnationen sich ebensowenig wird entziehen können, wie einst jenen der großen Revoln- tion. Tie Ideen des russischen Bolschewismus konnten in- folge ihres extremen Charakters kaum auf Weltverbreitung und dauernde Verwirklichung rechnen. Ganz anders steht es INN die durch die deutsche Sozialdemokratie vor- bereitete Neuordnung. Seit' jeher hat man die Entwicklung der sozialen Gesetzgebung in Deutschland mit besonderem Interesse verfolgt. Der Wissenschaftlichkeit, dem Organi- sations- und Stabilitätssinn der Telttschen wird man nunmehr die Schaffung der geeignetsten Formen des neuen Ge- meinlebcns sowie der besten Ueberführungsmethoden zu- trauen. Die deutschen Gesetzgeber müssen sich also zum Be° wußtsrin bringen, daß das von ihnen aufzubauende Werf nicht nur den Markstein einer neuen Aera darstellt, sondern ihnen zugleich die ebenso seltene wie wertvolle Gelegenheit an die Hand gibt, durch Einführung vorbildlickjer Jnstitu- Honen den sozialen und kulturellen Fortschritt der ganzen Menschheit zu beschleunigen. Ties legt ihnen eine doppelte Pflicht auf: ihre Aufgabe in tiefster Weise zu erfassen und alle Sorgfalt auf möglichst vollendete Lösung derselben zu verwenden. Zwei Auffassungen stehen hinsichtlich der Berufung der Gesetzgebung einander gegenüber. Beide sollten in diesem welth'storisckien Augenblick ohne alle doktrinäre Voreingenom- menheit gleich reiflich erwogen werden. Weit verbreitet ist die Ueberzeugung, daß es dem heute überall sich durchsetzenden demokratischen Geiste am ebesten entspräche, gewissermaßen nur elastische Rahmengesetze zu schaffen, denen die Majoritäten nach Maßgabe der historischeu Entwicklung den eigentlichen Inhalt verleihen würden. Die konkrete, ins Detail gehende legislatorische Arbeit soll nach derselben Auffassung im wesentlichen nur das historische Tagewerk erledigen, d. i. die klar übersehbaren Verhältnisse der allernächsten Zeit im Geiste der herrschenden Majorität gesetzlich regeln. Eine andere Anschauung irnnst dem Gesetzgeber eine viel verantwortungsreichere und höhere Aufgabe zu. Danach soll er nicht das ausführende Organ der souveränen Volksvertre- Hing, sondern der Bordenker der Nation sein. Er soll die durch Kultur und Natur gesetzten, entfernteren Eni- wicklnnasziele ergründen und durch seine Gesetze die ausein- anderfolgendeii Geschlechter ihnen entgegcnführen. So wird das unpersönliche Gesetz, das die weit über den Tag hinaus- schauend« Erkenntnis und leidenschaftslose Vernunft ver- körpert. zum eigentlichen Lenker und Erzieher der NaHon. Die Volksvertretung kann ihre Souveränität nicht nur durch die Annahme oder Verwerfung, sondern auch durch gewisse Abänderungen des ihr vorgelegten Gesetzblockes betätigen. Diese Auffassung scheint mir der ersten, beute populäreren, so weit überlegen zu sein, daß ich nicht anstehe, sie bwr anzuführen, obwobl sie kaum Aussichten hat, sich gegenwärtig durchzusetzen. Es genügt,»nenn die Geister zum Nachdenken in dieser Richtung angeregt werden. Eine derartig? Gesetzgebung erfordert naturgemäß viel tiefere und längere Studien, ein viel höheres Maß von Kon- zentration und eine diel größere Einheitlichkeit, als sie bei der bente beliebten Methode möglich sind, wo verschiedene Or- gane in kurz gesetzten Fristen die ihnen zugewiesenen Ar- besten zu erledigen haben. Was heute mit einiger Aussicht auf Erfolg angesH'ebt lverden kann, ist nur die tunlichste Verringerung der der ersten Methode notwendigerweife anhaftenden Unzulängl'ch- keiten und die Sicherung einiger Vorzüge jener vollkomme- neren Art der Gesetzgebung. Und da müßte vor allem ver- langt werden, daß die verschiedenen Instanzen, welche mit der Ausarbeitung von Gesetzen betraut werden, sich hinsichtlich gewisser oberster Grundsätze der Gesellschaftsordnung ver- ständigen und einen derartigen einheitlichen Plan zur Dis- kussion stellen. Schlagwort« wie„Republik",„Demokratie", ./Sozialisierung", die erfahrungsgemäß mit den widerspre- chendsten Inhalten gefüllt werden können, genügen hier temeswegS. Es muß weiterhin versucht werden, zwischen der durch die Umstände gebotenen Eile und der für das legislatorische Werk erforderlichen Vert'efung dadurch einen Ausgleich zu 'chaffen, daß zunächst provisorische Bestimmungen getroffen und die endgültigen Gesetze erst nach längerer Zeit einae- bracht werden. Durch die Annahme eines Provisoriums für ö'e deutsche Reichsverfassung und durch den Z 51 des Prcuß- ichen Verfassungsentwurfs hat man diesen Weg schon be- schritten. Er sollte mit aller Entschlossenheit dazu benutzt werden, die neue Gesetzgebung vollständig ausveifen zu lassen. Eine fernere wesentliche Forderung wäre die Annahme eineS Systems, welches Aussichten böte, daß die tatsächlich besten Köpfe der Gesellschaft und die besten Ideen der Zeit, ia mehr als das: die Quintessenz aller historischen Erfahrung in den Dienst des neuen Gesetzgebungswerkes gestellt wer» den. Die überkommenen Methoden des Obrigkestsstaates be- dürfen hier selbstverständlich einschneidender Verbesserungen. Das Vertrauen zu den„zuständigen Beamten", die ihr Amt dem Zufall— oft dem Irrtum— der Ernennung verdanken, muß wesentlich eingeschränkt werden(wenn auch der Preuß- sche Entwurf— ein glücklicher Zufall— große Vorzüge aufweist). Auch das auf freiesten Grundsätzen beruhende R e- vräsentativsystem bietet noch keineswegs die Ge> währ der besten Zusammensetzung der gesetzgebenden Körper, welche die Entwürfe der zuständigen Instanzen zu begut- achten haben. Zufall und Irrtum spielen bei den Wahlen eine ähnliche Rolle wie bei den Ernennungen. Viele für die Mitarbeit an der Gesetzgebung besonders berufene Persön- lichkeiten haben keine Neigung oder auch keine Möglichkeit, Berufspolitiker zu werden. Wie ist nun diesen Mißständen abzuhelfen? Nach den Ideen der großen Soziali st en des Altertums, Arstoteles und Plato, sollten zur gesetzgebe- rischen Arbeit die Weisesten berufen werden. Als Weise gal- ten im Altertum geistig hervorragende Männer von univer- ialem Wissen und reicher Erfahrimg in öffentlichen Ange- legenheiten. Dieser antike Typus ist heute äußerst selten. Die hohe Entwicklung der einzelnen Wissenschaften und die ganze Richtung der modernen Kultur drängt zur Spezialisierung. Fachmänner und Praktiker beherrschen die Welt. Jene Wem- gen, die einer tieferen Geistesanlage und philosophisch-enzy- klopädistischer Bildung verdächtig sind, werden bekanntlich von den Männern,„die mitten im Leben stehen", als un- brauchbar qualifiziert. W'll man heute trotzdem die neue Gesetzgebung auf ein Wissen und eine Urteilskraft stützen, die Natur, Gesellschaftsordnung und kulturelle Entwicklungsziele als organisches Ganzes zu erfassen imstande sind, so muß man die Intelligenzen und Kenntn'sse zusammenlegen. An- ders gesagt: man muß eine aus Fachmännern aller Gebiete zusammengesetzte Studienkommission zur Vorbereitung der Gesetzgebung und Umarbeitung der provisorischen Bestim- mungen einberufen. Auch auf diesem Wege ist man jedoch ke'neswegS gewiß, tatsächlich die kompetentesten Persönlichkeiten und die vorzüg- lichsten Ideen für das Werk der Neuordnung gesichert zu haben. Noch eine Maßnahme bleibt als Korrektiv zu'treffen, eine Maßnahme, die dem Prinzip der Volkssouveränität in noch höherem Maße Rechnung trägt, als das Repräsentativ» iystem. Dies ist die öffentliche Diskussion des ganzen Volkes, die Zulassung, ja die Anstochslung der individuellen Initiative. Es müssen Bürgschaften gegeben werden, daß Vorschläge von Privatpersonen, die keiner legis- latorischen Körperschaft angehören, nicht unwillkommen sind und nicht ungeprüft in den Papierkorb wandern. Die wirk- sich berücksichtigenswerten Einlaufe müssen in den Motiven- berichten der Gesetze zur Erörterung gelangen. Einsender wertvoller Vorschläge sind der Studienkommission-beizuziehen. Dann werden sich neben den Unberufenen, die leicht zu unter- Kurt Eisner unü Seethovens Neunte. Als BcMtwven« geivaliige Sinfonie im Jabre 1005 zum ersten Male vor Tausende» von Berliner Ai beiler» aufgcfüdrt wurde, feierte Kurl Eisner bieten Vorgang olS ein Zeieben. daß nun die große Beslimmung des WeikeS sich zu ersüllen beginne. Zehn Jabre später, i» blnuger Welizernssenheii, nahm et abermals das SSort fiber die Neunte. Heute, wo er als ein Opf�e der Nachw ben deS Kriege« in München z» Grabe gelragen wird, soll das, was er damals schrieb, bezeugen, wa« in Höhestund n feines Leben« in ihm vorging. In dieiem zweuen"im- sab. der in Paul Caisirers Verlagsjahrbuch»Unser Weg* abgedruckt steht, sagt Kurt Eisner: Gsst wer das gemeine Leben ganz verloren, so scheint eS, ist berufen, das höhere, reinere, daS wahre Leben zu erschaffen, das in der großen Kunst sich abbildet. Und einem solchen Märtyrer künstlerischen Schaffens wird auch jener geheimnisvolle Weltblick zu«igen, der ihn befähigt, in den Eingebungen seines Genies die Visionen der Menschheit, des Erdenschicksals zu gestalteir. Das ist oas eigentlich« Wundsr der Ewigkeitskunst. Jede Zeit findet in ihr aufs neue sich offenbart. Ladet euch heut« bei Shakespeare zu Gaste und ihr wendet in jedem Worte Deutung und Lösung finden für all das Furchtbare, Unbegreifliche, was euch bedrückt. Und wenn ihr ganz ratlos und verzagt geworden, so rettet euch in die Neunte Symphonie Beethovens, und ihr werdet auf einmal diesen qualvollen Gegenwart euch klar bewußt und findet aus Wirrnis, Pein and Zerstörung den rettenden Ausweg.... In Beethovens Kunst rinnt das Blut der Menschheit. Di« Weltgeschichte ringt und brennt in seiner Musik. Alle menschliche Kreatur erscheint als ausgestoßen aus dem vo schwende risch sich darbietenden Erdenglück der Natur, als betrogen um ihr« Selig- keit. Aber der Künstler, als barmherzige Gottheit, überwindet für die Menschheit den zerstireniden Gegensatz und führt sie auf die lichten freien Höhen der Zukunft., Die.Neunte" gehört dem letzten Jcchrsünst von Beethovens Leben an, daS 1770 aufging und 1827 erlosch; jener Zeit, da er wie in wissender Zwiesprache mit dem Tode, den geheimsten Regungen setner Seele die klingende Form aus tief versenkter Schöpferkraft in einer von jedem äuheoen Einfluß unberührter Ursprünglichkeit reif und reich zu finden wußte: Schöpfungswunder, die man er- leben, me begreifen kann. ES wäre eine armselige Schulmeistorei, die vier Sätze der Neunten Symphonie im einzelnen auszudeuten, ihr« musikalischen Motive, ihre Berschlingung. Veränderung, Steigerung zu sezi««n. Man erfülle sich mit der Andacht der Erhabenheit und man wird. wenn nicht das erstemal alles im Innersten verstehen, doch die Größe fühlen und im Hören selber groß worden. Der erste Satz, d« sich wundersam aus dem einfachen geheimnisvoll raunenden scheidm sind, auch die wirklich Berufensten einfinden. Die Unzulänglichkeiten der Ernennung und der Wahl werden endlich ausgeschaltet sein. Vom Standpunkt einer solchen rationelleren Methode des Aufbaus der neuen Gesellschaftsorganisation muß man Kautskys„Richtlinien für ein sozialistisches Aktions- Programm"(„Vorwärts" Nr. 60) als markanten Versuch der auf diesem Gebiete so notwendigen individuellen Initiative besonders freudig begrüßen. In gewissem Sinne wird hier d e Vereinheitlichung der Gesetzgebung angestrebt. Doch tragen diese Richtlinien bereits einen konkreten Charakter? sie sind selbst auf höhere, hinter ihnen liegende Richtlinien, auf gewisse oberste Prinz'pien zurückzuführen, die bei anderer Gelegenheit formuliert werden sollen. Eine Erklärung sämtlicher baperischer georüneten üer Nationalversammlung. Sämtliche bayerische Abgeordnete der Nationalver- sammlnng ohne Unterschied der Parteirichtung erlassen heute folgende gemeinsame Erklärung: Der bayrische Landtag ist zurzeit mundtot. Deshalb nehmen wir. Erwählt« des bayrischen Volkes zur beut- scheu Nationalversammlung, das Wort. Wir sind sicher, zugleich im Namen unserer sämtlichen Parte«freunde zu sprechen. Wir sind einig mit dem ganzen Volk in der rückhaltkosen Verurteilung der ruchlosen politischen Mordtaten, die in München geschahen sind, und beklagen deren Opfer ohne Unter- schied der Partei oder der Person. Aus den Räten sollen gesetzliche Einrichtungen in Form von Berufsorganisationen zu dauerndem Besitz des Volkes werden. Wir svvtern die volle Anfklärung über die Person der Täter und deren Beweggründe und rücksichtslos Strafverfolgung aller, die für die Verbrechen verantwortlich sind. U n e i n- geschränkte Preßfreiheit hat sofort wieder hergestellt zu werden. Deren Uni-erdrückuno verhindert die Aufllärung, gibt den wMesten Gesprächen Raum inrid erweckt den Verdarbt, daß die derzeitigen Machthaber die Wahrheit vergewaltigen wollen. Wir verwerfen jede Art von Diktatur; wir fordern die Wieder- kehr gesetzlicher Zustände für München und dos Land. Die einzige legitime Gewalt liegt heute beim Landtag; der erst vor wenigen Wochen vom ganzen Volke auf Grund des freiesten Wahlrechte« gewählt worden ist. Aus ihm muß die künftige Regie- rung hervorgehen, schleunigst seine Sitzungen wieder aufnehmen, sobald die Gewähr für freien und ungestörten Verkauf seiner Beratungen gegeten ist. Diese Gewähr zu schaffen, ist die Aufgäbe der Stunde. Wir fontern alle Volksgenossen auf, Bürger und Bauern, Ar- beiter und Soldaten, insbesondere aber die Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte, sich gemeinsam auf den Boden der Gesetzlichkeit zu stellen und den Landtag bei seinem Werk zu unter» stützen. Die Errungenschaften der Revolution selbst weridsn gefährdet, wenn die Schreckensherrschaft, die sch in der Landes- Hauptstadt durchzusetzen sucht, nicht energisch gebroch n wird oder wenn sie gar das Land ergreift. Aus den Rätem sollen gesetzliche Einrichtungen zum dauernden Lefitz des Volkes werden;.pbe: nur der verfassunggebende Landtag kann bestimmen, was nach dem Willen des Volkes in die Verfassung aufzunehmen ist. Was jcht dir Kommunisten und Spartakisten in München treiben, ist Vergewaltigung de» ganzen Volkes durch eine verschwin- dcude Minderheit, Deshalb bitten wir in dieser Stunde äußerster Gefahr, ins- besondere Euch Soldaten, die Ihr die Waffen führt, wider- steht der Verführung solcher, die sich jetzt an Such heranmachen und mit gewissenloser Ausheu'ung der durch die Mordtat auSge- leiten Stimmung vielfach die Fälschung der Tatsachen, die Leiden- schaftan au-fzupeitschen suchen, liebe«legt nur das eine: kann das, wofür mau Euch gewinnen will, Bestand haben? Es muß in kurzer Zeit usommcnkaccken, würde aber unier seinen Trümmern das LobenSglück vieler Tausender, vielleicht die Zukunft eines braven, tüchtigen Völle s kgralen. Das kann nicht Euer Wille sein! Deshalb noch einmal: schließt Euch zusammen auf dem Spiel des GeigenstimmenS auftürmt, ist alles wilde Gärung, Kampf, Trotz, Verzweiflung. Ter zweite Teil tollt, in grellem Kontrast. in trunkenem LedenSjubel, Betäubung, Selbswergesseicheit. DaS ist Beethovens Humor, dar über den stürzenden Trümmern der Welt in daS Krachen und Toben verwegen hiueinlacht und den Untergang mit taumelnden Reigen lsbensglühender. zugleich un- endlich geistiger und unendlich sinnlicher Spukgesellcn bevölkert. DaS Leben fordert dennoch sein Recht! Aber das wilde Heer ent- fesselier Lust braust vorüber. Die große feierliche Stille senkt sich herab; und aus der Einsamkeit sinkt das Lied unsagbarer Schwer- mut in die Nacht, die Menschheit erfüllt den unendlichen Raum mit ihrer trauernden Klage und hoffenden Sehnsucht. Das ist der dritte Satz. Der Schlußsatz dieses musikalischen Schicksalsdramas der Menschheit läßt zunächst die Stimmungen der drei ersten Teil« in chaotischem Ringen noch einmal emportreiben. Als das Entsetzen zu fassungslosem Grauen sich steigert und keine Entwirrung mehr möglich scheint, da ersteht in höchster Not die Menschsnstimme als Ertvserin. Sie wehrt den dämonisch rasenden Instrumenten ab: Nicht diese Töne! Und wie aus der Farne erklingt ganz ein- fach in Melodie und Rhythmus, Schillers Lied an die Freude. Das Volkslied wächst zum Völkerlied empor. Mächtig, unwiderfieh- lich sch eiten die Chöre aufwärts. Das Weltall hallt wider von den Freudenrufen dc-r erlösten Menschheit. Die Völkersreiheit und der Völkerfrieden errichtet in Stürmen sein Reich. Diesen Kuß der ganzen Welt!... Der Sinn der Menschheit ist wie verloren, wie verschüttet. Gerade in dieser Zeit aber gewinnt Beethovens Kunst die ganze Quellt ast des Lebens. Lauscht in der Neunten der Mär eures Schicksals und ihr findet euren Glauben, eure Bestimmung, eure Menschheit wieder! flusstellung alkchr�stlicker Mo�atken. In das monotone Einerlei der modernen Kunstausstellungen bringt G u r l i t t eine höchst willkommene neu« Note: Mosaiken, und zwar frühe christliche Mosaiken aus den Kirchen Roms, Ra- vennas, Noapels und Mailands. Ich wünschte dieser Ausstellung einen reckst großen Besuch, in der Ueberzeugung. daf- sie einen sehr starken künstleriscken Eindruck auf niemanden verfehlen wird Wer nämlich glauben sollte, es handle sich um trockene, verstaubte Rari- täten, irrt sich ganz und gar. Die Ausstellung ist von einer außer« gewöhuliebrn Lebendigkeit. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß die tiefe Wirkung dieser Arbeiten durch zwei Umstände sehr wefent- lich beeinträchtigt wird. WaS wir zu sehen bekommen, sind nicht die alten Originale, sondern moderne Kopien, und auch leider nicht Kon-en der ganzen Werke, sondern meist nur voy Bruch- stücken. Wie also erst an Ort und Stelle die großen ftelder der alten Mosaiken wirken mögen, läßt sich nur ausdenken. Immerhin sind unsere Kovien durch hervorragende.Kunstarbeiter der„Per. einigten Werkstätten für Mosaik und Glas- malerei Puhl und Wagner und Gottfried Boden der Gesetzlichkeit zum Schutze der BolkSverire- t un g, zur S icherung der bayrischen Republik. Unterzeichnet haben sämtliche derzeit in Weimar an- wesenden Mitglieder der verfassunggebenden Nationalver- sammlung aus Bayern. Seile? ung öes Konflikts in Gotha. Ein Abkommen mit der Rcichsregiernng. Weimar. 25. Februar.(Eigener Drahtbericht des„Vorwärts".) Der unabhängige Abgeordnete Bock Gotha hat im Namen der Erfurter Arbeiterschaft um eine endgültige Beilegung der Streit- fragen ersucht. Daraufhin ist zwischen ihm und dem Reichswehr- minister Noske folgendes Abkommen zustande gekommen: In Gotha erfolgt am Mittwoch, den 26. Februar 1019, 8 Uhr morgens, die Beendigung des General st reik». Punkt 12 Uhr mittags rückt das Korps des Generals Maerker aus Gotha ab, ausgenommen etliche 100 Mann, die noch für einige Zeit Heeres- gut zu bewachen haben. Die Lage in Halle a. S. Aufhebung der Prestfreihcit.— Aerzteftreik. In Halle o. S. streiklen gestern Metall- und Hotzarbeiicr Die. Eisenbahner und Bergarbeiter des Reviers sind gleickfalls im Auc-stand. Die Mehrheitspartei erließ eme Kundgebung, in der sie den demokraiiswen Charakier ihrer Politik betont und den politischen Streik verurteilt. Insbesondere verurteilt sie. daß der Generalstreik proklamiert wurde, ohne daß die Aibeiter zuvor in geheimer Abspmmung ihr Selbstbeslimmungsrecht auS- üben konnten. Ter Arbeiterrat beschloß in seiner Sitzung, daß sämilickie Zei» tungen heute das letztemal ericheinen sollen. An ihre Stelle tritt ein osfisielles MiiteilungSblatt. DaS Bürgeitum beabsickstigt einen Gegenstreick. Zunäckist wollen die Aerzte streiken. Die Ruhe ist bisher nicht gestört._ Die Ueberrevolution in Vüflelüorf. Sturz der Spartakisteu durch Spartakisten. D L s e l d o r f, 25. Februar. In Düsseldorf hat sich in der vergangenrn Nacht«ine große Umwälzung vollzogen. Der auS Unabhängigen und Spartakisten bestehende Arbeiterrat hatte grstcr» mit überwältigender Blchrhcit beschlossen, die Wiederaufnahme deS Generalstreiks abzulehnen. Taraufhin ist dieser Arbeiter» rat van radikalen Elr ni c n t e n und Arbeitslosen gestürzt woidcn. Dir Unabhängigen, welche Mitglieder des bis- her, gen Bollziigsrats waren, sind in sogenannte Sicherheitshast ge- nommcn worden. Der neue Vollzugsrat soll den Generalstreik mit aller Stärke duichsühren. Tie Empörung der Arbeiter- sch oft, welche weiter zu unfreiwilligem Feiern gezwungen wrrdcu soll, ist ungeheuer._ Der Schaden im Niihrrev;er. Ungezählte Millionen verloren. Essen, 25. Februar. Ter durch den Ausstand der Berg- arbeiter angerichtete Schaden ist vorläufig gar nicht abzu- sehen. Ungezählte Millionen sind den Arbeitern durch den Lohnausfall und den Zechen durch die sinnlosen Zer- störungen cm den Werkanlagen und die Stftlegung der Be- triebe verloren gegangen. Schwerwiegende Folgen hat der Streik insbesondere auch für die Gemeinden, die in ihrer Gas- und Elektrizitätsversorgung von den Zechen abhängig sind. Während stellenw"-''« icron d'o größte Gasnot herrscht, waren die genannten Zechen auf den Kokereien gezwungen, über 200 000 Kubitmeter Gas in die Lust entweichen zu lassen, weil die Betriebsmaschinen stillstanden. In einigen Tagen werden d'e Koksöfen vollständig erkaltet sein. Eine Wiederaufnahme des Betriebes der Kokerei-'N wird dann vor Ablauf von sechs Wochen kaum erfolgen können, da die Qefen nach einer wahrscheinlich erforderlich werdenden Reparatur erst wieder angeheizt werden müssen. Heinersdorf" in Treptow mit einer Genauigkeit und in einem so zurcrtässtyen Mgierial at-Speftibrt n orten Vre s nur denkbar ist. Als wissenschaftliche Untcrlaae diente die Lebensarbeit Josef Wilperts, der in dreizehnjährigem Studium die ge> nauesten Aufnahmen aller Einzelheiten der alten Mosaiken auf photograpbisckem Wege vorg'no innren bat. Die Originale der aus- gestellten 21 Arbeiten erstrecken sich über einen Zeitraum von 200 Jahren, von der Mitte des 4. bis zur Mitte des 0 Jahrhunderts. Sind eS nun auch, wie gesagt, stets nur Bruckistücke der ganzen Mosaiken, die in langen und bohen Bilderfolgm als herrliche Teppich« aus Stein die altckristlirben Kirchen bedeckten, so läßt sich doch aus ihnen unziveifclhaft erkennen, daß den größten künstle. ri säten Wert die frühesten Arbeiten aus Rom besitzen. Gerade von diesen sind glücklicherweise einige vollständige Tafeln aus den großen Zvklen vorbanden, und s i e sind da? eigentliche Ereignis dieser Aus- stellimg. Sie entstammen der Kircbe Santa Maria Magaiore und sind un, 350 n. Chr. entstanden. In einer ganz überrasckenden und kaum für möglick, gebaltenen Art sind Ire total anders, ccks jene Mosaiken, die aemeinhin in unserer Vorstellung als klassische, stil- vollkommene Mosaiken gegolten haben. Diesem kanoniicken Blde enftvrechen im allgemeinen vielmehr die ravcnnatiscben Mo- saiken des 5. und 6. Jahrhunderts, von denen bier gleichfalls einige wertvolle und schöne Beisvicl« zu sehen sind. Gegenüber ihrer aold- grundigen, fast dogmatischen Strenge, die nicht selten zur Smrr- beit wird, sind die frühen römischen Täfeln von einer entzückend frischen Farbigkeif, von einer feuchten Saftigkeit und Intensität der Farben, dt« sie über den Charakter bravouröser technischer Kunst- stücke weit hinaushebt m die reinste Kunst. Das in Ravenna bald ganz unvermeidliche Gold sotelt hier so gut wie gar keine Rolle. Der Hintergrund ist in vollkommener farbiger Harmonie mit der Darftellnng Brächte g durchgefükrt. Wie einige zugleich ausgestellte moderne Mofaikvroben von Thorn-Pritker Cefar Klein und M a x P e ch st e i n be- weifen, bemächtigt sich die jmme Kunst mit neu erwackter Liebe der Mofaiktccbnik. ohne freilief, bisher die alten römisdten Leistuun-n auch nur entfernt zu erreichen. Gegenüber dem freien, malerischen Scbwung der Alten wirken die neuen Arbeiten noch zu bewußt, zu kunstgewerblich. Menngleich sie einen ungeheuren Fortschritt be- deuten geoenüber den frübeven braven und zahmen Nachahmungen schlechter Borbilder, wie sie und in manchem modernen Monu- mentalbau schrecken._ Adolf B e h n e. Notizen. — Theater. Als nächste Neuheiten gefangen im Theater in der Könrggrätzer Straße Kerbart Hauptmanns Diebeskomödie »Der Biberpelz" und Leonid Andrejews Sdmiistnel. I e k a- terina Jwanowna" in kurzer Aufeinanderfolge zur Auf- führung Vorträge. Der efndrucksvoll verlaufen« Peter» Aktenberg-Abend bei Reuß u. Pollack, Kurfürstondamm 220 >E,»ga>c, Melueketir l> wird beuie. ortende>> U>i, wie ervoit. E nst Deutich liest ein neues Programm.— Im Beetboveniaa! fvriibt am 27. Februar, abends 7>/, Uhr. der Rußlandkenner Hans Vorst über da» Thema:»Der Terror". flr. 104•> 36. Jahrgang Seilage öes vorwärts Mittwoch, 26. Jebruar 1010 die Gemeinöewahlen. PeterSbagcn. Zcvzd. 424(7 Sitze). Umokih. 161(2), Dem. 143(2), Bairernparlei f?) 255( 4). Bernau. Sozd. 1390 18), UneMi. 1350(8), Bürger!. 1354(8). Börnicke. SoZd. 42, Bürger!. 65. Prendrn. Sozd. 91, Dem. 15, Bürge rAock 55. Lankc. So�d. 57, Bürgerblock 44. .�crpcnsckleuse. Sa�>. 92 l3>. Kons 73 s2>, Mischmasch 100(4). Schildow,«oxd. 159 il), Dem. 85(2), Mischinasch 90(3). Glienicke. Sozd, 175(4), Ilnabb. 204»4!, Bürgerblock 191. l4). Wensickendorf. Soch. 187, Wild 35, Bürger!. 127. Karow. Aogd. 205 14), UnaLH. 81 lli, Bürgere,'ock 191(4). Sachsendausen. Sozd.(4'i, 11 nafcfv(6), Dem.(2). Tchönslicß. Sozd.(5) Gegner(4) Lülsdorf. Sozd. 170(7), Büroerl. 51(2). Gichdorst. Sozd. 117(81, Mischmasch 69 f ll. Tegel. Sozd. 3047(8i, Ur.ot-d. 2505(71, Mieter 612(1), Bürger block 2003(5). ■voliCRfchonijoufrn. Sozd. 667, Unabih, 1104, Bürgerlich« 1446. Bieedorf. So'd. 546(4i, UnaÜH. 346(3), Dem. 271(21, Bürgerbund 302(:!!. Grkucr. Sozd. 877, Unalch. 05 16 verbunden). Dem. 532, Misch masch 540. Strausberg. Sozd.(13), Bürncrl.(6), Beamte CS). Die Bürgerlichen haben und 8 und den Beamten 2 Sitze gnädig angeboten!) Groß-Jkrlm Ter Vollzngsrat Groh-Berlin nahm zu dem.ablebncnden Berballen einzelner Arbeitgeber Stellung. die sich weigern, die Arbeiieiräie für ihre Täligkeil zu eiirichädigen. Ee oeistötzr das gegen die Bcsliinmungen der Regierung. Es toll daber gegen ein solches Verhalten eingefchritlen werden. Weitere Bktnebe, insbesoneer« Staatsbetriebe sind bestrebt, die durch die Tätigkeit der Arbeiierräte entnaiidenen Kosten möglichst hoch er- scheinen zu lassen, offenbar, Uiii die Entrichtung der Aibeiterräte in der Lcffeiiilichkeit zu diskiediiieien. Zu diesem Zwecke werden Erbebuiige» v ranstallet, bei denen auch sol»e rln- aben erfabt werden sollen, die im Rabmen der eigentlichen Täliqkeit der Bedörde liegen iind, wenn sie nichi vom Arbeiterrat erledigt werde», durch andere Refforts der Behörden oder Beiriebe erledigt iveiden mützie». Die A.-R. werden anaeivie'e», daiür zu sorgen, dan Niir solche Koslen«n Rechnung gestellt weiden, die durch die persönlichen und soii'iigen AnSgiben für d'e A,-R selbst sind, Zu den aus politi'chen Gründen wieder doli vorgcnoilimeiien Entlassungen wurde beschlossen: .Der A.-R. hält eö mit dem Recht auf freie politische U e b e r z e u g u» g jedes Staalsbü, gers für völlig unvereinbar. dag ein Ardeiter, Angeslellter oder politischer Beamter aus poiili- scheu Gründen ciitlaffen w rd„nd er>ucht die Ä..R. Gioz-BerlinS. Entscheidungen»ach dieser Richlung in, Sinne des eingangs aufge- stellten ÄiUndsayeS zu treffen." Mitgeteill wurde serner. das; die Kommandanliir in Berlin ffch beruien lühlt, in idre» Tagesbe'eblen die Soldaienvairouillen daraus hin.uweisen, den von den Kommunisten einberiiseiien Ver- iainnilungen ihre Allkiiierliamkeii z» ichenlen Tie Folge davon lvar, das; ei» zn der Wilmda lagei,der KongreK der Staalsarbeiler von 40 stahl behelmten Soldaten behelligt wurde. Auch hier handelt es sich um Hebelgriffe, denen entgeaengetreten worden mux, Am Sonnabend soll eine Bollvermmiiilnng der kommunalen Aibelicriäie einbeiiiien iverden, die zur Täiigkeir und den Wiikungs- kreis der Aibeile�iäte nach den Wahlen Sicllung nehmen soll. Tie Reorganisation des(Oardckorps. Tie von der Berliner Koniiiiaiidaiilur in die Wege geleitete Neoigaitisaiion des G.irdekorpS ist nunmehr, wie den„B. P. 92." vo» zuilnndiger Stelle miiaeteill wird, zinn Abschlug gekoiiimen. Bis aul die noch in der Umbildung begiiffene Gardelra>nabieilung und die Elsenbahiieitriippe kan» die Nellaufslellung der Bctliiicr Garderegiineiiler als vollendel gellen Es gilt dies für die Re- gimeiiler Fra»;. Augusta, Äleraiider. 2. Gaidc-Regiment, 3. Garde« Regiinein, Garde-Füstliere(Maikäfei). Gardc-?iachrichieii-Abteilniig nnv Gardc-Pioniere. Tos bisher in Neulölln slaiionierle Baiaillon des Jnsanietie-RegimeiitS 64 ist bis aus eine 300 Mann starke «ickierheirslonipagiile. die den Garde» Kürassieren angegliedert wnide. aufgeiöst worden. Die Regimenter find in Marschkompagnicn und Wirtschafts- kompagnien eingeteilt. Letztere umfafien die Handlverler, die Kom- mandterlen, Leute, bei denen das Rentenveriahicii noch nicht abae- ichloffen ist und solche Mannschaften, die»och vier Monate bei der Truppe verbleiben wolle», ohne Dienst mit der£8affe zu tun. Tie Maiiiiichaflen der Marschlonipagnien haben iich veipflichlet, innerhalb Deutschlands als sogenannter Heimaticbutz für Ruhe und Ordnung einzutreten. Alle Negimeiiter baben Oifiziere. vornehinlich in den Stellen der Regiments- und BataillonSkommaiideure. Rur Reginient Franz und Regiment Augusta haben ausichlietzlich lelbstgewäblle Führer ans dem Mannichailsstande. Die Stellen der Koiiipagiiieiührer find auch bei den anderen Regimentern zum Teil niil ielbstaewähllen Führern besetzt. Ferner bestehen bei allen Regimentern Soldaien- räie. die mit den O'fizieren in kameradi'chafllicher We'ie zusamnien- arbeilen. Die Reuregelung der Rangabzeichen ist beim GardekoipS zum giösteren Tecke ichon durchgeführt. In bezug auf die Aufrecht- erballung der Rübe und Ordnung in und um Berlin unterstehen die Gardelrupven den Beiehlen der Kommandaiiiur.»t jeder antern Beziehung denen des GeneralkoinmanSos des GardelorpS. Karl Radrk wird, wie einem öffentlichen Prolest seiner Vor- leidiger zu entnehmen ist, zu dem Spaziergang im GcfäiigiiiSbof gefesselt, weshalb er auf den Spaziergang verzichte. Der Hof sei von hoben Mauern umgeben, der Spazierganq siebe unter bewaffneter Aufsicht und autzerdem seien iin Gesängni-Z zahlreiche lllcoicningsioldalcn mit allerhand Waffen auweielid. Wenn eine Fluchimöglichkeit nicht besteht, ist die Fesselung beim Spaziergang eine empörende Barbarei, die>nan vielleicht in Spartak- Asien, aber nicht in der deutschen Republik für möglich halten sollte. Ter bisherige Leiter des Sicherheitsdienstes Grost-Berlin. der durch leinen SchwliigerichiSptl'zetz und duich semen Kampf gegen E chhorn bclaiiiite Erich F. Priiiz ist nunmehr, nachdem ec va» ieinem Amte bis zur Auiklärnng seines Falles dlSpensieit war, endgültig aus dem Sicherbeilsdieiist ausaeichiede», de» bekanull ch ain 28. d. M. aniaelöst wird. Herr Prinz erhielt iilwr seine Täliakeit ein anerkeiinendeS Schreiten, in dem gesagt wiid, dah die Bürgerschaft Berlins ihm zum grötzten Danke verpflichtet fei. Versammlung öer flrbeiterräte. Heute vormittag 10 Uhr im Lehrcrvereinshaus, Alexanderplab: Vollversammlung der Arbcitcrräte für Groh-Vcrlin. ES ist unbedingt notwendig, daß alle Arbeitcrräte, die auf dem Boden der Mehrheit-partei stehen, rechtzeitig und»oll- z ä h l i g erscheine». Tie Arbeitslosenfrage im Schuldiktat. Soll die Schule auch die Ereignisse und Zuüände der Zeil be- rühren? Sie wird maiiches mckn mit Sl>llschweig>n übeigihen wollen und können. Wir sordein ja daß die Schule in enger Be- zrehung zum Leben bleibt und möglichst ihm ihre Unierrichitstoffe eniiiimmt. Voraussetzung ist aber,' das; dobet niit dem nötigen Takt veisahien wird. So, wie in einer BerlinerGemeinde» schule eine Lehrerin es gemacht bat.»oll man eS allerdings nicht mache» Den Mädchen der Klaffe HO gab sie in einem Diktat folgenden Satz:„Die Erweibsloien werden b>t unS noch dem Kriege ieichli«b uiiterstützt. Das ist der Grund, daß die Zahl der Arbeirslosen wächst," Alio deshalb! Fiel de, Lehrerin Weiler keine Ursache der Mehrung des Ärbeitslo'enheeres ein? Uli? Halle sie »ich nicht überlegt, wie dieies Urteil auf die Mädchen und auf deren Eltern wirken»inbte? Ä,e kann doch nicht bezweifelt baben. daß Smn und Absicht des Satzes de» iinmerhin ichon l2— 13jährigeii Schülerinnen und vollends den Eltern klar sein würden! Wenn die Lebreri» die in dem Diklali'ay ausgedrückte Meinung hat, so wird idr niemand das Recht bestreite», sie am pafieiide» Oit vor» miragen und zu vertreten. Die Schule ist ober nicht der paffende Ort,»nd scharfe Veriirteilung verdient der Einsall. hierzu ein Schnldikiat zu minbrailchen. Wir begreifen die Entrüstung eines Älbeitsloien, dem das Dikiathesr zu Gesicht kam. Tie Schule wird ffch nicht wundeiii dürren wenn Eltern sich derartige Uebergtiffe sebr entichieoen verbitten. Eine Mutter schtied der Lehrerin:.Sie, Fräulein, sind durch fest? Anstellung vor Arbeitslosigkeit geschützt. Wünschen Sie sich, nie dieses graue Gespenst keniien«u lernen." »» » ES wird jetzt von HauS zu HauS ein Flugblatt über die Arbcitslosenfrage verbleitet, das mit.Der Rat der Arbeitslosen" gezeichnet tst. Wir billigen»S selbstverständlich durchaus, daß ver- sucht wird, die weitverbreiteten Boi urleile gegen die Arbeitsloie» zu widerlegen. Wenn aber in jenem Flugblatt auch der„BorwänS" derartiger Verleumdungen gegen die Arbeitslosen beschuldigt wird, so ist das eine>o niederträchtige Lüge, dah wir schon an eine gesalichte Untersckriit auf dem Flugblatt glauben möchten. Rlcht nur hat der„Vorwärts" alle ihm zugegangeneli Veröffent- lichmigen verschiedener Räte der Arbeitsloien gebracht, er bat auch in zahlreiche» vielbeachteien Artikeln, insbesondere, auch von seinem Redaktionsmitglied E.Barth, den Versuch zur Lösung des Arbeilsloieiiproblerns gemacht. Wer sreilich lieber billige Hetz Phrasen alß lachliche Arbeiten liest, der braucht daS nicht zu wissen, hat aber auch nicht daö Recht, zu urteilen und allgciueiile ilrteile abzugeben. Die amerikanische«ommission vrm Roten Kreuz ist vor einigen Tagen m Berlin eliigetroffei, nnd hat in den Räumen der amen- kaniichkn Handelskammer. Friedr'chNiatze 59 60 ihr Onanier auf- geschlagen. Die Kommission besteht aus ungefähr 60 Herren und imrd von dem Oberst Teuffor geleitet. Sie wird ihre Täiigkcii im Verein mit dem bereits eingetroffenen General HameS sofort beginnen. Verbotene Inserate. Die wiitschafllichen Berhältnisie zwingen dazu, alle Ältlederabfälle und insbc'ondere Allichubwaren öffentlich zu bewirlichasien uvd gegen erneir privaten An- und Beikaui mit allen M ticln voizngebe». Deshalb sind derartige Jnferaie und sonstige Kaniangebote verboten. Zwölseinhalb Mark monntlich ist der„Ebrensold" der Orieas- teilnehiner von 1864. l866 uitd l870/7l. Zwölieinhalb Mark sind heute beinahe der Mindest t a g l o h n für viele Berufe. Wir er- innein hiermit die Regierung und das Parlament an die Gründer des Reichs! Der Stadtbahncrkehr soll am lO. März wieder aufgenommen werden, aber ti! vermindertem Umfang und unregelmäßig. Das kann gut werdenk' Das Wahlrecht der Schwerkranken. Bei allen drei Wahlen sind »nS nicht weiirze Be'ch oecden von Bettlägerigen oder Au?geh- unsähige» zugekommen, die ihres Wahlrechts veilustig gehen. Es wäre in der Tat zu wünschen, daß für solche Wähler ein Vollmacht- syilrm eingeiührl würde, das ihnen die Ausübung ihrcS Nechis ermöglicht, aber natürlich Mißbräuche ausschließl. Entlassungswirrwarr. Jede Post bringt uns lebbaste Be- j ichwerden darüber, daß Soldaten, in deren Urlaub der Abschluß des Waffenstillstands hineinfiel oder die sonst in die Ali'lömng des Feldheeres biiieinkamen, die ihnen noch zustehenden Gelder nicht er- balren iönnen. Wenn sie schon nach wochenlangem Warle» die Auffvrdei ung erhalten, sich bei der und der Entlasiungsste llc ein zu- finden, daiiu finden sie dort hundeite Schicksalsgenosien. So mancher kommt heraus und benchiel, daß die Eiiilossrmgsstehe sich auch unzustäudig erkläre und so ziedt man ickließlich ad, um nicht Slunden unnütz zu verlieren. Vielleicht nehmen sich einmal drs Soldale il rate dieser Zustände an und sorgen für Abhilie. Ter Fassadenkletterer verhaftet. Der große Hoteldiebsiakil Unier den Lindai, bei dem ein vcclvegcitet Älelterkünchler ite.cn dem Hingang an ict Fassade emporstieg, vorn Balkon aus in die Räum« eines rheinischen Großindustriellen cinÄrang und für 70 000 M. Schmucksachen stahl, ist jetzt aufgeklärt. Es gelang der Kriminalpolizei, den Dicö ,n der Person eines wähnunv» osen 19 Jahr« allen Kellners Paul Kahner zu ermitteln und festzu- nehm«». Der Verhaftete ist Spezialist auf dielem Geb-ieie unid hat neben Hotekd-ickbjtähl.n wahrscheinlich auch Wohnnngs einbräche ver- übt, die bisher unerklärlich waren, weil man aa, ein Einsinigen von der Fassade auS nicht dachte. Schon im vorigen Herbst wurde er eircmal in einem großen Hotel erwischt. Er fand dort eine Flasche Kognak med trank so lange, bis er betrunken war und einschlief. So itverroichw ihn der Gast, ein Rech IsaiNt alt, als er heimkehrte. Dieser feiieCte ihn mit crarom Bettlaken und übergab ihn der Palizei. Auf dem Polizeivväiidrum warf der Verhaftete dem Be- ami-.'rt plötzlich Psefser in die A Ilgen uiid entlief. Es gelang aber, ihn nach längerer Jagd wieder dingfeit zu machen. Kästner sagte damals, daß. er auf drei.Jahre Gefängnis rechne. Er kam jedoch rnu drei Mrmaien davon und itmalbe dann nach der Umwäl- zung auch noch tegnadigt. Jetzt nahm er seine Kletterdiobstähle wieder auf. Auch drei seiner Sp.estgesellen wurden verhaftet. Kastner liebte es, in einem Memfcitenen Kostüm auf der Straße spazieren zu gehen, um Rläirncr a»»ich zu iacken. Er steht, wie er lagt, auf dem Srandpunkl, daß Di.bstähle zum Nachteil von reichen Leuten nicht unmvra lisch seien. Er soll auch zeit- weise zur„V o r w ä r t s"- B e s a tz n n g gehört haben. 24) Stine Menschenkinü. Von Martin Andersen Nexö. Zie fuhren an dem großen tsiut Ellebäck vorbei, wo die Herrsckioft wohnte, durch die(siemeindewiesen und weiter hin- aus, ins Land hinein, das Großmutter nie zuvor gesehen hatte. „3a, aber du siehst es jetzt ja auch nicht," wandte Stine pedantisch ein. „Ach, du versteifst dich immer auf Worte, ein richtiger Haarspalter bist du. Gewiß seh' ich es! Wenn ich euch er- zählen höre, steht die ganze Landschaft vor meinem inneren Äuge. Und ein Geschenk Gottes ist es, daß man all das auf seine alten Tage erleben soll. Aber was ist das denn für süßes Zeug, was man jetzt riechen kann?" „Nielleicht Süßwasser, Großmutter," sagte Lars Peter. „Eine halbe Meile nach links haben wir den großen Arresee. Großmutter hat ekne sciire Nase für nasse Waren." Er gluckste leise über seinen Kalauer. „Ties Wasser soll so sein, daß man es ohne Schaden trinken kann," sagte Maren nachdenklich.„Sören hat mir davon erzäblt. Wir wollten einen Ausflug hin machen und bei Fackellicht Aale fangen, aber es wurde nie etwas draus. Es soll so schön überm Wasser sein, wenn in de� Sommernacht fern und nah die Feuer leuchten." Zwischendurch berichtete Lars Peter über die Verhält- uisie zu.Hause. Eine.Hochzeit war dies eigentlich nicht, denn er hatte sich schon vor fast neun Monaten mit Sörinc verbei- ratet— in aller Stille.„Es hatte Eile," erklärte er. ff-� eist- schuldigend.„Ihr hättet ja sonst mit dabei sein sollen." Maren wurde etwas schweigsam! sie hatte sich darauf gefreut, wenigstens einmal mit dabei zu sein, wenn eins ihrer Mädchen als Braut vor de» Altar trat. Nun wurde nichts daraus. Aber sonst lvar es eine herrliche Fahrt. „Habt ihr denn jetzt Kleinvolk zu Hause?" fragte sie kurz daraus. „Einen Jungen." erwiderte Lars Peter,„einen richtigen kleinen Hinimelsschelm— und seiner Mutter aus dem Ge- sicht gei'chnittenl" Ihm wurde bei dem Gedanken au den Kleinen ganz festlich zumute.„Sörine erwartet übrigens wieder," fügte er leise hinzu. „Ihr seid gut im Gange," sagte Maren.„Wie geht es ihr?" „Tiesmal ist sie nicht ganz wohl. Sie klagt über Sod- brennen." „Tann wird es ein langhaariges Mädchen." erklärte Maren entschieden.„Und aus gutem Wege muß sie sein, da das Haar der Mutter aus dem Halse hängen kann." Es war ein wunderschöner Septembertag. Alles roch nach Erde, und die Lust war voller Feuchtigkeit, die sich hier und da über dem soiinbeschicncncn Lande niederschlug, als bläu- licher Tunst zwischen den Bäumen hing und in den Niede- rungcn zur Ruhe sank, so daß jede Wiese und jedes Moor ein leuchtend weißer See wurde. Stine staunte darüber, wie nnendlich groß die Welt war. Fortwährend tauchte vorne Neues ausi Wälder, Törfer, Kirchen; nur die Grenze der Welt, von der sie erwartete, daß sie jeden Augenblick weit draußen aufsteigen und dem Ganzen ein Ende bereiten werde, zeigte sich nicht. Fern im Süden leuchteten ein paar Türme in der Sonne; das sei ein Königs- schloß, sagte der Vater— ihr kleines Herz schlug ihr zum Halse heraus bei seinen Worten. Und dort vorn— ,Ja. was ist das nun wieder für ein Geruch?" rief Großmutter plötzlich und schnupperte die Luft ein.„Hier riecht es salzig! Wir können nicht weit vom Meere sein." „In der Nähe sind wir nicht gerade, es ist über eine Meile bis dabin. Könnt Ihr wirklich das Meer riechen?" Ja, ja! Niemand brauchte zu kommen und der alten Maren zu erzählen, wann sie sich dem Meere näherten; dazu hatte sie zu viel Zeit ihres Lebens in seiner Nähe verbracht. „Und was für ein Meer kann das denn sein?" fragte sie. ..Dasselbe wie drüben bei euch," erwiderte Lars Peter. Es überraschte sie völlig, als der große Klaus plötzlich hielt und Lars Peter vorn Wagen sprang.„Ta wären wir," sagte er und hob sie auf die Erde herab. Sörine kam mit ihrem Knaben auf dem Arm aus dem Hause; sie war so be- leibt, daß der Junge sich auf ihren Bauch stutzen kösinte. Groß und stark war sie geworden, wie man an ihrem ganzen Wesen merken konnte. «tine bekam Angst vor der großen rötlichen Frau und suchte Schutz binter Großchen.„Das ist, weil sie dich nicht kennt." sagte Maren,„es gibt sich schon." Aber Sörine wurde böse.„So stell dich jetzt bloß nicht an, Mädchen," sagte sie und riß sie vor.„Gib deiner Mutter einen Kuß, auf der Stelle!". Stine begann zu brüllen und zerrte sich von ihr los; Sörine konnte man es ansehen, daß sie gesonnen war, ihr Eltenrecht sofort geltend zu machen und das Kind zu ziich- tigen. Ter Mann legte sich schnell ins Mittel, indem er Stine ergriff nnd auf den großen Klaus setzte.„Nun streichle den großen Klaus und bedank dich bei ihm, daß er so flink gezogen hat," sagte er. Er brachte Stine zum Schweigen und trug sie zu Sörine hin.„Nun gib Mutter einen Kuß!" sagte er. und Stine bot folgsam den Mund dar. Aber jetzt wollte Sörine nicht. Sie warf dem Kinde einen bösen Blick zu und ging hin, um Wasser für das Pferd zu pumpen. Sörine hatte ihren, Besuch zu Ehren ein paar Kücken geschlachtet und war überhaupt eine gute Wirtin, insofern sie reichlich für Essen und Getränke sorgte; aber sehr freund- lich war sie nicht. Sie war immer eine kalte Natur und vor allein auf ihr eigenes Wohl bedacht gewesen, und das lvar mit den Jahren nicht besser geworden. Schon am nächsten Vormittag deutete die alte Maren an, daß sie wohl wieder sehen müßten, nach Hause zu kommen, und Sörine erhob keine Einwetidungen. Nach Tisch spannte Lars Peter an und hob sie auf den Wagen, und sie rollten heimwärts, leichten Sinnes, weil dies überstanden war. Selbst Lars Peter war hier draußen in der Landschaft ein anderer als daheim, er sang und machte Witze; daheim bewegte er sich, als trüge er faule Eier. Tie beiden waren ganz froh, als sie den Fuß wieder in ihre Hütte setzten.„Gott sei Lob und Dank, daß uns das Brot nicht von deiner Mutter zugeteilt wird," sagte Groß- chen, als Lars Peter Hansen Abschied genommen hatte; nnd Stine schlang die Arme um den Hals der Alten und küßte sie. Heute begriff sie io richtig, was ihr Großchen wert war. Eine Art Enttäulchung war es gewesen. Sörine war nicht diejenige, die sie erwartet hatten, und mit dem Grund- stück war kein'Staat zu machen. Soviel Großmutter Stines Beschreibungen entnehmen konnte, bestand das Ganze Haupt- sächlich aus einigen Erdhütten, denen man den Namen Wohn- Haus, Scheune und dergleichen gegeben hatte. Mit der eigenen.Hütte bicr auf der Landspitze konnte das Besitztum sich auf keine Weise messe». Aber die Fahrt war wunderschön gewesen. (Forts, folgt.) ®ci den drei Brüdern wurde n bsschragnahmt da-Z Rem seidene Kostüm, eine Anzahl Maximalthermometer, eine kleine aufge. il'rechene Geldkassette, eine leere Brieftasche mit der Inschrift „Altg. Fleischerzettung" und vier P a r a'b e ll u m- P i st o l e tv die Kößncr all Spartakus mann erhalten haben soll. Ein Fcuergefecht zwischen SicherbeitSmannichaften und Dieben, bei dem ein Soldat und ein Verbrecher schwer verletzt wurden, oab es in der veroangenen Nacht in der Landsberger Allee. Auf dem Lichlenberger Gliterbabnhof wurde in der letzten Zeit viel geüohlen, Die Diebe erbrachen Eisenbahnwagen, stablen Güier aller Art und schafften sie in der Regel mit einem sfubiwerk weg. Schutzmänner und Sicherheitssoldaten, die dem Unwesen entgegentraten, halten einen schweren Stand. Schon wiedeihol» kam eS zwischen ihnen und den Dieben zu heftige» Zusammenstößen. Kriminalbeamten gelang eS, sews Mitglieder der Bande unschädlich zu machen. Da? Treiben wurde aber immer noch fortgesetzt. In der vergangene» Nacht zwischen I und 2 Uhr hielten Schutzmänner zwischen dem Ringbabnhof Landsberger Alles nud dem Steuerhaus wieder ein Fuhrwerk an. das ibne» verdächtig erschien. Als sie es durchsuchen wollten. wurden sie sofort in der Dunkelheit von Begleitern des Wagens mit Schußwaffen angegriffen. Sie und vier Mann von der Schlacht» boi'wache, die zu Hilie gerulen wurden, erwiderten das Feuer. Einer dieser Soldaten. MuschinSki mit Namen, wurde durch einen Bauchschuß so icher veiletzt, daß er nach dem KrankenbauS gebrach» werden mußte. Die Diebe entkamen uneikannt, nachdem auch einer von ihnen schwer getroffen worden war. Sie müssen in der Dunkelheit den Verwundeten mitgeschleppt baden. Die Fübrerin de? Wagens wurde verhaltet. Es ist eine Margarete Scholz, die Wirtschasterin eines Händlers Julius Kanin mann aus der Koch» hannbraße 42. Das Fuhrwerk hatte zwei Fässer Oel geladen, die jedes 2H0 Liter enthalten. Tie Ladung wurde beschlagnahmt und sichergestellt. Es sind schmutzige dunkelblaue Fässer mit rotem Boden, 3 T. S 920 bzw. 928 gezeichnet. Di» Zahl der unterstützten Erwerbslosen in Groß-Berlin einschl. der größeren Landorte ist in der letzten Woche von 271 300 auf 27S 800 geffiegen. Oeffentliche Jugcudversaounluirg heute, Mittwoch, abends 7 Uhr, in GraumannS Festsäle, Raunynstr. 27.— Thema; fugend heraus. Referent: Schrirtsteller Hetlbutt.— Freie Aussprecht.— Jugend, erscheine in Massen! Soldatenheim Po-sbamer Str. I». Am Donnerstag, 28. Februar, abends 6'/, Mr. wird MariaHolgers Balladen von Shiller, Hebbel, Heine und soziale Dichtungen von Ada Negrl vortragen. Gesangvorträze von Konzertiängcrm jfran Mattha-Bollow. Eintritt srei. Veranstaltungen für Erwerbslose. Heute Mittwoch im König. ttädlifchen Realgymnasium, Dr. Brühl kSeesalz. Bernstein. Meeres. pflanzen). Besinn 8 Mr.— OlnMtiit für Meereskunde, Eeorgenstraße. Bio!. Dr. Mletbe sAngc und Photogravbiiche Blatte).— Im Gyninaüum. Wcinmeiüerstraste. Dr. Cpcthmann sTeulschlandS Wasserkante von Emden bIS Hamburg). Beginn 5 Uhr. Eintritt 10 Pf. bezw. 15 Pf für jedermann. Sdortvolait. Heute Mittwoch, abends ß'l, Uhr, wieder große Rad. rennen. Neben Stellbrink. Aswanow, Bauer, Lorenz. Kruvkalete wird Saldow, der deutsche Melsterfahrer, zum ersten Male starten. Rltorsturner Eroft-Berli«?! Sonnabend 7 Uhr Tnrnhalle PeierS- burger Straß« 4; Probe für un'cr öffentliches Turnen. Groft-Berliner Lebensmittel. Verlin. Bis Monioa in den Bezirke» der dt. b!S 103., 191., 194., 204., 213. und 227. Broikommilüon 0,-Doie Wurstbroiaufftrich. Pankow. Ab ftreitaa geacn Ab chniil 104 500 Gramm Marmelade.— Ab Donnerstag geäe» Abschnitt 100 150 Gramm Grouven. Mariendors, Südende Diejenigen Einwabner, die neriäumt babcn. stch mit dem Abichnitt SO zum Bezug von Marmelade anzumelden sowie diefenlaen. die neu zuaezaaen find, können die darauf enisallende Menae von 800 Gramm zum Preike von 1.20 M. bis Donnerstag. den 27. Februar, in den beiden Gemeindeläden abbaten— B r o i r a t i o n kür K r a n k e 1000 Gramm Krankenbrot und 1350 Gramm Schwarzbrot festgesetzt.— Der Gemeinde ftebt ein kleiner Posten von Frauen nnterbofen und Männerio-ken zur Perteilung an die mwderbemittclte Bevölkerung zur Bersüoiing. deren Einkommen 3900 M. nicht übersteigt. Der Perkaus ffndet statt bei B a h r s e I b t, Kurfürsten. straße 73; Ovpermann. Dorsstr. 2; D r e w S. Lankwitzer Straße 28: D ä u m k ch e n. Bergstr. 13; Königsberg«r. Chnuffeestr. 29 und Koch. Cbausicestr. 57. Der Breis für F r a u e n h o j« n beträgt 8.35 M., kür M ä n n e r j o ck e n 2 95 M. Svandau. Ab Freitag Bcrkaui der städti'chen Butter auf Butter. abschnitt 3.— Fu der städtischen Fischballe wochentäglich von 9— tZ Ubr vormittags geaen Abstemvelung der Fleijchkarte t Pid. gesalzenes Rin�- fleisch.— Aul d.m städtischen Schlachtdol i Cb'orkakium. Mittwoch und Donnerstag von 7— 12 Uhr.— Die Salzrotkohlsässer zurücÜiefcrn! Für die Urbeiterl»ge«d WismerSdorkS von 12—18 Iabren findet Donnerstag, abends 7 Ubr. bei Schilling. Sonnenburgec Str. 20. ein Bor- trag des Herrn Dr. Nestrievke über Kämvke der Meister und Ge. seilen in der Z u n s t z e i t mit arschließender Diskussion statt. An- Meldungen und Näheres dort. Eintritt srei! Groß-Serliner parteinachrichten. KönigSwusterkaufe». Morgen, Mittwoch, abends 7 Uhr: vezirks» Versammlung und.•fahlabend. 1. Bezirk siüdiich der Rotte) im SiegeSlranz". S. Bezirk(nördlich der Noite) im Lokal von Hennig. Zeperuick-Röntgeutal. Donnerstag, den 27. Febr.- Znhlabend bei Marx. Bärwolfstraße 12. Ausnahme neuer Mitgl'.eder.— Gäste babcn Zutritt. Srkefkasten Aer Neöaktion. Jeder wr den Brtekkasten bestimmten Anfrage füge man»ine« Bnchftadeii und eine Nummer bei. Briefliwe«uskuntt wird nicht erteilt. Tiliae An fragen trage man in der Juristischen Sprechstunde. Lindenstr. 3. Z. Hos Uni-. i Treppen, i MS 7, EonnadendS 3 M§ 5 Nbr nachmittags vor. Tchriftstücke »nd Vertrüge sind mitzubringen. H. K. IdtOV Klage beim Amtsgericht.— U. 40. Jetzt lägt sich nichts mehr tun, da Sie verabsäumt beben, das MirteinigungSamt anzu- rufen.— Schäferhund 4. 1. Nur für bissige Hunde. 2. Wenden Sie sich an die Buchbaitdlung Vorwärts, wo Sie derartige Bücher erbalten.— -S. RochtSaiiwait Dr. Hugo Heimann. Berlin. Fueduchstr. 48.— A. H» tiv. Den im Jahre l9t8 Eingezogenen steht ebeniellS das Recht zu. — E K. 38. Gesuch an das Volizeipräsidium.—?l. H. 39. UniereS ErachtcnS ja. Führen sie Beschwerde beim BersicherungSamt, Kloster straße 65.— 8. K. 32. Antrag an den Truppenteil mit Nachweis dar Bedürttigkeit.— G. J. N. Nur dann, wenn eine dabinaebcnde Perein- barnng mtt der Gewertschait gelroffen ist. Eine gesetzliche Bot schritt besteht nicht.— 239. R. 1895. Ein iolchcS Abkommen kalten wir für geietz- widrig. Wenden Sie üch an die tür den Betrieb zuständige Gewerkscha't. — S. 55. Einen Anspruch haben Sie nicht Wir raten zur Wetterveistcherung.— Suvkau 2. Beantragen Sie bei der Rentenstelle Hinterbliebenenrente unter Hinweis auf lange Dauer des BermißtieirS FbreS AanneS. Tie Zustände der noch in Rußland lebenden Kriegs- getangen-n sind zurzeit»och ungeklärt.— 21. G. Eopenirt. Die vstcuerbcbörden sieben am dem Standpunkt, daß die Teuerungszulagen zum sieuerpsliii'iigen Einkommen gehören.— A. W. 1000. Rein. — Ditpr. 8. 400. IlniereS ErachtenS siebt Ihnen der Anspruch gegen die Mivtärbebörde zu.— F. B. 00. 1. Ja. 2. Generalkommando des 17. Armeekorps. 3. 2 Monate.— H. M. H. 999. Einen Anspruch baite Ihre Familie nur dann, wenn Ihr Arbeitsverdienst geringer war, al? die fruhrren Bezüge an Löhnung. VerpflegungSgeld und Familienunter- ftutzung. Der Anip uch wäre bei der Gemeinde, von der die Familien» urterstützung aezablt wurde, geltend zu machen.— G. H. 1. Nach H>809 R.B.O. ist die Zelt des irühcren RentenbezugeS ebenso anzilreidiien, wie eine nachgewiesene Krankheilszeit.— A. T. 440. Nach 18 Monaten kann die omtilche Fesiietzung von Hinterbliebenenbezügen von?>mtSwcgcn er» folgen.— M. 49. Fragen Sie bei der GewerkichaflSkommisfion oder beim T-mobilmachungSauSschuß Groß-B'ilin an.— Z. 3. 1. Generalkommando. zu welchem das Ersatzbataillon gehört. 2. Die Unterstützung muß weitcrge- mhlt werden.— W. K. Friedrichshagen. 1. und 2. Fa. 3. Net». A. B. Z7. Nein.— ft. Sch. 8. 8. Wenden Sie sich an das Bezirke. kommando.— 24. T. 3. Soweit die Ansprüche länrer als vier Fahre zurückliegen, sind sie verjährt. Für die letzten vier Fahre sind Sic aller- dinqS zablungSpflichtig. Berluchen Sie ein« Einigung zu erzielen.— UH. 0. Wenden Sie sich erneu! an das 0 riegSministerülM mit einer Beschwerde. — 8. 100. Di« Rente stebt Jonen unseres Erachtens zu. beantiagen- Sie Wiedergewährung beim BezirkSkommando.— Deter Vorst. 1. Die Löbnung kann weitergezahst werden, falls Bcdürjiigkest vatlieg, und nach- gewicien wird. Antrag an den Trupveuteil. 2. Diesbezüglich sind An. ordnungcn der Regierung noch zu erwarten.— 91. F. 100. Emen weiteren RechtSanspiuch liaben Sie leider nicht.— Moloch 43. Sie haben einen Ansprach an den Truppenteil, jedoch nicht an den Adjutanten persönlich.— O M. 34. Der Anspruch sür das Kind steht Ihnen zu. — C. fl. 80. 1. und a Rein. 2. Fa.— M. S. 150. Ja.— Opernhaas Die Fledermaus. Anfang 7 Uhr. Schanspielhaus Othello. Anfang 7 Uhr. Volksbühne Theater am DO'owolatz. Direktion Friedrich KayBler. 7", Uhr: Qas. Direktion Max Kemnardi Deutsches Theater. 7 Uhr Und das Licht scheinet In der Finsternis. Dor.nerstJig 7 Uhr zum ersten Male: wie es euch gsfätlt, Kammcrspiele. 7 U.: Narrenspiel des Lebens. Donnerstag/ Uhr; Fascblng. Kleinas Schauspielhaus Tfj.-. Die Büchse der Pavdora. Donn. 7'/, Uhr; Die Büchse der Pandora._ Theater I. d. IjeBetntt-Theoter Direktion; Victor Barnowsky 7 Uhr: Der Blaufacbs. Donnerstag: Der KSnlg. Freitag; Peer Oynt. Dcnt.chee KOnstler- Theafer. Allabendlich VI, Uhr: Nachthcienchtaag��_ tater der Frledricbslam Ecke ffriedridn u. Elnienttratzr. Norden 8650. Tüglich 7t/> Sunt 139. Mate: Srei tolle Tage. Operette von Zorüg. v.HSIiendorf, August In, Oeorg- Gasino-Theater. Lothring. Str. 37. Ttiqt.»/<8Uhri Der Echldger der Svtelzelt: Das neue Berliner BolksiNick vslel um. Dazu erstklassige Svezinlitstten. StQ.S'l,: DI« w.lße Dame. Dir.; CMelnhard- R. öernauer 8 Uhr: Musik. Donnerstag: Totentanz. Freitag Die Wildente. KomSdlenhaDS an der Marscnallbrücke '/.jS Uhr: Fünf Frankfurter. Donnerstag; Erdgeist. Freitag: Erdgeist. Sonnab; Tanzende Nymphe. Berliner Theater 7.» uhr: Sterne,!| die»lecker leuchten. frianon-Theater. nhLFriedrichstr.Ztr. 4927.23 I Tägl.'/jS U. Heute z. 164. Male: Dar gute Rul von Hermann Sudcrmann. Sonntag Vt«: Joliannlsieuer. Residenz-Theater. Uittergrundo. Klosterstraße. Ausgang Str» lauer S raBe Tävlith VI, Uhr: Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann. Spielleitung: Alfred Rottcr. Hansi Arnstadt. Karl Clewing. Eug n Burg. Olga Limburg. I. b alkensteln. Emma Debner Ro h Valctti, faul bildt. Walhalla-Theater. 7'/, Cbr; lugnst der Starke. Rose-Theater. 7v, u.: Bas Dreimäderliiaiis. Oastsp. d. Friedr.-Wilh.Theat. METROPOL Kabarett BebrenstrnBe 84| Dir Alex Braune iDisen-Theater. 71 i• Letzte Lnfführrmgeu: |2. Der Strom. X?bTEaseiiiannsTBelitep Sonn- 9• Kindervorstellung 108'• 1001 Nacht. Ab 1. März Adend-Anf. 7 Uhr. i&POLLOb Theater Friedrichstraße 218] Dir.; James Klein Aliabcndl. VI, U. Sonnt. 31/, n. 7'/. Die Theater für Mittwoch, oen 26, Februar. Keues Operettenhnns Schiffnauerd 4a. Norden 281. ü'ffr: Die kensche Susanne. Central-Thenter ulit: Die Rose von Stamlml. DeatacbCB Opernhann 7 Uhr: Cavallerla rusticana. Vorher: Das hOIIIscb Gold. Prledr.-Wllhetm«t.Th. T'/i Uhr: Hannerl. DasDrelmäderlhans 2. Teil. Kleines Theater. 7u.;llansiiiiSciinakenIoe!i. Komlarhe Oper uZv SchwarzwaldmSdel. 7»/« Uhr Lnstspielhaan Die spanische Fliege. Hetropol-Theater. 7 uhr io Die Fasefalngslee. Palast-Tbeater 7-/. uhr: Der Tronbailoiir. Sehlller-Theat. Chart. 7'/, Uhr; Anatol. Thalla-Tbeater uZ4: Polnische Wirtseliall. Tb. am IVolIenilorfplatu 7 uhr: Der Jnxbaron. Theater den Weaten« vi, u. Die lostige Witwe. Wallner-Thoater 7t/, uhr; Geisha. Stg. Graf t. Lmtembnnt. NATIONAL»THEATER Cöpenlckcr Str. 63 5 Min. Jannoiritztir. VI, Nur noch bis mm 27. Februar: 7»/, Prinzenliebe Der größte Operctienerfolg dieser Spielzeit Sondervergütung bis 27. Februar(Aussebnelden): Orchester• Sessel(statt A.—) 3.— M. inkl. Garderobe Freitag, den 28. Februar, Vi, Uhr: UrauHührungl Die KmOpUppC. Musik von Walter Brommc. Vorverkauf: 10—2 und ab 6 Uhr abends. besik�k ou�fr srinpr geofton anytnthm?n einen ßtfir Rohen Eiweifftzehalk unö öss macht ihn ya«) besonSecs wertvokl plaat«?sseht Relsrkirfmrf und ist osa »77 ersatzmttfsistAi, ttamdurg am IZ.5.I« genestmlgk. paraguatf-Flei-rste-ckvack-SesrNsrsiafk m.b K Hamburg vas Vornehmste von Kerl!»! »an»! Tischler Albe Holk Nana n. Fernand| Lanzig.?— Dugson Ell! Glaßner 1 OttoRöhr Gro e Va ietß-Aus- stattungs-Schau. P. rsönl. Auftreten!| d. berühmt, däniscb i i'itmschauspieler* [Vlggo Larsen.l Lucle Blattner , als Litblingsfrau I H.Horsten. Fr. Kaucl in arab. Springer, lUPyrcm.-Darstell. I I Battys USrengruppe. I I CliioeslscbeOaukler. I 1 Sonntags s>, U jed I I Erwachs. I Kind frei I j I Tneaterk. ununterhr.| ■eöflner. I intimes Theater am Nollendoiipiatz. | Biilowstr.A. LUtzow 2302. Das neue Februar•Programm. Gastspiel Salzer Erstklassige Spezialitäten. Untc rbaltunga-Rdtaurant Qlien-ßerltn Jägerstr. 63 a. Harry Schubert— Carl Caratpna• CrnM Walter— Elisabeth Slam Georg Koamüllor— Walter Hobby L i Kapelle Gnstav Gottsrhalk Gelang Ritnor-Stimmung Oute Kflcb«— Qtrtgepflegte Weine Anfang« Ubr Eintritt frei. oaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa sr-eUMUIM sVehernstr.»— Gr. Salt jeden Dienstag. Mittwoch, Donnerstag und Sonntag; vonniaos Anfang 3"hr. woehentars A fa g 6 Uhr. »mmwowo wowww. .»»»»»». -X>vete| _____ cVvS*jfe�- 1--- Kabarett AMERICAN BAR Beginn 8 Uhr- la Weine- Erstklassige Küche. Admlraispalast. Täglich Vi, L'hr, Sonntags 4 und' Uhr: Die NovItStl ' Tanz.Revue, m | urolles Divenissemcm. Außerdem: Prinzessin r. Tragant |Wer Ist die Schönste IfmrrW&n? •DvHbsoI* BcrRn so 68 Vwrfonjk 6ru!b��a GoT3 Urania. 27. 3(br.l919, nachm.S übe . 4 (der geplant» Staub bei Saar- gebiete».) 89/18 Doetrag und Lichtbilder Ub.o die Historische und artffenschas: liche Bedeutuna d. Saargebietio. Eiafriff frei. Hochschule für Musik. Mittwoch, 26, Febr., pktl. 71/3 U.; Gericht und Gnade.' F reitag, 28.Febr., p ü n k 1 1. 7>/jU.: Untergang oder Erneuerung» Johannes Miiller. 3. 2, I u. OJ b. A. Wertheim. Rothers Bchhdl., Hochschulk. < ZKödel> Verkauf an Private Lillize preiswerte dörgerl. kinricd»- tiiDzell abzugeben S. Misch, �ntergrundb. Schönh. Tor j Tägl. VI* Sonnt?/, u. 7'/» Das gr.Circusprogramm u. „Oberon** Freitag, 28� abends 7 Ubr: Große Gala Wobltätiokeiis-Vorsteil. zugunsten der Brigade Freiwillige Reinhard mit eine 11 vesondeis zu- sammensest. Fcstprogr. u. Mitwirkung der eigenen Regimentskap. u. Leiiung uesMusikd rekt.Schrader. Zum Sch ull; Die bereits ihrer 1 75.Jube'- aufiQhrung entgeteseh. ph�na.sl�eeOberon ■in 5 Akt. von Paula Busen. Vorverk. ohne Aufschlag Cfrcuskascc, Wertne m. Inva ide: dank u. Brigade Reinhard, N-ucsKriminal- ■ eric t, Z!mmer 211. |RobertSteidl| | Kurzes Gastspiel dei I | Alexandra Milowanowal Sc loß-Tanz. Braune's Diele Al.zanderstraße SS K mstL Leit. C. Heinxius Mary Walter Uttge Carlsca Grete Bing Adolf Voigt Horwitz u. Spiro Tony n. Sehlen Robert Steine). Im Kasino t Attabenalicn Tanz. �inöen»Restaurant Conndörf-Betriebe Cd. Hmo Conndorf einginge; ZlledlichsMe 87/ Met Den Wen 44 Allseitig gerühmte Verpflegung Musik: Capelle pörtner Unter 9 Linden 14 S.Ub,-. Tanz-Tee 7 Uhr ebenda daa Winter- Gatten Täglich Uhr: Iii Raaeben gestattet 1 RelelisliEn.-Theätep Abend» 7'/jUhr und öonmaaSJmS: Stettiner Sänger Nm. Haine Pr. schreib. Addier-Maschinen In eigener mechan. Werkstatt bei billigster Berechnung. Aashllfsmaschlncn! Ersotzieile! Mietweise Abgabe von Rechenmaschinen. 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Berlin, den 20, Februar 1919. -'r Eichungsinspektor der pronln, vrandmburg und des Stadtkreises Berlin. Gr, Barezynskt. 80ZL» Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß niein lieber Gatte, unser guter Bater, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Gastwirt Ksz Pawel nach vierwöchigem, schwerem Krankenlager am 34. b-M., nachmittags Z Uhr. sanft entschlafen ist. Dies zeigt tiefbetrübt an, im Namen aller Hinterbliebenen Aisrte Pawel geb. Busse und Riuder. Die Beerdigung findet am Freitag, den'28. Februar. I nachm. Uhr, von der Leichenhalle des alten St. Georgen- Kirchhofe», Greifswalder Etr. 228—234, statt, 43 IS| DcaUdjer lüetallarbcitcr'Vertand Verwaltungcftelle Berlin. Es starben: Paul Pole»?. Schlosser, Banmfchulenwe Kiefholzftr.3ö4. am 31.d.N Die Beerdigung findet heute Mittwoch, den Z«. Februar, nacbnu 4>-'2 Uhr, von der Leichenhalle de» neuen Luisen- Kirchhofes in Reukölln, Hermann- Itraße, aus statt. Kzr! Albrecht, Schmied, Koppenstr. 35, am 22. d. SOi. 127(11 Di« Beerdigung findet am Donnerstag, den 37. Februar, nachmittags 3'/« Uhr, von der Leichen- balle de» Lazarus-Klrch- Hofe» in Ahrensfelde aus Ericd Goldenberg Mechanller. Graudenzer Straße 9, am 27. d, M. Die Beerdigung findet am Donnerstag den 27, Fe- bruar, nachmittags 14',, Uhr, von der Leichenhalle des Markus- Kirchhofes in Hohen-Schönhaufen mis statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachrufe. Ferner starben: üernmuiKrllger. Rohrleger, NeukZlln. Sieg- friedstr. 27, am 21. d. M. Wilbelm GMke, Heller, Wilmersdorf, Berliner Str. 159, am 18. d. M. Felli Bilbig, Rohrleger, Stralau, Kracht- straß, 6, am 6. d. M. Reißhold Mache, Schlosser, Tegel, Berliner Straße 42, am 13. d. M. Ehre ihre«, lllndanken! Die CrlsocnvaKuag. üeutiü;fr trancportarbciter*■ beivand. Vezlri,vcrw. Gr.-Berlin. DenMitgilcdern zurNach-' richt, daß unser Kollege, der Droschkenlllhrer Emil lindner am 21. d. M. im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Ehr« seinem Andenkrn I Die Beerdigung findet heute Mittwoch, 26. d. Mt», nachmitt. 2'/, Uhr. von der Leichenhalle des städtischen Friedhofe» in Schöneberg au» statt. � Um rege Beteiligung,«- Die Bezirk»o«rwaltuag. Meinem liebe» Bruder Lans üludsu zu seinem 28 Geburtstage, 26. Februar, gefallen am Karfreitag 1918. in we. mutiger Erinnerung fein Bruder Xriur v.uäsu, Eonntagstr. 6. HZA ''MWMeMM Berlin Anhalterbbn. ab 8,30 vorm., Gr-Lichterfeloe- 0(18/43/44, Wittenberg 10,11/16, Halle 11,25/31, Eorbetha 11258, 12X14, Naumburg 12,31),'ö, Weimar an 1�0. D 89 1 Weimar ab 6XW abd,, Raumburg 6�8)37 abd„ Eorbetha 7,05 09 abb., Halle 7M4Z abd„ Wittenberg 8,48,53 abd., Dr.- Lichterfelde° Ost>0.16 17 abd,, Berln-Anh. an 10.32 abd. D 86 t Leipzig ab 11.15, Eorbetha an 11X14 vorm, O 87> Eorbetha ad �15 abb, Leipzig an 8.05 abb. Halle(Saale), im Febr. 1919. glsenbaHnOlcoWon. Möbel- MkWMiMle Schlafzimmer Speisezimmer farbige«llche» Polstermöbel CErgänzuagsmöbel Tetlzahluna aus Wunsch gestattet. 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Dazu einige Beispiele: Azz iüg! ffetilliz? »Tie Erfolge unserer Luftschiffe im Kriege waren mililäriich sehr gering.* „Man darf fedoch sagen, dag die Lustschiffe lebr häuffg erst m- lolge Mangels genügender Bewegungsjähigkeil in den Bereich der feindlichen Waffen gerieten.* - 2.»Technische Unoolllonrrnenbeit der Konstruktion, belonderS auch der Motoren, war die eigeiltliche Ursache"(der Einstellung der Lustichiffahri).. 3.„Immerbin bleibt eine austerordenilich Hobe Zabl von Fällen übrig, bei denen feststeht, dag lediglich die Schuld aa der mangii- haften Beschaffenheit der Motoren lag...* Csttacden äsgegen: Eine einzige Meldung von„B 11" hat die gesamte deutsche Zlvit. vor sichcrem Untergang bcwnbri I ,L 59" wurde aus der Fahrt nach Deutlch-Qst-Asrika mit Aerzicn Arzneimrilelii und Munilion(irSqeiamt rund t5ToN!:eir Bejörderungl gut) üder Cartum wegen angeblicher(.ücsangcuschair der schucstnir jurückgcruscu und langte ohne Zwischenlandung nach SZsliurdiger Fair mit Bctnebostoffcn für weitere drei Tage voüjpmmen bctricbsscrlig in Ausgangshafcn an. Zurückgclegic Zlrccke über 7000 km l Ununterbrochene tngciangc AusliärungSsahrlen aus See, davon ehr über 100 stunden. einige amtliche Berklgc der Kommandos der pliegerverbände Ober iflaybadi-filotoren: Kosl. 3: ,S60 BS Mohbach-Motor bat sich während seiner zweimonatig Brinebsdauer ans allen Flügen und in allen Höben beiyährl I* Kost. S: ,260 PS Mahbach Moipr am das glänzendste bewährt, so dg! er nickt genug getobt ioerdcn kann" Kost, i:.260 P* Mavbach-Molvr bat sich in jeder Beziehung hervor, ragend bewährt." Kaz sagt der femd? Eine französische stimw! La Croix. Baris, 28.'August ISIS: ,Le 300 hp Maybach seraitplus simple et plus rögui;. que le'260 hp..."(einer anderen Fivmnj. Eine englische Stimme!»AeronauricS* von: 28. August 19!? Mebcr!-: »Aeocnüder allen scindlicken Moiorbnuarlcn Ist die ilrb-il zwciscltoS lehr viel volllommencr.. NB. Es bandelt sich hierbei um denselben Molor, der in letzter Z ü im Lustschisj verwendet wurde. froiit viid fcM lagen die Kahrheil! , Pcrsius ivird schlagend wider.cgl tu der sacbe» erschienenen Broschüre . Zeppeline, Madbach-Miiloren und Bersins" von E o l s m a n. Oscncvnl öueftov des Luslschffsbail Zeppelin, tno Carl Mahbach, Direlior de Äalibach-Motorcnbau, Ol. m. b. H.,�ricdrichshase«. l361d' Zir bezieben zum Prestc von 30 Pf. durch den Verlag Wilhelm Borngräber, Berii» HV. Priuzregrntenftr.<>.?, bei allen Buch- Handlungen, in allen ZcstungS-Kioslen uud Bahnhoisbuchhandiungen, Paul Baumann, Verlag, Charlottenburg 4 Die Deutsche Nationalversammlung Lebensganq, Lebensarbeit u Lebensziele ihrer Mitglieder und deren Bilder Unter Obhut des Dcuts hen VPohlfah tsbiwdes hcruiisgegeben von PROF. DK. GEORG MAAS Preis 3.00 Mark. Der dem D. W. B. zu fallende Reinerltag fließt satzangs�emäss gemeinnützigen Zwecken zu. 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Ulrcchler Etr. 25, schreibt:„Nachdem ich mehrere Wochen in eurer ärztlichen Kirnst ohne Erfolg dehaudett worden war und mir schließlich der rechte Arm ' abgenommen werden sollte, Hobe ich mich in letzter Nor [ an Ihre Anstalt gewandt und bin mit 45 Behandlungen von meiner ZMuinergislnug unb Vereiterung des rechten Armes nnb Her Hand geHeist worden."-! i Frau Magiirratsaiülienl Hertmann aus Koiibus.| Lauuzer Str. 14, schreidt:„Ich bin von meinen Magen-> gerchwnren mit 30 Behandlungen völlig in Ihrer Anstalt geheilt worden. nachdem ich>2 Jahre lang ander. | westig ohne Eriolg bchundeit worden war. Ich fühle mich I io wohlund geiuud, wie ich mich noch tue geiühtt habe."— [ 5. Herr Feuerwertsieuinani Maschlanka, Reutöll», Weier- Srraße 31(iezt Königsberg i. Pr.) fchreibtr„Meine • Mutter,"meine Schweiler, meine Feau und ich i»>d in Ihrer Anstatt geheilt und gebessert worden; die Mutter i v u chronischem Magenleiden, die Schwester von Kopf» schmerze» nnb Sest nerhSrigkei», meine Frau von Herz» nnb Magenleiden und ich von allgemeiner j i eroöser glbspannung-— ti. Frau Restonr. Hering, j Berlin, Schönhauser Allee 87, schreibt:„Ich bin vor ! mehreren Iahren bei Ihnen von Herzleiden und ! vasedowfcher Krankheit gel>eiU worden. Aus Dam- darieit habe ich Ihnen viele Patienten mit gleichem Leiden empfohlen. So'ste sich irgend ein Leiden bei mir bcmcr!» bor machen, so werde ich miai sosori wieder an Sie 1•- enden."— 7. Herr Jli. Heese, Teurpclhos, Kaiserin- i Augusta-Straße 67: Von 5 Mo. rate aller, star? eiternder. ! ireilcr Operae>oi,s»vanch. und D-rnrfifiel geheist\ (varher zweimal operiert:.— 8. Herr UZ. Herrman«, i Rahnsdorf. Sorfstr. 9: Bon tnberiulöfer prüft-»Nd Nippenfeiioereiternng geheilt.- 9. Herr stl. Schön, Cbarlottendurg Hpandauer Berg 21: Bon pronchiai- alilima genetst(anhalt. Heilung 9 Monate später de» l statigt).— 10. Frau M. Oarnemann, Berlin-Treptow. Grae ftr. 6: Bon Jlieren-». Olaienleiben geheilt.— 11. Frau Seanesch Berlin, Sein cineciicaBe 11: Bv» Unleeleiüs'.ciben und Ziugeruereiiernng gebellt (Fer.gec sollte abnenommen werden).— 12. Herr p. ISarskow, Schöneberg, Ebresstr. 56: Von all- gern«.»er Itenraftbenie. Herz- n. Magenueurose und Anaemi« gehellt(vorher drelma! Nerveuchot).— 13. Fron C. ffrennb, Tharlotienb-irg. Pestalozzrjtr. 33: Bon venenen-zünbung fm Anlericheutel g heilt— lt. Frau'Ii..Neubauer, Clliat!olt tnburci, Kaiser. n> | Aiigusla-AlleeZl,. Au'g. 1 Zr.; Aon ylervenschmerzen in der Hütte und Ilniähiziest zum Gehen geheitt.— 15. Frau E. Hoborf. Berlin. Kotbeeger Steastk 28.29: \ Bon Tlcrocti- n. Snochenhaul-Entzünbuug(ooll- ftöndig gelähmt) gehellt.— 18. Fran M. flnoct, Lichtciloerg, Scharnweocrste. 62:?,u verschiedenen Maien 1 van akuten und chronischen Leiden aeöellt,». a. voU\ Herzschwäche, Ccbec|chroeUunn». Magenkrebs— >7. Frau'zL(öuebauet, Charlotten meg. Kaber» \ Feiedruh-Straßc 102: Bon allgemeiner Jlcacaslhcnie. > Lederanschwellnng unb Oonciijteir.cn geheilt(nach iurzee Behandlung Abgang von 18 Gallensteinen).— 18. Kamille Kirchner. Stegiim Albreckt'traße 107: I iiier Personen von verschiedenen Leiden gehellt(gern zu Anslunft darüber beeeir).— 19. Frau A. LZnnbcrllch, Berlin. Schwebtet Stc.llie 230; Bon Magen» unb| OarmgefchmSren gehellt.— 20. Frau E. Kcgies, llerli». Neauder strafe 5; Pen Jteroenjchmetzcn in ganzen Körper geheilt.— Getrennte lichand uncs- r.iume fdr Uamrn u. Herren!— Sprech- u. Oehandiungs- zeit: 9-1, i-l'h.— Sonn- und Feiertag: 9—1, Zlerztliche Zlnstaltsleitung: Heilonstaltsbessher* Professor p. MjstelsZ«� graduiert und approbiert im Ausland {Berlin SO. 16, Brückenstr. 101 Zigaretten§ 300 000 I a Cualüälcn, 1000 � ISS nnb 220 M ch Rauchtabak 8 MiNellchnlk» nnb woppenkauaster,• Isfort ob Lager lieietbar Regulus. Kommanditgesellsch. Höndorf,® Bcrlin-Ehorlottenburg 2. Ioachlmsthaler Str. 38. ti -•--or- 57/10# Amt Steinplatz 42o3. Mm- vnij StüWelljselleiiiev Nervenschwäche, Gicht, Nheuma, Adervertalkung, Magen-, Darm-, Leder- uud Herzleiden. Erfolgreiche Eigenbehandiung ohne Berussstöiung. Sprechstunden 9— l0> i. 3—i'h. Sonntags 10-11 Uhr. AerztUche Heilanstalt vorm. Sanitatsrat Dr. Weisest nmbulatvrium, Berlin» Pvrsdamrr Str. 123 b. Dr. med. Steffen, Facharzt für Haut- und Hapnlelden. ist aus dem Felde zurückgekehrt und hat seine Praxis von Tauentzicnstraße 3 nach Friedrichstraße 128 K.r'iV.�.o bis auf weiteres verlegt 1517b* Sproclihitundon Ä— 11, 1—2. 4-5 L'hr, Syphilis Bchandlnng nach d. neuest.! wissenschaftlich. Methoden.| ohne Beruissiömng. "kliriclisalz,. altbewährte» Alagenlalz. tritch ei!>gett.Isl»tt»eIlftpA. gzul-, VIsZen*. frsueoleilien > lo yuecksllb.,0 Sm-pr II>, Blut-. Urinuntersuchungen AuikL Brosch. No. X disk. versch. M. 1.o0(Nachn.) Spezialarzt Dr. med Hollaender, BERLIN\V 8, Leipziger Mr. 108. Fernsp Zentr. 9371 HAMbURü, Colonnaden 26. Täglich 11—1.5-7. tonntags II— l l'Il* Das Reichswehrgesetz in der Nationalversammlung. (schlug aus der Abendausgabe.) Abgeordneier Henke(U. S.): Der Enlwurf mühte mindestens in einer Kommission vor« beraren werden. Ueber d>e Siärte der Reichswehr wird nichts ge- sagt. So muh der Argwobn unterer fteinde. dah es sich um die Wie d.erauirichlung des Militarismus bandelt, auher- videnilich verstäik! werden. Es wird immer wieder aus die uns von Onen droben de Gefahr eines EinmaricheS der Bolschewisten hingewiesen. sLebbaiie>i"rufe.' Polen!) Dos ist nichts al> Schwindel.(Lachen bei der Mebrbeii.) Morgen oder übermorgen werden wir gezivnngen sein, mir d'eser Sowjetregierulig qu verhandeln, damit unier Wirtschaftsleben wieder in Fluh kommt.(Sebr wahr! bei den Unabdängigen Sozialdemokraien) Nachdem wir jetzt eine Regierung baben: Schwarz wie das Zen>r»m. roi w« die Sozialdemokraten und golden wie die Demokraten, sollte doch mit der überlebten diplomatischen Geheimnis- tuerei endlich Schluh gemacht werden.(Heiierkeii)— Es handelt sich hier nur uni eine Wiederbelebung des Militarismus.(Sehr richtig! bei den U. Soz.) Darum, die voiwärtsdrängenden Kräste niederzudrücken. sWiederspruch und Gelächter bei der Mehrheit.) Sie müsse» mir schon glauben, was ich sage lHeiierkeit). sonst könuen Sie nicht verlangen, daß wir Jbnen glauben, dah Sie mit dieser Reichswehr nur Ruhe und Ordnung schaffe» wollen. Gewalt gegen Gewali. das ist heule Ihre Maxime. Diese Vorlage ist ein Stück Wicdeibelebung des MilitarisniuS, deshalb lehnen wir sie ob. (Beifall bei den U. Soz.) Rrchswebrminister Noske: Ueber Wehrfragen der weiicren Zukunft heute schon zu reden. ericheiul mu absolut unaugebracht. Der Aniiag de« Parteien trägt lediglich der diingendslen augenblicklichen Notlage des Reiches Rechnung, und>vcr darin schon Schreckgespenster des Mtlitarismus süht, der bat wobl eine leb haste P h a n l a s i e. aber kein Verständnis für die w i r k l i ch e T a ch« läge. iSebr richtig!) Der Barredner'ogt, er müsse den G undsatz „Gewali gegen C�walt" ablehnen. ES wäre geradezu Tollbeil, iv.ii» die Reg'erung zusehen wollte, dah durch ein geladeiu ge- meingesäbilicheS Treiben eine! geringen Miiiderben unsere Wirt- schifft weiterhin zu Grunde gerichtet wird. Für eine Regielung, die zur Hälite aus Sozial-Tnioliaieu lesteht, ist es gewist auster- ordentlich unerwünscht, daß eine ihrer ersten Mast- rrgeln daiaus aerichiel iein must, neue starke militäriiche M.ichirn iicl aufzustellen und gegen die eigenen Vollsgeuoffe» Gewalt niiznwciideii; wenn das ge'chieh,, so nur deshalb, weil es im Interesse der groste» Mehrheit der Bevölkerung und im Iuicresie des Bestandes des Reiche? notwendig ist. Ich gebe zu. dast das, was jetzt hier von den Paiteien beantragt wird. eme Durchsührinig des Eriurier Prograniniiai esi.Erziehung des Volks zur Weblbailigkrii''. nicht im eniiernlesten bedeutet, dast es vielmebr nur der dringe»liste»Notlage des Auaenblicks Nechnung tragen will, ober sobald wir über die ichwerste Zeil po iijichei und wiriicha'ilicher Eriaöptuna hinaus sein werden, und sobald wir in boffeuil>ch nicht allzu ferner Zeil einen Frieden haben weide», den wir iragen tönnrn, dann wird an dre grasten Erzieh u» gsideale herangegangen werde»,' die die Sozialdemok aiie auf miliiärisch ni Gebiete bat. In einzelnen Bundesstaaten bcstebi leider Neigung, gegenüber dem früheie» Zustand eme si a rk e Lockerung einiieien zu losien. lHört! böri!) Mit dieic», Ge'ey w rd boffeiiilich der Anfang zu straffer E>n- deir aui militätischem Gebiete gemacht. De» Frei- willioei verbä, de» sii d wir zu bohim Dank veipflichtet.(Bei'all.) D e Borwürie deS Voiiedneis weiie ich zurück. Ich gebe zu. dag die Werbeplakate in den Zeitungen eine uneifreulichc Ei- ick' n»ng sind Aber das wird seyt a u i b ö r e n. Das Durcheiiiao'er auf miliiärischim Gebiete, da» beule Herischl, m»st peischwinden. Ich hoffe, in nicht alli» ferner Zeit Regel und Oidnung in uniei Heclweien zu bringen. Tos alte Webigefetz be« i ebl zurzffi now duichaus zn Recht. Zum Schutz der eigenet, Scholle sind in den lctzien Wochen im Osten ei» raar TanienV Bkan» aufgerufen worden, auch die Reich- webr ioll selbslvcrstäudlich in erste, L'N>e den, Grenz schütz dienen. Es wäre eine verbrecheiiiche Leichtseltigkeit, wenn die Regieiung nichi daiaus Bedach' luliincn würde, die von Bolschewisten bedrohte ostpreustiiche Grenze zu ichütze»(Beifall). Die Stärke der Rechswehr wird, wenn wir viel Glück habe». nicht ei» Drittel der akten Herrrsstärkr betragen. Das ist ein f o g« r l n g e S M a st von mililLrii'cher Macht, dast daS Ausland keinen Anlast zum Misttrauen zu haben braucht. Die Abänderungsaniläge der Parteien enthalie» lediglich Selbstverständliches. Ihr Inhalt entiprichl auch der Auf- raffuiig des KriegsmiiilsterS. Die Berbäliniffe der Ofsizlere zu regeln, wird schwer sein. DaS ei tot derliche M> I b e si i m m u n g«- recht, das sich mit der Schlagfenigkm der Truppe vereinbaren lästi, must der Mannichait zugestanden werden. Aber>ch glaube, dast Herr Henke und'eme Freunde keine Neigung haben, eine Truppe, die au» Freiwilligen besteht, mii wettgehenden politischen Rechten auszuslalte». Sol- daienräle in einer derailigen sreiwilligeii Truppe nach dem Schlag- wort elwa:.olle paliiliche Macht den Soldaieiiräten', würde be« deuten, die politische Macht in Deuischland einer Truppe ausl'e'ein. die sich dann leicht zu einer Prärorianergarde auswerfen kömite. Ich glaube namens der Regierung den PaUeien versichern zu können, dast sie bemühi sein wird, so rasch wie möglich ein In- slrument zu ichaffen, das uns daS erfoiderliche Mast von»icherheil an den Grenzen und Ordnung im Lande garantiert. iBeifall.) Abg. Aßmane(D. Bolksp.): Wo lebt denn Herr Heule, dast er eine bolschewistische Gerahr bcstreilei? F Üchilinge aus dem Baltenlande berichten baaist'äubende Dinge. Wenn wir Ost- prensten nicht schützen, verlieren wir unser wichtigste« Ernädrungs- gebiet. Die Bolichewisten haben ein straff diiz'plinierleS Heer. Gegen dieie Disziplin scheint Herr Henke nichts zu haben.— Die Polen kehren sich einfach nicht an den Waffenstillstand. In der EinzelberalUiig spricht sich Abg. von Langheinrich(Dem.) für den Anirag der Mehrdeilspaiteien aus. wonach besonders be- wäbrlen Unteroffizieren die Offizierslaufbahn eröffnet werden fall. Abg. Tr. Cohn'lem<, allere verlnöcherte O fiziere hineinkommen, iei nnbegründet. Aeltrrr Oisiziere feien bereits in großer Zahl verabschiebet worden. Tie Besorgnis vor komerrevoluiioiiSre» Bewegungen, die sich durch diele Elemente in der Reichswehr breir machen köiinieu, iei brnfällig und erscheine als üvergrostes Mihirauen i» die politische Reite des Voltes.(Zustimmung.) In Fiankreich male man daS Schreckgespenst deS deutschen Militarismus, natürlich aus sehr durchsichtigen Gründen, imnier wieder an die Wand. Man habe eben ein sehr lebhaftes Jmereffe daran, die e i g ikn e Demobilisierung möglichst! a n g> a nr durch- zuführe n. Mit seineil Anträgen ünlerilützt Dr. Cohn nur die s r a n z ö i i i ch e ii Chauvinisten. tZnstiniimlng mid Heilcrleii bei der Mehrheit.) Bericht werde er» aller werden. Die Abgg. stöbe und Genossen ändern ihren Antrag zn ß 2 dabin um, dast der letzte Sag nunmehr lauiet: Otstffere und Unierosfiziere. die in die ReichSwebr /iiilreren. sollen i» erster Linie bei llebernahme in die künmge Wedrmachi berücksichtigt werden. Unter Ablehi U"g der Anträge der Uiiabdäiigigen wird die Boilage in zweiter Lesung angenommen, unter Hinzufügung der bekannten Anträge z» Z 2. Eine Abänderung tritt nur insoweit ein, dast auch bewäbrten Maiiiischarten die Oisizierslaiffbabn ei- öffnel weiden ioll, wobei vor.bewährten' das Wort.besonders' aufrechierbalien wurde. Nachsie Sitzung Donnerstag 10 Ubr.(Dritte Beralung des ReichsivebrgcietzeS. kleinere Vorlagen, erste Lesung des VersaiiungS- cnlwurieS.) Schluß 2 Uhr. Ncch ein»vorwärts�-prozeß. So mit reingekommen.— Kartenspielen und Jdealis- mus.— Raubzüge. Gegen 10 Mann der.Boiwäris'-Beiatzung' hotte gestern die Sirailamnier zn verbondelii. Wegen Anichlust a), einen unbefugt bewaffiieteii Haufen Aufruhr und LandineSensbruch» waren angeklagt: Ter SchneideileKrliiig Einst H a b e r 1 a n d. der Maler Gustav Krüger, der Schlosier Ludwig S ch ö dl, der Treber Rudoff S«liip, der Drehe, Paulus Walter, der Lagenst Paul K»tch, der Nteker Ferdinand Schulze, der Mafchineubauer Theodor Schau ge, der Tischler Nikolaus Wosiiltere und der Dreher Willi Wille.— Bon den zehn Angeklagten sind zwei Deterieure(H.verland und Waisiliere), s e ch S waren feit ISIS und ISIS reklaniierr und arbeiteten bei Schwaitzkopff, Schövl und So!»p sind Oesterreicher. Schanye ist>» Petersburg geboten, aber denischer Siaaisangevöiiger. Keiner der Angeklagien, will, obwohl sie zum Teil mii Waffen erichiencn ivaren, geschaffen b'ben. lliitcr den Schwarykopffaibkitern habe sich eine beiondere Organisatio» in Kompagnie» und Gliippe» gebildet, um weitere Dirbstähl» zu Verbindern. Trotzdem sind aus den im.VorwärtZ'-Gebäude gelegenen Rüniiirii der Finna Aicher iür 18000 Mark Sachen ver'chwunden Der SiaaiSanwalt ertlärte, dast die ge-aniie „Vorwäils'-Beioyung von Lebensmittel» gelebt habe, welche bei der städtiichen Lebensmilleiversvrgung gepiü, derr worden waren.— Mehiere der Angellogien bedniipielen, dast sie noch ihrer Veibasmiig von den Regieruiigstri ppen beschimp t worden seien Alö sie i» die Dragoneriaserne gebiachi wurden, habe doit ein junger Soldat gestanden, der jeden, Fesigenommeiien mit der Reiipciiiche eiii paai überzog.— Die Mebrmbl der Biigeilagten ist im Anichlust an einen Dkinonslraiiousstreit gegen die Abseyiing Eich- Horns am 6. Januar in da«.BoiwäitS'gebände hiiieiiigelang».— Dei Angeliagte Krüger war als Schaliia>elwärtcr in der elek- tusche» Z-ni'ale der Schwaiykvpffiveike tälig. Eines Tage« seien medreie Arbeiler, darunier ein bewaffneier, trotz des Verbot« r» die Zentrale eingedrungen und dätien ihn unter Drohungen gezwungen, die Maichinei, anzuhalien durch Ausschaltung des Stromes. O b- wohl er nicht gewußt habe, iür odergegen wen oder was d e m o n st r> e r t werden sollte, habe er sich dem Zuge angeichloffeii. Im Marftall wäie» alle mu Waffen versehen worden. Im.Vorwärts' habe er die panzeii Tage Karten geipielt. AIS der«iigeklogte schließlich er- llärie. dast er aus Solidaritätsgefühl und Idealismus dazu beitragen wollte, den.Vorwäri»' wieder auf den.fiütieren Siandpiinll"(vielleicht au> die aiisängliche K>>egsbege>si»rn> g und Wiltielmverieidigung der Redaktion von 1SI4? Red.) zu bringen bemerkte der Vorsitz»de. dast sedeniall» das«atienspielen ein sehr merlwürdioes Mittel zur Erreichung von Ideale» iei.— Ter An- gel tagte S»ödl bekundete u. a., dast an jeden Mann der.Bor- wärls'-Besatzung 40 Zigarren verteilt worden waren, welche, wie er später erinhr. gestohlen worden waren. Eines TageS'ei auch ein Wagen mit Wein ab- gelad-n woiden. jeder holte sich ein paar Flaschen und er habe»och gesagt, das könne ja reckt netr werden, wenn hier alles.blau' iberruiiken) iei. Als eines TageS de» Plan auitanchte. mehrere Leute mit einem Maschinengewehr nach dem Warenhaus Iandorf zu schicken, um dort.etwas zu holen', habe er dringend abaeraien. da sich die Beiatzung sonst die Sympathie der ganzen Bevölke- rung verscherzen ivü>de.— Staatsanwalt Gyt'a» stellie an den Angellagte» die Frage, ob er geieben habe, wie«ine Maniiickait der Besatzung auf einer in den Räumen der Firma A'cher auf- gestellten Maschine von den Patronen die Spitzen abgeknipst worden und so Dum-Dum-Geschosse hergestellt woiden seien. Der Anaeklagte ei klärte, dast ihm hiervon nichts bekaiiiit iei, er glaube auch nicht, dast die» überhaupt ge- scheben iei.— Der Angeklagte W iffiliere bekundete, dast man ihn da er ol?.unsicher' ongeseben wurde, mii veibnndeiie» Augen in daS.Boriväits'-Gebäude geiührt babe. Als man ibm dort ei» Ge- webi anbot, habe er abgelehnt und i'ei deshalb von diesem Zeil- Punkt an mehr als Gefangener behandelt woiden. In den, Ge- bände sei auch davon geiprocken worden, dast eine aus Tchwa,tz!opff- arbeiiern bestehende Patrouille sich bemniken und dann ein Juwelier- geichäft geplniideri habe. Einer von den Beiatziingsleiilen babe auf dem Hof ein rotes Eiu> verloren, wie es zum Äu'bewahre» von Schmuck'achen benuyi w rd.— Der Ungeklagie W i l k e beknndele, dast uuter der Besatzung viel Zank geweien iei, weil dir Führer sehr gut gegessen, während die übrigen Leute zu wenig und ichlech, zu essen bekommen hätten. Auch die ver'procheiie Löhnung von lö M. sei nicht gezabl' worden Im.Voiwäris' sei auck davon aeiprocheu worden, dast zur Zahlung der Löbnung von einem nahen Postami 100 000 M. .geholt', d. b. erpiestr woiden seien, wo die 100 000 M. geblieben seien, w'ffe aber niemand.— Das Uiieil lauiete gegen Krüger auf S Monate, gegen S cki ö d 1 auf 9 M o n a t e, gegen Kusch auf l 0 Monate, gegen Schulze auf 1 Jahr, gegen S ck a ii tz e auf 6 Monate und gegen W r l k e auf 8 Monate Gefängnis. Sokup und Wäiiiliere wurden ireiae- i p r o ch e n. das Ver'ahren gegen Haberland wurde zweck? Feststellung seiner Militärverhäliniffe ausgesetzt. Sozialöemokratie unö Verfassung. Weimar, 25. Februar.(E gener Drahlberichl des.Vorwärts'.) Die tozialdeinokioiiiche Froltion der Naiionaiver'amniluna beriet heute über den Versassniigseniwurs und besiimmie zum ersten Redner der Fraktion in der DonneiSiagfitzuna de» Genosien Rickai d Fischer. Fischer wird scharre Kritik an den Unzulänglichkeiten der Vorlage, insbesondere an de» varnlularistffchen Rechten und der Stellung de» Reichspräsidenten übe». Wahlergebnis!n öerlln. Von 1 322 906 eingeschriebenen Wählern und Wählerinnen sind 703 254 gültige Stimmen abgegeben, und zwar für die Liste Dr. Wetzl(Unabhängige)... 263 450 Stimmen . H e l m a n n(Rlehrheitssoz.). 253 420„ drei verbundenen Listen(Wege usw.) 165 691„ drei verbundenen Listen(Wege usw.) 165 611. Dr Schwahn....... 101» Danach lammen auf die Liste Dr. Wetzl 47 Sitze, auf die Liste A e i m a n n 46 Sitze, aiff>!■? drei verbundenen Listen 30 Sitze und auf die Liste Naumann(Deutsch-demokr. Partei) 21 Sitze. Die Liste Wege(Deutschnational) vereinigte 84 077 Stimmen, die Liste Riedel (Zentrum) 45101 und die Liste Streiter i Deutsche BolkSpartei) 36 433 Stimmen auf sich, so daß 16 Mandate für die Deutschnatio- nalen, 8 Sitze für die Christ!. Volkspartei(Ztr.) und 6 für die Deutsche Vollspartei herauskommen. Ungültige Stimmen wurden gegen 7760 abgegeben. Sollten von diesen ungültigen Stimmen eine größere Zahl mr gültig erklärt werden, dann kann unter Umständen eine etwas geänderte Verteilung noch stattfinden, waS aber einige Zeit erfordern dürfte. Die Eröffnung ües sächsischen Volks- Parlaments. Präsidium der drei Linksparteien. Die neugewählte Kammer für de» Freffiaat Sach'en trat am TienStag nachmittag 3 Uhr zu ihrer ersten �'tzung zusammen. Der Titzmigssaal der ehemaligen zweiien Siändekammer war stimmungsvoll mit Blattpflanzen ausgeschmückt. Nach einer programmatischen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Rede des Volksbeaifftragien Gradnauer wurde die Wahl des KammervorstandeS vorgenom- men. Durch NaiueiiSaufruf wurde die Anweseiibeit bo» 95 von 96 Abgeordnete» sestaestellt. Zum Präsidenten wurde mit 88 von 91 abgegebenen stimmen Abg. Fr ä st d o r f flMehrheitSiozialdemo» krat) gewählt. Zum erste» Vizeviäiidenten Abg. Dr. Dretel Ideuischer Demokrat) mit 84 von 94 abgegebenen Stimmen. Zum zweiien Vizeprästdenien Lipinski(unabhängiger Sozialdemokiat) mit 84 von 94 abgegebenen Stimmen. Die drei Gewählten nahmen die Wahl an. Nach der Wahl der Schriftführer und einer kurzen Geichästsordnungsdeballe vertagte sich das HauS auf Mittwoch vor- mitlag. Zu irgend welche» Zwischenfällen ist es nicht gekommen. Kunügebung öes Münchener Zentralrats an Preußen. München, 25. Februar.(Tel union.) Die Tageszeitn'ngen sind heute wieder größtenteils erschienen. Um 2 Uhr nachmittags beginnt un Sitzungssaal des LandwlgS in öffentlicher Sitzung der bayerisch« Räreklmgrest. An der Spitze der Heutegen Blätter ver- öffentlicht der Zentralrat eine Kuridgebung cm Preußen, worin es heißt: Keine Reichsinterventionsgelüstel Keine eisernen Divisionen! Hier, wenn irgendwo, ist bayerisches Reser- datrecht I Wage es niemand anzutasten! Deiutschlland, das Reich könnte darüber in Trümmer gehen. wer schützt Möröer? » Tie„Freiheit" zum Münchener Komplott. Vo, ein paar Tagen sah sich die.Freiheit' geiiöligt, zuzugeben, dost der.Vorwärts' lim die restlose Äuilläiuiig des Falles Lieb- kuechi-Luxembnrg bemüht fei, sügie aber nobler Weise hinzu, das ine der.BorwärtS" nichi aus Rechtsgefüdl, sondern aus politischen Gründen. Gestern früh behaupiete ste zur Abwechslung Wied«, wir besckützien die Mörder mit allen Mitteln. Gestern abend geriet sie aber völlig aus dem Häuschen über unsere Mitteilungen zu dem Spartakus-Komplott gegen die Führer der bayerischen Sozialdemokratie. Was wir darüber mitteilten, soll Heye pegen München, gegen das Proletariat gewesen sein. Vetzeihung, die gute Stadl Müncke» und das Ploletariat baben nicht« mit 271 ordern gemein iiiid wünicken keinesfalls ihnen gleickgestclll zu werden. Die .Freiheit' eiilärt tuizerhand alles für unwahr. Offenbar ist Auer nicht lebenSgesährlick verletzt, der Zentrumsab ieordnete Osct nickt tot der vor einem Monat vom ganzen bayerischen Volke ge- wählte Landtag nickt auSeinanderge'prengt. ES ist immer dieselbe Geschickte. Scküsse auS dem Hinterkalt sind für die.Freiheit' nur dann ein Verbrechen, wenn sie i n einer bestimmten Richtung abgegeben werden. Die andern haben still zu hallen, wenn aui sie geschossen wird und noch„Danke sckön!' zu sagen. Wir veriirteilen den Mord, vo» wem immer und an wen immer er ve»übl wird, in gleicher Weise und wünicken allen Mördern gleicke Bestrafung. Wir denken nickt daran, da zuungunsten unserer Parteigenossen und Koineraden eine AuSual me zu machen, und wen» wir»icht den Mörder erreiche» lönncn, überlie'ern wir wenigsiens das Mord- komp lott der verdiente» öffentl ckeir Brm dmarkuug. Das andere Verfahren, das der.Freiheit' beliebt, hat mit Menschlichkeit nichts mehr gemein._ Sensationelle Krisengerüchte. Ter neueste Schwindel. Der bürgerfich« Schmeck will sein Publikum unterhalten und wenn er nicht sensationelle Wahrheiten dafiii: hat. macht er lustig sensatiionell« Lügen. Ein hresigics SpätnachmittagSblQit brachte aus Weimar den neuefteil Schwindel einer Regie rungSkrtse wegen der angeblichen Wsicht Scheidemanirs, da» Rätesystem in den doutschen Vcrivattuiigsapparat einzufügen. Das Zentrum unö die Demo- traten hätten gegen diese A.sicht Scheide manns entschieden oppo- ntert und damit die Möglich seit einer Aabinettskris« ausgelöst. Diese ganze Krisenge schichte ist aufgelegter Schwindel, bei dem wohl der Wunsch nach solch cin«r Krise Bater ist. �iiers Sesinüen. Nach der„München- AugSburger Aiendzeitung' besteht Hoff- nung, den Minister Auer am Löben zu erhalten. Ein Ultimatum an üie Münchener Räteregierung. Würzburg, 26. Februar.(Tetunicm). Wie hier versichert wird, haben die Gen ero l iomma r.toi des 2. und 3. bayerischen Armeekorps die Soldatenräl« für Mittivoch, den 26. Februar, ein- berufen. Angeblich soll ein Ultimatum an die Münchener Räteregierung gerichtet weiTen, in dem die Wiederher- stellung verfassungsmäßiger Freiheiten, die- Aufhebung der Bewaffnung von Zivilpersonen i-n Müncken und die sofortige Einberufung des Landtages gefordert werden. Die sozialdemokratische Fraktion der Preußischen Nationalver» sammluug tritl dock, wie wir zuerst meldeten, am 2.(nicht g.) Biär� vorm. 10 Uhr, im Abgeordnetenhaus, Saal S, zusammen. « GewerMaMbewWung Lohnbewegung der Gold- und Zilberardeiter. Seil fast einem Bierleljabr versuchen die Gold- und Silber- arbciter mit den Arbeitgebern wegen einer Lobnerböbung koiporaiiv zu ve> bandeln. Diese Absichr ist an dem Widerstand der Arbeil- geber gescheitert. Die Aibeiler hoben deshaib ihre Forderungen an die einzelnen Aibeiigebei gestellt. Geiorderl werden Slundenlöbiie von 2— 3 M. für gelernte Facharbeiter, 1— l.oOM. für Arbeiterinnen. In einer gestern abend abgehaltenen iehr stark be'uchten Versammlung der Gold- und Stlberarbeiier wurde festgeslelll, dajr die Goldwarenbe'triebe die Forderungen fast ohne Ausnahme bewilligi haben. I» den Silberwai enbetrieben sind die Forderungen nur zum Teil bewilligt, was die Arbeiter rn keinem Fall befriedigt hat. um io weniger, da die Arbeiter der Gold- und Silberwaren- indnstrie während der KliegSjaHre sowie nach der Revolution noch keine Foideruiigen gestellt halten. Die Versammlung besitilosz, dah die Forderungen in allen Beirieben, wo sie noch nicht bewilligt find, heute erneut als Ultimaium gestellt werden. Für den Fall der Ablehnung solle» dann weitere Maßnahmen beschlossen werden. Kollektivvereinbarungeu im Baugewerbe. Die Verhandlungen zwiichen dem Verband der Bauge- schäite Grosi- Beil ir s elnerieitS und dem D e u l> ch e n Techniker- Verband und Bund der tech»isch-in- d u st r i e l l e n Beamten andeierseiis hoben mm Abschlust eines Tarifvertrages gefübrr, in welihem Mindestgehälier für An- fänger, die in den Beruf eintreten, und iür fertige Techniker, die mindesten diel Jahre im Beruf tätig waren, vereinbart wurden. DoS Mindestgehalt bildet die Gienze nach unten und beträgt ein- schliehlich Teuerungszulage 42b M. im Monat. Für äliere Tech- niker und solche in gehobener Stellung richtet sich das Gehalt nach Leistung und freier Vereinbarung. Tie Arbeits- zeit'oll im Bureau 7'/z Stunden betragen und sich auf der Baustelle nach der der Arbeiter richten. Ueber- stunden werden mit 2ö Proz., Rächt- und Sonnlagsarbeit mit vb Pro,. Zuschlag zu dem Mindestsiundeuloh», der sich aus dem Mona'Sgehalr eriechnet, berahlt. Aust.rdem wurde vereinbart, daß jeder Techniker An'pruch auf einen zilsammenhängenden Urlaub von 8—18 Tagen, je nach der Dauer der Beichäfligung hat. Die übrigen Bestürmungen des Tarifvertrages re. ein die Fortzahlung des Gehali- in Kranlheitsfällen, die Jiiteresieiivertretuug der An- gestellien im Betrieb sowie daS Schlichtungswesen. I» einer grasten öffentlichen Bersamnrlnng. die Freitag, den 28. d. M., abe dS 7 Uhr. in der Aula des Köllnlichen Gyiiinasiums Berlin C, Jnielstinste, staiifii'det, wird Herr Archilelt Kauf- mann vom D. T.-B. über..n Tarifvertrag sprechen und die An- nähme empfehlen._ Hungerlöhne beim Bund der Landwirte. Unter dieier Ueberi'chrift teilten wir in unserer Nummer vom 21. Februar Klagen eines vom Miliiärdienst enilasieiien im kaut- mäiiiliichen Betriebe des Bundes der Landwirte beichäfligten jnngeii Manne? über geringe Entlohnung mit. Diese Roiiz hat einen Beamten des Bundes der Landwirte auf den Plan gerufen, der in einer längeren an uns gerichteten Zuschrift darlegt, dost der Bund und auch die Vcrkanssstelle den Anaestellten gegenüber durchaus nicht so rückständig sei. Wir nehmen von der Zuickrift des Beamte», der, wie er versichert, aus eigenem Aniriebe sich an uns wendet, rur Rom. Durch sie w'rd natürlich die Tatsache, dast ein Mouaisgehalt von 100 M. plus 40 Pror. Teiiernngs»läge auch für einen jungen ledigen Mann unier den heutigen Verhälinisssn ein Hun.ierlohn ist, nicht aus der Welt geschafft. Diiich andere Zuschritten dortiger Angestellter werden uns übri- gens die Angaben über schlechte Bezahlung— bestätigt. Resolution einstimmiii angenommen. Der Arbeiierrat der Svandauer Gewehrfubrik sendet uns unter Berugnadme oui unsere Notiz in der Sonntagsnummer eine Be- richtignig. worin er in Abrede stellt, dost die angenommene Resolution gleich noch der Verle'ilng rur Abstimmung gelangt iei. Dieselbe iei zur Diskussion oestellt worden und erst, als ans der Arbeileiichasl der Rili:„Abstimmen losten I" erscholl, sei dieselbe gegen 2 Stimmen angenommen worden. Auch treffe nicht zu. dast die gröstte Anrahl der Anwesenden sich der Stimme enthalte» hätte. Sndlich wehrt sich die Berichtigung gegen den Vorwurf, dast die V�rtrauensleuie die Politik der Arbeiter ans eine bestimmte Richtung restzulegen veisucht. Diese Berichtigung widerlegt unsere Notiz nicht. Von Arbeitern. die uns ebenio glaubwürdig erichemen. wie die Berichtigung selbst, wird uns auf das bestimmteste versichert, dast die Hälfte der Ver- sammelten sich der Abstimmung' enthalten haben. Wenn der Arbei- 'errat betont, dast die Reiolntion zur Diskussion gestellt worden iei, so weist jeder, dast derjenige Redner, der.heute eine den Unabbän- ..igen und Spartakisten entgegengesetzte Aufsa'snng vertritt, einfach niedergeschrien wird. So weit ist die sozialistische Toleranz bereits gediehen Unier iolwen Umständen verzichtet der besonnene Teil der Arbeiterichaft auf jede Auseinandersetzung. Die Bertrauensleute der Bergmann Elektrizitätswerke, Roien- thal, nahmen als Vertreter der zirka 4000 Mann starken Belegschaft eine Ent'chliestueg an, nach der sie in dem verübten Mord an Kurt Eisner durch einen feudalen Oifizier eine ruchlose Tat erbl'cken. Dies umivmehr. als der Gelötete von dem Willen beseelt gewesen sei, das Proletariat Deutschlands aus legalem Wege zum Kampfe gegen die Reaktion zu vereinigen. Die Versammelten iehen in dieser Tat einen gegen daS ganze Proletariat Deutschlands gerich- teten Schlag, dazu best'mmi der Gegen, evolution zum Siege zu verhelfen. Zum Schlust erklärt die Belegschaft, dast sie jeden Meuchelmord auf das schärfste verurteilt. Bereinigung der Rechtsanwaltsangestellten. Der Verband der Bureauangestelllen Deutschlands, Siy Berlin O 27. D'rcksenstraste 4, teilt unS mit Bezug auf die unter obiger Ueberschrift gebrachte Nachrichi in der Nr. 103 des»Vor- wärt«* vom 25. Februar fAberidausgabel folgendes mit: Der neue Verband Deutscher RechlSaiiwaliS- und Nolariarsbureanbeamten steht nicht auf geweikscha'ilicher Grundlage. In seinen Satzungen stehi'kein Wort von der Anwendung gewerkschaftlicher Kampfes- miitel. Tie jetzt zuiammengeichlosieneir Verbände haben noch bis zum 16. Februar dieses Jabres weiblichen Angcstelllcn den Beilrilt zu ibreni Verbände verweigert und Haben immer die Frauenarbeit im Berui mit Enischiedenheu beiämpft. Die Orrs- vereine Grost-Betlins dleier Verbände find schon im Dezember v. I. restlos dem Verbände der Bureauangestelllen beigetreten. Um sich vor dem vollständigen Zer'all zu retten, Haben sich jetzt diese Ver- bände durch V o r st a n d s b e> ch l u st zusammen vereinigt und geben sich als„Gewerkichafi* aus. Die andere Gewerkicbail der deutschen Rechtsanwalts- und Noiariatsbureaubeamlen ist der Ver- band der Biireauangestelllen. Dieter Hat auch dem deutschen Anwaltsverein Forderungen unterbreitet und steht mit ihm in Tatisverhandlringen._ Lohntarif für das Pflastergewerbe in Rheinland- Westfalen. Nach langwierigen Verhandlungen, zuletzt vor dem Gewerbe- gerichi Bochum als Einiguiigsamt. ist im Pflastergewerbe für Rheinland- Westfalen ein»euer LoHnlarif zustande gekommen der mit dem 15. Februar 19IS in Kraft tritt und desien Gülilgkeitsdauer bis 31. Dezeniber 192l läuft. Eine Auflündioung ist in jedem Jahre am 1. Oktober zum 31. Dezember zulässig. barien Stundenlöhne betragen für Pflasterer 2.20 Mk.. 2,11 M.,>n den Städten Bochun, und Tüsieldorf Pflasterer 2,50 M.. sür Raminer 2.41 M. Die verein- für Rammer dagegen iür Der Deutsche Beamtrndund veranstaltet am Donnerstag, den 27. Febtuar, 5 Uhr nachmittags, in der SladlHalle lUntergrund- bahnhof Klosterstraste) eine graste öffentliche Beamtenveriammlung mit dem Thema:„Tie Forderungen der deutschen Beamtenschaft*._ Groste Bankbeamtenversammlung. Donnerstag den 27. d. M., abends 7' 9 Uhr, veranstaltet der Allgemeine Verband der Deutschen Bankbeamten im groste» Saale der Börse lBurgstraste) eine öffentliche Bankbeamtenvetiammlung, in der Benno Marx über das Thema:.Ist die Ein�eitsorganiiation gescheitert?* reierieren wird. Zu Punkl 2 der Tagesordnung: Freie Aussprache, ist der ge'chä'tSführende Vorsitzende des Deutschen Bank- beamlenvereins Herr Fürstenberg be'onderS eingeladen. Den Ver- tammlungsteilnehmern ist also Gelegenheit geboten,. sich noch An- börung der Vertreter beider Richtungen ein objektives Urteil dar- über zu btlden, anS welchen Gründen die angestrebte EinheUS- organiiation der Banlbeamlen nicht Talsache geworden ist. t-Settrransftitatn Sät haf mittlere Noeddeurtwianr Vit Doiiiierstagmittag. Vorwiegend trübe und nebelig mit zablreichen, grövtenteils gerlugen Rirdertchlägen. An der Küste etwas kälter bei ziem- lich lebhaften östlichen Winden. Verantwortlich für Politik 9ttat gitflcr, Charlottcnburg, für den übrigen Teil des Vlatle« Alirrd echot«. Neukölln, tür Anzeigen Theodor Glocke, Verlrn. Verlag! Borwüris-Veriag ffl. m b H.. Verirn Druck VorwärlS-Vochdruckerei und VerlagSonktalt Paul Einaer u Co rn Verlin. Lindenttratze 3. Hierzu l Beilage. B/fOi ßoo lackiert Waffe ihr enner Teelöffel... stuck 38 pr. OCücfjenmzsser st. 90 rf Scheren...... 2 5 250 Qessetlmessmiack 3 pStln Weingläser-(Römer besonders preiswert Tafelgeschirr SyeiseieNer............... Z73 Abendbrotteller......... I45 175 Kompotteller.............. I00 Terrinen............ 1 750 1950 Kartoffelschüsseln......... 16E0 Tunken'chüsse n........... 750 Vratenplatten 475 550 SE0 1050 1750 .......... 5� 550 qso I�or � Kasseeserie g Kaiseckannen....... 725�1250 Teekannen.......... 47E bi- 950 G etzer.......... 200 24!hs 525 Zuckerdosen....... 325 375 475 AbendbrotleLcr........... I65 ÄuttergloFken.......... 525 7£0 Kannen-Antersar?e........ 3C0 Tassen............. 225 275 325 i�n Kaffeegeschirr Kaffeekannen• 278 375 475 625 750 Teekannen.......... 375 4" 750 Milchtopfe...... 110 i« ps 2°o Zuckerdoscn......... 275 375 425 Tassen.................... I65 Butterdosen............... 550 Kuchenteller............... 450 Kannen-Untersatze......... 225 Gemffse4onn?n?t-lngut..... 95 Pf Gewürztonnen Steingut..... 45 Pf. Zuckerdosen bunt Porzellan...... 229 Milchtöpfe Porzellan.......... I65 Wa chgarn t. Steingut 1550 22504750 Kaffeebecher bunt Porzellan... 85 Pf. �rühstückferviee steiiig....... t7' Kaffeeservice owilig....... 29 9 Tassen...... weist 65 Pf- Rand l10 Tassen bunt................ Satztöpse otemg............ 275 Tafelferviee zstciiig....... 125°° I s � Arlikel Rekbema'chtnen... 8.7S k 0.S0 Wirtschastswagen. 14.50 13.5» Kol lenpiiitten.... 7.73 8.73 Aulegeeisen........... 4.C0 Gaskocher.. 9.30 1 8.23 40.30 VrotbUchsen....... 5.00« 70 Handtuchhalter. 1.83 2.83 5 50 Konsole.... 85 Pf., 1.10 1.50 WaschbresterZinkeinlage 5.50 C.00 Plättbretter bez. von 20.00 an Wärmflaschen.. 5.50 6.30 7.50 Leibwäruter........... 3.75 Maschtöp?e.°�l.50 1 5.50 1 7.50 Wäschele ne».. 2,25 2.50 2.75 Aermelpläitbretter..... 75 Pf. Borstenbesen.... 9.30 bis 10.73 Dorstenhanofeger. 4.50 bis S.5l» Nosthaarbefcn......... 10.25 Roßhaarhandfeger. 6.30 bis 8.75 Scheuerbürsten. 95 Pf 1.501.75 Kochtöpfe, Emaille, 3.50 bis 6.00 Kofferollen, Emaille.. 2.50, 3.00 Wasserkessel....... P.50, 9.50 Teller, weist. Emeille..... 85 Pf. Eimer, Emaille......... 8.25 Eßtäffi.:.......... 35795 W. I Gasfchlöuche....... 5° 6"| ZsoUerflafchen.. 5M 6M 7-ö| Eßbestecke.......... 475 5"| Ein irif, llnil er slht! a der Rnhnke-Fiitgerkneffer, fest und rickittg. ohne zu dlücken oder zu rutschen. Ehe Sie Jhien alten Kneifer uniständiich mit beiden Händen zum emigermasten festen Sitz aebrackl baben. können Sie bei Benutzung des Riihnte-Fntger- tneiserS fehon längst gelesen haben, wie well untere Fr>edeiisherhandlungen gediehen sind. Ist eS oft nicht zum Veizweiieln. wenn Iht Kneifer trotz aller Mühe dennoch immer Wiedel zu rutschen beginnt ode> bei der geringsten Be- weguiig abiällt, mindestens ober hin und her wackelt. Selten nur wird solch alte Form genau vor den Augenmitten sitzen, dadurch aber wirlt sie slöiend und beeinträchtigt Ihr Seben, io dast selbst die besten und passendsten Gläier wie schlechte und imiichiige Wirten. Wie angenehm ist es für Sie, wenn Sie einen modernen randlosen Ruhnke-Fingeilnelier be- quem mit einer Hand richtig auiietzen, wie lleidiam. wie unauffällig und dabei wie wohl» tuend für Ihre Augen ist das. Der Ruhnke- Finget kneifet ist ein guter Diener Ihrer Augen, und wir garantieren Ihnen Zufrieden- heil mit ihm. Optiker Ruhnke Verlangen Sie nach außerhalb kostenlos unseren Optometer zum Selbftbeslinimen passcn- drr Gläser nrblt Vrrsandliste. Q.Spittclmarkt, Ecke Wallsir. W, Leipziger Str. 113, Ecke N, Ghanfieestr."2 «lexanderplaß, neben».Mauerstraß» Ziwalidenstr. lS4. Ecke Brunnenstr. Alchinger� Llukstr. l. Eck» Potsdamer Str. so, Orantenstr. U, nahe Oranienplatz , l«3a. Ecke Leipziger NW, Friedrichstr. ISO, E. Dorotheenstr. 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