Hr.lOT. 3g.;«l|tj(. Be,«g»Vret»: Sierteijührl.äTS Ml., freitnKHauZ. vorauSzahibar. Einzelne Ziummern 10 Pfemn«. Poiliezu«: WonaUlch i-Jö Ml. et'L Zuliellnng»- geballt. Unict«teunbanb rat Deuttch- lonb u. Oeilertetch-Ungirti ö�O MI, für das abt>ge Äuslond».SO Ml. bei täalitti eimnoliao HuiteOuna 7.60 Mi. Poilbeileaunarn nehmen«i Dane- Marl. HoLanb Luxemburq. Schweben U»b die Schweiz. Eingeltalien in b>« Kail-.etiunob- 1' tete Ufte. SJn.öotnxtrtS* erichenu wochemüglich zweimal. Srnrntagi. elnma, lelegtamn-.-ilbteg«: »Sozialbemolrat«er!t»». Abend-Ansgabe. Verltnev Volksblatt. (I0?ksni,w) An,etnenpreiS» Die achtgesvaurae»ionvareillezekl« loitel av Vig..iklelnc jintrige»-, da? lettaebmilt'Bon 40 Psg., zulüssia 2 letigebruckle Borte), itbe; weitete Boti DO Lsg. Siellengeluche und Schlallleaenanzeigen das etile Boti 30 Big.. ,ebrs weitete Sott 16 Big. Botte übet 16 Suchimben uiblci iüt >wei Borke. leuetungszuichiag 70°� �amilien-SInzeigen. oolitiichc niib gewetlichailliche Seteins. iiiizetgen SO Big. bie Zeile. Anzeigen iüt die nächite Kummet müiien bis ä ihr nachmittags ,m dauvlgeichüit Setiw KB. 68. Binbensltaxe X lOaeacbcn Werden.(Scöffnci?0N a Übt früh bis ts lihr abends. Zentralorgan der fozialdemokratifcben parte» Deutfcblanda. Redaktion und Expedition: SV). 6S, Linöenftr. 3* Kerntvtecher: Arn« Moritiplay, Nr. tSI SO—»Sl tt?. Donnerstag, den 37. Februar 1919. Vorrvärts-Verlag G.m.b. h., SW. b8, Lindenstr.Z. Ferulvrecher: Am» Moriiiplai!. Nr. l»7!»Z— Zt. Gntente-ßUndnis mit der QKraioe. Entente gegen Sowjet-Rußland. Tie Ukraine als Verbündeter anerkannt. Eine Tatsache von weltpolitischer Bedeutung meldet die Ukrainische Telegraphenogentur in �Lausanne: den Abschluß eines Abkommens zwiickicn der Entente und der Ukraine mit einer scharfen Spitze gegen daS bolschewistische Rußland. DaS Abkommen enthält folgende Punkte: I. Die unbedingte Anerketinuug der Souveränität der»kroini. schen Republik und oller östlich d«S Ton gelegenen Gebiete, die von Ukrainern bewohnt«erden. 2. Teilnahme der Ukrainer era der Friedenskonferenz als alliierter Staat der Entente. 3. Vi» zur Einberufung der Rationaler senmnlung bleibt das Direktorium die»berste Gewalt. 4. Frei« Gewährung ukrainischer Missionen i» Ll»» l a n d. I. Garantie für die republikanische Ti a« t» form gegenübet allen Verschn-örung-n. 6. Wiederherstellung der Kriegs- und Handelsflotte auf dem Schwarzen Meer. 7. Garantie der Interessen der ukrainische» Kolonien in Zentral» und Südcrflen. 8. Die?erteilung der Kosten für de« Krieg gegen die Bolsche» wisten erfolgt unter den Brrbündeten. 0. Dir Entente liefert sämtliches Material und wird für die Besserung des ukrainischen Kurses auf dem Weltmarkt sorgen. lO. DaS Oberkommando über die Operationen wie die Kon- trolle über die Eisenbahnen bleiben auf ukrainischem Gebiet in den Händen der Uk.ainer. Heber diesen Gegenstand wird mit franzSsi» schen technischen Fachleuten ein Spezialabkommen getroffen werde». das über die Lieferung von technischem Material seitens der Entente vestimmungen enthalten soll. Die definitive Form de» Abkommen» und der Klausel» wird von einer von beiden Parteien bestimmten Tpegialkommisfion fest- geievt. � Di» Ukraine wirb damit in die Rechte Rußlands als. «Siierler Staat wieder eingesetzt, aber das Bündnis richtet- sich n cht mehr gegen Teutschland, sondern gegen Nordrußland. das von der Entente abgefallen ist. Das Ziel ist»ffenbar i bif Wiederherstellung eines ententefreimdlichen Gesamt- rußlandS, dav Mittel zu diesem Zweck ist der Kampf gegen � den Bolschewismus. Ter JnterventionSgedanke, den die Ententesozialisten Entschieden bekämpften, wird hier verwirklicht, und zwar in ernerSorm, die Erfolg verspricht. Die Entente beliefert über i>a$ Schwarze Meer her das ukramische Vierzigmillionenvolk mit dem überschüssigen KriegSmater-al. daS ihr reichlich zur Werfugung steht, und verleiht ihm damit ein Uebergewicht über Nordrußland. daS isoliert und völlig verarmt ist. To kann daS Abkommen den Beginn einer völligen Wendung im Osten bedeuten. Zu gleicher Zeit meldet eist Funkspruch auS Moskau, daß alle Ententetruppen aus der Ukraine nach Saloniki abtransportiert worden seien. Ob diese Meldung nur zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in � Nordrußland dienen soll oder ob sie den Tatsachen entspricht,' steht dah'n. Da? von der„Ukrainischen Telegraphenogentur"! gemeldete Abkommen sieht übrigen? nur eine Unterstützung mit Material, nicht aber eine solche mit Mannschaften vor. Rückzug öer französischen Truppen hinter öen Rhein. Zur Lage im?nöustriebez>rk. Von Landrichter Ernst Rüben-Essen. dost STnn?oÄ nbf„ fei In n;.f'S1 Ä Srnn Verständnis der Lage im Jndustriebezirk ist Nü tft»»fiintr ri r ü Vftr Tn njl ,»!,», n b t b-t. g-ischen der wirtschaftspolitischen Strömung und der rein- Ea rLj 9k�finlt InfZthJ boit b!?s, 5Wt5* politischen Strömung zu unterscheiden. Bei der wirtschafts- �-.»,!- i; Politischen Strömung sind die Tendenzen der Bergarbe'ter- schaft. de» Unternehmertums und der übrigen Bevölkerung zu ruckgefuhrt werden konnte. Die Waffen, tillstand.k6mmisuvn«ic»» ui-bs nnA m«r-w- Mprtnirrun hat de» der Oberste» Heeresleitung der Alliierten angefragt, welche Gründe gelegen haben. für die Zurückziehung der Truppen vor- Was wirb aus üen Tirpitz-Kahnen? Kopfzerbrechen im englischen Oberhause. trennen, wobei, um da» Bild nicht noch mehr zu verwirren. die Sonderinteressen der rheinisch-westfälischen Allgemeinheit, also z. B. wegen einer staatsrechtlichen Absonderung, wegen deS bloßen Streben», jegliches Blutvergießen zu vermeiden, nicht berücksichtigt werden sollen, sondern lediglich die Allge» meinmtercssen deS Reiches. Hinsichtlich der Allgemeinintercssen des Reiches wird davon ausgegangen, daß eine Sozialisierung deS Bergbaues auf da» schnellste erfolgen m u ß, insbesondere für die Frage der Aufbringuns der für da» Reich erforderlichen Mittel. Eine nähere Begründung dieser Borausietzung, über die die weite st en Kreise der Sachverständigen einig sind, kann hier nicht er- folgen. Es mag nur mit Rücksicht auf die Verwirrung in den Köpfen der Zeitungsleser, die von gewisser Seite be- Die mklitäri'scben Seöwgungen öes vorfrieöens. A m st e r d a m m, 27. Februar.' iMeldnng der Tele» graPhen-Kompaoiüe> Sine Pariser Meldung des„Daily Erpreß" macht Mitteilungen über die Bedingungen, unter deuen der endgültige W a s f r n st i I Ist a n d und der Borkrieden zwischen den Alliierten und Teutschland za» standekommen soll. Danach wird das deutsche Heer nicht stär- keralSdreihunderttauseud Mann mit fünsPro- z e u t Berufsoffizieren sein dürfen und nur auS fünfzehn Infanterie- und snns Kavalleriedivisionen bestehen. Ferner werden die Alliierten die Schleifung der beut- schen Festungswerke verlangen und eine B e s ch r ä n- k n u g deS Waffen- und Munitiousbestaudes, sowie ein Ber- bot der Anwendung von Giftgasen fordern. DaS Blatt will ferner wisse«, daß ssch die englische Re- giernng der Beibrhaltnng drr allgemeinen Wehr- p s l i ch t in Deutschlaad auf da» entschiedenste wider» sehen wird. jedenfalls sagen, daß diese Dchisie in Zukunft niemals einen Teil irgendeiner Flotte der Welt bilden und daß sie niemals der Flotte irgendeiner Ration hinzugefügt werden würden. Die» fei die Politik, an!jie die britische Regierung sich durchaus aebundc» fühle. Wenn diese Schiffe in Zukunft nicht mehr als Kriegsschiffe gebraucht wüvden, so blieben nur drei Mög. lichkeiten, über sie zu verfügen: 1. Sie konnten versenkt wer- den. 2. S!« könnten abmontiert werden, 3. Sie könnten zu« öffentlichen Verkauf gestellt und«n den Höchst bietenden unter gewissen Vedingungen für ihren zukünftigen Gebrauch ber- steigert werden. Es fei nichts weiter als eine wirtschaftliche Frage, ob es sich bezahlt machen würde, dicffe Schiffe abzubrechen und daß in ihnen enthaltene Material für andere Zwecke zu gebrauchen. Die Bestimmung darüber liege allem bei der FriedcnSkoufe- r e n z. Entspannung öer engßsiben Rrbettskekfe. Amsterdam. 27. Februar. fMaldung der»Telegraphen-Kom- pagni«.*) Unter dem Druck der Dtreikdrohung der eng- tischen Bergarbeiter macht die englische Regierung die größten Anstrengungen, den Ausbruch de» Konflikts durch Kon- » e s s i o n e n an die Arbeiterschaft zu verhindern. DaS von Lloyd George eingebrachte Gefetz für dir Regelung de» ArbeitSverhält» nisse» in Bergbetrieben tonrde«nf die dringende Bitte de» Minister- Präsidenten am Montag vom Naterchouse in allen drei Lesung»»' angenommen und daS Gesetz hat bereit? gestern bie Zustimmung de» Oberhauses erhalten. Dieke schnelle Arbeit hat Lloyd Georg« in» sosern einen Erfolg gebracht, als er die Bergarbeiter zu einer noch- maligen Beratung über die Termin fe st setzung deS Streiks veranlaßt hat. Nach einer Unterredung zwischen dem Ministerpräsidenten imb den? Vorsitzenden des VollzugSratS der Bergarbeiter, Smjllie, sagte dieser zu, daß bie Konferenz die 1 Frage deS Streiktermin« in Gemeinschaft mit den anderen großen Verbänden noch einmal eingehend prüfen wird. Dadurch ist eine gewiss« Entspannung de? kritischen Sage entstanden, und man nimmt an. daß eS dem energischen Eingreifen Lloyd Georges ge» hingen ist, die VoranSsetzungen für eine friedliche Lösung deS drohenden Konflikt» z» schaffeu. London, 27. Februar. I«»Oberhaus« lonki« Lord FSNngtem di« Aufmerksamkett auf die ZeitungSderich!«,«»nach die Pariser Kanfereni in Betracht zieh«, daß alle deutschen Kriegsschiffe, bie stch zurzeit in britsichem Gewahrsam in Teapa Flow befänden, versenkt werden sollten, und fragte die Regierung, ob eine Möglichkeit bestände, daß dieser Plan ausgeführt werde. Lord Lyfton antwortete im Namen der Regierung, diese Frage sei von außerordentlichem Interesse,«ber von beträchtlicher€ ch iv i e-',,.. t-. a c. r~■ i c. rigkeit. Der Plan einer Versenkung der deutschen Schiffe werde' Wüßt genährt wird, kurz betont werden, daß Sozialisierung nur ausgeführt werden, wenn die Vertreter der in Paris ver. i nicht identisch ist mit Verstaatlichung, und daß es, wie gerade sammelten Völker einstimmig zu dem Schlüsse kämen, daß diese die Ereignisse im NnHrrevier gezeigt haben, ganz verschie- Entscheidung die beste sei.�die getroffen werden könnte! er könne hone Formen der Sozialisierung gibt. Ferner wird davon ausgegangen und in folgendem näher begründet werden, daß diese Sozialisierung a u f S schnellste erfolgen muh. Bis zum Zusammentritt des ersten Reichstages kann nicht gewartet werden. Diese Tat- fache kann nicht eindringlich genug allen Männern, die an verantwortungsvoller Stelle stehen und die Zustände nicht persönlich genau kennen, wieder und wieder gepredigt werden. Die reinpolitifch« Strömung ist klar und einfach zu erfassen. Sie geht von Politikern ans, die den kommunisti- schen Staat um jeden Preis wünschen, auch um den Preis einer dauernden Dernichtimg unseres Wirtschaft?» lebenS. Diese Kreise benutzen die Sozialisierung, wie sie allgemein verstanden wird, lediglich als Vorwand und Agi- tationSmittel. Diese Strömungen sind in der Arbeiterschaft selbst nicht vorhanden gewesen, sondern sind künstlich in einen Teil der Arbeiterschaft hineingetragen worden. Man predigt nicht,.daß die Arbeiter von setzt ab statt für das Unterneh- mertnm nur noch für die Volksgesamtheit arbeiten sollen, sondern man predigt, daß sie für sich arbeiten werden. Nicht weit davon entfernt ist da§ Interesse mancher Unter- nehmerkreise, den Arbeitern Anteil z. B. bei der Ablösung der Regale zn gewähren, weil sie dadurch hoffen, gleichfalls nicht ohne jede Entschädigung auszugehen.- Das eine ist ebenso gefährlich wie daS andere. Diese reinpolitische Strömung ist, wie die Erfahrnngen im Ruhrrevicr gezeigt haben, durch noch so tiefgreifende und noch so schnelle Sozialisierung nicht befriedigt. Sie wollen lieber sterben, als unter einer Herrschast von Nicht- Proletariern leben. Wären diese kommunistischen Ziele atme völlige Vernichtung unserer Kultur und unseres Wirt- schaftSlebenS erreichbar, so ließe sich über diese Ziele reden. ES ist jedoch mir eine Stimme darüber, daß dies nicht er- reichbar ist. Deshalb gibt es nur eine Soziali- fierung unter peinlich st er Aiifrechterbal- tung unserer Kultur und unserer Pro du k- t io n. Damit soll nicht ohne weiteres gesagt sein, daß diese politische Strömung nur mit Waffengewalt beruhigt werden kann. Im Gegenteil muß immer wieder betont werden, daß eine durchoreifend? militärische Operation im Rubrrevier voraussichtlich die Gruben zum Ersaufen bringt und damit daö vernichtet, was man erhalten will. Es muß vielmehr den Interessen derjenigen Kreise Rechnung getragen werden. auf die diese Politiker mit ihrer Verhetzung wirken könnten. Dies find die Kreise der Arbeiter, die in den Gewerkschaf- ten organisiert sind und zum großen Teil die Ideen deS Erfurter Programm» vertreten. Trotz aller War- nungen ist die Regierimg bis Mitte Januar llllll gegen- über den Interessen dieser Kreise passiv geblieben. Dadurch kam es, daß in der Iamiorbewegimg die Führer der Ge- werkfchaften da§ Heft aus der Hand verloren hatten. Erst durch die Proklamierung der Sozialisierung und die Durch- fühniNA der Demokratisierung, des parlamentarischen Sy- stems in den Bergwerksunternehmnngen. wurde dies an- derS. Da» Rätespstem. wie eS von dem Volkskommissar ein- gerichtet wurde, wurde mit gewissen kleinen Abweichungen durch die Verordnung vom 18. Januar 1919 legalisiert. Es Die(psiafrikaner in Rotteröam. Rotterdam, 20. Februar. General v. Lettow- Vordeck hatte di« Freundlichkeit, dem Vertreter de» W.T.B, ein« Unter- redung z» gewähren, m der er erklärte, daß er desonderen Wert> aus die Feststellung lege, daß die ihm und seinen Leuten von den Engländern zuteil gewordene BeHand- lung.»sr allem während der Heimfahrt, durch- an» rücksichtsvoll und taktvoll war. Eine andere Frag« sei die, od überhaupt eine cBhandlung al» Sefangene zu- lässig war. da die Engländer in den llebergabededingungen die .Evaluation' der Ostafrikaner zugesagt hatten. Der deutschösterreichische Staatssekretär de» Aeaßerea Dr. Otto Bauer ist hrure vormiliog von Weimar mii sechs SektionSchef« de» österreichischen Ministerium» deS Aeutzeren in Betlin«ingetroffen. Die Verhandlungen mit dem Grasen Brock- dorfs-Rangau haben heute mittag begonnen. ftJjflf aber diesen, Mtesystem die Spitze in einem General- zechenrat. Tnesein Mangel ist leider erst jetzt durch die Ein- richtung der Bergarbeiterkammern abgeholfen worden. Die sofortige Verkündigung des ArbeitskanimergefetzeS ist unbsdinßte Notwendigkeit. Wäre ich»« Mitte Januar auf diese Tinge eingegangen worden, so würde vielleicht die jetzige Bewegung schon im Keim erstickt worden sein. In- zwischen nämlich bildete sich als vorläufiger Ersatz die Neunerkommission zur Sozialisierung des Berg- bau es. Toß die drei Neichskommissare es nicht verstanden � haben, sich dieser Einrichtung geschickt zu bedienen, war ein schwerer Dehler. Daß die Neunerkommisslon, die auS je drei Bsrgarbei- te»n jeder der drei sozialistischen Parteien bestehend, in dieser Zusammensetzung nicht förmlich anerkannt werden kann, war für jeden Einsichtigen klar. Insbesondere waren die G e- werrschaften nicht ihrer Bedeutung nach darin ge- nügend vertreten. So war unter den Bergarbeitern auch noch Erlaß der Verordnung vom 18. Januar allgemeine Er- bitterung darüber, daß dieser Neunerkommissian jede An- erkennung fehlte. Wie man die provisorischen Räte durch die Ausschüsse ersetzte, so muß man die Reunerkommisiion durch die Bergarbeiterkammern ersetzen. Dies wird auf die Dauer, falls die Arbeiterkammern geschickt geleitet wer- den, den wirtschoftspolitischen Bedürfnissen der Bergarbeiter- schaft genügen. Es hat sich gezeigt, daß man nach Durch- setzung der Verordnung vom 18. Januar den besonnenen Teil der Bergarboiterschast wieder in die Hand bekam, weil man ihm das Mißtrauen in die Regierung nehmen konnte. Ob dies ein verdienst der Regierung oder' der Jüh- rer der Eiewerkschastcn war, steht allerdings auf einem, an- deren Blatte. Aber so erreichte man, und darauf kam eZ doch nur an, daß bei der jetzigen Parole der radikalen Politiker die Mehrheit nicht Gefolgschaft leistete. Warum aber„re- giert" die Regierung nicht? Gewalt auf der einen wie auf der anderen Seite rann man kein Regieren nennen. Also schleunigste Durchftihrung der Bergarbeiterkaatmorn und Sorge dafür, daß dies? richtig arbeiten. Bei der Erörtornng der wirtschaftspolitischen Tendenzen des Unternehmertums muß jede Diskussion mit denjenigen Kreisen, die auch nach heute durch kleinliche Rechthaberei der- suchen, ihren entschwindenden Einfluß zu behaupten, obge- lehnt werden. Diese Tendenzen des Unterneh- mertum» haben ebensoviel Schuld an der jetzigen Lage wie die rein politischen T.en- denzen der radikalen Parteien. Nachdem durch die Einsetzung de» VolrskommisiarS Ruhe und Ordnung ge« schaffe» worden war, ist sie durch das Verhalten dieser Unter- nehmerkreise wieder gestört worden. Zu diSkuUeren ist nur über die Tendenzen derjenigen Unternehme, kreise, die die so- fortige Sozialisierung des Bergbaues als Notwendigkeit an- erkennen und zu ihrem Te'l daran mitarbeiten. Solange noch der Zechenverband unter dem einseiti- gen Einfluß der erstgenannten Kreis« steht, muß er vollständig ausgeschaltet werden. Es ist nicht richtig, ihm dieselbe Anerkennung zu gewähren wie den Bcrgarbciterverbändsn. Während diese Interessen der Allgemeinheit mit wahrnehmen, widmspricht die Art, wie der Zechmvekband geleitet wird, den Jntsresssn der Allgemeinheit auß das schwerste. Wir stellen daher als Forderung auf: Schleunigste»nd restless Durchführimg der Demokratisierung der Bergwerks- uniernshmungen. militärischer Schutz, soweit durch diese erste Maßnahme nicht die Produktion dauernd gesichert wird, eben- so aber Schutz gegen diejenigen Unternehmer, die sich dieser Demokratisierung entgegen- setzen. Ob?,« erhebliche Personalveränderungen in den leitenden Stellen der Unternehmungen wird eS dabei aber schwerlich abgehen. Die Unternehmer bei der E i n f ü h- rung und Beratung der Sozialifierung als gleichbe- rechtigtcn Faktor neben den Arbeiterverbänden anziwrkennen, ist n'cht angängig, solange diejenigen Personen leitend blei- ben, die bisher durch die Art ihrer verhandlimg die schwere Erbitterung unter der Arbeiterschaft erregt haben. Auf diesen Punkt muß gleichfall? dringlich hingewiesen werden, wenn man wirklich die jetzige Loge im tzndustriebezirk verstehen und ernsthaft daran gehen will, zu verhindern, daß wir noch ein- mal jene Stunden erleben, wie sie uns der 21. Februar ge- bracht hat. Zum Schluß noch sin kurzes Wort von den wirtschasts- politischen Interessen der Allgemeinheit. Es muß offen auS- gesprochen werden, daß die Allgemeinheit bei der Frage der Sozialisierung sin größeres Interesse als an der Demokrati- sierung bei der Köhlen f ö r d e r u n g an der Beseitigung der reinen Privatwirtschaft bei dem Kohlen vertrieb' hat. Wenn auch dies« Frage mit größerer Ruhe behandelt werden kann, so ist sie doch unbedingt wichtiger. Gleichzeftig mit der Nachricht von den Greueltaten der Spartakisten bringen die Zeitungen den Beschluß ches Kohlenstzndikats auf Beibehaltung der bisherigen Kohlenvreise. Allen Einsichtigen ist klar, daß dies nicht noch auf längere Zeit geduldet werden kann. Hier mutz bald und energisch eingegriffen werden. Aus dem Stadium dsr Projekte muß die Angelegenheit mindestens in das Stad'um des Gesetzentwurfs treten. Es müssen die kapitalistischen Grundlagen insbesondere der Koblengesell- schaften mindestens doch einmal authentisch festgelegt werden. Ob schon nach dieser Richtung hin wirklich das Erforderlich« eingel«it«t ist, ist noch immer eine offene Frage. Eine Erklärung öes dr. Grafen �rco. Kein Unabhängiger. Dr.®wif Arc» fchwiW hnS: Die Ermordung Knrt TiSnerS durch einen Angehörigen meiner «ntfernieren Familie rrrankaßie di« Erwähnung Meiner P«rsc>n rntld meiner politischen Parieistellung in Fchrer Abendausgab« vom 21. d. Sk. Darf ich Li« bitten, Ihre nicht ganz zutrossend«« Mit- teilnngen durch d»« folgenden zu ergänzen: Seit vielen Jahren trete ich in verschiedenen reform er ischen Bereinen und Bünden c uf Grund einer wissenschaftlich begellndeien Weltanschauung als Mitkämpfer für»in« modern« Kulturpelitiik «in, im einzelnen für»ine durchgreifend« Sthisierung des privaten urtd öffentlichen Leben« und für ein« Modernisierung der Schule und Erziehung. Aus dieser Denkweise heraus bin ich auch e n t- schi«dener Kriegsgegner im Sinn« de«» r g a n i- satsrifchen Pazifismus ftV ö l k e r b u n d) und daher Mitkämpfer aller hierhin failrrchen Bestrebungen. Da diese Politik namentlich während d»S Krieges fast ausschließlich von den Führer» der Unabhälchigen sozialdemokratischen Partei dertvetrn wurde, so führten unS diese gemeinschaftlichen Bcstrebunzen zusammen. AuS diefsn BegiShungen heraus Buche ich dann als Beigeordrwtsr in das Hanil elSlinuisterium berufen und leistete Folge in der Hoff- mtng, der Allaerneinheit de scheide»» Dienste leisten zu könne». Jenseits dieses Gebote» aber bestehen, soweit ich die Auffassung der Partei becirteilen krnn. sowohl in Einzelfrazen wie in solchen grund- sätzlicher Art AuffasswngS- und BeurteilungSunterschiede. so z N. m bezirg auf gewiffrn wirtschaftlichen Fragen und-■ach die bolschewistische Bewegung, deren Ziele und Method«, ich gleiche rmsise für ontwieklungS�eindlich und kultucfchädlich halte. Ich bin daher weder der unabhängigen noch sonst einer anderen Partei bischer beigetreten. Unter diesen Umständen kann natürlich von einer Einflußnahme meinocheits auf vi« Panteipolittk dse Unabhängigen nicht die Rede fem. NZSrdo« Liudner wird„gesucht". We ein Koliespouseni der„Boü. Zig.' aus München mekdet. ist der Polizeipräsident Sleimer berei s vor einigen Togen ange« wiesen worden, gegen den Mann, der das Attenlat auf Auer ver» übre, den Metzger Liiidner, einen Hoitbefehl zu erlassen. Dieser Haft» befehl in ausgefertigt worden und der Attentäter wird zurzeit ge» suäit. BIS Lindner in München essen spazieren ging, in seiner Wobnung in dcr Heßstiaße nächtigte und sich öffentlich mit ieiner Tat brü stete, wurde er nicht gesucht. Jetzt, wo er weg ist,„sticht� man ihn. WaS meint die«Rote Fahne" hierzu. » Die„Freiheit" Vckanptet. wir hätten zu ihrsr„Feftstslltmg", daß uns»« gancze ParsteLunp dsS Attentats auf Auer und die Land- t»gsspr«ngung«ine„gewissenlose Srfindunß" sei, geschwiegen. Wir würden nicht schweigen, wenn wir in der„Freiheit" auch nur sine «inzix« Feststellung, d. h. eine Widerlegung unsere« tatsächlichen Angaben durch andere tatsächliche Angeben finden würdon. Die ganze„Feftstollürcg" der..Frei» i heit" war nicht» als«übende» Geschimpfe, sie hat auch nicht de« leisesten Versuch gsmacht, irgendeine unserer posit iven An» gaben»«derS als mit Redensarten zu entkräftsn. Wir fragen die„Freiheit":„Ist eS eine„gewissenlose Trftn. dang", daß der Attentäter Lindner Ritzlied d e S„r e» o l u» t i o» ä r» n Arbeiterrats" ist? Ist Erfindung, daß man diesen Umstand der Oeffenikichkeit verheimlicht«, bis der„Bor» wärt»" ihn an» Licht brachte? Ist es Erfindung, daß Lindner nach der Test in München frei herumgehen und sich damit brüsten konnte, ohne verhaftet zu werden? Ist es Gr» findung. daß noch am Sannabenh die„Leipziger BolkSzeitung" gegen besseres Wissen behauptete, die Tst im Landtag ßomine mifs Kontv feudaler Offiziere? Ist»S Erfindung: daß während der Tat dsr übrige„revolutionäre Arbritmat" schwer bswaffnet die Tribüne besetzt hielt? Ist eS Erfindung, daß der Vorsitzende Hagemeister rief:„Das ist die Rache deS Proletariats!"? Ist «S also Erfindung, daß der ganze„reoslntionäre Arbeit errat" an der Tat ieilgemnwi«« hat? u. A. B. g. Kein Lanötss— keine Minister. Dr. M ü h l o n ist in München eingetroffen. Er hat den Posten de» Ministers deS Aeußern, den ibm der Zeutralrat augeboten bat. abgelehnt, und zwar, wie die ,A. Q." meldet, mit der Begründung. daß er ebne den Landtag nicht regieren zu können glanbc. Auch Piofesser F o e r st e r dürft« sich auf keinen Fall bereilfinden. vou seinen bekannten demokrati» scheu Grundsätzen, die er erst kürzlich in der.Münchener Post" stark betont hat, abzugeben. Dasselbe gilt von dem dritten Kandidaten deS Femralrats Adolf Müller. tSarikiri! Die„Rote Fahne* ist tz.r»uf nnd dran, die Reihen ihrer An» Hänger zu sprengen. In einem Ausrnf in der heutigen Nummer warnt sie zunächst vor Pulschveriuchen und schreibt dann: „Restlos müssen»Ze unsauberen Elemente au« der Partei entfernt»et de«. Aber euch diejenigen in unseren Reiben, die glauben, sich nicht unserer Takttk Diiichiietzen zu können, und die fortgesetzt dagegen wühlen, fordern wir auf, sich ein anderes Tätigkeitsfeld zu suchen. Wir sind»ine Ocganisaiiou r»voluli»närer Kommunisten, aber lein Semmej» pUtz für Element«, dir bisher lern Forum für ihre an» klaren und k» n f u s e u Ideen, mögen sie nach so repelutionür scheinen, finden konnten.* Wir sind wirklich nengieriz, wie viele Leutchen in der Konnmi« niftischen Perlei idrig bleiben, wenn olle unsauberen Slsmenre und unllaren nud koufufen Köpfe hinansgeworsen werde«. Die erste Fraktion sfwnng der sozinkdeinokratische« Abgeordnete» zirr prenßtschen LondeSvorsammluttg sitidsr nickt, wie uisprünglich an» gegeben, am 2 März, iondsriz, da der iAiibmifungsiaa dcr Lande«» � vsriammlmtg um einen Tag verschoben worden ist, am 3. März» i vornintaaS Ist Uhr, im Preußtsche« Mgeordnerenhanse BerUu» Saal VKI, statt. Die Lage der deutsche« Kriegsgefangenen in Nrnnänlen. Wie uns«rS zuvertässsgcc SmeMe mlipsietit wird, befinden sich van des Armee Mackensen selt A»sar:g Noviinbec v. I. noch etwa Ist Gstll deutsch-©eftaift-n, meist lazarettkremke oder inzwischen auS den La» zaeetten entlassene Mannlchufton in rumä irischer KriegSgefangsn» schest. Ein« Psstverbinduna mit ihren Angeböripen besteht noch «icht. Es herrscht geeßer Mangel an Kboidnn, und Schobwerf. Ter» psiepung und Unterkunft find völlig«rzurcieheud. Es ist norttsndig, daß sich iinfore maßgebenden Stessen um Sie Freilassung dieser Gefm»gen«n bemühen und dafür sorgen, daß sie vor allem bis dahin so reichlich wie möglich mit Skldmitbvln unterstützt wer den, damit sie sich Lebensmittel kaufen Kinnen. iLL»"i»»»P.aia»Ptl»»«W*'"'|.«»"™W~!?!l!».l�.ii.eB»a Die Nicht ÜSS H!Kck öer Gtwslt! Ton JuliuS Zerfaß. Sozialismus ist das neue Recht und die neue Pflicht. Pflicht zum Recht. Der Feind deS Rechte« aber ist die Gewalt. Weil SoziaNsnmS daS Recht ist, kann eS nie die Gewalt teil«. Ein Vater verbot ieinem Sobne, Sozialist zu fein. Nnd er wollte geivltz dos Glück seines KindcS. Der Sobn aber tagte: Dein Zwang ist nicht das Recht. Wie sollte es mein Glück lein? Ich aber habe— daS erste Erbe der Geburt— die Pflicht zum Rechte. Ich muß darum Sozialist lein. Nun bin ich eurer Schule entwichfe». eurer Schule Fwang: nnS gewaltiain zu beglücken. Weil ich ober gegen das K:ück der Gewaltsamkeit bin, bin ich Sozialist. Und damit verließ er seiner. Baier. Wir alle wollen das Gjfrf der Gewalt'amkeit, der Vergangenheit. verlassen und im Sozialismus die Freiheit des Glücke» suchen nnd bringen. Wehe, wenn wir unS zn thrannisierenden Schulmeifletn odzx Polizisten des Sozialismus, aufwerten wollten I Dann find Kleine Sozialisten mehr und unsere Kinder müßten un» di« lgichaft versagen. tzer Sozialismus ist nicht der Prügelvater, der da sagt di ist I hr SostoliSmuS sagt: Wir werden, wir wollen! Eckeäst er der wahre Baier der Zukunft. � öie erste öeutjche UniversttätsSozentw. Erst die Revolution bat ste geschaffen, die eiste Privatdozentin in Deuiicklaiid. Dr. Adel« Hartmann ist in München— in der vorkoinmuuisti'chen Zeit— als Snatomin zu den Bortejungen zugelassen worden! Trotz' aller Redensarten hatte«S die bisherige„demakratische* Nnivetsitäisveriassunq verbindert, daß der Au'stieg der Tüchtigen bei den studierten Frauen die schwindelnde Höbe des UiiivetlitätS» lebrers eneiit.te. Und es ist bezeichnend, daß es die Mediziner waren, dieseltnn, die weibliche Kollegen am längsten auf ver Uni» stiüt kanntest, die eine Aendernng dieses höchst unmodernen Grand» Punktes zuerst vori-abmen. Waren doch im»»offiziellen Lehr- betriebe Frauen hier schon längst b währt. Nlsisteiitinncn gab eS in jeder Klinik, in den meisten Instituten der Krieg brachte ste hier wie in allen anderen Bernsen in den Bordergrund. In Berlin z. B. war der älteste anwesende Assistent der Haulllinik eine Frau und sie ließ es sich nicht nehmen, an Stelle des verstorbenen CüefS da« Kolleg zu lesen! lind in einer inne en Klinik der Ebaritä war der erste weibliche medizinische Professor auch oft als Lebrerin zu sehen. Doch nie oisiziell I Mau fand Frauen im VorlesungS- Verzeichnis nicht enthalten, denn die DozeiUcnschaf: als solche war „weiberreiu". München hat in der Gleichberechtigung der Frauen einen guten Schrill weiter getan, mögen die anderen Hochschulen Meiern guten Beispiel bald folgen. Und möge dies ein Ansang sein in der Moder- nifierung unlerer böcksten Bjldnngdstätten in wohrba't demolra» tischem und sozialem Sinne, alle an sich zu z'ehcn ohne Ansehung der Hertlmfi nnd des Geschlechts, die wert find, dem ganzen Volk Kultur und Wisirnschaft zu lehren. Dr. med. Erwin Loewh. X f!n foffat genfer: Gl!« Kamellen. Das Hausersch« satirische Gedicht:„Olle Ka- Mellen", das wir neulich aus der.W«ltbühne" mit- tailtün, veranlaßt l olgenden gereimten Widerspruch, der billigerweis«, gleich de» ersten Mannes Red«, ge- hört und bsdncht werden muß: Wir kemven ihn alle, von stingen Bengel, Den Leutnant(da war Wahl kein einziger ein Enyckh: „Monokel im Auge"!„Schneidig" im Ton!— Dewitz, Herr Hauser, wir kennan ibn schon. foch, was der deutsch« Leutnant verstand, Daß sagten Sie nicht: Er starb für sein Land! Vierzig v»n Himdert fielen allein!— "nd da» soll alle« ve»sess«n sein? sftsr wvllt doch allen Gerechtigkeit schenken? Wollt ihr nicht hier auch das Gute bedenken? Wo das System die Sebald getragen, Wollt ihr da einzelne Menschen verklagen? Wiegt ihre Schuld auch zentnerschwer, Megen die Taten vi«! Zentner mehr: Simig von Hundert fielen allein!— stutz da» soll alles vergessen sein? flnd da» fei allsS auf eimnerl vergessen? Meist hatten sie alle da vorn nichts zn essen! Bei Gott, das find auch kein« ollen Kamellen; Gott lob. hatten wir viele solch«„Gesellen"!/ Daß der Mann das meist« getragen. Wissen wir längst, ihr braucht'» nicht zn sagen! Gab'S bei euch nicht auch Böse und Gute? Wozu drum jetzt das Gefchlmpf und Getute? Warum soll damit kein Ende sein? Warum nicht vieles vergessen sein? Gewiß nicht alle«. Bei den heiligen Pfändern Der Trs»? und Slot, wir wollen mrS ändern l Für immer, nicht nur in der Stunde der Not, Sei Kameradschaft ein zwingend Gebot! Das war gewiß nach niemals das Rechte: Eure Hand Koller Herreu und voller Knechte! Ja, sagt d«Z allen, nickt nur Offiziers«! Wir wissen un««le reformiere«. tstS frei« Deutsche, ihr Brüder schlagt ein: And dann Jan« aS»S veegeffsn sein! Martin Mütter. �prl?»sn Mevrer. Durch«Ünen stark xosvrmten, ehcien idealistischen„Aufruf»um TszialiSmuS", den dcr Werbedienst im Dvzemfcer in einer Massen» auflagc verbreitete, ist der Nam« de» Dichters Kurt Erich Meu» c e r in neuen Keeis»« beksnntgeiworden. P»r sich» Fahren wurde »r zuerst auifmvrksam genannt, ein Buch,„Labyrinth", der Großstadt abgewann««, s»»«tc dafür. Im SessingMuseu« trug. dieser Tage M,ur»r Gedichte airS bisher n»ch nicht an die -lekfentkickfeit gelangk« Büchern seiner Kunst vor: eins wird heißen„DsS ewige Fest", das archer«„Der Isbenbige Kreis". AuS der Füll« einer gesafnet reickrm timercn Weilt quillt dbe LyrS d-iefe« Dicht«:», �hr sti-ben ist ein«-obrer tönender Mk-zkang der Dinge. Sein« Rhythmen find nicht»rbisch« Erschüttern nyen, die au« engen Augenblicken hervsttwecken; fie baben ihre ausgreifende, aber ruhevoll.! Bemeeuwz an» einem evhavenen Goscheben, das schon im ersten Nuzen lickc weit ist.„Fch»ytnbclK durch mein Gedicht, wie durch vergeistigte Gefilde". Mit einem weltfern«, Phen» wsiespizss hat das nstli"« gemein. Er Hot d«n Vtrom alles Da- fem» an semen Usern, in stärkstem Antzrawg nutz in zarbesten Wellen, und er steigt über die Mwe da» Lebens ompor nnd scharrt auS der Höhe um so tiesir in che Wagen und Fluten und in mn so aus- gedehnterem Umfassen: Mick packt dar großen SymPhanien Ke-tte in ihrem donnernden Yoritdertrehn. ich bin fein Knecht der tüftelnden Palette. Tie Welt ist weit. Wer kann sie Bberfthn? Diese Berse sind in Farm und Seele für Meurer« Dichtertum l�zeick'nentz. Er labt in der Feim nickit ans d.n Wegen der Aller» füngsten� sein Atem dran cht di« Sphäre, die der Renaisianoegeist zuerst gelvstet. Die Seele aber icklürit und spendet Gsponeinvrt in tiefen kcrnfpürenden fti>>'«n Boll Klana, Farbe und immer voll Kraft wird sie dichterischer Laut im Anstram de» Großen wie deS Feinen, das menschliche», Erleben gegönnt ist. ztb. (xtj, Kr. Pro»«!. R-inhard, Hrrsin»«nrd. Wiff«ä. Ein««z«i?Nk« ist n. a. em S>>k�»tzent«»»,f zwr der F»!?«« drr V« r k« h r«? r s ch n?« r»» $tn dritten 6vlu;>g steht Kumirl�t dvr l&irfii&entimiri iVfctt d« Lttöung einer verläusigen Reichswehr. 91% Dr. Fleischer(Z.) I»«r<««vt S«Sckf:chtqpw» her b»«ch» tiywn �Künsche der attiven N«t,rsfi>j'.,re, ne.me«�'tch ehn* g'iwi«!«, c» er�o»Herl ich, twi 27 J! i« täreoirärtern ftc-tt»i«br«W vi»her e»4*?r;en�t»5»Ri«WH.J D�e prehriKvfeittvtr�tirc mit sie H'.uxn ktfMfcj iswei. s-üht K»j«4«i. Ii; triftt�tristi i«l« Irk die P»i«�»s»chi'm Cfnna ssl in rtetvgcr �jsref>Hie,«n die Ixmeurtot i» n? fisr e kehrte» sich vi« Pol«, irichl:««rinPstm. fi-i i-i-ftve Htm inif t« NoAe: Äie Kerrien der Tenr-ru>�z»z ukvzet� Be�orgui�lkrusprüche, anherer Siegetuag der Sebichrinffe«ir» J* S r i Zi t« SB;»(Erff«niIet. d«ch iotort rech»imtnai dies« D-n�e geprüft»r«-!«» tnft so resch aW cm; Sp.sifiSi.'JduiV} fovbec�esQHrf mwt>. ♦.< 5 r« ii n i ch tt« i{ i j ch e Jt e<, i e r*«* chrt i«h«M K nxeoffigm, der dcm b;m tchiFchrsorUUNGSschrn, feimr CVir Stich««cht, LSI? lSie>»k veel�och-M. Di« N.;>ch«re>ji»rri?r,» e» k t>« r nicht d a r» n, d« ein�iUti«», die»x br«t>»sch!vei. Silche provisorische Reoierung alif Zte�z« de« Reiche» zi»Isch>«» w-»««»«ritzuhpitco sird, wü rbin sie ein« sehr s ch ls e. ch e Stütze für di« Ke�i-rinttig sein.(Zirstaniniing.) Adz. vraß(U. Soz.): K�o Roxlrrui« tvill osfensichtlich lKrtvatt ao�en Tewakt fttzen. 9� If MiJ« im Nuhri«»!»« tr-reen reine Z, tz» st, r it t(#» ruft: Zrrr Teichel),«uftesd«*! handelt« o? fich i««i die A»vchs«H»nz der Sozialisieuun«.(Zurufe: Zur Ka«.«i)»k hat«, lZrgen den AnSbruch von©«neraiftteifc) pctikrft,(Zuri ie der T»zialdem«kra!«n: Tat gieacnteil hoibon Ei« Ketnn!)— Ter Präsident ruft den Nsdner zur Sech«!) Die TvePpril soZen zur stlieKerhaltnniz der Arh«it?rp'«-ft Ä««tzt tv«- der.(WKerwnich.— Adg. Sachse(G-».): Pia P«vreUcht« Huhen den Gloeit n[cht gewollt.—®shr rkHl�I boi den uei'torucr haderi zum Soz wedanislra wn:(L e- i.ras nicht anrichten. M W...�>.......,u� ruft den Retner wi'.ceriwll z n r äkache. (Al»r Du well: Da» rrvirnt man un�atteiisch« GsschirftKfiihvung! Drr Zwischcnvuser er!M einen Ordnungsruf.) �bg. Brost: Tie Reici-Htvobr ist da« Kng».-if»(tfk Jnstdummt zur$ch«ffuR|:« Oal.ruwg. Such wir sind uiez-itw dor Putsch- t« k t i l. sSach«,.) grad« Bc«,«ti ff rat« iek Eesiüi-owiuiaKVMi fteffu da«#U»fi«if«i von Militär m>« ee/schafKiai« KS», sin (Zur,'? M tos Eoziorkdosiokrcktsir: Wa goch r*«ich km; ptomutw!) Die SkichMmchr soäx goza» di? N»,t»»vch»chchW«»n> Sd«m>»t>.< v>?»h«!.(Awu-ft vci bovt: fcüdewil) für»rtdfn die tiodeitor ftdot die tvt>k'ri, mit einem„Offenen Brief" i* da« Äriefwechsel Hinbeichurd-Echeideniann einzugreifen. &»«»en Dreistigkeiten strotzende Schreiben biweist nur, dab dei Zdreiberr von d«m Butfche l» ütf i« sein»« eeatti»- «är-innkrrlichen Noruneilen befangen ist. dntz anch zehn Ke- dolntione« au« ilMi keinen denkesden Rrnsehen niachon w«- den. Nenn er'ckreibt:„'ver �selsicherr mutz p« s i t i v e?l r- t e i t leisten. Sie(Schoideniann) haben füh �hr bisherige« Laben nur dair.it beschäftigt, da« E e g e n t e i l zu tun".— s» feuchtet au« diesen Worton bi? hnndeerbärmlkhe Be- g r i f f Z st u tz i g k e i l de» Gäbelratzler«, dor nur im D? a s- senmord von Menschan ,.p»fit«be Arbeit"»»blicht.»ahr»«b isim die Knltnrorbeit ein»« s»zialistisch«, ZsilihrsrS»>« Buch mit sieben Ekiegein ist. A«nn Herm v«n dem VuSsch«» Hori-»nt schon s» eng ist. sollte er doch nicht seine Dummheit vor der Oessentlichkeit prostituieren.— Ader den Tipsal»r- reicht der Kwbenluft-M«j»r mit foltiendim Has'u«: Si«. H»*r Ibihpp Gchkidemann. aber Haien»n«ntskSfvcher fdrii? an«»»ählicher sthstcht Iva Ccurrat Autenborff al«„Hagaa. d»iir" h»,c>ch!»t. fchr gbud-iichtni» lletz Sie vobei v»««is««. i>« Rsü? ,» fvonsmi. die Bi« selbst bei dzi« Sviet«svikt haben. Bleiben»it bei Ihrem ttbteii Birgleich. dann Mar Luvenboest der groh- ehrliche»pxler.»er seine gltiheude Bakrimchatieb», sei» getoattift»» Bvoben med Können»insehte. um daS kpiot stk seia Vatrrlanh fu gewinnen. Gie, Herr Mstip» Scheidmnmm— da- um«» u»ch»richi Rinistervrätident. Smattletoetbr und Exzeste«»— siaudon Mt Be!?»?»i.osi« dinier ihm.>'ab«i i« die.Korten nrch dersten bte Tibt»«or inernen frestuilligen Eekundantenl Der po!st!l»r«lVrerden. Man aiewo eiere d« Kmwntfston, e s fehlerkgsa«l>«il»ii tn staatlich«« Gesttiudvn»«HHtichte, hat sie kein aaoersS Ergebnis erzielt im; beim ftäddüchen.�achda-u aaU. Dte Kimaaiffi:»» wich ch»e f«»ts?tz»». d*«* sie !w»rde«ttach Angab«! o»? der Bsesamnetung m d« ksicheaztngung SoMch«. batz»otmeiibtge Rsparaurr.«ttz ErneneaunaSarveiton am ifvwttihem �ostchch«, frst Jahr«, atfjgefchabofi rnost-on sind, jetzt dt* aa�gefilhvt nwadm« istmien. fvf«» an de« m«»tzgt,ers«Wncsi9 zu sck»;».«». Tor X a a l e»e»ffn«ts die Bosaniailwivg mst«<5i«m immmn«nwsii»d»n»n iUch»uf für die©pfoc d»c TUnchMMt Atteiiiatr, d«n die Lers«»n«wag st»b«i«iihbrte. Huna gab-r den?«richt des Zer. ümfti&.n+f Kar Sontra! soti'atvnrat hat-e!»id»r in- iolff dor wrrnr: stäi«*;m.»eailiw.iaou ViwwwktMstl«««rnig positive Atdait teisteu Wunen. siive» tikroie-sto« sei d«r»«er Erlatz Über die fU»,ri<»iMflt»«Ä awc Aurchfschming tzslaiiGi und habe die HurfUchimm daSsoÄ«, t«i Gauptgvui« zele-zt f*t di» deuschiedeasten r»v»«uti»nä- o« vichobwng« im ganz«« Reich-, Vi« wsUero» Plrmant je, die Totiibech?« Kr«chorvS. Dieielbeii benutz»! den Vmao-ind Richc u:ch C&uwng zu schafs«,, u«a durch?rsv»zierung van Putschin cha« Sxrstoii�b»»«ch!stpkug stets aufs n»ue zu dokum«,- Ein pksondars kass-.b Btispiai sei in Rottbus geschehen. Tort war dm übocwiegsnde Toi! der Gamüson Leg«! d»« neu?» Ks«i»unch»»»l«st,- üisolzobejjen«-„»de RsttbuS roui �iei«orp» Älllt- «itz in»in jp»ütA Hee-vlager pevvandslt. Mit Slttifietie, Sstinwi» nnd ff!»mmriuo er fern ist man dout gr�o« die lv- bi- büi-chngkri Soldaton d»» Icch.garrxH löklj»»oagHorngen, habe don Tokdotenrat »nfgelkst«ch«inzrÄie Asttgliedor vbrbaftot. Tah eb brotzdom zu lamem SMnMiMfujj»« gefc»«»«« sei. wS« io« d« Bofvnrinchaii der (Suwoisu« zu v«ri«chi«>»is«s->a.!».>.cch niederen Siüli-n wie Lanbsdtfg und Pfrlebvrg striulb»« sich Asnitche Ezanea ab. Do- g»ze» bftilm f**»ich« aseiswpwltfsu-UMirchmi«« von J-rewtyjwt a. O. Sc«®!uisri*lf»mo£«»»ch« mZt.z«t«chi, datz sie dt« Bribchattu««»S««t- lichor SokbateAvst»?«ünschtc-n. da die* rtfiH« deosv-b« erfprisst- liebe s«i«. Die A«ch«U st» ff»« traks old>Ä»nrat habe deStzaitz keine ff»-ud« uvebr gcnwch: und der Redner bazeützt deSbaZb die Auf- tösuua desselben«US Pill u»g eine»»en»« Kvrp-ssvidirchurats. Snuanelk wirb zur Wahl drS SolSaienratS geschritten, die bei Kchlutz d»s Berichts noch nicht beendet ist Nochmals HnuzgxRkhite beim B«ntz iier A«li!»'.io«--»it»« ihrer Rat zu KiaMcn.©ist oanze »azabl«NjiesxSier hahen die R-riz in»er Niergenallsgub« v»n: sts. ScbiMr aele!»« und e« nie»ine K-echiqleit. das, ei» V-avrter»«« BundoS e» wagt, zu bebaupl»«» d« K«»b und sesien Merta-dkestell« wäre» m dir««hat»« frag««ndt s, rstchiäadig. BieLeicht«ich« d« Luid»a» die B-elaus«- stell« Ni der RedaNo» de«.W»»«»««" di«»»»ufUvk «»»altoltffe Mec die inr Dezember vorigen Zahre« im» stu Jaaaar bieieS ffahrc« Masttien chehätier ein; die vetze-ittich- teit würde di« Hinbe Keim K«pf g»'«iiii»!»r.s»lag»n. H« wir« wicheta. zu wissen,»b der Bersttzende de» Bim»«» der L«id!»irt«. Herr Dr. kstaeftcke, von diesen zuständen, besonders über di« Uhr »er Beiahlnng der Krieg»ieAii«kiner. nniktiilstiet ist. Zum Tchlatz tot di« vestenikichfeit nocki daraaf nuiinsrtsam gemacht, duvib«nvo tommenee«vnstliche Vroeest« in Form gejamineiter Kiuechchriften sich nutzt be Buten zu tefitn. G�Oß'-Verüu LAsenKsrff. Cu? Scktwedcn, da« für ihn nicht?ing«rronn?.kn, Heil I tst»r wieder zu mt« zurück zelmmnen, HcSi Fand er doch, das- di» biederen Achwaben Hee-rtrbs»ertrauenele»t« nnd Arbeiterrät«, die anf de» Bsden dor ch»jiaideBnotr«ti>«he>i Partei Peueschland« lE.P.D.j stehen. Arfcheiaen ist drtMgeBBd ccfOidceHch, tchtw MugNeddtnch >md Legttimaelon lc,n Zutritt. Der Ausschuß. Die neuen Mikchmengen. Am W. Ftbruar. t. und 2. März werd«, folgende auSgegckbrn: Auf die A k-Karte 1 Liter, A ll Karte% S I-Äar:e V4 Liter, B II-Kart« 14 Liter, C I-Sntte 14 C ll-Kart« 14 Liter. Am 8. März wird für den 3., 4. und 5. März, und am 8. März für den S., 7. und 8. März auf die LI- und 1 Der Arbeiter- und Toldeteurat Wilmersdorf tag!» am gestrig«, Abend in Afsentkicher Ed-ung. Äenosi« ldr. Holz widmet« Kurt Eidner bei Eröffnung der Sitzung einen warm»« Nachruf. Hu L e b e n m i t t e l s ch-i v b u n c, am im städtischsn LckbenS- MittolaWt nahm Eenosse H ü I l i g S«. Wobt. Er führte m>S. daß dor Akagifirat ä» versucht habe., durch WariWgiUnaen derschisi- «rnd zu wirkan. Die Bsricsitlgungan stellen dü' Datsäch»« auf den Kopf und sind auch sachlich Mnzittrsjwnd. Der Arbeiier- imd Äolbatenrai Verlan ne schpellsts gÄnSkchs Untersuch! mc; bsr S»Hl» ! tt'chm UmNgelmöxMÄ'Sit, nker die er genrulssti-? Ketveis- ' Material habe, nwd Ne sssontige Desettismna der Schukdiyen. Mit istraupen und Marmsla-de feien uuqlaubUche Schiebungen erfolgt. Angeblich sollten die Jcbansnntiel verdorben ffcioesva sein. 'bz sei-rbec nie eine Prüfung durch NahrnngSmi'telchemiler«r- folgt. Tatsache sc!, daß von don gleichen Z(i xnchmltclp.che,, Maffon- specknnZiin boschhkt werden'und. luitk.vend«in Äeil dersolben weg«, voo-edktcher 11nN»uchb««l-»kt»«Bschchbon wurde. In eine« Voile sei duvck» Sachb!"'ihndszengtil�t«! die Bnwuchlarkert der frag- licki«, vrarwea festgasteik werde». Rics«vm»NKen SebenSmärei seien im Jeükwma, pon vier Mmr-ii«« verstkiwueldog. stdoe Ntagiürat Aii««n,re llrb otser n« diese rff»nt»«d�c« Ane-�stklsise mech. Ein H?vr Lurkhardt sm we�on KÄsthum» v«n SÜ!«»�BnBtt"t-Kiefer- i�einen nnt» soerstigor Eästte-dn?-, n Kudlafse»«erdsn. Ter MaHifiB-nt hebe ih-n WW« d»f-.-»«? Ms?«« da«n«i« gUu�ßtA�S ff'.Hfr.-ce gez«h«B. SHe Z'.ikthottz eine»?stc»f«stS lourpror.'itliceien ZstaBie'eS q«pt z«, daß die SawüvisfeSK»! ffusttznd«. die vor Moositrat nech«nener k«»»n«t, v»?«rn,t Prien. Sstv W-rff»lhä«!er>ei Käst- ling hat»-onakktch»h»e anoße Msi»»«« Meiqmrn'.M, Zm«»' und AVaemelede Der-si A-enSmitiekdogent Stadtrat Zlenzel hade»4 Zentner P«sch!«N»»e LobenSmttfol vom sNftiKche« tf§»niCw»ti»I«n,t wich feinew tziute bei Prünben» i. Gchl. eokeseet»ehalten. In de» tteaibkes«?,: Irring sei I»irü5«ifv<4 und fz-enfÄschastlich zugeteilt Wa-Bder, während mrbegstheot« kremie selbst auf iugtkiche Aitest? d« abschstissig beschieden,. iwrtcu Hu den lüfceo Fett«! fei au« den Beständen für iche-xr-« Äieaing voadtüffend vi»! feinst-.-» ZLotzenmchl obne ärzikiche Attest««ns- Oege den worden,(fc sei zerowegr, ein Handel mit Bezugscheinen «ms NuSzugSmebl betrtebsi, worden. ff« einer«iStz»h»hwt»« Bebatt« werden di« Ntrgwben heZ Re- seuen-teM no& erst»blich rf�än.y vnä toatt«»«* Sleiretdüwtlerial dor- ß«4*«Bht. ÄchÄefchü�jvvBnd»!! di« WtlenerSdoefcr PoWbeauftra zt«« rvli-M, nm Hr»uflwckunq und Mstellung dar Schiebung«« wie biOh?« faetsvst�von. Hw« dritten sikeeisit.. v»r W»>l!.MUg»fv»DS, veftwitle Ganosi« Reinhard wnfc boriBsttete speziell über Berchanblvtnson über den Stt-nfA v»n®»*»,!* der Dahlem zu*, Iwecke de« Klent- vj-cWirJMfiitnuo*. Die.. ferBdalou" Ginwohnar von Datzie«« pr». toftiei-«! hi«B-zugen. da sie nicht n«b«n Arbeit«»,? wvbnon wall««. <53 sei UgeiBhnenfe, d->ß di«„Herrn©berinjieruneSiti&f* der» attis«, Vootostw,«rhodtW, mghi BsrstättdntS eulAegondrächten,«lS de« MochnmnHSuät«, Nr Arstester. " AuS dem tZpaudc-uvr Aoldatenrat..Zn dar letzten AdtzuiBH per Eoldelonräl« der An,»,!«»® minien: kam s» zu»iiior sehr leih« st»» D«h«Btt«. üb« di« Stellungnahme der Epaudausr Garnison zu der Porordnung ühor die AeurostetmHg de« Kommnnd�ewalt einerseits und der«ieButigBiechme de« iivniBie.ichiewnie« General« d«» il. A.-K. van Silitwitz der llpan-,auer Ä-aonisor. zczeunber«miersrseiiS. Die Spai�suer Eoldatonrät« w»i«eeu sich heKinntüch, die ermühnic TB e euit lm«« ci«zu«»e>n„in, wabecai die Regierung den Aouetal »an Siitttm? b»«ust»«xt bat, fitr die Beachtung der Bestimmungen zu sorgen. Kkitglich biit nun»ine Bekvrochtmg bei kommandierenden AeuoialS mit den SitUaiieteus de««patiiauer Soldatenrates statt- Befunden, fiier die in 5er lebten Boilversammlung der Spandauer Sokdutenräte berichtet«und«. wurde mitgeteilt, daß!r den llbriqen Seil des J-lsll», WlfBrt Sftaie.»tuleBn; ttw Snieiger Spejdnr W!oct BorwirtS-Bu�dru-ieret uu, BerlaaeanltaU Paul ein»er u. So. w BerUu. Ltndenstiabe lt. ESI, Händler, UiBSlerep! Sc�BsaSsn�asohmittaS la»>/. rsa..ssch?s«,, i« V.-»..r?«chs«. z» «»» iv xSii-rn.. ISMi* Ooal. A. St. fiffi'- sch>»»i>i»e Qu-alilü*,»UKSfKdjJn h* a«n Gisia. Fä Weiter S.?. MMy i B«r]!xi«5cü3£ficb#r£, CrsesCstraD« 6. aiti LS tz. MW n. fi W Solirpasti «.•Mo 5f Biiefflsai« Ketnrt Spo,'.«!.«tn.«. SreeljUjsm««- etttü&f iHgea fexiir fitj«»ßfcjjtc Z».»»- ----—.--- �(.J.--«--------------'"MM------m aer%Utnst k« Uci»9c SinjeKw-n;;«»» --- a------„ vi U t'¥w 4*ntB.7 anxj nnv j Iciüien X«io«jsi}(uMgeu. t)f|-VV. 1 c»irfi;«s»tijkt unb»« fahren im verschiefseiieu Umschlag a I M.(stusast« 1,35 Si.), elenfo iu bm liucchhunleu«HKltlich. Weitere raimblicjc Auawnfl tsfleiiloa. MigU k Ii nl M«MM. 7?e«lis, floiübantar S;t«�c Iii, au der 9R$»»iKeSt. 6i'rech)tunej.i'/iJb-S miit.«.'/j»— V«l# adenba, fernst L Warnuttii MC*rB'6- üt'irSshi ÄUM OKKU Schutze btt Vstgr-nze|««m sich! ich brinjenft«msxebildele SUbtnetz t« erst!» fetaui>nkB»t?Lanie f leiiiie,«er ich bin. tzichld») ünch lei ter iitchsteo Wer uub laKt Such|»f»tt in Mersch letze» zum U/IS.(tzicnzMuti ttbfchitut Ncidcnburg, Heinrich Fischer.«TÄÄ Sules unb Ssltihratian! M..«.-Tente. 6«ib» mit Bfit» mebasitn Oischch- Smtzcs»tefehnue Wehn- haue, entfs. I s. 16 Jiannee ttebsungea bei eis. 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Gdens»«erden Fahrer benötigt— Meldung— ANitör- yapiere mitbringen— bei der Zcslnnga-Zernsprelkt-Ab- lartNng«ranUrnz, ch.aiernenieut das?i«!lier-vatl. 23, Zuatner 36.— Fahricheine kbnnen bei der nöchsten Militürbehörde »ugesarbert»erben. Zm Luftrege des««nvernement» Draubenz «akhlnann. h aap un«nn»nb Festunz»u»chrichten�l»sun«nbeter. ! I Malduuxi 19BJ* H�rd�RlBe�gstraBs 18 nahe Bahnhof Zeele�. Garten ex I für stch MbeUnt bK arbeitet isrt eeilgtinn Zuierefse, barun (jifififiet«staneiiu-. Ceuauc tiittrenuua für iebin, bet ttileit sucht,»der seinen Perus auch,'«In möchte durch s. I. WM. tm, '.ioM. Str. II»13 ?> File Anleituti» und Aualageu iui> i Mnrk im»«ran»«inza» enden ed.» i»«rd«n dnech Ziach- i nähme eri ebeo. 5!. ni\\n Inf.-Siy. ibt. llttvitz Grenzschutz Oft braucht fefoeh Pfleger und Fahrer. Z. ZWeintlktts« sSr Sisanbacheitruppeii. 3. Zreiuiifei»» skr SttirtinKcaiBS, BUccel- und fon- fng« kalannan. Eiserne Eskadron dirGarde-KaTaHirie-Schötzen-Oivislsn »»ei» tfrtBgend för den Grenzschutz Ost I. gediente Hrttld WCfkcr» Xattuhmacbar, Sahseidtr, Sattler, Bcscblagachmladc. II. gedlmt« Kraftfahrer,.V.eetiaalker und Schlasier sur Asfjtellan« clasr Kralivagen- b6l»nic, Pahrar mit Pahruagsseheinea 2 e. 36. üeblicie ladinxuuxen. Difer.ipllntorte Trappe. Uniterm and Mili«är»aoiare mitbringen. Fabr- sabeiae u-e-den van der ndebsten Militär- dienttsteilc«asge stellt 198/1* Werbeställe d, Eisernes Eskadron BerUi-Wilaertdarl, Katserallee 1—12, Zimmer üt 4 FraiiviNIg» für Ztaehrlrbt««>.!rn»>gvn!eb»r Rlrl und nsx Fernb>e»d>«r, Jnnitr, Blinker, Lbhtr Brieftanbeneeiirter, Melbehunbwar»», Bebingun,«»! ortestanbeueeürter, unirr, Blinker. Lbhoimmuifchaften, kelbehunbiviirmri Fahrer. Btkiewung l.-inguetg, Femtllewmtersttinnn», seaguageenkieliche. Miiitä>?c',»re»der bchnblich»* JUHtMng». zengni» Küssen r», gel,,,«erden. Mitgebrachter«ntloffu ng». Mob»« Alb, nein«. 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