|Jr.l08 mJuhr«. «ez»«»vret», Blertfltabrl. die Lau, eitunaS« treieliOe. Der.Larwgns' etidjemi wschemOglich )iD»Dtai sannidfl eiiuno. leleglaml'»SlbieLe .C»«ial>cn*tcat Ocne«*. Morgen Ansftabr. Berliner OolKsblatt. (10 Pfennig) �«�lstenyrclS: Die atfitgeibauene SioubareiEe�räe Iomci so Ltq..filetne lUajeinen", da»■oiueöiucfte San 10 PIg..zulässig 2 rcttgebnutie fiioric), lebe; meuett Hot. X Lsg. Slelleiigemlbe und Echlasllellenanzeigen 6a« erne Wort SO Llg.. lebe« weilere Won l5 Psg. Warle über 15 Buchilaben zählen sSr zwei Wonc. teuerunglzuschlag 70«/» �annUeu-Aii zeigen, voitllichr und gewerkichallliche Lerem«- Anzeigen SO Llq. die.teile. Anzeigen iür die iiächne iilummer mülien bll ö Uht michmniage im fiauBigeich&tl Berlin «W.ss. OinbensRaRe ij. aoiegcbeu Bierden. Ocbstnei an tf Uhr frfih bis 5 Ahr abend», Zcntralorgan der fozialdcmohrati fehen Partei Deutfchlands. Neöaktion and Expedition: ctD. öS, Linöenstr. 3. ivcrnfturdirr: 4imi Siorlttvinn. Sir.|.»I1MI 151 tl7. Freitag, den 28 Februar 19 i 9. vorwärts-verlag<ßlm.b. h., 653). 68, Linöenstr. 3. ihrrnivricher: Am« Moritiplalz, Nr. ll7SZ— 54. Vorschlag lies IMchmer München, 27. Fcirunr. Tie hcutiftc Sihnna des Kongrciscs der A.-, V.« und S.-Näte beriet die Bersassunft des freien LolksstaatrS Bayern. Hierzu lagen folgende Richtlinien des Zcntralrats vor: Es wird der Ocffrntlichkeit und dem Alterspräsidenten Tr. Jäger mitgeteilt, dasi der Landtag auS Gründen seiner eigenen Sicherheit in Anbetracht der Volksstimmung vertagt bleibe. Ter zusammengetretene Landes-Arbriter-, Ssldaten- und Vauernrat soll den Untertitel provisori- scher Nationalrat erhalten. Ter Rätekongrcsi ist bis zum Zusammentritt einer neu einzubcrusendcn gcscbgcbcn. den Körperschaft Träger der ihm vom arbeitenden Volk über- tragcncn höchsten Gewalt. Er bildet einen Aktionsausschuß und dieser wiederum den Zcntralrat. Bis zum Zusammen. tritt des Rätrkongrcsies übt der provisorische Zcntralrat d i e gesebgrbende Gewalt aus und bestimmt das Ministerium. Der provisorische Zcntralrat entwirft zusammen mit den Mimstern die Grundlinien eines politi- schen Programms. Beim Zusammentritt deS RätekongresieS legen der provisorische Zentralrat und der provisorische Aktionsausschuh ihre Aemtcr in die Hände des RätekongresieS zurück.— In den Verhandlungen sprach nach dem Dauern rat Tan- d o r f e r, für die Mehrheitäsozialisten Dr. L ö>o e n f e ld. Er sei. so führte er aus. vom ersten Tage an für daS R ä t e s y st e m. n i ch t aber für die Rätediktatur eingetreten. Das große Pro» blem. so fuhr er fort, das uns allen vorliegt, ist: Wie wird sich der Ucbcrgang aus der kapitalistischen Gesellschaft in die sozialistisch« vollziehen? Daß die kapitalistische Gesellschaft beseitigt werden muß. darüber sind wir unS alle einig, und darum sind wir Mehr- heitssozialisten heute datür, daß die Einheitsfront des Sozialismus gegenüber dem Kapitalismus Hergestell! wird. Wir fürchten, daß den Llnhangcrn der Diktatur die von ihnen angewandten Mittel über den Kopf wachsen und diese Mittel schließlich Selbstzweck wer- den und ungeheure Erschütterungen anrichten, wie der russische Bolschewismus. Es wäre zweifellas eine Diktatur, wenn die kleinste Gruppe mit dem robustesten Schädel und dem größten Maul die Massen beherrscht. Man lasse sich in München doch nicht durch Massenversammlungen imponieren. Die 30l)l>l) bis 4<)0l)<) Arbeitslosen haben nicht allein das Recht, sich als Proletariat und Volk zu betrachten. ES kommt auf das ganze Land an, eS kommt darauf an, was das ganze Land beschließt.(Starker Beifall bei den Mchrheitssozialisten.) Wir«vollen alles tun, was dem Proletariat dienlich ist, und wollen es zusammen führen. Wir Mehrheitssozialisten wollen die Rät«, und zwar in einem reicheren Ausbau als unser« Minister eS leider vertreten haben, abe: wir wollen die Massen vor ungeheuren Enttäuschungen bewahren. Die Räte als solche marschieren, und diesen Marsch kann kein« Macht der Welt aufhalten. Bedenken Sie, xch,«renn es gelingt, die Räte mit einer wahren Teinokrati«, wie sie Karl Marx vertreten hat. zu verbinden, wir der ganzen Welt ein Beispiel geben und d!« Vorkämpfer der ganzen Welt fuib. Der vahre Revolutionär ist nicht der. der die radikalsten Andräge stellt, ler mn mc* sten schießt und d oht. sondern der, der Werte schafft, die iber die nächsten Monate hinaus dauern. Danach sprach Soldatenrat Dr. L e v i n als Korreferent zu den Verfassungsfragen. Er sagte u. a.: Wir müssen jetzt alle? tun, unseren Sozialismus zu verteidigen. Jetzt haben Sie die Macht in yänden. Wo ist die Macht, die Such die Rechte nehmen kann? Gebt sie nicht aus dem Händen, sondern schützt sie. Wenn zu einem spä- 'eren Zeitpunkt wiedo das Parlament emberufen werden soll, welche Garantien sind dann«wrhandcn. daß nicht all das, was bis zu dessen 'usammeiftritt geschaffen wird, wieder vernichtet wird. Ein Streik der Landwirte in Ausficht. München, SS ftebiuar. Di« Stadt ist sehr unruhig. Die i in« st er liste, die bem Räielongreß vorliegt, ist now nicht o m v l e t I. Ob der Landtag zusammenireten wird, ist ungewiß sine BoronSlaoe übe, den Verlauf der kommenden poitiischcn Er- "gnisie lätzi sicki nicht machen. E- liegen leine Nachrichten au» den iindtreise» des Zenlrum« vor. Wenn die Räierepublik »sgerusen werden würde, dann dürften die 'auern die Ablieferung der Vorräte verweigern. eSbalb glauben verirancnswüid ge Benrieilrr, daß sich eine Räle- vubtil irchi lange halten tönnie. Tie Komtpunisten wittern die faht und best gen>t)ftematif(ti die umliegenden ä r f e r. um die Lebensmittel in ihre Gewalt zu bekommen. Einmarsch in VüsselSors. Zustimmung der Unabhängigen. B o ch n m, 27. Februar.(Eigener Drahtbericht deS„Bor- wörts".) Tie Zustände in Düsseldorf haben sich derart zugespitzt, daß der Einmarsch der Rcgicrungstruppcu besohlen wurde, der dann ohne Schwierigkeiten durchgeführt werde» konnte. Eine auch von den Unabhängigen unter- schriebcnc Erklärung weist daraus hin, daß der Einmarsch der Rcgicrungstruppcu lediglich zum Schutze der Bevölkerung und für Ruhe und Ordnung zu sorgen, erfolgt ist. �us dem Nuhrrevier. Ä>ied.ra«fnahme der Arbeit. Zur Lage im Rudrrevier ertahren die.P. P. N.�: Der Beschluß der am letzten Freitag versammelten Führer der Spartalisten, Kommunisten und Unobbängigen, de» vergaibeiieisireil voiläufig abzubrechen, hat zur Folge gehabt, daß der weitaus größte Teil der Belegschaften am 24. wieder eingefahren i st. Ob die Bergarbeiierichaft im Ruhrloblengebiet nun endlich zur Ruhe und geregelten Arbeit kommen wird, hängt von den wetteren Maßnahmen ab, welche die Rcichsregierung zur Bc- kämpfung der sparlaklftischen Umtriebe ergreifen wird. Aus den Essener Berhaudlungen geht hervor, daß Spartakus nur den ge- eigneten Moment abwarten will, um nach wnkiamer Voibereitung mit ethöhiem Terror das zu erreichen, was ihm jetzt versagt geblieben ist. Nach einer Mitteilung der Volkswehr in Gelscnkitchen hat der Sparlatisienführer Karuicheidt erklärt: Wer nicht mit den Spartakisten gehe, komme vor ein Revo- lutionSg-rich« und werde an die Wand gestellt. Für jeden, der auf Seite der Spartakisten fallen werde, nehme der Spattalistenbund gemäß den Beschlüssen deS AktioiiSauSichiisses zehnfache Rache. Tatsächlich sind nach den Zeiinngsbetivten von den Gefangenen, welche die Sparialtsien in Boittop gemacht haben, medrere auf dem AbiranSpoet ermordet worden Ellen, 27. Februar. TU. In der heutigen Morgenschicht sind nur noch die Belegschaften der Zeche Mathias StinneS l und 2 und Mathias Stinnes 3 und 4 und Verein Wehlheim a u s st ä n d i g. Der Slrcikgrund ist die Forderung aus sofortige Zahlung eins: 20prozcntigen Lohnerhöhung. A u f s n e u e i n d e n A u s st a n d g e t r e t e n ist die Belegschaft der Zeche Kaiser Friedrich in Barop, ebenfalls wegen Lohnforderungen. Die Zahl der Ausständigen belauft sich auf 5000 Mann. München, 27. Februar.(TU) Zum Schutz« deS Räte- .ingresseS wurde heute auf Grund des BelagerungS- .ustande« verfügt, daß Versammlungen jeder Art verboten sind. Die Arbeiter wurden ermahnt, in ihr« Betriebe zu gehen. Die Arbeitslosen sollen in ihren Wohnungen bleiben. Um 7 Uhr abends müssen die Straßen geräumt sein. Aeußerst strenge Kontrolle wir» durchgeführt. Aufstand in Petersburg. Deserteure gegen Bolscheiviki. Amsterdam, 27. Februar.|Eig. Drahtber. d.Vorwärts'.) Wie die.Times� meldet, haben am l8. Februar in Petersburg ernste Unruhen eingesetzt. Etwa 80 000 Deserteure käinptien mit Gewebren in den Straßen Peie>Sburg» aegen die noch reg et ungstreuen Truppen. Berfchiedeue Gebäude, m denen die Bureaus der Sowjet. Behörden uitiergebtachi sind, wurden in Brand gesteckt. Es bandelt sich nicht bloß um ziellose Exzesse, sondern um eme poliiijche Be> wcgitng gegen die Herrichafi der Bolswewikt. Trotzkis Turchbr, ichsversuche gescheitert. Haag. 27. Februar. Hollandsch Nieumsbiircau meldet anS London: Laut Nachrichlen nu» Rußland sind die Berücke der Truppen Trotzlis, an der cstländischeii Front zwischen Rarva und Maricndurg durchzubrechen, xeschcttert. Heimkehr der deutschen aus England. Das Asylrccht bleibt bestehen. Haag, 27. Februar. Hollandlck Nu'tiwsbttteou meldet aus London: Die Deutschen, die in England interniert sind, werden jetzt zu je tausend Mannpro Wocke in ih'e Hemai zurückbefördert weiden. Seit de» Neuregelung sind über 8000 Deutsche bereil« befördert worden. Sobald mehr Schiffsraum zur Beftiignng steht, wird die Heimbeföiderung in noch größerem Maße vorgenom, neu werden. Nicht alle Deutschen die bisher in Jiiternicrungslagern wäre», werde» heim- gcraitdi werden, sondern mit diejenigen, die den Wunsch data haben. Deutiche, die ans'chlag ebciide Gründe für. ihr Verbleiben tu England vorbringen könne», können� dort bleibe». Mehrheit für den Völkerbund im ameri- konischen Senat. Amsterdam, 27. Febrnar. Nach einem hiesigen Blatt meldet „Times' avS Washington: Eine Probrabstimmung im Senat ergab, daß 3t Mitglirder den Lölterbnnd offen mit er- l stütze»»erden und 21 Mitglieder ihm»ich» geneigt sind. die /irbeiter' unö Solöatenräte von Groß-Serlin. Zu ihrer heutigen Generalversammlung. In der letzten Versammlung der Arbeiter- und Soldaten- täte Grost-Verlins wurden die Mehrheitssozialisten mit einem Antrag überrascht, sofort die N e u w a h l d e s V o l l z u g s- r a t s vorzunehmen. Sie, die gar nicht darauf vorbereitet waren, d'e gar keine Gelegenheit hatten, zu einer so außer- ordentlich wichtigen Angelegenheit vorher Stellung zu neh- men, und sich über die Kandidaten zu einigen, haben sich da- gegen gewehrt und sie haben das mit vollem Recht getan. Das muß jeder organisierte Arbeiter einsehen, daß vor wichtigen Abst'mmungen Gelegenheit zu einer Aussprache und Stellung- nähme gegeben werden muß. Jede Organisation, von der größten Gelverkschaft bis hinunter zum letzten Kegelklub, hat durch ein Statut fixiert, wann und wo innerhalb einer bestimmten Frist eine Neuwahl des Vorstandes erfolgen soll, damit jedes einzelne Mitglied Gelegenheit hat, auf die Wahl sich vorzubereiten und sich an ihr zu beteiligen. Ohne eine Regel, die Garantien dafür gibt, daß die Mt- gliedcr nicht ans zufäll gcn Stimmungen heraus irgend wen für ein Amt mit hoher Verantwortung bestimmen, ist ein. ffuchtbarcs Organisationsleben überhaupt undenkbar. Und wenn die Berliner Arbeiter- und Soldatenräte der S. P. D. .am M'fttwoch eme überraschend inszenierte Abstimmung über so wichtige Acmter, wie sie im Vollzugsrat auszufüllen sind. wioeripcuchslos hingenommen hätten, so würden sie mit Recht von ihren Arbeitskollegen der Leichtfertigkeit geziehen wor- den sein. In der„Freiheit" schreibt Ernst Däumig über daS Wider- streben der mchrheitssozialistischen Arbeiter- und Soldaten- rate gegen den scheinbor aus den Handgelenken geschüttelten Antrag auf sofortige Neuwahl, einen erregten Artikel, in dem er die Arbeiter- und Soldatenräte der S. P. D. für alles das verantwortlich macht, was aus der Verzögerung der Wahl um zwei Tage an bösen Folgen crlvachsen konnle. Däumig scheint nicht zu merken, daß er mit diesem Artikel sich selbst maul schell: ert. Denn wenn den Unabhängigen an der Neu- wähl des Vollzugsrats so unendlich viel gelegen war, so hätten � sie ja durch eine kurze angemessene Frist vorher dies ankün» digen und auch den Arbeiter- und Soldatenräten der S. P. D. wissen lassen können, damit diese sich über ihre Kandidatenliste durch e nc gemeinsame Aussprache hätten schlüssig werden können. Letzten Endes sind also nicht unsere Genossen, son- dern die Parteifreunde Täumigs daran schuld, daß am Mitt- woch die Neuwahl des Vollzugsrats nicht hat stattfinden können. Es gehört schon ein gutes Stück Mut dazu, sich über die Mehrheitssozialisten in diesem Folie zu entrüsten und mich diese Schuld der Unabhängigen in Agitationsstoff gegen die Mehrheitssozialisten auszuwerten. Die Ze't ist wirklich zu-ernst, als daß man sich gestatten könnte, in blindwütigem Fanatismus links und rechts alles in Scherben zu ichlaaen. was erreichbar ist. Die große Sorge, mit der ganz Teutschland, und in erster Linie die Arbeiter- und Soldatenräte, aufdieschwerenwirtschaftlichen Erschütterungen Hinblicken, die durch das Streikfieb-»' in verschiedenen Tc'len des Reiches ausgelöst werden, muß für jeden Menschen, der die Folgen daraus nicht auf die leichte Achsel nimmt, ein Ansporn sein, sein Bestes an Kraft herzu- geben, um daß deut'dK Wirtschaftsleben vor den tausendfach drohenden inneren Gefahren zu retten. DaS kann nicht durch arjitator'sche Phrasen und durch wilde Anklagen gegen die eigenen Klassengenossen geschehen und erst recht nicht dadurch, daß man durch schmachtendes Liebäugeln mit den putscksisti- schen Elementen innerhalb der Arbeiterbewegung deren Ge- ncigtheit zu allerhand Tollheiten immer mehr stärkt. Das ist ja das große Unglück, daß d'e Unabhängigen, die sich als Anhänger des sozialdemokratischen Programms von Erfurt ausgeben, das nach Demokratie und Sozialismus gleichzeitig zu streben befiehlt, aus Popularitätshaicherei der lautesten Gruppe innerhalb der deutsckien Arbeiterbewegung, den Spartak' sten, die sich offen weigern, die Demokratie an- zuerkennen und die die marxistische Lehre schlankweg als Quatsch bezeichnen, fortgesetzt die liebenswürdigsten Verbeu- gungen madien. Gerade als Sozialdemokraten müßten sie mit der Energie, die sie so gern polemisch gegen die Anhänger der alten soz'aldemokratischen Partei anwenden, sidj den Spar- takuSlenten gegenüber erklären: Bis hierher und nicht weiter. Gewiß rückt Däumig in seinem Artikel mit ängstlicher Vorsicht im Tone leise von den übelsten Elemenlen unter den Spar- tvkisten ab, wenn er erklärt, daß jede Ucberschwemmung Klmdgebmigen, YodbA«Ifitlaeite Steden gehalten tmrtkn. ffht großer Teil der Streikenden zog nach dem StändehmrS. Unter- Wegs wurden die Straßenbahnwagen angehalten, die Fahrgäste zum Aussteigen gezwungen und die Wagen ins Depot geschickt, so daß der Betrieb eingestelkt werden mußte. Gastwirtschaften, KinoS, Theater und sonstig« Vergnügungsstätten wurden durch Be- waffnet« zur Schließung gezwungen. Das Bureau der demokrati- scheu Partei und das Werbcbureau der Zentrumspartei wurden gestürmt und die Drucksachen auf der Straße verbrannt. Alle Eingänge des Stände Hauses wurden besetzt, um eine etwaige Flucht deS VollzugSrvt» zu verhindern. Der Vorsitzende desselben hielt ein« Ansprache, in der er sich gegen den Borwurf verwahrt«, für Abbruch de» Streik» gestimmt zu haben. Da der Generalstreik nach dem Waffenstillstands abkommen beigelegt sei, müßten die Düstei- dorfer Arbeiter, um die Bezahlung der Streiktage durchzudrücken, einen neuen Generalstreik erklären, den der Arbeiterrat unter- stützen werde. Die Aufforderung zur Waffendbgabe hätte eben» falls erfolgen müssen, doch bcv.it bei Vollzugs rat nicht daran, in jedem Zimmer eine Durchsuchung adzu halte» Arbeiter- unö Solöatenräte! (S. P. D.) Heute Freltsg,»ormitt»gS 10 Uhr, tagt i» den e r m a» i a- F e st s» l e Chansseestraße 110, die Bollversammlaug der Berliner A.- n. E.-Räte, die sich mit der Nenwahl zum LallzngSrat zu befassen hat. Ge- nossen, Arbeiter»nd Soldaten, erscheint vollzählig z« dieser Lersammlnug. Die dort zn fassenden Beschlüsse find von größtem Ernst und höchster Wichtigkeit. Lein Manu darf fehle»! Ausschreitungen in Erfurt. «Seueral Märker verletzt. Erfurt, 27. Februar. L!S General Märker auf der Durchreise von Gotha nach Weimar vor dem Garniionkommando in Ersuri hielt, um mrt den hiesigen militärischen Stellen sich zu beiprechen sammelte sich eine erregte Menichenmenge um seinen Kraftwagen' die die in dem Fahrzeug befindlicken Offiziere wörtlich und tätlich beleidigte. Als General Märker da« Gebäude verließ. wurde er umringt, geschlagen und durck, einen Stickt am Kopf verletzt. so daß er sich in da« Garnisonkommando zurückziehen mußt«. Um 11 Uhr setzte der General in Begleitung von Mitgliedern des A.» u. S.-RateS, die die Meng« beruhigten, die Reite nach Weimar fort. General Märler ist inzwischen in Weimar eingetroffen. die Streiklage in Sachsen unü Thüringen. Bürgerstreit in Leipzig. An« Leipzig wrrd den ,P. P. R.* gemeldet: An dem Bürgerstreik beteiligen sich Aerzte, Apotheker. Juristen «nd sämtliche GeschästSlente. Die Postbeamten haben mit 8000 gegen drei Summen die Beteiligung an dem vom A.» und S--Rat proklamierten Generalstreik abgelehnt und noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob fi» sich an dem Bürger- streik der anderen Seile beteilegen wollen. Die Eisenbahnarbetter strerken. Die Eisenbahnbeamten find für die Regierung. Im L.- und S.-Rat ist Der Unabhängige Seeger abgcicyt. An seine Stelle ist der Lmls-Unabhängige Kurt Geyer gesetzt. Neben ihm steht noch der frühere Redakteur der.Leipziger BolkSzeitung' Liebmonn. Dieser hat gedrobt. falls die Regierung«was unternehme, rück- stchtSloieste Gewalt anwenden zu wollen. In Dresden ist die Lage unverändert ruhig. LuS Jena wird gedrahtet: In Erfurt wurde der General« streik»on den Unabhängigen proklamiert. Bahn und Post iunk« tionieren daielbst nicht. In Jena, Eiienach und Weimar hingegen fetzten eS die MehrheitSfoziaklsten gegenllver den llnab« hängigen bei der Abstimmung durch, daß der Generalstreik nicht erklärt werde. Der Straßenbahn- und Zugverkehr ist stillgelegt. Die Störungen im Eisenbahnverkehr. Ueber die Störungen im Eiseinbahnverckehr meldet die 88- Korrespondenz: M« bereits gestern abend gemeldet, ist der Eisenbohnverkehr nach Süddeutschland durch den Generalstreik in Leipzig und Hall« fast gänzlich unter- krochen. Di« schwierige Lage hat sich auch im Laufe des gestri- gen Nachmittags nicht geänd�t, trotz aller Bemühungen durch Unileitungen der Züge über Elfterwerda, Riesa, Chemnitz, Gera einen geregelten Verlehr nach Süddeutschland zu schaffen. Nach Leipzig und Halle werden fei iMitbwoch keine Züge mehr abgelassen, da die BahichosStesatzungen der Ausständigen telephvnrsch nach hier gemeldet haben, daß sie da» Einlaufen der Züge mit aller Gewalt verhindern würden. Gerüchtweise verlautet sogar, daß die Schienen auf de» dortigen Bahnhöfen streckenweise aufgerissen sein sollen. Dieses Gerücht dürft« sich wohl kaum bewahrheiten. Einige Eisenbahn- Direktionen haben im Lauf« deS heutigen Tage» der Eisenbahn- Direktion Berlin teiegrapstisch die Mitteilung zugehen lasten, daß infolge starker Gesährdung der Betriebssicher- heit der Verkehr nach Mittevdeutschlaind nicht durchführbar sei, daß die fahrplanmäßigen Züge nach Berlin bis enrf Weitere» nicht mehr abgelassen würden. Infolgedessen verließen auch die vom Berlin abfahrenden Züge die Hampt stobt nicht mähr. D i e M ü n- chener Strecke ist völlig gesperrt, da auch die llmleö» tungen zum Teil versagten und die Reisenden gezwungen waren, unterwegs die Züge zu oerlassen, ohne eine Möglichkeit zu be- sitzen, ihr Reiseziel zu erreichen. Der Berlrn-Münchener Zug, der über Hall« geht und um 10,7 Uhr vormittags vom Anhalter Dahnhof abgelassen wirb, konnte jedoch nicht ausfahren, da wie gesagt, nach telephonischer Verhandlung mst der BahnhofSveiwal. tung in Lertoig die Nachricht eintraf, daß ein Passieren dieses Zugs» durch Leitgig mit Gewalt verhindert würde. Ueber Weimar wurde nun mit den Ausständigen in Leipzig im Laufe de» gestrigen Nachmittags verhandelt. Das Res ul tot war jedoch ein ungünstiges und so dürft« der Nachtzug Berlin. München gleichfalls nicht mehr zur Ausfahrt gelangen. Di« Züge au« Süddeutschland trafen wt Laufe de» gestrigen Donnerstag nur noch in sehr beschranktem Mäße ein und dann mit sehr erheblichen Verspätungen. Der Münchener D-Zug, der am Mittwoch abend um ÜS Uhr hier anlangen jolla� hatte eine Verspätung von etwa 14 Stunden. Er mußte über Sachsen umgeleitet werden und hatte die große Verspätung dadurch, daß auch in dem ehemaligen Königreich Sachsen die Züge, welche sämtlich nach Leipzig sollten, nur sehr unuegelmäßig verkehren konnten. Nicht mehr in Berlin einge-» troffen ist der D-Zug 21 Münckten-Lei�iy-Berlin. Wo derselbe sich befindet, war bi» gestern nachmittag 6 Uhr noch nicht zu er» Mitteln gewesen. Anscheinend ist dieser Schnellzug mehrfach um» geleitet worden und liegt auf einer der Stationen in Mittet. Deutschland. Im vollen Betrieb tvfindet sich die Streck« Berlin» Dresden und ebenso die Strecke Berlin- Magdeburg. Die ParlamentSzüg« von und noch Weimar treffen allerdings mit etwa ILstundiger Verspätung an ihren Bestrm. mungSorten«in. Sie werde» über Riesa. Chemnitz. Gera. Görschmtz geleitet. Um wenigsten» die Passagiere nach der Provinz Sachsen befördern zu können, ist seit TonnerStog vormittag ein Pendelverkehr Berlin-Bitderkeld geschaffen worden. Bi» Bitterseld verkehren die Züge nach Halle und Leipzig fahrpton. mäßig. Der Fernsprech- nrtd Telegraphenverkehr nach Südheutschland ist nur auf Umwegen zu erlangen. Gester» konnte man von Berlin au» noch mit München, Wetmae und �« n o teiephonifch verkehren, doch dauerte«»viele Stunden, ehe«in dringende» Gespräch zustande zu bringen war. G ä n z. lich gesperrt ist der Drahtverkehr mit Hall«, Eisenach, Duisburg, Gelsenkirchen, Mülheim o. Ruhr. E» ist anzunehmen, daß dies« außerordentliche große Störung auch noch heute und morgen anhalten wird, um so mehr, als die Eernsprech- und Pastbcamte n in Mitteldeutschland gleichfalls im ürgerauistand zu fein scheinen. Schlmnnk auf Ben Ufern Knrücklass«. Aber ba genvgt nW. Er müßt« den Mut finden, deutlich den Strich zwischen sich und Spartakus zu ziehen oder offen ablehnen, Sozialdemokrat im Sinne des Erfurter Programms genannt, zu werden. Da er aber Wert darauf legt, ein solcher zu sein, würde es ihm sehr gut anstehen, wenn er mit derselben Faustkraft, mit dem er so gern auf den sozialdemokratischen Tisch schlägt, auch auf den der Spartakisten einmal unzweideutig nieder- donnern würde. Eine solche Tat, die man von ihm bisher noch immer der- mißt hat, würde reinigend wirken und vieles aus dem Wege räumen, was einer fruchtbaren, geschlossenen und vorwärts- drängenden Arbeit innerhalb des VollzuaSratS jetzt noch hinderlich ist. Diese wertvolle reinigende Tat erwarten wir bisher immer noch von den Unabhängigen und eben weil sie ausbleibt. ist unter den Arbeiter- und Soldatenräten der Mehr- heitssozialisten ein sehr starkes Mißtrauen wach, ob die Pläne der Unabhängigen auch mit dem Erfurter Programm der Sozialdemokratie mit der Forderung nach Sozialismus bei gleichzeitiger Demokratie übereinstimmen. Und dieses Mißtrauen, das man bisher bei unseren Genossen noch nicht hat entkräften können, zwingt uns mit eiserner Notwendig- keit, auf dem Posten zu sein, um alle Gewähr in Händen zu behalten, daß der Sache des Sozialismus nicht geschadet wird. AuS diesen Gedanken heraus wird jeder der sozialdemo- krotischen Arbeiter- und Soldatenräte die starke Notwendig- keit erkennen, an der Wahl zum Vollzugsrat teilzunehmen und dafür zu sorgen, daß der Liste der Sozialdemokratie auch nicht eine Stimme verloren geht, die sie haben könnte.— Schwere Kämpfe zwischen Negkervngs» truppen unü Spartakisten in Hamborn. Zwei unserer Genosse« erschossen. Duisburg, 27. Februar, k Eigner Drahtbericht de».Vorwärts'.) In der vergangenen Nacht rückten die RegUrungStruppen Gersten berg gegen Hamborn vor. Ei» besetzten da« Rat- hau». Nach schwerem Kampf, an dem auch Artillerie teilnahm, wurde da« Polizeigebäude genommen. 70 Spartalisten wurden verhaftet, die anderen flohen. Die drei Spartakisten. f 2 h r e r find ebenfalls geflohen, wie e» heißt, unter Mit- nähme bedeutender Geldmittel. Der Oberbürgermetster von Hamborn und der Bureaudirektor wurden unter dem Verdacht, die Spartakistenherrschast unterstützt zn haben, vorübergehend in Schutzhaft genominen, wurden inde» inzwischen wieder freigelassen und ein Untersuchungsvertahren gegen sie eingeleitet. Die Re> gierungStruppen haben Hamborn fest in der Hand. Ueber Hamborn ist der Belagerungszustand verbängt worden. Der Truppenkommandeur hat einen Aufruf an die Arbeiter erlassen, wieder zur Arbeit zurückzukebren. Die Sicherheit»nd Ruhe von Hamborn ist wieder hergestellt. Ein BollzugSrat hat sich neu konstituiert. Di» Spartakisten habe» den»ehrheitSfezieNpifche» Führer Greßmau» erschösse», rbrns» ist«lach ei»»»derer MehrheitSsozialip de» Löatpfe» zu« Opfer gefalle». Di« RegierungSlruppen hatten keinerlei Verlust«. Die gefangene» Spartalisten geben an. durch Gewalt und Terror in den Kampf gegen die RegierungStruppen hineingetrieben worden zu sein. Unter den Gefangenen befinden sich sehr viel Jugendliche, Arbeitslose und Frauen. Gleichzeitig mit den Vorgängen in Hamborn fand ein« End- waisnung der Zeche und Kolonie We Hofen statt. Die Truppen werden in Hamborn derbleiben, bi» Ruhe und Ordnung fichergestellt find und die Entwaffnung durchgeführt ist. Neuer Generalstreik in düstelüorf. DLsselderf, 27. Februar. Di« Lage in Düsseldorf Hai sich im Zusammenhange mit der Frage der Lohnzahlung für die Sweiktage weiter verschärft unb zur verkündung eines neuen! Generalstreik» geführt. Tie Streitenden veranstalteten große' die tzetze gegen öas Hlüthner-Grchester. Avifchen dem Vizepräsidenten der Nationalversammlung Hein- irich Schulz und dem Kultusminister Haenisch hat folgender Brief- Wechsel stattgefunden: Lieber Freund Haenisch! Bor einigen Wochen haben in Berlin die Freunde Rosa Luxem- bürg» und Karl Liebknechts für die beiden Verstorbenen ein« Trauerseier künstlerischen Stils veranstaltet. Sie ersuchten da» Blüthner-Qrchester, bei dieser Gele-genluit einige gute Orchester- stücke zu spielen. Bevor der Kapellmeister Paul Schein Pflug, seit Jahren«in guter Freund von mir. zusagte, fragte er mich um Rat. Ich habe selbstverständlich zur Mitwirkung geraten; denn so ent- schieden ich den SpartakismuS als politische Idee ablehne, und so sehr ich die verbrecherischen Handlungen der Spartakisten ver- abscheue, so wenig kann ich als Mensch meine Teilnahm« dem furcht- baren Ende der beiden Getöteten versagen.... Run erwachsen dem Blüthner-Orchester und besonders feinem Dirigenten aus jener Mitwirkung schwer« und unerwartete Folgen. denn politischer Fanatismus von der andern Fakultät hat sich der Sache bemächtigt und beschuldigt die Kiinstier ungerechte-rweise teils geheimer spartakistischer Gesinnung, teils schnöder Profitsucht. In Zeitiungen und Flugblättern wird das Publikum aufgefordert, gegen da» BI äthuer-Orcheste r Stellung zu nehmen, sei es durch Boykot- iierung, sei e» durch Störung seiner Konzert«, sei es durch Ableh- nung, ja sogar durch tälliche Verfolgung seines Dirigenten. Diese abscheuliche Hetz« ist in meinen Augen ein Schandmal in unserer an Beweisen sittlicher Verwahrlosung wahrlich nicht armen Zeit. Ich teile Ihnen da» mit, um van Ihnen ein Urteil in der Sache ga erbitten. Bielleicht trägt es dazu bei. die durch die reaktionäre Hetze in Vonwirrung gebrachte össenlliche Meinung wieder auf den rechten Weg zurückzuführen. Mit freundlichen Grüße« M- Heinrich Schulz. Lieber Heinrich Schulz! Was Sie mir da erzählen, wirft ein überaus bezeichnende» Licht auf unser« politische und gesellschaftliche Unkultur. Können wir uns in Deutschland denn immer noch nicht daran gewöhnen, politische Gegnerschaft, sei sie noch so schroff, ftei zu halten von gesell schoft- lich« Aechtung, und kommen wir noch imm« nicht davon Los, in dem politischen Gegner das Schcuisal zu sahen, das nirn auch als Mensch in die Wolfsschlucht geworfen worden muß. Solange Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg lebten und kämpften, habe ich sie so leidenschaftlich befehdet, wie nur irgendein andern, und so gut wie jeder andere weiß ich, daß sie es waren, die zuerst an die blutige Gewalt appelliert hatten, daß daher gar nichts andere» übrig blieb, als der Gewalt mit Gewalt zu begegnen. Nachdem die Beiden nun aber in diesem Kampf das Letzte und Höchste, ihr Leben, eingesetzt und geopfert haben, sehe ich in ihnen nicht mehr die Feinde, die bis über das Grad hinaus verfolgt wevden müssen, sondern nur die Tapferen, die für ein— wenn auch falsches und deowerfliche»— Ideal in den Tod gegangen find. Ich selbst habe «Bch leinen Augenblick bedacht, den Gefallenen Wort««Hcenden Gedenkens in» Grab nachzurufen, und eS ist mir schlechterdings un- verständlich, wie man einen Künstler dafür todelri und verfolgen kann, daß er bei ein« Trauerfei« für die Toten mtigewirkt hat.... Ich bedaure leibhaft, daß Herr Scheinpflug und sein Orchest« mir nicht amtlich unterstellt sind, und daß ich daher zum Schutz der Künstletschar etwas Unmittelbares nicht tun kann. Hoffentlich tragen aber diese Zeilen doch dazu bei, uns«« Volks- genossen zur Besinnung zurückzurufen. Da» tut rechts genau so nötig wie linke. Mit bestem Gruß _ Konrad Haenisch. SUdang für olle. Da» preußische Ministerium für Wissenschaft. Kunst und Volksbildung erläßt eine Bekanntmachung an die preußischen Städte und Landgemeinden, worin dargelegt wird: Ueber Stadt und Land verbteitete Bolkshockilcknilen. in denen die io vieliacki volksfiemd gewordene Wissenichafi wieder deutsch zu Deutschen ipncht. sollen im» belfen. da« geistige Band zwiicken allen Volisie'len wieder fest zu knüpfen und verlorene» Verständnis für gemeinsame A,bei>Swerte wieder zu erobern. Die Volkshochschulen wollen und sollen nicht staatlich geleitet werden. Aber der Staat wird und muß die Förderung der Volks- hochichulen als ein« ihm obliegende wichtige«maabe betrachten. Das Ministerium öffnet daber der Volks Hochschulbewegung für ihre Arbeiten und Ucbnngen alle staatlichen Unten ichtsräume und Sammlungen so wettgehend, wie eS mit den Anforderungen eine« geordneten Betriebes der Schulen und Hochschulen irgend vereinbar ist und verlangt nur die Erstattung der Selbstkostpr. Es hofft, daß die nicht staatlicher Verfügung itntermheridcn Ilnterr'chisräume gleich entgegenkommend für Vollsbochschulzwccke. insbesondere in den Aben-'stunden. überlasten werden. DoS Ministerium wird leine Zentrale für VolkSbochschulwesen in den Dienst der Bewegung stellen und Beratungen über Auigaben und Ziele der Vollshochickmle veranlassen. ES bofft, daß die d utsche Volkshochschule al» freie Volksbeweaung zu ihrem Teil bettragen wird zur Wiedergeburt unseres Volkes. Humor trotz alleöem. Erinnern sich die Leier noch an die sehr ergövliche und höchst mysteriöse Geiastchre von dem Papier Hemd, das Hermine Hübner für einen Bezugschein nach vielem Lauten und Unte> suchen erstanden hatte und da» dann auf �nerkwürdige Welle seinen Beruf verfehlte? Haben sie nicht auch in den schwersten KriegStagen. als dieie und andere uklige Sachen hier erichienen, ein Gefühl der befriedigenden Erleichterung gehabt? Gestehen wirS, die Ironie und der Svott. womit der Verfasser Meter Belustigungen, Theodor Tb o m a S. unS gegen das Meer der Tnibfale feite und uns prophylaktisch gegen die Verruchtheiten der obrigkeitlichen Verordnungen und die alltäglichen Widerwärtigkeiten impfte, bat unS mehr als vergnügte Augenblicke verschafft. Unsere ohnmäcktiae Wut wurde in andere vahue» gelenkt, durch die phantafievolle Ueberstetgerung wurden wir der gemeinen Niederträchtigkeit der Materie entrückt. Tbamo half unS die Bürden der Rriegswirtichatt übe, winden, indem er sie ver» lachen ließ. Dem zensurgeplagten Schriftleiter war er ein Heller in der Not: was gegen die alles tegelnde und schlecht regelnde Bureaukratie nicht direkt gesogt werden konnte, da« schlüpfte in» Gewand de« Humors, steckte sich eine närrische Feder an den Hut und ichnitt den gestrengen Herren eine kecke G-imaffe. Kommen wir aus das beiagie Papierbemd zurück. Wer in ernsthafter Darlegung die Mängel diese« Triumphe» d« Technik auch nur balbweg» so an den Pranger gestellt hält« wie Thomas, der das zur Entfernung aller rauden Steifheit in den Topf gestertt« Hemd vom hungrig heimkehrenden Steinträgrr Hübner als— Kriegs- nudelbrei verzehren läßt, der hätte sich schwerer Verfehlungen gegen da« Durchhalten schuldig gemacht. Ja, der Thoma» war unS ein recht« Lorgenbrecher, Tröste, und Spötterich. Er verstand«», den KriegSderr>chaf>en. die so gar keine» Spaß vertrugen, oui« Dach zu steigen und ihnen von da oben her eine Nase zu drehen. Als Vorsitzender der Dachdecker ist er dabei recht eigentlich in seinem Betuf geblieben: aus hoher Warte... Die schönsten diel« heiter- nnsten Historien und Satiren sdie Titel:.Die Biiiiersitefel',.Die GaSuhr*..Motten im Pfeffer', .Im Zentralgesängni» für Oberbürgermeister' ustv. deuten schon an. wohin die Fahrt gehl), sind jetzt gesammelt. Um« dem Titel: Julian im ReichSanzug. drolligcGönge undFahiien duichTeiiilul- land von Th. Thomas find sie im Verlag»er Unton-Druckerei und Verla.isanstalt in Frankfurt a. M. erschienen. W. R. Heinrich bat Bildchen dazu gezeichnet, die den Text schnurrig genug beleben. Manches von dem, wa» der Humorist— eine Tbräne im Auge — belächelte, od« der Jioniker mit der Narrenpeitiche klopfte, ist vorüber. Andere Plagen peinigen unS nach weiter. Aber immer ist e§ die belle Form der Erinnerung an das Ungemach, sich darüber lustig zu machen. Dazu möge unter Thoma« allen denen hellen, die ihn schon oder auch noch n'chl kennen.— r. Notizen. — K unstabend. D« OviSverern Wilmersdorf ver- rrnstaltet am Sonntog, abcnvs 7 Uhr, in der Aula der Obetreal- [dlluXe am Himöetröuvgpork einen Beethoven-Abend. ES Wirten mit: die Sängerin HiNe Ellger, d« Cellist Armin Lieder- mann und die Bianistin Flora Heid. mann. Das Progrvnim bringt nöten anderen Liedern die schottischen Lieder mit Tno-Begle&ung, ferner eine Cello-Sonate, zwei Violm-Romanzen und ein Klavier- Trio. — Theater. Jnderaenl. März. atendS 7 Uhr, im Kleinen Thoat« stattfindenden Erstaufführung von Wilh.'lm Speyer» Drama „Der Revolutionär' gibt Alfred Abel die Hauptrolle. — Bassermann gebt ins Schauspielhaus. Allbert Bc-issermann wird von der nächsten Spielzeit an dem Sckxn'�'iel- hause-rngehöven. In klassischen und modernen Rollen wird« seine öetenntesten Schöpfungen spielen. Ein« Belebung und Er- Neuerung de» RepertoierS. denen das Schauspielhaus föhr bedarf» wird hoffentittch die Folge dieses Engagement» fem. Nr. 105 ♦ 36. Jahrgang Seilage öes Vorwärts Lreitag, 25.5ebr«ar 1019 GroßSerlixi Achtung! Äetriebsvertrauensleute und ArbeiterrSte\ tz»»»«bknd, l März adrndsö U!>r. im ZiyungSzaal»csHcrrknhiiiisk«: kznjrrcn, jämtlichrr Brir>cd« Zuiritt. Der Ausschuß. Ter Kohtenstreik und Berlin. Der Reichskommisiar für die Nohie»verie>lu»g teilt mit: Die im Grost-Beiliner Arbeiter-»nd Zoidatenrai aeiallene Aeusterun� dntz Berlin vielleicht schon in«eniaen Tagen ohne Kohlen, Heizung, Licht und Transportmittel fein könnte, ist leider nicht an IM»nbe�riindel. Der streik im Hallenser Vi nun- toblenrcvier bat die grosten Uebcrlandzeniiaien Golpa und Jelleniy stillgeleqt, die einen erheblichen Teil derBeiliner Elektrizität s- veriorgunfl leisten Die Vorräte der Berliner Elekirntiäts- werke an Kohlen, die ohne den Zileik zu VefoignlS keinerlei An» lost„eben würden, find infolfledefien stärker in Änipriich g nomnien und da bei der heutigen TrnnSpo klage«ine erhebliche Verinehrung der Zuiuhren nicht möglich ist. so Miist. um ein völliges Erliegx» der EkekiriziiätSeizeugliNg schon in den nächsten Togen zu verhüten, ernsthail an die Einsüdiung tiefgreifender Einschränkungen>n der Beriiiier Industrie uiid im Berliner VerkehlSweien gedacht werde» Da die Vewegung im Vcaunkohlenrevter auch aus die Niederiausty überzugiriien begonnen Hai. die Verlin mit HauSbland veriorgt so imist bei de» iehr gelingen Bo röten an Vriletis in Verlin auch mit einer Elefährdung der HauSdrandorrsorguni, griechnr« werden, soweit diese Eletährdung nichi schon duich die Erschwerung der Tiansvortioge»ilolge de« miileldeuiichen Tireil« gegeben ist. Wir können nichi finden, dast e« im Interesse de« Pioleiariats lieg»,»eine Veichäfligung und Belördernng, die Hmung und Ve» lruchiuiig'einer Wodnungrn und die Äesundheil seiner Sinder zu gerährdril. .�u den Mrrüchten Sder die Republik. Sokdateuwehr wirb»rn« «ru« ilhren Kreisen niisere Vcrniuiun� b-rstäilgl. daß d-ieje ßVrtüchde falsch sinld. V>an schneidt uns, hast dir Rcpubl. Solda'cnwehr nach wie nor fiir Kreifieit»nd Ordnung emficht und eirrsteben wird mil aller Kraft. Wir haben nicht« lindere««cnxrrtel. OWaichgeiiig toirairi un« allfidittfl« auch eine Bestteocrde zu, dost am letzten Sonniwst Mainrschortcn dcr R. S. vor dem sl>dosfeha»» c-irren vni. zier le« Kvrp« Lüttwitz da« Eichcitiimb vom K ragen gerissen hätten. Solche Roheiten wird die N. S. gcroist nicht du Sem. Erhöhte Nationen für Arbeiter auf dem Lande. Da« RetchsernähiiiiigSaint hat ft» bereit erklärt, allen Ar» heitern, die in der Laniumrischasi sin«elbktoeisorgun«beiriebens Arbeit annehmen, die gleichen Rationen zuzubilligen, die die Land» Wirte ul« Selbstversorger beziehen. •• • Mi» begreiflicher EmpSrung w>rd un» mitgeteilt, dast einer Anzahl Militärdandwerker, die jetzt au« Vrest-Litowsl zurückgekehrt find, die dort kür ihr schwer erarbeiiele« Geld leuei genug ge» kaiisten Lebensmittel für ihre hungernden.ffamilien in Kükrtn»R. uftadl von Toldaten mit roten Aiinbinden weggenommen wurden. Wir fra>en: Äeichab da» zu recht und wenn ja, wohin kommt da« beschlagnahmte Gut? Tie kommunalen Z. P. T.»ArbeiterrSte Groh'Berltus haben kolgende Entichliestung gelasti: Die kommunalen A, Mimäle der Eoztaldeniokratikchen Partei Deuiich'ar.d« für istr ost Berlin ei klären, dast. nachdem die Lladt» un» lNelneindeverireierwnblkn an' lKiund de« allgemeinen, gleichen. pehelmen und direlirn Wahliecht« erkolgt und die Berwaiiungen in Täligleit getreten find, ein Weiterbestehen dieser Räte nicht mehr erforderlich ist. Sollen die lozialiftiichen Aufgaben innerhalb der Gladt- und Landgemeinden er'üllt werden.>o ist e« von dringender Rotwendig» keil, dast die Eirüllung lediglich in die Hände der gewählten veitreler gelegt wi.d, da sonst da« Selbst verwal lung»- rechi der beireffenden Gemeinden ichwer gesährdel, wenn nicht unlerbnnven wiid. Da« Kontrollrechi kann ledrglich rn d»e Hände der am Orr» befindlichen polilt scheu Organilattonen gelegt werden. Die Einwirkung aus die Stadt» und Gemeindevorstände lann lediglich von den gewählten Stadl» und Gem«i!i0> veroidneien ausgeübt werden. Au« all diesen Kifluden erachtet die Konierenz e« für zweck« inästig, dast. nach den oben bezeichneien und vollzogenen Taiiache», die kommunalen Arbeiterräte ziirückirete» und kommunale Klagen nicht mehr als Aufgaben de« ÄollzugSratS er» achtel werden._ 5i*o bleibt der Zurtcr 7 Bor einiger-seil wurde die Briliner Vevö kerunp durch die wenig iröstliche Meldung überra>chl, dast iniatge der Transpail» schwrer'gteilen und der mangelhasten Produlliau da« lauonierie Ouantum Aucker deruniergeieyi werden ioll. �im Schieichdandel naiüil'ch ist Zucker now wie vor mafiendafi zu haben. So wird uns m.igeieili dost auf den Vcrliner Postämtern-- auch in Sieglitz und Givst Zentner bestellt worden, ani Postamt 29 find vier Zentner Zucker bestellt. Wo loniinen diele rtefigen Mengen eigentlich der? Bestehen die ?iaiisrort>it>w!er:gkeilen nur'ür den ralionielten Zucker ode? handelt e» sich um Zucker, der ergenilich dcr Rationierung unie, liegt»nd durch Schiebungen irei geniacht worden tfi? E« wäre eine iehi d.inkbare Ausgabe, den llriprung dieser Schleich Handelsware festzu» stellen. Versuchte Wahlbrrinflullon« Auf der demokratischen Stadt» verordnetrnlijtc swnd auch der Wäfchesabrikanl Moritz Rosen dhal. Ten für dresc szirma rängen Heimarbeitern usw. wurde ein hekto» graphische« Schreiben zugesckrickl. worin ein« jetzt rn der Abnahme für Heimarde.t tätige An» irellte Stimmung für d>« Wahl der demokratischen List« macht. Natürlich könnten dadurch ängstliche Heimarbei'er m ihrer Wahl berintlustt werden. Ein Prstrst der Pilizeidranur». Die vorstände der verbände der Poligeivollzugsbeamlen haben in einer Protestversammiung folgend« Depesche an die Nationalversammlung in Weimar ge» richtet:.Am 20. d. M. haben sech« Matrosen der Volksmarine- divifion mit Gewehren und Handgranaten in Begleitung vieler be- � waffneter Ma:rosen und Verbrecher Einlast in die Wohnung de« Krim' na lobenvacht meister« Bett mann erzwungen, um Bettmann ! zu erschiesie'n. weil er in rechtmässiger Ausübung seine« Dienstes i und in Notwehr einen langgesuchtrn Einbrecher in Matrosen- i uniform de, der ssestnahme ersoficn hat. s�ür über U> 000 Polizeibeamie PreiistenS im sinterest« des Staates und der Be- völkerung erheben wir gegen die veobreijjcrjsche Tätigkeit der Ma- trose» schärfsten Einspruch. Der Deutsche Beamlcnbund ist ver- ftändigt.' Eine Berichtigung gegen de« Bollzugira» geh» an«»«. In Nr. 104 de»..Vorirärt»' wurde doin Vollzug« rat Gros; Berlin mitgeteilt:.chost ein in der WumVa tagen-der Köngiest der StaatS- arbeiter von 40 ftahll«che! inten Soldaten behellig wurde. Auch hier handelt a» sich um llvbcrgrifsc. dem» entgegengetreten roevten must". T«mg«Neiiiük>cr wird berichtigt: �Di« von den Kongrestniitglsedern erwähnten Sc-ldaten, inS- gesamt etwa ld bi« 20 Köpf«, waien herumstehend« Leute der Wache der Foidgeugmeifterei und Angehörige de« Stäbe« de« Regmienit Oven, der aus ein-ige Tage im Dienstgebäude der Feld- zeugineist« rei undergevrackt ist. Irgendeine Kontroll« usw. de« Kon- goesseS ist weder angeordnet noch durchgeführt worden. Di« Sol- baten waren und sirid mithin aar nicht in der Loge, in diesem Sinne tätig zu sein. Dies« Tatsache est auch Vertretern des Kon- grefle», die am ersten SitzungSdoge in der Angelegenheit bei dem Soldaienrot vorstellig wurden, mitgeteilt worden." Der Beoollmöchtigte de« Um« tstaatSsekrePäo» t« A.-M. Watschipiy. Der Arbeiter- und Soldaten rat der Keldzeugmeistercl. I. A.: Wied-mann. Die Stroßrnhllndler verlin» hatten sich am A. Februar, vor- mittag« 9 Ubr. zu einer Kundgebung im Lustgarten versammelt. Zweck derselben war s ü r den srelen Strastenhandel uno gegen die polizeilichen Mastnabmen, die m letzter Zeit den Strastenhandel unmöglich machten, zu demonstrieren. E« hatten sich etwa 800 bi« 1000 Personen eingefunden Nach kurzer Ansprache setzt« sich der Zug nach dem Polizr.präsidium m Bewegung. Da der Präsident nicht zu svrrchen war. mustt» sich die Kommistion mit dem Bescheid de« in Frage kommenden Dezernenten begnügen. Im Anschlust I. fand n Haberland« Festsälen sgroster Saals ein« stark besticht« Händlerveriammlung statt, welche sich mit der Materie eingehend beschäftigte und eine Resolution einstlinmig annahm, die energische» Widerspruch gegen jede Unterdrückung ihre« Berufe» erhebt. Da« Verwundetenabzeichen ist kern Orden oder Ehrenzeichen, c» wird daher nach wie vor verliehen. Auf der W»mer«d«rfrr Uutrrgrundbahn gab ei Donnerstag. nachmittags ab%4 Ubr ein« Verkehrsstörung, die nicln weniger als Fünsviertelstunven dauerte. Em Zug war defekt geworden. Da« verbot der Schuh-Inserate wiwd von vielen kinderreichen FamiHen sehr schmerzlsch emp stunden. Sie sind bisher fidcm solchen Inserat nachgegangen, umi womöglich em Paar Siefet für chre Kinder zu ergattern. Es gelang selten gang, denn die Nack» spage war enorm. Jetzt würde man die alten Stiesel e-mt weder zu Hau je stehen lasten ode r in die A.t kleide rsle lle tragen, wo sie mit den lekannten Zuschlägen verkauft werden. � Unsere« WistenS ist aber nur da« Jnsevieren zum gewerb smästigen Verlauf verboten und da« hat scrn« guten Gründe. Alte Feindschaft. Im Sommer 1�18 gab e« zwischen den Kin- dern des Arzi-.ö Dr. K.. Kleinbccrenstr. 20 und denen de« Ar» beiterS Z. vom Nock'batchwui« einen Zank, der dann zu einom Kon» fiÄt zwischen den Müttern führte. AIS nun Frau Z. jetzt wegen cfties schweren AngenleidenS den Arzt besiegen wollte, wub« sie von seiner Frau mit Beiusung aus den damaligen Zank ab» gewiesen. Da« schein l un« doch ein bistefren arg und wir haben deshalb die an uns gelangte Mitteilung dcr Aerzte» kämm er zugesandt. Tie inristische Sprechstunde füllt am Freitag, de» 28. Februar, aus. Srasis» und Gcnieindebramt«. Siduna der Bei IrliuenSleute: Montag, den 3. Mörz. 6 Uhr, im.IuqrndKeim'. Lindrnitr. S. Tagesordnung: l. Ausbau der Organisation. 2. AnitationSstagen. Vollzähliges Erjaic.nen ersordeiiich Alle oraai.isterten Beamten find ein» geladen. Zutritt nur gegen Vorzeigung de» Mitgiiedsbuche«. Graßfruer bcsch'öfviyt« erm Donner? log früh tue Berliner Feuerlivehr m der Seestr. l3i. Das bekannt«.�Jm'ck-Refdauraat� brennt« zum gröstten Teil nieder. Di« EiotstehunMlrsach« war nich« zu ermitteln, Tie Leiche Res» LurrmburgS ist bisher trotz de««munter- � brochenen Absuchen« der Gewässer de« Tiergarten« und de« Land- i wehrkanal« immer noch nicht gesunden Gestern mittag barg i der Taucher au« dem Londwebrkanai an der Lichtensteinbrüche erne weiblich'« Leiche. Di« llntersuchnlnaSkommisslon zur Aufklärung dcS . Tode« Karl Liebknechts und Rosa Lu'.cmbnrgS wurde von dem Funde benachrichtigt und die Leichr mit einem Militärkrastwagen nach dem Schanbaus« gebracht. Eine eingehend« Besichtigung der Leiche ergab jedoch bald, dast e« sich auch diesmal wieder um eine i andere Franenleiche bandelt. Di« Persönlichkeit der Toten konnte jedoch noch nicht festgestellt werden. Es ist die Selbstmövderm vom 17. Februar. RegimentSkaste de» Garde du Earv» mit SMlMst M. geraubt. Während des Transporte» de« sÄcztimentt« Garde du Corp« vom Osten nach setner Garnisonsdadt Potsdam überfielen Räuber unter» wegS den TranSportzug und raubten einen eisenbeichlagenen Kasten, der die Kassen-, BekleidungS-. Post- und LbrechnungSbücher il?wi« ungesähr 500 000 M. bar enthielt. Nach den bisherigen Feststcllim» gen ist dar Raub auf der Station Prosten verübt worden. Die Räuber benutzten hierzu eine Zeit, während der der Wachtposten seine Ablösung, die in einem Wagen de« Zuge« schlief, wecken gegnngen war. In dieser Zeit war d>« offene Lore, auf dem sich die Kaste befand, unbewacht. Mitteilungen, die zur Ausklärung de» schweren Rauhe? dienen können, an die Berfiner Kriminalpolizei, Zimmer 93». erbeten. Geldschrankeinbrecher hatten ef auf da« Lotte riegeschäft Schönhauser Alle« 133 abgeselum. Nach Durchbrechung einer Wand und Sprengung von drei Türen gelangten sie in den Kafsenranm. wo sie den Geldschrank knackten. Die Diebe mustten stch mit 2000 M. bare« GeL>. das der Geldschrank enthielt, begnügen.— Geschäft». e in d recher find ebenfalls wioder an verschiedenen Stellen der Stadt aufgetreten Einbrüche dreier Art werden täglich in grostsr Zahl gemeldet. Es«st also auch für Privatwohnungen giöstt« Vor- ficht geboten. Einbruch bei Emil Eichhorn! Eine Lokakkorrespondenz berichtet: Bei einem Einbruch in die Wohnung Emil Eichhorns, Langsiheck» siraste 9, sollen den Einbrechern angeblich mister einer Menge Lebensmittel, darunter Schinken. Wurst. Speck. Konserven. Mehl, Früchten, Zucker. Likören, Zigarren usw., auch Wertsachen, darunter die goldene A m t§ k e t t« der Stadtverordneten in di« Hände gefallen fein. Di« Einbrecher müssen mit den Verhältnijsen vertraut gewesen sein. E» werden doch nicht etwa Leu« gewesen sein, die... 26s Stine Menschenkind. Bon Martin Andersen Rexö. Hansins nickte. Und er hatte gedroht, wiederzukommen und sie zurückzufordern, wenn sie ihr Wort brach. Er würde mit der Bodentüre knarren, hatte er gesagt. „Hast du ihm das Versprechen freiwillig gegeben?- Lars Peter sah nachdenklich aus. Nein. Hansine meinte, daß er sie dazu gezwungen habe. „Dann bist du auch nicht daran gebunden/ sagte er. „Nach meiner Familie wird sich allerdings niemand richten, da wir ja Auswurf sind. Aber Vater und Großvater pflegten immer zu sa�en, vor den Toten brauche ich keine Furcht zu haben: vor ihnen könne man sich leichter schützen als vor den Lebenden/ Sie saß über das Kleine gebeugt, das sich auf ihrem Schöße in Schlaf geweint hatte, und Lars Peter stand mit dem Arm um ihre Schulter und wiegte sie sanft hin und her. während er ihr vernünftig zuredete.„Und nun sollst du an das Kleine da denken— und an das andere auch, das du unterm Herzen trägst! Das einzige, was uns nie verziehen werden kann, ist daß wir nicht gut zu denen sind, die uns anvertraut werden." Hansine ergriff seine Hand»nd drückte sie gegen ihre verweinten Augen. Dann erhob sie sich und legte das Kind inS Bett: sie war jetzt ruhig. Der Schinder kannte keinen Aberglauben irgendwelcher Art und auch keine Furcht. Wie ein leuchtender Streifen in der Finsternis, in der der Mann aus dem Volke lebt, war sein Geschlecht in dieser Hinsicht gewesen: das waren die Eigenschaften, die seine Ausstoßung bewirkt— und sein Gewerbe bestimmt batten. Wer nicht an Gespenster glaubt. wird zum Gespenst! Der einzige Fluch den er kannte, war der Fluch. anS- gestoßen und gefürchtet zu sein: und der war. Gott sei Dank, was ihn betraf, beboben. An die Klage eines toten Mannes glaubte er nicht Aber er erkannte, daß etwas Ernstliches in Hanfine vorging, nnd er war um ihretwillen beküminert. Bevor er zu Betl ging, nahm er die Bodentüre aus den Angeln und versteckte sie unterm Dach. So bekainen sie ihre Kinder, einS nach dem andern. unter Trübseligkeit»nd Mühsal. Bei jedem neuen wurde eS«her schlumuer als besser; und so lehr Lars Peter seine Kinder liebte, wünschte er doch, daß sich keine mehr einstellen möchten. Aber den Kindern selbst war es nicht anzumerken, daß sie unter einem angsterfüllten Herzen getragen worden waren. Sie waren wie kleine leuchtende Sonnen, die ihn. seit sie sich bewegen konnten, den ganzen Tag umkreisten. Sie waren der Gesang zu seiner Arbeit: und jedes neue, daS sich meldete, nahm er als ein Geschenk Gottes hin. Seine Niescnsäuste schlössen sich ganz um das neugeborene Wesen, wenn die Hebamme es ihm überreichte— gewickelt und gerollt, so daß es einem Stiefelschaft glich— und hoben eS bis unter die Decke hinauf. Seine Stimme läutete vor Jubel wie eine tiefe Glocke, und das Neugeborene ließ den unver- hältnismäßi� großen Kopf von einer Seite zur andern bau- mein und blinzelte ins Licht. Nie hatte man einen Menschen gesehen, der sich seiner Kinder, seiner Frau, oller Dinge so freute wie Lars Peter. Er hatte nur Lobreden für sie im Munde, das Ganze war herrlich. Mit dem Besitztum ging es nicht gerade vorwärts. Es war an sich nicht viel daran, und von Lars Peter hieß es, daß er Unglück habe. Entweder verlor er ein Stück Vieh. oder daS Getreide wurde durch einen Hagelschauer beschädigt. Die andern führten Buch über die Ereignisse. Lars Peter selbst hotte nicht das Gefühl, von einem sonderlich bösen Schicksal verfolgt zu sein. Im Gegenteil, er war auch seines Hofes froh und arbeitete unverdrossen darauf. Nichts konnte ihm etwas anhaben. Als Hansine das fünfte Kind erwartete, war eS ganz schlimm um sie bestellt. Die Tür hatte er auf ihren Wunsch wieber einbänaen müssen: und zwar hatte sie den Vorwand gebraucht, sie könne es in der Küche vor Zugwind nicht ans- halten. Diesmal äußerte sich die Sache darin, daß sie nur draußen sein wollte— sie wartete fortwährend daronf. daß die Türe zu knarren anfangen werde. Sie klagte nicht mehr. und Angst hott? sie im Grunde auch nicht. Es war. als hätte sie sich auf etwas anderes eingerichtet, das doch ganz unvermeidlich war: ihre Gedanken weilten fern, und Lars Peter hatte daS traurige Gefühl, daß sie ihm nicht mehr ge- hörte. Es kam vor, daß er in der Nacht erwachte, entdeckte, daß es neben ihm leer war— und sie draußen in der Küche fand, starr vor Kälte. Er trug sie wie ein kleines Kind ins Bett und sagte ihr allerlei Gutes, und sie schlief an seiner Brust ein. Ihr Zustand war derartig, daß Lars Peter nicht von Hause fortzugehen und sie mit den Kindern allein zu lassen wagte: er mußte einen Menschen mieten, dcr sie im Auge behielt und sich des Hauses annahm. Sie versäumte jetzt alle« und betrachtete die Kleinen mit Augen, als stammte daS ganze Unglück von ihnen her. Eines Tage«, als er mit einer Fuhre Torf zur Stadt fuhr, geschah daS Entsetzliche. Das, worauf Hansine so lange gewartet hatte, war jetzt wohl Ernst geworden. Unter irgend- einem Vorwand schickte sie die Frau, die bei ihr sein sollte, fort: und als Lars Peter nach Hause kam, brüllte das Vieh, und alle Türen standen offen. Frau und Kinder waren nir- gendwo zu sehen. Das Federvieh lief ihm zwischen den Bei- nen durch, während er umherging und rief. Er fand sie im Brunnen. Es war ein fürchterlicher Anblick, die Mutter und die vier Kinder in einer Reihe liegen zu sehen, zuerst auf dem Steinpflaster, naß, daß es ein Jammer war, und dann im Leichengewand ans dem Tisch in der großen Stube. Der Seemann hatte wahrlich sein Recht geltend gemacht! Die Mutter war zuletzt hinabgesprungen. das Kleinste auf dem Arm: so fand man sie, das Kind hielt sie an sich gepreßt: und so legte man sie in den Sarg, obwohl sie es nicht recht verdient hatte. Es gab keinen Menschen, den der entsetzliche Jammer nicht tief erschütterte. Man hätte dem Schinder jetzt gern eine tröstende und helfende Hand gereicht: aber mitten in all seinem Elend schien er dessen nicht zu bedürfen. Es war nicht leicht, an ihn heranzukommen und ihm Dienste zu leisten. Er machte sich um die Toten zu schaffen, bis der Tag kam, wo sie in die Erde sollten. Niemand sah ihn eine Träne vergießen, auch nicht, als die Erde ans die Särge geworfen wurde, und die Leute wunderten sich über seinen starken Sinn: hatte er doch so sehr an den Seinen gehangen. Gewiß geborte er zu denjenigen, ans denen der Fluch ruhte, nicht weinen zu können, meinten die Frarien. Al? das Begräbnis überstanden war, bat er einen-HanS- ler. ssck> etwas um das Vieb zti kümmern: er habe einen Weg zur Stadt sagte er. Damit verschwand er. und ein paar Jabre lang bekam man nichts von ihm zu hören: es bieß, er sei auf See gegangen. Der Hof wanderte an die Glän- biger zurück: es war nur so viel da, daß die Kosten der Ver- steigerung gerade gedeckt werden konnten; dabei verlor er also jedenfalls nichts. Worts, folgt.) ff fmfflrrofnng Wt akadnnNch« ffedfnffrr. Drr HrdStteRfn» herein ju verlin bat eine S3etu(«beiatiing mit iätigfeifSnai�ireiJ tinge. rirttet d e Biel in Anspruch genommen wirb und unenlgeillich arbeitet Tieie Sinrichiung sollte auch van nicht rein technischen Setrieden in An. svruch genommen werden� Die GeichLstestelle de« Archilellenverews Berlin W. SS, Wilbelrnstrabe 92193. erteilt gern weitere AuSkunjt Bund technüchrr BerussstSnbe, Orttgruppe Narben. iNontag, den L. März, abend» 7 Uhr. in Lindetiberg! Feuläien Martenstr. S. Mit. glieberversammlung. U. a� Vortrag de» Herrn Obetingenteur Kunze: .Die Ltellung unterer Technil im etaat zient Gi awert ein au» allen Berliner Regünentdkapellen zusammen genellte» grogcs Orchester. Ta» 8. Hallensporifesi de» verbände» Berliner Atblettkvereine am Freitag, den LS. Februar und Sonnabend, den t. Mär», im Sportpalast. Potsdamer Straße, bietet besonder» wieder zahlreiche und wirkungsvolle Etafs eliämpse. Mitauer Kriegskameraden werden in wichtiger Angelegenheit um Ihre Adressen gebeten. Robert Albert, Dresden. KriegSmiiiisterium. Ter Botanische Garten tu Dahlem ist am kommenden Sonntag tum 11 bis 4 Uhr gcäffncL Kinder unier 10 Jahren haben leinen jjutritt. TSmtliche arbeitslosen Samariter werden ersucht, Sonnabend, den 1. Marz, vormittag»» Übt, zum Dienst an der Brandenburger Torwache zur Berteiwng sich zu melden.— 1. und U. Abteilung. Montag, den Ü. März, abend» 7 Uhr, Melchiorstratzc Ib. Bortrag und Uebungtstund«, Teilnehmer, welche an der Präsung teilnehmen wollen, haben sich jchristlich beim Borsttzenden zu melden. Für 130 000 SU. Brillanten und Bargeld geraubt. Zwei de- Wdffnete Räuber hatten ti gestern nachmittag in Neu-Tempeihaf aus die Wohnung eine» Privaimannc» abgesehen, wo sie mit den Ver- hälinrssen vertrau! getresen sein müssen. AI» der WohnungStithaber ausgegangen und da» Dienstmädchen allein zurückgeblieben war. Uopsten zwei fremde Männer an dte Tür und verianßien stürmisch Einlas. Dem ahnun�Sio» öffnenden Mädchen fehlen sie sofort einen; Revolver aus ött Brust, fcffelten ihm mit mitgebrachten Stricken die Hände auf den Rücken, banden ihm ein Tuch über den Kopf, schleppten e» in da» Schlafzimmer und warfen e» hier auf das Bett. Dann gingen sie geradenwegs zu einem in der Mauer eingebauten Tresor, sprengten diesen und raubten daran» für über 100 000 M. Brillantenschmuck und 18 000 M. bare» Gelb. Mit dem Raube verließen st« sodann, ohne sich um da» Mädchen weiter zu kümmern, unerkannt dt« Wohnung. 6000 M. Belohnung sind auf die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Arbeitölosen-Bersammluug in Nowawe?. In der am 20. b. M abgehaltenen«rbeiidlosen« Bersammlung referierte Genosse B ll t H über die«rbeit»lostgkeit und den Atbeit«» zwang. Redner beieuckitele die Maßnahme der Regierung durch Einführung de« LtrbeitSzwange» die Arbeitslosigkeit zu mildern. Die Arbeitslosen werden daburckt gezwungen, überall und jede Arbeit auztmehmen. Lohn» und Wodnfrage weiden dabei aarnicdt berück- fichiigt. Die Zahl der Arbeitalosen am Ort betrage bereits ca. 1300 und nehme täglich zu. wo« ein« ungeheuere Belastung der Gemeinde bedeutet. Einstimmig wurde eine Reiolution gefaßt, die verlangt sofortige Inongriffnabme von Rotstand»arbeiien in größerem Maßstabe, Entlassung sämtlicher in den hiesigen Betrieben beschänigren Gewerbetreibende und Frauen, die auf«igene» Verdienst nicht an- gewiesen sind, Verkürzung der Srbe>t«zeti von S auf 6 Stunden. Einführung von 2 bezw. 3 Schichten in den Betrieben, in welchen bisher vir normale Arbeitszeit geleistet wurde. NeuNllu. Di« städtisch« Massenfpeisun« in Reukölln, zu deren Durchführung bi« Siadigemeind«. insbesondere für den Winter Mö/10. alle erdenklichen Vorkehrungen getroffen hott«, ist trotz der bosckleunigtät Demobilmachtmg in den vergangenen Monaden kein«». weg» m den Umfange m Anspruch genommen, wie man erwartet hatte. Im Monat Dezember 1018 ist der Besuch der städtischen SpenrungSanslalten auf die niedrigste Ziffer im ganzen Jahre zurückgegangen. E» wurden im genannten Monat insgesamt 809 072 Portionen vevabfolgt. gegen den gleichen Monat de» Vorjahre« erfolgte Ausgabe von ritwd 90 000 Pociionen Nwmger. Im Juli 1917 sin? an die städtischen Volksküchen die bisher größten An- Forderungen gestellt worden. Zurzeit macht sich bereit» wieder«ine Steigerung der EfsenauSgade betnerkbar. Die Gesamitleistung der Neuköllner Volksküchen beläuft sich im Iah« 1918 auf rund fünf Millionen Portionen. Bedeutend» GaSriuschränkuno für Köpenick. Dte städtifchen Gaswerke in Köpenick haben sich infolge de» Kohlenmangel» ge« nötigt gesehen, die für Groß-Derlw festgesetzten GaSsperr- stunden noch zu erweitern. Die vorhawkenen Ko�enoorräte sind so geringfügig, daß von heute ad um VblO Uhr abends jede Gas- deleuchtung in der Stadt aufhören mutz. RowaweS. Herrn Emil Barth, den ehemaligen PolkSbeauf- kragten, haben seine Tauerreisen quer durch Teutschland au� vorigen Freitag auch zu uns geführt. In öffentlicher Versammlung sprach Genosse De. Lensch über»Weltfried« und Weltrevoluiion". Seine Ausführung-n gaben den g-nwe senden Unabhängigen keinerlei Anlaß zur Erregung! wie es unter gesiiteten Menschen üblich ist, borten sie ruhig zu. Dann ab« erging sich Herr Barth in so wilden Schimpfereien, daß ihn der Vorsitzende zur Mäßigung mahnen mußte. Darauf erreicht« Herr Barth den Gipfel, indem er von dem.Lumpen" und.Schurken" brüllte, mit dem man sich hier auseinandersetzen müsse. Selbstverständlich verzichteten urise« Ge- nassen auf das Vergnügen eine» weiteren Beisammenseins mit Barth. Trebbin. Bei den Gemeindewahlen wurden hier 7 Scqialdemo» kraten, S Unabhängige und 8 Bürgerliche gewählt. Groft-Berliuer Lebensmittel. Neukölln. Krantenernäbeunz Die Erneuerung der Anträge muß regelmäßig ichan zu Beginn de» beiressenden Adlaulmanat« bei ber Zeniratitelle für Krankeiiernäbrutig erfolgen. Dadurch bc'tebl die Möglichkeit, daß die Anträge rechtzeitig erleb gl werben. Den Anträgen find in denjenigen Fällen, in denen die Beibringung eine« Atteste» oder Wiegezettel» gejotbert wird, die betreffenden Papier» jogteich deizu lügen, Mariendorf. Freibändig HauihaltSwllrze in den zwei Gemeinde- läden,— An Perionen über 70 Jahre je 4 Patele--- zirka l Pfd. Zioieback, Je 4 Pakete-- zirka k Pfd, Kek« in den beiden Gemeindeläden, Die Ab. gäbe erfolg! oan Montag 61« Sonnabend, Bezug« schein van Mitiwach an im»alba Ii», Zimmer LS, van 8— t 2 Uhr»ar. m l 1 1 a g« gegen Boeiage der Geburl»urtunde. Die im Juli lSIS ausgegebenen Bezugsscheine find ungültig, die nach oarbanbeneit Scheine find zurückzugeben. Der neue Bezügtschein i st auf« zubewabre».— Freitag, 12— 8 Uhr an die Pjerdebalter Kieiemelajj», Zentner 20 M. Abgegeben wird auf j» 1 Pferd Vi Zentner._ Groß-Serllner partewachrichten. (friebenau. Heute, Freitag, abend» 7 Uhr, Im iOitrgeijaale de» Rat- baust», Lauterplatz. aRitgUcOttociiamuUung. Gichtige Tagesordnung. Bollzatziige» Erfchewru Pflicht Gerichtszeitung. Di» SpartakuS-Prozesse. Ablehnung eincS Gerichtshöfe» wegen Befangenheit. Der noch nicht 18jährtge unbestrafte Arbeiter Paul K ö p i s ch hatte sich au» Neugier einem Zuge«rngeschiossen, der noch dem Polizeipräsidium strebte. Do« kam gerade ein Lastauto mit G«. wehren herau»gefahr«n; er setzte sich mit hinauf und fuhr nach dem Woifsschen Telegraphenbureau. Al» die dortige Besatzung sich nach dem Polizeipräsidium zurückbegab, wurde er fesbgenommen. Das Gericht verurteilte ihn zu 0 Monaien Ge- fängni» und rechnet« darauf 6 Wochen Untersuchungshast an. Di« Haften tiassung wurde wegen Fluchtverdacht» adgetehnt.— Die» gab bei Eintritt in die Verhandlung der nächsten Strafsache dem Rechtsanwalt Dr. Kurt R o s e n f e l d Veranlassung, de» Gerichtshof als befangen abzulehnen, weil der Beschluß der Hebung widerspreche, nach weicher erst bei einer Freiheitsstrafe von einem Jahr die ver- Haftung angeordnet wind. Bisher sei niemals die Untersuchung»- Haft verhängt worden, wenn nur noch ein« Strafe von weniger als 6 Monaten zu verbüßen war. Uebcrdie« handle e» sich um einen erst 18jä!hrigen unbestraften Angeklagten, und«S widerspreche den Anforderungen der modernen JugendstrafrechtSpflege. gegen jugendliche unbestrafte Leute mit der ganzen Schärfe der Strafvollstreckung vorzugehen. Der Gerichtshof beschloß, zunächst eine vertrelungSstrafkammer über den Antrag der Verteidigung Beschluß fassen zu lassen. Sodann wurde der unbestrafte 17jShrige Packer Max Jäger, der im Ullsteinhau» bei der Besatzung war, dort»in Gewehr erhalten hatte und mehrmals vor dem Hause Wache gestowten halte, zu 4 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 1 Monat berurtesslf.— Den Schneiderlehrking Haberland, der während der Besetzung des»v o r w ä p t S'-H a u s e» sich daselbst in der Expedition beschäftig! hatte, verurteilte das Gericht zu ö Mona- t e n Gefängnis auf die 6 Wochen Untersuchungshaft angerechnet wurden.— Ter Telephonist Fritz Motzet hatte sich im Mosse- hause aufgehalten; er behauptet, er sei nur in der Absicht dort- hin gegangen, weil er glaubte, daß er daselbst eine Eintrigung als Mitglied des Spartakusbundes bewerkstelligen konnte. Er hat dort ein Gewehr bekommen, hat die» mit nach Hause genommen und ist am nächsten Tage wieder erschienen. Das Gericht verurteilte diesen Angeklagten zu 10 Monaten Gefängnis unter Anrech- nung von ö Wochen Untersuchungshaft.— Inzwischen war eine Vertretungskammer zur Entscheidung über den AblebnungSantrag dcS Verteidigers in Sachen Köpiscb in Beratung getreten. Der Antrag des Verteidigers wurde als unbegründet abze- lehnt, da aus der Tatsache, daß das Gericht den Haftentlassun�s- antrag abgelehnt bat. kein Grund zu entnehmen sei, um ein Miß- trauen gegen die Unbefangenheit der Richter zu vechtfertigen.— Ter erst 17jährige unbestrafte Angeklagt« Hagen hatte sich der Be- satzung im Mossehau» angeschlossen, ist dort«inen Tag und eine Nacht gewesen und hat auch eine Art Kurierdienst geleistet, indem er zum„VorwäriS"-Hause geschickt wurde, um zu erkunden, welche Bestbädigungen dor, angerichtet wären.— Ter Angeklagte wurde freigesprochen, weil ihm nach der Ansicht des Gerichts da» Bewußtsein von der Strafbarkeit seiner Tätigkeit fehlte. Sriefkcisten der Redaktion. den Die snristlsche Sprechstunde fäM am Freitag, 28. Februar, aus. 2Ö. I. 100. PrüiungSitelle Berlin, Planuker 08.— ft. 8. Ifl. Zioiikiaae kalten wir lür auiflchislo»,— ffragra 1. Mit Ende Januar. — W. 200. Unverfländlilb,— F. N. 100. 1 Da die Wäblcrliilen zur vreußiichen Nalianalveriammiung maßgebend sind, läßt sich jetzt eine Nach- Iragung nicht mehr erreichen 2. Siaalsewtommeniteuer keine. 8. Die fflemeinbceinkommetitteuer läßt stch von bier au» nicht beurte'len. Daiüber jprechen Sie mit einem Fachmann,— SSO. SSO. PiüiungStlelle Rleiitftt. 8. —(«. W. 100. Fall» die Amnestie vom 8, bezw, 7, Dezember v. I. nicht Anwendung flndek, kann ein Geiuch um verücksichkigiing de« Tinzel- falle» eingereicht werden.— M. ft. 176. Klagen Sie beim Geweide- gericht.— I. I, Hammer. Sie müßten Klage beim Amtsgericht er- beben— ft. ff. 32. 1. Nein, fall« Sie nickt beleidigende Aeugei uitgen gcdraiichi baden. 2. Ja. 8. Rückgabe der Geschenke oder Ichadencrjatz,— Zt. H. Tegel. 1. Ja, Saiern unter Hinzurechnung ber Mckitärzeit die Warlezeit hon minbeitert« 200 Wochen erfüllt ist. 2. Berficheningaamt.— CO. H. 05. 1. BorauSsichiich. 2. Nein.— H. H. t. Da« alle Ecietz ist noch gültig, 2, Bon dem t. be» Monat« der demjenigen jolgt, in dem Sic in Arbeit getreten stirb, Warten Sie ab. bi» die»teuer- bebörde an Sie herantritt— M P. 25. 12. 18. Sie sind zur tzerau»- aabe der Geschenke be,w. Ersatz de» Werte» oerpflichtet, fall» Sie da» Veriöbn!« ohne gesetzlichen Grund gelöst baden Der Staatsanwalt hak mit der Sache nicht» zu lim, Sie könnten nur Zivilklage ei beben— 40. B Ja, Klage beim KausmannSgericht,— BS 8- dkazarettzktrchstr. t. Da» ist kein Scheibungtgrund, Fall« die Frau für allein ichuldig erkärt wird. kann ihr die Weiiertüamng unterfagt werben. 2. und 3. 12» wäre möglich. Die Frau(oll sich an die Nechi«stelle bcjiebung»mei|e den Magistrat wenden 4. Nein — A. 100. Ihre Angaben reichen nicht au», kommen Sie in die Sprechstunde,— Breitrftrf, Simonstr. Unsere» Erachten« nicht. — Itz. B. 69. Da« Ist Sache de« Eigentümer»,—<«. 17. Setzen Sie sich mit der in Frage kommenden Organisation, dem Verband der Gemeinde- und StaatSai bester in Verbindung.— 160 St, ftlate. Die Kündigung war innerbalb einer Ulägigcn Frist zulässig.— ft. S. 38. Setzen Sie sich mil dem Demabilmoch»ng«amt, Berlin, Pote damer Straße 4t, in Berbiudung.— Lödau 1000. Eiye geietzliche Srfatzpflicht der Gemeind« beilebt leider nicht—«. M 78. Die Wnschätznng entspricht dem Gese»— ft. St. 228. Der Anspruch stand Ihnen nicht zu. lehnen Sie jedoch Rückzadlung ab.— 9t. 8ch, 9. Für den Fall Ihrer Rückkebr dürfe« Ihnen keine Schwierigkesten gemacht werden. Auch dätten Sie Ampruch auf ErweibZIasenunterftÜtzung.— BS. C. 818. Weile, e Sckfriste sind aussichtslos. — R. 8. 1870. Versuchen Sie e« mst einem Antrag an oen Magistrat — ft. ft. 86. Fall» nicht aiiderweike Beteinbai ungen varliegen, kann Jbr Vater für die fragliche Zeit Lahn fordern.— G. O. 100. Ja.— A. B. . 34. 1. Per 30. tzfprit 2. Einen GehastSlatz, den andere Anaestellte in \ gleichen und äbnlidfen Stellungen unter Berücksichtigung der Teuerung». vcrbältniffc bejfeben.— A 43. Beschweren Sic sich beim General- tommnnbo, Sie können stch auch an da» hiesige BezirkSkom nanda wenden. — 9t. 50. Wenn im Hypai ckrnbries vo» QuartaiSIüiidtgung nicht die Rede ist. so kommt eine solche auch nicht tn Fra.«. Da« Vierteljabr rechnet vom Zeitpunkt der Kündigung ab— ft. M 93. Testen Sie Ihre Absicht dem Amtsgericht Berlin« Wedding mst unter Angabe Ihrer Persanakieit van bort au« bekommen Sie Nachricht.— G. M. 17. Ja.—«. ft. 100. Wenden Sie sich zweck« Au«'tellung eine« Berechtigung«Ichein» an die PrüfungSstelle. Planuler»3. Wichtige Mitteilung für alle Leser de» „Uorwärts" tzllten Lesern de«»Borwlkt«- empfehten wir est, Probe- l abonnenren» der rühmlichst bekannten Mustrterrr» stettscheift.Moll utid Wlg»»-. Ptesetde bringt von ersten Sihrilt stellten hochinteressant, gemeinverstiindliche«dhandlungen«m» allen Wissen- schalten. Jedes Heft entbült zlrfa 20 Artitel, z. Per Mensch in bet Pfoblbauzelt— Wenn die Erde erzittert— Wie erhalte Ich mich 1 gesund.—©et Wille und dessen»ymnasttt.—©a» Leben untre I Außerdem erhält seder Abonnent Ä, rÄSSWV-ÄS?-"'ÄXr: flne rte MAinle omMliMl ro» einstut bet Lcbnutvcstt auf da, Menschenaiter.— Verschwundene und zwar zu ledern Jahrgang drei Werte. Städte in der Sahara.— Sine Fahrt im UiUerseedoat usw. Damit jeder Leset darauf abonnieren tonn, ist der Prei« auf _ I nur 80 Ps. pro Hest festgesetzt_ Probeheft gratis. Bestellschein V. An den Verlag»weit und wisse»-. Bernn-Schoneberg. M bestelle hiermit ein Prob« >/. 3adr. liebe Woche ein fit _.... eabomtement ans V« Iahe. Jede Woche ein Heft zu SO Pf. Rame' i.,.■ Octu. Straße: "CBtr Auf dem Felde felfUi bet ttbre siel am 8t Ouober, kurz chs&, vor bemWoffenstM- stand, im 85. Lebensjahre mein inniflgellebtf SDfann, treujorgende e Polet meine» einzig-» Rinde«, unfer lieber©ruber und Onkel, der Orfteltc Otto Werner. Die» zeigt an im tiefsten | Schmerz 15686 ! Fran tllllbctfe Werner ' unb Tdchlerchen Charlotte. Neukölln, Kermannftr, 5l. I All mein« Hossnunaen sind dahw. Am 26. d.M. vormittag» II Uhr, verschied unerwartet infolge Herzschlage» unsere liebe, stets ttrufotgenbe, gute Mutter,«dmiliger. nmtter und Großmuttrr, dle Restauraleurswstwe lllllsniiä Seideckraaz im 62. Ledenssahre. Die» zeigen tiesdetrttbt, ■ um stille» Peileid bittend, im Namen der trauernden Sinterdliedenen an Bernhard Wle»ei:»rth. Otto Wletesarth u. Fran. Bitwe Martb» Spillmann ze&.WIesecirth u. Rinder. Beil Berlin. 27. Febr. 1818. tvri Wieseeanh. Sie Beerdigung ftndel am Sannabend, den 1. März, nachm.>,�> Uhr, von der »alle de» St Pmv- Kirch- hvie» w Wilhelmoberg au» statt. 15726 Spezialarzt Dr. med. Woekenfufi kMWtr.lA. 0�b- Svrechst. 11— l, 6—7 Syphilis, Kam u. Frauenl, Blutunt Schnelle, rlch- Bchmtrzl. Heil von« Berulsstor. Teilzahlung, Kranken-, Sterbe- und Zuf(!)uBkaffe I. mann! Personen aller Berufe GroB-Berlln. Am 28. Februar verstarb unser Mstglied üllMst lahm. Ehre fetnen Andenken I Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 27. Febr., nachmittag» 4V, Uhr, von der Leichenhalle de« neuen ZeeusalemeeRiechvofo.Neu. tölln, Hermannsleaße 80, au, statt. ©er Porstorrd. chvI'KvI'I» Unser Solin, Pizeseldroedel ltarl car»ren«en, 8. Romp, FUsiliee-RegimenI Nr. 66, ist fest dem 16. Eevlemder 1916 vermißt! nach MüieiUmg der Kompagnie soll er an diesem Tage bei einem Sturmangriff schwer verwundet in der feindlichen Stellung gebliehen sein. Kameraden, die un» etwa» Rä- heres mitteilen Vinnen, wäre» wir sehr dantdar! wir nehmen an, daß an dem Tage mehrere in(Befangcnfdiaft gelommen sind. Angehörige von diesen mvchien wir bitten, fall» sie Nachricht von ihnen haben, un» Ihre Adresse auszugeben, Un- lösten werden gerne erstatte«. Sillernp b. Dratz-Wiehe, flrei, Flensburg, 24. Februar 1919, Carctrn CarstcBacn. Hegt. 2i3, 4. Stomp. Wer gibt lltachttcht Uber Max Albreclit? Bermißl feit Ende Fun! 1917 ans Hi-He 304. W. Albrecht, Cäpenlck, 1553t* fflemmlngtti. 8. f Hautjucken ®(Kratze) w(rk»,me« Spezi«»mittel 1 Per*. 7�0 M., 2 Per*. 14 M. Apotheker tauensteln* Vera. Spremberg L. 44.* ESckerei-Geflossgoeliafi Ciiarloitesbiirg u. Doigeg. £. 0. m. b. U. Einladung zur am Sonntag, 16. März 1910, nachmittag» 3 Uhr, im Kvmor der Denossenschaft, Ehriststr. 18. Tagesordnung! l. Eefchäslsdettcht 2. Bericht de» Aussicht« reue« und der Nevisoren. 8. Neuwahl de» Borslande» und Aussichlsrale». 106/2 ch Verschiedene». Der Oocfhmb. H. Liedlg.«.Biet Spezial l»r. Sc -Arzt r. Scottl. f. niat-, Harn- u. Oescbleeftt*- lelclen, speziell rerallete, hart- nSckiee AuOlOtse, Manne*. schwiche. Oee. Sjphlli» eig. k>eilmelhodeverb. m. Salvarsan- koren. Slutuntrrfuch. im ersten u. littst. Rnr-Instikul„tdser". 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Sbd. V,, Uhr: Die der Pandora. ütktt Nr Theater i. d. KöaigsrälzerStraSe Dir.: C.Meinhard- K Uernauer 7 Uhr. Die Wildente. Sonnabend: Musik. Sonnt, nachm.; Rosntertbolin. Sonntag abend; Die Wildente. Montag: T otentanz. Komödleübaos an aer MarscnallbrUck« Uhr: Erdgeist. nnab.: Tanzende N/mphe. Sonntag: brdgeist, Montag; Pilot Frankfurter. Berliner Theater 7.is Uhr. Sterne� die wieder leuchten. "frianon-Theater. ßhf.Fnedrichstr.Ztr. WJM I TägtSUhr. Heule c. 166. Maie; Der gute Ruf von Hermann Sudermann. Ida Wllst, Hugo Flink, Franz Schönfeld. Sonntag 3';, U.: Ro i kippchen. Residenz-Theater. Umergrundo. Klosterstrafle. Ausgang Stralauer SiraSe. Täglich 7'/, Uhr; Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann. Spielleitung: Alfred Kotier. Hansi Arnstadt Karl Clewing. Bug-n Burg. Olga Limburg. J. �alkenstein. Emma Debner Ro a Valetti. Paul Biidt TTiester der frledrlclisinli. Sdt Frtebrtch. u. Clnlenttiaje. Nordm 865a «glich TT,, Uhr: Drei tolle Tage. Optcrttt noo gor» g. Vasinv-Thester. Sothrmg. Str. 87. TänU � Uhr: Der Echinger drr Spielzeit: Das neue Berliner Boiksstück SM Melle. Dazu ersMafstge Sveztalitäten. Stg. N/,: ot« weiV« Dame. Lnisen-Theater. 7X1« Letzt» Aufführung»» Z >2» Der Strom. ndekb�'üsZeivsiiiiZliieliler Enno- I» Itindervorstelloog �*■ 1001 Nacht. Ab L März Adenb-Anf. 7 Uhr. liPOLLOi Tb.st.r PrledrlchitraS« im j Dir: James Klein Allabendt. 7>/. U. Sonnt. J1,, a. 7'/, Die QroJc Va:let<-Aus- s:attung>-Schau. P, rsdnl. Auftreten! d. berühmt dänisch Filmschauspielers jViggo Larsen.j Luc). Blaltnar als Llebllngstrau I H. Horsten. Fr. Rauch| : IG arab. Springer, 1U Pyram.-Darstcll. I Battys Bärengruppe.[ I Chinesische Gaukler.{ 1 sonntags j>/» U jed Rrwachs. I Kind Ire! 1 1 I T' palerk. ununte rhr. 1 i'pblfnei METRO POL Kabarett BehreulrsB. it Dir. Atel Braune »*- Direktion. Vlclot Barnowsky 7 Uhr: Peer Gynt, Sonnabend. Her SchSpter. Sonntag: Der Blaufuchs. Dentaehen Ktlnatlor* Theater. Allabendlich?>/, Uhr: Nacbtbeleacfitung. �Rose-Thcaterr" 7»/, U.- I>ep Hain; ohne Ter{gar. s en hei t. Qastsp. d. Friedr.-Wilh.Theat. Walhalla-Theater. TVt Uhr: &ugast der Starke. ntimes Theater am Nollendorfplais. | Bllloustr.*. Lützovr 2301. Das R803 Februar-Pfogramni. Gastspiel Salzer Erstklassige Spezialitäten. Unter d. Linden 14 5»Uhr» Tanz-Tee 7 Dbr abMdt das Theater am Kotlhuser Tor. Ad L März lägt. abd». 7'/, Uhr: e Revue! Di- Ueber li itwirkend»! Tie luftigen Vagabunden. EontUng«»V, Uhr u. T/, Uhr: 2 Ausfühcungen. Nachtn. hat lebet tfctbadifent I Jlinb frei|15l5b* gnnäQlgt« Eintrittspreise. Winter- Gatten Täglich?'/, bhr: Rauchen gestattet) fleiehshail.-Ti!eater Abend» 7'/, Uhr und �Eonnlag Nm.A: ' Liettinsr Länger Ntm�nweV� oo Potsdamer Str. S8 StaatsanwaltJordan nach dem bek. Roman von Hans Laad. Turrastr. 12 Henny Porten im Lustspiel DI» Dame, der Teufel u. dl» Prohlermam»«U Alexande» p!-Pasi Mia 71 aj in: Die platonUche Bbc Friedenau, Rnelnstr. 14 Slax lianfln): Die Japanerin lex* lina d�TA JbfanpcsyJcraat Mj'rirüteftJr CA s j// c's %C/£l/OcAc/-iC7 OcLctjasn�rk ÖJjJxMM Dv Hanal Ti»ctil»r Alb« Holk Mana u. Fernand Lanzig»?— Duf»oo Elli Qläßncr I Otto Röhr r3' "ÄiezanäBr-lichispiele" 12 Aloxanderstr. 12 2-1. Februar bs 3. März: Die hiaac Laterne Or. Dtama in J Akten mit Benny Porten u. d. gr. Beiprogramm S�Anf. 8. Sonnt 4 Uhr� RobertSteidlj | Kurzes Gastspiel der| Alexandra iMilowanowal ßraune's Diele AlcxanderatraS« 81 Künstl. Leit C. Hcinzius Mary Walter Llitgfe Carl. cn Grete Bing Adolt Voigt Horwlli n. Spiro Tony u. Sehlen Roberl Steine!. Sc luß-Tanz. Kammerlichtspiele Pola P4esrl.PHm Der nett« GeaellfObaflstra�ödle In 4 Akten mit Harry Lledtke KeiAhoid SchUnxel Kexln: Gearq Jacoby _ Freikarten angdltlq_ L>or �rösett»£.rfolg 1 iTO Die Llebüngsfrau w des HnharGäscha ..GunnarTolnaes II. Tel: verlaa<-i rou Kar.» Luis» Droop U.T KuriQrsteudAznm VorrerUant: 12-1& d. Taiicakajee Freikarten ungültig I. Ten r 0 n f t a Woohal U.T Not lendortf lata Freikarten ungültig Ü.T ftiilckf öortvtü Papo's Seltenspruna Las'.Kpiel In i Akldii' mit Richard Alexando«. t�lclita Petrf, Herberl Pauimflller ü.l Omer den Lii» en DI« ffehe'mnlsyoilen Brief« Stuart Webb» noueate« Absntuuar mit E r n s• H e i o h r Ü.T Ali?£r!derp{.lWBißb3rgC'W«ig.Sch0nib»f| HENNY PORTfeN im SctiauHpiei Irrungen «ft Harry Li tdtke una Ernst Deutack U.T Mondspiatz, it asm neide Pax aeterna Das Erwachen desVa kerountles Mozarifaal U.ewS Wocnal HENNV PORTEN im booaoapiel lrrung«n 5 Akt« Mit Harry L>adtka end trasl Deattcn V#rf.; Hoben Höymar«. Ha� j»: K. Siabrach Unsere kleine Nachbarin Luntspiei 1.2 Akten mit Leo Peukert Thealer für Freitag, oen 28. Februar. Central-Theafer Jhj■ Die Rose roo Sisalic!. Dentunhes Oitornliaae 7 uhr: Der WiWsdißtz. Frledr.- WIIhrliiiaH.Th. 7Va Uhr; Hannerl. DasDreimäderibaas __ 2. Teil,_ Kleines Theater. 7v, uhr. Liebelei. Komlüche Oper Uhr': Schwsrzwalilniätiel. Stg. 31/«: Sch nanwaldmädcl. Lanteplellkaau Jh'r: Die spaniselie fliege. �tenee Opcretteiiliaan Schiffbauerd 4a, Norden 281. ütt. Die keosclie Sasanne. Metropol-Thcater. 7 uhr.« Die Fasctilngslee. Sonnt 3 Uhr: Wiener Blut. PalaMt-Thenter t«!. uhr. Oer Troabaiisiir. «chlller-THeaU Cltarl. tv. uhr: Anatol. Thalia-Theater u7r: Polnische Wirtschsft. Tli. aiu �ollendorf|»latz 7 uhr: Der Jnxbaron. Theater de» Weuten» 7v.u. Die lustige Witwe. W alin e r-Tl» eatcr 7v, uhr: Geisha. Stg. Wt: ürai v. LuAcmbur�. NATIONAL. THEATER Cöpcaicker Str. 68(früher Deutsch-Amerik. Th.) Freitag, d»» 28. Februar, T1/« Uhri Uraufführung 1 zjSP" Die Kinopuppe. Burleske in 3 Akten von Leonhard tiaakeL Qesangstexie von Wilh. Steinberg. Musik von Walter Bromme. Preise der Pläne; von 2.50—10 M. Vorverkauf: 10—2 und ab 6 Uhr äbenda. ——-Walhalla« Theater——— Sonntag, den 2. März, nachmittags 3 Uhn Der Sarbier von Sevilla. �Ro'Ältf: Mttw.. Margret Fiahl, Max Garrison, Hans Dollmann, Max Mendsen._ Leitung: Erich Oehs. Hente Freitag, 28.. abends 7 Uhr: Große Gala- Wohllätigkeits-Vorstell. zugunsten der Brigade Prelwlilig;» Reinhard mit einem Desondprs zu sammengest. Festprogr. u.Mitwirkung der eigenen Regimcniskap. u. Leitung des Musikd rekt.Schrader. Zum Schluß: Die bereits ihrer l7S.Jubel- auffflhning entgesenseh. "bp.nt'mime U-LZM In 5 Akt von Paul r Busch. ■ MARMOR HAUS 8mpfang der Ostafrikaner! Am Montag, den A. MArx d. J»., 8 Uhr abend». findet Im„Berliner konzerthau»k% Mauer« •traßo 82 und Zimmeretraße, eine durch die mit der Deutschen Kolonlaigesellschaft verbundenen Kolonialvereine veranstaltete 1192.18 Begrüßungs«Feier IQr dl. Oit.lrlkoner st.n, dl. im l. Mär? dleies Jahres In Berlin einziehen werden. Alle Kolonial freunde werden hiermit zu dieser Feier eingeladen. EINLASSKARTEN. kOnnen am Sonnabend, den I. März und Montag, den 3. März, ton 9 bll 4 Uhr bei der Deutschen KolonlalKcsellschalt, neriin W. 35, Am Karlsbad 10 und beim Relchsverband der Kolo- nlaideutschen, Berlin NW. 7, Neue WilhelmsfraGe 2 III In Emitinng genommen»erden. Die einziehenden und die ausderQefangen- schftft zuiäckpekehrten Ostafrikaner erhalten ihr sich und ihre nächsten Angehörigen Ebrenpiatz.e(grüne Einlaßkarten), am Bhi. Friedrlcbstr. Schleifenbahn Figur- 8-Bahn Berg- und Talbahn Taifun-Rad Ab 1. März t iSippota-tjoite! Werktags ab 4. Sonnt. 3 U. Admiralspalast. Täglich 71/4 Uhr, Sonntags 4 und/ Uhr; Die Novltfit! JA Tanz«Revue. WH tiroües Divertissement. Außerdem. Prinzessin f. Tragant | Wer ist die Schhnstc" Idmirais-Kino Suhno mit Maria Fein IStrausberger| das größte und schönste Pltttz Konzert- Gafö- Kabarett in Berlin 0. Spielplan vom 16—28. Februar: Walter Steiner Leni Sp«*iiffel Virtor II Itter (ieschw. Lßck l>Io i DvIjii« Fnti Prflmm Santiago Lago Ina Marceila Dia gnt. Musik. Tonkiinsiler-Konzert(10 Solisten j j Anlang Wochen affs 7 Uhr. Sonntags 4". Uhr. Untcrhaltungs-Reitaurant �Hcn-Berlin Jägerstr. 63 a. Harry Schnbnrt— Carl rarstm« Crnwi Wait4>r— Klisabelh Jlanr Georg Xeuiiiiiller— Waller Hobby Kapelle Gnstav Gottactaalk Gelang- Dumor-Stimmung Gut« KOcbo— Gntgepflcgte Weine Anfang« Uhr Fintrift frei. Herren-Anzös'! Damen-KostOme Meter 20.—, 40.—, 60.—, 80.— Tuch-Lager Koch S. Seeland G.iniB. GertraudlcD.traB. 20/21. Verkaulszell ron 9—2 L'hr. „Fredy" Zioargtlen-Vertrieli Brunnenstr. 17. Zigaretten,"»»T«.. Zigarren, perÄ. an. Kamaiiak zo Tagespreisen. ternrut: Norden 2343. »kdBete Polle» loctbe» abgegaban. 2841. 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Bekanntmachung. »emsz 4 4 fi. drr Serordnung Uber Kemüfe, Odft tulil Südfrüchte vom 8.«xril ,317(R.-K.-Bi. 2.307) Ha! die Reich». stelle für Kemüle anb Obst auf Kninb der Beschlüsse Her in- ständige» Preislon.missiatt für die Provinz Brandendurg und Berlin folgende ErzeugerHächstpreise füc Gemüse und Obst fest. gesext: SK. je Zentner «airüd» d!» Id. März 191». v" ab 1«. Biärz 1019. (tobliabf ohne staub....... Gelbe Ätchlriibot einschl. Einfuhrprämie bis 15. März HllO. Ob 16. März 1919. Weil* RoWrüben bi» 15. März 1919. ab 18. März 1919. Jhtntelrflben ebtfchL Ansuhrvrämi» bi« 15....... ab März 1919 16. März 1919 BelfS« HBHot. Futter» una Stocpettttben bi» 15. März 1919.. ab 16. März 1919.. Merrrettlch a) wenn 106 Stangen mebr al» 50 Pstinb wiegen e A. 700�«*, 35,» c) leichtere War«............ Zenst 235 830 630 433 43° SJ0 836 835 830 430 235 830 45,00 4030 2030 Bei Lieferung auf(Snini »ine» mm ber Rcichaftelle für Gemüse unb Obst ab» geschiossenen ober von ihr genehm. Liesreuitgsvertr. llÄ 1130 12,00 830 830 »30 8130 Dmierwelßkahl...... 735 Dauerratkohl....... 1130 Dauertairstngkohl..... 1030 Griiitkdhl........ 1130 Aole SueisemShren unb längl starolien........*30 Delde Spelsrmbhren.... 6,25 Runde. Heine Karotten... 1330 Ziele Rüben(rote Beete).. 830 Zwiebeln, iose...... 3030 SaftlSofel........ 50,00- Die abigen hächstpreise«erstehen sich elnschllekUch ber für einzelne Semiiselarten zu gewährenden Berallwng für die Ausbewaheuna(Einmietrn, Ttnlellern usw.). Diese Vergütung beträg! bei Dauerweihkohl, Botlahi, WirlMglohi 230 M. für ben Zentner, bei ralen Speilemdhren unb länglichen storatteit. raten Büben und weihen Mähren>30 M für den gentner, bei Mairüben, Kohlrüben, Bunleiriide», Futter- und Sroppeirübe» bis 15. März 1919 135 M.. ab l6. März 1919 1,50 M für den geniner. Di« Vergütung ist nur bann zu zahien. wenn der Anbauer nochweist, datz er besondere Aufwendungen an Arbeit oder an Kosten gehab! hat. Di« Preise irrten mit dem 1 März 1919 in Kraft unb gelten, soweit nicht» andere» bestimm! ist, bi» auf weitere«. Mi! diesem Tag» ireten die©öchstprell« für junge Kohlrabi mit staub, Spmat, Kürbis, Selleris mit unb ahne Staut außer Kraft. Dt,»bigen Hbchstprrife werben mit dem Betnerlen befannt- gegeben, dag Ueberschreiwngrn ans Geunb ber Verordnung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1918 fR.-G.'Bl S. 895) mit Geiängni» nnb mit»eibstraf« bi» zu 200 000 M. oder mit einer dieser Strafen bestraft werben. Verl tu, ben 82 Februar 1919. Drr Borsitzende der Staatlichen Lertcilunissstelle für Eroß-Berlin. gez. DleHg. Nach Vi Retch»stelle itl«; orschrlst für®< bläß» h> and unter Anwendung ber Grunbstiße ber emiise und Obst über die Gestaltung ber hat hiernach die Preistonimisston zur Fest hanb«i»zuschläg, hat hiernach die Pret»tonimtssion. sezung der tzandel«preis« für Gemüse und Obst für da» Gebiet der Staatlichen verteiiunassteüe Groß- und Kleinhanbelahochltpr, Matradeu., 035 Kohlrabi ohne staub 0,09 Kohlrüben.. 0,08 Runteirüben......*«. 0,06 Weiße Biäbren........ 0,07 Futter- und Stoppelrüben.... 035 Meerrettich. ä) wiegen 100 Stg. mehr al» 50 Pfd. 0,60 b.'OQ... 85. 030 C) ieichrere Ware....... 0,30 Danerweißtohl........ 0,13 Rollohl........... Wirsingkohl.......... Grünkohl.......... Rote Mähren unb längliche Karotten r Groß-Berlin nachstehende [t festgesetzt: Großhandel Kleinhandel M. je Pstinb Selb« Mähten leb 0.18 0,18 0.25 0.14V, 0,11 030 0.13>/, 038 0,09 0,14 0,12 039 0,10 039 030 035 0,40 0,18 034 0,24 0,32 0,20 045 035 0,18 0,40 Runde, Hein« Karotten.... Role Rüden(tote Beete),.. Zwiebeln.......... Sämtliche Preise treten am 1. März 1919 in Kraft. Verl in, ben 2«. Februar 1919. ÄZ!agistrat MklM I. VW-«.«emSMsllMg. Bange. 401. Gem. Bev. 19. °ich.'n:„Bas neue Deutschland" Marsch« Ausgabe füc Planoforte mit Text Mk. I�SO� Qesanssnotcn mit Text das Stück 10 Pf» Drei Sterne Verlao, Leipzig, Weslstr.26. Ein neuer Beruf Ist heute die Sorge vor. Tausenden, die durch diesen entsetzlichen Krieg ihrer bisherigen Tätigkeit, ihres Lebens- beruies beraubt sind. Allen, die umlernen müssen, empfehlen wir daher, ungesäumt ilne Vorh, rcitung zu treuen, die Ast- gemeinblidnng zu heben, Examen oder Prüfungen nachzuholen. Fehlende kauimännisene oder hanktechntsche Kenntnisse zu ergänzen, eine landwirtschaitl. Fachbildung zu erwerben oder techniscles und fashwissenschaitt. 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I IZ21'' Jleue®efai)rcn lltrtn.n sich(«kl Im Offen uaferea fthrocigeptüjteit Vatetlaabcs auf ani>| drohen uns zu erbrüden. hent ergeht daher der Bnf zu den Waffen an alle Vaterlands klebenden Mdaner. gum ehremiosieu Andenken an den eisernen Tor CK, desien Siatnen das Bataillon mit Stolz trägt, wird das Jägcr-eatalllon I«Iii i ¥orck'"'he" Freikorps i errichten. Es gilt, eine neue Trnppe zu schaffen,! > dtseeU»oa allem Yorck'sctiem Zögergeist, würdig ! der Heiden van Orlau-Lehne, der Tambu-Sldrniei und der Öambrsi-Ränipfcr. üil e l b u n g e n fchrittlid) ober pctlbnllrt) berat JUger-Batalllon I, Orteisburg I. Westpr. Mtiiürpavitre(iimlaffungesdiein) sind beizulegen dezw. mltjuuriitgcn. Einfiellung nach den defannlen Bedingungen. üäzcr-fjsidiifan(traf Vdtck von(Varii-ndorg a» dar! jedoch lagen, datz die Luiilchifte lebt häufig erst m- joige'Mangel» aetiüi.enber BewegungSsühigfeil w den Bereich der seiiidlichen Waffen gerieten.' L.»Technische Niniolliunimendeii derlruftiun. delonder» auch der Moloren, war die eigentliche Ursache'(der Einstellung de, Lull chjssahri)...' 3..liranterbili bleibt eine ouBerordenllich hohe Zahl oon Fällen übrig, bei denen seilslehl, dag lediglich die Lchu!«> haslen Belchassenheil der Motoren lag...* an der Mangel- CatiadKD dagegen: Eine einzige Me. dring von 11' hat die gesamte deutsch« Flotte bot fichetern Unteigariq dewadrl I ,L 59" wurde ans der Fadrf nach Deullch-Ost-Asrito mit TU', ziert. Irzne inillein und Munilion liksae amf rund lö Tonnen Beiöcdcrung»- gut) nder Cartum wegen angeblicher Vteiangenlchast der«chuhfruppe zursidgernlen und langte ohne Ziriicherilaiiduiig nach siSstsindiger Fahrl nil Bei: itbbitoffeit lüv rociiete drei Tage poUlommen beltiebsserlig im lluSgangsbasen an. Zurückgelegte Ti recke über 701X1 km l Uininterorochetic lagtiange AusliäruiigSjahrlen auf Lee. davon eme sider IVO Stunden. einige amlllche lZeeichte iler Ksmmanlloz äee sliegerverdZiille üdee Uavdach-Koloi'S»: lofl. B: ,LS0 PS Mahbach-Molor dal sich während seiner zweimonatige Betriebsdauri aus allen Firsigen und in allen zgöhen bewährt!' lofl. h ,260 PS Mahbach Moior anl ta» glänzendste bewährt, so dasr er n cht genug gciobl werden kann' ofl. 4: ,260 PS Mahdach-Molor hat(ich in jeder Beziehung hervor- ragend bewährt.' Kfas lagt der Feind? Sine sranzä.schc Stimme 1 Lo Gvoij, Pari». 28. August 191S: ,1,0 800 bp Maybach serait plus simple«t plus eäxulisr quo ie 260 bp..." seiner anderen Firma). Eine englische Summe I.Aeronauirc»' vom 28. August 1918(Uebtri.): .lSegenüier allen jerndiichen Moiorbauailen ist dre Arbeit zweijeUo» lehr viel vollkommener... NB®« bandeil sich hierbei um denfeiden Motor, der In letzter Zest im Lustschifs verwendet wurde. front und Feind tagen die Kahchell! Bersiu» wird schiigend widerregt in der soeben erschienenen Broschüre ..Zeppelrne. Mahdach-Mnloren und Persin»' von E o l« m a n, General- drrclior de» Lujischiftda» Zeppelin, und Carl M a h d a ch, Direktor de.' Maydach-Mofotendau, G. m b. H.. Friedrichrhasen. IllKld' Zu beziehen zum Preise von 00 P!. durch den Verlag llLtlhelm Porngrnber,'Berrin W, Priuzregenfcnstr. Kit. bei allen Buch- Handlungen, in allen Zeilungd-Kioslen und Bahnhossduchdandwngen. stampl, ! geeirze Sröge der rkuhalien. KeiaHr fla Narznmachen. deshalb trete! Walze an ratseren Oft- t Euch wohl nicht die ei geschloffen ISOtD» unserer de- Das Pateeiand ist in Seiahr. 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M.-S.-eeuie, Mineirwerier, Telefonisten werden gedrauri l Es gilt der Regieinng zu helfen, um Terror»an innen und outzen abzuwehren und für Ruh« und Ordnung orgen. die glauben, in einer Freiwilligem rupr e, zu tun, mühelos Seid zu verdienen, wird im Innern zu sorgeu. Au! Leute.' ohne Dienst kein Bert Ehrliel Bert gelegt. »WMbeNd« Ordnung keine Last, sondern eine soldatische Tugend nr. , denen Man Saldatem i W, soudei und die" selbst in Zucht und Ordnung s find dresemgni. die wir haben wollen. incht und Unter- Zügen' bildet Bedingungen für Mannschaften: Mindest. Lähnung. rägirch 5 M. Zulage, freie Lerpfle. Unterhrnft l4 idaige gegenseitige ftünblguna. Untemmit 14 1. Uniform unl mttbringcnl Meidunzeu sogleich fchtistlich gegcniettige: etwaige vorhandenen eno 30 M. iegnng und usrtiftirngen Angabe de» 1 Meldungen sogleich schriftlich unter Airga, Shlegotruppentelio, Einsendung der Militärpapiere und genaum Adreffe nach Torga«, FrriwiMgentrnpp« des Jus.-Regt». 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Tatsächlich haben die Presse und die Redner der Unabhängigen fortwährend zum politischen Generalstreik ausgesondert. S» sabotiert man die Krrvugcnschaste» der RenalutU«. (Sehr richtig! bei den©oz.) Erfurt ist eine von den Unabhängigen beherrschte Stadt, vor einer halben Stund« wurde mir von dort gemeldet, datz all« Fabriken mit Maschinengewehren und Hand- granatenwerfern besetzt seien und daß die Arbeiter mit Waffen» gemalt aus den Fabriken entfernt werden.(Lebhaftes HörtI hört!) Erfurt ist aber nicht spartakistisch, sondern unabhängig. Di« auf- gereizten Massen übergehen jetzt schon die Führer der Unabhängi- gen. Wir rufen den deutschen Arbeitern zu: Es geht um die Existenz de? Volke», und diejenigen, die Euch m Deutschlands schwerster Stunde ins Unglück treiben, werden verschwin» den, wenn die Sache schief geht.(Lebhafter Beifall bei der Mehrheit.) Abg. H«(Sog.): Wenn Braß in den Essener Konferenzen so harmlos gesprochen hätte wie hier, dann würde manche» nicht«ingetreten sein, wa? dort geschehen ist.(Hört! hört!) Au» feiner Ecke kamen die dent- bar schärfsten Anträge und auch die Generalstreikanträge.(Er. ncuteS Hört! hört!) Auf der Konferenz am 18. stellte fich heraus. daß die ungeheure Mehrheit»ege« de» Seueralstreik war. von 600 Vertretern verließen 814 die Konferenz, weil ihnen die Abstimmung über einen Antrag gegen den übereilten Mül- heimer Beschluß unmöglich gcmacht worden war. Mit nur 170 Stimmen ist der unbeschränkte Generalstreik beschlossen worden. Ich könnt« Ihnen Briese von Unabhängigen vorlesen, die erklären, jetzt müsse die Regierung fest bleiben.(Erneutes Hövtl hört!) Wenn wirklich durch die Generalstreiks die Regierung abgesetzt und die Nationalversammlung aufgelöst wind, glauben Sie(zu den Unabhängigen), daß sich dir ungeheure Mehrheit der Bergaurbeitrr dann die neue Gewaltherrschaft einfach gefallen ließe? von diesem Kampfe haben den Nutzen nur die Bourgeoisie und der KapitaliS- muS.(Ledhafter Beifall bei den Soz.) Abg. Dr. Cohn(U. Sog.): Auf dem Jenaer Parteitag lvl3 hat die SogiaÄemok«rl i« den Massenstreik ausdrücklich all politisches Kampfmittel anerkannt. Heute billigen e» die Regierungssozialisten, wenn gegen Streikende Maschinengewehre aufgefahren werden.(Lauter Widerspruch bei den Soz.— Stürmische Unterbrechungen bei den U. Sog.) Präsiden» Kehrenbach steift fest, daß zum Wehrgesetz überhaupt tucht� mÄr geredet werbe und erklärt, in Zukunft die Ordnung de» Hause» srvenger handhaben zu wollen.(Beifall.) Abg. Dr. Cohn(fortfahrend): Wa» die Behauptung betrifft. ich hätte russische Gelder empfangen, so habe ich diese Dinge in meiner öffentlichen Erklärung vom 26. Dezember in der.Frei- heil' vollständig klargestellt. Mit der empfangenen Million sollte ich die Gehälter der etwa 300 Angestellten der Botschaft weiter- zahlen(Zuruf: Auch für Eichhorn!— Sehr gut! bei der Mehrheit) und die übrige» Verpflichtungen der Botschaft decken. IOVj Millionen Rubel lagen bei Mendelsohn. Sie sollten für die Unterstützung der russischen Gefangenen und Zivilpersonen ver- wandt werden. Diese» Geld wurde mir jedoch nicht ausgezahlt. Ich bedaure, daß ich höchsten» SV 000 SU. von der empfangenen Million für politische Zwecke Hab« verwenden können. Wieviele Hunderttausende Parteigelder find denn in» Ausland geflossen! Sind nicht die Iren mit deutschem Gclde zum Bruch ihre» Fahneneides verleitet worden T Durch mein« Hände ist kein russi- sches Regierungsgeld geflossen; Joffe hat mir nur Part« ig« ld gegeben.(Allgemeine» laute» Gelächter.) von der Million habe ich auch nur eine halbe in die Hände bekommen, weil da» übrig« von der Bank gesperrt wurde. Wer jetzt noch mit mehr oder minder versteckten Andeutungen in dieser Frage gegen mich auftritt, der ist ein Lügner.(Beifall bei den ll. Sog.— Unruhe und Widerspruch bei der Mehrheft.) Reichswehrmim ster NoSke: Herr Cohn und ferne Freunde lehnen angeblich jeden Puffchi». mus und jede Gewalttätigkeit ab. W-enn die Regierung aber den geringsten versuch warbt, sich ein Instrument zu schaffen, um der Anordnung und der Gewalttätigkeit im Lande entgegenzutreten, dann schreien sie wieder Zeder und Mordio darüber, daß die Re- gierung nicht vor der Amvendung von Gewalt zurückschreckt. Herr Cohn, dieser Ordnungsfreund, kennt kein eifrigeres Bemühen, als die Freiwilligentrnppen mit allen Mitteln vor dem Lande, beson- der» vor der Arbeiterschaft, zu diskreditieren. Mit einer Dema- «ogi« darf ich wohl nicht sagen.(Zuruf bei den ll. Sog.: Doch! Do» ist Ihnen schon evlaubl!) Also, mit einer Demagogie, wie sie gemeingefährlicher und gewissenloser nicht gedacht werden kann. wird der Versuch gemacht, gegen die Freiwilligen Stimmung gu machen. Der Zweck der Reden von Herrn Cohn hier kann doch nur sein, da» letzt« noch zur Verfügung stehende notdürftige In- strument, um un» bar Anarchie und Zusammenbruch zu bewahren, zu zosschlagon und unbrauchbar zu machen.(Sehr richtig l b. d. Mehrheit.) Daran» kann nun» die nötigen Schlußfolgerungen ziehen, mtt welcher Begeisterung Herr Cohn dazu beitragen will, daß unserem armen zertretenen Lande wieder eine gewisse Beruhigung gebracht wird. In Berliner Versammlungen ist ja von seinen Freunden auch öffentlich propagiert worden, möglichst zahlreich in die Freiwillige»werbän de einzutreten, damit sich eine» Tage» die Gewehr« umdrehen und die Freiwilligeiwervände ftuseinandergesp�engt werden. Ich habe von den russischen Geldern nur gesprochen, weil mich Herr Cohn durch einen Zwischgtmrf dazu provoziert hat. Die Tatsache steht fest, daß Joffe Haasc und Barth vor aller Ocffentilichkeit al? Lügner g« brandmarkt hat, weil sie in Abrede gestellt haben, russische Geldv: in Empfang genommen zu haben. C» steht fest, daß Haase hinterher erklärt hat, er sei«in so da mlose» Gemüt(Hefterkeft), daß er angenommen habt, daß die Hunderttausend« von Mark, die in die Hände Barth» gelegt worden sind, von deutschen Kapitakisten gegeben worden seien. auSgerrch. n«t zu dem Zweck, damit ihre A Heiter ihnen den Hals umdrehen. (Erregte Zuruf« b. d. ll. Soz.: Da« hat er nicht gesagt! Da» ist «sine Lüge!— Präs. Febrenbach: Herr Reichswehrminister, auch dieie Bemerkung einem Miiglisde des Hause» gegenüber ist unzu. lässig, ich rüge sie.) Haase hat erklärt, daß er niemals russische» Geld in Empfang genommen habe. Daran habe ich nie gezweifelt. Aber Barth hat russische» Geld in Empfang g e n o m» man zur Entfachung de» Bürgerkriege»«n Deutschland, und nun krage rch vor dem ganzen Lande diese Gemütsmenschen da drüben (zu den ll. Soz.), die un» immer wieder einen vowurf machen, wenn wir vor Gewalt nicht zurückschrecken: zu welchem Zwecke habt Ihr damals den Arbeitern die Pistolen in die Hand gegeben, die mft russischem Geld« angekauft waren? Doch nur ,n dem Zwcch gegen die eigenen Volksgenossen den Kampf zu führe«.(Pfuirufe.) Und tza kommen Sie(zu de» ll. Soz.) jetzt und machen un» eine» Vorwurf daraus, daß wft versuche», die groß« Masse ba Bevölle- rung vor Gewalt zu schützen.(Beifall.) Ein Schlußantrag wird angenommen. ES folgen persönliche Bemerkungen. Abg. Braun(Soz.): von einer Unterstützung der nfffifchen Re- volution durch deutsche Parteigelder weiß ich nrchtS.(Zwischenruf der Frau Zieh(ll. Soz.): Welch kurze» Gedächtnis!) IVOS handelte e» sich nur um die Unterstützung der Opfer der Revolution, nach- dem der Zarismus die Revolution niedergeschlagen hatte.(Hört. hört!)(Abg. Dr. Cohn: Da» war nur ein Porwand. Ich war ver- trauenSmann der Partei und über mein Konto ist da» Geld gegan- gen.(Hört, hört! b. d. U. Soz.) Bestimmt war da» Geld für die Opfer der Revolution, aber e» kann ja sein, daß Dr. Cohn eS zu anderen Zwecken verwendet hat.(Sebr gut!) Da» Wehrgesetz wirb in dritter Lesung gegen die Stimmen der Unabhängigen angenommen Die Vorlage a»ff Zulassung von HilfSmttgliedern zrnn Patentamt wird in allen drei Lesungen vvrobschiedet. ES folgt da» Notgesetz für Elsaß-Lothringe». Die vorläge will für die Maßnechrnen gut Whikfe dringender Notstände eine Rechtsgrundlage schaffen. Abg. Frau Schmitz(Z.) schildert die Notlage der vertrieb« neu Elsaß-Lochrmgor, denen schnell geholfen mabm müsse.(Zustimmung.) Reichsminister de» Innern Dr. Prenß: Die Vorredneri» hat eine so ausgezeichnet« Begründung de» Gesetze» gegeben, daß ich meinerseits darauf verzichten kann. Wir werden auch einen au» Eisaß-Lothringern bestehenden Devrat dem Ministerium angliedern. Da» Gesetz wird in allen drei Lesungen angenommen. Hierauf wird die Sitzung bi» auf W Uhr nachmiüag« unter- brochen, •» Nachmittag»sitz ung. Zur Beratung steht das Uebergangegeflch. Sein Zweck ist, an die Stelle der beseitigten Gewosten der alten Verfassung neu« Rechtsnormen zu setzen. So Witt» bestimmt, daß die frühoren Beftlgnisse de» Reichstag» auf die Nationalversamm- lung, die de» Bundcs-rat» auf den Staatenausschuß und die de» Kaiser» auf den Reichspräsidenten übergehen. Anträge der Deutsch- nationalen Volkspartei fordern dir Aufhebung de» Ermächtigungsgesetze» und«ine möglichst weitgebende Einschränkung de» verord» nungSrecht»: Anträge der Unabhängigen ein« Einschränkung der Rechte de» Reichspräsidenten und de» StaotenauSschusse». ReichSjusttz minister Landsberg wendet sich gegen dies« Anträge. Wer damft einverstanden war. daß die Rechte de» Reichstag« auf die Nationalversammlung übergingen, muß folgerichtig diese lieber- tragung auch beim StaatenauSschuß und beim RiichSjräsidenten vornehmen. Ein« völlige Aufhebung de» Ermächtigungsgesetze» würde auch Bestimmungen beseitigen, deren Fortbestehen dringend notwendig ist Abg. Vecker-Nassan(Z.): Der Tendenz der Vorloge stimmen wir zn, wir müssen wieder festen Rechtsboden gewinnen. Dem Antrag« auf Aufhebung de» Ermächtigungsgesetzes vermögen wir mcht beizutreten. Wir be. ftnben nn» noch in so anormalen Verhältnissen, daß auf manchen Gebieten ein sofortige» Eingreifen auf der Grundlage de» Er- inächtigungSgesetze» notwendig erscheint. Wenn wir un» also für die vorläufige Aufhebung de» Ermächtigungsgesetze» aussprechen, so schließt das die Aufhebung anderer Erlasse und Verordnungen, die sich heute schon als überflüssig, wenn nicht al» hinderlich erwiesen haben, nicht auS. Wenn die Nationalversammlung die» innerhalb eines weiteren Monats(nach Aufstellung eines Verzeichnisse« der auf Grund de» Ermächtigungsgesetzes erlassenen Verordnungen) be- schließt, so sind nsir mit der Streichung der Wort«.innerhalb eines weiter«, Monat»' einverstanden. ES muß die Möglichkeit der Aus. Hebung aller Verordnungen beliehen bleiben, auch solcher, die nicht im Verzeichnis ausgeführt sind, was bei der gemaltigen Fülle der erlassenen Verordnungen sehr wohl einmal vorkommen tan«. R e ichSarbeftvmin ister Bauer rechtfertigt gegen Becker die K ra n ten k a s se»»er»rdnnng. Sie war dazu bestimmt, eine Anzahl arbeiterfei ndkicher Bestimmun. gen. die bei Verabschiedung der Reichsversicherungsordnung in da» Krankenkassngesetz hineingekommen waren, wieder zu beseitigen. Im weiteren wendet sicb Redner gegen einen Antrag Ablaß, wonach alle Verordnungen der Provisorischen Regierung, die nach dem lO. Fe bruar wrblizieri worden find, ungültig sein sollen. E« befinden sich darunter Verordnungen, die von ungeheurer Tragweite sind, sockne Verordnung über die Regelung der Kriegshinterbliebenen fürforge und über die Schaffung von Arbeiterlammeen für die BugweikSbelilrbe. Wenn der von den Spartakisten im.Ruhrrevier proklamierte Gene- ralifteik zusammengebrochen ist. so im wesentlichen nnr durch diese Verordnung, die den Bergleuten die G«vähr auf eine gesetzliche ver» tretung knetet. Wird die Verordnung beseitigt, so können Sie über» zugt sein, daß in kurzer Zeit ein neuer Genenalstreik ausbrechen wird, der dann gewiß nicht zusammenbrechen würde. Abg. Dr. Zoevhel(Dem.) befürwortet die Annahme der von Dr. Ablaß und ihm beontvagten anderweiten Fassung de» 5 1 de» NebevgangSgesetze». wonach auch die vom Rat der Volksbeauftragten oder von der ReichSvegienmq erlassenen und vor dem 10. Februar lS1g verkündeten Verordnungen in Kraft bleiben, soweit ihnen nicht diese« Gesetz oder da» Gesetz über die vorläufige Reichsgewalt ent- gegen steht. Abg. Warmnth(Dffchnat. yp.): Die Materie bedarf durchaus kommissarischer Beratung. Die ganze GrsetzeSarbeit der Revolution muß auf das allergewissenbaftefte geprüft werden. Abs. Maretzkv(Dtfchnat. Vv.): Das Gesetz ist ein versuch, die gesetzreberischen?sft« der Revolution zu legalisieren. Wir erkennen ein Recht zur Revolntion und«in Recht der Revolution überhaupt nicht an.(Sach-n bei den Soz.) Di? oanzrn Verordnungen müssen erst gründlich nachgeprüft wepben. Wir fordern AnSschusiberatung. Ein neuer Antrag Dr. Ablaß(Dem.) verlangt, daß nur die Venochniinoen G-osetzeSkrast e-balsiw die in ein Nor,..RetchS-w-xeger' veröffentlichtes Verzeichnis hineinkommen, und daß da» Recht der Nationalversammlung zur Außerkraftsetzung der Verordnungen un- befristet sein soll. Rei chssu stiz min'ster Dr. LandSberg: Ich habe nickst erwartet, daß der beirti« Gesetzentwurf zu hochvolitischen Reden fiihren würde. Di« Revolution wird cS fich ruhig gefallen lassen, daß sie von dem Abg. Maretzkv nicht anerkannt wird.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Nur die Geschichte vollkommen lebensunfähiger Völker ist ftei von Revolutionen. Tie Reichsregieruna ist von der Absicht geleitet, die Rech'ssicherbeit bald wieder herzustellen. Ich bitte'daher, von einer Ausschuüb-ratnng abzusehen. Abo Dr. Cohn ftl.©oO: Wir haben wichtig? Bedenken gegen den Gesetzentwurf. Wir können nicht ohne weitere» die akten Reichsgesetze bestätigen, z. B. da» sehr reiormbehürftige Strafgesetz. buch.(Seh- richtig! b d. U. Soz.i Die wertvollen ersten Verord- nungen der Volksbeauftragten dürfen nicht einer ZukallSmebrheit der Nationalversammlung preisgegeben werden.(Beifall b. d. U. Soz.) Ein Zentrumsantrag will den Entwurf Gesetz werden lassen. die einzelnen Verordnunaen der BolkSbeauftvagte« ab«r verschiedenen Ausschüssen zur Nachprüfung überweise», Abg. Giebel Wog.): Die Bedeute» de» Abg. Cohn teilen wir nicht. Dem zuletzt eingebrachten Zentrumsantrag können nnr nur infoweft zustimmen, ch» e» sich um angefochten« verovdnunge» handelt. Abg. Becker- Nassau(Z.): Die Aendernngen dar Venordnung über die Krankenkasseubeamte» hätte man besser der Na- tionalverscrmmlung überlassen sollen. ReichSminister Bauer(Soz): Di« Loge der OrtSkrankentffffe» nach der Rückkehr der KriegSteilnehm« mächte unsere Verordnungen noch vor dem Zusammentritt der Nationalvers ammtung notwendig. Für die von un» oerordnete Senderuug der Borschrifte» sind auch Arbeitgeber eingetreten. Abg. Ablaß(Dem.) ändert seinen Antrag dahin, daß alle nach dem 10. Februar 1919 erlassenen und publizierten Verordnungen gültig sein sollen, daß die Nationalversammlung aber jeden Tag die Möglichkeit haben soll, unzulässige Verordnungen aufzuheben. Abg. Behren»(Dtfchnatl. Vp.): Di« Materie ist so irndurch- sichtig, daß KommtssionSberatung durchaus notwendig ist Wir wünschen eine gründliche Prüfung aller Verocdnuw�n. Solche, die nicht binnen 3 Monaren von der Natlonalversommlung genehmigt sind, sollen automatisch außer Kraft treten. Damft schließt die erste Lesung. Gegen die Deutschnationatar und Unabhängigen wird KommissionSbevatung der Borlag« adge- lehnt.§ 1 wird schließlich in folgend« Fassung angenommen: Die bi»beciae» Gesetze und Verordnung«» de« Reiche» bleiben bi» aui wetere» in Kraft, soweit ihnen nicht diese« Gesetz oder da» Gesetz üb« die vorläufige Reichsgewalt vom 10. Februqx 1919 entgegensteht. In Kraft bleiben oder trete» auch die von dem Rat« der Volksbeauftragten od« der ReichSrrgi erring erlassenen und verkündeten Perordnungen. Ein Berzoichni» dies« Venordnungen ist d« Nationalvorsamm- lung innerhalb der Frist von einem Moiu» nach dem In kraft. treten diese« Gesetze» vorzulegen. Eine verocd-irung ist von d« ReichSregierung außer Knast zu setzen, wenn die National- Versammlung die» innerhalb dreier Monate nach dem Inkrafttreten diese» Gesetze» be» schließt. Da« Verzeichnis ist im.ZteichSanzeiger' m ver- öffentlichen. Verordnungen, die« diese» vergeichni» stehe», treten auß« Kraft. D« ZentrumSantrog wegen der Nachprüfung der Vevordnunge» in drei Ausschüssen wird angenommen.— D« Rest de» Besetze» wird nach dem Entwurf unter Ablehnung der unabhängigen An» träge ohne Debatte«ledigt. Dem vorschlage de» Vizepräsidenten, sofort auch die dritte So- sung vorzunehmen, widerspricht Abg. F i s ch b« ck(Dem.). Hierauf vertagt sich da« Haus. Eingegangen ist eine Anten- pellotion Arnstadt und Genossen(Dtsch. Vp.) gegen die Verletzung der durch den WaffenftillftznidSvertrag angenommenen Demarkationslinie durch die Polen, um Freilassung der widerrechtlich al» Geiseln iestgebaltenen Deutschen, geaen die Uebergriffe der Palen bei d« Rechtspflege und um Sicherstellung d« durch den polnische» Aufstand«fäbrdeten ErnäbrungSvnbältmsse. Nächste Sitzung Freitag. 10 Uhr.(Interpellation Arnstotft und Genossen, dritte Beratung des UebergangSgesetze», erste Lesung der LarfassungSvorlage.)— Schluß%8 Uhr. •• • Weimar, 27. Februar. D« Nationalversammlung sind eine Reihe neuer Gesetzentwürfe und Anträge zugegangon. Eine Borlage de« ReichSschatzanrte» will bestimmen, daß Schrif» ten. Drucksachen. Wertvapirr« und Zahlungsmittel künftig nur dar« über die ReichSgrenze mitgenommen werben dürfen, wenn sie vor dem Grenz übe matt geprüft und ern gesiegelt worden find. Ein weiterer Entwurf will den ReichSminifter der Fiuunze» ermächtigen, zu verbielen, daß Wertpapi» e nach dem Sud- land ausgeführt od« an eine im Ausland ansässige Perso» veräußert od«»«pfändet werben. Eime dritte Borlage de» ReichSfinanzmftlifierS will den Agio- Handel mit deutschen Banknoten und DarlehnSkassenschemeu ver» bieten. UnSer den Anfragen ist eine solche de» Demokraten Grünewa», nach dem Schicksal der au» Elsass-Lothringen und Posen vertrie- denen deutschen Rechtsanwälte. Eine Anfrage von Mitglieder» de» christliche» Bergarbeiter- v«band«s nach Entschädigung de r Bergorbeiter füL den Schoden, den sie durch die spartikistischen Unruhe» im Stuhr- cevier erlitte» haben._ fin das Gewiflen der Welt! Die Deutsche Gesellschaft für staatsbürgerlich« Erziehung er« läßt au alle mobiz mischen gakuftäten der neutralen Weil undNcchrureg»mitteI, m den Ueberßegetneten ungeheure Mengen von Brotgetreide, Fleisch, Reis und Oelfamon. Die 7d. Millionen» Völker Deutschland« und DeulschösterreichS sterlen weiter Hunger». D« große Not machi e» zum Gebot der Menschliftckeft. srrnell« Hilfe auch an ZahIuugSbedinaungen nicht scheitern zu lassen. Dguischland zu ermögsicken, die-niSiändischen NahrunxSmfttckl mft Arbeitswerten zu beKahlen cd« auf dem Wege de» Kredit» zu begleichen.' Der Aufruf ist von einer Reihe hervorragender Professor«, und von den Oberhürgermeister» der größten Städte unterzeichnet. Die Hetze der Unabhängigen. Umst ellung brr Togrterbmirfl btt» Wpfmtt nfwwaTflt batt«. Rusch vom®oII�ti«»rai war extra zu diesem Iweck erschienen und»er- säumte denn ruch nicht, aus den Acheidemännern fleböri� herumzu- reiten Den Höbepunkt seiner'AiiSfübrunyen bildete die Voraus or. er, � sa«e kommender grober Dinge. Die Arbeiter sollten sich jetzt nur Der in unserer sUorgennurtiner am Mittwoch veröffentlichte norläusip ruhig verhalten in z'rka 14 Tagen würden sie zn yrohen Tcrierolvcr,amm!unM'ericht des Sattlerverbandc? bewte» wieder Aktionen aufaerufen werden, dann mühte man mit aller Kraft lo?- einmal mit aller Deritlichkeit, welch zersetzende Tätigkeit die An schlagen. ES scheint also, rtls ob wieder einmal ein Putsch inszeniert Hanger der unabhängigen Partei in den Gewerkschaften entfalten. � werden soll. SS ist wirklich an der Zeit, dah sich unsere Genossen Bald wird gegen die Politik der Elewerkschasten. insbostmdcre der in den Betrieben rühren, um diesen Treibereien entgeaenzutreten. Genevalkommissron Sturm gelaufen, bald eine Setze gegen den nmk-zmchr. al§ seder Wille zur Perstäiidigung auf der anderen Seite .Vorwärts« inszeniert..Auch die Sattler werden re. tz™ D.e Funktionäre de? Konzerns kArbeiter- Angeslellten. hiiirAx*«&!. zr�w.-e.«5... m A' r 5 scbil VM1 tn der Gioßstadt we'enisich vrrm'nderl. Die Arheitslos'N lintertnesien diei'e Fronen den mastgebenden Behörden und der Oeffemlichkeit zur dringen den Beachtung. Dle 1b er Kommission der A.-K.-G.'Werke übersendet uns eine Enischliestung, worin zum Ausdruck tommt. dast die Belegschaft sich rückhaltlos der am 19. Februar 1919 gefaßten Resolution der werkschaftcn in ihre Hände zu bekam wen, hinderlich. Was l HnoninaSdorfer A.-E. G.. Betriebe anschkießt.— Diese Resolution Wunder, wenn man die best- Methode zur Beseitigung dieses Hinder-! bfb? der..Vorwärts« bis zum heutigen Tage nickt veröffentlicht. Das nisseS in der Unterbindung der Informationsquelle- also in der! Ve-.hnlten deS-Vorwärts w.rd de-balh aufs sckvtrfite verurteilt Bekanntgabe der Versammlungen und der dort«.-faßten Beschlüsse i � �"�'trag. erblickt? Das ist zwar kein faire» Mittel, aber n«? spiel, das beute i N d. R Wir möckten zunäcksst feststellen, daß nn, von dem für eine Rolle, wo doch die politische Moral völlig aus den Hund � Eingang der in der Entschsiestimg erwähnten Resolution nickr? de» gekoiniiren ist? Zudem hofft man auf solche Weise einen billigen kan.nt ist. Aber auch wenn letztere? der Fall wäre, würden wir die Abonnenten fang für die.Freiheit« unternehmen zu können. Wir: Veröftentlickiing der Resolution von'hrem Inhal! abbänaig macken. wissen es, die trostlosen Verhältnisse aus dem ArbeiiSrnarkt, die Un-]?S werden gerade in der aegenwär'ioen Zeit in den Groß-Berliner acwißheit unserer wirtschaftlichen Zukunft sowie der Jammer aus j �triebSversammkungen so zahlreiche Entsckliestnnacn- zum Teil dem Gebiet des Ernährungswesenö gibt politischen Demago-zen eine! �auw'iden und zur V�.�ntsichung an d.e billige �d bequeme Handhabe, mit Kraftworten und Phrasen-n| aeaenwärtzigen Rmimkuappheit allgemein keine Rede sein' in. Be. die nieder>te 8eider)d)aft zu appellieren, alle schuld an unteren � fot,�r< Willenskundgebungen her Grost-Berliner Betriebe, soweit Verhältnissen auf die Regi-rungssozialiften und die.Kriegspolitik � dieselben nicki den Stempel spartakiftischer Resolution». der Gowerlfchaftssührer« zu Ivälzcn. Doch die Führer einer solchen Produzenten trugen, ha! der..Vorwärts« stets zur Kenntnis I Politik»erden ebensogut wissen, daß die Zeit einmal nahen kann, � seiner Leser gebracht und dieser publizistischen Pflicht wird er auch in der sich die aus solche Weise wachgerufenen Geister recht un- angenehm gegen sie selber kehren werden. Noch wissen wir e» nicht. Franz Behren«, konservativer Abgeordneter der Deutschen Natwnal» Versammlung. Dieser christliche Verband hat bi» zum Ausbruch der Revolution immer seinen christlictnmlionale» Charakter geflissentlich betont. Jetzi stellt dieser Verband das Chriftlichnationale zurück und b zeichnet sich al» demokratische Gewerkschaft Ferner wiro von jener Seite die unwahre Behauptung verbreitet, im sreigewerftchakt- kicken Landarbeitervcrband müßte jedes Mitglied sozialdemokratisch sein. ES haben sich schon viele Land und Waldarbeiter dadurch be. irren lassen und sind in den christlichen Verbind eingetreten, weil sie annahmen. eS sei eine freigewcrkschastliche Orgon-sation. Dak leweis.m die Hunderte von Uebertritten, die diese irregeführten Kol- legen nach kurzer Mitgliedschaft in dem christlichen Zentralverb md zum Deutschen Landarbeiterverbrnd vollzogen babm. Wir bitten alle Gewerkschaftsgenosien. Vorstehende? zu beachten und die Land- und Waldarbeiter entsprechend aufzuklären.« in welche Verhältnisse unS die fetzt allenthalben ins Werk gesetzten AuSstandsbeivcgungen bringen werden. Die sozialdemokratische Mehrheitsparlei und mit ihr die so verhaßte Generalkvininission waren bisher bestrebt. daS Schlimmste von der werktätigen Bevölkc- rung abzuwenden. Wehe denjenigen, die in dieser b��'n Prole- tariat Glück verheißen, durch die Methoden ihres>es aber unermeßliches Unglück heraufbeschwören. « Spartakus als'Vrovsset. In einer Versammlung der Funktionäre de? Siemens- k 0 n z e r n S. die sich mit der Frage der Einigung beschästigen sollte, in Zuliinft nachkommen. Die Angestellten«nd Arbeiter der Lchnktbeistbrauereibetrlebr Groß Berlin? nahmen in einer stark besuchten Versammlung in der NnionSbrauerei nach einem Referat de? Genossen Büchel vom Voll- zugSrat über die Arbeilerräle und deren Stellung eine Resolution an. worin sie zum Ausdruck bringen, daß sie geschlossen hinter ihrem Arbciterrat und den Angestellten- und ArbeiterauSschüssen stehen. parteinachrichten. „Geuosir" Dubielzig. In der Nackt von Sonnlag out Montag wurde om Bahnhof Gelienkiichen der Ingeiireui Dudielz'p au» Braunlitweig verbaiiet, der in der SpniiokuSnackl in Gelsenl-rcken den Eindruck in Bank- qeickälle und den Raub im Konlkktionsgrsckäfl Ovribeck u. Weller leitete. Dubielzig hotte vom Spariolistengkneiol Lammer in Sven den A-i'irag erhalten. d»e Bergiick-Märkiicke und.stöin- Mindener Eisenbatn bei event. TriivpeniranSvorten zu sprengen. Um die'eS in die Wege zu leiten, wurde er mit mehreren Vollmockten versehen. von denen da» Bockumer.Votksblolt« dl« folgende wörtlich wiedergib!: An die Genossen der U. S. P. D.»nd der K. P. D.. der A- und«-Räle von Mülheim, Obelhau'en, Tüsscldor» und Hervest-Dorsten. Der Inhaber diele», der Genosse W. Dubielzig. K P. D. lKommunisliicke Pa>te> De»l>cklandS1, Mitglied de» A.« und S.» RatrS idolibaul-n ist beoniiragt von den genannten A.» und S.» Räten Sprcnpstofte und Handgianaien ,» erbitten, um eventuelle Truppeiiiianspoile out der Beigtick- Mätlirchen und der Köln« Mlndener Bagn verhindern zu können. A.« und S.-Rat Roitbaiilen lEtempel). Friedrick Rahkob. Koinmunistiscke Partei Deutschland«. Dubielzig sSiempell. Unabhängige sozialiltücke Partei Aelsenkicchen. Sleinicke. Ksinmunistiscke Pariei Geilenkirchen. Soniiind Mozarsli lSie»,pel). Kommuiiistisck« Partei Essen. Job. Km» sStempelt. Kommunisn'cke Partei G lsenkirchen. Golisr. Sarucheit. Dle Bollmachtunterzeichner, die dock jedenfalls im Auftro ihrer Partei oder weiiigsten« in deren Einvcrständni» bandcllri. waren sich wohl»icki daiüber llar. daß dteier Herr Dubielitg 0!» Truppe, iironSpoitbediiiderei aus besagt, Art und al» Bankräuber und Ladeueinbrecker liicki immun ist und so dürste dieiem Herrn denn da« blübe», wo« anderen Spitzbuben ouck zuteil wird. Biel« leicht weiden sie fick über den folgenden.itgierunflSsoziallstt'cken Iustizakt«>c!.r aulregen, aber die gesittete Welt wud lein Berständnt« ür die Schonung von Spiybuben haben. Ttckitunfl, Snnd- und Wakdarbeiter! Vom Porstand de? Landarbeiterverbande? wird uns gefchricben: „Die freigewerkschaltliche Organisation für alle in der Land und Forstwirtschaft beschäftigten Arbeiter nnb Arbeiterinnen ist der ucl Deutsche Landarb.'iterverband. Sitz Berlin. Michaelkirckvlatz! lll. wurde, da sich bedruerlichemeise nur ein ganz geringer Prozentsatz E» besteht außerdem nock ein Zentrakverband der Forst-, Land- und der Funktionäre eingefunden hatte, in der übelsten Weise für Spar- WeinbergSarbeüer Deutschland? mit dem Sitz in Bie'eftkd. Letzterer takus und die U. S. P. Propagai-da gemacht, nachdem man durch Verband gehört zu den christlichen Geiverkschasten. Vorsitzender ist i Voraussichtliche» Wetter bi» Eonabendmittag: Im Nordwesten meist geringe, in den anderen Gegenden etwa» stärkere Niederschläge, hauptsächlich Schneefälle. Frische östliche Winde, langsame weitere Abkühlung. DerontwortUch für Politik tlrtur fllrfl-r. ah-rl-ttrabnm. für bei, lidriqrn Seil»es Hotte» tUftn Srtiolz. Neukölln, für Slrueiqeti Strobat Wlotfe,■Petltn Serlo# itorwaits-Verlag« m b. H. Peelin Druck Sorwk>r>».Hiitidruckerei und Leilagsaiistall Vau! Ctnaer u io in Peilt» Slndeukuntze 8. Hierzu 1 Vellage. tnonatlltti nur 5 sslsrlt s»Mi £. fliarlitts lärntlkl)? Kosnane Ungekürzte Gesamtausgabe, 5 doppelbänSs In Klo�kerssrmat, fest gebunden, 44 M. Inhalt: Boldelse— DaS Gebeimni» der allen Mamiell— Do? Heidcprinzeßchen— Reichs« gräsin Giieia»» Die zweite Fiau— Im SchillingShof— Im Haute des Kommerzien« ra!»— Die Frau mit den Satfunfelfieinen— Amtmanns Magd— Schulmeisters Marie. Lieferung gegen monatliche Zahlungen von 5 A. Wottbrülk«. Co.. Buchlfandl.. Berlin N, Oraniendursicr Str. 59 öeslelllchelll Der Uulerzeickinete desiell« liienuv del der vuch. Handlung A.woIIbe>l>„ 4» HL. Der Betrag ist nachzunehmen— folg« nach Empfang- wirb ml! monatllch fUnf Mark gezahlt. Erfüllungsort ist Berlin-Mitte. Name und Stand mtt genauer Wohnungsangabe: Verein der Berliner Bucbdrueker und ScbriltyieDer. Sonnabend, den 1. März, vorm. 10 Uhr. In den Sophirnsälen, Sophienstraßet BerUnnii Der nrSeltsl. Bößjütniret. Sanesorbnun Bericht über Me Masjuahmca des bic �Icbeitsioitatcit, Um zahlreiche» Erscheinen ersucht ausfchastes gegen Dar«anoorstoad. Achtung!"UA? M5" Achtung! VeißAlMSS-WesMe «n olle Kollegen, die lediglich atquisitatorifch und organl- fatorlsch im Auhendtenst der Versicherungen arbeilen, ergehl der Ruf, sich am Araitag. d»a Z«. d. MI»., uochmiitog» 2 Ahr. in den Sophiea-Sülen. Saphlaoflr. U, einzufinden. Keiner darf fehlen! Folgt dem Gebot der Stunde k Der Arbclts-Ausicbufl tllr Außcnbesrate der Versicherungen. Sonntag, den 2. Mürz 19 IN, uormilkug» 1l Ahe, im Sportpalast, Potsdamer Straße 72 72»: MMI.MM flbet „MMMchilMWUl! WS ZliWWlSW' Freie Aussprache, l�l Eintritt frei« tfß Heilanstalt 4" l für moderne, tomdinierte Behandlung oon Haut». Harn> und Unlerleidsieiden bei Mannern und Fronen. mit Licht- und Raturheliverfahrea. Da, -l, speziell Berufs- Ohne ags! v— 1. störung! Düte und schnelle Dauer-Helierfoige l— Spreda j und Behandlungszeit: t, 4—7'» Sonnt, Professor k». �Ustelsk�, ! graduiert und approbiert im Ausland.— Berlin 5.0 Brstetenstrahe 1«d fam Bahnhof Zannowisidrücke). 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