Ur. 109.�6. Jalsrg. >Se,ugSvreiSi SierteliÄSrl. 7�0 Oll. mcnaü.2 MTCt. frciinsHau- oorauä ja�lbat. einjdnc SiTimmctn 10 Vtenmq. LoNbezug! MonaUich 2 L0 MI.. exN. ZuilellungS. gebühr, llnier»treu, band für Deulsch- iiind ii. Oesterreich-Ungarn..7S MI. für das übrige Ausland» TS MI. bei läglich einmaliger Zuslellung 7.75 MI. Poslbeilellungen nehmen an i-ane- matt. Holland Luxemburg. Schweden und die Schwerz, eingetragen in die Losl-iieuungS-PreiSIisi«. Bet.Sorioöttä* ericheini wochenrüglich zweimal. Sonnmgr einmal, Telegramm-Adreff«: .Sozialdemokrai Berlin�, Abend-Ausgabe. f. berliner VolKsblatt. ( 10 Pfennig Aiize.qenprciö: Die achigeivalteae Aonvarrillezeile lollei l,20 MI.„Kleine Anzeige»-, das ieirgedruckle Wori 50 Ptg. izuläsfiq 2 lellgedruille öotle). ledes weitere Eon 25 Lsg. Etellcngeiuche und Echlailiellcnanzeigen das eriie Wort 40 Oig.. ,edes weitere Wori 20 Viq. Eorle über 1b Buchiiaben zählen für zwei Sorte, reuerungszuichlag 50°,» Familien-Anzergen, voliti!che und gewerNchaitliche Berems- Anzeigen 1.20 MI. die geile. Anzeigen>ür die nachiir Kummer müsten bis ä Uhr nachmitiags un Hauplgeichäjl. Setiin EW. 68. Lindenslrcche 8, abgegeben werden. Seöffnei oon S Uhr früh bis S Uhr abends. �entralorgan der rozialdcmokrati fchen Partei Deut feb lau ds. Neöaktion und Expedition: SW. b8, Ändenstr. Z. sseruivrecher: Amt Morinplat». Nr. tZISV— täl i>7. Freitag, den Ä8. Februar 1919. vorwärts-verlag G.m.b. h., SV. öS, Lindenstr. Z. Fernsprecher: Amt Moritzplatz. Nr. 117 63—54. Der mitteldeutsche Streik Verbandlungen in Meimar. Weimar, 28. Februar. sEigener Drahtbericht des „Vorwärts".) Das Äabinett wird sich heute noch cingehcnd mit der Strcikfragc befassen und eine Kundgebung dazu vorbereiten. Man gewinnt den Eindruck, als ob die Entstehung der Streiks teilweise aus ein Missverständnis zurückzuführen ist, das von verantwortungslosen Hebern weidlich ausgenutzt wurde. Man hat vielfach den Arbeitern vorgeredet, die Nc- gierung wolle ihnen die L c t r i c b s r ä t e nehmen. Die Re- gicruug hat aber tatsächlich wiederholt erklärt, dass sie nicht daran denkt. Es sind heute nacht in Weimar Vertreter aus Halle eingetroffen, deren Aeusscrungen jene Annahme ver- stärkten. Mit diesen Vertretern soll gegenwärtig verhandelt werden. Die Kundgebung der Regierung wird, wie man annehmen darf, die Betriebsräte wissen lassen, dass sie an deren Ausrecht- erhaltung und Ausgestaltung interessiert ist und für ihre Ein- gliederung in das Wirtschaftsleben Sorge zu treffen beab- sichtigt. Vielleicht zeigt sich hier eine Brücke, die aus dem jetzigen Wirrwarr zu geordneten Verh?ltnisscn zurückführt. Der Generalstreik in Leipzig. Leipzig ohne Licht. Leipzig, 28. Februar.(Eigener Drahtbericht des „Vorwärts") Der Generalstreik ist jetzt hier allgemein. So- wohl die Arbeiterschaft wie das gesamte Bürgertum befinden sich im Ausstand. Der Bahnbetrieb ist vollständig lahm- gelegt, der Bahnhof geschlossen, auch die Strassen- bahnen verkehren nicht. Die Banken sowie die Läden sind fast sämtlich geschlossen, auch die Lebensmittel- g c s ch ä f t e. Wenn dieser Zustand noch einige Tage an- hält, können ernste Folgen hinsichtlich der Lebcnsmittelvcr- sorgung der Bevölkerung eintreten. Ebenso wird in den Gas- und Elektrizitäts- werken gefeiert. Infolgedessen ist Leipzig ohne LichtundÄraft. Gestern nacht war Leipzig vollständig in Dunkel gehüllt, so dass mau kaum den Fußsteig finden kannte. Nur der Fernsprechbetricb ist bisher noch aufrecht erhalten, sonst befindet sich alles im Ausstand. Der Strassen- verkehr ist in den gestrigen Abendstunden stark abgeflaut, er ist auch heute gering, um so mehr, als es hier stark regnet. Zu irgendwelchen Zwischenfällen ist es bisher nirgends ge- kommen. Für heute hat der A.- und S.-Rat grosse Ver- sammlungen einberufen. » Leipzig, 28. Februar. Wie der hiesige Arbeiter- und Sol- daienrat mitteilt, sollen heute nachmittag zwischen Bcrtretern der Rcichslcitung und den Streikenden in Halle Berhandlungr» beginnen. Ter Strei in Thüringen habe sich auf S u h l, Kreiz und andere Jndustricorte ausgedehnt. In allen vom Streik betroffenen Orten ist das Erscheinen bürgerlicher Zei- tungen verboten. Spartakistenverhastungen in Inhalt. Ei»„wilder" Zug aus Halle. Tessau, 28. Februar. Laut„Anhalter Anzeiger' wurde gestern abend ein mit Spartakisten und etwa 200 Fahrgästen besetzter „wilder" Zug, als er die Signalzeichen„Halt" überfahren hatte, durch Maschinengewehrfeuer der C ä t h e n c r Bahnhofsbesatzung zum Halten gezwungen. Dabei ivurdcn eine Frau getötet und acht Ii- w listen zum Teil schwer verletzt. Die ganze Sparlakistenbesahung, darunter der Bahn Hofskommandant von Halle, ein .4 gjähriger junger Mann, wurden verhastet. Di« Sparta. listen ließen den Zug auf vielen Stationen halten, um anarchistische und aufwieglerische Flugblätter zu verbreiten. Im nahen Edderitz wurde em Hallesches Automobil mit Spartakisten, die die anhal- tischen BergwerkÄwlegschaften zum Streik aufhetzen wollten, ange- halten; die Insassen wurden verhaftet. Der Münchener Rätekongreß. Vorläufige Vertagung. München, 27. Februar. Rätekongress.(Schluß.) Levien er- klärte in seiner Rede weiter: Wir wollen die Befreiung des Prole- tariats, und das heißt nichts anderes als das Verschwinden der Bour- geoisie. Notwendig ist die Erkenntnis, alles zu tun, um die Er- rungenfchaften der Revolution auszubauen bis zum endgültigen Sieg. In seinen weiteren Ausführungen gab Levien noch ein Bild von der Organisation des Rätesystems, ivobei er aber eine einfache Ucbcruahme der russischen Verfassung ablehnte. Nach weiterer nntvesentlicher Debatte teilte der Präsident Sol- datenrat Sauber dem Kongreß einen Aufruf der bayerischen Ab- geordneten in Weimar mit, der u. a. auch die Wiedereinsetzung des verfassunggebenden Landtages verlangt. Der Rätekongreß wird hierzu sofort Stellung nehmen und hat eine besondere 12gliedrige Kommission bannt beauftragt. Er machte weiter Mitteilung von verschiedenen Anträgen, deren wichtigster, der von allen sozialistischen Richtungen unterzeichnet ist, besagt: Ter Rätekongreh erklärt sich mit den Mahnahmen des Zen- tralrats einverstanden, wonach 1. aus Gründen seiner eigenen Sicherheit in Anbetracht der BolkSstimmung der Landtag vorerst vertagt bleibt, 2. die Tagung dcS provisorische« Nationalrats für geschlossen erklärt wird. Neber eine Wiedcreinberufung deS Landtags entscheidet die revolutionäre Regierung in Ge- meinschaft mit dem AktionSausschuh. Tie jetzige Tagung der Ar- briter- und Soldatenräte stellt den provisorischen Nationalrat beS freien Volksstaates Bayern dar, doch soll von der nächsten Tagung ab der provisorische Nationalrat aus 21ll Mitgliedern bestehen, die von den Arbeiter-, Soldaten- und Baucrnräten der 8 Kreise nach den vom Zentralrat herauszugebenden Richtlinien zu wählen sind. Der zur Wahrnehmung der Geschäfte zu wählende Aktionsausschuh, dessen Mitglieder jederzeit vom porvisorischen Nationalrat abberufen werden können, bildet einen Zentralrat, dessen Mitglieder wiederum dem AktionSausschuh verantwortlich sind und von ihm abberufen werden können. Dir künftige Verfassung deS freien Volks st aates Bayern hängt ab von einer großen und systematischen VolkSanfklärung. Zu ihrer Durchführung wird ein selb- ständiges Ministerium zur Bolksausklärung geschaffen. Der Kon- greß der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrnte wählt ein neues Ministerium unter Hinzuziehung eines BaucrnbündlerS als Land- wirtschaftsminister. Das Gesamtministerium ist dem Zentralrat bzw. dem provisorischen Nativnalrat verantwortlich. Da inzwischen die Mandatsprüsungskommission mitteilt«, daß 78 Anwcsenide ohne genügenden DelegicrdenauSweis sind, wurde die Beratung und Abstimmung iiber diesen wichtigsten Antrag auf morgen zurückgestellt. « Ter Rätekongrrh wurde im Laufe des Freitag vormittags aber- mals vertagt. ES wurde eine Kommission gewählt, die sich mit dem Antrag des Zentralrat» beschäftigen soll. Gewitterstimmung. Glockaöe unö Jrieüensßhluß. Präliminarfrieden in wenigen Wochen. Auf der Arbciterkonferenz sagte Lloyd George, die Blockade könne nicht eher ausgehoben werden, als bis TcÄtschland einen Friedensvertrag unterzeichnet hätte, der den Krieg unmöglich, mache. Er hoffe zuversichtlich, dass der Präliminarfrieden binnen wenige« V ch e u unterzeichnet sei« werde. Wo. Die Ansprüche auf deutsches Gebiet. Saargcbiet— Rheinland— Ostfriesland. Die Territorialfragen kommen in Paris nicht vorwärts,»veil— viel« Köpfe, viele Sinne— die Vertreter aller der dort beteiligten Regierunyen nicht unter einen Hut zu bringen sind. Es scheint, daß die Amerikaner und Engländer nicht geneigt sind, ohne Rücksicht auf die Nationalität der Bevölkerung einfach willkürlich neue Grenz- linien zu ziehen. Dahingegen dringen die Franzosen und Belgier auf die Abtrennung neuer Gebiete Deutschland» zu ihren Gunsten. Die Franzosen verlangen das Saargebiet und Belgien den nördlichen Zipfel des Rheinlands. Außerdem ver- lautet aus Paris, daß Belgien dort vorschlagen wolle, für seine An- sprüche auch auf holländisches Gebiet, die Holländer auf Kosten deS deutschen Gebiets mit dem Hafen von Emden und einem Stück OstfrieSlandS zu entschädigen. tzollanüs waffenbereitschaft. Haag, 27. Februar. iKorrespondenzbureau.) In der Zweiten Kammer erklärte der K r i e g s m i n i st c r, er halte den Augen- blick für eine Verminderung der Rüstungen noch nicht für gekommen. Tie Entwicklung der Verhältnisse nach Friedensschluß müsse abge- wartet werden. Abrüstungen seien augenblicklich gefährlich. Holland müsse sei« Heer gegen jede» Versuch, LandeStrile loszureißen, be- reithalten. Maßregeln seien getrosten worden, um eine etwaige zweite Mobilmachung mehr zu beschleunigen. Die teilweise De- Mobilmachung wolle nicht besagen, daß Holland sich Limburg und Seeländisch-Flaichern ohne weitere» wegnehmen log«. Man schreibt uns aus Parteikreisen: Ein Gewitter ist im Anzüge. Die Sturmzeichen, die sich im Süden des Reiches zeigen, drohen auch auf andere Gebiets und von neuem nach Berlin überzuspringen. Gewitterschwüle lastet wieder über Berlin. Eine steigende Erbitterung er- greift die Massen, diese erzeugt eine Hochspannung, die in kurzer Zeit zur Entladung drängt. So ungefähr ist heute die politische Situation. Was sind nun die Ursachen dieser drohenden Entlvick- lung, die den weiteren Kräfteverfall und damit den unver- meidlichen Zusammenbruch des Wirtschaftslebens zur Folge haben müssen? Es ist das Recht und die Pflicht eines jeden Sozialdemokraten auszusprechen, daß der Arbeiter mit dem bisherigen Entwicklungsgang der Revolution und den ge- zeitigten Ergebnissen gerade in bezug auf Arbeiterfragen nicht zufrieden sein kann, selbst wenn man anerkennt, daß ungeheure Schwierigkeiten vorhanden sind, die einem Wiederaufbau des Wirtschaftslebens und eines neuen Reichs- gebäudes sowie dem sozialen Ausbau hemmend entgegen- wirken. Es ist ein tragisches Geschick, daß gerade die Sozialdemo- kratie es ist, die den jämmerlichen Bankerott der alldeutschen Schwerindustriellen und verwandter Kapitalkreise übernehmen mußte. Es ist ein tragisches Geschick, daß durch die Uneinigkeit des Proletariats dieselben Kreise nicht wieder zusammenschließen können, die jedem Fortschritt, auch dem kleinsten, kämpfend entgegentreten. Wer angenommen hat, daß die Kapitalisten, diese Könige und Autokraten im Arbeiterreich, auch nur einen Hauch der neuen Zeit verspürt haben, der befindet sich in einem verhängnisvollen Irrtum. Wir erleben es, daß durch passive Resistenz, Stillegung der Betriebe und sonstiger Maßnahmen dieser Kreise noch mehr Verwirrung in das Wirtschaftsleben getragen wird, in dem Moment, wo nicht die fetten Verdienste wie während des Krieges mühelos eingestrichen werden können. Wir erleben es, daß diese Kreise den Arbeitern das Mitbestimmungsrecht, das elementarste aller demokratischen Forderungen, vorent- lzalten. Den Arbeitern wird zugemutet, auch weiterhin Hörige der Jndustriekönige zu bleiben und sich ihrem autokratischen Regiment zu fügen. Wer sieht, welch eine Sunime von Erbitterung in allen Arbeitern, ob Hand- oder Kopfarbeiter, aufgespeichert wird, der kann es nicht verstehen, daß nicht durch ein Notgesetz oder eine Verordnung der berufenen Stellen schnellstens Ab- Hilfe geschaffen wird. Ich behaupte, daß dadurch vielen Streiks, die sich dann in Lohnforderungen Luft machten, der Boden entzogen worden wäre, denn letzten Endes müssen diese Fragen, da es Machtfragen sind, wenn auf keine gesetz- liche Regelung gerechnet werden kann, bis zur Entscheidung durchgekämpft werden. Es kann also nicht wunder nehmen, wenn die Frage des Mitbestimmungsrechtes als Grundforderung bei den in Kürze zu erwartenden neuen wirtschaftlichen Kämpfen erneut in den Vordergrund treten wird. Die Hoffnung der Arbeiter auf die N a t i o n a l v e r- s a m m l u n g ist rapide gesunken und nicht wieder gut zu machender Pessimismus hat Platz gegriffen. Es dürfte er» wartet werden, daß Notgesetze über die Fragen des W o h- nungswuchers, Lebensmittelbewirtschaf- tung, Arbeitsfragen, Siedelungsfragen, Verbesserung des Arbeiterrechts, Demokra- tisierung der Betriebe als das allernotwendigste be- raten und zur Durchführung gebracht werden, damit hätte man sich die Popularität selbst bei denen gesichert, die abseits standen, und Beruhigung ins Volk getragen. Statt dessen hält man Reden über ganz andere Dinge und gibt detaillierte Fingerzeige über die Besteuerung, die in Angriff genommen werden sollen, die eS rechtzeitig ermöglichen, Vermögensverschiebungen nach dem Auslande zu bewerkstelligen. Es ist doch kein Geheimnis und in den weitesten Kreisen bekannt, daß selbst durch Motorboote Werttransporte nach dem Ausland vorgenommen wurden. Als am 6. Januar die Arbeiter schützend das Reichs- kanzlerhaus gegen die irregeleiteten Genossen umstanden, da haben sie freudig bewegt das Gelöbnis des Genossen Scheidemann entgegengenommen, daß durch die Ratio- nalversammlung durch das demokratische Prinzip den ge- rechten Forderungen der Arbeiter zum Siege verholfen wird. Wenn Mserq Genossen in der Regierung trotz dsr ögjjvü* ZkrMchen Mehrheit nicht mal die demokratischen Forderungen während der verflossenen Wochen klar präzisiert bekanntgeben konnten, dann ist es an der Zeit, offen auszusprechen, daß zur Freiwerdung der negativ wirkenden Kraft die Regierungs- Mitglieder unbedingt zurücktreten müssen in logischer Kon» sequenz nach parlamentarischen Regeln. Dann werden nur diejenigen wieder die Verantwortung tragen, die uns ins Unglück gestürzt haben. Die Abrechnung des gesamten Pro- letariats wird dann mit elementarer Gewalt über diejenigen hereinbrechen, die jetzt aus Hartnäckigkeit und ererbter Be- bäbigkeit glauben, dem Volk auch weiterhin alles bieten zu können. Noch ist es Zeit zur Umkehr, noch ist eine Frist gegeben, andere Wege einzuschlagen und dem Arbeiter das zu geben, worauf er auf Grund seines Lebens und Menschenrechtes zu- mindest— Anspruch hat. Tut man es nicht, so wird man auf der anderen Seite einst die verfluchen, die diese Warnung nicht beherzigt und lächelnd beiseite gelegt haben. Eine AentraikommWon für Gebietsfragen. Clemeuceau wieder hergestellt. Paris, 27. Februar. An der Besprechung der Minister der alliierten Mächte Donnerstag nachmittag über die Bildung einer Zentralkommission für Gebietsfragen und über Monistische Angelegenheiten nahm Clemenceau teil. Mobilmachung üer Jugoslawen. Der italienisch-jugoslawische Konflikt. London, 27. Februar. Reuter meldet aus Paris: Da Italien sich endgAtig geweigert hat, WilsonalsSchiedsrichter zwischen Italien und den Jugoslawen anzuerkennen, haben diese heute auf der Friedenskonferenz die Forderung erhoben, daß der I s o n z o die G r e n z e b i l d e n soll. Berichten aus Italien zufolge, ist von den Jugosialven dir allgemeine Mobilmachung an- geordnet worden. Italien hat deshalb die Rückbeförderung der Jugoslawen,', die während des Krieges mit Oesterreich gefangen genommen worden sind, eingestellt., Die große �ebeitskonferenz in llonöon. Tie Beteiligung der Arbeiter an der Ileberwachuug in der Industrie. London, 27. Februar. Die von der Regierung einberufene große Arbeitskonferenz ist heute vormittag in Westnvnster unter Borsitz des Arbeitsministcrs Sir Robert Hörne und im Beisein deS Premierministers, des Präsidenten des Handelsamts und des LebensmittelkontrvlleurS mit über 800 Delegierten eröffnet Ivorden. Der Vorsitzende sagte, die Fortdauer der Streitigkeiten in der Industrie bedrohe das Leben des Landes. Man müsse daher an die Wurzel das Uebels greifen. Er erörterte Maßregeln gegen die Arbeitslosigkeit, die jetzt nicht größer sei als 1014 und ge» ringer als manchmal vorher. Die Preise einiger Lebensmittel wür> den sofort herabgesetzt werden, andere bald folgen. Die anssichts- reichste Art, Streitigkeiten in der Industrie zu verhindern, seien die Whitley councilS �paritätisch zusammengesetzte Kommissionen, die über alle Arbeitsstreitigketten und auch über ProduktionSfragen be- raten und schlichtend wirken), die Beteiligung der Arbeiter au der »eberwachung der Industrie würde einen großen Fortschritt be» deute». Zum Schluß kündigte Hörne eine Rede Lloyd Georges an. Der Generalsekretär des nationalen Verbandes der Eisenbahner Thomas unterbreitete im Namen des industriellen Dreibundes der Bergarbeiter, Eisenbahner und Transportarbeiter eine Denk- ichrift, in der die Forderung nach Verstaatlichung der Bergwerke, Eisenbahnen und mlärwischen und Küstentransportmittel als unab- änderlicher Beschluß der beteiligten Arbeiter bezeichnet wird. Der Abgeordnete Clhnes sagte, wenn die Arbeitgeber keine vernünf- iigen Abmachungen mit den Arbeitern treffen wollten, so sei es die Pflicht der Regierung, im Interesse der Nation zu intervenieren. London, 27. Februar. Die Bergarbeiterkonferenz beschloß, die geplante Arbeiterkundgebung zum Zwecke deS Eintritts in den Streik um eine Wochehinauszufchiebem Shakespeare:»wie es euch gefällt�. Deutsches Theater. ..Wie es euch gefällt" stammt, wie seine geistigen Geschwister: ..Was ihr wollt" und„Viel Lärm um nichts", wohl aus der Mitte dcr dreißiger Lebensjahre ihres Dichters, wo dieser von dem Äaffengeklirr der Königsdramen noch einmal vor der gewaltig- düstsren Tragödie seines„Hamlet" für kurze Frist zur heiteren Phantasiewelt der Komödie, zu den Stimmungen, aus welchen einst sein„Sommernachtstraum" geboren, zurückkehrt. Georg Brandes tn seinem psychologisch-seinen Shakespaerebuche hat den Eindruck, der von diesen Schöpfungen der sreiesten Äaun aus- strahlt, am glücklichsten geschildert, wenn er da an die seltenen Tage ganz harmonischen und ungebrochenen Lebensgefühles er- innert, die jedem da und dort einmal zuteil geworden sind:„Man denke sich dies Lebensgefühl hundertmal so kräftig, man stelle sich sein Gedächtnis, seine Einbildungskraft, seine Beobachtungsgabe, seinen Scharfsinn, sein TarstellungsvermLgen hundertfach vermehrt vor, so ahnt man Shakespeares Grnndempfinden zu jener Zeit, wo die lichteren, froheren Seiten seincS Lebens sich erschlossen hatten. Es gibt ja Tage, wo die Sonne in ihrer Pracht festlich zu strahlen scheint, wo die Luft unsere Wangen liebkost und der Mond uns schwärmerisch und süß vorkommt; Tage, wo die Männer einem männlicher und geistreicher und die Frauen schöner und feiner als sonst erscheinen, und wo die Menschen, die einem zuwider oder sogar verhaßt sind, nicht gefährlich, sondern komisch wirken— so- daß man sich über sein Leben emporgehoben, glücklich und ftei fühlt. Solche Tage hat Shakespeare nun erlebt." Die äußere Handlung, die bunte Mlle der Abenteuer ent- nahm Shakespaere einem der damals beliebten Schäferromane. Thomas Lodges Erzählung.Rosalinde", in der die Herrlichkeiten eines sentimentalisch ungedichteten Land- und Hirtenlebens ge- feiert und als„Natur" in dem höfischen Treiben mit seinen klein- lichen Jntriguen gegenübergestellt werden. Da gibt es einen tyrannischen Herzog, der Rosalinde, seiner Tochter liebste Freundin, in der plötzlichen Eingebung seines finsteren Argwohns vom Hof verbannt, wie er den Vater schon verbannte. Da zieht das unver» zagte Mädchen, in ein Knabengewand vermummt, von der treuen Freundin und, daß es nicht an Kurzweil fehle, vom Narren be- gleitet, in den Ardennenwald, wo ste dem Vater, im Kreise fröh- lichcr Gesellen, und einem wackeren, gleichfalls von tyrannischer Gewalt verfolgten Jüngling, begegnet, in den sie sich beim ersten Blick verliebt hat. Da gibt es einen buntbebänderien Hirten, der seine Phöbe im karrikierten Modeton der Galanterie anschwärmt, mib Phöbe wiederum vergafft sich hoffnungslos in den hübschen Sozialöemokratische Ioröerungen zur verfaß un g. Ans der Fraktion. Aus den Beratungen der sozialdemokratifchen Fraktion in Weimar macht unser Hamburger Parteiorgan, das„Echo", folgende Mitteilungen: Der Entwurf der Berfassung hat in der sozialdemokratischen Fraktion der Nationalversammlung eine einechendc und scharfe Kritik, gefunden. Die Fraktion verlangt, daß in Titel und Text das Wort„Reich". durch„Deutsche Republik" ersetzt wird. Tie Zentralgewalt muß verstärkt, die Einheitlichkeit gegenüber dem bisherigen bundcsstaatl-chen Charakter der Verfassung straffer durch- geführt werden, die Zustimmung der Fraktion zum R e i ch s p r ä- s i d e n t e n und R e i ch s r a t hängt ab von einer viel engeren Begrenzung ihrer Kompetenzen. Gefordert wird die Wahl des Neichöpräsidcnten für kürzere Dauer und nicht durch PlebiSszit, sondern durch den Reichstag. In den Gliederstaaten sollen keyjre Präsidenten gewählt werden. Die Sozialisie- ruttg muß i» der neuen Berfassung gewährleistet und der Reichsgesetzgebnng übertragen werden. Dir Koalitionsfreiheit, der Schutz der Arbeitskraft, das Recht auf Arbeit und beim Fehle,, solcher Arbeit das Recht auf den notwendigen Lebensunterhalt sindse st zulegen. Weiter wird gefordert einheitliche WirtschaftSpflegc unter Aufficht des Reichs und weitgehende Beteiligung der Arbeitcrräte bei der Durchführung der Sozialisierung und der Kontrolle der'Betriebe. Das„Hamburger Echo" bemerkt dazu: »Was hier«uf den■ersten Blick zu erkennen ist, das ist das Bestreben, dem sozialistischen Kern der Regierung einen starken unbeugsamen Rückhalt in der Nationalversammlung und im sozialistisch vernünftig denkenden Teil des deutschen Volkes zu vermitteln. Unsere Genossen in der Regierung, die nach Lage der Verhältnisse eine Kompromißregierung bilden mußten, erhalten durch diese klaren und unzweideutigen Fraktionsbeschlüsse einen Resonanzboden für ihre fernere Arbeit, durch den jede Gefahr, die durch solche Kompromiß situation gegeben ist, auf ein Mindestmatz zurückgeführt werden kann. Für die alte Sozialdemo-- kratie aber bedeutet diese Festigkeit der Fraktion zugleich größere ■Festigkeit für die Regierung, größeren sozialistischen Wert der Ver- fassung und wachsendes Vertrauen der Volksmassen zur Arbeit der Sozialdemokratie, die ohne den wahnwitzigen Putschismus dennoch zum Ziele der ökonomischen Befteiung des Proletariats gelangen wird." Die republikanische Solüatenwehr. Eine öffentliche Anfrage an Noskc. In der„Freiheit" veröffentlicht der Depotführer Willi R ö h n e r des Depots IIa einen offenen Brief an Nosle wegen der geplanten innerhalb von zwei Monaten durchzuführenden Herabsetzung der Etatsstänke von 16 000 ans 10 000 Mann. Röhner schildert die Verdienste der Soldatentrehr, die in der Spartakus- Woche 1ö Tote verloren und die Wahlen gesichert habe und die einen' freien, ausgeklärten Soldatenftand ohne Kadavevge horsam schaffen wolle,-und richtet an ihn folgende drei Fragen: 1. Gegen wen richtet sich die Aufstellung der Frei- willigenterbände Berlins, und weshalb dürfen diese ihr« Be- stände noch erhö�n, indes die R. S. 23, reduziert werden soll? 2. Wer zahlt die Reklame in Barlin und der Pro- Ving für diese Verrüitde? 3. Entsprechen dies« ZKerbände mit ihren Offizieren, llnieroffizieren usw. den Errungenschaften der Revo- lution besser als die R.S.W, und wie stehen Sie als Sozialist diesen vorrevolutionären Einrichtungen gegenüber? Nach unserer Auffassung können die schwierigen Fragen der militärischen Organisation durch öffentliche Anfragen an über- geordnete Stellen nicht gelöst werden. Die Gefahr, daß die Frei- willigenverbände Politik auf eigene Faust treiben könnten, ver- kennen auch wir nicht und sind dafür, daß ihr'die stärksten Riegel vorgeschoben werden. Militärische Formationen, die ihre eigene Politik haben, sind im demokratischen Staat immer ein Unheil, vor dsm nur ein Mittel schützen kann: Disziplin unier wahrhaft ——— a——............______________ L Jungen, zu dem sich Rosalinde ausstaffiert hat; gibt es Löwen, aus deren Klauen Held Orlando, den Rosalinde liebt, den bösen Bruder rettet, der ihn töten lassen wollte; gibt es Versöhnungen, Aufklärungen irnd eine Menge Pärchen, die ihre glückliche Ver- bindiutg am Schluß mit einem allgemeinen Tanze feiern. Aber durch die zerstreute Buntheit, die heute leicht ermüdet, zieht sich, das Gange in eine höhere Sphäre festlich leicht be- schwingter Anmut hebend, das ausgelassene und doch so ItelenS- würdig zarte Spiel, das Rosalinde in der Jünglingstracht mit dem Erkorenen treibt. Das Motiv aus„Was ihr wollt", wo sich an der zum Pagen verkleideten Viola Olivas Leidenschaft entzündet, ist hier mit gleicher Phantasie und Laupe ins Gegenteil gekehrt. Wenn Rosaltnde bei dem Zusamrmentres'fen am Hose ihre Liebe zu Orlando im ersten Ansturm des Gefühls allzu unbedacht ver- riet, bemüht ste sich nun um so eifriger, die Jungenmaske hart- näckig beibehaltend, deS Mannes Empfinden zu erproben, aus seinem Munde zu hören, was ihm Rosalinde gilt. Doch der Jubel inneren Glücks leuchtet aus jeder Schalkheit immer wieder vor und will die fremde Hülle sprengen. Die lustigen Neckereien BsatviceuS mit Benedikt in„Viel Lärm um nichts" klingen wieder an, indes verwoben mit einem neuen Tone warm quellenden Gefiihls. Das leiht dem Werk, das in den meisten anderen Par- iien urfremd geworden, noch heute den ganz eigenartigen Reiz. Helene Thintig traf die Mischung von Leidenschaft, von gütiger Weisheit und Schelmerei im Grundtone vortrefflich. Köstlich war die Szene, in welcher sie beglückt Orlandos wohl- gereimte Liebesverse liest, die er an Bäum« des Ardennerwalds geheftet hat, und den Tölpel, der gar nicht werkt, was im Gewand des Jungen steckt, bittet, er möge sie doch künstig Rofalinde nennen. Der ganz« Körper wippt und tanzt beinahe vor Ueber- mut und von verhaltener Freude. Aber die Wirkung könnte sich, scheint mir, noch steigern, wenn sie das Wirbelnde des Tempera- ments nicht zügeln, dach ökonomtscher in aufsteigender Reihe ver- teilen würde. So war eine Ueberhöhung deS gleich am Anfange Gegebenen kaum noch möglich Sie hatte in Johanna Ter- win eine frische, vorzüglich ihretk eigenen Wesen angepaßte Partnerin. Den Liebhaber gab Hans Brock mann— einen treuherzig naiven Ausdruck in der Schwärmerei. Den Melancho- liker Jack aus des veririerenen Herzogs Gefolge, in welchem etwas von Hamlet vorspukt, spielte M o i s s i �nrit der eindrucksvollen sckwermütig lässigen Grazie, die man von seinem Dänen- Prinzen kennt. Diegelmann erzielte als gewaltig korpu-- lenter Herkules-Ringer, W u tz m a n n als Slarr Heiterkeilserfolge. In kleineren Rollen wären nock' die Herren D c u: s üV Orlando, Hermann T h i m i g s Schäfer und Fräulei» Pünkösdh in der Figur des devt» robusten Bauernmädchens zu nennen. Di« gläenzende Inszenierung zeigte Reinhardts bewährte Kunst. Am fveiheitlich gesinnter Leitung. Noske darf sich nicht von den Offi- zieren kommandieren lassen, sondern er muß sie kommandieren. und wir hoffen, er tut es. Z&enn wir aber von den Freiwilligen- verbänden und ihren Offizieren verlangen, daß sie sich unbedingt der Regierung unterordnen, so ist dasselbe auch von der Republi- konischen Soltatenwehr zu verlangen.. Bbwanöerung aufs Lanö. Vom Arbeitsmarkt. Die Notwendigkeit der Abwanderung von den Städten aufs Land beginnt sich allmählich bei den Arbeitern Beachtung zu schaffen. Ein Betspiel, wie sehr das Angebot von Arbeitskräften für die Landwirtschaft bereits zugenommen hat, gibt der jüngste Bericht der Larvdwirtschaftskammer für die Provinz B r a n- denbnrg an, worin 675 Personen angefordert sind, während 566 Personen(davon 43 Proz. Familien) ländliche Arbeit suchen. In Ostpreußen, wo die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Arbeitskräften besonders groß ist(rund 3500 offene Stellen) wer» den vielfach westfälische Arbeiterfamilien, die früher aus der ostprrußischen Landwirtschaft abgewandert sind, wieder untergebracht. � Rechtfertigung üer Nrej?evergeWaltigung. Aus einem Gerichtsbericht der„Freiheit" geht hervor, daß Dr. Theodor Liebknecht in einem der Svartakusprozesse die an- geklagten Mitglieder der..Vorwärts"besatzung auch damit zu ver- leidigen versucht hat, ihr Vorgehen hätte sich nicht gegen die Preß- freiheit, sondern gegen den Mißbrauch der Presse zur Verbreitung von Lügen gerichtet. Die logische Folgerung aus dieser Behauptung, die man über- Haupt immer wieder von Links radikalen— bisher allerdings' ttur von Nichtjuristen— gehört hat, wäre also, daß jeder, der in einer Zeitung Lügen zu finden glaubt, das Recht hat, mit brutaler Gr- Walt in den Zettungsbetrieb einzudringen, ihn stillzulegen oder in seinem Sinne umzugestalten. Die Feststellung, ob eine Zeitung Lügen bringt, wird dami; dem Urteil jedes einzelnen Privatmenschen, der im Besitz kräftiger Fäuste oder irgendwie erworbener Waffen ist, übertragen. Nach der festen Ueberzeugung der Mehrheitssozialiften stehen i den linksradikalen Blättern sehr häufig sogar bewußte Lügen; sie hätten also auch das Recht, diese Zeitungen nach Spartakusart zu behandeln. Fanatisch veranlagte Menschen sind immer geneigt, in Behauptungen oder Angaben, die für ihre Partei oder Privat- Meinung unangenehm sind, Lügen zu erblicken. Tie Wahrheit kann nur in einem gründlichen Gerichtsverfahren, durch Zeugen und Gegenzeugen und Sachverständigengutachten usw., festgestellt werden und auch da nicht immer. Nicht Lüahrbettsliebe. sondern nackte Herrschsucht, schlimmer noch als die deS allgewaltigen Preußentums von gestern, beseelt diese Sorte von Kommunisten, mit denen dann— nachher— die offizielle Kommunistenpartei und ihr Organ nichts zu tun haben wollen— um ihr Vorgehen sofort wieder zu billigen, wenn es irgendwo augenbl-.ck- lich denselben Erfolg hat, wie der Räuber, der bewaffnet in das waffenlose Heim eines Bürgers eindringt und dort plündert. Wob'n aber soll es führen, wenn jeder Browningträger zum Richter über die Presse sich auswirft und auch gleich die Strafvollstreckung über- nimmt! Als die Unabhängigen durch den Belagerungszustartd noch an der Herausgabe eines eigenen Blattes gehindert waren— da hätte man derartige Attentate aus den„Vorwärts" menschlich noch be- greifen können. Heute haben die Linksradikalen mindestens drei Zeitungen tn Berlin gegen eine einzige der S. P. D. Sie können äffen„Lügen" nach Herzenslust entgegentreten. Aber es geht ihnen eben nur darum, die Meinungsäußerung der sozial» demokratischen Partei zu ersticken. Dieftnigen oster. die die Gewalt in das politische Leben der deutschen Republik eingeführt haben, schreien nun über die Gewalt der Abwehr. WaS aber die„Lügen" betrifft: Möchte sich der„Rat der Ar- beitslosen" nicht über das mit seiner Unterschrift versehene Flug- blatt äußern, dos mit der faustdicken Lüge beginnt, der„Vorwärts" habe die Arbeitslosen verleumdet? Sicher aber ist dieses: Am aller schlechtesten wäre die Wahrheit aufgehoben, wenn sie zum kontrollosen Monopolbesitz unduldsamer Faun- tiker w ürde. ■■»■.III. III»»,!»»»«--, Schlüsse bereitete das Publikum ihm und seinen Schauspielern die gewohnten Ovationen. Conrad! Schmidt. Eine Genossensch est sozialististher Künstler. Uns wird geschrieben: Wir haben eine Produktivgenossenschast sozialistischer Schrift- steller und Künstler gegtündet. Der Genoslensckiaft fällt die Aufgabe zu. durch einen technü.b und kaufmännisch rationell arbeilenden Betrieb die künstlerisch'.' u Arbeiten der angeschlossenen Genessen zu verwerten. Auch die Ab- nchmer sollen Genossen sein und der Genossenschaft mit angehören. Ihr Borteil besteht darin, daß sie durch die Genossenschatt gute und billige Kuustdinge und sonstige Gegenstände beziehen können. Im Betrieb der Genossenschaft fällt der Berlegerprofit weg. Der Zwischenhandel wird möglichst bei dem Bertrieb ausgeschaltet. D'e arbeitenden Genossen gelangen in den Vollbesitz ihres Anteils, der Mehrwert kommt ihnen zu statten. Junge ringende Künstler und Literaten werden gefördert und zur Anerlennung gebracht. Der Rahmen der Betätigung soll sich im allmählichen Ausbau auf folgende Gebiete erstrecken: Verlag und Vertrieb schriftstellerischer, bildnerischer und tniffi- kalischer Erzeugnisse. Herausgabe von sozialistischen Zeitichrisleu. Korrespondenzen, Flugschriften usw. Buchhandel. Vertrieb(von Parteiliteratur. Herausgabe von graphischen Kunstblättern. Sieüar n und Plakatkunst. Herstellung von GeschäftSdrucksachen. Handel t i Belieferung der Behörden und Parteiorganisationen mit ArtiU.■, die im Parteibetrieb notwendig find. Angliederung und Verichme.- zung mit Berbnnden. die ionalistische Reformen anstreben. Be- teiligung an öffemlicheit Wetlbewerben und Uebernahme der Aus- führungen von Runstausträgen an staatliche und andere Institutionen. Unsere Genossenschaft dient dem Ausbau und der Förderung sozialistischer Ideen und ruft die Künstler und Schriftsteller zur Arbeit auf. Die genoiienschaftlichen Anteile sind auf 20 M. festgesetzt; der Zahl der Anteile sind keine Schranken geletzt. Beitrittserklärungen sind zu richten an den Schrrfisieller Friedrich Natteroth, Berlin- Steglitz. Mommsenstr. 24. Notizen. — Ein Hauptwerk Hugo K r a h n s, das sine A r- bSiterfamilie darstellt, ist neuerdings der Gedächtnis-Aus■ stellung tn der Berliner Sezession aus Privatbesitz einberlsfl'. worden. — Vorträge. Ludwig Hardt spricht nicht, wie irrtüm- Tich angezeigt, am 2., sondern Montag, 3. März, in der Berliner Sezession noch einmal Heine.— Am 6. März, ctens-, 7H Uhr. spricht Gustav v. Keil im Mcistersaal über„V o m N;- turtanz b i S zum Tango". Lichtbildervortrag mit Musi r einlegen und Vormbrung moderner Tänze. — Ludwig Geiger wrrd von der..Gesellschaft für Theater- goschichte", tevm Vorsitzender er war. am 2. Mäty mittag» im Meiisiersaal durch eine Gedenk feier geehrt werden. IMottalvsrsammllmg zu Weimar Beginn der Berfassnngsdebatte«— Beschränkte Redezeit. 17. Sitzung, Freitag, 28. Februar Iglg, früh 10 Uhr. Am Regierungstische Scheidemann, Schiffer, NoSke Kreutz, LLiffell Landsberg, Bauer, David u. a. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung mn 10 Uhr 20 Mi. nuten. Unter den Einläufen befinden sich Proteste gegen die im mittel- deutschen Braunkohlenrevier begangenen schweren Ausschreitungen. Aus Nürnberg ist ein Protest der nordbaherischen Presse gegen den TcrroriSmus eingegangen, der den Zeitungen zum großen Teil das Erscheinen unmöglich gemacht bat. Zur Verhandlung steht zunächst die Interpellation der ? lutschnationalen wegen der Verletzungen der im Waffen- stillstand vom 16. Februar 1919 angenommenen Demarkationslinie durch die Polen. Ministerpräsident Scheidemann erklärt, daß die Itcichsregierung zur Beantwortung bereit ist und sich über den Termin mit dem Prä- sidium verständigen wird. Die dritte Beratung des Entwurfs eines UebergangS- g e s e tz e s wird auf Vorschlag des Präsidenten auf morgen ver- schoben.— Das Haus wendet sich nunmebr zu der ersten Beratung des Entwurfs einer Verfassung deS Deutschen Reichs. Präsident Fehrrnbach teilt mit, daß der Seniorenkonvent be- schloffen hat, dem Hause zu empfehlen, daß von feder Fraktion zwei Redner zum Worte gelangen, die Redezeit aber aus eine Stunde beschränkt werde. Das Haus ist damit einverstanden. (Die Sitzung dauert fort.) Mkkoröarbeit— Morüarbeit? Auch ein Beitrag zur Arbeitsloseufrage. Wir erhalten folgende Zuschrift: In anerkennenswerter Weise bemüht sich Genosse Ertvin Barth um die Lösung des Arbeitslosenproblems. In dem treff- lichen Artikel„Was jetzt getan werden muß!" wies er in Nr. 54 des„Vorwärts" auf die Notwendigeikt des Handelns hin. Im Artikel„Praktischer Sozialismus"(Nr. 77 des„Vorw.") machte er weitere Borschläge. So sehr ich mit den Ausführungen im erstgenannten Artikel einverstanden bin, um so mehr habe ich gegen seinen neuen Vorschlag Bedenken, denen ich im nachstehenden Ausdruck geben möchte. Darin stimme ich mit Genossen Barth überein, daß mehr Initiativkraft zur Lösung des Arbeitslosenproblems erforderlch ist. Auch sein neuester Vorschlag erscheint mit der Erwägung wert. Wo» gegen ich mich wenden möchte, ist jedoch die Art der Ausführung. Genosse Barth schreibt:„Die Akkordarbeit ist beseitigt" und be- fürwonet dann eine andere Wiedereinführung des Aktordsystems, die viel schlimmer ist als alle dem Einzelakkordsystem nachgesagten Schäden. Was er verlangt, ist Gruppenakiord, und wenn Akkord- arbeit jemals zur Mordarbeit werden kann, so trifft dies im größten Maße auf die vorgeschlagene Regelung zu. Das soll nachstehend begrünoet werden. Der Vorschlag Barths geht dahin, den Arbeitslosen als Unter- nchmungsgenoffenschaft Arbeit im Akkord zu übertragen. WaS folgt daraus? Richtig ist, daß damit eine Form der Bezahlung geschaffen wird, die in genauem Einklang mit der wirklich geleiste- ren Arbeit steht. Ebenfalls gibt es dabei keinen Privatunter- nehmer, odr den Arbeitern den Mehrwert abnimmt und sich un- rechtmäßig bereichert. Auch trifft zu, daß jSder Beteiligte angereizt lvird, seinen Mitarbeiter im engeren Interesse zu bester Anftren- gung bei der Arbeit anzuhalten. Darin liegt aber der Krebsschaden dieses Systems. Falsch ist es daher, zu sagen, es gebe dabei keinen Antreiber, denn in Wirklichkeit ist jeder Arbeiter der Antreiber des anderen, und derjenige, der nicht den Durchschnitt der gesamten Gruppe in seiner Arbeitzleistung erreicht, ist schlimm daran. Er bat die meisten seiner Mitarbeiter gegen sich Handelte e> sich bei dem Betreffenden bloß um Faulheit oder bösen Willen, dann wäre dagegen und gegen seine Entfernung nichts einzuwenden. Wie aber, wenn ein Arbeiter darunter ist, der trotz besten Willens nicht mitzukommen vermag? Die Feindschaft der meisten anderen ist ihm sicher, und, wird er schließlich ausgeschlossen von der Arbeit. soll er auch noch durch Entzug der Arbeitslosenunterstützung dafür bestras: werden, daß er wohl guten Willen zur Arbeit hatte, aber nicht befähigt war, dasselbe wie die anderen zu leisten. Man wende nicht ein, daß letztere auf Schwächere Rücksicht nehmen wür» dm. Jeder ist sich selbst der nächste, und der Leistungsfähige wird stets geneigt sein, dem Schwachen es merken zu lassen, daß er. weil er denselben Lohn erhält,«inen Teil zu unrecht bekommt. Selten wird auch anerkannt werden, daß der schwache Arbeiter seine volle Pflicht und Schuldigkeit tut, sondern fast stets wird ihm böser Wille nachgesagt werden. Daß aber bei der großen Arbeitslosigkeit viel- fach auch Arbeitslose Arbeiten annehmen, zu denen sie nicht ge- eignet sind, ist wohl klar. Die Richtigkeit meiner vorstehenden Ausführungen kann ich aus eigenen Erfahrungen erhärten. Als russischer KriegSgrfan- gen er habe ich derartige Gruppenakkordarbett mitgemacht. (Der Verfasser setzt nun ausführlich an mehreren Beispielen auseinander, wie er— der schweren Arbeit ungewohnt— tatsächlich in eine schiefe Lage gegenüber seinen Mkordgenossen kam, ois mehr als er zu leisten vermochten, und wie Unzufriedenheit und Zwietracht deswegen entstand. Dann fährt er fort:) Aus dem Dargelegten ersteht man, daß solche Arbeitsweisen nicht so einfach und manchmal, ja meistens, für die Arbeiter ein uneri räglicheS Joch sind. Soll die Arbeitsfähigkeit gehaben wer- den, dann ist es schon besser, lieber beim Einzelalkord zu bleiben; denn dann bekommt jeder den wirklich verdienten Lohn. Er hat mehr Freiheit in der Arbeit und keinen anderen Antreiber als sich selbst, kann auch sich mit seinen Arbeitskollegen besser vertragen, weil ihnen es gleichgültig bleibt, ob er viel oder wenig verdient. Wer dann mehr auS seinem Körper herauszuholen versucht, als o'-ne Schädigung seiner Gesundheit möglich ist, hat eS dann allein zu verantworten. Im allgemeinen bin ich der Meinung, daß Akkordarbeit(d. h. Einzelakkord) nicht Mordarbcit ist, halte aber diese Bezeichnung für Gruppenakkord, wie Genosse Barth ihn vor- schlägt, für richtig. Kann daher kein anderer AuSweg zur Erreichung des Zwecks, die Arbeiter an der Arbeitsleistung zu inter- irisieren, gefunden werden, dann lieber Einzelakkord, niemals aber Regelung ourch Gruppenakkord l H. Backhaus. Wir verschließen uns den hier geltend gemachten Bedenken keineswegs. Ob bei den Notstandsarbeiten sich überall Einzel» akkord wird durchführen lassen, ist zweifelhaft. Man wird vielfach Akkordgruppen bilden müssen. Aber man wird natürlich dabei die notwendigen Sicherungen für den Schutz der zwar willigen, ober nicht völlig leistungsfähigen Arbeitslosen treffen müssen. DaS kann sehr leicht dadurch geschehen, daß bei der Gruppenbildung crrauf geachtet wird, daß in jeder Gruppe immer möglichst gleich- wertige Arbeiter zusammengefaßt werden. Die Akkordarbeit war Hetz- und Mordarbeit solange sie für den persönlichen Vorteil eines privaten Unternehmers geleistet wurde. Sobald der reine Arbeitsertrag ohne Rest den Arbeitern selbst zufließt, sobald diese allein die Nutznießer ihrer intensiveren Arbeitsleistung fi»d, verliert sie ihren Schrecken. Denn unter diesen Bedingung«» ist sie ein Stück Sozialismus. GxsßSerM Muh das sei»? Man schreibt uns: Eine unnötige Eriibwerung der Belieferung Berlin« mit Lebensmitteln ist seit einiger Zeit im Eisenbahnbetriebe eingetieten. Seit längerer Zeit liefere ich aus Baruth, wo ich eine Wurslfadrik beireibe. Roßwurstwaren per Eilsrachl noch Berlin. Bei der letzten Sendung lotckier Wurstwaren wurde mir bei der Aufgabe der Eiliraivt der Bescheid, daß der Anhalter Babnhof, der tür mich die Bestimmungsstation ist, aucb für den Veisand von Lebensmitteln ge'perrt fei und daß das Eilgut daher nach dem Potsdamer Güterbabnbof zu senden iei. Durch diese bösartige Neuerung wird der Transport der verderbluben Waren verzögert. Trotzdem ich das Eilgut am 19. d. M. mittags aufgegeben habe, war eS nach zwei Tagen infolge der llmrangierung aus dem Pols- damer Bahnhof noch nicht eingetroffen. Wir sind der Anficht, daß es dringend nötig ist, wenigstens für LebenSmiitel-Eilgut alle Güterbahnhöfe zu öffnen. So glänzend ist die Ernährung in Berlin doch wirtlich nicht, daß auch nur auf auf das kleinste Quantum, das herein kommt, verzichtet werden kann. Keine Vermehrung der Rcuntage. Amtlich toivd gernefidst: Eine Spovtrwrvespondonz verbreitete die Nachricht, die neue Regierung habe eine Vermehrung der Renntag« gegen das Vorjahr zugcAlligt. Soweit es sich hieribei>um Preußen hau- delt, ist diese Nachricht völlig aus den Fingern gesogen. DaS Lanidwirt- schaftsministerium hat betreffs der Abhaltung der Rennen und der Zahl der Renntage im kommenden Jahre infolge der mannig- faltigen Schwierigkeiten auf den verschiedenen Gebieten unseres iWirtschaftslebens endgültige Entschließungen noch nicht gesaßt. Eine Vermehrung der Renntage gegen das Vorjahr kommt keines- falls in Frage.— Wir zweifeln nicht, daß bei der Prüfung der Frage auch erwogen wird, ob nicht durch den Rennsport. für den sich nicht nur Kriegsgewinner, sondern auch sehr viele Aroeiter und kleine Leute interessieren, dem Staat erhebliche Steuevein- nahmen und durch die Jnstandsetzungs- und Erweiterungsbauten auch Arbeitsgelegenheit geschaffen würden. EisenbahnsiSkus wider Zeitungshändler. Der ZeitungSbandel wurde von der Eisenbahnverwaltung, wie wir in Nr. 67 meldeten, vor dem Stettiner Bahnhof da- durch erschwert, daß sie von dem ihr noch gehörenden Vorplay d i e fliegenden Händler wegwies. Jetzt schreibt uns die Eisenbabndirektion Berlin, sie wolle keineswegs formalen Gcbraitch von ihrem Eigentumsrecht machen, sondern sei bereit, auf der Insel deS Vorplätze««lwa sechs ZeitungSverkäufer wieder zuzu- las s e n. Voraussetzung fei, daß diese nicht Stände errichten, sondern nur aus der Hand verkaufen. Von einer kleinen An- erkennungSgcbühr werde die Eisenbahnverwaltung wohl nicht abseben können, weil sie im Jntereffe des Verkehrs die Zahl der ZeitungSverkäufer bestimmen wolle. Hierzu stellen wir fest, daß man gerade die aus der Hand verlausenden fliegenden Händler weg- gewiesen und einen Tag für Tag seinen BerkaufSstand ausstellende» Händler geduldet hat. Von fliegenden Zeitungsverkäufern eine Anerkennungsgebühr zu fordern, ist selbst auf dem noch dem EiienbahnfiskuS gehörenden Vorplatz durchaus un» berechtigt, und auch die angebliche Rücksichr auf das Verkehrs- inleresie könnte daS nicht rechtfertigen. Den Verkehr haben sie bis« her nicht gehindert, wenn es ober an dieser Stelle doch mal zuviel? werden sollten, so würde sich das sehr bald von selber korrigieren. weil ja dann der Verdienst sinkt und die Ueberzähligen anderswo Käufer suchen. Abgesehen von dem noch bestehenden Eigentums- recht des EisenbohnfiSkuS. das längst auf die Stadt übergegangen sein sollte, unterscheidet sich der Vorplatz in nichts von Straßen- l a n d, und er dient wie dieses schon>eit einer langen Reihe von Jahren uneingeschränkt dem Straßenverkehr. Da fehlt nur now, daß auch die Stadtgemeinde für die Benutzung ihres StratzenlandeS die fliegenden Händler und schließlich wohl gor jeden Straßen- Passanten durch eine.AnsrksnnungZgadühr' schröpft. Reaktionäre Kaffeeklatsch-Propaganda. In den Kreisen der.guibürgerlichen" Dainenwelt zirkuliert seit einiger Zeit folgender Aufruf: »Eingabe an die Deutsche Nationalversammlung. Die unterzeichneten deutschen Frauen aller Stände"und aller Parteien wenden flch, im Bewußtsein ihrer neuen Rechte und Pflichten, einstimmig an die Deutsche Nationalversammlung mit dem Wunsch: Die erste Tat des deutschen BollSstaateS sei die Erfüllung einer Ehrenpflicht des deutschen Volkes: Gewährung einer im Schutze der rechtmäßigen deutschen Regierung gesicherten Heimat, im Vaterland, fut_den trüberen Kaiser.—* Unterzeichnet ist der aus Steglitz vorliegende bandschristliche Aufruf u. a. von Frau Bürgermeister Buhrow, Frau Regierungsrat Bock, Frau L. v. Borcke, den Frauen diverser geheimer und gewöhn- sicher Rechnungsräte nebst ihrem Hauspersonal.— ES bandelt sich also wieder einmal um die Inszenierung eines neuen reaktionären Rummels ganz im Siile des 43er:»Komme doch, komme doch, Prinz von Preußen, komme doch, komme doch nach Berlin". Unsere neue deutsche Regierung wird natürlich nicht ermangeln, im Falle des Erscheinens des io plötzlich verschwundenen und wieder so lehn- süchtig erwarteten»Obersien Kriegsherrn" in Deutschland auch noch ein kräftiges Wort mitzusprechen. Das Los der Pflegerinnen. In einer Zuschrift an uns werden bittere Klagen der Pflege- rinnen erhoben. ES wird ausgeführt, daß doch die Sbsolvierung einer guten Volksschule zur Erlernung der Krankenpflege eine auS- reichende Grundlage geben müsse; eS werden aber vielfach Sprach- kenntniffe gefordert, die doch in den allgemeinen Krankenhäusern zu allermeist nicht gebraucht werden. Ein schweres Unrecht ist auch die ZulosiungSbedingung des„einwandfreien Lebenswandels" in geschlechtlicher Beziehung; als ob das mit der beruflichen Tüchtig- keit irgend eiwaS zu tun hätte. Viele Pflegerinnen, die im Felde treu ihre Pflicht erfüllt haben, werden jetzt zurück- gestellt und vorgezogen werden ihnen solche, die die 60 Mark monatlich für den Lehrkursus in einer Privatanstalt aufbringen und daS Zeugnis erwerben konnten. Endlich besteht eine Verfügung, wonach alle Pflegerinnen, welche vor dem Jahre 1908 swoii in der Pflege tätig waren, auf Ersuchen die staatliche Anerkennung erlangen. Sollte es nicht möglich sein, daß eine Pflegerin, welche eine bestimmte Zeit an Jahren ihren Beruf aus- übt. ebenfalls die staatliche Anerkennung erhalten kann? Man sollte denken, daß eine Pflegerm, z. B. in der Kinderpflege, welche eine mehrjährige Pflegetätigkeit nachweisen kann, doch wohl mehr Er- fahrung besitzt als eine, welche nur ihren halbjährigen KursnS hinter sich hat._ Neuer Kommnnistenputfch in Dpanda» beabsichtigt. hier halben gestern in sechsstündiger Sitzung die Vertrauens- leute sämtlicher Staatsbetriebe beschlossen, vom Mittwoch, den 5. März alb für Spandau den Generalstreik zu erklären zur Unterstützung der Bewegung in West- und Mitteldeutschland. Der Sturz d«!r Regierung soll verlangt und die Nationalversamm- lung auSe i nande rgesprengt werden. Die Sabotage gegen die Re- gierung an allen Plätzen, wo sie Gewalt angewendet hat, wurde empfohlen. Es wurde für die Beibehaltung der A.- und S.-Rät« gestimmt und die Aufrichtung des kommunistische« Staates sowie die Oessnung der Kirchen zu öffentlichen Versammlungen ver- langt. Der Generalstreik soll in allen städtischen und staatlichen Be- triebe» durchgeführt werde«. GaS-, Wasser» u«d Elektrizitätswerk solle» gleichfalls ruhen, andernfalls Gewalt angewendet wird. Flsifchmangel in Sicht. Der Magistrat teilt-s!:erdiZ mit: Tie Fleifchbelteserung Groß-LerlinS ist infolge unzureichender Lieferung von außen her auf das ernsthafteste bedroht. Weil die Lieferungen schon in den letzten Wochen nicht genügten, haben die Reservebestände der Groß-Berliner Gemeinden an Gefrierjlisch in umfassender Weise angegriffen werden müssen. So hat Berlin allin in der letzten Woche aus seinen Beständen nicht wenigsr als 900 000 Pfund Gefrierfleisch, da» ist fast die Hälfte des gesamten Wochenbedarfs, entnommen. Wenn diese Fehlmenge sich nur noch eine Woche fortpflanzt, so sind die Bestände erschöpft und eine zu- reichende Belieferung der Derbraucher nicht mehr möglich. Tie Groß-Berliner Fleischstelle hat sich daher mit den dringendsten Vorstellungen an das Reichsernährungsamt und die Reichs- und Landesfleischstelle gewandt. Hoffentlich finden die Befürchtungen des Berliner Magistvais an leitender Stelle Gehör. Es wäre doch sonst ein toller Zustand. daß vor kurzem die Fleiichration der fehlenden Kartoffeln halber erhöht wurde und jetzt fehlt daS Fleisch. Vorläufig keine Neuwahl der Stadtmagistraie. Eine Korrespondenz berichtet: Das in den letzten Tagen wiederholt aufgetauchte und weit- verbreitete Gerücht, daß in Anschluß an die erfolgten Neuwahlen der Stadtparlamente, in Groß-Berlin und im Reiche, eine teilweise Auflösung und eine Ileutvahl auch der Magistratskollegien von der Regierung beabsichtigt sei, bestätigt sich nicht. Wie die„Neue Zeit" in Charlottenburg aus dem Ministerium des Innern be- stimmt erfährt, beabsichtigt die Regierung für die nächste Zeit nick: eine Auslösung und Neuwahl der Magistratskollegien im Reich und besonders in Groß-Berlin durchzuführen, da eine solche Neuwahl zweier Körperschaften die Gemeindeverwaltungen einer großen An- zahl mit den»lommunalausgaben seit langer Zeit vertrauter und bewährter Kräfte berauben würde. Es haben allerdings in den letzten Tagen Besprechungen im Ministerium des Innern stai:- gefunden, als deren Ergebnis obiger Beschluß anzusehen sei. Wir können die Richtigkeit dieser Meldung nicht nachprüfen. halten es aber doch für notwendig, auszusprechen, daß an der Spitze der Kommunalvertretungen, die ein« sozialdemokratische Mehrheit aufweisen, auch ein sozialdemokratischer Magistrat steht. Wenn das nach der noch geltenden Städteordnung nicht möglich sein soll, so werden die sozialdemokratischen Stadtverordneten die unbesoldeten.Magistratsvertretcr auffordern müssen, ihr Mandat niederzulegen._ Die Kohlennot in den Heilanstalten. schildert ein Brief eines Pfleglings der Lungenheilstätte B e l z i g. Infolge Kohlenmangels sank an den Hilten Tagen mit einer Außentemperatur von 10— 12 Grad unter Null die Tem- peratur seines Zimmers aus nur noch 4 Grad über Null. Dabei mußte er am Abend kalte Kreuzladen und am Morgen kalt« Ab- rcibungen über sich ergehen lassen! Er meint, daß durch diese Zustände seine Krankheit verschlimmert worden ist. Das glaubte er auch den Aeußerungcn des AerzteS entnehmen zu sollen. Dieser riet selber zu einem vierzehntägigen Urlaub im eigenen Heim. Viele Pfleglinge befolgten seinen Rat mit Freuden und fuhren nach Hause. Leider wird aber mancher eS da nicht besser angetroffen haben._ Auf der Arbeitsuche iet ein heimgekehrter Kriegsteilnehmer auch an den Berliner ag istrat. Nach einer Woche erhielt er als Antwort auf sein Bewerbungsgesuch einen gedruckten Brief mit diesem Bescheid:„Zur- zeit lö-imen nur Bewerber berücksichtigt perden, die vor Ausbruch des Krieges bereits in der städsischen Verwaltmig gearbeitet halvui und irrfolge ihrer Einberufung zum Heeresdienst aus dem städti- schen Dienst ausgeschieden sind. Ihr Gesuch wird daher wieder beigefügt." Der Bewerber wirft nun in einer Zuschrift an unS die Frage auf, wann die geplante Entlassung der weiblichen Hilf«- kräfte aus den Bureaus der Brotkonrmission, der BegugSschein- stellen usw. durchgeführt werden wird. Dann werde eS möglich fein, auch viele derjenigen stellenlosen Kriegsteilnehmer unterzu- bringen, die— ebenso wie die Bureaugehilfinnen— nicht schon vor Kriegsausbruch im Diensie der Stadt tätig waren. Er selber. der lange genug Bureauarbert gemacht hat, aber der Anstellung in einem Bureau nicht würdig befunden worden ist, verdient jetzt notgedrungen sein Brot als— Hofarbeiter. Heraus» mit dem Garngeld! Der Gen. Kunze schreibt nnS: Unter dieser Ueberschrift wird in Nummer 106 des..Vorwärts" Bezug genommen auf die Zu- stände, die bei der Deutschen Planfabrik, Belleallianxestrahe seiner- zeit geherrscht haben sollen. Als damaliger Bevollmächtigter des Schneiderverbandes habe ich vor etwa 2 Jahren mich der e-achc angenommen und die Ange- legenheit zur Erledigung vor die Schlichtungskommission gebracht. Neben etwa 70 Mitgliedern des Verbandes habe ich noch etwa 900 Frauen, die vor der Schlichtungskommissio» Klage erhoben hatten, mit vertreten. EL ist damals von der Schlichtungskovr- Mission festgestellt worden, daß von der auftraggebenden Militär- stelle Vorschriften über den Stücklohn nicht erlassen waren. Die Garnlieferung war ebenfalls nicht vorgeschrieben, wie da» später vom Jngenieurkomitee geschah. Da die Lohnbestimmungen dr.s Jngenieurlomitces erst später Geltung erlangten und die Deutsche Planfabrik damals bereits keine weiteren Aufträge mehr ausführte. so kamen diei Lohnvorschriften des JngenieurkomiteeS für die bei der Planfabrik Beschäftigten leider nicht in Betracht. AuS diesem Grunde erfolgte auch die Abweisung der Klägerinnen. Trotzdem hat die Planfabrik einen größeren Betrag gezahlt, bei dem aber zur Bedingung gemacht wurde, daß er nicht den Klägerinnen son- dern bedürftigen Mitgliedern des Verbandes als Unterstützung ge- währt weden sollte. Selbstverständlich durfte auch an bedürfuge Klägerinnen, soweit sie Mitglieder des Verbandes waren, eine Unterstützung gezahlt werden, was auch geschehen ist. Ich möchte dieses zur Aufklärung des Sachverhaltes mitteilen, damit nicht Hoffnungen erweckt werden, die auch der Arbeiter- und Soldatcnrat nach Lage der Sache nicht erfüllen kann.. Tnuentiien-Palaft.„Madmae d'Ora" von Iobanne« V. Jenken ist daS Hauptstück des neuen Programm», da» Freitag abend ,nr Ankfübruna gelangt.- Ein dreialtigeS Münchener Luitlpiel»Im Lade» nebenan' folgt.— Ein neues BlitzbUd„Eharlie'S zerbrochener LiebeSroman" vervoll- ftändigt den Spielplan. Der Ingenieur Georg Fandr«, Pettenkoferstr. LS, bittet uns mitzuteilen. daß er mit dem im letzten SpartakuSprozeß genannte« Angellagten gleichen NamenS weder identisch noch verwandt ist. Grosi-Berliner Lebensmittel. Bnchhol». Auf Abschnitt SS-/. Pfd.«elchkäfe(«0 Pst). Groß-Seeliner Partemachrichten« Spandau. Heute, Freitag, den LS. Februar, abend» 7>/, Uhr bei Maflandt s„Zum iöcidcliug') und Jubilämutturnhallc. Moltkcswaße:Oesfentliche Wählerversammlungen. TagcS- ordnnng:„Aus zur Stadtverordnetenwahl". Referenten: E. D i t t m e r und W i n s i n g e r. Verantwortlich für Politik Altar zickler.«lharlotteaborg, für den übrigen Seil de» iHatteä:«lsred«chol», Neukölln: kür Anzeigen I Theedor i-, lecke. Berlin. Verlag! LorwärlS-Verlag 9. m. b.».. Berlin. Druck:«orwart»-?u»dr»cker«i und Serlagsanstall Paul Singer n. So. in Berlik Ltndevstraß« S, öriefkasten der Redaktion. Jeder für den Brieflasten besiimmlen Anfrage füge man«inen Bu.— W. 20. Entzieht sich unserer Kenntnis. — S. 48. Nein. 1.6.— 1. Nur aus Verlangen der Kinder. 2. Am besten durch gütliche Vereinbarung ohne Anrufen deS Gerichts.— I. M. 20. Vom 1. Jan. ab sind Sic slcucrpfiilbtig. Die Einschätzung können Sie noch fordern.— H. K. 13. Soweit Ihre unzureichei de Darstellung erkennen lägt, brauchen Sic nichts herauszugeben.— Betten ö. Anspruch aus Familienunterstützung bestand bis Mitte Januar.— M. K. Ihre Tochter muß wieder Klage erheben. Anwälte empfehlen wir grundsätzlich nicht.— St. G. 99. 1. Nein. 2. u. 4. Ja. 3. Das ist zweckmäßig.— C. R. 501. Vrüsungsstellc Mirbachstr. 6, wo Sie nähere Auskunft erhalten.— M. G. 26. Falls die Bedürftigkeit nachgewiesen werden kann, Antrag an den Truppenteil.— P. 2. 100. Wenden Sie sich nochmals an daS Bezirkskommando.— Kreutz 20. Wenden sie sich an die PrüiungS- stelle Beruauer Straße 30. Ihre Frau kann Sie vertreten.— Spottbillig! Alpakkataschcn. Einsegnung-- geschenke, Tischdecken, Diwan- decken, Bettvorleger, Läuser. stofse, farbige Samte, R!e- senauswahl. Leihhaus War- schauerstraße 7. Sonntags ge- öffnet._ 124» Pelzworen! Wollen Sie Pelzwaren noch billig lau- feu, müssen Sie in den „Blauen Basar" lausen, Kai- se-Wilhelm-Etraße 16, am Bahnhof Alcxanoerplatz Leihhaus Rosenthalertor, Linicnstrnßc 203/4, Ecke Ro- se.ithalerstraße, nur 1 Treppe, kcusen Sie Pelzkragen, Mus. fen, Skunks, Olerz, Alaska, Blaufüchse und all- anderen Pelzarten, Taschenuhren, Bril- lauten, Silbertaschen, Alpaka- taschen.___ III». Singerlangschlfl Fabrikat Wertheim, Centraldobbin, auch gebrauchte.»aliski. zlürnberaerstr. 64, Ehaussee- straße 73/74, Prinzenstraße 45. Spezialabteilung: für MeiallbettNellen und Kinder» wagen.__ 113»* Pelz-Räumungsverkauf we- gen Verkleinerung meines sehr reichhaltigen Pelzlagers aller Arten in»ragen, Pe- lerinen, Muffen, sowie Pelz- kragen für Herren und»na- den mrt großer Rabatter» Mäßigung, teilweise von 25 bis 50 Prozent unter bis- herigen schon billigen Prei- fen. Ferner nur einmalige Gelegenheitokäufe in samt- lichen Gold- und Silber- waren, als Brillantringe, Uhren, Silbertaschen usw. Wegnerleihaus Potsdamer- straße 43.__ 117» Leiterwagen, Kastenwagen, Karren liefert billig. Gro- ßes Lager. Wagner, Eöpe- nicker Straße 71._ 121»* Solzräd»! aller Größen, Leiterwagen, eigenes Fabrikat, billig. Weidlich, Brunnen. straße 96.___ 107S* Bersiauermantel, Gelegenheit, preiswert abzugeben. Sealmäntel, Gehvelze, Sport- ve!,',e,»reuzfüchse. Gelegen- heiten. Blauer Bazar,»ai- ser-Wilhelmstraße 16. am Aleranderplaß.__ 66»* Kühner, Rassestämme, Ein- zelbähno eingetroffen. Bött- cher, Boxhagener Straß« 6. f Gut erhaltener massiver Kinber-SIßlirgewagen zu ver» kaufen bei Liebschütz, Schöne- berg-Friedenau, Rubenstroße 37, Seitenflügel III. tz6 42 Unterbetten, bunt« Bett- Wäsche, Nachtsacken. Lindner, Alte Iakobskr. 34 I. 3-6, 39/17 Reue moderne Ekrohbut»' formen und Blumen, Reise-, muster billigst. Göbenstraße 8! II Treppen.__ 192/18 Berianfe neuen Gehrockanzug für mittlere Person, 1,70 groß, ebenfalls einen grauen Sommeranzug für schlanke Person, 1,70 groß, beide Anzüge stammen aus Friedenszeit. Witt, Eöpe- nicker Straße 115, Ouerge- bände IV Treppen. 124/1 Fffödei Markenfrei« Wurstwaren liefert an Geschäfte und Pri- vate. Offerten Postamt HÜ, j Schließfach 30._ 13666 i Umständehalber Gardinen| und Portieren billig abzu-' geben. Hein, Lothringer Straße 2 III. 63» Ehappe-Rähseid«, schwarz,| verkauft billig Nachtigall, 1 Kreifswalder Straße 193. K Fenster, Türen, Dachpappe usw. für Land- und Svm- merhausbau hat abzugeben Abbruchsplatz Paul Stein, Friedrichsfelde, Berliner Straß-IS._ 33/11 Nähmaschine, große Bobbin, und Familienmaschine ver- kauft Kleiner, Erasmus- straße Moabit._ 124/9 Nähmaschine- fast neu, sowie eine Schneidermaschin« verkauft Schönhorn, Acker- ftraße�16S/170._ 104« Astrachan-Mantel, Zstatro- fenkleid, weiß, Stiefel für 10— 14iähriges Mädchen, schwarz« Herrenhose verkauft Zossener Straße 2 vorn IV; links._ 15826 1 Kutnmprefferei, Panama»| Wäscherei, Damen- und Her- i renhüte, groß- Formenaus. wohl, Göbenstraße 3 II■ Treppen._ 192/17 »arbidlampen,»arbid, Holzräder, Hanbleiierwage». Neanderstraße 9, Kowalski. 33/4* Reizende Schlafzimmer, Speisezimmer mit Rindleder- sosa, Küche, Ankleideschrank, Verschiedenes einzeln. Um- bausofa, Chaiselongue, Bett- stelle, eichenes Büfett, Schreib. tisch, Wafchtoilette, Trumeau, Teppich«, Federbetten ver- kauft Teitz,»öpentckerstraße 154, 4. Etage. Verkauf an Privatleute, Händler verbeten. M-tallbetten 75, Chaise- longues 70,»leiderschränke, Ankleideschränke. Meick«, Auguststraß« 32». Ouerge- bände parterre.___ 123»* Möbel-Groß, Große Frank- furter Straße 141, zweites Ge- schäft: Invaiidenstraße 5, Ecke Ackerstraße, liefert stets zu bil- ligen Preisen gute Möbel ge- gen bar oder beoueme Teil- Zahlung. Kriegsbeschädigte er- halten Rabatt. Anzeige mit- bringen._ Wert 8 Mark. Möbel jeder Art aus Teil- Zahlung und bar. Große Au». wähl. Kulante Bedingungen. Möbelhaus„Luisenstadt", EL- penickerstraße 77/7», Ecke Brückenstraße, nah« Ianno- witzbrücke.__ 42»* Möbel-Cohn, im Osten, Große ssrankfurterstraße 58 (5 Minuten vom Alerander- platz), im Norden Badstraße Nr. 47/48, liefert auf»cedit an jedermann be! kleinster An- und Abzahlung ganze Wohnungseinrichtungen und einzelne Möbelstücke sowie farbig«»llchen-Einrichwngen in bester Ausführung. Be- Iichtigmig meiner Möbel ohne «den»aufzwang gern ge- tattet. Kriegsanleihe unb Sparkassenbücher nehm« gern als Anzahlung. Größte Rücksicht bei Krankheit und Arbeitslosigkeit. Lieferuna frei Hau». Liefere auch nach auswärts._ Gaszugkrone, Wohnzimmer- kröne, Zugampel, alles mit Glasbehang, billig verkäuf- lich. Pulver, Romintenrr- straße 321._ 38/14 Saskrone» sowie elektrische Beleuchtungen, Gaskocher, jetzt' direkter ssabrikverkauf an Private zu enorm billigen Preisen, seltene Gelegenheit In zurückgesetzten Mustern. Brückenstraße 3(Iannowitz- brllcke)._ 38/15 «roncnfabrik verkaust Kronen für Gas und elektrisch Licht, Zugampeln, Ampeln, Gaskocher, umständehalber spottbillig. Oranienstraßr 65, Fabrikgebäude._ 38/16 Hanblelteewag«» sowie Solzräder verkauft Kowalski, Neanderstraße I. 33/13 Gelegenheitskauf, Teppich«, Gardinen, Stores, Portieren, Zuggardine. Echeibengardi» nen,»llnstlerqardinen neu verkauft zu feiten billigen Preisen Schönhorn, Acker» straße 169/170. 104/2* Geschäfte aller Branchen verkauft man sehr schnell und diskret durch die Agentur Müller, Iaaerstraße 63, Zen- trum II 004.»cinrrle! Vor- auszahlungen, Evefenver- gütungen usw. Für gute Obiekte garantierter Abschluß innerbalb 24 Stunden. 197«* Schleiferei mit elektrischem Betrieb, Solinger Stahl- waren, zu verkaufen, abend» 6—8. Lichtenberg, Schiller- straße 23._+113 Zigarrengeschäft, 15 Jahre in einer Hand, schwerer Er- krankuna wegen verkäuflich, 2—6 Uhr. Reue Jakob- straße 8._ f7 Wer ein Geschäft verkaufen oder kaufen will, wende stch an Bollrath u. To., Oranien- burger Straße 66, Norden 9292, 9293.__ 39/12 Galanterie. und Spiel- Warengeschäft wegen»rank- heit billig verkäuflich. Leb- mann,»olontestr. 151 m.+44 Röbelkredit an jedermann. Kleinste Anzahlung, deguemste Abzahlung, größte Rücksicht. Einzelne Möbelstücke gebe be» reitwilligst ab. Kriegsanleihe nehm« in Zahlung. Bei Bar» zahlung bedeutende Preiser. Mäßigung. Landwehr, Müller- straße 7, eine Treppe__* RZbelkrebit. Bequeme An» und Abzahlung. Einzelne Möbelstücke sowie vvllstän- big« Wohnungseinrichtungen. Kriegsbeschädigte unb Bor- zeiger unserer Annonce er- halten Rabatt. Gustav Gö- risch, Stralauerplatz 1/2, Eck« Fruchtstraße, am Schlesischen Bahnhof._ 137«» Ergänzangsmöbel, Ankleideschränke, Vertiko,. Tisch-, Trumeau», Bettstellen mit Matratzen, Chaiselongue», Sofas, komplette Küchen in größter Auswahl, riesig preiswert!„Berliner Möbelhaus", nur Südosten. Skalitzerstraße Nr. 25. Hochbahn Kottbuser- tor. Ich unterhalt« kein« Fi- lialen.________ 146»* Möbel, Schlafzimmer, Wohn- zimmer, Küchen, Bettstellen, preiswert. Harnack, Tischler- meister, Annenstr. 51. 127 K* Aufgepaßt! Bettstellen, Klei- derspinde. Bertikos, Wasch. toiletten. Sofa», Umbauten, Chaiselongue», Schreibtische, Tische. Spiegel, Küchen, Schreibseffel billigst Lombard- haus, Alt« Echönhauserstraße i'l. UTK* Verkaufe«leidersplnd, Kommode, Sporttisch, Bücher- legal, Winterpaletot, Som- mermantel, Mittelfigur, Bluse, Schnürschuhe Größe 41. Stein. Böttqerstraße 21.+44 Klelderspinden, Wäschespw- den 90,—, Bettstellen, Mo- trotzen, Chaiselongue, Sofas 80,—, Kommoden, Mahagoni. Sofaumbau 250,—, Küchen- «inrichtung 175,—. Sellin. Gartenstraße 26._ 39/19 Reu« weißlackierte Küche, Nußbaum-Bertiko, Nußbaum- Tisch. 2 Bettstellen, I Spiegel, 4 Stühle, Kleinigkeiten, evtl. Wohnung, fortzugshalber, Sprechzeit 4—7. Novacki, Möckernstraß« 71, Ouerge. bSude II Treppen recht», I56Sb Polstermöbel jeglicher Art, Aufarbeitung reell und billig. Anklamer Straße 27, Per- walter.___ 15786 Herrenzimmer! Modern mit Zagdgemälde 3800,—! Echristanfragcn: Buck, Insel. straße 6.__ 15766 Küchensachen, 2 Sofas, 2 Bettstellen mit Matratzen verkauft, Treptow, Grätz- straße 59, Ouergebäube IV.+ Bettstelle, Matratze, Betten, Paneelbrett, 2 Tische, Kinder» tisch, Küchensachen, Gram- mophon. Diverses verkauft Dreißig, Mirbachstraße 13, II. Aufgang._+117 Rejewske's Möbelhaus, Badstraß« 66. Spezialität: Ein- und Iweizimmer-Ein- richtungen. Riesenauswahl. Konkurrenzlos preiswert. Komplettes echt Ciche-Schlaf- zimmer mit dreiteiligem Spiegelschrank und Friedens» brell-Auflagen nur 1850,—. Wahnzimmer 525,—. Nur neue Möbel. Speisezimmer, Herrenzimmer. Besichtigung lohnend. Entzückende Küche» mit bunter Brrglasung von 375,— an. Billige Einzelmöbel. Langjährige Garan- tie. Lieferung kostenlos, auswärts frachtftei. Lagerung unentgeltlich. Kein Kauf» zwang._+44 Herumgesproche» haben sich misere billigen Preis«. Eichene Eßzimmer 915—7120. Schlaf- zimmer 725—6850, eichen« Herrenzimmer 695—6800, echt- furnierte Wohnzimmer 733 a.r, Küchen 327-1452. OualitätS- arbeit. Biel Friedensmate- rial. Buch Einzelmöbel, Lie- ferung eigene Gespanne, auch außerhalb franko. Höffner» Möbelhäuser, Beteranrnstraß« 11—13. fVerlängerte Invali- denstraße).____ 103/8* Ersparnisse beim Röbelkauf, entzückende farbige Küchen 364, 575, 598, Stuben- «inrichtung mit Sofa 621,—, Bettstellen 68, 75, 130. Mö- belschatz, Brunnen straße 160, Eingang Anklanicrstr. 103/6* Pianos, besonders billige Gelegenheiten, gute, ge- brauchte, prächtige, neu«. Pianohaus Max Becker, An- dreasstraße 47. 43K* Kaufgesuche Röbeleinkaufs» Geschäft Zuckermann, Elsasserstraße 9, Norden 4061, sucht dringend, zahle unüberbietbare Preis« für Schlafzimmer, Epeisezim- mer, ganze Wirtschaften, Tep» piche, Betten. Einzelmöbel.* Platinabsälle. Gramm bi» 19 Mark. Zahngrbisse in Platin, Gold, Kautschuk zu höchsten Preisen kauft Metall» kontor Alte Iakobstraße 138, Hollmannstraße. Moritz. Ecke platz 12358. 114»* Sanft Herrenstoffe, Futterstoffe, Serge, Wattierleinen, Acrmelfutter, Hemdentuch, Nessel z» höchsten Preisen. Rachtigall, Dreifswalderstraße 193. 149»' Eleitre-Installatiousmate- rialien aller Art kauft lau- send Puscher, Brandenburg- straße 3». 36/10* Briefmarken, auch Samm- lungen, kauft Keßler, Lau» sttzerstraße 52._ 137K* Spiralbohrer in allen Ausführungen kauft laufend jeden Posten. Drenikow, Paulstraße Rr. 20. Moabit 9273. 13»* Kleiderschrank, kleines Sofa verkauft Lindenstraß« 9, Rösler, vorn IV. 1568b Fskrräeler Fahrräder mit Erfatzberei- fung verkaust Kowalski, Neanderstraße 9. 58/17 Hunderte gebrauchter Fahr- räder aller Gattungen räu- mungshalber billigst. Fahr- radlager, Weberstraße 42.» amnmsm Mandollne, Geige, Gitarre ftadellos) billig verläuflich. Bornbolmer Straße 19 II, «lingbeil.__+37 Grammophon mit Platten, Konzert-Zither mit Roten verkauft billig Pegelow, Reichenderger Straße 73, Ouergebäube n._+7 Piano», groß« Auswahl erstklassiger, gebrauchter In- ftrumente, langjährige Ga- rantie, dankbarer al« billige neue. Klaviermacher Dittmar, Groß« Frankfurter Straße 44. Piano, vollständig repariert, verkaust Link, Klaviermacher, Norden, Bergstraße 25. 39/18 Plan», 1600,—, verkauft Link, 9t., Bergstraß« 25. 124/7 Gramm»ph»n, erstklassig, 21 Platten, preiswert. Koenig, Mariendorf, Kurfllrstenstraße 14. 1546b Platinabfäle! Zahngebiife, Soldabfälle, Silberabfälle, ' Quecksilber, Glühstrumpfasche, 1 Militärtressen, Stanniol- pavier, Kupfer, Aluminium, zahlendl i büro. Schmelzerei Weber- ! straße 31. Alexander 4241,* 1 Messing, Kupfer, Zink, Blei, j Aluminium, Zelluloid, Queck- ! silber kaust Möbus, Wald» straße 3, Ecke Turmstraße. 27K* Stoffe und Futtersachen wie Serge, Cloth, Aermelfutter, Steifleinen, Taschenfutter kauft zu höchsten Preisen Nachtigall, Greifswalderstraße 193, Alexander 2279. 149«» Zelluloidabfälle, Schallplatten, Wachswalzen, Glüh- strumpfafche kauft„Metall- kontor, Alt- Iakobftr. 138, Ecke Hollmannstraße.(Moritz. platz �1858.)_ 114K* Platin- Abfäsi«. Queck- stlber, Ketten, Ring«, Bestecke, Uhren, Tafelaufsatze, Tressen, photogravhische Rück- stände, Papier«, Glllhstrumpf- usche, alt« Zahnqebiss«, sal» petersaure, Silber, deren Rückstände und Gekrätze usw. kauft Platin- und Sil- berschmelzerei Broh, Berlin, Cöpenickerstraße 29. Telovhon: Maritzplatz 3476. Eigene Schmelz«, direkte Verwertung. Pia«»», prächtige, neue, ge- brauchte, mäßige Preise, de- guemsteRatenzahlung. Miets- klaviere, preiswert. Sachter, Oranienburgerstr. 42.__ 14K* Gebrauchte Pianos in eige- ner Reparalur-Wertstatt, wie neu hergestellt. Große Aus- wähl. Boll« Garantie. Kla- vierMmmer Adam, Münz- straße 16.____ 14K* Bierling Pwno», neue, gute gespielte, wohlfeile Gelegen- Helten, Kottbuserstraße 5. s» Piano» verkaust/ auch Teil- Zahlung, Rchdes, Brunnen- straße 160 N.+64* Leinölfirnis, Standöl, Lacke, Bleiwciß, Schellack usw. kau- fen jeden Posten Gebrüder Borowski, Gneisenaustraße 5. Rollendorf 2379.__ 100/8* Metallabsälle, Kupfer, Mest stng, Zinn, Nickel, Zink, Aluminium, Quecksilber, pho- tographische Rückstände, Pia- ftn, Gold- unb Silberabfälle, sowie alle anderen Metalle kauft„Metallkontor", Alte Iakobstraße 188, Ecke Holl- mannstraße. Tel.: Moritz- vlatz 12 858._ 114«* Knpserdrähte. Elektromotor und andere elektrische Maie- rialien kaust stets Elektrische Baugesellschaft Aldrechtstr. 12. Spiralbohrer, Werkzeuge aller Art kauft Otto, Ora- nlenstroße 173.____ 146»* Kupfer, Messina, Zink', Blei, Stanniol, Quecksilber, Zelluloid, sowie alle Metall- nbfälle kauft Peters, Prenz- lauerstraße 24. Reinickendor- terstraße 12. Prinzenstr. 28. Tel.:»önlg-st-dt 3885. Sänd. ler und Fabrikanten Eitra. preise.________ 27K* KnpferdrllHte, Elektromotor« und andere elektrische Mate- rialien kauft Elektro-Kuttiier. Prenzlauer Alle« 2A>._ 44K* Schreibmaschinen, gebrauchte, kauft trotz baldiger Einfuhr. Remington, Friedrichstra� 83 Möbeleinkauf. Wirtschaften, Einzelmöbel kauft Zucker- mann, Lothringerstraße 48, linker Seitenflügel, parterre links. Norden 4661.* Messing und Kupferabfälle kaust Sucrofilter, Hageiber. gerstraße 52. LUtzow 9676. Mrinekestraße 12. Pfalzburg 2985._ 148«* Röbeleinkanf, Klaviere. F«. derbetten, Teppiche höchstzah- lenb. Stein, Anklamerstraße 20, Norden«219. 67K" Amerikanische Luftschaukel mit Stand ober anderes Sporwnternchmen kauft Brofowski, Neukölln. Emser Straße ZL__+102 Teppich, 2)4X3)4 oder 3X4, aus Privatband kauft Dreher. Mirbachstraße 61._+117 Kleine» Restaurant bis 4000 Mark kaufe sofort. Eilt, Postamt 24, polllagernd. 39/20 Schreibwaschiwe kaust Nol- ting, Greisenhagener Straße 13.__ 15676 Mikrometer, alle Größen, kauft Brachvogel, Schivcl» deiner jStraße� 2._ 68» Stoff. Futter!! Segeltuch und verschieden« Reste, Serge, Cloth. Tuchabfälle, höchst- zahlend. Stecher, Fehr» belliner Straße 57, Norden 10357. 1579b* Firni», Lack, Terpentin kauft Hopsch, Malermeister, Provinzstraße 113. 1575b Tischlerleim zu kaufen ge- sucht. Angebote mit Prei» und Quantum an Fried- länder. Flensburger Straße 19._________ 4317 Piau» kaust. Preisangabe, Frau Görnitz, Kolonnen- straße 5«._ 104,17 Mikroskop, Jagdgewehr kauft Tarun Linienstraße 131 IV._____ 124,18 Knistumpen jeglicher Art kauft jedes Quantum, auch einzelne Stücke und erbittet Angebote. M. Trofsin, Rungestraße 20 II. 43/19 Radmaschinen und andere Stellmachereimaschinen suchen Hirsch u. Co., Maschine»!»- brik, Berlin. B-nkstr. 39.+44» Platienbondmagr», vier- räderig, Höhe 70—90 Zenti- Meter, gebraucht oder neu zu kaufen gesucht. Röbken, Pols- damer Straße 4._ 15866 Pferdekrippen, gebraucht oder neu, für Zweispänner kauft Röbken, Potsdamer Straße 4._ 1585b Spiralbohrer. Feilen, jedes Quantum, all« Größen kauft Krüger. Neukölln, Teupitzrr- straße JH._ 14036* ' Möbel. Nachlässe kauft Bogel, Ackcrstraße 35, Post- karte._+64* Elektro motore kauft Fr. Kranefeld, Berlin RO. 18, Waßmannstraße 29._* vellacke, Weißlack, Firni», Schellack, Terpentin kauft zu hohen Preisen Bergmann, Culmstraße 4, Nollendocf 1769._ 15896* 5 PS. Drehstrom-Motor 330 Polt, komplett, zu kaufen ge- sucht. Gusiao Steindorf, Charlottenburg, Knesebeck- straße 12, 4 Treppen, Garten- bau»._ 68K* Teppiche, Möbel, Speise- zimmer, Einzelmöbel, Gar- binen kaust Schönhorn, AckerNraß« 169/170, Norden 10 896. 104/4» Tauzschnl« Friedrich, Dres- denerstraßc 4a. Wochentags- kurse, Eonntagskurse bc- ginnen.__ 1513* Kaufmännische Privatschulc von Hugo Strahlendorff, Beuthstraße 11, am Spittel- markt. Fernruf Zentrum 1750. Lehrpläne kostenlos. Halb- jahres- und Iahreslehrgänge für Damen und Herren zur Borbereitung für das Kontor. Beginn Anfang eines ieden Kalendervierteljahres. Anfang eines jeden Monats beginnen Privatzirkel<5 Teilnehmer) für Herren und Damen mit höherer Schulbildung in der dopplten Buchführung, Han- delskunde, im kaufmännischen Rechnen und Schriftwechsel. Dauer 3 Monate, viermal wöchentlich 10— l, 5—8 oder 6—9 Uhr. Wahlfädier: ein- fache, doppelte, amerikanische Buchführung, Buchführung für Handwerker und Ge- werbetreibende für iede Be- rufsart, kaufmännisches Rech- nen, Banirechnen, Schriftver- kehr, Wechsel- und Scheck- künde, Kurzschrift(Stolze- Schrei)), Dlktatübnngen, De- i battenschrift. Gründliche Auebildung im Maschineschreiben auf allen gebräuchlichen Ma- schinen, Uebungsstunden zur Fortbildung oder Umlernung auf eine andere Schreibma- schine. Schnellschönschrciben, 1 Deutsch, Englisch, Französisch. Anmeldungen jederzeit. 119»* j Kansmänni'cke Privatschulc von Georg Ärunow, Delle- ! Alliance-Slraße 106. Aus- l bildung in Schönschreiben, | Maschineschreiben, Steno- i graphie, Buchführung, Rech- ! nen, Schriftverkel»-. Wechsel- 1 künde, Richiigschreiben. An- � Meldungen jederzeit._ 108«* ' Fröbelschnle von Frau Clara Krohmann, Privat-Haushal- tungs-Kochschule, Töchterpen- - sionat, Berlin, Blllowstraß« 82. ' Kurse für Hau» und Beruf, / Stützen, Kinberfräulein erster und zweiter Klasse, Jungfern, Stubenmädchen. Freiprospekt. Eigenes Haus, Garten. 100K* Tanzuateericht, Picffch, Kottbuser Damm 96. Sonn- tag, 2. und 9. März, nach. mittags 4 Uhr, deginnt ein neuer Lehrkursus für An- fängcr._____+7 Dr. Fackelmann» Einjähri- gen- und Abituriente»-Vor- dereitungs- Anstalt. Volks- fchülerl Erwachsene! Tage»- kurse, Abendkurse! Rotprü- fungen. Frei Prospekt«. Berlin-Wilmersdorf, Hohen- zollerndamm 198(3— 4), Uhland 5890.* Verschiedenes Maaßkoesett» fertigt an bei Stoffzugabe grau Margarete Richter, Fehrbellinerstr. 5.* Rechtsbcratung kostenlos! Spezialist: Ehesachen, Straf- fachen! Prozeßführung vor allen Gerichten! Gesuche! Rcchtshilfsstelle Neukölln, Berliner Straß« 102.(Her- mannplatz.) Auch Sonn- t-g-J__ 127»* Danerwasche reinigt, verkleinert und repariert Bor», Reichenbergerstraß« 7, 78»' »»ftensrei« Ratertcilung, imrxrmi Englischen Unterricht für Anfänger und Fortgeschrit- tene, sowie deutsch« und fran- »östsche Stunden erteilt G. Swientt), Charlottenburg. Swttgarterplatz S, Garten- hau, IV.* Technische Privatschule Dr. Werner. Regierungsbaumelfter a. D., Berlin, Reanderstraße 8. Ausbildung zu Werkmeistern, Technikern, Konstrukteuren, Maschinenbau, Elektrotechnik. Hochbau, Tiefbau, Abend- kurse. Tagesturft, IW allerbilligste Ehescheidung: Pfändung»-, UntersAtzungs- zegfübruno Illmenten-, Etraffachcn, Rentengesuche, Verpachtungen, Be- wetsmaterial. von Haeußler, Borstastroße 11 Bahnhof). (Stettiner Gehrockanzüge, Smokinaan- zllg«, Frackanzüqe verleiht Reparatur, und Wenbeanstalt Weiß, Blücherftraße 67.* Pf-ndleihhnn» Besselftraße 2, Ecke Friedrichstraße. Be- lsihung aller Wertgeaen» stände, Gold. Silber, Bell- lanten, Pelzartikel usw. An- kauf, Verkauf. HSchstbelcih- una. F. Hagen Rachfolaer. Tobias Wegner.__ 1 41 K Krlessanleihe, Sparkassen- bvcher, Wertpapier«, Waren aller Art, sofort. Beleih- unb Ankaufsstelle Dest-Lützow, Dannewttzstratza«. tz-ch- st Kriegsanleihe, Pfandschrine, Forderungen beleiht, kauft Beleihungsstelle für Wertpapiere, Holzmarktstraße 69- iL. Küchenmöbel streicht gut und billig Krzyzan, Alte Ja- kobstraße,69.!5SIb* msmsmM Geräumige 2-Zim»er-WoI,- »ung sucht in Berlin oder Vorort eventuell tausche g»- gen ebensolche in Lichtenrade. Dommain, Lichtenrade, Kai- serftraß« 29. 15738 Schläfslellen i>: Möblierte Schlafstelle, Neukölln, Hobrechtstraßc 49 II, Matthe». 1561b Schlosser, sauber, ordern- lichc» Ehepaar, sucht Haus» wartstelle in besserem Hause, Westen Groß-Berlins oder Süden. Offerten erdeten unter R. 12 Hauptexpediiion Vorwärt». 1574b uki m Photosammler für aktuelle Neuheit bei höchsten Bezügen für hier und auswärls. Röhlig, Rosenthaler Straße 65 IV, im Atelier._ WS" Monteur, gelernter Mccha- nikcr oder Schlosser für elck- irische Kraftanlage stellt so- fort«in Autogescllschaft, Ose- nerstraßi4/5.___+87 Banhandmerkcr für kleine Bauarbeiten im Kino sucht Bortragsbllhne, Bülowftraßc 104, Kurfürst 6260._+188 Junger Laufbursche sofort gesucht. Bahreutberstraßo 30, Hochparterre rechts._ 68» Tüchtige Kräfte, Damen und Serren, sucht unsere Bank per sofort aus allen Bolls- kreisen in Haupt- und Sie- bcnbcruf für eine angenehme Reisetätigkcit. Sofortige Per- gütung, evenwell feste Ber- träge; entwickclungsfähig« Stellung. Meldungen schrift- lich und mündlich an Bureau Loeper, Anhaltstraß! 12, vorn 2 Treppen._ 83/9 Znarbeiterln sofort für dauernd Köller-Beck, Kon- Eingang +18« stanzerstraße 55, Zähringerftraße. Fantastesedern- Arbeiterin- nen sudicn Frankenschwerth u. Blank, Ierusalemerstraße 65/66.__ 1570b Zacken-Arbeiterinnen für französische Kostüme verlangt Johanna Jacob», Eharlotteu.- straße 63.___ 1560b Zuarbeitcrinnen für Röcke und Blusen verlangt Johanna Iaeobh, Charlottenstraße 63. b Sch»eidcrin»en auf gar- nierte Kleider, welche bereits für Engros-Gefchäfte gear- beitet baden und größere Posten liefern können, wol- len sich mit Probearbcit mel- den. V. Manheimer, Iäaer- Nraße 88.__ 68» Putzaebeiterinnen sofort verlangt Albert Wolff, Spit- telmarkt 8-10. 43 18 2# tüchtig« Iackenmamsells in und außer dem Hause so- fori gesucht. Glaß u. Graß, Mohrenstraße 86._ 15636 Zeitung»- AustrSgerinne» l morgens und abends) stellt sofort ein Borwärts, Reu- kölln, Neckarstraße 2, Laben. Räherknen für Blusen unb Kleider in und-ußerm Haus» sofort«erlangt. Reisch. Sohenzollernkors» 11(Belle- alliancestraße).____ 64 Saisonpersonal, Mädchen für Badeorte, Rittergstner. Lazarette, Hotel», Privat- häitser dringend verlangt. Henriette Schönfelb. stellen- Vermittlerin, Dilbelmstraße 1«.»«54b*