Ur. Jahrg. Se,»g»»ret»i Rertejäftrl TJB'JH, arniuui Z i frei inj Haus ooi-usMhilxN Sinket« Nummern 10 Aiemnq. �eftbcjag: Üianatlid) igo"JKt. ejfl. ZufteLsng«. gebühr. Uiun«reu»band iüt Deutsch- iaud u. DeUmeith-Ungam.74 Kl, für bas übrige AuJiand fl.74 KI. M »üglich einmalig« SuileUunf, 7. TS KL Pastbeiiellungen nehmet? ui Da»«- Marl. Hollanb. Luremburg. Schwede» und du Schweiz eingetragen in du •ßofi-ieuuna J.-fteiel'Ue. Der.Somacl"" erichemt wochemüglich zweimal. Sonntag', einmal. Xeiegramm�brefsch »SazialdemOkrat Verlt»", Morgen'Ausgabe. berliner Volksblslkt. ( 10p?snn!v) At»,et«e»vr«O» cht» achigeivaltrae �onvarelllezeit» last« L» KL„Älein« tt»»«g-»', bo« rct�eotutfte Smn 10 Ofg. izutifflg Z fettgedruckte tiottej, redet wettet* Wo« 2R Bfg. Stellengeruche und Schlafliellenanzetgen da« etile«ort Ol StA., rede« weiter*«ort A> Lfg. Sorte üb« tb»uchitadon zähl«, iür zw« Sötte, reuerungszuschlag 40°. ifmnilien.Nn zeigen, oolttiich« und gewerstchartlich*«erewd-«.nz«ge» tX KL die Seile. Bnjetgen cht dt* uachite Kummet müssen ot« i lihe nachmtugg« um Hauotgttchüft. ö erlin SS.-ig. Lindenftratz« il. adgegeben »erden,»eöffn« oon» llbr früh dt» S Uhr abend». Zentralorgan der rozlaldemokratifcben Partei Deutfchlanda. Rsüaktion unö Expedition: Ew. bS,£inden|h. Z» �ernfdredjer:«mt Mortvplatz, Nr. 1.>1»0—151 07. Montag, den B. März 1919. vorwarts-verlag G.m.d. H., Ew. bS, Linöenstr. Z. Krrnfprecher:«mt Mortvpiah. Str. 117 5»— 54. Gegen die Tyrannei! Wahnsinn vnd Verbrecht« jagen durch dt« deutschen Lande. Wird dem wilden Wüten nicht Einhalt getan, gräbt sich die deutsche Arbeiterklasie ihr eigenes Grab. Ter politische Massenstreik war als Kampfmittel der Entrechteten angebracht, solange dir Arbeiter unter dem politischen Joch der Junker und Kapitalisten schmachteten. Seit den entscheidenden Novrmbcrtagen hat er jeden Sinn Der- leren. Seitdem herrscht politische Gleichheit nnd Demokratie. Seitdem besitzt die Arbeiterklasse andere Mittel, um ihren Willen in der Gcscbgcbnng zur Geltung zu bringen. Seitdem schneidet jeder politische Massenstreik ins eigene Fleisch der Arbeiter. Was als Ziel der wilden zügellosen Bewegungen hin- gestellt wird, ist schon erreicht oder wird in nächster Zukunft gesetzlich festgelegt werden. Die Soldatenräte verschwinden nicht! Sie werden mit ihren elementaren Befugnissen erhalten bleiben. Es gibt deshalb heute nnd wird in aller Zukunft keine Rechtlosigkeit im Waffenrock mehr geben. Der Soldat ist»nd bleibt der gleichberechtigte Bürger im demokratischen Bolksstaat. Die Arbeiterräte verschwinden ebenso» wenig! Sie müssen in Betriebsräte umgewandelt werden nnd ihre wichtigste Funktion, kontrollierend und mitbestim- mend im WirtschaftSprozcfz entfalten. So wenig dies P o l i- tisch möglich, so wenig werden die Arbeiter Wirtschaft- l i ch in die alte Hörigkeit zurücksinken. Neben der politischen ist auch die wirtschaftliche Demokratie der Arbeiter gesichert, vorausgesetzt, daß sie einig» n d geschlossen auf den Weimar, de« 1. Mär» 1312. Wegen der Demokratie wandeln und jede Tyrannei zügelloser Elemente von sich abschütteln. Die Sozialisierung wird ebenso sicher komme», m dem Maße und mit der Eile, die volkswirtschaftlich nvr irgendwie möglich ist. Die sozialdemokratische Fraktion bereitet schon einen Initiativantrag vor, der die Aushebung der feudalen Berg- regale und die Sozialisierung der Bergwerke Vorsicht. Andere Sozialisierungsmaßnahmen sind in inten- siver Vorbereitung, aber, Genossen, dieses gewaltige Gesetz- gebungswerk will seine Zeit haben. Wir können nicht in vier Wochen hinwegräumen» was vier Jahrhunderte feudaler Mißwirtschaft und vier lange Jahre des entsetzlichsten Kriegs uns an Schutt und Trümmern hinterlassen haben. Um die demokratischen und sozialistischen Ziele der deut- scheu Ardeiterklasse durchzuführen, braucht wirklich kein einziger Arbeiter in den Streik zu treten. Dafür bürgt die Fraktion, die von den sozialdemokratischen Wählern und Wählerinnen in die Nationalversammlung ent- sandt worden ist. Sie ist Fleisch vom Fleisch der deutschen Arbeiter und kennt keine andere Aufgabe, als den Willen der Genossen und Genossinneu in die politische und gesetzgeberische Tat umzuwandeln. Jeder politische Massenstreik nützt daher heute nicht mehr den deutschen Arbeitern, nein, er nützt nur den deutscheu Kapitaliste«. Die Unternehmer reiben sich dir Hände vor Freude über jeden Strciktag, den sie nicht zu bezahlen brauchen. In dieser Zeit der Wirtschaftslähmuug und des NohstoffmangelS kann ihnen nichts willkommener sei«, als daß die Arbeiter geschlosse« die Betriebe verlassen. Jeder Massenstreik nährt heute die Kapital! st en und schwächt die Arbeiter. Er stärkt außerdem die ausländische» Zmperia» liste« und Annexionisten, die danach trachte», die deutsche Wirtschaft zu erdrosseln, die deutschen Arbeiter zur Auswanderung zu zwingen und dadurch in ihre Sklaven an verwandeln. Jeder politische Masjenstreik verschärft die feindliche Blockade, verschärft unsere» Huuger, der» mehrt unsere Entbehrungen und schleudert Taufende Deutscher i»S Elend. Den Städten mangelt durch die völlige Unterbrechung des Verkehrs die M i l ch, fehlen die Lebensmittel, fehlt die Beleuchtung, fehltdieWärme, fehlt sogar das Wasser. Außer Frauen und Kindern sinken Männer und Greise kraft- los nieder. Es sind Eure Männer und Greise, Eure Frauen nnd Kinder, die auf diese Weise gemordet werde»! Wollt Ihr das? Nein, und tausendmal nein! Ihr erkennt das Selbst» mörderische der planlosen wilden Bewegung. So setzt Euch endlich zur Wehr! Laßt Euch nicht von wenig bewaffnete« Fanatiker» aus den Betrieben mit Gewalt oder durch heuchlerische Betörungeu herauslocken! Stellt ihrem schändlichen Beginnen planvollen und energischen Widerstand entgegen, erniedrigt Euch nicht zu Bütteln dieser Bankerotte«» des alten Systems! Wir haben k» den Novcmbcrtagen nicht die alte« Th- rannen verjagt, um uns in den Märztageu neue Tyrannei gefallen zu lassen. Gegen die Tyrannen! Hoch die Demokratie! Hoch der Sozialismus! Der Vorstand der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die sozialdemokratische Fraktion der Nationalversammlung. Hrbcltcr, Arbeiterinnen! Seit Wochen wird in den Betrieben Groß-BerlinS eine lebhafte Propaganda entfaltet, zur Durchsetzung gewisser For- derungen und zum Sturz der gegenwärtigen Regierung, auch hier in den Generalstreik einzutreten. Man wirft der Re- gierung und besonders den Vertretern der sozialdemokrati» schen Partei vor, daß sie nichts tue, um die sozialen und politischen Forderungen der Arbeiterschaft zu verwirklichen. Insbesondere werde die Sozialisierung der Produktion nicht ii� Angriff genommen. Diese Ungeduld begreifen wir. Wir sind der Mei- nung, daß nach einer so gewaltigen revolu- tionären Umwälzung schnell gearbeitet wer- den muß, um die Ziele der Revolution auf politischem und wirtschaftlichem Gebiete fest zu verankern. Nachdem die Nationalversammlung die dringendsten Ar» beiten zur Schaffung einer Verfassung und einer von ihrem Vertrauen getragenen Regierung erledigt hat. muß daher jetzt ungesäumt daran gegangen werden, auch die wirtschaftliche Demokratie und den S o z i a l i s- mus zu verwirklichen. Die Regierung hat in ihrem Aufruf vom Sonnabend erklart, daß sie sofort Gesetzesvor- lagen einbringen wird, um ein demokratisches Arbeitsrecht zu schaffen und die Sozialisierung des Berg- baues einzuleiten. Wir fordern außerdem, daß die Stellung der Betriebs-, Bezirks- und Landes-Arbeiterröte in der Verfassung geregelt wird. Diesen Arbeiterräten ist weitgehendes Mitbeschlüßfassiingsrecht bei der Regelung der Arbeitsverhältnisse nnd Kontrolle der Produktion in den Betrieben einzuräumen. Sie müssen zur Begutachtung aller sozialpolitischen und wirtschaftlichen Gesetzesvorlagen herangezogen werden nnd das Reckt haben, selbst solche Ge- setze zu beantragen. Ihnen ist weiter eine Mitwirkung bei der Sozialisierung von Produktionszweigen und die Kon- trolle sozialisierter Betriebe einzuräumen. Wir verlangen auch, daß der Bericht der SozialifierungS- kommission unverzüglich erscheint und ihre Vorschläge über die Sozialisierung der verschiedenen Produktionszweige der Oeffentlichkeit unterbreitet werden. Eine Kommission der auf unserem Boden stehenden Berliner Arbeiterschaft wird am Dienstag mit derRegierung über die nähere Durchführung dieser Forderungen verhau- dein und mit allem Nachdruck für ganze und schnelle Arbeit eintreten. Unerläßliche Voraussetzung für die Verwirklichung dieser Forderungen ist aber, daß alle Kräfte angespannt werden, um unser Wirtschaftsleben baldmöglichst auf einer gesunden Grundlage wieder aufzubauen. Wir brauchen Nahrung, Kleidung und Wohnung! Wir brauchen Kohle und einen geregelten Verkehr I All das kann nur geschaffen werden durch Arbeit! Wen daher in diesem Augenblick zum Generalstreik auf- fordert, verhindert die schleunige Durchführung der drin- gendstcn Forderungen des Volkes und provoziert den vollen Zusammenbruch unseres Wirtschaftslebens. Wir dürfen es nicht wieder dahin kommen lassen, daß, wie in der zweiten Januarwoche in Berlin, oder wie im Rubrgebiet oder Mitteldeutschland, kleine Gruppen von be-! waffneten Terroristen der großen Masse der Arbeiterschaft! mit Maschinengewehren und Revolvern ihren Willen aufzu-> zwingen versuchen und Hunderte von Menschenleben dabei zu- gründe gehen. Arbeiter und Arbeiterinnen, helft uns, friedliche Arbeit zu leisten I Es lebe die Demokratie und der Sozialismus! Nieder mit der Gewalt! Nieder mit jedem Terrorismus! Der vorstanü üer Dezirksorganifation Hroß-Derlin öer Sozialöemokratifchen Partei Deutschlanüs. Franz Krüger. Hermann Lüdemann. Theodor Fischer. Die sozialüemokratischen Gbteute und Detriebsvertrauenslente Hroß-Derlins. Karl Brau«. Thomas. Baut Witolla. Adolf Wujchick. Deginn öer verhanölungen über Gebens- mittellieferungen. B e r li»» 2. März. Marschall F o ch ließ der deuffchc« Waffcnstillstandskommission in Spaa am 2. März durch eine Note mitteilen, daß die alliierten Vertreter für die Verhandlungen über die Lebensmittelversorgung Deutschlands nnd die damit zusammenhängenden Finanz- und Schisfahrtsfragen am 4. M ä r z in Spaa riutresseu würden. Ihre erste Zusammenkunst mit den deutschen Tele» girrten sei für Dienstag, de» 4. März, nachmittags 6 Uhr vorgesehe»._ Die Bedingungen Fachs. Haag, 8. März.(Meldung de? Hollandsch NieuwSVureansif AuS Paris wird gemeldet: Die maritime« Bedingungen, die Fach dem Rat der Zeh» eingereicht hat, enthalten die voll- ständige Bernich tnng der Tauchboote aller Länder und die Abschaffung des Tauchbootkricges durch alle Nationen der Welt. Diese Forderung wird mit dem Hinweis darauf begründe� baß die für den Seekrieg getroffenen Regeln und Bestimmunge» durch die U-Boote nicht iuuezuhalte» find»nd nicht loa. trolliert werden könne«. Die Forderung nach der Schleifung der BerteidlgungSwerke von Helgoland und des Kieler Kanals wird von Amerika noch immer bekämpft, baS die Anficht vertritt, daß man mit dem gleichen Recht auch die Schleifung verschiedener amerikanischer Berteidigungswerke verlangen könnte. Der Borschlag zur Ber- nichtung der deutschen Kriegsschiffe ist noch nicht von allen Par- teien angenommen worden. Besonders Frankreich stellt sich hier auf den Standpunkt, daß eine Verteilung vorzuziehen wäre. Dir militärischen Bedingungen»msasscn die Entwaffnung Deutschland« bis auf fünfzehn Divisionen Infanterie und 5 Divisionen Kavallerie sowie eine Einschränkung in der Erzen- gung von Kriegsmaterial, und schließlich Bestimmungen Über die Verwendung von Flugzeugen für militärische und wirtschaftliche Zwecke. Der Rat der Zehn wird am Montag zur Beratung dieser Borschläge zusammentreten. Tie Notwendigkeit der Aufhebung der Blockade. Haag, 2. März.(Meldung des Hollandsch NietiwSbnreauS.s AuS Paris wird gemeldet: Die Delegierten der Frie» denSkonferenz standen in den letzten Tagen sehr unter dem Eindruck der Borgänge in Deutschland. ES wird mit der MSglichleit gerechnet, daß in Deutschland vielleicht keine Regie» rung vorhanden sein wird, mit der Friede ge- schlosso« werde« kann. Dir Gefahr einer Brrstärkung der bolschewistischr» Strömung, die allgemein anerkannt wird, trägt nicht nnr zur Beschleonignag der BeOhand- lange» hei. sonder» ist auch«cht ohne Einfloß auf die be» fötttcrS von den omerkkanischrn Dekeglerten verttetni? Auffassung, daß die Blockade aufgehoben werden müsse. Der B-e r i ch t, den der b r i t i s ch e Delegierte B t a l e der WirtschaftS- kommissioa eingereicht hat, besagt, daß Deutschland nicht nur m i t Nahrungsmitteln»ersorgtwerden müsse, sonder» daß ihm auch die Möglichkeit gegeben«erden fall«, die Nahrungsmittel durch Lieferung von Erzeug- nissen seiner Industrie z o bezahlen. DieS sei aber nur durch die Aufhebung der Blockade zu er- reiche». Hoover teilte mit, daß«r SV 000 Tonnen Lebensmittel zur Verfügung Deutschlands habe, daß er aber nicht imstande sei, sie nach Deutschland zu senden, weil die freie Berproviantirrung der feiadlichen Na- tionen noch nicht gestattet sei. Man vergegenwärtigt sich aber auch die Gesahren, die durch übertriebene Forderungen cnt- stehen könnten, da dadurch nur der vollständige Zusammen- bruch Deutschlands erreicht werde« würde. Die Lage in Mittelöeutschlanö. In Etsenach, Gotha und Erfurt verging der gestrige Lonntag ngch de?U bisher vorliegenden Berichten ruhig. In Hall« an der Saal?' kam eS zu kleineren Zusammenstößen, die zu ver stiften auf beiden Seiten führten. Post und Telegraph funktio» nieren wieder. In Bittcrfeld ist alle» ruhig; der General- streik geht nach wie vor weiter, auch die Eisenbahner find noch im Ausstand. Um den Zuzug von Truppen nach Bitterfeld zu ver- hindern, hat man ei« Telegramm nach Weimar gesandt und mit- geteilt, daß keine Negierungstruppen nach Bitterfeld kommen sollen, ba die Arbeiter selbst für Ruh« und Ordnung sorgen wollen. In Wittenberg. Bez. Hall«, ist der Generalstreik noch tn vollem Tange. Di« Eisenbahner haben sich der Bewegung noch nicht angeschlossen. Gestern abend fuhr die Leitung der Stickstoff- werle und die Arbeitervertreter nach Hall«, nm in Verbindung mit der Streikleitung von Halle dann nach Weimar zu gelan» gen. Bis jetzt haben drei Panzerzüge Wittenberg passiert, die nach Halle gefahren find. Mit Merseburg ist der tele- phonische Verkehr noch unterbrochen. In Dresden veranstalteten die Arbeitslosen und Kam- rnunisten ein« Proiestdersammlung, in der sie den General- streik von Montag früh ab erklärten. An die Versammlung an der ungefähr 12 000 bis 13 000 Mann teilnahmen, schloß sich ein Umzug an, der stch unter Hochrufen auf den Bolschewismus und dem Gesang der Arbeiter-Marseillaise durch die Straßen der Stadt bewegte. Der Bericht au» Leipzig vom L. März, mittag», lautet: Der Arbeiter- und Soldatenrat läßt durch Maueranschtag bekannt- machen, daß von v Uhr abends an bis b Uhr früh kein Bewohner sich außerhalb seiner Wohnung aufhalten darf. Me äff entlichen Lokale find nach BH Uhr abend» zu schließen. Wer nach 9 Uhr abend« ohne behördlichen Ausweis auf der Straße angetroffen wird, wird durch die TicherheitSwache festgenommen; bei Wider- stand wird von der Waffe Gebrauch gemacht werden. Wie«S heißt, ist diese Maßnahm« angeordnet worden, um Plünderungen vorzubeugen, da die Stadt nacht» ohne jede Beleuchtung ist. Im übrigen herrscht in Leipzig Ruhe. Der Generalstreik der Arbeiter und der Bürgerschaft nimmt seinen Fortgang, Parteitag öer Unabhängigen. In der Eröffnungsrede Zubeils hört man das Wort von der gegenwärtigen Situation, die dem Parteitag der U.S. P.D. feine Signatur gebe. Im weiteren Verlauf ist wenig davon zu merken. Es wird fast nur über Ver- gangenes geredet und wieder geredet. Dos Bemühen der Referenten, allen Groll auf die TTi Mehrheitspartei abzulenken, bleibt ohne Erfolg. Die inneren Parteigegensätze platzen auf, die Radikalen greifen die Parteileitung an. Haase-Dittmann-Barth werden wegen ihrer Beteiligung an der Regierung schwer getadelt. Noch viel schlimmer ergeht es Bernstein. Man ist in der schönsten Zahlabenddebatte. Als um 7 Uhr vertagt wird, sind noch 30 Redner gemeldet. Ueber bis �gegenwärtige Situation* ist kein Beschluß gefaßt. Aus den Verhandlunge» teilen wir folgendes mit: Zpbcil hielt die Eröffnungsrede. Er wie» auftdi« gegenwärtige Situation hin. Ganz Deutschland st«ht in Flammen. In Weimar lebte man der guten Hoffnung, daß NoSke in kurzer Zeit die Revolution totschlagen könnte. Der Redner gedachte der Opfer der Revolution, besonders der ermordeten Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Kurt EiSner. fDie Anwesende« erheben sich.) Wir müssen all«? daransetzen, um unseren alten, dewährt»« Parteige- «offen Ledebour aus der Untersuchungshast zu befreien. Wir werden dem Sozialismus zum endgültigen Stege verhelfen. Haasr: Wir stehen mitten in der revolutionären Entwicklung. Die Regierung, die au» der Revolution geboren wurde, ist wenige Wochen später aus dem vom revolutionären Geist erfüllten Berlin nach dem beschaulichen Weimar geflohen und glaubt, dadurch allen revolutionären Einflüssen entzogen zu sein. Aber die Stürm« der Revolution brausen auch nach dem«ntlegencn Weimar. Jetzt eben ist die Proklamation der Regierung verössentlicht, die das Volk beschwichtigen soll. Aber diese Wirkung wird die Proklama- tion nicht haben. Die Mätnier der Regierung glauben, mit der brutalen Faust ein«? NoSke die größte geistige Bewegung, die wir je gehabt haben, niederschlagen zu können. Zwischen den Massen der Arbeiter und diesen Führern gähnt ein« tief« Kluft. Wo die Arbeiter ruhig ihr Werk vollbrachten, in Gotha, KottbuS, Halle, wo selbst nach dem Zeugnis der bürgerlich«« Behörden die Ruhe nicht gestört war, da haben die NoSkegarden Unruhe, ja Blut bin. «ingetragen. Das vergossen« Prolstarierblut hat die Arbeiter, die sich bekämpft hatten, verbunden. Auch di« Arbeiterräte der Mehrhettssozialisten treten mehr und mehr auf unsere Seit«. Die Zukunft gehört unserer Partei. Die Arbe'tsr nicht nur in Deutsch- land. ja nicht nur die Arbeiter, fondern auch bürgerliche Kreist fra- gen, waS dieser Parteitag bringen wird. Wir hoffen, er wird Klar» heit schaffen und die Wege zeigen, auf denen wir am schnellsten unser Ziel erreichen können. Der Redner erklärte den Partei» tag für eröffnet und ersuchte um Vorschläge für dessen Leitung. Als Vorsitzende wurden gewählt: B r u h l- Berlin, D lt t» mann- Berlin und L i p i n S k t- Leipzig. Bei der Festsetzung der Tagesordnung kam es zu einer lan- goren Debatte über einen Antrag, wonach die Stellung zu den Gewerkschaften auf die Tagesordnung gesetzt wiod. Der Parteitag trat hierauf in di« Tagesordnung«in. Den Geschäftsbericht der Zentralleitung erstattete Luise Zieh. Sie sagst unter anderem, vor der Revolution habe die Partei 100 000 Mitglieder gehabt, jetzt zähle sie nach einer noch nicht vollständigen Erhebung 300 000 Mitglieder, darunter 70000 Frauen. Durch ihre Teilnahme an der Regierung wollten die Unabdäng�en di« RechtSsozialtsten vorwärsttceiben. Seit un- ferem Rückblick Hot sich die Regierung in ihrer reaktionären©esin- nun« der aannen WeU offenbart. Es ist die vornehmste Aufgabe unserer Partei, diese Regierung mit der ganzen Kraft zu bekämpfen. Wir sind nicht gegen den Parlamentär is- m u S, aber daneben muß das Rätesystem bestehen bleiben mit allen Machtbefugnissen, die«ö zur Befreiung der Arbeit braucht.%■ Unsere Zentrale hat sich stet» gegen di« Per- |ch««lz»«» mit feca«echtSioztatilte» gewehrt. Aach link» ist der Trennungsstrich von den Kommunisten gezogen. D i t t m a n n referierte über die Organisation der Partei. Er empfahl die Einsetzung einer Kommission, die dem nächsten Parteitag den Entwurf emes Organisationsstatuts vorlegen soll. In der Diskussion sagst Leid(Berlin), di« Beteiligung der Unabhängigen cm der Regierung habe d:e Agitation gelähmt.— Bühler(Remfchest) bezeichnete es als«inen Skandal, daß es Männer gibt, die mit einem Fuß bei den RechtSioziallsstn. mit den: andern Fuß bei den Unabhängigen stehen und beiden Organisationen angehören,(Zuruf: Bernsirin.)— Ccispln(Stuttgart) spricht den Gewerkschaften die D a s e: n» b e r ech t i g u n g ab. Die Organisation müsse auf den Betriebsvertrauensleuten und auf dem Rötesysten: aufgebaut werden.— Ein« Rednecin Beumer(Dorttmindi polemisierst scharf gegen die Leirung ihrer Partei, weil sie e« nicht verhindert habe, daß Unabhängige nach der Revolution in die Regierung eintraten, anstatt sich auf den ablehnenden Standpunkt Liebknechts zu stellen. Um 7 Uhr abends wurde die Fortsetzung der Diskussion, zu der noch 30 Redner eingezeichnet sind, auf Montag, g Uhr, vertagt. Ich Nörüer. Gert die„Rote Fahne" weiß, daß ich am 11. Jmmar in der Tragonerkaserne war, bin ich für sie ein Mörder. Was habe ich in der Dragonerkaserne getan? Darüber ist bisher nur ein öffentliches Zeugnis bekannt, daS des Augenzeugen in der„Freiheit", der schreibt: Nachdem der Redakteur gesehen hatte, wie man nrft diesen wehrlosen Opfern umging, bat er den Kommandeur um ein obge- sonderteS Zimmer, nm sich telephonisch mit der Reichsregierung in Verbindung zu setzen,»m wettere Gewalttätigkeiten zu verhi uder». Da ich aber wahrheitsgemäß erklärt habe, daß ich von Erschießungen, die meiner Intervention vorangegangen sein sollen, nichts gehört und nichts gesehen habe, schreibt die „Rote Fahne": Der Friedrich Stumpfer ksttt angestchst der Leiche« schamlo» gelogen» um die Mörder z o decke«. Der Friedrich Stampfer, Chefredakteur de»„PonvürtL", ist ein Mordgesellt, der de« Mördern geholfen hat. Der Friedrich Stampfer, Chefredakteur d«S„vorwärts", ist et» Lump, wie jene auch; er ist ein Mörder wie jene. Der Friedrich Stampfer aber hat die Frechheit, täglich über München zu schreien. Er, dem selber da« Blut an den Fi«- gern klebt. Der Friedrich Stampfer wird«och erfahre«, baß»irkliche Mörder nicht«»»rstrast bleibe« i» eine« proletarische« Deutschland. Wenn wirMch vor meiner Ankunft in der Dragoner- kaserne sieben VorwärtS-Besetzer erschossen worden sein soll- ten und wenn wirklich die Absicht bestanden haben sollte, mit den anderen ebenso zu verfahren, dann dürfte ich das Ver- dienst für mich in Anspruch nehmen, 800 Gesinnungsgenossen der„Roten Fahne" das Leben gerettet zu haben. Indes wird mir diese Verteidigung natürlich nichts nützen. Die Redaktton der„Roten Fahne„ ist als unparteiisches Gericht höchste und letzte Instanz. Ich stelle nur fest: Sollte mir in den nächsten Tagen etwas ü la Auer passieren und würde der„Vorwärts" dann diesen Vorgang mit dem Artikel der „Roten Fahne" in Verbindung bringen, so wird daS nach dem unbestechlichen Urteil von Spartakus ein« schamlose konterrevolutionäre Hetze sein, die zeigt, wie tiof Jne Sozialdemokratie gesunken ist.__ Friedrich Stampfer. Die berliner Regimenter anö üer Generalstreik. Betkin, 1 März.(W. T. B.) DaS als Hebblatt niedersten RangcS bekannte Organ des Spartakusbundes„Die Rote Fahne" bring» in der Ausgabe vom 2. März wieder einen seiner würdigen, giftgeschwollenen Lügenartikel über eine angebliche E n t w a f f- nung der Berliner Regimenter. Dazu erläßt die Kommandantur folgende Richtigstellung: Die Berliner Regimenter werde» sich bei einem etwaigen Ge- ueralstreik selbstverständlich nicht anders als neutral verhalten, solange die Massen gegen den Erlaß, daß Straßen und Plätze freigehalten werden müssen, nicht verstoße«. Ferner: CS ist unrichtig, daß die Regimenter solange keine Löhnung erhalte» sollen, bis sie Offiziere angenommen hätten. Die Regimenter haben selbstgewählte Führer und r» ist ein dahingehender Befehl nicht ergangen. Oberbefehlshaber Roölc kann stch als» mit rinn» Befehl de» Generals Böckman«, der nicht er- gangr« ist, auch nicht einverstanden erklärt haben. Sttliuee Sürgerfina Serliner öürgerwllle Milkt MM MMMk Nii ISIS K»as«r»ati»e Lärmmacher. Di« Deutschnational«« Berlin» drängten stch am Sonnabend im Saale der Hochschule für Musik. Alles wa» an konservativen, alldeutschen und allpreußischen Verainen noch während der Revolution am Leben geblieben ist, hatte eine Versammlung einbe- rufen, in der Graf Westarp über.Tie Schmach der Waffen- stillstandsbedingungen" sprach. In seinen Ausführungen war nichts enthalten, waS man nicht schon von seinen Parteifreunden wahrend der verflossenen Wahlkämpfe zinn Ueberdruß gehört und unzahlige Mal« widerlegt hat. Deutschland hätte bombensicher doch noch ge- siegt, wenn die Sozialdemolraiie nicht den ganzen Kram verpatzt hätte. Man müsse eö den Kindern und Kindeskindern einhämmern, wie groß Deutschlands Schmach sei. damit endlich einmal die Zeit kompie, wo das Volk aufsteht, um Rache zu üben. In der Debatte ftbr lwien sich die Redner fast durchweg in wildesten, mit unglaubli. en Kraftworten gewürzten Brandreden gegen die„roten Vater lr dSmörder". Diese gebildet sein wollen. den Leute tobten und brüllten wie die Besessenen. Nur wenige Gegner kamen zum Wort, wurden aber von der Versammlung niedergeschrien und ausgepfiffen. Genosse Lindenau poleml- fierte wirkungsvoll und sehr sachlich gegen die Ausführungen deS Referenten. Von dem Augenblick jedoch an, wo er sagte, daß er Sozialdemokrat sei, ließ man ihn nicht mehr zu Worte kommen. Die.seinen Herrschaften" wußten meisterlich mit Hausschlüsseln. Absätzen und ihrem hochgeborenen Mundwerk zu lärmen. Dir Etabtvembnetenwahl in Gelsenkirchen«ryad folgende Resultate: Sozialdemokraten 12781(17 Mandate), Unabhängige 4740(6), Demokraten 2133(2), Dt. Volkspartei 0240 (9), Zentrum 16 883(22), Deutschna-ttonal« 2033(3), Polen 3474 (4— d), KriegSbeschädigt« 1681(2), Mieter 406(—).(Eig. Dvahtber. «».*1 SoZialisierungsantrag an öke National- verjammlung. München, 2. März. Die gesamte mehrheitssozialistisch« Partei hat in der Nationalversammlung in Weimar einen von Auer und Genossen gezeichneten Antrag eingebracht, wonach da» Eigentum an allen zur Erhaltung der Volkswirtschaft not- wendigen Bodenschätzen allein der Nation zusteht. Weiter wird die Reich Sregierung aufgefordert. Bergwerke und Werke zur Erzeugung von Energien mit möglichster Beschleunigung der öffentliche« Bewirtschaftung iSozialisiernug) zuzuführen und dabei Arbeiter und Angestellte durch geeignete Vertre- t u n g e n(Betriebsräte) an der Kontroll? der Verwaltung zu beteiligen. GroMerllu Aufruf zum Bürgerstreik. Un» geht nachstehender Bericht zu: In einer vom Bürgecrat von Groß-Berlin für Sonntag vormittag einberufenen, von etwa 300 maßgebenden Vertrelern des WirtschaftS- und Erwerbslebens der Reichshauptstadt besuchten Versammlung wurde nach eingehen- der Debatte schließlich« i n st i m m i g folgende Resolution gefaßt: Die Versammlung verkennt nicht die schweren Bedenken, die gegen die Anwendung deS Streiks der Bürgerschaft selbst al« Gegen- wehr gegen einen Generalstreik sprechen, doch ist sie sich oa rüber einig, daß. wenn ander« Maßnahmen versagen und selbst die Regierung sowie die sonstigen berufenen Instanzen nicht imstande sind, di« notwendige Ruhe und Ordnung m Groß-Berlin aufrecht zu erhalten, der Streik der Bürgerschaft als letzte» Mittel zur An- Wendung gelangen muß, um den roten Terror zu bekämpfen. Sie beauftragte daher den Bürgerrat, die Frage des Generalstreiks nicht mir mit möglichster Beschleunigung zu prüfen, sondern auch alle Maßnahmen zu treffen, um ein« durchgreifende Organisation für einen Streik zu schaffen, so daß er, falls er notwendig wird, jeder- z«t durchgeführt werden kann. Der Bürgerrat von Groß- Berlin erhält daher den Auftrag, als Gegenmaßnahme gegen einen Generalstreik die Bürgerschaft jederzeit zu einem Bürgerstreik aufzurufen. ?fraktionsfitz«nq der S. P. T. Soldatenräte. Dienstag, den 4. März, nachmittags 2 Uhr, im Herrenhaus. Saal 20, FraktionSsitzung der S.P.D.-Soldatsnräte. Stellung- nähme zur Neuwahl der militärischen Mitglieder des Vollzugs- rata».__ Arndt. Wie der Generalsti'eik in Spandan beschlosten wurde. Wie uns mitgeteilt wird, haben von den etwa 10 000 Beschäs« ttgten dek A.-W.-Nord-Werkes 3000 an der Versammlung teilge- nommen, die den Generalstreilbeschluß faßte. Höchstens die Hälfte hat sich für den Streik auSgesprocken, di« anderen haben sich der Abstimmung enthalten. Von 10 000 haben sich somit 1500 für den Streik ausgesprochen. Ein Wunsch, durch eine geheime Abstimmung den StceikbeMuß zu fassen, ist nicht durchgedrungen. Schöpflin Gouverneur von Berlin. Der Abgeordnete der Nationalversammlung Genosse Schöpflin ist zum Gouverneur von Berlin, der erste Vorsitzende de» Ham- burger SoßxttenratS Lampl zum Kommandanten von HamÖurg- Altona«imaruU worden._ Der Streik im Zeitungsviertet. Di« Verlage von Rudolf Masse, August Scherl G. m. b. H. und Ullstein u. Co. verössentlichen folgende Erklärung: I« der verflossenen Woche sind nach sechSlägiaen mühevollen Ber- Handlungen der Vertreter der Arbeitgeber und Gehilfen die Lohn- Verhältnisse der Buchdrucker bi» zum 31. August neu geregelt wor» den. Die Vereinbarungen erfolgten zwischen den beiderseitigen Organisationen für ganz Deutschland. Trotz dieser Abmachungen haben jetzt die Zeiiimgsdrucker. d. h. eine kleine Gruppe unter den Gehilfen, neue Löhnforderungen aufgestellt und sind, al» diese ihnen nicht bewilligt wurden, unter Bruch ihres TartteS und ihres Arbeitskontraktes in den Ausstand getreten, obwohl ihnen erst im Januar eine Erhöhung von 20 M. wöchentlich im Wege der tariflichen Vereinbarung zugebilligt wurde, und ihre Wochen. Verdienste 100 M. durchweg übersteigen, und obwohl auch die letzten Verhandlungen ihnen weitere Vorteile brachten. Ihre etge- nen Organisationsgenossen, die Setzer, Haiben sich diessm Streik nicht angeschlossen. Eine kleine Gruppe hat also hier das von ihren eigenen Organisationen mit den Arbeitgebern tariflich ver- einbavte Reckst gebrochen und da» mustergültige, tn jahrzelmte- langer Arbeit errichtete Tarifgebäude der Buchdrucker gefährdet. Soleinge dieser Zustand dauert, ist der Druck unserer Zeitungen unmöglich gemacht. Wie wir erfahren, dauert der Streik auch noch weiter an. Das gröhte Unglück. Di« Tisenbahndirektion schreibt UN»: Infolge Abgabe einer großen Zahl Personenwagen L. und 273� Klasse an die Entente und des dadurch entstandenen Mangel« an betriebsfähigen Wagen dieser Gattungen ist damit zu rechnen. daß in nächster Zeit die 2. Wagenklasse in einer Reihe von Zügen fortfallen muß und daß d!e 2. Wagenklasse auch in den übrigen Perionenzügen nicht immer vorhanden sein wird Hoffentlich bleibt es dann gleich bei den EinheitSwagen. Da» dürfte dann allerdings der Eifenbabndfteftion Veranlassung geben. auch auf die Ausstattung der 3. Klass Wagen in Zukunft eine größere Sorgfalt zu legen._ Berliner Stadtshnode.— Landeskirche. Den Hilfsangestellten und aktiven Pfarrern im Bereich der Stadtsynode ist ihr Recht geworden. Die beschränkenden Vorschrif- ten und Abzüge derselben gegenüber allen anderen Beamte« sind gefallen. Reue Teuerungszulagen für Beamte und Lohnangestellte im Reiche wie in Preußen kommen in einigen Tagen heran«. Wann fallen endlich die Beschränkungen für die übrigen Pfarrer, die Pfarrer i. R., die Witwen und Waisen(vergl. die im alten Geist« gehaltenen und aufrechterhaltenen Runderlasse des Oberkirchenratöt). Verschiedene Bezugsberechtigte nach den Grundsätzen der neue» Regierung bzw Notleidende haben bis jptzt nichts erhalten. Solleu sie mit ihren bisherigen Ansprüchen allmählich unter de« Tisch fallen? U. A. w. g.!__ Die Gememdewahlen in Spandau. Bei den gestrigen Kommunalwahlen erhielien Stimmen und Sitze: S. P. D. 12 928<20), U. S. P. T. 12 083(Ig). Dem. 6741 (10). D. Vp. 1127(1). D. nat. Bp. 3706(6). Chr. Bp. 2300(4). Der„«orwSrtS" ist heute genötigt, wegen Papiermaugel iu verringertem Umfang zu erscheinen. Virantwortllib fNr Politik Arw« gickler,«haelotteoinra. fi>r d-n Übrigen TeN be« Blattes:»«Hb Schölt. Sisuk-Mn: lilr Anseigen rveodoe Glocke, Berlin, verlaai LorwürtS-Verlag®, m. 6. t., JVtlln. Druck VorwZrk»-?uck>druck»r«t Bttfe StotaaSanftaU»aal Stagw a.«a. i»«erlta, LUlde-llr-tz« 4.