Ur. 133. Z6. Jahrg. «e,»gS»ret»t Btetöji&rL 7JS0«i. rntmatLZmSH fxeiin« Hau«, oatmtä jaWSttt. ttnjelm Nummern 10 Pfennig Postbezug! gHanatlid) 2.» SU, exil. Zustellung«. gebühr, lliuei»trruzdanb Ntr Deutick. taub u. Oefterreuh-Ungarn i.TS WI. für ba« übrige Ausland 9,1t KL bei täglich einmaliger Zustellung 7,78 KL Boltbeilellungen nehmen an DSn» man. Hollantr Luremburg. Schwed«» und die Schwei», Eingetragen 1» die Bosl-Zetrungs-«reisbite. Der vorwärts' erichenrt wocheutSg»,» zwetraal. Sonntage einmal. Lelegramm.Aoreff«! .«»,ialdeM»krai verlirr', Abend-Ansgaw. H. Verlinev VolKsblatk. ( 10 Pfennig) Ait,eigenpretSt DI« achigesbakea« sionvareMezelle kostet L20 KL.Klein« Anreig-u". da» iettgedruikte Wort SO Psg.(zutSsfi b S settgedruckte Warles. ledes wettere Wort X Pfg. Stellengesuche und Schlafstellenanzeigen das erite Wort »0 Lsg.. iedes weitere Wort 20 Psg. Worte über 18 Buchslaben zählen Mr twei Sorte, leuerungszuschlag BWiy Familien-kwzeigen, volittsch« und gewerlschaMiche Lereins- Anzeigen 1,20 KL die Zeil«. Anzeigen für die nächste ummer müssen bis S Uhr nachmittags im Hauptgeschäft. Berlin GW. ÄS. ttindenstratze S, abgegeben werden. Geössnet oon 8 Uhr früh bis S Uhr abends, Zcntr&Xorgnn der rozialdcmohratifcbcn Partei Daitfchlandd. Reüaktion und Expedition: EW. SS,£indenßt. 3. Keruwrecher: Amt Mariqplatz, Nr. tStS«— tS»S7. Donnerstag, den 13. März ISIS. Vonvärts-Verlag S.m.b. H., EW. HS, Linüenstr.3. Ferufprccher: Amt Morttzplatz, Nr. 117 SS— S1. Lebensmittel in Siebt. M a«« h e i«, 13. März. Nach i» dieser Woche wird ei» LebenSmitteltransport von Rotterdam i» M a u u- heim erwartet. Am letzte» Samstag ging eiue Lebensmittel. sendnag der Alliierte» voa Rotterdam nach D u i S b» r g. die üeutsthe Zrieüensöelegation. Pari«, IZ. März.(Reuter.) Man hofft immer noch, bah de» Borfrirdensvertrag mit Deutschland am 20. März fertiggestellt sein wird. Man beabsichtigt, den vorlSufigen Entwurf für Wilson fertig zu machen, wenn er am 13. März eintrifft. Falls keine unvorgcsehenen Hindernisse eintrete«, solle« die deutschen g r i e d r n S d e l r g i e r t e n zwischen de« 23. und 2 5. März in Pari« eintreffen. Da« Schriftstück wird ihnen dann ausgehändigt werden und sie werde» vermutlich den Wunsch äußern, e« nach Teutschland zur Erwägung mitzn- nehmen. Diesem Wunsch wird entsprochen»nd eine angemeffene Frist für dirfen Zweck zugestanden werden. Weimar. IL. Mär. Roch Beschluh des Kabinett« wird sich die FriedenSdelegation wie folgt zusammenfetzen: Graf B rockdor f f. R a n tza n, Dr. David, GieSbert», der deutsche Gesandte in Bern Dr. Adolf Mneller, Warburg» Hamburg, Professor E ch ü ck i n g. Scheidemann wird entgegen früheren Mitteilungen der Delegation nicht angehören, nachdem er mittlerweile daS Reichsministerpräsidium übernommen hat. Obwohl die einzelnen Mehrheitsparteien in der Friedensdelegation ver- treten sind, sind die Delegierten doch nicht nach ihrem Partei st andpunkt, sondern nach ihren Person- lichen Qualitäten ausgewählt worden. Die Dele- gierten haben zwar im allgemeinen freie Hand, sind aber an bestimmte Marschrouten gebunden. Von grundsätzlicher Wichtigkeit ist, dasi alle prinzipiellen Entscheidungen und wichtigen Abmachungen vom Kabinett selber getätigt wer- den. Eine besondere Berliner FriedenSdelegation als Neben- stelle ist nicht vorgesehen._ Die deutsche ßront im Gstett. Deutsches Gold für das Ausland. In der Sitzung vom U. März der Waffenstillstands« k o m m i l i i o n übeircicbte der deutsche Borsitzende den Alliierten Mitteilungen über die letzten Vorgänge an der russi. schen Front und bemeikte, datz die deutschen Truppen in den näckslen Tagen zurückgenommen werden mühten, wenn die Alliierien da« Berboi der deutschen Truppeniransporte durch die Ostsee weiterhin ouirechi erhielten. Tamit werde Letltand ein- slbiiestlitb tzibou dem Bolschewismus ouSgelieiert. lall» nickt schleunigst T> Uppen anderer Mächte den Eckutz über« nehmen. Tie deu'iche Kommiisson eisuckte die Alliierten um AnSkubr- erlauhnl«'ür 76 Mill onen Mark Gold durch die Reichsbant noch Slandinavten zum Ausgleich der demnäckst fällig werdenden deuiscken Berdindlickkeiien im neuirolen Ausland. In der Rare wird besonders betont, dah die Verweigerung der GoldanSfuhr den Zuiommenbruck de« deuifchen Kredit» und die Ei- kl Srnng derZoblungSunfäbigkeit Deutichland» im neutralen Auslände zur Folge haben würde. protestkunügebungen üer Deutschen Gberschlefiens. Gegen polnische Annexionsabslchten. Berlin, 12. März. Die grohposnische Propaganda > n Oberschlesien, die bisher in der Hauptsache durch die pol- nische Presse und Agitatoren betrieben wurde, nimmt immer wei- leren Ilm fang an. Letzthin haben die Polen sogar Flugblätter von xolnisck?en Flugzeugen über Oberschlesien abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, den Deutschen, die sie angeblich, mit Gewalt unterdrücken und versuchen, den aufwachsenden natio- � nalen Geist in Oberschlcsien zu erdrosseln, keine Lebensmittel mehr zu liefern und keine Steuern zu zahlen. Die Polen bezeichnen sich in den Flugblättern als die langersehnten Befreier der unter deutscker Knechtschaft ächzenden Bevölkerung OberschlesienS. Demgegenüber zeigt sich die wahre Stimmung der oberschle- fischen Bevölkerung in den täglich in grosser Zahl bei der Reich«- regierung und dem Auswärtigen Amt einlaufenden Protest- kundge bungen oberscklesischer Gemeinden und Städte, in denen flammender Einspruch erhoben wird gegen die Versuche der Polen, Oberschlesicn oder Teile davon dem neu zu gründenden grotzpol- nischen Reich einzuverleiben, und in denen die dringende Forte- rnng aufgestellt wird, dass Oberschlesien bei seiner deutschen Heimat verbleibt, da es fein« ganse Blüte deutscher Arbeit und deutscher Kultur verdankt. Wiederkehr öer Ruhe. Die Ruhe, die mit dem Mißerfolg des letzten Aufstandsversuchs eingekehrt ist, darf keine Kirchhofsruhe werden. Nach den furchtbaren Aufregungen dieser Tage muß die Arbeiter- schaft wieder zur sachlichen Arbeit zurückkehren, die bergehoch vor ihr lregt. Es gilt jetzt, sich mst ruhigem Blick der Schwierigkeiten klar zu werden, die vor uns liegen, und die Mittel zu finden, sie zu bewältigen. Während in Berlin blutige Kämpfe tobten, hat die Na- ttonalversammlung in Weimar das S o z i a l i s i e r u n g S- g e f e tz erledigt und das Gesetz über die K o h l e n b e w i r t- s ch a f t u n g in Angriff genommen. Im HauptauSschuß ist auf Antrag der Sozialdemokraten an die Regierung die Auf- forderung gerichtet worden, ein Gesetz, das die Stellung der Arbeiterräte im Produktionsprozeß genau umschreibt, baldmöglichst vorzulegen. Hoffentlich kann die Vorlegung so rasch erfolgen, daß sich der Rätekon- greß, der am 8. April stattfindet, mit dem Entwurf als dem wichtigsten Gegenstand seiner Tagesordnung noch beschäfti- gen kann. Von jedem Standpunkt auS erscheint eS notwendig, den Blick der Arbeiterschaft auf praktische Aufgaben hinzulenken und das Vergangene vergangen sein zu lassen. Es führt zu nichts Gutem, wenn, der Motor der Erregung immer wieder aufs Neue angekurbelt wird. Nie- mand kann die Wiederholung dessen, was wir erlebt haben, wünschen: die Sozialdemokratie nicht, weil sie den Bürger- krieg verabscheut, und auch Spartakus nicht,>veil er ollge- mach die Aussichtslosigkeit seiner Versuche, mit Gewalt etwas auszurichten, einsehen muß. Wir beklagen die Opfer auf beiden Seiten, sofern sie für eine ehrliche Ueberzeu- g u n g gefallen sind, wir verurteilen Ausschreitungen, von welcher Seite immer sie verübt werden, und wünschen nichts sehnlicher, als daß an die Stelle der Willkür ani beiden Sei- ten, die eine unvermeidliche Vegleitencheinung deS Bürgerkriegs ist, rasch und für alle Zeit eine feste Ordnung freiheit- lichen Rechts gesetzt werde. Dieses Ziel kann aber nicht erreicht werden durch eine te n d e n z i ö s e Hetze, die die notwendige Verteidigung der Demokratie gegen verbrecherische Gewalt selber als Ver- brechen hinzustellen versucht. Wer die Erbitterung schürt, wird zum Mitschuldigen neuer Zusammenstöße und neuer nutzloser Opfer. Die Arbeite'- lvollcn abe" nicht neuen Tod, sondern neues Leben, nickt oas Cbaod, sondern den Sozia- lismnS, der nicht durch S raßeukämpfe und vor Erregung tobender Versammlungen sonoern nur durch e r n st e g e i- st i g e Arbeit zu erringen ist. Schafft ihr nun endlich freie Bahn! Zwanzig totgeglaubte Polizeibeamte zurückgekehrt. Di« am Sonntag durch das Kommando der Schutzmannschaft und durch die Garde-Schützen-Kavallerie-Division auf Grund eid- licher Zeugenaussagen amtlich gemeldete Erschießung sämtlicher Beamten de» Lichtenberg« Polizeipräsidium« stellt sich jetzt, wie die„B. Z.* erfährt, nach der Befreiung Lichtenberg» erfreulicherweise als weit übertrieben heraus. Eine grosse Anzahl der tot- geglaubten Beamten ist heut« Morgen wieder auf dem Präsidium erschienen. Allerding» bleibt auch so noch genug mörderisches Blut» vergi essen. Festgestellt ist bisher, dass bei den Unruhen fünf oder sechs Polizeibeamt« den Tod gefunden haben. Ferner ist festgestellt, dass von der Besatzung der Lichtenberg« Post sechs bis sieben Soldaten erschossen worden sind, und zwar nicht im Kampfe Ueber da» Schicksal der noch vermissten Soldaten von der Pöstbesatzung muss erst da« Ergebnis der noch.laufenden Untersuchung abge- wartet werden. Das Urteil über die Kampfesweise der Sparta- listen wird im ganzen danach kaum zu ändern sein, doch bleibt e» bedauerlich, dass verantwortliche Behörden, wie die obenerwähnten Kommandostellen,' sehr alarmierende Nachrichten ohne sorgfältig« Uöberprüfung voreilig veröffentlicht haben. Kunügebung zugunsten üer befetzten Gebiete Weimar, 13. März.(Eigener Drahtbericht des„Vor- wärts".) Heute nachmittag wird die Regierung in der Na- tionalversommlung eine Kundgebung zugunsten der besetz- ten rheinischen Gebiete erlassen. Scheidemann wird reden. Die Kundgebung wird sich n i ch-t gegen die deutsche Prokla- mation einer besonderen we st lichen Republik, son- dern gegen die Entente, besonders die französischen Ansprüche richten._ Die Eisenbahndirettio« hofft, morgeu den Stadt- und Fern- verkehr nach dem Osten Wirker ausnehmen zu könne«. Die völlige Aufnahme de« Güterverkehr» wird nach einig« Tage dauern, du die »reifte» Bahnhöfe mit Waggon«»erstopft sind. i Der Techniker km neuen Volksstaat. Bon Rudolf Naajok». Der Krieg hat unS zu einem armen Volk gemacht. Wir haben keine Reichtümer mehr. Unser Wirtschaftssystem ist zerrüttet. Zum Wiederaufbau sind wir lediglich ans unsere Arme und Köpfe angewiesen. Eine Riesenarbeit steht uns bevor. Mit der Verfassung, die uns die langerkämpfte Frei- heit gibt, die uns Ruhe und Ordnung sichern soll, ist es noch nicht(jetan. Wir brauchen Arbeit und Brot, um die Freiheit genießen zu könven. Lebensmittel, Bekleidung, Waren aller Art fehlen uns. Die Landwirtschaft bedarf drin- gend neuer und verbesserter Maschinen zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit. Unsere Verkehrsmittel befinden sich in einem jämmerlichen Zustande. Werke und Anlagen für die Versorgung mit Licht und Kraft, für Wasser und Kanali- sation, für den Nachrichtendienst usw., die während des Krieges nur notdürftig instand gehalten werden konnten, benötigen jetzt dringend Ergänzungen und Erweiterungen. AlleS in allem, wir müssen angestrengt arbeiten, rücksichtslos produzieren, auch um Güter ausführen zu können zum Aus- tausch der uns fehlenden Rohstoffe. Nach dem gräßlichen Völkermorden wird wieder der friedliche Wettkampf auf dem Weltmarkt einsetzen. Hierzu müssen wir uns rüsten. Wir dürfen nicht wie unsere Gegner es wollen, vom Weltmarkt verschwinden. Von isim verdrängt zu sein, wäre unser Untergang. Deshalb müssen wir an diesem Wettkampf wieder teilnehmen, um deutscyer Arbeit, deutschen Erzeugnissen ihre frühere Weltgeltung zu verschaffen. Es wird harter, anstrengender Arbeit bedürfen, die während des Krieges verlorenen Positionen wieder zurückzuerobern. Die Wiederaufrichtung unserer zerrütteten Volkswirt- schaft ist vorwiegend eine wirtschaftlich-tech nische Aufgabe. Die Wiedereroberung des Weltmarktes er- scheint nur möglich, wenn wir mit unfern technischen Leistun- gen den anderen Völkern voraus sind. Die Produktion mutz gesteigert, die Produktivität zur höchsten Stufe entwickelt werden. Dazu mutz vor allem, die Industrie wieder in Mutz kommen. Sie ist die Quelle, die das stockende Blut des kranken Staates neu beleben, durch die er am schnellsten ge- sunden und erstarken kann. Dessen sollen sich alle Teile unseres Volkes bewußt sein. Nicht nur die Arbeit schlechthin, sondern nur Arbeit V o n h ö ch st e r Produktivität kann unS retten. Es genügt nicht, daß die Fübrer des Volkes und seine Regierung es wissen, auch die weitesten Volksschichten müssen zur Er- kenntnis kommen, daß nur die Arbeit die höchste Ertrags- fähigkeit besitzt, die methodisch organisiert und technisch richtig geleitet wird. Technisch richtig in dem Sinne, daß mit einem Mindestaufwand von Material und Arbeit ein Produkt von höchster Vollkommenheit erzeugt wird. Dafür alle geeigneten Kräfte heranzuziehen, gehört zu den wichtigsten und nächstliegenden Aufgaben der Stunde. Zu diesen Kräften gehören neben den technischen Handarbei- tern an erster Stelle die Techniker. In den Technikern finden wir den technischen G e i st verkörpert, ohne den die schweren Aufgaben unseres jungen Volksstaates unlösbar erscheinen. Ist es doch der Beruf des Technikers, das Veraltete durch Neues zu ersetzen, das Vor- handene zu verbessern und neue Aufgaben zu lösen. Er ist durch seine Arbeit, die nur strenge Sachlichkeit im Denken und Handeln verträgt, dazu befähigt, mit an der Hebung der Gesamtkraft unseres Volkes zu wirken und sie für daS Gemeinwohl nutzbar zu machen. Wenn Deutschland in den letzten Jahrzehnten mit seiner Industrie an erster Stelle in der Welt aufrücken konnte, so ist das in der Hauptsache ein Verdienst des deutschen Technikers. Denn nur durch ständige systematische und hingebende Arbeit war es möglich, die deutschen Erzeugnisse in solcher Güte und Vollendung her- auszubringen, daß ihnen die Ueberlegenheit auf dem Welt- markt sicher war. Unsere Lebensbedingungen sind auf das engste mit der Technik verknüpft. Wo nssr sind und wo wir uns auch wen- den, überall umgeben uns die Ergebnisse technischer Geistes- arbeit. Man vergleiche nur einmal die Einrichtungen unserer Wobnungen mit denen vor etwa Kl) Jahren, wie man früher reiste und jetzt, auch die frühere Gesundheitspflege mit unseren heutigen hochentwickelten sanitären Einrichtungen. Man denke an Gas und elektrisches Licht, an Wasserversor- gung und Zentralheizung, und man wird erkennen, wie unsere LebenSgetvohnheiten durch die Technik beeinflußt werde». £ro| des(FtnfTuffes, 5en die iecfinlfdjo TeisteSarLeik auf die Tesckichte eines Volkes ausübt, standen die Träger der- selben, wie Architekten, Chemiker, Ingenieure, Techniker und dergleichen, dem öffentlichen Leben sehr fern. In den gesetz- gebenden Körperschaften, Parlamenten und kommunalen Ver- tretunge» war selten ein Techniker zu finden. Nur in Aom» Missionen und Fachausschüssen, wo es durchaus nicht ohne Sachverständigen abgehen wollte, durfte er seinen Nat ab- geben, ohne jedoch selbst an der Entscheidung mit teilnehmen zu können. Die Schuld dafür trifft zunächst die Techniker selbst. Sie hielten sich von der öffentlichen und politischen Betätigung fern. Kein Wunder, daß sie sich dabei nicht den gebührenden Einflust unter ihren Mitbürgern verschaffen kannten: sehr zum Schaden für sich und für das Gemeinwohl. Andererseits war es bei dem alten Regime direkt verpönt, Techniker zur Mitarbeit in der Verwaltung und Regierung heranzuziehen. Eine unheilvolle Tradition verlangte, daß die technischen Ressorts durch Juristen geleitet werden mußten und daß, wo ein Techniker hinzugezogen, er diesem unter- stellt wurde. So kam es, daß die Entscheidung in rein tech- wischen Angelegenheiten in den Händen von Nichtfachleuten lag. Unsinnige Beschlüsse und Nestimmungen, die dem Staate unermeßlichen Schoden zugefügt haben, waren die Folgen. Auch hierin muß die neue Zeit Wandel schaffen. Der Staat muß die besten technischen Kräfte zu Mitarbeitern gewinnen. Nicht wie früher nur als ausführende Organe, sondern an leitender verantwortungs- voller Stelle. Nur deni Fackunonn, dessen berufliches Können und Wissen von seinen Fachkollegen anerkannt wird, gebührt eine Entscheidung. Nicht die politische Gesinnung und die Bewährtheit in der Parteiorganisation darf für die Wahl bestimmend sein. In ein Fachamt gehört nur der im Fach Begabte und Tüchtigste hinein. Nur dann hat eS einen Sinn, dem Tüchtigen freie Bahn zu-schaffen, wenn gleich. zeitig damit die Gewähr besteht, daß„a u f j e d e m Platz der rechte Mann" steht. Dem neuen Volksstaat harren viele Aufgaben technischer Natur. Tie SozialisierungS- und Kommunali- sierungsprobleme können nur durch die Mitwirkung technischer Spezialisten befriedigend gelöst werden. In allen ResiortS, in allen Venvaltungen sind technische Fragen zu erledigen, die durch die Revolution aktuell geworden find. Nm Wohnungsbau, in der Besiedlung, bei den sanitären und Wohlfahttseinrichtunaen, beim Straßen- und Wegebau, auf dem ausgedehnten Gebiete des Verkehrswesens muß aus- gebaut und Neues geschaffen werden, wobei dann die techni- schen Fragen an Wichtigkeit alle anderen überragen werden. Der 9. November hat auch die Techniker ans ihrer bis- herigen politischen Teilnahmslosigkeit aufgerüttelt. Die sozialistische Forderung„Alles durch und für das Volk" drang auch in ihre Reihen mit der Erkenntnis, daß die Aus- Nutzung der technischen Geisteskräfte nicht mehr wie bisher ein Privileg des Unternehmertums bleiben dürfte. Auch sie konnten sich der Ueberlegung nicht verschließen, daß im Volks- staat die Sorg« für das Allgemeinwohl an erster Stelle steht. ?ihm nur allein hat der Techniker durch sein Fach zu dienen. Dem soll Folg« gegeben werden. Und wenn deshalb die Forderung immer lauter wird, mit der alten Tradition zu brechen und dem Techniker schon jetzt beim Wiederaufbau des Reiches den Einfluß zu geben, der der Bedeutung der Technik für unsere Volkswirtschaft entspricht, so darf dieser Ruf nicht «ngehört verhallen. Der Techniker soll sich aber auch beimißt fern, daß sein« Ge»bertS mit« aeorbeilel. Borau steht ein iz Handschrist wiedergegebene» Wort von Fritz Ebert: .Wir diene» dem Sozialismus, der ollein Dauer haben kann. der den WoMstand und di« Kultur erhöht, dem Sozialismus der werdende» Wtrllichkett." polnisthe Phantasie. BetRn, 12. März.(WTB) So ziemlich da» Tollst«, was ium gegnerischer S«i<« jemals über Haltung und Äbstchten der deutschen Regierung verbreitet worden ist, drängt sich in folgendem Funk» s p r u ch zusammen, der durch die Polen von Warschau au» verbreitet wird: „Polnische Behörden erfahren au» absolut zuverlässiger Quell«, daß in Berlin eine Unterredung zwischen Ebert, Schei» bemann, General(I) NoSke, Landsberg und Graf Rantzau staltgefunden habe, in welcher folgender Feldzugkplan zur Sprache kam: Prof. Hag(1) trat dafür«in. mit Polen erst abzurechnen. Es sollte vorläufig dem Grenzschutz befohlen werden, trotz der Waffenstillstandsbedingungen die militärischen Maßnahmen gegen Polen fortzusetzen. Kerner sollte man mit den Bolschewisten in Verbindung treten, um ein« gemein» same Aktion gegen die Pole» zn unternehmen, zu welchem Zwecke die Deutschen ihre zuverlässigsten Truppen unter den fähigsten Offizieren bereitholten. Andererseits haben di« Deutschen nichts dagegen, daß ihr« in Litauen verbliebenen Trup- Pen durch den Bolschewismus infiziert werden, damit sie nachher sagen können, daß sie die Gewalt über dies« Truppen verloren haben. Hierdurch wird dw Aktion gegen die Polen erleichtert. Die Deutschen werden dann den Alliiert«» erzählen, daß der Grenz- schütz sich ihrem Einfluß entzogen hat. In West- und Ostpreußen werden ZwangSauShebungen für den Grenzschutz vorge- nommen.� Hirzu ist zu sagen: 1. daß die erwähnte Berliner Unterredung niemals statt- gefunden hat; 2. daß die deutschen Truppen an der Demarkationslinie ge- wissenhast die Waffenruhe zu wahren bestrebt find, daß aber die Polen eS sind, die stch täglich und stündlich Verletzungen der festgesetzten Linie zuschulden kommen lassen; 3. daß die deutsche Regierung ihre gesamten Kräfte einsetzt, den da? Reich bedrohenden Bolschewilmu» von den Gren- zen abzuwehren und niederzukämpfen, daß aber die Polen es sind, die das deutsche Grenzgebiet, ganz besonders Oberschlesien, durch die von ihnen besorgte bolschewistische Agitation unterwühlen, in der Hoffnung, damit einen Vorwand zum Einmarsch in deutsche» Gebiet zu schassen, obwohl c» ihnen nicht gelingt, de» immer be- drohlicher auftretenden Bolschewismus im eigenen Haus« Herr zu werden. Die /Zrbelterräte Deutschösierreichs für Einigkeit. Die Arbeiterrät« Deutschösterreich» hielten m Wien eine mehr- tägige Zusammenkunft ab, in der nach dem Referat de» Partei» Vorsitzenden Genossen S e i tz eine sehr gründliche Aussprach« statt. fand. Ihr Ergebnis war ein« Entschließung, der wir folgende» entnehmen: Die kapitalistische Wirtschaftsordnung erweist sich täglich mehr außerstande, ihren Opfern Brot und Arbeit und damit die nackte Existenz zu sichern. Der Sturz der alten politischen Gewalten und die Errichtung der Republik sind erst der Anfang der Umwälzung. Der Soziali». mu», der allein da» Wirtschaftsleben wieder aufbauen und dl« wtrt- schaftliche Freiheit verwirklichen kann, ist zur Notwendigkeit für dt« ganze Gesellschaft geworden. In dieser Erwägung billigt die NeichSlonferonz der Arbeiter- rät« da» vom Verband der sozialdemokratischen Abgeordneten auf- gestellte Aktionsprogramm. Rur die Demokratie in der Lakalder, waltung sowie di« Ablösung der bureaukratisch-kapitalistischen Zen» tralen(Kriegsgesellschaften) durch die direkt« Berbindung der Produzenten und Konsumenten in g« n o ss e n s entgeltlich« Peratung. Aebandlung und Arzneimittel finden: 1. Rki-Va,. Garn-Laz. 17. Aerlm-Tempelhot. Sprechstunde» Woche«, tag« und«onntag« van d— il Ndr,__. 2. JM-Lfl*. Neue Best, Hastnhetde. Sprechstunden tägllch, auch Sonnten« von 0— tl ndr. 8. Aest-Laz. Versuch«, und vehrbrautrei. verlln 74. Seestraß«. Sprech- stunden Wochentag» von 8—4 Uhr, 4 Ver-Laz. Sbarlottenburg, Kirch straße. Sprechstunden Montag» und Donnerstags 11— IS Uhr vormittag» und Dienstag« und Freitag» 7— S abend«. K.«er.-va», Qstkrankrnhav«. Tilstter Straße. Sprechstunde« wachen- tag» von&—«'/. Uhr. Sonntag» von»—10 Uhr. AI« Ausweis genüge» die«nllassungSpapier»- Grost-Berliner Lebensmittel. Pankow. Von Sonnabend«b aul Abschnitt 10» N0 Bremm Kunst« Honig. Von Sonntag ab in den kleindandersneichälten, die Zucker ans Zntadzuckerkarte» für Kinder veradsotge»: MUchjüßipeis«, für jede« Kind 8 Päckchen. Vuehhalz. Am Freitag. den 14. d. M..»m Hieilgen«miSbanie Verteil' von Büchienipargel. LebeuSmiiteltavte ist mitzubringen. D!e A>i«gghe eisotgt gegen Abichmtl Nr 97 und 68 mit 2 Pfd dro Kops. Der«ertaiif findet statt r Familien mit Aniaagsbuchstaben A dl» ft in der Zeit von 9—10. iflt L di« B in der Zeit von 10—11. für R bis L vo» 11—12 und de» Rest vo» IS— 1 Uhr. ?ugenöve?anfta!tungen. Verein«rbeiter-Angeud«rosi-Berli».«btettun« SteqNtz, Sricdknau. Heute Donnerstag. adendS VI, llfrr. im Lokal von Siedle. teglih, Berlinickeftr. 10: Vortrag.Die Sindeiieichnlee'. Regelmäßig« flu» iommenkSniie sollen Iflt die Jugend von Steglid-Friedenau bi« auf weitere« jeden DouuuSwg van 7— fl'i, Uhr dort stattfindeu. Neukill». 642 Millionen Mar?■ EriverbSkiiseuunterstiZtzung. Eine unfleaJjnie Si�igerunA der Ausgaxn qur UnterftütziulA der Er- werbtlosen ist in Erscheinung getreten. Während hier in den ersten 4 Wochen bis 81. Dezember 1318 ein Betrag von 800 000 Mk. zur Auszahlung gekommen ist, wurden im Monat Februar 1910 rund 8000000 M. an Erwerbslos« gezahlt. Die bisherigen Gesamtauf- tuendungen Neuköllns belaufen sich bis End« Februar afu 642 Mil- lionen Mark. Zurzeit werden über 28 000 Personen unterstützt. NeukSlly. Ein neuer BvlkSpark. Da das Tempelhofer Feld zum aröhten Teil seiner Bestimmung als Exerzierplatz entzogen werden dürfte, trägt sich Neukölln mit dem Plan, im Einvernehmen mit dem Fiskus das östliche Tempelhofer Feld zu einem öffentlichen BolkSpark auszugestalten. Die Stadtverwaltung hält nach wie vor daran fest, daß im Interesse der durch die lange Kriegsdauer ohne- hin schwer geschädigten VolkSgesundheit das Tempelhofer Jzeld nicht bebaut werden darf, sondern in eine Grünfläche Umgewandelt werden muß. Mit dem weiteren Ausbau des bis- herigen ParkstreifenS wird die Stadt Neukölln schon in den nächsten Wochen beginnen. Charlottenburger Beratungsstelle für Schwangere. Seit dem Aweiten KriAsjahre ist in dem städtischen Krankenhause für Ge- biirtShiNe, Sophie-Charlotten-Straße Iis, eine unentgeltliche Be- ratungSstelle für angehende Mütter eingerichtet. Sie hat den Zweck, in allen einschläglichen gesundheitlichen und sozialen Fragen Auf. klärung zu geben, sowie di« als krank erkannten Frauen zur Be- Handlung bei den zuständigen Stadt-, Kassen- und Privatärzten zu vevanlassen. Die Beratungen finden statt Mittwochs und Sonn- abends von— SH Uhr nachmittags. Di« Charlottenburger Kleinkinderfllrsorge hält Sprechstunden an folgenden Tagen ab: SäuglingSfürsovgestelle l. Berliner Str. 137, Mittwoch 2-8 Uhr; kl: Schtllerstr. 87/37. Dienstag L— 3 Uhr; III: Kirchplatz 5a, Freitag 1— 2 Uhr; IV: Nehrtngstr. 11, Dienstag 2�4— 8X Uhr; V: Kaiferm-Augusta-Allse 102, Dienstag 2— 8 Uhr; VI: Kaiserin-Auguste-Niktoria-HauS. Mollwitzstraße, Mittwoch L— 8 Uhr; VII: Horstweg 28, Donnerstag 2—8 Uhr. Die Mütt«r und Pflegemütter, die zugleich einen Säugling und ein größer«? Kind der Fürsorgestelle bo-stellen wollen, können ausnahmsweise auch die größeren Kinder in der Säuglingssprechnunde mit vor- stellen. Die Einrichtung der Fürsorge für die Kinder hat sich bis- her gut bewährt und kann den Müttern und Pflegemüttern der Kinder zum eifrigen Besuch nicht dringend genug empfohlen werden. Britz. Gemeindevertretung. Ein« Interpellation der Unab- hängigen betr. EntHaftung ihrer Genossen wird wegen Unzuständig- reit der Gemeindevertretung und weil außerdem der Grund der Verhaftung nicht bekannt ist, abgelehnt. Allen Gemeindebeamten und Lehre.m wurde eine GehaltSerlöhung ab 1. Januar von 1200 M. pro Jahr bewilligt; sie ist für das Ruhegehalt voll in Anrecknung � zu bringen. Für die Eemeindearbeiter wurde der Lohntarif des ! GemeindearbeitdrverbandeS genehmigt, was eine Lohnzulage be- deutet. Auch die Feuerwehrleute erhielten Erhöhungen. Die Not- standSarbeiten sollen in eigene Regie ausgeführt werden, wo- durch nicht nur eine Verbesserung des ArbeitSve.'hältnisseS der be- teiligten Arbeiter, sondern auch eine Verbilligung der Arbeiten er- möglicht wird. In Zukunft soll die Möglichkeit, mittlere und höhere Beamtenstellungen in der Gemeinde zu erreichen, nicht mehr vom EmsährigenzeugniS usw. abhängig sein. Alle befähigten Volks- schüler sollen nach Absolvierung des Lehrganges und nach bestandener Prüfung in Diätar- und Assistentenstellen einrücken können. Um dieses den Söhnen unbemittelter Eltern auch materiell zu ermög- lichen, wurden die Bezüge für die Ausbildungszeit entsprechend fest- gesetzt. Die Regelung des Angestelltenverhältnisses wurde auf An- trag unserer Fraktion auf eine demokratisch« Bans gestellt. Die Massenspeisung soll von dem Zladdatzschen Grundstück nach dem noch umzubauenden Lagerschuppen verlegt werden. Um die zu«r- richtenden Notwohnungen für 1. April fertigstellen zu können,«r- hielt die Baukommisficm weiteste Vollmachten. Genosse Gutschmitt entwickelt« sein Programm für den beabsichtigten Kleinwohnung». bau mit Gärten für kinderreich« Familien und fand damit viel An- klang. Der in der vorigen Sitzung von unserem Genossen Linden- berg gegebenen Anregung für bessere Versorgung der Einwohner. schart mit Lebensmitteln wurde Folge gegeben und Lindenberg mit de? Ausführung betraut. Zur Unterstützung wurden ihm der frühere Gcmeinbeverordnet« Riemer und«in Beamter beigegeben. Maricndorf- Südende. Wohsperem. Jn'okgc irr irwnjtven Agitation, welche nach Ab.au f t:i. it-icgcs ctngcfitzi tat, ist der S.-P.-D.-Wahlverein von 13 Mitgliedern jetzt'auf 430 zahteilve Mitglieder angewachsen. Infolgedessen wird der Bezirkswahlverein Mariendorf in 3 Agitationsbezirke eingeteilt, dergestalt, daß zwei Wahlbezirke immer einen Bezirk für den Wahlverein bilden. Der 1. Bezirk sind die Wahlbezirke 1 und 2, Südender Ortsteil, der 2. Bezirk die Wahlbezirke3und4 und so fort. Folgende Resolutionen wurden beschlossen:„Die Versammlung spricht der Redaktion des„Vorwärts" wegen der in letzter Zeit, be- sonders während der Streiktag«, beliebten Schreibweise ihre schärfte Mißbilligung aus. Di« Versammelten sind der Meinung, daß die Redigicrung nicht den berechtigten Interessen der Arbeiterklasse ent- spricht, sondern geeignet ist, die Partei aufs schwerst« zu schädigen. Wir sehen daraus, daß die Redaktion die Fühlung mit den Massen vollständig verloren hat und eine Besserung der Verhältnisse nur 'durch eine Neu- oder Umbeketzung der Redaktion zu erwarten ist."— '„Die Versammlung hält vi« sofortige Einberufung eines Partei- tageS für unbedingt notwendig. Tie lange Hinausschiebung des Parteitages ist ein Schaden für die Partei, eine große Reihe unge- löster Fragen können nicht ersprießlich geregelt werden, wenn nicht die Auffassungen der Gesamtpartei auf einem Parteitage geklärt sind, so die Stellung zum Räteshstem, zur Sozialifierung, zu einer eventuellen Einigung mit den Unabhängigen. Di« Schaffung eine? neuen Aktionsprogramm» ist unumgänglich notwendig. Auch steht die Versammlung auf dem Standpunkt, daß durch den Eintritt eist« Anzahl von ParteivorstandSmitgliedern in die Regierung der Partei- ! vorstand nicht mehr die Aktionsfähigkeit besitzt, ine er in diesen be- wogten Zeiten unbedingt besitzen müßte. AuS allen diesen Gründen empfiehlt die Versammlung die sofortige, möglichst baldige Ein- berufung eines Parteitages."— Die Hauswirte wollen eine weitere Ausgabe der Lebensmittelkarten verweigern. Die Mieter werden dies jedenfalls damit beantworten, daß sie vorläufig keine Miete zahlen werden. verantworMch fvr PoNttk ttitat gut«, Ctzsttotititfong, für den übrigen Teil de, blatte»- KCfrcb 64,14, ReutaCn; für«n, eigen' Tbc-dor Glocke. Berit»,«erlag: VorwürtS-Verlag». m. d. H..«erlla. Druck:«orwSrtS-Tllchdruckerei und «erlagSanttalt«aaftCtagtr». la. t» verll». Clnbentaoge& MM Ott MMIIfen * SanvoItvngsffclU Grob-Verll». Wem. MMeweesWMMW für«ektto» l: Hotel, u.«oelticcftaacafUmo-fltnaer, für Sektion IV:»iich«. und Sektion V: yoteldieaer »ad Zimlaormtldchen tun Donnerstag, den 13. März, abends 11'/, Uhr, für Sektion III: aofe.«agesl-lll» am Freitag, den 14. März, vormittag» 10 Uhr, Sektton II: vterreflanraul. Kellner, '«Ilck Sektion VI: mdunltchea hllfii personal, für Sektion VII: weiblich««ug-st-llt- am Freitag, den 14. Mörz, abend« 11'/, Uhr. tltlle«ersanunlungen tagen tn>»erkan-palafl, Behrenstr. 4«. T a a«» o r d n u n g: l.»«fchaftabericht. 3. vettrageerhShang.».«n- pellung, oertrag«. Wir erwarten da» Ursch einen aller Mitglieder.. ggV Die OrteTerwaltnog. SueUUrätze verschwinde« I. wen igenTagen d. Reichels KrStzebaUam, der auch in d. hartnäckigsten Fälienvolikommen slch.wirkt Flasche 4,51. Otto Reichel, Berlin 43, EisenbahnstraQc 4. Bullricbsalz, altbewährtes Magensap. fr. eingetr. Flottwellstr. 3. Sperislai-rt>» ar.meil.Coleman Frledrlchstr. 9192, a. d. 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