Nr 138. 36.?«�. ve,«g»VretS, »rrtelsähn� 7ffS'-'iL manaa. 2 59 3X1 frÄmSHiNis oorauszahiba�. Euizeln» Staannera lk viiwilg.'öoilb«Mg: MonaUlch j.SO Ml. exO. Zaslellun�S. gebülii. Umet HteuibonS füt Demlch« iaad u. Oeilerreich-Ungarn>.79 MI, für das übriilk Ausuma».TS Ml. b« täglich eimnaligei ltuilelluny 7 TS Ml. PoilbelleAlnsen nebmen m Dane» Kar.. Holland ütu-ftnouta Schwede» und die Schweiz Eingenage» m du Soli-(«nmos-l'ieisliflt »«.Sotmaas* encheint wochkniägllch zweunal. SonZllag. ilimua. reteqramnl-UdreS«! »T»z»aldemotrai Berit»�, WV f Derlinev Volksblatt. ( 10 Pfennig) Ailteil,e»vre»Si A»»-ichisi-ivaltka« sloiwareillezell» wnei 7,20 MI..Kleine An»«t>ien�, da«'etlgeoiuch» Won Bu Pig. zuiüM« S tenaedrncl» fiJortcl edee»euer« Eon 25 big. Stellengsluch»"Nd kchliisiieaenanzcisen das er"? Wort «0 Big,, ledeS meuen iSott 20 Big. Qsctc über lö SuchnoäcH iädiei>ür zwei Worte. leueningezuichlae B00i+ Familien-Anzeigen, soliliiche und gewerfchaitltdie Vereins- Anzeige» 7,20 MI. Me Seile. Anzeigen lül die aachne dtummer mllileii dlS».lh« »achmiliags IM dauvlgeichlltt. Berlin SS.-«, llinoenirrane X adregeden Werden. Geöstnei an 9 tibi pillh ti4 6 Uhr abend». Zentralorgan der rozialdemokratifdien parte» Deutfchlands. —— m i ii.. i—— 1 Vonvärts-Verlag G.m.b. h.» SM. H8, Linüenstr.Z. Fernsprecher: Am« Moriliplatt. Ar. ll7SS— St. Reöaktion unö Expedition: SM. öS, Linöenstr. z. Fernsprecher:«m, MorlNpla,. Nr. tSIiW-ISIi»?. Sonntag, den 13. März ISIS. Das K-ebensmittdabkommen. Strrtn, IB. März. sWTD) Die Mkoinmen über b» Lebens» TArttelversorgung Deuischlands, über deren Finanzierung und über die Zurverfügungstellung der deutschem Handelsflotte, sind nach zwei» tägigen Verhandlungen in Brüssel heute unterzeichnet wor- d«n. Nach dem Vereinbarungen über dt« Leben?inittellieferungen soll Deutichlc� sobald die Schiffe bereit sind, in See zu gehen und sobald die Bezahlung geregelt ist, die ersten Lebensmittel in Höhe von 270 000 Tonnen sofort geliefert erhalten. Deutschland hat weiter das Recht, monatlich bis zu 70 000 Tonne« Fett und 300 000 Tonnen Brotgetreide oder ihnen Gegenwert in anderen menschlichen Naihrungsniitteln zu taufen und einzuführen, und zwar nicht nur aus Amerika und den Ländern der Gntemte, sondern auch aus neutralen Staaten. Die Einfuhr von Fischen aus Fängen in europäii�en Ge» wässern soll hierbei nicht in Anrechnung gebracht werden. Di« Einschränkungen hinsichtlich des Fischfanges in der Ostsee werden sofort aufgehoben. Zahlung soll für sede Lieferung im voraus eriolgen. Die Versorgung des links» rheinischen Gebietes soll in gleicher Weis« wie die des recktßrheini» scheu Gebietes erfolgen. Die deutsche Regierung soll ferner die Verschiffung übe? deutsche Häfen und das Inland nach Tschecho» slowakien und Oesterreich gestatten. Um die LebemSmittekbeschaffung zu ermöglichen, werden die assoziierten Regierungen für Deutsch- land de» Verkehr nach dem«uSland erleichtern. In Rotterdam soll ein« ständige Kommission die kaufmännischen und sonstigen Fragen, tn« sich aus dem Abkommen ergeben, regeln. Die nach Deutschland eingeführten Waren müssen bar bezahlt werden, wobei Zahlungen in Reichsmark ausscheiden. Für die Bezahlung kommen in Betracht die Erlöse von AuStuhren auS Deutschland sowie Ladung in deutschen Schiffen in neutralen Häsen. Kredite in neutralen Ländern. Berkauf oder Verpfändung ausländischer Wertpapiere und.Anlogen, Frachten deutscher Schiffe und schliesslich �Äold, das als provisorische Sicherheit für Vorschüsse dient. Da die assoziierten Regierun- gen über 270 000 Tonnen binaus kein« Lieferungsvernklichtunaen übernehmen und nur eine Einfuhrerlaubnis von je 370 000 Tonne» monlitlilh geben, muß Deutftland damit rechnen, den Versuch zu machen,«inen nicht unerheblichen Teil der Lebensmittel von den Neutralen zu kaufen. Es sind daher Bestimmungen über die Ausfuhr nach neutralen Ländern und die Verwertung von Gold und ausländischen Wertpapieren für Kredite für Nahrungsmittel» einfuhr auS neutralen Länidern getroffen worden. Die Bestim» mungen über den Verkehr mit neutralen Ländern, insbesondere die Ausfuhren und den Finanzverkehr, enthalten verschiedene Klau» sein, insbesondere werden die assoziierten Regierungen Listen über Waren, deren Aussuhr verboten ist, einhändigen; auch ist das Softem der schwa rzen Listen in den neutralen Län» dern nock nicht aufgehoben, obgleich dessen Milderung er» Ivogen wird. Tie assoziierten Regierungen haben entscheidenden Wert darauf gelegt, daß Deutschland die Lebensmitteleinfuhren möglichst durch Ausfuhren finanziert. Es ist daher bestimmt worden, daß. abgesehen von der Bezahlung der bereit? frühe« fest zugesagten 270 000 Tonnen Gold und ausländische Wertpapiere, einstweilen nur im Betrage von 200 000 000 Dollars für die Bezahlung der Lebensmitteleinfuhren verwertet werden dürfen. Ferner haben dir assoziierte« Regierungen, um aus die Bele- bung der industriellen Auefuhrtätigkeit und domi« auf die Wieder» Herstellung der inn-ren Ordnung in Teutschland einzuwirken, ver- langt, dah die Einfuhren niemandem zukommen dürfen, der infolge eigenen Verschuldens arbeitslos ist. Tie deutsche Regierung ha« fich schliesslich bereit erklärt, in Brüssel eist Depot von 1> Millionen Pfund Ster- l i n g in Gold zu hinterlegen, damit mit der Lieferung von Lebensmitteln sofort begonnen werden kann. DaS Depot ist z u» rückzugeben, sobald andere Mittel bereitgestellt werden für die Neber, assung der beschlagnahmten ausländischen Wertpapiere an die assoziierten Regierungen. Es sollen von assoziierter und dcut- scher Seite Komitees gebildet werden, die an einem noch zu bezeichnenden Platz zusammentreten werden. Tie assoziierten Re- gierungen verlangen serner. dass mit der Beschlagnahme ausländ«- scher Wertpapiere sofort vorgegangen wird, was deutscherseits an» erkannt wurde. Durch die bislang von den assoziierten Regierungen anerkannten Zahlungsmittel wird etwa nur die Hälfte der Lebensmittel zu decken sein deren Einfuhr nach Teutschland gestattet ist Tie Frage der Deckung des Restles muss spätere» Verhandlungen vorbehalten bleiben. DaS Abkommen übe« die Anr-Serfügnugstellung der Flott« enthäkt die AuSführungSbeftimmungen zum Trierer Abkomme««. Htcrdei find einige Zusagen gemacht worden? insbesondere sind ge- s wisse Ausnahmen, wenn auch vorläufig nur provisorisar nicht genierten in der Stadt, in der Johann WolfgangS sanft- gelassener Bariton geklungen. Aber bielleicht schlummert hinter l em DiSkans doch ein tieferer fraulicher Will« zur Güte? Viel- leicht hätte Nooke eine sanfter« Methode zur Beruhigung der Spar- iakisten anwenden sollen? Meine Schritte hallten durch dl« stilleren Gassen von Weimar. Und immer schlich diese Stimme hinter mir. Ach lag schon im Bett und diskutierte noch Immer mit ihr. Ich schlief unruhig. Wer erst jetzt hörte ich die Stimme aufmerksam an. St« klang viel freundlicher, zuweilen schwamm sie sogar in Rührung und Schönheit, und jetzt erlebte ich di« sanftere Methode, wie sie den Streikcnlden einerseits, den Plündernden andererseits begegnet wäre. Ts war alles so einfach... Den Streikenden, rief mir die sanft« Stimme zu. wäre ich »ot allem segnend begegnet. Ist einmal di« Majorität für einen Streit da, so segne ich immer! Mso hätten Sie auch den Beschluß, GaS. Elektrizität und Wasser abzusperren, hätten Sie auch den gesegnet? Es war ein Rätcmajoriiätsbeschlutz und also war er weise! W? Staatsmann— Ttaatsweib kann man noch nicht sagen— hätte ich versucht, zwischen der BevSlterung und der Rätemajorität »ermittelnd einzugreifen. Den Leuten, die im Dunkeln sitzen muß- :en, hätte ich durch geschichtlich« Belehrung klar gemacht, daß wir alle ohnehin viel zu viel lünstliche? Licht genießen. In Weimar waren zu Goethes Zeiten der Fremdenführer hat es UN? er. lählt— alle Gassen abend« schwarz, ohne Licht. Kein GaS. kein« Hogenlampel Hat e« Goethe geschadet? DaS war der betroffenen Bourgeoisie zu sagen! Und die verstopften Worte, die doch auch vom Proletariat be- nutzt werden? Ach Gott: rief die saickte Stimme, von einer Eingebung erhellt, .sie haben ja in der gestrigen Sitzung gehört, der Landwirtschaft fehlt es an Dünger. Diese Wlagerunaen hätte da? Generalstreik. lomite« straßenweise organisieren müssen. Bei unserer heutigen Kanalisierung gehen, wie Sie wissen. Millionenwerte verloren. ES fragt sich ob die bürgerliche Klosettwirtschaft überhaupt die richtige ist! Ich schwitze vor so diel Wissenschaft im Schlaf«. Plötzlich rief -eh: Aber di« Plünderer? WaS hätte« Sie mit Ihrer sanften Methode mit ihn« angesemgeu? Dankbaren Herzen? erwidern wir di« aufrichtigen GefüHle brüderliwer Zuneigung und bekennen uns freudig zu Ihnen als Miikämpfer für die heilige Sacke der Menschlichkeit gegen das kapitalrst>sche Regime. Mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln und mit nie erlahmender Krait wollen wir wirken für die I n t e r- nationale des Geistes zum Wohle und Besten der leidenden Menschheit. Einig mit Ihnen in diesem Sireben begrüßen wir begeistert jeden Beriuch, die sozial, sti- ichen Studenten aller Länder zu vereinigen und harren sehnsüchtig des TaqeS, an dem Skier Versuch z,rr Tat werde. Im Anschlüsse an die geplante International« Sozialisten- lonserenz schlagen wir, Vertreter sämtlicher sozialistischer Richtungen. eine gemeinsame Tagung der sozialistischen Stu- denten aller Länder vor. Wir freuen unZ, daß von Frankreich der Ruf an di« soziaiistischen Studenten auSguig und hoffen, gerade mit unseren tianjöfischen Kommilitonen zur Bekämpfung des Völker- Hasses und Herbeiführung der Internationale deS Sozialismus in gemeinsamer Arbeit erfolgreich wirken zu können. Die sozialistische Studemenpartei der llniversität Berlin. Sriestvechfel zwischen Luden- öorff und Scheiöemann. Berlin, 15. März. sTelunion.) General Ludendorff schrieb unter dem 28. Februar 1918 an den RsichSminifterp-ästdenten Scheide- mann: Herr Ministerpräsident I Nach meiner Rächkehr nach Deutschland erfahre ich Einzelheiten über.Erier Exzellenz Aussprüche über mick und Ihren Schrljtwechsel mit dem Genoralseldma-schall von Hindenburg. Euer Exzellenz haben als Hasardeur einen Mann be- zeichnet, der alle? auf eine Karte ietzt ohne die Folgen zu bedevkn, die ein Velsagen dieser Karte nach sich zieht. Ein solcher Hasaideur s e i i ck g e w e s e n. Ich muß gegen diele Auffassung bestimmt Einspruch erheben. Meine Sntiche'drrngen haben sich stets aus gewissenhafte Erwägungen aufg-baut. Gewiß habe ich auch Hobes wagen müssen. DaS war in einem Krieg«, den Deutickland mit seinen Veibündelen gegen eine starke Ueberlcgenbeit zu führen gezwungen war, leider nicht anter» möglich. ES lag st» der Natur dkk« Kriege? und genügt ii»cht, einen Mann an den Pranger zu stellen. Zur BeftStigimg Ihrer Aussassimg erklärten Eure Exzellenz, e» stehe aktenmäßig kst, daß ich selbst am I. 19. 18, geäußert habe: .Ach komme mir v o r wie«in Hasardspieler Darauf habe ich zu erwidern: Ich habe damals Vertretern der Regierung gegenüber u n i e r e m i l i t ä r i i ch c Lage dargelegt, die mich veranlaßre, die ReichSleiiung :im Einleitung von Waffenstillstands- und FriedenSverba ndlungen zu«riuchen. In diesem Zu» mmmenbang habe ich geäußert:„Ich käme mir wi« ein Hasard- spteler vor, wenn ich jetzt nicht auf Beendigung deS Krieges drängte." Ich mag auch gesagt haben:'„Ich komme mir«':« ein Hasard- spivler vor; darum drSngr ich auf die Einleitung der Ber- Handlungen." Jedenfalls war der klare S nn meiner Worte immer der: Ich will nickt Hasardspiel« fein, will nicht alles auf eine Karte setzen, dazu in meine soldatische Auffassung zu ernst. Wie ick über den Krieg dachte, für dessen Führuna ich wit August 1916 mit die Verantwortung trug,«rsehrn Eure Err-llenz aus anliegendem Jineiwew. Meine Absicht war es nicht, jetzt schon heiborzutreten. Ich habe auf alle Angriffe und KiLnkungen ge- ichwiegen. Ick hätte auch sept noch ge'ckw'.egen, aber Euer Erzeklenz ungeheuerlich- Vorwürfe, mit dem mir anvertrauten Schicksal de» deutschen Volke» wie ein Spieler vorgegangen zu sein, zwingt mich zur Abwebr. �Jch darf Sie bitten. Herr Mlnisterprästdent. bei einer der nächsten Gelegenheiten Füre«eußerungen üb« mich in aller Foim richtig zu stellen. Darüber hman? aber richte ich an Eure Exiellenz hiermit daS Ersuchen, mir. sobald die Reichsregierung den Zeitpunkt für aekomm-n bäli. Geleaenbeir zu geben, vor einem Doch die sanfte Stimme wußte sofort Bescheid. Ich hätte vor allem die Plünderer von den anderen geschieden! Diesen Versuch hat NoSke, der Bluthund, gar nicht gemacht. Am Montag abend hätte ich durch ZOOO Flieger eine Proklamation verbreiten lassen. daß die aus edlen politischen Gründen Streikenden sich überall auf der rechten Straßenseite, die Plünderer auf der linken zu ver- sammeln hätten. Ein solcher chrficher Versuch, die sauberen von den unsauberen Elementen zu trennen. Mte unbodingt rUternom- men werben müssen. Er hätte unzweifelhaft gewirkt. Zu Tan- senden hätten sich die ehrlichen Revolutionäre von den anderen ab- gesondert und gegen die links Verbleibenden hätte man dann schärfere Mittel amvenden dürfen. Schärfere Mittel, rief ich erschrocken, also doch? Nickt gleich verbessert« sich die sanfte Stimme sofort, und nicht so schroff wie NoSke. Auch die Plünderer ssrtd Kinder dieser Gesellschaftsordnung und also eigentlich schuldlos. Das wäre vor allem auch den Geplünderten durch Wanderredncr bckannizugebcn gewesen. Mit den gleichen Mitteln der Aufklärung und de? sitt- lichen Appells bäte ich versucht, auf daS Gemüt der Plünderer zu wirken. O. gaitben Sie mir. ich habe schon auf manchen eingefleischten Shitzbuben ungeahnte Wirkungen erzielt. Glaub' ich, murmelte ich.» s .Wir haben die Pflicht, dies« entgleisten Existenzen zurück- zuführen der menschlichen Gemeinschaft. Ich hätte auch die er- wischten Plünderer mit der Humanität des Znkmrftsmenschen be- handelt. Ja, ich hätte mir die Leute, wenn ich RoSke gewesen wäre, vorgerufen, aber zuerst hätte ich dafür gesorgt, dirß sie ordentlich gespeist und getränkt würden, und ich hätte sie. solange Kaiser- schlöfler leer stehen, nicht tu schmutzigen Arreftipkalen lungern lassen. Ja. erwidert« ich begeistert, da» hätte auch die gute Folge, daß sich sogleich mJft Plünderer offen �unö ehrlich auf die linr« Straßenseite begäben.* • Gewiß, erwiderte die sanfte Stimme, die linke Seite wäre voll besetzt gewesen! Im Schlaf hatte ich noch Besinnung genug zu fragen: Und die Dachschützen? Und diejenigen, die scftwere Geschütze anfahren und auf dem Aleranbetplatz losseuern ließen? Ach ja, rief die sanfte. Stimme, die Aermstcn, die Verbitkrt- sten. Hier hätte NoSke tiefste Quellen des Gemüt» aufspringen lassen sollen, die diesem Ungeheuer freilich fremd sind. Hier härte man alles aufbieten müssen, um diese verdüsterten Gemüter wieder heller, freundlicher zu stimmen. Wissen Sie. was ich gewn bäi.e, um diese menschenfeindlich gewordenen Rebellen wiederzugewinnen? Ich hätte versucht die Leute einmal wieder das Lachen zu lehren. Wer lacht, schießt nicht. Ich hätte Pallenberg. Waßmemn, Arnold Rieck und Otto' Reutter veranlaßt, ihr Bestes auf dem Alexander- Platz zum Besten zu geben. SS wäre, erwiderte ich wied« begeistert, den armen Leuten zu gönnen gewesen— nach Däumig, Ledcbour und Hilferding. Aber sind Sie sicher, daß Waßmann und Reutter sich auf da? etwas heiße Pflaster begeben hätten? Wenn das Volk sie ruftt Und wenn d« eine oder Andere durch da? Gcböller abgeschreckt worden wäre, nun, ich hätte schon andere Mittel der Verlockung und Aufheiterung gewußt. Ich hätte auf dem Alexanderplatz ein großes Podium, keine Siacheldrachfestung er- richtet. Da? Ballelt der ehemals königlichen Oper hätte endlich StaatSgerichtShof für mein Wollen und Handeln einzu« treten. Ich bin Eurer Exzellenz ergebener gez. Ludendorff. Ministerpräsident Scheide maün antwortet- hierauf unterm 5. Mär, 191S: Eure Exzellenz bestätige ich den Empfang Ihres Stf, reiben 3 vom 28. Februar. Auf die Angelegenheit nochmals zurückzukommen erübrigt sich für mich. Ich verweise als auf eine vorläufige Antwort auf die bei- liegende, tmrch W. T. B. bewirkte Veröffentlichung. Ein endgültiges Bild der Haltung Eurer Exzellenz in der WaffenstillstandSfrage wird sich aus den Dokument en ergebon, welche die Reichsregieeung in Kürze veröffentlichen wird, und die den Irchalt der Akten von Oklvber-November 1SI8 unrfasse« werden. Der Wunsch Eurer Exzellenz, vor einem StaatSgerichtS- Hof für Ihr Wollen und Handeln einzutreten, könnte erst erfüllt werden, wenn die endgüliige Verfassung und- damit auch der in ihr vorgesehene Staatsgerichtshof beschlossen werden wird. Ich bin Eurer Exzellenz ergebener gez. Scheidemann. General Ludendorffs Antwort vom 12. März 1919 lautete.' Herr Ministerpräsident! Euer Exzellenz Schreiben vom b. März habe ich erhalten. Ihre Antwort genügt mir nicht. Es handelt sich nicht ledig- sich um meine Haltung in der WaffenstiWandSfrage, eS handelt sich um den schweren Vorwurf, den Krieg wie ein leichtferti» ger Spieler geführt zu haben. Auf meinen Einspruch ver- mögen Euer Erzellenz nichts zu erwidern. An der Tarsache, daß Sie meine Bemerkungen über den„Hasardspieler" genau in das Gegenteil von dem verkehrt haben, was ich gesagt habe, sehen Euer Exzellenz vocboi. In Ihrer..vorläufigen" Antwork. der W. T. B.-Veröffentlichung vom 4. März, wird von einem„Geständnis" meinerseits gesprochen, obwohl Euer Exzellenz, lme alle amtlichen Stellen wissen, daß ich mich stets dazu bekannt, sa sogar zur Erklärung meines Tuns auf die Feststellung immer besonderen Werk gelegt habe, vom August 1918 ab für die Beendigung des Krieges, die ich im übrigen stets g-wünscht habe, eingetreten zu sein, wozu ich durch die Erkenntnis veranlaßt war, daß trotz mein?» jahrelougen Ringens mit Berlin da? Heer an der Front von der Heimat nicht nur die Kraft er- hielt, deren es bedürfte, sondern daß eS sogar u n t cjuo ü hl t war. fes ist daher irreführend, von einem„Geständnis" zinoreiben. Zu den von der amtlichen Darstellung unterschiedenen drei Stadien der Geschichte dos W offen st i L stand San g ebotes habe ich daÄ Folgende zu sagen: Zu 1. Ich habe auf sofortige Herausgabe des Frie- densangeboteS erst �drängt, als ich erkennen mußt«, daß der mir angeaebene Termin nicht innegehalten wurde. Gründe: Die Lage konnte schlechter werden. Je schlechter aber die opera« tive Lage, um so schwerer mußten die Bedingungen werden, llnt» dann: Nachdem ich mich im harten Kampf zu der Ueberzeu-rnrng durchgerungen hatte, daß der VernichttinaSwille der Gegner nicht mehr zu brechen und eine Beendigung des Kriege» auf anderem Wege nicht zu erreichen sei, war weiteres Zögerp nicht zu verantworten. Das Blut, da? an der Front floß, wog schwerer, als alle kleinlichen Schwierigkeiten, die die Bildung der in-uen Re- giernng hinschleppten. Die Telegramme der LegattonScäte Grünau und Lersner beweisen nichts dagegen; ich da-f aber wohl erwarten. daß die anaekündigte Denkschrift nicht nur Aeußerungen von Re- gierungiorganen. die mir vor ihrem Abgang nickt vorgelegen haben, wtederaibt. sondern vor allem d!e unmittelbaren M i t t e i l um g e n der Obersten Heeresleitung an die ReichSregie» r u n g. also mein- ZlitSfühNrngen vom 22. September in Tva. den Vortrag des Herrn Majors Freiherrn von dem Busickr vom 2. Ok- tober und das Vo'um des Herrn Gen eralfcldmarsckallS von Hinden- bürg vom L Oktober. Aus alledem gebt klar borvor, daß. ich n i« m ol» die Ka- p i t u l a t i o n, den Frieden um jeden Preis gefordert babc. Dar» auf aber allein kommt es an. Zu 2. Da Euer Exzellenz der Kabinetissitzung am 17. 19. bei- gewohnt haben, dürften Euer Exzellenz wissen, daß ich wrder das Votum abgegeben habe, die deutsche Front habe besser gehalten, als einmal nicht vor blasiert est Hofschranzen, sondern vor jungem, frischem Blut tanzen imd springen müssen! Müssen, murmelte ich im Schlafe. Auf die Mädels hätten die Jungen? nicht geschossenl Nein, sagte ich, und sah im Schlaf daS oft erwähnte Krieg»- bild: feindliche Gefangene, die zum Schutz vor die Front gestellt werden. Aber was hätten Sie mit den Leuten anglfangen, die d-m Oberstleutnant In Halle die Hände abgehackt und ihn ins Wasser geschmissen haben? Sehr einfach, ich hätte sie auf das politisch Uirzweckmätztge k»ner solchen Handlung aufmerlsom gemacht. Ich hätte sie darüber be- lehrt, daß ihre Handlungsweise den Grundsätzen der Rätedemokratie nicht entspricht, ich hätte sie belehrt, daß... Dabei fuchtelte die Redneriu mit der Hand erregt durch di« Luft. Wenn die Leute, sagte ich still, sich nur nicht an Ihren heftigen Sandbrwegungcn gestoßen hätten!.... Wer hätten Sie denn auf jene Weise den Streik j« beendet? O, erwiderte die sanfte Stimme, nichts leichter als das. Ich hätte den Leuten ganz einfach gesagt: ES ist doch gar kein Zweifel, daß wir möglichst baö in einen Streik treten wollen. Da hätten alle zugestimmt. Nun also, häti? ich gesagt, wie wollt Ihr denn in den.nächsten Streik treten, wenn Ihr diesen nicht zunächst mal be-, endet? Ein kommender Streik ist erst durchführbar, wenn in der Zwischenzeit gearbeitet wird, sozusagen. Zur Verwirklichung de» nächsten Streiks müssen wir diesen zunächst mal schließen. Da» ist doch klar? 'Vollkommen, erwiderte ich und erwachte. Die sanftere Methode hatte mich ober doch ein bißchen in Schweiß gebadet. Der neue Hühnenvertrag. Der Deutsche Bühnenverein hat in seiner Tagung das mit d« Genossenschaft Deutscher Bühnenangehörigen in Kommission?. sitzungen vorbereitete Tarifabkommen und den Entwurf de? NormalbühnenvertragS mit wenigen' unwesentlichen ?lenderungen einstimmig angenommen. Es sind damit die Forde- rungen, die viele Iah e hindurch von den Führern der Schauspieler erhoben worden sind, erfüllt. Lieferung der Bühnenkostüme an die Darsteller. Siecht aus angemessene Beschäftigung. Zahlung der Gage während der KrankheitSzeit, Abschasftmg des ProbemonatS. Ein- richtung eines paritätischen Stellennachweises— alle diese Streit- und Zweifelfragen find damit im Sinne sozialer Verständigung be» seitigt und geregelt. Eine längere Debatte entspann sich bezüglich der Einrichtung e,nc» gemeinsamen paritätischen Stellennachweises, den Direktor R ö b b e l i n g- Hamburg von dem Gesichtspunkte aus bekämpfte. daß die in dem Tarifabkommen vorgesehene Ausschaltung der Agenten weder für Direktoren noch für Schauspieler von Segen sei. Es wurde die Einrichtung eine? gemeinsamen paritätischen Stellen- nackweises angenommen, jedock von dem Verbot einer Jnanfpruch. nähme der gewe bsmäßigen Stellenvermittler durch die Mitglieder beider Organisationen abgesehen. Eine besonders wichtige Bestimmung, daß Mitglieder des Bühnenvereins npr Mitglieder der Bühnengenossenschaft an ihren Bühnen anstellen und die' Mitglieder der Genossenschaft nur bei Mit- gliedern des Deutschen Bühnenvereins Stellung annehmen dü.feit. wurde nach kurzer Debatte einstimmig angenommen. Bei Beratung 1. Seilage öes vorwärts mmamaaszam�MaB�mmngm* mii—IM——— h——»m——■■ m— p— g— Sonntag, 16. März 161«) wmmmmmmmmmmmsmammma Verfassungsfragen in öer Lanöesverfammlung. 3. Sitzung, Sonnabend, den 1ö. März 1919, nachnnlwgs 2 Uhr. Am Regierungstischc: Hirsch, Haenisch, Südekum. Heine usw. Präsident Le inert eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Min. Wiederum haben mehrere Abgeordnete von ihren Wohnorten aus den Sitz der Landesvcrsammlung wegen Perke hrsschwie- r i g k e i t e n nicht erreichen können. Auf der Tagesordnung stehen zunächst vier förtnltche Anfragen betr. 1. die Loslösung der Rheinlands von Preußen, 2. die Trennung von T«len Posen», West- undO st Preußens und Obers che siens von Preußen, 3. die Unteilbarkeit und Unversehrtheit des Preußischen Staates, 4. den polnischen Aufstand und die Waffenstillstandsverhandlungen mit den Polen. Auf die sfrage des Präsidenten erklärt Ministerpräsident Hirsch die Bereitwilligkeit der Regierung, die Interpellationen zu beantworten; über den Termin werde sie sich mit dem Präsidenten des Hauses benehmen. Damit sind dress vier Gagenstäode für haute erledigt. Das Haus tritt ein in die erste Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur vorläufigen Grönung öer Staatsgewalt in Preußen. Abg. Dr. Hergt(Dtschnatl.) polemisiert gegen die neulichen Ausführungen des Ministerprält- deuten. Die Rede klang doch etwas nach einer Parteirede des alten Stils.(Sehr richtig! rechts.) Wir hätten erwarten können, daß neben den Mängeln des alten Preußens, die wir gewiß nicht der- kenneu(ironisch- Zurufe bei den Soz.: Jetzt!), auch seine guten Seiten erwähnt worden wären. Seit dem 9. November werden die Staatsgeschäste Preußens wahrgenommen von einer Regierung, der jede gesetzliche Grundlage fehlt, und es hat wahr- lich lange genug gedauert, bis die verfassunggebende Nationalver- sammlunq einberufen worden ist. Da die Wahlen ergeben hatten. daß die Mehrheit des Voltes nicht hinter der Regierung steht, so hätte sich die Regierung in ihrer Betätigung auf dem Gebiet« der Gesetzgebung und Verordnungen etlvas mehr Zurückhaltung auserlegen sollen.(Sehr lvahr! rechts.) Lag denn ein zwingender Anlaß vor, über Nacht und Hals über.lkopf das ganze Kommu- nalwahlrecht über den Haufen zu werfen.(Beifall und Zu- stimmung rechts, Gelächter bei den Soz.) Und nun gar die Per- ordnung über die Aufhebung der Jamiliengüter! Mit dem Grkaß der vorliegenden Notoerfassung werden wir uns ab- finden müssen. Wir halten es aber für falsch, wenn in der Vor- läge von„Deutscher Republik" gesprochen wird. Das gleiche gilt von dem Ausdruck„Preußische Republik". Wir bitten daher, statt dessen überall zu setzen„Preußen". Wir haben uns damit abge- funden, unter einer republikanischen Staatsgewalt zu leben.(Zu- ruf: Weil Ihr müßt!) Aber dem monarchischen Gedanken kann uns niemand abspenstig machen. (Beifall rechts.) In tiefer Dankbarkeit gedenken wir dessen, was das Hohenzollecnhaus fiir Preußen getan hat— wie seine Vertreter Vorbilde: preußischen Pflichtgefühls, preußischer Sparsamkeit gewesen sind.(Gelächter und Zurufe bei den Soz., Beifall rechts.) Fern liegt uns der Gedanke an Gcgenrcvo- lution.(Rufe: Na! na? bei den Soz.) Wir wrten geduldig ab, biS die Zeit gekommen fein urird, in der kraft des gesunden Sinnes des deutschen Volkes(Zuruf bei den Soz.: Hochveirat!) die Rückkehr der monarchischen Ttaatssorm gefordert werden wird.(Lebhafter Beifall cechis.— Rufe bei den Sog.: Niemals. Abg. Adolf Hoff» mann: Welheim, kehre zurück!) Weiter beantragen wir, die vollziehende Gewalt einem Staatspräsidenten zu überGagen. Damit wird der Gefahr der Zerstückelung Preußens von innen heraus am besten begegnet. Endlich beantragen wir, daß der Regierung das Recht, Verord» nungen ohne Zustimmung dieses Hauses zu erlassen, endgültig ab- geschnitten wird. Wir haben genug von den bisherigen Vervrd- nungen.(Lebh. Zufttmung rechts.) Ministerpräsident Hirsch: Der Vorredner hat meine Rede von gestern kritisiert. Ich. als Sozialdemokrat, konnte natürlich nicht eine Rede halten, die den Beifall der Herren von der Rechten findet. Daß es den Herren unangenehm ist, wenn v»n dieser Stell« aus an die Vergangenheit krinnert wird, glaube ich gern. Aber eS ist unmöglich, die Um- wälzung feit dem 9. November zu erklären, wenn mau nicht an das erinnert, waS stch vor dem 9. November abgespielt hat. An der llnrwälzunq trägt nicht die Sozialdemokratie die Schuld, sondern die Parteien, die sich jeder Reform widersetzt haben. (Sehr wahr! bei den Soz.) Eine Klassenherrschaft haben wir nicht jetzt, die hatten wir früher. Wir stehen fest auf dem Boden der Demokratie. Ein Regierimgsprogramm aufzustellen, war nicht unsere Aufgabe. Das müssen wir denen überlassen, die nach uns die Regierung bilden werden. Der schwerste Vorwurf, den der Vor- rednor der Regierung»«macht lwt, ist der. daß sie stch auch be- tätigt hat.(Sehr gut! bei den Soz.) Di« Verordnungen der Regierung zur Beseitigung der Klassenparlamente in den Gemeinden und Kreisen, waren ein dmngendes Gebot der Notwendigkeit. (Widerspruch rechts.— Lebhafte Zustimmung bei den Soz.') Es war ein Unding, wo die Klassenherrschaft zusammengebrochen ist, noch Klassen Parlamente im kleinen zu behakten.(Sehr wahr! b. d. Soz.) Ein Staatspräsident für Preußen ist nicht notlvendig. Er könnte aufgefaßt werden als ein Ersatz der Monarchen.(Zuruf: Platzhalter!) Diesen Eindruck wollen wir vermeiden. ES würde keinen guten Eindruck machen, wenn es außer dem Rcichspräsiden- ten noch zwei Dutzend andere Präsidenten geben würde.(Beifall.) Abg. Hcilmann(Soz.): Herr Hergt hat gestern wie heute erklärt, daß seine Partei keiner- lei Versuche einer Gegenrevolution machen werde, aber in der Sache ist er»mit einer Schärfe vorgegangen, die von Provo- kation nicht weit entfernt war.(Lärm rechts.) Herr Hergt feiert dann die Monarchie, beanstandet das Wort Niepublik und entrüstet sich besonders über die Verordnung, die das Dreiklassenwahlrecht in den Gemeinden beseitigt und über die Aufbebung der Familien- güter des befestigten Grundbesitzes. Als wir das hörten, fühlten wir uns zurückerinnert an die alte konservative Partei im Preußischen Dreiklassevparlmnent.(Beifall links.) Die Deutsch- nationalen müssen außerhalb der Welt gelebt haben, wenn sie glau- be», daß in dqi Gemeinden alles in schönster Ordnung war. Es ist beinahe zum Blutvergießen gekommen, weil ein Zu- sammenarbeiten der Arbeiter- und Soldatenräte mit den nach dem Drciklassenwablrecht zusammengesetzten Gemeindevertretungen nicht möglich war. Wir erwarten, daß die Regierung gegen Bürgermeister, die sich tv e i g e r n sollten, die Verordnung durchzuführen, nachdrück l i ch st vorgeht. Sie begeistecn stch(n. rechts) für die Auf- rechterhalwn« der Aamiliengütcr(Lärm rechts), es geht alles ge- setzlich zu. Die Regierung hat einstweilen des Gesetzgebnngsrecht. (Lärm rechts.) Wollen Sie belmuplen, daß seit dem 9. Iiovember kein Recht und Gesetz bestand?(Gelächtdr rechts.) Da kein anderer gesetzgebender Faktor bestand, hatte die Regierung kraft des Sieges der Revolution das Recht der Gesetzgebung. Die konservativsten StaatSrechtslchrer haben das anerkannt. Herr Hergt vermißte das Wort tiefer Dankbarkeit für die Hohe:"zolle rnmcm- archie. das er hier gesprochen hat. Die Monarchie rn Preußen und Deutschland ist so gründlich tot, daß es mir ivie eine Grausamkeit vorkommt, wenn ich Herrn Hergt das Sündenregister des alten Regimes hier vorhalten müßte. (Lachen rechts. Beifall bei den Sozialdemokraten.) Man wußte sa eigentlich nie, was in Preußen galt, der Äömgswille oder der Iunkerloillc, niemals aber der Volkswille. Man wußK nie in Preußen, was stärker war. das Staatsinteresse z. B. bei notwendigen Kanalbauten oder bei der notwendigen inneren Kolo- nisation oder das Junkerintercsse, daö�dem König bedenkenlos Trotz bot(Unruhe rechts. Beifall bei den Sozialdemokraten.) Wir verstehen Ihre wehmütigen Erinnerungen an dieZeit Ihrer Alleinherrschaft.(Lärm rechts.) Wir haben hier ein Parlament, das nach dem sreiesten Wahlrecht der Welt gewählt wordcg ist. In seine Hän5e wird die Regierung ihre Gewalt zurücklegen. Der Kern de? alten Deutschen Reiche» ist Preußen gewesen, durch sein Militär und durch die Festigkeit seiner Staatseinrich- tungen, die unmittelbar mit der Monarchie zusammenhingen. Alles das kann das neue Preußen dem Reiche nicht mehr bieten, eS kann also auch keine Vorherrschaft im Reiche beanspruchen, diese Zeit der preußischen Vorherrschaft im Reiche ist u n w i d c r r u f l i ch p o r- bei, und daS wird seinen Ausdruck auch darin finden, daß ein Staatspräsident in Konkurrenz mit dem Reichspräsidenten nicht geschaffen wird. Wenn Herr Hergt gegen die Allmacht des Paria- ments die Volksabstimnng empfiehlt, so wird sich durchaus darüber reden lassen. Herr.Hergt aber will gleichzeitig die Minister nicht durch das Parlament und nicht durch dessen Präsidenten, sondern durch eine dritte von diesen unabhängige Seite berufen lassen. In Wirklichkeit bestimmt doch nicht der Präsident, sondern da? Parla- ment die Bildung des Kabinetts. Wenn wir auch KommissionZ- beratung deshalb gar nicht für nötig halten, fügen wir uns doch dem Wunsche anderer Parteien; die Kommission muß aber mit äußerster Beschleunigung arbeiten. Wir hoffen, daß die Vorlage ans der Kommission unverändert hervorgehen, und der deutschen Nation und Preußen zum ScgU gereichen wird.(Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Am Zchnhoff(Z.): GS kommt für setzt nur darauf au. ob die Vorschläge d«S Entwurfs so beschaffen find, daß sich zurzeit damit leben läßt, das scheint unS der Fall zu fein. Mit der Fvag« des Staatspräsidenten sollten wir die Beratung jetzt nicht belasten. Abg. Heilbrun»(Dem.): Mein« politischen Freunde stehen auf dem Standpunkt, daß die Kompetenzen, die in der Vorlage der Nationalversammlung übertragen werden sollen, etwas kärglich bemessen sind. Von diesem Gesichtspunkt aus halten wir es nicht für richttg, daß man dazu übergegangen ist, das Kommunalwahlrecht aus dem Wege der Verordnung zu regeln.(Beifall und lebhafte Zustim mung bei den Dem.) Wenn das preußische Volk mehr als 60 Jahre lang den geltenden Zustand ertragen hat. dann wäre es auf ach: Tage mehr oder weniger auch nicht angekommen.(Sehr richtig! Nun ist die Einrichrung des Staatspräsidenten beantragt worden. Wir teilen in weitem Umfange die Bedeuten, die gegen dis Ei.» setzuna eines besonderen preußischen Staatspräsidenten bestehen. Auf der anderen� Seite gtiauben wir, daß es durchaus notwendig ist. eiue gewisse Stütze, ein Regierungsorgan in die Siaatsmaschinc einzusetzen, das eine gewisse Kontinuiiät der StaaiZdettvaltuug garantiert. Zwei große Gesichtspunkte sind es, von denen meiuc politischen Freunde sich bei ihrer Stellungnahme zu dieser Bor läge leiten lassen; einmal«das Bekenntnis zum Reich als eineo starken Einheitsstaates und dann da? Bestreben, eine feste Staate instanz zu schaffen für die geordnete Fortführung der Geschäfte. (LM). Beifall bei den Demokraten.) Abg. Rosenfcld(U. S.): Die Verfassung eines Landes ist nach Lassalle die Wiedergabe des bestehenden Machwerhältnisses. Der Entwurf läßt aber dt« jetzigen Machtverhälttiisie nicht erkennen, erkennt nicht einmal die Arbeiter- und Solldatenräte. Wir stell«: uns auf diesen Boden des Rätc-Systems. Wir erstreben die Diktatur des Proletariat?, die den Sozialismus herbeiführen soll. Wenn Sie glauben, jctzl durch die Nationalversammlung die Räte begraben zu können. so verkennen Sie die wirtschaftliche Macht der Räte. An die Stell. der soziolistisäien Republik haben Sie die demokratisch-kapitalistison Republik gesetzt. Hüte» Sie sicki, das Proletariat herauszusordcrn. Es ist mit der alten Regierung fertig geworden und wird ane mit dem neuen Regime fertig werden.(Zuruf b. d. Soz.: Di pveußischen Arbeiter werden auch mit den Unalchänchaen fort:!, werden!)— Der Redner begründet des weiteren eine Reihe von ?tdäKdernngSan trägen. So soll nur die verfassunggebende Bei sanniiftmg allein das Reckt haben, sick zu vertagen, die Jn> niunität soll verschärft werden. Wir beantragen endlich tu dem Entwurf einen«icumi 8 kt des Inhalts:„Die Familiengüter dc> Hanfes Hohemzollern sind Eigentum der preußischen Republik". Dieser Antrag wird ein Prüfstein sstr die Demokratie sein, auch für die Sozialdenwtratie in diesem Hanse. Abg. Dr. V. Richter(D. Pp.): Die Volksvertretung durfte nickt in den wichtigsten Fragen ausgeschaltet werden. Es ist geradezu ein Schlag in das Gcsick: der Volksvertretung, tvenn kurz vor den Wahlen, wenn sogar nöch nach den Wahlen, wenn schließlich sogar dicht vor dem Zusammen treten der Landesversctzumlung noch einschneidende Verordnungen mit Gesetzeskraft als Notverordnungen erlassen wurden. Wi. müssen uns cnrst schärfste gegen die Möglichkeit neuer Ueöergrisjc der Regierung aus diesem Wege verwahren. Auch die Verordnur. über die Fideikommiße hätte ganz gewiß noch Zeit gehabt, bis ip; dazu Stellung nehmen tonnten. Wir sind bereit, auch van M'n- ßischer Seite Opfer für ein einheitliches Deutsches Reich zu drii. gen.(Znstinimuifg bei der D. BP.) Aber diese Auffajsnng*mi.; auch sonst in allen Teilen des Reiches herrschen, nicht blöss Preußen allein.(Bravo! rechts.) Damit schließt die Besprechung. 'Die Vorlage geht an eine.Kommission von 27 Mitgliedern. Präsident Leinrrt schlägt vor, diese Kommission am Moni,:' tagen zu lassen, und die nächste Sitzung am Dienstag 2 Uhr al-zi hatten mit der Tagesordnung Antrag von Kries sTtsch. Natt. betr. der Verhaftung von Mitgliodern der Landesversammlung in Posen und Rest der Tagesordnung. Zur Geschäftsordnung bemerkt Abg. Adolf Hofsman«(lt. S.'i; Ich bitte, die Kommission am Dienstag tagen zu lassen und am Montag 11 Uhr cm erster Stelle meinen Antrag, betreffend Aus Hebung des Stanbrechts, zu beraten. Die Erschießungen im Wege des Standrechts erstrecken sich nicht mir auf Spartakisten und Un abhängige, sondern es werden auch schon Bürger erschossen. De: Antrag Holtmann wird angenommen. Nächste Sitzung: Montag 12 Uhr: Antrag HCfftnnuu(Jt. S. und Antrag V. Kries(Tisch. Natl.) Schluß-�7 Uhr.____ Inöustrie unö hanöel. N. Friftrr Aktiengesellschaft. In der Aussichtsratssitzung de: R. Frister A.-G. wurde beschlossen, für da? Geschäftsjahr 1918 inc gesamt 35 Pro z. auf da? erhöhte Aktienkapital zw Ausschüttung zu bringen, und zwar 20 Proz. Dividende und 15 Proz. Sonderausschüttung, wozu ein Teil der auszulösenden KriegSref�erve verwandt wird. Die restlichen 950 00a Mark dieser Reserve dienen zur Stützing der Reserven für die UebergangSwirtschaft sowie zur Bitdung eineS Hilfsfonds für Wert- angehörige. Di« Dividenden der Geschäftsjahre beliefrn sich 191'' aus 55 Proz., 1916 und 1917 aui je 30 Proz. Breite Straße Rudolph Hertzog- Berlin C. Bruder- ftratze 'Jxüfjjeifjt 1919 Neue Seidenstoffe Sommer 1919 Einfarbige glatte Seidenstoffe Gediegen« reinseidene Stoffe, m neuzeittgrn Debatten und Farben.. Einfarbige Tafte und �ippentafte Reinjetdem ichmiegsame Gewcde, reiche Farbeaauewahl......... Einfarbige gekreppte Seidenstoffe Reinseidene mattglänzende Gewebe, neueste Farben.......... Reinseidene Schleierstoffe Richte durchsichtige Gewebe in. neuen Farben, elfenbeln und schwarz.. I�einseid. Stoffe für Jacken-Kleider u. Mantel Schwere Seidenstoffe, neueste Farben sowie in schwarz......... Kettdruck-Seiden Llumen- und Phoniasie-Mustei w schönen Farben- stelUmgea. reinseidene Gewed« Meter aO A. ®r. 48-50 cm JJr. 88-100 cm Meter 1 9 M. 30 bis 45 M. Ar. 86-100 cm Meter 30 Pi. bl« 55 M. Ar. 100 cm Meter 35 M. und 40 M. Ar. 100 cm Owur 13 M. bis 22.50 Ar. 90-100 cm Meier 55 M und 52.50 Ar. 48 cm bick 31.50 Ar. 90 cm Meter 55 38. Gestreifte Seidenstoffe � cm �*'M cro Schmal« und breite Streifen, in neuen Farben...... Meter 14.50 3 2 50 Karierte Seidenstoffe m Kleine und große e Karos in vornehmen Farbe»« � A A 0 steilungen.;....................... Meter 14.50 bis � 1 M. 10M.bIs4o.75 Arclte 90-100 cm Biete, 22.50 Ins 40 M Äreite 98-100 cm Met« 40 M. bis 45 M. Schwarz? Seidenstoffe � srttte"»«tesj-ioocm Reine Seide, In glatt und gemustert. Meter 22.50 und 23 M. Meter 45 M. bis 55 M Reinseidene Sickerstoffe»,«™ Statte Attasgewob«, bewähtt» Stost� Mir. 3138. prSch A«dwßell«... New 32�0 M OD 2t. Bedruckte Seidenstoffe Hübsche Druckmuster auf klaren und dichten reinseidenen Grundstoffen. Äestickte Seidenstoffe Slawen, u Phantaste-Muster auf klaren u. dichten relnselb. Grundstoffe». CpemMiis 2Vi Uhr: 1. Akt QStterdümmeLtnis. V L'hr; In. 3. A k tQ("> vt c rtl 5 n- mer trag ScteasspielhaHS 2 uhr: Waüenstelns Toi 7 uhr: Heimat. Volksbühne Theater am Bülowplatz. Direktion Friedrich KayBIer. 3 Uhr: Wilhelm Teil. 7V; Uhr: Gas.__ Direktion Max KeinhardL Deutaohe« Theater. 3»/. Uhr: Frühlings Erwachen. 7 Ohr: Wie es euch getäiil, Motitaa 7 Uhr: Wie es eoca gefällt. Kcramerspiele. ?>/, Uhr: Her Weibstettld. 7 Uhr: Fasching. Montag 7 Uhr; Fasching. Kleines Schausplethaus Fasanenstr. 1, Port. 5. 71U; Die Büchse der Fand er*. A'.ontag V/s Uhr: Die Bflchse der Fandera.________ Theater 1. d. SBMgpätzsrSMe Dira C.Meinhard- R. Bernauer Nachm. 3 Uhr: Katsensteg. Abends 7 Uhr: Die Wlideme. Montag; Musik. Dienstag: Her Biderpels. Mittwoch: Musik.. Donnerstag: Bar BIherpclx. IVeitag; Die Wildente. Sonnabend: Musik. Sonntag nachm.: Katrensteg. Abends: Der Biberpelz. Montag: Der Biberpelz. teMlenhans an der Marschallbrflcke Nachm. 3 Uhr: Die Ehre. Abends hji Uhr: Erdgeist Montag: PQrf Frankiurtei. Dienstag; Erdgeist. Mittwoch 7 Uhr zum 1. Male: Der Eel/,: Die weite Dame. Sssidenz-Theater. Untergrandb. Klosterstraße, Ausgang Stralaner Straße. Täglich TV» Uhr: Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann. Spreileitung: Alfred Rotten : lansi Arnstadt. Karl Clewing. Fugen Burg. Olga Limburg. J. Falkenstein. Emma Debner. Rosa Valetti. Panl Biidt itetüp der FrledÄM, >icte Friedrich- tt. k Wienstraße. Norden 86S0. Sitflllch 7i/, mt; IrsitsüsTage. Operette nen KorHg. Luisen-Theater. HaAemanns Bnr: Töchter ?! Wieim Teil. Montag: Hggemkops TH-idiS. Rose-Theater. 3 Uhr: Dorerö sehen. vhv.-. Bas DmtaäMrllians. Gaslsp. d. Friedr.-vyiüt, TJjgjlt, Theater . Friedrichstraße 218| Dir.: James Klein Anabeodl. VU U. 1 Sonnt. 3 Vi u. TV«! Die des Große Variete-Aas- j startuags�Soha«, P.rsün!. Auftrete«]! 1 d. berühmt, dänisch, j Filmschauspielers jWgo Larseu.! ' Lucie Btattoer als LiabHnnatraa. | H. Horsten. Fr. Ranch I 10p arab. Sarlager, I > PpranL-DerelelL 1 I Batty» Bfiraacrapp«. j | Chinesische QauUer.> Sonntags 31/, U)ed. | Erwachs. 1 Kmd Irei 1 1 aterk.unuatB TorlianifitepR'.yoMiainen Sotntlaa, den 18, Rärg 1919, «fatfim. N/, Uhr: Deutsches LpeenHän«: Martha. RestdenK-ZI).: Dpekeepott» chreen Nachm. 8!lhr:. Bollsdühne: Wilhelm TeL. SchüIer-TH. ÜHarlottenlneHg: Die Braut sott MeTioa. Le>s!ng-Tdeater:4ver Zlaub der Sabinerhinen. üUnstler TH.: Mehl Nachbar Ameise Th. des Westene: Die SeNar- prinzessm. Wochentag« abend« vom 17. bi» 22. März: Be!l,b!Ibne: Lutder. Da«. Eme ZtireisaeiOichi»._ LPsmlnr-'Fheatep Direktion• Wctor Rarnowsky 3: Oer Rauh der Sahir-trlnnen. 7 Uhr: Der rote Hehn. Montag: Der Blautnchs. Dienstag: Der rote Ii»Im. Mittwoch: Der roie Haha. Donnerstag: Der nitufitclu. Freitag; Peer Cynt. Sonnabend: Oer rote Hahn. Sonntag: Der Biatifucbt, Montag: Der rote Hahn. Deptsehcs littnntler- Theatrr. z U.; Mein Nachbar Ameise. 7 Uhr; Der Schöpler. Montag: Nachtbelcochlnae. Dienstag: Der Schflpfer. Mittwoch: Der Schöpler. Donnerstag: Der Schöpfer. Freitag: Nachtbeieuchtuag, Sonnabend: Der Schöpfer. Sonnt, Mont. Der Schöpfer. Tteter am iBtflwsff Tor. Die proste Revue I Heber 100 Mitwirkend«! Theater für Sonntag, den 16. Mirz. ReiebstuUeater Heute nachm.»U.U. abrnb»?>/, H. �Fststtwe? 'harten. Beate_£JVor«ellDnj«iB [3% Uhr | Kleine Preis«. vd d. Hälfte I ra�ro«u. Btisdb Sanatag 2 gr. Verstetig. Ol/ 1 Nachmitt. f1?!/ 0/ 2J t Kind frei I 1,1 /Z K bei!!. forsteRnsp; aueb nachm. ungeküm MOberonw, Vorher: Das große März-Programm. Bie Brücken zum Besuch iL C treue sind freigegeben Admiralspalast. Jfi«h 7V, Uchf, Sonntags 4 und 7 Uhr: Die Neritfitl B Tanz. Revue. »cs Divenusemeiu.| ' Außerdem: Prinzessin t. Tragaar I Wer fei did Schönsi«)' Adairali-Rijio Die Kleptenantn Maria' WM CenCrai-ThMter Jfu: Die Rose raStambol. Dentscbes Openthnns i uhr: Tiefland. Fpledr.-Wllhclmmt.Tl». 3 Uhr: Das Dreimädcrthaus, 7'/, Uhr- Hnnnerl. Bas Dreimäderüiaus 2. tcü. Kleines Theater. Vi4 Uhr. Jcttchen Gebert. 7% imr: Der Refolutlonär. Koniinrhe Oper 3V« Uhr; Schwarrwaidmädel. uhr: SdwarzwnlösnSilel l.ai»t»tpielb ho#» ?>/, Uhr: FVjcksprGnte. TV« Uhr: Die spanische Fliegt. Metropol-Theater. 3 Utir: Wiener Blut. 7 uhr 50: Die FssÄjsfee. Benea Operettenhans» Schiffbauerd. 4a, Norden 281. 3V, u.: Der Soldat der Marie. upr: Die tene Süsssne. Pnlast-Thester 3 Uhr; Der T roabadonr. 7 Uhr: Christus. bfchlller-Thent. Phnrl. 3 Uhr: Die Braut»on Messina. ti/, uhr: Die große Pause, Thalln-Thenter 3: Unter der binhenden Linde L'r': PoiEisolie Wirtscliatt. 3'li. am Xollcndorfplatr Z>/, Uhr: I>er Juxbaron« 7 Uhr: W Theater de» Westens ZV, Uhr: Die Dollarprinzcssin. TVtUhr:" Wnllner-Theater PI, Uhr: Graf T. Luxemburg. Ti/, uhr- Geisha. MÄTiOHiL-THEATER Cöpenicker Str. 68. Tä�lch V/t: 5 Min. Janno�ltzbr. UnbescIirclbHcber Erfolg! Die Kinopuppe. Bnrfeske r, Lronh. HaskeL Musik«. Walter Browime, Vorrerkaul vos I» Uhr ununterbrochen. Bfhetts, sowie Anweisungen v. 4.-14. März behalten für die nächsten UTsgo Ihre Gültigkeit.(Rechtzeit. Umtausch.) ?! N I [ntimes Theater am NoUendorfplatx. | BBlOWStv. 4 LQtxuw 2303. das npe JÄirz-frogranrai Erstklassige Spezialitäten. iauenabieEtr C«lM�nm& des, Amenk» Dock»| PerDmMttr»* Max lUmda Reötiet £.A..Dtiport*. Vorst 4«,*■, I Central- Chcatcr RommuntMta taufte.»T. Sonnabend, den 22. März 1019, 7»/,.Ihr: mm——. Äctroffct�iCTrofl* Ok Schonftc von Hllcn Operette w> Atteu oon fteutj ClsBfuis.fl. «nstf«m Zeaa»Udert. Zu den Hauptrollen: SttM Senk cheSn Zanoiolfc, Oeorfi Safeff, «Ifrrb»•»«*.»IM Del». Sria». Pasch. Zeitz Nutz. Heute Einmaliger heiterer Abend Marcell Salzer Kartaa Im Beetbovcnsaal sttteaga 12— J nad abends ab 61/, Uhr. DlrSiegbertjGoldT� Der beispiellose Erfolg! Snem der Linsrf 2. Teil Der Weg, der zur Verdammnis führt VOR Julius. Sternhelm Hauptroflen; Charlotte Böcklin Käthe Haack Grete Weixier Regie: OTTO RIPPER ♦ VorvarKauf tt 4 Utw Onrck ei» Vorspiel ist' der 2. Teil des Films: „Der Weg, der zur Verdammnis führt", ohne wettere« auch dent Publikum verstftBdHcti, welches den 1. Teil nicht gesehen hat Ehrenkarten haben keine GüttlgkclL Endeka Zwei rolkstfiiDlIche Konzerle inderPbllharaoBie Sonntag, 23. März, nach- Sonntag, 30. März, nachmittags 4 Uhr: ■mjT.-Dtr. flsrm. WoHI und JtxI. Sachs. ' BeethoTensaaL Eieße GEBHARDT Schamann-Heß- Dechert-Trio (Werke vonBeethoven) mittags 4 Uhr: � Barbara IW I Comeiis SHfKEST- (Karten v. 8. März gültig) 1 Bifletts zu l.M). ZtS' u. 3,00 bei Bote& Bock u. Werthelm �J�eisterkGiizerhs in der Musikerschule, 17 u 31. März, 12. u. 27. April Lola Artöt de Padillu Hermann Boettchcr LUIan von Oraufclt Uudolf Laubcnthal Hertha Stolzenberg Hans mühiboter Clandlo Arran Heierich Schlnsnas "»auerkarlen 12,—, 9,—, 6,—(einzeln 5—, 4,—, 3,—) l Bote i Bock, A.Wenhrim, MaxTeschner, Steglitz_ »chch««chchchch««ch�> Freitag, 21 März,?«/. Uhr. Klarlerabend Alexander Dickstein Brehms, Sou. op, 2, Fis-Moll, Pagznlni-Variat.j Schumann, Krelslcrlana; Chopta, Llszt. _ Karten 5, 3, 2, 1 M. Philharmonie. Freitag, 21. März, 7>/, Uhr: Llederobeod» Joseph CHW&H Kottbower D -fall mm 76(Hohenstanfon-Slle) IsoX: Kabaretts ch»OO«»chch«»Och»»chOOch«ch«»«»ch»«ch»ch Kammer-SMe Bette-Amancestraße, Ecke Teltower Str. am Halleschen Tor. Heute sowie jedem Bonntagt UMTS ÜHNE Kabarett, Theater, Konacrt und Tanz. Anfang des Konzerts; S Uhr, der Vorstellung; 6 Uhr. Vorelellung: Großer Ball. ginöen-Restaurant Coandorf-Brtrfeb« öd. 9rno Conndcrf Staig Bags; liteMlß W 8?/ Batet Dea naöea 44 t«dtltalicnlscbe Lieder(zum ersten Male); Schumann, StrauB, Oriez, Slndlng. Am Klav,: C. V. Bo«,| Karten 8, 4 4, 2 M- Philharmonie. Sonnabend, 22. März, 7V, Uhr Einziger Arien-Abend Dcloire Arien ron Händel, Mozart, Weber, Lortsinr. Verdi, Puccfnl, Am Klarier: Brun« Sleldler-Wlnkler l Karten««, 44 2 M. U X Bcchst eins aal. Sonnabend, 21. März, 71/, Uhr. Maria" RüIke-AbClld(verlegt vom 6. März) Gertrud Tressnitz Aas dem Boch der Bilder, den neuen Qedichlen und deu Oeschlcbteo»om lieben Qott(Michelangelo). _ Karten 8. 4. 3, 2 M. BiDthncrsaaL Sonnabend, 22. März, 7'/« Uhr. Panzert Ibolka Gyarlas Violine Vloi.-Kortz. v. Vleuxremps; Werke v. HIndeFHubay, 1.5. Bach. Kreisler, Sarasate, Chopin, Tschaikowsky, Paganini u a. Am Klavier: Dr. V. E. WoffT.| Kart 8, 5, 4. 3, 2 M. Philharmonie. Sonntag, 23. März, mittags 12 Uhr: Wiederholung des W QFNSr- Abends mit dem PhHhan». Dreh est er HValtor invKKs?? Meitig gerühmte Verpflegung ♦ Mnfit: Kapelle pörtner Soeben erschient n Roman in zwei Aänben von JaVob ZAagerum«« SSZ SeNett. Sehest«!-16 TU, gebunden 20 TL Die echte große Dichtung sucht nicht dieAttvalitSt, sie ist aktuell. Wassermann zeigt uns in seinem Roman den Jnsammenbruch der g«Wgen, sittlichen und äschetische« Kultur des KapitaklSmuS. Er malt diese Kultur in den verlockendsten Farben und läßt uns den Wurm sehen, der in ihr nagt. Sein Held vird erst das Opfer, dann der Mchter der liebeleer gewordenen Welt, und darnach der Ver» künder einer neuen ZuGoast. Das Buch ist hinreißend durch SeD,«benteuer und Borlockuns; es dringt in das Letzte der Seelen und verwandelt sie nnd uns. Zu beziehe«»mch alle Ztuchhandlunge« S. Jifcher- Verlsg- Verlin ' Dirigent: Catnflio fTHdebraad« Karten fTo!fc»ta»nl!che Prel5c» 3, 2, 1 M. BeethoweaMaJU Dienstag, 25. MÄr*, 8 Uhr. H. Klavierabend Bruno Eisner Beethoren: Sonate C-Dur(Waidstein); Schumann; Sonate Fis-Moll, op. 11; kleine Stücke von Brahms und Schumann. _ Karten 5. 4. 3, 2 M. HL(letztes) Konzert mft Donnerstag, 27. März, TV, Uhr: dem Pbliharoioniscben Orchester SToaal piwakowsky Dirigent; Prof. Willy Heß, Tschaikowsky, Coreiii und Lata. Karten 8, k, 4, 3, 2 M. Freitag, 2S. März, ß Uhr KonaeP« Johanna Behrend Back, Arie; Brahma, Lieder; EUcker, Lieder(z. erst Male). Am Klavier: C. V. Boa,|_ Karten S, 4, 3, S M Philharmonie. Freitag. 28. Märe. 7V, Uhr; Konzert mit dem Phnharmenlscben Orchester (▼erlegt rom 25. November) Max Fiedler Solist: Artnr Achnubel. ■na Trappt Prolog zu einem lyr. Drama(Manuskript); tt. Schnmannt Klavier-Konzert A-Moll, op. S4; Brahma I Symphonie Nr. 3.; Karlen Ü, 5 4. 3, 2 M Blüthneraaal. Freitag. 28. März, PI, Uhr: Tanrabend Grete Margot unter (Erste Solotänzerin vom Oentschen Opernbaus) Mitwirkung von Rath Palfcacr und Ulla Horwaih. Am Klav.: Edgar Clcwe. Karten(ah Dienstag) 8, 6, S, 4, 3. 2 M. Beethoven« aal. Sonnabend. 29. März, TV, Uhr. III. Honaert mit oenen Werken Hermann Henze mit dem Philhannoclüchcn Orchester um. gütiger Mitwirkung v. Dr. Franz Kuhlo. Paul öraencr:! Kuhla: Klavier Lcndval: Scherzo »Seemorgen", sympbön. Fantasie. Karlen 5, 4, t. 2, t M._ Konzerts» ni d. Hochschnle. Dienstag, I. März, 7l/s Uhr. Konzert Paula e i n b a u m Am Klavier: Gertrud Marcos. An d. Orgel Htna Lncdtke. _ Karten i, 4, 3. 2 IW. r: Symphonie D-Moli, op. 39(z. t.Mal); Franz ler-Konzert(a. Klav: Der Komponist); Erwin lenzo t groß Orchert, op. 7; M. v. h'cbllliags: w Bewthovcnsnnl. V.(letzter) Elena Gerhardt Dienstag, 1. April, 71/, Uhr. I.tedar-Abend Am Klav. Modernus labeoco Komponisten. C. V. Boa._| Karten 6, 5. 3, 2. 1 M. Möbel Schlaf* a. Speisezimmer, Moderne Kuchen, g-oj<> Auswahl, kauft man reefi und billig bei der Möbel und Polsfenvarenfabrik R. Sommer,* Nene KänlgatraBo ZO, s? Canz- Diele � WlsxrrkmlM« F Tätlich; Moderner T«nc. 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Ouvertüre„Cosi(an mite"; Klavter-Korzert D-Moll Nr. 20; „Serenade" Nr. 9; Klavier- Korzert Es-Dur, Nr. 22. _ Karten 8, 6, 5. 4 3, 2 M Philharmonie. Kammersänger Am Klavier: Michael Rauch eisen. Donnerstag, 3. April, 7'/» Uhr Paul Bender Kart. 8.\ s. 4. 3 2 M. Philharmonie. �eitag, 4. April, 7'/, Uhr. (Veviacjl vom 6. Februar) m. iHtaior) Lleder.Abend Emmi Leisner ltavt»f. Prof. Karl' Kartse\ 5. 4, 2 M. AMuHmmt üertmuensoalt unWaläff. Kustunft «eunueicht. ich Prenä, TJBS* Philharmonie. V.cnrag, 7, April, TI, Uhr. V.(letztes) Konzert m. d. PfeUharmon lach. Orchester _ S ELMAR Meyrowitz Mitwirkende: Bruno Kittel eher Chor(Musikdirektor Bruno Kittel) Solisten: Barbara Kemp, Sigrid HoHmann'Oncgla, Robert Hütt, Harry de tiarrao. „Requiem" von Verdi. Karten 10, 8. 4, 4. 2 M. t»Wtt Vcraattaliawara». Bote 4 Bock a. Wcnteixn. HARDT 55X111 0. Bertrefefn- saal, Linkstr.42 FROHER ABEND KtAbendk. Reuter, Wied, Morgenstern, Märchen, l2Sciiausuiciei-„Portr.a Sonntg� 23. März NOVELLEN(auch heiL): Heine, Mauuassans Meisters aa!. Bang, Wied. Wedekind. TMiiana, W. Schäfer. .Kanen: Bote& Bock, Wertheim— für heute Abendkasse. i Meistersaal, Dienstag, 13. März, abends°/, 8 Uhr 1 1 Revolutlons.DIchtöngen Oscar Ludwig Margarete Brandt Jacoby Uchtdran�:— Kampf— Acföcbvvrnng Kart. M. 5, 4, 3» 2 b. Bote& Bock, A.Werth. u. Abcndk. AlexaaderstraDe 21. WiedsF-Eröliflön!} heute Sonntag, den 16, März. Vollständig neues März-Programm. Anfang der Vorstellung: Wochentags 7 Uhr, Sonntags 6 Uhr. :tei>pi>etfen A Donttett— Steppdecken in reicher AnsmahL Bernhard Strolimandel, Berlin S, Wallstr. 72. f Filiaic Ioochimsthalerstr. Lä/2S u. Spittelmarkt, EckeWcllstraze. Alt.Etep?drck.werd.auk!kc,rI:t!t. pqsssze- Hieater Unter den Länden 22. Dir. M. Soliman. �!U>6-6 �.n- S*-', � oSP � � ms ,_ i � temer Linvtn|»lei' in 2 Akten. Cliarlotfenbwrg (Sojiaiberaofrntilchcc TDafjioctcin) Am Montag, den 17. März 1919, abends 7Vs llhr, , im ,,BolkShaus", Rosinrnstraße: Generirlversammlnng. Tagesordnung: 2ög/I4 1. Bericht des Borsiandes— 2. ZiaffenbcrichL— S. Slmooljl des Borstandes.— 4. Vereinsangeicgenheitcn. Mllgliedsduch oder otnfnuhmeifnittunz legitimiert. JsiltseKe Wmer unä franen! Täglich humorist. Konzerte Intimes Kabarett ma? A Sä ,.„6 American DrlnSc.— VoriBgl. V Kfiche,»- Beste Weine. laQetrinko.— Eigene Bel'.uch'cnj;.— Welt Stadtverkehr. ZWN htijSkMkl'SkllMS Vcrwaltnne Berlin. Tel.: Amt Moritzplait lOSA. Z578. Bureau: Ruugrstr. 30 Achtung! Holzarbeiter. darauf aafmtrlfam, bo5 die Wahlen der Delegierten zum Getperkschostskongretz Perbandstag und 17. ajlccz, nicht sknttfindon.'Wann'die Wahlen siai wird durch Inserat dekanntgrgeben. am Montag, den ittftni gahireiche? Erscheinen erwartet _ Sie Oezlrksleltnng. 3. A.: Richard Beutel. Ne M«W ZWS Ein zeitgemäßer Rückblick. Peel» L.Zv. Zi» SÄMg m ßkiw. AuS dem Englischen übersetzt. pret» S___ ZWMMWeilHAZMelSW Aufzeichnimgen einer Hofdame. pnfa 5.— v M sn aas Mea W. Eine Anklageschrift von Wulff. Vre«» UM. M WUMlM... Eine Warnschrift für das deutsche Volk. Peel» 4�0. Zömtl. Preise verstehen sich cxkl. Porto m Postspesea. Man bestelle sofort bei: 14T8S /l. Kraus, Berlin ZS, Äppehner Ttr. s Tagesordnung: !. Bericht aber die Verhandlungen omC. 2. Sktusfion. 2 Verschiedenes. Vermißt wird seit dem 12. September 1918 in der Schlacht bei Thianmoni der Unteroffizier/. 177S®" Albert Beresbuseh, Jnfanterie-Rcgt. 332, rbriKtr 1889 zu NoHberney. hörige»on(Befangenen desselben nchMcht heben, werden herzlich OBt Milieilung gebeten. Unkosten werden gerit verglitrt. Frau Albert vorenbusck, Ttoedsrneq(Nordsee), Veneteslr. 12 S. Komp., eö. Bat. gedoren am 23.? .stameradm od» Ans) Ziegiment», welche s�on Stammeln. Lispeln, Nervosität und AngstgeKlhi vor dem Spraihan, Atemnot etc. beseitigt»«nAteh Dr. SifenuM« Snestel-»! lär Sioterer rlc. im Bertin W, Lilfzowstr. 30. Spr. 3-8 Uhr jeder, der st« tte rl rel singt, erhalt eineHieRcnde na lUrLSjgyjy ■ Gwte Möbel zu WHigsten» herabgesetzten Preisen sowie kompl. 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Berlin, Rungestr. 30, gimmer 5, uom eine Treppe, abzuholen. 82/17_ Die OrtsoecojqWpnH. las': des SaargeMels durelilraidtreieh Erscheint in Massen in der am Mag, den 17. lärz 1919, abends 7 Uhr, im Sportpalast zn Berlin, Potsdamer Str. 72 stattfindenden ZMKMWS... SiKlmM!» Beziik Lichtenberg. Sonntag, den 16. sillärz, vormittags 9>/z Uhr, im Restaurant„Logen-Kasino", Knorrpromenade 2: Bezirkssitznng. frotest-Jbmdielnmg. Es werben sprechen: Staatsminister a. D. Dr. Sydow die BegrüssungsreZ/e. Universitätsprofessor Geh. Slegietlingsrat Dr. Penck über die geo- graphische und historische Bedeutung des SaargcbietS.« lZewerkscbastsvorntzender Legien, M. d. N., über die Wirtschaft- lichcn Fragen und. über die Anncxionsplänc vom Stand- punkte der Arbeiter. Prälat Dr. Banmgarten über den kulturellen und künstlerischen Charakter des SaargebieteS als deutsches Land. Oberbürgermeister Dominicus über den deutschen Gcsamtcharakter des SaargcbietS. Ausserdem kommen noch zu Wort als berufene Vertreter der Bevöllerung die Abgeordneten des Saargebiets in der deutschen Nationalversammlung. Ser AnsM skr SuargeMsM 1480D Berlin SW 68, Zimmerstr. 72. ZeiiirglmbJerSdisiiäerCeiiUüais. Geschäftsstelle Berlin, Engelufcr 11/15. Mittwoch, den IS. März, abends 79, Uhr, im t-ewoi-ltkicItAttHlimi», Engcluscr 14/16, Sani. III: Kranchtuverjamlniung Ser Maßschahmachtr. Stntgano». DienStag. den SS. Mär», abends T], Uhr, im grossen Daale des txewer'liBrtlisttakiiiia«»: Oeffentliche Versammlung aller im Schvtzgewerbe Groh- Berlins beschZftigten Kollegen. * Tagesordnung: 1.»«eicht Shcc von Im SchnhMnchergewsrv« Messt. See'.ins oeteinOoefen Xlinimallohntaclf. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 170/11_____,____ Die Oetsoerwaltnng. ZeMZUMÄ m GlA. Die für Montag. 17., angesetzte Versammlung findet nicht statt. 233/17 Sie Ortooerwaltung. I.A.: Pnrfstrst. kkurntorlum' cZes tZetverks-AusstslZunxs-�svas. Berlin, den 25. Januar 191#. EtatutengemZß find allsiihrlich zehn Stipendien zu je 60 Zt. uu» dem«vewares-Aosstetlnngpsond»«n tSemerbozvhllsen behufs ihrer weiteren gewerblichen AusbiDung zu oerteilen. In Betracht kommen nur Gesellen, die Inländer find und Zeugnisse ihres Wohlorrhaltens und Uder erwordene GeschickUchrut vorlegen fännen, mich zwei Jahre »als chefrtien In hiesig«'. XUertftdslAt gearbsl«»! l, oorzugsweisc aber Mir svlchc Sesellen, 01« in Barlin edorrn find. Auch müssen die Gesellen einem der folgenden , Bürstenmacher, Gelbgiestew Glaser, HM> Baffen- Riemer. Sattler. chneider, Echornsteiitfeger, ein- Slotlnmcher, EtrumpsWirter, Sdfchnre, Tischler, Tiipfer. I. Saffenschonede, Zeugschmiedr, Zimmerer, Zeug- und Neffchmncher. Dichendgon Gesellen, welche mit einem Stipendium bedacht igen erfüllen lSnueii, oen Gesuche unter etsurkunde und der Origlüale oder beglnudiglen Abschttsien ihrer LehrzetistNisse sowie der Woblperhalwngo- und Gefd>ickIichleits°Atteste ihrer vliNü.eber bei dem Kuratorium dra Geweris-AuOftellungs- '' ch, oudauer Str. 32 Ii, bis fpRostono 4».«prll d.3. e, bei denen auch nur eine« der vorstehend de» manglShast ist oder ganz fehlt, kSunen Mg-WlrmMMe VerA-ZnedeLgll. .Bhelnftrohe 9. Einladung zur ordentlichen Ansschnss- sihung am vonoerslaa, den Z. April, abend» 7 Ahr, im Sihoogszimtver der Kasse, Rheinftr. 9, vorn 1 Tr. Tagesiordnung: . Abrechnung der Iahresrrch- nung ftir das Jahr 1918. 2. Bericht der Nevisoren. 3. Auttag des Vorstandes aus Aendenmg des Z 47 der Eastung, wonach die Kassen- beitrüge von sstns auf sechs Hundertstel des im§ 19 festgesetzten Grundlohns erhöht werden sollen. 4. Verschiedenes. 273/19 Berlm-Friedenau, den 14. März 1919. Bauer, Vorsitzender. ÜMMKeds i Wen-irndSterliekassB von 1885, äL(U ffi. Seschäftsst SO.16, Neanderftr.4. GetierstyersMmmvg am Montag» drn 14. April ISIS, abend» Pnntt'.stb Uhr, im Restaurant Schulthetb, Brückenstr. kd. Tagesordnung: i. Jahres- und Kassenbericht. 2. Bericht des Auffidstsrals und Entlastung des Vorstandes. 3. Wahl des Vorstande», de» Aufsichtsrats und der Ersatzmänner. 4. Festsetzung der Entfchädi- guna für die Vorstands- und Aiisfichtsralsmitalteder. 5. Anttage laut§§ 29 und 35 der Satzungen. 6. Verschiedenes. 293/18 August Penn, Dvrfitzender. Wilhelm Voelcker, Kassierer. fier betreffende Mann, welcher ■i) am Sonnabend, 22. Februar, in der Baiin von Jüterbog nach Potsdam sich als guter Freund und Kamerad des vermißten Sdstr.»crnl(varlenschlSger vom Ins.-RegL 45, 9. Komp, ausgab und mir mitteilen ließ, daß mein Mann desti.nnii in Gefangenschast ist, wird drin» gend gebeten, seine Adresse an Mos fc.ÄSger. MD ö.Botsöom, THansseosir. 23, ehunfeuben. 12721 Unkosten werden oergüier. selii- preiswert! Kostüms Pesch tvolle"US marin-dl.ecln'VOlI.StoN. ln viel- ttr,«, ivoiie 17344 A4�II»A.L»SILUlr»Szp2rt.ss-,ssoas.Z»».S2V, 275.42«. >n oll. Paeden u. Oriist aus praktisch., schönen Stötten, hehclle8sH.stkS3.UN4L sehr gut vaeardeilet, 168.50, 18».-, 210.-, 245.-. Reizende Backfischkostöme te».-, 188.80. «v 33,—, 43,—, 51-50, 69,— usw. T¥ 311444 UW-hkC„j, ru den �lez-antesten. Eine wundervolle QnSHfP'ntrt(auch als Mantel- Auswahl langer, eleganter•OW*A*s;iiin«*n»3tc* k leider zu tragen), in schwarz, marine und alian unÄernen Farben, viele reizende Formen, 165—, 185.-, 193—, 210.— USW. Imprägnierte Seidenmäntel von 44»— Mark an. Fesche Seidenkleider 49S.—, 215.—, 243.— usw. MLntol 2 us Wolle v. 68 M an! 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Dieses Drama ist ehr Spiegel des geitstzittn Autokrnttv, ein Heldenlied auf bis Aemeit des Meuschau, ein, hohes iSe» auf die Liebe.., Mdbeii DireM anPrivaCe SchlaliiMnr.. SiS-flSdO U. iseduMr.... 854-7200. Herreiitiiwner.. 696�200, doderinner.. 588-2350. Kidwe-ElericlK. 384-1180. 800 geduetM Eliilebtgegio l-alenenig«orritig. 1 raeka- üelung ietzdireod« bmelnerk«, gm«, iWofeerl Möbel-Großhäuser| 3 E R L I N N 22 Yeteraiien?tr.l1-1H J-Baer.Ä E. Prinz.-Allee Herren- und Knabenmudea iskL.F.in- n.-An/Uge, >ppen.(iroß. uiil.ig., eleg, aflanf. B1IL, teste Preise. Kautabak ' in Rollen und Stnagea ans peinem Tabak. Zigappen Zigapetien jeden Posten an IMerverkttufer abzugeben in den 4 Zigarren-OaschiKteä (Ahteiiang cu gros) Fritdtkhstr,&3(Hall. Tort Alcsanoerstr.Otbeiin Pol.-Pr.] XUxzlU an. dat IjocfyOcifyt JlpäJbufit Shr Qm6rf kauft man nur airckt aus der Fabrik, terl Mb». ffich. BOIafiioircre. 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Sooden erschien: 1787b* j Sinfentmnn de» Betrage», Hl. 6,— bei Nachnahme. Aus dem Inhalt: Des ttaiscrs Reiscicibenschast. Be-. hanbtung der Dienstboten. Sein Grö�enmahn. Seine KnickerigkeiL llaiserüche Haushaltung. Ltigiiches Leben. Riittaa im Reuen Palais. Seine Leidenschaft für Jagd. Geburt des Kaisers. Beziehungen zwischen Kaiser und Kaiserin usw. sterner: verbnfen gewesen! Ein(sMmq des Maliers. Räch Witt. a. o. Arten d. Geh. Ztoilrabinett» d. Kaiser». 240 Seiten, steif brosdi. Preis Tit. 3,80 bei oorherigei Einsendung de« Belrrges. m. 4,— be! Rachnehme. An» dem|||—*—" im Scici Nie den__ Liebschaften während des Krieges. Dcrnburg,.Horden und der Botschafter Gerard. Eine ausgeschiagrne\ Friedensbotschaft Mr. Ford» usw. Rur sdinftliche Vesteilungo» an K. Putzer-Nctusch, Ucritn-fd-BneWeri 3. Mpoftef-Bmikis-Mr 24, v. II. Jawelest- Uhren GoM- h. Süberwaren � Leipziger Slraße 37 u. goalgsiralSe SO Brillanten, Juwelen, Perlen, Alt�old, Silber, Piatina werden /u hohen Preisen anj'eHtuft. 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Wenn die.Freiheit' da« gegen lrrscht, so weife jedermann, weshalb sie das tut: um die Schandtaten ihrer Freunde, von dem versuchten Kinder» und Kranken mord durch Was> er« und GaSab- sperrung bis w den Bestialitäten gegen einzelne Gesungene vergessen zu machen. Durch dieses elende Manöver, aus dem schioiternde Angst vor dem Volkszorn deutlich genug spricht, wrrd sich Grofe-Verlin nickt>rre machen lasien. Nachdem aber der Aufstand niederoeschlogen ist, fällt kllr uns das Bedenken r'ort. die Abwehr zu sckwäcken iind wir wollen daher weniastens in der Hanpisacke angeben, wessen die Regierungstruppeu in den an imS gerichteten Bne'en angeklagl werden: Grundlose Härie bei Abiperrungen! Herabreifeen von roien Kokarden: provorierendeS A»b llllen durck O'fizierposten sFiaiiiösri'cke Srrafee>: isicksickisloses Cckiefeen sofort nach dem Rus.Strafe?>re>!'..ehe mau sich enifernen kolinre: war» nungsloieS Beickiefeen von Häusern: tckäisste Unter» drückuiigsmofenabmen auch in bis dahin ganz ruhigen Gegenden; Be'chlaanabme von Privaieigeiilrim ohne Prii'ung als angeblich ge» stohleries Heeresuut. z. B. eigene Zeltbahnen der Firma Gebr. Pa?eal vorn Gesckä'tswagcn auf ostener Tirafee: Beunruhigung ganzer Sirafeen durch tage»»»» näcklelange» Geschlly» und Ge- wehrteuer wegen einzelner wirtlicher oder auch Nur vermeintlicher Dackichügen— mw. Manche der Beschwerdeführer haben wir bereit? daraus hin- gewiesen, dafe sie nichi wisten lönnen. ob nicht die Truppen be- schössen worden sind, ehe sie z» ieuern begannen Aber andererseits kann eme Grofeltadi nie>0 leer«ein wie ein modernes Scklochtsetd, der schnoddrig? Ton des alten PreufeenS dar« niemals wieder eingesllhrl werden und Häuserbeschiefeung ohne Warnung der Insassen ist über» hauvt nickt zu»echtferligsn. Ueber Haupt sollten die Truppen sich bewußt sein, daß, wen« sie die VevSlkrrung durch»erlehendes Anfiretrn verbittern, sie der Sache der Freihert und Ordnung schlechte Dienste erweisen. » Am Sonnobendvormiiiag gegen Ubr war in der Lehrter- strafe? zwischen der Sevdlitz- und Jnvolideniirafee eine Absperrung, durch die aber e-nrelue Soldaten durchgelasten wurden. Emern kranken Soldaten wurde d>es verwehrt, was er als.lachhaft' bereichnele. Dar ausbin erklärte ihn em Vizewackimeister für her» basret und bedrohte ihn, als er seiner Wege geben, wollte, unter Hinweis auf das S:a»drecht ll> mit Erschießen!„Wir haben schon andere Dinge gemacht I' fügte der Herr hmzu. Bant vor! Die Mordgesellen, welche durck Master» und Gas« sperren Kinder und Kranke elendem Zrigrundegehen auSzuleyen am Werte waren, dürie« nickl wieder au' kommen. Ihr Arbeiter der Waster» und Gaswerke, seid Euch bewufet, dafe Ihr ein öffentliches Ami bekleidet, dafe Eurer Pfl'chirreue und Eurem Menschentum die Gesundheit von vier Rillionen anvertraut stnd. Schliefet Euch zu» sammen zu einer Abwehr, die— wenn»S nötig sein sollte— jeden Terror schändlicher Verbrecher oder wahnwitziger Fanauker machtlos gerflattern macht I Funktionäre«nd Arbeiterräte der©. P. D. in den Staat». betrieben Spandan. Montag. 17. Möpz, nachmittags Uhr, Versammlung in der Aula des LhceumS, Spandau. Wer hat das Straasberger Viertel beschossen? Wir erhalten die Namen und Adressen von zwölf Lichtenberger Einwohnern, die bereit find, zu bezeugen, dafe sie mit eigenen Augen geieben haben, wie die Rebellen Minen na» dem SlrairS- be-ger Viertel und nach Fredrichsselde schössen. Weiter wiid be» kündet, dafe die nach dem.Schwarzen Adler' abgeführten Gefangenen mS Gesicht geipuckl und mit Gewehrkolben blutig geschlagen wurden. Ein Zuschauer, der dagegen Einspruch erhob, wurde schwer mifebandell. « Bom Baltenplatz wi-d im? geschrieben? Sonnabend vormittag kam ein Wogen mit 3 Soldaten angesahven. Den«inen Soldaten risien die Banditen vom Wagen und hieben th» mii dem Gewehr- kolben über den Kopf. Der Soldat schrie und hob bittend die Hände. Da hoben sie ihn auf den Wagen und eine Bestie s ch 0 fe aus ihn mit dem Revolver, dafe er zusammensank. Noch einer schwang sich auf den Wagen, der in der Richtung Rigaer Strafee fuhr. Wenn wieder etwas in Sicht wa:, kamen sie alle wie Wegelagerer ange- schlichen und führten ihre Roheit aus, unter den Augen vieler Zu» schauer, die ihnen noch beistanden. Wollte jemand etwas sagen, hiefe es blofe:»Haut ihn.schlagtdenHundtotl' Rachmtttags zwischen 4 und 5 Uhr brachten sie einen Soldaten jagend vom Peters» burgcr Platz her. schon ohne Mütze, immer von hinten aus ihn ein- schlagend. Am Eingang Rigaer Strafe« k achte ein S ch u fe. Ge- troffen sank der Mann mitten aus das Pflaster. Und wie eS vom Balkon rief:.Pfui, Mörder!', wurde nach oben geschosten. Dann schleppten sie den Venvundsien in das Gebüsch des Baltenplatzes. Ein junger Mann mit Rote Kreuz-Fahne wollte ihn wegschaffen lassen, wurde aber du ch die Banditen daran gehindert. Am Sonntag. spatnachmiltag wurde ein Soldat erst an der einen Ecke mit Ohr» feigen traktiert, an der nächsten Ecke zog der Pöbel über ihn her und trat ihm daS Gehirn zum Kopf heraus. Dann brachten ihn drei Mann in die Rigaer Strafee und dort wurde noch auf chn geschossen. Am Dienstag stellten sie überall Maschinen- gewehre hin und knallten was daS Zeug hielt. Am Mittwoch kamen die Regiernngstruppen und wir atmeten erleichte t auf. Von den Banditen war nichts mehr zu sehen. Sobald sie Rauch riechen, ver- duften sie sich: sie sind nur stark gegen einzelne wehrlose Menschen! R. S. W., Seidenblusen und sonst was. Wir hoben bereits eine Richtigstellung der von einer Korr«- spondenz verbreiteten Notiz gebracht, wonach in dem R. S-W.- Depot Hannoversche Strafee verdächtige Seidenblusen gefunden worden seien. Nun schreibt uns ein Genosse von der R. S.-W.t Der Wach« des Stettiner Bahnhofs war gemeldet worden, dafe in einem nahe gelegenen Geschäft gestohlen werde. Als 4 Mann der R. S.-W. dort eintrafen, flohen die Diebe unter Hinterlassung von 4 Kartons. Diese würben nach dem Depot ll gebracht und dem Depotführer abgegeben. Am l3. d. M. erklärte der Depot- führer. dafe etwa bü Blusen durch Reinhardsolldotcn entivendei worden seien, die übrigen sind dem Eigentümer zugestellt worden. Am Tag« nach der Besetzung des Depots waren sämtliche Spinden in den Stuben erbrochen und Ausrüstungsgegenständ« sowie per- sönlickeS Eigentum fehlten. Die Spinden waren zum Teil von den Wänden gerissen._ Die Dachschnhe«. Eine in weften Keifen geachtete Persönlichkeit schreibt unS aus Lichtenberg: sich Hab? von meinem Balkon und dem Turm unseres Daches nach Osten, Mainzer, Crossener, Grünberger, Baebagener, Gärtnerstrafee usw. 25 Maschinengewehre gezählt auf Dächern und zirka 4k> Gewehre. Diese haben Tag und Nacht gearbeitet. Eine grössere Anzahl Passanten und Kinder sind dieser Schiefee- rei zum Opfer gefallen. Nock kurz vor der Besetzung wurde ein Mann auf dem Balkon in der Gabriel-Map-Strafee getroffen, ebenso Kinder Sowie die Regierungssoldaten kamen, verstummten die.mutigen' Dachschützen, ich sah noch einen in der Dachluke ver- schwinden als die Regierungssoldaien schon auf der Suche waren. Die Mannschaften haben leider nicht dort gesucht, wo die Lümmel sich versteckt hielten. Die Frage nach Waffen wurde einfach ver- n e i n t. damit war die Durchsuchung zu Ende. Meine Schwiegertochter und meine Söhne haben mit angesehen, wie Regierungssoldaten mifehandelt, totgeschossen und dann noch auf den Leichen herumgetrampelt wurde. Das weibliche Geschlecht hat sich daran besonders beteiligt. An einem Tag« kam ich zu Fuss durch die Rominiener über die Wa'schaner Strasse. Die Sparta- listen standen an der Ecke der letzteren nebst den nötigen Anfeuerern. Da geschossen wurde, überlegte ich. ob ich hrnüberspringen oder warten solle. Da sagte ein junger Soldat, dafe die Mehrzahl der Spartakisten kerne Arbeiter seien und was denn diese Scknefeeret solle. Schon s ch l ug ihn ein Mann über den Kopf, Frauen zerr- ten und schugen ibn und zum Unglück lief er blutend und schreiend weg, dann sandten die Spartakisten ihm zwei Kugeln nach! Während ich die? Vorstehen-de schreibe, ist ein Regierungssoldat von einem Dackschntzen in der Boxhagener Strafe- erschossen worden. Ich sah ferner, wie ein Auto mit zwei Offizieren von lsi— 15 Mann beschossen wurde. Bon vielen Seiten wtrd daS ausserordentlich anständige loha le Auftrete» der Truppe» gelobt. Dies zur Steuer der Wahrheit. Neber die Rbsperruni, des Edenhoteks nsw. schreibt uns der Kommandant der' Außenwachen, Houpimann Goebel: Diese Massnahmen dienten ausschiiefelich dem ungestörten I Arbeiten der Zentralleirung der Regiernngstruppen zum der friedlichen Bevölkerung Grofe Berlins. Wie schwer aber wurde den Posten und Wachen der mühsame Absperrungsdienst gemacht. Selbswerstä-ndlich bringen derartige Mafenahmen Unbequemiich- leiten und Härten gegen einzelne Personen mit sich und ich leugne auch nicht, dafe verschiedene Versehen und Ungerechtigkeiten vor- gekommen sind, die ober stets sofort zu ändern versucht wurden. Die Soldaten sind eben keine ausgebildeten, erfahrenen Polizei» beamten. Doch gerade in den meisten Fällen wurden den Posten Schwierigkeiten in ihrem Dienst gemacht von Personen, die wirk- lich einen kleinen Umweg ruhig machen konnten, von Personen, die auf dem Heimweg von Vergnügungen sich befanden, oder zu solchen gehen wollten. In verschiedenen Fällen wurden die Posten, welche doch nur die erhaltenen Befehle auskühlten, in gröblichster Weise iesch impft oder die militärischen Mafenahmen, die doch letzten Endes nur zum Schutz der Bevölkerung angeordnet waren, lächerlich gemacht. Sogar Angst und Feigheit wurde als Grund für die Absperrung bezeichnet und zwar von Leuten, � die in ihrem Leben keine Kugel haben pfeifen hören. Solches Verhalten des Publikums mufe aber Leute, die sich nach 4 Jahren an der Front wieder mit Leib und Leben freiwillig zum Schutze von Ordnung und Freiheit melden, verbsitern. Daher ist I wohl auch der Ruf„Mehr Rücksicht auf die ausführenden Militär» Personen bei Absperrmafenahmen' an das P ublikum berechtigt. VerkehrSelend in Berlin ßl. Man schreibt uns: Zu einem öffentlichen AergernrS. daneben aber auch zu einer nicht zu unterschätzenden Gefahr wachsen sich die Zustände aus, unter denen die Bewohner der Schönhauser Bürstadt zurzeit ihre Arbeitsstellen erreichen müssen. Aus den bekannien Plakaten kann man in Riesenlettern lesen, dafe nur Arbeit urrd wieder Arbeit uns vor dem Untergänge retten könne. Den etwa 200 000 Einwohner der nördlichen Schönhauser Vor- stadi und der angrenzenden Vororte, die. soweit sie eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, zum übergrofeen Teil weitentsernie Arbeits» stellen haben, scheint man mit Gewalt die Arbeitsfreudigkeit aus- t r e i'b e n zu wollen. Für sie ist der H 0 ch b a h n v e r k e h r e i n g e st e l l t. für sie fahren keine Strafeenbahnen, für sie ist der Verkehr auf dem Verbinder gesperrt. Da- bei fährt die Hochbahn mit Leerzügen bis zur Endstation Nord- ring. Tie Strafeeribahn fuhr dort am ersten Tage nach Beendigung des Generalstreiks in der Schönhauser Allee bis Nordend als Test- streck« und der Vollringverkehr war ebenfalls eine zeistang auf- genommen worden. Seit zwei Tagen aber sieht es so aus, als ob wir uns wieder mitten im schönsten Generalstreik befänden. Man kann zwar nicht fahren, dafür aber darf man ein Stacheldraht- verhau am Bahnhof Schönhauser Allee passieren— das heifet, wenn man einen Ausweis hat. Auf unseren, im Regen besonders sehr angenehmen alltäglichen Wanderungen in das Innere der Stadt — vorher gestärkt durch eine fette Marmeladenstullc und Kaffee» ersatzbrühe— haben wir von durchaus nicht sparwkistisch gesinnten Leidensgenossen Aeufeerungen gehört, die es ratsam erscheinen lassen, schleunigst für Abhilfe zu sorgen. Sonst glaubt schliefelich kein Mensch mehr noch so riesenhaften Lettern, dafe nur Arbeit und wieder Arbeit uns retten kann. Tie Arbeiter- Samariter. Zkolonne hat sofort bei Beginn der Unruhen im und um das Vokizel» Präsidium Wachen errichtet. Die Station im Präsidium arbeitet« st bechaf». um Angrei'eri,. Verteidigern sowie Zivilpersonen ,u Helfen. Nackdem die Kämpfe um daS Präsidium eni'chieden wa»en, ,og auch die Station mitten WS Kompfgelände nach der Frank- furter Strosse 50/51. ES war aber bald notwendig, diese Stottoq weiter vorzulegen, und so kamen drei neue Berbandstellen in.tot, Frankkurter Allee 1 und 815 sowie 237 Hinzu. Zum Schluss wurde nock Scharnweberstr. LS für Lichtenberg eine Station eröffnet. Diele Station belorate den Transport von Verwundelen oflmnlS mit der Bahn nach dem Krankenhaus, da Fuhrwerke n'chl ,u be« schaffen waren. ES ist voraekommen. dass Sanitäter, die 7— 8 Nächte auf den Beinen waren. vorUeberanstrengung zusammen» brachen. Allein von einem zurzeit auf Urlaub weilenden Ge- nassen der Kolonne, welcher einige dieser Stationen führte, sind nicht weniger als 123 Fälle behandelt woiden. Verhaftungen. Der.Abend' meldet folgende Verhaftungen angeblicher U. S. P.-Msiglieder; wir können nicht nachprüfen, ob dir Nach» richten zutreffen: In Rahnsdorf und Friedrich shaqen Buchner und Wildbredt. die Waffen an ihre Gesinnungsgenossen. lowie an Kommunisten und deren Anhang verietli und z� Sts Stkne Nenschenkinö. von Martin Andersen Nexö. E» lag in LarS Peters Natur, da znzugreifen. wo andre losließen. All das Unglück, das er gehabt, hatte ihn weich gemocht, anstatt ihn abzuhärten: sein Sinn beiigte sich unwillkürlich nach dem Versäumten hin. Vielleicht war der Umstand, dafe er sich des Mißratenen annahm, schuld daran, dafe andere meinten, ihm mißriete olles. Sein Stück Land war ein sandiger, schwer zu bearbeitender Flecken Erde, in den sonst niemand den Pflug setzen wollte: um seine Frau beneidete ihn niemand auf der Welt, und das Pieh auf seinem Besitztum bestand zum großen Teil aus Wesen, die er auf seinen Fahrten zu den Höfen davor be- wahrt hatte, totgeschlagen zu werden. Aber er konnte eS sich leisten, über das. was lein eigen war. glücklich zu sein, und er schätzte eS höber als alles. waS andere besaßen und hatten. Er beneidete niemanden, wollte mit niemandem tauschen. Am Sonntag sollte der große Klaus seine Nuhe haben; und es ging auch nicht an, an diesem Tage unterwegs zu sein und zu feilschen. Dann kletterte Lars Peter ans den Heuboden und legte sich dort zur Ruhe. Im Laufe der Woche bekam er zu wenig Schlaf: st. schlief er den« am Sonn- tag gern bis in den Nachmittag hinein, und Stine hatte ihre Mühe damit die kleineren Geschwister von der Scheune fernzuhalten: sie streiften draußen herum und lärmten von ungefähr, in der Hoffnung, er werde a»fwachen und mit ihnen spielen. Aber Stine war eifrig darauf bedacht, daß er ausschlafen konnte. Zweimal im Jahre fuhren olle auf einer bunten Fuhre zum Markte nach Hilleröd. Die Kleinen wurden hinten im Wagen in den Weidenkörben untergebracht, über die Seiten de? Wagens hinaus hingen die Reisigbesen in großen Bün- dein, unterm Sitz standen Körbe mit Butter und Eiern, und vorne— unter den Füßen von Lars und Sörine— lagen ein naar �»sammengcbiindene Schafe. Das waren die großen Festtage im Jahr, nach ihnK, berechnete man die Zeit. lS Das arme G r 0 ß ü e n. Ganz selten bekam Stine die Erlaubnis zur Großmutter hinüberzugehen und einige Tage bei ihr zu bleiben. Der Vater sorgte dafür, und er richtete seine Fahrten so ein, daß er sie entweder holen oder hinbringen konnte. Großchen lag immer zu Bett, wenn sie kam— und wollte auch nicht mehr aufstehen.„Wozu soll ich wohl her- »mstolpern. jetzt, wo ich dich nicht mehr Habel Wenn ich im Bett liege, dann erinnern sich gute Menschen meiner, bringen mir etwas zu essen und machen ein bißchen bei mir rein.— Ach ja. das beste wäre, man stürbe, man ist überflüssig.' klagte sie. Aber sie stand doch aus und setzte Kaffeewasser aufs Feuer; Stine brachte die Stube, die in einer traurigen Verfassung war. in Ordnung; und sie machten es sich zu- sammen gemütlich. Wenn die Frist verstrichen Niar und Stine wieder fort mußte, dann weinte die Alte. Stine stand drattßen an der Hausecke und hörte ste klagen. Sie preßte die Hand gegen den Pfosten und versuchte, sich zusammenzunehmen. Nach Hause mußte sie. und wenn sie sich nun einen richtigen Stoß gab und ins Rennen kam. und wenn sie dann mit geschlosse- nen Augen das erste Stück lief, dann—. Aber es wurde ihr immer welier ums Herz; und ehe sie wußte, wie es zu- ging, war sie wieder drinnen und hatte die Arme um den Hals der Großmutter geschlungen.„Ich darf bis morgen bleiben," sagte sie. „Du hälft mich doch Wohl nicht zum besten, Kind?" sagte die Alte ängstlich.„Denn dann wirb Sörine gewiß böse werden.— Ja. ja." sagte sie kurz darauf,„dann bleib bis morgen. Der liebe Gott wird es schon in Ordnung brin- gen für dich— deines guten Herzens wegen. Wir sehen uns nichK zu oft. wir zwei." Am nächsten Tage ging es nicht bester: Maren hatte nicht die Kraft, das Kind wegzuschicken. In ihr war so viele», das sich Luft machen wollte. WaS bedeutete wohl ein Tag. wenn sich monatelange Leiden und Entbehrungen angehäuft hatten I Und Stine hörte sie ernst an; jetzt ver- stand ste, was Kummer und Entbehrung war.„Du bist drüben eine andere geworden," sagte die Großmutter— „ich merke es an der Art. wie du zuhörst. Wenn die Zeit nur etwas schnell für dich herumgehen möchte, damit du aus dem Hause kommen und einen Dienst annehmen kannst." Und dann war es eine» Tages vorbei: Lars Peter hielt draußen mit dem Wogen.„Nun mußt du wohl nach Hause kommen," sagte er und packte sie ein.„Die Kleinen weinen noch dir." .�la. vor dir bat man keine Furcht" lagt» die alte Maren.„Abel Törin« könnte gewiß freundlicher zu ihr lein." „Ich glaube, es geht jetzt besser— und die Kleinen haben sie so gern. Sie ist ein richtiges Mütterchen für sie geworden." Ja, die kleinen Teschwisterl Bei dem Tedanken an sie wurde Stine ganz weh ums Herz. Die hatten ihre eigene Art gehabt, sich ihrer zu bemächtigen: indem sie ihr das Da- sein beschwerlich und mühselig machten, hatten sie sich in ihr Inneres eingeschlossen. „Wie geht es Paul?" fragte sie, als der Wagen über den Hügel weg war und sie Großmutters Hütte nicht mehr sehen konnte. „Ja. du weißt wohl, er weint viel, wenn du nicht zu Hause bist." sagte der Vater still. Stine wußte es. Er zahnte gerade, seine Wangen waren rot vom Fieber, und der Mund war inwendig dick und heiß. Dann hängte er sich der Mutter an die Röcke, wurde beiseite gedrängt»nd stieß sich. Wer mußte ihn dann auf den Sckwß nehmen und ihm gut zureden? Wie eine Anklage setzte es sich in dem allzu geräumigen Herzen deS Kindes fest: sie bereute, daß sie ihn allein gelassen hatte, und wurde still vor Sehnsucht danach, ihn wieder auf ihrem Schoß zu haben. Der Rücken tat ihr weh, wenn sie ihn trug— und der Lehrer schalt, weil sie nicht gerade sitzen konnte.„Es ist deine eigene Schuld." sagre die Mutler dann—„schlepp doch das große Kind nicht herum! Er kann ans seinen Beinen laufen, ganz gewiß!" Aber wenn er nun weinte»nd Schmerzen hatte! Stine kannte allzu gut von sich selbst den Drang des Kindes, sich einem klopfenden Herzen nahe zu fühlen. Sie hatte noch immer Spuren dieses Dranges in sich, obwohl sie es im Mutterleibe nicht allzu gut gehabt hatte. Sörine war böse, wenn Lar» Peter mit Stine znrück« kam.«nd sah mehrere Tage nicht nach der Seite hin. w», Stine sich aufhielt. Aber dann siegte die Neugier.„Wie siebt es mit der Wen— ist eS schlechter geworden?" fragte sie. Stine. die davon ausging, daß die Mutter aus Mit- testibl fragte, erzählte aussi'ibrlich. wie elend eS mit der lroßmiitter stebe:..Sie liegt immer z» Bett und bekommt mir etwas zu essen, wenn jemand nach ihr sieht und etwas mitbringt." „Dann wird sie Wohl nicht mehr lange leben." meinte die Mutter. (Forts, folgt) GewaMZtsgsetten cmfßcrrfsf fioBnt feile«. In der Lazarett» Heilanstalt BilhelmZbagen der Vorsitzende des S.»91. Feldwebet ffl i e l t sowie der Soldat Richard Schulze, weil st« an die Cazaietitnfcffen Waffen verieili und z» Ausschrei» tun«?» aufaeiordert haben solle». In Kriedrichsbagen wurden die Genreindeverticter Nawrscki und il'l undt, da« GoldatenralS- Mitglied Rosenkranz, die Atttet,«?! a o r o s ck a t und V«»bemann festgenommen. Gie sollen bei Seginn de« General» sireiks die Eniwafsnung der in Friedrichshagen stationierten Ne» gierungSlruppen erzwungen und durchgeführt habe». Slrbeitcrräte der Kriegsgesellschaften. Dienstag, den lS. März, vormittags ö Uhr, Versammlung im Herrenhause, Zimmer 20. Nei der Waffensuche in einer Aleuköllner Familie nahm der Leutnant dnS Nonimunistischc Manifest alL„vergiftende Lektfire" mit. Siächfte» Lag brachte er e« wieder und«IN paar Broschtire» seiner Partei, der---— deuischsemskiatischcn, dar»! Nur L5V Gramm Fleisch. Aus Anordnung de« Volsitzenden der Staatlichen Beiteilungsstelle iür Arob'Verlin dürfen als Vockeamenge an Fleisch in den nächsten Wochen vom 17. d. M. ab nicht mehr als LS0 Gramm auf die Fleischtart« abgegeben werden. � Die HochhahngeseKschaft nimmt am Montag früh den Betrieb auf der ganzen Strecke wieder auf. Der Etraßrnbahnbctrtcb wird von heut?, Sonntag, mittag« 12 Ubr, wieder in vollem Unifang ouigenomuten. soweit die Gleis- und Oberleitungeanlagen instand geletzt sind. Wo die Schäden noch nicht beleiiigi werden konnten,'weiden die in Frage kommenden Linien nach Möglichkeit über andere Wege umgelettei, Gegen alle Siörer oder gewairame Schädiger de» Betrieb? wird laut einer Roskeverordnung mit der nötigen Schärfe vor- gegangen werden, (ttefchlechtillronle Soldaten nlvsscn, wenigsten» in der Sprech- stunde Hasenheide, einen BehandlunffSschein vom Be�irks-Äom- mando vorweisen. Wir meinen, das; diese Erschwerung dem Zweck der Seuchenbekämpfung den schlechtesten Dienst crtoeist. UcberdieS soll dort nach der Bekanntmachung auch Sonntag vebandelt wer- den, man hat«lber«inen Sonntagbofuchee auf die Werktage ver- wiesen. Da» gestohlene Magistratsauto. Bei den letzten Wirren ist von den Spariakfften auch da» der Stadt Wilmersdorf gehörige Personenautomabil gestohlen worden. Etadtveropdneter Rasch sollte sich mit dem Jlrafiwagen»um Viehhof begiSen, um dort die Fletschlieferung für die Stadt Wilmersdorf sick>erz>fft?Ilen. Kurz vor dem Vtedliof wurde der Kraftwagen von EPartokisten ange- halten, der fast siebzigjährige Stadwerorvnete aus dem Wagen sehr unsanft herausgeholt und der Chauffeur mit Gewalt jjeAwungen, seinen Wagen hrrKugeben. Die Spariakiden requirierten daö Fahrzerzg und fuhren mit ihm davon. Bisher ha: man noch keine Spur von dem gestohlenen Auto entdecken kötuien. Meldestellen zur Eiuwoh»er«ehr, die Freihell und Ordnung zu schüven bat, befiitden sich m: Friedenau: Gymnasium,(Koslar» straste 14. Schoneberg.' NeneS Rathaus, Zimmer 44. Steg- l i tz: Aatbau». Dahlem: Königin-Luiie-Slifl, Padbielsky-Alleo 78. Aimersdorf: Sckapexiir. LS. Charlottenburg: Rat- bo.us, Zimmer 211. Ltchterfelde: Realgymnasium, Drake» strast«. Arme StraheiiMiisikaiiten sollte man, wenn ste kein Verkehrshindernis bilden, rubig ihr Geld verdienen lassen, Sie stören doch keinen und wer eS nicht boren mag, braucht>a nur weiter, uaehen. Die Schnellzüge Berlin�M-nnheim bzw. Stuttgart, v 87 und v 88. verkehren bi» auf weiteres wieder. Die P-rlamentSzüge Btrliw— stßeimat verkehren Mittwoch, Sonnabend und Sonntag di-w Woche nicht. L» allen übrig« Lagen fahren die Züge wie sonst. '' Ter frei« Mnderbnnv Berlin beruft zum D>en»tae. ien 1«. Mär», 7 Uhr, in die« t m i«»« H e« Kommandanten»rohe 50. eine auherordenilich e Mitgliedervertammlunq. E« werden dcsopdert die Ruveroereine �totlegia',.FrAhei«' und.vorwärt«' voll. zählig erwartet., Wroteftverfnmmlnnq gegen dl« Hun-ierblokada. Heut« mittag IS Ubr lmi-bl Herr Dr. V r ch e n h v I d. der Direktor der Eternwarle. tin Zirkus Boich über:.Protest gegen die Hungerblockade". Mlt der Bersamur- lang ist etne AuStlellung Verbund«», in der die KriodenSeniährung der KticgSraiion gegenübergestellt wird. Fuhball. Der Arbeiter-Turn- und Spott-Verein„Stralau' I spielt am n. März nachmittags 8'/, Uhr gegen.Fichte 12' l. Platz: Alt- Stralau 46. Ti«(veeio Zurnerschaft Renkitkln-Brih hat in Britz i«dt wieder folgende Abieilunaeu»nd Durnabende ervssnet i Schlilerlnnen.Abteilung: Dienslagd von(5—8 Ubr. Frauen-Ableiluno; DtenmazS von 8—10 Ubr. Vchüler-iilbieiurnz? Donnerstags von 8-8 Uhr, Männer n-ch Sehrlmg«. Ableitung i DoniierSlaz« von S—tO Uhr abends in der Schulturuhalle, Wetberriabe. yreimde de« Tumspart» Vitien wir, nn« zu besuchen. Au!- nahmen werden im Tmusaal emgigengeitominen, dort auch Meldungen zu unserer Futzball-Ableilung. Die Kundgebung fiir baS Deutschbleiben des Aaargebiets studn Voiiiaz, den 17. d. M., abend« 7 Uhr. tm Eportpalalt, Potsdamer Straste, statt. Siebe Inserat. Di« Nugendbülute«roft-verlin wirb ihre für den 18. Mär, a». aekündtgten Siöjf,uing«vori>eUu»g-n om>„Fphigeme aus Tauet«' und .lchbale und Liebe' mli Nücktichl aus die nori iticht bedobenen Verkehrs. fchwirrlgkett-n erit am Doniterstag, den 20. März, nachmiltaz« Z Uhr und abend« Uhr staltfinden lassen. Waffendiebsiahl. Ans noch ungeklärte Weise sind dem Prinzen F r i e d r, ch E i t- l In Potsdam 4 Flinten, 3 Pürfchöüchs«, 1 In» fanweietfewehr und 8 Deschings gestohlen worden. Drei Mark Strafe werden jetzt auf der Hochbahn Leuten ab- gelnövtt, die bei dem wüsten wedlänge- in die u. Klaffe hinein- gueli-vt worden sind, aber nur IN. bezahlt haben. Si» Beweis für dir Notwendigkeit de« Einkiafseitivkiem«. >!»e»»!ff!t'.''............. WWM ta WWW» b-bung bestiitinti. HahalZvs«, Pa!tiiiwt-rn, i JJII-IIU- ttnfolge der bes»ieunlgien und ungeregelten Demydtl- mtrchun« vieler Torinalianen»I«teumaterwl.'ba« Inedfioiwew zur- Srlcochim d-r Vertorgui.ueansprUche siticaftefawe�tit n°!»mdlg ist. Nicht an die»ttlle»«e angt.«- lük die«u5 waren, gum Sei! lagern«tNen noch vus vürgermeistoreie» usw. oder b,k l&ßwm NiederSttvuim. ArSeiterratSwah!. Die vom gemrolrat ausgeschrieben« Neuwahl der Arbeiterräte betriff, it i cht die t o n« m» n a l e n Lrbeiterräte, sondern nur die BetriebSarbeiierrüte. Falls die bestehenden Betriebsarbeiterräte nach den vom entralrot am 1. März berausgegebenen Richtlinie!, gewählt sind, edarf e« auch in diesem Falle keiner Neuwahl, lieber eventuelle Neuwahl der Betriebsarbeiterräte erteilt Auskunft der VollzugSrai der Arbeiter» und Solda:cnrä:e Grost-Berlin in Berlin, in den Zelten 25. Ueber die Svandnuer Generaldirektion. Unser Mitarbeiter bezweckte mit seiner Mitteilung die Auf- rülteknna der in der Generaldsrektion arbeitenden unh verantwort- lich zeichnenden Personen. Da dieler Mitarbeiter und der Zeniralarbeiterrat denselben Zielen zustreben, hat am IS. März eine AxStprache zur Förderung ee« Ganzen beim Zeniralatbeiierrat. jetzt Zentralbeirat genannt der durch N-uwablen unterdessen eine andere Zusammensetzung er- halten hat. stottgefunden. Bon beiden Seiten gemeinsam geht un< diese Mitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung zu. Nach Kautsky« Nichtliuten ist Verstaatlichung nicht das- >elbe wie Sozialisterung. E« wird für die wahre Saziaiisierung der Staat«bstrieb» energisch weitergearbeitet werben. Spandau. Stadwerordnetenversammlvng. In der neuen Stadt- versrdneteiiversammlung. in welcher die Mehrheitssozialisten mit 20. die Unabhängigen mit IS und dl? bürgerlichen Stadtverordneten mit Lt Sitzen vertreten sind, übermsistn Genosse Pieck als älicsteZ Mitglied dm Vorsitz. Sin Dringlichkeitsantrag der beiden sozial- demokratischen Fraktionen forderte eine Vermehrung des VorstairdeS auf 5 Mitglieder, damit such de« bürgerlich« Partei« ein Si gewährt werden könnt«. Die Mehrheit stimmte de»» Antrag au Vermehrung de» Vorstände« Um t Mitglied zu. Als Borsteher wurde der Stadtverordnete Genosse Kramm einstimmig durch Zuruf gewählti Der neue Vorsteher wie? in einer Ansprache auf die schwere Zeit und die zurzeit ivenig erfreuliche Zukunft hin Di- Zielpunkte sollen sein Demokratie gleichbedeutend mit Freiheit und Sozialismus gleichbedeutend mit McmeinschaftSaefühl. Zum zweiten Vorsteher wurde Fritsch(II. S. P.) durch Zuruf einstimmig gewählt. zum erst« Schriftführer Stadtv. Huth(ll. S. P.)'und als zweiter mit knapper Majorität der bürgerliche Stadiv, Bruno W a l l n, e V« r. Die Wahl des Beisitzer« mußte per Stimmzettel vorgenommen werde», da zwei Vorschläge gemacht ioaren.. Die Mehrheit erhielt Stadtv. Genosse Simon. Die Demokratische Parlei hatte keinen Sitz im Vorstand erhalten.— Zum Zwecke der Festsetzung der Geschäftsordnung wurde ein sechsgliedriger Aus- schuft geluähli. Die alte Geschäftsordnung bleibt solange bestehen mit der Abänderung, daft für die Deputationen 0 statt wie bisher 7 Mitglieder gewählt werden. Betreff« der Wahl de? Oberbürger- meisterZ gelangte ein DringlickkeitSanrraa Albetzki(Unab.) zur Annahm«, die Wahl kurzfristig mlsznschreib«. Stadtv. Härtung (S. P. D.) brachte den dringlichen Antrag ein:„Der Magistrai wird ersucht, innerhash st Tagen sämtliche im Stadtbezirk Spandau lieoendo unbebaute Flächen, getrennt nach Eigentumsrecht und Gräfte anzugeben. Alle zur Beackerung geeignete Flächen»oerden auf Kosten der Stadt umgepflügt und dann der Bevölkerung gegen eine geringe Pacht fiir londwlrischaftliche Zwecke zur Verfügung gestellt.' Dem ersten Teil des Antrage« wird zugestimmt, für die Beratung des zweiten Teils wurde«me gemischte Kommission ge- wählt. Steglitz. Die Gemelndebertretimg beschloft. so'ort wegen der Stadiwerdtmg an die Regierung beronzutmen. Ein Tntrag guk Aukiölung der Einwobnerwehr wurde abctelehnt. Neukilln. Der Pressedienst de« Freikorp« Hüls« teilt mit: Weder vom Korps, noch von einem sein« Deiachement«, noch von einer Kompagnie ist je der Befehl oegeden Word«, V?rk«en, die ein Mitgliedsbuch der Kommunistischen Partei bei sich führen, zu erschieden. K» Neukölln ist weder auf Besebl, noch, soweit bekannt ist, selbständig von Angehörigen de« Freikorps Hüls« irgend- welche Erschieftung vorgenommen worden. Weißei'lee. Fn der Wemelndevertretersitzung verlangten unsere Genoffen die Auflösung des Ge,n->ndevorstandeZ. ebe in �ie TageZ- ordniing eingetreten werde. Die unbesoldeten Schöffen war« nicht z» beweoe». freilvillig zurückzuireten, daher belchloft die Vertretung, die Regierung aufzufordern, unverzüglich die Auflösung des GemeindcvorstaiideS vorzunehmen. Bei den nvnm-br vor« genomnien« Kommislioiiswobl-n wurd« die Schöfful einfach au«- gelchloffen, um diese moralisch in ihrer Tätigkeit ,u behindern Zur Sicherheit de« Orte« wurden die Polizeimarnf'chakien von 23 auf 83 erböbt und e« Wurde« beider Neubesetzung veriwiedene Genollen an« den beiden soziald-'M. Organi'alion« berückstchttat. Au« wurde beschloffcit. die immer noch von der Militäiverwaltung Beschlag- nahmt« Schulen und Turnhallen endlich freizugeben, sowie daft das vor kurzem einquartierte Militär von der Schutztruvpe wieder de- 'eitt'ot wiid, weil die politischen Organisationen kür Nnde»nd Ordntma'orgen wollen. Falsch« ZeitimaSberichte forde« nnr die Unruhe, ebenko auch die Planlos« Schieftereien der hiesigen Schutz- tnippe. Zur EinaemelndungSfrage war man einstimmig der Mei- mmg. daft nur ein einheitlich zu schaffendes Wroft-Ps'lin zur wiet« schaitlichrn Besserung der Gelamilaae führen kann. Ein Antrag der Unabhängigen, die Lebensmlttelabaabe unter Anskchaltiing de» Zwischenhandel» in eigene Regle zu üheniebmen unter direkter Ab- gäbe o» bieKonklimenten. wurde noch längerer Debatte einer Kom- Mission zur weiter« Beratung übergeben. Grost-Bcrlincr Lebensmittel. «erltn. Käic»i« Mittwoch in den Bezirken' der 3».. 41. bis 48., 45. RS 47., 49. bi« 52, 57.. 62., 68., 65, 174.. SOI., 314. und SSV. Brvtkom- Million, bis Donnerttag in dkl, Bezirken der 34., 44., 18., 60., 61., 66.69., 70, 82,, 105., 197., 252. und 238. Brotkommiistpn, bis Freitag In den Bc- «Ml« I-.>-->»->>(»M-ir«:...»>>> o.... Dt, Konserven werden einschliedlic? de» Dosengelvicht« in voller Hide de« Martenwertes abgegeben. Schöneberg. Bi« 18. März Goranmeldtma für 400 Ära mm Marmelade auf AHIchnitt 105. Voranmeldung fllr Milchsählpeilen und Bienen» Honig an Kinder und alte lleuie bis 2t. Mär, verlängert. 250 Gramm Graupen auf Zlbichmtie 101 und 103 und 10Ö Gramm Äraiipen aus Äd- schnitt 30 der tluaendlichenkarte. Sauerkohl, getrocknete Karotte» und gcttock-.ietrr Weisitohi sreibäadiq. Lichrerfelde. Bis L2. Mär, aus Nr. 106. 107 und 108 850 Gramm Marmelade, am Nr. 103 100«ramm Haferflocken. Tbarlotteuburg. Haieniährmitlit lOO«ramm auf Lblchnitt lOS. Sunlidantg 250 Gramm am Ab'chniti tv6, Teigwaren ISO«>amm auf Abschnitt 100, Hase: stocken 100 Gramm aus Ablchnitt 80. Räucherwaren '/« Pmnd aus Ad-chnitt 2(7 und srtlch« See. ober stlunfiiche fe ein Pfund aus Abschnitte LI» und 223. Sauertabl, getracknele Mohrrüben und ge- tiockneier Meihtohl sreidändlq.—?lm Mär: einmalig a) an die Kinder bis zu 6 Ofabren und an die über 65 Jahre ali-m Perionen gegen Brolmarken Ütek». Lebknche» und Honigkuchen: d) an bie m der z-veite» Hälft« der Gchwangnschalt befindliche» Frauen S vsund Weizcngrietz, und m> Schwoiigerc vom 4. Monat ab 1 Pfund Zwieback aus besondere Berechti- gungblcnten der Brol.'onimilsionen: a) an die Finder im 2. Lebensjahre, welche eine A II Milch karte tür Mär, 1919 befihen, am de« Buch'-adeu« abschnitt der Milchkarte einmalig je eine Psunddoie Malzerlrgtt und aus besondere Berechtigung»!«««:» der vrotkommiifionen t Pfund Kinder- gerftennted!. Treptow. 150 Gramm Nährmittel auf Ablchnitt 102. S5S Gramm Marmela?« auf Abichniti 107, 100 Gramm Zwieback aus Ablchnitt 30 für Groß-See!ine? partdnachdchten- Gin Kunftabend«1« M är z i e j e r findet am Dienstag, den >8. d. M.. abend« 7 Uhr,>m Aetverki-tzailsbaule statt. Mitwirkende: Frl. Maria Zchipimann Reziiation: Herr Armin Liedelmann. Cellovorträge: Herr Burrthaidt, Gelang; Herr Guitaa Heller. Feilailiprache. Elnlah- larten zum Preise von 1 M. sind bei iämilichen AbletlungSlellern sowie in iolgende»„AotwäliS-.Sped tionen: Karl Mar«. Greifenbagener Gn. 22,- Solomon Joseph, Wilhclmslonetier Kttahe 4s; Melle, Pelkrednrger P!at»; Böhm. Lausihcr Platz 4,5; Hönisch, Mülleislr. 34a: Hanisch, Ackztslr. 174. und Hotsch, L>inelule zu der„P o r- wärt s"'„B e s a tz u n g" gehört«. Beide Angeklagten, welche vielfach vorbestraft lind, waren im„PorwärtS'-Hause m i t Armeepistolen und Munition versehen worden und haben dabei gleich die Gelegenheit benutzt, ncbenbo: einen kleinen Einbruch zu begehen. Sic wurden von RegierungZtrupp« an- gehalten, als sie, von öWolff« Telegraphenbureau' kommend, mit schweren Bündel» beladen sich rn ihre Wohnungen begebcn wollt«. Die Bündel enthielt« für 10000 M. Pcizwaren und Blusen, die in dersekb« Nacht gestohlen worden waren.— Bor Gericht wollten die Angeklagten Glauben machen, daft sie dt« ziemlich groft« Pakete ausgerechnet„mitten aus dem Potsdamer Platz' gefunden hätten.— Beide Angeklagte bezogen, wie die VerhanWung ergab. Arbeitslosenunterst übuna.~ DaS Gericht erkannte geg« Ezesnat auf S Jahr« Gefängnis und n Geifer, hei wer auf S Jahre E» f ä n g n i S.---- L!tz bei der Besetzung de» aschinengeweheschütze Ärtvatp-chinen. -La» Scneralkovimando tiitei, daß alle die PecstjnNStkeiten r..- niä-t militärischen Hicnstst-'llen im Pcrcich de»'II. Ann«. kv.'pS-Mar! Branbenburat. vi« Im v»s>!, nulitiinscher O* Kd.» Ictoon, mdfliut tt mit der Angabe bt» L-nppeMetls. b gegärsiu gib»». SeveMMwliM III Ameekorvs «lbeetiung I d tz'?'.-> i-. z tiarckt klingend fficjfwlüetgeiiiüeg M 31-®. iiiili Suitmeifttt SeMtN:' zu den bekannten Hedingungen. Go-.-L-nen J»»«fe. pclefter, trotze. Annahmestelle kür 114h.' Flamme- Bestattimg. Kotsicaloaa Beratung;. Beerdigungsinstitut Th. Slefnrück. Hauptgeschäft riegelst,. i, Nfihu Bhf. Friedrichetraae — Tel. Norden 233.— I, Zwciggetchäft: Kantstr.«S d Tel, wmjsim sos, 2. Zw Igaatciijif; Brunn enutrutte 18« Tal. Nordsa'18. 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Donntaa, abend« 7*115« tn der Aula Wottckvromeuade Salladen- abend. Mitwirkende: Dr. Hanuarer kBejanz», Frl. Getier kKIavier), Herr M. Diüurtz(Ptoline), Krai» Mathy(NezilationeiO. Sinlatzkarten M. 1,— an der Kai!«. Köpenick. Morgen. Montag, abends 7 Ubr bei Gtippekohl»eneral- Versammlung de« Vereins«rbeiter-Augendb-iin. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes, Antrag aus finanzielle BeihUse für die Jug-udbewegimg.. Eintritt nur gegen MiigfisdStartz öriefkasten üe? Keöaktis». Internationale. 1. und S. Sin znverlSlfige« Adreslenderzttchnt« gkbt e«». Zt. nlckit. 3. Untere« Missen« nein. Fragen Sie ach der Post nach. E. Ü. vi litt er. Der Cntiuuvs über eine BerinogenSstech« liegt noch nicht oor. Die biSdettzen Potlchläg» beziehen stch lediglich aul die Bc. steuerunq der Im Kriege erzielltii Vermöge, iSlüwochs«.— 1>. Z. Aein. — R. tlltt». 1. Der Betreffende soll sich au die VrtSbidärde leine« jetzige» Wohnorte««enden. S. Bei jeder Buchbandlung.— St. V. 17. Die Stimmen find gültig.— I. 18. Die Rechtslage itt juwiieldult, Zahlen Tie die ganze Miete unter Vorbrhqlt des SlücksordtruiigSrechte» bezügltch de« TellbclrageS von 25 M......- AIS dann rialen wir zur Klage aus Ei« stch an die Zenit ait für private -W-SHS VJO—UO p.«Me r-tn U-brefw. iUJtdrrt, gibt an r, fflestauratcure Cidifeabccc. Normannenstr. 7. Nu? von 11—3 Uhr. 18085 K? inrren. 1!» p. Wledrrvei' ArdeilsW ffen durch unsere Brokchlir» unsere Bröl ______«»«erb»i> .■ AeUi■>*? Meiere. I. WW 8 M. gra. Boreintmd. portofra. «Iba liertag, Dreaden A. 1, !9SS -skarfs retten yrcigeifler! Snttt der«reiaalfüam !iottqw!>a-w.-wt»>ai--k» ocll (in tueiitken 6«Kf< C, JOoTlrrftraJe 6a 1528b GSnsiigssBaostellEnaGgeiJot zur Anstediuna für«leimooh. nunasbau von meinen grotzen Baudlocka in Oranlenbucg qm von SR. I2>0, in ffichtenaa qm von 3P, 5,— und in ckSpenick qm von Sl. 4,— an bei Heiner «njaliluna. ,4-itP Lucas. tBerltn�Scuactsalb, Hotzenzolleendant» 9& ADkOoni. Harsäai! Pctsäaiii garten etwa 20 WogenofcriU (IZappheRRSte) und eltoa SO Kslipfsrdc verfteizert werden BeliU-tigung der Pferde vom A. d. Ä. ab daselbst. Zm Htf schluß an den Pserdovorrans werden W.N!en und»eschlr-e ocr(t»ifl»ti werden.• In Berlin findet nur ein üffetttlldiet Prrtaul von Wage» UNdwefchirren om I0.4pr!l8.a., nonninag« 10 Uhr. im Aiarslatl, Breitektrahe, i-a;.. Merlin, den 18. M»r« 1018. Obermerstallamu ZifWK« gMÄt. >r hat, al» ich am U. d. an bi trhaftl Dfltzlt Wer hat, als ich am>4. d.M. Ilgen 1 Uhr mittag« an der ichtestschen Brücke perfjaftel wurde, flefjäct dag der visitier !t»anwall vr, Jacob, itnWer Str.> 14. zu mit sagte t fstuc oder klugei durch den Raff. 1551b Steinen Pottelstteundet, uttS Bekannten teile Ich V-ctburdi mit, dah ich In BrrUn N, »tvatsnnvor Strohe 7, eine Restauration (SfralsUHbee Vier-tttnuse) »reffuet habe. Bruno Wleklinsid. 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Dtai unter dem Jkmsn »Deutsch es Ailfswerkfü r dieKriegS- und Zivilgefangenen" eine öffeni- liche Sammlung statt. Der Zweck der Eamnilüng ist, das Werk der Fürsorge für die GesiMKN�en forizus�vn und entsprechend der wachsenden I-ot ansxu- bauen, den Gelungenen auch eivsn würdt» gen Empfang rmd w!rtsch«ffliche Er» KIchtsrungen bei ihrer Hstnckehr zu ge» währen. Ze härter die Maßregeln ruberer Feinde auf dm CsfangRisn lasten und je erbittorter darüber die Stimmung in der Heimat ist, um so mehr muß das deutsche lLolt beweise, baß es seiner Ge- fangenen gedenkt. 8luf den.Protest in Worten muß die Tat folgen. Nor ein geschlossenes Vorgehen kann den Erfolg verbürgen. Des- halb werden alle auf dem(Zsbiet der Wohlfahrtspstege tätigen Organisationen gebeten, sich den für den Zweck der Sammlung bildenden OrtSMiS�üssen des �Deutschen AilfSworlö für die Kriegs- und Aivilgafangensn" an- zuschkeßen. Das Kreuz, bis Vater. ländifchen Fraumvereine, der»Vs�Sbusd für die Kriegs- und Zivilggfongen«," haben sich vereint, um das Ailfttwerl" in großzügig«? Weiss zu voll- enden. Dan zl�ändigm Ortabchörden gehen in diesen Tagen die Richtkinia« zu. Die HauptgeschMstsike des»DavtstlM Hilfswerks flk die KrisHS- und Zivil- gefangenen" befindet sich Serttn<£2, Schloßplatz 1, In-. Te ii.• öchentl. I M.'•lornken 1 J«. Ooldlo /ilfillSv linii krjicn 18M. Znhn/.i«h»n in. Einipr.UÖC*«! «.Ullllu v.uan jQiun�rjijnd.tjniarü.-cnlechU.Qebisse.Rep. Zabntru Woitspl fcnJaintr ilr.H. Hochh.Spreeha.9-7. liitel'�ütK!L S.« v Silin W, J-oIeOoniCf Str. ZTh. Aufter'Woqiuinzs�k!i»),- M. 360.~ 1 Cchceihiefscim. Sobelin.., JJt 105,— t-m»iell■«. m.~ Schlafzimmer eilt en anpali t od. tvclß lack. 1 Ankieibeschiml m. kkr hailgla» M. 800�- 3 VettttellchWO,- M. M),— ZPaient.natr.5a5M. 130,— l Waschwiieiie m. Marmaepl. 31. 480,— 1 roilettenspiea. 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Heilage öes vorwärts So««tag, 1H. März Theater öer Vsche. Volkbühne: IS., 17., 18., 2U 21„Gas", 19.„Suthcr", 20.„Wil- belm Tell", 22., 23.„Die Heirat", 2«. nachm.„Wilhelm Teil".— OpernhanL: 16.„Gött»rdä«m>erj«»g", 2. u»d 3. A„, 17.„Troubadonr", 18.„Not�e Dame", 19.„Fließender Holländer", 20.„Fidelis", 21. Sinfoniekonzert, 22.„N!da", 23.„Salome",»ochm.„Joseph in Aegypten", 24.„FoeisihKtz".—«cheospörthan�: lg.„Heimat", 17., 20., 23.„Kreuzclschreibtr", nachm.„Jlüiasgtocke", 18.„Peer Gynt", 19., 24.„Othello", 21.„Judasglocke", 22.„Judith"..— Deutsches Opernhaus: 16., 21.„Tieflaoi,", 17.„SigaooS Hochzeit", 18..„Goldenes K.evz",„Cavalleria rustioona", 18.„Truurto". 20.„Wildschütz", 21.„Freischütz", 23.„Ober««",»achm.„Fidsli«", 24.„Troubadour". — Deutsches Theater: 20., 22., 24. das«cht scheinet in der Finstsenis", sonst:„Wie es c«ch gefällt", 23. nachm.„Frühlings Erwachen".— Knnimcrspicle: 19., 21., 23.„Unterwegs", sonst „Fasching", 28. nachm.„Wcidsteufel".— Lcsfing-Theater: 16., 18., 19., 22;„Rote Hahn", 17., 20., 23,„Blaufuchs", 21.„Peer Gynt". 23. nachm.„Raub der Sabinerinncn".— Theater in der Königgrätzcr Strohe: 16.. 21.„Wildente", 17.. 19., 22. Musik, 18., 20., 23., 24. „Biberpelz", 23. nachm.„Äatzensteg".— KomödienhouS: 16., 18., 21., 24.„Erdgeist". 17.„Fünf Frankfurter", 19., 22., 23...Feldherrn. Hügel".— Schiller-Theater Ehariottenburo: 18., 18., 20., 21., 24. „Tie große Pause", 17., 19.„Arvatol", 22., 23.„Wie es euch ge- fällt". Täglich: Berliner Theater:„Sterne, die Nieder leuchten",' 28. nachm.„Tolle Komtetz".— Kiinstler-Theotcr: 17., 21.„?tncht- bcleuchlung", sonst„Der schöpfer", 23. nachm.„Mein Ilochbar Ameise".— Nrsidcoz-Thratcr:„Hölhere Leben".— Wallne»°Th»«ter: „Geisha", 23. Nachm.„Graf Habenichts".— Kleines Schauspielhaus:„Die Btsthfe der Pandora".— Kloines Theater: 16., 18„ 20., 22.„Revolutionär", 17.„Jettchen Gebert", 10.„Liebelei". 21., 23.. 24.„Salto mortale"".— Triarnm-Theatcr:„Der gute Ruf", 23. nachm.„Schneewittchen".— Theater des Westens:„Madame Sherry", 23. nachm.-„Dokarprinzessin".— Lnstspielhaus:„Die spanische Fliege", 23. nachm.„Amazone".— Theater am Nvllondorf- plah:„Wo die Lerche singt", 21.„Juxbaron", 23. nachm.„Juxbcwon". Tholia-Thcater:„Poloifche Wirtschast". 23. nachm.„Unter der blühenden Lmde".— Komische Oper:„ Schwarztva ld möde l", 23. nach- mittags„Schivarzwaldmädel".— Roucs Operetten Haus:„Die keusche Susaune", 23. nachm.„Der Soldat der Marie".— Palastthoater am Zoo:„Christus".— Friedrich-WilhelmstiidttscheS Theater: „Hmruerl", 23. nachm.„DreimädorlhauS". oting Bes:uos£c2ieln Nf. i« fr ßkise aus gestreiftem Woll- musselin, wie Ab- Nr. z Bluse aus reinwollen. 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Der vorstand. üeniraiverdimd der löpker ii ml Benif?zen. ScutliMmdd. Filiale liruß-Beriln. Am 10. Miirz verstarb infolge Granatjplitterver- lebung bei den Berliner Wirren der Zkollege Joseph Tscbnbel (Bezirk Osten, im Alter von 66 Jahren. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Dtontag, 17. Marz, nachm. S'/t Uhr, von der Leichen- Halle des Friedhofes der Piusgemeinde in WUHclnis- dcrg aus statt. 192/9 Der vorstand. kreis ToraersEliaR ieaköön-ßritz ». d. A.-T.-8. achrat. Am 28. Februar verstarb > unser Mitgtted, d«r Turn- \ genösse 185/14 Panl Jakob. Die Beerdigung hat am J L Miirz stattgefunden. Ehre seinem Andenken I Der Vorstand. Am 13. Wir,, abends I IN/, Ilhr, verschied nach I langem, schmerem Leiden > mein lieber Man», unser | guter Pater, Schwieger- I vater, Sroßoater und I Bruder, der gtaarren- I Händler und langfilyrige I Rendant der Berbands- I kassen, Herr 1820b \M\m Schindler im Alter von 71 Jahren. Um stille, vetletd bitten die trauernde» Hinter- bliebenen Witwe»vis«»chiadilar. geb. Räbiger, Snaelnser 7 a. Margarets Holaar, gcb Schindler. Sari Schindler, zurgeit in en�stb. Gefgnqeuschast. ai» Echwiegerfodn. Johanne» Solder, als Enkel. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 18. März, nachmittag» 3'/, Übt, von der Helle des Alten Thomas- lticchhofes, Hermann ftrahc, ans statt. Verband der Maier, Cadiier-, MnltreKb. uiu. Filiale Berlin. Den Mttastedern zur Nachricht, dag nnser vor- stand am itgitcd, Kollege üvstsv CM Hagenauer Sit. 16 de! den Unruhen am E»nn- abend, den S. März 1919, durch Kopfschuß getötet worden ist. 185/11 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 17. Miirz, nachmittags 4 Uhr. auf dem Friedhof der Elia»- we- nikiude, NtederschSuhausen» Nordend, Blankcnfiider Straße 6. statt. stieae Beteiligung erwartet vi« Ortsaerwallung. liwrbatd llstq.'stMll.B ®fo|�wntn. Zcntialw der handln Ortsgruppe' Wir machen unseren Mit- gliedern die treuriae iliach. richt, daß der KdWgc k.k0 Zemsleln als unschttldiae» Opfer der Straßeniampfe fein Leben lassen mußte. Ehr« feinem Andculen l Die Vrerdigungstndct am Montag, den>7. Miirz, vor- mittags 11 Uhr, von der alten Halle des ZUdtfchen Friedhofes, Weihensee, an« statt. 77/7 Zahlreich« Beteiligung erwartet DI- Orlsoormalttiog. Allen«m Br. annlen«- gm)»'»Ä? Quatav Löbletal Die Beerdigung findet am Montag, den 17. März, um 3 Ukr auf dem ibarnisous- st�ho�i» dm Haseo- Am Mittwoch, 12. Marz, abends 6>/, Uhr, ist der Vureaubeamte beim Bc- zirksiommando III kkit? klidseks Znh. de« E. K. II. Kl. im blühenden Alter von _ 24 Jahren seinen schweren B Bcrlehunge», welche er am 8. März durch Fliegerbombe erhalten hat, erlegen. Dies zeige» tiefbetrllbt an Berlin, 15. März 1919, Pappel-Allee 7. Ott» und Selm» Uldeclte, als Eltern. Else, Anna, Luise, Martha u. Emma, o. Echwelieni. Hermann üiihl. a. Schwog. Friede] Früfalich, o. Braut. Beerdigung Montag, 17., nachm. 2 Uhr, von d. Halle des Karnifon- Kirchhofes, SozialdcmohrstifAer Siablverein für Berlin Am 12. März verstarb infolge einer Berlezung durch Fliegerbombe unser Mitglieo.de: Bureaubeamte kklt? Lüdecke Pappelallee 7(30. Abb) Ehre feinem Andenken! Di« Beerdigung findet am Montag, den 17. März, nachmittags 2 Uhr, von der Halle des Warnifon-Kirch- Hofes, Hafenhelde, aus statt, Um zahlreiche Bcteili- guna ersucht 197/7 Der Borstand. Es ist bestimmt in Eoites Rat, daß man vom liebsten was man hat, muß scheiden. Am 14. März 1919, vor- mittags II'/« Uhr, entschlief »läßlich und unerwartet infolge Heczlähmuua nach einem Schlaga, isall mein tnniggeiiebter Mann, unser herzensguter, trcusorgcndrr Bater, Schwicgcr- und Großvater Karl Spieler im 57. Lebeussahre. Die» zeigen im ttefsten Schmerz« an Frau Emma Spieler gel,. BiHner, Karl Spieler nebst Frau und Kindern. Erich Spieler nebst Brau, Otto Spieler ncbst Fraa und Kindern, Haus Spieler, � Mantprete Spieler, R-ittiMn. 15. März 19)9, Kaiser-Frl«drich-Str. 2ll. Di« Beerdigung stndet am Dienstags den iS.März 1919, nackmtittag» 3 Uhr,»on der Salle des e». Neuköllner Friedhofes, Mariendorfer Weg, aus statt. IWN> Mein liebet Mann, mein guter Vater, der Klempner AimtKreiitzisii verschied am 13. März nach langem, schwerem Lelden. Heieae Krentalea geb. Pesrmaan als Kattin. Berlin. Strelitzer Str. 6, am 5. März 1919. Die Bestattung findet am Montag, o. 17. März, nachm. 4 Uhr,»on der Halle des alten Efilabeih-Kirchhefee, AÄrstr. 37, statt. 1881b Allen Freunden imd Be kannten hie traurige Mitteilung. daß meine liebe Frau, unsere Herzeusgute, ssrgsame Mutter am 7. d. Mt«. nach langem, schwerem Leiden sanft enttchlasen ist Dies zeigen liefveleilbt an Die traner«de» Hinter- Uliebenen. Gugda» Schindler nebst Kindern. Sie Beerdigung findet am Montng.den 17. d.MIs., nachm. 1>/, Uhr von der LeichenhnUc des Wilmers- bosfer Friedhofe« ans statt. Zsage« gezackt! Fuhr am Ist Ott. mit der Straßenbah« 59 bis Alerander- platz. Als ich den Wagen ver- grauen Uederzieher an, ti.Es»»- ioffer und In der Hand. 135,1 AiW�Tfeh Auskunft über Wjefelb- wrdrl'Ilrerg Eisradsi« der 2, Komp. Mos.- Inf.» Renf». 268, oermlfit feit 12. 10. 18 nach dem Gefecht de! Eelonc»urt/z11— l. Wsrimng schwmd�aftrn Anpreisungen anged- Idw. Itzeoltl, s. Haut-, Hern- u. Geschlechts- leiden, speziell reroftoie. hart- utcklge Ausfllsse, Maines- schwäche. sicg�Syphilis eigene Heilmethsde nttb. m. Salvarsan- kuren. Biuttinteriuch. im ersten u. SU est. Sur-Instittit JLfiscr*. Nur Rnsemhalcr Str. 60— 7#, Nosenthaier Platz, Ecke Linienstr. BehandWugoz. 0-l, 4-9, Sonnt. 9-1. Separates Damenzimmer. Vis Erzählungen aus öen taufenö Nächten unü üer einen Nacht. keine Ingenöausgabe. 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Ein stlttternaditaromMi. ....... kein Roman, sondern bittre« Wahrheit— ein Bild, das tief erschüttert. Preis: geheftet 8 Mark, gebunden 11 Mark. Zu beziehen durch: Vogler& Co., BcrKn Od y, Röthen er Str. 27, Hbt. 9. Zm vomnnndschaftilnne der Stadt Berlin find zum L April 19l9 mehrere Stcürn für VeruisM'miiixle!' .........u. Gefordert wird ausreichende juristische Schulung lÄdleguna der Gerichtsatmar-, Referendar- odcr juriirtsche» Dottorprüfung), Erfahrung in sozialer Arbeit und ssähigteit zu selbständiger Fährung oon Bormundsd>asten. Anstellung aus Lebenszeit. Gehalt 2990 99., steigend in 22 Zahren bis 5720 M. und 500 M. pensionsfählge Funltlonozniage: daneben Teueenngs- zulaaen. Änredi nung anderweitiger Dienstzeit bleibt vor- bchaucn. Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnissen— auch von SS g» Frauen mit entsprechender Botbildung— sind bis zum 18. März 191» au das Bormnndschoftsamt der Stadt Berlin C 25, Landsberger Ltr. 43/47, zu richten. Berlin, den 8, Mörz 1919. Magistrat. ieSiebiBienieur, in Kamm», Stock-, Knopsfadrllation gut bewandert, im Betrieb einer großen Hornwarensabri? ersahrriu wird auf dauernde Beschästigimg von großer Attiengeseüscbait gesucht. AnirLge uiner �Se-lbstäudlge ttrost- an die Annoneenezpcdllio!: 3. Bio eigner, Budapest, Semmelwels, utea 4._ 65/3 Mirsr« AswmsiMN zur Bearbeitung von Marmorwaschtischaufsiitzen zesneht. Ni. Jacohewiiz. Marmor ImJustrie.GlelwitzO-8., Wilhelmstr.il Bleuet. Ktouüeut. S;SES?l| t atiern WzwsrWDt-M' für eine aiefbauoehutbe inGroß-Berltil sofort gesucht. Psrsonen, die in ähnftchen Stellmig?» rctzlig froren. »ollen BcwerbAngon mitZeugnisobechriften, Gehalts- ansprüche» nnd AnirittSbsrnttn untor Chiffre B 15 bis 19. März an bie Exped. biet e B Blatts« einsenden. l t!ff SrtfeMiwnpF .......—- 1 am Bahnhof Frankfurter Alee. 18246« Ev.är.aßrrgeilrr «'Meies vIslschanafn Friodrlchftr. 1««,««t- Vmhx d. Linde? OHllilljyUgm. gegenflh b Olttorio-ggs�Zentnnn 1080, Auf ruf I h«ah«vollem Stampft anf eftpeeetochem| Boden, in Rußland» wette» SestweM, auf Italiens eifwen Beegeu und Fenukreich» geanateudnech- pfmater Erde, sind dt« VorcB'scIien J&ger in die Heimat zurückgekehet. 13l2D' Jtate chefaheo» türme» sich setzt Im Osten nnfeea» fchrneeg»prüften Vaterlande» anf und drohe»«u» ,» rrdeücken. heut ergeh» daher der Uns zu den Waffen an alle na« erlandsli ebenda» ZNünaer. gnm ehreuvolle» Andeuten an de» eisernen I Varste, dessen Namen das BataUlon mit Stolz fjt» wird da» Jügor-UatalUon I«st, opck,»che" Freikorps eine neu« Truppe z» schasseu, errichten. Es gilt, beseelt von allem" der Helden vou nnd der comdrol Meldungen schrrftlich oder versönfich beim �iiger-Batollton l, Ortelshurjr t. Ostpr. Miliärpapiere(Entlassungsschein) sind beizulexAt dezw. mitzubringni. Elnsteüung nach den bekamllen Bedienungen. ckZgor-kataillvü leral Vorcfi von iVartcodnrg (Ostpr.) Mr. I gez. Gercke, Hauptmann und BatafDonsfQhrer. Achtung, Musiker! Die Kapelle der RepuMlk. Scbutztrappo Ahflg. Liebe (Reglerungstrupoc) stellt Mir den Qarnlsondlenst Berlin(nur Musikdienst) noch folgende gute Berufsmusiker ein; 3 B-Kiarinettisten, 2 Oboer(Lyra), 2 Tenorhorntsten, 1 Barytonisten, I F-Tublsten, 1 Schla�euger, 3 Wa!d- hornieten und 2 I. B-Korncttlsten. Bedingungen: 6 M. tilgt Löhnung, 30 M. monatl. Zulage Verpflegung, Kleidung, WOlumng und Famiiienuntersttit: Eigene frrstrumeate. Meldung persönlich oder schriftlich an Muslkmsti. a Oherfeticrwerkerkerschule, Berlin, Invaliden Straße Das Original aller Nagelpoliersteine Stock M. 2.—, Ueberall zu habe». KOPP& JOSEPH. BERLIN V. 50 rotsdtmer Straase 122. Landw.- 3|nfocftor 3 Jahre, ledig, strebsam u.zu- rriüssia, vorm Kriege 6 Jahre | in Großindustrie tätig gewesen, in Veewaltiliigssachen erfehre», mit valkswirlschastficden Kenitt- nissen, sud/t Eteikuug als TeDssttir 1460D' oder fonsttgen Prrtraueneposlen in Seineäeufchast ad. 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Bluienfadrik 1485Q >>>.. ngonte uud Blufe» int Hanfe Max Ästtler Junior. Krausensir. 35.>3. 14S7® Mmkmm auf feinst« Maße-beit ver- langt swort 65/4 .!oI»n»>«as HLna-kadvV, Lonuestraße 3. MUMM auf feinst« WcHardetten ver- laatzt(»-.« 65ch llnrilvrtl. —,.ef ,, rt,% w )' Ab ich d« s Wach!« frdaSf, Yroch b?e NeußervnF getan habe, ich der- ttavs für die Fortführung des Krieges mehr noch als aus den Mensch-enersatz auf mein Saida tenglück. Ich habe vielmehr auf eine Reihe formulierter Fragen folgendes er« widert: »Es wurden schon früher ein« Reihe von Fragen an mich ge-> richtet, die Prägise zu beantworten ganz ausgeschlossen ist. Der Krieg ist kein Rechenexempel. ES gibt ttn Krieg eine Menge Wahrscheinlichleiten. tScS schließlich eintrifft, weiß kein Mensch. LlS wir im ßluqust 16U nach Ostpreußen lernen»nd mit Hilfe meines treuen Mitarbeiters Hoffmann die Befehle zur Schlacht von Tannenberg ausgegeben wurden, da wußte man auch nicht, wie es gehen würde, ob Rennenkampf marschieren würde oder nicht. Er ist nicht marschiert und die Schlacht wurde gewonnen. ES gekürt zum Krieg Soldatcnglück. Vielleicht bekommt Deutschland doch euch wieder ein Soldatenglück. Ich kann Ihnen nur meine Neberzeugimg sagen. Die Verantwortung dafür, was ich sage, trage ich und habe sie geinragen vier lange schwere Jahre." Euerer Erzeilenz müßte es schließlich auch bekannt sein, daß ich am 17. lt). den Abbruch der Verhandlungen überhaup! tjicht gefor- dert, sondern im Geaenteil klipp und klar verlangt habe:„Nicht abbrechen mit Wilson! Wir müssen, wenn irgend möglich, zu Verhandlungen kommen. Aber keine Bedingungen, die uns wehrlos mackcn! Keine Preisgabe des U-Boot- Krieges! Darf ich Euer Exzellenz"daran erinnern, daß der Staatssekretär Haußmann, der Ministerprässdent Friedberg und der Vizekanzler von Paher über die Beantwortung der Note und die Notwendigkeit bei schweren Bedingungen weiterzukämpfen, ebenso sprachen wie ich? Daß ich Herrn von Paher er- widern konnte: Der Vizekanzler bat mir auZ der Seele gesprochen. Und darf das deiitübc Volk erfahren, wie es kam, daß trotz dieser Erklärungen der Vertreter daß Volkes, trotz des Admiral Scheer und meines schärfsten Widerspruchs der U-Boot-Krieg fiel, der Weg zur Kapitulation beschritten wurde? Fu 8. In diesem Stadium war ich nichi mehr Erster Generalquartiermeister. Ich fasse zusammen: Die Anforderung de? Waffenstillstandes war schwer. Noch schwerer war seine Unterzeichnung. Zwischen Anforderung und Unterzeichming aber liegt das Schinerftc: nämlich die Tatsache, daß die Reichsleitung den von uns vorgeschlagenen und in der RcieHSgnSrede des Prinzen Max om 5. Oktober verkündeten Weg verlassen und trotz nvin«? Einspruchs, den der Kapltulition, des BankersttS und deö Friedens um jeden Preis gcgnnaen ist. Mst d-eier Klarstellung ist die Angelegenheit für mich vorläufig erledigt; ein vollständiges Bild meines Handelns werden erst meine Kriegserinnerungen geben. Auf eine Rich- tigstelluna Euerer Erhelle nz Aeußerungen lege ich leinen Wert mehr. Ich hatte crwa.rten dürfen, daß mir nicht der Parteiführer Scheidemann, sondern der Präsident des Deutschen Reichs- Ministeriums erwidern würde. In dieser Erwartung s-he ick mich getäuscht. Euerer Exzellenz entstellende und irre- fübrende..vorläufige Antwort" muß ich als illoyal bezeichnen. Ich kann nun auch. kaum noch hoffen, daß die amtlich« Denkschrift, die die weit zurückreichenden Zusammenhänge, au? denen allein mein Handeln zu erklären ist anscheinend gar nicht berühren soll, die obsekiive und lüestnlose Darstellung aller Bor- gänge geben wird, aus die das deutsche Volk Anspruch hat. Ich bin Euer Exzellenz ergebener gez. Lu den dorff. Schaidemomt hat auf diesen Brief nicht mehr geantwortet. General Ludendorff hat sich aber als schlechter Psychologe er- mieien, wenn er die Wirkung des Waffenstillstandsan�ebots nicht voraussah. DieieS Angebot war ein Bekenntn's der Hoffnungslosigkeit, mit ihm brachen alle vier Jahre hindurch genährten Traumvorstellungen von der deutschen Ueberlegen- heit zusammen. Und io kam alles, wie eS kommen mußte. Ungliicklichs Feldberrn können durch alles Geschreibe nichts mehr an der Tatsache ändern, daß die Geschichte gegen sie entsch'eden hat. des Normal-Bühnenvertrags entspann sich eine größere AuSein- andersetzung hinsichtlich der KostümlicferungSpflicht der D! ektoren. Der Präsident wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, daß ein« Kostümlieserungszentrale in Form einer Ltonsumgenossenschast ge- gründet werden solle; er vegte ferner an. die Direktoren, die durch die neue Verpflichtung in pekuniäre Schwierigkeiten geraten, aus einem Fonds zu unterstützen, dessen Mittel aus einer Billettsteuer fließen sollen. Der Paragraph wurde schließlich einstimmig enge- nvmmen.■ Insbesondere wurde auch das Recht de? Mitgliedes auf angemessene B-eschäftigung anerkannt und durch ein« entsprechende Bestimmung im Normalvertrag festgelegt. In einem weiteren Paragraphen ist den Mitgliedern der An- spruch auf das Berkragseinkommeu bei unve schuldstem Unglück oder Schwangerschaft gewährleistet, und zwar für 4 Wochen ganz, für weitere 6 Wochen zur Hälfte. Die Unkernehmerorganisation hat durch die Annahme dieses Ta ifabkommens und Normalvertrages die Einficht bewiesen, die dem Geist der neuen Zeit gerecht wird. Sic hat damit di« an dieser Stelle kurz vor der Tagung deS Deutschen. Bühnenvereinö ausgesprochene Hoffnung erfüllt und so ist die von den Führern deS Bübnenvereins angebahnt« Verständigung mit der Bühnengenossen- fchaft zum guten Ende gefüh i Die Bühnengenossenschaft darf sich ihres Erfolges von'ga-izem Herzen freuen, zumal er zugleich einen wichtigen Erfolg des gewerkschaftlichen Gedanken» bedeutet. Ter gemeinsame Weg der beiden Organisationen kann nun zum Ausbau und zur Entwicklung des KulturtbeaterS führen. Am Schluß der Tagung faßte die Ve sammlung hen Beschluß, mit dem heutigen Tage eine Amnestie für all« gegenüber Mitgliedern des Deutsche» Bühnenvereins begangenen Vertragsbrüche eintreten zu lassen. Nstizen. — Bolktbtihne- Konzert. Im XVJ. Konzert de? Verbandes der Freien Volksbühnen. daS am SO. MSn. mittags l2 Uhr. im Tbeater am Bülowplatz itaiisindet, wird da? Klingler-Qnarteit unter Mitwirkung von Musikditet'or Fritz Rnckward Mozarts Streich- quinteit v-äur und Beethoven« Stteichqumten Odur op. 29 zum Bortrag bitnge«. — Borträge. In der Urania wiederholt Pros. Scfiwabn seinen Boitraa»Die Geschichte der Urw-lt" am Sonntag und Donnerstag. Am Montaa:„Im deutschen Sudan". DicttStag: Dir. Goerie.Von Tborn bis Danzig". Freitag:»Meine Niliabrt bis zum zweiten Kataralt". M'ttwoch sprich» in der Deulkch-Aimenischen Gesellschaft Armin T. Wegner über»Di« Austreibung de« armem- scheu Volkes in die Wüste". —.Der Kunstwort" von Ferdinand Avenariu« bat seinen KriegSnomen.Deulicher Wille" wieder abgelegt. Alio iortan wieder wie seit dreißig Jahren.Kunstwort". Sein Arbeitsfeld wird um« fassend bleiben wie bisher: die AuSdruckskultur alles Lebens. — Ein Wandertheater der Zweitausend wird geplant. Gleichartige Bübnenhäuser koven in Berlin sin einem weft- lichen Vorort) und drei anderen Broßstädten gebaut und allmonat- Itch tollen die Enlembles von Stadt«t Stadt ausgetauscht werden. Schauspiel und Over wechseln monatlich ab. Es soll nur Zweimark- Plätze geben. Hinter diesem Großbetrieb stehen laut„B. T." !8 Millionen Mark. D'.e Sacke soll ichon mehr als bloßer Plan sein. lieber di« Persönlichkeiten, di« das Umernehmen tragen sollen. verlautet ebensowenig wie über da« künstlerische Pragramm. Em Urteil üb« de» Plan ist also nicht möglich. „vateeTeeaöen üer Ein nicht umzubringender Schwindel. Mit Beborrlichkeit tischt die realtionär«.Post" in den letzten Wochen wieder die Geschichte von dem angeblichen Mehrheits- sozialdemokraten Vqter auS Magdebnrg auf, der sich in einer Sitzung des dortigen Arbeiter» und Soldatenrates gerühmt hatte, er und seine Freunde bätrsn bereit« feit ISlö durch planmäßige Aufsorderungen der Frontsoldaten zur Fahnenflucht und zum Heber- laufen und dergleichen die deutsche Front unterminiert, om die Revolution herbeizu'ühren. Dieie Aeußerung gibt der„Post" immer wiederholt« Veranlassung zu pöbelhaften Angriffen auf di« Mehr» heftssozialdemokrotie und ihre Führer. Nun ist ja ülr jeden Kundigen klar, daß Bater—«in im übrigen sonst ganz unbekannter Mensch— mit seinem Ausspruch einfach geprahlt, zum mindesten sehr aufgeschnitten hat, um seine angeblichen revolutionären Verdienste herauszustreichen. Im übrigen aber ist es glatter Schwindel, wenn die„Post" Vater zu einem Mehrheiissozialiften macht. Vater steht,— woraus die.Post" schon mehrfach hingewiesen wurde, ohne daß sie fich dadurch zur Preisgabe ihrer Lüge veranlaßt iah,— auf dem äußersten linken Flügel der Unabhängige». Aber weil VaterS hohle Renommifterei den Reaktionären Wasser auf die Mühle ist, hat man diele unabhängige Größe fünfter Orb- itnng bereits zum.bekannten mebrheitssozialistiichen Führer" avancieren lassen.— Valerfreude sieht halt alles mtt anderen Augen I Glliyie? II. »Ich übernehme leichten Herzens die Verantwortung kür den Krieg." So sprach im Juli 1870 Herr Ollivier, französischer Mi- msterpräsident. Wenige Monate später brach Frankreich zusammen. Herr Ollivier, der„Mann bei reichte» Herzens", ward, mit dem Fluch des Ausspruches beladen, aus ewig ein Politisch toter Mann, obwohl er seine Blamage noch um mehr als vier Jahr- zehnte überlebte. „Die amerikanische Armee kann nicht fliegen, sie kann nicht schwimmen, sie kann nicht kommen." So sprach gegen Ende des Weltkriegs der preußisch« Minister H e r g t. Wenige Monate spater hatte eine amerikanische Millionenarmee den Weltkrieg zuun- gunsten Deutschlands entschieden und Herr Hergi— verschwand nach dieser Riesenblamage? O nein, er bildete sich zum Haupt- schreier der Deutsch» ationalen Volkspartei auS und führte erst gestern wieder, als sei nichts getvesen, das große Wort in der preußischen Landesversammlung. Und dies«— ließ ihn reden! In Deuischland fehlt daS Gefühl dafür, wie ein politisch reifes Land se-ine Olliviers behandeln mutz! Die Sonntagsruhe. Im Laufe des Krieges sind die Stunden, in denen an den Feiertagen ein Gewerbebetrieb im HandelSgewerbe stattfindet, von den GefchäiiSinhabsrn immer mehr eingeschränkt worden. Sieuer» dingS ist auch in einer größeren Reihe von Städten durch Otts» stotut dieser Ge'chäitsbetrieb über die im Z 105b, Absatz 2, Satz 1 der Gewerbeordnung bezeichnete Grenze von fünf Stunden hinaus beschränkt, oder abgesehen von einzelnen Geioerbe» zweigen, für deren Betrieb am Sonnlng ein Bedürfnis bestebt, ganz verboten worden. Der dadurch tatsächlich herbei- pcfübrte Erfolg ist nunmebr drirch eine im Reichs-Gesetz- blatt Seite 17S veröffentlichte am 1. April 1912 in Krafr tretende Verordnung über Sonntagsruhe im Handelt gewerbe und in Apoiheten vom 5. Februar 1919 weiter aue gebaut worden. Die Verordnung führt grundsätzlich für a l l e bandelsgewerblichen und einige bisher nickt unter den Z 105b der Gewerbeordnung fallende Betriebe(VersichrrungSunternehmen, Sparkassen) die volle Sonntagsruhe ein. Dem unobwe'Slichen BedürkniS nach Somitagsdeschäftigung kann künftig. nur im Ausnobmewege entsprochen werden./ Der Poltzeibeböide und der höheren Verwaltungsbehörde ist die B;- kugnts eingeräumt, für mehrer« Sonn- und Festtage im Jahre, an denen besondere Berbältnisie einen erweiterten Geschäftsverkehr er» sorderlich machen, eine Beichcikt'gting bis zu ackt Stunden zuzulassen. Für bandelSgewerbliche Arbeit bei dem Güterverkehr kann eine zwei- stündig« Beschäftigung von der höheren Verwaltungsbehörde ge- stattet werden. Im übrigen finden die Borfchrifteit des§ 106 c und K lOS'e der Gewerbeordnung Anwendung. Die nach{} IOSl a. a. O. zugelassenen Ausnahmen zur Bestiedigung tög sicher oder an den Sonn- und Festtagen besonders hervortretenden Bedüifnisse der Bevölkerung sind wie bisher dazu bestimmt, für gewisse ZebenSmiltelgewerbe und ewige andere Betriebe lBlunrenhandel. Zeitungsbandel usw.) d>e notwendige Gesckäitszeit freizugeben. C'ne weitere Bestimmung der Verordnung gibt der böheren Verwaltungsbehörde die Sc- iugnis eine Regelung des Verkehr« in Apotheken, die im Wege der Vereinbarung schon mehtsoch durchgeführt ist. erforderlichenfalls ge- nügeud vorzunehmen. Das verhör Ses Attentäters Cottin. Amstetbam, 15. März. fTelunion.) AuS Paris wird ge- meldet: lieber die Gerichtsverhandlung vor den, III. KricgSrat, in der sich Lottin wegen des auf Clemenceau verübten AnfchiageS zu verantworten hatte, werden di« folgenden Einzelheiten ge- meldet: Cottin beantwortete mit erhobener Stimme und mit grotzcr Festigkeit alle an ihn gestellten Fragen. Nachdem Hauptmann Rhi- bauth die Anklageschrift verlesen hatte, begann das Verhör des An- geklagten. Cottin erklärte, daß er die Tat wiederholt habe« würde, wenn ihm bet der ersten Ausführung der Tat ein Eni- kommen gelungen wäre. Er schloß seine Erklärung, indem er bemerkte, daß dies alles ganz einfach sei. Daraus begann das Zeugenverhör. Während desselben bekannte Cottin. daß er seit dem Mai 1 v l 8 die Absicht gehabt habe, Clemenceau zu töten, weil dieser anarchistische Versammlungen verbot und die Polizei auf solche Versammlungen geschossen habe. Dr. Roubiewitsch. der als Zeugensachverständiger gehört wurde, erklärt, daß CottinS Erziehung und Entwicklung äußerst mangxlhaff und schlecht gewesen sei. Er habe nur einen sehr mittelmäßigen Verstand. Seine Tat-sei letzten Endes die traurige Aeußerung einer verderblichen Lebre. jedoch müsse Cottin für zurechnungsfähig angesehen werden. In feiner Anklagerede spricht Hauptmann Nornot. dieses Verbrechen fordere Sühne. Der Borsatz zum Morde kann nichi in Abrede gestellt werden. Mornot oerlangt schließlich, all« mildernden Umstände abzulehnen und bemerkt: „Meine Herren, ich bitte Sie, das Todesurteil auszusprechen. DaS, was Cottin zu tun versucht hat, war nur ein Versuch dazu, in Frankreich den schändlichen Bolschewismus Wurzel chteßen zu lassen. Glücklicherweise ist niemand getötet worden. Cottin trachtete bei feiner Tat nach einem höheren Ziel. Sein An- schlag war nicht nur auf Clemenceau, sondern auf Frankreich selbst gemünzt i" Darauf verliest Cottiu von ein« Papierrolle folgende Erklärung:„Ich bin antiklerikal. Anti-Patriot und Anarchist. Alle Menschen sind Brüder und ihr einzige» Saterland ist die Erde." Do» woiteen spricht Cottin von Krieg«..4)«»? deutsche VtitfiariBmuB,' fagf er,»ist vernichtet, aber«in« Gefahr bleibt bestehen, und die ist de r ,fra n zö s i sche Militarismus. Ich bin mit den Bolschewisteu und Spartakisten gegen jeden Miliiaris- m u S und ich habe ihn in der Person des Feindes der Ar» beiter klaffe vernichteti wollen." Der Verteidiger Cottins, Dr. Bloch, nennt Cottin einen gutherzigen und überzeugten Menschen, einen Märtyrer, welcher den von der Entente ver- kannten russischen Revolutionären d«n Beweis liefern wollt«, daß sie nicht von allen in Frankreich rrn� Stiche gelassen seien. Darauf wird nach Verwerfung aller wildernden Umstand« um J48 Uhr über Cottin das Todesurteil ausgesprochen. Die pre�e vor üer volkerbunüskonferenz. Bern, 14. März. Dve Schluß der ittternationalen Völkerbundskonferenz war erzieherischen Fragen im Zusammenhang mit dem Thema Pressereform gewidmet. Die Schweizer Troesch und Scho'ult verlangten die Schaffung eines internationalen Instituts für Volkserziehung und Beaussichti- gung der schlagenden und farbentragenden Verbindungen. Gold- stein lDeutschland) referierte über Schaffung eines internatio- ualen Sekretariats, das die Aufgabe haben soll, die in den einzelnen Ländern auf dem Gebiete- der Erziehung zum Jnter- Nationalismus gesammelten Erfahrungen zu verwerten. F.au Perle(Deutschland) verlangt obligatorischen pazifistischen Unter» richt verbunden mit Moroluiiterricht in den Schulen. Zur Pressereform fordert Prof. Ellbogen(Oester- reich) Schaffung einer internationalen Zentralstelle für die pazifistische Presse. Die V e r h e tz u n g S p r« s s c müsse zur V e r- antwortung gezogen werden. Es handle sich nicht um Unter- drückung der Pretzfreiheit; es soll« aber di« Presse, die der Bolls- Verständigung diene, gestärkt werden. In der Debatic verlangt Miß B u r t e n(Englanh) die Gründung einer Zeitung in jedem Land«, die, wissenschaftlich geleitet, di« verschiedenen Meinungen zu Wort« kommen läßt. H. v. G e r l a ch(Deutschland) erklärt, Bergehen in der Presse dürftet: nur mit geistigen Waffen bekämpft werden, nicht mit den Strafgesetzen. Prof. Nicolai erhebt unter wachsender Unruhe der deutschen Teilnehmer die schärfsten Vorwürfe gegen die deutsche Presse. Redner enl- wickelt• den Plan einer internationalen Zeitung und empfiehlt die Einsetzung einer Studienkommission. Dr. Gutt- mann, Redakteur der„Frankfurter Zeitun g", will weder für die gut« noch füc die schlechte Presse sprechen, verlangt aber gerade in seiner Eigenschaft Gerechtigkeit für die Presse. Die Ausführungen deS Redners werden von gewissen Zuhöret» in maßlöS agitatorischer Weise unterbrochen, so daß sich der Präsident mehrfach zum Eingreifen veranlaßt sieht. Neue Schicke!«(Elsaß) will, 5aß die Presse nicht Objek:. sondern Subjekt der öffentlichen Meinung sei. Mit den Strafgesetzen sei nichts zu erreiche':, daher sei die vorliegende Resolution zu verwerfen. Der Antrag Schickele wird mit 15 gegen 9 Sttmmei: �angenommen._ SkhsnÜZung üeutstber Kriegsgefangenee in Dolen. Protest in der Wasionstillstandskommissio». Bor der WaffenstillstandSkommifston ip Spa hat die deutsch# Kommission folgestoe Erklärung abgegeben: Die deutsche Kommission hat Kenntnis erhalten, daß die Palen deutsche Kriegsgefangene' schmachvoll behan- dein. Ihre Beköstigung, die zum Teil au» verdorbenem Fleffch besteht, ist gänzlich unzureichend. Di« deutschen Krieger sind in engen, eiskalwn unterirdischen Räumen untergedrachl. Ihre Bekleidung besteht nur aus' einem Trillichanzug und Holzpantinen. Sie erhalten keine Decken.. Selbst Etzgeschirr und Wasch- näpf« fehlem Dazu wurde auch noch, um jeder Kultur Hohn zu sprechen, die Prügelstrafe für die geringsten Vergehen eingeführt. Bei ihrer Gefangennahme wurde den deutschen Mannschaf- ten ihr gesamtes Hab unda«ion leider noch aui recht schwachen Füßen und ist b'er norti«in große« BrbeitSsel» zu be. ackern. Daber muß man es als eine große Dleistigkeit be» zeichnen. wenn ohne jede nähere Kennw'S eine der- attige unhaltbare und falsche Behmiplung ausaestellt. und der Ver>ucki gemacht wird, die in Verkehrsbetrieben beschäfiiuten Angestellten. Handwerker und Arbeiter herabzliwü'digen. In der .B, Z. am Mt»ag� wurden die Straßenbahner sonai als.Hinter- mäimer der Mörder von Litxenberg' hingestellt. Air weisen dteke Behoupiungen im Aiiftrage der bei uns organisierten Verkehrs- arbet»er als eine Be>>elimdung niedrigster Ar« zurück. Zugleich wollen wir noch bemerken, daß auch in bezug aus Eiulobnnna der Verkebrsangestellieli bös übertrieben wird. Wenn auch in den Straßenbabnbetiieben Löhne von 400 bis SOO M monatlich bezahlt werden, io erreichen weder die Hochbahnbediensteten noch die Om- n'busangestelllen und auch das Hilfspersonal bei weitem nicht diese Löhne._ Die Magen der unteren Postbeamte» über ihre Vorgesetzien wollen nicht verstummen. AuS zahsreichen an unS gelangten Ve'chwerden oeb« hervor, daß die oberen Beamten noch immer«ich nicht freimachen können von jenem Geilt des alten Regime». Das untere Votipeisonal, dos bisher steis treu'eine Pflicht getan hat, verspür« indeffen den Bulsschtaa der neuen Zeit; eS will daber auch nicht länger verharren unter den drückenden Ver- bälimssen, von denen die Oeffemlichkeit nur ab und zu einmal NenntniS erhielt. Wie ssch ein Nm'chwuna»nierer gesamten ökono- milchen und politischen Verbältn'ffe vollzieht, so soll auch das Dasein d-r unteren Postbeamten auf eine neue Grundlage gestellt werden. Klug handelt diejenige Behörde, die beizeiten einlenkt, unverantwortlich ober diejenige, welche dem Geist der Zeit ni»< Rechnung tragen zu sollen glaubt. Die vorgänoe der letzten Wochen haben verschiedentlich gezeigt, daß der bolschewistische Samen gerade unter jenen Schichten am besten gedeiht, die am schweiften johrelong umer der Peitsche des NifternehmertumS ge- irondet haben. Wo hingegen im PiodnttianS- oder Dienstver- hältniS weiie Mäßigung obwal'eie. dort find am dessen die Be- dinaungen igr eine finedliche Umbildung zu einer höheren Form un'eres gesellschaftlichen SeinS gegeben. Diele Einficht in den unabwendbaren Gang der Dinge sollte heute allenthalben vorbanden sein, ehe eS zu ipäl ist. Achtung! Kriegsorganisationen! Die Betriebsgruppe des Zentralverbandes der HandkungS» gehilfen bei der K �egSmetall-Aktiengefellschaft veranstaltet für die Kollegenschast in nächster Zeit eine Reihe von Darbietungen be- lehrenden und unterhaltenden Charakters. Zunächst findet ein.Ge- felliger Abend' am Donnerstag, den 20. März lSlS, pünktlich Uhr, im Kaiferfaal des.Rheingold' statt, an welchem namhafte Künstler, wie Frau Paula Weinbanm. Gesang, Fräulein Ellen Byk, Violine, F äulein Cläre Rübinstein, Klavier, und Herr Harry Förster vom Schillertheater, Rezitation, mitwirken werden. Vorträge Volks- wirtschaftliche? und anderer Natur werden baldigst folgen. AngefleMe der Groß�Serftn« Kriegsorganisationen, die an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, mögen sich an den Kollegen Alex Becker bei der KriegSmetall-Attiengesellschaft wenden« durch welchen Eintrittskarten im Vorverkauf zu beziehen sind. parteinachrickten. Dir Magdeburger Funktionäre zum Generalstreik. Die Funktionäre der Gewerkschaften und der beiden, tojial- demokratischen Parteien Magdeburgs nahmen in einer gemein- samen Versammlung Stellung zum Generalstreik. Nachdem der Kommunist Schönlank als Referent und Arbeitersekretä, Krüger ali Korreferent gesprochen hatten, wurde folgende Resolution mit über- wältigender Mehrheit angenommen: .Die arbeitende Bevölkerung wird durch die Folgen de? Generalstreiks am schwersten betroffen. Durch 4�> Jahre Kriegsnot, Hunger, Elend, Demoralisation hat sie aufs schwerste ge- litten. Im gegenwärtigen Augenblick, wo die Krise am schlimmsten ist, in den Gene alftrei! zu treten, würde die Auflösung aller wirtschaftlichen Ordnung und Selbstmord bedeuten. Tie sozia- listischen und gewerkschaftlichen Funktionäre Magdeburgs lehnen den Generalstreik Magdebuchs nicht grundsätzlich eck, sie können ihn aber im gegenwärtigen Augenblick nicht empfehlen. Die Ziele, die durch ihn erreicht we den sollen, sind bereits sichergestellt. Di« Vergleich zu den Arbeiterklassen aller Kultusstaaten den größten politischen Einfluß. Di« furchtbare Krise, unter der das deutsche Volk leidet, kann nur durch ein geordnetes Wirtschaftsleben, durch die Steigerung der Prodliktion und durch Anspannung aller Kräfte überwunden werden. Ein Generalstreik im gegenwärtigen Zu- stände würde den Untergang Deutschlands und damit des Lande», der Arbeiterbewegung und des Sozialismus bedeuten.' Abgelehnt wurde auch ein Antrag Schönlanks, den l8. März durch A beitSruhe zu feiern. Das AbstimmungSrefultat wurde vou der Mehrheit mit stürmischem Beifall begrüßt. Die Arbeiterschaft Nürnbergs hat durch den Tod eines ihrer Besten einen schmerzlichen Verlust erlitten. Äonrad Dorn, der im Partei, wie Gewerkschaftsleben gleich Unermüdliche, Ist im Alter von noch nicht 86 Jahren gestorben. Eine Reihe wichtiger Funktionen hat Dorn in der Nürnberger A heiterbetoegung bekleidet. Er brachte als Borfitzender der Zahlstelle Nürnberg des Deutschen Holzarbeiter« Verbandes die Organisation zu achtunggebietender Stä.ke. Später wurde er in das Nürnberger Arbeitersekretariat gewählt, in welchem er eine segensreiche Tätigkeit entfaltete. Einige Jahre später über- nahm der Rührige die Leitung des Sozialdemokratischen Vereins, 1907 trat er als Geschäftsführer in die Fränkische Verlagsanstalt ein und verhalf dort vor ollem der.Fränkischen Tagespost' zu schnellem Aufblühen. Aber auch im Gemeindekollegium sowie im Landtag, wohin ihn die Genossen entsandten, hinterließ Dorn Spuren frucht- baren Wirkens. Die am 7. Januar d. I. von radikalen Fanatikern vorgenommene Besetzung der»Fränkischen Tagespost' war für Konrod Dorn, der bereits vor einem Fahr eine schwere Darm- operatton durchmachen mußte, von üblen Nachwirkungen. Am Tage da aus traf ihn«in leichter Schlaganfall, der ihn auf das Kranken- I taget niederwarf. Im Krankenhaus unterzog sich Dorn einer Kopf- � Operation, an deren Folgen er nun verstorben ist. Berantwortlig» sstr Polittk«rt>r gUrin,«h-rl-ttenbuig, für den übrigen Zeit de» s-latle» Witt»»Uli. Neukölln, für Lnzetgen Tdeotor Gl-ckk. Pcrlra. Verlag: BorwürlS-Verlag®. m d, H, Berlin, Druck Jorwäi lS-vuckibruckerei und verlaaianNalt Paul Sinaer v To in Berlin, Lindenttrob» 8. 1 Hierzu 3 Vellage». Seidenstoffe Blusenseide fest em unck kari rt........... Meter 12.�0 Sdlleiersfolfe einfarbig, etwa 100 cm breit....... Meter 21«CO Chinö-Krepp schwarz, Meter2 8.00 Kleider seide in vielen Farben 96 cm»reit........ Meter �9.75 Taft färb. eiwa90cmbreU.Mtr. 37.00 PerlseidCcllenbem,etwa90cm breit............ Meter 38.00 Waschstoffe Weiher Punkttriull etwa 80 cm breit, gute Qualität. Meter 1 2.7 5 Weiher SchleierstolfOT'b'ri? Aft Bit kleinen Blümchen bestickt.Meter IOkI/Ü Weiher Balis! oestickt. etwa IIS cm breit..... Meter 17.30 Balis! bedruckt, io Musier-Auswahl.. 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