|tr.l51. 86.ZaI,rg. OemafvreiCt ■tetMfJWn TA Jtl. uutuxti tmn tteim« Haus outau»4a6ibm fcimeü» Jiumtnfm IC ttennm.«o>U>e,UG BfionaU.d).60 JÄt.(tfl ZuitelllwgS. geBUOt. Uniet ateuibona mi Deutsch« and u. Leiierreuh- Ungarn.75 Ml. tüt da« übtiflr ftuökxnd w TS MI bei iSgiich einmaiigei'.uueUm*. i 75 Ml. PaiideueUunaen aedmen m Dane- mar. yolland Luremdura Schweden und die Schwei» äingetraaeii m die Lau- eimnaS-treieliste Ter.Lorwaas' ericheuu wschenrüglich »weimar-o.uiiaa. emnich. lelegi amn»Ks ressa .»o,iaid-motra,«erit«�. Ocrliner Oolksblatt. (lopksnnis) Bn,eiqenvrels: Dt»»chtae«vallea«»tondareMezeN« w«,« HD Mi..«leine itnuinen-. bat'etiaedruille Korr 60'Ctg. izulässiS l tettaebnulie Saaes. iede- weitere Sari 25 Lsg. Slellenge'uche und kchlasstellenanzetgen das erbe Bari « LIg., iede« weitere War: SO Mc. Loa« über 15«uchliaben iäbien für Pdei Sorte, teuening«»ufdiiap SO»-» Ham»ien-kln, eigen, volirische und gewerticha'tiiche Lerein«- itii»«igen US) Ml. die rseile.«nzeigen'ür die aachue Kummer müssen bis a.lbr aachmitlag« im vauvtgeichüft Äer!w SS. US. Lindenitrase», adaegebeu »erben,«eükw« aon S llbr srüh bis 5 Uhr abends. Zentralorgan der rozlaldemokratifcben Partei Deutfchlands. Redaktion und Expedition: EW. 6$, Lindenstr. 3. .•»rrniiirertier: Ami 0ioritivla«. Str.>.»>«« I.'»!«?. So»intag. den'Z'S. März 1919. Vorwärts-Verlag G.m.b. h., SV. öS, Ltndenstr. 3. Zhernsprecher: Amt Morchplav. Nr. 1I7SS— St. Ungarns Ruf an HUe! Gegen Sie t'mpersaliftifchen Gröberer. Budapest, 22. März. Die ungarländische Sozialisten- Partei und der revolutionäre Ncgierungsrat veröffentlichen einen Aufruf an alle, in dein es heifzt: Tos Proirtariat Ungarns nal»n mit dem heutigen Tage alle Macht in seine Hand. Tie Arbciterschast ist nicht geneigt, ihr Haupt auch fernerhin unter das Joch der Großkapitalisteo und .Großgrundbesitzer zu bc»Lcn. Tas Land kann von der Anarchie des Zusammenbruches nur durch Schafiung des SoziasiS- mu» und des Kommunismus errettet werden. Auch außenpolitisch steht die ungarische Revolution vor der vollen Katastrophe. Durch den Beschluß der Pariser aoufereuz, nahezu daS ganze Gebiet Ungarns militärisch zu besetzen, wird die Versorgung des revolutionären Ungarn« vollends unmöglich. In dicker Lage blieb der ungarischen Regierung als einziges Mittel die Diktatur des Proletariat«. Die entscheidende Grund- bcdingung hierfür ist vollkommen« Einheit de« Proletariat«. Jeder arbeitende Mann»der Frau wird in die ungarische Sozialistenpartei aufgenommen. Tie RcgicrungSgewalt übernimmt im Auftrage dieser Partei ein revolutionärer Regie- r u n g S r a t. Die Macht, die Gesetzgebung, die Exekutive und die richterliche Gewalt werden von der Diktatur der Arbeiter», Bauern, und Soldatenräte ausgeübt. Der revolutionäre RegirrungSrat beginnt unverzüglich seine Arbeit zur Verwirklichung de« Sozialismus und Kommunismus. Er bestimmt die Soziatistrrung de« Großgrundbesitzes, der Bergwerke, Großbe- triebe, Banken und Berkehrßunternebmungen. Tie Bodenreform wird im Wege von sozialistischen ProduktchnSgenossenschaften durch- geführt. Der RegirrungSrat organisiert eine mächtige Prolrtarierarme«, die die Diktatur der Arbeiterschaft und Bauernschaft gegenüber de« ungarischen Kapitalisten und Großgrundbesitzern wie gegenüber den ruinänischcn Bojaren und der tschechischen Bour- g c» i s i r zur Geltung bringt. Er erklärt seine voll« Solidarität mit der russischen Sowjetregicrung und bietet den Proleta- rirrn Rußland? ein Waffenbündni» an. Er fordert dir Arbeiterschaft England«, Frankreichs, Italiens und Amerika» auf, nicht weiter den verruchten Feldzug ihrer kapitalksiischen Regierungen gegen die ungarische Räterepublik zu dulden. Er fordert die Arbeiter und Ackerbautreibenden Böh- menS, Rumäniens, Serbien« und Kroatien« zu be- wafsnetem Bündnis gegen die Bojaren, Großgrundbesitzer und die Dhnastiru auf. Tie Arbeiter Teutsch-Oestrrreichs und Deutsch- lands fordert er auf, dem Brispiele der ungarischen Arbeiterschaft zu folgen, mit Pari« endgültig zu brechen und sich mit Moskau zu verbünden, die Räterepublik zu konstituiere» und mit den Waffen in der Hand den imperialistischen Eroberorn Trotz zu bieten. Die ungarländische Sozialistrnpartei und der revolutionär« RegirrungSrat sind sich der Schwierigkeiten und Opfer bei der Beschreitung diese« Weges be- wüßt, aber sie müssen Krieg sührrn zur Befreiung der Lebensmittel und Bergwerke, sie müssen den Kampf auSfechten für die Freiheit der ungarischen Proletarier und für die Freiheit der eigenen Ext- stenz. Nur auf diesem Wege können wir dem Sozialismus zum Siege verhelfen..Wir fordern jeden Arbeit-er und jeden Ackerbautreibenden aufzu arbeiten, zu pro. d u z i e r e n oder in dir Proletarirrarmee einzutreten und für den Triumph der Idee Opfer z« bringe». Ruhe in Budapest« Budapest, 22. Mär».«Meldung de» Ungarilchen Korrespondenz» Vureous.j BormiiiaqS berricble hier volllommrne Ruhe und Orb» nung. Die Llranen zeigien lebbaites Treiben, da die meiste» Be» triebe keierien. Allenthalben steht man Plakate mit der Ausschritt: „Es lebe die Proletarier-Regierung 1� Andere Plakate fordein zur Ordnung und Arbeit auf. Zahlreiche Geichäste und iämt» liche Banken stnd ge'perrt. Die Ordnung wird vom Militär und Volkswedr auirechlerhalten. Der Revolutionäie RegirrungSrat er- lieh>m Laute de» Vormittag» eine Beiordnung, in der da« Wassenverbot ausge'procheii wird und die Neberiretung dieser Verordnung mit sünsj ähriger Zuchthausstrafe und 60 000 ffronen Geldstrafe bestraf! wird. Auch au» allen Teilen de» Lande« lauten Telegramme etn, nach denen überall die grähie Ordnung und Rübe herrscht Sonniaqnachinittag findet eine yroh« öffentliche Versammlung der Unga, ländliche» sozialistiiche» Partei statt. •* •, Der Funkspruch an alle, den daS feit gestern bolsche- wtstische Ungarn in Anlehnung an große Vorbilder erlassen hat. zeigt noch deutlicher alS die gestern wiedergegebenen Nachrichten, daß' der ungarische Bolschewismus noch mehr Ein falsches Datum. Don Dr. Adolf Köster. An dem ersten Interview, daS General Ludendorff seiner Rückkehr nach Deutschland einem Vertreter der deut- deutschen ....,„............_______________ ein paar doch nach Ungarn, wo er bei der sozialdeni akratischen Partei deutsche Divisionen gegenüber dem englisch- französischen Angriff als der russtsche außenpolitisch orienHerf ist. Der Vev fasser deS Aiisruss ist zweifeltos der neue Minister des Acußern Dr. Bela Kuhn, der, wie sich die„P. P. N." von Berliner ungarischc» Aouinalisten erzählen lassen, als jlriegs- gefangener nach Rußland kam. dort die Bekaiuitschaft von Lettin und Tiohki machte und itrspiunglich dazu ausersehen bei war. die bolschcivistisch.roiiiiiiunistlsch.spai lakistische Beiveguug � scf)cn Presse gewährte, datierte er den Anfang in Deutschland zu organisieren. Kuh» ging aber dann! Zusammenbruchs auf den 8. August 1918, an dem nur Ablehnung faitd, worauf er eilte eigene kominunistischc Partei giündete. Sein Versuch, sich mit Gewalt der Rc- gieiung z» beniächiigen schlug kläglich fehl, er selbst wurde gcsongen genoiiiiiien und übel zugeiichtet. Nun hat ihm die Erdros eliiiigspolitik der Eilleute glatt und müheloS die Macht in die Hände geipielt, die er zunächst in Genicinschast mit den Sozialdemotraien ausübt. Der Zweck des ungarischen Funkspruchs ist, die Wucht des slaivischen und lumünische» Angriffs moralisch zu schwächen. den Widerstand der Magyaren aber moralisch zu festigen. der als„Bei leidiguiigsnihilismus" zur grundsätzlichen Gegensatz geriet, ist zur nanonalen Verteidigung uinzeschmiedet. Lauf der Welt I Nach einer Seite Allfius leicht unmittelbaren Erfolg tschcchi'chcn. Dort ist der Bol- Anmarsch. Der Bolschewismus. Sozialdemokrat e in geistigen Waffe der So seltsam ist der hin könnte der haben, nämlich nach der schewiSmns ichon lange im Nalürlich fehlt im»nganschen Funkspruch auch die Ein ladutig an Deutschland nicht. Dazu können wir nur sagen, daß wir Sozialdemokraten, daS heißt demokratische Re- sormsozialistcn sind und von einer plötzlichen vollständigen Ilm- stülputtg aller winschaftlichen Perhältiiisse nur neues entsetz- liches Elend für die Arbeite, llasse erwarten. AlS Sorial- demofraten erstieben wir einen gerechten Frieden der Ver- ständigung und der Versöhnung nach den Grundsätzen WillonS. Sollte es eines Tages endgültig klar werden, daß das wilde, von keinem stalten Sozialismus gezügelte Treiben deS EntenteimperialismuS auch die letzte Hoffnung auf einen ehr- licheu Frieden zerschlagen hat. dann werden wir vor einer neuen Tatsache stehen, die zwar unsere Ueberzengung nicht ändern, wohl aber unsere taktischen Entschlüsse beeinflussen kann. Der Ententeimperialißmus hat dem Bolschewismus in Rußland zum Sieg verhoiscn, indem er Kerenskis FrtedenS- a buchten duichkreuzte. Er hat jetzt den Bolschewtsnms in Ungarn ganz plötzlich aus den Tiefen seiner Ohnmacht erhoben und ihn auf den Sessel der Macht gesetzt. Sollten diese zwei Lehren noch nicht genügen, so würde die dritte � furchtbar in die Ententeländcr hinüber wirken. Helfen können nur rasche Friedensverhandlimgen mit dem Ziel, unter Ver- zicht aus alle imperiaUstischen Begehrlichkeiten Europa die Ruhe wiederzugeben und im Geiste internationaler sozio- listischer Solidarität, organiücrend und reformierend den allgemeinen Wiederausbau zu beginnen. Sonst ist ein Ausweg nirgends sichtbar. fiusfahrenüe Dampfer. Hamburg, 22. März. Folgriibe Dampfer laufe»- H«ute au«: Nach de» Towns:„Cap Finisierre',„Rio Ncgro"„Rio Pardo",„Alexandra Worrmanu",„Eduard Woermann' und„Java". Nach dem Firth vi Förth:„Santa Cruz",„Cordoda", „Ztazahi",„Regina",„Krvncnscls",„Pcra" und„Kilo«,»". Die Dremer Seeleute gegen üie Ausfahrt üer Lebensmittelschiffe! Bremen, 22. März. Tie heutige SermannSversamm- luna erklärte sich mit 2 2 gegen 18 Stimmen gegen die Ausfahrt der LebeuSmittelschiffe au« Bremen. Die Mehrheit, welche die Ausfahrt ablehnt, ist lehr gering. Will sie eS wirklich verantworten, daß durch ihr Ver- halten noch Tausende von Säuglingen und Greisen an Eilt- krästung und Hunger sterben? Tie Stellung der Lübecker Seeleute. Der Deutsche Seemannsbund. Zweigstelle Lübeck, erläßt eine Erklärung folgenden Wortlauts: Wir. die deutschen Seeleute, sind zu jeder Zeit und Stunde bereit, mit den Lebensmittelschifsen in See zu gehen, unter der G a rantie, datzwiran Bordverbleiben. Selbst- verständlich weigern wir uns, der Entente unsere Existenz in die Arme zu liefern, um dann brot- und arbestslos in-die Heimat zurücktransportiert zu werden, um in ein paar Tagen wieder auf der Straße zu liegen und ArbeitSlosenunter- stützung zu empfangen. östl'ch Amiens versagten. Am Zusammenhang mit dieser Dotierung schiebt er die Hauptichuld an dem ganzm militärischen Zu- samnlenbruch im Westen auf die teils kriegsmüde, teils Wvolu- tionäre Stimmung der Heimat, die die Widerstandskraft des Heeres allmählich zermürbt hätte. Der gleiche Faden wird von dem Generalobersten von B ö h n, dem einstigen Führer der nach ihm benannten West- lichcn Heeresgruppe, in einem in der„Post" erschienenen Pro- teste gegen den preußischen Kricgsminister gesponnen. Auch mehrere in anderen konservativen Zeitungen erschiene- neu Einsendungen von, Offizieren und deren Angehörigen arbeiten in dieser Richtung. Gegen diese gcfuyrtiche Verschiebung dpr Tai- fachen, goa--» b ff ntxo und von konservativer Seite genährte Legendcnbildüng muß im Interesse der Wahrheit energisch und von Anfang an Protest eingelegt werden. Der Beginn des westlichen Zusammenbruchs datiert nicht erst von der Augi'st-Niodcrlage östlich Amiens, sondern schon von der Auli-Niederlage beiderseits Reims. Am 15. Juli wurde der Obersten Heeresleitung der große beiderseits Reims geplante Angriff durch ein geschicktes Manöver des fran- zösischcn Generals Gouraud in der Champagne zerschlagen. Da- durch gewann Marschall Fach die Möglichkeit, seine- seit Wochen in den Wäldern von Villcrs-Cottcrcts gesammelten Reserven den Deutschen in die zwischen Aisnc und Marne entblößt hängende Flanke zu werfen. Der Mißerfolg in der Champagne und die Niederlage zwischen Aisne und Marne führten zur Verlust- reichen Aufgabe des ganzen durch den dritten Offensivstoß Ende Mai eroberten Marncbogens, Beide Niederlagen bedeuteten unzweifellxift den Wendepunkt in dem großen deutschen Frühjahrs- und Sommerfeldzug 1918. Mit ihnen erstritt die feindliche Oberste Heeresleitung sich endgültig die Oberhand. Diese Niederlage aber, die die Kriogsgeschichte auch deshalb als die entscheidende ansehen wird, weil sie die Reservcnrechnung der deutschen Obersten Heeresleitung als falsch erwies, ist eine reine Niederlage der Führung, und zwar der Ober st en Heeresleitung selber gewesen. Eine Nieder- tage ihrer Aufklärung und ihres Nachrichtendienstes. Niemand hat bisher die Behauptimg gewagt, daß die deutschen Divisionen im Angriff deS 15. Anli oder in der Verteidigung deS 18. Juli gegenüber der numerischen und technischen Ucbennacht des Fein- des versagt haben. Wohl ober steht fest/ daß die Oberste Heeres- leitung den wiederholten Warnungen vor den m den Wäldern von VillerS-Cotterets sich ansammelnden feindlichen Re- servcn keine Beachtung geschenkt bat. Diese Warnungen kamen von eben jener 7. Armee, deren /Oberbefehlshaber damals der Generaloberst von Böbn, deren Generalstabsches damals der jetzige preußische Kriegsminister war. Sie sind von der Obersten Heeresleitung entweder nicht ernst genommen oder im Vertrauen auf den siegreichen Ausgang des Angriffs in der Champagne in den Wind geschlagen worden. So kam es. daß Foch am Morgen des unheilvollen 18. Juli ans dünne Jnfanterielinien und noch diinsiere Artilleriewände stieß. Diese Jnliniederlage aber bedentete nicht nur die Wen- dung im operativen Gang der Dinge,— sie bedeutete auch den großen psychologischen Knacks im W e st h e e r. Tie deutsche Friihjahrsoffensive war begonnen mit dem immer wieder ernenten Versprechen an die Soldaten. daß sie den Frieden brächte. Dreimal glückte sie. AIS sie beim vierten Male nick't nur mißlang(15. Juli), sondern auch zu einem großen Erfolge deS Feindes fiibrte(18. Juli), brach die Hoffnung der Soldaten auf Ludendorsss Sieg und Luden- dorsss Frieden zusammen. Die blutige Rückzitgsschlacht südwestlich Reims wurde daS Grab deS deuWvn Siegesalaubens. Wer die Truppe bei ienem Rnckziiae miterlebt hat, weiß das. Die von General Liidendorff als entscheidend hingestellte Niederlaae vom 8. August bingegen ist schon rein operativ nur als eine Folgeder Niederl agevom 15. Juli zu ver- stehen. Wäre der Angriff bei ReimS gegluckt, so hätte Foch weder zwischen AiSne und Marne, noch östsich Amiens(eine Erfolge erringen können. Auch die Niederlage vom 8. Auaicht ist daher letzten Endes eine Zkiederlage der deutschen Obersten Heeresleitung gewesen, eine Niederlage derjenigen, die Amerika unterschätzt, die französisch-englischen Reserven falsch in Rechnung gestellt, die technische Ueberlegenbeit der Geaner nicht rechtzeitig erkannt hatten. Gewiß war der moralische Widerstand der LruMn am 5.?ugust gsnnger geKorden— nicht nur bei den Solbütsn. sondern, wie die Oberste Heeresleitung selber zu ihrem Schrecken erfuhr, auch bei' den Offizieren bis zum Divisions- fommandeur hinauf. Das war aber zum größten Teil wiederum nur die Wirkung jener ersten Niederlag«. Die deutsche Offensive 1916 war das letzte Aufbäumen des deutschen Widerstandes überhaupt. Kam dieser Widerstand einmal in dos geringste Wanken, dann war nichts mehr zu retten. Diese Mei- mmg wurde seit langem an der Westfront von hohen und höchsten Kommandostelleu geteilt. Innere Widerstände, ja Meutereien hat es in allen Armeen, auch in der deutschen, tmnnrr gegeben. Sie nahmen uberall zu, je länger der Krieg dauerte. Es hat auch Bestrebungen gegeben. von gewissen Stellen der Heimat und vom Feinde aus die Dis- ziplin doc Truppest zu erschüttern. All das aber drang nichtdurch.solangederSiegdenSoldatenbal- digen Frieden versprach. Erst als die mit allen Aus- lkärungSuiitteln im Heere genährte Siegeshoffnung an den Tatsachen der Nieder l a g e keinen Rückhalt mehr hatte. erst da begann die Propaganda des Feindes, die Propaganda der Heimat, wenn es eine solche gegeben hat. zu wirken. Nicht die böse Stimmung der hungernden Heimat, nicht die Millionen Rorthelifsescher Flugblätter haben das Heer verdorben: Sondern der strategische Zusammenbruch hat die Seele des deutschen Heeres so zermürbt, daß sie jeder subversiven Bearbeitung lkuümmgslos preisgegeben war. Diese Zuiommenhänge waren jedem klar, der die Dinge miterlebte.— wenn er sie auch öffentlich nicht schreiben durfte. Wer anstatt sie wenigstens heute, wo es keine Zensur und keine Rückficht auf eine feindliche Heeresleitung mehr gibt, so klar einzugestehen, wie sie sich jedem unparteiischen Betrachter dar- bieten, wetteifern seit dem 8. August gewisse Kreise in dem zügellosen Bestreben, die Verantwortlichkeiten für den Zusammenbruch total zu verschieben. Schon am 9. August wurde von der Obersten Heeresleitung die Parole ausgegeben, daß an der Niederlage des vorhergehenden Tages einzig die schlechte Disziplin der Truppe schuld sei. Diese Parole wurde von der deutschen Presse nicht be� folgt. Nur einige rechtsstehende deutsche Zeitungen griffen sie schon damals auf. Nichts hat in der Folge die schwer ringenden deutschen Verbände so aufgebracht, wie dieser Versuch, ihnen selber die Schuld aufzubürden für etwas, das. wie sie dumpf aber richtig ahnten, tn erster Linie von der Führung zu verant- warten war. ES ist nicht jedermanns Sache, stch an der jetzt in: Volke grassierenden Suche nach dem„Verräter" zu beteiligen. Aber die Hetze der rechtsstehenden Presse gegen die gerade in den letzten Monaten des Westkrieges übermenschlichen Leistungen der deutschen Soldaten auch da, wo sie weichen mußten— die Geschichtsklittörung derjenigen, die die Oberste Heeresleitung alauven auch da verteidigen zu müssen, wo sie gänzlich falsch beraten war— der bedauernswerte Versuch General Ludeildorffs selber endlich, diese für das künstig? deutsche Nationalbewußtsein gefährliche Legende mit seinem trotz aller volitischen Fehler doch groß bleibenden Namen zu decken, zwingt jeden, der den Dingen nahestand, das Schweigen zu brechen. Ich fasse zusammen: die Niederlage im Westen begann mit der Niederlage beiderseits Reims. Diese war eine reine Nieder- läge der Obersten Heeresleitung. Indem diese Niederlage alle Friedens- und Siegcshoffnungen zerbrach, hat sie die Westfront auch moralisch ins Wanken gebracht. Alle späteren Niederbogen hängen operativ und psnchologisch mit der Iuli-Niederlage zu- lammen und letzten EndeS von ihr ab. Der Versuch, die Dis- ziplmlosigkeiteoo am 8. August als den entscheidenden Anfang des deutschen Zusammenbruchs hinzustellen, ist daher willkürlich und legt den bösen Vcrdachr nahe, daß man die eigene S ch u ldvonsichauf andereabwälzen will. Ttirnning schwer erkrankt. Wie au« Kopenvagen gemeldet wird. ist Mmister Genosse Stauninz schwer erkrankt, er leidet an Gehirnblutungen. Der Hungertod. Wirkungen der Blockade auf die Sterblichkeit. Um zu erkennen, wie die Blockade die Zahl der Slerbefälle in den einzelne» Altersstufen beeinflußt hat, wird in der nachstehenden Aufstellung die durch die Blockade derursacbte Ber- mebrung der Sterbefäll« de» Jahre» l öl? nach«inigen Alterostufen gegliedert und zugleich aufueslihrt, wirviel vom Hund- dert der Steibe'älle des Friedentjahre» 1013 diese Vermehrung in jeder AlteUstufe ausmacht. Altec» stufe Säuglinge und Kinder s 0- 1 Jahr.. { 1- 5 Jahr«.. I 5—15... Männliche Er- wacbsene tnnr Zivilisten) Weibliche Er- wachsen« 15-48 4a—«o. 60—7 0„ 70u mehr„ 15-30. 30-60, 60-70. 70 u.mehr» Der Einfluß der Blockade auf die Zahl der Sterbefälle der unter ein Jahr alten K'uder ist dank der großen Sorofalt. die aus die Ernährung der Säuglinge und den Schutz der Müiter Verwender worden ist, nur gering, die Erhöhung der Zahl der Srerbefälle be- trägt nur 2,4%. Dagegen ist der Einfluß der Blockade auf die Sterbesälle der Kinder von 1 bis 5 und von 5 bis 15 Jahren sehr groß, die Erhöhung beträgt bei den 5 bis 15 Jahre alten Kindern 53% der Sterbesälle im Frieden. Bon dieier Altersstufe an nimmt der Einfluß der Blockade bei dem männlichen Geschlecht br» zur Altersklasse von 48 bis 60 Jabren ab, um dann im bo'beren Alter wieder anzusteigen. Bei dem weiblichen Geschlecht nimmt der Ein- fluß der Blockade von dem Höchstmaß in der Altersstufe von 5 bis 15 Jabren bis zum Alter von 70 Jahren ab, um dann in der höchsten Altersstufe dieselbe Höhe wie beim männlichen Geschlecht zu erreichen. Die BolkSgeiundbeit bat also außer im KnideSalier von l b>S 15 Jabren auch im erwerbstätigen Alter von 15 bi» 60 Jahren bei beiden Geschlechtern recht erheblichen Schaden er- litten._ partekausschuß in Weimar. Gemeinsame Beratung mit der Fraktion. Weimar, 22. März.(Eig. Drahiberickt de«.Vorwärts'.) Der ParteiauSswutz und die Fraktion vereinigten sich heute nachmittag � Uhr zu einer Ausspräche über die küniligen Aufgaben der Partei. Vom Partrivorstand sprach zuerst Genosse Hermann Müller über die politische Laar und die Aufgaben der Partei. Er be- bandelt« in seinem zweistündigen Vortrag« all« Erscheinungen. die seit dem 9. November in Deutichland aufgetaucht find. schilderte den verlauf der Revolution, den Gang der Parteibewegung und ma»te Vorschläge, wie da« Organisation«- wesen unserer Partei sich gestalten müsse, damit wir in der Lage find, all die Aufgaben, die unser harren, bewältigen zu können. Insbesondere betonte er die Notwendigkeit, den Nach- wuchs für alle Patteistellen kräftig zu fördern. Müller berührte die Einigungsfrage, die Stellung der Sozialdemokratie zu den Albeiterräten, die Haltung der Sozialdemokrat'« in der Koalition»- regierung. Scharf wie« er die gebä'fige Kritit an der Naiionglvsrsammlung zurück, wie z. B. im Capua-Aitikel de»«.Berliner TageblatleS' geübt wird. Auch die Noiiz de«, Vorwärts' über das angebliche Schwänzen von Ab« geordn-ten in Weimar wird der Socke nickt gerecht. Wenn e» in Oberschlefien. im Ruhrrevi-r oder in Boyern brenne, müßten eben die Abgeordnelen dorthin fahren. Hermann Müller er- örterte dann die Gründe die bei den jüngsten Kommunalwahlen zu einem Stimmon'ückgang gefühlt hoben. Besondere Trag- weite kann er dieser Er'ckeiuung nickt beimessen. Einen Parteitag hält er gegenwärtig noch skr verfrüht, zumal vor den Neuwahlen im Herbst ohnedies est» Parteitag staltfinden muß. Wichtiger sei jetzt die Auffüllung der Bezirks- und OrtSleitungen in den Paneiorgan'ialionen. Hermann Müller kündigt an, daß der 1. Mai zu einer großen Heerickau der Parte» ausgestciliet werden soll«. Zum Sckluß er- stallet er eingehend Bericht über die Berner Konferenz. Genofi» Braun sprach über die Brei seundüberNeugründunaen. Er führt» aus, daß uns im Laufe de» Kriege» durch den Druck der Berhällniiie ein schwerer Rückschlag in der Leserzabl der Parrei« presse gekommen fei. Gegen Ende de» Krieges bade fick dieser wieder ausgeglichen und mit dem Beginn der Revolution ier er« sprunghafter Auf stieg, über den Rahmen alle» bisher ge- kannien eriolgr. E» sei noiioendig. die groß« Masse'der Wähler, die bei der Wahl unsere Stimmzettel abgegeben bade, nun auch durch die Presse zu«rsasieii und sie im'ozialissticken Sinne zu festigen. Er machte detaillierte Vorschläge, wie man die Aus» gestallung der Parieipresse vornehmen ioll«. liebet die Organisation sprach Genosse Bartels. Der Inhalt keines Vorirages war in der Hauptsache vertraulicher Natur. Morgen 0 Uhr tritt die Beriammlung erneut zusammen, um die Aussprache über die Referate vorzunehmen. Sie weiß von nicktsl Die„Freiheit" schreibt am Freitag: Seit einigen Tagen gebt in der Presse das Gerücht um, für Ende März sei ein Massenstreik geplant. Je nach der Phantasie der betreffemden Schreiber ist es bald ein Generalstreik in Berlin oder in Sachsen oder gar in ganz Deutschland, der bevorsteht. Wir wollen dazu nur sagen, daß uns von all dem nichts bekannt ist und wir zu wissen glauben, daß nrr- gendS solche Absichten bestehen. Zu derselben Zeit werden in Berlin massenhaft Fing- blätter verbreitet, unterezichnet von der Zentrale der kommunistischen Partei Deutschlands(Spar- takusbund), in denen fettgedruckt zu lesen ist: Auf zum neue« Generalstreik! Wir rufen die Brüder und Klassengenosssn i« ganze« Reiche dazu auf. Aber der„Freiheit" ist von alledem„gar nichts bekannt", sie beteuert,„daß nirgends derartige Absichten bestehen. Wer es dennoch behauptet, ist ein Phantast und Regierunslsreptil". Das ist die typische Methode, wie die Unabhängigen den Spartakisten Handlangerdienste leisten. Streikbewegungen in Westfalen. LuS Essen wird gemeldet: Di« Beleg'chafien der staatlicherr Zecken Scholven und Walirov lind wieder vollzählig angefahren. Auf den Zechen Präsident und Karolinenglück befinden sich 3240 Mann im AliSiland Durch denSlreik auf Karolinenglück drobt 10000 Ai beitern de» Bochumer Verein», der von dort seinen Kok» bezieht. AtbeilSlosigleii. Tiotzoem beschloß die BelegschaiiSoersammlung ein» stimmig, bi» zur Hafrenilaslung de« Vertrauensmannes Zimmer- mann weiter zu st r x i k e n. In Dortmund haben die Arbeiter de« Eisen-«nb Stahlwerks.Union', mit Ausnahme der an den Hockö'en beschäftigten, wegen Lobndifferenzen die Arbeit niedergelegt. ES finden Berhandlungen zwischen dem Werk und den verbände» stall. Strafantrag Peerfelde«. Hauptmann v. Beerfelde.hat gägtn die Zeitung, die ihn zuerst als militärischen Leiter der Sparta- listenunruhcn in Lichtenberg bezeichnete, die Beleidigungsklage angestrengt. Ebenso ist mirch seinen RechtSbesstand gegen dre Personen. die ihn als Anhänger der BoUchswistcn mit gewaltige« Summen zu bestechen suchten, sei es, um ihn tatsächlich für sich zu gewinnest oder in den Verdacht des BalschewiSmut zu. bringen, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet worden. „Eine tzeirat*. Volksbühne. Wir können jetzt alle als Gegengabe gegen den schweren Druck de« Leben» einen Soiilienbl'ck Fröhlichleit gebrauchen. E» ist darum nur zu billigen, wenn die Volksbühne uns das befreiend« Lacken wieder lehren will, anf daß wir olle Bitternisse am ein paar Theaterstunden vergrssen. Gu: ist cS auch, daß sie nock ein all» erprobies HeiterleitSmittel verschreipt, das unsere noch schwärenden Wunden nicht reizt. Gogols.HeiratSgeickichje', wie sie wörtlich beißt, ist in Deutsch- land bisher kaumbelannt gelveien. sie stand im Schatten seiner satirischen Komödie.Ein Revisor', die zur Wekiliteralur gehört. Denn die.ringe- wohnliche Begebenheit' nun auch in ihrer iozial-n Bedeutung keinesfalls an die große russische KorruprioiiSkoinödie heranreicht, so ist sie dock auS derselben Lust, lächerliche Gestalten und Charakter« zu ersinnen und sie in die lächerlichsten Siluationen zu versetzen, entstanden, dre Gogol sich selber nachrühmt. Sie zeugt von dein gleichen Ta- lent, mit einigen Strichen originelle Menicken hinzustellen, eine lebendig« Sitienichilderung echtrusstscheu KoloriiS zu geben und Menschen und Milieu vorzuführen und lonr.ich zu drapieren. Hinter ollem Lacken aber ipürt man ganz unauSgeiprocken. aber doch auf dem Grunde liegend: das Mitleid des eckten Humoristen. Em ausgepickter alter Junggeielle— Bodtoljesfin—. Beamter in einem Ministerium, den graue Haare und tiefe sisalien niahne», feln HauS zu bestellen, beschließt zu heiraten(vielleicht konnie er ei in ierner Jugend bei schlechtem Einkommen nick». Schüchtern und weltunerfahren, wie er ist— darin Gogols Ebenbild— nimmt er «ine Heiratsvermittlerin zur Hilfe. Und damit ist der dauernde Anlaß zu den komische» Siiualionen gegeben. Bei aller slockrnisi- schen Ausprägung ist diese F-gur uns dock durchaus vertraut. Als Sckadchen und Schmuser ist sie bei Jud und Christ bekannt; sie ist in der osteuiopäiicken jüdi'cken ww in der bodeuständiaen bayerisch-österreichi- Icken Literatur ein ständiger Typus. Ludwig Tstoma hat sie in seiner .Heirat' auf« köstlichste porträtiert. Geschioätzig. gerissen»nd dock für sich einnehmend, ist sie M Gogol der lebendige Miiietvunkt der Hand- lung: sie wirbelt dl« HeiraiStandidaten durckeniander und ilifiet die belustigenden Verwirrungen an. Das Mädchen, da« verkurpell werden soll, ist die richiige beschränltf Bürgert wt» er. ein« vermögende Waiie, die hock hinaus will. Der arme Chekandidat stellt sich, von einem energischen Freund geschoben, zusmnmeu mit drei anderen Freiern vor— alle uuier einen! nichtigen Vorwand. Ter brutale geldgierige Herr.Spiegelei', der reuonlmitrende Leutnant, sie sind oorlrefflich karikiert. Au» dein Durch- und Gegeneinanher der Bewerber entwickeln sich komiicke Situationen. Di» HeiraiSverinimerin wie der Freund wissen e» durck allerlei ulkige Intrigen zu schieben. daß ihr Kandidat— obwohl wider« strebend und retimrend— die andern aussticht. Er wie sie be- ginnen sich zu gefallen; unser Beamter durchkostet in einem Monolog bereit» die Wirren der künftigen Ehe: da befällt ibn plötzlich eine heillose Angst vor dem Ungewohnten: Er svringt au» dem Fenster und rettet' sich i» eine Droschke. Die Braut findet daö Nest leer. Alle« war umi'onstl Die Geprellten habe» da» Nachleben und den Lerger. der fich in Schimpfen entlädt. Die PokkSbühnenaufführung gab der Avmödi» alle», wa» ihr gebührt, aber darüber hinaus wurde sie auch dem russischen Dichter gevnWtz der ei» tief« Seelerckeuner und ei» Enthüll« des Mensch. lichen ist. Tie Inszenierung hatte resolut auS dem Realisti. schen in» Stilisierr-imaginär« gesteigert. Da» Zimmer deS Junggesellen kam dabei zu kurz, aber der Salon der Heiratslandftatin gewann an szenischer Wirkung. Die Personen waren in der MaSle ms Karikaturhafte gehoben: sie schienen aus DaumierS Mappe zu stammen. Welch grotesk« Mitgistjäger V j a h I- N a chb a u r), oder der platonische Schwärmer(Harry Berber)! Mit feinem Humor stattete Guido Herzfeld de-; heiratslustigen Junggesellen auS: e» war eine feine Cbaraiurzeichnung. Seine Furcht vor dem zupackenden Leben hatte einen Stich ins Tragische. Um so drauf- «ingerischer gestallt« I. Sachs den Freund, den Ämateurtuppler. Als gezierte Gans mit einem Porzellanköpfchen in Blond und Rosa hatve Lucie Mannheim köstliche Wirkung. Di« Heirats» Vermittlerin(Marg. Albrecht) war eine derbe, urwüchsige Figur, die schon in der Erscheinung(in Schute und Umlegetuch) komisch wirkte. E» ist das Verdienst der Bolksbühn«, übe? die szenischen Wir» kungen hinaus dem Dichter dienen zu wollen. Wie Shakespeare „Maß für Muß" hat sie nun auch Gogols Komödie ein ganz neue» Gesicht gegeben: über all« Drastik und Komik hinaus den Eindruck, daß hinter allen ulkigen Verrenkungen beim wahren Dichter immer das Menschliche hervorleuchtet.—-. Karl Sanüs Tat. Wenn Reokiionen, mit Blindheit geschlagen, Völkern den Weg zur Freibeil gewaltsam verlegen, so bri», die Stunde der Märtyrer an. Re'zsome Ein,eln»enschen errechnen, e»«ei notwendig und nütz- lick, mit der Waffe die Macht der Bedrücker in einem Ein»einen tödlich zu ireffen. Aber es Hai sich noch immer gezeigt, daß ihr erhitzter Geist sie narrte. Ihre Tat baue die Tragweite nickt, die ihre Rechlferrroung werben iollie. Sie gab vielmehr dem Gegner bequeme Gelegenheit, seiner Gewoltsamkeil vollends die Zügel zu iSien. Heute vor hundert Iah.«!', erdolchte der Jeneuser Student Karl Sand in Mannheim den Tbeaterichriftsteller Kotzebus. Der Rur, tür den ruisücken Zaren Spionendienste in Deutschland zu tun. hatte ibm den Haß der um sreibeiilicken Geist ringenden akodemiichen Jugend aufgeladen. Sand war»in ichwärmerifcher Idealist, ein Pbontost romantisch gerichleter Zeit. Nack seiner Tat rief er aus der Straße in vi« zusammenlaufende Menge:.Hock lebe mein dem« fcheS Vaierland, u»P im deutschen Vaterland alle, die den Zustand der reinen Menschheit zn fördern streben!' Dann kniete er h,n:„Ich danke Dir. Gott, für dlsseil Sieg". Ter Dolchstoß danach gegtii die eigene Brust lötete ihn nicht. Am£0. Mai wurde der Jüngling rnibauoiet. Do« deutsche Bürgertum jener ersten Jahrzehnt« nock der Au«- treibung der novolonilchen H rrichaft war politisch ohnmächtig. Es wurde von den herrschenden Mächten bald nach der.Bes>ei»ng' zum Schwergen gebracht. Um io mebr war Anlaß, da» Andenken eine» Sand heilig zu balren. ganr gleich, od die politische Bedeutung dkffen, den sein TolS be»iii,gte. nicht jugendlich weit über- schätzt war. Sand» Name wurde den vergölterien Frei- beitSbelden LliromS gleichgesetzt. Namhafte Geister, die seiner Tat selbst nickt huldigen mochten, ließen dock die Gründe der Tot gelten. In einem Gedickt„Ternsche Jugend an Teut-ch« Menge' wollte die Folgezeit Sands eigene Gedanken erkennen. ES ist nickt sicher erwiesen, daß Saud das Gedicht geschrieben Hätz aber im«««- hin atmet eS den Geist der Krerse. die auf ihn Einfluß geübt tzatren ES lautete: Menschenmenge, große Menickenwüste. Die umsonst der Geisterfrühling grüßte, Reiß«, krache endlich altes EiS! Stürz in starken, stolzen MeercSstrudeln Dick auf Knecht und Zwingherrn, die dich hudeln, Sei ein Volt, ein Freistaai l Werde bgigl Bleibt im Freiheitskamvf da» Herz dir irostig, Iii der Scheide wird ein Sckwen dann rostig, Männerwille, aller Sckwerier Schwert! Wird e» gar>m Fürstenkampf geschwungen, Bald ist es zerschroien, bald zersprungen: Nur im Bolkekampf blitzt e» unversehrt. Turmbock aur de« Bürger» und de» Bauer» Nacken mögt Ihr eure Zwingburg mauern, Fürstenmaurer drei und dreimal zehn! Babels Herrentum und faule Weichheit Brick» wie Blitz und Donner, Fretdeil, Gleichheit, Golibei» au» der Menschen Mutterwehn I Die politische Wirkung der Tal. die Sand selber vorweg al» BolkSracke, geübt an einen Verräter, bezeickne«, trat so schnell«in, daß sich darau» ableien läßt, wie willkommen das Ereignis den Herrich. nven war. Im August schon bewiesen die von Oester» eich und Pieußen nebst den wichtigsten teulicken Einzelstaoten gefaßten Karl» Hader Bricklüiie. daß der österreichi'che SiaatS- Icnker Melle>nick die fürstlichen Regierungen nun vollends in irinem reaktionären Garn haue. Die kanstitutionellen V.rfvreckungen, der Enrag der Befreiungskrieg- Blutopier des Volke». wurden in einen toten Fetzen Papier verwandelt, und über alles, wa» kreia Bewegung der Geister hieß, wurde eine schonungslo>e Polizeib- tzs verhängt. Die Vlirkchenschaflen der Uiuveisiiäten— 13t5 in Jena gegrdndel. 181? am Gedenktag der Leipziger Tcklackt aus der Wartburg zu'amiiienfleschlosie» � vei fielen kurzweg dem Ver, bot. Kerker. Fluck:, Zeislörung de» Leben» wurde das Los Un» zäbiiger. Zu den Flüchlenden gehörte auch der Dozent Karl Fallen, der in Jena am Werke gewesen war, den Buricheiijcha'tern den Weg von .den»iebcl»den Idealen der Romantik zu den politisch teste» ae» soimten Ideale» der sranzösischen Revolution zu weiien. Die Tat Sand» war nickt von Fallen veranlaßt worden, aber Sand hat dielen letdenickaftlichen Kämpfer gciainit. Wie unier Denken zu diesem blutigen Borgang deutscher Geschickt« steht, bat Franz Mehring vor wenigen Jahren in dem Bück.Bon Kalisch nach Karlsbad" a'.iSgeiprocken in dem Satze:„Vom poli« tischen Standpuiilr aus war die Tat unsinnig wie jeder Mord, der in einer einzelnen Penon ein ganzes Shstem zn vernichten fuckr'. Allen aufgewühlten Zeiten hat dieser Satz eine wichtige Wahrheit einzuschärfen.______ ri. Ernst Sarlach:»der arme Vetter". In den Hamburger Kammerspielen erlebte deS Bildhauers und MalerS Barlack neues Drama„Der arme Vetwr" die Uraufführung. Hans Iber, die mi: geisterseherischer Inbrunst geschaute Hauptfigur dieses Werke», ist«tn Ungeselliger. Einsamer, auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Phantast strengster Observanz. regelloser Ketzer unter den Korrekten und Ausgeglichenen. Er wird von wütenden Dämonen � seinen eigenen Traumgedanken ge- jagt» von einer blutsaugenden Angst vor der fade» Leben Salltäglich- nt.157 ♦ 36. Jahrgang 1. Beilage öes vorwärts Sonntag, 23. März 1616 $m Deutfthlanös Unteilbarkeit. preußische Lanöesversammlung. tKortsetzung au» der Abendausgabe.) Abg. Tr. Buer sTcm.) bcgrün»e< den Bnirog und nxist darauf hin. dzf, in sckil«Swig-L>olsie!n bereits ein a u ß e re ordentlich freies Wahlrech« für die Magistrate bestehe. Ter Antrag wall, dem Miststande abbelfen, daß zu den Stadtverord- neienn'ahlen geheim»nd unter Beteiligung der Frauen gewählt werde, wäb'end die Wabl z» den Magistraten öffentlich und ohne Beteiligung der Frauen ftattsindel. Nachden« IlnlcrstaatSirfre'är Freund angeregt hat, die Sache der Ytemcindefomni'ffion zu überweisen, bemertt ' Abg. ArreMir«So,.«: Wir stimmen dem Antrage zu und freuen uns besonder?, dast er von demokratischer Seite kommt denn am ted'en TonnerStag hat der BerfaffunaSauS'chust in Weimar mit grester Mehrheit einen fo»iMdemokr',tischtn Antrag abgelehnt, wa-ach in allen atemrrndeverfaffunaen daSl kbe Wahlrecht gelten toll wie kür die Aationalvertawmluna Sämtliche bürgerlichen Vartrien haben gegen diesen Antrag gestimmt,?» scheint also, daki inner�''h ber bemokratischen Partei stch der qlte Kommunal- freiürn w cder regt. Rachdeni Abg Leid>ntellbarkeil und Isnversebrchei» de» breustifchen S'aate» und betreffend dir SoSlökung der Rheinland e. Tamit Ne-bunden wird die Srärierung de? fotaenden von s ä m t» ä ch e n V a r! e I e n mit A»?nabme der lsnal'hängigen einqe- brach'rn Antrage?...Tie Landetversammlung ver- wahr« f ch einmütig geaen jede Tinverleib»ng r b e i n i' ch r r VandeSteile. insbesondere de? Siarbeiken? und der deutschdenkenden und emp. kindenden Bezirke Montjoie. Malmedy und St. Bild in da? Vebiet Frankreich? oder Belgien?. Sie weist aber auch mit derselben Tn'schied"nbeit»nd Enrüktuna den Medanlen ,iirüik au? preustischen tRebielen im Westen einen Pufferstaat zu bilden oder Teile de? Mbejnlande? z o l k w i r t f ch a f t l i ch vom Deutschen Reich zu»rennen Sie kann in derartigen Bestrebungen nur e'nen Versuch erbliiken. sich über die unzweideutigen Abmachun- aen bei AVchlust de? W'fseast'lkktandeS»nd über da? Selbst- bestimm u ng?rrcht der Pälfer hinwegzusetzen. Tie ver»att,,nnaebende preustische?and?versauwlung ver'raut darauf. dast die StnaiSregierung einem solchen, alle Keime künsti. g-r Beunruhigung in sich heraenden und mit dem Gedonken eine? BäTerdiinpe?>m stärfften Widerspruch stehenden Friedensvorschlag � n! ch' ihre F» st i m m u n g g! b l." Ferner wird erörtert' fo'gender Antrag Sl r ä f tSoz.>, Tr. Friedbera tTrm.s. e r g t tT. Aatl.l, Tr. v. Krause kT. Bp.l:.7'??ande?versammkung erklärt stch mit Tntfchiedenheit geaen all- Bestreb»n gen einzelner AebietSleile. sich von P, e« st e n loszutrennen, insbesondere gegen die Trr"''t»na einer westdenltchen Republik. Sie vertraut darauf, dast die S'aat?regierung diesen Bestrebunaen mit der gröstten Tatkraft entgegentritt und stch für di, Erhaltung eine» ungeteilten P r e u st e n einsetzt." Abg. Kontert sZ.s: Als erster Rhe-inländer. der zu der Frage da? Wort ergreift, möchte ich feststellen: Wir find mit dem Gang der gestrigen De- batte im allgemeinen zufrieden. Fast allgemein hat man den Bor- wurk fallen lasten, al? ob di« Bestrebungen zur Errichtung einer westdeutschwn Republik nur eine FentrumS'ach« feien. Rochmal» betone ich namens meiner politischen Freunde, dast wir hier keine ?!entr«m»snche vertrrten. Bei unserem Vorgehen liesten»vir un» von Gründen inner- und austenpolitischer An leiten. Herrn Sinz gcgenübe, must ich festslellen, dast da» Kapitel de» alten Preusten» uvd seiner Sünden gegen da? Rheinland ein ganz eigenartige» und überaus reichhaltige« Kapitel preustischer Regie- rungSkunst oder vielmehr U n k u n st darstellt.(Lebhaft« Zu- stimmung im Zentrum.» Neberhaupt ist die Rheinprovinz seiner- zeit ja nur al« eine Art AuStauschobjekt an Preusten ge- kommen. Weil man Sachsen wollte, aber nicht bekommen konnte, begnügte man sich in Berlin mit der Rheinprovinz, und sa er- trachten die Rheinländer eines Morgen» ganz harmlos al» Preußen. (Heiterkeit.) Man must auch fragen, wo» Preußen dem Rheinland »u verdanken hat. Nach wie vor betrachten wir Rheinländer die Revolution als höchst überflüssia, unnötig und für � das gesamte deutsche Vaterland Unglück selig. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen recht» und im Zentrum. — Präsizenl Lecneri bittet, da» Händellatschcn zu unterlassen.» Da- zu kam das llnwese» der»urückflul.nden Marodeure au» den Ttappemruppen un» zugleich hörte jede LcbensiniUelzusuhr au« dem Osten auf. Wenn sich wirklich gewisse Elemente mit Rücksicht auf materielle Voneele der Bewegung angeschlossen haben iolllen, so eikläre ich, dah alle diese Herrschaften mit uns nichts gemein haben«Beifall im Zentrum.) Man must die S t> in p a t h i e n des Rheinländer verlieren, wenn man die konfessionelle Volksschule zertrümmern will.(Rufe lin!»: Ava!) Wir sind der'rst.n llekerzeugung, dast die aus legalem Wege her- belzusübreiide neu« Republik ein sichere« Mittel ist. den Planen der Emente auf Loslrcnnung x» Rheinlandc» zu begegnen. Die ll'citd utsche Republik sollie unier alle» Umstanden im Verbände de» Deutschen Reiche« für alle Zeilen bleiben. Wir wollen da« Interesse de» Reiche», w.r wolle» in schwel«irr Sluird« aufrichtig und treu beim Reiche bleiben.(B.isall und Zischen.) Abg. Stock.»r(U. Soz.): Wir wenden un» aus« schärsste gegen den Plan der LoSlösung der Rheinland« von Preusten und vom Reich. Ware c«»ach»»« gegangen, dann hätte, man schon im November die kleinen Staaien beseingt. A uch wir wünschen, dast Teutschland möglichst unversehrt au» tx-r Katastrophe hertwrgehl, in die Sie lnach recht») un» gebracht . haben Ten Herren sind eben die Felle wc-g�-schil'oliiinen. aus denen sie jahrzehntelang gesessen habe» Tie H�-rren in Köln wolllen die Hilse�der Enteilte gegen den BolscheiviSmlis, tatsächlich aber gegen den Sozial,«, iiu» Wie os in diesem Kirchenstaat aussehen würde, beweisen die Vorgänge bei de» Wahlen, wo ei» Pjarrer er- klärte: Wer nicht Zentrum wählt und nicht die ..Trierische LandeSzeitung" liest, der begeht ein« Todsünde, t Lebhaftes Hört! hört!) Wir sind gegen ein« solche Republik, die unter dem Schutze der Entemr stehen Würde. Abg. Dr. Mildcnhauer«Drsch. Vp.): Di« boljcheivistischen Gedanken erlangen erst Bedeutung, wenn sie von Berlin aus dirigiert werden. Daher bestehi eine gewisj« Abneigung gegen Berlin. Die Erklärungen de« jüngsten Ausschusses in Köln und ihr« Ueberscndung an die Eiilcnte halte ich für höchst gefährlich Abg. von der Osten(Tisch. Natl.): Auch wir stimmen der Erllärung de» Ministerpräsidenten rück- haltlo» zu. Wir hängen mit allen Fasern unjrre» Herzen« am alte» Preusten. nicht au« wirisämstlichen und egoistischen Gründen. auch wir haben im alten Preusten schwer leiden müssen und Opfer gebracht.(Lachen links.) Ohne das alle Preusten wurden wir nicht das groß« Deutschland Huben, in dem e» sich in de» letzten Jahren vor dem Kriege doch ganz gut leben liest.(Rufe der Unab- hängig-n: Ja, für Sie!) Auch aus Ihren Kreisen. Herr Hoft'inann, sehnt sich mancher nach der alte» Zeit zurück. Wenn man in Berlin heruinhört, so findet man manchen Sozinldeinotralen. der jagt: Wenn doch der Kaiser wieder da wäre!(Gelächter bei den Unabhängigen.) Unerstaatsselrctär Freund: Erhält man die einzelnen Gliedstaaten aufrecht, so must man auch ihre LeistungSsähigbeit garantieren, und nach Anssasjung der preustischen StaalSregierung sind all« LoSlöjungSbeftreoun. gen geeignet, die Leistungsfähigkeit Preusten» auf dg» ernsteste zu gefährden. Da« gilt insbesondere von den wirtschaftlichen und kulmrellen Aufgaben, aus dem Gebiete der Schul«, der inneren Kolonisation usw. Preusten würde nicht mehr imstand« sein, diese Ausgaben zu lösen, wenn man die wohlhaben- den Provinzen einfach abtrennen wollte. E« macht einen tief» taurigen Eindruck, wenn wir uns hier auieinandersctzen müssen mit Provinzen, von denen wir biSber glaubten, dast wir untrennbar für alle Zeiten mit ihnen verbunden seien. Ich nehme kein Blatt vor den Mund und erkläre, dast Reichsminister Dr. Preust einen bedenklichen Weg gegangen ist. als er die Glie. der aufrief gegen den Gesamtlärper. Was in Weimar beschlossen wurde, ist eine � Vergewaltigung Preusten». Darauf kann sich niemand einlassen, der ein« segensreiche Entwick- hing Preußens will.(Beifall.) Abg. Limbertz(Soz.): Die sozialpolttische Absperrung al« Folge einer rheinis.v-westiälischen Republik wüide die Vernichtung der deutschen Jndnstiie fein, deren Werte halb in dieter Rev»- blil. halb in Preusten liegen würden»nd die ihren Hauptabsatz doch >m Ll'len baden Wenn 2s Mairoirn trotz der 24(MX) Soldaten in hol» iolchc» En flust erlainic» loiiiilcn, so war da« nur»löglicd, weil der M>l>lar»»mii» infolge Ihrer tnacd rccvls) KiregSpoliitk lufaminengebrociien war. Tie lotoriige Folge de, Pioklamieruiig einer rbeiniscd-wefiföliicve» Republik wäre zwci'elloS der G e n e r a l>l r e> l. Wir werden u»S au« oll« ge»»»'iien wiiiicboiitxve» Giünden mit allen Mitteln gegen solche Pläne der Zentruin kie»'« wedien. Abg. Jansen(Dem.): E« iniist ein Siaaislomniissgr sür die Interessen der besetzten Gebiete eingelrtzi wride». Wir teniic» ja die sranzösiscden Ah. sivien. Aucv 17!»:; Ivurdk ein neulialer Sioai out dem Wege der Atzstiinmuiig grstosten, der icvon»acb 8 Tage» ein sranröniclier Siaoi war. Von 88 Siadlvei waltuiigen in de,» siagtickie» Gediet bai tiv»icbl eine ein«ige sür die Sonderrepublik eikläii 8s aber donegen. Wir wollen Preusten dlribe» weil wir dein Giundi.itz biildi cn: Tie»« um Tie»?. tLedh. Beilall.)— Hieraus ivii d die We leibeialung aus Montag 2 llhr verlagt. Schluh bl/t Uhr._ Srop�eriiner parteinachrlchten« Pattrifuuktionäre von Berlin. Hrnl« So»» lag. vorniillag» 1t) Uhr, im Herrenhaus «T>tzu»g»laat), Leipziger Sir 3: Konferenz ! der Parielfiin/tionläre aller 48 Adleilungen einsihllestliih der Bezirk?» i fin rer»ns Ziadiveroidnrteii der Siadl Berlin. Tagesordnung: l Stellas gnntiine ,n»> BeiiilStag. 2 Tie Albeilerroiewahlen am Svimlog. de» SU. iluiiz. 3. Wahl des Kl ciSvoi sitzenden. Eiuliill nur gegen Vorzeigung de« MiioliedsbucbeS. _ D e r NreiSvorstand. lS k. Sldicllung. Morgen Montag. d't, Uhr: F l>r o b I a t I- o e i b r e> I»»»»o„ Maende» Llelleii; M. Rösnei, Fmmnnüe.fndjslr. 25, M Winzer, Ciiiisibnrgrr Ztr.». Schwanberz. Aaugorder Sir. 3 ftuiifiiaiicirr der 87.. 88.. 8!).. 40. und 41. Vbieilnng. Morgen Mvning. abens»?'/, Uhr, Im Maltne-itasmo, Klrchstr. N: Wichtige Be- lpicchnng. Schivindelmaniver der Unabhängigen. Von dem Abteilung«- sühirr der 0. Ableitung w rd»»« ges.viiobe»: Von einigen Unab« dängiaen Wird I»»crda!d der S. Ableitung dos Gciü.bi verbreitet. «nie Fnnl ivnäi lontcrenz der ll. Abicilnng bäile brchlosieii, den .Po, loa,>»' ab uvcst llc» da'ür die Freideil zu abonnieren und ge- chtötte» zu den Unobhängigen üdcrzulieten Tacu möctiic ich fotgeiide« eiktäie»: Es dal>n der tetzirn Zeit überhonpl keine Funkiionärtontelenz iniielbolb der H! Abtiiluug statigrsunden; die? Gi incdl Wird nur veihicilei. um unier un'c'reii Aeiioilen Veiivirrung deivorzurnie». Im T«ge>ile>! stehen die Genosse» ons dem Slnnd- pnnkl. d>. st die Polil l bei S P. D»nd auch der Regieruirg»ach den letzieii Vor öngen die allein ricbiige ist tztiiarlorlc'tttiurg. Heui» 10 tldr. ViSiwiriktlroste llll, Milgltcdervcr- stUNiiiliiilg Redner i Kar Luhe» imo Franz ttritger. Zicglitz. v.cnslag. 25. Mäiz. abend« 7 Ubr! Generalver« > a m m l u n g im»gmnatiuin. Hecirstiane Vortrag de« cAznogxlz.Erspin Lartb über.Poll,> che Tagrslragen". Vorltandswodl ulw.---- 1—•. Stegliy. Pom 1. eipnl un besiiidel sich dir Ausgadeltelle he« �Vor- wörls' bei Bans Kegel. SolNelnllche«trag slrllungrn'weldrn schon je?, dv,ls:lbll angeiioiimien. Mr blffsti Iffle ii nitre dortigen Abonnenten um Angabe der Adresse in obiger Ausgabettelle. Frieden»«. Vom>. April an befindet sich die Ausgabestelle de« .Vauviii i«- bei F t e b« I k» r n, L a u> e r, S l r a st e 30.m.Varadiesgarten'. Einlciltstarten bei den Zahl- stellenlellcrn und beim Hallpltallierer W. Mohs. Mühlenweg 6. Sliederickiöneuiride. Marge» Montag, abend» 7H, Uhr: Oelsen). ltche Voltsoertammiung. Teltow. Der Wahtoereinsoorstlmd bestehi an» den Genossen Ernst Dalibor. Hugo Werschiiltzki, Franz Prochnow und Otto Brinl. Kreistag»« wahllandidal ist Genosse Withein Jalad. Deilaw, Haoetjlr. 2. rv»»,erau»U/, Uhr: Die Heirat. fHheltVion Max»emtiardL Deutsches Theater. 2'/. Uhr: Frühlings Ersacnen. 7 Üt r; Wie es euch getillt. Mont 7 Uhr: Und das Llchi scheinet in der Finsternis. Kammersplate. ?/. Uhr; Oer Weihsteulel. 7 Uhr Unterwegs. Montag 7 Uhr: Fasching. Kleines Schauspielhaus Fasanenstr. I, Fort 5. 71/*: Die Buchte der Pocdora. Montag?>/, Uhr: Die Bhchte der Pandora. Theater I. d. Dir.; C.Meinhard- R. Bernauer Nachm. 3 Uhr: Katzcnsleg. AbendsTVaUhr: Dcrßiherpelz. fFrau Wolff: Else Lehmann.) Montag: Der Biberpelt. Dienstag: Zum 50. Male: Musik. Mntwoch; Der Blberpcis. Donnerstag: Totentanz. (Irene Triesch, Lud«. Hartau, Paul Otto.) Freitag: Der BiberpcU. Sonnabend: Musik. Sonntag nschm.: Katzensteg. Abends: Der Biberpelz. Montag: Der Biberpelz. Konrödienbaus an der Marscnallbrücke Nachm. 2>/,: Qracblosa Vorat. Abends Vi»! Feldherrnhügel. Montag: Erdgeist. (Lulu: Maria Orska.) Dienst.: Der Feldhemihfigel. Mittw.; Der FeldherrnbügeL Donnerstag: ErdceisL Freitag: Der FeldhernibflgcL Sonnab.: Feldht rrohügel. Sonntag: Der Fcldherrnbügel. Montag: Erdgeist Berliner Theater Nm. 3Ubr: Die tolle Komtcst. 7 uhr: Sterne, die wieder leochtcn. Theater der FrledriehstadL Sit Zritbzich. u. gintenftraje. Sterben 8650. Täglich 7>/, Uhr: Lm tolle 7sgö. Operette non fierllg. Trianon-Theater. Bhf. Friedrichstr.Ztr. 4927�3 I Nachm. 4 Uhr kleine Preise: Schneewittchen. Tigi.SUhr. Heute z. 188 Male: Der gute Ruf von Hermann Sudemunn. Mittwoch y�: Rotkäppchen. Residenz-Theater. Unlergrundb. Klosterstraße, Ausgang Stralaner StraSe. Kgst. 3418. Täglich 7>/, Uhr: Bas liiere lein Von Hermann Sudermann. Spielleitung: Allred Rotter. Hansi Arnstadt. Ferd. Bonn. Fug- n Burg. Olga Limburg. J. I alkensteln. Emma Dehner. Roia Valetti. Paul BlidL Mittw. 4 Uhr: Schneewittchen. Sonnab. 4 Uhr: Rotkäppchen. Casino-Theater. Sott) ring. Str. 37. TäaL'/�UHz: Der Schlager her Spiegelt: Das nme Berliner Bollsstück Mvi Snoüe. Dazu erstklassige Spezialitäten. gtg. 3>/,: SHrllche» Hanbtnerk. Walhalla-Theater. 3 Uhr: Rlcolctto. ?/, Uhr; Angnst der Starke. Rose-Theater. 3; Frl. Schnabels Verlobupg. TVeu.: Das Dreimäderlhans. Oastsp.d. Friedr.-Wllh.Theal. TlieäteralKottbnser Tor. Die große Revue 1 Ueber J00 Mitwirkende! w sfl S Wzr Pnge-Mr Unter den Linden 22 Dir. M. So iman. 2 Uraaftüfarongen 2 nach dem Roman ,4>er CottUllon der Toten" von Paul Rosenhajra in 4 Akten. H• n p t r o 1 1•: Theodor Loos. ßeichst!ill.-T(teater Heute nachm. 3 U. o. e abends?>/, U. Stettiner Sänger «m. holde Pr. VefhaÄSki'fs.VoIhshiZhiie!! Sonntag, den 28. März 1819. Äpchm. ZV, Uhr: Deutsches Opernhaus: Fidella. Restdenz-Dh.: Dyekerpatts Erden Rachm. 3 Uhr: valksdllhne: Wilhelm Zell. SchiNer-Th. Eharloltendurg: Die Drmit van Messina. Leising-Theater: Der Staub der Sablneetimtn- Ksinsiier-Th.: Mein Nachbar Ameise Th. des Mestrns: Die Dollar. Prinzessin. Wochentags abends som ZI. bis 28. März: Bolksbühne: Luther. Sas. Die Heirat. l.etnnlntz-T'hrntrr Direktion vlctot Barnowskv Z: Oer Rauh der Sahinerlnncn. 7V, Uhr: Der Blnnfnchs. Montag; Der rote Hahn. Dienstag: Der Blauluchs. fAittwoch; Der rote Kahn. Donnerstag: Peer OynL Freitag; Der rote Hahn. Sonnabend: Der Blaut uebs. Sonntag: Der Elaufuchs, Moniag; Der rote Hahn. Dentarhcn KOnntler- Thcaerr. 3 U.: Mein Nachbar Ameise. 7 Uhr: Der Schöpier. Montag u. folg Tage 7 Uhr: Der Schfipfer. Luisen-Theater. fiasemanns Töchter. /:if Montag und 16 gerde Tage: Hasemanns Tochter. Blüthner- Orchester Llitzowstr. 76. Blüthnersaai. 7v.u°- Mozart-Abend. Dir.; Paul Schclnpflug. APOLLO, Theater Friedrichstraße 2IS> Dir.: James Klein Allahendl. 7-/, U. [ Sonnt. 3V, u. 7V<| Leiste T«ce! Die des Grobe Vs.'ietb-AuS' ststtungs-Schau. P.rsönl. Auftreten!| d. berühmt, dänisch Filmschauspielers iVlggo Larsen.l Lude Blnttner als Lirblingsfrau. 1». Horsftn. Fr. Rauch I 1 1 A arab. Springer, I lUpyram.-Uarstell. I Banys Bärengruppe I Chinesische QauKIcr. I 1 Sonntags 3>,, U jed I 1 Erwachs. 1 Kind frei 1 1 | Thcaierk.ununterFr TveOHneM auenixierv PAJT.ÄST McinWiUe istCese� HiujairoJMrt Bernd Aldor Manja Xtatschewa Vorst 2«. 4-».«». 8» ijp'lh Clreus HB Busen Sonntag: p" st 1 2 Vorstellungen Ist, Z'I Nrn. I eig. Kind 1 1' a allen Sitzpl. frei In beld. Vorstellnnien Gr. Amateur-Reifen. 100 M. Belohnung erhält derjenige, welcher 3 mal stehend um die Manege reitet Auterdem die übrigen forzühlichen Kummern und zum Schluß: Wasverpanom.„Oheron". Potsdamer Str. 38 Uraufführung Gehetzte Menschen Tarmutr. 12 Benny Porten im Schauspiel.Irrungen" Alexanderpl�Pasa. Stuart Webbs Die geheimnisvollen Briete. Friedenau, Rhelnstr, 14 Eva May Im Drama Sadja. BraÄsllel Alezanderstr. 88 mit dem führenden j Uirz-ProsriDHii Theater für Sonntag, den 23. MSrz. Ceti trnl-Th enter 7 Uu Die Scfete von illen. l>ent8rho» O�ernhan« 7 uhr. Oberoa. Prletlr.-WUhelmnt.Th. 3 Uhr: Das Dreimädeilhaus. T/t Uhr; Hannerl. Das DreifMiierihsüS reü Rleiues Theater. y/gühr: Henriette Jacobjs 7v, u... Salto mortale. Romlnrhe Oper 3'/, Uhr: Schwnrzwaldmädel. Jh'r SchwarzwalÄKäiiEl. Metropol-Tfeeater. 3 Uhr; Wiener Blut. 7 uhr to; Die Fascliliigslee. Aenes Operetten hnns Schiflbauerd 4a, Norden 281 Z'/, U.; Der Soldat der Marie. vü: Die teile Sosanne. LuHtxpSrlliaufi 3V3 Uhr. Bocksprünge« uh'r4: Die spanische Fliege. IMMMMMe iE MeZM I haben in der letzten Zeit einen autzerordentlicben Aufschwung ?ala»t-'r'krat«r 3 Uhr: Oer Troudaitaiir. t uhr: Christus. Siehlller-Theat. t'hnrl. 3 Uhr: Die Braut vor Messina. rTftUii Wie es euch gelallt Thnlia-Yheater 3: Unter der blüherden Linde 7 Uhr: W'Mei! KlIllMi. Th. nm!SoIlmdorfi»latr4 Zt/, Uhr: l>er Jaxbaron. 7 u�: Wo tfielepciieslngl. Thenrer des Westens 3>/, Uhr: Die Dollarprinzessin. 7>/�Ihr ir: Die Dollar�rinzess r:ISa!tanie Sherry. Wnllner-Thenter 3'/, Uhr: tiraf» Lusemburg. T/t uhr. üeisha. N&TIONAL-THE&TER Cöpenicker Str. 68. Täglich 7'/,- 5 Min. Jtnnowitzbr. Unbeschreiblicher Erful�I Die Kinopuppe. Burleske v. Leonh. Haskel Musik». Walter Bromme. Sonntag 3V,: Zwei Wappen.(Kleine Preise.! MsDürt zm SlhiiUe Oft Oeallsin iiliw- hdü JitllstlanseneD. 1 Stschästsstelle! W 35, Cchbnel r tgex Uftt 10. gernfpt. LIizow 5182. Sonntag, den 30. März 19», vorm. 11 Uhrt filtaasii&mJDeriaiis Unter den Clnben. Sl i t n> i I e n b e: Fränleln CkNIll! LOiSUßr»-»" Opernhaus »-« IValther Birvhhokk vom Opernhaus, die ehem. SgL SaprNe unier Leitung des stapellmeisier« nur""'~ mg d« llmelst »um Preise von M. IZ, 10, 8, st, 4,50, 3 und 1JS0 unter Herrn Urack, der ehem. RgL Opsrnchoc Leitung des Herrn Brof. fiugo N Ii de i und Herr Rapellmeifter S. S ch m a I st i starten... vom ZS. März bei Bot» dt Bad,(Leipziger u. Toueiittien, ■~~ U. IDcctt" ftrojje) und Theaterlasse>L wertheim. Mitglieder de,«olhbunbe, rennen starten geg.Bvrzeig. der Mitgiiebsfarte bereits am Montag. 24. Marz, beziehen, w ■««»xzxxzzxzxzizzzTzzzzxrara» n außerordentlichen 1 erhalten und zwar durch den Umstand, daß nicht weniger als zehn aner! annte und vorzügliche Billard- Meister in zwei Sälen an den Dettsptelen sich deieiliaen. Neben Meister Hagen! och er sind die anderen Herren iämt- sich in Berlin und auch liderhoupi in Deutschland vorteilhaft bekannte BiNetd-Brosessionale. Da jeder einzelne von ihnen eine ihm beivnder, eigene Runsifertigteit besitzt, so gibt da, den Bcrlien einen besandereti Netz und ruft auch bejonder» Span» nung-momenie hervor. Der ungemein inieressante Beilaus soft jeder einzelnen Bariie ildi ade? auch ein« so ster le Ahziehunow Irafi aus da, Publikum au», daß beide Säle, in denen die Pettspiele stattsinden, der Tourniersaal und de? Amatrnrsaal stet, van stuschauern dicht gestillt sind. Bisher wurden im ganzen 1200 Partien gespielt und zwar SO Cadre-Portien aus je 150 Punkte, 50 Drelbandenpartien und 1100 Partien vom roten Ball oni je 8 Punkte, von denen die meisten von Herrn J&agtnloiFer gewannen wurden.— Im übrigen haben diese Meisierwetitpiele, die stir Berlin etwa» ganz Nene, sind, auch schon ihren Sänger aesttnden. Otio Reutter, der Wißreiche, dem die Wettspiele sebr staek inieeessiert haben, biititete barüber ein sehr nnterhaliende, liingete, Eonplei, dem wir folgende zwei Strophen entnehmen: «ZeFn Spielchen liebt mal dann und wann, Do er nicht viel verlieren kann, Wer gerne harmia, sich»erfteent, Der geht am Abend oollee Freud', Daß er de» Tage« Leid vergiß!, gu gielka hin— toeiP» einfach ist. Dort siht Im streite ringsherum Schier äteinlo» das Publikum— Sagl zu den Spieiern voll Humor: .Nun bitte spielt uns mal was vor! W i r haben kein Spielgeliist— Wir(chnun nur zu— weil'» einfach Ist. >t> Melstersaal t Montag, 31. März, abends 7V, v.t LIEDERABEND» 3i JULIUS EOGÄR SCHMÜCK I Is B.I >2 Kart M. 5,3,2 bei Bote 4 Bock und A. Wertheim, Am Klavier: Jeme» Simon. 15500 M| Blüthnersaai. Dienstag, den 25.März, abds. 8 Uhr Sgai I Revolution und Künstler? 2 Gerd Fricke � Mitglied des Sachs. Landestheaiers(Dresden) spricht y 5 Strophen von B»chcr, liasei'Ciever, Werfe!, Wol/e�sfein, r > Zech und das Schlufekapitel der Zech*schen Novelle p» c„D erAnarchist- Z Z Kurt Erich Meurer IÜcst se nen Aufruf zum Soziallsmus. Karten i M. u. 5« Pf. b. Bote& Bock, Weriheim, Ahendk. g Ronzertleitung Raus Adler. Singakademie. Mittwocfi, den 9. April, abends 7'/, Uhr Sieder und BszUatioasn Dr. Waldemar STAEOEMANN 'Am Klavier: C. V. Bis. Lieder eines ia rentier Gesellen von CaHtev Mahler. L3wei Ballad n. Sehl Her sehe Gedichte. Karten: 6, 4. 3. 2 M. bei Bote« Bock und a. Wetthelm Konzert-Direktion Hermann Wolff und Jules Sachs. Philharmonie. Heute, Sonata», mittags IZ Uhr wiederboiong des W agner«Abends mit dem Philharm. Orchester K Walter irchhofff Dirigent; Camido Hlldebrand. Karten(Voikstflmi. Preise) Z. 2, 1 M. a i der Saalkasse. Philharmonie. Morgen, Montag, 7>l, Uhr: X. Phiiharmon. Konzert (verlegt vom 3. März) Artur Nikisch. Dirigent: Hardnt Symphonie Nr. 2 D-Du H Moli(unvollendete); Beethoven: Symphonie Nr. 3 Schubert: »ymfhonie S-Dur Theater in den Dnlons-Festsälen arellswalder Str. 222. hen 24. Mär, 1819. oben». VI, Ahe: nftrn d p. d. Front heimgrlehrten Schauspieler Montag, den 24. März SastspielLUgnnsten d. v. d. Front heimgelehr Aoltsvocstellung zu tlelnen prallen Pension Schöller. Posse In 3 Asten von st a r 1 Saus«. fl55l®* ttlntritUprelfe Im Sornertouf: Spertsth(mtm.) ZL0M.. 1,75 SR, IPIok(imnumJ 1,- TO.,®o An der Abendkasse: Ä Ps.«Ustchiag.— LPlaß Union». Festsäle und L— M.. Sallerle 0,75 M, ..._ Boroerkans: Theaterkasse Tieg, Alexanderplatz, ZeiMüiii. d. Hausengestelien Oeulschl. Ortsgruppe Berlin.— Sngeluser ZL Unfern Mitgliedern und deren Freunden zur Mitteilung, daß da» Kostümfest »ach»M Mlinuach. den 2». März 2929. abends» Ahr, im tB*iD*tffd)aff»Hause stattstndeL 48/8 Die Leitung. Oraiüeiz, Pa/as/ ConcertCu, e Caöarett Vafiete Otcwr€a/cii$9/4iM d Orante/tbtürkt, t Bella Barry Malten und d»s groß: Wein diele. Prankhe — Richard Beilack große Schlager-Programm. 2 Kapellen. iErolca>. Oeffentliche Hauptprobe Morgen, Monlag, mittags 12 Uhr. Beethovenaaal. Morgen, Montag,<>/, Uhr: Binziger Lleder.Ahend (ßrahms- Hugo-Wolf-Abend) Gretel Stückgold. Am Klavier: C. V. Hos. Kaiten 6. 5» 4.\ 2 M, Becthoveasaal. Die»�tag. 25* März, S Uhr. IIa Klavierabend Bruno Eisner Beethoven: Sonate C-Dur. ov. 53(Waidstein); Schumann: Sonate Fls-Moll, op. II; Brahms. Schumann: kleine Stücke. Karten 5. 4. 3. 2 M BechateinsaaL Donnerst.:g, 27. März, 7'/. Uhr; Konsert Rosenberg: unter freundl. Milw. von Artur Längs, Klavier. Straesscr, Jon. t Viol. u. Klav., D Dur; Cäsar Franck, Son. I. Viol. u. Klav. A-Dur; Lieder von Schubert, H. Wolt, J. Marz, Reger, Wol(-Ferrarl, R. Laug». Am Klavier: Otto Bake._ I_ Karten 6, 4, 3, 2 M. Julie (Sopran) Erna (Viol.) Philharmonie. Freitaa, 28. Marz, 7>/, Uhr Konzert mit dem philharmonischen Orchester (verlegt vom 23. November) Max Fiedler Sollst I Artur Schnabel. Max Trappt Prolog zu einem lyr. Drama(Msnuskrlyl); R. Schumann: Klavier-Konzert A-Moli, op. 54; Brahms« Symphonie Nr. 3. I Ksrten 6, 5 4. 3. 2 M. Blüthnersaai. Freitag, 23. März, 7'/« Uhr TsziBisbcnd Grete Margot (Erste Solotänzerin vom Deutschen Opershans) w"rkueÄ Ruth Falkner und Ulla Horwath. Am Klav.: Edgar Clcwe.| Karten A 6, 4, 3. 2 M. Kllndworth.Suai. Freitag, 2a März, 7'/, Uhr: Einziges Kammer. Konzert(verlegt vom 13. Dez.) Dresdner Trio Franz Wagner tKlav.i, Prltz Schneider(Viol,), Huna Botterraund(Cello). Brahms t Trio C Moll, op, 101.— Beethoven: Trio B-Dur, op. V7.— Arensky: Trio U-Moll, op. 32. K-rten 5. 4 3, 2. I M._ Beethovensaal. Sonnabend. 29. März, 7l/a Uhr. III. Konzert mit nenen Werken Hermann Henze mit dem Philharmonlscliea Orchester unt. güt. Mitwirkung von Dr. C. A. Franz Paul flraener: Symphonie D-Moll, op 39(z. ersten Male), C. A. Franz: Klavier-Konzen(am Klavier; der Komponist). Erwin Lendval: Scherzo für großes Orchester, op. 7. M. v. Schillings:.Seemorgen, symphon. Fantasie. Karten 5. 4. 3, 2. 1 M._ Beethovensaal. Sonntag, 30. März, nachm. 4>/, Uhr: MWM Konzcrtdlrcktlon: Robert Sachs. W 80.»WM Beethovensaal. Mittwoch. 26. März,?>/, Uhr. MAX PALLENBERG Letzter lortrauabeud mit aoaem _ Programm Kanen 2 tif» 10 M. hot<* k Bock, Wer.Heim. Blüthnersaai. Donnerstag« 27. März, 7'/, Uhr. Blflthner-Orcli. Panl Scheinpflag. Wagner-Strauß-Abend Sollst: WALTHER KIRCHHOPP Karten 2 bis 10 M. Bote k Bock. Wertheim. Blüthnersaai. Sonnabend, 29. Märt, Vi, Uhr. H&NNELORE ZiEGLER mit teilweise anderen Tänzen. Karten 2 bis 10 M. Bote k Bock. Wer'helm. Joseph Schwarz ÄTiÄ Ella Bibo(Oesang) Andreas Weißgerber cvio,.) Conrad Veidt(Rezig Am Klav.- C. V. Bos.| Karlen 8, 6. 4. K 2 M. Beethovenaaal. Montag, 31. März, 71/, Uhr: Konnrrt Steffi Koschate unter Mstw, von AllCC Schäfier-Kuznitzky(Gesang) Sindlng: Suite, op. 10; J. S. Bach; Chaconne(für Violine. allein); Wieslanskl: Konz. D-Moll Nr. 2; Sarasale: Zigeunei-weisen.— Lieder von Brahms. Am Klavier: C. V. Boa.| Kart. 4. 5, 3. 2 M. iUludwortb.Saal. Montag, 31. März, V/, Uhr: Vortrzsjtisnbeeod Miete MÖLLER Schiller, Boethe, Drostc-Hülsholf, C. F. Meyer, Rilke u. a. Karten e, 4. 2 M. Kanco iür obige Verasstältuagea Bechst einaaal.\ Mittwoch, Ä April": Zwei Kammormiinlh- Ahenelp des /Dienstag, I. April. V/t Uhr: \z"—|'—-- »st PremyslavsQuartetts Leopold Hremyrlav, Wilhelm Thomas, Hugo Krumm, Eogenle Prcmytlav-Sioltz. I. Abend: Kaun: Op. 74, C-Molt Seeth.; Op. 18 Nr. 3. D-Dur Schumann: Op. 41, A-Dur Abonnements: 10, 8. 5 M II. Abend: Mozart: D-Dur BohnKe: C-Dur(zum I.Male) Schubert: D-Moll Einzelkarten 5,■>, 3, 2 M. Karten vom abgesagten II. März gelten für den I. AprlL v arten vom 1. April gelten(Ist den 21, Aprl', Beethovensaal. Dienstrg, I. April, T1,, Uhr. V,(letzter) Lieder-Abend Elena Gerhardt Hugo-Wolf-Abend. Am Klav.: C. V. Bos._ I_ Kar'en 5, 5, 3. 2. I M, Konzertsaal d. Hochschule. Dienstag, I. April,?>/, Uhr. Konzert Paula Weinbaum Ororak: 3 biMische L'eder; R. Schumann: a. d. .Liederkreis*: H. Wolf, C. HiKcbrand, Reger. Am Klavier: Gertrud Marcus. An d Orgel Hans Lucdtke. _ Karlen IS, 4, 3 2 M. BecbstelnsoaL Donnerstag, 3. April, TV» Uhr. Liletlorabend Qrumbacher. de Jong;. Am Klavier: C. V. Bos.| Karten\ 4, 3, 2 M. Bcethovensaal. Donnerstag, 3. April, 7'/, Uhr: Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Sabine Meyen. Dirigent: Musstf�Direktoz LCO BleCtl.' __ Karten 8, 6. 5. 3. 2 M Philharmonie. Donnerstag, 3. April, 7'/, Uhr Paul .BENDER Lieder von Pfftzner» Brahms, Richard Wflre, Paol Gratner, Richard Wetz, Walter Brauniels und N. Wo f. Am Klaver? Michael Rauchelgen.■ Kart.<\ 5, 4, 2 M Bcethovensaal. k re'la»;. 4 April. 77* Uhr; Konzerl mit dem Philharmonischen Orchester Walter Kauff Dirigent: mann Seltnar Meyrowitz Brahms: Klavier Konzert D-Mo I u, B-Our. Karlen», 4. 3. 2 M. Philharmonie. Freitag. 4. April,)>/, Uhr. III.(letzter) Lleder.Ahend (Verlegt vom 6. Februar) Emmi Leisner BrahmS'Abend. Am Klavier: Prof, Karl Straube.| Karten A. 3, 4, 2 M. Philharmonie. Montag, 7. April,?>;, Uhr. V.(letztes) Konzert m, d. Philharmonisch, Orchester __ S ELMAR Meyrowitz Mitwirkende: Bruno Kittelscher Chor(Musikdirektor Bruno Kittel) Solisten: Barbara Kemp, Sigstd HoMmann-OncgÜ!« Robert Hütt, Harry de Oarmo. „Requiem" von Verdi. Karten 10, 8, 5. 4, 2 M. Bechstelnsaal. Montag, 7. April, T/, Uhr: lilederabond ELLA BIBO Am Klavier C. V. Bos. Kanen 6, 5, 4. 3. 2 M. Bcethovensaal. Montag, 7. Apifl, 8 Uhr: II. KlaTierabend CARL FRIEDBERQ Karen 6, 5. 2.' M_ Philharmonie. Donnerstak, V0. April 77, Uhr; II. Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Fritz Busch sonst. Adolf Busch _ Karten 8, 6, 4. 3, 2 M._ Beethovensaal. Trcitag. II. A»ril. 77, Uhr: Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Margarete Mandelstamm Leitung: Prof. Willy Heß Violinkonzert(A-Dur) von Mozart, Oiatounow u d Bach: Chaconne I Ka ten ft. 4. 3, 2 M Slngnkadcmle Sonnabend. IZ April, 1% Uhr: Vierter Klarirrahend — WILHELM Uackhaus Chopin«Abend Karten 5, 5, 4, 3, 2 M. bei Bote ft Bock und Werthelm. Volkskraft-Bund Vorsllirndir; Dr. Bnino Wille. Sonntag, 6. April 1919. vorm. II lihy, im Opernhaus, U. d. Linden: Volks-Osterfeier unter lOtlfer Mitwirkung OenerMmtulkdlrektors Bl*» LCO BlCCll der Ojen.sdn.erln IhhI LCfSSeF und des ehem. Kgl. Orchesters. Dr. Bruno Wille wird eine Ansprache hauen. Programm. Ouvertüre ru Curyirthe.... Unvollendete Symphonie(H-molI) Arie............. A! Im. cht........... Pidludien.......... Weber Schubert Hdndcl Schuhen Lisit' Parket 4«k.— I. Rang-Ra kon J Blk.— 4. Rang I Mk. Cinirlttskarten v.n 5V Pf. bis z>> Mk s nd im Vorverkauf rn haben b« Bote 4 Bock, A. Wertheim u. der Ocschift-atelie des V.IKskraft Bu- des Kochst'. 28 24. Mitglieder des Volkskratt-Bundrs haben freien Eintrilt werden gebeten. Iure Karte. bis zum 25. Mi z zwischen d S Uhr in der Cachi tsstelle abzuholen. Kuriünivennanim, friedriohstr Schö'.eb.rtr Sechste Woche Winter-Garten. Heute l Vorsteilunlien S'/t Uhr 1 K eine Preise. Kmd d HS fte 7 1- Uhr Variete-Spiel plan. - hauche»»e5t,i'e'— Cerisnla-PricWsälB, Chauseestr. HO. P8iiinaottKjsLBSdi.Sifl§tr Anfang h a priTHEuTE Ä 1 r%. fiViLr K Nov.Hen(at 8 Unr, Meister-S Kömener Str. 38 (auch he'L): Hein» Nachd.; Famlllen-Krinzchen. Von 4 Uhr ab: OreBer Ball. Die Llßbllngsfmi wt des HnhargdschP Gunnar Toinaes II. Te« eria»< voi. Marie Luise Droor Ü.l Ko�örtSMlarom VorverkeBt: 12-1 » d lag�nnasss. Freikarten unqQltio U.T AI«'* inrin»laiR IM* l.iekillturNtrnai den nnharadNrha .. fei' Achte Wochel Ü.T Noilfiuiorf» la�r Oer Muff Joe Heeds nru-fite» At*eriteneT mit ü.f Hasen hetde Oer ofe tende Schatten - oizauäoie''n& Ucten mh Eol n(landet i.l fJonlri'lai/. /gz Karusset! des Lebens >li 4 A teil ,n» p o i a N eg r i Harry Lledtka Reinhold Schünzel fie�ie; Georo Jacoby J.T Wrlnbergasrej» Scheidung ausgeschlossen Lttsi�piei in 6 Akten mit Paul Httldemann lltotoninal Die Kacue ist mein! Hemrich Schroth frchau>riei in 4 Akti-n n.4t Alwin Neuss Scneldung ausgeschlossen Ludtsoie1! in.> Akten mit Paul Heidemann Ka mmetUchtwie'e <*�2_ i; J&UbKacr&or* öühef&xasxucx J&ttbusvrstrfx Fred Roll- der �e�retär des Gummiköniss Detektiv- Scnaueplei ir\ AktPk Canz- Diele Winzerlauben # Mite- 'Sängrer' c emA.igc /Vi. strafe 8. Dirnnfag 15. April: Brauerei Pfeflcrberg, Zr.inlf. Allee 813. Anmeldungen Anfc. NW 21, Crefelbee Stt. 18 III. Viktoria-Fortbildungs- u. Fachschule I. 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Um die Wahlen des Ärbeiterrals in Berlin und seinen Boe» orten jiu ermöglichen und deren Durchiührung zu vereinfachen, hat der Zentralrar beschlossen, die Bestimmung über die Wahlkreis« einleiluna. nach der die Siadr Berlin mit Tellow-BeeSlow und Niederbarnim einen Wahlkreis bildet und IS Delegierre zum RSle- kongreb zu wählen hätte, aufzuheben. Die Stadt Berlin wird nunmehr als selbständiger Wahlkreis erklärt, der acht Vertreter zu wählen hat. In die acht weiteren Vertreter teilen sich die beiden genannten Kreise nach Maßgabe ihrer Einwohn.rzahl. Die Wahl findet nach den Richtlinien des Zeniralrates statt. In der Stadl Berlin wird sie mit Hilie des Wahlavparates des Magistrats vorgenommen. In den beiden Kreisen werden die Orts- bebörden den örtl che» Arbeitcrräien ihre Unleislüyung bei Durch- führung der Wable» zu leihen haben. Der Termin für E'nreichung der Wablvorschläte wird morgen bekannigeaeben. Die Wahl selbst findet am Sonntag, den 30 März statt. � Ter Polizeipräsident von Berlin. Gen. Eugen E r n st, ei klärte einem Berichterstatter, daß eine ständige Lchutzwache von 300 Mann die ungestörte Ärbeii zur Belämpsung des Verbrecherlmns sichern wird. Die Schilvmannicha't wird bald wieder ihre ville Siäike haben. iJetzl sieht man ja iait keine Schuvleute und z. B. der Handel mit gestohlenen und ver« ickobenen Sachen in der Wcliimeisterslroße u'w blüht und gedeiht.) Es wird beabsichligl. besonders tür die Nacht- zen unter Fübiung von Schuvleuten Miliiärsireisen in Stärke von mindestens vier Marin zur Durchfürirung zu biingen. H a u s d u r ch> u ch u n g e n ui d dergleichen soll> n lünfrg nur noch unter der Leitung und Vermitwoituiig von Polizei» b e a m t e n, eventriell m>i Uuler'iützunft von Miliiär vor sich geben. In allen Fällen liegt dabei die Lki>i»ig in den Höndeii von Krimiliaischiitzleuieit. Das Publikum soll sich jedesmal die Legiti« malio» der Beamten vorzeigen lasten. Gemeindevertreter von Grosz-Berlin! Morgen Montag, abends 7 Uhr, findet im Plcnarsaale dcS ehemalige» Herrenhauses, Leipziger Str 3, eiuc Versammlung der Gtincintevertretcr von Groß Verlin statt. Tagesordnung: Rcscrat über das Etats- und Fiaanzwcsea der Gemeinden; Aussprache. Es wird ersucht, bestimmt und pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand der Kommunalen Konferenz der S. P. D. Groß Berlins I. 91.: Ritte r. Albert Haboisch gcslorben. Wieder, ist eine? unserer treuesten Mitglieder eine'Ittiieier besten Fnnkttonäle plötzlich duich Gehirn- svlao'dahai eiofii>'chden. H. Naiid-im b2. Lcben-jakre und war von Schraub, ,er. Schon siüd wandleer sich der gewerd- liche» Täiigkeit ,u>>,r>ld im Vordergrund der Bewe.iuna zu stehen. Besonders der großen Ansspiruing im Jahre 10QÖ bei Siemens n. Hal-k? wai der Vcisloibene als Veriiauensmann leb- hast beieiligi. Hahniich treu dann im Jahre IlHiS als Spidiienr in uuseren Betrieb und ist bis zum letzten Ängeiiblick ein rühriger»nd gewlsienbaiier AngesleNier geweien. In der Paileibewegung.war er lange Jadre Obmann der Berliner Lokalkoinnii'sioii und Vorstands- nirzzlied des sünsten Kiei es Die Ge»o>scn ha'en i» ihm einen alltu arbeiiSbcrciteit Genosjen gesunden und werden sein Andenken in Ehien halten. Gemeindebeamte! Morgen Montag, abends 7 Uhr: Wichtige Versammlung sämt- sicher Gcmriudrdcamlcn, AngestrUten und Hilsskräfte der Groß-Ber- linrr Gcmeiiidrvcrwollungrn in der Stadthallr, Eingang klosierpraße (Untergrunddahuhos). Kcllaer, Techniker, aktive Soldaten und Handwerker find keine Arbeiter, so er I Sri die.Freideu" am Sonnabend abend; fie find olio der U. S P als Mitglieder unerwüiiichl und ihr Bcitriil ,u den Unabhängigen glU dtlen Parieioigan als eine An Ein- schleichen._ Kommunale flrbeiterrate! Kommenden Dienstag, nachmittags 3 Uhr, im Plenarsaal des früheren Herrenhauses, Leipziger Straße: Vollversammlung. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zum Rätr-Kongreß. 2. Poe- schlag zu den Delcgiertenwahlc». Der Lollzugsrat: Richard Müller. Pank Reue. Eine Straßendemonstratioo gegen die Zerstückelung Deutschlands soll beute Soniiiag sialifinden Die Veriammlungsreilnehinel ans de», Spvrpolast und dein Z»k»s Busch veieintgen fich aus dem Pariser Pipy und demonsti irren Unter den Linden. S. P. T. Soldaten-Räte. Montag nachmittag 4 Uhr im Speisesaal des Herrenhauses: Frattioassitzung._ zrattions-Borstaa». Arudt. Abermals Gasverteueruug. Nach Absicht des Magistrats soll vom März ab nach der letzten Aufnahme deS RaSimsselS der Preis für Ga» auS gewöhn- lichem GaSmesler aus 37 Pf. für den Raummeter und»üc Klein- ve> braucher«Jahresverbrauch— 3SS Kubikmeter) und Münzaas» messe, aus 32 Pf. pio Raummeter restgeietzi wurden. Die Direktion der Gaswerle soll gleichzeitig ermächtigt werden, für jede volle zwei Mark Preissteigerung oder Preisminderung der Kohle über oder unter 60 M. je Tonne Berlin Gaswerk den Gas- preis um je«inen Pfennig zu erhöhen oder zu ermäßigen mit der Maßgabe, daß am Schlüsse eines jeden Kalendcrvierleljahres der jeweilige GaspreiS für die nächsten drei Monate aus Grund des Durchschnittspreises der letzten drei Monate errechnet wird. DaS Bureau für die Bearbeitung der Aufruhrfchädeu- antrage ist von der Spandauer Straße 32 noch der Kaiser-Wilhekm-Etr. 12 und 43 III verlegt. Sprechstunden finden daselbst nur von 11 bis 1 llhr statt. « Der Magistrat hat befchlofien, aus einem mit 6 Millionen Mark auszustairenden H lfsfond« Berliner Einwohnern, die bei den Un- »üben ohne eigenes Berichulden durch Berlegiing ihrer Perion oder e«n«» Unterbaltepflichiigen oder duich Beichädignng ihres Eigentums in wirischafiliche Schwierigleiien geraten sind, Darlehen zu ge- ringem Zinsfüße und in Fällen besonderer Not auch Unter- stütz ungen zu gewähren. Der Sladlverordnetcnoersgniinlung soll hierüber sofort Vor läge gemacht werden. Es handelt sich hierbei um ein« andere Ar» de? Eintretens, ja zum TeU um«inen anderen Perionenkrei», als bei dem Ersätze der sogenannten Tumnltjchäden. Der Magistrat hat erneut an die SlaaiSbehärden die dringend« Bitte um schleunigste Ei>lsche,dung dieser über das jetzige Vorgehen weit hmauSgreifeiiden Frage gerichtet. Zur Entschädigungsfrage der Grasten Berliner.» Wie wir in Nr. 147 vom 21. März mitteilten, hat sich die Di- rektion der Großen Berliner Straßcnbahn-Gescllschaft bereit er- klärt, 3 M. auf die Monatskarte von 13,70 M.. auf die höher be- werteten Abonnements entsprechend mehr, als Entschädigung für die Tage des Streiks, wo die Straßenbahn ihren Betrieb einge- stellt babte. zurückzuzahlen. Ein Ciraßenbalmabonnent schreibt uns zu dem Beschluß der Gesellschaft: Ter Straßenbabnverkchr wurde am 3. März, abends 7 Uhr, eingestellt, am 16. März, mittags 12 Uhr, wieder aufge- noumcn. Der Betrieb ruhte � also rund 13 Tage, eigentlich IZIH Tage, von den 31 TafteiT des Monats, für die der Abonne- mentsprei? bezahlt wurde. Bei dieser Sachlage muß die Straßen- bahngescllschaft von der Aufsichtsbehörde unbedingt gezwungen werden, mindestens b M. auf das einsacke Monaisabonncment zurückzuzahlen. Bei 7M Proz. Dividende ist die Gesellschaft hierzu auch sehr gut in der Lage. Ebenso unberechtigt ist das Verlangen der Geselllchaht, die Entschädigung in der Hauptansgabcstelle. Am Leipziger Platz, abzuholen. Der größte Te-l der Abonnenten muß dabei Nock 35 Pf. Fahrgeld verfahren und wahrscheinlich langes Warten mit in Kauf n hmen. Das scheint auch Absicht �der Gesell- schaft zu sein, um die Abholung recht vielen Abonnenten zu ver- leiden. Wenn die Straßenbahnaesellschast diese Absicht nicht hatte. dann brauch:? sie nur für die März-?'honnentcn iür April eine um die Entschädinanassummc niedrigere Wcrtmork? auszugeben. Bei d'elcr Handhabung bätte die Gesellschaft auch jede gewünscht« Kontrolle und den Abonnenten blieben unnötige Drangsalierungen erspart. Von der Aufsichtsb'börde muß verlangt werden, daß fie sich der Rechte der hunderttausende Abonnenten annimmt. Tvnristrnvmin„Die Naturfreunde", Ortsgruppe Berlin. Auch unter uns sind welche, die die Ortsgruppe als polnischen Rennsiall bennl'en wollen, am Werke, den Verein zu einem Konventikel der Unabhängigen oder Kommunisten zu machen. Verschiedene der- artiac Anträge fowmen in der Or'sgruppensit-ung am 26. März zur Verhandlung. Diejenigen Mitglieder, die si�' mit diesem Vor aeben nickt einverstanden erklären, werden ersucht, vollzählig in der Sivunq zu erscheinen und bis zum Austrag der Angelegen� heil mit Zahlungen zurückzuhalten. Schießende Einbrecher In der Na�t zum Sonnabend wnrde in dem Buiterengrosge'chä't von Teylafi Hochsir. lll'ein nbrotzei' Als sicki di- FanSäewobner an den Hokf nstern versiän"�»««. lim di» Emb,«cher zu vertreiben, wurden sie von"ie'en be'ch zsien Die Bewokmer l eßen 6ch jedoch dadurch N'ckt abschrecken,»nd schließlich winden die Einbrecher NU' die Stinße aed-ä»ai. wo si weite' kchosien. Der Briider des Euteiilümers T v>'st erhielt einen B a n ch i ch n ß»nd lie rt h o f' n» n a s l o s danieder, ein anderer B wobne, erbielt leich drei Schsifie>vähr-nd der dritte einen Beinschuß bekam Alle drei mriß'en nach dem Kiankendaus ge« bracht werden. Die Zabl der Einbrecher, denen es gelang, z» entkommen, wird aus 10— 12 Mrnn ge'chäyl. Die Rcvriblikanische Soldatenwchr teil» mit: Die Angebörigen des aukaelö'ten Depots 8. G''e'senau'iiaße. haben ihre Bekleidunas- nücke in der Franze,- Kaserne Blüchersiiaße.»mgebei'd abrnaeben Wer das bis zum 25 3. nicht getan bat. wi'd strafrechtlich verfolgt. Lökmiina wird dort elbst bis rum 17. 3. gezoblt. Dir MüNabfuhr ist eingestellt, da die Verhandlungen über die neuen Lohnforderungen ergebnislos verlaufen sind. Dir Straßcnbnhnen 82 und 00 werden am 27. und 28. März von der Gitsch'ner Slroße ab in der Richtung nach dem Schlesischen Tor durch die Prinzen-, Neander- und Köpenicker Straße um- geleitet.» Tie juristische Sprechstunde fällt am Montag» den 24. März, aus. Wer gewährt Kongreli-Delegterten Nnrrrknnft? Am 5. und 0. April d. FS. tagt In Berlin de, von dem.Piovilorilchrn ReichS-ArbeilS- lolen-Ausschiiß der«Vron-Berllner ArbettSIoleiiräie" einbeiulene Reichston. greß der Aibeitswlenräte. Polleigenossen l AibcilSlose verfügen nicht über Millen Wilchcr Paririgenofie iit in der Lage, Delegierten Unteikunli Iür die 2 Kongiehlage gewähren zu tönilen. Zulagen erbeten an Friedrich Westdel, Berlin-Frieocnau. Meiizei'lr. 16. Sp rtpork Dreptow. Sonntag Eröffn nngSrennen. Konzert. Wegen Dauerkarten Anfragen Moritzplatz 15334. Tie Freie Turnerfchast NowawrS hat jetzt wieder folgende Abteilungen und Turnabende eröffnet: Schüler-Abt.'ilung Dienstags und Freitag? von 7—8)4 Uhr. Lehrlings» und Männer-Abtel lungen sowie Turnen der alten Herren am selben Abend von blh— 10 Uhr«n Gymnasium. Eingang Althoffstraße. Freunde des TurnsportS bitten wir. uns zu besuchen. Aufnahmen werden im Turnsaal entgegengenommen, ebenfalls auch Meldungen zu unserer Fußball Abteilung. Vereinsversammlung findet jeden Sonnabend nach dem 15. im Monal m Singers Volksgarten, Pricsterstr. 81, statt. Vorträge für Erwerbslose und Ardeiter. Montag, 5 Uhr Fn'niut iür MemSkimde,(Seoigenllr. 34/36, Prol. Baschin: Geographllche Charakleibilder aus allen Zonen der Erde.— Llchienberg, RathauSilr 8, naamiltagS 6 Ubr: Dr. Drucker: ,Dte Gelchlechlsktankhellen'(sür Er- wachlcne«. WohlfubrtSfeft am IS. April in den Gesamt äumnr de? Zoologtschen Gat-ens, unlei Mitwirkung der dervoriogendsten Künbler und Künillerinnen. EilöS für dt« Hinterbiiebenen der bei den lctzien Kämpsen in Belli» Gefallenen und Vcrwui dtlen der Republikanlichen Schutz- truppe. Olganiiatlon der Veranstaltung Jnvalidensw. 55». Durnverein„Flibte". Heule solgcrdr öftenlliche Turnen: S. Schüle- linncn- und Schülerabteilung. Turnhalle Gteimslraße 4S. S. Ichüleriiine», und 6. Schüleiadleilung, Turnhalle Gräsestratzi 85/89, von 3— 6 Uhr. Gäste herzlich eingeladen. Ein grostrS Mtlttär-Hallenfportfest findet heute nachmittag in Nche-Aildpart ilait. Der.Volke dnnd zum Schutz« der deutschen Krieg», und Zivil- gefangenen-' bal seine Ortsgruppen sür den 22 bis 23, März nach Oeh"» bausen einberiisen.— Er gibt eine Zciychrist mit werloollem Inhalt berauS._ Grost-Berliner Lebensmittel. Milchmcngcn. BiS aus weiteres aul die Karlen �1 1 Liter, An 1, Liter, SI Liter, Sil'/< Liter, Ol und Oll sür 4 Tage 1 Büchse Kondensmilch. 1.50 M. ohne Rüustchi aus den ausgedruckten Preis. Kranken- karten. Bezugscheine und SonderkaNen werden voll beliefert. Berlin. BiS Mittwoch in den Bezirken der»»3., 55., 58. und 71. Brot. iommiision 125>«lammKäse. Eharlotienbnrg. Marmelade 250 Gramm auf 107 vom 27. März biS 5 Apiii, Teigwaien 150 Gramm aus 100 vom 20.— 2g. März. Granpen 150 Gramm aus 110 vom 27. März bis 5. April. Für Jugendliche Haser- flocken 100 Gramm aus 30 vom 20.— 29. März. Räucherwaren Pfund auf 217 und ,q" iriiche See, oder Fiußfijche fe 1 Pfund.Gg' und„R* 216 iit vorzugsweise zu bedienen. Salzheringe 1 Pfund auf 226 vom 26. bis 29. Mär, ISig. Wilmersdorf. Bi« 27. März 150 Gramm lose Suppen«109), bis 31 März Sügslofl(19) und bis 27. Mäiz Baranmeldung auf Nährm liel aus 10 für Kinder im 1. und 2. Lebensjahre.— 2 0 Gramm M arm lade auf>07, 250 Gramm Teigwaren auf 110 und III und 100 6> am in Teig- waren auf Abschnitt 31(j) für Jugendliche. Vom 26. März ab auf 54 ein Ei. Neukölln. Auf Abschnitt 10l und 103 200 Gramm Suppen. Heringe auf Abfchnilt>37. In de» Bezirken der 8. und 9. Brotlommisfio« IE». Kerze« 40 Stück 7,60 Vi. Tchöneberg. vis 25. März Voranmeldung für 250 Gramm Hafer- flocken auf dfc Adichnllie 103 und 109 der Graß-Berliner Lebrnsmftielkaite und lür 100 Gramm Haferflocken au!'Abschnitt 31 der Fugendlichenlarle. Ausgegeben werden in der nächnen Woche 4M Gramm Marme'ade auf Abschnitt 105 und ein Ei ans Abschnitt 54. Sauerkohl io vlr gelrockncte Karotten und getrockneter Weißkohl gelangen in allen Geschäften freihändig zum Verkauf. Mariendorf. Abschnitt 100 und 101 vom 27. ab 250Gramm Nährmittel(150 Gramm Weizengrieß. 100 Gramm Kartoftellläi ke- mebli: aui Abschnitt 29 sür Fugendliche>00 Gramm Buchwetzen« m e h l. Für Kinder bis zum 6. Lebensjahre Nährmittel. ES werden ausgegeben bis Sannabend aul die AI, All, LI, Lll. Ol und Oll Voll- milchkarten je I Pfund Kinderger st en in cht und 4 Pak-Ie zu ka 1 Piund Zwieback oder 4 Pakete zirka l Pfund Keks. Ver aus in den beiden«Aemeindelä'-cn. Ans Ab'chnitt 104 tw> Rittwoch ab 500 Gramm Marmelade(1 M.). Bis Monlag je 125 Gramm Pommer- scheu W c i ch k ä i e. Britz. Aus Ab'chnitte 101: 100 t�ramm Haferflocken, 103: 100 Gramm lole Supoen. Für Fugendliche aus 29: 100«Äramm Haferflocken, 30:>00 Gramm lose Suppen, scrner aui 36:'I, Pfd. Seefische IN Gelee, 47: l Psd Döri obil Für Kranle>!, PK bezw. st, Psd. Keks, sür werdende Mütter und für Kinde,>/, Pid Haferflocken. Lichtenberg. 400 Gramm Marmelade(105), 150 Gramm Teigwaren (109V 2 Psnnd Gemiisetonselven(112). Flug- und Seeülche(327) st.. Psimd Räucherwaren(328).— Aus UrlaubcrbezugSkarten: 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade. Treptow. 100 G,amm Näh: mittel(l03). 250 G-amm Kunsthonig(106), Morgenttank(35). sü> P rlo'e» über 65 Valne 500 Gramm Haferflocken lA l»nd 2: II der Milchkarte), st, Pfund Räucherwaren(19). l Pfund frifche F>sche 1140). B»chliolz. Dienstag oormtllaq tm Schulbaufe Berliner Str pro Kopf 25 Pfitt'd Karloflcln für die Zeit vom 7. Aptil bis 44. Mai Preis 3 M. Rumpfstück der Kartoflclkarte mstbringen. Charlottenburg. In der Generalversammlung deS Sozialde» molratischen WahlvereinS gab der Vorsitzende Genosse Kano einen Uebcrblick über die Arbeiten de? Vorstandes, besonder? in der Re- volutionSzeit. Er streifte dabei auch die Fragen der allgemeinen Politik, und meinte, daß man sehr wohl an den Toten der Regie- rung Kritik üben könne; diese müsse aber berechtigt und gesund sein Redner gab ferner bekannt, daß zur besseren Erfassung der Mitglieder Eharloktenburg nicht mehr in 8 Gruppen, sondern in 18 eingeteilt ist. Ferner soll zum 1. April eine zweite»Vor- w ä-r t s"- E r p e d i t> o n im LandgcrichtSviertel eröffnet werden. r Der Kassenbericht des Genossen Kley ergibt ein günstige? Bild der Fmanzen am Ort. Die Mitgliederzahl beträgt gegenwärtig etwa 3500. Eine Diskussion über den Vorstandsbericht, die ja notgedrungen auch eine Aussprache über die Politik sein müßie. wurde bis zu einer am heutigen Sonntag, den 23. März, im Schillcrsaal statt- finderben neuen Mitgliederversammlung zurückgestellt. Bei der nun folgenden Vorstandswahl werden folgende Ge- Nossen wieder- rcsp. nrugcwäblt: 1. Voisitzender: Kano; 2. Vor» sitzender: Hildebiandt; 1. Schrstiführer: Striemer; 2. Schrift- sübrer: Jaebner; 1. Kassierer: Seifert: 2. Kassierer: Klcv: Re- v'soren: Sellin. Horlitz, Meyer: Beisitzer: Tost. Genossinnen Wackenh im und Stäckel. Die Bestätigung der 18 Gruppenführer erfolgte einstimm-g. Zum Schluß betonte Genosse Gebert daß gegen ihn und den Genossen Mickler von unabhängiger Seite Be- Häuptlingen aufgrstellt würden, die jedoch nur als Verleumdungen bezeichnet werden könnten. Wilmclsdorf— Rücktritt des Mag stratS. In Wilmersdorf bat das aisainie Magistraiekoflegium die Aemler nirde: gelegt und sie der Stadlvcrordnelenverinmmlung zur Verfügung nesteflt. Es sind damit also nicht nur die unbesoldeten Ma listratsniitglieder. sondern auch dre brioldelen Sto'träte zlirückoeiieten und auch die beiden Magistraisdiiigenlen, Oberbürgernieister Habermann und Bürger« 'Meister Peter«, haben zu gleicher Zeit die B-Ieinvilligleil. von ibren Posten abz»>rclen. auegciprochen. Dieter G samirückiriil des Magistrats ist umw bemerkenswerter, als ja Wilme-eidols eine ziemlich erhebliche bürgeiliche Mebibeit bei den letzten Siodiverord- netenwahlen ausgebracht hat. AfleidingS ist die Zusammen'etzung der neuen Sladtvertreinng gegenüber der bisherigen doch t'ebr ver- schieden und dielen aeänderie» Peihältnissin in der Fralnonestärke haben die Magistratsmiiglieder Rechnung tragen wollen. Mariendors. Gemeindevertreterfitzung. Die neue Gemeinde« vertreiuna ieyi sich aus 9 MehrbeilS-. 6 llnabhängige Soz'aldemo« kiaten. 4 De», okraien und 5 Vertreter der vereinigten Bürgerschaft zustimmen. Zunächst eisolote die Ei»»übiu»g durch den Bürgerme'ster Holle, wobei er die Erklärung' abgab, daß die schössen ihre Man» date zur Bersügung stellen werden. Hieram«rtol te die Neubeievung der ve>ichiedenen Ausschüsse. Die Vorichläge, welche der Gemeinde» Vorsteher mit den Frakiionsvoisiy'nden vereinbart hatte, erdielten msofein eine Abänderung, als ag. Stelle eines büigerlichen Ver« ir-terS ein sozialdemokratischer Vertreter aewädli wurde Bei der Neuwahl der Schuldepuiaiion eiklärte Bürgermeister Holle die Ver« irening hätte nur das Recht. d>e nenen Gemeiudeverlreier zu dele« gieren, wohingegen die anderen Mandate der Pfarrer und die sonstigen au»«echS Jahre gewählten Mitalieder werter gingen. Troydem erfolgte die Neuwahl der Schuldevuiation. naiürlich ohne Pfarrer. Dem Antrage des Mieierbundes. Mariendolf« Südeirde zum NoistandSbezirk zu erklären, wiid zugestimmt. Johannisthal. Gemeindevertretung. Wahl von zwei Schöffen: Ein rrnr der 11. S. P. abgeschlossenes Kompromiß, nach welchem die beiden fotialiltücheu Parieie» je einen Schössen stellen tollten, wurde von der U. S. P. Perioitensragen halber am letzten Tage zurückgezogen. Gewählt wurden uniere Genossen Siaer und Dührrng. Die Neuregelung der Gehälter der Beamten, Lehrer und Angesiellien wurde, da die geforderten Säge bei den höher be« zahiie» Angeiielllen allgemein als zu hoch bezeichne! wutden, an den Fmaitz-Ausschuß zuiückoeriviesen. AI« Nolstandsarbeiten wurde beichtossen der Bau elner Turtih.rlle und. wenn die Ueberleuerungs- Zuschüsse geieislei weiden, eines WobnhauieS. Etnsttmmlg wuide veichlossen, den arbeitsloien und bcoüriligen Haushalisootstäliven eine Extraunterslützung von 10 M. bis auf Widerruf aus Gemeinde« Mitteln zu gewähren. Pankow. Gemeindevertretung. Nach der vollzogenen Wahl des Genossen Schmidt zum Gemeindeschössen wurde der Er« rickssung einer zweiten Polizeiwache in der Berlinerstraße zuge- stimmt.— De« Kanalgebühren sür 1319 setzte die Vertretung von bisher 3 auf blb Prozent fest.— Ein Erweiterungsbau des Rat» Hauses erfordert einen Gemeindezuschug von 148 000 M. Die Vorlage fand Annahme, ebenso eine weitere, welche 220 000 M. zur Errichtung von zwei Famstienwohnhausevn sür die Arbeiter des WrsserwerteS in Stolpe verlangte.— Dem neuen Tarisver- trag für die Gcmeindearbeiter Groß-Beclins wurde zugestimmt, ebenso der Gewährung eines GehaltSzuschlageS an Beamte, Lehrer und Angestellten von 1200 M. ab 1. Januar d. IS., sowie eine? Lohnzuschlages für die un Burnnidienst beschäftigten Kriegshils»- kräste von täglich 2 M. ebenfalls ab 1. Januar. HilfSkräfie. welche zum 1. März und 1. April ausg-eschieden resp. gekündigt sind, um Arbeitslosen Platz zu machen, erhalten diese Zuschläge eben- falls nachgezahlt.— Weiter wurde ein Gesuch der Lehrerschaft um Erhöhung der Mietsentschädigung genehmigt.— Am Schlüsse der Tagesordnung wurde nochmals von sozialdemokratischer Seite an die unbesoldeten Schössen die Frage gcrichtet. wie sie sich zu dem ihnen in letzter Sitzung durch Mehrheitsbeschluß nahegelegten Rücktritt zu verhalten gedächten, und nochmals sofortige Nieder- lcgung der Aemter verlangt. Sie gaben die Erklärung ab, daß hierüber in nächster Zeit eine Einigung zu erzielen sein wände, worauf der Bürgermeister vorschlug, es in Rücksicht aus die Arbeits- säbigkeit des Gemeintdevorstands bis dahin vorläufig alles beim Alten au belassen. WMkMM. Bereis Belli» (5. V. S.) Nm 25. März 1919, abends 7 Uhr, im Plenar- ZibungSfaal dcS Herrenhauses, Leipziger Str. 3: Jeie AvssUsSe Köer: .LevsWov. Vettei vüö yegimivg." Rkserentdl! Genossin Wally Zepter. We Parreig»Nossen sind etngelnden.— Sefltttmation du: Waliodsduch ersordillich. ISäk _ Die 3.»dIeUaag. Denütuet Bslisroeiier-Beilianö Verwaltani; Uerlln. EcL: Amt®lortt(plo|i 10628. 3578. Bureau: Rungeftr. 80 Branchenversammlnngen: M!er. Vezlrl Süöcften, ICO. Geiueraveschute, Rcichenberger Str. 67. Tage»- o r d n u n a: l. Bericht von der Senerolversomuilung. 2. Bericht der Arbeiterräte de» Bezirks Südosteu. 8. Ber- btlndsangelcZenhcitcu. ZlLLlLl' v. NeSiüükLl�Uer utiil Melietinneo. Montag, den 24. März, abends 5 Uhr. in der Stola der Lnifenstäi» tischen Obecccalfchulc, Dresdener Strohe 113. Tagesordnung: 1. Die Durchsilhrung unseres Tarife» und die Derhandlungen mit den Piano- Mechanik» und lliaviatursabrikanten. 2. Bericht von der Eeneraloersammlung. 3. Bericht vom Gautag. BokjlllenmMel. Saal 5. Tagesordnung: t. Beruht der Ziommission. 2. Bericht von der GeneratoersaumUnng. 3. Branchen- und Derbandsangelegenheiten. llsSier. Sezlrl Vörden. Vosevtdaler v. Schöu- dauser varflgdt. E.raße 23. Tagesordnung: t. Bericht vom Gautag. 2. Bericht von der Generawersammlung. 3. Perband»- angelegenheiten. Wegen der Wichtigtett der Tagesordnung ist da» Er- einen der ttollegen, auch der Arbeitslosen, dringend er- rderlich. Oiauotag, den 28. März, abend» 6 Uhr. bei Staden, Michaeilirchstr. 24. schl for ' SldilMWldel. Nsschinevlirbeller. f'X'0�"ÄteÄ Verlin. Blumenstraße. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversauimlnng und Stellungnahme den Anträgen zum Berbandstag. 3. Branchenangelegenyeiten. Z2/20_ Die Ortsverwaltung. DetMnt a.MMer. SchneUrim» flllale n. wiWMM als Verlin. Scbaftlaaflc. 32 32/33. Lokal likontag, den 24. März 2313, abend» 3 Uhr, im L M. Schnl». Am 5lon>g«graden 2(an der MUnzstrahe) Persammlung »er In den Maren- an» Uanshänsern deschästiglen MSscheznschnetder. Znschneldertnnea, Uä herinnen. Vtätteriun«« ns». Tage»ordnllng: l. Bericht stier unsere Lohnforderungen. Referent: Aollege D. Salenxkh. 2. Freie Aussprach-. >64 0 VI» Vronchentoinn-Isslon. Zentralverband der Handlungsgelsilfen. 0rt»zrnppe»roh-vertln. 0. 23. Mstnzstr. 20 II. Montag, den-i4. März, abends 7 Uhr, Zentrat Aestf«-. SUte ZatoblAc. 32: Versammlung der Slagestellteu SlnsschSsse der Nanshänser, Marenhaaser and Spezialgeschäft«. «»»wei» ist mitzubringen! g'ÜNferkoMMlssion. üenttalverbanci iieriilaier Z HIllellt Berlin. Donnerstag, 27. März, abend» Vj8 Uhr, im Gr>»erkschaft»han,: Versammlung. Erscheinen aller Aollegen ist Pflicht. 884/1V_ Lolaloertvaltung BerUn, Z. A.: Purfstrst. LelNüh»er 5»illkr». vmeWller ömveiivsllulig Berlin. (ZescKirrsattler l Vm Dienstag, den 26. März ms, abend* TV, Uhr t Branchen Versammlung im tbewertschastshause, Engeinser 13. Tagesordnung! l. Das Ergebnis der Verhandlungen über die Lohnregelung in der Gefchita- und Neitzcugbranche. S. Wahl der Branchenleitung UNS-Aommifsio». I. Verschiedene». All» zurzeit in der«eschirrbranche beschäftigten Aollegen lind hierdurch dringend eingeladen. 150/15 vle vramchrnlrltnng. Seüifißet ffenöflSnet-BerömiD Sejlet Bettln. Achtung! Frauen! Die vertastte �rauenversammlnng findet nunmedr am Mitiwoch, den LS.Mär.z, nachm. 2 Uhr. im großen Saale desGewerkschaftshuuses, Enoeluser 15, statt. 294/6_ Tie BezirkSverwaltung. Vekauntmachnng. Die FLns-Mort-Stadtkaflenschein» der Stadt Berlin werden vom I. April d. Z. ab eil�iezogen, dieselben müssen di» zum 50. April d. Z. eingeläst s-w. sie verlieren mit dem X. Rai 3 3. ihr- EiUtlgkeit. Nur echte Schein« werden angenommen. Di««inldsuna»- srift�der�ünszig-Psennigscheine wird bis zum l. Oktober tslS veriSirg« SU» Etnläsungstellen kommen w Frage: Die Generalstaatskasse. C 2. Hinter dem Siekbaus» X die Aänigliche Seehandlung sPeeukische Siaatsbany, die Prcu! Markgrafensir. 46», zische geatralgenoffenschaitskasse. hier. Am gaughaus« 2. die Deutsche Bank, hier, Aanonicrslr. 28/30, ''~ Behrenstr. 42, Wen. VX SMlMMDMWU Ei Zahlftalle Beelin. reau: Tngslufcr 11,15, xart— Telephon: Amt Mo: 3480.— D.esiteet: vormittags von 10—12, nachm von 4—7 Uhr, Dienstagnächmittag geschlossen. VedaKmaedergöllMell M-Mllis! Dienstag, den<6. März, abends 7>. 2. Diskussion. 3 Berschiedene». Da» Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen ist Pflicht I 168/15_ Di« Ottsnermaltugg. Charlottenburg. ZkaiMMS? ist EeUWlMM. Sie Sprechstunden der Städtischen Beratungen: Seschlechtskranke im Ebarlotteoburgar Kranke: flirchstr. 19/20. finden sowohl für Männer wie für »ach Seichlechtern gelrennt«vochrntägllch vom 12- wkerdem Montags und vannerslags von 3—3 Ahr eachrnlktage statt. Berat ui:g«dedllr!tige werden hier unent- reliitch untersucht und beraten: eine Behandlung findet licht start._ 15675) leÄiiilttilii Stsfiiiierg i. Meckl. loebbau TielhanTDniiis'üsirleBasEhinEnbau Eleklroteebn. Segioa d. Sommersemesters am 29. April 1919 618 FW. 13 Bekanntmachung einer Aenderung der Verordnung über Höchstpreise für Gier. Aus Grund der KZ l und 5 de» Gesetze» betreffenh�Hächst- preise vom 4. August 1914 in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Dezember 1914 und auf Grund der Anortmina der Landesjentralbebdrh» vom IT. Zuni 1916. sowie des§ 58 Abs. S der Städteordnung vom 30. Mal 1853 wird für den Bezirk der Stadt Berlin angeordnet: Artikel I. Zu der Verordnung Uder Hächftprets» ftir die von der Eirr- Etnftthrgesellschast m. b. H. gelieferten Eier wird folgende Aenderung vorgenommen: Der 4 I lautet: Der Preis fstr»ü> von der Eier- Einfuhvgesellsibaft m. 3 H. geliefertes ousUlndische» Ei darf in Berlin im Kleinhandel 70 Pfennige nicht übersteigen, Diese Verordnung tritt mV dem 23 Mär, w Kraft. Berlin, den 20. März 1913 Magistrat. Fu Tgd. Nr. 97 Ei 13_ Wermnth. Bekanntmachung. Auf Sb'chnitt 54 der Eieilane kann doin 26. März IV'V bi» 6. Apr,! ein E« abgegeben und eninommen werden. Berlin, den 20. Marz. 1010. Magistrat. W e r m u t b. WSMSgmZSWmMWll. Bor Zuzug noch Stuttgart wird diingend gewarnl. Mit Rücksichl aas die sich immer mehr verichätsende Wohnungsnot in Stuttgart hat das wütttemdeigilche Mmisterium de« Innern keu Abschlug von Mictoe: tragen i ber Bodnungcn und ein, ein« WodnlSum« mit nach StuNgatt neu zuziehenden Personen von der vorherigen Zuilimmtmg des«läbtl'chen Wohnungsamtes abhängig gemacht Diese Zustimmung mug bis aus wettere» in alle» Aällen vellagt weiden. Der Slusentdalt in iSast» dösen, Pensionen u:w. ist aus die Dauer von 14 Zagen bcjchlänN. Auch Käusein von WohiigebSuden fti Stull- garl ist der bezug von Wohnungen m den von idnen erwo: denen Häusern bis aus weilcre« nicht gestatlet. Wer irotz de» erlassenen PerbotS nach SluItgaN zuzieht, bat außer strenger Bestrasuna zwangsweise Snlfernung au» den von ibrg bezogenen Wohnräumen zu gewäitigcn. öS mutz deshalb jede: mann aus das dtingeudsle davor gewarnl weiten, nach Slultgatl übe: zusiedctn. 65/17 Stuttgart, dtn3 Mäiz 1913. Etadtschulthciiieuamt. I-»i>t«nb«:dlKKvr, Oderburgeruwifttr. Vermißt! mifit gemeldet wurde. den trrle- oer- dt» zur Wer ho» dabei Angehdrta«, selben geU veimchl, gelangen oder gesallen sind. Unkosten werden veraiU-t. Um Nachricht bittet h-:z!ichlt Gartrod Schleicher, M-eran- l. Sachsen, Angustusstr. 33 I685D Fahrer Richard Zcheftel beim Futzartillerie-BataMan 31. Mtlnlrionskoloime der I. Batterie gewesen, sev 3 Oktober 1918 ohne jede» Lebenszeichen, weder wt noch vermlkt gemeldet; Kameraden oder wer sonst über den Penchollenen irgend welche Anhaltspunkte zu geben weiß, wird innigst ge- beten, diese an«rnst bcheffel, Gera/Reu3 Sachsenpiatz 11, geiangen zu lassen Entsprechend» Spesen und sonstig« eveni. Au-wendungeo werden gern vergUtet. 1583D Das Buch der Zeit erschien soeben: Arno Franke NachEdenoiieinacliGolgatha? Ew« ernste Krage an Deutschlands Ardeiterschaft, MV«wem Geleitwort von Kultusminister Kaarad yaentsch. MV ewdrti fllarhev h er Ei irr hrlichtev und schlichte: der bekannte Partei- rebafteur mwekandeegesrtz», wie!iberstü:zt-s Arbeuerüasse nur schädigen und wie dringend notwendig wiz\ öpzialisieren die Arbeuer: kann m jetzt arbeiten statt generalstreiken zu müssen An» dem Inhalt: Der Sinn der Revolution; die Revow tionspattete»; der Mitzdrauch der Revolmidn; die Soztolifierung; Kantaky» SoziaUsterungsvorschläg»; die Forde- rungrn der Revolution; leicht« Demagogenarbett; was steht auf dem Spiel«? Beels SO J3f. Parte iorgmiftatwuen-chatten Borzugsprelf«. .Jer Hm" Verlag Berlin W 62, Latfierstr. 9* Erscheint in Massen zu der am Sonntag, den*43, März, vormittags 11 Uhr, tot Sportpalast stattfindenden gegen den Ranb der Ostmark dnrch die Polen. Redner ohne Parteiunterschied werden sprechen,«. a. Reichsminister Erzberger. UniversitätSprofessor Dr. Gustav Roetlie. Geheimer Reqierunstsrat Uuivcrsi« tälsprofessor Hoetzsch, Mitgl. der Preußischen Landes- versanimlung. Akudemieprosessor Hermann(Posen), Zliitgl. der Nalionalvcrsammlung/ Ansiedler Reinicke, DiitiUied der Noiionnlversnmmlung.— Im Anschluß . an die Versammlung vom Sportpalast aus eine Straßen-Demonftration filrdenSciHttzdcrdftmark Deutsche Männer und Frauen! Der Verlust Posens, Westpreußens und OberschlesienS würde den Ruin des Vaterlandes bedeuten. Die Ge- fahr ist groß I Kommt in Scharen und zeigt der Welt, daß ein /O-Millionen- Volk nicht vergewaltigt werden darf! ! P 4» ♦ An alle gnser! llnter Obhut de» Deutschen WohifahrlSbunde» erscheint anlätzlich der jeyl in Weimai lageuden Nationalversammlung »Sie Seslslbe MsUlversMililiillii" herausgegeben und verfastt von Prof. Dr. Georg Maas, Blbiiolhetor beim SieichSmiUiärgerlcdt und Herausgeber der LtbUoglaphie der Eozialwissenichaflen. Da« sehr gut, zeitgemäß ausgestaltete Werk enthält:„ MMgWg. MiMSeil iiiiii Menszlele l ibcet WWW Müslieber ii«d bereu Silber I zum Piene von Marl 8.30. Der dem D. W, B. zulallende Remerlrag fließt layungSgemäß gemeinnützigen Zwecken zu. t 2 I Zeber SeiiWe mub Dieses Verl beWi» I Ein glänzende» Nachichiagewer! für jetzt und alle Zeiten! � Ml üentfae in ul Das celikii. die Meli QQii die Ziele derjeuigen Mäuner kenne», welche das Gchtchal unserer Zukunft tu Händen habe». Wollen Tie nebennedeuden Vestelliche:n auSiüllen, ant» schneiden und per Drucksache den Brief an die Firma ß. Nrhab, EHarlottrnburg, GervinuSstr. 15, einsenden. Wegen großer Nachfrag« kommen die Bestellungen nach Eingang zur Erledigung. Brlt« deutliche Schrift' B' 3 «, A S S s a Sr.Frank(uiter StraBs 45-46 Wichtig fDr Gastwirte, Saalbesitzer usw� auch Privat»! Oü@ Lscntnot Wvitsr« Lin»ci,rSn>«ung«n stehan bevorl Der kluge Geschäftsmann beugt vor! Eine suteKorUillonipe ist Trumpf! cht-. Tabaksamen � SSVO Korn tesi«r Dsrttn m. Svlluranw. l TL. Nachnahme 1�5. Ferner empt. Oos Vach Ter Tabak ».Srmisnkoni K j.»emift. Anh.: Russaat, Aulrur, Steuer,Er»ten, Trockue», Lauaen. Beiden, Fer- menrieren, Selbstanlertiaen o. glgarren. Figaretten, Rauch- Aau-n.Schnupstabatl M.Nach». 1,3Z. ZU>. deicht, Tadar.hilturcn. SsrUuSchauholz 12 Q.• »mrf« fX* v.1 fl t teder lautend-i* ß*1»«rt «. fio�Tchoff, Nosenthaler. «trah» 14. Narden 1V02S. i>7lL i imvit ich«PO IfeC.t Kfew»* Kr.* i AertrU�MI* D n«rvai»4I>«0O(Saor»»"« 8ior»n»»»»yat�fS)»,«r» AOlM»,««. 5r. K. t. AertrldtUmp« Kr.* K. t Aretyl»*• n«rbte«. tSBUKWi»««) feldun.0 rrrO»«»ysi lark Ln«|». o. lockisit.»a«iib*r. ein- m.rma.i: Oiwh L>»r»-B»»n«4». syalem» siabele WitJ«»» �... feetste H«»4b«biin». be«»»O-t see»c. f«"twinKrh.auMrrst»u-p.»OaebmaOk•eil aolii« An»tuhtvr»gj b«! ic«. yublers L'cb«.»tKr b»en»»««w, lackiert Btn*«dai»«r«i teuehl«*#»•#!» Jr»»«»»«, ytelawext.p Sicft- JJ.4,50. IbWc c» t.K-6.» Srek M.I4.T».«»ii»Ddea.».8ieU M S.7». per ttKC*... ab SSmttlche KarbldUmpen sind•llerbsat» Fabrikat«. 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Heute kann eS nur auf dessen Trümmer blicken. Zelbstbesinnung muß nach solchem Erlebnis eintreten. Denn dieses Erlebnis hat die Meinung eines halben Jahrhunderts, hat insbesondere die herrschenden Gedanken der jkriegsjahre alS einen tragisch wirkenden Irrtum erwiesen. Wo liegen die Gründe dieses verhängnisvollen Irr- lumS? Diese Frage muß Selbstbesinnung in die Seelen der Glieder des deutschen Volkes treiben. Ob jetzt die Kraft zu solcher Selbst- besinnung vorhanden ist, davon hängt die ilebensmöglichkeit des deutschen Volkes ab. Dcsien Zukunft hängt davon ab, ob eS sich die Frage in ernster Weise zu stellen vermag: wie öin ich in meinen Irrtum verfallen? Stellt .'s sich diese Frage heute, dann wird ihm die Erkenntnis aufleuchten, dast es vor einem halben Jahrhundert ein Reich gegründet, jedoch unter« sasscn hat, diesem Reich eine aus dem Wesens« inhalt der deutschen Volkheit entspringende Äuf- zabe zu stellen.— Das Reich war gegründet. In den ersten Zeiten seines Bestandes war man bemüht, seine inneren LcbcnSmöglichkeiten aach den Anforderungen, die sich durch alte Traditionen und neue Bedürfnisse von Jahr zu Jahr zeigten, in Ordnung zu bringen. Später sing man dazu über, die in materiellen Kräften begründete äußere Machtstellung zu festigen and zu vergrößern. Damit verband man Maßnahmen in bezug auf die von der neuen Zeit geborenen sozialen Anforderungen, die zwar manchem Rechnung trugen, was der Tag als Notwendigkeit erwies, denen aber doch ein großes Ziel fehlte, wie es sich hätte ergeben 'ollen aus einer Erkenntnis der Eutwicklungs- kräfte, denen die neuere Menschheit sich zuwenden muß. So war das Reich in den Welt- rusammenhang hineingestellt ohne wesenhakte, leinen Lestand rechttertigende Zielsetzung. Der Verlauf der Kriegskatastrophe hat dieses in trauriger Weise geoffcnbart. Bis zum Aus- bruche dtrselben hatte die außerdcutschc Welt in dem Verhalten dcS Reiches nichts sehen können, was ihr die Meinung hätte erwecken können: die Verwalter dieses Reiches erfüllen eine weltgeschichtliche Sendung, die nicht hin- weggefegt werden darf. Das Nichtfinden einer solchen Sendung durch diese Verivalter hat not- wendig die Meinung in-der außerdcusichen Welt erzeugt, die für den wirklich Einsichttgen der tiefere Grund des deutschen Niederbruchcs ist. Unermeßlich vieles hängt nun für das deutsche Volk an seiner unbefangenen Bcur- teilung dieser Sachlage. Im Unglück müßte die Einsicht auftauchen, welche sich in den letzten fünfzig Jahren nicht hat zeigen wollen. An die Stelle des kleinen Denkens über die aller- nächsten Forderungen der Gegenwart müßte jetzt ein großer Zug der Lebensanschauung treten, welcher die EnIwicklungskräfte der neueren Menschheit mit starken Gedanken zu erkennen strebt, und der mit mutigem Wollen sich ihnen widmet. Aufhören müßte der kleinliche Drang, der alle diejenigen als unprattische Idealisten unschädlich macht, die ihren Blick auf diese Ent- Wicklungskräste richten. Aufhören müßte die Anmaßung und der Hochmut derer, die sich als Prakttker dünken und die doch durch ihren als Praxis maskierten engen Sinn das Unglück herbeigeführt haben. Berücksichttgt müßte wer- den, was die als Idealisten verschrieenen, aber in Wahrhett wirklichen Praktiker über die Entwicklungsbedürfnisse der ucuen Zett. zu sagen haben. Die„Prakttker" aller Richtungen sahen zwar daS Heraufkommen ganz neuer Mensch- hcitsforderungen seit langer Zeit. Aber sie wollten diesen Forderungen innerhalb des RahmcnS altüberlieferter Dcnkgewohnheitcn und Einrichtungen gerecht werden. Das Wirt- schaftSleben der neuerezi Zeit bat die Forde- rungen hervorgebracht. Ihre Beiriedigung auf dem Wege privater Initiative schien unmöglich. Ueberleitnng des privaten Arbeitens in ge- scllschastltches drängte sich der einen Menschen- klasie auf einzelnen Gebieten als notwendig auf; und sie wurde verwirklicht da. wo eS dieser Mcnschcnklasse nach ihrer Lebensanschauung als ersprießlich erschien. Radikale Ueberführung aller Einzelarbeit in gesell- scha'tliche wurde das Ziel einer anderen Klasse, die durch die Entwicklung des neuen Wirtschaftslebens an der Erhaltung der überkommenen Privatzicle kein Interesse hat. Allen Bestrebungen, die bisher in Anbetracht der neueren Menschheitsfordeningen hervorgetreten sind, liegt ein Gemeinsames zugrunde. Sie drängen nach Vergesellschaftung des Privaten und rechnen dabei auf die lieber- nähme des letzteren durch die Gemeinschaften iStaat. Konimunej, die aus Voraussetzlingen stammen, welche nichts mit den neuen Forderungen zu tun haben. Oder auch, man rechnet mit neueren Gemeinschaften sz. B. Genossen- schaftenl, die nickt voll im Sinne dieser neuen Forderungen entstanden sind, sondern die aus überlieferten Denkgewohnheiten heraus den alten Formen nachgebildet sind. Die Wahrheit ist, daß keine im Sinne dieser alten Denkgewohnheiten gebildete Ge- meinschaft aufnehmen kann, was man von ihr aufgenommeii wissen will. Die Kräfte der Zeit drängen nach der Erkenntnis einer sozialen Struktur der Menschheit, die ganz anderes ins Auge faßt, als was heute gemeiniglich ins Auge gefaßt wird. Die sozialen Gemeinschaften haben sich bisher zum größten Teile auS den sozialen Instinkten der Menschheit gebildet. Ihre Kräfte mit vollem Bewußtsein zu durch- dringen, wird Aufgabe der Zeit.' Der soziale Organismus ist gegliedert wie der natürliche. Und wie der natürliche Orga- nismus das Denken durch den Kopf und nicht durch die Lunge besorgen muß..sä ist dem sozialen Organismus die Gliederung in Systeme nolivendig, von denen keines die Aufgabe deS anderen übernehmen kann, jedes atier unter Wahrung seiner Selbständigkeit mit den anderen zusammenwirken muß. DaS wirtschaftliche Leben kann nur gedeihen, wenn eS als selbständiges Glied dcS sozialen Organismus nach seinen eigenen Kräften und Gesetzen sich ausbildet, und wenn es nickt dadurch Verwirrung in sein Gcsüge bringt, daß es sich von einem anderen Gliede des sozialen Organismus, dem politisch wirtsamen. aufsaugen läßt. Dieses politiick wirk- same Glied muß vielmehr in voller Selbständig- keit neben dem wirtschaftlichen bestehen, wie im nattirlichen Organisnius das Atmungssystem neben dem Kopfsystem. Ihr heilsames Zu- sammenwirken kann nicht dadurch erreicht werden, daß beide Glieder von einem einzigen Ge>etzgebungs- und Verwaltungsorgan au« vcr- sorgt weiden, sondern daß jedes seine eigene Gesetzgebung und Verwaltung hat. die lebendig zusammenwirken. Denn das politische System niuß die Wirtschaft vernichten, wenn es sie übernehmen will: und das wirtschaftliche System verliert seine Lebenskräfte, wenn es politisch werden will. Zu diesen beiden Gliedern dcS sozialen Organismus muß in vollei Selbständigkeit und ans seinen eigenen Lebensmöglichkeiten heraus gebildet ein drittes treten: das der geistigen Produktion, zu dem auch der geistige Anteil der beiden anderen Gebiete gehört, der ihnen von dem mit eigener gesetzmäßiger Regelung und Verwaltung ausgestatteten dritten Gliede über« liefert werden mutz, der aber nicht von ihnen verwaltet und anders beeüiflußt werden kann. als die neben einander bestehenden Glied« organismen eines natürlichen Gesamtorganis- mus sich gegenseitig beeinflussen. Man kann schon heute das hier über die Notwendigkeiten des sozialen Organismus Ge- sagte in allen Einzelheiten volllvissenschaftkich begründen und ausbauen. In diesen Aus- füiirungen können nur die Mcktlinien hingestellt werden für alle diejenigen, welche diesen Not- wendigkeitcn nachgehen wollen. Die deutsche Reichsgründung fiel in eine Zeit, in der diese Notwendigkeiten an die neuere Menschheit herantraten. Seine Ver- waltung hat nicht verstanden, dem Reich eine Aufgabe zu stellen durch den Blick auf diese ?iotivendigkeiten. Dieser Blick hätte ihm nicht nur das rechte innere Gefüge gegeben: er hätte seiner äußeren Politik auch eine berech- tigte Richtung verliehen. Mit einer solchen Politik hätte das deutsche Volk mit den außer- deutschen Völkern zusammenleben können. Nun müßte aus dem Unglück die Einsicht reisen. Man müßte den Willen zum mög- lichen sozialen Organismus entwickeln. Nicht ein Deutschland, daS nicht mehr da ist, müßte der Außenwelt gegenübcrtrcten, sondern ein geistiges, politisches und wirt- s ch a f t l i ch e s System in ihren Vertretern müßten als selbständige Delegationen mit denen verhandeln wollen, von denen daS Deutschland niedergeworfen worden ist. daS sich durch die Verwiirung der drei Systeme zu einem unniöglichen sozialen Gebilde ge« macht hat. Man hört im Geiste die Prakttker, welche über die Kompliziertheit des hier Gesagten sich ergchen, die unbequem finden, über daS Zusammenwirken dreier Körperschaften auch nur zu denken, weil sie nichts von den wirklichen Forderungen des Lebens wissen mögen, son- dcrn alles nach den bequemen Forderungen ihres Denkens gestalten wollen. Ihnen muß klar werden: entweder man wild sich bequemen, mit seinem Denken den Anforderungen der Wirklichkeit sich zu fügen, oder man wird vom Unglücke nichts gelernt haben, sondern das herbeigeführte durch weiter entstehendes inS Unbegrenzte vermehren. Der Derfalfer des Hufrufs: Dr. Rudolf Steiner. Das Komitee: Professor Dr. Gl. o. Blume, Bübingen. Komraerzienrat£■ liiolt, Stuttgart. Dr. Ing. C. lluger, Fabrikant, Stuttgart. Wer dem vorstehenden Aufruf zustimmt und gewillt ist. im Sinne der in ihm gegebenen Anregungen mitzuwirken, möge seinen Namen an die Adressen: Kurt Walther, Berlin, Motzstr. 17 oder Hans Kühn, Stuttgart, Wersinershalde 10, mitteilen. Vom Verfasser des Aufrufs ist im Verlage von Greincr u. Pfeiffer, Stuttgart, unter dem Titel„Die Kernpunkte der sozialen Frage und die wirklichen Lebensforderungen der Gegenwart" eine Schrift erschienen, welche den Beweis erbringen soll, daß die hier skizzierten Angaben über den sozialen Organismus sich'wissenschaftlich begründen und praktisch verwirklichen lassen. Die Schüft ift durch alle Buchhandlungen zum Preise von 2,— M. zu bezichen. ist» Küche b»tfh*nä aua Büfati, Jtnrltfita, flach, t Stühlan, Baten' achrenlc•••«••• 75 0°° G.nmm Ä? Kuchanforman, Mllehtdpta, Schüasaln, Raibetatten, ßlumentöpla ustv Tafelgeschirr Kompottcller........ I00 Abendbrotteller... I46 l7* Speiseteller•••••••• Z7® Terrinen..... 17M 1950 Kartoffelschfisseln... 1650 Tnnkenschfisselii..... 760« Bratenplatten.. 5M«» 17B0 Salctkren Kaffee«�n75rtl»2» Teekannen.. 75" l18 2" Zuc erdosen..... 85 p».!*8 Giesser..... 35 n. m« l78 Brotkörbe.......... 228 Tassen.......... 65 m. 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Akt; St„Rosen. kavalier".— EchauspicNiauS: 23., 87., 81.„Kreuzclschreibcr"; 24., 30.„Othello": 26..Heimat"; 26.„Peer Gynt"; 28.„Journalisten": 29.„Braut von Messina".— Deutsche« Opernhaus: 23.„Oberon"; 24...Troubadour"; 25.„Jugend",„Cavcillcria rusticona"; 26. »Tote Augen"; 27.„Postillon; 28...Freischütz"; 89.„Carmen"; 86.„Zigeunerbaron"; 31„Traviata".— Deutsche«: 83., 25.. 26.. 29.. 81.„Wie e» euch-tefällt": 24., 27.„Und da, Licht scheinet in der Finsternis": 28., 86.„Der arme Heinrich".— Nammerspiele: 83.. 26.,£8., 36.„Unterwegs", sonst„Fasching". Lessing: 23.. 25.. 29.. 86.„Blaufuchs": 24.. 26.. 23.. 31.„Note Hahn".— Lönig. gralrer: 25., 29.„Musik": 27.„Totentanz", sonst„Biberpelz".—• Zloniödicnhnu«: 24., 27., 31.„Erdgeist", sonst„Feldherrnhügei". Kleines: 26.Redolutionsir"; 28..Jettchen Gebert": gl.„Liebelei". sonst„Salio mortale".— Schiller vharl.: 23.. LS.. 86.. 89.. 81. „Wie c» euch gefällt": 24., 28.„Die grohe Pause"; 87.„Anatol"; 86.„Alt.Heidelberg".— Nollend-rf: 23.. 24.. 26.. 27.. 29.. 36.„Wo die Lerche singt": LS.„Eva"; 28., 31.„Juxbaron". TS gl ich. Berliner:„Sterne, die wieder leuchten". Künst. ler:.Der Schöpser".— Residenz:„TaS höhere Leben". � Wall» neet„Geisha". Kleines Schauspielhaus:„Die Büchse der Pan. dora".— Tmnpni„Der gute Ruf".— Theater d. Westens;„Ma- dam« Sherry".— Lustspielhau»!„Spanische Fliege". � Zentral: „Die Schönsten von allen".— Mctropol:.Faschingfee".— Thalia: „Zur wilden Hummel".—- Komische Oper:„Schwarzwaldmädel". -- ReueS Operettenhaus:„Keusche Susanne". � Palaft-Th. a. Zoo: „Christus". Friedrich-Wilhelmst.,„Hannerl". � Rose,„Drei- mäderlhauS*.— Theater d. Friedr.:„Drei tolle Tage". Nachwittna»(»6. März). BolkSbühne:„Wilhelm Tell".— OvernhauS:.Meistersinger", t u. 2. Akt.-- Schauspielhaus: „Braut von Messtna".— Deutsches Opernhau«:„Fidelio". DcutschrS:„Frühlings Erwachen". Kammerspirlet„Sohn".— Kleine» Schauspielhaus:„Biberpelz".— Lrssing:„Raub der Sa, bincrinnen"-- Könlggrötzer:„Katzcnsteg". KomödicnhauS: „Ehre". SchMer:„Braut von Messing".— Theater d. Westen»: „Dollarprinzrssin".-- Brrlinrr:„Tolle Komtetz". Künstler: „Nachbar Llmeise".— Trianvn:„Schneewittchen".— Komische Oper:„Schwarzwaldmädel".-- Wallner:„Graf von Luxemburg". — Thalia:„Unter der blühenden Linde".— Nollendorf:„Drei alle Schachteln".— Friedrich. Wilhclmsi.:„DreiinäderlhauS".— Palast- Theater am Zoo:„Troubadour".— Neues OpcrctleiihauS:„Soldat der Marie".— Mctrvpol:.Wiener Blut".— Zentral:„Schöpfte von allen"._ öriefkaften der Redaktion. Die juristische Sprechstunde fällt am Montag» de« "M. März, aus. 9J.®. 1(10. 1, Aofgohoben. 2. Nein.— W. 0. 81. Wir raren üub . a Umg, da ein Prozeh k>ei»'erlng üglgtclt des Betrages halder sich nicht lount.—<9. 8ts. Die Bestimmung im Micisveitiag ist maßgebend-» F. P. 8666. Die Zulage dcS BataiilonS ist bliideud, oerlangen Ii« Zahlung.— M. 16. Nach Anzahl der Melchwiiier. 2. Fa. 8. Ja. lo. lern die Muller geS unehelichen ninöcS eine Schioeflei de» Itibladeiä ivar. — P 99. I. Dom I. Januar ab. 2 DaS mulmahiiche Cintommen sür die Be>aulagung»zeit kommt in Fraae. 3. linier Zugiundeieguna»c» ZtundenlohncS von 2 M.— P. 36?. Nein, es sind veieiubarle üin, stellungsi'edmgungen madgrbend— Z. G. 166. Keiuch um Nachzahlung ist nur dann ouösichteooll wenn zum Zwicke der Unlerhullsbestieilung Schulden gemacht norden sind uud daS gtanbbait nachgewieien wird, — M. P. 18. Fiagcn Sie beim Trupp nteit oder Bezirtstommando an. Verlin 6 Dreile Straße Handschuhe Oamen-Hand�chuhe Ziegenleder. PaarM S.SSbl«?1.4S Oamen.Handschuhe Rappa und Schwsden S.10.tz12.40 Herren.Handschuhe3iegtnitdetu.?lappal0 oobi«ZS.S5 Hefsen-Hand�chuhe Schweben»vtepper, paar M. 20,00 Herren-Krawatten Szibstbinder große, offene Form... M S.20 bis 25.00 IVgdttes................. 31. 9.25 tst 30.00 Kieler Knoten für...................... 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GieazWiitz eis Unlere lckllclilche ßeimslprovln, Ist lchwcr deckraiit, nur lsIkeSiilge lsillhllle jeckee ein» seinen ksnn uns vor teincklicdem Clnlall Ffdüizcn Vollen wir abseits suiehen. wie feindliche Horden raubend, plündernd und mordend unlere friedliche Landartieli ftären und die lndulirie der StSdie lahmlegen? See Lust und Liebe zu Pserden bat, oor aNem alle ebemaltben ttavallttiflen. wer fcciiolOls strengste Manneszucht Üben will, wer Vtsziptin und sirengft« Serechttgtott der allent- halben herrschenden Unordnung vorzieht, wer leine ichlesilche Heimat Ihf&i, der meld» sich f»s ori freiwillig z» dem lvhNge-lvnle»(mev önforen-Begl. Ht. 4 In Oiilau.— Fahrschein wird aus schrillt. Antrag eingesandt. Die Bedingungen sind die für de» Srenzschn» SbUchen t Husareu-Ncginient von Schill (Z.»chlestschest Kc. 4. UTSS)' TON Aalock, Rutmeister und Regiment» sllhree. Zahnpasta sorgt flir blendend weise, gesunde 8!thne. änZ" ß.I. SkngWWN. ÄÄi. Juwelen• Uhren � Gold- n. 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Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute nachmittags 3'/z Uhr. v'in der Leichenhalle des lp.emeutdc-Friedhoss Rosen- thal aus statt. Die Genossen und Ge- nosiinnen ttesson sich 2/, Uhr im Lotal von Barth. Zahlreiche Vetettigung erwartet 244,9 Die Bezirksleliun?. DeutWer Bauirbeitcf' Verirnd Verein Berlin. Den Mitgliedern*ur Nachricht, daß der Maurer twziu8t Lxreogei' kBozirt Sioidrn Li am lev März verstorbr» ist. Die Beerdigung stude! ain Montag, den 24. Mär�, nachiailtags 2'/t Uhr. Don der Halle des Georgen- Z�iedl.oics in Weihcnsce, »Slilestr.. aus stall. Klcichlalls /,ut Nachricht. ha.) der Isolierer Peter Traczyk (Sejirt Ntutillu) um 18. Möcj verstorben ist Die Beerdigung findet am Montag, den 24.Mär>, nachniiltags 3 Uhr, von der Salle de» Zteutbllner Frirdhoses, Mariendorfer Weg. aus statt. 142/18 Ehre Urem Andeuten! Der Vorstand. DeutJcker Cran?porlarbfiter- Ocroand. Bezlrboverw. Sr.-Ber»n. DenMitgliedernzurZiach- rnist. daß unser Kollege, der Geschäststutsther llsaz Kiew am b?. Mär, im Aiter von 28 Iahreu verstorben ist. Dir Beerdigung findet aül Dienatag, den 24. d. M.. uchchrutmgs Vh Uhr, von bdr aZeiebenhalle de» Eni- maus-Fr!edho!cs, Ncutölln, Herulannstr. 12S, aus statt. Den Mitgliedern serner vir Nachricht, daß unsei Kollege, der Hausdiener Emil Albrecbt am 13. d. SIL im Alter von 49 Iahren verstorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 24. d.B!., nach- mittag» 2Vi Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- kriedhofe» in Neulülln Ma-iendorfer Weg, aus listt. Ehre Ihrem Andenke«! Die Bezlrksoerwalwng. IteaJLMRKanKaHwnnH. i Am 19. Mijrz. vormittags 8 Uhr, verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Pater, Echwieger- und Großvater, der Gastwirt Lllliaz krause im Aller von kö Iahren. Um stille» Beileid billen Die trauernden Hinler- biiebenen: 83a Witwe Agnes Krause ged. Minj, Gustav, Max und Willi Krause ai» Kinder, Karl Scholz aio Siewiegersohn. Arno Scholz ai» Enkel. Die EinZschcruna findet am Montag, den 24. Mar», nachm. 3 Uhr, im Krema- torwm Derichtstr. statt. Geschäftsstelle t> dl 33. Schönwaider Str.4». ab 2. April 1919 C 2, Bureauhaus Sürst, Burgstraße 27. Sei.: Norde» 10 787. Unser Mitglied Frau KarieNaoüelllM Andreasstr. 36, ist verstorben. 296/3 Einäscherung: 24.3.1919, nachmittag» 12>/, Uhr. Spezial-Arzt Dr. Scottl. s. Rani-. Harn- u. Geschlechts- leiden, lpeziell veraltete, hart- näckice Ausflüsse, Mannes- sehwäche. Geg. Syphilis eigene Heilmethode verb. in. Salvarsan- kuren. Biutuntersuch. im ersten «. ä liest. Kur-Institut„Loser". Nur Rosemhaler Str. W— 70, KoienthalerPIaß. Elke Linienftr. Behandlung«}. 9-1, 4-9, Sonnt. 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Hava» melve» doh d« AutiÄtth zur sikstlktziing der Grenzen zwischen Preuß«» und Polen aus Lloyd Georges Beilangen die Frage aderinal» geprüft babe. aber zu demselben Ergebnis gekommen lei: der polnische Etaoi werde 25 Millionen Einwobner Gaben, darunter drei Millionen Deutsch«, die meisten davon in dcm Gebiet von Marien werder und Rosenderg sWenriieuheni, oui welches Lloyd George olS starl von Deutschen bewohnt bingcwiesen babe.»« könne aber nicht von Po'en ge> trenn« werden, da die Eisenbahnen lSarschou-.Ostsee bindiirchsübrten. Im Besitze dieser Gebiete würde Preußen den Durchgangsverkehr auf der Weichsel völlig unterbinden können. danzig den polen zugesprochen! Haag, den 22. 8. iMcldung de« Hollandich NieuwSlnreau). „Handelsbladct" meldet auS Pari«: Wie voraus'.uschea war, hat du Kommission für polnische Lngrlrgrnhriir» ihren Standpunkt dahin zusammrnaesaßt.»atz Danzig an Pole» lomme» soll. D«e dritischen Delegierten scheinen ebenso wie die früheren Mit» glleder»er Kommission durch die Darlegungen von Lloyd George von der Berechtigung der polnischen Ansprüche überzeugt zu sei«, so daß der Rat der Kommission unverändert bleibt. Die Eroberung von Hemberg. Teilnahme Pose» er Truppen. Haag, den 22. März. iMeldung deS Hollandsch Nieuw-ZburoS.) Aus Paris wird gemeldet: AuS Warschau in Paris eingetroffene Nachiichien besagen, daß der Kordon der»lrainischen Truppen um Lemberg durchbrochen wurde. Polnische Truppen baden von der West>eile aus Kontakt mit den Berieidrgern Lembergs erhallen und gleichkalls bei Grodek und in andeien polnrrchen Distrikten Off« garizienS Forrschrilte aemacht. Dre polnischen T'Uppen unrer Be» fehl von ReSmanowsty sind in Lemberg ernaetroffen. Dieter Fori» schrill ist das Ergebnis der»ünflägigen Kämpfe, die>n diesem Ädrchmu siatlgesunden baden. Räch der Eroberung des Ersenbabn» knolenpunkie» Sredelsky war d eser Susgang zu erwarten. Es haben sich auch Truppen auS Posen unrer dem Peichl von Ko- »arzewstr an diesem Kanrpi bereiligt. Die Ukrainer babe» Geschüve. Gewehre und Sriegsge'arrgene. deren Aahl noch nrchi sestgestellr rst. zurück>elaffen Der polnische Oberbefehlsbaber Pilsuds ki erließ e'ven Heetesbefehl. worrn er besonders die TeUnahm« der Pojener Truppen lehr lobt. Polnisches Bündnis mit der Entente. Warschau, 22. März.(Funkspruch deS Wiener Telegr. Korr.- Bureau.) Di« Kommission für auswärtige Angelegenheiten im Landtag nahm einstimmig einen Antrag auf Abschluß eines Bündnisses mit der Entente an. Sonderausgaben des GeneralffabeK melden die gestern erfolgt« Entsetzung von Lemberg nach Sprengung des Kordons der ukrainischen Truppen, naelch« die Stadt belagerten. Die Ukrainer Befinde!» sich auf der Flucht und werden kräftig verfolgt. In Litauen besetzten die Polen den Eisenbahnknotenpunkt Baranowiezt. gehetzt. Der Versuch, dieses schale, widerwärtige Leben abgu- 'chüiteln. gelingt nur halb. Tagegen wird er jetzt zum Objekt der nachdrücklichen Neugier und m ißgobildeten Fürsorge. In ihren .lugen-werden� Hymnen und Melancholien einer bedrängten Seelen» fülle zur schwächlichen Affenkomödie, wird reine Wahrheit zu kapu- zinerhastem Mrft. So kämpft der Sterbende noch einen rähzorni« gen, grimmig ironischen Kampf mit dem höchst gefährlichen Phi. lrstergegücht, mir der Zudringlichkeit de»..große» Krummen"(wie Vater Ibsen sagte). Zu dieser KümmernrS und Leidenschaft, in --iesrw rühmkich-n Streit, erlischt das seltsame, anziehende und ab- stoßend«� Licht Hans Jver». Er bat die wahlverwandte, tiefgrun- dige, kräftig aufschießend: See!: Lena IsenbarnS gewonnen und �rlöst. den Mann des kekbstSowußten Gleichgewichts, Siebenmark, in d-.s letzte Enge getrieben, entscheidend erledigt. Das überzeugungSvov«. möchtige. bisweilen rauhe Werk Barlachs heischt offene Sinn« und lonzontrierte Aufmerksamkeit. ES kommt dem Chaos, aus den Urtiefen, aus Rocht und Grchien und drängt mit Inbrunst und HerzenÄeredtsamkeit an» Licht. Es ist mannhaft, vollblütig, und dennoch geistig, wahrhaftig. E» beizt die Empfänglichkeit des Zuschauers auf sin« scharfzünglge Art; oereiict dem willig � Mitgehenden absonderliche, erlesene LebenSstündef. Zlnbezwnfelbar ist LarlachS Fähigkeit zur drama- bischen GestallUng. Daß er Formen bricht und biegt, versteht sich bei seiner schonungslosen Kunstlerschaft von seilst. Seine ver- bitterten Erlösertränme. lnönchiichen Düsternisse, grotesken Toten. tcrnze. aphotistischen Tieffinnigkeiten. newöse Anspannung mag sich nicht.gleich jedermann, der herzlo» und gedankenlos daherkommt, erschließen. Er verochret die elenden Schalkhaftigkeiten des ge- meinen Z.hea:?rS.� Ein starker Aufwühler und tiefgreifender For- derer ist dieser Ernst Lanlack— und die. hohen Herren" Jes« Paul, Amadeus Hoffmann, Dostojewski- Hamsun brauchen sich dieses..armen BetterS" nicht zu schämen. Erich ZieAsl hatte die in jekem Betracht außerordentliche Dichtung mit wärmster Hingabe an daS Ahnungsvoll«. Phantastische. Ungewöhnlich« inszeniert. Der Erfolg war reinlich und zweifeis- dhne._ Artu r S a k y e i m. Notizen. — M u i i k. Das»äckit««ndeto-äonzerr findet Sonntag nach- mitlag 4 Uhr rn der Pdilbmmimi« statt. Programm: Beike von Beelboven.— Im«lindworih-Sckiarwenka-Saal wird am Lb. März 7>/, Uhr«in Äompoiiistei, abend B o g u ,n i l Zepler veianffallet. — T beater. Die wegen der Koblermol länger» Zeit aus, gehobenen RockimittogSvorsiellungen de» K l a ff i i w«» T b e a l« rS finden nunmehr wieder in regelmäßiger Folge im Balaffibeater am Zoo im Swillertdeate: Cbarlolienbuig. m der Bolisbübue und im Deutschen Opernhaus« slatt. Am 2S. März Sondiiporffellung der .P:«olom>n:" mir Ludwig Wüllner als Gallenstein. Gaffkarlen dur» die Geschäftsstelle. Verlin RO. lS. Werneuchencr Sir. 16. und an der Theaterkasse.— Iren« Tri: ich wird in den nächsten Tagen»um letzu» Mal« eis ständig wirkend« Straft am Köniagrätzrr Theater auftreten. — Eine Bolksofterfeier im Berliner OvernSau« ver« an staltet der Bolkskrasl-Bund(Vorsitzender Dr. Bruno Wille) am Gonnlag. den 6. Lorrl. vormir.og» J1 Ubr. — R e v olu li on und K ll n st t e r. In der Versammlung, di» am 25 Märe, abend« 8 Ubr. im Blüihneriaal ffai! findet,'prich: Gerd Jr'cke vom LandeSrheaier in Dresden u. a die Schlußkavitel der g»ch'>Sen Rovell».Dir Anarchist'. Der Dichter Kurt Ecich Heitrer tust ernUitend seine» Aufruf zum GozialtSmn«. die»wieöergutmachungen�. Pari», 21. März.(Reuter.) Die Fragen der Wieder» ?utmachungen und der Festlegung der Grenzen Deutsch. and» überragen im Augenblick alle anderen Fragen. Die Au»- schüsse der Sachverständigen hoben die Ansprüche für die Wieder- gutmachungen auf acht Rllllarden Pfund herabgesetzt, die mit Zinsen auf 40 Jahre verteilt 16 Milliarden Pfund Sterling betragen. Nach Ansicht der amerikanischen Sachverständigen be- tragen die verfilglaren Hilfsquellen des Deutschen Reiches, der Reichtum in Deutschland und un Auslande, höchstens 2,4 Milliarden Pfund. Bei dieser Schätzung wird das S a a r t a l als außer, halb Deutschlands gerechnet, das nach Ansicht der Kam- Mission von den Alliierten beschlagnahmt werden kann. Sollte diese Ansicht das Uebcrgewicht gewinnen, so würden 1600 Millionen für die sofortige Liquidierung der Kriegsverluste verfügbar sein, wonach noch 800 Millionen Pfund zu zahlen wären. Di« amerikanische Ansicht geht dahin, daß, um den Rkstbetrag zu er» halten, man sich hauptsächlich aus den U eb erschuf den der deutsche Handel erzielt(Balance of trade) verlassen müsse. Diese Ansicht hat zu der UntexstützungSfrage, nämlich der Frage, inwie- Arbeiter! Parteigenossen! Zum zweitenmal hat in den Betrieben ein terroristisches Treiben gegen den„Vorwärts" eingesetzt. Der erste Angriff. im Winter!916/17. hat nicht verhindern können, daß der „Vorwärts" seine Auflage vervielfachte und zum meist- gelesenen Blatt Berlins wurde. Wir sind darum auch um die Wirkungen des zweiten nicht bonge. In einer Zeit wie der gegenwärtigen sind auch sonst charakterstarke Personen manchen Stimmungsschwan- klingen unterworfen. Aber die V e r n u n f t wird sich durch- setzen. Der„Vorwärts" ist und bleibt das Organ der sozial- demokratischen Partei, durch die sich die Arbeiterschaft alles bisher Erreichte erkämpft hat und mit der sie auch in Zu- kunft alles Erreichbar« erreichen wird. Nicht Trümmer und Splitter können es schaffen, sondern nur das Ganze der Ar- beiterbewegung kann es! Darum fordern wir unsere Leser auf. nicht bloß der Sache der Partei und dem„Vorwärts" treu zu bleiben, son- dern ihrem Blatte zum bevorstehenden Quartalswechsel erst reckst neue Leser zu werben. Abermals richten wir an sie den Appell, der noch nie versagt hat: Werbt üem«.vorwärts� neue Leser! weit man der deutschen Industrie gestatten solle, mit der übrigen Welt in Wettbewerb zu treten, geführt. Di« französischen Tele- gierten sind der Ansicht, daß man der deutschen Industrie durch Besteuerung de» Import» und Export» eine klnnkette anlegen müsse. Die amerikanischen und britischen Ansichten neigen dazu. Deutsch- land zu gestatten, seine industriell« Tätigkeit wieder aufzunehmen. damit t/S in der Lage ist. den Restbetrag seiner Schulden on die Alliierten zu zahlen. Die Sachverständigen schätzen den Betrag des deutschen Import» und Export» auf jährlich etwa 60 Millionen Pfund, mit denen der Rcstletrag der Scbuld in etwa iL Jahren gelöscht werden könn'e. Ties ist die Ansicht der a m e r i k a n i- schen Telegieiten die aber nicht allgemein von den Alliierten geteilt wird. Die Franzosen und bis zu einem geivissen Grade auch die Engländer neigen dazu,«ine viel höhereSumm«, die sich über einen viel längeren Zeitraum erstreckt, ol» Wieder- gutmachung zu fordern. Ueber die Verteilung der Schadender- gütungen an die Älliierten herrscht ebenfalls Mernungsverschieden- heit, da die Franzosen die erste Berücksichtigung, und zwar für ihre zersrörien Gebiete verlangen, wahrend die Engländer wünschen, daß die Verteilung auf der Grundlage der KritgSlosten erfolgt. Frank- reich hat die''chwcrslen materiellen Verluste erlitten. Britannien dogegen seinen Untertanen die schwersten Steuerlasten aufgebürdet. Die Bereinigten Staaten haben bei der von ihnen geforderten 1100 Millionen betragenden Entschiidigung für verloren gegangene Menschrnlebe« und verlorenen Besitz öOOO Pfund für jedes durch ungesetzliche Handlungen verlorene Menschenleben festgesetzt, wobei die im Kampf verlorenen Menschenleben nicht eingerechnet find. die militörifch-maritimen SeÜmgungen für deutfchlanü. Amsterdam, 22. März.(TU) Au» New For? wird gemeldet: Aus bester Quelle erfährt der Korrespondent der»United Preß", daß die hauptsächlichsten Einzelheiten hinsichtlich der Deutschland aufzuerlegenden militärischen und maritimen Bedingungen, die übrigen» bereit» vom Zehnerrat angenommen sind, sich wie folgt gestalten: Deutschland darf nur höchsten» siebe« Divisionen Infanterie und drei Divistonen Kavallerie behalten, w»s eine Olesamtzahl von 100 000 Manu ergibt. Die Offizier« dürfen die Anzahl von 4000 Mann nicht überschreiten. Jone Anzahl von Offizieren, die in den Kriegs- abteilungen in den verschrodenen deutschen Slädten benotigt werden, dürfen nicht mehr als 3 0 0 Mann betragen. D!« Zivilbeamten in den KriegSab�eilungen dürfen nur ein Zehntel der vor 1918 betragenden Anzahl darstellen. Die Kriegsschulen de» Ge- neralstabS und alle anderen dergleichen Institute müssen adgo- schafft werden, dagegen wird ein« Militärschule für Offi- ziere jeden Dienstgrades bewilligt, di« aber allein für deren AuKb'ldmig benutzt werden darf. Die sogenannten geheimen Per» eine. Auristenklub» und andere Organisaiionen, in denen viiliiä- irische Hebungen gebräuchlich sind, sind nichr mehr erlaubt. Alle größeren Festungen innerhalb«ine» Umkreises von IS Meilen vom Rhein müssen niedergelegt werde« und die Errichtung neuer BefestigungSwerke in diesen Gegenden ist untersagt. Die Kopfzahl der Kavallerie beträgt IS 000 Mann. Ferner sind Deutschland 36 schwere Raschinrugewehre und 36 Feldgeschütze bewilligt. während keine schwere Artillerie erlaubt ist. Die. Mu. nitionsvorräre werden auf sin Mindestmaß herabgesetzt, und Teutschland wird verpflichtet, anzugeben, wo sich die Munition»- devot» befinden. Tie Alliierten behalten sich ein« Beschrän» k u n g der MunitionS'cbriken und allen Kriegsmaterial» über die festgestellten Mengen hinav» vor. Mengen, die darüber hinau»- gehen, müssen abgeliefert werden. Tie Ein- und Ausfuhr von Kriegsmaterial jeder Art einschließlich der im Kriege verwandten Gase, Panzeraulomobile. Tanks usw. sind verLottv. Die deutsche Marine wird künftig auf sechs Schlachtschiffe vom Typ Teutschland oder Lothringen, auf secht leichte Kreuze», zwölf Torpedobootzerstörer und zwölf Torpedoboote beschränkt. Bei per Ersetzung von Emheite» durch neue Schiffe dürfen solch« ein Tonnenmaß von 10 000 Tonnen für Panzerschiffe nicht über» schreiten. Leichte Kreuzer dürfen nur ein Tonnengehalt von 6000, Torpcdoboolzcrstürcr von 800 und Torpedoboote von 200 Tonnen besitzen. Nur wenn ein Kriegsschiff verloren geht, darf ein Schlachtschiff oder ein Kreuzer ersetzt werden. Tabei ist Boraussetzung, daß eine Erneuerung nur erfolgen kann, wenn ein Schlachtschiff 20 Jahre, ein Torpedoboot 16 Fahr« zählt. Da» Personal für die Marine ist auf 16000 Mann, einschließlich von 1500 Offizieren beschränkt. Alle zu entwaffnenden Hilf». kreuzer müssen in Handeltschiff« umgewandelt wer» den. Alle Unterseeboote kommen zur Auslieferung und ein Neubau wird noch vorerst verboten. Die Befestigungen. die die Zugänge zum Baltischen Meere beherrschen, werden niedergelegt. Ohne Zustimmung der Alliierten ist der Gebrauch größerer drahtloser Stationen für militärische, maritime und politische Zwecke verboten. Militärisch« und maritime Luftstreitkräfte sind ni.cht erlaubt. W'sscrflugzcuge dürfen b» zum 1. Oktober die Zahl von 100 nicht überschreiten und sie dürfen nur ftir die Vernichtung von Minen be- nutzt werde m Flugpark« sind verboten inncrhafb eine» Umkreise» von 03 Meiien östlich ron Reim» oder 02 Meilen westlich von der dcut'chcn Lstgrcnze oder 02 Meilen von der italienisch-jugosla- wischen Grenz«. Zoch will ernten. Wien, den 2S. 8.(Meldung de« Holland'ch NieuwSvureau.) Nack einer Meldung der.Reuen Freien Presie' au» Genf«rklStt« F o ck,: Auf die Annexion de» Rbeinufer» verzichten wir, aber ohne dessen ausreichende Besetzung hälien wir uns vergeblich geschlagen._ Clcrncnccau und öle deutschen Kriegsgefangenen. Gins, 82. März. Der.Temp»' meldet: Die Liga der Menschenrechte erhielt auf ihre Eingabe an den Minister- Präsidenten rn Sachen der deutschen Kriegsgefangenen die A n t» wort Clemeneeau», daß der Präsident den baldigen Wieder» aufbau der von den Deutschen zerstörten Gebiete als Staat»- notwendigkert erackstet. daß er aber gern von einer Zurück- beHaltung der deutschen Kriegsgefangenen Abstand nehme, wem' die Verbändler einen anl erenWegzur Lösung dieser Frage fänden. Tcntfche Kriegsgefangene durch Blindgänger getötet. Di« 10. Kommission hatte nackzdrücklich dagegen protestiert, daß deutsche Kriegsgefangene von den Engländern im ehemaligen französischen und belgischen Kriegsgebiet mit dem Auf- suchen von Blindgängern beschäftigt werden. Die deutsche Regierung hatte ersucht, die deutschen Krieger für diese Arbeit nicht mehr zu verwenden. Da mehrere Fälle bekannt ge- worden waren, in denen deutsche Gefangene bei dieser Beschäftigung durch Explosionen getötet worden sind, wurde um genaue Angabe der Zahl der Getöteten gebeten. Der englische Vertreter teilte nun- mehr mit. daß bei den AufräumungS- und Erdarbeiten der in eng- llscher Hand befindlichen deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich und Belgien durch Explosionen von Blindgängern und Willen 1 0 deutsche Kriegsgefangene getötet worden seien. Eine Aenderung in der Verwendung der deutschen Krieg Sgefange- nen werde aber nicht für nötig gehalten, da englische Arbeiterabteilungen die gleichen Arbeiten ver- richten. Ter deutsche Vorsitzende behielt sich nach Prüfung der völkerrechtlichen Bestimmungen einen Protest vor. privilegferte firbeitermißhanölungen. Heldentaten eines Agrariers. Daß auch das neue Regime die brutale Junkerw'rtsckiftft noch nicht überall ertöten konnte, weiß man nur allzu gut. Daß aber noch Gerichtsbehörden unter Berufung auf rormale Bedenken die eidlich nachweisbare Klage einer Frau über ihre und ihrer Tochter schwere tätliche Mißhandlung durch ihren Geb eter diese Mißstände decken, ist das Unerhörteste, was sich bisher noch ereignete. Wir entnehmen einer uns zugegangenen Zuschrift folgenden Tatbestand: Die Töchter der Frau Schieweck wurden von der G'�Sbesitzer. frau.Madame" WieSberger au» Pariedlaukrn(Kr. Vftllkallen) bei der Arbeit mit dem Stocke bedroht und flüchteten. Als die Mutter sie dagegen in Schutz nahm, provoziert« der ehrenwerte Gutsbesitzer die Frau, indem er sie zu zwingen versuchte, die Mädchen allein wieder in den Wald zu schicken. Auf ihre Wider- rede hin schlug er sie mit einem etwa 80 Zentimeter langen G u m m i s ch l a u ch. den dsr biedere Junker exira für den Zweck bei sich geführt zu haben schien, über den Kopf und in» Ge- n i ck. Di« Frau klammerte sich an den Schlauch fest und schützte sich so vor weiteren Angriffen, wurde aber von dem Raudi auf dem Hof und Acker hin und her geschleppt, bi» er ve8 schönen Spiels müde wurde. Die dazwischenspringende Tochter schlug er mit einem A x t h i e b nieder, so daß sie bewußtlos hinfiel... Di« bei der Staatsanwaltschaft Jnsterburg erstattete Anzeige hatte den Erfolg, daß das Verfahren mangels unbeteiligter Zeu- gen. die den Sachverhalt hätten klarstellen können, e i n g e st« l l t wurde. Die Frau Scbieweck und ihre Tochter können den Such- verhalt eidlich bezeugen. „Madame" mit dem Stock, der Herr Gutsbesitzer mit dem Schlauch— der Herr Staatsanwalt ohne Zeugen! Ein jeder weiß, daß kein Mensch so dumm ist, sich zu Straftaten die Zeugen extra einzuladen. Darum dürfen in dem Preußen von 1019 noch d'e unerhörtesten Arbeitermißhandlungen, wo der Ausbeuter nicht einmal vor dem weiblichen Geschlecht der Mißhandelten Achtung hat. straffrei begangen werden! Haben wir noch em Recht? Der NcichSmiuister Guthein hat die Geschäfte deS ReichSkchstz- Ministers übernommen. Set neu Leitung untersteht die Bearbeitung faxender Angelegenheiten: 1. Die Verwaltung de» reichScige» neu Besitzes. 2. Di« finanzielle Beaufsichtigung 5er Kriegs- und wirtschaftlicken Friedensorganisationen. L. Die Acsäxisiung von Einnahmen aut anderen Quellen als aus Zöllen. Steuern und Gobühren und die Verwaltung der sich daraus ergebenden Ver- »nLgenSrechte de» Reiche»/ 4. Die Verwertung von Heere»-, Marine- und sonstigen reichSeigenen Gütern. Die Straßenbahner in Breslau haben auf Grund der Ver, ltondlungcn des SwlicbtnngkauSlchusseS gcst-rn abend die Albeit wieder ausgenommen. Industrie und Kandel. Di« Uebernahme der Psefferberg-Braurrei durch die SchnftSelß L.-G. ist nunmeer von den gestrigen Äeneralveisanimlungen der beiden Werte beschlossen worden. An eine Vesseiunq de» ouaen- l'lickftch intolge der geringen Malzuiwen'ungen sehr daniederliegen- den Geschäftes sei.—(o wurde auSnekubrt— erst dann»u denken. wenn di« nötiqen Rohstoffe zur Heistellung eines guten OualiiSr»- biere» beichofft werden könnten. Da« würbe nach Ansicht der Verwaltung in nicht allzu ferner Zeit der Fall sein. Gcwerffchaflsbewegung Graanilationspflicht. Teriossc A. Keil� Gotha schreibt unS: In der MvrgcnaAsgabc des..Vorwärts" vom 12. März 1919 spricht sich Karl Mermuth in seinem Artikel..Betriebsräte und Geivelkjäasten" sur die Llganisationspsticht der Arbeiter und Angestellten aus, und in der Tat, die Aufgaben, die den Gewcrk- scharten bei der Umformung des deutschen Wirtschaftslebens zu- fallen Ererben, drängen geradezu zur Einführung der Organi- sationSpslicht.' Tie Gerrcrlsckastcn. die der wirtschaftlichen Ueber- macht des Kapitals durch Zusammenschluß der Ärdeiterschaft Cdie Angcstclltenschaft hat diese Notwendigkeit leider erst recht spät er- kannt) einen glciclirertigen Faktor entgegengestellt haben, sind bis- her in der Hauptsache Kampfesorganisationeu geweien Je nach den. Fortschreitet', der Sozialisicrung werden sie icdoch diese Äampfnatur verlieren und das Feld ihrer Tätigkeit wird sich im wesentlichen ändern. Im neuen Teutschland soll fortan der Ge- danke der sozialen Gerechtigkeit der Leitstern sein. Aber gerade deshalb ist die Mitwirkung der Gewerkschaften künftig nötiger alS je, zwar nicht als Kainpforganisalioncn, sondern als d'S berufenen und anerkannten Vertreter der Arbeiter und Angebellten. Die Rcichsvcrordnung vom 23. Tczember 1918 über Tarifverträge usw. weist den Organisationen bereits diese Stellung zu. Schon hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Arbeiter und Angestellten in Gc- werkichar'tcn zu vereinigen; diese Notwendigkeit tritt arer noch mehr in die Erscheinung, wenn man sich vergegenivärtigt. daß die er- wähnte Reichsverordnung nur ein Schritt auf dem Wege des Ar- beiler- und Angcstclllenrech ts bedeutet, dem naturgemäß weiter« folgen müssen. Ter Gedanke, wirtschm't.iche Streitigkeiten durch Schiedsgerichte zu schlichten, setzt sich immer mehr durch und wird restlos zur Ausführung kommen müssen, wenn die Ersch�ilerungen auSgeschlosien werden sollen, die dem Wirticha'lSlcben durch gewaltsame Regelung dieser Difseren,?- stets drohen. Der Ausbau der in der llieichsverordnung vom 23. D-ezemter 1918 vorgesehenen Schlichtungsausschüsse zu besonderen(HerichtShoiea, deren Spruch für die streitenden Parteien obligator.sch sein müßte, dürste sonach nur eine Frage der Zeit sein. Die Erörterung der Mittel, durch die dem gefällten Schiedsspruch bei oe'den Parteien Geltung ver- schafft werden kann, geht über den Nahmen dieser Abhandlung hinaus. Die Vertretung der leiden Parteien, besonders in letzter Instanz, würde aber kaum anders als durch die Organisationen geschehen können, die infolge ihrer Swolunz in wirtschaftlichen Fragen hierfür besonders geeignet kr id. Tie Organisationen können daher mit Recht verlangen, daß si.h diejenigen, deren Jnler- essen sie öffentlich-rechtlich wahrzunehmen haben, in ihrer Gesamt» heil in den Organisationen vereinigen, und damit kommen wir nolwedigerweise zur Lrganisalionspr.icht. Ter Einigung Sspruch abgesehnt. Die Angesteflien der Be»li»er Metall- Industrie stehen seil längmer Zeil in B>rhaiidllingeil mit dem Beiband Berliner Melafl- J»duürlcfl>r wegen Äb'cbluß eines Gehaltsprovisorium» Am Ii) Mäiz wurde durch eine EinigU'ii slomm isioii in dieser Sliciisache ein SchiedSsv'iich geiäflt. Tie Arbeilgeber weigern sich nun. sich dem Zw edS'pruch zu umetroeiTen. Sie knüpfen daran die Bedingung, daß der Punli 3 des Schiedsspruches in ihrem Sinne auSgclrgi wird. Unier dieien Umständen baben die Obleute de, AngeNeflien-Aii' schüiie der Berlinei Melafl» Industrie in ihrer gestrigen Versammlung evenkall» abgelehnt, flch dem Schiedsspruch zu uiitei werfen. In der Tat würde die Auslegiing des Schieds> ipruckes, wie sie aur Verlangen der Arbeilgeber von der Mebrheii der Einigiingstommi'sion erst'lgl ist. eine ichwere Benach'e'ligung der Angesteflien bedeuic». Oblente der Betriebe ballen sich mir Rewi an de» Worilaul des Einigu- gsipruches und enipkeblen den Angesl, llten. sich ibrei Austastung aii u chlicßen. Tie Berireier der Aibel!Sg>nieinichnf! suin Si'g.sicllteiiv.rbände wurden beaufnagl. in Gemelnschari m't de» Lbteuie» der Fochg>ul>pe» in neue Verhandlui gen eiiizulreicn und biesi bis zum 28 März zum Abschluß zu bringen. Achtung, Tchuhll, acher! Im Schuhmach rgeiverbe Groß-Berli»s. klnd die Verhandtunacil über den Miutmaltarii abgeich.osie»; die'e sind iür»nier G werbe von w i'tragenter Bedeiitung. Hieidurch ist eine schon lauge ge- wüiiichre eiiihenliche Grui'dlage iür die Lobiiverbäiniisie in de» Repaialurweilsläilen gekchasten. Ter Berichi über die Berhaud- j Iiingen wird mi der am Tieustag den 25. Mäiz, ab.ndS 7>/z Udr. Engeliifer 14/15 fgr. Saal), staiistiidenden Be iammlung gegeben. 'iSiehe Annonce.)_ Die Ortsverwaltung. Die Hilfskräfte des städtischro Arbeitsamts Schöncbcrg übermitteln uns u. a. folgende Klagen: Am 21. 2. 19 legte der Ausschuß der Hilfsarbeiter des Magistrats Schöncberg sein Amt nieder. Es wurde sofort ein Ausschuß gewählt, der die Vorarbeiten zur Wahl erledigen soll. Der Magistrat hat diesen Wahlausschuß n cht an- erkannt, sondern hat die Vorarbeiten wieder dem abgedankten Aus- sch-uß ülcrlragcn. Bis jetzt ist crler von einer Neuwahl des Aus- schusses nichts zu hören. Es kommt uns vor als ob der Magistrat eine Verschleppungstaktik verfolgt und den alten Ausschuß be- stehen lassen will. Seitens der Gewerkschaften sind den Gemeinden Groß Berlins Tarifverträge eingereicht, alber noch keine Gemeinde Hai dazu Stllung genommen. Jede Gemeinde giebt aus Befragen die Ant- wort ab: Wir wollen erst olsvarlen, was unsere Nachibargemeinre beschließt. So werdcn die Hilfsarbeiter sämtlicher Gemeinden vertröstet. Die Gebälter der Hilssarbeiter sind so minimal, daß eS unter keinen Umständen möglich ist auch nur annähernd auszukommen. Bei der Stadtgemcind« Schönelcrg ist das niedrigste Gehalt 199 Mark plus S9 M. Teuerungszulage. Dazu sind seit 1. Februar gekommen 39 M. Zulage für die Frau und 39 M. für jedes Kind unter 14 Jahren. Für ledige Hilfsarbeiter ist eine Zulage über- Haupt nicht grtvährl worden. Es ist in erster Linie zu bedenken, daß in'den Bureaus meist weibliche Hilfskräfte beschäftigt werden, während die aus dem Felde zurüchgekebrien Krieger und Kriegsbeschädigten der Evwcrbs- losenfürsorge anheimfallen._ Erklärnnq! Die an der Lohnbewegung der Film- und Kinobranche be- teiligten Berufsverbönde einschließlich des ZcntralverbandcS der Film- und Kinoangehörigen bedauern lebhaft, daß der auf den Streik dieftr Branche bezügliche Artikel in Nr. 142 des.Vorwärts" Aufnahme finden konnte, da der Inhalt desselben geeignet ist, der im Kampfe stehenden Gewerkschaft die größten Schwierigkeiten zu bereiten. Diese Auffassung wird dadurch bestätigt, daß die Unter- nehmer der Filmbranche diesen Artikel sofort als Flugblatt ver- brei.et und dadurch die Lohnbewegung der geistigen Arberter des Berufes zu Fall zu bringen versucht haben. Diesen Bestrebungen des Unternehmertums gegenüber er- klären die lämtlichen beteiligten Verbände, daß es in der Lohn- benx'gung unter ihnen keinerlei Gegensätze gibt und. wenn not- wendig werden sollte, das auch durch die Tat zu bekunden bereit sind. Hierzu erklärt noch der Genosse Knoll. daß er sich davon über- zeugt hat, daß die Leitung des Verbandes der Lithographen hzw. der photographischen Sparte desselben den angegriffenen Artikel nicht in die Presse gebracht hat Soweit also diese Leitung in dem Gegenortikel desselben angegriffen ist, werden diese Angriffe zurückgenommen, der sachliche Inhalt des Artikels wird daourch nicht berührt. Reiche für den Deutschen Holzarbeiterverband. Dietrich iür den Deutschen Metallarbeiterverband. Schäfer für den Deutschen Tvansportarlwitrrverband. Max Ebel, Verband der Eeuffchm Buchdrucker. Ernst Klar. Deutscher Buchbinderverband. W'lbelm Hänlein. Verband der Lithograpben und Steindrucker. Photo- grapbengruppe. Hugo Schwiegk, Zcntralverband der Zivllmusiker Deutschlands. W. Fricdewald, Zentralverband der Handlungs- gehilfen. Helmuth Ortmann, Zentralverband der Film- und K.-ao- angehörigen. Dr. Klein. A. Knoll. A. d. R. Wir möchten im Anschluß an diese Erklärung be- merken, daß uns der fragliche Artikel von K. F. Hoepner, Schrift- sührer der Photograpl>engruppe im Verband der Litbogiaphen, Steindrucker und verwandten Berufe, mit der Bitte um Veröffent- lichung übersandt wurde. Form w Inhalt des Artikels ließen uns keineswegs vermuten, daß d:» tort» zum Ausdruck kommende Auffassung über den verflossenen Staeik o.r Kinobranche die Privat- anficht des Verfassers war. Kriegsbeschädigte BctricbsvrrtraucnSlrntc und Kommisstonen, iendct Ad eise an Kamerad» P B r u> n e r. Etiala». Kachtür. 3. Feblt in einem Betriebe der VeriiauenSmann ja m lve sich umaebend ein Kameiad. Zweck: Znia» nniilmiil'ür rinreillicheS Arbeiten der PcrlrauenS- l'Ute miicrhaib der Betriebe dcilsgemcülschaft zu- iammciigffch.ossen. Auschrstl: Zunmerslr. 90/91(Zimmer 3). Soziales. Warnung vor Zuzug na» Stuttgart. Mit Rücksicht auf die sich immer mehr verschärfende Wohnungsnot in Stuttaarl hat das Württembergische Minist.rium des Innern den Abschluß von Mietverträgen über Wohnungen und einzelne Wohn- räume mit nach Stuttgart neu zuziehenden Personen von der vor- herigen Zustimmung des städtischen Wohnungsamts abhängig ge- macht. Diese Zustimmung wird bis auf weiteres in allen Fällen versagt. Der Aufenthalt in Gasthöfen. Pensionen usw. ist auf die Dauer von 14 Tagen beschränkt. Auch Käufern von Wohngebäuden in Stuttgart ist der Bezug von Wohnungen in den von ihnen er- wovbenen Häusern bis aus weiteres nichl gestattet. Wer trotz des erlassenen Verbots nach Stuttgart zuzieht, hat außer Bestrafung zwangsweise Entfernung aus den von ihm bezogenen Wohnräumen zu gewärtigen.. Berantworilich für Politik Artur fliikler,»harlotteolmrs, kür den Bbrigen Teil tu- ■Halles Alsrid Slvolj. Neut'lln. kür Amelsen Utodar»locke, Berlin. Verlag BorwSrlS-Verlog ffl m b H.. Berlin. Iruck VorwöriS-Bu-vdruckeret und VerlagSanstaU Paul Einaer u t°«n Berit» Linden lir-che s. Hierzu 3 Beilagen. AWEKTHON Versand- Abteilung Berlin IV 66, Leipziger Straße mit Holzsohlen für Herren and Kinder in vetaMedenen Ausführungen Grüßen 27-30 8.00 31-33 9.00 30-30 10.50 40-40 7,50 J Porzellan w«iB ßratcnschüssclnJoJ'l.ÖS dl, 3,50 ßcilagschalcn____ 55 70 w b,x>ticllcr....... 65 85 r KornpottschQss 85 Pi 1.05 4.15 Teckarnen. 85 Pl 1.85 2.45 Hilchtöpte........ 8 42 Pf. 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