Jtr.ISS. S6.3«Hrs. «e,»q»»r«tSi Sierttrtiibn UU•■Hl memU.iUWH faHnibatt* oofut�abibai ämtetm Rmnmrtn 10 Stennyv Veiibcmt; Sionallich i» Sil.«tfl. Zustellung»- gedllde Untei«reu'band füt Deutsch» dBll u. C eitettnch» Ungar».75 iRI. Hb 5a« übrar«U«lan5» 75 Ml. bei tftglld) emmalian Huiiclluna 7 75 ZA. «faflbetttattnam nehmen m Diu» mar.. Holland Uutrmoiita.«chwede» anb ine Schwei, Stiigrttaqer, in die Saft» ieiiuno»»bTti«l'(tt. ver.Larwtbt«'«rich»>ni Wochen lägltch zweimal. Saimiag. einmal. leleqiamni-Ssrefse: »«»zialdemoteai«enln". Morgen-Ausgabe. f. Berliner Oolksblntt. ( 10 Pfennig 3 flit««tQCWiretft U« achiaeivaiba» RonvareUItiest« toiiet 1,20 IRL.HUtn««»zeiae»-, da« rnucaiudit Sori(0 Li«'.zittiilstfl S iettaedruilie«ott«), leoee meüne Bot; 35 Bffl. kiellenyeiuche und Gchiaislellenanzeigen da« erste Bor» «v«ig., i«de« weitere Wort 30 big. Sorte übet 15«uchstadrn tdbien füt zwei Sorte, lenentnaüzulÄloa 50''» Kamilien-Onzetgen, oolirttch» und geweestchaitliche Set ein«- duz eigen ILO ML Sie.seile,«lnzeigen illt Sie nachue Ziummet müssen� di« o Ihr itachmitiag« nn vauvigeichllst Serlw SS. iS. lllndensirage ch as iegoden »erden. GeSstn«- on S lldr srllh bi« »»ihr»deud«. Zcntrulorqun der fozSaldcmokrati fch�n Partei Deutfchlanda. Reöaktion und Expedition: SW. öS, Lindenste. Z. arruivrr-hrr: Amt Mortnpta«. Nr. t.»I S0—»SI V7. Donnerstag, den 27. März 1V19. v0rwärts»verlag H.m.d. h.» SV. öS, Lindenstr.Z. Kentsprrcher: Am» Moristplatz, Nr. 117 STL— St. Scljcldcmann gegen reaktionäre Treibereien. Nationalversammlung zu Weimar 29. S i v u n g a�m 26. März 1919. Am Ministertisckse- S ch e i d e m an n. Schiffer. Dr. P r« u s». Erzbecster, Noll k'e, Wissel l. Dothein. Dr. David, Dr. Bell, G i e S b c r t S. DaS HauS ist stark besetzt, die Ränae sind überfüllt. Vor Eintritt in die Tagesordnung ergreift das Wort Ministerpräsident Scheidemau«: Die auswärtige Politik stvht im Zeichen unerhörten Zwanges. Täglich mehren sich die Meldungen aus dem Ausland, in denen neue Erschwerungen in den zu erwartenden F r i e d« n S b'e- dingungen angekündigt werden. Unerhört« Summen Schadenersatz sollen uns auferlegt, weit« Strecken rein d e u t- fchen Landes uns genommen und erdrückende Beschränkungen in unseren finanziellen und militärischen Angelegenheiten uns befohlen werden. Sicherlich ist ein grosier Teil dieser Bedingungen erfunden, zu dem Zweck, uns nach und nach durch ihre Wieder- holung an diese unerhörtsn stiorderungen zu gewöhnen, damit unS die endgültigen Bedingungen fast erträglich erscheinen sSebr nch« tigl). erfunden zu dem Zweck, eine, Atmosphäre zu schaffen, die unter chrem Druck die Proteste selbst gegen«inen Gewalt» frieden ersticken würde. fLcbh. Zustimmung.) Unser gegucilteS, Nock, grausamer als vor dem Kriege vom Waffenstillstand misibandelie» Volk hat dies« Methode verkannt. Durch ganz Deutsch- land geht ein Aufschrei aus tiefster Verzweiflung,«in Appell an die höchste Instanz, die eS gibt. an daS Gewissen der Menschheit. (Sehr wahr?) Zu Tausenden kommen die Proteste au» Provinzen, Städten und Dörfern, ans der höchsten Not und der letzten Ber- zweifluna, aus vaterländischer Angst durch den Machtspruch der Sieger die Zugehörigkeit zur deutschen Nation zu verlieren. Bei Deutick?land wollen sie bleiben bei dem verarmten, geschlagenen. mit Wunden und Schukden bedeckten Deutschland. Sie wollen das ganze Martyrium eines besiegten Volkes mitle'den, nur weil sie sich im Leben und Sterben nicht ander» fühlen und denken können, denn als Deutsche.(Stürmischer Beifall.) Die ReichSrrgierung weist, dag diese Treu« zum Reiche bis zur Selbswerleugnung gebt, weist, dast diese Treue das wertvolle Gut ist, da? ihr zur Ber. waltung anvertraut wurde. Sie wird es sich von keiner Seite schmälern lassen. AIS da? wilhelmische Reich anscheinend tn der höchste Blüte stand, hatte cS am meisten mit der Reichsverdrossen- heit zu kämpfen. Di« Deutsche Republik, die nickst? an Gegen- wert, die nur Zukunft zu bieten hat, erlebt eS, dast da» Bekennt- nis zur SckstcksalSgemeinfchaft aller Deutschen täglich lmiter und inniger wird Aber, so rufen unS die sogenannten Radikalen vm> links zu, da» deutsche Volk hat aar kein Recht zum Protest gegen Pergew�tignngen. denn Brest-LiiowSk und Bukarest seien unsere Sckuld. Die ReichSregieruna hat ihren bisherigen Mgnern die Er- richtung eines internationalen Gerichtshofes vorge. schlagen, der. die Schuldfrage nach allen Seiten prüfen und dann urteilen sollte. England hat diese» Vorschlag abgelehnt. (Hört? hört!) Ei ist also nicht unsere Schuld, wenn dieser von un» selbst voraeschlagen« Prozcst ungesührt bleibt. Aber selbst wenn Deutschland aller Verbrechen, deren man es bezichtigt, wirklich schuldig wäre, hat e» darum da» heilige Recht verloren, gegen Per» gcwvltigunaen zu protestieren f(Sehr gut!) Hat eS darum da» Recht verloren, gegen ffeffeln zu protestieren, di« ihm d.' Gurgel zudrücken würden?.(Sehr gut! Zurufe bei den U Goz.: Wir, aber nicht Sie!) Was von uns jemals nach Ihrer(zu den U. Soz.) Meinungen an Vergewaltigungen beabsichtigt worden ist, e» reicht auch nicht annähernd an da» heran, waß unsere Gtaner unS gegen- über schon ausgeführt haben und noch ausführen wollen.(Lebhaft« Zustimmung.) Spa ist schlimmer als Brest, weil Spa zeigt. dast es von Brest nichts gelernt bat.(Lebhafte Zustimmung d d. Mehrheit.) Aber nickt nur die äusterst« Linke ickwächt unsere Stellung vor dem bittersten Ende. Am letzten Sonntag fanden einige Versammlungen in Berlin statt, einberu'en unter dem Eindruck der VVdunnen. dab Westpncuben, Danzig da» Saargebiet ihr« Zuachöriakeis zum Reicke zu verlirren drohten.(Rufe recht»' Posen Der Reick�webrminsster hat für dHe allen Deutschen und allen Partelen gleichermahen am Herzen liegenden Kundgebungen ''o•' n-i�zustondeS ausgehoben und hat di« Straste freiaeaeben. Aber traS«rfolni«? Es war für einen Teil de» Publikums dieser Versammlungen lckion fennzeichnend, dast er dl« AuStssbrunaen de» N�ckSministarS Erzbl-rarr und meine« Pgrteiferund'es Bernstein mit lärmenden nnTck-'f»«— n unterbrack a-arn den AUderst-ruch der üb-rw'egen' V» 7»'bebest nur Werl b'e �'sten Redner ssck au? den Boden de» Wilsonnre'ran mr? oestrllt basten.(Hört! hört!) Welche Kräfte hier am Wer'e politischer Schotagr waren, zeig!« io recht der sezeaannte Nationalbund deutscher vfsizlere, ein Häuflein politisch urteilloser Herren,(Grosse Ilnrube recht», Zurufe: Na. nal Lärm ltnf».) In ihren Reihen spielt der ehemalig« Rechtsanwalt Bredereck ein« führende Rolle. �Stürmisches Hört! hörtl link?. Zurufe link»: Ein Betrüge r! Lärm und Unruh« rechts.) Diese Herren brachten es fertig. Hell Dir ir. Tieacrkranz zu singen und durch da» Ausbringen von Kaiserhochs ein« l gemeinsame Sache de» ganzen Volke» zu missbrauchen für di« arm» seligste Lappal'« einer Clique, gegenüber 63990 Mitgliedern des Deutschen Offizierbundes, der von solchen Politikastern nichts wissen will(Hörtl hört!) Man brachte dem General Ludendorff Ova» tioncn. der sich natürlich ganz zufällig(grosse Unruhe recht«) in der Wilhelmstrasse befand.(Hörtl hörtl bei der Mehrheit.) Da» was die Herren am Sonntag tn Berlin grtriedei' haben, ist zwar nicht gewollter, aber ia seinen föirhingcn war«8 LandrSvrrrat.(Leb-.-■„-,-...--..,........ hafte Zustimmung bei der Mehrheit. Grosser Lärm recht».) Sie � geholt.<�ch hafte die Ehre, sie zu bitnachrichtlgen, datz die halten unseren Gegnern wieder Grund zu der Behauptung ge»! Regierung Seiner Majestät der Meinung ist, daß es unnötig geben bei unS sei alles beim alten geblieben. bei den U. Soz, Lacken bei den Soz.) Wir Entschiedenheit gegen diese Borkommnisse am die Schuldfrage. Von Artur Zickler. Die Deutsche Regierung hat sich mit dem.Vorschlage einer Internationalen Untersnchungskommission zur Fest» stellung der Schuld am Krieg bei der Entente eine Abfuhr testieren gegen die Fälschung'Sversuche, die die Freiheil der Reoa lution nicht für, sondern gegen unser Volk mißbrauchen. (Lebhafter Beifall.) Ich weiss nicht, wie man dieses Treiben am besten brandmarken soll.(Unrube reck-tS.) Unser leidendes, von jeder militärischen Kraft cntblössteS und der Vernichtung preisgc- gebenes Volk(Stürmische Unterbrechung recht». Zurufe rechlS: DaS ist die Schuld der Revolution.— Lärm und Zurufe lintö: Ludendorff ist schuld.— Bewegung im ganzen Hause.) Wir wer- den uns dos Heraufbeschwören neuer außenpolitischer Gefahren durch eine Hantboll Reaktionäre nicht weiter gefallen lassen. wir dulden baö nicht. Stillschweigen wäre hier Mitschuld, Uebersehen wäre Verbreche» am eigenen Volk.(Mit erhobener Stimme fortfahrend:) Wir werden die Herren za fassen wisse«, die eine derartige Schuld der Vergangenheit auf eine neue Gegen- wart übertragen wollen.(Hört I hört i untd Bewegung.) Die A n- Wesenheit des Generals Ludendorff bei diesen Vor» gängen soll nicht leichten Herzens beurteilt werden. Seine Schuld oder Nichtschuld wird sich nur aus seinem Verhalten während de» Kriege? beurteilen lassen, er hat bei seiner Rückkehr aus Schweden da» Urteil eine» DtaatSgerichtShof» verlangt. Gr soll e» Deutsche Regierung in ihrem Protest ihre Forderung aufrecht erhält und betont, daß der Ankläger nicht Nichter sein könne, wenn sie weiter auf die Mitschuld der Mtsner hinweist, so ist sie im Recht, sie wäre es nicht, wollte sie die Hauptschuld des wilhelminischen Regimes am �Kriege leugnen. Trotz der Kompliziertheit der Frage liegen die Dinge zu klar, als daß ein Versuch, die deutschen Hasardeure deS Welt- krieges reinzuwaschen, nickst dem Gelächter der Welt ver° fallen würde. Wir Sozialdemokratin haben jahrzehntelang auf die Gefährlichkeit des preußisch-deutschen Militarismus für den Frieden der Welt hingewiesen, leider nicht mit dem Erfolg, die durch ihn hauptsächlich verursachte Katastrophe verhin- dern zu können. Wir kannten die Skrupellosigkeit unseres diplomatischen Korps, dessen Dummheit der einzig ihm zu- stehende mildernde Umstand war, wir kannten den Ctxuivi- nismuö der herrschenden Klasse und haben ihn rücksichtslos bekämpft. Ganz abgesehen davon, daß die diplomatischen Vorgänge, die den Weltkrieg einleiteten, das Urteil zu- � u,... m-c« t-r i. a» c« o« je.» gunsren der Entente verschieben, kann selbst der Glaube der llVSl SbÄr1 fo�n damals in Deutschland Regierenden, überfallen worden. zu daß dieser Gerichtshof unparteiisch zusammengesetzt wird. Eetne E"tschickdlgung bieten,.lhrh. gan� Politik Namen der ReichSregicning habe ich zu erklären, daß wir schnell stenS einen# Gesetzentwurf zur Errichtung eines StaatSgerichtShofS bei diesem hohen.Hause einbringen werden, um auch nach dieser Seite- zu dokumentieren: Das neue Teutschland kennt für sich und für andere für innere Gegensätze nur daS Eine: Die Gesetze deS RcchtS und nur des Rechts.(Lebhafter Beifall.) Dann, nur dann kann un» aus der heutigen, in Freund und Feind zerrissenen Welt die Losung zurückiönen. auf der sich die neue Slaatcngesell» schaft aufbauen muß: das FriedenSecho der Gerechtigkeit.(Lebhafter Beifall bei der Mehrheit. Zischen recht».) Abg. Schultz- Dromberg(Deutschnat.): Jede Partei wird da» Bedürfnis nach einer Besprechung dieser hochbedeutsamen Rede haben. Wir behalten un» jedoch bei der Festsetzung der nächsten Tagesordnung vor, einen solchen Antrag zu stellen. Präsident Frhreabach: DaS. Bedürfnis de» Vorredners ist durchaus verständlich, und beim Noietat. der morgen auf die Tage». ordnung kommt, werden sich Betrachtungen allgemeinpolitischer Art anbringen lassen. DaS Hau» erklärt sich damit einverstanden. . Hierauf wird die Besprechung der Interpellationen»ber Mittelftand«nd Kleingewerbe fortgesetzt. Abg. Herrmann(Dem.) hcktte mehr Wärm« in der Antwort de« ReichSwirtschaftSminister« gewünscht.. Abg. Dr. Hugo(Dtsch. Vp.) befürchtet, daß die geplant« Schaf» simg von Einfuhrstzndikat'en noch grössere Hemmnisse schaff«» wird, als sie jetzt schon bestehen. Die weiwerbreitete' Ar» bettSunlnft, eine Folgewirkimg der politische» Unrul-en. jgefst zu einem grossen Teile zurück auf die unzweckmässig« Ausgestaltung der Arbei'Slosenfürsorg«. Ein Kommissar des NrichSwirtschastSamte» teilt mit. dass über die Frage der Einführung de« A ch t st u n de'a t a g e» im Hand- werk zurzeit Verhandlungen mit dem RcichSarbeitSministerium schweben. Abg. Wurm(II, Soz.): Der Untergang de» Mittelstandes ist ein? durch kein« wohlwi�lenden Maßregeln aufzuhaltende Tatsocke. Für eine Regierung, tn der Arbeitervertreter sitzen, muss der Acht- stundentag imanhstbar sein, ebenso wi« die SanntaaSruhe.(Lebh. Zustimmuna h. d. U. Soz.) Durch künstliche Galvanisterung einer toten ProduktionSiorm kann den MittelftandSeristenzen nicht ge- Holsen werden. Helten kann ihnen nur die Gozialisierung und Kommunalstieruna. bei der sie als Anaestellte reichlich ihr Brot finden können.(Sehr richtig! b. d. U. Soz,) Diese Debatten sino ein Tturmieichen der erwachenden Reaktion(Huhurufc b. d. Soz.), Arbeiter ieid aui per Hut! Abg. Eisenbeeger(Bavr, Bauernbund): Diejenigen, die dem Mittelstand nutzen wollen, sind deStvegen noch nicht Reaktionär«. Abg. Viener?Dtsch. Natl.) wendet sich gegen di« Bevorzugung der Konsumvereine. Damit schließt die Besprechung.— Eine Reihe von Wahl- rülungen und kleinen Vorlagen werden debattelcS erledigt.— ''e Sitzung: Donnerstag S Uhr. Notetat für 1018. stellt ist." Also der britische Gesandte in Wenn die war" nicht darauf angelegt, diese vermeintliche Absicht der Entente zu durchkreuzen und idr vorzubeugen. Diese Politik. war vielmehr von bornierter Grossmannssucht, die sich auf den Säbel stützt, diktiert, sie selbst war es, die den Koalition�- bestrebungen der Gegenseite Vorschub leistete und ihnen den Glorienschein heiliger Abwehr verlieb. Die geschickte AilSmitzung dieser Tatsache bat der Entente im Kriege da? moralische Schwergewicht verliehen, hat den Keim der Zersetzung in den deutschen Abwehrwillen (er war in den breiten Massen nie ein anderer) getragen und schliesslich neben der militärischen Uedcrmacht der Entente Niederlage und Revolution für Deutschland bewirkt. In der Richtung dieser Wirkung lag auch die unzählige Male verkündete Versicherung, daß der Krieg nicht gegen das deutsche Volk geführt werde, daß die Alliierten nur den Sturz des autokratischen Systems erstrebten, das dem deut- scheu Volke wie der Welt gleichermassen ein Unbeil bedeute. DaS ist die eine Seite der Medaille, dle Kehrseite ist nicht minder der Beachtung wert. Die historische Auffassung des Sozialisten gestattet nicht, die Ursachen der Weltgescheh- nisse lediglich in den guten oder bösen Trieben einzelner, wenn auch noch so mächtiger Persönlichkeiten zu suchen, er weiß, daß die Drachensaat deS Völkermordes auf dem Sumpfboden der kapitalistischen Anarchie gedieh, jener„Ordnnng", die mehr oder minder in den ein zelnen Ländern noch durch feudale Prägung verschärft, auf kriegerische Auseinandersetzungen hindrängte. Es mag dos Recht eines Optimisten sein, anzunehnien, daß eine weniger aggressive Haltung Deutschlands den Krieg hinausgeschoben bälte, aber kein Mensch wird beweisen können, daß darum die Weitcrentwickelnng der allseitig imperialistischen Tenden- zen ohne den Krieg ausgekommen wäre. Der prenßischl! MilitoriSmnS war schon bei. Ausbruch des Krieges durch seine Isolierung und seine tkdrzweifclte Lage gerichtet, und wären eS andere denn kapitolistische und ihm verwandte Mächte gewesen, die gegen Deutschland anrannten, daS Straf- gericht wäre um ein vaar Jahre früher über ihn hereinge- orochen. So aber bestand daS gute Recht des PolkeS, den Teufel nicht für schlimmer als den Beelzebub zu halten und zu versttcfiem gegen beide die Freiheit zu erlangen, ohne einem von beiden den Sattel zu überlasten. Der Krieg hat entschieden. Die wilhelminisch? Auto- krati« hat daS Zeitliche gesegnet, unter blutigen Wehen ge- biert sich neue deutsche Zukunft. Der Sieg der Entente war für diese der Prüstte-n, inwieweit das Versprechen der Geg- ner. den Krieg nicht gegen das deutsche Volk zu führen, tak- tisch gebotener Betrug oder ehrliche Absicht war. Kann man angesichts dessen, waS wir in den Monaten des Waffenstill- stand? erfahren haben, noch den Mut zu der Hoffnung auf daS Letztere besitzen? War daS Mißtrauen, das wir den Ler- spreHungen der Gegenseite vorbehalten mußten, nicht berech- tigt? Droht nicht der Auftakt junger. Freiheit in den Rhythmus des Totenliedes überzugehen? Noch ist nicht alles verloren. Noch kämpfen drüben auf- rechte und weitblickende Männer gegen das Evangelium der Gewalt, das eine Welt verelendet und an den Abgrund ge- bracht hat. Wenn sich die Entente frei von Schuld fühlt, so soll sie nicht nachträglich noch schuldig werden, schuldiger durch die Tat, als das militaristische Deutschland durch die Absicht. Denn das ist der wahre Inhalt und die Bedeu- tung der Schuld frage für die Gegenivart, daß die Schuld. deren Schatten in die Zukunft fällt, frevelhafter ist als alle Schuld, die vergangen, gebüßt und. soweit sie es noch n'cht ist, nach Fug und Recht an ihren Urhebern, aber nicht an ihren Opfern gerächt werden soll. Die versailler Zinan�kommWon.. Die Not«, durch welche der Borsitzende der britischen Sektion der permanenten internationalen Waffenstillstandskommission in Bpa den Entschluß der Alliierten zur Kenntnis der deutschen Waffrnstillstandskommission gebracht hat. ist vom 24. März datiert und hat folgenden Wortlaut:- „Ich bin bcauftragt, Ihnen mitzuteilen, daß der Oberste Wirt- schastsrat in Paris folgende Beschlüsse gefaßt hak� 1. daß die deutsche Regierung eingeladen wird, einen kleinen Finanzausschuß, sechs Mitglieder einschließlich der Sekretäre nicht überschreitend, nach Versailles zu entsendcu; 2. diesem Ausschuß werden alle Erleichterungen gewährt sein, um sich schnell mit der deutschen Regierung verständig?« zu können. Er wird der reguläre Verbindungsweg sein, um mit der Finanz- abteilung deS Obersten WirtschastSrates alle wichtigen Finanz- fragen zu behandeln und insbesondere wird er ermächtigt werden, zu verhandeln über: a) Frage«, die sich ans verfügbare oder requirierte Werte beziehen, b) Fragen über deutsche, sofort in den neutralen Ländern fällig werdende Verbindlichkeiten und Verfügungen über den G o l d- egport, c) die Methodx, wie die dem Export nach den neutralen Län- dern entstammende Geldsumme für die Bezahlung der Lebens- mittel sich'erzu stellen ist. Sturmzeichen in Frankreich. Stürmische Kammcrdebatte. Genf, 2S. März. In der gestrigen Sitzung der sran�ösi- scheu Kammer kau- es zu innen erregten Szenen, die durch die Rede des Sozialistensührers Marcel g a ch i n hervorgerufen wurde». Eachin befaßte sich mit den Zuständen in Rußland und Dentschl ind und erklärte, daß die Ausbreitung der Revolution auf Frankreich nur dnrch eine schleunige Sozialisierung verhindert werden könne._ Nilüerungenöervl'erserbanösforöerungen! Der wirtschaftliche.Aufbau Mitteleuropas. Genf, 26. März. lMeldung der Telegrapkien-Kompainie.) Der Berichterstatter der erfährt au«, diplomaircher Quelle, daß der neugcgründete Vimriot sich bereit» in leiuen heutigen Beratungen mit den winichaitlichen und finanziellen Fragen be- fasien wird, um bis zur Ankunft der eingeladrnen bemschen Tele« gation die Materie soweit zu sichten, daß endgültige Bei'chliifie gefaßt werden können. Die bisher bekanntgegebenen wirtschaftlichen und finanziellen Forderungen der Entente sollen erheblich gemildert werden, nachdem eS Wilson und Lloyd George gelungen ist, Clemenrcau davon zu überzeugen, daß durch übersoaunie Forderungen in Deutschland eine Lage geschaffen werde, die dem bolschewistischen Gedanken neuen Antrieb verleihe und ein Ueberareiscn der Bewegung auf Westeuropa / Erwnerungsmarken an Weimar. Preisausschreiben deS Rerchspo st Ministeriums.) Ein Wettbewerb zur Erlangung kürisilerifch wertvoller Brief» marken, die der neuen Zeit enispiechen, ist geplant und wird vom ReichSpostminisierium vorbereiret. ES lann Ivnhlhafirg nichiS schaden, wenn die lronentragende Germania, umgeben von Ranlen- ' werk aus Jugendstil und WUbelminnchei» Barock, endlich verschwindet, wenn daS Erleben unserer Tage auch auf den Blies- marken seinen lünstlerischen Ausdruck findet. Das im vorigen Jahre vom Kuuftgewerbemufeuin in Slultgarr veranstaltete PreiSaus- schreiben, dessen Ergebnisse auch in Berlin gezeigt wurden, brachre mäßigen Durchschnitt, und d'.eier Durchschiiiu ist durch die Revolution gegenstandslos geworden. Das Preisausschreiben zur Erlangung künstlerischer Entwürfe für Erinnerungsmaiken an die National- Versammlung in Weimar kann in gewissem Sinne als Borarbeit für da? lammende große Preisausschreiben angesprochen werden. Für die Gesamibeurreilung der eingegangenen Entwürfe ist die kurze EiniendungSfrist ausschlaggebend, die durch die VerlehrS- schwierigkeiten noch weiter verkürzt wurde. 4682 Entwürie von Künstlerir— und solchen, die einen Preis zu«rrengen hofften, find eingegangen. Biel Mittelgut, viel MinderweriigeS. eine Reihe harmloser Scherze und wenig Gute». Au» Groß-Berlin tamcn in bunter Mischung 224 Entwürfe, fast Ebensoviel(204) aus Bayer» und durchweg aus München. Die erste und Haupibedingung für einen guten Tntwurf haben nur wenig-Künstler beachtet, nämlich, daß eS sich um erne Brief» marle handelte. Man bat Ansichtskarten. Plakate uns Tapsten ein» geschickt, aber man bat sich nickt an die ivinzigen Dimensionen der Br-esmarke halten können. Es ist für da» Ergebnis des Preis» auSschreibenS charakteristisch, daß Entwinfe. die sich in der Vergrößc» rung gut ausnehmen, in wahrer Markengröße viel a» Bedcutuug verlieren. Da» gilt insbesondere für die zur Sus'iibrung vorgeichlagene Marke von Ernst Böhm, Ckarlotienbnrg fl. Preis, Kennwort:.Erneuerung-). Der Enlivurf Böhm», einen Baum» stamm mit neuen Zweigen darstellend wird in der Originalgröße unruhig. Besser ericheint in dieier Hinsicht die Arbeit des gleichen Künstlers, die mit dem zweiten Prene a»zgezeichnet wurde Ucber Flammen erhebt ssch ein Adler, der freilich dem LegionSadler ähnelt. Als SS Pf.-Marke soll weiter ein Entwurf von Georg A. Mathey. Berlin, zur AuSsührung kommen, der«inen -kmeenden Knaben mit Bausteinen zeigt. Die geschickt in daS Oval emgegliederte Figur läßt nun nicht gerade deutlich erkennen, ob sie. Kucken. Büwer oder Steine darreicht. Erst eine Kelle muß uns auf den richtigen Gedanke»w-g hinweisen. Zwei durckauS beachtenswerte Werke stammen von einem Müiich-ner Künstler, der leinen Namen nicht deutlich schrieb, ober dessen- ungeachtet einen ersten und einen dritten Preis in Gesamiböhe von 8600 M. errang. Der Entwurf zu einer 25 Pf.-Marke stellt eine» Mann dar, der im Bewußtsein seiner Kraft eine rote Fahne schwingt. während die eingereichte 15 Ps.-Marle eine Frauengestalr mit einem Stern zeigt. Es wird sicherlich interessant sein, von diesem bisher unbekannten Künstler mehr zu sehen. Der Entwurf von Lili Schultz. München(El. Preis), hat seine Reize in der Behand- long de» Ornamentalen, doch enthält er im ganzen gleichzeitig ein Zuviel und Zuwenig. Der Entwurf von Hugo Frank, Stuttgart, begünstige. In den letzten Sihimge« wurde der Grundsatz auf- gestellt, daß man der von Osten kommenden bolschewistischen Welle nur dann einen starken Damm entgegensetzen tönne, wenn eS gelinge, den wirtschaftlichen Auibau Deutsch- l a n d S zu fördern und zu beschleunigen. Die vier leitende» Staatsmänner haben infolgedessen beschlossen. Deutichland die Rück- kehr zu normalen Ve'hältnisscn nach Möglichkeit zu erleichtern und durch bindende Vereinbarungen über die Lieferung von Roh- Nossen, sowie über die Ausfuhr deutscher Industrie- erzeug nisie eine Gesundung des Wirtschaftslebens in die Wege zu leiten. Uumitielbar nach Ankunft der deutschen Abordnung soll mit den Beratungen begonnen werden, die nach Informationen von unten ickieier Seile in einem anderen Geist geführt werden sollen als die bisheriaen Verhandlung.« n in Trier, Spa und Brüssel. Die Einladung der Einente an die deutsche Regierung, soiort Veitre>er nach Pari» zu enlienden, gilt als Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der Entente und Deutschland. bewaffnetes Eingreifen öer Entente in Ungarn. Haag, 26.März. Aus Paris wird dem H. N. gemeldet: Man scheint nunmehr fest enischlvsseir zu sein, gegen de» Bali che- wiSmuS in Ungarn aufziilreren, wozu auch der WaffensiillstandS- Verlrag das Recht gibt. Es stehen Truppen zur Beriügung, un� eine io>che Intervention würde in den franzöfi'chen Kreiien, die »egen eine Jnlervenlion in Rußland waren, nicht den gleichen Widerstand finden-, da man ber der russischen Intervention in Be» lracht ziehen mußie, daß Rußland Mitglied der Alliierten war. Dre Abendblätter nennen General Mangin als zulünftigen Oder- befehlehaber der ExveditionSarmee. Ruhe und Ordnung in Ungarn. Wien, 26. März. fH. N.) Wie die„Mittagepost- meldet, fordert ein Funlipruck Lenins an Bela Kun die ungarische Sowjetregierung aus, soiort eine Aktien in Deutschö st erreich einzulenen. Hierfür sind zunächst 160 Millionen Kronen auSgeworsen. Zwilchen den Regierungen in Prag und Agram sowie mii der Entente wurden Abmachungen getroffen, die sich aus daS niilttäiifche Vorgeben der Entente bezieben. Bisher sind über Fiume und Bukarest 86 000 Mann Eutentetruppe» im Anmarsch. Amerikanuche und engiische Truppen folgen nach. Die Enlenie will im Falle eine» Anschlusses von Wien an die Budopester lommunifttiche Partei ibre Kommiision zuiückziebe» und alle Zufuhren sperren. Dl« Blockade würde»euer- ding» in Krail treten. Haag, 26. März.„Hollandich NieuwSbureau" meldet au» Washington:„New- Dork Herald' drängt aus schnelle mili- tärttcke Hilfe in den östlichen Pufferstaaten und sag», daß auch die Handlungsweise von Karolyi aus deutsche Initiative zurück usühren ist und daß die Bestdung von Berlin und Budapest die erste Antwort iein müsse. Im.Tcmps' verzopft ein französischer General ähnlichen lln- sinn. Er behauptet nicht nur, daß.Deutschland den Umschwung in Ungarn angezettelt habe, sondern, daß eS auch mit den Bolschewisien in ständiger Fühlung fei, um der Entente doch noch den Sieg zu entreißen. Budapest. 26. März. Wie das Ungarische Telegraphen-Kor- respondenz-Bureau meldet, bat die ieit dem 2t. Mäiz bestehende fllegic> ung bereits eine Anzahl von Verfügungen erlassen, durch die die Diktatur deS Proletariat» fest verankert w e r d e n s o l l. ES herrsche vollkommene Ruhe und Ordnung im ganzen Lande. Die gefürchteien Haussuchungen nach Waffen und Leben-nntteln sowie WohnungSreguierierungen dürfen nur von legitimierte» Organen vorgenommen werden. Personen, die sich nicht im Besitz der gehöiigen Ausweise für Regu>rierung«zwecke befinden, Wersen vor das nächste Revolui'onStribunal gestellt, daS in fochen Fällen sogar d-e Todesstrafe verhängen kann. Wirliame Maßregeln sind zur Sicherung de» Arbeits» ist eine brave Arbeit E. R. Weiß kommt uns diesmal leider mir dem Motiv der verschlungenen Hände, das überdies in vielen Ent- wüifen wiederkehrt, zu spießbürgerlich vor. Die verwandter, Motive sind.in ihrer Mehrzahl nicht er- ichülleriid, der Adler erscheint in m»nnig'acheii Formen, recht zahl- reich ist auch da» Fackelmoiiv vertreten, weiter finoen wir das Haus der Nationalversammlung stilisierr und namrgeiteu. Weimar hat'S den Einsenvern überhaupl angetan, neben dem Siaiionallhealcr hat da« GSthe-Zchillcr-DcnInial L ebhaber gesunden.� ein ganz' Harm- loser hat sogar Goethes Gartenhaus am Stern für seinen Emwurs verwandt. Endlich soll nicht unterschlagen werden, daß sich das mehr oder minder gm gelungene Konterirei deS, Reichspräsidenten Eberl auf verschiedenen Enlwüifen findet. Ganz so bequem ist die neue Zeit für die Künstler denn doch nichr, als daß sie einfach a»S der Germania oder ans Wilhelm II. ein Bildnis Eberl» zu inachen brauchten, um den Sinn uniercr Tage zu verstehen. K. Br. Sozialksierung im alten �egppten. Die Sozialisierrmg wichtiger Gewerbe wird Industrien, die bei unS jetzt durchgeführt wird, ist-auch im Altertum bereits verwirk- licht worden, und.zwar in dein Aegypten deü pwlemäischen Herr- scher, lieber die wirtschaftlichen Verhältnisse diest? Reiches find wir bis in alle Einzelheiten durch die großen Papyrifunde der letzten Zeit unterrichtet, unh in seinem Buch über das antike Leben nach den ägyptischen Papyri hat Prof. Preisigke den Staats» sozialismu? der Piolemäer dargestellt.- Freilich erfolgte diese alt» ägyptische Sozialifierung nicht im Interesse der arbeitenden Klaff«, sondern zum Nutzen des Königs und der Negierenden. Das wich» iigste Vergleiche-Moment mit den heutigen Vorgängen fällt daher ioeg; es ist aber doch interessant, zu beolxrchtcn, welche Staalsmono- pole sich in-dem damaligen bereit» hochentwickelten Staatswesen ließen.' Die Monopole werden eingehend behandelt in dem sogenannten Dteuergesctz des Ptolemäus II. PhiladclphoS. Vor allem sind«Z die verschiedenen Cele, wie Sesamöl, Safloöl, Kikiöl, Lcinsamöl usw.. die monopolisiert waren. Ter Papynis gibt genaue Vor- schritten über die Beauffichtigung der Oelpflanzungcn und Oel- mühlcn. über daS Verhältnis der Oclparfitec zu den Oelmühlen, über den Verkauf deS Oels usw. Unter Monopol stand serner der Flachs, der in großen Mengen angebaut wuvde. sodann die gesamte ägyptische Leinenfabrikation. die«in« der be- delltendsten Industrien des Landes war. Auch sonst waren nach zahlreiche Fabrikationszweige monopolisiert, so die Papyrus- erzeugung. Sozialisiert war aber nur die Herstellung des Schreibmaterials, für die der Papyrus im Altertum die unersetz- liche Grundlage bedeutete. Die Schrei bblatifobriken waren zum Teil in den Händen der Temvelverwalwngen, die ihrerseits wieder alle unter Staatsauffichr standen. Im Steuergesctz des Ptolemäus II. wird auch das Bank- Monopol angeführt. Ter gesamte Bankverkebr unterstand der freien Verfügung und Beamsichtigunq durch den König. Alle Bau- ken wurden daher vom König an Privatleute verpachtet und von chm kontrolliert. Ties« Sozialisierung bat sich aber wie sich au» den Papyri nachweisen läßt, nickt bewährt. TaS Bankmonopol hemmte die freie Entwicklung des Geldverkehrs, und der Bank- verkehr der Piolemäer hatte keine große Ausdehnung. Di« Römer hoben daS Baukmonopol auf und überließen es dem freien Wettbo» Prozesses getroffen worden, damit die Betriebe sortgeführi, P'lichtverletz un gen, Diebstähle und Sabotage verhindert werden. Tie Arbeit stockt nirgends. Zielbewußte finanzielle Maßnobmen erleichtern die Forttübrung der Betriebe, Private dürien von morgen an von ihren Guthaben monatlich 2666 Kronen abheben., Der flbftimmungsmoüus für Schleswig. An zuständiger Srelle erfahren die.P. P. N.': Es ist anzn- nehmen,-daß sich die dänischen Ansprüche auf Schleswig etwa in folgender Linie bewegen werden: l. Abstimmung über die Zu- gebörigkeit zu Deutichtond oder Dänemark i» NordschlcSwig al« einem ganzen Gebiete: in Mittel'chlesw'g und in der Siodt Flens- bürg pemeindeweiie Abstimmung: 2� Erilfernimg oller deutichen Garnisonen au» den für die Abnimmung in Frage kommenden Bezirken und Kontrolle der Abstimmung durch eine Kominission. bestehend auS Angehörigen unbeteiligter Stoa en: 3. Sninmiecht für alle seit zebn Jabre» An'ässigen, sowie im Ausgewiesene und au» der Gefongenichaft Zurückgekebne. Demgegenüber sind von deutscher Scite Leitsätze ausgestellt worden, intbeiondere auch vom Provinziallandtag Schleswig- Holstein und von dem deutschen Ausschuß, von denen vor allem die Forderung vertreten wird, daß nicht nur inMittelschleewi i, iondern auch in Nordschleswig gemeindeweiie Abstiinmung anstelle der Ge- samlabstimmung stattfinden und für die Abtretung eine Ziveidrittel- Majorität erforderlich sein soll. Ein besiimniter Termin für die Ahstimmung ist noch nicht fest- gestellt, da aber die schleSwig'che Frage einen Gegenstand der Frie.« denSverhandlungen bilden icH io tont» man annehmen sännen, daß die Abstimmung bald nach dem Abschluß des Vorfriedens eriolgen wird. Eine Denksthrift über üie Sefteülunz und öie Geölanökulturen in Preußen. DaS M i n i st e r i u m für Landwirt icharl. D omä neu und Forsten hat der preußischen LandeSveriammlniig eine Deiilschrisi über geietztiche Maßnobmen zur ichleu- »igen Jnangrisfnohme der Besiedln ng. sonne der Moor- und Oedlandkulturen überreicht. DaS Miiiistermm iordort aus Gilind der sogenanntel, RcichSsiec>Iu>igeve>ozditt»ig vom 29. Januar lSIS den Erlaß folgender Gesetze: 1. Ein Gesetz über die Reform der Auseinander- s.etzungSbehörden, 2. ein AuSsührungSgeietz zur R. S. V., 3. ei» Geiey über die Bildung vo» Genossenschasie« zur Bo-enverbefferung von Moor» und Oedläntereien und 4. ein- Ge'etz über die Beautfichiigung von Privatwoleui'gen. Die Verabschiedung dieser Gesetze duldet keinen Aufschub; sie muß ichnellsten» «isolgen, da einmal die Jnangriffnabme der Siediung- läi-gkeit von ihnen abhängig ist und oiidererseiis das Reich beabsichngi, den Bundesstaaten zur AuSttihrung der Reichssiedlungeverordnuiig eine• kurz bemessene Frist zu setzen. Gefordert wird ferner, daß außer den gemeinnützigen Siedlung«- geiellichaiien i» Preußen auw die zahlre-chen bestehenden pr-vaien Siedlungsgesellschaften zur' Durchführung der Siedluiigttäiigkeit herangezogen werden unter der Bedingung, daß sie sich bei Er- süllung dieier Ausgobe der Aussicht des' Staate» umcrwerseii. Um den Gefellicha'ten die Möglichkeit zu geben, alsbald SiedlungSobjekle zu erwerben, wird mit größter B e i ck I e u n r- gun g ein preußisches«uisnbrungsgesetz zur Reick« siedlun s» verordnung eilasie» werden müssen. Die Erickließung de« OedlondeS soll von der eigenisichc» Besiedlung g e- trennt.mil ihrer Durcksührnng Genosseni'cka'ten beausiiagt werden. Nickt zur Umwandlung in Acker, Wie'e und Weite geeignetes Ledland soll schleunigst aufgeforstet werden. Hierzu mühie das Gei'etz über die st a a t l z ck e B e a n s i i w n g» n g der Privaiforsten derart erweitert werden, daß die Piivaibesiyer oe« zwangen' werden können, geeignete Personen zur Bewicl'chastung und zum Sckutz des Waldes anzustellen, auch lonst die Foriiung nach wirtichasllichen Gench'Spiinkle» und. unter Ausnutzung aller geeigneten Fläche auSzuliiyren. Kleine Waldbesitzer sollen zu Waldgenosienichailen zuiainrneng- sblvssen werden. werb der FinanAlcute. Sogleich nabm die Zahl der Banken in überraschender Weise zu. und der Geldverkehr erlebte einen ungeahnten Aufschwung. Andere Monopole, wie das Oclmonopol, ließen die Römer bestehen. Der Sozialisierung angenähert war auch be- reits in ptolemäischer Zeit die wichtigst« Quelle des ägyptischen Reichtums, der Getreidebau. Ter größte Teil des ganzen Getreidehandcls wurde vom Staat besorgt, der auch die Aussuhr über Alexandrien nach fremden Ländern betrieb. Da! Getreide, das der ägyptisch Bauer erntete, wurde in staatlichen Kornspeichern untergebracht, die von Speicherdirektoren und zahlreichen Begntren verwaltet wurden. Jeder Bauer hatte hier- sein Guthaben; was der einzelne an Steuern zu zahlen hatte, wurde ihm abgeschrieben; was er darüber im staatlichen Kornspeicher besaß, wurde ihm gut- geschrieben. So war der gesamte Getreidehandel von Staats wegen zentralisiert, eine Form der Sozialisierung, die freilich bauptsäch- lich den Kassen� des Königs zugute kam. v- klottzen. — Theater. Die im Deutichen Theater angesetzte Ersleu'- führung von Hauptmann? deutscher Sage„Der arme Heinrich' muß veiichoben werden. — Vorträge. Im Leisingmnseum spricht Donnerstag 8 Uhr Dr. F. Lindstaedl über: ,-D a s Wesen de? Dramas und da» Drama der Gegenwart". — Musik. Walter Kirchhofs wird am 27. Mäoz mit dem Müthner-Orchestor unter Leitung von Paul Scheinpflug die Grals- »rzählunq und die cm fahrt aus Tannhäuser, ferner Lieder von Strauß singen. Das Orchester bringt Tod und Verklärung, sowie ein« Serenade für 13 Blasinstrumentc von Strauß. — D e r V o l k» kr a f t- B n n d sBoisitzeuder: Dr. Bruno Wille) veranstaltet am Sonnlag zwei, k ü n st l e r i> ch e-V o' k S- Unterhaltungen', die eine um ö Ubr- in Charlottenburg. Leibnu-Obenealichule, Sckillerstr'. 123, die zweite 1«8 Ubr abend« im Kaiser Wilhelm-Realpymnosiiim, Kochstr. 66. — Die Sammlung der Revoliitionsliieraiur. Eine Sammlung von RevolutionSttteratur ist Yon der Virnßi'etrn Staatsbibliothek in Berlin eingerichtet morde» Die Geneialver« waltung Per Bibliothek ist bemüht, alle iigendwie eirei'chtaren Rachrichten über die Revoluiitm. Zettungen. Ma»erai,'chläge, Fing- blätter, mit möglichster Böllstä"Pigke>t zuiamme» zu brmaen. Sie hat sick aber überzeugen müssen, daß ihr erbebliche Teile der RevolulionSliteraiur bisher enigangen sind. Die Zentralbehörden haben deshalb die nachgeordneten Stelle» ersticht, etwa von ihnen veranlaßte Druckiacken und ionstige Veröffentlichnnaen, die out die Revolution Bezug haben, der Staa-Sbibliothek znaehen zu lassea. — PreiSa US kckreib»nqen der Akademie der Künste. Die Akademie der Künste bar eine größere Z'bl von «raais- und SiirrungSst-pendien und Preisen»mer erleichienen Bedingungen ausgeschrieben. Alle Reisen und anSwäriigen SiUdien» aufentdalre. ,u denen die Preis, läaer sonst v rpflichtet waren, falle» weg. Die Altersgrenzen kür die Zulassung sind mir Rncksichl auf die Kriegsjahre anderweit festgesetzt. ES können für die Beweibnng auch ältere Skbeiten eingereicht werden, damit ouck die au» dem Felde zurückgekehrten Künstler Gelegenheit haben, sick an den Wett» bewerben zu beteiligen. Die Prelle werden lckon im April der» teilt. Die näheren Bestimmungen sind durch die Akademie, Pariser Platz 4, zu beziehen. Kr. 15$ ♦ 56. Fahrgaag 1. Seilage öes vorwärts Vonnerstag, 27. März 161$ Ein Vorstoß öes Junkertums. preußische Lanöesversammiunz. (Fortsetzung auS der Abendausgabe.) Abg. H«as(fortfahrend): Der Finanzminister hat gestern gesagt: Arbeii adelt. Wenn sie adelt, soll man den, der arbeitet, aoer auch als Mensch aner- Zennen. Da< geschieht aber noch nicht von den Funkern, die die KewerkschaftSbcfvegung nnter den Landarbeitern mit allen Mitteln zu hemmen suchen. Di« Ausführungen des Herrn Minister. Präsidenten über die Kultursragen haben unserer freiheit- lichen und sozialistischen Auffaffung nicht völlig entsprochen. Die Einheitsschule fordern»vir prinzipiellso rasch loiG möglich. Der wahlfreie Religionsunterricht und die Aufhebung des Kvanges an ReligionSübnngen außerhalb der Tchule mutz für Lehrer und Schüler cbenfoll« ober so schnell wie irgend möglich durchgeführt werden. Den WohwmgSmangcl hat man notgedrungen durch Be- legung von Kellern und Taclstuben und anderen gesundheits- widrigen Aufenthaltsorten abzustellen versuchi. Die früheren Ver» böte der Benutzung solcher Räumlichleiten als Wohnungen müssen sofort wieder durchaeführt werden. Die Regierung mutz alle Kraft daran setzen, dem WohnungSmangel durch Neubelebung des Bau- wesen» abzuhelfen. Die Regierung wird sofort darüber Auskunft geben müssen, wie sich die Rogelumg der Betriebs, und Arbeiterrit» denkt. Um nicht das Volk dem Radikalismus und Bolschewismus immer mehr in die Arm« zu treiben, müssen wir alles tun, nm die volksrechte zu erweitern, müssen wir aber ebenso dringend verlangen, daß bald ein dauernder Friede zustande kommt und die Aufhebung der Blockade un» Lebensmittel und Rohstoffe ins Land bringt. Das Volk verlangt jetzt Taten. In diesem Sinne«oird meine Partei die neue Regierung unterstützen. (Beifall bei den Soz.) Abg. Dr. P-rsch(Z.): Um Frieden, Freiheit und Ordnung zu stbaffen, brauchen wir eine auf breiter Basis stehende kräftige Regierung. Aus der aleichen Erwägung, aus der unsere Freunde in Weimar sich ent- schlössen daben. in die deutsche Koalitionsregierung einzutreten, baben auch meine Freund« in der preußischen Landcsversamm- lun.g nach reiflichen Ertvögungen sich entschlossen, auf dem Boden der vorläufigen Verfassung stehend, den gleichen Schritt zu dun. Damit wird für die Regierung in diesem Hause jedenfalls ein« dreiviertel Majorität geschaffen. Bei der Stellung deSStaatrSzuKircheundSchule scheiden sich die Geister, meinte der Vorredner. In Weimar ist der Satz oufgestellt worden von der Sicherstellung der persönlichen»ab der Gewissensfreiheit; eine feste Form bat er ja noch nicht erhalten. In Ausführungen diese» Grnnd'atzcl»vill nun die Regierung in weiterem Masse al» bisher die Möglichkeit schaffen, ausserhalb de» Schotten» der Kirche zn leben. Hier tritt der neue Begriff des wahlfreien ReligionS- unterrichte« in den Vordergrund. Ich verstehe das so: die Religion bleibt wie bisher Unterrichtsfach, aber der Lehret, der diesen Un�er- richt au» GewissenSrückfichten nicht erteilen kann, hat da» Recht. sich davon fernzuhalten, und die Eltern, die die gleichen Gew sseuS- bedenken haben, haben da» Recht, ihre Kinder davon fernzuhalten. Diese Freiheit zu gewähren, find wir bereit. Auch wer nicht auf dem Boden unseres Glaubens steht, muss die Berechtigung unserer Fordert! rgen anerkenren m einer Zeit so schwer wie die jetzige, wo der Glaube noch der einzige Salt ist. der sie festhält. Ich glaube, dass auch der Kulturminister dafür Verständnis haben wird.(Abg. Adolf Hoffmann: Der lässt ficki kneten wie Sie wollen!— Grosse Heiterkeit.) Herr Haenifch bat ja selbst bekundet, dass e» auch auf diesem Gebiete nicht zu zerstören, sondern neu und zweckmässig aufzubauen gilt. Die Regierung bat gestern die LandeSbersamml'Ung um ihre tatkräftige und vertrauensvolle Mitarbeit gebeten. Wir sind bereit, loyal und aus Pflichttreue für unser Vaterland, diese Mitwirkung zu leisten. Abg.»m fttrborff(Dtsch. Ratl.); In dem Augenblick, wo wir vor den neuen Ausgaben eineS rivaen Preuhen» stehen, gedenken wir in tiefster Wehmut, aber auch in tiefster Dankbarkeit de» alten Preusscnß, dessen Grösse und dessen Verdienste um die Kulturaufgabcn selbst der jetzige Ministerpräsident anerkannt hat. In der Tat, die auf dem Felde der Ehre geblieben sind, sie können glücklich sein, dass e» ihnen er- spart geblieben ist, ihr Vaterland in einer Verfassung WiederKuschen, wo das Banner der Wehrlossgkeit und Ehrlosigkeit_ aufgepflanzt ist.(Stürmische Unterbrechung links. Rufe: Wer ist schuld daran? Sie, gerade Siek) Kein preussijcher Staatsmann darf einen Frieden unterschreiben, der nicht ganz genau den 14 Punkien Wilsons entspricht, der uns nicht die Freiheit gibt, wieder so ein starkes Heer zu unterhalten.(Erneuter stürmischer Widerspruch bei den Soz. und U. G.) Wir fordern ferner von der Regierung, dass man die Frage der Schuld am Kticge in den Vordergrund der Diskiisston stellt. Deutschland ist daran nicht schuld gewesen.(Lebhafte Zustimmung rechts, gross« Unruh« links.) Wir verlangen die Oeffnung der Archive. Ter Ministerpräsident hat gestern meinen Freunden die Schuld am Kriege zugescboben. Sehr mit Unrecht.(Zurufe von den Soz.) Wissen Sie denn nichts von der englischen Einkrei- sungspoliiik?(Lebhafter Widerspruch bei den Soz. Ru'«: Junker. tum! Militarismus!) Der Ministerpräsident bat an veraniwort- licher Stelle eine rein« Parteirede gehalten und dadurch dem Lande und seinem Interesse den schwersten Schade« zugefügt.(Andauernde lärmende Unruhe link»; Präs. Leinert bittet wiederholt, etwas mehr Ruhe zu bewahren.) Dass der Zusammenbruch in so einer furchtbaren Form erfolgte, ist Ihre Schuld. lAbermeliger Sturm auf der Linken; Rufe: Landratl) Halten Sie mich denn für so charakterlos, dass ich hier irgend etwas nicht. sagen darf, weil ich draußen Lackdrat bin?— Unser Anhang im Lande i st stärker als die Zahl unserer Mandate. (Gelächter.) Sehr eigentümlich muss berühren, dass noch vorgestern der Hauptbestandteil der jetz»gcn Koalitionsregierung in Ver- Handlung mit den U. S. gestanden ist(Letchaftes hört, hört! rcckts.i Aach über den Kreis meiner Freunde hinaus hat es peinlich im Hause berührt, dass der Ministerpräsident es nicht der Mühe wert gehalten hat, unserem früheren Fürsten. hause ein Wort zu widmen.(Grosse Unruhe und Lachen linke.) Die badische Revolutionsregierung hat dem Grossherzoglichen Haufe ibren Dank, ausgesprochen.(Fortdauernde Unruhe links.) Die Revolution ist das gross te Derbrechen, da? je am� deutschen Volke begangen worden ist! Und was waren die Folgen? (Zuruf: Der Zusammenbruch der Junkerherrschaft!) Sie haben keine Vorstellung von den Leistungen der Beamten, die selbst nach dem 9. November oftmals unter entwürdigenden Umständen ihre harte Pflicht weiter erfüllt haken. Seien Sie doch mit Ihren Angriffen auf die Beamten clwaS vorsichtiger. Denken Sie an die Arbeiter, und Soldatenräte. Was haben diese Räte, die den RrvolvtiimSschwindel gemacht haben, nicht mir dem Staat, sondern auch den Gemeinden gekostet!(Andauernde stürmisch« Entrüstungskundgebungen bei den Scqioldomolraten. Glocke des Präsidenten.) Präsident Leinert: Herr Abgeordneten von Karborff, Sie haben im Zusammenhang mit den Arbeiter» und Soldatenräten von Re- volutivnSschwindel gesprochen. Wo Schwindel ist. müssen auch Schwindler sein! Ich weise die Beleidigung der Ar- beiter» und Soldatenrät« als unstatthaft zurück und rufe Sie zur Ordnung! Abg. von Kardorff: Ich füge mich selbstverständlich der Auf- fassung des Herrn Präsidenten, stelle aber fest, dass Ordnungsrufe wegen Beleidigung von Persönlichkeiten cn�erhald des Hause» bisher nicht erteilt wurden. Präsident Leinert: Herr Abgeordneten, Sie können aus dem Handbuch der verfassunggebenden Landesversamuluna ersehen, daß sich unter den Mitgliedern de» Hauses zahlreiche Angehörige von Arbeiter- und Saldakenräten befinden, die durch Ihre Bemerkung beleidigt worden sind(Lebhafter Beifall bei den Sczialdemokraten.) Abg. von Kacdorff: Ich will mich durchaus nicht entschuldigen: ich stelle aber fest, dass dies der erste Ordnungsruf ist. den ich mir während meiner langjährigen parlamentarischen Tätigkeit zuge- zogen habe, und hotfe. daß e» der letzte war, bedaure aber, daß er doch nun auf mir sitzt. Präsident Leinert: Ich kann mich darüber auf eine Diskussion mit Ihnen nicht einlassen. Abg. von Karborff(fährt fort): Ich stehe mit der Regierung durchaus auf dem Standpunkte, daß über die Geldwirtschast der Arbeiter- und Soldatenräte genaueste Rechenschaft abge. legt werden muss. Wir wollen wissen, in welchen Taschen da» Geld verschwunden ist. Ich glaube, an dieser Stell« aussprechen zu müssen, dass eS vermutlich in den Taschen von sozialistrschen Agi- tatoren geblieben ist.(Minutenlanger Lärm. Anbau- e r n d e P f u i r n f e.— Rufe: R a u br i t t e r! RauSl) Wenn daS alles nicht wahr ist, was ich sage, würden Sie(zu den Sozial- demrokraten) sich doch nicht so aufregen.(Erneuter andauernder Lärm.) Gefreut baben wir nn« über die Aufmerksamkeit der Regie- rrrng für die Landwirtschaft. Was die Leistungsfähigkeit der dent- scbcn Landwirtschaft betrifft, stelle ich fest, dass sie unS während de? Krieges hätte voll ernähren können, wenn wir noch so massloS schlechte Ernten gehabt hätten.(Diberspruch links.) Der sittliche und moralische Zusammenbruch erscheint uns schlimmer für das deutsche Volk als selbst der Gcwaltfriede.(Zuruf: Sagen Sie da» Ihren Freunden!) Wir hoffen seine Wiedergeburt durch die Pflege nationaler Gedanken. Wenn wir auch jetzt nur schwach im Hause vertreten sind, so ist doch unser die Zukunft und unser der Sieg! (Lebhafter Beifall rechts, Zurufe links: ESlebederLandrat!) Ministerpräsident Hirsch: Herr von Kardorks hat eine höchst provokatorische Rede gehalten. Ich habe sie geradezu als Signal zur Gegenrevolution empfunden.(Lebhafte Beweg'ing im ganzen Hause.) Wenn er auch glaubt, dass seiner Partei die Zukunft gehört, so wird seine Rebe. im Lande kein Echo finden. Die Regierung ist entschlossen, alle reaktionären Strömungen mit Macht zu belömvien und wird durch die Kardorfssche Red« in der Auffassung bestärkt, dass die demo- kratischen Reformen aufs schnellste durchaeführt werden müssen. (Lebhafter Beifall link?. Zahlreich« Zurufe rechtS.) ES ist ganz felbstverständ'ich. dass wir Herrn von Kardorff wegen seiner Rede keine Schwierigkeiten bereiten werden. Verwechseln Sie unS gefälligst nicht mit der' früheren Regierung. (Hei'erkeit.) Die Darstellung Herrn von Kardorffs über die llr- suchen der Revolution muss ich als unhistorisch zurückweisen. Es stimmt nicht, dass. wie er behauvtet hat, am 4. November bereits alles erreicht war. Damals schwebten vielmehr noch VerHand- lungen über allerwichtigste Fragen; im besont>.'ren war das Herren- bmiS noch nicht beseitigt. Das zögernd« Verhalten der Rechten in der Wab�rgchtsfraqe b"! den Zusammenbruch »weifelloS beschleunigt. ES kann nicht beunruhigen, dass Herr von Karborff die Revolution da? größte Verbrechen ge- nannt bat. Er selbst weiss auS der Geschichte, dass bei früherer Revolutionen die verdrängten Machthaber ebenso wie er immer von dem„RevolulionSverbrechen" gesprochen haben. DaS größte verbrechen am Volke haben die begangen, die für den Krieg verantwortlich sind.(Stürmischer Beifall.) Dafür will ich nicht eine Regierung allein und auch nicht eine Partei allein verantwortlich machen, aber Herr von Kardorts kann nicht bcstre'ten, dass gerade von zab'reichen seiner Parteifreunde vor und wäbrend des Kriege? Hetzreden gebalten und phantastische AnnexionSPläne vrovagiert worden sind.(Stürmischer Beifall.) Herr von Kardorff wagte zu beharipten, dass die vor- läufige Regierung als KonkurSverwaltungkeine allzu grosse Gewissenhaftigkeit bekundet habe. De- weisen Sie, Herr von Kardorff, wo wir etwa nicht gewissenhaft ge- handelt haben?(Lebhafter Beifall.) Bei der Beurteiluna der Ar- beit-r- und Soldaienräte verkenne ich nicht, dass vereinzelte Ueber- griffe vorgekommen sind. Ich betone ausdrücklich: vereinzelt«! (Widerspruch rechts.) Die Arbeiter- und Soldaienräte haben sich um den Staat zweifellos grosse Verdienste erworben. Wir be- streiten nickt d'e Pflichttreue der Beamtenschaft: eine grosse An- zahl Beamter übt aber passive Resisten« an mehreren Stellen ist sogar von ibnen«ine Aufforderung gegen die Abhal- tung der Gemeindewablen ergangen. Daß kann die Re- oiernng nickt dulden und muss solch- Beamte beseitigen.(Lebbafter Beifall links.) Unter den sozialdemokratischen Parteisekretäven und den Varteiangestellten der anderen Parteien gibt es eine große Anzahl tüchtiger Leute, die sich so vorzüglich auf ihrem Posten be- währt haben, dass es falsch wäre, sie vom Staatsdienste au?zn- schliess-n. Wir wollen nickt eine sozialdemokratische Partciherr- schaft aufrichten, sowick eS früher eine konservative Partciherrschast Die Heimkehr. von Walter Dornbusch Er befand sich unter den Heerhaufcn. die sich aus den eisen- besäten Gräbern Flandern» durch Belgien in die deutsche Heimat begaben. Er. Heinrich Peter, der schwächliche, den sie einst genarrt und hören ließen, dass Deutschland Soldaten seiner Art nicht gebrauchen könnte. Sie. die Ingendgespielen und ihre Väter! Wieviele von ibnen lagen nun bort hinten, breit, mit hochgewölbter Brust, einem eiser- nen Racken, dessen trotziger Dchtming noch im Tode am Kragen riß.— Er sah sie plötzlich alle vor sich und sah im gleichen Augen- blick olle Freunde und treuen Kameraden, und die ungeheuren G»äbcrk«lder erhoben sich vor seinem geistigen Auge, die in der vernebelten Ferne zr rückblieben. Ja, sie hatten ihn oft weaxn seiner Schwächlichkeit verspottet. und nun zog er. übrig yeblieven. vollbepackt pflichteingedenk, mit setnen langen, dünnen Beinen durch da« Land. Denselben Weg ungefähr wir 1914. al» sie bei Langemark... Wie hieß da» Splelzeug?— E» toar so lange her— 4 Jahre!— Langemark.. Brandenbnrgische Jugend... Deutschland, Deutschland über alle»... Gräber, Gräber... Er fuhr sich im Erinnern mit der Hand über die Stirn.— Was lag da alle? zwikckrn?— El verschwand wichber vor'e'n-n Brick-n: itvr da» Wnr' Gräch-'" stampste im M'richiriti der Bata'llo-e we-'t-r k-- schreckte zusammen. Sein Nack dar hatte-hm einen Stoß verse d». .? achte wirklich. Du würd'st vornüber �av'n. fTS Dv nun gar Dich lcküt'-lst. grab' al» wenn Du schauderst, mußt':ch Dich zureckt rücken* . Dank. Kamerad/ eew-derte er kurz. De? li-st nicht locker Man mußte auch mal wi-der rrd-n. G? n-'a-e sich ru f-trrrsth D'» e-st"*» trrV fctt tr'rr»u frv"""st webl w'f'S'o k-a-mt'<*•.??"der �-»f in Erlmärschen nicht einmal, ».«.-t r eznni' Und dann d e ne nsl� nickt walr Ve m-r fest michp i-nf-r p-f Erb' brinaen konnten? We-ss'>ck b n drüber hin» weg. G'üifich rüder binweg. Gott sei Dank!" Heinrich starrte währenddem bodenwäri». wo die kotigen Stie- fel der Vordermänner hin» und herrissen.— Dann schüttelt« er den Kaps: „Ich werd', alanb' ich, damit nicht leicht fertig. Die Gräber näml-ch.' Er schüttelte wieder. Der«npere locht«. Heinrich süblte die Roheit, die darin lag, wie einen Hieb. „Du lachst. Du!" rief er gestrafft, flammenden Blick».„Neber da» Elend da..., die Massen, nach Hunderttausenden gezählt, al» wenn'S eiu Einmaleins wäre. Du bist roh!' Der andere lackte abermals.„Roh. sagst Du! Roh! Du. denkst nock daran, wie Du gestern dem langen Tommy die Gurgel zugeauetsckt, dass ihm fast die Augen raukhingen! Wenn der arme Dcubel noch denken würd', glaubst nicht, daß er sagen könnt'. Du bist roh?" Heinrich zitterte zusammen.„Sei still dann," sagt« er. „Nun sa." meinte der andere,„ich wär'S schon gewesen, ober Du wollt'st'S grod so. Du kannst.Dich nimmer beklagen, keiner von unS über den andern. Wir häben'S alle gelernt, da» Hand- werk. Und der Tommv und Franzose auch, nock besser, sonst hätten sie' nickt getvonnen. Tarin waren wir alle Brüder, sanftmütig ausgebildet darin." Er nickte zur eigenen Bestätigung. „Aber wofür d"S aUcSl" schrie Heinrich dass sie im Nmkreise aus ihn blick en.„Wofür, frage ick, diese? Blutvergießen., diese» Morden, dtese? viehische Fingerdrücken am Gewehr!" „Sie sagten'» un» doch sol" rief einer. „Für den Sieg!" ein anderer. »tlnsere Pflicht war'SI" mengte sich ein dritter ein. „Mit Gott für König und Vaterland!" höhnte jemcmd. »Für unsere Frauen und Kinder, daß sie nicht hungern braucklen I Hört Ihr! Dass sie nicht hungern brauchten!" gellte ein weit-rer. .Av« stnh wir Kanaillen!" brüllfe einer. lieber alle empor, d-mn er war e'n Kops höber reckte ssch H-inr-ch. Per,e-rten Gesich'S d�ss d'e Ok-'rl'vpe wie ein schmaler S-t-'ch unter der Nase laa und da? Gehiss drobie. Die Augen gräss'-ck aiiso-ovollen. die Fäuste im Hoch und Rieder eines wüti- i gen P-rwärtSstossevS. „Wofür da? eigentlich?" fr-'lckte er w-ld. Die �ame-sden dnckt-n ssck: H�ni-ick Veter f:«r wi-d-r in ück mgrkckiert-n sie weiter. Di« Tratte d'-öhgjen, f>I,-J.rr'n.„----i.» rTf■*"i" ff.T" nfrr. 9,VT,*.rr'?">er:e der Zr-P durch du d-.u'f�en z,->>, I Scksgs Aufschieben. R-�'n Vor stck-hinsta-ren wecks'lte« mit einander W-un einmal dem Ana« gelang, durch einen �cklitz des arauen M-nsch-'nknäuels am Fenster ins Frei« zu blicken, dann . hüpften die nassen Telcarapbeilltangen»der schwärzliche Accker dehn» s ten sich weithin oder da? Gehölz von Wäldern und Schonungen quirlte lür einen Augenblick durcheinander. Dazwischen börte man ! ungblä'si r das Dck-naufen der Maschine, welche die überfüllten | Wagen in drc Heimat zog. Wie die Sieger waren sie in den Städten untd Bahnhöfen be» willlommt worden. Mancher, der nicht in den furchtbaren Schlach- tengewitiern noch in den Massenwimnrern der blutenden Kamerade» geweint, verspürte hier, wie ihm das Aug« feucht wurde. Denn«r merkte, dass dieser berzenswarme Empfang den mehr als vieriährige» Leiten galt, die Deutschland durchgemacht. Diesen unsäglichen Lei- den. die daheim und draußen mit einer Grausamkeit ohnegleichen an Kraft und Gemüt gemergelt. Wieviele Soldatenblickc saglen:„O daß wir euch nicht den Sieg bringen konnten?" Und sie erhielten zur Aniwort:„Seht ihr denn nicht, wie froh wir find, euch zu haben! Euch, che lieben, prächtigen, tapferen Kerle!"— Heinrich Peter hatte in der Ecke«ine» Abteil» sckmalen Sitz qofunden. Die Kameraden um ihn her waren ihm teil» nicht so bekannt, teil» waren sie fremd auf den Abgangsstationen hinzu- gestiegen. Er verhielt stck deshalb meist still. Auf der Drütbenseite fingen zwei zn erzählen an..Küfchnik," sagte der eine,»merkst du nun, wie schön heil wir zu Mutter» kommen? Hab' ich'» nicht immer gesagt, mach'» wie dein lucker Paul, was ich hier bin, und du kommst gelrrnd wau» au» dem Zauber.— Weißt du. Kamerad," wandte er sich an einen mideren, der ihm zuzuhören schien,»jetzt beginnt ein Leben. Ich halb' näm» lich immer für die Freiheit geschwärmt. Für nicht» andere» war ich zu haben. Aber die Revolution ,... eiapopeia!"— Er schnalzte und schlug sich auf die Schenkel.» .Nu," meinte der Angeredete,»ich bin schon 13 Jahre organt- ssert." „Ha," fwtnn ein anderer, in dessrn Vollbart sick grane Fäden mischten,„ick seit ddr Einsegnung. Wi« lang' ist das der? So gegen 97 Jährchen. Freiheit woll'n wir alle."— Plötzlich fragte or, wie wenn er etwa? argwöhnte: »Sag mal Kamerod. wo standst du zuletzt?" Statt seiner übernahm der. den er vorhin msi Kntcknif«nt, gesprochen, die Enviderung: »Geck« Monate �nd wir vntenweg»—" .A'" s'd--" ..P-'r teure,'awohl! Und»'cht g'fcfl?'» war ein kleine« Kunststück." M n tv- f;e ibm d-n-nneren Stele d-tzc an. Heinr-ch Peter mar bei dem Wort..De' r teure" au» halb» wachem Zustaick aufgefahren und battc die Aug.n weit offen, mit denen er den Prahler lange ansah. Der fiiblte«». ..Nu, bist wohl nicht rinvorstanden damit. Kcnnkrad," sagte er und warf ihm einen bösen Blick zu„Bist gar einer vom alten Regiment, das un» geknutet hat. Oder denkst, dass du auch ein bisschen Freiheit verträgst? He! Ich bin gespannt auf die Ant» wort.'(Schluß jolgtz) gegeben 6at Diess tjai Preußen ins Unglück gestürzi. Für unK aber hviht eS wirUich ehrlich: Freie Baku dem Tüchtigen! sSkbhafter Beifall.) Finanzminister Ziidekum: Fch habe bis fetzt nicht getvüstt, daß Herr von Kardorff ein so graste« Interesse an der Förderung der Arbeiter- und Sirtdrtcn- rate hat; feilte Rade wird das Bertranen zu ihnen im Lande sicher- lich nichr erschüttern, sondern eher verstärken. Wir haben schon am 16. November eine Verordnung an alle Behörden erlassen, wonach die Kosten für die Räte von den Ttellen ausgebracht werden sollen, bei denen ste tätig waren. Sirenge Spar- samdeit wurde angeordnet. Fm allgemeinen ist der entgangene Arbeitsverdienst zu vergüten, und nickt mehr. Dazu kommt eine angemessene Aufwanb-santschädigung und der Ersatz für bare Aus- lag«. Alle Ausgaben sind zu belegen. Fm Regierungsbezirk Steitin wunden bis Ende Januar für die Räte insgesamt 180 lOV Mark aufgewendet, und zlvar bei den staatlichen Behörden. Bei den kommunalen Behörden kosteten die Räte 70 000 HR., im Bezirk Magdeburg insgesamt 180000 M. lAurnse: In Düsseldorf kosteten sie ZOO 000 M.!) In Düsseldorf war vor der Revolution in der Siadtverordnetenversammlung kein einziger Sozialdemokrat. Wilde Soldaienräte und Abweichungen von der Norm haben sich immer nur in politisch nichi aulge klärten Gegenden gezeigt. Daher die Vorgänge in Allen stein und SenSburg. Das ist ein Beweis deffüc, dast dort die politische Schulung des Volkes unter Null ist. Wo eiTic regelmäßige, ordentliche Arbeiterbewegung vorhanden war. haben die Räte immer gut gewirkt. Die Vorschriften werden setzt fast restlos durckieführt. An einzelnen Orten haben sich die Räte die qrästten Verdienste erworben, namentlich auch dort im besetzten Gebiet, wo die Offiziere ihre Pflicht in schändlich unverantwortlicher Weis« vernachlässigt haben. Dort sind von den Räten dein Staate Millionen und Milliarden penstiet worden. Ich sage nur ba? eine Wort Brüssel. Die Wr- antwvrtlichcn Siellcn haben dort ihre Pflicht schmählich im Stich gelassen. Leute mit Epaulettw, die so groß waren, daß sie kaum auf den Schultern Platz hatten, sind in einer Weis« ausgerissen, daß das ein ewiges Schandmal sein wird. Bei Rächt und Nebel haben sie sich und ihr Gut in Sicherheit gebracht. sLobhaft« Zustimmung dl« Soz.) Die.Herren von der Rechten snrd also am wenigsten berechtigt, Vorwürfe zu erheben, s Beisoll der Soz.) Mistgriffe mistbilligen auch wir. Di« schuld an allen Fehlern tragen aber dieienigen, die diese Katastrophe heraufbeschworen haben. lBeirall der Soz.) Man soll dre Tätigkeit der Rät« nicht schmähen, sondern anerkennen. > Beifall der Soz.) Abg. Cassel(Dem.): Wir halten die Ausbildung des Instituts der Beamtemnts" schüsse/ deren Mitwirkung namentlich bei BesoldungSfragen, sowie der Lahrerausschüsse für notwendig, ebenso die Ausbildung deö Ä rbe i i e r rc ch t S kür Arbeiter und Angestellte, wo bei oer Ausführung die Landesregierung mitzusprcck�n hat. Den Gemeinden must man durch Erschließung neuer Steucrquellen Erleichterung gewähren, ihr« Lag« ist außerordentlich trübe und sie Minister deS Innern Heine: T vielfach noch Gegenstand mitkekdkae» Lächeln? ei fljr«? erfstn* Weder vom Zentrum noch von den Demokraten ist auch nur Jahresumsatzes von 511 000 M. Uber sechs Jahre später ist der der geringste Versuch gemacht worden, mich als starken Mann an i Umsatz aus 76 5 6000 M. gestiegen. Im Jahre 1005 buch: wr-i Stelle von Hirsch ins Ministerium deö Innern einzusetzen. Mit 38 78 0 000 M.f aSermalZ fünf Jahre später. 1910, betrögt d: dieser Behauptung bat Herr Dr. Rosenfeld nur ein polemisches Umsatz 33 666 000 M., um im Jahre vor dem Kriege, 1913,":? Kunststückchen gemacht. Wenn wir jetzt haben als f« zuvor, so liegt das an den mehr politische Prozesse dw die Unabhängigen Straßcnkömpfen, aus dem Gewissen 151017000 M. zu steigen. Die Zahlen auS der KriegSz«'! wögen hier übergangen werden. Setzen wir dazu den Wert d~r Eigenproduknon auf über 10 Millionen Mark und die Zahl der in dieser beschäftigten Personen— 1332—, so ergibt sich, wenigstens haben. fStürmi scher � im Rohen, ein Gesamtbild der Entwickelung und des Standes Widerspruch d. U. Soz.) Auch weist Herr Dr. Roi'enfeld. daß die � bis zum Beginn des Krieges, das trotz Mangels an behördl'cke Angeklagten zum Teil Spitzkmbengesindel stick. Im.Vorwärts" �----- �<--»«||r'''»>;.»------ bat man ja versucht, den Geldschrauk zu knacken, ebenso bei Masse. Eine Amnestie ist unmöglich, solange noch neue Kämpfe droben. Sonne für die Zukunft das Beste erhoffe» läßt. Diese Hoffnung wird nicht trügen, wenn die Verbrauchermassen da? Gesetz b?- ..._____________ achten: Der konsumgcnossenschastliche Großeinkauf ist der zentral'' Sie wäre jetzt geradezu'eine Prämie auf die Wiederholung der Widerstand gegen jede Schädigung der Verbraucher. DaS Maß verbrecherischen Unruhen. /Große Unruhe b. d. U. Soz.) Adolf dieses Widerstandes wird bestimmt durch die G röste der kon'um- Hoffmann hat ja neulich selbst angekündigt, der nächste General- streik werde am 26. März beginnen. /Erneuter Sturm b. d. ll. Soz.— Erregte Zuruf« des Abg. Hoffmann.) Auch in einem Flugblatt ist der neue Generalstreik angekündigt worden. Ueberall im Lande wirtz auch von den Unabhängigen für ihn gewirkt. /An- dauernder Lärm b. d. U. Soz.— Präs. L e i n e r t bittet, den parlamentarischen Anstand �u wahren.) Aus diesen Tendenzen sind die Berliner Strastenkämpfe entstanden, und so- lange wir vor ihrer Wiederholung nicht sicher sind, werden wir im Interesse der ruhigen gesetzgeberischen und politischen Arbeit zur!)v Eröba-.R-.esa eröffnet. Im Äufrechterbaltung des BelagcrungSzuuandeS genötigt sein. Ueber ibolzfabrik in Lauenburg genolsenschaftlichcn Organisation. Das schaff Ei'gel Mit der Kaffeerösterei beginnend, ist jie auch auf dielem Gebiete Schrilt für Schritt vovivärtSgegangen. Im Jahre 1910 gingen die Betriebe der Tabakarbeiteryenosfenfchaft in Hocken- heim, Frankcnterg und Hamburg in den Besitz der Großeinkaufs' gesell scbaft über. Im gleichen Jahre wurde die Seifenfabrik �'"" v» � Herbst 1912 wurde in der Zand» lElbe) nach umfangreichen Reu» den Vorfall in der Französischen Straß« ist eine militär-! lmutcn und R-iianschafffrngen von Maschinen mit der Herttellung gerichchich« Untersuchung angeordnet worden, die an der Tötung'"""•-*-----—■,0,a von Liebknecht und Rosa Luxemburg Mitschuldigen sind seit langem in Gerichtshaff bis auf einen, dem«S infolge einer verfrühten ungeschickten Zeitungsnotiz gelungen ist. sich zu drücken. Der Müncheuer Mörder, der mit Namen und Wohnung bekannt war. der sich öffentlich seiner Tat gerühmt hat, ist, obwohl damals die U. S. P. die Herrschaft Kitte, nicht verhaftet worden, und die Freiheit" bat den ganzen Vorgang verschwiegen,(Altdauernder von Zündhölzern begonnen. Im Jabre 1913 erfolgte die Anglicder- rung der Nordhäuser Kautob akarbeitcr-Genoslcn- sckast. Im Jahre 1911 wurde die zweite Scifensaori?-ü Düsseldorf in Betrieb genommen. In Gröba-Riesa erfolgte aur dem Gelände der Seifenfabrik die Errichtung einer Teigwarer.- fabrik, einer Kistenfabrii und einer Mostrichfabrik. M-i rem Beginy des Krieges schloß dann die Periode der Errichtung von Eigenprodnktivoetricben durch die Großeinkaufsgesellschaft ab, Lärm 6. d. U. Soz.) Den Belagerungszustand haben diejenigen Wer schon weit sichtbar war die Bedeutung dieses Zweiges lou- zu verantworten, die den Aufruhr herbeigeführt haben, und das! sumgenossenschaftlicher Tätigkeit geworden. Der gewerkschafflich er- sind hie Unabhängigen. i'Ttürmiichcr Widerspruch b, d U. Soz.' g«"sicrte Arbeiter stellt an die konsumgenvssenschaftlichen Produk- und Zuruff: Kapitalsschützer!) Dieser Aufruhr hat nichts mit> t-vbetriebe die selbstverständliche Frage: �Lie steht eS in diesen Be� Kapitalismus zu tun,''ondern mwr wollte die Macht an sich reißen.! rv'�ben mit den Lohn- und SrSeitSbedffrgmtgen? Hier darf di« Bei den Versammlungen am letzten Sonntag gegen die Lostren-' GroßeinkausSgescllschaft mit Stolz antworten, daß sie vom An- nungSabsichten von Preußen sind entgegen der RoSkeschenI b-ssZ-nn ckrer Tage ehrlich daran gearbeitet hat. mit den beteiligten Verordnung öffentliche Umziig« � veranstaltet worden. Ick- Gewerkschaften zusammen ein Tarifwerk zu schaffen, das all« Be- bitte, daß auch alle diejenigen, die Rube und Arbeit wiedcrber' s-häfflgten umfaßt. Ter tarifliche ArbettSvertrog ist die gesundeste gestellt wissen wollen, ebenfalls die Gesetze strikte innebalten. Da sie aber zu keiner Störung des Friedens geführt baben, kann ich dem Wunsch« des Abgeordneten Roscnfeld, nachträglich ein Strafverfahren einzuleiten, nicht nachkommen. Die Umzüge vom 6. Januar dagegen gingen mit PanzerautvS vor sich, auf denen Maschinengewehr« montiert waren, und au§ ihnen brach die Hvdra der Bürgerkriege hervor. Wir werden un.S i jedenfalls nicht gefallen lassen, daß auch durch Demonstrationen Grundlage des UckbeffSverhältnisseS. Sr!ef?asten öer Redaktion. tzevcr Mr den ipriellasten Seftimmten ilnnaa« füg vnd eine Nummer dei.?r:.'slicke SluSIiinft wird ..■...—.,, � �....! wie die des letzten Sonntags mit fchwarzweißroten Fahnen usw. blicken mri größter Sorge i» die Zukunft, sie müssen sich größter öffentliche Ordnung gestört wird.''' Sparsamkeit befleißigen, aber nicht am unrechten Orte: es wäre «ine falsche Sparsamkeit auf dem Gebiete der Kulluraufgaben und des Verkehr» zu knausern. Der Gouverneur Schövflin i bat bereits bei Noske beantragt, gegen den Nanonaltzund deutscher .... �,• Offiziere, der die Demonstration' am Bismarck-Denkmal vornahm *. ü0,m, Wohnung--. vcsliii,; und General Ludendorff die Ovation daickrachie, die Bestimmun- Unfern Kriegern muß unser Dank durch«in behagliches Heim ,m- �n des BelagerungszustandsgesetzeS anzuwenden. Die K oa- l-aen! �" ß � Notwendigkeit nach dem Ausfall we'idWü'tfostc� da" Jhi-"ürlä»bs,-it Rc.rfi und i. Meinsen auf o.« iragfan gst o«ck>uit-.rn zubiegen. � d-r Wahlen. Die Unabhängigen baben durch die Verhinderung> och in die geiebl ck-e EmpsängMizeit tällt. 1. Nur dann, wenn die Tat eines früheren WahltcrminS es verhindert, daß wir im Reiche und»or dem S. November pasßert iit.— H»!»er. NowawrS. t. Ja, ss«4 man eine»«uAsiaSeo . nicht erteilt. Siliae Bn- froara trage man in der giinstischen Svresisliind», Cindenflt. 8, 8. Sef linls. t Treppen, t bis 7. Connadends s bis 8 Udr nachnnttagS vor. Schriftstücke und Beiträge lind Mit-uidringen. Gr. 3. Die Fiagrn find tiilich geregell, tragen Sie beim ckiemeindt- vorstand an.—«JI. 102. Tie Ausfiinft der F!lriorgestk0e entspricht den Voiichriilen.— H. K. 12. 1. Mangels ZadlunqSsäbigkeit brauchen Sie ichtS zu ieiitcn S. Ei« brauchen nur Austunst über VermSgen.S- und Einkominensvnböltno'se zu geben.— A. m. 38. 1. Sie linnen Herausgabe der Sachen ividein, enil. im Klagemeae. 2. Der Frau ttebt ein An- ivrnch aus Zablung von M. 500,— zu. Tie Pfändung der Sachen iit»u- läifig. iobaid Ihre ärau die Fordeiung auigellazt bat.� 8. Für die not- Die Selbstverwalinng der Gemeinden ntim erweitert, ihre Initiative durch Befreiung von bureaukroäiichen Fesseln ausgedehnt wecken. Auch wir treten für jede FLvderung des Handwerks und deL Kleinhandels, ebenso für eine umfassende Fürlorge für die Lgnidwirtick'aff im Krcbitwescn, durch Meliorationen, durch Er- Haltung dar Forsten ein, wie wir ebenso programmgemäß die Forderung der inneren Kolonis'ation aus? wärmste unterstützen. Auf dem Gebiete der Schule treten wir ffir die ge° meinsamc Erziehung aller Kinder de? Volkes in der Vollsstfiul« «in, ebenso für die Einheitsschule unier Aufhebung der Vorschulen. Die Simuffanschulen der Gemeinden sind«in großer Fortschritt,«endet Der Hergesellschaffung von Vctricbrli, die dafür reif sind und privatmonopolartigen Charakter haben, stimmen wir zu. ebenso der Forderimg der Kommunalisierung von Dikisser. Gas, Elektrizität und Verkehr. Wir wollen ein fcciheit- licheS demokrati'chcS Preußen auf der Grundlage der guten alten Tradition.'(Beikall b. b. Demokraten.) in Preußen sozialdemokratische Mehrheiten haben. Aber auck die Lage dc? Vaterlandes und deS Volkes zwingt uns zu einer Koa- litionSvolitik. In der Zeit de? Hungers, d-s Elends der Schande und Gefahr, beraubt und zerstückelt zu werden, sollte sich bei uns dasselbe einheitliche Eefübl erheben wie 1813. Keine Zänkereien mehr, i Adolf Hoffmann: Zuhälterrede!) Arbeiten wir. aber machen wir nicht zu viele Worte. lBeifall.) Abg. Dr. Rosrnfrld sll. Sog.): Bei der Verbindung mit dem Zentrum wird die gegenwärtige Regierung bald die Fühlung mit dem Volke verlieren und sich nicht lange halten können. Wir haben zur Regierung nicht da? Vertrauen, daß sie ihre Versprechungen erfüllen wird. WcS- halb will der Finanzministcr die ssirbeitslosenunter- stützung versteuern, wenn er sie selbst für zu gering hält? WcS» halb schaff er nicht den Adel ab. wenn nur der Ad«l der Arbeit gelten soll? kZucuf Dr. CüdekumSi WcShaw haben Sie denn den Adel nicbi abgeschafft, als Die Minister waren?) In der Frage der Arbeiterräte hat die Sozialdemokratie einen Riesenschritt noch links getan. Wir vermissen die Aufhebung des BelagerungSzu- standes urxd die Amnestie.' Die Regierung wartet nur mit einem bürgerlichen Reformprogramm auf, nieder mit ihr. /Beifall b. d. U. Soz.) Finanzminister Dr. Tüdckum sich gegen die allgemein? Steuerfreiheit bis zu 3 00 0 M, die der unabhängige Redner gefordert hatte, weil das bei den verschiedenartigen Verhältwissen in den Städten und auf dem platten- Lande zu Ungereck'tigkeiten führen müsse. Wir wollen gern gerechte un>d soziale Steuern e'nfübren, aber jtcuerffei wird keiner bleiben können. Ein Staat, der seinen Be- wohnern vom 20. Jahre ab das gleiche Wahlrecht gewährt, hat ein Anrecht darauf, daß jeder nach seinem Können sein S ch e r s l e i n zur Deckung der Kosten des Staatshaushalts beiträgt. /Lebhafter Beifall.) Das Haus vertagt sich.— Nächste Sitzung Donnerstag 11 Uhr. Weiterberatung. Anträge. Schluß 7 Uhr._ 25 Jahre koafumßenoj)enfthastlicher Großeinkauf. Am 29. März d. I. Vollente! die Grctzeinkcmfsgesellschaft beut- icker Konsumvereine das erste Vierteljahrhundert ihres Daseins. Fünfundzwanzig Jahre ununterbrochenen Ausstiegs eines genossen- schaftlichcn Grohietricbs sind niemals Jahre ungestörten Gedeihens und ungehinderten Schaffens. Als die Großeinkaufs- gescllschaft noch in Kinderschuhen ging, im Jahre 1891. war sie -Zn der PitÜRtn städtisch»» vberrcalfchul« ist eine Zeichen- u. Turnlehrerstelle jm l>e!*hcn. Die Besoldung richtet sich nach dem staatlichen Nncmaletai. Die Rasilung der ShitBNiJntnmgegulagm erfolgt nach den hier geltende» S! mmicchk.— Li. W. S1. Das hängt von dem Woitlaut des M- findtwg.'virtiages ab. In der Regel lönnen weitere Forderungen nicht geltend grm cht werden.—(?. F. 38. Einen gesetzlichen An'pruch ai-s Zahlung einer Entschädigung haben Sic nicht, wenden Sie sich jedcch mit einem Oidnch NN den RcgierungSvi äftdenten. 2. Rur soweit neuer- bflickiigrS Eiu/ommen porhanden war, ebenb clwaige Grund- be«w. che- daudefteuer.— ivt. llij. Ja, sofern die Sieuer nicht länger als ein Vicitilfabr iällig ist.— 29. W. 18. Die Fordernng emspricht dem üb- lichcn Vorfchu».— C. T. 23 1. Die Firma, bei der Sie am I. Angutt 1914 in Sleliiing warcn. 2. Sie baben Anspruch auf eine Deinütung, die den DadeitneebÜkbknen unler gleichen VerbSitnIssen gewährt wird. — M. SU. 19. Wende» Sie sich an den Verband der Schneider. Berlin 3., Sebastianslr.»7.— Ztiu« 00. 1. Das ist irobi kaum anzunehmen. 2. iirisirn wir nicht.— M.»i. KleiderprtweriungSiielle, Kommondanteir, stratze h».— H.äni<�rel�kö t Halisadenstr 103 Aniertipung sIriU �Dnickaacben S/ PLATIN* Gold, Silber. Zahngebisse kauft Frau Linke, Biiicberstr. 45. Sache zu ksuiea ä.,Vorwärts:'aht Juli 1914 I bis heute. Offerten mit i I Preiaang. erb.unterChltfre i | K. 16 an die Exped. d. 31. i ■»■mmare' Heues, mod. Wo!ini;aas. am Bahnhof cktiailotlenba., mit hechherrlchofUich. Woh- irung-u, p. 8, 4 u. 6 glmm., ist durch uns für Bst dno M. zu verkaufen. Die Mieten sind steigerungsiähig, die Hypotheken sind bis l9Z9 gcregeft. I5Sil Isr. Seh midi Sühne. Seipjlgecft. 1 12, S. Mauerst. Rensium 11900 u.r065. Spezialarzi Dr. med. Haetiicke Hiut-, Har Gcschlcchtsl. Blutun'.ersuchg., Fne.richstr. I78-Ii<3(an d. MohrcnslraBe, Untergrdn.l. ll-i.ö-T. Stg. ll-T. BflsgenosfcRÄTra. weiche letzt bauen wollen, er halten iaihnersttinbigen not kostenlos v. Parteigenossen(er. Architekt.) 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Znlm, FattcHachce Sergo, Vlnih, Acrmcllatttt Robgarn sehst Gewarc, Aa Wl«l«W»(Hochbrimltottbuit Jäeute- EaidßUuutg f p: ?s? * o ÄiK�O)W H s» Äi ÖriXiznlxue����E Ä.O jcort-, V-ör�ruitcug i� Xifeu�. wjasÄriei� «WAttßrv J�ndÄi?- XUjiö�urtg � K�M.- " LLQ-s. i/eid&t' Jäaua Iwm.VePj Jtnix�kender3 fcku>�i4nqdu <&la*J2&KL&XunsUef> idJ&Mbjoftf KIcfanrd-StranB-Wvct». 2. Abend: ArladM nri Kum. _ A Mang 7 UHr._ Scbauplelhai» Die Krcazelscbretber. Anfang 7 Uhr. Volksb&hne Theater am BOlorrplatz. Direktion Friedrich KavSter. T-', Uhr: Oa». Direktion Ma� Reinhardt. Oautschea Theater. 7 U. l!ed daa lieht sebclaet tu der Fintternls. Freitag l Uhr: Wie ea eoth (Cttlit Kamme raplale. V/) Uhr: Fascklng. Freiiag Vft Uhr C« Klalnaa Scftauapielh t-asfltrenr.tr. I. Port S. Vh-; Die büchac der Pandara, Freitag PI. Uhr: Die Büchse der Panddra. tbaatef i. 4 .""e CMrj CjÄelnhard■ R Hernauer T.tS Uhr; Taieotaaa« (Irene Tritech. Lud«. Hartau, Paul Otto.) Freitag: Oer ßibarpalz. iTrau woltf: Else Lehmann.) Sonnabend; Mutlk. Sonntag nachm.: Kalienstcg. Abends: Dar Blberpclt. KomSdlcnhaus an oer Marscnallbrückc "V Uhr: Brdgeist. Freitag: Der FeldhcrrahBgel. Sonnab.: Feidbs rrobflgcl. Sonntag; Der FetdUerrabegcl. Berliner Theater 7» Uhr: Sterne« die wieder leneliten« Theater der Frledrlülistailt Ecke Zetebelch- u. LlnlerrftraA». Slorbra SSM. Sagltd)~, Uhc Drei tolia Tage. 0perrtt«_B9n ZsrNg._ Trianon-Theater. Bht. F riedrlchstr. 7 tr.«927�301 TSg'.SÜhr. Heute 192. Haie: Der gute Rot von Heraiaaa Sudcrnaaa. Sonnab. VH Hlascl u.CreteL eonntag 4: ScboeesrUrehea. Caslso-fbeater. Ssthrtna Der<3<, Das near Botet inolle. Dazu nDflalFtrr SprjioIUattn. EHeNches-- etg.SV«: Walhalla-Theater. TV-, Uhr: Augasl der Starke. National-Tbeater T.', Cfipenicktr Str. öS 7", Dobesehreiblteher Erfolg! Vis Klttopuppe. rrleske von Leonh. Haskel M jsik von Walter Bromme. StJ, J'asl"«! Wappen.! Kl. Pr.) Rose-Theater. n/,u. Iiis Dreiniädertb&BS. Qasttp. d. Friedr.-Wllh. Theat. Msen-Theater. Unte Auttabruntea! 7: Hasemanna TSchter. Sonn-«.*'■ d error» t�l nag 1 Doraröschen. lull ludilm. Ah M.: DerL-Bawbb Wiajark lienalnar-Thrnter Direktion. Victor Baraoarsltr 7 Uhr: PaarQjmt. Freitag: Dar rote Hahn. Sonnabend: Orr Olantucha. Dentnehns Klnntler- Thonccr. 7 Uhr Der SchbDtcr. Freitag: Oer ScbSatcr. Sonnabend; Oer JcWIpter Theater für Donnerstag, den 27. Mlrz. Residenz-Theater. Untergnindb. KlosierstraBa, Auegang Stralauer SiraBa. hgst J418. THxtlch V/, Uhr: Das im Lelei Von Hermann Sudermann. Spielleitung'; Alfred Rotier. Hansl Arnstadt. Ferd. Bonn. Eugen Burg. Olga Limburg. I. Falken stein. Emma Debner Po-a Valattt Paul Bildt Sonnab. 4 Uhr: Rotltgppehtn. Cnntml-Thonter J��ieSehlasteronillni. Ibontaehon Opernhann 7 Uhr: Der PonUIUoti von Leojnineaa. Tri otlr.-WlUipInint.Th. V/t Uhr: Banncri. üasDrefraaderlhans l Teil. Kleines Theater. TV: IL: SaltO«01�. Komlnoho Opor Scfavarzwaldmädel 5tg.cÄ-|U.;5chwarmldinldel, Lnt iAPOLLOi Theater> FrledrichstraBe Zlö ! Dir.: James Klein AUahendl. Vi, U. Sonnt. A>,. n. Vi, letzte Tage!! Die Abdankung 4ca Oroöe Va letd-Au«- statfunga-Sehau. P. rsllnl. Auftreten! I d. berthmLdJnlsch.| Filmschauspielers |VlggoLarsen.| Lade Blttttner als Lieblingsfrau 1 n. Horsten. Fr. Rauch I 1 i rt arab. Springer, I IU Pjrram.-Darstelt I Battyl ß Arengruppe. I Chinesische Oaukler.| 1 Sonntags J>/, U.|ed 1 F.rwacht, 1 Kind frei 1 1 | Tneaterk. ununterhrj ~l rrfHinet l linntaplelhnn« Zum BOO. Male: £;: Die spiniseiie FUi pnlsst-Thenter t uhr; Christas. Metropol-Theater. 7 uhr i#: Die Fisehingsfee. Sonnt. 3 Uhr: Wiener Bhrt. honen Operettenhana Ibenea Operettenhana.» Schlffnauerd 4a. Norden 281. x> uhr: Die beusebe Sosanne, Mehlller-Thent. Chart. tv, uhr: inatol. Thalia Theater 7 uhr: ZurvOdenRninnie!. Th. am Nollemdorfplntr. 7 uhr. Wo die lertbe singt. Theater den Weatena t«, �hr Madame Sherry. Stg. Z>/,I Die DoltarpriaxesslE. WnUner-Theater v/t uhr: Geisha. Stf. 3V»i Oraf v. Luxembarg. BoMnd W mu det dralitdeo IÄ fiti(9S-IL3lDllB(M(Deil S'S Sennlofl. den 30. Btdrj 1019. oormlttaps 11 Ahe: ün SvewWs"ÄT1 ad-OdtafL Herr StammnfBnprr USoIltt BlechheJi, Herr RoprtImelf.tr C. Scharelshch. die ehem. Od der ehe«. Schmafsttch. Imftr. htoef. Busch Tgl. P/t, Sonnt J1/, tt. Vf.: Gr. Amatear-Rellen. 100 M. Belohnnno erhäU derjenige, welcher 3 mal stehend um die Manege reitet Außerdem die Obrtgen TsriBiltebca Nunimeru und zum SchluB; J9M»awnoin;ii2t�ro� e-emaiige Mitglieder der StettinerSInger Seidel, RuecllL Herrt, Hrbnlng, Schubbit, Riess, Rathke, Otto Schräder, Rudi Schräder., AnscrvBnltes Prog-amm Vorrtrk ab».Mira f l-i u. BOaigL Baaele(feiruna; Rapellm____ BBntgL Opetnrtior ILelwttg: Prof. Dago - Reiter, Ii 10, 8. S. 4.30. 3 unb Ifib 3L bei K»te h Bock unb 9L Berlhelm. 70896 Winter-Gaiten Täglich 7',, Uhr: Nach erfofflfem ilmbau! Neu eröffnet t Neu eröffnet' onndorf vir. :-tl.-gd O'ildscktnld: i Heise eis Die Effie in SD TageiL 8 Akte nach Julee Verne. 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Allahendf Ith: �teuss ff Canz- Diele � Winzerlaubcn Tätlich: Moderner Tanz« Ball.Orcbester t ll.lnz Schmidt. Tani'VorlGhrungen i Belgs reff s» Skandinavia Dtroksoa- s trage 24,37 «egeaühcr Bahnhof Alexanderplatz Adolf Voigt. FrilzeFrou. 4 Bolgaroffs. Alice BSonau. Jos. Honritz 1 und dos große Ricscn-Programn. m Sonntags; Konzert der Kapelle des 2. Garde R. z. F. unter oers. Lei! d. MusfVm. Oraf. 1 ! Aufruf! FreiwilBige vor! Polnische Horden(rächten danach, altes deutachee Kultur-, land dem Reiche ru entreißen. Die Colschewieten wollen in Deutechlaud eindringen, um unser geliebtes Vaterland dem sicheren Ruin entgegenruführen. Schützet unsere Grenzen Im Osten. Wir brauchen Soldaten. Vor allem Infuntaristen, auch Handwerker jeder Art gemoht. Jeder, der sein Vaterland liebt, melde U sich bei den Werbcstellen des Gardekorps: Werbostelle A. Kaserne 3. Oarde-Rgt s. F.. Wrangolstr. 97/99, Stabe 17 , B, Freiwilligenmeldestelle Potsdam in Eiche(Kaaerae des Lebr-fnf.-Rgt) » 0, Oharlottenbarg, SohloBstraßc, Gomeindeschule IV. Bedingungen wie bekannt. itafii* MilitÄrp apiere unbedingt erforderlich. .................................... zMeckhdmiiImjkrHm! Deutsche Männer! WaS nützt Studium und Lehrzeit? Was nützt jetzt die Arbeit im Erwerbsleben? Spartatuden und Bolschewiste» Innere und äußere Heinde breunen«uterdesieu«nser Hau« nieder l Vernichte« alleS, was un» lieb»nd tener ist! Zoll»»: Ais ZI»ei MW! Sil» Iis SWNll Zum Schutz der deutschen Lande, zur Sicheraug de? Lebensmittel- einfuhr für unser Volk brauch» die Regierung treue Mäuuer! jaraTme: PcW h Knp. iold mttxidium Spitze Reparaturen •Utr nüttar. Kommt alle »ur lÄ Msrine-Ksigsile Cocwenfeld des lllzrlae- Freikorps General von Cettow-Oorbeck- aeal*tn>asb*6tona«s«s»w(St«1« gttit»rp*. mdbeflcne; AKMDir. t>c»e»»dring»n. Ulli««>»h«lg»»a da»»«IchAwvhtMlnlNvt«. 8MM iisisi Grmzen! Freiwillige vor! Alle Waffrngatilingrn,«vir Jusauieriite««».allrrille» und Rriilleriften. Pioniere, Nalirichten- u: d realnfarmatione». Straf»- fahier. Eisrubohaer u. Lnnitätemannichafte« werden»ringend grinchi. Jeder, der lein Loteriand lieb', melde sich bei de» 148>i7* WerbefteUcn des Gardekorps. Werbeftrllc A: Ka erne b. 8. iSaide.Rc, viangemr iilM ivberoft, , v: Fieiw llweni mn> si�lle PoiSdnin in E che sKlilern« Lebt- Jnsante>ie-Zie,,.mc»>j liür On und Lberosl». , v: vkaelolieadiieii. Lchio»'!lrudr,(Ärnirmdrlchute I V Vedingungen wte dctann». Milltaipapiere»ttdrtn«en. Orb« die bekuatva. cl*' «tircbpn. dvuwkafU«, ohavAadvkran»(• mUh«i«ii«cniaad Prenutule n Hraa»»(on»N tu sslt« brich»ort an der ltieler Arhrb». Sie ,ft»in» volllommen bi-ziplinierte iZtaabniiii,»pa.. Zhr»«usaabe ,N:«le«ichetuaa de. r-'—'' »n gewährieistea und(lir Stahe« »er Reichorggieraag»a sorgea. »arum i«Ärr sei» vatrrla»» n»» fei« Heimat iiedt.»er bir«»»e. Orb»»»«»»» DiiziNli» ts».»er tp««e»»»»««»»»elf«»«» »» dem- v»te»era»f»a»»es t»«t»r- lande«: Jeder gesinnungStÜchligeWatm ist un» willlommen! >t»>eslelli werden: Berul.s.ldaten und ehe«eIiae S»lbat«n aller Dieultgrad« der Marine und Arme». Teiegraphilten. danbwerter sowie auch Behrfiihtg» ungediente Seutk m beschrinNer 8ahi. vadlaguage» fse die An>etz»e»«aa dar SlNsten«.»,: Neben den»usleheuden Dedükunisen de, Dientibrabe». Stich« Zulage: sllr Unteralbgier» und Mannschaften e Verpflegung,«reieidnng und Unlerdringnng. igig, Nllndigung.— Dei auanahm.wetier Nee» ' wendiin« außerhalb de» tdeuaerneweat.d' reich«"i M. tigllchr.Zulage neben mobiler Ldhnung l» ehalt, VaNetbung: Fridgrau. wer«ntlalsnngaanMg und An«. " eehllii«egenwer» nach Abschätzung »II, Komplotts bfirgerliehe Wohtttutgs-Sinrichtungen zuwie hi mnl-tte Sohlafzitnmer. Wohnzimmer, moderne Küchen. Möbellmeresse iUii un; Broul eu.« weiden höl.ichsl „ebeten, vor binkaul unt< r Lager zu berückskhlltien. t Langjährige Qarantle. GEBR. 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Armeekorps. ?e!!>«>,rie! veriammtiin am T v» n» d e» d. n o r m i t i a S ZV Uhr, im Piri,0!>aai der- cciriiinlijun H« rirnba>i>e>. T n g e s-- o t 6 irn ti fj: 1 Sfc'nfal r-n"« Tc eijicnen ,»n> Riiletoii» h am «.«vxii luiS ii. E»-avwaal für das ausgeschiedene Mlgl'ed. fl'mer/id Avske. 3.'iier'ckicdeaes., Ärschichunge« in drr Aranzöfischen Ttrn�e. Osencu i ani �.axrh dar da-, geiamie ZI anrwl d�r pefirn ib» ge»airrien"Ingrine der Liaaisanwa ischafi flbe-ge en um ei» Versa r c n ft e< e n«ich i e l b>'t deautragt.<6r düikle sich va n■.( lest? er a-t m Niii�e ru veiaetmoi' n hai'en.?>e Uuier» s->»r. di>r>le de'cvliU.ngi weiden, in rücksiauslvse KlarneNmig> d'm F>11 5» �rdalsen. �cr"cichsver'r>.d k)s-ick!uy, der die Sonn'agveri immlun i im '-> va.ist veraiiü.'it r ira»e. tei>! mir, das; im.>'.»,?« der T U- en c» de! Vfiiiuumlinifl im Tpoi ipalasl feme F ihnen m l>?- i Ofden find und �ar, van, iiei der lfl e i eb f I a n; l e t(!) ii Uerlreier>es 9t ick-v r! ande? Cftftnip uespi veven. sondern i< u r>. tz.•»de de» N a l> a n a l d u n d e» d e u t i ch e> ?>; i e r e sich-in d sse» Äilal'eder qewandt dal Än dem. si v na v dei Bee. di iing der Nnndaekinnft var der Reichst in;l i . pieti un en'oll, sind der Reich»verd»nd Oil'chnv und die ebnier der Ä r ammlunfl im Tporipalail>n keiner Weile be i ew en Unter den Nllc''wrkic» de? letzten Putschcs leiden noch viele Be- wohn.r von Ber in-Lsten. Nur nach und nach lägt die Zer- it r r-, n g der Wohnungen sich wieder gut machen, und selbst " b':i Erscl ung der zertrümmerten Fensterscheiben, die das Erste sein müßte, schreitet nur langsam fort. In!>aber kleiner Wohnungen cmvsindcn das um so stärker, weil die lcht.n Tage einen Kälterück- schlag gebracht habcn, dem sie bei dem Kohlenmangel schu�lo» preis- (Kochen sind Noch an sehr vielen Häusern sieht man Fenster, deren Sck drn einstrveilen durch Bretter, Pappe oder Papier notdürftig ersetzt wurden. Em Bewohner des Stadtteils klagt uns, dab Haus- wirte. auf den Mietvertrag gestützt, sich weigern, die Scheiben auf ihre Kosten erneuern zu lassen. Er fordert, daß hier die öff ntliche Hilfe dts Ttaatc« oder der Gemeinden eiiig�ift. SlufeefjWÖfjtiliche Austände, tagt er, rechtfertigen den zweckmäßigen und gewissen- lasten Gebrauch außergewöhnlicher Mittel, wie es Maschinen- pewcbr,' und Kancnen sind. 5lber sie ver'angen auch außergewöbn- lick's Eingreifen durch schnelle Hilfe für die wirtschaftlich Schwachen. „Velle Element««nter t«n RegiernngStrupprn". Hierzu sckre-b: uns das Generalkommando Lüttwitz: Nach Erkiind'gung bej Herrn Hauptmann Marx auf der Kommandantur erhielt das lJcneralkomando die Nackrickss, daß der söjährige Techniker einen , sebr nervösen und aufgeregten Sindruck gemacht hätte; von einer Ristwunde am Kopf märe nichts zu bemerken gewesen, sie wäre euck von ibm nickt erwähnt worden. Von feiten der Kommandan- tiir. wurde sofort eine Untersuchung in dies'r Angelegenheit angc- stellt und diese ergab daß der betvrsfende Herr den Posten, nach- dem dieser ihn dersehrnllich mit dem Gewehr berührt hatte, sokort inst, beleidigenden Ausdrücken angegriffen hat, so daß e» den An- schem erwecken mußte, als ob der Herr eine Stellungnahme dei Publikums gegen die ReaieruzigStruvpcn herbeiführen wollte. Da bei der Untersuchung Auesage gegen Aussage stand und keine anderen Zeugen zur Stelle waren, konnte nichts Näherei ermittelt werden. Auch der von dem Herrn vorgetragene zweite Fall dei Schießens ori Snwn konnte nicht untersucht werden, da der betreffende Herr selbst zugab, da er keine Beweise für seine Angaben anführen tonnw,— Zum Raubanfall in der Friedrichstraße: Ein Anfrage beim 3. Gardcreoiment ergab, daß die drei Grenadiere Otto Seidel. Henrich Schmidt und Fritz Bürger keine Angehörigen de? 3. GarderegimeniS sind. Ein Robert Seidel wurde Ende Februar entlassen, ein Heinrich Schmidt Anfang Februar und über einen Grenadier Fritz Bürger ist überhaupt nicht? bekannt. Geldentfchädtgunss statt Entlafsnnsssanzng. Wenn wir Eutlassunq kommende U'tterosfiziere oder Mann- schatten aus die AiiSbäi'dsgiing kineS Enilassui'aSo» iiigS verachten. oder kakla es nn Enilassui'gSaiiii) irn manoett daif hie, kür der eitt- ivrechende Gel v w? rt de»«I'zuge« bis zum.Höchstsatz von L3.83 M gezahll werdtii. Die Nicke'niünzen werden dem Verkehr wieder»iigeleitet. Von einer Anwerbung dciitsckirr Heerrsangrhöriger duich au»- wärii�e Mächie ist bei den mililär'swen Dienststellen nichiS bekonn», Die Privatschnldirektvren erwidern auf die im.VorwäriS" vom 1*. Mär; erschienene Rot> r. dab ihie Verbaiidliinasbereilichak» vo» dem Peiei» eer Pi'vai'chiillehrer v'cht in Auipruch geiiomme» worven sei, Mii der Honorieriing seien die meisten Sebrer r»- friede». Kündigung bestehe,»nd wo etwa n'chl, gelle ja daS B, E» iei oeiviß Sozialist lUiig, wenn man die da» ganze GrchättSiistto und alle Berai tiuorlung iiaaenden Privaischulbirck» toi eii oen p e n s i o n s b e r r» t> q t r» össeiitlichei. Schiilv-rekioren im Ei»lomin?n gieichsielle» u''d den Rest des Ertrags zu 7b Pio;. unter d'e Levrer vrrwilen wolle. Ein geplanter Raubmord Die W'lw? Deborah Glas in der Fehrdrllmer Sir, k? po» einem>>0» uiibekaiinien Täicr nieder» ye'ch ag-n nnk> beraubr worden. Dieier muß aewuß« haben daß dir all inslebend, Fron einen größer-n B wbeirag bei stch baue. Di- II berkall-ne Vati« eine größ r? Summe Gelbes vo»'brer Bank ab eboben i>m sich ein n?,ie» Gesgiäfl zu kansrn. Das Geld baue st'>n e>»e Ta'che ihre» U'tterivck emaenäbr. Ter T«> ende Frau ae'iibr» hat lassen Blntlpi itzer an den Wänden and �iiir'chtuiiassiückeu erkennen. Er raubte der Be- sinnuuaSlciie'i das Geld au» der Ta'che, waif eine Srepp- deck« ü'er st? und enilernre sich mir denr Raube. Da die Fra» gcste!» vormittag a» einer anderen Si�lle de» Ladens a»kgrs»iiden wur�e. lo ist aiizliiietimen daß ste lv'l-r für ttrrze Feit das Beivniiiiein wiedererlangt>md sich auiieraffi batie, um H>l>e zu inch«». Nach weuigeii Schiitten'st ste ann»i dem Lue» z»>a»»»e»gebrect>on»nd hilflos Ireae»'»blieben, bis»m Ist',»br aestern vvrmiiiaa eure Frau sie mil den ig'weie» Novweiletzai'arv bestni n- gslo» auffand, D'e ll'de»i> llene, die nach der» Hedw>as»K onkei banse ged acht wurde, diiiste kaum mir dem Leben davonkommen,«l» mutmaß« lrcher Tärer kommt ei» eiw' 21 bis 22'iahre aller, euva k.72 Meier oroßer, schlanter Meuich in Fiaae der das Ge'chä'l vorgestern abend geaen« gbr vertteß. Er ba»te ein bartlos« Gest t»»d trug ein kurze», blaues Jackeu, eine graubraune Hose, eine blaue Schirmmütze und schwarze Schnürschuhe, Belobmmg 1000 M, für zweckdienli e Angaben a» Ki minarkommistai L-hnerdi, Zimmer 30, Polizeipräsidium. Wiederau fiiahme von Personenzitzen. Die Personenzüge 4l0 und 431 Bei tili Sleli!» veikevren vom 27, März ab wiedci tägliw, und zwar ab Siel« Bhf.»in 300 abends, an Siet i» 12,00 nawls, und ab Stettin 2,32 nachm. an Sietl, Bot. 3,17 abde. Beide Zli.,e fübren 2,-�4. Klaste,— Ferner verkebri>e t einiger Zeil aut der Strecke Be, n Bcbia»r deu P rio-ie» eü en ab And. Bbl.>2,02 uaftir» und an Anh. Bhi gtttt'tith zw i'che»'Berlin E iirr I oer'uchaweise ei» Tchlaiivagen, Betlkaitc» 1. Kt. 21,— M.. 2«l, Ii.— M Wieder zwei Raubübe fälle. Ein Zivilist und ein Mann in Soldatenuniform drangen in die 185. Brotkommission Bochumer Straße ein. richie'en ihre Waffen auf die anwesenden Beamten und drehten mit Erschehen, wenn sie sich rühren würden. Die Räuber nahmen dann die Vorräte an Lebensmittelkarten aller Art an sich und vei schwanden mit der Beute. Sie hallen unter andsiem 400 Zuck rkarten, 5' 0 Kaffeckarten, 700 Eicrkarten. 350 Fleifllssarten, 900 Letensmittelkarten, 100 Seifenkarten und 000 Reisebrotmarkcn erbeutet. Ter Räuber in Soldatenuniform trug das Eiserne Kreuz 1. Klasse und das Berwuwdeten' abzeichen in Silber. Er ist etwa 1,75 Meter groß und schlank, hat einen kleinen rötlichen Schnurrbart und trug Schirmmütze und Wickelgamaschen. Der Räuber in Zivil ist etwa 4b Jahre alt und 1,70 Meter groß, hat einen dunkelblonden Schnuerbart und trug eine dunkelgrüne Joppe, eine braune Mütze und schwarze Leider- oa aschen.— In der Richthofenstraße 15 überfielen Räuber den 24 Jahr altm gelähmten Sohn Felix des Schlossers W., als dieser allein zu Hause war. Einer der Täler warf den Kranken durch einen Sloß so heftig zu Boden, daß er besinnungslos liegen blieb. Si: flüchteten, als sie durch das Dazwischenkommen der Nachbarn gestört wurden. Einer der Räuber war etwa 40 vis 42 Jahre alt und 1.05 Meter groß, batte einen ungepflegten dunklen Schnu'.rbart und trug eine graue Sportmütze, einen feldgrauen Anzug und ein schwarzes Halstuch. 't ornog für n nreivsloie Hcu-c Jnftilm für Meereskunde(5 Uh'l Prof. Bat am, I Die.'«leiweli der Ozeane. Gin Gheiiiieriirlu» für Anlänrer begmnt An'ang April an>>« städtischen Wob ivrtbsldimoslchlile. Tlioriner Sir, 74 Mit ldm lind Besschll- »unqen wichiigcr industrieller Aniagen veibiiiideii, Anweidunaen von 7— g Ubr abc uds Mi Amiszimmer, Oietühr von V,S0 W., auSwärls Tohncnde M Radrennen Treptow Sonntag Eröffn unoSprei» über SM Meter, )ilr Flieger Prämleniohlen über.'-NM Mcl r Ui d SiN'iinieriingSrei nen Im solche Fat» er. die a» den voeheigehenden Ste im, n nicht plazierl weiden. Oessentlichr Schülerveriammlnng mii dem Tbema: Wir Jugend lind unsere Schule Sonnabend 5 Ubr, Aula, kochllr Ist. l Teuisrtiö crreiu er J Sonntag vormiilag 10 Ubr Im Theater det Westens,»nmiir. tü. Beriammluiig wegen der Anlchluusrage. i llrania, Taiibensti eiste, Somiabeiid wiederHoll Pio). Donath de» Sxvelimciilali'orirag Hochlpa niiiigelernle tung clett ilcher Energie" zum lehtenmot Im Höisaai wnd Dircllor Franz Goe.kc den Vortrag.Bon Tbor» bis Dalizig, utster L'eiauelgcbiet und die poluilchc Wefabr hallen , und nicht wie m gegeben, den Vortrag,»Tie«chönbeit der demichen Landichajt'. Boxkünipfe im Sportpalast. Die heutigen 4 großen voxkämpse beginnen um 7 Ubr, Der Haupttamvl>/,S Um. Der Slrbeiter-Tirnograplieii'Verein»SlrrndSa. Itzrost-Berlin.tagt morgen Freitag, abends 7'/, Uhr, ilidalbcrtftr. öS bei Bieberstein. Er- scheinen Pflicht._ Wroft-Berliner Lebensmittel. Ber in. Heule, Doimeisiag. auj die Ol und Oll Klndcrkarten für vier Tage eine Büchse iioiidensmlich, Sonnlag auf dl« st.-L'ter. ttranirrilarten nur Liier Bollnulch, Montag Ol und LIl RIndertarlen ',..L!ter-5i>ankeiiIarIci! Liier Pollmilch,— Hcringsluiideulist«. Reu- eiiiiiagung vom 27 Mär, b>t st. April. Reinickeu orf. SSO Gramm Marinelabe(A>7) Anmeldung bis«i i» i ichlietzlich stl. d, MtS Ausgabe der Heringe an Händ er moigen, Feitag, ; von L— 12 Ubr für den Selchen. 12'/,— 7 Ubr iür den westäche» Ott Stell.— e J ie Strickwolle ist beute von ü— 1 Uhr in der l, Kemeind schule abzuholen, Tie n cht abaeboUc Wolle wird aus AuSwciS'arte abgegeben.— Beschlag- , nabmte Seife sth Kinder, Pakel 50 Pf., nur an diejenigen Emwohncr. � welche sich in die Listen haben eintragen lassen,— Aus Abjchnitt-t« ein Ei. j Preis und Beg im des PertanfS wird jpäler betannlgcgtbcu Anmeldung bit emichl cßiich morgen, ! Pnnlow. An, Freitag ein ausländisches Ei(Abschnitt tO) und Teig. waren(100, 110, III),___ Etcucrzuschläge, Friedenau 230 sgegen 180 Proz), Nikolassee 17ö(100). Licbienrade 180 Proz. wie biiher. Spandau. Infolge K o b l e n m a n g e l S ist bei der Artillerie« Werkstatt Nord eine viertägige Belriebspause angeoidnel woiden. Man befüichier wegen Kohlenmangets wcilere Betriebs- einickiränkmigen in Spandau. Spandau. Am Spandauer Stadttvald überfielen fünf bewaffnele Männer in Sotdalenuniiorm das alleinstehende Gehöil de« B'stverS Berg bolz, ivieien die Hofhunde, sei selten und knebelten den Bentzei»nd»ahme» ihm all.' Werisachen weg. Dann iiblacdieien st« 9 Schweine und lämillches Geflügel ab, lud«» alles aui seinen Wagen, spannten die zwei Pi'erde deS Be- sitzer» vor und fuhren davon. Bon den Tälern febli jede Spur. Organ, sie, ler Laiidichutz gegen Plündere» banden aber ist nach der »FreiHeir* Gegenrevolutioii. Neukölln. Da» Pressedezernai der Repnl'likanilchen Soldaien- wehr sibieibi u»s:.In der Siadtverordneien-Bersammliuig ia ile Sieverl lv. S. P.), es iei Lüge, daß die Unobstängigen die Arbeitei'chaii beivosfiiet haben ioll. Die hätte» sich der meulernden R. S. W. eill.iegeuslclleii wollen, da seien die Regierungsiruppen schon»»ierwegs nacki Neulöll» g> Wesen' Es ist erwiesen, daß die Aibeilerschafl. soweit fie der U. S. P. D oder kommunistisch n Ricknung angel oren. van einigen U. D. P»Miigliedein des So datcniales des Depots XII aus- gekorderi wurde», new der Kaserne Heitzbergplatz zu gehen um sich zu bewassne». Ans dem Kaserneneiose selbii eikkäiie ein ebensolcher Soidatenrat:.Kameraden, bleibr in der Ka'crne, w r beionnnc» 300 Mann bewaffnete Arbeiter zur Unter- stnyniia." Die Zivilisten erbrackien, ioweit ihnen die Waffen nicht von Geiinnu igs ienassen ansgebändigl wurde», die Waffrnknmmer»nd bewaffneten stch leibst. An den Kampi gegen die Truppen des elninckende» Deiachemcnts Neufville dachte jedoch niemand, ionder» die.zur Hilfe" ae. iilen Zivilisten beteitigien siv gleichfalls an den von einigen uniant-ren Elementen be>a>igeneil Plünderungen. Jedoch ivuide dielen durch aus Berlin ziiriicklehrende Tinpven des Depots XII E>»» halt geVoten worauf dann»ach lurzer geil Truppen der Regierung ersiv eve». Die Ui lackte ,» den Schießere'en itub Kämpttn in Nenköll» bil'ete der Kampf i-m die«aserne Hertzberapwtz Die'er lanv stau, � »ach'-m>'ch ein Teil d-r Lcuie. die den maßloien Berhctziii'gen gew ssenlo'er E eniente Gebor ich nkten mii bewaff icle» Zivilisten und Militärpeilone» vereinmi bai en Die Schuld an diesen Sch ef.eieien liegt»l>0 mchi bei dem E nnmisch der RegiernngS« truppe» son'ein bei dene», die zum Kumps gegen dieielbg» gebetzt baden. Köpenick. Die Stadtverordneten wählten zum Vorsteher Woick fS P. T.) uno Lamp- fU. S. P. T.) zum Stellv.rtreter. Da die Unabhängigen bei der Wahl des Vorstehers weiße Zettel abgaben, mithin nicht mr einen Mehrheitklozialfften eintraten, übten unsere Genossen bei der Wahl deS Stellvertreters das giciche Verfahren.. Zum'Schriftführer wurde Wagner(Bürgerl. Fr.) gewählt.— I» einer zweiten Sitzung am Freitag war der Andrang von Zuhörern � noch stärker, so daß einer großen Anzabl wieder ein Platz im Sitzungssaal, eingeräumt wurde. Ter AeltcstenauSschuß soll ge- meinsam mit dem Magistrat über eventuelle Erweiterung von Zu- Hörerplützen beraten Eingäben, und zwar der ForlbildungSschul- lehrer aus Zuwah' von 2 Lehrern in die Deputation, der Lehrer- schaft um Verbesserungen an hiesigen Schulen, des Gemeindebe- amtenvereinS, die Kommissionksitzungen während der Dienststunden ah»»halten. der Lehrer um E höbuna der Gehälter und MietSent- schädigungen, des Stcinset-crverbandcS um Vertretung in drr i Straßenbaukommttsion Vorschlag Mattern) und um sofortige AuS- füh vng von Rokstandsarbeiien wurden dem Magistrat zur B rück- sichtigung bzw. Kenn'niSnabme überwiesen: das Gesuch des Ge- meindebeamtendereinS wurde abaelehnt. Eine schriftliche'Anfrage der llnabbängiaen betraf die Verhaftung deS Stadtv. Futran. Bürgermeister P'ümerS teilte mit, daß er lediglich als Po'izeiver- Walter von der Verhaftung Kenntstis erlangt habe und diese im Anschluß an Vorgänge in Friedrichshcigen erfolgt ist. Ein Grund zum Gnttstretten dos MaafftratS habe nicht vorgelegen. Garzke CU. S. P D.) sch'ögt vor. daß di? Versammlung mit Bedauern pg» der Verstattung K-nntnji u-mmt und der Magistrat die Gründe der Verstaktuna feststellen soll, Silberschmid� fS, P. D.l führt aus, wenn ein Mitglied der Versammlung' verbaitet sei.'o babe f' doch eine Berechtigung wenn die Versammlung den Magistrat bittet, »u ersorich"». chefchz Gründe sur Vei'sta'iuna vorgeke'»'» b'ben Er bittet den Magistrat im Sinne der EnHchlicß"ng nach dieser Rich- 'una stin?u tändeln. Gegen diesen Vorschlag.«rstebt sich kein Widerspruch und damit ist der Vunkt erledint.— Die Gülttakeit d«r Wost'.?n>w!rd anerkannt. ES sol''t die Einführnng: von de« 42 atten Stadtbero dneten sied nur 13 in die neue Versammlung zurücke-ekichr», Lärmere Ausführung"» peri'rGchfrn die Befeßunge« der Kommission"» für die gewerbliche Fortst-'dunosscfmle, höheren Schulen und Schuldenutaifen. Nach einer Mag'straiavorlage soll leßttre auf"'scst werd"». die erster« erneut au« 3 Magiftra'Svcr- tretern, 3 Stadtverordneten und 0 Schulleuten best"ben. Diese j Borlao'e wi'd anaenommen geaen die St'MtN"» der Bürgerlichen. F« Mita7'ed"rn der SchuEevi'tation ai's der Versammlung werden Gar-7e s" S, P. D.) und Schneider f.B, Fr.l gewästss. Die Liste der Lehrer'chakt wu'de der Dceuiatwn zur Berücksich'igung ü Erwiesen. Zum Be->'rk?vorst?her für den 10. Bczivk wurde R Bossi» aewä�lt. Eine Schuldebatte knüvste sich an den Magistrot?aatrag auf Vcrm"st-una um eine SVstrerstelle an der 3. Gemeindeschule. Genosse Geste brachte die stmschulung zur Snrache; die lleiimn K'ndcr müssen setzt weite Wege machen. Genosse Foth bebandel'e die Schuttrage im allaeme'uen Lauge sll. S. P. D.) begründete einen Antrag auf Erwerb de? Ansch'esistanhes in der Sandscheun« »nd Errichtung einer Mnidschuie. Unsere Genossen sprachen sich für die Errichtung der Waldschule aus wostei Herstst daraus st'N» wies, daß>n früstere» Jahren unsere ss�nossen mehrfach den An» ttaa gestellt hasten, der aber astgesestas würde, D'e Errtchtüng der Schute in der Tand''icheune körne die Fraktion nicht zustimmen mit Nücküchz auf aesviidsteitaliche stsefästren im Sommer herrsche dort große Hitz". Der Antrag wird der SiedliinssSkomm'sston über- miesen mit der Ermächtigung, zu den Beratungen Mitglieder der Schuldeputation und auch Aerzte hinzuzuziehen. Br'tz. Zu Schöffen w'-rd"» gewäblt: Gntichmidt und Gehrke S. B. D). Prenilow und Görner(N, S, P->. Stegsiss. Pom 1, AprN an besindet sscki die AiiSaabesleste d>«.Bor« wärt«" Schildbornitr tl. Laden. Bis zu diciem Tage werden Bestellungen nur angeuoinmen ste! HanS Kegel. H o I ft et n i i ck> e S t r a st e T. Wir bilten alle unlere. Astonuenfen. auch diejenigen, die bis» ber Per Poll bekamen', ibre Adresse dorr abzugeben,.....- Friepenan. Vom 1.. April ab ü'stndtt llcki b'e Aii»gob«ltelle be« .Vorwärts" b, sti c b e l t or n, L a»t e r Sir,»0. Gartsnb au« 71. Bestellung eri werden schon ietzt dortielbit angenommen. Wir Siten alle unsere boriigettt Abonnenten um Angabe ihrer Adresse in obiger Ausgabestelle. Grunewald. Vom 1, Avril an wird der.Vorwärts* dnich Boten antzaeiraaen. Wir b tie» daher nuiere doriiaen Astonnenten, den„VorwäriS* nicht mebr bei der Post zu vestelleii, sondern bei Hcri» WilbelmSchentzel,Kön>gSall«ek4« Potsdam. Mit dem l. April'oll in Potsdam. Waisenftr, 24, Ecke Cbarlotteiisttaße. eme Vorwärissp-dition»nd Biichbmidlnng eriich'et werden. Wir erttichen daher im'eie Potsdamer AbonnenieiT, den Vorwärts nicht mehr bei der P sst zu stest-Nen, sondern bei H. Hörig Brandenburger Str 38 III oder«m Rest g n r o n: Becker. Lindenstraße 20, Die Zustellima er« iolgi vom k. Arril an dnrcki Baten. i»id zwar zweimal iäalich, so daß nicht wie luSber die Abendansgabe erst am andern Tag« in die Hände deS Abonnenten gelangt. Buchholz, Die neue Vlemeindevertretcrsibvng besteht au» 12 Vertretern: 7 S. P. D., 1 Unabh.. 2 Demokr.. 2 Deptschnatl. Gen. D o m n i k ssoz. Mehrh.) überreichte eine von den 8 sozia- listischen Vertretern unterzeichnete Resolution, die sich gegen die weitere Amtsführung de! AmtSvorstrherS Mahnke und der Schöffen wendet. Große Erregung herrschte darüber, daß der AmkSvorstcher die beiden ordnungsmäßigen Anträge der sozia» listischen Mehrheit über die Errichtung eine? LebenkmittelamtS und die Ricscllandsraae nickst auf die Tagesordnung gesetzt hatte. Der Schöffe Steeger berichtete über die Verteilung deS Riesel- landes nach dem alten Muster der Vetternwirtschaft, was einen Sturm der Entrüstung hervorrief Da d:« Schul« schon wieder mit Truppen belegt ist, wurde von mehreren Rednern verlangt, die- selben wo ander? unterzubringen. Auf Antrag de? Genossen Schultz sollen die im Dcrhandlungksaal hängenden Bilder de? früheren Kaisers entfernt werden. Licbenwalde. fNiederstarnim.) Die neue Stadtvertreiung be- steht aus 10 Mebrheitssozialisten und 8 Konservativen, Zum Stadt» verordnetenvorstehcr wurde der Vorsitzende des ArboiterratZ. der sozialdemokratische Lehrer Lücke, einstimmig gewählt, ebenso auch der stellvertretende Schriftsührer Wilhelm Kollwitz von den Mehr- heitSsozialisten. Lücke wurde lf)06 gelegentlich einer Rede in Dahme sMarkl ste' ein er Tabakarbeitervewammlung wegen Auf- reizung zum Streik angeklagt und 1007 ssines Amtes entsetzt.— Zum Echlufi der Stadweroudnetensitzung sprach Bürgermeister Dr. Albert dem Arbeiwrrat die Anerkennung der Registratur auS und labte daZ gute Einvernehmen beider Körperschaften. Von der Strdtverordnetenvcrsammlung wurde dem Arbeiterrat ein Ver- trauenSvotum ausgesprochen. Dagegen stimmten 4 Konservative. Groß-Serttner porteinachrickten. RastitSdorf. Heute DonnerStai. abend» 8 Ustr. bei Mihi tn AikhelmS- b igen F a b I a b en». Ausgabe der Eintrittskarten»nm'Kunitabend am Tonnlaa Skchöneberg. Heilte, Donnerstag, abends?'(. Nbr, Aula. Beljigee Ttr, 48 58. Mnaliedeio rsinnmlung. Sebr wichtige TaaeSorbnnng, Lankwitt. Der»euc Wab i'ereineoor'ian» bestcbt au« den Genossen Schiller, vatjen ji,. Räder. Rcbb in, Rasmullen Fäaer. Selau, Bröge und Gcnolstn Webekind: Revstoven: Schiler jr, nid Votbnchiier Spandau. Die>är bente, Donnerstag, eindernjene Sltznng der S B. D.> Arbeiierräte kann wegen der Va' allelverlamniluiig in Berlin nichi ab ehalten werden. Die neue Benatninlung wird noch bekannt» gegeben, ckiokentstal- RirdersckiSiibanle»- Nordend. Morgen rreitag, abends 7 Uhr, Mitgliedcroeriammlung bei Battb. Wichtige TageSoidnung, «»««ler-usira»»'ur»»-, nrrrtere»orvdrnt'ivx»» vis Frejtapmittog. Uebei wiegend bewölkt, mit weitverbreiteten. Im Aord» osle» meist gelingen, in den nndeien iScgenden flörtnen Nied rlchlägen, auch westlich Schncesällen. Nordojiwärt» sorsschreitende Erwärmung, MtschiMsNMe: N 39, Sdftf-.itBalber Str. 4 Ii, S ab 2. Avril 1319 C®iircauhnus-SCtfc $iinf;ra(jf 27. Tel.: Norden 10 787 Es necltarben unser Mitglieder, die Herreu Hormam Sii&ke , Frsedeustr. SS. Eiuiischerung: 27. 3. 1919, -uUtags 12 Ul,t. Wilhelm SfeinbsGli Suclner Sic 7. EInLicheruna: 27.:gis Nachmittage Z'iz Uhr. Johann Oster ffalDinftr. L EinLfcherung: 27.3. 1919 nachmittags 5 Uhr. Ferner Frau 296,9! EnnnaScblmanQWSs:;! Sminemiiiider Str. 126. Einäscherung, 28. 3. 1919,> nachmittags 4Hz Uhr� «ireni�oriu n Gerick tstraße.! Veut icher Ks.'urdeitei'- erbsncl. Derein Berlin. ' Den Mitgliedern«ir| Nach, cht, dag der Hilss- z arb Uer tteinrieh üollli'.ann IBcurk Norden I) am 22. März verstorben ist. � Ehre seinem Audettlen! Die Beeidigung findet am k Donnerstag, den 27 März.' nachmittag- 3',, Uhr, vcn i der tball« de»«reorgen-' Friedooss in Weigensce,* Räläestraße. au» statt. 142/23 Der Torstand ck, veidäiul 112!' nräuerci- llnä liiüislenäi'öeitei' Uiiä veiuiänillc? kc- ru Süenoiie. tgahlsteLe Berlin!. Den TUtgiiedern diene! zur Ran richt, dag der Kol- lege, Brauer üfex 2ärii!e!n gefrordeu Ist. Chee seinen» Tnd-ukcu!- Die EnSchernng findet? ain. 23. Mar-, voim.t ags' £k, Urr, in der Gerchti.r.> d-jf» statt..3 1! . Rege Beteiligung er- märtet Die Ortsvernigltiinr.! Tauksaguust. Für die' Pervei;« herzii' er Teilnahme bei der Bc rdigung unjer?» ttebeu B.nders !ßSZ!MR.MWMijlUW. Heute 7 Uhr, im Tchulthcißauö.chlink(Hnscnhridel: MchköSilkW GNWlvZwAAÄÄ. Tagesordnung: vis politische Lage. Nef, Den. Dnrlolo(Parteworfiand) Distulsion. 237/3 Der vorslnnd. Billetts a 1,63 M. gn der am Sonntag, den 30. März, im ?ntlcaI>Tbeater(Lommandantenfirahe) stal indsnden Borstellung <..Dlc Geschwister" von Goethe und„Die Neuverntähllen" von Björnson) sind noch bei de» Fnnliionären und m den„Bor- märt»'Sreditionen zu haben. Ii am Zö. März 19tS, sagen wir allen Bermandtcu, Freunden »rnd Betannien, insbesondere den Kameraden der Nepulili- krnuschen Schuxtruop-,'..rgt. Liebe, sowie töcrrn Pastor stZafimund sllr die irostreichen Worteuniercn hirzlichsien Dank. Tie tlclirnuernden Hinte blieben en Schwestern Utrd Brüder._ 2041b Aeuqcn gesucht! Diejenigen Perlenen, die gc- sehen laden, tafj am Frcilag' vormittag zwischen 9 und 10 an der' Eo s der Pctsdamer steigen maäre, von einem Mi- Ulärnuto angesohren und mit- geitofien morden ist, werden gebeten, stich uauer eoenll. Angabe der Nummer des Autos unter Chiffre S 18 dieser Scihing zu melden[16.101) ZllÜlitdie Benin jjuchdl-'.-eedffänche, Freitag, den LL. März, nachmittasts 5 Uhr, in de»„ArminhaUcn", Zioinuiondanlenjir. 58: Vraiichcn-Bersanimlttug M? libLWOtk ikkt.GksMsSßkelWklkeii mb Ä Biißiöiräeiei-riiDt£uüiiöeii m öch' ßtiseteign deWAlisM BiWÄSkü Tagesordnung: 1. Bekanntgabe des Sch�eds vruche« und Stellungnabme dazu S.»Da, Ratesystem und die Gewcrtschasten". Ref.: Kall Czcruy. 3.»Neuwahl der Brancheuleuung. Nur Mitglieder der Branche linbeu Zutritt Zahlreichen Be uch erwartet Die OrlSvarrual ung. J. A.: 258 N. Dürzberger. Freitag, de» März, nachwittaq« Uhr, itt dcu„City-Festsälen", Drcödcuer Slrai/c 5L— 53; Branchenversttminlung alle? iü öi e SrÄon, 5$«� iel. Sorlielttei. MölM tcö lusitefetiBc öer öe-li er SilvWrmlnijMiie SMAfligkea Rse-.ier mb RdÄerÄ eil Tagesordnung: L Bericht von den Verhandlungen mit den Ilnterruehmern. 2. Branchennngeleaeny-.tev. Zah lr e i ch eu Besuch e�wirtet_ DU? Pmtt<�cnfcifcwp. SklvMiikttkttk-MlißkM LtMlMS s mm«-Leim. 2«!?«:«». den 28. CCr», vaii mittags 3". 2tf;", n€.»tt>cc.(chc;isljct;le< fön�cluscc 31 c. 15: Vc»samtt,lnug sämtlicher Kasfenangestelltctt Gross-Ber'ius. Tagesordnung: 1. Die Berhanblungen mit der Kranienkassenlommisflon. 2. DIs- lussion. S. Berschiedeneo. 47/16?.a Brauchcvlstin»? iUit tien FeldartUl�ie� Regiments Nr. 20. 1A4D* sPiliale Berlin. : Match'orstr. 28, pt. Arheitsnachmc!,: Sgrmasupr.lr lls V» c.: Mort; vl,», 4Ä7. Feruipr. Aorten.3791—1,?: v.'-. ■'-—-.......... iM Boreolr F-rr/xr. Krcitag, de» 28. Mörz 1819, abrndA 7 Uhr, int Giwcrticha tsdmiS, Enfelnsrr 15: afLTMWNM M tü-hiMt SSprr-» zSäSSBZT�i- Tagesordnung: 1 ZuhrssVer'.chk d«: Sekkio». 2. Llstnsslo».- Nci:- toustl te. r-r.:t»nd:«.-itung. 4. Uacönsllsi jcicgctSjciftu. 5a die Tage od asng e«>e iiui-.er jt mlchlg 5 ahrreich und pünktlich erscheinen. .. i�ltgliedsbuch legitimiert! 133/3 Die Setflonslcliuag. SM NM Virstliiisiip und vielen nkeren, auch schwereren, Hai?» u-Lungenleiden iowic bei Llvipx? erziel.?», wie zahlr-Mittriinngen von Herzten Apother.u.Leidenden einwandfrei dewcisennlnsere �otoün-�iüen cht sahrelsnii.«: zirarts—»«rzCtiUlt,« Sirfalwo. ErhiiltUch>:!.3,— ver kxchachtel in allen Apotheken: wenn ichi vorlä' g, auch direkt r.::»» dura:«us.BetiandlÄpoth. 7'.usk!L>rIiche Ärorffffire kostenlos PZvLtz& Co., Berlin SW 68 Haurtniederlage für Rato Ii»»Pillen Sarau eilet- 2t poltjctc declin SW, Neuen burgcr Str. 41. MarttzpächSlS. K nch eu inöbe'b rauche. Freitnff, den. 28. 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SWdEM Bedingnugcn: Mobile LShunng und Verpflegung. -~—'— be! a«b»tssd)veiten der »nb 30 Ä. moaailichu Tüchtige brauchbare esolilaiscliniiede stellt noch ein Detachement Oven Joachimstbaler StraQe 31/32. Bedingungen»ie bekannt. 145(4» Zteajniäae, Auch„g. B.» Untero'fiziew und Mannschaften werden als Ausbstdungspersona! für das Erjahdepot inst mobiler Löhnung und SSerpfCbung und 5 SR- Tageszulage eingestellt. Fahrgeld wird nach Eintreffen be: der Truppe vergütet. Au! Bcrlaugcu.':rd Fabrtausweic fti. BÜIstär-ahrtarte zuvc- tondt. 1S52D» 5vür ber»itÄ im �elZse stcitsnde Teile Regiments tvist dringend um jede LiebeSrab u gebeten. f r» taew'MMa&giat£js&s- ungen- u. öatn'.i/ir.t«. VerlaogeitV.e oftemco! belehr r�e Broichitre iid er Heilmeth. o hse Brratsjtvr � r»r. kiodtiaeat et ca.,! irllcU7.PotsdainvStr.ICc i Für die Freiwilligen Regimenter der �M.Uefervs Mmston in Litauen / vor Ken strfoobev» bond-igt: Ale Neitrr ausgebildet«! sKnv lörifteu. Wahrer, Beschlag- j uiebe, Pioniere.- SC£1 mal. ilöbnun•> M. tic,L Zulage. Sv-SO Vt. moncii. Trc-tprätw«. Schris.stlhi: Uoru.U/ut,:.urch Feldpost an 45, Reseive-D visi�a, Grenzschutz, Deutsche Feldpost S57.»13815 SanitätS' Unteroffiziere und IKrankenträger (Handwerker bevorzugt) werden für den Grenz- schütz noch benötigt. Kriegsbesoldung, freie Verpflegung und Unterkunft. Tägliche Zulage von 3 Mark. Anfragen an den Divisionsarzt der 10« Jnfattterie-Tivision in Giogau« aoo/i Marinedivision Kiel WMWWU ZW SAN der SenWeii St«. aufgebratt 15S7D» auf treuer Kameradiciiaft und freiwilliger liianneszudit. Gez.: v. Loewcnield, Korvettenkdpiiän und Kommandeur. EinfteNungsbedinguugen wie für Freikorps.=~= eiofWur, ssSiit» Slki Sii. Mo Riieifdiule. Sanabo"-Behantiiungssteile für Haruleideu. Aemüchei Leiter feanstatsTa! Ut Wom Barlln, Qülowstr.<2, oaet. Bemiinete Nooerfindung(D. R.P.). Tel.: Lützow 0604 Spül verfahren zui Beseitiguno von Sprecbst 12-2 6 8 Sonnta"S 11-L AuaflUscen u chro». Kafarrheo, .Schriftsteller, surist. u. votks- wirtich. geb.. sucht Stellung ol, Redakteur. Ost. u. A, S. 15.VonvartS�" Ausgabestelle Ackerstr. 174. KKa IvekriinK für(Büctinei stellt ein Otskar Falbe A.-Ct.,| Fostrti für Beleuchtouis-! gegeastände, 145 26 Berlin SO. 26, Manteuffelstr. 77. 1 LehrJiiig K?sucht für mein Lncxro?' geschä t in Hausbastarn/Äu unD O�fen waren. Vorstellung 9—11, 5— 6 Uhr. Ich lerne selbst c». Vit�unsZ�� ZtMarsi�. St. Politischer Hedakteur, gcmanbtec, geschulter HoucnaUst, fffr SM'IJ" SÄlesKig'SoisleikWe LsikSzeilAlilZ!n M gesucht. Auslage de? Blattes 45000. Bewerbungen mit Gehaltsahsprüchen wolle man richten au Nedalteur Lausch, Kiell B-rgfir. II. Ledensftctluug. Ohne Porlrmitnisse werden geichäslsgewonbie Damen unfi Herren für eine höchst lohnende Reift- tätigkest sosorl gesücht. Ausbildung rostenstw� Aus- zal>Iung hoher Spesen wockcrtl. Metdungen schriftlich vuier ä. 795-0 r an söL.6 HooscBetelaAVogier. Drüclierlehrllüg, Hüftierlehriing, zum 1. 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Zum Schnee der Heimat werdet Ihr ebenso benötigt wie die mit der Waffe kämpfende» Freiwilligen. Besonders bevorzugt sind gute Hörer (Tempo— 1602®* UteKmug: P> Ännee-�Iachrichl ersZnNch, schriftlich oder iten-Komnmndeur?tord� i-cU>i>o!t— Gebühririsle: Untrrotfizirr» und Mann- schuften mobile Cohmtno und Zervslegung. täslitfit Zulage 5 M. außerhalb des Landes V M.— Sebioguilge«»: ftuunonatliche Vcrpflichwng bei lttäglzer Kündigung. ?luch Tclcgraphisten können sich melden. SkutseKe, ssküt�t kuer Vsterlsnü! Freiwillige, gediente ond ungediente, meldet Each! tiEifflFfEiwöligen(11.) Garde-SrEaäilier-Baläls.j deillnxonxrn: Zunächst die zurzeit übliche dienstgrad- -räRige hriedenslOhnung und 5 M tägliche Zulage nach Aufstellung des Bataillons mobile Löhnung und 5 M ttgiiche Zulage.— Fruie Verpfletong, Unterbringung, Bekleidung.— Reise wiru vergfi et. Meldung unter Vorlegung der Mliitärpapiere beim Freiwilltgcn(il.) Garde• Grenadier- Bataillon, Mpnndaa. Neue Kaserne, SchmiCt-Knobelsdorf&tr. MilitSrbekleidunr, soweit vorhanden, ist mitzubringen. »e<»eeeeoeeoeeeee<»wM>ee«e»ee««ee Sie slew. ZlMMW-SW WM nimmt gute deutsche Miinni heben, in ihre Rechen aus. er. die ihre Heimat lieb W Untercfmiere und Mann- schaftrn aber Waffen, vor allem auch aUacmsctfec. �lammentDctfec, Setnfpredier,.Tun irr und SdHeinntetict. die den Zahrgangcn 1?93 bis 1900 angehören. finden bei chr ZZ-rwendung. Unbedingte Ordnung, strengste Dilichlin und Achtung dar Rorgeicgten und Raineradin wird zur De- dingung aemochL Mobile Ldhnung. täglich I Mark Zulage, 6 Mar! Berrffegungsgeld, gute Belöftiguna auf dein Lande. Wer ffm aulne.zmen lallen wiö, telegraphiere oder lchrslte. Fahrschein und Ausweis werden zugesandt oder sind dkl der nächsten MllitärbeHijrde anzusorhern. Meldung Slurmdataillon von Padft. Tulmiec(West- preußen). 1571®* pabst oen Obain Hauptmann und Führer der Sturmabteilung. BtltiMM in M» Soolailtete. Achtung! Um Differenzen mit unserer Kundschaft vor, ud engen, gebe» wir untenstehend wiederholt auS den jetzt bestehenden LIcserungdbedmgmigen unsere Hastpflicht belannt und bitten Bennert davon ,u nehmen. Hafwug: Für Einbnichsdiebswhl wird die Haftung abgelehnt. Soweit im übrigen gesetzliche Hastung für Verlust oder Beschädigung gegeben ist. wirb nicht über das Zehnfache des ortsüblichen Preises, der zur Zeit der Annahme für Reinigen eines derartigen Köb«l-Rossien Kaatanlen, Alle* 07 S p ai sex. m m a r(Gelegenheit) komplett 2700 M., Sch alzlmmer NN-> KOcho 13 O M„ Horrennimmop, wenig srebr- 1700 SP? Carbid großen und kleinen «Ab» Uesen, in Mengen !*aal Rphfeldt. Otogen. Srofthaablnaq, Berlin 5V.«, Aabeusie. IS?. Ferasp.:«DlrtchoL 1630 u. 1734. 3n. 1«« Lankwitz habe ich, 10 Minuten»cm Bahnh. entfernt, ein hübsch. Eckhaus m.i-u. S-�unmerwobnuna- gentralht tzuna, b. noch bill. Mieten u. M. 25000,— TInv preiswert für M. 100 000 zu verk. gum Sause gebort ein Obfigart. m. 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Vcrsorgungsaniprnche wie bei allen übrigen Freiwilligen- Formationen.— Reisekosten werden erstattet. Wisotzfi, Hauptmann. imos- ver Sport beim Srenzschutz-Gst hat eingesetzt. Fußbälle � Speere VIs?uste Wurfkugeln � Schleuder Schlagbälle fehlen überall. Wer schenkt! Hilst leihweife! Wer vertäust! UWD- Wir holen alles!. «VSnnsr de»»pari«— vsrala«— Schale« SportoeichSft«- Sanier bltle scheeibl sosorl.■ SportadteilungöerZS.J.d. Goßlerstzaujen, Westpreußen. VJt, Ckt/'%>■ /jÜ) Vertinigh�scbler-uVavexitKr"JFkister Fc,>. 0.%7An derjgnngwftärücke lllövelZlilifil A. S. Ss« verlta y/, polsbamer Str. 2Xu. Slastrr-Wahmulga�wrichtlmg in wastl. Durch, ühruag. 3 Zäunet«. Me WgesWk E 10.293,- Sprisezimmcr eichen, reich«eschngU. 1 Büfett... M. 2900,- I«nrichtefchraak M. 1350.- **.«<..- S Stühle gepzlsl. mit Sobelin- bejug t 90.— M. 540.— lomplrtt M. 5390,— Herrenzimmer eichen gewachst. 1 BibUochel..«- 83S/— i öerrenfchreid- tlfch.... 931. 430,— I Arbeltolifch.. Ai. tM.- 4 Slvhle M.Sobelin i 00.- 93t. 380.- 1 Schrelbieffelw. Oabelin... M. 185,— ttrtnplelt M. JJlO,— cieleruag frei chans Abbildungen stellen Slilafzimmer eichen gewachst, ob. weih loa. 1 9tnticibefchrant m. Ät stallgla»«. 600,— J«ettItfl4-iS0,- M. 500.- 2 Patenttnatr.bWM. lD.— 1 Walchtoilette m. Marmorpl. M. 480.— t Toilettcnipiea. 331. 120,— 2 Nachtttiche mtt SHcnnarpI,ai25SDL 230__ 2 Stühle» 55- M. 110,- lompletl 3!l 2250,- Küche weiß lädiert. 1 ftttditnfcheaat. M- 400.— M«~ I NUchenil M. 100.- l killcheneahm?«. M. 50�. 2 llüchenst. a 22�0 M. 45,- 1 Nohlenkasten M. 45.— tompleü i'i- Wo.— ober Sahahof Berlin.• franko sur Verfüsunr. / tUTSy4UK C?— CJT ÜV RILLANTEN Gold««, Silberwaren oosl- Kauft u. beleiht»u höchsten Preisen Spiegel, Chausscestr.;. Vize-Tsldwebelg Vize WachimelsSer niler WstTen 198/17» besonders Artilleristen werden als AusUldungs- persooai sofort eingestellt üebllclie liedin longen:: Landessctiiiizen- Korps Haupt srcrbi-atcl e s Berlin W. All, AnsbncUer Htm eil Alrebt am W Ittenbr r�cpiatetJ Das preußisthe Kulturprogramm. Konservative gegen Zentrums ?!lcht gering war das Erstaunen darüber, daß der preußische Ministerpräsident vorgestern trotz des Eintritts des Zentrums in die Regierung die Aufhebung des Religions- z w a n g e s für Lehrer und Schüler und die wahlweise Ein- führung von Simultanschulen in den Gemeinden an- kündigen konnte. Die„Germania" sieht sich daher denn auch genötigt, aus taktischen Gründen allerhand Borbehalte zu mawen und'zu murren, daß durch das Regierungsprogramm »die von uns verlangte christliche Jugenderziehung keines- Wegs gewährleistet sei. Sie versichert, daß das Zentrum„bei seinen bewährten" Grundsätzen verharren muß und auch ver- harren wird", daß es„von«einem grundsätzlichen Verlangen nach der konfcisionellen Schule wie überhaupt an seinen Auf- fassungen in allen Kulturfragen nichts preisgeben" würde. Es hätte dieser Versicherung nicht erst bedurft, um uns darauf aufmerksam zu machen, daß eine freiheitliche Kultur- Politik vom Zentrum alles andere als Förderung zu er- warten hat. Der konservativen Presse ist indes da? Maß des Entgegenkommens, das das Zentrum bewiesen hat. schon zu groß. „Kreuz- Zeitung" und„Tägliche Rundschau" machen ihm'«eftige Vorwürfe. Die ietztere spricht in wohl» berechneter Absicht von einer Politik des linken Zentrums- fliigcls, um den rechten Flügel, den rein klerikalen, gegen den linken auszuspielen. Die Versicherung der„Germania", »das Zentrum verharre bei seinen Grundsätzen", nennt sie »eine leere Phrase", sie sieht diese Grundsätze bereits auf- gegeben. Es kann sein, daß das Zentrum auf solche Weise in etne schwierige Lage konimen wird, die ihm durch Zugeständ- nisse zu erleichtern aber keinesfalls Aufgabe der Soziatdeino- kratic sein kann._ wie öer Waffenftillftanü zustande kam. Ein Brief HindenburgS. Verschiedene Presseäußerungen der letzten Tage, die sich mit der Entstehung des deutschen Waffenstillstandsangebots beschäftigen, nötigen noch, einmal zu folgender Feststellung: Das Waffenstillstands- und Friedensangebot von Anfang Lktober ist, wie d e jüngst veröffentlichten drei Telegramme des Generals Ludendorff vom 1. Oktober beweisen, durch die Ober st e Heeresleitung veranlaßt worden. Prinz Max von Baden hat sich gegen die Zumutung, sofort bei scinkm Amtsantritt an die Feinde mit einem Wafsenstill- standSangebot heranzutreten, heft'g gesträubt. Sein Wider- stand ist aber durch die immer erneuten Hinweise der Obersten Heeresleitung auf eine drohende militärische Katastrophe ge- krochen worden. Es ist aber auch unrichtig, daß die Oberste Heeresleitung Anfang Oktober immer wieder betont hätte, die Westfront wuuie gegebenenfalls imstande sein, dem Feinde weiterhin Widerstand zu leisten. In den Telegrammen des Generals Ludendorff vom f.. Oktober steht davon kein Wort. Aber auch das Schreiben des Generalfeldmarschalls Hinden- bürg, auf dessen Bekanntgabe eine Pressenotiz der Tele- graphenunion so großes Gew'cht legt, enthält davon nichts. Wir veröffentlichen hiermit den bisher unbekannten Brief des GencrasteGmarschalls, der ein ungeschminktes Bild von der Lage gibt, die Prinz Max bei seinem Amtsantrtt vorfand: Berlin, den 3. Oktober 1918. An den Herr» Reichskanzler. � Die Oberste Heeresleitung bleibt bei ihrer am Sonntag, den !l9. Scptrmber d. I. gestellten Forderung der sofortigen Herausgabe eines Friedensangebots an unsere Feinde bestehen. Infolge des Zusammenbruchs der m a z e d«- nische« Front, der dadurch notwendig gcwordencn S ch w ä- chung unserer Westresrrven und infolge der Unmög- liilkeit, die i» den Schlachten der letzten Tag? eingetretenen sehr erheblichen PerUiste zu ergänzen, besteht nach menschlichem Er- messen kein» Aussicht mehr, dem Feinde den Feie. den aufzuzwingen. Der Gegner seinerscits führt ständig nrue frische Reserven in die Schlacht. Roch steht das deutsche Heer festgefügt- und wehrt siegreich alle Angriffe ab. D i e Lage verschärft sich aber täglich und kanu die Oberste -OrcreSleitung zu schwerwiegenden Entschlüssen zwingen. Unter diesen Umständen ist es geboten, dpi, Kampf abzubrechen, um dem deutschen Volt und seinen Verbündeten nutzlose Opfer zu ersparen. Jeder versäumte Tag kostet Tausenden von tapse- ren Soldaten das Leben. gez.: v. Hindenburg, Generalfeldmarschall. Auf Grund dieses scichderstandigen Urteils mußte jede ihrer Verantwortung sich bewußte Regierung im Interesse unteres blutenden Heeres das Waffenstillstandsangebot er- lassen. Es stand jedoch von vornherein fest, daß nur das Wtlsonsche Programm die Grundlage e'nes später abzuschließenden Friedens bilden konnte. Von dieser Grund- läge ist bisher weder die Regierung des Prinzen Max noch die Regierung der Revolution abgewichen. Vollversammlung öer /lrbeiterräte<ßroß-Serlms. (Fortsetzung aus dem Abendblatt.) Büchel(S. P. D.) begründet den Antrag der Mchrheitsiozia- listen. Er trat der Kritik, die Müller on dem Antrage geübt hatte. mit sachlicher Schärfe entgegen und führte aus: Am 9. November fiel den Arbeitern die politische Macht zu. Ein Teil davon ist ihren .Händen wieder entglitten, weil sie troch nicht über die wirtschaftliche Macht verfügten. Die wirtschaftliche Macht können wir nur be- kommen, wenn das Pätesystcm zu einem wirtschaftlichen Machtfaktor ausgebaut wird. Es mutz ein Instrument zur Sozialisierung werden. Wir lehnen es ab, alle Macht in die Hände der Arbeiter zu legen, denn als Demokraten stehen wir auf dem Standpunkt, datz nicht nur die Arbeiter, sondern alle Staatsbürger das Neckt haben müssen, sich auf Grund all- gemeiner Wahlen am öffentlichen Leben zu beteiligen. Der Antrag der S. P. D. forideri: Ter Rätegedanke mutz auf dem Boden der Demokratie drrw rklicht, das demokratische Räteshstem mutz in der Verfassung verankert werden. Es stellt die Vertretung der Arbeitskraft des Volkes dar. Während da? Parlament des allgemeinen, gleichen Wahlrechts die Vertretung der Bevölkerung nach ihrer besonderen Zahl darstellt, ist die K a m m x r der Arbeit, die sich auf dem Rä�shstem ausbaut, die Vertretung der Produltivkraft und der Lei- stung des Volkes. Jede aus allgemeinen Wahlen hervorgehende Körperschaft erhält eine Kammer der Arbeit, deren Ausgaben sind: Ausarbeitung und Prüfung aller Gesetze wirtschaftlichen Charakters, dauernde Untersuchung der WirtschaftSeniwicklung mit dem Recht der Initiative bei der Soz alisierung einzelner Produktionszweige. Zum Zustandekommen eines Gesetzes bedarf es der Zustimmung beid.r Häuser. Beide Kammern haben daS Recht, ein Referendum zu verlangen. Ferner bilden die Arbeiterräte die Vertretung der Arbeiter für die Fragen' der Produktion in den Arb.'iiLgcmcinschafien, die für alle Gewerbe errichtet wedcn müssen. Tie bisher errickteten Arbeitsgemeinschaften, in denen die Arbeit- geberverbände mit den Gewerksckaften zusammen arbeilen, sind Vertretungen zur Regelung von Berufssragen. Sie müssen nun auch zu Vertretungen der Produktion werden, die von den Unternehmern und Arbeitern gemeinsam getragen werden. Dr. Michaelis(Demolrat) begründete den Antrag seiner Frak- tion. Er will, datz die Arbeiterräte als wirischaftliche Interessenvertretung des gesamten arbeitenden Volke? durch die Reichsver. fassung anerkannt werden. Jh-e Abgrenzung. Wahl und Zuständig- keit soll durch ein besonderes Rätegefctz geregelt werden. Die Wahl soll bezirksweise nach' Berufsständen erfolgen. Herrsurt(Komistunist) sagte, statt des bevorstehenden Kongresses wolle er lieber gar keinen. Die Kommunisten würden sich an diesem Kcngretz nicht beteiligen und ihn in keiner Weise stören. Tie Kommunisten pfeifen auf den Kongretz, solange in Berlin der Belagerungszustand besteht.— Der Redner behauptet, e? bestehe ein militärischer Geheimbesehl, wonach er, wenn er allein oder in einem kleinen Kreise betroffen werde, fest- gnommen werden solle Auch die Kriminalpolizei solle dabei mit- wirken. Der Redner bezeichnete alle vorliegenden Anträge als unannehmbar. Der Kongretz werde nichts für die revolutionären Arbeiter tun. Datz die U. S. P. diesem Kongretz überhaupt einen Anirag unterbreite, zeige, datz die IL S. P. nicht von revolutionärem Geist erfüllt sei. Die Unklarheit, die in dieser Partei herrsche, komme auch in ihrem Antrage zum Ausdruck. Für die konsequente Haltung der Kommunisten habe die Masse Verständnis, aber nickt für die fortwährend hin- und h e r schw a nke n ö e grundsatzlose Partei der Unabhängigen. Ihr ZickzackkurS sei nicht imstande, die Revolution vorwärts zu treiben. Mehr und mehr vollziehe sich in den Reihen der Unav- hängigen die Spaltung und die Abfchwenkung nach links. Ein Arbeitcrrat der Kriminalpolizei gab die Er- klärung ab, datz diese keinen Auftrag habe, Herrfurt zu verhaften. Däumig(U. S. P.) sagte: Der Antrag der IL S. P. wolle von dem Räteshstem nur soviel verwirklichen, als unter den heutigen Machtverhaltnissen möglich sei. Zu dem bevorstehenden Kongretz geh:n die Unabhängigen ebenso illusionSloS, wie Herrfurt ihm grgenübersteht. Jvelsohn(S. P D.) führte aus, es sei doch Tatsache, daß weite Kreise der Bevölkerung Mitztrauen gegen die ökonomische Re- volution haben und uns deshalb auf diesem Gebiete nicht folgen. Die ökonomische Revolution sei träl schwerer durc�uführen als die politische. Wenn es einmal hart auf ho ist komme, würden dock) die drei Parteien des proletarischen Klassenkampfes in der prole- tarischen Weltrevolution zusammengehen.— Tie Arbeitsgemeinschaft sei unter den heutigen Verhältnissen die einzige Möglichkeit, den Einflutz der Arbeiter aus das Wirtschaftsleben zu sichern und > sie für die Uebernahme der Betriebe zu schulen und Vorzuberehen. Eine Abstimmung über die Anträge der Fraktionen erfolgte nicht. Die Fraktionen haben sich dahin geeinigt, daß ihre Anträge dem Kongreß überwiesen werden. Einstimmig wurde beschlossen: Die preuhische Regierung ist aufzufordern, den Belage- rungszustand aufzuheben. ' An die ungarische Regierung soll folgendes Telegramm zs- sandt werden: Die Versammlung begrüßt den Sieg des ungartändiscken Proletariats und die Gründung der ungarischen Räterepublik. Sie erblickt in fem heroischen Kampfe des ungarländischen Proletariats einen Teil des Ringens des gesamten internationalen Proletariat» gegen Kapitalismus und Weltreaktion. Die Versammlung ver- spricht. daS ungarländische Proletariat noch Kräften'in diesem Kampfe zu unterstützen und nicht eher zu ruhen, bis der endgültige Sieg des Sozialismus iu allen Ländern gesichert ist. Verfassungsausschuß in Weimar. Wenn kein Etat zustande kommt. Weimar, 2S. März. Der Versassungsausschutz strich heute den Art. öS, der ein finanzielles Roirecht der Regierung für den Fall vorsieht, daß ein Etat nicht recktzeilig zustande kommt. Die Neckte pnd daS Zentrum traten für die Aufrechierbaltung ein besonders mit dem Argument, daß unter einer parlomenlanscken Regierung ein Konflikt zwiicken Regierung und Parlament undenkbar iei. Die Linke war für Slreickuug. Teils um das Eialrecki der VolkSver« lreiuug ungcickmälert«> erbalien. teils, wie Gen. Katzen stein, um zu verdinbern. daß das Parlamenr, sich auk das finaiizhlle Nol- reckt veilaiieiid, die Ausstellung des Eiat» verzögere Angenomnien wurde ein vom Gen. K a h m a n n beaniragler Art 82a: „Ueberichüsie eines RecknungSiahreS dienen zur Tilgung der Aiileioesckuld. Fehlbeiräge find oui die ordenUicken Ausgaben des übernächsten JabrcS zu übernehmen. Eiue abweichende Rege- lung durch den Haushaltsplan ist zulässig." Man berier dam« weiter über den R e i ch» r a t. der an die Stelle des VmidesraiS treien ioll. Es bandeli sich dabei zunäckst u»» die Veireriung der Sumnieii ngck Maßgabe der volbandeneii Bcvölkeiung. Ein Antiag Bader ä t e in die Ver'assung noch nicht festgestellt sei, daß aber jedenialls mcht beabsichtigt sei, de» Arbeilerräten eine Vertretung>m Reichsrat zu geben. Weimar, 2S. März. Der AeltestenauSfchuß der Na- t i o» a lsti e r» a m m l u» g beriet heute über die Geschäftslage und einigte sich dahin, in der n ä ch st e n W o ch e keine Voll- Versammlungen abzuhalten, namentlich um dem VcriossungS- auSschuß die Möglichkeit zu geben, seine Aibeiten lo zu föidern. daß fie in abiehbarer Zeit ihren Abschluß finden könnten. I» dieser Woche toll nack Avichluß der Mittelsiandsdebatte da» Not- eiaigefty und der Nacktrogsetat zur Beratung kommen und bis zum Sonnabend erledigt werden. Die Verteilung öer fluslanüslebensmittel. Bezüglich der aus dem Auslände hereinkommenden Lebens- mittel herrscht vielfach Unklarbeit, die ebenso zu übertriebenen Hoffnungen auf eine Befferung der Elnährun.,«Iage. wie zu Befürchtungen über die gerechte Verteilung der eingcsührten Mengen Anlaß gibt. Demgegenüber wird von matzgebender Stelle darauf hiugewiesen, daß die AuslandslebenSmittel ausickließlich der Be> wirlschaituiig durch die Behörden zugeführt und innerhalb des bestehenden Veno>gu»gsplaneS an die notleidenden Bezirke geleitet werden. Sie werden in erster Linie zur Aufreckterhalluiig der bisherigen Raiionen benötigt Ohne die AuSkandsiendungen hauen diese, wie vor dem Lebens- miitelablommen betont worden ist, nicht aufrechterhallen werden können. Bei voller Lieferung der in Aunfickt gestellten Mengen ist zu hoffen, daß allmählich auch eine Erleichterung der Ernäh- r u n g S l a g e- durch Susgabe von Zuiayratioxe» erzielt werden kann. Zusichernugen in dieier Hinsicht können solange nicht gegeben werden, wie dievHöhe der Sendungen noch nicht zu überiehen ist. Selbstvei ständlich würden auch die Mengen, die sich nach Sicher- stellung der gegenwärtigen Rationen jeweils als Ueberickmß ergeben, der ö i fen tli ch en Bewirtichaiinng unterliegen und innerhalb de« NaiionierungSweieuS durch die Kommunalverbände verteilt werden. Das Kabinett hat sich mit der Finanzierung der Lebensmittel- einluhr befoßr und Herrn v. Blr aun ermäckugt. in Rotterdam die Berembarung über die zweite Rate abzuichließe'n. Geschmacklose Werberei. Jft der Ostmarkenschutz ein Clownscherz? ES ist schon mehrfach über unerfreuliche Wcrbemethoden der Regierungötruppen geklagt worden. Freilich sind wir uns klar, datz einzelne Geschmacklosigkeiten nicht zu vermeiden sind, solange daS Prinzip der Frciwilligenwcrbung überhaupt brstcht, aber daS sollte doch nicht vorkommen, datz Ffugblättcr wie die folgenden— nach Bericht der„Han burger Volkszeitung"— den Durchreisenden in Bromberg in die Hand gedrückt werden. .Achtung! Noch nie dagewesen! Achtung! Täglich große Gala-Torstellung im Freien. Programm-Auszug: Direktor Michel mit seine« dressierten ZwrllingSeseln Korsanly und PaderewSki iGrofartige Kunstschützengruppe). Stettin» August springt über 19 Meter breite Netze. Horidol Horido! Große Treibjod auf polnische Edelsäue! (Gewehre werden an der Kaffe verabfolgt.) Es regnet Liebesgaben III „Die Granaw im Suppcntopf" oder„Das gestörte Mittagessen". Pantomin« mit Feuerwerk. Artisten und Künstler, welche geneigt sind, dem Unternehmen beizutreten, sind stets willkommen. Zur Heimbcförderung des hohen Gehaltes werden Extra« r Verfügung gestellt. Verpflegung ist glänzend. wagen zur Um recht zahlreichen Besuch bittet Die Direktion. Die Rückseite des Flugblatt«? hat folgenden Inhalt: Kameraden! Obige scherzhafte Ankündigungen beruhen ganz auf Wahr- Heft. Wer bei uns eintreten will, beantworte erst gewissenhaft fo'gende Grundfrage:„Bin ich fähig, mich wieder wie früher Poll ständig meinen Offizierenunter-. zuordnen?(!) Kann ich diese Frage mit„Ja" beantworten, so trete er ent in unsere Reihen!" Meldung beim Grenzschutzbataillon 4 Blomberg. Freikorps v. d. Decken, Fliegerbarackcn.»Ö Selbst unter dem mildernden Gesichtspunkt des„Soldaten- humvrS" betrachtet, muß diese? Gemisch von völkerverhetzeuden Clowlisspäßen und übertriebenen Disziplinforderungen ckbstößend wirken. Draußen!m£onde lebt öle alte Grönung noch. UnS gehen fortgesetzt Zuschriften ouS allen Teilen des Landes zu. datz sich die Landtäte. Regierung?- und Obeipräsivenien den Teufel um neue Anordnungen der Regierung scheren. Die unteeen Beamten sitzen in schwerem matenellen Elend. Die oberen Herren tun, als ob sich in Deutschland noch nichiS ge- ändert bat und als wenn man heute noch, wie in den seligen Vor- kiiegSzeiten, mit Gehältern von 109— 159 M. leben könnte. Die Anordnungen der Regierung werden nickt ausgeführt. In Pommern find bis heule meist die Gemeindewahlen noch nicht angeordnet. Weiß daS alle» die Regierung nicht, oder kühlt sie sich nicht stark genug, vielen Zuständen, über die sie sich bei ollen Abgeordneicn leicht erkundigen kann, ein Ende zu machen? ES wird höchste Zeit, daß mit den Herrschaften im Land« draußen Fraktur geredet wird._ Das Militär in Schö'nefelö. In Schöneftld ist jüngst die Kompagnie 9i der 2. Garde-Ref.- Division eingerückt Solort wurden die Fübrer der Soldaten von den Ortsbonzen gegen die Arbeiterschaft scharf gemocht. Man halte eS io darzustellen versucht, als ob unsere Parteigenossen nicht? als iportakistische Putschisten seien, die allerlei üble Angriffe auf Leben und Sicherheit der Spießbürger vorhätten. In den Wohnungen unserer Genossen wurden Haussuchungen abgebalten. Man fand weder Waffen noch sonstige Beweise einer rebellischen Gestirnung. wohl aber wurden die Mitgliedsbücher cmer gründlichen Revision unterzogen, ebenso die Privalpapicre. Einer Frau wurde zugerufen, fie wlhde mit. dem Kolben vor den Sckädel geichlagen, wenn sie nicht pariere. Dem Arbeiterrat wurde die rote Binde abgenommen und gleichzeitig bemelkt, wenn sich noch einmal einer mit solch einem„Ding" sehen ließe, würde er über den Hausen geschossen. Wir verlangen, daß die verantwortlichen Leute dieser Truppe sofort zu Recheuschafl gezogen werden, und daß man mit hicksichtS- loser Strenge gegen fie vorgeht. Wenn nicht straff durchgegriffen wird, werden die Schweinereien, die die Ai deiter m t Recht empören und eibillern nickt au'böre». Es liegt auck im Jntereffe der Truppen selbst, wie in dem der Regierung, daß die räudigen Schafe ausge- merzt werden. »Hier Lenins Budapest und Moskau haben sich miteinander funkentekegrophifch in Verbindung gesetzt. Man verlangte Leinn an den Apparat iind 29 Minuten darauf war er da und meldete sick. DaS ist nichts BeiondereS. Wir habe» dock sibkr die Weslftoni und den versiegi lien Atlantik hinweg mit Wilion geiprochen und Kcrenski mit„Allen". die nur leider nicki io antworteten, daß der Well alles Wettere eripan geblieben wäre. Ader e« wäret« doch immer nur Regierungen, die miteinander funkten, wenn auch frisch an die Macht gekommene. Und e« ist vielleicht der Urgrund all unseres Elends,� daß nicht auch andere Leute funken konnte», und daß man nickt- schon viel früher die Antwort et langen konnte:„Hier Renaudel, hier Thoma», hier Heudersoo, hier Morgaril" GewerkschastsbewMng Die Sergarbeiter ües Sezirks Halle zum Generalstreik Am 23. März lStv fand in Egthen ein« Konferenz der Oer- trauendleuie de« BergarbeilerverbandeS für den Bezirk Halle statt. Die Konferenz war von 7t Delegierten besucht. Mit Sl gegen V Stimmen nabm die Konkeienz nach eingehenden Debatten über den Generalstreit folgende Entübliebung an: .Die Konferenz stellt mit Bedauern fest, daß die Delegierten der am 28. Februar Hilst in Halle a. S. tagenden Konferenz gröb- lich belogen und betrogen wiirden. Der Generalstreik- beschlust wäre nicht gefafjt worden, wenn die Delegierten über da« Ergebni« der Oer andlungen vom 14. Februar Istlst in Weimar unterrichtet und die Bereinbarungen mtt der Reichsregierung de« kanntqegeben wurden. Die Konferenz derurieilt eniichieden Meie gewissenlose Handlungsweise unverantwortlicher poli- ttscher Drahtzieher und wird in gukunst eine Wiedel holung solcher arbeilerichädigendet Beschlüsse zu verhindern wissen. Die Teilnehmer verpflichten fich, in Zukunst nur Konferenzen zu be- schielen, die seilen» der zuständigen gewerkichafilichm Organisationen einberufen weiden. Der Bergarbeiterveiband ist auch sür die Zu- kunst die einzige Verlreiung der wirtschaitUchen Jnteieslen aller Bergarbeiter und verpflichten fich die Konierenztellnehmer, unaus- gesetzt süc dir Ausbreitung der Organisation Sorge zu tragen* Tarifverträge auch für Angestellte? Di« Organisationen der Arbeitnehmer haben am>5. November ihre Unterschrift zu einem Abkomme« mit den Unternehmer- veibSnden gegeben, aus Grund deflen die beute stark angefeindete .Arbeitsgemeinschaft der gewerblichen und in- d u st r i e l t e n Arbeitgeber und Arbeitnehmer Deutschland«' zustande gekommen ist. Eine wesentliche Bor» auisetzung dafür, dost auch die Angestellten diesem Abkommen zu. gestimmt haben, war Punlt 6 des Vertrages, wonach die Arbeit«- bedingungen durch Kolleltivvrreiiibarungen mit den Berufs- Vereinigungen der Arbeitnehmer festzusetzen find. Die Verband- lungen hierüber sollten ohne Verzug ausgenommen und schleu« »igst zum Abichlutz gebracht werden. Wie r» heute mit der Oer» bandlungSbereiischait derArbeilgeder aussteh», da'ür ist bezeichnend der Arb« i»g e b e r der b an d im Rohrlegergewerbe und der mit ihm verbünde»« verband der Zentral« heizungS-Jndustri« S. v. Trotz de« wiederholten Drängen« der Angestellten denken die Herren Arbeitgeber gar nicht daran, nun endlich nach 4>/, Monaten das Abkommen auch durch- zuführen. Ihnen ist r« vor ollen Dingen um die Bildung der so- genannten.Fachgruppen' zu tun. weil sie sich davon Vorteil« ver- sprechen. Unter diesen Umständen braucht man fich nicht wundern, wenn da« Interesse der Augestellren an der.ArbeiSgemeinschai»' im Schwinden ist. denn was nützen Abkommen, wenn sie nicht auch loyal durchgeführt werden. Man wird e« den«ngrstellten nachfühlen können, wenn ihre Geduld erschöpft ist. Sie lehnen jeden- fall« die Verantwortuvg für die verichleppungsralt( der Arbeitgeber und die sich hieran» ergebenen Folgen entschieden ab. Tarif der Schuhmacher. Ter am Dienstag im großen Saale des GewerkschastShauscS abgehaltenen öffentlichen Schuhmachcrvcrsammlung erstattete Dolly Bericht über die Tarifverhandlungen. Bisher galt der im Jahre 1313 abgeschlossene Tarif mit einem Aufschlag von 1 Proz. Der jetzt von der Kommission mit den Arbeitgebern vereinbarte Tarif für die Handwerksbetriebe ist in der Hauptsache ein Akkordtarif, dessen zahlreiche Positionen den heutigen Zeiwerhältnissen entsprechend erhöht worden sind. DaS Hauptgewicht wird auf die Lohnsätze sür Reparaturarbeitcn gelegt,. weil die jetzt häufiger als sonst im Hantdwerk vorkommende Her- stellung neuer Arbeiten wieder auf ihren früheren geringen Um- j fang zurücksinken wird, sobald die Fabrikbctricbe wieder soweit mit' Material versehen sind, daß sie die Produktion wieder in stärkerem Matze aufnehmen können. AIS Miirdestwochenlohn sieht der Toris für männliche Arbeiter 4S M., für weibliche Arbeitskräfte 80 M. vor. Ter Mindcststundenlohn ist für Männer auf 95 Pf., für Frauen auf W Pf. festgesetzt. Aus diese Lohnsätze wird aber, ebenso wie auf die Akkordsätze, ein TeucrungSzuschlag von 190 Progent gezahlt, daß also der Wochenlohn mindesten» 90 M. be- i tragen mutz. Der TeuernngSzu schlag gt£ zunächst br» zum SO. September und kann von da ab mit einer Frist von 6 Wochen ge° kündigt werden. Ei soll dadurch ermöglicht werden, datz die Teue» rungSzuloge den etwa sich ändernden Lebensmittelpreisen angepaßt werden kann. Die Arbeitszeit ist eine achtstündige. Der Tarif läuft bi« 30. März 1920 Tie Diskussionsredner bezeichneten die Lohnsätze als viel zu niedrig und den heutigen Verhältnissen nicht entsprechend. Ein Redner meinte, an dem ungünstigen Tarifabschlutz sei Tally schuld, der nicht energisch genug gewesen sei. Der kürzlich gewählte radikale Vorsitzend« VollmerhauS werde die Sache besser machen. — Aber auch Vollmerhaus trat für den Tarif ein. In der fammlung hatte sich aber gar nicht an der Abstimmung beteiligt. Ei»e asmmlung hatte sich gar nicht an der Abstimmung beteiligt. Eine Kommission wurde eingesetzt, die erneut mit den Arbeitgebern verhandeln soll.— Ein Antrag, der die Akkordarbeit vertvirft. wurde einstimmig angenommen.__ Ablauf des Tarifvertrages in der Berliner Landschafts- gärtnerei. Der für die Berliner LondsidaitSgärtnerei geltende Tankvertrag ist seilen« de» Verbandes der Gärtner und Gärrnereiarbciter zum l. Apnt IvlS gelündrg«. Die Kündigung erfolgte, weil der rm Vertrag kestgelegte Stundenlohn in keiner Werte den beutigen Zeit- Verhältnissen eniiprirbl. Durch die jetzige Tarifbewegung soll eine Erhöhung de« Stundenlohnes ongestrebr werden. Ferner toll auch die Lohnsrage der Gartenarbeiter und Gartew frauerr tariflich geregelt werden, süx die im alten Bertrag eine Fest setzurrg der Löhne nicht erkolgt war. Ueber den weiteren Gang der Tarifbewegung wird eine am heurigen DonnerSrag. den 27. März, abend» 7'/, Uhr. rm National- hot tKönigShofh Berlin, Bülowstr. 87, stattfindende Versammlung Beschlutz fassen._ Lohnkampf in der Berliner Metallindustrie? Zu dem unrer obiger Ueber schrrft in Nr. 152 de«.Vorwärt«' gebrachien Artikel erhalten wir vom Verband Berliner Metallindustrieller»ine Entgegnung, in welcher die gegen tbn erhobenen Borwürle, als Hab« er emen Schiedsspruch abgelehnt und als lasse er e« an jedem Entgegenkommen fehlen, ol» unrichtig zurückgewiesen werden. Wenn die Verhandlungen mit den Sngeftelltenvrrbänden fich länger hingezogen hätten, so habe da« in erster Reihe an der Schwiengteit und Neuheit der Materie gelegen. E» sei einfach techitiich nickt möglich emen Tarifvertrag, der olle Gruppen von Angestellten einer so»relgestaUige» Industrie umfassen soll, odne erngeberrd« Sonderberatuugen festzulegen. Der Ernigungsspruch vom 10. d. Mt». Hab« in Ziffer 3 eine Bestiimnung. die im Zu- sammebbang mit anderen Venimmungen des Spruchs und den dem Spruch vorausgegangenen Erörterungen die notwendige Klarheit bermissen lasse. Um diese Klarheit herbeizuführen, so heitzt e» in der Enlgegirung, ersuchte unier Verband, bevor noch eine Erklärung über Annahme oder Ablehnung de« Spruch« von irgend einer Seite abgegeben war, da« EinignngSamt. die Unklarheit durch eine authentische Interpretation zu beteiligen. Arbeitgeber» und Arbeitnehmer-Mitglieder de« EmigungSamts waren ebenio wie die Barieien entgegengesetzter Auffassung. Der un- porieiische Vorsitzende ent'ckied sich jedoch na» eingehender Verhandlung, die am 13. III. ISIS stattfand und bei der beide Parteien ausgiebig zu Wort kamen, für die Auffassung der Arbeit- geberbcifiver. Hierauf erklärte der Vertreter unkere« Verband»«, ausweislich de« PrototollS vom IS. Hl. 1919 die Annohm« de« Schiedsipruck« vom 10. III. 1019 durch unteren Verband, während die Verrreter der Angestellten bis heule noch keine endgültige Erklärung über die Annabiire oder Ablehnung abgegeben haben. Wenn e» zum Lohnkamps komm«,(p trügen nicht die Berliner Metallindustriellen die Schuld. Die Charlettenburger Grwcrkschaftßkommission nahm in ihrer ersten diesjährigen Sitzzmg einen vom Obmann. Genossen F l e m- m i n g, gegebenen Nückblick über die gewerkschaftliche Bewegung am Orte während der Dauer des Krieges entgegen. Jetzt heitze es, alles wieder aufbauen, wo» der Krieg innerhalb der einzelnen Organi- sationen zerstört habe. Ueber dt« aktuell« Frage de» RätesystcmS äußerte sich Redner dahingehend, datz er das Verhalten einiger Ge< werlschaftsführer, vor ollem des Vorsitzenden der Generalkommission der Gewerkschaften, Genossen Legten, hierzu nicht begreifen könne.— ES entspann sich eine längere Debattel NehlS kritisierte da« Ver- halten der Generalkommission und der Berliner GewerkschaftSkom- Mission während der KriegSzeit. Ahrens wendet« sich gegen die über- spannt« Zentralisation in der EingcmeinbungSfrage und wünscht wieder den Zustand zurück, wo die hiesige Gewerkschostskommisfion nach fekbstänWy war. Naebdem noch Behrendt. Huxol, Klawohn, Rost und Nerlich eine Schilderung der Verhältniffe innerhalb ihrer zu vertretenden Organisationen gegeben hatten, wurde die Debatte mit dem Appell, datz unbedingt für bw Ausbreitung der gewerkschaftlichen Ideen Sorge Temming. Redner tritt tu_. 8 Verhalten mancher Aerzte in dieser Sache wird von Huxol an der wird noch die volkShauSfrage angeschnitten. Hierzu erklärt Ähren«, daß in nächster Zeit eine Sitzung de» VollkShauSauSschusseö statt finden werde, in der alle schwebenden Fragen und Beschwerden erledigt werden sollen. Besehlossen wird noch, in der nächsten Sitzung der Gewerkschaftskommission einen Vortrag de« Genossen tzollan® sMetallarbeiter) über da» Wesen de« RätrshstemS mit auf die Tagesordnung zu setzen. Di« Adresse des Obmannes der Kommission, Genossen Flem- ming. ist jetzt: Pestalozzi str. 13, vorn 4 Tr. Rohrleger und Helfer. Am Sonntag, den 30. März 19)9. Brambenorrlammlung im ckewerk' sckastSbau«, Sngeluler 15 lgroger Saal), vkrichteritallimg der Schllchlirng«- (onrmilfion von den Verhandlungen über den Abichlutz«ine» neuen Tarif. vertrage«. «m Montag, den St. Mär, 1919,>n der Aula der Hlndenbmgschulr BezirtSversammlung sür Oberschönewcide und Umgegend. Gewerbliches Personal der Kriegsgesellschaste» und Organisationen., Voten. Botinnen, Fahrswhllahrer, Portier».«Schtcr und Zletnmache. stauen usw. Freitag, den ÄS. März 1919. abend» S Uhr. im Königitodt- Kasino Holzmarltitr 72, Elke Alexanderllratze, unweit Aleranderplatz. groge Veriammlung. Tage«ordnnna: l. Tartwerirog sür da« gewerdliche Per- sanol lBerichteritatmng und veschlutzsaisung). 2. AngeftelllenauSschasst für da» gewerblrch« Personal. 8.. OrganisationSstagen und Verschiedene«. Deutscher Mctallarbeitcrverband. Heute, Donnerstag, den 27. März, abcndl 5 Uhr• Versammlung aller Kollegen und Kolleginnen der ortbopädiichen und Bemdagen-Beirrebe m der «raueret Aul. Bötzow(Neiner Saat). Tagesordnung: 1. Bericht der Kommiiilon. 2. Der Kollektivvertrag. S. Verschiedene«. Zahlreiche» uad pünttllche« Erscheinen wird erwartet. Industrie und Handel. Allgemeine Berliner OmuiduS-Geiellschaft. Der Abschlotz für da» Jahr 1913, der der Generalvkriammlung am>4. April d. I. vorgelegt werden wird, weist einen B« r l u st von 50 l 222 lim Vorjahr>34 939) M. aus. Es wird vorgeschlagen, zur Deckung dieie« Verlustes die noch in Höhe von 126 444 M. bestehend« gesetzlich« Rücklage zu verwenden und den Restbetrag von 375 738 M. der BetriebSmirrel-Rück stellung zu ent- nehmen._ Gerichtszeitung. Die Spartak»» Prozesse, die feit über sechs Wochen»i« be sondcr« bierkür eingeietzlen Strafkammern der drei Berliner Land- g«richte beichäfttgt haben, gehen nun langsam ihrem Ende ent- gegen. Bei Beginn dieier Berhandtungen hatte man. da die Zahl der Festgenommenen über 700 betrug, damit gerechnet datz die Prozesse sich bis zum Mai hinziehen würden. Di« Zahl hat kick jedoch dadurch erheblich verringert, da bei einem weicmlichen T «rne Einstellung de« Verfahren« erkolgt ist. An blickt'» wird noch gegen- einige Nachzügler verhandelt, dt« teil« z.. der, Vorwärts'-Besayung, teil« zu den Eindringlingen in da» Woifficke Telegraphen bureau uns den Schlestichen Bahnhoi gehört haltetu— �j» einer großen Anzahl von Fällen ist aui Frei- i v r«» u n g erkannt worden.— Giötzere« Interesse werden die in der demnächst vor dem Landgericht I beginnenden Schwur- gerichtsperiode zur Verhandlung kommenden Fälle hervor- rufen, in denen e« ssch um Anklagen wegen eiiier Betätigung als Rädelsführer bei LandkiiedenSbrüchen, in einem Falle sogar wegen.Morde» Handell In dieser Schwurgerichtsperiode wird voraussichtlich auch die Anklage gegen L e d e b o u r zur Ver- Handlung kommen. verantwnrtll« kflr Politik Art» ftlitln, Chotloittotaift, für bin vbriaen Xril bta MattrS«Hit»«»ot». Atut-lln; tür Anzeigen Xdtovot»l-dt,«ttlin,(teeläa: ■VJittloa». m», t- Berit» Druck Z)orwSrt».?u>t>drii aus i agalbotdc, Rand mit Bandtinfa-sunp istsjhenanig und mit Rore garnert... 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