Nr.ISZSS.Z»!,»«. Bez«qSprei»t Btertctiäöri. 7�0 Nt. monatl.SBO®a. KainsHaus� oorauszahwar.Eiuzel« Summern 10 i'fenma. Uofibcjnfl: Nonailich i.50 fril Zustellung� gebiltit. flittei ürcuibonb tut Deutschland u. Ceftetccitb-Unqarn.72 Mk, für daS übrige Ausland S.7S Mt. bei täglich emmaligei Zustellung 7.72 Ml. PostbeiteKunaen nehmen an Däne» ntarl. Holland. Luxemburg, Schweden und die Schweiz. Eingetragen in die $o i u. i et wnnS-'ötef Slifte. Der.Sorwärts' ericheau wochentSgNch itueimal Sonmckg« einmal. Xelcgttnmn-Abrtffe .eeiialdtmoltiu«er»»». Abeltd Ausgabe. � P> Vevlittev VolKsblstt. ( 10 Pfennig) AiixeiyenvreiS: Die achlgetchalteae ttanvaretllezetl» loitel 1.20 Ml..Meine Änieigen», das tenaeetuckteÄorlSe Psg. zuiälstg i teUgedruille Wortes ledei weitere Wort W bfg. Stellengimche und Cchlaiitellenanzeigen das erste Wort SO L'g.. ledeS weitere Wort 20 big. Worte über 12 Buchstaben zählet iür zwei tiZortc. TeueningSzuichlag 20°,» ffamtlien-Anzetgen, dotitilche und gewerOchattliche ÄerewS- Anzeige» 1.2V MI. die Aeile. Anzeigen lür sie nächlte Aunimet mästen dlS 5 Ach, uachminags im Hauvigelchüft. Berlm EW-OS, llinsenstraize i, adaegeden werden,«röffnei ran SllHtfrüH bU S Ahr abend-, Zentralorgan der rozialdemohratifchen parte» Oeutfch lande. Reöaktion unü Expedition: SV). öS, Linöenstr. S. aeriridiecher: Am« Moritzplay, Nr. ISIS«— I.St»7. «SSV» Montag, den 14. April 1S19« vorwärts-verlag G.m.b. h., SV). bS, Linöenstr.Z. Fernsprecher: Amt Morchplatz. Rr.»17SZ— Vss Tekiekksl des Saargebietes. Paris, 14. April. Der titm der Agence HavaS derössent» lichte Bericht über die diplomatische Lage wiederholt und ergänzt die Angaben über die Regelung der Saarfrage dahin, daß Frank r.e ich das dauernde Eigentum an den Kohlenbergwerken haben wird, und daß die.französischen Gesetze dort maßgebend sein werden. Deutschland wird verantwortlich bleiben für alle mit Bezug auf die Bewohner des Landes eingegangene B e r- pflichtungen, soweit ihre Rechte nicht durch das sranzö- fische Gesetz anerkannt werden. Frankreich soll die P o l i- z e i r e ch t e ausüben, die Staatshoheit aber dem Völkerbunde zustehen, der die Verwaltung des Gebietes einer Art Direktorium von fünf Mitgliedern, nämlich einem Landesangchörigcn, einem Franzosen und drei vom Völkerbunde zu ernennenden, übertrazsen wird. Die Ein- wohncr des Snargebiets werden alle ihre politischen Rechte aus Wahlen zu örtlichen Körperschaften behalten, aber keine Abgeordneten in das deutsche Parla- m e u t senden. Dieser Znstand soll 1 o I a h r e dauern, nach deren Ablauf die Einlvohner das Recht haben sollen, über ihre weiteren politischen Verhältnisie durch Volksabstimmung zu entscheiden. Fall/! sie den Willen äußern, unter der Vcr- waltung ihres Heimatlandes zu bleiben, wird Deutsch- land Frankreich die Bergwerke abkaufen müssen, welche jetzt deren volles Eigentum als Ersatz aller von dem Feinde im nordfranzösischrn Kohlcngebiet angerichteten Schä- den erhält; der durch Sachverständige festgestellte Preis soll in Gold oder gleichwertigen Werten erlegt werden. Diese durchaus ncuwcrtigc Regelung hat ihren Ursprung in der Anwendung der Gnindsätze des Völkerbundes und entspricht einerseits den Grundsätzen der Alliierten, insbesondere dem SelbstbcstimmungSrecht der Völker; man kann hier nämlich wirklich nicht von einem Grundsatzder Annexion reden, da die Bewohner des Saarbeckens ja die volle Freiheit haben werden, ihre Staatsangehörigkeit zu wählen. Andererseits werden die materiellen I n t e r» essen F r a n k r e i ch s auf diese Weise voll gesichert. Von dem gestern bereits genannten Dcckungsbctrage von 125 Milliarde» Frank werden 55 Proz. Frankreich zufallen. Alles in Gold, Rohstoffen, Waren oder marktgängiges Wer- ten in Jahreszahlungcn zahlbar, deren Mindestbetrag im Vertrage festgelegt werde« wird. Erwachen öer rusiifchen Einsicht. Lenin über die Weltrevolution. Stockholm, 12. April. Ueber ein Gespröch. das er vor lurzcm mit Lenin hatte, berichtet unser Gcwöhrsmiaun: Lenin räumte ein. datz. er die Zeit bis zur Weltrevolution irrig bemessen habe. Frühestens in zehn Jahren werde sse vielleicht eintreten. Diese Wartezeit wäre für Nüstland zu lang, es könne nicht länger gezögert werden, dem Zusammenbruch vorzubeugen. Zu diesem Zweck müßten schleunigst Verkehrs möglich leiten geschossen und das (Hsen&ahnmaterinl wieder in Stand gesetzt werden. Deutsch« Ingenieure, deutsch« Lokouuotwen seien erwünscht Abflauen des westfälischen Streiks. Allgemeine Arbeitswiederaufnahme. Dortmund, 14. April.(Eig. Drahtbrr. d.„Vorwärts*). Auch heute mittag ist ein geschlossener Ueberbkick über die Ge- samtlagc noch nicht möglich. Jedoch deuten alle Nachrichte» daraus hin, daß die Wirde ikausnahme der Arbeit in allen Teilen des rheinisch- we st fälischen Koh- lengebiets Fortschritte macht. Die Bergleute sind in ihrer großen Mehrheit bereit, auf Grund der von den Verbän- den veröffentlichten Bcdingungeu die Arbeit aufzuneh. m.e n. Ter Einfluß der terroristischen Streikleiter hat beson- ders infolge des Beschlusses, die Notstandsarbeiten zu verweigern, also die Schächte ersaufe« zu lassen, großen Abbruch erlitten. Die Erkcnutnis, daß das längere Da- uiedcrliegcn der Äohlenproduktion katastrophale Fol- gen sät das zerrüttete deutsche Wirtschaftsleben und für die Ernährung des hungerudeu Volkes haben muß, macht sich immer mehr geltend. E s s e u, 14, April.(Eig. Drahtber. d.„Vorwärts.) Eine wesentliche Besserung ist in dem Bezirke Ober- Hausen und Reckliughausen eingetreten. Auch im Dortmunder Bezirk ist ein Abslancn des Streiks zu verzeichnen. Hartnäckig scheint die Lage noch im Kohlenbergbau des Bezirks Mülheim aus dem alten Stand bleiben zu wollen. Jedoch haben dort die Eisenwerke heute die Arbeit wieder aufgenom- inen. Auch in Tortmund arbeitet die Industrie, soweit der Kohlenmaugcl dies zuläßt. Recklinghauscv, 14. April.(Eig. Drahtber. d.„Vor- wärts.) Die Ansstandsbewegung in Stadt- und Landkreis ist stark abgeflaut. In Bottrop und Gladbeck wird in erheblichem Umfange wieder gearbeitet. Tie Notstandsarbeitrn werden überall� zum Teil durch Zechrnbcamte, ausgeführt. vanöeroelöes Eintreten für ö!e Völker- Versöhnung. Das Weltarbeitsamt. TU Genf, 14. April. Die Friedenskonferenz hielt am 11. April eine öffentliche Sitzung«rft zur Bekanntgctbe des von ihrer sozialistischen Kommission unter dem Vorfitz von GomperS aussteanheiteten Entwurfs eines Weltamtes zur Regelung der Arbeit, insbesondere der Arbeitszeit und Fest- fetzung des Normallohnes. Der Entwurf fieht vor. daß die Regierungen dazu ihre V r treter entsenden, und daß die konstitu- ierendd Sitzung de? Amtes noch in diesem Jahre in Washington stattfinden solle Der belgische Bevollmächtigte Vandervelde war unter allen Rednern der einzige, der den Mut hatte zu sagen. daß diese Gründung eines Weltamtes der Arbeit ein probiema- trscheS Unternehmen sei, solange die Arbeiter weltzenirale Europas davon ausgeschlossen sei. Denn auch zu diesem Kongreß in Washington sollen die Vertreter Mitteleuropas noch nicht eingeladen werdem Er betonte noch, daß mit aller Kraft an der Wicderversöhnung der Völjer gearbeitet Verden müsse. Für die' Beteiligung der Mittelmächte an der Ardeiter- konfcrcnz. DU Basel, 14. Aml. Zu de? Meldung, daß di« erste inter- ttoirnitttie Arveitertiuf�reoz rn Ä darunter Erich Mühsam und De. Wagner, sind verhaftet und nach Eichstädt gebracht worden. Die Negierung Hosstnann beabsichtigt, einen Vertreter nach München zu senden, der sich von dem Stand her Dinge unterrichten soll. Die P'LoÄÄmatisn öer MKnchener Osrnison. Gegen die Gaukler und Betrüger. München, 14. Sivrl, lWTB) Die Münchner Garnison hat gestern in den ersten Morgenstunden wne Proklamation in Münckzen angelchlegou, in der es heißt: An die werktätige Bevölkerung Münchens, Arbeiter und-Soldaten! Die gesamte Garnison Münchens in Verbindung mit den um das Wohl und Wehe des ProlstarialL besorgten Volksgenossen hat heute nacht tm Zentralrat für abgesetzt erklärt. Heute werden d'e A.- und S.-Näte zwecks Stellungnahme zur alten sozialisti- schon Negierimg versammelt. Arbeiter und Soldaten! Ehr- geizige,- iandfromde Agitatoren, die nur ihre eigennützige Politik versolgten, haben unter Vorspiegelung der vollzogenen Einigung deS Proletariats ihre selbstsüchtigen Zwecke verfolgt. Leuten wie Lipp un,d Wagner hat man euer Geschick anvertraut. Lipp hatte Eigner denunziert, Wagner die belgischen Arbeiter v e r- raten. Heute steht München abgeschnitten vom Laude allein da. ES mit unsere Rettung. Daher unterst ü tz t d! e g e- setzmäßige Regierung, die Rübe schafft, Arbeit und Prot. Lebensmitteizüge stehen für München bereit. Sichert euch vor der Reaktion, indem ihr die sozialistische Regierung unchrstützr. « Nach einer sonst unbestätioien Meldung der Tel. Komp. spielen sich in München zNuschcn reglernngstrouen Truppen und der Roten Gard? heftige jt ä m p s e ab. 'Drnckfestlerbrrichtigilns. Die Betrachtung der Münchner Er- etgnisie an der Ep'be der heutigen Murgennumrner enthüll einen Sr bäuerlichen Druckfehler. An der Stelle, wo von dem Untergang der Lipp, Landauer»sw. die Rede ist, steht statt dos Namens von Mühsam der von Eisner. Da Gisner ja längst vor Ausrufung der Räterepublik prmordet wurde, so ergibt schon dar Zu-sainmon- hang, baß»r hier nicht gsnietni sein kann. Viidnng einer Vokkswehr. Nürüberg, 14. April.(Eigener Drahtbericht des„Vorwärts"'.) Der Kriegs? in■nister Schneppenhorst hat eine Proklamation er. lasten, worin die Bildung einer Bolkewehr, die hauptsächlich aus volksabstiMMUNg in 6aKen. Karlsruhe, 14. Avril. Bei der gestrigen Volk�nbstimmnng wurde die Berftiisüng mit 3 55 0 3 st gegen 2 st Ostst tztimmr» an- i genommen, die Hortsetzring der AationnlversamNtlnng als Land- tag stimmte» 355 Alst, dagegen LI Ollst. Die Bezirke Kohl und Konstanz fehlen»och. Die Stimmleteiligung betrug 3g bis 35 Proz. In j Mannheim wtlrden 2V 000 Stimmen für das Parlament und 1100 dagegen abgegeben. Die NacK''o!gs Schiffers. Dmiburg vorgeschlagen. Nach einem LFricht bürgerlicher Blätter hat die demo- krotische Fraktion der Nationalversammlnnri einstimmig den Staatssekrelär a. D. D c r n b u r g zum Nachfolger Schiffers> gM'ählt. Dernburg nahm die Wahl dankend an, und die � l Reichsragierung wurde von diesem Beschluß in Kenntnis ! gesetzt.� Die Nachricht muß in dieser Form Befremden wecken. Die� Ernennung eines neuen Ministers ist Sache des Reichspräsidenten, der sich logischenvei ss darüber zunsächst mit dem Ministerpräsidenten ins Benehmen setzen wird. Dieser kann dann nüt einzelnen Fraktionen in Ver- Handlungen über die Vorschläge eintreten, die er dem Reichs- Präsidenten zu erstatten gedenkt. Möglicherweise ist dieser Gang der Dinge amh eingefjal- ten wo'den. Der erwähnte Bericht erweckt aber den Anschein, als ob die Regierung unorganisch je nach den Besch'üssen der Fraktionen, die an ihr vertragsmäßigen Anteil habe», zu- sammengesetzt würde, llnd so geht es natürlich nickst. Denn auf diese Weise würden wir nickst zu einer einheitlichen Re- gierung kommen, sondern zu einem Mosaik von M' nistern, zu dem jede Fraktion willkürlich ihre steinchen geliefert hat. � Gerade weil wir nnS noch in einem llsbergangsftadiiim be- finden, muß dch Entstehung bedenklicher Gewohnheitsrechteck mit besonderer Vorsicht vermieden werden, und ist das Er- nennungsrecht des Reichspräsidenten, das sich natürlich im Nahmen der gegebenen politischen Möglichkeiten hält, vor jeder Verdunkelung zu schützen. bürgerliche Demokraten für Zeier öes 1. Nai. Dfe„Seipxiger Zeitung" setzt sich ln einem mutigen Artikel dafür ein, da hauch das demokratische Bürgertum den.1. Mai dafür ein. daß auch das demokratische Bürgertum den 1. Ma! „Wir sind leider nicht so populär wie die Nationalversammlung don 1848".—?n der Tat, trenn die deutsche Nationalversamm- lunp dem Übeln Beispiel der preußischen Konstituante bezügl. des 1. Mai folgen sollte, so ist um ihre Popularität sehr zu sürchten. « In chrer Mergennunnm-r vom 14. d. M. glaubt die..Deutsche Zeitung" sich gegen die Srklürung des 0. November zum National. feiertag wenden zu müssen. Selbst wenn man Sozialist sei, müsse| man zugeben, daß der 9. Novemsier der furchtbarste Tag in der deutschen Geschichte gewesen sei. Das Urteil über die Bedeutung des 9. November muß aber die.Deutsche Zeitung" schon den Sozialisten selbst überlassen, und diese werden zu einem wesentlich anderen Ergebnis gelangen als ihre Gegner auf der Rechten. Daß diesen der ö. November nur zu unangenehm war. können wir der.Deutschen Zeitung" vollkommen nach- fühlen, bedeutet doch dieser Tag don Zusammenbruch ihrer Politik, die schonungslose Enthüllung ihres 4 Jahre hindurch m i t viel Geschick und wenig Gewissen fortgesetzten Dokks- betrnges. Für uns Sozialisten aber bedeutet der 9. Novenrber den Beginn des Aufbaues der Erneuerung, bedeutet er die Abschälte» lunz des ve�lsonären Druckes, und deshalb wollen mir ihn seiern. Wahnsinn! Tt» Zerstörung der HochSfr»., vom Angestelltenausschuß der Friedrich. W i ih e I m S- H ü t t e wird uns folgende Erklärung überreicht: Tie in den hiesigen Blättern gebrachte Mitteilung, d'e Hoch. Öfen der Frie!>rich-W i!h?!inö°Hüttc sc ten gedämpft, entspricht leid« den Tatsachen nicht. Sonnabend nacht wurden die Gasmaschinen von Arbeitern der Änszentrale durch Herausziehen der Zünder gewaltsam plötzlich siillgetegt, so daß es nur einem Zufall zu verdanken ist, daß keine großen Explosionen ein- getreten sind, die mit Sicherheit den Zusammenbruch der Hochöfen«nd die Stillegung der Hütteaus unabsehbare Zeit zur Folge gehabt hätten. To die Arbeiter sich weigerten, die Kokereien»nd dir Hochöfen wenigstens solange in Betrieb zn hotten, bis die Teten gcdömpst waren, haben sich am Montagmorgen die An g e st e l l t e n der Friedrich-Wilhelms-Hütte freiwillig angeboten, das Kokskä�en, KokSfahren und Füllen der Hochöfen vorzunehmen, um nach Mög- lichkeit dt? drohende Ge�-ahr des Einfrierens der Hochofen zu verhindern. Obgleich die Angestellten keine produktive Arbeit leisten, sondern nur die absolut notwendigen Ar» beiten zur Erhaltung der Hochösen und damit deS Werkes verrichten, werden sie von den übrigen Arbeitnehmern der Friedrich-Wilhelms-Hütte in der schärf st en Weise an- g ckg r i s f e n, daß sie ihren Mitarbeitern in den Nücke» fallen. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die von ihnen freiwillig übernommene ungewitfmte körperliche Arbeit halten die Angestellien den Arbeitern die Möglichkeit offen, gegebenenfalls die Arbeit wieder«ufnebmen zu könne», denn ein Einfrieren der Orken würde zur Folge Huben, das« den Arbeitern monatelang jede Gr- lrgenheit zur Arbeit>:nd damit die Möglichkeit genommen würde, für sich und ihre Familie» den täglichen Lebensunterhalt zu schaiien. Imgierhin besteht noch die Gefahr, daß trotz deS jetzig« n der. späte ten Dämpfens der Hochöfen bei einem sfäleren Wigder- anblasen die schon durch das vielfache Außerb trieb setzen beschädigten Oefen trotzdem zum Einfrieren lonimen oder zu Bruch geh?». Auch im günstigsten Falle wird es geraume Z-e i t dauern, bis die Arbeit im vollen Umfange wieder ausgenommen werden kann. Dieses trifft ganz besonder? für die Stahlgießerei- betriebe zu, da man leider auch den Mertinstohlofen Hot er- kalten lassen. '« � Die Mülbeimer rrtoTultonäre Arbeiterschaft beschloh die Fortsetzung deS Generalstreiks, bis die gestellten wirisefafilichen und p ö l i t> s ch e n Forderungen restlos anae- nommen sind. We'tcr beschloß man, den Fabriken und der Eisen- bahn das Wasser zu entziehen.. Die Partei üe? Kaisertrenen. Parteitast der Deutschen Volkspartei. In Jena sind etwa 200 D legierte der»Deutschen P-kkspaetei" zu einer Parteitagirng zusammengetreten. Der Vorsitzende Dr Kahl erklärte mit seiner dröhnenden Bchdromtnete:„Wir sind» Partei der Kaisertreuen je und se gewesen und torrww sie auch bleiben." Herr Stresemann. der danach zu Worte kam. bezeichnete den 9. November als„ einen Tag der Tcauer. A- ch er bekamnle sich zu der Auffassung, daß fiu die deutschen Ver b all- nisse dir Monarchie, das Gegebene war und geeignetste ist. Im Zeutraworftand der Partckt hielt Stresemann dann noch eine läng're Rede, in der er»rzäblte, wie man ihn in der Domo» kratischen Partei nicht l»i»k»en wollte und wie er daber zu seinem Broterwerb genötigt gewesen sei, die. Deutsche Votkspartei zu gründen.— Er hätte hesser getan, als Kammerdiener in die Diensts des„stillen Mannes von Amerongen" zu treten. Das RevoZutionstribunal. von Dr. A. C o n r a d p. In den benttgem Ereignissen spickt wieder eine verderbliche Rolle d>e RcvolntionSromcmrik, dos Zurückgreifen ans vermeintliche. historische Vorbilder, die in Wirklichkeit zu den gegenwärtigen Um- ständen passen wie die Faust aufS Auge. Dieses Gegenteil von Nutz- davmoch'.nig der Lehren der Geschichte hat zwei iranzöstscke Nevolu- twnen t>erderben hsssen, dce von 1848 mit ihrem„Berg" und anderen Reminiszenzen von 1793 und besonders auch die Kommunebewegung von 1871. Schon während der Poriser Märzrevolutiem spottete das Blatt der Pro ichhon tsten über das„Schülersptel" der jungen Leute. dir, ähnlich'den Gvmnastasten mi� ihrem Nachäffen der BrutnS, Cato und Demoffheiws, sich auf die Scl'reckensmanner von>793 htnanSspielten. med sprach von der Schädlichkeit revolutionären Fast- nachispiels. als es zur Ausgrabuna des WohlfnbriSans'chnsses kam. Auch bei uns machen sich die Komödianten des Jahre? 93. um einen anderen Artikel des flleichsn Komwuneblattes anzuführen, daran. einen revolutionären Karneval zu inszenieren, indem die Herr- fckafien. die an der Isar zweite, dritte und vierte Revolution spielen. u. a. glücklich dabei angelangt sind, dos Revolutionstribunal aus die Tagesordnung zu setzen und dadurch eine der unseligsten Er- dcheinungen de< fvanzöstschen Schreckenszeit als ihr Ideal hinzu. stellen. Tatsächlich bat dieser furchtbare Gerichtckbaf. der angeblich dem Zweck dienen sollte, der Konterrevolution daS Lebenslicht anszu« filnfen. in großem Maße als Toteiigräl>er der ersten franibstschen Republik gsrwirkt. Der berühmte Nevolutionär. aus dessen Antrag � er.tm 10. März 171Ä nach einem aus der Kommune gekommenen s Edikt vom Konvent beschlossen wunde, Danton, hat selbst Vernich- � rnch darüber genrtellt, als er im gleichen Monat des Fahres 1794 in die Conoiergcrie eingltesert wurde, um v»r dem RevolutionS- tribunal zu erscheinen. Er erinnerte stib daran, daß er vor Fabres- fr cht dieses Gericht habe einsetzen lass-m.»nd bat Gott und die Menschen deshalb um Verzeihung» Und er-ügte bloß zu seiner Entlastung hinzu, daß sein Zweck nicht gewesen sei. eine neue Ge- fahr gegen die Menschheit loszulassen, sondern einen neuen Scp- tember zu verhindern. Da? Gericht hatte also nach feiner Absicht Wutausbrüchen, wie den Septemlermorden von>799, vorbeugen sollen, indem es prompte Justiz gegen konterrevolutionär« Ver- sch-wärer sicherte. Anstatt dessen hatle es sich dabin entwickelt. Wahl- lote Massenab�chlachinngen zu betreiben, denen nur im ger'ngstten Maße Aristokraten und gefährsslhe Verschwörer zum Epter fielen. sondern weitaus überwiegend Leute aus dem Voll und politisch völlig harmlos? Personen. Daß es sich dabei je länger je weniger um Rechtsprechung auf Grund von Feststelluug irgendwelchen Tatbestandes, sondern immer mehr um. bloßen Terrorismus durch strornweiseS Blutvergießen handelte, ergibt sich unwiderleglich ans der schrittweisen Beseitigung aller juristischen Formalitäten. Der erste Schritt m dieser Rich- tnng gesck>,h!m Oktober>793. als die Häupter der Gsronde vor de« Zwibimal ftantzea und sich verzweifelt ihr« Haut wehrten. Da wurde im Kanvent auf Verlangen der Kommune, die das Re- volutionstribünal als durch gesetzliche Formen gekesselt begeichneie. daS GelegenheitSdekret fabriziert, wonach der Gerichtshof hinfort berechtigt sein sollie. sich nach dreitägiger Verhandlung für genügend unterrichtet zu erklären. die Berssandlungen abzubrechen und ohne weitere limstände das Urteil zu fäll?». Erst bei dieser Gelegenheit bekam übrigens das Gericht, daS. bislang osfiziell anßerordentziicheS Tribunal geheißen hat, den Titel Revolutionstribunal. Mit Hisse diese? Dekrets wurde den Girondisten und nach ihnen nn- zähligen anderen das Wort und demnächst der Lebenskaden abge- schnitten. Die Väter dieser Verfügung, die sogenannten Hebertisten, enid-igben bekanntlich selbst durch das Revolutionsiribiiwll. Dan sie sich Über dessen Eharakter nicht als ein Organ der Rechtsprechung, sondern als ein Werkzeug des T-rrorismus Tar gewesen sind, zeigen! am besten Aeußerungen, die Ronsin von der revolutionären Armee zu j seinen Mitangeklagten tat. als diese sich zur Verteidigung rüsteten: -Dies ist ein politischer Prozeß. Wozu also eure Papiere»und Vorbereitungen zur Rechtfertigung? Ahr werdet doch verurteilt. Als es galt zu handeln, habt ihr geschwatzt. Jetzt zeigt, daß ihr wenigstens sterben könnt." Gleich den Vitra» wurden auch die.gemäßigten" Danbamsten wegen Verbrechens der Konterrevolution durch daS RevolutionS- tribunal erledigt. Gelegentlich der Perhandlungen gegen Danton und Genossen, die dkm Gerirfsshaf böse zu schaffen machten, wurde ihm ein neues Hilfsmittsl gel!efert.»m nnhegueme Angeklagte rasch »uS dem Wege zu räumen. Der WohssahriSnusschuß heck'e nämszch ein Dekret aus. wonach Angeklaate. die die Gerechtigkeit beleedwien. .anßerhailb der Verhandlungen" gesetzt werden, d. h. das Wort entzogen bekommen sollten. Die letzten Evnren vcm Rehtsgarau- tien kamen dann durch dak furchtbare Gesetz vom Lll. Prairial in Wegfall, wonach, wenn greifbare oder moralische Beweise vorlägen, kein Verhör stattfinden sollte. Auch wurden die Verteidiger abge- schafft. Als einzige Strafe kam Hinsort nur mehr der Tod inBe- tracht. und zu den todeswürdigen VokkSkeinden gehörten auch die Verbreiter schlechter Nachrichten, falscher Gerürbte. Gleichzeitig fand eine.Säuberung" des Revolutionstribimals statt, indem nur mehr„solide", d h. unbedingt-nveflässige Geschworene darin belallen wurden. Nun konnte der Ankläger dos Tribunals, der hb-uß» liche Fonqnier-Tinville, erst den regelrechten Massenbetrieb in Gang bringen. In dem berüchstawn Prozeß der Hundertsechchg, die er erst auf Eingreifen des Wobssabris niskchnsses in drei Raten»-'r- wgte. wegen angeblicher GefängnsZverfchwröung. nahm nun der Prä- fidem DnmaS da? Perhör etwa in kola/mder summarischer Weise vor. Er fragt einen gewissen Posivaf: Weißt du von der Verschwörung? — Nein.— Ich erwartete diese Antwort, allein k'? bisst dir ni-bts. — Weiterl Er wendet sich an«inen gewissen Champianh: Warst du nicht früher adlig?— Ja.— Weiter?— Guedreville.- du bist Priester?— Ja, aber ich babe den Eid geleistet.— Du hast n'cht mehr daS Wort. Weiter! Menil. warst du nicht Bedienter beim Etz- Mitglied der Konstituante Menau?— Ja.— Weiter! VciO, warst du nicht Stollmeister bei Madame?— Ja, aber ich fiel schon>788 in Vngnade.— Weiter! Gondrerourt. ist nicht dein Schivtegeryater im Lu�embourg?— Ja.— ZLcit«! Tncsort. warst du nicht Soldat fr der Garde du Corpe?— Ja, aber ich wurde 1789 entlassen.—> Weiter!'...! Dies war nun da? thpische Verfahren. Die Geschwovenen waren ebenso ra'ch nrit ihrem Urteil fertig, und de Ausserttgung erfolgte der größeren Fixigkeit halber in der Art. daß die Rntster ihre Unterschriften schon unter Binnfo'onnulfrre gesetzt hatten, die bloß noch ausgefüllt zu werden bvanchten. So brachte dgs Revo- liitirmStrfhunal eS denn nun fertig, vom>9. Juni>7.->4. dem 22. Pr.Tf rial, bis zum 27. Juli, dem 9 Therm'dor.>W1 Perfoneu zu.erpedieren", d. h. imaefähr die gle.chc Zabl. wie während'der ganzen voran geaangenen Zeit vom März>798 bis zum 22. Prairfal. Von dieser furchtbaren Zfffer der Vckssgckitopfec gehörten wenigstens drei Viertel niebt den bssitzenben Klassen an und kamen größteiw teils von vornherein für ernschaf!« Staatsverbrechen nicht fn Betracht, sondern waren wegen irgendwelcher Brgatrlleu oder auch auch weaen gar nichts als verdächtig mbafitert ivorden. So br- greift sich, daß auch die revolutionären.Vorstäd'er von der Mord- arbeit des Tribunals nichts wen'ger als begeistert waren. Die Proketarier von St. Antoine. durch deren Siraben d'e.Heuler- karren fuhren, m.rchten zum Zeichen des Protestes die Fensterläden zu. und anS den Arbeiterkreisen wurde den Scheeckensmänneru schließlich zugerufen:.Wir sterben vor Hunger. mW ihr glaubt irr,? nrit Hinrichtungen zu ernähren!" Damit lehnten sie am 9. Thermt. dar ab..in den Kampf einzuzreilen. und die Reaktion begann. Es laut sich also nicht in Abrede stellen: das NevoliiHonstribnnal bat in großem Maße dazu gebossrn. d's Wort Desmoussns wahr zu machen, daß die einzige mögliche Manier, die Konterrevolution zu bewirken, die sei. sie in roten Mützen zn machen. Das ist ein W".st. das auch kür die Gegenwart Bedentnna bat. Man kann für sie ans der französischen Revolution Nutzen ziehen, o6er nicht, indem man ihre Verirrungan wiederholt.. Notissvn. Die Erhebung. Der Lvriker Alfrsd Wolsenstein läßt unter dieser Anfschnfi soeben in C. Fischers Verlag ein„Jahr- buch für neue Dichtung und Weriung" erscheinen. Im©eleifeutt, steht der Satz:„Dies Jahrbuch, da?»wikcheu Krieg un>d Frieden tritt, verkünde dw höheren Kamvf und sei da? Boisviel einer men'ch- lich iönenden Welt." DaS Jahrbuch lübcr 400 Seilen stark, geb. lO.SO M.) enthält VerS- und Prosabichtung, Dramen, Ausrufe uno Abhandlungen. — Theater. Im Deutschen Opernhaus singt Berta Morena vom Münckecner Nationoltheater am.20 April die Kundrp sParsifatj und am 22. die Leonore in„Fidelio".' — Musik. Dem 3, Volkskonzert. das Prof. Oito Becke? morgen, abends 7H Uhr, in der Alten Garnikonkirche mit einem Programm ans Bach. Liszt, Bruch, Beethoven, Schubert. Wolf u. a. veranstaltet, sind biblische Vorträge von Irene Tricsch eingefügt. — Ein F t ii g über fcic Cordilteren. Ans Santiago de Chile wird gemeldet: Leutnant CoHinez hat im Flugzeug di« CordiLore» in einer Höhe von 0000 Metern über folgen. SWsltsr RätekoRgreß. den!4. April, u Uhr. s Thema.Sozialisterung 7. Sitzlmg am Montag, Auf der TaaeSordnuna steht da des WirtschaitSleb« ns". Sicr?!u lieit vor ein? Resolution KautSky folgenden Inhalts: tekonom'sck»? Befrei» na de- Proletariats ilt nicht möstlich, ohne E�iolisseruna des Wrlschoftölebens. Das Proletariat tann sich nur behvien durch seine eigene K r a k t, die malchtvollste Trieb- kraft dafür dildet das orpaninerte, klassenbewukte Protstariat, als dessen vornebmst«»nd krartvoltste Ovaanisation in der heutigen toirtschittlichen Situation Deutschlands die Arbeiterrä'i« zu berrachten sinÄ. Nur ihre Macht verbürgt die rMeste Sozialisie» rnna jedoch nur dann, tnenn in dein Petriekis�weige nicht blast die Arberter, sondern auch Pertreter der Konsumenten und drr technischen nn-d ökonomischen Wissenschaften ausreichend»nr Meltunq komnien. Den Konfumer-ten winken niedriqe Preise, den?l r b e I t e r n erhöhte Löhne, kurze ArbeitS-eiten, Sicherheit der Existenz und Berlvantlunl» aus blosten Werkzeuaen der B-rei�eruna anderer zu freien und gleich- herechtiqten Genosien imgesell'chaftsichen Produktionsprozcst. Die(Z o z i a l! s i e r u n g lästt sich sedoch anaesichts des ökovomi- schon Zusammenhrurl's in'ohre des Krieges unter keiner Pro- du k t! o n s w? i s e srbrt a lhg t m e i n realisieren. Um so wich- t'-er ist zunächst die Verkürzung der Arbeitszeiten, Sicherheit der Existenz und treie Teilnahme der Arbeiter an der Produktion. Eine Neuorganisativr. he? wirtschaftli.chrn Lebens kann nur schrittweise vsrangetseu! Aber um so bringender n ottoendig ist. dast sie von einer Regie- rung in die Hand genommen wird, die entschlossen ist, die S o z i a l i s! e r u n g aufs cnergischste zu f?rde-n, und die sich da- bei durch die Wcherstände der alten Machte, der Kapitalisten. der Agrarier, der Bur aukroten in keiner Weise beirren lästt. Die heutige Reaieeuna zeigt diese Entschhosi-.nheit nicht. Rur e'ne rein sozialistische Regierung, aeslübt auk die Me- schlossenbeit de- de»l'ch«n Proletariats, permöchte dem Soqlolisie- t�.ngs-.x-lest ienen Schwung>u verleihen, der den Arbeitern ."terr'n e an der Arbeit einslöfit, den Streiks und Unruhen ein En-de macht»-nd die Atmosphäre der A r b e! t s f r« u d! g k e i t s-bakrt, in«r allein das deutsche Volk von der galoppierenden Gchwindliicht genesen kann, in die es der fluchwürdige Krieg «stürzt bat, Der Vorfttzende teilt mit. dast der Nekereut.Kautskh er» krankt sei. Dächer habe s�rau Kautskst das Referat übe» nommsn. sdrmi Kantskv! Wir leben tu der Aera der Sozia li sie- rung. Meli wird diese als M cht- und Lvganssationefrags be- bandelt, S o z i n l i s: e r u n g ist mchr, �11 verstehen, wenn man wicht den K a v i t a l i s m u s verfieht, denn Cvzialilicrung bodriitct Pesrisignng der Grundlagen beö Kapitalismus. ffür das Proletariat gilt, es diese Arnndkagen nicht zu zer» stören, sondern zu b e n u b e n. Da? Wesen de? KavitalismnS be'ieht in der Trennung de? Arbeiters von den Produk- tionSmitteln,?>er Kapitalismus erzeugte nicht b'oß daZ Bchürln-:? nach So>ial!sn'»S, sondern auch besten Träger, die Proletarier, Ein? hohe Entwidfliing der Technik würde ohne Sozialismus nur allgemeine.« Elend bringen. Soiinlismus Ist nicht unter, allen Nmitkinden möglich, da» ist ein« Wahrheit, die beut« vielfach verkasnt wirst. Man sab in der Verstaatlichung den Weg zur Ueber- Windung des Kapiial'sniuS, zur Sozialisierung. Ader der Staat ist keine Wirtschaftsorganisation, seine Vnreankratie gebt in der Hauptsache nicht dahin, da? �weck- m ä st i g e zu suchen und duichen suchen, sondern den Willen de! Vorgesetzten zur AttSfilbru?�.zu. bringen. Hin ver- knöcherter Konservatismus ist da? Kennzeichen der staatlichen Bureailkrali«, und sie geriet In vollem Gegensatz> zu den Vrdürfnisten der modernen Produktionsweise. eDr Arbeiter verlangt auch eist M i i w i r k u n g S r e ch t, er will nicht ledig'ich al? Werkzeug der Produktion behandelt werden. Daran wird durch dw Verstaatlichung nichts geändert: an Stelle vieler Herren bekommt der Arbeiter nur einen einzigen und. hat nicht mal� d-e Freiheit, den Herrn zu wechseln. Di« Rednerin kommt d.mn auf die russischen A r- b e i s e r r ä i e und ibre Stellung zuen Sozialismus zu sprechen. Den Arbosterräten fällt bei de? Sozialisierung diS entscheidende Roll-? zu. Die Sozialisierimg ist nicht nur eine Macht- frag« zwischen Arbeit und Kapital, sondern auch eine Frag« der Oigantsation. W'r die So�ialisi«r,ung beschleunigen will, mnst dä- für sorgen, dast wir aus dem gegenwärtigen Chaos heraus« kommen. Dte So.ziallsterung soll ketn« Notbaracke sein, sondern ein fester Bau für die kommenden' sVchirHundert«. Wir miisscn unS hüten, baS russische Voxbild nachzuahmen. Warnen uns doch selbst d!« Russen vor ithren Fehlern. Der Ruf nach sofortiger Voltsozialisierung ist nichts weiter als ein Schlagwort. Auch durch Lohnforderungen kann man nicht ein« Beschleu nigimg der Sozialisierung herbeiführen, DaZ wäre eine Sozia l.ificruug des Bankerott S. Wir fordern ein zentrales SoziasisicrungSamt mit weitgehendsten Befugnissen und soiortige V e r st a a t l i ch u n g von Grund und Boden der Fideikommisse und Bergeoerke. Nur die Spaltung des Proletariats ist schuld an der u neu! schlössen liest der Regierung. Denn wären die Arbeiter rinig. dann hättcu wir eine einheitliche Regierung, es wäve diel mehr geleistet worden und kein Noske und kein Hein« wären in, Deutschland möglich gewesen. Die Einigung ist zurzeit die Hauptsache. Gelingt sie. danm ist kein« Gegenrevolution mehr möglich. Daher. Proletarier Deutschlands, vereinigt euchl fLe-bhaster Beifall und Hände- klatschen im ganzen Hause.) -In der Diskussion erklärt K a ki s ki für die sozialdemokratische Fraktion, dem Referate nicht viel hin.zuzufügen zu baden. KautskhS Resolution biete weite und breite Angriffspunkte. Di« Grundlage de? staatlichen und wirtschaftlichen LebenS kann nur die Produktion fein. Redner macht den Vorschlag, dast die Re- solution K a u t s k n und alle a>ndcr»n zur Soziatisierung dorlirgenden Resolutionen dem neuen Zentral rat übewuiesen werden und dast keine Abstimmungen stattfinden.* Danach ergreift Reichs mi-nister Wisscll das Wort. Atretk der Augestelltett. Di« Aussschten auf ein« baldige und friedliche Beilegung des Angestellteustreiks schviudeu mehr und mehr. Eslstrscheiut nach deu vorausgegangenen Verhandlungen fast ausaeschloMn, dost der Per- band der Melallinduflriellen und die Banklcitungcn einerseits, die Angestesitenverbäudc andererseits aus kein Wege des Schieds- spruches eine beide Teile befriedigende Lösung finden. Tie Situa- tion ist durch die Ablehnung des Verbandes Berliner Bankleiiim- gen. der jede Besprechung über das'Mitbestimmungsrecht der An- gestellten ablebiii. noch ncrschäi-fi worden. Gestern abend hat sich eine Deputation der Bankbeamten nach Weimar begeben, um in Besprechungen mit der Regierung einzu- treten. Man will versuchen, das vom Allgemeinen Verband Toii- scher Bantbeamten entworfene Notgesetz durchzudrücken, um auf dieser Grundlage, eventuell auf dem ZwangSwege die Arbeitgeber zu Verhandlungen zu zwingen, bei denen dann durch die gesetz- ' mästige Fassung der aufzeflea.'en Forderungen beiden Teilen eine bestimmte Richtung bei den Verhairdlinigeu virgeschrieben ist. Im Lause des heutigen Tages treten die Obmänner aller Grast Ber- ' liner Betrieb« zu einer gemeinsamen Beratung zusammen, in der über den ß eneralausstand entschieden wird. Es kommen hier ausser ■ den Pripatan�estolltcn der Banken, der Metallindustrie, des Ver- sick>erunMves««s, � der Kauf- und Warenhäuser sowie anderer Branchen vor allem auch die städtss'chen Beamten zusammen, die der Streikleitung bereits in einem Schreiben.ihre volle Solidarität rersicheri haben Sollten die Einigungsverlfandiungen. die heute von amtlichen Stellen noch einmal versucht werd'n, scheitern, so > ist mit dem GeneralauSsiani in Berlin für Mittwoch oder Donners- ! tag zu rechnidi. Man inust ferner damit rechnen, daß die Bewegung sich über das Reich ausbreitet, wenn nicht bald irgend eine Cum. gung zustande kommt._ VtrNn hallen am Dienstag, „Zirkus Busch" eine Massen- „Die wirtschaftliche Besser- Di« Hilfskrästc de? Maglstr-tS IS. t ri(, nachmiiiags 3K l!hr, im ver ammkung ab. Tagesordnung: stellung der Magistrals Hilsskräsie". Die S'>iq--stcll»en des ZentrnlbnreauS der Rkkumnlatoren Fobiil Sl. taten siib dem Slicil in der Metall mdullrie nicht amie Icklasien und sind in Ihrem eigenen Fuieresse von der Geich sstsleltunq beur» laudt worden, lim zur allaemelncii Lope Sickimg iielinren zu können, vir- sammeln sich dielelben TicnSlag, vormittags 11' Uhr, im Nestauraut .ASkanier", Anhältst! atze iU_ Dettkscher Mcti,Narbc«ter-P''rvi»nd. DienStag, den Id. April, abend? 7 Uhr. Bei-!'murlimg aller Inden Eisengießereien beichäiiigtcn ka isarbeller in Ficblgs Salon. Kolbeigcr Strohe 23. TaeeSoidiiiinn! Die wlrischaitUche Lage der Sili-arbeilcr.— KIcmpii«! I»atrlegerltreü I Porsicht bei Annahme vou Arbeiten. Lede Rohrlegcrarbcit ist ubzulchnen l Llrbeiter Mix und Menrst. Brtrlebsverlammlimz Tienilag, vormittags 10 Uhr, im WilhclmShof, Schöneberz, Cbersstratze. ZnSustrie unS hanöel. Börse. Die Börse eröffnet die nou« Woche in etwas schwächerer Haltung, wobei auf di«»Prgänge vt Dresden und die AuSdeh» nung des AngestclltsnstrcikS in Berlin verwiesen wurde. Selbst für die in der letzten Zeit bevorzugten A.uslands-Kolonial» und Petroleumwerte bestand Abgabe neigung. To gaben §. B. Kanada und Deutsche Erdöl je 4 Proz., Deutsche Petroleum- gescllschaft 2 Proz. nach. Bon Schifsahrsspapierest war nur Paketsahrt fest, während Hansa 4 Proz. einbüstten. Am M o n t a n m a'r l t war im späteren Verlauf Deutsch-Luxemburg lebhast befragt und fest. Etwas höher bewertet wurden ferner Tinil-.nfabriken. Bon Rüstungswerten waren wieder Köln-Rott« Weiler Pulver begehrt. Der Schluß der Börse gestaltete sich allgemein etwas schwächer, auch Einheitspapiere waren meist HroßSerltn Tistunss des Vollzu-zsratSrache und wutde hier«» von dem Genoffen Frank folgende Erklärung ab- gegeben: .Die soziakdemokratischc Fraktion erklärt, dast die Bericht« des V»llzug»rotes nicht dazu benutzt werden dürfen, um in irgend einer Form gegen den„Vor. w ä r t S" z u h e tz e n. Di« Kritik dem„Vorwüiis" gegenüber muß den Mitgliedern iowi« den Organisaiionen der sozlakdcmokratistbcn Partzoi vork« hakten bleiben. Di« sozialdemokratisch« Partei lehnt «S entschieden ab. die U. S. P. D. bei Angriffen auf ihr Partei. ovgan zu unterstützen." Ein Antrag, den„Vorwärts" bei der Berichterstattung miS- zuschliesten, wurde zurückgezogen und folgender B. Ichlust gefaßt: „Der VollzugSrat möge besch ießen, �ist jeder Situingsbe picht des VollzugsrateS an die Presse von seinen beiden Borsitzenden oder von den zu bestimmenden Vertretern verantwortlich zu zeichnen ist." Weiter wurde beschlossen, an d!« ReichS-Fetlstelle einen Brief zu richten, wonach bei der Verteilung des awerikarnichen Fettes jecv licher Zwischenhandel und die brmit verbundene Verzögerung und Verteilung unterbleiben soll. Di« Fettstclle Berlin muß direkt be- liefert werden und hat die wviter« Verteilung durch die Kommunen zu erfolgen._ Goldntenrnte der S. P. T. Froktionssihung Dienstag, d-n 15. April, nachmittagd S Nhr, In den Zelten, Nr. 23, Titzungssaal S. Arndt. Ncber die Verwendung der Ludendorfk-Tprnde, die Volks- spende für Kriegsbeschädigte, hat nunmehr da« Kricgsministerium folgen di» Bekanntmachung erlassen: Die Mittel der Volksspende stud für KrMllsbesckädtete bestimmt, d. h. für Kriegsteilnehmer, die im Krieg« Schaden an ihrer Gesundheit erlitten haben und dadurch in ihrer Erwerbs sähigkeit belchränkt sind. Bei der großen Zahl der Kriegsbeschädigten� stnd den immerhin beschränkten Mitteln cher Volksfpenbe ist di� blotze Tatsoch« der Kpiegsleilnehmerschast kein ausreichender Grund kür die Jnauspruchnahme der Volks- spende. Kriegshinterbliebenen kann die Volks- spende kein« Beihilfe gewähren. Die Mittel der ValkSspende sind nicht in Berkin vereinigt. Dcmz-ufolge obliegt ihre Verwaltung und Verwendung den bundesstaatlichen und pro- vinziellen Hauptinrsorge Organisationen der Kriegsbeschädigten- fürsorge. Für Preußen sind die« die Provinzialverwalssungen ! sLandeöhaupimann), für di« übrigen Bundesstaaten meistens die l Ministerien dcS Innern. Anträge auf Unterstützung aus der ! Volksspende sind bei den Hauptfürsorgc-Organisationen der Kriegsbesckädigtcnfürsorge und ihren örtlicken Unterau sscküssen zu stellen, die auch weiter« Auskünsi« erteilen. Jede» andere Ver- .fahren/insbesondere die Einrcichung von Anträgen be! Berliner Zentralstellen� z. B. i>!«ichSausschuss der Kriegsbesckiädigtenfürsorgc, HauPtar-beitSauSschust der Ludendorfs-Spend«, Kriegsministerium, bedeutet nur eine Verzögerung. Alle? Nähere ist aus einem Ver- zetchnis.Di? Fürrsorgestellen der amtlickien, bürgerlichen Kriegs. beschädigtcnfürsorg« im Deutschen Reiche", das von der Reichs Zn dem Elsrnhahnunfell am Potsdamer Behnhof«M da? Elsenbahnbeiriebsamt X Berlin folgende amtliche Darstellung: Am Sanntag, morgen? 12)4 Uhr, fuhr der vom Potsdamer Bahnhof kommende Personenzug tvvv auf den vor dem Signal der Ring-Blockbude ss 37 szwischen Potsdamer Bahnhof und Bahnhof Schdncberg) haltenden Personenzug ILLS auf. Fnfolge einer kurze Zeit vorher eingetretenen Störunc; der elektrischen Blockeinrichtung mußte das für solche Fälle für die Sicherung der Zi»g fahrten vor- geschriebene„Zugmcld-verfahren" angewendet werden. Hierbei muß in der Perstäudigung zwischen den bti>dcn Wärtern der Block, budcn ss 37 und? 38 ein Mißberstäudnis eingetreten sein, so daß der Wärter der Pude? 33 dem Lokomotivführer des Zuges ILllÖ die Erlaubnis zur Weiterfahrt erteilte, bevor der voraiisgesahrelie Zug 19fa" di« vorliegende Bleckstrecke geräumt hatte. Bei dem Zu- sanimenstost wurden vier Reisende und der Zugführer des Zuges ig8o leicht verletzt: für ärztliche Hilfeleistung sowie für Unterbriu» gunq der Verletzten im Krankenhaus, soweit solche erforderlich war, wurde alsbald gesorgt. Mehrere Personenwagen waren entgleist und nickt unerheblich beschädigt. Um 13)4 Uhr vormittags konnte der Pcrfonenverkehr, der bis dahin zjwischen Potsdamer Bahnhof und Bahnhof Papcstraste auf die Bororistreck« verwiesen worden war, in vollem Umfange wieder aufgenommen werden. Von einer bewaffneten Räuberbande cmi offener Strasse ausgeplündert wurde gestern abend ein juin>es Paar in der Joachims- kbalcr Straße. Tort ging gegen 13 Nbr ein Kaufmann R. mit einem jungen Mädchen nach dem Tiergarten zu. Als die Beiden den Park ungefähr erreicht hatten, vertraten ihnen ein Soldat und drei Zivilisten den Weg. Alle vier waren bewaffnet und richtetcu lokort ihre Revolver auf die erschrockenen jungen Leute. Unter dxn schwersten Drohungen forderten sie beide auf, ihr Geld hcrauSzu- geben. Dem Kaufmann nahmen sie 333 M. bares Geld ab. Ehe die Beraubten.Hilfe herbeirufen konnten, verschwanden die Wege- lagerer mit ihrer Beute in der Dunkelheit im Gebüsch des Ttsr» gartenS. Es sind alles Burschen von 13 bis 22 Jahren. Einbrecher im Arbeitsnachweis. 23 333 M. erbeuteten Ein» breckier, die in der Nack't zu gestern den Arbeitsnachweis in der Gormannstraste 13 heimsuchten. Sie.knackten" das Geldfpind nach Art der gewerbsmäßigen SpeztoUsten und stahlen daraus 23333 A. bares Geld. �\ Auf dem Zcppelinplad erschossen hat sich in der vergangen«« Nacht ein uubekonnter junger Mann von 17 bis 18 Jahren. Der unbekannte Tote hat blondes Haar und trug grauen Hut mit scklwar- zcm Band, feldgrauen U sier, braungrüncn Anzug und schwarz« Schnürschuhe. Nach dem Befund des Körpers hat der Tot« an der englischen Krankheit gelitten. Die Leiche wurde noch dem Schau- hause gebracht. Wegfall der Porhrtrrgllnstlgnngrn für Fclbpostsendnngkn. Die Obervostdircttpzn schreibt: Wie zahlreich« Fälle beweisen, findet die Bekanntmachung über den Wegfall der Portofrriheit und Portoermästigung für F.'ldpostsendungen aus Anlast detz Demobil» machung beim Publikum noch nicht d>« nötige Beachtung. Nach der Bekanntmachung sind mit Ablauf des 31. Januar 1319 die Bev- günstigungen de? FeldpostverkchrS für all« Hoercs- und Marine- angehöripten im I n l a n d e außer Kraft getreten. Vom 1. Februar 1313 ab erfolgt die Beförderung von Sendu«- gen an die�Angobörigen des Heeres und der Marine im Inland« na» den dafür bestchoudcn allgemeinen Vorschriften«< P!d.(216, 223.4. Lebens- jähre auf bc'ondeie Bciecht gimgskarten 6 Päckchen Miichiüsjlpcisk oder 6 Päckchen Milchpudding. Ferner->n die Kinder vom 6. bis 8. LebenSj tire aus beiendcre Berechilgungsla'.len t Tafel Schokolade oder 1 Beutel Schoko» ladenpulver je nach Vorrat. im Deutschen Reiche", das von der geschäftsstell? des ReichsansschusseS der Kriegsbeschädigtenfürsorge. Berlin W. 13, Königin Rugusta-Strasse 19, zum Preise vom dö Pf. niedriger, Kriegsanleihe ging mit 83)j unverändert um.' zu beziehen ist. ersichtlich. Wüniersd-rf. Filchwaren(T. Q), 125 Gramm Kä'e in den 13 rot* kommtlsionsbezirken 4». da und 5b, 6a, 7 und 8. 250 Gramm öeizert. (iiieR(2, 8), 150 Gramm Kiudcrgerltenmebl(J 32,.Jngendliche),'/, Pjd. Marmelade(108). 1 Ktiojjr. Gemülekonlerven(119) Milchpudding(II), % Pfd. Schokolad'(12 lu A I, A II. B I, B II. C I, C II für Kinder im ersten b s lechsten Lodenöjahre, Pld. anSläudilches Weizenmehl in den durch Aushang leimtlich gemachten. Geschäften. Acuanmctdung zum Feltbezug biS ,um 20. Neucinlragung Fleilchkundenlisten bis 15. Zum HoringSbe-ug sin» vom Montag bis Donnrrtiag die unteren Hälften der Bciiigskarten für Siiiielpei Ionen«> lür Kinder im 2. und 3. Lebensjahre.— Anmeldung vom 15—17. aus Abjchnilt 4 und 22 von je 250 gr Kunsthonig oder ariot. Marmelud«. Lichtenberg. tOO Giamm Bohnen(1). 230 Gramm Kunst.« Honig(108,. friiche Flutz- und Seefische(332).>k, Pfund Räucherwaren..(133), FIschlonierven(333), >/, Pfund Heringe(313).— Urlaubsbezugtarten: KX) Gramm Nährmittel und 850 Gramm Marmelade.— Am >7. d. M. Eröffnung der Filchhalle Mozart st ra he S.— 11 mlauich der Reichssictschtarten gegen Nührmitlclbezug. scheine am 14., 15. und 16. April Ratdausstr. 7. Zimmer 2. von 9—1 Uhr. Für Erwarbiene aus jeden Wochensleischlarieiiablchu'lt 300 Gramm Näbr- mittel, aus Kmdertartcnabichnitte Ilm Granim Nährmittel.— Für Kinder: Säuglinge bis zum zweiten Lebensjahr in Drogerien und r'Ipolbekcii 1 Dose Malzextrakt>330), bis zum sechiten' LcbenSjadre 1 Bmnd Kiodeeg er st enmehl oder loe Saferflocken (345 8> und Ii), vom sechsten bis»wvliten Lebensjahr 5 Päckchen M i l ch u d d i n g, ferner wablweise l Pfund K i n d e r q e r ft e n in e b l oder Haferflocke ii(339 Gl. Stuftet dem, iowcit Vorrat, markenfrei V an(ile-Saucen- Pulver. ZuckeranmeldONg bis zum 15. Apcll. vrit». 150 Gramm Hasersiockcn(III),. 1 KIIo-Do'e Gtinüfekonserven (112) böchiten» 4 Kilogramm in einem Haushalt, 400 Gramm Marmelade (105), 1 Ei(Krantenmehl- bezw. Kranten-Londerzuicilniigslarte und 53). 2oiiderzulc>tuiig für Perloncn von 60?,adren und darüber, welche sich in der Zeit vom 7. bis I>. April in die Lifte lür KrantencrnSbrung cintraacu lieft, ii(54).- Räker« Bclaiiiilmachnng in der Gcmcinde-BeitaufSitelle. Ringäpfel vis 5 Pld. und 5 Stück Toilcttcscise(56), Sonderzuteilung(571, 1 Ei>11). Bei lauf von Rindflehchloiiforvt» nach Nummern wird smt- gefetzt. ttiowawes. Vom Montag VIS Mittwoch, 8—1 Nhr, im Ziatiaut, Zimmer 7. für Kinder Im Aller vom voUendelen 2. b!S zum vollendete» 6 Lkben»fahre Schokolade. Montag A— lk, DienStag.7— L. Mittwoch O—Z je Kind 100 Gramm, Preis 1,50 M.. nur gegen MilchauSwel«.— istoniag, 9—1 Uhr und 3—7, m den Verlaufsstelleu der Genre md« auf Nummern Heringe., Groß-Serliner partelnachrkchtetu Neukölln..Die beule abend tagenden grauenverfammiunzen begimsen nicht um 7 jondern erst um 8 Uhr. Verantwortlich kOt Politik Beine stickt ee, Thaelottenbueq, für den Ildrigen Teil de* 5-IatleS«Ilrrd echot». Nenwlln: tär Anzeigen Ttcodor(»ilockc, Verlin. Vermg: LorlvärtS-Veelag» m b. H.. Verlin. Track VorwÜrlS-Paaidruckerit-w- Verla gSanslaU Paul Sing« n. to. In Berlta. Luiden jUatz» 3>_ /' SÄfibmerGi ScliMem, Basptetr. 122-121. Morgen Montag, den 14. Äpril: Sastfpiol der»berbnPorischo» Truppe „Tegernseer": A Frau mutz ins Haus soniie neues Progreuu«. Anfanz"PI, Uhr.___ Anfang 7>/, Uhr. 5KÄM-WkM> tjUgcr«. Extpa-Anfeptlsnnar RÄr. Seherk, Durchschiaspapier; Quart 10.50 p.lOOOBlatt StenogrammUeSte: 80 Blatt 73,00 p. 100 Stck. Scfercibzeuge mit 2 Trichterfässern: 4,50 Hebelbrlcfordner; Quart mit Register Ä,»O Schnellhefter: Quart ÄS, 50 p. 100 Stck. Cöpenicker Straß« JOS. Am* Morit�platz 34St, 3482. 3483 I____" Mm G. sMem fr�ita�aetsckak 4 M. EZM.n 5 Jahre(oarantie. Bzdsagl Zahnziehen m. DetSnbung Jooi Bejtrllung v. Gebissen grerfs. Widkronen V.WM. an. Epez. UhmS ZAdZSI'KXiL ZMM!, k�Mnh. Ve »7" I n•< teile. woclierrtJ. 1',i. Hlomßen Uöv. tioldiu-, /Sein?"l krönen Idii Zahnziehen m. Einspr. höchst i l.utlliw v.� an sciimerzeara. 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