Nr.ÄVS.AS.Zahrg. Be,ugSVrei«, Stotel} äfttl. 7J0 IRt, monatl.2,50 JW. frei ins Haus voraus, ah war.(rinjetne Shunmcm 10 Pfemng. PoftbeMg: iXenaüiä) 2.B0 2RI, exkl. ZuNellungs. gebühr linier! treu, band für Deutsch- land u. Oeslerreich-Ungarn b.lt SRI. für das übrige Ausland 3 78 SRI. bei täglich einmaliger.Zustellung 7.78 SA. Vostbeilellunqen nehmen an Däne- Marl. Holland. Luxemburg. Schweden und die Schweiz. Eingetragen w die Boll-�etiungs. Preisliste. Der vorwärts' erscheint wochentägllch zweimal. Sonntags einmal. Morgen Ausgabe. Telegramm-Sdreffe: »•»ziaikcaMtc«* ertlbr*, Verlittev VolksblAlt. ( 10 Pfennig) AnzeikenpreiSt Die achlgeivalteae Stonvareillezetle tosiei 1,20 MI..»leine'Anzeigen-, da» ielthedoickleiWor! 8S Pig. izuläiflg 2 fetigedrultle Worlch. icdel weitere Eori 28 Dsg. Stellengesuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort .40 Big., jedes weitere Wort 2D Psg. � Worte über 18 Buchstaben zählen sür zwei Worte. TeuerungStzuichlag 80°/» Kamillen. An, eigen, volitiiche und gewerlichaitliche Vereins- Anzeigen ILO MI. die Zeile. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 5 llhr nachminags im Haurtgeichäst. Berlw SW.Sg. Lindenitrage ii. abgegeben »erden. Seölsnet von s llhr früh bis b Uhr abends, X Zcntralorgan der rozialdcmokratifchcn Partei Dcutfchlands. Neöaktioa und Expedition: SW. ö8, Llndenstr. Z. Fernsprecher: Amt Morttzplaq, Nr. tStS0— KSI.S7. Dienstag, den ÄÄ. April 1919. vorÄärts-verlag G.m.b. h., SV. b8, Lindenstr. Z. Fernsprecher: Amt Morttzplatz. Nr. 117 53— S4. Wendung in der friedenstrage. Sie Sntente fordert verbandlungskakize Sevottmäebtigte.— Zutage der Seutteben Kegierung. Berlin, 21. April. Im Anschluß an das Telsgramm, mit dem di« Deutsche Regierung am Abend des 19. April die Einladung der alliierten und assoziierten Regierungen zum 25. April nach Versailles er- ividert hatte, übersandte General N u d a n t der Deutschen Klaffenstillstandivkommifsion in Spa am 2E April, nachmit- tags 5 Uhr 25 Minuten, folgende Note: „Der Vorsitzende des Ministerrats und Kriegsminister telegraphiert am 29. April 1919 unter Nr. 2976: Ich bitte Sie, der Deutschen Regierung die folgende Ant- wort der verbündetcu uud assoziierte» Regierungen zu über- Mitteln: 0 Die alliierten und assoziierten Regierungen können nicht Abgesandte empfangen, die lediglich zur Entgegen- n a h m e des Wortlauts der Fricdensartikel ermächtigt sind, so wie es die Deutsche Regierung- vorschlägt. Die alliierten und assoziierten Regierungen sind verpflichtet, von der Deut» scheu Regirrung zu fordern, daß sie B e v o 1 1 m ä ch t i g t e nach Versailles entsendet, die ebenso vollständig er- »nächtigt sind, die Gesamtheit der Friedens- fragen zu verhandeln wie die Vertreter der alliierten uud as soziierten Regierungen. (gez.) N u d a n t." Nach einer R e u t e r m e l d u n g hat die Leitung der Friedenskonferenz in Paris den Inhalt dieser Note rn fol- gender Form der Oefsentlichkeit bekanntgegeben: „Von der Deutschen Regierung ist eine Mitteilung des Inhalts eingegangen, sie wolle Vertreter nach Versailles sen- den. um die Friedensbedingungen entgtzgenzunehmen und sie der Deutschen Regierung in Weimar zu überbringen. Der Rat der Vier hat erwidert, er könne keine Vertreter empfan- gen. die lediglich Boten seien; die Deutsche Regierung müsse Vertreter bezeichnen mit den gleichen V o l l m a ch- t e n, wie sie die Vertreter der Alliierten haben." Der Reichs mi-n ister des Auswärtigen hat au, 21. April nachmittags seinem Vertreter in Spa tele- graphiert: „Bitte dortigem französischen Vertreter zur Weitergabe an die alliierten und assoziierten Mächte folgendes mitzu- teilen: Nachdem der französische Ministerpräsident und Kriegs- minister.der Deutschen Regierung die Aufforderung der alliierten und assoziierten Regierungen übermittelt hat, die deutschen Delegierten mit einer ebenso vollständigen E r- mächtigung zu Verhandlungen über die Gesamt- hrit der Friedeusfragen zu versehen wie die Vertreter der alliierten und assoziierten Regierungen sie besitzen, hat die Deutsche Regierung in der Voraussetzung, das, im Anschlusz an die Uebcrgabe� des Entwurfs der Präliinuiarien V e r- Handlungen über deren Inhalt bdlbsichtigt werden, folgende mit entsprechenden Vollmachten versehene Per- sonen zu Delegierten bestimmt: , Reichsministcr des Auswärtigen Dr. Graf Brockdorfs-Rantzau, Reichsjustizminister Dr. Landsberg, Reichspostminister Giesbrrts, Präsident der Preußischen Landesversammlung L e i n e r t, Dr. Karl Melchior, Professor Dr. Schücking.- Als Begleiter der Delrgicrtrn sind weitere Personen in Aussicht genoiumen, deren Namen und Stellung die Deutsche Regierung balrngst in einem zweiten Telegramm bekannt- geben wird. Die Deutsche Regierung ist bafeit, dir vorstehend bezeich. neten Personen nach Versailles zu entsenden, wenn ihr die Zusicherung gegeben wird, daß den Delegierten und ihren Begleitern während ihres Anfcnthnlts dort Bewegungs- f r e> h e i t sowie freie Benutzung von Telegraph und Tele- phonjum Verkehr mit der Deutschen Regierung gewährleistet ist. Sie behält sich vor, für einzelne Friedensfragrn nachträg- lich beiondrre S a ch v e r st ä n d i g e zu benennen. Die Abreise der Delegierten und ihrer Begleiter würde sich jedenfalls um einige Tage verzöger». (BtJ.) Brockdorff-Nantzau." In der Friedensfrag« ist am Ostermontag eine Wen- d u n g eingetreten, von der man aber vorsicHigerweise noch nicht sagen kann, daß sie eine Wendung zum Bessern bedeutet. Der französische Ministerpräsident, der die seltsame Einladung nach Versailles erließ und daraus eine Antwort erhielt, von der selbst die englischen und amerikanischen Ver- treter in Spa memtcn, man hätte sie nicht anders erwarten können— Herr Clemonceau hat jetzt die deutsche Regierung wissen lassen, er erwarte in Versailles deutsche Vertreter, die zu Verhandlungen bevollmächtigt seien. Damit ist fteilich noch nicht gesagt, daß man mit den Bevollmächtigten auch wirklich verhandeln will. Die deutsche Regierung hat daher geantwortet, daß sie zur Entsendung einer eigentlichen und bevollmächtigten Friedcnsdelegation bereit sei, vor- ausgesetzt, daß man sie zu dem Zweck einlade zu ver- handeln und ihr und ihren Begleitern Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit gewährleiste, sich mit ihrer Regierung in Ver- bindung»zu setzen. Die Dinge stehen also jetzt so: Die deutsche Regierung erklärt, daß sie über den Frieden verhandeln will, und daß sie zu diesem Zweck bereit ist, Bevollmächtigte nach. Ver- sailles zu schicken. Der französiick)e Ministerpräsident wünscht die Entsendung einer Verhandlungsdelegvtion, läßt aber die Frage, ob verhandelt werden soll oder nicht, offen. Die Frage:„Verhandlungsfrieden oder Diktat frieden?" bleibt vorläufig kingeklärt, man kann höchstens sagen, daß durch die zweite Note Clsmenceaus ein erster kleiner Schritt in der Richtung zum Verhandlungstisch gemacht worden ist. Wenn die deutsche Regierung ihre Bereitschaft zu Der- Handlungen erkennen läßt, so tut sie das in dem Bewußtsein. daß der Frieden ohne schwere O p se r für das deutsche Volk nicht zu erreichen ist. Sic ist bereit, Gebiete aufzugeben, deren Bevölkerimg ein Verbleiben im pol-tischen Machtbereich des alten Reiches nicht wünscht, und sie ist bereit, finanzielle Ver- pflichtungen zur Wiederlzckstellvng der kriegSverwiisteten Gebiete im Westen zu übernehmen. Nicht darum handelt' es sich, ob Teutschland Opfer brngen soll oder nicht, sondern darum, ob das Maß der ihm aufzuerlegenden Opfer durch ein Diktat des Siegers festgesetzt oder in Verhandlungen näher umgrenzt werden soll, ob die militärische Rücklichts- losigkeit das letzte Wort haben soll oder das wirtschaftliche Urteil und die vorsorgliche Bedachtnahme auf den künftigen Frieden Europas. � Was wir Sozialdemokraten vom�Frieden verlangen, läßt sich kurz so ausdrücken. Wir verlangen einen Frieden, der es uns ermöglicht, künftige Revanchegelüste er- folgreichzu bekämpfen. Das wird aber nur der Fall sein, wenn n'cht deutsches Gebiet wider seinen Willen unter � fremde Herrschast gebracht wird und wenn dem deutschen' Volk nicht Lasten auferlegt werden, unter denen es zusam- menbrechcm muß. Ein Frieden, der das Selbstbcstimmungs- recht achtet und die Grenzen physisckier Leistungsfähigkeit respektiert, muß das Berhandlungsziel sein. Ob es erreicht werden kann, muß sich erst bei den Verhandlungen ze-gen. Daß es ohne sie unerreichbar bleibt, ist vt>n vornherein gewiß. Ein Diktatfrieden würde dauernd schmerzende Wunden zurücklassen, selbst wenn sein Inhalt erträglich wäre. Nach allem, was uns die diplomatischen Sitnat-onsberichte von Hcwos bisher meldeten, können wir auf solelze Siegergnadc der Diktatoren nicht rechnen. Die Friedenspräliminarien liegen fertig zur Veröffentlichziiig bereit; aber nur, wenn sie zur Verhandln ngs grundlage gemacht werden, so daß die Möglichkeit zu Aenderungen und Milderungen noch offen bleibt, können sie Grundlage eines ehrlichen Vötkerfriedens werden. Schon das Vorspiel zeigt, daß wir uns auf ein zähes Ringen gefaßt machen müssen, und auf die Notwend'gkeit. binnen kurzem Entschlüsse von»ngehciirer weltgeschichtlicher Tragweite fassen zu müssen. Dieses Vorspiel zeigt uns aber auch, wie sehr drüben noch mit den alten Mitteln der Diplo- matte gearbeitet w'rd. und ll>cnn man uns nachsagt, bei uns sei noch der alte Geist lebendig, so können wir diesen Vor- Wurf mit besserem Recht zurückgeben. Im Fahre 1871 hat der große Tickter Mctor Hugo in einer visionären Kammer- rede den �""isttgen-Sieg Frankreichs angekündigt' und zu- gleich propvezeit, daß dies ein Sieg der Brüderlichkeit j�ein wüvde, daß mit ihm die Aera der Vereinigten Staaten Europas beginnen würde. Für dieses Testament Victor Hugos ist George Clemenceau, der auch ein Dichter, aber kein so großer ist, nicht der geeignete Vollstrecker. Aus , Elemenceau spricht nicht der Iveltbrüderliche Geist Hugos, sondern der Geist Bismarcks, der gleich Atzasver durch die Länder wandert und sich überall dort neu verkörpert, wo das Schwert seine blutige Arbeit siegreich vollendet hat. Der Welt erblüht kein neues Herl, solange nicht dieses ewige Weltunheilstiften zur dauernden Ruhe eingegangen ist. Der belgische Sozialistenkongreß für die Internationale. Bandervclde gegen den Bols�civisniuS. Amsterdam, 2t. April. Nach einer Havas-Neuter-Meldung au» Brüssel vom 20. April nahm der belgische Sozialiste n» f ortgrefe eine Tagesordnung an, in der es helfet, die belgische Ar- beiterpartei spreche sich gegen Zollschranten beim Abschlufe von Verträgen oder.»onvcnlionen aus und fordere die illcgicrung auf. sich auf der Friedenskonferenz in dieser Hinsicht ki;äft ein zu- fetzen. Weiter wurde ein Antrag zu Ehren des Gedächtnisses Karl Liebknechts, Kurt Eisners, Rosa Luxen rburgs und Janrhs angenommen. Sodann entschied sich der Kongreß fast einstimmig für folgende Tagesordnung: Die belgische Arbeiterpartei hat niemals aufgehört, eine inter- nationale Alhotl des Proletariats als einen wesentlichen und not- wendigen Bestandteil der sozialistischen Bewegung zu bscrachten und bleibNAn Hänger der zweiten Internationale. Sie erklärt, in Erörterunge über ibre Teilnahme am Kongrefe von Lu- zern einzutreten, sobald sie lveife, wie, von wem und unter welchen Bedingungen diese Versammlung einberufen ist. Ae hält dafür, dafe das neue von der Berner Konferenz gcichaffene Vollzugsorgan am 25. April in Amsterdam zusammentreten soll und dafe die bel- gische Arbeiterpartei sich auf dieser Konferenz vertreten lassen wird. Der Kongrefe beauftragt seine Abordnung beim internationalen sozialistischen Bureau, sich mit den'Einberusern der geplanten Ver- sammlung ins Benehmen zu setzen und sich mit ihnen über eine möglichst schnelle Wiederkehr der ordnungsmäßigen ! L a g e zu verständigen. Der Kongrefe ist der Ansicht, dafe kein Grund besteht, das Bureau nicht in B r ii s s e I zu belassen, und dafe da» Vollzugsbureau wieder in seine Befugnisse eingesetzt werden solk. Vaiidervclde führte aus, er lrnbe als Präsident, aber nicht als Mitglied der Internationale, seine Entlasinng gegeben. Es gebe nicht zwei Internationalen, die von Lenin schließe Sozialislen aus, und sie schließe fit. mit Recht aus, denn Volschcwismus sei eine Ver- neinung des Sozialismus. In LLuzcrn würde man sich mit den Abordnungen von 32 Völkern treffen. Sich an diese Internationale nicht anzuschließen bedeute, nationaler Soziabist und Patriot und nichl» weiter als.Patriot zu bleibe». Er blSche bei der Internationale.(Beifall.) Der Kongrefe faßte einmütig den Beschlufe, dafe die inter» nationalen Beziehungen wieder au fgenommen wer» den müfeten, und lehnte mit starker Mehrheit eine Tagesordnung ab, welche besagt, dafe der Kongrefe sich über seine Teilnahme am Lu- zerner Kongrefe nicht schlüssig machen könne, lveik er nicht wisse, von wem und unter welchen Bedingungen diese Versammlung einberufen sei. Die Ablehnung dieses Antrages wurde niit starkem Beifall auf- genommen._ Dreifrontenkrieg Ungarns. Budapest, 20. April.(Ungarisches Korrbureau.) Der Zentral- Soldaten-, Arbeiter- und Bauernrat hat zur Verteidigung der Er» rungenschaften der Proletarier-Diktatur den Verteidigungskrieg be- schloffen und mgeo.rdnet, dafe die Hälfte der Arbeiterschaft samt» sicher Betriebe gegen die tschechischen, rumänischen und südslawischen Truppen zu den Waffen greifen solle. Nach den Abendsitzungen mehrerer Parteiorganisationen und Gewerkschaften bewegten sich Demonstrationszüge durch die Straßen. Einladung zum Kongreß der ungarischen und S.-Räte. Budapest, 20. April.(Ungar. Korrbureau.) Der Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten. Be la K u n, veröffentlicht einen Ausruf an die revolutionäre Arbeiterschaft und Arbeiterpresse aller Länder, in welchem er sie einlädt. Vertreter zu dem am 4. Mai zusammentretenden K o n g r e fe ungarländischer Arbeiter- und Soldatenräte zu entsende». / Vor dem Zn'eöen der Entente m!t Sowjetrußland. Amsterdam, 18. April. Ein Funkspruch aus Lyon meldet: MitLenini st einWaffen still st and in Sicht. Eine der Bedingungen wird die Ernälirung Niußlands durch eine neutrale Organisation sein, an deren Spitze der Nordpolfahrer Raa» s e n steht. Ter französische Einwand gegen die Ernälirung Ruft- landtz wird sich jrdcir'alls in den nächsten 24 Stunden beheben lassen und mit den bolschewistischen Streitkräften wird man wahrscheinlich zu einer Verständigung kommen, so .die Verteilung der Lebensmittel durch die Vertreter Nausens ausgeübt wird. Der Waffenstillstand stammt aus den Vorschlägen Lenins in einem Brief, den Balltt von Moskau gebrach» hat. Die Bolschewiki fehuen sich>„.iniiirr Raicka rdt her«m.«. r..: na» Frieden und möchten Lrbcnsn.,ttrl kaufen, um iu Rußland?'-h a r l> t der Noti.n Arnree be. Petcrshaufcn gefaugeu freie Durchzug von Truppe« und Fahrzeugen don Norden her wird gewährleistet. Di« Nacht ist ruhig verlaufen. ES fanden keine größeren Zusammenstöße statt. Verstärkungen der Regierungstruppen sind im Anmarsch und bereits eingerückt; die Stimmung unter der Arbeiter- schaft ist aber immer noch erregt. Ter Kriegsministcr der Rote« Armee gefangen. Reu-Ulm, 2t. April. Am 19. AprU wurde ein aus München kommender Zug mit Truppen der Rätearmee durch die Postierung der Regieru�gStruppen südlich von Pfaffenhofen angehalten. D« Insassen wurden gefangen genommen. Patrouillen der Re< gierungstruppen haben am Sonnabendnachmittag den Kriegs' sie Industrie wieder zu beleben. Ihr Regime erlebt ein Fiasko, wenn sie nicht solche Zustände wieder schaffen können, unter denen das Volk leben kann. Auch Amerika und England ist an einem Wnffenstillsi:nd viel gelegen, da sie dann die Truppen von Archangelsk und aus Sibirien zurückziehen könne«.., genommen. Haag, 21. Arbeiterpartei Maifeier auch in Holland. April. tHN.) Di« Verwaltung der sozialistischen der offiziellen Mehrheitssozialisten in Holland haben beschlossen, baß alle dem Verband angehörenden Gewert- schaftsverbände am 1. Mai nicht arbeiten sollen, um auf »iese Weis« die Kraft bei holländischen Proletariats zu beweisen. Saperifche und württembergische Truppen in Augsburg. Heftige Straftenkämpfe— Einigmigsverhanblunge«. Größere gemischte bahrrischrnubwaettemvirgische Truppenverbäud« habe» am ersten Osterseiertoge früh die Stadt Augsburg besetzt. Infolge des Widerstände« der Kon»- munistenanhängcr kam eS zu S t r a ß e n k ä m p f e n, bei denen eö auf Heiden Seifen eine größere Anzahl Tote und Ber- mundet« gab. lieber Augsburg wurde de« Kriegszustand verhängt. Die Polizeistunde ist auf 9 Uhr abend» festgesetzt. An- sammlungca und Versammlungen sind bis auf weiteres verboten. Aus einem Bericht des Führers der Regierungstruppen geht it a. folgendes hervor: Für das Vorgehen gegen München ist eZ notwendig, daß die rückwärtigen Verbindungen über Augsburg, insbesondere der Eisen- bahntransport, unbedingt gesichert bleiben. Ter Regierung ist e» nicht gelungen, diese? Zi� durch politische Betein ba tun- gen zu erreichen. Sie 40«? daher gezwungen, zu militäri- schen Mitteln zu greifen. Der heftige Widerstand der Arbeiter .war wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß sie über den politi- schon Zweck d-S Einrückens der Truppen falsch unterrichtet-rung u folgende Mitteilungen gemacht ' �............ /VrtWjh lQ1R»+i r» rf tisfx if S S\ l waren. Es wurden schließlich folgende Bedingungen angenommen: Unbedingte Anerkennung der Regierung Hoff- mann. Abgabe sämtlicher Waffen. Auslieferung der Rädel«. führet. Besetzung der Stadt durch die Regierung?» t r u p p e n. Bildung einer Volkswehr in Augsburg, be- stehend aus allen Berufen und Ständen. In den ersten Nachmttiagsstunden fanden in den Arbeiter« Vorstädten Oberhausen, Pfersee und Lechhausen groß« V« r- s a m m l u n g en bewaffneter Arbeiter statt. Man ge» wann den Eindruck, dqß sie gleichfalls über den wahren Zweck de« Einmarsches der Truppen.nicht informiert sind. Es kam zu Zu- santmon stoßen mit den Truppen. Da ernste Kämpf«.für den Abend und- die Nacht zu erwarten waren, erboten sich auf Anregung de» Führers der Negierungstruppen drei Anhänger der unabhängigen Sozialisten, die Arbeiterschaft der genannten Vorstädte über den wahren Sachverhalt aufzuklären. Diesen gelang e«, die Arbeiter zur Annahme folgender Bedingungen zu beilegen;_. Die Arbeiterschaft in den Vorstädten geht hinter die Flüsse Wertach und Lech zurück und stellt die Feindselig. keilen ein. Die Regierungstruppen stellen darauf ebenfall» die Feindseligkeiten ein und folgen nicht über die Flüsse. Die einge. rückten RegkrungStruppen werden Augsburg verlassen, sobald «ine genügend starke Volkswehr, die aut allen Kreisen der Bevölkerung unter Bevorzugung der organisierten Arbeite, �fer��ufiunterossiziett�ge���kd�vorh����Der� Die Streiklage in Dremen. In Bremen hat am Sonntag zur Abwehr des Aeneralstroiks der Bürgerstreik eingesetzt.— Die GaswerkSarbeiter haben sich dem Generalstreik angeschlossen, aus Empörung hierüber beschlossen nach der.Weserzeitung' die Straßenbahner den Abwehr- streik. Di« Arbeiter der Wasserwerke lehnen die Beteiligung am Streik ab.— lieber Bremen wurde der verschärfte Belage rungs- zustand- verhängt. ..Zreiheit�Morol. Wenn in einer Versammlung auf lügnerische Behauptungen hin eine inhaltlich falsche Resolution gesaßt wird, so ist das bedauerlich; wenn aber eine Zeitungsredattion. die die Unrichtigkeit kennt, diese Resolution ohne Aenderung oder Richtigstellung abdruckt, so wirft das ein bezeichnendes Licht auf die Moral dieses Blatte». Eine Neuköllner ArbeitSlosenversammlung hat nun gegen die Hetze der bürgerlichen Presse.inklusive des Vorwärts" gegen die Arbeit». losen protestiert, obgleich letzthin der ReichSausschuh der Ex- werbslosenräte öffentlich festgestellt hat, daß diese Behaup- tung, soweit sie sich gegen den„Vorwärts* richtet, eine Verleumdung ist. Die.Freiheit" aber, die da« alles weiß und der natürlich auch sehr wohl bekannt ist. daß der„Vorwärts" sich nur in ernstester und sachlichster Weif« um die Arbeitslosenfrage bemüht hat, druckt jene Neuköllner Entschließung ohne jeden richtigstellenden Zusatz ab. Das Urteil überlassen wir den anständigen Menschen ohne jeden Partei- unterschied. Die Arbeitslosen aber sollten daraus entnehmen, wer sie zu parteiegoistischen Zwecken mißbraucht. Die Ernährungslage. Nor bei regelmähiger Einfuhr Auskommen. Von amtlicher Seite werden über unsere künftige Ernäh- Ende 1918 stellt« e» sich heraus, daß die vorhandenen und noch zu erfassenden Lebensmittel für da» Wirtschaftsjahr 1918/19 nicht ausreichen würdet». Durch den inzwischen eingetretenen Waffen- stillstand hoffte man die Zufuhr aus neutralen Ländern so zu stet- gern, daß da» vorhanden« Defizit zum mindesten gedeckt werden könnte. Dieses würde auch unter allen Umständen gelingen, wenn Deutschland eine ruhige innerpolitische Entwick- l u n g nehmen, wenn wieder gearbeitet würde und so die unbedingt notwendigen Tauschartikel geschaffen würden. Dk Finanzlage de» Reiches ist eine derartig verzweifelt«, daß es ausge« schloffen ist, di« nottvendigen Ankäufe von Reichs wegen vorzunehmen. Es besteht daher in vollster Uebereinstimmung mit per» neutralen Ländern der Plan, den freien Handel dm. großen Jmporthäuser sobald wie möglich wieder zuzulassen. Am allgemeinen kann gesagt werden, daß die Lage sich für daS Wirtschaftsjahr so gestaltet, daß bei größter Sparsamkeit ein Auskommen in den bisherigen Grenzen möglich ist, wenn die Lebensmittelversorgung der Entente weiter regel- mäßig eintrifft, in Deutschland selber aber Eintauschwertr, in erster Linie also Kohlen/geschaffen werde«. Es mutz sich je�er darüber klar sein, daß entsprechend dem Sinken unserer Valuta die aus- ländischen Lebensmittel steigen, so ist der Speck in einer Woche von 10 M. pro Kilo auf über 12 M. gestiegen, di« Valuta aber hält sich nur durch die Schaffung von AuStauschwerten. Erste Konferenz fozsatdemokratifcher Lehrer und Lehrerinnen. Am Ostermontag begann unter Leitung von Heinrich Schulz die Tagung der ersten sozialdemokratischen Lehrerkonferenz, die vom Parteivorstand nach Berlin einberufen war. Unter den Kon- ferenztMlnehmern waren 29 Bolksschullehrer, 2 VolkSschul- lehrerinnen, 6 Oberlehrer, 1 Mittelschullehrer. 1 Semiuarlehrer, 1 Kunstgewerbelehrer, 1 Handelsschullehrer und 1 Universitäts-- lehret. Kultusminister Konrad Haenisch hatte der Kon- serenz ein Begrüßunpstelegramm gesandt. Heinrich Schulz begrüßte die Erschienenen namens des Parteivo rstandes und feierte die unbeschränkte politische Freiheit der L« b r e r als Errungenschaft der Revolution. Von der sozialistischen Pädagogik, deren großer Vorläufer Pestalozzi geweftn sei, müsse die Brücke geschlagen werden zur sozialistischen Politik, deren wissenschaftlicher Begründer Karl Marx und deren feuriger Agitator August Bebel gewesen sei. Ministerialdirektor Menzel begrüßte die Konferenz namens des preußischen Kultusministeriums und versicherte, daß dieses den größten Wert auf ein ittniges Zusammen- arbeiten mit den sozialdemokratischen Lehrern lege. Schon jetzt seien mehrere sozialdemokratische Lehrer als Mitarbeiter in die zentrale Unierrichtsverwalwng berufen worden. Das werde in Zukunft in noch größerem Umfange geschehen. Eine Reihe wichtiger Verfügungen im Sinne der Forderungen der so- zialdemokratischcn Lehrer seien in den letzten Wochen erlassen wor- den. Ter Gcsctzentwurs über die Beseitigung de« geistlichen Orts- schulaufsicht liegt fertig vor. Ein weiterer Gesetzentwurs über die Einführung der kollegialen Schulverwaltuug stehen bevor. Zur Verhandlung stehen folgende Beratungsgegenstände:«Die Stellung der sozialdemokratischen Lehrerorganisation; die soziali- stischcn Lehrer in der Schule; der sozialdemokratische Lehrer als Staatsbürger; Schaffung einer sozialdemokratischen Lehrerorgani- sation und Lehrerzeitung. Für die Verharidlungcn sind zwei Tage vorgesehen._ Der Anschluß Deutsch- Oesterreichs. Wien, 21. April. Die Wiener Zeitung„Die Zeit" bringt einen Artikel des deutschösterreichischen Gesandten in Berlin H a r t m a n n über den Anschluß an Deutschland, in wel- chem e» u. a. heißt, wenn vielleicht auch einige Wochen oder Mo- nat« gewartet werden müsse, so werde dock dafür gesorgt -werden, daß am Willen zum Anschluß nickt gezweifelt > werden könne, und zwar zum Anschluß ganz Deutschösterreichs. Mit dem Anschluß werde nicht nur die staatliche Grundlage für Deutsch- österreichs kommende Entwicklung gelegt, sondern auch der für ganz Europa ersehnte Friede näher gerückt durch definitive Lö- sung de« Problems, das jahrhundertelang der Ausgangspunkt von Unruhen und Kriegen war. Der Anschluß sei keine Frage mehr, sondern vollziehe sich als historische Notwendigkeit. Alldeutsche Provokationen. Man schreibt uns: Am Ostermontag bat ein« Öffentliche Versammlung de» Nationalverbandes deutscher Frauen in der Hochschule für Musik in Eharlottenburg die Niederholung der schwarzrotgoldenen und die Hissung der schwarz-weißroten Flagge proklamiert. Da» geschah auf Grund der Beweise des Admrrals L a n s und des Rogierungsrats Grosse. Als sachliche Gründe fn Jena tagenden freideutschen Jugend, entferne Die Universität Jena hat dagegen protestiert.„ �... — Unerträglich diel Kakao. Wied« wird in eurer Mitteilung de».Tropenpflanzer«" darauf hingewiesen, daß in de« Ländern mit starker Kakaoerzeuaung geradezu.unerträglich« Zu» stände" durch ds« Verringerung ver Absatzmöglichkeiten entstanden sind. Dies« Not de» Ueberflusse« ist dadurch vermehrt worden, daß besonder» 1917 die Kakaoernte unerhört reich gewesen ist und auch im vorigen Jahr in den meisten Ländern kein« Abnahme gezeigt hat. Danach sollte zu erwarten fein, daß sich«ine starke Neigung zeigen wird, Deutschland mit Kakao zu versorgen, und daß der Widerstand gegen Wucher- nnld überhaupt KriegSpr-ije erleichtert yrwhrrt milh. ■. Seenöigung der Angestellten- streits. Am Ostersorwtaz batten sich die Obleute der streikenden An- «stellten der Metallindustrie versammelt, um zu dem Ergebnis der Einigungsverhandiungen Stellung zu nehmen Trr Referent Aufhäufet wandt« sich namenS der Streik- keitung gegen Aeußerungen der bürgerlichen Presse, besonders dcS .Berliner Tageslatts", welches die Erörterung einer etwaigen Nus- debnung des Streiks aus lebenswichtige Betriebe als verbrecherische Drohung bezeichnet hatte. Ter Redner verwies daraus, datz eine dem.Berliner Tageblatt'' nahestehende Stelle, nämlich der Bür- gerrat Grost-Berlin, an demselben Tage, wo das.Berliner Tage- blati" die beireffeide Aeusserung bevöfsentlichte, ein vertrauliches Rundschreiben versandt hat. welches für einen Gegcnstreik des Bür- gertums Stimmung macht und auf die Richttinien für den Bürger- streit hinweist, in denen unter anderem gesagt wird: .Besonders wichtig ist für den Ausgang deS Streiks die Arbeits- niederlegung der Aerzte und Apotheker, denn sobald die Aerzte keine Krankenscheine ausstellen, fällt die Krankenunterstützung fort; des Poststreiks, namentlich bei Auszahlung der Renten, des Bank- streiks zineckS NichtauSzahlung der Lohngellet, der Beamtenschaft der'Kommunen und deS Staates, der Privatangestellten, der Lebensmittelhändler und Spediteure, Ingenieure, Techniker, Gastwirte, Handiverker, öffentlicher Verkehrsmittel, Eisenbahnen. Volks- speiseanstalten.,.. Mi! dem Magistrat ist dauernd Fühlung zu halten, nm zu veranlassen, dag namentlich die Lebensmitteldepots bei Ausbruch des Streits gesperrt werden." Wenn man— sagte der Redner— für diese Stveikab sichten des Bürgert««» kein Wort des Tadels findet, aber Aeuherungen von streikenden Angestellten als verbrecherische Drohung bezeichnet, so ist das eine Heuchelei. Anshäufer berichtete dann ausführlich über die Berhand Erfolg d«S Streiks und empfahl iamenS der Streikleitung die An- nähme der Einigungsbedingungcn. Ohne Diskussion wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Die am 1 Osterfeiertag in Häver land» Festsälen versammel- ten Obleute der streikenden Angestellten der Berliner Metallindustrie erklären, sie den in der Vereinbarung vom lg. April im Reichs- arbeitSamt festgelegten Bestimmungen über daS Mitbcstimmungs- recht der Angestellten zwar nicht als die voll« Erfüllung ihrer Fors derungen, aber doch als eine wichige Etappe auf dem Wege zum Mitbestimmungsrecht anerkennen. 1~'' VetHäktnissen im Bankbetriebe Rechnung tragen, neuen Veryanb- lungen vorbehalten. DaS Schiedsgericht gibt den Parteien auf. innerhalb von vier- zehn Tagen die TarisverhandlungeN für die Grast. Berliner Betriebe aufzunehmen und bis spätestens tö. Juni die dom Regiment.Reichstag" gestellte Wache in Frag« komme, du die Mannschaften nachts mit Säcken in einer in der Nahe gelegenen Gastwirtschaft dersthwanden. Als am zweiten Feiertag morgenS wieder ein Güterwagen eingetroffen tvar, legten sich die Komman« danturuntervifizicre auf die Lauer. Gegen 12 Uhr nachts erbrachen ISIS aum Abschlust zu bringen. Sie sind ferner gehalten, den von die Wachtposten den Wagen und raubten 6 8«ntner Erbsen und 10 ___"..' Ä. i* v C<."__.._ � � oe__—__ Ii___ T J(L« o CID* f. f 1"«..«». n,K i". t />». V**. t»»Vi i r r öl r* e»« ihnen' gegebenen Zusagen entsprechend die Herbeiführung eines einheitlichen ReichStarif«? zu fördern. Den Verhandlungen über den Berliner Tarif sind die folgenden, von den Vertretern der Bankleitunzen gemachten Zusicherungen zu. gründe zu legen: Das MindestfahreSeinkommen für kaufmännische, banktechnisch oder gleichwertig vorgebildete Angestellte soll betragen: 3M« M. für ledige 20jährige männliche, 4200 M. für verheiratete 20jährige mäniiliche; männliche Bankaehilrcn imvsfl Lebensjahr(An- gestellte ohne kaufmännisch« Lehrzeit), Expediestten, Registratoren, Kuponzähler, Wechselkopisten, Gehilfen der Tresorbeamten und Hilfsarbeiter in anderen Ahleilunnen 3000 M.; ledige Kassenboten und Hauspersonal im 2!� Lebensjahr 3000 M.; verheiratet« Boten und H.usperjonal im 25, Lebensjahr 4200 M. Die vorstehenden Mindestfnhresgcsamteinkommen sowie die be- vorstehenden tarifarischen Regelungen sollen ohne Rücksicht auf den Abschluß der''"arifvcrhandlungen rückwirkend vom t. April 1210 Geltung erhalten. Die regelmästige Arbeitszeit soll nicht mehr al« 42 Stunden tu der Woche betragen: Frühstücks- oder Mittagspausen sind in diese Arbeitszeit nicht eingeschlossen. Uevcrstiinden sollen mit 2 M. für die voll geleistete Arbetts. stunde bezahlt werden. Als erste Ucberstund« gilt die volle achte ArbectSstunde.. �. Alle Angestellten erhatten rechtlichen Anspruch auf ErvolungS» urlaub. der nach sechsmonatiger Tätigkeit 0 Arbeitstage, nach zwölf» monatiger Tätigkeit 12 Arbeitstage umfassen soll. * Massenversammlung üer Sankbeamten. Im FirknZ Busch tagt« am-weiten Feiertage eiu«� Messender- lungen, er bezeichnete deren Ergebnis als einen beachtenswerten ksammlung der streikenden Bankbeamten. Marx trug da« Ver iK.j.r. v.«.._v—»t.tr:--------- t.:.<».. Handlungsergebnis vor und führte namens der Streikleitung twid der beiden Bankbeamtenorgnnilationcn au?: Wenn auch die Forde- rungen der Streikenden hinsichtlich de» MichestimmungSrecht« nicht in vgllem Umfange erfüllt sind, so ist de? Erfolg doch ein guter und er heiriedigt die Streikenden. Was der Schiedsspruch in der Ge- Halts kraae festsesit. befriedigt d'« Bankbeamten durchaus nicht. Aber die im Schiedsspruch angeführten Gehaltssätze sind ja nur Vor- schlüge der Bankdirekwren. ühcr die bei den Tarifberattingen erst „ ,llI,l verhandelt werden soll. Im Vertrauen auf ihre Kraft k°nn«n die Sie erklären dast es Äuioabe' Bankbeamten diesen Verhgädlungen entgegenseb?«. Die materiellen c.le eruaren, vag es»ufgcwe �...— me�,g�g,,na den Camnf der A ngestelltcnauSfchüsse sein muß. auf dieser Grundlage daS Mit bestimmungSreckt der Angestellten weiter auszubauen. Von der Gesetzgebung erwartet die Versammlung, dast die Ver- einbarung von ihr nicht einfach übernommen, dast sie vielmehr dem weitergehenden Bedürfnis der Angestellten gereckt wird. Die Versatnmellen sind entschlossen, ihren Kolleginnen und Kol- legen in den Betrieben zu empfehlen, den Schiedsspruch vom 8. April mit der Zusatzvcreinbarung vom lg.' April ISIS a n z u- nehmen und die Arbeit am ersten Arbeitstage nach dem Osterfest wieder aufzunehmen. Tie Versammlung empsiirdet das Bedürfnis,.den Kollegen auS anderen Geschäftszweigen sowie der Arbeiterschaft für die glänzen- den Beweise von Solidarität den herzlichsten Dank auszusprechen." Eine zweite Resolution, die unter Bezugnahme auf die Angriffe in der bürgerlichen Presse dem Kollegen Aushäuser und de? Streik- leitung volles vertrauen und die Solidarität der Streikenden euS- spricht, fand ebenfalls einstimmige Annahme. Sack amerikanisches Mehl; die gestohlenen Güter wurden auf einen Wagen geladen, mit dem man später die Beute fortbringen wollte. Die Kommandanturuntersergeantcn erschienen nun auf der Wache und entwaffneten zunächst den auf der Straße sichenden Posten. Der Mann gab in seiner Ucberraschung zu, dast die Wache schon seit längerer Zeit die Güterwagen plündere, und zwar mit Einverständnis des Wachthabenden. jEin in der Nähe wohnender Schleichhändler zahle ihnen für jeden Sack 500 M. Mit Hilfe von Schutzleuten wurde das Gebäude eingeschlos- sen. Als die„Wache" das Herannahen der Beamten bemerkte, setzte sie sich, da Flucht unmöglich war, zur Wehr. Auf die Anrückenden, und namentlich auf die beiden Kommandanturunteroffiziere, wurde heftigstes Feuer eröffnet, das über eine halbe Stunde anhielt. AIS der Besatzung deS Depots die Munition ausging, drang man in das Gebäude ein und entwaffnete den Wachhabenden Bochmann und seine Leute. Tie Diebe wurden in das Lichtenbcrger Polizeiprösi- dium und von dort auf die Kommandantcht- Berlin gebracht. Eine bei dem Gastwirt sofort abgebalten« Haussuchung förderte ein um. fangreicheS Lager von Hülsenfrüchten, Kunsthonig und Niehl zutage. Der neue vollzngSrat Groh-Berli» besteht insgesamt au« IS Unabhängigen, 6 Mehrheitssozialisten, 4 Kommunisten und 1 Demokraten. Ehetra.qSdie. Unter dem twingenden Verdackt deS GattemnordeS ist der 43 Jahre alte Zahntechniker Max Reibholz festgenommen worden. Am Oftersountäg früh hörten Nachbarn aus der Wohnung Reib- Holzes, Am Schlesi scheu Bahnhos 1. Hilferufe. Als sie anklopften, wurde ihnen nicht geöffnet. Bald darauf erschien Reibholz und sagte, dast seine Frau von Krämpfen befallen worden sei und er deshalb auf ihr Klopfen nicht habe öffnen können. Abends erschien dann Neibholz bei seinen Schwiegereltern und erzählte, dast seine Frau plötzlich gestorben sei. Diese fanden nun gestern früh die Toch- ter entkleidet, nur mit einem Tuch bedeckt, auf dem Sofa liegen, in der Brust hatte sie eine 6—8 Zentimeter tiefe Stichwunde. Reibholz erklärt«, daß seine Frau sich diese selbst beigebracht habe. Da die junge, erst kurz verheiratete Frau stet» lebenslustig tvar und nie Selbstmordabsickten geäußert hat, so wird angenommen, dast Reib- holz sie im Sreit getötet hat. Er wurde daher unter dem dringen- den Verdacht des GattemnordeS verhaftet. Frühjahrsmesse für Hotel-, NestaurationS- und Küchenbedvrf. Am 23, und 24, d. Mts. findet nunmehr die vom„Verband der Gast- und Schankwirte für Berlin und die Provinz Brandenburg" veranstaltete Neuhettenschau für das Hotel- und GastwirtSgewerb« statt. Die Messe wird im.Deutschen Hos"» Berlin S.» Luckauer Schiedsspruch im öankbeamten- streik. Die dar dem SchlichtungSausschust geführten Verhandlungen über den Bankbeamtenstreik sind am fünften Verhandlungstage, dem Ostcrsonntag, zum Abschlust gekommen. Der Schlichtungsausschust hat einen Schiedsspruch gefällt, dessen wesentlichst« Bestim- mungen lauten: Die Bankleitung ist verpflichtet, d enn An- g e st e l l t e n a u S sch u st von jeder N e u« i n st« l l u n g eines Angestellten Kenntnis zu geben. Dieses gilt nicht für die Einstellung von General- und HandlungSbevollmach. tigten. von Direktoren, Angestellten in leitender Stellung und von Vertretern der Firma, die in das Handelsregister eingetragen nd. Gegen jede Einstellung kann der AngestelltenauSschust innerhalb von 2 Tagen Einspruch erheben, wenn wichtige berechtigte Interessen der Angestelltensckaft oder des Betrieb» dadurch verletzt werden. Die politische Betätigung eines Angestellten oder seine Zu- geHörigkeit oder Nicktx�gehörigkeit zu einer Organisation darf jedoch keinen Grund zur ErlFbung des Einspruches abgeben. Gründe und Beweismaterial sind bereits in der Verhandlung mit der Bank- leitung zum Vortrag zu bringen. Zur Prüfung der Einstellungen bestimmt, der AngestelltenauS- schütz einen ständigen Ilnterausschust. der au« zwei seiner Mitglieder mit mindestens zehnjähriger Dienstzeit bei der Bank besteht, die auch das Vertrauen der Bankleitung besitzen. Tie Mitglieder de» Unter- au-schusses sind verpflichtet, über die bei Wahrnehmung ihrerAufgaben ihnen seitens der Bankleitung gemachten vertraulichen Angaben Stillschweigen zu bewahren. Verletzen sie diese Pflicht oder miß. brauchen sie ihr Amt in anderer Weise, so kann die Bankleitung ihre Abberufung und die Ernennung neuer Mitglieder verlangen. Kommt über den Widerspruch eine Einigung zwischen der Bank. leitung und dem AngestelltenauSschust nicht zustande, so kann dieser innerhalb dreier Tage nach Beendigung der Verhandlungen den SchlichtungSausschust anrufen. FuhltsicheinAngestellterdurchetwaige. seine Person betreffende Maßnahmen derBankleiiung zurückgesetzt, übergangen oder sonstwie benach- t e i l i g t. so Hot er. wenn er sich nicht unmittelbar an die Ban'- leitung wenden will oder sich erfolglos an sie gewandt hat. das Recht, den AngestelltenauSschust mit der Wahrnehmung seiner Interessen zu betrauen. Zur Erledigung solcher Beschwerden ist die Bankleitung verpflichtet, dem oben erwähnten UnterauSschuh alle erforderlichen Auskünfte und Aufklärungen zu erteilen und mit Zustimmung des betreffenden Angestellten auch alle feine Person und.geschäftliche Tätigkeit betreffenden Angaben auf Grund der Personalakten zu mackMn. Von der beabsickfigten Kündigung oder Entlassung eines Angestellten hat die Bankleitung dem Angestellten- ausschust vorher Kenn tn iz zu geben. Der Angestellten- Ausschuß k Vertrauensleute und Arbeiterräte der S. v. D. Mittwoch, den 26. April, vormittag» �10 Uhr, Sitzung im.Patzenhofer". Brücken- ftraste 5, Spandau. GroßGerlln Sine BahnbofSwache als DiebeSbande. Durch die Tätigkeit zweier Kontroll Unteroffiziere der Kommrm- dautur Berlin ist es in der Nacht zum zweiten Feiertag gelungen, die Diebe dingfest zu machen, welche in letzter Zeit die für den Ma- g istrat Lichtenberg bestimmten LebenSmittelwaggon« geplündert haben. Der Magistrat hatte der Kommandantur mitgeteilt, daß die kür Lichtenberg bestimmten LebenSmittel-Eisenbahnwagen, die nach dem Depot in der Hertzbcrgstraße geleitet wurden, planmäßig be- raubt worden sind. Die Kommandantur beauftragte darauf die Sergeanten Wegner und Schröder mit der Ueberwachung des Bahn. hoseS und Lebensmittelspeichers. Es wurde festgestellt, dast al» Dieb« i tenau und den Forstbezirk Cöpenick am 2«. April ein« neue Zweig- stelle in FriedrichShagen, Friedrichftr. 27/S8. Geschäftszeit wer!» täglich von 8— 1 Uhr. Osterrennen in Treptow. Obwohl die sportlichen Darbietungen um vieles weniger als erstklassig angesprochen werden konnten, hatten sich die Rewnveranstalter dennoch an beiden Feiertagen eines vollen Hause» zu erfreuen. Die Ergebnisse der einzelnen Rennen sind: Erster Tag. Armbinde-Rennen über 1800 Meier: 1. Hoff- mann 4 Min. 21 Sek., L. Krahner, 6. Sennecke, 4. Wiegand.— Dauerrennen hinter Motorführung, 26 Kilometer(700, 600, 600 Mark): 1. Sakdow 24 Min., 2. Lewanow 720 Meter, 3. Palme fRattrecksvl) 3410 Meter zurück.— SO-Runden-Prömienfahren- (80, 60, 40 M.); 1. Kops 15 Min. 37 Sek.. 2. Tahnke, 3. Petri.— Ausscheidungsfahren(76, 60, 40 M.); 1. Hahn, 2. Sennecke, 3. Münzner.— Großer FrühllngSprei», Dauerrennen hinter Motor- führung. 60 Kilometer(1000, 800, 700, 600 M.): Lewanow 47 Min. 64 Sek., 2. Pawke 610, 6. Hoismann(Radwechsel) 2610, 4. Saldow 366V Meter zurück.— EntschädigungSfahren, 1800 Meter (50, 40, 80, 20 M.): 1. Münzner 4 Min. 56 Sek., 2. Stolz, 3. Hillebrandt, 4. Zimmermann. Zweiter Ta«. Haupifahren. 1800 Meter(120. 76, 60, 26 M.): 1. Krahner 8 Min. 44 Sek., 2. Senneckr, 8. Kops(gestürzt), 4. Wiegand(geffiirztl.— lO-Kilometer-Dauerrennen hinter Motorführung(800, 600, 500. 400 M.): 1. Lewanow 9 Min. 88 Sek., 2. Pawke 410, 3. Hoffmann 1030, 4. Häusler 2700 Meter zurück. — Prämiensahren über 30 Runden(80, 60, 40 M.): 1. Krahner 17 Min. 27 Sek., 2. Wiegand, 3. Münzner.— Sttindenrennen hinter Motorführung(1000, 900, 800, 600 M): 1. Lewanow 61 Kilometer 390 Meter, 2. Pawke 69 Kilometer 320 Meter, 8. Hoffmann 58' Kilometer 980 Meter, Häusler aufgegeben.— Ent» fchädigungsfahren. 1000 Meter(40. 30, 20 M.): L Hahn. 2. Petri, 3. Dahnke. Grost-Berliner Lebensmittel. verll«. Die letzten Anmekdetage für den Bezug von städtischem Trockengemüs« sind heute und morgen. Die Anmeldungen erfolgen auf Abschnitt.Z" der städtischen Bezug». karte. Spandau. Die zu verabfolgende Fleischmenge wird noch be» kauntgegeben. Für die gekürzten 2 Pfd. Kartoffeln wird Roggen. mehl auSgcgMn. Ferner gelangen 125 Gramm Grieß auf Ab- schnitt 285 un? 1 Pfd. Marmelade pro Kopf zur Verteilung, für Kucher bis zu 14 Jahren außerdem X Pfd. Keekt. An ameri- kanischem WeizenauSzugmehl werden in der nächsten Woche für zwei Wochen zusammen 1 Pstr auf den Kopf zur Ausgabe ge- langen. Steglitz. Verkauf von 500 Gramm kose Haserfiocken an Kinder im ersten und zweiten Lebensjahr« vom 22. bis 24. b. MtS. auf Abschnitt 11 K der dunkelgrauen und grünen Nährmfttelkarte. Verkauf von Grieß und Zwieback an werdende Mütter sofort bis 23. d. Mt«. auf Abschnitt 15 I? der Bezugskart«. Vom 19. bi» 26. d. MtS. auf Abschnitt 14 der Grost-Derliner Lebensmittelkarte 260 Gramm auSl. Weizenmehl. Außerdem: Voranmeldung von 1000, Gramm Konserven oder 875 Gramm Hülsenfrüchten. Lichterfelde. Bis zum 26. April 850 Gramm Graupen auf Nr. 88 und 84 der jugendlichen Karte, 250 Gramm Graupen auf Nr. 18 und 19 der Lebensmittelkarte, 250 Gramm Marmelade auf Nr. M. 250 Gramm amerikanische» Weizenmehl auf Nr. 14 der Lebensmittelkarte. 5 Pfd. Kortoffeln. Reinickendorf. Auf Abschnitt 189 A/B der grünen Karte ab Mittwoch M Pfd. Streichkäse, Würzkäse(60 Pf.), auf Abschnitt 4 der Lebensmittelkarte Grosi-Berlin 260 Gramm Marmelade (65 Pf.). Anmeldung bis einschließlich 28. d. MtS. Groß-öerliner parteknachrlckten. Zentratsielle für Einigung der Sozialdemokratie, Abteilung Charlottenburg. Mittwoch, 7X Uhp, Cafs Lorentz, Kant» straße 140, Mitgliederversammlung. Referen, Gen. Dr. Tichauer über Internationalismus. Mitglieder beider Parteien als Gäste willkommen. Treptow-Baumschnlemveg. Heute 7 Uhr im OrtSteik Baum. schule n weg Sxtra-Zahlabend für alle fünf Bezirke bei Hast, Baumschnlenstr. 72. «erantwortlich für Politi» Art-««t««,,«h»rl»tt-»b»«<,. Blattest Alfred Ewrlt,«eulolln: für«weiaro r»r»d»r vorwSrtl-Vrrlila».«.». b.. tterlia. Druck verlagioustau �*- üt den ftdrinen Tri! de» Uefr, e erlin.«rrlna: vorwsrls-tzuckidruckiret»av Sanl Sing« n.«o. t» Salm. LMdenjlratzt S. Wanzen und Motten mit Brut werden radikal vernichtet durch Wanzentod Pkeifferol in Flaschen zu 3,— Mark, 3,30 Mark, S,— Mark und 1,35 Mark und Mottentod Pfeifserol(30 Pfennig) überall zu haben.— Herr Karl Schwabe, Drogerie, Perleberger Straße 25, schreibt� Senden Sie mir wieder je ein GroS von den großen, je zwei Gros von den kleinen Packungen Wanzentod. Meine Kundschast ist mit ihrem Präparat außerordentlich zufrieden. Kopf- und Haarwasser PfellTepot reffen Unslefer für Kinder, Klasche 2,73 Mark und 1,75 Ätark. Paraslten-liinlment PfeilTerol gegen üngezlef er. 2,75 Mark, 1,75 Mark. Trleresol-Pndei* PfeifTerol gegen Flöhe, Dose 1,25 Mark. Kinder-Puder Pleiffcrol, bestes Finstren mittel für Kinder. Toilette-Haarwasser PfeilTerol gegen Kopfschnppen nnd Schinnen, ein ideales Haarpflegemittel. Flasche 2,50 Mark. 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Teleph.: Moritzplatz 148M Äiiniirals-FalasL Täglich>/� Uhr Sonntags 3 u. 7 Uhr ' neuen Ballette GespsosterscMoß Wiener Walzer außerdem Tanz. Revue MMmMtiM öml» merliii 3. Abteilung. Mittwoch, de» 23. April 1919, abends 7>/z Uhr in der Baugewerksschule, Kurfürsteustraße 141: Versammlung. Tagesordnung: Bericht vom Bezirkstag, Maifeier und Ergänzungswahlsn zur AbteilungsleiMng. Weitere Tinladungen ergehen nicht. 2414b__ Oer AbleilnngsfShrer. TMenl. Westens| A Uabcndlieh 7»/« ühr: XataeSkirn) Operette in 3 Akten v. Benno Jacobsen. Mu�ik von Hugo Felix.[• lliieaterd.�&stBBsi AlßAt N t NACH OEM ROMAN VON• wm HEI WZ M/ SoitoMolrafiinBeKiüffitBnliii 30, Abteilung. Mittwoch, den 23. April, abends 7 Uhr, iu der Scholanla Pappel-Allee 41/42: Versammlung. Tagesordnung: Hat dl« Sozialdemotralle oersagt? Referent: Redattionssekretär Genosse PuB. Das Erscheinen aller Mitglieder erwartet 199/5 vi« Ableiinngsleitung. I. A.r Schmitz. Zur Abteilung gehören die Lychener Str., Raumerstr. I— s uud 37—41, Pappeiallee, Storgarder Str. 7—20 und K4— S«, GeMemanestr. I— 10 und alle zwischen der Ringbahn, Pankow, Schönhauser und Prenzlauer Allee besindllchen Häuser._ Nicht in rerweebsein mit dem bereits anderwärts gezeigten Film gleichen Namens!— Nur bei uns !! zum ersten Male 1 1 I„Alraune" r. Hanns Heinz Ewers. plHate Groß-RcrHn. I Donnerstag, den 24. April, abend» 7 Uhr, im Saal IV de» I«ewertschaftshauses�Engelufer 13: Generalversammlung. Tagesordnung: Uns gröllts und schönst» Konzert-Cafe-Kabarett in Berlin 0. ----- am Strausberg/er Platz.----- Grete Bing 9lPaiitiaii7 Harry Swooson Pa:ii tlüclimann» vlliriul» Ria und Revcs Britz Waldow Max nnd Moritz Polchini Tonküostier- Konzert(10 Solisten).— Tonkünstler. Anfang Wochentags 7 Uhr. Sonntags 4'/, Uhr. MWWM Ehrenharten haben keine Gültigkert Vorverkauf Täglich von 11-1 Uhr 1. Wahl von zwei Mitgliedern nnd zwei Erfaßmitg lieber» znm Schlichtung». Äusschuh des T-rifoortraße». TBerband». nagelegenhetten. 3.»Mast-, u. Mstnbericht vom 4. Quartal. BW Zutritt haben nur die gewählten Delegierten unter Vorlegung Oes Mitgliedsbuches und der LeglMmaticnskarte. vi« Octsoceenoltung. �eden vienstag. � a Mitnvocn, vonners- UmG> KU gb S I. „-. tag und Sonntag: M»• VUlll- O r Kafleeu. Konditorei Prager Platz Am praxer Platz 4 a. -Eigene Konditorei■ Inh.: J. Erber. ■ Wiener Küche— Ju»elen, Snlianteu, perlen dem heutigen hohen Kurse entsprechend ZU kaufen gesucht U/Z. Margraf&.€o. H.m. d.h., Serlm lianonierktralle g. Fernsprecher: Zentrum 3664. ....... �...}■: ♦♦♦♦♦.'>'- Asthma üi. Limllfenielden Herr Hauptlehier llliler aus Vielau schreibt: 1 Seit mehr als 12 Jahren litt ich an Atemnot. Dies wurde immer schlimmer, so daß ich ein i.ungeaielden befürchtete. Ich mußte den '■'"en Teil der Nacht sitzend im Bette zu- ::>. husten und Nachtschweiß machten in-n so matt, daß ich kaum meiae ülieder schleppen konnte Alle mög-ichen ifflttel wur- .en versucht— aber betten konnte mir keines. — Da wandte ich mich an Sie. Ich führte die Kur so gut ich konr.tedurch und erzielte bald Besserung, die immer weitere Fortschritte machte— bis ich Jetzt vollständig geheils bin. ich bin ein neuer gesunder Mensch geworden und spreche Ihnen meinen herzlichsten Dank aus... Leiden Sie»n Schnupfen, Hals- ichraerzeu, Reiserkaitj Husten, Atemnot, Auswurf zähen Schleimes, Stechen auf Brust und Rücken, NachtschwoiJß, kalten Händen u. Füßen, Blutspucken, pfeifenden n. schnurrenden Geräusobeo in der Brust, oft heftigfem unregelmäßigem I Herzschlag, stark. Angstgefühl, mcngol- Uaftem Schlaf, schlechter Verdauung usw., so verlangen Sie sofort meine neueste, mit Vorwort eines als Kreis- Arztes versehene| S-Otir-Tee Kapelle m nadimitt u. abds. In-u.ausl.Tagesbl. I. groß. Ausw. B FlugschrlVten des Bertttier r Tageblatt ÄUl Jeden Hgft I MUt Bu nn I« arten und RusiMtiml l�BfgoH.«eigs. Sitzt«MiSk Pollftapbe Aet.btZo flpiifl, Ulfe. e. D. Gral Von beiden OTern m DT. Borbhdffl OerMurg, StasttnüNiatikj, Maskl und ai BeHMflö Was ich iBfrankreich erlebte To. Victor Hhaflb. rrt» ,.«V Uait Durch lede Puchhandlurn zu beziehen RUDOLF MOSSE. Sachverlag. BERLIN SW 68 «t!f g». für zwei zel-drochene oder schlechter Umtausch»«SS«-?, zzß iMung! Bankbeamte! Durch Kampf zum Sieg! Restlose Solidarität sichert Euch einen vollen Erfolg! Noch lautet die Parole„Kampf". Erscheint in Massen in den Streiklokalen u. Betriebsversammlungen heute Dienstag, den 22. April 1919. Zentral-Streildeitung der Berliner Großbanken. Rauchtabak (Irin Ersah), garantiert echter reiner Blättertabak, lv Päckchen M. 22. Ivo Päckchen». 200. 7inarpbn* loostMßo.Moo, Mljai reu.® 120, M.1S0,M 200 zur Probe|t 2 Stück zusammen 10 Stück M. 12.40.• L.Manheimer, Berlin Bergmannttr.!,-. 70,-, DO.- Tuchlager Koch& Seeland U. m. b. IL, Gertrnudtenstr. 20 21 Verkaufszeit v. S— 2 Uhr. !!!Geld!!! tür�ede Wertsache. Höchste An. taurspreis, Mr Pfandschein-, Brillanten. Goidgegenstände. Teopich-, Bücher usw. 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