Mr. 185. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertels fährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in Der Expedition abgegeben werden. Die Grpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonns und Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 11. August 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Der Bwölfffundentag für Bäckereien. " zunächst die Thatsache beſtimmend gewesen, daß schon heute die wirklichung nicht gewährleiſtet. Für die Wahl eines Höchstbetrages von 12 Stunden ist wie man ihn verwirklichen will; eine Art, die seine Vers Arbeitszeit in mehr als der Hälfte der Bäckereien nicht länger Der Zwölfftundentag für Bäcker soll so eingeführt dauert. Weiter darf die Kommission sich für ihren Vorschlag werden, daß lediglich die Dauer der Arbeitsschicht auf Das erste praktische Ergebniß der Arbeiten der Reichs- ein Theil der Arbeitgeber und die weit überwiegende Zahl der diese Stundenzahl bestimmt, eine sonstige Begrenzung und Festlegung fommission für Arbeiterstatistik liegt nunmehr in dem von Gesellen mehrere derselben befürworteten sogar eine weitere aber nicht versucht wird. Das uns schon erwähnten Entwurf von Bestimmungen" vor, Einschränkung- eine zwölfstündige Arbeitszeit für ausreichend weicht zu Ungunsten der Arbeiter von allen ähnlichen welche die Regelung der Beschäftigung von Gehilfen und erklärten, um den regelmäßigen Bedürfnissen des Bäckergewerbes Festsetzungen ab, welche selbst die deutsche Gewerbe- Ordnung Lehrlingen in Bäckereien und Konditoreien betreffen. Die zu genügen. Eelbst von denjenigen Arbeitgebern, die für eine bisher getroffen hat. Vom Maxgimalarbeitstag der jugendReichskommission macht diese Vorschläge lediglich als be- längere Bemessung eintraten, gestand ein erheblicher Theil zu, lichen Arbeiter heißt es im§ 136 der Gewerbe- Drdnung, gutachtende Behörde und es ist selbstverständlich, daß an- daß sie für ihre eigenen Betriebe feine weitergehenden Ansprüche daß die Arbeitsstunden der jugendlichen Arbeiter nicht dere Faktoren noch sehr mitzusprechen haben, damit die Be- erheben hätten, und der Festsetzung einer zwölfftündigen vor" 5 Uhr Morgens beginnen und nicht Maximalarbeitszeit nur mit Rücksicht darauf widersprechen zu stimmungen rechtsgiltig werden. Nur erscheint der Eifer, sollen glaubten, daß möglicherweise die Bedürfnisse anderer Be- über 8½ 1hr Abends dauern dürfen". In§ 137 der mit welchem Reichs- Anzeiger" und bürgerliche Presse triebe weitergingen. Entscheidend für die Beschlußfassung der Gewerbe- Ordnung wird dasselbe in anderer Form für die betonen, daß daß die Reichsregierung an die Kom Kommission ist endlich die Erwägung gewesen, daß in anbetracht Lage des Elsstundentages erwachsener Arbeiterinnen bes missionsvorschläge nicht gebunden sei, sehr kindisch. Nicht der Anstrengungen, mit denen die Beschäftigung des Bäckers ver- stimmt. Für Bäckereien speziell ordnet das von der Komblos die Reichsregierung, sondern auch die Arbeiter, die bunden ist, eine Beschränkung der Arbeitszeit nur dann den mission zitirte englische Gesetz an, daß Personen unter Deffentlichkeit und eventuell der Reichstag haben zu dem Zweck, dem sie dienen soll, erfüllen würde, wenn ihre Dauer 16 Jahren während der Nacht gar nicht, solche von Entwurfe noch ein gewichtiges Wort mitzusprechen; was nicht höher als auf 12 Stunden bemessen würde." 16 bis 18 Jahren nur von 5 Uhr Morgens bis 9 Uhr also so stark und einseitig betont wird, damit den Unter- Das klingt zunächst nicht sehr nach ernstgemeinter Re- Abends beschäftigt werden dürfen; ähnlich in Franknehmern ja nicht wehe gethan werde, kommt ebenso für eine form. Wenn die Arbeitszeit heute schon in der Mehrzahlreich; in den Niederlanden Verbot der jugendlichen Arbeit etwa nothwendige Verschärfung unzureichender Vorschläge der Bäckereien nicht länger wäre, würde die vorgeschlagene wenigstens vor 2 Uhr Nachts; in Norwegen Arbeitsim Arbeiter und allgemeinen Interesse in Betracht. Die Regelung fast keinen Fortschritt bedeuten und nur die aller verbot für Erwachsene und Jugendliche sogar bis 3 Uhr Diskussion wird nicht durch die anerkennenswerthe Ver- unanständigsten Ausbeuter treffen. In Wirklichkeit ist ja Na ch t8( von 6 Uhr Abends ab). Nacht's Warum fehlt öffentlichung im Reichs- Anzeiger" eröffnet und von uns die Annahme der Kommission eine viel zu optimistische. Ihre also im deutschen Entwurfe jede solch e aufgenommen, damit nur zurückgeschraubt werden kann, mangelhaften Erhebungen erstreckten sich bekanntlich nicht 3eitbestimmung, welche allein eine wirksame sondern vor allem auch deshalb, weil eventuell noch nach auf die Mehrzahl der deutschen Bäckereibetriebe, sondern Kontrolle ermöglicht und den Zwölfstundentag der vorwärts geschoben werden muß. auf einen verschwindenden, nirgends nach sozialen Gesichts- Bäcker erst zu einer greifbaren Sache macht? Die BeNun darf man sich nach dieser Verwahrung unseres punkten ausgewählten Bruchtheil. Thatsächlich ist die gründung der Kommission schweigt sich bezeichnender Weise Erachtens, ohne sich Etwas im Interesse der Arbeiter zu Arbeitszeit der Bäcker in der Mehrzahl der Betriebe länger über diesen Hauptpunkt völlig aus. Sie sagt nur: vergeben, wohl von vornherein auf den Standpunkt stellen, als 12 Stunden. Der kommende Maximalarbeitstag soll" Die Bertheilung des Backprozesses auf zwei Tage läßt es daß jede Form, in welcher eine ehrliche Verbesserung der auch nicht danach bestimmt werden, ob er ausreichend" für ferner nicht rathsam erscheinen, die Dauer der zulässigen Arbeitsbisherigen Arbeitsverhältnisse im Bäckergewerbe versucht den regelmäßigen", d. h. wie bisher gewinnbringenden Be- zeit für den Kalendertag zu regeln. Der Entwurf sieht daher und in der somit zum ersten Mal ein Marimalarbeitstag trieb ist, sondern er soll so bemessen werden, daß für die sowohl von einer Regelung der Arbeitszeit für die Woche, als für erwachsene männliche Arbeiter überhaupt in unsere Kulturintereffen der Arbeiter Etwas dabei herauskommt. Kalendertag ab und schlägt vor, die Regelung für die Dauer der auch von der Festsetzung einer Maximalarbeitszeit für den Gewerbegesetzgebung eingeführt wird, als Abschlagszahlung Nicht die Zustimmung Arbeitgeber, sondern Arbeitsschicht vorzunehmen. Als Arbeitsschicht gilt dabei das annehmbar und diskutabel ist. Nur muß eben die ehrliche das menschliche Bedürfniß der Arbeiter muß maß- Maß der auf 34 Stunden treffenden regelmäßigen Inanspruch Absicht einer wenn auch nur kleinen Verbesserung durch die gebend sein. beinahe nöthig, den nahme durch die Berufsarbeit." richtigen Mittel zum Ausdruck kommen. Das soll in dem Zwölfftundentag gegen die lahme Begründung durch Man kann aber eine Begrenzung des Zwölffiundentages auch von uns veröffentlichten Entwurf" durch die§§ 1 die Kommission in Schuh zu nehmen. Er ist thatsächlich nach sicheren Stunden auch auf zwei Kalendertage vertheilen, und 4 geschehen, die in einem untrennbaren Busaunien- nach Bebel's eindringenden Erhebungen ein Fortschritt wie die ausländischen Beispiele zeigen, wenn die Sache hange stehen. gegen jetzt, und deshalb mag mit ihm zunächst begonnen nicht schon an und für sich selbstverständlich wäre. Die " der es So wird Also der Zwölfftundentag mit zahlreichen Ausnahmen. werden, trotz der schlechten Befürwortung im Kommissions Erhebungen der Kommission haben trotz ihrer MangelDie zwölf Stunden sind nun eigenthümlich begründet. Es bericht. Was aber nicht, auch nicht für den Anfang, in haftigkeit ergeben, daß sich jetzt schon in gut geleiteten heißt im Kommissionsbericht: Kauf genommen werden kann, das ist die merkwürdige Art, Geschäften die Begrenzung durch Stundenzeiten so ergiebt, Feuillefont. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. 110 " Rathsknecht tam eilig herein, und ging verstört auf den Verlorene wieder zu finden, und Sewährt sich ihre UnOberstrichter zu, den er geschäftig auf die Seite zog. schuld, wie Ihr sie verbürgt, so soll sie wieder die Meine -Ben David bückte sich mittlerweile vor dem gelehrten sein, wie ehedem." Lieber Herr", flüsterte Gerhard Johannes, und küßte den Aermel seines Gewandes, obgleich dem Lehrer Dagobert's zu, sprecht doch ein Wörtlein zu ihn Jochai von dieser, eines eifrigen Juden unwürdigen dem Richter, daß er mich mindestens in Stadtgewahrsam Handlung zurückzuhalten versuchte. Ihr seid ein Mensch!" versetze. Ich will zur Stechlanze werden, wenn ich länger „ Sohn, Sohn", sprach er bewegt, mit nassen Augen; der hochgelobte die verdammte einsame Haft aushalte." Gott lohne Euch Euer mildes Mitleid, denn Ihr geht sprach indessen Jochai schmerzlich zu Ben David; Du wirst einher, wie der Fürst der Barmherzigkeit. Euch sind wir sehen, sie geben ihn los, der Schuld ist am ganzen Handel, „ Ei, das hebt sich auf;" antwortete der Oberstrichter: keine Fremdlinge, wie unser Name uns nennt*), und Ihr und uns sperren sie ein in härtere Gefangenschaft." diese Juden haben sich nicht entblödet, Abscheuliches von seid es nicht für uns, weil Ihr achtet unser menschlich Noch hatte Johannes keine Zeit gefunden, das erbetene ihrem ehemaligen Glaubensbruder zu berichten. Die Magd, Angesicht, und versteht unsere Sprache; denn wir wissen gute Wort zum Oberstrichter zu reden, als der ganze von der Ihr redet, ist während der Zeit gestorben, und gar wohl, daß Ihr das Buch Hiob entbunden habt aus Schauplatz mit einem Male eine andere Gestalt gewann. Friedrich steht allein gegen die Juden, aber um so wichtiger den Ketten fremder Zunge, und es gelegt habt auf die Denn wie Sturmesbrausen tobten Menschenstimmen und und bestimmter ist seine Klage, die durch ihre Umständlich- Lippen der Deutschen**) und auch wir kennen den Mann Menschentritte über die Gänge, und der Thürsteher meldete feit jeden Zweifel niederschlägt, und dann verdient sein aus dem Lande Uz, und auch über unserem Haupte hat athemlos, daß ein Volksmeer das geräumige Haus überWort ein unbedingteres Vertrauen, weil ihn der Himmel geleuchtet die Leuchte des Herrn, und gleich ihm ist sie uns schwemme. An der Spitze der anstürmenden Haufen ziehe so sichtbarlich erleuchtet hat durch seine Gnade und er ausgegangen in der tiefen Finsterniß, wo wir denn hiflos eine häßliche aber rüstige Dirne heran, über deren Haupt gleich uns den Erlöser verehrt, den diese Hunde leugnen." tappen, wenn nicht eine Freundeshand uns führt, wie die ein schwarzes Tuch herabhänge, und welche wie begeistert Ach!" seufzte der Mönch, mit einem Blicke der tiefsten Eure." Der Mönch wollte soeben die Lobrede des Juden zu dem Volke rede, und dasselbe auffordere, unverzagt Der Schultheiß, durch diese Nachricht Wehmuth auf die Unglücklichen, die ihre Augen nieder unterbrechen, als der Oberstrichter mit lauter Stimme durch voranzugehen. schlugen zur Erde, um der bittern Demüthigung nicht das Gemach rief:" Der Thürmer muß ins Wasserloch. seiner finsteren Grillen enthoben und seiner Würde zurückin die Augen zu schauen:„ gestrenger Herr! Der Buchstabe Bei den Wunden des Heilandes. Die Dirne entwischen zu gegeben, ging vornehm und schnell dem tobenden Menschens nicht und nicht das Wort macht lebendig, denn beide sind lassen. Lieber Freund! Die Zofe des Fräuleins von Balder strudel entgegen, vor welchem soeben die mit Mühe von nur ein leerer Schall, wenn sie der Geist nicht belebt. grün, wie der ehrsame Schöffe hier die Dirne nennt, ist den Knechten zugehaltenen Flügelpforten des Gemachs Ebensowenig, guter Herr, als unsere Psalmen, an der entsprungen sammt ihrem Kinde. Ein neuer Beweis für aufgehen mußten. In die Stube quollen die ersten des Bahre eines Todten gesungen, wieder Athem hauchen in des hochwürdigen Vaters Reinhold Angaben; die Magd Haufens; in ihrer Mitte Judith, aus deren Zügen, Gang teffen Brust, eben weil sie todt und starr ist, ebenso hat dem Wetter nicht getraut, und das böse Gewissen hat und Geberden ein heftiger Schmerz und eine wilde Entwenig wird im Glauben derjenige leben, welcher nie im ihre Fersen leicht gemacht." schlossenheit sprachen, welche vor der unnachahmlichen Hoheit Glauben wandelte. Judessen" setzte er mit einem des Schultheißen nicht verstummte. Richter und Herren leichten Uebergange hinzu, will ich nicht an der Bedieser Stadt!" rief sie mit starker Stimme: Da Ihr zu kehrung dieser beiden hier zweifeln, da der eifrige Vater hören vermögt, so bört, hört, was der Herr von mir bes Reinhold bereits sein Werk mit ihnen begonnen, und schon gehrt hat, Euch wissen zu lassen!" Die auffallende Erscheinung des Mädchens fesselte jede Zunge, und Judith die vorige Nacht im Kerfer mit ihnen zugebracht." * Hebräer fuhr fort: Lasset los, die Ihr gebunden, und fanget die**) Der Predigermönch Johann von Frankfurt hat wirklich jenigen, so Ihr frei gelassen, denn ich will das Gewebe der genannte Buch übertragen. " So komm denn, mein Sohn!" sprach Diether zu dem Kleinen, den er liebreich auf den Arm nahm, indem er dem Pater Reinhold die Hand reichte:" Habt Dant, wackrer Mann, für Euern Zuspruch. Ich will alles aufbieten, die Jochai schauderte zusammen bei dieser Vermuthung, und Ben David schüttelte unwillkürlich und fast unmerklich den Kopf. Indem ging die Thüre auf, und der abgeschickte das Fremdlinge. 〃 Lüge zerreißen, da es noch Zeit ist, und keine Seele deshalb daß vor 9 1hr Abends kaum begonnen, nach 10 Uhr wiederholen ans unserer Mittheilung vom 19. Juli:„ nur Muth,[ ihren sozialreformerischen Experimenten vom praktischen Chriften Morgens kaum mehr viel geleistet wird. Warum ist also Herr Landrath: Brieftauben bleiben unverletzlich." thum gesprochen hat. Diese Entdeckung reiht fich würdig der nicht mindestens eine Bestimmung aufgenommen worden, Wollen Sie wissen, wer" unbekannt" ist? Fast alle wirk- abgedroschenen Fabel der bürgerlichen Preffe an, daß der nach welcher Arbeiter, die vor 10 Uhr Abends begannen, lichen Verbrecher,- Mörder, Räuber, Sittlichkeitsverbrecher Sozialismus nur deshalb so mächtig werde in Deutschland, weil zwischen Bismarck und Lassalle persönliche Beziehungen bestanden. nicht nach 10 Uhr Morgens weiter beschäftigt werden u. dergl. aus Berlin und Umgegend, seitdem die Kraft mit seiner Entdeckung nicht zufrieden knüpft der Vossische dürfen, und so analog für andere Arbeitsschichten?? der Sicherheitsbeamten durch Lektüre und Nachachtung„ ver Staatsphilosoph daran noch eine längere Ermahnung an die traulicher Erlasse" für Gebiete reichlich in Anspruch ge- Geistlichen, die in der sozialistischen Frre gehen: nommen wird, um die fich polizeilich nicht zu fümmern, die Sicherheit des Publikums nicht beeinträchtigen würde. Wozu das? Das ist die erste tritische Frage, die durch den Entwurf in seiner jetzigen Fassung angeregt wird. Ju einer weiteren Betrachtung wird die Freigebigkeit in Ausnahmen, deren sich die Reichskommission bei ihren Vorschlägen befleißigt, als verschärfend behandelt werden müssen. Politische Iteberlicht. Berlin, den 10. August. " " Wollen wir den Jurthum an der Quelle erfassen, so müssen wir unumwunden aussprechen, daß es völlig verkehrt ist, aus den Lehren der christlichen Religion irgend eine Anleitung hers nehmen zu wollen, um die wirthschaftliche Gesetzgebung zu regeln Arbeiterstatistik als reaktionäres Kampfmittel, Die christliche Lehre wendet sich an das Gewissen des das ist eine Blüthe, die nur im gelobten Lande der Sozial- Einzelnen und schreibt diefem vor, Liebe und Wohlwollen gegen politik, Preußen Deutschland, gedeihen kann. Wie der seine Mitmenschen an den Tag zu legen, in welchen Verhältnissen " Köln. Zig." nämlich aus Berlin gemeldet wird, beabsichtigt er auch zu ihnen stehen möge, und so ergiebt sich aus den der Minister des Innern, demnächst eine Arbeitsstatistik zu Lehren des Christenthums auch, daß der Arbeitgeber in dem Verhältnisse zu seinen Arbeitern Wohlwollen solle walten lassen. schaffen, welche namentlich über Angebot und Nachfrage Aber über die äußeren Mittel, wodurch das Verhältniß des ArbeitAuskunft geben soll, um die Ausstandsbeweguns gebers zu den Arbeitern befriedigend gestaltet werden foll, fagt das gen besserüberwachen und nötbigenfalls überflüssige Christenthum schlechthin nichts. In dieser Beziehung sind wir Arbeitskräfte nach Punkten leiten zu können, welche daran auf die menschliche Vernunit, auf den Menschenverstand und die Erfahrung angewiefen." Mangel leiden. Wie das gemacht werden soll, ist uns freilich nicht Für das geplante Ausnahmegeseh, das die" Post" betreibt, und jogar für das Surrogat, das die Nordd. Allg. 8tg." offiziös ankündigte, können nicht einmal sämmt liche toujervativen Blätter fich begeistern. Diejenigen fonfervativen Parteirichtungen, die ihre politischen Ziele durch eine ernstliche Agitation zu erreichen suchen, bedanken sich gleichfalls für die Segnungen, die ihnen die Verstärkung der klar. Polizeivollmachten in Aussicht stellt. Das antisemitische Kein Maximal- Arbeitstag für die kaufmännischen " Bolt" hat in seinem Kampfe gegen polizeiliche Ausnahme- Angestellten. Einem Berliner Blatte entnehmen wir die gesetze die Unterstützung füddeutscher tonservativer Blätter folgende Mittheilung: erhalten. Es kann sich auf die Süddeutsche Landpost", das Organ der bayerischen Konservativen, Konservativen, und die " Konservative Monatsschrift" berufen. Letzteres Blatt warnt Davor, # " Bortrefflich! Genau der nämliche Gedankengang, mit dem ihrer Zeit die nordamerikanische Geistlichkeit die Sllaverei der Schwarzen gerechtfertigt hat: Der christliche Herr soll seine Stlaven mit Wohlwollen behandeln, aber die Einrichtung der Sklaverei hat nichts zu thun mit der christlichen Lehre, darüber entscheidet der Menschenverstand und die Erfahrung", will sagen das egoistische Interesse der Herrenkaste, zu der die Geistlichfeit gehört. Wie zu Zeiten der Sklaverei in den Südstaaten ein abolitionistischer Prediger bleibt bei uns denn auch ein sozial Demokratischer Geistlicher ein weißer Rabe. Darüber brauchen wir uns nicht zu wundern. Die prattische Philistermoral ber Bossischen Zeitung" ist aber wieder ein trefflicher Beleg dafür, daß das Christenthum dieser Ausbeuterklique nur als Heuchtermaske dient, um ihre eigene Selbstsucht zu verhüllen und das dumme Volt in Unterwürfigkeit zu erhalten. ver:" Im September v. J. wurde auf Anordnung des Reich? kanzlers eine Enquete über die durchschnittliche Arbeitszeit in faufmännischen Betrieben im Zusammenhang mit der Frage der Einführung des Maximal- Arbeitstages veranstaltet. auf dem tapitalistischen Polsterbett Von letzterer Absicht scheint die Reichsregierung jetzt zurück weiter zu schlafen, sobald einige rein äußerliche Maß- gekommen zu ſein; denn nach einer neuerdings an regeln den Polizeibetrieb verstärken.... Zugleich darf nicht ver- fchiedene kaufmännische Vereine gerichteten zuschrist des gessen werden, daß man mit dem Schwert nicht wider Reichsamts des Junern soll, wie die Volks- Zeitung" erfährt, den Geist hauen kann. Die universelle Ueberzeugung zunächst nicht der Frage der Maximalarbeitszeit, sondern der Aus der Schweiz wird uns geschrieben: Jm Ranton aber der arbeitenden Klasse, daß sie in der modernen einheitlichen Schließung der Geschäfte näherindustriellen Produktion die Enterbten" sind und daß der getreten werden; es werden die betreffenden Vereine ersucht, Zürich hat seit längerer Zeit teine so wichtige und bedeutungsvolle Volte abstimmung stattgefunden wie die auf nächsten Sonntag Staat den Industrie- Arbeitern gegenüber noch lange nicht alles dazu Stellung zu nehmen. gethan hat, was er thun fonnte, um sich gegen die Uebermacht Nur langsam voran, daß die deutsche Sozialpolitik angeiette ist. Ter beste Gradmesser hierfür sind die von allen des Kapitals zu schützen, ist eine so feitgewurzelte, daß sie nur nachkommen kann, fann man jetzt sagen. Das statistische Parteien veranstalteten zahlreichen Versammlungen zur Bedurch Thaten wird überwunden werden können, nicht durch Worte, Material der Reichskommission für Arbeiterstatistik beivies sprechung der vier Referendumsvorlagen und die noch zahlreicheren, aber auch nicht durch Polizeigesetze." nicht blos aufs Klarste die Nothwendigkeit der Einführung dem gleichen Zwecke dienenden Zeitungsartikel. Für die Arbeiter Das zeugt von einer ganz anerkennenswerthen Einsicht des Marimalarbeitstages, sondern zeigte auch, daß bei schaft besitzt das Arbeiterinnenschutz- Gesetz große Bedeutung und bei einem Konservativen, dem es wirklich Ernst ist mit gleichzeitiger Echließung der Ladengeschäfte ohne Einführung fie wehrt sich denn auch für dasselbe in den Versammlungen und Zeitungen; daneben hat sie ein Flugblatt in 30 000 Exemplaren feiner Ueberzeugung. Bezeichnender Weise geberden sich des Maximalarbeitstages die Uebelstände weiter bestehen verbreitet. In demselben tritt sie auch dem bauerubündlerischen als die ärgsten Polizeifanatiker und Gegner des freien bleiben werden. Und trotzdem oder deshalb wird der Verlangen nach Wahl des Kantonsrathes auf Grundlage der Wortes die frivolen Solbschreiber, die in der" Post" für Maximalarbeitstag nicht eingeführt. Zahl der Schweizerbürger und nicht der Einwohnerzahl energisch Herrn von Stumm und Seinesgleichen die Arbeiterbestrebungen bekämpfen. entgegen. Wird dieses Begehren vom Volte angenommen, so rifft es in eriter Linie die Sozialdemokratie und dann die demokratische Partei. Beide würden den Ausfall von 15 Mitgliedern zu tragen haben und es stände insbesondere zu be fürchten, daß die zwölfgliedrige sozialdemokratische KantonsReduktion erfahren würde. raths Fraktion empfindliche Daß die Arbeiterschaft auch das andere bauernbündlerische Ver langen nach Abschaffung der Lehrer- 2c. Pensionen bekämpit, ist selbstverständlich. Tasselbe wird von niemanden als den Bauernbündlern felbst vertheidigt. Die liberalen und demokratischen Parteien haben einen gemeinsamen Aufruf für Annahme des Arbeiterinnenschutz Gesetzes und für Verwerfung des Verlangens nach Abschaffung der Rubegehalte veröffentlicht. Ueber das Verlangen nach Ignorirung der Ausländer scheint die gleiche Ginigkeit nicht zu herrschen; die liberale Partei dürfte zu einem großen und die demokratische Partei zum fleineren Theile dafür sein. Das Initiativgesetz dagegen scheint feine bemerkenswerthe Anfechtung zu erfahren. " " " Colibat der Postbeamten. In dem von uns der Frankfurter Voltsstimme" entnommenen Aftenstücke über Wer ist ,, nbekannt"? In dem gegen unseren Re- die Behinderung der Eheschließung wollten freiwillige und dakteur, Genossen Pötsch, in der Strafsache gegen luunfreiwillige Offiziöse einen Einzelfall sehen; wie nun die bekannt" eingeleiteten Beugnißzwangsverfahrens hat das Elberfelder Freie Presse" in der Lage ist mitzutheilen, Landgericht, wie zu erwarten war, der Beschwerde unseres wurde im vergangenen Frühjahr in Crefeld das Aftenstück Kollegen stattgegeben und den Beschluß des Amtsgerichts den Postgehilfen vorgelesen. Es handelt sich danach um aufgehoben, der gegen Bösch 50 Mart Strafe, eine Maßregel, von der Herr Stephan wohl wissen muß. eventuell eine Woche Haft festsette. Pötzsch hat sich bekannt Es ist ja auch leichter, den Postgehilfen das Cölibat aufzulich geweigert, als Beuge dem Richter Antwort zu ertheilen, erlegen, als ihnen das Gehalt aufzubessern. Daß diese der ihn auf Veranlassung des Niederbarnimer Landraths be- Maßregel aber die Sittlichkeit fördert, bezweifeln wir. fragte, von wem ihm, bezw, der Redaktion des„ Vorwärts", Das Bismarckreptilchen Berliner Neueste Nach jene strenggeheimen Erlaffe zugegangen seien, die den Geist preußischer Staatsfunft zu beleuchten geeignet waren. In richten", die National- Zeitung" und Zeitungen ähnlicher dem Beschluß des Landgerichts ist anerkannt, daß der Versuch, Gesinnung schimpfen wie Rohrdrommeln darüber, daß fürzGenossen Pötzsch zur Zeugnißablegung zu zwingen, jeg lich im Briefkasten des Vorwärts" aufgefordert wurde: licher gesetzlichen Grundlage entbehrt und gegen Artikel 8 in unserem Sinne zu agitiren und zu organisiren und so der preußischen Verfassung verstößt. Gehr ergöglich war, das Ende der verfaulten Gauner, Diebes- und Lum pen wie fast ausnahmslos die bürgerlichen Blätter nach ordnung zu beschleunigen". Recht so: Begründer der Mittheilung über die Einleitung des Zeugnißzwangs- Berliner Neuesten Nachrichten" war jener steinreiche Herr verfahrens unserem Genossen Bösch prophezeiten, daß Sternberg, der nach geschlechtlicher Verwüstung eines Kindes er durch Haft bis zu 6 Monaten gezwungen werden würde, Deutschland verließ und dessen Rückreise nach Berlin bis als Zeuge darzulegen, ob er die Wißbegierde des Herrn lang auch der staatsanwaltliche Steckbrief zu erreichen nicht Landraths zu befriedigen vermöge. Daß ein solcher Zwang vermocht hat. Wir freuen uns, daß die aus Sternberg's und damit ein Zwang zu denunziren auch mit den landläufigen Gründung Entsproffenen nebst Gesinnungsgenossen auf Begriffen von Anstand und Ehre unvereinbar, verkannte schreien, wenn wir zum Kampf gegen Lumpengesindel jeder allerdings selbst jener Breßtrabantentroß nicht. Gegen den Art durch Agitation und Organisation im Sinne der Sozial Beschluß des Landgerichts steht der Staatsanwaltschaft das demokratie auffordern. Recht der Beschwerde zu. Ob die Beschwerde eingelegt werden Weshalb auch Geistliche Sozialdemokraten werden, wird? Ueber dieselbe hätte das Kammergericht zu entscheiden. bat einer der löschpapiernen Weisen der„ Voff. 3tg." heraus Nun mag das Kammergericht entscheiden wie immer: wir gebracht: Einfach deshalb, weil die Regierung gelegentlich bei Bariser Anarchistenprozek. In der Anklagerede gegen die Anarchisten hat der Staatsanwalt sein Bedauern darüber ausgesprochen, daß der bekannte Anarchist Elysee Reclus nicht ebenfalls in Anklagezustand versetzt worden sei. Im weiteren Verlaufe der Verhandlung wurde ein Brief verlesen, welchen Elysee Reclus an den Anarchisten Grave gerichtet hatte und in welchem die Rechtfertigung des Diebstahls(?) versucht wird. Rusland scheint schon die Finger nach Korea, dem Streitobjekte zwischen China und Japan, zu frümmen, wenigstens lassen die großen militärischen Vorbereitungen des Barenreiches diesen Schluß zu. Hierüber wird dem Berliner Tageblatt" aus Petersburg telegraphirt: 11 Außer dem mit versiegelter Segelordre, wie bestimmt be hauptet wird, nach Korea dampfenden russischen Geschwader von acht Kriegsschiffen, soll auch dem Oberkommandirenden in Ost geftorben. Also spricht der Herr, unser Gott: Ich will Umgegend gezittert hatte. Noch höher stieg ihr Abschen, die Wahrheit gejagt habe. Oft habe ich mich angstvoll auf nicht, daß Verirrte den Tod leiden sollen, da sie doch nichts da endlich aus diesem Gewirr von gräßlichen Thaten eine dem Lager hin- und hergeworfen, und mit meiner KindesTodeswürdiges verschuldet haben. Ich begehre aber, daß Gestalt aufdämmerte, deren Scheußlichkeit alles überbot, pflicht gerungen, wie Jakob mit dem gewaltigen Herrn. das Blut gerächt werde an dem Blute des Schuldbewußten. was in gewöhnlichen Diebeskreisen gefrevelt wird; ein Aber die Verbrecher blieben doch immer meine Eltern. Lasset darum los diese Juden, denn es ist kein Fehl an Riesenmann an Blutgier und Mordsucht. Alle Augen Die Natur hat ein Schloß vor meinen Mund gelegt, und ihnen, und ihr Ankläger allein ist der Frevel voll, ein ge- richteten sich auf Ben David, da Judith diesen Haupt- gestern erst hat der gnädige Herr es aufgethan mit seiner Tarum verachtet rüttelt Maß." mörder anfänglich mit dem Namen der Jude" bezeichnete, Kraft und unergründlichen Weisheit. Ist das Weib wahnsinnig?" fragte der Oberstrichter aber alle Angen flogen furchtsam und beschämt vor dem nicht die einfältige Rede, so ich gesprochen, und lasset leben, heftig, da der Schultheiß nur Blicke des Staunens hatte: ruhigen Blicke Ben Tavid's zur Erde, als Judith Zodick's die da ohne Fehl sind, und lasset sterben den, der den Tod welche aber die entschlossene Judith nicht aus der Fassung Namen nannte, unnachsichtlich jedes Bubenstück enthüllte, verdient hat." Judith schwieg erschöpft, und schlug die brachten.- Lüge ist Wahnsinn", erwiderte diese letztere dessen Zeuge sie gewesen war; als sie Ben David von Augen nieder vor den dankbaren Blicken, welche die Juden start; aber Wahrheit ist gesunder Sinn. Der ewige Lügner jeder Gemeinschaft mit den Räubern freisprach, als sie auf sie richteten. Die Meister des Raths standen indessen hat Euch angesteckt; hört mich jedoch an, und Ihr werdet erzählte, daß Zodick des Schöffen Mord unternommen, noch mit gefalteten Stirnen in tiefes Nachsinnen verloren, genesen."-Das umstehende Volt, welches schon durch daß Zodick den Schmuck der bedanernswerthen Wittib des und der Schöffe Diether war der erste, welcher die Sprache Die Gaffen der Stadt der Rednerin gefolgt war, und an Bürgers von Friedberg um seiner Kenntlichkeit willen in wiederfand, und ausrief wie ein von schwerem Traum jeder Kirchthüre aus ihrem Munde Worte vernommen hatte, Ben Davids Keller verborgen, eine That, deren sich der Erwachender: Gottlob! Gottlob! gräßlicher Argwohn Seren Sinn und Zusammenhang es sich nicht zu denten Niederträchtige nachher noch oft bei Trunk und Scherz ge- fällt stückweis ab von meiner Brust. Gesegnet seist Du, wußte, gewann nun Ehrfurcht vor der Kühnen, welche mit rühmt; daß Zodick endlich die Wurzel des Truggespinstes muthige Magd, die da eingetreten ist zu rechter Zeit!" den Vätern der Stadt eben ohne Echen und Zurückhaltung sei, das Jochai und Ben David bisher im Kerker ge- Der Priester Johannes wendete sich an die Vorsteher der redete, wie zu ihm; und die Rathsherren, die nach und nach halten. Da sie nun endlich an die letzte Schreckens. Stadi: O redet ein mildes Wort," sagte er bewegt: in dem Gedränge sich einfanden, Bürgermeister und Schult- begebenheit in ihres Vaters Hütte kam, an das Elend, seht dieje armen Leute, welche zitternd dastehen, und selbst heiß an der Spize, achteten bald die Ueberspannung der das dort gewaltet... an die Leichen, die der Brand, nicht begreifen können, wie ihre Unschuld so schnell an den melancholischen Dirne für keine Tollheit mehr, und forderten von den Händen des Ungeheuers entzündet, zu Asche ge Tag gekommen. Wenn auch ihre Fesseln jezt noch nicht fie auf, endlich herauszusagen, was sie auf dem Herzen brannt hatte... da schwammen nicht nur allein in den fallen dürfen, so erleichtert sie ihnen doch durch ein Wort trage. Diese Aufforderung flang wie Himmelsmusik in Augen der Umstehenden Thränen, sondern auch in die des Trostes und der Hoffnung. Viel Freude und Glück Judiths Ohr, und sie begann freudig: Euer Wille, edle ihrigen trat wieder das helle Wasser, und das Schluchzen ruht auf den Lippen der Mächtigen, wenn sie es aussprechen Herren, ist mir Gottes Stimme. Derjenige, der mich er machte ihre Stimme versagen, denn sie dachte nun ganz wollen gegen das Elend." Die Dirne muß beweisen, rettet hat aus den Klanen des unversöhnlichen Feindes, lebhaft daran, daß sie nie auf dem Grabe ihrer Erzeuger was sie vorgebracht," entgegnete der Oberstrichter: oder beweist sich wieder stark und kräftig in dieser Mahnung, fißen fönne, daß sie ihrer nie in Liebe gedenken könne, die Zeit beweise und bürge für sie. Ich habe ausgefandt und wird die Saat zur Frucht aufgehen lassen durch sein und daß sie gehalten sei, statt einer findlichen Todtenfeier nach Friedrich, und wehe ihm, wenn sich alles so befindet, himmlisch Wort. So hört denn zu, wie ich beginne vor ihre Lafter und Verbrechen schonungslos zu enthüllen. Und wie dieses Weib gesagt." „ Der Mörder ist eine schlaue Natter," versetzte Judith, allem Volfe, im Namen des Vaters und des Sohnes und als, nachdem eine lange Stille vorüber, und das dar auf folgende Gemurmel der Menge verrauscht war der er wird sich hüten, in die Falle freiwillig zu gehen. Hier des heiligen Geists!" Langsam beginnend, aber immer schnell vorschreitend, Oberstrichter fie ernst und mahnend fragte, ob dieses auch sind aber meine Hände, damit man sie binde. Freudig will immer beredsamer werbend durch die Anspannung seiner alles wahr sei, und warum sie nicht früher diesen Schurken ich den Kerker beziehen und keine Schmach darau finden; Gedanken und Kräfte, entwickelte das muthige Mädchen vor Einhalt gethan, durch ein offenes Geständniß? da ants denn der Herr, der mich hierher geführt, wird mein und den Augen derer, zu welchen es redete, eine lange Reihe wortete sie mit wehmüthigem Vorwurf: Ihr vergeßt, ehr- dieser Armen nicht vergessen, als ein rechter Richter und von Gräuelbildern, deren Wiege ihr väterlich Haus gewesen samer Herr, daß es mein Vater und meine Mutter waren, Helfer der Waisen. Er wird die Hand des Gottlosen zerwar, eine traurige Kette von Freveln, deren Schauplah die an der Spitze jener Horde standen. Die, denen ich das brechen und aufstehen zu unserer völligen Rettung!" Ein Wink des Oberstrichters beendigte den ergreifenden die berüchtigte Schenke, deren Grab das dunkle Moor ge- Leben verdanke, auf das Rad zu bringen, hätte ich worden. Die Zuhörer bebten bei dieser furchtbaren Rech- nicht vermocht, und wenn noch tausend unter dem Meffer Auftritt. Judith wurde zu leichter Haft in das Haus der nung, und schauderten, als sie erfuhren, daß in jenem ab- des Juden und seiner Gefährten hätten verbluten müssen. Renerinnen gesendet, und die Juden in den Kerker zurückgelegenen Winkel die Herberge jener entsetzlichen Wiörder Ihr gestriges Schreckensende hat mich frei gemacht, und geführt. Judith wurde von einer jubelnden Menge begewesen, unter deren Dolchen seit langen Jahren die ganze ich schwöre beim Himmel und all seinen Heiligen, daß ich gleitet, wie ein fiegreicher Kämpfer von seiner Freunde * fibirien Befehl ertheilt worden sein, die dortigen Truppen jeder- J Die Arbeitermetelei in Antonienhütte wird natürlich ihr Hauswesen zu besorgen und auf den Sonntag einzurichten. seit marschbereit verfügbar zu halten. Rußland will unter den im Interesse des Kapitals nach jeder Richtung ausgebeutet. So Sie müssen aber( in der betreffenden Fabrit) bis 1/27 Uhr schaffen bekannten Vorbehalten zunächst volle Neutralität beobachten, wird wird uns heute aus Zabrze berichtet, daß man im ganzen Berg- wie die Männer, zwar nicht auf ausdrücklichen Befehl, aber man aber, sobald infolge des Krieges eine der beiden kämpfenden revier bei den Vertrauensleuten des Bergarbeiter Verbandes ge- giebt ihnen 1/26 Uhr den Lohn nicht heraus, und so Mächte oder eine andere interefiirte europäische Macht in den haussucht und alle auf den Verband bezüglichen Schriften, Ver- stehen sie und warten, und natürlich, da die Maschinen einmal staatlichen Verhältnissen Korea's eine Aenderung eintreten lassen bandsbücher 2c. beschlagnahmt hat. Was der Verband mit den im Gange sind, genirt sich eine jede, müssig zu stehen und sie oder einen Hafen dauernd besetzen würde, seine Interessen ent- von den Gendarmen ausgeführten Arbeiterniederschießungen zu arbeiten eben, wenn auch mit Widerwillen. Sieht es doch aus, schlossen wahren, Frankreich hat sich schon bereit erklärt, in den thun hat, ist zwar nicht ersichtlich, aber die Grubenlords wie ein Befehl. Es vergeht Viertelstunde um Viertelstunde, doch ostasiatischen Gewässern mit der russischen Flottenabtheilung ge- werden es wohl so haben wollen. endlich kommt das Geld, und siehe da, es ist natürlich nicht meinsam aufzutreten. absichtlich, wer wollte das behaupten, sondern zufällig, in= zwischen 1/27 Uhr geworden. Die Räder hören auf zu sausen Gerade als wenn es ein Geseß, daß es nicht so sein soll, gar nicht gäbe.. Wir sind in der Lage zu konstatiren, meint das Sächsische Volksblatt" dazu, daß es in Delsnih, Lengenfeld, Werdau u. a. D. auch schon 8 Uhr geworden, bevor die Arbeiterinnen die Fabrik an Sonnabenden verlassen konnten. Es wäre interessant zu erfahren, ob derselbe gemeine Unternehmerfniff auch in anderen Industriebezirken Deutschlands ge bräuchlich ist. Anarchistengesete kommen auch in den Ber- Bürgerrechts Angelegenheit werden am 14. August und Männlein und Weiblein gehen mitsammen nach Haus. Gegen das Verhalten des Leipziger Naths in der einigten Staaten von Amerita rascher zu in Leipzig Protest versammlungen abgehalten werden. stande als Gefeße, welche die Ausbeutung der Massen vermindern. Während die Tarifbill, welche eine Verminderung * Einführung der Volkswehr an stelle des Militarismus der außerordentlich hohen Schutzölte bezweckt, trotz monate forderte eine gutbesuchte Volksversammlung in Halle, wo Tanger Verhandlungen nicht vom Fleck kommt, wurde im Reichstags- Abgeordneter Megger aus Hamburg einen Vortrag Handumdrehen ein Anarchistengeset beschlossen. Der„ Post" über das Thema Militarismus und Sozialdemokratie geentnehmen wir in Ergänzung früher von uns gebrachter balten hatte. Meldungen hierüber das folgende: Ueber den japanisch- chinesischen Krieg liegen heute die folgenden Meldungen vor: London, 10 August. Der„ Times" wird aus Tientsin vom 8. d. M. gemeldet: Unbegründet sind die Nachrichten, der chinesische Genera Yeh sei in Asan getödtet worden und der chinesische Dampfer Rwangui" sei untergegangen. Die englische Kolonie hat um die Entsendung englischer Kanonenboote ersucht, um einer Banik vorzubeugen. Die chinesische Regierung bai die Behörden angewiesen, die Angehörigen fremder Nationalitäten und die Missionare zu schützen. " Einkäufe nor Kriegsmaterial in England. Rom, 9 August. Das„ Amtsblatt" veröffentlicht die Neutralitätserklärung Italiens während des Krieges zwischen China und Japan. Parteinachrichten. Instanz. * Polizeiliches, Gerichtliches 2c. = Aus den Berichten Die amerikanische Anarchistenbill ist seitens des Senats Nur heiter wird die Arbeiter eine Ansicht der Siegener soeben genehmigt worden. Danach darf kein Anarchist in einem Kirchenstunden. Der Parteigenosse Brückner aus Frank- berichte über das Verhältniß der Arbeiter zu den Fabrikinspek- Flugblätter Vertheilung während der Handelskammer stimmen, die diese in ihrem letzten JahresHafen der Vereinigten Staaten landen. Unberührt aber sollen furt a. M. hatte Sonntags nach 9. Uhr Vormittags in Holtoren äußert. Die Kammer sagt darin: politische Flüchtlinge fein, die keine Anarchisten sind. Es soll appel Schriften verbreitet. Er erhielt darauf zwei polizeiliche der Gewerbe- Inspektoren im Deutschen Reich geht vielfach die eine gehörige Untersuchung stattfinden, ehe ein Einwanderer Strafmandate, auf je 2 M. Geldstrafe lautend; das eine wegen Verzurückgewiesen wird. Kommt ein zurückgewiesener Anarchist breitung von Druckschriften ohne ortspolizeiliche Genehmigung, das lage hervor, daß die Beamten zu wenig das Vertrauen der wieder, so bekommt er vier Jahre Gefängniß. In den Aus- andere wegen öffentlich bemerkbarer Arbeit während des Gottes- Arbeitnehmer besäßen und nicht genügend als Mittelsperſonen wandererhäfen werden amerikanische Inspektoren darüber urtheilen, dienstes. feit der Dampfschiffs- Gesellschaften wird dadurch in keiner Weise werbe- Ordnung und die Polizeiverordnung für den Regierungs- zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht anschließen. ob ein Auswanderer passend ist oder nicht. Die Verantwortlich: Schöffengericht in Dieß a. L. sprach ihn frei. Der§ 43 der Ge- nehnter benutzt würden. Wir können uns der aus solchen AusBrückner beantragte richterliche Entscheidung. Das zur Pflege guter Verhältnisse zwischen Arbeitgeber und Arbeitführungen hervorgehenden Auffassung über das Verhältniß gemildeit. bezirk Wiesbaden vom 7. November 1882, die angezogen waren, Beamte, wie die Gewerbe Inspektoren, werden im Allgemeinen tönnten nicht die Strafe rechtfertigen, da erſtens der Angeſchul niemals das Vertrauen und eine genügende Kenntniß der Ardigte nicht öffentlich, sondern nur in den Wohnungen verbreitet beiterwelt gewinnen. Dazu gehört eine langjährige Praxis hätte. und zweitens die betreffende Polizeiverordnung sich nur auf geräuschvolle Arbeit in geschlossenen Häumen oder auf Garten- eigenen gewerblichen Betriebes, dazu gehört in jedem einzelnen Falle eine genaue Kenntniß des besonderen Betriebes, in dem und Feldarbeit u. s. w. bezöge. Wegen unerlaubter Sammlung waren der Vorstand des die einzelnen Fälle vorkommen, dazu gehört in erster Linie ein Agitationsvereins für das nördliche Bayern, Buchhalter Karl täglicher Umgang mit den Arbeitern und eine genaue Kenntniß der Ansichten und Gewohnheiten diefer Leute, Eigenschaften, die Dertel, der Kassirer des Vereins, Drechsler Walther Roß opf, und der Redakteur der„ Tagespost", Martin Segib, man sich niemals als Beamter beschaffen kann. Die Pflege im Mandatswege zu 10, 5 und 15 M. Strafe verurtheilt der Beziehungen zwischen Arbeiter und ArbeitDemfelben Blatte zufolge machen Agenten Japans größere Das Landgericht hob dieses Urtheil wieder auf und verurtheilte erfolgen. Letterer besitzt in der Regel auch allein die Mittel, um worden. Auf ihren Einspruch sprach sie das Schöffengericht frei. geber fann wirksam nur feitens der letteren Segit und Dertel zu je 20 und Roßkopf zu 10 M. Geldstrafe, und daher werden sie nur in besonderen Fällen sich der Gewerbeaußerdeur alle drei zur Zahlung der Kosten erster und zweiter inspektoren bedienen. Es erscheint uns nicht die richtige AufSchwäbisches. In Lehren und Steinsfeld gabe der Herren Fabrikinspektoren, sich als ein dritter maßin Württemberg vertheilten neulich Sonntags unsere Partei- gebender Faktor zwischen die Betheiligten zu schieben, sondern da, genoffen Flugblätter. Nach gethaner Arbeit fanden sich die Ge- wo etwas mangelt, mit Zurückhaltung der eigenen Persönlichkeit nossen in einem Lokale zusammen, um eine Erfrischung zu sich Aufgaben und Pflichten bewußt wird und dieselben ausübt. wohlwollend darauf hinzuwirken, daß der Arbeitgeber sich seiner Von der Agitation. Der nordbayerische Agitationsverein zu nehmen. Kaum hatten sie sich gesetzt, als der Polizeidiener Durch den dritten Faktor wird ein Gegensatz zwischen den aufveranstaltet fleißig Versammlungen auf dem Lande, um die schweißtriefend dahergesprungen fam und ihnen zurief: Bauern über unsere Bestrebungen aufzuklären. Dazu geben jetzt Schulz schickt mi und hat gfaat, Ihr macher's ganz Ort untra- schärft, während das richtige und wirksame Verhältniß so sein die Landtags- Verhandlungen besonders zeitgemäßen Stoff. Eine anander mit Guram Krom, dös könna mer net leida, wartat foll, daß nicht der Fabrikinspektor, sondern der Arbeitgeber der dieser Versammlungen wurde letzten Sonntag in Ebersdorf nur, was Euch passirt." Natürlich erntete der Gute nur un- Vertrauensmann des Arbeiters in allen wichtigen geschäftlichen bei Ludwigsstadt abgehalten. Sie war außerordentlich gut be geheure Heiterkeit. und nicht geschäftlichen Fragen sein soll." sucht und das Referat Roßtopf's aus Nürnberg erreichte seinen Zweck so vollständig, daß die Versammlungsbesucher mit donnernden Hochrufen auf unsere Partei und auf den Redner auseinandergingen. Die Fränkische Tagespost" bemerkt hierzu: Der Verlauf dieser Versammlung bewies wieder recht drastisch, Aller Unfallverhütung Hohn spricht die Betriebsleitung wie nugbringend der Agitationsverein mit dem Arrangement der Eisensteingrube Araberg im Fichtelgebirge, folcher Versammlungen wirken kann. Stundenweit kommen die wenn folgende Blättermeldung wahr ist. Ein GrubenLeute herbeigelaufen, um auch einmal einen Sozialdemokraten zu brand entstand am Mittwoch in dem Eisensteinbergwerf Arz hören. Sie fühlen sich gedrückt und von den anderen Parteien verg. Um die in der Grube enthaltene verdorbene verlassen und setzen somit nur noch die Hoffnung auf die Sozial- uft zu vertheilen, wurde ein Feuer ange demokratie. Aber Aufklärung wollen sie auch haben über unsere zündet, daß für die Mannschaft beinahe verhängnißvoll ge Forderungen, sich überzeugen, daß wir nicht die Partei worden wäre. Kurz nach 7 Uhr Morgens schlugen nämlich aus find, wie fie von den Gegnern, namentlich von den dem hölzernen Luftschacht plöhlich die Flammen hoch empor und pfäffifchen, dargestellt wird. Da die Sozialdemokratie verbreiteten Angst und Schrecken, da man annahm, unten in der Zahl ihrer Anhänger beständig zunimint, erhöhen Grube sei ein Brand entstanden. Die Mannschaft wurde schnell auch unsere Gegner ihren Eijer in Verleumdung und Verdächtigung zu Tage gefördert und kam mit dem Schrecken davon. Nachdem unferer Partei. Es muß daher unsererseits mit einer verſtärkten der Luftschacht und der hölzerne Kamin abgebrannt waren, famen Agitation geantwortet werden. Der Erfolg, das bewies der ver- immer noch gewaltige Rauchwolten zu Tage, man schloß daraus, gangene Sonntag, bleibt nie aus. daß das Feuer an dem in der Grube lagernden Holz neue Nahum das Feuer zu dämpfen. Das zur Bertheilung angezündete rung gefunden habe, und schloß den Schacht daher luftdicht ab, Feuer ist wahrscheinlich zu nahe am Schacht angezündet worden and hat, ehe man sichs versah, den Schacht ergriffen." ar Eine Konferenz der Parteigenossen im 10. ban növer fchen Reichstags- Wahlkreise wird Sonntag, den 12. August, in Alfeld im Gasthaus zur Krone abgehalten. Organisation and Agitation, die Parteipreffe und die Kandidatenfrage sind die hauptsächlichsten Punkte der vorläufigen Tagesordnung. E wird ersucht, in den Drischaften für recht zahlreichen Besuch der Konferenz zu wirken. Soziale teberlicht. Der Das Arbeiterschutzgesetz in der Praxis. Die„ Reußische Tribüne" brachte fürzlich folgende Notiz über eine Geraer Fabrik: Arbeiterinnen dürfen Sonnabends bekanntlich nur bis 1/26 Uhr in der Fabrik festgehalten werden, damit sie Zeit haben, Volks- Lexikon.") Die Erbeiter haben gerade zu den Fabrikinspektoren Ver trauen, die gegenüber dem Unternehmer als maßgebende Fattoren auftreten. Leider ist das von der Mehrzahl der Fabrikinspektoren noch nicht zu sagen. Die meisten verkehren mit den Unternehmern viel zu freundschaftlich, als daß der geplagte Arbeiter zu ihnen genügend Vertrauen haben könnte, um ihnen eine Vermittlerrolle zu übertragen. Fabrikinspektoren, die ihr Amt ernster nehmen, passen der Siegener Handelskammer wie sie auch selbst eingesteht aus dem Grunde nicht, weil dadurch den Arbeitern die Thatsache noch mehr zum Bewußtsein kommt, daß zwischen ihnen und den Unternehmern ein R Laffengegen faz besteht. Nur wer diesen sonnenklar vorhandenen Klaffengegensat leugnet, fann zu der Behauptung kommen, der Arbeitgeber" fei der Vertrauensmann des Arbeiters. Ein schöner trauensmann", der z. B. wie in Berlin die Brauereibenter- 750 schuldlose Arbeiter mit Weib und Kind auf die Straße wirft, oder wie der Verband der Metallindustriellen seit Jahren hunderte von Arbeitern mit schwarzen Listen verfolgt! " Vers führer vergießt die" Post" eine Portion Krokodilsthränen. Das Ueber den„ Terrorismus" der amerikanischen ArbeiterBlatt des Königs" Stumm, der durch seinen Terrorismus gegen Andersgesinnte nicht nur bei den Arbeitern, sondern auch beim Bürgerthum berüchtigt ist, findet den Terrorismus der ameritanischen Arbeiterführer in einem vom Pariser Figaro" ver öffentlichen Aktenstück, worin das Bureau des Zentralvereins der Arbeit", das„ Bureau der Delegirten" und das„ Sektions bureau = daß diese Methode für den weniger gebildeten Leser sehr viel Vortheilhaftes hat; sie erleichtert ihm den Ueberblick und das Erkennen der Zusammenbänge ungemein. Freilich wird gerade das Nachschlagen und Aufsuchen eines bestimmten Wortes zu dadurch, solange das Generalregister noch nicht erschienen ist, einer zeitraubenden Arbeit. Wer sucht gleich Temperenzler unter Alkoholismus oder Backpulver unter Ammoniat! Schaar, Jochai und Ben David waren von einer lautunter den verschiedensten Verhältnissen als treuer Berather, losen Volksmaffe umgeben, die ihren Schritten wie mit Freund und Aufklärer erweisen wird. In der äußeren Form, in der Anordnung des Stoffes untereiner innern Beschämung folgte. Auch die Herren vom Ein Ronversations Lexikon gebraucht heute Jeder, der sich scheidet sich das Bolts Lexikon in manchen Stücken von Gerichte theillen diese stille Scham, und mancher beklagte nun mit öffentlichen Angelegenheiten befaßt, oder sich selbständig ähnlichen Publikationen. In den anderen Lexika's wird jedes im geheimen die Schmach, die den Untadelhaften wider weiter bilden will, schier Tag für Tag. Und es giebt mehrere Wort einzeln angeführt, die betreffende Materie abgehandelt, fahren war. Ben David sagte aber mit freudethränenden dieser Bücher. Sie alle sind gut in ihrer Weise, umfangreich und bei gleichem Inhalt der Worte von einem auf das andere ver Augen zu Jochai:„ Nun, Raaf? was sagst Du nun? Die und inhaltsreich. Trotzdem eignet sich für den Arbeiter feines wiesen, um Wiederholungen zu vermeiden. Im Boltslexikon aber wird Leuchte des hochgelobten Gottes ob unserm Haupte be- von ihnen. Sie fosten ein ungeheueres Geld, und all die Fragen, der Versuch gemacht, Zusammengehöriges unter ein und demselben welche den Arbeiter als Arbeiter ganz besonders interessiren, Stichwort zu erörtern. So bringt das Wort: Aberglaube nicht ginnt wieber zu brennen, und des Herrn Finger ruht auf werden von ihnen von einem ganz entgegengesetzten Klaffenstand: bloß die Erklärung des Begriffes Aberglaube, sondern auch die uns Gepriesen sei der Gott Abrahams, der die Hütten punkt aus beantwortet, vom Standpunkt der Bourgeoisie. Diese Erscheinungsformen des Aberglaubens bei allen Völkern und Jakobs beschirmt, der den Bösen versenkt in die Grube, Thatsache hat unter anderen auch die Ratholifen veranlaßt, alles, was damit zufammenhängt. Aehnlich verfahren worden die er selbst gegraben, der dessen Fuß fängt in die Herausgabe eines eigenen Staatslexikons zu unternehmen. ist auch bei dem Wort: Alkaloide. Es läßt sich nicht leugnen, dem Netze, so er selbst gestellt." Preis ihm und Dank Noch etwas kommt hinzu, das dem Arbeiter den Gebrauch dieser ihm," antwortete, den Kopf wie beim Gebete neigend, der erika erschweren oder in vielen Fällen ganz verleiden müßte. alte Jochai:„ mit uns will er es wohl machen, der starke, Die Artikel sind in dem sogenannten Gelehrten- Deutsch geschrieben, eiftige Gott; sein guter Segen wird salben unser Haupt aus, die heute vielen Arbeitern leider noch mangelt. Außerdem und das Verstehen der einzelnen Aufsätze setzt eine Bildung vor mit Balsam, und sein Fluch verderben den Feind; erörtern die„ Brockhaus"," Meyer" und" Pierer" eine Menge aber wie wird es geschehen mit Esther, unserer Tochter? Fragen und Materien, für deren Bewältigung der Arbeiter unter Mir will zersprengen die Brust, so ich an sie dente, den herrschenden Verhältnissen entweder fein Interesse oder feine Fehlerlos ist das Volks- Lexikon nicht. Die große Mehrzahl die Freude unseres Alters, das Leid unserer Liebe. Sie Beit hat, viele Dinge, deren Kenntniß dem Proletarier auch nicht der Unebenheiten aber wird sofort verständlich, wenn man be= irrt umber in Amalet, gerathen unter die Hände des Gott den geringsten Nußen bringt. denkt, mit wie verhältnißmäßig geringen Mitteln das UnterLosen, woraus sie errettet worden, um vielleicht zu fallen Emanuel Wurm und seine Mitarbeiter vermeiden, als sie im Berlag ist kein Großfapitalist, der Hunderttausende in ein UnterAlle diese Uebelstände wollten der Reichstags- Abgeordnete nehmen begonnen und weitergeführt wird. Ein sozialdemokratischer in ärgere Stricke. Das, mein David, das quält mich, heurigen Frühjahr daran gingen, ein wirkliches Volks- Lexikon nehmen necken, jahrelang eine kleine Armee von Schriftstellern und frißt an meiner Freude." Vertraue, Raaf;" er herauszugeben. Die einzelnen Materien sollten allgemein ver- bezahlen kann, ohne daß er einen Band zu verkaufen braucht. widerte Ben David, ob er gleich sein eigen fummervolles ständlich dargestellt und abgehandelt, den praktischen Be- Dieser Umstand erklärt, weshalb das Volts- Lexikon nicht viele und Antlig nicht bergen konnte: Be traue! Auch sie wird un dürfnissen des Volkslebens Rechnung getragen werden. Aus theure Illustrationen bringen kann, und es erklärt so manches andere. verlegt wieder kommen zu uns, und werden unsere starke allen Wissenszweigen sollte das Bemerkenswerthefte gebracht, be- Gs mus eben mit einer gewissen Haft gearbeitet werden. Daher die Stüge. In dieser Zuversicht will ich betreten mein Ge- fonders ausführlich aber sozialpolitische, geschichtliche, gewerb- Flüchtigkeitsfehler und die Ungleichwerthigkeit der größeren Frfängniß, wie ein König seinen hohen Saal, und mich liche und gesundheitliche Fragen behandelt werden. Das Volks fifel untereinander. Während z. B. alles, was sich auf deutsche niederlassen auf mein Strohlager, wie auf das föstliche Bette Lexikon sollte zugleich auch ein politisches Handbuch bilden und Geschichte 2c., Chemie, Sozialpolitik bezieht, einfach tadellos ist des Passay, denn mein Herr ist wieder mit mir, und die wurde so niedrig gesetzt, daß ihn auch der weniger gut bezahlte anderen Artikeln hie und da eine gewisse Flüchtigkeit bemerk ein vollständiges Fremdwörterbuch enthalten. Und der Preis und auch den höchsten Anforderungen entspricht, macht sich in Hilfe in der Noth, und der Glaube, daß wir noch schauen Arbeiter erschwingen fann. werden das Glück im Lande der Lebendigen. Es ist eigenthümlich, daß diese Flüchtigkeitsfehler Heute liegen von dem Volts- Lexikon bereits zehn Hefte vor. sich meistens in Sie standen an der Thüre ihres Thurmes, und Jochai Jeder, der den erschienenen Theil des Werkes aufmerksam be Geographie beschäftigen. Auf Seite 65 steht, daß die Sahara den Aufsäßen finden, welche sich mit segnete den Sohn, mit der Liebe, die den Ersts und Einzig- trachtet, wird zugeben müssen, daß der Herausgeber den ernstlichen 114 mal größer fei als Deutschland, und zwei Seiten vorher geborenen bei seinem Eintritt in die Welt zu empfangen Willen hat, sein zu Beginn der Herausgabe gegebenes Versprechen wird die Breite des Suezkanals mit 125 Kilometer pflegt. Alle Eigenheit, herstammend von Volksfitte und auch voll einzulösen. Wird das Volts Lexikon in der Weise zu angegeben; beides ist natürlich unrichtig. Als Abkürzungszeichen Gewohnheit war während dieser Augenblicke in einem jeden Gnde geführt, wie es begonnen wurde, so erhält der deutsche für Quadratkilometer ist vor dem Text das allgemein übliche von ihnen verschwunden, und sie waren nur Menschen, Arbeiter ein Buch, das sich ihm in gar vielen Lebenslagen und qkm angegeben, im Text steht aber überall qukm. Der Artikel freudige Menschen. Nach langer, von Jubelthränen geAnarchismus ist seinem Tenor nach nur zu billigen; aber einen feierten Umarmung trennten sie sich feufzend, aber beide derer Berücksichtigung der Arbeitergesetzgebung, Gesundheitspflege, sondern dadurch, daß man Belegstellen aus seinen Werten beis Nachschlagebuch für sämmtliche Wissenszweige mit beson Schriftsteller charakterisirt man nicht durch Urtheile Zweiter, traten, wie mit Kronen geschmückt, in ihre Gefängnisse, Sanbelswissenschaften, Sozial- Politit. Nebst Generalregister. bringt. Ungenau ist auch die Definition des Antisemitismus als beite hatten eine herrliche Begleiterin in ihrem Gefolge: unter Mitwirkung von Fachschriftstellern herausgegeben von einer Parteirichtung, die in der jüdischen Stammes- und die Hoffnung, die frisch und grün bekränzte Hoffnung! Emanuel Wurm. Nürnberg, Verlag von Wörlein u. Co. Glaubensgemeinschaft die Hauptursache der wirthschaftlichen und Erscheint in Heften. Preis des Heftes 20 Pi. sittlichen Mißstände unserer Seit erblickt...." ( Fortsegung folgt.) = bar. Versammlungen. = Sprechtsaal: Die letzte Nummer des„ Sozialist" bringt folgende Notiz: " Der Berichterstatter" Günther, jenes Subjekt, von welchem der Bauarbeiter- Bereine", sämmtlich in Newyork, iner Barijer Aus stattungs- und Dekorationsfirma erklären, daß alle den ge nannten Vereinigungen angeschlossenen Verbände sich weigerten, vom 1. Juni 1894 ab irgend welches Dekorations- oder sonstiges Versammlung am 8. August das Thema:„ Die Bedeutung Intereſſes zur Verfügung: sie wahrt sich aber gleichzeitig bagegen, mit dem Der Verband deutscher Zimmerleute hatte in seiner Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafa abzugeben ist, dem Bublikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen importirtes Material zu verarbeiten, und sich außerdem vorals ersten Gegenstand Inhalt desselben identifizirt zu werden. behielten, das Erforderliche zum Schutz der im Staat stehenden der Preise für die Arbeiterklasse" Industriezweige zu veranlassen. Begründet wird dies damit, daß auf die Tagesordnug gesetzt. Das Referat hierzu hatte Genoffe viele reiche Newyorker massenhaft Bauarbeiten an europäischentrick übernommen, der sich zur allgemeinen Zufriedenheit seiner Häuser vergäben und dadurch die Newyorker Holzschniger, Aufgabe entledigte. Nach Verlesung der Abrechnung wurde für es durch die Brandt- Affaire an's Tageslicht kam, daß derselbe Ornamentzeichner, Marmorschneider, Marmorpolirer 2c. zum den Südwesten lose als Bezirkskassirer und Stich für Judaslohn der Polizei Spizeldienste leiftet, scheint das als Kontrolleur gewählt. Das Feiern zwängen, obgleich dieselben Arbeiten ebenso gut und hammer Verhalten politische" Gebiet nicht verlassen zu können. Er verkehrt augenin der Bierboykottfrage wurde blicklich bei dem aus der gewerkschaftlichen Bewegung der Bureau ebenso wohlfeil von amerikanischen Häusern geliefert werden der Berufskollegen tönnten. Das Verfahren der Newyorker Vereine können wir mehreren Rednern entschieden verurtheilt. Wir warnen So wird mit angestellten bekannten Sozialdemokraten Astor. auch nicht billigen, denn die europäischen Arbeiter tönnten mitgetheilt, daß die Zimmerer bei Nikolei, Platz Klahr, bei Stöckner eindringlichst vor dem Individuum, wie überhaupt vor der edlen demfelben Recht sich weigern, z. B. an amerikanischen Maschinen und Schargräber, bei Rizing, Platz Krause, Attien- Gesellschaft Bunft der sogen. Berichterstatter." zu arbeiten, aber die Amerikaner segeln in diesem Falle in Salz- Ufer, Charlottenburg, Peister, Bellealliancestraße, ferner bemfelben Fahrwaffer, wo ihnen die europäischen Schutzöllner bei der Kaiser Wilhelm Gedächtnißkirche besonders die Bildhauer vorangedampft sind, deren Matador für Deutschland der König" fortgesetzt boykottirtes Bier trinken. Dieses unsolidarische BeStumm mit ist. nehmen wurde allgemein entschieden verurtheilt. Ju Petersburg ist jetzt eine große elektrotechnische Firma bemüht, dem Handwerk dadurch auf die Beine zu helfen, daß sie gegen Bezahlung den Handwerkern den Gebrauch der elektrischen Kraft ermöglicht. Man hofft in Rußland dadurch das Handwert gegenüber der Großindustrie konkurrenzfähiger zu machen. Auf die Dauer wird natürlich auch dieses Mittel nicht vers fangen. Gewerkschaftliches. Kollegen! Aus unserer Mitte ist nur ein Streitbrecher zu verzeichnen; daraus könnt Ihr ersehen, daß wir fest stehen, bis wir unser Ziel erreicht haben. Von den 85 Streifenden sind 60 Mann bis jetzt untergebracht, 25 Kollegen, zum Theil Familien väter, sind noch zu unterstützen. Kollegen! Um den Kampf siegreich zu Ende zu führen, appelliren wir nochmals an Eure Opferwilligkeit und Euer Solidaritätsgefühl, uns nach wie vor nach Kräften zu unterstüßen und den Zuzug streng fernzuhalten. Die Streittommission. Briefe und Zuschriften sind zu richten an G. Hühn Berlin O., Andreasstr. 32, Restaurant Weigmann. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Die Arbeiter der Teppichbranche werden von den um die bisherigen Löhne streikenden Kameraden in Delsnit i. V. um Unterstützung und strenge Vermeidung des Zuzugs ersucht. Geschähe das, so werde der Ausstand in 3 bis 4 Wochen zu gunsten der Arbeiter erledigt sein. Die Arbeiterpresse wird um Nachdruck des Vorstehenden gebeten. Adresse: Heinrich Merforth in Delsnig i. V. von Die Ziufgießer und Stürzer beschäftigten sich in ihrer Versammlung am 31. Juli mit der Erledigung geschäftlicher Angelegenheit. Unter anderem wurden die Kollegen Scheiblich und Stanze aus dem Verein ausgeschlossen, weil sie bei der Firma elt als Streitbrecher in Arbeit getreten sind. Gerichts- Beitung. Gewerbegericht. P Hierauf habe ich zu erwidern, daß ich weder mit dem Berichterstatter Günther verkehre noch jemals verkehrt habe. Günther ist mir in seiner Eigenschaft als Berichterstatter aus den Bureau Angestellten Versammlungen bekannt, im übrigen aber habe ich mit demselben niemals in irgend einer Weise in Ver. bindung gestanden. Auf eine Berichtigung im„ Sozialist", diesem Schuttablagerungsplatz aller Berleumdungen und Verdächtigungen, fann ich getrost verzichten. Die löbliche Absicht des Organs aller Revolutionäre", mich zu verdächtigen, dürfte erfolglos bleiben. Die Warnung des Blattes vor den Berichterstattern möge es zuerst selbst bei sich beachten, vielleicht wird es dann nicht selbst ein bewußtes oder unbewußtes Opfer derselben. " B. Astor, Tresdowsir. 16. Eine Buschrift, die sich gleichfalls gegen die Mittheilung des Sozialist" wendet, wird uns von Herrn Günther übersandt. Wir haben aber keine Veranlassung, uns mit diesem Herrn zu befassen. Vielleicht nimmt sich das" Intelligenzblatt" seiner an. Die Redaktion. Vermischkes: An die Schuhmacher Deutschlands! Kollegen! Bereits Kammer V. Vorsitzender( in Vertretung): Assessor Tech o w. acht Wochen dauert der Streit der Arbeiter in der Fürsten( Arbeitsbescheinigung) werden öfters Ent. Auf die Nicht- Ausstellung eines Zeugnisses heim'schen Schuhfabrik, Berlin O., Andreas: fchädigungsklagen gestüht, indem die betreffenden straße 32. Der Streit wäre gewiß längst beendet, wenn nicht Kläger behaupten, daß sie mangels des fraglichen Zeugnisses der Streifbrecher Barber als Durchnäher und Wendemaschinen- innerhalb einer bestimmten Zeit keine Arbeit erhalten konnte. Der Das Unwetter vom Dienstag Nachmittag hat in Genthin näher in die Fabrit gegangen wäre, um dort uneingeübte Ar- Monteur D. hatte wohl davon gehört und verlangte nicht weniger als ein großes Unglück herbeigeführt. Auf der Güldenpfennig'schen beiter anzulernen. Daß Herr Fürstenheim diese unfähigen Ar- 432 M. von den Industriellen Fritsche, die Forderung damit be Biegelei am Plauer Kanal drückte die Gewalt des Sturmes zwei beiter nicht gebrauchen kann, dafür spricht die Entlassung von gründend, daß er, trot mehrmaliger Aufforderung dazu, von der Firma Biegelscheunen ein, in welchen die Arbeiter Zuflucht vor dem 12 bis 15 Mann im Laufe der letzten Woche. fein Zeugniß erhalten habe und infolgedessen seit seiner Ent- Unwetter gesucht hatten. Die Arbeiter wurden sämmtlich verlaffung( 7. Februar 1893) 96 Arbeitstage stellenlos gewesen sei. schüttet und zwei von ihnen, Stibinski aus Genthin und Bethge Den Tag berechnet Kläger mit 4,50 M. Die stellenlosen Tage aus Mügel, fofort getödtet. Die Steinmassen hatten ihre Körper vertheilen sich wie folgt: 8. Februar bis 21. Februar 1893, fürchterlich zerquetscht. Der Arbeiter Brandt aus Altenglathow 24. April bis 15. Juni 1898, 11. Dezember bis 23. Dezember 1893, bat ferner so schwere Verlegungen an den Beinen davongetragen. und 80. April bis 2. Juni 1894. Der Kläger ist der Meinung, daß lettere wahrscheinlich amputirt werden müssen. Die übrigen daß er einige Stellungen während der ersten beiden Perioden Verschütteten kamen mit leichteren Verlegungen davon. nicht erhielt, weil er mit seinen anderen Zeugnissen Sonst und jetzt. Ein noch viel schlimmerer. Wirbelsturm, nicht zugleich den betreffenden Firmen, die auf ihn reflektirten, als der jüngst über einen Theil Oberbayerns gegangene, hat am die Arbeitsbescheinigung von Fritsche habe einsenden können, wo- 12. Mai 1582 einen anderen Theil Oberbayerns verheerend bei in Betracht fomme, daß er bei diesem ca. 2 Jahre in heimgesucht. Die Folge war, daß vierundvierzig Weiber und Stellung gewesen sei. Die Leute hätten ja annehmen können, er drei Männer unter der Anklage verbrannt wurden, daß sie durch set im Zuchthaus gewefen. Während der dritten Periode sei Zaubermittel das Unwetter bei einem Herenrendezvous gemacht fogar das fehlende Fritsche'sche Zeugniß von einer Firma ver- hätten. Der große Fortschritt, der seit diesen dunklen Zeiten ge= langt worden, ohne daß er es habe einfenden können; natür macht worden ist, tritt so recht zu Tage, wenn man in Betracht lich sei er nicht angenommen worden. Betreffs der zieht, daß man jetzt nicht lumpige 47 Personen, sondern ein vierten Periode feiner Stellenlosigkeit feit dem Fe- ganzes Volk durch weitere Beschneidung seiner spärlichen Freibruar 1893 1893 fann der Kläger nichts Bestimmtes angeben. heiten" im Voraus dafür büßen lassen möchte, daß ein reinigendes Von einem Zeugen, einem Buchhalter der Beklagten, wurde fol- Ungewitter erst im Anzuge ist! gendes ausgesagt: Bei seinem Abgange habe der Kläger fein Beugniß verlangt und als er am 21. Februar 1893 im Komptoir erschienen sei, habe er sogar auf die Eröffnung, ein Zeugniß fönne er im Moment wegen der Abwesenheit Fritscher's nicht erhalten, geantwortet:" Das ist nicht so nöthig, ich habe jetzt Arbeit." Dann sei einmal ein fleiner Junge nach einem Beugniß für seinen Vater, den Herrn D., gekommen, aber damit zurück gewiesen worden, fein Papa folle selbst. kommen und sich das Attest holen. Selbst gekommen sei derselbe jedoch nicht. Ein andermal, am 15. Juni 1893, habe sich der Hilfsmonteur Stock hausen ein Zeugniß geholt und ein solches auch für D. verlangt. Stockhausen habe denselben Bescheid erhalten wie der Junge des Amsterdam, 10. Auguft. Hier kamen heute 2 Cholera. Klägers. Dieser wurde abgewiesen. Der Kläger habe führte der Vorsitzende aus seine Klage auf falschem Grunde und ein Todesfall gemeldet; im ganzen erfranften an letzterem Erfranfungen vor, in Mastricht wurden 2 Cholera- Erkrankungen aufgebaut. Nach der Gewerbeordnung müsse nicht der Ar Orte 50 Personen und starben 24 Personen. In Wormerveer beitgeber jedem angestellten Arbeiter bei der Lösung des Arbeitsfam ein Erkrankungsfall vor, in Blestengraaf zwei Todesfälle, verhältnisses mir nichts dir nichts eine Arbeitsbescheinigung geben, in Dud. Vroenhoven 4 Erkrankungen, in Westgraftdyck eine Er sondern der Arbeiter tönne eine solche verlangen. Nach der Ueber- frankung, in Middelrode( Gemeinde Berlikum) ein Sterbefall, in zeugung des Gerichtshofs habe nun der Kläger nicht seine Pflicht Rotterdam erkrankte ein Heizer des Rheindampfers Sieg gethan, um sich in den Besitz eines sogen. Zeugnisses zu feßen. fried". Die Zwischendecks- Passagiere der nach Amerika Und so gab es noch manches, was man beanstanden könnte. Die Forderung des Beklagten bezw. feines Vertreters, daß D. Aber das Alles sind doch mehr oder weniger nur Schönheits- selbst kommen und sich das Zeugniß holen sollte, sei berechtigt gehenden Dampfer werden einer fünftägigen Quarantäne unterfehler und nicht im Stande, den wirklichen Werth des Buches gewesen. Daran ändere nichts, daß er das erste Mal in Dijon, 10. August. Der Schwurgerichtshof verurtheilte drei zu beeinträchtigen. Und so können wir das Volks- Lexikon einem des Beklagten Abwesenheit da war. Nach des Beugen Aus- Anarchisten wegen Verherrlichung Caserio's und wegen jeden Arbeiter, dem an seiner Weiterbildung etwas gelegen, nur fage babe er gerade damals anscheinend nicht so großen anarchistischer Propaganda zu Strafen von drei Jahren Ge auf's Wärmste empfehlen. Der Verlagshandlung aber möchten Werth auf das Zeugniß gelegt. Die Frage, ob die fängniß bis zu fünf Jahren Zwangsarbeit. wir rathen, das Inserat der Berliner Versicherungsanstalt so schnell als möglich hinauszuwerfen. Die Sorte braucht wahrlich nicht von Sozialdemokraten unterstützt zu werden. Aus Kaffel wird berichtet, daß im Grand Hotel Schombardt in Wilhelmshöhe dieser Tage sämmtliche Bedienstete, vom Oberfellner an bis zur Waschfrau, die Arbeit einstellten, und zwar nicht wegen der Bezahlung, die nicht gerade schlecht sei, sondern wegen ungehöriger Behandlung. Die Dortmunder Gewerkschaftskommission beabsichtigt die Gründung einer gemeinschaftlichen Bibliothet der in ihr vertretenen Gewerkschaften. Der Plan ist so gedacht, daß zunächst die Gewerkschaften ihren Büchervorrath leibweise an die Kommission abtreten; diese hat die Verwaltung der Bibliothek und deren gute Instandhaltung zu besorgen. Eingelaufene Druckschriften. <-S. Unter dieser Rubrit zeigen wir fämmtliche der Redaktion zugehende literarische Neuigkeiten an. Wir bitten unsere Leser die Nennung der Schriften nicht als Gmpfehlung der Rebattion, sondern lediglich als Empfangsbestätigung aufzufaffen. lages absehen zu wollen. Forderung des Klägers substanziirt genug sei, tomme somit nicht in Betracht, müsse aber entschieden, verneint werden. Wäre er mit der Entschädigungsforderung an fich wirklich im Recht gewesen, dann hätte er den genauen Beweis zu erbringen gehabt, daß er an jedem der 96 Tage einzig und allein deshalb verdienstlos war, weil ihm das eine Zeugniß von Fritsche jehlte. Für den größten Theil der 96 Tage wäre ihm das schwerlich gelungen. Depeschen: ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) beträgt der Schaden bei dem vorgestern in Dombrowa in RussischBreslau, 10. August. Nach hier vorliegenden Meldungen Bolen ausgebrochenen Grubenbrande etwa 8 Millionen Mark. Das Feuer ist durch Unvorsichtigkeit entstanden. Prag, 10. Auguft. Die Polizei untersagte einem hiesigen fich Politischer Arbeiterklub" nennenden Verein die Fortseßung feiner Thätigkeit. worfen. ( Depeschen- Bureau Herold.) Wien, 10. August. Unter den Bäckergehilfen Desterreichs herrscht gegenwärtig eine Gährung, welche darauf hinzielt, in ganz Desterreich einen Generalstreit zu inszeniren, wenn die Meister nicht die verlangte Sonntagsruhe und Lohnerhöhung bewilligen sollten. Wien, 10. August. Eine Meldung der Politischen Korre spondenz" aus Konstantinopel besagt, die Pforte habe auf das Ersuchen der russischen Regierung, der Petersburger geographischen Gesellschaft zu gestatten, im Marmarameer Tiefseemessungen vor zunehmen, ihre Einwilligung gegeben. Triest, 10. August. Der Dampfer, Dalmazia" scheiterte bei der Einfahrt in den Hafen von Parenzo. Das gewünschte Zeugniß erhielt D. im ersten Termin. Ein Urtheil über modernes Richterthum. Die Post" Blos über diejenigen Erscheinungen, welche im Intereffe unserer Lefer oder aus politischen Gründen besprochen werden müssen, veröffentlichen wir, schreibt gleich anderen staatserhaltenden Blättern: In Kreisen soweit dies der Raum unseres Blattes zuläßt, rititen. Genügt einer Berlags: der Gewerbegerichts Beisitzer ist es aufgefallen, daß diejenige buchhandlung die Anführung der überfandten Rezensionsexemplare in dieser Kammer des Landgerichts 1, welche zur Entscheidung von BeRubrit nicht, so bitten wir von der Zusendung der Neuerscheinungen des Ber- rufungen gegen Urtheile des Gewerbegerichts zuständig ist, außer Trieft, 10. August. Das Kriegsgericht in Goerz hat den dem Borsißenden mit zwei Assessoren als Beisitzer befeht Grafen Adelehi- Panigai wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Bon bem bei 3. 6. m. Dies in Stuttgart gegenwärtig in dieferungen ist. Man wünscht, daß diejenige Kammer, welche für Berlin Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Der Graf hatte sich des erscheinenden Liebknecht's Volks- Fremdwörterbuch geht soeben Heft 11 und 12 zu. Mit dem demnächst erscheinenden 13. Heft wird das höchste Instanz in gewerblichen Streitigkeiten ist, mit er Verbrechens in Ismaïla schuldig gemacht und wurde an DefterWert vollständig vorliegen. fahrenen Richtern besezt sein möchte. Der Empfindung der reich ausgeliefert. Gleichzeitig erschienen Heft 11 und 12 von ginagaray's Geschichte Amfterdam, 10. Auguft. Allem Anschein nach wird die Regieder Kommune vou 1871", illuftrirte Ausgabe. Dieselben enthalten die Arbeiter, daß sie bei den Zivilgerichten in den sie treffenden Portraits von Assy, Grouffet, Rigault und Trinquet, sowie die Abbildung Streitigkeiten schwer zu ihrem Rechte tommen, und rung gegen die hierselbst gegründete Gesellschaft zur Verweigerung der„ Födertrtenmauer" auf dem Père- la- chaise, beren reicher Schmuck an einem dadurch entstandenen Mißtrauen derselben gegen die staat- der Steuerzahlung gerichtlich vorgehen, weil der Verkauf der von Kränzen von der bleibenden Grinnerung zeugt, welche den Gefallenen belichen Gerichte, sei, so meint man, durch Einrichtung der Gewerbe- den Mitgliedern der Gesellschaft gepfändeten Möbeln resultatloz wahrt wird. Letteres Wert erscheint in 14 Heften à 20 Pf. Der freie Turner. Liederbuch. Leipzig- Neufchönefeld, Herausgeber Morig gerichte Rechnung getragen. Die Arbeiter seien beim Gewerbe- verlaufen ist. Wie gemeldet wird, ist die betreffende Gesellschaft gericht bestrebt, selbst durch Verzicht auf einen Theil ihrer zu denjenigen verbotenen Vereinigungen zu rechnen, welche mit Der Sieg der Wahrheit. Zeitbild in 4 Atten von Paul Reichenbach. Biele- Forderung das Objekt ihrer Prozesse unter 100 m. zu halten, um 4 bis 6 Monaten Gefängniß und entsprechender Geldbuße beſtraft feld, Berlag der Volkswacht".( Schumann u. Go,) Akten zur rumänischen Judenfrage. Von Dr. J. S. Bloch. Wien, die Berufung an das Landgericht auszuschließen. Es werden können. Berlag der Desterreichischen Wochenschrift", Franz Josefs Quat 8. Fromm. SW. 12, Berlag von G. Ad. Dewald. Der Wucher und seine Geldlente. Beitbild von Friz Krause. Berlin Das Leben des Cajus Casar Caligula. Aus dem Lateinischen von Ernst Dieße, F. P. Leipzig. Verlag von J. Milde. 50 Pf. Was rettet uns Wirthschaftspolitische Gespräche für Bergarbeiter von R. Schönwald und Fr. Bunte. Preis 10 Pfg. Do.tmund. Verlag Die Dauer und die Erhaltung des menschlichen Lebens. Bon Dr. W. Bode. Leipzig, Berlag von Duncker und Humblot. Breis 40 Pf. Reform der Volksbildung. Beiträge zur Sozialreform." Bon Richard Siebert. Hannover. Berlag von Manz u. Lange. Fr. Bunte. Der Antisemitismus, betrachtet vom sittlichen Standpunkt. Bon C. Sch o 11. Bamberg. Verlag der Handelsdruckeret. Farbe bekennen. Ein Beitrag zur Frage des Kirchenaustritts. Bon Georg Schneider. Bamberg. Verlag der Handelsbruderet. Gedanken über die soziale Frage. Won Ferd. Seigl. Bamberg. Berlag der Handelsdruckerei. Volksschriften zur Umwälzung der Geister. 2. Seft: Geldfack und Gerechtigteit. 3. Seft: Die Herrschaft der Todten. Bamberg. Berlag der Handelsbruckerei. Volks- Stenographie. Nach den Grundsägen von Gabelsberger, Stolze und Verfassers, Simeonfir. 14. Faulmann. Von Karl Scheithauer. Berlin im Selbstverlag des Die preußische Gesinde- Ordnung vom 8. November 1810. Bon August Hetne. Halberstadt. Verlag der Sonntags- Beitung". Der Bauschwindel und das Pfandrecht der Sauhandwerker, Lisseranten u.[. w. Bon Hugo Böttger. Braunschweig, Berlag von Alb. Limbach. Jentsch. Leipzig, Fr. Wilh. Grunow. " fei nicht geeignet, das Zutrauen der Arbeiter zu den Ent- Paris, 10. Auguft. Das„ Amtsblatt" veröffentlicht ein scheidungen der höchften Instanz zu stärfen, wenn dort die Dekret, nach welchem die Weltausstellung im Jahre 1900 vom Mehrheit aus Beisitzern besteht, die an Dienstjahren vielleicht 15. April bis 15. November geöffnet sein wird. Der Ausstellungsjünger sind, als ein großer Theil der Vorsitzenden des Gewerbe- play wird das Marsfeld, den Trocadero, die Invalidenesplanade, gerichts. Aber abgesehen von solcher Rücksichtnahme auf die den Induſtriepalast und sämmtliche Sainequais umfaffen. Empfindungen der Arbeiter müffe man aus allgemeinen Gründen London, 10. August. Einer telegraphischen Meldung der wünschen, daß jener Kammer erfahrene Richter als Beisitzer Times" aus Tientsin zufolge soll der Vizekönig Li- Hung- Chang gegeben werden. Das gewerbliche Arbeitswohl sei von der Juris beabsichtigen, seiner Mutter, der Regentin, die Autorität zu ent prudenz bisher stiefmütterlich behandelt worden. An die höchsten ziehen. Sein Wille, die geforderten Reformen einzuführen, stoße Gerichte seien nur wenige Streitfragen gelangt. Es sei daher überall auf den Widerstand seiner Mutter und deren Rathgeber. erklärlich, daß unter den Vorsitzenden der verschiedenen Kammern Ferner wird gemeldet, der General Yeh sei bei Asan nicht gedes Gewerbegerichts über manche Rechtsfragen Meinungsver- tödtet worden, auch sei das chinesische Kriegsschiff Kwangi" Die chinesische Regierung ließ den Be schiedenheit bestehe, wodurch naturgemäß wieder bei den nicht nicht untergegangen. juristisch geschulten Beisitzern Unsicherheit herbeigeführt werden hörden die Weisung zugehen, die Ausländer und die Missionare müsse. Soichen Meinungsverschiedenheiten tönnte durch die in jeder Weise zu schützen. Autorität der Berufskammern ein Ende gemacht werden. London, 10. Auguft. Verschiedenen englischen Firmen gingen Ob die„ Post" und ihr Gesinnungsgeschwister auch bedacht bedeutende Bestellungen aus Japan zu. Die japanische Regierung hat, was es auf sich hatte, dieser Notiz Aufnahme zu gewähren? will auch Kriegsmaterial aus England beziehen. Eine schärfere Verurtheilung des modernen bürgerlichen Berufsrichterthums, als sie in dieser Notiz liegt, ist kaum denkbar! Und was das Schlimmste ist, sie spiegelt vollkommen die Anschauungen wider, die im arbeitenden Volt über die heutige Justiz Betrachtungen eines Laien über unsere Strafrechtspflege. Von Karl herrschen. Neue Ziele, neue Wege. Bon Karl Jentsch. Leipzig, Fr. Wilh. Grunow. Humor im Deutschen Reidjotage. Non F. Cafransti. 2. Auflage. Berlin. Verlag von Herm. Walther. London, 10. August. Wie die Times" aus Philadelphia melden, hat die demokratische Konferenz einen Differentialzoll auf Zucker, und zwar 1/5 Cent pro Pfund angenommen. Die Einfuhr von Eisenerzen soll zollfrei sein. Für Kohlen werden in den nächsten 5 Jahren noch 40 Cents pro Tonne erhoben werden; nachher sollen fie frei eingeführt werden. Dementgegen haben die Delegirten des Repräsentantenhauses beschlossen, Kohlen fofort frei einzulassen. Dadurch ergaben sich wieder ernite Differenzen, so daß das ganze Gesetz abermals in Frage gestellt ist. Hierzu drei Beilagen. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 1. Beilage zum„ ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. fie Nr. 185. Sonnabend, den 11. August 1894. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein zwar mächtig Tokales. 11. Jahrg. boykottirtes Bier! n Die = Verurtheilung sich einließen. Wir würden das aber dem be- frei halten", so schreibt sie in ihrer gespreizten„ Bekanntmachung" stehenden Rechte nicht für entsprechend halten und würden es und weiß nicht einmal, daß die, welche dieses unerbetenen deshalb im Interesse der Gerichte selbst beklagen. In der Schußes theilhaftig werden sollen, niemals anders darauf reagiren, Der Kampf gegen den„ Vorwärts" geht in den Kreisen letzten Besprechung( Nr. 447 dieses Blattes) wird anerkannt, als daß sie sich nur um so fester ihrer Partei anschließen und der ringfreundlichen Budiker lustig weiter. Der Verein der Gast daß die Veranstalter des Boykotts nur von einem troßdem und alledem rufen: Hoch der Boykott! und Schankwirthe von Rixdorf und Umgegend hat in feiner Rechte Gebrauch gemacht haben. Sie sollen aber ersatzlegten Sigung einstimmig den Beschluß gefaßt, den Vorwärts" pflichtig sein, weil die Aufforderung zum Boykott wider die übet in Einfalt die Frankfurter Zeitung"! Wo alles Was der Verstand der Verständigen nicht sieht, das abzufchaffen, und angeblich sollen 101 Mann diesen Beschluß guten Sitten" verstoße. Bisher hat nun in unserem Rechte nicht schreit, fann die edle Frankfurterin nicht schweigen, und so durchgeführt haben. Wenn diese Herren damit renommiren, daß der Grundsatz gegolten, daß ein Verstoß gegen die guten Sitten nimmt denn auch sie mit gewichtiger Miene das Wort zum man denke, in Rixdorf!. trozdem einen Berlust ihrer zum Schadensersatz verpflichte. Gerade darin unterscheiden sich Boykott der Berliner foalirten Brauereien und ruft mit dem Arbeiterfundschaft nicht zu beklagen haben, so liegt das wohl Pflichten des Rechts und Pflichten der Moral, daß für die Ein- vollsten Brusttone dar Ueberzeugung:„ Die Versicherung einzelner daran, daß sie sich auch vorher nicht über Arbeiterkundschaft haltung jener der Staat mit 3wang auftritt, für die Ein- Redner, daß die Sozialdemokratie den Boykott Jahr und zu beklagen brauchten. Bezeichnend für die große Kourage der haltung dieser nicht. Das hat auch einen tiesinneren Grund Tag aushalten könne, ist doch ein indirektes zu kleinen Budifer fist es, daß die Weißbiervereinler Berlins, die für sich. Die Pflichten der Moral haben eine so relative am Mittwoch Rixdorf die Ehre ihres Besuchs gaben, sich Natur, daß es höchst gewagt sein würde, wenn ihnen gegen des Boyfotts ist doch nicht, zu erproben, wie lange ein Theil der geständniß, daß er erfolglos ist, denn der Zweck hüteten, einen Boykottbeschluß gegen das verdammte über der Staat mit 3wang auftreten wollte. Allerdings ent: Sozialdemokraten sich des Biergenusses enthalten kann, sondern Arbeiterblatt zu fassen. Einige der Herren raisonnirten hält der Entwurf eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuchs in der Zweck ist, die Brauereien zu unterwerfen, und je länger über uns, aber ein Antrag auf Ab-$ 749( 705) eine Bestimmung, wonach unter Umständen auch diese Unterwerfung ausbleibt, desto unwahr schaffung des Vorwärts" wurde, wie es in dem offiziösen Be- eine Handlung wider die guten Sitten" schadensersatzpflichtig ich einlicher wird sie. Ein solcher Boykott, der Jahr und richt heißt, in dieser Versammlung ebenso wenig wie am ver: machen soll. Indessen ist diese Bestimmung noch nicht Gesetz; Tag dauern soll, ist kein Boytott mehr, er verläuft gangenen Freitag in der Versammlung des Vereins der Ber- und wenn sie Gesetz werden sollte, so wird sie sich ver- ohne offiziellen Austrag im Sande." Und solche liner Gastwirthe" zum Beschluß erhoben, und zwar aus dem hängnißvoll genug erweisen. gleichen Grunde, daß man diejenigen Kollegen, welche nun einsalomonische Weisheit leistet sich das Weltblatt"! Wahrlich, mal mit Fabrillundschaft zu rechnen haben, in ihrer Existenz große Rolle spielen, fann man ja, je nach der Stellung, die man hätten wir der guten Frankfurterin doch zugetraut. Bei den wirthschaftlichen Kämpfen, die leider heute eine so ein wenig weniger Ignoranz, als sie in Vorstehendem offenbart, schädigen oder aus dem Verein hinausdrängen zu der Sache einnimmt, dem einen oder dem anderen Theile den alte Dame sollte, wenn sie auch weit ab vom Berliner würde. Da liegt der Hase im Pfeffer! Dagegen wurden, wie Vorwurf der Immoralität machen. Wohin sollte es aber führen, Bierkriegs- Schauplaze ist, nachgerade doch wissen, daß sie sich es weiter in der„ Staatsbürger- Zeitung" heißt, alle Vereinswenn die Gerichte darüber urtheilen wollten? mitglieder, denen dies ohne Gefährdung ihrer Existenz möglich Solche Rämpfe werden auch nicht bloß von den Arbeitern geführt. daß auch nur ein Theil der Sozialdemokraten sich des Bierin einem dicken Irrthume befindet, wenn sie vermeint, ift, verpflichtet, den Vorwärts" wegen seiner unerhörten An- Es kommt z. B. vor, daß innerhalb eines Gewerbebetriebes die griffe auf den Gastwirthstand, welcher nicht zu seiner Fahne besseren Elemente sich zusammenthun, um durch Ausschließung gegen nicht weniger Bier als vor dem Boykott. genuffes enthält. Die Sozialdemokraten trinken schon seit langem Wenn sie sich des schwört, abzuschaffen." Also haben wir die ruhige Gewißheit, daß jeder Weißbier- Schädigung der letteren abläuft. Hier aber eine Schadensersatzklage An stelle dessen trinken sie aber Bier aus nichtboykottirten andere Elemente eine Art 3wang zu üben, was natürlich nicht ohne Biergenusses enthalten, so ist es nur des Genusses von Ringbier. vereinler nach wie vor das den Herren Kukenburg und Ron zuzulassen, verlegt tief, das Rechtsbewußtsein. Brauereien. Wenn auch auf den Einzelnen nicht viel kommt forten verhaßte Organ in seinem Lokal auflegen wird. Wie Eine Art Boykott wird auch geübt von dem Fabritherrn, die Menge muß es bringen und bringt es thatsächlich auch. Daß übrigens der Boykott gegen den Vorwärts" wirkt, erhellt der seinen Arbeitern, und von dem Befehlshaber, der seinen die Ringbrauereien fonach einen ganz bedeutenden Ausfall an am besten aus den für uns und die gesammte Arbeiter: Soldaten verbietet, bestimmte Wirthschaften zu besuchen. Sollen Absatz haben, ist doch oder müßte doch jedem Menschen klar sein. schaft hocherfreulichen Thatsachen, daß das„ Hezorgan" feit nun auch diese auf Schadensersatz belangt werden können? Es Und wenn dies flar ist, dann muß es auch ferner einleuchten, Beginn des Bierboykotts über 4000 Abonnenten in Berlin hinzu ist ja leicht zu sagen, in diesen Fällen verstoße die Handlung daß der Boykott nicht erfolglos ist. Die boykottirten Brauereien gewonnen hat und daß noch niemals vorher ein so hoher Bei- nicht gegen die guten Sitten". Aber jeder, der einen Sinn haben also nachgewiesener Maßen Verluste. Nun ist es eine trag wie am Schluß des letzten Vierteljahres an die Parteikasse für Recht hat, wird durchfühlen, wie subjektiv jedes solches ebenso unbestreitbare Thatsache, daß die Brauereien bedeutend abgeliefert werden konnte! Freilich verhehlen wir uns nicht, Urtheil ist. Es würde daher stets mehr oder minder als tapitalfräftig und demzufolge in der Lage sind, wenn sie wollen, daß der„ Vorwärts" noch lange nicht so stark verbreitet ist, wie willkür empfunden werden, und das Vertrauen, Verluste zu ertragen und auf längere Zeit hinaus zu ertragen. es seiner Bedeutung und der Bedeutung der Sozialdemokratie bessen die Gerichte bedürfen, stören. Der in der Reichshauptstadt entspricht; aber wir wissen, daß die staatliche Richter ist nun einmal nicht zum Sittenrichter auf sich warten läßt, ja, wenn es nach ihnen allein ginge, viel Daher kommt es, daß die Unterwerfung der Brauereien noch immer Parteigenossen nicht ruhen und raften werden, bis die Abonnentenzahl des Vorwärts" sich verdoppelt und verdreifacht hat, bis diesen Weg zu betreten. Wir möchten daher die Justiz dringend verwarnen, leicht Jahr und Tag auf sich warten läßt! Wenn daher gefagt Ein Richter. das Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie das verbreitetste wird, daß die Sozialdemokratie den Boykott Jahr und Tag ausDiese richterlichen Darlegungen sind so klar und überzeugend, halten könne, so ist damit nichts weiter gejagt als: obgleich die Blatt in Deutschland überhaupt geworden ist. daß fie feines Kommentars bedürfen. Auf welchem Wege sich Sozialdemokratie bezw. die Sozialdemokraten nicht so tapitalEine wohlverdiente Ohrfeige applizirt der Vorstand der aber ein durchaus nicht unbedeutender Theil der deutschen Berufs- fräftig ist bezw. sind, wie die Brauereien, halten sie es doch Gastwirthe Innung der berühmten Saalbesitzer- Kommission in richter schon befindet, zeigt ein Blick auf Sachsen. Dem Lande ebenso lange aus, wie die Brauereien, ja noch länger. Diese einer Zuschrift, die wir nachstehend dem Wunsche der Innung auch noch nicht zur zivilrechtlichen, so doch zur strafrechtlichen der Boykott erfolglos ist, ist doch mindestens naiv! Eine der= des Bliemchenkaffees gebührt bekanntlich der Ruhm, es wenn Erklärung als ein indirettes Bugeständniß dafür hinzustellen, daß gemäß zur Veröffentlichung bringen. Die Zuſchrift lautet: Ahndung des sozialdemokratischen Boykotts ge= In der Sigung der Kommission der Saalbesitzer Berlins und artige Schlußfolgerung vermag bewußt nur Jemand zu ziehen, bracht zu haben. Und im Sachsenland macht macht man, der durch die gefärbte Parteibrille die Verhältnisse betrachtet. Umgegend am Mittwoch, den 14. August d. J., erklärte der Vorgegen unsern braven sigende, daß sich die Kommission an der Vorstandssitzung der wie der famose Erpressungsprozeß Und die geschwägige Frankfurterin, sie hat ihr Herz entdect, es Innung nicht betheiligt habe, weil zu derselben auch der sozial- und pflichtbewußten Parteigenossen Eichhorn zeigt, mit der schlägt liebevoll für die Bierkönige und ist ihe mit dem VerDemokratische Stadtverordnete Zubeil und Genossen geladen patentirten Sozialistenverfolgung auf grund des gemeinen stande durchgegangen. Und wenn die fomnische Alte weiter gewesen seien. Er fände es mit den Grundsäßen einer privi- Rechts von Tag zu Tag größere Fortschritte. Mit Neid blicken plauscht, je länger die Unterwerfung der Brauereien ausbleibe, plauscht, je länger die Unterwerfung der Brauereien ausbleibe, legirten Innung, deren Motto doch sein müsse" Für Kaiser und unsere amtlichen und nichtamtlichen Reaktionäre auf diese Groß- besto unwahrscheinlicher werde sie, so befindet sie sich mit dieser Reich" unvereinbar, sich in einem solchen Kampfe gewissermaßen thaten und sehnsüchtig verlangt gerade die" National- Zeitung" ihrer Ansicht wieder auf dem Holzwege. Gerade das umgekehrte auf Seiten der Sozialdemokraten zu stellen oder doch mit den die Einführung sächsischer Maximen, deren Erfolg natürlich kein Verhältniß ist hier zutreffend. Je länger die Unterwerfung felben zu sympathisiren und verlangte, daß sogar gegen diese anderer fein wird, als die Beschleunigung des Zusammenbruchs der Brauereien auf sich warten läßt, desto wahrscheinlicher wird böse Innung Polizei- Maßregeln ergriffen werden. der ganzen Herrlichkeit von heute! Wir erklären die erste Behauptung als eine bewußte Unwahrheit! Sollte Herr Jacobi aber vorgeben, diese tendenziös erfundene Nachricht sei ihm von irgend einer Seite zugetragen, so bedürfe es nur einer Anfrage an zuständiger Stelle, um das Gegentheil bestätigt zu finden. Wie wenig genau übrigens die Saalfommission und speziell deren Vorsitzender es mit der Wahr: heit nehmen, möge beweisen, daß: 1. Seiner Zeit in alle Zeitungen lancirt wurde, daß die Brauereien zur Unterstützung der Gastwirthe und Saalbefizer 300 000 m. gegeben hätten, welche Summe sich nachher ganz wesentlich niedriger stellte. 2. Daß der Bund der vereinigten Innungen sich an der Unterstützung der Gastwirthe Berlins betheiligt hätte, welches sich nach der von uns eingeholten Information a Is er funden erwies. 3. Wird die in der von der Gastwirthe- Innung gefaßten Resolution an die Brauereien gestellte Forderung, nach welcher die Gastwirthe in der Freiheit der Wahl ihrer Biere nicht beschränkt werden sollen, vollständig todtgeschwiegen. berufen. Konsequent ist die„ Kreuz- Zeitung". Nach all dem Gejammer früherer Tage über die Schädigung, die der Boykott dem ehrsamen Bierbrauergewerbe zufügt, schüttete das Junker blatt folgenden Balsam auf die blutenden Wunden der christlichen und jüdischen Brauerei Geldsäcke: sie. Ein Jeder vertheidigt sich, so lange er fann und unterwirft sich erst, wenn ihm alle Hilfsmittel abgeschnitten sind und er dem übermächtigen Zwange weichen muß. Vorläufig pochen die Brauereien noch auf ihre Geldsäcke. Je länger sie den Kampf aber fortsetzen, desto fühlbarer wird ihr Schaden, desto dünner die Geldsäcke, und der Zeitpunkt wird kommen, wo ihnen die eigene Klugheit sagen wird: bis hierher und nicht weiter! Und dann wird auch die Unterwerfung er folgen. Diesen Zeitpunkt kann die Sozialdemokratie mit Rube abwarten, und wenn es Jahr und Tag dauern sollte! Der Prophet gilt bekanntlich nichts im eigenen Lande, und so sollte die Frankfurterin" das Drakeln lieber lassen. Ihre Prophezeiung, daß der Boykott ohne offiziellen Austrag im Sande vers Und ein paar Zeilen weiter nimmt das brave Blatt von dem laufen werde, reiht sich würdig den Prophezeiungen des alten Frohlocken" des Vorwärts" über die wegen Arbeits- Schäfer Thomas an, welche heute nur noch alte Weiber glauben. mangels in den meisten Ringbrauereien am letzten Sonnnbend Der Boykott wird nicht im Sande verlaufen, er wird wirksam erfolgten Arbeiterentlassungen Notiz und macht sich zu Ende geführt werden und die Brauereien werden die Kriegsdazu die folgenden, aus der National Zeitung" entlehnten Be- tosten zu tragen haben. merkungen zu eigen: Der Bierboykott beginnt allmälig einzuschlafen, das Biergeschaft der Ringbrauereien hebt sich seit den letzten Wochen so bedeutend, daß die Brauerei- Arbeiter viel zu thun haben. Die bisher Weißbier trinkenden Bauarbeiter trinken meist das boyfottirte Bier, weil das Weißbier nicht mehr gehörig gähren kann. Auch die Kerntruppe der Sozialdemokratie, die Buchdrucker, sind theilweise dem Boykott untreu geworden. " Wenn der Boykott hierzu wirklich beigetragen hat, so tönnen sich die jetzt entlassenen Arbeiter bei den Führern der sozial demokratischen Partei dafür bedanken, daß sie nun ebenfalls auf der Straße liegen". Wir hätten die„ Kreuz Zeitung" für ein beffer redigirtes = Die neue Militär- Boykottliste ist uns mit gewohnter Bünktlichkeit zur Einsichtnahme vorgelegt worden. Sie enthält Wie weit die so oftentatios angekündigte Unterstützung der als für Unteroffiziere und Mannschaften verboten nicht weniger Grundbesißer sich als richtig erweisen wird, bleibt abzuwarten, als 91 Berliner Gastwirthschaften 2c. verzeichnet. Dazu kommen Daß aber die Saalbesitzer- Kommission nicht die Intereffen des genoch 9 Charlottenburger und 2 Reinickendorfer Lokale, sowie ein fammten Gastwirthsstandes vertritt und die ihr von wenig unterBerliner Bigarrengeschäft. Es kennzeichnet die Achtung, welche die richteter Seite zufließenden Zuwendungen nicht der Noth- Blatt gehalten. staatserhaltende Presse vor der hehren Zierde Preußens, dem verlage der betroffenen Gastwirthe und Saalbesitzer entsprechend vertheilt, beweist sie durch ihren vorwöchentlichen Beschluß, für Ein Bierkonflikt in oberen Regionen. Das Direktorium fassungsgemäß gewährleisteten gleichen Recht für Alle hegt, wenn sie den die Folge nur Gesuche von Mitgliedern des Vereins der Berliner des Waarenhauses für Armee und Marine" kann sich anscheinend von der Militärbehörde geübten Boykott gutheißt und gleichzeitig Gastwirthe und des Vereins der Berliner Weißbierwirthe zu be- garnicht beruhigen, daß es infolge der von uns schon in der mit frechen Worten Staatsbehörden und Private gegen die Sozialrüdsichtigen, während die gleich schwer leidenden Mitglieder der Sonntagnummer gewürdigten Notiz der Post" in den schreck demokratie aufhent, welche nothgedrungen den Boykott über die übrigen gastwirthschaftlichen Vereinigungen sowie diejenigen, lichen Verdacht gekommen ist, gegenüber den dort beschäftigten brutalen Brauereibesitzer und deren vernagelten Anhang verhängen Sandwerkern eine höchst unzeitgemäße" Milde- nein, nicht mußte. Und dies Zeitungsgeschwister heuchelt Intereſſe für Gr. welche einer Vereinigung überhaupt nicht angehören, leer aus- Wilde, sondern Gerechtigkeit an den Tag zu legen. Die" Post" baltung des Rechts und der Sitte in Preußen. Eine nette Gegehen sollen. Betreffend die in Aussicht gestellte Beschwerde über die Junung wurde bekanntlich gezwungen, zu dementiren, daß die Ber- sellschaft! bei den Behörden enthalten wir uns jeder Aeußerung. Wir gratuliren den Herrschaften von der Dalleskommission zu dieser wohlverdienten Büchtigung! " " " waltung des Waarenhauses den für das Geschäft arbeitenden Daß die Fabrikfeste, welche pfiffige Unternehmer für ihre Handwerkern dadurch Konzessionen" gemacht habe, daß sie ihnen Arbeiter veranstalten, auf lettere demoralisirend wirken, ist schon nicht verboten, ringfreies" Vier zu trinken; das wiederholt im Vorwärts" dargelegt worden. Hier ein neues " Botschafterblatt" mußte einsehen, daß es durch seinen Bericht Beispiel. Die Bildgießerei- Aktiengesellschaft, vormals Gladenbeck Das Rezept der National Zeitung", die Sozialdemo- erstatter beiläufig bemerkt ein Hauptmann a. D. getäuscht und Sohn in Fridrichshagen, giebt für ihr Personal fraten für den bekanntlich unwirksamen" Bierboykott durch Er war und brachte die Berichtigung. Damit ist der gekränkte und heute, Sonnabend, eine Landpartie zum Besten und spendet hebung von gepfefferten Schadenersatzklagen büßen zu laffen, in feiner Schneidigkeit verlegte Direktor noch nicht zufrieden, für dies sogenannte Vergnügen 300 M. Daß die Fabrikleitung findet unter den besonnenen Mitgliedern des Richterstandes die sondern er erläßt in der neuesten Nummer des Militär- Wochen- ihre Arbeiter in der schweren Zeit des Bierboy kotts nach einem dirigirt, Das berufene Organ der Groß- blattes"( Nr. 66) eine großartige, Bekanntmachung", die ihr genehmen Lokal gebührende Verdammung. ist selbstverständlich und ihrem Eifer wird ste unterstützt durch einige industriellen und Großbörsianer, das jedes Mal in Jubelhymnen nochmals in flammenden Worten sich gegen den Vorwurf der in ihrer lieben, im Hurrahrusen wohlgeübten Kinder, welche be= ausbricht, wenn ein Unternehmer feine Arbeiter brutal ver-" Post" wendet und deren Schluß lautet: gewaltigt und mit Weib und Kind dem Hungertode überantwortet, „ Es ist bedauerlich, daß Zeitungen, welche sich des schlossen" haben, das boykottirte Wendenschloß", in dem Bier mußte am Freitag fnurrend einer Zuschrift Play gönnen, die Ansehens in Offiziertreifen erfreuen(!) einer solchen Mittheilung aus dem Böhmischen Brauhaus verzapft wird, zum Zielpunkt ein Richter aus der Provinz", der seinen Beruf gewissenhaft Aufnahme gewähren, ohne sich der selbstverständlichen Pflicht zu des Ausflugs zu nehmen. Gin derartiges Vorgehen gegen die und ernst auffaßt, als Erwiderung auf die gewissenlosen Rath- unterziehen, durch Anfrage an maßgebender Stelle die Richtig allgemeinen Interessen der Arbeiterschaft ist wesentlich infolge schläge des gewissenlosen Blattes geschrieben hatte. teit der Mittheilung vor der Veröffentlichung festzustellen." des Kastengeistes möglich, der einen Theil der in der Fabrik be= Diese Zuschrift an die National Zeitung" ist interessant Da die Herren aus diesen Gesellschaftskreisen bei irgend schäftigten Künstler" beseelt. Diese Herren hegen immer noch genug, um auch in unserem Blatte Platz zu finden. Sie lautet: welchen Bosheiten meist das Diplomatendeutsch zu Hilfe nehmen, den Wahn, daß sie etwas besseres sind, als gewöhnliche Arbeiter In Ihrem Blatte wird wiederholt von fachmännischer Seite" so kann man in der That nicht feststellen, ob nun nicht noch der und es ist nur zu handgreiflich, daß der Unternehmer eine der empfohlen, dem Bierboykott damit zu begegnen, daß man gegen eine oder der andere der Beleidigten" seinen Gegner auf trumme artige Befangenheit nach Kräften auszubeuten weiß. So müssen deffen Anstifter auf Schadensersatz flage. Bei dem heutigen Säbel fordert. Das wäre eine schöne Geschichte, wenn der Bier- denn auch die klassenbewußten Arbeiter der Fabrik sich der Form nach an dem Ausflug betheiligen, wenn sie nicht Gefahr laufen Stande der Jurisprudenz ist niemals vorauszusagen, was bei boykott noch solche Wirkungen zeitigte! wollen, mit Weib und Kind der Strafe des Verhungerns übereinem Prozesse dieser Art herauskommt; und es wäre ja möglich, daß Gerichte bei Erhebung einer solchen Klage auf eine antwortet zu werden. Es wird allerdings bei derartigen Bers " Uebrigens will die Verwaltung dieser Musteranſtalt die bei ihr beschäftigten Arbeiter von den Einflüssen der Sozialdemokratie Achtung! Die Gastwirthe Jatst, Weidenweg 58, Hindrich, Grüner Weg 46 und Gebhardt, Langestr. 46, verzapfen Hingbier und find daher von der Lokalliste zu streichen. Gleichfalls verzapft der Restaurateur Franz Hollemann, Lutherplatz 4 in Spandau wieder Ningbier. anstaltungen dafür gesorgt werden, daß die Freude am Boykott- 1 Fabrik, wie es die Löwe'sche ist, dem Fabrikinspektor der gefund:[ wesen war. Hierbei that er einen Fehlfritt und fiel aus der bier bei niemandem aufkomme! beitsgefährliche Mangel guten Trinkwassers entgehen können? schwindelnden Höhe gerade auf das vor dem Hause befindliche öblich, wenn auch selbstverständlich, ist, daß Löwe u. Co. Erfayz Borgartengitter herab. Eine Spize des Gitters drang dem Unfür den zeitigen Mangel an gutem Trinkwasser zu schaffen sich glücklichen tief in den Körper. Mehrere Männer bemühten sich bemüht wir nehmen an, auf eigenste Kosten der Firma, oder soll eine Zeit lang, den Aermiten aus seiner entsetzlichen Lage zu allein vergeblich. Es blieb schließlich nichts Anderes etwa der Wasserersatz gleichsam als Medizin von der Krankenkasse ge- befreien tragen werden, wie man munkelt? Wir glauben dem Gerücht übrig, als die Spitze abzufeilen. Inzwischen war ein Krankens nicht, da folche Lasten gesetzlich nicht der Kasse, sondern lediglich wagen herbeigeholt worden, der den Unglücklichen nach dem Wie das Brauerkapital straft. Der auf der Bockbrauerei dem Unternehmer zufallen. Ist Löwe u. Co. fo fehr besorgt für nächsten Krankenhaus schaffte, wo er hoffnungslos darniederliegt bis zu Anfang dieser Woche beschäftigt gewesene Arbeiter Schön die Wohlfahrt ihrer Arbeiter", so sollten die Fabrikunternehmer Polizeibericht. Am 9. d. M. Vormittags wurde im Neuen war von einigen Ehrenmännern aufgefordert worden, mit ihnen ernstlich sich die Frage vorlegen, ob nicht ein guter Rothmein See die Leiche eines Mädchens angeschwemmt. Mittags fiel in dem Lokal von Milde in der Fidicinstraße ein Glas Bier zu sehr gut und beffer auf den Darm zu wirken pflegt als Kaffee. ein fünfjähriger Knabe aus dem Flurfenster im ersten Stock des trinken. Schön wies dies Ansinnen mit dem Hinweis zurück, Oder wie wäre es mit Zitronensaft und Selterswasser? Oder Hauses Cöslinerstr. 9 auf den Hof hinab und erlitt innere daß in dem gedachten Lokal boykottirtes Bier geschänkt noch besser, Herr Löwe, vielleicht versuchen Sie einmal, bis in Baugewerks- Berufsgenossenschaft der Großbeerenstraße werde. Der Wirth, der von dieser Weigerung Kenntniß erhielt, gutes Trinkwasser geschaffen ist, boykottfreies Bier statt Waffer Berlegungen. In den Geschäftsräumen der nordöstlichen Tief spornstreichs zum Direktor der Bockbrauerei und denunzirte zu verabreichen? Was meinen Sie dazu? erfchoß fich Nachmittags ein Büreaugehilfe. Ein fecha den sich seiner Pflicht bewußten Arbeiter. Die Strafe wurde der im den bis jetzt ermittelten Resultaten find im Monat Juli an 15 dritten Stock des Hauses Fehrbellinerstr. 79 belegenen WohWie der Mittelstand zu Grunde gerichtet wird. Nach jähriger Knabe stürzte aus dem Küchenfenster in Berlin zur Zwangsversteiger ng gekommenen Grundstücken nung seiner Eltern auf den Hof hinab und erlitt schwere innere 867 850 M. ausgefallen. Die größte Summe diefer ausgefallenen Verlegungen. Beim Abrüsten eines Leitergerüsts an der Forderungen an einem Grundstück betrug 142 500, die niedrigste Vorderseite des Hauses Bülowstr. 60 fiel ein Arbeiter aus einem Eumme 8724 M. Die anderen Summen variiren zwischen 20000 Fenster im vierten Stock auf das Vorgartengitter hinab, von dem und 100 000 m. Zur Zwangsversteigerung find im Monat Juli einige Spigen ihm schwere Verlegungen zufügten. Am Nordselbstverständlich eine viel größere Anzahl Grundstücke in Berlin bafen fiel Abends ein obachloser Arbeiter von dem Laufbrette gelangt, die ausgefallenen Forderungen würden bedeutend eines Kahnes, auf dem er nächtigen wollte, ins Wasser und erhöher sein, wenn man alle die kleinen Summen hinzunehmen trank. In der Nacht zum 10. d. M. sprang ein Mann von wollte reip. wenn diese Eummen einzeln zu ermitteln gewesen der Friedrichsbrücke in die Spree, wurde jedoch noch lebend aus wären. Ebensowenig läßt sich berechnen, wie viel Jahre Zucht dem Wasser gezogen und nach der Charitee gebracht.- An heus das seiner Gesinnung nach natürlich staatserhaltende und 9. d. M. fanden fünf Brände statt. sozialistenfeindliche Gaunergesindel verdiente, das die Handwerker und deren Arbeiter um viele Hunderttausende in einem einzigen Monat geprellt hat. Laffung. pünktlich vollzogen; am nächsten Tage erhielt Schön seine EntGegentheil von dem, was sie bezwecken sollen: das Solidaritäts gefühl, das die größte Anzahl der noch in den Ringbrauereien beschäftigten Arbeiter ihren gemaßregelten Brüdern im Stillen entgegen bringt, wird erst recht gestärkt werden. Nationalliberaler!" Ersatz für die Seeschlange. Die Mittwochenuminer der Bossischen Zeitung" bringt einen Reisebrief von Conrad Alberti. Darin findet sich folgende Stelle: So tlagte mir ein reicher Fabrikant:„ Ich habe es schwer in Gütersloh; ich bin als Revolutionär der Stadt verrufen. Alle, mit denen ich in Berührung komme, sind hochkonservativ. Aber was kann ich dafür, daß in meine Bruit nun einmal diefe freiheitlichen Triebe eingepflanzt sind? Ich kann sie nicht herausreißen, ich kann mich nicht überzeugen, daß der Mensch zum Stlaven geboren ist, und so will ich trotz der Empörung meiner Mitbürger bleiben was ich bin: ein entschiedener Pohtausend und alle Wetter! Das geht ja noch über den seeligen Eisenwurm"! Gin nationalliberaler Revolutionär! Em Nationalliberaler, in dessen Brust freiheitliche Triebe ein gepflanzt sind!" Gin reicher Fabrikant, der überzeugt ist, daß der Mensch nicht zum Stlaven geboren ist! Ein entschiedener Nationalliberaler! Heiliger Damian, ist das ein Fund und Fang: Tem ehrlichen Finder gebührt mit Fug und Recht ein funkelnagelneuer, frisch aus der Pfanne geholter Sechser. Um die Sehenswürdigkeit möglichst vielen zugänglich zu machen, schlagen wir vor, fie bei der Eröffnung des neuen Reichstagsgebäudes feierlichst auf den Tisch des Hauses niederzulegen. Die Droschkenbesitzer haben vor einigen Tagen ein Verficherungskartell gegen ihre Arbeiter geschlossen. Bei einem etwa eintretenden Ausstand soll jedem Besitzer pro Tag und Wagen drei Mark als Entschädigung zugesichert werden. Hoffentlich unterlaffen es die Droschtenkutscher nicht, ihre gewerkschaftliche Organisation derart zu stärken, daß sie auf jede dreiste Zu muthung ihrer Unternehmer schlagfertig die gebührende Antwort geben können. Von ihren Feinden sollen auch die Arbeiter Lernen! " Das Es wurde von ihnen Witterungsübersicht vom 10. August 1894. Ansstand in einer antisemitischen Druckerei. Wolf" berichtet: In der Försterschen Zeitung Frei- Deutschland" Drucker: Mustalla, Wilhelmstraße 189) legten am Donnerstag Stationen. fämmtliche Schriftseter die Arbeit nieder. verlangt, daß sie für das in Berlin ortsübliche Lohnminimum von 25,65 M. die 6seitige täglich erscheinende Beitung fertigstellen sollten. Da das für die 7 Seher ein übermäßiges Saßpensum Swinemünde Hamburg war, stellten sie ihre Thätigkeit sofort ein. Berlin Wiesbaden. München Konfirmandinnen in weißen Kleidern sollen, wie aus dem Bericht für die Gemeinde Heilige Kreuz hervorgeht, von der Konfirmation zurückgewiesen werden. So hat das Konsistorium bereits im Jahre 1890 beſtimmt. Uns fann es recht sein, wenn die Kirchenbehörde die bisher frommen Schafe die Lust an der tirchlichen Formalität verleidet. In diesem Sinne erklären wir uns herzinnig einverstanden mit dem orthodoxen Verbot. Herr Künzel, der Wirth des Restaurants zum Zeuthener See in Zeuthen, ersucht uns, die gestrige Mittheilung über sein Lokal dabingehend richtig zu stellen, daß er das Schultheiß- Bier nur auf speziellen Wunsch einer bestimmten Gesellschaft, die in feinem Lokal ein Vergnügen abgehalten, angeschafft habe. Im übrigen verzapfe er das nichtboykottirte Bier aus der Wusterhaufener Brauerei, das wie im allgemeinen, so auch bei allen Arbeiterfesten in seinem Lokal zum Ausschant tomme. • Wien Haparanda Petersburg Gort. Aberdeen Paris • Barometerstand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. GWindrichtung Windstärke ( 1-1) 241432 Better Temperatur 15°&. 4° 9.) COLL( nach Gelfins 758 SSW 3 heiter 17 758 WSW 4 Dunst 16 • . 760 WSW wolkig 17 762 20 2 bedeckt 16 765 • 762 . 754 SW WNW UND 4 heiter 15 Regen 16 Regen 15 758 bedeckt 14 766 NNW heiter 14 760 • • 763 NW Sw wolkig bedeckt 18 15 Witterung in Deutschland am 10. Auguft, 8 1hr Morgens. Bei langsam steigendem Barometer ist in einigen Gegenden, namentlich von Süddeutschland, wieder heiteres Wetter eingetreten. Im ganzen herrscht zwar noch bewölkter Himmel vor, doch haben die Regenfälle größtentheils aufgehört. Die süstwestlichen Winde, welche gestern Nachmittag an der Nordseeküste äußerst heftig wurden, haben an Stärke wieder nachgelassen. Die Temperatur ist fast überall ein wenig gesunken und beträgt heute Morgen an den meisten Stationen zwischen 15 und 17 Grad Celsius. Wetter- Prognose für Sonnabens, den 11. August 1894. Zunächst ziemlich trübes, etwas regnerisches, nachher aufärendes Welter mit mäßigen westlichen Winden und wenig veränderter Temperatur. Berliner Wetterbureau. Die National: An die Mitglieder der Freien Volksbühne! Vom Montag, den 13. August, ab tönnen die alten Karten des verflossenen Au der Kurfürstenbrücke, am Eingang zur Königstraße, Spieljahres gegen neue Karten umgetauscht werden. Die neuen wurde gestern Abend ein Absperrungszaun errichtet. Das zahlRarten enthalten nicht mehr Monatsrubriken, sondern Rubriken, reiche Publikum, besonders aber Geschäftsleute und Arbeiter, die die durch Zahlen von einander unterschieden sind. Laut aus den Fabriken zc. ihren Wohnungen zuströmten, hielten mit Beschluß der Generalversammlung ist der Monatsbeitrag den schärfften Ausdrücken ihres Unwillens nicht zurück, daß man auf 60 Pfennige festgesetzt; die Karte für das sie so ohne Weiteres zwang, zum Theil bedeutende Umwege zu neue Spieljahr jetzt zu erwerben, ist nur die Zahlung des ersten machen. Sollten dergleichen Absperrungen in den belebtesten Beitrages( Nubrik 1) nöthig. Tiejenigen Mitglieder, die in ihrer Theilen der Stadt, wodurch Tausende in Mitleidenschaft geAbtheilung bleiben wollen, haben das Vorrecht, daß bis Montag. zogen, vielleicht aus bautechnischen Gründen durchaus erfolgen Den 20. August inkl. die Karten für sie reservirt bleiben und in müssen, so wäre es angezeigt, wenn vorher durch die Zeitungen Besuchszeit Dieser Zeit weder neue Mitglieder aufgenommen noch Mitglieder oder wenigstens durch Plakate an den abzusperrenden Stellen das verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. in andere Abtheilungen umgeschrieben werden. Vom 20. August ab Publikum auf die Maßregel aufmerksam gemacht werden würde. Altes und Neues Museum am Lustgarten. Besuchszeit täglich, mit haben die Inhaber der Zahlstellen das Recht, Mitglieder, die Eine Anzahl Schuyleute hatte vollauf zu thun, dem in Massen Ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-3 Uhr, in den ihre Abtheilungen wechseln wollen, umzuschreiben resp. neue Mit- auftrömenden Publikum die nöthigen Anordnungen zu geben. Am 6 Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis glieder aufzunehmen. heutigen Morgen war die Passage wieder freigegeben. Jedoch 6 Uhr, Ottober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, wird der Vorfall besonders von den Geschäftsinhabern der Dezember und Januar 12-3 Uhr( unentgeltlich). gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-3 Uhr Königstraße lebhaft besprochen, da ähnliche geschäftsstörende Vor-( Montags ausgenommen). Sonntags im April- September von 12 bis fälle bei dem Bau der Kurfürstenbrücke auch noch weiterhin 6 Uhr, im März und Oktober 12-5 Uhr, Februar und November 12 b.s 4 Uhr, Januar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich).- Kunstgewerbebefürchtet werden. Museum, Prinz Albrechtstr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags ausgenommen) im Sommer von 9-8 Uhr, im Winter von 10-3 Uhr, Moderne Banbuden! Ein idyllisches Bild bot sich gestern Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Oktober und März 12-5 Uhr, Die Zahlstellen bleiben die gleichen. Jedes Mitglied kann den Fahrgästen der Pferdebahn Spittelmarkt- Rigdorf in der November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 lbr( nent jetzt bei Beginn des Spieljahrs, die Zahlstelle ohne Berlinerstraße zu Nixdorf. Auf dem ehemaligen Weimar'schen scltlich). Museum für Völtertunde, Königgrägerstr. 120. Besuchs= Ausweis wechseln. Klosterftr. 35. Besuchszeit Sonntags wie im Stunstgewebe- Museum. Außer Die Vorstellungen der Freien Volksbühne finden während Terrain werden nämlich Erdarbeiten ausgeführt, und sind dieferzeit wie im Kunstgewerbe- Museum( unentgeltlich)).- ygiene. Museum, Museum für des Spieljahres 1894/95 abwechselnd im Lessingtheater und im halb mehrere Buden für Aufbewahrung des Werkzeugs und der dem Dienstags und Freitags von 10-2 Uhr( Unentgeltlich). Besuchszeit Sonntags wie im Kunsts Geräthe, sowie ein hölzernes Abortgebäude errichtet. Das letztere Naturkunde, Juvalidenstr. 42 Bei den Vorstellungen des Lessing wurde nun von den Arbeitern benugt, obwohl es nach der gewerbe- Museum. Außerdem Montags und Sonnabends von 11-3 Uhr. theaters wirkt das Künstlerpersonal des Lessing- und Ber: Straße zu offen steht, da eine Thür noch nicht angebracht ist. liner Theaters, bei den Vorstellungen im National Theater das Künstlerpersonal des Alexanderplay= und Tem Berliner Museum steht eine große Bereicherung Nationaltheater unterstützt durch andere bewährte Künstler mit. Die erste Eerie der Vorstellungen findet im Leffingtheater im September( beginnend am Sonntag, den 2. September) statt.. Zur Aufführung gelangt:" Emilia Galotti". Ein Trauerspiel in 5 Atten von Gotth. Ephr. Lessing. Die Mitglieder werden dringend ersucht, in der angegebenen Beit die neuen Karten zu erwerben, da später die Umschreibung nur bewirkt werden kann, soweit Platz in den einzelnen Abtheilungen, die in diesem Jahr nur 1100 Mitglieder zählen dürfen, vorhanden ist. Nationaltheaters statt. Für die Vorstellungen sind noch eine Anzahl Ordner nöthig. Mitglieder, die das Amt eines Ordners für eine Vorstellung monat lich übernehmen wollen, werden gebeten, sich am Dienstag, den 14. August, Abends 9 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenftraße 20, einzufinden. Der Vorstand der Freien Voltsbühne. J. A.: Julius Türk, O. Blumenstr. 21. bevor, indem die wissenschaftlichen Funde und Sammlungen der letzten viermonatlichen crythräischen Reise des Professors Schwein furth für dasselbe bestimmt sind. Das Werthvolite darunter sind die 31 Schädel aus einem Grab altchristlicher Zeit, welche Profeffor Rudolph Virchow zur Untersuchung erhalten hat. Außerdem gehören Ausgrabungen von Waffen und Geräthschaften, ferner werthvolle Schmuckgegenstände, zum Theil aus Edelmetall, und Kleidungsstücke zu der Schweinfurth'schen Sammlung. 1 Museum für deutsche Voltstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes, lofterstr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mittwochs Don 11-2 Uhr geöffnet. Gintrittsgeld: Erwachsene 60 Pf., Kinder 25 1., Vereine Gonntags 10 Pf. Reichs post- Museum, Leipzigerstr. 15. Seöffnet Conntags 12-2 Uhr, Montags, Dienflags, Donnerstags, Freitags von 11-2 Uhr( Unentgeltlich). Rathhaus, Königstraße. Geöffnet täglich außer Donnerstag und Freitag von 11-3 Uhr( unentgeltlich). Aussichtschurm 50 Pf. Kunstausstellung des Vereins Berliner Künstler, .lhelmftr. 92. Connia 3 11-2 Uhr, Wochentags 10-4 Uhr. 50 Pf. Entree. Sternwarte, Gndeplatz 8a. Mittwochs und Sonnabends von 9 bis 11 Uhr Vormittags. Urania, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. uvalidenir. 57-62. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends. Aquarium, Entree 60 Pf. Buschlag für Theater von 50 Pf. bis 2 M. Schadowsir. 14. Geöffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem legten Sonntag im Monat 25 Pf.- Caftan's Panoptitum, Friedrichstraße. Geöffnet 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 Pf.- Baffage, 10-10 Uhr. Selbstmord. Am Donnerstag kurz vor 2 Uhr Nachmittags Bf. Eintrittspreis 50 Panoptikum erregte der Selbstmord des 65 jährigen früheren Zimmermeisters Panorama, Am Lehrter Bah hof. Sonntags von 9-9 Uhr. Karl Többicke aus der Wartenburgstr. 23 in dem Bureau der 50 Pf.- Neapel- Panorama am Bahnhof Thiergarten, zwei neue Dioramen: Katakomben des Kapuzinertiostes zu Palermo und V.suvausbruch nordöstlichen Baugewerks- Berufsgenossenschaft, Großbeerenstr. 28, Sonntags 25 Pf. Eintrittspreis. Tas Panorama ist bis 17 Uhr Abends Sonntags Töhbicke war hier als Bureaugebilfe an- zu besichtigen. Boologischer Garten, Lützowufer. einiges Aufsehen. Borsig's Garten mit Palmenhaus, Al- Moabit es- 88 Marine Entree Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anf.age eine Chiffre( 3wei Buchstaben oder eine Zahv anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. M. N. 100. 1. Etwa 3 Mark monatlich. 2. Verspätet angefragt. Die Fabrik von Löwe n. Co. in Martinikenfelde hat folgenden Tagesbefehl erlaffen: Da auch in diesem Sommer gefiellt und seit langer Zeit von einem schweren Rückenmarks- 50 f Eintrittspreis 50 Pf. häufig Fälle von Darm- und Magenkatarrh, bewirkt durch den leiden befallen. Infolge dessen schwermüthig geworden, hatte er Genuß von Weißbier, unter den in unserer Fabrik beschäftigten sich einen Revolver nach der Arbeitsstelle mitgebracht und jagte Personen vorgekommen sind, sehen wir uns genöthigt, ebenso sich plöglich eine Rugel in den Mund. Der Tod trat sofort ein. wie vor 2 Jahren zur Wohlfahrt unserer Arbeiterschaft folgende Die Leiche wurde dem Schauhause überwiesen. Maßregeln zu treffen: 1. Von Montag, den 13. August d. J. früh, ab ist die Ent Donnerstag Abend gegen 11 Uhr sprang ein Mann vor dem Und wieder ein Selbstmord aus Nahrungssorgen. Am nahme von Trinkwasser von dem auf unserem Grundstück Hause Burgstr. 27 in die Spree. In der Nähe jener Stelle befindlichen Brunnen und Wasserleitungen strengstens unter- anternde Schiffer begannen sofort das Rettungswerk und konnten sagt. 2. Der Verkauf von Weißbier ist dem Kantinenwirth Krankenhause, wohin er gebracht wurde, konnte er angeben, daß den Unbekannten lebendig an das Land bringen. In dem unserer Fabrik bis auf Weiteres verboten; ebenso darf kein er der 37 Jahre alte Schneider Gustav Fengler sei und aus Weißbier von außerhalb hereingebracht werden. Ent sprechende Weisungen sind unseren Portiers und Wächtern zu Nahrungssorgen den Tod im Wasser gesucht habe. Aristokratische Gepflogenheiten. Die Charlottenburger Polizei fucht eine aus einer" inzessin", einer Baronesse" und einem Gekretär" bestehende Gellschaft, die seit einigen Wochen einen Fubrmertebesizer und einen Restaurateur um namhafte Summen beschwindelt hat. Merkwürdiger Weise hat die boch aristokratische Gesellschaft Wind davon bekommen, daß die Polizei auf fie fahnden werde, und sie ist daher vorläufig unsichtbar geworden. gegangen. 3. Zur leichteren Durchführung dieser Maßregel refpektive um den Arbeitnehmern die Stillung ihres Durstes zu ermöglichen, haben wir wiederum die Einrichtung getroffen, dieselben mit taltem Raffee zu versehen. " F. M. Sprechen Sie mit Testament zwischen 12 und 1 Uhr vor. Kunze 96. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr vor. Pemcker. Ein Manuskript von Ihnen liegt nicht vor. Sie scheinen einen an uns gerichteten Brief zu meinen. Derfelte liegt zu Ihrer Verfügung. Claus. Bitte geben Sie uns noch einen oder zwei Beu gen an. H. H. Wie wiederholt hervorgehoben, versteht die Recht sprechung in Berlin die Klausel, daß 3 Monate oder daß 3 Monate und 3 Tage vor Ablauf spätestens gekündigt werden muß, so, daß zwischen Kündigung und Ablauf des Vertrages die volle Frist von 3 Monaten, bezw. 3 Monaten und 3 Tagen liegen muß. Wer solch Klausel gegenüber rechtzeitig zum 1. Januar 1894 fündigen will, muß dafür Sorge tragen, daß die Kündigung Dieser Zusatz zur Arbeitsordnung ist ohne Beachtung der Borschriften der§§ 184d, 184e erlassen: weder war den großjährigen Arbeitern noch dem Arbeiterausschuß Gelegenheit gegeben, sich über den Inhalt dieses Nachtrags zur Arbeitsordnung zu äußern. Was den Inhalt selbst betrifft, so ist bedauerlich, daß Herr Löwe Der Bauunternehmer Richard Schmidt aus Charlottenburg hatte spätestens am 80. Eeptember, beziehentlich am 27. September Ueber einen ausgeräumten Neubau wird uns geschrieben: nicht darlegt, wie Medizinleute zu dem sonderbaren Ergebniß ge- in der Kaiser Friedrichstr. 38 zu Rigdorf einen Neubau auf in den Händen des Wirtbes sich befindet. Wiederholt weisen langt sind, daß das Herz und Nieren stärfende Weißbier Darm- und Magentatarrh hervorgerujen habe. Weißbier hat kannt, daß Schmidt den Konkurs angemeldet habe. Um feinen Termin, sondern früher zu fündigen. Die frühere Kündigung geführt, der bereits nahezu fertiggestellt war. Nun wurde be- wir darauf hin, daß es vecmäßig ist, nicht am letzten bekanntlich, wie vor 2 Jahren des ausführlichsten bewiesen Verdienst nicht mit anderen zu theilen, entschloß sich der Tischler-( also etwa am 20. oder am 21. September dem Wirth zu wurde, mit und ohne Strippe die Neigung Krankheitserreger zu töten, nicht sie zu beleben. Ist, wenn wirklich einige Arbeiter meister, der die Arbeiten für den Bau geliefert hatte, zu retten, erfrauft sein sollten, die Ursache ihres Leidens nicht etwa auf am Freitag Morgen an, hoben in allen Stockwerken die Thüren Mit drei Rollwagen rückten 33 Arbeiter den zufälligen Genuß von Boykottbier zurückzuführen? zurückzuführen? aus und brachten die gefährdete Lieferung in Sicherheit. Was meinen jene Medizinleute? Der Kantinenwirth führt Norddeutsches Bier" wie wäre es, wenn er es mit boykott- Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich am Donnerstag und bazillenfreiem Bier neben Weißbier versuchte? Löwe u. Co. gegen Abend in der Bülowstraße. Eine Anzahl von Arbeitern geben durch Erlaß des obigen Tagesbefehls zu, daß auf war damit beschäftigt, von dem Hause Nr. 60 ein Baugerüit zu ihrem Grundstück sich nurgesundheitsschädliches entfernen. Einer derselben hatte in der Höhe des vierten Stock Wasser befindet. Wie hat bei einer derartig großen werkes die Pfähle zu lösen, an denen das Gerüst befestigt gewas zu retten war. Woche und zu jedem Tage der Woche ausgesprochen werden, gegangen) ist giltig. Rutscher. Die Kündigung fann an jedem Tage der wenn nichts Anderes vereinbart ist. Ihre Kündigung ist daher giltig. Rostockerstraße. 1. Die Rosten müssen Sie tragen. 3. Gine be 2. Der Vertrag läuft bis zum 1. Januar 1894. stimmte Tage beiteht. M. M. 53. Rein. Todes- Anzeige. Für den Jubalt der Jnierate über nimmt die Redaktion dem Publikum Den Mitgliedern des Vereins der gegenüber keinerlei Verantwortung Lithographen, Steindrucker und Berufs genoffen Deutschlands( Filiale Berlin) zur Theater. Sonnabend, den 11. August. Leffing- Theater. Die Sittenrichter. With Machricht, daß das Mitglied, ber Otto Dietze an der Proletarier- Krankheit verstorben Residenz- Theater. Jugend. ist. Die Beerdigung findet am SonnAdolph Ernst- Theater. Charley's tag, den 12. August, Nachm. 4 Uhr, Tante. Bellealliance- Theater. Amelia, oder: von der Leichenhalle des Rummelsburger Kirchhofes aus statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Die Verwaltung Berlin. Ein Mastenball. Alexandervlak- Theater. Ver 167/5 botene Liebe. National- Theater. Bade. Susanne im Theater Unter den Linden. Der Zigeunerbaron. Apollo Theater. Spezialitäten Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBoritellung. Parodie Theater. SpezialitätenVorstellung. National- Theater. Novität. Novität. Große Frankfurterstraße 182. Bum 1. Male: Susanne im Bade. Posse mit Gesang in fünf Aufzügen von Eugen Prudens. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. Raffenöffnung 5/2 Uhr. Anfang 7/2 Uhr. Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von Poffen und Lustspielen, sowie Auftreten von Spezialitäten ersten Ranges. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Todes- Anzeige. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Buchhandlung des„ Vorwärts ( Zahlstelle Berlin.) Sonntag, den 12. August: Familien- Ausflug Berlin SW., * Beuthstr. 2. Gesucht wird von uns: ,, Berliner Volks- Tribüne" Jahrg. 1887 1889. Grosser Familien- Ausflug nach Adlershof Berliner Boltsbl ( Wöllstein's Lustgarten). Daselbst von Nachmittags 4 Uhr ab: Volksblatt" 274/9 Jahrg. 1883 bis 1889. Züricher ,, Sozialdemokrat Jahrg. 1879 bis 1884. Grosses Konzert und Spezialitäten- Vorstellung. aues o II ftandige Jahrgänge. Eintrittskarten sind auf dem Arbeitsnachweis und am Sonnabend Abend auf den Zahlstellen gratis zu haben. Abfahrt Morgens 81/2 Uhr vom Görlizer oder Schlesischen Bahnhof. Um rege Betheiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Bezirks- Dersammlungen. Norden: Montag, den 13. August, Abends 81/2 Uhr, im„ Kolberger Allen Freunden und Parteigenossen Salon", Kolbergerstr. 23. Tagesordnung: 1. Vortrag des die traurige Nachricht, daß mein lieber Stadtverordneten Th. Metzner. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten Mann, unser guter Vater, der Restau- und Verschiedenes. rateur 2225b Friedrichsberg: Ernst Reinebeck Montag, den 13. Augast, Abends 8½ Uhr, bei Peters, Kant- und Schillerstraßen- Ecke. 141/18 an der Lungenentzündung im Alter Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten Um zahlreichen Besuch bittet Die Ortsverwaltung. von 37 Jahren gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, und Verschiedenes. Ferner von der Berliner BoltsTribüne" folgende Nummern: 1890: Mr. 48. 1891: Nr. 52. 1892: Nr. 10, 14, 15, 40, 41. Rohtabak GrößteAuswahl, Billige Preise Emil Berstorff, 182. Brunnenstr. 182. Garantirt flotten u. sicheren Brand. Nachmittags 4 Uhr, von der Leichen bei Bohnsack verlegt. Die Zahlitelle 29 ist von Belle- Allianceplay 6 nach Lindenstraße 2 Cine frol. Wohnung m. Gartenaussicht, halle der St. Markusgemeinde in Wilhelmsberg statt. Die tieftraurige Wittwe Anna Reinebeck geb. Schulz. Allen Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter Auguste Knabe, geb. Nicolai, am 9. August verstorben ist. Sonntag Allgemeiner Verein der Töpfer und Berufsgenossen Deutschlands. Filiale Berlin. Mitglieder- Versammlung Sonntag, 12. August, Vorm. 10. Uhr, in Röllig's Saal, Neue Friedrichstr. 44. Tages- Ordnung: Die Beerdigung findet Nachmittag 2 Uhr, vom Krankenhaus 246/2 Bethanien aus, statt. Der trauernde Gatte Heinrich Knabe nebst Kindern. 1. Berathung über die Statutenvorlage des Zentral- Borstandes. 2. Stellungnahme z. 9. deutschen Töpfer- Kongreß; Wahl eines Delegirten.. 3. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. bestehend in 2 fenstr. Stube, 2 fenftr. Küche 2c., Umst. halb. z. 1. Oftbr. z. verm. Näheres b. R. Hascheck, Alexandrinen2227b ftraße 37a, Quergeb. 3 Tr. Jede Uhr repariren u. reinigen fostet bei mir unter Garantie des Gutgehens nur 1,50 M., außer Bruch, kleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer u. gebrauchter Taschenuhren, Regulatoren u. Wecker zc. Alle Arten Retten, sowie Brillen und 58352* 22286 Freie Vereinig. aller in der chirurg. Brauche beschäft. Berufsg. Bincenes. Castan's band der Buchbinder ze Panoptikum. im Hawaiische Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser unser Mitglied Rudolf Kohlhardt verstorben ist. Das Begräbniß findet Sonntag, den Königs- Tänzerinnen. 12. b., Nachmittags 8 Uhr, vom TrauerDer Araber Hassan Ali, der schwerste Mensch der Welt Armin- Hallen Kommandantenstraße Nr. 20. Täglich: Frei- Konzert 3 hause Brandenburgstr. 8, nach dem Friedhof der Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allee, statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht 74/7. Der Vorstand. Zentral- Verband der Maurer Deutschlands, Zahlstelle I Berlin( Putzer). Den Mitgliedern, ſowie dem Gefang im schönen Natur Garten. daß das Ehrenmitglied Säle. Vereinszimmer. Hochinteresante Broschüre! Coeben erschien: Erlösung sozialer Noth! aus Durchführbares Lohngesek! Von Professor A. Rincklake. Preis 50 Pf. Carl Raschke am 8. Auguft verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, Nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des Sophien- Stirchhofes, Gefund brunnen, Freienwalderstraße, aus statt. Um zahlreiche Betheiligung bittet 190/5 Der Bevollmächtigte. Danksagung. Allen Parteigenossen, Befannten und seinen Kollegen der Firma Ehebrecht und Schubert aus Bankow, welche meinem lieben Sohn Gottfried Ilgenstein bei seiner Beerdigung die letzte 2241b Dienstag, den 14. August, Abends 8 Uhr, in Brühning's Salon, Rosenthalerstraße Nr. 11-12: Versammlung. Tagesordnung: 1. Anträge betreffs Stiftungsfest und Grabständchen. 2. Bericht über den Streit bei Popajefsky. 3. Ausgabe der Billets zur Urania". 4. Ber-Zahlreichen Besuch erwartet schiedenes. Der Vorstand. 99/5 Achtung! Barteigenossen! Achtung! Sonntag, den 12. Auguft, Mittags punkt 12 Uhr: Grosse Matinée in der Berliner Ressource, Sommandantenstr. 57, zum Besten der ausgesperrten Brauerei- Arbeiter, arrangirt von den Vereinen: Carl Lux, 34. Chausseestr. 34. Bitte genau auf No. 34 zu achten. Marken z. quittiren von VEREINE DER 25 ParteiBeiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. Preisliste gratis und franto. PP Martin Klein, Uhrmacher, 5464L* 25 Neue Hochstr. 25 Wand- und Taschen- Uhren. empfiehlt sein Lager aller Arten Verein Rethorik" Privat- Theatergesellschaft ,, Liberté"( Mitglieder des Reparaturen zu soliden Preisen Bundes der geselligen Arbeitervereine), und dem Gesangverein ,, Sanges- Echo" ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes), دو unter Mitwirkung von Musikern der Freien Vereinigung". ( Kontrollirt von den Brauerei= Arbeitern.) Neell und billig fauft man in der Norddeutschen SchuhVokal-, Instrumental- und Zither- Konzert. taligerstr. 13, Ece Admiralfiraße, Au Aufführung von: fumery hou die Scholle gefesselt." Drama aus dem Arbeiterleben in einem Akt von P. Gent. ,, Die lustige Flugblattvertheilung." Ensemble von Felix Renter. Ansprache des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil. Programme à 20 Pf. berechtigen zum Eintritt und sind zu haben bei: W.Homborg's Verlag, Berlin, bre erwiesen, sagen wir für ihre Wiedemann, Blumenstr. 38; Fris Zubeil, Naunynstr. 86; Börner, Behrenstr. 34. Zentral- Aranfen- u. Sterbelasse der Tischler 11. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin A. Montag, den 13. August, Abends 81/2 Uhr, im Lokal von Nowat, Manteuffelstraße 9: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht vom 2. Quartal. 2. Raffenangelegenheit. 3. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Mitglieder ist nothwendig. Mitgliedsbuch legitimirt. 234/2 Die Ortsverwaltung. Freie Bereinigung d. Kaufleute. Die gemüthlichen Zusammenkünfte finden von jetzt ab jeden Montag im Lokale von Julius Wernau, Rosenthalerstr. 57, statt. 154/2 Der Vorstand. Bergmansfest. Gasthof Wilhelmshöhe", Woltersdorf. 5772 Rein Ring bier, Saal und Vorwärts". Karl Gillmann. Fuchs' Salon und Garten, Lichtenberg, Dorfstr. 2, für Vereine und Versammlungen bestens Sämmtliche Sonnabende frei. Rein Ringbier. 5752 Theilnahme unseren innigsten Dant. Die tiefbetrübten Eltern nud Geschwister Ilgenstein. Treuenbriegen. Danksagung. Ritterstr. 15, und bei bekannten Genossen. 108/10 Bein Bingbier!( Ausschank von Reichenkron.) Gröffnung 1012 Uhr. Anfang punkt 12 Uhr. In anbetracht des guten Zweckes bittet um rege Betheiligung Das Komitee. Für die vielen Beweise der Theil Nieder- Schönhausen. Gasthaus zum Lindengarten, nahme bei der Beerdigung meines unvergeßlichen Mannes, sage ich Allen meinen tiefgefühlten Dank. 2229b Berlin, 10. August 1894. Anguste Obermaier geb. Horn. Herzlichen Dank. Lindenstraße 25. Sonntag, den 12. August 1894: Großes Sommer- Fest, allen Freunden und Bekannten, welche meiner lieben Frau und unserer guten Mutter Bertha Obst geb. Thiel bei ihrer in Zurnau stattgefundenen Beunter erdigung die letzte Ehre erwiesen und so reichlich mit Kranzfpenden bedachten. 22326 Der trauende Gatte Wilhelm Obst nebst Kindern, Reichenbergerstr. 139. Roh- Tabak A. Goldschmidt, 4435L am biengen Plage wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigite Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Nontabate und am Lager. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr.2. Schuhe und Stiefel mit Kontroll- Marke. Allen Freunden u. Genossen empfehle mein Schuh- und Stiefel- Geschäft. Großes Vereinszimmer mit Große Auswahl in Herren-, Damens Garten, bontottfreies Bier. Lokalliste und Kinderstiefeln zu den billigsten einzusehen. Kollegen und Genossen ladet Preisen. zum Sonntag zum Frühschoppen ein 2287b Budifer Schulze, Reinickendorferstraße Nr. 2a. 5465L* L. 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Die Verhandlungen des österreichischen Parlaments über den Dringlichkeitsantrag des Abgeordneten Pernerstorfer, betreffend die Einleitung einer Untersuchung über die Niedermehelung treikender Bergarbeiter in Falkenan und Mährisch- Oftrau, sowie über den Bericht des GewerbeAusschusses über die Verhältnisse in den nordböhmischen Kohlenrevieren und den Achtstundentag sind geeignet, weit über die Grenzen Desterreichs hinaus Intereffe zu er regen und dürfte namentlich in Bergwerkstreifen agitatorisch wirken. er Control Marke deutscher H Schutz- Marke 1590 von Hutmacher in Berlin der Arbeiter Control Commission Dis Marle ist grün auf weißem Bapter gebrudt Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marte unter dem Schweißleber tra gen, bieten Garantie, daß den Berfertigern gerechter Lohn wurde! S Rauft uur Hüte mit dieser Marke! 274/ 7* In folgenden Geschäften sind Hüte mit Kontrollmarken zu haben: H. Aerisens, Prinzenstr. 28. | G. Köpke, Prinzenstr. 60. W. Alschäfsky, Gr. 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Ausschank des Münchener Brauhauses, sowie vor ff. Weißbier u. Gräger Export. 2. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 185. Sonnabend, den 11. August 1894. Arbeiter! Varteigenollen! 11. Jahrg. Die Einigungsversuche vor dem Gewerbegerichte sind an dem Widerstande des Bier- Ringes gescheitert. Der barbarische Aft des kapitalistischen Uebermuths, die unerhörte Maßregelung der völlig schuldlosen Brauereiarbeiter ist nicht zurückgenommen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Bierproben die einzig mögliche Antwort ertheilt. In zweiunddreißig großen Volksversammlungen ist der Bierboykott auf fämmtliche Ringbranereien ausgedehut worden. Arbeiter! Parteigenossen! Eure Ehrenpflicht ist es, nicht zu dulden, daß Hunderte von Klassengenossen der Unternehmer- Willkür zum Opfer fallen, daß e Brauerring in brutalster Weise seine ökonomische Macht mißbraucht. Zum Kampfe gedrängt wird die Arbeiterschaft Berlins ihre gerechte Sache mit aller Energie führen und mit rücksichtsloser Entschlossenheit diejenigen Mittel anwenden, welche den Sieg verbürgen. Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt dafür, daß nirgends Ringbier getrunken wird. In keinem Hause, in keiner Werkstatt, bei keinem Ausfluge darf, ein Tropfen Boykottbier getrunken werden. Alle Feste und Vergnügungen in. Lokalen, in denen Ringbier geschänkt wird, sind zu unterlassen; alle etwa bereits getroffenen Verabredungen rückgängig zu machen. Den Gastwirthen muß klar gemacht werden, daß sie zu wählen haben zwischen der Kundschaft der Arbeiter und der Gunst der Bierproben. Wir wollen jede Schädigung der Gastwirthe vermeiden, indem wir dieselben auffordern, sich Bier aus boykottfreien Berliner oder auswärtigen Brauereien anzuschaffen, dann werden die Arbeiter nach wie vor bei ihnen verkehren. Weder Maßregelungen noch Saalsperre schrecken nus; wir kennen keine Furcht und wissen, daß an der Solidarität der Arbeiter das Unterfangen des Brauerrings scheitern wird. Mit unbeugsamer Entschlossenheit halten wir den Boykott über lämmtliche Ringbrauereien so lange aufrecht, bis unsere gerechten Forderungen erfüllt sind. Arbeiter Berlins, thut Eure Pflicht, meidet das Ringbier und die Lokale, in denen Euch Boykottbier vorgesetzt wird. Und auch Ihr, Arbeiter und Parteigenoffen in Deutschland, helft uns, indem Ihr kein Bier aus den boykottirten Brauereien Berlins trinkt. Der Boykott, dessen Ende nicht abzusehen, ist den Berliner Arbeitern durch einen Akt unerhörter Brutalität aufgezwungen. Wir appelliren an das Ehrgefüh aller flassenbewußten Arbeiter und wissen, daß ihre Solidarität sich stärker erweisen wird als die Zufallseinigkeit des dividendenlüsternen Unternehmerthums. Vorwärts, Arbeiter und Parteigenossen! Trinkt kein Boykottbier! Meidet die Lokale in denen Ringbier ausgeschänkt wird! Kauft kein Flaschenbier, welches aus Ringbrauereien stammt. Lehteres empfehlen wir besonders den Frauen zur Beachtung. Hoch die Solidarität der Arbeiter! Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: Aktien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Aftien- Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Derlammlungen. Cie Boykottkommission. # Zum Vertrauensmann wurde der Kollege Rihl ernannt und hierauf befannt gegeben, daß der Ausflug der Filiale in Ge In dem Frauen- und Mädchen Bildungsverein( Filiale meinschaft mit dem Gesangverein am 19. August stattfindet. Treffpunkt: Alexanderplay, 8 Uhr. Moabit) hielt am 2. August Dr. Weyl emen interessanten VorIm Verband der in Buchbindereien, der Papier und trag über das Thema:„ Die Ernährung des Kindes im ersten Aktien Brauerei Friedrichshain, Berlin. Attien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Paßen- sprechung des Bierboykotts. Lebensjahr." Den Schluß der Versammlung bildete eine Beebergalanteriewaaren Industrie beschäftigten Arbeiter und ArPayen- sprechung beiterinnen hielt am 6. d. M. Herr Dr. Heymann einen sehr beihofer, Berlin. fällig aufgenommenen Vortrag über:" Die Philosophie des Der Frauen und Mädchen- Bildungsverein( Filiale Sozialismus." Eine längere Diskussion entspann sich über die berufen, in der Fräulein Baader einen recht interessanten Vor- ichon im Dezember v. J. ein Kontrakt geschlossen wurde) in Charlottenburg), hatte am 2. August eine Versammlung ein- Frage, ob das auf den 22. September festgesetzte Fest( für das trag hielt. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde be- Sanssouci abgehalten werden solle. Es wurde als selbstverständsonders von dem Genossen Montag den Anwesenden die liche Pflicht erklärt, daß ein Wirth, der den Saal zu Versamm strenge Durchführung des Bierboykotts empfohlen; vor allem lungen hergiebt, auch unterstützt werden müsse, und demensprechend mögen die Frauen bei ihren Einkäufen nur die Geschäfte berück- die Abhaltung gegen drei Stimmen beschlossen. Kollege Schmidt sichtigen, die kein boykottirtes Bier führen. theilte mit, daß er in seiner Sprechsaal Notiz fälschlich gesagt In einer Versammlung der Bureau- Angestellten, babe Treptower Lokalkommission, es sollte heißen Berliner. die am 2. August tagte, besprach Genosse Nät her in einem Damit erledige sich Genosse Noack's Entgegnung. Zur strengen ausführlichen Referat die Nothwendigkeit der Organisation. Da Innehaltung des Bierboykotts wurde empfohlen, die Namen von Gegner in der Diskussion nicht das Wort ergriffen, wurde von solchen Mitgliedern, die Boykottbier trinken, bekannt zu geben. einer Debatte abgesehen. Hierauf wählte die Versammlung ein- In der Kontobücher- Fabrik von Heuer und Voigt u. Sohn stimmig den Kollegen Dolling, Brunnenstr. 187, zum Ver- foll mit Vorliebe Pfefferberger Bier getrunken werden. trauensmann und gelangte folgende von Walther gestellte Der Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und Resolution zur Annahme: Die Versammlung richtet au den auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter und Reichskanzler das Ersuchen, die Ausarbeitung eines Gesetzes zu Arbeiterinnen( Filiale I) tagte am 6. Auguft. Das Referat veranlassen, durch das die Bureau- Angestellten in rechtlicher Be- des Genossen Borch art über das Thema: Die moderne Ehe ziehung unter die Gewerbe- Ordnung gestellt werden, und somit und die freie Liebe", wurde von der Versammlung allseitig zuder Kompetenz des Gewerbegerichts unterstehen. Bisher sind wir stimmend entgegengenommen. Die hierauf zur Erledigung stehende weder dem Handels gesetz noch der Gewerbe- Ordnung unterstellt, Ersatzwahl des Ausschusses wurde der Filiale II überwiesen. somit int Lohnstreitigkeit fast auf einen rechtlosen Sodann wählte die Versammlung in die Rechtsschutzkommission Zustand angelangt. Unsere niederen Lohnverhältnisse( ca. 30 m. den Kollegen Lange und zu Revisoren die Kollegen Schmidt und Durchschnittsgehalt pro Monat) erlauben es uns nicht, lang Krause. Ein Antrag, dem Vertrauensmanne 80 M. zu überwierige Prozesse zu führen oder deren Resultat abzuwarten. weifen, gelangte zur Annahme. Am 26. August cr. findet eine Durch die immer ungünstiger werdenden Engagementsbedingungen öffentliche Versammlung bei Kelle, Schönhauser Allee 28, statt, die nächste Vereinsversammlung wird am 3. September er. eins fang annehmen, sodaß es dringend geboten erscheint, im Interesse berufen. Der Arbeitsnachweis, Bibliothek und Verkehrslokal beunserer Berufsgenossen unseren Beruf den Bestimmungen der finden sich Mariannen- Ufer 4. Gewerbeordnung zu unterstellen. Brauerei Borussia, Aktien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Echneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. = " Schultheiß' Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. I müssen nothwendig die Lohnstreitigkeiten einen bedeutenden Um Schönhauser Allee. desgl. Abth. II Tivoli. Brauerei Schweizergarten, Berlin. Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei Charlottenburg. Vereinsbrauerei Nixdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Vittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Mariin, Berlin. Brauerei Stralau. Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Charlottenburg. " In der Freien Vereinigung der Graveure und Giseleure hielt am 7. August Dr. We y 1 einen interessanten Vortrag über Hypnotismus". In der Diskussion beantwortete der Referent mehrere an ihn gerichtete Fragen in der ausführlichsten Weise. Die Beantwortung des Flugblattes vom deutschen Graveurverein soll im Fachblatt der Goldarbeiter in der gebührenden Weise geschehen. Das Sommerfest findet am 25. August in den Arminhallen" statt. " Die Maler, Lackirer und Auftreicher hielten am 3. Aug. eine tombinirte Mitglieder- Versammlung ab. Zur Verhandlung stand zunächst die Stellungnahme zum Sommerfest in der„ Neuen Welt". Sämmtliche Redner erklärten sich gegen die Abhaltung des Festes, und wurde demgemäß von der Versammlung beschlossen. Als Mitglied in die Agitationsfommission wurde hier auf Kollege Linf gewählt. Ueber den Arbeitsnachweis entspann sich eine längere Debatte, da sich hier in lezter Zeit einige Miß- Mit dem Bierboykott beschäftigte sich eine Versammlung, stände bemerkbar gemacht haben, welche das Ansehen des Nach- die am 7. August in Schmargendorf tagte. Zu der Verweises schädigen. Die Versammlung befchloß die Beschwerde- sammlung waren auch die Flaschenbier Händler eingeladen, die fommission zu beauftragen, ein neues Reglement auszuarbeiten, in ihrer Mehrzahl der Einladung gefolgt waren und sich bereit das der nächsten kombinirten Versammlung vorgelegt werden soll. erklärten, mit der Lokalkommission in Verbindung zu treten, um die Einführung boykottfreien Bieres zu unterstützen. Im weiteren Die lokalorganisirten in der Schuhindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hielten am 6. d. M. Verlaufe der Versammlung wurde noch bekannt gegeben, daß der Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. bei Nieft eine öffentliche Versammlung ab, um Stellung zu Brauerei Reichenkron besitzt, aber seit Witte Juli fein Bier aus Bierverleger Ehrlich wohl einen Wagen mit der Firma der Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Attien- Gesellschaft, Berlin. Willner als Referent hielt zwar den Gedanken eines Industrie- dieser Brauerei bezieht, sondern nur boykottirtes Bier führt. Da Süddeutsche Brauerei, Karl King u. Ko., Berlin. Verbandes für verfrüht, aber eine Beschickung des Kongresses Ehrlich auch vielfach auf Bauten Flaschenbier liefert, und auch für wünschenswerth, um den Zentralisten klar zu machen, wes- noch ca. 7000 Etiquettes der Firma Reichenkron besitzt, wurden Brauerei Müggelschlößchen, Friedrich 3 hagen. halb ein Anschluß an die Zentralisation nicht angängig sei. Die Nordstern- Brauerei, Berlin. event. Delegirten könnten gleichzeitig den sich anschließenden SchuhBrauerei in Wusterhausen. macherfongreß und auch wohl die Generalversammlung des Zentral: Exportbrauerei Rathenow, Niederlage bei Max Denn verbandes besuchen. Lernen könne man nie zu viel. Die zahlreichen hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Diskussionsredner waren theils der Meinung des Referenten, theils Schloßzbranerei, Fürstenwalde. Niederlage bei hielten sie eine Beschickung des Kongresses für zwecklos und von der ganzen Kongrefferei" garnichts. Die Versammlung beschloß Die Gründung eines Judustrieverbandes, über welche Frank- schließlich, den Schuhmacherkongreß zu beschicken, und den Kongreß demnächst ein Kongreß der Bekleidungsindustrie berathen soll, der Bekleidungsindustrie aber nur in dem Falle, daß die Dele- beschäftigte am 7. d. M. nochmals eine öffentliche Schuhmachergirten auch Siz und Stimme haben. Zwei Delegirten wurden versammlung zentraler Richtung. Rott, Krause, Fleischer Gustav Spiekermann, Weberstraße 66, Niederlage des für ausreichend erachtet und als solche gewählt Willner und und andere sprachen sich vorerst gegen einen Industrieverband, Bürgerlichen Brauhauses Luckenwalde. Menzel. Wie mitgetheilt wurde, sind in den Filzschuhfabriken wohl aber für Gewerkschaftskartelle und tüchtigen Ausbau der Phönix- Branerei, C. Radon, Lichterfelde. von Simon und bei Gräfe Differenzen mit den Unternehmern Branchenorganisationen aus. Dem Kollegen Rott, welcher Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage ausgebrochen. Die Angelegenheiten wurden der Agitations- als Delegirter zum Spezialfongreß der Schuhmacher nach Erfurt Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. tommission überwiesen. geht, wurde das Mandat für den Industriekongreß mit überBrauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, tragen. In nächster Woche( am Montag und am Freitag) wer Mühlenstraße. welche die Kollegen besonders aufmerksam gemacht würden. den zwei Versammlungen der Ortskrankenkasse stattfinden, auf Franz Heiser N., Liesenstr. 5. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), furt a. D. Bürgerliches Brauhaus, Hamburg Eilbed. Berg- Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, N., Dragonerstr. 31. die Bauarbeiter ersucht, diese Mittheilung in Kollegenfreifen zu verbreiten. Kellner bert aus Berlin frug an, ob die Gründe, welche zur Sperrung des Echützenhauses führten, diese Maßregel wirklich rechtfertigen. In der Diskussion hierüber äußerten sich alle Redner dahin, daß die Sperre die einzig richtige Antwor gegenüber dem Verhalten des Wirthes gewesen sei. Die Kürschner hatten am 6. August eine Mitglieder- Versammlung ihrer Vereinigung einberufen, in der Genosse Hoff mann einen beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema In dem Bericht des Maurerverbandes( Bahlstelle II) Der Kampf ums Dasein" sprach. Sodann wählte die Verfammlung als Delegirten zum Kongreß der Bekleidungsindustrie in Nr. 180 des Vorwärts" muß es heißen: Die Versammlung den Kollegen Seifert, Frankfurt a. M. Des Boyfotts wegen ehrte das Andenken des Kollegen Streich in der üblichen wurde das Vereinslokal nach der Weinstr. 11 bei Feindt verlegt. Weise, Der Tanzlehrerverein Solidarität" nahm in feiner legten Sigung folgende Resolution an: Die Versammlung beschließt, in den Lokalen, welche nicht mehr für die Arbeiterschaft zu haben sind, dürfen von den Mitgliedern selbst keine Vergnügungen mehr abgehalten werden. Derjenige Kollege, der Diesem Beschluß entgegen handelt, möge sich als ausgeschlossen aus dem Verein betrachten. der Agitation genug sein lassen, sondern organifiren.( Lebhafter Beifall.) Genosse Siegrist bemerkte, daß die Arbeiter noch nicht konsequent genug in der Durchführung des Boykotts find. Bei Bank, an der Ecke der Mariendorfer- und Delbrückerstraße, Der die Kontrolleure mißhandelt und die Drohung ausgesprochen hat, jeden Sozialdemokraten aus dem Lokale zu werfen, verkehren gleichwohl noch immer Arbeiter. Nachdem hierauf die Dis kussion geschlossen war, gelangte eine Resolution im Sinne des Referats zur einstimmigen Annahme. 1 Deigmüller, Alte Fatobftr. Nr. 48 a: Bersammlung. Vortrag von Herrn Dr. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 12. Auguft, Abends 8 Uhr, het Böttel aus Rudolstadt über:„ Konstantin der Große und die Einführung des Christenthums". Rosenthalerstraße 38: Vortrag des Frl. Jda Altmann über:" Die GrundFreireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 12. Auguft, Vormittags 8 Uhr, fäße der Gemeinde". Um 10 Uhr Vormittags, ebendaselbst, Vortrag des Frida Altmann über:" Licht und Wärme" Tischler- Verein. Heute Abend 9 Uhr, Melchiorstr. 15: Versammlung. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( Eing. S. 29), Hamburg, Filiale 4 Berlin. Sonnabend, den 11. Auguſt cr., Abends 8% uhr, bei 8. Gorn, Kl. Markusfir. 16: Bersammlung. mit Damen Chorinerstr. 53. Privat- Theater- Gesellschaft Edelweiß. Heute Abend 9% Uhr: Sigung Porzellan-, Galanterie- nad Glasmaler, Ortsverein Berlin. Sonnabend bei Ehrenberg, Annenstr. 16, Bersammlung. Alle Kollegen haben zu erscheinen. Fachverein der Uhrmacher. Sonnabend, den 11. August cr., Abends uhr, bei Wienice, Alte Jakobstr. 83: Bersammlung. Bortrag des Genossen Dr. Binn über Nationalitäten. Achtung, Schlächtergesellen! Große öffentliche Bersammlung am Privattheatergesellschaft Schneeglöckchen, Theaterverein Die Bäckerei- Arbeiter hatfen am 7. August eine offentliche steht also fest, daß Kleinere Streife ohne weiteres von Versammlung, welche, wahrscheinlich infolge des gerade einge den Kollegen aufrecht erhalten werden können. Wenn man aber tretenen schlechten Wetters, schlecht besucht war, und daher die bedenke, daß der Agitations- und Unterstützungsfonds die Auf wichtigeren Punkte bis zu einer in pierzehn Tagen einzuberufen- gabe hat, ein Widerstandsfonds zu sein, so werde man einsehen, den neuen Versammlung vertagen mußte. Zu Gewerkschaftlichem daß derselbe viel schneller, als es jetzt geschieht, wachsen müsse. machte Jant Mittheilungen über die Mißstände in der Kates- Jn Berlin nebst den Vororten befinden sich 50 000 Metallarbeiter, fabrik der Gebrüder Thiele, Hoflieferanten, Leipzigerstr. 34. Es würde auch nur die Hälfte davon jede Woche eine Marke zu sollen dort an den Maschinen, z. B. an der Walze zc., die Schuh- 10 Pf. nehmen, so ergäbe das 2500 m. pro Woche oder vorrichtungen fehlen. Ferner seien die Arbeitsräume, die vierzehn 125 000 m. pro Jahr Einnahme. Das kommt aber bei Weitem Stufen unter dem Straßenpflaster liegen, unzureichend erleuchtet, nicht ein, und zwar ist die lässige Agitation Schuld daran; die Desgleichen der Ankleideraum, der nicht für die männlichen und Kollegen müssen viel eifriger als bisher versuchen, bei den Unweiblichen Arbeiter getrennte Abtheilungen hat. Das Maschinen- organisirten Eingang zu finden. Augenblicklich beläuft sich der Fonds personal werde so lange beschäftigt, daß die Unfallgefahr eine auf ca. 2600 M. Nun geht die Stimmung unter den Berliner sehr große ist. Unter Verschiedenem wurde bekannt gegeben, daß Metallarbeitern dahin, im nächsten Jahre für den 1. Mai der Verband der Bäcker und Berufsgenossen am 14. August seine energischer einzutreten, als es in diesem Jahre der Fall war. nächste Sigung hat. Die nächste öffentliche Versammlung findet Ferner wisse man noch nicht, was für Maßnahmen man gegenam 28. August bei Nieft in der Weberstraße statt. Die Agi- über den Entlassungen verschiedener Kollegen aus den Werktationstommission wird dazu ein Flugblatt verbreiten und Listen stätten wegen des Boykotts zu treffen haben werde, oder was ausgeben zur Sammlung von Geld für die Kosten der öffent- für Zufälle sich in fürzester Zeit ereignen können; wiederholt lichen Versammlungen. feien ja Streits wie ein Blitz aus heiterem Himmel gefommen. Für alle diese Eventualitäten brauche man Geld. Daher möchte es sich vielleicht empfehlen, in denjenigen Werkstätten, wo die Kollegen zur Abnahme von Marken durchaus nicht zu bewegen sind, auf Listen zu sammeln. Die Kollegen des deutschen Metallarbeiterverbandes im Zentrum und Süden sind zu gemeinsamer Sammlung bereit, nur noch nicht die im worden. Sonntag, den 12. August, Nachmittags 5 Uhr, im Saale des Herrn wilte. Aus der regen Diskussion, die sich an diese Ausführungen schloß, Andreasstr. 26. Tagesordnung: 1. Der Bier- Boytott und unsere sei folgendes erwähnt: Ein Redner meinte, auf Listen zahlen Stellungnahme zu demselben. Referent: B. Stabernad. 2. Der Stellenwucher " Die Praktiken der Zwischenmeister vor dem Berliner die Kollegen deshalb mehr, weil sie nicht alle Wochen kommen. im Schlächtergewerbe und wie ist demselben entgegenzutreten. Arbeiter Bildungsschule. 2. und 4. Sonnabend im Monat, Abends Gewerbegericht" lautete das Thema einer, von der Agitations- Der Martenabsaz aber sei deshalb schlecht, weil die Vertrauens- 8%-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstr. 1790, und Süd- Ost- Schule, kommission einberufenen öffentlichen Schneider- und Schneide- leute sich die Sache nicht genug. angelegen sein lassen. Gerade Waldemarstr. 14: Naturertenntniß. 1. und 3. Sonnabend im Monat, Abends rinnen- Versammlung, die am 7. August in Hoffmann's Festsälen die Kollegen, die von der Organisation nichts wissen wollen, Theilnehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. 8%-10% Uhr: Diskutir- Uebungen. Bei allen Unterrichtsfächern werden neue tagte. Eine Anzahl zwischenmeister versuchten mit aller An- nehmen weit eher eine Marte. Mehrere Redner treten für Gefang- Turn- und gefellige Vereine. Sonnabend. Paul ftrengung bei der Bureauwahl das Bureau in Händen zu be- Beibehaltung und regeren Vertrieb der Marken, andere Nickel'scher Musikverein Allegro bet Spindler, Reichenbergerstraße 118, kommen und es bedurfte erst einer zweimaligen Abstimmung, ehe für den Vorschlag Näther's ein. Kurgas erklärt die ablehnende Neue Mitglieder werden daselbst aufgenommen. Ecke Forsterstraße. Gemischter Chor Gleichheit, Zwingliftr. 6a, 9-11. es ihnen flax wurde, daß die Majorität auf feiten Saltung der Vertrauensmänner des deutschen Verbandes Turnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute Der Arbeiter und Arbeiterinnen war. Der Referent, Ge- im Norden Berlins gegenüber der Martensammlung daher, daß von 8-10% Uhr in der Turnhalle, Fretenwalderstr. 39. werbegerichts Beisitzer Pfeiffer, gab einen allgemeinen die Mitglieder dieses Verbandes höhere Beiträge als die des zeichnis, Königsbergerſtr. 24. Bühnenverband Normania jeden letzten Sonnabend im Monat bet Ueberblick über die tieftraurige Lage der Mäntelnäherinnen, und Berliner Verbandes zu zahlen haben, sowie aus der Annahme, Abends% 9 Uhr bei Schulz, Brunnenſtr. 116. Theaterverein Berlinei über die Art und Weise, wie sie vielfach um ihren tärglichen daß die Unorganisirten, welche Marken entnehmen und fich Bar jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends 8 Uhr, Köpenickerſtr. 55a. Lohn geprellt werden, oder denselben in vielen Fällen, trotz des dadurch im Falle des Streits auch Unterstützung sichern, abend 9% Uhr bet Pape, Kolbergerstr. 22. Privat- Theatergesellschaft Veneta, Sigung mit Damen jeden Sonnabend, Theatergesellschaft Edelweiß, ihnen günstigen richterlichen Entscheides, entweder ratenweise gerade deswegen fich erst recht nicht bewegen lassen Sonnabend 9% Uhr, Sigung mit Damen bei Ravul Adree, Thorinerstr. 58. oder gar nicht bekommen. Der Merger der Herren Zwischen- würden, der Organisation beizutreten. Näther erwidert Bultania, 9 Uhr, Sigung in Täger's Gesellschaftshaus, Gartenstr. 13-14. meister, denen hier im Beisein der Arbeiterinnen ihre Sünden hierauf: Wenn die Mitglieder des deutschen Metallarbeiter- rant von Krone, Wörtherstr. 11. Nach der Sigung Fidelitas. Fidelitas. Verein Morgenstern, 9 Uhr, Sigung mit Damen im RestauTheatervorgehalten wurden, machte sich in vielen wüthenden Zwischen- verbandes thatsächlich nicht gewillt find, beizutragen, so können verein Bohemia bet kummer, Acerfir. 13, Sigung und Aufnahme neuer rufen bemerkbar. Und so war es denn der Innungsmeister sie auch nicht auf Unterstützung aus dem öffentlichen Fonds rechnen. Mitglieder. Boruffia, Sigung 8½ Uhr, bet Schröder, Wienerstr. 31. Meyer, der, nachdem er bekannt gegeben, daß er große Nachdem sodann im weiteren Verlauf der Debatte von beiden Restaurant Bauß, Blumenstr. 10, Sigung mit Fidelitas. Gefelliger Verein Freundschaft, jeden Sonnabend Abend 9 Uhr im Aussicht habe, nächstens als Gewerbegerichts- Beisiger gewählt Richtungen besonders betont wurde, daß das Vertrauensmänner- ustige Brüder 2, Sigung mit Damen jeden Sonnabend Abend 9 Uhr zu werden, versuchte, eine kräftige Lanze für die noth- system der neutrale Boden ist, auf dem ein Zwiespalt zwischen bei Strüger, Blanufer 34.- Theater- u. Artiſten- Club„ Humor", Fidelitas und Tanz bei Echönwälder, Oranienstr. 153, part. Leidenden Zwischenmeister zu brechen, indem er sich in gehässigen den Berliner Metallarbeitern vermieden werden soll, gelangten oni Sonnabend 9% ühr bet Günther, Brunnenstr. 30. Brivat- Theater: Brivattheater Gesellschaft Redensarten gegen den Referenten erging und die lächerliche folgende Resolutionen zur Annahme: 1. Die Versammlung ver- verein Blaue Schleife, Sonnabend Abends 9 Uhr bei Michaelis, genannt Frage aufwarf, warum gerade die Schneider die Zustände im pflichtet jeden Werkstatt- Vertrauensmann, rege für den Vertrieb der Wiener, Weisenburger- und Treschowstraße- Ecke, Siyung, nachher Fidelitas. Geselliger Verein Anna- Marie". Jeden Sonnabend Abend 9 Uhr im Schneidergewerbe an die Oeffentlichkeit zerren, da doch in vielen Marken zum öffentlichen Fonds zu arbeiten. 2. Die Versammlung er- Restaurant des Herrn Pietsch, Dresdenerstraße 116( früher Gründel), Sigung anderen Gewerben, z. B. bei den Schuhmachern, die Verhältnisse klärt, das System der Martensammlungen beizubehalten und ver- mil Fidelitas und Tanz. ebenso liegen. Diesem Redner folgte der Meister Volkmann, pflichtet sich, dasselbe nach allen Kräften auszubauen, ohne Unterschied traße Nr. 16. Vergnügungsverein Azalia Abends 9% Uhr bei D. Seindorf, BarnimVergnügungsverein Qustige Becher Abends 9% Uhr Antisemit, in derselben Tonart, indem er eine von Unwahrheiten der Organisation. Unter Verschiedenem theilte Kollege Litfin Mendelssohnstraße Nr. 9.- Vergnügungsverein Garmen Sylva Sigung ftrogende Radaurede vom Stapel ließ, alle Klarstellungen mit, daß bei Ehrich u. Gräz der Vertreter der Firma Adolf Gräz Uhr im Restaurant von O. Wils, Mariannen- Ufer 2. Gefelliger Verein gegenwärtiger unhaltbarer Zustände für sozialdemokratische den Kollegen gedroht hat, jeden zu entlassen, der dem Berliner inde jeden Sonnabend 9 Uhr bei Grawe, Brunnenſtv. 147. gnügungsverein harmlos, Sigung mit Damen Sonnabend, Abends 9 Uhr, Phrasen und Hehereien erklärte, und verlangte, daß die Arbeite Metallarbeiter- Verband angehört oder der in der Fabrik den Blumenstraße 46 bet Went. Mitglieder pünktlich. Bergnügungsverein rinnen mit den Zwischenmeistern Hand in Hand gehen, und vom Vorwärts" liest. Lustig, Sigung Abends 8½ Uhr, bei Falbe, Reichenbergerstr. 149. Unternehmerthum Besserung ihrer Lage fordern.- Den ZwischenRauchflub Blaue Quaste, Sonnabend 9 Uhr bei Mücke, N., Wöhlertstr. 2. Der Arbeiter Bildungsverein zu Schöneberg hielt rufen dieser Herren während des Referats folgend, Namen am 6. August cr. seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. straße 5. Rauchtlub Dornröschen, Gigung Abends 9 Uhr, bei Krüger, FennRauchklub Weiße Wolte, Bernauerstr. 14, bet Henoch. nennen" führte ein Arbeiter einen Spezialfall an, in dem eine Den ersten Punkt der Tagesordnung, Vortrag über den stono- Rauchflub Giferne Bfeife. Mittwoch und Sonnabend Gizung bet Arbeiterin erst nach vielen Wochen und vielen Bemühungen mischen Theil des sozialdemokratischen Programms, hatte Genosse nickerstr. 28a, Restaurant Saun, tagt Sonnabend und Montag. Weinert, Adolffir. 20, Abends 8 Uhr. Schieß- Klub Fein- korn, köpRauchklub unter Androhung, die Nichtanmeldung bei der Krankenkasse zur E. 23 urm als Referent übernommen. Leider war der Referent Rothe Nette, Abends 9 Uhr bei Albrecht, Wein- und Gollnowstraße- Ecte. Anzeige zu bringen, ihre 13, 14 M. bekommen fonnte. Als Rauchflub Blaue Woltell Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr im Restaur. darauf Kollege Täterowo diesem Falle eine Reihe ähnlicher verhindert, seiner Zusage nachzukommen. Um den ersten Punkt. Steuer, Weinſtr. 82. der Tagesordnung auszufüllen, hielt Genosse Meiling eine Stattlub Gordischer Knoten, jeben Gonnabend 9 Uhr bei Karl hinzufügen wollte, erhoben die Herren Meister einen heiden: Vorlesung: Thesen über den Sozialismus, die mit reger Aufmert- Schilling, Büdlerfir. 55. Verein ehemaliger Schüler der mäßigen Spektakel, und verließen mit ihren Frauen in ächtsamkeit verfolgt wurde. Unter Bereinsangelegenheiten theilte Gen. 30. Gemeindeschule, Abends a Uhr, Restaurant Freitag, stoppenantisemitischer Radaumanier das Lokal. Nachdem endlich Ruhe Schindler, Hauptstr. 22, der Versammlung mit, daß er von seinem Boite, Kolbergerfir. 28. ftraße 65. Geselliger Ver ein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant war, fonnte Täterow in seinen Ausführungen fortfahren und die früheren Bierlieferanten( Schloß- Brauerei) vor die Entscheidung abends 8 Uhr, Grünauerstr. 17 bet Deeß. Stattlub Kreuzbube bei Steuer, Weinftr. 22.- Stattlub Revolution Bligler Brandi juchte die Neugründung einer Bügler- Ber- geſtellt wurde, entweder die kleine reſtirende Summe zu zahlen, tagt jeben Sonnabend und Montag im Reſtaurant Humboldbein, Hochſtr. 32a. oder wieder das Bier aus der genannten Brauerei zu entnehmen; Statflub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Wuttle, Graudenzereinigung zu rechtfertigen. Reifing und 3ander führten bei Verweigerung dieses Verlangens solle er ziehen. Genoffe ftraße 2. Etattlub Ginigteit bei Grube, Mariendorferstraße, Ecte ebenfalls haarsträubende Fälle aus ihrer Praxis als Gewerbe- Schindler zog im Bewußtsein seiner Pflicht das letztere vor uhr Sigung bei Herrn B. Wiesegarth, Krautstr. 38. Schafstopftlub Brudertette, jeben Sonnabend Abends gerichts- Beisiger an. W. Schulze unterbreitete der Versamm( Bravo). Sodann wurde von der Bersammlung der Vorschlag lung einen rigorosen Fall von Lehrlingsausbeuterei, der vor des Vorstandes, vierteljährige Abrechnung im Interesse des Ver- bof, Admiralstr. 18 Touristenverein Wanderlust Abends 9 Uhr im Restaurant Märkischer dem Gewerbegericht zur Verhandlung kam und wahrscheinlich eins stattfinden zu lassen, angenommen. Als Thema der nächsten Tambourverein uf Sonnabends 9 Uhr bei Jakob, Inselstr. 1. noch ein Nachspiel vor dem Staatsanwalt finden wird. Deutscher sozialdemokratischer Lesehinb in Paris. Versammlung wählte man: Die Ziele der modernen Arbeiter bonore 814 Cafe du Lion de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Vers Die L.'schen Eheleute betreiben das Geschäft, jungen Mädchen Bewegung. Die Versammlung findet am 20. August in Keßner's fammlung; reiche Bibliothet, Beitungen, französischer Unterricht. das Nähen zu lehren, äußerst geschäftsmäßig und raffinirt. äußerst geschäftsmäßig und raffinirt. Gewöhnlich müssen die Opfer, die sich in den Negen dieser Geschäfts. Lokal, Grunewaldstr. 110, statt. prattiken fangen lassen, 20 M. Entschädigung für eine zwei wöchentliche Lehrzeit entrichten, um dann gewahr zu werden, daß es mit ihrem Können sehr schlecht bestellt ist. So erging es vor kurzem auch einer Ausgelernten", der das Anerbieten gestellt wurde, bei einer zu leistenden Entschädigung von 75 M. noch weitere drei Wochen die Lehrzeit auszudehnen. Nach Verlauf dieser Zeit wurde sie großmüthig noch 14 Tage beschäftigt, jedoch Don einer Lohnzahlung wollte man nichts wissen. Somit hatte die Arbeiterin 7 Wochen umsonst gearbeitet, 95 M. zu gegeben, die Fähigkeit, einen vollständigen Mantel selbst anzufertigen, besaß sie nicht. Nach dem Schlußwort Pfeiffers stimmte mau einmüthig folgender Resolution zu:„ Durch das heutige Auftreten der Zwischenmeister ist auf's neue bewiesen, daß an ein gemeinsames Vorgehen nicht zu denken ist, vielmehr sind die Arbeiter und Arbeiterinnen auf sich selbst angewiesen, und werden durch Beitritt zur Organisation mithelsen, die traurigen Zustände zu beseitigen." " " s Solmsstraße. VerKartenflub Mulle Rue St. London. Der einzige hiesige fozialdemokratische Berein Londons, der alte, von Karl Marr und Friedrich Engels 1846 mitbegründete kommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Gewerkschaftliches. In Rigdorf beschäftigte sich am 9. August eine auch von Frauen gut besuchte öffentliche Versammlung mit dem gegen wärtigen Stand des Boykotts und der Frage, welche Lehre den Arbeitern daraus erwächst. Genosse Pfannkuch aus Berlin hob in seinem Referate hervor, daß der Stand des Boykotts ein vorzüglicher ist, die ausgesperrten Brauereiarbeiter werden aus reichend unterstützt, das Absatzgebiet der Ringbrauereien hat sich Internationaler Tabakarbeiter Kongres in Basel. beschränkt und nimmt, je länger der Boykott dauert, desto mehr Internationale Regelung der Arbeitszeit, Stellung zum Zeit- und ab, ja sogar gutes, echt bayrisches Bier beginnt in Berlin für Stücklohn und die Regelung der Unterstützung bei Streits und einen Preis verzapft zu werden, der es auch den Arbeitern Aussperrungen waren Gegenstand der weiteren Verhandlungen ermöglicht, dieses Bier zu trinken. Die Klassenbewußte Arbeiter des Kongresses. Ueber die beiden ersten Punkte wurde zusammen schaft Berlins und der Umgegend ist gewillt, den ihr aufgezwungenen verhandelt. van Leda aus Brüssel und Boerkoel aus Kampf so lange zu führen, bis die Organisation der Brauerei Rotterdam sprachen gegen die Altordarbeit; ersterer erklärte, daß Arbeiter anerkannt, die Ausgesperrten eingestellt und der Arbeits- alle Hebel in Bewegung gesezt werden müßten, um die Affordnachweis in früherer Form wieder hergestellt ist. Wann arbeit abzufchaffen und dafür einen Minimaltagelohn und den das Ende des Boykotts eintritt, das hängt von den Brauereien Normalarbeitstag einzuführen; letzterer hob hervor, das Affordab. Der Boykott wird geführt, damit die Arbeiterorganisation system babe seinen Höhepunkt erreicht, denn schneller als jetzt Die Branche der Kartonarbeiter und Arbeiterinnen anerkannt wird. Ist das erreicht, so ist es Pflicht der Organi- tönne nicht gearbeitet werden. Disen, Kopenhagen, befürDie Branche der Kartonarbeiter und Arbeiterinnen fation, ihre Kräfte so zu stärken, daß sie den Kampf mit dem wortete eine Resolution, worin die Tabalarbeiter aufgefordert hielt am 8. d. M. eine verhältnißmäßig gut besuchte Berfamm- Unternehmerthum aufnehmen kann. Die Waffe des Boykotts darf werden, dahin zu wirken, daß die Akkordarbeit abgeschafft wird. lung ab, in welcher der Kollege Greifenberg über die Miß nicht durch Anwendung für jede einzelne Forderung der Arbeiter der Freilich sei auch hier wieder der Arbeiter selbst der größte Feind stände in den Berliner Kartonfabriken referirte: Seit dem 3. Streit von 1890 hätten sich die Verhältnisse wohl in allen Arbeits- Nahrungsmittel- Branche abgeſtumpft werden. Sollten z. B. die Saal- des Arbeiters. Namentlich die jüngeren Leute, die die schädlichen stätten wesentlich verschlechtert, so daß es hohe Zeit sei, daß die befizer nach Beendigung des Bierboykotts die Hergabe der Säle an Folgen der Affordarbeit nicht fennten, wollten sich oft gern auf stätten wesentlich verschlechtert, so daß es hohe Zeit sei, daß die eine Menge Bedingungen fnüpfen, dann würde sich wahrscheinlich Kosten ihrer Gesundheit abrackern. Hier gelte es, Aufklärung unter Kollegen und Kolleginnen den Unternehmern zu verstehen geben, der Boykott gegen sie in noch viel schärferer Form wenden, wie die Massen zu schaffen. Keller- Schwing, Oberwyl, ist daß auch ihre Geduld eine Grenze hat. Abzüge seien überall an jetzt gegen den Brauereiring. Für solche Fälle muß diese Waffe ebenfalls der Ansicht, daß mit dem Kampfe gegen das Atfordder Tagesordnung, ebenso grobe Behandlung besonders der weiblichen Arbeitskräfte. Die Arbeitsräume, meist unter dem Dach scharf erhalten werden. Indeß dürften die Saalbesitzer froh sein, system wenigstens einmal der Anfang gemacht werden müsse. van venn sie mit den Arbeitern wieder Geschäfte machen können. Leda, Brüssel, will, daß der Kongreß sich prinzipiell gegen die belegen, würden trotz der immenſen Wärme fast nicht ventilirt, Nachdem man also an dem ganzen Stande des Boykotts gesehen Attordarbeit erkläre, schon mit Rücksicht auf die Konkurrenz, die so daß es nicht verwunderlich erscheine, daß 3. B. hat, daß der Geldsack Vieles fann, daß er aber eins nicht kaufen die nichtorganisirten Arbeiter, namentlich die Frauen und Kinder, in einer Fabrit, welche 10 Arbeiterinnen beschäftigt, kann, nämlich das Solidaritätsgefühl der Arbeiter, da verfallen die oft 13 Stunden arbeiteten, den organisirten Arbeitern machten. Redner schließt mit dem Hinweis auf die Organisation und die Gegner auf das alte Mittel und drohen mit Polizei, Staats- Er schlägt vor, zur Abfassung einer derartigen Resolution eine anwalt und Verschärfung des Strafgeseges. Uns fann das Kommission zu wählen. Boerkoel, Rotterdam, ist damit dem Appell an die Kollegenschaft, auf Beseitigung der geschilderten nicht bange machen. Die Lehre nun, welche der Boykott ergiebt, nicht befriedigt, sondern meint, es gelte heute, Mittel und Wege Mißstände in geeigneter Weise hinzuwirken.( Beifall.) Die Die ist die: Die bürgerliche Gesellschaft fönnte lange nicht mehr den zu finden, um die Affordarbeit thatsächlich abzuschaffen. fussion ergab die Bestätigung des vom Referenten Gesagten; ein Tamtam schlagen, den sie schlägt, wenn nicht noch ein großer Ein Land solle im Kampfe vorangehen. Deutschland wäre dazu Hausdiener des Fabrikanten Regel, der seinen Herrn weißwaschen Theil der Arbeiter in ihr Horn blieje. Hat man doch auch hier schon im stande, und der Sieg wäre eine Stärkung der Organi wollte, vermochte auch nichts Entlastendes zu befunden. Durch in Berlin solche Arbeiter gegen uns auszuspielen versucht, sie fation. Gichelsheim, in Amsterdam, ist ebenfalls für eines Sonnabends fich 6 derselben krank meldeten. Der örterung gezogen. = einen Redner wurde festgestellt, daß sich die Echlafstelle des sollten die die große Brauerei- Arbeiter- Versammlung in der energisches Handeln, mahnt aber zur Vorsicht, weil gar viele Kutschers bei der Firma Fibeltorn im Stall, eingeschlossen Kontordia" und eine zweite bei Martens sprengen. Freilich Arbeiter noch immer nicht begriffen, daß fürzere Arbeitsvon Dunggrube und Klosets, befindet. Als Vertrauenspersonen hier in Berlin, wo fünf von den sechs Wahlkreisen durch Sozial- zeit höheren Lohn bedeute. Junge, Bremen, zerstörte die für die Kartonbranche wurden Medefind und Fräulein bemokraten vertreten sind, und zwei große Wahlkreise unmittelbar Illusionen Boerkoel's, als wäre Deutschland das geeignete Land, 2anger gewählt und zum Schluß noch der Bierboykott in Er- vor Berlin desgleichen, δα war die Scham vor der um den Vorstoß in diesem Kampfe zu führen. Nirgends sei die flaffenbewußten Arbeiterschaft groß genug, die Ausführung Arbeitslosigkeit größer. Und fäme die neue Tabaksteuer, so würde Aber€ 3 Die Werkstatt Vertrauensleute der Metallarbeiter jener Versuche zu hemmen. giebt noch viele wieder ein ganzes Drittel der jetzt beschäftigten Tabaksarbeiter hatten am 8. August eine öffentliche Versammlung einberufen, Gegenden in unserem Vaterlande, wo Arbeiter sich bereit finden, arbeitslos. Die Arbeitslosen seien ein Hemmniß bei allen in der das Thema erörtert wurde:" Der Agitations- und Arbeitern in den Rücken zu fallen. Daher ziehen wir aus dem Streits. Nicht einmal in Hamburg hätte man gefiegt. Die einUnterstützungsfonds der Berliner Metallarbeiter und wie sollen Boykott die Lehre, daß wir in jenen Gegenden immer mehr Auf- sige Hoffnung der Arbeiter sei die Gesetzgebung. Die Arbeiter die Sammlungen hierzu in Zukunft betrieben werden?" In klärung in die Massen tragen müssen, nicht blos damit bei Aus- vermöchten von sich aus nichts auszurichten, weil nur ein geringer verkauf für den erwähnten Fonds in den letzten Jahren nur eine mehr noch damit keine Arbeitskräfte von dort eintreffen. Wo bringt folgenden Antrag ein:" Der Kongreß beschließt, eine kurze sehr geringe Einnahme liefere, es mußten daher die Ausgaben die klassenbewußte Arbeiterschaft dominirt, da müssen die Mittel Flugschrift abfaffen zu lassen, die, speziell für Tabaksarbeiter be für Unterstützung der streifenden Kollegen durch Listensammlung aufgebracht werden, das Licht der sozialdemokratischen rechnet, die Vortheile der Kürzung der Arbeitszeit und den aufgebracht werden. Bei letzterer zeigte sich andererseits, daß Ueberzeugung hinauszutragen in die rückständigen Gegenden. ökonomischen Grundsatz: Je kürzer die Arbeitszeit, um so höher es doch leicht ist, unter den Berliner Metallarbeitern größere Daher müssen die Arbeiter ihre Kraft dem Ausbau der politischen der Lohn, an deutlichen Beispielen farlegt." van 2eda. Summen in furzer Zeit flüssig zu machen. Die Thatsache wie gewerkschaftlichen Organisation zuwenden und es nicht mit Brüssel, befürwortet diesen Antrag mit dem Hinweis darauf, daß die Stückarbeit ja auch die Mutter der Hausarbeit sei.| Ausschließungen, giebt Jügsters, Antwerpen, die nöthigen Vereinsgesetz es der deutschen Organisation unmöglich mache, Märtens, Zürich, erinnert an das neue Arbeiterinnen Aufklärungen. Die Veranlassung, diese Frage auf die Tagesordnung die Zahl der zum internationalen Fonds zahlenden Tabalarbeiter Gesetz in Zürich, das zum ersten Male den Arbeiter zu sehen, gab ein Streit in Holland. Der Generalsekretär schrieb anzugeben. Eichelsheim- Amsterdam meint, dann könnten schutz auch auf das Kleingewerbe übertrage, warnt aber deshalb an alle Vertrauensmänner, ob er aus dem internatio- es wenigstens die anderen thun. Er weist auf die hohen StreifDavor, sich auf die Gesetzgebung allein zu verlassen, da die Aus- nalen Fonds Unterstützung geben dürfe, erhielt aber von Deutsch- unterstüßungen der holländischen Organisation hin. Boerkoelführung der Gesetze beständig von den organisirten Arbeitern land feine Antwort, weshalb der Streit nicht unterstützt wurde Rotterdam sagt, Eichelsheim spreche mehr für Amsterdam; im fontrollirt werden müsse; sonst stünden die arbeiter und verloren ging. Die fleineren Sektionen Belgiens erklären übrigen Holland lägen die Verhältnisse viel ungünstiger; er freundlichen Bestimmungen nur auf dem Papier. Difen, also, daß fie, falls die Sache nicht geregelt wird, nichts mehr beantragt, den Prozentsatz auf 5 herabzusetzen. Steigers Kopenhagen, erklärt sich gegen Boerkoel's Ansicht, als könnte ein zum internationalen Fonds beitragen werden. Belgien möchte Basel warnt vor Einführung einer Extrastreifsteuer, die nur die einzelnes Land in diesem Kampfe an die Spite treten, und er nun, um solche Vorfälle künftig zu verhindern, eine bestimmte Norm internationale Organisation sprengen würde; man sehe ja, daß innert zugleich Junge daran, daß eine Arbeiterschußgefeßgebung festgefeßt wissen, wonach Unterstüßungen aus dem internationalen es gewissen Organisationen, wie denen der Schweiz, nicht einmal stets erst unter dem Druck einer kräftigen Arbeiterorganisation zu Fonds ausbezahlt werden müssen. Und zwar meint Belgien, so- möglich sei, ihren jetzigen Verpflichtungen nachzukommen. Im Stande famme. Er begrüßt den Antrag Steiger. In Kopen- bald mindestens hundert Streifende da seien, hätten sie ein Recht übrigen tritt er nochmals im Interesse der kleineren Länder hagen habe man durch planmäßige Vertheilung solcher Flug- auf internationale Unterstügung. Gichelsheim aus Amster- für die Feststellung eines Prozentsatzes( 10 pt.) ein. Hierauf schriften die Frauen für die Organisation gewonnen. Immerhin dam bemerkt dazu, daß es den Arbeitern in Amsterdam durch wurde die Sache an eine Kommission verwiesen, die am Mittwoch sei die Sache schwer durchzuführen; das beweise das Beispiel der ihre Organisation gelungen sei, eine Reihe von Mißständen, früh dem Rongreß einen Antrag unterbreitete, der nach längerer trefflich organisirten Bauhandwerker in Dänemark, die noch Lohnvorenthaltung, Verwendung der Arbeiter zu anderen Dienst Debatte in folgender Faffung einstimmig angenommen wurde: immer nicht mit dem Affordsystem brechen wollten. Boer verrichtungen, das Bußensystem zc. abzuschaffen. Dadurch sei die Das internationale Komitee ist ermächtigt, von sich aus toel, Rotterdam, tritt ebenfalls dem Antrag Steiger bei. Nur Zahl der Organisirten innerhalb 2 Jahren von 200 auf 740 ge- Streitunterstützungen bis zu 2500 Franken zu gewähren. Höhere möchte er mehr die Abschaffung der Akkordarbeit als die stiegen; ja, von 80 Sortirern seien 60 in der Organisation. Beträge bedürfen der Genehmigung der Mehrheit der Vertrauens. Kürzung der Arbeitszeit. Von der Gesetzgebung erwarte er Dieses Wachsthum der Gewerkschaft habe die Fabrikanten ver männer aller Länder und zwar ist eine Majorität von zwei nicht viel, besser sei eine straffe Organisation. England, das schnupft, und sie planten für den kommenden Winter Stimmen erforderlich. Die Unterstüßung erfolgt unter folgenden fast gar feine Arbeiterschutz- Gefeßgebung hätte, habe zuerst die Revanche. Daher gelte es, zu rüsten, und die Streifunterstützung Bedingungen: 1. die zu unterstützende Organisation muß 1 Jahr Arbeitszeit gefürzt. Stromberg, Hamburg, meint, die zu regeln. Er sei für eine Gytrasteuer, die im Streitfall lang der internationalen Organisation angehören, 2. die Zahl Affordarbeit hänge mit der ganzen heutigen Produktionsweise von allen Ländern zu zahlen sei. Stromberg- Hamburg der Streifenden muß mindestens 10 pt. der organisirten so enge zusammen, daß es eine Ueberschäzung unserer Kräfte sei, will nicht, daß eine bestimmte Zahl Streifender( etwa 100) die Tabatarbeiter des betreffenden Landes betragen. Bei Streits Beschlüsse über Abschaffung des Akkordsystems zu faffen. Ein Norm zur Berechtigung auf internationale Unterstützung gebe, und Aussperrungen von längerer Dauer, bei denen nicht einzelnes Land könne, wolle es seine Industrie nicht ruiniren, sonst kämen kleine Länder, wie Quxemburg, wo es niemals zu 10 pet. aller Organisirten des Landes betheiligt sind, kann Unterhier gar nicht den Vortritt machen, es sei denn, daß es fich einem Streit von 100 Mann fäme, nie in die Lage, Unterstützung aus dem internationalen Fonds eintreten, wenn die Landesdurch hohe Schußzölle abschließe. Das Wort Beitlohn" allein stügung aus dem internationalen Fonds zu erhalten; vielmehr organisation die Unterstützung nicht aufbringen kann und Ausbelje dem Arbeiter gar nichts. E3 tomme lediglich solle man nach dänischem Muster verfahren: Erreicht die Zahl sicht auf Erfolg ist." darauf an, wie hoch der Lohn sei. Nun stelle sich der Lohn- der Streifenden einen bestimmten Prozentsatz( etwa 5 pet.) Die Kommission, die die verschiedenen Anregungen zur arbeiter in der Tabakbranche heute nicht besser als der andere aller organisirten Arbeiter, so sollen fie Unterstützung aus„ Regelung der internationalen Arbeitsverhältnisse" zu berathen Affordarbeiter, da sich ja beide Lohnarten nach der Durchschnitts- dem internationalen Fonds erhalten. Olsen, Kopenhagen, hatte, schlägt folgende Resolution vor: leistung des Arbeiters richteten. Der springende Punkt sei daher verlangt unter Hinweis auf den kleinen Kassenbestand, daß der" Nach den gehörten Berichten der Delegirten aller auf dem nicht die Frage: Stücklohn oder Zeitlohn? sondern Organisation Prozentsaz höher angesetzt werde. Boerkoel, Rotterdam, Rongreß vertretenen Länder ist die Lage der Tabatarbeiter in und Verbesserung der Lage durch Verkürzung der Arbeitszeit und kommt noch einmal auf den Amsterdamer Streit zu sprechen und diesen Ländern eine tieftraurige und die Hebung der Lage der Beseitigung der Hausindustrie, in der jeder Gradmesser der ge- fordert genaue Bestimmungen, in welchem Falle aus dem inter- Tabatarbeiter nicht nur im Interesse der Genannten, sondern leisteten Arbeit fehle. Er sei daher gegen einen Beschluß über nationalen Fonds unterstüßt werde. Er schlägt zur Beantwortung aus Gründen der Menschlichkeit nothwendig. Die HauptAbschaffung der Affordarbeit, stimme jedoch dem Antrag Steiger der Unterstützungsfrage des Generalsekretärs eine Frist von ursache zur Verschlechterung der Verhältnisse der Tabakzu. Eichelsheim aus Amsterdam bringt eine Resolution ein, 14 Tagen vor; antwortet innerhalb dieser Zeit ein Vertrauens- arbeiter liegt in der langen Arbeitszeit, in dem vorhandenen worin sich der Kongreß in schärffter Form gegen die Afford mann nicht, so foll es als Zustimmung gelten. van Leda, Akkordsystem, in dem System der Hausarbeit, welch letztere Einarbeit ausspricht und die Tabatarbeiter auffordert, mit allen ihnen Brüssel, hält den Antrag Belgiens, daß nur Streits von mindestens richtung die Ausbeutung der Arbeiter, besonders der Frauen und zu Gebote stehenden Mitteln für deren Abschaffung zu wirken. 100 Mann Anspruch auf internationale Unterstützung haben sollen, Kinder in unbeschränktem Maße zuläßt. Der Kongreß beschließt, Steiger, Basel, betont, daß die scheinbaren Gegensäße, die aufrecht, fügt aber als weitere Bedingung hinzu, daß die da die Verkürzung der Arbeitszeit, das Verbot der Hausarbeit, zwischen Boerkoel und Stromberg bestehen, nur auf einer ein- betreffende Organisation mindestens zwei Jahre lang ihren Ver- die Beseitigung des Akkordsystems ein Steigen des Lohnes und feitigen Auffassung der ganzen Frage beruhten. Habe Strom- pflichtungen gegen den internationalen Fonds nachgekommen die geistige und körperliche Hebung der Arbeiter zur Folge hat, berg Recht, wenn er sage, der Akkordlohn sei, wissenschaftlich sein müsse. Dazu soll jedes Land genau die Zahl der zum in der Agitation für Verkürzung der Arbeitszeit, Berbot der aufgefaßt, nur ein verwandelter Zeitlohn, so müsse er internationalen Fonds zahlenden Mitglieder angeben. Jügsters Hausarbeit und Einführung eines andern Lohnsystems nicht zu doch auch Boerkoel beistimmen, wenn die fanitäre und Eichelsheim sprechen noch einmal über den Holländer erlahmen, sondern dieselben mit noch mehr Nachdruck als bisher er, und agitatorische Seite hervorhebend, behaupte, daß die Streit. Steiger, Basel, tritt für Stromberg's Antrag ein, zu betreiben. Von dem Grundsatz ausgehend, daß die Erkenntniß Affordarbeit den Arbeiter physisch und moralisch ruinire. mit dem Zusatz Olsen's, daß der Prozentsatz der Streifenden auf des Werthes der Verkürzung der Arbeitszeit, der Beseitigung der Man müsse daher sehr wohl schon aus diesem Grunde 10 pet. festgesetzt werde. Conradi, Luxemburg, ist damit ein- Hausarbeit und der Akkordarbeit das beste Mittel ist, um mit die Aufhebung der Affordarbeit mit allen allen Kräften verstanden. Van Leda Brüssel meint, wer nicht zahle, habe Erfolg zu arbeiten, beschließt der Kongreß ferner, eine Flugschrift anstreben. Der Antrag Steiger und die Resolution Gichelsheim auch fein Recht auf Unterstügung, und hält daher seinen Zusatz- ausarbeiten und verbreiten zu lassen, in der genannte Dinge werden an eine zweigliedrige Kommission verwiesen. Ueber den antrag aufrecht. Disen Kopenhagen beantragt Verweisung flargelegt werden sollen." Auch diese Resolution wird einstimmig Bunft: Regelung des Unterstützungswesens bei Streiks und an eine Kommission. Junge Bremen erklärt, daß das deutsche angenommen. Achtung, Varteigenossen! Arbeiter, Varteigenollen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrenfache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstüßen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alexandrinenstr. 122, Gauger. Alvenslebensir. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Hanke. Arndtstr. 34, G. Rothe. N 14, Ludwig. 35, Hagenow. Barutherstr. 15, Thewald. 22, Jaap. 5, aafel. Bärwaldstr. 51, Schröder. Bellealliancestr. 71, Raabe. 74, Rizing. 84, H. Thiele. 88, Hülse. Bergmannstr. 30, Möhring. " ( Schenkendorf- E.) Nitschke. 95, Senft. C 101, Krämer. Besselstr. 14, Hertel. Meyer. Blumenthalstr. 5, Behrend. Dieffenbachstr. 28, Globwasser. " " " " 38, Ott. na 36, Schnieber. 75, Landschule. 76, Schulze. Fichteftr. 3, Drews. Fidicinstr. 29, Bohn. 15, Strabel. Friedrichstr. 238, Haseloff. 234, Jarius. Friesenfir. 23, Otto. 4, Lowendorf. Fürbringerstr. 7, Grothe. 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 66, Schubert. 2. Wahlkreis: 79, Schiefelbein. " 85, Rohrbeck. " 67, Wünsch. " 110, Dellmann. " " 70, Krüger. 62, Miersch. " 6, Schirmer. 75, Lietz. " 68, Mißfe. 35, Danneberg. " 93, Krause. 16, Nellfius. 107, Harms. " 38, Brämer. 82, Schüße. Boechstr. 7, Lingt. " 61, Schaade, Biervering. 80, Blechmann. Blücherstr. 17, Lott. 46, Adolf. " 42, Krebs. " 49, Bahlmann. " 12, Natusch. " 21, Jacob. Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. 14, Bothe. 15, Pohsner. Hafen haide 45, Reichelt. 50, youp. Sedemannstr. 2( Keller), Diede. Heimstr. 25, Reisberg. 16, Schoemann. " 21, Fischer. Hornstr. 11, Boß. Johanniterstr. 1, Roitsch im Steller. 14, Gierfe. Katzbachstr. 20, Nintisch. 26, Günther. Rahlerstr. 5, Schulz. Stirchbachstr. 7, Bilow. 11 17, Scholz. Kochstr. 6, Schumacher. 20, Hube. " 15, Schißler. Koitbuser Damin 38, Lindner. Markgrafenstr. 75, Bose. " 77, Schulz. 23, Neumann. 28, Itung. Mittenwalderstr. 39, Nau. 28, Haseloff. 43, Briefe. 16, Imhoff. 2, Gange. 33, Prüfer. Solmsstr., Barutherstr.- Ecke, Kaborte. Stegliterstr. 11, Arndt. " 50, Dobbert. Steinmetzstr. 24, Bernhard. " 5, Marsch. 57, Böttcher. Teltowerstr. 61, Rudel. 23, Engel. Tempelhofer Ufer 4( Ecke Lantwitstr.), Hans. Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Renner. Möckernstr. 126, Fr. Sontag. 120, Löblich. " 125, Sielesty. " 73, Bittner. " Moritzstr. 9, Lindemann. Motstr. 14, Wetzel. Nostizstr. 12, Syschki. 41, Lehmann. " " 50a, Wesse. 29, Bengsch. " 44, Zimmermann. " 8, Wichmann. " 24, Günter. " " 6, Conrad, Bierverlag. 16/17, Rootkamp. Pallasstr. 16, Faller. 37, Lott. " 1, Jahm. 22, Sell. " 68, Erner. " " 52, P. Schulz. 80, Feder. Wartenburgstr. 16, Anders. Wafferthorstr. 5, Pulz. " 55, Schultz. 51, Weiß. " Wichmannstr. 16, Swade. Wilhelmjtr. 16, Müller. Glödirschstr. 41, Hübner. 23, Paris. F Gneisenauftr. 35, Roffe. " Krausenftr. 55, Ruppert. Kreuzbergstr. 12, Rothe. Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. " 170, Lorenz. Lindenstr. 2, Bohnsack. Plan- lfer 92a, Herrat. 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger. 128, Karge. 料 " 88, Dumfe. Prinzenstr.. 110, Ballwig. 40, G. Schaer. " 122, Colas. " 48, Geier. " " 121, Fischer. Willibald Alexisstr. 31, P. Müller. 10, Schulz. " 15, Wotschke. " 59, Günter, 16, Wüstinger. Yortstr. 6, Weidt. " Boppstr. 4, Karthun. 5, Ungerberg. Bülowstr. 59, S. Werner. " 65, Richter. 70, Krüger. Chamiffo- Platz 4, Jyloff. Culmstr. 36, Raumann. Göbenfir. 21, Rather. Gräfeftr. 8, Schonheim. 31, V. Müller. " " 34, G. Schulz. 34, Plötz. " " 12, Land. 37, Baum. " " 20a, Berger. 74, Kalmus. # 1 И 5, Raft. 9, Hoffmann. " Denne 10, Schmitt. 5, C. Behrend. 31, Lehmann. 27, Giese. Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. Grimmstr. 25, Aust. 1, Müller. " 35, Ziemke. 3, Loewert. " 59, Krause. 34, Beyer. " 27, Bluntte. " " 16, W. Reiche. 71, Menzel. " " 80, Schlüter. " 73, Golz. " 85, Conrad. " 15, Zacharias. " 47, Freiwald. 6, Hensel. Schleiermacherstr. 11, Neinaß. Schönebergerstr. 18, Hansen. Schönleinstr. 23, Hahn. 43, Hoffmann. " 64, Paul. " 44a, w. Koch.. " 37, Lindner, " " 68, Kreuz. " 115, Lange. 26, Boß. " Simmerstr. 52, Wwe. Schröder. 25, Schuster. 33, Schaade. " " 10, Kruhl. 68, Bäckmann. 10, Bachmann. " " 8/4, Stiba. " " " 16, Start. Sinkfir. 27, Degner. 9, Hanice. Luckenwalderstr. 1, Stein. Lützowstr. 7, Appelt. 4, Hermann. 25, Tschentscher. " " 77, Ww. Jöch. 28, Hensel. " " 38, Sauer. 6, Rah. " 62, Schaade. Schüßenftr. 18/19, Freigang. O " 12, Mißfeld. Mansteinstr. 1, Echeffel. Mariendorferstr. 5, 2. Grube. Markgrafenstr. 102, Saß. Solmsstr. 43, Rahu. 22, Trinks. 44, Träukler. 32, Rosserbt. Die in der letzten Liste aufgeführten Gastwirthe Hermadorf, Willibald- Alexisstr. 11, Bleier, Plan- Ufer 91, und Bäuer, Solmsstr. 47, wollen gestrichen sein. Hagenow, Arndtstr. 35, ist durch einen Irrthum der Kontrolle gestrichen worden; derselbe schänkt boykottfreies Bier. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. 33, H. Otto. Schwerinftr. 2, Schimann. " 89, Engel. 3offenerstr. 6, Jahn. 10, Lübke. " 31, Baumann. " " Annenstr. 2, Anders. 9, Prog. " 12, Berndt. " 42/43, Artner( City- Passage). " 16, Ehrenberg. " 23, Röhr. " 29, Wezzeret. " 37, Maliz. " " 18, Götte. Jakobstr., Alte, 130, Frankenberger. " 56, Thiele. 134, Sauer. " 74, Wolter. 1b, Stelzer. 3. Wahlkreis: Die Gastwirthe Berget, Sebastianstr. 12 und Fischer, Köpnickerstr. 70, find, da dieselben Boykottbier führen, von uns gestrichen worden. Brandenburgstr. 33, Zacharowsky. Inselstr. 12, Herrmann. Neanderstr. 3, Kettner. 5, Gehne. Ritterstr. 123, Stramm. 72, Krieg. " Rungestr. 28, Werneke. 8, Quin. " 10, Stettin. " " " Buckowerstr. 6, Krüger. 3, Brattka. 13, Albert. " " Dresdenerstr. 40, Dorn. " " Ecke Seidelstr., Kleber. 32, Arendt. 16, Relm. Schmidtstr. 8, Seume. " 45, Maneke. 7, Blume. Sebastianstr. 1, Laude. " " Neuenburgerstr. 10, Haberstroh. 7, Schneider, 48, Freudenberg. 9, Rickeben. " " " 25, Kube. " 8, Löskow. Mоalbertstr. 26, Sarwarte, 32, Knoll. 59, Schulz. 80, Pritsch. " 61, Pasch. " " 37, Regenberg. " 130, Höricke. " 69, Lenz. " " 7, Döring. 32, Stöpel. " " 118, Garz. " P 26, Hübener. " 5, Geu. " 40, Pfeil. 63, Struct. " " 52, Voß. " 20, Hagen. 110, John. " 55, Ehrenreich. Ohmgasse 5a, Lehmann. Admiralstr. 1, Langer. 37, Görsch. " " 132, Schäfer. " 9, Hennig. " 38, Richter. " " 137, Beyer. Oranienftr. 87, Schiffner. 15, Lembke. 57, Böhm. " "> " 26, Kraft. 58, Werner. 53, Cholojewski( Kolonialwaaren- Händl.). 85, Haupt. " " 109, Greiser, " 50, Opay. 47, Werkmann. 73, Neubauer. 77, Gertram. 81, Goslau. 63, Fint. 72, Ferger. Seydelstr. 8, Passon. " 33, Kierstein. 79, Rosendorn. " " 38, Heese. 99, Schlüter. 40a, Günther. " 108, Voigt. " " 18, Bergmann. 136, Post. " 19, Köhler. Elisabeth- Ufer i, Geier. " 20, Dietze. Neue, 27, Zeeh. Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlau. Kommandantenstr. 20, Armin- Hallen. Prinzenstr. 66, Rabe. 12, Dewig. " 73, Wipf. 13, Borchardt. " " 86, Kühn. " 16, Bohnstengel. " 99, Wwe. Walter. " Simeonftr. 23, Flick. 46, List. " " 3, Handtke. 19a, Wringe. " 26, Jentsch. " 21, Schnieber. " 12, Freundt. 21, Barnack( 3um Schwan). 84, Pickert. 4, Horst. " " 27, Püll. " 38 38, Schönherr, Admirals " 35, Voß. 38 39, Kroth's Bierhaus. Röpnickerstr. 37, Peutert. 31, Schulze. n Garten. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. 52, Siebert. " " 48, Krause. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Elm. 21, Hartmann. Ritterstr. 41, Bodin. 11, Wölf. " " 17, Fietceck. Staligerstr. 7, Schönemann. " 11, Echwarzkopf. " 10, Köppen. " 54, Sevpelt jun. 47, Lochow. 140, Maywaldt. " Beuthstr. 3, Schuly. Bethanien- Ufer 7, Buhtke. Brizerstr. 7, Hoppe. 10 38, Pfitzner. 39, Wendt. " 99, Agenroth. " 56, Bierwagen. " 14, Günther. 49, Wwe. Riedel. " " 109 a, Bödig. 32, Bathe. " Engel- üfer 3, Jahn. 4a, Mize. 10, Maluschke. n 121 a, Schöbel. 13, Brill. 11 10, Rönig. 34, Reil. " 40, Siebke. " 43, Werner. " 46, Kornetzky. Brandenburgstr. 6, Becker. 17, Elsner. # 34, wansti. Franzstr. 14, Lange. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. Hollmannstr. 31, Lehmann. Rottbuser Ufer 57, Ringel. Kürassierstr. 19, Labant. Louisen- Ufer 12, Mönke. " 119, Lorenz. 147a, Weiland. Stallschreiberstr. 1-2, Heindel. 22, Rasemann. 27, Schuly. " " 70, Wabniz. 26, Meinecke. " " " 25, Püschel. 63, Schmidt. " 17, Einhorn. 31, Pahl. 37, Bülow. " " 44, Rümrizz. 38, Barnick. 40, Eckerdt. " " " " 46, Pannewitz. " 64, Riect,( Café Meyer). 〃 29, Schöning. Matthieuftr. 17, Koch( Bierverlag). 83, Paul. " " 84, Raat. " " 11, Gooßens. 48a, Krüger. " 9/10, Hartmann. 36, Gruhn. Michaeltirchstr. 20, Korizky. Naunynstr. 45, Heyer. 〃 86, Jäger. Wallstr. 1, Dorn. " 96, Moseler. " Infelfir. 1, Jakob. 54a, Dieze. 97, Bauer. " " 1b, Krause. 56, Pflanz. 49, Thime. " " 9a, Kameruner Gasthaus. Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersky. 112, Wodrig. " 63, Otto. 88a, Gutte. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 36, Rottulinsky. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Skalitzerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. Diejenigen Gastwirthe, welche aufgeführt waren und ferner weitergeführt werden wollen, mögen sich nochmals bei den Unterzeichneten melden. Alexanderstr. 25, W. Tieße. 27b, Behnte. 10, Gundlach. " 4. Wahlkreis Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. 44a, Diskowski. Gr. Frankfurterstr. 39, Joft. 86, Scheibe. " 126, Ww. Jung. " 49, Wägner. 183, Gold. 3. Deter. " 73, G. Schulz. 37a, Dobberahn. 68, W. Röhl. " 33, Müller. " ( of): Lichtenbergerstr. 16, R. Bolzmann. Raupachstr. 6, J. Palacz. み た " 20, Borchert. Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. 11, Teuber. 27, G. Herrmann. " ( 21, Heise. 46, Bredschneider. " 17, Filig. 60, Fr. Bethge. " 2, Rothert. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplatz 2, Wothe. Andreasstr. 26, Fr. Wilfe. 32, R. Weigmann. " 4, Decker. " " 68, Königstedt. 77, Thomsen. " 36, Raftrow. " 77a, Weiß. " " 44, C. Mettge. 29, F. Clauß. " 70, H. Stimmel. Kleine, 9, Nachtigall. Barnimstr. 46, Steeger. Blumenstr. 3, Siejack. 55, Dücker. Kl. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. 7, Arsen. " Friedenstr. 59, Bipter. 52, Tollkühn. 39, Ww. Brandt, " 54, Gerg. 63, Sommer. 56, Raetig. 97, Reichert. 47, A. Seifert. 55, D. Hannemann. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. 37, Lange. Fruchtstr. 21, Sonnabend. " 3, Behmer. 22, Stawicki. 58, Lindner. " " 94, Wohlfahrt. 21, W. Oberschmidt. 69, Kirchner. " " " 23, F. Jonas. " 24, F. Refact. 27a, Heidfeldt. " " 29, Haupt. 38, Wiedemann. " " 49, Ruppin. 52, Schumann. " 52a, D. Kleinau. " " 70, H. Telschow. 75, Hickel. 25, K. Moriz. " " 54, R. Wuttke. # 52, Jauer. " 27a, Heidfeld. 61, Tilpe. " 47, Hallmann. " 20, Zimmerling. " 37, Marquardt. 68, Steppin. 20, H. Bernice. " 29, Musche. " 31, Becker. " 73, Fender. ce Markusstr., Hilgener. 23, Meyer. " Breslauerfir. 20a, D. Tißmärr. 18, Wesner. " 59, Advernat. " Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Rahl. 5/6, Laskowski, 7, Reiche. " 8, Geier. " 10, Dietrich. " 18, Schubert. 20, Kalfofen. 30, Billerbeck. " 28, Letchnitz. " 38, Wagner. " " 39, Dembitzky. Roppenstr. 10, G. Seehaus. Lebuferstr. 2, A. Jakob. 5, A. Namiz. Liebigstr. 43, Wwe. Strauß. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalati. Markgrafendamm, Reschte. Markusstr. 13, Müller. 10, Schrade. 14, W. Zipke. 8, Kaifer. 6, Spidermann. 31, H. Elsholz. " 25, Nawrot. " 52, Gülde. Kl. Markusstr. 10, H. Gorn. Marfiliusstr. 16, Zimmermann. " 7, Minow. 11, B. Püschel. Mehnerstr. 7, Brezke. Memelerstr. 4, Biedermann. " " 63, Hinz. 64, Schulz. 45, 3ameitat. 67, Wehner. 42, G. Mezzer. 16, R. Stern. Schillingstr. 28, Hausmann. 30a, Roepnid. " " 38, Jezte. 14, Marien. " " 24, H. Woitschack. Strausbergerstr. 6, Preus. " 12, Zimmann. " 52, Karge. 34, R. Bach. " 23, Grunewald. " Stralauer Platz 21, Roeste. " 10/11, Poppe. 5, D. Seefeld. Stralauer Thor 18, G. Mütze. " " " 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. 32, Beyer. Thaerstr. 5, Lange. 61, Przodka. " 47, W. Lorenz. 13, Dohn. " " 22, Weiß. " 24, Engel. " 42, Förster. " 24, Wolff. 74, Schmidt. " 19, Winkelmann. " 77, Dobberahn. " 27, Witthuhn. " " 93, Grühmacher, 8, Schülfe. " 69, Krause. 35, Nitschke. " " " 62, Wulff. 55, Pause. " " 49, Fr. Bemme. 61, Vorwerk. " " 94, Warzecha. 2, Pietsch. 93, Arendt. " " 69, Fortong. 78, Reinebeck. " " 6, R. Rudolph. " 5, Dahlweit. 76, Renner. " 36, Insinger. " " 41, Friedrich. " 67, Albrecht's Ball- Salon. 63, Nöfel. 82, Hanicke. " " 42, Henze. Mühlenstr. 49a, B. Stabernack. 48, Ratke. 36, Kummer. " " " 38, Wiesegart. " 38, Pohl. 52, Maaß. 45, Neumann. " 1, Fr. Engwicht. " 60, Desterreich. Feld- Restaurant Mauer, Wallner Theaterstr. 21, Buhahn. " 26/27, Orlowski. 28, Homuth. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannftr. 6, Scholz. 17 2, Kiesewetter. " 46, Lamprecht. " 3a, Jakobi. 31, Thom. " " 11, Schröter. Krautstr. 4/5, Pilzecfer. Tilfiterstr. 79, Dertel. " 9, Völz. 27, Schmidt. " 28, Büttner. Büschingstr. 5, A. Grunow. " 16, Stanislaus. 7, Jakob. 21, Ropiac. Cotheniusstr. 13, Schwach. 15, E. Wille. Elbingerstr. 7, A. Vogel. 22, G. Kind. 20, Mirschens. " 1 31, R. Körner, " 15, Dames. " 10, R. Zingelmann. " 17, Bringmann. 21, Koziack. Fürstenwalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. 20, Huth. Gollnowstr. 28, Pesarra. 29/30, Albrecht. 20, Münzer. 33, Schäfer. " Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. 3, Wiegert. 15, Tuhlbrüge. " 8, Lehmann. " 16, Potin. " 7, Wilke. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 65, R. Lange. Feldrestaurant Obst, Kamerun. Frankfurter Allee 74, G. Böhl. Grüner Weg 65, Mathes. 90, Bengler. 35a, Böttcher. Küstriner- Platz 8, lose. 2, Stern. Landsberger Allee 37, F. Bense. " " " " 27a, Lange. 4, Haschte. 156, Goebel. 44, V. Rolland, an der Kremser- Haltestelle. Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 8, Haseloff. n 34, Krüger. 105, Görner. 106, Beckmann. Langestr. 1, Milzewsti. 24, Jeratsch. 37, Blasig. Münchebergerjir. 28, Schmidt. " 16, Theeß. 18, Jänice. Am Ostbahnhof 4, A. Förster. " " Pallisadenstr. 2, Schwarz. Weberstr. 10, F. Schulze. 34, Lehmann. " 45, E. Berlin. " 7, C. Gehlow. " 64, Siering. 19, M. Gallwitz. 66, G. Spieckermann. " " 13, H. Müller. 15,. Rezka. " 10, Krippehne. " 26, Wwe. Fellenberg. 20, Scheffer. " 22, Ww. Bartel. " 6, Rose. " 8, Paucka. 33, D. Friese. 65, E. Nadge. Weidenweg 78, Blaar. 93, Scholz. 95, Horn. 81, Quensel. 12, Fehlow. " 79, Holland. 14, Schmidt. " 5, Altmann. " " 91, F. Ahrensdorf. 94, G. Ecfert. 102, Frau Stegal. Langenbeckstr. 9, Rownic. 66, Geier. 68, Marsch. 70, Bergholz. 75, Rose. 84, Holzmann. 93, Ullrich. 83, Rahl. 34, Rechbeer. Petersburgerstr. 30, Ecke 3orndorferstraße, Bey. Posenerstr. 5, Rockendorf. 29, R. Meyer. " 22, Heise.. 10, Kühn. " 20, Ortel. " 27/28, Klawunde. Weinstr. 14, Wartenberg. " 28, Späth. " 11, Feind. " 13, Hoffmann. " 22, Steuer. " 29, C. Hanold. " 20a, Stamm. 55, P. Winkler. " 63, Heisig. 83, Menzel. " 109, H. Striegel. " " 110, G. Brolius. 54, Wive. Beiter. " 90, D. Zabel. 47, Adler. " " 64, Chrbar. 31, Werner. " 122, Br. Friedrich. 65, G. Tempel. 56, Burgmann. 25, G. Mönke. " " 142, Otto. 6, Suchland. " " 64, Möbus. 61, Altmann. 105, Schwart. " " " 181, Liebenow. 38, C. Scherz. 35, Meier. " 181, Junge. 76, Schramm. Gr. Frankfurterjir. 20, Klages. Gubenerstr. 12, G. Buchmann. 46, Gebhardt. " 17, Bath. " 28, Stelz. " 60, Zienicke. 18, Harmuth. 44, Seiler. " 7, Wegner. " 10, Hartong. " 87, Rutle. " 53, Wwe. Hildebrand. 4, Fechtmeier. 14, Wieste. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Tempel, Langeftr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Proskauerstr., Schneider. Naupachstr. 1, Kleine. Zorndorferstr. 3, Möller. können sich melden bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 17, Hoffmann. ( Fortsetzung fiehe 3. Beilage.) Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 3. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. ir. 185. An der Schleuse 12, R. Cwit. Adlerstr. 7, H. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. 34, W. Stamer. Claudiusstr. 19, Wendt. 20, H. Kreisel. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtlebe. 4, W. Güldenſtein. Dorotheenstr. 46, Rud. Urban. Fischerbrücke 11, G. Schulze. PP Sonnabend, den 11. August 1894. Fischerbrücke 14, A. Fabig. " 22, E. Vetter. 25, Piel. Fischerstr. 3, Hoffmann. Französischestr. 6, Pätschke. Friedrichsgracht 16, Thierbach. 1, Jmmendorf. Friedrichstraße, Neue, 3, Merker. " " 5, H. Hahn. 20, Keller. " " " 44, Röllig. " 62, Thoms. " " 1. Wahlkreis: Friedrichstraße, Neue, 70, Hunger. 73, Kurz. Grünstr. 18, P. Freiberg. " 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Jägerstr. 10, Tripke. Kanonierstr. 9, Ecke Jägerstr., H. Bock. 26, W. Zieste. 26a, W. Borths. " Kleine Rurstr. 1, A. Maschke. Kleine Kurstr. 10, Stobbe. Klopstockstr. 1, C. Bürger. Krausenstr. 9, C. Langfeld, Bierverlag. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. 55, C. Ruppert. Klosterfir. 83, Salzwedel. " 1, Friß Berger. Lessingitr. 28( an der Brücke), Nickmann. Mauerstr. 10, Freitag. Mohrenstr. 63/64, Goerke. Moltenmarkt 6, Haaje. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünftr. 20. Tripke, Jägerstr. 10. Adalbertstr. 74, Krüger. 4, Herschleb. " 15, Zeichert. " " 16, Schmidt. Cuvrystr. 25, Emil Grüning. Rottbuserstr. 6, Sübler. 1, Fellner. 4. Wahlkreis( Südost): 10a, Gimmler. Manteuffelstr. 25, Horn. 27, Heider. " 50, Rubiaczyk. Mariannenstr. 48, Bittler. Ratiborstr. 6, Graschow. 16, Seidler. " " 18, Hahn. Reichenbergerstr. 54, Schener. 11. Jahrg. Moltenftr. 12, H. Gärtner. Oberwasserstr. 13, Fr. Bujanet. Poststr. 31, H. Michel. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, C. Dullin. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. 10, D. Russow. " " 16, H. Kreuzberger. " 43, F. Schreiber. 58, R. Elteste. Sorauerstr. 27, Nowigti. " 4, W. Seefeldt. " 12, Wendrich. Waldemarstr. 75, Ullrich. 8, Stehr. 53, Neumann. " 10, Fengler. " " 33, Karl Pfefferle. 4, Wendt. 16, Richter. 142, Schnell. 12, Redlich. " " 38, Klopsch, Bierverlag. " 9, Kamphausen. " 2, Lange. 145 146, Wallach. " 46, Schäßick. Rottbuser Ufer 45, Liepe. " 5, Ziegler. 149, Gumlich. " " 48, Lieẞ. Dresdenerstr. 3, Strahle. Eisenbahnstr. 36b, Liebe. Kottbuser Damm 4, Becker. Röpnickerstr. 181, Nizsche. " 17, F. Habermann. 154, Melzer. " 175, Jonas. 21, Kädnig. Mariannen- Platz 17, Wwe. Terpenowit. 157, Berger. 160, Weiland. 12, Ritter. " 191, Foge. " 12, Alexander. 170, Breyer. " " 11, Garn. " 181, Gläser. " 18, Wittwe Pietsch. 24, Tauschte. " " 6a, Paul. 13, Stromeier. 133, Rube. " " 10, Brien. " 171, Schmidt. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. 56, Liebelt. " 5, Klafti. " " 172, Borchardt. " 18, Jeske. " 20, Siegismund. 20a, Köppen. " 23, Wittwe Heine. " 35, A. Semisch. 145, Theer. 156, Grüttner. 7, Karpe. Mustauerstr. 14, 5. Korneffel. 44, Meißner. Naunynstr, 6, Kühne. 123, Schmidt. " 63a, Groth. " 122, Brandt. " " 118, Spindler. " 16, Tauchert. 29, Herrman. 62, Sommerfeld. 64a, Schubert. 68, Bandel. 18, Rachfal. 15, Hieronymus. 61, Hoffmann. 51, Heinze. 42, Grüßner. 60, Herr. Wendenstr. 1, Scholtz.) 26a, Seeburg. " P 113a, A. Gasper. " 4, Mezze. Falckensteinstr. 5, Rümpfel. " 10, Mülsch. " 23, Haunz. " 74a, Hirseland. Wienerstr. 44, Schmidt. 7, C. Trittelwig. " 14, Schäfer. " 22a, Beissert. 110, Grimm. " 16, Schmidt. " 50, Fechner. 11, Dsw. Klopsch( Bier" 149, Stammert. " 107, Ziehmann. " verleger). " 23, Niedrig. " 54, Haus. " 24, Schwarting. 106a, Lange. 55, Schmidt. " " 15, H. Bowitz. " 31, Schulz. 146, Bernhardt. 105, Günther. 56, Walter. " 21, Stahnsdorf. " 65a, Mauff. " " 176, Walter. 103, Finger. " 78, Rohr. " 57a, Bierrath. " 33, F. Schöps. " 190, Backhaus. 97, Duzig. 37, Kuhn. " " " 27, R. Krüger( Bierver: Lausitzerstr. 11, Petzke. " 77, Nitsch. 164, Schutsch. " 74, Hautelmann, 128, Schmidt. leger). " 35, Rosberg. 83, Köhn. " " 10, Bretsch. Forsterstr. 17, Dierberg. " 34, Voigt. 86, Zubeil. " " 44, Scholze. " 19, Krüger. " 88, Vogler. " 135, Zimmermann. 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 68, Schulze. 9, Werner. 13, Drischner. " 23, Tilgner. " 13, Gottschlich. " 28, Segel. Oppelnerfir. 13, G. Boden. Schlesischestr. 15, Segeletz. 18, Liebsch. 49, Bussin. 49, Wucke. " 5, Rose. 36, Poblandt. " " " 50, Grande. " 34, Peisfer. 54, Urban. " 2, Röhr. 38, Paucks. " 36, Scheel. " " " 55, Lemke, Bierhandel. 2. Scholz. " Laufiber Platz 2, Bieberstein. " 21, M. Brandenburg. 41, Sucfert. 87, Rug. Görligerstr. 44, Geravhin. 44, Rust. 44, Steinicke, Meitmann " 18, Werner. " " 39, F. Ebel. " 33, W. Henkel. Nachf. Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 17, Hahn. 37, Volke. 35, Wanzlik, Liegnigerstr. 18, Grubert. 43, Otto Baumann( Bierverleger). 37, Schröter. " 48, Franz Leuschner. 5, Becker. 88, W. Tancrée. " 40, Dhlendorf. Oranienstr. 4, Tyra. 9, Hanwig. 91, Kind. " 33, Roblig. " 38, Wieck. 16, Preske. " 99, Wagenschüß. 32, Weber. " Staligerstr. 75, Otto Jost. " 42, Picht. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. 181, Buckow( Pommersche " 95, Wwe. Splitt. 104, Winter. 18, Altmann. 45, Rode. " Küche). " 136, Beyer. " " 20, Ernst Eckert. 46, Christians. " " 180, Hoffmann. " 107, Kunstmann. 9, Huschke. 123, Spaar. 48, Kepler. " 22, Karl Hubrich. 183, Cobin. " 117, Dettke. " " 24, Otto Schneider. 176, Bez. 4, Petit Jeans. 11, Baum. 50, Siewert. " " " 52, E. Vogel. 27, Karl Rudo. " 110, 3ollab. 13, Wendt. " 24, Frau Erdmann. " 55, Utte( Ecfe OppelnerManteuffelstr. 9, Nowack. " 29a, Frau Kaufmann. " 197, Mohn. " 72, Rudolf, Ecke Görliger straße). " 34, Bringmann. " 59, Gerhardt. " 14a, Wolff. Ufer. 65, Krause. 58, Tolksdorf. 86, Kaßner. " " 14, E. King u. Co. " 74, Fiez. 69, Mahn. 80, Sarnow. " 61, Tschenscher. " 56, Härtig. 22, Sauer. " " 18, Eichendorf. " 62, E. Wesenburg( Ecke " 95, Schulze. " 189, Heinze. 57, Kießling. " 80, Hein. 57, Weidner. 184, Aepler. " 84, Redanz. Lübbenerstraße). " " 70a, Ruchta. 63, W. Meyer. 60, Wirg. 196, Steier. 141, Schmidt. " " 35, Schleite. " 59, Tschitschmann. 23a, Buckow. " 63, Paul. " 60, Frau Schramm. 125, Hübner. 19, Denner. 65, Schulz. Pücklerstr. 55, Schilling. 36, Knobel. " 65, Reschke. " 29, Krone. 49, Schumacher. " 124, Manzey. " Görlitzer Ufer 2, W. Fichte. Grünauerstr. 3, Golg. 5, Pfeiffer. 27, Gehrhardt. 46, Liewald. 12, Schulz. " 51, Zawadzky. 10, Ringel. " 48, Kahl. 7, Schalette. " 53, Fürstenau. 53, Burbs. " 30, Wolter. 35, Rabeliz. 52a, Tornow. 76, Gast. 16, Herzog. " " 3, Arndt. 37, Petereit. 38, Neumann. 118, Zollag. 101, Wittwe Hermann. Sorauerstr. 9, Karl Felste. 23, Gust. Schumann. Zenghofstr. 21, C. Wolff. 3, Fähnrich. 3, Walter, Kaufmann. 6, Maas. 8. Behlendorf. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynſtr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. Gollnowstr. 48, Tuscher. Greifswalderstr. 13, Dahlström. 5. Wahlkreis: " 123, Bark. " 20, E. Teylaff, Grünkramgeschäft. 15, Haagen.( Parterre.) Lothringerstr. 94, Chybicki. 67, G. Diefe. 68, Ph. Koplin. Louisenstr. 60, Breffel. Artilleriestr. 4, Großmann. Neue Königstr. 11, Schüler. Linienstr. 7, Zimmerling. Auguststr. 65, Wels. 26b, M. Schönburg. 88, Brast. Chariteestr. 3, Brunsch. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. 46, Rönig. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 32, Kamlowsti. Gipsstr. 16, Blaurock, 3, Politt. 10, Salbach. 28, Fr. Krüger. Georgenkirchstr. 19, Blümke. 25, Klautsch. 48, Teschner. 泪 控 19, Helbig. " 30, Stolle. 210, Achhillis. 60, Clasen. 78, Giersdorf. 207, Bibach, Gasthof. Roppenplatz 2, Heidepriem. Grenadierstr. 19, Winkler. Landsbergerstr. 57, Gampe. 38, Stolle. 50/51, Lange. " 41, Weber. Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. 13, Weigmann( Grünframgeschäft). " 15, Mogge. 1, Ecke Gollnowstraße, Weczerect. Linienstr. 71, Meinicke. 12, W. Wieschendorf. 29, Waßmann. 56, Franz Schreiber. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. Hirtenstr. 10, Krüger. 18, Effenberg. 23, Raack. Johannisstr. 15, Gründer. Am Königsgraben 13, Koziack. 5, Schmidt. Meyerbeerstr. 9, Stolpe. Mulackstr. 35, Schlüter. Oranienburgerstr. 11, Birkler. Prenzlauerstr. 53, Lur. " 6, W. Lenz. 22, Hänßgen. Rosenthalerstr. 13, Bobert. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Alte Schönhauserstr. 7/8, Klößer, Marienstr. 13, Berghaus( J. V. Mundt). Sophienstr. 22, Huar. 18a, Dittmann. Marienburgerstr. 23, Appler. 35, Margurdt. 5, Laube. Meyerbeerstr. 5, Neufert. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 26/27, Wirth. Steinstr. 17, Schünemann. 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 4, Kloje. 5, Deicke. Ziegelstr. 24, H. Leister. Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. Rosenthaler- Vorstadt. Ackerstr. 48, Rothacker. 63, Mehlich. " 81, Schreiber. " 109, Mentzel. 33, F. Kreuzer, Antlamerstr. 32, Schibilsti. 34, Fischer. Antlamerstr. 58, Schulze. 7, Pralow. Bergfir. 10, Merker. 60, Hilgenfeld. 6. Wahlkreis: Bernauerstr. 47b, Hoffmann. Brunnenstr. 43, Wien. 47c, Simonis. 60, Schünemann. " " 49, J. Rischer. 89, Gniß. " " 95, Strauß. 106, Gaiter. " 31, Reier. Brunnenstr. 71, Dittmann. 100, Heriort. " " 138, Bätge. 44, Schayer. 125, Richter. " " 83a, Hildebrandt. 43, Ende. 160, Rieger. " " " 91, Scholz. 55, Olböter. " 101, Adler " " 27, Hentel. " 43, Görner. Bernauerstr. 13, Zuske. Brunnenstr. 127, Pengel. 12, H. Werner. 73, Rofendorn. 52, Raschke. 81, Schirmer. 96, Werner. Demminerstr. 15, Wiemer. 61, Schwäschte. 60, Lärm. Demminerstr. 12, 11lbrich. Eberswalderstr. 16, Mierke. Elisabethkirchstr. 18, Wizel. 11, Heise. Elsasserstr. 11, Raday. 29, Eichendorf. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. " Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. Ackerstr. 90, Thomas. Adolfstr. 12, Krüger. " 81, Dengler. 3, Diering. " " 34, Voigt. 15, Trenn. " 46, Orlowsky. Antonstr. 1, Engel. " 8, Krüger. " 2, Reichenbach. 18, Michael. " 5, Helterhoff. " Fransectistr. 12, Grobler. " 1, Kerinnis. " " 2, Rühle. 5, Gabbert. Griebenowstr. 6, Winkler. Hussitenstr. 59, Feil. Rastanien- Allee 45, Scholz. Puttbuserstr. 25, Manste. 8, Helmuth. 49, R. Machut. 50, Kuhlmey. Granseeerstr. 4, Lente. Hagenauerstr. 3, A. Schulz. 5, Rascha. Hochmeisterstr. 13, Peschel. " 11, Schulz. Bergstr. 72, Froſt. " 36, Galle. Bernauerstr. 103, Jungnid. 109, Ullrich. Borsigstr. 9, Rasper. Liebenwalderstr. 39, Albrecht. " 34, Walter. 27, Burmann. Liesenstr. 4, Sutter. 5, Heiser. Linarstr. 3, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachfe. 10, Neumann. 15, Bölke. Lothringerfir. 15, Lehmann. Marstr. 11, Schröder. Müllerstr. 174, Gleinert. 159a, Krawczack. 7, Reichert. Gotłowskyfir. 8, Leder. 7, Schröder. 36, Wiv. Marczewsky. Saideftr. 31, Ostermann. 53, Aßmann. Havelbergerstr. 37, Perschke. " 32, Daafe. Ecke Perlebergerstr., Pankow. Jagowstr. 23, Langhoff. 16, Drendel. Kalwinsir. 11, Köhler. Lehrterstr. 52, Plachetki. 54, Feind. Lübeckerstr. 27, Meier. " 26, Riedel. " 35, Schulze. " 208, F. Grühmacher. " 219, Lehmann. 215, Brandt. " 群 21, Langer. 17, Gaede. 13 19, Lehn. " " 237, Neugebauer. 10, Buchwald. " 5, Wraße. " " 224, Achsel. " 14, Rückforth. " 47, Rudolf. 230/31, Paliga. # 5, Krüger. " 34, Pöle. Streligerstr. 22, Kormann. Rykestr. 24, Hint. 21, Dittmann. " 41, Trebesius. 21, Geller. " 56, Madler. " " 38, E. Kunge. 58, Bullack. 21 6, Otter. 13, Walter. " " " 13, Sterzing. 64, Reuter. " " 29, Sterlo. 47, Gronau. " " 51, Schierdewahn. 38, Blankenburg. IP 44, Probst. " 48, Henoch. Saarbrückerstr. 11, Donath. 6, Meißner. 34, Bödel. " " " 7, Röhr. Schliemannstr. 20, Schröter. 18, G. Rummel. Swinemünderstr. 136, Nutzeblume. 31, Matthes. 29, Hemmerling. Schönhauser Allee 135, Musold. 77, Brückner. " " " 48a, Zierath. " 24, Lincke. " 25, Harm. 25, Völkel. 10, Bergmann. " " 30, Reimann, " Kastanien- Allee 94, Dannenberg. 13, Stöhn. 12a, Schönmagel. " " " 42, Rehang. " 11, Augustin. 24, Renz. 23a, Last. " " " 45, Hermann. 26, Schramm. " " 27, Ecke Liefstr., Jentsch. 24a, Schaar. " 35, Treuter. " " 45, A. Scholz. Boyenstr. 2, Nißle. 25, Bonk. 8, Lindemann. " " 48, Gerlach. " 39, Ludwig. 2, Grabow. " " 33, Hennig. 62, Lüder. " 19, Heise. " " " " " Rammlerstr. 33, Drews. 36, Zademach. Rheinsbergerstr. 66, Walter. 34, Haeger, 51, Preetz. 41, Lieb, Ruppinerstr. 1, Märtner. Lothringerstr. 41, Brüß. 15, Lehmann. 28/29, Haffe. Meterstr. 26, Wartenberg. 40, Gieshoit. " " 67, Diefe. " " " 16, Dierberg. 162a, Kühnel. " " 33, Hensel. " 71, Klein. " Rügenerstr. 20, Brüßhaver. 19, Gruhn. " " 42, Wolfsschlucht. 38, Bunten. " 28, Köster. " 36, Wrasse. " 42, Rabe. " " 34, Bleyer. " 43, Schefchant. 20, Andrasch. " 29, Glomp. " 26, Lenhardt. " 109, Häsner. " 33, Klippenstein, " 108a, Kulite. " 40, Pereaux, 3/4, Meinhardt. " 15, Kruhl. " 23, Rambow. " " " 83, Rieder. " " 98, Grebing. 3b, Rosse. " 115, Michel. 48, Fiedler. " " Oderbergerstr. 28, Winderlich. 30, Gatler. " " 1 52, Ziems. Burgsdorfstr. 13, Pflug. Chausseestr. 64, Peitsch. Panfstr. Ecke Weddingstr, Pohland. Melanchtonstr. 24, Freiwaldt. Perlebergerstr. 8, Schentke. " 28, Hermerschmidt. 6, Geppert. 23b, Wilfe. Perleberger- u. Lübeckerstr.- Ecke, Bugge. Pritwalkerstr. 14, Glause. Rathenoweistr. 81, Schönemann. 58, Schroback. Rostockerstr. 22, Preppermann. 7b, Berger. 3a, Raeder, 32a, Dreßler. " " 156d, Lessing. 102, Briefe. " " 27, Grühmacher. Pappel- Allee 27, Zimmermann. " " 133, Memel, Dalldorferstr. 2, Demaschot. 27, Witte. " " 105, Bosselt. " " " 3, Marschall. 13, Grunow. Schwedterstr. 227, Abraham. " 33, Liette. 44, Walter. " " 228, Beier. " 49, Arndt. 36a, Maier. Stralsunderstr. 36, Werner. Ecke Stargardterstraße, Maiwald. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. 17, Förster. Eichendorffitr. 21, Vogler. Elsasserstr. 30, Schneck. u. Borsigstr.- Ecke, Bierhallen. Ererzierstr. 7, Rottke. Feldstr. 13, Bohrmann, 12, Schäfer. Fennstr. 2, Wiesener. 17, Werner. Pasewalkerstr. 3, Neumann. 1, Blum. Pflugstr. 16, Dudeck. Plantagenstr. 13, Jenke. " 8, Mazenthe. 12, Kloß. Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pasche. Reinickendorferstr. 58, Schütt. 53, Herzog. " 39, Boly. " " 65, Grigarzick. 46a, Klippenstein. " 55, Rusch. " 7, Schöps. " 57b, Meier. " " 23, Krüger. 42, Ballmüller. " 64b, Heckendorf. " " 12, Nigbur. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14, Bienert. Siemensstr. 17, Viek. Stendalerstr. 6, Dürre. Stephanstr. 65, Lobbihn. " Stromstr. 28, Lange. 34, Hollmach. 5, Wendt, Thurmftr. 63, Coßau. " 84, Holzbächer. 65, Gädeke. " 61, Bolle. " 58, Werner. " " Gartenstr. 173, Schirdewahn. 7a, Quart. 12a, Hof, Schulze. Nuheplaftr. 23, Schoch. Scharnhorststr. 37, Obst. Schulstr. 24, Nagel. 104, Strech. 29, Wedding- Rasino. 72, Döring. Waldenserstr. 18/19, Mente. " 14, Rien. 24, Hahn. Waldstr. 5, Schulz. 56, Eingang Liefenstraße, Riegel. 32d, Timreck. " 46, Ulrich. " " 44, Handle. " 67, Schumann, 24, Reuter. 95, Zintlow. 8, Röder. 5, Jöns. " 11, Kühl. " 25, Litkow. 11 " 47, Gräf. " 36, Glaz. " 57, Fabra. 43, Brunn. " 58, Schlecht. " 1 " " 50, Reinhard. 11 " " 40a, Pflug. " 114, Heising. 135, Ramlow. 152, Marten. 25, Henze. " " " 133a, Müller. 80, Schlohboom. " " " 38, Schiergott. 20, Geife. " 164, Stege. 52, Müller. 43, Lehmann. 17 " " " 41, Plönzke. 62, Seidel. 165, Merkelmann. " " " 48, Krüger. 45, Reuter. 49, Boschte. " " " 45, Lappe. " 109, Boltz. " Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliftr. 16, Rüdloff.. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. B 120, Gnadt. 〃 " 48a, Falfenhan. 84, Schulz. " " 64, Gniste. " 23, Franz Walter. 47/48, R. Kunisch. 125, Müller. 35, Vierath. " 53, Pusch. " " Schulzendorferstr. 16, Garh. " 51, Maier. 28, Kelle. " 70, Schulz. " " " 12a, Lorenz. " " 152, Lorenz. " 163, Langner. " 17, Thetmeyer. " " 56, Paul Kringel. 17 50, Strohmeier. 3, Marquardt, 18a, Poillon. Schwarzkopffstr. 6, Glade. 13, P. Wieland. " 8b, Maulhard. " 12, E. Kranz. 01 29, Dobrijt. 53, G. Schensch. 78, Köhler. " " " 49, Sammler. 136, Gustav Grohn. 16, Ebert. " " " 55, Schmidt. 40, Behnfeld. " " 27, Hoffmeister, " 60, Walter. " 51, Schulze. " " 70, Bechstein. 70, Schebera. " " 140, Holm. " 46, Höhne. 62, Schmidt. Grenzftr. 4, Tauschel. 10, Leschner. " 49a, Seidel. " " 64, D. Schulze. 2, Bösche. " " 48, Reppin. 64, Schmidt. 21, Wenk. " " 62, Jankowski. 79, G. Gbel. " Gerichtstr. 19, Bahr. 4, Meißner. " " 15, Zinnow. 120, M. Walter. 39, Schulze. " " " 1, Stenzel. 72, öffe. " 156, Bäthge. 86, Mathies. " " 40, Schmiege. 9, Linke. " 32, Leppert. 144, Buleger. Usedomsir. 5, Leidolt. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. Schliemannstr. 2, Böhme. 10, Nimscheck. " Uferstr. 14a, Liepke. 19, Bule. 28, Ries. " " 19, C. Köfter. 62, Pannier. 61, Krause. Seestr. 25, Mandel. 40, Timm. Sellerstr. 14, Theil. 11, Tesch. Teglerstr. 26, Bräfefe. 55, Geisler. Tieckitr. 20, Knorn. Triftstr. 2, Ehling. Weddingstr. 8, Ignatius. 9, Malkowski. Wiesenstr. 39, Schröder. 59, Ww. Tugend. Bellermannstr. 87, Paul Haferland 6, Gustav Völsch. Biesenthalerstr, 19, Ernst Herzog. Buttmannstr. 2, Hobein. 17, Mothes. Gyerzierstr. 3 a, Schoppe. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. 17, Hempel. 12, Aug. Treite. 13, Fr. Zibell. 22, Gust. Tust. Gleimstr. 19, Horn. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. " " 86, Giebel. " " " " Veteranenstr. 4, Geisler. Veteranenstr. 19, Biring. 15, Höhne. 5, Schröder. " 18, Schulz. 28, Muchow. " 21, Petersohn. 52, Winzer. " 267, Kornetty. " 79, Lorenz. 29a, Bastian. " 75, Berendt, 21, Teschner. 9, Th. Schmidt. " 39, Anton Müller. " " 11 2, Lent. 34, Leonhardt. " " 1 4, Goehrt. 32, Jacob. " Stargarderstr. 6, Jäger. 81, Dable. Straßburgerstr. 18, Engel. 58, Hannemann. Straße 15, Nr. 4, Baumann. Tresckowstr. 55, Buggenhagen. Hochstr. 32a, Wilke. Wollinerstr. 3, Bieste. 46, Stutz. " " 14, E. Wegen. 36, Sperling. " " 9, Fahland. 33, Joft. 27a, Bluhm. 30, Büttner. " " n 38, Hodde. " " 64, May Behr. " 29a, Peters. 62, Dambeck. " " 30, Rykestr. Ecke, Bartow Neue Hochstr. 30, Kerber. 19, Liese. " " 58, Rinzel. 54, Tetanz. 〃 39, Blöhs. Zionstirchplatz 5, Trill. " 45, Eichner. Moabit. " 29, Wolter. 24, Schmidt. 11 Bionskirchstr. 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. 4, Böhm. Templinerstr. 7, Veicke. Weinbergsweg 15c, Rrufche. " Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. 18, E. Rosse. 35, Kaasch. Neue Hochstr. 31, Kollmann. Huffitenstr. 67, Gufe. Alt- Moabit u. Goßkowskystraßen- Ecke, Beusselstr. 24, Rosenthol. " 26, Klietscher. " Alt- Moabit 51, Engel. 13, Lage. " 53, Schäfer. " 36, Knappe. " 49, Thomas. " 77, Koch. " 98, Peter. Neubauer. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. 60, Rostalsti. 11, Burrmann. 56, Koch. Roloniestr. 148, A. Di Dio. " 40, Mehnert. 4, Günther. " 17, Ból. " " 94, Rieding. 24, Laatsch. 43, Schütte. " " Hermsdorferstr. 4, Großfurt. " 10, König. " 12, Weber. 140, Gericke. Pantsir. 32b, Th. Herzog. " 14, Schubbert. 6, Blank. " " 25, Mielke. 22, Georgi/ Schulz. 11 Wöhlertsir. 20, Zum Alten Globus. 31, Mothes. " 32a, Grunert. " " 24a, A. Böhlicke. Prinzen- Allee 14, Regler. 10, Bergmann. 21, Wolfram. 25, Werschte. 17 30, Thenee. 64, Bernicke. Belforterstr. 15, Schneider. " " 13, Gichelmann, 27, Thie. " " 25, Jonscher. " 43, Kraz. 60, Schnelle. " 12, Wendt. 67, Conrath. 68, Albühr. 70, Schramm. 90, Kupsch. Wörtherstr. 39, Buchholz. " 21, Sanit. 26, Karrl. Buchholzerstr. 7, Bügel. 19, Schmidt. " 51, Lachmann. " " 21, Kirstein. " 62, Niezz. 35, Zimmer. 89, Sommer. 3, Berndt. " 15, Zimmermann. 28, Bleiber. " " 1, Schmidt. D " Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. " 68, Borkenhagen. 18, Greiner. " 71, Gohlfe. " Schmidt. 73, Neumann. 76, Ohlsen. Chorinerstr. 30, Grunert. 45, Moll. " 55, Hobeck. " 53, Ruhl. 27, Baefe. 2 2 2 " 36, Franz. 35, G. Pusch. 11, Krone. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Reffelstr. 42, Horndorff. Rielerstr. 19, Schmidt. Kelbergerstr. 2, Steffens, " " 19, Stoppert. " 66, Fischer. " 65, Kirsten. " 23, Bape. 11, Brofy. " " 28, Friz. 17, Grebfé. " Cremmenerstr. 8, Welleroth. 5, Polfehn. Ackerstr. 93, Mohrmann. 6, Roll. " " " 47, Schneider. " " 1 50, Kramm. u. Wiesenstr.- Ecke, Schulte. 15, Schulz. " " Danzigerstr. 84, Bläschte. 77, Pieper. Röslinerstr. 9, Nuß. 57, Caspari. Residenzstr. 9, Engler. Sandstr. 1 b, Luh. 1c, Gleipe. 17, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. 21, Sziebat. 6, Glaser. 27, Wwe. Seidel. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. 61, Emil Richter. 37/38, Pietsch. 12, Schwandt. " " 152, Riesel. 16, Müller. " Birkenstr. 28, Kluge. 54, Altmann. " 20, Ed. Krätge. 125, Dierberg. 11, Gyfe. " 58, Martin. " 56, Vogel. " 1 " 17, Hugo Kellermann, 44, Lenz. 3, Peters. n 8, Kuske. 49, Giebeler. Lehrterstr. 48c, Lawitke. " " 3, Seifert. 64, Stärke. " " 24, Pannier. Dunderstr. 7, Steinbach. 7, Mützelburg. 150, Gundlach. " " 11, Röhler. n " 59, Porawski. " 4, Köhler. 110, Rühle. 11 " Schwedenſtr. 2, Tolksdorf. 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Ciebeck, Uferstr. 6, Schubert. Wriezenerstr. 6, W. Sendke. 24, W. Dreizig. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Augustin, Sastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Engel, Antonſtr. 1. Engel, Antonftr. 1. Gnadt, Swinemünderstr. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 174. Gieshoit, Boyenstr. 40. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannstr. 87. Haferlandt, Bellermannstr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33. Marten, Gartenstr. 152. Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel, Grenzstr. 4. 55, Dohan. 17, Schadewald. 20, Scholz. 4, Sieber. Liebenwalderstr. 48, Wagener, Birkenstr. 24, Gebauer. Bremerstr. 46, Rütting. 62, Schwarze. Emdenerstr. 8, Biermann. 46, Baron. 35, Schäwel. 47, Schürrner. " " 48, Duschinsky. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänken folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Wöllstein's Luftgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. 25, Miserra. Hackenbergfir. 8, Boranzke. 9, Soltystat. Britz. Grünauer Chaussee, Schubert. Lokalkommission: Alb. Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lischitti.) Bürgerstr. 4, Karl Dorn., Rudowerstr. 65, Richard Niemetschek. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 13, Nitschke. 48, Schmidt. dod Deutsch- Wilmersdorf. 59, Reibi. Wabenſcheſtraße 18, Nabinsti. " Leibnizstr. 3, Schulst. 23, Röhr. " 69, Meier. " 76, Steinke. " 78, Trageheim. Magazinstr. 15, Wolter. " 16, Brock. 21, Jahns. Marchstr. 24, Giedow. 24a, Jamert. Marburgerstr. 5, Röster. 15, Brauer. Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schuller. Berlinerstr. 47, Land, früher Züllich. Günzelstraße, Lieball. 136, Kummer. Bergstr. 5, Wanzlik. 142, Schimkäfe. 190* Mogstr. 14, Wegel. Nehringstr. 3a, Wegener. Nonnen- Damm 1, Hense. Kulicke. Osnabrückerstr. 28, Gimpel, dod 30, Sopfe. Ansbacher und Augsburgerstraße- Ecke. Paffauerstr. 35, Renner. Meier. Augsburgerstr. 34, Wilhelm. " 38, Pahl. 43, Brieße. Pestalozzistr. 23, Schurig. 78, Brödlow. " 5, G. Schulz. " 27a, Gessewicz. 32a, Sbresny. 55, Cieślick. 64, Masche. 71, Schütte. " 83, Saffe. " " 85, Schilling. " 86, Heufe. " 18a, Horrmann. Christr. 1, Lembke. Bayreutherstr. 6, Michaelis. 18, Beckmann. Bismarckstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Zürfe. 16, Franzke. Charlottenburger Ufer 18, Schmidt. Cauerstr. 28, Lange. 21, Lück. 25, Weber. Dantelmannstr. 10, Baldermann. " " 45, Bree. 55, Wichmann. Englischestr. 23b, Ruhm. 23c, Beckmann. 31, Mehler. Eisenacherstr. 3a, Lust. 4, Butschege. Fürstenbrunner Weg am Kirchhof, Schiemon. Garde du Corpsstr. 15, Brite. Goethestr. 16, Dillenberg. 72, Kühn. " 75, Maaß. " 79, Stock. Grünstr. 1, Hagen. 12, Rolbow. Kaiser Friedrichstraße und Bismarck straße- Ecke, Lademiann. Kaiser Friedrichstr. 61, Meier. " " 74, Eichhorn. 89, Kochhann. 71, Weitekat. Kaiserin Augusta Allee 2, Runge. Potsdamerstr. 8a, Schweiber. 26, Lugebiel. 5, Hoffmann. 35, Köhn. 41, Teis. Rückertstr. 5, Bereitschaft. Rosinenstr. 1, M. Müller. 5, Schmud. " " " 8, A. Müller. 12b, Klaffs. Schulstr. 3, Jasper. 17, Witt. Stuttgarter Blaz, Mehnert. Savignyplatz 3, Nueus. Salzufer 1, Wenglow. Scharrenstr. 6, Ballms. 11a, Renzki. Sophie Charlottenftr. 80, Alert. 88, Franke. Spreestr. Sb, Niebergefäß. 42, Köppen. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. 68, Bastian. Schillerstr. 26, Hämmerle. " 44, Friese. 78, Semfe. " 79, Ww. Walter. " 31, Freitag. 90, Ronect. " 9, Kleemann. 16, Brumm. Kalkreuthstr." 7, Glende, " Rantstr. 56b, Linge. " " 117, Schulz. 132, Panfch. 106, Rosenberg. Knesebeckstr. 18/19, Breel. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 14, Klee. Kurfürsten- Damm 17, Kriele. 114, Hegener. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehlig. Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn, Tegeler Weg 6, Trozesky. Uhlandstr. 184, Kupfe. 188, Herms. Wallstr. 13, Dörp. 085, Stage. 38, Czepuct. " 31, Greskomti. " 66, Hilscher. 124, W. Graß. 78, Geisler. " 90, Ulrich. Krummefir. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. " " 49, Musick. 58, Rücke. " " 68, Bartenheimer. 65, Böhland. Lützowstr. 5, Truz. 1a, Ww. Bauh. Lutherstr. 19b, Köhler. " 44, Löweer. 50, Niemann. " " 46, Dresler. Leibnizstr. 1, Nuck. Wilmersdorferstr. 36, Holm. " " 48, Schubert. 116, Büschel. 125, Springer. 146, Deuming. 149, Goldmann. 150, Franke. Weitere Meldungen nehmen entgegen: Lokalkommission: Gustav Behrendt, Gasteinerstr. 29. Cotibuser Damm 74, A. Hilfe. Friedenau. Kirchstraße, Hohl. Kyffhäuserstr. 1. Klein. 14, Wlodarschuh. 16, Jestel. Nollendorfstr. 7, Berg. 16, Pinger. " 35, Böhm. " Maaßenstr.- Ecke, Bahlke. Neue Winterfeldstr. 3a, Scheerwart. 7. Schneider. Sedanstr. 10, Hoffman. " Eichwalde. Rein Lokal. 79 " 99, Lau. 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Sappel. Hermann- Platz 7, 2. Barthel. Hermannstr, 9, Köhler. 52, Ratsch. " 21, Oppermann. " 62, Krüger. .63, Kowall. " 33, Fr. Bergmann. " " 42, G. Schulz. 48, Heickaus. 140, D. Bottcher. " 145. 149. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). Weber. Lokalkommission: " A. Schwerife, in Stegliß, Hubertusstr. 7. Witte. Glienicke. Bokalkommission: Hermann Bertz, Grünauerstr. 34. Gross- Lichterfelde. Brauerstraße, Phönix- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalkommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Friedrichstr. 3, G. Lindenhaim. Friedrich- u. Wilhelmstr.- Ecke, R. Liedke ( vorm. Hecker). Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gravelotte). Lokalkommission: Frit Wüstenhaagen, Friedrichstr. 7. Johannisthal. Senftleben's Volksgarten. Die Lokalkommission Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Am Alten Markt, Briz. Grünauerstraße, Hertel. Guso. Hinter der Bahn( Marienheim), Bocher. Rieß, Schröder. Müggelheimer- und GartenstraßenEcke, Röhra. Müggelheimerstraße, Pauligk( weißer Schwan). Rosenstraße, Troppens. Schönerlinderstraße, Schulz. Die Botalkommission: Rarl Streichan, Glienickerstr. 11, Mariendorf. Chausseestraße, Wohlgemuth. Lokalkommission: " Karlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Maibach- Ufer 3, Schmof. Knesebeckstr. 11, Frau Schöneit. 14/15, wve. Appoldt. Knesebeckstr. 77, Wiersing. Kirchhofstr. 4, Starr. 57, Wwe. Wutler. Kirchhofstraße Ecke Bergstraße, Dückert. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. " 15, Nagel, 23, Brüning. Treptowerfir, 4, Fricke. Thomasstr. 8, Reden. Hobrechtstr. 9, Hohenfee. 19, reund. Jägerstr Martinius. " " 12a, Wanzlick. 29, Grunig. Biethenstr. 24, Wulf. 42, Hübler. 71, Wanzlik. Prinz Handjerystr. 7, Schütz. 我 " 34, Ostertag. " 60, Hoffmann. " 2 63, Schaumann. Steinmetzstr. 45, Nitschke. Lokalkommission: B. Schenk, Knesebecktstr. 10. Schöneberg. Akazien- und Belzigerstr.- Ecke, Meyer. Bahnstr. 10, Kemniz. " 12, Reinsberg. " 23, Pommerente. 42, Dornbusch. Bülowstr. 101, Ebel. Coburgstr. 8, Wendt. Colonnenstr. 64, Manthey. Eisenacherstr. 8c, Döpfe. Frantestr. 23, Schulz. Gothenstr. 4, Sufifat. 51, Seichmuth. Gleditsch- und Grunewaldstraßen- Ecke, Heinschke. Barbarossastraßen- Ecke, Voigt. A. Senger, Ackerstr. 12. Neue Mühle. # " Rein Lokal.. I Gleditschstr. 19, Schmidt. Golßstr. 10, Reinhardt. " 14, Spielmann. " 27, Neye. # 39, Pischel. 40, Völkner. " 48, Klauke. " Ober- Schönweide. Rein Lokal, weil alle Wirthe Boykottbier mit verschänken. Nieder- Schönweide, Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, Die Lotaltommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Nowawes. H. Wernicke, Krummestr. 19. Wallstr. 53, Otto Hiemke. K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15. Lokalfommission: F. Schuster, Lindstr. 15a. Barbarossaftr.- Ecke, Franzke. Grunewaldstr. 110, Reßner. 115, Brüder. " " 116, Krehayn. 128, Paul. Hauptstr. 7, Pohle. 22, Schindler. " " 42, Werth. 146, Vesper. Helm- u. Erdmannstr.- Ecke, Lucas. Kaiser Friedrichstr. 9, Landenberger. 66, Petsch. Stubenrauch- u. Erdmannstraßen- Ecke, Strauß. Tempelhofer- und Fritz Reuterstr.- Ecke, Kippe. Winterfeldstr. 18, Schulz. Weitere Meldungen werden entgegengenommen von: Kessner, Grunewaldstr. 110. Pinzer, Nollendorfstr. 16. Klauke, Golzstr. 43. Hoffmann, Sedanstr. 10. Schindler, Hauptstr. 22. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Waruemünderstraße. Ruhlaerstraße, Sanssouci. Breitestraße, Destillation Walter. Lokalfommission: Paul Werner, Kösenerstr. 4. Schmöckwitz. Kein Lokal. Lokalkommission. Gustav Thyme, Eichwalde. Steglitz. Ahornsir. 15a( Saal), Schellhase. Düppelstr. 26, Hannusch. 28, Sliemann. Martsteinstraße, Günther. Schildhornstraße, Neukamm. Schloßstr. 8, Gärtner. . 12, Sörig. 66, Borsdorf. Schützenstraße, Rentsch. Rattey. Straße 15, Wiefinger. Lokalkommission. A. Schwerife, Hubertusstr. 7. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Räthner. 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalfommission. Rich. Goede, Dorfstr. 22. Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restantrant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPark). " Lokalkommission. D. Noat, Baumschulenweg 77. Neu- Treptow. Baumschulenstraße, D. Lange. Wernsdorf- Neuzittau. Sämmtliche Lokale Schenkendorfer Bier; Säle nicht zu haben. Zeuthen- Hankels Ablage. Rein Lotal. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier", und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten. Friedrichsberg- Lichtenberg. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Echarnweberstr. 41, Brütner, Materialgeschäft. Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. 12a, Westphal, Rauf " mann. 28, Banten. " 26, Franke. 29, Noack. 34, D. Schulze. 32, Böhme, Bierverleger. Frankfurter Allee 169, Pirschel. " 181, Junge. 182, Liebenow. Blumenthalftr. 1, Pietsch. 5, Rupschat, 13, Stiller. " 11 21, Voß. " 30, Wittenberg. " 34, Braun. " 41, Fr. Schwarz. " 45, Münzener. Kronprinzenstr. 23, Arndt. Gürtelfir. 34, Neumann. 28, Fengler. " Jachmann. Weber. " Frankfurter- Chauffee 127, Büchelt. 186, Lindner. Wartenbergstr. 67, B. Lange. Steppin. Rummelsburgerstr. 70, Kroll. " 69, Adam. " Friedrichsfelde. = Reinickendorf( West). Lichtenberg Friedrichsfelde, Prinzen- Berlinerstr. 2, Peschke. Allee 6, Karl Schulz. " 11, Muster. 15, Strelent. " " 17, Balzer. " 52, W. Wagener. " Friedrichshagen. Friedrichstraße: Kautsch, Kurtzke, Rüger, M. Lerche( Rundtheil), Handke, Elcht, Zademack und Erdmann, Seestraße: Kemperling, Noack, König, Wegener, Brauerei- Ausschant und Müggelschlößchen, Hohensee, Kuhlmann, Baumgart, Becker, Scharnweberstraße: Reinh. Berche. Wilhelmstraße: Eigendorf, Büttner. Die Lokalkommission. J. A.: Wilh. Heyfelder, Ahornallee 31. Hohen- Schönhausen. Schloß Hohen- Schönhausen, Steuer. F. Weber. Nieder- Schönhausen. 56, K. Wolf.( Zum GolScharnweber- und Antonienstr. Ecke: denen Hirsch"). Mary( Zum Feuerwerker"). Die Lotaltommission. Franz Müller, Berlinerstr. 7a. " Rummelsburg. Borhagenerstr. 11, Unterberg. Türrschmidtstr. 1, Leber. 25, Zypres. 33, Schröder. Mozartstr. 2, Rosband. 5, Sebelfeld. Neue Prinz Albertstr. 16, Röhler. 17, Adam. " " " Kant und Mozartstraßen- Ecke, Rühn.| Langhausstr. 9, Laute. Die Lokalkommission von Rummelsburg. 110, Rupsch. J. A.: Oehlking, Türrschmidtstr. 20, vorn 3 Tr. Stralau. Dorfstr. 17, F. Heinze. 50, Wwe. Namlau. " " 8, Wwe. Stümer, Flaschenbierhandlung. Markgrafendamm 16, Jonas, Flaschenbier- Handlung. Wilhelmsberg. An der Landsberger Chaussee, Vesper. Asche ( Fürsten Wolfgang). Wilhelmsberg, G. Deckert. " 70, Müller.l.pus Lindenstr. 25, Thieme, Bum Linden Prinz Albertstr. 39/40, Mittenzweig. garten. Pankow. Kaiser Friedrichstraße, Krüger, zum Hauptstr. 80, Regli, Nachfolger Koch. " Thürmchen". Milte. Trogisch, Bier verleger. Wollantstraße, Lehmann,„ Zum Nordftern". Richter, a. d. Nordbahn. 28, Neumann, Saal. Schulzestraße, Bugge's Vereinshaus. 19, Soost. Pfarrstr. 12, Schubert. 35, Henschke. Dorffir. 2, Fuchs, Saal. Asche, Saal. . Die Kommission. Kommunikationsweg, Würgenthaler. Heynstraße, Bennarndt. Florastraße, Köhler. Breitestraße, Hübner( früher Wöppte). Schönholzerstraße, Bourset. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus H. Siebenwirth. Neubert. Restaurant Wilhelmsberg, Trinkhaus. Weissensee: Charlottenburgerstr. 156, Damradt. " 150, Abel's Vereinshaus. " 105, Fettenheuer. 43, Selebs. 152, Lindorf. Gäblerstr. 50, Jrrgang. 55, Kelm. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Friedrichstr. 25, Nothe. Rölkestr. 188, Plaß. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Heinersdorfer Weg 38, Ulrich. 8, Jrmischer. Gustav Adolfstr. 15, Menz. " 10, Brennförder. 24, Herder. 142, Hannemann,„ Zur Flora". 143, Schulz. " " 130, Helmchen. Generalstr. 97, März. 8, Springer. König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. Prenzlauer Chauffee 13, Goris. 20, Bughold. Sedanstr. 35, Langheinrich. " " " 13/14, Schröpffer. 29, Körnchen. " " 37, Burgan. 45b, Sola. " " 81, Frieside. " 19, Kriedemann. 38a, Reglaff. 83, W. Vowinkel. " 81, Refsel. " 33, Becker's Bierverlag. Weg n. d. Köpenicker Haide, Rummel. 40, Rliengner. 50, Gehrke. Schillerstr. 8, Müller. Lehderstr. 1, Frentz. " 43, Rettig. 35c, Meyer. " 10, Schulz. " 14, Lenz. # 3, Leuchtenberger. " 26, Kleiber. 118, Prog. 30, Rosen. 116, Uebel. Gürtelstr. 12, Weber. 2, Roßfleisch- Speise- Anstalt. Gafferstr. 7. Scherzberg. 33, Kürschner. Göthes und Kantstraßen- Ecke, Greinert. Lehder- u. Friedrichstr.- Ecke, Bürger. Göthestr. 9, Hencke. Kantstr. 3, Fritz Peters. 44, Viet. n 12 36, Liedke. Langhansst. 106, Hähling's Palmensaal. 42, Hoffmann. 37, Neudenberger. " 20 96/97, Ludwig. " 16, Straßburger. Lothringerstr. 28, Winkler. Gürtelstr. 3, Falkenstein. Alle Meldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. J. A.: Carl Przibiller, Straßburgerstraße 36, 2 Tr., Weißensee. Buchhandlung des„ Dorwärts", Berlin SW. 19, Beuth- Straße 2. Für Arbeiter- Vereine, Gewerkschaften 2c. Durch Gelegenheitskauf haben wir eine Reihe von werthvollen Werken aus den verschiedensten Wissensgebieten wie auch Unterhaltungsliteratur zu herabgesetzten Preisen erworben und können den Genossen deren Anschaffung bestens empfehlen. Bei verschiedenen Werken haben wir erklärende Zusätze beigefügt, durchgängig aber handelt es sich um Schriften, deren Kenntniß für unsere Genossen, besonders soweit ste schriftstellerisch oder agitatorisch thätig sind, zur Erweiterung ihres Wissens und Schärfung ihrer Urtheilskraft äußerst vortheilhaft ist. Da der Vorrath begreiflicherweise nur ein beschränkter ist, sind baldige Bestellungen angebracht. Die in Klammern() beigefügten Preise sind die bisherigen Ladenpreise. Allgemeines. Bettelheim, Anton, Beaumarchais. Mit einer Portraitradirung. Prachtband in eleganter Ausstattung. 659 S. ( Mt. 10,-) Mt. 5, Ein Buch für literarische Feinschmecker. Das Leben des Boltsdichters und Abenteurers Itest sich wie ein Roman. Brehm- Roßmäßler, Die Thiere des Waldes. 2 Bände mit 168 Holztafeln und 23 Kupferstichtafeln. ( Mt. 42,-) Mt. 13, Die Ausstattung ist vorzüglich. Prachteinbände. Der Inhalt aus der Feder der zwei ersten deutschen Naturforscher ist bekannt. Braun, Karl, Der Diamantenherzog( Karl von Braunschweig). Ein deutscher Prinzenspiegel.( Mt. 3,-) Mt. 2, Brosch, Moritz, Oliver Cromwell und die puritanische Revolution. 1886. 526 S. ( Mt. 10,-) Mt. 2,50 Dieses in vorzüglicher Ausstattung erschienene wirklich gute Quellenwert stügt sich auf die amtlichen Parlamentsaften und Staatspapiere und die durch Carlyle veröffentlichten Reden und Briefe Cromwell's. Caspari, Otto, Urgeschichte der Menschheit mit Rücksicht auf die natürliche Entwicklung des frühesten Geisteslebens. 2 Bde., 418 und 522 S. Mit Holzschnitten und lithogr. Tafeln. ( Mt. 17,-) Mt. 7, Das Buch gehört zu den besten Werken seiner Gattung. Dodel, Dr. Arn., Nenere Schöpfungsgeschichte. 543 G. mit 87 Abbildungen und 2 Tafeln.( Mt. 12,-) Mt. 5, Gagern, C. v., Todte und Lebende. Erinnerungen. Berlin 1884. 2 Bde., 388 und 396 S.( Mt. 12,-) Mt. 4, Unter den tulturgeschichlichen Dokumenten unserer Zeit nehmen Diese Erinnerungen des Aristokraten- Fretschärlers" einen hervor= ragenden Platz ein. Der erste Band enthält u. a. Erinnerungen an: Jahn, Espartero, A. v. Humboldt, Henriette Sontag, Miguel Miramon, Benito Juarez. Der zweite u. a. an Bazaine, Jules Favre und Thiers, Karl Heinzen, Erzherzog Marimilian( gegen den er als merikanischer Feldherr gekämpft hatte). Grün, Karl, Ludwig Feuerbach in seinem Briefwechsel und Nachlaß, sowie in seiner philosophischen Charakterentwicklung. Mit dem Bildniß Feuerbach's. 2 Bände, 435 und 333 S. ( Mt. 15,60) Mt. 4, Der erste Band enthält einen Aussat Grün's:„ Ludwig Feuerbach. Philosophische Charakter- Entwicklung." Dann:„ Aus dem Nachlaß" eine Reihe von Aphorismen, Notizen, Borlesungen und Auffäßen über Logit, Metaphyfit, unsterblichkeit, Wesen des Christenthums 2c., endlich den Briefwechsel von 1820-1850, u. a. mit seinem Vater, seiner Frau, Ruge, Daumer, Marr( behufs Mitarbeiterschaft| Geschichtliches. und der Hofverfassung. 4 Bde.( Mt. 35,20) Mt. 18,50 an den Deutsch- französischen Jahrbüchern"; Feuerbach's Antwort| Maurer, G. L. v., Geschichte der Frohnhöfe, der Bauernhöfe ist eine Charatteristit Schelling's und seiner Philosophie) 2c. Der zweite Band behandelt die Periode Don 1850-1872; enthält Aus dem Nachlaß" zahlreiche größere Auffäße( u. a.: Die Naturwissenschaft und die Revolution"," Biezendorf und die Herrnhuter"), Stizzen, Aphorismen 2c., sowie feinen umfangreichen Briefwechsel ( u. a. mit Blind, Bolin, Kapp, Lassalle, Molefchott, Ludwig Pfau, Vaillant, K. Vogt, Wigand und anderen. Kulturgeschichte des sechzehnten Jahrhunderts. 415 S. ( Mt. 6,-) Mt. 2, Die Inhalt: Einleitung. Die Vorboten der Revolution. Renaissance. Martin Luther und sein Wert. Der Bauernkrieg. Die Gegenreformation und die Jesuiten. Der Aufstand der Niederlande. Egmont, Don Carlos. Calvin und die Hugenotten in Frankreich. Elisabeth von England und Marta Stuart. Schluß. Hermann, Ernst, Wie eine positive Religion entsteht. Dargethan an der Urgeschichte des Islam.( Mt. 1,50) Mt.-, 50 Huth, Alfr., H. Thom. Buckle's Leben und Wirken. Auszugsweise umgearbeitet von 2. Ratscher. 229 S. ( Mt. 3,60) Mt. 1,50 Kautsky, K., Einfluß der Volksvermehrung auf den Fort schritt der Gesellschaft.( Statt Mt. 2,-) Mk. 1,50 Camartine, 2. v., Geschichte der Girondisten. 8 Bde., 2665 S. ( Mt. 9,60) Mt. 4, Lecky, W. E. H., Geschichte des Ursprungs und Einflusses der Aufklärung in Europa. Deutsch von Dr. H. Jolowicz. 2. Auflage. 2 Bände, 317 und 323 S. Mit Register. ( Mt. 9,-) Mt. 5, Reine literarische Erscheinung hat in England nach Buckle's Geschichte der Civilisation so vieles Aufsehen erregt als dieses Buch, das die Entwicklung des europäischen Geiftes in den letzten 3 Jahrhunderten nach ihren Ursachen und ihren Folgen auf Grund historischer Thatsachen beschreibt. Sittengeschichte Europas von Auguftus bis auf Karl den Großen. 2. Auflage, mit den Zusäßen der 3. englischen vermehrt von Dr. Jolowicz- Löwe. 2 Bde., 404 u. 327 S. Mit Register. ( Mt. 9,-) Mt. 5, Der Berfaffer behandelt als Weiterführer des Werkes von Buckle der Periode des Gäsarenthums, den Einfluß der verschiedenen philofophischen Systeme auf die Gesellschaft, Gesetzgebung und Biteratur und erörtert die Ursachen des Verfalls und schließlichen Untergangs des Römerreichs, den Charakter des Christenthums und deffen Einfluß auf die Kultur Europas. die Sittengeschichte des alten Griechenlands und Roms während Maurer, G. 2. v., Geschichte der Markenverfassung in Deutschland. Romane. Büchner, Georg, Sämmtliche Werke und handschriftlicher| Erckmann, Frau Therese. 1 Bd. Nachlaß. Erste kritische Gesammtausgabe eingeleitet und herausgegeben von K. E. Franzos. 652 S. Elegant ausgestattet. ( Statt Mt. 8,-) Mt. 4, Außer den Dramen, Gedichten, und Briefen Büchner's und den verschiedenen philosophischen Schriften über Spinoza, Cartesius 2c., enthält diese Ausgabe auch den überaus mert würdigen, Hessischen Landboten" der im Buchhandel zu den größten Seltenheiten zählt. In dieser im Jahre 1834 erschienenen durch Form und Inhalt gleich interessanten Schrift, welche sich an die hessischen Bauern wendet, findet sich in schärfster Form die Idee des Klaffentampfes ausgesprochen und die Ansicht, welche Mary 10 Jahre später in den Deutsch- französischen Jahrbüchern" entwickelte: daß in Deutschland eine politische Revolution ohne die soziale unmöglich set. ( Wit. 8,40) Mt. 5,50 Geschichte der Dorfverfaffung. 2 Bde.( Mt. 14,40) Mt. 9,50 Geschichte der Städteverfassung. 4 Bde.( Mt. 46,40) Mt. 24,50 Alle vier Werke zusammengenommen nur Mt. 52, In einem Lande wie Deutschland, wo noch gut die Hälfte der Bevölkerung vom Landbau lebt, ist es nothwendig, daß die sozialistischen Arbeiter und durch sie die Bauern erfahren, wie das heutige Grundeigenthum, großes wie fleines, entstanden ist; nothwendig, daß dem heutigen Elend der Tagelöhner und der heutigen Verschuldungsrnechtschaft der Kleinbauern entgegengehalten werde das alte Gemeineigenthum aller freien Männer an dem, was da mals für sie in Wahrheit ein Vaterland", ein ererbter freier Gemeinbesig war, jener uralten deutschen Bodenverfassung, die sich in fümmerlichen Resten bis auf unsere Tage erhalten, die aber im ganzen Mittelalter als Grundlage und Vorbild aller öffentItchen Verfassungen gedient und das ganze öffentliche Leben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Nordfrankreich, England und Standinavien durchdrungen hat. Und dennoch fonnte sie so in Vergessenheit gerathen, daß erst in der letzten Beit G. 2. v. Maurer thre wirkliche Bedeutung von neuem entdecken mußte". ( Friedrich Engels, Entwicklung des Sozialismus, pag. 46.) Rotteck, C. v., Allgemeine Weltgeschichte im Auszuge für das deutsche Volk. Mit besonderer Berücksichtigung der deutschen und der Kulturgeschichte nach der OriginalAusgabe in 9 Bänden. 2 Bände mit 4 Stahlstichen. Gebunden 500 und 495 S. ( Mr. 8,-) Mt. 3,50 Senn- Barbieur, Garibaldi, der Freiheitsheld und Menschenfreund. Sein Leben, Thaten und Abenteuer. Wahrheitsgetreu für das Volk geschildert. 712 S.( Mt. 6,40) Mt. 2, Eine Biographie, die dem großen Republikaner, der eine der interessantesten und großartigsten weltgeschichtlichen Erscheinungen ist, gerecht wird. Strauß, Dav. Fr., Kleinere Schriften. Eingeleitet und mit erklärenden Nachweisen versehen von Ed. Zeller. Mit Strauß's Portrait. 341 S. ( Mt. 6,-) Mt. 1,50 Enthält u. A. die berühmte Satyre auf Friedrich Wilhelm IV.: " Der Romantiker auf dem Throne der Cäsaren"; feine Auffäße über„ Justinus Kerner" und den König Wilhelm von Württem berg" und endlich ,, Krieg und Friede"( Briefe von u. an Ernst Renan). Stern, Ad., Geschichte der Weltliteratur in übersichtlicher Darstellung. Prachtb. Leriton- Form. 912 S.( Mt. 14) 8, Lexikon der deutschen Nationalliteratur. 409 S. Elegant gebunden. ( Mt. 4,50) Mt. 2, Tagebücher von Friedrich v. Gent, aus dem Nachlasse Barnhagens v. Ense. 4 Bde. 447, 491, 384 und 457 S. ( Mt. 32,-) Mt. 6, Gedichte. ( t. 2,50) Mt. 1,50| Kautsky, M., Die Alten und Neuen. Roman. 2 Bde. Belagerung von Pfalzburg. 1 Bd.( Mt. 2,50) Mt. 1,50 ( Mt. 6,-) Mt. 2, Rekrut von Anno 13. 2 Bde.( Mt. 5,-) Mt. 3,- Kretzer, May, Der Millionenbaner. Roman. 2 Bde. Der Narr Jegoff. 1 Bd. ( Mt. 2,50) Mt. 1,50 ( Mt. 6,-) Mt. 2, Die alte Garde. Die drei Liebhaber.( Mt. 2,50) Mt. 1,50 Cinte, Ost., Leukothea. Roman. 3 Bde.( Mt. 10,-) Mt. 2, Großvater Lebrige. Nablot's Schuljahre.( Mt. 2,50) Mt. 1,50 Vetter Frik. ( Mt. 2,50) Mt. 1,50 Meyr, M., Dorfgeschichten aus dem Ries.( Mt. 6,-) Mt. 1,50 Diese historischen Erzählungen, die in der Zeit der französischen Prölf, Rob., Heinrich Heine, sein Lebensgang und seine Revolution und Napoleonischen Feldzüge spielen, gehören zu den beften deutschen Literaturerzeugnissen und die Pfau'sche Ausgabe Schriften. Illustrirter Prachtband.( Mt. 5,60) Mt. 3,50 ist eine nach allen Seiten vorzügliche. Rosegger, P., Aus meinem Handwerkerleben. Erzählungen. ( Mt. 5,-) Mt. 2,50 Der humorvolle und gemüthstiefe Schilderer einer untergehenden Kulturperiode und Boltsschicht des fleinbäuerlichen Aelplerthums in seinen Sitten und Lebensverhältnissen giebt hier Stizzen aus seiner Jugend, da er das Schneiderhandwerk erlernte und mit Meister und Gesellen über Berg und Thal zur Stör" ging. Glafer, Ud., Erzählungen aus dem Holländischen. Diefelben einzeln: Das Haus des Schulmeisters. ( Mt. 45,-) Mt. 10, Burns, Rob., Lieder und Balladen.( Mt. 3,60) Mt.-, 80 Etwas vergilbte Eremplare. ( Mt. 4,80) Mt. 1,50 Dumas, Aler, Romantische Meisterwerke.( Illustrirte Gebunden( Mt. 5,80) Mt. 2,50 Klassiter- Ausgabe in 25 eleganten Leinwandbänden ge- Der Schwiegersohn der Frau von Poggeveen. 2 Bde. Rovetta, Mater dolorosa. Roman. 2 Bde.( Mt. 6,-) Mr. 2, bunden). ( Mt. 90,-) Mt. 36, ( 10,-) 2, Dieselben einzeln elegant gebunden: -Doktor Helmond und seine Frau. 2 Bde.( Mt. 7,50) mr. 2- Schweichel, Robert, Stalienische Blätter.( Mt. 3,-) Mt.-, 75 Graf von Monte Chrifto. 3 Bände( Mt. 12,60) Mt. 7,50 Lideweide. geb.( Mt. 6,-) Mt. 2,50,( t. 5,-) wt. 1,50 Schweichel, Elise, Vom Stamm gerissen. Roman. Die dret Muskettere. 1 Bd.( Mt. 4,60) Mt. 3,- Leseabende. 4 Bde. ( Mt. 1,-) Mt.-, 50 ( Mt. 12,-) Mt. 2, Bwanzig Jahre nachher. 2 Bde.( Mt. 6,80) Mt. 4,- Was ist Wahrheit? 2 Bde. ( Mr. 6,-) Mt. 2.- Shelley, Entfesselter Prometheus.( Mt. 8,-) Mt. 1,50 Vicomte von Bragelone. 4 Bde.( Mt. 14,80) Mt. 8, Hart, Julius, England und Amerika. Fünf Bücher eng- Schranka, Dr., Der neue Demokrit. 2 Bde., 252 und 272 S. Die Genossen Jehu's. 1 Bd.( Mt. 3,40) Mt. 2, lischer und amerikanischer Gedichte von den Anfängen ( Mt. 6,60) Mt. 2, Das Brautkleid. 1 Bd. ( Mt. 2,20) Mt. 1,50 bis auf die Gegenwart. Chronologisch geordnet und mit Die Mohikaner von Paris. 4 Bde.( Mt. 17,20) Mt. 8, literarhistorischen Notizen und einer Einleitung. PrachtJosef Balsamo. 3 Bde. ( Mt. 12,-) Mt. 6, ( Mt. 7,50) Mt. 2,50 ( Mt. 6,80) Mt. 4, ( Mt 4,60) Mt. 2- Jensen, W., Die Infel. Ein episches Gedicht. 3 Bde.( Mt. 12,-) Mt. 6, ( Mt. 2,-) Mt.-, 50 Gegen Dogmenglauben und Priesterherrschaft gerichtet. Der Werth der Dumas'schen Romane liegt in threm historischem Hintergrunde, der treffenden Charakterisirung u. spannend. Handlung. Erckmann, Chatrian, Ausgewählte Werke. Autorisirte Uebersetzung, eingeleitet und zusammengestellt von Ludw. Pfau. 12 elegante Leinwandbände.( Mt. 28,-) Mt. 14, Dieselben einzeln elegant gebunden: Das Halsband der Königin. 2 Bde. Ange Piton. 1 Bd. Die Gräfin von Charny. band. Rofegger schreibt über dies Buch:" Der neue Demokrit!" Gin ftolzer Titel! Aber in der That nicht ohne Berechtigung. Die große Belesenheit erinnert vielfach an den lachenden Philosophen T. J. Weber, dessen Manen das Wert gemtomet tft.'" Ueber scheinbar ganz unbedeutende Themen weiß der Verfasser höchft anregend und munter zu sprechen, so daß es immer ein Vergnügen giebt, so oft man das Buch aufschlägt 2c. Tagebuch aus Grönland. Roman. 3Bde.( Mt. 12,-) Mr. 3,- Tillier, Claude, Mein Onkel Benjamin.( Mt. 3,-) Mr. 1, Der Roman enthält eine vom bürgerlichen Standpunkt aus fcharfe Satyre wider die politische und religiöse Berlogenheit unferer sogenannten besseren Gesellschaft und ihre würdelose Unterwerfung unter den Kaftengeist des Militarismus. Jahreszeiten. Roman. 2 Bde.( Mt. 10,-) Mt. 2, Geschichte eines Bauern. 2 Bde.( Mt. 10,-) Mt. 6,-| 3okay, Maurus, Kleine Könige. 5 Bde.( Mt. 12,-) Mt. 4, Um vielfach geäußerten Wünschen entgegen zu kommen, haben wir ,, Ontel Benjamin" gehört zu den Perlen der neueren humoristischen Literatur Frankreichs. Waldenradt, 3. v., Der Böllner von Klausen. Historischer Roman aus der Zeit des Bauernkrieges. ( Mt. 7,-) Mt. 2, Ein in Tendenz, Anlage und Sprache prächtiger Roman. Photographische Gruppenbilder in Gruppenbilder in Quartformat zur Stellung von lebenden Bildern bei Nrbeiter- Feffen u. dergl. anfertigen lassen, ebenso nach den besten Originalen Photographien von Lassalle, Mary, Engels 2c. in Visit- und Kabinetformat und zu folgenden Preisen: Photographien. Bebel, Engels, Jacoby, Lassalle, Liebknecht, Marr, Singer.( Nach Originol- Aufnahmen in vorzügl. Ausstattung u. Wiedergabe.) Rabinet à Mt. 0,50, Visit à Mt. 0,25 Bracke, Geib, Hess, Kayser, weitling.( Frühere Ausgabe.) Gruppenbilder. Huldigung der Arbeit Der erste Mai. Siegeszug der Arbeit Arbeiter- Maifest. • • Marseillaise. Triumph der„ Ordnung" } in Vorbereitung Kunstblätter. Der erste Mai. Kupferätzung. Plattengröße 68 × 47 cm, Kartongröße 95x78 cm Mt. 3, Dieses wahrhafte Kunstblatt ist ein hochfeiner Zimmerschmuck für jedes Arbeiterheim, jeden Ver= fammlungsraum, jedes Vereinszimmer. Triumph der Arbeit. Erinnerungsblatt an die Maifeier 1800. Zeichnung von Walther Crane. Mt. 1, à Mt.-, 15 Mt. 1, Mt. 1, Mt. 1, Mt. 1, Mt. 1, Mt. 1, Dem Andenken der Kommune. 1871. Zeichnung von Walther Crane. Mt.-30 Der Maiensegen. Farbiger Holzschnitt. Von Scheu. portrait- Gallerie aus der französischen Revolution. portraits von Marx, Lassalle, Hasenclever, Kayser, Kräcker -von Marx, Lassalle, Engels. Ausgabe Scheu, großes Format Mt.-, 60 Mt.-, 40 à Mt. -, 25 à Mt. -, 50 -3. Ph. Becker, Darwin, Owen, St. Simon. Ausgabe Scheu, kleines Format à Mt.-30 ( Alle diese Gruppenbilder sind auf feinem Karton aufgezogen u. in vorzügl. Weise hergestellt.) Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2,