Ur.SI?. 8«.Ial»rg» vezugSp reiSt SisrteliäSrt. UO Sit, monatl L MM. reu ins HauS llorauSzahibar. CinjUnc Nummern 10 ttetmifl. Posibezug: iüonaUict) iBO M. exkl. ZuiiellungS- gebüdr. lliuer»reeueband>ür Deutsch. .and u. Oeilerreich-Unaarn t.TS äHf, rüt baS ädrige Ausland 9.75 M!.. bei läglich emmaligu Suileaunq 7.75 M. i'oftbeiteütmgen nehmen an Däne» mari. Holland Lwiemdura. Schweden und die Schweiz Singereagen in die Soii»(emmoM teielifte. Der.Sornxtttt' cochum wvcheiuSgllch zweimal. Sontitag- emmru Telegramm-Sdrefse: .CezialbeBDfrat öetlin*. Abend-Ausgabe. � BcHtucn Dolksblatt. ( 10 Pfennig) AilzeiflenpreiS: Die n<6tqrf»alttne lUonbflteißcjeüe foftei 1,00 ffif..Kleine Anzeigen". baä ictiqcdiuiIlcSSoti 60 Piq.(zuififliq 2 fettqebruatc Sorte), icbe;; weitere Boti 25 lifq. Giellengeluche und Schlafsiellenanzeiqen das erlie Wort 40 Pig., ledes weiierc War! 20 Piq. Warte über 16 Luchiiaben zähle:! für zwei Worte. TeuerunqSzuichlnq 60°,» zamtlien-Rnzeiqen, dalitiiche und gewerfichaitliche Vereins- Anzeigen 1,20 Mk. die Seile. Anzeigen Hit die natbite Nummer mllflen bi? 5 Uhr nachmittags im HaublgeichSIl. Seriii; SW.oa Lindensiraxe 3, adzeqebe': wetten.(Scotjnct oon 0 Übt trüb bis S ilht abend». Zcntralorgan der foztaldemokratifchcn parte! Deutfchlands. Reüaktion und Expedition: EW. öS» Lindenste. Z. Kerusprecher: Am» Morinplan, Nr.».»IVO— IZli»?. Dienstag, den SS. April ISIS. Vonvärts-Verlag G.m. d. H., EW. HS, Linöengc. z. Fernsprecher: Am» MoritzplaN, Nr. 117 SZ— St. frieden und Völkerbund vor der Internationale. Amsterdam. 29. April. T>ie Internationale So- zialistenloaferenz in Amsterdam hat zum Schluß ihrer Be- ratungen folgende Entschließung über den Völkerbund ange- nommen: Tie Konferenz nimmt zur Kenntnis, daß die Völker seitens der alliierten Regierungen mit einem Vertrag bekanntgemacht Morden sind, der den ersten Keim für eine methodische Organt» sotion der Herrfchaft eines dauernden Friedens enthält, und sie stellt fest, daß die Fortführung einer von den Arbeiter- forderungen inspirierten internationalen Arbeiterschutzgeseizgebung die Grundlage zu einer wirtschaftlichen Verständigung zwischen de« Nationen vorbereitet. Die Konferenz ist jedoch der Meinung, daß ein Völkerbund nur dann seinen Zweck erfüllt, wen» er 1. von Anfang an auf der Grundlage gleicher Pflich- ten und Rechte alle unabhängige» Völker in sich vereinigt, die die Verpflichtungen des Vertrages und deren Delegationen von ihren Bollsvertretungen gewählt sind» Z. wenn er über eine internationale Autorität per- fügt, hie beauftragt ist, sowohl den eingegangenen Verpflichtungen in bezug aus den Friedensvertrag wie der Tätigkeit des Völker, hundeS Geltung zu verschaffen. Diese Autorität übernimmt die See- pflichtung, wirtschaftliche Beziehungen herbeizuführen, die allmählich zur Unterbindung aller gesetzlichen Hindernisse des internationalen Handels, der Weltproduktion und der Weltverteilung führen, 3. wenn er Mahnahmen für ein Verbot weiterer Rüstungen, für die progressive Herabsetzung der gegenwärtigen Rüstungen und eine Kontrolle der noch gestatteten MunitionS- fabriken vorsieht und wenn er baldigst auf eine völlige Abrüstung zu Wasser nnd zu Lande hinarbeitet. Bis diese Abrüstung ver- wirklicht ist, müssen die A r m e e n, deren Bildung wegen der inter- nationalen Lage notwendig sein würde, sowohl bezüglich der Effektiv- stärke wie deS RekrutierungssystemS der Kontrolle des Völkerbundes unterstellt werden, um jede Gefahr für die Temolratie hintanzizhalten. 4. wenn sich alle Rationeu, aus denen sich der Völkerbund zusammensetzt, ausnahmslos dazu verpflichtet werden, alle Kon- flikte vorzulegen, auf die der Völkerbund Anwendung finden kann, und wenn die Nationen sich verpflichte», das Urteil deS Bundes anerkennen und in keinem Falle zum Kriege ihre Zuflucht nehmen, 5. wenn er, um diese» Zweck zu erreichen, die Methode der öffentlichen Diplomatie annimmt, wie sie beispielsweise Wilson in seiner Erklärung im Streitfalle zwischen Italien und den Südflawe» angewandt hat, und die die Gewähr dafür bieten würde, daß die Forderungen der verschiedenen Staaten einzelnen Fall entfchicden werden, um dadurch allein die Br ständigkeit des Friedens zu sichern. Diese Bedingungen sind gegen- wärtig von den alliierte» Regierunge» nicht erfüllt worden. Die Konferenz appelliert schon jetzt an die Tatkraft der Ar- heiter aller Länder, um für die Organisation eines Völkerbundes zur Sicherung eines dauerhaften Friedens zu wirken. Ferner wurde folgende Entschließung angenommen: Die in Amsterdam tagende Konferenz, die die sozialistische und Arbeiterbewegung von 26 Nationen vertritt, erklärt ihre Entschlossen- heil, den Kampf für einen Frieden auszunehmen, der nicht im Widerspruch mit de« 14 Punkten Wilson? steht, da er die einzige Grundlage für ein dauernde? Einvernehmen der friedliebenden Demokratien zu bilden geeignet ist. Die Kon- serenz ist der Meinung, daß die durch die Beschlüsse der Pariser Konferenz geschaffene Beunruhigung die Permanenz de? Vollzugsausschusses lBranting, Heuderfo», HuhS- maus) und der Mitglieder des Aktionsausschufsses lllienaudel, Longuet, Macdonald, Stuar» Nünning) al? u n v c r- meidlich erweist, bis die Friedenspräliminarien unterzeichnet sind. Die Konferenz beauftragt diese Delegierte«, eine 3 u s a m» menkuuft mit den vier leitenden Männern der Alliierten, die in hervorragender Weise an der Ausarbeitung der FricdenSprLlimi. parien beteiligt waren, zu verlangen. Bei dieser Zusammenkunft, die durch die Sertretung und die jüngsten Zwischenfälle bei der Diskussion über den Frieden gerecht- fertigt ist, müssen die Vertreter der Internationale darauf bestehen, daß eine Lösung herbeigeführt werde, die sich mit den Bern er und Amsterdamer Beschlüssen deckt. Dir Konferenz er- wartet, daß die Leiter der Regierungen sich einem derartig formu- fierten Verlange» nicht«erden entziehe« können, da diefeS Lee. lange« de« unwiderlegliche« Beweis liefert, daß die AebeUer. g r u p p e der g a» z e n Welt dara« mitwirken will, einen ge« rechte»»»d dauerhafte« Friede« herbeizuführen, daß sie an allen in diesem Sinne gemachten Vorschlägen tätigen Anteil nimmt und nur solch« anzunehmen gewillt ist. Die Konferenz hat den Regierungen die Verantwortung für alle aus einer etwaigen Weigerung sich ergebenden Folgen überlassen. London, 28. April.(Reutet.) Ter Text des Völker- bundsvertrages wurde heute nachmibtag beiitgegeben. Viele der darin enthaltenen Bestimmungen sind bereits Halbamt- sich vcröstentlicht worden. Neben den 32 ursprünglichen Mit- gliedern werden noch weitere l3 Staaten, darunter die Nieder- lande, aufgeforderi. dem Völkerbünde beizutreten. Der Haupt- Punkt des VölkeobundövertrageS ist der. dast eine Nation, die unter Mißachtung des Vertrages ihre Zuflucht zum Kriege nimmt, ipso facto(schon durch die Tatsache) als eine Nation angesehen wird, die eine Kx iegS ha n d lu»g gegen alle Mitglieder begangen hat. Proklamation üer bayerischen Negierung. München, W. April. Die hatterifche Regierung veröffentlicht folgende Proklamation an das bayerische Voll: .In den stürmischen Novembertagen ILl� stürzte der inner» lich morsche deutsche ObrigkeitSfiaat zusammen. Getragen vpn dem Geiste der Versöhnung und erfüllt von dem Ideal des So- zialismus nahm in Bayern die neue Regierung ihre Arbeit auf. Die Proklamation weist dann darauf hin, wie von der äußersten Linken die Wolken aufstiegen, wie kleine Minder- heiten mit den Mitteln de? Terror? jede freie Regung nieder- zudrücken versuchten und wie schließlich wahnwitzige Narren und brutale Dämagogen das Reichstruppen und würtiembergische Truppen stehen bereits bereit, mit unseren eigenen Mannschaften ge'Ken München vorzurücken. Der Aeltestenrat des bayerischen Landtag«? hat die Maß- nahmen der Regierung rückhaltlos gebilligt. Zum Schluß sagt der Aufruf. eS sei eöne Shrenp flicht des bayerischen Volkes, den ReichStruppen freundliche Auf. »ahme und jegliches Tntgegenkommen zu breiten. Zur Befreiung Münchens. Der„B. Z. am Mittag" wird gemeldet: Bamberg, LS. April. Heute beginnt der U ebergang der ersten bayerischen Regierungstruppen vereint mit 15 000 Preußen über die Dona». Von dortS wird der Marsch nach München fortgesetzt. Feitunnsverbote in Nürnberg. 7!ürnb:rg, 28. April. Um eine weitere Beunruhigung der Volks- genossen zu verhindern, verbot das 3. Armeekorps das Erscheinen des„Fränkischen Kurier', der„Roten Fahne" und des„Freien Arbeiters" bis auf weiteres. Man sollte bei derartigen Verboten sehr genau prüfen, ob durch da» Ersche'nen oder das Verbot der Zeitung eine größere Beunruhigung herbeigeführt wird. Wir müssen nicht» peinlicher vermeiden als den Borwurf, mit den gleichen Mitteln wie da» alte R e g i m e zu arbeiten._ bulgarischer öruch ües waffenftillftanüs. Agram, 28. April. Di« Belgrader„Epoka" meldet, daß 180 bulgarische Soldaten unter Führung von Offizieren ent- gegen de» Bedingungen des Wasfenstillstand«» in S t r u m i tz a emgedningen seien.— Der ehemalige KriegSmimster Tawow habe die Weihe Garde mobilisiert und bedrohe hie Grenze. Die Regierung in Sofia stehe diesen Umtrieben machtlos gegenüber. Klassenkampf und Revolution. Von Dr. Werner Peiser. Fn dorn Augenblick, da das Streikfieber in Deutschland ein wenig schwächer zu werden scheint, dürfte es nicht unangebracht sein, eine kurze Betrachtung über das Wesen des K l a s s e n- kampfes, dessen Teilerscheinung ja die Streiks sind, und seine Berecktigung nach einer erfolgreichen Revolutron anzustellen. „Jede Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen"— dieses historische Wort von K a r I Marx enthüllt uns blitzlichtartig den Charakter des geschichtlichen Werdens und G> schehens. In klassischer Kürze ist in ihn: das Wesen der materialistischen Geschichtsauffassung enthalten, nach welcher nicht Persönlichkeiten, seien sie noch so überragender Natur, die Geschichte weiter�etrieben haben, w daß auch Männer wie Luther. Friedrich der Große. Napoleon nicht Führer im Wortsinne waren, sondern vom Boden dieser GeschichtSbetraclstung aus wurden auch fte nur getrieben, getrieben durch die der Weltwirtschaft immanenten Gesetze. Die wirtschaftlichen Kräfte aber cnüvickeln sich nicht reibungslos, sie schassen vielmehr Gegensätze, bergen Kon- f l i k t s st o f f e in sich, die entweder in langem unaufhörlichem Ringen zur allmahlicken Austragung gelangen, oder explosiv artig in einer Revolution zum Ausbruch kommen. Der Klassen- kämpf, den das Proletariat ständia führt, und der von der jeweiligen EntWickelung der kapitalistischen Wirtschaftsform ab hängig ist, ist nicht Endzweck, sondern nur Mittel zum Zwecke er dient der Eroberung der politischen Macht und mit ihr der Beseitigung vom ökonomischen Druck. Die Revolution ist also die letzte und gewaltigste Erscheinungsform des Klassenkampfes; sie ist— um ein Bild aus dem Kriege zu wählen— die Entscheidungsschlacht, die die bisher unterdrückte Klasse zum Sieg oder Untergang führen soll. Wenn aber die Revoliltion von so überragender Bedeutung ist, so erhellt hieraus, daß nach dem Umsturz die Frage ent steht, ob der Klassenkampf fortzusetzen oder ob er e i n zustellen ist. Dies aber hängt nicht von dem guten od- bösen Willen von Personen ab, die wohl ihren Einfluß au? den Kampf gewinnen können, die aber letzten Endes selbst von Faktoren wirtschaftlicher Art abhängig sind, sondern vielmeln von der Gestaltung, welche die W i r t s ch a f t durch die Umwäl zung erlangt hat. Ist diese Frage beantwortet, so ergibt sieh hieraus die Antwort auf die Frage nach der Noiweiidigkeit einer Fortführung oder Einstellung des Klassenkampfes. Der Verlauf einer Revolution birgt Möglichkeitm dreifacher Art in sich: entweder bringt sie den Sieg der revoltierenden Klasse, oder ihre Niederlage, oder endlich sie befreit die revolutionäre Klasse vom ökonomischen Drucke, ohne sie p o l i tisch völlig zu befreien bzw. sie schafft politische Befreiung unter Bechehaltung einer gewissen ökonomischen Ab- hängigkeit. Tie Revolution vom 9. November führte zum Sieg deS Proletariats: dies muß festgestellt werden, auch wenn eine Stunde, einen Monat, selbst ein Jahr nach diesem Tage sämt- liche Segnungen des„Zukunftsstaates" noch nicht erreichi sind. Damit aber ergibt sich eine Umgestaltung der Wirtschaftslage. aus der allmählich Ausbeutung und Erzicstmg von Mehrwert notwendigerweise verschwinden müssen. Schon heute können wir sagen— und darin siegt das entscheidende Moment, das nur allzu oft ubersehen wird die Bahn für den allmählichen Aufbau der sozialisti scheu Gesellschaftsordnung ist frei: ungeheure Steine, die früher kaum zu überwindende Widerstände bildeten, sind durch die Revolution aus dem Wege geräumt worden, und schon heute hat die Mehrheit des Volkes das höchste der Meu- schenrcchte. nämlich das S e l b st b e st i m m a n g s r e ch t, fest und unentreißbar in Händen. Hiermit aber verliert der wirtschaftliche Kampf seinen Charakter als Kampf einer ausgebeuteten Klasse allen übrigen Klassen gegenüber, das beißt eben seinen typischen Charakter als Klassenkampf. Wenn diese Taksache nur allzu oft übersehen wird, so dürste dies wohl weniger auf Böswilligkeit zurück- zuführen fein, als vielmehr auf die Tatsache, daß wir vor einem Geschehnis ungeheurer Tragweite stehen, wie es noch nach keiner der großen Revolutionen der Geschickte eingetreten ist. Das erstemal in der Geschichte bat der Klassenkampf tatsächlich sein Ziel erreicht, er hat die B e f r e i u n g der arbeitende« Klasse herbeigeführt und— sich damit selbst überflüssig gemacht und ausgeschaltet. Dennoch liefft in dieser Tatsache durchaus nicht die Auf- forderung an daZ Proletariat, nunmehr k a m p s! o s dem weiteren geschichtlichen Werden zuzusehen und sich von jetzt ad rein passiv zu verhalten: es läge hierin die schwere Gefahr für kis Proletariat, zu verbürgerlichen, politisch stumpf imd uninteressiert zu werden, wie es große Teile des Bürgertums bis zum Ausbruch der Revolution und zum großen Teil «ich noch nach ihr gewesen sind: es gilt vielmehr, den Sieg auszubauen, ihn gegen alle äußeren und inneren Gefahren zu schützen, und der wirtschaftlichen Entwickclung einen Gang zu verleihen, welcher dem steten Ausstieg zum reinen, zum k I a s s i- schen Sozialismus förderlich ist. Aber das Proletariat darf nicht vergessen, daß der Haupterfolg bereits erzielt ist: auS dem Klassenkampf wird nur noch ein T e i l k a m p f. der nicht mehr der Erringung elementarer wirtschaftlicher und poli- tischer Kiele, sondern nur noch dem Ausbau deS Erfol- geS dienen kann. Die praktische Bestätigung dieser Ausführungen können wir täglich an den sich überstürzenden Ereignissen wahrnehmen: die Kämpfe, die nach dem 9. November ausgefochten wurden und «och werden. Hahen aufgehört, solidarische Willens» kundgebungen der gesamten Arbeiterschaft zu sein: vielmehr dienen sie lediglich dem Ausbau und der gleich- mäßigen Verbreitung der revolutionären Errungenschaften, wie im A n g e st e l l t e n st r e i k zum Beisviel. oder aber die Kämpfe werden in einer bedauerlichen Verkennuna des TatumstandeS geführt, daß daS Proletariat den Erfolg bereits m Aönden hat. und in diesem Falle wird den Kämpfen eine politische Note gegeben, wie wir es bedauerlicherweise in den Bergarbeiter st reikS im Ruhrrevier gesehen haben. Diese Verkennung aber führt die größten Gefahren für die Arbeiterklasse mit sich: denn sie droht, das Errungene nicht nur nicht zu vervollkommnen und zu befestigen, sondern viel- mehr den Sieg in eine Niederlage zu verwandeln, und schädigt hiermit das Proletariat in seinen elementarsten Interellen. Aufgabe der Sozialdemokratie nun ist es. iiber diese VerLn- d-rung des Wesens des K l a s s e n k a m v f e s die breiten Massen des Volkes aufzuklaren und die alte Klassenkampftheorie nicht unbesehen auf die gerade durch den Klassenkampf neu- geschaffenen Verbältnisse mechanisch zu übertragen, sondern sie aus ibre Gültigkeit hin zn prüfen und, falls erforderlich sie dem Geist der neuen Zeit entsprechend umzugestalten. Wenn ups dies als eine Vcrsündiaung am marxistischen Geiste vorgeworfen wird, so dürfen wir wohl darauf hin- weisen, daß niemand stärker als M a r r den organischen EntwickelungScharakter alles Geschehens betont bat und daß ein ungesunder Konservatismus, nie im Geiste des Sozialismus gelegen hat. ?tal!ent'sche �usfuhrforgen. Anlehnung an die ehemaligen Verbündete«. Brrn, 28. April. De? volkswirtschaftliche Mitarbeiter des „Teeolo" bespricht die BedeutangbeSdrutschen Marktes f L r J t a l i e n. Deutschland habe lSIZ 25 Pro,, der italienischen Ausfuhr aufgenommen. Wcnn bei der gesteigerten Konkurrenz o«S Kalifornien, Spanien und Algier nicht freundliche HandelSbeziehim- gen zu Oesterreich, Ungarn, Böhmen und Bahera wieder geschaffen würden» so bedrohe Italien eine schwere AuSfuhrkrifr. Damit wären auch das Aufblsthen der Häfen X r i e st nnd Finmr in Frage gestellt. Tie italienische FriedenSbclcgation sollte also anstatt der hypothetischen deutscheu Milliarde» eine« günstigen Tarifvertrag mit Deutschland, Q est or reich und Ungarn fordern. In diesen Mitteilungen offenbart sich ein völliger Um- schwung der bisher nach außen bekanntgewordenen Politik Italiens. Die Pariser Vorgänge sind nicht ausreichend, diesen Umschwung zn erklären. Vielmehr sind es die ganz realen Wirt- schaftlichen Bedürfnisse deS Lande«, die seine uns neuartig er» scheinende Haltung diktieren. Italien muß zu seinen früheren Handelsvertragsteilnehmern zurückkehren. Dort sind feine ehe» Jugen). BerrSckM ist 5er wilde Weltenkrampf. Und Schleier falln auf Morden, Bluten. Sterken. wir steh» im wachen FriibicrhrSwind, im herben. Und unfre Hirne glühen: GeifteSkampfl wert unter uns verhallct Wutgefiampf; Und vor uns klingt der Trommel Helles Werben. Auf Höhen, die sich Morgenrot verfärben. Zuckt auf ein reineS Licht au» Qualm und Dampf. Wir sehen Ziele, glauben, hoffen, sehnen— In uns schwingt Urgrund aller Weltenlust— Wir wollen wirken, schaffen, streben, leben. Wir wollen unS verschenken.»nS vergeben— Wir wollen kühlen unsre heiße Brust Im Sturm der Tat, umbraust von starken Tönen! Ludwig Hermann Borgwardt Gestürzte Herrlichkeit. Kun, v-r dam Bahnhof hält der Vorortzug. Keine Einfahrt. Ungeduldige Blick« der Zuginsassen prallen an die Mietshäuser, die stch dicht an den Schicnendamm drängen. Möglicherweise besitzen die Häuser vorn, nach der Strasse, mehr Ansehen. Vielleicht prangt dort glatter Bewurf, spreizen sich Vorhänge und Schmuckgewinde. Von hinten gesehen, gleichen sie schlumpigen Weibern mit seidenen Schleiern um das Gesicht, mit blitzenden Broschen an der Brust. die aber Löcher in den Strümpfen und schiefe rmgeputzte Schuhe bloßlegen, wenn sie den Rocksaum heben. Graufleckiger Schmutz auf den Mauern, durchsetzt mit schorfig -lufgetrrebencn nnd offenen Wunden. Zerbrochene Scheiben, flatternde Fetzen, armseliges Bettzeug. Auf dem Hof gerade gegen- über kern GraShälMchen, kein verkrüppelter Strauch, der im Früh- lingswrnd doch wieder Knospen treiben könnte. Zertrampelt� matschig« Erde, ein Häuschen graugelben Sande», ein niederge» brachen« Zaun, der vorzeiten einen Rasenfteck einschloß. Kwer Gipsbüsten stehen neben den hÄbversaulten Latten im Kot. Abbilder ehemal» hoch- und höchstgebictender Herren im Land. Der eine verlor die Rase, dem fehlt ein Kanten au» der emporge- st eichenen Frisur. Gestürzte, verkommene Herrlichkeit. Einst thronten sie wohl als Symbole gehobener Gefühle an der Wand der guten Stube. Wurden mit Eichenlaub geschmückt und mit »unten Fähnchen. Od« sie wackelten auf einem Klavier, wenn der Ztarsch.Da» ist die Garde' au» den Tasten trommelt«. Ist der frühere Besitzer von der Kitschliebhaberei zu besserem maligen Märkte und diese wieder aufzusuchen, gebietet die Sorge um seine künftige Existenz. Daraus fließt die Hoffnung, daß die Saat des Hasses, die der Krieg ausgestreut hat, im Laufe der Zeit in den Boden getreten werden wird. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Völkern müssen sich wieder anknüpfen. Daß das in Italien, dem ehemaligen Anhänger des Gedankens eines ewigen Wirtschaftskrieges gegen Deutschland eingesehen wird, muß uns besondere Freude machen. Man sieht aber daraus, daß so viele endgültig gesprochene Worte jetzt vor der Macht täglich neuauftauchender Totlachen verlöscht werden. Die Entwickelimg ist im rasenden Flusse und es wäre töricht, zu glauben, daß der Frieden in letzter end» gültiger Form in Versailles festgelegt werden könne. Dieser Frieden wird nicht am Konferenztische, sondern durch den Lauf der weltbewegenden starken Kräfte in den Völkern, wcnn es sein muß. iiber alle Führer hinweg, gestaltet werden. Diese Meinung hindert uns. trostlos trübe zu schauen. Maifelee im befetzten Gebiet unü in Frankreich. Bern, 28. April. Wie Lyon« Blätter aus Koblenz melden. untersagte der Oberkommandierende der Besatzung S- t r Uppen die Maifeier, da man politische Demonstrationen be- fürchtet. Große Plakat« mit der Aufschrift:..Wir wollen einen gerechten Frieden I' und„Die 14 Wilsonschen Punkt« müssen der. wirklicht werden I' waren von Einwohnern fertiggestellt. Der amerikanische General glaubte eine solche Propaganda besonders wegen der amerikanischen Soldaten nicht dulde» zu können. In Frankreich selbst erhält die Bewegung der dieSjähri- gen Maifeier eine erhöhte politische Bedeutung. So drohen die Syndikatsräie der Pariser Theaterarbcit«, den Streik am 1. Mai solange fortzusetzen, bi» ihre Forderungen einer schnelleren Demo- bUifatioa und der Einstellung der Trnppenrntsendunge« nach den Zentralländern erfüllt seien. Die Syndikalisten unterstützen di» Haltung Wilson». Die Pariser Theaterdirektioren besch ossen angesichts dieser Haltung, die Vorstellungen am 1. Mai auS- fallen zu lassen. Der Minister der öffentlichen Arbeiten appelliert an die Eisenbahnarbeit«, am 1. Mai keine Verkehr». störungcn eintreten zu lassen. Der Post, und Te'earaphenminist« erlätzt einen ähnlichen Aufruf an die Arberter und Beamten seines RessorrS._ Demonstrationen gegen Amerikaner. Verschärfung der Stimmung in Mnme. A g r a m, 28. April. In Finmr kam c» zu lauten Demon- ftrationcn der Italiener gegen dir Amerikaner. Amerikanische Ossi- ziere wurden ans der Strafte mit Pfuirufen begrüftt. Englische» nnd französisches Militär hält nur mit Mühe die Ordnung in der Stadt aufrecht._ Die Reichsreglerung für Schutz üer Ostmark. Danzig, 28. April. Auf ein Telegramm de» Deutschen BolkSrat» an die maftgcbeuden Lande», und RrichSbchörden, in dem gegen die Rede des Generals Haller in Krotoschin protestiert wird, ist vom Reichsminister Erzbergcr folgende Antwort ei«- gegangen: ö." „Depesche erhalte«. Wege» verhalten» de» General» Hall« in Krotoschin ist von mir bereits, wir heute Presse meldet, Protest eingelegt worden. Reichsregieruag tut alles, wa» in ihre» Kräften steht,«m deutsche Ostmark zu schützen." veröerbt üen 1. Mai nicht! Di« Angestellten der Straßenbahn werden am 1. Mai feiern, die der Hoch- und Untergrundbahn werden sich über ihre Haltung noch schlüssig werden, und heut« wollen die Arbeiter der GaS-undElektrizi- t ä t S w e r ke in Beratungen über ihre Stellung zum 1. Mai Gischmack emporgestiegen. Kaum. Er verwarf seine Götzen, als ihve West-rexistenz ihm keinen Nutzen mehr versprach. Nun lstgen sie im Staub wie Unrat, den man mit dem Fuße beiseite stößt. Nicht mehr wert als die abgefallenen Stücke Mauer- kalk nebenan. Spielend« Kinder haben Fäuste voll Sand auf die Gipsköpf« getürmt. So tragen sie noch Kronen— Kronen au» Sand.... D« Zug ruckt an und geht weiter. Musikalische helmatkunsi. W« je Hoch, und Flachlvndmoor« durchwanderte: von Tag- beginn bi» Mitjeniadli, in Winterftost oder Sommerglut, in Nebel Eewstterbrandl Wer aber wüßt« groß was von WorpSired«? Bi» anfangs der neunziger Jahr« einige funge Mal« diese Landschaft entdeckten. Ba!d hatte der Name weltbebe rühm kn Klang. Und nun begann ein Wand«n dorthin: Tou- risten, Künstler, TichterSleute. AuS einem Zhklu» Lyrik von Franz Dietcrich vor zwanzig Jahren entstanden, hat dann— e» ist auch schon lange her � Paul Scheinpflug emige iener Wortdichtungen zur Grundiaa« seine» Tongemälde» gleichen Stiel» «koren. Da mal» stand der Komponist erst noch am Beginn seine» SckoffenS. Aber er hatte schon seine eigene Art zn schreiben; er ist ein moderner Musiker. Ter Klavierpart verrät e» und die Melodle-ührung der Lied«. Eine Mezzo-Soprarstimme teilt sich mit Violin«, Englisch-Horn und Klavier in» Zusammenwirken. Das gibt scbcm artigen Klang. Bewundernswert ist vor allem, wi« tief sich Tckempflug einfühlte, förmlich einzuspinnen ver- mochte in die Natur, deren Bild ibm de» Dichter» tiefere Schau vermittel!«. Da» Vorspiel ist hi«für charakteristisch. Vom lang- gezogenen Gleichton der Geig« hebt sich da».Land der Einlam- keit' ab. Das Blasinstrument tont darein seine träumerische Weise. Und dann entwickelt sich der Frühlingsbimmcl und unten das Wicsenland mit seinen Wassergräben und Flußadern, auf denen Segelboote dahinziehen. Fern winkt eine Mühle, wenn die Schatten des Abends kommen. �Ein Volkslied derklingi irgendwo «ruf den Wassern in sinkend« Dämmerung. Prachtvoll ist die Ber- ionung des hieran sich anschließenden Lied«». Wie aber wird das nächtliche Traumweten gedeutet: Mit dem langsam emporgrüßen- den Morgen erbebt sich dre malerisch« Kraft der Töne, um zu einer wahrhaftigen Symphonie der Sonnensreud« aufzuschnellen. Ein» zig fein ist der Abstieg zur landsckaftlichen Idylle im Epilog. Der Komponist am Klovier, mit Nikolaus Lambinon(Geige) und Max Jäckel(Englisch Horn) tegleiteten die Sängerin Ger- trud Fi scher- Moretzki, die den Melodien ihre Seele lieh. Eingcscklcsscn war da? StstnmungSgemä�de von zwei Werken im Kammerton. Die jüngst gegründete„Riedersächsische Kunstvereinigung', deren Sitz Berlm und HildeSheim ist und die j t. In der otieu Gariv>onkiiwplatz ß, Vortrag de» Vros, Dr, Nicolai:.Die naturwiis- i-sit-astlicken Grundlagen veStlltruiSmu», —'I'rivaidozen:?r.?i. Da,,, wnd vi? fi» vr» t. Mm anges-tztn, Vorsebuigen in der L>> mboldt-Hockschlüe, Lützowt'rnß- 84 cl, über e BildniSwnl'r vc Ichiedene-- ünbrbunvevte* erst am DomterSwg, de» 3. Älli, abends 7— S und S— S Uhr, beginnen. Rod, reu»badn Treptow, Am 1. Mal hommt a>ck der Rahremibabn Treptow der Pre'S der R-veHik Nim AuStraa. Diele» Rennen wird in zwei Vo, läuten über st Sa � und einen(Zndiauf über SO ka gefahren. Me beiden Lieg-r der Vorläufe kommen in den Eudlauf Neben diest» Doucirennrn btlnat dai Programm zum erstenmal in dftsem Iah» erstklassige Fliegetrcnncn, SchZneverg. In der Ttabtverorbn-ienflhung, über deren erste» Teil wir in der heu-igen Morg«nauSg:b: berichteten, kam eS b« einem Antra« der Neuen Fraktion auf Nachprüfung der Gehaltsfestsetzungen für Beamte, Lehrer und Angestellte zu öftrer Debatte, in der die demokratische Fraktion für GehaltSregelung nach bevölkerungspolitischen Ge- sichtSpunkten eintrat und Berücksichtigung dei Familienstände» forderte. Die sozialdemorkalisch« Fraktion betonte, daß bei künfti- gen Lobn- und GshZjltSregettinflcn zuerst an Aufbesserung der untersten Lohn- und G-ehalttstufen gedeubt werden müsse. Der Antrag wurde mit einem die Bevölkerung tpolitik betreffenden Zu- sab angenommen.— Ein Antrag der Unabhängigen ersuchte den Magistrat, sofort von der Regierung die Auf- heb u na des Belagerungszustandes zu fordern. Stadtv. Frau Böhm wies in der Begründung auf die Härten hin, die der Belagern ngSzustarch für die Bevölkerung gebracht htt. Für die sozialdemokratische Fraktion erklärte Siadt. Freier: Die Fraktion erhofft von der Einsicht der Arbeiterschaft, welcher po'iüsckien Richtung sie auch angehört, daß die Arbeiterschaft im politischen und wirtschaftlichen Kampf auf terroristische und gewalttätige Methoden ver- z ich tet. die nur der R Sektion dienen können, und ihre Fordcrun- gen im geistigen Kampf auf dem Boden der Demokratie zur Durch- führung bringt. Die Fraktion erkennt an, daß Gewalttätigkeiten zu dem Zweck, einer Minderheit die staatliche Macht m di« Hände zu sptelen, abgewehrt werden müssen, gleichzeitig von welcher Seit« diese Gewalttätigkeiten ausgehen. Unter diesen Voraus- fetzungen und ausgehend von der grundsätzlichen Auffassung der sozialdemokratischen Partei, deß da» Gedeihen des Volke» die freiest« Beiät-gungSmöglichkeit. das Reckt der freien Meinung«. äußerung und des unbeschränkten Verein«, und Versammlung»- rechts erfordert, stimmt die sozialdemokratische Frak- iion dem Antrag« betr. Aufhebung deS Belage- runpSzustandeS zu. Die Fraktion erblickt in der Herbeifüh- rung der Geschlossenheit der sozialdemokratischen Arbeiterschaft daS wirksamst« Mittel zur Erkämpfung auch ver wirtschaftfichen Befreiung. Di« Demokraten erklärten sich gegen den Antrag und beantragten ihrerseits ein: Resolution, die Stadtverordnetenversammlung habe zur Regierung das Vertrauen, daß sie den Belag e r u naSzu stand in Groß-Berlin sofort auf» heben werde, sobald Ruhe und Ordnung eingekehrt und Eigentum und Leben der Einwohner nicht mehr gefährdet sind. Der Ma- gistrat möge dieser Entschließng beitreten und sie der Staat»«- aiervnq übermitteln. Der Antrag der Unabhängigen, für den nur sie und die Sozialdemokraten stimmten, wurde abgelehnt, dagegen wurde die Resolution der Demokraten von ihnen und der Neuen Fraktion angenommen in namentlicher Abstim- muna mit 82 Stimmen gegen 6 Stimmen der Unabhängigen bei 19 Simmenthaltunae» aller anwesenden Sozialdemokraten. Für die sozialdemokratische Fraktion erklärte Stadtv. Ehaje», daß sie unbeschadet ibrer Stimmenthaltung zur jetzigen Regie- rung größie» Vertrauen hat. Grost-Serliner parteknachrkckten. Berlin. Moraen. 7 Uhr. Frauenversammlungen für alle Weib- liefen Parteifunktionäre im Herrenhaus, Zimmer 18. Tegel. Mittwoch, 80. April, abends 7 Uhr, Zahlabend Restaurant Friedensrichter. Lrfenbrnde. 2. Abteilung bei Schirm, Cbarlottenstr, 775. 46. A b t e i l" n o bei WenZke. Schulstraße Ecke Prinz-Eugen- Straße. Referent: Rektor Friese. BercmwwrNIch tflr Volifif Bthtt zi-tte». Cftarlaiimtar*. Nie fcett Bbrine» Seit feeg Hattrt Wfrrt«itiol». Heuf�Bn;«Sr Hn-rteen lleobor mtwtc. �erNii verlas: Lorwärls-�erlaa« rn S 6. Verlin tnHf floT»STtS-*iiif'pni4tt«i oxk LerlagSonstall Paul Twz« u. Co. w Berlin, vtndenfttad» 8. »MM!«MM! , leicht l«X> Stllck der «rkailfen Mi sensationellen Broschiire: .Anklage der Gepeinigken-, Geschichte eines Feldlazaretts. Lerlauisprei» SV Pf. Glänzender Verdienst. Sofort melden W 62, Lntdersdc. 19 I. 2I42D Gebrauehen Sie ein Augenglas? Haben Sie SehetSrunsrn, Flimmern vor den Augen, Druck« oder Kopf- schmerzen über den Augen, beZunders beim Besuch eines Kinos oderTlu aters, dann lassen Sie Ihre Augen durch den Physiker Gosselk im Spezialinstitut des Optikers Tuluweit, Blücher-Straße 12, 2 Minuten vom Halleschen Tor, untersuchen. Zahlreiche Dankschreiben liegen im Geschäft rur Einsicht aus. Die Untersuchung Ist kostenlos and findet statt von 10—12 und 3— 6. 1UML» ??e�ner!?löil!it!bn!al!??züer? Ml»W! Straßenhändler, Radfahrrr! Morgen irüd 6 Uhr beginnt die Ausgabe der I. 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