|tt.236.36.3«lirju SequgSvreiS: Sierteliafirl 1£0 Ol. monatl.2 60SRI -rciins Haus ooicatäi|oöibat.6mjelnc �iumaietn 10 tteimi(s. t'oubcjuj. i'ionatliÄ-.50 Mi. sifl Zustelllmgs» '.ebkhr. Umei iireu'bonb iür Deuiich- aiid u. Ceiiccteufi'UJiflOtn s.TS Sic. Qc iiS übt. bc Sluc-UmS W.76 ML bei Ltfd) einmoliqei.Sufieüuna 7.76 Sil. oftbe icUunaen nebmen in Dane» : ac., Holland Curemcuta. Schweden ,o Die Schweiz. Eingetraoen in die jioii- eiiunes-Liei-i'ile. aer. liorwart!' ericheini w»cheniiiqllch zwellnat. SoiniUlq. einma. Telegiamni-Sdreffs .-oiialdemokra» Abend-Ausgabe. m> BcHtucn Volksbl�tt. (�1® Pfennig) Anzeigenpreis: Die achiqclvalteae SonvarMezeil« iosl« 1,20 Rk..ktleine Snzeiqen-, da» retiaedlUlSe Äori 50 Pig. izulllsstg 2 fettxedrnic:e Wene), iedeS weitere lSori 25'Lsg. Slelleagesuche und Schlafftellelianzeigen das crite Wort tv Lsg. ledes weitere Wort 20 Lsg. Worte über 16 Buchltaben iahten mt iwe; Worte, keuerungdzuichlag 50% iianlitien-Sinzeigen, dolitische und gewerttchaiMche Vereins- Anzeigen 1,20 Sil. die 5«>I«. tlnzeigen iür die nächste Kummer müssen dt»» Uhr nachmttiagS im v-NtVtgeichAL Sertin SW.SS. Uindenstraxe Z, ad reg eben werden. Peöfsnei von S Nhr früh bi» 5 Uhr abends. Zentralorgan der rozialdemokratifchen parte» Deutfchlande. Redaktion und Expedition: SW. 6$, Lindenstr. Z. ?;cr»sprecher: Amt Morttipla«. Nr.»5» 30—151 97. Freitag, den 9. Mai 1919. Vonvärts-Verlag G.tn.b. k>., SW. 6$, Linden str. Z. Fernsprecher: Amt Moritzplai?. Nr. 117 53—54. Das Kapitel über die„Wiedergutmachungen" im Frie- densvertrag entpuppt sich— wie wir schon in der Morgen- ausgäbe an Hand der finanziellen Klauseln feststellen konn- ten'— als eine verkappte Wahrnehmung aller Geldforderungen, die die Entente für über- Haupt erfüllbar hält. Die offen ausgesprochenen Eesautschulden, die Deutschland eingehen soll, beziffern sich auf 1(X> Milliarden Mark. Im einzelnen lauten die Be, dingungen dieses Punktes: Elfter Teil. Deutschland ist für alle Verluste, all« Schäden, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihr« Nationalen infolge d«S Krieges erlitten, verantwortlich. Die verbündeten Regierungen erkennen an, daß die Hilfsquellen Deutschlands nicht genügen, wenn die andauernd« Minderung dieser Hilfsquellen in'vlge der übrigen Bestimmungen deS Vertrages berücksichtigt wird, um die vollständige Vergeltung aller dieser Verluste und dieser Schäden sicherzustellen. Deutschland muß jedoch die Ve» pfliclstung übernehmen, alle der Zivilbevölkerung der Verbündeten und ihrem Eigentum verursachten Schäden noch Maßgabe folgen- der Bestimmungen zu vergüten: Als- solche Schäden werden die direkten Folgen jeder Kriegsoperation der bei- den kriegführenden Gruppen, an welchem Orte sie vorkamen, ausgezählt, ferner die Verantwortlieykeit Deutsch- londs für die durch seine Bertündeten herbeigeführten Schäven jeder Art. Sodann wird die Haftung für alle Peusio- neu oder Entschädigungen an-die Kriegsopfer oder deren Hinterbliebene, ferner für die Unterstützung Kriegsgefangener und deren Familien, ebenso die Un- terstützung Angehöriger der Mobilisierten oder aller jener, die in den Armeen dienten, ausgesprochen. Jnsbeson- der: verpflichtet sich Deutschland alle Summen zu vergüten, die Belgien bei den verbündeten und assoziierten Regierungen bis ll. November 1913 entliehen hat, einschließlich 5 Prozent Zinsen. Der Betrag dieser Anleihen wird durch eine besondere Kom- Mission für die Reparationen festgesetzt. Teutschland verpflichtet sich, alsbald«ine entsprechende Emission besonderer auf den Inhaber lauten- der, in Goldmark am 1. Mai 1923 oder nach Wahl Teutschlands am I. Mai eines früheren Jahres za hl barer Schuldverschreibungen vorzunehmen. Tic Höhe des Schadens, für den Deutschland verpflichtet ist, wird ebenfalls durch die Kommission für dse Reparationen festgesetzt. Sieben Mitglieder und je ein Ersatzmann werden von Amerila, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Belgien und Serbien gewählt, wovon immer nur fünf an den Abstimmungen sich bc- teil igen dürfen. Der Sitz der Kommission ist Paris. Die Kom- Mission wird Teutschland billige Gelegenheit aeben, sich zu äußern, ohne daß es an Entscheidungen beteiligt würde. Au den Befugnissen der Kommission wird gehören, daß sie periodisch die Zahlungsfähig k« i t Deutschlands abzuschätzen und deshalb das deutiche Steuersystem zu prüfen hat, damit alle deutschen Einkünfte, einschließlich derjenigen für den Schulden- dienst oder für die Rückzahlung innerer Anleihen in erster Reihe ben Zahlungen für die Vergeltungen zugute kommen und weiter, um Gewißheit zu erwerbe tt.� daß das deutsche Steuersystem genau ebenso'ckwer ist als verhältnismäßig dasjenige irgendeiner in de: Kommission vertretenen Mächte, Als Bürgschaft und Auer- x krnnung seiner Schuld hat Deutschland ein« erste Zahlung in auf den Inhaber lautende« und in Gold zahlbaren steuerfreien Schuld- verschreibungen als Anzahlung und in drei Teilen nrie folgt zu leisten:„, Zwanzig Milliarden Mark Gold bis zum l. Mai 1921. ohne Interessen, sodann vierzig Milliarden Mark Gold zw-ichen 1921 und 1926 mit 2M Prozent Zinsen, von 1926 ab mit 5 Prozent Zinsen und 1 Prozent Amortisation auf den Gesamt- betrag der Emission, endlich als sofortige Deckung eine schrift- lichr. Verpflichtung, sobald die Kommission uberzeugt sein wird. daß Deutschland die Zinsen und die Amortisation solche- Schuldverschreibungen sichern kann, über weitere vierzig Milliarden Mark sünfprozentigcr in Gold zahl- barer Schuldverschreibungen .2,�3" gebe«. Die Kommission kann als Slnecfenming und «urgichaft der unter ihr festzusetzenden Bedingungen von Zeit D» ol'U neue derartige Emissionen vornehmen. Warenlieferungen. k- übernimmt die Verpflichtung, bis zu 50 Proz. ' t i-lTat�an Farben sowie ch c m i s ch e n und p h a r. Ulf Mal l?r€".Produkten der Kommission für Reparatw' U. Ueberdies wird Deutschland während der Vertrages bis zum 1. Juli 1920. sodann wahrend ledcr scchsmonatlichen Periode bis 1. Januar 1925 immer r o z en t der Produktion an Farben , fiberfVff." pharmazeutischen Pro- mi: ff>f wfh®,e Kommission wird den Prei» unter ..erullilchtigung der Nettoausfuhrpreise vor dem Kriege und der seitherigen Kostenanderungen festsetzen. Außer den festgesetzten Zahlungen muß Deutschland alle beschlagnahmten oder e q u e st r i e r t e n G e g e n st ä n d e � soweit dieselben auf deut- chem Boden oder auf dem,en,g«n seiner Alliierten sich befinden. owie die beschlagnahmten Geldsummen zurückstellen. Die deutsche Regierung erkennt unwiderruflich die der Kom- Mission für Reparationen durch den Friedensvertrag zuerkannten Rechte an und wird der Kommission alle von ihr gewünsch- ten Informationen zur Feststellung deutscher Verpflichtungen liefern und den Kommissionsmitgliedern und ihren Beauftragten alle Borrechte diplomatischer Vertreter befreundeter Machte zuerkennen. Teutschland übernimmt die Kosten der Kommission und alles Personals, das sie gebraucht. Der Verzicht auf öie Buslanüsanfprüche. Die Abschnitts des Friedensvertrages über den Verzicht auf Deutschlands Ansprüche an Uebersee stallten und Kolonien sind durch die neuen Telegramme noch dahin- gehend zu ergänzen: j 1. Die aus Verträgen mit Siam, Liberia und A e g h p- i ten herzuleitenden Ansprüche Deutschlands werden annul- iliert. Deutsche? Staatsgebiet in Aegypten geht ohne Entschädi- gung an Aegypten über. 2. Ebenso muß Deuischland auf alle Rechte auf Marokko verzichten, das Staatsgebiet an Frankreich abtreten und die Berg- ! werkscechte sowi« den deutschen Anteil an der SlaatSbonk von i Marokko an Frankreich abgeben und die eigenen StaatSangehöri- ' gen für diese Verluste entschädigen. 3. Hinsichtlich der Türkei und Bulgarien hat Deutsch- land all« Verabredungen dieser Staaten mit den Ententemächten anzuerkennen. 4. Di« deutschon Rechte auf Schantung gehen frei und lastenlos auf Japan über. � Deutschland im internationalen Berkehr. Deutschland verzichtet auf den größten Teil seiner Heber- seekabel, deren Sachwert von dem Konto„Vergeltung" abge- rechnet wird. WarentranSporie von den alliierten Staaten nach Deutschland und der Durchgangsverkehr über Deuischland genießen die Meist- begünstigung. Die Uebergabe von Eisenbahnen in den Gebieten, die Deutschland abtritt, muß einschließlich allen rollenden Materials in gutem Zustande erfolgen. Deutschland verpflichtet sich zur Anerkennung aller Verträge, welche die Ententemächte für die internationale Regelung des Warenverkehr?, der Schiffahrtswege, Häfen und Eisenbahnen innerhalb der nächsten fünf Jahre mit Zustimmung der Gesellschaft der Na- tionen abschließt. Die Einzelfragen der VerkehrSabgaben usw. werden in besonderen Forderungen, die eine Benachteiligung irgendwelcher Interessen der Entente ausschlietzen, festgelegt. pariser Sozialiftenpreffe zum Zrieüens- entwurf. BersailleS, 8. Mai. f Eigener Drahtbericht des„Bo-vwärtS".) Die Haltung der Pariser Sozialistenpressc ist mit der der-deutschen sozialdoinokratischen Blätter bei dem Friedensschluß von Brest- Litowsk gar nicht zu vergleichen. Der„Populaire" sagt, der Ber- sailler Friede liege aus der Linie des Brester und selbst des T i l- s i t e r Friedens, er verrät aber in seiner sonstigen Kritik keine übermäßige Aufregung. Der„Populaire" spricht von einem Frieden der Unterdrückung und Ungerechtigkeit und prophe- zeit, daß dieser Krieg nicht der letzt« sein werde, und findet den Vertragstexf mit den Ideen Wilsons unvereinbar. Das Ganze trägt jedoch mähr den Charakter einer akademischen Erörterung. S e m b a t im„LReure" spricht den WunschunddieZuver- ficht aus, daß die Deutschen unterzeichnen mögen, und er- klärt, überzugt zu sein, daß der Frieden gerecht und ver° n ü n f t i g. Er warnt übrigens davor, nach Berlin zu marschieren, wozu die Armee keine Neigung habe, oder Deutschland bankerott zu machen, waö auch Frankreichs Bankerott bedeuten � würde. Die bisherige Haltung der Sazialistcnpresse verrät keine Neigung zu- gunsten des vergewaltigten deutschen Volkes Protest zu erheben. _ Friedrich Stampfer. Hraf Srocköorffs Instruktionen. T. S. BersailleS, 9. Mai. Graf B rvckdorff- R a n tz a u hat noch im Laufe des Donnerstag die ersten I n st r u k- tionen der deutschen Reichs r.e gierung erhalten. Die De- legation trat daraufhin sofort zur Beratung und zur Ausarbeitung der ersten Antwortnote an die Entente zusammen. K.'ber ihren Inhalt verlautet, daß sie die FriedrnSvorschlSge der Sntent» al« einen verstoß gegen die von Wilson ausg-stellten Forde- rungrn der nationalcn Selbstbestimmung und der Wirt- schastlichen Freiheit bezeichnet. Sie erklärt weiter, baß die deutsche Telegatio« einen Grgenvertrag ausarbeiten wird, dessen Ncberrrichung innerhalb der vorgeschrirb.'ne« Frist erfolgen wird. Dritten? fordert Graf Brockdorff-Ranhau eine persönliche Gegen. L b r r st e l l u n g mit Wilson, d. h. nebe« der schriftliche«««ch eine mündliche verhandlnngSwcif«. öefonnenheitl Von Erwin Barth. Der Versuch, das deutsche Volk zu erwürgen, hat in Deutsch- land die Widerstände in allen Volks- und Parteikreiscn auf? höchste aufgepeitscht. In dieier Stunde der Gefahr er- leben wir aufs neue, daß. abgesehen von verschiedenen über- spannten Ausbrüchen des Gefühls, die tieferen Parteiunterjchiede zunächst verschwinden. Das ist auch ganz natürlich. Jede Partei wünscht mit ihrem Programm und mit ihrer Tätigkeit auf ihre Art dem höchsten Wohle des Volkes zu dienen. Die Parteien sollen nichts anderes sein, als Werkzeuge für die Förderung der Interessen des Volkes. Und es gibt Momente, wo die Parteien, die sonst in schärfster Oppositionsstellung zueinander sich befinden, für ein gemeinsames Höheres Ziel sich auf der gleichen Bahn zusammenfinden. Die differenzierte Tätigkeit der Parteien gilt der inneren Festigung eines Volkes. Wenn aber dem Gesamtvolke von außen ernste Gefahren für den Fort- bestand seines Eigenlebens drohen, dann hat jede Partei, die sich nicht lediglich von der Sorge um ihr eigenes Organiiaticms- gesüge leiten läßt, die der ehrlichen Ueberzeugung ist, em Jnstrp- ment für das Glück des Volkes zu sein, sich Schulter an Schul- ter mit den übrigen zur Verteidigung und Abwehr zu vereini- gen. Parteien, die mehr sein wollen als Werkzeuge für das Volk, sind unwahre, heuchlerische, gefährliche und verächtliche Gebilde, die verschwinden müssen, lieber heute alsmorgen. Wir glauben nicht, daß es solche Aftergeburten von Par- teien in Deutschland gibt. Naturgemäß haben die fürchterlichen Bedingungen, mit denen die Entente Deutschland erdrosseln will, in allen Kreisen des Volkes und bei allen Parteien große Erregung ausgelöst. Der Gedanke, daß wir fremdländischen Militärherren und Kapitalisten als Sklaven ausgeliefert werden sollen, hat uns alle mit Zorn erfüllt. Eine Glut der Empörung loht im ganzen Lande ob der Gewalttat, die nns vom Westen her bedroht. Nur ausgemachte, für jedes tiefere Gefühl erstorbene Lumpen, ver- mögen sich vor dieser Bewegung abzuschließen. Aber wir möchten nachdrücklich warnen, sich bei der Behandlung dieser Frage, die auf Leben und Tod Deutschlands gestellt ist. allein vom Zorn leiten zu lassen. Der fürchterliche Ernst der Lage verpflichtet uns, mit aller Sorgfalt trotz des Geistes Heller Empörimg nach einem Weg auszuspähen, auf dem das deutsche Volk sein selbständiges nationales Leben retten kann. Es ist mindestens sehr voreilig, wenn dw demokratische Partei, ohne» das letzte Resultat abzuwarten, sich festlegt darauf, den Frieden auf jeden Fall abzulehnen. Und es ist politische Dummheit, heute davon zu faseln. Deutschland nach ungarischem Muster und wahrscheinlich auch mit imgarischem Erfolg durch nationalen Bolschewismus zu retten. Neber diese Mittel darf man nicht unter der Stiimnung des Zornes, und von ihr allein geleitet, entscheiden! Deutschland durchlebt jetzt die Zeit ernstester Gefahr. Und bei allen Maßnahmen, die wir zur Rettung unseres Volkes er- wägen, müssen wir uns aller Schwierigkeiten gegen- wärtig sein, die dadaurch für unser Volk entstehen. Wenn die Entente uns den angedrohten Frieden anfzwlngt, sind wir auf Jahrzehnte hinaus als selbständiges Volk verloren. Wir sinken zum Range eines halbkolonialen Volkes herab und kommen damit unter die Fuchtel der Ausbeutung, die über derartigen Völkern bisher geschwungen wurde. Aus diesem Grunds ist die Stimmung begreiflich, die diesen Frieden ab- gelehnt wissen will. Aber kommen wir mit der Ablehnung in günstigere Der- höltnisse? Das ist die Frage, die nüchtern erwogen werden muß. Die Nichtunterzeichmmg würde das erneute Einsetzen der Hungerblockade, den Frauen- und Kindermord durch Unterernährung bedeuten. Vor dieser großen Gefahr schützt uns auch nicht der Glaube an das widersinnige Schlagwort vom nationalen Bolschewismus. Nationaler Bolschewismus ist Un- sinn, wie es Unsinn ist, den Gedanken des Wiederbeginnes einer kriegerischen Erhebung ernsthaft zu diskutieren. Auch ein Schutz- und Trutzbündnis mit Rußland könnte uns vor dem schweren- Unglück einer gräßlichen Hungersnot für Deutschland nicht be- wahren, weil Nußland zurzeit außerstande ist, unser Volk auch nur acht Tage lang ernähren zu können. Die elende Lage, in der Deutschland sich befindet, und das Verantwortlichkeitsgefühl für das Leben von Millionen Men- schen, deren Gesundheit jetzt schon durch die Unterernährung sehr geschwächt ist, zwingen uns trotz aller leidenschaftlichen Empö- rimg gegenüber dem Unrecht, mit dem man uns in den Staub treten will, den K o p f k l a r zu halten. Die Reichsregierung scheint un« auf dem xichti� sen Wsfle M Dmcki FormuNeriMji der mateneHen, streng auf die 14 Punkte Wilsons eingestellten Gegen forderun- gen. Verbandlungen mit den Feinden zu erzwingen und so einen Modus zu finden, der uns zwar nicht davor schützt, die schweren Lasten der krieg-'rlschen Ztiederlage auf uns zu nehmen, aber der doch wenigstens die Hoffnung nicht erstickt, daß es sich lohnt, in dieser Welt fortzuleben. Wie letzten Endes die Liquidation des Krieges aussehen wird, wissen wir noch nicht. Trotz all des Fürchterlichen, das wir auch bei einer Milderung der FriedenSbedingungcn erwarten müssen, scheint es uns verfrüht, alle gesunde Kraft in daS Feuer der Verzweiflung zu werfen. Es ist noch nichtsoweit.daßwirallenGlau. ben an die Zukunft aufgeben müßten! Gegenüber eitlem Mensche mverk, gegenüber Größenwahn, Machthunger und nationalem.Haß, glauben wir an die immanenten Gesetze der großen Volksbewegung, die in allen Ländern doch mächtig im Flusse ist und deren letzte Resultate noch nicht abzusehen find. Wir sollen unS nicht unfruchtbarem Pessimismus in d'e Arme werfen, sondern alles tun, um unsere Elastizität und Spannkrast wachzuhalten, die uns eines Tages vonnötcn sein wird, wenn der Fluß des Weltengcschchens einen Platz öffnet, auf dem Tüchtigkeit und Schaffenskraft eines gesunden Volkes festen Fuß fassen kann. Aufruf ües Oberpräsiöenten von Schlesien. Breslau, S. Mai. Der OberpcZsident von Schlesien erläßt gemeinsam mit dem ZentralvolkSrat für Schlesien folgenden Aufruf: Schlesien Ernft« Gefahr droht eurer Heimat! Ein Ge» waltfrieden, w-ie er schlimmer nicht gedacht»Verden kann, soll nach den bisher bekanntgewordenen FriedenSbcdingungen der Gegner unsrem armen Lande auferlegt werben. Unsere Regierung wird mit Gegenvorschlägen antworten. Unsere Unterhändler werden alle ihre Kraft einsetzen, um die Annahme eine» Friedens .ruf Grund der bekannten 14 Punke Wilsons durcbzusctzen. Auf der Grundlage dieser Punkt«, die auch unsere Gegner anerkannt hohen, ist der Waffenstillstand geschlossen worden. Auch unsere Geg. wer haben sich damals bereit erklärt, auf der gleichen Grundlage einen Frieden de» Rechtes und der Versöhnung abzuschließen. Wenn unS jetzt die Gegner mit einem Macht, und Getvaltfrieden drohen, so mögen sie w-issen. daß dieser Friede kein Friede auf die ltzauer sein fcmn. sondern für unS Schlesier nur ein Friede der Verzweiflung fein würde, dee für uns schlechthin nnerträg- lich ist. Schlesier, für» erste heißt e» jetzt, Ruhe und Würde be- wahren. Sch lesische Männer und Frauen in Stadt und Land, verkündet der Welt laut und eindringlich, daß ihr nicht gewillt seid, euch einem solchen Macht- und Gewallfrieden zu beugen. Schlesische Männer und Frauen aller Parteien, haltet treu zu euren alten bewährten Führern. Gemeinsam mit ihnen»Verden Reichs- und Landesregierung. Qberpräsidium und volkSrat zu- fammenftchen, um das Schlimmste von unserer Heimat abzu- wehren. Der Oberpräsident: Philipp. Der DollSrat zu Breslau.?cntralrat für die Provinz Schlesien: Presche!. die auslänöiscke presie zu üen Irieöens- beöingungen. Holland. Rotterdam, S. Mai...Rieuwe R ot ter d am s che To«. r snt" schreibt in einem Leitartikel zu den F r i e d e n S b e d i n» gungen, der Vertrag, den die Alliierten den deutschen Delegier» ten übergeben haben, sei kein Friedensvertrag, sondern ein Der» trag, der den Krieg fortdauern lasse. Er vernichte die Haff- nung auf eine bessere Weliordnung. Die Friedensbedingungen ständen im umgekehrten Verhältnis zu allen Punkten von Wilsons Programm. ES sei unerhört, da» deutsche Volk ohne Kalo- nisationSgebiet zu lassen und dabei das britische» Kolonialreich zu vergrößern. Wenn man den Vertrag in großen Zügen zusammenfasse, so lause er darauf hinaus, daß'„Standard" schreibt: Die FnedenÄhedinaunqen ieien nicht rt»» f Trt rt S 4/*• 4«»»i äT«»-Tl.*.»v.«TA■•..4•TA"'..-*Zl'~ H.___._. V � � sZ—'- v__ a T___<. C■_ v- die eines VersöhnungSfriedenS, sondern di« einti'Machtfriede n S m optima iorma. Amerika. R-uter meldet aus New Aork, daß die Morgens blätter übereinstimmend erklären, Deutschland sei durch die FricdrnSbedingunZcn völlig machtlos geworden und habe vamit i da» Schicksal gefunden, daS es oerdiene. Kunögebung öer engttsiben Sozialöemokratt'e. kl. dl. H a a g. 9. Moi. Die Labour Parti» hat ei« M a. u i f e st veröfseotlicht, in dem sie erklärt, daß gewisse Teile des FriedenSabkommru» nicht mit den 14 Punkte« und Ecktäruage« Wilsons vereinbar sind. ES wird gcsordert, daß die fiaan. Deutschland territorial verstümmelt, wirtschaftlich gebrochen und aus der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werde. „M a a S b o de" übt in einem Leitartikel sckärfste Kritik an den Friedensbedingungcn und schreibt, Deutschland werde auf jedem Gebiete, das man sich denken könne, gemäß- regelt und unter Kontrolle gestellt. Das Blatt fragt, ob dies der Geist der 14 Punkt? Wilsons sei. DaS Ergebnis des fünf- monatigen Feilschen? in Pari? sei ein reiner GeschäfiSfricde. Schweiz. Per», S. Mai. Die Veröffentlichung der FriedenSprL- li m i n a r i e n bot in der Schweiler Oeffentlichkeit Bestürzung hervorgerufen, wie sie in dieser Weise während de? Krieges noch nicht zu verzeichnen gewesen ist. Der„Bund" erklärt: Die Bedingungen seien hart und schwer im aanzen Umfang, da ste dem SelbstbestimmungS- recht der Völker gar nicht oder nicht in ausreichender Weise Rech- nung trügen, den Gegner im Innersten träfen und ihn einer de- zielte Lage dcS deutschen Volkes bei der Feststellung der Ent mütiaenden Kontrolle unterwürfen. schädigung berücksichtigt werden müsse. Die K r i e a» r ü st u n. m r�r6"? a �'.l' r V a t! an a l z e i t u ng" gibt st» eitler allgemein eingeschränkt werde» und in Elsaß. Porbcsvrechnna ibrem tiefen Schmerze Ausdruck, daß Ele-...„..hl,' menefou als Wortführer der Entente das e-ste und. wie es Irr. er.«,"- Malmedy und andere» deutsche« LandrStetle« soll scheine, entscheidende Wort kühr«. Der Friede ClemenceanZ gehör« Cme volfsoufiimmung stattfinde«. zu den Dingen, die kein Volk ertraae.- .Die- u il l bnatt sich eingKd mst � terri. j Vturz ött ungarischen Rateregierung l sck>wieriger. al, man habe befürchten müssen. Da? sei der G e- H° o S. 0. Mai. lH.N.) AuS London wird gemeldet: I« Untre- w a l t f r i e d e n in seiner oanzen Schönheit, er sei schlimmer �use H-rmSford mit, daß das Auswärtige Amt den Be- noch als der F r i e b e von B r c st. � richt erhalten hat, daß die rcoolutionäre Regierung in vudapest DaS..Berner Tagblati" schreibt, in Genf hatten die � g e st L r z t sei. Friedensbedingungen selbst in Enieniekreisen Be.|_.... 7T7— st ü r z u n g h-rvorgerufen. Die ierritoria'en Fragen würden als � Sp-ndaurr Staatsbetriebe. Wr werden um Aufnahme gegen die 14 Punkte Wilsons verstoßend bezeichnet, die finanziellen folgender Nichligstcllung gebeten: In der Morgenausgabe des als unauskührbar. Ein Genfer Finan,mann erklärte, die franzö-„Vorwärts" vom 9. d. M. stellt der ReichSwehrministcr Noske fest, sische Bourgeoisie alaube sich durch diesen Pertrag ein Volk von daß im Gegensatz zu meinen Ausführungen vom 8. S. 1919, samt- M Millionen weißer Arbeitersklaven für Jahrzehnte zu Spandauer HcereSbctriebe aus der Heeresverwaltung aus. stch-rn, aber sie habe wohl falsch spekuliert.' sch�,, unb dem RcichswirtschaftSamt unterstellt werden, also England. daS geschieht, waS ich in meiner Denkschrift vorgeschlagen habe! Rotterdam, 8. Mai. Di« FriedenSbebingungen werden von der~icfe der Tinge wird mit Freuden begrüßt werden. Die englischen Presse nrit Ausnahm« der linksstehenden Blätter Art der R i ch t t g st e l l u n g ist jedoch irreführend. I» im allgemeinen g ü n st i g aufgenommen. Die>M o r n i n g P o st" einem Anschlag, unterzeichnet vom RcichSwehrminister Roske» findet, daß die Bedingungen bezüglich der Entschädigungen u n» ReichSfinanzminister Ternburg. Reichsschatzminister Gothein und befriedigend sind. Di« Nortbcliffe- Presse enthält ArfigSminister Reinhardt, den ich der.VornmrtS'.Redaktion mit sich eine, endgültigen Urteil», bevor nicht der volle Wortlaut d-S meinem Artikel überfandt hatte, war als Beschluß bei Hausbal. iVn.Da°ilh°Te�g??i.h" findet, daß e. kein schwacher'unMusschusses der Na-ionalversammlung in Weimar bekannt. Friede ist. sondern baß die Bedingungen von Anfang bi« zu g-lleben worden, daß einzelne Betriebe, die auSs-hlteßlich für de» Ende streng und scharf sind.' Bedarf von Heer und Marine arbeiten, ausschließlich dem Krieg«. .Time»" kann es sich nicht versagen zu bemerken, daß Eng- Ministerium unterstellt bleiben sollen. Hierzu habe ich in meinem land. welcher Anteil an den Schiffen ihm auch zufällt, nickt in die Artikel Stellung genommen. ES freut mich, daß die ursprünglich herrliche Lage Amerikas kommen werde, dessen HandelSichiffahrt � widerstrebenden Militärstellen in ihrem eigenen Interesse und zum all« 89 deutschen Schiffe, die jetzt in amerikanischen Häfen liegen, zugesprochen werden. „Daily New?" schreibt, nicht hie politischen, sondern die wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen würden daS deutsche Volk am schwersten drücken, und übt an diesen Bedingungen scharfe Kritik. DaS Blatt kämmt zu dem Schlüsse, daß, wenn nur noch diesen Bedingungen verfahren werde, der Welt kein Friede, sondern ein Waffenstillstand angeboten werde. Das Arbeiberblatt„Daily Herald" weist die Bedingunzen ah. Es schreibt: Wilson ist geschlagen. Er begann mit der Ver- künbigung hoher Ideale. Er zwang andere Mächte, diese Ideale öffentlich anzunehmen, aber im geheimen ist er geschlagen worden. Er hat in den Hauptpunkten einen Vergleich geschlossen. Wir hatten unser Vertrauen ni Wilson gesetzt, wir hatten an ihn geglaubt. Wir wissen nicht, welche Gründe er gehabt hat. um von offenen Verträgen, die öffentlich geschlossen wurden, abzuseven und an ihrer Stelle dt« dunkle Heimlichkeit in Paris zu bevorzugen. Was wir wissen, ist, daß von dem Augenblick an, wo er den ersten seiner 14 Punkte fallen ließ, er alles preisgab. In Deutschland wird der Militarismus beseitigt, in allen anderen Ländern läßt man ihn aber bestehen. Die„Times" empfiehlt»n ihrem Leitartikel zu den Friedens- bedingungcn den engen Zusammenschluß zwischen den Negierungen und Völkern der drei Demokratien Frankreich, Amerika und Eng- lanö. um so die Durchführung der FriedenSbedinHungen zu gewähr- leisten und die internationalen Einrichtungen, die der Frieden». vertrag inS Loben ruft, zu verwirklichen, Wohle deS Ganzen sich der besseren Einsicht nicht verschlossen haben. Cohn. Oberingenieur. von den Schanöplätzen unserer Gefangenen in Rumänien. von Alwin Rath. Wie riecht da» heute in der Küche unserer Knabenschule? Was gieSt-» heute zu Mittag---? Was für eine merk- würdig gefärbte Brühe sprudelt au» den großen rauchenden Schöpfern in die Eaaleimerl Unterwegs schnuppern wir. die Nasen direkt verlängernd, nach dem Graubraun dieser blasigen Suppe hinunter., Run sitzen wir vor den Eßnäpfen. Hiwten am Ofen stoßt einer«in Lachen aus wie ein wiehernder Hengst. H-er neben nrir der Rothaarige schmeißt plötzlich, alS hätte er einen Epllcp- tiksrknackS, den ganzen Eßnapf samt dem merkwurdtgen kl-in- achÄkselten„Dörrgemüse" auf die Steinflicßen. Hübsch« braun. lich« Arabesken guht die Sauce. Ich kann daS Mysterium des heutigen Etznapfes weder mit Augen noch Zungen entziffern. Zum Bei rächten zu Betrachtungen anregend, jedenfalls, nicht zum Genieße»»......... „Blätter au» dem Walde---? fragt endlich e,ner der findigsten Eenußmittelanalytiker vorsichtig tappend in den Saal hinern. Beifallgemurmel... Beifallgeschrei I Wutgeschrei! Eß. näpfe fliegen zum Fenster hinaus, gegen die Tur, auf den Gang. Vier Tage lang gab» Blätter au? dem Walde: Dorrgemufe. Ersatz! Die Erfindung de» rumänischen VerpflegungSoffizierSl Genial! Dann wanderte«ine Konservendose zum KriegSmin». sterww. und«» war au» mit dem genialen Detrug. » An dieser evangelischen Knabenschule starben in der gleichen �eit.�in der in der evangelischen Mädchenschule, einem anderen L'zarcti Bukarest», nur drei Sterbefäll« zu verzeichnen»yaren: b4 Kameraden. Allerdings in der Mädchenschule»var«»n M« n s ch der Kommandant, in der andern— ein T o t« n g r a b e r. ffite sagte einer dieser Totengräber, der»m Lager Saint »«•res der den Kameraden mit einem armdicken Ast über den Echäd-l krackte, al» sie sich MaiSmchl brodelten im Hof: �«Die rumänische Erde ist«roß genug, alle Deutschen zu bedecken. • In be* Betten nahmen sie uns gefangen. Aber wir haben .»cht Tage in den Betten nach dem lächerlich siren Abzug der Deut. ccken gelauert, ob sie un» nicht endlich dock gefangen nehmen inöckten. Acht Tag« tappten die Fran-osen und edlen Rumänen draußen vor Bularest herum, ehe sie sich mit Truppenmacht her- einwagten. Und als sie un» in den Betten getengen hatten, führ- ten sie un» bald wl» stolge SicgeSbeute durch ihre Ealca Eictoriei: iurn Gcfangenentegcr. durch ihre Straße des Siege»,—»vas ?�. ich— Gasse de» Siege»: ein Wagen kann kaum darin wenden. Bei Umzichereten von einem Lazarett in? ander«, woher gingS mit den schlotternden Kranken? Lustigertveise— stet» durch die «olge Calea«ictoriei. Sie mußten«» doch mit den Augen greifen. die Rumänen, daß sie die Sieger»raren—. sie glaubten nickt sie mußten sich erst in de» Glauben durch so und so oft. malig« äußere Sinnfälligkeiten hineindenken lernen, hineinfinden lernen. Es war ja(o schwer daran zu glauben, vielleickt war es doch nur eine Lokalvertauschung, ein SiwationSwechsel oder so nwS,— aber nicht... ch Der Leutnant vom Holzkommando in Comana hatte feine Situation sehr bald erfaßt und ebenso der deutsche Sanitäter. Dieser, ein herzensguter Mensch, geht in Bukarest— gewiß, seine Domnisoara wohnt auch dort— von Lazarett zu Lazarett und schildert die traurige Lage der Kameraden draußen in Comana auf dem Holzkommando: wie sie nur ein Viertel oder, wenn? gut geht, ein halbe? Brot täglich erhielten(weil er das übrige Brot— sie empfingen täglich«in ganze» für jeden Gefangenen— mit dem Leutnant unter einer Decke verkaufte). Er schilderte, wie sie sag« und schreibe 4 Mohrrüben, absolut 4, sonst nichts in ihrer Suppe hätten, die sie abends erhielten, tvenn sie, die 200 Mann, abends heimkehrten au? dem Schneewa-ld(Weil er mit dem Lcut- nant Maismehl. Erl sen und Bobnenn, die sie für die MittagSkoft empfingen, verkauften). Er sckilderte, wie den Zivilisten, den Dauern nn Dorf, unter Androhung von 10 000 Lei Strafe von der OrtSfommandantur verboten sei. Maismehl, Weizenmehl, Fleisch und andere Lebensmittel an die Gefangenen zu verkauten fweil er mit dem Leutnant bei dem Fall des am ArgeSflussc hin- term Bahnhof»vohnenden Müller», der öfter insgeheim Maismehl an die Hungrigen, elend Hohlwangigen gegeben hatte, diesen Be- fehl bei der Kommandantur durchgesetzt, damit d!« Kameraden, so- weit sie noch Gold hatten, bei ihm, dem Sanitäter, und dem Leutnant kauften, und er, als derjenige, der sick die Mühe macke. solche Vorräte durch viele Laufereien und Plackereien in Bukarest aufzutreiben und herspedicrcn zu lassen noch eine Gloriole um seinen so gutherzig blickenden, edlen deutschen Schädel gratis dazu bclom.me, zu den&— 7 Lei pro Kilo Malai. Maismehl. Bohnen oder Erbsen). Ferner schilderte er mit mitleidZblutender Stimme, dieser borHIMitf« Samariter, wie die Kameraden das gefallene Bruchholz im Walde unter einer Schncemasse, die bis über die Lenden bisweilen reiche, hcrvorfucken müßten, mit welchen Mühen, welcker HungerSverzweiflung dazu bei der fckändlichen Ernährung durck die Rumänen, wie sie zum größten Teil fchvn von Krank- heitskeimen befallen seien(weil er selbst fecks Tage in Bukarest bei seiner Domnisoara war. und nur am siebenten sich in Comana blicken ließ zu der lästigen GesundheitSkcntrolle). Wie sie infolge deS sckleckten Brotes— eine Hälfte sei nur 17S Gramm schwer, und absolut nickt aufgegangen, diese Kleistcrpappe— und infolge der furchtbaren Ueleranstrengung. die meisten seien schon knochen» klapprige Hungerskelette, mit Füßen wie Stöcken und Händen wie Krallen—. eine allzu leichte Beut« de« Flecktyphus würden, und wie er an einem Tag allein mit lOO Kranken zum Lager Tonolla sich geschleppt habe zur dortigen Untersuchung durch den Rumänen- arzt. Ein wie guter Sch-lderer der Nöte von Tonwna dieser wohl- meinende SanitätSgeireite Winkler»rar: in den Lazaretten spen. deten die Kranken Säcke voll Tabakpaketen(die er zu 8 Lei pro 100 Gramm da» Paket an sein« Pflegebefohlenen verkaufte). Respek. table Kästen voll von Medizinen brachte er mit. die«r hatte kaufen müssen, wie er vorgab. Zweitausend Lei erhielt er vom Baron von Rathenhagen, dem deutschen Detegterte» vom Roten Kreuz, zur Verbesserung der Lage der Gefangenen.(Er verbesserte seine eigene Tasche damit.) Zehntausend Lei empfing er— 50 für jeden Kameraden— vom Roten Kreuz.(Er verbesserte des Leut- nants und seine Tasche damit.) Und wer will es ihm, dem guten Kameroden, verübeln in der heutigen Welt und in— Rumänien! Er hat aus der Domnisoara eine Toamna gemacht, aus der Lietstcn eine Eheliebste— und dazu gehört Geld, und wieviel Geld in Rumänien zum Leben gehört: ein Kilo Brot kauften wir mit!0 Lei gleich 8 M.— ein Kilo Zucker kostete 2l5— SO Lei: 24 M.— ein Paar Stiefel 700 bis 800 Lei 600—650 M..— ein Anzug ILM Lei: 800—1000 M. und so.-- Also...? » Hungertyphus! Im eisigen Bergwalde der siebenbürgifchen Karpathen, in einer Kälte von 30 bis 40 Grad, rackern sich unter den ticfhängendcn, schneeüberwulsteten Fittichen der Ricsentannen 600 Kameraden damit ab. die Baumgiganten de« Hochwaldes zu Fall zu bringen. Für diejenigen, die eS warm haben wollen in Kronstadt, Bukarest und da; warm: für 10 Lei der Zentner Holz. Hierher in da» ferne, am ehesten Lötende und vernichtende Eis» gebirgc. hat die vorausschauende rumänische Gefangenentwrwaltung die gefährlichsten unter den Gefangenen gesandt.— und auch mög. lichst weit von Bukarest fort, damit nach dort, dem Zentrum de» TemokratiSmus. kein Hauch deS Leide» der Verlorenen dringen könne. Die Gefährlichsten sind die gebildeten Stände unter den Deutschen: und fast absolut aus Akademikern, Technikern. Pro- fesioren, Ingenieuren. Fabrikleitern. Künstlern usw. setzt sich das Holzkommanto von Bistriza zusammen. Essen und Verpflegung ahnlich wie Camana k Für die Kranken kein Arzt, noch Sanitäter. Bei Krankmeldung Hiebe vom Feldwebel in» Gesicht für die Un. versckximtheit. ihn durch Markieren detölpeln zu irollen, damit sie von der Arbeit wegbleiben könnten. End« Januar kommt ein Arzt von Bukarest. Untersucht. Dia. gnose: die markieren! Sämtlich!— Wenn sie hinfielen, die Ka» meraden, und sich nicht mehr rühren konnten, sparte er sich ein« genauere Diagnose, denn dann war die rasend teure Medizin der» schwendet: der Hungertyphus tat da» übrige. In Särgen lagen sie. anderthalb Handspannen hohen, zu sechs bi» zehn jedesmal auf dem Schlitten, der nach dem Armenfriedhof führte. Bei vielen Toten konnte man die Verstümmelungen an den Händen und Füßen nicht übersehen. Da sie eS noch Erfrieren der Beine und Hände in dem schneidenden EiSsturm der Winterkarpathen vor Schmerzen nicht mehr aushielten, brachen oder schnitten sie sich die Zeben und Finger selbst ab. Die Särge waren mit zwei, drei schmalen Latten zugenagelt und darunter, über die knöchernen Gerippe der vom Hungertyphus Angenagten, war trocknet Kuhmist gebreitet. Ei» Lcichenlaken, billig, ober doch warm. Vierhundertachtzig Leichen beförderte fo der Ärmenschlitten in die Wintererde von Brstriza von den Sech». huirdert. » Der weiße Dpitzbari im Lager Tonolla in Bukarest, ftder kenilt doch den human:«, loyalen und so neckischlustigen Lagerorzt. hatte nur eine üble Angewohnheit, nein, e»»var nur Kurzsichtigkeit: er schickte seine Kranke« mit einer gewisse» kurzsichtige» Bestimmtheit Moröprozch Äebknecht-lluxemburg. N al» Liebknecht erkannt und abgeführt worden nach der Wache der 2!uf Antrag deZ Ankkagevertoeters wird der Bruder des Ange»' WilmerSdorrcr Burgerwehr Spater sei auch Frau Luxemburg auS klagten Runge, der gestern von diesem während der Pause insultiert dem Hau,e Markus, ohn geholt worden- Vorsitzender.' War d,-,e -Do&eB ist und auch als Zeuge vernommen worden soll, aus bi-r-em| Festnahme ein Zurall ober Gingen wie Wa.sen suchen, in der �östcht, Grunde und im Interesse der öffentlichen Ordnung aus dem Zu- i �I- Liebknecht und Frau Luxemburg festzunehmen.— I�uge: Wr-rr-um gewiesen.\maV bc.deS zu,ommengetrotfen'ein.— Vors.: Wer erteilte Ihnen Die Verhandlung beginnt mtt der Vernehmung d«S Zeugen den Auftrag?— Lauge: Die W i lmersdor fer Bürger» M'hrina. Er sagt auS, er habe am Mend des IS. Januar mA. � � �t.,.... � «iiittm anderen in einem Haufe in Wilmersdorf nach Waffen ge- � Lt. z.®. Souchon war ursprunglich auch zur Teilnahme am sucht, und zwar in der Wohnung von Markus'ohn. Tort habe er Transport L:«bknew:s bestimmt. Er gebt an: Als Liebknecht auS Dr. Liebln eckt gesunden, ihn festgenommen und in einem Auto öem Etenhotel herauSgeoracht wurde. ,e, aus der vor dem AuS- «chaesührt Bei der Wafsensucke h'Se er Polizei hinzugezogen.! Sang stehenden Mag» gerufen woren:.WaS. den Kerl laßt.-hr Einen Auftrag von d-r Garde-Kavallerie-Schützendivision habe er»'�r weg? Er. der Zeuge. ,ei durch d.e Menge von semen nicht gehabt. Ter Vorgang spielte sich abends zwiscken 7 und 8% Uhr®?m€*d*rL �»uruckg-ckbeben. Er hat dem ab- ob. Liebknecht wurde zunäckst noch der EScilien schule und später! fahrenden Au!o.nachge,ehen und gibt aus Befragen an. nicht ge,ehen nach dem Edenhotel gebracht. Vors.: Wie war es mit Frau Luxem- � �en. t«h lemand.auf den Wagen sprang. bur"? �euae-«�-e wurde sväier aebo'i i B-rteidiger: Ist irgend eine Verabredung der Offiziere ge- «RrTirt TO?inrii>>i»r>*»r TOiimKrahnr. troffen, daß Liebknecht gelötet oder eine Panne des AotrS veranlaßt trSS.SS?SSÄ S ÄWWtz'SKWK:?"b!°'-«st-&*■■«%- Zeit nach dem Edenhotel, die ne als Liebknecht bezeichneten. Nach � vorhandenen Photographien stimmte das. ES wurde angeordnet, t-Nte? l�eu-e»er daß Liebknecht den bürgerlichen Behörden übergeben und zu diesem i �4«! W 4rL mlf nrns« � 8 nach Moabit gebracht werden sollt'. Zur Ueberkührung wurde Frage m,t �reßerBcmmmthcist � N«o Aim* wJt»-»- 1««.»«, w«o cte r„«t',s LS. Ii. A s.«.... S sjsrz�J�s�Jtxss' särJzxz fänglichcm Leugnen pck die Tom« zu. daß sie Frau Luxem bürg sei. Oberleutnant Vogel wurde mit ihrer Ueber führiing nach Moabit beauftragt. Später kam Km pitänkeutnant d. Pflug-Harttung unfc meldete, daß Liebknecht cur der Fluckt erschaffen und in der llnfallstationabgeüefert sei.- lAÄknecht nlcht�ftattgefuuden habe. Wieder etwas später meldete Oberleutnant Vogel, Frau Luxemburg sei ihm wäh-end der Fahrt von einer Menschenmenge aus dem Wagen gerissen. Vors.: Welcken Eindruck machte Oberleutnant Vogel bei dieser Meldung?— Zeuge: Er war außerordentlich aus- geregt.— Vors.: Und Kapitänleutnant v. Pflug- Sarttung? Zeuge: T» erstattete vollkommen ruhig und militärisch seine Mel düng. einen Irrtum und sagt, es müsse früher gewesen sein, dann sie wisse bsstimmt, daß ste um Uhr schon im Bett lag. Hauptmann v. Lilienstein sagt auS, daß eine Verabredung gsgen k nacht nicht stattgefunden habe. Leutnant Sander: B.im Abtransport Liebknechts aus dem Edenhotsl führte ein Mann aus der vor dem Ausgang stehenden Menge zwei Kokbenschläge gegen das Auto, in dem Liebknecht saß. Der rechts im Auto sitzende Offizier drehte sich mit der Pistole in der Hand um und rief:„Fort, oder ich schieße'" rr erganeie oourommen ruoia uro mi.illl'ilw ,cine u Beiroa'n �ockt�dee�euae 2? Görmar" fnn tp o'L?. � � I Ni-V Stadtrat Grützner. der mein Nachfolger im Kommando tcr Wach- Leuste. Meme» Wissens nicht. Ich sagte t hm nur. daß er Lieb» � Cdenbot.st war. er solle ab und zu mit den Mannschaften, um .- � � j I daß zu jener Zeit schon die Untersuchung im Gange war.— Der aber die Soldaten � Ank�ertret�Warum wurde Hauptmann v. PlEug-Hari»' � Untersuchung im Gange war. wng.mit der Führung d:S Aut-z beauftragt?- Zeuge: Das lann j � ��-kl. Hauvtm. v. Pflug�arttung erklärt, er habe nur die tlawoewr'�er� Srt Herren�Ruch u4d M�nn �e den Pe7- /" der. Roten Fahne" �------------............................... nehmunaen als Mitglieder des BcllzueSratS beiwohnten, haben in unter d« � Grundlaxe srlildct werben können. Durch geeignete Zoflunmen- der Presse behauptet, ich hätte diesen Zeugen am Tage der Deerdi- ruwg LieSknechtS vernommen� weil ich gewußt hätte, daß die beiden � pe" 23 insofern als ein sehr empfindlicher Nachteil empfunden wird, als davon nicht nur die Frage der Zuständigkeit der GcwerbrgerichM'ar» keit, sondern auch die Rechtslage in bezug auf die Arbeiterdersichs- rung abhängig bzw. beeinflußt ist. � Ferner ist der Begriff des»Orchesters" im Sinne der Ange- stellten- und Arbeiierversicherung von der Rechtsprechung in� einer Weise ausgelegt worden, die, insbesondere für die in Kasfechäuser» beschäftigten Musiker im allgemeinen zu durchaus unzuträglichen Zuständen geführt hat. Und schließlich leidet die Musikerschast schwer unter der Tatsache. daß sie. als den sog. freien Berufen zugehörend angesehen, auch von der derzeitigen Regierung bei allen seit dem 9. Rovimber ergangenen Arbeiterschutzverordnungen entweder direkt ausgeschaltet oder doch indirekt unberücksichtigt gelassen worden ist. Da unter diesen Zuständen die Musikerschast aufs schwerste leidÄ und tS ihr dadurch auch fast unmöglich gemacht, mindesten» ober un» endlich erschwert ist, ihre soziale Lage entsprechend zu hebe», fordert der VerbandStag von Regierung und Gesetzgebung eine möglichst beschleunigte allgemeinrechtliche Klärung oieser Rechtslage ins- besondere in der Richtung, daß zunächst wenigsten« der Titel VN der Gewerbeordnung auf die Musikerschaft ausgedehnt und bei der zukünftigen Neuregelung der Gewerbe- und Arbeitergesetzgebunz auch die Rechtslage für die Musilerschast entsprechend g-Oärt und geordnet wird. Protest gegen die Landestrauer. In der heutigen VormittagStagung des VerbcmdSto�eS de» Zeri- tralverbandeS der iZvilmusiker Teutschlands wurde einstimmig eine Protestresolution gegen das von der ReichSregierung verkügtc Der- bot öffentlicher Lustbarkeiten angenommen. Von der Regierung bot öffentlicher Lustbarkeiten angenommen. wird verlangt, daß sie entweder das Verbot wieder aufhebt oder den davon bstroffenen Berufsgruppen auS Reichsmitteln den entgangenen Verdienst entschädigt._ An die Arbeiter«nd Arbeiterinnen der Staatsbetriebe. Von berufener Seite werden wir um Aufnahme folgender Mahnung ersucht: Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Staatsbetriebe Spandau» werden von unverantwortlicher Seite zu einer DemonstrationSvrr- sammlung nach dem Sportpalast aufgerufen. Tie Borarbeiten für die Neuwerbung in den Staatsbetrieben sind bereit» so weit vor- geschri.ten, laß in kürzester Frist wieder ein Teil der Arbeiterschaft eingestellt werden kann. Da größere Aufträge>» Aussicht stehen. werden bald weitere Einstellungen vorgenommen. Demzufolge wird die Arb itcrschaft ersucht, im eig-nen Interesse solchen ver- anstaUungen fern zu bleiben. GroßSerün Arbeiter unö parteiAlnosien! In'einer Zeit, in hex unser Vitt durch die schweren ih« auf- erlegten Prüfungen zur Einigkdt geradezu gezwungen wird, denke» Kommunisten und unabhängige Sozialisten nur daran, ihr Partei- den Mitteln drS brutalsten TerroriSmuS unterdrücken. Immer neue Fälle solchen igrnossen und gegen ehemalige Ange- werden gemeldet. Unsere am 8. Mai stattgehabte, von über llCO Persrncn besuchte Funktionärverfamm- lung l>kt daher fast einstimmig folgenden Antrag beschlossen: „Die am 8. Mai versammelte» Parteifunktionäre, VetriebSver- trauenSkeute und Arbci. errate der S. P. D. Groß-verlinS erkeunea an, daß gcgrnwärtiz keine Regierung ohne militärische Macht be. stehen kann und daß zurzeit diese Truppen nur auf freiwilliger iannschaft keine falschen Vorstellungen auskommen .-_.......... sctzung und Führung dieser Truppen muß dafür gesorgt werde«. � wt5 Ulc � W-chtme-ster G-rkow macht Angaben darüber, daß be:m �ß ste nur dem Schutz- der revokuti-nirca Errungenschatten und :ren an diesem Tage der Vernehmung nicht beiwohnen konnten.~?n~Pja- �uxemourg eine«regte Menge vor der friedlichen wirtschaftstchen Arbeit diene««nd jeder Mißbrauch bei Zciwc, cm welchem Tage ich ilfa vernommen hebe?— S0tc, �5'. Jn �llZler babe ffsnif'Cn:„ft. r>e.d woh. vorruckt. reaktionäre �strebungcn ausgeschlossen tft. Tie Versammlung ~~'""■''~~ Spater hörte der Zeuge auf der Wache ,agen. dw Luxemburg se: federt dal« die sozialistisch denkenden Arbeiter auf. in die Frei- «l:di�.— �f Befragen gibt der Zeuge an. er habe von den ibm willigentrupven und m die Einwohuerwehrea der gegeuwärtigea unterstellten Mannschaften der Wach« ,m Edenhote niemanden zum Regierung einzutreten, und verlangt von der Regierung, baß ü» Transport der Frau Luxemburg beordert.— Anklageb-rtr-ter: ES �itestgehrndem Maße geeignete, auch politisch zuverlässtge Unter- werden Zeugen austreten, welche behaupten, von Ihnen zum TranS- Cffiziercn bcfSrtert werden. Damit werben auch Aus- Port beordert zu sein......,! schreitungen der RegierungStruppcn»ach MSglichkeit verhindert Zeuge Unteroffizier Klick hatte im Edenootel die Posten und Verden. I Patrouillen einzuteilen. Er sagt: Gegen Wl Uhr wurde bekannt, i' Mit aller Entschiedenheit protestiert die Versammlung gegen daß Licbkneckt angekommen war. Ich stellte auf Befehl Posten auS. jct)Ctt �«tischen TerroriSmuS, wie er in den Beschlüssen der Bell- Um diese Zeit standen Runge und Träger Posten vor dem Eingang. � Versammlung und deS BollzugSrat» der«rbeiterräte sowie verschie- Beim Abtransport der Frau Luxemburg war ich zugegen, habe aber pxnrr Betriebsversammlungen gegen daS Zusammenarbeiten mit nicht gesehen, daß sie Sck'äge bekommen hat. Die Mannscha'tcn vprmaligen Angehörigen der Freiwilligentruppen sowie in de» Z-upe: Den Tag kann ich nicht angeben, aber am Tage der Be wdiguug LiebknecktS kann eL nicht gewesen sein, denn da war ich »urch die von der Regierung angeordneten militärischen Maßnahmen io in Anspruch genommen, daß ich nicht hätte zur Vernehmung jrfjrn können. Zeuge Polizeiwachtmeistrr tindner hat zusammen mit dem Zeugen Mehring die Festnahm« Liebknechts im Hause Markussohn ins Lazarett, mit der Bestimmtheit, daß sie dort nach zwei Tagen oerstarbcn. Kam ein Unglücksvogel mit abgefaulter Eichel:„Was willst du bei mir? Da« ist doch leine Krankheit. Meine Frau hat auch die.-.v~ o,_... m,,-----...„------„-------„ Lyph-lisl Geh! Geh nur! Erst laß dich rasiert, komm morgen Wöllstein und Richter zutage getreten stt. Tie versammelten wieder, wie siehst du nur auS!"— Kam einer mit den Beulen des Mit Runge b-n� ich zusammen beim Militär eingetreten, sind völlig einverstanden, � deß die S. P. D.-Fraktion� Lubo:„Du hast zuviel gegessen, du schwillst ja zusehends an! Was willst du? Ach, was du redest: meine Tochter hat auch einen Bubo." Lag einer da rotgefleckt, bekam er unter schmunzelnden Versicherun- gen baldiger Heilung ein paar Spritzen Morphium, und er war zeheilt vvm Flecktyphus. 4 Weihnachtsabend in Eernieal Die Bescherung wartet auf die Kameraden, die dort auch zu einem Holzkommando im Walddorf liegen. Tie Bescherung! Weihnachtsabend! Siebzehn liegen im Schneematsch der Dorfftraße auf dem Ge- ficht. Hinten sind die Hosen heruntergezogen. Der Leutnant tritt mit der Lederpeitsche heran und prügelt jedem 40 Schläge auf, daß das Fleisch wie vor brennender Scham glühend rot wird und auf- schwillt. Tie Geschlagenen müssen die Schläge selbst zählen. Sie tan es mit kalter, prachtvoller Stimme. Obwohl sie krank sind. Sie können nicht mehr arbeiten und hoben sich unter Forderung einer sofortigen Untersuchung durch den strzt im Lager zu Saint FrereS in Bukarest krank gemeldet, krank, za« gibt«8 nicht, kreischt sie der Leutnant an. droht ihnen die Bs- strafung an. die geschilderte.— aber sie weigern sich, werden als Aufrührer gezüchtigt. Vor der Front der übrigen angetretenen Kameraden exem- zlarisch gezüchtigt. Als einer der Gezüchtigten mit immer schwäche- cer, kranierer Stimme die Schläge zählt, murrt eine wild« Em- pörung durch die Reih« der angeekelt und zürnend Zuschauenden. Ter Leutnant springt mit der Knutr heran, winkt dem Gewimmel »on Bajonetten zu. aufzupassen mit den geladenen Getvehren. und fegt durch die Gesichter der die Bescherung Ansehende», daß Strie- men und Blut aufplatzen au» Lipp:» und Augen. » Ende Oktober 1918 standen im Bukarestcr Nordbahnhof die stazarettzüge sür die Kranken� bereit. Ein ansehnlicher Teil der SbtO Offiziere, die in Bukarest— bei sieben Gängen pr. Diner vnd Weinen und Weibern— praßten, belud die Züge mit schwerer Bagage, mit leichten grauen und mit dem eigenen kostbaren Ich, Sai noch Teutschland gerettet werden mußte, damit dem armen Vaterland nicht die Beftrassigen bei dem inneren Aufbau der Art verloren gingen. Er wird leicht erregt und kommt leicht auS der Fassung. Beim.Deutschen Hilfswerk für die Krieg», und Zivikgrfange- »en. Berlin' ist man erstaunt, daß e» in Rumänien den Gefangenen fcklecht geben solle— nicht gut. Man hat dort nur gute Nachnehten über die Situation. Man beruft sich dort auf die Schilderungen von Osfizieren. so eines HaruptmannS, die mir vorgelesen wird. Ja, die Herren Offiziere! Sie spielen Ball. Tennis, gehen kpa- zieren, bekommen— ist es wahr?— an einer Stelle 10 000 Lei pro Mann i« die Hand gedrückt. Und ihre Berichte über die Ge> �__ fangenen?— Wie hieß der Offizier im Feld und auf dem Käfer» j fchutzvorfchriften aus Titel VII der Gewerbeordnung auch auf den nenhof im Krieg:.Ter Feind!' i Musiker anzuwenden sind, noch völlig ungeklärt, was insbesondere GewerffchoflsbewVung verbanSstag öes Aentralverbanöes üee Ziv-lmusiker. Ter ganze dritte Tag war durch ausgedehnt« Debatten zum Punkte 3 der Tagesordnung(Forderungen der Musikerschaft an Gesetzgebung und Verwaltung) ausgefüllt. Zu der Frage der AuS- bildung der Musiker wurde gegen die LehrlingSzüchterci und die damit verbundene Ausbeutung Stellung genommen. Es wurde her- vorgehoben, daß die moralische Verwahrlosung jugendlicher Personen in dem Gewerbe eine künstlerische Reife und kulturelle Förderung der Musik verhindere. Einmütig forderten die Redner die Errichtung geeigneter Musiklehranftalten. K e r st e n b e r g als Musikreferent deS Kultusministeriums äußerte sich ganz im Sinne der Vorredner. Es mußten in erster Linie kulturelle Gesichtspunkte maßgebend fein. Di« Lehrlings- Wirtschast habe zu verschwinden, um solider Musikkunst Platz zu machen. Die Ausgestaltung de» Schulwesens in musikalischer Hin- ficht werde unbedingt gefördert. Zur Frage»Konkurrenz durch Militär und Bcanrtentätigkcit im Musikergewerbe' kam eine Anzahl Redner zu Worte, die durchweg ein behördliches Verbot der Echmutzkonkurrenz verlangten. Am Schluß der Sitzung wurden folgend« Beschlüsse gefaßt: von der Regierung wird unverzüglich ein verbot de» gewerb- lichen Musizierens der Beamten und Militärmusiker verlangt. Di« hierzu erforderlichen Eingaben de» Hauptvorstandes sollen durch öffentliche Versammlungen und Demonstrationen der einzelnen Ortsverwaltungen unterstützt werden. Die in den öffentlichen ver- sammlungen gefaßten Resolutionen und Proteste werden der Re- gierung durch den Hauptvorstand übermittelt. Im Falle.eines ablehnenden Bescheide» der Regierung soll eventuell zur geeigneten Zeit in einen Streik eingetreten werden, lieber Zeit und Dauer des Streiks bestimmt der Hauptvorstand. Der S. VerbandStag beauftragt die Achtzehnerkommission, beim Kultusministerium vorstellig zu werden, damit diese» ein« au» Ar- beitgebern und Arbeitnebmern der Musikbetriebe bestehende Kom- Mission einsetzt, diei die Richtlinien sür eine gesetzliche Regelung der zukünftigen Ausbildung im Musikerberuf« ausarbeitet. Ter 6. VerbandStag des Zeniralverbande» der Zivikmusike? Deutschlands stellt mest. baß die allgemein« Rechtslage deS Musikers eine auch heute noch in jeder Beziehung überaus unsichere und un- klare ist. So ist zunäckst die Frage, ob oder inwieweit die Arbeiter- der Ardeiter» rgte nach dem letzten Beschluß der Bollversammlung diese verlasse« hat und ersucht die Arbelterräte, nicht srührr die Zusammenarbeit wieder aufzunehmen, diS die genannten Beschlüsse aufgehoben sind. Tie versammelten erklären gleichz:itig, daß, wenn da» nicht ge- sch-hcn sollte, sondern Kommunisten und Unabhängige damit fort- fahre«, Mitglieder der S. P. D. auS politischen Griindrn au« der Arbeit zu treiben, sie diesem TerroriSmn« mit gleichen Mitteln, mit aller Rücksichtslosigkeit begegnen werden. Ter Be,irkövorstand wird beauftragt, in dieser Beziehung in Gemeinschaft h'uit de« Funktionären die notwendigen Bvrber-itungen zu treffen." Jn dieler Stunde rufen wir noch einmal den Berliner Lrbci- tont zu, einig zu sein und poliiische Meinung? Verschiedenheiten mit den Vossen geistiger Auseinandersetzungen auSzukämvsen, aber aus die Mittel des wirtschaftlichen Boykotts gegen politisch andor», denkende Arbeit-brLder zu verziKten. Unsere Genosse« cnsuche« wir, alle Fälle, in denen Mitglieder unserer Partei oder ehemalig« Angehörige d:r RegierungSlrnpprn ober Verwandte»on solchen auS diesen Gründen von ihrer Arbeit vertriebe« werde», dieses un- verzllglich dem Bezirksfekretariat zu melden. Gleichzeitig ersuchen wir uniere Parteigenossen, all: Beschwerden über die Tätigseit und daS Verhalten von Freiwilligentnippc« nn'.er Angabe deS Sachverhalts und d-r Beweismittel dem Bezirks. f-kretariat(Abteilung sür S»lbatenpr»vaganda) zn melden, damit sofortige Nackprüfungen im Zusammenarbeiten mit de« leitenden militärischen Stellungen und die Beseitigung der vorhandene» Mißstände lewirkt werden könne». Der Vorstand des VezirkSverbande» Groß-Berlt« der Sozialdemokratische» Partei Deutschlaads. LehrknrsuS deS BZrsserauSschnsseS Groft-BerNn. Ucber die LebenSmittekversorgung Kroß-Ber« kin» gab Stadtrat A u g u st i n- Charloltenburg zunächst einen Ueberblick über die Entwstcklung der LabenZmittelbcwirtsckaftung im Laufe des Krwge».— Zur Frage der Kommunalifierung der Lebensmittelversorgung wies d-r Vortragende auf die starken Bedenken hin, die eine beamtete B wirtschaftung viel- fach leicht verderblicher Waren in sich trage. Während der Kauf» mau nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeitet und. d-r er selbst das Risiko trägt, auch schneller und wagemutiger Eni- schlüsse fassen ckönne. ist der beamtete Einkäufer vielfachen Hent- mungen ausgesetzt; auch müsse man sich klar machen, daß ein« kommunalisiert« L-bentmiltelversorgunq nur durchführbar ist bei Einführung eines Moncpols für die Gemeinde und von Zwangs- und Bannrechten, die ,zu beseitigen seinerzeit als ein wesentlichen Erfolg gegolten habe. Wcsenrkich mehr sei ein ergänzendes Ein- greifen der Gemeinden zur Sicherung der Zufuhr und zur Regu- lierung der Preise und eine Fort �rung des genossenschaftlichen Zu. sammenschlusseS, sowohl der Konsumenten wie der Kleingewerbe» treibenden zur Ausschaltung des Zwischenhandels, soweit er über- flüssig ist, zu«mpfchlcn. Der Landesverband preußischer Referendare wandte sich gegen die schroff ablehnende Haltung der Ziegierung in der Besoldungs- frage. Die preußischen Referendare erwarten, daß die Behörden nunmehr ohne jede Verschleppung ihre berechtigten Wünsche er- füllen und dadurch verhindern, daß Erregung und Unwille weiler um sich greifen. Eine Schwerhörigen Zentrale will die Deutsche WirtschaftS- fchutz-Gesellschaft vom Grünen Kreuz, Berlin W. ov schaffen und bereitet die Sammlung eines umfassenden statistischen Materials vor. Es ergeht daher die Aufforderung an alle Schwerhörigen und Ertaubten, ihre Adressen dieser Gesellschaft zu übersenden, damit ihnen weiteres Material zugehen kann. Gleichzeitig wird die Eintragung in die Listen der Zentrale der Schwerhörigen er- folgen, die mit keinerlei Unkosten, wie Zahlung von Mitglieds- beitragen usw., verknüpft ist. Einrichtung eines Petition?- und Vcschwcrdeauslchusscs in Neu- köllu. Bei BilMma der Depuiaiione». Ko» Missionen und Ausschüsse durch die neue S'adlverordueienveriamnilnng ist ein besonderer Peiilwiis- und Bcichwcrdcausichuß eingciichiel wor'e», der. lediglich ein Organ der StaMverordnctenveisammlung. alle einaehcnden Wünsche aus dem Publikum und den Beamten-, Angestellten- und Arbei erkreisen in Zukunft enigegennebmen und prüfen wird. Es sind daher derartige Beschwerden und Petitionen an den Vorsihen- den dieses Allsschusses. Sladlverordnetcnvorsteher Scholz. Rathaus, Zimmer 513, einzusenden. Verbot der Pcrsonenschiffahrt für Groß Berlin. Der Reichs- koblenkommisiar bat gestern die gesamten Kohlenvorräte beschlag- nahmen lassen bei den Personenschiffahrtsgesellschaften zind den Dampferverkehr untersagt. Diese Maßnahme ist so einschneidend. daß die Stern- und Teltowgesellschasten gezwungen sind, wenn die- ses Verbot nicht aufgehoben wird, ihr gescmrtcs Schiffspersonal zu entlassen. Das Personal ist heute vormittag in Berlin versammelt, um dagegen St llnng zu nehmen, In Potsdam waren gestern Scharen von Berlinern, die mittels Dampfers zur Baumblüte nach Werder befördert werden wollten, was aber nicht mehr geschehen konnte. DürgerauSschnst Groß-Verlin. Heute wird über Volks-, Mittel- und Höhere Schulen lVerill inelzungsmöglickteiten zur Einbritsschule Gros;«BcrIm) an Stelle des Herrn Rektor tNümher, Herr Lbcrbürgcr- meilter Doniinicus sprechen, lieber die kaufmänni'cheu, gewerblichen und lunstgcwcrblichen FoitbilduugSschulcn tAngticdcrung an die Einheitsschule) ipricht der Nciieraidirektor der Berliner Fortbildungsschulen, Gewerbe- schulrat Tr. Gnindjcheid. l Lichtspiele der»Neue« Philbarmonie*. Cöpeniiker Str. 96/97, bringen vom 9. bis 15. Mai:.Mutterherz" und.Die Biston der Gräfin Caroly". Ffrrie Hochschulgemeinde für Proletarier. Sonnlag 11 Ubr Aula des Fricdiich-Witbclm-Ghmuafiums. Kochftr. 13. Alfred Beierle: .Wann stellt Ihr. o Soldaten, die Arb it enylich ein?" Prosa und Ge- dichte von Pchgar. Karl Krau», R. Lconbard, G. Herwegh.— Friedcnsnovellc noii Stiindbcig. Rudol' Leonhard:.Der Kamps gegen die Waffen." Eintritt für die Teilnrbmcr der Kurse srei, auch sür Familienange- —-zgr Arbeiterräle, Betriebsräte, F u n t t i o n ä r e. Mol tag beginnt der Kurs über den Berkehr mit Banken. Kochftr. 13(8— 9). DienSla- dcriiber die bistorische Entwicklung der Räte, Kochslr 13(7— g).— » n k n d l i ch k. Piontaq beginnt der Kurs über wirtschaftliche Betriebs- lundc. Kochslratje 13(7—9). Die Geschäftsstelle für soziale Wobnungsreform. Friedenau, Varzinrr Straße lt. unter Leitung des Dr. für. Ludwig Meyer, gibt auf alle in das Gebiet schlagende Fragen weitestgehend ichristlich oder münd- (ich Auskunft._ Groft-Verliner Lebensmittel. Verlin. Der Maa strat teilt mit: Vom Sonnabend ab werden die .SI"-KarIen aui vier Tage, bis einschließlich Dienstag, den 13. Mai, mit '1, Liier Vollmilch bcliese t. Ans die.SII"-Karten wird iür dieselbe Zeil eine Briebse Kondensmilch verabfolgt. Jnr übrigen olciben die Belieferungen dieselben. Dempelbof. Aus Ab'chnilt 24 der Lebcnsmitielkarl? de? Streift? entfallen 500 Gramm Marmelade(1,80 M.t Bestellabichnitt 24 ist von Sonnabend bis Dienstag, den 13. eintckließlich in den Brolausslrichgcschä'Icn abzugeben. Verlauf von 100 Gramm Suppen, oder Morgeutrant, oder Teigwaren, oder Haferflocken. Vom Sonnabend, den 10. bis Sonnabend. den 17. elnichließlikb. Sin Räbimittein sür Kinder im 5. und 6. Lebensjahr für Monat Mai: Arss Vovmilchtarten„C 1" und ,0 II": 250 Gramm Haferflocken, drei Pakete Zwieback. Steglitz. Verlauf von 1000 Gramm Konserven oder 375 Gramm Hülieusrülbten(Erbiei) vom 8. bis einschl. 12. d. M aus Abschnitt 112. Preis für Hüliensrüchte Pfund 80 Ps. Aus den Konserven ist der PeciS vermerkt. Schlechta Toicn bis 26. den betreffenden Händlern zurück. zuaeben. Per kaut von 250 Gramm Heringen vom 8. ob'aus Ablchnitl 25 der Stegliher braunen LebenSmillellarte event. aus Abschnitt 13 der rosa LcbcnSmütcllarle. Pfd. 1,80 M. Lichterfelde. 125 Gramm ausländischer Speck(1,65 M.) aus Abichnitt E II der Einiubrzuiatzkarlc Donnerstag, den 8, bis einschl. Sonnabend, den 10. Mai. Speck, der bei der letzten Zuteilung nicht ge- liefert werden konnte, wird gegen Slbschnilt A I der Einirrhrzusatzsarte mit 125 Gramm gleichzeitig abgegeben. Vom 12.— 17. Mai auf Ell der Ein- suhrzniatzkarte ein balbcs Pfund amerikanisches Weizenmehl(1,03 M.).— Vom 8. Mai ab aus Nr. 18 der blauen Bezugskarte ein halbes Pfund Heringe>85 Pf). Hrsß-Serllner parteinachrichten. „Militarismus von heute." Mit dieser Tagesordnung heute, Freitag, den 9., abends 7 Uhr, in de» G e r m a ni a f ä 1« n, Chauffeestr. 110: Verfammluug. Ncfcrent: Genosse Anton Fischer. Tie Mitglieder der R. S. W. sind zu der Versammlung besonders eiu» geladen. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Bezirksvorstand. Elkenbabuer! Vertrauensleute versammeln iich zu einer außer- ordentlich wichtigen Beivrcchung Sonnabend Punlt 6 Uhr im großen Saal des Potsdamer Bahnhofes. Der WerbeaiiSichu» ?ugenüveranstaltunyen. iiAcdding. Heute 7 Uhr: bei Kroll. HennigSdorser Str. 10; Unier» baltungSobcnd mit besonderem Programm. Alle Jugendsreundinnen nnd Freunde sind dazu herzlichst cwgcladen. vriefkasten der KednPfion. — I.®. D. Fall? eine ordnungsgemäße Bekanntmachung nicht erfolgt Ist, kann gegen die Wahlen de m Krersausschuß Einspruch erhoben werden. Die Publikation im Kreisblatt würde genügen.— C. O. 3. Ja. wenden sie sich an das BczirlSkonrmando.— Musik 1915). Ja.— Muni. er 1897. Nein, soicrn Sic am 1. April d. I. Ihren eigenen Hausstand ge- sübrt haben.— W. P. 10. 1. Jbr Schwiegersohn kann in Berlin ner- bleiben. 2. Setzen Sie sich mit der WaffeiiillllilandSiomnrs'sioii, Berlin, Budapencr Straße 14, in Beibindung.— 49. V 100. 1. Ja. 2. BezirkSkommando.— w. M. L9 Ja.— W. 13. Wein. — I. Seit. 4. Für solwc schulen können wi: keine Vcranlworiung über- nehme».— E. R. 4l. Fragen Sie bei der ,Z!h->niscb n Zeitung" an, Köln. Ursulap'ay 6.— E. Z. 10. E n io.cheS R-zcvt ist»nS irrnt bekannt— Z. K. R. In der Buchhandtun, Vorwärts«Gcsun Heils- bibliotbek) werden Sie sicher ein solches Bued erhalten.- H. 29. HO. Wir cmpieblcn: Oeffcnlliche Leieballe. titdalbertstrage und Stadtbibi-oidek, Zimmcrstraße.— H. L. 43. In jeder größeren Suchbaudluiig können sie sich über diese sprackmclhodc orientieren.— C. H. 109. Die Land- wirlschaflliche Hochschule, Jnvalideustr. 42. gibt gewiß darüber Auskuust.— Slrtur 40. Können wir nicht bcantuorten.—«y.>M. 80. In der Oeffentlichcn Lesehalle. Adalbertargße un' Stadtbibliolhek, Zimmcritraßc. —(S. S. 84. Wenden Sie sich an den Genoffen Galisch. Wiwelm- straße 134.— H. 32. Nach unjcrem Wissen nicht.— Karl 99. Nein. Verantwortlich für Politik Atiat sii-kler, ctiarlotteubnrg, für den adrigen Teil des Blattes Altred swolz, Neukölln: tür Anrergen Tdeodor Gloeke. Berlin. Verlag: Äorwärrs-Veriag e». m d. H.. Berlin. Druck Borwärls-Bucbdruckerer und VerlaaSanIIall Paul Singer u. Co. tn Berlin. 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