|tt.85B.86.|»ln» «e,uq»vr«t»i Sierteltdftrl. 7« IRL numalt 2»«t ftnin« �xbisi Doitm« juftlfiar.«injelne Nummern 10 Pjermig. Poube,ug! Mon->ll>ch 2.B0 Ml. eifL ZustellungS. (ebOSt. Unter«itembanb'üt Deullch- ■ons u, Leslerreich-Ungarn.75 Ml. für daS übrige iUiblani«.75 MI. bei liglich einmaliger iuneHunq 7.75 M7 «aftbciteüungen nehmen rn Düne» mar. Holland Luremburg. Schweden und die Schwerz. Eingetragen in bte Voii- �euuna«-Preisliste. Der.Sorwürts' ericheint wochentSgklch zweimal, samuagi einmal. tetegiamri-aoteffe ,G«t>alde«otrat Berit»". Morgen Ausgabe- berliner Nolllsbletti. ( 10 Pfennig) An,eiqe«vreiS: Sie achtgeibalteae NonbateiDejefie toftei 1,20 Ml..Kleine Anzeigen-, da« iellaesruckle Sokl 50 Psg.(zuläsfig 2 settgebrurkre Sorte), lebet weitere Sori 25 Lsg. Stellengesuche und Schlassiellenanzeigen da« eriie Bort «0 Psg.. lebe« wertere Bort 20 Pf» Sorte über 15 Buchstaben, üblen silr zwei Sorte. leuerungSzuschlag 50»l» zamilien-Anzeigen, volitriche und gewerls7. Montag, den 19. Mai 1919. vorwärts-verlag G.m.b.H., SM. öS, Lindei.stc. Z. Fernsprecher: Am« Moritzplatz. Nr. 117 SZ— S4. ßrieüensverhanölungen mit Oesterreich. ?' Zranzösisches Rätfelcaten übet üie»rutsche Regierung. Mißtrauen gegen die Unabhängigen. Bern, 18. Mai.(Eig. Drahtber. des„Vorwärts".) Während die bürgerliche Hetzpresse über eine angebliche Ministerkrise in Teutschland ihren Lesern die abenteuerlichsten Vermutungen austischt, meint die rechtssozialistische„Vicwire", daß daS Kabinett _, ,/..- m,,.„■.> Scheidemann gesichert dastehe. Ter„Hamme libre", das Blait reichlichen S° ch v e r st a n d i g e n zur B�prechung der Frage der ClemenceauS. rechnet mit d«r Möglichkeit, dast überhaupt kein vcr- Pari«. 17. Mai.(Reuter.) vertraz bezüglich der Forderungen an zahlung einer Entschädigung von fünf Milliarde« Mark in Gold vor. Versailles, 17. Mai. Laut„Tenips" erfolgt am Montag in Saint Germain der Austausch von Vollmachten Uvischen den Ententemächten und Oesterreich zwecks Prüfung statt. Am Sonnabend wurde die erst« Plenarsitzung der französischen, englischen und italienischen Delegierten mit den vier östeo Verproviantierung Oe st erreich? abgehalten. Paris, 18. Mai.(HavaS.) Der östcrreichi'sche Frie- denSvertrag ist fast fertig. Die Bestimmungen über die V e r» antwortlichkeiten für den Krieg sind faktisch dieselben wie in dem Deutschland betreffenden Vertrag, aber der frühere Kaiser Karl wird nicht angeklagt. Der Eiertanz um üie Veröffentlichung. Am Mittwoch läuft die Frist ab, innerhalb deren die deutsche Regierung den Entwurf eines unerhörten Glwalt- friedcns veantwortet haben soll. Die Pariser Chauvinisten- presse ergeht sich bereits seit längerem in hämischen Bemerkun- gen über den Widerstand Deutschlands. Dabei find die weisen Beurteiler der Haltung des deutschen Volkes bis jetzt nicht der Rechieu und liberalen Parteien. einmal in der Lage, ihre Leser von dem Wortlaut des Frie-— v-:jL1 m- densvertrages in Kenntnis zu setzen. So wird jetzt gemeldet: Versailles, 18. Mai.(Eigener Drahtbericht des„Vorwärts".) Die Absicht der französischen Regierung, den Wortlaut des Friedensvertrages endlich zu veröffentlichen, ist wieder rückgängig gemacht worden. Wie der sozialistische Abgeordreie Aubriot im ,.l Heure" mitteilt, ist dies auf Veran- lassung Lloyd Georges geschehen. Der Grund, der angegeben wird, ist der, dost dem Parlament nickit ein Vertrag bekanntgegeiben werden kann, der weder unter- zeichnet noch durch ein Staatsoberhaupt ratifiziert ist. Aubriot wendet sich sehr scharf gegen diese Knebelung des Parlamentes. Er erwähnt nebenbei den Vorschlag des Abgeordneten Dutreil, wo- nach deutsche Zeitungen den französischen Deputierten wieder zugänglich gemacht werden sollen, damit diese den Wort- laut des Vertrage? auf diesem Wege kennen lernen. Dieser Vor- schlag ist natürlich mehr humoristisch als ernst gemeint und ist bezeichnend für die beschämende Lage, in die die französischen Ab- geordneten gebracht worden find. Aubriot bemerkt dazu, daß nur die wcnigsten französischen Deputierten des Deutschen mächtig sind und daher ein Exemplar deS„Berk. Tageblatt" für 450 französische Abgeordneie doch zu wenig wäre. Dann würde der Friede schon längst unterzeichnet fein, bevor Alle Abgeordneten auf diese Art Kenntnis des Wortlautes bekommen hätten. Was mit der Verheimlichung des Friedensvertrages he» Zweckt werden soll, liegt auf der Hand. Die Entente� Völker sollen eben nicht dreinreden dürfen. So sieht das prächtige Selbstbestimmungsrecht der Völker, dessen Karikatur uns im Gcwaltfricdensentwurf vorgeführt worden ist, im eigenen Hause aus. Wie„T e m p s" berichtet, bestecht in dem von der Sozia- listischen Parteileitung und der sozialistischen Parla- meutSgruppe erngefetzten AuSschuh zur Prüfung deS Friedensvertrages Unoinigksit darüber, ob die Veröffent- lichung deZ Wortlauts zwecks Prüfung abgewartet werden soll ober schon jetzt auf Grund deS bÄanntgegebenen Resümees zur Prüfung geschritten werden soll. Jedenfalls wird die Abfassung deS Muni- festes über den Frieden nicht vor 14 Tagen erfolgen können. Der Vorschlag deS Parteisekretärs Froffard auf schnelle Ein- be rufung eineS austerordentlichen Nationalkongresses der sozialistischen Partei, welcher in der Frage deS Friedensvertrages Stellung nehmen und über b,ie von der UV)„...... Wls,„„„ v(, !f Q riie 1 me* n 3 U' e'''" Sep �' Ucn �stchciden soll, scheint völkerung enthusiastisch begrüßt. Die Regierung dou der Parteileitung gunstig aufgenommen zu sein. Der' Exekutivausschutz wird nächste Woche darüber beschließen. In- zwischen werden mehrere Redner der sozialistischen Partei in Paris und den Departements eine Reche von Borträgen über diese Frage halten.' Amerikanische Kritik am völkerbunö.o Wilson kandidiert nicht mehr. Rotterdam, 17. Mai.„New York World' meldet aus �üashington, daß Präsident Wilson nach seiner Rückkehr in die Bereinigien Staaten öffentlich bekanntgeben will, er habe nicht die Absicht, sich wieder um die Präsidentschafi zu bewerben. Wilsons Gegner, der republikanische Senator Knox erklärte, daß er den um- geänderten Völkerbundsvertrag noch schlechter finde als de» ursprünglichen. handlungsfähiges Kabinett zustande kommen werde, und erblickt in der Weigerung Haas es, die Regierung zu übernehmen, ein abgekartetes Spiel und daS Befelgen einer gegebenen Parole Staate mit übernehmen. Da» ist unser Recht. V« verkünden, daß bat künstlerische$e> wegungSgesetz unserer Epoche in umfassender Formulierung bereit» vorliegt. Di« Geistigkeit einer abstrakten Kunst bedeutet die ungeheure Erweiterung de» freiheitlichen Gefühls de» Menschen. Unser GlaubenSziel ist brüderliche Kunst: Neue Sendung des Menschen in der Gemeinschaft. Die Kunst im Staat muß den Geist des ge- samten Volkskörpers widerspiegeln. Kunst zwingt zur Eindeuttgkeit, soll Fundament de» neuen Menschen bilden, jedem einzelnen und keiner Klasse gehören; wir wollen die bewußi« Macht der produkttven Kraft jedes Individuum» in der Erfüllung seiner Mission zur einheitlichen Leitung sammeln. Wir bekämpfen krvftverzchrende Shstemlosigkeit. Unser oberster Gesichtspunkt: Erstreben einer allumfassenden Grundlage des geisti- den Horizontes. Das ist unsere Pflicht. Solche Arbeit verbürgt dem Volke höchsten Lebenswert und ungeahnte Möglichkeiten. Die Initiativ« dafür gehört uns. Wir werden den gewaltigen Strö- mungen Ausdruck verleihen, den zerstreuten Bestrebungen greifbare Richtung geben." Dal Ziel dieser Jüngsten der Kunst läßt sich also in kurzem Wort bezeichnen als durchgreifend demokrattsiert« Ausdruckskultur. Nottzeo. --- Die gerupfte Friedenstaube. Das von Teopdil Steinten gezeichnete satirische Maiiestbitd der Pariser .Humanste", auf bat wir neulich hinwiesen, wird jetzt in der g. Nummer der Herold-R einer schen Zeitschrift„Das neu« Reich" wiedergegeben. Da» Heft ist dem Thema der FriedenSbe- dingungen gewidmet. —- Volksbühne. Für Gustav Landauer, der viele Jahre im künstlerischen Ausschuß der Volksbühne tätig war, soll am LS. Mai, vormittag» shIL Uhr, eine Gedächtnisfeier im Theater am Dülowplatz stattfinden. Eintrittskarten für Mit- alieder der fteien Volksbühnen und Personen, die Landauer nahe- standen, unentgeltlich in der Geschäftsstelle, Linienstr. 227 und an den Billetttassen von Tietz. RichardEtraußistam Sonnabend im Wiener Opern- hmise vor da» Publikum getreten. — Ozeanflug aus Amerika. Nach der lleberquerung de» Ozean« ist da» amerikanische Flugzeug Iv st, Horta auf den Azoren gelandet. — Die Zahl Pfui. AuS der nachmärzlichei, Periode, den sechziger Jahren, erzählt der Maler und Illustrator E. E. Doepler in seiner Selbstbiographie: Ein Hauptmann in Weimar, der den Namen des berühmten Dichder» H. führte, war, da er daZ Be- kleidungsdepot zu verwalten hatte, oft genötigt, die Vorräte der Garnituren seines Regiment« nachzuzahlen, und bei dieser Gelegen- heit war e» den Soldaten nun auf» strengste verlboten, die 43 au»- zusprechen. An Stell« der schrecklichen Zahl mußte vielmehr ein kräftiges.Pfui!" gerufen werden. Wenn gezählt wurde, so hieß e» stet,:„44. 46.«3. 47, Pniik. 4« und HO." Wie würde dieser gute Hauptmann H. wohl mst der Welt- aeschichte ferttg geworden fei», wem, et die noch viel verteufelt«« Zahl 18 erloht hätte s. Gegen öen Gewaltfrieöen.. Deutsth-Gesterreich zu uns. Zll vielen Tauenden hatten sich gestern mittag gegen 12 Uhr Deutsch-Oesterreicher und Deutsche auf dem Wilhelmsplatz und in der Wilhelmstrahe vor der Reichstanzlei eingefunden, um gegen die in den Friedensbedingungen offenbar gewordenen Bestrebungen der Entente Deutsch-Oesterreich von Deutschland für dauernd loS- zureitzen und zu trennen, zu protestieren. Nachdem eine Anzahl deutscher und deutsch-österreichifcher Redner der Empörung de§ deutschen Volle» über diese Pläne AuSbnuk gegeben hat, ergriff der Ministerpräsident Scheidemann das Wort zu folgender Ansprach«: Die vielen tausend Männer und Frauen haben sich heute hier versammelt, um Protest einzulegen gegen die schweren Bedingungen, die nicht nur uns Reichsdeutschen, sondern auch den Deutsch-Oester- reichern von der Entente auferlegt werden sollen. Aber auch um zu bekunden, daß die Deutschen Oesterreichs und die Deutschen aus dem alten Reiche zusammengehören sollen.(Bravo!) Wir wollen fein ein einiges Voll an Haupt und Miedern, in Herzen und Hirnen.(Bravo!) In St. Germain und Versailles find heute zwei Friedens- delegationen versammelt, die deutsch-österreichrsche und die reichs- deutsche. Sie sind nur wenige Kilometer voneinander getrennt, aber die Ententemänner wollen diese Trennung dennoch am liebsten zu einer dauernden, zu einer unübersehbaren machen, und Hindernisse auftürmen, die es un» nicht ermöglichen, endlich wieder zusammen- zukommen.(Pfuirufe.) Man sieht nicht in den feindlichen Ländern, daß eS nichts nützen kann, wenn man versucht, un» so gewaltsam auseinanderzuhalten. Wir wollen auf dem Weg« über das Selbst- bestimmungSrecht zu dem großen schönen Ziel gelangen: Deutsch- land und Deutsch-Oesterreich wieder eins, ein» an Haupt und Gliedern!(Bravo!) Vielleicht gelingt es der Uebermacht der Entente noch einmal zu triumphieren. Aber auf die Dauer läßt (ich die Stimme der Natur, auf die Dauer läßt sich der Schrei de» Mute» nicht unterdrücken. Und die Stimm« des Blutes schreit: Deutsche gehören zu Deutschen! Und das SelbstbestimmungSrecht aller völler muß natürlich auch de» Deutschen und de» Orsterrrichera eingeräumt werden! Sagen Sie Ihren Landsleuten, sagen Sie eS unseren Landsleuten in Oesterreich, daß Tirol uns ebenso am Herzen liegt wie eines der bedrohten Gebiete im alten Reich In dieser schweren Zeit bleibt unS«in Trost und eine einzig« Hoffnung nämlich daß daS Gefühl der Stammeszugehörigkeit sich stärker erweisen wird, als alle die materiellen Gesichtspunkte, von denen die Entente bei ihren Bestrebungen ausgeht. Wir Deutschen in Oesterreich und wir Deutschen im alten Reich, wir bilden uns nicht ein, etwas Besseres zu fein, als ander« Völler. Aber wir protestieren dagegen, daß man unS behandeln will, als seien wir etwa? Schlechtere? wie ander« Völler!(Sehr richtigl) Wenn man uns behandelt als ein Voll minderen Wertes und von den Deutschen bei uns wie in Oesterreich sagt, wir seien ein Voll der Boches, dann sollen sie sich darüber klar sein, daß aus diesem Voll der Boches hervorgegangen find: ein Kant und ein Goethe, ein Grillparzer und ein Beethoven, und alle» das sollen Boches gewesen sein.(Pfui!) Man soll sich schämen an der andern Seit«, über ein ganzes Boll in der Weise zu urteilen, wie mau«S uns gegenüber getan hat. Wir protestiere« dagegen, daß wir mindere« Rechts sein solle»! Gleiches Recht wolle» wir! Gleiche Arbeit», und gleich« Lebensbedingungen I Und nur dann, wen««an uu» das einräumt, werden wir auch in der Lage sein, die Verpflichtung, die u»S dieser unglückselige Krieg auferlegt hat, erfülle« zu könne». DaS Selbstbestimmungsrecht soll unS zusammenführen, auf daß wir gemeinsames Leid leichter tragen, ge- «einsame Last schneller wieder abwälzen können. Und so bitte ich Sie, stark zu bleiben in dem Glauben und stark zu bleiben in der Absicht: Wir wolle« zusammen, weil wir zusammengehören! Ich schließe mit dem Rufe: ES lebe die friedliche,«S lebe die glückliche Zukunft, der Deutschen in Deutschland und Deuffch- Oesterreich! Segen Vergewaltigung.— 8ür Völker Versöhnung. Gewaltige Menschenmassen hatten sich am Sonntag mitttg in der Wilhelmstraße zusammengeballt, um in größter Einheitlichkeit für einen Frieden«inzutreten, der nicht die Grundlage zu neuen Konflikten schafft, sondern der die Völker versöhnt und eint, der einen dauernden Völkerfrieden herbeiführt. Die ArbeitSge- meinschaft für staatsbürgerliche und Wirtschaft. liche Btldung, hatte in den letzten Tagen die Berliner aller Parteirichtungen zu dieser Kundgebung aufgerufen. In den der Kundgebung vorangehenden Versammlungen kamen Redner aller Parteien zu Wort."Kein Mißton störte den großen überwälti- gcnden Eindruck. Ein« nach vielen Taufenden zählende Menge versammelt« sich vor dem Reichstag. Dr, Magnus Hirschfeld eroberte sich tuvch s«ne in«cht pazifistischem Geiste gesprochenen Worte die Zustimmung der Zuhörer. Großen Beifall erntete er wie die nach. folgenden beiden Redner Dr. Maximilian Pfeiffer und Davidfohn in und am Schlüsse der Rede. Die Schlußworte des zwerten Redners(der u. a. betonte, daß der Frichensvertrag ein Ängftprodurkt speziell Frankreichs vorstellte):»untergehen wrvden wir nie!" lösten ungeheuren Beifall aus. Die Teilnehmer zogen darauf durch die Linden nach der Wilhelmstraße. Fünf weitere DemonswationSzüge, von verschiedenen Stadt. teilen kommend, Messen sich an. Die Wilhelmstraße war dicht gefüllt von Menichenmassen. die dringend nach dem Reichs- p r ä s i d e n t e n verlangten. Er kam endlich und fand Wort«, die die Zuhörer zu stürmischer Zustimmung hinrissen. Es gebt ein Schrei der Entrüstung und Empörung durch unser ganzes Volk— und mit Stecht. Wir wären ehrlos und Wurdelos, wenn wir nicht unsere ganze Kraft aufbieten gegen die Schmach, die uns angedroht wird. Man will nicht allein Millionen deutscher Volksgenossen vergewaltigen, man will uns finanziell erwürgen, man will uns wirtschaftlich ruinieren, man will unS rechtlos machen ■rn der ganzen Welt. Die Arbeiterklasse vor allem wäre es, die unter diesen schmachvollen Bedingungen elend und jämmerlich zu» fammendvechen würde. Wir wären nicht in der Lage, unsere rn» tmstrielle Wirtschast aufrechtzuerhalten. Die Arbeitslosigkeit, die heute ichon durch die Straßen heult, würde sich vermehren. Hundert« und Tausende deutscher Arbeiter wären gezwungen, daS Vaterland zu verlassen und draußen in der Welt jämmerliche ArbeitSbedin- gungen aufzusuchen, und dann schmählich unterzugehen. Niemals darf sich ein Volk von 70 Mllionen solche schmachvollen Bedingungen gefalle« lassen. Die deutsche Regierung wird dies« Bedingungen nie und«immer- mehr annehmen. Wir lehnen sie ab, mag da kommen was auch komme» mag. Und in diese» schicksalsschwere» Tagen, die un» bevorstehe» in de« Kampf um«ei» und Nichtsein unseres Volke«, ist e» notwendig, daß Mann und Frau, jung und alt sich hinter uns stellen und mit unS ge» meinsam für Menschenwürde, Freiheit und Dasein kämpfen. In diesem Sinn« fordeve ich Sie aus, einzustimmen: DaS junge republikanisch« Deutschland, die Lölkerversöhnung und der Friede, er lebe hoch! Nach dem Reichspräsidenten ergriff Dr. M. Pfeiffer da? Wort, der dem Reichspräsidenten für die entschlossen« Haltung der Regierung durch entschiedenes Ablehnen der uns diktierten Friedens, bedingungen dankte. « In der Protestdersammlung in den Prachtsälen des Westens sprach Prof. H e r man n-Posen urür Adele Schreiber, im Konzcrthaus Kaiserhalle Dr. Michaelis und Dr. Holz, in den Sophiensälen Dr. Kurt Nagler und Red. Hermann W i l k e. in den Germaniasälen Generalsekretär K u f f e r(Christliche Gewerk. schasten) und Frau Mari« Juchacz. Im Palasttheater am Zoo referierte der Chefredakteur Nuschk« und Eduard Bernstein. In ollen Versammlungen wurde eine Protestresolution Gegen Lergewaltigung— Für Lölkerversöhnung angenommen, worauf sich die Versammlungsteilnehmer in mehreren großen Zügen nach der Wilhelmstraße begaben. Gegen Sie Entrechtung öer Arbeiter durch den Friedensvertrag nahm am Sonntag eine den Beethoven- saal bis auf den letzten Platz füllende Versammlung Stellung. Alz erster Redner ergriff das Wort Prof. Dr. Lujo Brentano. Er führte u. a. auS: Der Friedensvertrag ist da» heuchlerischste Werk, das der Arbeiterschaft je vorgelegt wurde. Di« bisherigen erbärmlichen Arbeitsbedingungen waren stets ein Hindernis für den Fortschritt der Arbeiterschaft. Nunmehr sollen die Arbeiterschutz- gesetze vom Völkerbunde international geregelt werden. Deutsch» land, dessen Arbeiterschaft und Sozialgesetzgebung den anderen Staaten weit voraus waren, gehört oiesem Völkerbünde nicht an. Was nutzt uns aber die schönste internationale Arbeitergefttzgebung? Man nimmt uns ein Drittel der Kohlengruben weg. Für alle die chemischen Produkte, die aus den Kohlen gewonnen werden, bleibt nicht» mehr übrig. Dadurch, daß man uns wichtige Erzlager nimmt, wird unsere Stahlproduftion von 20 Millionen Tonnen auf Z Millionen Tonnen sinken. 16 Millionen werden brotlos werken. Die Arbeitsbedingungen der Arbeitenden wenden aber beeinflußt von der Zahl der Arbeitslosen. Da» Arbeiterrecht wird dadurch in schwere Gefahr kommen. Aber nicht nur für die deutschen Arbeiter :st der Vertrag schlecht; die Arbeitsbedingungen eines Landes wirken auf die der ganzen Welt. So wird der Friedensvertrag zu einer schweren Gefabr für die gesamte Arbeiterschaft. Wir können ihn wohl über un» ergehen lassen, aber n�icht unterzeichnen. Der zweite Redner Karl Legten führte au»: Sollen Wohlstand und Kultur wieder erblühen, dann muß die Arbeitskraft geschützt werden. Die Arbeiterschaft in den Entente- ländern bat noch nicht Miel Einfluß auf ihre Regierungen, sonst wäre eS nüb: möglich, daß der 13. Teil de» Vertrages«ine Organi- sation zur Verhinderung des internationalen Arbeiterschutze» Iver- den konnte. DaS einzig Positive an ihm ist die vorgeschlagen« Kon- fevenz in Washington. Wir haben aber von ihr nicht» zu erwarten. Auf ihr sind Starrten vertreten, von deren Existenz der Durch- schnittSeuropäer nicht» weiß. Deutschland und Rußland fehlen. Wie die Konferenz die Arbeiterinteressen vertreten w:rd, zeigt die Datsache, daß jeder Staat vertreten ist durch 2 Regierungsvertreter, 1 Vertreter der Unternehmer und 1 Arberter. Alle Beschlüsse der Konferenz müssen mit Zweidrittelmehrheit gesaßt werden, den Staaten wie Bolivia, Peru, Siam, Japan usw. ist eS also möglich, die Zweidrittelmehrheft und damit zeden fortschrittlichen Beschluß von vornherein zu vereiteln. Wird aber ein Beschlutz gesaßt, so muß er noch nicht durchgeführt werden, denn jede Regierung Hai daS Recht, solche Beschlüsse vor ihr Parlament zu bringen, da» sie dann ablehnen kann. Kür daS Saarrevier fallen alle durch die Revolution errungenen wzialistischen Fortschritte wieder fort. Die deutsche FriedenSdelegation hält eS für notwendig, daß die deutschen Vorschläge, die sich mit den Beschlüsse» von Bern decken, in den Vertrag aufgenommen werden. Clemenveau hat die von unS ver- langte internationale Arbeiterkonferenz abgelehnt, weil er befürch- tet, daß die Arbeiter sich über di« Regierungen hinweg verständigen und dann da» wackelig« Gebäude des Friedensvertrages zusam. menbricht. Mit einem Ruf nach dem wirklichen Völkerbund schließt Redner seine Ausführungen. Als Vertreterin der Frauen sprach Mari« Juchaez: ES kann den Frauen nicht gleichgültig sein, wie lang« und unter welchen Bedingungen die Männer arbeiten müssen. Referentin er- örtert dann unsere bekannte« Frauenforderungen. Nach äußerst vorsichtigen Zählungen hat die Hungerblockade von unserem Volke 7k300vOpf«rg«ford«rt, meist sind es weibliche und jugendliche Personen gttvesen. Die Kindersterblichl«:! hat sich Bis zu 56 Proz. erhöht. Di« Entente fordert mit Recht von unS den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete, aber sie verlangt ihn zu Unrecht, wenn sie alle» tut, um die Lebenshaftung des deut- schen BolkeS zu untergraben. Wir können und dürfen nicht dulden, daß unsere Sozialgesetzgebung durch diesen Frieden abgeschnürt wird. Wir deutschen Männer und Fvauen aber wollen Sturm laufen gegen diesen Vertrag, damit er nicht unterzeichnet wird. Als letzter Redner sprach dann noch Prof. M a g n« S, der sich ebenfall» mit Energie gegen die ungeheuren FriedenSbedin» gungen auSsrpach. Die Versammlung bekundete ihr Einverständnis mit den Red» ner» durch sich immer wiederholenden stürmischen Beifall und in der Annahme einer Resolution, in der im Ginn« der Referenten gegen den Friedensvertrag energischer Protest eingelegt wird. Die Kriegsbeschädigte» und Hinterbliebene« gegen de« tSewaltfrieden. Der ReichSbunid hafte gestern zu einer DemonstrationSver- sammlung nach dem„Schweizer garten" eingeladen, di« gut besucht war. Kanierald Bader gab ein Bild von den FriedenSbeoingungen, soweit sie auf die Kriegsopfer Einfluß hoben. Wenn der Friedens- vertrag unterzeichnet werde, so bleib« für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen nichts mehr übrig, denn er bestimm«, daß Deutschland erst die Renten der Kriegsopfer der Entente zahlen und dann erst an seine Opfer denken soll. Die Sorge um die Zu- kunft gebiet« es. daß gegen diese unmenschlich« Zumutung der«in. heitliche Protest der Kriegeopfer zum Ausdruck komme. Die Per. treter de« Internationalen Bundes hielten e» für notwendig, die Einheit von vornherein zu zerstören und machten all« Anstrengungen di« Kriegsopfer für ihr« politischen Zweck« zu mißbrauchen. Sie forderten die Anwesenden auf. gegen die Regierung E b er t-S che id c m a n n zu de» monstrieren und die Unterzeichnung des„Frie- densvertrag« s" zu fordern. Die Anhänger des Reichs» dundeS lehnten eS ihren BundeSsatzungcn entsprechend ab, für rein parteipolitisch« Forderungen zu demonstrieren. In einer eindruckS- vollen Kundgebung zagen sie zur Reichskanzlei. Dort hielt Kamerad Pfändner noch einmal eine Ansprache, in der er betonte, daß es nicht gelte, für irgendeine Partei zu demonstrieren, sondern eS komme darauf an, der ganzen Welt zu sagen, daß auch die Kriegs- beschädigten und Hinterbliebenen ein Recht zum Leben haben. Die Witwen, Waisen und Schwarbeschädigten müßten aber bei einem solchen Frieden, wie ihn ot« Entente dittier«, verhungern. Er et- innert« daran, daß während de» Krieges die Flieger der Entente Flugblätter über die dcuffchen Schützengräben geworfen haben, in denen aufgefordert wurde, überzulaufen; denn in Frankreich herrsche das Recht und die Gerechtigkeit. Heute lege aber dieselbe Entente diesen dahin ou», daß die deutsche« Kriegsopfer kein Recht zu« Lebe« mehr hätte». Er fremteikUt alle Versuche» emm neue» Krieg heraufzübeschwören und wies darauf hin, daß auch bei uns die Kriegshetzer ihr Haupt wieder erheben. Er oerla» nachstehende Resolution, die der Regierung übergeben wurde. ES wurde darin protestiert gegen den Gewaltfrieden, der für die Kriegsopfer Ber» größerung des schon bestehenden Elends, und für die Schwerste» schädigten, Witwen und Waisen den sicheren Hungertod bringt. Der Imperialismus der Entente trage ebensosehr Shuld an der Eni- fesselung des furchtbaren Völkermordens als die deutschen Kriegs- Hetzer. Tesbalb wird besonders protestiert gegen die Bestimmungen, daß Deutschland erst die Renten der Kriegsbeschädigten und Hinter- bliebenen der Entente zahlen und dann erst an seine Opfer den- ken soll. Er gedachte der Leiden der gefangenen Brüder und for- derte deren sofortige Herausgabe und protestiert gegen all« Ver- suche, die Menschheit in ein neue» Morden und in noch größeres Elertb hineinzustürzen. Die Kriegsopfer aller Länder werden aufgefordert, sich dem Protest anzu- schließen und die Ketten zu sprengen, in die unS eine Gewaltpolitik geschlagen hat. Der Reichspräsident teilte der entsandten Kommission mit, daß er sowohl als di« gesamte Reichsregierung sich wohl bewußt sei, daß der Friedensvertrag die Kriegsbeschädigten. Witwen, Waisen und Kriegseltern besonders hart treffe. Di« Regierung wird ibren ganzen Einfluß geltend warben, um die Bedingungen abzuändern. Die Witwen in der Kommission brachten noch besonder» zum LuZ- druck, daß die Regierung auch ohne Rücksicht auf den Friedensvertrag mehr tun müsse als bisher. Der Reichspräsident versprach in diesem Sinne einzuwirken. Protestkundgebung der AnSlanddeutsche«. Die Reichsdeutschen auS dem Ausland« hatten sich auf Ein- berufung des Rates der vertriebenen ReichSdcuffchen am Sonntag- vormittag im Luftgarten in sehr großer Zahl versammelt. Sie waren nach Gruppen geordnet. Frankreich, Belgien, England, Ruß- land, Italien usw., Indien und Aegypten. Sie trugen Tafeln mit Inschriften:„Wir Ausländsdeutschen protestieren gegen den Ge- waltftneden und gegen den Raub unseres Private igentumS.' Redner waren für die Deutsch naftonale Volkipartei Abg. Laverenz, für die Christliche Volkspartei Wg. Dr. Pfeiffer, für die Deuffch- demokratische Parkt Abg. Friedrich Naumann und für di« Deuffch« Volkspartei Abg. Dr. Stresemann. Die Redner würdigten in ihren Ausführungen die Bedeutung der AuSIandsdeuiffchen als Vertreter deutscher Kultur und deuffchsn Handels und als Bindeglied zwi- schen der Heimat und dem ÄuSlande..ES gelangte einstimmig«in« Entschließung zur Annahme, in der schärfster Protest gegen die un- erhörten FniedenSbedingungen erhoben wurde, besonders gegen den Raub de» im Auslände zuvückgelasseusn deutschen Privateigentums, forner gegen die Vernichtung der deuffchen Schulen, Kirchen, HofpitAer und deuffchen wissenschaftlichen Institute im Ausland«. Die Versammelten zogen nach Schluß der Tagung über die Linden hinweg nach der Reichskanzlei in der Wilheimshaß«, wo sie Ausstellung nahmen. Reichspräsident Ebert erschien am Balkon-' feifftec und versicherte von dort aus in kurzer Ansprache den Er- schienen««, daß die Reichsregierung tunlichst ihre Mrnsche bei dem Friedensverträge berücksichtigen werde. Sie werde nach Möglich keit dafür sorgen, daß die Deutschen im Auslände volle Gleiche berechtigung erhalten. Di« Reichsregierung werde di« FriedenSvor- schlüge der Entente ohne wesentliche Abänderungen annehmen. Der Protest der bürgerlichen Parteien. Kaum hatten die Auslandsdeutschen den Lustgarten geräumt, s» strömten schon wieder neue Massen aus dem Platz vor dem Allen Museum zusammen. Kurz nach 12 Uhr war der weit« Raum und die zum Museum führenden Trevpen von einer nach vielen Hun- derten zählenden Menge besetzt, die sich auS den Anhängern aller vier bürgerlichen Parteien zusammensetzte. Demenffprechend war auch die Rednerlffte gebildet worden. ES sprachen in bunter Reihen- folge der Abg. RemmerS(Dem.), der Abg. Pfarrer Aßrnann-Brom- berg für die Deutsche VolkSpartei, Dr. Heinrich Frenzel(D. Vp.i, der Abg. Baurat Lawerenz und der Bevftarer Stadtverordnete Koch und Redakteur Steiger(Chr. Vp.). Protest des..Heimatschutz". Der deutsche OffigierS-, Unteroffizier»- und Mannschaftsbund .Heimatschutz" hielt gestern im AirkuS Busch eine große öffemiftche Versammlung ab. Zahlreiche Redner eniwickelten die Ziele d«S Bunde», der dazu dienen soll, alle wehrfähigen Deutschen zu einer Macht zu sammeln, die nach einem Willen den Schutz der Heimat gegen jeden Feind mit allen Mitteln übernimmt. Auch die Einwohnerwehren sollen aufgesogen werden. Ausgeschlossen wird überhaupt niemand, wer er auch sei. Ein Redner schätzte das Heer, auf das der„Heimaffch-utz" zählt, auf 10 Millionen Mann, und ein anderer meint«, wenn die Entente ganz Deuffchtetd besetzt, würden wir in«iner Nacht damit fertig. In der Ver- sammft'.ng machte sich auch ein starker antisemitischer Einschlag durch Zuruf« bemerkbar. Die'Redner und der Vorstand ignorierten dieselben. AT» sich ein Redner als internationaler Kommunist vorstellte, gab e» Sturmszenen. Ein Rittmeister Bismarck schlug vor, im ganzen Reich von 8 bis 12 Uhr täglich die Glocken zu läuten, um das'volk an feine Pflicht zu er- i n n« r n. Zum Schluß brachten Delegierte aus Schleswig, Elsaß. Saargebiet. Schlesien, Lausitz usw. Grüße und Zustim-mungs- erklävungen aus ihrer Heimat. GroMerün Ein Naubiiberfall wurde in der Nacht zum Sonntag«ff dem Holzhof von Treptow. Behmestr. 6, ver übt. Der dort befindliche Wächter wurde überwältigt und geknebelt. Gestohlen wurde ein Wagen und drei Pfrede und das dazu gehörige Geschirr im Werte von 25 000 M. Auf die Wiederbeschaffung hat der Eigentümer ein« Belohnung von 2000 lvk. ausgesetzt. Bergistungen durch SchnapZgenuß. Die Kriminalpolizei hat festgestellt, daß bisher drei Personen gestorben und eine ganze Reihe schwer erkranft sind und in Krankenhäusern liegen. Viele Er« krankte sind erblindet, zuletzt auch der Schankwirt Fischer au» der Lortzingstrahe, dessen Gast Graber. auf der Stelle starb. Die ver- heerendcn Wirkungen sind denen ähnlich, die vor Jahren der Genuß von Methylalkohol hervorrief. Der Kriminalpolizei ist es jetzt ge- lungen, die Herkunft des giftigen Schnapses zu ermitteln. Es handelt sich um Kognak, den die Firma Mendt in der Münche- berger Straße 25 bergestelli ljat. Den Alkohol, der ohne ihr Wissen daS Gift enthielt, bezog sie auf den, Wege de» Schleichhandels durch andere Händler. Einen größeren Posten konnte die Kriminalpolizei aus dem Nordbahnhof noch beschlagnahmen, kleiner« Mengen bei verschiedenen Schankwirten. Di« Schankwirte, die von Wendt be- zogen««„Kognak" noch besitzen, werden gewarnt, ihn weiter au»- zuschenken. Sie machen sich sonst schwer strafbar: Zum Raumbmord am Kurfürstendamm. Nach dxn neueren Fesffwllungcn muß auch damit gerechnet werden, daß der Mörder ein Einbrecher oder Dieb ist, der sich entweder am Tage einge- schlichen und in einem der vielen Zimmer verborgen gehalten ' od«r spät abends an der Auhenfront de» Hauses zu dem hohen Geschoß emporgeklettert und durch ein Fenster eingestiegen ist. ällig ist e». daß di« öchlaszimmertür de» einen Mädchen», da? oben in der Wohnung schläft, von außen verschlossen war. Geoß-Serliner parteinachrichten. Eisenbahner. D«r Arbeitsausschuß und di« ve- ztrkSvertravenSleute versammeln sich beute nachmittag punft 4 Uhr im Dessauer Garten, Dessauer Straß«. verantwortlich für Politik«rtu» gickler, ah-rlotte-durg, sttr de» Übrigen Teil de» klattes-«llrrb e««I«, Reulölln: tür Nazetgen„».d.r Gw,..«erlm Verla»! LorwchttS-verlaa«. rn t. t Berit». Druck: vorn>Srk».?u«o«i-ck««t n» Bmlogtoftrü»aul ewg- a. Co. te verlw. etabenftraft« 4. 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Vortrag über den wirtschaftlichen Kamps der Angestellten. 3. Verbandsangestellten. (Eintritt nur gegen Vorzeigung des Mstgliedsdnche«. Wer mit den Beitritgen langer als 3 Monate Im Rückstände ist, kann auf Grund des Wahlreglement» an der Versammlung nicht teilnehmen. Vollzählige»(Erscheinen erwartet. 70/8 Sic Ctfsnettoalfnng. ZIGARREN pro Mille von 590 Mark an gibt in großen und kleineren Posten ab* s.»mli'n,SchnupftabakScpSJ Zlgarren-Engros-Haus Neukölln Xcakölln, SchlnkestraBe 4-5. MÖBEL Lieferuig kompletter Herren-. Speise-, Sclilat- nnd Wölinziminer ab Fabrikgebäude m. eig. Lastauto nach jedem Ort. MULLER Berlin, Alexanderstr. 31. Tel. Kgst 1737.• Mandoline. Laote. Gitarre, IDacOermonbol. 45.—, erfttLSS.—.fionjectlanls 125.-, 145.- sUnterricht 8.- Monatshonorar, evenii. tostdg. 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