it*.ä60.36.3itl(»9. SejugSvreiS: Aierteljährl� ISO 911, monoü.'i öO MI. rrii ins Hau?, voraus zahlbar. E m z eine Tcumniern lb Pfeiuliil. Pos�ezu«: !?UmalI>ch S.W Ml., cxkl. ZustcoungS- yabüdr. vn.ec Kreil, band>i!r Dcmsch- .and u. Oes�rriich-Unqarn'->.75 Ml. lör Sa! iibrlge Slnslond L.7S MI. bei läqlich«�allyer Kullelluna 7.75 MI. lSoiSeiiellunrien nehmen an Däne- rxasX Holland. Luxem dura. Schweden und die Schweiz, kingetraaen in die Vost>.>ie»U!iliS»LreiLl!sIe. Ter.Lorwüri?' ericheint wochentliglich zweimal. Eomtfagj einmal. Abend Ansgabe. Telegramm �ldreflc: «Cdtinlbenoltst©trlüt", Nerlinev Nolksbleltt. (10 Pfennig) Anzeigenpreis: Die achtzei'valtcnc NonvareiSezeS» toilei l.iZY MI.„iileine Än, eigen«, dos iel'.aedruclie LZon 52 Tiz. lzulSssi« l! tettgedrnckie Darle), iede-? wrilere ZLori LS Lsg. Stellenailuche und Kchlafstellenanzcigen dal- eriie Dorr 42 Big..>cdsS wettere Sor: 20 Pia. Sorte über 16 Suchflaien räkieu ffit zwei Worte. Teuerungsjusailag 60°/» �amilten-Snzeigen. volitilche und gewerlichaitliche Berew.S- Anzeigen 1.20 MI. die Zeile. Anzeigen iüi du nächsie'lttimmrr müsien biZ 5 Nlir nachiMttags IM Hauvlgefchäft. Berli/. KW.Og. Lindenilrcche S. aoiegedc� werden. Seiffnei o»n s Uhr srüb bis S Uhr abends, Zentralorgan der rozialdemokrati fchen Partei Deutfcblands. Redaktion und Expedition: EW. HS, Lindenstr. Z. Fernsprecher: Amt Morinplatz, Nr. IZlSV— I.ZIS7. Donnerstag, den ÄÄ. Mai 1V19. vorwärts-verlag H.m.b. H., EW. öS, Lindenstr. Z. Fernsprecher: Amt Mortnplatz. Rr. 117 SZ— S1. ßriftverlängerung bis 2H. Mai. Versailles, 21. Mai. Dem Vorfcheuden der beut- schen Fricdensdclcgation in Versaillrs Reichsminister Grafen Brockdorff-Rantza» ist heute folgende weitere Note Clemeneeaus zugegangen: � Paris, den 21. Mai 1319. Herr Präsident! Ich habe die Ehre, Ihnen den Empfang Ihres Briefes vom 23. Mai zu bestätigen. Sie hatten die Güte, mich darauf hinzuweisen, die Fragen, über welche die deutsche Delegation Bemerkungen vorzulegen wünsche, seien so verwickelt, daß die Denkschriften der deutschen Delegation, in der Ihnen am 7. d. Mts. gewährten lötäaigen Frist nicht fertig fein könnten. Sie fordern infolgedessen eine Verlängerung dieser Frist. Ja Erwiderung hierauf habe ich die Ehre, Euerer Elr- zellenz mitzuteilen, dah die alliierte» und assoziierten Regierungen einverstanden sind, die Frist bis Don- a e r s t a g, den 29. d. Mts. zu verlängern. Genehmigen Sie, Herr Präsident, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung, ,- gez. Elcmcnceau. * Die Notwendigkeit, eine Fristverlängerung zu beantragen, ergab sich, wie. wir hören, insbesondere auch durch den Wunsch der gegnerischen Regierungen, Antwort und Noten nicht nur in deutscher Abfassung, sondern auch yi französischer und englischer Uebersetzung zu überreichen, wozu die Friedensdelegatwn. zwar nach dem internationalen Brauch nicht verpflichtet war, was aber tatsächlich wegen der Zuverlässigkeit der Uebersctzungcn auch im deutschen Interesse liegt. Nach der ganzen politischen Lage war aber die Fertigstellung der deutschen Antwort für die Gegner gar nicht so dringlich, da Wilson nötig hat. die öffentliche Meinung seines Landes zu berücksichtigen: diese aber ist zurzeit durchaus nicht geklärt. In Amerika wehrt man sich vor allem gegen den Anschluß Teutschlands aus dem Völkerbund. Die Stimmung, die W i l s o n für den Völkerbund erzeugt hat, wirkt jetzt gegen ihn. Der Rücktritt von neun durchaus wichtigen Mitgliedern der amerikanischen Friedens- delegation wird die amerikanische Oeffentlichkeit erheblich beeinflussen. Die austretenden Amerikaner sind der Ansicht, daß der vorliegende Friedensvertrog der Entente die Keime eines künftigen Krieges in sich birgt. Nicht neuen Krieg! Ehrlichen frieden! Die Alliierten haben die Frist zur Einreichung der deut- schen Gegenvorschläge um eine Woche verlängert.! Ein sehr großes Entgegenkommen wird man darin nicht erblicken dürfen, denn nachdem sie selber ein halbes Jahr lang über ihre Friedcnsbedingungen beraten haben, bleiben auch drei Wochen zur Beantwortung eine kurze Zeit. Auch läßt diese kleine Milderung der formalen Behandlung noch keine Rückschlüsse darüber zu, ob bei der sachlichen Behandlung der deutschen Gegenvorschläge vom ursprünglichen Programm abgewichen werden soll. Dieses lies daraus hinaus, daß die deutschen Einwendungen kurzer Sand beiseite geschoben werden sollten und daß man Teutschland eine kurze Frist — von etwa acht Tagen— stellen wollte, innerhalb derer es sich erklären mußte, ob es die unveränderten Bedingun- gen der Entente annehme oder nicht. Mit dem Ablauf da'ses Termins sollten im Falle der NichtUnterzeichnung die Zwangsmaßnahmen des Einmarsches und der verschärften Blockade sofort einsetzen. Der Gewinn eine Woche bedeutet noch keine Erschütte- rung dieses Programms, er bedeutet aber die Vermehrung der Möglichkeit, ein besseres, menschlicheres an seine Stelle zu setzen. Das Ziel der deutschen Polit'k ist nicht, wie die unabhängige Propaganda in fanatischer Verblendung gröhlt, ein neuer Krieg, sondern ihr Ziel ist die Anbahnung wirklicher Friedensverhandlungen, die uns unsere Gegner bisher verweigert haben. Ihr Ziel ist ein Friedensvertrag, den man nicht nur iinter dem Druck eines vorgehaltenen Revolvers unterschreibt, sondern den man unterschreibt in der Absicht, ihn auch ehrlich zu halten. Ihr Ziel ist die ausgleichende Gerechtigkeit, die wohl dem deut- schen Volk bittere Opfer und schwere Lasten auferlegt, aber rhm doch die Möglichkeit läßt, als gleichberechtigtes Volk neben anderen Völkern zu eristieren und in harter Arbeit zu neuem Wohlstand auszusteigen. Wer das Ziel will, muß auch die Mittel wollen. Tie glatte Unterwerfung unter die Bedingungen der Gegner ist ein solches Mittel nicht. Ruch eine Protesterklärung, die ' dem unterzeichneten Vertrag als Begleitschreiben beigeheftet würde, könnte sehr wenig nützen. Ein Protest der leeren Worte macht keinen Eindruck, als e ch t empfunden wird nur ein Protest durch die Tat. Die Welt würde es nicht ver- stehen, wenn wir in sich selbst überstürzender Dienstfertig- keit unter die Ungeheuerlichkeiten dieses Vertrages unsere Unterschriften setzten, während wir leere Protestformeln dazu murmelten. Bleibt es bei dem- ursprünglichen Programm der En- tente, das heißt, werden alle unsere Einwendungen in deck Wind geschlagen, wird von uns binnen kurzer Frist unter Androhung von Zwangsmaßregeln die Unterzeichnung ge- fordert, dann bleibt uns gar nichts anderes übrig, als es . darauf ankommen zu lassen. Nur so kann vor aller Welt � die Wahrheit festgestellt werden, daß das neugeschaffene Ver- hältnis zwischen Deutschland und seinen Gegnern ein bloßes Gewaltverhältnis ist, kein Rechtsverhältnis, das das deutsche i Volk in irgend einer Weise bindet. Die Ententx hat heute ' zweifellos die Macht, ein solcktes Gewaltverhältnis herzustellen, aber an ihr und ihren Völkern liegt es jetzt zu > überlegen, oW diesem Gewaltverhältnis, das nicht dauernd sein kann, ein wirkliches, auf echte Verträge ge- .gründetes Rechtsverhältnis nicht vorzuziehen ist. Im Lustgarten und Unter den Linden haben gestern, der Parolekber Unabhängigen folgend, sehr große Menschen- massen demonstriert. Auch sie sind mit dem Gewaltfrieden > der Entente nicht einverstanden, sondern in seiner sachlichen Verurteilung mit dem übrigen deutschen Volke einig. Wie weit sie mit der Politik der Unabhängigen, die schleunigste Bereitwilligkeit zur Unterzeichnung fordert, innerlich einver- 1 standen sind, ist sehr schwer festzustellen. Wahrscheinlich würde ein sehr großer Teil von ihnen bei einer Volksab- stimmung gegen die Unterzeichnung stimmen. Trotzdem bedeutet die gestrige Demonstration der Un- j abhängigen— es ist schmerzlich zu sagen, aber es muß offen �ausgesprochen werden— für den Ententeimperialismus einen Gewinn. Alle drüben, die etwa so denken wie bei uns einst der General Hoffmann(die Sieger sind wir!), i alle Säbclroßler, die auf das Evangelium der brutalen Ge- walt schwören, alle Annenonisten, denen die Beute nie groß genug sein kann, alle Finanzspekulanten, die ihre Ernte nicht schnell genug in die Scheuer bringen können, werden sich auf die Demonstration der Unabhängigen berufen und unter Berufung auf sie jede Politik der Besinnung, der Milderung und des Entgegenkommens bekämpfen. Sie wer- den sagen, das deutsche Volk sei innerlich schon so zermürbt, daß ein ernster moralischer Widerstand von ihm gar nicht mehr zu erwarten sei, man brauche ihm nur eine entschlossene Miene zeigen, dann krieche es eilends zukreuze, alle Nach- giebigkeit sei als unangebrachte Weichlichkeit und Schwäch- lichkeit zu verwerfen. Sachlich läuft also die Kundgebung der Unabhängigen auf eine Unterstützung der en- t e n t i st i s ch e n F e st e d r u s f- P o l i t i k e r hinaus, mag sie von ihren Urhebern und Mitläufern auch ganz anders gemeint gewesen sein. Sie ist geeignet, von innen her den Druck zu verstärken, den jene von außen üben, um das deutsche Volk in die Sklaverei zu stoßen. Tie Unabhängigen sollten die gewährte Wochenfrist zu der Ueberlegung bemitzeu, ob es nicht in dieser Zeit noch ernstere Aufgaben gibt als die, den verhaßten Mehrheits- sozialisten e'n Bein zu stellen. Vielleicht ist der Entente- nnpcrialismus dpm deutschen Volk doch ein gefährlicherer Feind als„Ebert-Scheidcmann". und vielleicht ist eS doch nicht die Aufgabe internat'onaler Sozialisten deutscher Volksznap- Hörigkeit, ihm die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Diel- leicht ist es auch leichter, heute billige agitatorische Erfolge zu erringen als später die Verantwortung für den ange- richteten Schaden zu tragen. Unser Verlangen geht dahin, daß die deutschen Gegenvorschläge, die nun bis zum. 29. Mai vollständ'g eingereicht sein müssen, keiner geheimen diplomatischen Be- Handlung unterzogen und nicht leichtfertig in die Ecke geworfen. sondern daß sie den Völkern der Gegenseite bekanntgegeben und unter der Kontrolle der Oeffentlichkeit einer ernsten sachlichen Prüfung unterzogen werden. Würde das geschehen, so wäre es unmöglich, dem deutschen Volk Verhandlungen zu verweigern, und der Weg wäre geöffnet, der Europa zu einem dauernden Frieden führen kann. Geschiebt das nicht, dann tragen die Gspner die Verantwortung für eine kommende Entw'ckluna. die nicht nur für uns schwere Leiden, sondern auch f L rsi ee rn ste Gefahren birgt. Das sind die klaren Richtlinien unserer Politik, die auch von der großen Mehrheit des Volks verstanden und gebilligt werden. W'r wollen das Letzte versuchen, um der Vernunft und dem Recht zum Sieg zu verHelsen, wir wollen nicht willen- los HinemmtstHen in die Knechtschaft. deutscher Appell an Amerika. Amerikas Verpflichtnug auf Wilsons Programm. Berlin, 21. Mai. Die Berliner Vertretung ver„Asso- ciated Preß" gab am gestrigen Dienstag die nachstehende, ihr von berufener Seite' erteilte Information noch Amerika: Deutschland lehnt es ab. die ihm voogeleglen FrietanSde dinMugen zu unterzeichnen, weil sie die wirtschaftliche Verrichtung. die politisch- Entehrung und die moralische Degradierung für dir ganze deutsche Nation wie für jeden einzelnen Deutschen iedonten, und zwar nicht nur für das gegenwärtig lebende Geschlecht, sondern selbst noch für ungeborene Generationen. Daß diese Folgen an- der Annahme der FrietrenZbedingungen logisch eintreten niäfsen. hat die amerikanische Presse selbst vorbehaltlos anerkannt. Dem gegenüber stillt sich Deutschland aus den Dtandpunkt, daß man von ihm überhaupt nicht die Annahme derartiger Bedingungen fordern darf und daß die Entente nicht berechtigt war, solche Forderungen zu stellen. Teutschland hat bielmehr nicht nur einen moralischen Anspruch aus den ihm gemachten allgemeinen Vresprechungen, son dern direkt eine nach den Grundregeln des VölkerrechlS festbc gründete, bestimmte und klar umschriebene Forderung an alle Ententemächte und an die Vereinigten Staaten im besonderen. Die ausdrückliche Anerkennung des Rechtes Deutschlands und des deutschen Volkes auf einen Frieden des Rechts, der Gerechtigkeit und der Versöhnung anstatt des paragraphierten Haßgesanges, den man in Versailles geschrk-.en hat. ist enthalten in der Note des Staatssekretärs L a n s i n g vom o. November 1918. Darm teilt der amerikanische Staatssekretär des Auswärtigen dem Schweizerischen Gesandten in Washington vorbehaltlos mit, daß dir vom Präsidenten Wilson i» , seine» 14 Punkten festgestellten Grundsätze für die Gestaltung der I Friedensbedingungen maßgebend sein sollen. Staatssekretär Lau- , sing teilt dabei weiter mit, daß die Entonteregierungen nach sorg ' fältigen Erwägungen ebenfalls bereit sind, die vom P r ä s i- denten Wilson aufge st eilten Bedingungen ale Grundlage des Friedensschlusses anzuerkennen. Die Rechte aus diesen ganz bestimmten Erklärungen sämtlicher Ententemächte und der Vereinigmi Staateck bilden das einzige Aktivum Deutschlands in dem allgememen moralischen Zusammenbruch der ganzen internationalen Politik, der seinen nicht zu überbietenden Ausdruck in den Bedingungen vo» Versailles gefunden hat. Demgegenüber meldet Deutschland seine klaren juristischen Ansprüche nach dem internationalen Rechte an. Gegenüber der politisch-moralischen Bankerodlmasse von Versailles steht die den Ische Nation als Gläubigerin mit unfce streitbaren Rechten, und sie ist nicht in der Lage, in diesem. Hauptpunkt nach- zugeben. Deutschland hat Frieden geschlossen auf Grund der 14 Punkte Wilsons, die sich ganz Amerika zu eigen gemacht hatte, und ganz Amerika wie jeder einzelne Amerikaner ist für die Erfüllung dieses Anspruches haftbar. Es ist nicht Sache des deuischeu Volkes, anzugeben, wie seine Rechte ans den 14 Punkten und besonders aus der Note des Staatssekretärs Lanstng vom 5. November in die Wirklichkeit umgesetzt werden sollen. Das ist vielmehr Sache derer. die die 14 Punkte aufgestellt und zur Annahme gebracht und daraufhin Deutschlands veranlaßt haben, die Waffen niederzulegen. Wir glauben auch nicht, daß Präsident Wilson. Staatsfeikretär Lansiug und da? amerikanische Volk sich auf einen anderen als auf den hier dargelegten deutschen Standpunkt stellen können, wenn sie nicht das tun wollen, was Präsident Wilson in seiner Botschaft vom 4. De. zemiber 1917 weit von sich wies, als er sagte: „Wir würden unsere eigene Sache entehren, wenn»vir Deutsch- land ackdcrs als gerecht und unparteiisch und mit dem leiden-- schastlichcn Verlangen nach Gerechtigkeit gegen alle behandelte», einerlei, wie der Krieg ende. Wir verlangen nichts, waS wir selber zuzugestehen nicht bereit find." Und wir, das deutsche Volk, verlangen auch weiter nichts, als das, was Präsident Wilson in dieser Erklärung verkündet hat. Wir verlangen auch weiter nichts, als daß die Amerikaner die 14 Punkte und die FriedenSbSdingungcn einander gegenüberstellen. W r glauben nicht, daß irgend jemand in den Bereinigten Staate» da»!! den Mut daben wird zn belzaupieu, in den Fviedensbediiigmige» von Versailles habe man auch nurein« Spurvon Wilsons Programm übrig gelassen. Und hier beginnt die bestimmte Verpflichtung Amerika» zum Eiuschretten. Amerika muß entweder seine 14 Punkte durchsetzen oder es muß erklären, daß es dazu nicht imstande ist, oder daß. es das nicht will. Auf keinen Fall darf es di« Welt glauben lassen, daß«S die Frieden? bedingungen von Versailles als de» wahren Ausdruck der 14 Punkte Wilsons gelten lassen will. Das ist unsere Forderung, a» der wir festhalten, und wir wüßten nichc. welche Argumente man von amerikanischer Sertr dagegen geltend machen könnt«. Kritik englischer Arbeiterführer am Zrieüensvertrag. London,'Jl, Mai.«Reutrr.) Eine Anzahl hervorragender Arbeiterführer, darunter«millie, Snowden, Landsburh, Reil und Maclean haben ein Manifest veröffentlicht, welches desagt, der Friedensvertrag enthalte die Keime zn Konflilteu und «üsse deshalb so schnell als möglich einer Nachprnfnng unter- zogen werden. paöerewski reift nach Paris. Genf, 21. Mai. fT. U.) Nach dem„New Aork.Herald" wird Paderewski am Freitag oder Sonnabend in Paris erwartet, um dem B i e r e r r a t die Lage Polens dar znstellen. Zrieüensvertrag unö üeutfthes Privat- eigentum in€!saß-Lothringen. Lin aus dem Elsast vertriebener Rechtscimva.lt schreibt uns; Zausende Ausgewiesener haben in Elsatz-Lothringen ihr Hab und Gut, Liegenschaften sowohl als bewegliches Gut aller Art, zurücklassen müssen, dos durch den Friedensvertrag in seiner derzeitigen Form schwer gefährdet erscheint. Die Gefahr liegt in der Bestimmung, daß das im alliierten Gebiet liegende Privat- eigentum von Deutschen der z w a n g s w e i s e n L i q u i d i e r u n g tweisgegeben ist. Die Tatsache, das; Elsatz-Lothringen Völkerrecht- lich erst mit dem Frieden Sschlutz an Frankreich abgetreten loerdcn soll, dürste an der Gefährdung des deutschen Gutes nichts ändern. Teiw Frankreich übt heute schon die„Reannexion" aus mit der Begründung, datz der Frankfurter Frieden von 1L7t ungültig fei. Diese Auffaffung kommt in der Art zum Aus- druck, mit der von Frankreich jede Antvendung eines deutschen Reichsgesetzes und eines seit l87t dort ergangenen Landesgesetzes verboten wird, soweit es nicht vorher durch Ttaatsdckret in dem Gesetzblatt der französische n.Republik össentlich ver- kündet ist. Diese Gesetze müssen von Elemcneeau gezeichnet kein. Gelingt es unseren Delegierten nicht, den beabsichtigten Ein- griff der Entente in das Privateigentum von Ausländsdeutschen überhaupt zn verhüten, so mutz gefordert werden, datz die sosor- .tage F.reügabe des deutschen Privateigentums in Elsatz-Lothringen ausdrücklich als Bestimmung in den FriedenSver-' trag ausgenommen wird.__ Sozialdemokratische Kundgebung in Posen. Gegen die Vergewaltigung deA Sclbstbestimmnngsrechts. Die Z o z t a l d c m« k r a t i. s ch c P ar tc i le i t u-p g f ür die Provinz Posen arrangierte in den verflossenen Tagen m. den Orten Birnbaum, Bromberg, Fi lehne, Fordon, Fraustadt, Kreuz a. d. Ostbahn, Lissa, Mescritz. Rawitsch, Samotschin,•Schneide- Mühl. Schönlanke, Sähulitz. Schwerin und W eitzenhohe öffentliche Berfammlungen, die überaus stark besucht Ivaren. ES wurde überall folgende E n t sch l i e tz u n g-e i n st i mm ig angenommen;. Die Versammelten nchnlen mit Entrüstung Kenntnis von den Friodensdcdingunge,», die die'Ferstijckclmig Deutschlands, Beraubung des Volkes und Erdrosselung seines Wirtschaftslebens be- deuten. Sie erklären, datz ein Friede unter diesen Bc-- dtngungrn nicht geschlossen werden darf. Ganz be- sonders protestieren sie gegen die Abtretung u n z w e i f e l- h c» s i d e u t s ch c r Gebiete im Osten. Sie fordern vor allem Seldstbe sti m m Um g s r e ch t und erträgliche Existenz- bedi n gu n ge n. Sie wünschen keine Fortsetzung des Krieges. erwarten aber, datz die' Äetchsregierung alles daran fetzt, um durch Verhandlungen zu Frieden s b cd t n g u n g e n zu ge- laugen, die das deutsche Volk als einheitliche Nation erhalten und ihm den. Aufbau seines Wirtschaftslebens gewährleisten als Gleiche unter.Gleichen im. Völkerbund. Sic evwa,rten ferner, datz die Arbeiter aller. Länder sich über die Grenzen hinweg die.Hände reichen und datz die Internationale uns zu unscrm Reckt verhelfen wird. das neue bulgarische Kabinett. Wie über Belgrad gemeldet wird, ist es Theodoroff nach langwierigen Verhandlungen geglückt, fein Kabinett auf neuer Grundlage zusammenzustellen. Theodoroff, der den- Vorsitz beibehält, übernimmt interimistisch die Auswärtigen An- gelegenheiten. Die übrigen Portefeuilles sind folgender- maßen verteilt: Inneres: Pastukow sSozialistj. Krieg: Dauew(Progresiist). Hfmdel: Sachazow(Sozialist). Landwirtschast; Radioff(Agrarier). Oeffentliche Arbeiten; Kenibamtzky(Agrarier). Eisenbahnen: Balakow(Agrarier). die Stellungnahme üer R. unö S.-Näte zur Zrieöensfrage. Aus der von den Grotz-Berliner Arbeiter- und Joi- datenraten und Gemeinde-Arbeiterräten am Mittwoch be- schlossenen Resolution, die von den Unabhängigen vor- gelegt worden war, konnten wir in unserem Sitzungsbericht (Abendausgabe vom Mittwoch) nur eine kurze Mitteilung inachen. Die sehr lange Resolution hat in ihren wichtigsten Abschnitten folgenden Wortlaut: Ein von grausamer.'Härte diktierter Friede soll dem deutschen Volke von den imperialistischen Regierungen der Ententeländer auferlegt werden. Lebenswich H ge„ rein oder über- wiegend deutsche Gebiete sollen vom deutschen Wirtschastskörper abgetrennt, der wirtschaftliche Wiederaufbau und die kulturelle Gesundung Deutschlands un- terbunden werden. Ein solcher Friede kann niemals ein Tauerfriedc sein. Er erzeugt eine Unsumme van wirtschaftlichen und politischen Konflikten, ewigen Haß. Mitztranen und- Racke- gedanken in den Völkern und wird die Welt jährzehntelang nicht zur Ruhe kommen lassen... Die nächste Aufgabe mutz sein, den harten Diktatfrieden durch Verhandlungen zu mildern. Di« Voll-. Versammlung der Grotz-Berliner Arbeiter-, Vommunalen und Sol- datcnräte Hai zu der gegenwärtig«; Regierung nicht das Per- trauen, daß sie eine Milderung der Friedensbedurgüngen durch- setzen kann. Sie ist überzeugt, daß nur«ine Umgestaltung des deutschen Staatswesens im Sinne des RätesYstemZ die Voraus- setzungen schaffen wird, die dem deutschen Proletariat das Wer- trauen seiner Klaffengenossen im Auslande eintragen wird. Damit wird auch die Gewähr gegeben, den■imperialistischen Gewaltfrieden in«neu sozialistischen Dauerfrieden umzuwandeln. Die Voll- Versammlung der Berliner Arbeiter-, kommunalen und Soldaten- rate■ protestiert gegen die gewissenlosen Machenschaften, durch, die das deutsche Volk zu- einem aussichtslosen-Widerstand gegar die Entente aufgepeitscht werden soll. Sie verurteilt auf das schärfste die Haltung der Regierung, die diese chauvinistische Großsprecherei begünstigt Und damit statt einer Mildermtg der harten Friedens- bedtngungen eine Verschlimmerung der Lage des deutschen Volkes herbeiführt, Aus jeden- Fall hat die Regierung die Pflicht, dem deutschen Volke den Frieden zu verschassen, auch wenn es nicht gelingen sollte,, eine Milderumz der grausamen Friedensbedingun- gen zu erreichen. Die Berliner Arbeiterräte fordern alle Ar- beiterräte Deutschlands auf, angesichts des völligen Versagens der Regierung ihrerseits alle Kräfte des Proletariats zufammengu? fassen, um mit Hilfe des konsequent durchgeführten Rätcshstems die toirtschafkliche und politische Wiedergeburt Deutschlands zu ermöglichen. Die Arbeiterräte Deutschlands appellieren an das Döe n schlich kei isgcfühl und an das sozialistische Gewissen des Proletariats der Ententeländer und erwarten von ihm, daß cf sich auch seinccheits gegen den Getvaltfrieden wendet. Ritr in. der gemeinsamen Kampffront des internationalen Proletariats gegen- den Weltimpertalismus liegt die Gewähr eines dauernden Völker- friedens und des Sieges des Sozialismus. . Ter Gebrauch der Worte„annehmen" oder„unterzeich- neu" ist in dieser Resolution vermieden worden. Im übri- gen vergleiche man dazu den heutigen Leitartikel. Rote Zahn'— rotes Sauö— rotes Kleiö! B on Anna M a r g r e t S k r z u e z k a, Vi« Straße auf und hinab Im langsam trottenden Schritt,— Burschen, Männer, der Greis am Stab, dnd die frauen und Kinder mit. Önd dazwischen hineingestreut Mie flachemder Mob« im feld Rote fabn', rotes Band, rotes Rtetd,— Rot« farbf, die lärmt und gellt. Und den Blich auf das rote panier, Wie ertrinkend zum Land von der See.— Xn den Hugen duckt Och ein Cier Und zittert ein v eilandsweh. Gramdunkeler Jahre Leid Mengt sich mit kreiselnder Lust.— Rote Pahn', rotes Band, rote» Kleid,— Oda» ward' euch bewußt? Tor Jahren. Oer fftebel sank. Schwer ging fftevemberwind. Soldaten, dieselbe Straße entlang, Soldaten mit CQeib und Kind. Geber schluchzendem Rcrzeleld Stand Muff* wie lärmender Schrei.— Rote fahn', rotes Band, rote» Kleid?— Hlle» vorbei, vorbei.— Wochen, grau, und ein Cag voll Gram, Den lähmend Entsetzen band. Keiner, keiner der wiederkam— 311« modernd im fremden Land. Hlle schlafend In ewigheit, Mach trotzigem Jugendmut— Rote fahn', rote» Band, rote» Kleid, Rot, wie vergossenes Blut! Ctlic fanfarenftdßc, getan Xn der Gleichmut lässigem Crott,— Wen klagt Ihr zürnend an— Den Krieg?— die Manschen?— Gott? 3n der M«nf*h«t dornigem Leid Seid ihr da» sichernde Blut— Rote fahn', rote» Band, rotes Kleid,— Seid schwelende Glut! Ein Voltsurteil über Kunft. Von Hermann Wid m c r. Vor einigen Wochen traf man in der kleinen Ausstellung unbe- kanntet-Architekten versuchsweise eine Einrichtung, die, würde sie systematisch bei größeren Ausstellungen durchgeführt, für unser ganzes Kunsturteil und vielleicht für unser gesamtes. Kunst- leben überhaupt von weittragender Bedeutung werden könnte. Ich meine die dort ausgelegten Zettel, auf denen jeder Besucher in kurzen Wort«, niederschreiben sollte, welcher von den ausgestellten ■Entwürfen und welcher Künstler ihm am besten gefiel. Triefe Idee verdient die eingehendste Beachtung. Kann sie uns doch bei um- fassenderer Etnführung dazu verhelfen-, zu erfahren, welche Kunst im Empfinden des Volkes eigentlich einen Resonanzboden findet. Denn dieses Empfinden birgt wesentlichste Elemente der komnren- den Äunstentwicklung. Seitdem im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts die Väter des Impressionismus die überlieferte Kunstauffassung ab- gelehnt haben und etwas Neues zu schaffen suchten, löst alle paar Jahre eine Kunsttheorie die mrdere ab. Kubismus und Expressio- ■irisrrmS folgten auf den Impressionismus, die Theorien jagen und' überstürzen sich; was gestern alleinige Wahrhest hieß, wird heule als Überwundener Standpunkt gebrandmarkt, der Führer von heute ist morgen ein Rückständiger. Ueberholier, ein toller Strudel, ein wahnsinniger Wirbel von Meinungen quirlt durcheinander, von denen jede die absolute Wahrheit für � sich alles» beansprucht. Die Künstler find seiden objektiv und können es auch kaunr sein, denn sie verfechien die Kunstauffassung, der sie ihrem Talent und ihrer ganzen Wesensart nach zuneigen und der sie in ihren Werken Ausdruck geben. Aber die Kunstschriftsteller? Man sollte doch eigentlich annehmen, daß sie über den Dingen stehen, datz es Ahnen leicht fallen mützte, alles zu verstehen und das Gute in jeder Richtung zu entdeck«!. Die jahrzehntelange Beobachtung lehrt uns. aber, datz sie da- von meist weit entfernt sind. Sie find mehr Part« als die Künst- ler selber, und obschon sie naturgemäh nicht wie die Künstler neue Rtchtmigen schaffen, sondern sie nur erklären, verteidigen und propagieren, sind sie oft, wie ein hitziger Rechtsanwalt, viel einseitiger und viel iveniger duldsam als ihre Klienten, die Künstler. Und sie rcitzen und zerren ihr Lesepubliknm mit in den Kampf der Meinungen, schaffen eine Atmosphäre der Befan- genheit des Kunstgeriietzcrs vor seinem eigenen Urteil, und so sind wir heute in einem Stadium angelangt, in dem einfach kaunr mehr ein Ausweg aus diesem Labyrinth der sich bekämpfenden Kunstbekenutniffe zu finden ist. Was ist Wahrheit, wo ist der ge- sunde Kern, wohin geht die. naturnotwendigc Entwicklung unserer Kunst? Hier mutz eine neue Instanz sprechen, eine unbefangene und unverdorbene— da? Volk selber in seinen breitesten Schichten! Das Volk, dessen gesunder Sinn von keiner grauen Theorie angekränkelt ist, dessen natürlicher Instinkt aus dem wirren Knäuel der Meinungen das seinem Empfinden Gemätze herausschälen wird, das Volk, das endlich in allen Dingen souverän sein, in allem die letzte Entscheidung haben mutz, und. vor dessen Urteil auch wir Künstler uns beugen müssen! Früher gab der Kaiser den Künstlern goldene Medaillen. Im demokratischen Staate sollen sie keine andere Belohnung suchen, als die Anerkennung des Volkes. Die Künstler sollen kulturelle Führer sein. Aber wir müssen feststellen, von wem sich das Volk führen lassen will._. Komme mir niemand mit dem Einwand, datz„die stumpfe- Menge",„die blöde Masse" in diesen Dingen kein Urteil habe, weil sie ja von Kunst nichts verstehe. Denn die Kunst ist nicht zum Verstehen da, sondern zum Genießen! Nicht als Richter, Kommunkften für Abbruch öer verhanölunßev. Gegen die U. S. P. D.— Gegen Unterzeichnung. Von der' Jenaer Ortsgruppe der Kommunisten geht uns mit dem Ersuchen um Abdruck ein Flugblatt zu, das sich in scharfen Ausführungen gegen die Politik der Unabhängigen wendet. Es heißt-darin: ■ Di« U.S.P.D.-Führer proklamieren die Annahme der Friedens- bedingungen! Das würde für die Arbriterschait bedeuten, datz unsere Kapitalisten von de» Ententckapitalisten ausgeholteu werden und datz diese„Internationale" dann aus dem detttichen Proletariat den letzten Tropfen Vlut heraussauge, um die alten Kriegsschulden und den neuen Krieg der vereinigten iuternationalen Regierungs- truvven gegen dt: Sowjets, die Spartakisten und anderes areefts- scheues Gesindel zu bezahlen. Hier zeigt es sich, wohin die Kom- prvmitzpolitik der U.S.P. führt. Diese Irrwegs polt i i k eines Haase und eines Kautsky, die im Anfang dep Revolution gegen den Anschluß an Rußland gestimmt haben und die im Februar unsere Beziehungen im Osten nicht verbessern wölken. aus Angst, es sonst im Westen zu verderben!! Auchdievonder U.S.P. so sehnlich herbeigerufene„reinsoztali- stische Regierung" wird nach Unterzeichnung des Friedensvertrages n ich t s gegen den Weltkap i- t a l i s m u s v e r m ö g e n. Weiter wind der Zusammenschluß mir Rußland und Un- OOrn und der„sofortige Abbruch der Versailler Verhandlungen ohne jede Erklärung" gefordert. Man sieht, auch links von der Sozialdemokratie ist man von der Richtigkeit der un- abhängigen Heilslehre nicht allenthalben überzeugt. Ein konservativer volksfreunö. Dunkles ans Pommern... Alan--teilt uns mit: In Gartz bei Stettin tietz die Verpflegung ver Bevölleruns so langes zu' wünschen, bis der Arbei t errat die Kontrolle der Verteilung der Lebensmittel in die Hand nahm. Bei einer kürzlich vorgenonnnenen Rebision stellte sich nun heraus, daß der Her? stellvertretende Bürgermeister, dem die Verteilung oblag, in seinen Schränken zirka 20 Zentner NabrungSmittel lagerte, deren Lor- handensein er abgeleugnet Htie. Er hat nunmehr sein Amt nieder- gelegt; hoisentlich nehmen die Verhandlungen nicht das gleiche Ende wie die. vor zwei Jahren, wo dem Ebrenmann folgendes kleine. „Malheur" znstietz: Unter der Aufschrift„Feinrippiger Tabak" sandte er eine Kiste rationierter Lebensmittel an eine in einer andern Stadt belegene Zigarrenfabrik, um Zigarren dafür zu erhalten. Dem Bahnhofsvorsteher fiel die.Sache auf und er öffnete die Kiste. Von dem Ergebnis der damals begonnenen Ver- Handlungen bat bis beute niemand etwas gehört,„denn der Laniv- rat schlief- gar-feste, feinst der Bürgermeister schwieg".—-Daß bc- sagier Herr streng konservativer Gesinnung ist und insbesondere ärmeren Leulcn gegenüber grob und unliebenswürdig ist, sei zu seiner Charakteristik erwähnt, ohne zwischen setner polilischen Ueber- zeugnng und feinem bürgerlichen Verhalten eine Parallele Ziehen zu ioollen....' Zur Zrage öes Nätekongreftes. Tie Stellung des Pollzugsrats. Tie Vollversammlung der Groß-Bertiner Aröeiterräte bat gestern be'Mosson, den Vollzugsrat mit öer Einberufung eines Rätekongresses zu beaustragen. Wie erne Lokalkorrespondenz erfahrt, dürfte der Vollzngsrat diesem Beschluß nicht nochkommen. da ihm einerseits die dazu nötigen Geldmittel seblen und da andererseits die Einberufung eines allgemeinen .Kongresses Sache des Jentralrats sei. Doch wolle man mit der Altgelegenheit noch einmal an den Zentralrat herantreten. nicht als Sjchverstänbigier, glicht als Kritiker sollst, du vor c-in Kunstwerk treten, sondern als Genießer, nur als Genießer! Nicht den kalten Verstand will es in erster Linie befriedigen, sondern es wendet sich an dein Gefühl, will zu deinem Herzen sprechen! Diese Tatsache icheint neuerdings ganz in Vergessenheit geraten zn lein, und dieser primären Mission des Kunstwerkes gegenüber ist es von durchaus sekundärer Bedsutung, kritisch die Ouali täts- unterschiede zwischen den einzelnen Werken sestzustellen. Um nun dieses Urteil des Volkes zu erfahren, scheint mir der Weg, der in der obenerwähnte» Ausstellung eingeschlagen worden ist, sehr geeignet zu sein. Nur müssen diese Zettel, die zur Niederschrift der Urteile dienen, in solchen Ausstellungen auSgokegt wer- den. in denen all: Gattungen der bildenden Kunst, also Malerei, Bildbauerei, Architektur und Kunstgewerbe und in der Hauptsache alle ibr« Richtungen zu sehen sind. Und cs müssen außerdem Aus- stellungen sein, di: leicht allen Schichten der Bevölkerung, alstj auch der minderbemtitelicii. zugänglich sind. Und aus das Urteil der Arbeiter ist der allergrößte Wert zu legen, denn diese sind am un- befangensten und am wenigsten verdorben und voreingenommen. Die Ansstell-ungsteitimgen müßten sich all: Mich: geben, gerade die Arbeiter in größeren Scharen in die Ausstellungen zu führen. Es wäre bei diesen Versuchen natürlich nicht in erster Linie wichtig, zu ermitteln, welche einzelnen Künstler am meisten Beifall haben, aber es ließe sich vermutlich eine Richtung finden,«ine mittlere Linie, aus deren Verlauf mau folgern könnte, welche Kunst mit dem Volke wirklich verwachsen ist. Also nicht der Ouali- tätsunterschied der Kurvstiverke untereinander soll auf diese Weise feftgeurllt werden, sondern die Art und Gattung der Kunst, welche in oen breitesten Polkskreisen Wurzel zu fassen geeignet ist. Und alle die ringenden Künstler und die Richtungen, die auS diesem Urteil ersehen müßten, datz sie nicht zum Volke sprechen, wären in der Lage, zu erkennen, welche Elemente ihrer eigenen Kunst etwa ■noch fehlen. Das wäre das Wertvollste für uns Künstler I Zur Ausführung dieser Versuche eignet sich in Berlin die Große Berliner Kunstausstellung und die Ausstellung feldgrauer Künstler, die beide bevorstehen. In beiden werden alle Richtungen vertreten sein, in der Großen deshalb, well in diesem Jahre sowohl der Verein Berliner Künstler, als auch beide Sezessionen, der Sturm und ander« ausstellen werden. Macht einen Versuch! Notizen. — Gertrud Eysoldt— Theaterleiter. Das„Kleine Schauspielhaus" in der Fasanenstratze, das zurzeit den Reinhardt- bühnen angegliedert ist. wird vom l. Juli 1920 ab auf mehrere Jabre von Gertrud Eysoldt selbständig übernommen werden.� Die Künstlerin, die in dem neuen Beruf zweifellos ernste Arbeit be- ginnen und von großen Erlvartungen begrüßt werden wird, wird für Reinhardt alsdann nur noch einzelne besonders für sie ge- eignete Rollen darstellen. — Der Stoßseufzer der Kriegsgewinnler. In dem„Höchster Kreisblatt" erleichtert sich eine zeitbeklommene Seele mit folgender kurzen Ausdeutung des Schwarz-Rot-Gold:„Schwarz ist die Zukunft, Rot ist die Gegenwart.- Gol d e n war die B«r- g a n g e n h c i t." Prozeß 1 Nachdem der Vorsitzende die heutige Sitzung eröffnet hatte, be- mcrtte er, in einem Pressebericht über die gestrige Sitzung jverde gesagt RechtZaiUv. Liebknecht habe, als der Staatsantv. Z u in- broich den Vorwurf, er wolle Stimmung gegen den Angeklagten machen, zurückwies, die Bemerkung gemacht:„M e u che l n wollen Sie ihn." Der Borsitzende erklärt, von den Gerichtspersonen habe niemand dies« Aeutzerung gehört. Er fragt den Rechtsanwalt Liebknecht, ob der sie gemacht hat. Rechtsanw. L i e b k ne cht gibt das zu und bemerkt: Als gestern dos Flugblatt verlesen wurde und sich daran Erörterungen mit dem Staatsanwalt knüpften, sagte Lcdebour zum Staatsanwalt: „Sie wollen mich fcsrnageln." StootSaittv. Z umb r o i ch stellte das in Abrede, worauf ich zu meinem Mitverteidiger sagte:„Meucheln loollen sie ihn." Ich habe damit sagen wollen, der Staatsanwalt wolle durch die Art serner Beweisführung hintenherum bei den Ge- schworenen Stimmung gegen den Angei lag t e n machen. StaatScmw. Z u mb r o i ch: Von der Verteidigung, namentlich vom Rechtsanwatt Liebknecht, ist wiederholt davon gesprochen lvorden. daß Dorenbsch und andere„ermordet" seien. Nur im Zusammenhang mit diesen Aeußerungen kann die Bemerkung: ..Meucheln wollen sie ibn" verstanden werden. Rechtsanwalt Lieb- knecht macht mir also den Vorwurf, ich habe die Absicht, einen Meuchelmord an den Angeklagten Ledebour zu begeben. Das ist eine F ntamie, die ich entschieden zurückweise. Tor Vorsitzende rügt den Ausdruck„Kufamic". Rechtsauw. Liebknecht: Die Ausführung des Staatöan- loalts Zumbroich zeigt, wie wenig er geeignet ist, diesen Vorgang zu versieben. Es ist mir unbegreiflich, wie er im Ernst glauben kann, ich könnte meinen, daß er den Angeklagten Ledebour meuch- lings ermorden wolle. " Der Vorsitzende befragt die Rechtsanwälte Rasenseltz und Obuch, um feftzustellen. wie die Aeußerung des Rechrsanwalts Liebknecht aufzuiasseil sei.— Rechtsanwalt R o s e n f e I d erklärt, er habe überhaupt nichts gehört.— Rechtsanwalt Obuch lehnt die Beantwortung ab, da e? sich um eine innere Arigclegenfteit der Berieiöigung. handle.— Auf Befragen erklärt Journalist JD s- i.kar Thiele, der seinen Tisch unmittelbar neben dem.Vertreter- tische hat, daß er die Aeußerung Liebknechts gehört und in die Presse gebracht Hobe. Die Aeußerung sei so nebenhin gemacht worden. Nach einer Beratung des Gerichts verkündet der Vorsitzende, das Gericht hafe von einer Ordnungsstrafe Abstand genommen, da die Angelegenheit durch die Angabe des Rechisanwalis Liebknecht und die angestellten Ermittelungen aufgeklärt fei. Die Aeußerung sei an sich geeignet, die Würde desGerichts zu verletzen, selbst wenn sie nur die voiu Rechtsanwalt Liebknecht angegebene Bedeutung gebabt haben sollte. Aber sie sei n i ch t f ü r d i e Oeffentlichkeit bestimmt gewesen und nur durch den Zu- fall, daß ein Berichterstatter dicht am Verteidigertistchc sitzt, in die Presse gelangt. Hierauf tritt das Gericht in die Beweiserhebung ein. Zunächst werden die Zeugen vernommen, die Auekünft geben sollen über Sit Besetzung des„Borwörts" am 5. Januar. Zeuge Klein, Pförtner im Gebäude des„Vorwärts", sagt aus, am ö. Januar, abends um öl„ Ilbr seien c:wa 30 Mann zu ihm gekommen und hätten unter Drohung mit Revolvern verlangt, er solle dte T ü re n öffne n. Er habe gesagt, er habe die Schlüssel nicht. Dann hätten die Leute die Türen mit Haken geöffnet. Redakteur Euch Kut Uue r; Schon am ü. November machten einzelne den Versuch, den„Vorwärts" in ihre H.ände zu. bekommen. Der Versuch mißlaug.i er vcranlaßte aber die damalige Regierung, eine Sicherheitswache bog Raum- burger Jägern in dos„Borwärts"-Gebäude zu legen. Am LS. De- zembex wurde im Anschluß an die damaligen Kämpfe am Mar- stall der„Vorwärts" wieder besetzt, diesmal mit Erfolg. Durch Verhandlungen wurde erreicht, daß die Besetzung am 26.. De- zeuchec wieder ausgehoben wurde. Dann wurden die Jäger zu- rückgezogen und dem Gebäude eine Wende gegeben, die gebildet war von den dem damaligen Polizeipräsidenten Eichhorn unter- stellten Mannschaften der Sickerheiiswehr und der Republikanischen' SoldateMvehc. Mir hatten.den Eindruck, daß uns diese Wache wenig nützen würde, da sie ja u n er Eichhorn stand, also bei V einem Angriff auf den„Vorwärts" uns nicht verteidigen, vielleicht sogar zu den Angreifern übergehen würde.— Ani� ö, Januar abends befand ich mich mit Heitmann und Viktor Schiff in eitlem Bureau des Gebäudes, das einer Korrespondenz gehört. Gegen 6 Uhr hörte ich den Ruf:.„Licht aus, die Spartakisten kam- me n." Wir löschten das Licht aus, konnten aber sehen, daß Be- waffneie auf dem Hofe erschienen, und hörten, ldaß sie Drohungen ausstießen. Wir fürchteten Gefahr für unser Leben, wenn wir hinausgehen würben. Unsere Versuche, telephonisch Hilfe herbeizurufen, hatten keinen Erfolg. Wir blieben über Nacht in dem Raum und kamen am folgenden Tage mittags unerkannt aus dem Hause heraus. Nachdem der„Vorwärts" durch Regierungstruppen genommen war, ging ich zum erstenmal tvied-er in das Gebäude des„Vorwärts". Ich sah viele Zerstörungen, Barrikaden aus Zeitnngspapierrollen waren aufgebaut. Wir fanden im Haufe 20 Maschinengewehre ohne die durch den Kampf unbrauch- bar gewordenen, etwa 1000 Gewehre und überall herum- liegende Handgranaten. Eine Frage des Verteidigers Rechtsanwalt Hcrzfcld beant- wartet der Zeuge dahin: Man hat wohl nicht nur die Absicht gehabt. den„Vorwärts" zu besetzen, sondern, sein Erscheinen zu v e r- hindern. Dafür spricht die Tatsache, daß der„Vorwärts", als er nach der Besetzung in einer anderen Druckerei hergestellt wurde, die fertigen Exemplare vor der Verbreitung von Aufständischen ver- mchtet wurden. Von einer Erregung über die Schreibweise krs „Vorwärts" l wo nach der Verteidiger fragte) ist mir nichts bekannt, es mühte denn sein, daß die Unabhängigen darüber erregt waren, daß wir am Tage vor der Besetzung aufgedeckt hatte-:, daß E'ch- Horn, der damalige Polizeipräsident� ain 23. Dezember die Aus- � ständischen mit Waffen u nd M u nition versehen hat. Rechtsanwalt Lieb necht: Hat der Zeuge am 0. November, dem Tage der Revolution, das W o l f f s ch e T e l c g r a p b c ti- b u r e a u besetzt, und Wakrum hat er das getan? Zeuge Küttkter: Ich habe mit einigen anderen das WTL besetzt, weil ich es für notwendig bielt. die Nackwicht vom Siege der Revolution in Berlin in die Welt zu setzen.. Wir haben uns mit Angestellten des MTB dahin geeinigt, daß ein Vertrauens- mann von uns die hinausgehenden Depeschen überwacht, daß aber sonst alles beim alten bleibt. Reichskanzler Eberl, dem wir die Besetzung nachher mitteilten, war mit derselben nicht ein- verstanden.• Ängekl. Lcdebour fragt nach dem Wortlaut der vorn Zeugen abgesandten Depesche.— Zeuge K u t t n e r kann sie nur dem Sinne na arojebe«. der sei: In Berlin hat die Revolution einen großen unbluNgen Sieg errungen. Der Generalstreik ist pro- kl«nricrt. und vollständig durchgeführt. Die Garnison ist zum Volke übergegangen. Alle öffentlichen Gebäude und Behörden befinden sich in den Händen der Revolutionäre. Ein Arbeiter- und Soldatenrot ist eingesetzt.— Angell. Ledebour: Ist in der Depesche auch die Proklamierung' der Republik mitgeteilt?— Zeuge Kuttu ex:' Soweit ich mich erinnern kann, ist dos nicht mitgeteilt. Bondin. Mitinhaber der im„V o rwär ts"g cbä udo. befind- lichen Wcinhondlung von Brand u. Co., sagt, während der Be- setzung seien in seinem Geschäftslokal Pulte, Schränke und Kelle- reien erbrochen»nd Waren im Wert von e t w a 2 4 000 M. gestohlen worden. Auch Kleider des Personals feien gestoblen worden. Der Obmann der Besatzung habe verlangt, der Zeuge solle angeben, die Diebe seien keine Spartakisten. Der Zeuge habe das abgelehnt. ..,Kgu.f»-.ann Ascher g:R an. daß aus seinem ebenfalls im „Vorw.äirtsl'gcbäiide..befindlichen Geschäft für etwä ,50 000 M. W a r c n g e sto h I e n seieir. Am Freiiagnachmittag zwischen 4 und 5 Uhr. habe•ein ihm bekannter Herr, dor weder zur Besatzung gehörte, noch von der Regierung kam, zu ihm gesagt, in ein bis zwei Stunden solle er, der Zeuge, das Gebäude verlassen. Der Herr habe Andeutungen gemacht, aus denen hervorging, daß die Besatzung durch Regierungstruppen angegriffen, werden würde. Der Herr habe ersucht, seinen Namen nicht zu nennen. Ter Zeuge, nach dem Namen des betreffenden Herrn gefragt, antwortet, er iverdc den- Herrn iragsn, ob er jetzt seinen Namen nennen dürfe und ihn dann angeben. Aus Antrag der Verteidigung wird'beschlossen, den Herrn als Zeugen zu laden. Der Angriff auf Petersburg. Bafel, 22. Mai.(TU) Nach einer Meldung der„Baseler Rachrichten" aus Moskau hat die Offensive der Alliier- t e» gegen Petersburg von der S e« s e i t e her eingesetzt. Das Gebiet von Peterhof l'ege bereits unter dem Feuer der eng- tischen und französischen Schiffsgcschützc. Wir erust die Lage seitens der Sowjetregierung angesehen wird, geht aus einem Auf- ruf Lenins an daS bolschewistische Rußland hervor. Es heißt darin, daß die Stunde der höchsten Gefahr für das Land g«- kommen ist, da die imperialistischen und kapitalistischen West- mächte, die schon lange auf den Sturz der russischen P r» l e- tarierrcgierung hinarbeiten, augenblicklich glauben, ihre Hoffnungen verwirklichen zu können. Auch T r v tz k i fordert das russische Volk zum Kampf auf. Tie Stunde sei sehr ernst,»nd es sei die Pflicht eines jeden, sich biS zum äußersten zur Wehr zu setzen. Die Volksabstimmung in Süötirol. Vor einigen Wochen konnte dem Präsidenten Wilson eine Denkschrift aus Deutschsüdtirol überreicht werden, die die Frage der Annexion eingehend beleuchtet. Das historische Dokument erweist den vollkommen deutschen Charakter de» Landes nach Geschichte, Volkskunde und Kultur, zeigt die Ungerechtigkeit der italienischen Ansprüche auf die Brenner linie und kommt zum Schlüsse, eine Annexion durch Jialien emschieden abzulehnen. Somit stellt die Denkschrift eine wahre, wichtige und unbeeinflußte Volksabstimmung dar, wie sie sonst nirgends vorgenommen worden ist. Der Konflikt im mittelüeutsthen Sergbau. Kein Streik. Halle, 22. Mai.(Eigener Drahtbericht des„Vorwärts".) Gestern fand eine Konserenz der Betriebsräte der Bergarbeiter in Halle statt. Es wurde beschlossen, eine Deputation nach Berlin zu entsenden, die bei den Berliner Behörden in der Sache vorstellig werden soll. Damit ist die Gefahr eines Streiks im mittel- deutschen Bergbau zunächst abgewendet. Es ist möglich, daß die Deputation die Wiedereinsetzung eines Bezirksberga rbelwrrats beim Oberbergamt Halle fordern wird. Sie wird sich vermutlich an das Reichsarbeitsministeriuni wenden. Der Arbeitsplan der LandeSverfammlung. Der Aeltesten- rat der Preußischen Landesversammlung beschloß zur Geschäftslage, daß»m Sonnabend und Montag die Vollsitzungen nnt Rücksicht auf die Arbeiken der Ausschüsse ausfallen sollen. Vom Dienstag, den 27. Mai, bis zum 4. Jmri sollen dagegen die Bollvers ammlnagen durchtagen. Znöuftrie und Handel. Börse. Die Steigerung der Kriegsanleihen von 74'/« am Schluß der gestrigen Börse auf etwa 7 5 14 Proz. kennzeichnet die Stimmung au der Börse.'Sluch auf anderen Gebieten fanden Deckungen statt, die zum Teil zu ansehnlichen KurSbesse- r u n g e n führten. Dies tvar namentlich am Montan- und F a r b c n m a r k t der Fall. Letztere gewannen bis zu 7 Proz. Für Schi fsahrtsaktien hielt daS Interesse an. Ferner wur- den R ü st u n g s- und Petroleumwcrte zu höheren Kursen dem Markt entnommen. Am Rcntenmarkt waren außer Kriegs- anleihen auch S ch a tz a n w c i s u ii g c n und 2-, 3tz»- und 4pr0'- zentige Anleihen und K o n f o l S fest. Der Abbau der internationalen Ausseuhandelsbeschränknugev. Frankfurt a. M„ 22. Mai. Die französischen Ausfuhr- be schränkungen sind nunmehr bis auf wenige Ueberreste von der Regierung beseitigt worden. Der behördlichen AuSfuhrkon trolle unterliegen künftig nur noch einige wenige Erzeugnisse, die für die Ernährung und den Wiederaufbau der besetzten Gebiete sowie das Geldwesen nötig sind, also vermutlich auch Edelmetalle. Das Dekret über die Ausfuhrverbote vom 20. Januar 1910 batte noch etwa 140 Warengattungen aufgezählt, während die jetzt herausgekommenen Listen nur noch 19 enthalten. Wegen Milderung des Ein- fuhrverbots wird, wie die«Frankfurter Zeitung" berichtet, noch verhandelt. Sie wird im Einvernehmen mit den Alliierten erfolgen. GelversschaZisbewegung PosthUisangestelltc der Zernsprechämter, des Postzeitungs- amtes, des Postscheckamtes usw. Im Anschluß an die in der Ver- sammlung am 18. Mai er. angenommene Erklärung teilt der Zentralverband der Handlungsgehilfen mit, daß das Reichspost- Ministerium die Oberpostdtrektion angewiesen hat, mit dem Zen- tralverband Mr Handlungsgehilfen"sachlich in Verhandlungen einzutreten. Dadurch erübrigen sich die in Aussicht genommenen weiteren Schritts der Posthilfsangestellten. Es wird gebeten, die weiteren Mitteilungen der Sek- tionsleitung abzuwarten.« Schriftmaler in Metallbetriebe«. Freitag. 23. Rai. 7 Uhr, bei Wollschläger, Adalbertstr. 21: Versammlung aller Vertrauensleute der Schriftmaler, Maler und Lackierer. Slellungnabme zum Kolleltwöertrag. Porzellavarbeiterverband, Abt. Schildermaler. GroßSerün Tie Flucht des Oberleutnants Voget. Tie Nachforschungen nach dem flüchtigen O?erleutNÄNt Bogel haben bisher noch zu keinem positiven Resultoi geführt, lim st) interessanter ist eine Nachricht, die heute aus Jüterbog gemeldet wird. Danach soll am verflosseneu Sonnabendnachniittag dort ein dunkelblaues Automobil gesehen worden sei», iu�dem zwei Personen saßen und das i» der Richtung nach dem Flugplatz itt_ sehr schnellem Tempo fuhr. Wi»lr>eiter berichtet wird, soll am Soun- abend auch von den: Flugplatz ein Flugzeug aufgestiegen.fein, da? in westlicher Richtung davonflog. Es sollen nun Untersuchungen darüber angestellt werden, od Vogel mit Hilfe Lindemanns tat- sächlich ein Flugzeug zu seiner F l uch t erhalte n hat. Aus den Etartbüchern des Flugplatzes, in das alle Aufstiege van Maschinen eingetragen werden müssen, soll festgestellt werden, ob an dem iraglicheu Tage tatsächlich ein Mililärflngzeug i» der Richtung nach Westfalen abgeflogen ist. .* Das'Berliner Polizeipräsidium stellt infolge einer in der„Freiheit" erschienenen Anfrage fest, daß eS weder auf die Namen des Leutnants Lmdemann und des OberleutnairtS Bogel, noch ans den Namen eines„Kurt Velsen" einen Paß anS- gestellt hak.___ Nnabhiinzcher Radau. Am Mittwochabend fuhr der Reichs- wehrlninister Noske im offenen Wagen vom Brandenburger Tor die Linden entlang. An der Wilhelmstraße mußte der Wagen wegen des DemonstrationSzuaes der Unabhängigen halten. Als ein Mann rief. RoSte fei im Wagen. Hub ein wahnwitziges Gejohle und Geschimpfe an, wobei feine der Krastworke vergessen wurden. die von der„Freiheit" in den letzton Monaten dem Reickytfvrhr- minister gewidmet ivordon sind. Noske mußte Iveiterstchr.'tz,. als die Menge eine immer drohendere Haftung einnahni. Dem Wagen flutete eine tausendköpsige Menge in die Wilhelmstraße nach, die sich dort eine ganze Weile in-wüsten Schimpfereien»nd Drohungen austobte. Nochmals Dorenbachs Tod, Im Ledebourprozeß ist die Behauptung ausgestellt worden, der Kommunistenführer Torenbach sei nickt auf einem Fluchtversuch erschossen, sondern vorsätzlich ermordet worden. Nach dem bishori- gen Ergebnis der Untersuchung wird sich diese Behauptung nicht aufrechterhalten lassen. Mehrere Zeugen, darnnler Rechtsanwälte und Journalisten, bekunden gesehen zu haben, wie Darenbach seinem Begleiter, dem Kriminalwachtmcistcr Kirschbaum, davonlief. Dieser gab dann, nachdem er mehrmals„Halt!" gerufen hattt, den tödlichen Schuß av. Kirschbaum hatte auch die Verhaftung TorenvachS in Eiscnach vorgenommen, wobei er einen schweren Ringkampf m t ihm zu bestehen hatte. Außerdem soll Darenbach selbst auf, seinem Totenbett erklärt haben, daß die gegen Kirschbaum erhobenen Be- schuldigungen falsch seien._____ tHeflügelfarmeu für Kriegsbeschädigte. Bekanntlich besitzt die Marl Brandenburg in Lätze ejne Muster- Geflügelfarm, die in jahrelanger, mühsamer Arbeit und unter Aufwendung großer Mittel zu einem mustergültigen Lehrinstitut für die Geflügelzucht umgewandelt worden ist. Schon ISIS liatie der Besitzer des Gutes mit der Regierung darüber verhandell. wie die Kriegsinvaliden zum Teil auf dem Lande zwecks Förderung der Geflügelzucht untergebracht werden könnten. In Friedenszeiie» führte Deutschland für 410 Millionen Mar! Geflügel und Eier vom Ausland ein. Diese Dummen könnten dem Baterlande erhalteu bleiben, wenn wir Geflügel und Eier im Land selbst erzeugen. und zwar mit 00 Prozent der Selbstcrnährung des Geflügels, so- ..bald die Maldynge». und die abgeernteten Felder nutzbar gemacht werden durch fahrbare Stallungen. Auf Gut Lätze ist der Anfang hierzu gemacht wachet: durcb Anlage einer Gesliigekzeutr.ale füt> '10 000 Hühner und 40V00 Küken. Hier sollen alle'Ktnderkrant'- heiten des Geflgeks kontrolliert und deren Verhinderung bezw. Heilung misprobieri werden, damit nachher in allen Provinze« nach diesem Stzftem solche Zentralen angelegt werden können. Bei Besserung der Futterzu stände soll dte Sache großzügig ange- faßt werden. Die Regierung lie� am 24. April die Anlagen durch Sachverständige eingehend bosichtigen und hat daraufhin'energische Förderung zugesagt. Zunächst werden mehrere Hundert Kriegs- beschädigte sich noch Gut Lötze zur Erlernung der Geslügelzuchl bogeben, wo sie in Baracken untergebracht werden sollen. Em Ruubüberfall ist gestern abend schon wieder verübt worden. Die Zigarettenhändlerin Witwe Emilie Krüger in der Petersburger Straße SO war kurz nach 8 Ubc gerade im Begriff ihren Laden zu schließen, als es noch klopfte. Sic öffnete und es trat ein Zunger Mensch in feldgrauer Uniform ein. Er tat sehr eilig, sagte, es• sei ei« Wafferrohrbruch eingetreten und er müsse als Klempner � sofort die Leitung absperren. Dabei schob er auch schon die Frau beisdte und ging durch den Laden nach der Küche. Frau Krüger eilte hinter ihm her, um sich rasch noch erst mit etwas Wasser zu versehen. Als beide in der Küche waren, ging plötzlich vorn der Rollvorhang herunter. Da packte sie auch schon der Feldgraue, würgte und kratzte sie und verbot ihr mit vorgehaltenem Revolver jeden Laut. Unterdessen raubte ein zweiter Feldgrauer, ebenfalls ein junger Bursche, im Laden alle Zigaretten, die er in der Eile zusammenpacken konnte, steckte auch noch 30 PI. bares Geld aus der Wechselkaise ein und verschwand mit der ganzen Beute. Der erste Räuber folgte ihm auf dem Fuße, ohne daß die bedrohte und ge- änastigte betagte Frau es wagte, um Hilfe zu rufen. So entkamen beide. Freie Hochfchulgemeinde für Proletarier- Der Mathematik- Kursus für Jugendliche ist aus«omiabond. S— 7 Ubr verlegt. Teilnehmer lönnen«onnabend, 24. Mai, 3 Uhr, Kochstr. 13, noch in den KürsuS neu eintreien. Groh-Berliner Lebensmittel. Reinickendorf. Lebensmittel. Auf Abschnitt 20 der allgemeinen Lebensmittelkarte für Grotz-Berlin 150 Gramm und«ruf Ab- schnitt 30 100 Gramm, zusammen 250 Gramm Teigwaren für 35 Pf. Auf Abschnitt 35 der Karte für Jugendliche 100 Gramm Grieß sür 10 Ps. Anmeldung bis 23. Mai.— Auf den M a i abschnitt(der N u m m e r abschnitt darf nicht abgetrenitt werden) der Karte L L und O K Pfund Hafermehl für 44 Pf.— Den Kriegsbeschädigten, die 50 Proz. und mehr erwerbsunfähig sind, soll ohne ärztliches Attest vom 10. Juni ab eine wöchentliche Nährmittel- zulage von 250 Gramm bewilligt werden. Erstmalige Anmeldung unter Vorlegung aller Beweismittel im Zimmer 23 des Ernäh- rungSamtes.— Verkauf einer beschränkten Anzahl Jackenklei- der Freitag und Sonnabend. 8— 4 Uhr, in der 1. Gemeindeschule gegen Vorlegung der Ausweiskarte. Decken zu Frauen- und Kinder- ulstern für 05 M. einige Unterröcke sowie bezugschenipflichtige Herren- und Damrnhemden.— In den amtlichen Verkaufsstellen gute K a f s e e m t s ch u n g für 00 Pf. Ebenda Hosenträger für Knaben und Männer für 85 Pf. bis 2,50 M. Wittenau. Von Freitag, 23. Mai. ab: aus Abschnitt 23 der chroh- Bei liner Lebensmittelkarte 20» Gramm Dörrgemülc isir 0,92 M.. 150 Gramm Nudeln sür 0,22 M. Aus Abschnitt 24 der Gt oh. Berliner Lebensmittelkarte 500 Gramm Honig illr 0,80 M. Aus Abichnitt 25 der Grotz-Berliner LebenSniiltelkarte 1 Hcrmg für 0.80 M. Aus Abschnitt 31 per Jugend- lichen-Karte 200 Gramm Graupen für 0,19 M. Die Ware ist bis spätestens Freitag, den 30. d. MS. abzuholen. Tegel. Abschnitt 25 der Grod-Berliner LebeüSmittelkarte 300 Gramm Marmeiade für ISO M.. Ablchnttl 30 der Grotz-Bxrliuer Lebensmittelkarte 100 Gramm Grouven für 9 Pf, Abschnitt 238 der EemetndelvirttchastSkarte 100 Gramm getrocknete Möhren für 48 Pf., 100 Gramm getrockneten Weißkohl für 44 Pf. Anmeldungen bis Montag, dm 2«. Mau BercmS- gabung der Ware am Sl. Rai. Di« EütkoNUtxsteuetvflicht Beginnt mii Bern ersten Tage des d« Antlastung au» dem Heeresdienst folgenden Monats, sofern ein steuervstichtigeS Einkommen vorhanden ist. Von den Unteroffizieren und Mannschaften des Beurlaubtenstandes, welche mit einem dem «hinkommen von nicht mehr als IOOV M entsprechenden Steuersätze veranlagt find, wird für diejenigen Monate, in denen sie sich im aktiven Dienst fixfinde», die veranlagte StaatSeiniommensteuer nicht erhoben. Zur Steuerveranlagung. Gegenüber hervorgetretenen Zweifeln. welche untere BermögenSgrenze für die Verpflichtung zur Auf- stellung der vorgeschriebenen Vermögensverzeichnisse matzgebend fein soll, hat sich der Reichsminister der Finanzen dahin aus- gesprochen, datz zwar grundsätzlich j«de Person, die Vermögen im Sinne des Besitzsteuergesetzes besitzt, ohne Rücksicht auf denen Höhe verpflichtet ist, ein VermögenSvetzeichmS auszustellen, datz e6 aber unbedenklich erscheint, bei Vermögen bis zu 10000 M. auf die Ausfüllung dervermögenSverzeiSnifse zu verzichten. Die Bordrucke für die Vermögensanzeigen für die Berliner Steuerpflichtigen sind von der Amtsstelle, Juden- stratze S8/S0, oder von den zuständigen städtischen Sieuerkaflen ab- zuholen, eine Zustellung der Bordrucke erfolgt nicht. Baukostenzuschüsse auch für Holzhäuser. Der Staatskommisiar für das Wohnungswesen hat verfügt, datz auch für Holzhäuser, je- voch nur in solcher Ausführung und sicherer Konstruktton. Bau- kostenzuschüsse gewährt werden sollen. Ebenso hat der Staats- kommlssar cnweoubnet, datz auf die von Reich und Staat gewährten fienzuschüffe auch bereits vor der Fertigstellung der Bauten ratenweise DarTelchszablungen gegeben«erden können. Bereits nach der erfolgten Rohbauabnahme darf ein Darlehen bis zur Höhe der Hälfte des gesamten Zuschusses gegeben werden. In Ausnahmefällen sollen noch weitergehende Vergünstigungen gewährt werden. Zum Bau von Avbeiterwohnungen in ländischen Gemeinden und in GutSbezirten sollen die von Reich und Staat gewährten tleberieuerungSbeihilfen gewährt werden. Zu seder Gewährung mutz der Arbeitgeber, dem die betreffenden Arbeiterwohnungen zu- gute kommen, den aus die Gemeinde entsollenden Teil der Zuschüffe aus eigenen Mitteln beisteuern. Der Mietszins mutz den Ver- hältnissen angepatzt sein und eine Erhöhung der Mieten darf nur mit Zusnmmung des Kreiskommunalverbandes erfolgen. Tie Zu- schüsse sollen in erster Linie den Arbeitgebern dann gewahrt werden. wenn diese sich bereit erklären, den Grund und Boden mit den zu erbauenden Wohnungen unter angemessenen Bedingungen inS Eigentum der Arbeitnehmer übergehen zu lassen. Gefahrliche Seide. Kürzlich hat sich in Berlin ein besonders tragischer Vorfall begeben. Ein Herr geht mit seiner Braut spa- zieren. Der Wind jagt einen Funken von setner Zigarre weg— und plötzlich steht die Dame in Flamuen. llnrettbor war dos jung« Leben verwirkt; nach nur wenigen Stunden lag sie tot. Ein Kleid aus silbergrouem Seidenstoff war die Ursache der Verbrennung. Sin Kriminalbeamter begab sich zu der Schneiderin, von der das Kostüm bezogen worden war. Sie hatte noch mehrere Kleider und wollte eins für sich zurückbehalten. Der Beamte überzeugte sie an Ort und Stelle von der Gefährlichkert der Seide, indem er ein Stückchen mit einem Fünkchen in Berührung brachte. Schreiber dieses hat eine Stoffprobe in der Hand gehabt nnd damit experimentiert. Aller Wahrscheinlichkeit nach-ist eS R'u n i t i o n Z« se t d e, die Dieben in die Hände gefallen und verschoben sein mochte. Vorsicht also beim Seidekauf! WaS wird au? den Schulgemeinben? Trotz der Versicherungen des Kultusministeriums, die Abstimmung über die Einführung der Schulgemeinde müsse auf joden Fall stattfinden, haben die Fest- stellungen der„Freien Schülerschaft tm Jugendbund Aufbau er- geben/daß dies m den wenigsten Schulen geschehen ist, so z. B. nicht in den Anstalten: Mommsen, Hohenzollern-Schönebecg, Konigstadt, Goethe-WilmerSdorf, Lutsenftadt, Elisabethschule. Leibniz. Im Frtedrich-Realgymnasium ist die bereits eingeführte Schulgemetlide wieder beseitigt worden, weil die Direktoren sich um Weihnachten gegen die Schulgemeinde ausgesprochen haben. Gegen diese Sabotage bzto. das inangelnde Interesse im Kultusministerium erhebt die »Freie Schülerschaft" Protest. TaS Umsahfteuerbnrrau ist zum Zeil nach v 25, Alexandersir.<1 tLehrervereinSbauS), 4. Siock. verlegt. Tel.: Bureauleiter Schulz VTIJ Stadtselrrtär Mag. 344, Expedition und Vuchhaltereien Mag. 875 und 887. Fuhball. Der Sportlichen Bereinigung der«uergesellschast wurde ein Wanderpreis zur Verfügung gestellt, der von den Fußballmannschaften der Krotz- Berliner Geschästsbäuser ausgespielt werden soll. Interessierte Vereine wollen sich an diese Vereinigung, Berlin 0 17, Ehrenbergstr. 11/14, wenden. Berantwortllch fttr Politik Arhie Satern»», Bl».-?eiedenau, für den übrigen Teil de» Blatte»:«lfred Scholz, Reukölln: für Anzeigen: Theodor Stocke, Berlin. Verlag: Borwartr-Berlog G. m. b. H., Verlin. Druck: Vorwärts- Buchdrvckerei und Ierlagoanstalt Paul Singer u. Do. in Berlin, Lindcnsw. S. Möbel und kompl. Vohnuooselnrichfungen Herreo- u.Spelfezlmmcr WoImv» u. SctklAfzlmmer Hervorraoenp sdiön und preiswert in«UlenPrAlslaoen u-Sölnrton Klubsessel und Sofas In Oobelln und Leder Sperr.- AX»feii»�p f.Vermlefano kompletter B nrlctüunoea daher stets viele Oeleoenheltskaufe M. Marltlewlcar Kuhla fHanos Berkanf im Fabrikmagazin N 31. Watt»tr. 17/18. Zähne m. echtem Friedenskaatschak 4 N. mmmm 5 Zahre Garantie, nmn» Zahnziehen m. Betäubung Ibei Bestellung v. Gebissen gratis. Goldkronen 0.20 M. an. Spej. '**-■'"'* Dauziger Strast« Ecke Schonh. Allee � Ibei Bestellung n. Sebiffen gratis. Goldkronen �umÄst Zahnpraxis Batvani, Kriegsanleihe kauft xexou Barzahlung Deatsehe HetaillndQstrie, Potsdamer Str. 67.* fttofS verleiht geg. monafl. vVCIO Rjjchahwng diskret H. Blume, Hamburg 5. Kleine Anzeigen im„Vorwärts" sind billig und erfolgreich I wird sofort beseitigt durch Sin- reiben mit RoamoNt-Tlnktur Prahel" Versand gegen Nachnahme M. SSO durch Firma Franc Heinrich, vorlin- Llchteaborg 10 Frankfurter Alle« 257. Amerikanische Journaie. 21 MD* Bureaubedarfsartikel. GeseMnsbiieher Cebr.Scherk/Si1," Amt Moritzplati Nr. 3481,.1482, 3483. Möbel-Ängebot. Solide Mäbelstrma stiert Spezlal-Gln. u. Zwoizimmer- »eine M leuz «in STOt--------- «vrShto ftnlanj. Verkäufe 1 1 Statenoaaea, gut erhalten, verkauft W. Lorkamm, Vau- »»rbta»»»ert»Ms. ltitnstler. aardinen, Zuggardinen, Tüll- störe», Tüllbettdecken, Tev- »ich«, Beirvorleger. Läufer- stosle, Tlschdecken, Diwan- decken, Portieren usw. finden Sie äußerst billig Gelegen- heitskautbau»«chänhorn, Ackerstraste 1S8/170. Eckhau, Msallerstrast«(Rosenihaler Zlatzh__ IM/?! Plaadleihhou». chermann- platz 5. Mailrnauswahll Pelz- lachen! derrengarderobel Golbsachen- BeUenuerkaus.* AbeistRierpump», Sang«, Rohre,»artenivristen auf- gabrhalber billig. Schroeder, chochstrast« BS.__ nn* Leiterb» ndwageu, Handwagen seder Art. Holzräder. Schmiede. Landobergerstr. 1». ' Leite-magen,«osttUwog Karre liefert billig. G ste» er. Wagner nicker-trast« 71. .-ro- Cöpe- 121«' HirreaanzLg«, Paletots, tosen, Jackett», Damenmäntel, ocke. Blusen. Läwenthal, Zteuiälln, Berlinerstr. 41 I.' " fffifbeusut. Solange Bor. rat reicht,»erkauf« preiswert »Ilerhand Gardinen. Store», Portieren, Tllllbettdecken, Wasfrldecken, Tischdecken, Di- «andicken, Dekorationen so- wie fast neue Teppiche, Läu- frrstvff«, Bettvorlagen, Stepp- decken und ander, Gelegen- hbitstäuf«. ffrifd. Prin»«»- ftrast« 84, S Treppen,(äste- rttzplatz.)__!/»1«' " Leitzhau»«oseath-lert»,, Linienstrahe 208/4, Eck« Zip- kentbole-straste,»ur l Treppe, kaufen Sie Pel.ikrage», Muf- fen, Stunk«. Nerz.«la»ka. Ilaniltchse und olle anderen Pelzarten, Taschenuhren, Bril- kanten. Sildertaschen. Alpaka- laschen.______ 192«' «ealmäiitel,«reuzfstchse, Reiher. Straust/ederritschen, Gelegenheiten. Blauer Ba- zar.«aifer-Wilhelmstraste 18, am«leranderpl-tz._ 22«* «iarichtaagea für Saft. wirte. Weinstuben,«ondito» reien liefert, auch auf Teil- z-hlung. Sierapparate-Fabrik Schlüter n. To., Dragoner. ftrast« 14.______„>74«' ' Zaftatlatenr, kaufe»«I«i- irische» Material,«Uvker- brähte, Glühlampe». Alte Zakobstrastelt».____ 129«' " Tabatpslanzen, Gemüsepflanzen aller Art»erkauft Gärtnerei Gendel, Neukälln, «öllnische Allee 180-1«. 88/12' Ziarwoschfifte». Zober. Fa- brik. Sauiisterftraste 48. 712' RSHmoschlnea zu verkaufen, auch Teilzahlung gestattet. Hahn, PrenzlauerNrast» 2V.' Sin« englische Drehrolle, linen Zansenschen Drogen- zu verkaufe». A. Rll- ger, Rahnsdorf-Riihle. t« schrank zu »er. Bahn«_■__ Holzbildhauee Kerkz-n,. gebrauchte«. zu»erkaufen. Gr.- kichterfelh«, Lankwitzstraste 8. M. Bernhardt._ 28878 KiabeeW««»» verkauft Wer- »er, Prenzlauer Allee 178. mm~, verkanft Balzet, Siendalerstc. 30. 190« Sehte» Noehhiui-e«autabak liowte reiner Rauchtabak in »ekannter«llte wieder»in- »«troffen. An Selbfwrr- iraucher. Tabakgeichält Bei- lin O. U2, Kronprinzenftr. 3, Käh« Ringbahnhof Frankfur- Ur Allee. 28886* neu». 200�— vtark,»erkauft Maschinen- abrik Brendel, Romintener- itrast« 28. 124/4 Gut erhaltene» Billard mit tzudehtzt zu»erkaufen. Halen- M, HumtzoMstr. 4. Thoma». merftraste 22._ 23306 DamenhSte, neuest« Formen, Reifemustrr, billigst. Säbenstraßc 8,�2 Tr._ IM/2 i Mafflogolbene Damen-Ärm- danduhr. 14«t., Mark, Schwere« silberne» Zigaretten- ' etui. gestempelt, 140,— Mark, Damen-Brillantring, schmale Form, 5 Stein«, 175,— Mark. Domen-Hondtasche, Alpakka- filber, moderner Bügel, 140,— Mark. 10 bi« 1 Uhr. Hand- ler perbeten,«rausenstraste 42. IV recht«._ 73/1 Schiferhuud». Dobberm linner, sowie kleine und große Wach». Stuben- und Schoß- huude»ertauft billig Schulz. «ottbuserdamm 84. 778 Lesrni»flsvQrt«sufe ' Restauraut, gutgebend. wegen U, bernahm-«ine» Grundstück» zu»erkaufen. Erfragen beim»erwaller � Engel,»ach 8 Uhr nachmittag», Srelfenhagenerstraste 48. ! schlofferel und mcch. Werk- Natt, Norden,»n»erkaufen. Ofelrten A. S. Filiale de» Vorwärts, Baftianftr. 7. fe. !_ I Gelegen»- itekauf.«Schen von 500 Mark an. Sein La- den.«üchenmäbel-Bertaufs- lager Meilinger, Brunnen- strcsi« 80. Fernsprecher Nor- den 132._ 28/2» Mtzbel f-der Art auf Teil- »ahlung und bar. Graste Au«- wähl,«ulante Bedingungen. Mäbelhau» �uisenstadt". Eli- penickerftraste 77/73. Ecke Brücken ftrast«. nah, Zanno- witzbrücke._ C«? RtzbelkrebU an tedermann. kleinste Anzahlung, beouemste , Adzahlun«. grSstte Rücksicht. l Einzelne Mldelftücke gebe de- reilwilligst ab. Kriegsanleihe nehme in Zahlung. Bei Bar- »ahlung bedeutend« Preiser. Mäßigung. Landwehr, Müller» / ftrast« 7.«ine Trepp«' j«»v-plette«Scheu, mit, I ohne Anrichte, roh und ge- ! ftrichen. große Auswahl, enorm billig. Lothringer- ftrast« 22, Schönhaufertor. b' Mibelieedit. Deoueme An- und Abzahlung.«iruelne Mödelstitcke sowie povstän- bige Wohnungseinrichtungen. Kriegsbeschädigte und Bor. zeiget unsere: Annone« er- halten Rabatt. Suftap Eä- tisch, Stralauerplast IS. Ecke Frnchtftraste. am Schleftsche» Bahnhofs_________ 197«? Mibel-Grost, Groste Frank- furter Slraste 141, zweite» Ge- schält: ftnpalidenftraste S, Ecke AckerÄmste. liefert ftets zu bll- Ilgen Preisen gute Mtzbel ge- gen bar oder beenieme Teil- «ablung.«riegobeschödigte er- halten Rabatt. Anzeige mit- »ringen.� Wert tz Mark. «etalbette», weist, schwarz, braun 78,—, Ebaiselongue« 78,—. Reick«, Auguststraste 83A, Sueraebtzube parterre. M«-bek»Bo«S«l, Moritz- pla» 58, Fabrikgebäude. Sp». «ialität: Sin- und Zw-izim- mer-Elnrichtunqen! Riesen- aussaht in Nußbaum und eichenen Wohnzimmern, Schlafzimmern, Epeisezim- mern, Ruhebetten. 8 Etagen! Beftchtianna erbeten, g— 12. 8—7. Mufterbuch wird ni»t versandt._ 2372* Aulgepasttl Bettstellen mit Malraste 78, Tische. Sofas, Polstersessel. Chail«lonaues, Schreibtische, He*re»iische. Ledeiststbse. Salontikche, Bft- cherfchränke.«Ilchen. graste Auswahl, Lieferung frei, bil- ligft. Lombardhau« Alte SchSnhauferffrast« 38. 178«' UnLbertosse»! Preiswert. unerreicht groß ist mein» Auawahl in prima gearbeite- ten Speise- Herren-, Schtas- zimmern,«ilchen. Polst»»- möbeln, Fluraarderoden, Standuhren. Riesig günstige «ausgelegenheit...Berliner i Röbelhana" M. Hirschowist, nur Südosten, Ekaiitzerftr. 25. Hochdahn«ottdusertor. Ich unterhalte kein« Filialen.«' Räber»««Lehe» von M. 230 bis 1200, lackiert, lasiert und pitschpine, unerreichte Auswahl, billigste Preise, direkt ab Fabrik,«üchen- möbel-Fabrik-Lager Große Frankfurterstr. 4, Ecke Frucht- «raste.__ 183«' »ZtzelgeschSst. 88 Jahre d«. stehend, perkauft letzt Belle- alllancestraste 14» noch zu bil- [igen Preisen, solang, Lorrat reicht, Speisezimmer, Herrenzimmer. Schlafzimmer, moderne«üchen. Epeisezim- mer. Elche.>888___ Schlafzimmer#50,—, Küchen 380,—, einzelne Ankleideschränke, Ruhebetten. Bettstellen. Tische. Trumeau«, Teppiche,«ronen spottbillig, verlieben ge- wesene, zurückgesetzte Möbel bedeutend unterm Preis. Sicheren Leuten Zahlung». ertrichterung._ 88«' Adam. Neu« Pianos wieber w erstklassiger Qualität. Münzftrast« 18. 1öl«> Adam. Sarmontuins, Münz. ftrast» IS._ 151R* ! Adam. Stnzslügel, große Auswahl. Mlluzftr. 18. 151«' «baen. Reparawr-Stimm- Werkstatt. Münzstr. IS. 151«' Pia»»», prächtige, neue, ge- brauchte, mästige Preise, de- guemste Ratenzahlung. Miet,- klavicre, preiswert. Sachter, Oranienburgeritr. 42. 14«' l Vierling-Piano«, neue, gute gespielte, wohlfeile Gelegen- heilen,«ottbuserstraste 5. I« Piauosabrik Lehmann, Lich- tenberg, Möllendorfftraste 43, ! bietet in ihrem Magazin, Leipzigerstraste 115, und Gr. Franksurterstraste 130 ein« sehr große Auswahl in Pia- no«, Harmonium»,«unstspiel- Piano«, Harmonium» mii eingebautem Spielapparat, Spielapparat für jede» Lac- monium passend, ohne Roten- keuntnisse sofort spielbar. Flügel sehr preiswert. 152«' Pia»»» auf Teilzahlung und»ur Miete. Pianohond- lung. Döbenstraste 10». 51«' Piauiu», Nußbaum, schwarz »erkauft dillig Rehde«, Brun- Spiraldihre»,' Werkzeug» aller Art kauft Ott». Ora- nienftrast» 172. 14««' PlatluabfäS«! Gsldadfäll«.«ilberädfälle. Ltuecksilder, Glühstrumpfasch», Milttärtrefsen, Stanniol- papier. Kupfer, Messing, Zinn. Aluminium, Zink, Blei höchst. zahlend. Sdelmetall-Einlaus»- büro. Schmelzerei Weber- ftrast« 81. Alerander 424S. � Messtngabsälle! Quecksilberl «upferobfällel Zinnabfällel Zinnrohr! Slanniolpapier! Rickeladfälle! Bl-iabfäll-I Ziniabfällel Platinabfällel Zahngedissel Bruchgoldl Sil- derbruchl Ringe! höchstzah. lend! Fabrikpreise!.Metall» schmelze Baruch", Fennstraße 48.___ HP Teppiche, Möbel. Speisezimmer. Ginzrlmöbel, Gar- dinen kauft Schönhorn, Ackerftrast« 189/173. Norden 18 838. 184/4« Sorrevartikel. freigegeben», sucht zu kaufen ober am«aus zu beteilige» Berliner«on- strutttonswert. Alexandrinen- ftrast« 35/38._' . Schreibmaschinen, gebrauchte, , besonber» Remington, kauft / trotz bevorstehender Einwhr, > Remington, Friedrichstraße ' 88, Laden. Telephon: Zen- / trum 57, 78, 79._ 135«' ! Nickelind r«ht oder ander» ' Widerstandsdrähte kauft«utt- ner, Prenzlauer Allee 220.' Klaulerkurfu», Erwachsenen Schnellmethode, Monatsprei« 8,—.«lapierüben frei. Muftl- akademie, Orantenstraß« A 2312. 182«' > Platinabsälle. Gramm bi« 12 Matt. Zahngebiss« in Platin. Gold,«aul/chuk zu höchsten Preisen kansi Metall- kontor Alt« Iakobftraste 138, Eck« Sollmannstraste. Moritz- platz 12858.__ 114«* Splralbohrerll Schmirgel- leinen kauft ieden Posten «Iqpproth,«öpentckerstroste 63.___ 151«' Platin-, Gold- und Silber- Abfälle. Vuecksilder.«etten. Ringe. Besteck». Uhren, Tafel- aufsätze, Tressen, photoqra- phifche Rückstände, Papier«, Glühstrumpfasch«, alte Zahn- acbisse, salpetersaure» Silber. deren Rückstände und Gekrätze »sw. kauft Platin- und Eil- berschmclzeret Droh. Berlin, Eöpenickcrstraste 23. Telephon: Moritzplatz 3478. Eigene Schmelz«, dtrrkt« Verwertung. Platin. Silber, zu Origi- nal-Schmelzpreisen kaust Me- tallschmelze Cohn, Brunnen- straste 1l. Hof, und Neukölln, «aiser-Friedrlchstr. 223 inah« Hermannplatz).____ 134«' Retallabfäle.«uvfcr, Mef- sing, Zinn, Nickel, Zink, Aluminium, Quecksilber, pbo- tographisch« Rückstände. Pia- ttn, Gold- und SilberabsSNe. sowie alle anderen Retoll« taust„Metallkontor*. Alt« Iakobftraste 188, Ecke Holl- mannstrvste. Tel.: Moritz- platz 12 858._ 114«' Ebelmetalleinkaut ss'loiina- abfalle, Goldabfälle. Silber- abfälle, Zahngebiss«. Frau «nuth, Zionoktrchftr.»4. b' Bor«. Paraftin, Wachs. Schellack. Leinölfirnis Frie. denslacke und ähnliche« kauft Wolter. Tbaerstraste 8. 185«' «npserabfälle! Quecksilber. Messtna. Zinn, Nickel. Zink, Blei. Aluminium, Stanniol. Zahngebiss«. Slühftrumpl- afche. Platin. Bruchaold, Silberbruch,«etten. Ringe, döchstiahlend..Metasslckmel e Cohn*. Brunnenstrast« 11 und Neulölln.«aiser-Frie- drichstraste 223(nahe Her- mannvlatz)._ 134«' Leintzlsirni». Standöl, Lacke. Bleiweist, Schellack usw. kau- se» Ieden Posten Gebrüder Borowski, Gneisenanstrast« b. Rollendori 2373. 103/8» «upf-r. Messtna. Zink. Zinn, Blei. Stanniol. Aluminium, Onecksilber. Eelluloid. Gold. Silber, Platin sowie alle Metallabsälle kaufen Beter». Vrenzlauerstrast« 24, Vettr«, Reinickindotterstr. 12. Möbus, Waldstraste 8. Ecke der tz Turmstraste, Ermel, Gubenerstraste 53. Ecke der Frankfurter MI«. Deaener. Bahnstr. 46, Schäne- dera. Händlern und Fabri- kanten Ertravreise.«önla- st-dt 3085._' Piano kauft(Peel»angab«) Henke, Prinz-Eugenftrast« 27. Slühstrnmpfasch« kauft Blll. mel, Elsasserste. 121/12' «ans« Rotor« und Lei- tunasdraht. B. Hagedorn. «ochstrast, 53/51. Telephon: / Zentrum 12 855.� 2812b' Sch«ib»aschKee und Ratio» nallasse sucht zu taufen Echülke, Linkstraste1.ch2Wld' j Schreibmaschinen tauft Re- . paraturwerkstatt Günther, i Brückcnstraste 5 d sIannowitz- ! brücke). Moritzplatz 4706._ j* Schnell bohr«, neue, zu höchsten Preisen kaust Bethie, Nwretbkirchstrast, 62, Ecke Müllerliraße.__ 7152' Vvlfram, Molnbdän, Pia- ttn, Silber jeder Art kaufen i Ehem. und Pharm. Bette. Berlin-SrÜnau._ 73/4* Elettro-Motore, Dnnamos, «upferlettungen kauft Me- tallum, S. m. b. H., Berlin- Grüna».__ 735* «piralbohrer. Feilen, Autobereifung, 780, 820, 880, kauft Krüger, Neukölln, Teupitzer- straste 37.___ 2831b' Fahrrodgesuch. Motvrrad- aesuch.«ämmereit, Groste Franksurterstraste 14. Alexan- der 3034.._ 197«' ! Ausschneiden. Magnete, Vergaser,«erzen, Autozubehör kauft ständig. Vrcisofterte. ""'chiffda «- l- Englilchen Unterricht fllr Anlänger und Fortgeschrit- tene, sowie deutsche und sign- Zösische Stunden erteilt G. Swientv, Eharlottcnburg, Stuttgarterplatz 9. Gatten- hau» IV.» Verschiedenes Rccht-hilschtcll-i.Wahrheit*. kostenfreie Raterleilnng, aller- billigste Gerichtsverlretung tauch auswSrts). Ehelcheidun- zen, Alimentenfachen, Für- ! sorgesaiben, Strassachen. Ge- suche wiritungsoolll Haftent- / lassungen, Straferlässe! SIän- zende Erjolgel Auch Sonn- tag» und Feiertags geöftnetl «ottbuser Damm 05, Rcander- straste 7. Adalbertstratze 3. Reukölln. Smser ftr. 83. 33«' Rechtsberawng kostenlos! Spezialist: Ehesachen. Straf- fachen! Prozeßführung vor allen Gerichten! Gesuche! Rechtshilfsstelle Neukölln Berliner Straste 102. sHer- mannplatz.) Auch Sonntags!_______ 127«' Danerwäsch« reinigt, ver- kleiliett und repariert Born. Reichendergerstrast» 7. j 78«' CSIuSHjBSI Mietgesuche'■'> Znag« Aisisteazarzt sucht kleine» möbltette» Zimmer in gutem Hause tu erreich- barer Entternung von der Charit«. Preisangebote. Epe- dition Ackerftrast« 174. 788 FIrnI», Standöl, Frieden»» OeNacke. Bleiweiß, Schellack kauft bestzahlend Alfred Hoff- mann, jetzt Lnifenufer 52, Untergrundbahn Prinzrn- straste. Moritzplatz 12144 u. im._ 105/8. «ibel, ganz« Wirtschaften kauft Bogel,«ckerstraste tz«. Svlralbohr», Werkzeuge kauft laufend jeden Posten. Schröder, Prinzenstraste 88.' «sich«, Stubenmöbel kauft Bonne». Sebastianstraste 88. Telephon:� Moritzvlotz 13405. Bieravparat«. auch Zube- bör. Ladentische, Büfetts, Tl/che. Stühle, Konditorei., Bäckerei-Einrichtungen kanfen laufend alt und neu Schlüter u. Eo.. Dragonerstr. 14. 174«' Stbreitzmatchine kauft Ebret, Motzstr-ste 18. 33«' Leltungsdröhte, Kabel, Litzen, Anker-, Sruldraht, Wachsdrabt kauft höchstzah- lend Elektrobureau Oranten- straste 133, Moritzplatz 4018. Mt«»raMmophvnplaitev und Phonogravhenwalzen, auch Bruch, kauft per Kilo 3,30 Matt. Lotse abholen. Bogt, Neukölln, Lenaustraste 28._ 174«* «upterbrilhte, Elektromotoren,«inoapparate.> eu und aebraucht. kauft Markgrafen- straste 1, Ecke Lindenstraste. Moritzola» 12 636. 27383) Möbelttnkanf. Dirttchaften. Büfett, Teppiche,«laniere, Federbetten. Tafchenubren. höchstzahlend Parnes, Eho- rinerstraste 7.5. Norden 3374. Fahreöder, Decken, Schläuche. wenn auch entzwei, kauft und holt ab Serlck«, Lchönebera, «atfer-Fttedttchstraste 3. 184 51» Ritte, Schitibauerdamm 37. Piano, gebrauchte», kauft Balzer, Steadalerstraste 20. Kaufe Nähmaschine. Piano. Bahr, Schönhauser Allee 29. Rechtsansknnftel Inptzliden. straste 134. Straflachen, Ehe- ! lachen. Alimenten-, Renten- > fachen. Beobachtungen. Sr- / mittlnngen.__ 183«' i«oNenlrele Ratetteilung. • allerdilligst« Prozeßführung, Ehescheidung».. Alimenten- 1 Pfändung«-, StrofsoMen. Unterstützung«-. Rentenqe- such», Perpachwngen. Be- wetsmaterial. von Hoeustler, Borstastraste U fStettiner Bahnhof)._* Herrenrad, Damenrad kauft «raus. Große Frankfurter. straste 52.__ 4111 Schreibtisch. Diplomat, eiche, au» Privathand sofort zu kaufen gesucht sPreioangebot erbeten). Großer, Wintrr» f-Idtstraße»S._ 1' lischlereimaschiaea, Sägegatter, Nadmaschinen, Hobes- bänf«, nur tadeNoso Ma- schinen neuerer Bauart, kau- sen Hirsch u. Co., Ma/chinen- fabttk, Berlin N., Panlftraste 39.______ 413- Bindsoben, Nähgarne usw. kaust Gottlieb, Meyerbeer- straste 8. Postkarte genügt. UnterricKt Kaufmännische Pripatschu!« von Huao Strahlendorft, Berlin SW., Btuthstrast« 11, am Spittelmattt. Fernsprecher: Zentrum 1750. Anfana Ieden Monat» beginnen Privatzir- kel(5 Teilnehmer) in kaufmännischem Rechnen. Schrift- verkebr. doppelter Buchjüh. runq. Handelaware. Dauer 8 Mlnate. viermal wöchenl- lich von»0-1. 4-7 oder 8-3 Ubr. Besonder» Lebraänae für da» Banksach. Unterricht in iedem einzelnen Lebrstach: Doppelte. amerikanische. Bankbuchftibruna. tzlechnen, kaufmännischer Schrittperkebr. Kurzschrift fStolze-Schreii!, Maschinenichttiben, Schön- schnellschreiben. Lebrplän« UN- entgeltlich. Anmeldungen ie- derzeit. IVO«« Landrichter, austerdien sslich. Rcchtsbeistand, Prozeßttlh. rung. Eingaben, Ermittelun» gen, Beobachtungen. Lolhrin- gerstraste 47 fRofenthalertor), Hannoperschestraste 2 Dragpnersttaße 14.___ 174«* Saal, 1000 Pers. falsead. für Versammlungen, verein,- Vergnügungen usw. frei. Mitritz, Sophienstrast« 34. Zlorden 8513.___ ttzSP Kriegsanleihe. Auslandspapiere, Pfandscheine beleibt, kauft Beleihungsstell« für Wertpapiere, Holzmarktstraße 63/73.__ 41/15 Säle für Bersammlungen, Berein«, auch Sonnabend», � Sonntag»,«eller» Festsäl«, «oppenstraste 23. Norden ! 3232._ 41/13 Umpressen Damenhüte. Her. renhiite. Panamahüte, große Formenauswahl. Pelzumar- beitaug. Göbenstraste 8. 2 Treppen.____ 132/3 Pri»atmann gibt Geldd»- lebn jedermann. Günstige Bedinguntz. Meltor. Brücken- straste». 83/17» Herr sucht Schlasstell«. allein, Nähe Mariannenplatz. H. 81. Heymanns Annoneenbureau. «öpentcker Sttaße 140. 28l0b Sofort schön niöbliergeo Zimmer. Sulerstraste 8, vorn IU. Hauzeneder. Bahnhof Gesundbrunnen. z. Mii-WnWW »Sldarbriter für bessere Re- paratnren sucht Peschie, Neue Grünstraße�l«.___ 190« Achtung! Geschäftstüchtige Arbeiter finden guten Neben- verbtenst durch Berlauf eine« Massengebraiichsattikel» an ihre Kollegen. Nachmittags 4—7. Schremr, Lübbener- ftrast, 28. Hof III. 412 Chauffeur mit Führerschein «lasse 2 und 3 b, gleichzeitig guter Motorschlosser, für so- fort# gesucht. Paul Maren«, Lerlin-Schöueberg, Monumen- tenftraste 85.____ 41/1 Iüagere Bureau- und Lauf- burschen fllr Bersicherunas« bureau gelucht.(Nähe Hall«. sche» Tor.) Geteilte Arbeit»- zeit. Schriftliche Meldungen mit Lebenslauf, Zeuqnisab- schriften und Lohnansprüchrn wären einzureichen unter Z. 22 an die Haupterpeditio» d-, Vorwärt,. � 2825b' Lehrling mit guten Schul- Zeugnissen gesucht von Per- sscherunassesellfchaft. Seihst. geschrieben« Bewerbungen mit Lebenslauf.und Abschrift der Schulentlassungszengniisi er- wünscht unter A. 23 an die Sauptegpeditid» de, Bor- wätts._____ 2826b* Aenberinne» im Hause für Blusen,«leider und«»stüine r-erlanat Wettheim®. m. b. H. Sllhelmftr.«8/47. 2»Zdb Selbständige Taillenardeite- rinnen für seine Mastarbeit j oeclangl Wetthelm®. b.:et. i S., Wilhelm str. 46/47. 28876 i Mädchen. 14-16 Jahre,' bessere, auf leichte, saubere Handarbeit such: dauernd Günther, Oranirnstraste 120. 1 Mädchen, bi» 17 Innre, ! bessere, aus leichte Näh. Maschinenarbeit sucht dauernd Günther� Oranienstraste 126. I Bbantastefeder». 50 geübt« «lederinnen, Bindermne» such: dauernd außerm Home Breitbarth,«Ire I-kobstraße 18._____ 1«0«° Eine Verkäuferin und ein Sehrfräulein, die auch in der Wirtschaft hilft, sucht Franz «ehlett. Lnck sOfipreusten). Mufikwett», Spielwaren, ltzüli Vivsen-Musterarbeiterin für unser Musteratelier im Hau/r per sofort gesucht. Bochmann u. Löweussetn,«ommandan- ttn straste 78.___ 41/18 Weibliche» Hnuopersonal findet kostenlo» jede ge- wünscht« Stellung im Ar- j beitsnachwei» der Stadt Bei- I lin, Abteilung für Haus- . personal, Eichhornstraste 1 fnahe Polsdamerp/a.tz), Belle- > Allianceplast 5, Gormann- . straste 13, Paulstraste I, am >«riminalaettcht,«"..... 1 1 Aam Stralauerplatz). Mel. j dung mit Papieren persöu- lich nachmittag» 4—7 Uhr.''