5r.a71.36.3«litg. Ocing#»ret*t Ätrrfegäjrt. Ijat i*u motuaL2.88Ba. xeane �cm4. ootaJiSjafttlkn.. SinjclM dummem 10 Urerang. Poilbezug: Ktoaallich iBO Hit, ex kl. ZlistellungS- zebichr. lim« Kreu-band rät Deutsch» and b. OrUerreich-Ungarn i.TE Sit, für da» übrige ÄuSIand 9,?S Ml, bei füglich euimalige» Zuiiellung 7.7» Mt PoltSeiiellungen nehmen an Däne- mart Holland lluxembura. Schweden und die Schwerz, eingetragen in die Loft- leituno».Preisliste. Der.Lorwärt»' ericheint wochemügSch zweimal. Sounlag, einmal, Abend-Ansgabe. Delegramin-Adrsss«: »Sozialdemokra««erlt»�< Verlinev VolKsblatt. Tentralorgan cler so2ialäemokrati scken Partei Veutseklancis. ( 10 Pfennig) S Anzeigenpreis: Die achtgcivaltcne Äonvareillezell« toflel 1,20 Ml..Mein« Anzeigen-,, da»'stlz edniltte Sotl 50 Psg,(zulässtg S fettgedruckte Wortes, sides wertere Wort 2S'Lsg. Stellengesuche und Schlasstellcnanzeigen da» erite Wort »0 Lsg., ledes weitere Wort 20 Psc, Worte über 1b Auchsiaben zählen sür zwei Worte. leuerungszuschlag HO»,» Familien-Unzeigen, voll tische und gewerlichaMiche Lerein»- ilnzergen 1.20 Ml. die Zeile. Anzeigen sür die nächste Rümmer müssen bis 5 Uhr nachmittags im Hauvlgeschäst. Berlin 63.68, Andenstrave 8. abgegeben «erden. Geöffnet von 9 Uhr srüh br» y«ry i llhr abends. w Redaktion und Expedition: SW. öS. Lindenstr. Z. �eruivrecher: Amt Morwpla«, Nr. 15190—15197. Mittwoch, den 28. Mai ISIS. Vonvärts-Verlag G.m.b. h., SV. öS, Liadenstr. 2. Keimsprecher:«mt Morillplall, Str. 117 55—51. ...s Friedensvertrag für Oesterreich am Freitag St. Germain, 27. Mai.(Meldung des Wiener Telegr.» Korresp.-Bureaus.) Das heute dem Staatssekretär Dr. Renner als Präsidenten der deutsch-österreichischen Frie» densdelegation überreichte Schreiben Clemenceaus hat fol» gendcn Wortlaut: Paris, 27. Mai. Herr Präsident! Ich beehre mich, Ihnen den Empfang des Schreiben? vom 24. Mai zu bestätigen, worin Sie die Eröffnung der Frieden?» Verhandlungen mit Oesterreich in möglichst kurzer Frist verlangten. Der Rat der Hauptmächte der Verbündeten und Asio» züerten wünscht- Ihnen als Antwort die Mitteilung zur Kenntnis zu bringen, dah der Entwurf des Friedensvertrages nächsten Freitag, 30. Mai, mittags, in St. Germain-en- Lahe zur Ueberreichung an die österreichische Delegation fertig- gestellt sein wird. Jedoch werden die folgenden Fragen einer spä- teren Prüfung vorbehalten bleiben müssen: 1. Die Stärke der militärischen Kräfte, die in Zu- kunst in Oesterreich zu unterhalten sein werden. 2. Die Frage der Schadengutmachung und der Schul- de». Diese zwsi Fragen haben einen bescnderen Charakter infolge de? Zerfalles des österreichischen Reiche? in mehrer« Teile, Dieser Zerfall macht die Prüfung dieser Fragen unter dem Gesichtspunkte ihrer Rückwirkung auf die Interessen und die Hal- tung dieser verschiedenen Teile notwendig. Genehmigen Sie, Herr Präsident,, die Versicherung meiner de- sonderen Hochachtung!_ Clemenceau. Der viererrat tmü die Rechte öer Ninüerheiten. Versailles, 27. Mai. �ntranstgeant" meldet, daß der Viererrat einen neuen Vertrag betreffend die Rechte der Minderheiten und namentlich der Juden in den durch den Krieg entstandenen neuen Staaten, namentlich in Polen, der Tschecho- Slowakei, Süds la Wien und dem beträchtlich vergrößerten Rumänien vorbereitet hat, der rein menschliche Ziele verfolgt. Die Anerkennung Koltschaks. Eine neue Dittatur? Basel, 28. Mai.(Eigener Drohtbericht des„Vorwärts'".) Wie die französische Regierungspresse frohlockend mitteilt, ist der Viererrat bereit, den Admiral Koltschak im Prin- zip a n z u e r k e n n e n. Es tritt immer deutlicher zutage, daß die Entente in ihm einen ausgezeichneten Helfershelfer für die Verwirklichung ihrer imperialistischen Ziele in Rußland gefunden zu haben glaubt. Auch Japan, das anfangs zögerte, setzt sich jetzt für Koltschak ein. Nur Wilson scheint noch zu zögern. Um die imperialistischen Ziele zu ver- schleiern, sucht man sie mit der demokratisch klingenden, an Koltschak gerichteten Forderung nach beschleunigter Einbe- rufung einer Konstituante zu bemänteln. Daß Koltschak weiß, was die Entente von ihm will, geht auS seinen Aeuße- rungen englischen Korrespondenten gegenüber hervor, denen er sagte, es käme ihm weniger auf die Einnahme Peters- burgs oder Moskaus, als auf die Vernichtung des bolschewistischen Regimes an. Auch die Sozial- revolutionäre, deren er eine große Zahl verhaften ließ, sprechen ihm jedes Verständnis für demokratische Forderungen ab.—__ Englische Rrbeiterforüerungen. Drohung mit Wcneralstreit. Bern, 28. Mai.(Eigener Drahtbericht des„Vorwärts".) Wie„Humanst�" berichtet, ist der englische Arbeits- minister in Paris eingetroffen, um Lloyd George die neuen, unter Androhung des Generalstreiks gestellten Forderungen der Berg-, Eis-nbahn- und Transportarbeiter zu unterbreiten. Die drei Verbände verlangen u. a. Abschaffung der Dienstpflicht. Aufhebung der Blockade gegen Deutschland. Zurückziehung der Truppen aus Ruß- land und Freilassung aller wegen Dienstpflichtverwei- gerung Festgenommener._ Prüfung ües Irieüensvettrages. französischer Kammerbeschlust. Pari«, 28. Mai. Havas. Die Kammer nahm durch Hand- aufheben einen Vorschlag an, der die Ernennung einer K o m- Mission von 60 Mitgliedern Vorsicht, die damit beauftragt sind. den Gesetzentwurf für die Ratifizierung de» FriedenSver' Vertrag» einer Prüfung za unterziehe», Die yelfer ües Oberleutnants Vogel. Bogel im Haag? Zu der Flucht des im Liebknecht-Luxemburg-Prozeß ver- urteillen Oberleutnants Vogel macht die„Freiheit" auf- sehenerregende Mitteilungen, deren wesentlicher Inhalt fol- gender ist: Vogel befindet sich bei der deutschen Gesandt- schaft im Haag und wartet dort auf den Abgang dcS nächsten Dampfers nach Argentinien. Zu der gelungenen Flucht hat er sich eines Passes auf den Namen Kurt Velsen bedient, der ihm aber nicht von der Patzstelle des Berliner Polizeipräsidiums, besonders von der Paßstelle des K r i e g S- Ministeriums besorgt worden ist. Als Mitschuldige an der Ausstellung des Passes bezeichnet die„Freiheit" an- deutungsweise den Hauptwann Pabst, Dr. Grabowski und Baron Schenk. Diese Herren haben— immer nach der Darstellung der „Freiheit"— auch das bei der Flucht gebrauchte Auto bo- sorgt. Dieses Auto gehört demselben Herrn I u n s ch k o w, mit dessen Auto auch seinerzeit die Leiche Rosa Luxemburgs beiseite geschafft wurde. Das Auto ist ihm zur Belohnung von der Garde-Kavallerie-Schützen-Division abgekauft und da- für ein Betrag auf das Konto der Frau Klara Junschkow bei einer Depositenkaffo am Knrfürstendamm eingezahlt worden. Weiter behauptet die„Freiheit", daß es der Hauptmann Janssen von der Abteilung VTll der- Garde-Kavallerie- Schützendivision gewesen ist, der, den Stempel der Divi- s i'o n unter den gefälschten Ausweis gedrückt hat, der zur Be- freiung Vogels aus dem Zellengefängnis in Moabit diente. Schließlich soll, der große Unbekannte, der bei der Ermordung Rosa Luxemburgs neben Vogel auf dem Auto gestanden hat und den Vogel nicht nennen wollt:, der Leutnant S u ch o n g gewesen sein. Wenn diese Mitteilungen richtig sind, so siegt hier allerdings ein Skandal sondergleichen vor. Eine Regierung, die sich von einer zuchtlosen Handvoll Offizier« eine derartige Verhöh- nung der Rechtspflege gefallen ließe, müßte jede Autorität im Lande einbüßen. Wir erwarten, allerdings, daß hier nunmehr mit fester Hand zugegriffen und den Versuchen einiger Leute, sich über Recht und Gesetz hinwegzusetzen, ein Ende bereitet wird. Im Gegensatz zur„Freiheit" sind wir überzeugt, daß sich die Vorgänge um Vogels Flucht ohne Wissen der Regierung durch das Komplott einer kleinen Clique abgespielt haben. Aber die Regierung wird die Welt hiervon nur überzeugen, wenn sie nunmehr mit eisernem Griff dieser Clique den HalS umdreht. Di« Borgänge sind im übrigen auch für die Beuvteilung früherer Ereignisse so gravierend» daß sie allein eS notwendig machen, dem voraufgegangenen Urteil im Liebknecht-Luxemburg- Prozeß die Bestätigung zu versagen. « Zu den Mitteilungen der.Freiheit" schreibt eine hiesige Lokal- korrespondenz, daß die von der.F-eiheit" wiedergegebeneu Tat- sacben noch nicht als feststehend anzusehen sind..Richtig ist,"— sagt die Korrespondenz.—„daß Bogel die holländische Grenze erreicht hat und sich dort, wann auch kaum unter dem Namen Velsen, aufhält. Da zwischen Holland und Deutschland An»- lieferungSverträge für Personen bestehen, die eines Mordes beschuldigt sind, so liefe er ständig Gefahr von den hollän- dischen Behörden ergriffen und an Deutschland a u S g«- liefert zu werden.(Nicht wenn er, wie die.Freiheit" behauptet, sich in der deutschen Gesandtschait aufhält. Red. d..V.") Räch unseren Informationen sind die von der.Freiheit" wiedergegebenen Behauptungen zum Teil richtig. Die Garde-Kavallerie-Schühen- Division hat bereits sehr erhebliche Untersuchungen angestellt, ohne daß man freilich bisher zu Verhaftungen ge- schritten wäre. Da das Verfahren jedoch geheim geführt wird, war eS nicht möglich.,«ine detaillierte Bestätigung der oben er- wähnten Einzelheiten zu erkalten. Diese Ausführungen klingen im wesentlichen wie eine B e- stätigung der Angaben der„Freiheit". Bei der ganzen Sachlage erscheint es als dringendste Forderung, daß alle Mit- schuldigen an der Flucht Vogels sofort in Haft genom- men werden. O* Wie wir hären, wird die Reichsregierung heute noch eine formusierte Erklärung des Inhalts erlassen, daß gegen alle Personen, die der Begünstigung an der Flucht Vogels irgendwie verdächtig erscheinen, rücksichtslos vorgegangen wer- den soll. Gegen all' die auch nur das geringste Maß von Schuld trifft, soll mit der vollen Strenge des Ge- s e tz e s eingeschritten werden. Aufmarsch öer Selgier. Aache». 27. Mai. Hava». DK belgischen Tr«p»e« h«»e» am Montag Eupe«, Maresnet. Herbe» thal und Raere« besetzt. die richtige diagnosel Für die erfolgreiche Tätigkeit des Arztes ist c§ wichtig. daß er die richtige Diagnose trifft. Er mutz aus allen Wahrnehmungen und besonderen Verhältnissen an dem kranken Körper das richtige Gesamtbild zu gewinnen ver- stehen, um dann seine ärztliche Kunst, unter einem Minümssn von Schwankungen wirken lassen zu können. Je schneller und fehlerfreier und umfassender die Diagnose festgestellt wird, desto sicherer ist der Erfolg der ärztlichen Kunst. Was hier über die medizinische Diagnose gesagt ist, gilt auch für die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge im Leben der Volker. Der Politiker, der im Inland und im Ausland wirken will, muß sich klar niachen, daß der Erfolg seiner' Tätigkeit davon abhängt, olle Stimmungen, Geistesbewegungen, politischen Strömungen und engeren Znsammenhänge, die für die Gestaltung des politischen Ge- samtbildes matzgebend sind, richtig einzuschätzen. Wir haben bisher die Empfindung gehabt, daß die Hal- tung der deutschen Frieds sdclegation in Paris durchaus richtig gewesen ist. Und die richtige Diagnose, die scheinbar bisher von unseren Vertretern in Versailles stets getrof- fen wurde— natürlich immer gesehen von den politischen und wirtschaftlichen Lebensbedürfnissen des deutschen Volkes aus— gibt uns den Mut zu glauben, daß die Sache Deutsch- lands in recht glückliche Hände gelegt worden ist. Nun find die d e u t sch e n"G e g e n v o r s ch I ä g e her- aus. Wenn man das sich vor Aussen hält, was darin Deutsch- land gegenüber den Friedensbedingungen der Entente als erfüllbare Bedingungen von Deutschland präsentiert, so wird man sagen müssen, daß wir unter Einschätzung der gegen- wärtigen und voraussichtlich künftigen Kräfte des deutschen Volkes alles angeboten haben, was überhaupt möglich und leistbar ist. Wir haben in unserer heutigen Morgenausgäbe diese Auffassung bereits in folgenden Sätzen festgelegt:„Da mutz denn gleich gesagt werden, daß die deutsche Regierung mit ihren Vorschlägen— sicher, nach der einmütigen Ueber- zeugung des ganzen deutschen Volkes— bis hart an dir Grenzen des überhaupt Möglichen und Erfüll- baren gegangen ist. Wollte man den Versuch machen, über diese hinans zu drängen, so würde eine gleich hoff- nungslose Situation geschaffen werden wie in dem Falle, daß uns die Entente durch Drohungsdruck zur Unterzeich- nung ihres unmöglichen Diktatfriedens zu zwingen versucht". Weil diese Auffassung der Ausfluß ganz nüchterner Erwägungen ist/ und weil es wichtig ist, die Schwere der Situation mit dem Höchstmatz wirtschaftlicher und politischer Verantwortung und frei von allen Illusionen zu erfassen, haben wir diese Auslassung wiederholt. Uns scheint, Äatz die Reichsregierung in der Abfassung der Gegenvorschläge nickt von der richtigen Diagnose geleitet gewesen ist. Die deutschen Gegenvorschläge werden bei unseren Gegnern nicht als da? äußerste Zugeständnis Deutschlands aufgefaßt werden: günstigstenfalls als eine Ver- Handlungsbasis. Wenn die Gegner klug sind, geben sie sofort darauf ein und versuchen nun eine Diagonale zwischen ihren Bedingungen und den deutschen Gegenvorschlägen zu ziehen. Dannt würde Deutschland zu Leistungen verpflichtet werden, die ganz entschieden über das Matz des Erfüllbaren hinausgehen. Wir würden uns nicht wundern, lverni nach der Publikation der deutschen Gegenvorschläge im feindlichen Ausland ein T r i u m p h g e h e u I ausbricht, in dem zum Ausdruck kommt, daß man sich in der Einschätzung der deutschen Volkskraft bei der Abfassnng des Friodensvertrages dock, nicht getäuscht hat. Denn es ist ganz selbstverständlich, daß man in Versailles die Dinge so betrachtet, daß Deutschland von diesen Bedingungen ausgehend ein Arrangement zwischen den beiderseitigen Bedingungen zu erreichen versucht. Dieses Arrangement würde �Deutschland nicht befriedigen können, und die Entente würde eines Tages sehen müssen, daß Deutschland Bedingungen unterschrieben hat, die es nicht er- füllen kann. Brockdorff-Rantzau hat in einem Interview mck unserem Vertreter in Versailles geäutzert, daß ein Frieden?- vertrag, von dem er von vornherein erkennen muß, daß er nicht erfüllbar ist. seine Unterschrift nicht tragen werde. Nach dieser ehrenhaften Proklamation erscheint es uns z w ei f e I- Haft, daß er einen Vertrag unterschreiben wird, dessen Bs- dingungen die Mitte zwischen den Forderungen der Entente und dem nunmehrigen Gegenangebot dpr deutschen Regierung halten wird. . Das Gefühl für rücksichtslose Gerechtigkeit, das häufig mit uns Deutschen durchgeht, und uns nötigt, auch in solchen Fällen, wo auf der Segenseide gleiche Gefühle nicht lebendig ftni, alle unsere Karten offenaufdenTischzu legen, scheint hier als innere Triebkraft den Ausschlag gegeben zu haben. Das ist geniiß sehr ehrenhaft für die deutsche Regierung, aber in der besonderen Situation, in der wir stehen, und im Angesicht eines Gegners, der uns nicht mit der Gesinnung der Gerechtigkeit gegenübersteht, ist es falsch und P o l i t i s ch g e f ä h r l i ch. Man darf der Regierung den Vorwurf nicht ersparen, daß sie die diplomatischen, hinterhältigen und auf die Zer- trümmerung Deutschlands gerichteten Ströniungen im Lager der Entente nicht voll eingeschätzt, kurz: daß sie die r i ch» t ige Diagnose nicht getroffen hat. Nur unter einer Voraussetzung sind die deutschen Gegenvorschläge mög- lich und haltbar. Nämlich: daß unsere Delegation in Ver- sailles für die angestrebten Verhandlungen die bestimmte Weisung erhalten hat, die deutschen Gegenvorschläge als das im allgeni einen äuß erste Entgegenkommen Deutschlands zu betrachten und sich auf keinen Fvll auf eine Regelung einzulassen, die einen Schrägschnitt zwischen den beiderseitigen Bedingungen und Angeboten darstellt. der öeutjche Zrieöensvorfchlag. (Schluß.) 8. V ö l k? r b u n d s g e i st. In einem solche» Frieden wäre die Solidarität der mensch- lichen Interessen berücksichtigt worden, die in einem Völker- b u n d e ihren Ausdruck finden sollte. Wie oft ist das Deutschland versprochen worden,' daß dieser Völkerbund die Kriegführenden, also Sieger und Besiegte, in einer dauernden Rechtsgemeinschaft einigen würde! Hierfür zitiert die deutsche Rote Aussprüche von As- guith, Lord Cecil, Gr eh, Nibot und Wilson, um fort- zufahren: Diesen Kundgebungen entsprach die Erwartung de? deutschen Volkes, von Anfang an bei der Errichtung bcS Völkerbundes be- tciligt zu werden. Aber im Widerspruch mit ihnen ist das Völker- bundsstatut ohne Deutschlands Mitwirkung festgesetzt worden, ja Deutschland befindet sich nicht einmal auf der liste der Staaten, die zum Eintritt in den Völkerbund eingeladen sind. Zwar kann sich Deutschland um die Zulassung bewerben, aber sie ist abhängig gemacht von„effektiven Garantien", deren Umfang und Inhalt es nicht einmal kennt. Deutschlands?e- deutung ist unabhängig von seiner jeweiligen militärischen oder politischen Macht- dabcr kann von einem wahren Bölkerbunb ohne sc�ne Zulassung überhaupt nicht gesprochen werden. Vielmehr ist, waZ h«i Friedensvertrag schaffen will, nur eine Fortdauer der gegnerischen Koalition, die d?n Namen„Völkerbund" nicht verdient. Auch die innere -Struktur verwirklicht nicht den wahren Völkerbund. Statt der erträumten heiligen Allianz der Völker kehrt darin die unsetiae Idee der heiligen Allianz von 1813 wieder, der Glaube, von oben herab auf dem Wege diplomatischer Konferenzen mit diplomatischen Organen der Welt den Frieden sichern zu können! 4. Wird Deutschlands Stellung vernichtet? Immer wieder haben Deutschlands Feinde vor aller Welt zuge- sichert, daß sie nicht aus eine Vernichtung Deutsch- lands hinauswollen. Hierfür zitiert die deutsche Note Aussprüche von Llopd George, Lord M i l n e r, P ichon und Wilson. In Widerspruch dazu zeigt das Friedensdokument, daß Deutsch. kand alS Weltvolk schlechterdings vernichtet werden soll. Den Auslands deutschen wird die Möglichkeit genommen, die alten Verbindungen im Auslände fortzusetzen und Deutschland seinen Anteil an der Weltwirtschaft wieder zü erwerben, indem ihr bisher eingezogener Besitz verwandt wird für die Wiedergut- machung. statt ihm«rsetzt zu werden. Ebenlso wird eS jedem Deutschen unmöglich gemacht, seinem Baterland einen Anteil am Welthandel zu erwerben, in- dem auch nach UntcrzcichnuW des Friedensvertrages aller Besitz von Deutschen im Auslande auf unbestimmte Zeit Kriegs maß- regeln unterworfen bleiben und damit zur Ein- ziehung gelangen kann. Dazu kommt i»ch, daß auch sonst der Dentsche in den Landern der Gegner nicht die persön. liche Rechtstellung genießen wird, die ihnen bei uns zu- stehen soll. Der Wille, Deutschland aus dem Weltverkehr auszu- schulten, zeigt sich iy der E n t z i e h u n g d es Eigentums an seinen Kabeln. Dazu kommt die Vernichtung des deutschen Wirtschaftslebens im Innern, die an anderer Stelle dargelegt wird. Derartige Bestimmungen bedeuten eine vollständige Berleuz- nung jener Idee ves Aiillerrechts, nach der jedes Volk einen An» spruch auf das Leben hat. Dieses höchste Gut darf ihm um der wirtschaftlichen Interessen anderer Völler willen nicht ge- n o m m e n worden. 5. Das Selbstbestrmmungsrecht her Völker. Zu solchen Grundrechten ist in diesem Kriege ein neues ge- treten, das die Staatsmänner aller kriegführenden Völker immer wieder als Ziel anerkannt haben:-Das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Die Ausübung dieses Rechts allen Völkern zu ermög- lichen, sollte gerade ein Gewinn des Krieges sein. Hierfür »stiert die Note Aussprüche. von ASquith, Churchill, tätet). Lloyd George, Orlando, Pichon und Wilson. Weder die schon geschilderte Behandlung der Bewobner deS S a a r g e g i e t s als Zubehör der Bergwerke, noch die öffentliche Form der Befragung in den Bezirke» Eupen, Malmedy und Preußisch-Moresuet, die überdies erst nach ihrer Unter« ftellung unter belgischer Souveränität erfolgen soll, entsprechen de» Grundsätzen des SclbstbestimmungSrecht«. Da« gilt auch für Elsaß-Lothringen. Wenn Deutsch- land sich verpflichtet hat,.da« Unrecht von 1871 wieder gutzumachen", so bedeutet das keinen Verzicht auf dos Selb st- bestimmungSrecht der Elsaß-Loihringer. Die Abtretung deS Lande« ohne Befragung der Bevölkerung wäre ein neucS Unrecht, schon weil sie im Wwerfpruch zu erner anerkannten Grund- läge des Friedens wäre. Andererscils ist es mit der Idee der nationalen Selbst- bestimmung unvereinbar, wenn 2y3 Millionen Deutsche gezen ihren Willen von ihren H-imatsta-tr» losgerissen werden. Durch die beabsichtigte Grenzffihrung wird über rein deutsche Territorie» zugunsten der polnischen Nachbarn verfügt. So sollen von den mitielschlesischen Kreisen Guhrau und Mililsch Teile abaoriffen werden, in denen neben etwa 44 S00 Deut- schen höchstens 8700 Polen wohnen. ES folgen weitere Beispiele, es wird u. a. darauf hingewiesen, daß Wilson den Netzedistrikr alS deulichss Gebiet bezeichnet hat. Am kraffesten zeigt sich diese Nichtachtung des Selbstbestimmungsrechtes darin, daß Danzig vom Deutschen Reiche getrennt und zum Frei- staat gemacht werden soll. Weder geschichtliche Rechte noch der heutige ethnograpbiiche Besitzstand des polnischen Voltes können gegenüber der deutschen Geschichte und dem deutschen Cha» rakter dieser Stadt in Frage kommen. Ein freier Zu- gang zum Meer, der die wsttichaftlichen Bedürfnisse Polens stie- 'friedigt, kann durch völkerrechtliche Serviiulen durch Schaffung emeS Freihafens gesichert werden. Auch die Deutschland zugemutete Ab- rrctung der Handelsstadt M e m e l steht in keinerlei Zusammenhang mehr mit einem solchen SelbstbestimmungSrecht der Völker. Das- selbe gilt von der Tatsache, daß Millionen von Demschrn ia Dentsch- ifierreich der von ihnen erstrebte Anschluß an Deutschland verweigert wird und weuere Millionen an unseren Grenzen wohnende? Deutsche gezwungen werden sollen, beim neu« ggbUete» tjchscho-ilowaiijche» Staat zu bleibe«. Sogar dem Staatsgebiet gegenüber, das Deutschkand ver- bleiben soll, weiden die Verheißungen vom Selbstbestimmungs- recht nicht eingehallen. Eine Kommission zur Durch- führung der Entschädigung soll ausschlaggebend für daS ganze Staatenwesen werden. Dem vorrevolutionären Deurichland hälten von seinen Organen so ohne alle konstilulionelle Mitwirkung Eeietze vnrgeichrlcben werden können, wie er eines jetzt von ieiten inte�/aliona er Behörde für da? deutsche Voll auf wirtichaulichein und steuerlichem Gebiete beherrschen soll. Unsere Gegner wollen für das große Ziel der Demokralisierung Deutschlands gelämpft haben. Zwar sind wir durch den Ausgang deS Krieges befreit von den früheren Gewalten; aber einiauichen sollen wir eine ausländische Gewalt, deren Ziel nur sein kann und sein mirß, die Arbcitstraft des deutsche» Voltes für die Gläubigerstaaten auszu» uyen. Eine solche Prei-Zzabe seiner NuabhSngigkcit kann keinem Staate zugemutet werden. Das Selbsterhaltungsrecht eines Staates bedeutet vor allem die freie Verfügung über die innere Ordnung seines Lebens; eine Beschränkung dieser Freiheit Deutschlands ist eine Verletzung der Grundrechte der Völler. III. Folgen«nd Ausblick. All das zeigt, daß dieser der deutschen Regierung rmterbrelteie Entwurf eines Friedensvertrages im schroffsten Widerspruch mit der vcreinvartcu Rechtsgrundlage für eine» dauernden NcchtSfricde» steht. Nahezu kein« einzige Bestimmung des Ver« iragSenlwurfs entspricht den vereinbarten Bedingungen. Der Entwurf fordert in'territorialer Hinsicht die Annexion rein deutschen Gebietes und die Unterdrückung des deutschen Volkstums. Er bringt die völlige Vernichtung deS deutschen Wirtschaftslebens. Er führi das deulscbe� Volk in eine in der Welrgeickichte bisber nicht ge- kannte finailzielle Sklaverei. Daher wurde er in der Sitzung der Nationalversammlung am 12. Mai von der Negierung wie von allen Parteien als unannehmbar bezeichnet. DaS Zeitalter der Wellwirtschaft erfordert die politische Or- ganisation der Kultnrwelt. Die deutsche Regierung stimmt mit den Regierungen der alliierten und assozsterten Mäwte darin überein. daß die grauenhaften Verwüstungen, die dieser Krieg gebracht bat. die Aufrichlung einer Neuordnung der Welt verlangen, einer Ordnung„effektiver Geltung der Giunviätze des Völkerrechts" und „gerechter und ehrenhafter Beziehungen zwischen den Völkern". Die Wiederhetstsllnng und der Ausbau der zwischenstaatlichen Ordnung in der Welt ist nur gesichert, wenn es den bestehenden Gewalten gelingt, aus einem neuen Geiste heraus die große Idee der Demokratie zu verwirklichen, wenn, wie es Präsident Wckson am 4. August 1813 ausgesprochen hat,„die Regelung aller Fragen.... auf der Grundlage der freie» Annahme dieser Regelung seitens des dadurch betroffenen Voltes" erfolgt. Nur die Völker, die in freier Selbstverantworsirng nach dem Rechte leben, können einander die Gewähr gerechter und ehrenhafter Be- Ziehungen geben. Ihre Gerechtigkeit und Ehrenbaf'.igkcit verlangt aber auch, daß sie sich gegenieitig Freiheit und Liben als die heiligsten und unveräußerlichen Grundrechte gewährleisten. Diele Erkenntnis spricht nicht aus dem FriedenSdokirment, da« nnS vorgelegt wurde. Eine sterbende Weltaiischatiuirg' imperialistk« scher und kapitalistischer Tendenzen feiert darin ihren letzten e ii rietzlichen Triumph. Gegenüber diesen Anschauungen, die entsetzliches Unglück über die Well gebracht haben, beru'en wir unS aui das„angeborene Reckt" der Menschen und Völker, unter dessen Zeichen der englische Staat sich entwickelt, das niederländische Volk sich befreit, die»ordanierikanische.Nation ihre Unabhängig- keit errichtet. Frankreich den Absolutismus abgeschüttelt hat. Es kann von den Trägern seiner geheiligten Tradition dem deutschen Volke nicht geweigert werden. daS jetzt erst im Innern sich die Fähigkeit erstritten bat, seinen freien Wille» zum Recht gemäß zu leben: Mit der Achtung vor diesem angeborenen Recht erscheint ein Vertrag, wie er Deutschland vorgelegt ist. nickt vereinbar. Aber in dem festen Enischluß. seine vertragsmäßigen Verbindlich- leiten zu erfüllen, macht Deutschland folgende Gegenvor« schlage. (Es folgt nunmehr der Teil, der die positiven Vorschläge der deutschen Regierung enthält.) die öeutsche Antwort noch nicht überreicht! Technische Schwierigkeiten die Ursache. Nach einer Vereinbarung zwischen der Neichsregierung in Berlin und der Delegation in Versailles sollte die deutsche Antwort auf die feindlichen Bedingungen heute vormittag den Ententeregierungen überreicht werden. In dieser Voraus- setzung sind in den heutigen Morgendlättern die Veröffent- lichungen erfolgt. Tatsächlich aber ist es technisch g ü n z- lich unmöglich gewesen, die Denkschrift zu der verein- barten Stunde fertig zu haben. Nur die Ausarbei- tung in deutscher Sprache hätte übergeben werden können. Um aber Uebersetzungsirrtümern von vornherein vorzubeugen, soll die deutsä)« Tenkschrist nur z u g I ei ch m i t der französischen und englischen Ueber- s e tz u n g überreicht werden. Diese Ucbcrsetzungen konnten aber wegen der gebotenen peinlichen Genauigkeit n o ch n i ch t fertiggestellt werden. Dazu kommt, daß zur Verviel- fältigung nur der mit technisch unzulänglichen Hilfsmitteln ausgestattete Druckercizug zur Verfügung steht. Zur Fertig- stellung muß noch die ganze kommende Nacht zu Hilfe genommen werden, um die Ucberreichung recht- zeitig bis Donnerstag nachmittag 3 Uhr, dem Schlußtermin, vollziehen zu können. Die Arbeiten üer üeutschen Delegation. Versailles, 28. Mai. Graf B rockdorff. Rantzau empfing die Präsidenten der F i n a n z kom M i s s i o n, der Kommission für die R o h st o f f e und der Kommission für die Frage der Ver. antwortlichkeit. Er lieh sich die Beschlüsse dieser Kom- Missionen überreichen. Im Laufe des gestrigen Morgens kamen verschiedene Kuriere sowie der Neffe des Grafen Brockdorff. Die deutsche Druckerei war di« ganze Nacht beschäftigt. Die Arbeit stellt eine Broschüre von 120 Seiten dar. Corö Cecil über Aufhebung üer Slockaüe. Derartige Verträge werde» später doch abgeändert. Rotterdam, 27. Mai.„Nicuwe Rotterdamsche Courant" meldet auS London: Ueber 300 Mitglieder der Society of F r i c n d s sind heute nachmittag ins Unterhaus gezogen, um Vit den Abgeordneten über dir Aufhebung der Blockade zu unterhandeln. Der Wortführer der Society of Frirnds hatte eine Unterredung mit Lord Robert Cecil, worin dieser erklärte, er würde Deutschland empfehle«, den Friedensvertrag zu unter. zeichnen, ebenso wir er auch Rußland geraten haben würde, den Vertrag von Brest-LitowSk zu unterzeichnen. Derartige Verträge würden später doch abgeändert. Lord Robrrt Cecil verurteilte besonders die drückenden Wirtschaft. lichcn Bestimmungen des Vertrages, wie z. B. die, daß Deutsch. land 140 000 Milchkühe an die Alliierten ausliesern muß. Er glaube, daß diese Bestimmung«iemalS durchgeführt wer. den wird. An de» territoriale» Frage« scheint Cecil keiuJuter. esse zu habe». voUversammlung öer unö S.-Räte. Die Groß-Berliner Arbeiter- und Soldatenräte und Gemeinde- Arbeiterräte setzten heute ihre am 21. Mai vertagte Vollversamm- lung fort. Eingegmigen war ein Schreiben des Rechtsanwalts Dr. Kurt Rosenkeld, des Verteidigers von Ledebour. In der GerichtSver- Handlung vom 23. Mai hasse der Staatsanwalt im Gegensatz zu dem Standpunkt der Verteidigung erklärt, Ledebour» Hafteni- l a s s u n g wünsche doch nur ein kleiner Teil der Ar- beiterschaft, die Mehrheit sei dagegen. Erwünscht sei nun, schreibt Rosenfeld, di« auwritvtive� Bekundung der Stellung der Arbeiterschaft zur Frage dec Haftentlassung LedcbourS. Da eine direkte Befragung auSgeichlosson s«, scheine Befragung der ständigen Vertretung der Arbeiterschaft geboten. nämlich der Arbeiterräte. Der Vorsitzende Rich. Müller wies darauf hin, daß die Vollversammlung schon einmal sich durch nahezu einstimmigen Beschluß für Ledebour? Haftentlassung ausgesprochen hat. Bei der in dem Schreiben beantragten Abstimmung erklärte sich die Vollversammlung auf» neue fast«i n st i m m i g für die H a f t e n t l a s s ün g. Die Gegenprobe ergab nur drei Stünmew dagegen. sStürmische Pfui-Rufe.) Ueber die Finanzierung der Arbeiterräte sowie des Vollzugsrats und über die Vorbereitung zur Neuwahl der Arbeiterräte und Einber.ufung des Rätekongresses wurde zusammen verhandelt. In dem B e- richt des Vollzugsrats schilderte Eckert die Schwierig- keiten, die für die Arbeiterräte schon nach dem ersten Rätekongreß einsetzten. Verschieden« Gemeinden weigerten sich, an dec Kostendeckung für die Arbeiterräte teilzunehmen. Infolge der un- klaren Haltung der Regierung stellton auch einzelne Unter- n e h m« r die Kostenzahlung ein. Angeblich fehlt es nach den Ver- ordnungen an der rechtlichen Grundlage zu einem Zwang. Wir haben, erklärte der Redner, genau dieselben Rechte wie die Regierung, die auch nur durch die Revolution eingesetzt unid dann erst durch die Nationalversammlung bestätigt worden ist. Heute müssen wir Stellung dazu nehmen, ob wir unS die Er- rungenschaften der Revolution aus den Händen nehmen lassen wollen. Die Diskussion brachte ein Zusammenstoß der Unab� h ä n g i g e n mit den Kommuni st en. Der Redner der Un» abhängigen, Rich. Müller, griff zunächst die Regierung scharf an. Sie haben Verordnungen erlassen, die sie auslegen konnte. Sie wolle die Arbeiterräte abrüsten, indem sie ihnen die Mittel verweiAert. Hand in Hand damit gehe die Ver- leumdung der Arbeiterrate und deS Vollzugsrats. Im Hauptaus« ichuß der Preußcnversammlung hat man alle alten Lügen wieder ausgegeben. Alle bürgerlichen Parteien einschließlich Demokraten beteiligen sich daran. Auch die Rechtssozialisten hätten die kommu« nalen Arbüterräte für überflüssig erklärt. Daß die Regierung nicht daran denkt, die Arbeiterräte beizubehalten, zeige ihr Gesetzentwurs über die Arbeiterräte. Von demselben Geist sei ihr Gesetzenttvurf über die Wirtschaftsräte getragen. Die Regierung schwankt bald nach links und bald nach rechts, je nachdeln. DaS gelte für die innere und für die äußere Politik und erklärt sich aus ihrer Zusammensetzung. Die Haltung der Regierung gegenüber den Ar-beiterräten bedeutet eine Kampfansage. Die Arbeiterschaft werde zum Kampf gr-.fen, die Störung der Pro« duktion werde dann nicht aufhören, sber Deutschland werde dadurch immer tiefer in den Sumpf kommen. Die Regierung solle nur nicht glauben, etwas durch Ausnahmegesetze zu erreichen, durch Auf- Hebung de» StrcikrechtS und durch Zwang zur Arbeit. Dann werde man erst recht nicht wieder zur Aufnahme der Produktion kommen. Die Arbeiterschaft müsse dafür sorgen, daß die Rät er beide- halten werden. Deren Mängel zu beseitigen, wäre Aufgabe der Regierung.(Heiterkeit.) Allerdings könne man soviel politischen Weitblick von ihr nicht verlangen. Nötigenfalls werde die Arbeiter- schast die Neuwahl der Arbetterräte auch ohne die Regierung vornehmen. Die Regierung dürfe sich dann nicht wundern, wenn die Arbeiterräte anders aussehen, als sie es wünscht. Müller wandte sich dann gegen die Kom- m u n i st e n. Er beleuchtete daS von ihnen sehr eilfertig aufgestellte ssleglement für die Wahlen zum Rätekongreß. Ich freue mich, spottete er, daß hier die Kommunisten einmal zeigen, können, waS sie leisten. Große Erwartungen habe ich allerdings an ihre Tätigkeit auf diesem Gebiets von vornbcrein nicht geknüpft. (Heiterkeit.) Die Kommunisten haben bisher immer nur mit Phrasen und Redensarten operiert.(Beifall bei den Mehrheitssozialisten.) Die Kommunisten haben noch keinen einzigen geistigen Vorschlag zur Verwirk- lichung der Ziele der Revolution gemacht. Ihr schreit nur imer in die Welt hinaus: Alle Macht den Arbeiter» und Eoldatenräten! Euer ganzes Verhalten ist nur ge- leitet von parteipolitischen Gesichtspunkten. tLärm.) ES kommt euch nichtaufpositiveArbeitan, sondern ihr wollt einen Keil in das revolutionäre Proletariat treiben. Euer Kampf richtet sich nicht gegen die Regierung, sondern gegen die Unabhängigen.(Großer Lärm.) Aber wir lassen uns da. durch nicht beeinträchtigen, wir gehen unseren Weg unbekümmert um links' und rechts. fZurus: Halblinks, halb rechts!) Nicht durch Drohungen von rechts und nicht durch Phrasen von links lassen wir unS beeinflussen.(Beifall.) Unter keinen Umständen lassen wir uns ein durch die Revolution gegebene? Recht nehmen. Will die Regierung den Kampf, so soll sie ihn haben.(Beifall.),, Die Debatte dauert fort._ Neubilüung ües baperischen Kabinetts. Der bayerische Ministerpräsident Hoffmann ist zurzeit in Berlin. Nach seiner Rückkunft wird wohl die Ministerliste de? »eugebildcten Kabinetts endgültig bekanntgegeben wer» den. Zwei Ministerposten werden von Demokraten, zwei von der Bayerischen Volkspartei(Zentrum) besetzt werden. Namentliche Vorschläge sind noch nicht bekannt geworden. Das Recht üer Krau und üer Jrieüens- vertrag. Aus Anwaltskreisen schreibt man uns: Auch daS Selbstbestimmungsrecht der Frau wird durch den Friedensvertragsentwurf der Entente schwer verletzt. J'.n dritten Teil der Forderungen, der die politischen Grenzen de» Reichs bestimmt, ist da? Optionsrecht gegeben, d. h. das Recht der Wahl der Staat Szuge Hörigkeit nach Vertragsabschluß.für die Einwohne: der Gebiete, die vom Reiche abgetrennt und zu Polen, Frankreich und Belgien geschlagen- werden. Als Grundsatz ist hier- bei überall aufgestellt, daß alle über 18 Jahre alten Reichsange» hörigen innerhalb zwei Jahren nach BertragSschluß für Deutschland optieren und ihre ReichSangehörigkeit behalten können. Nur der Ehefrau ist dieses Recht der selbständige» Option aberkannt. Die Option d«S Ehemannes hat die der Frau zur Folge, wie di« Option der Eitern die der Kinder unter 18 Jahren. Die Ehefrauen sirid.äm Verhältnis zum Manne de» Kindern unter 18 Jahren gleichgestellt. Hiergegen muß aus Gründen der Gleichberechtigung von Mann und Frau Ein- spruch erhoben und Abänderung verlangt werden. In einer Reihe von Fällen, in denen Meinungsverschieden» heilen zwischen den Ehegatten bestehen, wird der auf die Frau aus- geübte Gewissenszwang die Ursache zählreicher Konflikt« werden. Verschiedenheiten der Ueberzeugung können niemal» durch Machtjxruch beseitigt werde», mich»cht mtter Ehegatte». Prozeß 1 Nach Eröffnung der �suiigen Sitzung wurde Brutus Moltenbuhr als Zeuge vernommen über die Vorgänge am B. Januar. Er sagt, auf der Kommandantur wurde bekannt, daß Eichhorn als Polizeipräsident abgesetzt worden sei. Die Kom- mandantur wurde mit der Durchführung der Absetzung beauf- kragt, Dieselbe sollte so durchgeführt�werden, daß feine Unruhen entstehen. Um 11 Uhr vormittags wurde Leutemnt Fischer im Auftrags der Kommandantur nach dem Polizei- Präsidium geschickt, um Eichhorn mitzuteilen, daß das Ministerium des Innern seine Absetzung verfügt hatte. Fischer kam zurück und teilte mit, Eichhorn habe erklärt, er welche nur der Gewalt. Hier- nach schien es, daß die Sache nicht gut ablaufen würde. Als dann am Nachmittag die Demonstrationszug» an der Kommandantur vor- überzogen, machten wir uns auf Unruhen gefaßt. Wir liehen die Kommandantur durch unsere Soldaten besetzen. Am Nachmittag gingen dann die Unruhen los. Es kamen Nachrichten, daß ver- schiedene Kasernen von Arbeitern besetzt seien, aber ein vlcuimäßiges Vorgehen schien das nicht zu sein. Es lag keine Einyeitlichkeit darin. Montagnachmitwg schickte uns Fischer, der von der Kom- mandantur nach dem Marstall gegangen war, die Meldung, iz werde im Marstall festgehalten, wir sollten aber nichts zu seiner Befreiung unternehmen. Später kam Hauptmann Marx und stellte sich vor, daß er vom Kriegsminister zum Kommandanten von Berlin ernannt sei. Dann kamen A I b r e ch t und D or e n b a ch. Albrecht sagte, er sei vom Revolutionskomitee zum Kommandanten ernannt. Ich antwortete, Hauptmann Marx sei jetzt Kommandant, ukx sei hjer nicht mehr als Mitglied des Vollzugsrats, sondern nur noch als Privatperson. Albrecht und Dorenbach gingen unverrichtetcr Sache wieder ab. Am Montag gegen Abend kam Fischer aus dem Marstall zurück. Er sagte, als er sich aus dem Marstall entfernen wollte, habe man ihn zurückgehalten und gesagt: Du bleibst hier. Du hast hier zu viel gesehen. Staatsanw. Z u m b r o i ch: Was wissen Sie von der Behaup- hing, daß die Regierung durch die Absetzung Eichhorns die Auf. ständigen zu einem früheren Losschlagen veranlassen wollte? Zeuge Molkenbuhr: Ich habe das Empfinden, daß Dören- bach im Einverständnis mit anderen leitende« Personen der Volks- marinc-Division beabsichtigte, etwas zu unternehmen. Seit De- zembcr ist es überhaupt nicht mehr ruhig geworden. Es bestan- den Gegensätze zwischen dem Polizeipräsidenten und der Kom- mandantur, die sich auch auf die verschiedenen»Truppenarten er- streckten. Die Regierung hat sich damit beschäftigt, wie aus diesem Dilemma herauszukommen wäre. Es hatten sich Zustände herausgebildet, daß von der einen Seite Waffen ausgegeben und von der anderen Seite wieder eingezogen wurden. Eichhorn hat Waffen in»rohem Um- fange bezogen. Erst kürzlich habe ich von einer Waffenfabrik eine Rechnung im Betrage von 380 000 M.bekommen für Waffen, die Eichhorn» in der Zeit von Ende November bis Anfang Dezember bestellt hat. Da das Ministerium des Innern die Bezahlung der Rechnung verweigert hat, so verlangt die Fabrik, daß ich sie-b e- zahlen soll, weil ich die Bestellung unterschrieben hatte.— Auf Fragen der Verteidigung antwortet der Zeuge: Bis Ende Dezem- ber war Eichhorn berechtigt. Waffen für die ihm unterstehende Sicberheitsmannschaften zu beziehen. Der Waffenbczug geschah nicht Heimlich, sondern unter Kontrolle des Vollzugsrats, in dessen Namen ich die Bestellung unterschrieben habe.. Daß Eichhorn die Waffen sm Dezember bestellt hat, damit sie beim Ausstand im Januar gebraucht werden, will ich nicht sagen. Ich meine nur, es bestand ein Gegensatz zwischen ihm und dem Ministerium des Innern, denn sonst hätte das Ministerium die Bezahlung der Waffenrechnung nicht abgelehnt. Auf Befragen. gibt der Zeuge an, aus der Waffenrechnung sind als Liefertage angegeben der 23. De- zember, der 4. Januar und der 13. Januar. Längere Erörterungen ruft die Frage hervor, ob das Mini- sterium des Innern berechtigt war, Eichhorn abzusetzen. Zeuge ?nöustrie unö Hanöel.» Börse.' In Erwartung des Verhaltens der Entente auf die deutschen Gegenvorschläge legte sich die Börse.größte Zurückhaltung auf. Zu etwas regeren Umsätzen kam es nur auf einzelnen Ge- bieten. Die Haltung war nicht ganz einheitlich. Etwas verstimmte der Neuerliche Rückgang der Kriegsanleihen auf 75'/» Prozent. Auch die anderen heimischen Anleihen waren schwächer. Zu ungefähr letzten Kursen gingen Petroleum, Kolonial-, Schiff- fahrtS- und Farbwerte um. Btontanwerte waren vereinzelt begehrt und fest; RüstungSaktien schwächer. GMerkschafisbewMng Der„erschöpfte" Stadtsäckcl. Au« Sngestelltenkreiien deS Charlottenburger Magistrats wird uns folgendes geichrieben:.. Kurzsichtig keil der Behörden einerseits und mangelnde Solidarität der Beamten andererseits haben bisher innerhalb der Beamtenschaft noch nickt den Zustand geschassen, den man als soziale Hebung he- zeichnen könnte. Der»gute alte Geist" waltet und schallet noch lustig weiter seines Amies und läßt die.Klassenmenschen" zu ihrem Reckte kommen. In C h a r l o t t e n b u r g hat der Magistrat de» Hilfskräften»ach Berliner Muster eine nicht unwesentliche Zulage beschert. Darob nun vieles Klagen und Stöhnen unter den dortigen Beamten. Die Forderungen der Beamten(2000 M. EnlsckuldungS- summe) gcsährdcii nun. nachdem der Magistrat den Foiderungen seiner Hilfskräfte in weitgehendstem Matze hat entsprechen müssen, den Stadlsäckel. Aus den Spalten ihrer.wohlwollenden" bürgerlichen Lokaipreffs erfährt die Beamtenschaft, daß die Mittel der Stadigemeinde erschöpft seien. Bor den Wahlen ver- Knveten indes die blirgerlicken..Bsomtcnfteunde",»wir treten ein für ausreickende Beioldung der-Beamte» uiw." Billige Worte und Beripreckungen. Die Tugend, die am'chwersten auszuüben, ist und bleibt die Dankbarkeit. Die Beamlcnichaft steht seit der Revolution auf eigenen Füßen. Noch steht sie auf sckwachem lind schwankendem Boden, aber sie bat die Kruft, diesen zu einem festen Fundament zu gestalien, wenn sie erkennt, daß nur die Sozialdemokratie eS ist, die ihr die Hand, bilfreich entgegenstreckt. Darum, ihr noch träumenden Beamten, organisiert Euch�iuch volitiich I Sagt Euch los von den Vertretern de»»wohlwollenden Erwägung" und schließt Euch denen an, die stelS durch talkräftige Hilfe Eure Wünscht und Forderungen unterstützen werden. Generalversammlung der Fabrikarbeiter. In der außerordenilicken Generalversammlung des Verbandes der Fabrikarbeiter, Zahlstelle Groß-Berkin, erklärte einleitend der Bevollmächtigte Wilh. Reimann, daß durch die neue Zeit auck in unserer Organisation ein neuer Geist einzieht. Die Gewerlichaslen sollen ein Kampsmittel zur Befreiung der Arbeiterklasse sein. Der Antrag oes Bezirks Reinickendorf, der Kündigung sämtlicher An- gestellten verlangte, ist zurückgezogen worden, nachdem die Verhält- nisse der Angestellten klargelegt wurden. Die Generalversammlung habe zur Anstellung einiger Kollegen Stellung zu nehmen.— In der Diskuision über die Anstellungen wurde anerkannt, daß die Berbandsangesselllen sowie die Hilfsarbeiter entlastet werden müssen. Einige Diskussionsredner verlangten Ausschreibung der zu besetzenden Stellen und nicht iofortige Anstellung. Nachdem Reimann erklärte, daß sofortige Anstellung einiger Kollegen unbedingt notwendig sei, Molkenbuhr erklärt auf Befragen, Eichhorn war mit Zusssm- mung d:s Vollzugsrats, der damals noch für das ganze Reich zu- ständig war, in sein Amt eingesetzt. Weitere auf diesen Punkt bc- zügliche Fragen der Verteidigung bezeichnet der Vorsitzende als nicht zulässig, weil nicht zur Sache gehörend.— Angeklagter Ledebour verlangt, daß dieser Punkt völlig aufgeklärt werde. Es solle festgestellt werden, daß Eichhorn nicht von einer Behörde, son- dern von der revolutionären Arleiterschaft eingesetzt sei, also auch nicht von einer Behörde abgesetzt werden konnte. Deshalb hätten die Anhänger Eichhorns unter anderem die Forderung ausgestellt. wenn der Vollzugsrat entscheidet, Eichhorn hat seinen Posten zu verlassen, dann geht er. Nach Inständiger Beratung beschloß das Gericht, die von der Verteidigung gestellten Fragen nach der Abgrenzung der Kompetenzen zwischen der Kommaudanwr und dem Polizei- Präsidium zuzulassen. Zeuge Molkenbuhr beantwortet di« Frage dahin: Der Kommandantur unterstanden- die militärischen, dem Polizeipräsi- dium die polizeilichen Angelegenheiten. Wegen des Mangels an Beamten mußten sich beide Behörden auf Soldaten stützen. Daher kam es, daß manckaml die eine Stelle in die Kompetenzen der an- deren übergriff. So sind auch die Vorgänge am 6. Dezember zu erklären. Die Kommandantur hatte angeordnet, daß aus Anlaß von Demonstrationen, die nach Versamlungen stattfinden sollten, die Chausseestraße abgesperrt werden sollte. Polizeiprästdem Eichhorn marschierte an der Spitze eines Demonstrationszuges und später stellte sich heraus, daß ec die Genehmigung zu der Demon- stration gegeben hatte.— Rechtsanwalt O b u ch: Hätte nicht die Kommandantur dem Polizeipräsidium Nachricht von der beabsich- tigten Absperrung geben müssen?— Zeuge: Das wäre zweckmäßig gewesen. Aber ebenso hätte man auch erwarten können, daß das Polizeipräsidium der Kommandantur mitgeteilt hätte, daß es die Temonstrationszüge genehmigt hatte.— Rechtsanwalt O b u ch: Welche Ursachen chatten die Unstimmigkeiten zwischen der Komman- dantur und dem Polizeipräsidium?— Zeuge: Sie sind zurückzu- führen auf die Unruhen am 23. und 24. Dezember, wo die Komman- dantur eingegriffen hat, nachdem die Matrosen Wels und Fischer in der Kommandantur verhaftet hatten. Nachdem in dieser Angelegen- heit ein Ausaleich herbeigeführt war, wurde bekannt, daß aus dem Polizeipräsidium jeder Waffen erhielt, der sich als Mitglied des Spartakusbundes oder der Unabhängigen Sozialdemokratie auS- weisen konnte. Vor der Kommandantur fuhr manchmal ein Auto vor, von dem Reden gegen uns und gegen die Regierung gehalten wurden. Ich ersuchte den Polizeipräsidenten Eichhorn, dagegen ein- uschreiten, er sagte, dagegen könne er nichts tun, die Straße ge- öre dem Volke. Eichhorn hat die Soldaten, die er für den Polizei- dienst brauchte, aus allen möglichen aus dem Felde zurückfleteh'-ten Truppenteilen genommen, um möglichst viel Waffen zu bekommen. Unbercchtigtcrweisc sind im Kaffee»Vaterland" Waffen untcrge- bracht worden. Als sie auf Veranlassung der Kommandantur ab- geholt wurden, hat das Polizeipräsidium dagegen Einspruch erhoben. Auf weiches Fragen antwortet dei� Zeuge Molkenbuhr: Ich war als Beauftragter des Vollzugsrats deh Kommandantur beigegeben. Nachdem der Kommandant Fischer durch dh Besatzung des Marstalls verhaftet und Hauptmann Marx zum neuen Kom- Mandanten ernannt war, habe ich mein Mandat für erloschen ge- halten. Ich hielt es aber für meine Pflicht, den neuen Komman- dantcn in die Geschäfte einzuführen. Eine Kommandogewalt habe ich dadurch nicht ausgeübt. Ich wollte nun mein Amt in der Kom- mandantur verlassen, teilte es den damaligen Volksbeauftragten mit, und Ebert riet mir, ich solle in der Kommandantur bleiben. Das tat ich denn auch Am Montag wurden von einigen Personen Truppen zum Schutze der Regierung gebildet und im Auftrage der Regierung bewaffnet/ Tie Verhandlung wird am Freitag fortgesetzt. Warnung. Nach zuverlässiaen Nachrichten besteht der verbrecherische Plan, die Provinz Rheinland zu einer selbständigen Republik auszurufen. VcrfassungZmästl-i bildet die Provinz Rheinland einen Bestandteil des preußischen Staates. Wer es unternimmt, diesen verfassungsmäßigen Zustand durch LoSreißung der Provinz Rheinland vom preußischen Staatsgebiete zu ändern, macht sich des Hochverrats schuldig, der nach§ 81 des Rcichsstrafgesetzbuchcs mit lebenslangem Zuchthaus oder lebenslanger Festungshaft be- straft wird. Tie StrafvcrfolgungSbehördcn sind verpflichtet, gegen jeden an den hochverräterischen Umtriebe« Beteiligten mit der vollen Schärfe des Gesetzes einzuschreiten. Berlin, den 28. Mai 1919. Die Reichsregierug: Scheidemann, Dr. Dernburg, Gras v. Brockdorfs-Rantzau, Dr. Prcuß, Bauer, Wissel, Schmidt, Landsberg, NoSke, . Dr. Bell, Giesberts, GotHcin, Dr. David, Erzberger. werden Karl Poch und Paul Lange älS Agitationsleiter, N o w a ck. Fröhlich und Edelmann als Bureauarbeiter, Mierich, Wegner, Götzke und Bach- mann als Hauskassierer gewählt.— Für die noch zu besetzenden Stellen findet eine Ausschreibung statt. Bewerber solvie die Mitglieder der zu wählenden PrühmgSkommiision müssen mindestens fünf Jahre dem Verbände angehören. In die Prüiiiiigs- kommission wurden Breiikreutz, Eichelbaum. Wolff, Schön, Niischke und die Kollegin Lungwitz gewählt.— Punkt 8 der Tagesordnung, Beratung des OrtSstatutS. mutzte wegen der vorgerückten Zeil bis zur nächsten Generalversammlung zuiückgcstellt werden.— Zwei Anträg?, welche gegen den Schutzvaragropheu für di« Freiwilligen- Verbände und gegen die Urteilsfällung im Liebkncchtprozetz energisch protestieren, fanden einstimmige Annahme. Der Verband der Bureauangcstelltcn sendet unS auf die im beutigen Morgenblatt veröffentlicht« Zuschrift des Herrn Direktors Lehmke folgende Entgegnung:>-. »Herr Direktor Lehmke von der Berliner Stadtsynode glaubt anscheinend, durch seine Angaben, daß 9 Seiten Protokoll vorliegen und in 8 Sitzungen mit dem AngestelltenauSschutz verhandelt wurde. seine Pslichr getan zu haben. Ferner behauptet Direktor Lehmke, der Vcrbandsvertreter hätte die Forderungen der Hilfskräfte gc° steigert. Der Gegenvorschlag deS Direktors Lehmke ist für die HilsS- kräfte unannehmbar, denn sie wollen ein der heutigen Zeit ent- sprechendes Angestelltenverhaltnis und keine GünstllngSwirtschoft, wie sie jetzt besteht. Der Gegenvorschlag der Berliner Stadtshnode ist unannehmbar, deshalb haben die am 23. Mai in Havellands Festsälen versammelten Hilfskräfte einstimmig beschlossen, den Schlichtungsausschutz anzurufen. Die Verschleppunasmanöver- des Herrn Direktors Lehmke sind zu durchsichtig, als daß sie Angestellten sich länger an der Nase herumführen lassen wollen. Für jeden Ge- Wertschaftsvertreter ist es selbstverständliche Pflicht, erreichbare For- derungen immer und stets zu vertreten." GewerkickaslSkarteU Friedrictisliagen. Freitag. 30 Mai. V\, Uhr abends, wird Dr. Bruno Wille in einer öffentlichen Versammlung aller Ketver tschaften über: DieVolkStiochjchule und die Arbeiter sprechen. Anschließend srei« Aussprache. GroßSerün Kommunale Arbeiterräte. Am Freitag, 2 Uhr, Vollversammlung der Kommunalen Ar- beiterräte im Herrenhaus, Plenarssyungssaal. Tagesordnung: 1. Die Stellung der Kommunalen Arbeiterräte. 2. Die Paritäi und Zulassung von Stadtverordneten bzw. Gcmcindevertretern. 3. Stel- lung zur Neuwahl der Kommunalen Arbciterräte. Der Bollzugsrat des Arbeiter- und SoidatenratS Groh-Berli». I. A.: Lange. Rednerkursus. Beide Kurse heute abeud K Uhr im Jugendheim, Lindrnshaßc 3. Große Basclincschiebung. In Spandau haben Angestellte der Geschützgietzerei-Ost und einige dort beschäftigte Bauarbeiter nach und nach 106 Fässer mit Vaseline im Werte von über 100 000 M. auf dem Wasserwege nach Berlin verschoben. Die Spandauer Poli» zei hat das Lager in Berlin aufgedeckt und einige Spitzbuben ver- haftet, der Hauptübeltäter ist jedoch flüchtig geworden. Ein Kartoffclsihwindlcr treibt im Südosten der Stadt und in Neukölln sein Unwesen. Er bietet die so sehr begehrten Kartoffeln in kleineren und auch in größeren Mengen zu einem Verhältnis- mäßig billigen Preise an. Er erhält in den �meisten Fällen � den Kaufpreis auch im voraus, weil er allerlei Gründe dafür anführt, daß er das Geld zum Einkauf brauche. Der Schwindler versetzt dann die Leute und läßt nichts mehr von sich hören. Er ist ein blasser, mittelgroßer Mensch mit kleinem Schnurrbart und trägt einen umgeänderten feldgrauen Soldatenrock, Wickelgamaschen und eine Bahnbeamtenmütze. Die Leiche cincS jungen Türken wurde gestern nachmittag an der Augustabrücke aus dem Wasser gelandet. Der Tote sst ein Schuhmacherlehrling Hasan Tachsin, der zuletzt bei der Deutsch-tür- kischen Vereinigung am Schöneberger Ufer sich aufhielt. Keine BermügenSverzeichnisse für weniger als 10 000 M. Die strittige Frage, ob auch für Vermögen von nicht mehr als 10 000 M. Vermögensverzetchnisse einzureichen sind, ist jetzt durch Erlaß des Finanzministers vom 9. Mai dahin geregelt worden, daß aus die Ausfüllung des Vermögensverzeichnisses verzichtet wird, wenn daS Vermögen nicht mehr als 10 000 M. beträgt. Patriotismus und Geschäft. Eine Lusitania-Me- daille war als arge Geschmacklosigkeit während des Krieges be- schlagnahmt worden. Trotzde n wurden sie in Massen ins Ausland gebracht, wo sie ihr redlich Teil zu der Stimmungsmache gegen Deutschland beitrug. Im Dezember 1913 wurde die Beschlagnahme aufgehoben und jetzt wird das elende Produkt zu ungeheuren Prer- sen an die Amerikaner in Berlin verkauft. Im SportÄark Treptow fand gestern unter großer Beteiligung der Heraussorderungskampf der beiden Weltmeister Schwarz Weber statt. Schwarz siegte über seinen Gegner in 1 Stunde 4 Minuten 50 Sekunden. Weber der seit ö Jahren nicht mehr öffentlich hervor- trat, zeigte aber in seiner außerordentlichen Gewandtheit, daß er nicht viel von seinem Können eingebüßt hat. Zurzeit ist er im Arbeiter-Rat in HcnningSdorf tätig. Er wird sich die Zeit vorbe- halten, wo er den Zeitpunkt gekommen sieht,, sich seinem Gegner erneut zu stelle». Dem Ringkampf gingen einige kleine Flieger- cennen voraus. Im 2000.-Meter.Fahren siegte Hossmann gegen Abraham, im Prämienfahren Abraham gegen Sinnecke. DaS Eni» schädigungsfahren gewann Petri. Stabion. Das Goldene Rad von Friedenau. DaS Stadion bringt den Sportfteunden am Himmelfahrtstage eines der größten Rennen, die seit Jahren gesehen worden sind. Das klassische Rennen.»DaS Goldene Rad von Friedenau", hat seinen Wert ent- sprechend eine sowohl an Zahl wie an Klasse entsprechende Be- setzung gefunden. Sieben der besten Dauerfahrer werden um die wertvollen Preise kämpfen: es sind dies Saldow, Krupkat, Bauer. Thomas, Pawke, Nettelbeck und Appelhons. Auf der Srecke von 100 Kilometern wird allen Gelegenheit gegeben, ihr ganzes Können zu entfalten. Ebenso bringen die Fliegerrennen, insbesondere die im Großen Stadion-PreiS. alles an den Start, was wir haben. Die Rennen beginnen um 4 Uhr. Grosi-Berliner Lebensmittel. Steglitz. Anmeldung von Räbrmüteln am 28., 30. uud 31. d.M. aus Abfcknitte 29, 30, 31, 82, 33 der Groß-Beilwer LebenSmiltellarte. Vcr- kausStage werden noch bedanntgogeben. Anmeldung von Näkumitteln für ,1 n g e n d I i ch e am 23., 30. und 31. d. M. Abschnitte 36 und 36 der Nährmittelkarte im Jugendliche zus. 200 Gramm Nädrnitttel. Am 28., 30. und 3t. d. M. Abichiiiit J3 der Liiiluhr-Zujatzkarte 250 Gramm amerif. Weizenmehl 1,10 M Am 28.. 30. uud 31. d.M. Abschnitt K4 der Eiusuhr- Zusatzkarte. VcrkausStage werden npch bekannt gegeben. ' Biichholz. Ausgabe des amerikanischen MehleS vom 2. bis S. Juni (nach Nummern geordnet! in der Gemcindeocrkauisjtcllc auf die Nrn. K4, P 5 und Q 6 der Einiuhrziiiatzkarte mit je 260 g, zusammen VI, Pfund, a 2,20 M. Tic weihe Lebensmittelkarte ist mitzubringen.— Noch sind Zitronen zu 30 Pi. sowie Deiikatefipaste(Nusstrickmittel), 3,60 M. pro Büchse. zu haben.— Aus die weifen Lebenemiltctkarteu Nr. 1061—1400 Freitag und Svnnabend je ein Pfund Backpflaumen, a 6,60 M. Ferner noch eine Anzahl neuer und alter Männeranzüg« an Ein- wobner mit«wem sleuerpflichligcn Emkommcn bis höchstens 3000 M. Verkauf Freilag und Svnnabend. Letzte Sleuerzettel. Außerdem noch Frauen- ftrümpse und Männersocken. Hennigsdorf. ES gelangen zur Ausgabe am Freitag an Kinder vis zu 3 Jahren je 260 Gramm Zwieback oder Keks und 1 Paket Pudding» pulver. Auf Bezugschein am Freiing aus Marie B(8) 21 100 Gramm Hascr flocken. Graupen oder Nudeln. Aus Lebensmittclkarle Nr. 1—2000 Marke B(8) 22 125 Gramm Marmelade oder ikunilhontg. Für Leute über 70 Jahre 2 Pakctchcn Puddingpulver. Bezugscheine in der LebenS- mlttrlabiciwng. Am Sonnabend an Kinder vom 4. bis 7. Lebensjahre 1 Dose kondensierte Mich. Bezugscheine am Sonnabend. Hennigsdorf. Sonnabend, LebenSmittclabteilung, Alle Schulz Zimmer 8: Ausgabe der Mtlchkarlen. vereine unö versaMmlungen. Rcichsbund bor Kriegcbcschödiglcn, rtzruialiger KriegSteil, nchmer»»d Kriegsiiiuterlilieiionen. Bezirk Charloctenbnrg. Freitag, 7'/, Ubr, im großen saal des VolksbanicS, Rosinenstr. 3: Lesicut- lichc Hinicroliebenenversammlung. Tagesordnung: Rejerat des Kamerade» Stephan über»Kiiegshinteibtiebenc und ihre Zukunft". Nltcrörtegeniurncr Gross- Berlins. Das Zusanrmenwrnrn am Sonnabend, 7>/, Uhr. findet nicht in der Steinstraße, sondern in Neukölln, Donauslr. 120/126, statt. Gäste willkommen. Groß-öerlmer parteinachrichten. Berlin. 1. Abteilung. HlmnrelsabrtStag: Ausslug nach Wannsee— Pfaueninsel— Potsdam. Trcfspuntt morgen» 6.30 Uhr Bahnhof Groß- Görschcnslrafc. Sozialistische Lehrer und Lehrerinnen Neuköllns. Freitag 5 Uhr: Birsammluug in der Anzcngruber.Klauie. Mus aller Welt. Der Flug iibcr den Ozean vollendet. Das amerikanische Riesenflugzeug N. C. 4, Führer Read, ist gesteru vormittag um 10,17 Uhr von den Azoren aufgestiegen und abends 8 Uhr in Lissabon ohne Zwischenfall angekommen. Damit sst der erst« Flug über den Ozean vollendet/ Die Entfernung dieser letzten.Etappe beträgt 910 Seemeilen. Beranwiortlich fitr Politik Brtur Saternus, Bln.'Friedeuau, für den übrigen Teil des Blattes: Alfred Scholz, Neukölln; für Anzeigen: Theodor Glocke> Berlin. Verlag: BorwärtS'Berlaq G. m. b. H., Berlin. Druck: Vorwärts« Buchdruckern und BerlagscmftaU Paul Singer u. Co. m Berlin, Lindenftn. 5, Ein% Freodenlag Waschtag i der I mit dem patentieiten, vollkommen «elbsttätie arbeitenden„Lleblgs" mmpf- Wasch. 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