itr.274.36.3i>Irt9. SeznqSvretSt SierteljäDrL 7Ä) Nl. monafl.2B0®a fr-iin- Haus, voraus zahlbar. Einzeln« Nummern IC i'rermtfl. tonfiezug: Monaillch-.50 Mi., crfl Sufteüunps« zebühr. Unier Ireuiband iür Deutich- and u. Leiierreich-Unyarn..75 MI. »ür das übrige Ausland».TS Ml. bei lüglich eimnaliger �«steüuna 7.7S Kt eoilbeiiellungen nehmen an Däne- Marl. Holland. Luremdura. Schweben und die Schweiz. Eingetragen m dl« Soii- leuunat-Pretsliiie. Der.Sornxirts' erlcheini wochenläglich zweimal,-oiinlaq� einmal. Abend-Ansgabe. relegramm-Sdreii«! ,Soz>aldem»t,a««er.«»», WV H. berliner Oolke�blatt. (loptsnnis) An,e,«euvre»»i Die achigeibaltea« Aonbareilezeil» touei 1,20 Mi..Kleine«»ieigen-, das'etloeoiuche Äorl SC Big zUlSsstg » tettgedruckie Lariei.>ede> weitere vor 25 Cfg. Slelleiigriuche und Schlailiellenanzeige» das erii» Morl sc Big..>ed,s weitere Lon 20 Ltd Dorre über lt Suchuabe» lüblen iür zwei Sortr. teuerunüszutchlag 50°/» Kamill en-Snzelgen. volititche und geweriicha'tliche Lerews- Anzeige» UX TOI. die lieile. Anzeigen'ir die uachue Nummer mütien bis ä»de »achminaas tut oauvtge'chäit Serltr SS.>8.'.'Inden fit urgt s. ,o reg eben »erden,»eüynei.»»» lldr trüh bis b lldr adend». Zcr\tra\organ der fozialdcmohratifchcn Partei DcutfcblanclQ. M Keüaktion und Expedition: SW. b8, Lindenstr. 5. Kern iv recher: Am» Moritiplan. Nr. t.'»l!X>— t.äl!>7. MW Vorwärts»verlag G.m.b.H., Ew. tt, Lindenstr. Z. Fermprecher: Ami Mortuplaq. Nr. l17LZ— S4. Der Wortlaut öer deutschen Mantelnote. Die sogenannte Mantelnote, daS Dokument, da? den Jichalt der deutlchen Kritik an den gegnerischen Friedensbedingungen und die deutschen Gegenvorschläge m gedrängter Form zu- sammenfaßt, hat folgenden Wortlaut: Trutsche Telegatis»».. SersgilleS, den 29. Mai 1919. Herr Präsident! Ich hade die Ehre, Ihnen in der Anlage die Bemerkungen der dentschen Telegation zu dem Entwurf deS Friedensvertrags zu über- reichen. Wir waren nach Versailles in der Erwartung gekommen, einen auf der vereinbarten Grundlage aufgebauten FiedenSvorfchlag zu erhalten. Wir hatte» den festen Willen, alles zu tun, waS in unseren Kräften stand, um de« schweren von uns übernommenen . Berpflichtungen nachzukommen. Wir hofften auf den Frieden deS Rechts, den man uns verheißen. Wir waren entsetzt, als wir in jenem Dokument lasen, welche Forderungen die siegreiche Ge walt des Gegners an uns stellt. Je tiefer wip in den Geist dieses Vertrages eindrangen, um so mehr überzeugten wir uns von feiner Undurchsührbarkeit. Die Zumutungen dieses»ertrags gehen über die Kraft deS deutl- fchen Volkes. Wir sollen zur Wiederherstellung deS polnischen Reichs au unbe st ritten deutsche? Gebiet verzichten, fast auf die ganze überwiegend deutsche Provinz Westpreutzrn, auf deutsche Teil« PommrrnS. auf das kerndeutsche Danzig, sollen die alte Hansestadt in einen Freistaat polnischer Souveränität umwa«. deln lasten.- Wir solle« darein willigen, daß Ostpreußen vom EtaatSkorper amputiert, zum Absterben verurteilt und seine« nörp. lichsten Teils mit dem rein deutschen Memel beraubt wird. Wir sollen zugunsten Polen? und Tschrchoslowakien? auf Obrrschle» sie« verzichten, obgleich es seit mehr alS 750 Jahren in enger politischer Verbindung mit Deutschland steht, von deutschem Leben erfüllt ist und die Grundlage für die Industrie im ganzen Sstlichen Teutschland bildet. Neberwiegend deutsche Kreise sollen an B e l» g i e n abgetreten werden, ohne genügende Garantien für die Un- «bhängigkeit einer erst nachträglichen Abstimmung. DaS rein deutsche Saargebiet soll von unserem Reiche gelöst und seine spätere klngliederung an Frankreich vorbereitet werden. Obgleich wir Frankreich keine Menschen, sondern nur Kohlen schulde». Fünfzehn Jahre lang soll rheinisches Gebiet beseht sein und die Alliierten eS nach fünfzehn Jahren in der Hand haben, die Rückgabe des Lande? zu verweigern; in der Zwischenzeit können sie alles tun, um die wirtschaftlichen und moralischen Berbindiptgen mit dem Mntterlande zu lösen und schließlich den Willen der einheimischen Bevölkerung zu fälschen. G Ein s, zerstllckrlte» und geschwächtes Deutschland soll sich, obgleich auf Erstattung der KriegSkosten ausdrücklich ver- zichtet wurde, grundsählich bereit erklären, alle Kriegskosten der Grgner zu tragen, Summen, die das gesamte deutsche Staats- und Privatvermögen um ein Mehrfaches übersteigen würden. Einstweilen fordern die Gegner über die vereinbarte Grundlage hinaus Ersatz der Schäden der Zivilbe- völkerung, wobei Teutschland auch für sein« Bundesgenossen haften soll. Die zu zahlende Summe soll von den Gegner« einseitig festgesetzt werden und späterer Abänderung und Erhöhung«nierliegen. Tie Grenze soll die Leistungsfähigkeit de» deutschen Volkes bilden, abge. stuft nicht nach seiner Lebenshaltung, sondern lediglich nach seiner Fähigkeit, dir Forderungen der Feinde durch seine Arbeit zu erfüllen. Da» deutsche Volk war« also zu dauernder Sklavenarbeit verurteilt. Trotz solcher ungeheuerliche» Forderungen wird uns gleichzeitig der Wiederaufbau unsere» Wirtschaftsleben» un- möglich gemacht. Wir sollen unsere Hand«l»kl»tte ausliefern. Wir sollen aus alle AuSlandSwerte verzichten. Wir sollen das Eigentum an ollen deutschen AuSlandsunternehmungen selbst in den verbündeten Ländern auf die Gegner übertragen. Auch nach Fnedensschlust sollen di« feindlichen Staaten das Recht haben, alles deutsche Vermögen zur Einziehung zu bringen. Kein dentscher Kaufmann wird in ihren Ländern vor splchen KriegSmaßnahpre« geschützt sei». Auf unsere Kol» nie» sollen wir vollständig ver- Sichten»Jicht einmal dort sollen deutsche Missionare da« Recht h»!;'*. ih'-n Berus auszuüben Wir sollen als» auf jede politische, N/iel'chns lichf und ideelle vetätignng verzichten. Sogar im Innern sollen wir � unser SelbstbestimmungSrecht aufgeben. Die internationale KommissionfürWiedergutmachung erhält diktatorische Gewalt über unser gesamte« volkSlebe« i« Wirt- schaft und Kultur, ihre Befugnisse gehen weit über di« hinaus, dir der Kaiser, der deutsche Bunde?» r-itundderReichstagzusammenjemalSim Reichs- gebiet b r s e s s e u haben. Tie Kommission verfügt»nbe- schränkt Lbrr die Wirtschaft d'S Staat»?, der Kommunen und der ein'e'nen Auch da? nrsamte Bilduna». und Gesundheitswesen ist »on ihr abhängig. Sie kann da« ganze deutsche Volk in gri'-iger Knechtschaft hallen. Sie kann, um die Fronzahlungen zu erhöhen. die sozial« Fürsorge für die deutsche««röriter unterbinde«. Auch auf anderen Gebieten wird Teutschland» Soiioeränität aufgehoben. Seine Haupt ströme werden internationaler ver« waltunz untcrstcllt, tt muß auf feinen Gebieten die»ou den Gegnern g-wünschten Kanäle und Eisenbahnen baue«, e« muß de« ver- trägen unbekannten Inhalts zustimmen, die von seinen Gegnern mit den neuen Staaten de» Ostens geschlossen werden sollen, selbst über seine eigenen Grenzen. Das deutsche Volk ist au? dem Bunde der Völker ausgeschlossen, dem alle gemein- schaftliche Arbeit der Welt anvertraut ist. So soll ein ganzes Volk feine eigene Aechtung, ja fei» Todesurteil unterschreibe«. Deutschland weiß, daß e? Opfer bringen muß, um zum Frieden zu kommen. Deutschland weiß, daß cS solche Opfer ver- tragSgcmäß zugesichert hat, und will darin an die äußerste Grenze dessen gehen, waS ihm möglich ist. 1. Deutschland bietet an, mit der eigene» Entwaffnung allen anderen Völkern voranzugehen, um zu zeig:», daß eS helfen will, da? neue Zeitalter de? RechtSfrirdenS herbeizuführen. ES gibt die allgemeine Wehrpflicht auf und verringert, von UcbergangS- bestimmungen abgesehen, sein Heer auf lOOlllW Mann. Es ver- zichtet sogar auf die Schlachtschiffe, die ihm seine Feinde noch lassen wollen. Aber eS setzt voraus, daß cS sofort alS gleich- berechtigter Staat in de» Völkerbund aufgenommen wird. ES fetzt voraus, daß ein echter Völkerbund entsteht, der alle Na- tionen einschließt, die guten Willens sind, auch die Feinde von heute. Der Bund muß von einem Verantwortungsgefühl gegenüber der Menschheit getragen werden und über eine ZwangSgewalt verfügen, die stark und zuverlässig genug ist, um die Grenzen semer Mit- glirder zu schützen. 2. In territorialen Fragen hält sich Deutschland rück- haltlos auf den Boden deS WilsonprogrammS. ES verzichtet auf feine Staatshoheit in Elsah-Lothringen, wünscht abcr dort eine freie Volksabstimmung. ES tritt den größten Teil der Provinz Posen, die unbestreitbar polnisch besiedelten Gebiete nebst der Hauptstadt Posen an Polen ab. ES ist bereit» de» Polen durch Einräumung von Freihäfen in Danzig, Königs- brrg und Memel, durch eine W e i ch f e l- S ch i f f a h r t S- akte und durch besondere Eisenbahnverträge freien und sichere» � Zugang zum Meere unter internationaler Garantie zu gewähren. Deutschland ist bereit, die wirtschaftliche Versorgung Frankreichs mit Kohlen, besonder» a«S dem Saargebiet bis zur Wiederherstellung der französischen Bergwerke zu sicher«. Die vorwiegend dänischen Gebiete Schleswig? werden auf Grund einer Volksabstimmung Dänemark überlassen. Deutschland verlangt, daß das Selbstbestimmungsrecht auch zugunsten der Deutscheu in Oesterreich und Böhmen geachtet wird. ES ist bereit, seine sämtlichen Kolonie« der G e m e i n s ch a f t S- Verwaltung drS Völkerbundes zu unterstellen, wenn eS als dessen Mandatar anerkannt wird. Z. Deutschland ist bereit, die ihm nach d«n vereinbarten FrirdenSprogramm obliegende« Zahlungen bis zur Höchftsumme von lOO Milliarden Mark Gold zu leisten, und zwar 20 Milliarden Mark Gold bis zmn 1. Mai 192k, alsdann die restlichen 80 Millinrden Mark Gold in unverzinslich«« Jahresraten. Tiefe Raten sollen grundsätzlich einen bestimmte« Prozentsatz der deutschen Reich», und Staatseinnahmen iniSmachen. Die Rate wird dem früheren F ri e d en S b ud g e t nahekomme«. In den erste» zehn Jahren soll die lsiate je eine Milliarde Gold nicht übersteigen. Der deutsche Stouerzahler soll nicht weniger belastet sein alS der drS Höchstbrlasteteu in der WiedergutmachungS- klnnmission vertretenen Staates. Deutschland setzt hierbei vorau», daß e» keine weiteren territorialen Opfer alz die vorerwähnten zu bringen hat und wieder wirtschaftliche Bewegungsfreiheit«ach mnen und außen erhält. t. Deutschlanh ist bereit, seine gesamte wirtschaftliche Kraft dem Dienst der Wiederherstellung zu widmen. ES wünscht, bei der Wiedrrherstrllung der zerstörten Gebiete in B«l» gien und Nordfrankreich werktätig mitzuarbeiten. Für den Pro- duktionsautzfall der zerstörten Gruben Rordfraakreichs sollen wäh- rend der ersten fünf Jahre bis g» 20 Millionen Tonnen Kohle jährlich, während der nächsten» fünf Jahre bis zu 8 Millionen Tonnen Kohle jährlich geliefert werden. Deutschland wird weitere Kohle nliefernnge« für Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg ermögliche«. Ferner ist Deutschland zu bedentenden Liefern«»?« von Benzol, Strinkohlenteer, schwefelsauren Ammoniak sowie Färb» st o s f e n und Arzneimitteln bereit. 5. Schließlich bietet Teutschland an, seine« gesamten Handelsschiffsraum in einen Westpool einzubringen, eine» Teil der Frachten dem Gegner zur Verrechnung auf den Schaden- ersatz zur verft!«ung ,» stellen und ihnen für eine Reihe von Jahren auf deutschen Werste» Tonuage in einer ihre Forderungen übersteigenden Höhe zu bauen. K. Zum Ersatz der in Belgien und Nordfrankreich vernichteten Flußschiffe pretet Deutschland Flußsahrznige aus ricenem Sc- stände an. 7. Teutschland glaubt zu beschleunigten Erfüllpn, seiner Ent- schädigungsvflicht in der Neberlassung von industriellen Beteilig'»,- «en, inSbesonderr an K» b l r n- r n b r n zur Sicherung der«ohlca- bezüar, einen geeigneten Weg zu setzen. 5. DeutsÄIend will, in Nebeekinstimmnng mit Willen der»rgani- siert-n Arbeiter der ganzen Welt, die Arbeiter in allen Ländern frei und gleichberechtigt sehen. will ihnen i« FriedenSpertiage da« Recht sichern, über die So- zia lpolitik und Sosiolversichernng selbst entscheidend mitzuwirken. 9. Die deutsche Delegation stellt erneut ihre Forderung nach einer neutralen Untersuchung über die Verantwortlichkeit für den Krteg und dir Schuld während de» Kriege». Eine unparteiische Kommission sollte da? Recht haben, die Archive aller kriegführende« Länder einzusehen und alle hauptbeteiligteu Personen verantwortlich zu vernehmen. Nur die Zuversicht, daß dir Schuldfrage unbesangr« geprüft wird, kann den verfeindet?» Völkern die Gesinnung geben, die not- wendig ist, nm den Völkerbund zu baue«. Das sind nur die wichtigsten Vorschläge, die wir»a machen haben. Wegen weiterer großer Opfer sowie wegen der Einzelheiten verweist die Delegation auf die beiliegende Denkschrift und ihre Anlage. » Dir für die Ausarbeitung dieser Denkschrift un? gesetzte FriF war so kurz, daß r» unmöglich war, alle Fragen zu erschöpfen, eine srnchtbare und aufklärende Verhandlung könnte nur tn mündlichen Unterredungen stattfinde«. Dieser Friede soll dal größte BertragSwerk der Geschichte»erden. ES gibt kein Beispiel, daß so umfassende Verhandlungen nur durch schriftlichen Notenaustausch geführt worden sind. Die Empfindung der Völker, die so ungeheure Opfer gebracht haben, daß die Bestim- mung über ihr Geschick in offenem rückhaltlosen Gedankenaustausch erfolgt, nach dem Grundsatz:„offene Friedensverträge, die offen zustande gekommen sind; und demnach solle« keine internationatetz Vereinbarungen irgendwelcher Ar, mehr getroffen werde«, sondern die Diplomatie immer offen«nd vor aller Welt arbeite n." Deutschland soll den ihm vorgelegten vertrag mit seiner Unter- schritt versehen und ihn erfüllen. Auch in seiner Not ist ihm da? R e ch t zu heilig, als da» eS sich dazu hergeben könnte B e d i n- g u» g e n anzunehmen, für deren Erfüllung eS nicht einstehe» kann. Wohl haben immer wieder in der Geschichte der letzten Jahr- zehnte die Friedensverträge der Großmächte da? Recht de» Stärker«» verkündet. Aber jeder von diesen Friedensschlüssen gehört zu den Urhebern»der verlängerern de» Weltkriege?. Wo in diesem Siege der Sieger zum Besiegten gesprochen, in B r e st» LitowSk und Bukarest, waren seine Machtworte nur eine AuSsaat künftigen Unfriedens. Die hohen Ziele, die zuerst unsere Gegner für ihre Kriegführnng ausgestellt haben, da» neue Zeltalter gesicherten RechtSfrirdenS, erfordern eine««ertrag»on anderer Ge- sinnnng. Rur«in Zusammenarvetten aller Lolker, ein Zusammenarbeite» der Hände und der Geister kann eine» Dauerfriede« schasse«. Wir täuschen unS nicht darüber, wie stark der Haß und die Er- bitterung sind» die dieser Krieg erzeugte; und doch sind die Kräfte, die für eine Einigung der Menschheit am Werke sind, jetzt stärker al»«e zuvor. ES ist die geschichtliche Aufgabe der Frieden?- konstrcnz von Versailles, diese Einigung herbeizuführen. Genehmige« Sir, Herr Präsident, den Ausdruck meiner«uSgr- zeichneten Hochachtung. gez. Brockdorfs-Rantza«. der zweite Teil öer üeutschen Zrieöens- öentstbrift. Der zweite Deik der deutschen FviedenSdenkschrist. nett dessen aniilichee Veröffentlichung soeben begonnen wird, macht zunächst auf dem Gebiete der Abrüstung di« schon bekannten Vorschläge. Für die Geltendmachung de» SelbstbestimmungSrecht» bringt er folgenden Mubng zur Anregung: Dies« Erklärung mutz durch eine Solksabstimmuog nach Gemeinden abgegeben wenden, an der alle..der 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Angehörigen des Deutschen Reiche? teilnehmen, di« in den Gemeinden ihren Wohnsitz haben und bereits ein Jahr vor Friedenöschlutz hatten. Die Wahl mutz streng gebri» sein. All« Trappe» mstssen an» den streitigen Gebieten entsernt nnd die ver- waltung de» Gebiete» bi« zur Abstimmung einer Behörde, bestehen» aus Angehörigen ne» t r a l e r Staaten, unterstellt werde». Ferner dürfen keinerlei materiell« Borteile oder Strafen zur Beeinflussung der Abstimmung angekündigt werden. Außerdem der» langt der deutsche Gegenvorschlag, daß der Friedensvertrag in klebe«- einstimmung mtt dem Getwnirn de» Völkerbünde« de, na Iis« n a le n Mi nderheite« Schutz gewährt. Im ess�clnen erbebt der detttsche Vorschlag Einspruch dagegen, daß NeutrA-MoreSnet»nd Preutzisch-MorcSnet ohne volkSabstim- mung. und Eupen sowie Malmedh durch eine nick» geregelt« volkv- abstimmung an Belgien angegliedert werden sollen. Auch der Borschlag der Sniente, Elsaß?L»thnngen ohne Abstimmung an Frankreich abzutreten, würde lediglich»in« neue Quelle de« Pölkerhaffe» schaffen. Gtaltdessen müssen bei bar Abstimmung die drei Fragen vorgelegt werden, ob die Elsatz-Loth- ringe« mit Frankreich»der al« Freistaat mit de» Deutsche» Reich berefrrigf werden Wolken oder voll« tknabhänylgkeik, insbesondere Freche it deS wirtjchafllichen Anschlusses an einen der Nachbarn, vor- ziehen. DrutschZsterreich mu» nach dem Selbstbestimmungsrecht der Böller die Möglichkeit haben, sich aus freiem Entschluß und ohne Zwang dem Deutschen Reiche anschließen zu dürfen. Die Fragen des Ostens. Die Abtretung Oberschlesiens und der deutschen Gebiete PosenS wird abgelehnt, ebenso die nationale Vergewaltigung Danzigö. Teutschland ist bereit Memel, Königsberg und Tanzig zu Freihäsen zu gestalten und dort den Polen weitgehende Recht« einzuräumen. Der Verbindungsweg mit Ostpreußen muß Deutschland erhalten bleiben, nur unzweifelhast polnische Gebiete West Preußens können abgetreten werden. Abgelehnt wird die Abtretung der Kreise Stuhm. Marienburg, Marren- werder, Rosenbcrg, Memel, Hebdekrug, Tilsit und R a g n i t, deren überwiegend deutsche Bevölkerung nie LoS- trennungZabsichten bekundet hat. Slhkcstvig. Bezüglich SchlcZvngZ schlägt die deutsche Regierung vor. daß die Begrenzung des AbstiirmungsgebieteZ' dortselbst nach Tüden mit der Linie zusammensällt, welcke die Umschlagslinie der sprachlichen Mehrheit bedeutet, so daß Gemei Aen abstimmen werten, vre in'erritcrralem Zusammenhang mehr als S0 Proz. Dänen enthalten. Die Abstimmung erfolgt ge. «inlewcise an demselben Tage. �Tie deutschen Behörden bleiben i.. iinmung bestehen, werden aber einer aus gleich- •' T-nb'chen. T"rrn und mit einem jchwetilchen Obmann be- stehenden Kommission untergeordnet. Die Kolonien. Deutschland verzichtet auf Schantung und Kiautsch'au aber nicht auf seine übrigen Kolonien, die es eventuell als Mandatar des Völkerbundes verwalten will. EI fordert die Verweisung der Kolo- nialfrage an einen besonderen Ausschuß. Das Verhältnis zu Rustland. Deutschland beansprucht keinerlei altrussische; Gebiet und be- trachtet die staatsrechtliche Struktur einzelner russischer Staaten alZ deren innere Angelegenheit. Ein Recht Rußlands auf Wiederherstellung und Wiedergutmachung durch Deutschland wird nicht anerkannt. Die Verträge und Vereinbarungen zwischen den Alliierten nnd den russischen Staaten können von der deutschen Re- aierung erst anerkannt werden, wen« sie den Inhalt der Abmachungen kennen gelernt und überzeugt sein wird, daß die Abmachungen ihr die Weiterführung der früheren Beziehungen zu Nußland oder zu den russischen Staaten in Frieden und Freundschaft gestatten. WeltereVerzo�erungöesZrkeöensvettrages für Gefterreich. Eine Note Slemeneeous. St. Termain, 89. Mai.(Korrbureau.) Heute nach- mittag erschien der Sekretär der Friedenskonferenz Dutasta beim Staatskanzler Nenner, um ihm im Namen C l e- menceauS eine Note zu überreichen des Inhalts, daß auf der heute zur Prüfung der Fnedensbedingun�en mit Oesterreich versammelten Konferenz verschiedene Mitglieder den Wunsch nach einem Aufschub von zwei Tagen Aus- druck gegeben haben, der dem S t ud i u m dieses Dokuments dienen solle. Demgemäß wird der Vertrag den österreichischen Bevollmächtigten erst am nächsten Montag mittag überreicht werden können. Die Nachricht von diesem neuen Aufschub hat begreiflicherweise bei den Delegierten tiefe Enttäuschung hervorgerufen und wurde lebhast er- örtert. Tie Tatfache, daß Clemenceau zu ihrer Ueberbrin- gung den Sekretär der Konferenz sandte, deutet darauf hin, daß man sich auf Seiten der Entente dieser Wirkung wohl bewußt ist und sie durch Höflichkeit der diplomatischen Form abzuschwächen bemüht war._ Zur Dich, o Demokratie. Bon Walt Whitman. Komm, ich will b-n Kontinent«nansliiSlich mache«, Ich will da? glänzendste Geschlecht zeugen, daS je van der Sonne beschienen ward, Ich will göttliche, magnetisch« Länder schasse» Mit der Lirbe von Kameraden, Mit der lebrnSlangcn Lirbe von Kameraden? Ich will Gemeinschaften pflanzen, stark wie die Bäume entlang den Strömen und entlang den Ufern der grosse« Seen und über all den Prärien, Ich will unzertrennliche Städte bauen, eine de» Arm um den Nacken der andern geschlungen Durch die Liebe von Kameraden, Durch die mannhafte Liebe von Kameraben! stü« dich die» von mir, o Demokratie, um dir z« diene«, mein Weib! Für dich, für dich schmettere ich diese Gcsäng:! Tonkünstlerfest. -.DerSonne-Geist�vonKkos«. In den bangsten und kritischsten Tagen ruft wie ein« Glocke au» glücklicherer Zeit Musik in ihren Baun. Zum erstenmal seit Beginn dcS Krieges wieder ein Tonkünstlerfest des Allgemeinen Deutschen Musik-VereinS. das zeigen soll, wa» an junqer schöpfe- rscher Kraft lebendig ist. Dem ewig Neuen. Allgegenwärtigen hat sich der von Liszt gegründete Verein verschrieben. Die Namen der Leiter bürgen dafür, daß die kommenden Tage über den Rahmen d-S theoretisch Formulierten in Sachen des KonzcrtprogrammS, der Aufführung alter und vergessener, jüngster und scheu verborgener Werke herauskommen werden. Ueber die künftige Stellung der Musik und des Musikers inner- halb der SozialifierungSbestrebungen wird noch besonders gesprochen werden müssen. Dieses Thema stand in der Hauptve�ammlung zur Diskussion. Schillings, der hochverdiente Leiter des Vereins. trat zurück, um der hervorragenden, organisatorischen Kraft Rösch'S Platz zu machen. Ihm künstlerisch zur Seite Hausegger, während als neue Kandidaten in den Musikausschuß eintreten: Heinz Tiessen. der Neutöner, und Georg Schünemann. dessen Lieb« di« alte Musik est. So wird Gärung sein im Verein/ Hefe in altem Teig, vielleicht — und hoffentlich— Kamvf. Der erste?lbend brachte Klose» Oratorium.D er Sonne. Geist" in einer technisch hervorragenden Darbietung durch den gfrr der Sing-Alademte. Die eminenten Schwierigkeiten her Cfet« Die Warnung öer Neichsregieruag und üie Englänüer. Tie rheinischcu Tonderbiindler. Köln, 29. Mai. Auf Befehl deS Militärgouvcrnrurs soll fol- gende Bekanntmachung, die sich auf die amtliche Warnung der ReichSregierung, betreffend die Losreissung der Provinz Rheinland vom p'r russischen TtaatS- gebiet bezieht, in allen Zeitunzen dcS von Briten besehten Gebietes morgen veröffentlicht werden.„Unter Vezugnahme auf die Bekanntmachung der deutsche« Regierung, welche zur Blröffent- lichung am 29. Mai 1919 zugelassen wurde, befehle ich, daß keiner der daS Deutsche ReichS-Slrafgesetzbuch betreffenden Paragraphen in dem britisch besetzte» Gebiet rückgängig gemacht werde, es sei denn, daß diesbezügliche Anordnungen von höherer Stelle gegeben werden. Im Interesse des Gesetzes und der Ordnung, auf welche die britische Behörde besteht, verbiete ich alle Handlungen, die gegen s 81 deS Deutschen ReichSstrafgrsetzbucheZ verstoßen, eS sei denn, daß zu ihnen vorher ausdrückliche Genehmigung erteilt worden ist." Eharle» Fergusso», Lieut-General, britischer Militärgouvcrneur des besetzten deutschen Gebietes. Nach der schmachvollen Abfuhr, welche die Gonderbündler vom 5!hein durch die Preußische LandeSversammlung, die Reichsregierung und jetzt sogar durch britische BesatzungZbehörde in Köln haben er- leben müssen, möchten wir hoffen, daß sie nun doch ein fv- allemal von ihren Sonderbündeleien kuriert sind. Giesberts unü Lanösberg von ver/ailles abgereist. f Versailles, 29. Mai. Die Reichsminister GieSbertS und Landsberg sowie achtzehn Herren der deutschen FriedenSdele- gation sind heute abend von Versailles nach Deutschland zurück- gereist. Um von vornherein etwaigen Legendenbildun- gen entgegenzutreten, möchten wir bemerken, daß in dieser Abreise nicht etwa ein Abbruch der Unterhandlungen zu er- blicken ist. Da die deutschen Gegenvorschläge zurzeit über- reicht sind, erübrigt sich eine Anwesenheit sämtlicher Minister. Brockdorff-Rantzau bleibt selbswerständlich in Versailles. Die fozialöemokratischen fibgeoröneten Italiens gegen üen Zrieüensvertrag. V e r«, 29. Mai. Wie„Avanti" meldet, hat die f» z i a l i st i» sche Kammcrgrupp: in einer einstimmig angenommenen Ta- gesordnung, die allen sozialistischen Fraktionen der Welt mitgeteilt werden soll, beschlossen, sich der Ratifizierung deS Friedensvertrages durch daS Parlament mit allen Mitteln z« w'idersetzr» und mit Nachdruck darauf hinzuwirken, daß der Friedensvertrag in seiner Gesamtheit bei den»Schstcu Wahle» dem Urteil deS Volkes unterbreitet werde. Streikörohung öer engüstbenTextilarbeiter. Amsterdam, 30. Mai. Londoner Meldungen zufolge ist in der ersten IunhWoche ein allgemeiner Streik der englischen Textilarbeiter zu erwarten, da die Arbeitgeber bisher noch keine bindenden Erklärungen zu den Forderungen der Arbeiterschaft abgegeben haben. Die Textilarbeiter forder» täVt Stunden wöchentliche Arbeitszeit und eine Lohnerhöhung von 30 Proz. Die Arbeiterorganisation hat ihre Forderung in Gestalt eines Ulti» m a t u'm» erhoben, das am 6. Juni abläuft. Die Rückreise Wilsons. TK. Kopenhagen, 30. Mai. Wie die„Daiky Mail" aus Paris berichtet, rechnet man in Kreisen der Friedenskonferenz damit, daß Präsident Wilson die Rückreise nach den Vereinigten Staaten antreten wird, ohne die Unterzeichnung deS Friedens mit Oesterreich abzuwarten. einsätze, der Jntonierung, de» Phrasteren» und Deklamieren« waren ohne Rest überwunden. Der Eindruck war denn auch ein starker. Eine weniger gebildet« Hörerschaft wird wohl kaum von den Größen dieses Wurfs angewärmt und bezwungen werden. Momberts, an poesievoll durchdachten Gleichnissen weiche, mit dertckiwommenen Symbolen überladene Dichtung fördert nicht das herzpochcnde Mit- gehen, da? ein Oratorium großen Stils entfachen soll; es ist Kunst für Denier und Philosophen. Klose greift nach jenen Gestaltungen im Sonnen-MythoZ, die einen malerischen Glanz, die Farben und Bewegung verlangen. Er findet eine asketische, feierliche, groß- artig unterlegte Stimmung, der er auf langer Wanderung Einzel- güge packender Kraft und klingender Episoden aufsetzt. Er denkt mit seinem Dichter, denkt zu viel., und spart, um der Einheit und Reinheit des Baus nicht zu schaden, mit erlaubten Effekten. So fehlt der Aufschwung im Ganzem da» Aufsteigende und Fallende der Konturen, wo Einzelheiten geradezu wie Offenbarungen wirken. Ich rechne dazu den Sonnen-Unteryang, das Hinabsteigen de« GotteS Sonne zur Erde, der Sturz der Sterne. Hier ist elementar ent- laden« Schöpferkaft fessellos und doch gebändigt durch Geschmack und Schönheit. Mit geringem thematischen Material füllt Klose, Herr seiner Waffen, die mythische Erzählung von 2% Stunden. Di« Sinnlichkeit de» MeloS ist verdrängt durch den Geist, durch Kunst- gewissen, durch EtboS. Georg Schumann leitete die Aufführung mit großer künstle- rifcher Anteilnahme. Bon den Solisten bestach d«r Rhapsode lProf. Fischer) durck den Schmelz seines klangvollen Organ? nicht minder al» durch fein phänomenales Gestaltungsvermögen. Wilhelm Güttin ann war wie stet», von unschätzbarer musikalischer Sicherheit. Kurt Singer. Skurmabenü: fiugttfi Stramm. Der erste im zweiten Hundert der von Herwarth Walken ge- leiteten Sturmabende gehörte wieder dem zäbwuchtigen Westfalen August Stramm. Mit treuer Beharrlichkeit wird im Sturmkreise für diesen Dichter gearbeitet, für den Lyriker vorweg, aber auch für den Dramatiker. Mit gutem Grund. Er war«ine besondeve Erscheinung. Sein Wesen erfüllt« ein atbl'ti'cber Wille. Wie einer, der ungemme Quadern hebt und fügt, wirkt seine Lyrik. Er packt die Dinge der LebenSwirTlichteit im Punkte ihrer schwersten Last und wächst gegen ihr Erdrücken an» eigener Kraft auf. Die» wird immer fühlbar, auch in Gedichten, die ihren Stoff schließlich doch nicht meistern konnten. Es ringt im Bau eine» ganzen Ge- dicht»: es reckt sich oft fäustig in einem einzigen Wort, das über- raschend wahr gewollten Inhalt sammelt. Der Krieg hat�jn Stramm ler fiel 1915 im Osten, 41 Jahr alt> eine männliche" Kraft ver- nichtet. in der die Lust. Unmögliches zu begehren und zu versuchen. efferne Muskeln spannte..Den lieb' ich. der Unmögliche» begehrt." Wieviel Stramm al» möglich erzwang, deutet übervugend Rudolf Blümners Portragsknnst. Sie arbeitet au« der Um- fpanungSkraft der Natur Stramms heraus, au? ihrer Gesamt- stimmung, und gießt deren starken Ton in jede? Wort. Das lebt auch in der brandnagSvollen Flügelmusik, die Walsen der Dnhtang «jormte. ffämou«rrnttirtt m MkmMta Bantduagee zu Lärm in öer preußischen Lanöes- Versammlung. Ein Agrarier provoziert. Als heute in der preußischen LandeZversammlung bei einer Debatte über besseren polizeilichen Schutz aus dem Lande Abg. S t e n d e l(Dnat. Vp.) ausführte, in Ostfriesland feien Ar- beiterhorden bei den Landwirten eingefallen, erhob sich großer Lärm bei beiden sozialdemokratischen Fraktionen, die den Redner am Weitersprechen verhinderten, da er immerfort denselben be- schimpfenden Ausdruck wiederholte. Bei Schluß des Blatte? dauern die erregten Szenen noch an. Schließlich entschuldigte sich der Beleidiger, worauf die Ruhe wieder einkehrte. Das Koncher Urteil aufgehoben. Die„Nordd. Allgem. Ztg." meldet: Das Gericht der 69. Jnfanterie-Brigade hatte 8 Musketiere de» Jnfanterie-Regiments 175 wegen Meuterei zum Tode und 49 Soldaten zu je 19 Jahren Zuchthaus verurteilt. Es handelt sich bei diesen 57 Leuten um Angehörige des Jahrganges 1899, denen am 15. März durch ihren Vertrauensmann er- klärt worden war, sie würden am 30. April entlassen. Am 7. April wurde aber den Leuten bekanntgegeben, daß im Bereich des 17. Ar- meekorps der Jahrgang 1899 noch nicht entlassen würde. Die Soldaten verweigerten daraufhin den Dienst und verlangten ihre Entlassung. Der Soldatenrat von Czerfl wandt« sich sofort nach Bekanntgabe dcS Urteils an den Reichöwehrminister NoSke und teilte ihm mit. daß der Tatbestand der Meu- terei nicht vorhanden sei, die jungen Leute hätten ihre Baracken nicht verlassen und auch keine Angriff« aus Vor- gesetzte ausgeübt. In dem Schreiben an NoSke wurde die Zu- sammensetzung de? Kriegsgerichts �und die VcrhandlunxSsührung als leichtfertig bezeichnet. Auch der Danziger Vollzugsausschuß hat sich sofort an den Minister gewandt und um Aussetzung de? Todesurteils gegen die 8 Leute gebeten. Daraufhin ist das Urteil aufgehoben und eine nochmalige Verhandlung an- geordnet worden.— DaS Gericht der 35. Dwision in Danziz verurteilte 12 Grenadier« wegen eines ähnlichen Falles zu je 9 Monaten Gefängnis.> Die„Freiheit" hätte diesmal Gelegenheit, etwas zu loben. Sie entzieht sich aber geschickt dieser Gefahr, indem sie auf den„Vorwärts" schimpft, der ihre tendenziöse Bs- richterstattung über diesen Fall getadelt hat und sich selber das Verdienst an der Aufhebung des Urteils zuschreibt. Sie behauptet, die acht zum Tode Verurteilten wären ohne ihr Eingreifen dem Tode verfallen, obwohl diese schon vor Aus- Hebung des Urteils zur Begnadigung empfohlen waren. Es ist alles nur Gelegenheit zur Schimpferei und Reklame. Die Thorner �rbeiterschast gegen öev Kriegswahnsinn. Thor», 30 Mai.(Eigener Drahtbericht de».Vorwärts".) Eine Verfamlung der Vertreter der Arbeiterschaft T h o r n S und der Um- gcbung faßte folgenden Beschluß: Falls WestpreußenS Grenzen gegen das Eindringen der Polen verteidigt werden müssen, ist zu fordern, daß den höheren militärischen Dienststellen Sozial- demokraten beigeordnet werden, um Operatioe» gegen dcn Willen des Volkes und der Regierung unmöglich zu mache«. Ferner soll die deutsche Regierung ersucht werden, für die Truppen an der Ostgrenze das M i li t är st ra'f ges etz b u ch außer Kraft zu setzen. weil sich unter den angeworbenen Truppen auch Polen und Sozio- listen befänden, die an Kampfhandlungen gegen die Polen nicht teilnehmen würden. Dieser Beschluß der Thorner Arbeiterschaft ist als D o k u- ment der Besonnenheit außerordentlich zu begrüßen. Er beweist, daß die Arbeiterschaft nicht gewillt ist, sich in neue Kriegswirren hineinhetzen zu lassen. Er zeigt aber auch, daß die Stimmung der Arbeiter heute durchaus nicht— wie von unabhängi ger Seite behauptet wird— der nationalistischen Rausch stimmung vom August 1914 gleicht. einem der Gedicht«, daß Stramm darauf ausgegangen fei. den Ur- wert der Worte zu wahren. Die» Ziel ist nichts als das Verlangen. sein Fühlen auf gedrängtest urwüchsig« Art bildhaft zu offenbaren. DaS einzelne Wort ist für fein Gefühl und Bewußtsein ein Gefühl vo» mächtigem Inhalt gewesen. ES bedeutete'hm eine Urzell«, die Riesiges umschloß. Er baute damit zyklopisch, türmte schließlich Wort zu Wort(daS Gedicht»Die Menschheit"), wie«in Monument auS pulsverbundeuen Blöcken, von jenem Grundtrieb aus, m«le- mentaren Urwerten kunftfchöpferifch ,u sein, orqanifiect« Blümvier den Gang der Bewegung, die sein Bortrag den Gedichten gibt. ES ist ihm nie darum zu tun, Stimmungen zu versinnlichen, die über di« Erdverbundenheit de« einzelnen hinausführen in? KoSmisch- Allgemeine; er sucht«inzia den EmptindungSinhalt auszudrücken, da» die Persönlichkeit de» Dichters in der merkwürdigen Folge der Augenblicke ihre» innersten geistige« Erleben» fühlbar werden läßt. Daß dieses Vortragsziel eigenartig stur?« Wirkungen gewinnen kann, beweist Blümner durchaus. Groß wuchsen heraus besonders di« Gedichte.Freudenhaus",.Weltwehe"..Der Letzte"(das die nervenhetzenden Martern vines Swrmangriffes durchlebt). Der Vortrag der in leidenschaftlicher Wogenkurve bewegten Rhapsodie „Die Menschheit", die den Abend abschloß, wurde zur verschärften Probe auf die Bedeutung de» letzten kühne« Schrittes, den der Dichter hier in der Entwicklung feiner lyrischen Form.gewagt Hot. Blümners Sprache arbeitet mit jqhen Energie». Als schnitt« und risse er mit heftigstem Druck kurze, keilige Striche in Tafeln hör- testen Granits. Stramms Willenswucht in jedem Laut? BliiainerS Kunst kämpft um die individuellsten Rat»«werte der Seele des Dich- ter». Der Abend wird am kommenden Mittwoch wiederholt, trä. Notizen. — I ch singe da? Lebem. Gedichte van Walt Wbit- man, dessen hundertster' Geburtstag morgen begangen wird, sind in den vorzüglichen neuen Ucbcrtragungen von Max tzahek in E. P. Tal u. Co. Verlag, Leipzig-Wien, erschienen. Wir entnehmen dem Buch« daS Gedicht„Für dich, o Demokratie". — DaS gefälschte Reclamheft. DaS Reclambeft Nr. 197 wurde 1817/18 von dem schweizer Fliegerabwurffabrifanien auS dem Kreise der Berner„Freien Zeitung" gefälscht.„Sieg- fried Balder: Zwei Fragen" lauleie der neue Titel; und der Inhalt, der sich den Anschein gab. aus Deutschland zu stammen. wandte sich hauptsächlich gegen die Politik der Sozialdemokratischen Partei Jetzt gräbi der bekannte französische Politiker Josef Reinach im.Figaro" das Heft au? und stellt sich, als ob diese osfenkundigc französische Fälschung in Deutschland erschienen wäre. Er kündigt mit großem Tom-Tam eine auszugsweise Uebersctzung an als historischen Beitrog zur Schuldfrage. Sollte Herr Reinach wirklich nicht wissen, daß das Heft eine der bekannten Fälschungen au? der Propaganda seine« eigenen Lande» ist? Wenn nicht, so möge er sich um Auskunft an seinen Bekannten Hermann Fernau in Bcrn-Laupen wenden, der dem Verfall-r der Reclamfälschung sehr nahe steht, obgleich der Herr sei nerze>: in Parls HerveS.Elsaß-Lothringen und die deutsche Verständigung" Prozeß 1 Die hatte beim Kammergericht Vesch werde eingelegt wegen Ablehnung ihres Antrages, den Angeklagten Ledebour aus der Haft zu ent- lassen Wie der Vorsitzende des Schwurgerichts nach Eröffnung der heutigen Sitzung mitteilte, hat das Kammergericht die Bc- schwcrde adgelehret. Die?> eugenve rnehmung wird fortgesetzt. Der bereits vernommene Zeuge Hermann wird auf seine Mel- dung noch einmal vernommen. Er sagt, er habe in der Zeitung die Aussage des Zeugen Tiesemhausen gelesen und er sei erstaunt ge- Wesen, da st Tiefenhausen verschiedene nicht zutreffend« Angaben gemacht habe. Zu ihm(Heimann) habe Tiesenhausen am D ins tag auf dem Gerichtskorridor gesagt, er sei im Aus- wärtigen Amt beschäftigt und stehe im Dien st der Volitischen Polizei. Unwahr sei die Angabe TiesenhausenS, er habe, als nach der Absetzung Eichhorns der Befehl kam, die re- gierunas treuen SicherhcitSmammschasten sollten sich nach Charlotten- bürg begeben, sofort diesem Befehl Z ige geleistet. Wahr sei, daß Tiesenbauien»och mehere Tage na eicscm Befehl im Berliner Polizeipräsidium unter Eichborn gc�»sei. Tiesenhausen habe auch im Berliner Polizeipräs u im Dezember Waffen an Zivilisten verteilt. Au? i. oixw 24. Dezember habe Tiesenhausen im Marstcii auf Regierungs- truppen geschossen. Zeuge Tiesenhausen gibt zu, dast er zu Heimonn ge- sagt habe, er sei auf dem Ausw ärtigen Amt beschäf- tiat, aber nicht, dast er in der politischen Abtei. lung beschäftigt sei. Tie übrigen Angaben des Zeugen Hei- mann bezechnet Tiesenhausen als Lügen. Er sagt, er habe sich so» fort nach Bekanntgabe des Befehls nach Charlottrnburg zum Polizei- Präsidenten Richter begeben. Am 23. und 24. Dezember sei er an der Absperrung in der Königstraste beteiligt gewesen. ES sei nicht wahr, dast er auf RegierungStruppen ge- schössen h oberer Hab« überhaupt keinen Schutz abgegeben. Datz er sich im Dezember an der Verteilung von Waffen an Zivilisten beteiligt hat, gibt der Zeuge zögernd zu, er sagt aber, er habe da? auf An w e i- s u n g t u n m ü f f e n. denn er sei ja als Schweiber in der Waffen. kammcr tätig gewesen und habe doch einer dienstlichen Anweisung folgen müssen. Rech Zanwalt Rrsrnfcld, der feststellen will, ob der Zeug« Giesenhausen als Spitzel tätig ist, richtet mehrere Fragen in diesem sinne an den Zeugen. Dieser gibt an. nach seinem Ausscheiden aus vem polizeilichen Sicherheitsdienst sei er kurze Zeit bei der �iga zum Schutz der deutschen Revolution beschäftigt gewesen. Seine Tötigkeich habe darin bestanden, die Gewerkschaften� zu bc- suchen und ihnen ant'.bolschewistische Flugblätter zur Verteilung zu übermitteln.— Auf Fragen des Rechtsanwalt» Obuch ant- wartet der Zeuge, als er sich in Eharlottenburg zum Dienst meldete, habe er sich persönlich an den Polizeipräsidenten Richter gewandt und ihm unter anderem mitgeteilt, datz er dem.Vorwärts' das Material gegen Eichhron geliefert habe. Er habe sich durch diese llniervedung mit Richter für«ine ihm zusagende Stellung bei der Polizei empfehlen wollen, da ihm der Sicherheitsdienst auf der Strage nicht behagte.— Staatsanwalt Zumbroich fragt den Zeugen, ob«r nicht nach fxiner Aussage am Dienstag auf der Ztratzc belästigt worden sei.— Der Zeuge antwortet: Nach « ch lutz der Sitzung seien etwa lOO Menschen, an- scheinend au? dem Zuhörerraum auf ihn loige» stürzt, an» de? Menge Hab« man gerufen:.Schlagt ihn doch tot.' Er sei. um sich der drohenden Menge zu entziehen, auf«inen Stratzenbahnwagsn ge. sprungen, Leute au» der Menge seien ihm auch dahin gefolgt, er habe sich schl.etzlicb in die Ka- ferne des Regiments Reinbard geflüchtet. . Durch weitere Fragen der Verteidiger wird festgestellt, datz er ,n den Angaben über seine Beschäftigung verschwiegen hat, datz er bei der Zentrale für Heimatschutz beschäftigt war.— Ferner gibt der Zeuge auf Befragen an, nach seinem Ausscheide» aus dem Sicherheitsdienst habe er sich an Kuttner gewandt, damit dieser ihm eine Stellung verschaffe. Kuttner habe ihn cm Baumeister, tier da- mal» be, den RegierungStruppen im MeichStag« tätig war, empfoh- len. Baumeister habe ihn tden Zeugen) für ein kriminalistisches Talent gehalten unb ihn deshalb in der Nachrichtenabteilung ange- stellt. Ein« selbständige politische Tätigkeit habe er dort nicht ent- faltet, sondern nur ihm erteilte Aufträge ausgeführt.— Ferner kommt zur Sprache, datz Tiesenhausen kurze Zeit nach seiner Meldung beim Charlottenburger Polizeipräsidenten aus der SicherheitS- Mannschaft enilasscn wurde. Er gibt als Grund dafür an, er sei der neuen Leitung der Sicherheitwcbr deshalb verdächtig gewesen, weil er unter Eichhorn in der Wafferkammer tätig war. Zeug« H e i m a n» behauptet dagegen ganz bestimmt, Tiesenhausen sei deS- halb entlassen, weil er sich erst drei Tage nach dem Befehl, sich in Charlottenburg zu melden, dort eingefunden habe. Alle, die sich zu spät meldeten, seien entlassen worden, weil man sie für verdächtig hielt, aus der Seite Eichhorns zu stehen. Auf Befragen durch den Angeklagten Ledebour gibt der Zeuge Tiesenhausen an, er habe, als er merkte, datz Eichhorn eine revolutionäre Erhebung vorbereitete, B e w e i s m a t e r i a l zu beschaffen gesucht. Zu diesem Zweck hat« er im Polizei- Präsidium im Arbeitszimmer Lutermanns Briefe auS einer auf dessen Schreibtisch liegenden offenen Schreibmappe entnommen. Dem Zeugen H e i m a n n wird vorgehalten, datz er vorhin gesagt habe, er habe gesehen, datz Tiesenhausen am 23. oder 24. Dezember auf Neaierungstruppen geschossen habe.— Zeuge Heiman» sagt, das Hobe er nicht gesehen, aber da Tiesenbausen als Zugführer der Sicherheitswehr mit seiner'Abteilung in den Marstall gegangen und von dort geschossen worden sei, so müsse doch auch Tiesenhausen geschossen haben. Zeuge Albrccht war im Januar militärisches Mitglied de? VollzugSratS. Er hat in dieser Eigenschaft mit dem damaligen Stadtkommandanten Marx verhandelt, verweigert aber, um sich nicht selbst zu belasten, die Aussage über dieid Verhandlung, ebenso über die Vorgänge im Marstall, bei denen R zugegen war.. Auf Befragen gibt er an, er sei Mitglied der II. S. P. T. Räbke, seinerzeit Kommandant der Volksmarinedivision, sagt aus. die Unruhen im Januar seien zurückzuführen auf den Kon- ftikt der Matrosen mit dem damaligen Stadtkommandanten Wel». Au» Erbitterung darüber, datz bei jener Gelegenheit mit Waffen- gewalt gegen die Matrosen vorgegangen worden sei. hätten diese WelS, Anton Fischer und Dr. Baumgart als Geiseln nach dem Marstall geführt. Di« Matrosen wollten WelS umbringen, in der Nacht sei Ledobour geholt worden, dem eS gelungen sei, die auf- geregten Matrosen zu beruhigen. und einen Vergleich herireizu- führen. Dem Eingreifen L debsurS sei es zu danken, daß Wels nicht getötet wurde. Am S. Januar habe der Zeuge die Empfindung gehabt, datz es zu einem bewaffneten Aufstand kommen würde. Am ö. Januar morgens sei ein Automobil, mit Gewehren beladen, nach dem Marstall gekommen. Die Waffen seien nicht von Matrosen, sondern von Zivilist»» an Zivilisten verteilt worden. Ledebour sei nicht dabei ge- w esen. Hiernach sei dem Zeugen klar geworden, datz ein bcwaff- ncter Ausstand bevorstehe, und weil er ein Gegner von Gewalt sei, habe er sein Amt niedergelegt— SlnKss. Januar habe im Marstall ein Tshuwaboh« geherrscht, alles sei durchriuandcr gegangen, eine Menge von Arbeitern sei dagewesen, aber rS fehlte der Menge jede Organisation. Die Waffcnverteilnng ging ganz planlos vor sich. Auf die Frage der Verteidigung gibt der Zeuge Radike an: In der Nacht vom 23. zum 24. Dezember sei auf Betreiben Lebe- bour», der betont Hab«, tatz Blutvergietzen vermieden werden müsse,«in Vergleich zwischen der Volksanarinedivision und der Regierung zustande gekommen und den Matrosen versichert, datz nichts gegen sie unternommen werden solle. Trotzdem sei der Mar- stall am Morgen des 24. Dezember von Regicvungstruppen bc- schössen worden. Zeug« Grundk« war Kompagnieführer der VolkSmarinebivision. Er sagt, er Hab« am b. Januar mit dem im Marstall in Haft befindlichen Leutnant Fischer gesprochen. Er sagte, er fühl« sich dort ganz sicher, er habe di« Kommandantur benachrichtigt, datz nichts zu �seiner Befreiung unternommen werden splle. Nachmit- tagS habe der revolutionär« Ausschutz eine Sitzung im Marstall abgehalten. Die Matrosen hätten sich darüber be- schwert, datz so viele Arbeiter im Marstall seien und sie, die Matrosen, dort nichts mehr zu sagen hätten. Die Zivilisten seien dann durch ein« An- sprach« Ledebour? bewogen worden, den Mar- stall zu verlassen. Auch der revolutionäre Ausschuß sei ersucht worden, seine Sitzungen nicht mehr im Marstall abzu- halten. Der Zeuge ist der Meinung, daß Derenbach die Waffenverteilung und«ine Erhebung der revo- lllt,onär«n Arkseiter begünstigte, aber die Mehr- heit der Matrosen habe nicht hinter Dorenbach gestanden, sie hätten eine neutral« Haltung ein- genommen. Ledebour sei bei der Waffenverteilung nicht zu- gegen gewesen. Auf Befragen des Staatsanwalt« Ghfoe gibt der Zeuge an, Torenbach sei eS gewesen, der die Arbeiter in den Marstall hineingelassen habe. Er, der Zeuge, habe von dem nach Radike» Amtsniederlegung eingesetzten provisorischen Kommando den Auftrag erhalten, gemeinsam mit einigen Kameraden Dören- dach zu verhaften, damit einer von Dorenbach geplanten gewalt- samcn Erhebung der Arbeiter vorgebeugt werde. Der revolutio- näre Ausschutz habe den Marstall verlassen, nachdem ihn die Matrosen dazu aufgefordert hatten.— Znöllstrie und Handel. Vörse. D« neuerliche Rückgang der Kii«g»anleihe aus 75'/, Pro- zent veranlatzte die Spekulation zwra zu Abgaben, die indetz keinen größeren kimfang annahmen. Di« Kursveränderungen waren da- her im allgemeinen unbedeutend. Einzelne Molntanwerte verloren bis zu 3 Proz. Schwächer waren auch Schiffahrts« aktien und Farbwert«, höher stellten sich dagegen Kanada und Prinz Heinrich. Kolonialwerte verkehrten ungefähr auf letztem Stand. Im späteren Verlauf konnten sich Kriegsanleihen auf 75Zb Proz. erholen. Die älteren heimische» Lnlechen waren meist etwa» niedriger. GroßSerün Soll di« Wohnung unbenutzt bleibeu? Ein Mann, der seit. Monaien«ach einer kleinen Wohnung sucht, erfuhr in Moabit von ein« Sechszrmmcrwohnung. die zur Hälfte leer steht. Der Verwalter war bereit, ihm die unbenutzte« Zimmer zu vermieten, doch mützt« für diesen WohnungSleil ein besonderer Gasmesser aufgestellt und in einem als Küche eingerichteten Zimmer noch Gasleitung gelegt werden. Da der Verwalter die kluZgabeu nicht zu Laste» des im Konkurs befindlichen Hauses übernehmen wollt« und auch der Mieter sie nicht tragen konnte, so so wurde bei den Gaswerken der Stadt Berlin angefragt. Die Antwort lautete, die Gasleitung müsse auf private Kosten gelegt werden, im übrigen aber könnten die Gaswerke bis auf weitere? keine Gasmesser liefern. Dem Wobnungsucher und allen, denen es ähnlich geht, empfehlen wir, das Wohnungsamt der Stadt Werlin um Beistand zu bitten. Durch Kostenübcrnahme mutz es ermöglicht werden, di« Wohnung benutzbar zu machen. Da» Woh- nungSamt sollte auch prüfen, ob für die Gaswerke tatsächlich die Unmöglichkeit rascher Lieferung besteht. Anschösse für Arbeitslose. Die Sachverständigenkonferenz der Grotz-Berlincr Erwerbs- losenfürsovge beschäftigte sich mit Anträgen der Vertretungen der Arbeitslosen und der Arbeitslosenversammlungen auf Gewährung von Zuschüssen»um Erwerb der ausländischen Lebensmittel und zur Miete. Stadtrat Sassenbach machte den Vorschlag, als Miktbeih-If« monatlich einen Betrag zu gewähren, der viermal so hoch sein soll, als der tägliche Unterstützungssatz. Diese Beihilfe soll erst nacb dreimonatlicher Erwerbslosen Unterstützung gewahrt werden, Lei Beratung über die Zahlung von Zuschüssen zum Kauf von Leben?- mittel« aus dem Ausland« lägen, große Schwierigkeiten vor. denn außer den Erwerbslosen ssebe eS noch Unzählige, die die teueren Lebensmittel gleichfalls nicht erwerben könnten; für diese müßte dann auch gesorgt werden. AuS der Versammlung wurde angeregt, die Mietunterstützung schon nach zwei Monaten zu zahlen. Von anderer Seite wurde darauf hingewiesen, daß di« Gemeinden in der Sache nichts tun könnten, da sie schon jetzt kaum mehr wüßten, wo sie das Geld her- nehmen sollten. Die Preise für Lebensmittel müßten herabgesetzt weredn, dann könne man auch die Löhne reduzieren. Weiter wurde betont, datz nicht alle Erwerbslosen eine Mietunterftützung£??- nötigten, sondern datz sie nur auf Antrag zu zahlen sei. Die Mietsentschädigung dürfe aber nicht den Arbeitslosen gezahlt wer- den, sondern eS müsse vorher mit den Hauswirten wegen einer Herabsetzung der fälligen Miete verhandelt und dann der Betrag en Vermietern überwiesen werden. Nach längerer Aussprache wurde beschlossen, datz die Mietsunterstützung den Arbeitslosen nur auf Antrag gewährt werden soll; der Antrag müsse geprüft und al« berechtigt anerkannt werden. Die Stellung de? Antrages dürfe erst erfolgen, wenn der Arbeitslose zwei Monate Erwerbslosenunter- stützung bezogen habe. Wegen der Zahlung soll mit dem Reich und dem Staat in Verbindung getreten werden. Die Wünsche wegen deS Erwerbs von ausländischen Lebensmitteln wird Stadtrat Sassenbach der Demobilisationskommission unterbreiten. Einbruch im Bureau der Waffeustillstandskommisfion. I» der Nacht zum Donnerstag drangen Einbrecher in die Bureauräume der Deutfcken WoffenstillstandSkommission in der Budapester Str. 14, Ecke Votzftratze,«ig. Gegen 2Zb Uhr morgens wurde die Frau des Hausmeisters durch ein schnurrendes GerAlsch aus dem Schlafe geweckt. Ihr Mann ging sofort dem verdächtigen Geräusch nach und stellte bald fest, datz Einbrecher in die Bureau- räume ,der WafsenstillstandSkommisfion eingedrungen waren und bereit» den Geldschrank erbrochen batte«. Der Hausmeister benach- 'richtigtc sofort die auf dem Grundstück untergebrachte Militärwache und nahm mit mehreren Soldaten diz Verfolgung der Diebe auf. Dies« hatten aber den Hausmeister bemerkt und waren inzwischen durch ein Fenster nach der Voßstratz« geüäFuei. Hier hatte ein Automobil aus sie gewartet, in dem sie die Flucht ergriffen hatten. Die Dieb« haben in der Eile ihr Sauerstossgebläs«, mit dem sie den Geldschrank geöffnet hatten, und andere Einbrechcrwerkzeuge am Tatort zurückgelassen. Stach den bisherigen Feststellangen find den Einbrechern 175.1100 Mark in barem Geld« in die Hände ge- fallen. Einen Betrag in der Höbe von 70 000 Mark ließen sie bei ihrer Flucht im Lstcreau zurück. Aus die Ergreifung der Teuer ist ein« Belohnung von 6000 Mark ausgesetzt worden._ Tie Ringkämpfe im ZirkuS Busch. Am Mittwochabend ranze« Bahn und Pawlowicz 20 Minuten ohne Resultat. Nansen- Esch warf Stallinz nach insgesamt 52 Minutc>i durch Armzllg, während Urbach und Burgadanosf ihren Äamps wegen Polizei'tunde abbrechen mugtcn. Ter Donnerstagabend sah als erstes Paar Urbach und Nanseu-Esch. die sich in einem änxeri lebhasten Kampfe- gegenuberslandcn. den Urbach zu seinen Gunsten entscheiden tonnte nach einer Gesamtzeit von 1 Stunde 8S Minuten durch Dopvelmanschcttc(Uebcrwurs nach hinten unter Fclselunz beider Armcs.ÄHinhe und Pawloraicz lieserien sich dann einen völligen offenen Kampf, der nach 20 Minuten ohne Resultat endeten. Von den beiden ausgezeichneten Zechnitern Sroll und StromSiy siegte erstcrer nach 10 Minuten 35 Sekunden durch Eindrücken der Brücke. Heute ringen: Nitolai-Burgadanois-Rußiaud gegen Georg Strenge, VelimeistT. Berlin. Ludwig Stoll-Brcmen gegen Willi Sto.llmg-Bremerhavcn EntscheidungSkampj: Paul Bahn, der Samson Amerikas gegen Lazar Paw- lowirz-Serbien. Friedenau. Tcm kommunalen Arbeiterrat ist vom Gemeinde- vorstand das Zimmer\m Rwbaus gesperrt worden. Die Sprechstunden finden vorläufig bei Gillcrt, Lauterstr. 2l, Sciienfl. I l. täglich von 9—3, Dienstags und Freitag von 5—7 statt. Sonnabend 8 Uhr: Arbeitevrat!- sitzung bei Spiest, Rheinftrastc Ecke Rönnebergstraste. Grosz-Berliner Lebensmittel. Pankow. In d'eler Woche Flrischmcnge 250 Gramm. Da nur ge- rwge Menge frisches Fleisch Mir Bersügung steht, gelangen zum gröstten Teil Fleisch- und Leberwurst-Konserven mit zur Ausgab«.(100 Gramm 95 Ps) ilieinickendorf. In der Woche vom 20. Mai bis 1. Juni 125 Gramm amerikanische Schweincslcischprodutte aus-Abschnitt Nr. 5 der Einfuhr- Zusatzlarlc. 1 Piund 7,40 M. Ferner 100 G amm sriiche« od-r ge. frorcncs Rindfleisch, 120 Gramm Nindfle-jchkonscrocn(100 Gramm 95 Pf) Snnabcnd von 9 Uhr vormitiags ab aus Abschnitt 191 der Aemickcndorjer Lebensmitlellorte irt'folgenfen Perkaussöesten 1/. Psund gefrorenes Pscrde- flessdj; Kopenhagcner Str. 98, Freibanlräume; Pankower Allee 30, Milch- Verkaufsstelle; Berliner Str. 113, Effenausgabeftelle; Eichäoriistr. 34, Ecke Bnckenstrapc, Milchoerkaufstelle. A!S besondere Legitimalion die braune Aueweiskarte. Sonnabend nachmiitaq aus Abichnitt 194 der Remickc»- dorfer Karle:'/. Pjued Schlack- und Rlettwurst aus Pferdefleisch. Aus den Kops der Bevölkerung wird ff« Psund verabfolgt. Svimabend von nach- mittags 3 Uhr ad ans Abschnitt>95 der Reinlckendorser Karte: Frische Blut- und tscbcrwurst aus Pserdekram(1 Psund 2,25 M). Für jeden Haushalt höchstens 1 Psund Wurst. Wittenau. Von heute bis Freitag, 0. Juni, auf Abschnitt J 8 und K 4 der Einfuhrzusatzkarte je 3S0 Gramm AuSlcmdSmehl (1,10 M), auf Msschnitt 20 der Grotz-Berlmer Lebensmittelkarte 250 Gramm Nudeln(0,33 M.), auf Ai schnitt 32 der Jugendlichen- karte 1 Do.se kondensierte Milch(3 M.).' Groß-Serliner parteinachrichten. Sozialistische Lehrer. VerirauenSmännerversammlunz am Sonn- abend 7 Uhr nicht im Lehrerveinshaus, sondern Hinter der Garnison- firche 2._ Mus aller Welt. Eifersuchtsdrama i« Luckenwalde. Luckenwalde, S0. Mai.(Eigener Drahtbericht deS.Vorwärts'.) Ein Eifersuchtsdrama, das zwei Todesopfer forderte, hat sich hier in der Nacht zu Himmelfahrt ereignet. Der Artist und Gastwirt Brummt war erst vor kurzem auS der Jnternieruna in England. wo ihn der Kriegsausbruch überrascht hatte, nach Deutschland zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit unterhielt sein« Frau ein Liebesverhältnis mit einem Schlosser Helm, den sie von früher her kannte. Obwohl es bereits am Tage vorher zu Tätlichkeiten zwischen den beiden Ncbenbulsiern gekommen war, hielt da» den Helm doch nicht ab, sich nachts in die Wohnung der Frau Eingang zu verschaffen. Während seines Aufenthalts daselbst kehrte plötzlich der abwesend gewesene Ehemann zurück. Beide Männer griffen zur Waffe; eS entspann sich ein Kugelwechsel, in deren Verlans beide getötet wurden. GewerffchoflsbelvVlMs Die Svuutagsruh« der Blumengeschäftsaugestellte« in Gefahr. Durch Verordnung des Polizeipräsidiums ist«S den Blumen- geschäslen gestattet, die Geschäfte an Sonntagen von?>/, bis 9'/, vormittags geöffnet zu halten. Die Blnmengeichäftstnhaber wollen ihre Geschäfte, wie früher, auch am Sonntag nachmittag geöffnet halten. Das hat bisher ein groher Teil der Inhaber auch gelan, Die vlumengeschäitsinhaber haben nun beschloffen, e» jedem In- Haber frei zu stellen, sein Geschäft nach lvelieben offen zu halten. Da» wird dazu führen, datz nun alle BlumengeschästS- angestellte» um ihre Freizeit am Sonntag kommen. Proteste bti der Behörde haben'bisher keinerlei Srfalg gehabt. Die Polizei kümmerte sich nicht um die Durchführung der«rbeiterschutz- bestimmungen. Die Angestellten wollen nun am Sonntag eine Kontrolle sämtlicher Geichäfle vornehmen. Alle« Nähere in der morgen. Freitag. 7Vt Uhr in den Sophiensälen. Eopdienstr. 17'18. stattfindenden Versammlung. Auch die Arbeiterschaft bitten wir um Unterstützung. Kein Arbeiter kaufe am Sonntag etwas in den Blumengeschäften, sondern erledige lerne Einkäufe in den Wochentagen. Verband der Gärtner und Gnrtnereiarbeiter Gruppe der BlumengeichästSangestellten. Berlin S42, Luisen-llfer 1. Deutscher Metallarbeiter-Veriand. Sonntag, den 1. Juni, vormittag« 10 Uhr: Branchenvettammlunz der Draht« rbeiter und Arbeiterinnen bei Wollschläger, Adalber:- ftraste Sl. ftegeSordnung: l. Bericht über die Bei bimdlung betreffs he« Tnrisabkmnmnis. 2. SZcischicdeneS. Tie VerirauenSlcute haben sich pimtl- lich 0 Uhr in demselben Lokal einzufinden. Bund augcstelltcr Bücherrevisoren. Die bei den Treuhanb-Se- lellschasten angestelltkn Vüchcrrevijoren haben sich zur Wahrung ihrer Anter- essen zu einem Bund angestellter Bücherreoisore«(Tih: Berlin W. 9, Echelliugftr. 7) zusammengeschlosse». TagungöesAeutfchenEijenbahnLrverbanöes In seinem Schlutzwort betonte der Vorsitzend« Brunn er, datz ihm das Resultat der Vorstandswahl gleichgültig sein könne,«r wünsche nur, datz der Verband, dessen Gründung und Entwicklung ein Stück seines Leben» sei, sich weiterhin zu einem gewaltigen Machifaktor entwickeln möge. Im übrigen weist Brunner die gegen den Lorstand erhobenen Angriffe zurück, Wenn Fehler gemach: woftxn> seien, so seien nicht die Personen, sondern di« Verhältnisse schuld daran Den Pressebericht erstattete der Redakteur de» Mattes, Kodu c. Er führt« aus, die geringe Zahl der gestellte« Anträge l«- weise, datz gegen die Haltung des Blatte» nichts einzuwende« je:. und datz die Mitglieder die durch den Krieg bedmgien schwierigen Verhältnisse berücksichtigen. Di« Anträge, dre ein« bessere Auöge- staltung deS Blatte» verlangen, empfiehlt Kotzur teils dem Vor- stand« zu überweisen, teils anzunehmen. Zur grundsätzlichen Hal- wng des Blattes hebt er hervor, daß di« Redaltion zwar zu alle« politischen TageSfrageu Sellung nrbme. wenn di« Jneressen der EiseNbahnr in Betracht kommen, datz sie es aber ablehne, sich in den Streit der beiden sozialdemokratischen Parteien zu mischen, Den Mitgliedern bleibe es unbenommen, sich politisch auseinander- zusetzen, nur darf dazu nicht die Zeitung benutzt verde», sonder» die Versammlungen der politischen Parteien. I« übrigen waren nir die Haltuna deS Blatte» maßgebend di- stalutarischca Grund- sätze und Forderungen. Gegen de Eisenbahnverwaltunge« wurde rücksichtslos Stellung genommen, wenn es galt, ein« Verbesserung der Lohn-»ad ArbeitSbedingunge» herbeizusührsz, Dabei wurde» §t« verst»li,d,rn jwc Nachrichp doj anfir Ältt- «lieft, der»orbmache, SsstaT Helßicke ain äT.«ai in der Heil- iiStte Srabowsee»er- swrbe» ift. Ehre(«Um«nftcnlen I Sie«eerdigun« findet am Sonnabend, den«1. d., nachinittax» I Uhr,«uf dem Oranienburger fiirchh»f statt. i«r ®f»«orstand. Keine Wanze mehmu- «rtnr Satern»», Sl».-?rteft«»au, für den llbrigen Scholz, Neukölln! silr Anzeigen: theoftir Glocke, Berlin. Berlag: Dorwärts-Berlan E. m. b. H., Berlin. Druck: Borwärts- Buchdruckern und Berlagsanstalt Paul Singer u. So. in Berlin, Lindenstr. 3. nur»lit KammerjiUer B«rgi J Xr Erfol« Yerblfllfend. Kinderlaiclftt ininwenden. CMetzlS Jetzt beste t Nicodnal I u. II zu erzielen. Seit zur llrntvernlehtaii0. dich Autreichend(Ur l hi» Zimmer ur'd Betten. ftv/lft Alleisverkaaf; Sämtliche W«renhänter A. Werthei Bai Ein», von M. 2�0, oder Po cicheckkonto Berlin 31 236 portofr. Zui.durch Herm.A.Oroetll, Berlin.KöniggrützerStr.M «etchUtzt D o p p« 1 p« k e t M,, 2— S Zir----— J° Ci llrflS regelmäßige Abneftiner " i.UJt�i» Wflhn. f. niörtienlttch 1(1-30 Stfick losch, oft-kkeai» ftpito o«sch>nchl«<» ülRr »efl Djf u. M. 23 an i 6. Sppeo. d. Blattes. r#/\|fkunst G.M.B.H. Oerlin.Wilhelmstp�OS A'a«str. 17,1». ftzüdsi-povzsilaois Hernaicl«-üodsl in» '<« SoldfQlifeder IM Eeht SfM.laDlaaitnt Iridium-Spitz, :S>charbells loiotrtt| Mailar jlS cm lc.35 Mk. jj 112 Wochon Um-; R,p,r»tur»B ! tauochrocht;.. All« Svatomo. I«reUin, FINK IB�riin, Fri�d- rlcHmtr. T4/6 Lind 1®3 /ch SAUN wird sofort beseittgt durch Sin- reiben mit Rosenettk-TInklor * Versand gegen Nachnahme M. ö�v durch Firma Qr-aliz II ein rieb, Berlin-Ltchtenftora 70 Frankfurter Aller L7. pumpsn tllr joden Zneck und CröBe, kleintteHand- pumpen zum Sclbti- uilstell.nach kosten- loton Anleitung. (achmann. Rat. AltesSpezialhaus Viele Anerkennung. Carl KBchlin&Co., Berlin SW 6$, Alte Jakobstr. 2IV2Z DAUERWASCHE kaltabwaschbar n/ von Seinentoäfche nicht ju unterscheiden Stehkragen 5'/, cm...... per Stück M. S.w Mtt abgebogenen Ecken 5 cm...,. S.A Manschetten 24, ZZ u. 26 cm...„ Vaar, 8,30 Pulver zum Abwaschen....., Stück, 0,80 Versand unter Nachnahme. A. Racusin& Co., Berlin W. SharloNanslr. 25 N. Wiederverkäufer. Neserbar In N einen Mengen, Rabatt. 4410 RiCSCUDSTSU Stück von 20 P(. an Kiaderfackoln, MBtzea. Flaher all« Artikel(Ur Sommerfeatc Btiialtiuer, Verlesungtartikel für Klnderfecte, Spielwaren, groBe • Autwahl tehr billig, Gr.ill.Lifte I p»,» Berlin 33. Mark- u. tr. a. al»«0, gratansirafte 84. grat löllßs siviiösk siet! ziitig für ein Eigenheim Sanstelten Gemeinde Heiligensec, Bauhof Schulzendorf| als beste inlage für Ersparnisse| mit nur SS= Mk. 500.— �3 Anzahlung und vierteljährlicher Abzahlung von ßx mk. loo.— Gemüse- u. Kartoftelban, eigene Wohnung verbilligt d.Wottnen u. schafft Frende o. Gesundheit! Anakfinft. oack PiSn. ckarcbl Berliner Bodeflier8in,BV��Äf1;.,�3nl- an Ort und Stelle durch Hcmmaan, JJgerweg I. Streichfertige, gute Oelfarben wetterfest, nach gewünschten Farbtönen. 1131-. Akte dunklen Farben Pfund 4,50, helle Farben P fünft 71». Veite Vezut.queTe sür Maler, HautWirte.»ehördrn ir. ?m\ Reichert t Co., tttclS verleiht geg. aiouatl. fiNrtV Nijckzahlung ftittret ss. klume, ftamkurx 5. Xrissssnleik« üautt xex.v Barznhlnnx velltNiie letalliBfliistrie, Potsdamor Str. 07.* rcpar.ett unter Caranlic der erfahrene Fachmann WnlöÄÄ Schellack, SüdU/tcSp', H�z, Leim k. kaust Wlnfcler u. Co., Alte«chBnB.Str.28.[82* asitfR.ictpanr»«, Sauger, >hre, S.rtenlarih«.«t>- brl, alber billig. Schrteder, lÄstinß.«,________ W/7« »ardiueaverktatf. fillnstler. r1 inen, guggarftiaen. tUB- tts, Sülldettdecken. teft- <18. Veitvorleger. tHuIeo- ffe, Tilchd'ck.a,»imna- ilen. Poetterea ufW. finde« » äußer» ftiUi» SeUfiHV- liskauihauo Schdnhoen, ierstrafi« 4««j17«.«ckhau. faff.rstra». lRos.nth.er cf.}.___ u?/a: Ff.mftlechlaa., ttvnanu- iß».«.steaanowahll»»lg- chenl Herren, aeftee.ftel >lbsach,a. M«tt«nz»zk.us. fioft«««. Wolle und Seide, idenmöRtel,«eidealostüme, aande Sommerlleider, fttlft» on« Seidenkletdor, Vbck«, iifc«,«orgenröck». Sei»- rJititrfüufe, sehr»>»>,. ichaeli«,«-uerltraß»»0, Treppe, nchen ElftU. 4>l7 mblriterwaoeu "�tr aller S. ... Neanderstra W 1 ppich«, filrserstesf». Tisch «,»ivandecken, Sa,- u. Gt-re». Portieren. dettbocken. Eteppbecken, rftette» alw. �»iMaft. ig« Selcgeuheitstuuse. enickerfiraß» ib luoh, nthalrr Platz).__ UM* AgefHat all«»röfte«, rwa.ea,«geu« staftrstai, ..�tiftliS, s«..n.n. i m v." i e so: e läbev aller fficöfien. Ro- -" atz,»* glomplett. Köche«, A enarw- öi�iz.� fiothrlnger »it. «tzne Anrichte, roh und ge- striche«. Zrohe Auswahl, siratzt», Schöntzausertor. tz' «öft-lkr-ftlt. Bequemt An- un» Aftgatzlung. kinzelne Mofttlstückt somit vollstän- ftig« K»h«ung»»inr!chtungen. Keieg.fteschiidigtt und vor» teiger«userer Annonce er- halte» Rabatt. Gustav Eä- risch. Stralauerplatz 1/3. Eck« Fruchtstratz», a» schleftsche« vatznhof._____ 117«' itcaMge«, KajMaag«", .« liefert ftillig. wro- «ager. Vagnor, Eöpe- Str.»« 71._ Iii»* «tl««fte, chtuftenbllnd- iun.« Foiterrim, Piut- Schllferbund«»erlaust stand. Palisadenstrah« rstlergarftinen. ecken verlauft billig Seelowerstraste 24�p,ar�. nenhüte. neuest« For- Reiscmusier, billigst, fttt. S,_n_Sttpn. yf/u icn, Hühner, Stucke mit n verkauft ftticgce, enallee 44._ I-JO» ins Dubenbesister! Stoft- ahit, 4t-:l!g. mit allem itar, umstönbehalber zu iscu. Ansorge, Wielef- 22, Laden.__ tlOT mftfiück mit Holzhäu». Schnlzend«rt-l>t»l»er- Klska,«oumtrfiratze», deraeime«, fiüchonei»- ng.«chulmavve. Sitz- lanne. Hausrolle. Wring» Ine oerkaust Mittenw.l» aste 14, oor» I l!«i». ft Möbelkrefttt a» seftermann. kleinste Anzahlung, beauemste ckbzahluna. größte Nllckstcht. Einzelne Möbelstücke gebe de» I' willigst ob. firik-eei'lesfte ikhme in fiahlung. Bei Bae- nstlung bedeutende Pecioer- »ästigung. Landvehr. Müller- tratz« 7,«in» Trepp«• ttifttl'Stotz, Gr.», Frank- furter Straße 1.41, zveite» Te- schüst: Z«»alide«ftratz» 4, Eck« Ackerstratz», Keseet stet» zu billige« Preise« gut,«öbel gen ftae»der bequeme keil» zchtlung. Krieg»beschädigt? e». stalten Nadati. Anzeige mit- ftzin»»»._ Wert l_«art. Metallftett«»,«ei», schvarg, braun 7ö,—, Chaiselongue» 71,—.«»ick», Auguststraße MA, Luergebäud»_ parterre. Sel«i»»tzeit»k»»s. flüchen von 100 Mark a». Kein La- den. Küchenmöbek-Berkaus». lag»? llteilingee, Brunnen- stratz» SO. Fernsprecher ülor- ftwi m. 33/2* «öftel jeder Art cus Teil- »ahlung xnk bar. Stoße Au»- wab!. kulant, Bedingungen. Möbcldau»„Luisen siadt�. Cö- venickerstraß» 77/72, Ecke Brückenstraße,»atze Zaun». witzbrück».__|___ 42 fl* Kenia gebrauchte» Nußbaum»ienaissance-Bllfei!, Bücherschrank, maftagoni flu- lissentisch, Garnitur, Sota, i Sessel unk andere» billigst. Möbelhau» Osten, nur SO Andr«a»stratz« M._* CtztifeUagaM, neu. Sc- l»zenh«!t»kauf, gut« Berar- bettung. Kamin»!!, Weber- ftraß, 34._____ IM« A»»stell,«» modernster«ll- chen, farbig uick» lästert,>» allen Preislagen! Bestchti- gung»rwllnschtl„Berliner Möbelhau»" M. Hirschowist, nur Südosten, Skalisterstr. 2ö. Hochbahn Kottbusertor. Ich unterhalte leine Filialen! K Möbel, Schlafzimmer, Wohn- zlmmer, Küchen, Beitstellen, preiswert. Harnack, Tischler- Meister. Anuenslr. öl. U7K' �Mödel-Fees» liefert Möbel z,r Ergänzung: Schränke. Evicgcl. Sofas usw., ferner ganze Wohnungseinrichtungen und bunte Küchen gegen bar und auf Zlatenzahlung. Nur Weinbergswcg l am Nofen» thaterplatz.___ 11»«' U»ft.»s»fa», Chaiselongue». englifch, Beitstellen, Patent» matratz«», Auflagematraßen. kopeiterer Walter. Staranr. fterstraß» lS. IllSÄ«. Wrtallftelt-«, AuN-.'ma-' tragen. Chaiselongue». Um» bansola». lavezierer Walter. Staraarderstroße lll. ll4K' H-rr»«zI»imer, 1.70 breite Bibliothek, entzückend ge» sckmißt, vassender Schre:b- tisch, runder Tisch, Schreib. fess-l, Lt/chle fnmo'ett nur 2800,—. Große Auswahl in Sveifezlmwern und Schlaf- � zimmern. Möbelhau» Kamer- ling. Kaftsnienalllc 80. 2900b' MlftelCstz», im Osten, I Plan». Große Franlfurterstraße 53! preiswert. <ö Minuten vom Alerander. vlaß). Im Norden Badstraße Nr. 47/43, liefert aus Kredit an jedermann bei kleinster An. und Abzahlung ganze Wohnungseinrichtungen und einzeln» Möbelftücke sowie farbige Küchen-Einrichtungen in bester Ausfützruna. Be- stchtigung meiner Möbel ohn» jede««aufzwang gern ge- stattet. Kriegsanleitz» und Spartassenbücher nehme Sern als Anzahluna. Größte lückstcht be! Krankheit und Arbeitslosigkeit. Liefernn, frei Hau». Liefere auch «ach auswärt»._ Speifezl»«». Büfett», Standuhren. Küchen, Klub. fsssel, prachtvolle Salongarn!- tur. Ausziehtische, Heeren- tisch», Lederftühle, preiswert Lomdardhau«, Alt» Schön- hauferstraße>0._ 170«* «zfgep.tztl«etlstell, mit Matoaße 75, Kleiderspind 110, Pertik» 30, Waschioiletten, Tische, Sofa«, Polstersessel, Schreibtische, Federbetten, Bücherschränke. Läuser, Spie- gel, Abwaschtiscke. Ehaiselon- $ue», billigst Lombardhau», JIte Schönhauserstraße 10.* SpeiseziMveez, Büfett, rund grbaut, schwere Schnitzerei, apart« Kredenz, komplett mit Tisch und Stühltn nur 2800. Möbelhau» Kamerling,«a- stanienaüe« X. 18106 MtasiM n.4.trum< nt« Si.M», gut», gebrauchte, 1100 Infwärt», neu« prei». neue, elegant, Libiszowski, Schöneberg, Feuriststr. Kg.' Piano, schwarz, gut«rhal- ten. Wilmersdorf, Pfalzbur» aerstraße 14, Hos recht» IV Treppen, Müstgrot. Be» stchtigung nach 8 Ufte oder Sonntag».+183 Fohrradcr F.tzrräfter! Gummibereifung, (Irsaßreisen. Schlawe, Wein- meisterstraße vier.. 174/18' Gzsgtzftereif»»«, IM, Schlawe. Wetiimeifterftratze vier. 174/13'' Naftz»p»«»t»ze» schnellsten» billig. Sch" straße W )law», Weinmeistir> »irr. 174/17' wert. Abendrotß. ftraß, 44. Blllom 153«' Pia»»», befonftee« billige Gelegenheiten, gut»,»e- braucht,, prächtige, neue. Pianohau» Max Becker, An- »r«a»s!r»tze«7. 43k' Autzbaumpi»»», Pracht- instrument, Panzerstimmftock, Garantieschein, 2100,—. Blllth- nerviano spottbillig. Piano- soeicher Alcranftcrstraßc 87 lAIezanderpIaß)._ 169R' Adam. Neue Pianos wieder in crsttlasstger Lualität. Münzstraße 15._ 151fl' Adam. Harmonium». Btünz- ftraß, 1«._ 151«' Adam. Stußflügel, große Auswahl, Münzstr. lö. Ulkst -Adam. Ncparatur-Stimm- Werkstatt. Münzstr. 10. I33»r Pianos, prächtige, neue, ge- brauchte, mäßige Preise, de- quemIieNatengatzlnng. Miel»-, klaoier», preiswert. Sachter. Oranieniurgerftr. 42. 14«' Uatzeriber. neue und ge- brauchte, mit Gummi, preis, wert. Strees«, Grüner Weg II.____ 150«* Jerrenea», Damenrad mit Gummibereifung, Schläuche von 15 Mark an vertaust W. Teichert. Kommandanten- straße»0.________ 174«' «»»»»asSi»« sSchlauchrei fe«), Damenfohrrad, Gas- kochet verkauft Brückner. Gitschinerstrgße 73. 2S05b' Kstikgesucke Platin, Silber, zu Origi- nal-Schmelzpreisen kaust Me- tallschmelt? Eohn, Brunnen- straße U, Hof, und Neukölln, Kaiser-Friedrichstr. 32» lnahe Hermannplatz)._ 1»4R* ■•>«{, Paraffin, Wach«, Schellack, Leinölfirnis Frie- denslack« und ähnliche» kauft Wolter, Ttzaerftraße d. lgkfl' Seftktri», gebraucht«, Stück 20 Pf.. Weinfork«, lange, Stück 4 Pf., kauft Sperber, Fehdenickerstraß» 18 law 9t,. fenthaler k»r>. Norden 4303.______]20/30st «»»(«i.Köle! Oueckstlber, Messtnq, ginn, Nickel, ssint, Blei, Aluminium, Stanniol. zahngebiste, GIllhstrumps- asche, Platin, Bruchqold, Eilberbruch, Ketten, Ringe, höchftzahlcnd.„Metallldimcize Cohn', Brunnenstraße II und Neukölln, Kailer-Fric- drichstraße 22»(nah, Her- mannplatzf._ 1S4R* Leinölfirni», Standöl, Lack«, Bleiweiß. Schellack usw. tau- fen iedcn Posten Gebrüder Borowski, Dneiscuaustraße 5. Nollendori 287». 100/8' «»»ser, Messtng. stink, stinn,! Firni», Oele, Lacke, Schel- Blei, Stanniol, Aluminium, lack, Blciwelß usw. laaft Oueckstlber, Celluloid, Gold.| jeden Posten Handlung chcm. Silber, Platin sowie alle Produkte, O. 34, Wilhelm- Metallabfäll« kaufen/ Stolzestraße 28. 2852b' Peter». Prenzlauetstraße 24. � 7�"„,.....— Beters. Reinickendorfsrltr. 12, l Spiralbotzrer, nur neue, Möbus. Waldstraße 8, l QU» Schnell- und Werkzeug- Ecke der Turmstraße.!»dbl. stupfer Messing und Ermel.«ubeuerstraße 50.°i!d-re Metalle kaust stlutke. ner m Ecke der Froimurter Allee. Degener. Bahnftr. 43, Schöne- der«. Händlern und Fabrt- kanten Ertrapreise. stönia- Nadt 3835.___• Elektrische Installations- Materialien kauft laufend Puscher, Brandenburgstraße 3». M-rißplah 12812. 132«' Spiealftstzter, Werkzeuge aller Art kauft Otta. Ora. «ienstraße 178.__ 14««' Platin-, Sold- und Silber- Abfälle, Oueckstlber, Ketten, Ninae, Bestecke. Uhren, Tatet- autlötze, Tressen,»hotogra- phifche Rückstände, Papier«, Glühstrumvfafche, alte staftn- gebtsse, falvetersäure« Silber, deren Nilckstände und Gekrätze usw. kaust Platin- und Sil- berschmelgerei Brotz, Berlin, Eöpenickerstraße 28. Televhon: Moritzvlatz 347«. Eigene Schmelze, direkte Verwertung. Met»I»bso>e,«iivfrr. Mes- an», stinn, Nickel, gink, luminium,� Oueckstlder, pho- tograpftisch» Rückstände, Pia- ti», Gold- und Silderabfälle, sowie alle anderen Metall« taust.M«tallkont»r'. Alte Iakobftraß, 133. Eck, Holl- mannstraß«. Tel.: Moritz- 12»«. 114«' Stargarderstraße 48(Bah,,- hos Prenzlauer Allee). 8ö/7 Möbel» ganze Wirtschaften kauft Bogel, Ackerstr. 35.+58' rischleeeimaschinen, Säge- gattrr, Nadmaschinen, Hödel- bänke, nur tabeilos» Ma- schinen neuerer Bauart, tau- feu Hirsch u. Eo., Maschinen- sabrik, Berlin N., Pankstraße 38. 41/3' Schreibmelchi»« und Ratio- nalknsse sucht zu taufen Schälke, Linkstraße>.+2301 b' Fatzerabgesnch. Motorrad- aesuch. Kämmerelt, Große Frankfurterftraße 14. Alexander 3094._.____ 107«' Marken 1727. Wegen Nie- senumsaß gebrauche ich Schlafzimmer, Speisezimmer, «laviere. Teppiche, Beilen sowie Einzelstttcke höchftzah- lenk. Sottlieft, Glsasserstraß« 23. 1«3«» Englische» Unterricht für Anfänger und Fortgeschrit- tene, sowie deutsche und fron- «östsche Stunden erteilt G. Swient«, Charlottenburg, Stuttgarterplatz 9, Garten- hau» 17.• Kausmänuischr Privatschule von Huao Etrahlendorff. Per. lin SW.. Beuthstraße 11. am Gpittelmarkt. Fernsprecher: stcntrum 1730. Anfang jeden Monat» beginnen Privatzir- kel<5 Teilnehmer) in kauf- männischem Rechnen, Schrift- pertehr. doppelter Buchfütz- rung. Handelsware. Dauer 3 Monate, viermal«öchent- lich von 10—1, 4—7 oder 3—9 Uhr. Besonder« Lehrgänge für da» B.nkfgch. Unterricht in jedem einzelnen Leftrach: Doppelte. amerik«»ilch«. vankbuchsühruna. Rechnen. kaufmännischer Schriftperkehr. Kurzschrist sStolze-Schrevl. Maschinenschreiben, Schön- schnellschreiben. Lehrvläne un- entgeltlich. Anmeldungen je- derzeit. 170«' M»nft»ll»«nschul«, Gitarre-! schule, Svezi-l-Dreimonat-c Roterteilung Prozeßführung. Alimeni «»steofrei» «llerbilligste Ehescheidung»-, Alimenten- Psändungs-, Strafsachen Unterstützung»-, Reiileiiae- suche, Bcrvachwngen, Be- Weismaterial, von Haenfiler Borstastraße 11(Stetttner Bahnhof). Landrichter, außerdienssNch. Prozeßführung. Rechtsbeistand, Ermiltelungen. R»t kostenlo,. Loihringerstraße 47(Rofenthatertor)._ IKätt' Detektiviuren», Auskunftei Beobachtungen Ermittelungen, Schreibmaschinen-Arbeiten, Zeugnisse, Abschriften. Adnlbertstraß« 4.___ 27«' Gelb sofort auf Pfand- scheine, Wertsachen. Fuch», Tresckowstraße 33.___ 103«' Verpachtungen jeglicher Art erledigt Bureau.Flug'. Friedrich straße IM n. 71«' Kriegsanleihe, Auslands- papiere, Pfandscheine beleihi, tauft Beleihungsstrlle für Wertpapiere, Kolzmarktstraße 09/70._______ 48/1« Ilmpressr» . Damrnhüte, kurfe. LeihinNrumente. Reh. � v-rreuhüre. Panamahüte, de»,»runnenftr. 1« II.«'. Yormenausw-HI. Pelz. Umarbeitung,»öbenstraße 3, Damenseisteeea, leichte On-\? Treppen.________ 102/1» min~hxi t..n. duliermethode, gründlich,\ Sil, für Persammlungen, Oeifnrf. aUSi i Ausbildung, Tage». und Pereine, auch Sonnabend«, Ä r5?!Ä!�n?!e> Abendkurse. Haartechnisch«. Sonntag» frei,«eller» Fest- Pleiweiß in Ort. Schellack«erte.«lllowstr.«. 192«' säle.«oppenstra», 2,. Nor. platz Firni», Standöl, Frieden,» Oellacke, Bleiweiß, Schellack knuft bestzahlend Alfred Hofs- mann, jetzt iuisenufer 32. Untergrunddahn Prinzen» straße. Morl, platz 1214! u. 1032.__ 108/2. Bl.tin.bsnUel fiahngebisse. G»ldadsäll», Silberabfälle, Lueckstlftee, Glühftrumpfasche, Militfirtressen, Stanniol» Papier,«upser. Messtng, Zinn. Aluminium, Zink, Blei höchst. zahlend. Edelmetall-Einlaufs» bllro. Schmelzerei Weber- Straße 3l. Alexander 42Ä�' Melssngabfällel Oueckstlber! «upferabfällel Zinnavfällc! linnrohrl Stanuiolpapier! Nickelabtällel Bleiabfällel Metalle ieder Art zu höch. sten Preisen kauft jeden Posten Zweig, Invaliden- straße 142. Korden 9349.> Pl.tinnnkans, Goldabsälle, Silberabfälle, Zahngedisse. Münzen. Frau Linke, Plü- chcrstraße 40. 153«' kauft sofort Malerei.Zöl», T., Goebenstraße 7. dicht Pot»damerstraß«.__ 93« Schreiftm.schine kauft Ehret. Mokstraß« 13.__ 99«' te itn»,»krähte,«abrh Litzen, Anker-, Spuldraht, Wachsdraht kauft höchstzah. lend Elektrobureau Vranien- straße 199, Morißplaß 4013. Slektrilch« Leituna»drähte. Litzen,«abel tauft preiswert A. Schumann, Große Frank- furterstraße 31 II. König. stobt 9814._ 71«' «cetlache» jeder Art tauft Mrufel, Reinickendorferftr. 4. Fernsprecher Zlorden 4779.' Kupfer, Messing, Zink, Blei. Gold, Eiwer, Platin kauft Ermel, Gubenerstraße 59, Ecke Franlfurter Allee. l50«' Teppich, gut erhalten, Fen- siergardinen und zwei Stepp- decken kauft«rzpwinskt, Fionskirchftraße 47._ 29»d Seinllflrui». Staude, Lacke, Bleiipeiß, Schellack»fw. Deftattenfätzrift, 8 Monat»- � Abend-Lehrgana beginnt An-- fang Juli 1919.«aufmän- Nische Prtpatschule»on Mar den 9292. 43/17 Scholich, Inhaber Emil Walther. Schloßvtatz, Brüter- straße 3!k Fernsprecher Zen- Arbeitsmarkt Stellen-gnqvbote trum 8377. in«* Technisch« Privatschul« Dr. Werner, Regierung»-»au- ilb Zvng« flott» Schreiber mit guter Handschrift für Per» liner Bersicherungibureau ge» sucht. Bewerbungen mit Le. ->.N>rriii,a»- wau- b«n»l»us und Zeuanivab» Meister». D., Berlin, Neun-/ schriften unter Angabe der derstraße 3. Ausbildung zu Gehali»ansprüche unter E. 24 Werkmeistern. Technikern,! an die Hauptervebition de» Konstrukteuren, Maschinen.! Borwärt». 239Zft« bau, Elekirotechnik, Hochdou, m.m' Tiefbau. Abendkurse. S.ges.!•««.«■. guter Pserde- kurse. Neuer Kursus beginnt wr Spedittou-betri-ft 13. Juni. 4512» perlaugt. Offerten unter Bs. D. 1145 Rudolf Masse. Ro. fenthalerftraße 48. 45,19 Stella Sbelinet.sseinkims Platin». absässe, Goldabfälle, Silber- a.gai-.in.SiZN.«bkälle, Zahugebisse. Frau nelnloidaftsalle. Schallplat- Z�nstirchstr. 54. b» ten. Wechswalzön. strumpfasche kaufss Glüh- „Metall- Zinkabsäll«! Platinadsälle! Zahngebissel Pruchgolb! Sil- berbiuch! Ringe! höchftzah lend! Fabrikpreise!„Metall-_______...______.1__ schmelze Baruch", Feunftraße! laufen jeden Posten Gebrüder 48._________________ 1/1"------- Teppich», Möbel, Speis» zlmmer. Einzelmöbel, Gar- dlnen kaust Schönhorn. Ackerstraße t3S17ö. Norden Pinni«»» und Flügel, Ml» 4®4/4 live Gelegenheit, darunter Blüthneepianos. Dunseupia- nes, B'efeptano». Onandt- piano», BechsteiziNUael. Slein- weaflllael, Dupf»nflüael.«rll- ger. Neue (Alexanderploß Piano», preiswert........_.._ Hl Kloviermacher. Bcraftraße 25| Pip'lnadtälle. Gramm bis.W________________________ M...WWW lInoaltdenstraßc,. N-Para- 1 K Mark. Zohnaedisse in! brabt lau« Hagedorn,«och. sionat. Berlin,»ül-wstraße 82.«ittlu'naem turen. 441'- giilittn. Golft. Kcntkchnt ,>:- ülaße 50/51. Zenkrum!'«5p.- p.,rre f.ir m.-us,--- Dr. Packclmann's Einjährigen- und Abiturienten- Borbereitunz». Anstalt Bln.- Witmersdori, Hohenzalleru- danl« 198. ffreipeaspekle I Uhland 5890(3—4). «echtsftera!-»» lostenlosl IM" Borowski, Gneisenau straße 5, Hallesche»tor�Nollendorf2B79. »oftelft.nk kauft Lega,«o- Penhagenerstraße 33.+40' H.e»»ai»« au» Pftpat-......... D band sofockt zu kaufen ge-/ mannplaß.) sucht. Grosser, Winterfeldt- tags! straße 33.(Preisangebot er. beten.) 102/9'. Daneewäsche reinigt, per- Spezialist: Ehesachen. Straf- sachenl Prozeßführung»oe allen Gerichtenl Sesuchel R»t»bIls»ft,lle Reulöll». Berliner Straße 132.(Her- Auch Sonn- 127«' ir, welcher selb» stäudia arbeitet, findet sofort Beschäftigung. Angebote un. ter Rr. 17 on die vorwärt». Ausgadestel« Spandau. tiM Stafttpertretez»us Trecken- feuerlöschcr bei boher Praot- sion für östlichen Bezirk ge- sucht. Offerten unter H. L. Borwärts-Spedition Lichten- beeg, Att-Borbaae« 83.+I14 Optzez Loh«, fiuardeiterin- »en in und»ußerm Haufe kGefchäflskleider). Pindrie, Hshenlohestraße 2.__+18 Wärterin, Stationsmadchen, Spir.lftihrer und andere «änigstraße 31.(pntor'. Alte Jakobstr. l38. Werkzeuge kaukt höchstzoblend i)_ 34/3», arf, Hpllmannstraße.(Morift-'»B'n Posten«eliqer, Steg- -iswert. Link. Plötz IL 858.1 114«'>>>». Schönebergerstraße«.' Neu/ert und repariert" Born. Waschmädchen. Abwasmmäd Neichenb-rgerstraße 7. 73«' J"1'««chenmödGen für An- ftnlttfettifb vrrlanqt durch Clcftuoinotorc, 5nvali>en. Zrbeif Nachweis der Stadt FrSbelschule von �rau Tiara firafi,\M. Strafsachen,(ffjf. ttb.eitiin« för vaus- «rohmann. Prival-Haushol- fachen. Alimenten-. Ren'en- VfrftnnJ, Eichh»rnNraße 1, Leitimqs- wnas-kochschute. Töckiteepen- srnben. Beobachtunaen, Er-"0� Polsi'omerplatz. Mel- M--— imo- dunqen mit Papieren p«n H--— 1— A. Bermittlnng k«!),«»-». Rabensteln-Pia»«, Frirdeu»- höchsten Preisen kauft Meiall-! Elektre-Metor«, Dnnamos Etlltzen. kindersrä'ilein erster P?I,atm»u, gibt Geldbar- Sü.ktrlunra in und a>>ßerpi war«, Nußbaum. schwarz, I konior Alte Iakobftreße 138.«upferlelinnaen taust Me- I»nd zweiter«lasse, Zunofern, lehn jedeemann. Günstige Hause bei hohem Lohn ge- großer Ton, preiswert. Münz- Ecke Hollmannstraße. Moritz, i tallum, G. m. b. H., Berlin. Stubenmädchen.-ssrrivrofvekt. Bedininng. Meljor, Brücken, sucht. Bülowstratz» 10 lll. straße 1« Ul. 74«'' pla, 12858. 114«'' Grünau. 73/5' 1 Eigenes Hau», Garten. 100«' straße 8. 45/2'«iepmauu.+49»