Nr. 191. Erscheint täglich außer Montage. Preis pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Numiner müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amit 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berling Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 18. August 1894. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Der Krieg gegen Eigenthum und Kapitalismus ausbildet, desto schwerer lastet auf ihm die Pflicht| Umsatz schließlich doch noch eine größere, absolute Rente bürgerliche Ordnung. zur Ausbildung einer faritativen Milderung der Gegensätze. abwirst, als vorher jedes der vereinzelten kleinen Tavon aber wollen die hochherzigen amerikanischen Kapitalisten Kapitalien. Das Sinken der Profitrate steht unnichts wissen; sie fahren mit überheiztem Kessel und bringen da: Mit weit mehr Verständniß, als wir es sonst bei durch sich und die ganze Kultur in Gefahr, denn daß überhaupt bedingt fest, und deshalb können nur große aufgehäufte bürgerlichen Blättern manchesterlicher Observanz gewohnt unsere bürgerliche Ordnung, wie die Sozialdemokraten behaupten, Kapitalmassen sich noch im wirthschaftlichen Kampfe Lezu einer Knechtung der Lohnarbeiter, zu einer modernen Sklaverei haupten. Die Klassengegensätze werden also immer weiter find, behandelt„ Der deutsche Dekonomist" Nr. 608 vom führe, ist der ungerechteste Vorwurf von der Welt. Von Jahrgetrieben werden, und der Kapitalismus zimmert sich seinen 11. Auguft 1894 den Krieg gegen Eigenthum und bürger- schut zu Jahrzehnt haben sich die Verhältnisse der Lohnarbeiter eigenen Sarg. liche Ordnung. Von drei Seiten, führt er aus, kommen gebeffert, ihr Ginfommen ist größer, sie wohnen besser, die Aber die Verhältnisse der Lohnarbeiter sollen sich ja die feindlichen Angriffe, und es ist schwer zu sagen, von Lebensmittel sind billiger als je zuvor, und mit dem sozialen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt gebessert haben, belehrt uns woher der gefährlichste droht." Die drei Feinde des Eigen- Versicherungswesen ist ein ernstlicher Versuch gemacht worden, Herr Christians, der Redakteur des„ Dekonomist"; so werthums sind nach dem Dekonomisten zunächst der Anarchis- ihnen für die Fälle von Krankheit, Unfall, Invalidität und Alter den denn auch wohl die Klaffengegensäße nicht weiter zumus und Sozialismus, dann die antisemitisch- agrarische eine rechtliche Unterstützung zu sichern. Was jene RiesenReaktion und drittens.... das Riesenkapital; nach fapitalisten verschulden, soll man nicht der modernen Gesell- gespitzt, zumal ja auch die soziale Gesetzgebung ihre„ fegensreiche Wirksamkeit" entfaltet. Die Autorität des Herrn schaftsordnung an sich zur Last legen." dieser Klassifikation fährt das genannte Blatt fort: Christians in allen Ehren! aber vielleicht hat auch er ein Man braucht fein Prophet zu sein, um sich zu sagen, daß In Einem wenigstens hat der Dekonomist" den Nagel mal etwas von der industriellen Reservearmee gehört. Wenn in Amerika durch die Namen auf den Kopf getroffen, wenn er ausführt, daß bei einer Hunderttausende gar kein Einkommen bezieheit, so wird da Vanderbilt, Jay Gould, Rockfeller, Pullman, Astor, Flaglen gewissen Höhe der Kapitalskonzentration der Kapitalismus durch das durchschnittliche Einkommen der ganzen Arbeiter Havemeyer repräsentirt wird, seine Grenzen hat. Kein Bolt wird selbst die Wurzeln der kapitalistischen Gesellschaft unter- tlaffe herabgedrückt und eventuell auf ein niedrigeres ertragen, daß sich alle Reichthümer in wenigen Händen an- gräbt... Daß so etwas auf den Maschinen der Frei- Niveau als vorher, wenn die industrielle Reservearmee sammeln und daß den Riesenkapitalisten eine stets wachsende Menge Befilofer gegenübersteht. Wann und wo bei finnigen Zeitung" gedruckt werden konnte, wird der große rascher wächst als die Löhne der in Arbeit Befindlichen 31hohen Kulturvölkern so etwas eintritt, da verkündet das soziale Eugen nie verwinden können. Der„ Dekonomist" hält sich nehmen. Aber wir wollen uns dabei nicht aufhalten, wir Barometer Gewitter." Der französische Historiker Taine ist freilich noch ein kleines Hinterthürchen auf, durch das er wollen sogar annehmen, die durchschnittlichen Löhne seien ein nachträglicher, erbitterter Gegner der großen Revolution. eventuell entschlüpfen kann, indem er nur auf Amerika gestiegen, wir wollen selbst annehmen, die Kosten Aber wenn man seinen ersten Band liest, die Schilderung exemplifizirt und auch Rothschild an die Rockschöße der für die soziale Fürsorge werden von den Unter der Zustände vor der Revolution, in denen die Wurzeln der Amerikaner hängt; aber der Verfasser des zitirten Artikels nehmern getragen, wie wohl bei diesen Anletteren liegen, so wundert man sich nicht darüber, daß es zur ist viel zu verständig, als daß er nicht selbst erkennen sollte, nahmen zahlreiche unserer Leser sehr verwunderte Revolution gekommen ist, sondern daß diese so lange auf sich daß die Mine, die sich der Kapitalismus auch in Europa Augen machen werden. Eins wenigstens aber wird unbewarten ließ. Damals war durch den Feudalismus fast alles Privateigenthum in die Hände weniger Familien gelangt und selbst gegraben hat, vollgefüllt mit Sprengstoff bis oben ftritten bleiben, daß an der rapid fortschreitenden Kultur war der Staat zu einem elenden, bestechlichen und erpresse- auf ist. dem Arbeiter der geringfügigste Antheil zugefallen ist, daß rischen Wesen herabgedrückt." Wird ein Gleiches Wohl hat der Dekonomist" noch die Hoffnung, daß die ungeheure Kluft, die das„ Volt" von den besitzenden erträglicher, wenn statt des Feudalismus der Kapita- durch karitative Thätigkeit des Kapitalismus die Klassen Klassen trennt, täglich breiter und breiter wird, daß ein lismus der Uebelthäter ist und wenn die Formen des gegenfäße gemilbert, die Explosion verhindert werden könnte, gleichmäßiger, und wegen dieser Gleichmäßigkeit unerträgStaats republikanisch sind? Die Dinge haben in daß der Kapitalismus die Gefahr schließlich selbst erkennt, in die licher Druck auf den Lohnarbeitern ruht, dem sie nicht entAmerika eine Entwickelung genommen, die allenfalls erträglich er sich hineinbegeben hat, und innehält in dem rapiden Laufe rinnen können, der sie Tag ein Tag aus in das gleiche war, so lange alle Arbeitslöhne hoch waren und der natürliche der Kapitalskonzentration. Aber ebenso gut könnte man die Joch der harten Arbeit treibt, zu dem sie auf Lebenszeit Reichthum des Landes alle Geschäfte gut gehen ließ. Wenn aber dauernd die Misère Platz greifen sollte, so wird dem Wolfe stets Wasser heißen bergauf zu fließen, als man der Kapital- verdammt sind. Die Bedrückung zeigt sich vielleicht weniger vor Augen stehen, auf welche Weise Vermögen von Hunderten konzentration Einhalt gebieten kann. Wenn irgend etwas durch das Böse, daß man ihnen zufügt, als durch das Gute, von Millionen zusammengebracht sind"" Frei ist ja auch ein immanentes Gesetz der kapitalistischen Wirthschaftsweise das man sie verhindert sich selber zu bereiten, indem man Europa nicht von solcher Entartung des Kapitalismus, 3. B. ge- ist, so ist es die Zusammenhäufung von Riesenkapitalien in sie von allen Produktionsmitteln enteignete. Die Kous hören die Syndikate, Kartelle u. s. w. mehr oder minder in diese immer weniger Händen. In der ökonomischen und tech- tra ste in der Lebenshaltung der Besitzlosen und der BeRichtung"" Jene amerikanischen Riesenkapitalisten, die das nischen Ueberlegenheit des großen Unternehmens vor dem sitzenden sind größer und größer geworden, und da der denkbar größte Interesse daran hätten, daß die bestehenden Ver- kleinen ist es begründet, daß die gewerbliche Entwickelung Arbeiter inzwischen auch denken gelernt hat, empfindet er hältnisse vertheidigt werden, bringen ihnen die größten Gefahren; immer mehr und mehr nach Konzentration, nach Vereinheit- erst jetzt ganz seine Paria Stellung. Kann es größere fahren läßt und die Warnungen vor Explosionen in den Wind lichung hinstrebt; und in dem wahnsinnigen Konkurrenz- Kontraste geben als zwischen der Lebenshaltung eines schlägt. Die große, weltgeschichtliche Aufgabe des Kapitalismus tampf aller gegen alle schlägt das große Kapital erbar- schlesischen Webers, ja selbst des bestbezahlten Arbeiter Aristos ist die Theilung der Arbeit,... aber nicht die Ansammlung des mungslos das kleine zu Boden, indem es sich mit einem fraten" und der Lebensführung jenes Millionärtöchterleins, Volksvermögens in wenigen Händen. Je höher sich der geringen relativen Profit begnügt und bei gesteigertem von dessen Lebensführung die als Vertreter von Bildung Hinter den Sitzen der Richter standen und saßen theils auf des Königs Bank, Stätte und Stuhl mit diesen echten, einzeln, theils in mannigfachen Gruppen, eine Anzahl von rechten freien Männern des Königs, und fürbaß mit diesen Männern, deren sorgfältige Verhüllung jener der Richter andern Freischöppen, wie sich's mit Recht gebührt unterm 116 gleich, andeutete, daß sie mit zu den Wissenden gehörten, Königszwang und bei der höchsten Strafe des Strangs." ob als Frohnboten, oder als echte und rechte Schöppen, Die Richter verhüllten sich wieder, setzten sich, und dem jedenfalls ohne an dem Gerichte thätigen Theil zu nehmen. Geladenen wurden die Augen freigegeben. Nach den EinUm den Vorgeladenen standen einige Diener des Gerichts gangsfragen, auf welche Dagobert mit harmloser Unin bescheidentlicher Entfernung. Zwei Lampen, von welchen befangenheit antwortete, fam die Reihe im schnell und oberdie eine an der Thür gehalten wurde, die andere vor dem flächlich geführten Verhör auf die Missethaten, deren der Lautlos standen Beide stille, und nachdem verschiedene Grafen stand, leuchteten in diesem düstern Bau. Die Vorgeladene von einem Wissenden beschuldigt worden sei. Stimmen brummend und flüsternd an ihnen vorüber- Unterredung der im Kreise Sihenden dauerte mit Lebhaftig- Dagobert's Herz empörte sich bei der Aufzählung der Vergegangen waren, geschahen unweit von ihrer Stätte sieben feit fort, bis endlich der Frohnbote den Freigrafen be- brechen, die ihm zur Last gelegt wurden, aber dieser edle Hammerschläge auf ein dröhnendes Brett und mehrere scheidentlich erinnerte, daß der Vorgeladene des weitern Born übermannte nicht das Bewußtsein seiner Unschuld, Menschen kamen heran. Blitz!" rief der Eine, mit harre. Ein Schlag auf den Tisch stellte die Ruhe her. und raubte ihm nicht die Sprache des kühnen Mannes, viel Frohsinn in dem Ausdruck seiner Rede:' s hat hart Aller Augen richteten sich unter den bergenden Kapuzen der sich stark und träftig gegen solche Unbill vertheidigt. gehalten, aber, Gott sei dank; Recht ist Recht geblieben. hervor auf den Jüngling, deffen Ruhe und Sicherheit mit hinreißender Beredsamkeit schilderte er den Unbekannten Wie wird sich meine Mutter freuen, wenn ich wohlbehalten in dem Maße zunahmen, als er mehr und mehr gewahr seines Lebens klaren Weg; wie ihm ein gesundes, gutes nach Hause tomme." Sein ferneres Geplauder, wie eine wurde, mit welcher Sorglosigkeit die so gefürchteten Richter Herz stets das höchste Kleinod gewesen, wie er immer seine Mahnung der Begleiter, sich ruhig zu verhalten, verscholl in ihr Geschäft betrieben. Der Freigraf erhob zuerst seine Eltern geliebt und geehrt, wie er selbst die Stiefmutter, der Weite." Dieser Mensch hat's glücklich überstanden," Stimme und sprach:" Ich frage Dich, Frohne, ob es noch die ihn gehaßt, so tindlich behandelt. daß sie endlich seine dachte Dagobert für sich: die Behme scheint also nicht aus wohl an der Zeit sei, in Statt und Stuhl unseres aller vertrauende mütterliche Freundin geworden. Er sagte flar eitel Bluthunden zu bestehen; darum Muth, Freund Dago- gnädigsten Herrn, des römischen Kaisers, daß ich ein Ge- und frei heraus, wie Wallrade ihn stets verfolgt und ge= bert. Muth und offenen Helm!" richt und heilig Ding hege, zu richten unterm Königs haßt, wie er ihr freundlich die Hand geboten, doch ohne Rasch fühlte er sich nun fortgeführt; sein Fuß betrat banne." Der Frohne antwortete:" Sintemalen Ihr von Erfolg. Er sprach von der nothwendig guten Beziehung, glattes Steinpflaster; er hörte ein Geräusch um sich der Freigrafschaft, und von der leiblichen Hand des römischen die Judiths letzte Aussagen, und die Kunde vom Aufenthalt Summen, wie Heden aus dem Munde Vieler, die sich an den Königs Fug und Recht zu hegen empfangen habt, so Wallradens auf seine Sache haben müßten. Bogen eines Gewölbes brechen. Der Frohnbote hieß ihn stille mögt Ihr noch immer thun zu Rechten an diesem Be-" Ich habe also nicht des Baters Leben einem Mörder stehen, und nahm ihm die Verhüllung von den Augen. flagten, Geladenen und Gegenwärtigen." Hierauf wurde verdungen," sprach er: ich habe nicht die Schwester in Dagobert erkannte augenblicklich die Maternuskirche als die dem Jüngling abermals das Haupt verhüllt; dagegen ent- Räubers Hand geliefert; ich habe keinen Theil an dem VerStätte des heimlichen Gerichts. Auf den Stufen, den Altar hüllten Freigraf und Schöppen ihr Antlig, und entblößten tauf des Knaben Johannes gehabt. Die Vernunft spricht zu tragen bestimmt, war eine schlichte Tafel errichtet, hinter ihre Häupter. Sie legten die Mäntel zurück auf die Schul- mich frei davon. Wird es mir, erleuchteten und weisen welcher der Freigraf auf einem Stuhle, die sieben ihn um- tern und warfen die Handschuhe ab. In aller Namen Männern gegenüber, schwer fallen, meine Unschuld in den gebenden Schöppen auf niederen Bänken saßen. Vor dem sprach der Freigraf die Worte:" Go hege ich denn ein übrigen Anklagen zu beweisen? Nicht die That steht mir So Erstern lag ein Schwert und der Zweig einer Weide. Gericht und billig gefeimtes Geding unterm Königsbann, zu diesem Endzweck zu Gebote, nur das Wort. Aber auch Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. " - ú und Besitz legitimirten Berliner Blätter folgende Geschichte Verhandlungen hin und her führten, endlich dazu, daß für erzählen? Miß Helene Carol, die Tochter des amerikanischen den im Dienst verunglückten Privatbeamten durch folgendes Eisenbahnkönigs Mr. Carol in Boston, die erst 19 Jahre Dokument eine faft fürstliche Pension ausgesetzt wurde: zählt, hält sich gegenwärtig in Bayreuth auf, wo sie einen Marquardt soll erhalten: mehr als fürstlichen Lugus entfaltet. " Miß Helene Carol hat sich auf ihrer Reise nach Bayreuth von einigen Freundinnen begleiten lassen, die einem amerikanischen vom 1. Januar 1884 bis 1887: 300 Mart, 1. 1887 " " " 1. 1892 1892: 240 1896: 180 " " # " " 1. 1896 ab 150 pro anno. Millionärinnenpensionat angehörten, in dem sie selbst ihre Er- Am 1. Januar hat er seine Wohnung zu räumen," son st femmi ziehung genossen hat. Die Kosten des Unterhaltes ihrer Freun er als Tagelöhner in die Nachbarschaft und seine Frau als Sinnen bestreitet sie aus eigenen Mitteln, und daß diese Kosten Milcherin in den Kuhst a II. nicht gering find, erhellt aus der Thatsache, daß Miß Carol für jede Vorstellung im Festspielhause acht Logenbillets à 40 m. besieht. Hierzu kommt eine gleiche Anzahl von Parquetbillets Lauck, den 23. November 1883. Graf Dohna." " wenn sie das Recht nicht nach höheren Wünschen beugen. Wahrlich, der neue Pindter scheint dem alten an Unverfrorenheit noch über" zu sein. Das jammert über Anarchie, über Umsturzideen, über Verachtung der Autorität, und stellt dabei das Richteramt als einfachen Lakeiendienst gegenüber den Wünschen der Regierung hin. Gin ärgeres Brandmal, als die Kabinetsjustiz des Absolutismus trägt, wird hier den freien" und unabhängigen" Richtern aufgeprägt. Ob die Richter ein Gefühl für die ihnen von dem offiziösen Blatte angethane Schmach besitzen, oder ob sie in derselben nur eine Belehrung über ihre Pflicht der Wohlgesinntheit" erkennen werden? Die Richter, und offen sich gegen dieselbe auszusprechen, und den Strebern" und schwachen Charakteren wird das Wort der Oberoffiziösen ein Wint sein, wie sie die Gunft von„ oben" sich erwerben und erhalten können. Und da leugne einer, daß wir in einem Rechtsstaat" leben! " à 20 M. für das Gefolge". Aber dieser Posten zählt zu den und burggräslichem Dienst 29 Jahre lang abgeradert hatte und welche die Schmach fühlen, werden sich hüten, entschieden Das die Belohnung dafür, daß Marquardt sich in erbgeringfügigſten im Reiſebudget der transatlantischen Musik im Bemühen, das mun leider einmal noch bestehende Privatfreundin. La fich in der kleinen Mainſtadt ſelbſt kein ganz ge- eigenthum an grästichem Wild durch Pulver und Blei zu schützen, eigneter Wohnsitz für die höheren Ansprüche der höheren Töchter Amerika's fand, bat Mis Garol das eine Stunde von Bayreuth zum Krüppel geworden war. Marquardt richtete hierauf folgenentfernte Schloß Fantaisie", das etwa sechzig möblirte Zimmer des Dankschreiben an den Erb- und Burggrafen: enthält(!), für wöchentlich 1000 m. auf die Dauer von sechs Hochgeborener Herr! Wochen gepachtet. Gnädigster Herr Graf! Danke hiermit ganz unterthänigst für die ausgesetzte Pension, Enquete über den Umfang der Prostitution. Aus Berlin hat die junge Amerikanerin für sich und ihre die Gw. hochgräfliche Gnade mir bewilligt haben. Ich erlaube Erhebungen über den Umfang der Prostitution sind augenFreundinnen eine Anzahl Equipagen mit den nöthigen Kutschern mir, Ew. hochgräflichen Gnade mit einer Bitte unterthänigst zu scheinlich im Anschluß an die bekannte Immediat- Eingabe tommen lassen und ein Reitinstitut in der Nürnbergerstraße nahen, daß Ew. hochgräfliche Gnade diese ausgesetzte Pension deutscher Frauen- Vereine angeordnet worden. Es soll, wie wurde beauftragt, einige Reitpferde in Begleitung tüchtiger amtlich feststellen wollen, weil ich sonst nirgends angenommen verschiedenen Blättern mitgetheilt wird, in allen Städten Reitknechte nach Schloß Fantaisie" zu schicken. Die sechs werde. Dann bitte ich Ew. hochgräfliche Gnade unterthänigst, mit einer Einwohnerzahl von mehr als 6000 durch die Be wöchigen Pacht- und Erhaltungskosten des Pferde- und Wagen die legte Pension von 150 m. auch für meine Frau fest hörden festgestellt werden, in welchem Maße die Unzucht materials und feiner Bedienung sollen etwa 20 000 m. betragen. useßen, falls ich früher sterben sollte. Bulegt Die Gespanne dienen auch dazu, den Amerikanerinnen die auf " Schloß Fantaisie" von dem eigenen Küchenpersonal bereiteten wage ich noch flehentlich zu bitten, daß die Pension von 1884 überhaupt zugenommen, in welcher Weise für die ärztliche Behandlung, beziehentlich Unterbringung erkrankter weibSpeisen nach dem Festspielhause zu überbringen, wo sie in den bis 1892 in monatlichen Staten gütigst gezahlt werde. Zwischenpausen servirt werden.-- Man schätzt den Betrag, der Ganz unterthänigster Diener. licher Personen in Krankenhäusern gesorgt ist und in welcher Miß Carol für ihre täglichen Bedürfnisse zur Verfügung steht, Marquardt. Zahl die der heimlichen Prostitution anheimgefallenen Personen auf rund 10 000 m." in den betreffenden Orten sich aufhalten. Bezüglich Auskunft der polizeilichen Ueberwachung wird unter anderem Auskunft darüber darüber gewünscht, ob in den Vororten eine Ausdehnung der sittenpolizeilichen Kontrolle angebracht erscheint. Auf eine Einschränkung besondere der Kriegsminister mit Rüdsicht auf die zahlreichen Erkrankungen von Soldatea. Ferner ist eine Liste der in den Krankheiten einzusenden. letzten drei Jahren amtlich konstatirten Fälle geschlechtlicher Lauck, den 5. Dezember 1883." So traffe Gegensätze wie zwischen diesem Millionärs- feinem Erb- und Burggrafen charakteristische Bittschreiben er Dies für ostpreußische Hochachtung und Ehrerbietung vor töchterlein und selbst dem bestgestellten Arbeiter bestanden hielt Marquardt mit folgender erb- und burggräflichen Randnicht einmal zwischen Karl V und dem letzten seiner Hunde- bemerkung zurück: jungen, sie sind erst möglich geworden in unseren Tagen, wo der urschriftlich mit dem Bemerken zurück, daß die Frau, wenn moderne Lohnstlave Mehrwerthe schaffen muß für ein stetig fie allein übrig bleibt, in Arbeit gehen muß, soweit ihre der öffentlichen Prostitution drängt ins= fich verringerndes Häuflein von Riesenkapitalisten. Sie Sträfte reichen; ist sie endlich ganz arbeitsunfähig, find die wahren Feinde des Eigenthums, das sie mit gi riipaziert sie ins Hospital. gen Händen aus fremden Taschen zusammenscharren, sie Graf Dohna." find in Wahrheit die schlimmsten Feinde der bürgerlichen wohnung am 1. Januar 1884 und hungerte sich mit seiner so enorm Der„ pensionirte" verkrüppelte Förster räumte die DieniGesellschaftsordnung. Die Sozialdemokratie dagegen be- hohen Pension mit Weib und Kind recht und schlecht durch. Im kämpft nicht das Eigenthum, nur das Privateigenthum an Jabre 1891 wurde es ihm zu schwer, mit 50 Bf. täglich Weib, Produktionsmitteln will sie in den Besitz der Gesellschaft Kind und sich zu nähren. Er Lat die hochgräfliche Gnade" des zurückführen, das übrige Eigenthum interesfirt sie wenig... Erb- und Burggrafen Dohna um Unterstützung. Die Antwort und die bürgerliche Gesellschaft zu bekämpfen lohnt fast lautete: kaum noch der Mühe, wo diese mit wahrem Bienenfleiß auck, den 15. 4. 1891. an der Arbeit ist, sich ihre Wurzeln selbst abzugraben. erwidern Ihnen, daß dazu für mich feine Veran Auf Ihr Schreiben, betreffend die Bitte um Unterstüßung, Was die Bombe Ravachol's, was der Dolch Caserio's nicht lassung vorliegt. Sie haben eine auskömmliche konnte, das erreichen sicherer und vollkommener die Van- Pension. Wenn dieselbe nicht reicht, was nur bei sehr derbilt, Rothschild, Stumm und Konsorten. schlechter Wirthschaft der Fall sein kann, so hat der OrtsArmenverband Sophienthal gesetzlich einzutreten, falls Sie nicht auch, da Sie eine Klebefarte haben, auf grund des Attestes vom S Arzt Invalidenunterstützung vom Staat erhalten können. Sie find also durch die Gesetze, auch wenn Sie gar keine Pension erhielten, durch aus vor Mangel geschützt. Graf Dohna- Laud." Charakteristisch für unsere staatlichen Zustände ist die Bemerkung über die Juitiative des Kriegsministers. Wir werden auch noch einmal anständige Arbeiter- Schutzgesetze bekommen, wenn der Kriegsminister einsehen lernt, daß der Industrialismus die Degenirung seiner Rekruten verStumm und Krupp überwinden kann, ist eine andere ursacht. Ob der Kriegsminister aber den Einfluß der Frage.Ueber die weitere Verböserung unseres Vereinsgesetzes dringen jetzt die ersten Nachrichten in die Deffentlichkeit. Die Voss. Zeitung" schreibt das Folgende: in daß der„ beispiellos sichere und gewandte Schüße zum Krüppe Politische Leberlicht. Erb- und Burggraf zu Dohna. Nach§ 8 des preußischen Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 Wieder hohe Adel" für seine Beamten" sorgt. dürfen Vereine, die bezwecken, politische Gegenstände in VerDer Förster Marquardt diente 29 Jahre lang als Förster sammlungen zu erörtern, teine Frauenspersonen, Schüler und dem Grafen zu Lohna( Lauck, Kreis Preußisch Holland, OstLehrlinge als Mitglieder aufnehmen, und es dürfen preußen). Die ihm ausgestellten Atteste bezeugen die volle zu sodann in dem Glauben, daß der Kaiser müsse helfen können, an lungen und Sigungen solcher politischen Vereine nicht beiIn diesem Jahre wendete sich der pensionirte Privatförster Frauenspersonen, Schüler und Lehrlinge den Versamm friedenheit seiner Vorgesezten. Ihm wird bezeugt, er habe sich diesen. Als Antwort theilte als einen überaus tüchtigen und empfehlenswerthen Beamten ihm der Landrath seines wohnen. Diese Begrenzung für die Theilnahme an poliDokumentirt. Seine sittliche Führung, wie überhaupt sein Streifes im April 1894 mit, daß der Erb- und Burggraf tischen Vereinen und Versammlungen wurde bisher Dohna zu zu ganzes Auftreten innerhalb wie außerhalb des Amtes haben nie werden könne. Ist Ihre Noth wirklich eine so drückende, des Vereinsgefeges unsere Arbeiterverhältnisse fich wesentlich weiteren Unterstützungen nicht angehalten Regierungsfreifen für unzureichend gehalten, da feit Erlaß zu Tadel Anlaß gegeben. Marquardt hat sich einerseits als ein in der Forstkultur" sehr erfahrener, andererseits so muß ich Ihnen anheim geben, die öffentliche Armenpflege in geändert haben und die gegenwärtigen Lehrlinge zum größten als ein sehr aufmerksamer und gewissenhafter Forst- und Anspruch zu nehmen. Wildschutzbeamter, endlich als ein beispiellos sicherer und Würde der pensionirte" Förster heute seine Knochen, seine Theil viel eher zu selbständigen Arbeitern aufrücken, als früher Würde der pensionirte" Förster heute seine Knochen, seine gewandter Schüße, namentlich auf Flugwild, bewährt" und Gesundheit und sein Leben zum Schutz des Privateigenthums eines die Lehrlinge zu Gehilfen und Gehilfen. Es dürfte deshalb, wie uns mitgetheilt wird, bei der geplanten Revision des Vereins. so weiter. Im Dienst des Erb- und Burggrafen zu Dohna nothleidenden Großgrundbesizers in die Schanze schlagen? gesetzes beabsichtigt werden, ein bestimmtes Alter für die Theils verfolgte im Jahre 1883 Marquardt einen Wilderer, kam zu nahme an politischen Vereinen und Versammlungen festzusehen. Falle das eigene Gewehr ging los und verlegte den Förster so, Methodischer Wahnsinn oder ein verspäteter AprilIn der wurde. Der Erb- und Burggraf zu Tohna entließ hierauf fcherz?? Straßburger Post" berichtet ein seinen Förster aus dem Dienst und verlangte die sofortige Räumung Oberst z. D. v. Sirius- Canard über eine, wie uns scheint, der Dienstwohnung. Der durch eifrige Wahrnehmung des Dienstes zum Die Korruption der Richter läßt noch immer zu etwas phantastische Neuerung für den Angriffs Es ist dies angeblich ein starkwandiger, äußerst Krüppel gewordene Förster a. D., der nebenbei auch noch für wünschen übrig, klagt die offiziöse Norddeutsche All- trieg. Frau und Kind zu forgen hat, machte hiergegen ehrerbietigst gemeine Zeitung". Die Gerichte gegen politische Beschwerwiegender Gußstahlkasten von der Größe eines interDieser Raften Borstellungen. Nuzte vorab nichts. Erb- und Burggraf zu strebungen anrufen, sei immer noch ein Hazardspiel, nationalen Schlafwagens" der Eisenbahnen. Dohna dekretirte: da immer noch die Möglichkeit vorliege, daß der Richter bewegt sich mittels elektrischer Kraft in mäßiger Personenzugs nach dem strengen Recht und nicht nach den Wünschen der Geschwindigkeit selbst bei ziemlich starken Steigungen durch das Regierung erkenne. Das offiziöse Blatt hat eine eigen- Gelände fort, ohne daß man merkt, auf welche Weise. Die febr thümliche Entschuldigung für die nach dem Rechte urtheilen- ihnen anhaftenden Selbstlege- Schienensystem, vor- und rückwärts breiten Räder, die sich im Innern befinden, laufen auf einem den Richter; sie seien eben nicht verpflichtet, politischen und auch in leichten Schwenkungen. Starke Federn zwischen Rad Instinkt" zu besigen, d. h. immer zu wissen, welches und Schiene verhindern das Verfinken in weichem Boden. Solche Urtheil die Regierung wünsche. Es liegt hiernach weniger Stahlfahrkasten finden Aufstellung in der Mitte und an den Flügeln am Charakter der Richter, als an ihrer Unwissenheit, der Schlachtordnung und sind für das Eröffnen des Gefechts be" Der Förster Marquardt wird nochmals ernstlich aufgefordert, fich ein anderweitiges Unterkommen zu fuchen, in welchem Falle er 150 Mart Pension pro Jahr erhält. Ist dies bis zum 1. Januar nicht geschehen"-man achte auf das erbund burggräfliche Deutsch, so wird er als Ortsarmer betrachtet, ihm das bisherige Einkommen entzogen und der felbe gegen Tagelohn beim Füttern des Viehs beschäftigt werden. Lauck, den 3. November 1883. Graf Dohna". Berlin, den 17. August. " nicht die That taun man als Beweis gegen mich auf- Als nun der herzhafte Jüngling schwieg, verbreitete Dortmund?" Der Kläger schüttelte den Kopf und sprach bringen, nicht das Wort. Mein Wandel war unsträflich bis sich über den ganzen Raum eine Stille sonder Gleichen, mit halberloschner Stimme: Nein, mein Herr Graf. hicher. Ich habe meinen Vater stets geehrt, und geachtet und jeder von den Unbekannten überlegte, ob denn Dago- Nimmer soll das geschehen. Die schwerste Pflicht hab' ich seine grauen Haare. Ich habe ihm nicht den schlechtesten bert gesprochen wie ein Beklagter, oder vielmehr wie ein als redlicher Freischöppe in Treuen und wahrhaftigkeit zu Pfennig entzogen, und sollte mich an dem höchsten Schmuck Wissender selbst, der den Stuhl des Grafen besteigen will. erfüllen geglaubt. Der Himmel will, daß ich erliege mit seines Hauses, an dem Herzen seines geliebten Weibes zum Der Freigraf hob, der erste, wieder an zu reden und sagte: meiner Klage. Ich schwöre nicht auf meinen Eid und Diebe gemacht haben? Die Abscheulichkeit kann nur aus„ Gott walte, daß auf dieser Vehmstätte die Unschuld nicht meine Pflicht; denn dieser wäre dann verloren, und Gott dem Grunde einer verleumderischen Brust kommen, und ich wissentlich verderbe. Der Mann, so das Reich hütet, will, daß er frei ausgehe. Auf handhaftiger That hab' ich verachte sie als Mann und als Christ. Die letzte Be- unser gnädigster Herr und König hat nicht darum seine ihn nicht ergriffen, und kann nicht Zeugniß stellen ohne schuldigung endlich, ihr Herren des Vehmgedings, ist nicht höchste Macht über Gut, Chr' und Leben in unsere Hand Lüge, und vor dem Spiegel der rothen Erde trage ich meine minder ungegründet. Buhlschaft unterhalten mit einer gelegt, daß wir tödten sollen den Schuldlosen und erhöhen den Schande fürder nicht." Das Blut in Dagobert's Adern Jüdin, und dadurch zum Keyzer werden? Wer zeiht mich Sträflichen. Bedeutet das Schwert hier vor uns das Kreuz, starrte, denn die Stimme seines leiblichen Baters war in deffen? Ich habe die arme verlassene, von der Welt ge- an welchem der Erlöser gelitten, und die Gestrengigkeit der des Klägers nicht zu verkennen. Gewaltsam mußte er haßte und verachtete Dirne in meinen Schutz genommen ohne unseres Gerichts, so wie die Weide die Strafe der Bösen, an sich halten. Als aber der Gedemüthigte fortfuhr: So sträfliche Absicht. Ich halte sie verborgen vor ihren Feinden, um ihre Missethat, so hat uns doch der Herr die Weisheit unterwerfe ich mich denn der Strafe, die des Freigerichts und bin fröhlich, daß es mir gelungen ist. Vergebens be gegeben, die das Wahre unterscheiden mag vom Falschen. Ordnung selbst gegen den Wissenden verhängt, und biete fragte man mich nach ihrer Zufluchtsstätte. Das Lamm, Gleichwie der erste Stuhl auf rother Erde der Spiegel des meinen Hals der Weide, wie der Beklagte hätte thun das ich rettete, verkaufe ich nicht selbst den Wölfen, und Reichs genannt wird, in welchem alles zu schauen, wie es müssen;..." da konnte Dagobert nicht ferner schweigen; ich müßte mich zuvörderft überzeugen, ob nicht hinter diesen ist; also jede Vehmstätte für die ihr Untergeordneten durch sondern stürzte mit dem Ausruf: Barmherziger Himmel! Gewändern, die Euch, Ihr Herren, verhüllen, von diesen faiserliche Satung. Ich finde nicht die Schuld an Euch, mein Vater!" gegen den Stuhl hin: mein armer, ges Wölfen einige verborgen wären. Verzeiht mir dieses dreiste deren Ihr bezichtigt worden, und die Stimmen dieser sieben täuschter Vater sterben für mich? O ihr Herren der Behme! Wort; überführt mich jedoch vom Gegentheil; und könnt Freien mögen zur Sprache kommen." Während Das nicht, das nicht dem ärmsten, betrogenen Greise, den Ihr mir verbürgen, daß Esther, Ben Davids Tochter, ge- die Schöppen rings um die Tafel leise ihre Entscheidung ein grausam Verhängniß gezwungen hat, den Sohn selbst halten werden soll wie eine ehrliche Dirne, und nicht wie dem Freigrafen mittheilten, bemerkte Dagobert, daß in anzuflagen auf peinliche Strafe!" Der Freigraf winkte ein verworfenes Thier, könnt Ihr mir verbürgen, daß einer Ede, halb von einer vorspringenden Säule ver- ihm Stille zu. Indem trat ein andrer auf, dessen Rede sie Händen übergeben wird, die redlich und ohne Haß ihr deckt, einer der Verhüllten sich wie ein trostloser Mensch und Geberde den Oberstrichter verrieth: Herr Graf," sagte Bestes wahren, dann erst sollt Ihr ohne Widerrede erfahren, geberdete, das Haupt gegen die Säule stemmte, und sich er:" Dieses heutige Freigeding ist merkwürdig durch den wo sie weilt. Ich aber habe mich in Eure Gewalt begeben, nicht durch das Zureden einiger um ihn Bersammelten be- leichten Sieg, den eines Jünglings beredte Zunge und schein ob ihr meinen Worten trauen wollt, ob nicht. Es wäre gütigen ließ. bare Freimüthigkeit sonder Beweise über eines Wissenden mir nicht schwer geworden, manches Böse zu enthüllen, das Die Schöppen der heimlichen Acht finden keinen Fehl Klage davongetragen. Jedoch, Euer Spruch, Ihr Herren, ich von denen erfahren, die ich verletzt haben soll, allein an Euch," begann der Freigraf feierlich, und damit Ihr ist einmal geschehen, und unumstößlich für uns. Uebt jedoch Rache und böse Vergeltung ist meiner Seele fremd. Ich sehet, daß wir redlich richten, sonder Willkür und Minne, Nachsicht gegen den Kläger, der mit Ehren seit langer bin ein deutscher Junge, handle schlicht und recht, und denke so rufe ich den Wissenden, Euren Kläger vor die Schranken, Frist unter uns gesessen. Seine Klage war Pflicht, eine in dem kaiserlich freien Gericht, vor dem ich mich sonder hiermit zum ersten zweiten und dritten Male." gebotene. Die klare Wahrheit ist noch nicht am Tage. Furcht gestellt, nicht den Stuhl zu finden, vor dem die Der Verhüllte, von dem früher gesprochen, wantte heran, Sprecht daher kein blutig Urtheil. Es sei hinlänglich, ihn Wahrheit flieht und die Lüge das Haupt erhebt, wie das umgeben von seinen Begleitern. Schöppe," sprach der unfähig zu machen, ferner zu sitzen und zu flagen au ges Diese Schande?" rief Diether heftig Bolt insgemein befürchtet; sondern einen Verein von deutschen Freigraf ernst, wir finden Eure Klage ungegründet. Wollt spannter Bant." Männern, die des Königs heiligen Namen ehren, und Ihr sie beschwören auf Euren Eid, oder beweisen, daß Ihr entgegen:" Nimmermehr!" nehmit meinen Kopf, damit jener nicht minder den untadeligen Menschen, den Gott nach den beklagten Mann ergriffen auf handhafter That? oder Mensch lebe!" seinem Ebenbilde schuf." weiter führen die Klage vor die Kammer des Reichs zu " ( Fortsetzung folgt.) " 〃 mian ftimmt. Sobald vom Standartenplatz des Höchstkommandirenden| Erbfeinde zu betrachten und zu hassen, und zwar namentlich, Arzt hat ihm erwidert, daß dies nicht ginge, und daß ja das Trompetenzeichen zum Beginn des Gefechts gegeben worden weil ihnen die Schuld für den Krieg von 1870/71 beizu auch die Luft in seiner Zelle so gut sei wie draußen! Er ist, fahren die Stahlfahrtaften mit größter Geschwindigkeit in die messen sei. Nun wissen wir allerdings, daß es eine Emser dürfe das auch gar nicht anordnen, höchstens wenn sich feindlichen Stellungen hinein und eröffnen aus Schnellfeuer- Depesche giebt, die ein gewisser Herr, der kein Fran- Fieber einstellte( Fieber ist bei dem Lungenkranken in diesem geschützen mit rauch- und knallschwachem Schießstoff aus nahezu mit Tod). Darauf bat unsichtbaren Lufen ein vernichtendes Feuer. Da sie fortwährend 30se ist, so redigirt" hat, daß aus der Chamade" eine Stadium gleichbedeutend in Bewegung bleiben, kann ihnen der Feind nicht beikommen. Fanfare" wurde. Allein wir wissen auch, daß es in Frankreich Eichhorn, möchte ihm doch wenigstens einen damit Die Bedienung besteht aus einem„ Bewegungs Gefreiten" und gleichzeitig eine Kriegspartei gab, welche der zunehmenden Bellengenossen geben, er nicht ganz so hilfeinem Schieß- Unteroffizier". Unter dem Schuße dieses verderben- Gährung im Lande durch ein auswärtiges Abenteuer" ein los sei, und in seinen schlaflosen Nächten wenigstens speienden Kraters rücken dann die Sturmkolonnen vor und geben Luftloch verschaffen, und durch ein militärisches Spektakel- ein menschliches Wesen um sich spüre. Die Antwort lautete, den übrig bleibenden Feinden den Rest. Die Kosten der ge- stück die Popularität des Kaiserreichs wieder auffrischen daß dadurch die Luft in der Zelle so verschlechtert werden ſammten Heeresumgestaltung erscheinen ja auf den ersten Blick wollte. An der Spitze dieser Kriegspartei stand Eugenie, würde, daß dann erst Gefahr für ihn eintreten könnte. Eichsehr erheblich; man spricht von 2345 Millionen Mark. Indessen ist einmal zu erwägen, daß wir mit dieser Seeres Herzogin von Theba, Exkaiserin von Frankreich dieselbe horn schreibt seiner Frau, daß er oft früh um 7 Uhr schon vervollkommnung so ziemlich drei siegreiche Kriege, die in Dame, welcher der deutsche Kaiser vor einigen Tagen einen auf seinem Stuhle einschlafe vor Mattigkeit. Jedes Wort, Wirklichkeit viel mehr kosten würden, blutlos voraus haben. Besuch gemacht hat. Unsere Chauvinisten, die doch sicher das er spricht, kommt erst nach einem schweren, röchelnden Dann aber hofft man denn doch durch den Verkauf des un- lich den deutschen Kaiser nicht eines mangelhaften Patrio- Athemzuge heraus. Der Arzt, der Eichhorn in der Freiheit geheuren Vorraths an schwarzen und grauen Mänteln einen ganz tismus und des Liebäugelns mit dem Erbfeind beschuldigen behandelt hat, erklärt, daß Eichhorn der sorgfältigsten bedeutenden Theil der Kosten decken zu können. Die erste Gar- werden, machen sich hoffentlich das Beispiel zu Nutz, Pflege bedürfe, nur um das Fieber zurückzuhalten, daß er nitur Mäntel würde vielleicht zur Anfertigung der neuen soge- und werfen uns deutschen Sozialdemokraten nicht mehr aber unter den gegenwärtigen Umständen jeden Tag nannten„ Unterröcke" verwendet werden können. Die zweite bis mangelhaften Patriotismus oder gar landesverrätherische eines Lungenschlages gewärtig sein könne! Wir glauben, fünfte Garnitur unter letterer noch die haltbarsten Stücke Gesinnung vor, wenn wir uns mit den französischen jede Kritik würde die Wirkung dieser Thatsachen nur abaus den Kriegen von 1849 ab werden indessen sicher von einer der kriegführenden ostasiatischen Mächte erworben werden. Arbeitern solidarisch erklären. Die französischen Arbeiter schwächen".Rühren doch diese Mäntel meistens aus siegreichen Kriegen her, haben 1870 nicht zum Krieg gegen Deutschland gehetzt, wie Die englische Regierung und Anarchistengesetze. und der Aberglaube soll dort, zumal in Korea, sehr stark ent- die soeben von dem deutschen Kaiſer besuchte Ertaiſerin In der letzten Sigung des Unterhauses erklärte der Miniſter widelt sein. Echwierigkeiten können wir demnach bei Durch von Frankreich, sondern sie haben umgekehrt nachdrücklichst des Innern, Asquith, die Politik der Regierung hinsichtlich führung dieser so wichtigen Umgestaltung thatsächlich nicht gegen den Krieg protestirt und Alles aufgeboten, um ihn zu der Anarchisten sei von Lord Rosebery am 17. Juli im Wir sind nicht vollkommen überzeugt, daß es sich hier um Oberhause erschöpfend dargelegt worden. Die Maßregeln eine Mystifikation handelt. Bei dem methodischen Wahnsinn, der Agrarische Pilgerfahrt zum Fürsten Bismarck. Englands gegen die Anarchisten seien mindestens ebenso unter dem Namen Militarismus, den Völkern so schwere Blut- Um einem tiefgefühlten Bedürfniß abzuhelfen, haben einige durchdacht und für ihren Zweck wirksam, wie die in anderen und Geldopfer kostet, ist auch die Ersinnung und Durchführung posensche Agrarier eine Pilgerfahrt zum agrarischen Schuh- Ländern angenommenen. Das vorhandene Gesetz sei, wenn dieses Projektes nicht ausgeschlossen. patron veranstaltet. Im Monat September soll die Fahrt es mit Energie und Tatt angewendet werde, sowohl für Unsere Kolonialpolitik wird trefflich charakterisirt vor sich gehen. Unter den drei Oberagrariern, die das den Schutz im Innern, als auch für die Erfüllung der durch den folgenden vom deutschen Kolonialblatt veröffent- Schriftstück unterzeichnet haben, befindet sich auch ein Herr internationalen Verpflichtungen hinreichend. lichten Brief Hendrick Witbooi's an den Major Leutwein: v. Hansemann Bempowo. Selbiger schloßgesessene Edelfinden. Naauklof, den 4. Mai 1894. Mein lieber hochedler Deutsch- Kaiserlicher Herr, Stellvertreter von François. Ew. Edeln fragen mich, ob ich Frieden mit Ihnen will machen oder Krieg? Darauf antworte ich: François weiß es ganz gut und Ew. Hochedeln auch, obwohl Ew. Edeln nicht hier waren, taß ich von altersher mit Ihnen, mit François und mit allen = verhindern. mann nennt sich in seiner Eigenschaft als Börsenspekulant einfach v. Hansemann. Als Rittergutsbefizer verleiht er seinem Namen durch das angehängte Pempowo einen fendalen Klang. Der Mann paßt als Pilgervater vortreff lich zu seinem Schutzpatron. " " Der Achtstundentag in England. Aus London wird telegraphirt: Die sozialistische und die radikale Partei zeigen sich unzufrieden über das Votum, welches über die Gesegesvorlage, be treffend den Achtstundentag, abgegeben worden ist. Die Parteien verlangen in ihren Organen, daß die gesetzgebenden Versamm lungen für die Arbeiter aller Betriebe nütliche Reformen oblisatorisch erklären. Die Deutsche Tageszeitung", dieses in den Proweißen Leuten Frieben gehalten habe. François spekten und Probenummern als unparteiisches Blatt dem hat mich nicht geschossen um des Friedens geistlosen Bürgerthume angepriesene Organ wird in einem Nihilistisches. Die über russische Verhältnisse in der Ich lag ruhig in meinem Hause und schlief, da kam der Landwirthe an seine Mitglieder als das Blatt bezeichnet, daß die nihilistischen Umtriebe und Drohungen in der willen, sondern darum, daß ich mit ihm in Frieden war. besonderen Zirkulare des engeren Vorstandes des Bundes Regel wohl informirte Kreuz- Beitung" schreibt: Berichte, die wir aus Petersburg erhalten, bestätigen, François, mich wach zu schießen, und das nicht das auf Veranlassung des Bundes der Landwirthe ins daß die nihilistischen Umtriebe und Drohungen in der um des Friedens willen oder um einer Miffe Leben gerufen wurde. Zur Erheiterung unserer Leser er deshalb nicht in die Deffentlichkeit gelangen, weil die gemachten legten Zeit zugenommen haben und daß Berichte hierüber nur that, deren ich mich durch Wort oder That gegen ihn schuldig wähnen wir auch, daß der engere Ausschuß des Bundes Entdeckungen geheim gehalten werden und Mittheilungen durch gemacht haben könnte, sondern darum, daß ich etwas, was allein mein Eigenthum ist, und worauf ich( Ploeg, Dr. Röficke und Dr. H. Suchsland) sich nicht die Presse strengstens untersagt sind. Unter den anläßlich der ein Recht habe, nicht aufgegeben habe. Ich habe scheuen, im gleichen Zirkulare zu behaupten, daß die Zeitung Hochzeitsfeierlichkeiten in Peterhof Verhafteten sollen sich zwei meine Unabhängigkeit nicht aufgegeben; denn die Interessen des Mittelstandes vertreten wird. Groß aus Frankreich zugereifte Nihilisten befinden, deren Dingfestich habe allein ein Recht auf das meinige, um es Agrarier als Schüßer des Mittelstandes! Der Humor, machung Winken der französischen Polizei zu danken sei. jemand, der mich darum fragt, zu geben oder nicht zu geben, wie wenigstens der unfreiwillige, stirbt nicht aus. Das nordamerikanische Anarchistengesek. Der ich will. François hat mich betriegt, weil ich mein eigenes Gut nicht geben wollte, das fann ich nicht verstehen und Der Kampf des Großbetriebes mit dem Klein Senat der Vereinigten Staaten genehmigte gestern den von ich bin erstaunt und höchlich st verwundert, daß ich betriebe wird sich demnächst unter den papierenen Schüßern Hill eingebrachten Gesetzentwurf betreffend das Verbot der von dem Großmann François solch' traurige und schreck des kleinen Mannes abspielen. Die mit Gründungs- Kapi- Bulassung und die Deportirung auswärtiger Anarchisten. liche Bergewaltigung erlitten habe. Zuerst wurde talien von vielen Hunderttausenden Mark ausgestatteten Dieser Gesetzentwurf tritt an Stelle des früher von dem mir das Schießgut gestopft, und als ich dann mit leeren Händen neuen Blätter, die Volksrundschau" und die Deutsche Senate angenommenen entsprechenden Entwurfs. Das dastand, wurde ich geschossen. Solche Werke hätte ich von Fran- Tageszeitung" suchen sich in der Provinz einen großen Repräsentantenhaus und der Senat sind dahin übereinçois nicht erwartet, um so weniger, als Jhr weißen Menschen die verständigsten und gebildetsten Menschen seid und uns die Leserkreis zu verschaffen. Mit Zirkularen, Reklame, Heisen- gekommen, daß die Kammer diese Vorlage noch vor dem Wahrheit und Gerechtigkeit lehrt. Ich fann nicht den und wie alle die Mittelchen des den Kleinbetrieb nieder Schluß der Session annehmen solle und daß der Senat die verstehen, daß das Sünde und Schuld ist, wenn ein fonfurrirenden Großbetriebes heißen, wird im Schweiße Vorlage betreffend die konsularische Besichtigung von AusMensch sein Eigenthum und Gut nicht geben des Angesichtes, un fich gegenseitig den Rang abzulaufen wanderern nach den Vereinigten Staaten in den Einwill, wenn ein anderer Mensch dasselbe verlangt. Ferner von den Verwaltungen der beiden neuen Blätter in der schiffungshäfen in der nächsten Session berathen soll. fage ich Ew. Hochedeln, der Friede und Krieg liegt nicht in Provinz gearbeitet. Die Wirkung dieser Anstrengungen, Obgleich der Hauptzolltarif erledigt ist, beschäftigen sich meinen Händen; denn dieser Krieg liegt nicht an mir und ist falls sie sich nicht gegenseitig aufheben, kann blos die sein, die parlamentarischen Störperschaften der Vereinigten nicht durch mich verursacht, feiner Weise Schaden zugefügt oder beleidigt habe. und„ unparteiischer" Blätter in der Provinz zu Grunde gehen Washington meldet: ba ich François in baß eine ganze Anzahl kleiner fonservativer, agrarischer Staaten noch immer mit Bollfragen. Ein Telegramm aus Nun sagen Ew. Hochedeln in Ihrem Briefe, daß François Das Repräsentantenhaus nahm einen neuen Gesetzentwurf nach Deutschland zurück gereist ist, und Sie vom Deutschen Kaiser und daß somit die Schützer des Kleinbetriebes dessen Todtenals dessen Stellvertreter gesendet sind, um mich zu vernichten, gräber werden. Der Eifer, mit dem unsere Gegner uns den an, durch welchen der Zoll auf Alkohol, welcher zu Kunstzwecken wenn ich keinen Frieden haben will. Dies beantworte ich so: Boden bereiten, kann nicht hoch genug angeschlagen werden.benutzt wird, wiederhergestellt wird. Der Senat überwies die 4 Gefeßentwürfe, betreffend die " Der Friede ist etwas, was Gott eingesetzt hat auf Erden; denn Gott hat gesagt in seinem Worte, es ist eine Zeit des Krieges Landtagswahlen in Sachsen- Weimar. An den im Bollfreiheit für Kohlen, Pisenerze, Zucker und Stacheldraht an und es ist wieder eine Zeit des Friedens", darum will ich den September stattfindenden Neuwahlen zum Landtag von die Finanzkommission. Frieden nicht abschlagen, wenn Euer Edeln mit freundlicher und Sachsen- Weimar werden sich unsere Genossen in mehreren Eigenthums- Fanatismus. In Ohio( Vereinigte Staaten wahrer Aufrichtigkeit zu mir von Frieden sprechen; denn Wahlkreisen betheiligen. Die bürgerlichen Blätter fürchten, von Amerika) ist fürzlich ein Mann zu lebenslänglicher ZuchtFrançois hat meinen Frieden weggenommen, daß unsere Genossen mehrere Wahlkreise erobern werden. hausstrafe verurtheilt worden, weil er drei Hühner gestohlen und wenn Sie nun gekommen sind, um alles, was François hatte". Die Bürger haben sich nämlich in dem Staate gegen die unrecht und ungefeßlich an mir gehandelt hat, in Richtigkeit zu Die sächsischen Arbeiter haben Unrecht, sich über üppig emporwuchernde Verbrecherwelt nicht anders helfen können, bringen und die Sachen, um welche François mich geschossen hat, ihre Regierung zu beklagen. Wohl fehlen nicht unerhörte als indem sie ein Gesez erließen, daß ein gewerbsmäßiger Vertodt zu machen und allein Frieden zu machen, dann will ich dem Verfolgungen, ja Unmenschlichkeiten, wohl wird der Klassen- brecher, wenn er zum dritten Male in's Buchthaus komme, auf Frieden nicht widerstreiten. Ich werde Guer Hochedeln dann gegensatz von oben geschürt wie noch nie, aber all' dies wird Lebenszeit eingesperrt werden sollte. Der Betreffende erhielt seine den Frieden geben und bin gewillig, Ihnen Frieden zu geben tausendfach aufgewogen durch den hochherzigen Beschluß des erste Strafe wegen Angriffs auf die Person mit Absicht zu rauben, um des Herrn willen. Dies ist mein letter Hauptpunkt, und ich minifteriums des Innern, wonach ein tragbares Ehren eine zweite wegen Hehlerei. Die dritte ist der besagte Hühnerwill hier erst schließen und grüße Euch, hochedler Herr, ich, Ihr zeichen an Arbeiter und Dienstboten verliehen werden soll. Freund und Kapitän, der Haupttapitän von Namaland. In England hat man früher die Diebe gehenkt, und trotzdem Das Ehrenzeichen ist für solche bestimmt, welche nach voll vermehrten sich die Eigenthumsverbrechen. Diese drakonischen gez. Hendrik Witbooi. endetem fünfundzwanzigsten Lebensjahre dreißig Jahre un- Strafen bemateln weit mehr die Richter und den Klassenstaat, Zum Schuh der Seeleute. Dank den unablässigen unterbrochen in einem und demselben Arbeits be- als die Verurtheilten. Erst wenn der Klassenstaat und seine Bestrebungen der organisirten Seeleute, insbesondere Ham ziehungsweise Dienstverhältnisse gestanden haben und Organe vom Schauplatze verschwunden, und an beren Stelle eine burgs und Bremerhavens, haben einige Behörden ihr Augen- unbescholten und königstreu gesinnt sind. Das Ehren- vernünftige soziale Ordnung getreten sein wird, werden die mert etwas mehr auf jene Landhaifische gelenkt, so sich zeichen besteht in einer filbernen Medaille, deren Diebstähle verschwinden. Heuer und Schlafbaasen nennen, dem Seemann Haut und Vorderseite das Bildniß des Königs zeigt und Vom südafrikanischen Krieg wird dem Reuter'schen Bureau Haar über die Ohren ziehen und die Arbeitsvermittelung deren Rückseite die Aufschrift:„ Für Treue in der aus Pretoria vom heutigen Tage gemeldet, daß die berittene unendlich erschweren. So ist in Hamburg neuerdings die Arbeit" enthält. Die Inhaber des Ehrenzeichens sind be- Polizei von Transvaal versuchte, der Garnison von Agatha, Bestimmung getroffen, daß die Heuerbaase nicht zugleich rechtigt, dasselbe und zwar die Männer an einem ein- welche durch die aufständischen Kaffern belagert wird, zu Hilfe Schlafbaase und Schankwirthe sein dürfen. Diese Ver- farbigen grünen Bande auf der linken Seite der Brust, die zu kommen. Diefelbe wurde aber zurückgeschlagen. Sämmtliche ordnung ist allerdings absolut ungenügend, um jenen Frauen aber an einem schwarzsammetnen Bande um den Die Kaffern halten die Bostwagen an und bemächtigen sich der Farmen der Bauern längs des Letabaflusses find niedergebrannt. Vampyren das Handwerk zu legen. Will man dies Hals, sowohl in als außer der Arbeit beziehentlich dem Maulesel. ernstlich, so muß die von den organisirten See- Dienste und nach Austritt aus dem Arbeits- beziehentlich Lenten und von der sozialdemokratischen Fraktion Dienstverhältnisse zu tragen. Das Tragen des grünen aufgestellte Forderung erfüllt werden: eine Bermitte- Bandes ohne das Ehrenzeichen ist nicht gestattet. lung durch Baase gänzlich verbieten, die Anheuerung Wenn nun die Sozialdemokratie in Sachsen nicht durch den Kapitän persönlich begehren und lediglich von gründlich überwunden wird, dann ist es wahrlich nicht die Seemannsvereinen gebildete unentgeltliche Arbeitsvermitt- Schuld der sächsischen Regierung, sondern der Arbeiter, Iungen zuzulassen. Auch die„ Kreuz- Zeitung" bezeichnet denen, die Bourgeois können auch dies nicht begreifen, die Hamburger Maßnahmen als ersten Schritt zum Besseren", Orden und Ehrenzeichen nicht imponiren. schweigt sich aber über die von den Seeleuten und im Reichsdiebstahl. der gestern von Berlin aus in Hamburg eintraf, fofort seinen Besuch Der Börse hat der Präsident des Orange- Freistaats, Reiß, gemacht. Auf diesen Staatschef kann das heutige Bürgerthum stolz sein, Parteinachrichten. die Die Parteikonferenz für den 10. hannoverschen Wahlkreis, Wie man einen kranken Sozialdemokraten im welche am Sonntag, den 12. b. M., in Alfeld stattfand, soar tage von der sozialdemokratischen Fraktion erhobenen Forderungen aus. Hingegen befürwortet sie, den Seeleuten Gefängniß behandelt. Die in Dresden erscheinende von Delegirten aus 16 Orten besucht. Zum ersten Punkt der in Form einer Sparkassen- Annahmestelle" den Lohn vor- Sächsische Arbeiter- 8tg." schreibt: Genosse Eichhorn, der Tagesordnung, Organisation und Agitation, referirte Stephanzuenthalten. Fehlt in der Bibelausgabe des konservativen bier im Gefängniß abwarten muß, bis Herr Rechtsanwalt pildesheim. Dem Antrag des Referenten gemäß wurde Rampforgans für Junkerthum und sogenanntes Christen- Gerlach seine Sommerferien beendet hat, ist so trant, daß beschlossen, den Kreis in 4 Agitationsbezirke, Hildesheim, thum vielleicht folgende Stelle: Jesus Sirach 34, 27: er des Nachts nicht mehr schlafen kann. Er fann infolge alfeld, Sarstedt und Bockenem einzutheilen. In allen Orten sollen Vertrauensmänner gewählt werden; wo eine " wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht giebt, der ist ein seines Lungenleidens nicht mehr liegen; wenn er eine turze politische Organisation nicht angängig, sollen sich Bluthund", oder 3. Mos. 19, 13: es soll des Tagelöhners Beit auf seiner Pritsche gelegen hat, dann kommt der Parteigenoffen dem Wahlverein in Hildesheim anschließen. Lohn nicht bei Dir bleiben bis an den Morgen"? quälende Husten und Athemnoth, so daß er sich sehen Ueber Unsere Preffe" referirte Schad Hildesheim muß und so bringt er 6 bis 7 von den und findet eine Resolution Annahme, durch welche die ParteiDer Besuch des deutschen Kaisers bei der Wittwe 10 Nachtstunden sigend auf seiner Pritsche zu, das Stroh- genossen sich verpflichten, die Parteipresse in immer weitere Napoleons des Kleinen hat zwar nur eine rein persön- tiffen an die Wand gelehnt und in die Tecke gewickelt. Kreise zu verbreiten. Als Kandidat für den Kreis wird der liche Bedeutung, ist aber insofern für das Volk sehr lehr- Er hat deshalb gebeten, ihm noch ein Kiffen zu geben, Genosse Bertram wieder aufgestellt; jedoch wird der Verreich, als er beweist, wie weit entfernt die höchsten Spigen damit er mehr sigend liegen tann; man hat ihm trauensmanu beauftragt, Bertram, welcher fränklich ist, zu ber herrschenden Gesellschaftsordnung von jenem schneidigen erwidert, daß teine überflüssigen Rissen vorhanden wären befragen, ob er glaubt den Strapazen einer Randidatur fich unterziehen zu können. Beschlossen wurde ferner, in jedem Jahre eine Nationalitätsgefühl find, das den Völkern heutzutage und er bekommt keins. Er hat dann gebeten, daß man konferens stattfinden zu lassen; im nächsten Jahre soll diegepredigt wird. Das Nationalitätsgefühl, wie man es lehrt, ihn ins Krankenhaus schaffen solle, da auch seine Wunden selbe in Sarstedt abgehalten werden. Hiermit ist die Konferenz legt uns die Pflicht auf, die Franzosen insbesondere als der Behandlung und er überhaupt der Pflege bedürfe. Der beendet. * Der Kreistag des Merseburg Querfurter[ verein, der Bund der Landwirthe u. f. w. im sechsten Reichstags- so geringe Wochenverdienst, der im günstigsten Fall bis 9 M. abltreises fand am letzten Sonntag in Merseburg Wahlfreis erließen zur Stichwahl 1893 ein gemeinschaftliches beträgt, um ungefähr 90 Pf. geringer wird. Bisher erhielten tatt. 32 Orte waren vertreten, darunter viele ländliche. Nach Inferat, in dem sie zur Wahl ihres Kandidaten aufforderten die Arbeiterinnen pro Stück( 60 Meter). 6 M. jetzt soll die Den Abrechnungen schritt man zum Puntt„ Organisation und fein Hahn hat danach gekräht! Und so ist es nicht blos in dieser Arbeit pro Meter um 1 Pf. billiger hergestellt werden. Da Agitation". Beschlossen wurde die Gründung einer Agitations Richtung, sondern in jeder Richtung wird das Gefeß in seiner die Arbeiterinnen unorganisirt, batte batte der Millionär Hahn tommission. Genosse Krüger- Halle referirte über den Nußen der schärfsten Form oder auch noch darüber hinaus gegen uns an- wohl nicht erwartet, daß sie so entschieden sich gegen diese ZuBresse die möglichste Verbreitung des Voltsblattes" soll der gewendet, während die Ordnungsbrüder unbehelligt bleiben. Es muthung wehren würden. Der Ausgang der Angelegenheit hat Agitationskommission anheimgegeben werden. Im 4. Puntt, gehört nationalliberale Kasuistik dazu, dies in Abrede zu stellen. ihn eines anderen belehrt. Die Streifenden hoffen bei einiger Beschickung des Parteitages zu Frankfurt a. M., wurde Genosse Unterstügung zu siegen. Briefe und Sendungen sind vorläufig Mittag Halle als Delegirter gewählt. Nach kurzem Echluß- Todtenliste der Partei. In Oberlungwi bei zu richten an den Vertrauensmann A. Sellin, Scharrenstr. 16, worte Mittag's wurde der Kreistag mit einem Hoch auf unsere Chemnik starb der in weiter Umgegend wohlbekannte Parteigenosse Eingang Wilmersdorferstraße, Charlottenburg. Bewegung geschlossen. Am Sonntag, den 19. August, findet in Franz Uhle an der Proletarierkrankheit. Im Jahre 1881 Gölzheim eine Parteikonferenz des Wahlkreises Kaiserslautern aus Dresden ausgewiesen, fam er nach Oberlungwi, woselbst er Cefterreichische Streifs. Die Gerbereiarbeiter Wiens find Kirchheimbolanden statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende fich, so lange nur seine Kräfte es erlaubten, in selbstloser Weise am 7. d. Ms. in den Streik getreten, da eine Lohnerhöhung Der Streit in der MetallPunkte: 1. Berichterstattung vom Arbeitertag in Pirmasens. für die Partei- Interessen aufopferte. Namentlich bei Wahlen ihnen nicht bewilligt wurde. 2. Organisation und Agitation. 3. Stellungnahme zum Partei- und Flugblätter Bertheilung war der Verstorbene der erste und waarenfabrik bei Hackel in Wien ist nach einwöchentlicher Dauer Der tag in Frankfurt. 4. Verschiedenes. lette in der Kampflinie. Ehre seinem Andenken. mit einer Niederlage der Arbeiter beendet worden. In Constanz starb am 15. d. M. Genosse Wilhelm Start, Streit in Troller's Hutfabrik in Brünn endete nach 14tägiger Von der Agitation. Lebhafte Agitation wird gegenwärtig Schneidermeister, nach langem Krantenlager an der Proletarier beiterinnen, welche ausgesperrt wurden, find zum Opfer gefallen. Dauer mit einer Niederlage der Arbeiter. 11 Arbeiter und Ärin Baden und Württenberg betrieben. In Stuttgart spricht krankheit. Derfelbe war, so lange er gesund war, ein treuer, Die Ursache, daß der Streit so ungünstig endete, war, daß einige am nächsten Sonntag Liebknecht. In Gaisberg fand eifriger Genoffe, namentlich während des Ausnahmegesetzes. Arbeiter und Arbeiterinnen zu Streifbrechern wurden. Der am Sonntag eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Ge- Start war langjähriger Bevollmächtigter der Schneidernoffe Behr über: Die bevorstehende Landtagswahl" sprach. Krankenkasse. Die Parteigenossen vom Bodensee werden ihm ein Streit in der 1. Grazer Aktienbrauerei dauert ungeschwächt Im Wahlkreis Halberstadt hielt dieser Tage der Genosse treues Andenken bewahren. fort. Zuzug ist strenge fernzuhalten. Bruno Schoenlant mehrere Versammlungen ab, die alle Vom schottischen Vergarbeiterstreik. Die Konferenz der einen großartigen Verlauf nahmen. Am 12. d. M. sprach er in Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Delegirten der schottischen Bergarbeiter, welche am 16. d. M. in Osterwied a. H., am 13. in Wernigerode und am 14. Der polizeilichen Auflösung verfiel in Glasgow abgehalten wurde, beschloß, an der ursprünglichen in Halberstadt. Der Andrang zu der letzteren namentlich Dresden wieder einmal eine Versammlung, in der Gaßmann- Forderung einer Lohnerhöhung von einem Schilling für den Tag war ein ungeheurer. Genosse Beckmann- Stuttgart Berlin sprechen wollte. befindet sich auf einer Agitationstour in Rheinland- West- dem Zweck, die Versammlung zu sprengen, gekommen waren, Die Fleischermeister, die offenbar zu festzuhalten. falen; er sprach in Metallarbeiter- Versammlungen in Barmen brachten es glücklich auch bis zur Auflösung. Die Vereinigung oberschlesischer Bergarbeiter, welche und Velbert. dem deutschen Berg- und Hüttenarbeiter Verbande von Westfalen Ginen orakelhaften Bescheid erhielt der Ge- angehörte, wurde, wie bürgerliche Blätter zu melden wissen, am noffe Orb in Offenbach als Kreis- Vertrauensmann der 16. August auf grund des Allgemeinen Landes- Polizeigesetzes aufsozialdemokratischen Partei auf eine Beschwerde, die er an das dortige gelöst. Kreisamt gerichtet hatte wegen des Verbots der politischen Ansprache warten. Die Bestätigung dieser Nachricht bleibt jedenfalls abzubeim Stiftungsfest der Gesangsabtheilung des sozialdemokratischen Vereins in klein Steinbeim. Derselbe lautete furz: Die Konferenz der Stuckateure, Gypfer und ver " Offenbach a. M., den 10. August 1894. Großherzogliches wandten Berufsgenossen von Rheinland und Weſtfalen Kreisamt. J.-Nr. 28 468. Wir bedanern, die Beantwortung fand am 12. August in Bochum statt. Anwesend waren Ihrer Beschwerde betr. das Stiftungsfest der Gesangsabtheilung 11 Delegirte aus sieben Städten beider Provinzen; ein Verdes sozialdemokratischen Vereins Klein- Steinheim ablehnen zu treter des Bochumer Gewerkschafts- Kartells und ein Vertreter des müssen, weil Sie zur Beschwerdeführung nicht legitimirt er Hauptvorstandes des Zentralverbandes der Stuckateure. Die Berichte scheinen. Haas." Nun, dem Krcisamt fann geholfen werden, der Delegirten über die Lage in den einzelnen Orten lauteten nicht Eingeg. 29. Juli 1894. Das Ministerium des Innern hat die von der Kreishaupt- man wind eine Person genügend legitimiren, damit dem Kreisamt allzu schlecht, betont wurde jedoch, daß man versuche, die Löhne immer mehr herabzudrücken. Beklagt wurde von fast allen Seiten mannschaft Zwickau mittels Vortragsbeschlusses vom 16./23. d. M. die Rektifizirung seiner Beamten nicht erschwert wird. Die schüßende Hand der fächsischen Polizei dehnt die geringe Betheiligung der Berufsgenossen an der Organi ( 4557. 111) vorgelegte Beschwerde des Schankwirths Bruno Irmscher in Chemnitz gegen die Entscheidung Blatt 9 der Lage 25 fich immer weiter aus, auch die Kinder nimmt sie in ihre Obhut. fation; eine Ausnahme machte Köln, wo etwa 50 pCt. der Kinderfesterlasse sind nun auch von den Amtshauptmannschaften Stuckateure organisirt sind. Zum Punkt Agitation wurde der Akten Rep. III. Nr. 818 Band 111 des Polizeiamtes Chemnitz Freiberg und Zwickau erlassen. Der Freiberger Erlaß folgende Resolution einstimmig angenommen:" Um eine durch= nichts zu verfügen gefunden. schließt sich dem Wortlaute des schon wiederholt mitgetheilten an; greifende Agitation in Rheinland und Westfalen vornehmen Da diese von der Kreishauptmannschaft in zweiter Instanz der Zwickauer Erlaß geht dagegen weiter, er enthält gleich die zu können, beschließt die heutige Konferenz der Stuckateure, ertheilte Entscheidung nach§ 32 des Gesetzes vom 21. April Grundsäge, nach welchen die Amtshauptmannschaft zu ver- eine vom Zentralverband sowie jedem anderen Verein un1873, die Organisation der Behörden für den inneren Verwal- fahren gerentt:„ Die Erlaubniß wird grundsätzlich nicht er- abhängige Agitations Kommission einzusehen, tungsdienst betreffend, endgiltig ist, würde auf deren Aufhebung theilt werden, wenn nicht Fürsorge getroffen ist, daß das Kinder- Agitation in den beiden Provinzen zu leiten bat. In jeder oder Abänderung nur dann zuzukommen sein, wenn dieselbe im fest durch Lehrer oder durch Mitglieder der Schulaufsichtsbehörde Stadt, wo organisirte Kollegen sind, ist em Vertrauensmann zu Widerspruch stünde mit dem Akteninhalte oder mit gesetzlichen oder durch andere vertrauenswerthe und sonst geeignete Personen wählen, der in ständiger Verbindung mit der Agitations- KomBestimmungen. Daß und beziehentlich inwiefern dies der Fall geleitet und beaussichtigt wird, cbenso wenn das Heranziehen der mission steht. Das Komitee hat vierteljährlich Bericht im sein soll, ist vom Beschwerdeführer selbst nicht behauptet worden Echulkinder in(!) Kundgebungen politischer oder kirchlicher Par-" Grundstein" zu erstatten. Das Agitationskomitee wird be. und auch das Ministerium hat nach Prüfung der gesammten teien zu besorgen ist."-Nicht lange mehr und die fürsorgliche auftragt, zur Deckung der Unkosten der Agitation Marken zu Unterlagen einen derartigen Verstoß nicht zu finden vermocht. Polizei wird ihre Gnade auch den Babys zutheil werden lassen; 5 Pf. drucken zu lassen und verpflichten sich die Vertrauens. Wenn insbesondere die Borinstanzen davon ausgegangen find, Sann erst wird das wahre Glück allen Staatsbürgern leuchten. männer der einzelnen Orte für den fleißigen Vertrieb der Marken daß unter Leitung Irmscher's eine Vereinigung von Personen Zeugnißzwangs- Verweigerung. Tie Saft zu sorgen. Aufgabe des Agitationsfomitee's ist es, in den bestehe, welche ihrem Wesen und Zweck nach sich als ein Verein entlassung unseres Genessen Baumüller rom tönigl. Landgericht Städten, wo teine Organisation besteht, die Kollegen zur im Sinne von§ 19 des Gesetzes vom 22. November 1950, das abgelehnt. In dem wegen Verdachts der Kuppelei gegen noch Gründung einer Organisation anzuregen, Flugblätter herausVereins- und Versammlungsrecht betreffend, darstellt, so muß nicht ermittelte Personen eingeleiteten Strafverfahren wurde die zugeben und überhaupt das möglichste zu thun, um die Kollegen das Ministerium im Hinblick auf das, was in dieser Hinsicht vom Rechtsanwalt Werner als Bevollmächtigter des Redakteur zur Erkenntniß ihrer gedrückten Lage zu bringen." thatsächlich festgestellt worden ist, Anstand nehmen, dieser Auf- Hugo Baumüller zu Magdeburg gegen den Beschluß des dortigen Sodann wurde folgende Resolution angenommen: In Anfassung entgegen zu treten. fönigl. Amtsgerichts vom 21. Juli 1894 eingelegte Beschwerde Die Kreishauptmannschaft, an welche die Vortragsbeilagen als unbegründet kostenpflichtig abgewiesen. Gegen diese Abim Anſchluſſe zurückgelangen, wolle für entsprechende Bescheidung weisung wird Beschwerde beim Ober- Landesgericht erhoben wer Irmscher's besorgt sein. den. Baumüller ist bereits am 4. April, dem Tage, da er Zeugniß gegen Unbekannt" ablegen sollte, in Haft genommen Tas Unglaubliche ist wahr geworden. Die Auflösung der sozialdemokratischen Partei in Chemnitz ist nunmehr vom Ministerium des Innern, an den sich der Vertrauensmann Irmscher, nachdem er von der Kreishauptmannschaft 3 wickau abgewiesen war, Beschwerdeführend gewandt hatte, bestätigt worden. Die Antwort des Ministeriums hat folgenden Abschrift. Wortlaut: Röniglich Sächsisches Ministerium des Innern. Dresden, den 24. Juli 1894. Ministerium des Innern. ( gez.) von Metsch. An die Kreishauptmannschaft Zwickau. Somit bleibt es also bei der Auflösung. Die Mahnung, so schreibt hierzu das Chemnizer Partei organ, welche wir seiner Zeit an die Parteigenossen richteten, fich auf tommende Dinge vorzubereiten, müssen wir heute wiederholen. Nachdem das Ministerium entschieden hat, werden die Behörden diese neueste Auslegung des Vereinsgefehes wahrscheinlich, wo es angängig, allgemein in Anwendung bringen. Dadurch wird allerdings die Agitation der Partei in keiner Weise behindert werden. Die zu uns stehenden Massen find so geschult, daß man nicht mehr im Stande ist, die Partei in ihrer Ausbreitung aufzuhalten. * Der Waldschlößchen- Boykott in Dresden zieht weitere Kreise. Vor einigen Tagen tlebten an verschiedenen Häusern in Chemniz weiße Bettel, in denen die Arbeiter aufgefordert wurden, kein Waldschlößchen- Bier zu trinken. Die heilige Hermandad eilte der bedrängten Brauerei zu Hilfe und entfernte die Zettel. Die Protest Versammlungen in Leipzig, die sich gegen die Bürgerrechts Verweigerung des Stadtraths richteten und eines riesigen Andrangs sich erfreuten, liegen den Bürgerlichen schwer in den Magen. Die„ Leipz. 3tg." schreibt: " worden. " = -Genosse Franz Hofmann stand dieser Tage vor dem Schöffengericht zu Ghemnis, angeklagt der Beleidigung des Altendorfer Gemeindevorstandes. Er hatte in einer Parteiverfammlung zu Kappel dessen Verfahren bei der Versammlungsüberwachung fritisirt. Er erhielt 15 Wt. Geldstrafe. Gewerkschaftliches. Wasserstradt in Lübeck ist für Holzbildhauer gesperrt. Achtung! Bildhauer! Die Möbelfabrik der Gebrüder Die Bau- Arbeiter werden ersucht, den Zuzug nach Warnsdorf fernzuhalten, da dort ein Streit ausgebrochen ist. Einige Brauereiarbeiter, die in Hamburg entlassen worden sind, haben ihrer Meinung nach nur wegen ihrer zu gehörigkeit zum Verband die Kündigung erhalten. Das Gewerk schaftskartell wird die Sache zu prüfen haben. Der Streik in der Schuhfabrit von Fürft euheim u. Ko. in Berlin dauert unverändert fort, der Zuzug ist streng fern zu balten. Briefe und Sendungen sind zu richten an Gust. Huhn, Andreasstr. 32( Andreashof), Restaurant Weigmann. Der Streik in der Glacelederfabrik von Weilbier zu olfenbüttel ist zu Gunsten der Arbeiter noch am felben Tage beigelegt worden. • = welche die betracht, daß die heutige Wirthschaftsweise ein einheitliches Vorgehen erfordert und daß es unbedingte Nothwendigkeit gegenüber dem vereinigten Vorgehen der Prinzipale und Unternehmer iſt, sich zu zentralisiren, legt die heute tagende Konferenz der Stuckateure Rheinlands und Westfalens jedem Delegirten die Pflicht auf, sobald als möglich dafür zu sorgen, daß die Lokalvereine sich dem Zentralverband der deutschen Stuckateure anschließen." Der Sitz der Agitationskommission ist Bochum. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, die Lokalvereine sollten den Mitgliedern der Verbandsfilialen und umgekehrt die Verbandsfilialen den Lokalvereins- Mitgliedern die Unterstüßung gewähren. Damit war die Tagesordnung erledigt und wurde die Konferenz hierauf geschlossen. Depeschen: ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) -Danzig, 17. August. Der Staatskommissar für das Weichselgebiet meldet: Asiatische Cholera ist durch die bakteriologische untersuchung festgestellt worden bei einem Kätner in Gollub, bei dem am 10. Angust in Draulitten verstorbenen Schiffer, bei dem in Josephkowo verstorbenem Manne und der in Paulina verstorbenen weiblichen Kranken. Amsterdam, 17. Auguft. In Amsterdam tamen drei Er frankungen an Cholera und ein Todesfall, in Rotterdam eine Erkrankung vor. In Maastricht starb eine Person, in anderen Städten erkrankte und starb eine Person an der Cholera. Paris, 17. Auguft. Das Befinden des Ministerpräsidenten Dupuy hat sich nicht gebeffert. Madrid, 17. Auguft. Die Grundlagen der Handelskon Die Sperre über die Werkstätten der Feingoldschlägerei dervention zwischen Spanien und Argentinien sind gestern unterbeiden Herru Schäler dauert unverändert fort. Die Kollegen zeichnet worden. und Kolleginnen werden hierauf aufmerksam gemacht und ersucht, den Zuzug fern zu halten. Riga, 17. Auguft. Hier ist das Auftreten der Cholera festgestellt worden; bisher sind zehn Erkrankungen vorgekommen. London, 17. August. Wie die" Times" von gestern aus Lima melden, entsandte Caceres Verstärkungen gegen die Aufständischen der nördlichen Provinzen. Die Provinz Trujillo steht auf seiten der Aufständischen, von denen gegen 1000 bewaffnet, jedoch mit geringer Munition versehen sind. Der Anführer der Aufständischen Solar soll beabsichtigen sich zu unterwerfen. In einem am Sonnabend bei Droca stattgehabten Kampfe wurden 70 Aufständische getödtet und verwundet. Der Verlust der Regierungstruppen an Todten und Verwundeten betrug fünfzig. Der fast überall ganz ungewöhnlich zahlreiche Besuch kann nicht blos auf Rechnung der für die Versammlungen in Szene gefeßten Agitation gefeßt werden, er zeigt vielmehr, daß der stadträthliche Beschluß über die Ertheilung des Bürgerrechts ein wichtiges Interesse der hiesigen Sozialdemokratie ganz empfindlich getroffen, und daß diese in der That die Hoffnung gehegt haben muß, in kurzer Zeit als Alleinherrscherin im Stadtverordneten- Bei dem Streik der Metall- und Holzarbeiter in saale zu thronen." Der Wähler" ertheilt dem sächsischen Regie: Güstrow find 116 Mann betheiligt. Ueber die Ursachen wird rungsorgan auf diese Anzapfung folgende treffende Antwort: uns von dort geschrieben: Vor 14 Tagen wurden in der hiesigen Mit solchen Wippchen sucht das amtliche Blatt sich über den Waggonfabrit drei Holzarbeiter ohne jede Ursache plötzlich entdurch die Protestversammlungen bei unseren Gegnern hervor- lassen, worauf dann allen Kollegen, die dem deutschen Holzgerufenen Eindruck hinwegzusehen. Uebrigens ist es läppisch und arbeiter- Verband angehören, die Alternative gestellt wurde, entzugleich unehrlich, zu behaupten, die Sozialdemokratie suche die weder aus dem Verband auszutreten oder entlassen zu werden. Alleinherrschaft im Stadtverordnetensaale" an sich zu reißen. Die Metallarbeiter obiger Fabrit erklärten sich sofort mit den Die Leipziger Zeitung" weiß sehr wohl, daß die Sozialdemo- Holzarbeitern solidarisch, sie wandten, gemeinsam ihre Interessen fratie für Proportionalwahlen eintritt, die im Gegensatz zum vertretend, sich erst erst brieflich, und weil sie keine Antwort er- Dasselbe Blatt meldet aus Guayaquil vom 15. d. M., ein heutigen Wahlsystem auch der Minorität eine Bertretung sichern. hielten, dann durch eine Deputation mündlich an den Direktor. Dampfer des Staates Ecuador brachte nach Peru 60 Mann Oder vermag sich die Leipziger Zeitung" nicht eine Partei vor Sie verlangten Anerkennung beider Organisationen seitens der sowie eine Menge Munition, welche von der Regierung Ecuadors zustellen, die auch nach ihrem Siege an den einmal anerkannten Fabrikleitung, sowie die sofortige Entlassung des Stellmachers an den peruanischen Führer der Aufständischen Pierola verGrundsähen der Gerechtigkeit und Billigkeit festhält? Für die Röhl und des Tischlers Schick, weil beide in der schamlosesten tauft war. im Lager unserer Gegner herrschende Denkungsart und üblichen Weise sich gegen die Interessen ihrer Mitarbeiter wiederholt verGepflogenheiten wäre das gerade tein schmeichelhaftes Zeugniß." gangen. Die Teputation, welche unser Anliegen mit dem Herrn Direktor besprechen sollte, wurde von ihm in der schroffften Weise Eine Mohrenwäsche sucht die„ Köln. 3tg." an dem behandelt und sofort entlassen! sächsischen Vereinsgesez vorzunehmen. Namentlich sucht sie nach- Arbeiter! Wir konnten hierauf keine andere Antwort geben, zuweisen, daß es, soweit es das Inverbindungtreten politischer als daß wir einmüthig die Arbeit niederlegten; ein guter Geist Vereine angeht, gegen alle Parteien gleichmäßig beseelt uns Alle. Unterstützt uns in dem uns aufgezwungenen angewendet worden sei. Dem tritt die Sächi. Arbeiter- 3tg." Kampfe, haltet vor allen Dingen den Zuzug fern und der Sieg entschieden entgegen. Sie weist auf die unzähligen Auflösungen wird bald unser sein. von Arbeiter Gesangs und Zurnvereinen hin, während„ ordnungsbrüderliche Gesangvereine" unbehelligt geblieben sind. Ünfer Bruderorgan verweist dann noch auf die Thatsache, daß bei Ge Ein später einlaufendes Privattelegramm macht noch darauf legenheit der letzten Reichstagswahlen in Falkenstein i. V. aufmerksam, daß die Unternehmer beabsichtigen, Agenten auszu die Vertreter der verschiedensten politischen Vereine senden, welche versuchen werden, Arbeiter anzuwerben. Man ordnungsparteilicher natürlich zusammengetreten feien, um hüte sich, Stellung nach Güstrow anzunehmen. gemeinsamen Kandidaten aufzustellen. Sämmtliche Verwaltungs- Instanzen, die in der Sache angerufen wor In der Weberei des Herrn Albert Hahn, Charlotten den sind, haben erklärt, daß darin kein strafbares In- burg, Salz- Ufer 23, haben 53 Weberinnen von 56 dort beverbindungtreten zu erblicken sei und dem Vereine wurde schäftigten die Arbeit niedergelegt. Die Veranlaffung hierzu ist tein Haar gekrümmt. Der konservative Verein, der Reichs- eine Lohnreduktion, die zur Folge haben würde, daß der schon Berantwortlicher Redakteur: Suno Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. einen " Alle arbeiterfreundlichen Blätter sind um Abdruck gebeten. Das Komitee, Schwaanerstr. 8. London. 17. Auguft. Wie die Abendblätter melden, ist heute in der Vorstadt Battersea ein tödtlich verlaufener Cholerafall vorgekommen. Es sind alle Vorkehrungen getroffen, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Buenos Ayres, 16. Auguft. Der Senat von Ecuador lehnte den Vertrag mit Peru betreffend die Abgrenzung der beiderseitigen Länder ab. Die Bevölkerung ist erregt, es herrscht kriegerische Stimmung. ( Depeschen- Burean Herold.) Marseille, 17. August. Die Cholera hat start abgenommen, da die Vorsichtsmaßregeln in allen Punkten fireng innegehalten werden. Brüssel, 17. August. Wie ein sozialistisches Blatt meldet, soll der wegen Aufreizung zum Aufstand verurtheilte Sozialist Défuisseaux, der aus Belgien entflohen war, wieder hierher zurückzukehren beabsichtigen, um sich an der Wahlagitation zu betheiligen. Die Presse fordert die Polizei auf, ihn vor seiner Ankunft im Kohlenrevier, wo man ihm zu Ehren Manifestationen vorbereitet, an der Grenze in Haft zu nehmen. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 191. Sonnabend, den 18. August 1894. Arbeiter! Parteigenoffen! 11. Jahrg. Der brutale Willkürakt des Brauereirings harrt noch der Sühne. Den Hunderten unschuldig aufs Pflaster geworfenen Arbeitern ist noch keine Genugthuung ges worden. Arbeiter und Parteigenossen! Ohne Eure opferwillige Unterstügung würden die Gemaßregelten der bittersten Noth verfallen und gezwungen sein, um Gnade zu betteln. Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, tampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbraunten Kampf zum siegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalang mußten die dem Bierring Lebensdienste leistenden Saalbesitzer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden. das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbesizer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei könnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ring nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns fiegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet teine Ausflüchte, keine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß unser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole gefolgt wird: Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt keinen Tropfen Ringbier! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, lottenburg. Friedrich Reichenkron, CharBrauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Ring 1. Ro., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei May Dennhardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Niederlage bei Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frankfurt a. D. Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage Edm. Henter, Swinemünderstr. 45. Berg Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, N., Dragonerstr. 31. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, Reichenbergerstr. 155. Bürgerliches Brauhaus, Hamburg- Gilbeck, Rellerei und Niederlage, SW., Berlängerte Trebbinerstr. 7. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage G. Spiekermann, Weberstr. 66. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße 49a. Lokal- Lifte für Berlin. Folgende Lokale sind zu Versammlungen zu haben: 1. Kreis. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. 2. Kreis. Poppe, Lindenstr. 106. Specht, Markgrafenstr. 23. Kart, Schönleinstr. 6. = Parade Garten, Am Tempelhofer Feld. 3. Kreis. Möhring, Admiralstr. 18c. Ehrenberg, Annenstr. 16. Berliner Ressource, Kommandantenstr. 57. Wienecke, Alte Jakobstr. 83. Deigmüller, Alte Jafobstr. 48a. Schmiedel's Festsäte, Alte Jakobstr. 32. Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Oranienhallen, Oranienstr. 51. Stehmann, Melchiorstr. 15. Schönherr, Admiralstr. 38. 4. Kreis( Dsten). Nebelin, Langestr. 108. Tempel, Langestr. 65. Nieft, Weberstr. 17. Bolzmann, Lichtenbergerfir. 16, Heise, Lichtenbergerstr. 21. Fiebig, Gr. Frankfurterstr. 28. Breuer, Gr. Frankfurterstr. 74. Buß, Gr. Frankfurterstr. 85. Albrecht, Memielerstr. 67. Wilke, Andreassir. 26. Elysium, Landsberger Allee. Feindt, Weinstr. 11.; Robert Schneider, Proskauerstraße. Gesellschaftshaus, Rüdersdorferstr. 45. Königstadt- Kasino, Holzmarktstr. 72. Göbel, Landsberger Allee. 4. Kreis( Süd- Osten). Ulrich, Waldemarstr. 75. Doberstein, Mariannenstr. 31/32. Rau, Stauzerstr. 126. Hoffmann, Dranienstr. 180. Sanssouci, Rottbuserstr. 4a. Roli, Adalbertstr. 21. Sauermann, Adalbertstr. 8. 5. Krei. Schweizer Garten, Am Friedrichshain. Brüning, Rosenthalerstr. 12. Neumann, Linienstr. 19. Meißner, Linienstr. 142. Jägerhaus, Schönhauser Allee. 6. Kreis. Fröllig, Schönhauser Allee. Kelle, Schönhauser Allee 28. Schneider's Gesellschaftshaus, Belforterstr. 14. Stümte, Ackerstr. 123. Neumann, Tonhalle, Bafewalkerstr. 3. Hübner, Swinemünderstr. 85. Behlih, Bergstr. 12. Reichert, Müllerstr. 7. Kolberger Salon, Rolbergerstraße. Wilke, Hochstraße. Kranz, Viktoriagarten, Badstraße, Gesundbrunnen, Hochstadt Rasino, Gerichtsstraße. = Vittoria Salon, Perlebergerstr. 18, Moabit. Wedding Kasino. Die Boykottkommiffion. von Gastwirthschaften und Schantstätten in Mitleidenschaft ge zogen sind. Es ist das ja auch leicht erklärlich; wenn eine so große Zahl von Arbeitern, wie sie Berlin in seinem Weichbilde birgt, im Verein mit den die Vororte bewohnenden Genossen, blindlings dem Rufe ihrer Führer folgend, ihren Biergenuß einschränkt, so kann das auf den Konsum des Bieres, das auf den Massenabsab angewiesen ist, seine Wirkung nicht verfehlen. So ist in mancher Schantstätte, die früher zwei bis drei Tonnen gegangen." Wirkt der Boykott, Herr Rösicke, auf Ihre Ringbrüder? Alle Zuschristen, die Lokalfrage betreffend, sind an den täglich ausschänkte, der Ausschank auf ein kleines Maß herabUnterzeichneten zu richten. Die Lokalkommission. J. A.: H. Gumpe I, Weinstraße 31, 2 Tr. Tokales. " Die Pflege christlich- germanischer Sittlichkeit wird be. tanntlich vor allem von der Staatsbürger- 3eitung" schon aus dem Grunde sportsmäßig betrieben, weil die Parteirichtung, die sie vertritt, der Antisemitismus versoffenster Observanz, sich in erster Linie berufen fühlt, den entsittlichenden und familienzerstörenden Bestrebungen der Sozialdemokratie entgegen zuwirken. Nun hat's gebumst! Herr Rösicke, Herr Rösicke! Mit Ihnen steht's sehr bösicke! Nichts will ihm mehr gelingen, dem gewaltigen Bierdespoten, dem vermeintlichen Sieger in dem unter seinen Füßen, einen Stützpunkt nach dem andern verliert Beitung" geübt wird, giebt eine Reklame zu erkennen, die das christBerliner Bierkriege. Der Boden schwankt immer bedenklicher In welcher Weise diese Sittlichkeitsmission in der Staatsbürgerverbohrten Großbudiker anklammert, was purzeln soll, das Ballhaus macht. Die teutschen Jungfrauen und Jünglinge, die er, und wer sich auch noch so sehr an seinen Bierring und die lich- germanische Blatt für ein dieser Tage neuerstandenes Hurenpurzelt doch! Und er wird purzeln, der Herr Röficke! Die Saat, das Blatt lesen, werden mit folgenden Worten auf die neueste die er gefäet, fie gebt jest auf und reift der Ernte entgegen. Menschenfleisch- Markthalle lecker gemacht: Schwellende Die Devise seines Handelns war bislang:" Wenn Ihr mich nicht Teppiche dämpfen in den Vorräumen den Echritt, erotische lieben tönnt, so sollt Ihr mich doch fürchten! Nun, lieben Blattpflanzen sind in anmuthigen Gruppen zur Ausschmückung mag den Biergewaltigen wahrlich Niemand; gefürchtet mögen von Wänden und Nischen verwandt und tausende von vorbei und Herr Röside spielt jezt nur noch die Rolle des bes zurückgeworfen. Im Ballsaal deckt blankes Parket in gefälligen ihn Viele haben, doch mit dieser Furcht ist es nachgerade auch Strahlen elektrischen Lichtes werden von wandhohen Spiegeln kannten Thieres in der Löwenbaut. Offen empören sich die bis- Mustern den Boden, Wände und Decken sind allgemein in her von ihm Getretenen und Geknechteten gegen ihn, und die hellen Tönen, die mit goldenen Linien umgrenzt sind, bemalt, " Deutsche Brau- Industrie" ertheilt ihm in ihrer jüngsten Nummer vergoldete Stühle in den leichten Pariser Formen laden an niedeinen wuchtigen Fußtritt. Am Schlusse eines längeren, sich mit lichen kleinen Tischen zum Niederlassen ein. Dazu sind Speisen Herrn Rösicke befassenden Artikels schreibt dieses Organ der und Getränke, leztere aus dem Knoop'schen Keller, von ausmittleren und kleineren norddeutschen Brauereien: Ein gesuchter Art und die feurigen Klänge der Kapelle des Vörös Mann, der irgend einen Witz für seinen„ Schultheißanzeiger" Miska thun das ihrige zur Erhöhung der fröhlichen Stimmung. durch kostenfreie Zusendung von 24 Flaschen Versandbier hono Die Empfehlung der geschmückten Nischen dieses Hauses der rirt, tann taum ein Verständniß für Erhaltung und Orgien bildet in der That die würdigste Ergänzung des AufFörderung unseres Gewerbes haben; aber es darf ihm auch nicht russ zur Bildung der antisemitischen Saufkolonnen, die das das Recht eingeräumt werden, sich als Vertreter und Be= boykottirte Ringbier vor dem Saueriverden retten sollten. schützer desselben im Reichstage und in der Deffent= lich feit aufzuspielen. Jeder Brauer, der noch ein Gewissen besitzt und Achtung, vor seinem Gewerbe hat, sollte darauf verzichten, sein Gewerbe von einent Rösicke" vertreten zu sehen." Nun hat's gebumst, nicht wahr, Herr Rösicke? Erntefest mit dem üblichen Klimbim statt. Da dies Vergnügen Ju Reinickendorf findet am Sonntag das sogenannte in einem gesperrten Lokal bei Boykottbier gefeiert wird, so wird die Berliner Arbeiterschaft von den dortigen Parteigenossen ersucht, ihre Pflicht zu thun und streng. die Lokalliste zu be achten. Die Verjudung der Sozialdemokratie bildet bekanntlich ein ständiges Thema in Blättern vom Schlage der„ Staats: bürger Beitung". Wenige Tage sind es erst her, daß dies einen erschreckend hohen Grad erreicht. In den 4 Wochen vom Die Kindersterblichkeit hat in Berlin im Juli wieder ehrenwerthe Organ für urgermanische Wahrheitsliebe seinen 3.- 30. Juni waren von Kindern bis 1 Jahr 157, 174, 183, 212, Lesern die Botschaft aufzutischen wußte, daß unser Parteigenosse zusammen 726 gestorben. Dagegen starben in den 4 Wochen Dr. Arons uns baare dreihunderttausend Mark auf den Tisch " Dalles= gelegt habe, damit der Boykott nach Wunsch und Willen vom 1.- 28. Juli 310, 296, 342, 447, zusammen 1395. Auf die jüdischer Kommerzienräthe fortgeführt werden könne. Söhe der Kindersterblichkeit sind besonders die Erkrankungen an So leid es uns nun wegen der hochgeschätzten Staatsbürger und deren Zehl hängt wiederum von der Höhe der Temperatur Diarrhoe, Brechdurchfall, Magen- und Darmkatarrh von Einfluß, Beitung" thut, uns fo zwingt unsere journalistische ab. Pflicht dennoch, ihren deutschen Märchen über die Verjudung Die Sterbefälle an den genannten Krankheiten bedes Boykotts einige Thatsächlichkeiten entgegen zu setzen, die, trugen in den 4 Juni- Wochen 56, 45, 64, 84, zusammen 249, wenn man einmal so reden will, in unangenehmer Weise von nicht alle diese Sterbefälle, aber doch die überwiegende Mehr in den 4 Juli- Wochen 130, 185, 218, 284, zufammen 817. der Verjudung derer von Rösicke's Gnaden Zeugniß ablegen. Es muß zunächst schon betrübend auf Gemüther vom Schlage der zahl derselben betrifft Kinder bis 1 Jahr. Die Bewegung der Urgermanen wirken, daß zu dem großen Temperatur gestaltete sich in demselben Zeitraum folgender= fondz, der neben dem antisemitischen Saufgenie, maßen. Das jür jede Woche berechnete Tagesmittel betrug( nach die Saalverweigerer über Bord halten soll, Messungen auf der landwirthschaftlichen Hochschule) in den vier auch in verhältnißmäßig großen Quantitäten schnöder jüdischer Juni- Wochen 14,7, 18,4, 16,4, 17,9, im ganzen 15,6 Grad Celsius, Mammon geflossen ist. So haben unter anderem baare fünf 20,4 Grad Celsius. Der Einfluß der Temperatur ist hierin nicht in den vier Juli- Wochen 21,9, 19,5, 17,7, 22,3, im ganzen tausend Mark, die der bekannte Banquier Mendelssohn den Dallesbrüdern hingeworfen hat, schnöde die lauteren Nickel sehr scharf, aber doch erkennbar ausgedrückt. Am 24. Juli war verunreinigt, welche von antisemitischen Saufkolonnen furchtlos die Zahl der Eterbefälle an den oben genannten Krankheiten und trew bei den Nothleidenden in Bier angelegt worden besonders hoch. Während sie an den 7 vorhergehenden sind. Aber 38 dies fönnte und Boytott Tagen zwischen 26 pro Tag hin und her Nothlage rückte noch am fie hingehen, 24. Juli sprungweise. Judenthum gefchwankt hatte, nicht, wie immer, auf 63, fiel am 25. auf 40 und bielt sich dann an den folgenden so auch hier für seinen schnöden Tagen weiter zwischen 39 und 37. Der 23. und 24. Juli waren Mammon bundertfache Vortheile einzuheimsen wüßte. Selbst die an so manche jüdische Unbill gewöhnte Staatsbürger- und zwar segte die Hige ziemlich unvermittelt ein. Das Tagesbekanntlich die beiden( bis dahin) heißesten Tage dieses Jahres, Zeitung" wird eine Schnapsthräne verhaltener Wuth nicht unter: mittel der Temperatur betrug am 21. Juli 19,5, am 22. Juli 22,4, drücken können, wenn sie erfährt, daß eines der bedeutendsten und schönsten Lokale Berlins, näinlich die Konkordia- Festfäle dagegen am 23. Juli 26,4, am 24. Juli 26,7, dann wieder g'n des auch glücklich bei den Eaalverweigerern angelangten Herrn Temperaturwechsel muß die Wirkung natürlich schon an der 25. Juli 20,0, am 26. Juli 20,6 Gr. Celsius. Bei so schroffem Saeger jetzt in den Krallen des auserwählten Volkes ist und für Zahl der Sterbefälle eines einzelnen Tages erkennbar sein. Wie die bevorstehenden jüdischen Festtage zu einer Synagoge sehr einer das Zustandekommen umgewandelt wird! Sollte Herr Dr. Bachler diese Hiobssolchen Wirkung bei Kindern in der Ernährungsweise begründet ist, zeigen botschaft nicht glauben wollen, so möge er hinauspilgern nach folgende Zahlen. Es wurden ernährt von allen in den der Andreasstraße und eigenäugig das Plakat betrachten, auf 4 Juni- Wochen gestorbenen Kindern unter 1 Jahr: mit dem die jüdische Gemeinde aufgefordert wird, Jehova in den Mutter- oder Ammenmilch 11, 18, 18, 13, zusammen 60, boykottirten Konkordia- Festsälen Gaben darzubringen! der angesichts das wenn Was will, so fragen wir jetzt alle antisemitischen Fraktionen, mit Thiermilch, Milchfurrogat, gemischter und sonstiger Nahdieser hohe Grad der Verjudung der Saalverweigerer gegen das bischen Verjudung der Sozialdemokratie besagen? rung 119, 119, 134, 147, zusammen 519; in den vier JuliWochen: mit Mutter- oder Ammenmilch 15, 13, 31, 38, 31Seht, wir Wilden sind doch bessere Menschen! sammen 97, mit Thiermilch u. f. m. 250, 258, 278, 350, zufammen 1136.( Weggelassen sind hier natürlich die Kinder, bei Wirkt der Bierboykott? Die Allgemeine Brauer- und denen die Nahrung nicht angegeben war, im Juni 27, 37, 31, Hovfenzeitung", das Organ der Brauereien, läßt sich über die 52, zusammen 147, im Juli 45, 25, 38, 59, zusammen 162.) Wirkung des Bierboykotts wie folgt aus:" Es ist nicht zu Bei den mit Mutter- oder Ammenmilch ernährten untereinjährigen leugnen, daß der Bierverruf auf die Brauereien seine Wirkung Kindern betrug die Steigerung der Sterbefälle vom Juni zum nicht verfehlt, und daß mit den Brauereien eine ganze Anzahl Juli 37, daß find 62 pCt., bei den mit Thiermilch ernährten da gegen 617, das sind 119 pet. Besonders fällt bei der zweiten Itassen zeigen, daß viele Kassenvorstände zu glauben scheinen, die Die Gewohnheit einiger Kutscher, beim Fortbewegen Gruppe die starte Zunahme in der letzten( heißesten) Juli Raffen feien der Kaffenbeamten und nicht der Kranten wegen zweispänniger Wagen mit Hilfe nur eines Pferdes neben diesem Woche auf. da. Der Schematismus und Bureaukratismus, der Hang, zu einherzugehen und zur besseren Führung die Deichsel anzufassen, Die Berliner Gemeindeschulen sollten nach den wieder- Ungunsten des Arbeiters zu fnapsen und zu sparen, ist bei sehr hat am Freitag Morgen eine lebensgefährliche Verletzung zu vielen Orts Krankenkassen wahrnehmbar. Abhilfe hiergegen Wege gebracht. Gegen 9 Uhr befand sich der 51 Jahre alte holten Versicherungen des Stadtschulrath Bertram und seiner kann nur dadurch werden, daß die Kassenmitgiieder von Kutscher Wilhelm Krüger aus der Stralsunderstraße 58 auf dem Nachbeter in und außerhalb der Stadtverordneten- Versammlung dem winzigen Recht, General- Versammlungen zu besuchen, Wege von Charlottenburg nach dem Brandenburger. Thor zu. nicht blos von den Kindern der Armen, sondern immer mehr und in ihnen zu stimmen, endlich energisch Gebrauch machen. Im Als er die Siegesallee durchschnitt, machte das Pferd plötzlich auch von den Kindern der Reichen besucht werden. Mit dieser Behauptung war man namentlich jedesmal dann sofort bei der Interesse der erkrankten Arbeiter wäre es dringend zu wünschen, einen Seitensprung nach links, die Deichsel warf Krüger zu Hand, wenn es galt, die sozialdemokratischen Anträge, welche daß die einzelnen Gewerkschaften sich auch mit der Praxis Boden, und das linke Vorderrad ging ihm über den Kopf. der Krankenkassen beschäftigen und da, wo zu Ungunsten der Ein Schuhmann des 3. Polizeireviers nahm fich des Schwerfür die Schulkinder allgemein unentgeltliche Lieferung von Lehr- Arbeiter praktizirt wird, für Wahl eines anderen Vorstandes verlegten an und brachte ihn mittelſt Droschke nach einem Krankenmitteln, unentgeltliche Untersuchung durch Schulärzte u. s. 1. in der Generalversammlung Sorge tragen. Selbstverständlich ist hause. forderten, zu bekämpfen und zu Falle zu bringen. Die Reichen, fagte man, wünschten solche„ Almosen" gar nicht, aber ein Erfolg nur zu erreichen, wenn die Gewerkschaft Das fann fie wenn man wenn trok, Einen flegelhaften Scherz hat sich ein Wohlthäter" mit werden, fie nur fie mächtig ist. würden sich„ beleidigt" fühlen, einer alten, halberblindeten Frau gemacht. Gestern Abend vers ihnen aufdrängte", u. f. w. Wir haben schon vor etwa drei ein jeder Arbeiter sich aur Pflicht macht, der Organisation Bankow ein 70jähriges Mütterchen eine Denkmünze als Zweija gerade wegen der jammervollen Erwerbsverhältnisse Jahren ausgeführt, daß, wenn die Schulverwaltung wirklich so ein jeder Arbeiter sich zur Pflicht macht, der Organisation suchte nämlich bei dem Billetschalter der Stettiner Bahn zu fest von der„ wachsenden Beliebtheit" der Gemeindeschulen bei seines Gewerbetriebes beizutreten und für sie zu wirken. Die markstück in Zahlung zu geben. Natürlich wurde die Frau soden Reichen überzeugt sei, es ihr ja ein Leichtes sei, den Beruf Borstandsschaft in den Ortskrankenkassen gebührt den klassen- fort festgehalten, wobei sie unter Thränen angab, die Münze der Eltern der Schulkinder festzustellen und durch Veröffent- bewußten Arbeitern, nicht Solchen, die in ähnlicher Weise von einem Herrn geschenkt erhalten zu haben nnd weiteres Geldb lichung der ermittelten Zahlen die Richtigkeit ihrer Behauptung wie manche Werkmeister nicht das Interesse des Arbeiters, son- nicht zu befizen. nachzuweisen. Solche Ermittelungen sind nunmehr endlich auf- beiter als Jemand behandeln, der aus purem Uebermuth frank genommen worden, wir sind natürlich nicht so naiv, anzu" nehmen, daß das infolge unserer damals gegebenen Anregung zu werden und gar noch Zahlung der ihm zustehenden lumpigen geschehen sei. Am 1. Mai d. J. ist in allen Ge- Pfennige Krankengeld zu verlangen sich erkühnt hat. meindeschulen Stand und Beruf" der Eltern der die Schulen Es foll". Der hiesige Polizeimoniteur meldet gleich anderen besuchenden Kinder festgestellt worden. Die Ergebnisse, die Blättern:" Die sensationelle Nachricht, daß bei hiesigen jetzt durch die städtische Schuldeputation veröffentlicht worden Anarchisten gelegentlich der infolge des Straßenkampfes mit dem find, übertreffen noch unsere Erwartungen. Nach einer dies- Schloffer Schewe vorgenommenen Haussuchungen gefüllte Bomben bezüglichen Mittheilung der Voss. 3tg." befanden sich am aufgefunden feien, wird heute gemeldet. Es soll dies im Often 1. Mai d. J. in 203 Gemeindeschulen mit 3435 Klassen ins Berlins geschehen sein. Ferner sollen bei einem Mechaniker D. gesammt 90 284 Knaben, 92 068 Mädchen, zusammen 182 347 Kinder, in der Langenstraße Schriftstücke entdeckt worden sein, die dar thun, daß die hiesigen Anarchisten in engster Verbindung mit den : 28 582 Knaben, 29 866 Mädchen, zusammen 58 448, von Lohn- in Frankreich lebenden Genossen stehen. Die hiesigen Anarchisten und Fabrikarbeitern, sollen auf einem von einer Wittwe W. gepachteten, in der 24 572 Senaben, 25 345 Mädchen, zusammen 49 917 von Hand Nähe des Rentral Viehhofes belegenen Gelände ihre geheimen werksgehilfen, Zusammenkünfte abgehalten haben. Im übrigen deuten behörd: 22 391 Knaben, 21 764 Mädchen, zusammen 44 155, von felbliche Vorsichtsmaßregeln darauf hin, daß die Polizei auch von der beabsichtigten Verwendung des Sprengstoffes unterrichtet ist. Näheres ließ sich für den Augenblick nicht feststellen." und zwar ständigen Gewerbetreibenden, 9183 Rnaben, 9881 Mädchen, zusammen 19 014, von Unter beamten, 3213 Knaben, 3112 Mädchen, zusammen 6325 von KaufTeuten, Bankiers u. f. w., 534 Knaben, 589 Mädchen, zusammen 1123, von Fabrikanten, 276 Ruaben, 167 Mädchen, zusammen 443, von höheren Beamten, Militärbeamten. " = Berlin von " Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht giebt zc. Das Volk" berichtet: Der Bau der Samariterkirche droht ins Stocken zu gerathen. Der disponible Baufonds ist auf 700 Mart zufammengeschmolzen, und wie einzelne Arbeiter den Geistlichen der zuständigen Markusgemeinde geklagt haben, ist ihnen schon seit 3 Wochen kein Lohn ausgezahlt worden. Die Schwierigkeiten sind dadurch entstanden, daß der Magistrat von Berlin, welcher laut Resolut der vorgesetzten Behörde verpflichtet ist, einen Beitrag der politischen Gemeinde zum Kirchbau zu leisten, die Höhe dieses Beitrages, der von der Kirchenbehörde auf etwa 95 000 M. feſts gesetzt ist, bemängelt und detaillirte Nachweise gefordert hat, und daß infolge dessen die Auszahlung der Summe bisher noch nicht erfolgt ist. Da der Magistrat zudem die Rechtmäßigkeit der Forderung bestreitet, steht zu erwarten, daß der Magiftrat, der fich augenblicklich der Entscheidung der vorgesetzten Behörde wird fügen müssen, später die Rückzahlung des zu leistenden Beitrages im Klagewege erstreben wird." Das„ Volk" bat schon oft und zwar mit Recht die Leute entsprechend qualifizirt, die Privatbauten ohne genügende pekuniäre Sicherheit aufführen lassen und dann, wenn es zum unvermeidlichen Krach kommt, die Arbeiter und Handwerker um ihren jauerverdienten Lohn bringen. Mag das Volt" erklären, inwieweit die Sache bei diesem Kirchenbau anders liegt? Hamburg München Wien Witterungsübersicht vom 17. August 1894. Barometers stand in mm, reduzirt anf d. Meeressp. Windrichtung 758 760 759 NW WSW 762 SW 764 M 760 760 GGD 762 OND 768 NW 760 A 765 NW • . • Windstärke ( 1-1) 31224321323 Better Temperatur ( nach Celsius 5 50 C.= 40 9%.) wolfig 16 bedeckt 13 wólfig 15 wolkig 15 Regen 12 bedeckt 18 wolkig Nebel 18 15 wolkig 13 halb bedeckt 13 bedeckt 14 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 18. August 1894. Etwas wärmeres, vielfach heiteres, zeitweise wolkiges Wetter mit mäßigen nordwestlichen Winden; keine oder uns erhebliche Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Ob und in wieweit sich diese in sehr fragwürdiger Form gegebene Nachricht bestätigt, bleibt abzuwarten. Mit dem so häufig wiederholten„ es foll" mag vorläufig nur der Wunsch als Bater des Gedankens fundgegeben sein. Der Börsenkourier bringt die Nachricht von dem„ Bombenfund" in folgender Fassung: Eine hiesige Korrespondenz meldete heute, daß bei einer Ein Opfer feines gefährlichen Berufes ist der Maler 434 Knaben, 328 Mädchen, zusammen 762, von Lehrern, Haussuchung in der Wohnung eines Anarchisten im Osten der Albert Raschte, Weißenburgerstraße 52, Seitenflügel 4 Treppen, 272 Knaben, 249 Mädchen, zusammen 521, von Rentnern, Stadt zwei gefüllte Bomben gefunden worden seien. Wir sind am Donnerstag Abend geworden. Raschke war auf dem Bau damit be 43 Knaben, 37 Mädchen, zusammen 80, von Offizieren, autorisirt, dies dahin richtig zu stellen, daß in der Wohnung verlängerte Tresckow- und Raumerstraßen- Ecke Schewe's bei der Durchsuchung der Räume zwei nicht geschäftigt, die Wände zu streichen. Er trat bei dieser Arbeit fehl Um dieses Ergebniß vollkommen richtig beurtheilen zu können, füllte und auch noch nicht abgeschoffen gewesene Granaten und zog sich beim Fall eine Darmzerreißung und Gehirn worden find. erschütterung zu, so daß er bereits am Freitag Morgen verstarb. muß man sich gegenwärtig halten, daß auch in denjenigen Be-( frische Munition) mit Beschlag belegt fand dort rufen, deren Benennung eine gewisse Wohlhabenheit zu ver- Außerdem die Polizei ein ganzes Arsenal Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und drei Kinder in den Einbruchs Werkzeugen. Taß die Polizei dürftigsten Verhältnissen. bürgen scheint, in der Regel noch eine beträchtliche Zahl von von Unbemittelten mitenthalten ist. So sind z. B. bei den felb- auf dem Posten ist, kann versichert werden. Ueber Maßnahmen Selbst die Gäuse sind in das Bereich der Vertheuerungsständigen" Gewerbetreibenden auch die vielen Tausende von der Behörde und die erzielten Resultate werden wir zu berichten trusts hineingezogen worden. Die Großhändler, welche die fleinen Handwerkern mitgerechnet, die in Kellern oder unter dem haben; sensationelle Nachrichten möge man inzwischen mit Gänse in Preußen, Polen und Rußland anftaufen, haben sich Dache ein ein armseliges Dasein friften und trob ihres Ruhe aufnehmen. Wie weit z. B. die Mittheilung eine Grundgeeinigt, um die Zufuhr nach dem Bedarf zu regeln. Dadurch Meistertitels genau so wenig zu biegen und zu beißen lage hat, daß bei einem Mechaniker in der Langenstraße Schrift ist es ihnen gelungen, die Preise zu halten. Früher kam es vor, haben, wie Handwerksgehilfen, Fabrik. und Lohn- stücke gefunden wurden, die den engsten Zusammenhang der daß 60 Waggons mit je 1200 Stück am Markte waren, am arbeiter. Da sind ferner die kleinen Krämer, die sich„ Kaufleute" biesigen mit den französischen Anarchisten darthun, wird noch letzten Montag, dem Haupttage, waren es nur noch 18 Waggons. nennen, die kleinen Rentner", die höheren Beamten a. D., deren weiterer Erläuterung bedürfen. Daß geheime Zusammenkünfte Gehalt durch die Pensionirung geschmälert worden ist, die Lehrer der hiesigen Anarchisten stattgefunden haben, dürfte feststehen." a. D., denen es ebenso geht, u. f. w. Man kann nach der obigen Soweit der Börsen- Gourier", der den hellen Jubel, der im Statistik annehmen, daß von der Gesammtzahl der rund 182 000 Lager der Reaktionäre über einen veritablen Bombensund aus: Kinder knapp 3000, also etwa 5 vCt., wohlhabende Eltern haben. brechen würde, wesentlich zu dämpfen geeignet ist. Schaurig- gruselige Räubergeschichten weiß zu dem gleichen Stationen. Und um dieser 5 pEi. willen, die vielleicht auch noch zu hoch gegriffen sind, hat man all' die sozialdemokratischen Forderungen Thema ein später einlaufender Bericht dem gläubigen E3 fei, noch vorzuerzählen. abgelehnt! Wenn der Gedanke, daß die Reichen feine Almosen Philisterium wollen", dabei wirklich ausschlaggebend gewesen sein sollte, so so heißt es dort, nun zur Genüge Klargestellt, daß der hieße das doch, die Rücksicht ein bischen weit treiben. Man Anarchismus in Berlin internationale Verbindungen" auf Spinemünde darf übrigens gespannt sein, ob sein, ob nach diesen Ergeb- recht erhalten habe; die Polizei will das aus Sammel nissen noch ferner mit der Beliebheit" liften ersehen haben. Als der Führer wird der Schlosser Berlin wachsenden der Gemeindeschulen bei den Reichen operirt werden Schewe hingestellt, der Granaten unter seinem Bett versteckt Wiesbaden. wird. daraus Kapital man Möglicherweise wird zu gehalten habe. Das Schießen auf die ihm auf den Fersen schlagen suchen, daß nicht blos Fabrikanten und Bantiers, son- fißenden Beamten scheine nur den Zweck gehabt zu haben, die damit er das ihn belastende Haparanda dern sogar man dente! Difiziere die Gemeindeschulen als Polizei zurückzuhalten, feiner Wohnung entfernen könne. Ein Petersburg nicht zu schlecht für ihre Kinder ansehen. Wir würden uns Material aus wundern, wenn sich nicht herausgestellt hätte, daß auch aus Freund Echewe's, ein gewiffer Dräger, soll ebenfalls Gort. Bei ihm Aberdeen diesen Berufen eine Anzahl von Personen unter den Eltern der fompromittirt sein und sich in Haft befinden. eine Menge Paris dem Spiegel ein Revolver und Schulkinder vertreten ist. Gerade, daß es der Fall ist, könnte sei hinter Außer diesen eher als eine neue Bestätigung der Behauptung angesehen werden, anarchistischer Schriften gefunden worden. daß die Volksschulen vorwiegend für die Unbemittelten da sind. seien noch 20 Anarchisten verhaftet worden. Nachdem Die Unbemitteltheit drängt auch einen Theil derjenigen auf die diese Polizeigeheimnisse mit großer Geschwätigkeit verrathen Stufe des Proletariats zurück, die sonst nach Stand und Beruf" sind, heißt es zum Schluß, daß die weitere polizeiliche Unterzur Bourgeoisie gerechnet werden und ihrer Gesinnung nach auch suchung streng geheim gehalten" werde. zur Bourgeoisie halten. Einen Beitrag zu dem segenereichen Wirken der WohlJu das Ensemble des Adolph Ernst- Theaters, welches thätigkeitsaustalten bildet folgende von bürgerlichen Blättern mit dem heutigen Tage die Herbisaison eröffnet, find folgende unter der scherzhaften Stichmarte 8u jung" gebrachte MitMitglieder neu eingetreten: Frl. Gisela Fischer vom theilung: Um einer Unterstützung aus den Zinsen der Bankier Stadttheater in Frankfurt a. M., sowie die Herren Gebrüder Plaut'schen Stiftung( dieselben gelangen am 28. d. M. Die städtische Markthallen- Deputation denkt, doch der Alexander Klein vom Friedrich Wilhelm städt. an bedürftige würdige Frauen christlicher Konfession, die über und Franz Costa vom Lessing Theater und Ferd: 60 Jahre alt sein müssen, zur Vertheilung) theilhaftig zu werden, Richter lenkt. Ein Konkurrenztampf, wie er unter anderen Ge dinand Schny vom Stadttheater in Mainz; die neu hatte sich die in der Stralsunderstraße wohnende 76jährige Reine werbetreibenden kaum schärfer hervorgerufen werden kann, besteht engagirten Mitglieder werden in der demnächst in Szene gehenden machefrau H. mit einer Bittschrift an die Armendirektion ge- zwischen den Pächtern der städtischen Markthallen- Restaurants Novität Lolott's 28 Tage" in hervorragenden Rollen wandt. Gestern früh wurde Frau H. zu dem Armenvorsteher und den in deren Nähe wohnenden Gastwirthen. Die Marktihres Stadtbezirks bestellt und ihr dort mitgetheilt, daß sie mit hallen Restaurateure glaubten sich auf grund ihrer Pachtverträge beschäftigt sein, 76 Jahren noch zu jung sei, um bei der qu. Vertheilung berück vor jeder Konkurrenz geschützt und bestimmten nach Gutdünken Amputation eines Fingergliedes aus Uebermuth? sichtigt zu werden. Von den Bewerberinnen, die zu einer engeren die Qualität und den Preis ihrer Waare; dies gefiel aber vielen Dem Tischler Sch. wurde am 28. Mai das erste Glied des Konkurrenz fämen, sei die jüngste 85 Jahre alt und die älteste ihrer anfänglichen Kunden nicht und sie bestellten sich ihren Bedarf bei den in der Umgegend der Markthalle wohnenfleinen Fingers der linken Hand durch eine Maschine abgerissen. habe sogar das 102. Lebensjahr bereits überschritten." Darüber entstand bei den Markthallen Er mußte sich in ärztliche Behandlung begeben und erhielt auf Das geht ja noch über den vielberühmten Segen der dem den Gastwirthen. grund der ihm traft Gesezes abgenommenen Kranken- Arbeiter im Alter von 70 Jahren gespendeten großartigen Pächtern großes Geschrei; häufig fam es in den einzelnen Markthallen zu sehr erregten Szenen und nun war auch faffen Beiträge von der Allgemeinen Orts Krantentaffe Staatsrente. die städtische Markthallen- Deputation gezwungen, sich in für die vereinigten Gewerbebetriebe Charlottenburgs" ärztTer Arbeiterschutz in königlichen Musterwerkstätten be- den Streit einzumischen. Ein Restaurateur Damerom, an liche Behandlung und eine sehr geringfügige Kranten leuchtet in recht interessanter Weise eine Notiz, die wir dem Magdeburger Platz, dessen Hausdiener, wenn dieser Waaren ab= unterstügung. Bom 18. Juli ab stellte der Kassenarzt die Behandlung ein, auch die norddeutsche Holz- Berufsgenossen- gut tapitalfrommen" Berliner Tageblatt" entnehmen. Dieselbe liefern sollte, von den Aufsichtsbeamten zurückgewiesen wurde, schaft sorgte für ärztliche Pflege nicht. Der erfrankte Arbeiter begab sich hilfesuchend in die chirurgische Abtheilung der könig: werden noch im Laufe dieses Etatsjahres durch Bauten im wortete durch ein Schreiben( gez. Kochhann), daß das Absetzen putation. Lettere stellte sich auf Seite ihrer Pächter und antDie Gewehrfabrik und Munitionsfabrik in Spandau wandte sich beschwerdeführend an die städtische Markthallen- Delichen Klinik. Hier wurde ihm mitgetheilt, daß Werthe von einer Million Mark erweitert. In der Munitions: von Speisen und Getränken in den Markthallen hierselbst nur Amputation eines ferneren Fingergliedes dringend nothwendig sei, fabrik hatte der königliche Gewerbe Inspektor bei den Markthallen Restaurateuren gestattet ist, und die Aufsichts= um die Schmerzen zu beseitigen und die Erwerbsfähigkeit zu er einer Revision festgestellt, daß Arbeiterinnen in einem beamten in den Hallen deshalb angewiesen find, jedem anderen Ech. unterwarf sich der Amputation und wurde vom 20. Juli bis 15. August in der Klinik ärztlich erfolgreich behandelt. u engen Raum beschäftigt wurden; auf sein Restaurateur das Einbringen von Speisen und Getränken, auch Erfordern muß ein neuer Patronen- Revisionsschuppen er wenn dieselben vorher bestellt sind, zu verbieten, Die Nothwendigkeit der Amputation ist durch Atteste mehrerer richtet werden. Die Arbeitsräume der Gewehrfabrik sind bei und ihnen das Betreten der Markthalle zu diesem Zweck zu Aerzte, unter Anderem ſelbſt des Kaffenarztes, bescheinigt. größerem Betriebe nicht ausreichend; es wird daher eine große untersagen. Wer diesem Verbote der Beamten zuwider handelt, Die Charlottenburger Orts- Krankenkasse wies den ſtatutarisch Maschinen- Reparaturwerkstatt gebaut. und gesetzlich vollberechtigten Anspruch des Sch. auf Zahlung Eo geschicht's am grünen Holze der Staatswerkstätten, in begeht eine Hausrechtsverlegung und wird von unshwegen Hausfriedensbruchzur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden. des Krankengeldes trotzdem mit folgender Begründung ab: weder denen erst auf Erfordern des Gewerbe- Inspektors den Arbeiterinnen der Kaffenarzt, noch die Holz- Berufsgenossenschaft hätten die soviel Luft und Licht beschafft werden muß, als sie nothwendig triebsstätte des Markthallen- Restaurateurs Falkenberg das geAmputation angeordnet." Troßdem" sei Ech. aber zu einem Im übrigen bemerken wir Ihnen, daß zur räumlichen Begebrauchen. Und das sollen Muster für Privatunternehmer sein sammte Gebiet der Markthalle V zu rechnen und das Aufsuchen, anderen Arzt( königl. Klinit) gegangen, habe sich den Finger und das Ganze bildet die königlich preußische Sozialreform, sowie die Entgegennahme von Bestellungen an Speisen und Geweiter abnehmen lassen und sei dadurch vorsäglich welche die Sozialdemokratie mit Mann und Maus moralisch tränken innerhalb der Markthalle hiernach als Bestandtheil feines wieder arbeitsunfähig geworden". Der§ 17 des Kaffenstatuts stehenden Gewerbebetriebes anzusehen ist, den er in der Marktbefage, Mitgliedern, welche sich eine Krankheit vor sa ylich zu ertödten soll. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Das vorgestrige schwere Gewitter hat in Charlottenburg halle nur während der Marktzeit, innerhalb seines Lokales aber gezogen haben, wird ein Krankengeld nicht gewährt", mithin sei bei Sch. Krantengeld nicht zu gewähren!!! Diesen Bescheid zweimal eingeschlagen. Kurz vor 10 Uhr Abends traf ein Bliz- während der ihm vom fönigl. Polizeipräsidium dazu bestimmten Die strahl die Fernsprechleitung, fuhr an dieser entlang in das Zeit ausüben darf. Uebrigens bestehen auf den Bahnhöfen und wird selbstverständlich Sch. mit Erfolg anfechten. Thatsache, daß eine Ortstasse einem Arbeiter, der den Hauptgebäude der Flora und trat durch den Fernsprecher, der auch auf dem städtischen Biehhof ganz analoge Verhältnisse". Diese Antwort befriedigte Herrn Damerom feineswegs, Rath einiger Aerzte, einen Fingerstumpf amputiren zu sich im Keller befindet, wieder heraus, ohne besonderen Schaden Schwerer wurde der Bauernhof von und da außerdem den Standinhabern angedroht wurde, daß laffen, befolgt, zu schreiben wagt: er habe vorfäßlich sich eine angerichtet zu haben. Krankheit zugezogen, der Umstand ferner, daß ein Kassen- Braun in der Straße VI jenseits der Spree heimgesucht. Der ihnen, falls sie weiter von außerhalb Speisen und Getränke be= vorstand einem Arbeiter das Recht absireitet, die zu seiner Ge- Blis fuhr durch einen Luftschacht in den mit fünf Kühen besetzten zögen, ihre Stände gekündigt wurden, so ließ er es, um die An sundung und zur Erhöhung seiner Arbeitsfähigkeit nothwendigen Kuhstall, Der Strahl zertrümmerte zunächst eine Bodentreppe, legenheit zur richterlichen Entscheidung zu bringen, auf eine AnEchritte zu thun, sind leider nicht vereinzelt bastehende Erschei- ohne zu zünden und sprang dann auf eine Kuh über, diese sofort flage ankommen. Am letzten Donnerstag stand er dieserhalb vor der Straflammer. Er wurde glänzend freigesprochen nungen. Hunderte von Klagen über die Entscheide von Orts- Kranken- tödtend. " = eine lautet: Gerichts- Beitung. und ihm vom Vorsitzenden gesagt, daß er die in seinem fällig aufgenommenen Vortrage über das Thema:„ Der Bier- 1 Kopfe, davongekommen; von Passagieren ist Frau Kramer, geb. Lokale bestellten Waaren jederzeit in die boykott und die Bauarbeiter". Dem Referat schloß sich eine Pflug, aus Frankfurt, die förmlich in die Trümmer eines Martthalle hineinbringen dürfe. sehr lebhafte Diskussion an, in der die Kollegen Wernan, Wagens hineingepreßt war, und deren Bergung längere Zeit Diese Entscheidung dürfte auch für Eishändler 2c. von Wich- Kersten, Herms, Valentin, Deredder und seine in Anspruch nahm, erheblich verlegt. Aerztliche Hilfe von tigkeit sein, denen der Zutritt zur Markthalle, auch wenn sie noch mann das Wort nahmen. Darauf wurde folgende Resolution Eppstein und Lorsbach war bald zur Stelle. Eine barmso geringe Quanten an bestimmte Kunden, z. B. Schlächter, angenommen: Die Versammlung erklärt sich mit den Aus- herzige Schwester, die gerade zur Kur im Lorsbacher Fischhändler u. s. w. abliefern wollen, nur nach Entnahme einer führungen des Referenten Gaßmann einverstanden und verspricht Thal weilte, übernahm bereitwilligst die Pflege der SchwerTagesmarke im Werthe von 30 Pf. erstattet ist. darauf hinzuwirken, daß der Bierboykott gewissenhaft durch verwundeten bis nach Frankfurt. Der Reservezug, der an die geführt wird. Die Versammlung weist die Ausführungen des Unglücksstätte abgelassen wurde, traf erst gestern Morgen um Genossen Bilz, der die Solidarität der Bauarbeiter in einer Ver- 3 Uhr mit den Berunglückten im Frankfurter Haupt- Bahnhofe fammlung in Pankow bemängelte, entschieden zurück." Hierauf ein, wo zwei Wagen des Städtischen Krankenhauses bereit erledigte die Versammlung die Wahl für die Fachkommission. standen, um die Unglücklichen aufzunehmen. Das Befinden Es wurden gewählt Wartus, Wernicke und Wilde. Für die sämmtlicher Verlegten ist ein verhältnißmäßig zufriedenstellendes. Bahlstelle Norden wurde der bisherige Kassirer Paul Deich Unmittelbare Lebensgefahr besteht in keinem der Fälle. Der wiedergewählt. Derselbe kassirt jeden Sonntag nach dem 15. bei Materialschaden ist bedeutend. Wilke, Hochstr. 32. Die nächste Versammlung findet am 9. Sep Wagen des Zuges sind schwer beschädigt, zusammengedrückt und tember im Vereinslokal, Andreasstr. 26, statt. übereinandergeschoben. Eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung, welche gestern vor der siebenten Ferien- Strafkammer des Landgerichts I stattfand, warf ein häßliches Licht auf den Charakter des Denunzianten. Die Anklage richtete sich gegen den 18jährigen Echreiber Felix Rocher, der von seinem früheren Freund, dem Schreiber Hässelbarth angezeigt worden war. Der Lehtere wieder: holte seine belastende Aussage in der Hauptverhandlung. Er habe eines Morgens mit dem Angeklagten am Fenster gestanden, als das Alexander- Grenadier- Regiment vorübermarschirt ſei. Ihre Unterhaltung habe sich von Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 19. August, Nachmittags 5 Uhr, den Truppen den auf in den Armin- Sallen, Kommandantenstr. 20: Mitglieder- Bersammlung. den Kaiser gerichtet und babet habe Der Ange- Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Vereinsangelegenheiten. Um flagte mit bezug auf denselben die beanstandete despektir 8 Uhr: Bortrag des Herrn Dr. Joël über: Wenn Menschen schweigen, liche Bemerfung gethan. Der Beuge räumte ein, daß werden Steine reden." Bon 7% Uhr ab haben Gäſte Zutritt. Gemeinde. Sonntag, 19. er: wie es bei derartigen Menschen üblich ist, erst die An- Rosenthalerfiraße 38: Bortrag best, ben 10 august, Bormittags sy Uhr, zeige erstattet hatte, nachdem sein Verhältniß zum Angeklagten fäße der Gemeinde." Um 10 Uhr Bormittags, ebendaselbst, Bortrag des ein unfreundliches geworden war. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnißftrafe von einem Monate. Für den Angeklagten nahm dessen Mutter das Wort. Sie wies darauf hin, ſie eine Difisters wittwe fei. Sabe ihr Gohn ſich vergangen, fo sei es in jugendlicher Unüberlegtheit geschehen und die Beleidigung sei doch keine so schwere. Sie sei überzeugt, daß der Kaiser selbst dem jungen Menschen verzeihen würde, wenn er der Verhandlung beigewohnt hätte! Die Bitten der Mutter hatten keinen Erfolg, das Urtheil lautete auf drei Monate Gefängniß. Ein Streit entbindet vom Erscheinen vor Gericht! Mit dem Ausbruch eines allgemeinen Streits in seiner Fabrit" entschuldigte der Fabrikant Frant, der gestern als Zeuge vor die erste Ferienſtrafkammer des Landgerichts I geladen war, auf telegraphischem Wege sein Ausbleiben. Der Gerichtshof erachtete den Zeugen durch diesen Umstand für entschuldigt und vertagte den Termin. Herrn E. Vogtherr über: Die Taufe." s Verein gewerblicher Arbeiter. Sonnabend, den 18. August, Abends uhr, Flottwellfir. 6 bei Bartelt: Bersammlung. Verein Berliner Schirmmacher. Sonnabend. den 18. August, Abends une, im Rotate von hielte, Neue Fortebridit, 44: Siguing. Achtung, Zimmerer! Sonntag, den 19. August, bei Feindt, Weinstr. 11 ( nicht weinmeifierstraße, wie im„ Bimmerer" stand): Bezirks- Bersammlung des Verbandes deutscher Bimmerleute. Erscheint alle zahlreich. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. Filiale Berlin 3. Sonnabend, den 18. b. M., Abends 8 Uhr, Manteuffelstr. 46: Mitglieder- Versammlung. Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend. Sonntag, ben 19. Auguft, Vormittags 10 Uhr, Admiralstr. 18c: Mitglieder- Bersammlung. Achtung, Schuhmacher! Versammlung des Vereins deutscher Schuh macher am Montag, den 20. Auguft, Abends 8 Uhr.& iliale I bet witte, Andrcasstr. 26. Tages ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Bereinsangelegenheiten und Berschiebenes. Filiale I bet Jul. Wernau, Rosenthalerfir. 57. Tagesordnung: Vortrag. Theilnehmer, Tamen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. Grüne Giche, Rirdorf, 1 " Beide Maschinen und drei Sehmaschinen sind nach der New- York. Handels- 3tg." in Nordamerita in fast 200 Zeitungsdruckereien eingeführt. Von den größten deutschen Beitungen Amerika's, welche die Sehmaschinen angeschafft haben, sind zu erwähnen: Staats- Beitung"," Deutscher Herold" und" Morgen- Journal" in New- York,„ Freie Preſſe" und Abendpost" in Chicago; Westliche Post" und" Anzeiger" in St. Louis; Freie Presse" und" Volksfreund" in Cincinnati; Herold" in Milwaukee; Voltsblatt" und Beobachter" in Pittsburg; Anzeiger" und" Wächter" in Cleveland:„ Freie Zeitung" in Newark und„ Demokrat" in San Franzisko. Von 100 weiteren Beitungen, darunter 16 deutsche, sind ebenfalls Sehmaschinen bestellt worden. " Ein bemerkenswerther prähistorischer Fund ist jüngst in Predmost bei Prerau gemacht worden. Dort find feit einer Reihe von Jahren Knochenreste von mehr als 300 Mammuths aufgedeckt worden. Dieser Tage fand man neben Mammuthknochen die noch gut erhaltenen Knochenreste einer ganzen diluvialen Familie von sechs Personen. Besonders das Skelett des Mannes ist sehr gut erhalten und von riesigen Dimensionen. Der Fund ist um so interessanter, als er der erste dieser Art in Mittel- und Nordeuropa ist und biter- Bildungsfle, 2. und 4. Sonnabend im Monat, abends auch als eine Widerlegung der von dem dänischen Fachgelehrten aldemarstr. 14: Naturertenntniß. 1. und 3. Gonnabend im Monat, Abends Steenstrup aufgestellten Behauptung anzusehen wäre, daß gleich8-10% Uhr: Distutir Uebungen. Bei allen Unterrichtsfächern werden neue zeitig mit dem Mammuth teine Menschen gelebt haben. Direktor Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Vorsitzender ad. Maschka von der Oberrealschule in Teltsch wird in den Eine Anklage wegen Amtsvergehend und Anstiftung richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends erstatten. Neumann, Bajewalterfir. 3. Alle Aenderungen im Bereinstalender sind zunächsten Tagen der Zentralkommission in Wien Bericht hierüber zu demselben führte gestern den Gefangenen- Aufseher Paul Fint 9-11 Uhr: Uebungsfiunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Die Cholera. Breslau, 16. Auguft. Die Cholera nimmt und den Schreiber Friedrich Wilh. Fiedler vor die II. Ferien-& meralda, Tilsiterstraße 82 bei Hänice. Lyrania, Lands: im Gouvernement Petrifau bedenklichen Umfang an; bisher ftrafkammer des Landgerichts I. Fiedler ist ein im Kriminal- Sermannstr. 48. Ede Herrfurthfiraße, bei Heickaus. berger Allee 156 bei Goebel. Sanges Echo, Naunynftr. 86, bei Bubett. find amtlich 106 Todesfälle und 232 Erkrankungen gemeldet. gerichtsgebäude bekannter Mann; er hat wegen Verleitung zur Glück zu, Pasewalterstr. 3 bei Neumann. Gesundbrunner Die Panik unter der Landbevölkerung ist groß. Die Bewohner Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung bereits zwei Männerchor, Brinzen- Allee 10 bei Bergmann Männer- GesangJahre Gefängniß abgebüßt und verbüßt seit kurzer Zeit abermals verein Siebertranz in Brandenburg a. b. Havel, Mengert's Bolts einzelner Ortschaften tampiren anf den Feldern. Danzig, 16. August. Nach einer Meldung des Staatseine 2jährige Gefängnißstrafe, die ihm wegen schwerer Urkunden- garten, Bergfir. 6.- Gefangverein Sänger hain, Reichenbergerstr. 16, bei Soffmann. Deutsche Eiche II, Brandenburg a. d. Havel, Hauptstraße, fommissars wurde bei drei am 13. Auguft verstorbenen Matrosen fälschung auferlegt worden ist. Am 18. April ist Fiedler in einer Winter's Salon.- Frisch auf I, Friedrichsberg, Rummelsburgerstr. 23 bet des Dampfers Ella, der bei der Schäferei in Danzig lag, sowie Emil Neumann. Sängerlust, Luckenwalde, Beelitzerstr. 34 bei Otto anderen Straffache in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau freigesprochen. Schulze. Männer- Gesangverein Fortschritt, Königsbergerstraße 28 bei einem Manne in Neubruch( Kreis Thorn) durch die An dieser Sache war ein Ehepaar Rückert insofern interessirt, als bei Zeichniß bakteriologische Untersuchung Cholera festgestellt. es Fiedler zum Vorwurf machte, daß er einen Schuldschein rechts- Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend der geselligen Arbeitervereine betreffend Wien, 16. August. Das Amtsblatt des Obersten Sanitätswidrig hinter sich behalte. Die Rückert'schen Ghelente trachteten e Buſchriften, den Bund find zu richten an: P. Gent, Adalbertstr. 95. Sonnabend: raths beziffert die Anzahl der seit 7. April bis 12. August in danach, diesen Schuldschein herauszubekommen und da sie Geselliger Verein Deutsche Eiche, Ritterstr. 97 bei Bauer. Theater Galizien an Cholera verstorbenen Personen auf 882, wovon 365 Bitherklub Gemüth= wußten, daß Fiedler sich in Plößensee befand, entschloß sich verein Aurelia, Mendelssohnstr. 9 bei Miehe. Frau Rückert, am 1. Dezember der Frau Fiedler einen Besuch teit, Prenzlauer Allee 40, bei Drückler( jeden 2. u. 4. Sonnabend im Monat). lichkeit, Lindenstr. 105, Restaurant Bürgergarten. Nordklub Gesellig auf die letzte Woche entfallen. Stockholm, 16. Auguft. Bei einem am Dienstag aus Petersabzustatten. Bu ihrem Erstaunen traf sie bei dieser Gelegenheit Theaterverein effing, Blumenstr. 46 bei Tarmuschat( jeden 2. und burg mit dem Dampfer Norra Finland angekommenen Seenicht nur die Frau, sondern auch den Angeklagten Fiedler 4. Sonnabend). manne wurden durch die bakteriologische Untersuchung Cholera Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Turnverein an. Wie derselbe dorthin gekommen war, ist ein Räthsel, ich te( Mitgl. b. Deutschen Arb.- Turnerb.) turnt heute: 1. Männer- Abth. festgestellt. Der Seemann, dessen Aussehen gesund ist, erklärte, dessen Lösung dem Gerichtshofe oblag. Fiedler versuchte Friedensir. 37. 3. Männer- Abth. Boeckhstr. 21. 2. Lehrlings- Abth. daß er in Petersburg im Choloralazareth gelegen habe. Der zunächst, die Lösung durch eine Lüge zu durch eine Lüge zu erschweren: Staligerfir. 55-56. Gemischter Chor Gleichheit, Abends Uhr, Krante ist isolirt worden. im Restaurant. Mitglieder werden er behauptete, daß er dem Mitangeklagten, der ihn am Privat Theater- und Bergnügungsverein Weiße Konstantinopel, 16. Auguft. An Stelle der 24stündigen 1. Dezember zu einem Termin vor dem Untersuchungsrichter zu ofe, Sigung jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. jeden Beobachtung für Herkünfte aus Marseille wurde eine fünftägige Bühnenverband Normania, transportiren hatte, hinterliftiger Weise entsprungen sei. Der Monats bei Schumacher, Pücklerstr. 49. Angeklagte Fink gab aber der Wahrheit die Ehre und gestand jeden legten Sonnabend im Monat Si bei G. Leichniß, Königsberger: Quarantäne angeordnet, die in den Lazarethen von Klazomenä, Privat- Theater Gesellschafe Schiller, Sigung Abends 9 ühr Beirut oder Tripolis zu bestehen ist. zu, daß es der Ueberredungskunst des Fiedler gelungen sei, ihn bei Linte, Puitbuferstr. 24. Nach der egung: Fidelitas. Privattheater weich zu stimmen. Dieser hatte nämlich dem Beamten mit thrä- Gesellschaft Toni, Sonnabend 9% Uhr bei Zuleger, Swinemünderstr. 144. nenden Augen während des Transports erzählt, daß er zu Hause Theaterverein Berliner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15., Röpenickerstr. 55a. Vergnügungsflub Ostend, Sigung Sonnabend Abends einen fleinen, netten Jungen habe, der früher von ihm schlecht 9ühr mit Damen. Gäste haben Zutritt.- Bohemia, Sigung Sonnabend Rauchklub Blaue Wolte II, behandelt worden sei. Er werde nun von Sehnsucht nach dem Abend 9 Uhr bei Wolter, Schwedterstr. 17. Jungen verzehrt, und würde unendlich dankbar sein, wenn er Gigung jeden Sonnabend 9 Uhr im Restaurant F. Steuer, Weinstraße 22. Stattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Wuttte, Graudenzerstr. 2. diesen wenigstens vorübergehend sehen fönnte. Der Stattlub Revolution, Gigung jeden Sonnabend 9 Uhr bei Gerhardt, Beamte wies das Ansuchen zuerst zurück, da er aber selbst kurz vorher ein Kind verloren hatte, so wurde er durch die Bitten Fiedler's weich geñimmt und begleitete diesen vor dem Rücktransport auf etwa 15 Minuten nach dessen Wohnung. Seine Behauptung, daß er die Thür zu dem betr. Zimmer bewacht hatte und, da die Wohnung in der vierten Etage lag, auch teine Fluchtgefahr vorlag, konnte nicht widerlegt werden. Der Staatsanwalt erblickte in diesen Vorgängen den Thatbestand des§ 347 St.-G.-B. und beantragte gegen Fink zwei Monate, gegen Fiedler drei Monate Gefängniß. Der Gerichtshof schloß sich jedoch der Auffassung des Rechtsanwalts Dr. Sch windt dahin an, daß bei dem hier vorliegenden Thatbestande ein Entweichenlassen" oder eine vorfäßliche Befreiung" eines Gefangenen nicht vorliege. Es erfolgte deshalb die Freisprechung der beiden Angeklagten. ва Zwinglistraße genommen. firaße 28. daselbst aufGrünauerstraße 27.- Tambourverein uf, Sonnabends 9 Uhr bei Jakob, Inselstr. 1. Dansk Forening Freja, Oranienstrasse 51, Módeaften hver Lòrdag Kl. 9. Besógende ere velkomne. Danske Aviser findes i Lokalet. Deutscher sozialdemokratischer Leseklub in Paris. Rue St. Sonore 314 Cafe bu zion eufort, and her unbendichöffentliche Bersammlung; reiche Bibliothet, Zeitungen, französischer Unterricht. London. Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, der alte, von Rari Marr und Friedrich Engels 1846 mitbegründete wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. kommunistische Arbeiter Bildungsverein befindet sich nach. Dermischtes. Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wet Buchstaben oder eine Zahn anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. F. N. 32, 2. R. 100. Nein. Neue Hochstraße 36. Die Forderungen von Arbeitern für rückständigen Lohn verjähren in Preußen in zwei Jahren, gerechnet vom 31. 12. des Jahres, in dem die Forderung ent standen ist. Steindrucker Waldemar Schewe, Paukow. Ihr anarchistischer Namensvetter befindet sich in Haft: wozu also eine„ Berichtigung", daß Sie mit diesem Herrn nicht identisch sind? B. K. u. A. 2. Ehrenhafte Arbeiter lassen sich nicht mit Boykottbier traktiven. W. T. 37. Die Tabatarbeiter Genossenschaft hat hier mehrere Filialen. Wenden Sie sich an die Geschäftsstelle derselben, Hamburg- Eimsbüttel, Schäferstraße 19, 5 E. B. A. Die Ihnen ertheilte Antwort ist durch einen Eduard Mörike und die Politik. Eduard Mörike und die Politik. Unter diesem Titel Druckfehler entſtellt. Unter diesem Titel Druckfehler entstellt. Es muß heißen: Das Abzahlungsgesetz bringt das Berliner Tageblatt" in Nr. 413 ein Feuilleton, in tönnen Sie durch die Buchhandlung des Vorwärts" beziehen; welchem es heißt; die Guttentag'sche Ausgabe ist recht( nicht nicht") handlich und zuverlässig. 2. 2. 100 NO., R. 122. Sprechen Sie zwischen 12 und 1001. Mein. Bei euren Thaten, euren Siegen Anarchistenprozeß. In Prag wurde nach fünftägiger Mörife hat seine Leier grundsätzlich" niemals zum politiDauer am 13. d. M. der Prozeß gegen sechs der Verbreitung schen Lied gestimmt, das ihm, wie jede Tendenzdichtung, in anarchistischer Zeitschriften und Flugblätter angeklagte Personen liesster Seele zuwider war. Aber auch die glänzenden Siege der beendet. Die Geschworenen sprachen, wie die N. Fr. Pr." deutschen Heere haben ihm keinen einzigen Vers entlockt.. Es meldet, die Angeklagten Drobnik und Suda frei; Andreis wurde giebt eben Dinge, denen gegenüber auch ein großer Dichter sich Giner zu 8 Jahren schweren Kerkers, verschärft durch je einen Fasttag nicht groß genug vorkommt, um sie würdig zu besingen. in jedem Bierteljahre, Lebecka zu 6 Jahren schweren Rerfers solchen Stimmung dürfte die bekannte, sehr bezeichnende Strophe mit derselben Verschärfung, Drbohlav zu 15 Monaten, ver- aus dem Jahre 1870/71 ihre Entstehung verdankt haben: schärft durch allmonatliche Fasttage, und Scheda zu acht Monaten mit der gleichen Strafverschärfung verurtheilt. Die Geschworenen haben sämmtliche in bezug auf die Verbreitung des Flugblattes: ,, An die beherrschten Klassen Desterreichs" gestellten Fragen mit acht gegen vier Stimmen verneint, dagegen die auf die Verbreitung der czechischen anarchistischen Zeitungen Pomsta" und Volné Listy" bezüglichen Fragen mit großen Majoritäten bejaht. Die Angeklagten nahmen das Urtheil resignirt entgegen. Sie haben weder Berufung gegen dasselbe eingelegt, noch sich dieselbe vorbehalten. zu Wortlos, beschämt hat mein Gesang geschwiegen, Und manche, die mich darum schalten, Hätten auch besser den Mund gehalten. Die letzten beiden Strophen geben wir dem„ Berl. Tagebl." bedenken, darin hat es selbst ein treffendes Urtheil über qut. Feuilleton gebracht. Dann heißt es: reich!" " 1 Uhr vor. Linkhand. Die Forderung aus dem Miethsvertrag ist nicht verjährt. Sie thun gut, es nicht auf eine Klage ankommen zu lassen: die Unterschrift ohne Wissen Ihres Mannes tönnte als Urkundenfälschung aufgefaßt und bestraft werden. H. B. Dortmund. Königsberg. 46. A. S. 28. Soweit ohne Beeinträchtigung des Unterhalts der eigenen Familie möglich, müssen Geschwister in Preußen ein ander unterstützen. M. B. 77. 1. Nein. 2. Ja. Besuchszeit beschämt hat mein Gefang ge- verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. " schwiegen," tann das nicht auch wesentlich anders ausgelegt wer Altes und Neues Museum am Lustgarten. Besuchszeit täglich, mit den, als in der Art des Berl. Tageblatts"? Ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-3 Uhr, in den Wie, wenn diese Beschämung" und das„ grundsätzliche" 6 Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis Schweigen über die Siege des deutschen Militärs auf Rechnung 6 Uhr, Oftober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( unentgeltlich). Die Nationaleiner Antipathie gegen die den Völkern seitens der Regierungen gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-8 Uhr Soziale Uebersicht. aufgenöthigten Kriege selbst zu stellen wäre, welche Annahme( Montags ausgenommen). Sonntags im April- September von 12 bis Erhebungen und kein Ende. Von der Nothwendigkeit, noch an Wahrscheinlichkeit dadurch gewinnt, daß Mörife, als bei 6 uhr, im März und Ottober 12-5 Uhr, Februar und November 12 bis Januar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich).- Sunstgewerbedas Ladenpersonal vor all zu großer Ausbeutung zu schützen ihm die Nachricht von Mac Mahon's und Napoleon's Gefangen- museum, Bring Albrechtstr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags ausgenommen) im Sommer von 9-8 Uhr, im Winter von 10-3 Uhr, und die Dienstzeit desselben gefeßlich zu regeln, hat sich merk- nahme einlief, niederschrieb: würdiger Weise die Reichsregierung noch immer nicht überNoch habe ich kaum das Herz, daran zu glauben. Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Ottober und März 12-5 Uhr, O mein Bruder" Frankreich, mein Bruder" Frank- November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( Unentzeugen fönnen. Sie fährt fort, zu untersuchen". Diejenigen geltlich). Museum für Völtertunde, Königgräberstr. 120. Besuchszett wie im Kunstgewerbe- Museum( unentgeltlich).- ygtene- Museum, Vereine und Verbände, die sich über die Einführung einer allge= meinen Ladenschlußstunde" bisher noch nicht geäußert haben, Gleicht dieser Ausruf nicht einem Wehschrei darüber, daß klosterstr. 35. Besuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. Außers dem Dienstags und Freitags von 10-2 Uhr( unentgeltlich). Museum für Dieselben zwei zivilisirte Nationen sich in eingeimpftem, fanatischem Haß Naturkunde, Invalidenstr. 42. Besuchszeit Sonntags wie im Kunstsollen nachträglich noch Gelegenheit hierzu erhalten. werden jetzt, wie wir der„ Bresl. 3tg." entnehmen, vom Reichs- blutig zerfleischen, daß Menschen, die doch Brüder" sein sollten, gewerbe- Museum. Außerdem Montags und Sonnabends von 11-3 Uhr. fanzler ersucht, sich zu folgender Frage zu äußern: Empfiehlt es ohne sich je früher gesehen zu haben, einander als Feinde" Museum für deutsche Wolfstrachten und Erzeugnisse bes Hausgewerbes, Klosterftr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mitt vochs von 11-2 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: Erwachsene 50 Pf., Kinder 25 Pf., vorbehaltlich der bei der ersten Umfrage gewünschten gegenüberstehen, einander morden? Eisenbahnunfall zwischen Lorsbach und Eppstein. Vor- Vereine Sonntags 10 Pf. Reichs post- Museum, Leipzigerstr. 15. Ge= Ausnahmebestimmungen an Stelle der Festsetzung einer be stimmten Stundenzahl für die Ladenzeit eine einheitliche Laden- gestern Abend kurz nach 9 Uhr fuhr zwischen Lorsbach und Epp- öffnet Sonntags 12-2 Uhr, Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von 11-2 Uhr( unentgeltlich). Rathhaus, Königstraße. Geoffnet täglich ein- tein eine von Frankfurt abgelassene Reservemaschine auf den außer Donnerstag und Freitag von 11-8 Uhr( unentgeltlich). Aussichtsthurm schlußstunde etwa 8 Uhr Abends oder welche andere zuführen, oder welche Bedenken sprechen etwa gegen eine solche Limburger Personenzug. Es sind bei dem Unfall acht Personen 60 Pf. Kunstausstellung des Vereins Berliner Künstler. Die Reservemaschine sollte in Eppstein Wilhelmstr. 92. Sonntags 11-2 Uhr, Wochentags 10-4 Uhr. 50 Pf. Entree Anordnung? In Rücksicht auf den weiteren Fortgang der Unter- verwundet worden. Sternwarte, Endfeplaz 3a. Mittwochs und Sonnabends von 9 bts uranta, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. suchung werden bis spätestens zum 20. d. M. Aeußerungen in mit dem Personenzug treuzen. Statt in Lorsbach zu halten, 11 uhr Bormittage. dieser Angelegenheit erwartet. Hoffentlich werden die Gehilfen- da von Eppstein schon der Zug gemeldet war, ist die Invalidenfir. 67-82. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends. Aquarium, vereinigungen nicht verabsäumen, ihre Stimmen zu Gunsten Maschine durchgefahren und infolge dessen mit voller Fahr- Entree 60 Pf. Buschlag für Theater von 50 Pf. bis 2 M. geschwindigkeit gegen den Personenzug gerannt. Der Führer der Schabowftr. 14. Geoffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem legten Sonntag im Monat 25 Pf. Caftan's Panoptitum, Friedricheiner frühen Ladenschlußstunde zu erheben. Reservemaschine, Maschinenmeister Gg. Zuckviel aus Niederrad, straße. Eintrittspreis Geöffnet 10-10 Uhr. 50 Pf. Paifage, 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 f. hat, nach der Frants. 3tg.", innere Verlegungen davongetragen Panoptitum und verlor das Bewußtsein; sein Heizer, Karl Löb aus Gries- Panorama, Am Lehrter Bahnhof. Sonntags von 9-9 Uhr. Entree 50 Pf. Neapel Panorama am Bahnhof Thiergarten, zwei neue heim, erlitt einen Armbruch und ebenfalls innere Verlegungen. Dioramen: Katakomben bes Kapusincctlofte: 3 zu Palermo und Besuvausbruch Das Pmorama ist bis 17 Uhr Abends Das Personal des Limburger Zuges, bestehend aus dem Maschinen Soologischer Gerten, Lügowufer. Sonntags meister Grimm, Zugführer Reuter, Schaffner Kuhn, Heizer Heisler und Wagenwärter Meyer, ist mit leichten Verlegungen, meist am fich Versammlungen. Die Freie Vereinigung der Bauarbeiter hatte am 12. August ihre regelmäßige Mitglieder- Versammlung abgehalten. Der Referent, Kollege Gaßmann, sprach in einem recht beiMarine= Sonntags 25 Pf. Eintrittspreis. zu besichtigen. 50 f. Borita's arten mit Warmenhaus, Alt- Moabit 86-86 Eintrittsprets 60 Für den Inhalt der Injerate über nimmt die Redaktion dem Vublikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend', den 18. August. Leffing- Theater. Madame SansGene, Residenz Theater. Jugend. Bellealliance- Theater. Dinorah. Alexanderplat- Theater. botene Liebe. Ver National Theater. Susanne im Bade. Theater Unter den Linden. Der Zigeunerbaron. Apollo Theater. Vorstellung. SpezialitätenKaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Parodie Theater. Vorstellung. SpezialitätenAdolph Ernst- Theater. Charley's Tante. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Novität. Zum 8. Male: Novität. Susanne im Bade. Große Posse mit Gesang in 5 Aufzügen von Eugen Prudens. Musit von Adolph Wiedecke. Regie: May Samst. Unserm Freunde Wilh. Reich, Hol' Dir sonst der Kuckuck gleich, Doch an Deinem Wiegenfeste Wünschen wir Dir stets das Beste, Hoffen woll'n wir außerdem Für Dich und uns, so recht genehm: Eine Tonne, nicht boykottirt, O diese Wonne, das amüsirt." Na, Wilhelm, stich' man schon an, Wir halten uns ooch d'ran. Mehrere Stammgäste. Sozialdemokr.Wahlv. f. den 6. Berl. ReichstagsWahlkreis. Unser Mitglied 283/7 Rich. Böhlke, Maler, wird am Sonntag, den 19. d. M., Nachmitt. 3 Uhr, vom Moabiter Krankenhaus aus beerdigt. Um zahlreiche Betheiligung er sucht Der Vorstand. Vereinigung der Maler 11. v. B. D. Den Kollegen zur Nachricht, daß am 16. d. M. der Maler Richard Böhlke verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr vom städtischen Krankenhause Moabit, Ausgang Birkenstraße, aus statt. 180/8 Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Kaffenöffnung 5 Uhr. Anfang 7/2 Uhr Zentral- Kranken- u. Sterbefasse Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von Possen und Lustspielen, sowie Auftreten von Spezialitäten ersten Ranges. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, Nachm. 8 Uhr: NachmittagsVorstellung. Ein Fest auf der Bastille. Adolph Ernst- Theater 00 Wieder Eröffnung. Bum 275. Male: Charley's Tante. Schwant in 3 Atten v. Brandon- Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse in einem Aft von Eduard und Benno Jacobson. Musik von Franz Roth. In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Castan's Panoptikum. Hawaiische Königs- Tänzerinnen. Der Araber Hassan Ali, der schwerste Mensch der Welt Passage- Panopticum. Verband der in Buchbindereien, der Papier- und Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen. Mitgliedschaft Berlin. Montag, den 20. August, Abends 82 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobftr. 48a: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Die Arbeits- und Lohnverhältnisse in unserem Gewerbe nach der Statistit. 2. Die Anbahnung des graphischen Kartells. 3. Bestätigung zweier Vertrauenspersonen der Kartonbranche. 4. Mitgliedschaftsangelegenheiten. Die Abrechnung der Billets vom Sommerfest hat schleunigst zu geschehen. Der Vorstand. 74/9 Orts- Krankenkasse für das Tapezierer- Gewerbe zu Berlin. Mittwoch, 22. August, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 20. Abends 8 Uhr: Versammlung der Herren Arbeitgeber behufs Neuwahl von 4 ausgeschiedenen Vorstands- Mitgliedern. Abends 82 Uhr: Außerordentliche General- Versammlung der Vertreter der Arbeitgeber und der Kassenmitglieder. Tages- Ordnung: Beschlußfaffung über die von der höheren Verwaltungsbehörde festgesetzten Erhöhung der Beiträge. 2342b In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ersucht um pünktliches Er J. A.: Max Oest, Vorsitzender. scheinen. Orts- Krankenkasse der Sattler. Sonnabend, den 25. Angust, Abends 812 Uhr: Buchhandlung des, Vorwärts' Berlin SW., Beuthär. 2. Wir empfehlen zu herabgesetzten Preisen: Was thun? Erzählungen von neuen Menschen. Von N. G. Tschernischewsky. 1205 S. in 3 Bänden. Früher 15 M. jezt 4 M. Porto 30 Pf. Der Jude. Roman von E. Spindler. 3 Bde. Preis 1,20 M. Porto 20 Pf. Lassalle- Feier am 26. Auguft im Lokal des Hrn. Asche ( Fürsten Wolfgang), Landsberger Allee. Feftrede, gehalten vom Reichstagss Abgeordneten Arthur Stadthagen. Gesangvereine Friedrichsbergs, welche an der Feier mitwirken wollen, werden ersucht, sich bis zum 22. d. M. beim Genossen Weisflud, Wartenberg256/13 straße 68, zu melden. Die Vertrauensperson. außerordentliche General- Versammlung Bekanntmachung. in den ,, Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu der Verfügung der oberen Verwaltungsbehörde, betreffs auf 26 Wochen 2. Die Zahlstelle der Krankenkasse der Gürtler und Bronceure( E. H. 60) der Maler u. v. B. D. und des Sterbegeldes auj 75 Wi... Abänderung des§ 68. 3. Grsakwahl befindet sich seit Sonnabend, den Den Mitgliedern der Filiale VI, NW. Moabit, zur Nachricht, daß der Maler Richard Böhlke am 16. d. m. verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 8 Uhr vom städtiſchen Krankenhause Moabit, Ausgang Birkenstraße, aus statt. 178/2 Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Statt jeder besonderen Meldung allen Verwandten, Genossen und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Marie Misch, geb. Müller, am 15. August, Vormittags 88/4 Uhr, nach kurzen, schweren Leiden sanft ent schlafen ist. 23416 Der trauernde Gatte Benno Misch, Tischl., Wollinerstr.31 nebst 3 unmündigen Kindern. Die Beerdigung findet Sonntag, den 19. August, Nachm. 4 Uhr, von der Leichenhalle der Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allee, aus statt. Beerdigungsverein Berliner Zimmerleute. Sonntag, 19. Auguſt, früh 10 Uhr: Sigung bei Rieft, Weberstr. 17. 2336b Der Vorstand. 145 B. 1363. 93. 13 Beschluss. In der Privatklagesache des Fabrikbesitzers O. Weigert zu Berlin, Schloffer Karl eines Vorstandsmitgliedes der Arbeitnehmer. 4. Verschiedenes. 216/1 Achtung! Drücker!!! Der Vorstand. Achtung! 4. August, bei mir und empfehle hier mit allen Genossen mein 23466 Weiß- und Bairischbier- Lokal ( boykottfrei). H. Teichert, Adalbertstr. 15. Große öffentliche Versammlung Maler! am Dienstag, den 21. August, Abends 81/2 Uhr, in der Berliner Ressource, Sommandantenstraße. Tages Ordnung: 1. Bericht der Gewerbegerichts- Beisitzer. Kollegen J. Hartmann und R. Beyer. 2. Diskussion. 3. Aufstellung eines Kandidaten nebst Stell, vertreter. 4. Verschiedenes. 172/12 Wessel und Guirmann sind besonders zu dieser Versammmlung NB. Die Kollegen der Fabriken von Ehrich& Gräh, Wild u. eingeladen. Der Vertrauensmann: Paul Hetz, Strausbergerstr. 20. Heut Nachmittag erscheint: Maler! Dienstag, den 21. August, Abends 8 Uhr: Oeffentliche Versammlung in den Arminhallen. Näheres in der Sonntagsnummer oieses Blattes. 183/4 Der Vertrauensmann. 64 Pfd. Brot für 50 Pf. liefert Bäckerei Lübbeuerr. 10. Johann Stade. Die Erklärung von Frl. Bartholdt habe ich eigenmächtig einsehen lassen. Elise Beyer, Lübbenerstr. 22. Wie klage ich vor dem Gewerbe- Gericht? Roh- Tabak von Hermann Faber. 64 Seiten. Preis: 20 Pfennig. zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure. und Kolporteure, sowie vom Verlag Hans Baake, Berlin S., City- Passage. Neu eröffnet! 597 Oscar Basch Neu eröffnet! liejert zu soliden Preisen 498L Max Flatauer, Landsbergerstr. 72. Vereinszimmer mit Piano, bis zu 50 Personen zu vergeben. 23376 W. Kuke, Franseckistr. 6. stundenw., Buchführung, besorgt zus 51 wilde Weiber gegen den sofer Start Dri Herren- und Knaben- Garderoben- Geschäft eläfig kölln, Saarbrüderftr. 7. aus Dahomey. Das lesende Kind alt 134 Jahr. Empfehle allen Genossen mein neu eröffnetes wohl zu Berlin, wegen Beleidigung, wird auf Antrag des Privatklägers vom 23. Juni 1894 nach Anhörung des Angeklagten auf grund der§§ 702 Nr. 1, 773, 776 der Zivil- StrafprozeßOrdnung der Privatkläger ermächtigt, die von dem Angeklagten in der Verhandlung vom 18. Mai d. J. vor dem Königl. Landgericht I, Straffammer 8 hier abgegebene Erklärung: Hiermit erkläre ich dem Herrn Fabrik besizer Weigert, daß die von mir Weiß- u. Bairisch Bier- Lokal über denselben in der Wähler- VerMüllerstr. 7a. 2 Vereinszimmer von 15-30 Pers. find zu vergeben. 6062* Franz Gleinert, Müllerstr. 7a. Schmargendorf Restaurant ,, Sanssouci", Jeden Sonntag: Großer Ball. Großer schattiger Garten. Kegelbahn. Schöne Verbindungen von allen Richtungen. Kaffeeküche. Säle 3. Versammlungen u. Festlichkeiten. Bier: Reichenkron- Carlsberg empfiehlt 2338b.* W. Weiss. Evora- Bräu Fürth- Nürnberg, in vorzügl. Qualität empfiehlt in Gebinden von 17 Litern an, auch in Flaschen. fammlung vom 9. November 1893 in Meyer's Gesellschaftshaus gethane Aeußerung, er habe sich als von Amtswegen von dem hiesigen Gewerbegericht bestallter Vertreter eines armen Maurerlehrlings ein Honorar von 30 Pf. von letterem zahlen lassen, wie ich mich auf grund ge richtlicher Verhandlung überzeugt habe, durchaus umwahr und lediglich auf unglaubwürdige Information hin von mir gethan ist, welche ich benutzt zu haben bedauere. Ich bitte Herrn Weigert um Entschuldigung und habe mich zum Zeichen meines aufrichtigen Bedauerns verpflichtet, 50 M. an die städtische Armentasse zu zahlen. mit der Unterschrift des Angeklagten ,, Karl Driwohl, Schlosser" in der hiesigen Zeitung Vorwärts" auf Kosten des Angeklagten zu veröffentlichen. Gleichzeitig wird der Angeklagte zur Vorauszahlung der Insertionskosten in Höhe von 8 Mt. verurtheilt, unbeschadet des Nechts des Privattlägers auf eine Nachforderung, wenn die Vornahme der Handlung einen größeren KostenBerlin, den 18. Juli 1894. Otto Linke, Lagerhof 3. aufwand verursacht. Telephon Amt III Nr. 404. Echtes Münchener Export- Bier Kgl. Amtsgericht I. Abtheilung 145. gez. Netbandt. 6079 89. Landsberger- Straße 89, ( Ecke Kleine Frankfurter- Straße) Billigste Bezugsquelle des Nord- Ost. Selbst der billigste Artikel ist von bestem Sitz und guter Nath. Restaur. wöchentl. 8 halbe Tonnen Bairisch, 2 halbe Tonnen Weißbier, f. 300 m. verkäuflich. Näh. Mulachitr. 9, Zigarrengeschäft. 23506* Zwei Zimmer gediegene NusbaumMöbel, Regulator, Bilder billig Anfertigung nach Maass innerhalb kurzer Zeit. verläuft. Schulzendorferstr. 2 I links. Sonntags geöffnet von 7-10 und 12-2 Uhr. Material, Holz- u. Kohlengesch. sof. todeshalb. spottbillig zu verk. Rigdorf, 502* Herrfurthstr. 33. Deutsche Herren- und Knaben- Moden. Ein Vereinszimmer mit Piano int Liefere Konfirmanden- Anzüge von guten Stoffen 12, 15, 16,50 bis 28 M. 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Byokott enthalte, verfuhren ihre verständigeren und weiter Der Kampf von damals hält den Vergleich mit dem gewaltigen in den Jahren 1871 mnd 1872. blidenden Vorgänger nach genau bemfelben Rezept, wie die Krieg, den die Arbeiterschaft heute zu führen gezwungen iſt, gevom organisirte Arbeiterschaft heute. Daß die Adler- und die Schöne wiß in vielen Stücken nicht aus. Heute kämpft die berger Schloßbrauerei damals wie heute partiellen Arbeiterschaft von ganz Berlin, und zwar um Ziele, Boykott betroffen wurden, ist zwar nur eine neckische Laune des deren fittliche Erhabenheit auch nicht entfernt einen Bufalls, macht im übrigen aber die Aehnlichkeit nur noch voll- Vergleich mit den Motiven der Wirthe von 1871 zuläßt. kommener. Und wie die Ziele der Unterdrückten in dem heutigen Bierkrieg Die Brauereien waren diesmal auf längeren Kampf gerüstet, idealer find, so ist das Schlachtfeld ausgedehnter. Aber dafür glaubten sie doch, gestützt auf ihre Organisation, ihrer Forderung fallen die Schläge, welche die kämpfende Arbeiterschaft austheilt, Geltung verschaffen zu können. Sie drehten daher den Spieß auch umso empfindlicher, und die Ausdauer, die von ihr in dem um und drohten nun ihrerseits mit einem Boykott gegen die nunmehr drei Monate währenden Krieg bewiesen worden ist, renitenten Wirthe. Zu diesem Zweck sandten sie den Gastwirthen giebt uns die Gewähr, daß es wie damals einer kleinen Kategorie unter dem 6. Januar 1872 folgendes Birkular zu: von Geschäftsleuten, so heute den hunderttausenden kämpfenden Arbeitern gelingen wird, den Uebermuth des Großprozenthums nach Gebühr zur Raison zu bringen. gegangen und hat gegen die Arbeiter Stellung genommen. Die klugen den Beschluß des Vereins betreffs Exkludirung der drei Brauereien Arbeiter- Sanitäts- Kommission. wieder zurückziehen oder aber inbetreff etwaiger später seitens des Vereins zu exkludirenden Brauereien nicht geben werden. Sollten Sie die Unterschrift verweigern, so erklären Ihnen die unterzeichneten Brauereien, daß sie Ihnen vom Sonntag, den 7. ab überhaupt kein Bier mehr verabfolgen werden." " = Im ganzen Verlauf des Berliner Bierboykotts hat bisher niemand eine sonderbarere Rolle gespielt, als die Gastwirthe. Daß sie, wie jeder foulante Kaufmann, für die Interessen ihrer Kunden hätten eintreten oder daß sie sich gar aus moralischen Gründen auf die Seite der angegriffenen Arbeiterschaft hätten stellen sollen, wollen wir nicht verlangen; nicht verlangen; ist doch in unserer tapitalistischen Epoche der eigene Vortheil fast das einzig ausschlaggebende Motiv. Aber nicht einmal diesen haben die Herren Gastwirthe wahrzunehmen verstanden. Anstatt die gute Gelegenheit, die sich ihnen ohne ihr Zuthun bot, zu ergreifen und den ausgebrochenen Boykott als Hebel zu benutzen,„ Der Verein der Lagerbierbrauereien von Berlin und Umum durch ihn den Druck der übermächtigen Brauereibesitzer ab- gegend richtet hiermit an Ew. Wohlgeboren die Aufforde: zuschütteln oder doch etwas zu erleichtern, ist ein großer Theil rung, durch Namensunterschrift untenstehend zu beschei= von ihnen mit fliegenden Fahnen ins Lager der Brauer über- nigen, daß Sie persönlich Ihre Namensunterschrift unter Herren scheinen gar nicht zu bedenken, daß der Brauerring seine Macht, Adler- Bierbrauerei, Aktien Braugesellschaft Moabit und Schloßdie er heute den Arbeitern, den letzten Konsumenten, fühlbar brauerei Schöneberg nicht gegeben haben resp. Die bereits gegebene Es ist eine bekannte Thatsache, daß die eine Art der Bes machen will, ebenso gut und noch viel leichter gegen die direkt schäftigung für den Arbeiter gefährlicher ist als eine andere, und von ihm abhängigen Zwischenhändler, die Gastwirthe, fehren daß es Berufe giebt, die schon bet geringer Dauer selbst einen fann. Dem gegenüber dürfte es nicht uninteressant sein, einmal fräftigen Organismus zu Grunde richten fönnen. G3 ist eine daran zu erinnern, daß der erste Berliner Bierboykott zwar einfache Forderung der Menschlichkeit, daß der Unternehmer die auch durch Provokationen der Brauereibesizer entstand, daß Gefährlichkeit solcher Betriebe durch geeignete Vorrichtungen diese Provokationen aber nicht, wie heute, gegen die Arbeiter- Selbstbewußtes und herrisches Gebahren war schon vor mildert und alles thut, was zur Erhaltung der Gesundheit der schaft, sondern gerade gegen die Gastwirthe, die heutigen Ring- 22 Jahren eine Brauer- Eigenschaft. Die Gastwirthe und Re- für ihn Arbeitenden nach unseren hygienischen Kenntnissen freunde", gerichtet waren. staurateure waren aber durchaus nicht geneigt, auf diese Dro- erforderlich ist. Aber in der kapitalistischen Gesellschaft kommen Im Oktober des Jahres 1871 beschlossen die Berliner Weiß- hung zu Kreuze zu kriechen; war ihnen doch begreiflicher Weise Menschlichkeit und Hygiene gegenüber dem Profit nicht in Bebierbrauereien, den Wirthen die bis dahin üblich gewesene Rabatt- ihr Sieg über die Weißbier Brauereien noch zu frisch im Ge- tracht. Was erstere versäumt haben, sollen dann die Kranken-, Tonne nicht mehr zu gewähren. Dies Vorgehen mußte„ die dächtniß. Wieder hielten sie eine Versammlung ab. Das Unfall, Alters- und Invaliditätsversicherungen wieder gut Schänker und Verleger der fühlen Blonden" in den Harnisch menschenentwürdigende" Schriftstück, wie ein Redner das Zir- machen und den Unternehmer von seiner Schuld ent bringen, traf er sie doch an ihrer empfindlichsten Stelle, am fular benannte, welches diktatorisch verlangt, hunderte von an- lasten. Aber abgesehen davon, daß dieselben zeitlich eigenen Geldbeutel. Im Handwerkervereins- Saale hielten sie fässigen Bürgern sollen auf Befehl einiger Direktoren sofort und räumlich nach den verschiedensten Richtungen hin beschränkt eine große Versammlung und beschlossen, keiner der feiner der an eine gegebene Unterschrift zurückziehen, wurde in jener Versamm- sind, haben sich unsere gefeßgebenden Faktoren bislang noch nicht wesenden Weißbier- Schänker und Verleger dürfe ferner von einer lung einhellig verworfen. Man erklärte, daß die Versammlung zu der Ansicht bekehren lassen, daß wohl selten ein so be= Brauerei Weißbier entnehmen, welche die Gewährung der Rabatt- es für unter ihrer Würde halte, auf ein derartiges Zirkular zu rechtigter Anspruch auf Bezug der Unfallrente vorliegt, als da, Tonne verweigere. Zur strikten Durchführung dieses Beschlusses antworten. Auch sonst wurden gegen die Brauereien laute wo durch die Wirkung einer notorischen Berufskrankheit" der verpflichtete man sich durch Ehrenwort. Am 28. Oftober 1871 Klagen geführt, so sollten sie ungleiche Maße haben, das Körper des Arbeiters meist zu dauernder, immer aber zu stark trat dieser, so viel uns bekannt, erste Berliner Bierboykott*) in eine Achtel enthalte 28, das andere 36 Seidel, je verminderter Leistungsfähigkeit verurtheilt ist, und auch alles zuKraft, aber nach einigen schwachen Gegenversuchen und schon nachdem der Bierfahrer, der übrigens zu schlecht be- sammen wäre nicht im stande, dem Arbeiter, der wie in dem bald mußten die Brauereien von ihrer Weigerung Abstand zahlt werde, Spundgeld erhalte oder nicht, je nachdem heute zu schildernden Falle nach nur 3jähriger Thätigkeit im nehmen. Der erste Bierboykott endete in Berlin durch der Gastwirth Kredit beanspruche oder baar bezahle und der Beruf dauerndem Siechthum verfallen ist, auch nur annähernd das einhellige und energische Vorgehen der Weißbierwirthe mit gleichen. Da man gesehen hatte, daß die bloße Androhung des das zu ersetzen, was die Gewinnsucht der Fabrikanten zugleich der unbedingten Niederlage der Brauereibesitzer. partiellen Boykotts nichts gefruchtet hatte, sondern daß im Gegen- mit seiner Beschränktheit gegenüber den Forderungen der Ge Waren so die Weißbierbrauereien mit ihrem Versuch, auf Kosten theil dadurch der ganze Verein( Ring" würden wir heute werbehygiene an ibm in wirklich frivoler Weise gesündigt hat. der Gastwirthe einen größeren Gewinn einzuheimsen, nicht durch sagen) zu solidarischem Vorgehen veranlaßt war, so ging man Unsere heutigen Betrachtungen gelten den in Berlin vor gedrungen, so glaubten die ,, Aktien- Bairischbier- Brauereien" im Ver- nun einen Schritt weiter und beschloß einstimmig, diesen handenen Dampffandbläsereien. trauen auf ihre Organisation mit demselben Manöver einen besseren partiellen Boykott gegen die drei Brauereien jetzt wirklich Das Tilghman'sche Sandstrahlgebläse ist ein Apparat, in Erfolg erzielen zu können. Sie hatten sich, wenn auch wohl nicht alle, ins Werk zu sezen. Um diese Exkludirung" streng welchen ein starker Dampistrahl geleitet wird, der aus einem wurde können, im Verein der Lagerbierbrauereien von Berlin und Umgegend, ein durchführen zunächst die gewählte Gefäß Sand auffangt und gegen den zu bearbeitenden Körper vollständiges Seitenstück zu dem heutigen Ring, zusammengeschlossen. Kommission in Permanenz erklärt und sodann ebenfalls durch schleudert. Der Sandstrahl wird dazu verwendet, um GlasEnde 1871 erließen die Brauereien plötzlich eine öffentliche Bekannt einstimmigen Beschluß eine„ Streittaffe" gegründet, zu welcher scheiben zu mattiren oder sie mit Figuren und Verzierungen zu machung: sie würden den Preis der Tonne Bier vom 1. Januar jeder je nachdem 1, 2 oder 3 Thaler wöchentlich als Beitrag versehen. Bei ungenügender Umkleidung des Apparates wirbelt ab auf 72 Thaler erhöhen. Wieder traten die Wirthe zusammen, um zahlen sollte, um Biervorräthe anzuschaffen und Wirthe, welche fein der trockene und seine Sandstaub in mächtigen Staubwolten auf und ihre Gegenmaßregeln zu treffen; und hatten sie im Oktober ge- Bier bekommen könnten, durch Lieferung von Bier oder durch Darlehen hüllte den Arbeiter, der die Maschine bedient und oberhalb dersehen, wie vorzüglich ein energischer Boykott wirken kann, so zu unterstüßen. Wie scharf man vorzugehen entschlossen war, zeigt selben auf einer Leiter zu stehen gezwungen ist, vollständig ein. versuchten sie jetzt, sich durch das gleiche Mittel dieser unter anderem, daß in dieser Versammlung ein Antrag, jene drei Der Arbeiter fann zwar zum Schutz Respiratoren benutzen; je neuen Vergewaltigung zu erwehren. Sie hielten wieder exkludirten Brauereien sollten auch dann exkludirt bleiben, wenn schneller jedoch die Maschine transportirt, desto rascher muß auch eine Versammlung und beschlossen, nach gehöriger Vorbereitung der alte Bierpreis wieder eingeführt sei, nicht nur gestelit werden er arbeiten. Dadurch wird sein Athem beschleunigter, unruhiger einen Aufruf an das biertrinkende Publikum drucken zu lassen, konnte, sondern daß er bei einem großen Theile der Versammlung und geht in ein förmliches Röcheln über. In solchem Falle be von welchem jeder Gastwirth in seinen Zimmern zwei lebhafte Zustimmung fand. Nach längerer Debatte erst errang hindern die Respiratoren die Arbeit und werden daher nicht ver Exemplare aushängen sollte. Außerdem verpflichteten sich alle An- schließlich doch der versöhnliche Weg, die Exkludirung nach Einwandt. wesenden durch Namensunterschrift, aus den 3 Brauereien: Adler führung des alten Preises aufzuheben, die allgemeine Zustimmung. Die Sandbläserei von Danneleit u. Klein, ( Schwendy), Arends( Moabit) und Schöneberger Schloßbrauerei Wenn die Brauereien geglaubt hatten, durch ihre Drohung Inh. Pelizeus, Schützen str. 30, befindet sich in ganz für das ganze Jahr 1872 fein Bier zu beziehen. Für den Fall mit dem Gegenboykott die Wirthe von der strikten Durch miserablem Zustande. Die Holzverkleidung des Gebläses ist undicht der Uebertretung dieser Verpflichtung wurden 25 Thaler Kon- führung der Erfludirung" abschrecken zu können, so mußten und an vielen Stellen vom Sand durchschlagen, so daß der Sandstanb ventionalstrafe festgesetzt. Während heute die Herren Gastwirthe sie nun das Gegentheil erfahren. Der Boykott wurde ganz streng den ganzen 2,48 m hohen Gebläseraum erfüllt. Um die Staubdurchgeführt und zeigte gar bald seine vorzügliche Wirkung. ableitung durch die zwei offenen Fenstern nach dem Hofe zu verhindern, *) Das Wort Boykott war damals noch nicht bekannt; die Eine Brauerei um die andere gab allmälig nach und so wurde befindet sich vor denselben ein Dampfrohr, welches Dampf ausBerichte sprechen wenigstens nur von Exkludirung oder von der Boykott thatsächlich zu gunsten der Wirthe entschieden. Auch strömt. Bei schwüler Witterung verbreitet sich der Staub über Bierstreiks. in diesem Falle hatte das energische Zusammenhalten der Wirthe die ganzen Treppen, auch der zwei Treppen befindliche ArbeitsLiterarisches. " " gl. " ―S etwa die Hälfte der Legionäre ausmachen, ein wenig anheimelndes wie das vorliegende der Bewegung mehr schaden als sie nügen. Bild der greulichen Zustände, die der unglücklichen Legions. Etwas Harmonie- Dusel enthalten sie auf alle Fälle. Der Anarchismus und das Recht der Schwachen oder die rekruten warten. Leider giebt es viel zu viel allgemeine Fontane's Führer durch die Umgegend Berlins, 3. Theil, drei Grundübel unserer Zeit. Von Dr. Eduard Raisonnements und nur wenig greisbare Thatsachen. Soweit Westen und Süden. Preis 50 Pfennige. Berlin, F. Loewenthal. Berlin, Hermann Brieger. 1894. fann die Schrift indeß eine ganz ersprießliche Wirkung haben. Fontane u. Co. Wieder eine Schrift mit einem schwerwiegenden Titel und Wie erstaunt man aber, wenn Herr v. Nordeck, nachdem er die Der dritte Theil dieses nützlichen Handbüchleins giebt wiewindigem Inhalt! Die drei Grundübel unserer Zeit." Wie französische Regierung und das französische Volt in den stärksten der eingehende Information über die westliche Umgebung Berlins. das großartig und" mystisch klingt, ganz ungerechnet den Ausdrücken verurtheilt, weil sie solche Zustände dulden, an zu bemängeln hätten wir nur, daß die beigegebene Karte sich Anarchismus" und das Recht der Schwachen. Herr anderen Stellen ganz ungenirt die deutsche Regierung zur nur bis zur Stadt Potsdam ausdehnt und deren schöne westliche Loewenthal versteht die Titelreklame, als wäre er bei der Bildung einer Fremdenlegion auffordert, um unsere herrlichen und südliche Umgebung unberücksichtigt läßt. Dafür, sollte der Goldenen 110 in die Schule gegangen. Den Anarchismus Kolonien damit im Zaume zu halten. In dieser Schrift zeugt Raum der Karte nicht weiter ausgedehnt werden, hätte lieber erklärt er für einen Guerillafrieg um das Recht auf Arbeit". eine solche Aufforderung von einer argen Konfusion der fittlichen der ganze östlich vom Wannsee gelegene Theil, der in der GruneWird dieses gewährt auf nähere Details für die Ausführung Begriffe. Es macht den Eindruck, als ob es in Wirklichkeit dem waldtarte sowieso bereits berücksichtigt war, fortgelassen werden dieses Rechts verzichtet Herr Loewenthal als großer Geist und Verfasser nur auf die schriftstellerische Ausbeutung eines tönnen. Dann werde Platz gewonnen für die Ausdehnung der Weltprophet natürlich so ist das erste Grundübel unserer Zeit sensationellen Stoffs antomuit. Karte nach Westen. gl. gehoben. Dem zweiten, dem Militarismus, tommt man bei Georg Niclas Dümmel, der bedeutendste österreichische durch Einführung internationaler Schiedsgerichte. Soweit ist der Sieg der Wahrheit". Zeitbild in 4 Aufzügen. Nach der Erzählung A. Dito Waluer's:" Das Patent". Für die Dialekidichter nach Stelzhammer, ist wahnsinnig geworden und Loewenthal, der Prophet, nicht gerade originell. Nun aber Bühne bearbeitet von Paul Reichenbach. Bielefeld 1894. mußte in eine Anstalt gebracht werden. Dümmel war in Eger Tommt er, zum dritten, heraus mit seiner ureigensten Erfindung: Verlag der Bolkswacht". Preis 40 Pf. geboren und von Haus aus Schustergeselle. Als solcher verdiente das dritte Grundübel ist, daß die sündige Welt noch immer nicht Enthält die Bekehrung" eines probigen Fabrikanten und er bei angestrengter Arbeit 3 höchstens 4 Gulden die Woche, ohne sich dazu verstanden hat, die" Religion des Cogitantenthums, den Sieg eines Arbeiters, der es bis zum Schwiegersohn eines Kost. Später arbeitete er in einer Granit- und Syenit- Schleiferei. d. h. die Religion des fortschreitenden jeweilig besten Wissens Kommerzienrathes bringt. Die Sprache des Wertchens ist die Vor einiger Zeit wurde er brustkrank und dadurch arbeitsunfähig. und Gewissens" sich zu eigen zu machen. Indifferenz des Staats so beliebte Sprache der Familienblätter, verbrämt mit einigen hatte er früher gedarbt, so mußte er jetzt hungern. gegen die Religion sei eine falsche Forderung. Der Staat müſſe poetischen" Phrasen. Selbst Verstöße gegen den allgemeinen erst tiefsinnig und vor kurzer Zeit tobfüchtig. Dümmel, der tuch das Cogitantenthum zur Staatsreligion machen." Der autori- Sprachgebranch fehlen nicht. Man sagt: Vertieft sein in etwas, eine Zeit lang Schriftführer des Arbeiter- Fortbildungsvereins in tative Schwerpunkt des Cogitantenthums liegt in und nicht anders. Ich glaube recht gern, daß das Zeitbild Eger war, hinterläßt Frau und Kind. Die reiche Stadtgemeinde Cogitanten Akademie, welche zum Zweck hat, an unseren Genossen in kleineren Städten gefallen hat. Aber das Eger, deren Ruhm der unglückliche Dichter in alle Lande trug, der Erweiterung, Vertiefung und Klärung der menschlichen ist nicht das Berdienst des Autors, dessen Werk mit der Kunst hielt ihn nicht für würdig des einfachsten GemeindedienerErkenntniß zu arbeiten. In der Cogitanten- Akademie ist die weiter nichts zu thun hat. Die Arbeiter freuten sich, weil der pöstchens. Philosophie al3 Organ esoterisches im Stücke vorkommende Unternehmer von einem Arbeiter überReligion an der Arbeit."( Welch wundervoller Satz!) wunden und zum Nachgeben gezwungen wurde. Am besten sind Nur die angeborene Bescheidenheit verbietet augenscheinlich die 3. und 4. Szene des vierten Aufzuges. Auch der Photograph Herrn Dr. Eduard Loewenthal, sich als auserwählten Rektor und Kunstmaler ist nicht übel charakterisirt. Den vorgeschrittenen Dieser Akademie und Hohenpriester des Cogitantenthums zu Arbeitern der großen Städte wird das Stück, dessen Tendenz in proflamiren. Wir kommen hiermit diesem tief gefühlten Be- den Worten liegt:„ der ganze Fehler unserer Zeit besteht darin, dürfniß nach und hoffen, so auch unser Scherflein zur Be- daß sich fast alle einbilden, nur in der Verfolgung ganz selbst itiaung der drei Grundübel unserer Zeit beizutragen. gl. füch tiger, fleinlicher und persönlicher Ziele ihre Befriedigung Sibirien in Frankreich. Schilderungen von Erich v. Nordeck. und ihr Glück finden zu können, während in Wahrheit fein Berlin 1894. Bei Hugo Schildberger. Mensch anders glücklich werden kann, als im andern; feiner Der Titel dieser Schrift ist in sensationellen Anklang an mehr gewinnt, als wenn er seinen Egoismus verliert Kennan's sibirische Schilderungen gewählt, sehr unzutreffender etwas weniger gefallen. Sie werden es gleich heraus haben, Weise, denn es handelt sich nicht um Gefangene, sondern daß der Sieg der Wahrheit" in Wahrheit nichts weiter ist als Es wäre um die Fremdenlegion. Der Verfasser hat in derselben eine Birch- Pfeifferiade in zeitgemäßer Ausstattung. als Offizier gedient und entwirft zur Abschreckung Deutscher, die übrigens noch zu untersuchen, ob nicht solche gutgemeinte Stücke 0 der der Er wurde Eingelaufene Druckschriften. Ein Blick aus der heutigen Anwaltschaft heraus. Von S. Fuchs 1, Rechtsanwalt, Karlsruhe. Verlag von A. Bielefeld's Hofbuchhandlung Erlösung aus sozialer Noth! Bon Pfrof. A. Rind late. Berlin. Verlag ( Liebermann u. Ko.) von W. Homborg, Behrenstr. 34. nachklänge. Ein paar Jnterjektionen. Von Seinr. Pudor. München, Verlag von H. Pudor, Giselaftr. 25/ II. storfer. 8. Heft. Wien VIII, Berlag der Deutschen Worte", Langegaffe 15 entsche Worte. Monatshefte, herausgegeben von Engelbert Perner und C. F. W. Fest in Leipzig. Die Nothwendigkeit der Reform der preußischen Disziplinargefeggebung, insbesondere die Dienstvergehen der Richter. Bon Seidler, Rechtsanwalt. Landsberg a. W. Jm Selbstverlag. ausschak des Wissens.( Sefte 61 bis 100 erschienen.) Berlin. Berlag 23. Paulis Nachf.( S. Jerosch), Göbenstr 6. Köhler. Leipzig. Kommissionsverlag: Emil Grude, Königsstraße. Pierre Natur des Menschen und der soziale Fortschritt. Von Oswald raum der Arbeiterinnen hat barunter zu leiden. Durch die Decke des Gebläseraums( er befindet sich drei Treppen hoch unter dem Dach) sickert das Wasser durch, wenn es regnet; ein Balken hat sich so gesenkt, daß die Decke bogenförmig ist und einzustürzen droht. Neben diesem Raum befindet sich, getrennt durch eine Holzwand mit Schiebethür der sog. Abwaschraum. Hier werden die geblafenen Scheiben abgewaschen und mit Sägespähnen abgetrocknet. Das in dem Kasten abgestandene Wasser, die feuchten Sägefpähne und der von dem Wasser halb verfaulte Fußboden verbreiten einen penetranten Geruch. Abhülfe müßte geschaffen werden durch Asphaltirung des Fußbodens mit Abflußgelegenheit. In den gesammten Räumen der Fabrik Auf demselben Flur mit dem Gebläßraum befindet sich die Wohnung eines Feuerwehrmannes, bei den der Staub bis in die verschlossenen Schränke bringt, so daß sich alle Sachen fandig anfühlen. Derselbe hat sich schon mehrfach beschwert, ist jedoch immer wieder beschwichtigt worden. feine Spud näpfe. Soziale Meberlicht. Bertrag mit der Gesellschaft gehindert ist, vor dem Jahre 1900 elektrische Kraft zu Beleuchtungszwecken abzugeben, so soll bis dahin der in dem Werte erzeugte Strom nur zum Betriebe der Lokalbahnen, sowie zu gewerblichen und industriellen Zwecken Unternehmer- Ning. " zum 5. März bei einem Einbruche betheiligt haben könne. Hüber erklärt, daß er seine Angaben jederzeit gerichtlich zu bezeugen und beeiden bereit sei, da er es für seine Pflicht halte, für einen Der Arbeitgeber ist in teinem Falle berechtigt, Rechtsanwalt Dr. Schwindt hat nun auf grund vorstehen. die Invaliditätstarte dem aus der Arbeit unschuldig Verurtheilten einzutreten. scheidenden Arbeiter vorzuenthalten. So entschieb das Bochumer Amtsgericht und verurtheilte einen der Thatsachen einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens Arbeitgeber, der die Karte eines Arbeiters nicht hatte heraus gegen Rodrian beantragt. Um die Arbeitsverhältnisse auf einer Musteranstalt gegeben, zu 3 M. Geldstrafe. Ausnahmebestimmungen für die Sonntagsruhe. In im Sinne der kaiserl. Botschaft, der königl. Grube Königs einer unlängst an den Bundesrath gesandten Eingabe hat der hütte" handelte es sich bei einer Anklage wegen Beleidigung, Vorstand des Vereins der deutschen Hutindustrie petitionirt: auch welche den Tischler Franz Woyciechowsky vorgestern vor die feine Industrie als Saifonindustrie anzuerkennen, und den Faneunte Ferien- Straffammer des Landgerichts I führte. Der Anbrikanten ausnahmsweise zu gestatten, au je vier Sonntagen vor geklagte, der zur Zeit eine ihm wegen Beleidigung auferlegte Ostern und Pfingsten in ihren Fabriken arbeiten lassen zu batteur unseres in polnischer Sprache erscheinenden Parteis viermonatliche Gefängnißstrafe verbüßt, ist verantwortlicher Res tönnen. Organs. In einem Artikel des letteren wurde u. A. behauptet, Wie sehr der profitfüchtige Kapitalismus dem Fort: daß auf der„ Königshütte" den Arbeitern mit dem Stocke gelohnt schritte der Entwickelung hinderlich ist, zeigt wiederum eine aus werde, daß dort die großen Herren Villen mit elektrischer Bes Der entwickelte Staub tönnte auf einen minimalen Theil Krefeld kommende Nachricht. Dortselbst haben die städtischen leuchtung bewohnen, während Frauen und Kinder der Arbeiter reduzirt werden, wenn an jeder der 4 Ecken ein Staubfänger Behörden dieser Tage die Errichtung eines Elektrizitätswerkes Hunger leiden 2c. und es wurde ausdrücklich der Schachtmeister angebracht würde, wie sie in einer anderen kontrollirten Fabrit beschlossen, das auf einem inmitten der Stadt gelegenen städtischen Prohaska als ein solcher genannt, der verschiedenen Arbeitern bereits vorhanden sind. Grundstücke erbaut werden soll. Da die Stadt aber durch den Große Klage wird von den Arbeitern darüber geführt, daß war die Beiträge für die Altersversicherung vom Lohn abfeine der Fabrikant schon immer 2 Tage vorher von den Besuchen der gezogen, aber nicht die Marken in die Quittungskarten eingeklebt und in einem Falle einen Arbeiter, der Behörde unterrichtet ist, worauf dann die Maschine ohne Sand Quittungstarte verlangt, mit einem Rührscheidt durchgeprügelt Laufen gelaffen wird. Natürlich findet dann der Herr, daß die habe. Einige Zeugen, auf welche sich der Angeklagte berufen hat, Sache überhaupt nicht staubt. Es ist schon mehrfach der Versuch verwendet werden. haben bei ihrer kommissarischen Vernehmung diese Anschuldigun gemacht worden, den Herrn allein zu sprechen, an der luchs- Die Pinkertons in Deutschland. Die Nachricht, daß auf gen bestätigt, der Schachtmeister Prohaska dagegen bestritt die artigen Aufmerksamkeit des Meisters aber immer gescheitert. Die Dampf Sandbläserei von Louis Jessel, der Beche Tremonia" bei Dortmund 20 Arbeiter ausgesucht Richtigkeit derfelben, gab aber zu, daß es bei Lohnzahlungen 3immerstr. 64- der Herr ist vereidigter Sachworden sind, um bei Streits die Zechenanlagen zu schützen". öfter zu erregten Szenen gekommen sei und er in einem Falle, Der bestätigt sich nicht nur, sondern wird auch auf allen im Dort in welchem er sich bedroht fühlte, zu dem Rührscheidt gegriffen verständiger vorschriftswidrige Einrichtungen. Sand muß zum größten Theil von dem die Maschine mit Bestimmtheit aus einer anscheinend inspirirten Notiz hervor, hältnisse in" Königshütte" besprach und die Bergebung der Ardem die Maschine under Stadtgebiete belegenen Zechen durchgeführt. Das geht habe. Durch einen zweiten Artikel, welcher gleichfalls die Ver bedienenden Arbeiter auf einer für diese Last schon zu werden, welche das Dortmunder Polizeiorgan, die Dortm. 3tg.", beiten an Unternehmer kritisirte, fühlte sich der Bergrath Dobers alten und gebrechlichen Leiter hinausbefördert beleidigt. Der Staatsanwalt hielt beide Beleidigungen für erdieselbe ist nicht fest angebracht und führt dicht an der veröffentlicht. Es heißt dort: Die Polizei- Verwaltung hat die Vertretungen der im hiesigen wiefen und beantragte eine Zusagstrafe von einem Monat Ge Hauptwelle vorbei, welche durch diesen Raum geht. Bei dem geringsten, durch einen Zufall hervorgerufenen Versehen kann, Stadtgebiete belegenen Zechen ersucht, eine Anzahl Leute aus der fängniß, während Rechtsanwalt Morris die Freisprechung ja muß der Arbeiter verunglücken. Zum Ueberfluß befinden sich Belegschaft zu benennen, denen bei dem etwaigen Ausbruche eines beantragte, weil er in dem ersten Falle den Wahrheitsbeweis für ja muß der Arbeiter verunglücken. Zum Ueberfluß befinden sich in dem Betriebe dieses vereidigten Sachverständigen überhaupt Streits die Bewachung und der Schuß der Bechenanlagen an- geführt erachtete, im zweiten Falle aber das Vorliegen einer Befeine Respiratoren, durch welche der Arbeiter doch einigermaßen vertraut werden kann. Diese Leute haben dann Qualifikation leidigung verneinte. Der Gerichtshof hielt beide Artikel für eines Polizeibeamten. Der Schutz und die Erhaltung der beleidigend und verurtheilte den Angeklagten zu drei Monaten geschützt werden kann. Da auch diese Maschine teine Staubfänger hat, so muß der oberhalb der Maschine auf der Leiter Bechenanlagen liegt im Interesse eines jeden Arbeiters und Gefängniß. Leider müssen( wir an unseren polnischen wenn Parteigenossen rügen, daß sie es versäumt haben, uns von dem ftehende Arbeiter den feinen Sandstaub, der so hart ist wie Glas- Das hiesige sozialdemokratische Organ hat unrecht, es die erwählten Leute gleich als Pinkertons" bezeichnet Stattfinden der Verhandlung in Kenntniß zu setzen. Wir waren splitter, einathmen und in den ständig gereizten, aufgerissenen und sie in den Augen der übrigen Belegschaft herabzusehen sucht, daher nicht in der Lage, einen unserer Berichterstatter zu dieser, Luftwegen findet der Tuberkelbazillus einen wohl präparirten indem die Betreffenden als eine Art Spione bezeichnet werden. sowohl unsere Gerichtszustände, als auch die Arbeitsverhältnisse Boden. Bei den großen Mengen, in denen die Zerstäubung statt Die Polizeiverwaltung hat die Bezeichnung von solchen zuver so trefflich charakterisirenden Prozeßverhandlung zu senden und findet, übt der Sand eine mörderische Wirkung aus, binnen lässigen Leuten verlangt, weil sie nicht über so viele Mannschaften müssen uns daher mit dem Bericht begnügen, der bürgerlichen wenigen Jahren wird auch die kräftigste Lunge ger ftört. Alle, alle find sie schwindsüchtig, die wir kennen gelernt, verfügt, um solche gegebenenfalls an die Bechen abgeben zu Blättern zugegangen ist. tönnen. Wir wissen, daß an einen Streit in absehbarer Zeit in jeder dieser dem§ 120 der Gew.- Ordnung ins Gesicht schla- nicht zu denken ist, niemand wünscht einen solchen. Bräche aber Potterien fäute gestern der Ferienftraffenat des Rammergerichts In Bezug auf den Handel mit Loosen ankerprenkischer genden Sandbläsereien mischt sich der Auswurf von Lungen- ein Streit aus, dann ist der Schutz der Werke gegen Zerstörungs- eine wichtige grundsägliche Entscheidung, welcher folgender That= franken mit den Sandsplittern und erzeugt mit tödtlicher Sicher luftige durchaus geboten, damit nach der Beendigung der Zwistig- bestand zu Grunde liegt. Der Kollekteur Levin zu Neu- Strelitz heit bei jedem Neuankömmling die Tuberkulose. Wo bleiben im Lande der Sozialreform" die Aufsichts- feiten die Arbeit sofort aufgenommen werden kann. Das Polizeiorgan hat Ünrecht, wenn es sich entrüstet über in Mecklenburg batte an einen Arbeiter in Schlesien zwei Loose behörden, um diese mörderische Beschäftigung zu inhibiren! Um diejenigen Unternehmer, die in gewiffenlosester Weise das Leben die Bezeichnung" Pinkertons"; wir wüßten nicht, wodurch sich der Mecklenburgischen Landeslotterie überfandt. Zufällig befand ihrer Lohfklaven gefährden, zur Menschlichkeit zu zwingen! Die iene zuverlässigen Leute", welche gegebenen Falls bewaffnet sich der Adreffat zu dieser Zeit gerade im Gefängniß; der Brief Staubentwicklung läßt sich nahezu völlig vermeiden dadurch, daß werden sollen, von den amerikanischen Detektivs unterscheiden. wurde von der Gefängnißbehörde deshalb vor der Ausfolgung ein metallener Mantel luftdicht die Maschine umgiebt, wie es in Höchstens fönnte der Unterschied darin bestehen, daß in Amerika an den Adressaten erbrochen und nach Kenntnißnahme von dem einem Betriebe der Fall ist. Warum zwingt das Berliner jeder Privatmann selbst für seine Schußtruppe zu sorgen hat, Inhalt direkt der Staatsanwaltschaft unterbreitet, welche nunGewerbe- Inspektorat nicht die übrigen Unternehmer, dieselbe während hier die hochwohllöbliche Polizei eine solche Garde mehr gegen Levin wegen Vergehens gegen das preußische LotterieSchutzvorrichtung anzuschaffen, wozu ihnen der§ 120 der Ge- zu bilden im Begriff sieht. Wird sie nun auch für deren gesetz Anklage erhob. In erster Instanz zu einer Geldstrafe von Straffammer zu Ratibor unter der Ausführung freigesprochen, werbe- Ordnung das Recht giebt und was ihnen ihr Beruf als Ausbildung im Gebrauche des Gummischlauchs und des Säbels 20 m. verurtheilt, wurde 2. in der Berufungsinstanz von der Schußorgane der Arbeiter zur verdammten Pflicht und Schuldig forgen? daß das Vergehen erst mit der Aushändigung des Briefes an feit macht? Die sächsischen und thüringischen den Adressaten perfekt geworden wäre. Unter den hier vorVor fast 2 Jahren schon haben wir diese Fragen erhoben, Färbereien hatten sich vereinigt, um eine 18prozentige Erhöhung liegenden Umständen könne man aber nur den Versuch einer bis heute ist keine Antwort erfolgt, nichts ist geschehen. Jahr der Färberlöhne zu erzielen. Der Ring, dem nicht alle Unter- Offerte annehmen, wofür es an einer Strasbestimmung fehle. für Jahr fordert die Sandbläserei ihre Opfer- es sind ja nur nehmer angehören, ist bereits dadurch. in Frage gestellt, daß die Auf die hiergegen eingelegte Revision der Staatsanwaltschaft hob Arbeiter! Ist einer wieder so weit, aufhören zu müssen, in Webereibefizer sich weigern, den höheren Tarif zu zahlen. Sie aber heute das Rammergericht die Vorentscheidung auf und wies wenigen Jahren ein stiller Mann eröffnet sich anderen, wollen fünftig nur bei solchen Färbern arbeiten lassen, die dem die Sache zur anderweiten Feststellung und Entscheidung in die Vorinstanz zurück, indem es der Ansicht war, daß der vorliegende die längst gewartet haben, die Aussicht auf„ lohnende Be- Ninge fernstehen. schäftigung". Lohnverhältnisse in den oberschlesischen Bergwerks: Thatbestand schon in Rücksicht auf§ 2 des Preußischen Lotterie Rastanien Alle 18/14, Bäckerei des Jnnung 3 diftriften. Angesichts der traurigen Vorfälle in Antonienhütte gesetzes vom 29. Juli 1874: Wer sich dem Handel mit Loosen meisters Vogler. In einem nach dem Hofe gelegenen Raum dürfte es nicht ohne Juteresse sein, sich die Lohnverhältnisse im auswärtiger hier verbotener Lotterien unterzieht und denselben von 2,80 Meter Höhe, 1,40 Breite und 3,10 Tiefe müssen drei oberschlesischen Bergwerksdistrikt zu vergegenwärtigen. Wir be- befördert 2c. strafbar erscheine. Danach ist also auch der VerPersonen schlafen, zwei davon übereinander. Als der anfangs merken hierbei, daß für unsere Angaben die amtliche Lohn- fuch einer Offerte, gleichviel, ob er gelingt oder nicht, künftighin nicht anwesende Meister unseres Rechercheurs ansichtig wurde, statistik zu Grunde liegt. Nach den jüngst veröffentlichten Be- trafbar und es bleibt der glückliche Zustand, daß die preußischen braufte er gewaltig auf und ordnete an, daß Niemand außer der richten der preußischen Bergbehörden über das verflossene Unterthanen nur dem von der eigenen Regierung konzessionirten Polizei hineingelaffen werde, Zivilisten würde er in Zukunft hins Jahr 1898 betrug nämlich für die Arbeiterinnen durchschnittlich Spielteufel Opfer bringen dürfen, nach allen Seiten hin gesichert. auswerfen. der Lohn auf einer Schicht beim Steinkohlen- Bergbau 0,89 M. Der hiesige Bäckermeister H. war wegen Uebertretung Röpnickerstraße 147, 2 Quergebäude, Befiber in Oberschlesien, 1,26 M. in Niederschlesien gegen 1,44 m. der§§ 1056 und 146 der M.-G.-D. und des§ 1 der Verordnung Hutfabrikant Gechelin 3. In jeder der vier Etagen im Oberbergamta- Bezirk Halle. Für die jugendlichen männlichen des Polizeipräsidiums über die Sonntagsruhe, weil einer seiner GeFabritfäle) 1-2 Klosets; sie sind zwar an die städtische Waffer Arbeiter: 0,86 m. in Oberschlesien, 0,95 M. in Niederschlesien hilfen an einem Sonntage schon vor 5 Uhr Morgens Backs leitung angeschloffen, dieselbe ist jedoch immer abgesperrt. Es existirt ein Reservoir auf dem Boden. Hat der Maschinist keine gegen 1,11 im Oberbergamts.Bezirk Dortmund. Eine derartige waaren ausgetragen hatte, in erster Instanz zu 10 M. Geldmiserable Bezahlung veranlaßt selbst den Beamten für das Berg- buße verurtheilt worden. Er verlangte, wie die V.- 8tg." Zeit oder braucht er die Pumpen anderweitig, so haben revier Tarnowitz zu der Bemerkung, daß der Lohn in gar keinem meldet, nun in der Berufungsinstanz seine Freisprechung mit Die Klosets oft ftundenlang feine Spülung, und da Berhältniß zu den Leistungen stehe. dem Hinweise, daß nicht er, sondern seine als Verkäuferin einzelne von ca. CO Personen benutzt werden, ergiebt Die Kinder armer Eltern bleiben im Körpergewicht und Geschäftsleiterin bei ihm angestellte Schwester verant das arge Mißstände. Mehrfache Beschwerden bei der Polizei hatten feinen Erfolg; sobald der Wirth den Schuhmann fommen zurück gegenüber den Kindern der reicheren Bevölkerungsklassen. wortlich sei, die damals den betreffenden Gehilfen mit dem fah, drehte er rasch den Hahn auf und die Klosets spülten Bu diesem Resultat gelangte der amerikanische Gelehrte William Austragen von Backwaaren beauftragt habe. Er( der Angeklagte) habe sich damals, wie stets nach der Beendigung der nächtlichen wie noch nie. Badarbeit, schlafen legen müssen und den betreffenden Auftrag nicht inhibiren können. Die als Zeugin vernommene Schwester betreffenden Gehilfen damals weil sie gesehen, daß befundete, daß sie Die Strafe schon so zeitig weggeschickt habe, andere Bäcker auch schon Waare austrugen. fammer erkannte indeß unter Herabsetzung der Strafe auf 8 Mi. ebenfalls auf Verurtheilung des Angeklagten. Sollte man so wurde in der Entscheidung ausgeführt auch zu gunsten des Angeklagten annehmen, daß seine Schwester während seiner Abwesenheit Betriebsleiterin gewesen sei, so sei er doch Rheinsbergerstr. 54, Bierverlagsteller unter einem strafbar, weil er bei der nach den Verhältnissen seines Geschäfts Käseladen. An dem Fenster, wo sich der Aufgang zum Laden befindet, hat sich die Verschalung um 6 Zentimeter gesenkt, so Unschuldig verurtheilt? Der Prozeß, der kürzlich gegen den möglichen eigenen Beaufsichtigung des Betriebes bezw. bei der daß das Fenster nur 8 Zentimeter weit geöffnet werden kann. Anarchisten Schloffer Nich. Rodrian stattfand, dürfte noch einmal Auswahl der Betriebsleiterin es an der erforderlichen Sorgfalt Die Bekleidung an der Treppe ift so undicht, daß man den das Gericht beschäftigen. Wie erinnerlich sein dürfte, handelt es sich babe fehlen laffen. S. legte hiergegen Revision ein, worauf der Finger in die Fugen legen fann. Daher ist die Kellerwohnung, um einen Einbruchsdiebstahl, der in der Nacht zum 4. März Ferienstraffenat des Kammergerichts die von ihm als rechtsnamentlich Slachts, wenn oben der Laden geschlossen ist, von v. J. in der Schering'schen Fabrik verübt wurde. Zwei der irrthümlich erachtete Vorentscheidung aufhob und die Sache zur Käsegestant erfüllt. Beim Scheuern des Ladens läuft das Wasser Einbrecher, die Arbeiter Freier und Barleben, wurden ergriffen, anderweiten Feststellung und Entscheidung in die Vorinstanz in die darunter befindliche Kellerstube, so daß die Wände daselbst ein dritter, der Rodrian gewesen sein soll, entkam. Nachdem zurückwies. Der Senat war der Ansicht, daß bezüglich des naß sind. Einige Dielen des Hausflurs sind ausgelaufen resp. Freier und Barleben bereits abgeurtheilt waren, tauchte Rodrian wirklichen Verhältnisses der betr. Betriebsleiterin eine thatausgefahren, so daß auch die Decke des Kellerraumes defekt ist wieder in Berlin auf. Er bestritt im Termine energisch, daß er sächliche Feststellung hätte erfolgen müssen. Andernfalls könne Allerdings sei er§ 151b der Gewerbe- Ordnung nicht angewandt werden. und, wenn oben gefegt oder gefahren wird, der Müll in den bei dem Einbruch betheiligt gewesen. Keller fällt. Beschwerden bei Polizei und Wirth bisher erfolglos. nach der Schweiz geflüchtet, aber nur, weil er fürchtete, jener verhängnißvollen Versammlung Meterstr. 11, Besiger Bäckermeister Hahner, als Einberufer zu wegen eines von ihm verfaßten. Seitenflügel nasser Keller. Die Wände mit Schimmel der Arbeitslosen und Berantwortung gezogen zu überzogen, Kellerwürmer und Schnecken sitzen daran. Tapeten Aufrufs im„ Sozialist" zur Der fozialdemokratische Wahlverein für den vierten verfault. Auf dem Korridor läuft das Wasser von einem oben werden. Auch die als Zeugen vernommenen Freier und Barbefindlichen Kloset oder Wasserrohr durch die Decke die Wand leben bestritten, daß Rodrian ihr Komplize bei dem Einbruch ge- Wahlkreis hielt am 15. Auguft eine außerordentlich stark behinunter. Vor dem einen Fenster befindet sich eine Dunggrube, wesen sei, es sei ein gewisser Müller gewesen, den sie im Arbeits- fuchte Generalversammlung ab, um den Bericht der Fünfzehnerso daß es nicht geöffnet werden fann. Die Grube wird nur alle nachweis in der Gartenstraße fennen gelernt hätten. Der Ver- Kommission betreffs der Reorganisation des Wahlvereins ents 5-6 Monate geleert, die Jauche soll bis in die Wohnung ein theidiger, Rechtsanwalt Dr. Schwindt, hatte außerdem einen gegenzunehmen und zu erörtern. Genosse Ledebour theilte Alibibeweis angetreten, der indessen vom Gerichtshofe für mit, daß die Anfangs stark auseinander gegangenen Meinungen bringen. mißlungen erachtet wurde. Rodrian wurde für über der Kommissionsmitglieder nach gehöriger Aussprache schließlich führt erachtet und zu 22 Jahren Gefängniß verurtheilt. Jeht zur Einigung führten. Die meisten Paragraphen des gedruckt in hat sich nun beim Vertheidiger der Klempner Hüber zu Basel den Händen der Anwesenden befindlichen Entwurfs feien gemeldet, welchem der Bericht über die Verhandlung gegen einstimmig angenommen und bei der Schlußabstimmung den ganzen Entwurf habe nur ein Mitglied der während der letzten 2 Jahre von jeder Kasse an die Charitee schreibung von einem Manne Namens Rodrian, mit dem er im der Kommission gegen denselben gestimmt, bezahlten Rechnungen, nach Quartalen gesondert, bis zum 1. Juli Anfang März d. J. in Basel vielfach verkehrt hat. Derfelbe auch nur wegen weniger untergeordneter Punkte. Von zwei Ge 1894, einzusenden um einen zahlenmäßigen Einblick in die habe erzählt, daß er wegen der erwähnten Einberufung aus fichtspunkten hauptsächlich ließ man sich bei der Abfaffung des Wirksamkeit des Boykotts zu erhalten. Deutschland geflüchtet sei. Hüber will sich genau entsinnen, daß Entwurfs leiten: größere Anziehungskraft sollte der Verein ges Diesem Ersuchen ist bis jest teine einzige er mit Rodrian am Sonntag, den 4. März dieses Jahres, zu winnen, um der Bahl der im Kreife abgegebenen fozialdemo Rrantentaffe nachgetommen. sammen gewesen ist und daß bei dieser Gelegenheit ein tratischen Stimmen entsprechend groß zu werden; ferner sollte gemeinschaftlicher Ausflug nach Schaffhausen geplant worden der innere Ausbau des Vereins so bewerkstelligt werden, daß die fei, der allerdings nicht zur Ausführung gekommen sei. Es sei einzelnen Mitglieder mehr darin finden als bisher, Aus den im somit völlig unmöglich, daß derfelbe Rodrian sich in der Nacht November vorigen Jahres auch im Vorwärts" von einigen Gitschinerft r. 68. Auf dem 1. Hof 2 Klosets für zirka 25-30 Arbeiter mit ungenügender Spülung. Reinigung wöchent lich nur einmal, daher sind sie öfters bis oben hin voll. Auf dem 2. Hof 1 Brunnen, der nach Gas riechendes und schmecken des, daher ungenießbares Wasser liefern soll. Leider trinken aber gerade sehr viel Kinder davon. Kleinbeeren str. 68. Rellerwohnung, Dielen sind sehr defekt. Trockener Schwamm überall im Holz, Schwamm wuchert in üppigfter Weise daselbst und bildet förmliche Beete. Bum Charitee- Boykott. Im Anschluß an unseren legten Bericht hatten wir vor mehreren Wochen die Vorstände ber Berliner Krantentassen, welche sich dem Charitee Townsend Porter in St. Louis, der Untersuchungen anstellte über das Wachsthum der Kinder von St. Louis. Er fand, daß in allen Altersklassen vom 6. bis 18. Jahre die Töchter der Kaufleute und Berufsklassen von höherer Bildung ein größeres Körpergewicht aufwiesen, als die Töchter der Handwerker und der gewöhnlichen Arbeiter. Es zeigt sich also auch hier wieder, daß Armuth und Mangel das Wachsthum und Gedeihen der heranwachsenden Jugend beeinträchtigt. Gerichts- Beitung. den Dersammlungen. " und zwar werden. " M = Parteigenossen veröffentlichten Reorganisations Borschlägen Eine gutbesuchte Verbandsversammlung der Schneider| fammlung ab, in der Dr. Friedländer in einem mit Beifall ist Einiges in diesen Entwurf übernommen, Anderes und Schneiderinnen tagte am 14. August in den Arminhallen. aufgenommenen Vortrag über" Die Pflege des Kranken" sprach. ist dagegen geändert worden. Der vorliegende Ent Dr. Böhm hielt den aufmerksam zuhörenden einen recht lehr: An der Diskussion betheiligten sich die Genossen Neumann, wurf gewährt den verschiedenen den verschiedenen Organen des Vereins reichen Vortrag über das Naturheilverfahren, welchem er auf Aft, Siefert und Gütler. Neumann machte bekannt, mehr Spielraum als die ursprünglichen Vorschläge. Interpellation des Kollegen Timm, wie fich die Naturärzte daß in nächster Zeit der Allgemeine Arbeiter- und ArbeiterinnenRedner geht dann auf die einzelnen Paragraphen des Näheren zur Chirurgie stellen, eine dahingehende Erklärung gab, daß das Verein in Reinickendorf eine Versammlung abhalten wird, von ein. Er bemerkt unter anderem, die im§ 1 vorgesehene Bor Naturheilverfahren nur das allzuschnelle operative Eingreifen der er wünscht, daß sie von den Parteigenoffinnen recht zahlreich besprechung aller politischen und Parteiwahlen solle deshalb im verwerfe, jedoch in Fällen, in denen ein natürliches Heilverfahren besucht werde. Inbetreff des Bierboykotts wurden die Genossen Verein stattfinden, weil die gegenwärtige Art und Weise der wirkungslos, die Operation wohl anzuerkennen sei. Die von ersucht, mehr nach den Beschlüssen der letzten Volksversammlungen Aufstellung von Kandidaturen und Vollziehung von Wahlen zu Frau Reimann gestellte Frage, ob Schwindsucht im ersten zu handeln. Da in Reinickendorf alljährlich, und zwar dies Jahr oberflächlich sei; es könne sich aber selbstverständlich immer nur Stadium heilbar, beantwortete er bejahend, im Falle nicht schon am nächsten Sonntag, das große Erntefest stattfindet, wurden die um eine Aussprache über Die bie in Frage kommenden Bellenorgane in Mitleidenschaft gekommen feien. Hiernach gab Genossen von dem Besuch abgerathen, da wir in Reinickendorf Personen 2c. handeln. Die unentgeltliche Vertheilung der zweite Bevollmächtigte, Kollege Timm die Abrechnung vom nur wenige und in der Gegend des Festplatzes fast gar teine fozialdemokratischer Literatur an die Mitglieder ist vor II. Quartal 1894 bekannt, wonach die Gesammteinnahmen 599,80 Lokale haben. gesehen, weil dadurch nüßliche Propaganda geschieht und Mark, die Gesammtausgaben 591 M., und somit der Bestand für wirklich gute Broschüren so besser verbreitet werden als jetzt. das nächste Quartal 8,80 betrug. Für die Lokalkasse betrug lung der Mitglieder des Deutschen Holzarbeiter Verbandes statt. In Rummelsburg fand am 13. August die erste Versamm Der Verein soll ferner eine Bibliothek errichten, die in erster die Einnahme einschließlich Bestand 295,43 M., die Ausgabe daLinie dazu bestimmt ist, die Vereinsreferenten mit wissenschaft gegen 145,70 m., mithin ein Bestand von 149,53 M. zu verzeichnen. über die Chartisten- Bewegung. Die geschichtlichen Darstellungen Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Koll. Schäflin lichem Material für ihre Vorträge zu versehen. In die aufzu- Der erste Bevollmächtigte, Kollege Haase, gab hierauf bekannt, dieser so interessanten politischen Bewegung wurden von der Verftellende Bibliotheksordnung möge deshalb folgende Bestimmung daß mit einigen hiesigen Zuschneidelehrern dahingehend theils hineinkommen: Jeder Vereinsgenosse, der ein Referat im Verein tontrattlich, theils mündlich ein Uebereinkommen getroffen sei, fammlung mit Aufmerksamkeit verfolgt. Zur Erledigung stand übernimmt, soll das Recht haben, die Anschaffung von daß Mitgliedern des Verbandes der fachmännische Unterricht fodann die Wahl einer Werkstatt- Kontroll- Kommission, und wurden Broschüren und Werken für einen Betrag von drei Mart 33 pet. billiger ertheilt wird; diejenigen Kollegen, die an einem bierzu die Mitglieder Scheffer und Bendler ernannt. im Maximum zu verlangen." Die Pflege der Gesellig- solchen Kursus theilnehmen wollen, müssen mindestens 13 Wochen In Charlottenburg tagte am 15. Auguft in Trifethau's feit ist unter die Aufgaben des Vereins aufgenommen, der Organisation angehören und sich diesbezüglich an das Salon eine öffentliche Versammlung der Fabritarbeiter und Araber nicht den Bezirksführern schon im Statut aufgetragen, um Arbeitsnachweis- und Auskunfts- Büreau der Schneider und beiterinnen, in der Frl. Wabniz in einem zweistündigen Vornicht ein geborenes Vergnügungskomitee zu schaffen.§ 4 gliedert Schneiderinnen, Schüßenstr. 18/19, bei dem Kollegen W. Schulze trage den Zuhörern durch die Darstellung einiger freffender den Wahlkreis zur Erleichterung der Vereinsarbeit in vier Viertel; melden. In eingehender Diskussion wurde besprochen, daß die Beispiele aus dem Arbeiterleben zeigte, wie überaus reformeine Zweitheilung, die auch in Frage kam, würde nicht genügen. vorhandenen Lehr- Utensilien, die der Verband für seinen eigenen bedürftig die heutige Gesellschaft ist. Als Bestätigung des VorDie Viertel, wie sie im Entwurfe abgegrenzt sind, erreichen un- Unterricht hielt, durch diese Einrichtung überflüssig sind, und trages erklärte ein ausgesperrter Brauer, daß es ihm nicht mög gefähr die Größe eines der drei inneren Wahlkreise Berlins. verkauft werden sollen. Ebenfalls wurde über einen Antrag lich sei, in seinem Berufe Beschäftigung zu finden. Nach vielen Die Viertel zerfallen in Bezirke, die in der Regel aus je einem debattirt und demselben darauf einmüthig zugestimmt, welcher Bemühungen fand er endlich in einer Fabrit Arbeit. Hier habe Etadtbezirk gebildet werden sollen, auf den bei der gegenwärtigen besagt, daß es denjenigen Kollegen gestattet sein soll, an einem er ganz erschreckende Zustände getroffen. Außer der täglichen Größe des Vereins etwa 20 Mitglieder tommen.§ 10 lautet in Lehrkursus theilzunehmen, die bis heute Mitglieder seien, Arbeitszeit von 12 Stunden werde, um einen Wochenverdienst seinem ersten Absage: Die Versammlungen des Vereins zer- nicht aber solchen solchen Kollegen, die die nur um Des Bor- von 27 M. herauszuschlagen, mitunter 36 bis 38 Stunden hinterfallen in 1. General Versammlungen, 2. öffentliche Mittheiles willen, nach Bekanntgabe der vortheilhaften Ein- einander gearbeitet. glieder Versammlungen( Viertels Versammlungen)." Deffent richtung, schnell dem Verbande beitreten, den billigen Die Metallarbeiter Weißensee's waren zu einer Verliche Mitglieder Versammlungen" find die abwechselnd in Unterricht wahrnehmen, sich dann aber um weiter nichts be ten verschiedenen Vierteln abzuhaltenden Sigungen hier genannt, fümmern, ja, nicht einmal ihr vollständiges Lehrgeld bezahlen, fammlung eingeladen, welche am 15. Auguft im Hähling'schen um nicht eine böswillige Auslegung dahin zu gestatten, daß vier wie die Erfahrung gelehrt hat. Hiernach erfolgte die Bekannt okale stattfand. Ueber: Das Verhalten der Metallbesondere Vereine beſtehen. Der Referent schloß, indem er hervor- gabe eines Vergnügens am Sonntag, den 2. September, in den industriellen zum Bierbontott und die Bes theiligung der Kollegen an der Organisation hob, durch die neue Gestaltung des Vereins solle den Mitgliedern Räumen der Arminhallen. Zum Schlusse wurde bekannt geauch die Gelegenheit geboten werden, sich in der Organisation geben, daß in anbetracht des in nächster Woche in Erfurt tagen- äußerte sich der Vertrauensmann Nät her in einem längeren zu üben, und so auch nach dieser Richtung der Partei gedient ben Verbandstages und des ebendaselbst stattfindenden Industrie- Vortrage, worin derselbe die in vielen Betrieben eingeführte Der Antrag, in eine Generaldiskussion über den Ent- tongresses über acht Tage eine öffentliche Schneider- und Kantinenwirthschaft als Grundursache bezeichnete, warum noch wurf einzutreten, wurde abgelehnt, auch die sodann begonnene Schneiderinnenversammlung, und acht Tage darauf eine Ver- ein beträchtlicher Theil der Metallarbeiter Solidarität in bezug Epezialdiskussion nahm nur bei ein paar Paragraphen einen bandsversammlung stattfinden werde. An die Kollegen und auf den Boykott vermissen lasse. Die Arbeiter sollten sich an nennenswerthen Umfang an. So billigte die Versammlung den Kolleginnen erging die Weisung, bei Bekanntgabe öffentlicher den Unternehmern, die wohl durchweg in geschlossener Phalang wichtigen§1 in der Kommissionsfassung, nachdem ein dazu Versammlungen darauf zu achten, daß dieselben von der Agi- den Brauereien zur Seite stehen, in diesem Falle ein Muster gestellter unwesentlicher Abänderungs- Antrag zurückgezogen tationskommission der Schneider und Schneiderinnen einberufen nehmen. Wenn auch schon Einzelne infolge ihres mannhaften war, ohne weitere Diskussion gegen eine Stimme. Derselbe sein müssen, nur so können unliebsame Irrthümer vermieden Gintretens für den Boykott geniaßregelt feien, so dürfe man doch hat nunmehr folgenden Wortlaut: werden, welche mehrfach Veranlassung zu Klagen gegeben haben, erwarten, daß das lebhafte Interesse und die Betheiligung an der " Der Verein hat den Zweck, die sozialdemokratischen Be- daß Kollegen und Kolleginnen in die Versammlungen der lokalen Organisation, welche erfreulicher Weise im Wachsen begriffen fet, auch ausgedehnt werde auf eine straffe Durch strebungen zu fördern, und zwar: 1. durch Erörterung aller das Richtung hineingeriethen. führung des Bierboykotts.( Beifall.)- Posselt bespricht Gemeinwohl und das Partei- Interesse berührenden AngelegenDie Lederarbeiter( Weiß- und Lohgerber 2c.) hielten am in eingehender Weise die Misère Der Arbeiter und heiten; 2. durch Vorbesprechung aller politischen und Parteiwahlen; 3. durch Verbreitung sozialdemokratischer Ideen in allen 16. d. eine auch von Frauen zahlreich besuchte öffentliche Ver- fordert den Vorstand der Organisation auf, planmäßig Bevölkerungsfreifen, insbesondere durch unentgeltliche Vertheilung sammlung ab. Dr. Weyl sprach hierselbst über die Ernährung die Agitation auch auf alle Vororte auszudehnen. Eine dahinsozialdemokratischer Literatur an die Mitglieder; 4. durch Er des Kindes im ersten Lebensjahre. Die werthvolle medizinisch gehende Resolution wurde ohne Widerspruch angenommen. Als richtung einer Bibliothek, die in erster Reihe dazu bestimmt ist, sozialpolitische Stunde begegnete dem größten Interesse und fand Vertrauensmann für Weißenfee wurde Koopmann, Metzerdie Vereinsreferenten mit wissenschaftlichem Material für ihre ungetheilten Beifall. Hierauf kamen gewertschaftliche Angelegen- traße 22, hierauf gewählt; die Zahlstelle befindet sich beim Borträge zu verfehen; 5. durch Pflege der Geselligkeit unter den heiten zur Verhandlung. Rommler als Revisor erstattete Pfeifenmüller, Königschaussee. Mitgliedern." zunächst Bericht über die Abrechnung des verflossenen Vertrauens- Rigdorf. Der sozialdemokratische Verein„ Vor§§ 2( Mitgleidschaft) und 3( Beitrag) wurden, nach Ab- mannes Adermann. Dieselbe ergab an Ginnahme für die Zeit wärts" hielt seine Monatsversammlung am Dienstag im Lokal lehnung zweier zu§ 3 gestellter Amendements, einstimmig an- vom 25. November 1893 bis zum 2. Juni 1894 die Summe von von Kummer, Berlinerstr. 136, ab. Genosse Roland referirte genommen, desgleichen§ 4( Gliederung des Vereins) mit 761,70 M. Die Ausgabe belief sich auf 734,31 M., der ver- zunächst über das Thema:„ Ein internationales Laster." Als einem Zusatz. Der letzte Absatz dieses Paragraphen bleibende Bestand betrug 145,07 m., welcher dem neuen Ver: zugetheilt, in welchem sich ihre Wohnung resp. Arbeitsstätte be- Es folgte der Bericht und die Abrechnung der Lohnkommission und die verheerende Wirkung desselben unter den Kulturvölkern lautet: Die Mitglieder werden in der Regel demjenigen Bezirk trauensmann übergeben worden ist. Adermann wurde entlastet. folches bezeichnete Redner den Alkoholismus. An der Hand eines reichen statistischen Zahlenmaterials wies, er den Konsum findet." Dazu wurde hinzugefügt: Jedoch steht jedem Mit des Ausstandes bei Wefte( Koloniestraße). Sier wurden sowohl, als auch bei den Bewohnern der von diesen eroberten gliede die Wahl des Bezirks, zu welchem er zugetheilt werden 176,50 m. vereinnahmt und 201 m. verausgabt, sodaß ein ent- Kolonialgebieten nach. Daß die Bevölkerung dem Alkoholgenus will, frei." Jm§ 5 bestimmte die Versammlung, auf Antrag standenes Defizit von 24,50 M. der Deckung barrt. Bezüglich verfällt, habe seine Urfache lediglich in den sich immer trauriger Babel, da es bei der Ausdehnung des Vereins einem Kassirer dieser Angelegenheit kam es zu lebhaften Auseinandersetzungen gestaltenden Erwerbsverhältnissen; der Sieg des Sozialismus nicht mehr möglich ist, die Kassengeschäfte zu versehen: Der zwischen dem Vertreter der Freien Vereinigung der Lohgerber werde auch der Branntweinpest seine Opfer entreißen.( Beifall.) Borstand besteht aus 8 Mitgliedern: dem Vorsitzenden," dem und Lederzurichter, Busse, und zahlreichen Vertretern des Ver. An der Diskussion betheiligten sich Ostermann, Regerau, Schriftführer, zwei Kassirern und vier Beisigern." Die Beifizer, bandes der Lederarbeiter, am Ende deren die Versammlung ohne Krüger und der Referent. wird weiterhin ausgesprochen, vertreten nöthigenfalls den Vor Widerspruch eine Resolution genehmigte, in welcher die ge Der Vorsitzende gab hierauf bekannt, daß es ihm gelungen sei, fitzenden, die Kassirer und den Schriftführer. Die übrigen sieben machten Borwürfe Busse's entschieden zurückgewiesen werden und die„ Urania" im Ausstellungspark für einen Sonntag zu miethen. Paragraphen des Entwurfs werden unverändert angenommen. Er- das Verhalten gegenüber den Streifenden bei Weste für richtig Der Besuch derselben findet am 21. Oktober statt und sind Billets Zu Revisoren der Abrechnung der Lohnwähnenswerth daraus sind folgendeBestimmungen: Die Bezirksführer anerkannt wird. unterstützen den Kassirer bei der Erhebung der Mitgliedsbeiträge kommission wurden Busse, Ebel und Trapp bestellt. Die Weiter theilte oppe mit, daß in der nächsten Versammlung hierzu schon jetzt bei Dormann, Biethenstraße 26, zu haben. und haben die ihnen vom Vorstande überwiesenen Funktionen Frage der Deckung des Defizits wird in der nächsten Versamm Genoffe Dr. Zur einen naturwissenschaftlichen Vortrag halten auszuüben. Sie werden, je einer für einen Bezirk, in den halb- lung gelöst werden. werde und ersuchte um rege Agitation für guten Besuch derselben. jährlichen Generalversammlungen nach Beendigung der Vorstands- Die öffentliche Versammlung der Luguspapier- Branche, Krüger, als Obmannn der Sanitätskommission bedauerte, wahl gewählt. Deffentliche Mitgliederversammlungen finden in welche am 15. d. M. im Norden tagte, zeigte hinsichtlich des Be- daß der Eifer der Mitglieder so schnell erloschen sei. Immerhin jedem der einzelnen Biertel mindestens einmal monatlich statt. fuches einen erfreulichen Aufschwung. Besonders die Arbeite- find aber eine Anzahl Beschwerden geprüft und für Abhilfe In den öffentlichen Mitgliederversammlungen können für den rinnen waren rege vertreten. Gingeladen waren speziell die im gesorgt. Nach kurzer Diskussion wurde dieser Gegenstand ver Verein verbindliche Beschlüsse nicht gefaßt werden. Für den Fall Norden gelegenen Fabriken. Genosse Jahn beleuchtete die trost lassen und in eine Besprechung des Bierboykotts eingetreten, einer unvorhergesehenen Auflösung des Vereins ist der Vorstand losen Zustände in den Fabriken beziv. Wertstuben. Wie seinen wobei besonders das unrühmliche Verhalten vieler Maurer, bevollmächtigt, über den Bestand der Vereinskasse und über das Darlegungen zu entnehmen, überwiegt in der Luxuspapier- Branche Steinträger und Bimmerleute auf den Bauten gerügt wurde. Sonstige vorhandene Vereinseigenthum nach bestem Ermessen zu die weibliche Arbeitskraft. Thätig sind in derselben Röppen will diese Angelegenheit in der nächsten Versammlung verfügen. Die Rommission hat gleichzeitig eine Geschäftszirta 1500 Arbeiterinnen und 300 Arbeiter. Bezeichnend sei des Vereins der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter zur Sprache ordnung entworfen, die in das Mitgliedsbuch eingefügt werden soll. es, daß von diesen nur 40 Arbeiter und 2 Arbeiterinnen bringen. Besonderen Unwillen erregte in der Versammlung die Wegen vorgerückter Zeit wurde die Berathung derselben ver- organisirt seien. Würden sich die etwa 4000 Arbeiterinnen, welche Mittheilung des Genossen Sie, daß auch Vereinsmitglieder sich tagt. Nur die Vorstandswahl wurde noch erledigt, während die in Buchbindereien, Kartonfabriken 2c. beschäftigt sind, feft zu Verstöße zu Schulden kommen ließen. Dadurch, daß diese Pers Bezirksführer gleichfalls erst im nächsten Monate ernannt werden sammenschließen, welche Macht würden fie bilden, wie vermöchten sonen in boykottirten Lokalen verkehren und Boykottbier trinken, follen. Dr. Heymann erklärt auf Befragen, eine Wiederwahl jie, beffere Verhältnisse zu schaffen. Daß diese jest recht traurige bewiesen fte zur Genüge, daß sie die Mitgliedschaft wegen Mangels an Zeit ablehnen zu müssen. Folgende Genossen find, erhellt aus den mitgetheilten Verdiensten. So beträgt der des Vereins nur aus selbsisüchtigen Zwecken nachsuchten. Alle werden darauf in den Vorstand gewählt: Erbe als Vorsitzender, Wochenverdienst einer Arbeiterin 4 bis höchstens 12 M. Die Redner stimmten darin überein, daß derartige„ GeschäftsRunge als Schriftführer, Zabel und Lehmann als Kassirer, Hoff höchsten Säge werden nur von wenigen erreicht and auch nur sozialisten", welche die Mitgliedschaft im Verein" Vorwärts" mann( für das Görlitzer Viertel), Gadegast( Köpnicker Biertel), durch ausgedehnte Ueberfeierabendarbeit. Uebrigens sei es die augenscheinlich nur als Reklameschild benüßen, aus demselben Baumgarten( Stralauer Viertel), Rohrmann( Frankfurter Biertel) Regel, daß die Arbeiterinnen des Abends Arbeit mit nach Hause auszumerzen find. Ein Antrag Regerau's, Mitglieder, als Beisitzer. Nachdem die Versammlung noch zwei Mitglieder, bekämen. Und trotzdem solche Verdienste! Die Arbeiter stehen welche gegen die Beschlüsse sozialdemokratischer Volksversammwelche den Boykott nicht beachten, vor den Vorstand verwicfen, etwas besser da. Sie vereinnahmen wöchentlich 14 bis 30 m. Iungen verstoßen, refp. dieselben ignoriren, aus dem Verein auserfolgt um 12/2 Uhr Schluß der Versammlung. Im allgemeinen bewegen sich die Löhne auch hier im mittleren zustoßen, fand einstimmige Annahme; ein Zusatzantrag von Der Verein der Färber, Appreteure, Dekateure, Hilfe- 10 Stunden, werde aber durch die Hausarbeit in der Saison, zunehmen, fand nicht die Zustimmung der Mehrheit der VerDer Verein der Färber, Appreteure, Dekateure, Hilis. Durchschnitt. Die Arbeitszeit beträgt nominell täglich 9 bis r figer, biefe Ausgeschlossenen nie wieder in den Verein aufarbeiter und Arbeiterinnen hielt am 12. Auguft eine VerVon dem Arrangement einer Lassalle- Feier" in fammlung ab. Nach Erledigung einiger Vereins angelegenheiten welch' letztere 4-5 Monate dauere, bedeutend verlängert. Versammlung. entwickelte sich eine lebhafte Discussion über die in der Branche gegenwärtige man sich die schlechte Ernährung, die Ueberan- biefem Jahre wurde in Rücksicht auf die Saalsperre Abstand ge bestehenden Mißstände. Von mehreren Rednern wird darauf hinge- rengung, dazu die ungefunden Verhältnisse in den Fabriken und nommen. Becher gab zum Echluß bekannt, daß die nicht beſtehenden Mißstände. Bon mehreren Rednern wird darauf hinge die schamlose Behandlung insonderheit der Arbeiterinnen, so er dem„ Ring" angehörende Berg- Brauerei- Brandenburg in dem wiesen, welche geradezu erbärmliche Löhne die Arbeiter dieser Berufe halte man ein ungefähres Bild der trostlosen Zustände in Eiskeller der„ Rosenfee- Terrasse" in Britz eine Niederlage ihres bei ihrem so gesundheitschädlichen Betriebe bekommen. So find Löhne der Luruspapierbranche! Daß unter solchen Verhältnissen Bieres errichtet habe, somit die Ausrede vieler Wirthe, sie könnten bei ihrem so gesundheitschädlichen Betriebe bekommen. So sind Löhne üblich von 20, 22½ und 23 Pf. die Stunde, während die Be- die Arbeiterinnen frank und siech würden, wen könne das fein ringfreies" Bier erhalten, sich unter feinen Umständen als triebe oftmals mit 333 pCt Gewinn arbeiten. Diesem schänd- wundern? Und doch erdreiste man sich in der Ortskrankenkasse, stichhaltig erweise, Bestellungen hierauf nehmen die Genossen lichen Begehren des Unternehmerthums muß ein Ziel gefeßt die häufige Inanspruchnahme dieser auf den unsittlichen Lebens. Robert Becher( Bigarrenladen), Hermannstr. 148, ou is werden. Frage sich jeder Berufskollege selbst, ob es eines Men wandel der Arbeiterinnen zurückzuführen! Die höchste Zeit sei ermann, Richardplay 10, Wilhelm Krüger, Prinz schen würdig ist, sich in dieser Art als ein Ausbeutungsobjekt es, diesen unwürdigen Verhältnissen Einhalt zu gebieten, und Handjerystr. 54 und Paul slatte, Steinmeßstr. 20, entgegen. rücksichtsloser Unternehmer Profitgier gebrauchen zu laffen. Dies tönne nur durch Organisation geschehen, weshalb der Refe Mögen deshalb unsere Kollegen fleißiger als bisher die Versamm rent, von Sailer unterstützt, den Beitritt zum Verbande der lungen besuchen und durch den Beitritt zur Organisation sich zu Buchbinder zc. Allen dringend ans Herz legte. Dem mit großem Briefkaffen der Redaktion, einer Macht heranbilden, die diese Mißstände in unserem Berufe Beifalle aufgenommenen Vortrage folgte eine Besprechung von Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( Biet Buchstaben oder eine Zahl beseitigen kann. Bum Schluß wird der Versammlung bekannt Wertstuben- Angelegenheiten. An den Pranger gestellt wurde ins anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. gegeben, daß der Streit der Wiener Färber mit einer 20 prozent. besondere die Fabrit von Hagelsberg, welche der besonderen Beboykottirt. 2. Durch statutarische Bestimmung einer Gemeinde R. K. Charlottenburg. 1. Die Kaiserbrauerei ist nicht Lohnerhöhung geendet hat. Sodann werden für die ausgerücksichtigung der Polizeibehörde empfohlen worden ist. Zur fann für männliche Arbeiter unter 18 Jahren die Verpflich= sperrten Brauer 15 M. bewilligt. Mittheilung gelangten ferner bestehende Mißstände in den Fa= briten von Martin Schlesinger, Kuhner und Berger, Pohl und tung zum Besuche einer Fortbildungsschule begründet werden. In einer Versammlung der Kistenmacher, die am Weber, Jsrael und Büttner u. Co. Menn sich die Beschwerden 3. An Sonn- und Festtagen dürfen jugendliche Arbeiter in Fabriken Tschernig eine eingehende Schilderung der Thätigkeit des bas Gis gebrochen und steht in den kommenden Versammlungen giebt es nicht. 13. August tagte, wurde von den Gewerbegerichtsbeisiger vorerst noch schüchtern an die Deffentlichkeit wagten, so war doch nicht beschäftigt werden. 4. Ginen„ polizeilichen Gefellenschein" Gewerbegerichtes gegeben. Die Ernennung eines Kandidaten, mehr und besseres Material zu erwarten. Auch soll mit Werk H. K. Hutfabrit Borgmann und Schiergott, Berlin N., für die im September stattfindenden Wahlen wurde durch die Pappelallee 3/4. Wiederaufstellung des bisherigen Vertreters erledigt. Sodann giebt stuben- Versammlungen vorgegangen werden und wurde die Wahl Schimanowsky. Es erscheint uns besser, wenn Sie den ter Kollege Tschernig den Bericht über die Thätigkeit der von Wertstuben Vertrauenspersonen empfohlen. Mittheilungen Vorwurf in der Gewerkschaft zurückweisen. Gewerkschafts- Kommission. Auf Antrag Rarche wird für über Vorkommnisse oder Mißstände in Fabriken sind zu richten 7. S. Ist uns unbekannt. den Revisor Rudolf eine Erfahwahl vorgenommen, und der an Bergmann, Forsterstr. 49. Rollege Rietisch mit diesem Amt betraut. Das Stiftungsfest Der Arbeiter Bildungsverein für Reinickendorf nud findet am 15. Eeptember in der Ressource statt. Imgegend hielt am 12. August feine regelmäßige Monats Ver N. 100. Beim Amtsgericht auf Zahlung flagen. St. 7. Der Wirth ist zur Einbehaltung der Sachen so lange berechtigt, als Sie die Miethe schuldig bleiben. DER TABAKINDUST Arbeiter! Genossen! Kauft nur Cigarren mit der Kontrollmarke der Tabakarbeiter. Nachfolgend verzeichnete Fabrikanten und Händler führen nur Cigarren mit der Kontroll- Schuhmarke der Tabakarbeiter. Händler können nur veröffentlicht werden, wenn dieselben ausschließlich Waare mit Schutzmarke führen, jede andere Veröffentlichung beruht auf Täuschung. S. * Wilhelm Börner, Ritterstr. 15. H. F. Dinslage, Kottbuserstr. 4. R. Fiebig, Böckhstr. 21. Guft. Lochmann, Brandenburgstr. 82. Michaelis, Alexandrinenstr. 40. H. G. Schmidt, Gräfestr. 68. SO. Carl Abert, Pücklerstr. 6. Behnke u. Kinzel, Schmidftr. 21. Carl Böhlert, Mariannenitr. 5. G. Fischer, Skalizerstr. 128. E. Gosda, Manteuffelstr. 8. A. Kunze, Grünauerstr. 34. Lobbes, Adalbertstr. 58. * Wilh. Mertens, Cuvryftr. 34. Theodor Stampehl, Mariannenstr. 26. SW. * Heinrich Schröder, Kreuzbergstr. 15. E. Schulze, Friesenstr. 23. 0. Louis Anders, Krautstr. 16. August Dahuke, Koppenstr. 2. A. Gräff, Holzmarktstr. 42. August Heck, Gr. Frankfurterstr. 4. Desgl. Weidenweg 96. Th. Hodde, Langestr. 108. * August Motes, Posenerstr. 22. A. Neumann, Markusstr. 8. Samuel Rief, Münchebergerfir. 23. Johann Schirlių, Holzmarktstr. 63. Rich. Schulze, Friedrichsfelderstr. 21. Otto Schreiber, Blumenstr. 51c. Otto Unterberg, Koppenstr. 8-9. B. Unterlauff, Frankfurter Allee 117. Gustav Vogel, Koppenstr. 83. W. Wolf, Andreasstr. 60. P. Wotschke, Andreasstr. 3 und 63. C. * Robert Drescher, Linienftr. 50. H. Mamlok, Barnimstr. 42. Carl Blanzwirn, Linienstr. 21. Oranienburger Vorstadt. Adolf Adelt, Reinickendorferstr. 64b. * Louis Dechand, Ruheplaystr. 24. Franz Frank, Köslinerstr. 2. Paul Frauke, Eichendorffstr. 15. Wilhelm Göppner, Fennstr. 1a. Jakob Götting, Lindowerstr. 9. Fr. Jordan, Reinickendorferstr. 37 a. Oskar Klose, Reinickendorferstr. 20. Paul Müller, Hochstr. 2a. Franz Noffke, Borsigftr. 28. Paul Pflug, Reinickendorferstr. 39. Wilh. Steinbach, Antonstr. 1. A. Tiek, Invalidenstr. 124. Carl Werner, Gerichtstr. 25. Franz Döring, Ruppinerftr. 21. R. Gefelle, Ruppinerstr. 19. Gustav Hennig, Coloniestr. 147. August Hirte, Swinemünderstr. 67. Hermann Hirte, Stettinerstr. 59. Emil Höhne, Ackerstr. 89. Löffler, Badftr. 42-43. B. Morik, Bernauerstr. 18. A. Schröder, Bernauerstr. 15. Hermann Vogel, Demminerstr. 62. C. Walter, Hussitenstraße 35. Max Winkelmann, Ackerstr. 153. Georg Wolter, Ackerstr. 58. Max Walter, Usedomstr. 14. H. Zechert, Putbuserstr. 37. Schönhauser Vorstadt. Wilhelm Brall, Swinemünderstr. 4. C. Herm. Diet, Pappel- Allee 2. Johann Sahu, Fehrbellineritr. 3. Lorenz Heidemann, Danzigerstr.10. Rudolf Magnus, Weinbergsweg 10. 2. Malkowitz, Kastanien- Allee 95.96. H. Mehnert, Diedenhofenerstr. 3. Gustav Pinner, Tresckowstr. 32. E. Seegebarth, Schönhauser Allee 138, NO. Hermann Bailoff, Pallisadenstr. 79. Beyer, Landsberger Allee 131. 5. Kraft, Landsbergerstr. 112. Gebr. Lewy, Marienburgerstr. 37. Gustav Mirak, Georgenkirchstr. 12. Jakob Reul, Höchstestr. 21, 2 Tr. Gustav Richter, Landsberger- Allee 145 NW. Paul Böning, Bremerstr. 56-57. Joh. Bösenberg, Beusselstr. 64, * Robert Kern, Stromstr. 45. G. Reincke, Stromstr. 5. Rudolf Runge, Rostockerstr. 13. Stralau- Rummelsburg. Jul. Malit, Dorfstr. 17. Theodor Ritter, Kantstr. 6. J. Ulbrich, Schillerstr. 1. Friedrichsfelde- Lichtenberg. Wiesner, Prinzen Allee 24. Anton Kopp, Friedrich- Carlstr. 4, Rixdorf. Heinrich Barth, Berlinerstr. 136. Weissensee. Emil Apitsch, Langhansstr. 135. R. Liebschwager, Gustav Adolfstr. 16. G. Schröder, Königs- Chaussee 45b. Reinickendorf. Burgus, Markstr. 5. Heute Nachmittag erscheint: Nr. 15 der Sammlung Friedrich Wilhelm IV. v. Preussen. Gekrönte Häupter. Gekrönte Häupter Nr. 1( Katharina II. von Rußland). Preis: 20 f. Konfiszirt gewes. Nr. 2( August der Starke v. Sachsen). Preis: 20 Pẞf. Wieder freigegeb. Nr. 3( Papst Alexander VI.) 64 Seiten. Preis 20 Pfennig. 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Die Liste der die Kontroll Schuhmarke führenden Fabrikanten wird von jetzt ab unr monatlich einmal an dieser Stelle veröffentlicht; wir bitten deshalb die rauchenden Genossen, sich dieses ausschneiden und auf heben zu wollen. W Neumeldungen von Fabrikanten find persönlich bei Louis Dechand, Ruheplatstraße 24, sowie beim Unterzeichneten zu machen. Neue Marken sind ebenfalls dort, sowie auch an den mit bezeichneten Stellen der betr. Bezirke zu entnehmen. * Die Kontroll- Kommission der Tabakarbeiter. J. A. Carl Butry, Stralsunderstr. 17, II. Möbeltischlerei und Lager von A. Schulz, Tischlermeister, 5 ReichenbergerStrasse 5, gegründet 1878, empfiehlt sein enorm großes Lager in Mahagoni- u. Nußbaum- Möbel, sowie Volsterwaaren eig. Fabrik, zu billigen Preisen. Garantie für Sauerh. Arbeit. Jede Uhr 339/1 323L* 54 66* L zu repariren und reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgebens nur Mk. 50 Pfg.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. 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Es ist nun Ehrensache eines jeden benkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alle Gesuche um Aufnahme in diese Liste sind nicht an die Redaktion oder Boykottkommission, sondern an die untenstehenden Adressen zu richten. An der Schleuse 12, K. Cwit. Adlerstr. 7, H. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. 34, W. Stamer. Claudiusstr. 19, Wendt. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtlebe. 4, W. Güldenstein. Dorothéenstr. 46, Rud. Urban. 37, C. Steinbrück. Fischerbrücke 11, G. Schulze. 14, A. Fabig. " Fischerbrücke 22, E. Better. 25, Piel. Fischerstr. 3, Hoffmann. " 21, H. Jankowsky. Französischestr. 6, Pätschke. Friedrichsgracht 16, Thierbach. 1, Jmmendorf. Friedrichstraße, Neue, 3, Merker. 1. Wahlkreis: " " 5, H. Hahn. " " 20, Keller. 44, Röllig. " " 63, Ede Rosenstraße, R. Jahp. " " Klopstockstr. 1, C. Bürger. Krausenstr. 9, C. Langfeld, Bierverlag. Friedrichstraße, Neue, 62, Thoms. " " 70, Hunger. 73, Rury. " " " Grünstr. 13, P. Freiberg. " 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Jägerstr. 10, Tripke. Ranonierstr. 9, Ece Jägerstr., H. Bock. 26, W. Zieške. " Kleine Kurstr. 1, A. Maschke. 10, Stobbe. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Admiralstr. 18b, Franhte. 18d, Bohm. " " 19a, Wringe. " 21, Schnieber, 26, Kraft. " 33, Kierstein. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. 55, C. Ruppert. Klosterfir. 83, Salzwedel. " 1, Fritz Berger. Kronenstr. 18, Hemsel, Bierniederlage. Lessingstr. 28( an der Brücke), Rickmann. Mohrenstr. 63/64, Goerke. Moltenmarkt 6, Haase. Molkenstr. 12, H. Gärtner. können sich melden bei Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünstr. 20. Tripke, Jägerstr. 10. 3. Wahlkreis: Oberwasserstr. 13, Fr. Pujanet. Poststr. 31, H. Michel. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, C. Dullin. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralanerstr. 7, A. Mandelt. 13/14, C. Roplin. 10, D. Russow. " " 16, H. Kreuzberger. 43, F. Schreiber. " 58, R. Elteste. Kanonierstr. 26a, W. Borths. Die Gastwirthe Bergel, Sebaftianstr. 12 und Fischer, Köpnickerstr. 70, sind, da dieselben Boykottbier führen, von uns gestrichen worden. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. 11 39, Wendt. 85, Bonczek. Brandenburgstr. 1-2, Appé, Brandenburgstr. 56, Thiele. Brizerstr. 47, Bohni. Dresdenerstr. 32, Stöpel. # 37, Görsch. 58, Werner. Engel- Ufer 10, Maluschke. Hollmannstr. 31, Lehmann. Inselstr. 12, Herrmann. Jakobstr., Alte, 1b, Stelzer. 7, Blume. Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber.| Ritterstr. 64, Rieck,( Café Meyer). Kommandantenstr. 20, Armin- Hallen. 70, Wabniz. Kürassierstr. 19, Labant. 72, Krieg. 83, Paul. " Louisen- Ufer 46, Pannewitz. 84, Raaz. Matthieustr. 17, Koch( Bierverlag). 86, Jäger. Naunynftr. 56, Pflanz. 96, Moseler. " 9.7, Grauer. Ohmigasse 5a, Lehmann. " 123, Stramm. " 9, Rickeben. Rungestr. 28, Wernete. " " " 55, Ehrenreich. " " " 66, Lüneburg. " " 69, Lenz. 118, Garg. " 32, Bathe. 41, Bodin. Seydelstr. 16, Bohnstengel. Simeonstr. 3, Handtke. " " 4, Horst. 11, Wölk. " 13, Wippler. " " 17, Fießeck. " 23, Flick. 1, Müller. " 6, Beker. " " 17a, Elsner. " 18, Götte. 33, Zacharowsky. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. 21, Hartmann. Ritterstr. 25, Büschel. Sebastianstr. 72, Ferger. Seydelstr. 8, Basson. 12, Dewig. 13, Borchardt. Staligerstr. 7, Schönemann. 11, Schwarzkopf. 147a, Weiland. Stallschreiberstr. 26, Meineke. 29, Schöning. 43a, Krüger. 63, Schmidt. " Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Skalizzerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. Diejenigen Gastwirthe, welche aufgeführt waren und ferner weitergeführt werden wollen, mögen sich nochmals bei den Unterzeichneten melden. 4. Wahlkreis( Südost): Adalbertstr. 74, Krüger. 4, Herschleb. Rottbuserstr. 35, Rabelig. Manteuffelstr. 25, Horn. Ratiborstr. 16, Seidler. Waldemarstr. 75, Ullrich. 6, Hübler. 27, Heider. " " 15, Teichert, " " 16, Schmidt. 82, Pätsch. " 1, Fellner. 10a, Gimmler. " 50, Rubiaczyk. Mariannenstr. 48, Gittler. 18, Hahn. Reichenbergerstr. 54, Scheyer. " 10, Fengler. 12, Redlich. " 16, Tauchert. 142, Schnell. " 8, Stehr. " " 53, Neumann. " 145 146, Wallach. B 29, Herrman. Cuvrystr. 25, Emil Grüning. 33, Karl Pfefferle. 38, Klopsch, Bierverlag. " " 46, Schäzick. " 48, Ließ. Dresdenerstr. 3, Strahle. Eisenbahnstr. 12, Ritter. Rottbuser Ufer 45, Liepe. Kottbuser Damm 4, Becker. Röpnickerstr. 181, Nitzsche. 4, Wendt. " 16, Richter. " 149, Gumlich. 62, Sommerfeld. 9, Kamphausen. " 2, Lange. 154, Melzner. " 64a, Schubert. " 5, Ziegler. 68, Bandel. " 157, Bergner. " 17, F. Habermann. 18, Rachfal. 160, Weiland. " " " 175, Jonas. 191, Foge. Mariannen- Play 17, Wwe. Terpenowit. 170, Breyer. " 15, Hieronymus. 12, Alerander. 24, Tauschke. " 61, Hoffmann. " " 11, Garn. " " 10, Prien. 5, Klafti. " 18, Jesfe. " " 23, Wittwe Heine. 35, A. Semisch. 181, Gläser. " 18, Wittwe Pietsch. 133, Rube. " 51, Heinze. " 13, Stromeier. 56, Liebelt. 42, Grüßner. " 6a, Paul. " 128, Schmidt, 60, Herr. Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 7, E. Trittelwitz. " n 11, Osw. Klopsch( Bierverleger). 15, H. Bowitz. " 21, Stahnsdorf. 33, F. Schöps. " 37, Kuhn. 27, R. Krüger( Bierver Forsterstr. 17, Dierberg. 19, Krüger. 23, Tilgner. 49, Wucke. 54, Urban. leger). 171, Schmidt. 20a, Köppen. 145, Theer. 156, Grüttner. 26a, Seeburg. 23, Haunz. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. " Mustauerstr. 14, H. Korneffel. 7, Karpe. 63a, Groth. 122, Brandt. Wendenstr. 1, Scholt Wienerstr. 44, Schmidt, 118, Spindler. 44, Meißner. " 50, Fechner. " 113a, A. Gasper. Naunynstr, 6, Kühne. " 54, Haus. " 74a, Hirseland. " 55, Schmidt. 10, Mülsch. " " 110, Grimm. 22a, Beissert. " 56, Walter. 149, Stammert. " 14, Schäfer. 107, Ziehmann. 16, Schmidt. " 24, Schwarting. " 106a, Lange. " 57a, Bierrath. " 23, Niedrig. 146, Bernhardt. " 97, Duzig. " 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 31, Schulz. 98, Liebig. 176, Walter. 9, Wittwe Werner. " 65a, Mauff. 100, Hübner. 190, Backhaus. 78, Rohr. 30, Lüdecke. " aufigerstr. 11, Petzke. 143, Salle. 31, Schröder. 77, Nitsch. 164, Schutsch. " " 35, Roßberg. 74, Hautelmann. " 33a, Engel. " 128, Schmidt. " 27, Meliar. " 34, Voigt. 83, Stöhn. " 10, Bretsch. " 13, Drischner. " 44, Scholze. 86, Zubeil. " 1 135, Zimmermann. " 15, Gottschlich. " 88, Vogler. 23, Segel. " 49, Busse. 70, Mohr. Schlesischestr. 15, Segelet. 18, Liebsch. " 50, Grande. 36, Pohlandt. 34, Peister. " 2, Scholz. 38, Paucks. 36, Scheel. " 41, Suckert. " 37, Rug. 55, Lemke, Bierhandel. 17 " 57, Fricke. Görligerstr. 44, Seraphin. 39, F. Ebel. " 37, Volke. 35, Wanzlik. 33, Roblig. 32, Weber. 42, Picht. 45, Rode. 46, Christians. 50, Siewert. 52, E. Vogel. 55, Utte( Ecke Oppelner: Manteuffelstr. Laufiber Platz 2, Bieberstein. 18, Werner. 17, Hahn. Liegnigerstr. 18, Grubert. " 40, Ohlendorf. 38, Wieck. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. 18, Altmann. 20, Ernst Eckert. Oppelnerstr. 13, G. Boden. 44, Rust. 33, W. Henkel. Oranienstr. 4, Tyra. 5, Rose. 2, Röhr. 21, M. Brandenburg. Nachf. 37, Schröter. 5, Becker. 44, Steinicke, Meitmann Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 43, Otto Baumann( Bierverleger). 9, Hanwig. Staligerstr. 75, Otto Jost. " 48, Franz Leuschner. 88, W. Tancrée. 91, Rind. 99, Wagenschütz. 95, Wwe. Splitt. 180, Hoffmann. 104, Winter. " 136, Beyer. 183, Cobin. 107, Kunstmann. 9, Huschke. " 糖 22, Karl Hubrich. " 176, Bezz. 123, Spaar. 4, Petit Jeans, " И 24, Otto Schneider. 24, Frau Erdmann. 117, Dettke. 11, Baum. " # 27, Karl Rudo. 197, Mobn. 110, Bollag. 13, Wendt. " 9, Nowack. 14a, Wolff. 29a, Frau Kaufmann, " 72, Rudolf, Ecke Görlitzer " straße). 34, Bringmann. 14, C. King u. Co. 59, Gerhardt. Ufer. " 58, Tolksdorf. " 86, Kaßner. 22, Sauer. 65, Krause. 74, Fieß. " " 61, Tschenscher. " 56, Härtig. " 189, Heinze. 69, Mahn. " " " 62, E. Wesenburg( Ecke 95, Schulze. 184, Aepler. # 18, Eichendorf. Lübbenerstraße). 57, Weidner. 196, Meier. 57, Kießling. 80, Sarnow, 80, Hein. 84, Redanz. 63, W. Meyer. 32, Gabbert. 23a, Buckow. 70a, Kuchta. 141, Schmidt. " " " 60, Frau Schramm. Görliger Ufer 2, W. Fichte. Glogauerstr. 30, Böhmer. Grünauerstr. 3, Goltz. 59, Tschitschmann. Pücklerstr. 55, Schilling. 35, Schleue. " 63, Paul. 19, Denner. 49, Schumacher. 125, Hübner. " 65, Reschke. " " 65, Schultz. 29, Krone. in " 12, Schulz. 36, Knobel. " 124, Manzey. " 46, Liewald. " 10, Ringel. 37, Petereit. " Beughofstr. 21, C. Wolff. 51, Zawadzky. 7, Schalezke. 38, Neumann. " 3, Fähnrich. 48, Kahl. 53, Purbs. " 41, Holz. " 3, Walter, Kaufmann." 5, Pfeiffer. 27, Gehrhardt. " 30, Wolter. 53, Fürstenau. 16, Herzog. Sorauerstr. 9, Karl Felske. 6, Maas. " 52a, Zornow. " 76, Gaft. 3, Arndt. Ratiborstr. 6, Graschow. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: 8, Behlendorf. 9, Thurley. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynſtr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, de Lausitzerstraße, Schilling, Büdlerstr. 55b, Lucas. Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Falkensteinſtr. 7. 23, Gust. Schumann. 4, W. Seefeldt. 7, Arsen. 52, Tollkühn. " 39, Ww. Brandt. " 54, Gerz. 63, Sommer, 29, F. Clauß. " 56, Raetig. " 70, H. Stimmel. " " Kleine, 9, Nachtigall. " 97, Reichert. " 6, A. König. " 47, A. Seifert. Koppenstr. 10, G. Seehaus. Barnimstr. 46, Steeger. " 55, D. Hannemann, " 58, Lindner. Alexanderfir. 25, W. Tietze. 27b, Behnke. 10, Gundlach. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplay 2, Wothe. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. " " 32, R. Meigmann. 4, Decker. 68, Königstedt. 77, Thomsen. 36, Zastrow. 77a, Weiß. 44, G. Mettge. Gr. Frankfurterstr. 39, Jost. 4. Wahlkreis( Ost): 86, Scheibe. " 126, Wiv. Jung. 133, Gold. " 78, G. Schulz. " 68, W. Röhl. Kl. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. Friedenstr. 59, Bipter. Holzmarktstr. 3, Deter. " 37a, Dobberahn. 34, Tilgner. Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Kahl. 5/6, Laskowski. 7, Reiche. 8, Geier. 10, Dietrich. 18, Schubert. Lichtenbergerstr. 20, Borchert. 11, Teuber. 21, Heise. 17, Filig. Lebuserstr. 2, A. Jakob. 5, A. Nemiz. Liebigstr. 43, Wwe. Strauß. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Kochalski. Markgrafendamm, Reschke. 20, Kalfofen. Markusstr. 13, Müller. 30, Billerbeck. 10, Schrade. " " " 28, Leichniß. 14, W. Zipke. " " 33, Wagner. " 8, Kaiser. 39, Dembitky. 6, Spidermann. " 31, H. Elsholz. " 25, Nawrot. " 52, Gülde. Raupachstr. 1, Rleine. " 6, J. Palacz. Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. 27, G. Herrmann. " 46, Bredschneider. " 60, Fr. Bethge. 11 2, Rothert. " 63, Hinz. " 64, Schulz. " 45, 3ameitat. " 67, Wehner. " 42, G. Metzer. " 16, R. Stern. " 7, K. Bittner. " Schillingstr. 28, Hausmann. 47, W. Lorenz. " " 3, Behmer. 13, Dohn. 94, Wohlfahrt. 22, Stawicki. Blumenstr. 3, Siejack. " " 24, Engel. " 69, Kirchner. " 28, M. Kürften. " 21, W. Oberschmidt. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. " 42, Förster. " 23, F. Jonas. 22, Weiß. 74, Schmidt. RI. Markusstr. 10, H. Gorn. Marfiliusstr. 16, Zimmermann. 11, B. Püschel. Mehnerstr. 7, Brette. " " " 24, F. Resact. 19, Winkelmann. 77, Dobberahn. Memelerstr. 4, Biedermann. " " " 27a, Heidfeldt. 27, Witthuhn. " " 93, Grühmacher. 8, Schülfe. " 30a, Roepnic. 38, Jezke. " 14, Marien. " " 24, H. Woitschack. Strausbergerstr. 12, Zimmann. " 52, Rarge. " 34, R. Bach. 23, Grunewald. " " " 29, Haupt. 38, Wiedemann. " " 46, Aug. Tamoschat. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. 37, Lange. Fruchtstr. 21, Sonnabend. 69, Krause. 35, Nitschke. " " " 62, Wulff. " 55, Pause. " 49, Fr. Bemme. 61, Vorwerk. " " " " 49, Ruppin. 25, K. Morig. " 94, Warzecha. 2, Pietsch. " 52, Schumann. " 52, Jauer. 93, Arendt. " " 69, Fortong. " 52a, D. Kleinau. " 61, Tilpe. Krautstr. 4/5, Pilzecfer. 78, Reinebeck. " " " " 70, H. Telschow. " 20, Zimmerling. 6, R. Rudolph.. 5, Dahlweit. " Stralauer Platz 21, Roeste. 10/11, Poppe. .5, D. Seefeld. Stralauer Thor 18, G. Müße. 26, H. Wilhelm. 24, Üefermann. 32, Beyer. " 75, Dickel. " 68, Steppin. " 36, Jusinger. " 67, Albrecht's Ball Salon. Thaerstr. 5, Range. " 54, R. Wuttke. " 29, Musche. 17, Schönfeld. 63, Nökel. " 61, Brzondka. " 47, Hallmann. 31, Becker. " " 41, Friedrich. 20, Göldner. " " 37, Marquardt. 18, Wesner. " " 42, Henze. " " 20, H. Bernicke. 59, Advernat. 48, Ratke. 36, Kummer. " " " " " 73, Fender. Breslauerstr. 20a, D. Tißmärr. 9, Völz. 27, Schmidt. 28, Büttner. Büschingstr. 5, A. Grunow. " 16, Stanislaus. 7, Jakob. 21, Ropiact. Cotheniusstr. 18, Schwach. Elbingerstr. 7, A. Vogel. 26, Grunow. " " 38, Wiesegart. 38, Pohl. " Ecke Markusstr., Hilgener. 60, Marquardt. " 52, Maaß. 45, Neumann. " " " " Fürstenwalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. 20, Huth. Gollnowstr. 28, Pesarra. 29/30, Albrecht. " 20, Münzer. " 33, Schäfer. Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. 3, Wiegert. Rüstriner- Play 8, Klose. " 2, Stern. 9, A. Werner. Landsberger Allee 37, F. Bense. 27a, Lange. 4, Haschke. Am Ostbahnhof 4, A. Förster. " " 1, Fr. Engwicht. 60, Desterreich. " 2, Riesewetter. " 46, Lamprecht. 3a, Jakobi. " 35a, Böttcher. Mühlenstr. 49a, B. Stabernad. 37, Blasig. Münchebergerstr. 28, Schmidt. " 16, Theeß. 18, Jänice. Feld- Restaurant Mauer, Wallner Theaterstr. 21, Buhahn. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. Tilsiterstr. 79, Dertel. 76, Renner. " 82, Hanicke. " " " 26/27, Orlowski. 28, Homuth. 31, Thom. " 11, Schröter. 7, C. Gehlow. Weberstr. 10, F. Schulze. 19, M. Gallwitz. 34, Lehmann. 17 22, G. Kind. " " 20, Mirschens. 31, R. Körner. " 15, Dames. " " 10, R. Bingelmann. " 17, Bringmann. " 21, Roziac. 15, E. Wille. " " 15, Zuhlbrüge. 8, Lehmann, " " 16, Potin. " 7, Wilke. " 2, Boderke. 45, E. Berlin. " 44, V. Rolland, an Grüner Weg 65, Mathes. 90, Bengler. " 55, P. Winkler. " " 63, Seisig. " " 106, Beckmann. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 65, R. Lange. Frankfurter Allee 74, E. Böhl. " 83, Menzel. " 109, H. Striegel. " " 156, Goebel. der Kremser- Haltestelle. Pallisadenstr. 2, Schwarz. Landsberger Play 5, Bartel. Landsbergerstr. 8, Haseloff. 34, Krüger. 105, Görner. Langestr. 1, Milzewski. 18, Mann. " 64, Siering. " 66, G. Spieckermann. " 10, Krippehne. " 13, H. Müller. 20, Scheffer. 15, A. Rezka. " 22, Ww. Bartel. 26, Wwe. Fellenberg. " 33, D. Friese. 6, Rose. " 65, E. Nadge. 8, Baucka. " 66, Geier. " 41, P. Meyer. " Feldrestaurant Obst, Kamerun. 110, G. Brolius. " 24, Jeratsch. 68, Marsch. Weidenweg 78, Blaar. " 54, Wwe. Becker. 70, Bergholz. " 93, Scholz. 47, Adler. " " 64, Chrbar. 75, Rose. 95, Horn. " " 122, Br. Friedrich. " " 90, D. Zabel. 25, G. Mönke. " 65, G. Tempel. 84, Holzmann. 81, Quenfel. " " 90, Wittchen. 93, Ullrich. " 12, Fehlow. 31, Werner. 6, Suchland. " " " 56, Burrmann. 61, Altmann. " 91, F. Ahrensdorf. 83, Kahl. " 79, Holland. " " 94, G. Eckert. 11 88, A. Hein. 14, Schmidt. " 142, Otto. 38, C. Scherz. " 34, Rechbeer. 5, Altmann. " " 105, Schwart. " " " 64, Möbus. Gubenerstr. 12, G. Buchmann. 35, Meier. 52, Talaret. " " 181, Liebenow. 17, Bath. " " 23, Stelz. Petersburgerstr. 30, Ecke Zorndorfer 27/28, Klawunde.. Weinstr. 14, Wartenberg. 181, Junge. " 60, Bienice. " 44, G. Bofahl. straße, Bey. 76, Schramm. 7, Wegner. " 70, Völzmann. Posenerstr. 5, Rockendorf. Gr. Frankfurterstr. 20, Klages. " 10, Hartong. " 102, Frau Stegal. 18, Harmuth. " 44, Seiler. " 73, J. Bedarf. 87, Rutle. 53, Wwe. Hildebrand. " 29, N. Meyer. 22, Heise. 10, Kühn. 20, Ortel. " 28, Späth. " 11, Feind. " 13, Hoffmann. 22, Steuer. " " 29, C. Hanold. Zorndorferstr. 3, Möller. 2 17, Hoffmann. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. " 44a, Distowsti. 49, Wägner. Langenbeckstr. 9, Kownick. " 4, Fechtmeier. 14, Wieste. Lichtenbergerstr. 16, R. Bolzmann. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Tempel, Langeftr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Artillerieftr. 4, Großmann. Auguftstr. 65, Wels. " 26b, M. Schönburg. 88, Braft. Chariteeftr. 3, Brunsch. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. 46, Rönig. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 32, Ramlowsti. Gipsstr. 16, Blaurock. 10, Salbach. 3, Politt. " 28, Fr. Krüger. 19b, Bord. Georgenkirchstr. 19, Blümfe. 25, Klautsch. 48, Teschner. 26, Deutschmann. Gollnowstr. 48, Tuscher. Greifswalderstr. 13, Dahlström. 30, Stolle. Proskauerstr., Schneider. können sich melden bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 5. Wahlkreis: 210, Achhillis. 207, Bibach, Gasthof. 35, Bartel. Grenadierstr. 19, Winkler. " 38, Stolle. 50/51, Lange. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. 18, Effenberg. 8, Wachsmuth. Johannisstr. 15, Gründer. 12, W. Wieschendorf. Reibelftr. 40, Gelfert. " Am Königsgraben 13, Roziac. Neue Königstr. 11, Schüler. 19, Helbig. 60, Clafen. 78, Giersdorf. Roppenplatz 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. 41, Weber. " " Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. " " 13, Weigmann( Grünframgeschäft). 1, Ecke Gollnowstraße, Weczerect. Linienstr. 71, Meinide. 29, Waßmann. " Linienstr. 15, Haagen.( Parterre.) Prenzlauerstr. 53, Lux. " " 22, Hänßgen. 37, Nadoll. " " 13, Hoffomann. 17, Steinlein, Räuchers waaren- Handlung. Lothringerstr. 67, E. Dieke. 68, Ph. Koplin. Louisenstr. 60, Bressel. 5, Schmidt, " 31b, Kahl. Marienstr. 15, Mogge. 18a, Dittmann, Marienburgerstr. 28, Appler. " 35, Marquardt. 5, Laube. Meyerbeerstr. 5, Neufert. 9, Stolpe. Mulachstr. 35, Schlüter. 20, C. Tezlaff, Grünkram Oranienburgerstr. 11, Birkler. geschäft. 38, Kröning. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Rosenthalerstr. 13, Bobert. " 57, Wernau. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Alte Schönhauserstr. 7/8, Klößer. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. " " 26/27, Wirth. Steinstr. 17, Schünemann. 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 4, Klose. 5, Deicke. Ziegelstr. 24, H. Leister. " Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neute Königstr. 11. Nosenthaler- Vorstadt. Bergstr. 60, Hilgenfeld. 27, Henfel. 6. Wahlkreis: Brunnenstr. 71, Dittmann. Brunnenstr. 101, Abler. Ackerstr. 48, Rothacker. Mehlich. Schreiber. Anflamerstr. Schibileki. 109, Mengel. Kreuzer. " 3, Fischer. " 58, Schulze. " 7, Pralow. Bergstr. 10, Merter. 44, Schayer. " 43, Görner. Bernauerstr. 13, Buste. 43, Ende. " 55, Dlböter. 83a, Hildebrandt. 43, Wien. 91, Scholz. 60, Scheinemann. " 50, Koswig. 89, Oniß. " 47b, Hoffmann. 106, Gafter. 47c, Simonis. 49, J. Rischer. 95, Strauß. 31, Reier. 100, Herfort. 138, Bätge. 125, Richter. 160, Rieger. " 127, Bengel. 12, H. Werner. 73, Rosendorn. 52, Raschke. 81, Schirmer. 96, Werner. Demninerstr. 15, Wiemer. " 61, Schmäschte. 60, Lärm. " 12, Ulbrich. Gberswalderstr. 16, Mierte. Elisabethkirchstr. 18, Mizel. 11, Heife. Elsasserstr. 11, Naday. 29, Eichendorf. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. " 1, Kerinnis. 2, Rühle. 5, Gabbert. 14, Schorsch. Granseerstr. 8, Stabenow. Griebenowstr. 6, Winkler. " " " 24, Lincke. " " 30, Reimann. " " 42, Rehang. Hussitenst.. 59, Fert Kastanien- Allee 45, tolz. Buttbuserstr. 25, Manste. Hagenauerstr. 3, A. Schulz. 5, Kascha. Hochmeisterstr. 13, Beschel. 11, Schulz. Rastanien- Allee 94, Dannenberg. Antonftr. 18, Michael. " " 5, Helterhoff. 9, Huth. Bergstr. 72, Frost. 25, Harm. 36, Galle. " " 34, Salzmann. " 45, Hermann. " 11, Augustin. " 35, Treuter. " " 45, A. Scholz. 47, Heinte. Bernauerstr. 103, Jungnic. " 33, Hennig. 62, Lüder. 32, Göricke. Lothringerstr. 41, Brüß. " " 109, Ullrich. 106, Winkler. Puttbuser und Rammlerstraßen- Ede, Borsigstr. 9, Kasper. Schulze. Rammlerstr. 38, Drews. " " 10, Bergmann. " 12a, Schönnagel. Lothringerstr. 15, Lehmann. Marstr. 11, Schröder. Müllerstr. 8, Gleinert. 159a, Krawczack. 7, Reichert. dus Havelbergerstr. 37, Perschke. 32, Daaje. Jagowstr. 23, Langhoff. 16, Drendel. Ralwinftr. 11, Köhler. Kirchstr. 5, Fürstenberg. Lehrterfir, 52, Blacheyti. 23a, Last. 24, Schaar. 54, Feind. " 48a, Bierath. 25, Bont. Lübeckerstr. 27, Meier. " 67, Diefe. 7b, Berger. 8, Lindemann. " # 15, Lehmann. 25, Völkel. Ba, Raeder. 48, Gerlach. " " " 28/29, Hasse. 13, Klöhn. 162a, Kühnel. 39, Ludwig. " " " 36, Zademach. Rheinsbergerstr. 66, Walter. Metzerstr. 26, Wartenberg. 19, Gruhn. " 24, Renz. 32a, Dreßler. " " 27, Ecfe Tiekstr., Jentsch. 33, Sensei. 41, Lietz. Ruppinerstr. 1, Märtner. " 34, Haeger. " 51, Preet. " 42, Wolfsschlucht. Boyenstr. 2, Nißle. " 156d, Leffing. Oderbergerstr. 28, Winderlich. 19, Heise. n " 34, Bleyer. 40, Gieshoit. 42, Ehlich. " " " 20, Andrasch. " 16, Dierberg. 36, Wrasse. Pappel- Allee 109, Häsner. Burgsdorfstr. 13, Pflug. 3b, Roffe. " 108a, Rulife. Chauffeeftr. 64, Peitsch. " 48, Fiedler, i. 2. Menzel. 42, Rabe. " " 3/4, Meinhardt. 71, Klein. 52, Biems. " " " 43, Schefchant. " 29, Glomp. " 105, Bosselt. 83, Rieder. 27, Grüßmacher. " " 24, Knappe. 98, Grebing. 32d, Zimreck. " " 35, Herzter. 42, Duste. Panfstr. Ecke Weddingstr, Pohland. Melanchtonftr. 24, Freiwaldt. Perlebergerstr. 8, Schentke. 28, Hermerschmidt. 6, Geppert. 40, Nürnberg. 28b, Wilfe. Perleberger- u. Lübeckerstr.- Ecke, Bugge. Brigwalkerstr. 14, Glause. Rathenoweistr. 81, Schönemann. 58, Schroback. Rostockerstr. 22, Preppermann. " " " 26, Lenhardt. " 129, Schulz. 115, Michel. 17, Werner. " " " 33, Klippenstein. 40, Pereaux, " Ecke Stargardterstraße, Maiwald. 30, Satler. 47, Schwan. " 102, Briese. " Rügenerstr. 20, Brüßhaver. " 15, Kruhl. " 23, Rambow. 13, Grunow. Schwedterstr. 227, Abraham. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. " " 33, Liezke. " 44, Walter. " 228, Beier. " " 26, Riedel. Riegel. " 85, Schulje. 67, Schumann. " " 208, F. Grüßmacher. 24, Reuter. 219, Lehmann. 95, Zintlow. " 215, Brandt. " 21, Langer. " 49, Arndt. 36a, Maier. Stralsunderstr. 36, Werner. 19, Lehn. " 237, Neugebauer. 224, Achsel. " " 232, Freund. " " 5, Wraße. " Rykesir. 24, Hing. " 47, Rudolf. 21, Geller. " 34, Pöle. " 13, Walter. 41, Trebesius. " 29, Sterlo. Strelitzerstr. 22, Rormann. " 38, Blankenburg. 6, Otter. 64, Reuter. " " 51, Schierdewahn. " 48, Henoch. n 34, Bödel. 7, Röhr. Swinemünderstr. 186, Nukeblume. 20, Geife. Saarbrückerstr. 11, Donath. 31, Matthes. Schönhauser Allee 135, Musold. 29, Hemmerling. Gartenstr. 173, Schirdewahn. Ruheplaftr. 23, Schoch. 91Scharnhorststr. 87, Obst. Schulstr. 24, Nagel. " " 8, Röder. 17, Förster. 37, Tichi. 230/31, Paliya. 56, Eingang Liesenstraße, Dalldorferstr. 2, Demaschot. Eichendorffftr. 21, Vogler. Feldstr. 13, Bohrmann. 12, Schäfer. Fennstr. 2, Wiesener. Bajewalterstr. 3, Neumann. 1, Blum. Pflugftr. 16, Dudect. Plantagenstr. 13, Jente. 8, Mazenthe. 12, Kloß. 39/40, Zischer. Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pasche. Reinickendorferstr. 658, Schütt. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14, Bienert. Siemensstr. 17, Biet. Stendalerstr. 6, Dürre. 5,( Bierverlag). 46, Ullrich. " 44, Handke. " " 12, Nigbur. 1, Leben. " 15, Böhm. " " " 53, Herzog. 39, Bolt. " " 46a, Klippenstein. 55, Rusch. " 7, Schöps. 90 " 57b, Meier. " 23, Krüger. 42, Ballmüller. Stromstr. 28; Lange. 34, Hollmach. 5, Wendt, Thurmstr. 63, Coßann. 64b, Heckendorf. 84, Holzbächer. " 7a, Quart. 65, Gädeke. " " 2a, Hof, Schulze. 61, Bolle. 17 58, Werner. " " 72, Döring. Stephanstr. 65, Lobbihn. 11, Kühl. " 20, Müller. " 25, Litkow. " " 47, Gräf. 36, Glay. 17, Gaede. " 10, Buchwald. " 14, Rückforth. " 5, Krüger. " 21, Dittmann. " 56, Madler. " 58, Bullack. " " 13, Sterzing. 47, Gronau. " 185, Ramlow. 44, Probst. " 133a, Müller. 6, Meißner. " " 49, Boschte. 104, Krech. n " 41, Plönzke. " 48a, Falkenhan. 77, Brückner. " 29, Wedding- Kasino. 74, Kaden. Walbenserstr. 18/19, Mente. 14, Rien. " 45, Reuter. 35, Vierath. " " 40a, Pflug. 50, Reinhard. 24, Hahn. " " 120, Guadt. 28, Kelle. 152, Marten. " 114, Heising. Waldstr. 5, Schulz. " " " 125, Müller. " 152, Lorenz. 52, Müller. " 25, Henze. " 57, Fabra. " " 51, Maier. 56, Paul Kringel. " 165, Merkelmann. a " 88, Schiergott. 43, Brunn. " " 12a, Lorenz. 53, G. Schensch. 45, Lappe. 48, Lehmann. 58, Schlecht. " " " " 17, Thetmeyer. 136, Gustav Grohn. 84, Schulz. 48, Krüger. " " " 29, Dobrijk. 40, Behnfeld. 53, Busch. 49, Sammler. 51, Schulze. " 70, Schulz. " 70, Schebera. 55, Schmidt. " 163, Langner. " " 60, Walter. 46, Höhne. 50, Strohmeier. " " " 70, Bechstein. 64, D. Schulze. 78, Köhler, " 64, Schmidt. 16, Ebert. 140, Holm. " " " 49a, Seidel. 79, G. Ebel. " " " 120, M. Walter. " 48, Reppin. " 27, Hoffmeister.. 62, Schmidt. 13 62, Jankowski. 156, Bäthge. Gerichtstr. 19, Bahr. " 15, Zinnow. Schliemannstr. 2, Böhme. 39, Schulze. n 72, Söfte. Usedomstr. 5, Leidolt. " 19, Buble. 86, Mathies. " " 144, Buleger. 19, C. Köster, " 15, Nimscheck. " 20, Schröter. 28, Ries. 5, Treuter. " " 23, Franz Walter. n 13, P. Wieland. " 8b, Maulhard. " " 1, Stenzel. " 12, G. Kranz. " 40b, Schmiege. " 62/63, Rahn. 64, Gniffe. Schwarzkopffstr. 6, Glade. Seeftr. 25, Mandel. 40, Thimm. Sellerstr. 14, Theil. 11, Tesch. Teglerstr. 26, Bräsete. 55, Geisler. Tiecftr. 20, Knorn. Triftstr. 2, Ehling. 57, Schlettner. Wilsnackerstr. 84, Römer. Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliftr. 16, Rübloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. 47/48, R. Runisch. 9, Linke. 18, Rummel. 62, Pannier. " 32, Leppert. Schwebterstr. 247, Friedr. Roßbach. " 61, Krause. Veteranenstr. 4, Geisler. 5, Schröder. " 79, Lorenz. 18, Schulz. 28, Muchow. " 75, Berendt. " n 21, Petersohn. " 52, Winzer. 2, Lent. " 19, Biring. " 267, Rornetty. 4, Goehrt. " " Wollinerstr. 3, Bieste. " 240, Krüger. 34, Paul. 21, Teschner. 46, Stutz. Stargarderstr. 6, Jäger. Grenzstr. 4, Tauschel. 32, Jacob. " " " 14, E. Wegen. " 1, Wollgast. " 36, Sperling. 27a, Bluhm. " 64, Max Behr. 62, Dambect. " 58, Kinzel. 81, Dahle. Straßburgerstr. 18, Engel. Straße 15, Nr. 4, Baumann. 8, Häder. Tresckowstr. 55, Buggenhagen. 30, Büttner. 29a, Peters. 10, Leschner. 60, Rostalsti. " " " 2, Bösche. 17, B61. " 58, Hannemann. 21, Went. 43, Schütte. " " 16, Neubauer. 10, Rönig. la, Kloß. Uferftr. 14a, Liepke. Weddingstr. 8, Ignatius. 9, Malkowski. Wiesenstr. 39, Schröder. 29a, Bastian. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. 6, Gustav Völsch. 86, Giebel. Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. 4, Riedel. Buttmannstr. 2; Hobein. Eyerzierstr. 3a, Schoppe. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. 17, Hempel. 12, Aug. Treite. 22, Guft. Tujt. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. " " " Gleimstr. 19, Horn. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Hermsdorferstr. 4, Großkurt. Hochstr. 32a, Wilte. 12, Weber. 9, Th. Schmidt. " 6, Blank. 39, Anton Müller. " " 25, Mielke. 11, Purrmann. " " 33, Jost. 30, Rytestr. Ecke, Bartow " " 38, Hodde. " 54, Tetanz. 43, Müller. 45, Eichner. 24, Schmidt. Bionskirchplatz 5, Trill. Bionstirchstr. 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. 4, Bohny. Belforterstr. 15, Schneider. 13, Gichelmann. Chorinerstr. 30, Grunert. 40, Munkwitz. Templinerstr. 7, Veicke. Weinbergsweg 15c, Krusche. " Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. 18, E. Rosse. 35, Kaasch. 60, Schnelle. Wörtherstr. 39, Buchholz. " 19, Liefe. " 39, Blöhz. 29, Wolter. " " 26, Klietscher. " 13, Lage. 36, Knappe. Neue Hochstr. 31, Kollmann. Hussitenstr. 67, Gule. 25, Jonscher. Moabit. Alt- Moabit 51, Engel. 53, Schäfer. " 49, Thomas. 77, Roch. 98, Peter. 40, Gericke. Pantstr. 32b, Th. Herzog. 14, Schubbert. " " 22, Georgi/ Schulz. 81, Mothes. 32a, Grunert. 24a, A. Böhlicke. Alt- Moabit u. Goßkowskystraßen- Ecke, Prinzen- Allee 14, Kegler. Neue Hochstr. 30, Rerber. 11, Heusterberg. Wöhlertstr. 20, Bum Alten Globus. 18, Hingst. 56, Roch. Roloniestr. 148, A. Di Dio. 40, Mehnert. " 94, Rieding. " Danzigerstr. 84, Pläschte. 12, Schwandt. " 20, Ed. Krätge. 50, Kramm. " " 17, Hugo Kellermann. " " 77, Pieper. 8, Ruske. 152, Riesel. " " 3, Seifert. 125, Dierberg. " " " 24, Pannier. 44, Lenz. " 15, Krüger.ond 49, Giebeler. " Dunderstr. 7, Steinbach. 64, Stärke. " " 7, Mützelburg. 4, Köhler. Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. 150, Gundlach. " 1 " 11, Köhler. " " 59, Borawski. " 110, Rühle. 81, Dengler. 51, Eckelt. " 34, Voigt. " " 46, Orlowsky. 131, Mindner. 90, Thomas. Fransectistr. 12, Grobler. 8, Helmuth. " 49, S. Machut. " 50, Ruhlmey. 6, Rufe. Liebenwalderstr. 43, Wagener. 20, Scholz. 35, Schäwel. Liebenwalderstr. 39, Albrecht. 27, Purmann. Liesenstr. 4, Sutter. 5, Heifer. Linarstr. 3, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachse. " " 27, Thie. 21, Sanit. Buchholzerstr. 3, Berndt. 1, Schmidt. Neubauer. 10, Bergmann. " " 43, Kraß. Beusselstr. 24, Rosenthol. 21, Wolfram. 45, Moll. " 19, Schmidt. 12, Wendt. 51, Lachmann. " 25, Werschke. " " 55, Hobect. 15, Zimmermann. 26, Karrl. " 62, Nietz. 30, Thenée. " 53, Ruhl. " 27, Baeke. Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. " 21, Kirstein, 68, Borkenhagen. 67, Conrath. " 28, JBleiber. 71, Gohlte. 68, Albühr. " 65, Benke. " " 36, Franz. " 18, Greiner. 76, Ohlsen. 70, Schramm. 77, Flesch. " 35, G. Pusch. 73, Neumann. 19, Stoppert. 90, Kupsch. " Cremmenerstr. 8, Welleroth. 11, Krone. Refselstr. 42, Horndorff. " 66, Fischer. " 35, Bimmer. " 5, Polkehn. " 1, Mathies. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. Kielerstr. 19, Schmidt. Rolbergerstr. 2, Steffens. " 23, Pape. " 28, Frig. N 6, Roll. 65, Kirsten. 89, Sommer. " 11, Brosy. 38, Heusler.. u. Wiesenstr. Ecke, Schulze. Röslinerstr. 9, Nuß. " 16, Müller. " 11, Goyte. 3, Peters. Lehrterstr. 48c, Lawißke. 17, Grebsé. 47, Schneider. 15, Schulz. 57, Caspari. 41, Machenhammer. Birkenstr. 28, Kluge. 58, Martin. 55, Dohan. 24, Gebauer. Bremerstr. 46, Rütting. 62, Schwarze. Emdenerstr. 8, Biermann. Residenzstr. 9, Engler. Sandstr. 1 b, Luz. " 1c, Gleiße. 17, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. " " 21, Sziebat. 16, Karnega. 6, Glaser. 37/38, Pietsch. Stettinerstr. 2, Wilhelm Horre 61, Emil Richter. " 54, Altmann. " 47, Schürrner. " " 56, Vogel. " 48, Duschinsky. 17, Schadewald. 2, Schwarz. 15, Bölfe. " " # 2, Reichenbach. " Adolfstr. 12, Krüger. 3, Diering. 15, Trenn. Antonftr. 1, Engel. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Augustin, Kastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Engel, Antonstr. 1. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 174 Gieshoit, Boyenstr. 40. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannſtr. 87. Lietske, Lietske, Schwedterstr. 33. Marten, Gartenstr. 152. Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel, Grenzstr. 4. n 20, Mathiae. Gogłowskyftr. 8, Leder. 7, Schröder. 36, Wiv. Marczewsky, 10, Mali. Haidestr. 31, Ostermann. Schwedenstr. 2, Toltsdorf. 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Giebeck. Uferstr. 6, Schubert. Wriezenerstr. 6, W. Sendte. 25, Friedrich. " 53, Aßmann. " 24, W. Dreizig. 14, Bibbel. " Alexandrinenstr. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Hanke. Arndtstr. 34, E. Rothe. 14, Ludwig. " " 35, Hagenow. Barutherstr. 15, Thewald. 5, Haasel. Bärwaldstr. 51, Schröder. 49, Weinberg. Bellealliancestr. 71, Raabe. " 74, Rizing. 84, H. Thiele. Bergmannstr. 95, Senft. Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. " 28, Stobwasser. " 75, Landschulze. 76, Schulze. Fichteftr. 3, Drews. Fidicinstr. 29, Bohn. Friedrichstr. 238, Haseloff. 234, Jarius. Friesenstr. 28, Otto. 2. Wahlkreis: Friesen- u. Arndtstr.- Ecke, Löwendorf. Frobenstr. 39, 3ocher. Fürbringerstr. 7, Grothe. 22, Wwe. Läge. ( Schenkendorf- E.) Nitschke. Gitschinerstr. 79, Schiefelbein. 101, Krämer. Bessel str. 14, Hertel. " 13, Vogt. Meyer. 67, Wünsch. " 110, Dellmann. 70, Krüger. " 62, Miersch. Blumenthalstr. 5, Behrend. " 75, Liez. " 6, Schirmer. Blücherstr. 17, Lott. " 68, Mißke. 93, Krause. " 35, Danneberg. " 107, Harms. " 16, Nellsius. " " 38, Brämer. 61, Schaade, Bierverlag. 80, Blechmann. Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. 15, Pohsner. Hasenhaide 45, Reichelt, 50, Hjarup. Hedemannstr. 2( Keller), Diede. Heimstr. 16, Schoemann. 21, Fischer. Hornstr. 11, Boß. Johanniterstr. 1, Koitsch im Keller. Kahlerstr. 5, Schulz. Kirchbachstr. 17, Scholz. Kochstr. 6, Schumacher. 15, Schüßler. Mansteinstr. 1, Scheffel. Mariendorferstr. 5, W. Grube. Markgrafenstr. 102, Saß. Markgrafenstr. 75, Pose. " 23, Neumann. 28, Trunz. Mittenwalderstr. 16, Imhoff. 33, Prüfer. Mödernstr. 126, Fr. Sontag. 120, Löblich. " 125, Sielesky. " 73, Bittner. " " 70, Wildgrube. 78, Hannemann. Morißstr. 9, Lindemann. 20, Hube. " Königgrägerstr. 103, A. Genth. Kommandantenſtr. 88. Nostizstr. 12, Kyschki. 41, Lehmann. " Rottbuser Damm 33, Lindner. " 29, Bengsch. 24, Günter. " 44, Zimmermann. " " 16/17, Koottamp. 8, Wichmann. " 37, Lott. " Solmsstr., Barutherstr.- Ecke, Katorke. Stegligerstr. 50, Dobbert. 24, Frickmann. Steinmetzstr. 5, Marsch. " 57, Böttcher. Teltowerstr. 61, Rudel. 23, Engel. Tempelhofer Ufer 4( Ecke Lantwigstr.), Hans. 18, Pohl. " Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Renner. " 68, Erner. 80, Feder. " " 7, Rosenthal. Urban, Ecke Jahnstraße, P. Schulz. Wartenburgstr. 16, Anders. Wasserthorstr. 5, Pulz. 55, Schulz. " " 51, Weiß. Wichmannstr. 16, Swade. Boechstr. 46, Adolf. Glöditschstr. 41, Hübner. 42, Krebs. " 23, Paris. " 49, Bahlmann. " 33, Binner. 93 " 12, Natusch. " 43, Bartsel. 21, Jacob. Gneisenaustr. 35, Roffe. Boppstr. 4, Karthun. 27, Pluntfe. " " 5, Ungerberg. 71, Menzel. Bülowstr. 59, H. Werner. 65, Richter. " 70, Krüger. " Chamisso- Plah 4, Jhloff. Culmstr. 36, Raumann. Göbenstr. 21, Rather. 13 Gräfestr. 8, Schonheim. 11 31, P. Müller. " 34, Plög. " 37, Baum. # 34, G. Schulz. 74, Ralmus. " " 12, Land. . " 9, Hoffmann. 20a, Berger. 5, E. Behrend. Dennewigstr. 10, Schmitt. Grimmstr. 25, Aust. 31, Lehmann. 27, Giefe. " " 35, Biemfe. 3, Loewert. " " " 1, Jahn. 18/19, Gell. Krausenstr. 55, Ruppert. Kreuzbergstr. 12, Rothe. 32/33, Uhle. Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. 170, Lorenz. Lindenstr. 2, Bohnsack. 16, W. Reiche. 73, Goltz. 15, Zacharias. 47, Freiwald. 115, Lange. 6, Conrad, Bierverlag. Pallasstr. 16, Faller. Plan- Ufer 92a, Herrat. 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger. 128, Rarge. 88, Dumke. Prinzenstr. 110, Ballwig. " " 16, Wüstinger. 6, Hensel. Schleiermacherstr. 11, Neinaß. Schönleinstr. 23, Hahn. 33, Schaade. " 28, Hensel. " 6, Kraaz. Wilhelmstr. 16, Müller. 48, Geier. " " 121, Fischer. 2, Zimmermann. Willibald- Alexisstr. 10, Schulz. 15, Wotschke. Yortstr. 43, Hoffmann. 64, Paul. 44a, Ww. Roch. " 37, Lindner. . 68, Kreuz. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. 10, Kruhl. " 3/4, Stiba. " 12 " 77, Ww. Jaech. 38, Sauer. " " 62, Schaade. 12, Mißfeld. " 89, Engel. " 25, Schuster. " 26, Haensel. " 9 68, Böfmann. Linkstr. 9, Hanicke. Luckenwalderstr. 1, Stein. 40 Lützowstr. 7, Appelt. 4, Hermann. 6, Start. Schüßenstr. 18/19, Freigang. 33,. Otto. Schwerinstr. 2, Schimann. 9, Graffunder. Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. 44, Tränkler. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 3offenerstr. 10, Lüdke. 32, Kosserdt. 62 Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. dubine In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänken folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Wöllstein's Lustgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. 25, Miserra. Hackenbergstr. 8, Boranzke. 9, Soltystat. Grünauer Chauffee, Schubert. Die Lokalkommission: Alb, Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lischizki). Britz. Bürgerstr. 4, Karl Dorn. Chauffeestr. 101a, P. Meinz( FlaschenBier). Rudowerstr. 65, i. V.: R. Niemetschek. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 13, Nitschke. 48, Schmidt. Ansbacher- und Augsburgerstraße- Ecke. Meier. Augsburgerstr. 34, Wilhelm. 78, Bredlow. 5, G. Schulz. Bayreutherstr. 6, Michaelis. Bismarckstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Türke. Cauerstr. 23, Lange. 16, Franzke. Canalstr. 4, Mann. Charlottenburger Ufer 18, Schmidt. " 18 18a, Horrmann. Christr. 21, Lück. Dantelmannstr. 10, Baldermann, 45, Bree. Eisenacherstr. 4, Butschege. Fürstenbrunner Weg am Kirchhof, Schiemonn. Garde du Corpsstr. 1, Hoffmann. 17 5, Bäpfe. 15, Brize. Goethestr. 16, Dillenberg. " 75, Maaß. 79, Stock. " Leibnizstr. 1, Ruck. 3, Bittner. " 23, Röhr. " " 59, Liebigt. 69, Meier. " 76, Steinke. " 78, Trageheim, Magazinstr. 15, Wolter. " 16, Brock. 21, Jahns. Marchstr. 24a, Jaumert. Marburgerstr. 5, Köfter. Motstr. 14, Wezzel. Nonnen- Damm 1, Hense. Kulicke. Osnabrückerstr. 28, Gimpel. 30, Sonte. Passauerstr. 35, Renner. Pestalozzistr. 23, Schurig. 27a, Gessewicz. 32a, Sbresny. " " 55, Cieslick. " 64, Masche. " 71, Schütte. " 73, Sadecky. " 83, Saffe. " " 85, Schilling. 86, Hente. Potsdamerstr. 26, Lugebiel. 41, Theiß. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller, 8, A. Müller. Schulftr. 17, Witt. Stuttgarter Play, Mehnert. Savignyplatz 3, Nuens. Scharrenstr. 6, Ballnus. | Sophie Charlottenstr. 80, Alert. 88, Franke. Spreestr. 3b, Niedergefäß. 42, Röppen. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. 72, Kühn. Schillerstr. 26, Hämmerle. " 44, Friese. 78, Lemke. " 79, Ww. Walter. " 90, Ronect. Grünstr. 1, Hagen. 12, Kolbow. Raiser Friedrichstraße und Bismarck straßen- Ecke, Lademann. Kaiser Friedrichstr. 61, Meier. 74, Eichhorn. Raiserin Augusta Allee 2, Bertling. Kantstr. 56b, Linge. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehlitz. Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn. Tegeler Weg 6, Trozesky. Uhlandstr. 184, Rupte. 188, Herms. Wallstr. 12, Rudat. " 117, Schulz. " 132, Pansch. " 106, Rosenberg. Knesebeckstr. 18/19, Breel. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 14, Klee. Kurfürsten- Damm 31, Grzesłowiac. 17 " 13, Dörp. " " 35, Stage. M " 38, Czepuck. 66, Hilscher. " 78, Geisler. " 90, Ulrich. Wilmersdorferstr. 36, Holm. 48, Schubert. 124, W. Graß. 108, Zeng. " " 109, Büschel. 125, Springer. 146, Deuming. Krummestr. 5, Gehrsdorf. " 19, Wernicke. 49, Musick. 58, Rinte. 63, Partenheimer. " 65, Böhland. Lutherstr. 19b, Röhler. 45, Löwner. 46, Drechsler. 50, Niemann. " " 149, Goldmann. 150, Franke. din Weitere Meldungen nehmen entgegen: H. Wernicke, Krummestr. 19. K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15, Deutsch- Wilmersdorf. Badenschestraße 18, Nabinski. Berlinerstr. 47, Land, früher Züllich. Günzelstraße, Lieball. Lokalkommission: Gust. Behrendt, Gasteinerstr. 29. Kein Lokal. Eichwalde. Friedenau. Kirchstraße, Hohl. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). Weber. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Lokalkommission: A. Schwerike in Stegliz, Hubertusstr. 7. Witte. Glienicke. Lokalkommission: Herm. Bertz, Grünauerstr. 34. Gross Lichterfelde. Brauerstraße, Phönir- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalkommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Friedrichstr. 1, Liedtke( Bur Rathshalle). 3a, Lindenhain( 31 d. drei Linden). Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gravelotte). 105, Mattee( fr. Schöt). Rein Lokal. Neue Mühle. Ober- Schönweide. Rein Lofal, weil alle Wirthe Boykottbier mit verschänken. Nieder- Schönweide. Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Nowawes. Lindenstr. Finkelmann. Wallstr. 53, Otto Hiemke. # Leuenberg. Reinhekel. Die Lokalkommission: R. Lange, Wilhelmstr. 13. n Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. 136, Kummer. 84/85, E. Herzberg. Bergftr. 5, Wanzlick. 142, Schimkäse. Cottbuser Damm 74, A. Hilfe. " " " 99, Lau. 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Hoppel. Faltstr. 47, Fr. Lasch, Material- Gesch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Köhler. 21, Oppermann. " 33, Fr. Bergemann. 47, Rostmann. " 48, Heithaus. " " " 108, Niggemann( Volks garten). 49, W. Weiß. " " 118, Babenschneider. 140, Daniel Böttcher. " " 1 145, D. Lindemann, Buffet. 151, G. Wilfe. " Lokalkommission: F. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7. Johannisthal. Senftleben's Volksgarten. Die Lokalkommission O. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. " 18, Gufo, " " 42, Joch, " " 70, Weiß. Grün und Kiehstraßen- Ecke, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), Bocher. Kiez Nr. 30, Schröder. Marienstraße, Kaiser. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Schwan). Müggelheimer- und Gartenstraße- Ecke, Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Die Lokalkommission: Karl Streichan, Glienickerstr. 11. Mariendorf. Chauffeestraße, Wohlgemuth. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12. Hobrechtstr. 1, G. Schumacher. " 9, Hohensee. 19, Freund. Jägerstr. 2, Martinius. 12a, Wanzlick. 29, Grüning. " " 45, Stoof, Destill.- Niederlage. Karlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Kirchhofstr. 4, Klar. 47, D. Richter. " 57, Wwe. Wuzzler. " Ecke Bergstraße, Dückert. Knesebeckstr. 11, Frau Schöneck. 14/15, Wwe. Appelt, 77, Wiersing. Beffingstraße, Ecke Kopfstraße, Mayer. Maibach- Ufer 3, Schmot. Prinz Handjerystr. 7, Schütz. 34, Ostertag. 41, H. Saffe, Material- Geschäft. " " " " " 60, M. Hoffmann. " " 63, Schautmann. 44, Ruppert, Bierverl. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. 15, Nagel, 23, Brünning. Steinmetzstr. 45, Nitschke. Treptowerstr. 4, Fricke. Thomasstr. 3, Reden. Ziethenstr. 24, Wulf, Vertr. Krebs. 42, Hübler. " " 71, Wanglick. Gastwirthe, welche kein Boykottbier führen, und in diese Liste aufgenommen werden wollen, können sich melden in den Zigarrengeschäften von R. Becher, Hermannstr. 148, und L. Herrmann, Richard- Play 10. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Warne münderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Breitestraße, Destillation, Walter. Lokalkommission: Paul Werner, Rösenerstr. 4. Schmöckwitz. Rein Lokal. Lokalkommission. Gustav Thyme, Eichwalde. Steglitz. Ahornstr. 15a( Saal), Schellhase. Düppelstr. 26, Hannusch. 28, Kliemann. Schildhornstraße, Neukamm. Schloßstr. 8, Gärtner. " 12, Hörig. 66, Borsdorf. Schüßenstraße, Rentsch. Ratten. Straße 15, Wiesinger. Lokalkommission. A. Schwerike, Hubertusstr. 7. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Tempelhof. Berlinerftr. 33, Räthner, 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. " Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restaurant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPark). Lokalkommission. 0. Noack, Baumschulenweg 77. Neu- Treptow. Baumschulenstraße, D. Lange. Wernsdorf-Neuzittau. Sämmtliche Lokale Schenkendorfer Bier; Säle nicht zu haben. Zeuthen Hankels Ablage. Rein Lotal. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2,