Nr.IV3.36.Zichrtz. VeptqKprri»» «wrt�Mrl. IM Mr. monalL Irrt tns Hau«, ooroi» jahldar. eimrl» «uumi-rn 3" Psrnntg. Postdrzuz; Monatlich 2�0 MI. exkl grfttllmlg»« grdtidr. Um« für Drullch» land a. Otttrrrrlch. Ungarn S,75 Stt, ffit Da» übrig»«Urion 9 9.78 Mt. bri täglich rrtimailgn guflrflan® 7.75 Mt. PvÜbrftrllung«« aebrnra an Dün» «ort chovond fagrsibiirg. Schwrbr» unb blc«(baxli. SlngilrogtN m btr Saft-Scitunga-tiirlsUftr. ®n,Som>aa«*»rtchrini«ochtinügSch Itlmol Sonnlog, naauil, Tettgraniw-Abirtlai «Sojlslbenaotcai varti»-. Adend Ausgabe. ZZerlinev volksblati. c ) «»zr»a«ipretSt ?)t»«chtgrtualirn« NoNl'arrMtgrllb kok!« l.M MI.»Irin««uzelgcn", da» fcttgcbrutfle Wort 59 Pfg. Ijulässlz 2 ftttgtbrudi, ffiotttX jede« meittn Wort 25 Pfg. Strllrngrsuch» unb Schlafslellenoiij eigen dar et sie Wort 40 Pfg.|ib«f uxltm Wort 30 Ph. Wort« über 15 Buchllobrn zShlen für zwei Wort». Snirntngrt'Jfchiag 90°/� Familien• An»«igen poltttsch« nrch gewerkschaftiX)« Prrrtn«- ttnzrtgen IM Ml. die Kella. Angrigen für dir Nächst» Nummer rnüffm dl»• vhr nachmtttag« im Hanutgefchäst. Dertin 6W 58, Linbenstrotz« 5. abgcgebm werden. Grbffnet von 9 Uhr früh 81» L Uhr abend». Zcrttmlorgan der fozJaldemokratifchen Partei DeutfAtands. Neüaktion vnü ExpeSitiva: SW. HS» tinüenstr. Z. F�rnivrertieri«mt iSiorttlvlast, Skr. titl 90— 151 117. I■i.l.üllJIJL-iJ.J. vonvSrts-verlag G.m.b.H., SN). HZ, Llnöenstr.?. Ferulprrchrrl Amt Moritzplats, Nr. 117»Z— 54. Weimar, den 17. Juni 1919. Ii« Lntwsrt der Tntentz auf die deutfchen FriedenZvor- Möge»irft. wir die Einlritiing nicht als ein Friedensdokument. sondern wie eine neue Kriegserklärung. Winn gewinnt den Eindruck, bah auch in diesem neuesten Stodiuin der Friedens» Verhandlungen,»ofern von solchen a»Ipr»chen werden kann, d i e Bartei der Gcwaltpolitiker vollständig die Oberhand behalten hat. und dat eS den Stimnicn der Ler- nunft nicht gelungen ist. auch nur den allergeringsten E i n s I u d»u gewinnen. Denn da» ganze Schriftstück atm�t den Äeist unversöhnlichsten Hasses und überhebend« fter Selbstgercchtigkrit. Kaum jemals während deS Kriege» ist gegen da» deutsche Boll eine solch konzentrierte Schimpfkanonade eröffnet worden, wi? in diesem Augenblick, der nach dem Wunsch der Entent? der lehte vor dem Adschlufi deS Friedens sein soll. die vtenschhett und gegen dir Freiheit der VZiker, da? semal« de« wuhi tm&bt tvoid«» i)t, un» vo« einer Naitou, die sich zivilisieri nennt. Di« Zübrer Drulschland» haben seit Jahren, tau der preußischen Tradition, nach de» Sttllung der Vorherr« schaft und Veherrschuiig in Europa gestrebt. Sie waren nicht iiusrleden mit der zunehmenden Wohtsahrt und dem zunehmenden Sinflnh. ,u dem Deuiichland bere!,l>gl war und welche sämiltch« ibugen FAndir i» einer Gemeiulchalt von freie» und gleichen Döi» trrn id«n ziidtLigeU»vllten. Die KSdiee wollien, dah Deutschland in die Sag« lomme. Surapa da« idrsey voiziischrciden und s» zu theaniist-erin, wie sie Denis/Hlan» da» Tieietz voigkichlleben und e« Uslaixlistett baren. Damit st« ihian gtvcrf erreichien, machten ste von jedwedem Mlttet Gebrauch, durch welches st« ihre eigenen k"9«rtanen»riiehrn konnten und zwar erziehen in der Lehr«, d*H die Stn>� in lnieenaiiunale» dlagelegentztiien Stecht fei. Ei« haben nicht ansgehüri. die deutsch« Stsitzung zu Land« und zur Eee McS nia- dir Dcuts�n gctan haben, wird"alS schändlich*" � o.'Wl'üuL3 und verbrecherisch HmgefleUt Selbst, bast ste die Kriegs»?«achbor««"-'«»-ig an.»«Unland« Mo*. anleihen ihre» eigenen LandeS gezeichnet haben, wird ihnen vor« W-hn-w sei»-., und o..su».e»rmd.chas. und Höh und M.ß- geworfen. AlleS. waS aus der anderen Seite geschehen ist oder uaurn zwiichen den-..mdein zu suen ai.jteue von Aieulidichast.«ie noch geschieht, einschliohlich der Hungerblockade. giU al» �wicleiien-,.»,1.«» Weiter niäts. ol» ein Akt gerechter Abwehr und eine.... �" 7�'"""'' � Iirr!,e». Maßnahme zum Schutze d'r Freiheit. du» ste m d» Lage versetzen konirt«. mternatwiml« AebrMim und Kennzeichnend für den Geist der ganzen Antwort ist die Unruhen herroznrnfrn uud i�r g e h e. m« 0 s fe n, t°. Vor« Ablehnung des deutschen Wunsches auf so. der«, tung- n arst dem Ärundgcbiet thrrr Aachwrn zu treftrn. f 0 r t i g e Ausnahme in den L ö l f e r b u n d. mit der wodurch st«, sobald d« Sugendl.ck gekom...«» ,«m wurd� dies« Räch. Begründung, man dürfe von den freien Völkern der Welt nicht*?tn f1 Endlicher E.ch«rhr.t u.ü> Vequeml.chteu irrifen tonnten. envarten. daß sie sich unmittelbar und a u s g l e i ch e m F u ß �1- hielte» Europa du.ch Bedrohung und Vewolt in mit dem deutschen Volk zum Völkerbund vereinigen. Deutsch» Uurnhe und als st« sahen, daß ihr. Rachbarn enrschlo.sen waren. land müsse erst durch sein„W 0 H l v e r Ha Ii e n, d. h. durch V Jl i"**? fV"[*' Widerstandslose Annahme aller ententcmrverialistischen Zu» ent,chl-ss«n st. sich. chre Borhrrrschaft in Europa durch Gewalt her« mutungen seine Würdigkeit beweisen. beizuführrn. Sobald ihre«orbereitungen vollendet waren, er» Für den Fall dieser Würdigkeit wird den Deutschen auch'»utiglen st. einen ihrer untergeordneten Bunde«. eine spätere Milderung d e r F r i e d e n sb ed i n g u n« sen. sich an Serb.en zu o.rgehen. obwohl st- g e n m ganz unbest'nnmte Aussicht gestellt. Zunächst wird nur � 1" a8'.1�*" 5?®or' j*". Kontrolle Über die Volksabstimmung in Oberschlesien zugeswn» gongen».cht l«lal.stert bleiben konnte den. WaS sonst an Aendmingen vorgeschlagen wird, kann olS � rnifeffeln yn'ßte. Damit ste sv stcher wie mog. Zugeständnis in keiner Weise angesprochen werden, üch gehen konnten,»«rwe.gerten sie jeden Versuch zur Der furchtbare GcwaMriedcn bleibt unverändert, und noch«"Löhnung und zur Beratung, biß es zu spät war m.d der einmal wird Deutschland zugernutvt, seine vernichtenden und entehrenden Bedingungen als gerechte Strafe anzu» erkennen. Wohl zum ersten Male in der Geschichte ergibt sich hier der Fall, daß man ein Volk, mit dem man angeblich Frieden schlie« ßen will, in der unerhörte st»n Weise beleidigt und beschimpft. Wenn die Mantelnote der Entente den Krieg al» größte» Verbrechen an der Menschheit nennt ustd für ihn da» deutsche Volk allein verantwortlich macht, so ist eS doch gewiß, daß eS noch ein größeres Verbrechen an der Menschheit gibt, und daS ist dieser sogenannt, Krieg, für welchen ste sich verschworen hatten und für den sie ganz allein von allen Nationen in nötiger Weise ausgerüstet und vor- bereitet waren, unvermeidlich gewesen ist. Deutschland» Berant- wortlichteit bleibt aber nicht auf die Tatsache beschränkt, daß«S den Krieg bestimmt herooryerufen hat. Deutschland ist nicht weniger derantwortlich für die ungesetzliche Ast, iu der der Krieg geführt worden ist. Obwohl Deutschland selbst Garant der belgischen Neutralität war. haben die in Deutschland Herrschendon Personen da» feierlich« Gelübde. Bte Igten» Neutralität zu respektiere», gegen diese« ste nicht angreifende Boll gebrochen. Nicht genug ««Ol.______. Frieden, der von den Emtvnto-Jmprrialistsn d«m deutschen! haben ste mit Borbedacht Füsilierungen und ander« Volke zugemutot wird. I Verbrvch« durchstihren lassen, nur am durch ihr Ruftreten die Sin- An diesem Bsrmittag hält da» Kabinett Vitzimg»h. � wohner so einzuschüchtern, daß sie sich»nterwarfim. Die Heute abend trifft die Friede, rtzdelegation au» Versaille» hier D«u! scheu waren die ersten, die Giftgase gebrauchten, und ein, und sodann Werden die Beratungen in da» eigentliche Sta- da» anmenschlich« Saiden, da« dadurch verursacht wurde, gar nicht dium treten. Die sozialdemokratische Fraktion hat beachteten. Si« waren die ersten, die in großer Sntsernung morgen vormittag lll Uhr Sitzung und um Donnerstag odcr�iädt« ohne militärischen Wert bombardierten Freitag wird die Nationalversammlung zusammentreten. In m'' Granaten belegten, nur zu dem Zweck, die Moral Ihrer den nächsten vier Tagen vollzieht sich die größte Eni sche i d u n g der Weltgeschichte, dir doch wie. immer sie fällt, keine endgültige sein wird. Denn das deutsche Volk kann den Kampf um Recht und Leben nichtaufgeben. Möge es sich stark genug erweisen, ihn jetzt schon kraftvoll weiterzuführen, indem eS den unerfüllbaren, un- annehmbaren und entehrenden Forderungen deS Ententekapita- lismuS sein festes Rein entgegensetzt. F. Ft. »» » Die Mtwort See Entente. Hoog, 17. Juni. sSteldnng de« Holantsch NienwsbiireauS.) Au« Pari« wird gemeldet: Die Antwort der En« tente auf die deutschen Gegenvorschläge»«sagt, daß der Protest der deutschen Delegierten zeige, daß st« die Lage, in der Deutichland sich augenblicklich befindet, nicht begreifen. Di« Delegation scheint der Anficht zu lein, daß Deutschland nur Opfer gebrach« hat. u««inen Frieden zu er« halten, al« ob»« nur da» Opfer eweS Kriege« um Gebiete oder um Macht gewesen sei. Den alliierten und assoziierte» Re- gierungen erscheü» eS deshalb für notwendig, eine deutliche ErKSeong über da« Nrtrll obmgeSen. da« die ganze zivilisierte Menschheit sich über diesen Krieg gebildet hat. In de« Augen der Alliierten und Assoziierten war der Krieg. Gegner zu schädige«, indem sie kaltblütig Frauen und.Kinder töteten. Tie haben als erste de« vnterseebootkrieg mit seinzr Z-rstllrnnz einer großen Anzahl unschuldiger Passagiere und Seeleute innritten de« Ozean» weit von aller Hilfe entfernt und Wind unb Wetter ausgesetzt,«ingeführt. Sie haben Männer, Fronen unb Kinder in fremde Länder in Sklaverei geführt. Sie erlaubten, daß Bar- barei gegen ihre Kriegsgefangenen verübt wurde, von dar sogar die unzivüisiertesten Völker zurückgeschreckt wurden. Deutschten«' Benehmen ist ohne»eispies in der Geschichte der Menschheit. Die vewmtwortung. welche auf Deutschland ruht. kann mir dadurch dem Bersiäudm« nöhergebrncht werden, deß fest- erstellt wird, daß nicht weniger al« 7 MUllonen an Toten in«nropa begraben liegen und baß. 90 Millionen Meiischen i« Zeichen von Wunden und Seiden duvch die Welt geh-n. m»r weil Deutschland sich früher in der Lage fühlte, seiner vier nach Ttzrannei Genüge zu tun. indem o« d«, Krieg entfesselte. Dt! deutsche Delegetio«»erlangt Gerechtigkeit, die, wie sie behauptet. Deutschlaich versprochen wurde. Aber ei imift ein« Grrechtig. fei« für all« sein, e« muß«in« Gerechtigkeit fürdi« Toten und Verwundeten geben, für die Ntedergeschmetteeten und Beraubte«, damit Gnropa vom preußischen Despotismus befreit fei. Ss muß eine Gerechtigkeit für die Böller geben, welche jetzt unter der Last der Kriegsschuld wanken, welche mehr all 80 000 000 000 Pfund Sterling betrögt, die ste gemacht haben, um O"—"— N"*•»..u.........»>>. adojiimen»v wer»friP0, wu wu uwu uw Psun««,n:r,Tnfl inirafl!, 01« Jir g'inamt yaven, UM der am 1, August 1914 begonnen hat, da» gräjjte verbrechen gegen I die Freiheit zu retten. E« soll eine Gerechtigkeit für die Millionen sein, deren Häuser«nd Ländereien nntz deren Eigentümer die Deutschen in bestialischer Weise zerstört und vernichtet haben. Deshalb haben die alliierten und assoziierten Mächte darauf bestanden, daß ein integrierender Bestandteil de» Vertrages du sein soll, daß Deutschland j den Schadenersatz bis zur Äußerste» Grenze feiner ZcchlungS-> fähiglrit begleiche, damit da« Hebel, da» e» angestiftet hat, wieder gut- gemacht werfte. DaS Ist da« Wesentlich« der Gewchtigieit. De«. halb bestehen die Alliierten da-oauf, daß die Personen, dt« am meisten und klarste« für den Angriff verantwortlich sind«nd für die Teten der Barbarei und Unmenschlichkeit, welche die Deutschen begangen haben, ausgeliefert werde», und zwar einer Gerechtigkeit, die bei ihnen selbst nicht gefunden wurde. Des- halb soll Deutschtend während einiger Zehre sich gewissen besonderen Unannehmlichkeiten und Siegelung»««tiMwerse«. Derrtschland hat die Industrie, die Bergwerke und die Maschinerien seiner Nachbar- läuder zersiirt. nicht in einer Schlacht, sondern mit Kor.b«dacht und mit dem berechneten Zweck, seine eigens« Jndustrim in die Lage zu setzen, sich der Märkte zu bemächtigen, bevor die Industrien der Nachbarländer sich von der Zerstörung erholen konnten, di« ihnen so muttvillig zugefügt wurden. Deutschland har feine Nachbarn um alles beraubt, wa» e« selber gebrauchen konnte. Deutschland hat di« Schiffe sämtlicher Ratio- nen aus hoher See zerstört, oluoohl keinerlei Aussicht auf Rettung der Passagiere und Mannschaften bestanden hat. ES ist nur gerecht, daß Vergütung gegeben werden soll und daß diese Vulier, denen Unrecht zugefügt wurde, für einen ge- wissen Zeitraum grsichrr« werde» gegen die Konkurrenz einer Nation, deren Fabriken und AvboitSkrast verstärkt wurde durch die in den besetzten Gsbieten gestohlenen Maschinerie«. Wenn diese Dinge hart für Deutschland find, dann ist«» die Härte, welche Deutsch- land sich selbst zuzuschreiben hat. Jemand mutz unter den Folgen de« Kriege« leiden. Soll e« Dentlschland sein oder die Wiker. denen Deutschland Unrecht zugefügt statt SS hieße die Welt einerneuenKatastropste aussetzen, wenn man keine Gerechtigkeit an denen üben würde, welche an dem Ge- schehenen schuldig find. Wenn da» deutsche Bol? selbst und jede andere Natten abgeschreckt»erden sollen, Preußen« gußlspuren zu folgen, wenn die Rationen und die Individuen unter die Herrschaft de» Gesetze« gebracht werden sollen, euch Versöhnung und Defriedi- gung voWrachi werden soll, dann wird die« dadurch geschehon, daß diejenigen, die die Verantwortung der Entfgfseltmg dt« Krieges haben, den Mut zeigen, einzusehen, daß man nicht von der GerechtigkeN abgeben darf, NM einen! konzilianten tzM&on zu schließen. Mau hat gesagt, daß die deutsche Revolution ein Anlaß dazu sein kenn, daß Unterschiede gemacht werden und daß daS deutsche WK nicht veoantweUtlich für eine Politik seiner Herrscher sei, die«» seiner Macht«lfSeÄet hätten. Dt«•»Merten und assoziierten Macht« erkennen diese Aendernng au und begrüßen sie. Dies« Aendetung tust gute Hoffnungen für den Ftutan und fii«ne tmi« WeUordnun«$uütz«g hervor, lernt«der j kein«« Mtflnß anf M# Mecelmig de» Pvickwn« ausüben. Die deutsch« Revolution wurde hinausgeschoben bis die Waffen im Feld« vernichtet war«» und bis die Hoff- nung auf Proderungen vernichtet war. Sowohl während als vor dem Kriege hat da» deutsch« Boll und sein« Vertreter den Krieg unterstützt, Kredite bewilligt und Kriegsanleihe gezeichnet, ohne da« barbarische Betragen seiner Regierung zu verurteilen. Da» deutsche voll hat deshalb Ante» an der Berant- wortu uz seiner Negiontng, denn eö hätte sie stürzen können, wenn e« gewollt hätte. Hütt« die Politik seiner Herrscher Erfolg gehabt, dann würde da« deutsche Volk ihnen mit dem gleichen Enthusiasmus zujubeln, wi« öS den KriegSauSbtuch begrüßte. Da» deutsche Volk kann jetzt, nach- dem e« seine Regierung geändert und den Krieg verloren hat, nicht sagen, daß*» nicht gerecht ist, daß eö den Velgen seine» Teten entgehe. Die alliierten Rächte glauben. daß der von ihnen vorgeschlagene Frieden »in fundamtntaltt Friede» der Serechtigkeit ist. Di« deutschen GegenvorschlSze widersprechen de«, worüber man al» eine Grundlage für den Krirde» einig geworden ist. Diese deutschen Gegenvorschläge klnnen von den alliierten«nd assoziier- tau Mächten nicht angenommen»erden. Die deutsche Rot« hat aber gleichzeitig an einigen Stellen A e n d e r n n g en angedeutet, die angebracht werde« sollen. Die alliierten«nd assoziierte» Aächte sind bereit, die Frage, ob Oberschlesien »inen Teil von Deutschland oder von Polen bilde« so«, durch eine>oll«abstlm«uug drr aiuwohnrr selbst«ach- prüfe«»n teste«. Dt« Verwaltung de» S a a z b, ss g««, di« von Sfft SITiieitcn nur als eine gereckitfertigte EntschSdi» g u» g sär Frankreich betrachtet wird, wird IS Jahre dauern. Nach Ablauf dieser Frist wird die gemischte Bevöllerung die Frei- hcit haben, selbst zu entscheiden, ob sie eine Vereinigung mit Frankroich oder mit Deutschland wünscht oder die Fortsetzung der i«n Vertrage vorgesohcnen Vorwaltung. WaZ die deutschen Kolonien betrifft, so find die aMierten Mächte selw befriedigt davon, bniz die Eingeborene» sich energisch wider- setzen, bo» neuem unter deutsches Joch gebracht zu werden. Bei der deutsche« VerwattnngSweise ist es für sie unmöglich, wieder unter dieses Joch zn kommen. In der Auslegung des Vorschlages bezüglich der wirtschaftlichen und finanziellen K l a n s e l n des Vertrages scheint die deutsche Delegation einen I r rt u m beaanz«, zu haben. Es besteht nicht die Absicht» Deutschland zu würgen oder es zu verhindern, den ihm znkinnmcnden Platz wn internationalen Handel einzunehmen. Was den Völkerbund betrifft, bedauern die alliierten Mächte, bass sie Teutschland nlcht sosvrt zulassen können. Die baldige Zulassung»um Bund hängt von den Deutschen s e l b st ab. Mit Bezug auf die Aburteilung deS Kaisers erklären die alliierte« Mächte, d-rsi fein Erscheinen vor einem alliierten Gerichtshof daS Nechtsgefühl des größten Teiles der zivilisiorten Welt befriedigen würde. Sie sind bereit, eine Liste derjenigen Personen vorzulegen» die innerhalb eines Monats nach Unterzeichnung des Friedens ans- g e l i e f e r t werden sollen. Die auf Helgoland bezüglichen Paragraphen müssen bedingungslos angenommen werden. Die deutschen Gegenvorschläge bezüglich der'Flotte können nicht gebilligt werden. Mit Bezug aus den Schadenersatz soll der Vertrag als endgültig ange- »ommen nnd nnterzrichnct werden. Als Garantie dafür wird die Besetzung deS NheinlandeS als we- s e n t l i ch e Vedingnng betrachtet. Deutschland hat dir Kosten dieser Besetzung zu fragen. Wsnu Deutschland, hei sä eS weiter, sich«m die Bedingungen des'FriedensaMommenS hält, haben die Alsiierten die Ab- sich t, Deutschland bezüglich deS Einkaufes von Roh- -Materialien und des Verkaufes seiner Waren als gleich- berechtigt zu üsharchelw Eine endgültige Festsetzung deS B e- träges für den Sck-deuerslcch ist jetzt noch unmöglich, dach sind die ÄlKierte« bersit, Deu-schland' Erleichterungen einzu- räumen, um ihm d-ie Msgliätkeit Ml geben, die verwüsteten Gööiete zU uirterstützen, und imierhalb 4 Monaten nach Unterzeichnung des Frieden slAlÄmmanS Bsrfchlsigs über die erlittenen Schäden zu nnterbveiten, getrennt für jede Kategorie von Schaden, für den DentsM.rnd verantwortlich gemacht wird. Am Schlich wird er- klärt, das; dieser Brief und das Memorandum, das damit knüpft tst, das letzte Wort der alliierten und assoziierten Mächte ist. Wenn die dcwtsche DÄezation nicht innerhalb von 6 Tagen erlllUt.hat, daß sie zur Unterzeichnung des Abkommens in seiner jetzig»« Form bereit ist, gilt der Waffenstillstand als beendet. _*- Da? Beigefügte Memorandum beschäftigt sich mit den der- schkiedsnen deutschen Bemerkungen. Die Berufung des .Kaisers vor ein Gericht wird als eine Frage der hohen inisrnationalen Politik bezs-chnet. Die Miicrton verlangen, dah die notwendigen juristischen Einrichtungen getroffen werden sollen, um dem* Angeklagten seine vollen Rechte der Freiheit für seine Verteidigung zu geben. Die Mi- icrten können die einzelnen Verschlüge Teutschlands mit Bezug auf E l sa ß- Lo t h r i n g e n nicht annehmen. Gewisse Aenberungcn in der deutschen Westgrenze find: gemacht worden. Für Oberschlesien wird eine BolkSaLfiim- inunz: vrwgcsehcn,' wlHrend der Distrikt von Memel de«. Alliierten überwiesen wird. VeziichRch der Verluste der deutschen Kolonien wird gesogt, dag dieser Vertust Deutschlands normaler Entwicklung u.icht im Wege zu stehen braucht. Die diesbezüglichen Be- dingimgen wurden auf Grund deS Völkerrechts und im Interesse der Eingeboren»».«ffgestellt. Die Miierten können sich nicht damit einverstanden erklären, dah die hauptsäch- lichsten militärischen Bedingunge« geändert werden. Teutjchtmcd wird jedoch das Recht haben, sein Heer staffclweise zu verkkciuern, und. ztrar innerhalb von S Monaten bis zu einem Maxi- uium von LllüSstü Wann. Tie alliierten Sachverständigen werden die Stärke des deutschen Heeres nach Aknlauf von je 3 Monaten sestKelle«. bis es eine HLchsisiaffel von 1VSVV0 Mann erreicht hat. Die vor Ende März i VSst erreicht sein muh. Die beut- schen maritimen Gegenvorschläge können nicht genehmigt »verde«. Die Artikel der Flüsse müssen bedingungslos angenommen werden. Heber diese Frage find keine Verhandlungen ulügÄch. Die AMierten erklär sn sich mit den deutschen Gegeiwor- schlfegeu bezüglich einer G e g e-n k o m m i s s i o n einver» standen, die mit der alliierten Kommission für Schadenersatz zusammenwirken soll. Deutschlcmd darf einen geeigneten B e t st vorschlagen zur Dachlruig der ganzen oder eines Teiles femer Brrpftichiungen. ES darf außerdem vor- ichlagen, imicrvalb von zwei Zkionaten irgendeinen geschädigten Distrikt wiederherzustellen. Die Alliierten werden jeden dfculbttiiglichen Vorschlag beantworten, können aber nicht im voraus erklären, daß diese Vorschläge angeuom- men werden. Weiter können die Alliierten nicht gehen. Sie sind bereit, Deutschland kommerzielle Erleichtcnlngcn einzuräumen, ohne die der Wiederaufbau der deutschen Industrie unmöglich ist. sDen vorsiehonden a u Sz u g s w e i se n Bericht werden wir durch die ausführlichere amtliche Inhaltsangabe, vis leidor zu spät für diese Ausgabe eintraf, in der morgige« Früh- eilsgabe ergänzen. Nsd. d.„V.".) Verlänserung öe? �NtVortfrist um zwei Tage Wie die Ucbcrstabe der Auttvortnote geschah. Tersussles, 16.?fi,ni. Heute irachmiltcig 6% Uhr fand im Hofft deS Reservoirs die Ueverreichung der Antwort der vlliierten und assoziierten Mächte auf die dcntphen Gegenvorschläge statt. Ter Generalsekretär der Frie- denLkonferei« Dntasta in Begleitung des Dotschaftsattach�s d'Aimavon äb errr-ci-te dem MinisteriaQirektvr Simons und dem LegationSrwt Freikerr» von Lesner die Dokumente, nämlich erstens den Begleitbrief, zweitens die Antwort der alliierten nnd asioGnsrtcn Mächte auf die Bemerkungen der beut- schen Fnedewtzdelegation ftoer die Friedensbedingungen, drittens eine Abmachung ßber die Verwaltung der besetzten G e- biete Deutschkanlas und viertens ein Exemplar der ursprünglichen Fassung des Friedensentwurfs der alliierten und assoziffrten llÄich'te, in dem die Abänderungen mit rater Tinte eingefügt sind. Generalsekretär Dutasta erklärte, er überreiche hiermit die endgültigen Bedingungen der alliierten und assoziierten Mächte. Die deutsche Delegation soll in einer FristvonfünfTagen vom Zeitpunkt der U Überreichung an gerechnet örklären, ob sie gewillt sei, den Friedensvertrag zu unterzeichnen oder»ficht. Mmiffectaldirektor Simons erwiderte im llbrnen der deutschen Friedensdelegation und der deutschen Negierung in Wei- mar, die Frist von fünf Tagen sei zu kurzbemessen. Im Austrage des Reickffministers des Auswärtigen Grafen Brock- dorsf-Aftlntzau erkläre er, die deutsche Regierung und die deutsche Friedensdelegstion behielte sich vor. eine Verlängerung der Frist zu verlangen. Herr Dutasta entgegnete, er werde den alliierten und assoziierten Regierungen von dieser Er- klärung Kenntnis geben. Die Uebermchungszeremome dauerte im ganzen 7 Minuten. Kurz vor!1 Uhr kam Dntasta nochmals nach Versailles und teilte dem Ministerialdirektor Simons mit, dir alliierten und assoziierten Regierungen hätten sich bereiterkiiirt, die Frist um 48 Stunden zu verlängern. Im Namen der veutschen Frledensdclegation antwortete Ministerialdirektor Simons, vir Frist»inznhalten, jedoch werde erst die deutsche Si c g i e r u n g in der Lage sein, einen endgültigen Entschluß zu fassen, und sie»verde den alliierten nnd assoziierten Regirrungo» mit- teilen, ob die Frist von 7 Tagen eingehalten werden kann. Vöbe'sx?ej)e l?e?2N öle öeuLVe deleaation. Abreise der Telcgierten nach Weimar. Versailles, lg. Juni. Die Mitglieder der deutschen Frieden?- delegation Reichsminister des Auswärtigen Graf Brockdorff- Rantzau, Reichsminister Landsberg, Rcichsvostmi» ister GiesbertS, Professor Dr. S ch ü ck i n g, Dr. Melchior sind heute abend in Begleitung einer großen Anzahl Sachverständiger im Sonderzuge von Versailles nach Weimar abgereist, um dort selbst mit der deutschen Regierung und der deutschen National- Versammlung über die Antwort der alliierten und assoziierten Mächte aus die deutschen Gegenvorschläge zu beraten und Beschluß zu fassen. Bei der Abreise kam es von feiten der Bevölkerung von Versailles zu starken deutschfeindlichen Kundgebungen, über die wir folgendes erfahren: X Auf der Fahrt vom Hotel de? Reservoirs in Versailles zum Bahnhof von Noisy-le-Roy, von wo der Sonderzng mit der deutschen Friedensdelegation nach Weimar abfuhr, wurde« ans ver Menschenmenge heraus nach einzelnen AntoS Steine geworfen. Es wurden infolgedessen mehr oder«rntger leicht verletzt das Mit- glied der Delegation Dr. Melchior, Oberstleutnant von Zylander, Assessor Dr. Melier und Frau Dornblüht, die an drr Seite des NeichSpostministcrS GieSberts sah. Die Kundgebungen der Men- schenmenge dauerten den ganzen Abend fort und verstärkten sich zum stärksten Johlen, Rufen nnd Schreien, als sich die Mitglieder der Delegation auf der Strasse zwischen dem Hotel des Reservoirs und den Hotels Suisse und Vatcl zeigten. AIS polizeilicher Schutz angefordert wurde, aniivoctete der ftanzösischc Kommandant, er könne weder Polizei noch Truppen stellen, da diese zur Unter- drückung des Streiks in Paris festgehalten würden. fDiesc Antwort macht der.höflichsten Ration der Welt" alle Ehre!) Man darf die Stimmung des von den Agenten des Herrn Clemenceau aufgepeitschten Stratzenpöbeltz nicht mit der Stimmung der Pariser Arbeiterschaft verwechseln. Diese hat sich�am 1. Mai und später deutlich— aber in ganz andern! Sinne— gezeigt. Erst öle Nantewote in Lerün emgetroffen. Nationalversamullung am Freitag. Von den vier Dokumenten, die gestern abend der dentschen Frisdensdelsgation in Versailles überreicht worden sind, ist bis- her. wie dem„Vorwärts" gemeldet wird, nnr die Mantel- n o t e in Berlin eingetröffen. Bon der Denkschrift soll heute noch ein AuSzug gemacht werden, der morgen bekanntgegeben wird. Der N e i ch s r e g i e r u n g in Weimar ist die Note noch nicht bekannt, und sie wird sich frühestens heute abend um 6 Uhr mit der Antwort befassen können, und da Gras Rantzau erst nachts 12 Uhr in Weimar eintreffen kann, wird über die Stellungnahme der Negierung morgen noch nichts Entscheiden- des bekannt werden können. Tie Nationalversamm- lung wird wahrscheinlich Freitag zusammentreten. Bis dahin muß sich das Kabinett über seine Stellungnahme schlüssig gemacht haben. Die Frist für die Beantwortung der feindlichen Friedens- bed'mgnngen ist auf Montag, Spätnachmittag, ver- längert worden. Sobald die Frist abgelaufen ist, können die Feindseligkeiten wieder eröffnet werden. die vorberektungen ües Einmarsths. Deutschland darf keine Zeit geivinnen.— Einmarsch voa vice Seiten.— Besetzung von Berlin.— Törichte Vermutung über Deutschlands Widerstand. N. N. Haag, 17. Juni. United Preß meldet aus Ncwyork: Während Foch sich bereits im Haiiptqaarrier in Luxemburg befindet iftrö die endgültigen Bestimmungen für Wiedercinfsitirung dex Blockade getroffen- wurden, sind die Alliierten völlig vor- bereitet, Deutschland in kürzester Zeit zu unterwerfen, wenn es nicht vor Sonnabend sein« Absicht bekanntgegeben hat. zu unter- schreiben. Man ist davon überzeugt, daß jeden Augeirblick, den Deutschland Zeit gewinnen kmin, int vollstem Sinne ausgenutzt wird, pm eine Trennung zwischen den Allierten zu- wege. zu btingen irnJi Unruhe i n den alliierten San- der« zu veranlassen. Dies ergibt sich bereits ans dem Streik in Italien und Frankreichs der veranlaßt(H) wurde, während die Alliier!»» die d.atschen Gegenvorschläge prüften und ihre Ant- wort fertig machten. Die Alliierten sind fest entschlossen. Deutsch- land keine Zeit mehr gewinne» zu lassen. Die allgemein«» Pläne gehen darauf hinaus, daß die englische Blockäde von Norden her einsetzen wird, während die alliierten Truppen aus dem Westen vorrücken werden. Außsrdc«M»verden die Tschccho-Slowaken aus d«n Süden, die Polen auS dem Osten vorrück«», so daß Deutschland von allen Seiten be- drängt wird. Der �«ciptdruck wird selbstredend durch die allierten Heere ausgeübt werden. Diese zöJil«, gegenwärtig etwa 1 Million Mann, während die Deutsche» höchstens% Million gegenüberstellen lonnen. Von dieser% Million steht die Halste gegen die Polen an der Front, während andere deutsche Truppen überall durch daß Land verstreut sind und höchstens sine Armee ui»ter General Löttwitz zur Verfügung steht. Diese würden den Alliierten Widerstand zu leisten haben, aber Lüttwitz besitzt weder Flugzeuge und Transport. mittel und hat auch wenig Artillerie und Vorräte, so daß sein Widerstand höchstens ein schwacher werden kann. Nichtsdestoweniger sind die alliierten Pläne darauf eingerichtet, daß Deutschland in der Lage wäre, einen wesentlich heftigeren Widerstand zu leisten. Während die.Be- s e tz u n g von Berlin eines der Ziele des Aufmarsches der Miierten ist, wenn dies nötig sein würde, um Deutschland zur Annahme zu zwingen, gestehen die Militärbehörde!, der Entente ein, daß die Okkupation Berlins h ö ch st e n s einen moralischen Wert hat, während die haupzsächlichsten mili- tärischen Ziele der Alliierten folgende sind: 1. Die Besetzung der industriellen und anderen erzeugenden Gebiete, deren Produkte für Deutschlands Existenz eine wesentliche BsdeukNng haben, 2. Dft Tvaltnng Deutschlands in einen nördlichen und südlichen Teil, und 3. die völlige Vernichtung von alle» vier Seiten, so wie oben angegeben»vurde. Wenn der alliierte Vermorsch nächsten Sonntag stattfindet, wird dies nach den Plänen der französischen Militärsachverftändigen auf einer großen Linie stattfinden und zwar in der Weis«, daß der alliierte linke Flügel, der aus belgischen Truppen besteht, und zwar aus 6 Divisionen von etwa 100 000 Mann, zuerst vorgenommen werden soll. * Die ungeheuren militärischsn VorbereiMngen der Entente wirken einfach lächerlich angesichts der Tatsache, daß an einen bewastneten Widerstand kein Mensch in Teutschland denkt. Deutschlands Widerstand im Falle der NichtUnterzeichnung könnte nur moralischer Natur sein und diesem moralischen Wider- stand ist auch durch die schönü-n stralegischen Manöver nicht bei- zukcnnmen. � die Nüftunaen Polens Varbereitungeu zu Kampftzaudtsuge«» Gleiwitz, 17. Juni.(TN.) Unsere militärisch«« Stessen «rlialtc» täglich Nachrichten, daß sich an de» polnischen tzirrnze Truppen über Truppe» häufen. Mi! dem Fernglas kann man van den Feldmachrn au? die S ch n n z a r b e i t r o der Palen erkennen. Schwer« und schwerste Ge schütze der Hullerschr» Armer sind iin üiaume von Ezcnstochau aufgc stellt.'*'• Pahnhof Gnaschirn bildet den AuSladrpnnkt. Orenzvsrkehr aeKen pofsn n sperrt. BrrSIa», 16. Juni. Nachdem die polnische Regierung bereits feit mehr als 10 Tagen die Grenz« gegen Schleskn völlig gesperrt hat, andererseits aber in großer ZabI unlautere Elemente aus Polen die Grenze auf verbotenen Wegen zu üierschre'ten versuchten, um Sabotage gegen die Verkehrsmittel, die Eisenbahn usw. zu treiben und gegen Deutschland zu Hetzen, hat das General- kommando im Einverständnis mit dem Reichs- und Staatskommissar mit dem heutigen Tage den Gcenzverkehr auch ein- schließlich des sogenannten kleinen Grenzver- kehrS gegen Polen gesperrt. Für die Maßnahme war entscheidend, daß die große Fahl der unerwünschten polnischen Zu- reisenden die sehr schwierige LeHensmittellage weiterhin verschlechter«. Sömt!''cke Neutralen wen S'e SlockaSe. v m sie r d lk m, 17. Juni. T.11. Dem„Telegraf" wird unter dem 15- aus Poris gen:eldet: Der„TempS" teilt mit, daß nun« mehr sämtliche neutralen Staaten, einschliesslich Holland, an einem neuen Blockadekrieg gegen Deutsch- land, im Falle, daß dieses den Friedensvertrag ablehnt, nicht teilnehmen. Obwohl wir den cnitsn Willen der Neutralen gern und dankbar anerkennen, dürfen wir uns im Ernstfälle keinen Täuschungen darüber hingeben, daß die praktiiche Wirkung dieses Protestes äußerst gering ist. Theoretisch waren die meisten Neutralen auch während des Krieges gegen die Blockade, ohne sich den Zwangsmaßnahmen der Entente ent- ziehen zu können._ Sozialisten unA SpnöikaUsten für Abrüstung Ei» Beschluß der italienischen und französischen Nbgeordncten. Haag, 17. Juni. Aus Paris wird gemeldet: Die Konferenz der französischen und italienischen sozial! st rschen Abgeordneten hat der Konferenz der S y n � i? a l i st e n be- richtet, daß sie bcschlosien hat, sich zur Organisation für intern-rao- nale Kundgebungen für den F r ic d e n mit Rußland, für alL* gemeine Amnestie und für Gesamtdemobilisation anzuschließen. Erbitterte Kämpfe in Nußlanü. Bolschewisten in Ufa.— Siege Koltschaks. Helsingfors, 15. Juni. Ein russischrr Funkspruch meldet, baß die Truppen der Moskavrr Svwjetregiernng iiach dreitägigem hartnäckigen Kampfe Ufa eingenommen haben, was als der bedeutendste militärische Erfolg der letzten Mo, nate gelte. Bei der Einnahme sollen viele Gefangene gemacht nnd grosse Mengen Munition und Eisenbahn mvtrrial erbeutet worden sei«. Nach einer Reutermeldung steht Kronstadt in Brand. Einige Forts haben die weiße Flagge gehißt. Sieben bolschewistische Kriegsschiffe sind unter weißer Flagge auf dem Wege, sich dem britischen Geschwader zu ergeben. London, 16. Juni.(Reuter.) Laut Telegramm aus Omsk vom 9.Juni setzen die Truppen Koltschaks Sie Offensive fort. Sie vernichtet«» mehrere rote Bataillone südlich der Bahn nach Perm und brachten 12 roten Regimentern bei Agahz in Nich- tung Sarapul eine Niederlage bei und machten dabei 500 Gefangene. Die Uralkosaken schlugen ebenfalls die Roten und machten 1009 Gefangene. NeichsNirtjchaftSMMzsteriAM unö Kohlen- Preiserhöhung. �eftseh««-; von Höchstsircisen. Nachdem daS Rhein isch-Westfälische Kohlensyndikak trotz des Widerspruchs de? Reichswirtschaftsministers seine Ver« kairftpr�ise mit Wirkung ab 15. Juni um 10 M. für Kohle und 15 M. für Koks erhöht hatte, ha! der Reichswirtschaftsminister auf Grund einer KabinettSentscheldung am Iß. Juni eine Höchst- Preisverordnung erlassen. Danach dürfen die am 1. Juni in Geltung gewesenen Verkaufspreise vom Rheinisch-Westsälischen Kohlensyndikat nnd sonstigen Fechentesitzen» deS Ruhrreviers nur um höchstens 5 M. für die Tonne Steinkohle u!*d um 7 M. für die Tonne Koks(ohne Steuer)» überschritten werden. Die hiermit genehmigten PreiSeohöhungen sind so bemessen, daß sie den Zechenbesitzern iü der jetzigen Förderleistung ermöglichen» den B e r g a r b ert ern eine Lohnzulage von 2 M. bis 2,50 M. für Mann und Schicht zu gewähren. Der Reichs»virtschaftmin ist er hatte seine Zusage für «ine Preiserhöhung von bornhcrein an die Bedingung eine? entsprechenden Lohnerhöhung geknüpft. Die gleichen Bedi»»gungen sind auch den übrigen Steinkohlenrevieren auferlegt worden, oüne daß dort das Zwangsmittel einer HöchstpreiSverord« nutig angewandt werden mußte. GememöeratsWLhleK m DSHmen. Ileberwisgende Mehrheit der Sozialdemokraten. Wien, 16. Juni.(Korrbiiro.) In ganz Böhmen wurden gestern oie Gemeinderatswahlen durchgeführt. In Prag und Vororten wurden 11 deutschbürgerliche und. 3 deutsche Sozialdemokraten yeivühlt, in Nordwestböhmen sind überwiegend deutsche Sozialdemokraten geivählt, so in Joochimsthal. Asch u'ch Eger. T.e drei s o z i a l i st i s.ch e n Parteien, die National- |oz?a!isten, die Sozialisten und die Rechlssozialisten, heben gemein- sam eine viel stärkere Vertretung her den ersten Wahlen der Republik, als es ihrer gegenwärtigen Vertretung in der Na- tionalversammlung entspricht. Wie Prager Blätter melden, ist der Obmann des beut- scheu Volksrates für Böhmen, T i i t a, ani Sonnabend v c r- hastet worden. De- K o m m u n i st e n f ü h r e r M u n a ist in Klodno der. hastet und nach Prag gebrecht worden. Znöustrie und hanöel. Börse. Die Antwort der �ntentr auf die deutschen Gegenvorschläge e.'rb aus die Haltung der Börse ohne E i n s l u sz. Die Tendenz war verbal tnismätzi'g., e st das Geschäft still. Rriegs- qnleihen allerdings setzten mit 74% Proz. niedriger ein, erholten stch später aber aus etwa 75 Proz. Gute Meinung bestand für j'i ontan werte, insbesondere für Deutsch-Luxcmburger. Färb, und Elektropapierc waren behanplet. Am Ein- heiiswarkt waren sie Veränderungen unbedeutend HZKere Kurse erzielten st o l o n i a l w e r l e. GewelW ve�danöstag ?s Deutzen �olzarbsiterverbanAes. Im qrosten Saal de?- Gewerkschaftshailses in Berlin wurde am Sonnia-g der Brrbaudstag des Deutschen Holzarbcitcr-Verbandes unter zahlreicher Beteiligung der Berliner Miigliedrr eröffnet. Ein- geleitet mit dem stimmungsvollen Gesang des. Liedes„Krönt den Tag" � vom Berliner Sängerchor, begrüstte alsdann ver Bevoll- metaffigbe Siegle im Namen der Berliner Zentralstelle die Dele- aierten und ermabnte am Schluß seiner Rede, die vorhandenen Meinungsverschiedenheiten in sachlicher Weise auszutragen. H'er- auf nahm der Verbandsvorsihonde Leipart das Wort zu einer äußerst wirkungsvollen Eröffnungsrede. Der Umstand, daß das Ltk-sährige Verbandsjubiläum im vergangenen Jahr, infolge des Krieges n-chi die Würoigung erfahren konnte, wie es dieses Er- eignis wohl wert gewesen wäre, gab ihm Veranlassung, auf die Eniwickslung sowie Kämpfe und Erfolg?, die der Vorband bisher zu verzeichnen Hai einzugehen. Der Fortschritt auf politischem Gebiet infolge� der Revolution fand sachliche Erwähnung jedoch nicht ohne Widerspruch der Opposition, um zum Schluß von dem stolzen Ereignis Mitteilung zu machen, daß trotz aller Schwierigkeiten und Schwankungen in der vergangenen Zeit die Mitglicderzahl des PcrbandeS 306 000 erreicht habe, was lebhafte Freude und Begeisterung bei den Teilnehmern aus- löste. Bei der nunmehr erfolgten Konstituierung deS Verbands- tages wurde von der StatutenberatungSkommission der Verbands- vorsidenide Leipart und G e r i ck e- Leipzig als Vorsitzende des Verbandstagrs- in Vorschlag gebracht, während von den Berliner Delegierten ihr Kollegs Bosse an Stell? GerickeS vorgsschlagea wurde. Gericke ist als langjähriger Angestellter der Zahlstelle Leip- zig gemaßrogelt worden, weil er nicht der U. S. P. D. angehörte. Als diesem Verlangen aus sachlichen Gründen nicht stattgegi.-bcn wurde, verließen die Berliner Delegierten den Saal, um sich über den Fall zu besprechen. In der inzwischen fortgesetzten Wahl wurde Leipart ri.) Oerie!« mit großer Mehrheit zu Vor- sitzenden gewählt. Nach erfolgter Rückkehr der Berliner Delegierten erhoben sie Protest gegen die vollzogene Wahl. Ein Vermiitelungs- Vorschlag von Leipart den Berliner Kandidaten als dritten Vor- sißenden zu wöhwn. fand Annahme. Nachdem noch die Wahl einer Mandat-?-, Revisions- und Beschwerdekommission vollzogen war, wurde die Weiterverbandlung auf Montag, früh 8 Uhr, vertagt. Am Montag früh erklärt? bor Eintritt in die Tagesordnung B o? s e- Berlin, daß er die Wahl als dritter Vorsitzender ablehnt, was der Berbandktag nach kurzer Debatte annimmt. Ein Antrag der Bremer Delegierten, wonach der. fetzige Verbandssckrctär D a m m e r von den Verhandlungen des Verbandstagcs ausge- schlössen werden soll, wird mit großer Mehrheit abgelehnt. Nach Erledigung der Unterstützungsfrage für die gestellten Anträge, er- hält der Verbandsvorsitzende Leipart das Wort zum Bericht des Borstande?. DevseTbe hebt Eingangs hervor, daß es sich diesmal nicht um statutarische Aenderungen handele, da die Zustände noch viel zu un- geklärt seien, sondern Rechenschaft will der Vorstand legen und der Kritik der Kollegen unterbreiten. Während der letzten fünf Jahre, in denen kein Verbandstag stattgefunden, haben 8 Städtevertreter- konfcrenzen mit Einstim �.keit den behandelten Fragen zuge- stimmt. Die internationalen Verbindungen mit den ausländischen Bruderorganisationen sind so gut als möglich auch während des Krieges ausrecht erhalten worden. Tie Kricgspolitik des Verbandes im besonderen als der Gewerkschaften im allgemeinen, die nur im Interesse der Mitglieder geführt worden sei, fand kräftige Vertei- digung. Trotz des Burgfrieden? sind seit 1915 bis Ende 1913 ins- gesaint 28L9 Lvhnhewegungen ohne Streik mit-131 592 beteiligten Perssnen und 211 Streiks mit 15 335 Beteiligten geführt worden, durch die Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung im beträcht- lichen Umfange erreicht wurden. In dem Bewußisein nicht Un- fehlbar zu sein, aber ihre Pflicht erfüllt zu haben, schloß der Redner ssinen mit großem Beifall aufgenommenen Bericht. Den Bericht der Redaktion, welcher mit dem Vorstandsbericht verbunden wird, erstattet Redakteur Kays er. In geschickter Weife verteidigt er sich gegen der Redaktion gemachte Vorwürfe. Die vielen Beschwerden, die sich gegen d'e Politik der Redaktion richteten, seien kein Beweis dafür, daß die Redaktion ihre Ansicht geändert habe, wobl aller dafür, daß sich die politische Gesinnung der Verbandsmitglieder inzwischen gcänderi habe. Gegen de» Bol- schewisnws, die wilden politischen Sireiks müßten sich die Gewerkschaften wenden, weil sie das. Wirtschaftsleben vernichten. Im übrigen weist Redner nach, daß sich die politische Haltung der Neda!- tion streng nach den Beschlüssen früherer Verbandswge gerichtet habe. Wäbrend der Kriegszeit erfolgte die Herausgabe des Viertel- jährlich erscheinenden Jnzcndblattcs und des Frawenblattes, das monatlich erscheint. Auch dieser Bericht wird mit großem Beifall «ntgegengenommen. Mit Eintritt in die Diskussion crthält als erster Redner der Opposition Siegle-Berlin das Wort in unbeschränkter Redezeit. In seinen anderthalbstün- digen Ausführuvsen bemüht er sich, die Kriegspolitik des Verbandes als arbeiterschädigend zu beweisen. Die Gewerkschafts- führer und Rechtssozialiiten hätten einsehen müssen, daß es an den deutschen Machthobern lag, wenn der Friede nicht eher möglich war. und sie bäitcn demzufolge auch chre Haltung ändern müssen. Die ArbciiSgemeinschast r.it den Unternehmern nach der Revo- luiicm sei ein Verrat an den Arbeiterintercsscn gewesen. Auch sie sahen ein. daß mit den U-'tcrnehmcrn noch verhandelt werden mutz, aber nur kurzfrWg? Verträge dürften geschlossen werden. Zum Schluß empfiehlt er die Annahme der von Berlin gestellten Reso- lution, die die Kriegs Politik der Gewerkschaften verurteilt und den Gewerkschaftsführern das Mißtrauen ausspricht. Hiermit werden die Verhandlungen auf Dienstag vertagt. Tie Forderungen der Krankenkassenangestellten. Eine vom Bureauangesielllen-Verbaiid einberufene Ver'amm- lung der Krankenkassenbeomle» lagie im Geweltichaitshauie. De gefcbästl'Äen Mitteilungen gingen im, Lärm, der vurcd das Nicht- zutossenwollcn der Mitglieder des ZentralverbandeS der Handlungsgehilfen entüano. unter. Die getroffenen Vereinbarungen sollen als Tarifabtommen abgeschlossen werden, damit die verein- barten Gehälter tu allen Kassen zur Zahlung gelangen. Gleich- zeilig wurden neue EehatlSiorderungen aufgestellt. Die Branchenleiliing schlug eine einmalige Entschädigung und eine Er- böimng um 33' 3 Proz. vor. Dazu lag ein Antrag von der Zavl- stelle V aus Zahlung von V'OO M. und Gehaltserhöhung um 296 M«owie ein Antrag aus Charlotlenbiirg, der e»te Srasselimg vor steht, ober ipäler zurückgezogen wurde, vor. In der D isluision kam zum Ausdruck, daß der Tarif nicht linrerschriebcn werden tolle, dagegen wurde empsohte», den Antrag von der Zahlstichc V anzu- nehmen. Die Abstimmung ergab Ablehnung des Tarifs und Annahme des Antrages von der Zablüelle V. D>e Branchenleitnng erklärte darauf, daß sie die Verantwortung für die Ablehnung des Ter fs nicht übernehme und zurücklrsre. Das Absrrmmiingseraebnis wurde von verschiedenen Rednern als äußerst zchcrfelhasi bezeichi'ct. Nach einer irochinol'aen ausgrebrgen Tlskrissron wnidc abermals n�gesiiiiinit iura der Toris endgültig angenommen. Die Branchen- leilung er! ärre die Ge'chäne nunmehr wcirer zu fuhren und die Forderungen zu vertrereir._ W erkureist erverb and, Bezirksvere in Berlin?.>rcitaa den Sü.Funi, 6'l, Ubr, aaßerordentliche Mitglirderoerianimlung. Tagesordnung: Neu- eiiiteilung des Bezirks X. Batzenlioier, Turmüraße. Obleute der.Gliemtschen Industrie-(Fachgruppe XIX1 ver- chmmcli! ÜÄ am Btiltiuoch, de» 13. os, abends 7 U!>r im Nordwe l-Kastno, Ait-Maabr: k>5/5,«. Evhöhier TtrasscnvertausiSpreis für Leitungen. Gemäß einer Vereinbarung der„Vereinigung großstädtischer Zeitungsverleger kosten die Morgenausgaben der Zeitungen im Straßenhandel künftig mit Ausriahme der Montagsausgabe, für ! die der alte Preis bestehen bleibt, 15 Pfennig, am Sonntag 20 Pf. ! Für die NachmirtagSausczaben bleibt der Preis von 16 Pf. bestehen. -Die PreiSerßöh ringen» die auch für den„Vorwärts" gelten, treten l s o fo r t in Kraft. Ter Jugend die Schule. Die Bedeutung der Jugendbewegung für die Schrstneiigesialtuttg ! wurde am Sonnrag>n einer von der„Freien Schülerichast im Bund Äurbau" emberufeneir Versammlung erörterr. Eingeladen waren«Wandervögel. Freideulsche, Schüler, Schülerinnen, Elrern, Lehrer und Freunde der Jueend". In der iehr stark besuchren Versammlung haue die Schülerschaft der döbererr Schulen und die Sludenieiiichaft die nberwiegeirde Mebihcrr. lieber„ I u g e» d- bewegung und Schule" sprach Dr. G. W y n e k e>r, der be» kannte Vorlämpier sür Schulreiorm, der nach dem 9. Novenrbcr dem vreußi chen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volssaustlärmra eine Zert lang angehört hat. Sem R/z stündiger Vortrag ivollte der Jugendbewegung, die ihm„Kamps der Jugend um ihr Jung- rein" ist,«ei» nächstes prakirsches Ziel geben. auf das sie losgehen ivll". Zu u irrerer gealterten Kultur, deren gestaltende Kräfte erlahmt seien, habe die Jugend aui drei Arie» Stellung ge- nommcn. Vor ihr bat ein Teil der Jugend sich in die Romaniik des Wandervogels geflüchtet. Andere Gruppen, die sich politstch betätigen, bejahen jene Kultureniwickelung und wollen sie schneller vor- wärlS treiben bis zum Sieg des reinen WeiifchenriimS. Die drirte Art der Jugendbewegung wurzelt in dem G ouben an eine Jugend- kultur, an eine neue Kirliur, die in den Lebensformen einer sich selbst kultivierenden Jiigeird auftreten werde. Dieie Jugend- kulturbewegung setzt ihre ganze Hoffnung auf die Schule, die aus dem Geist der Jugend wiedergeboren werden und als Mittel zu einer jlulturgestaliunz dienen soll. Wyneken erörterte dann daS Wesen der„S ck u l g e m e i n d e", die aus der Schule eine lebendige Gemeinschaft der Schüler mit rbren Lehrer» macht. Durch sie soll das Trennende zwischen Lehrerschaft und Jugend be- seitigt werden, m ihr soll die Jugend selber zu Worie kommen und Einfluß aut die Gestaltung der Schule gewinnen. Dem Bortragenden dalikre die jugendliche Zuhörerschaft mit stürmischem, langanhallenvem Beifall. In der Dtskusston richrcte ein Redner beftige Angriffe gegen Wynelcn, der kein Führer der Jugend, sondern ihr Verführer sei. stzärm, Pseifen.s Mehrere Redner bemängelten, daß Whnekcn die proletarische Jugend gar nicht erwähnt hatte. Ihm wurde vorgehalten, daß gerade sie den Weg für eine Jugendbewegung gebahnt bat. Sie war in der Vcrsammlnng wobl nur ganz schwach vertreten. Tie DiSku'non wird Donnerstag um 5 Uhr in der Aula Kochstr. 13 sortgesetzt. Gemeldet sind noch 36 sl) Redner. DaS neuilt man„Mieterschutz"! Vom Berliner Mieternigungsamt wird uns ein- Entscheidung bekannt, die den tu seiner Hoffnung auf Schutz getäuschten Mieter veranlaßt, geradezu vor den MieteimgurrgSämtern zu warnsw. Er hat in Moabit eine Wohnung, für die er vor dem Krieg 960 M. und seit dem vorigen Jahr 1656 M. zahlte. Gegen eine neue Steigerung auf 1400 M. rief er das Mietoinigungscrmi an, mit dem Erfoim daß der Vorsitzerrde ihn belehr!?, 1466 M. seien gar nicht zrwi«, er habe eben früher zu billig gewohnt. Auf ein? Frage des Vorsitzenden erklärte der Hauswirt, daß er sich cm den verlangten Preis von 1460 M. nicht mehr gebunden halte. Vvn Versuchen des Vorsitzenden, den Wirt zu einer Ermäßigung zu be- wegen, bemerkte der Mieter nscAs, und seine eigenen Einwendungen blieben wirkungslos. Die Vsvhaudlnng, deren Dauer er auf wenige Minuten schätzt, endete mit der Entscheidung: Die Miete wird auf 1500 M. festgesetzt. Wohlgemerkt: auf 1500 M. DaS sind noch 100 M. mehr als die anfängliche Forde- rung des steigernden Hanswirts, so daß der Mieter von der Anrufung deS EinigringSamts nur Schaden hatte. Er hofft, daß er bei den nachlvaglichen Verhandlungen, die er in- zwischen privatim mit dem Wirt angeknüpft hat, besseren Erfolg habe» wird. Anderenfalls müßte er zahlen oder ziehen; denn .gegen die Mieteinigung süncier ist keine Berufung möglich. Da soll noch einer sagen, daß vor den MeteinigungSSmtern die Wirte kein Recht kriegen! Die Wirte haben oft gefordert, über die Miet- einigu ngsämter ein? Berufungsinstanz zusetzen. Wie sehr das auch für die Mieter zu wünschen wäre, lehren immer wieder die Entscheidungen der Mieteinigungsämter. S. P. D-Arbeiterräte(Gruppe Metallindustrie). DontzerZtag. IS. Juni, 4 Uhr, Herrenhaus, Feüsaal(1 Treppe). 1. Berusssragee. 8. VertchiedencS. Material ist mitzubringsn. Der AltionSausschuß. I. A.: Karl Schmidt. Freigabe von Salzgemüse. Herstellung und Absatz von Salz- yemüse sind neuerdings freigegeben worden. Die Lieichsstelle für Gemüse und Odst hat die den Handöl beschränkenden Bekannt- machungen aufgehoben._ Unbestelltes Land. NiRt allgemein ist bekannt, daß hier um Berlin noch sehr viel Land unbestellt liegt, z. B. in Düppel bei Zehlen- darf das Gut des Piinzen Leopold ldort liegen mindestens noch 200 Morgen, die nicht bestellt sind), desgleichen auch das Gut in Ktein-Machnow. Könnte man die Hmschaslen nicht zwingen, dieses Land für KkeinsiedlungSzwecke nutzbar zu machen? Da dieie Ländereien an der Potsdamer Bahn liegen, würde eS doch ein Leichtes sein, dort noch einen Bahnhof zu errichte». Land dafür ist bereits gepachtet. Eine Ansiedlung in der bekannten Gegend ist der Wunsch vieler._ Raubüberfalle. Die Unsicherheit im Tiergarten nimmt zu. Aus der vergangenen Nacht werden wieder zwei Raubüberfälls gemeldet. Der Landgerichtssekretär Heinrich(Berlin, Torfstraße), wurde gegen 1 Uhr in der Nähe der Budapester Straße von zehn Zivilisten, die augenscheinlich unter der Führung eines einarmigen Matrosen standen, mit Revolvern bedroht und seiner Brieftasche mit 50 M., eines PanamahuteS, einer goldenen Domenarmband- uhr und mehrer Kleinigkeiten beraubt. Eine Stunde später wurde der Kaufmann Kurt Häublein(Spandau/ Frobenstraße) an der Siegesallee von drei Burschen überfallen und seines Geldes, seiner Uhr, seiner Militärpapiere, des Auslandspasses und einer Reise- tasche mit Wäsche beraubt. Theater. Im Theater der Friedrichstadt, nicht im Friedrich- Wilhelmstädiischen Theater, wurden die Einakter gespielt, gegen die sich eine gestern gebrachte kritische Notiz richtete. DaS Reper- toirstück des Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters,„Das Dorf ohne Glocke", ist jetzt von zahlreichen Landes- und Stadt» theatern, auch vom Wiener Raimund-Theatcr, erworben worden. Niederschöneweide. Gemeindcvertretcrsibung. Großes Auf- sehen erregte im Ort ein Defizit von beinahe 560 600 Ne bei der Lebensmittelabrechnung. Unsere Vertreter in der Gemeinde sorgftn für genaue Inventur. An eine Verschiebung oder Unter- sckjlagung oder dergleichen seitens des bisherigen Leiters kann nicht" gedacht werden. Hauptursache ist unkaufmännische Derwal- tung und unsachgemäße Lagerung. Die Leitung hatte wohl ange- nommcn. daß die Defizite insgesamt in einen großen Topf ge- warfen und die bei glücklichem Ausgang deS Kneges vom Staat beglichen würden. Auch dem früheren Gemeindevorsteher, dem Ee» meindevorstand und die alte Gemeindevertretung trifft eine Schuld. Sie alle hätten dafür sorgen müssen, daß die Leitung einem Fach- mann und n'cht einem Baumeister übertragen oder mindestens Letzterem ein Fachmann zur Seite gegeben wurde. In der alten Gemeindevertretung wären allerdings auch Genossen vertreten, früher der S. P. D. setz! der U. S. P. D. angehörend. Sie erklärten, daß sie als Minderheit machtlos waren. Am 9. November war dem Arbeitcrrat, der damals nur aus Unabhängigen bestgud, doch die Möglichkeit cfcgcheii, sofort Rcmedur zu schaffen. Eine hiesbczüg- liehe Kritik ist der U. S. P. D. natürlich sehr unangenehm, und bei den Debaftcn lrat das dann auch zu tage, zum Gaudium der bürgerlichen Parteien. Unser Antrag auf Verbilligung der ausländischen Lebensmittel wurde abgelehnt, weil angeblich nach den Erfahrungen anderer Orte die praktische Durchführung auf zu große Schwierigkeiten stößt. Dagegen wurde unser alsdann eingereichter Antrag auf Barzuschuß zum«.Ankauf der betreffenden Lebensmittel für die Empfänger von Armenuntccstützung angenommen. Auch den Erwerbslosen wurde auf unfern Antrag eine besondere Freude durch eine Gcldzuwendnng gemacht. Unsere Gemeinde beginnt auch das ae'amle Beerdignngswefen noch and nach in die Hand zu nehmen. Ein Bolstverksbau Wied als Notstandsarbeit vergeben. Für Jugend- beratung der Jugend wird ein Berufsami geplant.� Zu längeren Erörterungen führten Klagen der Mieter. Etliche Berichte des Haus- und G rundbesitze eve re i n s wurden scharf kritisiert. Warm wurde für den Schutz unserer Mieter eingetreten. Friedenau. Schvffevwahl. Nachdem sämtliche unbesoldete Schaffen ibre Aemter niedergelegt ba'ten, wurd-n nengewäbli Ge- beinnat Ever-s sDeulscbnnil.), Rektor Schüdbera(Dem.), Hausbeffster Po'chc und VerlaaSbuckhänMer Friedet(Soz.); die Schöffen v. Wrochen und Geheimrat Ort lD. Vv) wurden wiedergewählt. Der Antrag der Demokraten aus Abichasfung der Residenzvflicht und der geheimen Personalakten der Gemeindebeomien wind? dem B»S- 'ch>:ß überwiesen; ebenw ging die Vorlooe aus Bewilligung von 25 060 M. zur Ausschmückung de§ Ratbo,t!es mit Bilder» Friede- neuer Künstler an den BauauSsckutz zur»älteren Etörterung. Schvneberg. Prcisstassctung für Leliciism'.ttcl fordert ein in der letzten Stadiverordnetenntziing eingebt achter Llntrag der sozial« demo'raiikchen Fraktion. Bei den aus dem Ausland eingeführten und in öffentliche Bewiriichnffiing genommenen Lebensmitteln soll den Minderbemittelten eine Ver&illiguna durch Abstufuna der Preise nach ErnkommenSböhe und Fomiliengröße gewährt werden. Die für die Stadt erztstedenden Kosten sollen gedeckt werden durch Be« stelieruna von LuniSwohntingen, sowie von privat-n Kraftwagen und Equipaaen und durch Mehrbestenerung von LuxuShimden. Nach länaercr Debatte wurde der Antrag dein Ausschuß für UebergangS« wirlschaft überwiesen. Grsß-Serttner Va?te!nack,z.'lchLen. Achtunfl! Parteigenossen! In der heutigen Morgennuntnier des„Vorwärts" sind Abteilungsvcrsammlunaen mit dem Thema„Hat der Par- tcitag versagt? angekündigt. Mit diesen Veran- staltungen hat die Btzzirksorganisation Groß- Berlin nichts zu tun. Da die Einbernfer der Versammlungen vor- sorglich ihren Namen verschweigen, ist vorläufig nicht fest- zustellen, welche politischen Quertreiber dahinter stehen. Wir warnen unsere Mitglieder, diese von Außenseitern ein- berufenen Versammlungen zu besuchen. Die Bericht- e r st ä-t t n n g über den Parteitag und die Stellung- nähme unserer Mitglieder zur Weimarer Tagung findet in den von der Parteiorganisation zu Freitag, 20.'Juli, einberufenen Versammlungen statt. Der Vezirksvorstand. AchtiiNl)! Wegen nmerer beutigen Agitationskouserenz findet der Vortrag des Genossen Dittmer„Aus der Geschichte und Theorie der Soziaidemolratie" beute abend nicht statt. Die letzten drei Vorträge sinden am Somiabend, den 21., Mittwoch, bell 2S. und Freitag, den 27. Juni, statt. Sozialdemokratischer Verein Berlin. Mittwoch, den IS. Jiliti. ndendä 6 Uhr. im PlenarsitznngSjaoli! des ehemaligen HerrenbaiiicS: Gcncralvcrsciiimlung. Tagesoidnung: Bericht vom Parteitag ln Weimar; DiSkussloi». Delegiertenkarte oder Mitgliedsbuch vorzeigen. t. Slbteilung. M tlwoch. den IS. Zmii, 7 Uhr: Ilr.terho.liunnSabcnd (Musik, Wesangsvorträge) in Nolands Festmal, Wasser Str. 2ö. Beiträge 23. Abtciluna. Donnerstag, den 19., abends 7 Uhr, bei Siesjeuz Landsberger Allee 156. DornierStag, den 19. Juni, abends 7 Uhr, bei Eraumaim, Naunlm- strahe 27. Dm Freitag, den 26. Fun!, abends VL Uhr finden in Berlin folgende Veriammlmtgen mit der Tagesordnung„4>erichterstiitiung vom Parteitage in Weimar" statt. Nordost«:!: Viibi-Saal, Neue Königstr. 26. Norden: Bornssia-Sale, Ackerstr. 6, Südwesten: Habels Biauerrt. Bergmannllr. 5/7, Cssen und angrenzende Stadtteile: RönigSbarik, Gr. Franlinrter Si». Il7, Gymnasium, Bochumer Str. 8, Gesundbrunnen: Realghmnasinm, Gleim- straße 49. picuköll:!. 2 Abteil. Mltlwoch, 8 Uhr, Persammlung in der Auka Kaiser-Frledrichllrahe. Ref.: K,n. Fetter. 7. A b t c i l. Mittwoch. 76, Ubr. Bcr'aiimisuitg in der Aula Bodiensttaße. In beiden Abteilungen Beucht von der Stadtverordnetenversammlung. vortrZge, vereine unö versammiungen. Freie Hochichiilgeiiieiiide für Proletarier. Der Kurs für Jugendliche über„HmtdelSwisseiischast" fällt am IS. Jum und am 2. Juli aus. Re-autr?�rtli-r> ii!r<»-»,, r SKff-r. SSavto-twineg, fir- t>en Ohrt,-;-« Teil des Matte«: Mfred Tcho'z, Ncuidlln: für Anzeigen! Therdnr Siecke, Berlin. Vertag: Vorwärls-Bertag E. m. b. H.. Berlin. Drnit: Vorwärlo- Buchdruckerei und VerlagsanstaU Paul Einger n. Co. w Berlin. Lindenktr. i. A.3ai\dorf&@ 6r. fmBMäriET SUqsss Brnnoin-Stroue FJUDsmgoa LMmßiMk Mme | Gasten- und ( SakksnmSdSk 1 In greüer Auswahl »«-> Raiseartikel iaymwollwaren Hemdentuche L�nOn ca. PO cm beeil, lein Leinen-OreS!«, Sportüaneli h b gekOpert, weiß TalUsn-SCöper hübsche Muster............ Melei Markisen-Drei! grsa. ct. 80 cm brefl........ M tu Wlrtschifls-lliilkGl 2 mit Erwtur..... 25.00 WWsMs�asoa.. IS.so I8.50 ReihesascMnea.... 12.�0 liso E&rtoa�prcr-sea... 4.50 7.50 KaffeoÄsn Ho«,... 15.50 IS.so BrotscimeMenaschMca. 2Lgo Ersten.......... 8.50 Um icsser imd GaM.. S.75 4.so ESSlaffel Alomlnium......... 1.25 T&8! �3iA:Jnr,lnIu«....».,, t J It. Waschwannen» 45.oo 65oo Wasckbreller ml,f8n,k 4.75 S.gs VMZS7Z1SD.------ 8.50 Äfe wasch�amt cni......... 9.50 EacMgesolürro.......... 4.25 EssestrSger......... las 4.75 Bra�l2as?3......... 3.45 S.as Wasserkessel....... Scknort&pls........ Z.ss S.78 FIeisCiilSpi3......... 5�5 6.55 SüGisnscU'JSss'ja.... 3.45 4.25 Sand-gSsile-.Soöa-Garräar 1,95 -tar�cns mll Stoftriemcn..... 5« cm I.VÄ M> CD» ch Sl Üiai.eip.va Durch ben v R ZeLtungsstreik n tontrten(eine Ne�eufiouen&ixc Me am letzten iannaben» stoltgesundene Eislaus. fvorung des„Dir.Hiuprling� «(chewn,. Wir Itnfc kuhn gezwungen,. «tf»ufern ungewS�ntiche» Weg« daS Pnbltium vrm d«m OKl milchen Trfolg NefeS Gatyripiel» von Paul vp»l in tenntn«» zu setzen,«ach unseren Jnwr» mationen tvird die Preise einen grohen Etiolg lonftatiere». Wir lSnnen uns nur darauf belarSnten. enoo 8Y Hervorrufe amPiemierenaHrird z» registrieren, neben wiederholten, std,»nschri tScisallsunter» drrchunaen ans offener Szene. Cdttttf i.«. Kfil|£rSfzlsi!:n. sctivanan uns iTJUUCIJIVU�I.UlliC grauon Stntt.. 178, 325, 260 bis i. e!»ga.t;«ier piaehtv. Mntalie aus piima Seid«, m schwarr. OCiUl.RKU9l.UmC Marli» und Vitien anderer Parken. �.'schwarzeSeidenrnfintel-i JackenprVi� Seidenmäntel � Imprägnierte Seidenmäntel In»lien färben M. tee, 810 Pia tu den lalnsren QroB« Auswahl Seidenkleider S'Ä öftre 42£. Bnd" Atefrl AlirloT« weiB'"�"blau, ,052 und dunkel, schöne- SGKIOTCrivJ entitiek. ver7.ioiie, ¥. M. Vä an. Wollene und seidene Röcke Uebergangsmäntel tErsau mr covertcoao«.>:». uo. Sportjacken Dfd' X Stoffröcke VusS0' Dicke, warme Ulster für die Hoise m. usmi Schöne WaSCh blUSen*. so, ea. 88. 43-'1' eine »Trtrae,- Michaelis*?* ÄÄ8®. Cinkauls- und f'ioduktiv «enussenscriaft(reUti Gasi- unJ Schankwirt« Berlins und Uinjegcnd. Elngerragcne Gsnos.enschatl m.t bescurknkier haftplilehl Bilanz 1918. Aktiva. Kasser.besrand.. I IAM5, Hank-Konto,.. 56 870,,«• Waren-Konto... 8i7i,,— Inveniar-Knnto.. 500,- «■»rassn-Konto.. Sri),— Qaapann.Konio..),— Lhemi ien-Kanir». 1,— Kaotloos-Konto.. 150,— Vediioreii..., VO.un Sw i mä i4Z4al,4i Passiva. fr Sd.-Kapital-Kont 24 47181 Mitgl.- Kapi:, Konto ISiVio Reafrvetoncls Kont. 13 158,95 Darietins-Konto.. 10 08-1,— Krtegsgewnii- sieuer-Konto.. 7iA55 Dlvid.-u. lantiume- Konto..... 1'leg« Kreditoren.■.. 1 512,- le �ewaa« {Pzefens U1 ÄlFZ Gewinn..,, lo.sadji Sbrtwna Hjvjitl| Öewlnn- n. Vcrlvst-Ksots. Debet. Mandl. Unt-K»�., Senalis- u, Lohn- Koma..... Gespann- und L'a- lerh Konto... Steuern..... Zinsen..... Absdirelhunsen.. Gewinn... Summa *T-U�-"— msr-rt 'Tonnabend mittag rntf/biie) sauft und unerwariet mein heistzeliebtcr Mein uniet herzcii»gtiiet und rreuiorgendet Taler, Sadii, Brudor. Schwager und On'el, der Kaitsmann UseZ-ix-pm-sn« im vollendcien 4ti. tzrpcvdjahre. �ln tiesl'trm Echrnerge niern» Mp-pnefeRie geb.«Haft, Uarry, Kiesbert tm» Kesssil«IS «tnd'l, nrbfl Seriiph? SN. Beerdigung Miirwvch frith 10 Ahr. ZLrißen- see sneti» Helles, WMS Qrundmann h Kahn Brate Berliner Spaslnliabi-rtc Mir Trense«,'gacAtc. Uerlln SO IC. Köprnlekor Str. TS n. S 1 3 Soeben erschlenent Ein politisches Brevier für jeden Börp der deutschen ßepuhlik Das«urepfileeke Varkäasnls. Die Politik der Oroßmlchte, ihr Wesen und Ihre Folgen. Von Philipp Hildebrandt. (Aus dem Vorwort:)... Vorn Gesichtspunkt der Inneren Politik ans gesehen, bedeutet die WeltkaMstrophe... die sociale Revolution. Keiner der llb«e- vOlkerten europäischen Industriestaaten«ermochte die sozlsicr Bedürfnisse und die gesteigerten Porierunge« seiner Arbelt«rmnssen ans dtnEnrkgen des europäischen Territoriums zu bestreiten.... So wurde.... der soziale Klasseektiapt der VCIker. Broschiert 6,— Mk- gebunden 8,— Mk. 1TID Zu beziehen durch jede Buchhandlung und vom Verlag Gebr. Paet«!(Dr. Georg Paetel) Berlin W. S», I.ötJiesTatrasBo 7. itzm 12 J51,78 13 369.10 2034.97 (94,90 1 014-)* 10 5 9J.' Sl Soi.irt| Kredit. Warengrwinn... 50 867,1«, Oetpannagw'hh■■'««e,—• Summ«»i Är.lv Mhgllederbenand am 3l.Dc- zrtneer 1017; 124, aufgenommen 1918: 4«, ausgeschieden durchT od: 3, susge.c Wessen: 5, mlniln Buttana am 3). De- >eni(s«r i9l»: 136 Mitglieder. Oesch.Thsguthabcn der Mitglieder f am 31. Dez. 19)7» 647,32 M. am It. Dez. 19!» 18333,90 M. milh. erhöht um t2oä>-lt A Hafltumme am 3t. Dez. 1917 «2W,- M-, nm Zt. M«r. I91J i 15 kW,— M, nudiia arhbfct um 940«,— M. 197,» Bar Vorstand. gas. Paul Obigie. gez. Joseph Franke. £ia Sc�lßssal zsr Soeben emhlen; Memoiren einer Splritisiio Wahre« nad SelhstartebtM von£. H o n c I d. Ein aufsehenerregendes tSo.h Uber ek»/me! dea lenaeits,«oli von Aulschlllssen ffir Wni�befwwtiebw (»ber liallsehen, Prosheae, Vlrloneu.'Äadrvkuwc, mcdlnla« Schroleen, Zeioanen, TfacaMiimtnDaa n>w.) Gegen Mafendani vor Mk. 2-VO»«. durob Mraaa. Varlsj», Abt. MI,?-«/V n-i iv S/. 'i. o'�t i-iC w�VS'1 WKW IA�rt.-«�WW«WWWW''1 «mW»»'i ÄW iämorphoiiiEn HaH l 1 20000 Erfolge m«; 5■BOKASALt»?'«« WiAfUTEK As�OTHtre aeiti-iN. 3i.aw«e r'it je» velohmurg. anch für i/uj iti, rzfolsbcmgeBb« An> i/uJ 2k««zfaicl 'ch�mrj,«graust ; chnist nr.b Beine broun. IDTw 1•»atUe,«mtiKe.»,96. ■o»"�|eöe*), Uaaiaaaaa< Everth& Mittelmann «i-rr. Bankgeschäft«>�1� Berlin C. 19, Petriplatz 4 gcgcBäber der Perrilurch« tu Fernsprecher! Zeatnm»878, 71« uad 11541. Oesehäfttmundan M— 1, 3-6 Uhr Sonnsbend GcaebfiAMeH 9-» Uhr. Aoneklanp, ausias(Ud«hcr Bfto&ton koststtics. Gewissenkalte Eu-atung bei Anlage öcr (reigewordeoea KapiUllon. ietteVerwcrleng ausKailsch. �fUelhm» Cogp«�-