Nr. 197. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertels jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30Mt. pro Quartal. Unter Streuzband: Deutschland u. Oesterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonns und Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 25. August 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Reaktionsgelüfte. " Programm solche werbende Kraft innewohnt, dann hätte sich| beamte zu benöthigen, die sich ausschließlich mit der das doch längst zeigen müssen; längst hätten die Leute, die Ausstellung der Versammlungslegitimationen und mit deren darauf fußen, der Sozialdemokratie den Boden abgraben" müssen. Aber davon war bislang nichts zu spüren. Die Schwärmer für das neue Kartell gegen die SozialPrüfung an den Eingängen der Versammlungslokale zu bes demokratie haben kein Glück gehabt mit ihren Anpreisungen. fassen hätten. Es ist wirklich weit gekommen in Deutsch Bon links und von rechts sind dem ehrgeizigen Offiziofus, Ebenso wie die Konservativen denken auch die anderen land, daß irgend ein offiziöser Skribifar dem Volke so etwas der in der Nordd. Allg. Ztg." sich als ein über den staats- Parteien, daß in ihren eigenen Grundsäßen das Heil für die zumuthen darf. Gäbe sich in der That ein preußischer Landtag erhaltenden Parteien schwebender Staatsmann aufspielt, Ab- bürgerliche Gesellschaft liege. Selbst die Nationalliberalen, die dazu her, einer solchen Maßregel seine Sanktion zu ertheilen, so sagen zugegangen. Alles, was in den bürgerlichen bei den früheren Kartell recht schlechte Geschäfte gemacht würde der Erfolg ein ganz anderer sein, als deren Erfinder in Parteien noch auf eine eigene Meinung etwas haben, wollen sich auf dessen Erneuerung nicht einlassen. seinem polizeilich verbildeten Kopf sich die Sache vorgestellt hält, bedankt sich dafür, sich zu sich zu dem Kartell- Nur die Freikonservativen, die gar keine freiwillig sich zu hat. Die Sozialdemokratie würde nicht an solchen Chitanen brei zusammenrühren zu lassen. Die Konservativen freikonservativen Anschauungen bekennenden Volksmassen zu Grunde gehen; sie würde auch Mittel und Wege genug wären zwar gern bereit, mit den anderen Parteien zusammen hinter sich haben, deren Kandidaturen nur durch finden, um den von den politischen Versammlungen aus zugehen, falls diese übrigen Parteien nur fonservative Kompromisse anderer Parteien zu Stande kommen oder geschlossenen Frauen und Nichtwahlberechtigten ihre Ideen zuBahnen wandeln wollten. In der ungenirtesten Weise sich auf die erzwungene Gefolgschaft der Stumm- gänglich zu machen. Die Erbitterung aber, die durch derartige bös wurde die Forderung, daß die Reichsregierung sich völlig Krupperei stützen, geben in ihrem Organ, der Post", artige Chikanen bei allen Männern von Ehrgefühl erzeugt wird, zum ausführenden Organ des Agrarierthums machen müsse, ihre Geneigtheit zur Bildung der großen Kartellverbrüderung, müßte der einzigen Partei, die unverblümt und unverzagt gegen von der„ Konservativen Korrespondenz" in den Worten for dem Gouvernementalismus sans phrase, fund. Doch mit jedwede Bedrückung den Kampf führt, nene Anhänger zumulirt: dieser ebenso unsympathischen wie kraftlosen Bundes- führen auch aus Kreisen, die ihr jetzt noch fern stehen. So Der neue Kurs", der so lange unter den staatserhaltenden genossenschaft läßt sich nichts ausrichten. Der Kartelltraum wäre diese Chikane nur ein neuer Nagel zum Sarge der Parteien zersetzend gewirkt hat, würde mit dem Sammelruf nicht ist zergangen. Reaktion. den geringsten Erfolg haben. Erst muß mit dem Grundsatze, Kann die Reaktion im Großen nichts verrichten, so das Gute zu nehmen, wo man es findet, gebrochen, muß eine fängt sie es nun im Kleinen an. Mit viel Eifer und wenig pofitive Grundlage geschaffen werden, aus welcher der Bevölkerung Geschick wird unablässig in der„ Nordd. Allg. 3tg." die politische Weberlicht. bie Richtung des Kurſes der Reichsregierung" far ersichtlich " " Nicht die Parteien fönnen die Führung im Kampfe weitere Einschränkung des Vereins- und VersammlungsBerlin, den 24. Auguft. gegen die Sozialdemokratie übernehmen, sondern die Re- rechts verfochten. Dem früheren Plane, in Preußen da Der Sozialdemokratie die Gleichberechtigung mit gierung muß das thun, und je eher sie sich dazu entschließt, die Zusammensetzung des Reichstages teine Gewähr für die desto besser. Wenn die Reichsregierung" sich dazu entschließen Annahme solcher reaktionärer Pläne bietet die sächsischen anderen Parteien abzusprechen, erdreistet sich die Bost". wollte, den im Tivoli Programm" proklamirten Schuß Bestimmungen über Versammlungsgenehmigungen und die Indem das Organ der Stummfrupperei den Fall Arons" der nationalen Arbeit, des Mittelstandes, der Landwirthschaft Befugniß der überwachenden Polizeibeamten wegen Auflösung in der fattsam bekannten schoflen Manier behandelt, ver und nicht zuletzt die Kräftigung der christlichen Lebensanschauung der Versammlungen einzuführen, hat das offiziöse Blatt jetzt steigt es sich zu jenem skurrilen Angriff auf unsere Partei. auf ihre Fahne zu schreiben, wenn sie also mit Ernst und Eifer an den Vorschlag nachfolgen lassen, Minderjährigen, oder viel- Wenn die Wortführer einer Partei, die selbst, wie die freidie Börsenreform, an die Lösung der Währungsfrage, an die Organisation von Handwerk und Kleingewerbe, an die Bes mehr den Nichtwahlberechtigten den Besuch politischer Ver- konservative, von anderer Parteien Gnade besteht, so etwas kämpfung jedes unredlichen Wettbewerbes, sowie Mißbrauchs des sammlungen überhaupt zu verbieten. Jeder Besucher einer gegen die größte und gefürchtetste Partei Deutschlands Großkapitals u. f. w. berantreten wollte, so wäre das die beste politischen Versammlung soll sich durch eine polizeiliche vorbringt, so erstickt die beabsichtigte Bosheit in ihrer eigenen Art, die staat erhaltenden Elemente in unserem Baterlande zu Legitimationstarte über Alter und Wahlberechtigung Lächerlichkeit. sammeln und der Sozialdemokratie den Boden abzugraben." ausweisen. Dieser geniale Gedanke, dem preußischen Unter- Eugen Richter von der ,, Kreuz- Zeitung" belobt Dieser Aufforderung, Buße zu thun vor den Hohens than auch beim Besuch der polizeilich überwachten wegen seines mannhaften Auftretens gegen die all. priestern des Agrarierbundes und das Tivoli- Programm politischen Versammlungen noch ein besonderes polizeiliches ge meine Volksschule das ist eine Belobigung, anzunehmen, ist in der offiziösen Presse die Absage auf Gängelband anzulegen, und Nichtwahlberechtigte überhaupt die dem freisinnigen Finanzpolitiker in seinem gegenwärtigen dem Fuße gefolgt. Der Sozialdemokratie würde aber auch auszuschließen, macht dem offiziösen Hirn alle Ehre. Es Programm- Kampfe wahrscheinlich sehr unerwünscht kommt. tein Schaden daraus erwachsen sein, wenn Caprivi sich den würde das allen politisch thätigen Leuten wieder neue arg- Aber verdient hat er das Lob redlich. Der Mann kann agrarischen Ansprüchen anbequemt und das durch Thaten Scheerereien machen, aber den für unsere Staatsretter tröst unter den führenden Politikern der freisinnigen Volkspartei bekräftigt hätte, was Miquel bisher in schönen Worten den lichen Nebenerfolg haben, abermals die Anstellung einer noch immer als der steifnackigste gelten, und doch ist sein Agrariern zu Liebe gethan hat. Wenn wirklich dem Tivoli Anzahl zivilversorgungsberechtigter Unteroffizierezals Polizei- ganzes Auftreten in der gegenwärtigen Krise seiner Partei Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. warum..? Hätte ich wiederkehren können aus dem Garne, in dem mein abenteuerlicher Vorsatz mich verstrickt hat, auf dem Schellenhofe, wohin ich Euch beschied, hätte ich alles Euch vertraut, ich hätte... " Ihr habt mit Wallraden Zwist gehabt?" fragte fie: Derzürnt Euch nicht um dieses Weibes willen. Gott stärke nur mich. In den wenigen Tagen, die ich auf Neufaltenstein verlebte, hat Wallrade mir durch ihre Bosheit 122 fast das Blut vom Herzen gesaugt; was wird meiner erst Unnöthige Mühe," versicherte Dagobert, ich wäre nicht warten, betret' ich wieder Diethers Haus, vor welchem ich erschienen. Der unschuldigen Gattin meines Vaters war mich fürchte, wie vor der Hölle?" ich ein aufmerksames Ohr, eine hilfreiche Hand schuldig; " Der Vater ist versöhnlich geworden," entgegnete der des Fehls bewußten hingegen durfte ich nicht folgen, Dagobert, der böse Geist ist von Saul gewichen." Ihr um gegen den Vater in eine Verschwörung zu treten." seid das Vertrauen selbst," sagte Margarethe; und warum Margarethe schwieg beschämt. Dagobert, darüber be" Gott sei Dank," rief er, daß Eures Vaters Besorgniß solltet Ihr auch nicht ein Kind sein, das fröhlich und treu troffen, und unwillig über seine Freimüthigkeit, suchte ein vergebens war, und wir, die Nachgesandten, Euch wohl Glauben giebt und Glauben fordert? Ihr seid edel und fröhliches Ende an den betrübten Anfang des Gesprächs zu und heil antreffen. Was mich betrifft, der ich freiwillig bieder, ohne Falsch, ohne strafendes Bewußtsein,.. nicht ich binden. diesen Ritterzug, Euch zu beschirmen, unternahm, ich bin also, mein Freund, und darum scheue ich meines Herrn Laßt's gut sein, Mutter!" sprach er. Ich wollte Euch schier aufgebracht darüber, daß ich nicht für Euch Sturm Antlitz und meine Rückkehr in sein Haus!" D, Mutter," nicht tränken, sondern Euch Muth machen, und die Erkennt laufen, nicht für Euch mich herumbalgen darf. Die Hunde redete dagegen Dagobert, wie unglücklich habt Ihr selber niß Eures besseren Theils in Euch erwecken. Nicht vergeb sollten meine Fauft gespürt haben." Er erblickte mun Euch gemacht durch einen Schritt vom Pfade der Wahrlich hab' ich das gewollt, und darum bin ich der Eure mit Wallraden, und bot ihr, höflich genug für einen rohen Ge- heit! Versucht nicht, mir alles zu bekennen, denn ich weiß Hand und Mund, sobald Jhr aufrichtig und Enrer würdig sellen, sein eigen Pferd zum Dienste an. Das Fräulein schon alles, und als Euer Sohn schweige ich in Ehrfurcht zu sein begehrt. Mag dann der Vater auch vielleicht aufschlug es, mit einem unwilligen Blick auf ihren Bruder, vor Euch. Aber, so wie Euer Mund schweigen mag gegen brausen und den Born, den gerechten, anlegen, nehmt's aus. Dagobert gebot seinem Knechte, sein sanftes Pferd mich, also mögt Ihr ihn aufthun gegen den Mann, dem hin in Geduld um Eurer Sünden willen, und daß es nicht Wallraden zu leihen, und half ihr in den Sattel. Wäh- Euer Vertrauen gebührt, gegen meinen Vater. Bekennt zu arg werde, und zu jämmerlichem Ausgang führe, rend dessen sprach Wallrade hämisch zu ihm: Dein un- ihm offen Eure Schuld, damit er nicht aus dem Munde dafür laß mich sorgen. Ich bin mit der Behme fertig ge zartes Benehmen gegen mich war mir ein Räthsel. Der des Zufalls sie erfahre; vertraut seiner Liebe zu Euch, die worden, ich habe Wallraden firre gemacht, und das Edelknecht hat es gelöst. Der Vater hat sicher Friede mit nicht erlosch unter der Last von Argwohn, welche er auf Diebesgesindel dort in seinen eigenen Schlupfwinkeln zu ich werde doch wahrhaftig an einem Dir gemacht, und Dein Uebermuth ließ die Ueberwundne zu seinem Herzen trug, die nicht unterging unter der Fluth Baaren getrieben Fuße gehen, neben dem Roffe Deiner so sehr geliebten Stief von Verleumdung, mit welcher Neid und Bosheit Euren guten Baterherzen nicht erlahmen. Es ist ein herrlich mutter. Nicht wahr, Du stilles Wasser, Du ehrliches Auge guten Ruf befleckten. Ihr werdet Euer Schicksal durch die Ding, zur Sühne reden und Frieden stiften, und ich will's Du?"" Ich antworte Dir nur," versette Dagobert still, Hand geschäftiger Freunde entweder, oder durch ein Ver- fürder treiben, wenn auch nicht im Chorrock. Doch ich aber ernst, daß ich Dir rathe, Deine giftige Bunge im Baume hängniß, das Euch wohl zu wollen scheint, gestellt finden, merke, daß die Schatten länger werden und die Pferde erzu halten. Wisse, Unselige; Rüdiger starb in meinen Ar- daß Euer Bekenntniß Euch unnöthig, vielleicht gefährlich müdet einherschreiten. Wir wollen daher in der Schenke men: gebeichtet hat er mir Deine Frevel. Ein Versuch von vorkommen dürfte. Traut aber dieser einflüsternden Stimme, dort unser Nachtlager aufschlagen, um morgen mit dem Dir, den häuslichen Frieden meines Vaters zu stören, und die nicht Euer Bestes will, nicht mehr. Das Verhängniß Frühsten in der Stadt einzuziehen, wie es den Siegern für ich spreche ohne Schonung, Du entartetes Weib, Du gefühl- tann gleißen und Euch um so tückischer verderben; Will- eine gute Sache geziemt." Ja; Ihr wißt Wallrade wurde bleich, wie der Schnee, bild fönnte plöglich wiederkehren... lose Mutter!" Margarethens Angst hatte keine Eile, in Diethers Haus und Dagobert kehrte, ohne ihre Erwiderung zu erwarten, alles!" rief Margarethe händeringend: hr wißt alles, zurückzukehren; Gerhard hatte nicht das Mindeste gegen und sie der Leitung Gerharts überlassend, zu Margarethen und Ihr schwiegt bis jetzt? D, welch ein Zufall hat Euch einen Raftabend, der sich beim Becher ruhig zubringen ließ; zurück, welcher der Unmuth in seinen Mienen nicht entging. entdeckt..? Warum habe ich gegen Euch geschwiegen..? Wallraden's Gewissen hatte das Fräulein unwohl und " darauf angelegt, die demokratischen Elemente zurückzudrängen) und ihre Forderungen nach einer energischen Sozialreform zu Fall zu bringen. Bedarf es noch weiterer Beweise, daß die Zeiten der bürgerlichen Demokratie in Deutschland vor über sind ein für allemal? Ein Gefehentwurf über die Kommunal: Stenerpflicht des Reiches soll, wie wir mit allem Vorbehalte bürgerlichen Blättern entnehmen, dem Reichstage in seiner nächsten Session vorgelegt werden. Sollte dies der Fall sein, so würde endlich eine schwere Schädigung gegen die Klein und Mittelstädte, in denen große Reichsbetriebe er richtet wurden, aus der Welt geschafft. Diese Orte nahmen durch den Zustrom von Arbeitern rasch an Bevölkerung und entsprechenden Schul- und anderen Lasten zu, ohne daß die Steuern wegen der Steuerfreiheit des Reichs als Unternehmer entsprechend wuchsen. Bekannt sind die bez. Klagen der Spandauer Stadtvertretung. anerkannt.〃 M. " " Ter Militarismus versteht an den Gegnern, die ins An die antisemitische deutsche Reform- Partei seine Hände fallen, sein Müthchen zu kühlen. Wie die richtet der Partei- Ausschuß einen Aufruf zur Förderung Frankfurter Zeitung" berichtet, beherbergt die Festung der Parteipresse und gegen die jetzt üppig wuchernde uns Ehrenbreitstein bei Koblenz gegenwärtig unseren Genossen parteiische Presse. Als offizielle Blätter dieser Partei Dr. Wendlandt, den früheren Redakteur der Volks- werden in dem Aufrufe bezeichnet: als Central- Organ die stimme" in Magdeburg. Wendlandt, der bei dem Deutsche Wacht"( Dresden); aus Berlin„ Staatsbürger72. Infanterie- Regiment diente, wurde, nachdem ihm die Beitung" und" Frei- Deutschland"; für die Provinz Sachsen Berechtigung zum einjährig- freiwilligen Dienste abertaunt Magdeburger Reform"; für Kurhessen das„ Antisemitische worden war, als unsicherer Kantonist" der militärischen Boltsblatt"; für Baden Badischer Volksbote"; für das Arbeiter- Abtheilung in Ehrenbreitstein überwiesen und hat Königreich Sachsen Deutsche Wacht“ und„ Mittelsächsische dort genau den Dienst eines Soldaten 2. Klasse zu thun. Beitung". Außerdem wurde ihm die bisher geleistete Dienstzeit nicht angerechnet und er wird erst im Herbste 1896 entlassen werden. Ob der Staat wohl sicherer steht infolge dieser Maßregelung Wendlandt's? Wahlprüfungen. Zur Ergänzung unserer in der Nummer 195 veröffentlichten Uebersicht über die bean standeten Wahlen zum Reichstage wird uns aus dem Kreise Brandenburg Westhavellaud geschrieben: das Oberhaus 311 erzielen. Aus Italien wird uns gemeldet: Der Provinzia Kongreß der sozialdemokratischen Partei der Arbeiter der Lombardei sollte am 15. d. Mts. in Pozzolo stattfinden, war aber durch ein brutales Defret des Präfekten von Mantua verboten worden. Er hat nun thatsächlich am 20. August ungestört in Cremona stattfinden dürfen. Alle bekannten Namen der Vertreter von Mailand und der übrigen lombardischen Städte waren anwesend und die Tagesordnung wurde vollständig erschöpft. Ihre Hauptpunkte waren: bat 2. Bericht über die politischen und administrativen Kämpfe dieses Jahres in der Lombardei. 3. Organisation des Industrie- Proletariats. 4. Bericht über die Preß- Organe der Lombardi. = 5. Vorschläge für den National Rongreß von Imola zum -11. September. Gegen das englische Oberhaus kehrt sich die Volks stimmung immer energischer. Dem Kabinet Rosebery hat es nichts genutzt, daß es die Frage verschleppen wollte. Die irischen Abgeordneten empörten sich in den legten Tagen gegen diese Verschleppungstaktik und suchten wiederholt die Regierungsvertreter zu Erklärungen zu drängen, ob sie Reichs Einnahmen an Zöllen und indirekten Steuern. bereit seien, dem Oberhause das Einspruchsrecht gegen Be Für die Zeit vom 1. April 1894 bis zum Schluß des Monats schlüsse des Unterhauses zu nehmen. Harcourt hat sich indeß Juli 1894 sind im Deutschen Reich von Einnahmen( einschließlich Die Bestätigung der Wahl in unserem Kreise ist noch nicht beharrlich um eine flipp und flare Antwort herumgedrückt. der kreditirten Beträge) an Zöllen und gemeinschaftlichen Ver- erfolgt. Wir haben gegen diefelbe Protest erhoben und glauben Die irischen und englischen Radikalen aller Schattirungen brauchssteuern sowie von anderen Einnahmen zur Anschreibung auch einen Erfolg zu haben. Der Nationalliberale Wiesecke ist wollen indeß die Sache nicht ruhen lassen und gelangt: nur mit 75 Stimmen Mehrheit gegen Genosse Ewald gewählt wenden sich deshalb all das Volt, um MasseuBölle 126 776 372 M.( gegen denselben Zeitraum des Vor- worden. Dabei sind im Protest über 200 Personen namentlich jahrs+ 15 137 429 M.), Tabatsteuer 3 124 953 m.(+ 76 771 M.), aufgeführt, welche zu Unrecht von der Wahl zurückgewiesen fundgebungen gegen Zuckersteuer 24 561 810.(+ 8 986 152 M.), Galzsteuer worden sind. Ebenso haben verschiedene Personen zu Unrecht Am nächsten Sonntag soll im Hydepark eine großartige 12 509 139 M.(+225 543 m.), Maischbottich- und Brannt- gewählt. Versammlung abgehalten werden, deren Spiße nicht allein weinmaterialsteuer 2 822 512 M.(+854 536 M.), Verbrauchs- Ein Kongre katholischer Arbeitervereine Deutsch gegen das Oberhaus, sondern auch gegen das Kabinet geabgabe von Branntwein und Zuschlag derselben lands soll am 16. und 17. September cr. in Köln statt richtet ist, das sich zu einer offenen Kundgebung gegen die 38 188 178.(+ 968 911 M.), Braufteuer 9613 202 m. finden. Auf diesem Kongreß, zu dem etwa 30 Vereine Lords nicht herbeilaffen will. Der Beschluß soll von elf (-79 517 m.), Uebergangsabgabe von Bier 1 163 959 M. (+5822 M); Summe 218 710 125 M.(+ 21 125 647 m.) ihre Theilnahme zugesagt haben, werden im wesentlichen Rednerbühnen herab vorgeschlagen werden. Siebenhundert Spielfartenstempel 320 600 m.(+ 11 567 m.), Wechsel folgende Gegenstände behandelt werden: 1. Einheitliche Bannerträger und 40 Musikkapellen sind für die Kundgebung stempelsteuer 2741 120.(+17 793 M.), Stempelsteuer für: Organisation aller katholischen Arbeitervereine Deutsch- angeworben. Sofort nach Beendigung der Parlaments a) Werthpapiere 2 546 134.(+ 1 365 137 m.), b) Kauf- und lands; 2. Zentralisation der bestehenden Wohlfahrts- Ein- tagung soll die Abschaffung des Oberhauses oder wenigstens fonstige Anschaffungsgeschäfte 3 857 743 M.(+ 953 896 M.), richtungen; 3. Gründung beziv. Annahme eines Zentral- die Einschränkung seines gesetzgeberischen Vetos die Losung c) Loose zu: Privatlotterien 976 076 m.(+ 119 661 m.), Organs; 4. Bildung großer(??!) Arbeiter- Gewerkschaften. für eine im Lande anzufachende Bewegung abgeben. Staatslotterien 1875 442 M.(+ 325 326 M.). Post- und Zu dem Kongreß entsendet jeder Verein drei Vertreter. Telegraphen- Verwaltung 86 855 798.(+ 3756 895 M.), Dieser Versuch wird mißglücken, wie die gleichzeitig Reichs- Eisenbahn- Verwaltung 21 201 000.(+ 833 000 m.). Die zur Reichskaffe gelangte Ist- Einnahme abzüglich der von evangelischer Seite unternommenen. Es ist heute un Ausfuhrvergütungen und Berwaltungskosten beträgt bei den nach möglich, politische Parteien lediglich auf grund der Anbezeichneten Einnahmen bis Ende Juli 1894: 3ölle 115 106 892 m. gehörigkeit ihrer Mitglieder zur gleichen Konfession zu (+14 008 515 m.), Tabalsteuer 3 005 177.(+352 623 M.), fammenzuhalten, noch viel weniger ist es möglich, gegen Zuckersteuer 28 055 325.(+4612 460 M.), M.), Salzsteuer wärtig, wo die Klassentämpfe sich von Tag zu Tag ver13 122 696 M.(+ 65 293 M.), Maischbottich- und Branntwein schärfen, die Arbeitermassen konfessionell zu organisiren. Die materialsteuer 6 600 559.(+494 499 M.), Verbrauchsabgabe Kapläne und Pastoren, die die Arbeiter in katholischen und evan- 1. Art und Weise der Propaganda und Organisation der von Branntwein und Zuschlag zu derselben 32 742 064. gelischen Vereinen organisiren wollen, werden bald den Hühnern Partei unter den Landarbeitern. (-1 053 444 M.), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier gleichen, die Enteneier ausbrüten, sie werden, ehe lange 9 160 706 M.(-61 651 M.); Summe 207 798 419 M. (+18 418 295 M.)- Spielfartenstempel 413 004.(+7911 m.). Beit verfließt, die Vereine oder ihre Mitglieder ins sozialTabakenquete und Polizei. Wie der Deutschen in den durch Pastorenmüh und Pfarrerseifer am meisten demokratische Lager abschwenken sehen. Die Arbeiter selbst Tabat- Zeitung" aus Striegau gemeldet wird, hat das tgl. Regierungs Präsidium in Breslau auf die Beschwerde zurückgebliebenen Gegenden Deutschlands lernen einsehen, 6. Haltung der Partei gegenüber den neuen einer dortigen Firma, welcher wegen verweigerter Aus- daß die Befreiung der Arbeiter nur durch die Arbeiterfüllung der Fragebogen für die Tabatsenquete eine lasse und gegen die falschen Freunde der Arbeiter mög- Ausnahmegesehen. lich ist. Besonders dieser letztere Punkt gab, wie sich denken läßt, im Geldstrafe angedroht worden war, die Straffestsetzung aufgehoben. Damit ist das Recht der Tabakindustriellen, Auch die oberschlesische Geistlichkeit macht jetzt die Angesicht der eben vollführten Willtür- Verbote in Reggio- Emilia die Antwort auf die ihnen vorgelegten Fragen zu verweigern, Erfahrung, daß sie übel baran thut, im Interesse des und in Pozzolo Anlaß zu lebhaft erregten Debatten. Es sprachen besonders eindrucksvoll Turati, Bissolati, der ParlamentsabgeordKapitalismus mit der Sozialdemokratie anzubinden. Als nete Ferri, ferner aus der Provinz Soldi und Marenghi. Alle Krieg im Frieden. Schon wieder wurde auf den am legten Sonntage in einem oberschlesischen Orte der waren einstimmig darin, daß die Partei gegenüber den Straßen einer Stadt mit scharfen Patronen geschossen. Aus Geistliche in der Predigt vor den sozialdemokratischen Ver Schandgesetzen auch nicht den kleinsten Schritt rückwärts thun führern gewarnt habe, sollen, wie bürgerliche Blätter mit dürfe, sondern ihre Reihen fester schließend nur eine um so Köln wird der Frankfurter Zeitung" hierüber berichtet: Unbehagen berichten, sämmtliche Männer aufgestanden sein mächtigere, lebendigere Thätigkeit entwickeln müsse. Ju diesem Als gestern zwei am Morgen vom Kriegsgericht wegen schwerer Bergehen zu mehrjähriger Festungsstrafe verurtheilte und die Kirche verlassen haben. Also auch die oberschlesische Sinne wurde einstimmig unter stürmischem Beifall der MitSoldaten in das Militärgefängniß abgeliefert werden sollten, er- Bastion des festen Zentrumsthurmes zerbröckelt vor dem glieder, wie der zahlreichen, wenn auch privat eingeladenen Zuhörer der folgende Beschluß gefaßt: griff einer der Bestraften dicht am Eingange des Gefängnisses proletarischen Ansturm. die Flucht und suchte durch das Eifelthor zu entkommen. Auf Regierungsorgane als Adressenbureaus. Der bas mehrmalige Haltrufen des Transportführers achtete der Zufall spielt uns ein Zirkular des Verlags einer Fliehende nicht, worauf der Sergeant mehrere Schüsse abgab, die indeß fehl gingen und an der Mauer der Straße agrarischen Zeitschrift in die Hände, in welchem zur abprallten. In der Nähe des Eifelthores auf freiem Felde Aufgabe von Inseraten für diese Zeitschrift aufgefordert arbeitende Leute tamen dem Sergeanten zu Hilfe, indem sie wird. Das Zirkular wäre ohne politisches Interesse, ent dem Flüchtling den Weg versperrten, ihn ergriffen und an den hielte es nicht die folgenden Abfäße als Einleitung: Transportführer ablieferten. Als ber Ausreißer fich In der Zeit vom 1. September bis 15. Dezember d. I. Der weigerte, mit dem Sergeanten zurückzukehren, hielt dieser ihm senden wir 8 große Propaganda- Nummern unserer Zeitschrift das geladene Gewehr auf die Brust, worauf der Soldat sich zum Das Land" direkt per Kreuzband oder Brief an solche Adressen In Rücksicht auf Nr. 2 der Tagesordnung wurde nach Mitgehen anschickte. Glücklicherweise herrschte zu jener Stunde von Besizern zc. auf dem Lande, die auf grund besonderer Greindringenden, bewegten Reden von Turati, Caprini und Ferri in der Eiffelstraße nur ein mäßiger Verkehr, so daß die von dem hebungen be hördlicherseits als besonders maßgebend folgender Beschluß gefaßt: Transportführer abgegebenen Schüsse fein Unheil anrichteten. für ihre Bezirke bezeichnet worden sind und für die intelligentesten Der Kongreß, in Erwartung der Beschlüsse des bevorstehenUnter allen Umständen ist das Schießen auf den Straßen Vertreter des Landes gelten. Die Auswahl dieser Adressen, den Nationalkongresses zu Jmola, richtet an alle Sektionen und einer Stadt ein Uebergriff des Militarismus, der nicht ent- durch maßgebende Behörden besorgt, ist somit eine ganz Mitglieder der lombardischen Region die Aufforderung, unaufeinzigartige; sie ist nicht faufbar und uns ledig hörlich den Protest aufrecht zu erhalten gegen das furchtbare, schieden genug gerügt werden kann. ich in anbetracht der besonderen Wichtigkeit ungerechte Geschick der durch die Kriegsgerichte verurtheilten, im unserer Zeitschrift abschriftlich überlassen worden. Kerker schmachtenden Genossen. Dieser Protest muß bei den beSie hat für unsere Propaganda unvergleichlich viel mehr Nußen vorstehenden Kommunalwahlen, durch die Betheiligung der Geals das gewöhnliche Adressenmaterial, und dieser Nutzen kommt noffen, seinen lebendigen Ausdruck finden. Als Sig für den natürlich auch den Anzeigen zu gute. nächsten Regional- Kongreß der Lombardei wurde die Stadt Lodi gewählt. Alle Debatten und Beschlußfassungen verliesen in der größten Ordnung. Obwohl die Truppen in den Kasernen tonlangte, wohnte nun in dem aus Baumstämmen erbauten in den Hallenden Wald; oder sie hörte dem alten Forstwart Hause, warf dem Wildvolke sein Futter vor, wählte die selbst aufmerksam zu, wenn er von seinen Lebensabenteuern zur Küche bestimmten Stücke aus, und wachte zunächst über anhob, bis die blaudüftige Abendluft kühler wurde und das die Sicherheit der Waldung, die früherhin häufig von Rosenlicht der Sonne an den Tannenwipfeln verglühte. unbefugten Schüßen und Holzfrevlern beunruhigt worden Dann eilte sie, schnellfüßig wie die Rehe, die hier und da war. Der Herr von Dürningen selbst war von einem solchen über ihren Pfad schwirrten, so daß kaum der Wärter, Wilddiebe mit einem Bolzen durch die Brust geschossen ihr gewöhnlicher Begleiter zu Abend, ihr zu folgen verworden, wie er gerade vor der Thüre der Hütte stand, mochte, uach dem Edelhof zurück. Die Mutter wußte von und seine Rehe überzählte; er war auch alsobald auf diesem ihren Waldgängen sehr genau und umständlich, aber sie Blaze gestorben, und seine Wittib hatte sich nicht enschließen dachte nicht daran, der Tochter diese harmlose Lust zu vers fönnen, jemals wieder die Stelle zu sehen, auf welcher das bieten, weil sie gefahrlos zu genießen war. Der Wald war Blut ihres lieben Eheherrn geflossen war. Desto öfter schlich nämlich, seit der alte Ammon auf der Frosthütte hauste, fich dagegen Regina, der Freiin Tochter und einziges Kind, so sicher geworden, als er vordem unsicher gewesen. Plöglich auf die bunte Wiesenstäche, setzte sich nieder auf den hatten die Diebereien darinnen aufgehört, und die losesten Buchenstumpf, neben welchem ihr Vater verschieden, ge- Gesellen und Gaunervögel scheuten sich in die Nähe von gedachte in feierlich wehmüthiger Erinnerung seiner, ob fie Ammons Wohnung zu kommen, und schlugen ein Kreuz, gleich bei seinem Tode nur ein ganz junges Mägdlein so sie der Zufall dann und wann Abends am Rande des Das abgelegenfte und verschlossenste Plätzchen, viele gewesen, und es däuchte ihr, es tönnten nirgends die Forstes vorüberführte. Der Forstwart stand nämlich Meilen in der Runde, war in dem Forste um das Ritter- Blumen des Feldes schöner blühen, gerade in dem Rufe, einen Bund mit dem Bösen gemacht zu haus Dürningen die Stelle, auf welcher die Forsthütte er- auf dem Hügel um den Buchenstrunt. Es traf sich oft, haben; ein Glaube, der im Bauernvolte nicht auszurotten baut war. Das Gebäude, fest und start aus Baumstämmen daß sie mit dem frühesten Morgen schon sich auf der war. Der Alte, obgleich geboren auf dem Hofe der Dürzusammengefügt, war auf einer Grasfläche errichtet, die bethauten Stätte einfand, um die perlgefüllten Waldglocken ninger, kam den Nachbarleuten dennoch vor, wie ein Fremddem schönsten bunten Teppiche aus den Niederlanden glich, zu pflücken, und mit Butterblumen in einen Kranz ling. Er war ein trefflicher Falten- und Sperberlehrer, rings umgeben von einem schwarzgrünen dichten Wald- gewunden, an den Resten des Buchenbaumes aufzuhängen, mit Befugniß seines Leib- und Zwingherrn, in die Fremde faum, welcher, durch angepflanzte Hecken zu einer undurch weil sie denselben höher wie die Grabftätte des Vaters gegangen, um seine Wissenschaft zu erweitern, ein Stück bringlichen Wand gemacht, nur einen einzigen Eingang felbft hielt. Es war nicht minder nichts Ungewöhnliches, Geld zu verdienen, und nach Verlauf der ihm erlaubten auf die Hütte zuließ. Dieser Zugang war demungeachtet sie am Abend wiederkehren zu sehen, um Kräuter pflücken zu drei Jahre zurückzukehren mit wohlabgerichteten Beiznicht leicht zu finden unter den vielen Schlangenwegen, die fräftigen Suppen für die kränkelnde Mutter. Zu dieser vögeln für den Herrn. Er tehrte aber nicht wieder, und durch den Wald liefen, und der Fremde, um zur Hütte zu Beit war sie auch immer die fröhliche, unbefangen auf- fonnte auch keine Falken senden; denn Neubegier und gelangen mußte es entweder dem günstigen Zufalle blühende Dirne im schönsten Lebensalter, und nicht beschlich Leichtsinn hatten ihn über das pyrenäische Gebirge nach verdanken, oder etwa dem Schalle der Glocke folgen, die zur fie die Trauer, wie wohl am Morgen geschah. Sie scherzte dem Lande Hispanien geführt, woselbst er in die Gewalt Mittagszeit vor. der Hütte geläutet wurde, um das im Forste mit dem zahmen Hirschlein, das auf der Forsthütte gehalten der ungläubigen Mauren gerieth, jedoch bald aus einem gehegte Wild zum Futter zu rufen. Der Pfleger dieser wurde, spielte mit den braun- und weißgefleckten Hunden geplagten Knechte der Liebling des Königs, seines Herrn Waldthiere, die in ungemeiner Anzahl gehalten wurden, des Waldwärters, oder plauderte kindisch und geschwäßig wurde, seiner Geschmeidigkeit und tecken Natur halber. weil die Frau von Dürningen weder an der Jagd Freude noch mit dem Staarvogel des Hauses, welcher die Jäger( Fortsegung folgt.) hatte, noch täglich einen Wildbraten für ihren Tisch ver- rufe: Hussa! Sa sa! Hoho! gelernt hatte und ausschrie Es wäre übrigens auch interessant, zu erfahren, welches die schweren Vergehen" waren, die den Soldaten mehr: jährige Festungshaft eingetragen haben. Bielleicht war es ein uns Bürgerlichen ganz harmlos erscheinendes Subordinationsvergehen, weswegen die Verurtheilten und auch ein paar gänzlich Unschuldige, das neue Kleinkalibrige Geschoß fast an sich probiren lassen mußten. frankhaft gemacht. Die übrigen zu Fuße laufenden befreiten Gefangenen waren müde geworden, und alle sehnten sich nach Ruhe. Dagobert ließ das ganze Haus von Söldnern umlagern, schaffte Margarethen in die beste Stube des Gebäudes; trennte Wallraden von ihr, und schlief, um die Hinterlistige zu verhindern, früher als er dem Vater hause zuzueilen, auf seiner Schwester Schwelle. Vollbrecht aber sprengte noch am selben Abend nach der Stadt, um die fröhliche Botschaft ohne Verzug zu hinterbringen. Viertes Kapitel. Stärker noch als Frauenhaar. Starke Fesseln doch fürwahr, Stärker auch als Fürstenhand, Die regiert das ganze Land, Ift des Baters treue Lieb'! Helvet. Denkspruch. " 3 Es wäre nicht uninteressant, zu erfahren, ob es sich hier um bloße Gefälligkeiten" des Ministers oder um ein neues Korruptionsmittel der Presse handelt. " als Der Kongreß, in Anbetracht, daß nur durch eine offenbare und bewußte Ungefeßlichkeit, angesichts der Erklärung der Regierung und der Gesetzgeber in der Kammer, die Ausnahms gefeße gegen die organisirte sozialistische Partei angewendet werden können, ruft alle eingeschriebenen Mitglieder der Partei auf sich ihrer Solidarität und Hauptpflicht bewußt su bleiben, die sie antreibt, alle ihnen gebotenen Mittel auzuwenden, um sich ihre elementaren Grundrechte der Versaminlungs Freiheit, der Organisation, der Ausübung des freien Wortes in Nede und Schrift nicht entreißen zu lassen. " Bod's und erklärt auf weitere Ausführungen zu verzichten. Wellschläger- Burg bestätigt ebenfalls die Darstellung Buhlmann- Burg ist der Ansicht, daß die Fabrikanten die Absicht hatten, den Verband zu sprengen. fignirt und ein ganzes Heer von Carabinieri und von Polizei- Die Untersuchung in dem Hochverrathsprozeß gegen sollten noch drei bis vier Frauen hinausfliegen. Die Burger beamten in Uniform und in Verkleidung in geradezu aufreizender die Mannheimer Boltsstimme" wird mit großem Eifer be- Kollegen hätten erklärt: Wenn wir ruhig zusehen sollen, wie die Weise die ganze Umgebung des Versammlungssaales des Kon- trieben. Die Anklage lautete ursprünglich auf§§ 85, 82 und 88 Mitglieder gemaßregelt werden, brauchen wir teine Organisation. gresses befeht hielt, ist feinerlei Störung vorgekommen. Wohl ist R.-St.-G.-B., doch hat es die Staatsanwaltschaft schon jetzt für An der Unordnung in der Fabrik seien die Fabrikanten schuld, es natürlich, daß die Mitglieder nach diesem Ausgang auf einen nöthig befunden, etwas Wasser in ihren Wein zu gießen und die die die Arbeiter oft tagelang auf Arbeit warten ließen und dann ungestörten Verlauf des Nationalkongresses im September wiederum Anklageparagraphen um einen weiteren zu vermehren, es lautet Bier auflegten; allerdings hätten das die Kollegen ablehnen Zuversicht schöpfen. Aber bei Crispi ist keine Unnatürlichkeit un- nämlich jetzt§§ 85, 82 und 83 in idealer Konkurrenz mit§ 130 müffen. Auf die Wiedereinstellung der abgereisten Familienväter möglich. R.-St.-G.-B.".§ 130 handelt bekanntlich von der Aufreizung mußte unter allen Umständen bestanden werden. Die Gegenüber der heuchlerischen Schein- Amnestie von Nach- zum Klassenhaß. Wie diese Aufreizung aus dem inkriminirten Sympathien der Arbeiterschaft besaßen die Streifenden, laß eines Jahres für die zu nicht mehr als drei Jahren Artikel herausdeduzirt werden soll, darauf sind wir wahr nur die der Geschäftsleute und so weiter nicht. MuthVerurtheilten in Sizilien, erregen die nachfolgenden tonstatirten haftig neugierig, nicht minder natürlich auf die Be- losigkeit sei erst eingetreten, nachdem Bock erklärt, Thatsachen allgemein die Gemüther und machen die Runde durch gründung des Hochverraths, den die obigen Genoffen begangen er gebe fein Geld mehr. In bezug auf die zweite Berhandlung alle, felbft bürgerliche Blätter Italiens, die sich einen Hauch haben sollen. Am Dienstag fand eine umfassende Zeugen bestätigt Redner im wesentlichen Bock's Darstellung. Die Komvon Freiheitsliebe und Gerechtigkeitsgefühl bewahrt haben. De vernehmung statt, die sich nicht allein auf verschiedene Angestellte mission hat nicht zum Weiterstreifen gehegt, sondern die Streikenden Felice, im Zuchthause zu Volterra, fizzt den ganzen Tag ein der Aktiendruckerei und Volksstimme" beschränkte, sondern wie haben erklärt, lieber hungern zu wollen, als unter den von Bock geschlossen in einer engen Einzelzelle von 5 Mieter Länge und wir hören, auch auf Privatpersonen ausgedehnt wurde, die mit mit den Fabrikanten vereinbarten Bedingungen die Arbeit wieder 3 Meter Breite. Nur eine Stunde täglich darf er, zwischen zwei der Volksstimme" wenig oder gar nichts zu thun haben. So aufzunehmen. Kerfermauern, von Wächtern begleitet, frische Luft schöpfen. Er wurden u. a. Herr Professor Krebs und Herr Landwirth Keller, darf von Niemandem Mittheilungen einpfangen, er darf nicht beide ein paar alte 48er Demofraten, vernommen. Wahrscheinlich fchreiben, nicht einmal durch Arbeit sich beschäftigen, er muß handelt es sich um Ausfindigmachung des Schreibers des hochauf der Erde sitzen, da die Zelle weder Stuhl, noch verrätherischen Artikels, oder darum, ob das abgedruckte FlugTisch enthält und das Bett jeden Morgen um 6 Uhr blatt wirklich im Jahre 1848/49 erschienen sei. Aber auch nach durch einen Mechanismus an die Wand heraufgezogen auswärts erstreckt sich das Ermittlungsverfahren des Untersuchungs wird. Seine Nahrung besteht in Brot und Waffer, richters. So erhielt die Redaktion der Volksstimme" von einem und zu Mittag in einem Liter in Wasser gekochten Gemüses. ihrer gelegentlichen Mitarbeiter folgende Karte: Am Arme, auf der Sträflings- Jacke, trägt er die Nummer 115, Offenburg, 20. August, 6 Uhr Abends. Bin foeben auf mit der er gerufen wird. Dies ist die Wirkung des persönlichen telegraphische Requisition des Untersuchungsrichters des LandRache Ausflusses Crist's gegen einen politischen Todfeind, dies gerichts Mannheim nach dem Manuskript Ihrer Reminiszenzen" auch die Wirkung des Schrittes der verzweifelten Tochter Julia und Original des Flugblattes in denselben behaussucht worden. de Felice's, die den Mörder ihres Vaters persönlich um mildere Resultat natürlich null. Fe andlung angefleht hat. Die Preß Reptile Crispi's meldeten So wird es jedenfalls überall gehen. von dieser Gnaden Audienz, Crispi habe dabei Thränen ver goffen. Als Reptile mußten sie es wissen: das Krokodil bat geweint. Aehnlich, wenn auch nicht ganz so marterhaft und raffinivt graufam weil hier nicht die persönliche Rachsucht Crispi's eingegriffen hat ist das Schicksal und die Behand lung von Garibaldi Bosco( 14 Jahre Kerker) im Zuchthause von San Gemignano, von Bernardino Verro( 8 Jahre) im Zuchthause von Pagliano, von Dr. Nicola Barbato( 6 Jahre) im Zuchthause von Perugia und des Advokaten de Giacomo Montal( 6 Jahre) im Zuchthause von Viterbo. M -" Für die bevorstehenden Wahlen in Belgien ent wickeln unsere dortigen Parteigenossen eine außerordentlich rege Thätigkeit. Bürgerliche Blätter jammern darüber, daß in den großen belgischen Städten, Brüssel, Gent 2c., zahlreiche Gemeindelehrer offen zur Sozialdemokratie übergegangen sind und sich an der Agitation betheiligen, ja, daß in Thuin sogar ein Boltsschullehrer als Kandidat unserer Partei für die Kammer aufgestellt, sowie daß in der Brüsseler Vorstadt Laeken ein Sozialistenführer zum Amtsschulrath erwählt und damit die Schule dem und wünschen unseren belgischen Genossen weitere gute Erfolge, Sozialismus ausgeliefert worden ist. Wir freuen uns dessen über welche die Gegner sich ärgern mögen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " Haupt- Magdeburg: Nach dem seinerzeit auf der Frankfurter Generalversammlung gefaßten Beschlusse sei der Schiedsrichter gehalten, bei Streits sich mit den Kollegen ber benachbarten Orte ins Einvernehmen zu sehen. Das habe Bock nicht gethan. Die Möglichkeit, die Burger über Wasser zu halten, war da. Bock habe als Redakteur des Fachblattes" die Be richte feiner Gegner verstümmelt und mit Gloffen und Randbemerkungen versehen, er habe seinen Gegnern selbstsüchtige Motive unterschoben und dadurch die öffentliche Meinung irre geführt. Bock sage: Die Abmachungen des Schiedsgerichts mußten respettirt werden." Dazu gehöre aber die Zustimmung der Streifenden; sei diese da, so haben die Arbeiter noch nie ihr Wort gebrochen. Die Burger und Magdeburger haben Bock nicht persönlich verleumdet, sondern nur seine Handlungsweise fritisirt. Bei besserer Einigkeit würde auch der Boykott mehr Erfolg gehabt haben. Der Vorwärts" habe erst am gangenen Sonnabend, also kurz vor dem Kongreß, die„ Magdeb. Bolksst." in Sachen des Burger Streits provozirt. Ein Antrag, die Angelegenheit einer Siebenerkommission zu überweisen, wird abgelehnt. verder verloren gegangen sei. Bock habe darüber u. a. im FachFleischer Berlin schildert den Verlauf des Peizer Streits, blatt geschrieben, es feien abermals 120 M. zum Fenster hinausgeworfen worden. Redner berichtet dann über die Streits bei Fürstenheim und Morösse in Berlin. Letterer sei durch die Beilegung des Burger Streits erst entstanden. In einer Berliner Versammlung sei das Verhalten Bock's auf grund eingegangener Nachrichten scharf kritisirt worden. Bulgarisches. Die" Kölnische Zeitung" meldet aus Sofia, daß es zwischen den Führern der Konservativen und den liberalen Regierungsfreunden zu einer bedeutsamen Abmachung gekommen sei, welche erwarten lasse, daß es bei dem Zusammentritt der Sobranje zu keiner Aenderung im Verboten wurde den Genossen von Fermersleben Kabinet tomme. Die Entwickelung im Lande, das Auf- bei Salbte( Reg.- Bez. Magdeburg) eine von ihnen angemeldete tauchen des russischen Stipendiaten Zantom und die öffentliche Lassalle- Feier. Am gleichen Tage, den 2. September, Ueberzeugung, daß der Friede mit dem Zaren unmöglich, balten die politischen Vereine ihren Sedanrummel uneinhabe zu einer Schwenkung gegen die ruffenfreundliche Politik geführt. Eine besondere Begünstigung der russophilen Verordnung in Sachsen nur für Arbeitervereine bestimmt Wer noch daran gezweifelt hat, daß die Kinderfest Elemente sei daher von nun ab nicht mehr zu erwarten.- ist, dem werden diese Zweifel schwinden, wenn er die ver- Schröder Brandenburg und Rott Berlin tadeln das schiedentliche Handhabung kennen lernt. So berichtet Der Verhalten der Burger und stimmen den Ausführungen Bock's Wähler", daß an dem gleichen Sonntage in Kleinsschocher zu, desgleichen Wagner Elmshorn, Nowag Breslau, dem Arbeiterverein, der ein Kinderfest abhielt, der geplante geling Hannover, Danguillier München und Umzug verboten wurde, zwei Stunden später aber dem All- Winzer Delitzsch. gemeinen Turnverein" erlaubt wurde. Parteinachrichten. geschränkt ab. " _ Parteikonferenz. Die Parteigenoffen des ReichstagsWahlkreises Brandenburg- Westhavelland werden eingeladen, zu leidigung des Pfarrers Liebermann in Judenbach zu 60 m. und Genosse A. Hofmann in Saalfeld wurde wegen Beder am 9. September, Worm. 1/211 Uhr in Mengert's BoltsM. garten" zu Brandenburg a. 5. stattfindenden Parteikonferenz wegen Beleidigung des Polizisten Bauer in Neustadt bei Koburg Delegirle zu entfenden. Für die Tages- Ordnung sind vorläufig 34 15 M. Geldstrafe sowie zur Tragung der Kosten verurtheilt. folgende Punkte festgesetzt worden: 1. Bericht der Vertrauensmanner, 2. Organisation, Agitation und Presse, 3. Wahl der Delegirten zur Provinzial- Konferenz, 4. Wahl der Delegirten zum Parteitag, 5. Souftige Partei- Angelegenheiten. Gewerkschaftliches. Menzel Berlin schildert den Verlauf des Berliner Zwickerstreits und tadelt das Verhalten Bock's. Er erhebt sich äußere. Proteft gegen die Art und Weise, wie Bock über die Arbeiter = Simon Offenbach findet auf Seiten der Burger die man nicht erwarten sollen, daß er sich in der Flugblatt- Angrößere Schuld. Von einem alten Kämpfer wie Bock hätte gelegenheit von den Fabrikanten dupiren ließ. M Mirsch Waldheim tadelt, daß Bock bei einem Streit in 3wönig i. S. auf einem Postabschnitt geschrieben: Geld giebt's nicht mehr". Der Fabrikant habe dadurch von der ungünstigen Situation der Streifenden früher Kenntniß erhalten, als diese selbst, und der Streit sei verloren gegangen. $ Meister Wiesbaden erklärt sich mit Bock's Verhalten ein verstanden. 2 bis 94 Uhr dauerte, abgebrochen. Damit wird die Nachmittagssihung, die ununterbrochen von D Vormittagssigung. Erfurt, den 23. August. lisdi Dreier Altona vertheidigt Bock's Verhalten. Diet Offenbach ist der Ansicht, daß auf beiden Seiten Fehler gemacht sind. Die persönlichen Beleidigungen Bock's feien zu Unrecht geschehen. = Sander Hamburg bedauert ebenfalls, daß Bock durch die Presse in den Roth gezogen. d S Kessel Arnstadt vertheidigt Bocks Verhalten. Geisler- Hof hat ein ganz anderes Bild erwartet, als die Burger entworfen. Meyer Magdeburg hätte sich erst bei Bock nach dem wahren Stand der Burger Angelegenheit erkundigen sollen, ehe er seinen Namen unter das Flugblatt gefeht, welches soviel Staub aufgewirbelt. N = Deutscher Schuhmacher- Kougrek. Erfurt, 22. Auguft. ( Nachmittagssigung.) Taschen zu! Anfäßlich der Agitationstour, die gegenwärtig Meyer Magdeburg. Er erwarte, daß die Versammlung der Antisemit Ahlwardt in Pommern und der Mark von ihm dasselbe annehmen werde, was Bock für sich beansprucht unternimmt, geht uus folgende zeitgemäße Mahnung an die vollkommene Ehrlichkeit. Es seien auf beiden Seiten Fehler Part igenossen zu: Herr Ah Iwardt, der schon längere Zeit gemacht worden. Bei dem ersten Streit war nur der Ausruf: nichts mehr von sich hören ließ, macht gegenwärtig eine längere Hinaus mit ihm!" unüberlegt, nicht aber der Streit selbst; dieser Agitationstour durch Pommern und die Mark, um seinen alten sei ausgebrochen, weil der Fabrikant einen gänzlich Unschuldigen Kohl des Judenhasses und der Schimpferei auf unsere Partei gemaßregelt. Wenn man auf die Ursache des letzten Streits näher zum so und so vielten Male für 50 oder 30 Pf. Entree unter eingebe, so ergebe sich, daß die Fabrikanten die Veranlassung dem thut er's nicht von neuem aufzuwärmen. Dabei übt zum Streit gegeben. Tack habe trotz seiner Zusage, gegen den er, unterstüßt von antisemitischen Bürgermeistern und Polizei Verein nichts unternehmen zu wollen, die Organisation zu eine eigenartige Praxis, indem er laut Annonce und privatim sprengen versucht. Der Angriff sei lange vorher geplant gewesen. Besching Bremen: Bock habe den Fehler begangen, die jedem Gegner in der Versammlung volle Redefreiheit in der Hätte man gewartet, bis der Maßregelung der Frau Schmuhler Sympathien der Fabrikanten höher zu schäßen, als die der Arallgemeinen Aussprache" gewährt. Findet er nun, daß in einer ein zweiter Schlag gefolgt sei, so würden die Fabrikanten im Vortheil beiter. Wegen eines solchen kleinen Fehler's hätte man den beBersammlung wirklich Gegner besonders vonseiten unserer Ge- gewesen sein, da sie sich dann eine Masse Borrath gewährten Genossen nicht herunterzerren sollen. nossen da sind, dann reißt er seine rednerische Nath von 3 oder schafft hätten. Es war darum unmöglich, den Streif Ein Schlußantrag wird abgelehnt, ein Antrag auf Bemindestens 21/2 Stunden herunter, so daß mit Hilfe der zu verschieben. Was das Agitiren während der Arbeits- schränkung der Redezeit auf 10 Minuten angenommen. famosen Polizeistunde es unmöglich wird, ihm entgegenzutreten zeit betrifft, so tragen die Fabrikanten daran die Schuld, Göller Frankfurt a. M.: Bock habe taktisch unflug geund seine befannten faulen antisemitischen Wiße und Fase denn sie sind es gewesen, die den Arbeitern alle größeren Ver- handelt, der Fehler liege an dem System des Schiedsgerichts, mit leien vom sozialdemokratischen Zuchthausstaat" zu widerlegen. sammlungslokale abgetrieben, so daß die Arbeiter ihre Agitation welchem gebrochen werden müsse. Durch diese Manipulationen hat er stets volle Versammlungen in die Fabriken verlegen mußten. Der Streit dauerte fieben und was für ihn am schwersten" wiegt, eine noch höhere Ein- Wochen, ohne daß die Arbeiter wankelmüthig geworden. Wenn nahme, die mehr, wie Herr Ahlwardt in seiner großen Be- Bock nicht alles so gefunden, wie zu wünschen war, so solle er scheidenheit anerkennt aus Neugierde gezahlt wird, um auch bedenken, daß ein Theil der Streikenden nur durch die Disziplin den Auswurf der Gesellschaft oder das abscheuliche Ungethüm" gehalten werden konnte. Die Zusammensetzung der Streit zu sehen und zu hören. So auch unlängst in Pyriß, wo ihm fommission hatte sich während des Streits geändert, es Genosse G. Wagner aus Berlin und in Gollnow, wo ihm waren Personen hineingekommen, welche den Streit zu An der weiteren Debatte betheiligen sich Busch- Nürnberg, Genosse Jahn aus Berlin entgegentraten. In Pyrit beendigen wünschten. Er habe den Antrag gestellt, Bümmerste de Wilhelmshaven, Willmer- Berlin, Mahngelang es wenigstens Genossen Wagner, zirka 25 Minuten den Neunstundentag und die Lohnerhöhung fallen zu laffen, hard t- Mannheim, Wollstein- Ottensen, Schröder- Brandenunter großer Unruhe zu sprechen, bis durch seine Aeußerung von dagegen die Entlassung sämmtlicher Streitbrecher und Wieder burg. Bauer- Backwang, Forter- Solingen, Bahrdt- Groißsch dem rühmlichst bekannten Depeschenfälscher Bismarck" der einstellung aller Streifenden zu fordern. Dieser Antrag wurde und Silberberg- Halle, welche für Bock eintreten und für Bürgermeister diese Versammlung unter großem Tummult auf- angenommen Darauf habe Bock seine Mitwirkung versagt. etwa vorgekommene Fehler das System verantwortlich machen. auflöjte. Anders in Gollnow, wo Jahn nach der 22stündigen Bock mußte die Abstimmung respektiren, der Geist zum Weiter: Vogt Burg vertheidigt die Streifenden gegen den Vorwurf, Mede Ahlwardt's unter der größten Ruhe der Versammlung die streiken war vorhanden, und daß die Mittel aufgebracht werden daß sie teine Lust gehabt, auswärts Arbeit anzunehmen. MeyerVorwürfe Ahlwardt's über den Juden Singer, der als Arbeiter fonnten, sei in der Folge bewiesen worden. Er habe mehrere Magdeburg hat das Gefühl, daß die Angeklagten von vornherein vertreter bei der Berathung der Börsensteuer im Reichstage für die Darlehen gemacht und die Arbeiter wurden unterstützt. Der verurtheilt seien. Die Situation habe sich geändert, nicht Bock, Millionäre gesprochen" und die Angriffe auf unsere Partei zurückwies. Artikel in der Magdeburger Voltsstimme" fet von ihm sondern die Burger und Magdeburger seien die Angeklagten. Woll. Nachdem aber Jahn kaum fünf Minuten gesprochen, unterbrach und Vogt Bogt verfaß. Bock habe im Fachlatt" Fachlatt" selbst schläger- Burg behauptet, daß Bock seine Genehmigung vor ihn der gestrenge Herr Bürgermeister, der jedenfalls der größeren" erklärt, daß kein Fabrikant gehalten sein solle, un Ausbruch des Streits ertheilt habe. Sicherheit wegen noch drei Gendarmen im Lokal aufgepflanzt liebfame Arbeiter wieder aufzunehmen. Bock habe den Schach- Markus Erfurt glaubt, daß die ganze Debatte von gestern hatte, mit der Bemerkung, daß die Versammlung nicht länger aug ganz übersehen, welchen die Fabrikanten machten, als sie mit und heute hätte gespart werden können, wenn man in der Presse tagen fönne, weil bereits die Polizeistunde herangerückt sei". ihm vereinbarten, daß die Fabrikanten nicht verpflichtet sein ausdrücklich bemerkt hätte, daß die Darstellung Bock's in ihren Auf Jahn's Entgegnung, daß die Polizeistunde bis 11 Uhr dauere sollten, Arbeiter, welche in einem anderen Zweige der Fabrikation Hauptpunkten durch die Burger Delegirten bestätigt worden sei. und mithin noch eine halbe Stunde Zeit sei, löste nun der Bürger- beschäftigt werden sollten als bisher, anzulernen. Welche gewaltige( Bustimmung.) Redner geht ausführlich auf die Burger Vormeister die Versammlung unter Hinweis auf die Polizeistunde Waffe war das in den Händen der Fabrikanten. Es mußte auch gänge ein und erklärt den Standpunkt Bock's für korrekt. auf. Darüber von Jahn zur Rede gestellt, drohte ihm der die Wiedereinstellung der Abgereisten verlangt werden. Die Ab Haupt Magdeburg: Beim Burger Streit handelte es sich Bürgermeister mit Berhaftung, die aber selbst auf Jahn's Ver machungen, welche Bock mit den Fabrikanten getroffen, bedeuteten um Erhaltung der Organisation. Aehnlich lag die Sache bei Tangen unterblieb da auch anscheinend selbst Ahlwardt eine vollkommene Niederlage für die Arbeiter. Eins stehe fest, hätten den Brauern in Berlin und Braunschweig; während aber dort der Auflösung nicht einverstanden war und die Streifenden die Abmachungen afzeptirt, so wäre die Organisation die politische Parteipreffe mit aller Macht für den Bierboykott am anderen Morgen noch während der Eisenbahns in Burg verloren gewesen. Durch die Schreibweise Bock's im eingetreten, fei dies bei dem Burger Streit nicht geschehen. fahrt sich gegen diese Handhabung der Polizeistunde verwahrte Fachblatt fonnte die Sache der Streitenden nicht gefördert Seiner Meinung nach habe die Boltsstimme" den Sinn der und Jahn als„ Entschädigung" ein Exemplar seines in Blößensee werben, auch der Boykott der Burger Schuhwaaren sei deshalb Abmachungen richtig wiedergegeben; denn in den Abmachungen geschriebenen Bundschuh überreichte. Den Genossen allerwärts nicht mit Erfolg durchgeführt worden. Die Streifenden haben hebe ein Satz den anderen wieder auf und die Fabrikanten kann aber aus diesem Anlaß nur die Lehre erwachsen: 3eit, bewiesen, daß sie im stande waren, mehrere Wochen ohne Bock hätten Esel sein müssen, wenn sie sich diesen Umstand nicht zu Mühe und namentlich Geld für die antisemitischen Versamm auszuhalten, während nicht nachgewiesen ist, daß ohne das Ein- nuze gemacht. Bock durfte nicht auf die Ehrlichkeit der Fabrilungen zu sparen, troy aller vorher gemachten Versprechungen greifen Bock's die Organisation gefährdet war. Tad konnte die tanten bauen. bezüglich der Redefreiheit, die nichts weiter sind als pure erforderliche Arbeit nicht aufbringen, dies war der Grund, wes Göller Frankfurt a. M. glaubt, daß Meyer oder Vogt, Heuchelei, um Neugierige in die Versammlungen zu locken und halb weiter gestreikt worden. Die schwarzen Listen, welche die die den richtigen Wortlaut kannten, den Redakteur der„ Volks ihnen das Geld abzunehmen. Fabrikanten ausgegeben hatten, sind nicht aufgehoben worden. Die stimme" dupirten. Er hält die Abmachungen für schlecht; die Magdeburger Volksstimme" habe genau so aus ehrlicher Ueber Rommiffion hätte. Bock nicht eher dürfen abreisen lassen, bis die zeugung geschrieben, wie Bod; er, Redner, begreife nicht, wie ganze Sache entschieden. Redner tabelt es, daß der Wähler" Bock das Blatt so anzapfen tönne. Das Flugblatt der Streifen- das Boykott- Juferat nur gegen Bezahlung aufgenommen habe. den sei darum in der Druckerei des„ Sozialist" hergestellt worden, Ein Schlußantrag wird angenommen. weil der Vorwärts" und Bock die Drucklegung verweigert hätten. Darauf erhält das Schlußwort für die Burger und Magde Daß sich die Sozialisten trotz aller Ausnahmegesetze nicht Selbst wenn der Streit unter allen Umständen verloren gegangen abschrecken lassen, beweist, daß das von Defelice herausgegebene wäre, so würden doch auch die Fabrikanten schwere Wunden Meyer- Magdeburg: Die Weglaffung des Schlußsages bei Blatt La Union", welches während des Belagerungszustandes davongetragen haben. dem mehrerwähnten Paffus der Abmachungen seitens der Boltsunterdrückt wurde, in Catania( Sizilien) wieder zu erscheinen Vogt Burg heftätigt im wesentlichen die Angaben stimme" thue nichts zur Sache, da auf derselben Seite der be des Vorredners. gonnen hat. Er bestreitet, daß außer den Arbeits: treffenden Nummer zwei Spalten weiter der richtige Wortlaut pausen in der Fabrit agitirt worden sei. Außer Frau Schmußler Inach einem Burger Lokalblatt wiedergegeben sei. Die Ver mit " * A13 Kandidat für den Bezirtstag Mülhausen Süs haben die dortigen Sozialdemokraten den Parteigenossen, früheren Reichstags- Abgeordneten hides aufgestellt. " " burger # " " " einbarungen waren absolut unannehmbar. Redner und Vogt daß nach dem 5. Juni die gebässigen Reden und Debatten in der Punkte: 1. Die Propaganda behufs Schaffung landwirthschafthaben den Artikel der Volksstimme" gemeinschaftlich verfaßt, Presse und in Versammlungen geführt wurden. Zusammenfassend licher Arbeitergewerkschaften. 2. Der Generalstreit. 3. Nationale weil sie der Ansicht gewesen, daß einer großen Anzahl Arbeiter erklären die Delegirten, daß Bock aus bester Ueberzeugung dazu Streitkasse. 4. Achtstundentag und Lohnminimum. 5. AusUnrecht geschehen sei. Bock mußte an dem tritischen Abend in fam, den Kampf für beendet zu erklären und daß Bock nach dem dehnung der Gewerbegerichte auf alle Arbeiter beider Geschlechter. Burg bleiben. Durch die Schreibweise des Fachblattes sei der 5. Juni feinerlei Verantwortung für den ferneren Ausgang der 6. Die Ausbeutung der Frauen. 7. Beseitigung der PlacirungsStreit untergraben worden. Auch der Boykott sei von Bock Aussperrung in Burg zu tragen hat. Wenn dabei nach Ansicht bureaus. 8. Die Nüßlichkeit von Fachkursen und Gewerknicht energisch genug vertreten worden. Bock hat Fehler gemacht, des Burger Streiffomitees nicht alles so geregelt war, wie vereinen. 9. Thätigkeit und Befugnisse der verschiedenen be wir fonnten nicht anders handeln. es hätte geregelt werden können, so ist dieses nicht dem Schieds- stehenden Organisationen. 10. Die Vorkehrungen behufs Durchrichter Bock zur Laft zu legen, hat vielmehr seinen Grund darin, führung der Beschlüsse. daß bei der Zusammensetzung des Schiedsgerichts die ganze Verantwortung sowohl bei Sieg wie Niederlage bei Streits und Aussperrungen auf eine Person abgewälzt wird. Rölle." Es wird folgendes Resultat gezeitigt: Dafür stimmen 37, Dagegen 5 Delegirte, der Abstimmung enthalten sich 2 Delegirte: Menzel und Rott Berlin. " " Die Sigung wird darauf gegen 11/4 Uhr aufgehoben. Die Delegirten des Schuhmacherkongresses und des Verbandstages der Schneider statten heute Nachmittag der Thüringer Gewerbe- und Industrie- Ausstellung einen Besuch ab. Erfurt, den 24. August 1894. Vorsitzender Markus eröffnet die Sigung gegen 8 Uhr Vormittags. Bunächst erfolgen eine Reihe von Richtigstellungen bezw. Ergänzungen. Fleischer Berlin erklärt, daß er entgegen den Behauptungen des Breslauer Delegirten, wonach die Burger keine Luft hatten, auswärtige Arbeit anzunehmen, gerade das Gegentheil fonstatiren tönne. In Berlin haben die Burger Kollegen förmlich um Arbeit gebeten. Hierauf wird dem Genossen Bod Gotha für seine Thätigfeit als Schiedsrichter innerhalb der letzten zwei Jahre Decharge ertheilt. Das Vertrauensvotum erfolgt mit allen gegen fünf Stimmen. Hiermit ist der erste Punkt der Tagesordnung erledigt. " Streik der Salinenarbeiter von Frontignan. Wie uns aus Paris unterm 22. Auguft gemeldet wird, haben die Salinen. arbeiter von Frontignan die Arbeit eingestellt, weil ihre Arbeit vergrößert, die Löhne hingegen verkleinert wurden, was wohl ein hinlänglicher Grund zum Streit ist. Soziale Uebersicht. " Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) London, 23. August. Unterhaus. Der Parlaments- Untersekretär Grey erklärte, der Regierung sei keine offizielle Nachricht darüber zugegangen, daß das Marinegericht in Shanghai zu gunsten der Japaner in betreff des in Grund gebohrten Transport schiffes„ Rowshing" entschieden habe. Bod retapitulirt nochmals den Verlauf der Burger Angelegenheit. Die Geldmittel waren erschöpft. Er sei der festen Ueberzeugung, daß bei einer Reduzirung der wöchentlichen Unterstüßung auf 3 oder 5 M. die Hälfte der Streikenden wieder in die Fabrik gelaufen wären. Hätten doch die Burger Dele girten selbst zugegeben, daß sich hinter dem Rücken der Streif tommission eine neue Kommission gebildet habe, welche die Beendigung des Streits herbeiführen sollte. Die besten Kräfte unter den Streifenden waren bereits abgereift. Da sei es seine Pflicht gewesen, au retten, was noch zu retten war. Man habe Die jüngst in Leipzig abgehaltene 13. Hauptversamm ein förmliches Keffeltreiben auf ihn veranstaltet und nun mache man lung des Verbandes deutscher Handlungsgehilfen nahm ihm zum Vorwurf, daß er sich im Fachblatt" vertheidigt. Hätte die Kommission ihm nur ein Wort davon gesagt, daß man beabsichtige, Es erfolgt die Generaldiskussion über: Form der Organisation folgende aus der Mitte der Versammlung gestellten Anträge an: Die Generalversammlung beauftragt den Vorstand: 1. sich in weiter zu streiten, so wäre er an jenem Abend nicht nach Halle gereist. des Schiedsgerichts. Gemeinschaft mit anderen kaufmännischen Vereinen mit einer Das Geld sei nach Wiederaufnahme des Streiks deshalb so reich-. Verbandstag deutscher Schneider und Schneiderinnen Eingabe an den Reichstag zu wenden mit der Bitte, das be. lich gefloffen, weil durch die falsche, niederträchtige Beschuldigung in Erfurt. In der Nachmittags- Sigung vom 22. Auguft wird die stehende Sonntagsruhegesetz dahin abzuändern, daß die Sonntags der Volksst." die ganze Arbeiterschaft über ihn in Empörung Debatte über den Geschäftsbericht des Vorstandes fortgesetzt. arbeit für die Engrosgeschäfte verboten wird. Für die Detail gerathen fei. Das Fachblatt" habe seine Schuldigkeit gethan. Wesentliche Monirungen werden nicht gemacht. Auf Antrag der geschäfte hält sie eine Verkaufszeit von drei Stunden, 7-10 Uhr, Es habe in großen Lettern zur Unterstügung der Streifenden Kassenprüfungskommission wird dem Vorstand sowohl über seine für völlig ausreichend, da alles weitere einem thatsächlichen Beaufgefordert. Das Benehmen der Volksst." sei unqualifizirbar. geschäftliche Thätigkeit als auch über die Kassenführung ein- dürfnisse nicht entspricht; 2. sich in Gemeinschaft mit den PrinziEntweder könne der Redakteur Schmidt nicht richtig lesen oder stimmig Decharge ertheilt. Ebenso erhält der Ausschuß über palen mit einer Petition mit der Bitte an den Reichstag zu er wolle es nicht, denn auf der ersten Spalte des Blattes, seine Thätigkeit Decharge. wenden um Erlaffung eines Verbotes gegen die Konsumvereine fage er das gerade Gegentheil von dem, was auf der Als Vertreter der Breßkommission giebt Sabath Hamburg und Waarenhäuser für Offiziere und Beamte 2c.- welche den Klein8. Spalte stehe. Nachdem seine, Bock's Gegner, den Faust- den Bericht über den Stand der Fachzeitung. Die Diskussion handel und das Kleingewerbe schädigen eventuell um Erlassung schlag in's Gesicht" fallen gelassen, flammern sie sich an über die Presse füllt die Nachmittags- Sigung aus, wobei außer einschränkender Bestimmungen gegen die Thätigkeit dieser Vereine etwas Neues, an den Passus vom Anlernen. Ein Fabrikant Wünschen allgemeiner Art bezüglich der redaktionellen und ge( durch höhere Besteuerung)." Ferner: Die Generalversammlung habe ihn gefragt, ob die Fabrikanten zum Anlernen verpflichtet schäftlichen Thätigkeit auch die Frage der Verschmelzung mit volle beschließen und veranlassen, daß im Abgeordnetenhause der feien, und ob es als Maßregelung betrachtet werde, wenn in dem Schuhmacher- Fachblatt aufgeworfen wird. Es wird vor Antrag eingebracht wird, dem§ 61 des Handelsgesetzbuches einen einem solchen Falle der Fabrikant die Anlernung verweigern und geschlagen, eine Kommission zu wählen, die sich mit den Schuh- Nachtrag zu geben, welcher dahin lautet: Jeder Chef ist verdarum der betr. Arbeiter nicht eingestellt werde. Das habe er, machern verständigt. pflichtet, feinem jungen Mann, gleich viel in welcher kaufmännischen Bock, verneint, weil der Fall praktisch gar nicht in Frage ge- Sigung vom Donnerstag, den 23. August. Es betheiligen Eigenschaft er angestellt ist, während der festgesezten Kündigungstommen wäre. Es sei ihm zum Vorwurf gemacht worden, daß sich noch 12 Delegirte an der Debatte über die Presse. Darauf zeit den nöthigen Urlaub zu einer mindest dreimaligen Bor er die schwarzen Listen gar nicht erwähnt habe. Warum man wird eine dreigliedrige Kommission gewählt, die mit den Schuh- stellung behufs Stellenerlangung zu gewähren." Beide Anträge so großen Werth auf die Zurückziehung der Listen lege, begreife er nicht, machern über eine gemeinsame Fachpresse zu verhandeln hat. wurden dem Vorstande zur weiteren Bearbeitung überwiesen. die Fabrikanten hätten doch mit leichter Mühe davon Abschrift Alle auf die Fachzeitung bezüglichen Anträge werden bis zur nehmen und sie auf's neue versenden fönnen. Die Zuziehung Berichterstattung der Kommission zurückgestellt. der Kollegen benachbarter Orte war in Burg nicht nöthig, da er Als Vertreter der Kommission zur Verwaltung des Streik die Verhältnisse ganz genau gekannt habe. Man habe gesagt, und Agitationsfonds erstattet Heinrich- Braunschweig Bericht. Die die Burger Filiale bestehe heute noch glänzend mit 300 Mit- Gesammt- Einnahme betrug 14 500 m., davon für Streits gliedern; vielleicht werde sich bei der nächsten Abrechnung ein 13 092 Mart, für Agitation 700 Mart. Die Gesammt- Köln, 24. August. Nach einer Meldung der„ Kölnischen anderes Bild ergeben. Er habe nicht den Streifenden die Unter- ausgabe für Streiks, hinzugerechnet die Streifunterstützung Beitung" aus Petersburg sind die großen Smolenster Manöver stüßung verweigert, sondern nur gesagt, daß sie wegen der Er- des Vorstandes, beträgt während der letzten Geschäftsperiode infolge der gerade im Manövergelände bedenklich um sich greifenden schöpfung der Kasse nur auf das Eingehende noch rechnen tönnten. 23879,20 m. Nachdem der Kommission Decharche ertheilt, wird Cholera abbestellt worden. Wenn Aenderungen an dem System vorgenommen werden, so dieselbe aufgelöst und der vorhandene Ueberschuß von 572 M. Fiume, 24. August. Der Brand im hiesigen Hafen wüthet bitte er, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten und zu dem Vorstand des Verbandes überwiesen. Dem früheren Ge- trotz der unausgesetzten Löscharbeit des Kriegsschiffes Gigant" bedenken, daß von den 32 Streits der letzten zwei Jahre schäftsführer der Vertrauensleute, Genossen Reißhaus Erfurt, wurde und der Feuerwehr ungeschwächt fort. 27 durch die Institution des Schiedsgerichts gewonnen feien. für die Schlußabrechnung vom August bis Oktober 1892 im Kopenhagen, 23. Auguft. Nach einer am 13. b. Mts. aus Vor der Deffentlichkeit sei er heute schon gerechtfertigt. Er bitte August 1892 wurde das Institut der Vertrauensleute aufgelöst Reykiavit auf Jsland abgegangenen Melbung ist im Althing der um das Urtheil der Versammlung, die Delegirten mögen urtheilen ebenfalls Decharge ertheilt. aus der letzten Session bekannte Antrag auf Revision der Ver nicht aus Freundschaft, sondern als Gerechtigkeit liebende Zum Streik in Güstrow! Ueber den Stand des Streits 30 Jahren 50 000 kronen jährlich einer Aktiengesellschaft zu befaffung wiederum eingebracht worden, ferner ein Antrag, während Männer. der Holz- und Metallarbeiter der Mecklenburger Waggonfabrik willigen, die sich anbietet, eine Eisenbahn zwischen Reykiavik und errathender Hand war in die bürgerlichen Blätter langirt, daß zwischen England und Jsland einzurichten, deren Schiffe im sind die widersprechendsten Versionen in Umlauf. Von leicht zu dem Rangavallasyssel zu bauen und eine Dampfschiff- Linie das Dekret der Direktion laute: wer von den Ausständigen Sommer monatlich zweimal, im Winter monatlich einmal den mit Freitag Morgen 6 Uhr die Arbeit nicht aufgenommen habe, Berkehr vermitteln. unweigerlich entlassen sei. Doch mit einem Defret wird keine Lissabon, 23. Auguft. Nach Meldungen aus Sao Paulo Thatsache aus der Welt geschafft. Es streiken noch immer 106 de Loando ist die transafrikanische Eisenbahn bis zum unteren Metall- und 25 Holzarbeiter, dieselbe Zahl wie zu Anfang des Cazengo in der Gegend des Kaffeebaues in einer Länge von Streiks. Grund zu diesem Ausstand ist der brutale Vergewal 280 Kilometern in vollem Betriebe. Die Einweihung der 300 Kilo tigungsversuch gegen das Koalitionsrecht der Arbeiter wie auch meter langen Strecke bis zum oberen Gazengo foll im Oktober infonderheit das seit Jahren auf der Fabrik bestehende Löhnungssystem erfolgen. der Arbeiter. Wie nun vor 4 Wochen auf die Denunziation eines Kolonnenführers hin, der das Akkordsystem ganz besonders für sich und zum Schaden der ihm unterstellten Arbeiter zu Nuze gemacht hatte, drei brave und in der Arbeit tüchtige, dem Holzarbeiter verbande angehörende Kollegen gemaßregelt wurden, und allen dem Holzarbeiterverband angehörenden Kollegen aufgegeben London, 24. August. Nach einer Meldung des Neuter'schen wurde, aus dem Verband auszuscheiden, andernfalls sie entlassen Bureaus" aus Yokohama vom 22. d. Mts. find die Eingänge der würden, da suchten die beiden vereinigten Gewerkschaften der Häfen von Yokohama und Nagasaki durch Torpedos geschüßt. Bock Gotha vertheidigt sich nochmals gegen all die ihm Metall- und Holzarbeiter mit der Direktion zu unterhandeln. Die einlaufenden fremden Schiffe müssen von einem Lootsenboot gemachten Vorwürfe. Er schließt mit den Worten: Wie ich in Schriftlich wurde der Herr Direktor Franke gebeten, die Ent- der japanischen Marine begleitet werden. allen anderen Fragen stets das Interesse der Arbeiter vertreten, lassung des betr. Vorarbeiters( Röhl) vorzunehmen, weil erwiesener- Washington, 23. Auguft. Infolge eines neuerlichen Inter so habe ich auch in der Burger Streifangelegenheit nach bestem massen Entlassungen von Arbeitern auf dessen Verhalten zurück- punktionsfehlers im Text des Tarifgesetzes wird die Ausladung Wissen und Gewissen gehandelt. Ich fühle mich nicht als Ange- zuführen seien, und die Verfügung bez. der Angehörigkeit einer Organi des Anthracits verhindert werden. Der Präsident Cleveland be fation zurückzunehmen. Eine Antwort hierauf wurde nicht beliebt. harrt auf seiner Weigerung, den Entwurf zu unterzeichnen und Infolgedessen suchten 4 Delegirte mündlich dasselbe Verlangen zu wird denselben am 27. d. Mts. verfassungsgemäß ohne seine erreichen. Und erst als diese 4 Kollegen ohne angehört zu werden, Unterschrift Gesetz werden lassen. brutal hinausgeworfen wurden, legten die 131 Mann die Arbeit Wohl selten sympathifirt die gesammte Einwohnerschaft Vogt- Burg führt Beschwerde, daß Genosse Bock beim einer Stadt mit den Streikenden so sehr, wie in diesem Falle. Streit nicht in Burg geblieben sei. Das Resultat des Streits Sogar der Bürgermeister und der Gewerbe- Inspektor für Mecklen wäre dann sicherlich ein ganz anderes geworden. burg im Verein mit noch mehreren angesehenen Bürgern haben New- York, 24. Auguft. Nach den letzten aus Nicaragua Bock Gotha giebt die Erklärung ab, daß kein einziger fich veranlaßt gesehen, in die" Güstrower Zeitung" eine Erklärung hier eingelaufenen Nachrichten führten die nicaraguanischen Burger Kollege ihm gegenüber einen diesbezüglichen Wunsch einzurücken, daß die Fabrikleitung unter allen Umständen ver- Truppen den britischen Konsul Hatsch in Bluefields nebst acht geäußert. Wäre dies geschehen, so wäre er auf jeden Fall am pflichtet sei, mit den Arbeitern in Unterhandlung zu treten, anderen Ausländern als Gefangene nach Greytown. Orte geblieben. weil die Forderungen als berechtigt anzuerkennen seien." Den Shanghai, 24. August.( Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Worten dieser Herren, daß der Einwohnerschaft das Wohl und Wehe Den Ausländern ist untersagt worden, sich dem Arsenal ohne von 300 Arbeitern mindestens eben so sehr am Herzen liegt, wie das besondere Erlaubniß zu nähern. Am Montag haben 40 Japaner eines auswärtigen Unternehmers, darf unsere Anerkennung nicht Shanghai verlassen. In Hongkong treffen zahlreiche Chinesen versagt werden. Das Anerbieten der Herren, daß sie jederzeit aus Japan ein. bereit seien, auch einzeln, zwischen den streitenden Parteien zu vermitteln, ist von den Arbeitern angenommen, und dem Bürgermeister diese Rolle übertragen. Bürgermeister diese Rolle übertragen. Von Erfolg ist bis. her noch keine Rede und wird wohl auch in nächster Zeit, wenn der Herr Direktor seine progige Haltung bewahrt, noch nicht sein können. Erst diese Woche hat er in Gemeinschaft mit dem Obermeister Hofhansel, wohlbekannten Andentens aus Schlachtenfee, in Berlin Leute angeworben. Bis jetzt ist es noch Bukarest, 24. August. Die Wiederaufnahme der diplomageglückt, Buzug feruzuhalten, inbetreff der noch Angeworbenen tischen Beziehungen zwischen der rumänischen und der griechischen richten wir aber an diese die Mahnung, den ihnen gemachten Regierung, welche für die nächste Zeit schon signalijirt wurde, Die Delegirten, welche das Porgehen des Genossen Bock ver- Versprechungen nicht zu glauben. Löhne von 40-60 Pf. pro Stunde ist infolge der ablehnenden Haltung Griechenlands wieder fraglich urtheilen, refrutiren sich aus Burg, Magdeburg, Leipzig, Berlin. existiren in Güstrow nicht. Die dortigen Arbeiter sind froh, wenn geworden. Es sind inzwischen Resolutionen eingegangen von Göller sie auf die Hälfte kommen. Und ein Ausstand wegen Lohn- Paris, 24. Auguft. Die legten Nachrichten von der ElfenFrankfurt, Kölle Hamburg und Simon Offenbach. differenzen ist der Güstrower Streit nicht, denn ein solcher wäre beinküste besagen, daß große Banden von Eingeborenen gegen Nachdem mehrere Redner für und gegen die Resolutionen wegen der allgemeinen Geschäftsflane von vornherein als ver- den Kongo vordringen. Die von dem Kommandanten Monteil das Wort ergriffen, erfolgt namentliche Abstimmung über die loren zu betrachten gewesen, nur eine Abwehr auf die An- nach dem oberen Ubanghi geführten Truppen wurden deshalb in Resolution Kölle Hamburg: griffe auf das Koalitionsrecht liegt ihm zu Grunde. Deshalb zwei Hälften getheilt, von denen die eine unter dem Befehl des Betreffs der Burger Aussperrung sind die Delegirten, nachrichten wir an alle Auswärtigen das Ersuchen, ihrer Solidarität Kommandanten selbst gegen die Angreifer geführt werden soll. dem sie sowohl den Schiedsrichter Bock, wie auch die Burger und eingedent zu sein und namentlich den Zuzug von Metall- und Paris, 24. August. Die tonservativen Blätter besprechen Magdeburger Kollegen gehört haben, zu der Ueberzeugung gelangt, Holzarbeitern nach hier fernzuhalten. Briefe und Sendungen die Reorganisation der Polizei in Frankreich und verlangen, daß daß die Abmachungen des Schiedsrichters Bock mit den Fabrikanten find zu richten an W. Schmidt, Güstrow, Stadt Schwerin. in den Städten von mehr als 40 000 Einwohnern der Staat im Beisein des Streiffomitees zur Beendigung der Aussperrung, Kongreß der französischen Gewerkschaften. Man oder vielmehr der Minister des Innern die Polizeibehörden erdas einzige war, was nach Lage der Dinge, sowohl in organi- schreibt uns aus Paris unterm 22. August: Vom 17.- 22. Sep- nennen soll, während in den kleineren Städten diese Ernennung satorischer, wie auch in materieller Beziehung zu erreichen war. tember findet in Nantes, wohin bekanntlich auch der Kongreß von den bisher dazu befugten Beamten weiter ausgeübt werden Die Delegirten find deshalb noch heute der Ueberzeugung, daß der französischen Arbeiterpartei einberufen wurde, ein Kongreß foll. Ferner wird gefordert, daß in Paris die Sicherheitspolizei am 5. Juni die Sache in Burg nicht wieder hätte angefochten der französischen Gewerkschaften statt. Derselbe wird diesmal mit der Präfektur zu einer Verwaltung vereinigt werde. werden sollen, sondern daß es bei den bekannten Ab- von besonderer Bedeutung nicht nur für die Gewerkschafts- London, 24. Auguft. Nach einem kaiserlichen Beschluß machungen, zur Wiederaufnahme der Arbeit, hätte bleiben bewegung, sondern für die Arbeiterbewegung im Allgemeinen werden 100 000 Mann aus der Provinz Peking und der sollen. Die Delegirten erklären aber, daß, daß, nachdem sein, als auf demselben zum ersten Mal die Gewerkschaften Mandschurei ausgerüstet, welche die Garnison in der Provinz von Seiten der Fabrikanten die Abmachungen zur die Abmachungen zur Be fämmtlicher Parteischattirungen vertreten sein werden. Bisher Pe- Tschili verstärken sollen. Die Kaiserin Regentin stellte endigung des Streits in der schamlosesten Weise hinter- zählte sich nämlich ein Theil der Gewerkschaften zu den 10 Millionen Taels zur Verfügung. gangen wurden, indem sie mit dem Namen Bock's einen that fogenannten Guesdisten oder Marxisten, ein anderer Theil London, 24. August. Wie der" Standard" aus Madrid fächlichen Schwindel durch die Versendung eines gefälschten Flug zu den sogenannten Allemanisten, ein anderer wieder meldet, hat die spanische Regierung die europäischen Mächte beblattes in die Welt feßten, es nunmehr unsererseits Pflicht war, zu den Broussisten, Blanquisten u. s. w. Diese Ber- nachrichtigt, daß sie geneigt sei, im Einvernehmen mit den den Kampf fortzufeßen und denselben zu unterſtügen. Anderen: splitterung wird nun ein Ende nehmen und mit der Einheit Staaten Europas in Marokko vorzugehen, wenn dort eine Intertheils erklären die Delegirten, daß die Magdeburger und der gewerkschaftlichen Bewegung auch bald die der politischen vention nothwendig werden sollte. Burger Kollegen, welche die Abmachungen zwischen Bock und den geschaffen sein, der übrigens schon die sozialistische Gruppe der New- York, 24. August. 25 000 Arbeiter wurden infolge Fabrikanten im Beisein des Streiffomitees nicht vollständig der Rammer zum großen Theil die Bahn geebnet hat. der fortdauernden Unruhen in den Weberei Industrien des Wahrheit entsprechend veröffentlichten, theilweise die Schuld tragen, Auf der Tagesordnung des Kongresses stehen folgende Staates New- York entlassen. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthitraße 2. Meyer Magdeburg betont nochmals, daß Kollege Bock insofern einen Fehler begangen, als er über die Köpfe der Streifenden hinweg mit den Fabrikanten verhandelt habe. Letztere seien hierdurch erst ermuthigt worden. = tlagter vor Ihnen. Rott Berlin erklärt, daß er entgegen den Zeitungsberichten dem Kollegen Bock wohl in einigen Punkten Recht gegeben, aber im Wesentlichen könne er sich mit Kollege Bod's Verhalten nicht einverstanden erklären. Menzel Berlin frägt an: Ist ein Schiedsrichter befugt, ohne Einverständniß der betheiligten Arbeiter einen bereits entbrannten Streit zum Abschluß zu bringen? Berneinendenfalls habe Kollege Bock unzweifelhaft einen Fehler gemacht. Willner Berlin schließt sich den Ausführungen des Vorredners an. A # Martu3 Erfurt als Vorsitzender giebt die Erklärung ab, daß Genosse Bock selbstredend die Macht hierzu gehabt. Wollschläger Burg beantragt, darüber namentlich ab zustimmen, ob die Abmachungen des Kollegen Bock mit den Fabrikanten für gut befunden werden. Die Abstimmung zeitigt folgendes Resultat: Es stimmen dafür 31 Delegirte. Dagegen erheben fich 10 Stimmen. Der Abstimmung enthalten sich 5 Delegirte. . nieder. Newyork, 23. Auguft. Nach einer Meldung aus Colon werfen die Nikaraguaner die in Bluefield lebenden fremden Staatsangehörigen ins Gefängniß oder tödten dieselben. Viele Ausländer verlassen infolge dessen die Stadt. = ( Depeschen- Bureau Herold.) Graz, 24. August. In einer Zündwaaren Fabrik in der Moserhofgasse hier selbst fand eine Refselexplosion statt. Zwei Personen wurden schwer, mehrere leicht verlegt. Petersburg, 24. August. Aus dem Teretgebiet werden wieder Meutereien der Rosaten gemeldet. Militär stellte die Ordnung wieder her. F Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 197. Sonnabend, den 25. August 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Lokales. Tommission von diefer mit einem Federstrich für falsch erklärt| Sandlungsgehilfe St. plauderte dieser Tage während des Mittagwerden? U. A. w. g. # effens mit den Seinigen, als er fich plößlich erhob und nur mühsam mitzutheilen vermochte, daß ihm ein Knochen im Halse stecken geblieben sei. Die Symptome einer Erstickungsgefahr nahmen von Sekunde zu Sekunde zu, und als nach etwa einer halben Stunde ein Arzt erschien, war der Bedauernswerthe eine Leiche. Es stellte sich heraus, daß ein etwa 5 Zentimeter langer Knochen im Halfe stecken geblieben war und so den Tod des Unglücklichen herbeigeführt hatte. Der Starke weicht muthig zurück. Die unumstößliche Moralisches aus der bürgerlichen Presse. Ergößlich ist Thatsache, daß die Wirkung des Bierverrufs" eine viel größere es, zu sehen, wie die arme National- Zeitung" jetzt von verschie ist, als man sich gegnerischerfeits getraut zuzugeben, leuchtet auch denen bürgerlichen Kolleginnen wegen ihres unmoralischen schon daraus hervor, daß der Verein der Brauereien Berlins Annoncentheils angerempelt wird. und Umgegend, wie der offizielle Titel des Ringes lautet, gar Das edle Organ für unbeschränkte Arbeiterknebelung und nicht mehr im Stande ist, seine Beschlüsse konsequent durchzu- Ausbeutungsfreiheit brachte kürzlich folgende Annonce: führen. Die Verpflichtung z. B., den Kunden der Ringkollegen" Finanzımann, den vornehmen Kreisen angehörend, sucht während der Boykottzeit tein Bier zu liefern, wird junge distinguirte Wittwe, um mit demselben in hohen Kreisen Die Versammlung der Kistenmacher findet nicht, wie in vielen Fällen umgangen, und der fundige The finanz. thätig sein zu fönnen."- Die Berl. Pr." bemerkt hierzu: irrthümlich durch Zirkular bekannt gemacht wurde, Sonntag baner mag nicht so Unrecht haben, der in dieser Warum denn so schüchtern, verehrte Distinguirte? Sagen wir Vormittag sondern heute Sonnabend Abend statt. Woche in einer Gastwirthsversammlung behauptete, nur die doch klipp und klar, daß Sie ein ganz klein bischen wuchern( Siehe das Inserat in der Freitagsnummer.) Arnold Karge. Scham" halte die Brauereidirektoren von der Annullirung dieses wollen und daß Sie dazu einen Geldgeber gebrauchen. Nicht übel! Nach freifinnig volksparteilicher Doktrin hat Berliner„ Hausbesitzer" findet sich in dem offiziellen Protokoll des Berliner Hausbesitzer. Eine interessante Studie über verfehlten Beschlusses ab. Es ist auch schon vorgekommen, daß den Saalbesitzern, welche sich nicht von dem berühmten Jakobi auch das zarte Geschlecht keineswegs nöthig, das wohlerworbene in voriger Woche in Stettin abgehaltenen 16. Verbandstag des leithammeln lassen, und denen statutengemäß kein Bier geliefert Recht finanzieller Bethätigung" schamhaft schüchtern zu ver- in voriger Woche in Stettin abgehaltenen 16. Verbandstag des Zentralverbandes deutscher Grundbesizer- Vereine. In seinem werden darf, trotzdem Offerten gemacht und Bestellungen durch schleiern. eine Ring brauerei effettuirt wurden. " Referate über das Thema:„ Das Grundeigenthum und seine Jedenfalls wären Heuchlerischer tritt die judenfressende„ Staatsbürger- Zeitung" Gegner" nahm Privatdozent" Dr. Jastrow u. a. auch Gelegeneinzelne Brauereien schon längst fertig", wenn sie alle für solche auf, wenn sie lamentirt: bes Fälle vorgesehenen Strafen hätten blechen müssen. Die Macher im Eine wenig erfreuliche Erscheinung sind die in heit, die Berliner Grundbefizer- Verhältnisse ein wenig zu be Brauerverein sind aber auch nicht von Eisen; fie drücken gern aus, neuerer Beit in gewiffen Zeitungen öfters wiederkehrenden Heiraths- leuchten. Wenn auch das dort Gesagte für uns nichts Neues und wenn's nöthig sein sollte, auch beide Augen zu. Die gesuche von Offizieren. So tritt z. B. wieder in der„ National- ist, so ist es immerhin interessant, gerade von solcher Stelle aus bramarbastrende Stimmung hat mit der Zeit einer mehr elegi- 3tg." vom 18. d. M.„ ein vor der Beförderung zum Hauptmann die Richtigkeit unserer Anschauungen bestätigt zu hören. schen Platz gemacht. Wenn wir recht unterrichtet sind, plant ſtehender Premierlieutenant, welchem es bisher an passenden immer mehr zusammen. In Berlin fommen auf 370 000 Haus Die Zahl der Hausbesitzer schrumpft, nach Herrn Dr. Jastrow, nai, um den Zusammenhalt zu heben und um der gesammten Damenbekanntschaften gefehlt hat," als Heirathskandidat auf! bürgerlichen Gesellschaft die Einigkeit des Berliner Ringes ad Diese Art der Heirathsvermittelung sollte doch füglich den Juden haltungen etwa 15 000 Hausbesitzer, d. h. auf 100 noch nicht 4. oculos zu demonstriren, die Gründung eines Gesangvereins der überlassen bleiben, welche die Heirath lediglich als„ Spekulations- Welche winzige Bahl und doch welche Aumaßung bei diesem fleinen Säulein! Schon in der Wohnungskrisis von 1872, so Ringgenossen. Als erstes Lied soll eingeübt werden:„ Das Mai- geschäft" zu betrachten pflegen und des„ Schadchen" nicht ent- leinen Häuflein!„ Schon in der Wohnungskrisis von 1872, so lüfter't" mit der neuen Variante: rathen können. Für einen Offizier muß dieser Weg wenig bitterte Bevölkerung gegen die Hauswirthe wie gegen eine allließ sich Dr. Jastrow weiter vernehmen, wandte sich eine erpassend erscheinen. mächtige Oligarchie. haben die Terrainund Bauspekulation dem abgeholfen; Wohnungsmangel die heutigen Hausbesitzer betreiben zumeist mit fremdem Kapital das Gewerbe des Wohnungs Vermiethens, Stimmung ist geblieben. Die Wohnungen( wenn auch kein abfodas sich den Bedürfnissen anzupassen sucht. Aber jene MißDas Schlafstellenwesen bezeugt die unerschwinglichkeit geschlossener luter Wohnungsmangel wiedergekehrt ist) sind eng und theuer. Familienwohnungen für zahlreiche Familien. Die Vorrechte der Hausbesizer bei den Stadtverordnetenwahlen hatten einen Stand fest angesessener mit Vermögen an Grund und Boden haftender Sausbesitzer zur Voraussetzung, nicht aber Personen, welche, blos um das Gewerbe des Wohnungsvermiethens zu betreiben, sich nach der herrschenden Eigenthumsverfassung der juristischen Form des Hausbesizes bedienen müssen, obgleich 9/10 des Kapitalwerthes gar nicht ihnen, sondern ihren Hypothekengläubigern gehören ( oder noch weniger Bauspekulanten, welche den Grundbesiß nur zwischen einem angeblichen vollen Hauseigenthum und der that besißen", um ihn veräußern zu können). Dasselbe Mißverhältniß fächlichen Lage des hypothefarischen Schuldners betonen auch die Hausbesitzer selbst, wenn sie sich darüber beklagen, daß sie die Gebäudesteuer in vollem Betrage bezahlen müssen, obgleich nur ein kleiner Antheil am Gebäudewerthe ihr wirkliches Eigen thum sei." Wenn's Herbstlüfter'l weht, Fällt's Laub wie der Schnee; Da fallen auch unsere Aktien Und geh'n nimmer in die Höh'... Abgelehnt! Immer neue Seiten entdeckt man an dem Hat das Antisemitenblatt eine Ahnung! Das edle Organfür chriftlich- germanische Sittlichkeit hätte übrigens alle Ursache, das Sprichwort von dem Mann, der im Glashause fißt, zu beherzigen. großen Stern am Berliner Bierhimmel, Herrn Richard Rösicke. redaktionellen Theil ein neues Huren- Ballhaus den deutschen Wer, wie die Staatsbürger Zeitung" es fertig bringt, im Vortrefflichkeit seiner Absichten mußte durch ein Trinkgelb steht es wirklich tomisch an, sich über einen armen Lieutenant Das schwindende Vertrauen auf seine Allmacht und auf die Jünglingen und Jungfrauen angelegentlichst zu empfehlen, dem aus's neue befestigt werden, dachte der Herrscher von Schult- fittlich zu entrüsten, der in der Verzweiflung seinen Körper an heiß I und II, als er den Entschluß faßte, dem Gast- und die Meistbietende verschachern möchte. Echanfwirthverein Wedding bezw. dessen Sterbefasse 50 Reich 3Seit damals M mart zu überweisen". Besagter Verein hat jedoch, wie jetzt Die Militärinvaliden haben in einer vorgestern abbekannt wird, beschlossen, dem großmächtigen Herrn Direktor das gehaltenen Versammlung sich bitter über die Ungerechtigkeiten Geld wieder zur i czuschicken und zwar mit der Motivirung, des Militärpensionsgesetzes beilagt. Der Referent, Telegraphendaß er auf jede Verbindung mit Herrn Rösicke verzichte. Damit assistent a. D. Strahl wies auf den Kontrast hin, der zwischen ist dem Herrn Kommerzienrath wieder einmal die Gelegenheit der Penfionshöhe der Offiziere und der gewöhnlicher" In genommen, auf recht billige Weise als Wohlthäter der Mensch validen besteht und forderte die Versammelten zum Anschluß an heit zu paradiren. Welch' em Schmerz, sich so verkannt 3 308 Mitglieder zählt. In der Debatte wurde u. a. auf die den neugegründeten Invalidenverband auf, der zur Zeit sehen! Maßregelungen hingedeutet, die eine Betheiligung an der Die Rothen Bierboykott Lieder koufiszirt! Am Organisation im Gefolge haben könnte. Die Versammlung beFreitag Morgen in aller Frühe erschien die Polizei bei dem schloß, eine Petition an den Reichstag zu senden, in der folgende Genossen Friß Krüger in der Hirtenstr. 10, sowie in der Buch- Wünsche fundgegeben sind: druckerei von Maurer u. Dimmick, um die etwa vorhandenen 1. Gleichmäßige Feststellung der Bezüge für Nichtbenußung Boykottlieder des genialen Poeten C. M. Scavola mit Be- des Zivilversorgungsscheines; 2. Gewährung der Anstellungs Und das sind die„ Berliner Hausbesizer", die schwerwiegende schlag zu belegen. Was war los? Waren die Boykottlieder, Entschädigung an sämmtliche Besitzer des Zivilversorgungs- Vorrechte für sich in Anspruch nehmen und auch gewährt er nachdem sie bereits in 15 000 Gremplaren abgesetzt sind, Scheines, welche von letzterem feinen Gebrauch machen können; halten, die sich aufspielen als die Stüßen der Gesellschaft, von plötzlich staatsgefährlich geworden? Befürchtete die Polizei, 3. Versorgung der Wittwen von Kriegs- Invaliden; 4. Belassung Thron und Altar, die sich herausnehmen, die Berliner Bes daß in ihnen die berühmten Merkmale des groben Unsugs oder der Pension an die im Reichs- und Staatsdienst befindlichen völkerung zu brangsaliren, zu chifaniren, zu vergewaltigen! gar der Erpressung zu finden seien? Hatte der Inhaber des ge- Militär- Invaliden ohne Rücksicht auf deren Einkommen und in Interessant ist es jedenfalls auch, durch Herrn Dr. Jastrow Sperrten Wirthshauses zum Schafskopf nach Jacobi'schem Muster allen Verhältnissen; 5. Berücksichtigung derjenigen Militär- Per- zu erfahren, daß es unter den Hausbesitzern Strömungen giebt, Strafantrag wegen Beleidigung gestellt? Oder waren sanitäre sonen, welche durch die Strapazen der Feldzüge an ihrer Gesund- welche darauf ausgehen, die Hausbesizer als politische Partei zu Gründe maßgebend, befürchtete die Gesundheitsbehörde frei heit geschädigt sind und Gleichstellung dieser mit den übrigen einer Vertretung zu bringen und welche zunächst die Vorrechte nach Sanitätsrath Happoldt, daß das Lesen des« Bier- Fehde- Invaliden; 6. Erhöhung der Pensionen bei eintretender Steigerung bei den Kommunalwahlen zu einer organisirten Standesvertretung Handschuh" nachtheilige Folgen mit sich führen tönnte? der Invalidität bei äußerer beziehungsweise innerer Dienst- in den Stadtverordneten- Versammlungen benutzen wollen, sowie Nichts von alledem. Die Sache lag tiefer. Die berühmte beschädigung hinsichtlich der Kriegs- wie Friedens Invaliden; daß andererseits das Ideal einer Verstaatlichung oder Vers Berliner Polizei, die im Auffinden von Mördern und Sittlich 7. Aufbesserung der Pensionen derjenigen Invaliden, die infolge gemeindung des Grundbesitzes auch unter den Hausbesitzern felbft teitsverbrechern so häufig vom Unglück verfolgt wird, zeigte wie ihrer Gebrechen zu keinerlei Anstellung im Zivildienst fähig sind. Anklang gefunden habe. Wenn auch Dr. Jastrow nicht glaubt, der einmal, daß sie troß alledem ein scharfes Auge hat und daß Ein Herr Stein gab noch bekannt, daß Unterschrifte bogen daß eine Institution, welche in jahrtausendelanger Entwickelung ihr in politischen Dingen auch nicht ein Jota, nicht eine Beile zu dieser Petition jederzeit bei ihm( Schornsteinfeger- Gasse 7, sich so gefestigt habe, wie das Grundeigenthum, einfach weggefegt entgeht. Und der Triumph der Polizei war im Falle des 1 Tr.) zu haben sind. werden könne, so hält er es andererseits doch auch für ebenso Boytottliederbuches besonders groß, denn es wurde nicht In der ersten Hälfte des nächsten Monats findet eine weitere wenig wahrscheinlich, daß eine Bewegung, welche eine so weite tonfiszirt wegen seines Juhalts, sondern wegen seines Agitations- Versammlung im Zentrum statt. Ausdehnung gewonnen habe, wie die der Gegnerschaft( SozialNicht Juhalts. Es fehlte in der neuesten Auflage nämlich die Angabe des Druckers. Und wegen Ueber die Mirbach- Kirche mit den königlich- preußischen demokratie und Bodenreformer) einfach im Sande verlaufen werde. Um nun die Gegner der heutigen Gesellschaftsordnung dieses kleinen, an sich nebensächlichen Versehens erfolgte die Heiligenbildern moquirt sich in seiner Weise selbst das„ Volt". Konfiskation der sämmtlichen, in Krüger's Wohnung noch vor- Der Lurus bei der Kaiser Wilhelm- Gedächtnißkirche," so meint wieder zu sich hinüberzuziehen, empfahl Herr Dr. Frankenstein handenen 421 Exemplare. Bei Maurer u. Dimmick war die dies Blatt, berührt um so unangenehmer, wenn man bedenkt, den städtischen Grundbesitzern, eine Versöhnungspolitik zu treiben polizeiliche Mühe allerdings umsonst, das Resultat blieb Null. daß das Geld dazu theilweise von Juden erbettelt worden ist. Aber gleichviel, dem Gesez ist Genüge geschehen, und die könig- Wahrlich, es hätte dem Sinne des schlichten alten Kaisers mehr lich preußische Gerechtigkeit fann gegen Drucker und Verleger der entsprochen, wenn man die Kirche einfacher, aber dafür nur mit Boykottlieder ihres sauren Amtes walten! Christengeld errichtet hätte." " " und, durchdrungen von den sozialen Pflichten der besitzenden Klassen, auch ihrerseits bereit zu sein, an der Milderung der Gegenfäße mitzuarbeiten. Die Verföhnungspolitit" der Haus besitzer müßte sich wunderlich ausnehmen! Doch trotz aller Ver föhnungspolitik wird das Rad der Weltgeschichte auch über die Hausbesitzer hinweggehen. Sittlichkeitsverbrechen. Der in dem Hause Kürassierstraße 19 wohnende Kellner, der nach unserer und anderer Na, na! Soweit wir uns entfinnen können, war der Unter einem ungünstigen Stern ist ohne Zweifel die schlichte alte Kaiser" in Geldangelegenheiten ein perz und eine Saal- Kommission geboren. Zu der fatalen Thatsache, daß der Seele mit seinem Hofbautier Cohn, der die Pfunde seines Boykott trotz der einfältig- brutalen Saalsperre fortbesteht, kommen Herrn gewiß nicht im Schweißtuch behalten haben wird! nun noch Angriffe von allen Seiten. Die FünfzehnmännerKommission ist jetzt in der peinlichen Lage, die Richtigkeit ver- Dem Reichstagsabgeordneten Ahlwardt ist, der Staats- Blätter Mittheilung wegen dringenden Verdachts, das im selben schiedener Meldungen abstreiten zu müssen, die seinerzeit mit bürger Zeitung" zufolge, vor einigen Tagen die Aufforderung Hause begangene Sittlichkeitsverbrechen verübt zu haben, ver ihrer Billigung durch eine ganze Reihe bürgerlicher Blätter zum Antritt seiner dreimonatigen Gefängnißstrafe wegen Beleidi- haftet wurde, theilt uns mit, daß er im stande war, seine vollkommene Unschuld zu beweisen, sodaß er bereits aus der Haft gingen. Mit einem Male soll es nun wieder nicht wahr sein, gung des preußischen Beamtenthums, im besonderen des Richterentlassen wurde. daß in einer der früheren sog. Sizungen ausdrücklich bestimmt standes, begangen durch eine in Essen gehaltene Rede, zugegangen. wurde, die Mitglieder anderer als unter Feuerstein- Kuckenburg'scher Ahlwardt hat sich bis zum 28. d. M. zum Antritt seiner Strafe Leitung stehender Gastwirths- Vereine von den Unterstützungen aus im Gefängniß zu Plößensee zu melden. zuschließen. Demgegenüber konstatiren wir aber, und die gesammten Fachpresse, außer dem„ Gasthaus", ist ja auch darin einig, daß die Hüter des„ großen" Schatzes wiederholt Schankwirthe, welche nicht Mitglieder obenbezeichneter Verein waren, abgewiesen haben. Uebrigens heißt es ja auch im offiziellen" Bericht Nr. 61 des Gasthaus": Ein Vorschlag, weniger die kleinen Gastwirthe als vielmehr die Saalbesitzer zu unterstüßen und hierzu den nöthigen Refervefonds für alle Fälle anzusammeln, fand nicht die Zu stimmung der Kommission; es sollen(!) die kleinen Gastwirthe auch fernerhin unterstützt werden, doch nur insoweit als sie Mitglieder des Vereins der Berliner Gast= Bom eigenen Vater der Polizei überliefert wurde am wirthe und des Vereins der Berliner Weißbier: wirthe sind."- Man bewundere die Dreiftigkeit, welche das Donnerstag Abend der 17 Jahre alte Lehrling Paul M., der feit unbequeme Geständniß einer schönen Seele nunmehr beseitigen 2/2 Jahren in einer Delikateßwaarenhandlung in der Zimmermöchte. Intereſſant ist, daß man die„ wilden" Gastwirthe wohl straße bedienstet war. Er hatte aus den Geschäft Wein, Wurst, ſtraße, über die wir gestern bereits furz berichteten, wird von Die Verhaftung des Verbrecherpaares in der Augustvon der Unterſtüßung ausschließt, aber beileibe nicht von der Chokolade u. f. w. entwendet und an einen Kutscher S. verkauft. einem Berichterstatter wie folgt geschildert: In dem Hauſe Plage, gelegentlich zu diesem Zweck angebettelt zu werden. Biel- Den Erlös vergeudete er in Wirthschaften mit weiblicher Be- Auguststr. 40 wohnt seit längerer Zeit ein Fräulein Lange, welches leicht haben aber die Leute nicht so ganz Unrecht, welche davon dienung. Außerdem bestahl er die Kaſſe. Als er sich am die Hälfte der ersten Etage inne hat und an Chambregarniſten munkeln, daß die gähnende Leere in dem Merker'ichen Beutel der Sonntag entdeckt sah, wurde er flüchtig. Am Donnerstag hatte Zimmer vermiethet. Der Kriminalpolizei müffen nun schon vor eigentliche Grund der Abneigung sei. Das endgiltige Fiasko der er sich in die Nähe der elterlichen Wohnung gewagt, wo der einiger Zeit bestimmte Nachrichten darüber zugegangen sein, daß ganzen Komödie wird aber dadurch keineswegs verhindert, höchstens entrüftete Vater den ungerathenen Sohn aufgriff. Zur Sittengeschichte. Die Aufmerksamkeit der Kriminalpolizei wurde durch Inserate erweckt, die Rath und schnelle Hilfe bei Frauenleiden, Kreuzschmerzen u. s. w. anboten und auf Qualifizirte Sitzfähigkeit. Die an vielen Häusern an das Haus Alexanderstr. 16 als Kurort hinwiesen. Es wurde ergebrachte Bestimmung Nur für Herrschaften" scheint man jetzt mittelt, daß in einem Zimmer des Hauses ein Fräulein Rosa auch auf öffentliche Anlagen ausdehnen zu wollen. Auf dem im Sadowski angeblich Massagekuren vornahm. Die Beobachtung Potsdamer Viertel belegenen Nollendorf- Plate erschienen in ließ aber annehmen, daß es sich um Kuren handelte, die das letzter Zeit täglich zwei Gendarmen und forderten jede nicht Strafgesetz bedroht und bei denen der Bräutigam der Sadowsky falonfähig" gekleidete Person zum Weitergehen auf. Aber nicht als Doktor den Besucherinnen vorgestellt wurde und auch Hilfe nur Arbeitslose, sondern auch Arbeiter, welche sich dort während leistete. Als das Paar verhaftet werden sollte, war es aus der der Mittagszeit aufhalten, werden von dieser Maßregel betroffen. Wohnung verschwunden. Am Donnerstag wurden beide in der Auf die Frage eines Arbeiters, für wen die Bänke dahingestellt Auguststraße ermittelt. Die Sadowski ließ sich festnehmen, ihr feien, erwiderte der Gendarm, dieselben seien„ nur für Kinder- Bräutigam aber, ein alter Zuchthäusler, der Dachdecker Richard mädchen" bestimmt! Voigt, sprang aus dem ersten Stock auf die Straße hinab und verlegte sich erheblich an Händen und Füßen, so daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. dort zwei verdächtige Persönlichkeiten zu einem furzen Aufenthalt hinausgeschoben. Nun noch eins. Was sagen die bürgerlichen Beim Essen erstickt. Der in einem hiesigen Modewaaren- eintreffen würden, denn seit bereits einer Woche wurde die Organe dazu, daß ihre Berichte über die Sizungen der Saal- Geschäft konditionirende, bei Verwandten wohnende 23jährige Wohnung des Fräulein Lange polizeilich unter strengster Be Güstrow, 24. September. $ obachtung gehalten. Gestern, im Laufe des Nachmittags, wagen zu erhalten, damit sein Vieh nicht getrennt wird. Den dem Verhalten der einzelnen Kammer Vorsitzenden befassen müssen nun die beiden Personen eingetroffen sein. Zwei Beamten ist aufgegeben, bei der Buertheilung von Wagen nach werden. Kriminalbeamte verlangten Einlaß, der ihnen verweigert der Reihenfolge der eingegangenen Bestellungen zu verfahren. Der geschäftsführende Ausschuß wurde. Man holte einen Schlosser, während alle Ein- und Aus: Der Angeklagte hatte eines Tages seinem Wunsche, nur große der Berliner Gewerkschafts- Kommission. gänge des Hauses unter genauester Beobachtung blieben. Als Wagen zu erhalten, dadurch Nachdruck zu geben versucht, daß er aber der Schlosser öffnete, sprang aus dem Küchenfenster der dem Stations- Assistenten zwei Mark in die Hand drückte. Der An die Schuhmacher! Kollegen! Noch immer haben wir Wohnung ein anständig gekleideter Mann auf den asphaltirten Gerichtshof hielt eine Bestechung für vorliegend, die mit einer eine Anzahl Berufsgenossen zu unterstüßen, die treu und fest zur Hof herab, nachdem er vorher noch einen Bastkorb mit einer Leder- Geldstrafe von 30 M. geahndet wurde. Es ist auffallend, daß Sache gehalten haben. Wir richten deshalb nochmals an Euch tasche, in welcher sich eine bedeutende Summe Geldes befand, der Kommissionär, in dessen Interesse der Bestrafte die Be- die Aufforderung, für die Unterstützung dieser im Kampf gegen über eine Mauer in den Hof des Nebengrundstücs geworfen ftechung doch wahrscheinlich beging, nicht in diese Affäre ver- G. Kühn, Berlin O., Andreasstr. 32, Restaurant Weizmann. das Unternehmerthum standhaft Ausharrenden Sorge zu tragen. hatte. Er stürzte aus der ziemlich bedeutenden Höhe auf den Hof, wickelt wurde. wobei er sich bedeutende Verlegungen zuzog. Auch riß er mit dem Arm die halbe Blechverkleidung des Fenstersimses herab Hütet Euch vor Denunzianten! Von der 1. Ferien- Straf Arbeiter, Parteigen offen! Der und zog sich hierbei eine heftig blutende Wunde zu. Dann kammer des Landgerichts I wurde gestern der Klempner Theodor Kampf, welcher hier zwischen Kapital und Arbeit tobt, ist, wie sprang der Flüchtige von einem Hof in den anderen, lief über Hahn abgeurtheilt, der einen Wirth, der Boykottbier schänkte, vorauszusehen, ein sehr hartnäckiger. Einerseits das schamlose alle Fluren und Treppen und versuchte schließlich bei einer in bedauerlicher Weise die Fenster eingeschlagen hatte. Weiter tam Ausbeuterthum, dem fein Mittel zu schlecht, um es gegen die dem Hause Nr. 5 wohnhaften Familie Einlaß zu finden, der er in der Gaststube in Streit mit einem Ehrenmanne, der ihn Ausständigen anzuwenden, anderseits die ziel- und klaffenbewußten ihm jedoch verweigert wurde. Mittlerweile hatten die Schuh- Bermuthung aussprach, daß der Kaiser doch noch einmal Stampfe zu tragen ihm jedoch verweigert wurde. Mittlerweile hatten die Schuß aufs Glatteis führte, indem er dem Angeklagten gegenüber die Arbeiter, welche gewillt sind, auch das schwerste Opfer in diesem Vermuthung aussprach, daß der Kaiser doch noch einmal Rampfe zu tragen, das ist die Signatur des Kampfes. Eine leute ihn erreicht und faßten ihn gerade an diefer Thür ab. in die Nothwendigkeit versezt werden würde, seine Truppen auf Szene, wie sie sich gestern auf dem hiesigen Bahnhof abspielte, Der Anfangs der dreißiger Jahre ſtehende und einen schwarzen die Sozialdemokraten schießen, zu lassen. Der offenbar and hat unser Mecklenburg noch nie erlebt. Mit dem 51/2 Uhr zuge Schnurrbart tragende Mann wurde nun zur Wache abgeführt getrunken geweſene Klempner kam durch diese Neußerung immer trafen von Berlin 28 Mann unter Begleitung des Direktors Auf der Straße stand eine große Menschenmenge. derselben ertönte der Ruf: Ungern- Sternberg! Währenddessen ärger in Muth und beging in der Aufregung das inkriminirte Franke und des Obermeisters Hofhansel hier ein, zu deren war die Polizei in die Wohnung des Fräulein Lange eingedrungen. Bergehen. Er muß die„ Majestätsbeleidigung" mit drei Monaten Empfang die Arbeiter der Fabrik, welche noch dort in Arbeit sind, Gefängniß büßen. Als die Beamten mit der Forderung bei ihr eintraten, die noch fammer über den Arbeiter Friedrich Wilhelm Hennig, welcher waren! Doch die Liebesmüh war vergebens: die Berliner, einDie gleiche Strafe verhängte dieselbe Straf- zwei Gendarmen sowie die ganze hiesige Polizei aufgeboten in der Wohnung befindliche Frauensperson herauszugeben, wandte sie sich schluchzend nach der Küche, welche nach innen ebenfalls für beleidigend erachtete Aeußerungen über den Kaiser sehend, daß sie betrogen waren, erklärten sich sofort mit den Streifenden unter lauten Hochs auf die Solidarität solidarisch, verschloffen war und bat hier wiederholt:" Fräulein, öffnen Sie, gemacht hatte. Herr Franke mußte die Machtlosigkeit des Geldsacks gegenüber machen Sie desh auf!" Als dann gerade der Schloffer wieder Wns in einem großen Hotel so„ nebenbei" verloren zielbewußten Arbeitern einsehen. Arbeiter allerorts, unterstützt an die Arbeit geben wollte, wurde jedoch die Küchenthür ge- geht, lehrte eine Verhandlung, die gestern vor der Berufungs- uns in diesem schweren Kampfe! Haltet vor allem den Zuzug öffnet und die Fremde eine große, blonde, etwas starte Frau Straffammer des Landgerichts I stattfand. Der Handelsmann fern und der Sieg muß unser fein. Im Ganzen tämpfen 126 trat heraus. Sie ließ sich, nachdem sie erfahren hatte, daß Karl Barsefow hatte von der Verwaltung eines hiesigen großen Mann, 26 Verheirathete mit 109 Kindern und 40 Ledige. Geldber Mann bereits ergriffen worden war, ruhig zur Wache Hotels die Küchenabfälle gepachtet, welche täglich etwa zwei sendungen sowie Anfragen sind zu richten an das Streitfomitee. führen. Wie es heißt, ist der Verhaftete ein Mediziner, gegen Tonnen betrugen. Es war ihm zur Bedingung gemacht worden, J. A.: H. Grapentin, Güstrow, Brunnenplatz 21 II. Alle welchen, nebst noch mehreren Personen starke Verdachtsgründe, alle noch brauchbaren Gegenstände, welche etwa aus Nach Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. u. A. auch wegen Engelmacherei u. dergl. vorliegen. Es wurden lässigkeit oder Bosheit in die Tonnen gerathen waren, bei demselben sechs Sparkassenbücher über erhebliche Summen dem Hotel zurückzugeben. In diesem Frühjahre Die Arbeiter der Lehmann'schen Pantoffelfabrik in gefunden. rieth Barsekow in den Verdacht, daß er die ihm Hamburg- St. Pauli, Kielerstraße 52/53, haben beschlossen, den Herrn Rud. Schönner, dem Baumeister and Eigenthümer gestellte Bedingung nicht erfülle. Es wurde bei ihm eine Haus- daselbst proklamirten Streit aufzuheben. Es werden die Kollegen des Hauses Kochstraße 78, dessen theilweisen Einsturz wir f. 3. fuchung vorgenommen und hierbei wurden folgende dem Hotel ersucht, den Zuzug von dieser Fabrit auch ferner fernzuhalten, gemeldet haben, ist amtlich mitgetheilt worden, daß das Straf: 17 Handtücher, di Porzellanteller, 2 Fruchtschalen, 7 Gläser und Ausgang des Streiks haben vor allem die Hausarbeiter, welche gemeldet haben, ist amtlich mitgetheilt worden, daß das Straf gehörige Cachen gefunden: 358 Stück Wischtücher, 62 Servietten, da über dieselbe die Sperre verhängt ist. Schuld an diesem verfahren gegen ihn eingestellt ist. Die Ursache des Einsturzes 3 Alfenide- Löffel. Barseków behauptete, daß er alle diese Gegen- fich dazu hergaben, nach der Fabrik zu gehen und die Streifhat in einer äußerlich nicht erkennbaren mangelhaften Anlage des abzubrechenden alten Gebäudes gelegen, für welche die jetzige tände, die insgesammt einen Werth von über 200 M. hatten, Bauleitung nicht verantwortlich zu machen ist. Einige Zeitungen im Laufe der Jahre aus den Küchenabfällen herausgesucht Der Burger Schuhmacherftreik hatte am 22. d. M. noch theilen mit, der Baumeister habe deshalb nicht für das Unglück Die Wäsche war zum Theil noch neu oder wenig gebraucht. die Uebelthäter" verhandelt, die sich unbefugter" Weise in der habe geglaubt, daß sie weggeworfen seien. ein Nachspiel vor dem dortigen Schöffengericht. Es wurde gegen verantwortlich gemacht werden können, weil er meistens einem Bolier die Verantwortung überlassen habe. Diese Mittheilung Barsefow wurde vom Schöffengericht wegen Unterschlagung zu Nähe von Fabrifen aufgehalten hatten. Von Polizeiwegen war ist jedoch unzutreffend. Baumeister Schönner hat von vornherein zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. Er legte wegen der Höhe seiner Zeit ein diesbezügliches Verbot erlassen worden. Vierzig die volle eventuelle Verantwortung für das Unglück übernommen des Strafmaßes Berufung ein. Der Direktor des Hotels bekundete Personen sollten, wie wir seiner Zeit mittheilten, gegen und hat solche nach dem Gesetz übernehmen müssen. Judeß liegt hier im geftrigen Termine, daß es wohl möglich sei, daß der Angeklagte diesen Utas gesündigt haben und hatten sie beswegen nach dem Gutachten der Ministerial- Baukommission feinerlei Fahr- alle die genannten Gegenstände in den Abfalltonnen gefunden Straf- Mandate von je sechs Mart zugesandt erhalten. lässigkeit auf seiten des Baumeisters oder eines seiner Stellvertreter habe. Troß der strengen Beaufsichtigung, die im Hotel herrsche, Gegen diese hatten sämmtliche Betheiligte gerichtliche Entscheidung vor. Das Material war nach allen Regeln der Kunst untersucht. Der biete fich, zumal an verkehrsreichen Tagen, dem Personal beantragt. Vor Beginn der Gerichtsverhandlung erreichte der Zusammenbruch fand dadurch statt, daß das alte Mauerwert Gelegenheit genug, Wäsche und Geschirr in der bezeichneten Vorsitzende, daß 16 Betheiligte den Widerspruch zurücknahmen, 16 Beteiligte den Widerspruch zurücknahmen, entgegen der damals ertheilten Baukonzession und entgegen den Weise zu beseitigen. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Theodor während 24 auf die richterliche Entscheidung bestanden. Dieſe Regeln der Kunst hohle Stellen hatte, daß diese hohlen Stellen Friedmann, bat deshalb um eine niedrigere Strafe, weil der An- fiel gegen sie aus: Der Gerichtshof erkannte, daß ein Aufenthalt aber derart geschickt durch Schutt, Asche u. s. w. verdeckt waren, geflagte in vielen Fällen wohl der Meinung sein konnte, daß die in der Nähe von Fabriken" auch dann angenommen werden daß sie trok von der Außenseite her vorgenommener Proben Gegenstände als werthlos weggeworfen feien. Der Gerichtshof müsse, wenn die Betreffenden von ihrem Standpunkte aus die absolut unfenntlich waren. Die Hersteller dieser Bautäuschungen erkannte dies an und ermäßigte deshalb die Strafe auf vier Eingänge der Fabriken beobachten tönnen; daß eben die Gründe find längst verstorben- das Haus steht seit etwa 50 Jahren zehn Tage Gefängniß. für den Aufenthalt bei der Entscheidung außer Betracht bleiben und daher leider nicht mehr belangbar. Daß derartige Baumüssen. Der Aufenthalt sei nicht gestattet, die Angeklagten hätten täuschungen heutzutage vorgenommen würden, halten wir für sich der Aufforderung, sich zu entfernen, fügen müssen. Ob die ausgeschlossen, weil die Bauarbeiter selbst sofort solch gemeinVerordnung zweckmäßig sei oder nicht, unterliege nicht der Entgefährlichem Treiben entgegentreten würden. scheidung des Gerichts. Das Urtheil lautete für jeden Einzelfall auf 6 M. Geldstrafe bezw. 2 Lage Haft. Einen Selbstmordversuch hat der jugendliche Sohn eines Fabrikanten aus Köpenick aus dem Grunde begangen, weil eine der schwarzen Damen im Passagepanoptikum seine Zudringlichkeit mit einer Dhrfeige zurückgewiesen hatte; er hat versucht, sich zu foll infolge eines Sturzes vom Fahrrade nicht ganz zurechnungserhängen, wurde aber rechtzeitig abgeschnitten. Der junge Mann fähig sein. Aus unbekannter Ursache hat sich am Freitag Morgen der Schuhmacher Kopsch das Leben genommen, indem er sich in seiner in dem Hause Bwingliftr. 7 belegenen Wohnung erhängte. Er war verheirathet. und erlitt bedeutende Verlegungen am Kopfe.- Nachwunden am ganzen Körper. Brände statt. Im Laufe des Tages fanden sechs Witterungsübersicht vom 24. August 1894. habe. ge= Darauf gab Winkler zur Antwort, brecher anzulernen. = B Arbeitseinstellung. In der Druckerei von F. Mezentin ( Lippisches Boltsblatt, fons.) in Detmold sind wegen der Bes rechnung Differenzen ausgebrochen; sämmtliche Seger hörten sofort auf. = Ein Brauergehilfen Verein, der sich der modernen Arbeiterbewegung anschloß, wurde dieser Tage in Graz gegründet. Versammlungen. Der Nabbiner Dr. Winkler. Stoff zu einem Roman aus dem modernen Leben boten die Gerichtsverhandlungen des hier von der Frau Rabbiner Dr. Winkler gegen ihren hierselbst als Prediger angestellten Ehegatten, den Rabbiner Dr. Winkler, Der Beklagte, so be geführten Prozesses auf Alimentation. richtet das Int.- BL", welcher als mittellofer Jüngling nach der in Palästina belegenen Heimath seiner Frau gekommen, wurde dorselbst von ihren Eltern freundlichst aufgenommen, unterstüßt, finanzielle Opfer ihm bringen, sondern sie mußten völlig für seine weist für das 1. Duartal 1894 bei einem Mitgliederftande von beherbigt und belöftigt. Alsdann beirathete er fie. Aber auch nach der Heirath mußten seine Schwiegereltern nicht nur schwere Die Abrechnung des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes Existenz und die seiner Frau Sorge tragen. Nach dem Tode des Schwiegervaters hatten sich jedoch die Verhältnisse geändert. Es war 24 499 eine Gesammt Einnahme von 48 911,87 m., eine Niemand mehr da, der ihm Geld gab, und so kam dann dem Gesammt- Ausgabe von 39 108,22 M., mithin eine MehrFamilienvater das Bewußtsein der Pflicht. Er erkannte seine traurige Einnahme von 4808,65 M. auf. An Reife- Unterstützung zahlte Situation, er mußte Brot erwerben, jedoch jehlten ihm die Mittel der Verband 8217,62 m. Polizeibericht. Am 28. d. M. Morgens wurde ein Agent bierzu, auch gingen ihm die Fähigkeiten dazu ab. Er berath in seinen Geschäftsräumen in der Universitätsstraße, und Abends schlagte mit seiner Frau, was zu machen wäre, und beschloß alsdann, nach Berlin zu fahren, um hierselbst ein Handwerk zu ein Arbeiter in seiner Wohnung in der Veteranenstraße erhängt erlernen. Nach drei Jahren wollte er wiederkehren und seine vorgefunden. Zum Streit der Glasarbeiter von Nive- de- Gier wird uns Jm Thiergarten, am Neuen Eee, wurde Morgens ein Mann mit einer Echußwunde in der Schläfe todt aufge: Mittel, die Bestandtheile ihres fleinen Erbtheiles, und er fuhr die Direktion der Glashütten von Richarme u. Cie. ihre Arbeiter Frau redlich weiter ernähren, Die Frau opferte die letzten aus Paris unterm 22. April geschrieben: Wie ich bereits gemeldet, hat funden. Es liegt Selbstmord vor. In der Fennstraße gerieth von dannen. Raum aber hatte Winkler europäischen Boden Vormittags ein Mann unter die Räder einer Droschte unter sich, als er auch, alles vergessend, völlig mit seiner asiatischen zur Fabriksanlage gehörigen Wohnungen binnen drei Tagen zu aufgefordert, entweder die Arbeit wieder aufzunehmen oder ihre mittags fiel ein Knabe gegenüber dem Hause Friedrichs Heimath brach und sich nunmehr in ein düsteres Schweigen hüüte. räumen. Darauf haben nun die Streifenden burch ihren Advogracht 17 in den Epreekanal, er wurde jedoch durch den In Berlin gelang es ihm, zu studiren und sich den Doktorgrad faten, den sozialistischen Abgeordneten Charpentier, der Direktion Echmiedemeister Warnde anscheinend mit eigener Lebensgefahr der Philosophie zu erwerben. Zwölf Jahre hindurch so lange anmelden lassen, daß sie sich weigern, die Wohnungen zu vergerettet. Gegenüber dem Hause Luisen- Ufer 19 sprang Abends ist es her, seit der Ungetreue feine Gemahlin verlassen hat laffen, da sie nicht, wie dies die Fabrifordnung vorschreibt, zwei lebend aus dem Wasser gezogen und nach dem Krankenhause durch Zufall Kunde von seinem Aufenthaltsorte erhielt, schrieb der Direktion nichts anderes übrig, als sich an das Gewerbes gebracht. Auf dem Neuban Echönhauser Allee 63 fiel ein sie ihm einen geharnischten Brief. Leitmotiv:„ Ich weiß nicht, gericht zu wenden, vor welchem die Angelegenheit am 27. b. M. Arbeiter beim Aufräumen des Aborts in eine dahinter belegene was soll es bedeuten!" Grube mit frisch gelöschtem Kalt und erlitt schwere Brand: daß er jetzt in Deutschland lebe, Dr. phil. geworden sei, und sie zum Austrag kommen wird. beide zu einander nicht mehr paßten. Er schlug eine Scheidung vor. Die Frau willigte in die Scheidung, wenn er ihr eine bestimmte Abfindungssumme geben werde. Zu diesem Zwecke tam fie vor zwei Jahren nach Berlin. Hier wurde ihr der eventuelle Scheidebrief unter Aussicht der Herren Rab: Hallen", Kommandantenstr. 20, die ordentliche Generalversamm Am Donnerstag, den 16. August, fand in den Armine biner Dr. Hildesheimer und Biberfeld gegeben. Gleichzeitig wurde ihr das Geld versprochen. Erhalten hat sie bis heute ung der hiesigen Filiale des Vereins der Lithographen, Steinnoch keinen Pfennig. Tarauf strengte sie die Alimentationsklage drucker und Berufsgenossen Deutschlands mit Bekanntgabe an. Troß der wiederholten Versuche Winkler's, die geschlossene folgender Tagesordnung statt: 1. Geschäftliches und Kassenbericht. 2. Bortrag des Herrn Dr. Joël über das Thema: Ehe vor dem Richter als nichtbindend zu bezeichnen, hat nunmehr der Gerichtshof, nachdem über die Rechtsgiltigkeit der The Wenn Menschen schweigen, werden Steine reden." 3. Dis. Recherchen beim Konsulat getroffen wurden, das Erkenntniß aus: fussion und Fragekasten. Nach Mittheilung von dem erfolgten Ableben der Kollegen Oswald Dieße und Berthold Niedeck er= gestellt, nach welchem Winkler zur Alimentenzahlung an seine Frau von 50 Mart monatlich verurtheilt wird. Winkler sucht stattete Kollege Brall den Kassenbericht für die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 1894. Danach betrugen die Einnahmen an Wochen sich nunmehr dem Geseye zu entziehen, indem er seine Geldquellen beiträgen, Eintrittsgeldern, Diversen und einschließlich eines Zuschusses aus der Hauptkasse in Höhe von 100 m. 1826,70 m., die Ausgaben an Heise- Unterstützung, Arbeitsnachweis- Unkosten, Verwaltungsuntoften, für Einrichtung des Berliner Zentralbureaus, für Rechtsschutz, Porto und Diversen, sowie an die Hauptasse An die Gewerkschaften Berlins! gesandten Geldern in Höhe von 798,49 M. 1826,70. Indem wir die Gewerkschaften nochmals auf den Aufruf Die Mitgliederstatistik ergab für das abgelaufene Quartal auf vom 10. August Nr. 184 des Vorwärts" bezüglich der Auf der einen Seite einen Zugang von 116, auf der anderen Seite stellung der Gewerbegerichts Kandidaten aufmerksam machen, einen Abgang von 190 Kollegen, so daß sich der Mitgliedermüssen wir ersuchen, daß die Gewerkschaften bis bestand am Schluß des Quartals auf 908 gegen 982 am spätestens 1. September die Aufstellung der 31. März 1894 beläuft. Auf Antrag eines der Revisoren, des Kandidaten vorgenommen und diese Kandidaten mit Kollegen Kettner, wurde dem Kassirer für die ordnungsmäßig beNamen, Beruf und Wohnung dem Gewerkschafts- Bureau an- fundene Kaffenführung einstimmig Decharge ertheilt. Im Angemeldet haben. Wir müssen umsomehr darauf dringen, daß uns schluß hieran erfolgte auch noch der Bericht über die Geschäftsdie Kandidaten bis spätestens 1. September von den Gewerk- führung des Zentral- Arbeitsnachweisbureaus während der Monate schaften angegeben werden, da vom 1. bis 14. September Mai- Juni 1894. Die Einnahmen beliefen sich danach an 4591 die Industriegruppen Versammlungen zu den 5 Pfennig- Beiträgen auf 229,55 M., dazu an Vorschuß aus der Gewerbegerichts- Wahlen stattfinden, und diese durch das Statt: Hauptkasse 122,85 m., in Summa 352,40 M.; diefer stehen AusGegen den Rechtsanwalt a. D. Martin Glienicke sollte finden einzelner Gewerkschafts- Bersammlungen nicht behindert gaben an Miethe vom 15.- 31. Mai( 15 M.), vom 1.- 30. Juni( 80 m.) an Gehalt für den Bevollmächtigten, Kollegen R. Schöpfe, für gestern vor der ersten Ferienstrastammer des Landgerichts I Sollten einzelne Gewerkschaften bis zum 1. September die cr. 9 Wochen( à 30 M.) 265 M., an Miethssteuer für Mai- Juni eine Anklage wegen Beleidigung durch die Presse verhandelt Aufstellung ihrer Kandidaten nicht erledigt haben, so kann die( 0,70 M.), an Rechnung über Telephongebühren für die Zeit vom werden.& tam aber nicht dazu, weil einer der bei Ausstellung dieser Kandidaten in den Gruppen- Versammlungen 21. Juni bis 30. Sept. 1894( 41,70 m.) in Höhe von 352,40 M. fizenden Richter sich in dieser Sache für befangen erklärte. gegenüber, sodaß der Bestand der Bureautaffe am 30. Juni ord Wegen Bestechung stand gestern der Arbeiter Otto Füller, Außerdem geben wir noch bekannt, daß an einem Tage furz nungsgemäß gleichbeträgt. Auch hierfür wurde dem vor der ersten Ferienftraffammer des Landgerichts 1. Der An- vor der Wahl, die am Mittwoch, den 26. September, stattfindet, Kassirer Decharge ertheilt, der anschließend hieran gleichzeitig noch geklagte steht in den Diensten einer Viehkommissions Firma. An in allen Stadttheilen Berlins eine große Zahl von öffentlichen den Neu- resp. Wiedereintritt von 16 Kollegen anzeigte. Hier den Markttagen macht der Transport von Vich viel zu schaffen, Gewerbegerichts- Wähler Versammlungen stattfindet, die sich be- auf erhielt Herr Dr. Joël das Wort zu seinem Vortrage, dem jeder Exporteur strebt danach, möglichst viele große Eisenbahn. fonders mit der Rechtsprechung des Gewerbegerichts und mit die zahlreiche Versammlung mit lebhaftem Intereffe folgte. Nach Stationen. Barometer stand in mm, reduzirt auf b. Meeressp. Windrichtung Windstärke (@tala 1-12) Wetter Temperatur 50.40 R.) S) S Swinemünde 761 DED 1 Hamburg. 763 NND 1 Berlin 760 28 4 bedeckt halb bedeckt bedeckt 14 14 16 Wiesbaden. 765 Still wolfenlo3 16 München. 768 SW 4 beiter 21 Wien 764 28 3 heiter 20 Haparanda 755 2 wolfig 15 758 Still Nebel 12 762 DSD 5 14 767 • 764 NW OND 3 1 12 18 Petersburg Cort. Aberdeen Paris . bedeckt halb bedeckt woltig Wetter- Prognose für Sonnabend, den 25. August| 1894. Vielfach heiteres, zeitweise wolftiges Wetter mit mäßigen westlichen Winden und wenig veränderter Temperatur, feine oder unerhebliche Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Gerichts- Beitung: verheimlicht. Gewerkschaftliches. werden sollen. vorgenommen werden. = . " " Briefkaffen der Redaktion. wir bitten vet jeder Anfrage eine Chiffre( 8wet Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. N. 100. 1-4: Nein. Beendigung des mit reichem Beifall aufgenommenen Referats| beschlossen, die ganze Angelegenheit dem Vorstand zu überweisen, I warf Kollege Kettner die Frage auf, ob es nicht wünschens der die gegen Friedewald erhobenen Anklagen auf ihre Stich 1 Uhr vor. S. M. 50, W. u. K. 50. Sprechen Sie zwischen 12 und merth fei, allmonatlich während des Winters wenigstens ein- haltigkeit hin zu untersuchen und den Mitgliedern in der nächsten mal an einem noch näher festzusehenden Sonntage allgemeine Versammlung hierüber Bericht zu erstatten habe. Zum Schluß schänken? Nach der Maaß- und Gewichtsordnung vom 17./8. 1868 A. B., Pforzheim. Ist es zulässig, 1/8 Liter Wein zu vers Exkursionen in die Berliner Museen, namentlich die gab Kollege Leuschner noch bekannt, daß am Sonntag, den und 11. Juli 1884 find von Körpermaßen zur Aichung und Museen für Völkerkunde, für Naturkunde, für Land- 26. August, Vormittags, im Restaurant von Julius Wernau, Stempelung nur zuzulassen diejenigen, welche dem Kubikmeter, wirthschaft und Bergbau u. f. w. unter eventueller Führung des Rofenthalerstr. 57, eine gemüthliche Morgensprache des Gesang- dem Hektoliter, dein halben Hektoliter oder den ganzen BielReferenten zu unternehmen, um so den Theilnehmern daran durch vereins Senefelder" stattfinde, wozu die Kollegen, soweit sie fachen dieser Maaßgrößen oder dem Liter, seinem 12, 5, 10, fachwissenschaftliche Erläuterungen das dort Gebotene verständ Freunde der Sangestunst, auss wärmste willkommen seien. licher zu machen. Ohne Weiteres erklärte Herr Dr. Joël sich 20fachen oder seiner Hälfte, seinem fünften, zehnten, zwanzigsten, fünfzigsten oder hundertsten Theil entsprechen. Aich- und stempel= zur Uebernahme dieser Führerrolle bereit und wurde beschlossen, die baldige Betreibung dieser allgemein intereffirenden Angelegen fähig ist ferner nur das Viertelhektoliter und das Viertelliter. Das Gefeß betreffend die Bezeichnung des Raumgehaltes der heit dem Vorstande zu überlassen. Eine Anregung des Kollegen Schankgefäße vom 20. Juli 1881 läßt dementsprechend nur Wurzel, zu einer demnächst zu veranstaltenden Matinee möglichst Schantgefäße zu, deren Sollinhalt einem Liter oder einer Maaß das National Theater zu berücksichtigen, wurde von der Matineetommission versprochen, in Erwägung zu ziehen. größe entspricht, welche vom Liter aufwärts durch Stufen von Kollege F. S. 28. Alle Stellen sind besetzt. Wir sind leider nicht 2 Liter, vom Liter abwärts durch Stufen von Zehntheilen des Echöpfe wies nochmals auf die Nothwendigkeit thatkräftiger in der Lage, Ihnen dienen zu fönnen. Liters gebildet wird. Auch Gefäße, deren Sollinhalt 1/4 Liter Unterstützung der in Leipzig bei Wezel u. Naumann streikenden O. E., Pankow. Festberichte tönnen wir nur in seltenen beträgt, sind zugelassen. Achtellitergefäße zu benußen, widerspricht Kollegen hin. Bei dieser Gelegenheit wurde seitens der Kollegen Ausnahmefällen bringen. N. bei Gelegenheit. Die Sache ver also dem guten Geschmack und dem Gesetz. Gast- und SchankEillier und Mescha darauf aufmerksam gemacht, daß es ein altet ja nicht. schwerer Irrthum sei, wenn man vielfach glaube, daß vom wirthe, welche sich so versündigen, fönnen mit Geldstrafe bis zu D. 100 und N. T. 100. Stirbt ein Miether während 100 m. oder mit Haft bis zu 4 Wochen bestraft werden. Brandenburger Streit her noch ein Ueberschuß vorhanden sei; der vertragsmäßigen Beit, so find dessen Erben nur noch ein. B. Berlin gehört nicht zur Provinz Brandenburg, ein Manco sei vorhanden, und zwar ein solches von nahezu halbes Jahr lang vom Ablauf des Quartals, in dem sondern bildet einen Verwaltungsbezirk für sich. Der Ober11 000 M., so daß man einzig und allein nur auf Geld der Tod erfolgt ist, an den Vertrag gebunden. Bestimmt präsident der Provinz Brandenburg ist zugleich Oberpräsident sammlungen in Kollegenkreisen angewiesen sei. Ein hiermit zu der Vertrag eine fürzere Aufkündigungsfrist, so hat es bei von Berlin, Das Provinzial- Schulkollegium, das Medizinalsammenhängender Antrag Mescha's, den Beschluß zu fassen, pro diefer sein Bewenden. Ein Todesfall in der Familie hebt den Kollegium, die General- Kommission und die Direktion Woche und 3 M. vom Verdienst 5 Pf. an die Streifenden ab- Vertrag nicht ohne Weiteres auf und kann auch nur unter besonder Rentenbank für die Provinz Brandenburg fungiren zuführen, wurde jedoch nach ziemlich lebhafter Debatte mit großer deren Umständen einen Grund, vom Vertrage zurückzutreten, abgeben. gleichzeitig für den Stadtkreis Berlin. Eine Provinz" Berlin Majorität abgelehnt, dahingegen aber beschlossen, die freiwilligen Diese Umstände liegen vor, wenn infolge des Todesfalls folgende giebt es nicht. Die Stelle eines Regierungs- Präsidenten versieht Eammlungen nach besten Kräften fördern zu helfen. Ein neues landrechtlichen Bestimmungen anwendbar werden: wird der für Berlin im allgemeinen der Polizei- Präsident. Derselbe vertritt Moment in den Gang der Verhandlungen brachte ein aus der Miether durch eine nicht freiwillige Veränderung in seiner Person gleichfalls für den Stadtkreis Berlin die Stelle der Regierungs. Mitte der Versammlung heraus erfolgender Angriff auf den oder Umständen außer Stand gesetzt, von der gemietheten Abtheilung für Kirchen- und Schulwesen. Das Genauere über leider nicht anwesenden Kollegen Friedewald. Es wurde unbeweglichen Sache Gebrauch zu machen, so tann er die Behörden- Organisation finden Sie in dem Geseze über die ihm zu verschiedenen Malen angeblich bethätigte un- gegen Vergütung einer halbjährigen Miethe von dem Ab- allgemeine Landes- Verwaltung vom 30. Juli 1888, in der Verfollegiale Handlungsweise zur Laft gelegt, von Kollegen lauf des Quartals, in welchem die Auffündigung erfolgt ordnung vom 16. Januar 1881 und in der Städteordnung. der Firma Littauer und Boyfen aber namentlich der Um ist, von dem Vertrage abgehen. Aber auch von dieser stand, daß er das in dieser Firma eingeführte Prämien- Vergütung fann er sich befreien, wenn er dem Vermiether einen System nach seiner Entlassung aus dem Geschäft öffentlich fritisirt Untermiether stellt, gegen welchen derselbe keine erheblichen Einhabe. Um dem Waschen angeblich schmußiger Wäsche in der wendungen nachweisen kann." Versammlung vorzubeugen, wurde auf Antrag des Kollegen Rosel A. 3. 71. Der 28. August 1828 war ein Donnerstag. Für den Inhalt der Injerate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 25. August. Lessing- Theater. Madame SansGene. Nenes Theater. Das neue Gebot. Rehdens Theater. Jugend. Bellealliance- Theater. Dinora, oder: Die Wallfahrt von Ploermel. Aleranderplan Theater. Ver botene Liebe. Bade. Unserm Freund Hugo Gehlhar zu| seinem heutigen Wiegenfeste ein donnerndes Hoch, daß die ganze Höchstestraße daß die ganze wackelt. 2478b Streng' Dein Kopf Dir an, Rath wer dies gethan! Danksagung. 2489b Für die herzliche, liebevolle Theilder Beerdigung meines nahme und reiche Blumenspende bei geliebten Mannes Carl Tiedke allen Freunden und Kollegen meinen innigsten Dank. Johanna Tiedke. Rummelsburg, Schillerstr. 11. Danksagung. Für die vielen Beweise und reichen lational Theater. Susanne im Kranzspenden Susanne im Kranzspenden bei der Beerdigung meines unvergeßlichen Mannes Karl Theater Unter den Linden. Die Langner, spreche ich fallen Freunden und Bekannten, insbesondere seinen Adolph Ernst- Theater. Charley's werthen Kollegen und Genossen vom Holzarbeiterverband, meinen tiefgeSpezialitäten- fühltesten Dant aus. Fledermaus. Tante. Apollo Theater. Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten. Vorstellung. Parodie Theater. Spezialitäten Borstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Novität. Bum 14. Male: Novität. Susanne im Bade. Große Posse mit Gesang in 5 Aufzügen von Eugen Prudens. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. Rassenöffnung 5/2 Uhr. Aufang 71/2 Uhr. 2488b Die tranerude Wittwe Lauguer nebst Kindern. Männer- Gesangverein Senefelder. Sonntag, den 26. d. M.: Früh sprache bei Wernau, Rosenthaler128/18 Straße 57. Freunde und Gönner find freundlichst eingeladen. Der Vorstand. Armin- Hallen Im Garten: Grohes Konzert. Kommandantenstraße Nr. 20. Auf der Sommerbühne: Italien in Berlin, großes humoristisches Quodlibet, von Karl Peters, sowie Auftreten von Spezialitäten ersten Ranges. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag Nachmittags 3 Uhr: Nachmittags- Borstellung. Ein Fest auf der Bastille. Trauerspiel in 4 Aften n. Pranz Held. Täglich: Frei- Konzert im schönen Natur Garten. Säle. Vereinszimmer. Adolph Ernst- Theater Schmiedels Festfäle Charley's Tante. Schwant in 3 Aften v. Brandon- Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Poffe in einem Aft von Eduard und Benno Jacobson. Musit von Franz Roth. In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Alte Jakobstr. 32. Empfehle mene bocheleganten Säle von Bereins- u. Privatfestlichkeiten. ( elekt. Bel.) auch mit Bühne zur Abhalt. 4908* 107 Wiv. E. Schmiedel. Grosses Erntefest der 629L Kolonie Klein- Kleckersdorf auf den Köllnischen Wiesen( Rixdorf), nahe der Pumpstation, am Sonntag, den 26. August 1894. Passage- Panopticum. Anfang 4 Uhr. Entree pro perion 10 pj. 51 wilde Weiber aus Dahomey. Ringfretes Bier! Das Komitee. Stolpe bei Wannsee. Reffaur. Lindenhof. Buchhandlung des, Vorwärts' Beuthstraße 2. In unserem Verlage ist erschienen: Die Kartelle. Von Adolf Braun. Preis 25 Pf. Porto 5 Pf. Da auf dem diesjährigen Parteitage zu Frankfurt a. M. die Bedeutung der Trusts, Ringe, Kartelle und ähnlicher großkapitalistimachen. Fr. Drebelow. Wir können leider keinen Gebrauch davon Nr. 12. Nein: nur für den durch Kinder unter sieben Jahren angerichteten Schaden haftet der Bater. Achtung! Metallschleifer. Achtung! Montag, den 27. August, Abends 8 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83: Oeffentl. Versammlung der Freien Vereinig. der Metallschleifer. Tages- Ordnung: 1. Der Streit der Schleifer zu Schwelm. 2. Der Bierboykott. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen der Kollegen ersucht Achtung! 108/18 Der Vorstand. Achtung! Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Montag, den 27. August, Abends 82 Uhr, in Sanssouci, Rottbuserstr. 4a: ſcher Organisationen in unserer Große Bezirksversammlung für den Süden. wirthschaftlichen Entwickelung zum Gegenstand der Verhandlungen bestimmt worden ist, glauben wir die Broschüre dringend zum Stu dium empfehlen zu können. Erster Nachtrag zu dem, Statut der Orts- Krankenkaffe des Maurer Gewerbes" vom 12. Februar 1894. Da die Vertretung der ,, Orts- Krankentaffe für das Maurergewerbe zu Berlin" der in dem Erlasse vom 21. April cr. - D. P. 5754- getroffenen Anordnung feine Folge gegeben hat, ändere ich hiermit gemäß§ 33 Abs. 3 des Kr.- Vers.- Ges. den§ 29 des vorstehenden Statuts von Amtswegen dahin ab, daß derselbe lautet: Die wöchentlichen Raffenbeiträge betragen: 2474b für die I. Klasse 66 Bj. II. 60 #" " " III. 30 " " " " IV. 33 " " " V. 21 " Potsdam, den 28. Juni 1894. Lages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen J. Timm, Ueber den Werth des Arbeiterschutzgesetzes. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Berbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollegen der Firmen: Mix& Genest, Frister& Rossmann, Neue Berliner Messingwerke vorm. Borchard, Aktien- Gesellschaft vorm. Butzke, Joseph, Beermann, Reiss& Martin, Gebr. Naglo, Schulz( Hasenhaide), Falbe ( Manteuffelstraße) und der Gasmesser- Abtheilung der Englischen Gasanstalt find hierzu besonders eingeladen, und ersuchen wir dieselben vollzählig zu er scheinen. Der Vorstand. Achtung! 172/8 A und deren Frauen. Achtung! Rollfutscher, Möbel- Transport- und Speditions- Arbeiter Sonntag, 26. August, Mittags 1/2 Uhr, in Buss' Salon, Gr. Frankfurterstr. 85. Große öffentliche Versammlung. 1. Tagesordnung: " Vortrag des Genossen Adolf Hoffmann über Modernes Raubritterthum". 2. Wahl von Beisitzern zum Gewerbegericht. 108/19 ( 2 Rollfutscher, 1 Ersatz- Kandidat und 1 Möbeltransport- Arbeiter.) Um zahlreiches Erscheinen ersuchen Der Oberpräsident, Staatsminister Achtung! ( gez) Achenbach. 1975 Die Einberufer: Wangenheim, Roukutscher. aller in Bachmann, Möbeltransport- Arbeiter. Achtung! Auf Grund des Erlaſſes des Ober- Große öffentliche Versammlung Präsidenten der Provinz Brandenburg find die Beiträge in vorstehender Höhe, vom 16. April 1894 vom 30. April d. J. ab, zu zehlen. Der Vorstand. A. Daehne, A. Kelpin, Vorsitzender. Schriftführer. Gr. Ausw. in Waldvögeln v.50 Pf. an. E. Schnelle, Gr. Frankfurterstr. 12. Schänke von heute ab bontott: Culmbacher. freies Bier Eberswalder und 24826 Brüning, Rosenthaler str. 11/12. Schaufgeschäft w. Verz. n. außerh. Elsholz, Markusstr. 31. u verf. Ect- Destillation frankheitshalber sofort zu verkaufen. Stephanstr. 25. Empfehle mein Weiß- u. BairischBierlokal( Vereinszimmer, auch für Zahlstelle passend). Kein Ringbier. Otto Brückner, Gartenstr. 77. Achtung! Kein Laden. Kontroll- Schuhmarke. Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläßen besch. Arbeiter am Sonntag, den 26. Auguft, Vorm. 10 Uhr, bei Kelle( früher Kuhlmey), Schönhauser Allee 28. Tages Ordnung: 1. Wie und wann verbessern wir unsere Lage? Referent Genosse Paul Astor. 2. Diskussion. 3. Wahl der Revisoren. 4. Gewerkschaftliches. Der Vertrauensmann: E. Stein, Friedenstr. 80. 147/1 Achtung, Möbelpolirer! Am Montag, den 27. Auguft, Abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Wilke, Andreasstraße Nr. 26: Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Gewerbegerichts- Beisitzers. 2. Aufstellung eines Randi199/5 daten zum Gewerbegericht. 3. Gewerkschaftliches. Der Einberufer. 012 31m werden heute Abend von 8-10 Uhr neue Mitglieder auf- und Beiträge entIn folgenden Zahlstellen bes Verbandes der Möbelpolirer gegengenommen: Hochstr. 32 bei Wilke; Blumenstr. 38 bei Wiedemain; Zehdenickerstr. 2 bei Ecke; Oranienftr. 197 bei Mohn; Für Weißenfee Rölte u. Charlottenburgerstraßen- Ecke bei Kölbst. Für Friedrichsberg Friedrich- Karlstr. 84 bei O. Schulze. Für Stixdorf Hermannftr. 118a bei Für Nixdorf Babenschneider. 199/6 Das lesende Kind Sonntag, den 26. August cr.: nur eigene Fabritation, 25 Bigarren alt 13 Jahr. Großer izung und Fiſherſeſt Zabate. Shippertabat z 1000 Lese- und Diskutir- Klub„ Süd- Oßt“, Fischzug 2 60 Pis. la A. Mattausch, Gastwirth. 1 Mart. Garantie rein amerikanische 71L* Rottbuserstr. 4, Hof part. Sonntag, 26. Aug., Abends 6 Uhr, in Hoffmann's Festsälen, Oranienstr. 180: Castan's Gemüthliches Beisammensein Panoptikum. Hawaiische Königs- Tänzerinnen. Der Araber Hassan Ali, der schwerste Mensch der Welt veranstaltet vom Lese- und Diskutir- Klub August Geib. Vortrag des Genossen Hoffmann über„ Ferd. Lassalle und seine Bedeutung für das Proletariat". Nachdem Tanz. Ginlaßtarten à 10 Pf. sind bei den Genossen Zubeil, Naunynftr. 86, fowie Tolksdorf, Görligerstr. 58, zu haben. Genossen sind hierzu herzlichst eingeladen. 160/3 Der Vorstand. Sonntag, den 26. August, Abends 6 Uhr: NCS Geselliges Beisammensein in C. Ulrich's Festsälen, Waldemarstr. 75. 160/4 Vortrag des Genoffen Heimann über Ferd. Laffalle". Einlaßkarten à 10 Pf. sind bei den Genossen Fr. Zubeil, Naunynftr. 86, und L. Tolksdorf, Görlitzerstr. 58 zu haben. Freunde und Genossen herzlichst willkommen. Vereins- Bimmer vergiebt Ehlich, Rheinsbergerstr. 42. 24886 Zwei anft. H. f. bef. Schlafftelle bei Dünnebier, Naunynstr. 74. 4 Ir. Der Vorstand. Schlafstelle f. H., sep. Eing., Man teuffelstr. 85, 4 Tr., lints. 2480b Möblirte Schlafstelle zu verm. a. H. Br. 7,50 W. Belforterstr. 18, v. 1 Tr. bei au 24776 Schmargendorf. Sonntag, den 26. August, Vorm. 10 Uhr, im Saale des Restaurants Sanssouri", Ruhlaerstraße: Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Antrick- Berlin über: Was hat der Arbeiter von der heutigen Gesellschaftsordnung zu erwarten?" 2. Diskussion. 8. Warum das Schüßenhaus gesperrt wurde. 4. Verschiedenes. 18/26 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauensperson. Achtung! Rummelsburg. Achtung! Sonntag, den 26. August, Vormittags 11 hr, im Saale des Herrn Vowinkel, Berlinerstraße Nr. 83: Größe öffentliche Volks- Versammlung für den Kreis Niederbarnim. Tages Ordnung: = 1. Vortrag: Auf's Land!" Referent: Reichstags Abgeordneter Arthur Stadthagen. 2. Diskussion. 3. Wahl der Delegirten zur ParteiKonferenz der Provinz Brandenburg. 4. Besprechung der Angelegenheit in Sachen Schneider und Maynhardt. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Genossen und jeder Genossin, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 256/ 16* Achtung! Der Vertrauensmann. Rixdorf. Achtung! Parteigenossen und Parteigenofsinnen! Sonntag, den 26. August 1894, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Wiersing, nefebeckstraße 7: Große öffentliche Bolts- Versammlung d. Reichstagswahlkreises Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenbg. Tagesordnung: 1. Der Brandenburger Parteitag. Referent: Reichstags. Abgeordneter Fritz Zubeil. 2. Distusfion. 3. Wahl der Delegirten. Pflicht aller Parteigenossen ist es, in dieser Versammlung pünktlich und zahlreich zu erscheinen. 254/5 Die Vertrauensperson: Robert Köppen. Cöpenick. Sonnabend, den 1. September, Abends 72 Uhr, im Müggelschloß Lassalle- Feier, veranstaltet vom Sozialdemokrat. Arbeiterverein für Cöpenick bestehend in Tanz und Festrede, geb. v. Gen. Eichler. Gäste tönnen durch Mitglieder eingeführt werden. Entree für Mitglieder Herren 20 Pf., Damen frei. Für Gäste Herren 30 Pf., Damen 20 Pf. Billets find im Vorverkauf beim Romitee und in den Zahlstellen zu Der Vorstand. Schneidermeister, haben. Weißbier! Für Fabriken und Werkstätten fowie für Wiederverkäufer liefere ich mein Versand- Weißbier in unübertrefflicher Güte zum Preise von 3 Mt. für 40 halbe oder 45 4/10 oder 25 8/10 oder 20 ganze Flaschen, frei in's Haus, in Flaschen mit Patentverschluß, ohne Pfandberechnung. Fernsprecher Amt Schöneberg No. 92. 52/1 E. Strauss, Blumenstr. 46 pt. Möbel, WerktagsAnzüge. Geschäfts- Häuser Tadellose MaassAnfertig. Spiegel und Polster- Waaren.|| Buchhandlung des„ Vorwärts“ Ausstattungen in Mahagoni u. Unhbaum; Küchenmöbel empfiehlt; Preislisten auf Wunsch franco. Franz Tutzauer, köpnickerstr. 25. Baer Sohn BERLIN. 24a. Chauffeestraße 24a. 11. Brückenstraße 11. 16. Gr. Frankfurterstraße 16. Einsegnungs- Anzüge Kammgarn, Ripsgarn, Satin, Cheviot, Diagonal n. s. w., ein- und zweireihig, in enormer, sehr reicher Auswahl 28,-24,-21,- 17,- 14, 12 Mr. Herren- u. KnabenBekleidung HT STARK SCHUHE GESCH. Möbel, FesttagsAnzüge. Gegründet 1891 Tadellose MaassAnfertig. Arbeiter Berlins! Die Fabrikate der ausgesperrten Schuhmacher in Erfurt werden jezt, außer in den bekannten Verkaufsstellen, in der eigenen Niederlage Berlin SW., Beuth- Straße 2. Schriften über ozialismus und Landagitation. Soeben erschienen: Das platte Land und die Sozialdemokratic. Von Emil Effner. Preis 20 Pfg. Porto 3 Pfg. Noch immer herrscht in unserer Parteiliteratur ein Mangel an brauchbaren Schriften für die Landagitation; in vor: liegender Schrift giebt uns der Verfasser in zwölf Kapiteln in populärer Darstellung Klarheit über die wirthschaftliche Entwicklung des platten Landes, Einsicht in ben komplizirten Mechanismus des länd lichen Wirthschaftsgetriebes und legt dar, Iwarum es nicht angeht, die industriellen Thatsachen einfach auf das platte Land zu übertragen. Die kleine Schrift kann den Genossen aufs Beste empfohlen werden. Junker und Bauer. Bur Entwicklung unserer Agrarverhältnisse Bon p. Kampffmeyer. Preis 15 Pfg. Porto 3 Pfg. Eine turze Geschichte des deutschen Bauernthums im Spiegel sozialistischer Auffaffung, eine mit Bahlen AnBellealliancestraße 98199 agefchrift gegen die ſeit Jahrhunderten in vorzüglichster Beschaffenheit zu den billigsten Preisen verkauft. Wir bitten uns durch reichliche Einkäufe zu unterstützen. 925L* Deutsche Schuhfabrik. G. Markus& Co. Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin. Ganze Ausstattungen Küchenmöbel in grosser in Mahagoni u. Nussbaum. Auswahl empfiehlt 7 Julius Apelt, Sebastianstr. 20 Reelle Waare. Prompte Bedienung.( früher 27/28).[ 58952* 783M Echt Stonsdorfer Likör à Liter 1,20, 5 Liter 5,50, 10 Liter 10,-, 50 Liter 47,50, 100 Liter 90,-. Eugen Neumann& Co., 6a. Belle- Allianceplat 6a 81. Neue Friedrichstr. 81. 8. Oranienſtr. 8. Jede Uhr repariren u. reinigen fostet bei mir unter Garantie des Gutgehens nur 1,50 M., außer Bruch, fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer u. gebrauchter empfiehlt sich unter Garantie zur Anfertigung gut passender Herren- Garderoben. Lager von Stoffen in Auswahl. Rulante Zahlungsbedingungen.[ 603L* Taschenuhren, Regulatoren u. Wecker 2c. Alle Arten Ketten, sowie Brillen und Ufund Albrecht's Bincenes. Brot für Bäckerei, 6 50 Pfennig liefert Wrangel- Strasse 8, Langestr. 26, Falkensteinstr. 28. 58352* Carl Lux, 34. Chausseestr. 34. Bitte genau auf No. 34 zu achten. Verlag von F. Fontane& Co. Soeben erschien: Schauspiel in drei A. Seidler, Martin Klein, Lassalline. aften von G. Bolle. Schöneberg, 214L* Sedanktraße Nr. 73-75 and 82. Uhrmacher, 5464L* Berliner Weissbier- Brauerei. 25 Neue Hochstr. 25 Alle Uhren 5462L werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 20, gegenüber der Dantes- Kirche. Lager aller Arten Uhren, Uhrketten Arbeiter! Kauft Cigarren aus der Hamburg. Tabatarbeiter- Genossenschaft. Verkaufsstellen: 2432b Stromstr 5, Alexandrinenftr. 40. Sehr billige Wohnungen, Stube u. Küche, Wasserl. u. Closet, von 48-54 Thlr. Rigdorf, Prinz Handjerystr. 50. Eisen.- und Pferdebahn Berb. nach allen Richtungen. 2450b empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Laschen- Uhren. Reparaturen zu foliden Preisen Schuhe und Stiefel mit Kontroll- Marke. Allen Freunden u. Genoffen empfehle mein Schuh- und Stiefel- Geschäft. Große Auswahl in Herren-, Damenund Kinderstiefeln zu den billigſten 5465L* Preisen. L. Zaake, Küstriner- Platz Nr. 8. Baustellen, Vorort, Wald, Wasser, Quadratruthe von 5 M. an aus erster Hand. 2472b Fischer, Breslauerstr. 80. Schuhe u. Stiefel Swinemünderstr. 45/46. Billige mit Kontrollmarte empfiehlt E. Berbe, freundl. Wohnungen. Borderh.: 2 und Ritterstr. 114. neue Vierte Auflage. Preis 30 Pfennige. G. Posten Hosell auch einzeln 3. verkauf Pfandleihe, strasse Nr. 13. an Arbeiter spottbillig Roh- Tabak A. Goldschmidt, 44351* am biesigen Plaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Breise! Sämmtliche im Handel befindl. Robtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, von Adel und Regierung betriebene Bauern vertreibungspolitit. Soziale Frage auf dem Lande. 1. Die Lage der ländlichen Lohnarbeiter in Preuken. 11. Der Ruin des ländlichen Kleinbetriebes durch die landwirthschaftliche Großproduktion. Preis 20 Pfg. Porto 3 Pfg. Diese Schrift ist eine werthvolle Er gänzung von" Junter und Bauer", ste schildert Entstehung und Entwicklung des Landproletariats und die Ursachen, warum der Kleinbetrieb zu Grunde geht. Soziale Frage Eine alte deutſche Feuer- Berſ.- Gesell- und Bodenverftaatlichung. schaft sucht für Berlin u. die Provinz thätige Haupt- u. Spezial- Agenten. Hohe fortlaufende Bezüge event. auch festes Gehalt werden zugesichert. Offerten unter 0. P. 2 nimmt die 219L* Expedition entgegen. In RohTabaken und Utensilien für Cigarren- Fabrikanten !! billigster Einkauf!! W. Hermann Müller Berlin Neue Friedrich- Strasse 9. Streng reelle Bedienung. Creditgewährung nach Uebereinkunft!! Ein Jeder mache den Versuch. Oranienburgerstr. 2. Das anerkannt beste Brot FACHVERELY FAC MAURER 25 3 Tr. zwei 2fenstrige Stuben u. Küche 5389* 315 M. und 330 M., Hinterh.: Stube Milchgeschäft billig verkäuflich, u. Küche 162 M. Näheres b. Berw. 45. Schwedterstr. 226a. Monats 2487b P.C Aufsehen erregend durch eleganten Sitz und dauerhafte Arbeit ist unsere 630L Herren- und Knaben- Bekleidung L. Meyer& Co., Brückenstr. 6B. Billigste, feste Preise. Eckhaus , der Jannowitz- Brücke. Grösste Auswahl. B Anfertigung nach Maass. Konfirmanden- Anzüge. im Norden 24856 giebt es in Pfeiffer's BrotMarken z. quittiren von bäckerei, Brunurnstr. 161, Hof ParteiBeiträgen * im Backhaus. Täglich frische Bärmbrote à 10 und 20 Pf. Dem Wunsche meiner Bezirksgenossen entsprechend, befindet sich eine Vereinpfiehlt allen Genossen die taufsstelle meines Brotes beim Genossen Quittungsmarken und Hildebrandt, Bernauerstr. 83 im Kautschuk- Stempelfabrik Restaurant. von Conrad Müller, Schkendih- Leipzig. 37 as anerkannt reelle und Preišli ste gratis und franto.37 Rohtabak. Grösste Auswahl. Billigste Preise. Formen, Bockfaçon, wieder vorräthig. Heinrich Franck, Brunneufr. 185, Cohn's Hosenfabrik, als billigste Quelle Berlins befannt für Herren- und einzelne Kinderhosen befindet sich jetzt[ 60012* Pallisadenstr. 5, part. 37 billigste Einkaufs- Quelle des Süd- Ostens für Gold-, Silber-, Alfénidewaaren( Eg.Fabr.) goldene u. silberne Uhren empfiehlt sich H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher, 37 Admiral- Straße 37 Reell und billig Von Conrad Schmidt. Preis 15 Pfg. Porto 3 Pfg. Die Halbheiten der Bodenverstaatlichung, wie sie Flürscheim nach Henry George schablonitsirt, werden kritisch dargethan und eine ökonomisch- wissenschaftliche Klarlegung der Grundrente gegeben. Deutsche Zucker- Industrie und ihre Subventionirten. Ein Beitrag zur Landagitation. Von Mar Schippel. Preis 15 Pfg. Porto 3 Pfg. Neben Vorführung reichen 8ahlenmaterials giebt diese Schrift eine kurze Geschichte der Umwälzung der Landwirthschaft und der Expropriation des Kleinbauernthums, der Plünderung der deutschen Steuerzahler und der Interessenpolitik der Reichsregierung zu Gunsten der Großgrundbesitzer. Bauer u. Edelmann in Preußen. Von Dr. L. Arons. Preis 10 Pfg. Porto 3 Pfg. Schildert nach Knapp's Buch über: Die Bauernbefreiung und die Entstehung der Landarbeiter in Preußen" die Ent wicklung der Grundbesty- Verhältniffe, den Länderraub und die Entrechtung, Enteig nung und Proletartfirung der felbständigen Kleinbauern durch die adeligen Großgrundbesiger im preußischen Junterparadies Oftelbien, vom Mittelalter an bis zur Stein'schen sogenannten BauernBefreiung. Bur Landagitation. Preis 10 Pfg. Porto 3 Pfg. In Partien billiger. Leicht verständlich geschrieben, bespricht biefe Agitationsschrift die herrschenden Mißstände in den ländlichen Bezirken und etgnet sich deshalb zur Massenverbreitung Bei Bestellungen von Auswärts bitten wir den Betrag inclusive Porto in Briefmarken der Bestellung betzufügen. Arbeitsmarkt. Redakteur, Parteigenosse, Redner, fenntnißreich, energisch, gewandt, sucht zum 1. Oft. 6272 neue Stellung. Off. erbeten unter W. N. an die Exped. des„ Vorwärts". -Laufbursche fauft man in der Norddeutschen Schuhfabrit von W. Hitschke, gegründet 1872, wird verlangt. faligerstr. 13, Gde Admiralstraße, am Rottbuser Thor. 59709* Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pöhsch in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 24796 Emil Böhl, Destillateur, Frankfurter Alee 74. 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 197. Sonnabend, den 25. August 1894. Arbeiter! Varteigenossen! 11. Jahrg. Der brutale Willkürakt des Brauereirings harrt noch der Sühne. Den Hunderten unschuldig aufs Pflaster geworfenen Arbeitern ist noch keine Genugthitung ges worden. Arbeiter und Parteigenossen! Ohne Eure opferwillige Unterstüßung würden die Gemaßregelten der bittersten Noth verfallen und gezwungen sein, um Gnade zu betteln. Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, tampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zum siegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lehensdienste leiftenden Saalbesitzer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, find die Saalbesitzer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei könnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Gelbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison tann dem Ning nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Rampfes fich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns siegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet teine Ausflüchte, feine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß nuser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole gefolgt wird Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt feinen Tropfen Ningbier! Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: Attien- Brauerei Friedrichshain, Berlin. Die belgischen Bergarbeiter- Verhältnisse in offiziöser Beleuchtung. I. Die Boykottkommiffion. Vollendung des zwölften Lebensjahres bei Arbeiten unter Tage nach 4 Uhr Morgens verwandt werden. Art. 6. Junge Leute männlichen Geschlechts( von 14 bis 16 Jahren) können zur Unterhaltung der Gänge und zum Versetzen der abgebauten Strecken unter Tage in der Zeit von Auf dem internationalen Bergarbeiter- Kongreß hatte der 9 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens verwandt werden. belgische Delegirte Maroille den zahlenmäßigen Beweis dafür Mit außerordentlicher Geschicklichkeit schlüpft die„ Norddeutsche Aktien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Patzen beigebracht, daß die Lage der belgischen Bergarbeiter eine furcht- Allgemeine" auch über den zweiten Theil des Artikels 9 hinweg, hofer, Berlin. bare Anklage gegen die herrschende Klasse und gegen die Recht der sich mit der Frauenarbeit beschäftigt und der bestimmt, daß losigkeit der Arbeiter sei. Das verschnupfte gewaltig die berufs- solche minorenne Arbeiterinnen, die bereits vor dem 1. Januar mäßigen Bertheidiger der herrlichen fapitalistischen Gesellschafts- 1892 bei Arbeiten unter Tage beschäftigt gewesen sind, von diesen Ordnung, und Arm in Arm stiegen die" Nordd. Allgem." Arbeiten nicht ausgeschlossen werden können; und schließlich vergist und das Berliner Tageblatt" ein nettes Geschwisterpaar! die Norddeutsche Allgemeine" zu erwähnen, daß Mädchen von in die Arena, um den belgischen Kapitalismus 16 Jahren nach dem Gesetze von 1889 über Tage 101/2 Stunden und damit den Kapitalismus überhaupt wieder weiß beschäftigt werden dürfen. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Attien- Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Atticn, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Attien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. desgl. Abth. II Tivoli. = von " " " zu waschen. Nach berühmtem Muster bestreitet natürlich die Maroille hat also durchaus nicht übertrieben, wenn er sagte, Nordd. Allg."( Nr. 332) und in edler Uebereinstimmung mit daß Mädchen von 12 Jahren in den belgischen Kohlenwerken ihr das Berl. Tagebl."( Nr. 365) Herrn Maroille die Kompetenz, arbeiten, und Harzé, Bergwerksdirektor im Ministerium für Bergarbeiter zu vertreten, indem beide Blätter mit jener Sicher Landwirthschaft, Industrie und öffentliche Arbeiten, bringt noch heit, die berussmäßige Verleumder' auszeichnet, schrieben: Herr den offiziellen Beleg hierfür, indem er in einer Bergwerksstatistit Maroille, beiläufig fein thätiger Arbeiter und durch sein für 1892 das Gesetz ist am 1. Januar 1892 in Kraft ge Vorleben mit den Verhältnissen des Bergbaues treten! nachweist, daß 2439 Mädchen von 12 bis 16 Jahren so gut wie unbekannt- er war nur kurze Zeit auf in Kohlenwerken über Tage beschäftigt werden. Hat Maroille einer Rohlenzeche im Borinage beschäftigt Selbst etwa gefälscht, wenn er sagt, daß Frauen und Kinder selbst unter verständlich ist das Gegentheil wahr! Maroille stammt Tage arbeiten, wo die Ausführungsbestimmungen zum Gesetz aus einer Bergarbeiterfamilie, fein Vater und fein von 1889 dies ausdrücklich zulassen, wo das Gesetz die Arbeit nicht Echwiegervater sind Katastrophen in Kohlengruben zum unter Tage für volljährige Arbeiterinnen durchaus Opfer gefallen. Im Jahre 1878, das heißt im Alter inhibirt? Selbst Prof. Herkner sagt dazu im Archiv für foziale 10 Jahren 4 Monaten begann Maroille seine berg: Gesetzgebung und Statistit, Bd. VI., S. 126: G3 bleibt männische Laufbahn im Bergwert Grachet Picquery, Schacht also der Schandfled noch auf Belgien haften, Str. 12; hierauf ging er nach den belgischen Kohlenwerfen", wo daß weibliche Personen, wenn sie nur das er bis zum Jahre 1877 arbeitete. Während der Jahre 1877 bis 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, auch unter 1880 hatte er die Minenarbeit verlassen, er nahm sie jedoch 1880 Tage arbeiten." wieder auf, indem er wieder in den belgischen Kohlenwerken" Wie kann man sich auf das Gesetz von 1889, das die Arbeitss eintrat und dort bis zum Jahre 1885 blieb. In diesem Jahre zeit der Kinder auf 102 Stunden festsetzt, berufen, um zu be Schultheiß Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. I wurde er wegen der Theilnahme am großen Streit der weisen, Maroille habe mit seiner Behauptung, Mädchen von 14--15 Stunden Schönhauser Allee. Borinage abgelegt". in Kohlengruben Die turze Zeit" der Norddeutschen 12 Jahren werden „ parteilich übertrieben und Allgemeinen" beträgt also beiläufig zirka zehn Jahre. beschäftigt, gehässig ents Das war eventuell blos ein Irrthum der beiden Kapitalisten- ftellt"? Ganz abgesehen davon, daß das Gesetz von 1889 durch Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei blätter, im nächsten Satz beginnen aber bereits die Entstellungen. Die in seinem Art. 4 vorgesehene„ tönigliche Verfügung" zu einem Maroille führte nach dem Bericht des Vorwärts" aus: völligen Sieb durchlöchert ist, hat Maroille doch ganz ausdrücklich Während den Arbeitern gewisse Garantien durch das hervorgehoben, daß das Geset teine Beachtung Gesetz zur Seite stehen, Frauen und Kinderarbeit unter Tage finde. Wie Folgendes beweist, ist der Mohr Kapitalist, trok verboten sind, minderjährige Frauen( unter 21 Jahren) nicht der schönen Polizeiverordnung vom 28. April 1884, auch von länger als zwölf Stunden täglich beschäftigt werden sollen, dem Schaumschläger der Norddeutschen Allgem. 3tg." nicht fümmert sich fein Kapitalist um das Gesez. Das Gesetz steht weiß zu waschen. Besagte Verfügung bestimmte nämlich, daß nur auf dem Papier. Frauen und Kinder arbeiten selbst Knaben unter 12 Jahren und Mädchen unter 14 Jahren weder unter Tage( Hört, hört, Pfui!), aber höchst selten tommt es vor, anfahren noch in Bergwerken arbeiten dürfen. Wie aber erfüllten daß die Unternehmer für diese Uebertretungen bestraft werden. Die belgischen Grubenbarone die königliche Verordnung Zwölfjährige Mädchen arbeiten 14-15 Stunden täglich in der In einer vom Ministerium der Landwirthschaft 2c. herauss Grube. Kinder sollen nicht länger als 10 Stunden beschäftigt gegebenen Publikation über Arbeiterlöhne im April 1891 werden, werden aber zu 12stündiger Arbeit angehalten. In den heißt es G. 115: Schlepperinnen unter Tage im Alter Char- vier belgischen Kohlenrevieren: Charleroi, Borinage, Lüttich und von 12-13 Jahren verdienen auf Raufart- Grube bei 14stündiger Zentrum arbeiten 118 000 Menschen, Frauen und Kinder ein- Arbeit 1 Fr. pro Tag, solche im Alter von 13-14 Jahren begriffen." 1,10 Fr.; S. 149: Schlepperinnen unter Tage auf HornuGrube im Alter von 12-13 Jahren verdienen 1,20; 13-14jährige 1,40 Fr.; Seite 151: auf Hornu verdienen Mädchen von 12 bis 13 Jahren, die die Thüren der Wetterführung schließen, also unter den scheußlichsten hygienischen Verhältnissen arbeiten, 1,10 Fr. Brauerei Schweizergarten, Berlin. Charlottenburg. Vereinsbrauerei Rirdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Vittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. Boykottfreies Bier liefern: Friedrich Reichenkron, Brauerei Carlsberg, lottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Ring u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Branerci, Berlin. Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei May Denn hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. " " " Diesen Ausführungen hält die Norddeutsche Allgemeine" und in wörtlicher Uebereinstimmung ihr Schleppenträger, das " Berliner Tageblatt", folgendes entgegen: " " Weiß Herr Maroille nicht, daß bereits die Polizeiordnung vom Jahre 1884 das Alter bestimmte, mit welchem Kinder in das Innere der Bergwerke zugelassen werden dürfen und daß Nur die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" fann es Artikel 9 des Gesetzes vom 13. Dezember 1889( feit 1. Januar wagen, Maroille einen Vorwurf daraus zu machen, er habe wenn das aufsicht 1892 in Kraft) jede Frau und jedes Mädchen, das noch nicht die belgischen Ausbeuter verleumdet, majorenn( 21 Jahre) geworden, von Arbeiten unter der Erde führende Ministerium mit einem Zynismus sonder Gleichen ausschließt? Wenn seitdem noch minoren ne weibliche Personen selbst zugesteht, daß die Verordnung vom Jahre 1884 keine Bes in den Betrieben sich finden, so rührt das daher, daß das achtung gefunden habe. Milder als Maroille tann man sich Niederlage bei Gefeß, um eine Periode des Uebergangs herzustellen, eine faum ausdrücken, daß, die Lage der belgischen Berg. rückwirkende Kraft nicht beanspruchte. Indessen befinden arbeiter eine furchtbare Antlage gegen die sich diese Arbeiterinnen sozusagen auf dem Aussterbeetat. herrschende Klasse und gegen die Rechtlosigkeit Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank Ihre Anzahl, die im Jahre 1891 noch 3691 betrug, verringerte der Arbeiter fei", um die wahrhaft scheußlichen Zustände fich im Jahre 1892 auf 2895 und auf 2240 im Jahre 1893. im belgischen Rohlenbergbau zu beleuchten. furt a. D. Gegenwärtig sind es sicherlich weniger als 2000. Und da will Schon die edle Gemeinschaft mit Rud. Mosse's Jobberblatt Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Herr Maroille weiß machen, daß das Gesetz von 1889 unwirksam zeigt, daß die Regierung, als deren berufenes Sprachrohr die Brauerei Jagdschlöschen, Eberswalde. Niederlage geblieben sei? In Wirklichkeit geht man sehr schnell daran, die" Norddeutsche Allgemeine" gilt, nichts anderes als eine Intereffen Frauenarbeit in den Bergwerten zu unterdrücken, denn man vertretung der zahlungsfähigen Bourgeoisie ist. Die Art, wie fie Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Berg- Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, fann sich nicht denken, daß die Frau diese Arbeit am Tage ihrer im vorliegenden Falle kapitalistisch schönfärbt, ist der vollgiltige Mündigerklärung ergreifen wird. Mündigerklärung ergreifen wird. Die zu den Arbeiten unter Beweis für diese Behauptung. N., Dragonerstr. 31. Tag vorübergehend zugelassenen Frauen und Mädchen, von denen Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, das jüngste bereits in das 17. Jahr eingetreten ist, dürften nur 11 Stunden, Einfahrten, Ausfahrten, Ruhepausen eingerechnet, Reichenbergerstr. 155. in den Bergwerken zubringen. Von der Nachtschicht sind sie ausgeschlossen. % Bürgerliches Brauhaus, Hamburg Gilbed, Rellerei und Niederlage, SW., Verlängerte Trebbinerstr. 7. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage G. Spiekermann, Weberstr. 66. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße 49a. Gerichts- Beitung. Gewerbegericht. " Natürlich hütet sich der Verfasser des inkriminirten Artikels Kammer I. Vorsitzender: Assessor Techow. Sigung vom sehr den Text der Polizeiverordnung von 1884 anzugeben und 15. August. Bemerkenswerthes Urtheil. Die Schneiderin K. ebenso läßt er seine Leser im Dunkel über die fönigl. Verfügung vom 15. März 1893, die einige Ausführungsbestimmungen des beanspruchte wegen unrechtmäßiger Entlaffung 25 M. Entschädis Gesetzes von 1889 enthält; denn wenn er das belgische Berg- gung. Die beklagte Inhaberin eines Ateliers für Kostüme". arbeiterschutzgesetz über das Bohnenlied preist, müßte er ja denn Fräul. Grün, wandte ein, sie habe im Frühjahre ihren Arbeite auch den nachfolgenden Ungeheuerlichkeiten, die sich auf die rinnen erklärt, daß es bei ihr eine Kündigung nicht gebe", da sie nur sehr gute Kostüme im Werthe von 500 m. und Rinderarbeit beziehen, ausdrücklich zur Nachachtung empfehlen. Art. 2. Bei jugendlichen Arbeitern männlichen Geschlechts noch mehr fertige, die als Aermelnrbeiterin engagirte habe, in letter Zeit sich verbummelt" ( unter 16 Jahren) ist die Dauer der Arbeit unter Za ge, Klägerin aber Die Klägerin hält der Brauerei Hildebrandt, Nowawes, Vertreter: H. Hensel, Einfahrt und Ausfahrt einbegriffen, auf 10/2 Stunden fest so hätte sie diefelbe entlassen. gesetzt. Für das Jahr 1898 tritt die Uebergangsbestimmung in Behauptung betreffs des Ründigungsausschluffes entgegen, es sei Krausenstraße 18. Kraft, daß die Arbeit elf Stunden nicht überschreiten darf. zwar feitens der Beklagten gelegentlich der Entlaffung eines Art. 5. Kinder männlichen Geschlechtes können nach jungen Mädchens etwas über Kündigung gesprochen worden, Brauerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: Spiekermann, Weberstraße 68. " das habe sich aber ihrer Meinung nach nicht auf fie, Klägerin, Alford mit den Bellagten abgeschlossen. Die erforder: Iftimmte feinen Ausführungen die Versammlung zu. In der und elue ebenfalls schon längere Zeit bei Fräulein G. beschäftigte lichen Arbeitskräfte hätte er sich felbst annehmen Diskussion forderte Görte, nachdem Alegi einen längeren Arbeiterin bezogen, sondern auf die Entlassene. Die erwähnte müssen, bei ihm, nicht bei den Beklagten hätten diefelben in Vortrag über die Ziele des Sozialismus gehalten hatte, die überalte Arbeiterin" wurde als Zeugin gehört. Sie führte aus: Arbeit gestanden. Er habe ihnen beim Engagement auch nichts zeugten Sozialdemokraten zum Austritt aus der Landeskirche Jenes junge Mädchen, welches nach furzer Zeit der Beschäfti- davon gesagt, daß die Arbeit für Berger u. Scheil sei. Die auf. Nach einem Schlußworte des Referenten gab der Kassirer gung von Fräulein Grün entlassen wurde, habe zu ihr gesagt, Invalidenversicherungsmarken habe er geklebt. Auf Verlangen folgenden Kaffenbericht für das zweite Quartal: Die Einnahme fie tönnte eigentlich Kündigung beanspruchen. Dies habe des Vorsitzenden überreichen die Kläger dem Gerichtshof thre betrug sammt einem bei Beginn des Vierteljahres vorhandenen Zeugin der Beklagten im Arbeitszimmer in Gegenwart der Kaffenbücher. Aus denselben läßt sich nicht feststellen, ob sie bei Bestande von 157,23 M. im ganzen 242,73 M., die Ausgabe Silägerin wiedererzählt, Was nun die Beklagte hierauf ge- Hagen oder bei den Beklagten in Stellung waren; man hatte die 43,98 M., so daß ein Bestand von 198,75 m. verblieben ist. äußert, dessen entsinne sie sich nicht mehr; gesagt habe die Kläger überhaupt nicht zur Kasse gemeldet. Ein anderer Zeuge, der Auf Ersuchen eines seit drei Jahren franken und arbeitslosen felbe etwas. mit den Klägern zusammengeschachtet hatte, machte folgende Aussage: Mitgliedes bewilligte die Versammlung demselben 15 M. aus Die Beklagte wurde verurtheilt, die 25 M. zu zahlen. Sagen habe zu ihm gesagt:" Wenn wir mit dem Afford nicht der Vereinskasse. Auf eine Anfrage theilte Görte mit, daß die Gründe: Der§ 122 der Gewerbe- Ordnung sage, daß eine zurecht fommen, dann ist der Meister( Scheil) so anständig, daß Absicht besteht, die Lassallefeier für den ganzen Kreis gemeinsam vierzehntägige Kündigungsfrist gewerblichen Arbeitern zustehe, er für die Stunde 40 Pfennig gebe". Als er Scheil dann ge- am 2. September in Adlershof zu begehen. Die Versammlung wenn nichts anderes verabredet worden sei fragt habe, wie es mit den 40 Pfennig sei, babe ihn derfelbe lehnte daher einen Antrag, fie in Charlottenburg zu feiern, mit Die Behauptung, daß etwas anderes verabredet worden sei, an seinen Polier verwiesen. Giner der Kläger behauptet, Majorität ab. Ueber einen Antrag, den streikenden Weberinnen habe die Beklagte nicht beweisen können. Die Zengin daß die Schachtarbeiter von einem Polier der Firma Charlottenburgs 50 M zu bewilligen, wurde der Beschluß aus entfinue sich nicht mehr" und die Klägerin gebe nur zu, daß Berger u. ie Klägerin gebe nur zu, daß Berger u. Scheil beaufsichtigt worden seien und daß gesetzt, da bereits Listen für dieselben ausgegeben waren und in bie Beklagte nicht mehr und bie Die Beklagte die Worte: Bei mir ist keine Kündigung," unter ihn der Polier und nicht Hagen entlassen habe. Der der öffentlichen Versammlung am Freitag ein Bericht über den Umständen aussprach, welche ihre alleinige Beziehung auf das Polier habe ihn zun Verlassen des Baues auf Streit gegeben und Stellung dazu genommen werden soll. Nach entlaffene junge Märchen vermuthen ließen. Dieser Auffassung gefordert. Der zweite Kläger führt an, daß Hagen über seine Erledigung einiger Lofalangelegenheiten schloß die Versammlung. der Klägerin fei wohl Naum zu geben gewesen, wobei besonders Befiglosigkeit gefpottet und dabei geäußert habe, fie( Kläger) mitzutheilen wäre noch, daß der Gesangverein der Schering'schen in Betracht komme, daß sie am fraglichen Tage schon Monate sollten ihn doch nur ruhig verklagen, und befundete ferner, daß Fabrit in einem boykottirten Lokale tagt. lang bei der Bellagten arbeitete, ohne daß bis dahin über Kün Hagen gewöhnliche Maurerarbeiten ausführte. Obgleich fo digung etwas gesprochen wurde. Wollte die Beklagte mit ihren die Verhandlung absolut noch keine Klarheit über das that: Bildungsvereins, welche für den Stadttheil Wedding nach dem In einer Versammlung des Franen- und Mädchenalten Arbeiterinnen die Kündigung ausschließen, so hätte sie ein fächliche Verhältniß der Parteien zu einander erbracht hatte, die Reichert schen Saal in der Müllerstraße einberufen war, referirte bischen deutlicher sein müssen. Arbeitgeberqualität des Zeugen Hagen jedoch durch sie in ein Reichert'schen fehr zweifelhaftes Licht gerückt war, wurden die Kläger Fr. Wabnih in einem zweistündigen Vortrage über:„ Die abgewiesen, und zwar mit der sehr latonischen vorlänger Idee der Freiheit." Ausgehend von den ersten Studien menschBegründung, daß sie Berger und Scheil uicht verfpielen, in welcher Weise, durch die Jahrhunderte hindurch, sich Entwickelung zeigte die Rednerin an mannigfachen Beiantwortlich machen könnten, weil sie bei Hagen biefer eble Trieb, der Drang zur Freiheit, bethätigt hat." Im in Arbeit gest dnden hätten. Kammer VII. Vorsitzender: Assessor Alberti. Sizung Dom 16. August 1894, Gegen das Transportkomtoir einer Vereinigung von Speditionsfirmen flagt der Kutscher B. auf Auszahlung einer Kaution von 255 M. Der Vertreter der Beklagten wendet ein, dieselbe habe die Raution mit Recht einbehalten. Dem Kläger feien zwei Ballen Tuch im Werthe von über 2000 M. vom Wagen gestohlen worden und zwar während er und sein Begleiter zugleich Derlammlungen. Sinne der Referentin sprach zur Diskussion Fr. Ludwig. E3 wurde sodann erörtert, ob es sich empfehle, einer Einladung des Vorstandes folgend, in nächster Zeit die Genossenschaftsbäckerei in der Müllerstraße zu besichtigen. Man afzeptirte den Vorgegen das in der Dienstordnung ausgesprochene Verbot ,, Die Ziele der modernen Arbeiterbewegung" war das schlag. Näheres wird im Vorwärts" bekannt gegeben. Auf den das Fuhrwert verlassen hatten. Die vom Kläger durch Thema, über das der Reichstags- Abg. Richard Fischer am Boykott wurden die Versammelten ebenfalls hingewiesen und Unterschrift anerkannte Dienstordnung enthalte die Be 20. d. M. in einer Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins Frl. 23 a b niz beklagte, daß die Parteigenossen in der Provinz stimmung, daß der Kutscher stets für Diebstahl vom Roll- für Schöneberg sprach. Der Redner gab der Versammlung ein zum Theil noch nicht genügend über den Boykott und seine wagen hafte. Die Dienstordnung wird dem Gericht vorgelegt. Bild Des Klägers Bertreter macht geltend, die Beffagte fei gegen schloß unter dem lebhaften der Lohntämpfe in früherer und jetziger Zeit und große Bedeutung informirt seien. Der Aufforderung der VorBeifall mit der Aufforde- sigenden zum Beitritt in den Verein entsprach eine beträchtliche Diebstahl versichert, worauf der Vertreter derselben die Ver- rung, aus seinem Vortrage die Nuhanwendung zu ziehen, Anzahl der Anwesenden. ficherungspolice dem Gerichtshof übermittelte, um darzuthun, daß und fich politisch und gewerkschaftlich zu organisiren. In Der Schadenersatzanspruch trotzdem berechtigt sei. Der Vorsitzende der hierauf folgenden Diskussion sprachen sämmtliche Redner außerordentlich stark besuchte Generalversammlung ab, in der Der Verein der Zimmerer hielt am 19. Auguft eine stellt fest, daß die Beklagte sich erst nach dem Verlust des ersten im Sinne des Referenten. Gen. Schubert bespricht einen Genosse Wagner über das Thema:„ Volksbildung und KlassenBallens versichert hat und schon deshalb die Versicherung für Artikel des„ Echöneberger Amtsblattes", die Schloßbrauerei be- bewußtsein" referirte. jeuen noch nicht in Frage fomime. Aus der Police geht außerdem treffend, und erklärt, seiner Meinung nach dürfe kein Arbeiter Nach diesem mit großem Beifall aufDie Verpflichtung für den Versicherten( hier die Beklagte) hervor, ein Blatt halten, das derartige Behauptungen aufstellt. In der von einer Diskussion Abstand. Im zweiten Punkt der Tagesgenommenen Vortrag nahm man wegen der vorgerückten Zeit Rautionen der schuldigen Kutscher bis zum Höchstbetrage von Schloßbrauerei möge auch nach Aufhebung des Boykotts die gute ordnung: Abrechnung vom zweiten Quartal 1894, wird der 200 M. der Versicherungs- Gesellschaft bei Inanspruchnahme der Gesellschaft stets unter sich sein und bleiben. Nachdem noch auf Versammlung folgender Raffenbericht unterbreitet: die Einfelben auszuliefern. Betreffs des Klägers und einiger anderer die Ausführung der Boykott- Beschlüsse aufmerksam gemacht nahmen betrugen mit dem Bestand vom ersten Quartal Rutscher ist festgesetzt, daß die Versicherungs Gesellschaft bei worden war, schloß der Vorsitzende die gutbesuchte Versammlung. 1069,06 m., die Ausgaben 251,49 M., mithin ist ein etwaigen Schäden so lange auf ihre Kaution verzichtet, bis die Kutscher ihre Verpflichtungen aus der Zeit vor dem Inkraft. Eine Volksversammlung, ein berufen zu gunsten Bestand von 817,67 m. vorhanden. Ein recht drastischer treten der Versicherung gegenüber der Beklagten erfüllt haben. Der Arbeiter Bildungsschule, tagte am 22. August Fall fam unter Vereins- Angelegenheiten durch Kamerad Dummer Ter Kläger giebt zu, thatsächlich in beiden Fällen zugleich mit seinem Begleiter vom Rollwagen abwesend gewesen zu sein. Er wurde mit der Begründung abgewiesen, er habe unterschrieben und müsse dafür aufkommen " im Lokale Sanssouci"; ihr Besuch war leider nur ein mäßiger. zur Sprache, der wiederum zeigte, daß nur eine starke Organi In einem Technisch- wirthschaftliche Revolution" betitelten Vor- fation gegen solche Maßregelung Abhilfe schaffen kann. Auf trage gab Dr. Lur der Versammlung eine Darstellung des ge- dem Platz des Herrn Raths- Zimmermeister Pieste, hatte ein waltigen Aufschwunges, welchen die Judustrie in den lehten Kamerad für die Sache des Bierboykott agitirt, und suchte ferner Dezeunien infolge verbesserter Maschinen und Nußbarmachung feine Kollegen zu bewegen, der Organisation beizutreten. Der Rammer VI. Vorsitzender: Assessor& eo. Eigung vom der Naturkräfte genommen hat. Er zeigte die Steigerung unserer Betreffende wurde von dem Geschäftsführer wegen dieses schweren 17. August 1894. 20 M. Entschädigung für entgangenen Verdienst beansprucht Transportmittel: Eisenbahnen und Dampfschiffe, und das glieder bei. Produktionsfähigkeit seit den 60er Jahren, die Leistungen der Bergebens sofort entlassen. Dem Verein traten 20 neue MitDer Kellner N. vom Gastwirth Schneider mit der Behauptung, durch sie erst ermöglichte Zusammenwachsen aller Erder sei rom Beklagten für die Sonnabende und Sonntage engagirt theile Der Fachverein der Holz- und Bretterträger beschloß git einem Wirthschaftsgebiet, verweilte dann gewesen, an einem Sonnabende aber, als er zur Arbeit erschien, längere Beit bei der Landwirthschaft und deren Produktion Feier eines Stiftungsfestes wegen des Bierboykotts Abstand zu in seiner letzten Mitgliederversammlung am 19. August von der nicht beschäftigt worden; man habe ihm vielmehr bedeutet, daß nud tam zuletzt auch auf die Umwälzungen im Handel zu er nicht wiederkommen brauche. Am fraglichen Sonnabend und sprechen. Da Wissenschaft und Technik gewissermaßen noch in des Boykotts zur Pflicht gemacht, und im Anschluß hieran den nehmen. Den Berufsgenossen wurde die strenge Durchführung dem darauf folgenden Sonntag hätte er natürlich keine andere den Kinderschuhen stecken, so gelten die Erfindungen der Gegen ausgesperrten Brauereiarbeitern 20 m. bewilligt. Etellung mehr erhalten können und so zwanzig Mark einge- wart eigentlich nur als Vorstufen zu noch größeren Umwälzungen ausgesperrten Brauereiarbeitern 20 M. bewilligt. büßt, die er sonst Sonnabends und Sonntags verdient habe. Der in der Zukunft. Der Effekt aller Vervollkommnungen der In einer gutbesuchten Volksversammlung, die am Beklagte wendet ein, N. nicht ausdrücklich für alle Sonnabende Technik ist jedoch unter der privatkapitalistischen Produktions- 19. August in dem Klubhause Süd- Ost von der Arbeiter. und Sonntage angenommen zu haben; er hätte denselben nur weise der umgekehrte, als wie ihn der gesunde Menschenverstand Bildungsschule einberufen war, referirte Dr. Lux über das eine Zeit lang immer des Montags nach Beendigung der Putz vorschreibt; der Bortheil erwächst nur den Besißer der Thema:„ Die Voltsschule wie sie ist und wie sie sein soll." Die arbeit zum nächsten Sonnabend in sein Lokal bestellt, Kläger sei Produktionsmittel und der Rohstoffe und obgleich die Hälfte, ja eingehende Kritik, die der Vortragende an der heutigen Volksalso jedesmal besonders engagirt worden. Zum Beweise seiner selbst ein Drittel der jehigen Durchschnitts- Arbeitszeit genügen schule übte, wurde von der Versammlung mit regem Intereffe Behauptungen verweist der Kläger darauf, daß er am Donners- würde, bei dem heutigen Stand der Technik dasjenige Quantum verfolgt, und dem Vortragenden allseitig zugestimmt. tag vor dem fraglichen Sonnabend noch im Lokal des Beklagten an Produkten zu erzeugen, welche die Menschheit benöthigt, so gewesen sei und in seinem Interesse im Auftrage der wehren sich unsere Machthaber dennoch mit aller Entschieden hielt am 19. August Fräulein Wabniß einen recht beifällig Im Zentralverband der Maurer Deutschlands( Filiale 11.) Frau Schneider einige Gänge besorgt habe. Beklagter heit gegen eine vernunftgemäße Berkürzung der Arbeitszeit. bestreitet dies nicht. Derfelbe wurde verurtheilt, Doch alle Anzeichen seien vorhanden, daß aus der jetzt bestehen: sammlung Abstand und erledigte sodann den Punkt Verschiedenes. aufgenommenen Vortrag. Von einer Diskussion nahm die Ver 10 Mark zu zahlen; mit der Mehrforderung wies das Gericht den kapitalistischen Gesellschaft heraus eine neue Gesellschafts- Die Abrechnung vom Stiftungsfest weist einen Ueberschuß von den Kläger ab. Grünbe: Das Gericht sei der Ueberzeugung ordnung, der Sozialismus, ersteht, in der alle Ungleichheiten be. Die Abrechnung vom Stiftungsfest weist einen Ueberschuß von gewesen, die Inanspruchnahme des Klägers seitens der Frau feitigt und jedem Arbeiter der volle Ertrag seiner Arbeit zu 4,80 m. auf. Die Angelegenheit des Kollegen Mazijewsky, zugegen Schneider spreche dafür, daß das Arbeitsverhältniß auf die be- theil werden wird.( Lebhafter Beifall.) Nachdem der Vorsitzende gegen den der Vorwurf erhoben wurde, er hätte die Stimmzettel zahlt verlangten Tage Ausdehnung gefunden hatte, obwohl der Flat au zum Beitritt in die Bildungsschule aufgefordert hatte, wird wegen des schwachen Besuches der Versammlung bis zur zur Generalversammlung der Krankenkasse der Maurer gefälscht, Kläger am Montag vorher nicht bestellt wurde. Andererseits trat eine furze Pause zur Aufnahme von Mitgliedern ein. habe der Kläger bestätigt, seine Beschäftigung an den Sonnnächsten Versammlung vertagt. abenden sei nur vorübergehend gewesen, Kläger wurde nach Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten Der Verein deutscher Schuhmacher( Filiale II) beschäf eigenen Ausführungen nur von Schneider des Sonnabends be- Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 22. August eine tigte sich in seiner Versammlung am 20. August mit der Regeschäftigt, wenn deffen Lokal Vereine benutten. Deshalb könne er General- Versammlung ab. Namens der Fünfer- Kommission, die nur diesen Tag bezahlt verlangen. zur Untersuchung der Kaffenführung zusammen mit dem Vor- ung verschiedener Vereinsangelegenheiten. Algemein wurde entEine interessante Entscheidung wurde kürzlich von der stande drei Sigungen abgehalten hat, berichtete Genoffe Woldersti schieden das Fehlen der Annonce im Vorwärts" getadelt, dem Stammer V1 gefällt. Ein Schlächtermeister hatte mit seinem daß nach eingebender Prüfung des vorhandenen Materials die Schuld für den schwachen Besuch der Versammlung beiGefellen ausgemacht, wie das im Echlächtergewerbe üblich ist, 379,90 M. als Defisit bleiben. Ludwig, den man inzwischen gemessen wurde. hill ordin er daß er stets des Sonntags bis um 2 Uhr Nachmittags entlaffen getroffen, war aufgefordert worden, an den Sigungen der Kom- Mit den Mistständen im Gewerbe beschäftigte sich werden könne. An einem Sonntage faßte der Meister den Ent- mission Theil zu nehmen, um die Untersuchung zu erleichtern; eine öffentliche Pugerversammlung, die am schluß, davon Gebrauch zu machen. Da er einerseits annahm, er ist aber nicht gekommen. Mit Rücksicht auf die fehlenden 20. Auguft in dem großen Saale der Arminhallen tagte. Der ter Gehilfe tönne ihm großen Schaden zufügen, wenn er Marken schlug die Kommission vor, sämmtliche noch vorhandenen Referent Gräschte ging mit dem Parasitenthum im Baufeine Entlassung schon im Laufe des Bormittags erhalte, Marten zu vernichten und neue zu besorgen. In der äußerst gewerbe, das unter dem Namen Bauunternehmer" sich auf andererseits aber so human" war, demselben ein regen Disfuffion, in der über zwanzig Redner, zum Theil wieder Kosten der Arbeiter gute Tage verschafft, sehr ins Gericht und ruhiges Mittagessen zu gönnen", wartete der holt, das Wort nahmen, erörterte man besonders die Frage, wie behandelte dann im Speziellen einige Fälle aus jüngster Zeit, Entlassung bis nach Tisch. Als er nun mit derselben solche Raffenwirthschaft einreißen konnte. Ein Antrag, Ludwig die für die Verhältnisse im Putfach typisch find: Die Maßherausrücken wollte, war der Geselle aus der Wohnung ihn der Staatsanwaltschaft zu übergeben, fand indeß keine Zu- regelung des Putzers Buchholz, weil er am Boytott fefthielt, und verschwunden. Trotz Nachforschungen in Lokalen, in denen der- ftimmung, die allgemeine Verachtung sei diesem Menschen ja der Fall Büttner", über welchen schon am Sonntag ausjelbe sonst verkehrte, fand man ihn nicht. Um 1/28 Uhr erschien ohnehin gewiß. Algemeine Entrüftung herrschte über die Art, führlich berichtet wurde. Das Borgehen des letteren wurde er wieder, er hatte einen Gang besorgt". Die nunmehr erfolgte wie die Revisoren ihre Pflicht aufgefaßt hatten. Hätten auch von den Diskussionsrednern König, Buchbolz, Die Redner Entlaffung führte zu einer Lohnentschädigungsklage des Gefellen. fie die Bücher richtig revidirt so führte u. A. Genoffe Behrend Schulz und Dietrich scharf getadelt. Dieser stügte sich darauf, daß er erst nach 2 Uhr entlassen wurde. aus dann könnte nicht ein halbes Jahr lang jede Eintragung betonten die Schädlichkeit der Attordarbeit, die die Tendenz habe, Hiergegen machte der Beklagte geltend, Kläger habe sich abficht- unterblieben fein. Ginzelne Redner( Miete, Stolzenberg u. f. w.) die Lage der Kollegen mehr und mehr zu einer höchst unsicheren lich nach dem Essen gedrückt", um die Entlassung vor 2 Uhr äußerten sich noch dahin, an diefen ganzen Vorgängen sei das zu gestalten, sowie die Verwerflichkeit der Ringe"( Buhlolonnen), zu verhindern; daß er entlassen werden sollte, habe derfelbe auf im zweiten Wahlkreise herrschende System Schuld. Es bestehe welche in manchen Fällen Arbeitslosen feine Beschäftigung ges irgend eine Weise erfahren. Leuten gegenüber, welche er, Betlagter, gewiffermaßen ein Ning, den einige Parteigenoffen bildeten, und währt haben, blos um den„ Ring" intatt zu erhalten.( Pfuis als Zeugen bringen fönne, habe Kläger seine List eingestanden.der dafür sorge, daß lein Genoffe, der nicht zu diesem Ringe rufe.) Allgemein wurde anerkannt, daß die Organisation der Beklagter wurde zu einer achttägigen Lohn- gehört, in irgend einen Vertrauensposten hineinkomme. Mit Puzer noch bedeutend gekräftigt werden müsse, ehe erfolgreiche U13 Kans entschädigung verurtheilt, indem das Gericht die diesem Systeme folle man brechen und die Reorganisation ein Schritte hiergegen unternommen werden könnten. gewünschte weitere Beweiserhebung ablehnte. Gründe: Die führen. Den Meisten wollte indeß nicht einleuchten, daß die didaten für das Berliner Gewerbegericht wurden normirt: Entlaffung mußte vor 2 Uhr erfolgen, gemäß dem abgefchloffenen Nothwendigkeit der Reorganisation aus der gemeinen Handlungs- Dietrich, Petrik und Schönfeld; als Ersaymänner: Arbeitsvertrage. Wenn der Beklagte eine Schädigung durch den weise eines Lumpen fich ergeben solle. Nur das fand auf feiner Rämmrich und Manhte. Kläger befürchtete, hätte er ihn nach erfolgter Entlassung ja nicht Seite Widerspruch, daß, um solche Vorgänge zu vermeiden, Der Verband der in Buchbindereien, der Papier. länger im Hause behalten brauchen. Für diesen Fall hätte es die Kaffenrevisionen unverhofft vorgenommen werden müssen und Ledergalanterie waaren Industrie be= ja in seiner Macht gelegen, demselben das vertragsmäßige Mittag- Bu dem nächsten Punkte der Tagesordnung übergehend, beschloß ichäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hielt die Versammlung, daß jeder, der in den Vorstand gewählt werden am 20. d. Mts. feine Mitgliedschafts- Versammlung ab. Vor essen zu vergüten. Kammer III. Borfigender( in Stellvertretung): Assessor schritt hierauf zur Wahl des Vorstandes und setzte denselben aus denten des verstorbenen Mitgliedes, Kollegen Rudolph soll, seiner Gewerkschaft angehören muß. Die Versammlung Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung das AnSellwig. Sigung vom 21. Auguft. Auch ein Arbeitgeber. Gegen die Bauunternehmer folgenden Genossen zusammen: Kihing und Wilknik, erster und Rohrhardt, durch Erheben von den Plägen. Hierauf refeBerger und Echeil flagen die Arbeiter. und 28. auf Zahlung zweiter Kaffirer; Scholtz und Stolzenberg, erster bezio. zweiter Kartells". Ein fester Zusammenschluß der Organisationen des zweiter Worfigender; Neustergerling und Nikolai, erster bezw. rirte Kollege Sailer über Die Anbahnung des graphischen von 42 M. bezw. 24,85 M., welche Summen als rücktändiger Schriftführer und Behrend, Beisitzer. Bu Revisoren ernannte graphischen Gewerbes fonnte bis jest nicht erfolgen, weil die Lohn und Lohnentschädigung wegen unrechtmäßiger Entlassung verman Witte, Bronzel, Hermann Müller. Die von der Fünfer langt werden. Herr Echeil bestreitet, daß die Beklagten die Kläger Kommission gemachten Borschläge über die Kaffenführung und die einzelnen Branchen noch zu ungleich organisirt sind. Es ſei zuder Firma engagirt und beschäftigt hätten. Der Maurer Hagen habe von Revision derselben nahm die Versammlung an. Godann wurden gleich auf Vereinheitlichung und Stärkung der Berufsorganis fationen hinzuwirken. Inzwischen suchen die Vorstände mit ein Kläger zur Ausführung derselben engagirt. Er, Echeil, habe des die Schantwirthe Brandenburg und Günther, weil sie boy ander Fühlung zu halten durch regelmäßig stattfindende Konfe= tottirtes Bier führen, aus dem Verein ausgeschloffen. Sonnabends die geleistete Ausschachtarbeit aufmeffen laffen und renzen; überhaupt folle eine geistige Gemeinschaft gepflegt Der sozialdemossasche Wahlverein für Teltow werden. Dazu müßten die foon oft abgehaltenen Gruppen- Verdiefelbe gemäß dem verabredeten Preise dem Hagen bezahlt. Wie viel berfelbe den Arbeitern gab, datum habe er sich nicht Beestow- Charlottenburg hielt am 21. Auguft eine öffentliche ſammlungen dienen und vor allem sei die Neue Union" als Beitung Wie Radtke gefümmert, das fei deffen Sache gewesen. Hagen fagte Versammlung ab, in welcher Genosse Hansen aus Berlin über des graphischen Gewerbes in's Auge gefaßt. arbeitet dieselbe jedoch mit Unter Bilana. aus, betreffs der Ausschachtarbeiten habe er einen feften die Stellung der Kirche zur sozialen Frage referirte. Mit Beifall berichtete, " 17 Monats bei Schumacher, Pücklerstr. 49. Köpenickerstr. 55a. Bühnenverband Normania, Dansk Forening Freja, Oranienstrasse 51, Módeaften hver Lòrdag Deutscher sozialdemokratischer Lefeklub in Paris. Rue St. Sonore 314 Cafe du Lion de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche BerLondon. Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, der Briefkaffen der Redaktion. ir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( wet teaben ober eine Zahl anzugeben, unter der Antwort ertheilt werden soll. H. S. 1. Auch in Berlin geborene Söhne von Mecklen Moment des Eintritts in die Strafanstalt ab berechnet. 2. Die Haftstrafe wird vom Moment des Eintritts in die Strafanstalt ab berechnet. B. D. Die Stala der Berliner Miethssteuer ift: Wohnungen bis 200 Mt. zahlen nichts. über 200-400 M. zahlen 2 pet. bunden. 67 " " 400-600 600-800 800-1000 3 " " " 4 " " " 5. 81 " " 1000 m. zahlen 62/ s- pet. Zwei Wettende A. M. und B. Nr. 2. Hinterlegen Sie zunächst die Wettsumme. rnd werde materielle Unterstüßung verlangt. Mitteisch stellte Kampfmittel der Arbeiterfasse". In der Diskussion, an der sich Rofe Sigung feben Sonnabend nach Sent Sent 1. und 15. jeben den Antrag, diese Zeitung wird von den Organisationen über mehrere Kollegen betheiligten, erfolgte eine Anregung, die jeden lebten Sonnabend im Monat Sigung bei G. Seichnis, Königsbergernommen und kommen diese für die Fehlbeträge auf. Die Agitation namentlich unter den jüngeren Kollegen fraße 26. Privat- Theater- Gesellschaft Schiller, Sigung Abends 9 Ühr Kollegen Schmidt, Wunscheck und Jost erklärten sich mit energisch zu betreiben, sowie dieselben zum Abonnement bei Sinte, Buttbuferstr. 24. Nach der Sigung: Fidelitas. Privattheaterdem bisherigen Vorgehen einverstanden, sprachen sich aber gegen des Vorwärts" anzuhalten. Eine kurze Debatte entspinnt sich Gesellschaft Toni, Sonnabend 9% Uhr bei Buleger, Eminemünderstr. 144. den gestellten Antrag aus. Buchdrucker Massini glaubt über den Nutzen der Lokal- resp. Zentralisation. Unter Vereins- parueren is ertiner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. lnb 15. gleichfalls nicht, daß derselbe bei seiner Gewertſchaft Gegenliebe angelegenheiten her notes rep, Welt. Beisitzers ouer mit Damen. Gafle baben gutrit.- 3obemia, Sigung Connabend finden werde. Der Antrag Wittrisch wurde einstimmig abgelehnt. statt. Bezugnehmend auf einen Artikel in der Fachzeitung wird Gigung jeden Sonnabend 9 ühr im Restaurant F. Steuer, Weinstraße 22.Abend 9 Uhr bei Wolter, Schwedterstr. 17.- Rauchtlub Blaue Wolte II, Dann erfolgte die Bestätigung des Kollegen Medefint und der dem Vorstande anheimgegeben in nächster Zeit einen Vortrag Stattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Wuttke, Graudenzerstr. 2. Kollegin G. Langer als Bertrauenspersonen der Karton- über Anarchismus und Sozialismus auf die Tagesordnung zu Grünauerstraße 27.- Tambourverein uf, Sonnabends 9 Uhr bei Jakob, Stattlub Revolution, Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr bet Gerhardt, brauche. Für den Arbeitsnachweis wurde Schneider Kolege Kohn leitung und zur regen Betheiligung zu dem am Sonnabend, den Karl feßen. Nachdem der Vorsitzende zum Abonnement auf die Fach- Inselstr. 1. gewählt. In der Kartonfabrit und Friedländer hatten vier Kollegen die Arbeit niedergelegt 25. August, in den Arminhallen stattfindenden Sommerfest auf Kl. 9. Besógende ere velkomne. Danske Aviser findes i Lokalet. wegen Differenzen mit einer Arbeiterin. Obwohl nur einer gefordert hat, erfolgte Schluß der Versammlung. organisirt war, hat der Vorstand erfolgreich eingegriffen und sind die Differenzen beigelegt. Der Vorsitzende benutzte diefen Anlaß, Berufsgenossen tagte am 22. Auguft bei Breuer, Große alte, von Kart Marr und Friedrich Engels 1846 mitbegründete Eine öffentliche Versammlung der Löpfer und fammlung; reiche Bibliothek, Zeitungen, französischer Unterricht. er und die Angehörigen der Kartonbranche auf ihre Pflicht der Organi- Frankfurterstr. 74. Bor Eintritt in die Tagesordnung erging kommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach fehr die jo nöthige Erziehung und Schulung. Dem Kollegen Kollegen, der Annonce in der Bolts Beitung", lauf welcher fation gegenüber aufmerksam zu machen. Bis jetzt fehle noch durch den Kollegen Hoffmann die strenge Mahnung an die wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Byskowski wurden 30 M. und den Glasarbeitern 20 m. Unter Berufsgenossen nach Rostock verlangt werden, unter keinen Umftigung zugebilligt. Für den Morden ist bei kleinert, ständen Folge zu leisten, da sich die dortigen Kollegen im LohnMüller ſtr. 7a, eine neue Zahlstelle errichtet worden, in der Kampfe befinden. Nachdem sodann der Kollege Melzer erklärt Kollege Schellwath Sonnabends kassirt. Mittwoch, den hatte, feine, im Bericht der Nr. 189 des Vorwärts" wieder 29. b. M., findet Annenstr. 16 eine Bersammlung der Karton gegebene Behauptung, betreffend die Angelegenheit des Flaschenburgern find Mecklenburger. branche statt. Das Referat über die Ergebnisse der Statistik bierhändlers Franke, aufrecht zu erhalten, erstattete zu Punkt 1 wurde zurückgestellten mild sing nift Die Maler und Auftreicher hielten am Dienstag Abend Beisitzer, Bericht über die bisherige Thätigkeit des Gewerbegerichts. der Tagesordnung der Kollege Thieme, Gewerbegerichtseine gut besuchte Versammlung in den Arminhallen ab. Der Redner erblickte in dem häufigen Wechsel der Assessoren einen Vertrauensmann Liat führte Beschwerde, daß die Referenten, großen Uebelstand, dem vor allen Dingen abgeholfen werden müsse. vor allem die Abgeordneten, ihn fast jedesmal im Stich gelaffen; Als Kandidaten für die Gewerbegerichtswahl wurden hierauf die So habe der Genoffe Bogtherr, der Referent dieser Versammlung Kollegen Thieme, Haagen und Niemer, und als Ersatzsein sollte, ihm erst wieder am lesten Tage ablehnenden männer die Kollegen eel und David ernannt. Ueber den Bescheid zugehen lassen.- lieber Sozialreform und Gewerkschafts- folgenden Punkt der Tagesordnung:„ Unsere wirthschaftliche Lage A. S. Gin gerichtlicher Hausverkauf hebt den MiethsFewegung sprach sodann der Genosse Faber in einem längeren und die Fensterfrage", eröffnete der Kollege Lothar die Dis- Bertrag nicht ohne weiteres auf. Es kann jedoch der Käufer Vortrage, der von der Versammlung beifällig aufgenommen fuffion. Aus feinen Ausführungen ging hervor, daß zur Abwehr in der Art fündigen, daß der Mieths- Vertrag mit Ablauf des Vertrag nicht ohne weiteres auf. Es kann jedoch der Käufer wurde; Diskussion wurde nicht beliebt. Bei der Debatte über eines 10prozentigen Lohnabzuges und anderer eingerissener Miß- Quartals aufhört, das auf den Verkauf folgt. Hat er von die Aufstellung von Kandidaten zu dem Gewerbegericht bezeichnete stände in absehbarer Zeit ein Lohnkampf bevorsteht. Redner be diesem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht, so kann der Miether es Schröder als einen Misstand, der ev. schwere Schäden im dauert im Anschluß hieran das Nichtzustandekommen der an- erklären, daß er bereits mit Ablauf des Quartals räumen will, Gefolge haben könne, daß nicht Fachgenossen ausschließlich als gestrebten Wiedervereinigung mit den zentralorganisirten Kollegen. in dem der Verkauf stattgefunden hat. Ist dem Miether jedoch Beisitzer bei den einzelnen Streitfällen zugezogen würden; der Im Hinblick auf die Gleichgiltigkeit vieler Kollegen sowie auf die Redner wurde von Wenker und anderen dahin belehrt, daß beträchtliche Zahl der Indifferenten müsse er konstatiren, daß die nicht gekündigt, so hat er ein aus dem Verkauf hergeleitetes bei wichtigen Entscheidungen Fachleute fast regelmäßig als Organisation nicht die gewünschten Fortschritte gemacht habe. Kündigungsrecht nicht. Er bleibt an den alten Vertrag geBeisitzer resp. als Sachverständige fungirten. Als Kandidaten Schuld hieran sei die innere Uneinigkeit, durch welche wurden proklamirt: Wenter, Böhling und Schlag; in Versammlungen viele persönliche unliebsame Ersatzmänner find Nikolay und Gray.- Der Ver: Debatten hervorgerufen wurden, die die Kollegen ab trauensmann gab hierauf einen Ueberblick über seine halbschreckten. Dieser Fehler müsse für die Zukunft beseitigt werden. jährige Thätigteit. Erfolge seien fast überall durch die Werk Unbegreiflich sei es, daß Kollegen, die vordem in unseren Reihen ftättenorganisation erzielt worden; stattgefunden hätten eifrige Mitstreiter waren, in eine Art Zwischenmeisterthum ge34 Konferenzen und 10 öffentliche Versammlungen. Zwei Streifs, drängt, eine Schmutzkonkurrenz geschaffen haben, die selbst solche bei Bodenstein und Schmiz, seien geführt; der erstere habe mit Unternehmer, die den seinerzeit aufgestellten Lohntaris für bedem Siege der Arbeiter geendet. Berausgabt wären bei dem rechtigt anerkannten, dazu zwingt, die Arbeitslöhne zu drücken. felben 94,05 M., der letztere habe 69,20 m. gekostet. Die Ein In der letzten Vertrauensmänner- Sigung seien sich die Kollegen nahme stellt sich inkl. eines Bestandes von 73,75 M. auf dahin einig geworden, daß ein etwa ausbrechender Kampf nicht 957,49 M. Ausgabe 363,20 m. Bestand demnach 594,23 M. als partieller Streit aufzufassen sei. Ueberall ist für die HochDie Revisoren bestätigten die Richtigkeit des Borgeführten. Die haltung des Tarifs energisch einzutreten und den zur Kontrolle hierauf erfolgte Wahl hatte das Ergebniß, daß Link wieder beorderten Baudelegirten von jeder Abweichung sofort mit mit diesem Amt betraut wurde, als Revisoren wurden Nikolay, theilung zu machen. Der Lohnkampf dürfe jedoch nicht Gräz und Böhling gewählt. Die Sperre bei Sch mit von Der Unterstützungsfrage abhängig gemacht werden, wurde aus taktischen Rücksichten aufgehoben. Den Beschluß der sondern müsse vor allen Dingen auf Prinzipientreue beruhen. Versammlung bildete die Aufforderung des Vorsitzenden an die Beim Heranrücken des Herbstes sei auch die Fensterfrage wieder Anwesenden, jederzeit für die straffe Durchführung des Boykotts in den Vordergrund getreten, und haben die Kollegen darauf zu einzutreten. achten, daß vom 15. Oktober an wieder bei verglasten Fenstern Der deutsche Holzarbeiter- Verband( Bezirk SO.) hatte Debatte. Sodann wurde einstimmig folgende Resolution an gearbeitet wird. Hieran schloß sich eine recht rege, fachliche am 20. August eine Versammlung einberufen, in der Dr. Wurm genommen:„ Die Versammlung verpflichtet sich, dahin zu wirken, einen interessanten Vortrag über Augenkrankheiten hielt. Nach daß unser jezt bestehender Tarif überall eingehalten wird, und das Beantwortung einiger an den Referenten gerichteten Anfragen, bestehende Vertrauensmännersystem immer mehr ausgebaut werde, ging man zur Erledigung von Vereinsangelegenheiten über. Gin sie verpflichtet die gewählten Baudelegirten, den VertrauensAntrag, die Kollegen der Werkstatt von Mauf zur nächsten Vermänner- Sigungen regelmäßig beizunwohnen und dort alles zur trauensmänner- Sizung einzuladen, wird angenommen. Das Sprache zu bringen, was gegen die Innehaltung des Tarifs von Anzeiger" enthält einen Theil der von uns am 18. d. Mts. ge Louken. Der Ausschnitt aus dem Breslauer GeneralVerhalten der Kollegen in der Neumeyer'schen Pianofabrik wurde den Arbeitgebern unternommen wird. Betreffs der Fensterfrage brachten Dokumente über den Erb- und Burggrafen zu Dohna". recht cbfällig beurtheiligt, da die Genannten zu einer Feier, die beschließt die Versammlung, vom Montag, den 15. Oktober ab, Das Berliner Tageblatt" hat unsere Mittheilungen unter der in Tabbert's Waldschlößchen abgehalten wurde, nur boykottirtes wie in den Vorjahren, nicht ohue verglaste Fenster zu arbeiten. lügnerischen Behauptung, daß das Berliner Tageblatt" dieselben Bier getrunken haben. Die weitere Regelung dieser Angelegenheit bleibt den in dieser 20. Auguft eine Mitgliederversammlung ab. Nach Erledigung einem Antrage einmüthig zugestimmt, welcher besagt, daß die trages ab, auf dem das schiedsrichterliche Verfahren beruht. Der Holzarbeiter Verband( Bezirk Often) hielt am Beit einzuberufenden Versammlungen überlassen." Ferner wurde veröffentliche, am 19. d. M. nachgedruckt. F. S. Das hängt vom Inhalt des schiedsrichterlichen Ver. der Wahl zur Werkstatt- Kontrollkommission, in die die Kollegen Versammlung den Vorstand des Vereins beauftragt, die trages ab, auf dem das schiedsrichterliche Verfahren beruht. Brand, Boywitt, Reichnert, Förster, Felsch, Nitschke und Bertram Bohnkampf Angelegenheit in die Hand zu nehmen. Zum Sprechen Sie event. zwischen 12 und 1 Uhr vor. gewählt wurden, sprach Kollege Voltmann in einem inter Schluß erfolgte zu Bunft 4 der Tagesordnung die Bekanntessanten Vortrag über den Werth der Organisation. In der gabe, daß das Bauhandwerker- Kartell beschlossen habe, eine Diskussion nahmen einige Mitglieder das Wort, und wurde so- Agitations- Broschüre herauszugeben. Um diese recht inhaltreich dann zur regen Betheiligung an der Gewerbegerichts- Wahl auf- zu gestalten, mögen die Töpfer ebenfalls Material hierzu sammeln, hauptsächlich über Magistratsarbeiten. Das Material ist dem Der Verein deutscher Schuhmacher( Filiale 1) tagte am Bauhandwerker- Versammlung wurde den Anwesenden zu regem Arbeitsnachweisbureau einzureichen. Die in Kürze stattfindende 20. August. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Besuch empfohlen. Genossen Wilke über den Werth der Organisation. Die treffenden Ausführungen des Referenten wurden von der Ber- Friedrichsberg. Der hiesige Arbeiter- Bildungsverein hielt sammlung recht beifällig entgegengenommen. Es wird sodann bekannt gegeben, daß die kombinirte Versammlung der 3 Filialen, in der der Bericht über die Generalversammlung erfolgt, am 3. September stattfindet. Ferner ist am 8. September, bei Feindt, Weinstr. 11, ein gemüthliches Beisammensein arrangirt. gefordert. Der Verband deutscher Korbmacher( Filiale Berlin) hielt am 20. August eine gutbesuchte Versammlung ab, in der Die Urabstimmung in betreff des Anschlusses an den Holzarbeiter Verband vorgenommen wurde." Da die Versammlung noch immer denselben Standpunkt einnahm, wie vor einigen Monaten, so lehnte sie die Ginberufung einer General- Versammlung einstimmig ab. Die Agitations- Kommission berichtete dann über das Resultat der eingegangenen Fragebogen. Von bestimmten Forderungen mußte abgesehen werden, da die Betheiligung bei der Beantwortung der Fragebogen nicht den gewünschten Erfolg hatte. Einige in größeren Werkstätten arbeitenden Kollege scheinen es nicht für nöthig zu halten, in der Versammlung zu erscheinen. Gerade diese Kollegen schädigen die Bestrebungen der organisirten Arbeiter am meiſten. Von 140 ausgegebenen Fragebogen sind bis jetzt 59 beantwortet, zumeist von den bessergestellten Arbeitern. Die Löhne sind den heutigen Verhältnissen entsprechend, wenn man aber bedenkt, daß die Luxusarbeit immer mehr Saisonarbeit wird, und in der schlechten Zeit wochenlange Arbeitslosigkeit eintritt, so tommt man zu dem traurigen Ergebniß, daß der Durchschnittsverdienst eines Luxusarbeiters ein recht dürftiger ist. Bedauerlich ist es, daß von den 59 Kollegen nur 28 der Organisation angehören. Im Verschiedenen machte der Vorstand bekannt, daß der Streit der Bremer Kollegen beendet ist, mithin die Listen an den Vorstand zurückzugeben sind. B am 21. August eine Mitgliederversammlung ab, in der Genosse Blum in einem interessanten Vortrag über die Chartisten bewegung in England sprach. Ein Antrag des Genossen Otto Raasch, die Sängergruppe vom Bildungsverein zu trennen, fand einstimmige Annahme. Ferner wurde vom Vertrauens mann bekannt gemacht, daß am Sonntag, den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, die Kreisversammlung stattfindet. und am Nachmittag desselben Tages die Lassallefeier im Lokale des Herrn Asche abgehalten wird. : Rosenthalerstraße 38: Vortrag des Fri. Jda Altmann über:„ Die Grund Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 26. August, Vormittags 8 Uhr, fatte der Gemeinenaffe über Aberglauben. 10% Uhr Vormittags, ebendaselbst, Vortrag des Serrn Walded Manaffe uhr, Berfammlung bei Wienecke, Alte Jatobar. 83. Vortrag des Genossen Fachverein der Uhrmacher, Sonnabend, den 25. d. M., Abends Dr. Binn über: Die Basis des Nationalitätsprinzips. Tischlerverein. Heute Abend 9 Uhr, Melchiorstr. 15: Versammlung. bei Sommer, Grünftr. 21: Außergewöhnliche Sigung. Gefelliger Arbeiterverein Proletaria. Sonnabend, Abends 9 Uhr, Arbeiter Bildungsschule. 1 F. H. 96. Der Wirth geht vor. schriften nicht. Der Nachbar ist nicht verbunden, die unter seinem E. Für Schwarzpappeln bestehen besondere VorGrund und Boden fortlaufenden Wurzeln oder die über seine Gänge herüberhängenden Zweige eines fremden Baums zu dulden. Er kann diefelben wegbauen, muß das Holz aber dem Eigenthümer ausliefern. Wohnsitz genommen haben, so leben Sie bereits außer GüterW. Moabit. Wenn Sie in Berlin Ihren ersten ehelichen gemeinschaft. ist seit dem 31. Dezember 1893 Verjährung eingetreten, falls Sie 3. D. 38. Legen Sie Einspruch ein. Liegt Rauf vor, so nicht nach dem 31. Dezember 1891 die Forderung etwa ausdrücklich anerkannt hatten. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr vor. C.$. 5. 1. Wie es scheint: nein. 2. Ja. 3. Amtsgericht. sodann den Hut pfänden lassen. Ohne Klage dürfen Sie über M. T. Sie können lediglich Ihre Forderung einklagen und denselben nicht verfügen. Sie feit mindestens einem Jahre in dem Bezirk Wohnung oder W. S., Weimar. Sie sind zweifellos wahlberechtigt, wenn Beschäftigung haben. Ob Sie jetzt arbeitslos, ist ganz gleichgiltig. Sind Sie in die Liste eingetragen, so können Sie nicht am Wahltage zurückgewiesen werden. A. W. 34. Nein. " " zu tragen, dem sie durch Urtheil aufgelegt find, b. i. im allJ. D. 60. Die Kosten in einem Prozesse hat derjenige gemeinen der, der unterliegt. Ob ihm das Armenrecht bewilligt zu tragen, dem sie durch Urtheil aufgelegt sind, d. i. im allgemeinen der, der unterliegt. Ob ihm das Armenrecht bewilligt ist, ist gleichgiltig. Die Bewilligung des Armenrechts befreit nur vorläufig von Entrichtung der Gerichts- und eigenen Anwaltsfoften. R. K. Sie find im Irrthum; der Vorwärts" hat Laffaline" von Bolle nicht empfohlen, sondern nur im Inseratentheil die Buchhändler- Anzeige gebracht, genau so, wie er Hüte, Hofen, Stiefel-, Bier- 2c. Anzeigen( bringt. Ob die angezeigten Hosen c. allemal gut sind, haben wir nicht zu untersuchen;" deshalb erklärt die Redaktion auch an der Spize des Inseratentheils tagtäglich, daß sie für den Inseratentheil feine Verantwortung trage. Laffaline" tonnten wir schon um deswillen nicht empfehlen, weil es ein ganz ödes, in Sprache, Situationen und Charakteristik ebenfo langweiliges wie albernes Machwert ist, dessen Titel eine bloße Spekulation auf Parteigenossen zu sein scheint. Feuer entstanden, so hat er für keinen Schaden aufzukommen. A. W. 2. Ist ohne des Schlafburschen Schuld das Ist das Feuer seiner Fahrlässigkeit oder gar feinem Borsat ersetzen. zuzuschreiben, so hat er den vollen Werth der Sachen zu Besuchszeit Verein Schäftebranche. Sonnabend, den 25. August, bei Wernau, verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. Rosenthalerstr. 57: Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag des Genossen Altes und Neues Museum am Lustgarten. Besuchszeit täglich, mit inter. 2. Unsere Organisation in Zukunft. Ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-8 Uhr, in den Vergnügungsklub Oftend. Sonnabend, Abends 8 Uhr, bei Rudolf's, 6 Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis Krautstr. 6: Sigung und Tanz. Entree frei. 6 Uhr, Oftober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, medizinalverein). Sonnabend, den 25. August, Abends 9 Uhr, bei Feindt, gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-8 Uhr Kranken- und Unterstützungsverein der Tabakarbeiter( früher Dezember und Januar 12-8 Uhr( unentgeltlich). Die National= Weinfr. 11: Generalversammlung. ( Montags ausgenommen). Sonntage im April- September von 12 bis 2. und 4. Sonnabend im Monat, Abends, 6 Uhr, im März und Ottober 12-5 Uhr, Februar und November 12 bis 5-10% br: Stord Schule, Müllerstr. 179a, und Süd- Ost Schule, 4 Uhr, Januar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich). Waldemarstr. 14: Naturerkenntniß. 1. und 3. Sonnabend im Monat, Abends Museum, Prinz Albrechtstr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags Kunstgewerbe8-10% Uhr: Distutir- Uebungen. Bet allen Unterrichtsfächern werden neue ausgenommen) im Sommer von 9-3 Uhr, im Winter von 10-3 Uhr, Theilnehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Oktober und März 12-5 Uhr, Neumann, Fafewalkerfir. 3. Alle Menderungen im Vereinstalender find zu geltlich). Arbeiter- Sängerbund. Berlins und Umgegend. Vorsitzender Ad. November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( Unentrichten an Friedrich Kortum, Manteuffelftr. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends zeit wie im Kunstgewerbe- Museum( unentgeltlich).ygiene- Museum, Museum für öltertunde, Königgrägerstr. 120. Besuchs= 9-11 Uhr: Nebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Klosterstr. 35. Befuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. ußer Esmeralda, Tilsiterstraße 82 bet Hänicte. Grüne Eiche, Rirdorf, dem Dienstags und Freitags von 10-2 Uhr( unentgeltlich). Museum für Der Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und Sermannstr. 48, Gate Herrfurthfiraße, bei Heickaus. 2yrania, Lands: Naturkunde, Invalidenstr. 42. Besuchszeit Sonntags wie im RunftSanges Echo, Naunynftr. 86, bei gubeil. gewerbe- Museum. Außerdem Montags und Sonnabends von 11-8 Uhr. auf Holzplähen beschäftigten Arbeiter und Arberger Alice 166 bei Goebel. Glück zu, Pasewalterstr. 3 bei Neumann. Gesundbrunner Museum für deutsche Voltstrachten und Erzeugnisse des beiterinnen Deutschlands( Filiale N.) hielt am männerchor, Prinzen- Allee 10 bei Bergmann Männer- Gesang- ausgewerbes, Klosterftr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mittwochs 21. August eine Versammlung ab, in der Herr Joel in einem verein iederfranz in Brandenburg. a. 5. Savel, Mengert's Bolts- Don 11-2 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: Erwachsene 50 Pf., Kinder 25 Pf., interessanten Vortrag über die Urgeschichte der Menschheit sprach. garten, Bergstr. 6.- Gefangverein Sänger hain, Reichenbergerstr. 16, bei Vereine Gonntags 10 Pf. Reichs post- Museum, Leipzigerstr. 15. Ge= Deutsche Eiche II, Brandenburg a. d. Havel, Hauptstraße, öffnet Sonntags 12-2 Uhr, Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von Nach einer kurzen Diskussion gelangte hierauf die Abrechnung intel's Salon.- Frisch auf 1, Friedrichsberg, Rummelsburgerſtr. 23 bet 11-2 Uhr( unentgeltlich). Rathhaus, Königstraße. Geöffnet täglich vom Hauptvorstand zur Verlesung. Der Vorsigende empfiehlt Emil Neumann.- Sängerlust, Luckenwalde, Beeligerstr. 34 bei Otto außer Donnerstag und Freitag von 11-3 Uhr( unentgeltlich). Aussichtsthurm Männer- Gesangverein Fortschritt, Königsbergerstraße 28 50 Pf. Kunstausstellung des Vereins Berliner Künstler. sodann den Kollegen, ihre Beiträge zu entrichten, damit die Schulze bei Leichniß. Wilhelmstr. 92. Sonntags 11-2 Uhr, Wochentags 10-4 Uhr. 60 Pf. Entree. Bücher in Ordnung fommen. Die Ergänzung des Ausschusses Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Sternwarte, Endeplas 3a. Mittwochs und Sonnabends von 9 bis wird durch die Wahl des Kollegen Sauerzapf erledigt. Ueber Alle Buschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend 11 Uhr Vormittags. Urania, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. die Abhaltung des Stiftungsfestes entspinnt sich eine längere Gefelliger Verein Deutsche Eiche, Ritterstr. 97 bei Bauer. P. Gent, Adalbertstr. 95. Sonnabend: Invalidenftr. 57-62. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends. Theater Entree 60 Pf. Buschlag für Theater von 50 Pf. bis 2 M. Diskussion, die mit dem Beschluß endet, das Fest am 13. Oftober verein Aurelta, Mendelssohnftr. 9 bet Mierbe. Aquarium, 8itherffub Gemüth Schadowftr. 14. Geöffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem bei Reblik, Bergstr. 12, abzuhalten. Die nächste Mitglieder- iteit, Lindenstr. 105, Restaurant Bürgergarten. Nordklub Gesellig legten Sonntag im Monat 25 Pf. Caftan's Panoptitum, Friedrichversammlung findet am Mittwoch, den 19. September, statt. Der Leit Brentauer Allee 40, bet Drückter( jeden 2. u. 4. Sonnabend im Monat). Bf. Theaterverein effing, Blumenftr. 46. bei Tarmuschat( jeden 2. und Panoptikum Paifage. 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 Pf. Arbeitsnachweis und das Werkehrslokal ist Veteranenftr. 21 bei 4. Sonnabend). Panorama, Am Lehrter Bahnhof. Sonntags von 9-9 Uhr. Entree Gesong-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Turnverein Petersohn. 60 Pf. Neapel- Panorama am Bahnhof Thiergarten, zwei neue Fichte( Mitgl. d. Deutschen Arb.- Turnerb.) turnt heute: 1. Männer- Abth. Dioramen: Katakomben des Kapuzinertlosters zu Palermo und Vefuvausbruch 3. Männer- Abth. Boeckhitr. 21. Friedenfr. 37. 2. Lehrlings- Abth. Sonntags 25 Pf. Gintrittspreis. Das Panorama ist bis 17 Uhr Abends Gemischter Chor Gleichheit, Abends 9 Uhr, zu besichtigen. 3oologischer Garten, Lüßowufer. Sonntags taliterfir. 55-56. Zwinglistraße 6a im Reñaurant. Mitglieder werden daselbst auf 50 Pf. Borsig's Garten mit Palmenhaus, Alt- Moabit 85-86 genommen. Privat Theater und Vergnügungsverein Weiße Eintrittspreis 60 Pf. In der Freien Vereinigung der Gravenre und Bifeleure hielt am 21. Auguft Reichstage- Abg. Robert Schmidt einen beifällig aufgenommenen Vortrag über: Die Sofimann. find zu richten an: M 1 1 ftraße. Geöffnet 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 Warine: J. Jablonsky, Nannynr. 37 u. National- Theater, Gr. Frankfurterſtr. 132. Company, there with a Mtuna! 6. Reichstags- Wahlkreis. Atung! 3 Wohlthätigkeits- Vorstellung zum Besten der ausgesperrten Brauerei- Arbeiter arrangirt von der Freien Gemeinde zu Rixdorf und der Zentralkasse der deutschen Wagenbauer( Filiale Rixdorf). Zur Aufführung gelangt: Das Felt auf der Bastille. Kasseneröffnung 2 Uhr.- Anfang der Vorstellung 3 Uhr. Den Ueberschuß bekommen die ausgesperrten BrauereiArbeiter. Kein Riugbier. Die Pläge werden ausgelooft und wird für dieſes Billet ein anderes aus der Urne gezogen. Bis 3 Uhr müssen sämmtliche Billets einge laufen sein. Billets find zu haben in allen mit Plakaten belegten Geschäften und an der Kasse. 2471b Das Komitee. Achtung! Friedrichsberg. Achtung! Countag, den 26. August, im Lokale des Herrn Asche ( Fürsten Wolfgang), Landsberger Chauffee: Lassalle- Feier, bestehend in großem Vokal- und Instrumental- Konzert Abendtisch zu solid. Preisen. Ausschank des Münchener Brauhauses, sowie von ff. Weißbier u. Gräger Export. Empfehle mein Weiß- u. VairischBierlokal. 2391b Kein Ringbier! F. Schulz, Beuthstr. 3. Empf. den Genossen mein Weiß- u. Bairisch Bier- Lokal. Vereinszimmer mit Piano zu vergeben. 2446b G. Kaßner, Manteuffelſtr. 86 p. Treptow Ahrens Restaurant Eres Lokal an der Chauffer. ( Neue Krug- Allee).[ 477L Kein Ring bier. Kaffeekochen à Liter 60 Pf. Empfehle meinen Saal und Garten verehrt. Vereinen und Gesellschaften. Tanzsaal. 3 Kegelbahnen. Evora- Bräu Fürth- Nürnberg, Sonntag, den 26. August: Fußpartie nach Birkenwerder. ( Paradiesgarten, Burgemeister.) Sammelpunkt der Theilnehmer: Morgens 7 Uhr in Reinickendorf, Amendestraße 1. Fahrverbindung: Nordbahn( stündlich ein Zug). Zahlreiche Betheiligung wird erwartet. Um 11 hr Vormittags: 266/ 9* Feftrede zu Ehren Ferdinand Lassalle's. Freie Volksbühne. # = Die 1. und 2. Abtheilung ist geschlossen. Es sind noch Karten zur 3., 4., 5. und 6. Abtheilung zu haben in den Zahlstellen: H. Mehnert, Zigarren Handlung, Diedenhofenerstraße 3; M. Winkelmann, Norden: Ernst Beyer, Bigarren Handlung, Veteranenstraße 18; Zigarren- Handlung, Ackerstr. 153; Emil Diecke, Restaurateur, Lothringer Sandlung, Demminerfir. 62. Nordosten: Franz Niemeyer, Bigarren- Handftraße 67; A. Hinze, Zigarren- Handlung, Pankstr. 14a; Hermann Vogel, Bigarrenlung, Weberstraße 19; H. Mamlock( fr. Gumpel), Zigarren- Handlung, Barnimstraße 42. Osten: Max Kothe, Zigarren- Handlung, Koppenstr. 90; E. Böhl, Restaurateur, Frankfurter Allee 74; F. Wilke, Restaurateur, Andreasstr. 26. Südosten: E. Arndt, Zigarren- Handlung, Staligerstraße 107; C. Böhlert, Bigarren- Handlung, Mariannenstr. 5; M. Voss, Zigarren- Handlung, Köpnickerstraße 39a; H. Wolter, Zigarren- Handlung, Pücklerstr. 53. Süden: J. Gädicke, Bigarren Handlung, Gräfestr. 93; G. Schulz, Bigarren Handlung, Admiral= unter Leitung des Musikdirektors Herrn Heyden. Gesangs Vorträge, in vorzügl. Qualität empfiehlt in Ge- raße 40a; W. Börner, Bigarren Handlung, Ritterstr. 15; H. Baake, Buch 17 Litern an, auch ausgeführt von den Friedrichsberger Gesangvereinen Frohsinn, Frisch auf, binden von Freies Lied, und der Sängergruppe vom Arbeiter- Bildungsverein zu Flaschen. Friedrichsberg unter Leitung des Dirigenten Herrn Malmene. Festrede, gehalten vom Reichstagsabg. Arthur Stadthagen. Otto Linke, Lagerhof 3. Aufführung lebender Bilder. Telephon Amt III Nr. 404. in handlung, City- Passage, Dresdenerstraße 52/53. Südwesten: A. Ochs, Zigarren- Handlung, Lindenstr. 59; J. Windthorst, Zigarren- Handlung, Junker. straße 1; A. Laege, Restaurateur, Fürbringerstr. 22; Albert Böttger, BigarrenWesten: A. Faller, Restaurateur, Pallasstr. 16; C. Behrend, Restaurateur, Blumenthalstraße Nr. 5. Nordwesten( Moabit): F. Voss, BigarrenHandlung, Lübeckerstr. 8. Centrum: Albert Löwenberg, Bigarren- Handlung, Neue Scheithauer, Musitalien- Handlung, Rosenthalerstr. 64. Sandlung, Boſſenerftr. 21; F. Schröder, Zigarrenfabrikant, Kreuzbergſtr. 15. 256/17 Für Haushaltungen, Jm Saale gr. Ball. Anfang 4 Uhr. Entree 20 Pf. Jede Uhr 5466 L empfehle ich mein zu repariren und reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgebens nur 1 Mk. 50 Pfg.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Uhren, getragene Uhren von 5 M. an. Neue filb. Cylinder- Remontoirs, 6 Steine, von 14 M. an, do. 10 Steine, von 16 M. an, goldene Damen- Remontoirs, 14- Karat Gold v. 24 M. an. Gold- und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabrikpreisen E. Rothert& Stolz, Gefchäft: Andreasstr. 62. Uhrmacher. " [ 625L Weissbier zum Selbstabziehen, in kleinen Gebinden von 10 Ltr. an, frei ins Haus. Fernsprecher Amt Schöneberg Nr. 92, A. Seidler, Schöneberg, Sedanstr. 73-75 und 82, Berliner Weißbier: Brauerei. hee Schönhauſerſtr. 18; P. Horsch, Bigarren- Sandlung, Gipsstr. 5; Bruno Die alten Mitglieder werden hiermit ersucht, ihre Karten gegen neue einzutauschen, da in einigen Tagen alle 6 Abtheilungen gefüllt sein dürften. Laut Beschluß der Generalversammlung sind für jede Abtheilung nur 1100 Rarten ausgegeben worden. Der Vorstand der Freien Volksbühne. J. A.: Julius Türk. 271/7 Chausseestr. 78. Wohnungen Prenzlauer Auce 31,50 M. Vollk. schmerzi. Zahnziehen u. Nervtödten I'M. Sprechst. 8-7 Uhr. 21. 3 Stub., Küche zc. 223 Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr 22. Künstl. Zähne 3 M., Theilz. Plomben von Allee Achtung, Parteigenossen! Arbeiter, Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrensache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alle Gesuche um Aufnahme in diese Liste sind nicht an die Nedaktion oder Boykottkommission, sondern an die untenstehenden Adressen zu richten. An der Schleuse 12, R. Cwit, Adlerstr. 7, S. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. 34, W. Stamer. Claudiusstr. 19, Wendt. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtlebe. 4, W. Güldenstein. Dorotheenstr. 46, Rud. Urban. 87, G. Steinbrück. Fischerbrücke 11, G. Schulze. Fischerbrücke 22, E. Vetter. 14, A. Fabig. 25, Piel. Fischerftr. 3, Hoffmann. " 21, H. Jankowsky. 29, Laue. Französischestr. 6, Pätschte. Friedrichsgracht 16, Thierbach. 1, Jmmendorf. Friedrichstraße, Neue, 3, Merker. 5, H. Hahn. " 20, Reller. 1. Wahlkreis: Friedrichstraße, Neue, 44, Röllig. Krausenstr. 9, G. Langfeld, Bierverlag. I Poststr. 31, S. Michel. 63, Ede Rosenstraße, R. Jahp. 99, Goldmann. 18, H. Hensel. " " 55, E. Ruppert. 71, Zastrow. Grünstr. 13, P. Freiberg. " 21, Sommer. Holzgartenstt. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Jägerstr. 10, Triple. Kanonierstr. 9, Ecke Jägerstr., H. Bock. Kleine Kurstr. 10, Stobbe. Klopstockstr. 1, C. Bürger. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Griinstr. 20. Annenstr. 2, Anders. " 9, Prog. 12, Berndt. 42/43, Artner( City- Passage). 16, Ehrenberg. 23, Röhr. 29, Wezzerek. 37, Maliz. 26, Sariarte. Adalbertstr. 32, Knoll. 59, Schulz. 5, Geu. 40, Pfeil. Admiralstr. 9, Hennig. 26, Kraft. 33, Kierstein. 38, Heese. 18, Bergmann. 19, Köhler. 19a, Wringe. 21, Schnieber. 15, Lembke. 27, Püll. 38, Schönherr, Admirals Garten. 18b, Frangle. 18d; Bohm. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. 38, Pfigner. 39, Wendt. 99, Agenroth. " 56, Bierwagen. " " 85, Bonczek. Beuthstr. 3, Schuly. Bethanien- Ufer 7, Buhlte. Brigerstr. 34, Keil. 1, Müller. 47, Bohni. Brandenburgstr. 6, Beter. Brandenburgfir. 17a, Glaner. 33, Bacharowsky. 18, Götte. 56, Thiele. 74, Wolter. 1-2, Appe. Dresdenerstr. 40, Dorn. " 45, Maneke. 48, Freudenberg. 80, Britsch. 32, Stöpel. 63, Struck. 110, John. 38, Richter. 57, Böhm. 58, Werner. 79, Rosendorn. Elifabeth- Ufer 1, Geier. Engel- üfer 3, Jahn. 4a, Mize. D 10, Maluschte. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, C. Dullin. 10, E. Ladner. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. 18/14, G. Roplin. 10, D. Russow. Klosterfir. 83, Salzwedel. 1, Friz Berger. Lessingstr. 28( an der Brücke), Rickmann. Mohrenstr. 63/64, Goerte. Moltenmarkt 6, Haase. Molkenstr. 12, H. Gärtner. Oberwasserstr. 13, Fr. Bujanet. können sich melden bei Tripke, Jägerstr. 10. 3. Wahlkreis: Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber.| Neanderstr 5, Gehne. 7, Blume. 9, Rickeben. 61, Pasch. " 69, Lenz. 118, Garg. " 52, Voß. " F 55, Ehrenreich. " " 182, Schäfer. " 137, Beyer. " 20, Diege. " " 66, Lüneburg. " Inselstr. 1b, Weigt. Josephstr. 10, Günther. Kommandantenstr. 20, Armin- Hallen. 8, Quin. " " 10, Stettin. " 13, Albert. " 32, Arendt. " 16, S. Kreuzberger. 43, F. Schreiber. 58, R. Elteste. Kanonierstr. 26a, W. Borths. Sebastianstr. 1, Laude. 7, Schneider. " 8, Löstom. 50, Opazz. 47, Werkmann. " 77, Jestram. 26, Hübener. 81, Goglau. " " 63, Fint. " 72, Fergel. Seydelstr. 8, Passon. 12, Dewiß. " 13, Borchardt. 99, Wwe. Walter, 46, List. " 16, Bohnstengel. 20, Hinze. 53, Cholojewski( Kolonialwaaren- Händl.). Neuenburgerstr. 7, Döring. " 20, Sagen, Ohmgaffe da, Lehmann. Oranienstr. 85, Haupt. 109, Greiser. Prinzenstr. 78, Wipf. 84, Bickert. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. 21, Hartmann. 183, Kirschte. Simeonstr. 23, Flick. Staligerstr. 7, Schönemann. 11, Schwarzkopf. 147a, Weiland. Stallschreiberstr. 1-2, Reindel. 27, Schulz. 26, Meineke. 63, Schmidt. 37, Bülow. 29, Schöning. 11, Gooßens. 26, Jentsch. 21, Barnack( Zum Schwan). 12, Fründt. 52, Grundmann. Ritterstr. 41, Bodin. " 35, Voß. Köpnickerstr. 37, Peufert. 47, Lochow. " " 38 39, Kroth's Bierhaus. " " 31, Schulze. 32, Bathe. 52, Siebert. 48, Krause. 119, Lorenz. " " 10, Röppen. 54, Seppelt, jun. 70, Wabniz. " " 49, Wwe. Riedel. " 109a, Bödig. " 25, Püschel. 121a, Schöbel. 38, Barnick. " " " 45, Frau Schlickmann. 64, Riect,( Café Meyer). 126, Wahlstab. 83, Paul. " Rottbuser Ufer 57, Ringel. " 84, Raaz. Kürassierstr. 19, Laban. 86, Jäger. Louisen- Ufer 44, Rümrit. " 96, Moseler. 97, Grauer. " Matthieustr. 17, Koch( Bierverlag). Michaelkirchstr. 20, Korizky. Naunynstr. 45, Heyer. 49, Thieme. 212, Wodrig. 123, Stramm, " 54a, Diege. " 9a, Rameruner Gasthaus. 56, Pflanz. Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersky. 3, Kettner. " 14, Günther. Franzstr. 14, Lange. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. 34, Jwansti. Hollmannstr. 31, Lehmann. 9/10, Hartmann. 36, Marks. Jufelstr. 12, Herrmann. 1b, Krause. Jakobstr., Alte, 1 b, Stelzer. 46, Pannewitz. 72, Krieg. Rungestr. 28, Wernete. 16, Relm. Schmidtstr. 8, Seume. 3, Handtke. 4, Horst. " 11, Wölf. " 17, Fiegeck. 13, Wippler. 17, Werner. 43a, Krüger. Wallstr. 1. Dorn. 88a, Gutte. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 42, Grüßner. 36, Ruttulinsky. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Stalizerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. Diejenigen Gastwirthe, welche aufgeführt waren und ferner weitergeführt werden wollen, mögen sich nochmals bei den Unterzeichneten melden. ( Fortsehung in der dritten Beilage.) Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 3. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 197. Alexandrinenfir. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Hanke. Arndtstr. 34, E. Rothe. " 14, Ludwig. " 35, Hagenow. Barutherstr. 15, Thewald. 5, Haasel. Bärwaldstr. 51, Schröder. Bellealliancestr. 71, Raabe. 74, Riging. 84, H. Thiele. Bergmannstr. 95, Senft. ( Schenkendorf- E.) Nitschke. 101, Krämer. " Besselstr. 14, Hertel. Blumenthalftr. 5, Behrend. 6, Schirmer Blücherstr. 35, Danneberg. 16, Neufius. " Boeckhstr. 46, Adolf. Fichtestr. 3, Drews. Fidicinstr. 29, Bohn. Friedrichstr. 238, Haseloff. 234, Jarius. Friesenstr. 23, Otto. Sonnabend, den 25. Auguft 1894. 2. Wahlkreis: Friesen- u. Arndtstr.- Ecke, Löwendorf. Frobenstr. 39, Bocher. Fürbringerstr. 7, Grothe. 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 79, Schiefelbein. 107, Harms. Glöditschstr. 41, Hübner. Hafenhaide 50, Hjarup. Hedemannstr. 2( Keller), Diede. Heimstr. 21, Fischer. Hornstr. 11, Voß. Johanniterstr. 14, Gierke. " Kahlerstr. 5, Schulz. Kirchbachstr. 17, Scholz. Rochstr. 6, Schumacher. 20, Hube. 15, Schüßler. 56, Maitre. Königgrätzerstr. 103, A. Genth. Kommandantenstr. 88, Rahnert. Kottbuser Damm 33, Lindner. 24, Günter. 16/17, Roottamp. " " " " Markgrafenftr. 102, Gaß. Markgrafenstr. 75, Pose. " " 77, Schulz. 23, Neumann. 28, Trunz. Mittenwalderstr. 16, Imboff. " 33, Prüfer. 43, Briefe. Möckernstr. 126, Fr. Sontag. " 120, Löblich. 125, Sielesky. " 78, Bittner. " " 78, Hannemann. Morißstr. 9, Lindemann, Nostizstr. 12, Kyschki. 67, Wünsch. " 110, Dellmann. " " 70, Krüger. 62, Miersch. " " 75, Lieb. 68, Mißte. 41, Lehmann. " 93, Krause. 37, Lott. 29, Bengsch. " 61, Schaade, Bierverlag. 1, Jahn. " 44, Zimmermann. 8, Wichmann. 80, Blechmann. " 18/19, Sell. " " 38, Brämer. www.nute 82, Schütze. Krausenstr. 55, Ruppert. " 6, Conrad, Bierverlag. 59, Wesse. 42, Krebs. " 23, Paris. " 49, Bahlmann, " 33, Binner. " 12, Natusch. 43, Bartsch. " 21, Jacob. Gneisenaustr. 35, Roffe. Boppstr. 4, Karthun. " 5, Ungerberg. Bülowstr. 59, H. Werner, 70, Krüger. Chamisso- Platz 4, bloff. Culmstr. 36, Raumann. 27, Pluntfe. 16, W. Reiche. " " 71, Menzel. 73, Golg. " Göbenstr. 21, Rather. " 15, Zacharias. " 65, Richter. Gräfestr. 8, Schonheim. " 47, Freiwald. " " 31, P. Müller. " 115, Lange. " 34, Plög. " 25, Schuster. 37, Baum. 26, Haensel. " " " 34, G. Schulz. " 12, Land. 20a, Berger. 74, Ralmus. 569 68, Böfmann. " " " 9, Hoffmann. 5, E. Behrend. Kreuzbergstr. 12, Rothe. 32/33, Uhle. Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. 170, Lorenz. " Lindenstr. 2, Bohnsack. 11. Jahrg. Stegligerstr. 24, Fridmann. Steinmetstr. 5, Marsch. 57, Böttcher. Teltowerstr. 61, Rudel. 23, Engel. Tempelhofer Ufer 4( Ecke Lankwigstr.), Hans. " 18, Pohl. Gädike. " Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Renner. " 68, Erner. " 80, Feder. 7, Rosenthal. Urban, Ecke Jahnstraße, P. Schulz. Wartenburgstr. 16, Anders. Wasserthorstr. 5, Pulz. " 55, Schult. 51, Weiß. Wichmannstr. 16, Swade. Wilhelmstr. 16, Müller. " 48, Geier. " 121, Fischer. " Pallasstr. 16, Faller. Plan- Ufer 92a, Serrat. " 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger. 128, Karge. 88, Dumfe. Prinzenstr. 110, Ballwitz. 16, Wüstinger. 6, Henfel. Schleiermacherstr. 11, Neinaß. Schönebergerstr. 19, Hansen. Schönleinstr. 23, Hahn. 2, Zimmermann. 3a, Cunow. Willibald- Allegisstr. 10, Schulz. 15, Wotschke. Yorkstr. 48, Hoffmann. " 64, Paul. " 44a, W. Koch. " 37, Lindner. " 68, Kreuz. 3immerstr. 32, Wwe. Schröder. Grimmstr. 25, Aust. 31, Lehmann. 27, Giefe. " Dennewitzstr. 10, Schmitt. Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. " 28, Stobwasser. " 75, Landschulze. 76, Schulze. 35, Ziemke. Loewert. Großbeerenstr. 54, Weichert. " Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- M. 15, Bohsner. Hafenhaide 47, Reichelt, hinter Bohne's Garten. Linkfir. 9, Hanice. 27, Degner. Luckenwalderstr. 1, Stein. Süßowstr. 7, Appelt. 4, Hermann. " 33, Schaade. 10, Kruhl. " 28, Hensel. 3/4, Stiba. " 6, Kraag. " " 77, Ww. Jaech. Schüßenstr. 33, H. Otto. Schwerinstr. 2, Schimann. 38, Sauer. " " 62, Schaade. 9, Graffunder. " Magdeburger und Stegligerstr.- Ecke, Gottschalt. Solmsstr. 43, Rahn. 12, Mißfeld.jays 89, Engel. " Mansteinftr. 1, Scheffel. Mariendorferstr. 5, W. Grube. 22, Trinks. 44, Tränkler. Solmsstr., Barutherstr. Ecke, Razorke Stegliterstr. 50, Dobbert. 3offenerstr. 10, Lüdke. 6, Jahn. " 31, Baumann, " 32, Rofferdt. 6, Start. Jaap, Barutherstr. 22, mußte gestrichen werden, weil er die Kontrolle verweigerte. M Nast, Culmstr. 5, Krause, Dieffenbachstr. 59, Ott, Dieffenbachstr. 38, Menzel, Gneisenaustr. 71, Schlüter, Gneisenaustr. 80, Colas, Wilhelmstr. 122, Bernhard, Steinmetstr. 24, Rau, Mittenwalderstr. 39, Hofeloff, Mittenwalderstr. 28, Wetzel, Motstr. 14, Bengsch, Nostizstr. 29, Zimmermann, Nostizstr. 44, Woß, Schönleinstr. 26, Bachmann, Schönleinstr. 10, Tschentscher, Schönleinstr. 25, werden ersucht, ihre Beträge für die Veröffentlichung an H. Werner, Bülowstr. 59, zu begleichen. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. Drago 4. Wahlkreis( Südost): Adalbertstr. 74, Krüger. Grünauerstr. 27, Gehrhardt. Manteuffelstr. 53, Fürstenau. Pücklerstr. 49, Schumacher. 4, Herschleb. 30, Wolter. " 52a, Zornow. " " 12, Schulz. " Stalizerstr. 38, Neumann. 41, Holzz. 15, Leichert. " 6, Hübler. " 76, Gast. " 10, Ringel. 16, Schmidt. 1, Fellner. 65, Plebusch. " 7, Schalette. Sorauerstr. 9, Karl Felske. " 82, Pätsch. 10a, Gimmler. 49, Ehrhardt. " 53, Purbs. " 23, Gust. Schumann. 5, Geu. 8, Stehr. " " 25, Horn. 3, Arndt. " 4, W. Seefeldt. " " 7, Lenz. Cuvrystr. 25. Emil Grüning. 4, Wendt. " 27, Heider. 9, Kamphausen. 30, Rubiaczyk. Ratiborstr. 6, Grassow. Waldemarstr. 75, Ulrich. " 33, Karl Pfefferle. Rottbuser Ufer 45, Liepe. 16, Seidler. " 10, Fengler. Mariannenstr. 48, Gittler. " " 88, Klopsch, Bierverlag. Köpnickerstr. 181, Nizsche. 53, Neumann. " 18, Hahn. " 16, Tauchert. na " 29, Herrman. " 46, Schäßick. 175, Jonas. 16, Richter. Reichenbergerstr. 54, Scheyer. 62, Sommerfeld. " 48, Ließ. 191, Foge. " 2, Lange. 142, Schnell. 68, Bandel. " Dresdenerstr. 3, Strahle. " 181, Gläser. " 5, Ziegler. 145/146, Wallach. 18, Rachfal. 6a, Paul. 17, F. Habermann. " 149, Gumlich. " 15, Hieronymus. " Eisenbahnstr. 11, Garn. 171, Schmidt. 21, Raeding. " 154, Melzner. " 51, Heinze. " 10, Brien. 5, Klafti. 20a, Köppen. Mariannen- Platz 17, Wwe. Terpenowiß. " 157, Bergner. 60, Herr. 18, Jeske. 23, Wittwe Heine. 35, A. Semisch. Falckensteinsir. 5, Kümpfel. 145, Theer. 156, Grüttner. 26a, Seeburg. 23, Haunz. 22a, Beissert. 149, Stammert. " 12, Alexander. 160, Weiland. 11Wienerstr. 44, Schmidt. " 18, Wittwe Pietsch. 13, Stromeier. 170, Breyer. " 24, Tauschte. 50. Fechner. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. 133, Rube. " 54, Haus. 55, Schmidt. 7, Karpe. 56, Liebelt. " 56, Walter. 7, C. Trittelwig. 24, Schwarting. n 11, Dsw. Klopsch( Bier146, Bernhardt. " verleger). 176, Walter. " Muskauerstr. 14, H. Korneffel. 44, Meißner. Naunynstr. 8, Schönebeck. " 122, Brandt. " 118, Spindler. " 113a, A. Gasper. 74a, Hirseland. . 15, H. Bowiz. " " 190, Backhaus. 10, Mülsch. 110, Grimm. 30, Schulz. " " " 21, Stahnsdorf. Lausitzerstr. 11, Pezke. " 14, Schäfer. " 107, Ziehmann. 57a, Zierrath. 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 9, Wittwe Werner. 30, Lüdecke. 31, Schröder. " " 38, F. Schöps. " 35, Roßberg. 16, Schmidt. " " 106a, Lange. 37, Kuhn. " 34, Voigt. " 23, Niedrig. " 97, Dubig. " 83a, Engel. 27, Melior. " 27, R. Krüger( Bierver leger). " 44, Scholze. 31, Schulz. " " 98, Liebig. " " 13, Drischner. " 15, Gottschlich. " 65a, Mauff. " 100, Hübner. Forsterstr. 17, Dierberg. " 49, Busse. 78, Rohr. " " 16, Hoffmann. " 23, Segel. " 18, Liebsch. 50, Grande. " 77, Nitsch. 164, Schutsch. " 19, Krüger. " 23, Tilgner. 2. Scholz. " 74, Hautelmann. 128, Schmidt. " 34, Peister. " " 36, Scheel. 83, Köhn. " " 10, Bretsch. 49, Wucke. " Lausitzer Platz 2, Bieberstein. 86, Zubeil. " " 135, Zimmermann. " 37, Rug. 54, Urban. " 18, Werner. " " 88, Vogler. Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 57, Fricke. " 17, Hahn. 70, Mohr. Schlesischestr. 15, Segelet. " " 48, Franz Leuschner. Görligersir. 44, Seraphin. Liegniterftr. 18, Grubert. 36, Pohlandt. 88, W. Tancrée. 39, F. Ebel. " 40, Dhlendorf. Oppelnerfir. 18, G. Boden. " " 38, Paucks. " 91, Kind. 37, Volke. 35, Wanzlik. 33, Roblig. 2, Röhr. " 38, Wieck. " 41, Suckert. " " 21, M. Brandenburg. e " 99, Wagenschütz. 21, Spinnweg. 44, Steinicke, Meitmann 44, Rust. " 95, Wwe. Splitt. 3, Adam. " Nachf. 136, Beyer. " 32, Weber. " 33, W. Henkel. 37, Schröter. 42, Picht. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. " 18, Altmann. 45, Rode. " 43, Otto Baumann( Bierverleger). " " 9, Huschke. 5, Becker. " 4, Petit Jeans. " 20, Ernst Eckert. 46, Christians. " Oranienstr. 4, Tyra. " 9, Hanwig. 11, Baum. 13, Wendt. 50, Siewert. " 22, Karl Hubrich. " 180, Hoffmann. Staligerstr. 75, Otto Jost. 52, E. Vogel. " 24, Otto Schneider. 181, Bommersche Küche. 104, Winter. 27, Karl Rudo. 55, Utte( Ecle Oppelnerstraße). " 192, Gahl. 123, Spaar. Manteuffelstr. 9, Nowack. 19a, Hohn. 117, Dettke. " 74, Fietz. " " 58, Tolksdorf. 34, Bringmann. " 183, Cobin. 110, Bollag. " 61, Tschenscher. 86, Kaßner. " 176, Bezz. 29a, Frau Kaufmann. 72, Rudolf, Ecke Görliger 80, Sarnow. " 84, Redanz. Ufer. " 62, E. Wesenburg( Ecke " 56, Härtig. 24, Frau Erdmann. " 141, Schmidt. 59, Gerhardt. " 63, Paul. Lübbenerstraße). " 95, Schulze. " 197, Mohn. 65, Krause. " 65, Reschke. 63, W. Meyer. 57, Weidner. " 14a, Wolff. 69, Mahn. " " " " 60, Frau Schramm. 32, Gabbert. " 14, C. King u. Co. 18, Eichendorf. 124, Manzey. 65, Schulz. 59, Tschitschmann. " 22, Sauer. " 57, Kießling. Beughofstr. 21, C. Wolff. " 19, Denner. " 189, Heinze. 70a, Ruchta. " Görliger User 2, W. Fichte. 29, Krone. " 184, Acpler. 35, Schleue. " Glogauerstr. 30, Böhmer. 46, Liewald. 196, Weier. 125, Hübner. " " Grünauerstr. 3, Goltz. 51, Zawadzky. 23a, Buckow. 36, Knobel. " " " 3, Fähnrich. " 3, Walter, Kaufmann. " 6, Maas. " 8. Behlendorf. 5, Pfeiffer. 48, Stahl. Pücklerstr. 55, Schilling. 37, Petereit. 9, Thurley. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Zubeil, Naunynftr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görligerstr. 58, Trittelwitz, yalckensteinstr. 7. " " 86, Scheibe. " # 126, Ww. Jung. 133, Gold. " " 32, R. Weigmann. 73, E. Schulz. " 4, Decker. " 68, W. Röhl. " " 68, Königstedt. " 77, Thomsen. 7, Aysen.s " 36, Raftrow. " 44, G. Mettge. 52, Tollkühn. " 29, F. Clauß. " 39, Ww. Brandt. " 70, H. Stimmel. " 54, Gerg. " " Kleine, 9, Nachtigall. Alexanderfir. 25, W. Tieze. 27b, Behnte. 10, Gundlach. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplay 2, Wothe. Andreasstr. 26, Fr. Wilfe. 4. Wahlkreis( Dist): Gr. Frankfurterstr. 78, J. Bedarf. 87, Rutle. 39, Jost. Kl. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. Friedenstr. 59, Bipter. Holzmarktstr. 49, Wägner. 3, Deter. 37a, Dobberahn. 43, Adolf Bode. 31 mig oppline.8 Lichtenbergerstr. 20, Borchert. " 11, Teuber. 21, Heise. 17, Filig. Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Rebuferstr. 2, A. Jakob. Königsbergerstr. 1, Rahl. 5/6, Laskowski. 7, Reiche. 8, Geier. " 10, Dietrich. 18, Schubert. " 20, Ralfofen. 30, Billerbeck. 28, Leichniß. 5, A. Nemitz. Liebigstr. 43, Wwe. Strauß. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalski. Markgrafendamm, Reschke. Markusstr. 13, Müller. " 10, Schrade. 14, W. Zipke. Proskauerstr., Schneider. Raupachstr. 1, Rleine. 6, J. Palacz. " Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. 60, Fr. Bethge. 2, Rothert. 63, Hinz 64, Schulz. sol 45, Sameitat, mall 27, G. Herrmann. " 46, Bredschneider. " " " " " " 67, Behner. " 42, G. Meger. " 16, R. Stern. 63, Sommter. " 6, A. König. " 33, Wagner. 8, Kaiser. " " 56, Naetig. Barnimstr. 46, Steeger. 89, Dembitky. " 6, Spickermann. " 50, Franz Wiesegart. 97, Reichert. " " " 13, Schubert. " 31, S. Elsbols. Schillingstr. 28, Hausmann. " 3, Behmer. " 47, A. Seifert. 25, Nawrot. 30a, Roepnic. " " 22, Stawicki. 55, D. Hannemann. Roppenstr. 10, G. Seehaus. " 52, Gülde. 38, Jette. " Blumenstr. 3, Siejad. 58, Lindner. 47, W. Lorenz. " 12, A. Schmidt. 14, Marien. " " 13, Dohn. " 21, W. Oberschmidt. " 94, Wohlfahrt. " RI. Markusstr. 10, H. Gorn. " 24, H. Woitschack. " 23, F. Jonas. 69, Kirchner. " 24, Engel. " " 24, F. Refact. 75, Jante. " 28, M. Kürsten. 42, Förster. " 27a, Heidfeldt. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. " Marsiliusstr. 16, Zimmermann. Mehnerstr. 7, Brekke. Memelerstr. 4, Biedermann. 74, Schmidt. " 29, Haupt. 22, Weiß. " 8, Schülfe. " 88, Wiedemann. " 77, Dobberahn. 35, Nitschke. " " " " " 19, Winkelmann. " " 46, Aug. Tamoschat. " " 93, Grüßmacher. 55, Pause. 27, Witthuhu. " 69, Krause. 49, Ruppin. 52, Schumann. 52a, D. Kleinau. " 61, Vorwerk. 24, Wolff. " " 62, Wulff. " 2, Pietsch. " " 70, H. Telschow. 75, Sickel. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. 37, Lange. Fruchtstr. 21, Sonnabend. " " 49, Fr. Bemme. " " " 69, Fortong. 94, Warzecha. " 78, Reinebed. " 93, Arendt. " 5, Dahlweit. " " " 54, R. Wuttke. 25, K. Morig. " Krautstr. 4/5, Pilzecfer. 67, Albrecht's Ball- Salon. " " 52, Jauer. 47, Hallmann. 37, Marquardt. " 6. R. Rudolph. 63, Nötel. " " " 61, Zilpe. " 36, Infinger. 20, Göldner. " " " " 20, H. Bernicke. " 20, Zimmerling. 17, Schönfeld. " Mühlenstr. 49a, B. Stabernack. " 73, Fender. 68, Steppin. " " 41, Friedrich. 36, Kummer. 29, Musche. " Strausbergerstr. 12, 3immann. rec 6, A. Preuß. 52, Rarge. 34, R. Bach. T 23, Grunewald. Stralauer Plat 21, Roeste. 10/11, Boppe. Stralauer Thor 18, G. Müße. 26, H. Wilhelm. 24, Üefermann. 32, Beŋer. Thaerstr. 5, Lange. 61, Brzondka. Tilsiterstr. 79, Dertel. 5, D. Seefeld. 14,. V. Köhler. " 42, Henze. " 38, Pohl. " 31, Becker. " 72, K. Land. " 48, Ratke. " 45, Neumann. " Ecke Markusstr., Hilgener. 18, Wesner. " " 38, Wiesegart. 60 Desterreich. " Breslauerstr. 20a, O. Tißmärr. 9, Völz. 59, Advernat. " 13 52, Maaß. " 46, Lamprecht. 26, Grunow. " " 1, Fr. Engwicht. " " " 27, Schmidt. 60, Marquardt. " " 28, Büttner. Büschingstr. 5, A. Grunow. 16, Stanislaus. Fürstenwalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. 20, Huth. Gollnowstr. 28, Pesarra. " " 7, Jakob. " 21, Kopiack. " " 15, E. Wille. " " 33, Schäfer. Cotheniusstr. 13, Schwach. 1, Weber. Elbingerstr. 7, A. Vogel. 29/30, Albrecht. 20, Münzer. Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. " 22, G. Kind. 20, Mirschens. " 31, R. Körner. " 15, Dames.serie # " 10, R. Zingelmann. " 17, Bringmann. " 21, Koziack. 71 3, Wiegert. 15, Tublbrige. 16, Potin. 7, Wilke. Grüe: Weg 65, Mathes. Rüstriner- Platz 8, Alose, " 2, Stern. 9, A. Werner. Landsberger Allee 37, F. Bense. " " 27a, Lange. dens 156, Goebel. 44, B. Rolland, an der Kremser- Haltestelle. Pallisadenstr. 2, Schwarz. coind Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 8, Haseloff. 34, Krüger, 10, Krippehne. " 20, Scheffer. 22, Ww. Bartel. " 2, Riefewetter. 3a, Jakobi. " 35a, Böttcher. " 16, Theeß. 018, Jänicke. " 19, R. Oberstuck. 37, Blasig. Münchebergerstr. 28, Schmidt. Am Ostbahnhof 4, A. Förster. 7, E. Gehlow. " 19, M. Gallwig. " 2, Boderke. " 18, Mann. Feld- Restaurant Mauer, Wallner Theaterstr. 21, Buhahn. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. med 31, Thom. " " 11, Schröter. Weberstr. 10, F. Schulze. G " 34, Lehmann. 45, E. Berlin. " " 64, Siering. " " 66, G. Spieckermann. " 13, H. Müller. 15, A. Rezke. " " 26, Wwe. Fellenberg. 76, Renner. " " 82, Hanicke. " " 26/27, Orlowski. 28, Homuth. 90, Bengler. 105, Görner, " " 55, P. Winkler. 106, Beckmann. " " 63, Heisig. Langeftr. 1, Milzewski. 68, Marsch. " " Feldrestaurant Obst, Kamerun. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 65, R. Lange. Frankfurter Allee 74, G. Böhl. 83, Menzel. 24, Jeratsch. " " 70, Bergholz. 33, D. Friese. 65, E. Nabge. 66, Geier. 6, Rose. 8, Bauda. 41, P. Meyer. Weidenweg 78, Blaar. 109, H. Striegel. 54, Wwe. Becker. 75, Rose. 93, Scholz. " " " 110, G. Brolius. 64, Ghrbar. 84, Holzmann. 95, Horn. " " " 47, Adler. 65, G. Tempel. 93, Üllrich. 81, Quensel. " " " " 90, D. Zabel. " 122, Br. Friedrich. 90, Wittchen. 83, Rahl. 12, Fehlow. " " " 31, Werner. 25, G. Mönke. " " 91, F. Ahrensdorf. 88, A. Hein. 79, Holland. " " " 56, Burrmann. 6. Suchland. 94, G. Eckert. 34, Rechbeer. 14, Schmidt. hindindi " " " " 142, Otto. 61, Altmann. 105, Schwart. 52, Talarek. .5, Altmann. " " " " " 64, Möbus. 38, C. Scherz. 35, Meier. 47, Arndt. 27/28, Klawunde. " " M 181, Liebenow. into Gubenerstr. 12, G. Buchmann. " 28, Stelz. 58, Wwe. Böthelt. " 181, Junge. 17, Bath. 44, C. Bofahl. " " 76, Schramm. U " 48, Schulz.di 145, Gottwald. 60, Zienice. " 70, Völzmann. straße, Bey. " " 7, Wegner. " 102, Frau Stegal. " 10, Hartong. Langenbedftr. 9, Rownic. Petersburgerstr. 80, Ecke ZorndorferPosenerstr. 5, Rockendorf. Weinstr. 14, Wartenberg. 28, Späth. " " 11, Feind. 13, Hoffmann. " Gr. Frankfurterstr. 20, Klages. " 53, Wwe. Hildebrand. " 4, Fechtmeier. 14, Wieste. " Lichtenbergerstr. 16, K. Bolzmann. 29, R. Meyer. " 22, Heise. " 10, Sühn. " " 20, Drtel. 22, Steuer. " " 29, E. Hanold. 18, Harmuth. 44, Seiler. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. " 44a, Distowski. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Artilleriefir. 4, Großmann. Auguststr. 65, Wels. " 26b, M. Schönburg. 88, Braft. Chariteestr. 3, Brunsch. Tempel, Langestr. 65. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. 46, König. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 32, Kamlowsti. Gipsstr. 16, Blaurock. " 3, Politt. 10, Salbach. " " 28, Fr. Krüger. 19b, Borck. " Georgenkirchstr. 19, Blümke. 25, Klautsch. 48, Tuscher. 26, Deutschmann. Gollnowfir. 48, Tuscher. Greifswalderstr. 13, Dahlström. " " Zabel, Frankfurter Allee 90. können sich melden bei Borndorferstr. 3, Möller. " 17, Hoffmann. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 5. Wahlkreis: 210, Achhillis. 207, Bibach, Gasthof. 85, Bartel. Grenadierstr. 19, Winkler. 38, Stolle. 50/51, Lange. Hamburgerstr., Große, 40, M. Rieck. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. 18, Effenberg. 8, Wachsmuth. Johannisstr. 15, Gründer. 12, W. Wieschendorf. Seibelstr. 40, Gelfert. " Am Königsgraben 13, Roziack. Neue Königstr. 11, Schüler. 19, Helbig. 60, Glafen. 78, Giersdorf. Roppenplatz 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. 41, Weber. " Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. " # 13, Weigmann( Grünframgeschäft). " 1, Ecke Gollnowstraße, Weczereck. Linienstr. 71, Meinicke. " 29, Waßmann. " Linienstr. 15, Saagen.( Parterre.) 17, Steinlein, Räucherwaaren- Handlung. Lothringerstr. 67, G. Diefe. 68, Ph. Koplin. Louisenstr. 60, Brefjel. 5, Schmidt. " 31b, Kahl. Marienstr. 15, Mogge. 18a, Dittmann. Marienburgerstr. 23, Appler. " 35, Marquardt. 5, Laube. Meyer beerstr. 5, Neufert. 9, Stolpe. Mulachstr. 35, Schlüter. 20, C. Tetzlaff, Grünfram- Oranienburgerstr. 11, Zirkler. geschäft. 83, Kröning. Diejenigen Schaufwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Prenzlauerftr. 58, Qug. " 22, Hänßgen. 37, Nadoll. 18, Hoffomann. Rosenthalerstr. 13, Bobert. 57, Wernau. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Alte Schönhauserstr. 7/8, Klößer. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. 26/27, Wirth. Spandauer Brücke 4-5, Ece An der Stadtbahn, Karl Rosenfeld. Steinftr. 17, Schünemann. 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 4, Klose. 5, Deicke. Ziegelstr. 24, H. Leister. Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. 6. Wahlkreis: Rosenthaler- Vorstadt. Bernauerstr. 95, Strauß. 35, Vogel. Brunnenstr. 101, Adler. 127, Pengel. " Antlamerstr. 32, Schibilski. Brunnenstr. 71, Dittmann. " 52, Raschke. " 33, F. Kreuzer. 81, Schirmer. 44, Schayer. " " 34, Fischer. " 43, Ende. 96, Werner. " 59, Schulze. " " 55, Olböter. Demmiinerstr. 15, Wiemer. " 7, Bralow. 61, Schmäfchke. 43, Wien. " 50, Schmidt. " 60, Lärm. " 60, Scheinemann. " " 37, Franz. 12, Ulbrich. 89, Gniß. " " Bernauerstr. 13, Buste. 106, Gaster. 88a, Hildebrandt. 100, Herfort. " " 91, Scholz. 125, Richter. " " 50, Roswig. 160, Rieger. " " 47b, Hoffmann, 113, Schlottte. " 47c, Simonis. " 49, J. Nischer. 12, H. Werner. 73, Rojendorn. Eberswalderstr. 16, Mierke. Elisabethkirchstr. 18, Wizel. 11, Heise. " Elsasserstr. 11, Naday. 29, Eichendorf. Fürstenbergerstr. 10, Piefferle. 1, Kerinnis. Fürstenbergerstr. 2, Nühle. " " 5, Gabbert. 14, Schorsch. Granseerstr. 8, Stabenow. Griebenowstr. 6, Winkler. Hussitenstr. 67, Gule. 25, Jonscher. 43, Kraz. 12, Wendt. 26, Karrl. 21, Kirstein. 28, Juleiber. 18, Greiner. 73, Neumann. 59, Reil. Puttbuferstr. 25, Manste. nast Puttbuferstr. 24, Lincke. 30, Reimann. " " 42, Rehang. " 45, Hermann. 35, Treuter. " " 83, Hennig. " 32, Görice. " 19, Schupke. Buttbuser- u. Rammlerstr.- Ecke, Schultze Rammlerstr. 33, Drews. 36, Bademach. Rheinsbergerstr. 66, Walter. " 34, Haeger. 51, Preez. 41, Lieg. 42, Chlich. 39, Ludwig. Melanchtonstr. 24, Freiwaldt. Perlebergerftr. 8, Schentte. dia 28, Hermerschmidt. to 6, Geppert. 40, Nürnberg. Ruppinerjir. 1, Märtner. Pappel- Allee 109, Häsner. wo " 36, Brasse. 108a, Rulite. " 42, Rabe. " " 3/4, Meinhardt, " 43, Schefchant, " 105, Bosselt. 109, Ullrich. " " 29, Glomp. " 26, Lenhardt. supe " " 129', Schulz. 24, Ruappe. 106, Winkler. " 83, Rlippenstein. " 101, Spicale. fund Borsigstr. 9, Kasper. " 25, Völkel. " " 40, Pereaux, Rügenerstr. 20, Brüßhaver. 15, Rruhl. Ed 23, Rambow. 13, Grunow. Schwedterstr. 227, Abraham. midi# 88, Liette.info 44, Walter, 228, Beier. 49, Arndt. ey 36a, Maier. Stralsunderstr. 36, Werner, 19, Lehn. 5, Wraße. 12 remod 35, Schulze. " 219, Lehmann. " 215, Brandt. 21, Langer. 71, Klein. " 237, Neugebauer. " 83, Rieder. " 224, Achsel. " 98, Grebing. " " o232, Freund. 115, Michel. " " 87, Zichi. 30, Satler. J " " 47, Rudolf. " " 230/31, Paliga. " 102, Briefe. " 34, Pöle. Rykejir. 24, Hing. " " 41, Trebesius. 61, Roschinski. " 21, Geller. 13, Walter. Streligerstr. 22, Kormann. " 29, Sterlo. 6, Otter. " " " 38, Blankenburg. 64, Reuter. " " 48, Henoch. 34, Bödel. " 7, Röhr. Swinemünderstr. 136, Muheblume. " 20, Geite. 45, Renter. 38/34, Hendrick. Saarbrüderstr. 11, Donath. 81, Matthes. Schönhauser Allee 135, Musold. 133a, Müller. " " " 29, Hemmerling. 106, Schmidt. Gde Stargardterstraße, Maiwald. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. 26, Riedel. Boyenstr. 16, Dierberg. 208, F. Grüßmacher. Burgsdorfftr. 18, Pflug. Chausseestr. 64, Peitsch. 18, Köhn. " 24, Renz. " Bergstr. 60, Silgenfeld. 43, Görner. Bernauerstr. 103, Jungnic. " " Müllerstr. 24, Schaar. " 25, Bont. 107b, Berger. 3a, Raeder. Havelbergerstr. 37, Perschte. Jagowstr. 23, Langhoff. 16, Drendel.d Kalwinstr. 11, Köhler. Kirchstr. 5, Fürstenberg. Lehrtersir. 52, Blacheyti. 54, Feind. 48a, Bierath. Lübeckerstr. 27, Meier. 162a, Kühnel. 32a, Dreßler. 38, Sensel. " 156d, Leffing. 35, Herzter. 27, Ecfe Tiefstr., Jentsch. 11a, Gerlach. 42, Duste. 8, Lindemann. disbag " Nordhafen 7, Bielte. 48, Gerlach. Pantstr. Ecke Weddingstr., Pohland. " 19, Seise. " 40, Gieshoit. 3b, Schmidt. " " 48, Fiedler, i. B. Menzel. 52, Biems. " 27, Grühmacher. " 32d, Zimrect. " " " 17, Werner. " 120, Gnadt. 49. Boschke, 47, Schwan. Pasewalkerstr. 3, Neumann. 1, Blum. 56, Eingang Liesenstraße, Plantagenstr. 13, Jente. Riegel. 67, Schumann. 24, Rentler. " 95, Zintlow. 45, Kürbis. " 2e, Gandt. " 57, Hecht. 8, Röder. " " 17, Förster. Dalldorferstr. 2, Demaschot. 2 Eichendorffstr. 21, Vogler. Feldstr. 7, Jungherr. 12, Schäfer.lo Fennstr. 2, Wiesener. " 28b, Wilfe. Berleberger- u. Lübeckerstr.- Ecke, Bugge. Brig walkerstr. 14, Glauſe. Rathenowerstr. 81, Schönemann. 58, Schroback. Rostockerstr. 22, Preppermann. Pflugstr. 16, Dudeck. 8, Mazenthe. 46, Ullrich. " 12, Kloß. 44, Handle. 39/40, Tischer. " 12, Nigbur. " " " Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pafche. Reinidendorferstr. 58, Schütt. 1, Leben. 15, Böhm. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14, Bienert. Stendalerstr. 6, Dürre. 5,( Bierverlag). Stephanstr. 65, Lobbihn. 11, Kühl. " " 20, Müller. " 25, Litkom. " 47, Gräf. " 36, Glag. 53, Herzog. " 39, Bolg. Siemensstr. 17, Viet. " " 46a, Klippenstein. 55, Rusch. " 7, Schöps. " 57b, Meier. " " 23, Krüger. 42, Ballmüller. " " 64b, Heckendorf. 7a, Quart. " " 2a, Hof, Schulze. 28, Sofath. " Stromstr. 28, Lange. 34, Hollmach. 5, Wendt, Thurmstr. 63, Goßann. 84, Holzbächer. 65, Gädefe. 125, Müller. " 48a, Falfenhan. " " " 51, Maier. " 35, Vierath. 13, Bohrmann, 12a, Lorenz.. " 128, Kelle. 17, Thetmeyer. 152, Lorenz. " " hin 29, Dobrijk. " 56, Paul Kringel. " 5, Krüger. 22043 6, Meißner. " 49, Sammler. 101 53, G. Schensch. " 10, Buchwald. " " " 140, Holm. 49a, Seidel. " " " 55, Schmidt. 1960, Walter. 70, Bechstein. " 136, Gustav Grohn. " 1040, Behnfeld. 51, Schulze. " 13, Sterzing. " 14, Rückforth. 17, Gaede. " 1 elda: 70, Schebera. " " Ruheplastr. 28, Schoch. Scharnhorststr. 87, Obst. Schulstr. 24, Nagel. 21, Dittmann. 104, Krech. " " 32, Leppert. 48, Reppin. 2962, Jantowšti. to 15, Zinnow. du 72, Söjte. 144, Buleger. Usedomfir. 5, Leibolt. anio 9, Linte. Veteranenstr. 4, Geisler. 46, Höhne. 2756 68, D. Schulze. » 120, M. Walter. 156, Bäthge. 80, Liefenburg. Schliemannstr. 2, Böhme. " " " 33, Schulz. " 29, Wedding- Kasino. 61, Bolle. " 64, Schmidt. 79, C. Ebel. " 44, Probst. 50, Reinhard. 58, Werner, # " 47, Gronau. " Tib 114, Seifing. 72, Döring. " 56, Madler. " " 25, Henze. 58, Bullack. " " 38, Schiergott. Gartenstr. 173, Schirdewahn. 48, Lehmann. " " 164, Stege. 77, Brückner. " 48, Krüger. " 40a, Pflug. " 64, Gnifke. 74, Kaden. Waldenserstr. 18/19, Mente. 14, Rien. 24, Hahn. Waldstr. 5, Schulz. " 57, Fabra. 43, Brunn. " 27a, Bluhm.quitos 64, May Behr. 62, Dambeck. 58, Kinzel. 70, Bornholz. " 240, Krüger. Stargarderstr. 6, Jäger. 81, Dahle. irax 19, Buhle. 18, Schulz. " 19, G. Röster. " 21, Petersohn. 20, Schröter. " " 19, Biring. eo 18, Rummel. " Wollinerstr. 3, Bieste. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. " 46, Stut. 5, Schröder. " " 70, Schulz. " 14, E. Wegen. 28, Muchow. " " " 163, Langner. " 1, Wollgast. 52, Winzer. " 36, Sperling. old 267, Kornetky. 16, Ebert. " " 27, Hoffmeister. 62, Schmidt. Zionskirchplatz 5, Trill. Bionstirchstr. 40, Rogge. " Schönhauser Vorstadt. Straßburgerstr. 18, Engel. 58, Hannemann. Straße 15, Nr. 4, Baumann. Tresdowftr. 55, Buggenhagen. Gerichtstr. 19, Bahr. " 39, Schulze. 152, Marten. 52, Müller. 165, Merkelmann. 45, Lappe. W 84, Schulz. 153, Pusch. o 50, Strohmeier. 78, Köhler. Schwarzkopffftr. 6, Glade. Seeftr. 25, Mandel. 40, Thimm. Sellerstr. 14, Theil. 11, Tesch. 5, Trenter. Teglerstr. 26, Bräseke. 55, Geisler. Tiedtstr. 20, Snorn. Triftstr. 2, Ghling. " 1, Stenzel. " 40b, Schmiege. la, Kloß. Uferstr. 14a, Liepke. Weddingstr. 8, Ignatius. 58, Schlecht. 57, Schlettner. Wilsnackerstr. 34, Römer. 54, Mönch. Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliste. 16, Rüdloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. " " 23, Franz Walter. " 47/48, R. Runisch. " 13, P. Wieland. 8b, Maulhard. 86, Mathies. " " 8, Häder. " 15, Nimfcheck. 9, Malkowski. 4, Rose. " 12, G. Kranz. 7, Reimann. 28, Ries. Wiesenstr. 39, Schröder. 62, Bannier. " 29a, Bastian. 30, Büttner. 61, Krause. " 21, Teschner. Angermünderstr. 12, Natuschke. 4, Bohny. " 29a, Peters. 79, Lorenz. " 30, Rykestr. Ecke, Bartow 27 " 32, Jacob. 75, Berendt. 60, Rostalsti, " " Belforterstr. 15, Schneider. " 54, Zetanz. 2, Lenz. 17, Ból. " " 13, Eichelmann. " 27, Thie. " " 21, Ganib. " 45, Eichner. 4, Goehrt. 43, Schütte. " Ererzierstr. 3a, Schoppe. 24, Schmidt. 34, Paul. " 10, König. Buchholzerstr. 3, Berndt. egen 1, Schmidt. dix 6, Wegner. by wait Chorinersir. 30, Grunert. Templinerstr. 7, Veicke. Weinbergsweg 15c, Krusche. " Weißenburgerstr. 67, Kulisch. Grenzstr. 4, Tauschel. 12, Weber. " 10, Leschner.durbantics " 6, Blank. " Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. 2, Bösche. 3 25, Mielke. " " 21, Went. " " 11, Heufterberg. 62/63, Rahn. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. 6, Gustav Völsch. 86, Giebel. Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. 4, Riedel. Buttmannstr. 2, Hobein. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. " 12, Aug. Treite. 22, Gust. Tust. Gleimstr. 19, Horn. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. 18, E. Rosse. 16, Neubauer. 29, Schüler. " " " 35, Kaasch. " 60, Schnelle. " Wörtherstr. 39, Buchholz. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Hermsdorferstr. 4, Großfurt. Hochstr. 32a, Wilfe. Wöhlertstr. 20, Zum Alten Globus. " 9, Th. Schmidt. 39, Anton Müller. " 13, Hingst. on Moabit. 11, Purrmann. 56, Roch. 55, Engler. Roloniestr. 148, A. Di Dio. 45, Moll. " 55, Hobeck. " 53, Ruhl. " 27, Baete. 19, Schmidt. " 33, Jost. " " 77, Flesch. " 15, Zimmermann. 38, Hodde. " Cremmenerstr. 8, Welleroth. " Ede Weißenburgerstraße, 43, Müller. Alt- Moabit 51, Engel. 40, Mehnert. " " 5, Polfehn. Schüler. Neue Hochstr: 30, Kerber. " 53, Schäfer. " 94, Rieding. 1, Mathies. Tanzigerstr. 84, Bläschte. 36, Franz. 19, Liese. 49, Thomas, 40, Gericke. " " 35, G. Pusch. 39, Blöhs. 77, Roch. " " Banfftr. 32b, Th. Herzog. 12, Schwandt. " 20, Ed. Krätge. " " " " " " " 44, Lenz. 17, Hugo Kellermann. 8, Ruske. 3, Seifert. 24, Bannier. Dunckerstr. 7, Steinbach. 7, Mützelburg. 4, Köhler. Eberswalderstr. 3, Georgi Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. 11, Krone. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Acerfir. 93, Mohrmann. 36, Knappe. Kesselstr. 42, Horndorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Kolbergerstr. 2, Steffens. 29, Wolter. 98, Peter. " 14, Schubbert. 26, Klietscher. " Alt- Moabit u. Gozkowskystraßen- Ecke, " 22, Georgi/ Schulz. 18, Lage. Neubauer. " " star 31, Mothes. 31, Rollmann. " Beusselstr. 24, Rosenthol. " 32a, Grunert. 51, Lachmann. " " " 62, Nietz. 50, Kramm. " 68, Bortenhagen. 77, Pieper. 71, Gohlte. 152, Stiefel. 23, Pape. " 76, Ohlsen. " 125, Dierberg. " 28, Frig. " 19, Stoppert. 24a, A. Böhlicke. Brinzen- Allee 14, Regler. 10, Bergmann. sto 21, Wolfram. Sep25, Werschte. 30, Thenee. 6, Roll. " 66, Fischer. 81, Dengler. # 49, Giebeler. 1. Wiesenstr.- Ecke, Schultze. 65, Kirsten. 34, Voigt. 64, Stärke. " " Röslinerstr. 9, Nuß. 11, Brosy. 46, Orlowsky. 150, Gundlach. 16, Müller. " " Franfectifir. 12, Grobler, 11, Köhler. 11, Goyte. 17, Grebsé. " 47, Schneider. 8, Helmuth. 59, Borawski. 3. Peters. 15, Schulz. " " " 49, R. Machut. 110, Rühle. Lehrterstr. 48c, Rawitzke. 57, Caspari. 67, Conrath. 68, Albühr. " 70, Schramm. " 90, Kupsch. 35, Zimmer. 89, Sommer. 38, Heusler. " " 1850, Kuhlmey. 51, Eckelt. Liebenwalderstr. 43, Wagener. " " 41, Machenhammer. " 6, Rufe. 131, Minoner. 20, Scholz. " 75, Jackel. " " Hagenauerstr. 3, A. Schulz. 5, Rascha. Hochmeisterstr. 13, Peschel. 25, Harm. 50189 Kajianien- Allee 94, Dannenberg. 90, Thomas. 35, Schämel. 28, Krüger. " " " 48, Rothacker. 39, Albrecht. aflow " " Birkensir. 28, Kluge. " 63, Mehlich, " 27, Burmann. 58, Martin. " Residenzstr. 9, Engler. Sandstr. 1 b, Luz. 1c, Gleiße. 17, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. 81, Schreiber. " " 34, Walter. " 55, Dohan. " 109, Menzel. Liesenstr. 4, Sutter. 24, Gebauer. " 11, Augustin. 117, Gäger. " 45, A. Scholz. Adolfstr. 12, Krüger. " 62, Lüder. " 3, Diering. 15, Trenn. Lothringerfir. 41, Brüß. 15, Lehmann.nntje " 67, Diete. " " 28/29, Hasse. Meterstr. 26, Wartenberg. bon Antonstr. 1, Engel. 2, Reichenbach. od m " 18, Michael. # 5, Helterhoff. " 9, Huth. " " 19, Gruhn. Bergstr. 72, Frost. 42, Wolfsschlucht. 36, Galle. " Oberbergerstr. 28, Winderlich. 34, Salzmann. " " 34, Bleyer. 47, Heinke. 20, Andrasch. 10, Merter. " 7, Reichert. " " 10, Bergmann. 12a, Schonnagel. 23a, Laft. Haidestr. 31, Ostermann. 53, Aßmann. Havelbergerstr. 7, Rasch. B 32, Daase. " 14, Zibbel. Giesholt, Boyenstr. 40. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Augustin, Kastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 7a. Hermerschmidt, Berlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannstr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33. Marten, Gartenstr. 152. Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel. Grenzstr. 4. 5, Heiser. Linarstr. 3, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachse. 15, Bölke. 20, Mathiae. 25, Friedrich. Lothringerfir. 15, Lehmann. Maystr. 11, Schröder. Müllerstr. 8, Gleinert. 159a, Krawczack. Bremerstr. 46, Rütting. 62, Schwarze. Emdenerstr. 8, Biermann. 48, Duschinsky. 2, Schwarz. Gotkowskysir. 3, Leder. 7, Schröder. " " 36, W. Marczewsky. 10, Mali. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. 47, Schürrner. " " 21, Sziebat. " 16, Karnega. " 6, Glaser. 87/88, Pietsch. " 61, Emil Richter. " 54, Altmann. " 56, Vogel. 17, Schadewald. Schwedenstr. 2, Tolksdorf. 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Siebeck. Uferstr. 6, Schubert. Wriezenerstr. 6, W. Sendke. 24, W. Dreizig. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänken folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Wöllstein's Luftgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. 25, Miserra. Hackenbergstr. 8, Boranzke. 9, Soltysiak. Grünauer Chauffee, Schubert. Die Lokalkommission: Alb. Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lifchikki). Meyer. Beelitzhof. Britz. Bürgerstr. 4, Karl Dorn. Chauffeestr. 101a, P. Meinz( FlaschenBier). Rudowerstr. 65, i. V.: N. Niemetschek. Werderstr. 15, Wwe. Waßmann. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 13, Nitschke. 48, Schmidt. Krummeftr. 63, Partenheimer. 65, Böhland. Lutherstr. 19b, Röhler. Leibnizstr. 1, Ruck. " 45, Löwner. 46, Drechsler. " 50, Niemann. 3, Bittner, 23, Röhr. " 59, Liebigt. " 69, Meier. 76, Steinke. " 78, Trageheim. Magazinstr. 15, Wolter. 16, Brock. 〃 21, Jahns. Marburgerstr. 5, Röster. Marchstr. 24a, Jaumert. Motstr. 14, Wetzel. Nonnen- Damm 1, Hense. Kulicke. Nürnbergerstr. 6, Frau Töppe Osnabrückerstr. 28, Gimpel, 30, Soyte. Passauerstr. 35, Renner. Ansbacher- und Augsburgerstraße- Ede. Pestalozzistr. 23, Schurig. Meier. Augsburgerstr. 34, Wilhelin. " 27a, Gessewicz. 32a, Sbresny. 55, Cieslick. 78, Bredlow. " " " 5, G. Schulz. 64, Masche. 71, Schütte. 38, H. Mücke. ST " 75/76, Bastian. 73, Sadedy. " 83, Saffe. " " 85, Schilling. 86, Henfe. 63, Klick. " 66, Wegner. Bayreutherstr. 6, Michaelis. 18, Beckmann. Bismarckstr. 74, Krause. Garmerstr, 9, Türke. Cauerstr. 23, Lange. 16, Franzke. Canalstr. 4, Mann. Charlottenburger Ufer 18, Schmidt. # # 18a, Horrmann. Christr. 21, Lück. Dantelmannstr. 10, Baldermann. 45, Bree. Eisenacherstr. 4, Butschege. Fürstenbrunner Weg am Kirchhof, Schiemonn. Garde du Corpsstr. 1, Hoffmann. " " " 5, Päpfe. 15, Brize. Goethestr. 16, Dillenberg. " 75, Maaß. 79, Stock. Grünstr. 1, Hagen. 12, Rolbow. Raiser Friedrichstraße und Bismarckstraßen- Ecke, Lademann. Raiser Friedrichstr. 61, Meier. Rantstr. 56b, Linge. 74, Eichhorn. " 117, Schulz. " 132, Bansch. " 106, Rosenberg. 144, Heinemann. JB.: Zeinert. Kleiststr. 35, Schulze. Knesebeckstr. 18/19, Breel. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 14, Klee. 19, Neuendorf. 16, Prill. Kurfürsten- Damm 31, Grzesłowiad. 124, W. Graß. 17, Kriele. Krummeftr. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. " 49, Musick. 58, Rinke. Potsdamerstr. 26, Lugebiel. 41, Theiß. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller. 8, A. Müller. Schulstr. 17, Witt. Stuttgarter Play, Mehnert. Savignyplay 3, Nuens. Scharrenstr. 6, Ballnus. Spreestr. 3b, Niedergefäß. 42, Röppen. " Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. " 72, Kühn. 68, Bastian. Straße 31 a, Nr. 4, Th. Bodtke, Schillerstr. 26, Hämmerle. " 44, Friese. 78, Lemke. 79, Ww. Walter. 90, Ronect. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehlig. Zauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn, Tegeler Weg 6, Trozesky. Uhlandstr. 184, Supke. 188, Herms. Wallstr. 12, Rudat, " # 13, Dörp. " 35, Stage. 38, Czepuck. " 66, Hilscher. " 78, Geisler. " 90, Ullrich. Wilmersdorferstr. 86, Holm. 48, Schubert. " 108, Zeng. " 109, Büschel. " 125, Springer. 146, Deuming. " Wilmersdorferstr. 150, Franke. 149, Goldmann. Weitere Meldungen nehmen entgegen: H. Wernicke, Krummeftr. 19. K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15, Deutsch- Wilmersdorf. Badenfchestraße 18, Nabinski. Berlinerstr. 47, Land, früher Züllich. Günzelstraße, Lieball. Lokalkommission: Mariendorf. Chauffeestraße, Wohlgemuth. Rein Lokal. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12, Neue Mühle. Ober- Schönweide. Rein Lofal, weil alle Wirthe Boykott bier mit verschänken. Nieder- Schönweide. Gust. Behrendt, Gasteinerstr. 29. Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, Rein Lokal. Eichwalde. Friedenau. Kirchstraße, Hohl. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). Weber. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Lokalkommission: A. Schwerike in Stegliß, Hubertusstr. 7. Witte. Harsdorf. Glienicke. Lokalkommission: Herm. Bertz, Grünauerstr. 34. Gross Lichterfelde. Brauerstraße, Phönix- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalkommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Nowawes. Lindenstr. Finkelmann. Wallstr. 53, Otto Hiemke. Leuenberg. Reinhekel. Die Lokalkommission: R. Lange, Wilhelmstr. 13. Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. " " 136, Kummer. 84/85, C. Herzberg. " 98, May Weiß, ZigarrenGesch. u. Bierverlag. Bergstr. 5, Wanzlick. 142, Schimtäse. Cottbuser Damm 74, A. Hilfe. " 99, Lau. 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Soppel. Faltstr. 47, Fr. Lasch, Material- Gesch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Köhler. 21, Oppermann. 33, Fr. Bergemann, 47, Rostmann. " " Friedrichstr. 1, Liedtke( Zur Nathshalle). 3a, Lindenhain( 3u d. drei Linden). Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gra 48, Heithaus. " 49, W. Weiß. " " 118, Babenschneider. " 140, Daniel Böttcher. " A velotte). 105, Mattee( fr. Schöt). 108, Niggemann( Volts: garten). " 145, D. Lindemann, Buffet. 151, G. Wilke. " 9, Hohensee. 21 19, Freund. " 18, Franz Nigge, Materialwaaren- Geschäft. " 12a, Wanzlick. " 29, Grüning. Lokalkommission: P. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7. Johannisthal. Senftleben's Volksgarten. Die Lokalkommission 0. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. 18, Guso, " 42, Joch, " 70, Weiß. Grün- und Kiehstraßen- Ecke, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), 3ocher. Riet Nr. 30, Schröder. Marienstraße, Kaiser. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Schwan). Müggelheimer- und Gartenstraße- Ecke, Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Die Lokalkommission: Karl Streichan, Glienickerstr. 11. Hobrechtstr. 1, G. Schumacher. Jägerstr. 2, Martinius. 45, Stoof, Destill.- Niederlage. Karlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Kirchhofstr. 4, Klar. 47, D. Richter. " 57, Wwe. Wuzler. " " Ecke Bergstraße, Dückert, Knesebecksir. 11, Frau Schöneck. 14/15, Wwe. Appelt. 77, Wiersing. Lessingstraße, Ecke Kopfstraße, Mayer. Maibach- Ufer 3, Schmot. Prinz Handjerystr. 7, Schüß. 34, Ostertag. 41, H. Saffe, Material- Geschäft. " " " " 60, M. Hoffmann, 63, Schaumann. " " 44, Ruppert, Bierverl. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. Schönweiderstr. 15, Nagel, 23, Brünning. Steinmetstr. 45, Nitschke. Treptowerstr. 4, Fricke. Thomasstr. 3, Reden. 2013 Biethenstr. 24, Wulf, Vertr. Krebs. " 42, Hübler. 71, Wanzlick. Gastwirthe, welche tein Boykottbier führen, und in diese Liste aufgenommen werden wollen, tönnen sich melden in den Zigarrengeschäften von R. Becher, Hermannstr. 148, und L. Herrmann, Richard- Platz 10. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Warnes münderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Breitestraße, Destillation, Walter. Lokalkommission: Paul Werner, Rösenerstr. 4. Schmöckwitz. Rein Lokal. Lokalkommission. Gustav Thyme, Eichwalde. Steglitz. Ahornftr. 15a( Saal), Schellhafe. Düppelstr. 26, Hannusch. 28, Kliemann. Schildhornstraße, Neufamm, Schloßstr. 8, Gärtner. 12, Hörig. 66, Borsdorf. Schüßenstraße, Rentsch. Ratten. Straße 15, Wiesinger. " Lokalkommission. A. Schwerike, Hubertusstr. 7. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Räthner. 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restaus rant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPart). " Lokalkommission. 0. Noack, Baumschulenweg 77. Neu- Treptow. Baumschulenstraße, D. Lange. Wernsdorf Neuzittau. Sämmtliche Lokale Schenkendorfer Bier; Säle nicht zu haben.. Zehlendorf. Wernicke, Hauptstraße. Zeuthen Hankels Ablage. Kein Lokal. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier". Birkenwerder. Paradiesgarten, Burgemeister. Rummelsburgerstraße Belätterich. Beier. Friedrichsberg- Lichtenberg. Dorfstr. 2, Fuchs. Die Lokalfommission. Pfarrstr. 12, Schubert. 35, Henschke. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Afche, Saal. Scharnweberstr. 41, Brückner, Materialgeschäft. Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. " mann. 12a, Westphal, Kauf23, Banten, 26, Franke. 29, Noack. 34, D. Schulze. " Die Lokalfommission. Reinickendorf( Ost.) Amendestr. 1, Förster.( Saal.) Residenzitr. 24, Borstells. 101a, Malchin. 106, Haymer. Gesellschaftsstr. 12, Hartmann. 2, Weigt. Ed. Liepe, Blumenthalftr. 20. Provingstr. 49/50, Gabler.( Saal.) Friedrichsfelde. Prinzen- Allee 6, Karl Schulz, Garten. Frankfurter Chaussee, Belten. Die Lokalkommission. Junge, Prinzen Allee. Pankow. = 32, Böhme, Bier Kaiser Friedrichstraße, Krüger ,, Zum verleger. Frankfurter Allee 169, Pirschel. " Blumenthalftr. 1, Pietsch. Thürmchen". Milke. " " " " Wicht. Trogisch, Bier verleger. Mollautstraße, Lehmann, Zum Nordftern". Richter, a. d. Nordbahn. Schulzestraße, Buge's Vereinshaus, Saal. Lorenz, Grünkram. 181, Junge. 182, Liebenow. " 5, Rupschat, " 10, Wegner. 13, Stiller. 21, Boß. 36, Braun. " Kommunikationsweg, Würgenthaler. " 44, Fr. Schwarz. Haynstraße, Bennarndt. 45, Münzner. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus, Saal. Die Lokalkommission. 30, Wittenberg. Kronprinzenstr. 23, Arndt. Gürtelstr. 34, Neumann. Jachmann. Weber. Frankfurter Chauffee 127, Bückelt. 136, Lindner. 2, Schmidt. Bürgerheim 52, Tschiche. Breitestraße, Hübner. Die Lokalkommission. Rosenfeld, Hoppestraße 4. Hohen- Schönhausen. Schloß Hohen- Schönhausen, Stener. F. Weber. Die Lokalkommission. Nieder- Schönhausen. Lindenstr. 25, Thieme, Bum Linden garten", Saal. Die Lokalkommission. Rißmann Kolonie Schönholz. Bagand, Garten. Die Lokalkommission. Stolpe a. d. Nordbahn. Bergemann.( Saal.) Die Lokalkommission. Weissenseer Langhansstr. 56, Neumeyer. 9, Laue. 136, Conrad. Charlottenburgerstr. 150, Abel's Ber einshaus. 105, Fettenheuer. Gäblerstr. 50, Jrrgang. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Rölfestr. 138, Plaß. 20, Benndorf. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Heinersdorfer Weg 38, Ulrich. Gustav Adolfstr. 15, Menz. " " 10, Brennförder. 23a, Herda. 142, Hannemann, Saal und Garten. 143, Schulz. Generalir. 97, März. Prenzlauer Chauffee 20, Bughold. Sedanstr. 33a, Retzlaff. 26, Bernau. " " 35c, Meyer. 34b, Zum zahmen Wolf. Elsaßstr. 7. Scherzberg. " 16, Straßburger. Gürtelstr. 3, Bartels, Inh. Falkenstein. Berlinerstraße, Fürstenberg. Die Lokalkommission. R. Prsibilla, Straßburgerstr. 36, II. WilhelmsbergHohen- Schönhausen. Bernau. Am Markt, Beeger. Bahnhofstraße, Bum Stettiner Hof". Berlinerstr. 118, Feder, Breitestraße, Eggert. Bürgermeisterstraße, Brauerei Schulz. Gasthof Bum gol denen Hirsch". " Chausseestraße, Reuter. Hussitenstraße, Elysium. Kronenstraße, Kluge. Mühlenstr. 4, Hering. Krause. Tuchmacherstr. 162, Bernikow. Bittoriaftraße, Stowe. Wallstr. 2, Wünsche. Weinbergstr. 18, Dietrich. Die Lokalkommission. 2. Werner, Weinbergstr. 23. Woltersdorf. Restaurant Wilhelmshöhe, Gillmann. Woltersdorfer Schleuse. Wive. Lehmann. Fangschleuse. Karl Sprecher. Rüdersdorfer Kalkberge. G. Bil 3, Schulzeſtr. Nr. 15. König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. An der Landsberger Chauffee, Besper. Restaurant von Förster. Stralau. Dorfstr. 17, F. Heinze. " 87, Burgan. " 81, Rejjel. " 41, Frentz. 45b, Hürseforn. 50, Wwe. Namlau. Lehderstr. 3, Leuchtenberger. " 8, Wwe. Stümer, Flaschenbierhandlung. 33, Kürschner. " 118, Prog. ( Zum Fürsten Wolfgang). Wilhelmsberg, Wwe. Jehnich. Asche Wagner. " Mary, b. d. Hutfabrik. Geschw. Erpel. Wartenbergstr. 67, B. Lange. " Charton. Steppin. Rummelsburgerstr. 70, Stroll. 69, Adam. 23, Neumann, Saal. 19, Goost. Markgrafendamm 16, Jonas, Flaschen bier- Handlung. Die Lokalkommission. H. Krumm, Stralauerstr. 17.1 Langhansst. 106, Hähling's Palmenfaal und Garten. 42, Hoffmann, 96/97, Ludwig. C. Deckert. " H. Siebenwirth. Neupert. Rüdersdorfer Hinterberge. Trinkhaus, Restaurant Restaurant von Hennig. Wilhelmsberg. Die Lokalkommission. 2uck, Wilhelmsberg. Die Lokalfommission. J. A.: E. Fischer, Ertner, Neu Buchhorst. 0 Diejenigen Schankwirthe, welche sich noch in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich bei den am Orte befindlichen Lokaltommissionen melden, und wird pro Zeile 38 Pfennige berechnet. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pö- ich in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2.