Pr.4B3. 8&f idpf. vezogSvret«, Btert»f!5>ri.S�— ZA. mmAV-SR. frei tau Jxnu, mubu»echlta«. beza,! Monatlich V- Ml, qB. 3»> stellnngagedllhr. Unter Stmqbaata für Deutschland und Oesterreich• Ungarn 6,25 MI, fftr da, übrig, Ausland 10.23 m. M täglich etnaal.3BMhng 823 m«•BbeÜeBwigtta iwtaaM*«« Dänemarl. Holland, fittseBiterg, Schweden n. die Schwei». Hingetragen in die Poft-ZeiNntg�Prelolisle. Der.VormZrto' mit der Sonntag»« deilage.Voll u. geu' erscheint> täglich»weimal. Sonntag, Morgen-Ansgabe. Telegrannn-Adresi« t »Sojitalbcmotraf Berlht". Nerlinev Volksblatt. Anzeigenpreis: tn» ach tg ei palten,«onpareillezeli, WtettBOVU..»lein» Nuzeigen», da» settgedruckte Wort 00 Psg.(zulässtg 8 fettgedruckte Warte), lebe, weitere Wort*0 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellenanz eigen da» erste Wart tO Pfg, fedu vettere«ort SO Pfg. Sorte übet 15 Buchstaben zählen für jvei Worte. Teuerungozuschlag SO«/». Familien- Anzeigen, volitische und gewerkschaftliche Vereins- Anzeigen ILO Ml. die geile Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 5 Ahn nachmittags im Hauptgeschäft. Berlin SA 6ch Lindenstraße 8, abgegeben «erden Geöffnet von 9 Uhr früh in» d Uhr abends.« Zcntrn\orqan der rozialdcmokratifcben parte! Ocutfchlands. Neüaktion und Expedition: SM. 6$, �inöenstr. Z.| Fernsprecher: flmf Morinplap» Nr. 15190—15197. Montag, den 25. August 1919. vorwarts-verlag E.nub. h., Ew. OS, Lindenstr. Z. Fernsprecher:«wt Morttzplatz. Nr. 117 SA— 51. Neuer Kurs in Oesterreich Die„Neue Freie Presse" vcröffentNcht Aeußerun�eu von authentischer Seite über die Neuorientierung inder Außenpolitik de» St a at s k a n z l e r S Renner. Es heißt darin: Es ist wohl begreiflich, daß die unbedingten Anhänger des Anschlußgcdankens an Deutschland durch die Erklärung Renners, daß Deutschösterreich im Vertrauen auf den Völkerbund allen» durchzukommeu versuche, wolle, sich beunruhigt fühlten. Es handelt sich hier viefleicht nicht allein um eine Frage der Ausfasiung, sondern um eine Frage des Vertrauens. Staatskanzler Renner hat die Annähe- ru n g an die Westmäch te vollzogen und unser Schicksal in ihre Hand gelegt. Von der Entente und dem Völkerbund wird es abhängen, ob Deutschöstermch imstande sein wird, die ihm im Friedensvertrag als Vedin- gnng auferlegte staatsrechtliche und wirtschaftliche Unab- häugigkeit aufrechtzuerhalten, ja überhaupt als Staat fort- zuexistieren. Was die Idee der Donanföderation betrifft, gegen dix hierzulande soviel schwere Bedenken bestehen» so ist es klar, daß zwischen ihr und der von Renner empsohle- neu Völkerbundspolitik keineswegs ein unmittelbarer oder notwendiger Ausammenhang besteht. Der Staatskanzler hat in der gleichen Aeußerung, mit der er die Völkerbund- Politik als den richtunggebenden Gedanken unserer künf- tigen auswärtigen Politik begründete, deutlich ansgc« sprachen, daß Deutschösterreich keine Nachbarschaftspolitik zu treiben habe. Das Verhalten unserer Nachbarn, die sich zur Stunde wieder als unsere Widersacher erweisen» liefert für dicscu Staudpunkt Renners eine hinreichend« Begrün- duug. Renner hat aber für diese« Staudpunkt auch noch einen anderen einleuchtenden Grund angegeben. Deutsch- östemich muß trachten» von allen Verwicklungen des neuen Balkans, der seine Grenzen weit nach Mitteleuropa borge- schoben hat, sich freizuhalten. Mit einem Wort: unsere künftige Politik ist geleitet vom Vertrauen auf den Völkerbund, der die moralische Verpflichtung hat, unserem Volke das Leben zu ermöglichen. Schweren Herzens wird Staatskanzler Renner den Ent- schlug gefaßt haben, auf Analiedernng an Deutschland zu der- ziehten. Nicht sein freier Wille, nicht der des österreichischen Volkes ist die Abkehr vom großdeutschen Gedanken, die Bajonette der Entente hoben sie erzwungen. Clemenceau kann zufrieden sein, Deutschösterreich muß sich unter das Joch der„Frivdensbringer" vom Versailles beugen, sonst lassen sie es verhungern oder durch ihre schwarzen„Kulturbringer" besetzen. Trotzalledem aber sind und bleiben die Oesterreick>er unsere Brüder, sie sprechen deutsch, sind deutsch und bleiben deutsch— trotz Versailles! Und einst wird der Tag konmien, da sich Deutschösterreich und Deutschland die Hand reichen, der Tag, an dem das widernatürliche Weltgcbäude der Bau- meister von Versailles zusammenbricht wie ein Kartenhaus. Es wankt und knistert schon an allen Enden I Erzherzog Jofsf ist gegangen. Erzherzog Josef hat aus der Ententenote, die wir in un- serer Sonntagmorgennummer wiedergaben, die Konsequenzen gezogen und sein Amt niedergelegt, mit Um sein Ministerium. Ucbj: die cntsckuidenden Stunden wird uns folgendes berichtet: Sonnabend nachmittag ist vom Präsidenten der st-neocus- tonscrenz Clemenceau ein Telegramm hier eingelrossen, worin mitgeteilt wird, daß die alliierten und asiastierten Mächte die Verweserschast des toniglichen Prinzen Jofes und die durch den Prinzen ernannte Regierung nicht anerkennen und erklären, daß sie nicht geneigt sind, mit dieser Regierung über den Frieden zu verhandeln. Nach Einlaufen dieses Telegramms berief Mi- nisterpräsident Friedrich sofort einen Ministerrat ein,, zu dem auch Prinz Josef erschien. Es wurden zwei wichtige Entschließungen getroffen, und zwar erstens, daß Prinz Josef infolge der Atel- lungnalmie der Entente seine Tätigkeit als adgeschlofsen betrachte» und von der Lerweserschaft znrilcktritt und zweitens, daß auch die durch den Prinzen crnaunte Regierung zuriiertritt." Pon dieser Entschließung machte der Ministerpräsident per- sönlich der in Budavest weilenden Ententrmission, mittels Funkspruch auch dem.Präsidenten der Friedenskonferenz Clemenceau Miteeilung Tie Entente stellte zur Bildung der neuen Regierung, eine Frist von drei Tahen. Hierauf kehrte Ministerpräsident Friedrich in den Minister- rat zurück, wo der Minister des Aeußern Lovaszy im Namen der Milzliedsr des zurückgetretenen Kabinetts vom Prinzen Josef Abschied nadin. Der Ministerrat beschloß sodann, bis zur Kon- stiruierung der neuen Regierung die Geschäfte des Landes weiterzuführen. Prinz Josef wird morgen Pormittag eine Ab- schiedsprotlamation an die Nation erlassen. Damit ist der zweite Akt des Budapester S«mnm»sten- dvamas zu Ende. Haffe« vir, daß endlich«rn« ehrlich auf demokratischem Boden stehende Regierung, deren stärkste Stüse die sozialistische Arbeiterschaft ist, dem ungarischen Volke Ordnung und Ruhe zum Wiederaufbau des heruntergewirtschafteten Staates schafft. Ohne die Hilfe der Entente wird es leider nicht möglich sein, leider, denn dies« Hilfe ist teuer.____, (pberschlesifcher Tagesbericht. Beuthen, 24. August. Die 32. ReichSivehistvigade meldet: Süd- lich isodom-Skizick versuchten im Laute der Nacht polnische Bauden die Grenze zu überschreiten.-Sie wurden durch M.-G.-Feuer per- trieben. Zwischen Birkentahl und Woihlrm ersoststen an mehreren. Stellen cruf unse« Feldwachen Angriffe durch palnische Bernden. Hierbei wurde ein Unteroffizier, der leicht verwundet wurde, heim- tückisch ermordet. Sonst vertief die Nacht ruhig. Eine weitere Meldung der 32. Reichswehrbrigade besagt: In der Gegend südlich GoldmannSdorf Kreis Rrbnik überschritt ein« polnische Patrouille regulärer Truppen die Grenz«. Sie wurden vorn Grenzschutz zurückgetrieben. Dabei fiel«in Pole per- wundet in unsere Hand. Er gehört dem Grenzschutz Beuthen an, der aus oberschtesistlen Ueberläufern geibildet wurde. Bei Hohenlohe-Hütte wurde ein dort verbliebenes Insurgenten- Nest gesäubert. Sonst verlief der Tag ruhig. Eimgung zwischen polen und Ukrainern. Der„Gazeta Warzawska" zufolge Surd« ein Vertrag zlvischen Petljura und Polen auf folgender Grundlage abge- schloßen des Inhalts: Die Regierung PetljuraS erklärt ihr grundsätzliches DeSinter- essement betreffs OftgalizienS. Polen und Ukraine verpflichten sich, mit vereinten Kräften gegen den. Bvlschewismlis zu kämpfen. Die polnische Regierung oersvricht, das? sie ohne die Einwilligung Petlsuras das von seinem Militär beseyte Gebiet nicht betritt. Die Bedeutung dieses Abkommens, wenn es wirklich den Frieden zwischen der Ukraine und Polen bedeutet, liegt darin, daß beide Staaten ihre militärischen Kräfte gegen Sowjet- rußland freibekommen. So sehr dem russischen Volke aber auch die Befreiung vom Nätejoch zu wünschen ist, Gutes haben sie weder von Polen noch Ukrainern zu erwarten, der Weiße Schrecken-wird den roten ablösen. IrieSrich Naumann f. Am gestrigen Sonntag ist in Travemünde, wo er hofft«. Erho- lung und Kräfligung nach der«rufreibenden politische» Tätigkeit der letzten Monate zu finden, Friedrich Naumann, einer der feinsten politischen Köpfe.Deutschlands, geswrben. Di« Deutsche Demokratische Partei, deren Aorsitzender und führender Abgcorid- neter in der Nationalversammlung Naumann gewesen ist, verliert in ihm ihren besten Mann. Der Tod Naumanns ist jedoch nicht nur«in Verlust für die Demokratische Partei, sondern für das ganze politische Leben Deutschlands. Sein« vornehm« und kluge Art hat auch dem entschiedensten politischen Gegner stets Respekt abgewonnen. -* Friedrich Naumann wurde am 25. März 1360 in Störmthal bei Leipzig als Sohn eines Geistlichen geboren. Er studierte Theo- logie und wirkte später als Pfarrer in Sachsen und Frankfurt a. M. Schon seit 1800 trat er mit Schriften der sozialen Frage heruor und begann die später« naiionalsozaale Gemeinde um sich zu sammeln. Er hat einen Ruf als Schriftsteller und glän- zender Redner. Seit 18L7 widmete er sich als freier Schriftsteller m Schöneberg ausschließlich der politischen Arbeit. Er gründete die.Hilf«", die nationalse�iale Wochenschrift, die auch fort- bestand, nachdem der national soziale Vsrein sich mit den übrigen linksliberalen Parteien zu der Fortschrittlichen Volkspartei zu- sammengeschlossen hatte. 1007 wurde er für Heilbronn in den Reichstag gewählt. Während des Krieges trelt er lebhaft für die Bildung eines mitteleuropäischen W i r l scha f t S b l o ck e s ein, ein Ziel, das mit dem Zusammenbruch des Krieges verschwand. Bei den Nationalwahlen im Januar 1019 wurde er für Bertin in die Nationalversammlung gewählt. t Zum Wicderoufbau NordfrankrrickS. Di« deutsche Regierung hat bereits vor einiger Zeit der Kr:edcnSkonierenz angeboten, ihr sämtliche Dokumente bezüglich deS in den verbeevten Gebieten an- gerichteten Schadens vorzulegen. Die Kommission für Schaden- crsatz hat jetzt dieses Anerbieten Deutschlands angenommen. Deutsch- land wird also alle Informationen zu erteilen haben. Lau! Frie- dcnsvertrag darf es sich aber nicht an den zu fassenden Beschlüssen beteiligen. was tut not! Die Transport« und Kohleukrise. Die Koyleiffrag« kommt nicht zur Rirhe und darf nicht zur Ruhe kommen. In der Kohle liegt die llrkraft für das Wirtschaftsleben eines inbustriell so hoch entwickelten Staates wie es Deutschland ist. Und darum verdient ihre Produktion die größte Aufmerksamkeit. Wir haben in den letzten Tagen wiederholt Alarmrufe laut werden lassen, die Diskussion über die Kohlennot aus die breitere Basis einer zuverlässigen Berich ter- siattung über alle Momente zu stellen, die bei der katastrophalen Verschlechterung der Kohleitversorgung für Industrie und Private zusammenwirken. Wir haben damit lediglich erreicht, daß sich die Zeitungen ebenfalls mit dieser Frage vom Gesichtspunkt derMlranSportkrise auS beschästi- gen. Dabei haben wir finden müssen, daß das von uns Gesagte allgemein bestätigt wird. Nur die„Deutsche Zei- tung" benützt unsere Darlegungen zu einem unverschämten Angriff gegen uns, ohne einen Beleg dafür zu bringen, daß unsere Haltung unrichtig ist. Sie muß im Gegenteil, selbst zugestehen, daß die Kohlenkrise in erster Linie ein Versagen der Transportmittel ist. Es ist. uns gar nicht eingefallen, nunmehr einseitig den Spieß gegen das Eisendahmnin.- sterium zu kehren. Wir haben uns lediglich pflichtgemäß gegen die allgemein irreführende Berichterstattung über die Lage auf dem deutschen Kohlenmarkt gewendet. Wer die Artikel und die Pressenotizen der letzten Zeit, die sich mit der Kohlenkatastrophe beschäftigten, gelesen hat, der stand unter dem Banne des Eindrucks, daß es sich hier ausschließlich um eine Schuld der Bergarbei- ter handle, die ihre Pflicht gegem'iber der Allgemeinheit nicht erfüllen. Nirgends war ein Wort davon geschrieben, daß trotz der sckstver gesunkenen Förderleistung im Kohlen- bergdau noch immer alltäglich mehr Kohlen produziert wer- den als abtransportiert werden können. Vielmehr ist jeder Mensch in den Glauben versetzt worden, auf den Gruben- Werkplätzen befinden sich nicht die geringsten Kshlenvorräte und die Bergarbeiter tun gar nicht?, um die Massen ange- häuster leerer EisenbahnwaggonS und Frachtkähne mit Kohlen füllen zu können. Dadurch ist der Kern der Kohlenfrage veilcksieiert uns das zur Beseitigung der Kshlemiot zunächst erforderliche nicht auSgiebig besprochen w»rden. Die amtlichen Stellen haben noch nichts getan, um uickere Darstellung der Kohlenmisere zu dementieren oder da? Material vor die breiteste Oeffentlickffeit zn bringen, das zur richtigen UrteilÄnldung notwendig ist, obwohl, wenn man sich höheren Orts nicht selbst einseitig auf die ver- minderte Förderleistung verrannt bat, alles Material zur sofortigen Veröffentlichung bereit liegen müßte. In Essen hat man sich sehr eingehend und ernst über die Maßnahmen unterhalten, durch die die Kohlenproduk- tion gesteigert werden kann.. Die Vorschläge, die von der Kommission dort gemacht worden sind, haben nirgends in der Oeffentlichkeit Anfechtung erfahren. Ader gerade die Berichterstattung darüber hat den Ernst der Transportknse verdunkelt und den Eindruck nur verstärkt, als wenn durch die verbesserte Förderleistung im Bergbau allein die Kohlen- not überwunden werden könnte. Dadurch ist die Aufmerk- samkeit von dem deutschen Transportelend noch mehr abge- lenkt worden. Die Oeffentlichkeit hat Gelegenheit gehabt, über die Bergarbeiter zu schimpfenz bat die Bergarbeiter verbittert und hat dabei die schwere Mitschuld unserer trostlosen Ver- kehrsverhältnisse an dem Kohlenelend völlig übersahen. Daß wir im Winter den ernste st en Gefahren durch die Kohlennot entgegengehen, ist nunmehr allge- meine Ileberzeugung geworden. Jetzt bandelt es sich dar- um, alle Mittel anzurufen, die unS Erleichterung verschaffen können: Dabei kommt der B e r g b a» erst in zweiter Linie. An Stelle der Diskussion über die Kohlenkatastrophe � muß die Transportkatastrophe in den Vorder- grund des Gedankenaustausches gestellt werden. .Trotzdem wir in den deutschen Sisenbahnwerkstätte» nicht weniger Arbeiter beschäftigen ell? vor dem Kriege unb trotzdem der deutsche Verkeür, gemessen an dem der Vor- kriegSzeit, wesentlich vermindert ist, werden tzie durch die Auswirkungen de? Kriege? vermehrten Reparaturleistunge« nicht mebr aufgebracht. In den Eisenba hnw e'kstätten wird nicht mebr mit dem notwendigen Ernst gearbeitet. Und die Ursache dazu ist der Mangel an Arbeitslust. Sehr viele Arbeiter baben unter dem an sich sympathischen System des Zeitlohnes neben dem Recht auf Lohnforderung die ernste ?Wcht boller Arbeitsleiftung vergesfett. Nnd die, die noch gewissenhaft wie sonst sich ihrer Arbeit widmen, vermögen die Situation nicht zu retten. So beschämend es ist, ein sehr erheblicher Teil der Eiscnbahnarbeitxr bedarf eines Zwangsmittels zur Erfüllung der Arbeits- Pflicht, die jeder dem Staate schuldig ist. Das Milliarden- defizit der Eisenbahnen, das aus den Taschen des Volkes ausgeglichen werden muß, darf nicht größer werden. Es muß abgebaut werden, koste es, was es wolle. Wir gehören nicht zu jenen Phantasten oder Demagogen, die die Hebung der Arbeitslust von der bolschewistischen Räte- Herrschaft erwarten. Trotzki hat uns in seiner großen Früh- jahrsrede 1918 gesagt, daß die Räteherrschaft in Rußland die Prsduktionslust eher vermindert als gehoben hat. Als posi- tives Heilniittel schwebt uns in erster Linie die Einführung der Entlohnung nach der wirklichen Arbeits- leistuug vor. Der tüchtige Arbeiter muß Gelegenheit hoben, aus der nützlichen Anwendung seiner Arbeitskraft einen höheren Ertrag zu erzielen, als ihn der fixierte Stun- denlohn darstellt, und der unwillige Arbeiter muß fühlen, daß er eine gute Bezahlung nur erreichen kann, tvenn er gute Arbeit leistet. In früheren Zeiten sprach man mit Recht davon, daß Akkordarbeit„Mordarbeit" sei. Tatsächlich ist damals in den meisten Fällen die besondere Anspannung des Arbeiters zu- gunsten des privaten Unternehmergewinns verwendet worden. DaS ist bei der heutigen Macht der Gewerkschaften wohl nicht mehr zu befürchten. Im Eisenbahnbetrieb handelt es sich aber nicht um ein privates Unternehmen, sondern um ein Unternehmen des Volkes, des Staates. Kein Pri- vatmann hat ein Interesse daran, die Arbeiterschaft für seinen persönlichen Bedarf auszunützen. Wenn ja eine Ausbeutung der Arbeiter in diesen Betrieben einmal Platz greifen würde, so braucht« der Arbeiter nicht das bittere Gefiihl zu haben, daß em anderer daraus persönlichen Vorteil zieht, sondern daß die Allgemeinheit des Volkes in diesem Falle Nutznießer wäre. Bei der schweren Beschädigung der Arbeitsmoral ist- auf die erzieherischen Wirkungen der Bezahlung nach der Leistung, also der Akkordarbeit, in Staatsbetrieben nicht mehr zu verzichten. Notwendig ist, daß gleichzeitig unter Mitwir- kung der Gewerkschaften alle Sicherungen ge- troffen werden, damit der Staat wie der Arbeiter dabei auf ihre Rechnung kommen. Das ist der praktische Vorschlag für dje Hebung der Pro- duktivität in den Eis�nbahnwerkstätten., Gleichzeitig muß das ganze LerkehrSfystem(Eisenbahn- Irfc Wassertränsportwesen) einer starken orgvnrsotorifchen Behandlung unterzogen werden, um alles das an Mißständen zu beseitigen, was in Organisationsfehlern begründet ist. Alle Vorbereitungen für die Verbesserung der Kohlen- förderung müssen fortgefetz�verden, damit im Augenblick der Besserung der TransportlWe und fortschreitend mit ihrer Gesundung die Kohlenerzeugung gehoben werden kann. O h u e gleichzeitige Neugestaltung deS deutschen Ver- kehrssystems sind alle Maßnahmen zur Förderung der Kohlen- Produktion Zeit- und Kraftvergeudung, denn der Zweck der Kohlenförderung, ist nicht lediglich die Erde mnzu- stülpen und die Kohlen aus dem Inneren aus die Erdober- fläche zu bringen, sondern der Bedarf der Wirtschaft au Kohlen soll befriedigt werden— also die Kohle jst Pom Er- zeugungSort bis zur letzten Fabrik und bis zum letzten Küchen- herb zu bringen. O 8«t Äo�Ienfrlff tohb un» von gnt imterrtchlelel. Sekte geschrieben: Rhc. lieber den Abtransport der auf dm Halden der Oberschlestschen Kohlengruben lagernden Kohlen schweben beim NeichSkohlmkommisiar zurzeit Verhandlungen. Bei dem Sußerst ungürrstigm Stand de» rollenden Sismbahn-maierial» ist mit der baldigen Abfuhr dieser Bestände auf dm Tisenbahnwegm nicht zu rechnen. Dagegen find die Wasserderhältnifie auf der Oder und ?eanne �aboröe. Bon Max Hochdorf. Die Oesfentlichkeit hat noch nicht viel von dem gcwaltsamm Tode der französischm Lehrerin Jeanne Laborde erfahren, die vor wenigm Wochm am User deS Schwarzen Meere» erschossen worden ist. Damals wurde fie von französischen Solldaten unter dem �Kommando eine» französischen Leutnants an die Gefängms- mauer gestellt. Zsian verband ihr die Augen. Mehrere Flindm- kugeln genügten nicht; einem juägen Offizier, der den geladenen Revolver abfeuerte, war es t-orbehalten» seine Landesgenossin ins Jenseits hrnüberzusühren. Wenige Menschen haben eS in Frankreich gewogt, dies« Bluttat an einer Frau in daS richtige Licht zu setzen. Nur an einigen Orten durfte gesagt werden, daß die französischen Soldaten'chäßlich und gegen die Menschheit handelten. Man warf den Deutschen vor, daß sie die Schwäche einer Frau leichtfertig in dm Wind schlugen, da sie in Brüssel Edith Cavell zum Tode verurteiltm und aus gnausam« Ar: das Urteil vollzogm. Der Vorwurf war richtig; er belastet das Gewissen jeuer Männer, die in Belgien ohne Herz und Verständnis für die untvegbarm Menschendinge kommandierten. Die Gerechtigkeit verlangt aber zu sagm, daß die an Jeanue Laborde in Odessa verübte Hinrichtung eine.sehr gewöhnliche und sehr nisdrige Mordtat gewesen ist. Denn diese Frau,«n« Kleinkinderlehrerin von Beruf, von De- rufung aber eine durchglüht« Menschenfvmndin, hatte nichts ge- tan, als daß sie ihren uniformierten LandSlmtm anriet, sie soll- te» im fremden La»de nicht die Gesetze der Nächstenliebe und der Brüderlichkeit vergessen. Die französischen Soldatm, die heute über den Erdball geschickt weiden, um einer sehr bewaffneten Sol- datenvückstiindigkeit zu dimen, kämm nämlich nach Odessa. Da ge- srllte sich Joanne Laborde zu ihnen. Sie redete zu dm jungen Soldaten gütig und beschwörend. Si« warnte die Soldaten davor, im fremden Lande heute nech da? Herrschertum deS zerschtnetterten Militarismus mifzupflanzen. Sie war vielleicht nach KriegSrecht eine Rebellin. Und«S wäre vielleicht angegangen, sie nach solchem KliegSrecht iy Gewahrsam zu nehmen, soll doch die Stimme der Milde und Barmherzigkeit in den Ohrm der Krieger eine Lüster- stimme sein. Aber man hat die Frau ohne Verfahren abgetan gleich einem auf Raub und Mord ertappten gemeinen Verbrecher. Der französische Offizier, der da» anordnet«, der nichts anderes wellte, als di« gefahrliche Kreatur mit Beschteumgung beseitigen, steht jetzt in nichts dem deutschm Richter nach, der Edith Cavell an die Henker ausgeliefert hat. Man sagt, daß die Deutschen noch eknen Kampf mit sich ausgekämpft hatten, ehe sie Miß Edith vor die Jlintmmündung stellten. Die Deutschm zögerten noch, aber sie warm nicht mutig genug, bis zum Ende und bis zur Aufopferung ihre» gleißend« Amte» zu zögern, als der Ge« o»lgo>«veriie»r dm dm damit znsammmhZngmdm Wasserstraßen ztemkich gituflß> V> daß tan Kofel die Benutzung de» Wasserwegs für die Kohlen. t r a n» p o r t« in Frage kommt. Allerdings leidet die Güte der Kohle unter dm verschiedmm Umladungen, von der Halde auf dm Eisenbahnwagen, von diesem auf das Schiff, dann unter Umständen wieder zurück in den Eisenbahnwagm, von dem fie erst wieder durch Umladen auf Straßenfuhrwerk an den Verbrauchsort ge- schafft werden kann. Mit der«höhten Benutzung der Wasserstraßen für dm Transport der Kohlen wird auch auf der Oder ein Mangel an Frachtvaum.eintreten, der um so bedenklicher ist, als er durch die Benutzung der Eismlbahn nicht auSgeglichm werden kann. Außerdem ist die UmlaufSzeit der Oderkähne ziemlich beträchtlich. Für ein« Reise von Oberschlesten nach Berlin und zurück müssm z. B. vier Wochm gerechnet werden, wobei die Liegezeit der Schiffe für daS Be- und Entloben noch nicht eingerechnet ist. Zweifellos ist die Regierung bemüht, für schleunige Abhilfe zu sorgm, ob sie aber der Schwierigkeiten Herr zu werden imstande sein wird, ist nach dem bisherigm verlaus der Berchandluagm nicht vormiS- zusehen._ Zur Exmisiion ües Vollzugsrats. Zu der i» unserer E«mtugu>u»gt- gangenen Schäden wieder gut zu machen, versuchen gewissenlw'- und unverantwortliche Elemente, diese Arbeit möglichst zu er schweren. Die Kongrehvertreter scheinen weniger Erwerbslose a v Arbeitsscheu« zu sein. Muß nicht den gesund denkend.> deutschen Arbeiter sin Gefühl tiefer Verachtung«mkolmcn fit Leute, die da von Weltrevolution und Völkerverstäu digung schwätzen und den ersten Schritt zur Anbahnung intet- nationaler Verständigung, di« Unterstützung der not- leidenden Bevölkerung Frankreichs und Bei- gienS nämlich, mit allen Mitteln zu verhindern suchen? Greif zu, Staatsanwalt. Uns wivd geschrieben: Nr. 423 des„Vorwärts' vom 2h. August bringt einen Bericht über die Sitzung des Teltvwer Kreistages vom 18. August. Nach diesem Bericht führte Genosse Büchner, Klein-Gliemcke, am Schlüsse seiner überraschenden Mitteilungen über die durch den Prinzc:, Friedrich Leopold begangenen Uebertretungen der Leibensmittc. und KohlenversorgiingSvervvtmungen aus:„Eine Bestrafung könt r angeblich nicht eintreten, da der Prinz als Mitglied des k ö n i g- l i ch e n HauseS immun' sei.' Ich muh gestehen, daß mir dieser Sah nicht verständlich geworden ist, und kann mrr annehmen, daß die Aeußerung des Ee meindevcrtreterS Büchner ironisch gemeint gewesen ist; de: u Deutschland ist ja nach der von der Nationalversammluig beschlossenen Verfassung, die tnzwffchen Gesetzeskraft erlangt hat, eine R: publik. In Republiken gibt es keine.königlichen' Familien■ ich verstehe also die Aeußerung nicht. Artikel 109 der Verfassung besagt in seinem ersten Absatz: „Alle Deuffchen find v o r dem Gesetze gleich." Artikel 173 bestimmt mnh, daß die übrigen Gesetze und Vor ordnungen deS Reichs nur in Kraft bleiben, soweit diese Ver fassung nicht entgegensteht. DaS früher« Gesetz, daß d-rr Prinz als Mitglied des.königlichen' HmffeS immun sei, ste! aber im Widerspruch mit der jetzt beschlossenen Verfassung und in somit nicht in Kraft geblieben. Oder soll der Satz in dem 3. Absatz von Artikel 109: �Oeffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile dcr Geburt oder des Stande« find aufzuheben" cßwa bedeuten, daß solche Borrechte oder Nachteile noch solange in Kraft zu bleiben haben, bis sie durch neue» spezielles ReichSgeketz ausgehoben worden sind? DaS wäre doch.öder Formalismus! ES ist vielmehr schon jetzt dringend zu fordern, daß der so�emntt'e„Prinz'-ten so tr;.- jeder andere Bürger dem Gesetz unterworfen ist'imd bei Verfehlungen seinerseits wie jeder andere bestraft wird. Unverständlich ist auch, wieso dem Friedrich Leopold von Hohen zollern 3 Automobile mit Gummi und Betuiebsstoffen zur Versn- gung gestellt werden, während man der Gemeinde wegen der Wiederauknahme des AuiomobilbetriebeS und auch den öffent- l i ch e n Butomobilbetrieb die denkbar größten Schwierigkeiten macht. Welche Stelle ist denn hierfür verantwortlich? Muß denn dem ehemaligen Prinzen noch immer eine Extrawurst gebraten werden? Räucherheringe. Die Konferenz der Fischräucherer hat bekanntgegeben, daß schottische Fischräucherer mit dentichen Käufern ai Rotterdam einen Vertrag auf Liesevung von 200 000 Faß ge räuchert« Heringe im Giffamtwerte von 700 000 Pfund Sterltng abgeschlossen haben. Den deuffchen Käufern wird dabei Kredit ge- währt. Die Lieferung wird binnen kurzem ihren Anfang nehmen.. phänome verschwanden erst 1886 wieder. Lockher war der erste. der darauf htnwies, daß sie auf Lichtreslexen beruhten, die durci, Brechung des Sonnenlichtes in den feinen Staubteilchen hervor- gerufen werden. Bielleicht werden die jetzt in Heidelberg beobachteten Dämme- rungsphänome'an klaren Tagen auch anderwärts in Mitteleuropa wahrgenommen werden können und unS� wieder einmal sichtbar die ungeheuren Gewalten katastrophaler' dulkanffcher Ausbrüche vor Augen führen. Das Neuköllner 5«*nheizwerk. DaS neue Fernheizwerk der Stadt Neukölln, dessen Bau, wir der„Gesundheitsingenteur" schreibt, mit einem Kostenauswand von rund 2V3 Millionen Mark beschlossen worden ist, soll in Ver- bindung mit dem städtisch«, Elektrizitätswerk eine Reihe von städtischen Gebäuden mit Wärme und zum Teil auch mit Warm wasser versorgen. DaS Heizwasser soll durch den Abdampf det TurbvdynainoS im Elektrizitätswerk und durch'Frischdampf au- einer Kesielanlage mit jloksgrusfcuerung gewönne, usid mit Teir.- peraturen bis zu 120 Grad durch Umwälzpumpen in die Fern- leitungen gedrückt werden. Diese werden in Äetonkanälcn ver- legt, di« den Straßenzügen der Stadt folgen, ihre Verbindunaeu. werden durch Scbwc-ßen hergestellt. I» den zu beheizenden Ge- bänden mischt sich das Heizwasser dem in den Heizkörpern um- laufenden Wasser zu und wird durch besondere Wärmeverteilstelle.i mit der üblichen Temperatur der Schwerkraftheizungen verwende:. Durch die Erhöhung der Heizwasscrtemperatur auf 120 Grad wird. di« mit 1 Liter Wasser fortleitbare Wärmemenge bedeutend ver- mehrt. Da» Werk soll etwa 13 städtisch« Gebäude versorgen, die bis zu 2,5 Kilometer vom Kraftwerk entfernt find. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß an daS Fcrnrohrnetz gleichzeitig einig« städtische MiethauSneubauten angeschlossen werden, so das, zum«stenmal auch Mietwohnungen in größerem Umfang öffentliche Wärmeversorgung erhalten. Die Anlage soll so gefördert wer- den, daß sie zum großen Teil schon im kommenden Winter tn betrieb genommen werden kann. Notizen. — AuS dem Theaterkulturverband. Die Ge- schästsstelle de» Gesamtverbnndes ist von HildeSbeim nach Heidel- berg verlegt worden. Mit ihr verbunden ist in Zulunft eine Beratungsstelle für die OrtSver-ine und angeschlossenen Körperschaften. Vom September ab wird der Theaterkulturverband ein eigene» PubltkationSorgan erhalten. —Der Erreger de» gelben Ftebers entdeckt? Nach einer Londoner Meldung ha« der japanische Arzt Nogucki in Ecuador, wo er seit längerer Zeit Untersuchungen über da« Gelb- fieber anstellte, den Erreger dieser mörderischen Tröpenkrankheit gefunden. Es ist eine Spirochaete sschraubensörmiger Bazillus), die durch Mücken weiter verbreitet wird. Nogucki spritzte Blut- proben von Patienten, die am gelbvn Fieber gestorben waren, Versuchstieren und Kranken in deren Blut, um den Erreger festzu- stellen. Er stirbt bei einer Erhitzung auf 65 Grad in zehn Mmu- ten ab nnd läßt sich nur noch kurz« Zeit nach dem Tode der veftnchstie« nachweisen. d as Vrahtverhau kft noch verstärkt woröen... Soll unseren Kriegsgefangenen zuguterletzt noch einmal höhnisch gezeigt werden, dah ste gefangen find? Noch einem Brief, der uns zur Veröffentlichung übergeben wurde, scheint es bald so. In. diesem Briefe schreibt, der Kriegsgefangene: —.Such zur Mitteilung, dah ich mich gesund und inunter bin, was ich auch von Euch hoffe. LZie gehl es Euch Lieben sonst? Bekommt Ihr denn jetzt regelmähiq Post von mir? Hier ist es jetzt sehr warm wie ist bei Euch die Witterung? Nun, Ihr Lieben, will ich Euch mal das mitteilen, wie wir hier To alle über unsere Heimkehr denken. Wir haben bis jetzt noch keine Peranderung seit dem Tage, wo der Frieden unterzeichnet wor- den ist, erfahren, im Gegenteil, unser Drahtverhau um unser Lager ist jetzt noch mehr vcfftarkt worden, wie eS während des Krieges und des Waffenstillstandes war. Morgens werden wir mit 8 bis 1» Posten vauZyejagt zur Arbeit(wie eine Schafherde, dl« zur Weide getrieben w-iÄ) und abends wieder rein. Freiheit kennen wir überhaupt nicht, so wir unser« Gegangenen sie hatten...— Der Schreiber ist in Nordfrankreich gefangen. Haben die französischen Genoffen nickt in Luzern versprochen, für die baldigste Freilassung unserer Gefangenen einzutreten? Sind sie machtlos gegen den tierischen Druffchenbafi des Nigers" und seiner Trabanten? Unsere Regierung ist machtlos, schuld daran sind die, die Deutschland in diesen unglücklichen Krieg hineingehctzt haben, die Alldeutschen, das halten wir aufrecht, wenn auch die„Deutsche Zeitung" täglich uns bespeit und mit Schmutz zu belveefen versucht. Au? einem solchen niederen Pfuhl heraus kann man uns nicht treffen. »// Aus einem mgHfchen Gefangenenlager in JtoTbfwnfrcWj geht uns folgender Brief zu: Im Namen meiner Kameraden möchte ich anfragen� warin der Moment eigeniTich kommen soll, wo wir onS den Händen unserer übermütigen.Befioger" befreit, wieder deutschen Boden betreten könne». Aus welchem Grunde behalt man an» zurück und zwar jetzt nach Friedensschluß und Ratnizierwm, wo der Deutsche sein« Gefangenen schon längst herausgegeben? Wie lange sollen wir noch bei jedem Wetter für 20 Cent, uns mit der Waffe zur Ar- beit a ntre iben kaffe», um. für dir Groffköpfe, deren Beutel nicht voll genug werden konnte, hier Buhe zu tun?I Wie lange sollen wir uns noch mit Fußtritten und Bajonett- stichen behandeln Kissen? Dir Gefangenen stich der Berzweif- lung nahe!! Wollen Sie den Dank taufender Gefangener, so arbeiten Sie mit allen Mitoel» für dir sofortige und restlose Herausgabe. Für Ihr« Bemühungen rm Namen alker Leidensgefährten im vovauS herzliche» Dank. Ihr........ GMerWMemMT Eine sehr stark besuchte Eisenbahnerversammluug »agte am gestrigen Sonnta�o-rmcktaa i« BSHmlische» BanchauS. Scarupp vom Deutschen Sisenbahnev�verbaich referiert« über die wirtschaftkichen Forderungen der Etsenlxchuer. Redner betonte, durch den Balutasturz, der den Wevt der Mark auf ein Fünftel ihres früheren Wertes herabgedrückt habe, sei die gesamte abeitende Bevölkerung trotz Lohnaufbesserungen keinen einzigen Schritt vorwärts gekommen. Es fei notwendig, daß man von dieser Niederträchtigen Schleichhandels» und Wucherpolitik loskomme. Wenn man von einer kommenden Lohnreform der Eisenbahner«che, müsse man zu aller- erst darauf hinwerfen, daß die OrtSldhngouppen beseitigt werden. Alle anderweitig seLb-ftändigei» Existenzen müßten auS dem Eisen- l-ahnbetvieb entfernt werden. E» sei zu berücksichtigen, daß Preußen heute finanziell ungleich schlechter stehe all» vor 100 Jahren, Besonders festzuhalten sei an dem achtstündigen Arbeitstag und an' der Beseitigung des AkkordshftemS. Kürzkich sch bekannt geworden, daß die Hauptursache für die Kohlennot im Versagen de? Eisen- bahn-betriebeS zu suchen foi. E» tiege im eigensten Interesse der Eisenbahner, wenn sie nach besten Kräfte» bemüht stich, die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn zu hebe». Von syndikalistischer Seite werde eine Mobil. machung zum Ve rkeh r S str e i k betrieben, deren Ursachen politische Motive zugrunde lrec-en. Man müsse an der Unfähigkeit der Behörden wohl Kritik üben», jedoch wicht die Kritik um der Kritik willen, sondern um eine Besserung zu erzielen. Heute seien viele Leute in Worten überrvdikal, di« vor dem November nur in Kaiserrede» geschwelgt habe». Wenn die Reaktion koimnen sollte, die wir alle fürchten, darat sei für das deutsche Volk alles verloren. Der preußischen Landesversammlung sei eine Denkschrift mit den Forderungen der Eisenbahner eingereicht worden. Wenn die LandeSversainznlung und die Regie- rang nicht die Forderungen der Beamten und Arbeiter berücksichti- gen, könne kleine wirffchaitliche Einsicht und keine der Orgauisa- tionen eS verhüten, daß der berechtigte Unwille der Arbeiter urch Beamten zum Streik führt. Am 11. September werde die preußische Landesversammlung sich mit der EntschuldunySbeihilfe für Beamte beschäftigen. Die Arbeit« müssen unbedingt boan- spruchen, daß bei dieser Gelegenheit nicht lediglich von Beamten, sondern von Arbeitern und Beamten im Staatsbetriebe die Rede ist. In der Debatte, in der eine größere Anzahl von Rednern zu Worte kam, ergriff auch der Abg. Otto H o f f man n- Lichten- berg das Wort und versicherte, daß sowohl innerhalb der Landes- Versammlung wie auch bei der Regierung weitgehendes Berständ- raö für die Notlage der Eisetifuihuer herrsche und daß dt« Eisen- bohtier erwarten können, daß ihre Wünsche befriedigt werden. ES wurde sodann folgende Entschließung angenommen, in der cs u. a. heißt: .Die am 24. August tagende Versammlung erklärt fich mit den AuSfichrungen des Referenten einverstanden. Sie erwartet, daß die Berbandsleitung die preußische Staatsregierumg auf die ernst« krisenhafte Stimmung in StaatSarbe-iterkreisen hinweist. De Not hat sich für die Eisenbahnbediensleten bis zur llnerträglichteit gesteigert. Soll Beruhigung bei den Eisenbahnern einkehren und deren Arbeitslust gefördert werden, so muß eine ausreichende Wirt- schaftSbeihilse gewährt werden. Die Versammelten erwarten da. her, daß die preußische StaatSregierung den Hilfsbeamten-Arbeitern und Handwerkern die gleiche Teuerungszulage bewilligt wie den Reichs» und Staatsbeamten."_ Ter Schiedsspruch für die Berliner Bankbeamte«. Der vom. Schi icktmta San sühiiß Groß-Berlin gefällte Spruch. der den Berliner Bankbeamten eine Tarifablösung in derselben Höhe zusichert wie den Hamburger Angestellten, wird nun dem De- mobilmackningklommission vorgelegt werden. Der ReichsarbeitSmini. ster ist, wird berichtet, nicht in der Lage, dem Schiedsspruch Rechtsver- bindlichkeit zu verleihen, da nach den Bcstiiminungen der Wirtschafts- Demobilmachung«, solchen Fällen, in denen eine Partei sich wei- gert, den Spruch«»zunehmen, dem Demobilmachungskommissar das Recht zusteht, mit den ihm zustehenden Mitteln der Entschei» dmig von SchlichtiingSausschüssen Wirksamkeit zu verleihen. Anders liegt dagegen, wie uns mitgeteilt wird, der Fall bei der Beurteilung des Hamburger Konslitles! Die Bankleitungen und Angestellten haben mcht mir dem zuständigen Hamburoer Ausschuß, sondern vor einem au? Veranlassung des RcichSarbeitsmiimsters zusammenge» sbellden v�rhelt. Die enä>zsiammer, und drei seiner Mitgefangenen verwarrdelten sich in„llnterofsi- ziere", während et selber Frldwebelumsorm anlegte. Einer, cmif den man den ganzen Fluchtplan aufgebaut hatte, erhielt Mann- schaftSkleiduny. Unangefochten erreichten di« fünf Ausreißer das Hauptportal, dort aber hielt der Posten st« an und fragt« nach ihren Ausweisen.„Feldwebel" Schmidt erwiderte, daß er in besonderem Austrage den Infanteristen Stut, den zwei„Unteroffiziere" in die Mitte genommen hatten, zum Oberkommando bringen soll«. Stut sei ein politischer Verbreeher, der deshallv auch von dem Sonderkommando abgeführt werden müsse. Doch dem Posten er- schien die Erzählung unglaubwürdig, da da»„besondere Kenn- mando" weder Waffen noch einen schriftliche.« Ausweis hatte, und er alarmierte die Wache. Di« fitns Flüchtlinge versuchten Widerstand zu leisten, wurden jedoch überwältigt und in Militär- gewahrsam gebracht. DaS Z. Arvefferspurtfcst im Diatzko». An die 40 000 Menschen hatten fich am Sonntag Nach- mittag im Stadion eingefunden, um dem 3. Arbeitersportfest des Kartellverbandes Groß-Berlin beizuwohnen, obwohl das Wetter der Veranstaltung nicht gerade günstig war. Eine achtunggebietende Leistung an Organisation ist mit diesem Fest geboten worden. Punkt 2 Uhr begannen die Vorführungen, die sich dann programmäßig abwickelten. Beson- ders wirkungsve'll waren die turnerisch glanzvollen Massenfrei- Übungen, die Vorführungen im Kunstradfahren, die Volkstänze und-spiele der.Touristenvereinigung". Auf allen Gebieten wurden im einzelnen durchweg Glanzleistungen gezeigt. So im Geräteturnen, im Stabhochsprung, Laufen und ganz be- sonders im Schwimmen und Springen. Ein herzerfrischen- de» Bild, soviel Jugend, soviel'Kraft und Geschicklichkeit in einer zielbewußten Bewegung vereinigt zu sehen. Möge ihr die Zukunft gehören. Die Ergebnisse der Wettkämpfe sind: 8000-Meter-Stasette-Männer: 1. Fichte 17, 8. Min. 38 Sek., 2. Lichtenberg, V Min. 38 Sek. 6 x 100-Meter-Stafette-Männer: Ii Fichte 4, 1 Min. 8 Sek., 2. Ficht« 17, 1 Min. 8 Sek. 6X100- Meter�tafette-grauen: 1. Fichte 2, 1 Min. 18,2 Sek., 2. Fichte 3, 1 Min. 18)3 Sei. kx 100-Metcr-Stafette-Jugenbliche: 1. Wilmersdorf, 1 Min. 6,2 Sek., 2. Schöneberg, 1 Min. 7 Sek. Schweden- Stafette Jugendlich«: 1. Lichtenberg, 2 Mn. A,8 Sek., L. Wilmersdorf, 2 Min. 26,2 Sek. Speerwerfen. Jugendliche: 1. Paul, Fr. Turnerschaft Schön« berg, 84,70 Meter, 2. Wolf, Fichte X, 32,90 Meter. Kugelstoßen. Männer: 1. Starka, Fichte 1, 9,76 Meter, 2. Siarka, Fr. Turnerschaft Schöneberg 9,60 Meter. 100-Meter-Lauf. Frauen: 1. M. Toleta, Fr. Turnerschaft Bohnsdorf, 14 Set. Kugelstoßen. Jugendlich«: 1. Hoffmau«, Staaken. 7,00 Meter. Hochspruug. Jugendliche: 1. Wange manu. Schön eberg, 1/10 Meter 2. Siedle, Wilmersdorf, 1,40 Meter. Speerwerfen. Männer: 1.' Etahn, Schönedeeg, 18,70 Meter, 2. Graß. Fichte 17, 42,20 Meter. Stabhochsprung. 1. Stahn, Schöneberg» 8,10 Meter, 2. Wolf, Fichte 17, Trebuth, Fichte 4, 3 Meter. Kugelstoßen. Frauen: 1. Markgraf, Fichte 8, 6,85 Meter. 2. Pap«, Fichte 4, 6,60 Meter. Hochsprung. Frauen: Tolata, Bohnsdorf, Schulze, Lichte»» berg, Hartmann, Fichte 6, 1,20 Meter. 1. Aufmarsch, ausgeführt von allen Vereinen. 2. Kunstreigen, ausgeführt von A.-S.-T.„Leipzig". 8. Knabenbrustschwimmen, 50 Meter. 1. E. Schulz, „Neptun 94" sLichtenberg), 63 Sek., 2. R. Altenkirch Jß. S.-C. Welle", 58 Sek., 3. E. Westphal,„Neptun 94"(Lichtenberg), 58«/, Sek„ 4. O. Wauschkcchn, B. S.-T.(Neukölln), S9ft. Sek. 4. Mehrkampf. 1.„Magdeburg", 36 Punkte, 2.„Frei- Heft"(Berlin), 85 Punkt«, 8.„Berlin", 33% Punkte, 4.»Leipzig"« 29% Punkte. 6. Jngendbrnstschwimmen, 100 Met«. 1. G Pech- licke,„Neptun"(Weißense«), 1,44 Sek., 2. T. Tummelt,„Nord" (Berlin), 1,47 Sek., 3. K. Müller,„Welle"(Berlin), 1,47% Sek.. 4. W. MSHS, Berlin 8, 1,49V, Sek., 5. Rieß, Neukölln, 1,60% Sek. 8. Kürspringen. 1. P. Jänisch,„Neptun 94"(Lichtenberg), 18»/, Punkt«, 2. P. KieSler,„Freiheit"(Verlin), 18 Punkte, 3. B. Menschel,„Neptun"(Weißensee), 17'/, Punkte, 4. H. MooS- hammer,„A.-S.-C. München", 16% Punkte. 7. Damenbru st schwimmen, 100 Meter. 1. L. Rei- nerin,, Poseidon"(Breslau), Ichö Sek., 2. A. Wett, Hamburg", 1,56% Sek., 3. E. Wortmann,„B. S.-C. Nord", Sek.. 4. M. Schulz,„Reukölln", 2,4 Sek.,. 5. Beier,„Leipzig", 2,4»/» Set, 6. Eifert.„Weißensee", 2,5% Sek. 8. Lagenstasett«, 4x56 Meter.») Brust, d) Rücken, c) Seite, d) Hand über Hand. Berlin 2,43 Sek.(distanziert), 1. Magdeburg, 2,48*/, Sek., 2. Neukölln 2,50 Set, 8. Charlottenburg, 2,52 Sei, 4. Weißensee, 2,56*/, Set 9. Trnppenspringen, ausgeführt vom Bersiner Verein. 16. W a s s« r b a l l s p i e l.„Elbe, MaoWnicg gsgen �ivei- hett", Berlin, 2: 6.„Berbtn" gegen �amlburg, J&cxRa" distanziert. Radball, Ortsgruppe Berlin, Abt. l und II: 2: 0 str Berlin t Arbviler-Athletenbund.« Tauziehen, Schwergewicht, Arbefter-Sportverein 6 Siege. Leichtgewicht, Sportklub Ltbertu», Eharlotten-burg: 5 Siege. Zu der vereitelten Waffenschiebung in Minden erfahren wir, daß vier Personen verhaftet worden find. Ein Oberfeuerwerker Hernimm Meier, Kaufleute Franz Brand und Artur Kerstan au« Minden und ein Direktor Walter Wasserzug au» Berlin. Da» ReichSverivertungSanrt hatte die Gewehre zur Veräußerung frei- gegeben, aber nur unter der Bedingung, daß sie zerstört und daß die Metallteile zu Schrot verarbeitet werden sollten. ES handelte sich um minderwertige Waffen. Die Schiebevgesellschctft kümmerde sich jedoch nicht um die Fveigabebedingunig, suchte vielmehr die Ge- wehr« ganz und als vollwertige Waffen wieder zu verkauftm Sie zahlte str da» Stück 45 Mark und verkaufte den ganzen Posten von 60 006 Gewehren str 175 Mark day Stück an die Polen. wollte also am Stück nicht wenigep als 130 Mark verdienen. Jedem der Schieber wären also bei dem Geschäft ungefähr zwei Millionen m die Tasche geflossen. Das Reichsverwertnugsamt kam jedoch dem sauberen Handel noch zur rechten Zeit auf die Spur, sandte Berliner Beamte nach Minden und ließ die Gesell schiff beim Abschluß de» Geschäftes, als- gerade«ine hcräbe Million angezahlt weiten sollte, festnehmen und hinter Schloß und Riegel bringen. Di« Verhafteten wurden nach Berlin gebrach und zur Aburteilung dem zuständigen Gericht überliefert. Der Falkenhagencr Mörder bleibt bei den fortgesetzten Ver- hören nach wie vor ganz kaft. Von einem seelischen Zusain- menbruch ist bei ihm kein« Rede, ebensowenig von Reue. Sein« Angab«, daß die Personen, auf die er schoß, ihn gereizt und dadurch zum Schießen veranlaßt hätten, ist durch die überlebenden Zeugen vollständig widerlegt. Die Pistole hat Schumann übri- gens nicht im Spandauer Rathaus bei der Vertreibung der Sparta- kisten erbeutet, sondern schon in NewNuppin von der Waffen- k a m m e r des 24. Jnf.-Rcg. gestohlen. Zu den Verbrechen, die er noch verübt haben mag, gehört wahrscheinlich auch die Ermordung eines Mädchens in der Gegend der Zeppelinwerft bei Staaken. Diese Unbekannt«, bei der mit einem Strick der Hall zugeschnürt und die Hände auf dem Rücken zusammengebunden waren, M auch dergewaliigt worden. Der Massenmörder ist erst seit März d. I. verheiratet. Seine Frau jagte er vor einiger Zeit weg. sie musste zu ihren Eltern zurückkehren. Seinen Mitarbeitern erklärte er da» damit, daß die Frau nicht für ihn sorge. Die Frau weist diesen Vorwurf jedoch entschieden zurück. Eine verhängnisvolle Verwechselung. Der Schlosser Max Reichert, Müllerstr. 88, börtc nachts in der Gasttvirtschast seiner Eltern ein Geräusch. In de? Annahme, daß Einbrecher da seien, schoß er in der Dunkelheit aus einen Mann, den er er- blickte. Die Kugel traf den vermeintlichen Einbrecher in den Bauch. Zu spät erkannte er in dem Getroffenen seinen Bruder, den LI Jahre alten Arbeiter Theo Reichert, der unerwartet von einer Reise zurückgekehrt war. Der Schwerverletzt« wurde nach dem Pari l-Ge rbardt-S tis t gebracht, wo er jetzt seiner Verwundung er- legen ist. Neukölln. Tie Schmnckplätze, die während des Kriege? wegen Mangel an Arbeitskräften und an Materialien nicht ordnungs- gemäß unterhalten werden konnten, werden nun wieder i n st a n d- gesetzt. Bei mehreren ist das bereits geschehen, namentlich da, wo:S sich um geringe Ausbesserungen handelte, bei anderen sollen die notwendigen Jnstandsetzungsarbeiten baldigst ausgeführt werden. Dabei wird mit einigen Plätzen auch ein« Umgestaltung vorgenommen, zunächst mit dem Boddin platz, de? dadurch«ne zweckmäßigere Einteilung erhalten soll und an Schönheit gewinnen wird. Die Gartendcputation hofft, daß die Beschädigungen und Zerstörungen, unter denen die Schmuckplätze zu leiden hatten, jetzt aufhören werden. Sie verspricht sich diese Wirkung von der Regelmäßigkeit de? Schulbesuches, die nun wieder zu ihrem Recht gekommen ist._ Grost-Berliner Lebensmittel. Stegkitz. Vom 55.— 31. Auguv: Kartoffeln 7 Pfuntz, Spessesett aus 35 tv Gramm Butter, aus? 13 LM) Gramm Margarine, auf g M für Fcttselbstvrrlorger 150 Gramm Margarine. Verkam von 2 Päckchen Puddingpulver, 250 Gramm amcrik. Weizenmehl, 300 Gramm Einmachezucker. Bis aus weiteres aus 0 I- Karten ft, Liter Vollmilch, aus C II- Karten am 23., 24., 25.'------~"" Meldungen flocken und..........-------.... und X 16 je 250 Gramm omerik. Weizenmehl. Die Anmeldungen finden in den Geschästen statt, die bisher zum Verkauf von Grieh. Grouven und Teigwaren zugelassen waren. Dies ist durch ein von außen fichtbares Plakat bekannt zu geben. Verkausstage werden noch bekannt gegeben. Jetzt heimgekehrte Krieg«, und Z i» I l« es a n g«»» erdalten für die ersten 6 Wochen Sonderzuweiwnge»: je 1 Ninnd Brat. 50«ramm Fett, 125 Gramm AuSlandSspeck oder Konsrrvenfletlch, 250 Gramm Htklse«. irüchte zu verbilligten Preisen. Die ersorderlichen Zulatzkurten und Reise- brolmarlcn-Bogcn bei den Brotlommilstonen gegen Vorlegung de» Eni- lastungslcheines., BerUn. Druck: Borwarts- Buck>druckerel und Bcrlogsanstalt Paul Einger n. Co. in Berlin, Lindenstr. S. Bveular>.«>. �8A!ggr2tZL!'8ttsök j Uvr: Itsmei-nckco. Dier.slas: Itnensracke», .Vliltvocv: Aame>-»/, Stunde früher Dienstag, Donnerstag und Sonntag: (Großer Ball. Bei Regenwetter Schutz für MCO Personen. fLombard-aaus"? 2 H. H ,-»(!, Leip/,. Sir. 7511 g — BScbste Belathnnx n diskrete Reellste£ Oclegenhei«-• Z käute, Uhren, f Brillanten, s Schmucksachen, i 10— SO«/o unu Ladcnpr.> Eiekfromotore i Oleicüstroin:: Drekstrom kauft[* 1 iDpnleitfbiiresii Soiilielitiiig Herlin W 9. Lintstr.>0. Tel. Lützow 3705 und 8518, Echte Schweizcrsfumpen prima Ware pro Mille 630 M ftanfn verzollt geg. Porauszah» Inng od. Nachnahme licf.OsIcar Keaer, üciil.gen, Baden tEchtveijer®cenje). S01D' Heüet Vemsimjls«esev. Iää Drei«lbhandlungen. VerfaflnngSwese».— Was MIN?— Macht und Recht. Mk. I.- Ae DIMM m Die Mkilkl. ÄSSÄffiS." KSSÄiS zum Haß und zur Verachtung gegen die Besitzenden öffentlich angereizt zu haben. Mf. 1.60 IRrinr zIR b« den Seschworenen zuDasseldors am». Mai I»zugegen aufgereizt zu haben. mm (i üiilii I die Anklage, die Bürger zur Bewaffnung gegen die König!. Gewali Mf. 1,50 n Ueder den besonderen Zusammenhang der gegenwärtigen Geickiichts- « Periode vnt der Idee oeS Arbeiterslandes. Mk. l.S» Ae illdilekle smer mü Die cm del mvemm fiiafien. pfi»srecÄ dem Kgl. Kammergericht zu Verlin gegen die Anklage, die vesitzlolen Klaffen zum Haß und zur Verachtung gegen die Besitzenden öffenttich angereizt zu haben. Ml. 2,2b SnCaWftWtJfliniiiiiw� Heft: Das Urteil elfter Instanz mit kritischen Randnoten zum Zwecke der«ppellations? Rechtfertigung beardestet. Ml.—.7ö Wves M'NMrMl! gll bss zemiksMee m Berufung elties MgmellZen AMes MMlWMses zu celvzlg. öffnete Lasiatle die Agiiadon zur Gründung einer seioltänörgen ArbeUerpartei: er wider» legt darin hauptsächlich die Schulze» Deiitziche Konsumverein», und Genostenschaststheorie. Mk. 1,50 M m ArMker Berlins, ää1"'lamen bct Ht6(i,n ,rafl- Ae Mt Ae«e m m Mürfet MgegröveWlag. ri» fciil!id;cii(Seistes. Eine Rede, gehalten in den Bersamittiungen des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins zu Barmen, Solingen und Düffeldorf. Ml.—,40 1W Ad2. März 1864. Räch dem slenagrophischen Bericht. Ml.-.60 Ae Wtön äw Aiigelvei»?« Bevtschev Meltmnews �'n"K König» von Preußen. Eine Rede, gehalten am Ttifwngsfesle des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins zu Ronsdorf am 22. Mai 1864. Mf.— ,40 Sktt Wsv WM. der cikersMdlifel.?>°Äm«-ungendes..Se�rwri°es. bürgerlichen Modeliieraten Lothar Bucher! .. in dieser literarischen Hinrichtung de» entstammen bekanntlich der Feder der späteren„Erzelleni* «I. 1,20 auungen der dklrgerkuhen Oekonomen wtder Ml. 8.- Ststorilche» Drama.—«Sotthold«phralm Lesfing vom knl- v---------- Standvnutt.- DU Ptill»s»pdi. Fid.ee» m Mlll'SSvlze v. sc«, der ßlsLSÄfSe Hlilln. oder ßlÄkal utitt Ulrhaltf L-stalle»»kouomlsche» Hauplwerl, da« m populärster I-ar(tellu»g die lluv Alveil. wirtschasiiicheu Grundan' legt. «W-xs«. ul« und dt« noHte Gegenwart. Va Satmuechand. Gebunden SU. 4— t»E jiilioiesw SNM!«»es Mta»mMew.«Äiss Bruchstücke und der Zeugnisse der Alien dargestellt. 4 Bände in 2 Bände»ebund. Mk. la- »M Btteft MiMS MsJcs m ffllera«8» SesWIM. Ä von Ed. Bernffein. Ml. 5,— MMl LiiWeS. SÄtS�tenÄ�f J-�-Mer Z it- ZuLendbiidvis tssieiies*Wbal* na* eincm ,iaf,enaemattt- Sflüßßß-BlilC.»röße 2 Mk. 35,-:«röße 8 MI. 2a-:»räße 4 Mk. 5.-. SerDinanö caMde und fein? Bedeuluug för die 1it&fltetni!{|f.sÄ Mit einem Lidlldruckbild Lalla�eS._ 2»f. 3,- Gute Möbel solide, xeschmnckvoll, billig, sowie koraplctto Wahnanss. Blorlchtuagcn kauft der Kenoer am baten direkt Pelm TtsekkermelcScr Julius Apeit Berlin SO., AdalbertctraBe 6 am Kottbnter Tor. - und Auslandstransporte Hsl .�■re.e5\-.-yv■AcdoeWr vs'..rr7\� SchSfer BerSIlisl�iliwafsdorf Wl'halma«»« S« •2S Stadt-, In- und Au�landstransporte«S:! Keine Wanze mehrH.'2,'5o nur mit Kammeriäger Bergs Näcodanl I u, II zu erzielen. Restlose Wanden- n. Brntvernichtnng Erfol», verblüffend. Kinderleicht anzuwenden Gesetzlich geschützt— Viele Dankschreiben.— Ooppelpaket AI, 2 50. Ausreichend für 1 bis 3 Zimmer und Betten.* Alleinverkauf: Sämtliche Warenhäuser A. Werlhelm. Bei Eins, von M. 2,70, oder Postscheckkonto Berlin 31 2Sft portofr.Zus durch U. A. Grocsel, Berlin. Königgrätzer Str. 49 7«Ii mq mit echtem Friedeiis- I'a'inc kaotschok 5 Mark. ZaHre ffiotanttc.— Aal,»ziehen mit Betiindunq b -.stellung v. Debisien gratis. Goidkrsnen v. 30M. a Speriafität- Zätzn« ohne«BuifmeuploIIo. Zahnpraxis Hatvanl, Danzwer Straße, Ecke Schönhauser Aller. ZME MUm .Mr-Mm gesucht I. «kr suchen de«>. i. 3. Merielsahe lSlö und da» 4. Bieriiisahr 1913 komplitt, gebunden oder lose,>» lausen. Offerten mit Breisangabe unter l-V. 32 an die Yaupf- �egpedifion aes �Dorrodcf»'-._____________*' Wie ein Wueder beseitigt DrÄsHaussalfte] jed. Hautausschi., Flecht.. tlautjuck., bes. Belastbad., i Krampiadern der Frauen u. dergl. in Originaldosen 4 50. 7 SO erhältlich in der „Elefanten-Apotheke" Berlin 213, Leipziger StraBeT�ajbßnhokfpi) Dr. Grütering Spezlalarzt. Invalidcnstraße 35" Ecke ChausseestraSe am Stettiner Bahnhof.* 10-1'VS-'W. Sonnt. 11— 12 Ziehtuis 27.ii. 36. Angtnt taekniit ki, Berii f. fm. Hrrdeihrs Wtei-MtHii! l» Guussen eines WEduerinnen uul Sän-jiingslieifns 100000 Lose 3307 Gewinne m Wert© ToaA� issZss «»ichetwifijieW wm® LosM.3:,u»; Nachnahme 25 Pf. mehr Erhältlich In allen Lose-Verkautsstellefl werden in meiner. der hoktborkeil prompte» yelSko«. .lle Metalle und Welch lötpmten in üiualltäten. artliit-Reparakurwerkstati unter Sturonkke 1. Htm« lötstußmittel fitr anerkanni vorzüglichen Lsusskule f�v?.) dlelster» uud Botlertrurse /Ausführlich. Programm frei > Unru- uud BIoluotersuchuoxe> «Skttv Hejrer, Fahrft eheElseöer Prtninktt, Prenzlauer Allee 100. Telephon; Königstudi 10 2. Spezialarzt Dr. Hascht Sprrchftmihfti 10— 1, 5-— 8. öomii. 10— L ZWAiMÄk 09»LAW»"'Ä*5" Sclireltecliinsi! Bürofle Ausa. all. System.■ Rechen-, lieit-,Kopier-u. fl Verrielfältig.-Matcbln., Bs Z OraaiiisalioDS- 1 Stümini und alle anderen Transqoo S erSte lief, dilltyst. Groß. Borr, b. Wagner, cOpenick. 5!. 1 �vsei. llleferun« kompletter KSkiM-, Speise-, Setilai- Diül fffllssirteneF ab Fabrikgebäude m. eig. Lastauto nach jedem Ort. MOLLIP Berlin, Alexanderstr. 31. Tel. Kgst. 1737. BMWtzel.� SnyledflOgel. Äonze« fitlgel 2600.—, Neiner schwarz, Ltotzfifinel tSbO.—, vertan Ernji, Or Zrauienslr. 160. II unu Our-osumdiiial? Eig. Keparau-Wdrksiatt u.(�canisatiunsburrau B , WilEflm Dreaslcke J* BKammaiidanienslr.dö ögiS'äANkMW 1250.—, aomecltzormonium mit Vealof-otfe 1500— M, tleineres 650.—, nrbl'au,flfr. h-IIigtl reif. Bi-rgct& HB-, Ottftilenfir. ISO. Pruxn oerfauf II. Staijc. A ais träger I im eu für den„Vorwärts" werden eingestellt in folgenden Filialen: ßanltn• Ackerstr. 174, am Koppenplatz.— Prinzenstr. 31, Hol part— Stolpmann, DcriUl. W. Blumemhalstraüe 8, Hof.— Markusstr. 36. �Lköllkkökg! Beiziger StraSe 2? SM« m:tim Bim zum Ausscheiden aller Echit sen ans den Eäfien gibt i nichts Besseres als Apafhct fioucnstein» Zlenoaaiions-PI len ganz bes. bei Ausschläge: Gesichfsblitten, rater Hau flechten. Blutandrang ni Verstopfung., Dose Äi. 53 nur von Äpotd. Lanenstei, Vers. Spremberg L. 44._ Isölißften Kupferdrak Litzsn gm Wushsdrah; kauft hftchstzahlend iflgeniciirburcau Schlichtiu Berlin W 9, LinksiraHe 1 Tel.: Lötzow 1705 und 851 !!!Geld!! für iede Wertsache. Höchste A, ImnpTtijt rür Pfandschein brillanten. tSoldgt�eni'ränd Teppiche. Bücher uiw. Voll kr,ed>';c?iet''.4l iN Ecke Kochst JiBpstrdrälils Kabel— Litzen Wachs und Dynaniodrab KÄMi jeder Ait, auch Alt.netüil, tß Auslandsbedars, kauft z Grossistenpreisen Kabclverlriebsgcsollschan Anruf: Pfalzburg 4559, Joochlm-Frlc�rlch'Str.J'«