Nr. 201. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Biertels jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Cesterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs: Preisliste für 1894 unter Nr. 0919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betttzelle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Juferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508, Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Donnerstag, den 30. August 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Abonnements- Einladung. Wir ersuchen alle unsere Freunde und Genossen, nach Kräften für die Erweiterung unseres Abonnentenfreises thätig zu sein. Es ist das eine Parteipflicht. Die Haupts stärke einer Partei liegt in ihrer Presse je mehr Leser ein Blatt hat, desto größere Macht hat es, und je größer die Macht der Parteipresse, desto größer die Macht der Partei, wer dem Partei Organ neue Leser zuführt, stärkt sonach die Partei. Die Agitation und Demonstrationsvielleicht gerade beswegen ist es so schwer, eine Maffenbewegung gegen das Haus der Lords. 27. August: Sierüber schreibt uns unser Londoner Korrespondent unterm Die gestern im Hydepark abgehaltene Demonstration gegen das Haus der Lords war mehr eine Partei- als eine Boltsmanifestation. Veranstaltet von einer aus radikalen und irischen Klubs, sowie einigen Gewerkvereinen bestehenden„ Liga für die Abschaffung des Hauses der Lords" war sie vorwiegend von den diesen Vereinigungen folgenden Elementen besucht, während die Parteigänger der sozialdemokratischen Föderation, der UnabMit dem 1. September eröffnen wir ein neues Abonnement hängigen Arbeiterpartei und die ihrer Parole folgenden Gewerk auf den schaftler fich fernhielten. Infolge dessen reichte die Betheiligung, wie selbst die radikalen Organe zugeben, nicht an die der Maidemonstrationen heran. Sie war start genug, daß man von einem Achtung erfolg sprechen fann oder wenigstens nicht von einem absoluten Fiasko, aber sie war nicht start genug, um als Ausdruck einer tiefgehenden Boltsbewegung gelten zu tönnen. „ Vorwärts" Berliner Volksblatt mit der illustrirten Sonntags- Beilage Die Neue Welt". Für Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennige frei ins Haus, wöchentlich 28 Pfennige. Für außerhalb nehmen sämmtliche Postianstalten Abonnements zum Preise von 1,10 M. für den Monat September entgegen.( Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919.) In unserer Nummer 71 begannen wir die Veröffentlichung des geschichtlichen Romans ins Werk zu sehen. Die Lords sind in ihrer Mehrheit feine Bourbonen. Sie wissen, wo sie nachzugeben haben, und haben immer wieder verstanden, einer tiefgehenden Agitation gegen über im entsprechenden Moment einzulenten. Es ist wahr, sie haben die Homerulevorlage und die Bill für die ausgetriebenen irischen Pächter abgelehnt, die Haftpflichtreform- Vorlage so verstümmelt, daß die Regierung sie zurückziehen mußte, und die Steuerreform, sowie einige andere Reformgesetze mußten in der jetzt abgeschlossenen Session bedeutend verwässert werden, um bei den Lords durchzudringen, oder wurden was praktisch auf dasselbe hinausläuft unter Vorschiebung des angedrohten Widerstandes der Lords verwässert. Aber immer traf der Widerstand der Lords hier nur Sektionen der Bevölkerung und, außer den Irländern, keine so tief, daß ganze Klassen sich durch ihn provozirt gefühlt hätten. Den Irländern sind zur Zeit die Hände gebunden, sie können die Konsequenz des von den Lords gegen fie geführten Schlages nicht ziehen, ohne die ihnen verbündete liberale Partei mehr zu schädigen als die Tories, die Masse der übrigen Bevölkerung brückt der Schuh sehr viel mehr an anderen Stellen als da, wo die Lords ihre Obstruktion ausgeübt. Der streitige Punkt der Haftpflicht- Reform war eine speziell die Gewerkschaften interessirende Klausel; aber eine so bedeutende Rolle diese auch spielen, so sind sie doch nur eine Theilvertretung der arbeitenden Klaffe, auch hat die Regierung den Moment, wo der betreffende Beschluß der Lords die organi sirten Arbeiter beschäftigte, unbenutzt vorübergehen lassen, und seit dem haben andere Fragen die Aufmerksamkeit derselben in Anspruch genommen, und neben solchen ökonomischer Natur ist es vor allen Dingen die der Wahlreform, die sich als dringende Ans gelegenheit der Arbeiterklasse herausstellt. Ich habe schon früher mitgetheilt, weshalb die organisirten englischen Sozialisten sich von der Agitation gegen das Haus der Lords fernhalten. Sie zweifeln an der Aufrichtigkeit der felben, halten sie für ein bloßes Parteimanöver, bestimmt, den Arbeitern, wie ein populäres Wort lautet, einen Lachsharing in den Weg zu legen, dessen Geruch sie von der Verfolgung wichtigerer Reformen ablenfen soll. Man braucht aber gar nicht einmal an eine derartige Berechnung seitens der Liberalen und Radikalen zu glauben, um zu einer steptischen Beurtheilung der Bewegung 3 gelangen. Zweifelsohne ist das Haus der Lords in feiner Es hieß einen Augenblick, Sektionen der Independent Labour heutigen Zusammensetzung den Liberalen sehr lästig, ja, ein wirkliches Hinderniß, aber das bedeutet noch nicht, daß sie den ent- Party hätten vor, die zu gestern einberufene Demonstration gegen schiedenen Willen oder selbst diesen vorausgesetzt, auch die Macht die Lords zu sprengen, d. h. Gegenresolutionen vorzuschlagen, die haben, mit dem Haus der Lords aufzuräumen. Wohl hat die das Haus der Gemeinen für reformbedürftiger erklären als das vor furzem furzem in Leeds abgehaltene Parteikonferenz der der Lords. Aber nichts dergleichen ist geschehen, und es ist gut Liberalen sich einstimmig für Abschaffung des Vetorechts so, daß man dieses Meeting ungestört vorübergehen ließ. Aber Der Lords ausgesprochen, durch welche Maßregel die soviel ist richtig, daß den englischen Arbeitern, die der Druck der Beerstammer zu reinen Debattirgesellschaft herab- Verhältnisse immer mehr in's sozialdemokratische Lager treibt, Neu eintretenden Abonnenten wird der bisher erschienene anzugeben, wie diese schöne Idee denn verwirklicht, durchgeführt ordnung viel mehr am Herzen liegen muß als die Beseitigung gedrückt würde, aber sie hat nicht veriocht, einen Weg die Reform des Wahlrechts und der parlamentarischen GeschäftsTheil des Romans auf Verlangen nachgeliefert. werden soll. Ohne die gutwillige Zustimmung der Lords zu der Lords. Die Regierung hat die Wahlrechts- Reform Nach diesem Roman werden wir einen anderen veröffent ihrer eigenen Depossedirung ist sie nur durch einen Staats: auf bringt fie wieder lichen, der in Berlin spielt und die März Ereignisse streich durchzusehen, resp. durch einen unwiderstehlichen Druck eine so klägliche Halbheit vor - die nächste Session vertagt, wie ihre legte Wahldes Jahres 1848 schildert. der Volksmasse zu erzwingen, an so etwas ist aber unter registrirungsbill, so verzichtet sie damit selbst darauf, den heutigen Verhältnissen gar nicht zu denken. die sozialistisch denkenden Arbeiter als Bundesgenossen gegen die Lords zu erhalten. Bringt sie eine durchgreifende Bill ein, so fann fie, falls die Lords sich dieser wiedersetzen, sicher sein, bei einem alsdann unternommenen Vorstoß gegen dieselben die Der Jude. Von Spindler. Die Redaktion und Expedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Feuillefont. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. Das Haus der Lords ist in seiner heutigen Verfassung eine so verrottete oder überlebte Institution, daß fein Mensch sich für ihren Fortbestand in dieser Form sehr ereifern wird. Aber " " Bunde nichts im Wege?" fuhr Dagobert fort: Marie! schmerzlich lächelnd: Seht doch, wie ihre Gesichter sich Geraubt aus unserer Kirche kehrst Du doch wieder dahin tauchen, nicht allein ins Abendroth, sondern auch in das zurück, zum Glück der Zeitlichkeit, zum Glück des ewigen Roth der Freude. Vor einer Weite hatte ich noch eine Lebens. Marie! o laß uns den Greis segnen, der noch am Tochter, jetzt nicht mehr. Vor einer Weile wollte mir folgen 126 Sterben seinen Betrug offenbarte; laß uns diesen ehrlichen eine treue Seele ins Glend; jezo stehe ich verwaister, Juden segnen, der, die Hinterlist seines Volkes verschmähend, als die Palme in der Wüste, Gelobt sei der Herr! Geuns bekannt macht mit dem Geheimnisse, das uns ohne segnet meine Zunge und ihr, deren Glück einzig ist mein Widerrede verbindet!" Dautbar gerührt reichten beide Werk." Mit Thränen in den Augen riß er sich von den Juden die Hände.„ Es quält mich, wie es mich den Wonnetrunkenen los, und ging hinaus in den Forst, cntzückt, daß ich nimmer Deine Tochter sein soll", sprach wohin er durch eine Lücke im Gehege drang. Unter einem Und nicht lange war er fort gewesen, so kehrte er wieder zu Esther: Ganz verweist stehe ich nun da in dieser von Buchen gewölbten Dome warf er sich auf seine Knie der betrübten Mutter und trug ein kleines Mägdlein auf Welt." Hast Du nicht mich, Deinen Freund, Deinen und betete, nach seiner Väter Weise, zum Herrn der Himmel, dem Arme und redete: Weib! sich hier, was mir hat Gott Gatten?" erwiderte Dagobert: Hast Du nicht den Heiland der hoch oben seine Sterne schon angezündet hatte.„ Verbejcheert. Draußen an der Straße hab' ich gefunden ein wieder gefunden, Du, nach seiner Mutter Gerannte? D, gieb mir, Gott Israels!" beteten seine Lippen zum Bettelweib im Sterben, und das Würmlein hier an dessen ich abute ost, was sich jetzt entdeckt! Du warst nie eine Schlusse: vergieb mir, wenn ich gehandelt habe wider Brust, die doch keine Nayrung mehr gab.- Mutter, Jüdin; Du theiltest nie den Haß jenes Voltes gegen Deine Gebote; aber ich habe gehandelt nach der ewigen sagte ich, weil mir's der Herr eingab: willst Du mir er- Andersglaubende, Du warst stets so rein, so züchtig, wie die Thora, die da wohnt in jedes Menschen Brust. Verzeih', lauben Dein Kind, ehe es mit Dir stirbt? Ich bin ein Heilige, deren Namen Du führst." Ich bin wie im daß ich freiwillig dahin gab eine Tochter Zions, da sie ehrlicher Mann. Das Weib sah schon nicht mehr hell Traume!" stammelte Esther, sich dem Arm des entzückten doch, spät oder früh, gezogen wäre zum Verge Seir, statt und wußte nicht, daß ein Jude zu ihm sprach: cs reichte Jünglings überlassend:" Was ich wünschte, wonach ich mich zu wohnen in dem herrlichen Salem! So habe ich doch mir aber das Mägdelein hin und sagte:" Nimm, ehrlicher gesehut, ist längst geschehen, ich bin schon eine Christin; gehalten den Eid, den ich geschworen in meines Vaters Mann, und Gott vergelt's. Getauft ist das Kind, und darf nicht vor allem Bolte den Schwur leisten, nicht erst sterbende Hand, so habe ich doch geübt Dankbarkeit, so habe heißt Marie." Es war der Armen letztes Wort; sie betteln um das Bad der Weihe, denn ich hab es schon ich doch gelassen mein Kind im Schutze der Gewalt und starb, und hier bringe ich Dir die Kleine, damit sie eine empfangen, oder, mein Freund, muß dieser Gebrauch er- der Macht, nicht im Staube Deines auserwählten Volkes, Jüdin werde, und Davids Herz nicht betrübt sei bis in neuert werden, um....?"" Nein, nein," fiel Ben das noch immer Dein Zorn darniedertritt, wie einen Grass den Tod." Legten die beiden das lebendige Kindlein von David ängstlich ein: Nein, nein, mein Kind. Es wird halm. O baue, baue Bions Binnen recht bald, starker gleichem Alter und selbem Ansehen an die Stelle des ja nur einmal, und wär' es nicht Sünde, zum zweiten eifriger Gott! O laß mich finden im Paradiese die Tochter todten, das sie heimlich fortschafften, und da ich wieder Male es zu begehren?" Sündlich und überflüssig," und den heldenmüthigen tugendhaften Jüngling! Du prüfest tam, liebte ich das Kind wie zuvor, und habe es erzogen, versicherte Dagobert: Wozu ein neues Hinderniß auf die ja Herzen und Nieren! Vor Dir ist der Behemoth eine und nicht anders gewußt; als bis ich von Jochai auf Bahn zu unserem Glücke schleudern? Marie! Nun bist Milbe. Und also kann auch Deine Gnade reinigen den Unseinem Sterbelager erfahren, was er gethan; wofür ich Du mein. Nun hat dieser Mann keinen Theil mehr an Dir, gläubigen zum Sohne Jakobs. Mit mir aber, so lange ihn noch segre, denn mein Weib ist hinübergegangen im feinen Anspruch, als auf meine Dankbarkeit, die ihm allen t- ich auf Erden lebe, thue nach Deinem Gefallen, Herr. häuslichen eben, mein Herz war nicht betrübt bis in halben folgen, ihn überall erreichen wird."-" Ben David!" Ich bin geworden unter Deinem Zorne und den Streichen den Tod, und h vermag's, zwei Herzen zu verbinden, die setzte Esther weinend hinzu:" Ich habe Euch geliebt, wie der Feinde ein Wurm statt eines Menschen, ein Spott der sich lieben, denn Du, Esther,... wahrlich... Du bist eine Tochter den Vater! ich habe wegen Eurer mich Leute, eine Verachtung des Voltes, aber gefegnet sei der wollen reißen los von dem edlen Mann, der mein Alles Wille, gelobt Dein Name, gepriesen Deine Herrlichkeit, hochjenes Kind." Gestärkt und er " Eine Christin?" rief Dagobert frohlockend. Nicht ist in der Welt. Vergebt mir meine Freude darum, ihm gelobter, unendlicher, ewiger Gott!" Deine Tochter?" fragte Esther mit einer Eurpfindung, ge- fchon jetzt näher anzugehören, und empfangt meinen Dank." muthigt stand der arme David auf, und ging davon; allein mischt aus Freude und Wehmuth:" So steht ja unserm Gi! ei!" antwortete Ben David kopfschüttelnd und zu Esther kehrte er nicht mehr zurück " Arbeiter neben sich zu haben. Die Logik der Thatsachen wird| sagter Prinz mit seinem Bruder spielten als Ehrengäste aber die nationalliberale Presse ihre Hehe gegen die So alsdann herbeiführen, was die pompösen Erklärungen der Radi- die Hauptrolle bei diesen katholischen Gesellen. Würden zialisten und ihr Verlangen nach einem neuen Sozialistengefeße talen nicht zu bewirken vermocht haben. Die Radikalen schimpfen auf die Regierung, daß sie nicht diese pfäffisch geleiteten Leute wohl noch lange in solcher betreiben, wenn ihr nicht Lügen, Entstellungen und Verleumim Kampf gegen die Lords vorangehe, nicht selbst die Stamps- Gesellschaft verweilen, wenn sie erst einmal in sozial- bungen als zweckdienliche Mittel zur Seite stünden? parole ausgebe. Die Einen geben Rosebery die Schuld, die demokratischen Vereinen den Verkehr mit freien und gleichen im Auslande wirkt, beweist die zweite Ausgabe des Wie die gewiffenlose Verlogenheit der deutschen Presse Andern Harcourt 2c. Ich halte von diesem Streit sehr wenig. Genoffen kennen gelernt haben? In diesem Punkt nicht in das Geschrei der Radikalen eingestimmt " Jour" vom 24. Auguft. Dieses in Paris erscheinende zu haben, ist der legte Vorwurf, den ich dem Kabinet Rosebery1500 000 Reichstagsreden Bachem's über den chauvinistische Tageblatt bringt in der genannten Nummer Harcourt zu machen hätte. Die Minister scheinen zu merken, wie Zukunftsstaat, wie man am Kölner Katholikentage mit einen Leitartikel unter dem Namen„ Attentatsempfehlungen". wenig Wolle hinter diesem Geschrei steckt, Der Becher ist in der theilte, wurden verbreitet. Dabei sind die 300 000 von Jn fast fingergroßen, die ganze Breite der Zeitungsnummer That noch nicht voll, das Volk steht in seiner Masse der Agitation unserer Partei verbreiteten Reden Bachem's garnicht mit- füllenden Buchstaben wird auf den Artikel mit folgenden fühl gegenüber, und mit bloßen Bravaden stürzt man heute keine gerechnet. Darüber, daß die Sozialdemokratie Bachem's Worten aufmerksam gemacht: Gebände ein und seien sie zehnmal wacliger als die Mauern Reden in hunderttausenden Exemplaren drucken M. Casimir Perier et l'anarchiste der vergoldeten Rammer von Westminster. Politische Leberlicht. Berlin, ben 29. August. Ein zähes Leben muß doch die Sozialdemokratie haben. Riter's Jrrlehren, seine Zukunftsstaats- Bilder, Herr Casimir Perier und der Anarchist Liebknecht. Wir wundern uns blos, daß die" Post" oder die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" diesen Artikel nicht als hochbeachtenswerthe Stimme des Auslandes" erwähnt und verbreiten ließ, schwieg man in Röln. Liebknecht. Sieße dies doch zugestehen, daß Bachem's Blech, der Sozialdemokratie recht sehr genügt, aber gar nicht geschadet hat. Die geistigen Waffen der Ultramontanen im Kampfe gegen die Sozialdemokratie ähneln der Verwendung von Kinderspielzeug im modernen Kriege. Eugen Richter sucht sich aus den von Tag zu Tag haben. Vielleicht thut dies noch die biedere Nationalfeine neuesten Leitartikel haben wir ohne Schaden ertragen, wachsenden Verlegenheiten, die ihm sein Programmentwurf Beitung", die zuerst die oben erwähnte Zügenmär gebracht ungebrochen gingen wir aus den Zukunftsstaats- Debatten eingetragen hat, zu retten, indem er wieder ein neues hat und in ihrer erprobten Schäbigkeit von unserem des Reichstags hervor, bei denen das jetzt wieder markt Kapitel zu seinen Frrlehren schreibt. Wir haben dem sofort folgenden Dementi mit keinem Worte Erwähnung schreierisch empfohlene Kartell der Richter, Rickert, arrogantesten sozialpolitischen Nichtswisser in Deutschland gethan hat. " " Die Ent Bennigsen, Stumm, Mirbach, Stöcker, Böckel und Zimmer schon zu viel Ehre erwiesen, indem wir auf seine Beweise, Ueber den Fall Arous bringt die Bossische Zeitung" mann sich eines Sinucs auf die Sozialdemokratie stürzte, daß er absolut nichts zulernen kann, eingingen. Wir wollen folgende thatsächliche Mittheilungen, die des Interesses nicht entund auch der speziell zur Bekämpfung unserer Bewegung den Führer der freisinnigen Volkspartei in seiner pflicht- behren: gegründete Katholische Voltsverein hat uns fein gemäßen Thätigkeit, sein Programm gegen den Beifall von Dr. Arons aus dem Lehrkörper der Berliner Universität drängen Auf die Entfernung des sozialdemokratischen Privatdozenten Härchen krümmen können. 170 000 Mitglieder zählt er, Nationalliberalen, Sezessionisten und Konservativen zu jetzt nicht nur Berliner fonservative Blätter, sondern nicht 25 000 find im letzten Jahre hinzugekommen, ein leib- schützen, vorerst nicht stören und ersparen uns eine übrigens weniger eifrig solche in der Provinz. Ihr Eifern ist aber verhaftiger Graf ist sein Vorsitzender, Herr Trimborn aus Köln ganz überflüssige Antwort auf seine letzten Frrlehren. geblich. Das würden sich die Eiferer selbst sagen, wenn sie die nennt ihn auf dem Ratholitentage eine Schuß- Ueberflüssig ist sie, da Eugen doch nichts lernen will und einschlägigen Verhältniffe überhaupt fennen würden. impfung gegen alle politischen und sozialen Schäden, Herr unsere Genossen längst über das nationalökonomische Wissen scheidung in der Angelegenheit ist nämlich ganz der philoLieber fordert zu entschiedenem Kampf und fester Organi- eines Eugen Richter hinaus sind. sophischen Fakultät anheimgegeben und zwar nach den Statuten sation gegen die Sozialdemokratie auf, und was ist das Ergebniß dieser Bemühungen der Besten, Gebildetsten der Landwirthe das Publikum beglückt hat, zeigt seine Un- leichteren Anstößigkeiten durch den Dekan Berwarnung oder VerDas unparteiische" Volksblatt, mit dem der Bund der Universität. Diese regeln die Disziplin über die Privat dozenten: Die Fakultät ist befugt, einem Privatdozenten bei und Reichsten" gegen die Sozialdemokratie? Der schmäh- parteilichkeit dadurch, daß es zum„ Kampf gegen die Sozial weis zu ertheilen und bei wiederholten oder gröberen Verstößen lichste Bankerott, die Unmöglichkeit, die klaffenbewußte bemokratie" hetzt. Es lohut sich nicht, näher auf dieses eines Privatdozenten auf seine gänzliche Remotion bei dem Proletarierbewegung auch nur ein klein wenig auf ihrem plumpe Machwerk einzugehen, da es nur den alten Kohl Ministerium anzutragen." Die Mitglieder der philosophischen Siegeszuge aufzuhalten. Unsere Gegner wissen dies, fie ge- ber" Post" und ähnlicher Bedientenblätter aufwärmt. Fakultät aber find sicher von der Anschauung durchbrungen, daß ſtehen es freilich nicht ein, aber die Thatsache, daß sie zu Die Sozialdemokraten sollen durch ein neues Ausnahme- nur die Kritik der wissenschaftlichen Leistungen, nicht biejenige immer verzweifelteren Mitteln greifen, um die Sozial- gesetz gebändigt werden. Bei allen Maßnahmen indessen", der politischen Anschauungen eines Dozenten zu ihren Obliegen demokratie zu bekämpfen, ist ein Eingeständniß ihrer Shu- schreibt beiten gehört. Anders stände es um die Sache Arons', wenn macht. Das alte Buttfamer'sche Rezept, zu deffen Aus- schreibt das unparteiische Organ vorsichtiger Weise, die dieser wie früher noch Assistent am physikalischen Institut wäre. führung die Haupt und Echröder als Lockspizel thätig gegen den Umsturz getroffen werden, muß auf das strengste Dann könnte das Unterrichtsministerium furz seine Entlassung waren, zu dessen Durchdrückung unser lieber Butty die können und daß jeder Mißbrauch ausgeschlossen ist." Universität verzeichnet. Er betrifft Rudolf Virchow und fällt in darauf geachtet werden, daß sie sich nur gegen diesen richten verfügen. Ein solcher Vorgang ist in den Annalen der Freiheit" mit deutschem Polizeigelde drucken ließ, das alte Natürlich, nur die gefürchteten Sozialdemokraten follen ge- das Jahr 1848. Virchow, damals Privatdozent an der Universität Rezept; Expatriirung der Führer. Charakteristisch troffen werden! Da sind uns doch die echten Konservativen und Prosektor an der Charitee, war zum Studium des Hunger ist es für die Befürworter der Expatriirung, daß sie lieber als diese Unparteiischen. typhus nach Oberschlesien geschickt worden. Als Reisebericht sämmtlich der nationalliberalen und freikonservativen Partei lieferte er eine herbe Kritik der oberschlesischen Zustände. Ihr angehören. Da ihr Vorschlag aber selbst bei entschiedenen Zu der Hehe gegen Liebknecht schreibt die Franks. Leitmotiv war der Sah: nur durch politische Freiheit und soziale Gegnern der Sozialdemokratie keinen Anklang gefunden Volksstimme": Reformen könnten die Dinge in Oberschlesien gebessert werden. hat, tritt der Vorschlag in neuem Gewande auf: die An- ,, Die bürgerliche Presse seht ihre von uns schon in der Diese Kritit machte Virchow in politischen Kreisen schnell belegung von deutschen Verbrecherkolonien legten Nummer gewürdigte Hetze gegen Liebknecht wegen tannt. Er nahm im Sinne der Demokratie an der politischen wird jetzt gefordert, natürlich zuerst von einem national- einer von ihm in Stuttgart über den französischen Präsidenten- Agitation theil. Unter der Beschuldigung, er habe in der Charitee mord gethanen Aeußerung munter fort. Der Pariser Korrespondent agitirt, wurde Virchow daraufhin von dem Unterrichtsminister liberalen Blatte, der Krefelder Zeitung". Beifällig war des bekannten rheinisch- westfälischen Zechenorgans hat heute sogar die Ladenberg seiner Stelle als Prosektor enthoben. Auf das Be dieser Vorschlag von der nationalliberalen Magdeburger Rühnheit, dem französischen Minister des Innern die Absicht treiben wissenschaftlicher Freunde von Ansehen, die Virchow's Beitung" wiedergegeben. Daß es den Blättern dieses unterzuschieben, daß den in Paris lebenden Sozialdemokraten in wissenschaftliche Thätigkeit schäßten, wurde aber die Absehung Schlages zuerst darauf ankommt, die Sozialdemokraten in diese folge Liebknecht's Aeußerung schärfer auf die Finger gesehen" rückgängig gemacht. Virchow wurde mit Vorbehalt des WiderKolonien mit Tropenklima, Beamtentropenkoller und Nil- werden solle. Hier ist wohl mehr der Wunsch der Vater des rufes im Amte belassen; verlor außerdem noch einen Theil seiner pferdpeitschen Praxis zu exportiren, versteht sich von selbst. Gedankens gewesen. Um aber das alberne Gewäsch der so- Bezüge und mußte die Dienstwohnung in der Charitee räumen. Aber wenn auch diese wahnwißigen Vorschläge zur Wirklich genannten Ordnungspresse gründlich abzuschneiden, haben wir In feiner Stellung als Privatdozent an der Universität änderte feit würden, so würden sie den Sieg der Sozialdemokratie bei oem gegenwärtig in Offenbach sich aufhaltenden Ge- feiner Zeit die ministerielle Maßregelung nicht das Geringste. nossen Liebknecht Erkundigungen über seine Stuttgarter doch nicht aushalten. Aeußerung eingezogen und sind von ihm zu der Erklärung Die abnehmende Liebe zum Militarismus wird Als Schauftück hat der Kölner Katholikentag auch ermächtigt, daß die liebe bürgerliche Presse eben wieder durch die folgende Notiz treffend gekennzeichnet: noch zwei gesonderte Festversammlungen für die kathos einmal Leistungen im Entstellen Der Kapitulantenmangel macht sich beim Militär Tischen Arbeitervereine und für die Vorsitzenden vollbracht hat. Liebknecht fagte in Stuttgart dem Sinn nach: von Jahr zu Jahr mehr fühlbar. Troß der Unterder katholischen Gesellenvereine veranstaltet. Den ganzen Wahnsinn Caferio's ertennen wir offisiersprämien will es nicht gelingen, dem Mangel an baran, daß er Carnot tödtete, einen Mann, Unteroffizieren durch Kapitulanten abzuhelfen. In der ersteren Bersammlung gaben ein Bergmann Rosenber verhältnißmäßig anständig sich betrug und Bei allen Regimentern laufen jetzt gegenseitig Anfragen Franz und cin Fabrikant Wiese ihre Weisheit niemandem ein Härchen gekrümmt hat, und ein, in welchen um Ueberlassung von Rapi. über die Eozialdemokratie zum Besten natürlich daß er damit den eingefleischtesten Typus des tulanten gebeten wird. Namentlich wenden sich eine Aufwärmung der Bachem'schen und Richter'schen tapitalistischen Bourgeois, Cafimir Perier, viele Linienregimenter an die Garde, da Kapitulanten Reden in Die dumme Lüge, daß von dieser der Linie der Zukunftsstaatsdebatte: Die Sozial- ans Regiment gebracht hat." bei Truppe besonders gesucht demokratie wolle dem Arbeiter die Freiheit rauben, Liebknecht zur Ermordung Casimir Perier auf sind. Indeß fehlt es auch bei der Garde selbst jest an aus der sich lediglich Der gefordert habe, die ihm die katholische Kirche gewährleistet. Wuth Leuten, welche Lust zum freiwilligen Weiter ganze Ton der Verhandlungen war überhaupt gegen die darüber, daß Liebknecht in seiner Stuttgarter Anarchisten dienen haben. Lediglich bei einigen Spezialwaffen, besonders Sozialdemokratie gestimmt. Wie die Zentrumsmänner fich rede der Bourgeoisie die Anarchisten so fest an die Rockschöße aber bei der Eisenbahntruppe, besteht ein Kapitulantenmangel das Arbeiterleben geregelt denken, ging so recht aus der wieder abschütteln kann."- Daß Liebknecht sich in dem von offizieren vorhanden. Der Grund dieser Erscheinung ist nament gehängt hat, daß sie dieselben mit aller Anstrengung nicht nicht, ja es ist dort zum Theil sogar ein Ueberfluß an Unters Versammlung der Gesellenvereins- Borfizenden hervor. Nur ihm angegebenen Sinne geäußert hat, weiß Jeder, der der Ver- lich darin zu finden, daß sich den mit Zivilverforungsschein abGeistliche und ein Prinz Arenberg nahmen das Wort. Be- sammlung im Zirkusgebäude angewohnt hat. Wie anders sollte gehenden Unteroffizieren der Spezialwaffen für ihr weiteres eine ihrer bekannten erklärt von " " zu finden wisse. Mir war der Vorschlag recht und ich zwei Stunden Wegs von hier; dort links und schwer zu Fünftes Kapitel. trug nur zweifel wegen meines Gepäcks. Der breits finden für einen Fremden. Ja wollt Euch gern dahin Sieh doch zu, Junge, wer jener Mann ist schulterige Mann lachte, und meinte, es wäre ein bloßes begleiten, müßt ich nicht in meine.. Wald zurück. Auch Sein Gesicht weissagt nichts Gutes, so wie Kinderspiel für ihn, mir das Gepäck zu tragen bis zur trautet Ihr wohl meinem Gesichte nicht; denn die Leute Sein Rock nur Trübfal. Den hagern gelben Herberge zu Friedberg, und wenn ich ihm daselbst zum sagen, der alte Ammon sebe aus, wie der leibhaftige Teufel Leuten traue ich nicht eine Spanne weit! Lohne einen frischen Trunk wollte reichen lassen, so würde selbst." Aus einem veralt. Schauspiel. er's dankbar annehmen, und herzlich damit zufrieden sein.- Hätte ich nur dem Gesichte jenes Schurken nicht ge= „ Laßt den Hund laufen, gelehrter Herr! Der Bube Er hatte noch nicht ausgeredet, und ich auch noch nicht traut;" seufzte der Fremde: der Bube hatte Gaunerzüge, -Hütet Euch vor den Gezeichneten;" entlauft feinem Galgenholze nicht. Schade, daß mein Bolzen" Ja" gesagt, und flugs hat er den Bündel anf dem Rücken und brandrothes Haar!" ihm nicht ins Bein flog, sondern durch die Mütze. Er und wanderte rüstig voraus. Jch folgte ohne Argwohn schaltete Ammon ein: Wißt Ihr jedoch sonst nichts, das wäre sonst gewißlich nicht davon gerannt wie ein Heide!" und kam mit ihm in solch Gespräch, daß ich nicht bemerkte, auf die Spur des Sünders führen könnte? Ich wollte Der elende Mensch!" antwortete dem alten Ammon ein wie er mich in diese Gegend geführt hatte, wo rings um lauern lassen auf den Burschen, wie auf einen ltis." Mann, der, schier gekleidet wie ein Cleriter, vor dem Jäger uns einsam Gestrüppe steht, doch weit und breit kein Thurm" Ich weiß nichts, das mir außer seinem Gesichte auf„ Ein Schild, auf einem Feldsteine saß und ausschuaufte:„ Mein ganzes noch Thor von Friedberg. Und da ich endlich es bemerke gefallen wäre;" sprach der Fremde weiter. Gepäcke hat er mitgenommen, und ich dank es nur Deiner und ihn deshalb zur Rede stelle, so lugte er frech hinauf das er auf seiner linken Brust trug, könnte vielleicht einen Hilfe, guter Mann, daß ich mit dem Leben davon gekommen zum Himmel und ringsum, und spricht: er werde sich Neubekehrten verrathen; doch traue ich darin meinen Augen bin; der Schurke hatte nicht wenig Luft, mich auch des wohl im Pfad geirrt haben; der Abend sei jedoch noch nicht." Einen getauften Juden!" rief Ammon:„ das Geldes zu berauben, das ich im Gürtel trage."-Aber, nicht weit vorangerückt und wir würden zeitig noch nach wäre möglich, und das ist gefährlich Gesindel. Das verfage mir doch," fragte Ammon, wie's kommt, daß ein ge- Friedberg gelangen, dessen Thurm schon zu sehen sei." Wie tauscht seinen Gott, wie ein Söldner seinen Hauptmann. lehrter Herr, wie Ihr, um diese Abendzeit allhier im Busche er mir nun zeigt, nach welcher Seite ich sehen müsse, um Und dennoch ist es immer Eins, woran man glaubt. Das zu finden ist? Euch Herren geht's doch nicht wie einem ihn zu gewahren und ich dem bösen Rathe des falschen hab' ich auf meinen Kreuzzügen oft genug erfahren. Mir armen Zeufel, der seine Füße brauchen muß statt Menschen folge, saufte mir der Dorustock ins Genick, daß gilt der Heide, wie der beste Christ, und wenn Ihr, ges des Fuhrwerks." Du weißt es also bald" ver- ich hinfalle, und ihm, dem Räuber, teinen Widerstand zu lahrter Herr, in meiner schlechten Hütte übernachten wolltet, setzte der Mann im aufgeschürzten Talar:" Bon Frankfurt leisten fähig bin. Mein Schreien war jedoch nicht vergeb- so wäre ich gern bereit, Euch ein ungläubig Dirnlein zu fuhr ich weg, um gen Friedberg zu gelangen. Der Karren lich, und wohl mir,- Dein Ohr hat's zeitig genug zeigen, das seines Gleichen sucht in der getauften und unGo?" murmelte der Fremde, der in brach jedoch, eine Stunde Wegs von hier so ungefähr. vernommen, ehe der Schurke mich geplündert. Mag er doch getauften Welt." Jch saß mißmuthig und halb zerschlagen am Ende der laufen mit dem Pack: der Herr wird ihn schon lassen ver- Gedanken versunken war, vor sich hin; daun seßte er bei: Heerstraße, und wartete bei meinem Gepäck die Rückkehr lahmen und steif werden wie das Eis und..." " Ich nehme es an, Meister Graurock. Ich gehe mit Euch, des Fuhrmannes ab, der auf dem Gaule nach Leuten Mehrere andere Verwünschungen, die der Fremde auf aber einzig und allein um eines warmen Obdaches willen, nicht der schönen Dirne und Hilfe geritten war. Wenig Menschen auf der Straße. seiner Zunge hatte, verhallten in dumpfem Gemurmel. weil mich mein Genick schmerzt Rommt plöglich durchs Feld und über Wiesenpfade ein Ammon erwiderte darauf lachend:" Nur heraus mit dem wegen." Mir recht," versetzte Ammon. Ich hab' noch nie aus Mann daher, rüstig und stark darauf losschreitend, den Gewetter und Gefluche. Ein meilenlanger Fluch erleichtert Dornstock in der Hand, und also scharf um sich blidend, recht das männliche Herz, und Ihr seid ja jetzt im Freien freien Stücken' nen Gaft in meine Hütte geführt. Ihr seid und dennoch sorglos vor sich hingehend, als sei er wohl und nicht in Eurer Schule, wo es sittsam und friedlich der Erste und ein warmes Heulager soll Euch nicht ent bekannt auf all diesen Stegen und wegen rings im Land. hergehen muß. Wenn Ihr wolltet, könnte ich Euch tür gehen. Morgen wandern wir dann selbander auf Friedberg Da mir zu lange dauerte, bis mein Ruecht zurückfam, so tische und wallachische Flüche lehren, die weit beffer tlingen, los. Kommt; laßt Euch führen, denn Mohren und Cordova! fragte ich den Wanderer nach demselben und verrieth ihm als unsere matten in Deutschland. Allein im Grunde hilft Ihr wankt auf den Füßen;... was ist Euch denn? meinen Unfall. Da meinte er, ich könnte wohl noch lange doch der wetterlichste Schwur Euch nimmer zu Eurer Hab- Warum stieret Euer Angesicht also in die Feine, als wollte vergebens warten, und am Ende schon zu Friedberg sein, seligkeit. Besser wär's gewesen, ich hätte den vertrakten es in dem Hohlweg sich verlieren? Ihr werdet ja immer ehe der Geselle vom Dorfe zurückgekommen, wenn ich nur Schurken ins Knie geschossen: dabei bleib ich. Wo wollt b.icher, Herr! was ficht Euch an?" ( Fortsetzung folgt.) ihm folgen wollte auf abgekürztem Pfade, den er genau Ihr aber jetzt hin, gelehrter Herr? Die Stadt ist an " -- Fortkommen im Zivilberuf zumeist sehr günstige Chancen bieten,| Nummer ein Zirkular der Zeitschrift„ Das Land", in dem mit Der Kongres, die parlamentarischen Körperschaften und z. B. vornehmlich die Unteroffiziere der Eisenbahntruppe behördlicherseits zusammengestellten, der Geschäftsleitung des der Vereinigten Staaten, sind heute vertagt felten lange warten brauchen, bis sie in den Dienst der Staats- Land" zur Verfügung gestellten Adressen herum renommirt worden. bahnen eintreten können. wir war von " wurde. OLOANE Der erzschneidige, schnarrende Herr von Manteuffel: Heute erhalten wir einen Brief des Freiburger Universitäts- Wieder ein Staat bankrott. Die zentralameriKroffen, Reichstags Abgeordneter für Kalau, der seine Wahl Professors Max Weber, der bekanntlich vor zwei Jahren im fanische Republik Mexiko dürfte die im Januar fälligen Kroffen, Reichstags- Abgeordneter für Kalau, der seine Wahl Auftrage des Vereins für Sozialpolitik über die ländlichen Ar- Binsen ihrer Staatsschuld kaum bezahlen können. bekanntlich den infamsten Wahlbeeinflussungen verdankt erinnern an die Bübereien im Senftenberger Bezirk und an den beiterverhältnisse in Ostelbien eine umfangreiche Arbeit veröffentSchwarzen- Liften- Virtuosen Hauptmann a. D. Strack, Klimbim- licht hat, dem wir das folgende entnehmen: Krieg in Ostasien. Vom toreanischen Kriegsschauplage Arrangeur u. f. w. Herr von Manteuffel hat bei der " Es kann sich nur darum handeln, daß dem gedachten fehlen authentische Nachrichten, jedoch zirkuliren allerlei Gerüchte. Fahnenweihe des Luckauer Kriegervereins eine mords: Verlage die von den landwirthschaftlichen Vereinen dem„ Verein Die chinesische Flotte tam am 24. August in Weihai wei an; patriotische Rede gehalten, die die natürlich politisch für Sozialpolitit" auf dessen Bitte mitgetheilten Adressen ge- es wird angenommen, daß die japanische Flotte nördlich vom von Anfang bis zu Ende. Was sagt der Polizeieigneter Auskunftspersonen über die Landarbeiter zum Zweck Meerbusen von Petschili treuze, auch heißt es, daß die Japaner beamte Landrath v. Manteuffel zu der politischen Pauke des der vom Verein veranstalteten Enquete( 1892) zugänglich ge- eine große Streitmacht nördlich von Taku landen, um auf Beting Fahnenweihers v. Manteuffel, worin es u. a. heißt: Des wesen sind." zu marschiren. Die Japaner sollen ferner 20 000 Mann am halb gehören solche Männer nicht hinein, die unsere Schlußfolgerungen als hinfällig. Damit erweisen sich unsere an dieses Zirkular geknüpften Jalu- Flusse gelandet haben; sie haben dort angeblich 28 Kriegsheilige Pflicht nicht theilen tönnen, was fönnen, was uns beseelt: Seiner aufdringlichen und schiffe, welche den Chinesen die Kommunikationen abzuschneiden nämlich das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit unter nicht gerade ehrlichen Reklame hat das Agrarierblatt es zu danken, versuchen sollen. dem deutschen Kaiser, der unser geliebter König daß die von uns gezogenen Echlüsse sich uns aufdrängten. Wie den„ Times" aus Shanghai von gestern gemeldet wird, Preußen ist. Daß dieses Bewußtsein niemals ersterben Die Hitschläge werden wieder epidemisch bei den Armee unter schweren Verlusten nach Raisöng, 40 Meilen nördsollen die Chinesen, unterstützt von 5000 Koreanern, die japanische möge, dies ist mein sehnlichster Wunsch, den ich zum Ausdrucke Truppenübungen. Die Wiener Neue Freie Presse" meldet lich von Söul, zurückgeworfen haben. Die Chinesen sollen noch bringen muß; denn daß das Bewußtsein sterben wird, sofern in einer Notiz vier derartige Fälle. Der zweite Theil dieser im Vorrücken begriffen sein und überall von den Koreanern man sich Kameraden in Kriegervereinen gefallen läßt, die solch Notiz lautet:" Bewußtsein nicht theilen tönnen, das ist meine feste Zuversicht. unterstützt werden. Solche Rameraden gehören darum nicht in den Verein!" Er nächst Gerasdorf abgehaltenen Manöver der Wiener Garnison Aus Korneuburg wird uns berichtet: Bei dem heute hat Recht, der Wortführer der Agrarier:" Solche Männer" und der Stockerauer Kavallerie- Brigade sind sehr viele gehören nicht hinein, wo die Gesinnungstüchtigkeit durch den Soldaten, zumeist infolge der Hize ohnmächtig geworden. rednerischen Kohl des Landraths von Krossen belohnt wird. Zum Glücke waren es zumeist leichtere Fälle. Schlimmer Ein sehnlicher Agrarierwunsch, die Bekämpfung gestaltete sich die Ein wirkung der Hiße auf marschirende Reichstags- Wahlkreis wird für Sonntag, den 9. September, eine Parteikonferenz. Für den Frankfurt 2ebufer der Börse soll in Erfüllung gehen. Die„ Voff. Stg." Der Ausmarsch der Truppen zu den Divisions- Manövern ordnung setzt die Kreiskonferens selbst fest. Als vorläufige TagesTruppen bei Temesvar, von 100 uns gemeldet wird: Kreiskonferenz nach Gusow( Ostbahn) einberufen. Die Tagesschreibt hierüber: stört. Nach Zurücklegung von faum 20 Kilometern find infolge Presse und ihre Bedeutung. Agitation und Organisation. Briefe, wurde gleich zu Beginn durch einen traurigen Zwischenfall ge- ordnung stelle ich auf: Bericht der Vertrauensmänner. Die Sonnenstichs drei Soldaten todt und sieben be Anfragen, u. f... w. sind zu richten an den Vertrauensmann ußtlos niedergestürzt. Sie wurden nach Temesvar zurück. Schulz, Frankfurt a. D. transportirt. Das durch die Börsen- Enquete- Rommission aufgehäufte Material scheint nun gesetzgeberisch verarbeitet werden zu sollen. Mie nach der Magdeburger Zeitung" verlautet, werden hier im Oktober Vertreter der Bundesstaaten die Berathungen in Sachen der Börsenenquete beginnen. Bisher sei der Meinungsaustausch auf schriftlichem Wege erfolgt. Es handelt sich anscheinend be fonders um strengere staatliche Oberaufsicht der Börse und um die Einführung der Börsenregister. " Es scheint, daß man die Soldaten trok der Todesfälle weiter manövriven ließ. Der Militarismus fordert auch im Frieden fürchterliche Opfer. Wie lange kann dieses System sich noch halten? Leider wird der Eingriff in das freie Getriebe der Börse ohne Erfolg sein. Die staatliche Oberaufsicht, die Das Bureau Herold versendet als letzte Depesche noch 3. B. in Desterreich cristirt, hat dem Börsenschwindel an die folgende fürchterliche Mittheilung aus Wien: der Wiener Börse bekanntlich gar keinen Abbruch gethan. Einer Meldung der„ Neuen Freien Presse" aus Budweis Ganz die entgegengesezte Wirkung, als die weisen Gesetz- zufolge sind von den zum Manöver einberufenen Reservisten geber sich erhoffen, wird, wie wir fürchten, die neue Bor- nach einem anstrengenden Marsche 168 Mann in folge Sonnenstich 3 niedergestürzt, von denen bereits lage haben. Die unkundigen Börsenspieler, die vier verstarben. die bedauernswerthesten Opfer des Börsenschwindels sind, werden durch Holländische Kolonialfreuden. Auch die Holländer erleben die staatliche Kontrolle nur an ihren Kolonien viel mehr Enttäuschungen als Freuden, wie noch vertrauensseliger werden und desto leichtfertiger die beiden folgenden Depeschen beweisen: vom Giftbaume der Börse Früchte pflücken. Wir fürchten, Ter Nieuwe Rotterdamsche Courant" erhielt folgende daß die Vernichtung der Existenzen unter dem Schuße des neuen Börsengesetzes rascher und häufiger vor sich gehen wird, als dies jetzt geschah. Uebrigens haben wir wenig Interesse an dieser Gesetzesmacherei. Wir haben weder für die berufsmäßigen Börsenspieler, noch für diejenigen, die ausnahmsweise an der Börse Geschäfte machen, irgend welche Sympathie.Ein Komplott gegen das Freizügigkeitsgesetz scheint von der den Agrariern recht zugethanenen preußischen Regierung geplant zu sein. Wie nämlich die Berliner Neuesten Nachrichten" erfahren, werden zur Zeit bei den von auswärts nach Berlin zugezogenen Arbeitern von amtlicher Seite Erhebungen darüber angestellt, dur ch welche Gründe dieselben veranlaßt wurden, die Heimath zu verlassen und nach Berlin zu ziehen. In gleicher Weise foll auch ermittelt werden, welchen Einfluß der Zuzug ländlicher Arbeitskräfte auf die Erwerbsverhältnisse der Berliner Arbeiterschaft ausübt. " " Parteinachrichten: Was in Sachsen alles möglich ist, zeigt wieder ein in den letzten Tagen vom Amtsgericht in Plauen i. V. gefälltes Urtheil gegen einen unserer dortigen Genossen. Derselbe war wegen Diebstahl" angeklagt und ist von dem genannten Gericht auch richtig zu zwei Tagen Gefängniß verurtheilt worden, weil der Angeklagte selbst zugestanden hat, daß er am 1. Juni 1894 in Rauschwitz im Gasthof zur Linde" mindestens 10 Stimmzettel im geringen Werthe, die von den Mitgliedern des für die Wahl Gebrauch für die Wahl niedergelegt waren und denselben gedes Fabrikanten Uebel gebildeten Wahlkomitees dortselbst zum hörten, in der Absicht weggenommen habe, fie sich anzueignen und für Privatzwecke zu verwenden." meinen Gebrauch öffentlich ausgelegt find, ein Diebstahl ist, um Daß die Wegnahme von ein paar Stimmzetteln, die zum allge in Aftion treten. Natürlich wird gegen das Urtheil Berufung das zu entdecken, mußte allerdings erst ein sächsischer Gerichtshof eingelegt werden. Ist bei dem Umstande, daß der Verurtheilte im Geruche steht, Sozialdemokrat zu sein, auch nur geringe Hoffnung, daß die oberen Instanzen das ungeheuerliche Urtheil umInteresse, durch Urtheile aller Instanzen der arbeitenden Bestoßen werden, so liegt es für unsere Partei schon im agitatorischen Recht gesprochen wird. völkerung zeigen zu lassen, wie in Sachsen gegen Sozialdemokraten anderer Stelle " Depesche aus Batavia: Die holländischen Truppen wurden bei Mataram von Balinesen angegriffen und verloren 185 Mann, darunter 30 Offiziere; die Truppen zogen sich nach Ampanan zurück. Durch ein gestern dem Kolonialminister zugegangenes TeleExpedition gegen Lombok bestätigt. Bugleich wird mitgetheilt, gramm werden die Niederlage und die großen Verluste der daß die Expedition refonstruirt werden soll, indem in 4 Tagen ein Bataillon Infanterie und eine starke Abtheilung Artillerie Herr Dr. Bruno Wille hat nun glücklich seinen Weg nachgeschickt und die Schiffsmacht der Expedition verstärkt wird. auch nach dem hohen Norden nach Kiel gefunden, nachdem er theilt die Namen der bei" Mataram getödteten, verwundeten und zu heiß? Am Schlusse der Versammlungsanzeige in der Schlesw Eine Depesche des Nieuws van den Dag" aus Batavia Süddeutschland abgegraßt hat oder wurde ihm dort der Boden vermißten Difiziere mit. Unter den neun getödteten Offizieren Holsteinischen Volts- Zeitung" steht der Nachsatz: Allen, die etwas befinden sich General Banham, ein Oberstlieutenant, zwei Haupt- gegen Dr. Wille in sozialpolitischer Beziehung einzuwenden leute und 5 Lieutenants. Schiver verwundet sind 7, leicht ver- haben, ist in dieser Versammlung Gelegenheit gegeben." An wundet 4 Difiziere; ein Hauptmann wird vermißt. des Blattes hingegen, im Sprechsaal", Eine Sonderausgabe des amtlichen Blattes enthält die mahnen der Vertrauensmann und der Borsigende bes folgende erst gestern Abend der Regierung zugegangene Depesche Wahlvereins von dem Besuch der Versammlung ab, indem vom 27. August: General Better, der Kommandant der Expe- fie die kürzlich auch von uns gegen Dr. Wille ins dition auf Lombot telegraphirt: Am 25. August 11 Uhr Abends Feld geführten Punkte den dortigen Parteigenossen vor Augen Die letzten Worte sind natürlich blos Schwindel. Bei wurden wir bei Tjakra Negara überfallen; das Feuern halten und dem hinzufügen: bauerte bis der Enquete kommt es ihren Urhebern einzig und allein 26. d. m. 14 Todte und 85 Verwundete. aum folgenden Tage. Wir zählten am Mit einem offenen und ehrlichen Gegner fann man wohl darauf an, zu untersuchen, wie im Interesse der oftelbischen Waffermangel; alle Zufuhren sind unmöglich. Die Verluste fich mit einem Manne auseinanderzusetzen, der in der bürgerEs herrscht diskutiren, welche Ursache aber die Parteigenossen haben sollten, Gutsbesitzer die Arbeiter an die Scholle gefesselt werden nahmen auf dem Rückzuge nach Mataram noch bedeutend lichen Presse die Emanzipationsbestrebungen des Proletariats tönnen, damit erstere nicht etwa gezwungen werden, einen zu. Das Biwack ist aufgegeben. Um 8 Uhr Abends kam die verhöhnt, dem Volte Parteiknechtschaft und Stumpfsinnigkeit halben Groschen mehr Tagelohn ihren geschundenen Land- Kolonne Bylevelt aus dem Innern mit starken Verlusten an. vorwirft, der Bourgeoisie dagegen Bildung und Sinn für arbeitern zu bezahlen. Es mangelt an Lebensmitteln, die Verbindung mit Ampenan ist persönliche Unabhängigkeit nachrühmt, in deu Arbeiterversamm unterbrochen. Ein Uebergehen zum Angriff ist unmöglich, da lungen aber alle Anschuldigungen muthig unterläßt und sich als Der Fall Koke. Die unter diesem Namen im die Truppen zwischen Tjakra und Mataram eingeschlossen sind. Freund der Partei aufspielt, ist uns unverständlich. Warum Juni d. J. bekannt gewordene Standalangelegenheit hat, Dieselben zogen sich auf Umwegen am 27. August nach Herr Dr. Bruno Wille sich wohl nicht von der mit feiner Bilwie noch erinnerlich ist, s. 8. eine geradezu efel- Ampenan zurück. Die Verluste wurden alsdann wie folgt fest dung begabten und für persönliche Unabhängigkeit schwärmenden erregende Fülle von widerlichstem Schmutz an's Tageslicht gestellt: 4 Offiziere und 63 Mann todt, 12 Offiziere und 153 Mann Bourgeoisie Versammlungen veranstalten läßt, oder hält er bas gefördert. Bekannt ist auch noch die, die Tagespresse der verwundet, 6 Offiziere und 148 Mann werden vermißt. Die sozialdemokratische Herdenvieh" gerade gut genug dazu? Reichshauptstadt auf's tiefste beschämende Thatsache, Schicksal der von Lawick und van Pabst geführten Kolonne, Wille's Treiben nicht bekannt sein? Wenn aber doch, und wir Expedition hat auch 4 Kanonen in Mataram eingebüßt. Das Sollte den Versammlungs- Ginberufern Herrn Dr. Bruno daß Blätter vom Schlage des Kleinen Journals" und des die sich im Innern der Insel befindet, ist unbekannt. Durch glauben es fast, denn welchen Zweck hätte sonst der Nachsaß der Lokal- Anzeigers" in dem Koth, der aus den Luststätten der Kriegsschiffe wurden 200 Mann und Kanonen gelandet." Anzeige, desto schlimmer für sie, die sich doch auch als Parteiglücklicherweise sonst exklusiven aristokratischen Gesellschaft Heute hat eine gemeinschaftliche Sigung des Rathes von genossen betrachten. Wir meinen, wenn man einen Referenten Schamlos an die Deffentlichkeit befördert wurde, mit einem Indien und der Kommandanten der Armee und der Marine für eine Versammlung engagirt, dann soll man aber nicht nur Behagen herumarbeiteten, das einen Latrineninspektor zum stattgefunden. danach sehen, ob derselbe ein tüchtiger Redner ist, sondern vor Uebelwerden bringen fönnte. Mit einem Male wurde es Eine Depesche der Nieuws van den Dag" meldet noch, daß allen Dingen, ob man es mit einem Manne zu thun hat, der stille im Pfuhl. Wir haben uns aus Gründen der Rein- die Kolonne Lawick's und van Pabst's mit großen Verlusten ein zu allen Beiten offen und ehrlich zu Werke geht. Wir überlassen lichkeit nicht mehr mit der Affäre befaßt, als zur Orientirung getroffen ist. Sawick ist gefallen. es den Parteigenossen, ob sie gewillt sind, für 10 Pfg. Entree unserer Leser dringend nöthig war und wir würden auch Crispi nicht zufrieden damit, die Revolutionäre von Herrn Dr. Bruno Wille über" Veredelung der Menschheit" nicht wieder darauf zurückgekommen sein, wenn nicht eine heute zu verfolgen, schämt sich nicht, die der letzten sprechen zu hören. von der Kölnischen Bolts- Zeitung" gebrachte Mittheilung Generation zu beschimpfen; denn ein Schimpf muß es erschienen wäre, die geeignet ist, die sittlichen Zustände in genannt werden, wenn Crispi eine Geschichte der Tausend jener frommen Gesellschaft, in der diese Schmuzaffäre spielt, von Marsala, der tapferen, todesmuthigen Schaar Gari recht grell zu charakterisiren. Die Mittheilung lautet: baldi's, zu schreiben vorhat. Mag in dem Buche stehen, Die Angelegenheit v. Roze wird wirklich im Sand verlaufen. was will, Crispi ist jedenfalls der unwürdigste Lobredner Man wird sich noch erinnern, daß während der Untersuchungs- selbstloser Freiheitshelden. haft des Zeremonienmeisters die Familie desselben eine BeRedakteur Der italienische Kriegsminister Mocenni hat nicht als lohnung auf die Entdeckung des Verfassers der schmutzigen Briefe seine Demission gegeben. Das ist uns auch füglich ganz an Mitglieder der Hofgesellschaft gesetzt hatte, worauf aus Baris gleichgiltig. Interessant find aber die Thatsachen, worauf jemand sich meldete mit dem Anerbieten, gegen Aushändigung von 100 000 m. den Verfasser verrathen zu wollen. Diese fich dieses Gerücht gestützt hat, weil es ein Bild von der Person aus Paris- die ehemalige Freundin eines hoch- Korruption der italienischen Verwaltung Crispinischer aristokratischen Berliner Herrn hat für die Preisgebung Signatur bietet. An erster Stelle wird unter ihnen die Entihres Geheimnisses die verlangte Summe wirklich erwendung von Gewehren aus den Staatswerkstätten in Terni und halten! Seitdem herrscht in allen Wipfeln Brescia angeführt. Die Entdeckung, daß in Italien gegen Ruh. Die Nachforschungen sind eingestellt.- tausend Stück der kleinkalibrigen Repetirgewehre in PrivatWie's gemacht wird. Die„ Germania" veröffentlicht besit übergegangen sind, während die Infanterie des ein vertrauliches, auf die Uebertragung der Orts- Schul- stehenden Heeres bis jetzt nur zum kleinsten Theile mit der aufsicht an einen katholischen Geistlichen bezügliches Schreiben, neuen Waffe ausgerüstet ist, hat einen ungeheuren Skandal wie folgt: Es ist in Anregung gebracht worden, den von verursacht. Für die schlechte Aufsicht in den Arsenalen, x... nach Y. nach Y., Kreis 8... versetten Pfarrer N... für den schlaffen Dienst, welcher dort herrschen muß, macht zum Orts Schulinspektor zu ernennen. Vertraulich! man General Moceuni verantwortlich. Man sagt, einer 3.-Nr." en Dem Herrn Bürgermeister Wohlgeboren te fcht perpaltung Dem Herrn Bürgermeister Wohlgeboren tüchtigen Kriegsverwaltung würde solch ein beschämendes mit dem Ersuchen um gefl. vertrau- Unglück nicht zustoßen.. liche Aeußerung des p. N...seine Gesammtverhältnisse Begnadigung des Abbé Bruneau. Der genannte und bisherige Führung, insbesondere auch seine poli: Geistliche, der wegen Ermordung und Beraubung eines tische Gesinnung und Haltung während de 3 Amtsbruders zum Tode verurtheilt worden war, soll einer Kulturkampfes ganz ergebenft übersandt. Der Bürger- Meldung der" Evenement" zufolge begnadigt worden sein. meister N.... Die Germania" bemerkt noch, daß das Die Aufregung unter der Bevölkerung von Laval sei bis Schreiben an den Ortsvorsteher ging, und daß dieser somit aufs höchfte gestiegen. Es werden arge Szenen befürchtet. berufen war, feinem bisherigen Pfarrer ein Führungsattest Die Aufregung erklärt sich daraus, daß die Bevölkerung ausstellen zu sollen. Kommentar zu dieser schwarzen Listen- gegen den Geiftlichen auf das höchste erbittert war. Wir führung überflüssig! haben gegen Aufhebung der Todesstrafe sicher nichts, dann sollte aber nicht nur den Abbé's, sondern auch allen anderen die Todesstrafe erspart bleiben. A den... secr. X. .. " Regierungsorgane als Adressenbureaus. Unter dieser Epitmarle veröffentlichen wir in unserer legten Sonnabend * " landt, über die wir in unserer Nr. 197 vom 25. August MitNeber die Militärdienst- Angelegenheit des Dr. Wendtheilung machten, vermag die Magdeburger„ Volksstimme", deren laudt, über die wir in unserer Nr. 197 vom 25. August MitMagdeburger, Volksstimme", Redakteur Dr. Wendlandt eine Zeit lang gewesen, noch eine Reihe Einzelheiten mitzutheilen. Genanntes Blatt glaubt versichern zu können, daß Wendlandt schon im Jahre 1890 der Breslauer Volkswacht" wegen urtheilt worden sei, die er in Breslau verbüßt habe. Die Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Gefängniß verRedaktion der Magdeburger Boltsstimme" übernahm er im Dezember 1893. Am 27. Januar, so schreibt unser Bruderorgan weiter, wurde Wendlandt zum Militär einberufen und ihm angedeutet, daß er infolge seiner Bestrafung das Recht eines Freiwilligen verloren und als gemeiner Soldat die vorgeschriebene Dienstzeit zu erfüllen habe. Wendlandt wurde der 3. Kompagnie des 66. Infanterie- Regiments in Magdeburg überwiesen. Die Dienstzeit in Magdeburg war jedoch von kurzer Dauer. Wendlandt wurde zum 72. Infanterie Regiment nach Torgau verfekt, oder beſſer gefagt transportirt. Gesuche um Befreiung vom Militärdienst( Wendlandt ist äußerst firzsichtig, auch verheirathet) wurden abgelehnt. Während seiner Militärdienstzeit hatte Wendlandt sich als Redakteur der Boltsstimme" wegen Preßvergehens zu verantworten: Mitte Dezember besprach er eine Treibjagd in Barby", woselbst 150 Soldaten des 26. Infanterie- Regiments Treiberdienste" ge= leistet hatten. Außerdem hatte Wendlandt in einer späteren Nummer das Urtheil des Magdeburger Schöffengerichts scharf fritisirt, welches einen Parteigenoffen auf grund des„ kautschukähnlichen Grobenunfugsparagraphen" zu 100 Mark Geldstrafe verurtheilt hatte. So weit wir unterrichtet, hatte das Gericht gegen Wendlandt Anklage wegen Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen erhoben. Wegen dieser Preßvergehen wurde endlandt vom Militärgericht zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt, die im Militärgefängniß in Torgau vom 3. Mai bis 3. August verbüßt wurden. Ob Wendlandt fich renitent benommen oder sonst durch sein Betragen die Ueberführung nach Ehrenbreitenstein verursacht, entzieht sich unserer Beurtheilung. Wir wissen, daß die direkten Vorgesetzten Wendlandt's sich lobend " " über seine Haltung ausgesprochen und darauf bedacht waren, ihn den Drill nicht besonders fühlen zu lassen. Seine lieberführung nach Ehrenbreitenstein erfolgte, weil die Vorgesetzten befürchten, daß Wendlandt schlechten Einfluß auf die Leute aus üben könnte". Wendlandt dient als Soldat 1. Klasse und nicht, wie angegeben, als Soldat 2. Klasse. Sehr beachtenswerth für Diffidenten. Gegenüber der Achtung, Strumpfwirker! In der Strumpffabrik von Mittheilung, die Regierung zu Merseburg habe für ihren Bezirk Köble in Göppersdorf bei Burgstädt wurde eine für die Arbeiter angeordnet, daß die Schülerlisten in Zukunft mit Angaben über tief einschneidende Lohnminderung angekündigt. Da eine Arbeitsden Tauf- und Konfirmationszustand jedes einzelnen Schülers einstellung nicht ausgeschlossen ist, so wird vor Zuzug hierher zu Versehen seien, muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß strengstens gewarnt. niemand verpflichtet ist, der Schulbehörde hierüber Auskunft zu Achtung, Kartonbranche! Heute, Donnerstag, den Wie die Koblenzer Zeitung" noch berichtet, ist Dr. Wend- geben. Das allgemeine Landrecht für Preußen bestimmt in seinem 80. August, Übends 8 Uhr, findet im Lokale von Ehrenberg, landt allerdings der Arbeiterabtheilung in Ehrenbreitenstein ein- zweiten Theil, Titel 11,§ 5:" Auch der Staat kann von Aunenftr. 16, eine Versammlung der Kartonarbeiter und verleibt worden, aber als Soldat 1. Klasse, sodaß er auch die einem einzelnen Unterthan die Angabe, zu welcher Re- Arbeiterinnen statt. Kollege Alex Sailer wird über das Kokarde trägt. Die bisher geleistete Dienstzeit wird ihm an- ligionspartei sich derselbe bekenne, uur alsdann fordern, wenn Thema:„ Der Klassenkampf des arbeitenden Volkes" sprechen. gerechnet. die Kraft und Giltigkeit gewiffer bürgerlicher Handlungen. Sieran anschließend soll eine Aussprache stattfinden über die davon abhängt." Diese Bestimmung ist noch in Geltung Arbeitsverhältnisse der Kartonfabriken von Ed. Jacobsohn, Das Versammlungsrecht in Eisenach. In unserer gestrigen Nummer berichteten wir von dem Verbot einer Ver: Nichtsdestoweniger wird in Preußen, wie bekannt, und wie auch Gustav Rädel, Th. Poy, Berger, Steinberg, Fiebelforn und die Verfügung der Regierung zu Merseburg auss neue darthut, M. Wunderlich, unter denen die Kollegen und Kolleginnen gegenfammlung in Eisenach, wo der Genosse Pfannkuch- Berlin sprechen sollte. Sehr bemerkenswerth find die fadenscheinigen fast bei jeder behördlichen Vernehmung nach dem Konfirmations: wärtig dort arbeiten müssen. Die Vertrauenspersonen. Gründe, die für diese Maßnahme ins Feld geführt werden. In zustand( Religionsbekenntniß) gefragt. Sogar schon bis in die Emma Langer. Paul Mederfind. der Verfügung, die Dr. Gucken an den Gemeindevorstand Impflisten hatte sich, wie der verstorbene Anti- Impfagitator Dr. Didtmann zu erzählen wußte, verschiedentlich in Preußen Der Zimmerstreik in Aalborg, der seit dem April d. J. richtet, heißt es ut. A.; Das verfassungsmäßige Recht und die Pflicht der Polizei- diese Gewohnheit verpflanzt. Es ist daher sehr an der Zeit, behörden, für den Fall bevorstehender Gefährdung der öffentlichen daß dieser behördlichen Wißbegierde der Riegel der obigen land. Ordnung durch Versammlungsverbot einzuschreiten, ist gegen rechtlichen Bestimmung vorgeschoben wird. Das geflügelte Wort über dem von betheiligter Seite erhobenen Zweifel im Laufe die es darüber verweigere ich die Auskunft", ist in Preußen glücklicher und des vergangenen Jahres wiederholt durch Ministerial- weise noch nicht ausschließlich den Polizeibeamten zu Gebrauch Entscheidungen bestätigt worden. Auf diese dem Gemeindevorstand in Geheimbundprozessen patentirt. und den Betheiligten bekannten Ministerialerlasse wird daher Bezug genommen. In einem längeren Artikel weist das Gothaer Volksblatt" diesen ungeheuerlichen Standpunkt des Herrn Doktor zurück. Einige Stellen des trefflichen Artikels seien hier wiedergegeben. Das Volksblatt" schreibt: " Die Ausbeutung jugendlicher Arbeiter unter dem Schuhe sogenannter Lehrverträge in großem Maßstabe, wie sie Eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung war im vor sonst nur in handwerksmäßigen Betrieben vorzukommen pflegt, liegenden Fall nach der vom Gemeindevorstand angestellten und wird treffend beleuchtet durch folgende Notiz der„ Norddeutschen mir mittelst Anfrage vom 25. d. M. vorgelegten Ermittelungen Allgemeinen Zeitung": anzunehmen, da nach der amtlichen Auskunft der als Referent In einer Maschinenfabrit in Mülheim a. Rhein find mit für die Volksversammlung in Aussicht genommene W. Pfannkuch Ausnahme der Meister in der Dreherei und Schlosserei sämmt aus Berlin sozialdemokratischer Agitator ist, also mit der Ab- liche älteren Arbeiter entlassen und die Maschinen mit sogenannten ficht hierher kommt oder hierher berufen worden ist, um in Lehrlingen besetzt worden. Sobald die jungen Leute in ein Alter öffentlicher Bolts versammlung im sozialdemokratischen Sinne zu tommen, in dem sie mehr verdienen müssen, wie die Kalkulation agiliren. der Unternehmer verträgt, sind sie gezwungen, die Arbeit zu ver lassen, und stehen als einseitig ausgebildete Menschen schlechter Da, wie ein ungelernter Arbeiter in gleichem Alter. So beDauerlich solche Zustände sind, so kann doch zu ihrer Abhilfe von Seiten der Gewerbeaufsichts- Beamten nichts gethan werden. Das ganze Schriftstück macht auf uns den Eindruck eines Andere Arbeitgeber stehen auf einem entgegengesetzten Stand: Entschuldigungsschreibens, durch welches Far Tr. Eden seine punkte. Schon jetzt sind viele derselben wegen der EinschränVerbote aller Versammlungen, welche von unserer Partei ein- tungen in der Verwendung jugendlicher Arbeiter zu deren prin berufen werden, zu rechtfertigen sucht."- Und weiter zipieller Ausschließung übergegangen. Abgesehen von sonstigen heißt es: Die Ermittelungen, die Herr Dr. Eucfen für gut be- bekannt gewordenen Fällen kommt diese Stellungnahme schon in fand, über Pjannkuch anzustellen, haben für ihn ergeben, daß den Arbeitsordnungrn mehrfach zum Ausdruck. So werden derselbe ein sozialdemokratischer Agitator" ist, Diese Be- allein in der Gewerbe- Inspektion Köln in 32 Arbeitsordnungen zeichnung ist schon auffällig genug. Pfannkuch lebt Kinder unter 14 Jahren, in 18 junge Leute unter 16 Jahren nicht von der sozialdemokratischen Agitation. Er hält Vorträge, von der Annahme ausgeschlossen. wie jeder andere Parteigenosse, um der Partei zu dienen, um unsere Sache zu fördern, ohne jedoch einen pekuniären Vortheil für sich dabei herauszuschlagen. Was soll also diese gehässig tlingende Bezeichnung? Nun, sie hat lediglich den Zweck, das Verbot der Versammlung zu rechtfertigen, denn( man höre und staune!) darin, daß Pfannkuch ein Agitator sein soll, der mit der schrecklichen Absicht nach Eisenach gekommen, um in einer Versammlung im sozialdemokratischen Sinne zu wirfen, erblickt Herr Dr. Gucken einen Umstand, der die öffentliche Ordnung gefährdet!! " B Polizeiliches, Gerichtliches: c. andauerte, ist nun beigelegt. 26 von den 28 Zimmermeistern der Stadt haben die Forderungen der Gesellen erfüllt. Um zu ver hindern, daß die Meister vorzugsweise Lehrlinge beschäftigen, haben die Gesellen auf eine eigenthümliche Vereinbarung gedrungen, die uns allerdings nicht als das richtige Mittel erscheint. Es ist nämlich bestimmt worden, daß Lehrlinge nicht mehr als 18 Dere pro Stunde erhalten dürfen, wodurch ein übermäßiger Andrang von Lehrlingen verhindert wird. Im übrigen ist ein Stundenlohn von 35 Dere pro Stunde( 40 Pf.), für Ueberstunden 45 Dere und für Nachtarbeit( nach 9 Uhr Abends) 66 Dere pro Stunde festgesetzt. Der schweizerische Gewerkschaftsbund hat im ersten Halbjahr 1894 für Streits 59 698 Fr. ausgegeben. Auf die größeren Streits entfallen: Schreiner in Zürich 24 690 Fr., Maler in Zürich 12 850, Uhrmacher in Bettlach 6516, Schneider in Bern 6800, Schuhmacher in Olten 2977 Fr. Am 1. Juli hatte die Reservekasse einen Vermögensbestand von 1977 Franks und die Verwaltungskaffe einen solchen von 3762 Franks. Die Schließung der Filiale des Bergarbeiter- Vereins suchen die oberschlesischen Blätter als berechtigt" hinzustellen. So schreibt der Oberschlesische Anzeiger": Der Berein war ein politischer, da er Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten, insbesondere auch ausdrücklich eine ihm besser zusagende par lamentarische Vertretung des diesseitigen Wahlkreises erstrebte. In den Versammlungen wurde dies vielfach erörtert und als erstrebenswerthes Ziel der Sieg der Sozialdemokratie hin gestellt. A13 politischer Verein im Sinne des Vereinsgesetzes durfte er mit anderen politischen Vereinen nicht in Verbindung treten. Da er das doch gethan, insbesondere auch Gelder an Eine Statistik, welche der„ Reichs- Anzeiger" über die bis den deutschen Berg- und Hüttenarbeiter- Verband in Westzum 31. Dezember 1893 in Deutschland bestehenden Gewerbe- falen abgeliefert, so erfolgte nach§ 6b des Vereinsgesetzes seine gerichte veröffentlicht, ergiebt, daß bis zu diesem Zeitpunkte im Auflösung. Deutschen Reiche 217 gegen 154 im Jahre 1892 errichtet waren. Demgegenüber können wir auf§ 1 des Statuts des be Davon entfielen auf Breußen 151( 1892: 102), Bayern 14 treffenden Verbandes verweisen, welcher den Zweck der Ver( 1892: 11), Sachsen 18( 1892: 12), Württemberg 9( 1892: 9), einigung genau feſtſtellt. Dieser lautet: Baden 7( 1892: 5), Hessen 5( 1892: 4), Sachsen- Weimar 2 ( 1892; 2), Oldenburg 1( 1892: 1), Braunschweig 6( 1892: 5), Sachsen- Koburg und Gotha 1( 1892: 1), Anhalt 1( 1892: 0), Reuß ä. 2. 1( 1892: 1) und Lippe 1( 1892: 1). Die Zuständig feit von 147( 1892: 112) Gerichten ging über die Bezirke einzelner Gemeinden nicht hinaus, während 70( 1892: 42) Gerichte für weitere Bezirke errichtet waren. § 1. Der Verband bezweckt die Wahrung und Förderung der geistigen, gewerblichen und materiellen Interessen seiner Mitglieder. Dieses soll erreicht werden durch Abhaltung wissenschaftlicher und gewerblicher Vorträge, Besprechung von VerbandsMan muß in der That arg in Verlegenheit sein, um auf angelegenheiten, Lesen von Fachschriften, Gründung einer einen solchen, bei den Haaren herbeigezogenen Grund zu ver Verbandsbibliothek und Gewährung von Rechtsschutz bei den aus fallen. Jede von Sozialdemokraten einberufene Bersammlung hat dem Arbeitsverhältniß entspringenden Streitigkeiten und, wenn den Zweck, im sozialdemokratischen Sinne zu wirken. Bis jetzt Im Jahre 1893 wurden bei den Gewerbegerichten 37 386 möglich, gewerblichen Unterricht. hat aber tein noch so findiges Polizeigenie( und es( 1892: 20 175) Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitern und Arbeit Unter der Besprechung von Verbands- Angelegenheiten sollen giebt deren in Preußen und in Sachsen) heraus: gebern und 221( 1892: 186) Rechtsstreitigkeiten zwischen Arnamentlich gerechnet werden: die zeitgemäße Aenderung der Berggebracht, daß dadurch die öffentliche Ordnung gefährdet beitern desselben Arbeitgebers anhängig. Erledigt wurden durch arbeiter- Ordnungen zc. Erlangung der Arbeitsvermittelung und wird. Diese epochemachende Entdeckung gehört einzig Bergleich 14 865, Verzicht 374, Zurücknahme der Klage 6346, günstigerer Lohn- und Arbeitsverhältnisse. Streitigkeiten der und allein dem großherzoglichen Bezirksdirektor Don Anerkenntniß 727, Versäumnißurtheil 3766, und durch sonstige verschiedenen Konfessionen und politischen Parteien sind innerhalb Eisenach, Herrn Dr. Eucken. Ehre, dem Ehre gebührt! Die Endurtheile 8579, zusammen 34 657( 1892: 19 798) Streitfachen. des Verbandes total ausgeschlossen." Polizeileute in Sachsen und Preußen werden vor Neid vergehen, Gin Theil der anhängigen Streitfachen erledigte sich auf andere Man sieht, der Verband unterscheidet sich fast durch nichts von daß nicht sie auf diesen genialen Gedanken gekommen sind. Jede Weise, z. B. dadurch, daß die Parteien das Verfahren ruhen dem in andern Gewerkschaften Ueblichen. Sind die oben an fozialdemokratische Versammlung eine Gefährdung der öffentlichen ließen, und der Rest wurde in das nächste Geschäftsjahr über- geführten Gründe für die Auflösung maßgebend gewesen, so Ordnung! Das ist ja himmlisch einfach. Was brauchen wir da nommen. Gegen die Endurtheile der Gewerbegerichte wurden stehen dieselben auf sehr schwachen Füßen, die jedenfalls vor noch lange den Gefeßgebungs Apparat in Bewegung zu setzen 118( 1892: 76) Berufungen an die ordentlichen Gerichte ein Gericht als stichhaltig nicht angesehen werden können. und ein aufsehenerregendes Ausnahmegesetz zu schaffen oder das gelegt. Außerdem ist auf die Thätigkeit der nach dem Gesch Das Sommerfest der Gewerkschaften von Franks Vereins- und Versammlungsgesetz rückwärts zu revidiren! Auf grund vom 29. Juli 1890 aufrecht erhaltenen landesgesetzlichen Gefurt a. M., welches vom Gewerkschaftskartell arrangirt worden Bersammlung verboten, und die schwierige Frage, welche jedes in der Rheinproving, 5 Bergschiedsgerichte in Sachsen, je 1 Ge- war, hat am 26. August in der landwirthschaftlichen Halle stattgesunden. Das Fest ist der Frankfurter Volksstimme" zufolge nationalliberale Herz augenblicklich so sehr bewegt, die Frage werbegericht für Hamburg, Bremen und Lübeck und 5 Gewerbe- aufs glänzendste verlaufen. Gegen 10 000 Personen haben daran nach Ausnahmemaßregeln gegen die Sozialdemokratie ist auf die gerichte in Elsaß- Lothringen. theilgenommen, darunter eine große Anzahl auswärtiger Genossen. glücklichste Weise gelöst." Das Verbot und noch mehr die Begründung beweist, wie leber die Rentenberechtigung eines noch nicht ge- Dr. Quard hielt die Festrede. sehr die reaktionären Gewalten auf der ganzen Linie bestrebt borenen Kindes hat jüngst das Reichs- Versicherungsamt eine In Lucca( Italien) foll es dem offiziösen Draht zufolge, find, die unaufhaltsam vorwärts drängende Sozialdemokratie Entscheidung gefällt. Ein Mitarbeiter der Volks- Zeitung" bevor einer geschlossenen" Tabatfabrit zu tumultarischen Szenen zurück zu werfen. Gelingen wird es ihnen mit der schärferen richtet darüber: Handhabung" der bestehenden Geseze ebensowenig, als es ge= Der Maurer Brand war insolge eines Betriebsunfalles ge- gekommen sein, wobei 7 Rädelsführer" verhaftet sein sollen. Vorsicht bei Streifs. Wohl hat die Gesetzgebung den lungen ist, die Partei zu vernichten durch das Schandgesetz der storben. Die Berufsgenossenschaft bewilligte der Wittwe vom 12 Jahre. 21. September 1893 ab eine jährliche Rente von 211 M. Die Arbeitern nach§ 152 der Gewerbe- Ordnung volle Koalitions Berufsgenossenschaft lehnte es aber ab, gleichzeitig für ein noch freiheit" gewährt, die Ausübung derselben wird aber sofort um nicht geborenes Rind( nasciturus) eine ente festzusetzen, Das ein Bedeutendes beschränkt durch den nachfolgenden ParaReichs Versicherungsamt entschied als letzte Instanz dahin, daß graphen. In diesem wird unter Strafe gestellt die Anwendung ein Kind eine durch einen Betriebsunfall Getödteten, welches förperlichen Zwanges, Drohung, Verrufserklärung u. f. w., um erst nach dem Tode des Vaters geboren ist, zwar Anspruch auf Rente hat, jedoch erst von seiner Geburt, nicht schon vom Tode des Vaters ab. Taß der nasciturus in gewissem Sinne, so führte das Refursgericht aus, bereits Rechtsfähigkeit besitzt unter Umständen findet eine gefeßliche Fürsorge statt, die Anwartschaft auf Verfann zugegeben werden. Es mögensrechte ist ihm vorbehalten tann ferner einem Zweifel nicht unterliegen, daß zu den Hinterbliebenen des durch einen Betriebsunfall Getödteten auch der nasciturus gehört. Der wirkliche Erwerb des Rentenrechts tritt aber erst mit dem Augenblick ein, in welchem das Kind lebend geboren wird. Das Schiedsgericht befindet sich daher in einem Rechtsirrthum, wenn es annimmt, daß das von dem nasciturus Frauen, die den Staat bedrohen. Der Arbeiterbildungs- unter dem Beding seiner lebensfähigen Geburt erworbene Rentenverein Gelsenkirchen hatte für den 26. d. M. eine ge- recht die Berufsgenossenschaft verpflichte, schon vor der Geburt Fabrik die Arbeit aufnehmen schlossene Vereinsfestlichkeit angemeldet. Dieselbe wurde ver- die fünftige Rente sicherzustellen. Das Unfallversicherungs- Gesetz schen boten, weil an ihr auch Frauen theilnehmen würden". Gegen bietet teinen Anhalt für eine solche Verpflichtung der Berufs- Drohung und Beleidigung zu bestimmen, die Arbeit nicht zu be= diesen Bescheid wurde Beschwerde bei der Regierung in Arn 3- genossenschaften. Auch der Verletzte selbst erwirbt bereits durch ginnen. Der Angeflagte gab die Beleidigung zu, erklärte aber berg eingelegt. Aber auch diese erkannte das Verbot für gerecht- den Unfall einen Anspruch auf eine Stente vom Beginn bezüglich der Bedrohung, er fönne sich darauf nicht mehr genau fertigt au. Im diesbezüglichen Bescheide heißt es: Auf die hier der vierzehnten Woche ab für den Fall, daß zu diesem erinnern, glaube jedoch nicht die Drohung ausgesprochen zu haben. Des Unfalles feine Erwerbsfähigkeit Der als Zeuge geladene Schlosser Döringer bekundete aber, daß gestern eingegangene Beschwerde ohne Tatum gegen den Be- 3eitpunkt infolge Aber erst, wenn jener Zeitpunkt der Angeklagte ihn auch bedroht habe. Der Staatsanwalt be= scheid der dortigen Polizeiverwaltung vom 22. d. M. gereicht noch beeinträchtigt ist. dem Vorstande zum Bescheide, daß auch Familienfeste als Ver- ist, beginnt die Verpflichtung der Berufsgenossenschaft, zu den er- antragte wegen der Bedrohung 14 Tage Gefängniß und stellte fammlungen im Sinne des Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 hobenen Rentenansprüchen durch Ertheilung eines förmlichen dem Gericht anheim event. auf eine Strafe wegen Verlegung des anzufchen sind, und daß daher an Versammlungen, sofern sie Bescheides Stellung zu nehmen. Ebenso ist die Berufsgenossen-§ 153 der Gewerbeordnung( Verrufserklärung) zu erkennen. Das von politischen Vereinen veranstaltet werden, Frauen gemäß§ 8 fchaft erst verbunden, die Bezüge des nasciturus festzustellen, Gericht legte jedoch ebenfalls den gegen die Bedrohung gerichteten a. a. D. nicht theilnehmen dürfen. Der anbei zurückerfolgende Be- wenn das Kind lebend geboren ist. Die Befürchtung der Klägerin, Paragraphen des Etrafgesetzbuchs seinem Erkenntniß zu Grunde scheid der Polizeiverwaltung dortselbst vom 22. d. M. ist hiernach es fönne dem Anspruch des nasciturus später der Ein- und verurtheilte den Angeklagten zu 4 Wochen Gefängniß. wand der Rechtskraft des der Wittwe ertheilten Bescheides gerechtfertigt. Der fozialistische Arbeiterverein in entgegengesetzt werden, ist unbegründet; denn die Rechtstraft eines Bescheides fann immer nur zwischen den Parteien Plaz Benedig wurde polizeilich aufgelöst. greifen, an welche und von welchen der Bescheid erlassen ist. Der Bescheid an die Klägerin regelt nur die Ansprüche der Wittwe und präfludirt in keiner Weise das fünftige Rentenrecht des nasciturus. Die Verpflichtung zur Entschädigung des Kindes lag der Berufsgenossenschaft erst ob, nachdem das Kind lebend geboren war. Von der Anklage, groben Unfug dadurch verübt zu haben, daß er in einer Versammlung seiner Berufskollegen ein Flugblatt verbreitet hatte, mittels dessen zum Boykott der befannten Firma Konrad Tack in Burg aufgefordert wurde, wurde abermals ein Schuhmacher vom Leipziger Schöffen gericht freigesprochen, weil das Gericht zu der Ueberzeugung gelangte, daß jene Versammlung an dem betreffenden Flugblatt fein Mergerniß genommen hatte. Sonst muß in der Regel der Polizeibeamte aus Mangel an anderen Zeuten das unglückselige " Aergerniß" nehmen. Diesen einzig vernünftigen Standpunkt, wie oben, dürfte das Gericht immer einnehmen. Wegen Beleidigung wurde der Redakteur des Textilarbeiter" Albin Reichel in Burgstädt zu 10 M. Geld Strafe verurtheilt. Soziale Leberlicht. Der Gruben Gewerkschaftliches. Wie Jnspektionen ausgeführt werden. meister der Teplitzer Gruben ließ fürzlich am schwarzen Brett folgende Kundgebung anschlagen: Alle Bergleute werden hiermit auf den Besuch des Herrn Bergkommissärs aufmerksam ge= macht. Er wird in den nächsten Tagen die Gruben inspiziren. Achtung Schuhmacher! Der Streik in der Schuhfabrik Eine jede Abtheilung muß mit allen nöthigen bergmännischen Werkzeugen versehen sein. Diejenigen, die etwas entbehren, von Fürstenheim u. Co., Berlin O., Andreasstr. 32, dauert unmögen sich unverzüglich in der Werkskanzlei melden, damit alles verändert fort. Der Zuzug ist fern zu halten. Wie kam wohl der in der Ordnung vorgefunden wird." Grubenmeister dazu, zu wissen, daß der Inspektor kommen werde? Uebrigens ein probates Mittel, alles in befter Ordnung" zu finden. Die Streittommission. Zuzug von Schuhmacheru nach Stendal, Werkstatt Marschmayer, ist streng fernzuhalten. Es haben dort Maßregelungen von Arbeitern stattgefunden. " Andere von dem Zurücktreten oder zum Beitritt zu den im§ 152 erwähnten Abmachungen, Bereinbarungen u. f. w. zu bewegen. Eine findige Definition des§ 153 hat dafür gesorgt, daß die Begriffe Drobung, Zwang" u. s. w. so dehnbar gemacht worden sind, daß die Koalitionsfreiheit" der Arbeiter häufig zu Bei Streiks sind die Ausständigen einem Schattenbilde wird. naturgemäß bestrebt, ihre weiterarbeitenden Kollegen mit zum Arbeitniederlegen zu bewegen. Wie gefährlich ihnen dabei der § 153 werden tann, zeigt wieder ein Beispiel in Frankfurt a. M., von wo unser dortiges Parteiorgan folgendes zu berichten hat: Wieder ein Nachspiel zum Kleyer'schen Streit. Schlosser Paul Thiel stand vor dem hiesigen Schöffengericht er versucht habe, den Schlosser unter der Auflage, daß in der Kleyer Döringer, welcher während des Streits durch wollte, Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Der Wien, 29. August. Zwischen Gstatterboden und Hieflau entgleifte gestern Abend ein Güterzug, da infolge eines Wolfenbruchs eine Muhre über das Geleise niedergegangen war. Drei Bahnbeamte wurden leicht verletzt. Bis zu der Freilegung der Strecke müssen die Passagiere der Personenzüge an der Stelle umsteigen. Amsterdam, 29. Auguit. Hier sind zwei Erkrankungen und ein Todesfall an asiatischer Cholera vorgekommen; aus Maastricht und Hellevoetsluis wird je ein Todesfall gemeldet.. ( Depeschen- Bureau Herold.) Wien, 29. August. Ueber den Badeort Vöslau ging gestern Abend ein entsetzliches Unwetter nieder, welches einen unberechenbaren Schaden anrichtete. Ein heftiger Hagelschlag folgte dem Wolfenbruch, welcher die Weinernte total vernichtete. Man befürchtet auch Verlufte an Menschenleben. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu eine Beilage. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. r. 201. worden. Donnerstag, den 30. August 1894. Arbeiter! Parteigenossen! 11. Jahrg. Der brutale Willkürakt des Brauereirings harrt noch der Sühne. Den Hunderten unschuldig aufs Pflaster geworfenen Arbeitern ist noch keine Genugthitung ge Arbeiter und Parteigenossen! Dhne Eure opferwillige Unterstützung würden die Gemaßregelten der bittersten Noth verfallen und gezwungen sein, um Gnade zu betteln. Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Neihen zu legen. Einig, geschlossen, kampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zum fiegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lehensdienste leistenden Saalbesitzer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbesiger aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei könnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ring nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns siegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet keine Ausflüchte, keine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ningbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß unser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole ge folgt wird Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt keinen Tropfen Ringbier! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Char lottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Unter dem Boykott wurde ausgestoßen in der 1. Woche, 3 Tage, 1246 Tonnen 2. voll 1547 " " 3. 1653 " 4. 1614 . . " 5. 1627 " 6. 1759 " 7. 1889 " " 8. 2148 " " 9. 1880 " " " 10. 1871 " " " 11. 2052 " " " 12. 2000 " " " 13. 1996 Niederlage bei " " " 14. 1746 " " " 15, 1703 " " " Münchener Brauhaus, Attien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Ring 1. Ko., Berlin. Brauerei Müggelfchlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei May Denn hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank. furt a. D. Phönig- Brauerei, E. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlöschen, Eberswalde. Niederlage, Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Berg- Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, N., Dragonerstr. 31. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer Reichenbergerstr. 155. Summa 26731 Tonnen, also durchschnittlich per Boykottwoche 1782 Tonnen. Die Boykottkommiffion. " Gnädige", welche im Modebazar von einer Robe etwas herunterhandeln wolle, bestraft werden, dann müßten alle ins Gefängniß und in erster Linie unsere Militärbehörden und die Unternehmerverbände, denn diese hätten viel früher boykottirt als die Arbeiter. Er beantrage deshalb Freisprechung. Das Gericht schloß sich diesen Ausführungen an, erkannte auf Freisprechung und legte die Kosten der im öffentlichen Interesse vom Staatsanwalt erhobenen Anklage der Staatskasse, zu der die Gesammtheit der Bürger steuert, zur Last. Nur der Angeklagte Müller erhielt, weil er den Mustermenschen von Brauereidirektor beleidigt hatte, acht Tage Gefängniß zudiktirt. von V Selbstverständlich geniren Fälle diefer Art, die, wie jeder Brauereiarbeiter weiß, nur die Durchschnittszustände in den Brauereien wiederspiegeln, unsere staatserhaltende Presse, der fonservativ antisemitischen. bis zur freisinnigvolksparteilichen, nicht im geringsten, tapfer über den Uebermuth der sozialdemokratisch verheyten Arbeiter zu lamentiren und die armen, bedrängten Ausbeuter in Schuß zu nehmen. Arbeiter im Reich der Gottesfurcht und frommen Sitte zu finden Weshald denn auch bald fein ehrenhafter und denkender sein wird, der nicht den Vorwurf, ein er staat erhaltenden" Partei anzugehören, als eine schimpfliche Beleidigung empfände. Wirkt der Boykott, oder wirkt er nicht, Herr Knoblauch? Das Böhmische Brauhaus hat sich übrigens auch beim Brauen außerordentlich eingeschränkt. In der Zeit vor dem Boykott wurden wöchentlich 36 Sud gleich 5400 Tonnen Bier gebraut, während unter dem Boykott, und zwar von der ersten Woche an, nur 24 Sud gleich 3600 Tonnen Bier hergestellt Bei der Theilnahme an den ,, Kameruner Erntefesten", wurden. Bemerkt sei noch, daß im Böhmischen Brauhause bei welche dieser Zeit oft an Sonntagen abgehalten werden, ist zum beinahe geleert war. Das gleiche trifft auch auf die vorhin auf- gnügungen meistens Arbeiter sind und demzufolge auch für den Beginn des Boykotts das Lagergefäß infolge des guten Absages Theil Vorsicht geboten. Während die Arrangeure dieser Vers Brauereien geführten Brauereien zu. Daher erklärt es sich, daß die Ausschant boykottfreien Bieres sorgen, ist es in einem Fall am mehr Bier herstellen, als tonfumirt wird. letzten Sonntag vorgekommen, daß Bier aus der boykottirten Auch scheint sich vor kurzem bei manchen Brauerei Bergschloßbrauerei feilgehalten wurde. Bevor man an der Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernad, leitern die Meinung festgesetzt zu haben, daß der artigen Bergnügungen theilnimmt, erkundige man fich also einMühlenstraße 49a. Boykott nicht mehr lange dauern werde. Ja, Kuchen. gehend nach den Bierverhältnissen des Theils von Kamerun, in Brauerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: Gerade zum Herbst und zum Winter, wo die Brauereien sich dem man Feste feiert. Spiekermann, Weberstraße 68. nicht mehr auf ihre großen Ausschantlokale in den Vororten steigen! Bürgerliches Brauhaus, Hamburg- Gilbeck, Kellerei und Niederlage, SW., Verlängerte Trebbinerstr. 7. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage G. Spiekermann, Weberstr. 66. Brauerei Hildebrandt, Nowawes. Vertreter: H. Hensel, Krausenstraße 18. Tokales. tüßen können, werden den Herrschaften erst die Haare zu Berge verweigerer, Publikum ins Haus zu bekommen. Um die leeren Geradezu verzweifelt sind die Anstrengungen der SaalMögen sie und ihre Preßtrabanten ihr Publikum immerhin z. B. jetzt dadurch Gimpel, daß er Gratisverloofungen anzeigt, Räume zu füllen, fängt ein findiger Dallesbruder in Moabit mit Fabeleien von der Wirkungslosigkeit des Boykotts anlügen in denen die Biertrinker 10 Riften Bigarren und ein Küchendie sozialdemokratische Arbeiterschaft, die nach wie vor auf spind(!) gewinnen können. Und bei alledem kommt niemand Posten steht, tann mit dieser Wirkungslosigkeit sehr zu wie wäre es, wenn man es einmal mit der Gratisverloofung von frieden sein. Zwanzigmartstücken versuchte? Aus den Millionen der Dalles fommission ließe sich der Schaden ja leicht ersetzen. daß wir von einer Lassallefeier Abstand nehmen, weil uns am Den Parteigenossen in Friedrichsfelde zur Nachricht, Orte fein größeres Lokal zur Verfügung steht. Doch ersuche ich die Parteigenossen, sich mit Familie am fommenden Sonntag, den 2. September, im Lokal von Schulz, Prinzen- Allee, einzufinden. Der Vertrauensmann von Friedrichsfelde. " Achtung, Parteigenoffen! Die für den 2. September Der Boykott gegen die Bergschlößchen- Brauerei zu Duisburg Wiederum ein menschenfreundlicher Brauereidirektor. geplante Laffallefeier des Kreises Teltow- Beeskow- Storfow Die zum Besten der Brauerei- Arbeiter am 26. August Charlottenburg ist verboten worden. Sie findet aber am bildete vor einigen Tagen den Gegenstand der Verhandlung vor im Nationaltheater stattgefundene Vorstellung hat einen Ueberdarauffolgenden Sonntag, den 9. September, in Adlershof, der dortigen Strajkammer. Die Gerichtssigung förderte eine schuß von 166 M. gebracht. Eine dritte Vorstellung, arrangirt darauffolgenden Sonntag, den 9. September, in Adlershoffolche Fülle von Material zur Werthschätzung der Durchschnitts vom Verband der Möbelpoliere Berlins und der Umgegend wird Wöllstein's Lustgarten, statt. Die zum 2. September ausgegebenen Billets haben natürlich auch für diesen Tag unternehmer zutage, daß wir unserer Leserschaft den Genuß des am nächsten Sonntag stattfinden. Giltigkeit. Berichts nicht vorenthalten wollen. Die Anklage lautete nach Arbeiter- Gesangvereine, welche gewillt sind, uns am 9. Sep- sächsischem Muster auf Bedrohung, Erpressung und Beleidigung. In Grünau haben sich zur Betheiligung an der am nächsten tember durch ihre Mitwirkung zu unterstüßen, wollen ihre Mel- Angeklagt waren der Gastwirth A. Röhrig, Maurerpolier F. Kahl, Sonntag stattfindenden Lassallefeier bereits mehrere Berliner dung schleunigst dem unterzeichneten Vertrauensmann zukommen waren als Zeugen geladen. Die Aussagen des Brauereidirektors Betheiligung ist es doppelt geboten, streng auf die Lokalliste zu Brauer R. Müller und Brauer A. Grimm. Etwa 25 Personen Klubs und Vereine gemeldet. Bei der voraussichtlich zahlreichen laffen. Heinrich Bökert, Adlershof, Bismarckstr. 37. H. Ruthemeier kennzeichnen so recht das Unternehmer- Machtgefühl. achten. Bontottfreies Bier schänken: Gustav Lindenheim, Bierboykott= von Wirkung keine Spur! Das ist die Als er im vorigen Jahre, so sagte er aus, von Düsseldorf nach Friedrichstr. 2; Liedte, Friedrichstr. 1; Mattee, Röpnickerstr. 105, fapitale Gleichung, mit der die bürgerlichen Organe nach jedem Tuisburg übergesiedelt sei, wäre in der Brauerei ,, das Autoritäts- tiggemann, Köpnickerstr. 108, Duchaufour, Köpnickerstr. 79. neuen Borstoß der sozialdemokratischen Arbeiterschaft die Kopf- gefühl der Arbeiter" arg gelodert gewesen, was ihn zu unter allen Umständen ist die Destillation von Schächholz, rechnungsschmerzen der Brauereibefizer milde zu heilen versuchen. e nergischen Maßregeln" veranlaßt habe. Letztere be Röpnicker- und Wilhelmstraßen- Ecke, au meiden. Die Lotal Wir haben Mitleid mit den unglücklichen journalistischen Rechen- standen in Her absehung der Löhne von 90 auf 78 m., kommission Grünan. Inechten des Brauereirings und da wir gerade in der Geber- Beschränkung des Haustruntes, einer eigenthümlichen neuen laune sind, so wollen wir ihnen zu dem dieser Tage wieder mit Hausordnung u. f. w., kurzum, man sollte meinen, daß der edle schauerlicher Dede und Eintönigkeit abgeleierten Thema von der Herr Ruthemeier sich ganz und gar nach seinen berühmten BerWirkungslosigkeit das nöthige statistische Material in die Hand liner Vorbildern gerichtet habe. Die übrigen Belastungszeugen geben. wußten nichts von Wichtigkeit zu bekunden. Die Aussagen der Für heute werden, wie wir denken, die Zahlen aus einigen Entlastungszeugen waren für die Bergschlößchenbrauerei und der boykottirten Brauereien als Beleg vollauf genügen. Nächst- Herrn Ruthemeier in Bezug auf die Löhne, Arbeits- und Schlafdem mehr. verhältnisse wenig schmeichelhaft. So ist bei der Lohnreduktion Achtung, 3. Wahlverein! Am Sonntag, den 2. Seps Bei Böhow wurden vor dem Boykott wöchentlich etwa im vorigen Jahre auch die Arbeiterzahl vermindert und tember, Vormittags, findet ein Familienausflug nach Schmargen34 Sud gleich 5100 Tonnen Bier gebraut. 28ährend des trotzdem der Betrieb gesteigert worden. Die Betten seien dorf statt. Treffpunkt: 102 Uhr im Restaurant Sanssouci", Boykotts wöchentlich 22 Sud gleich 33 000 Tonnen. Minus( ganz wie in Berlin) total ungenügend und nicht in Ord- Schmargendorf. Um recht rege Betheiligung ersucht der nach Adam Niese wöchentlich 1800 Tonnen. nung und zum zudecken sei nur eine Pferdedecke vorhanden ge- Vorstand. Auch der Bierausstoß, der früher durchschnittlich täglich wesen. Die Hopfensäde, welche die Brauer bei der tälteren Folgende Gastwirthe, die bisher auf der Liste des vierten 500 Tonnen, an Sonnabenden aber 1000 Tonnen betrug, ist Jahreszeit zum Budecken bennßten, seien ihnen nach einigen Wahlkreises, Ost, standen, schänken heimlich Ringbier aus: unter dem Boykott auf 300 resp. 700 Tonnen zurückge- Tagen wieder abgenommen worden. Im Sommer hätten B. Weber, Cotheniusstr. 8; M. Gallwig, Ostbahnhof 19; sie es vorgezogen auf den korridoren oder im nahen Blaar, Weidenweg 78; Goziac, Büschingstr. 21. Und in den Restaurants des Menschenfreundes und Hof- Walde Die 3 schlafen, weil das massenhafte un Arbeiter wollen sich diese Wirthe genau merken. lieferanten Böhow verkehrt immerhin noch das sog.„ beffere" geziefer ihnen vom Plafond aufs Gesicht gefallen sei. Der Vertrauensmann. Publikum! Geschirre zum Waschen seien nicht vorhanden, die leber zweifelhafte Erzenguiffe des Buchhausels Die Brauerei Pfefferberg stellte vor dem Boykott Brauer hätten hierzu die Braugefäße benugt. Auch die moquiren sich zur Zeit die bürgerlichen Blätter. Gröffnet hat wöchentlich ca. 16 Sud gleich 2200 Tonnen her. Unter dem Behandlung seitens des Braumeisters sei mitunter eine sehr grobe den Reigen die Boff. 3tg.", welche aus den Schaufenstern Boykott werden wöchentlich nur 12 Sud gleich 1650 Tonnen gewesen. Der Staatsanwalt suchte natürlich den Beweis wirklicher Buchhandlungen, die ihr eigenes Nest beschmutzen", gebraut. zu erbringen, daß die Angeklagten gegen den§ 253 des Str.-G.-B. folgende Ankündigungen vorführt: Noch deutlicher zeigt sich hier jedoch die Wirkung am Aus- verstoßen hätten; ja er nahm den durch beeidete Zeugenaussagen ,, Lieb und Länder floß des Bieres, statt 6 M. nur 1 M., entzückende Er. moralisch niedergeschmetterten Herrn Huthemeier gegen die Aus- zählungen unter Garantie"( wörtlich!); Die neuen Serapions Jm Vorjahre wurden von der Brauerei an den ersten fünf fagen der Entlastungszeugen eifrig in Schuh! Er beantragte Brüder statt 12 M. nur 2 M., nur dieses eine Exemplar";" Auge Wochentagen pro Tag ungefähr 260 Tonnen, Sonnabends aber gegen Röhrig und Müller je einen Monat, gegen Kahl und um Auge, Zahn um Zahn 400 Tonnen ausgestoßen. Grimm je 14 Tage Gefängniß. Der Vertheidiger der drei letzt der Finanzwelt, aufregend, sensationell!"" Allerlei vatöchter statt 2 M. nur 50 Pf., Roman aus Unter dem Boykott stößt die Brauerei Pfefferberg jedoch nur genannten Angeklagten, Herr Rechtsanwalt Landé, führte aus, etwas fleckig(!), daher nur 50 Pf. Der Inhalt ist geradezu 106 resp. 175 Tonnen aus. Der Prozeß entbehre einer gewissen politischen Bedeutung nicht, prickelnd"! Das Buch ist ein werthvoller Beitrag zur Psychologie Wöchentlich also früher rund 1700 Zonnen, zur Beit denn die Staatsanwälte suchten oft den einzelnen Paragraphen der modernen Frau";" Für die liebe Unschuld- 1 wt., höchst des Str.-G.-B. Deutungen zu geben, die dem Gesetzgeber durchaus amüsant für Junggesellen und Strohwittwer";" Alle Werke von fern gelegen hätten. Gegen den Boykott sei überhaupt fein Para- 3ola, jeder Band 50 Pf." 2c. Als besonderes Lockmittel, schreibt graph des Str.-G.-B. anwendbar und infolge dessen sei derselbe die Vossische Zeitung" weiter, tragen die Bücher meist noch auch nicht zu bestrafen. Wenn die Ansicht des Staatsanwalts durch- allerlei lüsterne Bilder auf dem Umschlage. dringen würde, müßte jeder Rechtsanwalt, der für einen kritischen Natürlich haut der ganze Chorus der bürgerlichen Presse in Fall ein höheres Honorar beanspruchte. ferner jede die Rerbe der Tante Boß", unbekümmert darum, daß fast ein gangen. aber nur 705 Tonnen. Bon Wirkung also auch hier keine Spur! Nehmen wir als dritten im Bunde das Böhmische Brauhaus. Der Ausstoß des Böhmischen Brauhauses betrug vor dem Boykott pro Woche rund 3500 Tonnen. " " " " " jedes dieser plötzlich zur Veränderung wieder über die literarische Un-[ zu wünschen übrig läßt, in einer am Mittwoch Morgen vom| berechtigt gewesen, den S. nach dreitägiger Beschäftigung fittlichkeit trakehlender Blätter jeden Tag Anzeigen bringt, die an sitt- Lokal- Anzeiger" gebrachten Annonce hervor, welche lautet: Ab- zu entlassen. Der Kläger hätte, behauptete er, alles lich anstößigem Inhalt den bemäkelten Buchhandlungsanpreisungen teigequartier im Südwesten gesucht. Ungenirt und sauber. Ge- anders gemacht, wie sich's für' ne Schankwirthschaft gehört". zum mindesten gleichkommen. Ganz besonders possirlich ist es fällige Offerten unter E. B. 100 erbeten an die Filialexpedition 3. B. soll er von Scheuern eines Spülzobers keine Ahnung aber, wenn selbst ein Blatt, wie die Staatsbürger- Zeitung", fich d. Bl. Bülowstr. 26. nich gehabt haben", desgleichen nicht vom Flaschenspülen 2c. erfrecht, bei dieser Gelegenheit den Mund nach Polizei und Frau Martha Schönlein würde vor ihrer Ruppel- Kollegin Der Beklagte mußte zu seinem Leidwesen erfahren, daß das Strastrichter aufzureißen. Wenn der Büttel wirklich gegen Breß- in der Zimmerstraße schamroth werden, wie ein sechzehnjähriges Mangeln der Ahnung" an sich kein Entlassungsgrund ist; er erzeugnisse, die das Gegentheil von keusch und sittenstreng be- Kind! wurde verurtheilt, mit der Begründung, die angeblich deuten, in Bewegung gefeßt würde, so wäre das führende Organ Des Klägers hätte die Ent der Urteutonen mit slavisch- stlavischer Gesinnung doch eines der Kriminalpolizei. Zu dem Bierverleger Junker in Nixdorf, Prinz gaben beweisenEin eigenartiger Vorfall beschäftigt gegenwärtig die horrende ungeschicktheit laffung feine An angenommen, Beklagter könnte ersten, das in feinen Klauen hängen bleiben müßte. Beweise Handjerystraße 67 wohnhaft, tam am Montag Nachmittag ein Herrn M. beim Engagement durch Vorzeigung eines falschen wenn nur begründet, der Kläger gaben beleifen gefällig? Auf die politische Regiamkeit der freifiunigen Barlaan, er sei beauftragt, den Bierkeller des J. zu revidiren. Da hätte und ihn so über seine Fähigkeiten täuschte. unbekannter Mann, stellte sich als Kriminalbeamter vor und gab Herrn M. beim Engagement durch Vorzeigung eines falschen oder verfälschten Arbeitsbuches oder Zeugnisses hintergangen mentarier wirst eine Fußnote, die die„ Berliner Zeitung" emem dem J. die Sache verdächtig vortam, forderte er Vorzeigung einer hätte und ihn so über seine Fähigkeiten täuschte. Das sei Bersammlungsbericht anhängt, einige animirende Strahlen. Das Legitimation, die der Kriminalbeamte" jedoch nicht aufzuweisen schüßen, hätte er ja eine Probezeit ausmachen oder die Kündigung aber garnicht mal behauptet worden. Wollte Beklagter sich volksparteiliche Blatt schreibt: hatte. Junker erklärte den Unbekannten nun für einen Schwindler Wir freuen uns des lebhaften Eingreifens des Abg. Richter und verwies ihm den Geschäftsraum, und als dies erfolglos ausschließen können. in die Erörterungen und seines fleißigen Erscheinens in den blieb, warf J. den Fremden hinaus. Hierbei zog der Pseudo- Schon wieder ein beleidigter Armen- Kommissions. Bersammlungen, wo er überall mit um so herzlicherer Be- Kriminalbeamte plötzlich ein Messer, versetzte J. einen Stich in vorsteher! Der 19jährige Arbeitsbursche Karl Voß hatte sich friedigung begrüßt wird, ie feltener den Bereinen bisher seine den Arm und lief dann eiligst davon. Bis jetzt ist es leider gestern wegen Beleidigung eines Armen- Kommissionsvorstehers persönliche Theilnahme an ihren Zusammenfünften gegönnt war. nicht gelungen, den frechen Burschen, der es augenscheinlich auf vor der 130. Abtheilung des Schöffengerichts zu verantworten. Allein wir bedauern, daß ihm allein die mühevolle Ver- einen Diebstahl abgesehen hatte, zu ermitteln. Der Angeklagte gab sein Vergehen zu, entschuldigte sich aber tretung der Parteileitung in dieser Frage obliegt, statt daß die damit, daß er für seine Mutter eingetreten sei. Diefelbe, eine anderen Berliner Abgeordneten außer Herrn Träger, der im Zahlreiche Verhaftungen, so meldet ein Berichterstatter, alte gebrechliche Frau, habe ihm geklagt, daß sie vom Armenzweiten Wahlkreise den einleitenden Vortrag gehalten, thn find am Montag und Dienstag im dunkelsten Berlin", Kommissionsvorsteher, bei dem sie um Unterstüßung eingekommen im Scheunenviertel, vorgenommen worden und zwar handelte es sei, in höchst unfreundlicher Weise behandelt worden sei. Er sei Derselbe Püh! Man nimmt doch Rücksicht. Die Berliner Zeitung" sich um einen Ueberfall, der gegen einen Schuhmann verübt sofort nach der Wohnung des Vorstehers gegangen. worden ist. Am Montag Nachmittag um 4 Uhr entstand an der habe sich nicht und habe sprechen lassen müßte doch auch wissen, wie schwer man ihm die Wasserdas Ecke der Linien- und Prenzlauerstraße zwischen dem Kutscher eines deshalb durch Stiefel lafsen, Dienstmädchen bestellen triegt, angezogen wenn man fast unausgefeßt Möbelfuhrwerks und einer Anzahl der dort umberlungernden solle in Bufunft seiner, des Angeklagten, Mutter nicht gewadelstrümpfelt hat. E3 ist für Leute, die auf gut- Strolche eine Schlägerei, welche ein dort zufällig patrouillirender so dumm tommen und sich bürgerliche Reputation halten, immer ein mißliches Ding Schuhmann durch Festnahme des Rädelsführers beendete. Jezt tragen. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe von nicht so pöbelhaft be= mit den öffentlichen Versammlungen, selbst wenn sich in ihnen drangen die Genoffen desselben auf den Beamten ein und suchten den 30 Mart, der Gerichtshof berücksichtigte aber, daß der Beweg auch nur das freifinnig volksparteiliche Volt ansprechen. Man Freund zu befreien; jedoch gelang es mit Unterstüßung von An- grund zu der Handlungsweise ein unedler nicht gewesen sei und ist nie ganz ficher, ob Snog der Tischler die Löwenhaut auch wohnern jener Gegend nach längerem Kampfe, acht der Er beließ es deshalb bei einer Geldstrafe von zehn Mart. wirklich nur zum Echein umgehängt hat. zedenten festzuhalten. Als der Transport auf dem Wege nach Einander vollkommen würdig sind die organisirten juben- der in der Grenadierstraße belegenen Polizeiwache sich durch freffenden Urtentonen und der jüdische Denunziantenverein, der die Hirtenstraße bewegte, drang aus den Häusern eine fich Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" größere Menge Zuhälter und Gesindel heraus, welche sich nennt. In Köln soll die Vorhalle einer Kirche, wir auf den Schuhmann und die Bürger warfen. Mit der blanken wiffen nicht wie, geschändet" worden sein. Großes Ge- Waffe in der Hand vertheidigte sich der Beamte so lange, bis feires im dortigen antisemitischen Verein über den„ Akt jüdischer von der Wache unter Führung des Lieutenants eine Abtheilung Gemeinheit und Frechheit"; in einem öffentlich angehefteten Schußleute herbeifam. Jeht erst fonnten die 8 Gefangenen nach Plakat werden die Juden gebrandmarkt". Bald stellt sich der Wache transportirt werden, und im Laufe des gestrigen Tages heraus, daß der Kirchenschänder" ein Sohn der alleinfelig wurde noch eine Anzahl Buhälter, welche bei dem Ueberfall in machenden Kirche ist und auch von katholischen Eltern ab- der Hirtenstraße betheiligt gewesen, verhaftet. stammt. Flugs wird nun unter behaglichem Grinsen mitgetheilt, der Bentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" habe erfahren, daß gegen die Vorstandsmitglieder des antifemitischen Vereins wegen der Verbreitung des gedachten Plakate Anklage wegen groben Unfugs und Uebertretung des Preß gefeges erhoben worden sein". unterſtüßten. " " N " Schillingstraße ein Knabe beim Abspringen von einem MöbelPolizeibericht. Am 28. d. M. Nachmittags fiel in der wagen hin, gerieth unter die Näder und wurde an der Hand eine Frau todt aufgefunden. Sie hat sich vergiftet. Im schwer verletzt. Auf dem Friedhofe im Friedrichshain wurde Laufe des Tages fanden drei Brände statt. Witterungsübersicht vom 29. August 1894. Schade, daß zwei im Denunziren so vortrefflich beschlagene Gesellschaften, wie die Urteutonen vom Schlage der Staatss bürger Zeitung" und die jüdischen Staatsbürger" nicht Arm in Arm auf Geschäfte ausgehen. Was könnten die heutigen Tags, wo die Denunzianten so hoch wie kaum zuvor im Preise stehen, nicht leisten, wenn sie, statt einander fummervoll zu befehden, Stationen. sich den Bruderschmaß qaben und gemeinschaftlich auf halbpart operirten! Wie man arme Leute begannert. Wie sich die AbzahIungsgeschäfte mit dem neuen Gesetze, das ihnen gewiffe Be Swinemünde schränkungen auferlegt, abzufinden wissen, erzählt der Konfet- Samburg. tionär", der einem der größten dieser Waarenhäuser" als vor- Berlin geblicher Käufer einen Besuch abgestattet hat. Barometerstand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Windrichtung Windstärke NHONANN co co co( Stala 1-12) Wetter Temperatur 50 E. 4° R.) CHATE( nach Celsius 762 MNW 765 WSW bedeckt beteft 13 12 765 WNW 766 Still 766 0 765 NW wolkig wolfenlos 15 heiter wolfenlos 14 17 16 756 N bedeckt 10 750 771 767 767 NNW NNO bedeckt 10 WNW NNO 1 bedeckt heiter 14 13 2 woltig 14 Berliner Wetterbureau. Theater. " Versammlungen. er er Der sozialdemokratische Wahlverein für den sechsten Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 28. August im Swinemünder Gesellschaftshause" eine gut besuchte Mitgliederversammlung ab. Ginem früher gefaßten Beschluffe entsprechend wiederholte Genosse Theodor Meyner feinen bereits in zwei Bezirken gehaltenen Vortrag über das Thema:" Die Volksschule, wie sie ist und wie sie sein soll." Derselbe fand auch hier ungetheilten Beifall. Im Anschlusse an den Vortrag fand des Schulwesens statt. Unter Vereinsangelegenheiten wurde von eine Aussprache über verschiedene Mißstände auf dem Gebiete verschiedenen Mitgliedern der Antrag, aus der Bereinskaffe den Dieser Antrag wurde dem Vorstande überwiesen. Giu weiterer ausgesperrten Brauereiarbeitern 100 m. zu bewilligen, geftellt. Antrag auf Ausschluß des Schantwirths Fadtte, Brunnen straße 99, aus dem Vereine wurde gleichfalls dem Vorstande zur Erledigung überwiesen. Durch diesen Antrag wurde die Debatte auf den Bierboykott hinübergeführt und fand hierüber eine längere Erörterung statt. 0 Eine gutbesuchte Tabakarbeiter Versammlung wurde am 28. d. Mis. bei Mieft in der Weberstraße abgehalten. Der Vorsitzende Butry machte die Versammelten vor Eintritt in die Tagesordnung mit dem tragischen Ende des Frl. Wabnitz bekannt; die Anwesenden zeigten durch Erheben von den Plähen, wie schmerzlich berührt sie durch das Hinscheiden der ungemein thätigen Genofsin waren. Das Thema: Maßregeln gegen die Sozialdemokratie und ihre Wirkungen, be handelte der Reichstags Abgeordnete J. Au er in einem Vortrage, worin der Redner eine Parallele zwischen dem gegenwärtigen, vornehmlich von den Organen der Kartellparteien geführten Feldzuge gegen das kümmerliche Vereins- und Versamm= lungsrecht und den Bestrebungen zog, welche die Arbeiterbewegung in den siebziger Jahren beunruhigten, und die mit der Einführung des Sozialistengesetzes ihren vorläufigen Abschluß fanden. Schon im Jahre 1874 war die Forderung, Einschränkung des Vereins- und Versammlungsrechts, in den inaßgebenden" Kreisen eine sehr populäre und mit Hilfe Tessendorf's zerstörte man ja auch dann den Allgemeinen Deutschen Arbeiter verein, und die übrigen Arbeiterorganisationen.„ Zerstört man die Organisation, so hieß es damals, so ist die ganze Bewegung ge= tödtet." Zum Glück traf das jedoch nicht zu, vielmehr kann man gerade diesen Gewaltstreich bis zu einem gewissen Grade als Hebel dafür betrachten, daß die Einigung der beiden streitenden teine besonderen Schwierigkeiten mehr machte. Gruppen, Lassalleaner und Eisenacher, im folgenden Jahre Wider ihren Mau verlangte Wiesbaden. beim ersten Einkaufe nur den vierten Theil als Anzahlung, also München auf einen Gegenstand, den man zeigte und wofür man 20 M. Wien verlangte, nur 5 M.; der gute Mann wußte nicht, daß wir Haparanda Kenner waren, denn der Artikel tostete ihm nicht mehr als 5 n., Petersburg jede Bezahlung, die er darüber empfängt, ist sein Verdienst, also Cork. für 5 M. 20 M., b. h. 300 pet., für befcheidene Menschen Aberdeen genügend... Nun aber kam die Hauptsache. Man wollte uns Paris zur Unterzeichnung eines Kontrattes überreden, wonach die von uns getauften Sachen nicht etwa in unseren Bejiz Wetter- Prognose für Donnerstag, den 30. August 1894. übergehen sollten, sondern sie wurden nur an uns vermiethet, Vielfach heiteres, zeitweise wolliges, ein wenig wärmeres sie gehörten also dem Verkäufer. Die Abzahlungen, die wir Wetter mit mäßigen nordwestlichen Winden ohne erhebliche leisten sollten, wurden nur als Miethspreis berechnet, und in Niederschläge. einem besonderen Paragraphen wurden wir davon benachrichtigt, daß, wenn die Miethspreise die Ankaufssumme erreichen, es uns frei stände, die Sachen zu erwerben, wobei die als Miethe ge= zahlten Beträge in Abrechnung gebracht werden würden. Man Im Aleganderplay- Theater wurde am Dienstag Abend versicherte uns noch, daß jeder gern auf diese Abmachungen ein- ein einaftiges Sittenbild" aufgeführt, dessen unbekannte Vergehe, die Heellität der Firma bürge dafür, daß diese Abmachungen fafferin sich unter dem Pseudonym Aspoli beim Publikum Willen hatte die Behörde wieder einmal dem Fortschritt hilfstreng eingehalten würden. Man würde sich ja auch, wenn man vorstellte. Ein Ehrenamt" hieß das beifällig reiche Hand geleistet. Wegen ihrer technischen Mängel wohl zu bas nicht thäte, am meisten schädigen, da sonst wohl niemand aufgenommene Stück. E3 behandelte in recht geschickter meist lehnte der Reichstag die bekannte Gulenburg'sche Strafmehr in diesem Hause auf Abzahlung laufen würde." Weise einen für shocking befundenen Theil der gut rechte Novelle und den ersten Entwurf des Sozialistengesetzes ab, Berloren gegangen ist die Sammelliste für die aus bürgerlich sogenannten Frauenfrage". Tie Handlung ist gesperrten Brauereiarbeiter 3552. Auf derselben war ein Betrag einfach. Gin armes Mädchen wird von der leichtlebigen aber durch das rapide Anwachsen der sozialistischen Stimmen bei der 1877 er Wahl „ Geldverdienen war die Bourgeoisie doch derart Fall" auf jeden Don 8 Mart gezeichnet. Es wird um Ablieferung der Liste an anlaßt und findet Gelegenheit hierzu bei ihrem Vormund, angitlich geworden, daß sie es froh begrüßte, als das Ausnahmegesetz endlich perfekt wurde. Der Referent streist der das arglose Kind beredet, ihm gegen eine von ihm für an Zum Fall Swidersky wird weiter berichtet, daß es immer gemessen gehaltene Honorirung Gesellschaft" zu leisten. Das die beiden Attentate und die Berüber derselben wahrscheinlicher wird, daß die Selbstbezichtigung falsch ist. Es Mädchen wird, nachdem es von dem jauberen Vormund unter der sich die Arbeiterorganisationen nach Proklamirung und bespricht dann im Weiteren die Situation, in hat sich ein Mädchen gemeldet, das mit Frida Rubbe zufammen Disfretion verführt worden, natürlich auch von ihrem honneten des Schandgesetzes befanden: Unrichtig wäre es, anzunehmen, in der Jrrenanfialt zu Dalldorf gewesen ist und angiebt, am Bräutigam, dem Neffen des Herrn Vormundes, ver: 22. D. M. in der Reinickendorferstraße mit Frida Kubbe, die eine laffen. daß die Arbeiter vordem nicht über behördlichen Druck zu flagen Als einzige mütterliche Freundin bleibt ihr die Stage an der Leine gehabt habe, zusammengetroffen zu sein und Schwester des Vormundes, die für eine nach bürgerlichen Be- gehabt hätten, Auflösungen von Versammlungen wegen ganz fei ausgeschlossen. Die St. habe erzählt, Gintäufe machen zu ärgert ihren Bruder, von deffen lumpenhaftem Wesen sie nichts diefelben Praktiken, worin die sächsischen Behörden gegenwärtig auch mit ihr gesprochen zu haben. Eine Personenverwechselung griffen respektable Dame gar bedenklich emanzipirt ist. Sie nichtiger Gründe( Mittelgang freihalten, offenes Fenster u. f. w.) waren damals auch schon an der Tagesordnung; man befolgte wollen; sie wohne in der Reinickendorferstraße. ahnt, tagtäglich mit ihren Ideen über die Rehabilitirungspflicht ver- ihren Ruhm erblicken. Die Lage war nachdem um so schlimmer, die Adresse von Wiedemann, Blumenstr. 38, gebetén. Mutter " zum ver " Heber eine eigenthümliche Revolverangelegenheit, die führter Wlädchen, über gerichtliche Verfolgung der Verführer und ähn weil eine allgemeine Rechtsunsicherheit Platz gegriffen, ein Gefühl sich in der Nacht zum Mittwoch in Moabit abgespielt hat, wird lichem Quatsch". Die ärgerliche Stimmung des honneten Bruders der absoluten Rechtlosigkeit, das alle Entschlüsse lähmte und sich von einem Berichterstatter geschrieben: Der Schriftsteller Baul F. wird endlich wesentlich gehoben, als das verführte Mündel mit erst nach und nach wieder verlor. Die Verhängung des Bes und der Kaufmann Otto F. durchwanderten gegen 22 Uhr die der Botschaft in die Thür tritt, ihr Kind sei in der Nacht ge- lagerungszustandes, die brutalen Ausweisungen der Agitatoren Invalidenstraße und hörten, daß in der Lehrterstraße kurz nach- storben. Aber es steht noch der Gang nach dem Zivilrichter aber stachelten nicht zum wenigsten das Gefühl der Solidarität wieder einander zwei Schiffe fielen. In demselben Augenblickt tauchte bevor, vor dem die Gefallene" angesichts des Vormundes sich auf und gaben den Anstoß zur neuen Organisationen. Die Taftit ein Mädchen bei ihnen auf, in dem später die unverehelichte über die Vaterschaft zu dem Kinde auslassen und hierbei auf und gaben den Anstoß zur neuen Organisationen. Die Taftit der Herrschenden erzeugte das Gegentheil dessen, was bezweckt Valesta. ermittelt wurde, und zugleich ein junger Mann im natürlich den Verführer außer Spiel laffen foll. Bon Alter von 25 Jahren. Das Mädchen theilte mit, daß ein Mann, diesem immerhin peinlichen war; dasselbe wird auch eintreten, wenn das alte Rezept: Gang wird der Vormund der Organisationen", aufs Neue in Anund zwar der Techniker Franz P. aus der Lübeckerstraße, die Schüsse aber erlöst durch die Folgen eines Austritts, den das Mädchen Zerstörung wendung gebracht werden sollte. Außerdem hat Die abgefeuert habe und deswegen von dem Wilitärposten vor dem mit dem Neffen, dem früheren Liebhaber hat. Sie ist thōricht Arbeiterschaft aus den Kämpfen der Buchthaufe angehalten worden sei. Während dieses Gespräches erschien genug, von diesem noch ein wenig Achtung und Liebe zu erbie Lehre gezogen, wie fie die Machinationen der Gegner fiebziger Jahre B., stürzte sich auf das Mädchen, hielt ihr den noch geladenen bitten, ein Verlangen, das von dem in modern schneidiger wirkungslos gestalten kann. Was die Zukunft im Schooße birgt, Revolver vor die Stirn und drohte, es sofort niederzuftreden, Manier auftretenden Jüngling natürlich höchft entrüstet zurück wiffen wir nicht, aber gerüstet sind wir auf alles. Die Reaktion wenn es ihm nicht augenblicklich die Summe von 115 Mt. herausgewiesen wird. Gänzlich von denen verlassen, die ihr früher wissen wir nicht, aber gerüstet sind wir auf alles. Die Reaktion gäbe, die es ihm vorher unbemerkt aus der Tasche entwendet Liebe geheuchelt, stürzt sie aus der Thür und wird als Ertrunkene wird auch für die Folge erleben, daß mit Gewaltmaßregeln habe. Während die A. betheuerte, tein Gelb zu befißen, fehrte wieder hereingeschafft. Einige Augenblicke schmerzbewegterferer Partei niemals beizukommen ist, die immer in legter ihr Begleiter, der sich wenige Schritte entfernt hatte, zu der Stimmung, ein Entrüstungsschrei der nunmehr über ihren Bruder trag mit lebhaften Beifalls bezeugungen und trat sodann in den Linie uns nur stärken. Die Versammlung begleitete den Bore Gruppe zurück. Auch er wurde von P. mit der- Waffe bedroht, aufgeklärten Schwester und der Vorhang fällt. Das" U" folgenden Punkt der Tagesordnung ein. Als Beisiger zum falls er sich der Persönlichkeits- Feststellung entzöge. Die Ver- der beiden Ehrenmänner bleibt der Phantasie des Publikums vor Gewerbegericht wurden nominirt: Butry, Rethwisch und mittelung der beiden Zeugen wies P. von der Hand. Jest ging behalten. Man muß dem Stück aufchauliche Zeichnung der Gharaktere Seiffert; als Erfahkandidat Solana gel. Den Bericht der ein Sergeant vom 12. Regiment vorüber, der von P. angerufen und eine Handlung von recht gutem Aufbau nachrühmen. Das Gewerkschaftstommission gab Börner, der nachdem einstimmig und gebeten wurde, ihm einen Schußmann zu schicken. Als sich Spiel namentlich der Nebenrollen ließ leider manches zu wünschen wieder als Delegirter gewählt wurde. nun. und F. als überflüssig entfernen wollten, wurden auch fie daran übrig. Bortrefflich war Herr Aschinger als Vormund und Frau Kommission für öffentliche Angelegenheiten" ist hervorzuheben, verhindert unter der drohenden Aeußerung, daß fie niedergefchoffen Werel als deffen Schwester. Recht brav spielte auch Fel. Zachow baß eine Jahreseinnahme von 1254,65 M. und eine Ausgabe von werden würden. Jetzt setzte sich der ganze Zug nach bem 4. Polizei die Rolle des Mündels. revier in Bewegung. Auf der Wache wurde dem Technifer bie gefährliche Schußwaffe abgenommen, und alle Personen mit Ein fchluß der Zeugen wurden nun zwecks Auffindung des Geldes einer Durchsuchung unterworfen. Das angeblich entwendete Geld tam aber nicht zum Vorschein. Es besteht die Vermuthung, daß der Begleiter des Mädchens den Raub, während er sich auf 24. Auguft. turze Zeit entfernt hatte, in Sicherheit gebracht habe. Gegen den schießluftigen Technifer wird die Sache noch ein Nachspiel wegen Bedrohung haben. Gerichts- Beifung. Gewerbegericht. Aus dem Bericht der 865,10 tart vorhanden war. Der Bestand ist 389,55 Mart. Der Kassirer Sperber ermahnte die An wesenden an ihre Pflicht, den Fonds der Kommission nicht zu vergessen. Bu Revisoren bestimmte man ser holz und Blauzwirn. Der letzte Punkt der Tagesordnung: Wie haben wir Rammer VI. Borsitzender: Affeffor& eo. Sigung vom eine regere Agitation für die Interessen der Tabalarbeiter zu entfalten? wurde, nachdem eine längere Debatte darüber stattGr batte feine Ahnung nich'. Mit diesen Worten, gefunden, ob derselbe noch verhandelt werden könne, für eine bie er auf alle Obliegenbeiten eines Restaurations- Sausdieners spätere Versammlung vertagt; in derselben soll auch die Anbezog, fuchte der Restaurateur Müller eine gegen ihn vom Haus- gelegenheit der Arbeiter der Schrader'ichen Fabrik in der Die Stellung eines Familienblattes" zur Prostitution diener S. wegen unrechtmäßiger Entlaffung angeftrengte Cohn- Müllerstraße, die, wie Kiesel mittheilte, den Boykott nicht hochim Juferatentheil iritt mit einer Deutlichkeit, die wirklich nichts entschädigungs- Klage zu entkräften bezw. darzuthun, daß er halten, erledigt werden. Peterfeil. Ihre Quittung müssen Sie als Annonce aufe geben. Wir können nur über die bei uns eingegangenen Beträge J. K. B. Mit derartigen Rommissionen befassen wir uns nicht. Wenden Sie sich an einen Apotheker. D. O. Der Vater, Adoptivvater und Vormund eines minderjährigen Angeklagten, desgleichen der Ehemann einer Angeflagten muß im Strafverfahren in der Hauptverhandlung zus gelaffen und auf sein Verlangen gehört werden. F. M. Nur in einigen mitteldeutschen Staaten, nicht aber in Preußen, haften die Eltern für die durch außerehelichen BeiSchlaf ihres Sohnes veranlaßten Entbindungskosten und Alimente. Die Haftung beruht weniger auf dem Gedanken, daß eine Familie einschließlich der unehelichen Mitglieder eine Art Erwerbsgemeinschaft bilde, als darauf, daß die Thatsache der außerehelichen Beugung auf eine Vernachlässigung in der Erziehung zurückgeführt wurde. 6,05 M. und 26,50 M. eingegangen. P. 2, Gürtler 25. Ein Mädchen hat auch nach ihrer Verheirathung Anspruch auf Bahlung der Unfallrente. D. R. 27. Wenden Sie sich an die betreffende Kirchenbehörde. Spann. Unverständlich. eluas . R. 247. 1. Ja. 2. Leider nein. Eine öffentliche Schlofferversammlung tagte am Frohfinn II, Friedrichsberg, Warthenbergfir. 67 bei Lange. Arbeiter: 28. Auguft in den Arminhallen. Näther referirte über das Gesangverein Vineta, Kastanien- Allee 11 bei Augustin. Gesangverein Thema: Warum ist die Arbeitslosigkeit unter den Schloffern lpenröslein, Bergstr. 60 bei Hilgenfeld.- Arbeiter- Gesangv. Ein- quittiren. Junge Eiche, Reinickendorf, Gesellschaftsstraße 11 bei 2. Hartmann. eine so große, und sind wir im stande, bessere Arbeitsbedingungen tracht III, Eberswalde, Eisenbahnstr. 77 bei Düball. Gesangv. Oberon, zu erringen?" Redner wies auf die infolge des Fortschrittes Admiralftr. 38, Restaurant Schönherr. Alpenrose, Forstersir. 22 bei Tilgner. Edelweiß III, Wollinerstr. 62. der Technik unter den Schlossern herrschende lange ArbeitslosigLese- u. Diskutirklubs. Donnerstag. Dießgen, Abends 8½ Uhr, teit hin, welche die in Arbeit stehenden Kollegen, veranlasse, sich bei Schröder, Wiesenstr. 39.- Neue Beit, Abends 8 Uhr, Boyenstr. 40, bei mit geringstem Lohne zu begnügen und viel Ueberstunden zu Biesboit.- Süd- Ost, bei Toltsdorf, Gorauer- und Görligerstraßen Ede. Klub der Freunde bei Gnadt, Swinemünderstraße 120. machen, um gleichwohl einigermaßen ausreichenden Verdienst zu safenelever, Abends 8 Uhr, Restaurant dange, Baumschulenweg 32 erhalten. Sobald aber auf diese Weise der Verdienst wieder Treptow. Gozialistischer Lese- und Distutirtlub Abends Diskutirklub, Beitgeist" jeden eine gewisse Höhe erreiche, mache der Fabrikant Abzüge, die der 8 ühr, Reichenbergerfir. 157, Sigung. Arbeiter dann wieder durch noch intensivere Arbeit wett zu 8% uhr. Tonnerstag nach dem 1. und 16. des Monats bei Zempel, Langeftr. 65, Abends August Geib Abends 9 Uhr im Restaurant Zubeil. machen sucht. Werden nun neue Kollegen eingestellt, die Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. vielleicht durch lange Arbeitslosigkeit ausgemergelt find, Adalbertstraße 95. Donnerstag: Alle Zuschriften den Bund betreffend sind zu richten an: B. Bent, so sind dieselben nicht im stande, gleich viel Arbeit, Andreasstr. 3 bei Noll. Bergnügungsverein Bruderbund, Rauchtlub Graue wolte, krautstr. 48, wie die seit Jahren auf die betreffenden Artikel eingearbeiteten-Berein Grüne Giche( vor dem alle'schen Thor), Solmsftr. 1 bei Razorte. Schloffer zu leisten, fie erhalten weit geringeren Lohn wie diese Abends 9 Uhr bei Bringborn, Madaistr. 12. Rauchtlub Erholung, Pawlidi, Münchebergerstr. 9.- Rauchtlub Elvira, Humuristischer Klub Uni und müssen sich Vorwürfe gefallen lassen, sie seien nicht zu ge- verfum, Beteranenstr. 18, bei Schulz. Geselliger Klub der alten Durch Hellings für das Tölte Denkmal nach Dortmund brauchen. Daher die den Fabrikanten so erwünschte Zerrissen- Moabiter, Emdener- u. Wadenserstr.- Ecke bei Schirmer, Abends 9-10.heit unter den Arbeitern. Werde den Hilfearbeitern, den Stattlub Tournée, bei Redanz, Wrangelstr. 84. Gesang-, Turn- und gesellige Pereine, Donnerstag. Gesangverein Drehern, abgezogen, so fümmerten sich die Schlosser nicht darum, eyra, Abends 9 Uhr im Restaurant Bergstr. 17.- Guchsdorf'scher weil sie ja noch ihren Lohn verdienen, obwohl sie wissen müßten, männerchor von 8-9 Uhr Notenstunde; von 9-11 Uhr Uebungsstunde daß der Fabrikant mit den Abzügen bei einer Branche anfängt männerchor. Abends von 9-11 Uhr bet Wernau, Rosenthalerstr. 57. bei Brüning, Rosenthalerstr. 11-12.- Gefangverein Jugendfreuden, und die anderen folgen läßt. In vielen Werkstätten wissen die Arbeiter- Bitherverein Einigteit, Abends 9 Uhr Uebungsstunde bet Arbeiter ganz genau: wenn die Inventur vorbei ist, dann wird Nowact, Manteuffelstr. 9.- 3ithertlub Gleichheit, abends 9 Uhr Uebungswieder abgezogen; sie bereiten sich jedoch nicht durch festen Zu- stunde bei Neumann, Lothringerfir. 105. Geselliger Arbeiterverein Soffnung bei Gittler, Mariannenstraße 48. über 50 Jahre adoptiren, jüngere bedürfen der Genehmigung Adoption 60. In Preußen können nur kinderlose Personen sammenschluß darauf vor. Die Unternehmer, Meister und alle 14 Tage Abends 8 Uhr. Sonstige Antreiber werden dadurch übermüthig und erlauben sich, Bergnügungs- und Touristentlub Freie Brüder, Abends 9 Uhr bei des Justizministers; die Adoption tann nur durch einen schrift dem Arbeiter Vorhaltungen darüber zu machen, wenn er in Roll, Adalbertstr. 21. Ruderverein Vorwärts, Abends ze Uhr in den Arminhallen, Kom- lichen Vertrag erfolgen und bedarf der Bestätigung durch das einer Bersammlung gesprochen oder auch nur einem Amtsgericht, in dessen Bezirk der Adoptirende seinen Wohnsiz Redner Beifall geflascht hat, so neulich bei der Firma Schwarzhat. Zur Adoption Bevormundeter ist die Bestätigung des Vertopff. Leider lassen sich die Arbeiter das gefallen. Diese Untrages durch den Vormundschaftsrichter erforderlich. Durch die felbständigkeit ist die Folge davon, daß sie der Organisation fern Adoption entstehen die Rechte und Pflichten, die ehelichen Kindern bleiben. Redner empfiehlt den Anwesenden, einen Vertrauens gegenüber gelten. Nun erlangt zwar der Adoptirte vollends Erbmann zu wählen, der die Agitation unter den Schlossern in die recht gegen den Adoptivvater, der Adoptivvater erlangt aber keine Hand nimmt und dem die Kollegen die Mißstände in den Fa Rechte auf das Vermögen des Adoptirten. Vor Adoption des briken mittheilen. Ferner solle man in den Werkstätten VerAusländers muß die Bezirksregierung, beziehentlich in Berlin trauensleute ernennen.( Beifall.) In der Diskussion bestätigten das Polizeipräsidium gehört werden. die Redner durch Anführung von Einzelfällen diese Darlegungen und bedauerten namentlich den unter den Schloffern herrschenden Indifferentismus. Eine Resolution, in der sich die Anwesenden mit den Ausführungen des Referenten eine verstanden erklärten und sich verpflichteten, Mann für Gewöhnliche Karten im Weltpostverkehr. Durch die Mann den hier am Drte bestehenden Organisationen bei Blätter ging vor einiger Zeit die Notiz, daß gewöhnliche Postzutreten, sowie für bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen ein- tarten für den Weltpoftverkehr nicht mehr benutzt werden dürfen, zutreten, gelangte hierauf zur einstimmigen Annahme. Zum was den Postämtern durch eine erneute Verfügung in Er Vertrauensmann der Schlosser wurde Wegner gewählt, der auch, innerung gebracht worden sei; zahlreiche Firmen hätten bereits nachdem über die Verhandlungen des Gewerbegerichts berichtet ihre Karten mit dem Vermerk unzulässig; zurück" wiederwar, als Kandidat für die bevorstehende Wahl aufgestellt wurde. erhalten. Wie der„ V. Ztg." von kompetenter Seite mit Mäther theilte noch mit, daß am 6. September eine öffentliche getheilt wird, ist von einer solchen Verfügung nichts bekannt. Versammlung für die gesammte Metallindustrie stattfindet, in Es werden vielmehr gewöhnliche Postkarten, wenn sie sonst den welcher die endgiltige Nominirung der Kandidaten erfolgt und postalischen Bestimmungen entsprechen, nach wie vor im Weltauch Bericht über den öffentlichen Fonds und die Restanten ge- postverkehr zugelassen. geben wird. Wendt. " mandantenstr. 20. Statflub Sanfter Heinrich bei H. Brandt, Reichenbergerstr. 122. Rauchflub Ohnesorge, Abends 9 Uhr, bet Jakob, Boechstr. 21. straße 8. Rauchtlub Pfeifendedet, Abends 8 Uhr, bet Jeratsch, angestr. 24. Rauchklub Kollegia, Abends 9 Uhr, bet Rohr, Naunyn: Straße 78. Arbeiter- Bildungsverein von Friedrichsfelde und Umgegend. Sigung jeden Donnerstag nach dem 15. im Monat im Lotal des Herrn C. Schulz, Prinzen- Allee 6, Abends 8% Uhr. Gäste willkommen. Rauchklub Kernspize, Abends 9 Uhr, bei A. Böhl, Rüdersdorfer Vermischkes: " " R. B. 105. Zum Antrag auf Erlaß eines Zahlungsbefehls bedürfen Sie feines Anwalts. Sie richten an das Amtsgericht in einem Exemplar einen etwa dahingehenden Antrag: Der p. p. verschuldet mir aus einem Darlehn, das ich ihm am ( Datum) in Höhe von 600 m. auf drei Monate geliehen habe, 600 M. Beweismittel ist Schuldschein und Eid. Da der pp. trok Fälligkeit und Mahnung nicht zahlt, beantrage ich, gegen ihn einen Zahlungsbefehl in Höhe von 600 m. nebft 5 pct. Berzugszinsen feit( Datum der Fälligkeit) zu erlaffen. W. S., Kaiserstraße. Wissen Sie denn, wie lange der Birth Polizeistunde hat? Ihnen passende Stellung zu verschaffen, sind wir leider nicht in der Lage. des Gadegaft. Geben Sie Ihre Bekanntgabe als Annonce auf. Simon, Offenbach. Bitte, wollen Sie uns die Nummer " Vorwärts" angeben, in der Lotterie Annoncen enthalten find. Alt- Machnow. Eine geschlossene Gesellschaft fann so lange nächtigen als sie will. Der Wirth darf jedoch nach Eintritt der Polizeistunde nicht mehr schänken St. 30, S. 2. 10, W. 20: Nein. Der ehemalige Privatsekretär Lassalle's, Friedrich Reusche, ist vor wenigen Tagen zu Pullach in Ungarn gestorben. Weißensee. Am 25. August fand hier im Hähling'schen Er hat sich weit herumgetrieben, die Welt nirgends nach seinem Saale eine Mitgliederversammlung des Arbeiter- Bildungsvereins Geschmack gefunden, überall aber zeitweise ordentlich Lärm gestatt, in der Genosse Hansen einen lehrreichen Vortrag über macht. Er war in seiner Jugend Privatsekretär Ferd. Lassalle's K. S. 17. Der Wirth ist verpflichtet, die Wohnung in Luther und feine Beit" hielt; daran schloß sich eine längere gewesen, sprang in die sozialistische Bewegung hinein und be- brauchbarem Zustand zu halten und in folchen zu sehen, ins Diskussion, in welche auch der Referent ergänzend eingriff. 3" thätigte sich als Redakteur in verschiedenen ungarischen Städten. besondere also Scheiben, Kochmaschinen u. s. w. repariren zu Punkt 2 Vereinsangelegenheiten" hatte der Vorstand der Ver- Dann tauchte er mit einem Mal, während der Sechzigerjahre, lassen, falls nicht im Vertrag die Reparaturpflicht vom Miether fannnlung einen Antrag unterbreitet, der die Wahl von Beitrags in Genf auf, wo er Anfargs den gutmüthigen Philipp Becker übernommen ist. fammlern empfahl. Dem stimmte die Versammlung zu, und zu gewinnen wußte. Aber Reusche wühlte so unbarmherzig 23. K. Lassen Sie Ihr Kind trok erfolgter amtlicher Aufwählte die Genossen Kopf, Eschbach, Taubmann, Döbel und nach rechts und links, daß man ihn in Genf satt wurde, worauf forderung nicht impfen, so können Sie mit Geldstrafe bis zu der Generalfeldzeugmeister aller Lüge", so nannte ihn später 50 M. oder mit Haft bis zu drei Tagen bestraft werden. Die Arbeiter- Bildungsschule. Tonnerstag, Abends 3%-10% thr: Nord Philipp Becker in einem Briefe an Oberst Rüstow, seinen Einzug Strafe tann nach Ansicht des Kammergerichts wiederholt werden, Schule, Müllerstr. 179a; Geschichte( neue). Süd Schule, Waldemar ftraße 14: Geschichte( alte). Bei allen Unterrichtsfächern werden neue Theile in Zürich hielt, um hier in der Weise zu stänkern, wie es andere bis das Kind geimpft ist, Bolizeilicher Zwang ist nach richtiger nehmer, Tamen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. nach ihm mit so viel Erfolg gethan. Die Arbeit bezahlte sich Ansicht unzulässig. Bei allen Unterrichtsfächern fönnen Echüler und Schülerinnen auch jetzt indeffen nicht und Neusche reifte nach Deutschland, wo er Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ab. Neu- zahlreichen Blättern jeder Richtung seine elastische Feder zur mann, Pafewalferfir. 3. Alle Aenderungen im Bereinstalender sind zu richten Verfügung stellte. In den letzten Jahren war er Lokalredakteur an Friedrich Kortum, Manteuffelftr. 49, v. 2 Tr. Donnerstag. Abends bis der in München erscheinenden Augem. 3tg.". Diese Stelle 11 ühr: lebungssunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor verließ er, um Ghefredakteur eines Blattes zu werden, das der St. Urban, Annenstr. 9, bei Albert Prog. Gefangverein Freund [ chaft I, Ewinemünderfir. 35 Gesellschaftshaus. Kornblume, Gr. Frant bekannte Häuserspekulant Högg gegründet hatte. Nach Eingehen furterfir. 133 bei Gold. Vorwärts 11, Schönhauser Allee 28 bet Stelle. dieses Blattes scheint er sich nach Ungarn begeben zu haben. Er Frühlingsluft, Bülowftr. 59, bei Werner. Brezelschluß, Annen war seit Jahren ein wider Willen Verschollener. firaße 16, Loutfenstädtisches Klubhaus( Ehrenberg). Dorfglödlein, Deutsch- Wilmersdorf, Uhlandt- u. Pariserfir.- Ecke bei Wendt. Baget nicht, Steglib, Echüßenstr. 40.- Borar, Manteuffelstr. 9 bet Nowack. 333. Sie können gemeldet wird, richtete ein Wolkenbruch auf der Eisenbahnlinie Harmonie I, Tempelhof, Dorffir. 18 bei Gerth.- Steinjeßer= Sängerchor, Ruftanten Allee Nr. 28 bei Fiebiger.reuzberger Salonichi- Dedeagatsch große Verwüstungen an. Bei Tawirlan taufen zu lassen. Harmonie, Edjönleinftr. 6 bei Straatz. Floter'scher Gesang wurde die neu erbaute Eisenbahnbrücke weggeschwemmt. Ein verein, Koppenfir. 47 bet Wilhelm Lorenz. Sängerchor Berliner Arbeiter ist ertrunken. Kürschner, Wetnfir. 11 bet Feindt. Arbeiter- Gefangverein Oranien burger Vorstadt, Hochstr. 32a bet St. Wilte. Gefangverein Gleich= heit, Echönhaufer Allee 138 bet Rocita.- ben broth, Deutsch- Wilmers dorf, Berlinerstr. 47 bei Land. Ost- und Westpreußischer MännerGefangverein, Krautstr. 6 bei Rudolf. Arbeiter Gefango. Morgen im Laufe des Semesters, eintreten. 11 " C. K. 17. Ihr Lohn ist Ihnen ohne Abzug zu zahlen. S. G., F. F. 10, B. M., K. N., N. K. 3. 10: Anfragen in Erbschaftssachen, Vertragsangelegenheiten u. dergl. find ohne mündliche Rücksprache nicht zu erledigen. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr vor. D. R. Da Sie einen nur mündlichen Lehrlingsvertrag geschlossen haben, haben Sie fein Recht aus demselben auf Wien, 28. August. Wie den Abendblättern aus Belgrad Schadenersatz oder berg nicht gezwungen werden, Ihre Kinder Briefkaffen der Redaktion. roth IV, Stöpenick, bet Wollstein, Adlershof, Bismardstraße. Gefangverein Bir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Ball Wölferfrühling, Neue Friedrichftr. 44 bet Röllig. Eintracht II, Gliencate bei Adlershof, Köpnickerstraße bei Witte. Arion II, Prenzlauer Allee 26 bet Riedel. Butunft III, Welten i. d. Mart, Wilhelmistr. 19 im Hotel W. Grunow. Brüderfchaft, Stallschreiberstr. 29 Bum eichenen Etab". Liebes Echo, Reichenbergerstr. 24 bet Tauschte. Treu und Fest, Lebuserfir. 6 bei Memiz.- Bruderbund, Lübbener u. Görliger fraßen- Ecte. Gerstenähre( Brauer), Blumenftr. 38 bei Wiedemann. anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. A. Kryske. Wir sind leider nicht in der Lage, Ihre Frage zu beantworten. D. N., Gewerkschaftskartell Lüneburg. Wird in den nächsten Tagen Verwendung finden. Schiller- Theater. Central- Theater Für den Inhalt der Znierate über Donnerstag, 30. August, 8. Uhr: Alte Jakobtraße Nr. 30. nimmt die Redaktion dem Publikum Eröffnungs- Vorstellung. Direktion: Richard Schulz. gegenüber keinerlei Verantwortung Prolog. Die Räuber. Eröffnungsvorstellg. Sonntag, 2. Sptbr. Theater. Donnerstag, den 30. August Opernhaus. Carmen. Freitag, 31. Auguft: Die Räuber. Emil Thomas a. 6. Sonnabend, 1. Septbr.: Die Räuber. Anna Bäders. Josefine Dora. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Novität. Novität. Susanne im Bade. Leffing- Theater. Madame Sans- Große Posse mit Gesang in 5 Aufzügen Schauspielhaus. Wilhelm Tell. Gêne. Neues Theater. Wieder Eröffnung Sonnabend, 1. September: Das neue Gebot. von Eugen Prudens. Mufit von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samft. Novität! Novität! O! diese Berliner! Große Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern nach einem vorhandenen Stoffe von Julius Freund. Musik von Jul. Einödshofer. Preise der Plätze: Orchester und Parquetloge 5 Mart. 1. Rang- Loge 3 M. Parquet- Fauteuil Kassenöffnung 5 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. 2,50 M. 1. Rang Fauteuil 2,50 M. = M. A. N. Ihre Frau hat Recht daran gethan, die Jaquets so lange einzubehalten, bis ihr Lohn unverfürzt gezahlt ist. Wenn alle Näherinnen so handeln würden, so würde dem gewerbsmäßigen Abtnausern an dem schon so geringen Lohn durch Schwindelföpfe, Pleitegeier and Oberausbeuter etwas Ginhalt gethan werden. Sie soll( beim Gewerbegericht) auf Zahlung des Lohnes nebst 5 pet. Zinsen gegen Herausgabe der Jaquets flagen. E. O. S. 270. Lesen Sie Artikel 60 und folgende bes Handelsgefehbuchs nach. C. K. Es genügt als Adresse: Markthallen- Berwaltung. Armin- Hallen Sommandantenstraße Nr. 20. Frei- Konzert Täglich: Serband deutscher Schneider und Schneiderinnen und verwandter Berufsgenossen. Unser langjähriges, trenes Mitglied, Agnes Wabnitz, im schönen Natur Garten. ist am 28. d. Mts. freiwillig aus dem N Säle. Vereinszimmer. Castan's Panoptikum. Hawaiische Schiller Cheater. Prolog. Die Im Garten: Großes Konzert. 1. Parquet 1,75 M. 2. Barquet 1,25 m. Königs-Tänzerinnen. Auf der Sommerbühne: Italien in 1. Bang Sperrfly 1. u. Räuber. Rendenz Theater. Demi- Monde. Theater Unter den Linden. Die Berlin, großes humoristisches Quodlibet, 1. Rang Sperrsih 3. u. 4. Reihe 1,25 M. von Karl Peters, sowie Auftreten von 1. Rang Sperrfis 5.- 8. Reihe 0,75. Fledermaus. Stehplähe( nur Sonntags) 0,75 M. Bellealliance- Theater. La Traviata. Spezialitäten ersten Ranges. Billetbestellungen im Bureau des Berliner Theater. Heimath. Adolph Ernst- Theater. Charley's Lante. Borher: Die Bajazzi. Central- Theater. Wieder- Eröffnung Sonntag, 2. September: D! biese Berliner! Morgen: Susanne im Bade. Freitag: Im Garten: Gr. Ringkampf. Doppel- Central- Theaters. Sonntag Nachmittag 3 Uhr: " Die Weber Aleranderplak Theater. Ber Adolph Ernst- Theater botene Liebe. Borher: Ein Ehren amt. Charley's Tante. National Theater. Susanne im Schwant in 3 Atten v. Brandon- Thomas. Bade. Apollo Theater. Spezialitäten Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Parodie Theater. SpezialitätenBorstellung. % Wintergarten. Spezialitäten Bor ftellung. Vorher: Die Bajazzi. Barodistische Poffe in einem Aft von Eduard und Benno Jacobson. Mufit von Franz Hoth. In Szene gefegt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung An Sonn- und Festtagen jeder Platz außer Logen 25 Pf. mehr. Passage- Panopticum. 51 wilde aus Leben geschieden. Wie sie dem Befreiungskampf des Proletariats ihr Leben gewidmet, so war sie auch eifrig thätig für das Wohl ihrer engeren Berufsgenossen. Ihre aufopfernde, selbstlose Thätigkeit wird allen unvergessen bleiben. 218/4 Die Bevollmächtigten. Danksagung. Für die herzliche Theilnahme, sowie für die Kransspenden bei b. Beerdigung fübie Der Araber Hassan Ali, meines lieben Mannes fage ich der 2609b der schwerste Mensch der Welt Firma Salomo meinen tiefgefühlten Dant. Armer Maurer hat auf dem Wege Die trauernde Wittwe Bajorath. von Pantow, Stör's Restaurant, über das Feld nach der Nordbahn, bis Schönholzerstr. 22 seinen ganz. 14 täg. Lohn von 75 m. verloren. Abzugeben bei Rzepkowski. Das Gerücht, welches im Umlauf ift, daß ich Boykottbier nach der Fabrik Büchsenstein liefere, erkläre ich für unwahr. Ich habe meine Kundschaft, welche Boykottbier verlangte, verkauft, Hierdurch erkläre ich das von mir und schänke in meinem Lokal fowie über Herrn Wendt, Plan- Ufer 5, liefere an meine Kunden nur boyfott verbreitete Gerücht, Geld für Besorgung J. Schömann, freies Bier. von Bigarren empfangen, die Bigarren 2602b Heimstr. 16. Weiber Dahomey. aber nicht geliefert zu haben, für unDas lesende Kind alt 134 Jahr. wahr und erkenne Herrn Wendt für Die Beleidigungen, welche ich gegen einen Ehrenmann an. 2603b Die Frau Stola, geb. Zold, SchulCarl Wollmann, Krausenstr. 47. ftraße 31, ausgesprochen, nehme ich zurück und erkläre dieselbe für eine Die von mir gegen die Loek e'schen ordentliche Person. gemachten Aeußerungen und Beleidigungen nehme ich zurück und Arzt erkläre diefelben für ebrenhafte Leute. Homöopath. trase 149, 8-10, 5 bis Frau Hermann, Chauffeeftrabe 27. 17, Sonntags 8-10 Uhr. 74L* Achtung! Achtung! 6. Wahlkreis. Donnerstag, den 30. August, Abends 8 Uhr, in Reichert's Fettsälen, Müllerstraße 7: Große öffentliche sozialdemokratische Partei- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Albin Gerisch. Gr. Berliner Kunstausstellung [ 78M] Ausstellungs- Palast, Lehrter Bahnhof Schluss am 16. September. Geöffnet von 10 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends. Eintritt 50 Pf., Montags 1 Mark. Echt Stonsdorfer Likör 783M 2. Diskussion. 3. Wahl der Delegirten zur Brandenburger Parteikonferenz. à Liter 1,20, 5 Liter 5,50, 10 Liter 10,-, 50 Liter 47,50, 100 Liter 90,-. 4. Verschiedenes. 283/10 Die Vertrauenslente. Eugen Neumann& Co., 6a. Belle- Allianceplat Ga 81. Neue Friedrichstr. 81. 8. Dranienſtr. 8. Berliner Gewerkschafts- Kommiffion. 50 Mark Belohnung! Tagesordnung: Oeffentl. Versammlung der Delegirten Freitag, den 31. Auguft, Abds. 8 Uhr, bei Ehrenberg, Aunenfr. 16. 1. Antrag der Schneider betreffend die Unterstübung der Kontrollmarke auf Bekleidungsgegenstände durch die Gewerkschaften. 2. Ergänzung des Ausschusses. 3. Besprechung des Rechenschaftsberichts und Wahl des Bureau führers. 4. Gewertschaftliches. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das rechtzeitige Er scheinen der Delegirten unbedingt erforderlich. Der geschäftsführende Ausschuh. 188/4 Lohgerber, Lederzurichter und Lohgerberei- Hilfsarbeiter Berlins. Große öffentliche Versammlung. Weinstraße 11: Da es seit einiger Zeit wiederholt vorgekommen ist, daß unsere Gefäße in anderen Brauereien gefüllt, ja sogar die Stempel umgebrannt worden sind, gebe ich obige Belohnung demjenigen, welcher mir weitere derartige Fälle so nachweist, daß ich dieselben zur strafrechtlichen Verfolgung bringen kann. 2599b Rathenower Exportbier- Brauerei. Niederlage: Max Dennhardt. Hannoversche Strasse 18 a. NeueJakobstr.17, Brunnenstr. 162, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr. Altenberg's Färberei, Wäscherei, Garderob.- Reinig.- Auft., Sonntag, den 2. September, Vorm. 10 Uhr, bei Herrn Feindt, No.57/ 58, Alte Schönhauserstr. 2, empf. f. 3. Färb. u. Reinig. v. Garderob. jed. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen P. Jahn über: Lassalle Art, Spizen, Gard., Möbelst. gef. 1 Mit. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. feine Beit und Agitation. 2. Wahl eines Beisitzers zum Gewerbegericht Stück. Herren- Anzug gereinigt, gebügelt von 2,50 Mk. an. Reparaturen 3. Der Weste'sche Streit. 4. Bericht des Delegirten der Gewerkschafts- billigst. Neu! Glanzentfernung von blankgetragenen Kammgarn- Garderoben Kommission. 5. Verschiedenes. 166/8 Der Einberufer. Stenographie. 2592b Neue Lehrgänge in der ganz vereinfachten Arends'schen Volkskurzschrift beginnen am Montag, den 3. September, im Zotal Tempel, Langestr. 65. Dienstag, den 4. September, im Lotal Herschleb, Adalbertstr. 4. Mittwoch, den 5. September, im Lokal Seidler, Ratiborstr. 16. Der Unterricht beginnt Abends 8/2 Uhr und wird unentgeltlich ertheilt. Neue Theilnehmer, Damen und Herren, sind sehr willkommen. Arbeiter- Stenographen- Verein„ Eintracht". Große Berliner Schneider- Akademie. 462L* Berlin C., Rothes Schloss nur No. 1. Größte und besuchteste Fachschule; alleiniger Unterricht nach der unübertreffbaren und allgemein als befte anerkannten Methode In RohTabaken und Utensilien für Cigarren- Fabrikanten !! billigster Einkauf!! Kuhn. Wirkliche Garantie für gediegene theoretische und besonders W. Hermann Müller praktische Ausbildung in der Herren-, Damen- und Wäscheschneiderei. Kostenfreier Stellennachweis. Prospekte gratis.- Empfehlenswehrt: Lehrbücher für Herren- und Damenschneiderei. unsere Firma und Hausnummer: nur No. 1. Gegründet 1871. Don Man beachte genau Die Direktion. do Berliner Schneider- Akademie 1871. Rudolf Maurer, Berlin SW., Krausenstr. 47. Erstes u. größtes Lehrinstitut der Fachwissenschaften d. 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