Nr.483.36.Iichrg BezugSvrei»» VieNeljährl.%/— Ml. monofl. I,— Ml frei ins Hon», oorous»ohltxir. Poft- drzug: Monatlich 1�- Ml.«rll gu- fiellungsg-blldr- Unter itrenzdand Ar Deutschland und Oesterreich- Unzarn «,2."> Ml. für da, ildrig,«nsland lo Zö Ml. des tSgltch einmal-iuftelluna ■i Z'i Ml Poftdellellungen nehmen an Dänemarl Holland. Luxem durz. Schweden u. die Schmet». Slngetraaen tu die Bolt-Zeitungs-Preislift». Der.Bormärts� mit der konntaz» beilage»Boll u. geil� erscheint roocheu» tödlich zweimal Sonntag» einmal. reseqramm�ldreffe! �»zialdemotra« varNu». WV � G Verlinev VolksblAtt. «wzeigenprei»: Sn, ochrgespaliene Ronparelllezelle tostet lL0 Ml.kl»«i>» Anzeigen". da» sengedruckte Wort SU Pig.(zulässig » setigedruckte Worte), sede» weiter, Wort tS Psg. Stellengesuche und Schlasstellenanzetgen da» erste Wort U» Psg. lede» weitere Wort ZU Psg. Wort» Uder 15 Buchstaben zählen sür zwei Worte. Teuerungszuschlag 50«/» Familien. Anzeigen, politische und gewerkschaftliche Verein»- Anzeigen UO Ml die Feile Anzeigen siir die nächst« Nummer müssen bis 5 Aha nachmittags im Hauptgeschäft. Berlin EW SZ, Lindenstraß, ü. abgegeben werde t, veössnei oon 9 Uhr früh dl» » Uhr abend», Tentralorgan cUr rozialdcmokratifdien parte» Deutfchlands. Neöaktion und Expedition: SM. b8, Linöenftr. Z. sscrnivrecher: Amt Morinplan. Nr.!»0— 15107. Sonntag, den September 1919. Vonvärts-Verlag h., SV. 68, LinSenstr. Z. Fernsprecher: Amt Moriftplatz. Nr. 117 55—51. Wie Deutschland in den Im Verlag von L. W. Seidel u. Sohn in Wien erscheint soeben ein Buch:„Das Wiener Kabinett und die Entstehung des Weltkriegs. Mit Ermächtigung des Leiters des Deutschöster- reichlichen Staatsamts für Aeußeres auf Grund aktenmäßiger Forschung dargestellt von Dr. Noderich G 0 0 ß." Das Buch erbringt, kurz gesagt, den dokumentarischen Beweis, daß der Krieg vom österreichischen Kabinett und seinem Führer, dem k. u. k. Minister des Aeußeren Grafen B e r ch t 0 I d, absichtlich herbeigeführt worden ist und daß die Lenker der deutschen Neichspolitik dabei die Nolle von ahnungslosen Hampel- Männern gespielt haben. Schon im Mai 1914 hatte Berchtold eine Aktion auf dem Balkan erwogen, die sich gegen Rumänien wegen seiner schwankend zweifelhaften Haltung richten sollte. Der Mord vom 28. Juni lenkte die Spitze der österreichischen Aktivität naturgemäß gegen Serbien. Der Legationsrat Graf Hoyas wurde am 5. Juli nach Berlin geschickt mit einein Handschreiben Franz Josephs an Wilhelm II., das es als das Ziel Oesterreichs bezeichnete, Serbien als Machtfaktor am Balkan auszuschalten. Am 5. Juli überreichte Botschafter Graf Szögeny Wilhelm II. diefes Handschreiben, worauf der damalige Kaiser erklärte, mitderAktiongegenSer- biendürfenichtzugewartet werden. Auch im Falle eines Krieges mit Rußland werde er die Bundestreue wahren. Rußland aber sei noch keineswogs kriegsbereit und werde es sich gewiß noch sehr überlegen, zu den Waffen zu greifen. Also: der günstige Augenblick müsse ausgenützt werden. In ähnlichem Sinne äußert« sich tags darauf Beth- mann. Ein sofortiges Einschreiten gegen Serbien sei die radikalste und beste Lösung. Dazu ist zu bemerken: Daß Oesterreich nach dem Mord von Serajewo gegen Serbien irgend etwas unternehmen mußte, war klar. Durchaus verständlich wäre es gewesen, wenn die deutschen Reicfrtz regierer den Oesterreichern erklärt hätten:„Bei jeder vernünftigen und wohlüberlegten Aktion werdet ihr uns an eurer Seite finden/ ober wir bitten uns aus, daß wir von jedem Schritt, den ihr tut. unterrichtet werden, denn von dem, was ihr tut, hängt auch unser Schick- sal ab und das Schicksal von 10 Millionen, das uns anver- traut ist." Das Gegenteil davon ist geschehen. Man bat ddn Oesterreichern, ohne die vorgefaßten Entschlüsse Berchtolds zu kennen, Blankovollmacht erteilt und sich dann volle zwei Wochen lang, in denen das Schicksal der Welt ent- schieden wurde, buchstäblich um nichts gekümmert. Am 7. Juli ist der Ministerrat in Wien(über den wir schon im gestrigen Abendblatt berichteten). Berchtold hat die Berliner Blankovollmacht und zwingt mit ihr die Bedenken des Grafen T i s z a(der jetzt, entgegen allen bisherigen An- nahmen, als das maßvollste Mitglied des Rates erscheint) nieder. Es wird beschlossen, Serbien Bedingungen zu stellen, die es unter keinen Umständen annehmen kann. Also Krieg um jeden Preis. In Berlin erfährt man nichts davon! Es wird dorthin nur mitgeteilt,„daß am 7. Juli in Wien ein Ministerrat wegen der weiteren zu ergreifenden Maßnahmen stattgefunden habe". In Berlin zeigt man für die Wiener Geheimnisse kein Interesse: nicht die ge- ring sie Spur weist darauf hin, daß man in Berlin über dieVorgänge in Wien vom 7. bis LI. Juli irgend eine vertrauliche Auskunft e r bal t e n hätte! Offenbar hielt man in Berlin diese Taktik des Sichtot» stcllens für„diplomatisch", in Wirklichkeit war sie geradezu idiotisch. So entstanden Fehler, an denen man keinen Anteil hatte, für die aber Deutschland später furchtbar büßen mußte. Selbst wenn Oesterreich unter allen Umständen gegen Serbien Krieg machen wollte— ein Verfahren, dem Deutsch- land nie seine Zustimmung geben durfte—, wäre eine offene Taktik immer noch besser gewesen als die von Berchtold ge- wählte, hinterhältige. Die erste wäre als Totschlag aus LeidenkMt erschienen, die zweite war der mit Lügen einge- fädelte Mord. Oesterreich konnte Serbien den Krieg er- klären, weil es die serbische Regierung für mitschuldig am Attentat in Serajewo hielt, oder es konnte Bedingungen stellen, nach deren Annahme es auf den Krieg verzichtete. Aber z u m S ch e i n Bedingungen stellen, um durch ihre er- wartete Ablehnung einen Vorwand zum Kriege zu finden, Bedingungen zu stellen mit dem Entschluß, Krieg zu führen, gleichviel wie die Antwort des Gegners lauten sollte, das ist ein Stück aus Satans Küche. Ueber diesen weltpolitischen Sckiusterlestreich hat aber Deutschland nichtsahnend mit der- bundenen Augen den Nibelungenschild gehalten. Also weiter! Wien arbeitet, während Berlin schlaft, die unannehmbare Note aus. Sje wird entworfen, verschärft, nochmals verscEjarft und zugespitzt. Am 23. Juli, 6 Uhr v. Trotha und Neinharü vereidigt. Am 19. September vereidigte der ReichSwehrminister de» Chef der Reichswehrbefehlsstelle Preußen, Oberst Reinhard, und den Chef der Admiralität, Admiral von Trotha, auf die Verfassung des Deutschen Reichs. Am Nachmittag des 20. September erfolgte die gleiche Vereidigung aller O f f i- ziere und Beamten des zukünftigen Reichs- wehrministerS, sowie des Offizierstabs des Reichs- wchrgruppen-Kommandos I durch den Chef der Rcichswehrbefehlsstclle Preußen, Oberst Reinhard. Italien erhält Ziume. Sieg d'Annunzios—„Niederlage" der Entente. Laut Amsterdamer„Handclsblnd" meldet„Daily Mail", daü Lloyd George, Tittoni und Clemencenn beschlossen haben, sofern Wilson zustimmen sollte, Fiume an Italien z« geben. Der Hafen von Fiume solle jedoch dem Völker- b u n d unterstellt werden. • dAnnunzio hat„gesiegt". Damit hat das lächerfiche Plagiat einer Shakespeareschen Komödie, die dÄnnunzio im Auftrage der italienischen Militärpartei in Szene setzte, ein rühmliches und neben anderem für die Auflagenziffer seiner Bücher ein sehr vorteilhaftes Ende genommen. Wenn auch am ernsten Willen N i t t i s. dem chauvinistischen Rebellen entgegenzutreten, nicht gezweifelt zu Verden braucht, kann man davon überzeugt sein, daß die herrschende Klasse Italiens den Extravaganzen ihres Lustknaben nicht ohne mütter- liches Wohlwollen zugesehen hat. Für die Entente kam es ohnehin nur darauf an, den Jugoslawen gegenüber einen triftigen Vorwanid zu haben,. Fiume den Jtalie- nern zuzusprechen— und diesen Vorwand hat dÄnnunzio „gemanagt". Deswegen können die homerischen Schimpfge- sänge dÄnnunzios gegen Nitti sehr echt gewesen sein, ist doch Nitfi Giolittianer, und einen solchen mag ein vom „heiligen Egoismus" besessener Italiener ebensowenig, wie ein ausgewachsener Alldeuffcher efiva einen Erzberger von heute schmecken kann. Deuffchland und Deuffchösterreich können dieses Spiel mit der heiteren Gelassenheit des Unbeteiligten betrachten. Das Selbstbestimmungsrecht, das Jugoslawien wie Italien für den Besitz von Fiume ins Feld führten, ist doch nur eine feile Phrase im Munde von Leuten, die in so schmäh- licher Weife Ländereien mit urdeutscher Bevölkerung Deutsch- Österreich aus dem Leibe gerissen haben. ahendS, wind sie in Belgrad überreicht, am 24. vormittags den Mächten in einer Zirkularnote mitgeteilt. Am 21. Juli abends teilt Szögeuy, k. u. k. Botschafter in Berlin, telegraphisch in Wien mit. Staatssekretär Ja g 0 w habe ihn geftagt, ob er schon eine Mitteilung über den Inhalt der Note l>abe. Er habe erfahren, daß sie am 23. überreicht werden solle, und„er glaube doch erwart ep zu können, daß man die deutschen Bundesge- nossen früher als die anderen Kabinette von dem Inhalt und den Modalitäten unseres Bei grader Schrittes benachrichtigen werde". Der Staatssekretär habe ihm klar zu verstehen gegeben,„daß Deutschland selbstredend unbedingt und mit aller Kraft hinter der Monarchie stehen werde, daß eS aber für die deutsche Regierung gerade aus diesem Grunde von vitalstem Interesse sei, beizeiten (I) darüber informiert zu werden, wohin unsere Wege führen". Also am 21. Juli erinnert man sich in Berlin daran, daß das Deutsche Reich an dem Unternehmen Oesterreichs, dem es sich blindlings mit Kopf und Kragen verpfändet hat, gewisser- maßen auch interessiert sei und erlaubt sich die bescheidene Anftage, wohin der Weg nun eigentlich gehe. Szögeny erhält die Antwort, der Inhalt der Note sei dem deutschen Botschafter in Wien am 21. Juli mitgeteilt worden, sei also voraussichtlich in Berlin bereits vorgelegt. Berlin nahm die Note am 22. anscheinend ganz still zur Kenntnis, am 24. bei der offiziellen Ueberreichung erklärte Jagow, die deutsch« Regierung sei„selbstverständlich ganz einverstanden". Run kommt das Unerwartete: die Annahme der un- annehmbaren Note durch Serbien mit ganz geringen Vor- behalten. Am 28. Juli wird die serbische Antwort Wilhelm II. vorgelegt, r schreibt auf ihren Rand: Eine brillante Leistung für eine Frist von 48 Stunden. Das ist mehr als man erwarten konnte. Ein großer moralischer Erfolg für Wien. Damit fällt jeder Kriegs» rieg gmg grund fort, und G i e s l(der österreichische Gesandte, der austrag?- mäßig aligereist war. Red. d.„V.") hätte ruhig in Belgrad bleiben sollen. Daraufhin hätte ich niemals Mabilmachung be- fohlen. Ein Bescheid in gleichem Sinne geht sofort an Bethmann. Im großen und ganzen seien Oesterreichs Wünsche ersüllt, Vorbehalte könnten durch Verhandlungen geklärt werden. Trotzdem sei zur Sicherung der Erfüllung eine sanfte Gewalt notwendig, denn die Serben seien Orientalen, verlogen und falsch und Meister im Verschleppen.(Echter Wilhelm!) Die Oesterreicher müßten also durch Besetzung eines Stücks serbischen Gebiets„ein Faustpfand" nehmen(das verhängnisvolle „Faustpfand" I). Natürlich sei d a m i t e i n K r i e g s- zustand nicht mehr vorhanden. Es folgen Be- teuerungen der Absicht, den Frieden zu erhalten, wobei aber „das österreichische Nationalgefühl" geschont werden müsse. Wilhelm II wußte also nicht, daß der Krieg gegen Serbien in Wien beschlossen war, gleichviel wie Serbiens Antwort lauten würde, und offenbar hatte auch sonst keine offizielle Persönlichkeit in Berlin davon eine Ahnung. Jetzt begann man erst in Berlin zu begreifen, wohin man geführt werden sollte und legte sich aufs Vermitteln. Am 29. Juli machte Sir Edward G r c h seinen bckanten Vorschlag. Oesterreich möge nach der Besetzung Belgrads Halt machen und in Verhandlungen mit den Mächten eintreten. Dieser Vorschlag wurde— entgegen der bisherigen englischen Annahme— sofort befürwortend weitergegeben. Herr v. Tschirschky wurde beauftragt in Wien zu sagen, das deutsche Kabinett müsse es d r i n g e n d st und nachdrücklichst der Erwägung der k. und k. Regie? ung anheimstellen, die Vermittlung Englands unter den an- gegebenen ehrenvollen Bedingungen anzunehmen. E•> wäre für Oesterreich-Ungarn und Deutschland ungemein schwer, die Verantwortung für die Folgen einer Ablehnung zu tragen Unglücklicherweise war der Text des Grevschen Vorschlag» vom altersschwachen Szögeny nach Wien weitergegeben»vorde»', und bei der Dechissrierung ergab sich ein Fehler: statt„Vor- Handlungen mit den Mächten" hieß es„Verhandlungen nur Serbien", was den Sinn veränderte. Graf Berchtold gewann dadurch eine Gelegenheit mehr, die Beantwortung des ihm unwillkommenen englischen Vorschlags auf die lange Bank z» schieben und der von ihm gewünschten Entwicklung fielen Lauf zu lassen. Er wußte ja schon mindesten s seitdem?. Juli was er wollte. In Berlin wußte man es leider nicht. Und so entstand in London der irrtüm- liche Eindruck, die nichtachtende Behandlung des englischen �riedensvorschlags sei auf deutsche Einflüsse zurückzuführen. Inzwischen war die russische Mobilisation erfolgt, und die Berliner Machthaber, die nicht recht wußten, wie sie zum Krieg gekommen waren, schlugen aus toller Angst drauf los. Sie schlugen drauf los, obwohl sie, wie aus der Tarstellung des Buches klar hervorgeht, schon damals wußten, daß sie Italien und Rumänien eher im Lager der Gegner als im eigenen finden würden und daß England sich auf die Seite Frankreichs schlagen werde. Die österreichische» Heeresmassen rollten inzwischen nach Südost, als ob es nichts gebe als einen serbisch-österreichischen Krieg. Am 31. Juli telegraphiert Wilhelm II. an Franz Josef, alle Kräfte müßte» jetzt gegen Rußland gewendet werden, man dürfe sie nicht auf dem nebensächlichen serbischen Schauplatz zersplittern/ Der Chef des österreichischen Generalstabes bemerkt dazu: „daß die Transporte nach Süden bereits im Laufen sind, was vor zwei Tagen noch hätte inhibiert werden können". Es war die vollendetste Kopflosigkeit auf allen Gebieten! Zusammenfassend kann man sagen: Es war sozusagen noch ein Akt der internationalen Höflichkeit, daß die Enteute die deutschen Machthaber für die bewußt Schuldigen des Weltkriegs erklärte. Die Geschichte kennt andere Männer. die Kriege gewollt und verloren haben und hat für sie Entschuldigungsgründe übrig. Ihr Urteil über Wilhelm II. und seine Ratgeber wird strenger, es wird vernichtend lautend, vernichtend, soweit man ein Nichts überhaupt noch vernichten kann. Ein Nichts sind diese Männer gewesen, bei der größten Entscheidung der Welt haben sie, denen das Schicksal eines der größten und tüchtigsten Völker der Erde anvertraut war, die erbarmungsivürdige Rolle von vollkommenen Nulpen gespielt. Und so ist die Enthüllung der Vorgeschichte des Weltkriegs für Deutschland eine entsetzliche Schande, eine schlimmere, als wenn die Absicht seiner Herrscher, den Krieg herbeizuführen, erwiesen worden wäre. Die regierende Unfähigkeit des letzten Hohenzollern dreißig Jahre lang er- tragen zu haben, das war unsere Schuld, sür sie büßen wir jetzt l öunöm's üer baltischen Staaten. N«r gemeinsamer frieden mit den Bolschewisten. (Drahtbericht unseres Kopenhagen�r-Äorrespondenten.) Nach Mitteiluiezen des hiesigen lettischen Aufkliirungsbureaus ist die Konferenz zwischen den Staatsmännern Lettlands, Estlands jtnd Litauens vorläufig abgeschlossen. In einer Unterredung erklärte der lettische Außenminister MeirovizS, die Konferenz habe zwischen den baltischen Staaten eine reellere und festere„Entente cordiale" zustande gebracht, die sich hoffentlich auch weiter nach Norden ausdehnen wird. Keiner dieser baltischen Staate» wird jetzt mit den Bolschewisten einen Sonder» frieden schließen, sondern nur g r m e i n s a m. Die Möglich» keilen fiir FriedenSverhandtnngeu find noch sehr zweifelhaft. Die vereinigten Staaten verlangen starke Sicher« heiteu, Errichtung einer breiten neutralen Zone jenseits ihrer Grenzen, sowie Sicherheiten gegen bolschewistische Plstnderungen in der Zone. Der noch von den Bolschewisten besetzt gehaltene Teil Lettlands soll geräumt werden. Der Frieden soll nur im volle» Einverständnis mit der Eutente abgeschlossen werden. Als Ergänzung dazu dient folgende Nachricht aus Heising» f 0 r S: Die e st n i s ch e FriedcnSdelegation ist in P l e S k a u ein» getroffen. Die erste Konferenz findet am 19. September statt. Die Revaler Konserenz beschloh. dah die Randstaaien nur gemeinsam mit den Bolschewisten verhandeln z die Pleskauer Kommission erhielt dann die Weisung, dies bei den Bolschewisten durchzusetzen. ItalZem'sther poftstreik?> (Eigener Drahtbericht des.Vorwärt S'.) Die Berner„Nepublica" meldet aus Mailand, daß die dortigen Post», Telegraphen» und Telephonange. stellten, denen man vor zwei Monaten eine Gehaltserhöhung, ein« Brrkürzung der Arbeitszeit und eine Erhöhung der Alters» renten innerhalb eines Monats versprochen hatte, mit Bedauern festgestellt hätten, daß ihr Gesuch unberücksichtigt geblieben sei. In den großen VnremiS wurde die Parole zum Widerstand durch Un- tätigkeit ansgegebrn. Zum Ministerium nach Rom wurde eine Ab» ordnung entsandt mit dem Auftrage, den sofortigen Gr- » e r a l st r c i k sämtlicher italienischen Post-, Telegraphen- und Telephonangestelltcn anzukündigen, wenn ihre Vorschläge nicht an- genommen würden. Nach derselben Mailänder Meldung hat die gesamte Lage bei den Post-, Telegraphen- und Telephonangestcllten den Zcntralvor- stand der italienischen Sozialistenpartei genötigt, den i t a l i e n i- sch e n S o z i a l i st e n k o ii g r e ß, der in dieser Woche beginnen sollte, auf den 17. und 18. Oktober zu verschieben. Jean Longuet über deutschlanö. In seiner letzten Kammerrede führte Jean Longuet u. a. aus: Seine Partei bleibe Gegnerin des Friedens- Vertrages, weil er Europa nicht die Bürgschaften gebe, die es hatte erwarten dürfen. Der Friedensvertrag bringe nicht die Abrüstung, das Ziel der sozialistischen Be- strebungen. Wenn man sich mehr um die Verteilung der 5kriegskosten gekümmert hätte, würde man einen gerechteren Frieden erlangt haben. Der Friede sei ferner nicht auf dem schon vor Wilson von Renan verkündigten ns.&e. l b st b e st immun gsrecht der Völker aufgebmit. Auch diesem Grunde könne die Sozialdemokratie dem Vertrag ch t zustimmen. Man dürfe weiter nicht vergessen, daß die Sehnsucht nach dem linken Rheinufer den Krieg von 1870 hervorgerufen habe� In dem Bericht Barthous finde man dte Gedanken Bcnedcttis. Wenn man heute Deirtschland zer- stückeln wolle, begünstige man eine ultrareaktionäre Utopie. Die Einheit Deutschlands sei trotz allem eine Tatsache. Trennungsversuche müsse man nicht zwischen den Gliedstaaten, sondern zwischen den Parteien machen. Es� gebe in Deutschland Sozialdemokraten, die bereit seien, auf die Franzosen zu hören. Longuet ging sodann auf die Haltung der deutschen Sozialdemokraten während des Krieges ein und betonte, daß diese nach Vanderveldes Urteil vor dem Krieg ihre Pflicht getan hätten. Siehättenaneinen Verteidigungskrieg geglaubt. Der Tag, an dem die deutschen Sozialdemokraten das Kaiserreich refiüm hätten, hätte die Deutschland feindlichen Regierungen gleich- gültig gefunden. Wenn Nosk� heute noch über 1 200 000 Soldaten verfüge, so habe die Bourgeoisie der Entente das ge- wollt. Diese habe alles getan, um die deutsche Revolution zu ersticken, weil die Ententediplomaten lieber mit den D y n a st i e n als mit den befreiten Völkern verhandelt hätten. Lloyd George und Wilson hatten den deutschen Sozialdemokraten einen besseren Frieden versprochen, als dem imperialisti» schen Deutschland. Dieses Versprechen se»i nicht gehalten worden. Durch die Zurückerstattung von Elsnß-Lothringen sei zwar eine große Unaerechtigkeit wiedergutgemacht worden, aber die Sozialdemokratie hätte die Rückkehr Eliaß-Lothringens nicht durch einen Krieg, son- dern durch eine Fortentwicklung des Rechts erwartet. Longuet besprach auch das Saarstatut. Man hätte die Kohlen hoben können, ohne das Land zu besetzen. Es sei eine Dummheit, Deutschö st erreich die Vereinigung mit Deutschland zu untersagen. Der Redner wurde durch stürmische Zwischenrufe häufig unterbrochen. Der bulgarifthe§neöensvertrag. HavaS meldet aus Poris, daß der Friede mit Bulgarien nach demselben Plane entworfen ist wie der mit Oest>:r reich. Die Bestimmungen über Völkerbund, Sanktionen, die Luftschiffahrt und die Arbeit sind die nämlichen. Die Nordgrenze Bulgariens gegen Rumänien wird nicht geändert. Im Westen bleibt sie gegen Serbien hin im allgemeinen die alt e. Die Strumitza mit den angvtnzenden Bezirken und einige andere kleine Landstriche werden dem serbisch-lroatischen Staate einverleibt. Di« Abande- rung im Süden wegen der Gebiete, über deren Zuteilung später entschieden wird, läßt die neue Grenze von einer Linie ausgehen, deren?liiSgangSpunkt acht Meilen südwestlich von K a s l i k liegt und die in Kiltik endigt. Arbassoni und Taridere bleiben bulgarisch. Die Linie durchschneidet die Berge Kartaldagh und Tokatdschidagh. Im Süden und Osten werden unbedeutende Veränderungen vor. genommen. Tie politischen Bestimmungen».'rlangcn, daß Bulgarien den serbisch-kroatisch-slowenischen Staat anerkennt. Ein Ausschuß von fünf Alliierten und je einem Serben und Bulgaren wird die Grenzlinie im Gelände festlegen. Die bulgarischen Staats- angehörigen, die nach dem 1. 1. 1919 sich in.'incm an den serbischen Staat abzutretenden Gebiet niedergelassen haben, erhalten die serbische Staatsangehörigkeit nur auf Ermächtigung dieses Staates hin. Bei der Ueb ergäbe des bulgarischen Friedensvertrage- führte Teodoroffu. a. aus: Die Geschichte wird feststellen, daß die Politik Ferdinands und Radoslawows eine Ver- gewaltigung des Willens des bulgarischen Volkes war. die durch die Verkettung der Ereignisse möglich wurde, von denen einige von uns abhingen, und zufolge von Irrtümern,, die nicht auf unserer Seite begangen wurden. Wir erkennen die Schuld Bul» gariens an begangenen Ausschreitungen an, und wir werden deren Urheber unverzüglich verfolgen, wer sie auch seien. Wir be- dauern, daß unser Volk unter dem Zwange der Ereignisse in das der Koalition des Rechts unb der Demokratie entfernt stehende Lager gedrängt wurde. Das Recht des Volkes ist unzerstörbar. Die Alliierten iverden es billigerweise für seine Fehler nicht zu hart bestrafen. Unsere Hoffnung besteht darin, daß die Konferenz in ihrer großen Weisheit das Unglück unseres Landes beurteilen wird. Das bulgarische Volk strebt nicht nach der Erbschaft anderer, es ist sogar bestrebt, seit 1877 die bulgarischen Gegenden zu ver- gessen, welche der Berliner Vertrag Serbien und Rumänien zuerteilte. Seit fast einem halben Jahrhundert gehen unsere An- strengungen nur auf ein Ziel: Befreiung unserer Brüder, welch« der Berliner Vertrag unter der ottomanischen Herrschaft gelassen hatte. Entfernt davon, imperialistische Bestrebun- gen wieder auszunehmen, wird es unser Bemühen bleiben, mit unfern Nachbarn in freundnachbarliche Beziehungen zu treten. Di« Ereignisse vom September und November 1918 haben Bulgarien von dem langen Drucke befreit, der auf seinem Willen lag. Uitf.tc Demokratie kann nun frei im Interesse des bulgarischen Volkes walten, wobei sie hofft, in den Alliierten eine wahre Stütze zu finden. Bulgarien hat noch nicht Zeit gehabt, das zu tun, was geeignet erscheinen könnte, ihm das volle Vertrauen der Mächte zu gewinnen. Es will aber alles tun, um in Zukunft den Kredit zu rechtfertigen, der ihm gegeben ist. Um das zu erreichen, will Bulgarien sich fest dem Regime des Völkerbünde? an- schließen, in welchen aufgenommen zu werden es stolz und glücklich sein würde. Teodoroff schloß mit dem Wunsche, daß die Alliierten dem bulgarischen Volke Gerechtigkeit angedeihen lassen möchten. Sie möchten ihm die Mittel geben, damit der kleine Staat wieder aufgebaut werden könne in den gesetzlichen Grenze l, welche die Geschichte, die Demokratie und die internationalen Ab- machungen vorschreiben. Die Slowaken wollen keine tschechischen Schulen. Nach einer Meldung deS amtlichen'tschechischen Korreipondenz- bureauS wurde im slowakischen Klub der Nationalverlamm» l u n g einmütig verlangt, daß tschechische Schulen nur in aus- gesprochen nichtilowakischen Gebieten zuläsfig sein sollen. Dieses Prager Zugeständnis wirft ein Licht auf die Tschechenlüge von der .Befreiung" der Slowaken, die durch die Bezeichnung.Tichecho- slowakischer Staat" gestützt werden sollte. Die Wahrheit läßt fich aber nicht verheimlichen. Die Slowaken sind in ihrer Mehrheit tschechenfeindlich. Die feindlichen Machthaber erzwingen aber ihren Anschluß an die Tschechen, während fie den der D e u t s ch ö st e r r e i ch e r an das stammverwandle Deutsche Reich verbieten. Deutsche Sergarbeitervertreter nach Norüfrankreich. Die Verhandlungen in Versailles über die Teilnahme Deutsch- lands an dem Wiederaufbau Nordftankreichs sind so weit getdiehen, daß wun auch eine Kommtssioai von deutschen Berg- baukundigen die nordfranzösischen Grubenbezirke aufsuchen lvird, um festzustellen, in welcher Weise die zerstörten Bergwerke schnellstens wieber in Betrieb gesetzt werden können. Dieser Kom- Mission gehören auch zwei Bebgarbeitervert reter an, und zwar die preußischen Landtagsabgeordneten Rauschen- b e r g(Mchrhcitsfozialfft, Mitglied deS DergcrrbeiterverbandeS) und R ü r u p(Zentrum, Mitglied des christlichen Gewerkvereins der Bergleute). Beide haben sich bereits nach Versailles begeben und werden von dort in Gesellschaft der übrigen Sachverständigen in die zerstörten Bergwerksbezirke reis«». Wann die dortigen Kohlengruben wieder alle in Betrieb genommen werden können, darüber gehen die Ansichten weit auseinander. Französische Sach. kenn« glauben, daß nach Verlauf von sechs Jahren die Kohlengewinnung in den Bezirken Pas de Calais und du Nord wieder die Höhe der Friedensförderung«reichen können, wenn die Wiederhcrstellungsarbeiten intensiv betrieben würden. Es liegt durchaus im Interesse Frankreichs, dessen Kohlenförd«ung 1913 zu etwa 69 Proz. aus den genannten Revieren stammte, daß dies geschieht und daß die sehr leistungsfähigen deutschen Tiefbau- Unternehmungen zu dieser Wiederaufrichtungsarbe.it herangezogen werden.— Bei dieser Gelegenheit sei auch mitgeteilt, daß der Abgeordnete Genosse Rauschenberg noch praktisch als Berg- ä r b e i t e r tätig ist. Während der achtwöchigen Parlamentsferien übte er die Bergarbeit als Kohlenhauer auS. Außer dem Genannten sind auch die mehrheitssozialistischen preußischen Land- tagsabgeordneten Lutzenburg(Recklinghausen) und Schudy (Aachen) im Hauptberuf noch als Bergarbeiter tätig. Tribüne. Has e nclev e r: Der Retter. Die Entscheidung. fiaS Theater.Tribüne" ist gestern eröffnet worden. Feierlich, mit neuen Plänen, mit zwei Werken des jungen Dichters Walter Hasenclever, mit Plänen untd Methoden, über die noch einiges Grundsätzliche gesagt werden muß. Man hatte angezeigt, daß man dem revolutionären Zeitgeifte die künstlerische Erfüllung bringen werde.„Der Retter" und„Die Entscheidung", da? waren die immerbin herausfordernden Titel der Hasencleverfchen Stücke, vor denen sich die Inhaber der SO-M.-Plätze sehr gesittet benahmen. Wenn man in Paris kleine Luxustheater einrichtete, pflegte man einen so hellen Saal zu improvisieren, wie er für die Tribün� eingerichtet wurde. Knapp 300 Menschen, die aus irgendeinem Grunde ein halbes.hundert Mark für einen Parkettplatz ausgeben können, sollen in einem Räume beherbergt weiden, der in viel heller Elfenbeinfarbe schwimmt und von elektrischem Salonlicht überschüttet wird. Das Parkett steigt nicht auf, man muß sich den Hals nach der Bühne ausrecken, die weit in den Zuschauerraum hineinrcMt. S» wäre wohs�die Verbindung zwischen den Theater- freunden und den Künstlern da. Geht aber wirklich von dieser Bühne der mächtige Geist der Neuerung aus, der sehr emsig ver- sprachen worden ist? Diese Frage ist zu beantworten. Die Künstler, die von der„Tribüne" geworben wurden, sind junge Leute, die noch ihren Ruhm erringen müssen. Sie wurden in den Dienst des Revoultionstheaters gestellt, und man nierkte es, daß sie mit Freude in Aufgaben hinemsprangen, die nicht nach der alten Schablone zu lösen sind. Max Hochdorf. ( ,Vie Liebe öreier Könige". Uraufführung im Charlottenburger Opernhaus. Wenn der Direktor Georg Hartmann, der ein Musiker von Einsicht und Geschmack ist, als erste Neuheit nach Kriegsende ein außerdeutsches Stück wählt, so müssen in diesem Werte stecken, wie sie kein einheimisches Opernwerk zurzeit aufweist. So muß man sich sagen, wenn man BenelliS Tragödie in der musikalischen Beleuchtung Jtalo Montemezzi noch nicht kennt. Nun, da wir sie kennen, wird die Frage zum leichten Vorwurf, und eS reizt, zu erforschen, was hier in drei mit Gier, Rache und Grausamkeiten verdichteten Akten so reiche Werbekraft besaß. Avito, der ein» geborene Italiener, hätte König sein müssen in Altura. Aber Nordländer drohen mit Krieg, den zu beenden Fiora, die Fürstin, an den fremden Manfred verschenkt wird. Der rast von Schlacht zu Schlacht. In der Verlassenheit gibt sich Fiora dem LawdSmann und Geliebten Avito hin. Der blinde Held und Vater Archibald erwürgt sie, da sie ihm hassend den Namen des Buhlen verschweigt. In der Krypta, der Schloßkirche, liegt Fiora nun tot. Avito küßt chre mit Gift bestrichenen Lippen und stirbt, bevor ihn Manfred töten konnte. Auch er netzt seinen Mund mit dem süßen Gift. Wir sind in Italien und vermissen die Phantasie, die eine solch/ gradlinige, durch kein episodisches Nebending abgewogene, durch kein gedanlltcheS oder ethisches Mstw gemilderte,.krage SinNlichkeits-Tragödre ertragbar machen könnte. Auch der Musik gelingt das nicht vollkommen, sie ist äußerlich gespannt, geladen mit Explosivstoffen, ist ihrer nervösen Erregtheit aber zu«in- farbig und glanzlos. Genug, eS fehlt der Atem zu einer packenden, leidenschaftlich fortbewegten Melodie, fehlt der Aufschwung über eine Allerweltsphrase. Dennoch haftet manches und einige be- deutsame Stimmungsmotive haben fortzeugende Lebenskraft. Die Partitur ist technisch solide mit Sinn für Klang untd Modulation gearbeitet, zwischen moderner Richtung und ausgetretenen Opern- gleisen die Mitte haltend. Sie ist sachlich ohne eigene Physiogno- mie, nur im Kirchenakte eindringlich und persönlich Eine Taleidt- probe ohne üeberraschungen. selbst ohne italienische Glut und Triebkraft, Solidität und Sauberkeit ist ihr Stigma. Bleibt die Aufführung selber, als deren Spielleiter Hartmann zeichnet. Die ist sehenswert. Farbprächtige, stilvoll gedämpfte Bilder, die Krypta in ihrer Düsterkeit besonders ausdrucksvoll. Hier wirkt auch die starre Bewegung der Chöre gut. Waghalter hat das Werk mit Fleiß einstudiert und ließ daS Orchester an allen Licht- punkten hell und temperamentvoll aufleuchten. Fast hätte das oft die Sänger erdrückt. Eine überragende Leistung bot der an Ge- stalten attischer Tragödien erinnernde Archibald Hofbauers, der sein welkendes Organ noch stark zu meistern wußte. Gesanglich frei und strahlend die immer größer wachsende Stolzenberg, in bester Verfassung auch Laubenberg und Börgesen, die aber beide tenor- hast steif spielten» DaS volle Haus applaudierte kräftig. Dennoch und immer wieder frage ich: Was zwang zu dieser Uraufführung? Kurt Singer. Eine Genossenschaft öer KunsskäUfer. Die Genossenschaft sozialistischer Künstler sucht neue Wege zur Sozialisierung der Kunst. Sie will sich jetzt durch«ine ge- iiossenschaftliche Organisation der Kunstkonsumenten ergänzen. Dieser Absicht liegt folgende Erwägung zugrunde, deren Wortlaut (mit einigen Kürzungen) ein« Zuschrift der Genossenschaft ent- stammt:„Die G. S. K. Berlins umfaßt vorläufig einen Kreis von Künstlern, der seiner Anzahl nach der Zahl der Künstler- schaft einer mittelgroßen Stadt von etwa 140(XX) Einwohnern entspricht. Städte subventionieren ihr« Theater in einer Höhe, daß auf jeden Kopf der Bevölkerung pro Jahr eine Mark ent- fällt. Diese Subvention den Künstlern der 149 000 Einwohner starken Stadt zugeführt, hätte nach dem Plan der G. S. K. daS Resultat, daß sich die Verkaufspreis« d« Kunstproduttion dieser Stadt um ein Drittel»«billigen würden, um sich lediglich auf die Erstatwng der Material- und Reproduktionskosten zu beschrän- ken, wenn die Subvention dergestalt wäre, daß auf den Kopf der Bevölkerung pro Jahr 3 M. fallen würden. Di« G. S. K. legt diesen Modus ihren Berechnungen zugrunde, nachdem sie an Stelle einer solchen fehlenden kommunalen Subvention einen genossen- schaftlichen Verein der Freunde der G. S. K. konstitu- reren will. In diesem Konsumentenverein will sich die G. S. K. den Markt schaffen, der zugleich die Konsumenten, die Arbeit« mit Kunstprodukten versorgt. Wenn dieser Verein die Mitglieder- zahl von 140 000 erreicht haben wird— und er kann sie mit Lcich- tigkeit erreichen, wenn die Parte», und Arbeiterverbände, Bil- dungsorgane usw. das ihrige tun—, so würden die Preise für die Erzeugnisse der Künstl«genosscnfchcrft sich auf die Erstattung der Material- und der Reproduktionskosten beschränken.. Damit ist die Möglichkeit gegeben, daß jedes Mitglied Gemälde, Zeich. nungen. Bildhauerwerke, Holzschnitte, Radierungen, Lithographien, Gebrauchsgegenstände usw. nach Wahl erwerben kann, daß Archi- tekten usw. ohne besondere Kosten zur Perfügung stehen können." Ueber die Organisation dieser Kunstkäufer-Vereinigung wird folgendes mitgeteilt: Der Mitgliedsbeitrag soll vierteljährlich nicht mehr als 1 �M. betragen, um wirklich jedem die Mitglied- schaft zu ermöglichen. Sofern sich die gedachte Höhe d« Mit- gliederzahl nicht sogleich erfüllt, wird dennoch die Verbilligung der Genossenschafisprodukte planmäßig sofort in Kraft treten. Die Verkaufspreise unterliegen bis dahin der Kontrolle einer Preis- Prüfungsstelle. Ein Vertrag mit der G. S. K. regelt Leistung und Gegenleistung. Tie Verwaltung des Vereins, in der die G. S. K. vertreten sein wird, geschieht durch den Verein selbst; die Kontrolle über das ganze Unternehmen wird den pffiziellen Arbeiter körperschaften übertragen. Die Erwägungen der Genossenschaft lassen darauf schließen, wie schlver es ist, d« G. S. K. die Basis zu schaffen, die ihre Wirksamkeit sichert. Daß der Plan ohne weiteres glücken könnte, wird in den Kreisen, von denen er ausgeht, nicht angenommen werden. Die Schwierigkeiten sind zumal heute groß. Voraus- setzung ist ein dauerndes Bedürfnis der organisierten Käufer nach Kunstwerksn. Kann davon in einer Zeit wirffchaftlicher Wirrnis und Unsicherheit, wie wir sie jetzt tragen müssen, die Rede sein? Gleichwohl, die Erwägungen verdienen Interesse. Notizen. — Theater. Das Theater w der Kömggrätz« Straße be- reitet die Uraufführung von Frank Wedekinds„Schloß W e t t e r st e i n" vor. Für die Rolle der Leonore ist, einem Wunsch des Dichters zuliebe, Herta von Hagen vom National- theater in München gewonnen.— Die heutige„Meistersinger"- Vorstellung im Opernhause beginnt bereits um 4 Uhr nachmittags und endet um 9 Uhr abends. — Di e Gefells cha f t für Volksbildung gab nach ihrem jetzt erstatteten Jahresbericht an Volksbüchereien von 1914 bis 1918 insgesamt 874 354 Bände ab, darunter 5384 Wandcr- büchereien mit 205 723 Bänden. Insgesamt wurden von d« Ge- sellschaft an Volks- und Kriegsbüchereien lvährend der Kriegszeit 1890 334 Bücher abgegeben. — B e l l a m y s Rückblick aus dem Jahre 2000, dieser vor dreißig Jahren aufgekommene utopische Roman, kommt in einer neuen Ausgäbe in Georg Müllers Verlag heraus. — Di« Berliner Museen. DaS Alte und Neue Mu- senm, daS Kaiser-Friedrich- und Kunstgewerbemuseum, daS Museum für Völkerkunde sowie die Sammlung für deutsche Volks- künde sind an den Sonntagen und an den zweiten Tagen der höheren Feste im Oktober bis März von 10 bis 3 Uhr geöffnet. Montags bleiben die Museen geschlossen. An den übrigen Wochen- tagen sind die Museen von 10 bis 3 Uhr geöffnet. ■*- Der verschobene Galgen. In der neuesten Nummer deS„Simpliziffimus" schildert Th. Th. Heine in sechs Bildern den verunglückten Versuch, den Schieb« an den Galgen zu bringen. Da der Schieber das ewige Leben hat, löst er sich wieder aus der Schlinge, sögt und hackt den Galgen in Stücke— und verschiebt ihn für fünfzig Pfennig pro Pfund als Brenn- holz. Das ist nicht einmal ein Märchen!\/ Nr. 4$3 ♦ 56. Jahrgang !♦ Heilage öes Vorwärts Sonntag, 21. September 1 Hl 6 der französische Parteitag. Der Kongreß der soziaiistiichen Partei Frankreich», der vor einigen Tagen geschlossen wurde, hatte zwei Ausgaben zu lösen: mit der Kriegsperiode abschließen und die Aus- nützung der revolutionären Situation, die der Krieg in Frankreich wie allerwärtS geschafsen hat, vorbereiten. Bei dieser Doppellösung waren jedoch Klippen zu per- meiden, an denen eventuell die Partei selbst scheitern konnte. In Frankreich, wie in anderen Ländern, hat der Krieg Erschütterungen in der Partei hervorgerufen. die heute noch tief nack/wirken. Wenn in Frankreich diese Er- schütterung nicht so heftig war. daß sie zu einer faktischen Parteispaltung geführt hat. so lag das in erster Linie daran. daß Frankreich durch die Niederlagen und die negativen Re- sultate des Krieges bis zum Juli 1918 in eine osfene Per- teidigungsstellung gedrängt war. Fast während der ganzen Dauer des Krieges hatte Frankreich den Feind im Lande sitzen, war seine Hauptstadt bedroht, und blieb dadurch von dem Gedanken beherrscht, daß e» einen Verteidigungskrieg auf Tod und. Leben führe. Nur eine kleine Minderheit revolutionärer Syndikalisten war ihrem alten Standpunkt, sich jedem Kriege zu widersetzen, treu geblieben. Erst die an- dere psychologisckie Kriegswirkung, daß draußen Millionen ihrer Brüder und Söhne einem gräßlichen Tod ausgesetzt seien, brachte die Masten in eine gegenkriegerische Stim- mung, die sich in der Partei al» Minderheit zunächst geltend machte. Die nach und noch durchsickernden imperialistischen Pläne der Entente, vornehmlich aber die russische Revolu» tion, gab dieser Minderheit Kraft und Ansehen, so daß sie schließlich die Mehrheit wurde. Bis zum Waffenstillstand hak die Parlament»» f r a k t i o n jedoch immer für die Krieg»kredite gestimmt, von den drei„Kierrchalern*'. Drizon, A. Blanc -end Raffin-Dugen», abgesehen. Erst der Parteitag im letzten Frühjahr hatte bestimmt, daß k ü n f t i g die Krieg». kredite. die nur mehr zur Bekämpfung und Niedeichaltung der Revolution im Osten dienten, verweigert werden müßten. Dieser Beschluß, wie der Beschluß des letzten National» rats der Partei, daß die Fraktion gegen die Ratifizierung des Vertrages von Versailles stimmen müsse, hat jedoch nicht den Beifall aller Genossen gefunden, und befon- ders in der Par laments frakti an machten sich Widerstände geltend. Diese Widerstände, wie der Wille der erdrückenden Partcimehrheit. mit dem KriegSsoziasiSmu» zu brechen, kam auf dem Parteitag zum AuStrag. In der Hauptsache gibt e» drei Richtnnge« w der französischen Partei: die ehemalige Mehrheit, vertreten hauptsächlich durch Renaudel, Albert Thomas und Varenne, die heute jedoch eine hoffnungslose Minderheit ist; die neue Mehrheit, die an den Beschlüssen von Amster» dam und Stuttgart, an der alten Taktik des internationalen Sozialismus festhält, den russischen Bolschewiki gegenüber eine wohlwollende Neutralität beobachtet und unter der Füh» rung von Longuet. Mistral, Frossard steht. Dies« Mehrheit hat einen linken Flügel, unter der Führung von Verseuil und Rappaport, und einen rechten Flügel, da« sogenannte Zentrum der Partei, das sich von der früheren Mehrheit losgelöst hat und unter Führung von Sembat, Cachin und Leo« Blum steht. Schließlich sind die ehemaligen Kienthaler zu verzeichnen, die mit mehr oder weniger Konsequenz das R ä t e s y st e m empfehlen und deren Worfführer Loriot, Louise Somonneau und Brizon sind. Nun steht Frankreich vor den Wahlen. Die Situation ist revolutionär. Dw durch den Krieg hervorgerufene moralische Erschütterung, die wachsende Teuerung, die wach- senden Steuerlasten, die ungeheure Verschuldung, die Auf- rechterhaltung der Zensur, des Kriegszustandes, die Mobil- machung aller Männer bis zum vollendeten 32. Lebensjahre, die wirtschaftlichen Kämpfe, die sich zu Riesenstreiks aus- wuchsen, die Expedition in Rußland— dies alles wirkt zu- sammen, inn die Situation auf die Spitze zu treiben. Der Zufall will es, daß gerade Clemenoeau regiert, dessen brüske, scharfmacherische Haltung nicht angetan ist. die Gegensätze zu mildern. Während die Vertreter der ehemaligen Mehrheit sich entschieden weigerten, ihre Kriegspolitik vom 4. August zu verleugnen— ein Teil von ihnen hatte sogar für die letzten Kriegskredfte wieder gestimmt, ein noch größerer Teil die Abführung des Beitrags an die Zentralkasse— 100 Frank pro Monat— verweigert—, drohte der linke Flügel mit dem Beitritt zur dritten Internationale. Die große Mehrheit der Partei verlangte, daß a« de« wider- spenstigen Abgeordneten ein Exeinpel statuiert, sie ausgeschlossen resp. nicht wieder aufgestellt werden dürften. Es drohte zur Spaltung zu kommen, die Partei um die Früchte der Revolution betrogen zu werden, die den Osten und daS Zentrum Europas durchschüttert hat. Noch nie war die Partei numerisch so stark wie setzt ge- Wesen. Die Mitgliederzahl hat die 100 000 weit überschritten, die Parteipresse hat einen Riesenmffschwung genommen. Eine Parteispaltung mußt? unabänderlich die Anziehungskraft de» Sozialismus lähmen, das Proletariat, statt gegen di« B»ur- geoisi« zu führen, im Bruderkampf zerfleischen. Diese doppelt« Gefahr hat der Parteitag«tter der klugen und energischen Führung von Frossard, Longuet, Cachin und Blum zu vermeiden gewußt, trotz des leibenschaft- lichen Tones, den die Vertreter der ehemaligen Mehrheit, be- sonders Renaudel, in die Debatte warfen, trotz der radikalen Linken, die nach Sübneopfer schrie. Mit einer erdrückenden Mehrheit hat der Kongreß die elf Kammermitglieber energisch getadelt, die für die letzten Kriegskredite gestimmt haben, und klipp und klar ausge- sprachen, daß das Budget zu verweigern ist. widrigenfalls gegen die Disziplinbrecher ein Ausschlußverfahren eingeleitet wird. Er hat unter denselben Bedingungen den Abgeord- neten zur Pflicht gemacht, gegen den Frieden von Versailles zu stimmen. Schließlich hat er für die kommenden Wahlen eine einheitliche Kampf- front des Proletariats geschaffen. Die Wahlen werden diesmal auf Grund einer Verhältniswahl vorgenommen wer- den, die die stärksten Parteien begünstigt, also zu Koalitionen verleitet. Der Kongreß hat alle diese Koalitionen untersagt. Die sozialistische Partei Frankreichs wird also allein, mit der flatternden Fahne des internationalen Sozialismus voran, kämpfen gegen das gesamte kapitalistische Regime.— _ J. 5.». Gerichtszelttmg. soll nun laut gebrüllt haben, er lasse sich den Bullen nicht weg- nehmen, ti sei oenn, daß sich der Herr Gemeindevorsteher bereit erkläre, als Vertreter det Bullen bei der Herde tätig zu sein. Jacobi soll auf seinen Geisteszustand hm untersucht werden; Becker wurde zu Ivv M. Geldstrafe der- urteilt._ Theater 6er Woche. «otUMbBK TL. 28.»ach»..»»,.'S z-msternaüt" 2i, 25.„Der«dirrticUUnftlcc.* St..»laft filt SRift.- 2S..Wilh-Im T-L-' 27., 28., 29...Die SUtucr»on Caloi«." O»k.nh-»»! 2t.»«chm.„Aiklst-rNngc? 28. nachm...Marchs/' 21. Mdftrtjlnget.* 22..Tiefland." A..Lnstige W-lber. Lt..Nosenlasalier." 22..Rigol-ttv." 28.„Srouimdoiir." 27...Marchs. 28..Carmen." 29. Evangelimann." Sihanlplelhau»: 2t. nachm..Minna von Conchclm." 28. nachm..(Eefpenfltr.* 2t., 2t.. 27..Caiiebm.* 23. von Mesfina." 23.„Peer D»nt." 25..Journal! sr,»." 28..Raida»»et ffletfe. 28..Machoman» al- Erzieher." 2»..Gflmont."»entscheo Theater: Zt. �Qtkiello' 22.. 2«..Faust I." 28..Clavigo." St.. 28..Der«oufrnau»»an V.'nedig 25..fflie es Euch gefällt." 27..Und da» Licht scheint in der Klnsternis." 29. Hamlet." Kammerspiele: TL nachm..Weid-teufel." 28. nachm..Sttum« van Barichelm." 21. 24..Unterwegs." 22., 29..Krichling» ff machen. B., 27. .Bllchse der Pandora." 24.. 2«.. 28..NW." 26.„Seinen irersonate." fctfwa- Theater: 22., 25. Liebe." 28,.Peer«gilt." 24., 29.„Der Schdvkr." 28.. 27.. 28.„ffhrista, die Tante." 28. nachm.„Der rote Hahn." Deutsches KilMer- thestee: 22.. St.. 25., 28., 2». Da» 6410* am«onus«." 28. 27.„Nacht. beleuchtung." 28. nachm.„Nachtdeleuchtung. Theater i» See«IntsgrShe,- ste»»e: 3t.. SB. nachm. JRustl." ZU. 32.. St.. 88� 28. Ladole und Liebe." 23.. 25., 27„ 29. Lameraden." Kleine« Theater: Zt.. 28. nachm. Lohonntsfeun. 21., 22.. 23., 24,, 25., 28..6umm» 6ummantm." 17., 28., 24.„Velde».' JHelae« Sch-ulvielh-n«, 23,, 24., 35., 26., 27., 28.,*. Lrach."«. nachm. „Maria Magdalena." Dentsche» Opernhau,: 2t. nachm..Rigolettv. 2». nachm „Martha." 2t. �TamchSuser? 22. Lustige«eider." 28.„Tiefland." Liebe dreier Könige." 25.„Der Postillon von Lont-meau."«.„ffiatmrc. 27. �offmann- ffrlsdlungen." 28. Hugenotten. 29..Mlgnon. Schiller. Theater: Zt.. 2». nachm..«ie es Such gefällt." Zt..«It-Veidelderg" TL„Der 1." a.f 27., 29.„fflach-mann»I» Erzieher." St..Der —-—«lAf-« 91-x» IC n.. M.. (Scgm Biber»««*»«r««a He der Arbeiter »od Der Kampf m» de» Bule». VtaKtöUewalt waren der Landwirt I ä c» b i Becker au« RuhISdorf angeklagt. Jacobi hatte bei ber letzte» Viehzählung eine« Bullen nicht mit angegeben, da dieser für die Vergrößerung seiner Viehherde besonder» geeignet sei. Die Ge- schichte kam herau» und der Bulle sollte beschlagnahmt werde«. Becker erklärte, baß er»iemand in den Stall hineinlasse, der Bull« sei ein zu liebe« uud treues Tier, wie auch sämtliche Kühe im Ort» bestätige« würden. Der hinzugekommen« Angeklagt« Jacobi Vüttd her Jugend/—_____ �____________________, Andere."»., 28.„Piel Arm um nicht»." Nose.Thrate,: Zt., 22� 28. 27.. 28.. »..«leine SNavin." 88.„Sommern-cht." 24.. 28..Da» Seseg." steledrich. »tlhelmstiidtischr, Theater: Zt., 82., 84.„Weinende Erben." 8T. Aw 27.. 28.. 29. �retäien." Z« glich,»«midie nhn»«: �tselvtt m» der«ad»." „Die Dame im straff." Trtanontbeatrr:.Der gute Ruf. Restdenztheatee: .Da« höhere Leben." stentrallheater„Die Setöiiste von allen." K« wisch« Oper: „Liebeazaudee." tnftspielhn»,:.6« ei»»»bei."«etropoltheaine,„Die staschingsser." Nene« Onerettrnha»,: �>ie Dame vom stirtus." Thaliatheater: „Jungfer Sonnenschein/ Thester»w«ollendsrfpln«:„Die Puppe." Theater de,«efte»,:.Die strou im permelin." Theatee der striedrichftadt: Pier Ein- oktrr.«allner-Thrater:„Eine Pallnacht." Lnisrn-Theatre:„Strandgut." Kafinstheate«: �drohftsdtpfianzen." Walhallatheat«» �va» Sefeh." 84., 25. Selchinstr»._ Sriefkasten der Redoftfon. Jeder ftr de,»riesfaste« bestimmten Anfrage«ige man ei»»»»nhstaden und eine Nummer tri. Briefiiche«uekunsi wird nicht ertrilt. Eiligr An- frage» trage man in der Juristischen Sprechstunde. Lindenstr. i, t. Hof par- terre link,, vor. Schriftsillcke»nd Prririlge sind mitzudringe». Am Montag findet die juristische Sprechstunde mr I bis 5 Ahr statt. « I. 1.»0. LSsst sich nur«ach Kennwi« de« Statut« und der Bei» ttagSkiaffe der Brrficherlen rntschridrn.— R. X. 76. 1. Ja. 2. Rein. — J*.®. 1800. t. Sie find zur Wetierzahlung verpflichtet. Fall« Sie dir Wrlterzablung einstellen, kann au« dem früheren Urteil gegen Sie voll- streck!«erden. 2. Erbgnsprüche bat die geschiedene Frau nicht.— Lukas 100. Ja, fall» im Mietsvertrag da« Hallen von Deren»erboten oder van der Zuitlminung de« Vermieter« abhängig gemacht ist.— Richard IB. 1.»in fchrisiitchrr«ntrag nicht erforderlich. 8. Amtsgericht Beilin-Mitte, Reue Fried-irdstr. 12—15.— E. P. 7*. Ihre Frau bat alsdann ebenfalls Anspruch aus Wochenhilfe.— B. LOO. An den Gr- meindevarsteber, fall« Abweisung erfolgt, an das L-mdratSamt.—®. t Befchiverde beim OderprSfidenteu der Provinz Brandenburg, in Sharloiten- bürg.— T. W. 100. 1.». 3. Ja. 2. Landgericht.— SS. 73. Wahi- fchetnltck würde dt« Berlehung i, den Rubestand beantragt werden.— — V> 8- 798. Th« Atlantic Club. Borfitzender: Herr Krebs. MuS- lauer Str.«0.— I. 6. Bis jetzt ist eine weiter, Srhöbung noch nicht eingetreten. SS ist«der möglich, dafc eine neue Verordnung»ach bis zum 1. vltaber erlösten wird.— K. K. 100. Rein, Sie müffen aber rella> mieren.— Hamm lB». 1. Sie können TO. 88 zurückfordern. 2. Beantragen Sie einen ZabiungSdefebi beim AmISgericht München, stall» der Schuldner lewen Nlderfprnch erhebt, betommen Sie den Vollstreckung!. befebl. der die Wirkung eine« Urteil« hat.— J. Cu*00. MmlSnetuk Berlin-TOitie, Reue Frtedrichstr. 12/lö. Schriftliche Voranmeldung nicht«. fotderlich. Nehmen Sie LegitimaltonSpaptere mit.— M. U. G. Ja. Stellen $:e jedoch einen Antrag bei der dortigen HeizungSfchtedSsteile.— gl. PS. SO. 1. Etwa TO. 26 wöchenlNch. 8. Ja. fur den Fall, daß er dazu im- stand« ist. 8. Reben den UnterhallungSsStzen braucht der Mann dt« Miete nicht besonder» zu zable«.— COgr., Treptow. 1. Nicht zu billigen. 2. Ja. BOB Paillette marine mit Streifen, 47 cm breit.,,.. M. 12 50 Seiden- Voile mittel- bedruckt, steil- und mrttel- farbtg, doppelt breit « j Messaline Cröpe de Ohine ■ e h wa rz, d o pp e 1 1 O'T'OO breit........ M. O I Popeline eehwarz, doppelt OOOO breit........ M. OO marine, doppelt O �7 00 breit........ M. O I moms.! Duchesse MousseHne M tttelfarben, doppelt Q f�50 i breit........ M. Ov7 BERLIN 5W19, LEIPZIG ERST RA SSE WVt SEI D EN WEBEREI EN mNOWAWESu.CRE FELD Peri- und Flitter besätze, Perlroben, Perlblusen, Ein- und Absatz? aus Spitzen und Stickereien»ehr preiswert . lesT.Neuhelteniii garnlcrt.Damenhüten jus Cyl nder, Par ne d-amt. Bor, e, Filz v Vel vi Jugfendliche Samtkappen 47,36,33 M. Stangen-, Kronen-, Paradies- Reiher KrcuzfiicKse, Jliiskragen und Muffe Afaskafüchse in modernster Verarbcttang Hermann Engel Landsberger Strasse 85, 86, 87 Eiesanteste 8�od@E3- Konfektion r»n»klei r«"t. Von« mit CErs dr lt. rol«n' Jw Ule sse Herren-Tnq- en..... 1 40 H?rrcn kleiiler. Ontprüeln- 1275 1 76 Hett-Bezöne »ns prima Renforoc BftSO Oh�rbctl m vKl�son vü khuarze Don�n- tfömpf?.. p«r 7eo » Vehstlrunge«, Flimmern vor den Augen, Druck über den Augen, besonders beim Besuch eineS KinoS oder ThealcrS, oder ermüden Sie zu schnell beim Lesen oder Arbeiten, dann lassen Sie Jbre Augen durch den Physiker Gosselk im Spezialinstiiut des Optikers Tuluweit» Berlin SW 61, Blücher» ttrnjie IL» Tel.: Moritzplatz 7685, 2 Minuten vom Halleschen Tor, untersuchen. Biete dieser Beschwerden uid die Folgen des Fehlens eines Augenglases oder des Tragen» unrichtig gewählter Gläier. Die Untersuchungsmethode de? Physikers Gosselk garantiert die Bestimmung genauester Augengläser auch in den schwierigsten Fällen. Die Untersuchung ist nur möglich im Geschästölokal Blücherstr 12, da das Haben Sie Kopfschmerzen? Spezialmstitut des Optiker» Tuluweit keine Filialen unterhält und dadurch in der Lage ist, auch für den Sitz der Augengläser bei billigsten Preisen garantieren zu können. Optiker Tuluweit garantiert sür richtigen Sitz und Haltbarkeit aller Metallsassunaen von 6,60 M. an. Die Garantie umfahr sämtliche Kneifer und Brillengestelle, welche bei etwaiger Beschädigung im Laufe von 1— S Jahren gratis instand« gesttzt werden. Untersuchung ist kostenlos und findet statt von 10—12 und 8—6 Uhr. Zahlreiche Dankschreiben liegen im Geschäft zur Einsicht aus. Bitte genau auf Straße uud Hausnummer zu achten. Openihaas. ÄersiagsrBonÜiiFnberg. Anfang 4 Uhr. Schaaspieihaos. i Uhr; Voiksvorstellang Minna von Barnhelm. 7 Uhr: Corlolan. Direktion Max Reinhardt Deatnnhcs Theater. Uhr. Othello. Montag 7 Uhr: Faust 1. Kainmeirspiele. Z'/a Uhr; Der Welbsteufel, 7 uhr: Unterwegs. 'Aont, 7: tTühline» Erwachwi. Theater I. ti. KSßigpäüerStraSe US Uhr; Musik. V Uhr; Knbale und Lfebe. vlont.: Kabale und Lieb«. Dienstag: Kameraden. Mittw.r-Kabale und Liebe. Donnerstag; Kameraden. Freitag; Kabale und Liebe. Sonnabend: Kameraden. Sonntag 3,15; Musik. i Uhr: Kabale nnd Liebe. Montag; Kameraden. KomMenhaBS Vaehm. 3: Füllt Fraakfurter. ,8; Llselott von der Flalz. Oerlinei1 Theater Dächm. 3: Die tolle KomlcS. 8: Die Dame im Prack. Central-Thcntcr Die SehfiflstE von Allen. Üentsche« Opernhaas /, uhr; TamMnser. Frledr.-Wllhelmat.Th. .1 Uhr: Weinende Erben. w.uhnWeteleEitia Kleinen Theater. S'/j Uhr: Johannisfeuer. . uhr: Sinnma SiimiMm KL Schansplelhaa«. Dienstag 7 U.: Zum l.Malel Krach. Komische Oper 3'/f Uhr: Liebeszauber. 7v.u.:liebeszaaber. Lnacnplelhans Uhr: 360 Frauen. 7°/« Uhr: So ein Mädel. Äctropol-Thoater. 7 uhr 20: DIE FsscMflgsles. Venen Opercttenhaau. JViUhr; Die keusche Susanne. |u.:Maise«ßfflMiis. •"ichlller-Thent. Charl. i UW: V/Ie es euch gefflUL 7!/i Uhr: AkElSEldEI�. Thiilla-Tbenter 3 Ulir; Polnische Wlmchaft. wsu-JunglepSonneiisctelB Th.»n» V ollciidorfplat* s'/s U.: Drei alte Schachteln. 7/. uhr: Die Pappe. Theater de« Westen« '2 Uhr: Tanzm. Elsa Dtrenj. 3-,'t Uhr: Die lustige Witwe. 7V, u.; BleFraBimRenneliii Thester„Die Tribütie" Charlottenb., BerlinerStr,J7/38 ; U.s„Retter",„Entscheid unr* Theater d. Prtedrichatadt 7-; u.; Vier Einakter. Wallner Theater 3.1 J Uhr; Oelaha. j,1? Eine Baltaacht. Residenz- Theater. Untergrundb, Klosterstraße, Dadibahn JannowitzbiUcke. :.achm. 4 Uhr, kleine Preise: Äenpcnstcr. "um 240. Male las Mte lit Komödie von Sudermann. uttwochnachm. 4, kleine Pr.: Uotkilppehen. Sonnab. nachm. 4, kleine Pr.: H annel nnd Cretel. frlaflon-Theater. Bahnho! PrledrlchstraBe. Untergrundbahn Friedrichstr. .Vachm. 4 Uhr, kleine Preise; Johann Infencr. Täglich Heute OßR Mz'lP s Uhr, zum öyJ.HlßlC Lsrg?.tsAu! Komödie von Sudermann. Mütwochnachm. 4, kleine Pr.t Scbneewltrehcn. Sünnabendnachm.4,kielnePr.; Anehenbrödel. CaslEO- Theater LothringerstraBe. TSgL'/JU.: Orobstadt-Pfianzen VolksstQck in 3 Akten. Vorher: SchwarzwaldbOble. Operettenakt m.ViktorLitzek. Dazu erstklass. Spezialitäten. Sonntag'7,4: Mädchenehre. ASiDlrals-Palast1 1!nlErnst.Boxwettkiifflpie' 1 in allen Gewichtsklassen| um die Nelsterachnften von Deutschland. Anfang K U"r. Admirals-Kino UrauKOhrung Wanda Barska mit Pola Nee VolfesbBbne aÄwpi Nachm. 3;'s JunglemRlft. uZ'-.'s Jimgleraglrt. Mont.71/,: D.SchwarzkOnstler Leasing-Theater Direktion: Victor Bamowsky. 3; Der rote Hahn. T/t: Der SchBpfer. (Albert BasscimaniQ Montag 7'/,: Liebe. Dienstag 7: Peer Oyrt. Mittwoch 7V»: Der SchBjrter. Donnerstag T/3: Liebe. F'reitag 7: Zum 1. Malel Christa die Tante. Sonnab. T/t- Christa dlcTante. Sonnt?>/»: Christa die Tante. Montag 71/,: Der SchBpfer Dentsches KILnstlor- Theater. 3: Nachtbeleuchtung. T/t: Das Schloß amWanusee. Mont. bis inkl. Donnerst. 7'/,: Das Schlott am Waonsee. Freitag und Sonnabend T/t: Nachtbeleuchtung. SonntT/s: Schloß am Wanasec Mtg. T/t; Schloß am Wannsec. «HKGGOSHSSKsSNS IffiMfl-Meil .A TSciabezgowvg G Sonntag, 21. September, L t| | Das Gesetz| IjSoj. Drama u. Paul Bad: Rgze-Tbösler. 3 Uhr: SommernachL T/t Uhr: Gastspiel Ida Orloff Kleine Sklavin. T/t Uhr täglich: Luisen-Theater. 3 Uhr: Dorf nnd Stadt. ItaEips! Sonnab. 3: Hämel und Grete), "APOLLO TItBATEK Dir.: James Klein Friedrichstraße 218 j I 78/. September>7'/, l I Sonnte/tu. I Erich ßahsi I deutscb.PolliellehrerS 1 überwäit. selbst den I bestRIngkänipler Iml | Jio-iitsü-Kampf[ 4(Jrbanls I die best Akrobaten 1 der Welt ? Hennings? 3 Mackweys die Urkomischen Mestrum die komische Type] Afters& Partner Luit-Akt James Bäsch Humorist 3 Cartellas beiühmte Jongleur- Familie Fürst Unlversal-Akt Sonntags 91, Erwachs. I( Jeder 1 frei Theater am KottbuserTor Tel: Moritzpl 14814. TV, Uhr und Sonntag nachm. 3 L'hn Elite-Sänger Seidel, Rustlli, Schuberl, Horst, O. Schräder etc. Neues Programml Großer Lacherioigl Sonnt, nachm. ermaß. Preise. 1 Mnd frei! BlBthgen'KonzerttBeg.TU. Wtwter-ßartei!. Heute 2 Vorstellangen 3V, s Uhr E»,) Kleine Preise! 1 b Kind d. Hälfte!| V a r i t, e- u p ie I p 1«n — Raiichengestetlet eher arten. Znt (gaas,«p Hoog, (am 3. Sonntag Im Monat); Mktöl'LWellonmt. 200 so'k A(iua Kinder die Hälfte. AQUARIUM. ReiElis!!a]l.-ThBater Heitte Sonntag 3 Uhr und abends D/,: Zt5lÄ.8ÄigEr nachm. halbe Pr. Reichshallen-S.: DSnboif-Brettl. 8o!la!demok?sti8cftsi' Verein Lerlio. S. m. 8. Kdt. Am Soan Ine, LI. September, nachmlttagn 8 Uhr, Im PatHentaotcr(frßhar Bocltbrauerei), Fldlclnstr. 1—3): +++'Wolltsfest+++ Konzert- Gesang- Kinderbelustlgungen- Preißschießen Festrede doa Abgeordneten Rudolf Wtsnell. ESäT" Jedes Kind erhalt ein Gesehenk. I Die KafleekGche ist von 2 Uhr ab geSlfoet. Eintritt eine Mark C'irc&sSusch Sil*. 2 Vorst, jy- Nachm. 1 elg. Kind frei In beiden Vorstellungen: Die gr. equestrlschen und bvppolOKiscben w Darbleiuugen. M Ein wlrkl. Clrcus-Pregr.! It Unter den Linden 22-23. Direktion: M. Sotlman. 2 JJrauffOhrnnge� 2 Ser)Utnp! um die 8he II. TelL UübertiiS'Säie Schttnholfl. geb. Sonntag, 201 ittm., Sonnab.: GpRSTIf Ant.Senut.4U. Uf. Dflfjit. Wochent. TV, ll. Montag. 22. Sept.: Die Geisha.{ Lperttte. Anfang 7Va Uhr. j VelndUoha Gatten Sensau Drama In S Akten In der Hauptrolle: Thea Sandien Rolf Randolf. Eine Anekdote mit Moral Kammer-Säle Teltower Str. 1—4(Hall. Tor) Heute sowie jeden Sonntag; IUHNE Konzen. Theater. Kabarett Nachdem OroBer BALL Carlshof a-Spaadaucr Schiff. Kan«. n. Bsbnhoi Bcussclstr. Jedes Sonntag __'Sr.Ionzert In allen 3 Sälen'l'anK. Vergn.-Park, Marion.- Th. 44 Ruderboote. W.Wiemer. Pelz- Kragen, Mallea, Mäntel, j modernste Formen, beste Verarbeitung, gegen bar u. erleichterte| MftiiMIiMllg. PelzhaosAlJuco,! Leipziger Str. 58'• „Deutscher Hot" Luckaner Straße Rr. MU Dttober«ginnt der Unterricht für Anfänger, sowie ein Kursus modernste.- Tänze. Anm. erb. Drantenitr. 120/121.. Berthold Zorn, Solotänzer und Tanzlehrer am Opernhaus. 27/17* Baffitu M Mkejsel in jeder(SrStze, cb Lager lieier» bac. Andreas Plom. Berlin SO 16, Cßpenlcker Strasse 92. Fernspr.: Moiltzplati 10820.* •fr rpoJj damervlrZäl i GcrmaniaPrachtsäle C. Richter, N 4, Chausseestr. 110. iJad.Sonntg. flof.ai. iNordd. Sänger. Beg. * d. Vorst A.dikoni.S'/, Nachd. Fam.-Kränz- chen. ImweiBenSaal ■ v. 4 Uhr ab; Gr. Bali. Konigstadt-Kasino I.............. Alexaaderstr.2I.— Tägl. 7 V,: Varlctß.Splelplan. Nach der Vorst: Tann. Ecnüfccicrv jPJSUUILS' Emsl Rdcher jün ßteJSriieArroa StJhmsitza DtrJCarmueiJteaa JuaterAta fiiupfmJ* AaJ/Jaafsmtnm Pctsdamor Str. 38 üranfldbrung Das Lächeln der kleinen Beate mit sülda UUmer Torastr. 12 Fern Andra Dl« Rasch« dea Tttzsaen. AfexandsrplaM-Puu. Friedenau, Rhelnstr. 14 Strtndbergs Rausch mit Aütn Nlelaea* Richard Oswald Lichtspiele KanUtr. 161. Direktion: Gebr. Köttner und Richard Oswald. D.Tagesgespräch f.Berlin Die Arche. Nach dem bekannten Ullstein- Roman von Werner Scheit. Regle; f 1 Sffinctlprhnnc Bellevuestraße. Sonnabend, 4. bis! t I IlUUaUCI UflUS, Sonntag, 12. Oktob„ taxlich Sühr: fieitere Abende Marcel Salzer Karten von 6 bis 2 M. Bote& Bock, Werthelm und im Künstierha s(Tageskasse). 52,-8 8| «« Morgen BIGtbncr>Saal t-t Montag, den 22. September,?>/, Uhr Wagner■ Liszt- Abend Lnln Laabenthal-Kaesser, Rodolk Laubeothal, Claudio Arrau- i■■— Ernst Himmel Billett» 8-2 M. bei Bote 8 Bock, A. Wertheim u. Abendkasse McUtersaeL Dienstag, 30. Soptbr, abends 8 Uhr I. Vortrags- Abend Karten 5—2 Mark bei Bote» Bock, A. Wertheim und Abendkasse.= Xfora Zepter ä r* 2."3 3? « TL n«> " B Sing-Akaöerale-ÄDflBlmingen 1918/20. Direktor Professor Dr. Georg Schumann. Kitsch mit SoCtannes Mcmtann K d 1 1 h Pose« Regle Lopa Piek NoUeadorrplats DisTstüesAnileren Bahaesplei mit Gudrun Konibors Carl Alalrnp Priedrlchetraeae Der grosse Maxlm-nim Dia Liebschaften dar Kala Kailer nach dam Roman»on Richard Skowronok Regle; Carl Froetloh KacptdarvteU«»: Irmgard Oor« Margareta Kopf«r Paul Har man« ■«•In hold Schünral Sien Hidiftr Im BobftvepleA Das Techaus zu den zehn Lotasblumen Regle: Georg Jaooby SeMnebeig Im babnvlSrtNfhausl\ Bekasepiet mit 1 Margarete Mcff f Leo Pe« kert( Bis fröh um fCnfe Laeteplel mit Hellte Petrl/ Lee Penkert Horhert PaulmBIIee Otto Treptow Basen beide Der-letzt« Zeuge Bckaasplet mit Albert Bassermam Eine Baopormans Woobealagi V.'Ifi vhr Boaataga.... t, 6, S Uhr Rlcharif Oswald Eigene Lichtanlage. iHothbahn Bulovulr, In Zwei Vranfriihrnnsen! Lydia Salmonowa MALARIA Der grsSe Dnlon-Ftlm der Dfg Madame Duimrry mit POLA NEQRI Regie: Ernst Lubltsch Wochentag«.......VfT,>/«» vhr Sonntag«........ 4, 8, und 8 Uhr tUaeeaerOtTanat t Btne Staadt vorher Ververkesti T&gllak 1t bdst Vhr obae Aofschlsg.— Keine Frelkarteu Neu eröffnet! Sdbijoif Melodien des Herzens Musik von Otto Tilmar-Sprlngcfeld. Ada Svedin, tagL persönlich In Ihrem Tanz Frühllngserwacheii von Mendelssonn-Bartholdy. I Vorverkauf l»— jl Potsdamer Straße 78(Sportpalast) ZaHoder IL templ Größtes unö vornehmstes önr» unü Weinrestaurant öes Westens *** 5 Uhr Tauz-Tee ♦ ♦ ♦ Kapell« ftccpela(* as s mi lösN imu Rennen OOGOG fzu Berlin-Grunewald 11. Tac: Sonntag. 81. September, nachmittags IV, Uhr: 8 Rennen Im Werte von 224000 M. o. a.; Dentscbc« Saint- Leger, 50OOO 31. Im Abonnement> 24. 10. Händel; SauL 20. 2. O. Taubmann: Deutsche Messe(xmn I. Mal). 23. 4. Haydn: Jahret- teitea. 52,<20 Außer Abonnement: 23. II. E. N. v. Reznicek; Vater unser(z. 1. M.). Bach: Motette Jesu meine Freude F. Kiel: Requiem In As-dur. 20.12. Bach: Wefhn.-Orator. 28.3. Bach: Matbäuspasslon. 1.4, Bach: Johannespassion. 2. 4. Bach; Matthäuspassion. Den vorjährigen Abonnenten bleiben Ihre Plätze b. 4. 10. reserviert; nlchtahgeholte Kanen werden vom 6. 10. ab neu ausgegeben. Preis der Abonnements IS, 12, 9 31. Verkauf von 9—1, 4—7 In der Slng-Akademle.— Auf. nähme singender Mitglieder Dienstags u. Freitags von 4—5 In der Slng-Akademie, 12—1 in der Wohnung —• des Direktors, Lichterfelde-Ost. Bismarcksir. 3. :mmm mpior: früher Buggenbagen s Dir.: Schwarzer Kater Persönliche« auftreten von Crnst Lubitfih und Gfsi Gswalöa. Ferner da» Riefen- varietö» Programm. Hier-Restaurant. Sämtliche Plätze zum Einheitspreis von 2 Mark.>;.- Ansang 8 Udr. >«»:?»«««»»«»«»>»»»»»»««»»»»«»»»»»äl»»«»»»»«»»»»«»«»»««»«» » v« t«: UeLieiie des ZWisrd In dem FUm (Deml-Vlergea) | Regie; MANFRED NOA. Ferner Matray-Sterna In dem Lustspiel Als leb Ssbie Leiche war. Bigene Lichtanlage. 3, 4», 6, 7», 9 (Oer Sohn der Magd) Soz. Drama in 6 Akten. Hauptdarsteller: RoseyBldlkircli Ludwig Harlau Regie: Max Mach. Auß'-idem: Arnold Rieck in dem Lustspiel Der Doppelmensch Z.<45, 630, 830 Schoneberg 0aupitsir.3O/3i GrOBt« Kino- SebenawtLrdlekelt! Prostitution II. Teil (Die nlch Terbaafen) von Robert Liebmann und Richard Oswald. FrSuleinTaugenichis Lustspiel mit Lo Hardy. Beginn» und S Uhr. Sonntags 4, 6 und S Uhr. Toranectge I ▼am 26. September bla 3. Oktober! tUbraag OCf HssZvIvttS T Od mit Wanda Treumann. Verkebrsverbtndungeii i bis Bahnhof Re Reichskanzle Peltzer Grill"1 HERMANN PELTZER WEIN»RESTAURANT ( Vorortzüge bis Bahnhof Rennbahn, Untergrundbahn( , bis Jahnhot Reichskanzlerplatz, Straßenbahnen D, und U bis Bahnhof Heerstraße etc. Neue Wilhelmstr. 5 Nä!;e Unter den Linden. Zentrum 11017. Modell-' Aii«»stelloo.C3 WShrend der Ausafellung: In den Mnss�Snlons Na ehm.»Klei der m Wolle oder Seide 325- 485- 575- TanZ'Kleider aus Chinakrepp, TOll- u. Seidenvoile 335-395-475- Reinw. Kammgarn» u. Gabardine- Kosiume 575- 615- 750- V MANHEIMER Oberwallstraße 6-7 Am Unfergrundbahnhof Hausvogteiplaö J BtJitMlDl M-M 9.?. 9. Mittwoch, den 24. September, abends Uhr: Mitgliederversammlungen Aula des Friedrich. Real-Gymnastums, Mttrnwald« Straße 34/87. Referent: Genosse Lehrer Brandt. �deutscher Hof, üutfaucr Sirasze 15. Relerent: Genosse Dr. Lob mann, Äula der Hilfsichuie, Blumenstr. 77. Referent: Genofie Lehrer Hübner. Aula. Hobenlobestr. 11. Referent: Genosse Lehrer K n i e f. Heinrich, Große Franisurler«traße 30. Referent: Genosse Lehrer Gross«. B«bi»Säle, tlteue Köniaslr. 25. Reserent: Genosse Lehrer Karg. Aula, Danziger Straße 23. Relerent: Genosse Lehrer B ahlke. Aula, Grebenbagener Straße 5t>. Referent: Genosse Lehrer Marsk e. Auta, Wattstr. 16. Rescrenlin: Genossin Lehrerin Fräulein R i e d g e r. Aula, Grüntdaler Straße 5. Reserent: Genosse Oberlehrer Professor R e u n i i g. Aula des Friedrich-BScrdersche» GymuastumS, Loch umcr Straße Lb. Referent: Genosse Rektor Friese. Kristallpalast»«ellerstr. 35. Reserent: Genosse Lehrer Heunick«. Kreis Niederbarnim: 1. Friedrichshagen: Conrads Fistsäle, Friedrich-, Ecke Seestraße. Reserent: Genosse Lehrer Becker. 2. Lichtenberg: Äula des CecilienlyzeumS, Rathausstr. 8. Referent: Genosse Lehrer G r« i n e r l. Kreis Teltow-Beeskow: 3. Adlershof r Ratbauskeller, BiSmarckltr. 58. Referent: Lehrer Udo Ziehe r. 1. Berlin-Briss: Aula der 2. Genieindeschule, Bürgersir. 22. Reserent: Genosse Rektor B o s e. 5. Charlottenburg: Aula de? Schiller-RealghmnastumS, Schillerftraß« 27— 32. Referent: Genosse Oberlehrer Dr. K a w e r a u. 6. Cöpenick: Restaurant Bayernhof. am Köln. Platz. Res.: Gen. Lehrer Krause. 7. Nowawes: Deuische Festiäle, Ällhcim-, Ecke Friedrichstraß«. Reserent: Genosse Lehrer Schröter. S. Mariendorf: ReNsurant Schwarzer Adler, Thaufsee'tr. 43. Reserent: Genosse Lehrer'A. Hey n. g. Riederschäneweidr: Restaurant Karl Schulze, Brückenstr. 15, Referent: Genosse Lehrer ro ck u l l. 10. Johannisthal: Restaurant Senstieben, Friedrichstr. 48, Referent: Genosse Obcr- ichrer Dr. Witte. 11. Schöucberg: Realgymnasium, Belzlger Str. 48/53, Rescrentw: Genossin Lehrerin Frau E t s r i e d« B i s eh o f f. 12. Wildau: Restaurant Sommer, Schwartzkopffstruße, Reserent: Genosse Lehrer S ch i i o r e n. 13. Zeuthen: Gesell! chaitSbauS, Reserent: Genosse Lehrer Otto Schwebsch. 14. Zchlcndorf: Restaurant Kaiserhos, ll. Saal, Potsdamer Str., Referent: Genosse Lehrer Meise. 15. Wilmersdorf: Goelhe-Schule, Münstersche Str., Referent: Genosse Oberlehrer Dr. e. S t ö l z e l. Dienstag, den 23. September: 16. Grüna«: Rellaurant Mlaaeck, Friedrichstr. 3, Reserent: Genosse Lehrer A. H e y n. 17. SleulöU«: Hohcnstausensäte. Tagesordnung k allen Bersammlungen: Eltern, schafft Euren Kindern die weltliche Schnle. Anschließend Dislussian. 214/7 Parteigenossen und Genossinnen! Der Weg ist irei i ES gUt die Schute von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien und den Unterricht mit sozialtflischen Kulturidealcn zu erfüllen. Eltern und Jugenderzicber, die Ihr aus dem Boden unserer Partei steht, erscheint alle in unseren iLcrianunlungeu. Der Bezirksvorstand. mm Der ieioeisoe- 1. stiisiDeiter füialc 6roß- Berlin. Dienstag, den 23. September, abends 7 Uhr, im großen Saale des(SewerkschaftshauseS, öngclufer Nr. 14: Hußerordentl. Seneral-Yei'lammluiig. Tagesordnung: i. Bericht vom Verbandstag« in Nürnberg. Benchlerslalier: Kollege Moplt«£llt% 2. Wahl der Angestellten. 3. Der Stand der Lariibetvegung. MK- Vollzähliges und bünlllicheS Erscheinen aller Delegierte» ist Pflicht t Ohne Legitimationstarte und Mitgliedsausweis kein Zutritt. 34/tS»l« WegenAttfgabe einiger Mittel- stand skiicheu vk« vlili VöWs. üsiSev. Slützlea. AeMkll. WWdev. Wklll. ziäm. 8 poßen Soicerlohlumschine, t tlohlrübeuschucill«. KartsssAsortiormaschin-, einig« . uaschi_______.......—„ Warmetisch-, Ftschkörbc. zirka 2300 Porzella-.K-sieebecher und mcle W>rtscha,tsgrg-nstünde in großer Auswahl. LesichllgMg mmmm kaMtteße 15$ 9-5 Ul. wksölecher: ilpanö 6120. + Weit-Fracenscliiitz JL gr. apld. Med, Enren- TT kreuz, Ehrendiplom, Stück jahrel. brauchbar, M. S. Prosp. frativ Rückporto erb. Frau tephan, geb. H. Engelhardt, Berlin, Scallschreiberstr. 22, ZeIll»o>li-»-M» taust Orvower.Ariedrichftr.tS, (Eefe Slmmccflr. und Georgen- tirch'ir. 50, nahe dem Alexander- plag. 0— 12:,a, 2»/s— 7. 63/13* Z«M«(et»MM. Ii« SnS-Iitlli. sw 61, Delle-AManee-Skr. I-IO. ZMMMIK Sei AMMMWeii.»»» MM(kl MiimMMei. MsssenliunÄgebung. Hinein in den Zentralverband her Angestellten! Referent: Kollege Karl Giebel. Dienstag, den 33. September, abends 7 Uhr, im großen Saal der Börse, Burgstraße. Wlegione»! Wiegen! Sorgt für Malfenbefuch! Die Ortsverwaltnugen. I. A.: Fritz Rogon. Karl Bauer. 72/1.3 ZtMUlkkÜM tkl AM ll. SkM»- gMffM JeiilWMS Milewi-llaA Nächsten Donnerstog, 25. September, abends 6 Uhr, im Gewerkichastshause, Gngrluicr 15, Saal 1: Memiiie«Mer-vcisMMl«. Tagesardnung: 1. vertchl der Lohukommissioa. z. Berichiedeneo. Zn dieser Bersammiung haben wir un, zu entscheiden, ob wir da» vat: den Unternehmern Gebotene bezgl. der neuen Lohn- und Arbeitsbedingungen annehmen oder ablehnen. Bei Ab» lehnung müssen wir uns weiter entscheiden, was wir ferner zu tun gedenien in dieser eadjc Somit darf in dieser Sccfamm- lung lein Kollege fehlen, auch keiner aus den Vorortbezirtru. 192,10 Vor Itarstemb. SräiSetMaeiRer-BEiDflBD. S LMfZSlWW-MAlÄWtZ: Elellra- n. Alzel v�Uie. JS3:"ISo�ä Seftsäle, Jleue Ariedrichslr. 36. Mmesaalk. MöM. öpül. Schultheisz, Jteae 3atoisj(r. 24 25. GtlSNökllll. Mklem. MM, Milkirei!. Mittiooch, 24. Leptbr., Slhulthekst,?;. ZaloSslr. 24 2S. MsiSlneOW. lotmetel Gießerei.?«0„"äb: tembcc, Schuitheiu, Jteuc Safobslt. 24 20. VerlzevgdW-v.VerszeliWMiMbW.ssS tembec. Schultheiß, Jtcuc Zatobstr. 24/26. Sie Ztollegen werben gebeten, pünktlich zu erscheine». 219/7_ Vorstand de» veztrk» X. Obstverkauf findet auf dem«vutshofe Osdorf bei Sroß-Sichkerfelde- Ost am Dienstag, Tonnerstag und Sonnabend jeder Woche statt, soweit der Borrat reicht. Verkansozeil: vorm. 6—42 Ahr, nachm. 2—» Ahr. gu anderen gelten ist der Bertauf geschlossen, auch wird kein Obst oersandL Rittergilt Osdorf. Mielenrerein Gilarlollenliurg£, V. Wlodscheldstr. 29 II. Ortsgruppe Oes MletefbunOesGroO-Berlin Oestentliche Mieterversammlung Ptontag, 22. September, abends 7ll1 Uhr, in der Aula der Sicwcns-Obcrtealschule sSchloststr. 27). Tagesordnung: 1. Meterschutz in Geiahrl 2. Die neuesten Derordnungen und Tagesfragen. L. Freie Ausspracht Zahlreiche» Trscheincn erwünscht. Z10, Der Vorstand. S? 'C 0 a L s-§ Pstent-Celiraüelisfflflslfir- unil WarenzsichcoanmeidiingeD Qutachten In Patentstreitigkeiten, Konstruktionsaurth- arbeitungen, Modeilanfertigung, An- und Verkauf von bchutzrechten. Erstklassige Referenzen. 81/20" log. Häven, Berlin• Friedenau, Südweatcorao IQ. Neu Gi*sch3ossen! Bauparzellen in Jeder Größe bei Schloß Fallenberg, 10 Min»am Sah,-.hos Grüna«. »anftt»«— � �----------' am � Brei» per h. «. Zaepernilk. Am 30. Seplembrr ISIS unb enenwell an ben foi- genden Tagen findet bei dem Reichsverwertnngsamt, ÄerkaufsabieUunp für Automobiiwesen s»Vaubii"s, vrrtin-' Tempelhof. Aettiner Korso, 9 Uhr oormr-lags beginnend, eine öffentliche Versteigerung von zirka 17S Fahr- zeugen statt. Zur Versteigerung gelangen: 75/11 1 zirka tÄ Personsnviagen- „ 1)3 Last- u. Lieferwagen 3 Krankenwagen . 5 Fahrgestelle Ä Zugmaschinen . 31 Anhänger „ 63 Ausbauten f. Personenwagen Verzeichnis der Versteigerungsobjekte nebst Einzelheiten Uber die Versieigenmg ist vom 22. September ob in der Fitiale Beriin-Tempeihoi zu erhalten. Doctselbst tonnen die Odselic am 28. und 29. September von vorvnttug» 8 Uhr bis nachmittags 2 Uhr. am 27. Sep- tember von vormittags 8 Uhr bis nüttags!2 Uhr gegen Hinterlegung einer Bietokantibn von Svl» M. in bar pro Person besichtigt werden. Ohne Hinterleguno der Bietekaution kann das Gelände der Filiale vom 25 bis 29. September sowie an ben Tagen der Versteigerung nicht betreten werden. Die Bietelaution der vorigen Persteigerung ist nicht gültig, dieselbe muß neu gelöst werden. Kriegsanleihe wird nur von solchen Kilusern ln Zahl lun, die nungen.-----------..... ist durch ftuleilunasschein ober g-gebeneniall» durch eine eidesstattliche Srtlitrnng der Zelchnnngs- oder Bermittlungs- stelle unter genauer Nummernqngabe auf den vorgeschrieben- ncn Vordrucken beizubringen. Diese Bordrucke sind bei der Filiale erhSUlich. Annahme 6er Kriegsanleihen zum Nennwert, mlt Aus- I nähme der 4V, prozentigen Echatzanweisunge» von 1218, die I mir mit 989, Proz. berechnet werden. Der Betrieb irgendwelcher Gesdidfte ober ba» Feilbieten irgendwelcher Gegenstände auf dem Bersteigerungs- j geiiinde tft nicht gestattet. Berlin-Tempelliof, den 19. September 1919. Neiclisschatzmiuifterium. Rcichövcrwcrtungsamt. ! Berkaufsabteiluns, für Automobilwesen („Oanüll-'). Einen Posten Kuchen peimo loüiett. ohn-Anrichte?i. ü!§.— mit Anrichte H. �88.— Schlaf-, Kpelse- a. Wohnzimmer sowie ErgSnzungsmfibel riesig billig, solange Borrat reicht. Zahlnngserlslchlernng auf wünscht Lagerung b. Ottbr. tostanlos. Keugkhäver. Charlottenburg, wilmersdorfer Sir. 425 Ecke Cchtllerstratze. Kein Lade«.* WAREN Export Engpos Einzelverkauf wie alljährlich preiswertes Angebot in firasren, Muffen und I'clzhütcn" Fvciisgaruituren in großer Auswahl prompt und billigst Ad. Abrahamsohn Nechfg. 261 Neue Konlgstr. 26 1 Star k o Büste wird erlangt durch das echte[Socatcl- Busenwasser, weches die Formen zur höchsten Ent kalteng bringt unn einen gleichmäßig. Halfansatz bewirkt Durch natürliche äußerliche Kräftigung wird die erschlaffte Brust gefestigt und die un- en wickelte kleine Büste vergrößert Zahlreiche Anerkennungen. Wirkung unübertroffen. Flasche 4,50 Mark. Knsmet. Laboral. H. Bocatius, Berlin Schönhauser Allee 132 BQJC* /.Möbel- " Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer . w-ihnzimmer | Mob. Kuchen, gc. Auswahl Aui Wunsch gahlungeoricichtertmg. Littel, Gr.Frluiksurter Str.Z-i am Straustderger Platz. LMM« Echwcchten, Mann. Ecke. Sdiied- mager. Auswahl erslilassiger ssnstrnmenie. liaoeiz»�, Weganberstr 37 lAlegpl.).* MvMM(S)'. Schallpiatten-, Wachswalzeil-, Gnttapcrcha- Abfalle taust Orboroer, Friedrichstr. 45, Ecke Fimmerstr. und Georgen- tirchstr. 60. nahe dem Alexander, platz. 9— lü'/s, 2Va-7. 53,14, Ni 85 Rock»u. j N» 95 Rock Diagonal■ Cheviot,! Diagonal• Cheviot, braun oder grün achwan od. marine- meliert, 0 ü H /i wie Abb LD.yJU 29.00 JVTqJSJ&I&L BERLIN C Sftandauer Str. 16 Ssiöe u. Samt Gegründet 1815 ßluaenseide.. geatrcth...... Mtl lO«!«5 Halbwsii. Serge m Keiigrau, lOOcm.Mtr Ckmakrepp wfl, aehw,(arbig, 100 em-jrv r\n Met«............. oy.iÄ; Gabardine für �ackcnkleidei.lOOciD QQ Seiden- Samt ÄrT' 27.00 36.00 Mantüi'Samtu.-Pluflcli 76«B),Mtr 57.00 b. 98.00 Strümp e Damenstrumpfe Baun, wolle, schwarz, 7 en mit Doppelaohle» ,JU Damenetrumpfe � Feine Baumwollc�chw O.lJ Damenstrumpfe Reinwolle, achwan, 1 Q RA mittelatark......... IZ.OU Damenstrumpfe Muaaelinflor, fein, 1 a we schwarz........... tO.lJ Kinder- Söckcken Reinwolle, achwan eder bunt Cr. 5-6■. 6.7 5 7.I0 8.75 Stopfgam?a£0.20 DU neu« BERLIN C Königstr 11-14 Korsette Korsett aea weis Herbst- und Winter- Preisliste lst erschienen unö wirö aus Wunsch kostenfrei zvgesaaSt. feinnaterrem 8tos m Paar Halten..... 28.50 34.00 Korsett moatert, mit waachb Einlage u. 1 Paar Halt Korsett aas graa gestreiftem Stoff, besonder» fest, ol I Paar Haltern............ Korsett aaa waiff. festem Stoff, lange OQ AA Form, ai I Paar Hak OO.W Korsett aaa Batiat, graa od. modefarbig, as AA mit I Paar Haltern. 4D.Uv 36.00 Sordinen HalbvorKange aaa gewebt Füll 88— 103.— Halb vorKange a Erbatcii mit Filet Ecken, Einsitzen a. Spitzen 137.— 155— Halbvorbange aus Er ha toll mit antiken f-neto... 218.- 298.- Garnituren ans Eibetau SÄ 198.. 210.- Battdecksn.- Inn für I Bett.. DO.-lZU.- für 2 Betten 112.-220.- Donnerstag und Freitag, den 25. und 26. d, Mts., bleibt das Kaufhaus geschlossen Möbel! Sonder Angebot! Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Dielen-Möbel Höchen Beste Nerardeim ♦ ttoaeves Mkerliü Berfano m um umm � V.WWM..W!!' tzösLW"G.l!l.drS. Vircksenftraße 43-44. in großer Auswahl zu billigen Preisen waren em grea wie allMlirUch z.dilligzt. Preisen Pelzmäntel ,F875. Berlin C. 19, Petrlplatz 4 gogenüber der Petrlkircho tu Paraiprecher; Zentrum 2373, 7103 und 11341. Geschäftsstunden 10—1, 3—6 Uhr Sonnabend Geschäftszeit 9—3 Uhr.• Anmeldung auslindlscher Effekton kostenlos. Gewissenhafte Beratung bei Anlage der Ireigewordeuen Kapitalien. BatteVerwertung ausländisch. Anleihen u.Coupons. f ltttin« Gramm 458 Mk. ahne 2,10 biS 88 Mk. Udo*«ol». Wflnjan, Sllbn tauft Frita Linke. Blüdjerftt. 40 II, fteti Uhr. »neu Zimlle» große Auswahl in allen Preislagen. Echter dinlfch. KaataSa? frisch eingetroffen, nur solange Porrat. liO,!?» Zigarren» uttb Zigarottcn-Bertried, Berlin NO 18, Gruße Frankfurter Straße 87. M2 OOO Karbid-Lampen » i Achtung, keine Llchtaotl Karbid billiger wie Gas. Std.ca.SPIg. Garantiert keine Explosionsgefahr! Geruchlos. Brenndauer bestimmt 4 Stunden. Solide, dauerhafte Aus- iührung mit Me&sin tropfvenlil und Messinggewinde, daher nicht rostend. Verkauf zu Engrospreisen von 3,50 M. Im Fahrradhaus von Carl Kautz, Sonntags vormittags ceoflnetl* Billigste Bezugsquelle für Wleder- verkäuler. Erbitte Eagerbesichtigung __ r_ ohne Kaufzwang, Karbid auch In grüBeren Quantitäten jederzeit vorrätig. Bei gröBerem S Bedarf erb. sofort Spezial-Offertenl Zahle Geld an rück, � wenn Lampe nicht brennt!— Keine Phantasiepreise I S. Schlesinger «euElfinlgstp.2rfu.r Kein Laden, 2. Stock Bitte genaoanl Firma| und Hansnummen in achten, H ;21 JI Elektromotoren Reparaturen aieichstrem— Drehstrom Ankauf— Tausch— Verkauf. Schönberger, Blumenstr. 100 II Alexander 1723.• —» 1. Ziehung 24. u.ZS.Sept,—— Lotterie z. G. d. Chart. Säuglings Klinik. 100 000 Lose und 1118 Gewinne n. 1 Prämie im Gesamtwert von Mark 25000 Höchstgew. l.glBckl.Falle ' 15000 = t: 10 000 I 5000 Lose 1 M. uÄ«: Ig 1 nco»ort. aus versch III LUaC Taus, ein 10 50 schl.Postgeb.u.Liste Paul Steinberg& Co. Berihi CS4, Rosemhaler Str. 40/41. KUHLA- «Sit 1872 PlflHOS Verkauf direkt ah Fabrik-Magazin; H31.Wotttr.lMB iclcn. LonlsXVI, Schlafzimmer Joseph Dreyfnß Kart&ratendamm 213 Slelnplatz 53«8.* f.-.MW? V-v v■..■ r,-. e Sisrol teßa b«aonatnprek*vltr» r£inrwtM> ho/funcs-und Ss/atossÄg — S--<■- tf,„ � tf. rmwv� Ayw» rX�rWrvrfw ■ssekttztsaNansa nl Surel t aHtn— BHkstt nd» vcISas VanchM- CARV KÜHNE BERUH HS1 wsada mto mm at m* MML«a f»k «uaptath« HusiboMt»aon I6W4 äsfts eataRr/imsaVaüMf fs 5/g m atierröestdrun/mfif VjnöebmuA&�vtJt dtnluekenman tki/v Hemtmtk ................... Maa ashla aal da» gaacbOtztss Namaa /* CeAra roMs Btfkatt n4 ► MM VcssehMl- Vergessen Sie nicht Ihr» alt«» Hfits schon istzt tum Umprsassa zu bringen, da zptter der Andrang sehr groB ist Spezlai: L'mpri-SHen von Veloarhiltent Bckstein's fluttabrlh, I. Filiale. Ctiarlonenburg, Schlllierstr.Ol.dlcht am Bhf. 2» Friedrichsir. 231, neben dem Lustspielhaus &. Schöneberg, Belzlger Str. 4, an d Akaziensir. 4., Boxhagener Str. 24 b, Ecke Niederbarnimsir. Herrenhnt'Keparatiiren invaiidealtr.äSu.Ld. Filialen. Vetourhllte in gr. Auswahl zu billigen Preisen, dir. l.d. Hutfabrik W. C. Lange, Elsasser StraBe 54,* nahe PriedrichstraBe v. Damen- u. Herrenhllten nach neuesten Formen in bekannt gut. Ausführung Was will dl« Technische Nothilfe? Eure Arbeitsstätten erhalten. Ilcua » eUaa Ot ei«(«gern *S«£9L"•-•••»•*■ BcTttmiartoinm� �sassaraa� 7äl«nc» naturgetreu, fCsanney wie echte, Prledenakaataoliak, bestes Material, pro Zahn von 4 M. an(keine Kriegsware). SpeaialitKt: Goldkronen von 30 Mk. an. Tellrahlani gestattet. Garantie 5 Jahre. Schonendste Bchandlunc, speziell I. Kranke u. Nervöse. Zahnziehen uncatgetll. Reparaturen, Umarbeitungen so!. Max Fabian, Dentist, Naae KSnigstr. 3t, I(2 Min. vom Alexanderplatz).* Dm OHgfaal aller Nagelpollersteine SMck M. 2.—. Uebermll zu haben. KOPP& JOSEPH, BERLIN V. 50 Petadamer Strzece 122. BiiOonieii Vlllm K � ~ Qtm s= 5 Aflülfhimihl ätHbritbfrt. lM. cm«%niaz d. Cinben 0Uli(Q|Cu9l<|9 i«t««>»e d. VMorw-««fH. geutrm» 1080 billige NlSbeffl Heere«»» N � � Tpeife-» Schlafzimmer aus erftNasstgem Friedensmatertal in allen Ausführungen wegen Aufgabe der Fabrikation preiswert verkäuflich. m» z st., ss-sr wim. a gegenüber dem(Sefdchftebmtfe Anbelpt) Hergog. flaiina stramm 42 W. «•f.«naer. mbaaaa 129a* Zahnyebieae bta 7SO Sarfc. Zttbne Ä.IO bia SM Jlk. kauft Frag Rnnlh, Zlonsklrchstraße 54, V. II. Von(bis 8 Uhr.(Anklamer StraBe, Brunnenstraüe.) Artet» eusware ScIUa« Aclaarntacit Zirka 40 Schlafzimmer pttma eiche und ia«(b lädiert. SSollftönbig tompletl, n. a. Spleaeischrant. Baschkammoden NI. MortnarpE U. StHtgelaujf., SctfftcUen w. Patentiprungiederrahtnen. dretr Robha-r.Matr-g. m. beft. Satnaftftoff, Nachttische m. SRorraotpL, Stühle. Hand tuchhalt.. Tische etc. Pa. tm«, Rene«.WMm äS'ääS; u. ReUtiffen.— tBechledterte Vaterie-ainberbett- skelieu Tiofftnakrogeu.- Sufatranenlcgbote Jelbbettlleaea mtt Sptungfebitn und PoMer. Bll« yrUd.nsanlfrllaBno. dah. erltm Blatcrlai. Schlafzimmer. und Model. Verkau? Trltje Kabelitz, Berlin w 57 Polabamec Sic. 75. Ode poUasflcabc. ««ficht t Lagerr. na« t»achgesch.(Fahrlt) von 9-8 Uhr- Hr. 4$3 ♦ ZH. Jahrgang 2. Heilage öes Vorwärts Sonntag, 21. September 1919 Groß-�erlw Die ürohenöe Gaskatastrophe. Oberbürgermeister W e r m u t 5 h»t dringendst Kohle für die Gaswerke verlangt. Der Kohlenkommiffar will versuchen, eine bessere Kohlenversorgung für Grotz-Berlin zu schaffen, doch fragt cs sich im Augenblick sehr, ob es möglich sein wird, rechtzeitig so viel Reserven heranzuschaffen, daß ern ununterbrochener Betrieb der Gaswerke gesichert erscheint. Die Hoffnung, daß wir mit reichlicheren Zufuhren innerhalb der nächsten Tage rechnen können, ist nicht zllzugroß. Nachdem ein großer Teil der rheinischen und westfälischen Gruben für die Be- lieferung der Entente reserviert wuvde, ist ein neuer Kohlender- leilungsplan aufgestellt worden, der die Kohlenzufuhren für Berlin verkürzte. Alle bisherigen Beschränkungen, weder die Ver- kürzung der Steinkohlenlieferung für die Industrie, noch die er- boiften Ersparnisse durch Einschränkung der Gaslieferung für die Privathaushaltungen, haben die Gefahr, die jetzt droht, verhindern können. Berlin braucht im Augenblick täglich KS MV Zentner Kohle, um die notwendigen Gasmengen erzeugen zu können. Schon in wenigen Wochen, mit der Abnahme der Tageshelle wachsen diese Perbrauchszahlen erheblich an. In verhältnismäßig kurzer Zeit baben die Gaswerke ihre eisernen Bestände bis auf ein Minimum verbraucht. Die vom Reichskohlenkommissar ermöglichten Zufuhren reichten schon seit geraumer Zeit nicht mehr aus, um die Koksöfen der Gasanstalten ausreichend zu beliefern, geschweige denn ein Anwachsen der Reserven zu ermöglichen. Wahrscheinlich wird es im Augenblick gelingen, der drohenden Gefahr einer Stillegung der Gaswerke dadurch Herr zu werden, daß man aus Schlesien überplanmäßige Transporte nach Berlin leitet und so den Zusammenbruch auf kurze Zeit verzögert. Die zuständigen Stellen verhehlen sich jedoch durchaus nicht, daß man für die Ver- sorgung Berlins die schwersten Bedenken haben muß. Lichtverschtoendunq. Aus den vielen Zuschriften nur eine: In den Lokalen an der Spree in Treptow wird nicht nur mit übermäßig vielen Bogen- lampen Lichtverschwendung getrieben, sondern es sind die Gärten auch noch mit Bogengängen versehen, an denen unzählige Glüh- birnen prangen, auch wenn ein starker Besuch nicht zu verzeichnen ist. Dagegen unheimliches Dunkel im Treptower Park. Auf dem zirka m Kilometer langen Wege von Zenners Lokal bis zum Bahnhof Treptow eine einzige Bogenlampe! Neber Lichtverschwendung in Bars. Kinos und sonstigen Vergnügungsstätten ist schon hinreichend geschrieben worden. In der einem großen Lichtspielpalast, Potsdamer Straße, angeglicder- ten Bar wird bis S Uhr morgens bei bengalischer Beleuchtung ge- tanzt. Die Anwohner der Kolonnenstraße und des Königswegs in Schöneberg können jeden Abend beobachten, daß die voll erleuchtete Turmhalle der Fichte-Schule von kaum 1v bis IS Turnern oder Turnerinnen benutzt wird, wozu mehrere Bogenlanpen benötigt werden. Ließe es sich nicht ermöglichen, daß mehrere Turnabtei- luugen des gleichen Geschlechts an einem Abend vereinigt werden? Einige große Warenhäuser, die eigene, mit Oelfeuerung gespeiste Lichtanlaaen besitzen, halten trotz des K-Uhr-Ladenschlusses bis um 7 Uhr offen. Viele kleine Geschäfte brennen nach wie vor bis 7 Uhr volle Beleuchtung. Man gehe nur abends durch die Leipziger, Potsdamer. Haupt- und Kolonnenstraße in Schöneberg, die Gegenden der Königstraße und des Alexanderplatzes. Infolge- dessen haben auch Geschäfte, die sich in den ersten Tagen an die Verordnung hielten, neuerdings wieder den 7.Uhr-LadenschIuß ein- gefiihrt. Man müßte den K-Uhr-Schluß einheitlich und tatkräftig durchsetzen..''_ Tie Bekämpfung der Wohnungsnot. Der Magistrat Berlin teilt mit: Die Vorarbeiten zur Beschlagnahme benutzter und unbenutzter Wohnungen sind beim Magistrat und beim Wohnungsamt im vollen Gange. Es besteht die Hoffnung, dem Bedürfnis gerecht werden zu können, wenn nicht noch in den letzten Tagen Zuzug von außen die Not verschärft. Der Magistrat hat die Benutzung deS äußersten Mitiels, der ZwangSeinqartierung. solange es anging, hinausgeschoben und mit der ausgiebigen Handhabung der sonstigen durch die Verordnung vom 23. September ISIS gegebenen Be- fugnisse auszukommen versucht, beispielsweise dadurch, daß er etwa övvv leerstehende Wohnungen usw. gegen Zuschuß hat herstellen lassen. Bevor er jetzl zu dem letzten Mittel schritt, hat er die bisher erteilte unzureichende staatliche Ermächtigung erst wirksam zu machen versucht, indem er eine ergänzende Ermächtigung sür sich beantragt hat, kraft welcher er eine vorläufige Einweisung vornehmen kann ohne auf eine Irciwillige Vereinbarung zwischen den Parieien oder auf einen Spruch des Mieteinigungsamis warten zu müssen. Dieie Ermächtigung ist dem Magistrat vom Staatskommissar am lg. September erieilt worden. freier Handel oder �jtoangswirtschaft? Die Kommission für ErnährungSwesen der Konferenz Groß- Berliner Gemeindevertreter hat sich m ihrer letzten Sitzung mit der jetzt von den Händlern so sehr in den Vordergrund gedrängten Forderung nach Aufhebung der Zwangswirtschaft beschäftigt. Die Kommission kam einstimmig zu der Auffassung, daß im Interesse der minderbemittelten Bevölkerung von der Regierung dringend g Damit die regelmäßige Zustellung des„Vor- g q wärts" im nächsten Monat keine unlieb- g A same Unterbrechung erleidet, ersuchen wir» unserePostabonnenten, das Abonnement 6 I für den Monat Oktober zum'2 g Preise von 3,— Mk. exkl. Zu- g K stellungsgebühr, bei dem 9 7. zuständigen Postamt f. £ schon jetzt zu£ « bestellen.< T' T' 6) WllU S ' 7.| 9 Vorwärts- Verlag G. m b. H., Verlin 9 gefordert werden mutz, die Zwangswirtschaft, so lang« aufrecht zu erhalten, bis das Angebot der Lebensmittel die Nachfrage befrie- digen kann. Die Kommission hat gern Kenntnis genommen von dem Standpunkt des Ernährungsmimsters Genossen Robert. Schmidt und erwartet bestimmt, daß die dort niedergelegten An- schauungen Allgmci/, Uhr: Genoffe Dr. Engelhardt spricht über das Schulkomvromifl. Neukölln. Morgen Montag 8 Uhr in folgenden Lokalen Frauen bezirkSversammlungen. 1. Abt. 1.—»0. Bz.; Menzel, Pannier- strane 59. 2. Abt. 11.—»9. Bz.: Schwengel, Clbestr. 8. 3. Abt 20. bt» 27. Bz.: Wolf, Kaiter-Friedrich-Str. 173. 4. Abt. 28.-36. Bz.: Martens, Böhmiiche Str. 42/43. 5. Abt. 37.— 45. Bz.: Pank«. Hermannstr. 114. 6. Abt. 46.-52. Bz.: Kutzky, Setnestr. 1. 7. Abt. 53.-59. Bz.: Gohlke. Hermann. straffe»99. 8. Abt. 60.-65. Bz.: Henichel, Herrsurthstr. 27. 9. Abt. 66. bis 75. Bz.: Schmidt, Münchener Str. 23. Thema: Religion, Schule und HauS. Ref.: Schulinspeltor N y d a h l, Lehrer Kaulte, Mertens, Thal, Weimann, Wlttbrodt.Hey n, Genoffe Gerstenberger, Genosfln Sch» l». Der Ileberschnft der heutigen Nachmittagsvorstellung im Wal« halla-Theater. WeinbergSweg,.Das Gesetz", soziales Drama von Paul Bader(Cbesredakteur de».Vorwärts-), kommt der Partetkaffe zugute. BillettS an der Theaterkasse. Beginn pünktlich 3 Uhr. Die Vorstellung im Walballa-Theater am Montag beginnt pünktlich 7>/, Uhr. Für Inhaber von Gutscheinen Auslosung der Plätze ab 6 Uhr. Damst die Vorstellung nicht gestört wird, rechtzeitig erscheinen. 9. Abt. Morgen, Montag 7'/, Ubr Frauenabend bei Walter, Elisa. beth-User 11. Tagesordnung: Besprechung von AbtetlungSangelegen- heiten. BertranenSlent«, Obleute«nd Arbeiterräte deS graphischen GewrrbeS(J. P. D.). Dienstag. 5 Uhr, im Schultbeiff, Reue Jakobstratze, Konserenz. Acufferst wichtig» Tagesordnung. Sämtlich« Sparten und Betriebe müssen vertreten sein I Mitgliedsbuch S. P. D. legitimiert. 81. Abt. Montag 7'/. Ubr Zahlabend in folgenden Lokalen: Braun, Paul-Hehle-Str. 2; Pfeiffer, HauSburgstr. 2; Weber, Eberth. straffe 45; Wrubbel, Hetdenfeldstr. 20; Wolff, Kochhannstr. 31. D t e n S< tag: Beetz. Tbaerttr. 33. S. P. D.> Funktionäre de» Siemens-KonzernS. Morgen. Mon- tag il,4 Ubr Konferenz aller S. P. D.-Funktionäre im Lokal Zur Schleuse, Bahnhof Jungseinheide. Tagesordnung bringt äufferst wichtige In- sormationen. Neukölln. Mitgliederversammlung 7 Uhr Hohenstausen- säle, Kottbuser Damm 76. Thema: Eltern, schafft Euren Kindern weit- liche Schulen! Eisen bahner-WrrbeauSschutz! Achtung! Morgen, Montag, pünktlich 4 Uhr im Festsaal des Herrenhauses Bortrag des Geuoflen Hermann Molkenbnbr über das Thema:»Die Cniwirkclilng des Sozialismus k* Tie Teilnehmer am Redner- turfus»nd interessierte Fachgrnossen werden gebeten, zahlreich «nd unbegingt pünktlich zu erscheine«. Neuaufnahmen k Zahl- abend! Ohne Mitgliedsbuch kein Eintritt! Niedrrschönhansrn. Morgen, Montag 8 Uhr, grauenabend bei JeSie, Platanenstr. 1. Genossin Wochenheim!»Die Deutsche Frau in schwei er Zeit-. Cvprntck. Mittwoch T/, Ubr Sitzung des Wahlverein» mit Funk. ttonären und Stadwerordnetensraktion bei Schulze, Müggetheimer Str. 12. Lokal beachten. Grüna«. Mitgliederversammlung des Dahlvereins übermorgen, Dienstag, 8 Uhr, bei Mladek, Friedrichstr. 3. Weitzenfee. Morgen, Montag, 7'/, Uhr, vorstandsfitzung bei Stärke. Hilüungsveranstaltungen. Bezirksbildnugsausschust Grotz-Berlin. Sonntag, den 28. Sed- tember, nachmittags 3 Uhr. im Kleinen Schauspielhaus, Fasanenstr. 1, Ecke Sardenbergltraffe,„Maria Magdalena-, Schauiptel tu 3 Akten von Friedrich Hebbel. Karten zu t,50 M. und 15 Pf. Kardcrobengebüdr sind zu haben in allen Borwärts-Speditlonen von Berlin sowie in Cbarlotteii- bürg, Friedenau. Steglitz; Lichtenberg, Seikel, Wartenbergstr. 1; Neukölln, Heinrich. Ncckarslr. 2: Schöneberg. Bäumer, Belziger Str. 97; WilmerS. dorf, Schubert, Uhlandstr. 98/99; in der Buchhandlung Vorwärts, Linden- straffe 3, und bei Horsch, Engelufer 15. Vorträge, vereine unü Versammlungen. Reichsbund der Kriegsbeschädigten. Bezirk 8(Südost). BezirkSversammIung Montag 71/, Ubr in Schuhmachers Festsälen, Tkalitzer Straffe 126 Mitgliedskarte legitimiert. Au'nabme neuer Mitglieder.— Arbeitrr-Samariterbuiid. Kolonne Grotz-Bcrlin. Versammlungen und Lebrslunde haben: Montag 7ll, Ubr: Bezirk Osten A b t. 4. Lichtenberg, Scharnweberstr. 60. Prüfung der Teilnehmer.- Bezirk Tempelbos. Berliner Str. 92 im Restaurant. Bezirk Süden, A b t. 1. Melchiorstr. 15. Ausgabe von Verdandmaterial uiw.— Diens- tag: B e z i r l W e st e n, A b t. 3 u. 6. Cbarlottenburg. Kaiser-Friedrich» Str. 41, Rest. Tbclen.— Freitag: Bezirk Norden. A b t. 2. Bezirks- Versammlung Usedoniftr. 33, Vortrag über Maffage. Bezirk Westen, Adt.3u. 6. Cbarlotlcnburg. Kaiser-Friedrich. Str. 4l. Bezirksoersamm- lung. Bez. Süden, Abt. 5. Neukölln. Weichsetstr. 8, im Rest.— Zentrale für Einigung der Sozialdemokratie. Bezirk Süden. Die Mit- gltederversammlung fällt in diesem Monat aus. Beiträge können bei Fritz Drogge, Dieffenbachstr. 57, entrichtet werden.— Jugendliche BetriebS- vertrauensteute der Handlungsgrstilfen. Moniag, abends'1,8 Ubr, Vollversammiung in HaberlandS Feftiälcn, Neue Fricdrrchstr. 35. Vortrag über den Ausbau unserer Belrtcbsorganisation.— Sozialdemokratischer Aerztcverci». Morgen Montag, 71/,, Generalversammlung. Deutsches Zabnärztehaus. Bülowslr. 104(Richterzrmmerl. Tagesordnung: 1. Sia- tuten. 2. Programm. 3. Ueber den Zutammenschluff der foz. Akademiker. 4. Ueber die Stellung des Kreis- und Stadtarztes in der preuffiichen Ver- waltungsresorm.— Arbeiter-Steriographenverein ArenirS Grast. Berlt». Neue Anfäuger'urse beginnen nächst« Woche. Jeden 1. Freitag im Monat bei Bicdrrstein, Adaiberlstr. 59, abends 70, Ubr.— Vereint- gung»Deutsches Recht- zur Verbreitung von Rechtskunde. W ed-r« beginn der gemeinverständlichen Rechtsvorträge am Dienstag, 8 Ubr, Landwirtschasttiche Hochschule, Jnoakidenstr. 42 über.Kinder und Unter- haUnngsPslicht-,_ Mus aller Welt. Eisenbahnunglück bei Haltern. Sonnabend früh 2 Uhr 18 Minuten ist auf Bahnhof Haltern der D-Zug-vi Köln— Altona bei. der Durchfahrt auf eine Rangierabteilung gefahren. Der Heizer und der in der Abteilung 1 im Postwagen des D-Zuge« befindliche Postsekretär wurden getötet. Eine weitere verkohlte Leiche, vermutlich die eines Post- beamten, wurde noch nicht erkannt. Schwerverletzt wurden ein Postbeamter und der Lokomotivführer der Rangierabteilung; leicht verletzt sind 11 Bahnpostbedienstete. Reisende sind nicht zu Schaden gekommen. Der Materialschaden ist bedeutend. 1 Arbeiter-Stenographenverein, Trends'1 Groß-Berlin. Neue AntSnserkurse beginnen] Neukölln: Dienstag, den 23. und 30. September, Lokal Kutiki, I" Westen: Moabit: Norden: Kutzkf, Hermannstr. /!, abends 7'/, Uhr. Dienstag, den 23. und 30. September, Lokal Denzer, Yorckstr. 48, abends TV, Uhr. Freitag, den 26. September U.S.Oktober, Lokal Marx, Oldenburger Str. 10, abends?>/- Uhr. Montag, den 29. ieptemberu.O-OKtober, Lokal Zimmermann, Bornholmer Str. 15, abends TV, Uhr. 219/6 Unterricht und Lehrmittel für Erwachsene 10 M. jugendliche bis 17 Jahren 7,50 M. Anmeldungen im Unterrichtslokal. Auskunft: Jos. Arndt, Neukölln, Selchower Str. 22, H. IV. w wwwwwww www ww w ww w w w-ww »«»VEES90EEEE99EOSEEEVGEESEEE0» Wir wollen sofort mit tüchtigem Fachmann in§ Verbindung treten, der Cerexyde und Gerkarbonate in Cerclf,orlde überführen kann. Materialien u Einrichtungvorhanden. Hohe Vergütung t Diskretion zugesichert. irogreß"»!asc!iineii-I#strie, Koinin.-GEs, Bruck bei Erlangen. 521/6* ■ i J ©»ca Mäntel- und Koslüm- Konfektion! Bekanntes Londoner Engrosceacbfift, Mäntel- und Kostüm-VerKauf, mit alten Verbindungen und geschulten Reisenden, übernimmt Vertretung für England. Angebote unter C. 36 an die Haupt- expediion des»Vorwärts'*. i9.D Prozesse, Rat, Beistand, mäßige Preise, Teilzahlung, Ehe-, Ahmenten-, Strafsachen, Eingaben, Gnadengesuche. Landgerichtsrat Dr. r. Kirchbach, Gesellschaft m. b. H-, AlezandcratreBe 48(am Alexanderpiatz, gegenüber Tielz)(9—7) Glänz. Erfolge' Beobachtg. Sonm 10 12. Beginn des Wintersemester» Mitte Oktober. Werkstätten für Ifermacherkiinst für lede Reparatur I Jahr Garantie. r jtiax Zeutschel, Ohriaeliernieistsr BERLIN N. M&IlerstraBe ISO und SeestraBe 102. Tischlerei• F. Kernien, Neue Konfgstr. 19t). Gegründei 1894. tMiiziniinsf Scliisftiiiiiiier Spelssziramer Herräiz m». in sehr gefällg. Formen n groß.Ausw.am Laxer. $ür Aiesraurateurc! Srittlo'flse• MWe SWemlilie ci:0 uhgegeben Achere A»»- pnlt ericii Oerel, i klnher- ,o:tarachon,N3?' PI. 4. Itiic'i-ttil iründlich» Unten! Simon, Verlin 1 turgor Eiratze 51 bie grati« Prodi'. Wunderbarge»wirkt' hatbei mir Ihr ß.Ttflechtemnittel „Parasan". Es ist von allen Mitteln das beste, was ich seit vier Jahren angewendet habe. ßestrah ung n und alles andere haben nicht so reho'fen, wie ihr berühmtes Spezialmittel. Bitte senden Sie mir no.h eine Flasche ö. H. in Ch."— Derarti e Anerken-'ungen wiederholt. Mar» 7,50 Otto Reichel, Berlin 43 SO. Eisensannstr. 4. mg ma. 5, Mugde- gerlangcn es N. N' ttxglentACbe � Kmiztimsen'W iür Mitner u. Frauen. Sauget, Spitlapnatale, Schlauch». Leidbind., Vruchdaridagen, Damen- binden, Verdandstoffe, elastische Swsie. Preisliste durch j.8l:!ik'ii!!ei'!l!o..8ei'!iiiM. * Karlstr. !9 Wenn Sie jetzt Ihren Bedarf an ©# vr 7lnohlllO neu, Sicfchauec Sit. dilljllQUJ,„ett in I2sach. Miete, : Anzahl. 20000, Ueber, chuff 5000. A. R. OraH, Johanmstr, 4. GeieWheilskWf. In der Offenbachet swaffe in Wilmersdorf haben wir wegen Krankheit des Be- sttzer» ein mod,, seht schönes Rentenbaus auffetgewdhn- lich billig in 9'.fadjee miete zu ueefanfen. Das Haus entb.Wohnungen von 2. Sund ästimmttn und ist mit allen modernen Em- ttchwngen DCtf-ljciL Der Preis stellt sich aus Mark 235 000.—; nur schnell ent- 'hloiicnc Ädufec«thallen JUWELEN Brillanten, Perlen, j Perlenscbnüre und 1 sonstigen Edelstein. schmuck, Altgold, Silber, Piatina kaufen[ tu höchsten Preisen Setate&Co., i�t i | Leipziger Str. 97— 93| ünd Königstr. 36. decken, sparen Sie viel Geld. alle Farben» alle For- OTllgPUlv men, jetzt Mark 14.�, 19.-, 24.-, 32.- bis 45.-. Weiße Filzhüte mit kleinen Fehlern Mark 18.—. Schwarzer Zylinder- Plüschhut Isr. Schmidi Söiine Leipzigerst.ll2,E.M 3tc. 12600-3«. 306«, Mauetstt. H 10871/2 ÄhessiBier-äfiuingn zum Seibstmifftellen. . S flpumpen. Satten, u. ürudpumpcn.Edilauche r>., itsm.G joi;-.oSarani. t- zUustt. Preisliste E gratis.* fioblnnt& Co., heilt u. Garantie UlulAC meine färb- u. geruchlose Banacin-: aide(amtl, geprüft) Dose M. 5,—, Porto etc extra. Herrn. Presch in Naumburg a.3aa!e97(Kurbad) Spcisezitmner öcrrenjlminer. Schlaf?, im. mer, Saloneinrichtuagea, Stachen, Leder- u. Sobelin. Kludgorntturen, Stand. ' ren�Sofas, deutsche und '■, Portieren, ««•••••#••••••••••••••* 3m ersten Stock i Ausstellung der neuesten Modelle! Modellhaus Auguste Münzer Markgrafenstraße 28 (Zweites-Haus von der Leipziger Straße) echt« Teppiche. Chaiselongue Tifchbecken in riesig groffer Auswahl zu enorm dilligen Preisen. Kan» Seimsrt, Mopelhau» für Selegen- heitsiäuse, Sothringer Str. 55,' Rofenthaler Platz. Foxtrott, Jazz, Oneslep, Boston, Kiawatha ünd alle neuen u. alten Taute lehrt das Modernste Tanzlehrbuch 1919/20 mit 115 Abbild. M. 4.50. Guter i Ton und feine Sitte 6,—. Die i Gabe der gewandren Unterhaltung 3,20. bekämptungder i Schüchternheit 3js Liedes- brlefstcilcr 3,20. Gegen Nach- 1 nähme. L. Schwarz& Co, Berlin T. 14, Annenstr. 24. Wald und Wasser Baustelien* □ R von 12,— M. an. Tcrraingescllschaft am Vuroribahnhof Haiigeisuerg(Spree). Auk. Logierhaus Wagner. Fabrikräume elnpettchtrt ober leer, möglichst mit«tzletsanschluß und am Waffer gelegen, zu mieten oder pachten mit Borkaufsrecht gesucht. Bedingung: leicht mit FaHryelegenHett zu er- reichen, elettrischer Anschlutz aber eigene geniraie. Angebote erbitten schriftlich unter genauer Angabe und Beifügung eines Plane» an Produktiv-Gcnostenscbaft für Metall- u. Holzbearbeitung _ Graß-Berlin, Rurftr, 51. 38-63 Abschriften, Adressen, Diktate, Vervielfältlgiingen allerschne. Istens. „Adler", BülowstraOe 98. Fernspr. NoHendorf 1640. Photoapiiarate Prismenbrinokels kauft zu günstigen Preisen Stecke)- mann, Potsdamer Str. 135. Für Fntteraweckel Kchlrübeofiockon und anderes Dörrgemüse hat abzureden. Nänere Auskuntt erteilt Verein I. Klndertolk«- kOchen, Nürnberger Piati 4.* 9?ticnin!e.%7zra9 PreuC. Tlcannenflc 16.• VcFtranensvolle Auslunft poriommenden Fällen. Erfahrene Hebamme Wikoe «riebe, Berlin Martin-stuther- Str. 8, Ecke Hahenstaufenstratze. i*?.öbei Dlrelti au Privat« ohlafzim. b47-175o M. Bf-ziuunei 1043-6764., Berrenzim 90S-C260, Vroanzim. 156-2860, üachentini. 456-v42ä, 50U gedre ens Biorichtungen lietettsrtig vor- rtüg Franko Usferong. Auf klärend* Bruck- saohen m UObel-Grosshäaser Berlin M. 22, Voteranenetrasse 11-18.| RUDOLPH HERTZOG BREITE STRASSE BERLIN CZ BRÜDERSTRASSE Kleider- und Kosfümsfoffe Koslümstoffe Im Herrenftoffgwchmack. Breit« 130—140 cm das Meter IQ� und höher Einfarbige Koslümstoffe m vraSer Far- bcnauswahl. Breite 120— 140 cm das Meter 10®® 2-3�® und höher Einfarbige reinwollene Kleiderstoffe Pope.ln, Köper und Krepp. Breite 90—140 cm das Meter 2-5''® 30�® und höher Karierte Stoffe far Kleider, Röck« und Blusen Breite 1C0— 130 cm das Meter 13~® 19®® und höher Schwarze Kleider- und Kostümstoffe Reinwollene Köper, Ripse u. Krepps, Alpakas, seidene, halb.eldene u. klare Stoffe. Br. 75— 140 cm das Meter IV®® 19�® und höher Blusfn- und Manlclstoffc Blusenflcenelle m gestretfc und®«mueterU Breite 70— SO cm dos Meter 750 940 und höher Kunstseide für Blusen streifen und Karo«, In reicher Auswahl Brette TD an das Meter 15®® 10®° und höher BourettestoffeNür Blusen, to elnfarblo und gestreift Breiig 70 cm das Meter lö40 2.-43® und höher Flausche für Möntel, tn einfarbig, ge- mischten Farben tönen u kariert- Br« 120- 140 cm da* Meter 22-®° 2�5�® und r öher Schwere Köperstoffe far Mantel, Köper- und Dlagonalgfewebe. Breite 140 cm da» Meter 2.Ö10 2-0®° und höher Baumwollene Waschsloffc Bedruckt. SchlelerstoffeJBatIsleu.Opale Reiche Auswahl in Blumen-, Punkt- und Strdten- muslem. Breite 66—115 cm dos Meter VX 9®° und höher Bedruckter Krepp und Musselin Blumen- und Punktmuster. Brette 70—100 cm das Meter"7®® ö3® und höher Einfarbiger Krepp i«*>- und starkkad�e Gewebe w großer Farbenauswahl Br. 70— 100 cm das Meter 7®® 9° und höher Einfarbige Schleierstoffe. Vorzaghch* Quahtatcn. Reich* Farbenauswahl. Br. 100-115 cm da» Meter 12-®® 1 ö5® und höher Gewebte Baumwollstoffe tor Husen«. Kleider. Gestreift, kariert u. einl Brette 70— 120 cm das Meter ö13 9®° und höher Baumwollwaren Seidenbatist Gute Ouaiuat Breite 112— 116 cm das Meter 145® bis 19» Gestickt Ballst in neuen Mustern. Breite 110—114 cm da» Meier 12-®3 bis 2-3» Madapolam In guter jtusfahruno- Breite 60—66 cm das Meter 750 bis 11» Hemdentuch In nur guter Ware. Breite 80—84 cm da. Mete. 1225 Us 10®° Ungebleichter Nessel»n kraftiger Qualität. Breite 63— 65 cm das Meter 3 63 Neu� Stoffe für Nachmittags- und Abendkleider Tussorselde In naturfuiblg und den neuesten Farben, Breite 70-120 cm......................... -40*51. Eollen, Krepon, China- Krepp oom- und halb3,iden, Sioifc,.. in neuzel Igen Farben, Breite 75-110 cm............... das Meter iö*±1 Bedruckte Kunstseide und handbemalte Rohseide � farbenprächtige Muster. Breite 7S-90 cm............... das Meter 1 5®° 1 ö50 Kater Schielerstoff glatt, gestickt und broschiert In groll er Auswahl-_ Breite 100- HO cm............................. das Meter 2X5» 2420 ZL Möbel Gelegenheitskäufe ¥ Speisezimmer, 3050 [ Schlafzimmer, 2175,- M Herrenzimmer, iZpl'Toü 1980,- KQChen m«»SN Farben von 500," Binzen Binzelmobcl, Kleinmöbel, Polstermöbel große Auswahl Rosenthnlcrsfr.So I u. 12(Lad.) Saron t.- Reines Gesicht biu-.enzartTemt. weiße, glatte Haut wird in kflrz. Zeit erreicht durch mein, altbew. ew.& Jr ov> l unübertroff.Krem.Pura". Sommerspros. öOtessei. Pickel, Runzeln u.Fältchen verschwind. Rote u. großpor haut wird schnell beseitigt. Tube 2,00, Doppeld.3,50 DrogenhaTisH.Bocatius,N, Schönhaus. Allee 132 Biesdorf Süd Kanlsdorf-Süd ' In ber Nähr v. Bhl. Saootua' □ 3L von M. 25,— nn. Bedeulilide Slßectftciflttanfl. Vlere Nenneblung. in legtet gelt Warenhaus ANDERS am Bahnhof Wedding Größtes Haus* direkt am Nettelbeckplati Damen- nnd Herren-Garderobe Riesige Auswahl Auf TeilKahlung Möbel u. Polsterwaren eigenes Fabrikat. SPF7IAI ITÄT: t-n-IZininer-Einriclitiingeii unil einzelne ilielslücke sowie farbige Kiiclien-Einrielitiinp' Rlescu-Auswabl, billig. Preise Sehr kulante Bedingungen ti ViLen-Gruudftücke»�Äbt Falkenhagen»West blr. o. Bhf. SeegefcU, nächste«tat o. epc.iban, z. Anlage t>. Obsiaiirten. Best. Gurten»«. Gemüse- ianb, un aepftasl. Straße, ml! Ga«- u. Wasserleitg. Auch Walbgrunbitiicke- D-'<■ van üO M. auswärt«. Größtes Haus direkt am Nettelbeckplati Reinickendorfer St 16 an d. Gerichtstraße. Gartennrundstütte z. Anlag«». Obstgurte«. Gut., fruchtbar, tlderloab, tri.« an fltpfloft u regit L■Srra'ir in. Ga»- u. Wasserltg. ttnulsvorf-Ztord, direkt a. Bahnh. beg.. zu bill. Pr. ie nach Lage. Slesbors-ZIorb, Starion der Stadlb. U R. v. M. 40.- an. Gllnsitgste gai,lung«beding. .uüinftc an den obigen Babnhäsen u. bei der ÄMeim-Gesellschask FiiesclisIIte& Nltsciie, Berlin NO 43- Neue Äönigsiraße 1» Goldlnlironen M., Brlieken, ialwersatzoIinefiDiniElplatte. t'nhogrcnzt haltbar und farbecht. Zahnziehen m. Einspritzung last vorkommen schmerzlos. Zahnarzt Wolf, iZadenbedentend ! erhöhten Preisen I kauf, jede Menge: Platin! (iuld! Silber! Münzen I Salpeters. Silber! Quecksilber! Sianniolpaplerl Kupfer! sRingg!!AfS: niiniuml Nickel! üinn! Lützinnl Zlnkl Blei! Flaschenkaptelnl Olüh- strumpfaschel 7 modern Spiegel 2 mod Ben steller. 2 Patemböden 2 dreiteilige Aui lagornatratzen mit Keilkissen 1 Tisch 2 Stühlen in groter Auswahl, ele- gante.erstklassigePianos günstige Kaufgelcgenheit Max Becker Planohau» Oaten Andreasstr. 471.* tfi» Magerkell■§■ Schone, volle ftörpctfotmrh durch unsere artentalisch. Zkrasl- Villen, auch sür Rekonvaleszenten nnb Schwache,»relsne- krönt galbene Mebailln, nnb Shreubiploin- In«— 9 Wochen bi« SB Pfd. Runahme, garanl. unschäbüch. Aerzll. empiahlen Streng reell! BieleDanisiliretb. Pret« Dose 100 Gr. M. b,—. Poilanweisung ob. Nachnahme. Fabrik D. Fran,«telner 4<£o., ». m. b. 0-«erlitt W. 30/214, Gisenacher Str. 16.» Eariieier Si�zmöbel- Industrie i O ra. b. H. )terlliiC2, NeuePromeaad. I Bekhact am BaLnh. Börse. Ferner emptehlen wir bessere Schlaf-, Speise- nnd Wohnzimmer in|edei gewünschten Holz- u. Stilan. Große Auswahl In modernen Küchen, Bei Barzahlung entsprechende PrelsermSOIgang Gekaufte Sachen können kostenlos lagern. r ileianMatelS I aiirl. Etage, keioLaiieii Direkt am Bahnhot Jannowltzbrücke Versteigerungen im Marstall Berlin und Potsdam. LUTonan etwa 60 verschiedene Gattungen! Mob- IldyCll, Inz, den 22. September, 8 Uhr 80, «erlitt, Brcitestraße 87. Besichtigung daselbst vom 18. bi« 20. September, vorm. Ii bi» 11 Uhr. n. Reit- n. Wagenpferde, Reitzenge, Stallntensilien:?5°s�.e"U?,iiSh? Poiebam, Reltsrallgebäube, Lustgarten. Vesichtigung Potsdam, im Piarslall, Neuer Markt 9, vom 22. September ab. Geschirre, anch Galageschirre, Stallutensilien: f 7� V*V.V«» S Uhr 30, Berlin,«reltestraß, 87, m. Zutritt zur Persteigerung gegen Bieterkaulion, die mit Sonnabend, den 20. Septentbi am 22. September nur 500 Mark pro Persott chn W>_____ September 1919, norm. 9 bis 1 Uhr, . Obermarstallaml Berlin, Brettestr. 38/34, ober vor Auktton»- beglnn, von v bte 10, aui Ott der Versteigerung ju hinterlegen ist. R*hwng sofort In«anknoten aber Darlehnskaff enscheinen, Scheck» nur als»Besttitigt« Reichadankschecks". Nationale der zu verkausenden Pferde und«ersteige» rungsbcbingungen gegen Einsendung von 1-— Mark vom Obermarstallaml, OecUu C 2, Vreilestr. 33/34. 129/6 M lilcatao, 23. seplemher, Rai\m\w im kaufe ich täglich tum 1!»— U Uhr im fjotel„(Brfinct Saunt'. Zimmer 1, parU, B.-rliu«v Ätaufcns». ÖSM I Alty Gebisse I 3ch zahle i aewlihnllche Plat.-Zahn 2,10 PH bl« 4,— M., Plat.» Stift- und Piatten-Rahn bis 23,—'" Absolut reelle Bedienung._ JH.; letztere nach Gewicht. 176/10) Schmidt. � Ber /in G mm Walhh* 16 . ataBnen Gmfinenham Demharü Sdnmtz Eigenheim-Parzellen Jdi. und westl.«orart, direkt am Bahnhof,>/, Stunde von jperlln. Eigenheime nach Wunsch. Keine Reiheithäuser. Ge» �ing, iUpiialsaniage, o�ch Renteugulversahreip Näherte durch Vaugeuosfen�6iaft„Anfiedlung", Berlin W JSgerstr. IS._ £211 Die Nacktheit! � Kunatkartan, 20 St. sortiert M.3.60| 100 St. M. 101— tr. N. 60 Aufsehen erregeude Naturaufnahmen! In 5 Serien a 12 Stück-, pro Serie M. 4.—[• «Smtliche 5 Serien zusammen M. 16.— fr. Nachn. MSiier ÄWlnter, Abt. S 100, l.elpzlg, Kronprlnzenstr. 43 Wor Jetztikautt, kauft billig I~ZMI jeder Art Skunks, Marder, A'aska-, Blau- u. KreuzlUchae, Herrenpclze, Oamen-Pelz- miulei. Eigen. Faerikat, daher elze billig.— Reparaturen nach neuesten Modelldn. Dnitifn» KUrs:hnermstr„ Kottb. Damm 15. 1 U'jZIIT üliteHausnummerbeachtenl MlrisWesMeimMNWeii sind du von Mhitklii- n Zierzlen etttpfohltuen. In jeder Apot! erhälUichen«ston-Pilleit. Ersolg schon in 2 Tagen iiitverkenni eke Bestandt.! IN/moi., Cort. ein, Carb. lign, Rhu. rhe!., Oi. toen, obd. Kerat Wo nicht erhältlich,«rtfanb gegen Nachnahme v. M. i bi» Cöroan-Üpoti). yomburg. Schiach terstr.__ I amlflltriDhf�rnt*■ l>. ür- iur' Wlllielm r. Kirchbach liauUyrllviKdl(Ii pers.z sprechen Potsdamer Str. 113 (Lutzowgtr.i l.anejähr Enahr. ifuverlüss. Rechtsbeistand in Ehe-, Alimenten- u. Vertrauenssach, Gesuche�Verträge, Ermittelungen.— Beobachtungen TeU Lütxow 2494. LiFsra�sim* Wer sich rechtzeitig ein Eigenheim gründen will, kaufe sich Baus teilen an der Geeignet für Gemüse-, Obat- u Kartoftelbau. Bequeme AnZahlungsbedingungen.— Näheres: Mariendorfer Orundst.'Oes. m. b. II. I. Llqn.. Berlin, Maueratr. 2. Telephon: Zentrum 4048. 236D und dann* tr9vu»i Mk. 94.- für den Mantel aus einer molligen Zlouschsar« in verschiedenen Farben in mo« bernem Raglan-Gchnitt herge- stellt und mit avarter Knopf« und Stepperei> Garnierung ausgestattet Mk.ttS.-fü r das Kostüm aus einfarbiger Köpenvare in verschiedenen Farben mit allen Eigenheiten der neuesten Mode. Durch ein ganzbesonders schö« »es Gtepperetmuster auffallend, halb gefüttert und tadel« los verarbeitst. Chausseesir. 133 Zdm Oidttatr Zladadof Mond-Extra Monö-Sxira Almgen Hafierapparat ener fittfloCüdmcr,<5 m. b. S.. ventn SD fti, 8(fle4(ntaiite*6tr. 92 Zu Huben in allen einschlägigen Geschäften MSbel ur%d kornpL Wohnuriaselnrichfunoen Herret»» u. Speifezlmmer Wotiua» ti- ScJilAfzlmmer Horvorraoen0 scNvn und preiswert In allen I>r6t«Iafien«a-StUartetx Klubsessel und Sofas In Oobelln und Leder Spa».-Al>telIimo f.VermIefunq kompleffer E nridifungen, daher sfefs vleleOelegenlieHskgufo M. MarRiewicaj »WSa, M«rKor«uten*tr--a»| i 0�''' ________________ M k\k Zähne sind schön, � wenn sie von Zahnstein befreit den natnrllchen Schmelz zeigen. Putzen allein tut es nicht, sondern der Zahnstein wird aufgelöst durch'i| bestimmte Salze, die in Qucisscr» Kallklor« enthalten sind.'i, Diese wichtige Eigenschaft sowie die kräftige Mund- und Rachendesinfektion, ganz'/ � /M besonders aber das köstliche Aroma erzeugen nach Gebrauch von Kallklor« das belebende Qcfflhl von Frische und Sauberkeit im Munde bei Jung und Alt. Große Tube M. 2,— Kleine Tube M. 1,20 Hersteller: Quelsser& Co., G. m. b. H. � Hamburg 19. Grammoplion- Gramola-Apparate sind die besten. 132/17* mehrere lOOO Grammophon-Platten neu eingetroffen. Von heute an fast alle Katalognummern wled. lieferbar. honographen-Ratz Alexanderplatz Dlreksenafr. 20 Telephon: Weinmeisterst 2, Chausseest.SZ Königstadt Große Frankfurter Straße 144 49 u. 3727 Neukölln, BergslraBe 4Lüiio*3038 Gfygoron Schuhcreme Überall erhältlich Hochweillge Qualität! Ckem.Fabr.tl(jLiYZEROL>" CjnJ>JC Berlin NO 18• Palisadenstraße 77 Foto-Material aus den Beständen der ehemaligen Bildzeug- meisterei, solange der Vorrat reicht,"* zu enorm billigen Preisen Agfa., Hauff., Perutz., Stxurd» etc.. Platten.— Mimosa-, Rldaz.. Satrap, ctc. Papier.— Formate 9X12, 10X13, 13 X 1« in tadelloser Beschaffenheit noch in großen Mengen am Lager. Ladenverkauf und Versand. CA Rliffne*«* Kanonierstr. 6 • UMt-l-lId,(Ecke der Taubenstraße) am Untergrundbahnhof„Kaiserhof".* ORIENTTEPPICHE REiMHAD.TvoM<____ BERLIN-V�"ao P APEJTgft JTR• 2.-2. Scufl((ilflüD»flBöö()t(1IiiferRjetD.heÄ Zahlen, genau reguliert, in starkem, unoernriiftL ffiehänie, in (Brüfte eine« Zrocimatfitüdes. 1 Jahr Gar. Mit Spirai-Arm. banb versehen. Da« Armb. ist schmiegsam u. weich anlieqenb. Kein Schliefen unb fein Schnallen mehr! Pres» MI. 27,50. Obiges„ttlaflic" Uhr-llfrmbanb fann auch an jeber anberen Armbanbuhr getragen werben. Preis Mf. 5.—, octflolbct Mf. 10.—, Nachnahme ober Sorcinf. b. Betrages. Deatschl. Ötiren-Manolakdir Leo Fraok, lluÜJr.™: Ein wohlschmeckendes und leicht verdauliches Nährmittel aus Eigelb und Milch\ gewonnen ist Dr. Hoffbauer'a(ges. gesch.) LECITHIN. EIWEISS (5% Eigelb-Nervstoff und 93°/, Milcheiweiß enthaltend). Ccberraschende Erfolge bei»II gemeiner KUrperschwhche, ünter- <,rnUI:rung, Aervoaltat, Blatarmnt, 100 Qramm 7,75,>/, Pfd. 18,50, 1 Pfd. 36,— Mark. Alleinige Verkaufsstelle Elefanten-Apotheke, Berlin 213. Lgipziger Str. 74, gegenüber Dönhoffplatz. Zentrum 7192. Fischer&Wolfff Spandauer Straße 10 Ecke Kaiser- Wilhelm- Straße Große Neuein|änge Perser-Teppiche für Wohn-, Herren- und Speisezimmer Verbindungsstücke, Seidenleppiche Deutsche Teppiche Teppichstoffe, Läuferstoffe Möbelstoffe in Gobelin, Seide und Verdure Tisch- und Diwandecken Gardinen und Vorhänge in ErbstQII, Spitzenstoff u. Etamine Nr. 4$3 ♦ 34. Jahrgang A. Heilage öes vorwärts Goaatag,il. September 191? Die Mutter. Bon Salamon Dembitzer. Deutsch von St. Goldenring. Obwohl eS nocb halb finster ist und eme eisige Luft durch das Zimmer jagt, obwohl die Fensler'chetben zugefroren find und der ou« dem Munde dringende Atemvauch fich in Dampf verwandelt, steigt sie zu so früher Morgenstunde gähnend aus dem Beit, zündet eine Kerze an. die auf ihrem Nachtschränkchen steht und läuft im Unter- rock nach der Küche. Sie kann noch nicht richtig die Augen offen halten, sie zittert und ihr« Zähne klappern. Sie iuchl ein Streichholz und ergreist ein paar Holz'väne, die sie in den Herd wirft. Dann rennt sie in die Stube zurück, tritt leise an das Bett meine» Bruder» heran und fängt an. ihn vorsichtig zu wecken: .Mojschele, e» ist bald sechs.. Ich habe den Kaffee schon gemacht... Kind, steh auf l'... Oft bringt sie e» nicht über« Herz, meinen fünfzehnjährigen Bruder zu wecken, dann steht sie eine Viertelstunde vor seinem Bett und wartet, ob er nicht vielleicht von selbst erwacht und aussteht... Wenn e« aber immer später wird und er immer noch schiäst, be- kommt sie Angst, datz er zu spät zur Arbeit kommen könnte... In dieser schweren Zeit... Sie muh ihn also wecken. Doch zuweilen ziehen ganz eigene Gedanken durch ihren Kopf: Andere fünfzehnjährige Kinder brauchen im Winter bei solcher Kälte nicht um halb sechs Uhr morgen« aufzustehen. Sie erinnert fich, ol» sie vor vielen Jahren bei einer reichen Tante zu Besuch war. klopste da« Mädchen an die Tür de» Schlafzimmer«, wo der Sohn der Tante, ein achtzehnjähriger Jüngling, schlief und fragte, ob der junge Herr wünsche, dag man ihm die Schokolade und Eier herein- bringe. Es war sicherlich eine späte Morgenstunde. Während mein Bruder sich hastig anzieht, wickelt die Mutter ihm ein paar Butterbrote in Zeitungspapier und legt manch- mal auch ein Stückchen Schokolade dazu.... Sie schlieht ihm die Tür auf. Draugen ist so dichter Nebel, dah sie die gegen- überliegenden Häuser und die Gestalten der nach den Fabriken eilenden Arbeiter nicht erkennen kann. Sie vernimmt aber viele dröhnende Menschenschritt« und dazwischen einen gellenden Fabrikosiff, der verkündet, dah e» sechs Uhr ist.... Die Luft ist ichneidend, hohe Schncebausen liegen vor der Tür. Nach einigen Minuten fühlt sie. daß ihre Nase rot wird und ihr Atem stockt. .Es ist glarr. mein Kind/ ruft sie dem Bruder nach,.gib acht, dah du nicht fällst.... Binde dir da« Halstuch fest um, damit du dich nicht ertältest!"... Troy der Kälte bleibt sie noch eine Weile stehen und sieht dem Bruder nach. Auch wenn er längst im Nebel verschwunden ist, ver- folgt sie. soweit da« Auge reicht, seine Fuhspuren... Nachdem sie wieder in die Stube zurückgekehrt ist, fegt und räumt sie aui und macht die Betten. Manchmal mutz sie noch das Geschirr vom gestrigen Abend auswaschen, weil sie gestern keine Kraft mehr hatte, e« zu tun. Bei der Arbeit überkommen sie oft Erinnerungen aus ihrer Jugend, aus längst vergangenen Zeiten, da ihr Vater ihr nicht er- täubte, sich zu bücken, ihr die teuersten Kleider anschaffte, da sie von ihren Bekannten beneidet wurde und ihr die besten Partien angetragen wurden... Aber sie versieht es. solche törichte Gedanken zu verscheuchen. den» ihrer harrt neue Arbeit: Es ist bald Zeit, da» Hausierbündel zurechtzumachen. Sie überlegt, daß sie bereits sämtliche Strahen in der Stadt abgegrast hatte, man kann ja nicht verlangen, dasi die Leute jeden Tag etwa« abkaufen,«ufferdem gibt es noch andere Hausierer, die auch leben wollen. Aber da fällt ihr ein, datz man. sie in der Bismarcksstahe mit zwei Tischtüchern bestellt hat. Ere sollte zu einer sehr liebenswürdigen, feinen Frau kommen die ihr sagte, dah sie gern bei ihr kauf«, weil sie ihr angemerkt habe, dah sie keine.geborene Haufiererin" sei. wie jene aui- dringlichen Frauen, die doppelt so hohe Preise nahmen, wie im Ge- schäkl... Sie wollie immer nur bei ihr kauten.... Sie war jung verheiratet und brauwie viel.... Wenn sie iwei gute leinene Tischtücher hätte, sollte sie sie bringen und eine Taste Kaffee bei ihr trinken!... Als die Muiter dieser Frau gedenkt, beginnt sie wieder zu arübeln. Wie verschieden doch die Menschen find!... Welch ein Unterschied zwischen dieser Frau und anderen I... Manchmal will es ihr scheinen, dah alle Menschen schlecht und roh find.... Erst vorige Woche, als sie ihre Ware in einem Gasthaus anbot, und ein Gast ihr etwas abkaufen wollte, stürzte der Wirt hinzu und schrie sie an:.Machen Sie, dah Sie hinauskommen! Ich will keine Hausierer bei mir sehen I Ich schmeiße Sie hinau»! Ver- standen? I' Und während sie ihr Bündel eilig zusammenschnürte, erzählte der Wirt eine Geschichte, wie eine junge Haufiererin vor einigen Tagen einen silbernen Löffel gestohlen halte. Al« sie die Tür hinter sich ichloh, Höne sie noch, wie er ihr nachschrie:.Sie sind sich alle gleich... diese» Gesindel!... Einsperren sollte man sie sämtlich!../ An jenem Tage war sie nicht mehr imstande, ihr Hausierer- Handwerk weiter zu betreiben,- sie lief nach Hauie, warf sich auf ihr Bett, grub den Kopf in da» Kisten ein und benetzte e« mit Tränen. Wenn sie noch jetzt an jenen Wirt zurückdenkt, fühlt sie ihre Seele immer noch tief verletzt. Aber plötzlich fällt ihr ein. dah sie die zwei Tischtücher, die die junge Frau verlangt, noch gar nicht bat. Sie hat sie vor mehreren Togen bestellt, aber der Grossist beeilt sich nicht, den Aufttag auszuführen, denn er bat genug .Pferdchen*(wie die Hausierer genannt werden) und wird nicht bankrottieren, wenn er an ein.Pferdchen'' keine Tischtücher verkauft... Meine Mutter ist in den fünfziger Jahren, ffe hat graue» Haar, eine runzlige Stirn, ein gelbes Gesicht und atmet schwer beim Gehen. Ihr« Augen sind verschleiert... und blicken oft so groh. als hätten sie vor etwas Angst und flehten sie um Er- barmen.... Oh, rührt mich nicht an!... Ich habe Angst vor eurer Härte.... Seht, wie schwach ich bin.... Doch manchmal bekommen dies« Augen einen freudigen Glanz, und sie lachen vor Glück. Das ist, wenn wir Kinder— ich, der Wjährige. mein lhjähriger und mein Ibjähriger Bruder— uns am Abend bei ihr einfinden und uns in der Küche am Tisch nieder- setzen.... Die Tischlampe mit dem bunten Papicrschirm verbreitet ein so stautes Licht. Die Mutter macht sich am Herd zu schaffen und wirft von Zeit zu Zeit ein Stück Holz ins Feuer. Die Teller stehen bereit, hoch aufeinandergetürmt.... Die Mutter verteilt das Esten, bietet ununterbrochen jedem von uns etwas an, legt dem einen ein Stückchen Fleisch, dem anderen«in paar Kartoffeln auf den Teller, guckt uns in die Augen, während wir esten und fragt:.Ist es gut. Kinderchen?".... Wir hören, wie drauhen der Wind an die Fensterscheiben rüttelt, doch in unseren Herzen fühlen wir ein« wohlige Wärme. Nach dem Essen erzählen wir ihr, was in den Zeitungen steht. Am meisten freut sie sich, wenn wir ihr ein Gedicht oder eine kleine Geschichte vorlesen, in der erzählt wird, wie ein Mensch un< verdient gelitten hat und spätrr für alle Leiden und Erniedri- gungen belohnt wurde. Während wir staulich beisammen fitzen, beginnt mein jüngster Bruder zu erzählen, was er in der letzten Nacht gestäumt hat: Er ging des Morgen? zur Lrbeft. Der Schnee lag so hoch, daß man kaum über die Straße gehen konnte� der Frost ließ die Glie- der erstarren.... Er sehnte sich nach einer warmen Stube.... Plötzlich bemerkt er etwas Schwarzes.. ein Loch in einem Schneehaufen.... Er geht näher beugt fich herunter.... Was ist das?... Ein kleines, ickiweres Säckchen.. gar schwer auizu- heben. Er öffnet es und steht oben Papiergeld, darunler Goldstück». ... Er schreit auf. rennt schnell nach Hause, da« Herz voll Angst. ob ihm nicht jemand nachläuft.. In der Stube angelangt, kann er kaum Atem schöpfen.... .WaS ist geschehen, mein Kind?" fragt die Muster erschrocken. Er schreit auf, läßt das Päckchen fallen, die Goldstücke rollen auf den Fußboden, die Papierfcheine fallen zur Erde nieder..... „Mameschi, sieh nur."... In diesem Augenblick erwacht er und fühlt, daß es nur ein Traum war Wir hören alle gespannt zu. AI« mein Bruder seinen Traum zu End« erzählt hat, versinkt er tn Gedanken, nnd auch wst fitzen eine Weile schweigend da. .Oh. Mameschi," sagt mein Bruder schließlich,.wenn ich wirklich em Säckchen Gold gefunden hätte, brauchtest du nicht mehr hausieren zu gehen, und ich braucht« auch nicht so ftüh zur Arbeit zu rennen.... Weißt du, wir würden dann in«ine schöne Straße ziehen, statt einer Stube mit Küche vier Stuben mit Küche nehmen. Zu Vater? Todestag würden wir eine Menge Almosen verteilen, wir würden überhaupt armen Leuten helfen... den Hausierern alles abkaufen und sanft mit ihnen reden, nicht so, wi: die Leute mit dir umgehen, Mameschi.... Oder weiß du. wir würden viel- leicht aufs Land ziehen und uns ein kleines Häuschen im Grünen kaufen, fern von den Menschen.... An den Sommerabenden werden wir vor den Schwellen fitzen und beobachten, wie die Sonne untergeht, hinter einem Hügel verschwinde: und ihre letzten Strahlen auf den alten Baum wirft, der vor unserem Häuschen stehen und mit seinen krummen Zweigen über das weite Feld schauen würde.... Ich würde stille, schöne Abendlieder singen, süß und traurig.... Das Feld hüllt sich in immer tiefere Sehn- sucht, der alt« Baum lauscht, ohne sein« Zweige zu regen..... Oder ich würde«in Buch herausholen, von Lcnau oder von An- derfen, um dir daraus vorzulesen.... Wir haben ja so viele Bücher, Mameschi... ich habe ja für tausend Marl Bücher ge. kauft.... Aus welchem soll ich dir vorlesen?... Em« tief schweigende Nacht senft sich über die Erde, das Feld erstreckt sich in weite Fern«, der Himmel wird immer dunkler.... Hoch droben fliegt irgendwo ein Vogel einem Ziel entgegen. Der erste Stern ist aufgeblitzt, bald werden viele andere am Himmel leuchten und andächtig lauschen, was ich dir vorlese.... Du meinst, es sei zu weit.... Sie können es nicht hören?... Laß nur, die Stern« verstehen auch so... Mso, Mameschi, sag, aus welchem Buche möchtest du etwas hören?... Vielleicht«ine klein: Geschichte aus dem»Bilderbuch ohne Bilder?" Oh, was sind da» für feine Geschichten!... Also, Mameschi, sag doch!" Mein Bruder hat sich so hineingeredet, daß er tatsächlich auf em« Antwort der Mutter wartet. Er ist von dieser Welt entrückt. ... Lächelnd haben wir ihm zugehört. Er schaut uns an; als er unser Lächeln bemerkt, errötet er vor Verlegenheit.... Plötzlich hören wir die Uhr schlagen. Finstere Nacht schaut durch die Fenster herein, an denen zuweilen ein heftiger Wind rüttelt. Die Mutter wird ernster, sie erhebt sich schwer vom Stuhl. ... Ein tiefe Seufzer eutr'ngt sich ihrer Brust.... Sie geht mt ibr« Arbeit.... Das Geschirr muß noch abgewaschen und die Ware für morgen vorbereitet werden. AIS sie mit dem Abwaschen beginnt, erinnert sie meinen fünfzehnjährigen Bruder, daß er morgen sehr früh aufstehen muß und ermahnt ihn, zu Bett zu gehen. »2 Strumpfwaren Damensü Qmpfc 650 Z7* Herrensocken 4!0 575 Damenstrümpfe 97S 1275 Herrensocken�J"c6.«»«"'1! 690 775 Damenstrü-npfe �nii/Thw; 1560 1850 Herrensocken."I 750 950 Damenstrümple 1660 IL7» Kinderstr. 650 1325 Handarbeiten Blumenzcichnun�cn««#»»«»ip. Kissenplatten............ 1450 Decken 80xao............. 23°° Tischläufer............... 1960 Nähtischdecken........... 1460 Tischdecken 160X160...... 78°° Blumcnzcichnungcn uin Stuhlkissen mit Fran*....... 425 Decken 70x70............. 15°° Tischläufer............... 15°° Kissenplatten........ 1075 127» Kaffeewärmer garniert....... 750 Gardinen Künstlergarnitur Uefa 2 SdKak, 1 Qoerbekeng mit Volenti 145°° HalbstOreS mit Eiai.U«Rick Volant», gut. weiche Tüllart»»»».»,,... 75CO die 95" Tülldecken Rr 1 Bett, mit Voknte....................... 90°° d-a 125°° TüLdeckcn für 2 Betten, mit Volant«..................... 190°° di» 250°° Donnerstag und freitag, den 25. und 26. Sept. bleiben unsere Qesdjäfisijäuser geschlossen. Trikotagen Daraenhemdchenf�:"� 14 71 1580 Herrenbeinkleider: 900 11" Damenreformhosena",™; 1775 1926 Herrenhemden&>.»*., hrw» 1750 1950 Damenschlupfhöschenf,*: 2350 28" Knabensweater wo*, urbif 1975 2578 Damenhemdhosen 24" 26" Damen-Sportjacken wou« 75&0 135®® Baumwollwaren Hemdentncfa»„.... ea. 80 cm breit____ Mtr. 690 890 1080 Makotuch rite Qualität ea. 80 cm breit..... kltr. 1 1 Laken- Dowlas._ ca. 145 cm breit.,-»«»»»»,» Mtr. 1 0 Laken-Reinleinen-... ca. 150 cm breit Mtr. 29� breit Mtr, 33 Hemden- u. Blusenbarch. ea. 80 em breit........ Mtr; 8 1 0 Jackenfutter D a m aa t m n»ter ca. 100 cm breit, viele Farben Mtr, 17®® Taillen-Köper ea. 80 em breit � �. graa and aebwarz....... Mtr. 11 13® Satin achwarz ca. 100 ob br. Mtr. 18°® VcU � 26°® Decken u. Vorlagen Toumal- n. la Velourläufer 64°® 76®° 88®° Divandecken Miacbjewebe, moderne Master und Färbern............ 150/300 198®® Tischdecken Miacfarewebe, moderne Moster md Farben.. 150/150 52°® 150/180 62°® | Fell vorlagen«bgerattert, sscss 5'Sch 34' 3 Möbel Soebczimmcr Herrenzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer Eiche geb., b atebend aus: Büfett, 150 cm brc't, inneL mahaooni••.. Kredenz, 110 em breit...,.. 6 Stühle, mit echtem Leder.., 1 Aaasiebtisdi mit 2 Zügen.. 3900 Mark Eiche geb., bestehend aus» Bibliothek............. Schreibtisch.......•••.. Tisch, rund 2 htühle mit echtem Rindleder. 1 Schreibstuhl m. echt, Rindleder 4000 Mark NuAunmfarbl-r i 1 AnkleidccbrBak. IM cm breit mit Spitzel,'/.wasche,»/, Qaiderobe mit Hctbretl und Stap«s.......... 1 VsscMolMte m. Marmor u.Sp'uelaats. 2 BattotoUcn mit Pst utbMen...... 3 NacbWcfcriaka mit MtrmorplsUsa 3 AootbekM, 3 Stühle mit Polster 1 Hsadterhb r It.r 3600 Mark Heb.(eh., besiebend aas: 1 AokMdMchrsnk. 1») cm breit arlt Spiegel, /, Wäsche, 1, Qardcrnhc m. Hutbrett und S angt.......... 1 WssebtoOette m. Marmor n.Splegeliuls. 3 Bettstellen mit P tentböd n...... 3 Nachtschriak. mit Marmorpiatte... 3 Apo hekea, 3 Stahl, mit Polster... 1 Haodtucfabalter............. 3250 Mark i Fesche jfSftL WklM �h,"fl«8 /FW �8 W APIX 8 �Bülgsfl*« Bntzflckende IjCOpOIll wftOilCl.LÄ. Neue Modelle für Herbst und Winter l Bezaubernd schöne M- Die Auswahl von Modellen ist so groB, daß man mit Recht von einer Sehenswürdigkeit sprechen kann.-M» Tanzkleider, Hochzeits-, Gesellschafts- und Nachmittags-Kleider sowie herrliche wollene Kleider, auch für junge Damen. C5 Herbst- u. Wintermäntel sowie• prachtvolle Pelzmäntel• voo ,u-erie-ener siezen- Damen- und Jungmädchen-Kostüme~tv?.?fi"8to.f.odu.8C�0Slln�f°r.T Sl Entzückende, schwere wollene Mädchen-Mäntel, oo— ioo cm laus. Ilerrvn-Xuchl hemden Knaben-Paletots u.-Pyjacks Knaben-, Kieler- n. Sportanzüge |ro0« Auvabi all« QrBfiea l>«in<>n- Lclbwiiacta« "'t.*"""" Blusen Seide, CbitloB, Volle etc. "1.s«r wollene Flanell-Binsen K nahen Tma- n, Kaehthemden Sdslatdfm. filahlvereln neuhSlln(S. P. D). ®«nSRltaI!e£>tni die trau- rlat Nachricht, daß unser Ge- j noss«, der MechanUer ?anl hndwlg 87. Bezlrl V. Abt. plStzllch»erstorben Ist. Ehr« setuem Andenken I Sie Beerdlauna findet am I Dienstag. 28. September, I nachmittag» 3 Uhr, vom I Stiwt. Friedhof, Marten-! dorser Weg, au, statt. Steg» Beteiligung erwartet 1 Der Vorstand. druck«» Gedenke« geliebten Sohne«, meine« eben Vater», de» Stein- �uxust Stötzel ....... rnen streog/ on 85 Jahr Aon in fü ry«z. De» iten herben West!, t. Inf. Inhaber de» Eisernen streng»», gefallen am 2L September 1618 im Alt« von 85 Jahren. Ein Jahr ruhst Du nun schon in kllhl« Erd». ge- .-b..»- Vater» Mute brachen ist«in arme« SKulieti, Uhren können nicht lindern ihren Schmerz, stein ü Erinnerung. da» wir einst besessen, tiegt stumm, auf ewig unvergessen. Schlaf wohl Du gute» treue» Herz. In tiefstem Schmerz__ 58/1 Deine Eltern Albert Stötzel und Frau, Eldena« Str. 20. I Frieda Sichel geb. Grunewald. Kinderchen Else u. Ball». ; Albert Stotzcl als Bruder, zurzeit in engl,»esangenschast. sturvakxolrettrt I- Iis. fei» Bam. UngesleiileQDÄkfc Bon der Reise zurück. 88/14 vr. Rndolf Katz, Frauenarzt, MetzstraBe 38. 4—8. Von der Reise zurück: Dr. med. Vöikar Spezialarzt(Haut- u.Hamlcid. Belle-AlUnnccPlaU 17 II. Znrflck 101/15* Dr. Aloys Wauaer, Arzt{.Nerven- u.(iemütsleldea Slektro-JKotore ' Kupferdräht» und andere ! elektrische Materialien tauft* 1 Elektronecbanik Zentrum Kurzestr. 18. Tel.: AI«. 4782 (MBeine Kleistsir. 21 II. Spezialarzt — Dr. med. Koeben. Erprobte und schmerzlose Behandlung* In Dr. Ilomeyer& Co. Konz. Labor, f. Blutunters. ftiedrlehstP.ßl.&Ä Rönlgstr.SS.SUÄ: Spr. 10-1 u. 5-8. Sonnt 10-1. Separate« Damenzimmer, Spezialarzt SanltAtsrat Dr. Müller, Frie�flelistraßo 190 11, Eingang Krooenstraße. Spr. II— I, 5—7, Sonnt. 11—1. Eiiolgreiche Heilmethode., Harn- und Blutumersuchung. Spezialarzt. Eriolgrelcbe Behandlung. Eönlßstr. 34/36 Alcxanderplatz.* 10— l, 5—8. Sonnt 10—1. WVMKIWW setzliche» Betthaut sucken, ohne Beruf, st Srung. 300000 fach dewllhrt Monatlich Uber 100 Heilberichte. Mäh. Preise. Perlonenz. angeben. Sprocdt. Bochum Si!8. Auch in Apotd. u. Drog. zu Hab, doch nur strätzurga»»«lang. Ä gesc». Virken oL relzI.d.Stuhl- Ver- /Hargopurzlol-• Tabletten ges abso verstoptung, dauungsbeschwerden usw. 1 Röhre mit lOTaMetten I M, Schachtel mit 43 Tabl. 4,70 M., 100 Tabl. 7,50 M. Zu haben In Apothek. Generaldepa: Krruzberg-Apath.Berln.Belle- Alliancesu.75. BrosctQr.grai» Margonal-Comp.: Berlin SW2. le i Mer »eseitipt DÄsflaussalbe ied HauiautschL Flecht. Uutjuck., bes. Belnschait, Krampfadern der Frauen u. dergl. in Originaldosen 4 50. 7 50 erhältlich in der „Elelaamn-Apotheke" Berlin 213, Leipziger StraR» 7« /a. Oftnho'fpi i Isolierten Kupferdraht, Litzen und Wachsdraht, kauft höehstzahlend* Ingcnieurburenu Scbllchting Berlin W 9, Linkstraße 10 Tel.: LOtzow 4705 und 8818. HOBEL Lielerung Kompletter Bemn-, Speise-, Sciilat- und Wolinziintner ab Fabrikgebäude m. eig. Lastauto nach iedem Ort. MÖLLER Berlin, Alexander&tr. 31. Tel. Kgst 1737.* Ankauf r ron v Juwelen | Ferien, Smaragds usw. Margraf& Co. l OTa. b. B. . KsaMHdentr, 8., Felle tmd BoShaarc lauft zu höchsten Preisen Schkvll, Eldinx�er StraOe OL ' Weiße ofenlackierte MlWMll Töchter- und äinöerzimmer Wäsche- und Vieien-Möbei «vrohe Auewahl. Direkt ad Fabrik. WWeiM-. «el-Mome SarNu V.Geiiuer wag 8 t Fadritgebdude. Frfp. Amt stvuigstadt 4188. »MMMW—— W— WMWMM, i flMsWMsk lllelcdslrom:: vredstrom kauft s* IncentecrduseauMetiüiig Berlin W 9, Linkstr. 10. Tel. Lützow 3705 und 8518, MGeldü! iflr sede Wertsache. Hilchste An- laulsvreise Nir Psandscheme, Brillanten, SPldgegenstanbe. Teppiche, Bücher usw. Vollt, Friedrlchsiräl I», Eckestpchstr. Kupterdrähte Metalle Kabeln und Litzen fQr Anslandsbedart kauft Kabelvertrlcb, Joachlin-Frledricta-StJ4 1 Amt Pfalzhurp 4550. + Spezlal-Behandlnno RDhn-h IniiwiOCtF TS I Ucke Breslauer Str. dlcbi am Scbles BnL lililll clioou, IB, I Sprecbx. 10—12, 8—7, Sonnt geschlos len. ——— Hnrw« und Blntnnterenchungen.-,> Spezialarzt Dr. Hascht Sprechstunde: MMsMeSV stunde, 10— L 5—8. Sonett. 10— L _... »G» SpeziaNBehandltiiig°S- Harn- u. Blutunteraachung, Licht- u. Flnsen-Behandlung. Bestrahlungen, Höhensonne, Vierzellen-, Elektr. u. med. Bäder. Aerztllchc I Xrap MtlnTwfv Q nahe Alexenderplatz Hellanstalt LUaCi» inUmaH» vf 9— 1,4—8. Sonnt, o— l. Vr. med. Karl Reinhardt Berlin, Potsdamer Str i 1 7(a. d. Lfltiowstraße)| SpeziaNArzt brwlbrta lachmlaalseb« Bebandlaug. Unentgeltliche Auskunft und aulklärende Oretis- BroschOren(Beschreibung sämtlich. Heilverfahren) 1 In den Sprechstunden von V. 12— 2 mittags,'/»Ohls V, 10 Uhr abends, Sonntags V.II— I Uhr(Im ver-| schlossenen Brief 1.25 Mk.V Spezialarzt Dr. med. Coleman Sprechstunden 0—1, 5- fiicötimfttflße 91/92 —8. Sonntage 0— L voratheen-. Tel strotz«. w gel _ Erste und älteste Hell• An.teit Löser T Spezial-Arzt�fLaSeVrenior-_ Harn» u. Blntontersnchnagen. Elektr. u. medlz. Bäaer. Rosenthaler Sti. M-70. kWarK Institut für Schwerhörige SpreehsL: 10— 1, 4— 8 TeL: San.-Rat Dr. Karl Steinplatz 9632. Herschel Spez.-Arzt für Ohren-, Nasen-, Halsleiden. Charlottesburg, RankettraSe 29, Nähe Kaiser- Wilhelm-Oedächtniskirche. Stammeln, Lispeln, Nervosität und Angstgefühl vor dem Sprechen, Atemnot etc. beseitigt gründlich Dr. Schräders Spezial-Instltut für Stotterer etc. 1872' Berlin W, UUzowstraBc 30. Spr. 4-7, auB. Sonnabend u. Sonntag. Jeder�lerstottertrei singt erhälteineflieilen de na tOrl-Sprache ...« 44« K/V WT_■ J 1— n Tellz. wöchentt. I M. Plomben 1JO. Ooldln- /ännP 1 krönen I8M. Zahnziehen m.Elnspr. höchst LUIIIIu..Uaa Kbmerzlind.Umarb.schlechts.Oebisse.Rep. Zahnarzt Wolf sol. Potsdamer Str. 55. Hochh.Sprechz.9-7.» >»l.omlisril-Bsll8' f H. Uralt, Leipz. Str. 7511 - Höchste Beleihung u Q Diskrete Reellste s JL Oelcgenheits- - käule, Uhren, ü Brillanten, *- nus» Schmucksachen. ■ 10— SO0/, unt. Ladenpr. Tie deutsche Svrache in Wort und Schrift stch« beherrschen lehrt Srwach- sene(unaeniertl), auch abend», mit aauz vorzü lichem Ersolg» eln- tahrener Sprachlehrer. Anftagen erbeten unter»Pos laarrtarte 495* an da« Brief postamt«erlitt. 779®' Dr. med. Hollaender Spezialarzt Anfklärende Broschüre Rr. X. I.SO M. gegen Nachnahme. Berlin, Leipziger Str. 108\ täglich II Hanebarg, Kolonnaden 26/ Sonntags täglich 11-1,5— 7 Uhr, 11-1 Uhr. Sektkorken, Weinkorken, Flanchrnkapeln, gebrauchte, tauft Sperber, 3«hh«nUtetSft:.13.Potb.48CI3 Jiertzfte Alllomvlell'WMln filt Ostenbach« Pierspindeilgen Peine- und Srldley-Autamaten ««langt 8857b 9- Onkf«, Brandenburg strotze 76. Stellmacher. Gesucht wird ein lediger, selbständiger Ardetter auf Auto- starosseriedau. d« Betried lei- ten eoenL als rellhad« eintreten lann. Off. unter B. 36 befärdert d«.Porwärt»*. 1 1K Keilälillcii�ehllle UlShel IMlCtM Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Polstermöbel kompl. Küchen Einzelne Möbel Gr.Äaswalil, dill. Preise Auf Wunsch o. Teilzahlg. Liefere auch nach ausw. Gekaufte Möbel können kostenlos lagern. JÄt-Cok Gr. FranklorterStr. 58 5 Min. v. Alexanderpl.• Filiale; Badstr. 47/48. Anker Wickler, welcher vollkommen selbständig Gleich- und Wechselstrom- Anker wickeln kann, bei hohem Verdienst und In angenehme Stellung Illr sofort HANS BOAS, Elektrotechnische Fabrik Bertin O I7. Kraut.troB. 82._ 53/S Werkzeugbau. Fachmann, tüchtiger Prokttker, der besonders In Orcnzflaehlehren. Kalibern, Qewlndeschneldzeugen und Schnitten MAtastssi« sofort gesucht, deserfahren ist, als 4»*�*« Kw* gleichen mehrere tüchtige Werkz.ugmach.r für vorgenannte Werkzeuge. Modernste Werks. ätten, gute Löhne. Alle Angebote mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften unter A. 30 an die Expedition dieses Blattes. 796V Erfahrener Bohrmeistsr für Brunnen-, Wasserleltungs- und Kanalbau für sofort gesucht Bewerbungen mit Angabe der Oehaltsansprüche unter Beifügung aer Zeugnisabschriften sind zu rienten unt D i6 an die Hauptexped. d.„Vorwärts". Jackett- und Ulsterschneider für best» Aonfrktl.n werben eingestellt. Cco Dann. Stallte- Wilhelm-Str. 51. 58/1 KnnstseiiMehrluige. kriilttae, gesunde, werden ein- gesteift. l87a- S.«da, Inh. Herrn,»ade, Geldschrank- und Zresordau, Reinickendorf. Vst. Sommerstr. 15/21, am Bahnhof _ SchSnholz._ «röftige» Saufbursche wird»«langt von 10ÖD Ed. pnl.. Berlin-Tenrpclhos. __ German tastr. 157/158. Mmetn. Tüchtige Arbeiterinnen finden dauernde, angenehm» Stellung bei tzUtschuI 4 Slnzhelmer, Limmers«. 14/13._ 3922b ArenstelnsSctmliwareiitiaQS tüfÄ Verkäuferin auchCehrfrdnleln» können stch melden ffenftole, Charlotten. strotze 7. Lehrmädchen gründlichen Erlernung d« sedern- Fabritatton»er- langen»llschnl 4 Li»,- Haimar, gimmerstratz« 14,'15. KlllsellllAderlooei!. geübte Kräfte sofort für unser Atelier gesud>t. 92/20 Bann o Pranken A Co., _ Magazinstr. 8._ Sur Leltnsg iler&rlieitsstabe im Hause für gutta Blusen- genre wird eriohrene Dame gesucht, die ähnliäien Posten sch.n bekleidet hat u. persekt im guschneiden ist Mses�SlSlOWer Kommandaittenstr. 85/80. NIMelMl eli SmnMiiWlM! Nur hochwertig« Arbeiten über rein« gewerkschaftlich», sozial- polttlfch« und vor allem Ardefterwnensraaen werden veriangL Angebot« unt« Z 85 an bt» Hauptexpedilton de.»Vorwärts". i Tfichtige Heizungsmonteure «■elf«r gesamten auf daS Luft» Verkehrswesen sich beziehenden Fragen sollen durch«In Luftver- kehrsgesetz geregelt werden, dessen Vorbereitungen im Gang« sind. Die augenblicklich« Zersplitterung de» Kraftfahr- Wesens in den verschieden«» ReichSressortS erfordert dringend eine Zusammenfassung._ Unabhängige Rowöps. Aus Köln wirb dem„Vorwärts" geschrieben: Hier hat der Kampf ums Rathaus mit aller Schärf« eingesetzt. Nicht weniger wie sechs Parteien stehen sich in dem diesmaligen Stadt- ratSwahlkampf gegenüber: Unabhängige, NtehrheitSsozialisten. Demokraten, Zentrumspartei, Deutsche Volkspartei und Deutsch- nationale Volkspartei. Der Hauptkampf wird sich zwischen den beiden in Köln ausschlaggebenden Parteien: MehrheitS- sozialdemokratie und Zentrum abspielen. Die Kölner U. S. P., die sich an dem Wahlkampf beteiligt, nachdem schwere Widerstände der ziemlich starken antiparlamentarischen Richtung niedergekämpft worden waren, hat den Wahlkampf mit der Pro- klamierung des Fau st rechts.eröffnet. In einer öffent- liehen Versammlung leistete ein Unabhängiger sich die geschmackvolle Bemerkung, auf der Liste der Mehrheitssozialisten seien alle Berufe außer den Bordellwirten berücksichtigt. Ein Redner unserer Partei wie- diese verunglimpfende Bemerkung zurück, woraus der Redner der ll. S. P. zum Nednerpodium sprang und deu wehrheitS« sozialistischen Redner ins Gesicht schlug! Die Kölner Parteiorganisation hat infolge de? Vorkommnisses beschlossen, öffentliche Versammlungen der II. S. P. so lange zu ineiden, bis die Gewähr gegeben ist, daß Andersdenkende nicht bc- schimpft und bedroht werden. Der vorbereitenüe Rdchswirtschastsrat. Der Entwurf eines Gesetzes über den vorbereiten- den ReichSwtrtschaftsrat, der bereits durch eine Mitteilung deS ReichswirtschaftsministerS Schmidt in der Nationalversammlung angekündigt worden ist. ist inzwischen fertiggestellt worden. Er wird in den nächsten Tagen den Gegenstand von Besprechungen der zuständigen Ressorts bilden. Bis zur Schaffung deS in der Verfassung vor- gesehenen endgültigen Reichswirtschaftsrats ist für den vor- bereitenden Reichswirtschaftsrat ein weitgehendes Mit- wirkungSrecht bei der Gesetzbung und beim Erlaß gewisser grundlegender Verordnungen vorgesehen. Der vorbereitende Reichswirtschastsrat wird in seiner Zusammensetzung den Interessen aller Volkskreise, sowohl der produzierenden wie der konsumierenden, ausgiebig Rechnung tragen und nach dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen- gesetzt sein._ Schieber überall. Zu seinem in Nr. 454 des„Vorwärts" vom 6. Septem- ber veröffentlicksten Artikel stellt uns Genosse Da v i d s o h n das folgende Schreiben zur Verfügung, das ihm von der Geschäftsleitung der„Fremden Presse" auf seine Ausführungen zugegangen ist. Es lautet: Herrn Georg Davidsohn Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung Weimar. Un» liegen Ihre Aeußerungen im„Vorwärts" bckm s. September d. I. über unsere Gesellschaft vor und wir haben Ahnen darauf folgendes zu erwidern: Sie haben eine merdvürdig« Auffassung von Schiebern, wenn Sie in jeder Nachfolge, sei sie nun juristischer oder der- waltungStechnischer Art, gleich eine„merkwürdige Schiebung" erblicken! Wir meinen auch, daß, wenn Sie in dem Ausdruck „Uebernahme der Organisation" den Verdacht- der„Schiebung" erblickt haben, eine einfache Anftage Sie aufgeklärt hätte. Auch wäre eS doch ganz praktffch gewesen, erst die Antwort der Re- gierung abzuwarten, ehe Sie voreilig mit solchen Vorwürfen um sich werfen. Mit dem Ausdruck„Uebernahme der Orgam- sation' haben wir nämlich weiter nichts sagen wollen, als daß wir die Art der ArbeitSverteilnng und die Art und Weffe der Auswertung der fremden Zeitungen, also rein geistige Ideen, vom amtlichen Apparate übernommen haben. Seit wann sst aber die Ucbernabme einer Idee, solange sie nicht patentiert sst, etwa? Unrechtmäßiges? Wenn wir uns auch nicht berufen fühlen, Ihnen gute Ratschläge zu geben, so möchten wir doch die dringende Bitte an Sie richten, künftig in Ihren Aeuße- rungen etwas vorsichtiger zu sein, falls Sie noch einmal uns die Ehre erweisen sollten, sich mit uns zu beschäftigen. Wir empfehlen uns Ihnen Hochachtungsvoll „Die Fremde Presse", G. m. b. H., Gefchäftsleitung (Zwei Unterschriften unleserlich.) Genosse Davidsohn lehnt es ab, sich mit den„Ersatz- antworten", mit denen ihn die G e s ch ä f t s seitung der „Fremden Presse" ungefragt behelligt, zu befassen und er- wartet, daß die Regierung sich auf seine in der National- Versammlung gestellte Anfrage äußert. Mehr o�erschlesische Kohlen. Die Pressestelle deS Reichs- und Staatskommissariats für Schlesien und Westpreußen meldet: Die Produklion im oberschlesischen Stein- kohlenrevier ist dauernd im Steigen. Die letzte ge- förderte Ziffer des Tagesdurchschnitts betrug 94 890 Tonnen. Die Einstellung der geflüchteten Arbeiter nimmt ihren Fortgang. Infolge deS Aufruhrs sind etwa 800 oberschlesische Industriearbeiter über die Grenze geflüchtet. Bon diesen sind 2S bis 39 Proz. schon zurückgekehrt. „Die Iuüenfahne verboten/ AuS M i t a u erhalten wir vom 16. September folgende Zu- schrift: „Im Anschluß an Ihren Artikel in der Abendausgabe am 11. September„Die Judenfahne verboten" bitte ich um Aufnahme folgender richtigstellender Ausführungen: In Ihrem Artikel wird behauptet, die Entwaffnung der beiden in Mitau liegenden lettischen Kompagnien sei durch in Mitau liegende Kompagnien des Regiments„Balten- land" vorgenommen worden. Eingehende Feststellungen haben jedoch ergeben, daß das Regiment mit der Entwaffnung nichis zu tun hatte, vielmehr war es auf Befehl des 6. Reservekorps zur Wiederherstellung der Ordnung und zum Schutz der lettischen Soldaten herangezogen worden. Die von Ihren Gewährsleuten aufgestellte Behauptung, mit der die Schießerei und Entwaffnung der lettischen Kompagnien erklärt wird, ist ebenso gewissenlos wie an den Haaren herbeigezogen. Es dürfte auch einem lettischen Offizier nicht einfallen, Patrouillen, die zur Aufrechterhallung der Ordnung ausgesandt sind, das zu verbieten. Vielmehr ist die Unruhe bei den Truppen und die Entwaffnung der Letten in ganz anderen Gründen zu suchen. An dem Tag vor der Entwaffnung sind in den Straßen MitauS verschiedene russische und deutsche Soldaten aus dem Hinterhalt von den Letten angeschossen und getötet worden. Auch auf den Schreiber dieser Zeilen wurden in der Nacht der Entwaffnung, als er mit anderen Kameraden un- bewaffnet an der lettischen Kaserne vorbeiging, auS der Kaserne Schüsse abgegeben, die dicht vor seinen Füßen einschlugen. Daß die deutschen Soldaten keine Lust haben, sich aus dvutschen Geweh- ren, die man den Letten gegeben hatte, um sie im Kampfe gegen die Bolschewiki zu verwenden, totschießen zu lassen, können auch Sie ihnen nicht verdenken. Ohne den Befehl ihrer Offiziere ahzu- tvarien, die ein solches Vorgehen stets mißbilligten, entwaffneten russische und deutsche Soldaten diese Meuchelmörder. Daß tiatür- lich dunkle Elemente den Augenblick, wo sie sich von ihren Ossi- zieren unbeobachtet glaubten, zu Ausschreitungen benutzten, ist heute nicht verwunderlich. Inzwischen haben die Letten in der offiziösen Lettländischen Zeitung„Latwijas Sargs" vom 27. 8. 19 in dem Artikel„Die Lage an der Front" offen zu Meuchelmord an den deutschen Soldaten aufgefordert. Franz Hiß-" Wir geben die Zuschrift ungekürzt wieder, obwohl sie weit über den ihr gezogenen Raum hinausreicht. Wir betonen dabei, daß der folgende Absatz unseres Artikels nicht berichtigt wird: Im übrigen bestätigen die Augen- und Ohrenzeugen, daß die Truppen im Baltenland„absolut gegen die Regie» rung Ebert-Bauer" find, daß sie„nur unter der schwarz- weih-roten Fahne kämpfen, ja sie fügen hinzu, daß Major Bischoff das Tragen von schwarz-rot-goldenen Fahnen und Ab- zeichen in der eisernen Division verboten hat. Auf diesen Absatz kam es unS an. Er wird nicht ange- fochten. Die Führung der eisernen Division verbietet also die Verwendung der neuen Reichsfahne, die von der Verfassung vor- geschrieben ist. Das ist der springende Punkt. Die Entwaffnung der Letten ist nebensächlich._ preußischer �aushaltausschuß. Bei der Beratung deS Haushalts der preußsschen Regierung im HaushattSausschuß machten die Rechtsparteien durch die Herren von K r i« S und K a r d o r f f lebhafte Vorstöße gegen die Staats. Verwaltung. Sie kritisierten die hohe Zahl der neuangestell- ten Hilfsschreiber in den Ministerien, die Anstellung und Tätigkeit der Staatskommissare und brachten Anträge ein, in denen sie bestimmte Prüfungen für alle politischen Beamten for- derten. Ferner kritisierten sie die noch andauernd« Tätigkeit des Zentralrats. Die Vertreter der Regierung wiesen nach wie ungeheuer die Staatsgeschäste angewachsen seien. Die Anzahl der eingehenden Schriftstücke beträgt dreimal so viel wie früher, die Zahl der persönlick�en Konferenzen ist ungeheuer ge- stiegen. Minister und vnterstaatssekretäre haben keinen Anspruch auf Pension und müssen ihr Gehalt voin Tage des Austritts zurück- zahlen. Es schweben Erwägungen darüber, ob das letzt«« für ge- wisse Fälle geändert werden.und ob den Hinterbliebenen im Dienst verstorben« Minister und Unterstaatssekretäre nicht eine Beihilfe gewährt werden kann. Ein neues Staatssekretariat beobachtet die Um- st urzbe strebungen von links und reckts und ist neuer- dingS besonders eingeschritten gegen die Pogromhetze antisemitischer Berbände. Zur Beleuchtung der Gefährlickkeit der s p a r t a k i st i- schen Propaganda gab Ministerpräsident Hirsch Kenntnis von einem Zirkular, welches einem nach der Tschechoslowakei reisen- den kommunistischen Führer bei sein« Verhaftung dnrck die sächsischen Behörden abgenommen wurde. Es wird darin An- Weisung zur Gründung gehe im er politischer Organi- sationsgruppen gegeben. Als Zweck wird bezeichnet die Re- gistrierung aller politischen Machtfaktoren, die ein Hindernis der kommunistischen Bewegung seien. Dadurch sei es möglich. W Feinde der Bewegung zu überwachen, sie bei einem Aufstand d' fest zu wachen und abzuurteilen. Den Auftrag zur Beseitigung einer solchen Person erhält die Organisation am Wohnsitz des Betreffenden. Welct, Genosse die Tat auszuführen hat, entscheidet das Los, der- selbe ist verpflichtet, das Urteil innerhalb 24 Stunden auszu. führen, wenn er nicht dasselbe Schicksal erleuen will. v. Kardorff verlangte, daß Adolf Hoffman» ans Rückgabe des widerrechtlich«hobeneu Gehalts von 6999 Mark verklagt werden solle. Ministerpräsident Hirsch erklärte, auf die Klage gegen Ad� Hoffmann habe das Staatsministerium verzichtet. ES si' auch früher schon vorgekommen, daß preußischen Ministern rnr ihren Antrag Gehalt und RepräscntationSkosten für das laufend« Quartal belassen und ihnen aus dem Gnadenfonds-außerdem noch erhebliche Zuschüsse bewilligt seien. Der Z e n t r a l r a t sei noch nicht entbehr lich. Er selbst betrachte seine Tätigkeit als abgeschlossen, wenn das Gesetz über dt« Betriebs. und Wirtschaftsräte erledigt sei. Damit sei die Reichs- regierung einverstanden und auch die preußische Regierung sei der Ansicht, daß man solche formal nicht zuständigen Einrichtungen. wie es auch die Arveiterräte sind, zulassen müsse, solange die De- mokratisiernng noch nicht völlig durchgeführt sei. Die Debatte Wirt am nächsten Mittwoch fortgesetzt. Der Führer der Wachabteilung der Kommandantur, Genoff- Friedrich Fellechner, legt Wert auf die Feststelluiv daß er mit dem mehrfach hervorgetretenen Antiiemiie Fellechner. der auch in dem in Nr. 442 de»„B. T." c\ schienenen Artikel.Pogromhetzer od« Aufliärer?" genannt wurd nicht identisch ist. Monnements-Cinlaöung. Der„Vorwärts" sieht eS als seine einzige Aufgabe an. die Interessen her werktätigen Bevölkerung zu vertreten. Unbekümmert um Angriffe und Verleumdungen von rechte und von links geht er seinen Weg, und die wüste Hetze,>d'e gegen ihn betrieben wird, ist ihm der beste Beweis dafür, daß der von ihm eingeschlagene Weg der richtige ist. Jeder ,.Vorwärts"-Leser ist ein Mitkämpfer. Wenn wir aber unser Ziel, die Errichtung der sozialistischen Demokratie erreichen wollen, müssen unsere Freunde durch lebhafte Werbearbeit in ihren Bekanntenkreisen und unter Arbeitskollegen neue Mitkämpfer zu gewinnen suchen. Dann ist uns der Sieg sicher, aller Reaktion von rechts und allen unsozialistischen Putschversuchen von links zum Trotz. Folgender Zettel ist ausgefüllt an die Expedition des „Vorwärts". Berlin, l-ttV 68, Lindenstraße 3, zu senden. Ich abonniere ab l. Oktober den„Vorwärts" mit der illustrierten Sonntagsbeilage.„Volt und Zeit" täglich zweimal frei ins Haus für 3,— Mk. monatlich. Name---____-- Wohnort ---—-- Straße Nr— vorn— Seitenflügel— Quergebäude- Treppen. Bei wem?---- TewerkschaflzbewVllN2 verbanüstag der Hausangestellten. Am � April lg30"° • Blusen Bluse aus Crepe de Chine mit farbiger Stepperei und Hand- z QQO stich garniert........ Bluse aus Crepe de Chine mit gesticktem Vorderteil, in ver- q�qq schiedenen Farben..... 0/ Bluse aus Perlseide, mit run- dem Ausschnitt, reich gestickt, qqQQ in verschiedenen Farben.. Oy Bluse aus Crepe de Chine, mit rundem Ausschnitt, Vorderteil und Ärmel mit(arbiger Stickerei QgOO verziert••••«»••••« Kostümröcke Kostümrock aus(est Stoff, mit Stoff- knöpfen garniert, marine, oqJQ grün- und braunmeliert.. Z s Kostümrock aus praktischem, grau kariert Stoff, feine Tressen- x�OO und Knopfgamitur..... Kostümrock aus reinwollenem fest Kammgarn- Cheviot, Botte jugendliche Form, Doppelgürtel QnQO mit Tresseneinfassung... Vö Kostümrock aus reinwoll. schwatz. Satintuch, glatte vornehme|2Q00 Linterröcke Trikotunterrock mit plissiert.~000 Stofiansatz, blau und schwatz 4�0 Satinunterrock gute Ware,. m. höh. Ansatz, b lau n. schwarz Unterrock aus reiner Pailetteseide, Volant mit Säumchen, ver- qcoo schiedene Farben........ VJ Taffetunterrock mit garnier- qqqq tem Ansatz................ Unterrock aus Seidentrikot, der Mode entsprechender Schnitt, mit reich plissiertem Ansatz und qq Hohlsaum