Nr. 203. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Defterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwürts 11. Jahrg. Infertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs: Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonns wb Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Bernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin, Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 1. September 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Partetgenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Der Aus jener Zeit ist der Zentrumspartei etwas ver-[ der Zentrumspartei prophezeien, daß fie mit ihrem blieben, was, durch die bismarckische Bedrängung stärker infongruenten Sammelsurium sozialpolitischer Forderungen Buten Erfolg wird sie zweifellos haben auf dem GeKölner Katholikentag. Mehrzahl vortheilhaft von anderen politischen Parteien Ausdruck gebracht, die Zentrumsleute in der feine Ehre einlegen wird. Der Katholikentag in Köln hat seine Berathungen ge- unterscheidet. Das ist die entschiedene Oppositionsstellung biete der freien Vereinsthätigkeit im sozialen Leben, auf schlossen, und wenn die Theilnehmer dessen Werth nach dem gegen bureaukratische Bevormundungsgelüfte auf politischem dem die Geistlichkeit mit ihrer trefflichen Organisation und äußerlichen Glanz der verschiedenen Veranstaltungen und Gebiete. Bei aller ausgesprochenen Gegnerschaft gegen die der geschulten Macht über die Gemüther der Gläubigen Festlichkeiten bemessen wollen, dann können sie sehr zufrieden Sozialdemokratie hat die Zentrumspartei doch bisher zu feit langer Zeit vorgearbeitet hat. Da war es nun aber be sein mit ihren Leistungen, gehen sie aber auf den Kern viel Einsicht und zu viel Rückgrat gezeigt, als daß sie zeichnend, daß das A und O aller Reden und Beschlüsse der Sache ein, prüfen sie die Ergebnisse der viertägigen fich für reaktionäre Ausnahmegeseze ködern ließe. Der Kampf gegen die Sozialdemokratie war, in der das Berathungen und deren voraussichtliche Wirkung auf die Gs läßt läßt sich wohl hoffen, daß sie auch gegen Bentrum mit Recht einen weit gefährlicheren Gegner der. Barteientwickelung, so muß ihnen das Verständniß dafür künftige Versuchungen standhaft bleibt. Muß fie geistlichen Bevormundung erkannt hat, als es die Regie aufdämmern, daß das Zentrum als selbständige politische doch am eigenen Leihe auch heute noch erfahren, daß das rungen oder die sogenannten liberalen Parteien sind. Daß Partei im öffentlichen Leben Deutschlands sich überlebt hat Brunfwort der preußischen Verfassung:" lle Preußen sind wir da noch manchen harten Strauß mit den von den und nur noch durch die Macht der Tradition und einige vor dem Geseze gleich", nur ein Bruntwort geblieben ist. Prieſtern geleiteten Verbänden auszufechten haben werden, äußerliche Umstände zusammengehalten wird. Auf dem Katholikentage stimmte der Rechtsaumhlt Görg wissen wir. In katholischen Gegenden fassen unsere Bestrebungen An den Reden und Broschüren des Katholikentages aus Trier bewegliche Klagen darüber an, daß die Katholiken erfahrungsgemäß weit schwerer Fuß. als in anderen. Troßfällt zunächst der gänzliche Mangel an wirklich machtvollen in den höheren Stellen des preußischen Verwaltungs- hem haber wir auch dort an verschiedenen Orten das oder auch nur politisch befähigten Persönlichkeiten auf, die dienstes völlig übergangen würden. Uns fann es ja völlig Bentrum bereits dauernd niedergerungen. Der Kampf. eine große Partei mit Geschick und Tbatkraft leiten gleich sein. ob die katholische oder die protestantische Bours den die Partei uns jetzt mit verstärftem Trompetentusch tönnten. Seit dem Tode Windihorst's will nichts mehr ge- geoisie dem preußischen Staatsmechanismus die Maschinen- ankündigt, kann uns nur willkommen sein, da er eine lingen. Gerade eine solche Partei, die, abgesehen von ihrem theilchen liefert. Wir können die Görk'sche Klage inde stärkere Anspannung unserer eigenen Kräfte bedingt und Bestreben, der katholischen Kirche durch allerhand staat als erfreuliches Symptom des Oppositionszwanges für die so schließlich, wenn die Dämme durchbrochen sind, die so liche Bergünstigungen und Maßnahmen die Be Zentrumspartei verzeichnen. Fühlte die Partei sich völlig zialdemokratische Partei mit um so unwiderstehlicherer Wucht herrschung der Gläubigen zu erleichtern, in den gleichberechtigt mit den anderen bürgerlichen Parteien, ba priesterlich eingeweihte Gebiet überströmen wird. Bu meisten anderen Fragen sich die Entscheidung durch so würde die Sozialdemokratie auch von ihr auf Geneigt solchem frischen fröhlichen Ideenkampf sind uns die Bens diplomatische Berechnung und kluge Schacherrücksichten heit zu Verfolgungen mit staatlichen Mitteln sich gefaßt trumsmänner als Gegner herzlich willkommen. diktiren läßt, bedarf besonders gewandter Taftifer im poli- machen müssen. tifchen Getriebe. Aber da hapert's arg mit den Nach- Auf sozialem Gebiete ist eine ärger Zerfahrenheit und folgern des pfiffigen kleinen hannoverschen Exministers. Verzagtheit zu Tage getreten als auf früheren KatholikenConst würde nicht immer noch der Poseur Lieber als erster tagen. Es ist, als ob nach einem Anlaufe zu sozialreforme Geigenspieler das Zentrumskonzert verderben können. Es hat rischem Wirken die Partei ermattet zurückgesunken sei. sich das Gerücht verbreitet, in den kommenden Reichstags- Anstatt der Forderung des Normalarbeitstage finden wir verhandlungen solle der Lycealprofessor Orterer aus Bayern die allerhand lahme Verklausulirungen, wie man sie im Eugen Führung der Partei übernehmen, da der Versuch, dem tiftelnden Richter'schen Parteiprogramm nicht verwaschener antrifft. Um Advokaten Bachem die leitende Stellung zuzuschieben, nicht so mehr treten dann die Forderungen hervor, die eine Rückwärts gerade zu ermuthigenden Ergebnissen geführt habe. Orterer schraubung unseres Wirthschaftslebens in das mittelalterliche hat bisher während seiner politischen Thätigkeit in Bayern Rastenwesen bedingen. Das Rückwärts, rückwärts!", das der indeß keineswegs bewiesen, daß er einer solchen Stellung pomphaft falbadernde Professor Schädler aus Bayern für gewachsen ist. Toch auch der beste Mann stände gegenwärtig unsere Wissenschaft und Schule forderte, murde für das vor einer zu schwierigen Aufgabe, wenn er berufen würde, wirthschaftliche Gebiet von dem aus der Versenkung auf der Zentrumspartei einen größeren Einfluß zu verschaffen. touchenden Reutrumskürassier und Bauernkönig" Schor: Die Berhältnisse haben sich geändert und andere Fragen lemer- Alst geltend gemacht. Wer sich über die an Stelle des sogenannten Kulturkampfes in den Border- Unvereinbarkeit solcher Bestrebungen mit unserer Zeit grund geschoben. der großindustriellen Produktionsweise flar ist, tann Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von E. Spindler. Der Berliner Bierboykott. Ein Brauereibefizer aus der Provinz sendet uns die folgen. den beachtenswerthen Ausführungen: geschrieben worden. Auf der einen Seite heißt es:„ Die SozialLanges und Breites ist bereits über den Berliner Bierboykott Demokraten haben angefangen!" Auf der anderen:„ Die Bier brauer sind die Urheber!" Reiner will im Unrecht sein." Dem sei, wie ihm wolle. Uns aber drängt sich die Frage auf: Hätte dei Boykott von Seiten der Brauer vermieden werden können oder nicht?" Leider müssen wir da zugeben, daß der Boykott leicht zu vermeiden war, wenn die Brauer ge ihn provozirten, trotzdem dies sogar schon von den Berliner mollt hätten. Ich will damit nicht sagen, daß sie Brauern freundlicher Seite start angedeutet wurde. Zu vermeiden aber war der Boykott ohne Frage. Die Rigdorfer Brauerei war von der Rixdorfer Gewerkschaft boyfottirt. Der Brauerring wendet sich nun an die Parteileitung muß sich ändern, sollte ich auch Jahre lang vor der Thür daß es den Meinen wohl gehe auf der Erde! Ich will einer Synagoge liegen, und mit meinem Rücken den Gläu- mir denken, Er sei mir untreu geworden, während ich doch bigen zur Schwelle dienen.*) Aber selbst dann würde ich meineidig werde gegen ihn. Ich will mir denken, daß er nicht wieder sein, wie zuvor, wenn ich Dich nicht gerettet, in den Tagen, wo ich für ihn zitterte, ein Opfer der Rehme 128 verfiechen würde ich im Jammer, wie auch versiechen wird gefallen sei; aber werden diese Gedanken mich beruhigen? in Elend und Troftlosigkeit David, unser guter, allzu guter Werden sie nicht entsetzliche Geißeln und Stacheln sein, Vater. Tir gehört dann sein Tod; und mein letzter Seufzer um zu zerfleischen mein Inneres? Mein Bewußtsein ers wird sein Tein Wert!" halte mich aufrecht, und mein hochgelobter Gott, der mich geschaffen. In seinem heiligen Namen, Bruder Bruder- ich folge Dir!" " Grown Sechstes Rapitel. Du bist ein hartgefottner Sünder! Schiller's Fiesto. „ O schweige, schweige, grausamer Bruder!" schluchzte Esther, trostlos die Hände ringend, Du greifft fürchterlich Aber der Herr, der hochgelobte Gott, ein starker mein Herz an, das doch nichts böses wollte, das doch nur und eifriger Gott, züchtigt für die Sünden der Väter glücklich zu sein begehrte! Aber nicht Dein Tod, nicht der die Kinder bis ins tausendste Glied. Unglück und Schande unseres Baters tomme über mich. Wie könnte ich die Freuden würde erwachsen aus Deiner fündigen Ehe, Ungeheuer an des Lebens finden, müßte ich mir vorwerfen, sie scien er= Leib und Seele daraus hervorgehen, den Teufeln gleich, kauft durch das Eure. Nimmermehr! Ich will sein stark, Der arme Dagobert hatte nicht die kleinste Ahnung von die Leviathan mut Lilis zeugte."" Halt ein, Ascher," stärker als mein Geschlecht, stärker als der Mann selbst, der dem, was in seiner Abwesenheit vorgegangen war. Mit rief die Verzweifelnde. Der Schonungslose fuhr aber den nicht freiwillig abläßt von dem, was er liebt." Dann der Freude eines Liebenden, der auf sein nahes Glück hofft, noch fort Höre mich, verführte Tochter Salems! Gieb segne Dich Jehovah!" entgegnete Ascher freudig: gehe hatte er aus den Kaufläden an der Stadt das Schönste und Dich nicht in Molochs Gewalt. Du sollst seine Sklavin mit mir, Schwester, wiedergefundene Tochter Abrahams Beste zusammengelesen, um seine Liebe damit zu zieren, sein. Warum wird er nicht ein Sohn Jakobs, wenn seine und Jakobs. Noch besitze ich Geld und Gut, zu fristen und es vermag der Mensch keine größere Seligkeit zu fühlen Liebe eifrig ist? Warum sollst Du zu seiner Lehre schwören? unsere Tage. Komm, theile mein bescheiden Loos, tröste als er, da er am folgenden Abend am Forstgehege an Weil er Abrahams Samen verachtet, weil er Dich fündigen mich in meiner Buße, in meiner Reue; halte bei mir aus, langte, und klopfenden Herzens sich der Hütte näherte. mach en will, damit Du sein und der Hölle seist auf und der Herr wird uns wiederschenken den Vater, dessen Dort saß eine weibliche Gestalt, harrend, nachdenkend, wie immerdar. Denn Sünde ist dieser Tausch, glaube mir, Schmach und Elend gewißlich nur eine Folge ist meiner es ihm schien, und ihr schmuckloses Gewand war wie Esthers dem Sündigen. Wer seinem angeborenen Herrn untreu Miffethat."" Ein Lebewohl, das Leyte, werde ich anzusehen. Der Jüngling verdoppelte seine Schritte; wird, seinem Gott; wie fann der ferner treu sein im Haus, dach dem Freunde bringen dürfen?"-" Nein, nein!" er flog der Theuern entgegen, und sie war es nicht. im Ghebett? wie kann ein solcher Treue verlangen? und herrschte Ascher: Fliehe die glatte Bunge aus Midian, An ihrer Statt begrüßte Regina den Betroffenen, und bei wie wird einst seine Sterbestunde sein? O, glaube, glaube fliehe den Wund, der Dich bethörte. Ein Hauch der Schlange feinem Anblick stiegen ihr Flammen auf die Stirn, Zähren an die Qualen des Abtrünnigen; ich habe sie gefühlt, ich reicht hin, Dich und uns alle zu verderben. Du mußt in's Auge." Mein Gott!" stammelte Dagobert, mein fühle sie noch, und werde nur erst dann ruhig werden, mir folgen! D, warum ist die Nacht schon dunkel ge- gutes Fräulein! Ihr hier? Genesen, aber allein? wenn ich gebüßt habe in einer Schule. D, fehre um," worden? Warum leuchtet nicht die Sonne? Gleich müßtest Was verkündet mir diese Stille? diese Bewegung in Eurem setzte er wie in Verzweiflung hinzu: Kehre um, da es Du gehen mit mir. Aber morgen, morgen, so wie es Tag Antlige? Wo ist Esther?"" Ich soll Euch Ihr Lebenoch Zeit ist, und Du dieser Buße nicht bedarfst. Sieh mich wird, folge mir!" Du brichst mein Herz und meine wohl bringen," entgeguete Regina halblaut und schüchtern; an, wie mich der Herr geschlagen hat: Wie meine Gebeine Gefühle wie Binsen!" rief Esther schmerzlich: Aber mag aber diese Verlegenheit wurde zum Schreck, da ste den jungen geschwunden sind, wie mein Leib zum Echatten geworden. ich doch das Opfer sein, daß der Herr nicht zürne, und Mann fast bewußtlos hinfinken sab. Kaum vermochte Nicht Schlaf, nicht Ruhe tonumt über mein Auge, sie alsdann seinen stürmischen Fragen Genüge zu leisten. nicht die Hoffnung in meine Bruft, und dieser Zustand Sie erzählte, so gut ihre eigene Erschütterung es zuließ, " *) Eine ehemalige Büßungsart der Juden, Der sozialdemokratischen Partei mit dem Erfuchen, den Boykott| Dummheit der Berliner Brauherren nicht mitmachen wollte. Hat| Uebel nicht geheilt werden; aber dulden sollte über die Rixdorfer Brauerei fofort aufzuheben, andernfalls man die nicht zum Berliner Brauerverein gehörigen Brauer vorher man doch solch lästerliche Dinge nicht." was mehr dünften als Andere. 20 pCt. aller Arbeiter am 15. Mai entlassen würden. Abgesehen gefragt, was sie in diesem Falle thun würden? Mehr denn davon, daß dieser utas im Grunde genommen eine Rüdsichts- Giner würde den Herren in Berlin gesagt haben:" Macht keine Herrn und seinem Wort" empfohlen. Man sieht die Als letzter Hoffnungsanker wird nun die Rückkehr zum Tofigkeit sonder gleichen war, oder ist es das nicht, wenn ich Dummheiten!" Denunzirt und gelogen wurde nun, daß es eine 20 pCt. meiner Arbeiter ohne Grund aufs Pflaster Art hatte. Die Zeitungen mußten den ungereimteften Kram Stützen der Staatsordnung" befinden sich in einer Sackgasse, werfe? so war es außerdem eine große Dumm- bringen, um nur immer und immer wieder die kolossale Dumm- aus der sie nicht herauszukommen wissen. Alles, was sie thun, heit! Als ich diesen Utas gelesen hatte, frug ich einen beit des Berliner Brauervereins zu beschönigen. Heute weiß um sich zu retten, bringt sie nur tiefer in die Tinte. Nur bekannten Berliner Brauer, ob denn nicht ein einziger vernünf jeder flar denkende, unparteiische Mann, der die Sachlage kennt, zu, werthe Kreuz- Zeitung", für Knute und Knebel, tiger Mensch in der Versammlung war, in welcher dieser Beschluß daß die Brauer in Berlin den Boykott vermeiden konnten, wenn für Zucht und Züchtigung, es wird doch, wie alles, was gefaßt wurde? Gab es wirklich keinen anderen Ausweg? Die sie wollten. Ihr bis jetzt angestellt habt, für die Kay' sein. Parteileitung der Sozialdemokraten follte einen Boykott aufheben, Daher gewöhnt Euch, Ihr Berliner Brauherren, in Zukunft den fie gar nicht ausgesprochen? Haben denn die Magdeburger, daran, mit der sozialdemokratischen Partet als einem maßgebenden Eugen Richter wundert sich, daß wir auf eine weitere Braunschweiger, Mühlheimer, Dresdener oder sonst schon mal Faktor zu rechnen. Vernünftige Vorstellungen und Berhandlungen Polemit mit ihm verzichten. Er ist getränkt durch unsere aus irgend einem Grund boykottirten Brauer oder andere Ge- führen viel weiter, als unüberlegtes draufschlagen. Unbillige, Bemerkung, daß er nichts( lernen will. Falls er etwas schäftsleute sich an die Parteileitung gewandt und die Auf unser Gewerbe schädigende Forderungen werden dann nicht ge- lernen wollte, würde er Lassalle's Bastiat- Schulze lesen hebung des von Seiten der lokalen Gewerkschaft über sie verstellt werden. Ihr Berliner Brauherren feid viel zu flein, um müssen, wo alles, was er heute vorbringt, so schön vor hängten Boykotts gefordert? Wenn dies geschehen, so haben sie die sozialdemokratische Partei ungestraft anrempeln zu können. jedenfalls von der sozialdemokratischen Parteileitung dieselbe Daß übrigens auch von den ersten Brauern des Berliner mehr als 30 Jahren widerlegt wurde. Als die vernichtende Antwort erhalten, wie die Berliner Brauherren, die sich wohl Brauerrings der Werth der Herren Sozialdemokraten anerkannt Streitschrift gegen den fortschrittlichen König im sozialen wird, beweist ein Brief, in welchem einem sozialdemokratischen Wirth Reiche" erschien, hatte Eugen noch nicht die schweren Wenn z. B. ein Regiment Soldaten, oder wenigstens die in Frankfurt a. D. das von der betreffenden Ringbrauerei ge- Programmsorgen wie heute, er hatte damals als RegierungsFeldwebel, Sergeanten, Unteroffiziere 2c. desselben über eine liebene Geld gekündigt wurde. In diesem Brief ist die Hoffnung referendar vollauf Zeit zum Studium. Schade, daß er Brauerei den stillen Boykott aus gewöhnlich nicht sehr schönen ausgesprochen, daß die früher bestandene angenehm e" Ver- diese schöne Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließ. Motiven verhängen und ihre Untergebenen zwingen, das Bier bindung voraussichtlich recht bald wieder hergestellt werden würde. Wir wollen ihm aber heute wenigstens eine Stelle aus der beregten Brauerei unter feinen Umständen zu trinken; wenn Weiß vielleicht jemand, von wem und aus welcher Brauerei dieser diesem ihm auf's wärmste zu empfehlenden Buche vorlegen. sie sogar den in der Nähe der Kasernen liegenden Gastwirthen Brief? Diese Brauerei machte und ließ ganz kurz vor dem be- Gie lautet: Befehlen, das von ihnen boykottirte Bier nicht zu halten, fie ver- fannten 15. Mai noch die wunderbarsten Kapriolen und Ankebren sonst nicht dort, so kann die betreffende Brauerei ftrengungen in den Blättern 2c. machen, uni in den Augen willkür, die so lächerliche Folgerungen nach sich zieht? Ich Noch einmal alfo, wie tommen Sie zu dieser ungeheuren absolut nichts dagegen machen. Kein Kriegsminister, der Sozialdemokraten als braves Kind und Märtyrer zu fein Oberst rührt einen Finger für die Aufhebung erscheinen, damit sie bei einem zu erwartenden partiellen will es Ihnen fagen, Herr Schulze![ Statt Schulze tann auch eines folchen Boykotts. Wenn nun die Rigdorfer Boykott verschont bleibe. Die Sozialdemokraten hatten den Eugen Richter gesetzt werden.] Gewerkschaft über die Nixdorfer Brauerei den aber gemerkt. die Rixdorfer Brauerei den Boykott Humbug Bei Ihnen ist das Kapital zur Religion geworden Die Kollegen der betreffenden und bringt daher ganz diefelben Erscheinungen, ganz dieselbe verhängte, so ging so ging das die Parteileitung, wie sie den Brauerei, so scheint scheint es, merten's heute noch nicht. Berliner Brauern sehr richtig antwortete, nichts an. Die So ein bischen im Trüben fischen, dabei ein großer Mann Glaube im Religiösen in bezug auf die natürlichen Verhältnisse Umkehr aller ökonomischen Verhältnisse hervor, welche der Rigdorfer Brauerei sollte das mit der Gewerk werden, ist doch zu schön. Der Krug geht aber bekanntlich nur Glaube im Religiösen in bezug auf die natürlichen Verhältnisse bewirkt." schaft, welche den Boytott über die erstere so lange zu Wasser, bis er bricht. verhängte, ausmachen. Diese Antwort war, Wenn die Berliner Lagerbierbrauer in Zukunft wieder eine Eugen Richter ist kein Seld, dies hat er den von wenn man gerecht fein will, durchaus forrett solche Thorheit begehen, wie die Inszenesehung des jebigen Bier- ihm nun schon zum dritten Male vollständig vernichteten Der Berliner Brauerring, und in erster Linie Herr General: boykotts, verlangen sie hoffentlich nicht mehr von der sog. besseren Sozialdemokraten nur zu oft bewiesen, indem er jeder DisDirektor Rösicke aber waren ganz anderer Meinung. Sie wollten Welt, daß sie ihnen dabei helfen soll. Am wenigsten aber tönnen den unverschämten Sozis mal zeigen, was eine Harte, und dabei ſie den ungefragten, ringfreien Kollegen zumuthen, daß dieselben tuſſion mit ihnen bei seinen Agitationsreisen aufs ängstspäter doch das Schäfchen scheeren. Wer glaubt denn der Ber- ihre Thorheiten mitmachen und obendrein in Borzimmer des Lichste ausweicht. Daß er aber zur Berathung der Pro liner Brauerring. speziell immer wieder Herr Röfice, eigentlich großen Bierkönigs" antichambriren. grammfrage auf dem gestern stattgefundenen Berliner zu sein? Und wer, meint er, ist die sozialdemokratische Parteitage der freisinnigen Boltspartei Barteifeitung, deren Partei annähernd 50 Abgeordnete im nicht einmal die Berichterstatter der Presse seiner Partei Reichstag hat, und deren Parteimitglieder nach Millionen zuließ, ist ein Eingeständniß seiner Feigheit und der Schwäche seiner Position, für die ihn niemand dankbarer ist als die schadenfrohen Sozialdemokraten. " zählen. Der fonſt fo tluge und geriebene Röfice hat sich in Politische Leberlicht. feinem Größenwahn zu der größten Dummheit, die er im Leben beging, hinreißen lassen. Oder lacht er sich ins Fäustchen, daß er bie Anderen zu diefer Dummheit verleitete? Eine Dummheit, die wahrscheinlich ihm allein und vielleicht noch zwei oder drei Berliner Großbrauern später von Nugen sein wird. Trau! schau! wem! " Berlin, den 31. August. " fussion Die Ursachen unserer sozialen Zustände sucht die Die Geheimthuerei des Berliner Parteitages " Kreuz- Zeitung" wieder einmal zu ergründen. Nicht das beschönigt die Freifinnige Btg." in der heutigen Nachts grauenhafte Massenelend, nicht die politische Rechtlosigkeit, Ausgabe damit, daß keine politische Partei ihre inneren nicht die gewaltsame Unterdrückung des mächtigen Bildungs- Partei Angelegenheiten, soweit es sich nicht um einen Gin Boykott in Berlin ist immer ein anderes Ding, als ein triebes im arbeitenden Volk berührt das fromme Blatt, größeren Kreis von Personen handelt, welcher die Deffents ebensolcher in Magdeburg, Braunschweig, Halle zc. Das mußten bas ist ihm Hekuba- Wurst, dagegen hat sie nur das lichkeit von selbst mit fich die Brauherren Berlins überlegen. Der Brauerring Wort Kains: Bin ich der Hüter meines Bruders?" laffung der sich bringt, unter Zus Eugen's Presse beräth". mußte den Boykott Blatt vers über Brauerei Boykott fein lassen, die Brauerei Rigdorfer Nein, unter den" sozialen Zuständen", die das Junkerblatt gißt dabei, daß die deutsche Sozialdemokratie in Kreis. finanziell unterstüben, was für die übrigen reformiren will, ist das unerhörte Gebahren" der Sozial- konferenzen, Provinzial- und allgemeinen Parteitagen nicht 31 Brauereien ein Leichtes war. Heute hätte sich die demokratie gemeint, d. h. die Bestrebungen des Proletariats, nur den Vertretern der Parteipresse, sondern auch allen Rigdorfer Brauerei mit der dortigen Gewerkschaft längst ge- sich aus dem Sumpf der heutigen Gesellschaft zu erheben. Berichterstattern gegnerischer Blätter, ja jedermann den Angenommen aber, das wäre nicht der Fall, so hätten Die Ursachen dieser Zustände" sind nach der Kreuz- Beitung" Butritt als Zuhörer gewährt. Wir haben es eben nicht die Berliner Brauer die Rixdorfer Brauerei nach jeder Richtung in der überhandnehmenden Religionslosigkeit", der ,, Genuß- nöthig, die Deffentlichkeit zu scheuen. Bei einer absterbenden hin noch Jahre lang unterstützen können, ohne es groß zu spüren. sucht", der Freizügigkeit, der Gewerbefreiheit und dem Juden Partei liegen freilich die Verhältnisse anders als bei der Der ganze Boytott wäre vermieden worden. Die beregte Straft- thum zu suchen! Und die Heilmittel? Der Ernst heiliger Sozialdemokratie. probe war daher nicht von den Sozis, sondern von den Berliner Bucht" in Schule und Staat. Brauern in Szene gesetzt. Der Großmachtstigel hatte die Wie reaktionär die freifinnige Volkspartei a uch Berliner Herren Brauer gepackt und in Herrn Rösicke's Kram Man geht viel zu zärtlich mit den Kindern um, die in Berlin geworden ist, beweisen die Beschlüsse des paßte ein frischer, fröhlicher Boykott. Er ist kapitalkräftig und doch der ernsten Zucht und Strafe so sehr bedürfen." Berliner Parteilages der freisinnigen Volkspartei, die von hält es aus. Die kleinen, finanziell schwächeren gehen kaput und Gegen die böse Sozialdemokratie, über deren Ausbreitung der sonst so monopolfeindlichen Freisinnigen der Wohlthäter der Arbeiter" tritt die Erbschaft an. das fromme Blatt ganz aus dem Häuschen gerathen iſt, Beitung" allein mitgetheilt werden. Dieselben Der Mann mit dem weitsehenden Blick und dem weiten Gewissen seien die„ strengsten Strafen" geboten. Es ist ja schon lauten: hatte seine Neße fertig, in denen die fleineren Berliner Kollegen vollkommen unnatürlich, daß diese Partei, die ihre Der Antrag, die Ausdehnung des Reichstag3. zappeln, wie die Fliegen im Netz der Spinne, hypnotisirt von Feindschaft gegen die Monarchie erklärt und den völligen Wahlrechts auf die Gemeindewahlen als Pros bent to stehen sie dem Blick des„ großen" Herrn Kommerzienrath. Mit dem Sut Umsturz der gegenwärtigen sozialen Ordnung offen auf ihre gramm- Forderung aufzunehmen, wurde gegen 6 Stimmen ab. in der Sand stehen die Herren Gregory 2c. im Borzimmer des Fahne geschrieben hat, im Reichstage ſigt, der gelehnt. Der Antrag, im Programm die Aufhebung der Herrn Generaldirektors und warten geduldig, bis er auch sie ver- boch das Deutsche Reich und seine soziale und politische Glementarklassen an allen öffentlichen höheren und mittleren Mit einer Partei, wie die sozialdemokratische nun einmal Ordnung pflegen soll. Es liegt darin eine innere unwahr Lehranstalten zu verlangen, wurde mit allen gegen 17 Stimmen beute ist, läßt sich aber nicht mehr spaßen. Die Leute beit, die eigentlich ganz unfaßbar ist. Und dann, abgelehnt, ebenso der Antrag, die allgemeine Bolts. fchule obligatorisch zu fordern, gegen 14 Stimmen. wollen ernst genommen sein. Muß etwa die Regierung nicht welche Verhöhnung alles dessen, was uns heilig ist, erlaubt Endlich wurde der Antrag, die Fortbildungsschulen im auch mit diesem Faktor rechnen? Wie viel eher die paar Berliner sich diese Partei in Reden und in Zeitungen! Programm für obligatorisch zu erklären, gegen 16 Stimmen Brauer? Die Dummheit hatten die Berliner Brauer nun be Die Stillen im Lande wissen nun von gangen, ihre Drohung wahr gemacht und die sozialdemokratische herein, daß sie vorn abgelehnt. Ein Antrag, statt der Unabhängigkeit der Schule mit ihrer Weisheit Weisheit bald am von der Kirche die Trennung von Schule und Kirche Partei antwortete. Natürlich mit Boykott im schärfsten Sinne. Nun Ende sind.„ Alle Herrlichkeit des Deutschen Reiches" im Programm zu fordern, wurde gegen einzelne Stimmen abfebrie der Brauerring um Hilfe. Alles sollte für ihn eintreten. Die halbe Welt wurde alarmirt. Die Herren des Berliner Rings fei freilich leider im Verblassen", und die Polizeimacht gelehnt. waren die Provozirten, furz und gut, jeder wurde in Acht und inittel haben sich als gänzlich wirkungslos herausgestellt. leber die geplante Ausnahme Gesetzgebung Bann erklärt, der als Kollege im Umkreis von 20 Meilen die Auch durch die strengsten Strafen tann das äußert sich, wie wir dem Volt" entnehmen, die in Wien schlungen. Wohl bekomm's! " # D Ach wie sie heute in aller Frühe zum Walde gekommen, um„ Tugendhaft und rein war sie, wie Ihr, mein Fräulein. ein Herz für seinen Hund; und ich will's glauben, lieber fich des schönen Morgens zu freuen, da die Krankheit sie Eine seltene Blume in dem Kranz der Frauen, die Einzige Herr. Da ist der Better Schwarzbach, und der Ohm von so lange in der Kammer daheim gehalten; wie Esther ihr in den Reihen ihres Volts, das geadelt wurde durch Miltenberg, vor denen mir schon bange wird, wenn sie in Begleitung eines finstern Mannes- aber sonst ohne ihren Besiz. D, diese Hütte hier! eine Kapelle sollte man unser Haus betreten. Da geht's Treppe auf, Treppe ab, Geleit, schon fern von dem Hüttenpfade begegnet, wie auf ihre Stätte bauen, weil die Liebliche nur kurze, allzu- mit beschmußten Stiefeln und ungekämmten Bärten, mit sie bestürzt das Mädchen angeredet habe und nach Dagobert turze Frist hier verweilte."" Ihr sprecht ja nicht wie Halloh und Hussah durch Feld und Wald, und nur dem gefragt. mein holdes Fräulein", hatte Esther ge- ein Christ! sagte Regina mit lächelndem Vorwurf: ich Becher wird ein freundlich Gesicht gemacht, und Frauen sprochen: sagt ihm, der heute vergebens sich dieser Stätte follte böse auf Euch werden, wenn ich nicht die Vertraute hingegen beständig ein scheeles. Bu solchem Leben seid nahen wird, fagt ihm mein letztes herzliches Lebewohl. Gurer Liebe geworden wäre. Ach, mein Antheil an ihr ist Ihr nicht gemacht, guter Herr. Ihr seid so freundlich, Sagt ihm, daß Ben David uns wohlmeinend getäuscht, daß mir schlimm bekommen. Der garstige Ammon hat heute und war't so froh, daß es schade wäre, wenn Euch einer mein Bruder mich errettet aus der Sünde, in die ich der Mutter alles aufs Kleinste berichtet, denn er fürchtete Jüdin Verluft zum Trübfinn brächte." Anmuthige unschuldig fast gerathen wäre; daß ich meinen Gott nicht die Folgen; und Mütterlein hat mich gescholten und ge- Regina!" erwiderte Dagobert: wollte der Himmel, die verleugnen darf, aber ewig ihn, mein Heiligenbild, im Busen sagt, es zieme sich für ein Edelfräulein nimmer, um solche Sachen stünden noch wie am verwichnen Ostertage. Da= tragen werde;... daß er mich beklage, sich aber dennoch Abenteuer zu wissen, und sie werde mir verbieten, je den mals glaubte ich mich noch frei, und Euer Liebreiz mur meines Sieges freuen möge, und... setzte Regina verschämt Wald wieder zu besuchen. Dennoch bin ich ihrer Wach- allein hätte mir eine Fessel anlegen können." hinzu: in der Liebe einer andern, bessern, glücklich sei."-famkeit entgangen, denn Ihr mußtet ja erfahren, wie alles nicht doch!" ficherte das Edelfräulein verneinend, und hielt Keine Schilderung von Dagobert's Gefühlen. Nach tam, und ich wäre gestorben, hätte ich Euch in Ungewiß die Hände vor das geschämige Antlig. Judem trat, von langem Rampf fich mühsam erhebend, seufzte er: Nun heit lassen müssen." Nehint Ihr Theil an mir, holde Ammon begleitet, die Frau von Dürningen an den Eindann! so ist er vorbei, der schöne Traum, der mich be- Dirne?" fragte Dagobert weich und dankbar. Regina gang des Geheges. Regina!" rief sie ernst, und Dagos glückte. So ist es dahin, was ich in meinen Nächten ge- wurde roth, entzog ihm ihre Hand, und sagte ausweichend: bert eilte, das erschrockene Mädchen zu der Mutter zu führen. sonnen, warum ich im Sonnenlichte gekämpft, wonach ich Wenigstens wollte ich's gern ertragen, daß mein Mütter" Ich danke Euch Eure Gegenwart nicht, Junter, zu spät nur durch gestrebt mit allem Feuer meiner Jugend. Der Aberglaube, lein mich schmält, könnte ich Euren Schmerz nur wenden. sagte die Edelfrau, da ich nun eines Bruders finstere Glaubenswuth reißt alles zusammen, Ich liebe traurige Gesichter nicht. Sch' ich jedoch Euch in Ammon erfahren habe, was mir meiner Tochter Mund was ich, dem Verhängniß zum Troy, erbaute: den Tempel Gram versunken, so möchte ich flugs mit Euch weinen, ob verschwieg. Ihr habt umedel genug die Eitelkeit meiner meines Glücks. In Gottes Namen also. Das Unheil es vielleicht Euren Kummer lindern möchte." Lindern? Tochter mißbraucht, um einer Dirne von schlechtem Her soll auch seinen Mann an mir finden; aber, daß sich also gewiß!" rief Dagobert: Die Thränen der Unschuld, die kommen und ungewissem Leumund eine Zuflucht auf meinem löfte, was so eng verbunden wurde, daß die holde Fessel des allerreinsten Gefühls sind Lebensbalsam für den Trau- Boden zu gewinnen; und Ihr versucht's vielleicht, jezt so schnöde gesprungen... das thut mir weh, und ernden. Ja, mein wunderholdes Mägdlein! die Zuver- noch die Leichtgläubigkeit der unerfahrenen Jungfrau zu darum wird diese Wunde nimmer vernarben. D, welche ficht,... das gläubige Vertrauen auf eine helle Zukunft, verführen, da Eures Herzens Lieb Euch untreu geworden. Menschen! Mein Vertrauen also zu täuschen! Ben David diese heilige Schrift, die in Euren Augen zu lesen ist, flar Ich bin ein Weib, und kann, ohne männlichen Schutz, lügt mir ein Glück, das ich kaum ahnte... sein Sohn und deutlich wie das Licht der Sonne,... sie giebt mir mit dem Manne nicht rechten, wie sich's gebührte. entreißt es mir, und Esther reißt sich falt von allen Trost und Muth zu leben... muß ich auch allein auf Thut mir jedoch die Liebe, so schnell als möglich mein Banden los, die sie an mich schlossen: Wehe mir! Ach, meiner Bahn zu Ende wandeln." " Euer Mißtrauen, gestrenge Allein?" fragte Eigenthum zu meiden." mein guter, trauriger Junter!" sprach Regina tröstend und Regina neugierig: wie meint Ihr/ das?" Ich werde Frau, betrübt mich;" antwortete Dagobert gelassen: ich legte ihre Hand auf die seine, und heftete ihren Tauben- nimmer um eine Jungfrau minnen;" versette Dagobert: weiche jedoch gerne aus Eurem Eigenthume, in welchem ich blick auf sein düsteres Auge:" wer sagte denn, daß sie einsam bleiben und allein, keinen Herd mir bauen, keine das meines Herzens verlor, um Eurer fleckenlosen Tochter taltsinnig schied, deren Flucht Euch befümmert? Heiße Hütte, sondern flüchtig sein und unstät." ferner feinen Rummer zu verursachen. Habt Dant, Fräus Thränen weinte fie, und darum... ich will Euch ge- Um Gottes willen nicht!" rief Regina: Nur das, lein, für das, was Ihr an Esther und mir gethan, und stehen, daß ich sie vorher nicht liebte... darum gewann ehrsamer Junker, das thut nicht. Biel hundertmale hörte belehrt, überzeugt Eure Mutter eines Beffern, damit sie aber sie meine Theilnahme im Augenblick der Trennung." ich meine Mutter sagen, ein Hagestolz hätte nicht Freude nicht aufhöre, mich zu achten, wie einen Ehrenmann." " Wenn Ihr sie gekannt hättet!" klagte der Jüngling: und nicht wahre Lust am Leben, er besäße nicht einmal ( Fortsetzung folgt.) " rscheinen�e ehemals Dogelfang'sche„Monatsschrift für christliche Sozialreform" folgendermaßen: „Hier(in Deutschland) ist der in Frankreich protlamirte neue Kurs schon einmal geführt worden und hat zum sozial- politischen Konkurs geführt. Der neue Kurs, wie ihn Casimir Perier. der neue Präsident der französischen Republik, proklamirt hat. besteht in dem Versuche, mittels Polizei, eventuell Kriminal, Zuchthaus und Deportation die soziale Frage zu lösen. Das Vor- baben klingt fast unglaublich. Ja, wenn man will, kann man Humor in der Sache finden, die sich fast so ausnimmt, als wenn ein Polizeimann zu einem geheizten Dampskesiel gestellt würde: Zerspringen oder Zerplatzen ist verboten. Dadurch allein erscheint eine solche Maßregel weniger auffallend, daß Casimir Perier der kapitalistischen, der liberalen Partei angehört. Diese vermag, ihrer materialistischen Versunkenheit wegen, nur sehr schwer, be- ziehungsweise gar nicht mehr sich zur Würdigung imponderabler (unwägbarer) Dinge emporzuschwingen. Es wäre in Deutschland und Oesterreich geradeso, wenn Männer des„Liberalismus"— 'hier gewöhnlich Judenliberalismus geheißen— allein die Macht auszuüben hätten. Es ist immer die alte Geschichte. Die alten römischen Imperatoren glaubten, die herkömmlich» Religio» fest- halten zu können, wenn sie die neuen— christlichen— Ideen verboten, obgleich das Heidenthum seinen Inhalt verloren �atte... Jeder der Christenverfolger meinte, daß das Nicht- gelingen unter dem Vorfahrer oessen Ungeschick zuzuschreiben ge- wesen sei! jeder glaubte, es besser zu machen. So folgten sich zehn große Christenverfolgungen, deren Ende nicht das Ende der Christen, sondern das Ende der Imperatoren und des Reiches war."— TaS„Voll" und das Verbot des Boykotts. Der Leipziger konservative Verein hatte gefordert, daß der Boykott unter Strafe gestellt wird. Gegen diesen Vorschlag wendet sich das„Volk", das erst unlängst mit der„Kreuz-Zeitung" und dem„Reichsboten" von parteioffizieller Seite als die einzigen a n e r- kannten konservativen Blätter Berlins be- zeichnet wurden, indem es ausführt: „Heutzutage können Handwerker und Kanfleute sich gegen un- reelle Konkurrenz dadurch schützen, daß sie öffentlich auffordern, be, bestimmten Personen oder bestimmten Arten von Geschäften nicht zu lausen. Eine Reihe von Gewerbeschutzvereinen besorgen das m recht erfolgreicher Weise. Heute können, um nur einen Fall herauszugreifen, die landwirthschaftlichen Ver- einigungeu für ihre Standesgeiwffen die Parole ausgeben, die und die landwirihschaftsfeindlichen Judenzeitungen abzuschaffen. Alles Derartige fiele unter ein Boykottverbot. Vor allem aber würde davon betroffen die Losung:„Kauft nicht bei Juden l", das wirksamste Feldgeschrei des praktischen A n t i s« m i t t s m i> s. Und der Leipziger konservative Verein erinnert sich vielleicht, daß selbst so zahme Konservative, wie sie in dem Konservativen Handbuch zumeist zu Worte kommen, es für angebracht gehalten haben, diese antisemitisch« Losung, wenn auch in vorsichtiger Form, in der zweiten Auflage aufzunehmen. Für ungerecht würden wir schließlich ein Boykottverbot deshalb halten, weil die Arbeiter härter davon betroffen würde», als die Arbeitgeber. Die verhältnißmäßig geringe, sich selten ändernde Anzahl von Arbeitgebern eines bestimmten Erwerbszweiges kann sich leicht auch ohne Benutzung der Oeffent- lichkeit dahin einigen, daß bestimmte Arbeiterkategorien bei keinem von ihnen Beschäftigung finden. Die„schwarzen Listen" sind ia leider kein„leerer Wahn", sondern traurige Wirklichkeit, Und zumal wenn, wie wir das wissen, einzelne Behörden ihre amtliche Wissenschaft den Arbeitgebern zur Ergänzung der schwarzen Listen zur Verfügung stellen, so läßt sich der Boykott politisch unbequemer Arbeiter in der vollkommensten Weise durchführen, ohne daß man in der Oeffent- lichkeit auch nur das mindeste davon merkt. Den unendlich viel zahlreicheren, stets wechselnden Arbeitermassen ist es dagegen natürlich fast unmöglich, in ähnlicher Weise unter Ausschluß der Oeffentlichkeit einen Boykott gewisser Arbeitgeber auszuführen. Und da wir wünschen, daß die Waffen in dem leider nun einmal bestehenden wirthschafllichen Kampfe auf beiden Seiten von Gesetzes wegen„gut und gleich" seien, so erklären wir uns gegen ein Verbot des öffentlichen Boykotts."— Eiu Etsenbahnbeamter schreibt unS: Bei der am I. April 189S eintretenden Nenorganisation der Staatseisenbahn- Verwaltung muß naturgemäß eine größere Anzahl von Bureau- beamten versetzt iverden, da das Burcaupersonal an einzelnen Orten vermindert und an anderen vermehrt wird. Soweit die Versetzungen durch diese Personalverschiebungen bedingt werden, sind dieselben unabweisbar. Bei der Ermittelung der vom Hanse der Abgeordneten zur Durchführung der Neu- organisatio» bewilligten Summe von S00 000 M. ist wohl auch nur die Versetzung der Beamten in diesem Umfange be- rücksichtigt worden. Diese Annahme findet auch schon dadurch ihre Begründung, daß der Minister die Direktion angewiesen baben soll, die Versetzungen der Beamten auf das geringste Maß zu beschränken. Entgegen dieser Weisung sollen bei der Direktion Berlin, obwohl eine weitgehende Personal- Verschiebung nicht erforderlich ist, zahlreiche Versetzungen von Beamten nach Stettin und Posen in Aussicht stehe». Für die versetzten Beamten müssen alsdann wieder andere nach Berlin versetzt werden, so daß thatsächlich hierdurch Doppelversetzungen eintreten müssen. Abgesehen davon, daß eine derartige Maß- nähme dem sinanziellen Interesse des Staats widerspricht, dürften die zahlreichen Versetzungen von Beamten auch deshalb zu vermeiden sein, weil hierdurch in den meisten Familien weitgehende Schädigungen und ein- schneidende Slendernngen hervorgerufen werden. Die zahlreichen Versetzungen erscheinen auch durch die Erwägung nicht begründet. daß in den neu einzurichtenden Direktionsbezirken Stettin und Posen geschulte Beamte der Direktion zugetheilt werden müssen, da nach Ausscheidung der den erhöhten Anforderungen nicht mehr ge- wachsenen Beamten wohl nur noch solche im Dienste verbleiben, welche zu jeder Zeit und an jeder Stelle verivendet werden können. Auch dürften die Beamten der Betriebsämter durch die seitherige Be- .schäftigung mit den örtlichen Verhältnissen am besten betraut und am vortheilhastesten in den seitherigen Stelle» zu verwenden sein. Es kann wohl als feststehend angesehen werde», daß die Dienstwilligkeit der Beaniten nur dann erhalten und erhöht wird, wenn de» Wünschen bei den Versetzungen in der weitgehendsten und wohlwollendsten Weise Rechnung getragen wird. Andern- falls darf es nicht Wunder nehmen, wenn die mittleren Eisen- bahnbeaniten durch die fortwährende Zurücksetzung in das Lager der Sozialdemokraten getrieben werden, und bei de» späteren Wahlen dementsprechend das Wahlrecht ausüben. � Ter Werth von LoyalitätSknudsiebungco. Der Schluß der unter vorstehender Spitzmarke veröffentlichten Notiz unserer gestrigen Nummer wurde durch den Druckfehlerteufel arg ver- stuinuielt. Der Schluß soll lauten: Kurz nachher, als der offizielle Druck gewichen war, wurde dw Büste des Landesherrn zertrümmert und m das Wasser geworfen. Moralische Volkserkrankung nennen das Blätter wie die„Post". Wie nennen sie künstlich erzeugte, dem Volks- gemuthe nicht enlsprungene Loyalilätskundgebungen? Wenn wir uns nicht täuschen:„Den wahren Ausdruck der Volks- seele." Bei der Verlogenheit der bürgerlichen Presse kommt es auf eine Fälschung uiehr oder weniger gar nicht an. AuS Ungarn wird uns geschrieben: Die in der Memo- randum-Affäre verurtheilten Rumänen haben ihre Strafe ange- treten. Damit ist aber der Streit zwischen Rumänen und Ungarn natürlich noch lange nicht beendigt. Die Rumänen scheinen ihre Taktik geändert zu haben. Sie schlagen jetzt weniger Lärm, organisire» aber um so eifriger. Die ungarische Regierung aber fährt fort zu unterdrücken und zu verfolgen und erbittert nur damit einen Theil der Bevölkerung, der selbst nach der tendenziösen ungarischen Statistik vieler- orts die Majorität bildet. Um nur ein Beispiel anzuführen, giebt es nach der neuesten ungarischen Statistik im Kreise Hunedora 267 SSV Einwohner, davon 233 486 Rumänen, im Kreise Kojokua 225199 Einwohner, davon 133 277 Rumänen. Aber die ungarische Regierung scheint die Gefahr, die ihr seitens der Rumänen droht, nicht beachten zu wollen, denn sie verstärkt diese, indem sie z. B. die slovakische Bevölkerung hetzt, ihre Versamm- lungen auslöst und sie so veranlaßt, sich den Rumänen anzuschließen. Auch in Ungarn treibt das Denunziantenthum wunderbare Blüthen. So wurden Herr und Frau Albini vor den Untersuchungsrichter zitirt, um über einen angeblichen Ausruf des Dr. Lucaci:„Wir haben keine Gesetze mehr, nieder mit dem König!" auszusagen. Natürlich ist an der Denunziation kein wahres Wort. Vielmehr verhält sich der Thatbestand folgendermaßen: Als Lucaci den Gerichtssaal während des Memorandumprozesses verließ, wurde er von mehreren Rumänen angehocht. Die Polizei versuchte darauf diese zu verhaften. worauf Lucaci äußerte:„Darf man denn in diesem Lande nur noch Kossuth leben lassen?"— Nicht gut haben es auch die rumänischen Zeitungen in Ungarn. Sie stehen immerwährend unter Anklage. Neuerdings wurde der verantwortliche Redakteur unseres Partei- Organs, der„Volksstimme", zu einem Monat Gefängniß ver- urtheilt und zu 300 Gulden Geldstrafe, dagegen wurde der mit- angeklagte Drucker(man sieht, die ungarische Polizei hat's los) freigesprochen. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß der königl. Staatsanwalt endlich der Universitätsbehörde bekannt gegeben, daß er von einer Anklage der bei der Bereitung und Verbreitung des Memorandums betheiligten rumänischen Studenten Abstand Senommen habe. Es ist Zeit, daß das ungarisch> rumänische lroletariat erwache!— Die Holländer haben nun einen ganzlernsthaften Kolonial- krieg. Wir haben in einer Reihe Depeschen der letzten Nummern unsere Leser über die Entwickelung dieses Krieges orientirt. Eine Wiedergabe der zahlreichen, heute einge- troffenen Depeschen erübrigt sich, da dieselben blos weitere Einzelheiten von nicht allgemeinem Interesse � enthalten.— Crispinische Spiegelfechterei. Aus Rom wird telegraphirt: „Die Meldung, daß der neu ernannte Staatsanwalt den rozeß, in Betreff der während der Verhandlung gegen die anca Romana entwendeten Papiere, mit großem Nachdruck führen werde, erregt hier großes Aufsehen." Das große Aufschen ist wohl eine Fälschung. Es soll wohl richtig heißen, begegnet allgemeinem Unglauben.— Ungeru-Sternberg soll nun in St. Petersburg ver- haftet worden sein. Wer es glaubt, verdient eine besondere Belohnung von den alliirten politischen Polizeien Europa's.— Russisches. Der Militarismus nimmt selbst in Rußland mehr Rücksicht auf die Interessen der Zivilisten als in Preußen. So ertheilt der oberste Kommandeur des Odessaer Militär- kreises, anläßlich der bevorstehenden Truppenübungen, folgende Instruktionen: 1. Das Betreten der besäeten Felder wird den Truppen strengstens verboten. Die Patrouillen haben dafür zu sorgen, daß die Truppen rechtzeitig von dem Vorhandensein solcher Felder benachrichtigt werden. 2. Jeder betretene Acker wird entschädigt entweder durch denjenigen, der den Schaden verursacht hat, oder durch die entsprechende Trnppen-Abtheilung. 3. Zum Zwecke einer gerechten Entschädigung wird eine Schätzung?- Kommission bestehend aus: Offizieren, Beamten, Grundbesitzern und Bauern eingesetzt. 4. Jeder einzelne durch die Truppen-Uebungen entstandene Schaden muß von der Kommission genau untersucht und in vollem Maße von den Truppen ersetzt werden.— Es ist weiter interessant zu sehen, daß des Väterchens Minister so manche Frage ernster nehmen, als ihre westeuropäischen Amtsgenoffen. So sandte der russische Finanzminisier den Fabrik-Jnspektoren ein Zirkular, in dem er sie aufforderte, dem Gesetze gemäß mit der nöthigen Autorität in die Fabrik- Verhältnisse einzugreifen, beide interessirte Seiten gleichmäßig zu behandeln und zu vertreten und dahin zu streben, daß die Arbeitsbedingungen sich so gut wie möglich gestalten. Ferner iverden sie angehalten, den Fabrik- besitzern entgegenzukommen, so weit sie bestrebt sind, eine Ver- besserung der Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben herbei- zuführen. Damit glaubt der nach Popularität strebende Finanz- minister Herr v. Witte:„die jetzt sich immer mehr entwickelnde russische Industrie nach Kräften zu fördern."— Weiter ist jetzt das Ministerium des Innern bestrebt, die soziale Wanderbewegung zu regeln. Jahraus, jahrein finden während der Sommerzeit förmliche Völkerwanderungen der land- wirthschaftlichen Arbeiter, hauptsächlich in den südlichen Provinzen Rußlands, stalt. Diese Arbeiter sind völlig der Ausbeutung der Großgrundbesitzer ausgesetzt und diese Ausbeutung wird durch die eigene Konkurrenz bis ins ungeheure gesteigert. Die länd- lichcn Selbstverwallungsorgane, die„Semstwo" haben sich schon längst erboten, diese Wanderbewegung zu regeln, allftn, da sie es mir vermittelst Zusammenkünfte verschiedener Semstwo's thun konnten, traute ihnen die Regierung nicht. Sie wurden abschlägig beschieden. Ob es der russifchen Regierung gelingen wird, selbst diese Verhältnisse zu regeln, das ist eben die große Frage.— Krieg in Ostasie». Wie dem„Reuter'schen Bureau" über Shanghai aus Chesoo gemeldet wird, haben die japanischen Truppen Port Arthur wieder angegriffen. Das englische Kanonen- boot„Redpole" ist gestern dorthin, entsandt worden. Ans New- schwang eingetroffene Dschunken meldeten, sie hätten an der Mmi> dung des Talungflusses zahlreiche japanische Leichen schwimmen sehen. Es wird dies als eine Bestätigung der Niederlage der Japaner angesehen..1 Den neuesten aus Shanghai eingetroffenen telegraphischen Berichten zufolge ist die japanische Flotte mit einer Anzahl von Transportschiffen nach Port Arthur gelangt und hat daselbst Truppen in der Nähe des Borgebirges abgesetzt. Die Japaner gingen dann zum Angriff vor, während die Flotte die Forts und die Docks bombardirte. Sie beabsichtigen, letztere zu zerstören. um die Chinesen an der Ausbesserung ihrer Kriegsschiffe zu ver- hindern und ihnen den Rückzug abzuschneiden. Das Bombardement der Forts wird mit großer-Heftigkeit geführt. AuS Samoa, dem Schmerzenskind« deutscher auswärtiger Politik Herberl Bismarckischer Signatm, kommen über San FrapziSko solgende kriegerische Nachrichten: In Verfolg der Konferenzen zwischen den diplomatischen Vertretern und Marine-Offizieren behuss Beilegung der Unruhen unter den Eingeborenen beschossen das englische Kriegsschiff „Curaooa" und der deutsche Kreuzer„Buss'rd" am 11. d. die Beste der Anfständischen Luataanun, nachdem dit Häuptlinge zuvor verständigt waren. Die Beste wurde geräumt, die Befestigungen wurden fast zerstört. Die Aufständischen weigerten sich, die Waffen zu übergeben und zogen sich in der Richtung auf den tafen Saluafata zurück. Die Truppen Malietoa's verfolgten die ufständischen. welche die Truppen des Königs am 12. d. M. angriffen und mehrere tödtelen oder verwundeten. Der „Curayoa" und der„Bussard" eröffneten daZ Feuer am 13. d. M. wieder und brachten den Aufständischen große Verluste bei. Die Ausständischen suchten den Frieden nach, versprachen, sich dem Könige Malietoa zu unterwerfen, die Steuern zu zahlen und die Waffen zu übergeben. Am 14. d. M. griff indessen die Attua- parlei, welcher sich der Häuptling Tamahez angeschlossen hatte. die Truppen des Königs an: die Kanonen des„Bussard" feuerten die ganze Nacht, am Morgen begab sich aucy ver„Curayoa" an Ort und Stelle. Nach den letzten, noch unbestätigten Gerüchten sollen sich die Aufständischen vollständig unterworsen haben.— VsrkotnackviSiken: Von der Agitation. Der Reichstags« Abgeordnete Aug. Kühn aus L a n g e n b i e l a u hat am 29. Aug. seine Agitations- tour durch die Provinz Schleswig-Holstein, Fürstenthum Lübeck und Herzogthum Lauenburg beendet. Von 27 in Aussicht ge- nommenen Versammlungen haben 24 stattgefunden. Sämmtliche Versammlungen waren, den örtlichen Verhällniffen entsprechend, sehr gut besucht. Die Agitations-Kommission der Provinz Schleswig» Holstein hatte bei dieser Agitationstour besonders Rücksicht auf die kleineren Städte und ländlichen Ortschaften ge- nommen. Die Begeisterung, welche vor und während der Ver- sammlungen unter den Theilnehmern herrschte, so bemerkt hierzu die„Schlesw.- Holst. Volks- Ztg.", läßt vermuthen, daß wir wiederum ein ziemliches Stück vorwärts geschritten sind. Ebenfalls beendet hat der Reichstags-Abgeordnete Herbert- Stettin seine Agitationstour, die er durch Schlesien unternommen. Er hat insgesammt 23 Versammlungen abgehalten; außer den bereits milgetheilten 11 Versammlungen sprach er noch am 17. August in Schweidnitz, am 18. in Ober-Langen- b i e l a u. am 19. Nachmittags in Weigelsdorf, Abends in P e i l a u, am 20. in P e t e r s w a l d a u, am 21. in Niederbi elau, am 23. in Blumenau(Kreis Waiden- bürg), am 25. in Reichend ach, am 26. Nachmittags in Schlegel, Abends in Mölke, am 27. in N e u st a d t(Ober- schlesien), und am 23. in Oh lau. Die Versammlung in Landeshut mußte wegen Lokalabtreiberei ausfallen. Die Reise mußte am 23. beendet werden, weil Herbert am 30. August vor Gericht in Stettin erscheinen mußte. Es handelte sich um eine Anklage wegen Beleidigung, von welcher er übrigens frei- gesprochen wurde. Eine ausgezeichnete Wirkung erzielte Genosse Dr. Lütgenau-Dortmund in einer Versammlung in E l b e r- feld, wo er über:„Die Judenfrage in ökonomischer»nd ethischer Beziehung und die Sozialdemokratie" sprach. Die Versammlung, die von vielen Antisemiten besucht war, nahm fast einstimmig folgende Resolution an: „Die heutige Volksversammlung erklärt: Die antisemitische Bewegung resultirt aus den ökonomischen Verhältnissen und ist im Grunde reaktionär. Eine Judenfrage im Sinne des Anti- semitismus existirt nicht, vielmehr ist es der heute herrschende Kapitalismus, der die Ausbeutung de? Menschen durch den Menschen im Gefolge hat, und diese kann nur schwinden, wenn dem Kapital, gleichviel, ob jüdisch oder christlich, diese Macht ge- nommen wird. Da der Antisemitismus reaktionär an sich ist, sieht die Versammlung nur im Sozialismus das Heil der Zukunft und erklärt, für die siegreiche Durchführung des Sozialismus mit allen Kräften einzutreten." »• Zweierlei Maß. Bei der Besprechung der jüngst tn Sachsen durch die Polizei vorgenommenen Auflösungen von Arbeiter- Gesangvereinen, wobei auch berichtet wurde, daß der Burgstädter Gesangverein„Vorwärts" ebenfalls der Auflösung verfallen. bringt die„Bnrgstädter„Volksstimme" einen neuen Beweis von der verschiedenen Handhabung der Vereinsgesetze in Sachsen. Das Blatt schreibt: Während bei einem Gesangverein doch nur anf sehr ver- worrenen Polizeiwegen ein politischer Zweck ausfindig gemacht werden kann, auf den er bezug haben soll, darf wohl ein Wahlverein unbedingt und von vorneherein als ein Berein be- trachtet werden, der politische Zwecke verfolgt. Einfluß auf den Gang der öffentlichen Angelegenheiten ausüben will. Nun sind die deutsch-fozialen Vereine Sachsens zu einem Eommerfeste zusammengetreten, zu welchem der deutsch-soziale antisemitische Wahlverein zu Chemnitz in Gemeinschaft mit demjenigen zu Siegmar die Einladung erlassen hat, und das am 5. August in Siegmar abgehalten wurde. In der Einladung heißt es wörtlich:\ „Der allseitig warm empfundene Wunsch, unS gegenseitig immer näher zu bringen, hat die Veranlassung zu der Veran- staltung dieses Festes gegeben und wird auch der leitende Ge- danke sein..... Es sind Einladungen an sämmtliche deutsch- soziale Vereine unseres engeren Vaterlandes ergangen, und hoffen wir allerseits anf rege Betheiligung. Mehrere Partei- führer haben ihr Erscheinen zugesagt." Dieses Fest, das sieht jeder, war ein unzweifelhaft politisches Agitationsfest, veranstaltet von unzweifelhaft politischen Ver- einen, die sich da mit ihren Parteiführern ein Stelldichein gaben; aber keiner Polizeibehörde ist es eingefallen, einen dieser Vereine aufzulösen. Nicht einmal der Chemnitzer Amtshaupt» Mannschaft, die doch bei Arbeitervereinen an Schneidigkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Arglos hat sie vielmehr ihre Erlaub- niß zu dem antisemitischen Sommerfeft ertheilt, das den Gesetzen offen Hohn sprach! Uns sowohl, als unserem Bruderorgan liegt es natürlich fern, durch die Veröffentlichung des Obigen gemeiner Demmziationslust zu fröhnen. Wir würden es selbstverständlich mit Freuden begrüßen, wenn jedwede Beschränkung des Vereins- und Versammlungsrechts fallen würde, aber solange wir die e i n zi g e P a rt e i sind, die unter solch rigorosen Polizei- maßregeln zu leiden hat, iverden wir auch die einzige bleiben, die für Aufhebung aller Vereins- und Versammlmigs- gesetze kämpft»nd deshalb müssen wir derartige Ungleichmäßig- keilen festnageln und darauf dringen, daß zum mindesten: Gleiches Unrecht für Alle zur Geltung komme. Ein Maifeierprozesi. Dresden steht mit seinem Maifeitt- prozeß nun nicht mehr allein da, auch Freiburg i.Schl. hat einen solchen gehabt. Den dortigen Genossen war die Versammlung, die sie für den I.Mai im Freien geplant hatten, verboten worden. Am Abend des 1. Mai hatten nun etliche 15 Personen, mit Lam- pions versehen, nach außerhalb der Stadt einen Spaziergang unternommen. Anf ihrem Rückzüge schloffen sich ihnen eine Masse Paffanten an, so daß der Zug einige Hundert Personen stark in der Stadt anlangte. Die den ganzen Tag aus dem Rathhause zum„Schutze der Bürger" bereitgehaltene Gendarmerie forderte die Menge zum Auseinandergehen auf und nahm, da dieser Ans- sorderung,»ach Ansicht der diensteifrigen Polizeimqnnschast, nicht schnell genug nachgekommen wurde, zahlreiche Verhaftungen vor. Am 22. August hat nun die Verhandlung gegen die An- geschnldigten stattgefunden; die Anklage lautete zum Theil anf „groben Unfug",„Auflauf" oder„Bergchen gegen das Vereins- gesetz"(unerlaubter Umzug). Nach dem nach circa anderthalb- stündiger Berathung verkündeten Urtheil erhielten;„Kuschnik, Kleiner und Rösner wegen Uebertretung des Vereinsgesetzes je 6 Mark Geldstrafe event. 2 Tage Haft und wegen Auf- lauss 14 Tage Gefängniß. Reimann wegen derselben Straf- thaten 6 M. Geldstrafe event. 2 Tage Haft und 3 Wochen Ge- sängniß, Tiffe wegen Uebertretung 6 M. Geldstrafe event. 2 Tage Hast, wegen Auflaufs 14 Tage Gefängniß und wegen Ver- Übung groben Unfugs durch Feuerlärm 1 Woche Haft. Hainsch wegen Uebertretung des Veremsgesetzes 14 Tage Gefängniß u»i> fartung wegen desselben Vergehens 15 M. Geldstrafe event. Tage Haft und wegen Verübnng groben Unfugs durch Abbrennen von Raketen 1 Woche Haft. Wähner und Hoffmann. die als Leiter des Zuges fungirr haben sollten, wurden frei- gesprochen. Ein BreSlaner Taafpcrwei gerer. Wunderbar, was die erren Gastivirtbe zuweilen von' unseren Parteigenossen als äste meinen verlangen zu können. Bestellten da kürzlich Ares- lauer Genoffen einen Saal zwecks Abbnltuna eines Aer. des Verbandes der Glasarbeiter und Arbeiterinnen und ver gnügens. Der Herr Wirth zeigte sich geneigt, die Groschen der zeichner gegen die feiner Beit vom Verband der Bergarbeiter an[ bie Mitglieder und Freunde ber Bereinigung, die Arbeite Arbeiter einzuheimsen, stellte aber die Bedingung, daß das Ver- den Landtag gerichtete Petition aussprechen. Trotz des Druckes rinnen auf unsere Organisation hinzuweisen und zum Beitritt gnügen in der Voltswacht" nicht veröffentlicht werden dürfe. auf die Bergarbeiter werden die Petitionsbogen nur sehr mäßig aufzufordern. Der Arbeitsnachweis befindet sich jetzt Rosens Damit waren die Besteller natürlich nicht einverstanden, sondern unterzeichnet, fodaß die Frift des Abschlusses fortwährend ver- thalerstraße 57, im Restaurant J. Wernau. Mögen die Arbeiter ließen den Gastwirth Herr" bleiben in feinem Hause". Und längert wird. Auch auf dem Zwickauer Brückenberg- Steinkohlen- recht eifrig diefe Einrichtung unterstützen, damit jenes unliebſame mit solchem Pack, das am Boden rutscht vor der Polizei, welche Bauverein ist, wie die„ Deutsche Bergarbeiter- Zeitung" mittheilen Ansprechen um Arbeit in den Fabriken beseitigt werde. Die thatsächlich Herr im Hause der Gastwirthe ist, muß sich die fann, die Frist zum Unterschriftenfammeln verlängert worden; troh Arbeitsnachweis- Rommiſſion. Sozialdemokratie herumschlagen. aller Mühe hat sich aber die Belegschaft vom Unterschreiben der Gegenpetition möglichst ferngehalten. Mehrere Bergarbeiter, die sich strikte mari en u. Comp. in Hamburg sind Differenzen zwischen Glasschleifer, Achtung! In der Glasschleiferei von weigerten, zu unterschreiben, wurden gemaßregelt. Das hindert Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgebrochen und bitten wir die Verwaltung nicht, auch noch obendrein folgende Bekannt den Zuzug nach Hamburg streng fernzuhalten. Der Vorstand machung zu erlassen: Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, ist ein nicht unwandter erheblicher Theil unserer Belegschaft mit der Ergebenheitsadresse wandter Gewerke Deutschlands( Siz Bergedorf). J. A: A. Gebel. an die hohe fgl. Staatsregierung willig einverstanden(? d. R.), Der Zuzug ist fernzuhalten: Von Tischlern nach nur durch den Druck, den gewiffenlose professionelle Heßer( brrr! Bremen( Schulze's Werkstätte), Delmenhorst, Laage i. M., d. Red.) inmitten unserer Belegschaft auch in dieser Angelegen- Rabenau, Wilhelmshaven, Budapest, Christiania( Norwegen); heit ausüben werden, lassen sich viele abhalten, ihrer inneren von Korbmachern nach Oslebshausen bei Bremen( G. Barre's Ueberzeugung Ausdruck zu geben( wirklich?? D. Red.). Wir Werkstätte) und Luckenwalde; von Tischlern und Stell. hoffen, daß dieselben unbeirrt und geordneten Sinnes, zu ihrem ma chern nach Güstrow i. M.( Mecklenburgische Waggonfabrik); eigenen Besten handeln werden und nicht zögern, darzuthun, daß von Drechslern nach Lauterberg( Fabrik Hillegeist); von sie zum Nutzen des Werkes zu arbeiten gewillt sind und die Glasern nach Flensburg. Befferung der Verhältnisse nicht im Umsturz und Auflehnung, sondern in gegenseitig geordnetem Zusammenwirken erblicken. Patrioten und Bierboykott. In Braunschweig, wo die Arbeiterschaft ebenfalls im Kampje mit den Bierproben liegt, scheinen dem Bierringe nur gute Patrioten anzugehören, denn sogar der Sedanrummel muß dazu herhalten, sie in dem Rampfe gegen die Arbeiterschaft zu unterstützen. Bei der Vergebung der Stände für die Buden auf dem Kl. Grerzierplaze wurde den Wirthen eröffnet, daß nur solche Berücksichtigung finden könnten, die kein boykottfreies Bier führten. Mehrere der Reflektanten wurden daher zurückgewiesen. * Der belgische Genosse Alfred Defuiffeaug, der, wie mitgetheilt, bei dem Betreten des belgischen Bodens verhaftet wurde, war bekanntlich in dem großen Verschwörungsprozeß, in dem der berüchtigte Polizeispiel Bourbaix eine Rolle spielte, in contumaciam zu mehreren Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Durch seine Verhaftung wird der Prozeß nochmals zur Berhandlung tommen und da Defuisseaux in Erwartung der kommenden Dinge fchon vorher eine Maffe Material über die damaligen Vorgänge seinem Advokaten zu gestellt hat, so dürfte seine Festnahme in manchen Kreisen recht ungelegen kommen. Das Hauptorgan unserer belgischen Genossen, Le Peuple", berichtet weiter, daß De fuisseaug die Erlaubniß erhalten hat, sich aus dem Restaurant beköstigen zu lassen. Der Prozeß wird, wie dasselbe Blatt mitzutheilen weiß, erst am 5. November zur Verhandlung kommen. Polizeiliches, Gerichtliches ze. Konfiszirt. Die gestrige( Freitags) Nummer der Sächsischen Arbeiter- Zeitung" ist wiederum foufiszirt worden. Diesmal soll ein Formfehler vorliegen und zwar soll dieser darin bestehen, daß zwei Redakteure gezeichnet haben. Der Genosse Heimann hatte die Verantwortung für die Boykottnachrichten, Genoffe Reichard die für den übrigen Theil übernommen. Wie in dieser Theilung der Verantwortlichkeit ein Verstoß gegen das Preßgefeß erblickt werden kann, ist uns unerfindlich. Geschieht es doch in einer ganzen Anzahl bürgerlicher Blätter, daß der einzelne Redakteur nur für einen bestimmten Theil des Blattes verantwortlich ist. " Ein neuer Streit wird aus Oldenburg gemeldet. " eines mitteleuropäischen Bildhauerkongresses debattirt. In den Kreisen der Bildhauer wird über die Abhaltung Internationale Konferenzen. Im Anschluß an den im September in Görlig tagenden deutschen Töpfertongreß wird eine internationale Konferenz der Töpfer stattfinden. An diefer werden Delegirte aus Dänemark, Desterreich, Ungarn, Böhmen, Rumänien, Deutschland und der Schweiz theilnehmen. Zum Oldenburger Glasarbeiter Streik. Unsere gestrige Notiz über die Resultatlosigkeit der stattgehabten Verhandlungen Arbeiterrifiko. In Zabrze wurde der Bergarbeiter zwischen der Direktion und den Streifenden fönnen wir beute Siech auf Königin Louisegrube durch herabfallendes Gestein so noch dahin ergänzen, daß der Direktor Schule in echtem fchwer verlegt, daß er bald nach seiner Ankunft im Lazareth ver- Progenhochmuth die Arbeiter abgewiesen hat, ohne auch nur das farb. Auf Laurahüttegrube ereignete sich, wie dem„ Ratiborer geringste Zugeständniß zu machen. Er redete die Arbeiter mit Anzeiger" gemeldet wird, dadurch ein Unglücksfall, daß, als zwei Ihr" an;" Ihr wollt wohl auch noch Bedingungen stellen?" Häuer Nainens Laube und Hiell von der Schicht den Heimweg Die Arbeiter brachen natürlich unter solchen Umständen die Verantraten, sich plötzlich ein Stück Stohle löste und beide verschüttete. handlungen ab. Die nachfolgende Versammlung gab die richtige Der Häuer Laube erlitt einen Unterschenkelbruch. Der Häuer Antwort, fie beschloß: auszuharren bis zum Siege. Hiell ist später unter den Kohlenmassen todt hervorgezogen Ihr aber, Genossen in Stadt und Land, verdoppelt Eure um Unterstügung, den worden. Glasarbeitern zum Siege zu verhelfen! Sie Der Verein( Hirsch- Duncker'scher) junger Kaufleute haben sich bisher alle Entbehrungen aufvon Berlin hat seinen Bericht über das Verwaltungsjahr erlegt und werden sie auch ferner tragen, um 1893 herausgegeben, welcher nach mehreren Richtungen hin sehr den einzig dastehenden Unternehmerhochmuth interessant ist. Das Jahr 1893 war ein für die Handlungs- des Herrn Direktor Schulze zu brechen. Alle gehilfen sehr wichtiges und bedeutendes, fiel doch in dieses Jahr Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. die Vertheilung und Ausarbeitung der durch die Reichs- Kommission für Arbeiterstatistik angeordneten Fragebogen an die taufmännischen Vereine behufs ihrer Stellung zur Regelung wie die Nachr. f. St. u. 2." mittheilen, haben kürzlich fämmtder Geschäftszeit u. 1. w. In dem ganzen 37 Seiten starken liche bei dem Huntedurchstich beschäftigten Arbeiter wegen LohnBerichte fuchen wir vergebens nach irgend einem Finger- differenzen mit den Unternehmern die Arbeit niedergelegt. zeige hierauf, geschweige gar nach einer Stellung nahme hierzu. Der Verein ist eben zu vornehm, um sich mit Fragen von derartig untergeordneter Bedeutung zu befassen. -Wieder ein neues Polizeistückchen aus Sachsen. Die Gleich im Anfang heißt es, daß schon seit langer Zeit in MitLeipziger Amtshauptmannschaft erläßt folgende Bekanntmachung: gliederkreisen der lebhafte Wunsch bestand, ein eigenes Organ zu Nachdem die unterzeichnete tönigliche Amtshauptmannschaft in besigen, aber der Verein besaß die Mittel nicht, um aus eigenen letzter Zeit wiederholt wahrzunehmen gehabt hat, daß dem von Kräften eine Bereinszeitung zu schaffen". Das Vermögen betrug ihr mittels Bekanntmachung vom 15. Dezember 1890 unter An am 31. Dezember 1893 nur 339 849,05 M., da dieses zu einer drohung von Geldstrafe bis zu 150 M. oder entsprechender Haft eigenen Zeitung nicht ausreicht, betheiligt sich der Verein an der erlaffenen Verbote der Veranstaltung öffentlicher Sammlungen seit dem 1. Oktober 1893 erscheinenden Deutsche Laufmännische ohne vorherige polizeiliche Genehmigung zuwider gehandelt wird, Wochenschrift"; in welcher Weise dies geschieht, ist aus dem Berichte nimmt man Veranlassung, dieses Berbot hiermit nachdrücklichst nicht zu ersehen. Diese Wochenschrift" hat sich das Biel geeinzuschärfen, mit dem Hinzufügen, daß unter dem Begriff der steckt" .. durch Veröffentlichung verläßlicher Rorre Beranstaltung einer öffentlichen Geldſammlung auch der Verkauf spondenzen aus den bedeutendsten Handelsorganen des Auslandes bezw. Vorverkauf von Eintrittskarten, Theilnehmerabzeichen, auch ihren bescheidenen Theil dazu beizutragen, den deutschen Programme 2c. fällt. Handel und die deutsche Industrie mit neuen Absatzgebieten Gehaussucht wurde nach Sammelliften bei dem Ge- bekannt zu machen". So zu lesen auf Seite 9 des Berichtes. noffen Luther in Naußlih( Sachsen) natürlich vergeblich. Wenn die Handlungsgehilfen nun nicht einsehen, daß Herr Genosse Gladewiß.3widau wurde am Dienstag, Direktor Goldschmidt ihre Interessen ernst und würdig veran welchem Lage er eine einjährige Gefängnißhaft wegen Privat tritt, dann sind sie eben ganz verstockte Bösewichter. Aber auch Beleidigung verbüßt hat, aus der dortigen Gefangenen- Anstalt sonst hat sich der Borstand angelegen sein lassen, das wieder entlassen. Ansehen des Vereins zu vermehren. So haben wir unbefugten Flugblattvertheilens im Januar d. J. an unsere Mitglieder die Aufforderung ze und Eindringens in fremde Wohnungen" hatten türzlich in richtet, sich um das Stipendium aus der Friedrich Martin Groß Räsch en drei Glasarbeiter ein Verhör zu bestehen. Stiftung..zu bewerben".( Seite 11.) Also Schnorren ist für Der Amtsvorsteher, der das Verhör leitete und der auch vorher diese Herren Vermehrung des Ansehens". Aber sie haben Haussuchungen vorgenommen hatte, war fein Geringerer, als der wenigstens nicht umsonst geschnorrt, denn einem der ihrigen ist be- rühmte Start, Hauptmann a. D. und Leiter des Braun- das Stipendium geworden, und da Nehmen seeliger ist, denn fohlen- Bergwerks Grube Ilse", über dessen Heldenthaten der Geben, bitten die artigen Kinderchen herzinniglichst: Unsere fauf Borwärts" seinerzeit berichtete. Der Mann scheint sehr viel männischen Korporationen und auch die großen Handelsfirmen feitig zu sein. Einerseits bringt er alle mißliebigen Arbeiter, würden sich ein großes Verdienst, um die Hebnng des jungen welche ihr gefeßliches Roalitionsrecht ausuüßen, auf die schwarze Staufmannsstandes erwerben, wenn sie die Mittel herleihen Liste und andererseits thut er als Amtsvorsteher das Möglichste, möchten zur Errichtung einer größeren Anzahl solcher Stipenden Arbeitern Knüppel in den Weg zu legen. dien, welche in weiterer Zukunft gewiß jegensreiche Früchte vielfacher Art tragen würden."( Seite 12.) Piui Teufel!! Wir fennen feinen Arbeiterverein, der es in der Selbsterniedrigung auch nur annähernd so weit gebracht hätte. Aber diese jungen Kaufleute sind ja auch feine Arbeiter, sondern gehören, wie man fieht, der sich durch„ Besitz und Bildung auszeichnenden Klasse" an. Für Unterstüßungen aller Art hat der Verein ausgegeben 16 543,02 M., für Vorlesungen 20 654,72 M., wovon wieder ein Der Redakteur der Bergischen Boltsstimme", Genosse gekommen sind 6923,85 M., so daß diese Vorlesungen dem Verein Franzen in Solingen, war vom dortigen Schöffengericht 18 780,87 m. foften. Unter den 33 Vorträgen find ganze 8, die zu 2 Mark Strafe verurtheilt worden, weil er angeblich das irgend wie ein Interesse für Handlungsgehilfen haben könnten, Pflichtexemplar 2 Stunden nach der Ausgabe eingereicht habe. wenngleich wir überzeugt find, daß namentlich in der Art, in der Vor der Berufungsinstanz, dem Landgericht zu Elberfeld, fie gehalten wurden, bei vielen auch dieses Intereffe noch gar machte unser Genosse geltend, daß nicht er nach dem Preßgesez fehr in die Brüche ging. Sonst wird über alles mögliche ge dazu verpflichtet sei, sondern der Verleger. Der Staatsanwalt sprochen, aber immer sehr gebildet. Der Vortragende muß beantragte hierauf selbst Freisprechung. Auch wurden dem An- mindestens ein Professor sein, sonst ist er für diese Herren getlagten Fahrt und Auslagen vergütet. jungen Kaufleute nicht gut genug, und bringt ihnen nicht die nöthige Bildung bei. Da wird dem Handlungs Gehilfen der Kopf verkleistert mit allem möglichen und unmöglichen Zeug und nicht ein einziger. Vortrag, der ihn aufklärte über seine Lage, nicht ein einziger Vortrag, der • Wegen - Genosse Staning wollte fürzlich als Vorstandsmitglied des Maurerverbandes in einer Versammlung der Maurer in Tilsit das Wort ergreifen. Der überwachende Beamte hinderte ihn daran. Seine Beschwerde an den Regierungspräsidenten in Gumbinnen wurde abgewiesen mit der Motivirung, daß die Versammlung feine öffentliche, sondern eine Vereinsversammlung Tilsiter Maurer gewesen sei. " Soziale Lebersicht. " Die Berliner Freie Vereinigung der Rauflente ist wie die Bolks- Zeitung" zu berichten weiß, vom Reichsamt des Innern, unterzeichnet von Rottenburg, ersucht worden, bis zum 3. September b. J. eine Anzahl von Vertrauenspersonen nam haft zu machen, die zur Vernehmung über Uebelstände im Handelsgewerbe geeignet wären. Es sollen nach Möglichkeit die verschiedenen Branchen berücksichtigt werden, um der Reichs tommission für Arbeitsstatistit ein anschauliches Bild der Aus dehnung der Arbeitszeit in Detailgeschäften zu gewähren. Für die Enquete sind drei Tage in Aussicht genommen worden. " Die Wirkung des Berliner Bierboykotts nach Außen. Mit der von Seiten der Leipziger Brauereien geplanten und zum theil schon durchgeführten Verkürzung der Arbeitszeit.in ihren Betrieben beschäftigte sich Sonntag Nachmittags abermals eine öffentliche Brauer- und Böttcher- Bersammlung. Aus den Verhandlungen ging hervor, daß die Brauer u. s. w. mit dem Fortgang der Angelegenheit noch nicht zufrieden seien. Zwar habe der Berliner Bierboykott viel Einfluß auf die Entschließung der Besitzer gehabt, aber man wolle nicht auf halbem Wege stehen bleiben, sondern durch Fragebogen, die demnächst vom Gewerkschaftskartell in die Brauereien gesendet werden sollen, genügen. des Material zu schärferem Vorgehen sammeln. Ein diesbezüg licher Beschluß gelangte zur Annahme. Erwähnt sei noch, daß, als ständige Klage, tie sanitären Mißstände und die schlechte Beschaffenheit der Schlafräume in den Brauereien wiederfehrten. Die öffentliche Versammlung der Gruppe Allge. meines" Kammer VIII, findet am Dienstag, den 4. September, in den Arminhallen statt. Dieselbe umfaßt folgende Gewerbe: Porzellan, Steingut, Fayence, Glas, Chemikalien, Buchbinderei, Buch- und Kunstdruckerei, Schriftgießer, Holzschnitt, Photographie, Graveure, Giseleure, Zeichner, Glas- u. Porzellanmaler, FormenFabriken. Wir verweisen im übrigen die Angehörigen dieſer Berufe auf die Juferate in der Sonntag und Dienstag- Nummer dieser Zeitung. Der Streik der Grubenarbeiter von Graiffeffac ist, wie man uns aus Paris unterm 30. Auguft meldet, auf grund folgender Vereinbarung aufgehoben worden: 1. Von den 275 entlaffenen Arbeitern find 50 allsogleich wieder einzustellen; 2. hat die Grubengesellschaft die Erklärung abgegeben, daß sie die übrigen, je nach Bedarf, allmälig wieder aufnehmen werde. Die Vermittlung hatte der Präfekt des Héraultdepartements übernommen. Hervorgehoben sei noch, daß der Generalrath diefes Departements, in welchem bekanntlich Graissessac liegt, gleich nach erfolgter Annahme der Vereinbarung den Streifenden resp. Opfern der Grubengesellschaft 5000 Franks votirt hat. Der Kongreß der französischen Arbeiterpartei, dessen Programm wir bereits mitgetheilt, findet vom 14. bis inklusive 16. September statt, geht also dem allgemeinen Gewerkschaftstongreß, dessen Eröffnung für den 17. September angesetzt ist, unmittelbar voraus. Beide Kongresse, die bekanntlich in Nantes zusammentreten, werden, wie uns aus Paris berichtet wird, diesmal besonders zahlreich beschickt werden. $ 14 Depeschen. ( Wolff's Telegravhen- Bureau.) Lüttich, 31. August. Der„ Gazette de Liège" zufolge sind in Tilleur vorgestern Nacht und gestern Vormittag 25 Grfian fungen an Cholera und 24 Todesfälle vorgekommen. Bologna, 81. Auguft. Die Präfättur bat die Abhaltung des in Imola für den 9. September beabsichtigten Sozialisten. tongresses verboten. " ihm die Entwickelung des Handels in Vergangenheit und Gegen Die ausständischen schottischen Bergleute beschlossen in wart zeigt, ja follte man es glauben, nicht ein einziger Vortrag über Kartelle, Trusts, Ringe xc., die dem Handlungsgehilfen, weis einer elegirtenversammlung mit 25 417 gegen 20 942 Stimmen Gott, mehr auf den Fingern brennen, als die schönen Redens die Arbeit bei einer Lohnherabsetzung von sechs Pence( 50 Pf.) arten des Herrn Felix Dahn über" altgermanisches Seidenthum wieder aufzunehmen. im deutschen Boltsleben der Gegenwart", oder des Herrn Schmidt- Cabanis über„ Adolf Glaßbrenner, der Vater des Berliner Wizes u. s. w., u. s. 1. Bei der Stellenvermittelung tommen die üblichen scheinheiligen Klagen über mangelnde Bildung der Handlungsgehilfen, und die Ermahnungen an dieselben, sich diese Bildung doch nur ja anzueignen; auf welche Weise sie dies bewerkstelligen können, wird nicht verrathen. Zum Zum Kapitel der Arbeitslosigkeit. Wie dem„ Hamb. Schluß wird mit besonderer Genugthuung zur Kenntniß der Mit Rorrefp." mitgetheilt wird, können die in den Staats: Quais glieder gebracht, daß Herrn Direktor Detar Goldschmidt der betrieben festangestellten und in Attord beschäftigten Arbeiter nur Kronenorden 4. Klasse verliehen wurde. Finis coronat opus! drei Tage in der Woche verwandt werden. Wer beispielsweise heute arbeitet, muß morgen einem anderen Arbeiter Plaz London, 31. Auguft. Nach einer dem Marineminister aus machen. Dieser Tage mußten an sämmtlichen Quais ca. 240 ArBonny, Westafrika, zugegangenen amtlichen Depesche wurde eine beiter( inkl. Krahnführer) die Arbeit ruhen lassen. Die sogenannten Schaluppe des englischen Kriegsschiffs Alecto" bei einer Re. " Hilfsarbeiter" haben schon seit Wochen die Hoffnung verloren, tognoszirung auf dem Brohemie- Fluß(?) vom Ufer aus beschossen; fürs erste wieder Arbeit und Brot in den Quaibetrieben zu ein Matrose wurde getödtet, ein Heizer und ein Matrofe wurden finden. Wer sich überhaupt ein Bild von der schlimmen Arbeits- Achtung, Schiffezimmerer! Wegen Lohnbrückerei haben schwer verwundet. losigkeit in Hamburg machen will, der möge, schreibt das ge- am 20. Auguft die Schiffszimmerer auf der Lemm'schen Werft London, 31. Auguft. Nach einer Meldung des„ Reuter'schen nannte Blatt, an den ersten und zweiten Vorfezen, Baumwall, in Boizenburg und am 25. Auguſt die von der Niemand'schen Bureaus" aus Hongkong von heute sind am Cantonflusse 100 Boote, Steinhöft, Schaarthorsbrücke u. s. w. in den Vormittagsstunden Werft sämmtlich die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist fernzuhalten. auf welchen Blumenhandel betrieben wird, durch Feuer zerstört eine Wanderung unternehmen.-- Die bei den Staats- Bagger. Die Adresse des Vertrauensmanns ist: J. Mahnke, Gartenstraße, worden, gegen 1000 Gingeborene sollen umgekommen sein. betrieben 1 und 3 beschäftigten Arbeiter, ca. 250 Sandbaggerer in Boizenburg a./E. und etwa 100 Baggerschuten Arbeiter, sind gleichfalls gekündigt Lüttich, 31. August. Von authentischer Seite wird ge und sollten am Sonnabend aus der Arbeit entlassen werden. Weitere Entlassungen von ca. 150 Baggerern sind für die nächsten An die in der Filzschuh- Branche beschäftigten Arbeiter meldet, der hiesige Untersuchungsrichter Seny habe die offiziöse Tage in Aussicht genommen. Aeltere Hafenarbeiter versichern, und Arbeiterinnen! Seit dem Jahre 1889 besteht hier eine Nachricht von der Verhaftung des Anarchisten Sternberg durch daß sie eine solche flaue Geschäftstonjunktur, wie in diesem Vereinigung unserer Berufskollegen, die es sich zur Aufgabe die Petersburger Polizei erhalten." Sommer noch nicht erlebt haben. gemacht hat, durch belehrende Vorträge und beffere Gestaltung Krakan, 31. August. In Russisch Polen, und zwar an der der Lohn- und Arbeitsverhältnisse, für die körperliche und ganzen galizischen Grenze, ist die Cholera fortgesetzt im Wachsen Wie die Unternehmer Ergebenheits. Petitionen zu geistige Befferstellung der Arbeiter und Arbeiterinnen unferes begriffen und fordert zahlreiche Opfer. Unter der Bevölkerung sammenbringen. In den sächsischen Kohlengebieten werden, Berufs thätig zu sein. Vor kurzem sind nun die Statuten der meiften Ortschaften herrschen schreckliche Zustände; die ärzt wie von uns schon mehrfach erwähnt, von den Unternehmern dahin geändert, daß auch die in den Betrieben beschäftigten lichen Anordnungen werden nirgends befolgt und die Bewohner Gegenpetitionen zur Unterschrift aufgelegt, in der sich die Unter- Frauen als Mitglieder Aufnahme finden. Wir ersuchen deshalb flüchten in die Wälder, um der Seuche zu entfliehen. Gewerkschaftliches. Arbeiterfreundliche Blätter werden um Abdrud gebeten. ( Depeschen- Burean Herold.) Berantwortlicher Redakteur: Suao Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 203. Sonnabend, den 1. September 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Partetgenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! leisten. " Tokales. " " Wir wollen nicht mit dem Berliner Tageblatt" über feine Raumverhältnisse rechten, können aber nicht umhin, unsere Ansicht dahin auszusprechen, daß es die angeblich eingetretene " Ermattung" noch drastischer durch vollkommene Wiedergabe des Zirkularschreibens" des Herrn Rösicke u. Komp. seinen Lesern zum Bewußtsein gebracht hätte. Am Abend des 24. August, an welchem im Vorwärts" die bierringtönigliche Verfügung erschien, fanden 37 Voltsversammlungen statt, über deren Besuch und Verlauf sich wohl auch eine Beitung von der Stellung des Berliner Tageblatts" hätte in formiren können. Hat es dies nicht gethan und möchte es das Versäumte nachholen, so können wir ihm nur empfehlen, die Sonntagsnummer des Vorwärts" zu studiren. Dort findet das Blatt einen wahrheitsgetreuen Bericht über jene Versammlungen und kann dann seine Schlüsse und Folgerungen über die„ Ermattung" selbst ziehen, ohne auf einen Bericht erstatter angewiesen zu sein, der seiner Zeit um acht Tage zurück ift. " konnte der Attentäter fein nur bei Versammlungen und Vereinssigungen boykottfreies Bier Auch schänkt der Restaurateur Brüning, Rosenthalerstr. 11/12, Const gelangt in dem Lokal Bier aus der Viktoria- Brauerei zum Ausschant. " bankenlosigkeit" warnt die Berl. 3tg." in ihrem politischen Theil;| liches Blatt theilt mit, die städtischen Behörden hätten bereit fie redet nor einem Domestikenstandpunit" innerhalb der freiwilligst Schulräume für diesen neuen Kinderhort" zur Vers finnigen Kreise der sprechendste Beweis dafür ist sie selber. fügung gestellt, die Bevölkerung habe durch zahlreiche Beitritts Die Reiche der dahingeschiedenen Genoffin Agues Der Domestitev and pnnt gegenüber dem kapitalfräftigen erklärungen und Beitragszeichnungen reges Interesse für die Wabuit ist, da keinerlei Verdacht der Vornahme einer straf- Binge, die hläde Angst darum. daß den Aktien jo kein Schade gute Sache bekundet, und die Polizei habe eine Hauskollekte in geschieht. felbst auf Koften alles Anstandes, fonnte nicht deut den betreffenden Stadttheilen genehmigt. baren Handlung vorlag, nicht obduzirt, vielmehr gestern Nach- ficher zum Ausdruck gebracht werden; nich einmal Herr nehmen Kinder, deren Eltern den Tag über außer dem Hause Die Kinderhorte" mittag um vier Uhr der Freundin der Verstorbenen, der Eugen Richter war abgebrüht genug, den Bericht so in sein beschäftigt sind, für die schulfreie Zeit auf. Unter den heutigen Genoffin Frau Mesch, ausgeantwortet und in deren Woh- Blatt aufzunehmen.- Der Lohn für diesen Liebesdienst wird Verhältnissen, die die Mütter in die Fabrik treiben, find solche nung, Rykestraße 27, überführt worden. Die Beerdigung hoffentlich den gehegten Erwartungen entsprechen Herr Zufluchtstätten für die Kinder eine Nothwendigkeit. Die bürger Rösicke kann auch erkenntlich sein, wenn er nur will wird am Sonntag Nachmittag um 4 Uhr stattfinden. Der entsprechen wird aber der Grfolg den Wünschen, die man im gebende Verpflichtung wieder der Privatwohlthätigkeit". Was nicht liche Gesellschaft überläßt freilich die sich hieraus für sie erLeichenzug wird sich von der Ryfestraße 27 aus nach dem Busen hegt. Die„ Berl Zeitung" theilt das Schicksal so manches es mit diesem traurigen Nothbehelf auf sich hat, haben wir oft in der Pappel- Allee belegenen Friedhof der Freireligiösen anderen Blattes, welches fein Leſepublikum mehr und mehr ins genug gezeigt. Diese privaten Veranstaltungen gemeinnüßiger" Gemeinde bewegen. Diejenigen Genossinnen und Genossen, die Lager der Sozialdemokratie abrücken fiebt; die Kreise, auf welche oder wohlthätiger" Vereine sind in der Regel" nicht im entder Verblichenen die letzte Ehre erweisen wollen, werden gebeten, find in Sachen des Boyfotts, wie auch überall, machtlos. Das werden dieses Blatt noch einen an sich sehr beschränkten Einfluß ausübt, ferntesten im stande, dem vorhandenen Bedürfniß zu genügen, aber trotzdem meist als vollkommen ausreichend sich vor dem Trauerhause, Rykestr. 27, um 3 Uhr Nachmittags mag auch Herr Rösicke bedenken! angesehen und obendrein als ein Akt„ wahrer Nächstens einzufinden. Dort wird ihnen von Ordnern, die durch ein AbKritische Fall. Welcher Schandthaten ein sozialdemo: liebe" ausgegeben. Wenn wir früber bei vielen dieser zeichen kenntlich sein werden, Platz angewiesen werden. Den fratischer Redakteur mitunter bezichtigt werden kann, das konnte Unternehmungen den Nachweis führten, daß sie aus dem Weisungen der Ordner wird jeder Theilnehmer des Leichen heute unfer Kollege Potich an feiner Person erfahren. Hatte Eigennutz der besigenden Klasse hervorgingen, dann war das begängnisses im Interesse der Ordnung selbstverständlich Folge da irgend Jemand an dem Hause eines Gastwirths Meyer in dem Zustandekommen einer Aussöhnung der sozialen" Gegensätze" natürlich ,, Lfige", Verleumdung"," Aufhebung"," Furcht vor der Mittenwalderstraße einen recht unappetitlichen Dummenjungenstreich nerübt, indem er die Firma des genannten... Bei dieser neuesten Vereinsgründung, der der„ KinderGut Ding will Weile haben. Den neuesten Bettelbrief Gastwirths mit Roth beschmutzt hatte. Wer konnte das hort" in der Schönhauser Vorstadt seine Entstehung verdankt, der Firma Rösicke u. Ko. zur Unterstihung der kleineren durch gewesen sein? Gewiß niemond anders, als die bösen Sozial zeigt sich das Motiv des Eigennuges einmal ganz unverhüllt. den Boykott geschädigten Gastwirthe waren wir bereits in demokraten und zwar da jetzt der Bierboykott herrscht und Die Eltern können nun", heißt es in der Mittheilung des Nr. 196 des Vorwärts" vom 24. August mitzutheilen in der her Vorwärts" einige Tage später zufällig eine Notiz brachte, bürgerlichen Blattes, ohne Sorge um ihre Kleinen ihrer Beschäf Lage. Einige Blätter darunter die„ Volts- Beitung", soweit in der die fanatische Wuth des obigen Herrn unserm Blatt tigung nachgehen, die Hausbewohner werden vor dem von den wir aus dem Gedächtniß referiren können brachten diesen gegenüber besprochen wurde Kindern oft verursachten ruheftörenden Lärm auf den Höfen und höchsteigenen Erlaß des unfehlbaren Stellvertreters Gambrinu3 Anderer fein, als der verantwortliche Redakteur des Vorwärts". in den Häusern bewahrt, und dem muthwilligen Frevel an Baumbereits am folgenden Tage; andere aber haben augen- Der letztere wurde denn in dieser delikaten Angelegenheit auf pflanzungen und Gartenanlagen, an Treppen und Wänden der Gescheinlich ihre ganze Aufmerksamkeit der geplanten Ver- dem Polizeipräsidium vernommen. Er konnte natürlich mit bäude wird gesteuert. Daher ist die regste Betheiligung aller Befdärfung des Vereins- und Versammlungsgeseßes zuwenden ruhigem Genissen bezeugen, von dieser Sudelei nichts zu wiffen. pölferungsschichten ohne Rücksicht auf Stand, Ronfession und polis müssen und haben erst jetzt Muße gefunden, darauf zurückzutische Parteistellung nicht nur erwünscht, sondern nothwendig; Achtung, fünfter Wahlkreis! Folgende Schankwirthe besonders aber liegt die thatkräftige Unterstützung des Untertommen. So läßt sich das Berliner Tageblatt" von einem mußten aus der Liste gestrichen werden, da dieselben boykottirtes nehmens im Interesse der Hauswirthe." Also ein offener Appell Berichterstatter in seiner gefirigen Nummer folgendes schreiben: Mogge, Marienstr. 15. Dahlström, Greifswalderstr. 13. die neue Gründung diesmal nicht die sozialen Gegensäge vers Flaschenbier führen: Klößer, Alte Schönhauserstr. 7/8. an den Egoismus, der auch dadurch nicht anständiger wird, daß 3um Bierkrieg wird gemeldet, daß die Brauereien zu einem Weigmann, Landwehrstr. 13, Grünfram- Geschäft. Außerdem föhnen", sondern ohne Rücksicht auf Stand, Konfession und erne ten Borstoß geschritten sind, nachdem von der sozialdemo- führt der Schankwirth Bord, Gipsstr. 19b, jest wieder aus politische Parteistellung" in still bescheidener Wirksamkeit den tratischen Partei offenkundige Anzeichen für eine Ermattung schließlich boykottirtes Bier. Die Genossen werden ersucht, hier- Hausbesitzern ihre Miether und den Miethern ihre Ruhe an die Deffentlichkeit gedrungen sind. Die Brauereien haben von Notiz zu nehmen. Birtularschreiben an eine große Anzahl besser gestellter Gastwirthe erhalten soll. Das wird allerdings nicht in den Vordergrund ergehen lassen, die auf die durch das Verhalten der Sozialdemofo nachdrücklich betont, daß es denen, auf die es wirken soll, gestellt und nicht als Hauptzweck bezeichnet, aber es wird doch fratie herbeigeführte Schädigung der kleineren Wirthe hinweisen und als Haupt erfolg erscheinen muß. Und deshalb wird es auch nicht blos zu Beiträgen an die Unterstützungskasse von Seiten der Empfänger folcher Zirkulare, sondern auch zu Sammlungen wirken. Vielleicht ist es sogar entschuldbar, daß Hausbesizer in den bezüglichen Bekanntenkreisen auffordern." Die königliche Porzellanmanufaktur. In den berühmten zuerst an ihr Haus und dessen Erträge denken, und Miether, Musterbetrieben" herrscht ein bewundernswürdiger Wetteifer. wenigstens solche, die nicht selber Kinder haben, den Lärm von Welch einen Namen sie auch führen, überall zeigt sich in ihnen Kindern unangenehm empfinden. Auch die muthwilligen Bedas eifrigste Bestreben, den Arbeiter den Ernit fühlen zu lassen, schädigungen von Gärten, Bäumen, Treppen u. s. w wird jeder Aber man möge doch Untermit dem man sich seiner annimmt. Auch die königliche Por- verhindert zu sehen wünschen. zellanmanufattur hat in einer Verhandlung, die vor einigen nehmungen, die aus solchen und ähnlichen Beweggründen UnterTagen vor dem Gewerbegericht geführt wurde, vor der Welt ügung zu finden hoffen und thatsächlich finden, nicht als dargelegt, wie sehr es ihr darum zu thun ist, eine Musteranstalterke der, Nächstenliebe" ausgeben. Auf das vor nach dem Herzen der eingefleischten Kapitalisten zu sein, liegende Unternehmen kann diese Bezeichnung noch viel weniger und wie glücklich der Arbeiter in ihr daran ist. Einen flassischen zutreffen als auf andere dieser Art. Begründer des Kinderhort" Beleg hierfür erbrochte die Verhandlung einer Klage des find ein Grundbesigerverein und ein Bezirksverein, in dem ebenPorzellandrehers K. gegen genanntes Institut. Kläger, der falls Grundbesiger das große Wort führen! Wir bitten unsere zwanzig Jahre in ihm beschäftigt war, verlangte Rest: Leser, sich einmal die Berliner Hausbesiger als" Volts: und Besonders der lohn im Betrage von 39,05 m. In einem Monat ist ihm Kinderfreunde" vorzustellen. „ Grundbesitzer verein der der das Geld für sogenannten Ausschuß von seinem Verdienst Schönhauser Vorstadt und angrenzen den Theile" hat wiederholt bewiesen, daß er als in Abrechnung gebracht worden. Der Kläger behauptet, nur nicht daß er sich nur um seiner Eristenz willen die gemeinnügig" geltende Unternehmungen nicht direkt unterstüßt, sondern bekämpft, wenn Abzüge des gesammten Ausschusses habe ge= sie nicht Als z. B. im Januar 1891 von seine Interessen fördern. fall n lassen. Defter habe er zu dem Direktor und zu Freifinnig Volksparteiliches. Die Berliner anderen Vorgesetzten gesagt, daß die Abzüge unerträg der Stadtverordneten- Versammlung beschlossen worden war,„ den ich' eien. Es wären meistens teine Arbeitsfehler, Magistrat zu ersuchen, in gemischter Deputation mit ihr zu be Zeitung", das Mundstück des verbiesterten Berliner Philifier sondern häufig Fehler der zur Verarbeitung er rathen, in welcher Weise die Gemeindebehörden die gemein thums, fennzeichnet ihren Standpunkt in der Boykottirage in errathen, einer Art, die denn doch die Kritit geradezu herausfordert. Daß atenen Masse, welche den Ausschuß verschuldeten. In nüßigen Bestrebungen für Schaffung gesunder und billiger letzte Zeit fei der gesammte Ausschuß abgezogen Wohnungen für Arbeiter, kleine Beamte u. f. w. fördern können", es mit dem Bierboykott„ bedenklich abwärts" geht, folgert das man früher wenigstens einen da ersuchte der genannte Grundbesigerverein, und neben ihm Theil edle Freisinnsorgan aus dem Verlauf der Brauerei- Arbeiter. Der Ver- auch der des Gesundbrunnens, den Magistrat, dem Antrage feine Versammlung vom Mittwoch, über die es folgenden Bericht" desselben nicht in Abzug gebracht hätte. weitere Folge zu geben. Die Hausbesizer dachten an den mit treter der Beklagten, Modellmeister Professor Schley, giebt: " Aus dem Referat des Arbeiters Augustin war zu entfonstatirte, daß Direttor Dr. Heinicke im Jahre 1891 die Ab- einer Schmälerung bedrohten Ertrag ihrer Grundstücke, genau so nehmen, daß die Mittel zur Unterstützung knapp werden. Der züge eingeführt hat, und daß er, Schley, obne besondere wie damals, als sie gegen die Errichtung eines Asyls für ObdachBefugniß dazu nur die Hälfte des Ausschusses dann berechnet lose in ihrer Nähe protestirten, und genau so wie jetzt, wo sie Vorsitzende des Verbandes der Brauer, Zweigverein der Provins habe, wenn er der Ueberzeugung gewesen sei, daß die Mängel für die ihnen lästig gewordenen Proletarierkinder einen„ KinderBrandenburg, Hilpert, bemerkte dazu, daß die Arbeiter bis jetzt zum Theil nicht den Arbeitern zur Lait gelegt werden hort", also auch eine Art Asyl für Obdachlose, begründet haben. 80 000 m. zu Unterstützungen der Ausgesperrten aufgebrach! founten. Im Mai dieses Jahres hätten jedoch die Schäden über haben. Da für die Bau- und anderen Arbeiter jetzt eine Zeit band genommen, und auf Befehl des Direktors sei allen ArDie Abschaffung der städtischen Nachtwächter wird der Arbeitslosigkeit herangekommen sei, flöfsen die Unterstüßungsbeitern mitgetheilt worden. es würde von jeßt ab ohne Aus: ieht für zwei weitere Stadttheile, im Westen und Südwesten der gelder nicht mehr so reichlich wie früber E3 müsse Stadt, beabsichtigt. Nach einer Mittheilung des Polizeis aber troydem getban nahme fämmtlicher Ausschuß abgezogen. Troß wiederholter Abwerden, was möglich fei. Zu diesem Zweck würden die Provinzialstädte und die auüge babe der Kläger weiter gearbeitet, der Knüppel lag eben Präsidenten an den Magistrat wird die Uebernahme des nächt wärtigen Gewerkschaftskartelle um Gelder angegangen werden. beim Hund! Als Sachverständigen hörte das Gericht den lichen Sicherheitsdienstes durch die Schußmannschaft in AusFerner sei hierbei zu berücksichtigen, daß die sozialdemokratische Fabrikanten Ludloff. Derselbe erklärte, es sei schwer ein Urtheil töniglicher Polizeiverwaltungen in Stadtgemeinden im Bezirk Ferner sei hierbei zu berücksichtigen, daß die sozialdemokratische barüber abzugeben, ob der Kläger an der Fehler der X1. Hauptmannschaft( Polizeireviere 3[ Neue Wilhelmstr. 2], führung des Gesetzes vom 20. April 1892 über die Kosten Partei den Bierboykott in Szene gesetzt und damit auch die flicht habe, den Kampf nicht mit der Berelendung der Arbeiterhaftigkeit der Produkte seiner Arbeit( fola 82( Derfflingerstr. 20a]. 33[ Königin Augustaitr. 36], 37[ Mohrenenden zu loffen. Andere Redner fügten dem hinzu, daß die toren für telegraphische Anlagen) schuld fei, straße 53], 56[ An der Zwölfapostelkirche 7c], 63[ KurfürstenBrauerei Arbeiter den Boykott nur noch moralisch unterſtüßen und wenn, in welchem Maße. Indessen sei festzustellen, straße 9], 78 Kaylerstr. 10] und 27[ 2üßowstr. 11]) am könnten, da die politischen sozialdemokratischen Vereine den Brauerei- daß die Arbeit einer Anzahl Personen, die mit dem Kläger in 1. Oktober d. J. und im Bezirk der X. Hauptmannschaft Arbeitern die Kontrollarbeiten 2c. abgenommen hätten Auch von demselben Raum unter denselben Verhältnissen ar-( Polizeireviere 31( Lichterfelderitr. 2], 47 Fichteftr. 27] 67 beiteten, prozentual weniger Ausschuß ihnen wurde betont, daß es eine unobweisbare Pflicht wäre, die aufwies, wie [ 3offenerstr. 37], 71[ Hornstr. 2], 72[ Solmsstr. 41], 78[ Gneisenau daß unglücklicherweise seine Ifolatoren 1. November d. J. erfolgen. zu unterfügen. Eine im Sinne des Referenten eingebrachte(!) in den gerade Kammern gebrannt worden feren in Resolution wurde nicht zur Abstimmung gebracht. Sie soll dem denen das Feuer am stärksten war. Auf eine Frage antwortet leber Schäwe und Träger, die wegen des Renkontres Verein der Brauer und Brauerei- Hilfsarbeiter" überwiesen der Sachverständige, es sei in Fabriken nicht überall, aber mit Kriminalpolizisten verhafteten" Anarchisten" weiß ein Bewerden. Zum Echluß bemerkte der Boifigende, daß die Länge häufig üblich, die behandelten Abzüge für Ausschuß zu richterstatter zu melden, daß Schäwe sein angeblich abgelegtes der Zeit auch die Kampfesjreudigkeit der Arbeiter abgeschwächt machen, weil die Arbeiter oft aus Unachtsamkeit habe." oder Geständniß, er habe mit Träger gemeinsam einen Einbruch be " Eins ist sicher, teiner der Theilnehmer der Versammlung Borsigender zu Schley: Porzellantöpfe verdürben. gehen wollen, um mit dem Erlös der Beute nach Wien zu „ Es wäre doch sehr fahren, wieder zurückgenommen hat. wird anders tönnen, als mit uns diesen Erguß als wünschenswerth, daß eine Behörde wie die Bes ein Gemisch von Entstellung und Erfindung zu Inqualifizirte"( ungelernte) Arbeiter und Junungstennzeichnen. Richtig sind in dem Musterbericht nur die Namen flagte, die ein Muster für die ganze Welt ist, recht toulant gegen die Arbeiter bezüglich des Schiedsgerichte. Wie bekannt, find den Innungen, den der Redner. Für die„ Sorgfalt" des Berfoffers aber spricht der usschusses wie anderer Dinge verführe.( Dieser Schmerzenskindern unserer Zeit, auch gewiffe Sonderrechte bea Umstand ganz besonders, daß von dem Referat des Genoſſen dealist!" D. R.) Es ist doch wohl anzunehmen, daß bei der züglich der Entscheidung gewerblicher Streitigkeiten durch die Mattutat fein Wort und von den Aeußerungen des Genossen Herstellung von Porzellangegenständen die Arbeiter leicht Unglück die zu gewerblichen Zwecken" Gesellen, Gehilfen, Arbeiter oder Gesetzgebung eingeräumt worden. Während andere Sterbliche, Augustin das ich nur gerade Gegentheil wiedergegeben haben können." Der Prozeß tam noch nicht zum Austrag. Arbeiterinnen ausnüßen, ist. Mit einem Wort: ein elendes Tendenzstückchen, verbrochen wurde beschlossen, Beweis über die Behauptung des Klägers gezwungen find vor Gewerbezur böheren Ehre der großkapitalistischen Brauer und ihres gerichten oder tommunalen Behörden in Streitigkeiten zu erheben, daß er gegen den in Frage tommenden Anhanges. Man mnß die Versammlung mitgemacht haben, um Abzug von vornherein und auch bei der Lohnzahlung pro. aus dem Arbeitsverhältniß„ Recht zu nehmen", fann zu begreifen, wie ungenirt das demokratische" Blatt die That testirt babe. Ueber den Ausgang des Prozesses, der in ver- Schiedsgericht zitirt zu werden, das allerdings bestimmten gesetzder Innungsmeister event. verlangen, vor ein Jnnungs fachen auf den Kopf hellt! Wie wenig kennen diese Herrschaften schiedener Hinsicht von prinzipieller Wichtigkeit ist, werden wir lichen Bedingungen entsprechen muß. doch die Arbeiter, wenn sie sich einbilden, damit Erfolge zu ( Gewerbe Ordnung, erzielen! Wiederholt ersuchten die betreffenden Redner etwaige feiner Zeit berichten, §§ 97a, 100d.) Wie weiter bekannt ist, find Mitglieder von Mitarbeiter bürgerlicher Blätter, wahrheitsgetreu zu berichten: Ein Zweigverein des Vereins„ Kinderhort" ist durch Innungen, welche ein gemäß den§§ 97a und 100d der G.-D. das ist die Quittung dafür. den„ Grundbesizerverein der Schönhauser Vorstadt und der an- errichtetes Schiedsgericht besitzen, sowie deren Gesellen, weder Vor einer Herabwürdigung der( freisinnigen) Partei im grenzenden Stadttheile" und durch den Bezirksverein der Schön zum Gewerbegericht wählbar noch wablberechtigt. Der für Ansehen des Volkes durch einen Servilismus und eine öde Geshauser und Prenzlauer Borstadt" gegründet worden. Ein bürger- die Errichtung von Innungs. Schiedsgerichten in Frage " " während worden, und M aus gesperrten Brauerei Arbeiter als Opfer der Boykottbewegung Darauf zurück, die des Klägers. Der Kläger führte das Lettere traße 61], 85( Seimstr. 8] und 86[ Schönleinstr. 71) am Bosbeit (!?) viele " kommende Passus des§ 97a der Gewerbe- Ordnung lautet: Den Innungen steht zu. Schiedsgerichte zu errichten, welche berufen stnd, Streitigkeiten der im§ 3 Abs. 1 des Gesetzes betr. die Gewerbegerichte vom 29. Juli 1890 bezeichneten Art zwischen den Jnnungsmitgliedern und deren Gesellen an Stelle der sonst zuständigen Behörden zu entscheiden." Der jjimn gebrauchte Ausdruck„Gesellen" hat nun bei den rnteressirten. ungelernten Arbeitern. die einen„Innung?. trauter" ihren Brotherrn nennen. zu einander widersprechenden Auffassungen über ihr Aerhältniß zu dem in Betracht kommen- den Schredsgericht geführt. Die Einen glaubten, da sie„g e- w ö h n l, ch e A r b e i t e r" und keine Gesellen seien, hätte» sie vor- kommenden Falles beim Gewerbegericht zu klagen, die Anderen, zur Entscheidung etwaiger Differenzen zwischen ihnen und dem „Meister" wäre das Jnnungs-Schiedsgericht zuständig, und noch andere hielten sich gar für ganz rechtlos. Und nicht nur die Arbeiter sind in der Sache verschiedener Meinung. Ein Arbeiter, der Grund zu einer Klage gegen den der Innung angehörenden Steinsetzmeister H. zu haben glaubte, wollte das betreffende Schiedsgericht in Anspruch nehmen. Ihm wurde sedoch mit der Molivirung. er sei Arbeiter und nicht Geselle, anheimgegeben, sein Heil beim Gewerbe- gericht zu versuchen. Dem Nathe kam er denn auch nach. Auf dem Gewerbegericht aber erhob der Beklagte den Einwand, daß er Jnnungsmeister sei und daß deshalb das Schiedsgericht seiner Innung und nicht das Gewerbegericht zuständig wäre. Das Gericht erkannte den Ein. wand als berechtigtan und wies den Kläger unter folgender Begründung ab: Auf grund der Thatsache, daß Beklagter Jmiungsmitglied sei, wäre das Gericht zu der Neberzeugung gekommen, daß der Kläger sein Necht vor dem Jnnungsgericht suchen müsse. Das Ge- setz spreche wohl mit bezug ans die Zuständigkeit der Jnnungsgerichte von Streitigkeiten zwischen JnnungsniNgliedern und deren Gesellen, das Gericht glaube aber nicht, gerade auf diesen Ausdruck besonderes Gewicht legen zu brauchen. Der Gesetzgeber habe augenscheinlich die Arbeiter ebenfalls damit genieint, nicht nur gelernte Gesellen. Dazu komme,'daß der Be- klagte weder zum Gewerbegericht wählbar noch wahlberechtigt fei, schon darum könnten ihm von demselben keine Verpflichtungen auserlegt werden. Selbstmord hat am Donnerstag Abend der am S. September 1867 zu Moskau geborene Kaufmann Wilhelm Purbag begangen. Als Grund werden Verluste im Börseuspiel ange- geben. P. ist seit einem Jahr verhcirathet. s Ein iibcrans trauriger Vorfall hat sich vorgestern in Spandau zugetragen. Das Jahre alte Kind des Mühlen- besitzers Siepe in der Staakenerstraße daselbst fiel beim Spielen auf dem Hose des elterlichen Grundstücks in eine unbedeckte Dunggrube, worin es in elender Weise umkam, da niemand das Unglück wahrgenommen halte. Eine Stunde später fand man in der Grube die Leiche des in der Jauche erstickten Kindes. Die Sache dürfte für den unglücklichen Vater, der kaum erst von schwerer Krankheit genesen, noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Gleich nach dem Unglücksfall ist die Grube zugedeckt worden. Ucbrigens siel schon vor zwei Jahren ein inzwischen vorstorbenes Kind Siepe's in dieselbe Grube. Polizeibericht. Am 30. v. Mts., Vormittags gerieth ein Knabe in der Pankstraße uuter die Räder eines Arbeitswagens, au den er sich gehängt hatte, und erlitt einen Bruch des Knöchel- geleuks. Auf dem Opernplntze wurde ein Knabe durch eine Kutsche überfahren und schwer verletzt.— Nachmittags gerieth ein Knabe in der Krauseustraße unter die Räder eines Roll- wagens und erlitt bedeutende Verletzungen an den Unterschenkeln. — In der Leipzigerstraße wurde ein Knabe durch eine Droschke überfahren und am Kopfe erheblich verletzt.— Auf dem Moritz- platze wurde ein Mann bei dem Versuch, ein durchgehendes Pferd ailszuhalten, von diesem zu Boden gerissen und dabei am Kopfe so schwer verletzt, daß er bewußtlos liegen blieb. Er wurde nach dem Kronkenhanse gebracht.— In der Nacht zum 31. vor. Mts. erschoß sich ein Kaufmann in seiner Wohnung, in der Lüneburgerstrahe.— Im Lause des Tages fanden zwei kleine Brände statt. WitternngSiibcrsicht vom 31. August 1894. Wetter-Prognose für Sonnabend, den 1. September 1894. Warmes, vorwiegend heiteres Welter mit meist nur schwachen südwestlichen Winden; Gewitter nicht ausgeschlossen, sonst trocken. Berliner Wetterbureau. TheQker. Schiller-Theater. Bei der Rede von den Enterbten hat man im gewöhnlichen Sprachgebrauch die materiellen Güter im Auge, auf die der gutsituirte Bürgersmann faktisch das alleinige Besitzrechr hat oder deren Genuß er dem Proletarier nur wider- willig und in höchst ungenügendem Maße zugesteht. Es ist dies natürlich. Zum geistigen Genießen ist der Mensch erst vor- bereitet unter Lebensverhältnissen, die ihn der Sorge für das ANernothd ürftigste wenigstens für einen geringen Theil des Tages cniheben. In die Arbeitermassen mußte erst der zündende Funle der sozialdemokratischen Lehre geschleudert werden, sie mußten erst zu dem Bewußtsein von dem schreienden Unrecht, das auf ihnen lastet, aufgeweckt und zur gemeinsamen Hebung ihrer sozialen Lage organisirt und gründlich eingeschult werden, bevor sie daran denken konnten, sich auch den Genuß geistiger Güter, die der Bourgeoisie noch viel exklusiver zustehen, als die materiellen, anzueignen. Es ist daher charakteristisch, daß das organisirte Proletariat erst vor kurzer Zeit in seiner Hochburg Berlin den aus eigener Initiative hervor- gegangenen Gedanken des Genusses dramatischer Werke verwirk- lichen konnte. Die Arbeitermassen Berlins sahen denn auch sofort, daß sie an der Art, wie die Bourgeoisie sich an der dramatischen Kunst erlabt, sowohl aus ethischen als aus materiellen Gründen nicht theilnehmen konnten, und sie gründeten daher ihre eigene Volksbühne, auf der sie, von ganz ver- »inzelten, die Regel bestätigenden Ausnahmen abgesehen, sich ihrem sittlichen, sozialen und poetischen Werth nach unantastbare Werke vorführen ließen. Es war vorauszusehen, daß der große Erfolg, den eine Or- ganisativn, wie die Freie Volksbühne in kurzer Zeit errungen, auch der privaten Spekulation den Gedanken an eine Nach- ahmung nahe bringen mußte. Und so ist denn nach mancherlei Brimborium, in dem die Reklame auch ihr Theil Rumor gemacht haben mochte, in Berlin ein Unternehmen entstanden, das den Gedanken, dem Publikum verhällnißmäßig wohlfeil den Besuch des Theater? zu ermög- lichen, verwirklichte. Für den Preis von 1 Mark bis zu 2S Pf. herab kann man in dem unter der Direktion des Herrn Dr. Raphael Löwen- f e l d stehenden Schiller-Theater einer Aufführung bev wohnen. Es ist erklärlich, daß ein derartiges, aus privater Initiative hervorgegangenes Unternehmen kein bestimmtes Gepräge, wie es den Freien Volksbühnen aufgedrückt ist, tragen kann. Nicht dem geistig und materiell entrechteten Proletariat will sich die Schauspielkunst in einem solchen Institut offenbaren und es der Befreiung auch aus geistiger Knechtschaft entgegen führen, sondern es ist das Publikum im allgemeinen, an das sich der Leiter eines solchen Unternehmens wendet. Mit anerkennenswerther Offenheit wird dies auch von der Leitung selber zugegeben: „Nicht ein bestimmtes literarisches Programm durchzuführen ist unsere Absicht, noch weniger denken wir daran, unseren Be- suchern durch die Wahl der dargebotenen Stücke eine politische Meinung aufzudrängen— alles was Schönes und Gutes von deutschen nnd fremden Dichtern geschaffen ist, wollen wir ihnen in sauberer, abgerundeter Tarstellung vorführen. Wir schwören weder zur Fahne des Idealismus noch zu der des Realismus. Für uns hat alles eine Berechtigung, was in schöner Form edle Gedanken ausdrückt. Heute Schiller und Calderon, morgen Hebbel und Ibsen; heule Sophokles, morgen Shakespeare; heute Faust, morgen Veilchenfreffer." Heute Faust, morgen Veilchenfresser oder mit anderen Worten: der dramatisirie Lokal-Anzeiger. Denn man gebe sich keiner Täuschung hin. Wir zweisein nicht an den besten Ab- sichten der Direktion und ihrer Beaufsichliger. Sie bieten dem Publikum gewiß viel lieber die Meisterwerke unserer großen Dichter, als den seichten Schund, an dem das honnete Bürger- thum sich bisher ausschließlich goutirt hat. Aber es ist das Publikum im großen Ganzen, an das sich die Leitung wendet und wenden muß, und weil dies Publikum bunt zusammengewürselt ist und kein bestimmtes Ideal in sich auskommen lassen kann, muß sich ihm auch gar bald, nachdem der erste Rausch und die erste Neugierde verschwunden, die platte Mittelmäßigkeit aufdrängen, die für alle sozialen Schichten, welche sich nicht ausdrücklich dem gegen die heutige Gesellschaft kämpfenden Proletariat angeschlossen habe», den geistigen Maßstab bildet. Es waren ihrer manche Bühnenleiter, denen es nicht darauf ankam, sür's selbe Geld Shakespeare statt Moser zu geben, aber gar bald mußten sie schüchtern den Hamlet bei Seite setzen nnd Platz machen für eine fade Lientenantsfigur. Wird es dem Schillertheater besser gehen? Wir wollen es ihm wünschen, denn nicht Neid oder Miß- guust drängt uns, unsere Befürchtung auszusprechen. Die Billigkeit thut es alleine nicht, das sieht man — Herr Löwenfeld wird den Vergleich nicht übel nehmen—, an dem„Volkslheater" unter den Frankfurter Linden, allwo Susanna im Bave entschieden mehr anspricht, als ein Werk von Grillparzer. Neber die Erössnungs-Vorstellnng wollen ivir nicht besonders richten. Es war taktisch klug von der Direktion, Schiller's Jugendwerk, die„Räuber" zu geben. Gar bunt und geräuschvoll drängten sich die Abonnenten Hera», denen sich, wie es sich an einem solchen Abend einmal ziemt, ein gut Theil der üblichen Preinierenbuniniler nnd sonstigen Gönner hinzngesellt hatte. Der von einem Mitarbeiter des„Kleinen Journals" gedichtete Prolog ging trotz der be- wegten Stimme, mit der er vorgetragen wurde, im Gewühl des unsicher seinen Platz suchenden Publikuins unier. Es war auch nicht schade um den Prolog des Herr» Sigmar Mehring; ödere Worte haben wir selten zusammengereimt gesehen. An der Vorstellung selber zeichnete sich das Wirken der Regie vortheilhast aus, weniger respektabel war das Zusammen- spiel. Herr Panly gab weit mehr den verschmitzten Bonhomme als den kalten hölzernen Bösewicht und der Karl des Herrn Felix war eher ein. zum Unglück auch noch recht unverständlich drein. paukender, Schwadroneur, als die kraftstrotzende Heldengestalt, die Schiller gezeichnet hat. Auch Amalia(Frl. Pank) hätte etwas weniger steif auftreten können. Ausgezeichnet spielte Herr Patcgg den alten Moor. Der späte Anfang mochte die vielen Kürzungen entschuldbar erscheinen lassen, die leider nicht immer geschickt an- gebracht waren. Ein entscheidendes Urtheil läßt die erste Vor- stellung eines Künstlercnsembles, das sich erst kennen lernen soll, natürlich nicht zu und es könnte daher ungerecht erscheinen, weiter am Ganzen zu mäkeln, das sich gewiß mit der Zeil zum Bessern entwickeln wird. Gerirsiks-IZeikung. Der frühere Wlrthschafts-Jnspcktor deS Restanrants „Zum Knrfiirstcn-Park" in Hnlensee, Ernst Wilhelm, halte sich heute wegen Erregung öffentlichen Aergerrnsses vor dem Schöffengericht am Amtsgericht II zu verantworten. Bei seinen Rundgängen in dem Garten des Lokals begegnete er häufig kleinen Mädchen beim Spiel. Er befreundete sich mit denselben und suchte sie alsdann zu skandalösen Manipulationen zu bestimmen. Die Kinder erzählten jedoch ihre Erlebniffe den Eltern und diese erstatteten Anzeige. In vier Fällen gab der Angeklagte die inkriminirte Handlung zu, woraus er zu sechs Monaten Gefängniß vernrtheilt wurde. Die Rolle deS VerthcidigerS übernahm der königliche Staatsanwalt in einer Verhandlung, welche gestern vor der Ferienkammer des Landgerichts II ihren Abschluß fand. An- geklagt wegen Gefährdung eines Eisenbahntransportes waren der Lokomotivführer Karl Grundmann und der Weichensteller Johann Porske. Beide sind im Dienst erfahrene Beamte, Gr. ist seit 1874 Lokomotivführer und besährt die Strecke Charlotten- bürg— Grunewald seit 1836. P. ist seit 1332 ununterbrochen als Weichensteller auf der Station Grunewald thätig. Am 19. Januar gegen 6�/4 Uhr Morgens lief der vom Angeklagten Gr. geführte Zug 649, von Charlottenburg kommend, in Station Grüne- wald ein und stieß dabei mit einem Rangirzuge zu- sammen. Menschenleben waren bei dem Unfall nicht zu be- klagen, dagegen wurden einige Wagen leicht beschädigt. Der Zusammenstoß der beiden Züge war übrigens, da der Zug 649 sehr langsam einfuhr, ein so gelinder, daß nicht ein- mal der Heizer und der Zugführer etwas davon merkten. Dem G. wird nun zur Last gelegt, das Signal„Halt" nicht beachtet zu haben, der P. wird beschuldigt, zunächst das Signal„Ein- fahrt" gegeben, dann aber, als es schon zu spät war, dasselbe in das Signal„Halt" geändert zu haben. In der Gerichts- Verhandlung standen sich nun zwei entgegengesetzte Aussagen gegenüber. P. behauptete, und seine Bekundung wurde vom Slations-Assislenten Jahn bestätigt, daß er von Anfang an das richtige Signal gezogen und dasselbe auch nicht ver- ändert habe. Gr. sagte aus, und auch sein Heizer Böttcher be- stätigte dies, daß am Vorsignal das weiße Licht, also das Signal„Einfahrt" zu sehen gewesen sei. Alle Zeugen stimmen aber darüber überein,-daß an dem Tage des Unfalls eine unge- wöhnlich starke Kälte, die Angaben schwanken zwischen 2S und 27 Grad, gewesen sei. Um nun bei den sich widersprechenden Zeugenbekundungen zu einiger Klarheit zu gelangen, wurde der als Sachverständiger zugezogene Regierungsbeamle befragt, ob die Kälte auf das richtige Funktioniren des Signalapparates von Einfluß sei. Der Sachverständige mußt« diese Frage bejahen und gab sein Urtheil dahin ab, daß sowohl bei großer Kälte wie auch bei großer Hitze die farbigen Scheiben der Signalstange sich derart verschieben könnten, daß auch bei richtiger Signal- stellung nur das weiße Licht, also das Signal„Einfahrt" er- scheine. Mit Rücksicht auf dieses Gutachten beantragte der Staatsanwalt selbst die Freisprechung, auf welche der Gerichts- Hof auch erkannte. Das Opfer einer Personeuverwechselung war der Ar» bester August Schröder geworden, welcher derzeit vom Schöffengerichte trotz der Belheuerungen seiner Unschuld der Zechprellerei für schuldig befunden und zu vierzehn Tagen Gefängniß vernrtheilt worden war. Am Vormittage des 4. Juni v. I. gesellte sich zu mehreren Gästen, welche im Rasch- schen Lokale in der Köpenickerstraße würfelten, ein fremder Gast, welcher auf sein Ersuchen die Erlaubmß erhielt, sich an dem Spiel zu betheiligen. Während des Spiels betrat noch ein anderer Gast das Lokal, welcher im Vorbeigehen zu dem vorerwähnten Manne„Guten Tag, Schröder," sagte, ohne daß aber der so Begrüßte davon Notiz nahm. Nach einem Aufenthalte von mehreren Stunden verschwand der letztere heimlich, ohne seine Zeche in Höhe von 1 M. 39 Pf. be- richtigt zu haben. Ter geschädigte Kellner fragte die Gäste, wer ihr Mitspieler gewesen sei, keiner konnte ihm Auskunft geben. bis der Mann, der den Zechpreller begrüßt hatte, den Angeklagten bezeichnete und dessen Namen und Wohnung angab. Schröder war nicht wenig erstaunt, als er eine Anklage wegen Betrugs erhielt. Er behauptete im Termine vor dem Schöffengericht, daß er zu der fraglichen Zeit in einem Schanklokale in der Sophienstraße gewesen sei und mehrere Zeugen vermochten dies auch zu bekunden. Diesen standen aber drei Zeugen gegenüber, welche mit aller Bestimmtheit behaupteten, daß der Angeklagte mit ihnen gewürfelt habe, beziehungsweise von einem der Zeugen bedient worden sei; ans alle dahingehenden Fragen des Vorsitzenden blieben sie dabei, daß ein Jrrthum ihrerseits völlig ausgeschlossen sei. Das Schöffengericht hielt die Aussagen der Belastungszeugen für ausschlaggebend und verurtbeilte den Angeklagten. Dieser legte Berufung ein, worauf die Sache gestern die 3. Ferienstrafkammer des Landgerichts I in mehr- stündiger Verhandlung beschäftigte. TerVertheidiger, Rechtsanwalt Freudenthal, hatte einen umfangreichen Enllastungsbeweis angetreten. Die Belastungszeugen beschworen wieder, daß der Angeklagte und der Zechpreller eine und dieselbe Person seien. Er sei von 19 bis gegen 1 Uhr im Rasch'schen Lokal gewesen. Der Angeklagte wollte das Lokal gar nicht kennen; allerdings kenne er denjenigen Belastungszeugen, der ihm die Worte: „Guten Tag, Schröder!" zugerufen haben wollte, aber der Um- stand, daß nicht darauf geantwortet worden sei, spreche doch dafür, daß er verkannt worden war. Es traten dann sechs ein- wandsfreie Zeugen auf, welche beschworen, daß der Angeklagte am Vormittage des 4. Juni vor. Jahres von 19 bis 1 Uhr in der Werner'schen Restauration in der Sophienstraße gewesen sei. Mehrere Zeugen wußten Tag und Stunde so genau, weil sie mit dem Angeklagten eine Kommission gebildet hatten, die an jenem Tage für eine 14 Tage später stattgehabte Vereinsfestlich- keit das Werner'sche Lokal gemiethet halte. Es standen somit Aussagen gegen Aussagen, jede der Parteien blieb unentwegt dabei, daß ein Jrrthum völlig ausgeschlossen sei. Staatsanwalt Kanzow regte die Frage an, ob sich die Belastungszeugen nicht hinsichtlich des Tages irren könnten. aber auch dies erwies sich als völlig ausgeschlossen. Der Staatsanwalt wies darauf hin. daß auf einer Seite in objektiver Beziehung Meineide geleistet sein müßten. Es scheine aber doch eine Personenverwechselung vorzuliegen, er beantrage Aushebung des ersten Urtheils und Freisprechung des Angeklagten. Tiesem Antrage entsprach der Gerichtshof. Hermisickzkest Die Cholera. Brüssel, 39. August. Wie der„Courier de Bruxelles" meldet, ist die choleraähnliche Krankheit in Lüttich fast ganz erloschen; gestern kam ein einziger Fall vor. Dagegen waren gestern in Tilleur, Jemeppe und Saint-Nicolas 29 Fäll« zu verzeichnen, von denen sechs mit tödtlichem Ausgange ver- liefen. In Neerpelt ist gestern ein Bootsmann an der Cholera gestorben.— Marien w erder, 39. August. Die Regierung hat heute beschlossen, die Grenze bei Piffakrug wegen der Choleragefahr bis auf Weiteres zu schließen.— Stettin, 31. August. Ter Polizeipräsident macht bekannt, daß bei einem Bootsmann hier gestern asiatische Cholera konstatirt worden ist. Ein Seegefecht. Bei Capo Fezzello(Provinz Cataniaj fand Donnerstag aus Brotneid ein heftiger Kampf zwischen 32 Fischerbarken aus Augusta und 22 Fischerbarken ans Catania statt. Fast olle Fischer wurden verwundet, mehrere sogar schwer. Die Ankunft eines Torpedobootes machte dem Streite ein Ende. Ncber den Einfluß deS Aner'schen GaS-GlühlichtS auf die Zimmerluft gehen zur Zeit einander widersprechende Mlttheilungen durch die Presse. Die„Frankfurter Zeitung" brachte in ihrer Nr. 218 vom 3. August er. einen Bericht über die Resultate, die die Unter- suchung eines namhaften französischen Gelehrten, des Physiologen Gröhant bezüglich der Verbrennungsprodukte gewöhnlicher Gasbrenner als auch der von einem Auer'schen Glühlicht-Brenner erzeugten, ergaben. Während die Verbrennnngsprodukt« des ge- wökfnlichen Gasbrenners ganz frei von Kohlenoxyd waren, sollten die des Auer'schen Gasglühlicht-Brenners eine verhältnißmäßig bedeutende Menge von Kohlenoxyd aufweisen nnd zwar im Aerhältniß von i: 4599, begleitet überdies von einer fast gleich großen Menge Methan(Grubengas). Dem gegenüber schreibt die „Elektrotechnische Zeitschrift" Nr. 33, daß neuere Untersuchungen. über die derselbe Gelehrte kürzlich an die Akademie berichtete, ergeben haben, daß die Erzeugung von Kohlenoxyd-Gas durch das Auerffche Gasglühlicht wesentlich geringer ist, als es nach den ersten Unternehmungen den Anschein hatte. Nachtheile für die Gesundheit seien durch diese Brenner nicht zu befürchten. Um Klarheit in diese„brennende" Frage zu bringen, scheinen uns bei der Bedeutung, die das Gasglühlicht gegenwärtig hat. gesundheitspolizeiliche Untersuchungen am Platz. DvieskaKen Vev Dedsktion» Wir bitten bei jeder«njrage eine Chiffre(Zwei Buchslaben oder ein« Zahl) auzusteben, unter der die Antwort erthetlt werden fall. I. G. 199. In der Provinz Brandenburg herrscht keine Gütergemeinschaft zwischen Eheleuten. 33. H. R. Werfen Sie den Kerl, der Sie Ihrer Gesinnung wegen denunziren will, zum Tempel hinaus. Ueben Sie Nach- ficht, so wird der Mensch mit Denunziationsdrohungen und Erpressungsversuchen nicht aushören. 3l. K. 49. Haben Sie nicht im Miethsvertrage eine ent- gegenstehende Bestimmung unterschrieben, so kann der Wirth Sie nicht hindern, den Kinderwagen zu fahren. A. G. 17. Es ist an sich nicht ausgeschlossen, daß eine Ehefrau, die einen an ihren Mann gerichteten Vrief unbefugt erbricht, wegen Verletzung des Briefgeheimnisses bestraft wird. Der Ehemann, der Bestrafung beantragt, handelt aber jedenfalls verächtlich. �. M. F. SS. Ein in einer Schankwirthschaft beschäftigtes Dienstmädchen ist in der Krankenkasse der Gastwirlhe an- zumelden. F. H. 191. Nach§ 52 der Baupolizei- Ordnung für daZ platte Land der Provinz Brandenburg müssen in bebauten Straßen alle Grundstücke, soweit sie nicht mit Gebäuden besetzt sind, an der Straße durch Mauern, Gitter oder Zäune nach Be- stimmung der Orts-Polizeibehörde eingefriedigt werden. Die Ver- pflichtung, den Bürgcrsteig pflastern zu lassen, liegt Ihnen als Grundstücksbesitzer ob. Eine unentgeltliche Abtretung Ihres Eigenthums kann die Polizeibehörde von Ihnen nicht ver- langen. Ersuchen Sie die Behörde um Auskunft, auf grund welcher Bestimmungen die Verfügung getroffen ist. Nur wenn sie sich in Uebereinstimmung mit dem'Straßen-Baufluchtgesetz vom 2. Juli 1375 und mit einem dortigen Gemeindestatut befindet, wäre sie berechtigt. Sprechen sie dann zwischen 12 und 1 Uhr mit dem Bescheid vor. S. R. 27, A. B. 1892, F. S, Moabit 100. Mein. N. 10, C. W. 29, W. J., A. W. 100. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr( mit Papieren) vor. Nr. 69. Hat die Gemeinde wegen Steuern, die seit nicht länger als einem Vierteljahre seit der Beschlagnahme fällig waren, Beschlagnahme des Lohnes vorgenommen, so darf der Arbeitgeber bei Vermeidung einer Doppelzahlung den Lohn nicht aushändigen. Ist wegen älterer Steuerrückstände beschlagnahmt, so ist die Beschlagnahme ungiltig, weil gefeßlich unzulässig. Becker 1894. Nach Ihrer Darstellung hasten Ihnen die Sachen so lange, bis die 6 M. Miethe gezahlt sind. B. 34. Saben Sie feste Rundschaft, bie wünscht, daß Sie sie besuchen, so darf der Wirth Ihnen das Betreten des Hauses nicht verbieten. Auguftin. Nach der Anordnung, die Sie in Ihrer Resolution treffen, hat die Redaktion auch bisher gehandelt. S. 15. Der Anwalt, welcher einer Partei als Armen anwalt beigeordnet ist, ist verpflichtet, der Partei das Erkenntniß ohne Gebühren auszuhändigen. Er darf keine Gebühren verlangen. Hat er es gethan oder sich gar geweigert, das Erkennt niß herauszugeben, so wenden Sie sich an den Vorstand der Anwaltskammer mit einer Beschwerde. in beglaubigter Form vorzulegen und das Aufgebot zu beantragen. Das Aufgebot muß 14 Tage lang aushängen, Alsdann haben die Verlobten zu der mit dem Standesbeamten vereinbarten Zeit vor zwei großjährigen Zeugen die Frage des Standesbeamten,„ ob sie erklären, daß sie die Ehe miteinander eingehen wollen", zu beantworten. Erfolgt die Bejahung dieser Antwort, so erklärt der Standesbeamte, daß er sie nunmehr fraft des Gesezes für rechtmäßig verbundene Eheleute erkläre". Die Eheleute erhalten dann eine Bescheinigung des Standesbeamten darüber, daß die Eheschließung erfolgt ist. Für Bayern( für das rechtsrheinische) erachtet man ferner ein von der Distrikts. G. G. 1000. Die über seinem Grund und Boden fort- Genosse 1000 und Andere. Was ist zur Ehe verwaltungsbehörde ausgestelltes Beugniß zur Verheirathung für Laufenden Wurzeln oder die über seine Grenze herüberhängenden schließung in Deutschland erforderlich? Ein- nothwendig. Ausländer, die in Preußen eine Ehe eingehen Zweige eines fremden Baumes ist niemand zu dulden verpflichtet. willigung der Verlobten, Ehemündigkeit( das männliche wollen, haben ferner durch ein beglaubigtes Attest der Orts. Wenn er die Wurzeln und Zweige weghaut, so muß er das Geschlecht wird mit vollendetem zwanzigsten, das weibliche obrigkeit nachzuweisen, daß sie nach dortigen Gesezen zur EinHolz dem Eigenthümer des Baumes ausliefern. Duldet er die mit vollendetem sechszehnten Lebensjahre ehemündig) und die gehung einer Ehe im Auslande befugt sind und die nach diesen Wurzeln und Zweige, so ist er berechtigt, diejenigen Früchte, sich zustimmende Erklärung derjenigen, deren Einwilligung nach dem Gesetzen etwa erforderliche Erlaubniß zur Eheschließung erhalten zuzueignen, welche der Eigenthümer nicht einfammeln fann, ohne Gesetz erforderlich ist. Solche Erklärung ist im allgemeinen er haben. Allgemeine Dispensationen Don der Beibringung den Grund des Nachbars zu berühren. Solche Früchte darf der i forderlich für den Bräutigam so lange er nicht das 25., für solchen Attestes sind ertheilt: für Briten und NordEigenthümer felbst nicht mit Instrumenten herüberlangen oder die Braut so lange sie nicht das 24. Lebensjahr vollendet amerikaner durch Ministerialerlaß vom 31. August 1856, durch Herüberbeugen der Aeste an sich ziehen. Ob die Früchte hat. Bis zu diesem Alter bedürfen eheliche Kinder der väterlichen, für Franzosen durch Ministerialerlaß vom 2. April 1856, für Ihnen als Miether gehören, hängt vom Inhalt Ihres Vertrages nach dem Tode des Vaters der mütterlichen Einwilligung. Bevor- Belgier durch Ministerialerlaß vom 27. April 1869, für Defters ab. 2. Das Schießen ist strafbar. 3. Gin Grund zum Vertrags: mundete Kinder bedürfen überdies der Einwilligung des Vor- reich- Ungarn( mit Ausnahme der in Salzburg, Tyrol, Vorarl rücktritt liegt nach Ihrer Schilderung nicht vor. mundes und in Preußen der des Vormundschaftsgerichts. Unehe- berg oder Krain Heimathsberechtigten) durch Ministerialerlaß S. P. Zweifellos liegt dem Gewerbetreibenden die Ver- liche Kinder bedürfen der Zustimmung ihrer Mutter und so lange vom 17. Juni 1869, für Russen durch Ministerialerlaß vom pflichtung ob, für Einrichtungen Sorge zu tragen, an welchen fie minderjährig auch der ihres Vormundes und des Vormund 2. März 1871, für Niederländer durch Ministerialerlaß vom die Nothdurft verrichtet werden kann. Vielleicht theilen Sie Gefchaftsgerichts. Die Verlobten haben dem Standesbeamten ihre 4. Januar 1812, für Schweden und Norweger durch Erlaß vom naueres mit? Geburtsurkunde und die Einwilligungserklärung des Vaters 2c. 15. Mai 1874, für Jtaliener durch Erlaß vom 21. Juli 1875. Für den Inhalt der Injerate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 1. September. Opernhaus. Tristan und Jfolde. Schauspielhaus. Der Kaufmann von Venedig. Ein dreimal donnerndes Hoch unserem Freunde Hermann Braß! Achtung! 20 Bon den Wünschen die allerbest Textilarbeiter u. Arbeiterinnen! Zu seinem heutigen Wiegenfest. Er soll leben dreimal hoch! Und der Jahre viele noch. Am Sonntag, den 2. September, Nachmittags 2 Uhr, bei Feindt, Weinstr. 11, Treffpunkt zum Geleit Deine Freunde E. Th., W. F. der dahingeschiedenen Genossin National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Novität. Novität. Susanne im Bade. Leffing Theater. Madame Sans- Große Posse mit Gelang in 5 Ai.fzügen Gêne. Nrues Theater. Das neue Gebot. Schiller Cheater. Die Räuber. Deutsches Theater. Rabale u. Liebe. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Voltssänger. Rehdenz- Theater. Demi- Monde. Theater Unter den Linden. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Der Barbier von Sevilla. Berliner Theater. Heimath. Adolph Ernst- Theater. Charley's Zante. Vorher: Die Bajazzi. Central- Theater. Wieder- Eröffnung Sonntag, 2. September: O! diese Berliner! Alexanderplat Theater. Ber botene Liebe. Vorher: Ein Ehrenamt. National Theater. Sufanne im Bade. Spezialitäten Apollo Theater. Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Parodie Theater. Spezialitätenvon Eugen Prudens. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. Raffenöffnung 5%, Uhr. Anf. 72 Uhr. Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von Italien in Berlin. Humoristisches Quodlibet von Carl Peters, sowie Auftreten von Spezialitäten ersten Ranges. Sonntag Nachmittag 3 Uhr: „ Die Weber Adolph Ernst- Theater Charley's Tante. Schwank in 3 Akten v. Brandon- Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse in einem Aft von Eduard und Benno Jacobson. Musik von Franz Roth. In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. B Morgen: Dieselbe Borstellung. In Borbereitung Agnes Wabnitz. Dieselbe hat viel durch ihre unermüdliche, raftlose Thätigkeit für den Ausbau unseres Verbandes beigetragen. Ehre ihrem Andenken! 2633b Der Vorstand des Verbandes aller in der Textil- Industrie beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen. Filiale I Berlin. Am 28. August starb infolge eines Unglücksfalles unser Kollege Hans Westrup. Ehre seinem Andenken! Die Kollegen der Pianoforte Fabrik von Nieber& Comp. Die Beerdigung findet am 1. Septbr., 81 Nachm. 8 Uhr, von Bethanien nach bem Thomas- Stirchhofe ftatt. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern des Vereins der 1mgegend zur Nachricht, daß unser Einsetzer( Tischler) Berlins und Kollege J. Buchholz, Bernauerstr. 34, verstorben ist. Wintergarten. Spezialitäten Bor Tolotte's 28 Tage. Der Zeichenhalle des Zions- Kirchhofes stellung. Schiller- Theater. Wallnertheaterstrasse. Sonnabend, 1. Septbr.. Die Räuber. Sontag, 2. September, Nachmitt. 3 1hr Die Räuber. Abends 8 Uhr. zum ersten Wale: Der Menonit. Trauerspiel in 4 Akten von E. von Wildenbruch. Montag, 3. Septbr.: Der Menonit. Central- Theater Alte Jakobẞraße Nr. 30. Direktion: Richard Schult. Eröffnungsvorstellg. Sonntag, 2. Sptbr. Emil Thomas a. G. Anna Bäders. Josefine Dora. Bum 1. Male: O! diese Berliner! Gesangspoffe in 3 Atten v. H. Raymond ut. A. Mars. Musik v. Viktor Roger. ( Novität.) Castan's Panopticum. Hassan Ali der grösste Mensch der Welt. das Prinzess Topase kleinste Mensch enkind. Hugo Seltmann, Fabrik feiner Fleisch- n. Wurstwaaren Rixdorf, Hermannstr. 49. Bweiggeschäfte: Luckauer- Halle, Stand 46, Marheinete Halle, Stand 58. Vom 1. September d. J. ab jeden Sonnabend meine beliebte extra- feine ala anere Große Posse mit Gesang und Tanz in frische Blut- und Leberwurst. Auch Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. September, Nachmittags 3 Uhr, von in Weißensee aus statt. Um rege Betheiligung bittet 116/5 Der Vorstand. Aufforderung an den Brauerei Besitzer = Arbeiter! Parteigenoffen! Am 28. August ist unsere treue und brave Parteigenossin Agnes Wabnitz freiwillig aus dem Leben geschieden. Ihr unermüdliches, opferfreudiges Wirken wird ber Berliner Arbeiterschaft, unvergeßlich bleiben. Ihr Andenken zu ehren und in ihrem Sinne zu wirken, soll uns heilige Pflicht sein. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 2. September, Nachmittags 3 Uhr, von der Rykestraße 27 aus nach dem Freireligiösen Friedhof in der Pappel- Allee statt. Die Genossen, die sich daran betheiligen wollen, werden gebeten, den Anweisungen der Ordner Folge zu leisten. Die Vertrauenspersonen. Am 28. August ist unsere brave, treue Genoffin I Agnes Wabnitz freiwillig aus dem Leben geschieden. Sie stand in den vordersten Reihen des kämpfenden Proletariats. Die Genosfinnen werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. 118/13 Die Beerdigung findet am Sonntag Nachmittag 4 Uhr auf den Be gräbnißplatz der Freireligiösen Gemeinde statt. Es ersucht um recht rege Betheiligung der Frauen Hintalni Die Frauen- Agitationskommission. Achtung! Bauarbeiter. Achtung! Sonntag, den 2, September, Nachm. 2 Uhr, in Froelich's Gesellschafts- Haus, Schönhanfer Allee 161: Große öffentliche Versammlung Der Bauarbeiter Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 79/1 1. Bericht der Gewerbegerichts- Beisitzer. 2. Aufstellung der Kandidaten zum Gewerbegericht. Ausschank: Nordstern. Der Einberufer. Otto Müller, Neue Königstr. 18 Verein der Maschinisten, Heizer und Berufsg. Die unterzeichnete Kommission forbert oben benannten Herrn auf, binnen brei Tagen den Beweis für seine Be: hauptung, daß das Kommissions- Mitglied der ausgesperrten Brauereiarbeiter, F. Eiermann, boykottirtes Bier getrunken habe, zu erbringen, widrigenfalls wir diese Behauptung als ehrlose Berleumdung erklären. Die Kommission der ausgesperrten Brauereiarbeiter. 91/4 J. A.: B. Schneider, Blumenftr. 38. Cigarren Berlins und Umgegend. Sonntag, den 2. September 1894, Nachmittags 5 Uhr: Versammlung 195/2 im Saale der ,, Arminhallen", Rommandantenstraße Nr. 20. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Verschiedenes. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Der Vorstand. J. A.: H. Holz, Mulackstr. 21. Metallarbeiter! ale 3wei große öffentliche Versammlungen. in vorzüglicher Qualität empfiehlt allen Freunden u. Genossen 2643b G. Richter, Landsberger Allee 145. Sonntag, den 2. September, Vormittage 10 Uhr, im Viktoria- Saal, Perlebergerstraße 18, 6 Bildern nach Salingre's Reise durch empfehle meine ate Spezialität aner u. ein guter Hund Weißenburgerstr. 52 für die Arbeiter der Firma L. Löwe& Cie. Berlin von Julius Freund. Musit von Jul. Einödshofer. Vorverkauf an der Kasse des Theaters. Voltsthümliche Preise ohne Aufgeld. Passage- Panopticum. 51 Restaur., Destill., Billard, Vereinstannte hochfeine Thüringer Rothwurst nach Hausmannsart, desgl. ff. Zwiebelleberwurst, bei Abnahme von ganzen immer billig zu verkaufen. Näheres Würsten à Pfd. 70 Pf. Größeren Ab- Frau Räther, Rosenthalerstr. 19, K. nehmern entsprechende Preisermäßigung. Allen Genossen und Genoffinnen zeige hierdurch an, daß ich in der Markthalle Eisenbahnstraße einen Stand wilde Weiber mit frischen Blumen und Kränzen aus Dahomey. Zuspruch. Wittwe Anna Kluge, Das lejende Kind inne habe und bitte daher am gütigen Stralauerplay 3. 2646b Buchführung, be verlässig Kölln, Saarbrückerstr. 7. alt 134 Jahr. Billiger Fleischverkauf. Armin- Hallen Rückenfett dickes 50 P., Hammel fleisch 50, 55 Pf., Rindfleisch 55, 60 Pf. Eisenbahnstr. in d. Markthalle Stand 11. 26165 Frau Nonn. Allen Bekannten und Genossen empfehle meine Hüte mit Kontrollmarke, sowie Mützen jeden Genres. Bemerke, daß mein Geschäft fich jetzt Gleditschstr. 52, am Winterfeldplay, veдndet Zages Drdnung: Die Zustände in den Werkstätten von L. Löwe. Montag, den 3. September 1894, Abends 8 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23, für die Arbeiter der Firma C. Hoppe, Gartenstraße. Tagesordnung: Die Zustände in den Werkstätten von C, Hoppe. Die Kollegen der bezeichneten Werkstätten werden um zahlreiches Erscheinen ersucht. 174/17 Der Vertrauensmann der Berliner Metallarbeiter. Otto Naether, N. Anflamerstr. 44. 10. M. Polvogt. National- Theater, Große Frankfurterstraße Nr. 132. Schmiedels Festfäle Alte Jakobstr. 32. Empfehle meine hocheleganten Säle ( elekt. Bel.) auch mit Bühne zur Abhalt. von Vereins- u. Privatfestlichkeiten. 4902* Wiv. E. Schmiedel. Den Saalverweigerern die beruhigende Mittheilung, Kommandantenstraße Nr. 20. daß ich Täglich: Frei- Konzert kein Ringbier im schönen Natur Garten. mehr führe. Säle. Vereinszimmer. non A. Otto, Plöhensee. 26496 Sonntag, den 2. September, Nachmittags 3 Uhr: Wohlthätigkeits- Vorstellung, arrangirt vom Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Zur Aufführung gelangt: Die Weber." Raffen Eröffnung 2 Uhr. Anfang der Vorstellung 3 Uhr. Den Ueberschuß bekommen die ausgesperrten Brauerei- Arbeiter. Billets find in allen mit Plakat belegten Geschäften zu haben. Die Plätze werden ausgelooft und erhält ein jeder für das Billet aus der Urne ein anderes. Bis 8 Uhr müssen sämmtliche Billets an der Kontrolle eingelaufen fein. Um rege Betheiligung werden die Kollegen und Genossen ersucht. Das Romitee. 26405 Achtung! 1. Wahlkreis. Sonnabend, den 1. September, Abends 81/2 Uhr: Achtung! Verlag von F. Fontane& Co. Große öffentliche Versammlung in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20, zum Gedächtniß Ferdinand Lassalle's. Ansprache des Genossen Theodor Mehner. Im Anschluß hieran findet die Wahl der Delegirten zur Brandenburger Konferenz statt. Die Vertrauenspersonen. 260/9 Sozialdemokratischer Wahlverein für den 1. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Große öffentliche Versammlung Sonnabend, den 1. September, Abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: = 1. Vortrag des Stadtverordneten Metzner über: Die Erinnerung an Ferdinand Lassalle. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 276/4 Achtung! Der Vorstand. Achtung! 4. Wahlkreis( Osten). Sonntag, den 2. September, Vorm. 10 hr: Zwei große Bolts- Versammlungen im Lokale Elysium, Landsberger Allee 40, in Flebig's Festsälen, Frankfurterstr. 28. Tagesordnung: 1. Vortrag über die Bedeutung Lassalle's in der Sozialdemokratie. 2. Diskussion. Die Vertrauensperson. [ 274/4] Große Volksversammlung im ,, Wedding Kasino", Schulstraße Nr. 29, Sonntag, den 2. September, Verm. 10 Uhr. Vortrag des Reichtags- Abgeordneten A. Stadthagen über:" Lumpen gefindel, Polizei und Brausewetter". Zur Deckung der Unkosten 10 Pfg. Entree. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauensperson für Reinickendorf. 2630b Verband der in Buchbindereien, der Papier- und Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen. Mitgliedschaft Berlin. Montag, 3. September, Abds. 8½ Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a: Mitgliedschafts- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag des Genoffen Sassenbach. 2. Aenderung der Arbeitsnachweis- Verwaltung. 3. Bestätigung eines Vertrauensmannes der KontobuchBranche. 4. Mitgliedschaftsangelegenheiten. Die Billets zum SanssouciVergnügen( 22. September) gelangen zur Ausgabe. Der Vorstand. Montag, den 10. September, Abends 8 Uhr, bei Ehrenberg, Annenstraße 16: Lederarbeiter- Abend. Der Vertrauensmann. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Soeben erschien: Lassalline. Schauspiel in drei teflage Aften von G. Bolle. Vierte Preis 50 Pfennige. Reell und billig kauft man in der Norddeutschen Schuhfabrit von W. Hitschke, gegründet 1872, Staligerstr. 13, Ece Admiralitraße, am Kottbuser Thor. 59702* Marken z. quittiren von VERELY DIER MAURE 25 HALLE ParteiBeiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. Preisliste gratis und franto. PE Cohn's Hosenfabrik, als billigste Quelle Berlins be= tannt für Herren- und einzelne Kinderhosen befindet sich jetzt[ 60012* Pallisadenstr. 5, part. Roh- Tabak A. Goldschmidt, 4435L* am biesigen Plage wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befind!. 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Nachricht, daß ich den Ausschank im Restaurant Petriplatz 3( Ecke Scharrnstraße) übernommen habe, u. bitte um wertben Besuch. 6492 Carl Schmidt, früher in Rixdorf. Großes Vereinszimmer Tilsiterstr. 82. Vereinszimmer m. Piano zu vergeben bei Schulze, Gerichtstr. 39. 2638b mit Piano zu vergeb. Vercinszimm. Ruppin, Blumenfir.49. Elysium. Landsberger Allee 40/41. Zu Feftlichkeiten sind noch Sonn abeude im Oktober und November zu vergeben. 26396 Wo speisen Sie? In der Pommerschen Küche Oranienstr. 181 bei G. Buckow Mittag mit Bier 50 Pf., Frühstück u Abendessen( für 30 Kein Ringbier. Große Auswahl in Herren-, Damen- bis 50 Pf.) große Auswahl. Eine alte deutsche Feuer- Vers.- Gesell- und Kinderstiefeln zu den billigsten schaft fucht für Berlin u. die Provinz Preisen. thätige Haupt- u. Spezial- Agenten. Branchenversammlung der Schrauben-, Facoudreher u. Berufsg.obe fortlaufende Bezüge event, auch Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Pinn über:" Die Gewerkschaftsbewegung der alten und neuen Zeit". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder, Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 172/18 12 Achtung! Schöneberg. Gr. öffentl. Stuckateur- Versammlung für Schöneberg und Umgegend. Sonntag, 2. Sept., Vorm. 11 Übr, bei Kähner, Grunewaldstr. 110. Tages Ordnung: = 226/2 1. Die Schäden in unserer Gewerkschaft. Referent: Friz Grüneberg. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Jeder Stuckateur ist verpflichtet, zu dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vertrauensmann der Stuckateure Schönebergs u. Umg. Rudolph Eichhorn, Sedanstr. 50. mes Tapezirer! Große öffentliche Versammlung aller im Tapeziergewerbe beschäftigten Personen am Sonntag, den 2. September, Vormittags 92 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Wie stellen sich die Tapeziergehilfen zu einer Lohnbewegung in dieser Saison? 2. Beschlußfassung darüber. Der sehr wichtigen Tagesordnung wegen ist das Erscheinen der gesammten Tapeziergehilfenschaft erforderlich. Achtung! Die Agitations- Kommission. Achtung! 233/2 Getreideträger, Wäger, Schipper und Speicher- Arbeiter. Sonntag, den 2. September, Vormittags 11 Uhr: Große öffentliche Versammlung im ,, Mehlhans" am Cantianplay. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Blaurod über: Sozialreform. 2. Fortsetzung der Diskussion über die Uebervortheilung des Unternehmers Sauer. 3. Mißstände der Fourage- Arbeiter der Berliner Pferdebahn. 4. Verschiedenes. Kollegen! Da diese Verhandlungen für uns so überaus wichtig sind, ist es Pflicht eines Jeden, in dieser Versammlung zu erscheinen und die Säumigen soviel wie möglich mit heranzuziehen. 137/3 Die Vereinsversammlung bei Röllig fällt aus. E Der Einberufer. Geselliger Verein„ Die luftigen Brüder". Sonnabend, den 1. September, Abends 81/2 Uhr: General- Dersammlung Gehalt werden zugesichert. Offerten unter O. 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Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, kampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zum siegreichen Ende zu führen Arbeiter, Parteigenossen! Ener Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lehensdienste leistenden Saalbesitzer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbefizer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei tönnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ring nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns fiegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet keine Ausflüchte, keine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß nuser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole ge folgt wird Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinft feinen Tropfen Ningbier! Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: Aftien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Die Boykottkommiffion. Die belgischen Bergarbeiter- Ver- Tagelohn( bei 286 Arbeitstagen in 1891; auf 365 reduzirt hältnisse in offiziöser Beleuchtung. II.*) Häuern von Seraing mit ihren 5,50 Frants nur 4,30 Frants) Franks) stehen nur die von Rausart zur Seite, die 4,30 Frants( in Wirklichkeit 3,95 Franks) bei zehnstündiger Arbeitszeit verdienen; dann die von Paturages und Hornu, deren Löhne 4,02 und 4,07 ( in Wahrheit 3,13 und 3,17) bei 10/ 12stündiger Arbeitszeit betragen, und die von Dour mit 4,50 oder 4,10 oder selbst nur 3,25 Franks thatsächlich per Tag 3,50; 3,20; 2,53. Menn schon bei der Besprechung von Gesetzen, die aller Aftien Brauerei Friedrichshain, Berlin. Welt zugänglich sind, die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" Attien- Brauerei Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Patzen- auch unter der neuen Redaktion verdreht und entstellt, wie es hofer, Berlin. Bindter I kaum besser gekonnt hat, so wird es niemanden in Erstaunen versetzen, daß sie bei der Besprechung so log wie nur sie Den Schleppern von Seraing mit 3,12-3,65 Frants allein lügen tann, denn hier rechnete sie darauf, daß eine Nach bei zehnstündiger Arbeitszeit stehen zur Seite die von Châtelet, prüfung der von ihr vorgebrachten Thatsachen" erheblichen Gilly, Raufart, Nour und Hornu, von denen Schwierigkeiten begegnen würde. Selbst Mosse's Organ fand die über 16 Jahr alten 2,40 Frants bei einer 111/ 2stündigen hier seine Herrin und Meisterin und er beugte sich deshalb( Châtelet) bezw. 14stündigen( Rausart) Schicht nicht erreichen. gern vor dem offiziösen Reptil, indem es alle seine Auslassungen So geht das weiter, wir stellen die tendenziöse kapitalistische Entstellung mit den thatsächlichen Verhältnissen übersichtlich zugetreulich nachdruckte. zusammen, und unsere Leser werden erkennen, mit welchen bengalischen Lichteffekten man arbeiten muß, um den fapitalistischen Lesern der„ Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" und des Berliner Tageblatt" die Augen blenden zu können. Aftien Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Attien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Attien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Schönhauser Allee. Norddeutsche Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Maroille führte zu diesem Punkte aus: " Die Löhne sind die niedrigsten in ganz Europa, sie wechseln zwar in den einzelnen Revieren, bewegen sich aber zwischen 2,40-2,60 m.( 3-3,25 Franks) bei den Männern, 0,70-1,60 9. ( 0,87-2,00 Franks) bei den jugendlichen Arbeitern und 1 bis 1,60 m.( 1,25-2,00 Franks) bei den Frauen. Die Arbeitszeit ist äußerst lang, besonders in anbetracht der ungünstigen Arbeitsverhältnisse. Sie bewegt sich zwischen 10 und 12 Stunden. Die belgischen Arbeiter erstreben den Achtstundentag und ein Lohnminimum, freilich bis jetzt ohne Erfolg. Aber nachdem sie in politischer Hinsicht einen so großen Sieg erfochten, fast das gleiche Wahlrecht errungen haben, haben sie begründete Hoffnung, ihre wirthschaftlichen Forderungen auf politischem Wege durchzusetzen, damit sie nicht mehr länger die Parias unter den europäischen Bergarbeitern seien." Demgegenüber zitirt die Nordd. Allg. Zeitung" die vom Industrie- und Arbeitsrath von Seraing anläßlich des Streiks von 1891 mit den Unternehmern und Arbeitern vereinbarten Schultheiß' Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. I öhne und Schichten, wie in folgender Tabelle zusammengestellt ſind. desgl. Abth. II Tivoli. = Brauerei Schweizergarten, Berlin. Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei Charlottenburg. Vereinsbrauerei Rigdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Vittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Char lottenburg. " Säuer Tagelohn in Sairang nach der Nordd. Allg. 5.50 in anderen Bezirken 4.30 Raufart bei 7-8stündiger 4.02-4.07 Pâturages und Arbeitszeit Hornu 3.25 4.10-4.50 Dour bei 10-101/ stünd. Arbeitszeit 2.40 Châtelet, Gilly, Rausart, Roux, Hornu bei 11/ 2-14stünd. Arbeitszeit 1.80 Hornu 2.20-2.40 Borinage, Wasmes, Hornu, Frameries, Flénu, Dour Schlepper 3.12-3.65 bei 10stünd. Arbeitszeit Häuter Schlepper Einpacker( bosseyeurs) 4,30 Tagelohn, Fres. Arbeitsstunden 712-8 5,50 3,12-3,65 10 9 Belader 4.15 bei 10stünd. Arbeitsgeit Versetzer 2,90 10 Zwicker 2,15 91/2 Belader und Zieher 4,15 10 Pferdetreiber 4.20 Pferdetreiber 4,60 101/2 Auspacker 4,90 3.20 Centre- Charleroi 2.50 Borinage 1.80 Hornu Bimmerer 4,15 Anhänger( accrocheurs) 4,30 9 9 11 " Welche Nachweisungen tragen also den Stempel Und ferner führt die„ Norddeutsche Allgem. Zeitung" nach parteiischer Ueberteibung und Gehässigkeit an der Statistik von 1892, der letzten veröffentlichten, den mittleren der Stirn? Die tendenziösen Anführungen der Nordd. Tageslohn an, der für Männer, Frauen, Knaben, Mädchen, Allgem." oder die schlichten Worte Maroille's, der da anführte, Schacht- und Tagbelegschaft zusammengenommen, 3,28 Frts. be- daß die Löhne in den einzelnen Perioden wechseln, sich im Durch= trägt und sich wie folgt zusammensetzt: schnitt aber zwischen 3-3,25 Frants bewegen? Lügen haben furze Beine! Die Löhne der Schlepperinnen, die neun Zehntel aller Arbeiterinnen unter Tage ausmachen, und zwar der 16 bis 17 Jahre alten die Zahl der Schlepperinnen wird in den höheren Altersklassen immer kleiner schwanken zwischen 1,50-2 Franks, Gilly ist der einzige Bezirt, wo 2,20 Frants notirt werden. . 2,40 Frts. 3,65 Männer über Tage. unter Natürlich unterschlägt die„ Norddeutiche Allgem. Beitung" die Thatsachen, daß diese Durchschnittslöhne in der Weise geBrauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. wonnen sind, daß man den genannten Jahresverdienst durch die Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Zahl der verfahrenen Schichten, nämlich 292, dividirt. Das heißt Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. aber nichts anderes als den Lesern Sand in die Augen streuen, denn auch die belgischen Arbeiter fönnen nicht ihren Magen an Von den Arbeiterinnen über Tage haben die höchsten Löhne Süddeutsche Brauerei, Karl Kinz u. Ko., Berlin. den Baun hängen, wenn sie der Unternehmer feiern läßt. Die die in Marchienne und Farciennes, wo die Arbeiterinnen über Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. 73 Feiertage und Ferien verschlagen dem Redakteur der Nord- 21 Jahr 1,70-1,73 Frants, die von 19-21 Jahren 1,50 bis Nordstern- Brauerei, Berlin. deutschen Allgemeinen" freilich nichts, denn bei ihm läuft das 1,07 Frants, die von 17-19 Jahren 1,50 und die von 16 bis Gehalt ruhig weiter, auch wenn seine Feder von der kapita 17 Jahren 1,30-1,40 Frants verdienen. Aber im Borinage, in Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei Max Denn listischen Schönfärberei ausruht, der Arbeiter dagegen muß Wasmes, sieht die Sache noch weit trauriger aus, dort haben hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. hungern, wenn er feiert. Bringt man aber die schön die Anschlägerinnen( filles de cliquage) und Lampenreinigerinnen berechneten Durchschnittslöhne mit den wirklichen Ver 1,00-1,30 Franks je nach dem Alter. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Niederlage bei hältnissen in Ginklang, so erhält man als Durchschnittslohn Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. für Arbeiter unter Tage 2,84 Franks über Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frankfurt a. D. Phönix- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage, Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Berg- Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, N., Dragonerstr. 31. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer. Reichenbergerstr. 155. = Bürgerliches Brauhaus, Hamburg Gilbeck, Kellere! und Niederlage, SW., Verlängerte Trebbinerstr. 7. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage G. Spiekermann, Weberstr. 66. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße 49a. Brauerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: Spiekermann, Weberstraße 66. Brauerei Hildebrandt, Nowawes. Vertreter: H. Hensel, Krausenstraße 18. • 1,91 " Hat also Maroille tendenziös entſtellt, wenn er anführte, daß die Arbeiterinnen zwischen 1,25-2 Franks verdienen? pro Tag. Und erst die Löhne der Kinder, die im Alter von 12 Jahren Aber diese Daten beweisen" weder etwas für, noch gegen die eine wahre Galeerenarbeit an den Förderörtern in den FörderAusführungen Maroille's, und da das der Herr Oberoffiziosus strecken zu verrichten haben! Die kleinen„ Hundejungen"( seloneurs) selbst sehr gut einsieht, refurirt er auf die Vereinbarungs- Lohn- verdienen 1,00 bis 1,30 Frants im Alter von 12 bis 13 Jahren; stala von 1891 des Arbeitsrathes von Seraing. Welcher Ver- 1,10 bis 1,60 Franks im Alter von 13 bis 14 Jahren und 1,25 leumder ist doch dieser Maroille! Der niedrigite Lohn beträgt bis 1,90 Frants im Alter von 14 bis 15 Jahren. Die Lampenhier 2,15, der höchste 5,50, und falls diese Personen auf Atford träger und, jambots" an den Wetterthüren, Kinder von zwölf arbeiten wollen, können sie ihren Verdienst erhöhen". Maroille Jahren, verdienen 1,10 Frants bei 12stündiger Arbeit in Roux, ist also geschlagen und die Ehre der belgischen Ausbeuter Gilly und Raufart.( pag. 153 der offiziellen Statistik.) gerettet. Ueber Tage sind die Löhne natürlich noch viel elender. In " Die Daten sind der amtlichen Publikation des Ministeriums Châtelet verdienen die Klinfeler( ramasseur de pierres) und die für Landwirthschaft 2c. entnommen[ Salaires et budgets an den Reinigungsarbeiten( Kohlenwäschen 2c.) beschäftigten Knaben ouvriers en Belgique, au mois d'avril 1891], fie haben also von 12-13 Jahren 80 Cts., ein Sohn, der bis zu der riesenfelbst amtlichen Charakter und bei der angeborenen Ehrfurcht haften Höhe von 1,15-1,30 ansteigt, wenn die Jungen 14-15 vor der Wahrheitsliebe amtlicher Publikationen liegt es uns voll Jahre alt geworden sind. In Dour( P. 133) haben die Knaben ständig fern, ihre Authentizität bestreiten zu wollen; im Gegen- an den Rättern im Alter von 12-13 Jahren gar nur 70 Cts. theil. Die amtliche Publikation enthält nämlich auch noch andere= 56 Pig.! Und alle diese Knaben arbeiteten 1891 12 Stunden Daten, denn Seraing ist nicht mit dem gesammten belgischen täglich und heute noch 102 Stunden unter dem Schutze des Kohlenbecken identisch, so finden wir denn auch in zitirter Gesetzes!! Publikation Nachweisung über die Löhne in den Bezirken Im Jahre 1886 war in Belgien eine umfassende ArbeiterLüttich, Charlerois, Mons, Centre. Der Ober- Offiziosus hat es enquete vorgenommen worden, in der erdrückendes Thatsachenaber für gut befunden, nur die von Seraing herauszugreifen, die, ganz zufällig, die weitaus höchsten sind. Die Achtung vor allen Reptilien verbietet uns natürlich, etwa anzunehmen, daß Pindter II. etwa dem Zufall etwas unter die Arme gegriffen habe. *) S. Nr. 197 des Vorwärts", 2. Beilage. " material zu Tage gefördert worden war über die physische Degeneration der Frauen und Kinder im Kohlenbergbau infolge der übermenschlichen langen Arbeitszeit über und unter Tage in Verbindung mit den traurigen Löhnen. Obwohl nun Professor Herkner aus diesem Material den Schluß ziehen konnte ( Archiv für soziale Gesetzgebung I. Bd. S. 265) Für Leser, die Bola's Germinal kennen, mag bemerkt werden, daß die gräß 21 Gerichts- Beitung. Gewerbegericht. " Versammlungen. Genoffe Schoenlank schreibt nus: Am 28. August mar eine Einladung zu einer GewerkschaftsVersammlung, in der ich als Referent genannt war, an den Litfaßsäulen angeschlagen. Mein Name ist ohne mein Wissen auf die Plakate gefekt worden; über die Versammlung war mir nichts mitgetheilt worden. Ich verwahre mich hiermit entschieden gegen folchen groben Namensmißbrauch. Berlin, 28. August 1894. Dr. Bruno Schoenlant. Galanteriemaler, die am 25. August tagte, wurden folgende In der Versammlung der Glas, Porzellan- und für die Mitglieder wichtige Beschlüsse gefaßt: Der Arbeitsnachweis soll auch an diejenigen Geschäfte, die die Forderung noch nicht unterschrieben haben, Arbeitskräfte vermitteln, wenn die angemeldeten Arbeitslosen nicht in den anderen Geschäften untergebracht werden können. Nur an die besonders schlechten Werkstätten soll feine Vermittelung eintreten. Sodann wird bes tannt gegeben, daß am 2. September bei Rinfmann, Moabit, Lessingstraße, eine Versammlung stattfindet. Den Schluß der Versammlung bildete eine Besprechung des Bierboykotts, dessen strikte Durchführung allseitig empfohlen wurde. Lichsten und" grellsten Bilder fenes Romans unfchwer durch er sich aber nicht wieder in der Wertstelle fehen Taffen. Der| Streit der Velourweber bei Feibisch wurde bekanntgegeben, daß Zitate aus der Untersuchungskommission belegt werden Senge widersprach sich öfter. Der Kläger bestreitet, gelegent- fämmtliche Stühle von den dort beschäftigten Musterwebern, fönnten", hatte der Minister des Innern doch die Stirn lich seiner legten Arbeiten für den Beklagten überhaupt etwas darunter fünf organisirten, mit Namen Gustav Lange aus zu erklären, daß der Bericht nur schöne Theorien, aber feine vom Reisegeldverdienen" gesprochen zu haben. Fünf Wochen Friedrichsberg, PaulSchodi aus Weißenfee, Karl Geßner Thatfachen zu Tage gefördert habe und der Finanzminister früher sei es gewesen, als er mal wegen zu Frère Orban hatte eine Beschränkung der Kinder ringer Beschäftigung die Aeußerung gethan habe, wenn er besetzt sind. Die Betreffenden wurden aus dem Verband aus ge- aus Weißensee, Werner Reinart und Franz Weber und Frauenarbeit in den Kohlengruben für Reisegeld hätte, würde er nach Marienbad fahren, gestoßen, und der Streit für beendet erklärt. Unter Verschiedenem eine Form der Knechtschaft und nichts anderes" in Berlin verdiene er zu wenig. Nach erfolgter Berathung verwurde folgender Antrag angenommen: Aufnahmen und Auserklärt. Wenn die Norddeutsche Allgem. Zeitung" es nun tündete der Borsigende, sichtlich erregt, folgendes Urtheil: Die schluß von Mitgliedern finden durch den Vorstand statt, gegen wagt, die belgifchen Bergarbeiter- Verhältnisse in der genügend Mehrheit des Gerichtshofes it trop der glaub- dessen Entscheidung Berufung an die nächste Mitgliederversamm charakterisirten Weise zu beschönigen, wenn sie einen so würdigen Aussage des Zeugen betreffs der behaupteten lung eingelegt werden kann." nüchternen Rapporteur wie Maroille, der nur Thatsachen, nichts bedingsweisen Uebernahme der letzten Arbeit des Klägers als Thatsachen vorgebracht hatte, gehäffige Uebertreibungen vor( Reisegeld angehend) der Ansicht gewesen, daß die Parteien uiffe der Töpfer und Berufsgenossen hatte am 21. August Der Verein zur Regelung der gewerblichen Verhält wirft, so giebt sie damit umumwunden zu, daß sie sich mit dem durch den Auftrag, welchen der Kläger erhielt, in ein neues eine Wanderversammlung in Charlottenburg einberufen, in der belgischen Ausbeutungsminister auf denselben Standpunkt stellt. Arbeitsverhältniß getreten sei und daß der Beklagte aur Rollege& other einen lehrreichen Vortrag über die menschDas ist zwar für uns nichts neues, aber ist doch gut, wenn das Bahlung der beanspruchten 50 M. zu verurtheilen war, liche Gesellschaft im Gegensage zur Einheit in der Natur" hielt. öfter so rund und nett zugegeben wird, wie in der vorliegenden weil er dem Kläger nicht ausdrücklich bei der Uebergabe Eine Diskussion fand nicht statt. Zum Hilfskassirer wurde der Bekämpfung der Margille'schen Ausführungen. der Arbeit bedeutet habe, daß derselbe nur die Kollege Probst gewählt. beiben fraglichen Stücke zu arbeiten bekomme. MolEin Schneider wurde mit der Begründung abgewiesen, In der öffentlichen Versammlung der Mechaniker ers daß er wohl das Recht habe, wegen grober Beleidigung durch stattete der Gewerbegerichs- Beisigende, Kollege Bugisch, Be den Arbeitgeber fo fort fo fort das Arbeitsverhältniß zu lösen, richt und erfolgte hierauf die Aufstellung eines Kandidaten für daß er dann aber nicht noch obenein, wie geschehen, die Gewerbegerichtswahlen. Ausgelost ist Bugisch, gewählt Rammer L Borfißender: Assessor Techów. Sihung vom eine vierzehntägige Lohnentschägigung beanspruchen fönne. wurde Kollege Köhler. Im Anschluß hieran fand eine Er25. Auguft. Der Kläger hatte selbst Buch und Karte verlangt und die Arbeit örterung von Werkstattverhältnissen statt und war hierzu Pau! Gewerbsmäßige Lehrlingsausbildung. Gegen niedergelegt, weil ihn der Beklagte angeblich grob beschimpft und Möllmann eingeladen, jedoch nicht erschienen. Aufgefordert die Inhaberin einer Nähstube, Frau Lange, Brunnen auch bedroht hatte. Die Kammer 1, hat schon einmal anders wurde ferner zur Wahl von Werkstattmännern. Die Adresse des traße Nr. 144, flagt Fräulein Ahner auf Heraus- in einem ähnlichen Falle entschieden, indem es den betreffenden Vertrauensmannes ist Gabriel, Pallaststr. 4. gabe eines Lehrgeldes von 95 M. Die Klägerin, vertreten durch Beklagten doch zur Entschädigung verurtheilte, obgleich fein Den Schneider Schulz, begründet ihren Anspruch folgendermaßen. Gegner auch nicht erst gewartet hatte, bis er rausgeschmissen" Auf eine Annonce hin set sie zur Beklagten gekommen, um das wurde. Mantelnähen zu erfernen. Diese habe sich 20 M. geben lassen und ihr versprochen, fie innerhalb vierzehn Tagen zu einer tüchtigen Mäntelmäherin auszubilden und ihr die Abänderei und Stepperei gründlich beizubringen. Sie habe jedoch mit einer Ausnahme mir Kindermäntel zu arbeiten bekommen. Nach Ablauf der vierzehn Tage habe die Beklagte sie dazu be= wogen, von ihrem Spargeld fich weitere 75 m. flüssig zu machen, um sich hierfür zur Direttrice ausbilden zu laffen. Beklagte hätte fich gegen sofortige Bahlung der 75 M. verpflichtet, dies große Wert in 6- sechs Wochen zu vollbringen. Dieselbe fei in dem dem Gericht vorliegenden in der Eine öffentliche Versammlung aller Bertrage ausdrücklich die Verpflichtung eingegangen, daß fie, Militärmüyen Branche beschäftigten Arbeiter Klägerin, nach Absolvirung der sechswöchentlichen Ausbildung" und Arbeiterinnen tagte am 25. August unter recht fortan als, Direttrice", perfekte„ Mäntelnäherin" und" Abnehmerin reger Betheiligung der Berufsgenossen. Das Referat hatte der in einem Geschäft" thätig sein tönne. Diese Ausbildung sei ihr aber Die Versammlung der in Holzbearbeitung8- Fabriken Genosse A. Hoffmann übernommen, dessen Vortrag in der nicht zu theil geworden. Sie habe wiederum nur eine ganz be- und auf Holzpläßen beschäftigten Arbeiter ist in Nr. 200 Versammlung allseitige Bustimmung fand. Bei der hierauf zur stimmte Sorte Mäntel zu fertigen bekommen. Obgleich sie noch des Vorwärts" irrthümlich als eine Verbandsversammlung be- Erledigung stehenden Wahl zur Gewerkschaftskommission wurde zwei Wochen länger als vereinbart war bei der Beklagten gezeichnet; die Versammlung war eine öffentliche. der Kollege Michaelis wiedergewählt. Zu Vertrauenss wesen sei, und diese ihr beim Abgange in einem Attest die In unserem Versammlungsbericht aus Pankoto in personen ernannte die Versammlung die Kollegen Fisch öder, Fähigkeit zugesprochen habe, eine Arbeits. Mr. 196 des Vorwärts" sind über die Besprechung des Boykotts eng und Häusler. Ferner wurde, da der vorjährige ftube leiten, als Abnehmerin thätig fein, einige Unrichtigteiten enthalten. Der Restaurateur Borchert hat Lohntarif manche Mängel aufwies, welche von seiten der Arbeits fowie einen Mantel vollständig herstellen zu offen erklärt, daß er Ringbier schänkt. Bei Wiemer und Meyer seber, sowie Arbeitnehmer zu Irrthümern Veranlassung gaben, können, habe ihr ein Geschäftsleiter, an den fie fich um Be- fann von Biermogelei keine Rede sein und ist auch in der Vereine Lohntarif Ueberwachungskommission, bestehend aus den schäftigung wandte, nach einem Versuch bedeutet, erst das fammlung eine solche Behauptung nicht aufgestellt. Die An- Kollegen Driebe, Hofmann, Pilasky, Frick, Freyer, Laue und Mäntelnähen gründlich ชิน lernen und dann wieder gelegenheit mit Köhler bedarf noch der Untersuchung. Weinert gewählt. zukommen. Aus den angeführten Gründen halte sie sich be. Gine öffentliche Parteiversammlung für den 6. Wahlrechtigt, ihr Geld zurückzuverlangen. Der Beistand der Klägerin, Freie tagte am 30. August im Reichert'schen Saale behufs Wahl schäftigte sich in seiner am 26. August abgehaltenen Versammlung Der Fachverein der Müller und Mühlenarbeiter bes Genosse Schulz, führte ergänzend aus: In der Mäntelbranche sei es üblich, daß junge Mädchen und Frauen für das Lernen von Delegirten für die Brandenburger Partei Ron- ausschließlich mit Vereinsangelegenheiten. Beschlossen wurde, 6 M. und noch weniger zahlten; schon der hohe Lehrpreis von ferenz. Gingeleitet wurden die Verhandlungen durch einen Vor- von jetzt ab die Versammlungen regelmäßig alle 4 Wochen, und 20 M. fei deshalb für Betlagte bezeichnend. Bekomme, wie trag des Reichstags- Abgeordneten Albin Gerisch. Gingangs zwar jeden Sonntag nach dem 1. in Röllig's Salon, Neue geschehen, eine Lehrmamsell immer nur eine bestimmte Sorte feines Vortrages erinnerte derselbe an ein vor 20 Jahren an die Friedrichstr. 44, stattfinden zu laffen. An fielle des Kollegen Mäntel, und wären es auch verschiedene Größen derselben, ländliche Arbeiterschaft erschienenes Parteimanifest, welches er Brüfer, der sein Amt niederlegte, wurde Kollege Riedel als so tönne fie unmöglich gründlich" das Mäntelnähen fennen läßt, daß sich die ländliche Arbeiterbevölkerung den Revisor gewählt. erlernen. Was nun die Ausbildung der Klägerin zur Direttrice sozialistischen Ideen gegenüber am sprödeften bisher verhielt. Die Lage der Ausgesperrten beleuchtete das Mitglied der angehe, so wäre die Beklagte mit ihrem Zwerg- und fast aus: 3wanzig Jahre sind seitdem verflossen. Wie dieser Zeitabschnitt Boykottkommission Genoffe Mattutat in einem Vortrage, der schließlichem& e hr betriebe zu einer solchen Ausbildung über nicht spurlos an dem ländlichen Proletariat vorübergegangen, am Mittwoch Vormittag im Nieft'schen Saale gehalten wurde haupt nicht fähig. Diese könne nur jemand in einem großen zeigte der Referent im weiteren Verlaufe seines Vortrages in fehr und zu welchem die Brauereiarbeiter aus den einzelnen Branchen Geschäft erlangen, wo alles gemacht werde und die Gelegenheit, Redner beschäftigte sich auch mit neuen zu Tage getretenen sich während der falten Jahreszeit leichter fontrolliren lasse, eingehender Weise, häufig von lebhafter Zustimmung unterbrochen. sich zahlreich eingefunden hatten. Weil der Konsum des Bieres die Leitung einer Arbeitsstube kennen zu lernen, vorhanden sei. Klägerin sei zuweilen ganz allein in der Arbeits- Vorschlägen. So sprach er sich gegen ein tägliches Erscheinen werde auch der unzweifelhafte Erfolg des Boykotts sich mehr ind stube" der Beklagten gewefen, zuweilen mit ein, zwei der drei Parteiblätter. Man solle sich nicht immer mit neuen welche die Saalverweigerer an die Brauereien stellen, würde den der Beklagten gewesen, zuweilen mit ein, zwei der drei Provinzblätter aus, ebenso gegen eine Verschmelzung mehr offenbaren, so äußerte der Redner. Durch die Ansprüche, und mehr Behrmädchen zusammen. Borfizenden an die Beklagte:„ Sie nennen sich in Projekten tragen, die Dinge müßten aus der Entwickelung der letzteren diese Hilfstruppe doch etwas sehr theuer werden. Die dem Vertrage Mäntel- Konfettioneuse", find Sie denn schon Bewegung herauswachsen. Redner konstatirte, daß besonders der Hoffnung des Ringes bestehe nur noch in der Annahme, daß mit mal als Direttrice thätig gewesen?" Betlagte: 6. Wahlkreis die Landagitation sehr rationell und wirksam be dem Moment, wo die Arbeiterschaft nicht mehr in der Borsigender: Wie sind Sie zu Ihren Kenntnissen in trieben habe. Aber gut Ding will Weile haben und man dürfe Lage sei, die Unterstüßung in der bisherigen Höhe an die der Mäntelnäherei gekommen?" nicht gleich Wunder erwarten. Man dürfe trotz aller Reaktions- Ausgesperrten zahlen zu können, diese revoltiren und da Betlagte:„ Ich habe gelernt, noch einige Wochen bei meinem Lehrmeister in der gelüfte getrost der Zukunft entgegensehen, wenn so, wie bisher, mit den ganzen Boykott zu Fall bringen würden. Obwohl Naunynstraße gearbeitet, bin dann zwei Jahre bei Schneider eifrig weiter gearbeitet werde.( Großer Beifall.) Dem Vor- noch fein Grund vorhanden sei, anzunehmen, daß meister R. als Mäntelnäherin thätig gewesen und habe darauf trage folgte eine Diskussion. Rietz Rich war der Meinung, diese Eventualität so bald eintreten könne, so dürfte es doch felbständig gearbeitet, nachdem ich mich verheirathet hatte."- daß die Berliner Parteigenossen der Landagitation feinesfalls schaden, auch hiermit sich vertraut zu machen und da Bors.: Wieviel Näherinnen beschäftigen Sie?" Betlagte: bielt die Märkische Volksstimme" und das„ Boltsblatt" für trotzdem auf Seite ihrer Klaffengenossen bei der Fahne blieben- mehr Aufmerksamkeit zuwenden müßten.( Bravo.) Millarg tönne er( Redner) wohl sagen, daß dann die Gemaßregelten Zur Zeit der Klägerin waren 4 und 5 Lehrmädchen da, ausreichend und ein wöchentlich dreimaliges" Erscheinen für der Boykott aber würde dadurch keinesfalls berührt; derselbe die auslernten." Borsitzender: Und dann wollten Sie die Borsitzender: Und dann wollten Sie die genügend. Auch glaubte er von der Ausgabe von vierwöchigen bleibe bestehen, bis den Arbeitern Genugthuung gewährt sei. Klägerin zur Direttrice ausbilden!?" Die Beklagte hat sich zwei ihrer ehemaligen Lehrlinge mit- gitationsnummern sich Wirkung versprechen zu können. Ferner( Lebhaftes Bravo!) Um den Gegnern diefe Spekulation auf die gebracht. Frau Sch., welche noch bei ihr arbeitet:" Ich kann wünschte er, daß die übrigen Berliner Wahlkreise dem 6. Wahl- Erschlaffung der Opferfähigkeit der Arbeiter aber gänzlich aus. nicht genau angeben, wieviel Mäntelnäherinnen Frau Lange unger glaubte den Parteigenossen des 6. Wahlkreises Moral versuchen andere Arbeit zu erlangen.( Algemeine Zustimmung.) Preise bezüglich der Landagitation mehr nacheifern möchten. fichtslos zu machen, sei es Ehrenpflicht jedes Ausgesperrten, zu während meiner Zeit" ausgelernt hat. alle vierzehn Tage andere da, es tommen Landagitation machen zu sollen. Unger wurde von Gleinert Referenten an, daß selbst bei verkürzten Unterſtüßungen und auch Es sind ja predigen und ihnen den Vorwurf marktschreierischer Klimbim Die Diskussionsredner schlossen sich durchweg der Ansicht des immer drei und vier auf einmal. Die Klägerin hat Mäntel genäht, gesteppt und abgeändert. Die Wahl der Delegirten. Gewählt wurden Millarg, Frei- Ende des Boykotts keine Rede sei. August in theilte der Veru. a. berichtigt. Nach einem Schlußworte des Referenten erfolgte in dem Falle, daß ganz darauf verzichtet werden müsse, von einem Ich habe 20 Mart für meine vierzehn Tage bezahlt. Die Klägerin war bei meiner Annahme schon da, sie zeigte mir öfter, Bierboykott und verschiedene mit diesem im Zusammenhange ranten der Brauerei- Rohstoffe u. f. w. wende, das sei sprechender Be thaler und Brintmann. Zur Sprache tamen sodann der sammlung mit, daß sich der Ring schon hilfefuchend an die Liefe= wie es gemacht wird"." Frau G., 44 Jahre alt, hat im Juli für 15 M. gelernt. Sie behauptet,„ gut gelernt zu haben", stehende Polizeiwachtstuben- Abenteuer. weis, wie schlecht seine Aktien ständen.( Beifall.) Hilpert erinnert benn sie mache jetzt Mannheimische Sachen", und die müßten Die Bau und gewerblichen Hilfearbeiter in Schönes daran, daß die Berliner Arbeiter bis jetzt für die Ausgesperrten bekanntlich gut gemacht werden. Der Vertreter der Klägerin berg und Umgegend hatten am 19. Auguft er. eine Bersammlung ca. 80 000 m. aufgebracht hätten; man werde versuchen, auch hält durch diese Aussagen nichts für bewiesen.- einberufen. Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete der die Genossen außerhalb zu unterstützungen zu veranlassen. Eine Der Gerichtshof war war jedoch jedoch der Meinung, durch die Raffenbericht vom 11. Quartal. Der Bericht des Kassirers hier eingelaufene Resolution, welche die organisirten Hilfsarbeiter zur Beugenaussagen sei bewiesen, daß Frau Lange der Klägerin über schließt mit einem Kassenbestand von 34,82 M. Zur Be Unterstützung der nach dem 16. Mai entlassenen Kollegen vergezeigt habe, wie ein Mantel gemacht werde, und daß sie ihr in sprechung stand sodann der Bierboykott. Der Referent Ga ßpflichtet, wurde der Vereinsversammlung der Hilfsarbeiter zur die Hände gegeben habe, was vortam; mit der Fordemann geißelte in seinem Vortrage das indifferente Verhalten Erledigung übertragen. Die Anwesenden wurden darauf hins rung von zwanzig Mark wies er deshalb die der Bauarbeiter sowie die Handlungsweise der Poliere und Bau- gewiesen, mit den Sammellisten recht vorsichtig umzugehen und Klägerin a b. Die Beklagte wurde solidarisch mit ihrem unternehmer, die ihren Arbeitern den Konsum bestimmter Biere Manne auf diesen hatte man die Klage ausgedehnt. ver vorschreiben. Mögen sich die Arbeiter durch den Anschluß an die urtheilt, 75 Mart an die Klägerin zu zahlen. Organisation diefer Bevormundung entledigen. Die Diskussion Gründe: Frau Lange habe nach dem überreichten Ver- bildete die Bekanntgabe einer Reihe von Einzelheiten und wurde trage Verpflichtungen übernommen, denen sie nicht nachkommen hierauf zum Schluß folgende Resolution angenommen:„ Die Verfonnte. Sie fei niemals felbft Direttrice gewesen, konnte des- fammlung verpflichtet sich, für die thatkräftige Durchführung des halb auch Niemanden zur Direttrice anlernen, ganz abgesehen Bierboykotts einzutreten. Sie spricht den Polieren und Bau von der Art ihres Betriebes. ( Die Sache hat wahr herren das Recht ab, die Arbeiter zu zwingen, boykottirtes Bier scheinlich noch ein Nachspiel in Moabit.) zu trinten. Die Handlungsweise derartiger Leute ist, nach AnKammer I. Vorsitzender: Assessor Hellwig. Sigung vom Vortheil." Das Stiftungsfest findet am 9. September im Kursicht der Versammelten, nur zu oft bestimmt aus petuniärem 29. Auguft. Neues Arbeitsverhältniß. haus Friedenau statt. Gegen die Lohnentschädigungsklage des Schneiders K., eines Böhmen, machte der Die Filiale des Verbandes der Textilarbeiter und Beklagte, Schneidermeister Schwarz, geltend, K. sei um deswillen Arbeiterinnen hielt am 20. August eine Generalversammlung nicht unberechtigter Weise entlassen worden, weil er sein letztes ab. Nach Eröffnung derselben gab der Vorsitzende Ianz den Stück Arbeit sich nur habe geben laffen, um das Reisegeld zur Rechenschaftsbericht über die Thätigkeit des Vorstandes. Danach Rückkehr in die Heimath zu verdienen. Als Zeuge wird sind in der Zeit vom August 1893 bis August 1894 zwölf Ver unter anderen auch der Buchhalter des Beklagten vernommen. fammlungen abgehalten, in denen wissenschaftliche Vorträge auf die am 27. August tagte, erstattete Kollege Franke den Bericht In der öffentlichen Versammlung der Möbelpolirer, Derselbe führte aus, Kläger habe öfter von der Rückfehr in der Tagesordnung standen. Die Mitgliederzahl ist von 420 auf über seine Thätigkeit als Gewerbegerichts- Beijißer. Franke erklärte, die Heimath gesprochen und einmal mit den Worten um ein Stück 440 gestiegen. Für Reiseunterstützung wurden 127 M. aus: daß er aus geschäftlichen Gründen eine Wiederwahl ablehnen Arbeit gebeten das Geschäft war gerade ein flaues-, daß gegeben. Die Herberge benüßten vom November bis Auguft müsse. Auf diese Erklärung hin wurde als Kandidat der Kollege er sich das Reisegeld verdienen wolle. Die Arbeit habe er er 24 Kollegen. Hierauf verlas der Kassirer den Kassenbericht vom schäft fortgeblieben. Dann sei er jedoch wiedergekommen und 1022 M. 37 Pf. und Ausgaben 658 M. 59 Bf. auf, mithin bleibt die Gewerkschaftskommission seine Wiederwahl aus demselben halten und gefertigt, sei dafür bezahlt worden und aus dem Ge- 2. Quartal; derfelbe weist an Einnahmen inkl. alten Bestand Lederhause und als Erfahmann der Kollege Paul Kluge von der Bersammlung bestimmt. Anstelle des Kollegen Franke, der für habe die Frage des darob erstaunten Beklagten, er hätte doch ein Bestand von 863 M. 78 Pf. Die Wahl des Gesammt- Grunde ablehnte, wurde der Kollege Max Richter, Grüner Weg 65, abreisen wollen, beantwortet: das Reisegeld habe er für vorstandes ergab folgendes Resultat: Voigt erster, Janz zweiter als Delegirter gewählt. Nachdem noch einige interne Angelegens Zins, Kleidung u. f. w. ausgegeben, er bitte noch um Vorsitzender; Andreas erster Kassirer, Frau& Drews ein paar Stücke( um Arbeit), damit er abreifen fönne. Raffirerin;' Resch erster und G. Rademacher zweiter Schrift- beiten erledigt waren, erfolgte der Schluß der Versammlung. Man habe ihm willfahret. Eine Aenderung habe er sich so führer. Die Fachkommission bilden die Kollegen Heiden, Hornke, Die Kontobuch- Arbeiter hielten am 29. August bei Chrens thener berechnet, daß Beklagter nach Fertigstellung der beiden, Reimann, Schädlich und Kirschbach. Zu Revisoren wurden berg, Annenstraße 16, eine Versammlung ab. Der Referent R. in Arbeit gegebenen Stücke au diesem gesagt habe, nun möae Liebers, Burghardt und Erl. Kretschmann ernannt. Ueber den Sailer leate in einem Vortrage:" Der Klassenkampf des 17 Frage des Nein." . überall für den Boykott zu agitiren. Zu Ehren der verstorbenen Genoffin Wabnih erhob sich die Versammlung von den Plätzen und aus dem Ertrage einer am Schluffe vorgenommenen Zellersammlung wird derselben ein Kranz gewidmet werden. Begeistert stimmten alle in das Hoch ein, was der Vorsitzende Neumann auf die Solidarität der Arbeiterklasse ausbrachte. Der Verein deutscher Schuhmacher( Filiale III) tagte am 27. Auguft. Nach dem Referat des Kollegen Junter be fchäftigte sich die Versammlung in einer längeren Diskussion mit richtung einer Fachschule. Diesem Antrage wurde zugestimmt dem zur Beschlußfassung vorliegenden Antrag, betreffend die Er und folgende Mitglieder in die Schulfommission gewählt: Binz, Dittmar, Schmidt, Grahn und Blümel. Nach Regelung einiger Vereinsangelegenheiten gab der Vorsitzende bekannt, daß die Versammlungen für den Südwesten nicht mehr bei Tränkler, Solmsstraße 44, sondern bei Vesse, Nostizstr. 59, stattfinden. Proletariats" die Nothwendigkeit der politischen und gewerk-| heben von den Plägen geehrt, hielt Aler Sailer einen Vor- 1 dann der Vortragende in seinem Schlußwort den Bierboykott. fchaftlichen Organisation flar. In der Diskussion ging P. Jahn trag über den Klassenkampf des arbeitenden Volkes. Redner Neu aufgenommen wurden 7 Mitglieder. speziell auf die den breiten Boltsmassen zu Theil werdende legte die Nothwendigkeit klar, sich in Gewerkschaften zusammen. Unterernährung ein und bedauerte des Weiteren den unter den zuschließen, um die Lage der Arbeiter zu bessern, bezw. vor Der Frauen und Mädchen- Bildungsverein für Berlin Berliner Buchbindern herrschenden Indifferentismus. Dem Vor- weiteren Verschlechterungen zu bewahren. Besonders nothwendig und Umgegend hielt am 23. August in Schöneberg eine Wanderwurf des Kollegen Sieger ist, daß der bisherige Vertrauensmann hätten es auch die Arbeiterinnen, sich zu organisiren, um ihre versammlung ab, in der Herr Joel in einem interessanten Kusch diesem Amte entweder nicht gewachsen sei oder daffefbe weibliche Würde wahren zu können. Während der letzten zwei Vortrag über das Thema:„ Wenn Menschen schweigen, werden lässig betrieben habe, begegnete Letzterer mit dem Hinweis auf Jahre sei, der neuesten Statistit zufolge, der Lohn der Arbeiterinnen Steine reden" referirte. Zur Diskussion sprach Frau Klauke im das Fernbleiben namentlich der älteren Kollegen von der und Arbeiter der Kartonbranche gesunken, derjenige der Buch- Sinne des Referenten. Als hierauf ein Redner ſeine religiöse Organisation. Seine Bemühungen waren fruchtlos und deshalb binder dagegen nicht, was darin seine Erklärung finde, daß die Jugenderziehung schilderte und einige Bibelsprüche zitirte, um im schlage er vor, zunächst in jeder Werkstube einen Bertrauensmann ersteren sich der Organisation ferngehalten haben, während die Anschluß daran die heutigen Verhältnisse zu kritisiren, löfte der zu ernennen, die dann gemeinsam die Lohnsäge durchzuberathen letzteren gut organisirt sind. Man schließe sich daher nicht nur überwachende Beamte die Versammlung auf. und für deren Durchführung zu sorgen habe. Nachdem Siegerist selbst dem Verbande an, sondern werbe auch für dendie Funktionen des Vertrauensmannes einer Gewerkschaft erläutert felben.( Beifall.) In der Diskussion, in der die meisten Bolksversammlung. Wegen des schwachen Besuches wurde von Schmargendorf. Am 26. August tagte hier eine öffentliche hatte, wurde in eine Neuwahl desselben eingetreten, die allerdings Redner es mit Freuden begrüßten, daß die Versammlung den beiden ersten Punkten der Tagesordnung Abstand gercommen dem Vorsigenden einige Schwierigkeiten bereitete. Wohl ein wieder einmal so start besucht sei, wie es seit vier Jahren in und eröffnete der Genoffe Peters über den dritten Punkt der Dutzend Kollegen lehnten die Wahl ab; wiederholt mußte die der Kartonbranche teine mehr gewesen, wurden die Arbeits- Tagesordnung:„ Warum das Schüßenhaus gesperrt wurde?" die Kandidatenliste eröffnet werden, bis sich endlich Koll. Friedrich, verhältnisse in einer Reihe von Fabriken besprochen. In den Diskussion. Gegen den Inhaber des Lokales, Herrn Wegner, Stephanstr. 5 wohnhaft, bereit erklärte, das Amt als Vertrauens- meisten derselben, so bei Gustav Rädel, bei M. Wunderlich, bei wurde der Vorwurf erhoben, daß er die fontrollirenden Genossen mann der Kontobuch- Arbeiter zu übernehmen. Seine Bestätigung Fiebelforn, bei Flatow, bei Kohn u. Friedländer und bei dumme Jungen genannt und sich geweigert habe, sein Bier bleibt der nächsten Vereinsversammlung vorbehalten. Hierauf Th. Poy wird die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit nicht ein- fontrolliren zu lassen, was um so nothwendiger erschien, da dieser gelangten Wertstuben- Angelegenheiten zur Sprache. Bedauert gehalten. Während nach§ 137 der Gewerbe- Ordnung die Be- Herr für seine Sommergäste Schöneberger Bier ausschäntte, wurde, daß viele größere Fabriken wie Karl Kühn u. Söhne, schäftigung von Arbeiterinnen die Dauer von elf Stunden täg während er für die Arbeiterschaft boykottfreies Bier auflegte. Riefenstahl, Heyer u. f. w. schlecht oder gar nicht verlich, Sonnabends zehn, nicht überschreiten soll, läßt z. B. Fiebel- Dem gegenüber erklärte Herr Wegner, der in der Versammlung treten waren und die Arbeiterinnen gänzlich fehlten. Einzelne forn manchmal von 6 bis 9 Uhr, Flator von 7 bis 81/2 Uhr zugegen war, daß er Herr in seinem Lokale bleiben wolle, und Auch Kollegen" von Riefenstahl, Holzmarktstraße, und arbeiten. Am Sonnabend sollen nach§ 137 die Arbeiterinnen sich die Einsichtnahme in Bücher und Keller, so wie das BeSeyer, Leipzigerstraße, von denen bekannt ist, daß sie der nicht länger als bis 1/26 Uhr Nachmittags beschäftigt werden, treten des Raumes hinter dem Büffet durchaus nicht gefallen lasse. Organisation nicht angehören und dem Boykottbier tüchtig zu- außerdem soll täglich den Arbeiterinnen eine mindestens ein- Das Bier, welches verschänkt wird, liege ja auf dem Bock zu sprechen, wurden mit wohlverdientem Spott geradezu überschüttet. stündige Mittagspause gewährt werden; gegen diese Bestimmungen jedermanns Ansicht aus. Die beschimpfende Aeußerung modifizier Mehrere Redner hielten es für zweckmäßig, in jeder Werkstube wird aber in sämmtlichen genannten Fabriken fortwährend ver- er dahin, daß er angiebt gesagt zu haben, da tönnte ja jeder einen Preisturant auszuarbeiten, dann denselben öffentlich auszu- stoßen. In einzelnen, bezüglich deren diese Beschwerden schon dumme Junge kommen. Diese Angaben wurden verschiedentlich hängen, um auf diese Weise eine gegenseitige Verständigung über in einer früheren Versammlung vorgebracht wurden, ist seitdem widerlegt. die Preise in den verschiedenen Fabriken herbeizuführen, um die Fabrikaufsicht eine ftrengere geworden; so erschienen bei Lohnabzügen vorzubeugen. Kohn u. Friedländer am letzten Sonnabend Beamte, um dafür Eine öffentliche Versammlung der in der Wäsche- und zu sorgen, daß rechtzeitig Feierabend gemacht wurde. Noch Eine öffentliche Bersammlung der in der Wäsche und mancherlei andere Mißstände famen zur Sprache. Bei Eduard Kravattenbrauche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Jakobsohn wird jeht versucht, tagte am 29. Auguft. Vor Eintritt in die Tagesordnung ge = au regeln. Welter. Privat Theater Gesellschaft Boruffia. Sigung, Wienerstr. 56 bet Arbeiter Bildungsschule. 2. und 4. im Monat, Abends, 8-10% Uhr: orb Schule, Müllerſfir. 1799, und& üb 2011-6dule, Waldemarftr. 14: Naturerkenntniß. 1. und 3. Sonnabend im Monat, Abends beilnehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. 8-10% Uhr: Diskutir- Uebungen. Bet allen Unterrichtsfächern werden neue Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, Pasewalterfir. 3. Alle Aenderungen im Vereinskalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends Esmeralda, Tilsiterstraße 82 bei gänide. Grüne ich e, Sirdorf, 9-11 Uhr: Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Hermannstr. 48, Ecke Herrfurthstraße, bet Heickaus.- 2yranta, Lands berger Allee 156 bei Goebel. Sanges: Echo, Naunynftr. 86, bei Zubeil. Glück zu, Pasewalterstr. 3 bei Neumann. Gesundbrunner Männerchor, Prinzen= Allee 10 bei Bergmann Männer- Gefang= Nach längeren Auseinandersetzungen über die Streitfache wurde ein Antrag des Genossen Antrick angenommen, die Angelegenheit möglichst zu verbreiten und im lokalen Theil des Borwärts" befannt zu geben. Gegen den ebenfalls anwesenden die alten Arbeiter, die Herrn Ehrlich wurde Klage geführt, daß er in dem Wagen von dachte der Vorsitzende Hergt der aus dem Leben geschiedenen Jahre hindurch für den Profit dieses Unternehmers gearbeitet der Firma Reichentron Gambrinusbier ausfahre and die Flaschen Genossin Agnes Wabnih als einer treuen, selbstlosen Mit- baben, durch jüngere zu erfeßen, die geringeren Lohn erhalten. mit Etiketts von der Firma Reichentron versehe, er somit die arbeiterin an der Sache des gesammten Proletariats fowie an arbeiterin an der Sache des gesammten Proletariats sowie an Steinberg spielt sich als Wohlthäter seiner Arbeiter auf, indem Kundschaft täusche. Hierzu bemerkt Herr Ehrlich, er befinde fich den Bestrebungen, beffere Verhältnisse unter den Arbeitern und er ihnen Sonnabends zum Zohne eine zehnprozentige Zulage in Differenzen mit der Brauerei Reichentron, die ihn berechtigen, Arbeiterinnen der Wäsche und Kravattenbranche anzubahnen, macht; zuvor hat er aber um ebenso viel die Löhne gekürzt. Bei den Wagen weiter zu benutzen, bis die schwebende Angelegenheit für deren Organisation, als dieselbe noch mehrere Branchen um- ficfert, unverschlossen und muß von 50 Personen benutzt werden. Gambrinusbier in Flaschen mit Reichentron'schen Etiketts verab= Wunderlich ist das Kloset, auf das von oben her Schmuß herunter- schiedsrichterlich entschieden sei. Er behauptet, er fönne faßte, die Dahingegangene ein feifriges Mitglied war. Die Un- Die in der früheren Versammlung bezüglich Geisler's gemachte folgen, und will fich durchaus teines Besseren belehren lassen. wesenden ehrten das Andenken durch Erheben von den Plätzen. Mittheilung, daß dort infolge der schlechten Luft eine Arbeiterin Bum Schlusse wird bekannt gegeben, daß die Lassallefeier für Nunmehr hielt Genosse Rörsten einen beifällig aufs genommenen Vortrg über Gewerbegerichte. In der Disohnmächtig geworden, hat zur Folge gehabt, daß die Fabrik strenger den Kreis Teltow am 2. September in Adlershof stattfindet. Tussion erstattete ber Gewerbegerichts Beisitzer Robel worden ist, für bessere Ventilation zu sorgen. Boy suchte einer kontrollirt wird und der Prinzipal von der Behörde aufgefordert Bericht über die Thätigkeit des Gerichts. Für die Branche sind Arbeiterin 20 pet. von dem mit dem Zuschneider vereinbarten Lohne fich jedoch nur folgende 8 Kollegen bereit, eine Wahl anzunehmen: abzuzwacken und entließ sie sofort, als sie sich das ebenso wenig Köhler, Graßhold, Zempte, Weimann, Nagel, Hanich, Röhr und wie das unanständige Benehmen des Reisenden gefallen ließ. Schlei. Nach dem Bericht des Delegirten der Gewerkschafts- um gegen alle solche Mißstände energisch Front zu machen, wurde fommission, Kollege Hergt drehte sich die Diskussion über diesen den Anwesenden von Paul Jahn und Alex Sailer nochPunkt um die Deckung des Defizits von 16 M., das entstanden mals der Anschluß an die Organisation an das Herz gelegt. war durch die säumigen Bahler, die mit ihren Marten nicht ab- Herzog und Merz, die fortwährend die Redner störten, wurden. gerechnet haben. Man beschloß, diese Angelegenheit recht bald nachdem ihnen ordentlich die Wahrheit gesagt war, aus dem Saale gewiesen. The Charlottenburg. In einer öffentlichen Versammlung der Drücker, bie Alle polnisch sprechenden Genoffen, am 29. August tagte, berichteten J. Hartmann und R. Beyer welche gewillt sind, bei der Gründung eines polnischen sozialverein 2tebertranz in Brandenburg a. D. Savel, Mengert's Boltsüber die Grundsäße, welche das Gewerbegericht in seinen Urtheilen demokratischen Lese- und Diskutirvereins für Charlottenburg be- garten, Bergstr. 6.- Gefangverein Gänger hain, Reichenbergerstr. 16, bet bezüglich der Ansprüche aus dem Arbeitsvertrage ausgesprochenhilflich zu sein, werden ersucht, am Sonntag, den 2. September, Hoffmann. Deutsche Eiche II, Brandenburg a. d. Havel, Hauptstraße, bat. Nach längerer Diskussion hierüber stellte die Versammlung Nachmittags 8 Uhr, beim Genossen Herm. Wernicke, Krumme- intel's Salon.- Frisch auf I, Friedrichsberg, Nummelsburgerstr. 23 bei Sängerlust, Luckenwalde, Beeligerstr. 34 bei Otto einstimmig J. Hartmann als Kandidaten für die bevorstehende Straße 19, sich zu einer Besprechung einzufinden. Alle deutschen Schulze. Männer- Gesangverein Fortschritt, Königsbergerstraße 28 Gewerbegerichtswahl und R. Beyer als Ersatzmann auf, worauf Genoffen bitten wir, dieses soweit als möglich bekannt zu geben. bei getchuib. Mäther mittheilte, daß die endgiltige Nominirung der KandiBund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Mehrere polnische Genossen Alle Zuschriften, den Bund in Charlottenburg. der geselligen Arbeitervereine betreffend daten der Metallindustrie in der öffentlichen Versammlung am sind Bu richten ant: P. Gent, Adalbertstr. 95. Sonnabend: 6. September in den Arminhallen" erfolge. Ueber die Rigdorf. Der deutsche Holzarbeiter Verband hielt am Geselliger Verein Deutsche Eiche, Ritterstr. 97 bet Bauer. Theater= Differenzen in einigen Werkstätten, von denen neulich im 22. August seine regelmäßige Versammlung ab, in der Genoffe ich te it, Lindenstr. 105, Restaurant Bürgergarten. verein Aurelia, Mendelssohnstr. 9 bei Mierhe. Bitherklub Gemüth Nordklub Gesellig= sozialen Theile des„ Vorwärts" die Rede war, wurde berichtet, daß Borchardt in einem beifällig aufgenommenen Vortrag über feit, Brenzlauer Allee 40, bet Drückter( jeden 2. u. 4. Sonnabend im Monat). bei Heber die Kollegen die Entlassung eines Drückers forderten, der Heinrich Heine" sprach. Die Diskussion gestaltete sich im Sinne Theaterverein Lessing, Blumenstr. 46 bei Tarmuschat( jeden 2. und 4. Sonnabend). einem anderen ein Werkzeug entwendet hatte; diese Entlaffung des Referenten. Der Antrag, den seit 26 Wochen franken Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Turnverein ist, nachdem dem Chef der Beweis erbracht war, erfolgt und Kollegen Unger durch freiwillige Sammlungen zu unterstüßen, ich te( wiitgl. b. Deutschen Arb.- Turnerb.) turnt heute: 1. Männer- Abth. dort wieder alles geregelt. Bei Arlt und Fricke sind die wurde angenommen. Nachdeni noch mehrere Kollegen sich sehr staligerstr. 55-56. Friedenstr. 37. 3. Männer- Abth. Boechstr. 21. 2. Lehrlings- Abth. Differenzen vorläufig beigelegt; die im Vorwärts" erlassene abfällig über die Werkstätten geäußert, in welchen immer noch 3winglistraße Gemischter Chor Gleichheit, Abends 9 Uhr, ва im Restaurant. Warnung vor Zuzug dorthin hatte aber die Folge, daß die Boykottbier getrunken wird, erfolgte Schluß der Versammlung. genommen. Mitglieder werden daselbst aufPrivat Theater= und Bergnügungsverein Weiße Polizei alsbald die Firma wissen ließ, wenn ein Streit aus. Die nächste Versammlung findet am 19. September statt. Rose, Sizung jeben Sonnabend nach Dem 1. und 15. jeden Monats bei Schumacher, Pückleiftr. 49. brechen sollte, brauche sie nur herumzuschicken, dann werde ihr Bühnenverband Normania, Schutz werden. Bei Frister handelte es sich um die Nachfeier verband eine Versammlung einberufen, in der Genosse Wagner bei Linte, Buttbuferstr. 24. Nach der Sigung: Fidelitas. Schöneberg. Am 22. Auguft hatte hier der Metallarbeiter- jepen letzten Sonnabend im Monat Sigung bei G. Leichniß, Königsbergerftraße 28. Privat- Theater Gesellschaft Schiller, Sigung Abends 9 ühr abend- Arbeit, die vor einigen Wochen glücklich abgeschafft war über das Thema:„ Volksbildung und Klassenbewußtsein" referirte. Gesellschaft Toni, Sonnabend 9% Uhr bei Buleger, Swinemünderstr. 144. Privattheaterund jetzt aufs Neue mit zwei Stunden täglich eingeführt werden Die Ausführungen des Redners, die auch eine sehr eingehende Theaterverein Berliner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15., sollte. Die Kollegen weigerten sich, worauf der Werkführer ihnen Kritik der Volksschule enthielten, wurden von der Versammlung lhr im Restaurant Rudolfs, Krautsstr. 6.- Bohemia, Sigung Sonnabend Köpenickerstr. 55a. Vergnügungsklub Ostend, Sigung Sonnabend Abends Lohnabzüge androhte, um sie durch dieselben zu längerer Arbeit recht beifällig entgegengenommen. Buer und Hille schildern Abend 9 uhr bei Wolter, Schwedterstr. 17. zu zwingen. Eine Verhandlung mit dem Chef ergab den Ver- in der Diskussion die Ausbeutung der Kinderarbeit. Hierauf Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr im Restaurant F. Steuer, Weinstraße 22.Rauchklub Blaue Wolte II, zicht desselben auf die Ueberstunden und das Versprechen, daß wurden die Kollegen Holzhüter, Werth und Orschinski für die Stattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Wuttte, Graubenzerstr. 2. feine Abzüge gemacht werden sollen. Die Kollegen von Erich Provinzialkonferenz als Lokalkommissions- Mitglieder gewählt. Stattlub Revolution, Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr bei Gerhardt und Gräß und von Wild und Wessel wurden aufgefordert, Grünauerstraße 27. Tambourverein Stuf, Sonnabends 9 Uhr bei Jatob endlich einen Vertrauensmann zu ernennen, an die von Holy erInfelftr. i. ging die Mahnung, sich der Organisation anzuschließen. " 9 Neumann. = Der Frauen und Mädchen- Bildungsverein in Rig Dansk Forening Freja, Oranienstrasse 51, Módeaften hver Lòrdag dorf hörte in seiner Mitgliederversammlung am 23. Auguft ein Kl. 9. Besógende ere velkomne. Danske Aviser findes i Lokalet. Referat des Genossen Wagner über die Entstehung der Ve Deutscher sozialdemokratischer Leseklub in Paris. Rue St. Kartonbranche. Eine besonders von den Arbeiterinnen brechen. Der Vortragende zeigte in einer ausführlichen Dar- unre814 Cafe Du Sion be Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Ber fehr rege besuchte Versammlung tagte am 30. August. Nachdem stellung, wie die Ursachen der Verbrechen ihre Begründung in sammlung; reiche Bibliothet, Zeitungen, französischer Unterricht. London. Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, bet dieselbe das Andenken der verstorbenen Genoffin Wabniß, auf den sozialen Verhältnissen haben. An der Diskussion betheiligten atte, von Karl Marx und Friedrich Engels 1846 mitbegründete deren Wirken der Vorsitzende kurz hingewiesen hatte, durch Gr- fich mehrere Mitglieder im Sinne des Referats und besprach so- wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Rommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach Möbel- Tischlerei u. Lager Polster- und Dekorations- Werkstatt August Herold, Tischlermeister Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr 22. Künstl. Zähne 3 M., Theilz. Plomben von 1,50 M. Vollk. schmerzl. Zahnziehen u. Nervtödten 1 M. Sprechst. 8-7 Uhr. 6482 WerktagsAnzüge. 83/84 Oranienstr. 83/84 Berlin SW., 83/84 Oranienstr. 83/84 zwischen Alexandrinen- und Alte Jakobstrasse. Eigene Tischlerei. Eigene Tapezierwerkstätten. Verkauf nur gegen Gassa ohne Zwischenhandel zu Werkstattpreisen. Besichtigung der Lagerräume erwünscht. Illustrirte Musterbücher kostenfrei. Compl. Wohnungs- Einrichtungen von 260-3000 M. Solideste Preise. Sauberste Ausführung. Reelle Bedienung. Hut- Engros- und Einzelverkauf Alvin Sussmann, Holzmarktstrasse 38, Pacts. Grösste Auswahl von immerwährend einlaufenden Neuheiten. 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In größeren Lokalitäten werden in bestimmten Zwischenräumen aroße Versammlungen abgehalten, in welchen wissenschaftliche Themata's in volksverständlicher Weise behandelt werden. Die Theilnahme an dem Unterricht steht Jedem, auch Nichtmitgliedern an einem Abend in Semester unentgeltlich frei. Für sämmtliche Lehrfächer werden zu jeder Zeit neue Theilnehmer ( Damen und Herren) aufgenommen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Pf. monatlich. Das Unterrichtsgeld beträgt monatlich für jedes Unterrichtsfach 25 Pf.; für den Sonnabends Unterricht wird kein Entgelt erhoben. Die Zahlung der Beiträge und Auf nahme neuer Mitglieder erfolgt an endstehenden Zahlstellen, deren je eine auch in jeder Schule errichtet ist. Die Zahlstellen sind folgende: S. Schöning, Stallschreiberstr. 29. So. Südostschule, Waldemarstr. 14. Schulz, Admiralstr. 40 a. SW. Grube, Mariendorferstr. 10. Windborst, Junkerstr. 1. 0. Tempel, Langeftr. 65. C. Drescher, Linienstr. 50. Wernan, Rosenstr. 30. N. Nordschule, Müllerstr. 179a. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 174. NO. Mamlock, Barnimstr. 42. NW. Vogtherr, Stephanstr. 27a. Der Vorstand. ( Lokalverband Sonntag, den 2. September, Vorm. 10 Uhr, im Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 35: Bezirksversammlung für den Norden. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Jacobey. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. 290/5 = = Lassalle pf als Ansteck Nadel für Wiederverkäuf. z. 10 Pf. Verkauf. Jede Bestellung ſofort! H. Guttmann Sonntag, den 2. September, Nachm. 22 Uhr( Berl. 12 Uhr): 1. Serie. I. Abtheilung. Emilia Galotti. Die erste, zweite und dritte Abtheilung ist geschlossen. Barten der IV. Abtheilung haben noch: E. Arndt, Staligerstr. 107; Max Kothe, Roppenstr. 90. Karten der V. Abtheilung haben noch: Wilh. Börner, Ritterstr. 15: Hans Baake, City- Passage; Alex A. Ochs, Lindenstr. 59; A. Faller, Pallas straße 16; H. Mamlock, Barnimstraße 42; M. Voss, Röpnickerstraße 39a; M. Winkelmann, Ackerstr. 153; Emil Böhl, Frankfurter Allee 74; Hermann Vogel, Demminerstr. 62. Karten der VI. Abtheilung haben noch: Sämmtliche Zahlstellen mit Ausnahme: F. Wilke und A. Hintze. Die erste Vorstellung der VI. Abtheilung findet statt: Sonntag, den 7. Oktober im Lessingtheater. Der Vorstand der Freien Volksbühne. 6462 271/8 J. A.: Julius Türk, Blumenstraße 21. Berlin N., Brunnenstrasse 9. Weißbier! Arbeiter- Bildungsschule sowie für Wiederverkäufer liefere Für Fabriken und Werkstätten ich mein Versand- Weißbier in unübertrefflicher Güte zum Preise von 3 Mt. für 40 halbe oder 45 4/10 oder 25 8/10 oder 20 ganze Flaschen, frei in's Haus, in Flaschen mit Patentverschluß, ohne Pfandberechnung. Fernsprecher Amt Schöneberg No. 92. A. Seidler, Schöneberg, 214L* Sedanstraße Nr. 73-75 und 82. Berliner Weissbier- Brauerei. Die von mir gegen die Loeke'schen Eheleute gemachten Aeußerungen und Beleidigungen nehme ich zurück und Hente, Sonnabend, den 1. September, 8½ Uhr, in beiden Schulen: Diskutir- Uebungen. Südost- Schule, Waldemarstraße 14. Herr Dr. Lux. Nord- Schule, Müllerstraße 179a. Herr Max Pfund. Dieser Unterricht ist unentgeltlich. Gäste haben Zutritt. Montag, den 3. September, in beiden Schulen: Nationalökonomie. Auf dieses Lehrfach machen wir ganz besonders unsere Parteigenoffen aufmerksam.lers 50/13 Der Vorstand. Möbel, Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin. Ganze Ausstattungen Küchenmöbel in grosser in Mahagoni u. Nussbaum. Auswahl empfiehlt Die Bibliothek it allabendlich geöffnet und steht jedem Mitgliede erkläre diefelben für ehrenhafte Beute Julius Apelt, Sebastianstr. 20 50/2 zur unentgeltlichen Benuzung zur Verfügung. Frau Hermann, Chausseestraße 27. Reelle Waare. Prompte Bedienung. Achtung, Parteigenossen! ( früher 27/28).[ 58952* Arbeiter, Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrensache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alle Gesuche um Aufnahme in diese Liste sind nicht an die Redaktion oder Boykottkommission, sondern an die untenstehenden Adressen zu richten. " An der Schleuse 12, R. Cwit. 12, Netebus. Fischerbrücke 11, G. Schulze. " " " Adlerstr. 7, H. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. 34, W. Stamer. " Claudiusstr. 19, Wendt. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtlebe. 14, A. Fabig. 25, Piel. Fischerstr. 3, Hoffmann. " 21, H. Jankowsky. 29, Laue. Französischestr. 6, Pätschke. Friedrichsgracht 16, Thierbach. 1, Jmmendorf. 1. Wahlkreis: " " Grünstr. 13, P. Freiberg. " 21, Sommer. Stlopstockstr. 1, C. Bürger. Krausenstr. 9, C. Langfeld, Bierverlag. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. Klostersir. 83, Salzwedel. Oberwasserstr. 18, Fr. Bujanet. Petripla 3, Ecke Scharrnstr., C. Schmidt. Poftstr. 31, H. Michel. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, C. Dullin. 10, E. Ladner. Friedrichstraße, Neue, 44, Röllig. " 63, Ede Rosen straße, R. Jahp. 99, Goldmann. " 18, H. Hensel. " 55, E. Ruppert. " 71, Zastrow. 1, Friz Berger. Lessingstr. 28( an der Brücke), Rickmann. Mohrenstr. 63/64, Goerfe. " Moltenstr. 12, H. Gärtner( am Moltenmarkt). " Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Jägerstr. 10, Tripke. Kanonierstr. 9, Ecke Jägerstr., H. Bock. Moltenmarkt 6, Haase. " 4, W. Güldenstein. Dorotheenstr. 46, Rud. Urban. 37, C. Steinbrück. Friedrichstraße, Neue, 3, Merter. " 5, H. Hahn. 20, Steller. " 26, Bieste. Kleine Rurstr. 10, Stobbe. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. Meldungen nehmen entgegen: Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünstr. 20. Tripke, Jägerstr. 10. Alexandrinenstr. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Haute. Arndtstr. 34, G. Rothe. " 14, Ludwig. " 35, Hagenow. Barutherstr. 15, Thewald. 5, Haasel. Bärwaldstr. 51, Schröder, Taubenbörse. Bellealliancestr. 71, Raabe. 74, Riging. " 84, H. Thiele. Fichtestr. 3, Drews. Fidicinstr. 29, Bohn. Friedrichstr. 238, Haseloff. 234, Jarius. Friesenstr. 23, Otto. 2. Wahlkreis: Friesen- u. Arndtstr.- Ecke, Löwendorf. Frobenstr. 39, 3ocher. Fürbringerstr. 7, Grothe. 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 79, Schiefelbein. 67, Wünsch. Hafenhaide 50, Hjarup. Heimstr. 21, Fischer. Hornstr. 11, Voß. Johanniterstr. 14, Gierke. Razlerstr. 1, Barnowsky. 5, Schulz. Kirchbachstr. 17, Scholz. Rochstr. 6, Schumacher. 20, Hube. " " 15, Schüßler. " 56, Maitre. Markgrafenstr. 75, Pose. " 77, Schulz. " " 23, Neumann. 28, Trunz. Mittenwalderstr. 16, Imboff. 43, Briese. Möckernstr. 126, Fr. Sontag. 125, Sielesty. 13/14, C. Roplin. 10, D. Russow. 16, S. Kreuzberger. 43,. Schreiber. 58, St. Elteste. Steinmetstr. 5, Marsch. 57, Böttcher. Teltowerstr. 61, Rudel. 23, Engel. Tempelhofer Ufer 4( Ece Bankwigstr.), Hans. n 18, Pohl. Gädike. " 120, Löblich. " 70, Wildgrube. Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Renner. " " 73, Bittner. " 68, Eyner. " 78, Hannemann. " 80, Feder. 51, Wulle. " " Bergmannstr. 95, Senft. ( Schenkendorf- E.) Nitschke. Besselstr. 14, Hertel. Blumenthalftr. 5, Behrend. 6, Schirmer. Blücherstr. 35, Danneberg. 16, Neusius. " 38, Brämer, Boechstr. 7, Lingt. " 85, Rohrbeck. 110, Dellmann. 62, Miersch. 75, Liez. Königgrägerstr. 103, A. Genth. Kommandantenſtr. 88, Rahnert. Rottbuser Damm 33, Lindner. Morihstr. 9, Lindemann. Mohstr. 14, Wezzel. Mostizstr. 12, Kyschki. 44, Zimmermann. 93, Krause. 24, Günter. " 41, Lehmann. 107, Harms. " 16/17, Roottamp. " 29, Bengsch. " 61, Schaade, Bierverlag. 37, Lott. " 80, Blechmann. 40, Ww. Nebbin. " " 8, Wichmann. " " 82, Schütze. " 1, Jahn. 50a, Wesse.. 18/19, Sell. Krausensir. 55, Ruppert. Glöditschstr. 41, Hübner. 46, Adolf. " 23, Paris. 42, Krebs. " 33, Binner. " 49, Bahlmann. " 43, Bartsch. " 12, Natufch. " 21, Jacob. Boppstr. 4, Karthun. 5, Ungerberg. Bülowstr. 59, H. Werner. 65, Richter. 70, Krüger. Sulmftr. 36, Raumann. Gneisenauftr. 35, Rosse. " 27, Bluntfe, 71, Menzel. Göbenstr. 21, Rather. Gräfestr. 8, Schonheim. Kreuzbergstr. 12, Rothe. " 32/33, Uhle. Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. 170, Lorenz. " Lindenstr. 2, Bohnsack. Ballasstr. 16, Faller. Plan- Ufer 92a, Herrat. 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger. " 128, Rarge. 88, Dumfe. Prinzenstr. 110, Ballwitz. " 6, Hensel. 12, Schmidt. 16, Wüstinger. Schönebergerstr. 19, Hansen. Schönleinstr. 23, Hahn. 84, Schrief. Urban, Ecke Jahnstraße, P. Schulz. Wartenburgstr. 16, Anders. Wasserthorstr. 5, Pulz. " 55, Schultz. 51, Weiß. Wichmannstr. 16, Swade, Wilhelmstr. 16, Müller. " " 48, Geier. 121, Fischer. 2, Zimmermann. 3a, Cunow. Willibald- Alexisstr. 10, Schulz. 15, Wotschke. Yortstr. 43, Hoffmann. " 37, Lindner. " 41, Sindram. 44a, Ww. Roch. " 64, Paul. 68, Kreuz. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. 16, W. Reiche. " 73, Golz. " 31, P. Müller. 15, Zacharias. " " " 34, Plötz. 47, Freiwald. " Chamisso- Platz 4, Jhloff. 37, Baum. 115, Lange. " " 74, Ralmus. " " 26, Haensel. 33, Schaade. 34, G. Schulz. " " 9, Hoffmann. 68, Böfmann. " " " 5, Nast. " 28, Hensel. 5, C. Behrend. 12, Land. Linkstr. 9, Hanicke. " 6, Kraaz. 10, Kruhl. " " " 20a, Berger. " 27, Degner. " 10, Bachmann. 3/4, Stiba. Dennewigstr. 10, Schmitt. Dieffenbachstr. 31, Gaule. " 26, BOB. " 77, Ww. Jaech. 31, Lehmann. 27, Giese. 28, Stobwasser. 34, Schmidt. 75, Landschulze. " Schüßenftr. 33, H. Otto. Schwerinstr. 2, Schimann. 9, Graffunder. Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. Stegligerstr. 50, Dobbert. " 38, Sauer. " 62, Schaade. " 12, Mißfeld. 89, Engel. 3offenerstr. 10, Südke. " 6, Jahn. 31, Baumann. " Markgrafenstr. 102, Saß. " 11, Arndt. " 32, Rofferdt. Grimmstr. 25, Aust. 35, Ziemke. 3, Loewert. Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. 14, Ecke Culmstr., Bothe 15, Pohsner. Lützowstr. 7, Appelt. 4, Hermann. 6, Start. Magdeburger- und Steglitzerstr.- Ecke, Gottschalk. Mansteinstr. 1, Scheffel. Hafenhaide 47, Reichelt, hinter Bohne's Mariendorferstr. 5, W. Grube. Garten. 76, Schulze. Jaap, Barutherstr. 22, mußte gestrichen werden, weil er die Kontrolle verweigerte. Nast, Culmstr. 5, Krause, Dieffenbachstr. 59, Ott, Dieffenbachstr. 38, Menzel, Gneisenaustr. 71, Schlüter, Gneisenauftr. 80, Colas, Wilhelmstr. 122, Bernhard, Steinmehstr. 24, Rau, Mittenwalderstr. 39, Hofeloff, Mittenwalderstr. 28, Wezel, Mostr. 14, Bengsch, Nostizstr. 29, Zimmermann, Nostizstr. 44, Voß, Schönleinstr. 26, Bachmann, Schönleinstr. 10, Tschentscher, Schönleinstr. 25, werden ersucht, ihre Beträge für die Veröffentlichung an H. Werner, Bülowstr. 59, zu begleichen. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. ( Fortsetzung in der dritten Beilage.) Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pößsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 3. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 203. Sonnabend, den 1. September 1894. 3. Wahlkreis: 11. Jahrg. " Annenstr. 9, Prob. 12, Berndt. Brandenburgftr. 1-2, Appe. Dresdenerstr. 40, Dorn. Jakobftr., Alte 118, Garg. Neanderstr. 8, Quin. Sebastianstr. 1, Laude. 52, Voß. 10, Stettin. 7, Schneider. " " " " 42/43, Artner( City- Passage.) 45, Maneke. 55, Ehrenreich. 13, Albert. 8, Löskow. " " " " " 16, Ehrenberg. " " 48, Freudenberg. " " 130, Frankenberger. 32, Arendt. 50, Opazz. " " 23, Röhr. 80, Britsch. 132, Schäfer. " " " " Neuenburgerstr. 26, Hübener. 47, Werkmann. " 29, Wezzerek. 32, Stöpel. 137, Beyer. " " " " 20, Hagen. 77, Jestram. 37, Malig. 37, Görsch. " " Adalbertstr. 32, Knoll. 63, Struc. " 53, Cholojewski( Kolonialwaaren- Handl.). " 10, Haberstroh. 25, Kube. 81, Goslau. 63, Ecke Alexandrinenstr., 59, Schulz. 110, John. 20, Diege. " " " 5, Geu. 136, Post. 66, Lüneburg. Ohmgasse 5a, Lehmann. Oranienstr. 85, Haupt. Finte. " 72, Ferger. " " 40, Pfeil. 38, Richter. Neue 28, Schmidt. " Admiralstr. 9, Hennig. 57, Böhm. " 1, Langer. 58, Werner, " 26, Kraft. 79, Rosendorn. Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlan. Kommandantenstr. 20, Armin- Hallen. " 33, Kierstein. " Elifabeth- Ufer 1, Geier. " 18, Bergmann. 19, Köhler. " " 19a, Wringe. 21, Schnieber. " n 27, Püll. " 18b, Franzke. 26, Jentsch. 12, Fründt. 52, Siebert. " " 10, Köppen. 49, Wwe. Riedel. 38/39, Kroth's Bierhaus. Röpniderstr. 37, Peufert. 18d, Bohm. Engel- üfer 3, Jähn. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. 38, Pigner. 4a, Mize. " " 10, Maluschke. 14, Günther. 6, Becker. 31, Schulze. 48, Krause. " 54, Seppelt, jun. " " 70, Fischer. Ritterstr. 41, Bodin. " 121a, Schöbel. 47, Lochow. " " 45, Frou Schlickmann. 32, Bathe. 群 39, Wendt. " " 99, Ayenroth. " 56, Bierwagen. 85, Bonczek. Beuthstr. 3, Schulz. Buckowerstr. 6, Krüger. Brizerstr. 34, Keil. " 46, Kornetky. 1, Müller. 47, Bohni. Brandenburgstr. 17a, Elsner. Franzstr. 14, Lange. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. Hollmannstr. 31, Lehmann. " 9/10, Hartmann, 36, Marks. Inselstr. 12, Herrmann. " 1b, Weigt. 9a, Kameruner Gasthaus. Jakobstr., Alte, 1 b, Stelzer. Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber. Matthieuftr. 17, Koch( Bierverlag). Michaelfirchstr. 20, Rorigfy. Naunynstr. 56, Pflanz.( Keller.) " " 126a, Wahlstab. 119, Lorenz. " Rottbuser Ufer 57, Kinzel. 70, Wabniz. " Kürassierstr. 19, Laban. Louisen- Ufer 44, Rümriz. " 25, Büschel. 26, Meinefe. " 38, Barnick. 63, Schmidt. " 12, Mönke. " 17, Eichhorn. " 46, Pannewig. " " 64, Riect,( Café Meyer). 83, Paul. 84, Raag. 96, Moseler. 97, Grauer. " 49, Thieme. " 45, Hener. " " 121, Wodrig. 54a, Diege. " 123, Stramm. 11, Gooßens. " 17, Werner. " 43a, Krüger. Wallstr. 1. Dorn. 63, Otto. " 88a, Gutte. 37, Bülow. 29, Schöning. Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersky. 72, Krieg. 3, Kettner. " 5, Gehne. " 109, Greiser. Prinzenstr. 73, Wipf. 99, Wwe. Walter. 12, Dewig. " " " 12, Wwe. Schmidt. 13, Borchardt. " 2 21, Barnac( Zum Schwan). 46, List. 16, Bohustengel. " " 84, Pickert. " 20, Heinze. " 52, Grundmann. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Simeonstr. 28, Flick. 3, Handtke. " " 4, Horst. 11, Wölt. " " 13, Wippler. Seydelstr. 8, Passon. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. " 14, Kretschmer. 21, Hartmann. 183, Kirschte. Staligerstr. 7, Schönemann. " 11, Schwarzkopf. 147a, Müller. Stallschreiberstr. 27, Schulz. " " 18, Götte. 56, Thiele. 74, Wolter. 7, Blume. " " 9, Rickeben. " " 61, Pasch. " " 69, Lenz. " " Rungestr. 28, Werneke. Schmidtstr. 8, Seume. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 42, Grüßner. 36, Ruttulinsky. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Stalizerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. Adalbertstr. 74, Krüger. " 4, Herschleb. 15, Teichert. " 16, Schmidt, " " 82, Pätsch. 5, Gen. " " 7, Lenz. 4. Wahlkreis( Südost): Grünauerstr. 35, Kabeliz. Rottbuserstr. 1, Fellner. 4, Wendt. 6, Hübler. 10 8, Stehr. " 9, Kamphausen. 10a, Gimmler. Manteuffelstr. 49, Ehrhardt. Ratiborftr. 16, Seibler. 25, Horn. " " 27, Heider. " 50, Rubiaczyk, " 18, Hahn. Reichenbergerstr. 54, Scheyer. Waldemarstr. 68, Bandel. 18, Rachfal. 51, Heinze. 60, Herr. Wienerstr. 44, Schmidt. Cuvrystr. 25, Emil Grüning. " 33, Karl Pfefferle. Röpnickerstr. 181, Nitzsche. " 38, Klopsch, Bierverlag. " 175, Jonas. " 46, Schäzick. " 191, Foge. " 48, Ließ. 181, Gläser. " " 6a, Paul. " Dresdenerstr. 3, Strahle. 171, Schmidt. " Eisenbahnstr. 11, Garn. 20a, Köppen. " 10, Brien. 145, Theer. " " 5, Klafti. 156, Grüttner. " " 18, Jeske. " 23, Haun. " 23, Wittwe Heine. 22a, Beissert. " 35, A. Semisch. 149, Stammert. " 44, Meißner. " " 24, Schwarting. Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 146, Bernhardt. 7, E. Trittelwig. 176, Walter. " 10, Mülsch. " " 16, Schmidt. 11, Dsw. Klopsch( Bier verleger). " 190, Badhaus. " " 23, Niedrig. 15, H. Bowitz. Lausitzerstr. 11, Petke. 31, Schulz. " 30, Schulz. " 35, Roßberg. 65a, Mauff. " " 21, Stahnsdorf. 34, Voigt. 78, Rohr. " " 33, F. Schöps. 44, Scholze. 77, Nitsch. 15, Gottschlich. 74, Hautelmann. " 37, Kuhn. " 27, R. Krüger( Bierver49, Busse. 83, Röhn. leger). Forsterstr. 17, Dierberg. 50, Grande. 2, Scholz. 86, gubeil. Lausitzer Platz 2, Bieberstein. " 18, Werner. 17, Hahn. Liegnigerstr. 18, Grubert. 40, Dhlendorf. 88, Bogler. 70, Mohr. Oppelnerstr. 13, G. Boden. 2, Röhr. 21, M. Brandenburg. Mariannenftr. 48, Gittler. 142, Schnell. 145/146, Wallach. " 53, Neumann. 149, Gumlich. 16, Richter. " 50, Fechner. 154, Melzner. " 54, Haus. " 2, Lange. " " 157, Bergner. 55, Schmidt. " 5, Ziegler. " 160, Weiland. 17, F. Habermann. " 56, Walter. 170, Breyer. 21, Raeding. Mariannen- Plat 17, Wwe. Terpenowit. 57a, Zierrath. 24, Tauschke. " 133, Rube. " 63, Felske. 1-6, Hauptmann. " 12, Alexander. 56, Liebelt. " 18, Wittwe Pietsch. 122, Brandt. " 9, Wittwe Werner. " 30, Lüdecke. " " 13, Strometer. " 118, Spindler. 31, Schröder. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. " 7, Karpe. Muskauerstr. 14, H. Korneffel. " Naunynstr. 8, Schönebed. 113a, A. Gasper. " " 38a, Engel. 74a, Hirseland. " 27, Melior. 110, Grimm. " 13, Drischner, " " 107, Ziehmann. " 23, Segel. 106a, Lange. " " 18, Liebsch. " 97, Duyig. 34, Peister. " 98, Liebig. " 36, Scheel. " 100, Hübner. " 37, Rur. " 16, Hoffmann. 35, Wollgaft. 164, Schutsch. " 128, Schmidt. Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 10, Bretsch. " 48, Franz Leuschner. 135, Zimmermann. 88, W. Tancrée. " 143, Halle. 91, Kind. " 36, Knobel. " 99, Wagenschüh. 37, Petereit. 95, Wwe. Splitt. 136, Beyer. " 19, Krüger. Schlesischestr. 15, Segelet. " 23, Tilgner. 36, Poblandt. " 9, Huschke. 4, Petit Jeans. " 49, Wucke. 38, Paucks. 11, Baum. 41, Sucfert. " 54, Urban, 13, Wendt. " 57, Fride. 44, Ruft. 44, Steinicke, Meitmann " Görlitzerstr. 44, Seraphin. 33, W. Henkel. Nachf. 72, Rudolf, Ecke Görlitzer 30, Delf. Ufer. 39, F. Ebel. " " 1 38, Wieck. 37, Volfe. n 43, Otto Baumann( Bierverleger). 37, Schröter. " 5, Becker. " 74, Fiez. " 80, Sarnow. " 21, Spinnweg. " 35, Wanzlik. " Oranienstr. 4, Tyra. " 9, Hanwig. 84, Redanz. " 3, Adam. 33, Roblig. " " 184, Aepler. " 32, Weber. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. " 16, Paeste. Staligerstr. 75, Otto Jost. 42, Picht. 18, Altmann. " 180, Soffmann. " 104, Winter. N 141, Schmidt. 63, Paul. 65, Reschke. " 45, Rode. 20, Ernst Eckert. " 181, Bommersche Küche. " 123, Spaar. " " " 46, Christians. 22, Karl Hubrich. " 192, Gahl. 117, Dettke. 124, Manzen. " " " 50, Siewert. 24, Otto Schneider. 19a, Hohn. " 110, Zollag. Beughofftr. 21, C. Wolff. " " 52, E. Vogel. " 27, Karl Rudo. 183, Cobin. " 29a, Frau Kaufmann. 59, Gerhardt. " 3, Fähnrich. " 55, Utte( Ede Oppelner Manteuffelstr. 9, Nowack. 176, Bez. " straße). " 34, Bringmann. 24, Frau Erdmann. " 65, Krause. " 3, Walter, Kaufmann. 6, Maas. " 58, Tolksdorf. 86, Kaßner. 197, Mohn. 69, Mahn. " " 8, Behlendorf. " " " 63, W. Meyer. " " 62, E. Wesenburg( Ecfe Lübbenerstraße). 60, Frau Schramm. 65; Schulh. Görlitzer User 2, W. Fichte. Glogauerstr. 30, Böhmer. Grünauerstr. 3, Goltz. 5, Pfeiffer. 27, Gehrhardt. 61, Tschenscher. 56, Härtig. 14a, Wolff. 18, Eichendorf. " 9, Thurley. 95, Schulze. " 14, C. King u. Co. 57, Kießling. 57, Weidner. " 22, Sauer. 70a, Kuchta. 32, Gabbert. 59, Tschitschmann. 19, Denner. Pücklerstr. 55, Schilling. " 189, Heinze. " 196, Steier. 23a, Buckow. " " 9, Zalta. 30, Wolter. 29, Krone. " 49, Schumacher. 46, Liewald. " 12, Schulz. 51, Zawadzky. " 10, Kinzel. 48, Rahl. " 7, Schalette. 53, Fürstenau. " 53, Burbs. 52a, Tornow. " 3, Arndt. 76, Gast. 65, Plebusch. Ratiborftr. 6, Grassow. Sorauerstr. 9, Karl Felske. 23, Gust. Schumann. 4, W. Seefeldt. Waldemarstr. 75, Ullrich. 10, Fengler. 16, Tauchert. 29, Herrman. 62, Sommerfeld. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restaurant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPark). " Otto, Restaurant zum Karpfenteich, giebt seinen Saal zu Versammlungen, führt aber boykottirtes Bier und Evora- Bräu. Lokalkommission des 4. Kreises SO. Jechel, Röpnickerstr. 190. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynftr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. " Treptow. 35, Schlene. " 38, Neumann. # 41, Holtz. " Alexanderstr. 25, W. Tietze. 27b, Behnke. 10, Gundlach. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplah 2, Wogé. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. 39, Joft. 86, Scheibe. " 5/6, Laskowski. 126, W. Jung. 7, Reiche. " 32, K. Weigmann. " 133, Gold. 8, Geier. 4, Decker. " " 73, G. Schulz. 10, Dietrich. " " 68, Königstedt. " 68, W. Röhl. 18, Schubert. " " 77, Thomsen. 36, Zastrow. Kl. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. " 20, Kalfofen. 30, Billerbeck. " 44, G. Mettge. 29, F. Clauß. 7, Arsen. " Friedenstr. 59, Bipter. " 28, Zeichnitz, 52, Tollkühn. " 33, Wagner. 70, S. Stimmel, " 39, Ww. Brandt. " 39, Dembikky. 40, Heste, " 13, Schubert. 63, Sommer. " 71, Zenz. Roppenstr. 10, G. Seehaus. 4. Wahlkreis( O): Gr. Frankfurterstr. 44, Seiler. 73, J. Bedarf. 87, Rutle, Holzmarktstr. 34, Tilgner. Justerburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Rahl. Lichtenbergerstr. 20, Borchert. 11, Teuber. 21, Heife. 17, Filih. Lebuserstr. 2, A. Jakob. 5, A. Nemiz. Liebigstr. 43, we. Strauß. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalski. Markgrafendamm, Reschke. Markusstr. 14, W. Zipke. 8, Kaiser. Raupachstr. 1, Kleine. 6, J. Palacz. Nüdersdorferstr. 8, A. Boehl. " 46, Bredschneider. n 60, Fr. Bethge. " 63, Hinz. " 64, Schulz. " 45, Zameitat. 67, Wehner. " " 42, G. Mezer. " 21, Henschel. " " 50, Franz Wiesegart. 38, Wwe. Kühl. Schillingstr. 28, Hausmann, " " 6, Spidermann. " 31, H. Elsholz. 56, Raetig. 25, Nawrot. 30a, Roepnick. " " " Kleine, 9, Nachtigall, " 47, W. Lorenz. 97, Reichert. 52, Gülde. 38, Jeyfe. " " 6, A. König. 13, Dohn. " Barnimstr. 46, Steeger. 47, A. Seifert. " 12, A. Schmidt. 14, Marien. " " 55, D. Hannemann. " 1 24, Engel. R. Markusstr. 10, H. Gorn. 11 24, H. Woitschack. 3, Behmer, 58, Lindner. 19 28, M. Kürsten. " Blumenstr. 3, Siejack. " 69, Kirchner. " 42, Förster. " 21, W. Oberschmidt. 74, Schmidt. " " 75, Jante. Marsiliusstr. 16, Zimmermann. Mehnerstr. 7, Bretke. Memelerstr. 4, Biedermann. Strausbergerstr. 12, Zimmann. " 23, F. Jonas, 77, Dobberahn. " 8, Schülfe. " 24, F. Resack. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. " 93, Grühmacher. " 35, Nitschke. " 27a, Heidfeldt. 22, Weiß. 69, Krause. " 6, A. Preuß. " " 52, Rarge. 34, N. Bach. " " 23, Grunewald. " " F5, Pause. 38, Wiedemann. 19, Winkelmann. " 62, Wulff. " 61, Boriverk. " " " 49, Ruppin. " 70, H. Telschow. 75, Hickel. 46, Aug. Tamoschat. 52, Schumann. 52a, D. Kleinau. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. 37, Lange. Fruchtstr. 52, Jauer. 61, Tilpe. " 27, Witthuhn. " 49, Fr. Bemme. " 24, Wolff. " 94, Warzecha. " 2. Pietsch. " " 93, Arendt. " 69, Fortong. " 78, Neinebeck. " 82, Schmidt. " 5, Dahlweit. " 85, Hildebrandt. " Krautstr. 4/5, Bilzecfer. " 67, Albrecht's Ball- Salon. " 63, Nöfel. " " 54, K. Wuttke. " 20, Zimmerling. " 6, R. Rudolph. " 20, Göldner. " " 37, Marquardt. " 68, Steppin. " 36, Infinger, Mühlenstr. 49a, B. Stabernack. " 20, H. Bernicke. 29, Mufche. 17, Schönfeld. Stralauer Platz 21, Roeste. Stralauer Thor 18, G. Müte. 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. 32, Beyer. Thaerstr. 5, Lange. 61, Brzondka. 10/11, Poppe. 5, D. Seefeld. " " 78, Fender. 31, Becker. " " 41, Friedrich. " 14, J. V. Köhler. 18, Wesner. n 42, Henze. " 97 72, K. Land. Breslauerstr. 20a, D. Tißmärr. 9, Völz. 59, Advernat. " " 48, Ratte. Ede Markusstr., Hilgener. 26, Grunow. " " 52, Maaß. " 60, Marquardt. " 2, Stiefewetter. 36, Kummer. " " 38, Pohl. " 45, Neumann. 60, Desterreich. " " 46, Lamprecht. " Tilsiterstr. 79, Dertel. 76, Renner. " " 82, Hanicke. 69, Lehmann. 35a, Böttcher. " " " " 27, Schmidt. 28, Büttner. Büschingstr. 5,. Grunow. " " 16, Stanislaus 7, Jakob. 21, Ropiac. Cotheniusstr. 13, Schwach. 17 15, E. Wille. 1, Weber, Elbingerstr. 7, A. Vogel, Fürstenwalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. Gollnowstr. 28, Pesarra. 29/30, Albrecht. 20, Münzer. " " " 33, Schäfer. Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. 3, Thiele. " " 15, Fublbrüge. 7, Wilke. Grüner Weg 65, Mathes. Rüstriner- Play 8, Klose, " 9, A. Werner. Landsberger Allee 37, F. Bense. " " " 27a, Lange, Am Ostbahnhof 4, A. Förster. 156, Goebel. 44, V. Rolland, an der Kremser- Haltestelle. Pallisadenstr. 2, Schwarz. Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 8, Hafeloff. 30a, J. Meier. 37, Blafig. Münchebergerstr. 28, Schmidt. " 16, Theeß. " 18, Jänicke. " 19, K. Oberstuck. " 2, Wwe, Steinte. 18, Mann. 2, Boderke. Feld- Restaurant Mauer, Vor dem Stralauer Thor 16, Panfegrau. Wallner Theaterstr. 21, Puhahn. " 26/27, Orlowski. 28, Homuth. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. 31, Thom. " " 11, Schröter. Weberstr. 10, F. Schulze. 34, Lehmann. " " 10, Krippehne. 45, E. Berlin. " 22, G. Kind. " " 34, Krüger. " 20, Scheffer. " 64, Siering. " 20, Mirschens, 90, Zengler. " 105, Görner. " 22, Ww. Bartel. 66, G. Spieckermann. " 31, R. Körner. " 55, B. 28inkler. " 106, Beckmann. 38, D. Friefe. 13, H. Müller. " " 15, Dames. " 63, Heisig. Langeftr. 1, Milzewsti 65, E. Nadge. 15, 2. Regte. " " 10, R. Zingelmann. 83, Menzel. " 24, Jeratsch." 17, Bringmiann. 109, H. Striegel. " 54, Wwe. Becker. " " 21, Roziac. 110, G. Prolius. " 64, Ehrbar. " Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 65, R. Lange. Feldrestaurant Obst, Kamerun. Frankfurter Allee 74, G. Böhl. 47, Adler. 65, G. Tempel. 6, Suchland, 90, Wittchen. 66, Geier. 68, Marsch. 70, Bergholz. 75, Rose. 84, Holzmann. " 26, Wwe. Fellenberg. 6, Rose. " 8, Baucka. " " 41, P. Meyer. 93, Üllrich. " 61, Altmann. " 91, F. Ahrensdorf. 83, Rahl. Weidenweg 93, Scholz. 95, Horn. 38, C. Scherz. 94, G. Ecfert. " " " 90, D. Zabel Gubenerstr. 17, Bath. 105, Schwark. " 88, A. Hein. " 34, Rechbeer. 31, Werner. " 60, Bienecke. 35, Meier. " " " 52, Talaret. 142, Otto. " 7, Wegner. " " 23, Stelz. 47, Arndt. " 12, Fehlow. 79, Holland. " 14, Schmidt. " " 5, Altmann. " 64, Möbus. " 10, Hartung. " 44, C. Pofahl. " " 181, Ziebenow. 53, Wwe. Hildebrand, " " 70, Völzmann. " 58, Wwe. Böthelt. 98, Meier, Weinstr. 14, Wartenberg. 28, Späth. 181, Junge. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. " 102, Frau Stegal. Posenerstr. 5, Rockendorf. 76, Schramm. 44a, Distowski. n " 29, N. Meyer. 48, Schulz. " 49, Wagner. 145, Gottwald. " 3, Deter. 87a, Dobberahn. 4, Fechtmeier. 14, Wieste. " 22, Heise. " 10, Kühn. " 20, Ortel. " 43, Adolf Bode. " 11, Feind. " 13, Hoffmann. 22, Steuer. " " 29, C. Hanold. Borndorferstr. 3, Möller. 17, Hoffmann. Gr. Frankfurterfir. 20, Klages. 18, Harmuth. 7, Mar Richter. Langenbeckstr. 9, Kownick. Lichtenbergerstr. 16, R. Bolzmann. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Artilleriestr. 4, Großmann. Auguststr. 65, Wels, " 88, Brast. " 57, Büttner. " 26b, M. Schönburg. Chariteeftr. 3, Brunsch. Zabel, Frankfurter Allee 90. Tempel, Langestr. 65. Zabel, Christburgerstr. 42, Wive. Werdermann. 46, Rönig. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 82, Kamlowsti. Gipsstr. 16, Blaurock. 3, Politt. " 10, Salbach. 11 " 28, Fr. Krüger. Georgenkirchstr. 19, Blümke. 25, Klautsch. 26, Deutschmann. 20, Huth. Gollnowstr. 6, Teschner. 48, Tuscher. Greifswalderstr. 210, Achhillis. " Proskauerstr., Schneider. können sich melden bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 5. Wahlkreis: 207, Bibach, Gasthof. 35, Bartel. Grenadierstr. 19, Mintler. " 38, Stolle. 50/51, Lange. Hamburgerstr., Große, 40, W. Rieck. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. # 18, Effenberg. 8, Wachsmuth. Johannisstr. 15, Gründer. 12, W. Wieschendorf. Reibelftr. 40, Gelfert. " " Am Königsgraben 13, Roziac. Neue Königstr. 11, Schüler. 19, Selbig. 60, Clafen. 78, Giersdorf. Roppenplatz 2, Heibepriem.. Landsbergerstr. 57, Gampe. 41, Weber. " Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. " " 1, 1. Ecke Gollnowstraße, Weczerect. Linienstr. 71, Meinicke. " 29, Waßmann. 20, C. Tezlaff, Grünkramgeschäft. 7, Bimmerling. 56, Schreiber. AP Linienstr. 15, Haagen.( Parterre.) 17, Steinlein, Räucherwaaren- Handlung. Lothringerstr. 67, E. Diete. 68, Ph. Roplin. Louisenstr. 60, Bressel. 5, Schmidt. 31b, Rahl. Marienstr. 18a, Dittmann. Marienburgerstr. 23, Appler. " 35, Marquardt. 5, Laube, Meyerbeerstr. 5, Neufert. 9, Stolpe. Mulackstr. 35, Schlüter. Oranienburgerstr. 11, Zirkler. 83, Kröning. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Prenzlauerstr. 53, Lur. " 22, Hänßgen. 37, Nadoll. 11a, Hoffmann. Rosenthalerstr. 13, Bobert. 57, Wernau. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. " 26/27, Wirth. 11, Grohmann. Spandauer Brücke 4-5, Ece An der Stadtbahn, Karl Rosenfeld. Steinftr. 17, Schünemann. 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 4, Kloje. 5, Deicfe. Biegelfir. 24, S. Leifter. Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. Rosenthaler- Vorstadt. Bernauerstr. 103, Jungnick. 106, Winkler. 109, Ullrich. 6. Wahlkreis: Brunnenstr. 52, Raschke. 81, Schirmer. 96, Werner. Demminerstr. 15, Wiemer. Hussitenstr. 43, Kratz. Rheinsbergerstr. 66, Walter. 12, Wendt. 34, Haeger. " Anklamerstr. 32, Schibilsti. " " 33, F. Kreuzer. Brunnenstr. 71, Dittmann. " 34, Fischer. " " 58, Schulze. 44, Schayer. 43, Ende. 7, Bralow. " " 50, Schmidt. 37, Franz. Bernauerstr. 13, Buste. " 83a, Hildebrandt. " 91, Scholz. 50, Roswig. " 47b, Hoffmann, 26, Karrl. " " 51, Breez. 21, Kirstein. " " 41, Lietz. 61, Schmäschte. 28, JBleiber. 42, Shlich. " 60, Lärm. 18, Greiner. Ruppinerstr. 1, Märtner. 55, Olböter. 43, Wien. 89, Guiß. 12, Ulbrich. " 60, Scheinemann. 106, Gaster. Eberswalderstr. 16, Mierke, Elisabethkirchstr. 18, Witzel. 11, Heise. Elsasserstr. 11, Naday. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. 1, Kerinnis. Fürstenbergerstr. 2, Rühle. 73, Neumann. 59, Reil. Buttbuferstr. 25, Manske. " 86, Wraffe. " 42, Rabe. " 43, Schefchant. 24, Lincke. " 29, Glomp. " 30, Reimann. " " 1 47c, Simonis. 49, J. Rischer. " 1 95, Strauß. " 35, Vogel. 40/41, Hohlfeld. 100, Herfort. 125, Richter. 160, Rieger. 113, Schlottke. 12, H. Werner, 73, Rosendorn. 74, Herzberg. 101, Adler. 127, Pengel. 5, Gabbert. 14, Schorsch. Granfeerstr. 8, Stabenow. Griebenowstr. 6, Winkler. Hussitenstr. 67, Gule. 25, Jonscher. Rügenerstr. 14, Brüßhaver. 13, Grunow. Buttbufer- u. Rammlerstr. Ede, Schultze. Schwedterstr. 227, Abraham. Rammlerstr. 83, Drews. 36, Bademach. 33, Liezke. 44, Walter " " 26, Lenhardt. " 42, Rehang. " 33, Klippenſtein. " 45, Hermann. 40, Bereaux, 35, Treuter. " " 33, Hennig. 15, Kruhl. 32, Göricke. 23, Rambow. 19, Schupte. Schwedterstr. 228, Beier. " 49, Arndt. 36a, Maier. Stralfunderstr. 36, Werner. Brenzlauer Allee 18, Bluhme. 26, Riedel. 35, Schulze. " " " 19, Heise. 208, F. Grüßmacher. 219, Lehmann, 19, Lehn. " " 5, Wraße. " 1 47, Rudolf. 34, Pöle. " " 215, Brandt. Borsigstr. 11a, Gerlach. Boyenstr. 16, Dierberg. 40, Gieshoit. Burgsdorfstr. 13, Pflug. Chausseestr. 64, Beitsch. Pantstr. 3b, Schmidt. 48, Fiedler, i. V. Menzel. " 52, Ziems. " " 27, Brügmacher. 32d, Timrect. " 17, Werner. " " Lehrterstr. 48a, Zierath. Lübeckerstr. 27, Meier. 8, Lindemann. " 48, Gerlach. " " 39, Ludwig. " 45, Voß, 21, Langer. 71, Klein. " " 237, Neugebauer. 83, Rieder. " " 224, Achsel. 98, Grebing. # " 232, Freund. 115, Michel. " " 121 380, Satler. " " n 102, Briefe. 41, Trebesius. 61, Roschinsti. Streligerstr. 22, Kormann. 6, Otter. " 64, Reuter. " " 48, Henoch. 34, Bödel. " 37, Tichi. 280/81, Paliga. Sinfejtr. 24, Sinh. 13, Walter. " " 29, Sterlo. " 38, Blankenburg. 7, Röhr. Swinemünderfir. 136, Nuheblume. 20, Geite. " 33/34, Hendrick. Saarbrückerstr. 11, Donath. " 45, Reuter. " 120, Gnadt. " 1 125, Müller. # 51, Maier. " " 12a, Lorenz. " 17, Thetmeyer. 56, Eingang Liesenstraße, Riegel. 67, Schumann, 47, Schwan. Pajewalterstr. 3, Neumann. " 1, Blum. Pflugstr. 16, Dudeck. Plantagenstr. 8, Mazenthe. " " 12, Kloß. 39/40, Tischer. Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pasche. " Melanchtonfir. 24, Freiwaldt. Perlebergerstr. 28, Hermerschmidt. " 6, Geppert. 0, Nürnberg " 23b, Wilfe. Perleberger u. Lübeckerstr. Ecke, Bugge. Britwalkerstr. 14, Glaise. Rathenowerstr. 81, Schöneme -58, Schroback Rostockerstr. 22, Preppermann. 24, Kentler. 95, Zintlow. Reinickendorferstr. 58, Schütt. 46, Ullrich. " 45, Kürbis. " n 53, Herzog. 44, Handke. 31, Matthes. " 29, Hemmerling. 2e, Gandt. " 39, Boltz. " 52, Hecht. " Schönhauser Allee 135, Mujold. Dalldorferstr. 2, Demaschot. " 46a, Klippenstein. " 7, Schöps. " 133a, Müller. " 49, Boschke. 11 a " 8, Nöder. 17, Förster. " 57b, Meier. " # 1 23, Krüger. 48a, Falkenhan. 35, Vierath. 28, Kelle. 152, Lorenz. Eichendorffstr. 21, Vogler. Feldstr. 7, Jungherr. 12, Schäfer. 13, Bohrmann. Tennstr. 2, Wiesener, 5, Krüger. 42, Ballmüller. " " 64b, Heckendorf. " 7a, Quart. 12, Nigbur. 1, Leben, 15, Böhm. Salzwvedelerstr. 15, Bachftein. 14, Bienert, Siemensstr. 17, Biet. 4 Stendalerstr. 6, Dürre. 5, Nürnberg's Vierverlag. " 2a, Hof, Schulze. Stephanstr. 65, Bobbihn. 56, Paul Kringel. 53, G. Schensch. " " 136, Gustav Grohn. 6, Meißner. 40, Behnfeld. 10, Buchwaid. " 51, Schulze. " 13, Sterging. 70, Schebera. " 14, Rückforth. 46, Söhne. 17, Gaede. 104, Krech. " " 34, Hollmach. 68, D. Schulze. 21, Dittmann. " 29, Wedding- Kasino. 5, Wendt, " 64, Schmidt. " 44, Probst. 50, Reinhard. " Thurmstr. 63, Coßaun. 79, C. Ebel. 47, Gronau. " 114, Heising. " 84, Holzbächer. 120, M. Walter. 56, Madler. " 25, Henze. 65, Gädefe. " " " " 156, Bäthge. 58, Bullack. " 38, Schiergott. 61, Bolle. " " 80, Liefenburg. 164, Stege. Gartenstr. 173, Schirdewahn. 77, Brückner. 40a, Pflug. 43, Lehmann, 58, Werner. " " " 48, Krüger. " 72, Döring. " 64, Gnifte. 74, Raden. " 28, Sofath. 11, Kühl. " " " Ruheplastr. 23, Schoch. Scharnhorststr. 37, Obst. Schulstr. 24, Nagel. 28d, Zöller. 20, Müller. " 25, Litkow. " " 47, Gräf. " 36, Glay. Stromstr. 28, Lange. 29, Dobrijt. " 49, Sammler. 55, Schmidt. 60, Walter. 31 70, Bechstein. " 140, Holm. " 49a, Seidel. " 48, Reppin. " C2, Jankowski. " 15, Binnow. " 72, Höffe. 144, Buleger. 41, Plöwste, Usedomsir. 5, Leidolt. 9, Linke. " 32, Leppert. Veteranenstr. 4, Geisler. 18, Schulz. " 21, Petersohn. 19, Biring. Wollinersir. 3, Bieste. 46, Stutz. " 14, E. Wegen. " 1, Wollgast. " " 36, Sperling. 175, Bürger. Schliemannstr. 2, Böhme. 19, Buble. 19, C. Röster. 20, Schröter. " 18, Rummel. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. 27a, Bluhm. 5, Schröder, " " 64, May Behr. 28, Muchow. " " 62, Dambeck. 52, Winger. " " " 58, Kinzel. 267, Rorneyfy. 70, Bornholz. Bionsfirchplay 5, Trill. Zionskirchstr. 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. 4, Bohny. Belforterstr. 15, Schneider. 18, Gichelmann. 58, Hannemann. Straße 15, Nr. 4, Baumann. Tresckowstr. 55, Buggenhagen. 240, Krüger. Stargarderstr. 6, Jäger, 81, Dable. 18, Pätzold. 152, Marten. " 52, Müller. " 165, Merkelmann. " 45, Lappe. " " 84, Schulz. 58, Busch. 70, Schulz. 163, Langner. 78, Köhler. 50, Strohmeier. 16, Ebert. " " 27, Hoffmeister. 62, Schmidt. " Gerichtstr. 19, Bahr. " la, Kloß. Straßburgerstr. 18, Engel. 4, Meisner. " 39, Schulze. " 86, Mathies. Uferstr. 14a, Liepke. " " 15, Nimsched. Schlegelfir. 31, Fiebig. Schwarzkopffftr. 6, Glade. Seeftr. 25, Mandel. 40, Thimm. Sellerstr. 14, Theil. 11, Tesch. 5, Treuter, Teglerstr. 26, Bräseke. 55, Geisler. Tiedstr. 20, Kuorn. Triftstr. 2, Ehling. 1, Stenzel. 40b, Schiniege. 52, Frobenius. Waldenferstr. 18/19, Mente. " 14, Rien. Waldstr.( 5, Schulz. 24, Hahn, " 57, Fabra. 43, Brunn. " 58, Schlecht. " " Weddingstr. 8, Ignatius. 57, Schlettner. Wilsnackerstr. 34, Römer. 54, Mönch. Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliftr. 16, Rüdloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. " 8, Häder. 28, Mies. " 7, Reimann. 62, Pannier. 9, Malkowsti. 4, Rose. " 23, Franz Walter. 47/48, R. Kunisch. " 61, Krause. Wiesenstr. 39, Schröder. " 13, P. Wieland. " 27, Thie. 30, Büttner. " 79, Lorenz. 29a, Bastian. 8b, Maulhard. " " Buchholzerstr. 3, Berndt. " 1, Schmidt. 6, Wegner. Chorinerstr. 30, Grunert. 29a, Peters. 75, Berendt. 21, Teschner. " 12, G. Kranz. " 30, Rykestr. Ecke, Bartow " 2, Lent. " 32, Jacob. 62/63, Rahn. " 54, Zetanz. " 4, Goehrt. 60, Rostalsti. " 45, Eichner. 84, Paul. 17, Ból. " 45, Moll. 24, Schmidt. " " Grenzstr. 4, Tauschel. 43, Schütte. " 55, Hobec. 40, Ramrath. " " 10, Leschner, " 10, Rönig. 53, Ruhl. " 77, Flesch. " 65, Benke. Christburgerstr. 40, Funte. Cremmenerstr. 8, Welleroth. 5, Bollebn. 1, Mathies. Danzigerstr. 84, Bläschte. Templinerstr. 7, Veide. Weinbergsweg 15c, trufche. „ Ecke Zehdenickste., Leutemayer, Weißenburgerstr. 67, Kulisch. " 18, G. Rosse. 35, Raasch. 60, Schnelle. Wörtherfir. 39, Buchholz. 19, Schmidt. 15, Zimmermann. Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. 12, Schwandt. " " 20, Ed. Krätge. " 17, Hugo Kellermann. " 3, Seifert. 82, Heß. Dunderstr. 7, Steinbach. " 24, Bannier. " 36, Franz. " 35, G. Pusch. " 11, Krone. 21, Wenk. 16, Neubauer. Hennigsdorferfir. 6, Birghan. Hermsdorferstr. 4, Großkurt. Hochstr. 32a, Wilte. 38, Hodbe. 48, Müller. Neue Hochstr. 30, Rerber. 19, Liese. 39, Blöhs. 29, Wolter. 26, Rlietscher. 13, Lage... 12, Weber. 2, Bösche. " 6, Blank. 25, Mielke. " " 29, Schüler. 11, Heusterberg. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. 6, Gustav Bölsch. 86, Giebel, Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. 4, Riedel. Buttmannstr. 2, Hobein. 17, Mothes. Ererzierstr. 3a, Schoppe. 7, Rottte. Wöhlertstr. 18, Bur goldnen Tonne". Freienwalderstr. 7, F. Schneider. Moabit. Alt- Moabit 51, Engel. " 53, Schäfer. 49, Thomas. " 77, Roch. " 98, Peter. " 79, Schulz. Neubauer. 12, Aug. Treite. 22, Gust. Tuft. Gleimstr. 19, Horn. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. 9, Th. Schmidt. 39, Anton Müller. " " 11, Burrmann. 56, Roch. " 50, Kramm, " 7, Mützelburg. 4, Köhler. " Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerfir. 9, Schönfeldt, Oranienburger Vorstadt- Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. " 55, Engle. 31, Rollmanni, V. Jonas. Alt- Moabit u. Gozkowskystraßen- Ecke, Koloniestr. 148, A. Di Dio. 36, Knappe. Resselstr. 42, Horndorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Rolbergerstr. 2, Steffens, Beusselstr. 24, Rosenthal. Panfstr. 32b, Th. Herzog. 40, Mehnert. 94, Nieding. " 51, Lachmann. 40, Gericke. " 62, Nietz. 81, Dengler. 77, Pieper. " 23, Pape. " 68, Borkenhagen. 14, Schubbert. 84, Voigt. 152, Riefel. " n 28, Frig. " 71, Sohlfe. " " 22, Georgi/ Schulz. " 46, Orlowsky. " 125, Dierberg. 6, Roll. " " 76, Dhisen. 31, Mothes. 50, Rügen. 44, Lenz. u. Wiesenstr.- Ecke, Schultze. " " 19, Stoppert, Fransectistr. 12, Grobler. 50, Kuhlmey. 6, Rufe. Hagenauerstr. 5, Rascha. Hochmeisterstr. 13, Peschel. " 32a, Grunert. 49, Giebeler. " Röslinerstr. 9, Nuß. " 66, Fischer. " 8, Helmuth. 64, Stärke. 16, Müller. " 65, Kirsten. " 24a, A. Böhlicke. Prinzen- Allee 14, Regler. 150, Gundlach. 11, Goyte. 11, Brosy. " 10, Bergmann. 11, Köhler. 3, Peters. 17, Grehfé. 21, Wolfram. 25, Werschke. 59, Porawski. Lehrterstr. 48c, Lawigke. 47, Schneider. " " 110, Mühle. Liebenwalderstr. 48, Wagener. " 15, Schulz. 30, Thenée. " 25, Harm. 51, Eckelt. " 20, Scholz. " 57, Gaspari. 67, Conrath. " 11, Schulz. 131, Mindner. " 35, Schäwel, " 41, Machenhammer. 68, Albühr. " Rajtanien- Allee 94, Dannenberg. " 90, Thomas. 39, Albrecht. " 75, Jackel. " 70, Schramm. 11, Augustin. 48, Rothacker. " " 45, A. Scholz. " 63, Mehlich, 27, Burmann. 84, Walter. 28, Brüger. " 90, Kupsch. Birkenstr. 28, Kluge. " " 85, Zimmer. 62, Lüder. 81, Schreiber, " Liesenstr. 4, Sutter. 58, Martin. " " 89, Sommer. " 56, Schneider. " 109, Menzel, 55, Dohan. " " 117, Säger. " 38, Heusler. 24, Gebauer. " 64, Bernicke. " 122, Schöne, 17, Reeb, im Keller, " 57, Craté, 129, Bohl. Lothringerstr. 41, Brüß. " " " 67, Diefe. 15, Lehmann. 28/29, Hasse. Meherfir. 26, Wartenberg. 19, Gruhn. " " 42, Wolfsschlucht. Oderbergerstr. 28, Winderlich. " 84, Bleyer. 20, Andrasch. Pappel Allee 109, Häsner. 108a, Rulike. Adolfstr. 12, Krüger. 3, Diering. " 15, Trenn. " 1 Antonftr. 1, Engel. 2, Reichenbach. 18, Michael. " " 5, Helterhoff. 9, Suth. Bergstr. 72, Frost. 5, Heifer. Linarstr. 8, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachse. 15, Bölke. 20, Mathiae. Lothringerstr. 13, Lehmann. Marstr. 11, Schröder. Müllerstr. 8, Gleinert. Bremerstr. 46, Rütting. 62, Schwarze. Calvinstr. 11, Köhler. Emdenerstr. 8, Biermann. 47, Schürrner. " 159a, Krawczack. " " 7, Reichert. 48, Duschinsky. 2, Schwarz. 10, Bergmann. 12a, Schönnagel. 28a, Laft. Müllerstr. 24, Schaar, Gotkowskystr. 8, Leder. Residenzstr. 9, Engler. Sandstr. 1 b, Luß. " 1c, Gleiße. 14, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. 21, Sziebat. 16, Karnega. " " 7, Schröder. " " " 36, Ww. Marczewsky. 10, Mally. " 5, Schewitz. 6, Glaser. 37/38, Pietsch. 27, Seidel, Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. 61, Emil Richter, 1 162a, Rühnel. 32a, Dreßler. 36, Galle. 3/4, Meinhardt. 34, Salzmann. " 25, Bont. " 105, Bosselt. " 47, Heinte. " 7b, Berger. 24, Knappe. 10, Merker. " " 8a, Raeder. 129, Schulz. 42, Altendorf. " " 101, Spicale. " 60, Hilgenfeld. 106, Schmidt. 43, Görner. Maiwald. Ede Stargardterstraße, Borsigftr. 9, Rasper. Wölfel. 133, Memel, 10, Betsch. 25, 13, Köhn. " 24, Renz. 27, Ede Ziekftr., Jentsch. 22, Blankenburg. 38, Hensel. 156d, Leffing. 35, Berater, 34, Duste, Nordhafen 7, Bielte. Pantstr. Ecke Weddingstr., Pohland. Haideftr. 31, Ostermann, 53, Aßmann. Havelbergerstr. 7, Rasch. 32, Daase. Savelbergerstr. 37, Perfchte. Jagowstr. 28, Langhoff. 16, Drendel. Kirchstr. 5, Fürstenberg. Lehrterstr. 52, Plachetti, 54, Feind Diejenigen Schantvirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Augustin, Kastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 7a. Hermerschmidt. Perlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannftr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33, Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel, Grenzstr. 4. " 54, Altmann, " " 56, Vogel. 17, Schadewald. " Schwedenstr. 2, Tolksdorf. 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Siebeck, Uferstr. 6, Schubert. Wriezenerstr. 6, W. Sendke. " 24, W. Dreizig. " 14, Zibbel. Gieshoit, Boyenstr. 40. Marten, Gartenstr. 152. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schäufen folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlersnor. Wöllstein's Lustgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann, 25, Miserra. Hackenbergstr. 8, Poranzke. 9, Soltysiak. Grünauer Chauffee, Schubert. Die Lokalfommission: Alb. Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lischitti). Britz. Bürgerstr. 4, Karl Dorn. Chausseestr. 101a, P. Mainz( FlaschenBier). Rudowerstr. 65, i. V.: R. Niemetschek. Werderstr. 15, Wwe. Waßmann. Jahnstr. 48, Bauche, Materialwaaren. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Leibnizstr. 3, Bittner. 23, Röhr. " " 66, Wegner. 69, Meier. " 76, Steinke. " " 78, Trageheim. Magazinstr. 15, Wolter. " 21, Jahus. Marchstr. 24a, Gaumert. Marburgerstr. 5, Röster. Motstr. 14, Wetzel. Nehringstr. 3a, Wegner. Nonnen- Damm 1, Henſe. Kulicke. Nürnbergerstr. 6, Frau Töppe. Osnabrückerstr. 28, Gimpel. 30, Goyle. Passauerstr. 35, Renner. Pestalozzistr. 23, Schurig. 27a, Gessewicz. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Handjernstraße, Weißwange. Lokalfommission: A. Schwerike in Steglit, Hubertusstr. 7. Witte. Harsdorf. Glienicke. M Lokalkommission: Herm. Bertz, Grünauerstr. 31. Gross- Lichterfelde. Brauerstraße, Phönir- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn, Die Lokalfommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Friedrichstr. 1, Liedtke( Zur Rathshalle). 3a, Lindenhain( Zu d. drei Linden). Köpnickerstr. 79, Duchauffour( GraRixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. " " 17 136, Kummer. 84/85, E. Herzberg. 98, May Weiß, Bigarren Gesch. u. Bierverlag. Bergstr. 5, Wanzlick. " 71, Carl Kramer. 142, Schimkäse. Cottbuser Damm 74, A. Hilfe. " 1 " 99, Lau. " 101, H. Schmidt. Telbrückstraße, Hoppel. Schöneberg. Bahnstr. 23, Pommerente. Bülows und Ziethenstraßen- Ecke, Ebel. Eisenacherstr. 8, Weimann. Golgstr. 14, Spielmann. 31, Wonkel. " n 43, Klauke. " Barbarossastr.- Ecke, Franzke. Gothen- u. Roßbachstr.- Ecke, Schelleter. Hauptstr. 53, Mohr. Kyffhäuserstr. 1, Klein. 16, Jestel. Marstr. 7, Daue. Falfstr. 47, Fr. Lasch, Material- Gesch. Neue Culmstr. 5, Pötsch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Köhler. waaren- Geschäft. " Winterfeldstr. 7, Schneider. Nollendorfstr. 27, Berg. " 21, H. Hornburg. " 33, Fr. Bergemann. 33, Becker. " 47, Kortmann. " 53, Pinzer. " " " 48, Heithaus. " Maaßenstr.- Ecke, Bahlke. 32a, Sbresny. " " 49, W. Weiß. Sedanstr. 10, Hoffmann. 55, Cieslick. " " 115, H. Halfenbach, Mater. 63, Klick. " " 48, Semftleben, 66, Petsch. 64, Masche. " 71, Schütte. " 5, G. Schulz. 73, Sadecky. " " 38, H. Micfe. " 83, Sasse. " 75/76, Bastian. " " " 85, Schilling. velotte). 105, Mattee( fr. Schözz). 108, Niggemann( Volks garten). " 118, Babenschneider. 140, Daniel Böttcher. P " 151, G. Wilfe. 145, O. Lindemann, Buffet. " 9, Hohensee. " 19, Freund. Ansbacherstr. 48, Schmidt. Augsburgerstr. 34, Wilhelm. 78, Bredlow. Bayreutherstr. 6, Michaelis. 18, Beckmann. Berlinerstr. 140, Hoffmann. Bismardstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Türke. Cauerstr. 16, Franzke. " 23, Lange. 33, Brandt. Canalstr. 4, Mann. Charlottenburger Ufer 18, Schmidt. 18a, Horrmann. " 3, Blant. " Dantelmannstr. 10, Baldermann. 45, Bree. Eisenacherstr. 4, Putschege. Garde du Corpsstr. 1, Hoffmann. " 5, Päpfe. " " 15, Brize. Goethestr. 16, Dillenberg. 75, Maaß. Grünstr. 1, Hagen. 12, Rolbow. Groumannftr. 48 an der Stadtbahn, P. Meiser. Kaiser Friedrichstraße und Bismarck straßen- Ecke, Lademann. Kaiser Friedrichstr. 61, Meier. " Rantstr. 56b, Linge. Potsdamerstr. Sa, Rüstig. 26, Lugebiel. 41, Theiß. Rückertstr. 1, Kirchner. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller. 8, A. Müller. Stuttgarter Play, Mehnert. Savignyplay 3, Nuens. Spreestr. 3b, Niedergefäß. 42, Köppen. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. 72, Kühn. 68, Bastian. " Straße 31a, Nr. 4, Th. Bodtke. Schillerstr. 26, Hämmerle. 79, Ww. Walter. " 90, Ronect. " 114, Hegener. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehliz. " Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn. Tegeler Weg 6, Prozesky. Uhlandstr. 184, Rupke. " " 188, Herms. 189, Glander. Wallstr. 12, Rudat. 74, Eichhorn. 89, Kochhann. " 13, Dörp. " 35, Stage. 38, Czepuck. 17 " " 66, Hilscher. 78, Geisler. " 90, Ulrich. " 117, Schulz. 132, Pansch. " 106, Rosenberg. 144, Beinert. Kleistat. 35, Schulze. Knesebeckstr. 18/19, Breek. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 19, Neuendorf. 16, Prill. Kurfürsten- Damm 17, Striele. 31, Grześkowiac. 124,. Graß. Krunimefir. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. " " 49, Musick. " 58, Rinfe. 63, Partenheimer " 65, Böhland. " Lutherstr. 19b, Köhler. 45, Löwner. " " 46, Dreßler. " 50, Niemann. Wilmersdorferstr. 36, Holin. Lokalkommission: F. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7. Johannisthal. Senftleben's Volksgarten. Henneberg. Die Lokalkommission 0. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. " 18, Gufo, " " 42, Joch, " " 70, Weiß. Grün- und Kietzstraßen- Ecke, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), Zocher. Kies Nr. 30, Schröder. Marienstraße, Kaiser. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Schwan). Müggelheimer- und Gartenstraße- Ecke, Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Die Lokalkommission: Karl Streichan, Glienickerstr. 11. Mariendorf. Chausseestraße, Wohlgemuth. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12. Marienfelde. Teutschbein. 48, Schubert. 109, Büschel. Ober- Schönweide. " 125, Springer. " 149, Goldmann. 150, Frante ta " Weitere Meldungen nehmen entgegen: H. Wernicke, Krummestr. 19, K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15. Friedenau. Kirchstraße, Hohl. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). Weber. " P Haferlandt. Nieder- Schönweide. Grünauerstr. 5, Gastwirth Streder, Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Nowawes. Lindenstr. Finkelmann. Wallstr. 53, Otto Hiemke. Leuenberg. Reinhekel. Die Lokalfommission: R. Lange, Wilhelmstr. 13. Hobrechtstr. 1, G. Schumacher. 18, Franz Nigge, Materialwaaren- Geschäft. Jägerstr. 2, Martinius. " 12a, Wanzlick. 29, Grüning. " " 45, Stoof, Destill.- Niederlage. 53, Otto Schwarz, Bierverlag. Karlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Kirchhofstr. 4, Klar. " " " 47, D. Richter. 57, Wwe. Wuhler. Ecke Bergstraße, Dückert. Knesebeckstr. 11, Frau Schöneck. 14/15, Wwe. Appelt. 77, Wiersing. Lessingstraße, Ecke Kopfitraße, Mayer. Maibach- Ufer 3, Schmok. Prinz Handjerystr. 7, Schütz. " " " 34, Ostertag. " " 41, H. Safe, Ma terial- Geschäft. " " 60, M. Hoffmann. " " 63, Schaumann. " 44, Ruppert, Bierverl. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. Schönweiderstr. 15, Nagel, 23, Brünning. Steinmetzstr. 45, Nitschke. Treptowerstr. 4, Fricke. Thomasstr. 3, Reden. Ziethenstr. 24, Wulf, Vertr. Krebs. " 42, Hübler. " 71, Wanzlick. Gastwirthe, welche kein Boykottbier führen, und in diese Liste aufgenommen werden wollen, können sich melden in dem Zigarrengeschäft von R. Becher, Hermannstr. 148, und bei Bernhard Schenk, Rnesebeckstr. 10. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Warneminderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Breitestraße, Destillation, Walter. Lokalkommission: Paul Werner, Kösenerstr. 4. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Rummelsburgerstr. 23, Neumann, Saal.| Dorfstr. 8, Wive. Stümer, Flaschen-| Königs- Chaussee 37, Burgan. Birkenwerder. Gabriel, an der Nordbahn. Paradiesgarten, Burgemeister. Die Lokalkommission. Friedrichsberg- Lichtenberg. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Scharnweberstr. 41, Brückner, Materialgeschäft. Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. " 12a, Westphal, Rauf mann. 23, Panten. 26, Fraute. " 29, Noad. " " 34, D. Schule. 32, Böhme, Vierverleger. Frankfurter Allee 169, Pirschel. " 181, Junge. 182, Liebenow. Blumenthalstr. 1, Pietsch. 5, Rupschat. 10, Wegner. 13, Stiller. 30, Wittenberg. 21, Voß. 36, Braun. 44, Fr. Schwarz. " 45, Münzner. Kronprinzenstr. 23, Arndt. 28, Fengler. Gürtelstr. 34, Neumann. " Jachmann. Weber. Frankfurter- Chauffee 127, Buchelt. 19, Goost. Rummelsburgerstraße Pelätterich. Beier. Pfarrstr. 12, Schubert. 35, Henschke. Dorfstr. 2, Fuchs. " Asche, Saal. " Jfert, Saal. Die Lokalkommission.. Ed. Liepe, Blumenthalstr. 20. Friedrichsfelde. Louisenstraße, Hoffmann. Prinzen- Allee 6, Karl Schulz, Garten. Frankfurter Chaussee, Velten. Die Lokalkommission. bierhandlung. Markgrafendamm 16, Jonas, Flaschenbier- Handlung. Die Lokalkommission. H. Krumm. Reinickendorf( Ost.) Residenzir. 101a, Malchin. 106, Haymer. Gesellschaftsstr. 12, Hartmann. 2, Weigt. Provinzstr. 49/50, Gabler.( Saal.) Die Lokalkommission. Rosenfeld, Hoppestraße 4. Tegel. Berlinerstraße, C. Dressel. Schloßstr. 11, Franz Wieczorect. Raczer, Lichtenberg, Prinzen- Allee 6. Spandauerstr. 15, E. Rentner. Pankow. Kaiser Friedrichstraße, Krüger,„ Zum Thürmchen". Milke. " " Wicht. " " " " Tegelort. " Hugo Weinspach, zum Schwan". Die Lokalkommission. Aug. Berndt, Tegel. Hohen- Schönhausen. Trogisch, Bier Schloß Hohen- Schönhausen, Stener. verleger. F. Weber. Wollautstraße, Lehmann, Zum Nord" stern". Richter, a. d. Nordbahn. Die Lokalkommission. Nieder- Schönhausen. Schulzestraße, Buge's Vereinshaus, Saal. Lindenstr. 25, Thieme, 3um LindenLorenz, Grünfram. Kommunikationsweg, Würgenthaler. Haynstraße, Bennarndt. Breitestraße, Hübner. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus, Saal. garten", Saal. Die Lokalkommission. Rißmann. Die Lokalfommiffion. Stolpe a. d. Nordbahn. Bergemann.( Saal.) Kolonie Schönholz. Bagand, Garten. 136, Lindner. 83, Schmidt. Die Lokalkommission. E. Bilz, Schulzestr. Nr. 15. Stralau. Pansegrau, Bolksgarten. Dorfstr. 17, F. Heinze. 50, Wwe. Ramlau. Bürgerheim 52, Tschiche. Wartenbergstr. 67, B. Lange. Charton. " Steppin. " Rummelsburgerstr. 70, Stroll. 69, Adam. Die Lokalkommission. Weissensee. " " 81, Kessel. 41, Prenz. 45b, ürseforn. Lehderstr. 3, Leuchtenberger. 33, Kürschner. " " 118, Prog. Stubenrauch u. Erdmannstraßen- Ede, Strauß. Tempelhofer- und Friz Reuterstr. E.fe, Rippe. Winterfeld- u. Ziethenstr.- Ecke, Schulz. Die Lokalkommission: F. Hackelbusch, Bahnstr. 45. Steglitz. Ahornftr. 15a( Saal), Schellhase. Düppelstr. 26, Hannusch. Schloßstr. 8, Gärtner. Schildhornstraße, Neutamm. " " 12, Hörig. 66, Borsdorf. Schüßenstraße, Rentsch. Rattey. Straße 15, Wiesinger. " Lokalkommission. TE A. Schwerike, Hubertusstr. 7. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Teltow. Antauer, Wirth. Derg, Restaurateur. Rugsch, Gastwirth. Meier, Kaufmann. Makensie( verweigert aber feinen Saal zu Versammlungen zu geben). D. du Grain, Kaufmann. Schüßenhaus, Schwarzer Adler. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Räthner. 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. Neu- Treptow. ( Station Baumschulenweg.) Baumschulenstraße, D. Lange. G. Herrmann. 78, F. Hochstein. Wernsdorf- Neuzittau. Sämmtliche Lokale Schenkendorfer Bier; Säle nicht zu haben. Zehlendorf. Wernice, Hauptstraße. Boykottbier". Langhansst. 106, Hähling's Palmensaal und Garten. " 42, Hoffmann. " 96/97, Ludwig. " 56, Neumeyer. 136, Conrad. Charlottenburgerstr. 150, Abel. 105, Fettenheuer. Gäblerstr. 50, Irrgang. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Rölfestr. 138, Plaß. 20, Benndorf. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Heinersdorfer Weg 38, Ulrich. Gustav Adolfstr. 15, Menz. " 10, Brennförder. 23a, Herda. 142, Hannemann. 143, Schulz. 106, Kort. 130, Helmchen. Generalstr. 97, März. Prenzlauer Chaussee 20, Zughold. Sedaustr. 50, Gehrke. 11 26, Bernau. " 35c, Meyer. " 34b, Zum zahmen Wolf. Elsaßstr. 7. Scherzberg. 16, Straßburger. Gürtelstr. 3, Bartels, Inh. Falkenstein. Berlinerstraße, Fürstenberg. Die Lokalkommission. K. Przibilla, Straßburgerstr. 36, II. WilhelmsbergHohen- Schönhausen, An der Landsberger Chaussee, Asche ( Zum Fürsten Wolfgang). Wilhelmsberg, Wwe. Jehnich. " " C. Deckert. H. Siebenwirth. Neupert. Trinkhaus, Restaurant, Die Lokalkommission. Luck, Wilhelmsberg. Bernau. Am Markt, Beeger. Bahnhofstraße, Bum Stettiner Hof". Berlinerstr. 113, Feder. Breitestraße, Eggert. Bürgermeisterstraße, Brauerei Schulz. Gasthof Zum gol denen Hirsch". Chauffeestraße, Reuter. Hussitenstraße, Elysium. Kronenstraße, Kluge. Mühlenstr. 4, Hering. Krause. Tuchmacherstr. 162, Bernikow, Viktoriastraße, Stöwe. Wallstr. 2, Wünsche. Weinbergstr. 18, Dietrich. Die Lokalkommission. 2. Werner, Weinbergstr. 23. Woltersdorf. Restaurant Wilhelmshöhe, Gillmann. Woltersdorfer Schleuse. Wwe. Lehmann. Fangschleuse. Karl Sprecher. Rüdersdorfer Kalkberge. Restaurant von Förster. H " Wagner. Mary, b. d. Hutfabrit. Geschw. Erpel. Rüdersdorfer Hinterberge. Restaurant von Hennig. Die Lokalfommission. König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. An der Landsberger Chauffee, Vesper. J. A.: E. Fischer, Erkner, Neu- Buchhorst. Diejenigen Schankwirthe, welche sich noch in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich bei den am Orte befindlichen Lokalkommissionen melden, und wird pro Zeile 30 Pfennige berechnet. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2.