Ur. 491. MM � M e*B. frei tae Hm», norm», tat)Sbtx. P�»- i'ezilg! Moncütch all. qA g» st«ll>mg»g«dllhr. Unter»rr»»»dm>» fttr Deuttckilant IM» vrverretch. u»»ar» SLS Mi. für da» übrig« ilo»>and WLü Mi. bei täglich ewinaL zuftellailg 3 J6 Mi.?i>Itbestellm»go> nebrnrn an DSnämar'. Holland. Snxenibmzg, Schweden il. dir Schmet». Evigetrag«» w die Poft-Zeinrng�-Pret�iftr. Der„Vorwärts" mit der gnjiimag» deilage„Volk u. g-lt" erschew» wochen- täglich jweiinal. Sonnlnge etmnal. Zclegrmmn-Adreffe: .Sozialbemaira» Breite". Abenv-Ausgabe. Berliner VolKsblskt. ElÄgdSCBpme z Ml achrgefpatte»» Nmrparetklqet!« Micittom.»Irin»«-»zeigen", da» feiigedruSt« Wort SO Pfg.(zulässig I fettgedruckte Worte), jede, weiter« Bor» K> Lsg. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen da, erste Wort >0 Pfg. fede« wettere Wort 80 Pfg. Wort» über 13 Buchstaben zählen für zwei Worte. Teuerungszuschlag 50%. ffamtlien- anzeigen, politische und gewertfchaftliche Berein«- Anzeigen 1» Mi. die Keile. Anzeigen für die nächst» Zwrnrner müssen M» S Aha nachmittag» tut Hauptgeschäft, Berlin SW 1% Linden stratze S. abgegeben cheäffnet oon 9 Uhr früh bi» I Uhr abend». Zcntmiorqzn der fozialdemokratircbcn parte» Deutfcblands. 1 a-ounerstag, den»S. Septemb« I»1». vorwärts-verlag G.aud. tz., Ew. öS, Lwüenstr. Z. «Att vtaritvl**, Str. 117 53—&4. Streik üeutsiher Gerichtsbeamten in Posen. Die„Gazeta Tornnska" melde» aus Pose«: Die Ju> stizabteilnnq des poluischeu Ministeriums für die Provinz Posen sandte in der vorigen Woche au das Präsidium des Posener Oberlaudesgerichts ein Memorandum, in welchem eine ganze Reihe von Ungehörig. keiten im Verhalten der Gerichte gegenüber den polnischen Behörden verzeichnet sowie festgestellt wird, dah die Kompe- tcnz deS preuhischen Justiz mini st errumS durch die Demarkationslinie begrenzt sei. Die polnische Fustizabtcilung verlangte strengste Befol- gung der Verordnungen der polnischen Behörden und be- zeichnete als Termin einer diesbezüglichen Erklärung den 27. September. Als Antwort darauf proklamierte der die Gerichts- beamten aller Kategorien umfassende Verband den sofortigen Streik.« Das Präsidium des Posener Lberlandcsgerichts erklärte sich gegen den Streik uud forderte die Beamten aus, in Strafsachen und in allen G e r i ch t s s a ch c n, welche keine Verzögerung erleiden dürfen, ihre Amtstätigkeit weiter auszuüben, bis die vom preußischen Justizministerium schleu- nigst eingeforderte Stellungnahme erfolgt sei. Dieser Auf- fnrd/rung haben sich die Beamten nur zum Teil gefügt, die andern sind in den Streik eingetreten. (Draht bericht unseres Thoruer Korrespondenten.) Gegen polnische Plünderer. (Eigener Drahtbericht des.Vorwärt»'.) Mit Rücksicht auf die in Thorr, wiederholt vorgekommenen Plünderungen und schwere Bestrafung der polnischen Teilnehmer warnt der polnische Dele- gierte für Thorn. Rechtsanwalt v. T e m p s k i, sowie die polnische.Rada Ludowa' durch Maueranschlag vor Anstiftung'sowie Teilnahme an Unruhen aller Art, durch welche die polnische Sache schwer geschädigt werde. Ent- gegenhandelnde sollen später zur Verantwortung ge- zogen werden. Der Revaler Gewerksthastskongreß. (Eigener Drahtbericht des„Torwärt S'.) Der G-wcrkschnftskongreß in Reval faßle revolutionäre Beschlüsse. 103 Delegierte bolschewistischer Gesinnung wurden abgeschoben. Daraus brach ein Geueral» streik aus. Nur die Bahnen verkehreu. Sin estuische» Regi« mcnt meutert. -» die Verhandlungen zwischen Rußland und den Randstaaten. Aus London wird gemeldet: Nach ziiderlässigen Mit- tsilungen haben die B 0 l s ch e w i st e n den Wunsch geäußert, daß die Friedensverhandlungen zwischen den baltischen Ländern und der Sowjetregierung in Dänemark stattfinden sollen. Auch ein anderes skandinavisches Land oder Holland käme gegebenenfalls für diese Ver- Handlungen in Betracht, doch ist man einstweilen geneigt, Dänemark den Vorzug zu geben. Gin Warnruf. v Stadtverordneter S 0 l l m a n n, Vorsitzender des S 0- z i a l d e n, 0 k r a t i s ch e n Vereins in Köln weist in einem ostenen Briefe an den Oberbürgermeister an- gcsicbtö der sich rasch steigernden Teuerung auf die der« zweifelte Stimmung großer Schichten der Bevölke- rung hin. Wuckier und Handel drohen Formen anzunehmen, die auch die schlimmsten Erscheinungen der Kricgszeit über- treffen. Tic Erbitterung wird bis zur Siedehitze gesteigert durch das Treiben eines nationalen und internatio- nalen Schiebertums. In aufreizendster Weis? macht sich rafstniertcster Lurus vor den Augen der dielen breit, denen für sich und ihre Kinder das Nötigste fehlt. Das werde nicht mehr lange ertragen werden. Sei kein Ausweg möglich, stehe ein Ende mit E ck, r c ck e n bevor. So gefährlich, wie die jetzt sich auswirkende Krise war keine. Die Arbeitermassen stehen ratlos und drängen zu Aktionen. Z 0» l m a n n fordert im Namen der sozialdemokratischen Vereine den Zusammentritt einer Konferenz, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung. der Re- g i e r u n g. der staatlichen Polizei, der Eisenbahn- direktion. der Gewerkschaften aller Richtungen und von maßgebenden Beauftragten der B e! a tz u n g s- behörden. Milderung der Wiener kohleanot. Die Jntrrv rntim de« isterreich ischen Delegierten Hisrnt Kloß ist nicht ohne Erfolg geblieben. ES besteht nnnwehr dir bestimmt« Aussicht, daß noch im Laufe dieser Woche al»»orliwfige An»- Hilfe der Stadt Wien für einige Tage hindurch ein Lielfache» des bisherigen KohlenkontingentS zugeführt wirb. Die» gilt nicht nur für die Lieferungen an» de» O st r a n r r Revier, sondern auch au» de« norbmestböhmischen Brannkohlenrevirr. Das Nevolutionsgespenst in Amerika. Au» R e» Morl wird gemeldet: Die wichtigst« Folg« deS Streik» in Ehicag» war der Schritt der Regierung zur Uuterdrücknng der radikalen Agitation. Mehrere Führer, die i« verdacht standen, ein« Revolution herbeiführen zu wollen, wurden»er- haftet. Bei ZnfammenstSßen zwischen der Polizei und Menschenmenge« wurde» mehrer« Personen getötet. Der Präsident der Eisenbahner P l n m e r hat den Senat vor eine« ge- schlichen Verbot eine» EisenbahnerstrrikS gewarnt«nd erklärt, daß ein solche» Verbot unbedingt zu einer Revolution führen würde._ Die Regierongsbilünng in Sachse«. Dve Ver-Handlungen der Sozirildemokratre Sachsens mit den Unabhängigen über die Bildung einer gemeinsamen Regierung sind, wie nicht anders zu erwarten war, geschei- t e r t. Die Unabhängigen konnten sich mit unserer Partei nicht einigen, ohne eine Spaltung der eigenen Partei zu riskieren, und darum konnte es für sie kein anderes Ziel der Berhandlungen geben, als sie zum Scheitern zu bringen. Auf ihrer Reichs kanferenz waren, wie erinnerlich, zwei Richtungen zutage getreten: die linke oder„grundsätzliche', die die Sozial- demokratie wie eine bürgerliche Partei behandeln will und jedes Zusammengehen von vornherein ablehnt, und eine rechte oder diplomatische, die zwar mit der Sozialdemokratie ver- handeln will, aber nur um ihr Bedingungen zu stellen, von denen man weiß, daß sie für sie unannehmbar sind. Die Taktik dieser Gruppe ist von Haase entwickelt und von Ledebour, einem Anhänger der schärferen Richtung, mit Recht als.bloße Komödie' bezeichnet worden. Diese von Ledebour so genannte Komödie wurde nun m Sachsen gespielt und fand selbswerständlich den Schluß, den das unabhängige Regiebuch vorgesehen hatte. Die Sozial- Demokratie konnte der viel schwächeren m?abhängigen Land- tagsfraktion die Hälfte aller Ministersitze, auf der sie bestand, nicht zugestehen. Sie konnte sich nicht zur.Sicherung der politischen Funktionen der Arbeiterräte' entschließen, weil nach ihrem Programm alle politischen Funktionen von der Gesamtheit der Volksgenossen ausgeübt werden. Schließ- konnte sie sich auch nicht der Pflicht entziehen, die denio- kratische Staatsordnung gegen gewaltsame Umsturzplane der Kommunisten zu schützen. Die entgegengesetzten Forderungen der Unabhängigen verstoßen gegen die Grundsätze der Demo- kratie und des gesunden Menschenverstandes, nach denen jede Regierung die bestehende Staate form gegen Gewalt zn schützen berufen ist— eine Pflicht, der sich gerade die bolsche- wistische Regierung mit besonderem Eifer und ohne jede Rück- ficht auf humane Bedenken unterzieht. Es kann danach kein Zweifel daran bestehen, daß in Sachsen nach dem Programm der Reichskonferenz gehandelt worden ist: Verhandeln, aber die Bedingungen so stellen, daß die andere Seite sie nicht annehmen kann. Auf solche Weise ist die Bildung einer reinen Arbeiterregierung in Sachsen verhindert, die Aussicht des Bürgertums, Einfluß auf den Gang der Staatsgeschäste zu gewinnen, verbessert worden durch die Taktik der Unabhängigen. Die sächsischen Genossen sind mm gezwungen, mit den Demokraten über die Bildung einer Regierung zu verhandeln. Daß sie sich, angesichts der Eigenart der sächsischen Demo- kraten, zu diesem Schritt nur ungern entschließen, ist in ihrer letzten Landeskonferenz deutlich genug zum Ausdruck gekommen. Zu einer Preisgabe ihrer demokratisch-sozialisti- schen Wirtschaftsgrundsätze sind die sächsischen Genossen nicht bereit, sie würden, wenn ihnen diese zugemutet würde, es vorziehen, an das Volk zu appell>ren. Ob aber Neuwahlen zur sächsischen Landesversammiung ein Ergebnis haben wür- den, da? die Regierungsbildung erleichtert, muß dahingestellt bleiben. Die Unabhängigen haben sich durch ihre imver- günstige Taktik c:iie schwere Verantwortung gegenüber der Arbeiterklasse Sachsens aufgebürdet, die nun einsehen muß, daß es keinen Ausweg aus den Schwierigkeiten gibt als auf dem Boden eines demokratischen Sozialismus, wie ihn die sozialdemokratische Partei vertritt. Sonntagsruhe im italienischen Presscbrtrieb. Der Präsident des italienischen Presscvereins gibt bekannt, daß von Gesetze» wegen am 1. Januar tSL0 in Italien die Sonntagsruhe in sämtlichen Zeitungabetriebeo eingeführt wird. der Valutasturz. ver Wert der deutschen Reichsmark ist im Laufe deS Krieges«nd im Verlaufe der Revolution auf einen früher nicht für möglich gehaltenen Stand gesunken. In den letzten zwei Monaten ist er so gefallen, daß man von einem bei- spiellosen Sturze sprechen muß. Am 1. 10. 18 er- hielten wir für 100 Mark in Kopenhagen 53,7k Kronen (gegen 88,88 der Friedensparität). Die Hoffnung auf den kommenden Frieden verbesserte den Stand der Mark zum 1. 11. 18 auf 55,25. Die Revolution bewirkte dann ein Sinken aus 47,70 am 1. 12. 18 und auf 47 am 2. 1. 19. Die Januarunruhen, die ausbrechenden Riesenstreiks und die Märzunruhen erschütterten daS Vertrauen des Auslandes in die deutsche Volkswirtschaft so, daß der Wert auf 45,29 am 1. 2. 19, auf 38,65 am 1. 3. 19 und auf 36,75 am 1. 4. 19 stand. Die zur Versorgung der Bevölkerung nötigen Einkäufe im Auslande, die Eingriffe in die Goldbestände der Reichsbank zur teilweisen Finanzierung dieser Ankäufe, und schließlich die Fnedensbedingungeü be- wirkten ein weiteres Sinken auf 35,60 am 1. 5. 19. und auf 30,65 am 2. 6. 19. Dann erholte sich der Stand auf 31,50 am 1. 7. 19. Seitdem ist nun ein weiteres Sinken auf 26,10 am 1. 8. 19, auf 21,45 am 1. 9. 19 und auf 18 am 18. 9. 13, eingetreten. Seitdem ist wieder eine kleme Besserung auf 22 eingetreten. Dieser Valutasturz verteuert natürlich die absolut ge- botenen Einkäufe im Auslände ungeheuerlich, ja macht sie fast unmöglich. Je weniger die deutsche Mark wert ist, desto höhsr die Preise, die wir bezahlen müssen. Auch für die deutsche Mark gilt, wie für alle Zahlungsmittel, die Waren usw., das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Je größer daS Angebot, desto niedriger die Preise und umgekehrt, Wer sich die augenblickliche.planlose' Wirtschaft ansieht, kann sich nicht darüber wundern, daß unsere Valuta in beschleunigtem Tempo sich weiter verschlechtert hat. Der Grund ist neben vielem anderen im wesentlichen der, daß wir a n- dauernd viel mehr im Auslände kaufen als verkaufen, und da wir den zu zahlenden Betrag nicht kreditiert erhalten, müssen wir ihn mit Marknoten bezahlen. Das un- aufhörliche Angebot der Mark muß natürlich ihren Preis herabdrücken. Dem kann nur abgeholfen werden, indem weniger im Auslände gekaust wird. Nachdem aber Dinge wie Kaffee und Schokolade so wichttg angesehen werden, daß sie jetzt in großen Quantitäten gegen bar eingekauft werden, muß ein Sinken der Valuta eintreten. In einem Artikel des Herrn ReichsschatzmwisterS a. D. Gothcin in Nr. 438 des„Verl. Tgbl.' gibt er seiner Pein- lichen Berührung von diesem Sinken der deutschen Valuta auf einen noch nicht dagewesenen Tiefstand Ausdruck. Ich habe schon in meinem voxigen Artikel darauf hingewiesen, daß dieses Sinken in der Tat für einen Mann peinlich wirken muß, der von der Freigabe deS Handels eine Besse- rung unserer Lage in Aussicht stellte, wenn sich nur der Handel stet betätigen könne, so erzählte er und Leute seines Schlages, werde er schon seine ungeheuren Kredite ausnutzen, er werde die Schieber überwinden. Nun ist dem Handel eine größere Freiheit gelassen, aber es scheint, daß er nicht auf Grund von Krediten, sondern gegen Markzahlungen seine Käufe im Auslande hat erfolgen lassen. Nun haben die Tatsachen— leider— schlagend die Prophezeiungen widerlegt. So gut wie gar keine Personal- kredite sind durch den steten Handel beschafft worden, er zahlt im Gegenteil alleS bar. Der freie Handel aller- dingS hat das Vergnügen, Geld zu verdienen, scheffel- weise, ohne als Aequivalent dabei neue Kredite zum all- gemeinen Wohle auszunützen. Und daS Volk ist der Leid- tragende. Jetzt ist auch manchem Schieber angst«nd bange ge- worden, jetzt sucht er im Auslande gekaufte Waren wieder noch dem Auslände abzustoßen und diese Verkäufe sind es. die nun zu einem geringen Anziehen der Mark geführt haben. Doch auch bei diesem Handel verdient er noch. Man mache es sich klar, was eS heißt, daß der ausländische Ver- käufer beim Verkauf seiner Ware nach Deutschland verdient und nochmals verdient beim Wiederkauf derselben Wa- ren, die vielleicht sein Lager gar nicht verlassen haben, und daß schließlich auch der deutsche Käufer und Wiederver- käufer verdient hat— alles auf Kosten des deutschen Volkes. Hat jemand am 1. August in Kopenhagen für 1 Million Kronen Tabak gekaust, mußte er in deutschem Gelde dafür 3 831 420 Mark zahlen. Am 1. September verkaust er dieselbe Ware an den, von dem er sie gekauft hat, für 900 000 Kronen zurück. Der hat 100 000 Kronen bei diesem Wieder- kauf verdient. Wer auch der deutsche Händler hat verdient, denn die 900 000 Kronen, die er erhält, bringen ihm mehr Erlös, als er für die ursprünglichen 1 000 000 Kronen zu zahlen gehabt hotte. Denn die 900 000 Kronen brachten ihm am 1. September 4 195 800 Mark, ergibt einen Gewinn von 364 000 M., das heißt ein Gesckäst. Den enragierten Verfechtern des freien Handels, wie sie in Herrn Gothem ihrem ausgeiprochenen Vertreter finden, flobt bic Betätigung der ungebundenen Wirtschast noch lange nicht schnell genug. Ahr Profitstreben soll angeblich den Interessen des VosteS am besten dienen. Tie Tatsachen beweisen das Gegenteil. Uns bleibt kein anderer Weg, un- sere Valuta wieder zu heben, als uns mit der Vergrößerung der Einfuhr— auch in an und für sich wünschenswerten und selbst dringlichen Waren— so lange zu gedulden, bis wir imstande sind, der erhöhten Einfuhr auch eine erhöhte Ausfuhr gegenüberstellen zu können. BiS dahin müssen wir dafür Sorge tragen, daß wir vor allem mit Dingen, die nicht zu den absolut Notwendigen gehören, noch verschont bleiben. Geradezu lächerlich wirst die Annahme des Herrn Got- bein, daß der.Hauptgrund für das fortgesetzte Fallen der Valuta die Bestimmung sei, daß Auslandsverkäufe nur gegen ausländische Valuten getätigt werden dürfen. Die Zeiten sind vorüber, wo mAn mit solchen Mittel- chen die Valutaschwanstmgen beeinflussen konnte. Seit Auf- Hebung der Debisenordnung sind die Umsätze in fremden Valuten auch in Teutschland so enorm, daß es gar keinen Unterschied macht, ob in Mark oder in ausländischen Wäh- rungen der Handel sich abspielt. Es kommt lediglich darauf an, das Angebot deutscher Zahlungsmittel oder den Ankauf von fremden Zahlungsmitteln dadurch einzuschränken, daß für die zu großen Einkäufe nicht solche enormen Markbeträge zum Verkauf gebracht, resp. so große fremden Valuten zum Ankauf gesucht werden. Die früheren maßgebenden Fastoren im Reichsivirt- schastsministerium hatte» sich ausdrücklich nur für die Aufhebung der Devisenordnung ausgesprochen, unter der Be- dingung. daß Ein- und Ausfuhr planmäßig ge- regelt würden. Die Tevisenordnung ist jetzt aufgehoben worden, ohne daß indessen eine planmäßige Ein- und Aus- fuhrpolitik betrieben wird, und es ist nur zu bedauern, daß die Debisenordnung, durch die man Ein- und Ausfuhr noch Kitte vernunftgemäß beeinflussen können, auch nicht mehr zur Verfügung steht. Genau so verderbnisbringend wie die Lockerung des Ein- fuhrhcmdels bereits wirkt, macht sich auch die z u n e h m e n d e Freiheit im Ausfuhrhandel ungünstig bemerkbar. Wie eS mit der Ausfuhr von Dingen, die das Ausland nicht entbehren kann, aussehen würde, wenn nach Herrn GotheinS Anleitung nur für einen„steinen Rest" von Ausfuhnvaren noch Einschränkungen erhalten blieben, kann man sich ringe- fähr vorstellen /wenn jetzt sogar schon Lebensmittel ins Aus- land gehen. Ich bin ganz der Meinung des Herrn Gothein. daß Arbeiten das A und C für uns bedeutet. Nebenher muß aber eine sparsame Wirtschaft gehen, und zwar nicht nur eine sparsame Wirtschaft in der inneren Verwaltung, sondern eine noch sparsamere Wirtschaft im Konsum nicht ab- solut gebotener Gegenstände. Wir können unS leider hier im Lande nicht mehr den Lupus erlauben, so zu leben, wie wir im Frieden gelebt haben, und die Völker, die den Krieg ge- Wonnen haben, noch jetzt leben mögen. Das ist traurig, aber nicht zu umgehen. Es ist nicht z» verlangen, daß der einfache Bürger beurteilen kann, was ihm auf diesem Gebiete zu- kommt. Er kann höchstens im allgemeinen wissen und begreifen, daß. wie schon oft gesagt wurde, Schmalhans noch auf lange Zeit hinaus Küchernneister bleiben wird.�. Ein vernünftiges Wirtschaftsreyimcnt muß sichere Gewähr dafür schaffen, daß Dinge, die wir volkswirtschaftlich nicht verdauen können und deren wir uns e»traten nuissen. dem Konsum gor nicht angeboten werden. ES kann uns also für die Eist- ivicklung unserer Valuta nur helfen, daß wir nicht nur zuviel einführen, sondern daß wir auch im Konsum von nicht absolut gebotenen Lebens- und Genusmritteln und im Verbrauch von Gegenständen zur Sparsamkeit erzogen werden. So ein- fach, wie Herr Gothein sich die Valutaverhältnisse vorstellt. sind diese wirstich nicht, und mit so simplen Mitteln und Weltnmßk. Neue Gedichte von Karl Henckell. Blendend blau ein Spätsommertag, dem Herbst schon nah, aber nur dem Kalender nach, dem Herbst, von dem er aufglühend so gar nicht? wissen mag! Glückauf den Menschen, die so sind! Karl .Henckell gehört dazu. Da» Buch Gedichte, daS er zuletzt geboten, ist Zeuge, tts kam vor einem Jahr, in Wockicn folternder Qual, als nur die nächste und wieder die nächste Stunde galt. Es mußte sich gedulden, wurde beiseitegedrängt, aber nie vergessen. Wai lutL auch? Bücher von Henckell haben Leben und halten«S leben- big. Sie geben immer. So jetzt im Spätsommerglühn die» Buch, da» die Ernte letzter Jahre garbig zusammenband und das im Kerne ein junges Buch ist. Denn den Henckell der achtziger und neunziger Jahre gibt eS in den wesentlichen Zügen, menschlich wie künstlerisch: den Mann, der den Boden seiner Zeit unter den Sohlen fühlen und immer das Haupt in den Lichtsphären der großen humanen Gedanken tragen will. Das Beste, was jene Zeit über düstere Jahre hinaus sich er- oberte, war Weltvertrauen, in FreiheitLbegier gläubig gerichtet auf gesellschaftliche Entwicklung, und diesem Ziele sammelte sie die großen gedanklichen Kräfte und geistigen Taten vorbauender Vor- gangenheit. Ihr Weltgcfühl wuchs auf diesem Grunde, und Karl Henckell wurde ein freudiger Dichter diese» WeltgesühlS. Er ist eine Bekennernatur aus tönendem Gestein, das im Sonnenglanz zum Odem spiegelnder Worte erwacht. Das sichert ihm die Treue derer, denen nicht gestorben ist, was nun von blutigen Zerstö- rungSrädern überrollt hinter uns blieb, und immer wieder lockt und bindet es jungeS Dichtervolk an ihn, bürgerliche? und prole- tarischcS Blut, das der Welt ein Glück abgewinnen will, so oder so, im Schauen oder im Erkämpfen. Widmungen einzelner Ge- dichte verraten daS; auch jetzt wieder die? Buch„Weltmusik", das der Münchener Verlag von Hanfstaengl in schlichtschöner Form herausgebracht hat. Rhhthmcn, die da und dort in der proletari- schen Lyrik unserer verworrenen Tage aufschwingen, sind bisweilen wie ein Echo aus Henckell? jungen Zeiten. Vor dreißig Jahren klang das Trutzlied Gründeutschlands:„ES hat ein Hammer auf- geschlagen im menschlichen Maschinensaal",— und jüngst gab Max Barthel in der Ryland-Quadriga Stücke bekannt aus einem lyrischen EpoS„Die Faust", die ganz«igen und echt und doch zugleich wie ein stürmisch erfrischender Wiederklang der Art jenes Henckel- liedeS sind. In Karl Henckell lebt«in Pulsschlag der Verbunden- heit zweier Generationen, ein Aneinandenchließen und Weiter- wirken. Der neuen Jugend sinzt der ältere Dichter zu: WaS eure Väter voll Müh, WaS eure Mütter voll Weh ringend und darbend gebaut, Gab euch den heiligen Grund, drauf ihr in segnender Früh Aufsteigt zum fruchtbaren Tag. Seht, wie das Licht puch vertraut! Mittekchen, wie er sie anregt, ist ihr nicht mehr zu helfen, l'oicdern sie leisten einer Wirtschaftskatastrophe sicher nur noch Vorschub. Irgendeine Planwirtschaft müssen wir treiben, und selbst in Dingen, die anscheinend mit der Valuta nichts zu tun haben, um bei dem hier behandelten Thema zu bleiben, prüfen, wie sie, wenn auch nur später, auf die Valuta wirken i verde». Ein Beispiel! Unser Brot ist in den letzten Wochen teilweise scheußlich gewesen. Kein Wunder! Bis zur Höchstgrenze ist das Korn ausgemahlen worden, es ist mehr oder weniger feucht hereingenommen und dann zum Teil schlecht geworden. Ein Brot aus solchem Mehl mußte schlecht sein. Das Brot soll nun verbessert werden, daß dos Getreide weniger scharf auSgemahlen wird. Das klingt im ersten Augenblick verständlich. Und doch ist der Plan nicht gut. Die jetzige Roggenernte ist eine qualitativ ganz vorzügliche, das Korn ist völlig trocken. Bei Verwen- düng dieses Korns wird auch bei der bisherigen Ausmahlung ein ganz vorzügliches Brot zu erwarten sein. Es liegt also kein Grund vor, eine geringere Ausmahlung erfolgen zu lassen, denn sie bewirkt einen größeren Verbrauch des Ge- treides und würde die Zukunft mit neuen Einkäufen und bannt auch die Valuta belasten. Die bei einer größeren geringeren Ausmahlung abfallenden Futterstoffe rechtfern gen sie an sich nicht. Ich weiß, meine Vorschläge sind für das Volk bitter, aber es gibt keine anderen, ivenn wir aus dem Elend heraus wollen. Wir müssen daS tun, was notwendig ist, so gern wir anderes tun möchten. Und wir können es nur, wenn wir eine zielklare, bewußte, eine planmäßige Wirtschaftspolitik treiben. D Aber da? Schlachtfeld bleibt seinem Glau- ben nicht totenstarr:„Aus Trümmerlöchern steigen Lerchen". Sein Motto seht er in den Stempel des Vierzeiler»: Willst du den Lohn empfahen, Den dein Herz selig preist, Mutzt du die Welt bejahen Im Welterneuergeist. Dieser Geist konnte nicht vergehen in den Wirrwcttcrn des Kriegsbebens. AuS der Stimmung und Meinung der Augusttage bricht im Branden des Kriegs, deS„rohen Wahnsinns", die innere Abwehr hervor. In die Fesseln eines Schicksals aus Blut und Eisen geschmiedet, lehnt daS Menschlich« sich auf, dessen Sinnen gebunden ist an Ziele der Volkskraft und Völkerversöhnung. Wahr dir die Wehr» der wüsten Welt zu Schanden: Der Selbstbehauptung mächtigen Schicksalsmut! Ein Aufschrei da? mitten im Toben der Hölle. Ein Auf- recken der von ungeheuerlichstem ZerstörungSwüten bedrohten Seele. Das haben viele Millionen gefühlt. In täglichem Ringen jahrelang. Bis zur Zermürbung von Millionen. Tragisch grau- sam, wie die Geschichte das über unS gebracht hat, stehen die Strophen dieses Gedichtes wenige Blätter nach andern, in denen der sozialistische Friedensbauwille der Vorkriegszeit hoch. gestimmt läutet. Und der Kampfwille jener Jahre, der schon hin- ausfuhr in rauschende Wogen politischen Wagen», braust aus einem trotzigen Wahlrechtöliede: Und wollt ihr die Kinder de» neuen Geschlechts Erlösen vom faulen Geflunker, Stopft Wachs in die Ohren euch vor dem Gekrächz Der Pfaffen und Jobber und Junker! Der Krieg hat diesen Kampfwillen nur hemmen, nicht zer- brechen können., Er änderte die Möglichkeiten, die Bedingungen des Kampfes und gab ihm erhöhte Wucht der Notwendigkeit. Mit Blut und Wunden bekennt dq» Volk fein„künftig Bild": Daß nur noch gelten werde Dem Manne gleich der Mann... Tann bricht auf deutscher Erde DaS Reich der Freiheit an. Atemzüge dieses politischen AndränaenS von links her, da» der Krieg zur entscheidenden Reife schwellen ließ, durchdringen die zweite Hälfte des WeltmusikbuchZ. Den Kämpfern auf den Blut» äckern des Weltkriegs tönt der.Lukunftsdank: An ihren Kindern laßt eZ unS lohnen: Im HauS der Freiheit sollen sie wohnen. Und ein Osterlied drängt: Oh. die wir gewandelt in Dunkelheit Und gelitten in Kreuz und Not, Der Noröanschlag auf RaSeck. Einftellnng des Gerichtsverfahrens gegen Leutnant v. Simons. Eine Lokalkorrespondenz meldet: Gegen den früheren Leutnant v. Simon» schwebte seit Mitte Juli bei dem Kommandantur- gericht Berlin ein Verfahren wegen Mordversuchs, der an dem früher im Zellengefängnis internierten russischen Emissär Karl R a o e ck begangen werden sollte. Leutnant v. Simons, bekannt daourch, daß er am 3. Juli mit anderen Offizieren, Studenten und Soldaten im Kriege erbeutete Fahnen aus dem Berliner Zaughous geraubt und verbrannt hatte, versuchte einen in dem ge- nannten Gefängnis beschäftigten Schreiber zu bestechen, fall? er ihm einen Passierschein zur Zelle de» Radeck verschaffen könnte. Simons soll anderen Personen gegenüber erklärt haben, er werde unter dem Vorwande, Radeck zu befreien, in die Zelle schleichen, dort den Russen aufhängen, und zwar derartig, daß nur Selbstmord angenommen werden konnte. Zur Ausfüh- rung der Tat ist es nicht gekommen, der Regimentskommandeur der Truppe, die das Zellengefängnis bewachte, erhielt von der An- gelegenhcit Kenntnis und Leutnant v. Simons wurde, als er am 11. Juli wiederum im Gefängnis erschien, verhaftet. Der Oftizier gab bei seiner Vernehmung an, daß er gar nicht daran gedacht habe, Radeck zu ermorden. Ihm sei es nur darauf ange» kommen, die Zuverlässigkeit der Wachtmannschaf- ten zu prüfen. Das Kommandanturgericht hat mehrere Monate hindurch die Angelegenheit geprüft, ist jetzt aber dazu gekommen, das Verfahren gegen Leutnant v. Simon? einzustellen. In der Begründung des KommandanrurgerichteS heißt es: »Das Verfahren ist einzustellen, ohne daß eS daraus an« kommt, nachzuprüfen, ob wirklich der Beschuldigte, wie aus der Kindlichkeit seines Verhaltens wohl geschlossen werden kann, gar nicht die Absicht dkr Ermordung gehabt hat, sondern entweder überhaupt planlos vorgegangen ist oder, wie er angibt, die Zuverlässigkeit der Wachleute auf die Probe stellen wollte. Unterstellt man aber wirklich, daß der Beschuldigte die Absicht gehabt bat. Radeck zu ermorden, so war dir Tat jedoch nicht soweit gediehen, daß ein strafbarer Tatbestand verwirklicht war. Unter dem Gesichtspunkt de» Mordes war die Tat nur strafbar, wenn sie bereits in daS Stadium des Ver- fuchs getreten war. Hier ist es jedoch bei den ersten Vor- bereitungen gebliebon. Urkundenfälschung kommt nicht in Frage, weil der Beschuldigte von keiner Urkunde Gebrauch ge- macht hat. Ebensowenig handelt eS sich dabei um Bestechung, da die nach dieser Richtung hin gestellte Acußerung so vager Natur ist. daß darin ein Versprechen von Vorteilen für irgend- eine bcftintmte pflichtwidrige Handlung nicht erblickt werden kann. Für Mißbrauch der Dienstgewalt und Amtsanmaßung fehlt eS an entsprechenden Anhaltspunkten." Wie wir übrigen? erfahren, bat Herr Leutnant v. Simons bereits Anfang August seinen Abschied aus dem Mili- tärdienft genommen. « Sotveit der Bericht. Wir können in dem Beschluß des Kommandanturgerichts nur einen schweren Fehl- s p r u ch sehen. Wir holten das Vorgeben des Leutnants n. Simons keineswegs fiir eine„Kindlichkeit", sondern� für etwas sebr E r n st e s. Run ist allerdings richtig, daß selbst bei Annahme einer Mordabsicht die.Handlungsweise des Leutnant v. Simons noch nicht so weit gediehen war, als daß von einem versuchten Mord die Rede sein könnte. Damit eine Tat als versuchtes Verbrechen bestraft werden kann, sind Handlungen des Täters erforderlich, die — einen Anfang der Ausführung der Tathandlung selber darstellen.—(Also etwa Zücken des Messers, Ab- schießen des Revolvers usw.) Das Tun des Leutnant v. Si- mons gehört dagegen noch in den Kreis der an sich straftosen „Vorbereitmfsssbandlungen". Nun scheint aber das Kominandanturgericht ganz und gar den 8 49a des Strafgesetzbuchs(Dnchesnepara- Wir hungern nach wahrer Gerechtigkeit Und dürsten nach neuem Gebot. Wir recken die schaffenden Hände zum Lichl Für unser Leben und Land, Und aus dem Scboße der Himmel bricht Ein Strahl, der die Finsternis bannt. Wir schöpfen die Himmel, wir schöpfen den Str AuS des eigenen Volkes Schoß, Und wir erzeugen in Krampf und Qual Der Menschheit schöneres Los. So hält diese Lyrik den tönenden Laut und die straft geord- neten Rhythmetz von früher neben der aufgelöst schreitenden und hartsachlichen Verisprache der Jüngsten lebendig. Kampfgeist zum Kampfgeist. Und das Buch wirkt in diesem Zeichen gedanklich als ein Ganzes voll Bewegung. Symphonisch hebt es an, in ringen- den Fugen, Höhenwanderungen des Gefühls, ins Schöne erhoben durch kunstvolle Reimgewebe. Gegen tobendes Chaos wehrt sich befreierisch die Sehnsucht nach Anmut. Auch das steigt auS zer- rissener Gegenwart selbstretterisch empor, Halt suchend am eigenen Wesen, und wird zum Grundton, der nachwirkend mitschwingt im ganzen Bücke. Feierliche Herrlichkeiten spinnen sich ein und rinnen ins Blut:„Von dir ein leises Lächeln in den Morgen, und jeder weiß, daß ihm ein Tröster lebt". Liebe, von keiner Lüge, keinem Haß beirrt, hält Andacht in diesem Sonett, da? der zeit- gequälten Seele eine Zuflucht weist. Nicht, daß sie flüchte vor der Welt! Daß sie sich heile zu neuem Welwertrauen. DaS gibt auch in den ersten Gängen de« Buchs dem Großftadtgedicht»„Heimkehr vom Werk" den AuSklang: Manchen Schatten, die dort schwinden. 1 Winkt ein Licht noch durch die Nacht, - Tief im LebenSgruad entfacht, Unsichtbar den ewig Blinden: Licht, das Arbeit frei und heilig macht. trck. Notkzea. — Zur Einführung in die Sexualpädagogik findet vom 6. bis 10. Oktober im Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht ein Lehrgang statt. Eintritt nach vorheriger An» meidung(schriftlich oder mündlich) in der Geschäftsstelle. PotZ- damer Str. 120, unentgeltlich. Das Vorlesungsverzeichnis deZ Instituts ist erschienen.(Preis 1 M.) — Theater. Die„Tribüne" verschiebt die für beut« an- beraumte Uraufführung von Ernst Toller? dramatischer Dich» tung„Die Wandlung" auf den 80. September. Bor. DonnerS- tag bis Montag abend wird HafencleverS„Retter" und„Entschei- dung" geaebcn.— Im Kleinen Theater findet am Sonnabend die Erstaufführung von Bernhard Shaws Komödie„Helden" statt. — Wohnungsnot! Der am 26. August im Mieterbund Groß-Berlin von Dr. Werner Kautzsch gehaltene Bortrag ist jetzt unter diesem Titel in AlSleben a. d. Saale, M. Schulze Verlag, erschienen. Preis 1,60 M. grap�hm) übersehen zu haben. Dicker Paragraph bobrvht denjenigen mit Gefängnis nicht unter drei Mo- n a t e n, der einen andern zur Begehung eines Derbrechens oder zur Teilnahme an einem Derbrechen auf- fordert, wenn das Derbrechen mit dem Tode oder mit lebens- länglicher Zuchthausstrafe bedroht ist. Da der Mord mit dem Tode bestrast wird, so liegen diese Voraussetzungen vor. In der Aufforderung des Simons an den Schreiber, ihm den Zutritt zur Zelle Radeks zwecks dessen Ermordung zu ver- schaffen, liegt zweifellos die Aufforderung zur Teil- nähme an dem Debrechen des Mordes: denn hätte der Schreiber dem stattgegeben, so wäre er der Bei- Hilfe zum Mord schuldig gewesen. Nun sagt allerdings der Absatz 3 des 49a., datz das lediglich mündlich ausgedrückte Auffordern oder Erbieten nur dann bestraft wirb, wenn die Aufforderung an die Gewährung von Do r- teilen irgendwelcher Art geknüpft ist. aber auch das trifft hier zu. denn v. Simons hat ja dem Schreiber 5 00 Mark versprochen. Aus alledem ergibt sich klar, daß der Duchesneparagraph in diesem Fall hätte Anwendung finden müssen. Die Aufforderung an den Schreiber wäre nach dem Gesetze mit Gefängnis von 3 Monaten bis 5 Jahren zu ahnden gewesen, außerdem kann nach? 49g. auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und auf Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt werden. »wie ich ihn auffasse/ Höhere Verwaltungsbeamtc und Berfassungseid. Herr Dr. Michaelis macht Schule. Der'„Berufs- verein höherer Verwaltungsbeamten" erläßt zum Verfassungs- eid ems längere Erklärung, in der er seinen Berufsgenossen empfiehlt, den von ihnen zu unterzeichnenden Nachweisen über die erfolgte Eidesleistung eine protokollarische Erklärung ungefähr folgenden Wortlauts beizufügen: „Ich fasse daK von mir verlangte Gelöbnis „Treue der ReichSverfassung" als die feierliche Erklärung meines Willens a u f, bei meiner Amtsführung die ReichSvcrfassuny und die auf Grund derselben ergehenden Anordnungen gewissenhaft zu bebbachkn und mich von Bestrebungen zu ihrem gemalt- s a rn e n Umsturz fernzuhalten." _ Tie Regierung bat klar und deutlich erklärt, daß sie sich auf bedingte Eidesleistung nicht einläßt, und wir geben der Erwartung Ausdruck, daß sie derartige protokolla- rische Einschtänkungen als gleichbedeutend mit der Nicht- l e i st u n g des Eides betrachten wird. Wir haben an der einen Zweideutigkeit des Herrn Dr. Michaelis:„Me ich sie auffasse", zur Zeit-der Friedensresolution vollständig genug, seine Berufskollegen mögen uns mit dieser erneuten und ebenso schlimmen Zweideutigkeit verschonen. Geyen die Ernteschiebungen! Aus den ländlichen Bezirken hört man, daß ewe gute Ernte eingebracht ist. Zweifellos haben wir diese in der schweren Zeit doppelt notwendig. Nun erleben wir aber, daß in den einzelnen Grenzgebieten Getreide ver- schoben wird infolge des gewaltigen Unterschiedes zwischen In- und Auslandpreis. Während nämlich bei uns der Weizen einschließlich Truschprämie 310 M. kostet, ist der Preis in der Schweiz und anderen Ländern in Mark aus- gedrückt, annähernd das Zehnfache. Das vcranlaßte die Gen. Heller und Zörgiebel, folgende dringende Anfrage an die Staatsregierung zu richten: Ist der SlaaiSregierung bekannt, da« an der rheinisch- holländischen Grenze von Aachen bis Cleve, in Schleswig-Holstein und anderen Grenzgebieten ungeheure Berschirdungen von Brut- getrcide diesjähriger Ernte erfolgen? So sollen nach' Presse- Meldungen in Holland leere amerikanische Mehlsäcke gekaust werden, um darin deutsches Mehl inS Ausland zu bringen. Durch einen derartigen Getreideschmuggel wird zweifellos die Broigeircideveriorgung des deulswen Volkes fchlver geschädigt. Diese Anfrage zeigt den„Patriotismus" gewisser Agrarier in hellster Beleuchtung._ Zwei Vorschläge. Ein Dortmunder Genosse gibt in einer Zuschrift an uns seinein lebhaften Unwillen darüber Ausdruck, datz in den Per» f o n e n z ü g e n, die den Berkehr zwischen dem Kohlengebiet und den Städten vermitteln, noch immer vier verschiedene Wogenklasscn bestehen. Während die erste bis dritte Wagenklafle leer mitführen, sei die vierte Klasse so überfüllt, datz man kaum stehen könne. Diese bedauerlichen Zustände, die zu ständigen Un- zuiräglichkeiien führten, trügen wabrlicd nicht dazu bei, die viel ge« schmähte Arbeitsunlust der Arbeiter fchaft zu erhöhen. Weiter macbl uns der Parteigenosse eisten Vorschlag zu den etzt in Mode gekommenen Schüler st reiks. Die streikenden Scküler sollten sofort eiiilafien und in die Kohlenzechenge» sandt werden, wo Arbeit genug zu finden sei. Die Arbeiter« söhne würden sie gern ablösen, um etwas zu lernen, und gleich- zeilig sei hiermit das Problem der Einheitsschule gelöst. Der Vorschlag dürste zwar nur scherzhaft gemeint sein, enthält aber der immer größer werdenden Anmaßung der„höheren" Schüler gegenüber unzweifelhaft einen Kern von Berechtigung. Industrie und Handel. Börse. Der Hinweis von berufener Seit« auf di« kritische Finanzlage Deutschlands beeinflußte den Kursstand in keiner Weise. Di« Haltung war vielmehr auf den meisten Gebieten fest, das Geschäft jedoch war wesentlich ruhiger als m den letzten Tagen, das galt auch für K o l o n i a l p a p i e r e. Hier konnten die Werte die starken Kurssteigerungen heute nicht voll behaupten. Die Rück- gäng« waren jedoch nicht bedeutend. Nur Pomona gingen von ZöllO auf 3400 zurück. Am Montanaktienmarkt konnten einzeln« Werte namhafte Kursbesserungen erzielen. Rheinstahl, Luxemburger, Karo-Hegenscheidr waren bis 4 Proz. gebessest. Schwach lagen hier nur Rombacher. Anilinpapiere durchweg fest. Berliner Anilin 7 Proz. höher, die übrigen Fabrikaktien 4 bis b Proz. anziehend. Am Rüstungsmarkt Hirsch-Kupfer und Rheinmeiall stärker rückläufig, dagegen Köln-Rcrtiweiler und Gebr. Böhler kräftig gesteigert. Elektrowerte etwas gebessert. Schnckert 5 Proz. hoher. Am Markte der heimischen Renten bröckelten Kriegsanleihe auf 771/« ab. Auch 4 proz. und 3'A ptoß. Reichsanleihe etwas schwächer, dagegen die 3 proz. Wert« leicht gebessert. Am Petroleummarkt zeichneten sich Deutsche Erdöl durch eine sprunghafte AufwärtSbewaguug von 2S Proz. aus. Steaua Romana nach mehrfachen Schwankungen schließlich wenig berändert gegen gestern. Deutsche Petroleum etwas feister. Orient» Hahnen verloren nach der gestrigen starken Aufwärtsbewsgung Heu!« 21 Proz. Canada 13 Proz. niedriger, auch Baltimore und Türkische Tabak schwächer. Stärker rückläufig waren alle Schiff- sahrispapiere auf die Streikmeldungen auS den Hafen- pädten. Paketfahrt, Lloyd mtd Hansa bis 3 Proz. schwächer. GroMerlln Rektorengärten ans Berliner Schnlhöfen. Unsere Berliner Schulhöfe sind recht eng— der kapitalistische Bodenwucher hat es nicht anders erlaubt, wenn die Kosten nicht gar zu hoch werden sollten. Einem Menschenfreund, der ländliche und kleinstädtische Verhältnisse kennt, schneidet eS ins Herz, wenn er sieht, wie 1300 Proleiarierkinder aus einer Doppelschule sich in der Pause gleichzeitig auf einem so winzigen Fleckchen Erde, oft zwischen hohen Mauern,„erholen" sollen. Und doch hat man von diesen Miniaturhöfen noch ein beträchtliches Stück abgezäunt zur Privatbenutzung für die Rektore nfamilienl Ist daS unbedingt nötig? Die Oeffentlichkeit, die Eltern unserer Gemeindeschulkinder haben kein Interesse daran, daß die Rektoren ihre Obst- und Tomatenzucht ausgerechnet auf dem Schulhofe betreiben. Das Wohl der Schulkinder erfordert, ihren Tummelplatz zu vergrößern oder den Rektorengarten— ent- sprechend der in der Verfassung enthaltenen Forderung des Arbeits- unlercichiS der gärtnerischen Betätigung der Schul- linder dienstbar zu machen. Will die Städtische Schuldepuiation den echt sozialistischen Gedanken des Arbeiisunterrichts wirklich fördern— hier hat sie eine prächtige Gelegenheit dazu. Für die weltliche Schule. In der stark befuchten Verfammluwg im.Frietm'chS-Real- gymnasium(Mittenivalder Straße) gab der Referent Genosse Lehrer Brandt in kernigen Worten eine» Uebeobtick über die RÄigionSlehoe her Schulen und geißelte scharf die der löge ne Reli- gionsgeschichde, die für Kindor nicht geeignet ist. Fast alle DtS- kussio7isr.sdner schlössen sich den Ausführungen des Referenten an. Viele Scheine zu Anträgen auf Befreiung vom RaligionSunter- richt wurden ausgefüllt.— In Johannisthal sprach Genosse Städtv. Tr. Witte. Er setzte ausernander, daß der ReltgionS- uruvr richt im Interesse der Lehrer selbst omS der Schul« verschwinden müsse. Das Vertrauen der Schüler zu diesen müsse eine Estchüitevung erleiden, wenn die Jugend mit zwei«inawder wideufprechenden Anschauungen bekanntgemacht wird, einerseits z. B. mit der biblUschen,�atz die Welt in sieben Tagen erschaffen sei, andererseits mit der nahMvissenschafblrcheii, daß sie sich in Hunderttausenden von Jahren entwickelt haive.� AiuS der Forderung der weltlichen Schule könnte nioniand der Sozialdemokratie den Vorwurf machen, daß sie religionSfeisidlich fei. Sie stehe trotz mancher Verschiedenheit dem Christentum näher als z. B. die konservative sdeutschnaiwnv?«) Partei, die ganz unchtist« lich sei. Diese sei weder mternational, noch für den Völkerfrieden, noch für die Gleichheit der Menschen, noch gegen die Aufhäufung des Reichtums. T>ie Aussprache itvre sehr lebhaft, da der Gefit- liche und die Lehrer des Ortes eingeladen worden> raren.— Die Versammlung in Zeuthen war gm besucht. Die Diskussion war äußerst rege. Die vorgelegde Resvlutron wurde mit großer Stinim enmehcheii angenomimen. Berhastimg zweier StcherheitSbeamten der Kommandantur. Eine vorläufig noch etwas dunkle Angelegenheit, die im Jnter- esse der Sicherhci tsbehördcn schleunigster Klärung bedarf, beschäftigt die Berliner Kriminalpolizei und die Wachabteilung der Kom- mandanbur. Am Mittwoch wurden durch Kriminalboaiiitc der Vor. steher des Reviers 8 der W. A. d. K. und sein Stell- Vertreter festgenommen, da sie in dem Verbacht stehen, einen größeren Posten Zigaretten widerrechtlich beschlagnahmt und ver- schoben zu haben. Eine Zeitungskorrespondenz, der wir die Berant- ivorwng für diese Mitteilungen überlassen müssen, meldet darüber: Der Reviervorsteher Müller und sein Vertreter wurden in ihrem Bureau im Revier 8(Gneisenauftraße) durch Kriminalbeamte fest- genommen. Müller wird beschuldigt, datz er mit einem Lastauto bei einem Kaufmann vorgefahren sei und dort einen großen Posten ausländischer Zigaretten beschlagnahmt habe, die angeblich aus dem besetzten Gebiet eingeschmuggelt und nicht banderoliert waren. Der Kaufmann, der die Ware rechtmässig eingeführt zu haben behauptet«, erstattete Anzeige bei der Kriminalpolizei, die ihrerseits feststellte, daß Müller die Zigaretten, ohne genügendes Beweismaterial zu besitzen, beschlagnahmt hatte. Da außerdem das seiner über den Verbleib der konfiszierten Rauchwaren kein« genugende Auskunft zu geben vermochte, wurde M. und sein Gehilfe unter dem Verdacht, daß beide die Ware verschoben haben, festgenommen. Der Kom- mcmdantur war eS bis jetzt noch nicht möglirt ein« klare Darstellung des Tatbestandes zu geben. Die beiden Verhastete» sind dem Unter- fuchungSrichter vorgeführt worden. Keine Gefahr für die Hochmoore. Syndikus Dr. Schumacher und Forstmeister von Nachusius von der Verbandsverwaltung führten gestern eine Kommission namhafter Gelehrter, die unter Vorsitz von Professor Moewes von der staatlichen Stelle für Naturdenknialpflege stand, ülber das Hochmoor am Grüne- waldsee. Die Kommission stellte insbesondere auch nach einem Gutachten von Professor Dr. Clausen von der Biologischen Reichs- anstalt m Dahlem fest, daß eine Gefahr für die Erhaltung de» Moores und feiner Flora zurzeit nicht besteht. Dr. Schumacher gab für die Berbandewerwaltung die Erklärung ab, daß Verände- rungen an den Moorflächen nicht beabsichtigt seien und daß bei allen in Zukunft etwa notwendigen Arbeiten zuvor ein Gut- achten der staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege eingeholt werden würde. In der Rolle eine» Filmschriftstelleis trat hier ein Schwindler wirf, der sich Dr. Janke nannte. Er erzählte einer Gofellfchaft, daß er sich an ihvem Unternehmen mit 100 000 M. beteiligen wolle, erhielt daraufhin W00 M.„BewegungSgekder", lockte einem Ober- regisseur zwei Felm Manuskripte Henaus, um sie für 700 M. zu ver- kaufen, und borgte sich auch van einem Herrn»och SSV M. und von einem anderen Kleider und Wäsche, obwohl er der Sohn des DirektoaS der Berymann-ElekiwizibäiSwrdke zu fein vorgab, und entpuppte sich endlich als ein wegen Diebstahls, Betruges und schwerer Urkundenfälsthirng bestrafter früherer Kontorbursche Adolf J-mke auS Nauen. Jetzt ist eS gelungen, diesen Filmfchvift- steller in Jena festAUnehmc». Ein V-Zugdied stahl gestern auf dem Stettiner Bahnhof kurz vor Abgang eines Zuges einem Reisenden einen Herrenpelz, der 10 000 M. wert ist. i Zur Hrbung des Fremdenverkehrs will nun auch der Ober» bürgermeister von Berlin beilragen. Er ist in das Prä- fidium der Zentralstelle für den Fremdenverkehr Groß-BerlinS eingetreten. Herren technischen und kaufmännischen FacheS, die gewillt find, als Lehrende in Au«bildungslur>en für Arbeiter- und Angestelltenräte in Berlin tälig zu lein, bitte ich um gefl. Mitteilung unter Angabe der Ansprüche und des Lehrfaches. F. Ehrecke, Ingenieur, Berlin-Pankow, Binzstr. 2. Im ZirknS Busch fand am Mittwoch vor ausverkauft«» Hause die erste Aufführung der Pantomime„Aphrodite" statt. Die Verfasserin Paula Busch, die auch als Darstellerin der Haupt- rolle auftrat, konnte wiederholt für den jubelnden Beifall deS Hauses dankend quittieren Di« Panwmime bietet das übliche Bild farbenprächtiger Ausstattung und feenhafter Beleuchtung — trotz Kohlennot und Ueberteuerung aller Textiilwaveri. Bon be- sonderer Wirkung war das Fox-Trott-Ballett und der Feuertanz im Schlußakte. Mit der neue» Pantomime dürste Zirkus Busth Hetz» Bedürfnis auf diesem Gebiete für länge« Feit eknyeSvlkt haben.— Auch der dem Stücke voraufgehe»de Spezialitätenteil war durchweg erstklassig. Post-SonntagSdienft ad 28. September In Berlin: 1. Gewöhn liche P a t e t e nur noch von den Ponämtetn Stetiiner Buhnhos und Jnvalidenlir. SS, Potsdamer Bahnhof und Liukstr. 4/5, Anhalter Bahnhos und Bahnhosstr. Sa, Schlesischer Bahnhos und Fruchtstr. 8/10, Petersburger Straße 89. Görlitzer Bahnhos und Wiener Str. 33a, Lehrter Bahnhof und Jnvalidenitr. 79, Marienburger Str. 18/19 und Eberswalder Ztr. g/8. L. Wertpakete und Eeldbriese nur noch von den Postämtern Königstr. 60 und Spandauer Str. 13/14 und Bahnposlämtcr. 3. Post. amt C 2 lKönigstr. 61/01«, Heiligegeiststr. 24/33 und Kleine Poststr. 8/13) nimmt dringend« Pakete nach wie vor an. In Charlottenburg und Berlin- Lichleifelde werden an Sonn- und Feiertagen gewöhnliche und Wcrlpakete sowie'-«eldbriese nur noch von den Postämtern Cbarlotien- bürg I(Berliner Str. 62,64) und Berlin-Lichterseid« I(Bismarckstr. 2/3) augenommen. Schach. Heute abend beginnt im Kerkau-Palast ein Wettkamps zwischen dem bisherigen Meister Armin T e n n e r und dem riistischcii Meister S, e t e u t r w. Der Kamps wird allabendlich bü nächste» Dienstag sortgesetzt. Einkaisierer. Einnebmer»nd Kassenbote«! Heute, abdS.>/,7 vhr, bei Wegener, Sehdelstr. 80, am Spttl- Imarkt: Wichtige Vertrauens- männer-Sitzung aller Gruppen unserer Branche. Tagesordnung: Unsere Stellungnahme zur Emkasfierer-Konlcrenz am 24. und 25. Oltoder 1919. Neukölln-Britz. Am Sonntag hielt die Freie Turnerschaft Reu» fölln-Britz ihr Jugend-Abturnen auf dem städtischen Sportplatz ab. Trotz der schlechten Witterung war die Beteiligung recht zahlreich. Unter fröhlichen Klängen wurden die allgemeinen Freiübungen exakt ausgeführt. Staffelläufe und Bewegungsspiele zeigten die Gewandtheit der Kleinen im volkstümlichen Turnen. Leider mußte da» Fest des dauernden Regens wegen vorzeitig abgebrochen werden. Der spielendeKnabe istder Bater des schaffenden Mannes. Eltern und Erzieher, seid«ingedenk der ernsten Mahnung und schickt Eure Kinoer zum Turnen. Groh-Berliner Lebensmittel. Steglitz. Woche vom 22. bi» 28. September: Aus Reichssseiichkarte statt inländischen frischen Fleisches ouZISildiicheS Rindergesricrflcisch zu 4,75 M. je Psund. Verkauf von Halkfleiich verboten. Vorderbein bezw. Hesse und Hai« als Knochenbcilage zum knochenireien Fleisch bis zu'/. der eingekausten Menge. Nährmittel als Ersatz für NilZlands-Gesriersteiich und zwar in doppelter Menge, aus jeden Fleischkarlenabschnilt allo 50 Gramm. — Pom 25. bis 27. September: 250 Gramm ausländisches Maismehl, 250 Gramm ausländisches Karioffelftärkewehl, 150 Gramm Rährsuppeu, 150 Gramm Sago, 250 Gramm Mannelade.— Die für Perionen über 70 Jahr« aus Stegiitzer roter LcbenSmittelkarle(48) angemeldeten Waren kommen vom 25. bi« 27. September aus Abschnitt 53 dersewen Karte zum Verkauf: 250 Gramm Katoo- oder Schokoladcnpuiver zu 5,25 M. oder Schokolade in Tafeln zu 4,50 M. und 1000 Gramm Hirsenichl zu 2,30 M. Martendorf- Siidcnde. Woche vom 22. bi« 28. September: Für Kriegsbeschädigte 500 Gramm Schnittnudeln in den Gemeindeläden.— Amerikanische Schwewesteischwaren aus(4 11 der Emsithrzusatzkarte, 250 Gramm sitr 2,08 R.__ Groß-Serttner Parteinachrichten. Fraktion der S. P. D.-Arbeiterräte, Gruppe 13. Für die Arbeiterrät«, velriebsräte, Miglieder der Angestellten- und AibetterauSschüsse de« gesamten VerkrhrSgdwerbeS von Groß, Berlin findet Freitag, den 26. Seplember, 4 Uhr, im Jugendheim. Lindenstr. 8, 2. Hol, 3 Trepoen, eine Versammluna statt. Tagesordnung: Der Ausbau der Nätrorgauiiarion und die bevorstehenden Neuwahlen. Die Fraktion. J. A.: Franz Büchel. Mariendorf. Südende. Sonnabend, 27. Sebiember, 8 vhr. der- anstauet der BildunqSauSschuß der Gemeinde im Gqmnn'iiim(Kaiserin.) einen VollSkinistabtiid. Eintrittspreis«wichl. Programm und Steuer 1.50 M,, Garderobe 10 Pf. extra. Billetts bi» Freitag in den Gemeinde. lüden, Sonnabend an der Abendkasse. Marienfelde. Heute. 8 Uhr. bei Mantz, Berliner Straße: Mit- glicderversammlung. Tagesordnung: Bericht der Gemsindevertretcr, Ein- heitSschule von unserem Standpunkt bzw. Einrichtung von Forderllassen. Vorträge, vereine und Versammlungen. ReichSbund der Kriegsboichädigten usw. Orisar. G r o tz-B c r I i n Bezirk 2(O st e n). Heute, 7 Uhr, bei Krüger, Langcstr. 25: V-rsnmrnlui sür die Hmierbliedene». Kamerad Bader über: Hinterbliebenensursorgr Gerichtszeiitlmg. DU Kämpfe i« Neukölln. Die vechandtimg wandt« sich heute dem Borgängen im Neuköllner Depot zu, bie am S. März mit dem Zuge der Stoßtruppe na M a r st a 1 1 zur Unterstützung der Volksmetrine-Dtvision in ihren Kampfe gegen die RegierungLiruppen endeten. Vorsitzender K.G.R Dr. Eckstein erteilte den Angeklagten den wahlmeinenden Rat, in jedem Punkte die Wahrheit zu sagen. Sie hätten bisher ihre Schuld bestritten imd betont, sie wären regierungstreu yc- Wesen und hätten gar nichts gegen die Regierung gehabt. Sollte jemand aus politischen Gründen sich haben verhetzen lassen, um gegen die Regierung zu agitieren, so werde ihm keiner- l e i Nachteil daraus entstehen, wenn er offen sagt: er habe der oder der Partei angehört und sei au» irgendeinem Grunde gegen die Regierung aufgebracht. Di« längeren Erörterungen mit deni Angeklagten Depotführer Schulz über die Organisation der Soldatenwehr hatten da» Ergebnis, datz der Depo!- führer eigentlich nur mit Zustimmung des Soldaten ratS Anordnungen treffen konnte, aber auch manchmal selbständig nach An- rufuna der beiden Oimänner Befehle erteilte, die manchmal nicht die Billigung deS Soldatenrats fanden. Nach der Darstellung des Schulz seien die Unstimmigkeiten i m Depot erst einge- treten, als im Januar die Unabhängigen das Rathaus und die RegierungSgebäude in Händen hatten. Bis dahin feien zwei politische Strömungen im Soldatenrat treten gewesen: Mehr heits s ozialis den und U.-Sazialisten. Bei den Neuwahlen der So-ldatenräte im Januar änderte sich die politifch« Strömung, die U.-S.-Lcute bekainen die Mehrheit im Soldatenrat und es begannen die Differenzen und die Quertreibereien der Unabhängigen. Zur Zeit der Kämpfe um den Mar stall seien noch die alten Leute zusammen gewesen und hätten für die Regierung gekämpft. Nach den Erfolgen der Unabhängigen wurde Lie Stimmung so, daß, wen» aufgefordert worden wäre, gegen die PolkSmarinedivision loszuziehen, kein Mensch Folge geleistet haben würde. Er selbst habe täglich 20 bis 25 Personen auf die Entlassungslisten gestellt, wenn dann aber die Betreffenden zum Soldatenrat gingen, fanden sie immer Schutz, sobald es sich um Leute radikaler Richtung handelte. Auf eine Frage des Vorsitzenden nach der politischen Richtung, zu der sich Schulz bekenne, erklärt« dieser, er habe immer betont, daß er auf dem Boden des Erfurter Pr». grammS stehe. Von mehreren Angeklagten wurde dies bestritten und behauptet, daß Schulz immer so getan habe, als ob er Unabhängiger fei. Auch gegen die Tarstellung de» Schulz bezüglich der Organisation und der von ihm bestrtttenen eigenen Verantwortlichkeit für die Vorgänge erhoben die Mitangeklagten Einwände. Der Vorsitzende befraKte Schulz, ob eS richtig fei. daß von der VolkZmarinedwision Unter- schrjften gesammelt wurden, um diejenigen kennen zu lernen, die helfen wollten, falls die VolkSmarinedivifion bereit fei, die Re» gierung mit Waffengewalt zu stürzen. Schulz be- stritt dies, ebenso die Behauptung, daß er über die Köpfe seiner Leute hinweg diese Hilfe zugesagt habe. Vetter» Msöehütmg öes Metaklartelterstretks. Da» gestrige MtimaKim der Heiz« und Maschinisten an ein- zefne Firmen dürfte, wie eine aus Untern Ähmerkreisvn informierte Korve'sdondenz-meldet. eine Ertociterung des Streiks dort bringen. wo die Werke auf ihre eigenen Kraftanlagen angewie- fen find. Ein Streik der Heizer würde die Betriebe lahmlegen, 'und diejenigen Arbeiter, die bishsr noch nicht in den Ausstand getreten sind, würden so zum Feiern gezwungen werden. Größere ÄrbeiterenLassungen ftafien beim Kabelwerk Oberspree staitgefunden. Dort srnld die an iden Klärösrn beßchästigten Arbei- ier in den AiuSstftnd getreten, und die. BetriebsleitrMg riet den übrigen Dekegschaften, ihre Entlassung zu nehmen, da eine Weiter- befchäftigung nicht möglich sei. Tie Arbeiter baben daglegen pro- testiert, weil sie in diesem Falle, bei einem freiwilligen Nieder- legen der Arbeit keine EvwerVslossen Unterstützung erhalten. Die Direktion der S i« m e n s- W e r t e hat die gestern überbrachten Forderungen der Heizer abgelehnt. Die Heizer haben erklart, daß sie bei WlÄhnirng ihoor Forderungen oluch Notstandsarbeiten nicht mehr ausführen würben. Es soll h?u-te nachmittag eine Versammlung der Heizer stachfinden, in der enhgMige Beschlüsse gefaßt werben. Sollten die Heizer in den Streik treten, so würden morgen die Sienvens-Werke sttlkgelegt sein, und 30 000 Arbeiter und Arbeiterinnen müßten entlasse n werden. ftof ö»m �rbelterfang. Die Konservativen, auch unter ihrem neuen Firmen- fchild als Deutschnationale, Sachwalterin aller reaktionären Tendenzen, versuchen neuerdings-tdieder, Arbeiter vor ihren Parteikarren zu spannen. Mit welchem Erfolg«, lehrt ein Schreiben, das daS Zwickauer„Sächsische Volksblatt" abzu- drucken in der Lage ist. Es lautet: „ D r r kd rn- A.,Hden 19. September 1910. Herrn Gewerkschaftssekretär... Herr Gewerkschaftssekretär Rüffert in Berlin bittet uns, uns mit Ihnen in Verbindung zu setzen wegen der Grün» dung von Ar b e i t« ra u S s ch üsse n im Rahmen der deutschnationalen Volkspartei und ihrer Orts- gruppen, soweit dazu der Landesverband Sachsen in Frag« kommt. Herr Rechtsanwalt Bär hatte neulich schon Ihren Ramen bei uns genannk, und wir sogreif«« gern dt« Äelegenifeii, not ' mit Ihnen nach dieser Richtung in Verbindung zu treten. Wir halten die Gründung von Arbeiterausschüssen inner- halb unserer Partei zunächst für sehr schwer. Ansätze dazu sind nur in Zwickau und in Pirna vorhanden, im übrigen also so gut wie keine Arbeiter Mitglieder unserer Partei, wenigstens nicht organisiert. Wir harten ja allerdings geglaubt, daß uns aus diesen Kreisen ein gewisser Zufluß erwachsen würde, um so mehr, als der Üirnerzeichnete von jeher, vom ersten Auftreten der christlichen Gewerkschaften in Sachsen an, als Generaliekre- tär deS konservativen LandeSvcreinS sein Möglichste? zur For- derung dieser Gewerkschaften getan hat. Er hat mit Herrn Gc- werkschastssekretär Voigt längere Zeit gut zusammengearbeitet, Hai sich aher immer mehr davon überzeugen müssen, daß man ihn und den konservativen Landesverein wohl zu finden wußte, wenn man eine eigene Förderung erstrebte, daß man aber nicht zu sprechen war, wenn umgekehrt einmal etwas zugunsten des konservativen Landesvereins getan werden konnte. Herr Voigt ist inzwischen zur deutschen Volkspartei übergegangen und dürfte infolgedessen für die deutschnationale Volkspartei nichts übrig haben. Wenn Sie also unsere Sache fördern können, so sehen wir Ihren Ratschlägen gern entgegen und sind bereit, auf unsere Ortsgruppen in dem angedeuteten Sinne zu wirken. Mit deutschem Grutzl Deutfchuattonale Volkspartei, Landes- verlband Sachsen. Frktzsche, GeschäftsfiihrendeS Vorstandsmitglied." Es ehrt die deutsche Arbeiterschaft, daß die Deutsch- nationalen von sich sagen müssen, daß so gut wie keine Arbeiter ihrer Partei angehören. Einst freilich, als man noch den gesamten Beamtenapparat in Händen hatte und mit allen Mitteln die Widers penstt gen Arbeiter terrorisieren konnte, war es scheinbar anders. Nur bei den g e h e i m e n Wahlen komtten die„Arbsttermitglieder" der Konservativen der Stimme ihres Herzens folgen. Gorausgesetzt, daß ihre Herren nicht durch unzulässige WaWontrolle ihnen auch dieses bescheidene Recht raubten. Allzu viel Glück mit der jetzt wieder versuchten Köderung der Arbeiter werden die Deutschnationalen nicht haben. Zum Arbeiterausschutzmit- glied der Deutschnationalen entwürdigt sich kein Arbeiter! Lohttdewegtttts der Schachtmeister. Die Dchachttneister Berlins und Umgegend fliehen bereit? seit Februar dieses Jahres in Tarifverhandlunyen mit dem Tiefbau- Unternehmern. Laut Tarif war ein Minbesilohn von ISO M. pro Woche vereinbart worden. Die Schaobttneister sind dem Bunde der technischen Angestellten und Beamten angegliedert. Jetzt, da der Abschluß unterschrieben werden soll, weigert sich der Vxx&rrid der Tiefbauunternehmer plötzlich, den Stand der technischen Angestellten und Beamten, dessen Vorstandsmitglied Herr G r a n n seinerzeit die Verhandlungen leitete, als Kontrahenten anzuerkennen. Luch ein vom Schlichtung sa u sschuß zugunsten der Schachtet erster erwirk- tct Schiedsspruch wird von den Unternehmern in den Wind ge- ichlagen. Wie eine in letzter Vevsammhung ausgenommene Lohn- statistik beweist, handeln die Unternehmer bei Vcrwcigsrung ihrer Unterschrift nur aus Profitgier, denn laut Statistik erhalten viele Kollegen noch Woche rtlohue von 130 bis 140 M. Gegen dieses rück- ständige Unternehmertum werden also schärfere Waffen ange- ivandt werden müssen._ Das Elend der privaten Irrenanstalten. Daß an einem erheblichen Teil von Betrieben die Neuzeit rnslher spurlos vorübergegangen ist, bewies eine dieser Tage ein- bsrufene Versammlung der Angestellten in den privaten Irr enan st alten. Das Personal dieser Anstalten war bis. zur Revolution für eine Organisation nur in seltenen Fällen zu haben. Diese Interesselosigkeit rächt sich nun bitter. Dazu kommt noch, daß die Besitzer genannter Anstalten mit der Beharrlichkeit, idre nur Kapitalisten eigen ist, sich jeder neuzeitlichen Forderung des Personals widersetzen. In vielen dieser Anstalten bestehen nicht einmal die gesetzlich vovgefchrisbenen Arbeiter-Ausschüsse; wo welche zustande kommen, werden die Mitglieder gemaßregelt. Die achtstündige Arbeitszeit ist in keiner der.Anstalten durchgeführt. Löhne von 3,50 bis höchstens 6 M. sind hier di« Regel. Als Schlafgelegenheit wird dem Per- sonal zumeist der Wäfcheraum zugewiesen. Wohnräume für das Personal bestehen bedspielSweise in dem noblen„Sanatorium" des Herrn Dr. Weiler, Westend/ überhaupt nicht. Das Herren- tum wird seitens der Vorgesetzten in krassester Form hcrborge- kehrt. Di« Folge all dessen ist eine große Fluktuation. Trotz des großen Arbeitslosenheeres in Groß- Berlin beziehen die privaten Irrenanstalten ihre Arbeitskräfte immsr noch von auswärts. Was tagen die Behörden zu all dem kapitalistischen Unfug in den Aus- dmttmgsinstituten, genannt Sanatorien? Unseres Erachtens wäre es an der Zeit, di« Irrenanstalten zu verstaatlichen oder in kommunale Regie zu übernehmen. Da liegt nicht nur im Jnter- esse des Personals der privaten Irrenanstalten, sondern auch im nicht zuletzt aber im dem Interesse der ch a. Polsterwaren, Spezialität Bürgerliche Wohnungseinrichtungen. Solide Arbeit. Großes Lager. Freie Hauslieferung. x M. Goldstaub Berlin SW. (HaUescbes Tor) Gekaufte Möbel können bis auf Abruf bei mir lagern. Keine Wanze raehrmlso nur mit Kammeriäger Bergs Mlcodaal I u. II zu erzielen. Restlose Wanzen- n. Brntrernlehtnng Erfolg verblüllcnd. Kinderleicht anzuwenden. Gesetzlich geschützt— Viele Dankschreiben.— Doppelpaket M, 2.50. Ausreichend für 1 bis 3 Zimmer und Betten.* Alleinverkauf: Sämtliche Warenhäuser A. Wertbelm. Bei Eins, von M. 2,70, oder Postscheckkonto Berlin 31 286 portofr. Zus. durch II. A. Ornesel, Berlin, Königgrätzer Str. 4159 Geschärtsverkaule Schlvsserei, Klempnerei, gute Eriftenz, Laden mit Wob» nunq. 40 Jahre.bestehend. � verkauft Rtnutilt. 33. 3978b Moebcl-Bvebel Moriftplatz 58.(fobtikgebdube. 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