Nr. 209. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Biertels jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 8,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Bettungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für bte fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 8. September 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein Trinkt kein boykottirtes Eine Rede. " Eine erhebende " Bier! Standpunkt an, in dem wir erzogen und aufgewachsen find,| läßt sich nicht streiten. Wenn aber der Monarch die als eine uns von Gott auferlegte Prüfung! Halten wir still, Hauptstüße der Monarchie in dem Adel erblickt, Der Kaiser hat in der bei einer in Königsberg i. Pr. ertragen wir fie in christlicher Duldung, in fester o befinden sich sich seine Anschauungen im Widerabgehaltenen Galatafel gehaltenen Tischrede eine Reihe von beffere Beiten, nach unserem alten Grundfaße: preußische Monarchie Jahrhunderte lang den Adel zum Entschlossenheit und in der Hoffnung auf spruch mit der Geschichte, die uns lehrt, daß die Aeußerungen gethan, über die wir nach der vom Wolff: Noblesse oblige!( Adel verpflichtet.) schen Telegraphen- Bureau übermittelten Depesche wie folgt Feier hat sich vorgestern vor unseren Augen abgespielt; vor uns eind hatte, und daß zur Zeit, wo sie sich am ausberichten: steht die Statue Kaiser Wilhelm 1., das Reichsschwert erhoben schließlichsten auf den Adel stützte im Jahre 1806E3 find nunmehr vier Jahre verflossen, seitdem ich mit in der Rechten, das Symbol von Recht und Ordnung. Es sie von den Edelsten und Besten der Nation" elend vers Ihnen bei dem mir von der Provinz gebotenen Mahle vereint mahnt una Alle an andere Pflichten, an den rathen, und" hernach erst durch die" bürgerliche Canaille" war. Ich betonte damals, daß die Provinz Ostpreußen ernst en Kampf wider die Bestrebungen, welche wieder zu Ehren gebracht wurde. als eine hauptsächlich Landwirthschaft treibende vor fich gegen die Grundlage unseres sta at: Das Gleichniß vom Epheu an der Eiche ist nicht allen Dingen einen leistungsfähigen Bauernstand erlichen und gesellschaftlichen Lebens richten. glücklich, wenn auch unserer Ueberzeugung nach wahr halten und behalten müsse, und daß fie als solche Nun, meine Herren, an Sie ergeht jetzt mein die Säule und Stüße meiner Monarchie sei. Es wird daher Ruf:„ Auf zum Kampfe für Religion, für Gitte denn der Epheu pflegt, wie männiglich bekannt, den mein stetes Bestreben fein, für das Wohl und die wirthschaftliche und Ordnung, gegen die Parteien des Umsturzes. Wie Baum, um welchen er sich rankt, auszusaugen und langsain Hebung Ostpreußens angelegentlich zu sorgen. In den vier ver- der Epheu sich um den knorrigen Eichstamm legt, ihn schmückt zu tödten. flossenen Jahren haben schwere Sorgen den Landwirth bedrückt, mit seinem Laub und ihn schützt, wenn Stürme seine Krone Die Wirkung der Rede auf die renitenten Adligen und es will mir scheinen, als ob unter diesem Einfluß Zweifel durchbraufen, so schließt sich der preußische Adel bleibt abzuwarten. Daß der Kaiser sich als größten aufgeftiegen feien an meinen Versprechungen, ob sie auch wohl um mein Haus. Möge er und mit ihm der gesammte Grundbesizer und damit gewissermaßen als Kollegen gehalten werden könnten. Ja, ich habe sogar tief bekümmerten Adel deutscher Nation ein leuchtendes Vorbild für die ihnen vorstellt, dürfte ihnen den Wink mit dem Baun Herzens bemerken müssen, daß aus den mir nahe noch zögernden Theile des Volkes werden. Wohlan denn, lassen pfahl taum angenehmer erscheinen lassen. Indeß bei stehenden Kreisen des Adels beften Sie uns zusammen in diesen Kampf hineingehen! Vorwärts mit Absichten mißverstanden, zum Theil bekämpft worden sind, ja, Gott, und ehrlos, wer seinen König im Stiche läßt!. Liebesgaben kann man auch einen solchen Wink sogar das Wort Opposition hat man mich vernehmen lassen. mit in den Kauf nehmen. Und fette Liebesgaben haben die Meine Herren! eine Opposition preußischer Adeliger gegen ihren Zunächst sei festgestellt, daß der heutige Reichs- Anzeiger" Herren Junter empfangen. Was ihnen versprochen ward Rönig ist ein Unding, sie hat nur dann eine Berechtigung, wenn die Rede des Kaisers nicht bringt, und daß die Kreuz- und es ist viel ist voll und ganz gehalten worden. fie den König an ihrer Spize weiß, das lehrt schon die Geschichte Beitung" fie ohne ein Wort der Kritik oder Beurtheilung Daß die den Arbeitern in den Februar- Erlassen des unferes Hauses.) Wie oft haben meine Vorfahren Frre abbrudt. Dieses Schweigen ist beredt und verständlich; Jahres 1890 gemachten Versprechungen nicht ebenso erfüllt geleiteten eines einzelnen Standes zum Wohle des Ganzen richtet die Rede fich doch sehr scharf gegen die Kreuz- worden sind, wie die den Junkern gemachten, hat unzweifelhaft gegenübertreten müssen!...... ..... Meine Herren! Was Sie bedrückt, das empfinde auch ich, denn ich bin der Beitungs"-Partei, den Bund der Landwirthe, und die junter seinen Grund darin, daß es nicht in der Hand des größte Grundbesitzer in unserem Staate und ich weiß sehr liche Fronde. Und scharf wie die Worte sind, sie werden noch Monarchen lag, jene Versprechungen zur Verwirklichung zu wohl, daß wir durch schwere Zeiten gehen. Täglich ist mein verschärft durch die Thatsache, daß der Kaiser vor dem Fest bringen, weil die kapitalistische Gesellschaft stärker ist als Sinnen darauf gerichtet, Ihnen zu helfen, aber Sie müssen mich eigenhändig die Namen der hervorragendsten Agrarierführer der monarchische Staat. dabei unterstützen, nicht durch Lärm, nicht durch Mittel der von( Graf Mirbach, Kanit 2c.) von der Liste der Eingeladenen Wer und was die Parteien des Umsturzes" find, Ihnen mit Recht so oft betämpften gewerbs gestrichen hat." gegen die der kaiserliche Ruf ergangen ist, das wissen wir mäßigen Oppositionsparteien, nein in vertrauensvoller Aussprache zu Ihrem Souverän. Meine Thür ist allezeit eine Aufforderung zum Kampf gegen die Umsturzparteien" Partei Als Gegengewicht dieser Kundgebung nach rechts ist nicht. Giebt es doch jetzt in Deutschland keine einzige die agrarische Adelspartei obenan gegen einem jeden meiner Unterthanen offen und willig leihe ich ihm Gehör. Da Da sei fortan Ihr Weg und als ausge angefügt. die der Vorwurf des„ Umsturzes" nicht geschleudert Iöscht betrachte ich Alles, wag geschah! In der Rede selbst begegnet uns jenes starte mon- worden wäre. Mein Wort habe ich gehalten. Aber noch mehr. archische Bewußtsein, das in früheren Reden aus dem näm- Man darf nicht vergessen, daß der Kampf gegen die Ich werde fortfahren, in stetem Bemühen füc für dieses lichen Mund zum Theil noch stärker hervortrat, und das so Umsturzparteien" ohne die durch die Verfassung eingesetzten Land zu sorgen, und der nächſtjährige Etat wird bereits neue recht grell den anormalen Zustand unseres Verfassungswesens gefeßgebenden Faktoren nicht geführt werden kann; der Beweise meiner landesväterlichen Fürsorge bringen. Meine beleuchtet. Was über die Stellung der Krone gesagt ist, preußische und der deutsche Adel gehören nicht zu denHerren! Sehen wir doch den Druck, der auf uns lanet, und die hätte auch in Petersburg von dem Zaren gesagt werden selben. Zeiten, durch die wir schreiten müssen, von dem christlichen Wir wollen uns also den Kopf nicht zerbrechen. Wir Hier handelt es sich unzweifelhaft um eine falsche WiederDie Vorliebe für den Adel die Edelsten und Besten harren in heiterer Gemüthsruhe der Dinge, die da kommen, gabe der Rede durch das Wolff'sche Depeschen- Bureau, eine der Nation" ist schon früher von der gleichen Stelle und halten unser Pulver trocken. Opposition mit dem Könige an der Spitze, ist ein Unding. betont worden. Nun, über Neigungen und Abneigungen Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. 134 : können. " " liebe gute Judith, ob noch keine Frau nach mir gefragt Seelentranten nicht allzuheftig zu erschüttern. Gleichgiltig hat,... ob noch kein Kind gebracht worden ist das ich fast fragte endlich Katharina nach dem Namen der zum umarmen soll?" Judith verneinte bekümmert lächelnd, Tode Verwundeten, und Judith glaubte ihr ihn nicht verdenn sie meinte, die Frau spräche wieder im Wahnsinn. hehlen zu müssen. Nun war es aber gerade, als ob alle " Das ist doch recht traurig," sprach Katharina weiter, Flammen der Leidenschaft aus der schwermüthigen Frau und das Haupt ließ sie in ihre Hand finken, wie die von der Rhön schlügen, denn sie fuhr auf, daß selbst die hellen Thränen aus den Augen:" Sieh, Judith, fieh, das herzhafte Judith erschrecken mußte. Wallrade!" rief sie: wird mich wahnsinnig machen, wenn ich's nicht schon bin. Wallrade? o bittere, allzu bittere Täuschung! Sie hat in Und sie hatte mir's so heilig versprochen und gelobt!" diesen Mauern gelebt, und ließ mich im Kerker? fette fie, vor sich hinredend hinzu: und sie bleibt aus Auf ihren Befehl liege ich also hier in Retten? O, der Die Oberin, um das Gemüth ihrer Freudin, und einen mit meinem Kinde."" Esset doch, gute Frau!" ermahnte Gräuelstunden meines Lebens schrecklichste komme über ihr schmerzlichen Auftritt zwischen ihr und ihren Angehörigen, Judith: Es segne der Herr Eures Körpers Gedeihen, Haupt! Doch nein, nein..." sette sie gemäßigter hinzu: nicht der Neugierde und dem Tadel fremder Augen bloß und zugleich das Licht Eures Haupts."- Laß mich doch;" hat sie denn Gottes Gericht nicht schon getroffen? zustellen, entfernte die Frauen des Klosters. Unter ihnen, versette Katharina schwermüthig: Glaubst denn Du auch, Liegt sie nicht darnieder, wie ein abgerissener Zweig! Fluche oder vielmehr nach ihnen entfernte sich auch Judith, die daß ich thöricht im Gehirn bin? Olaß doch die Leute ihr nicht, Katharina, aber fluche auch Deinem Gatten nicht, sich erinnerte, daß sie über dem gräulichen Mord- reden. Leider habe ich meinen Verstand, und wenn ich dessen Leumund die Schlange gewiß nur vergiftet hat, um schauspiele vergessen hatte, der armen Frau, die im Ihnen nur sagen dürfte, wer ich bin, und wie ich mich meine Ruhe zu morden! Ach, welche Erinnerung thut Kloster eingesperrt war und gehalten wurde, wie eine nenne, und wenn meine Freundin käme und sähe, wie fich mir auf beim Angedenken meines Gatten! Judith! Wahnsinnige, ihre Roft zu bringen. Das Versäumte eilte man hier mit mir verfährt, grausam wie mit einem wil- Judith! Dente Dir den Jammer einer Mutter! Hat gleich die Mitleidige nachzuholen, ließ sich von der Küchenmeisterin den Thiere... dann sollte alles anders werden. Aber das schwere Schicksal und Dein eigener starrer Wille Dics Speisen und Schlüssel geben, und trat zu der abgehärmten wo wird sie sein, die Zeit? wo find fie, meine Lieben?" bestimmt, nie die Mutterfreuden zu genießen, so bist Du Frau in die dürftige, enge und wohlverwahrte Klause.--Wehrt doch Euren Thränen, Frau," ermabute Judith doch ein Weib; Du ahnest doch Leiden und Wonne des " Seid nicht böse", redete sie so sanft als möglich und ver- dringender:" Das Wasser des Auges hilft nie von dem, Weibes; hilf mir darum heraus, heraus aus diesem Kerker, suchte ihre unschönen Züge durch Freundlichkeit gefälliger was das Auge gesehen, noch zu dem, was es verloren hat." hinaus zu der Sterbenden, denn ich muß mit zu machen. Seid nicht böse, liebe Frau Katharina. Ich Verloren?" fragte Katharina schnell. Verloren? ihr reden,... ich muß sie sehen -Gute Frau", bin ein unwürdig, vergeßlich Ding, das allenthalben Wahrlich, wahrlich, Du hast Recht. Hin ist hin, verloren entgegnete Judith, welche noch immer auf dem Glauben seine Hände bieten möchte, und dabei immer einem ist verloren, und nimmer,- ach nimmer tehrt das Ver- an Katharinen's Wahnsinn beharrte und in ihrem Schmerz oder dem andern ein Leid thut. Mir thut es herzlich lorene wieder. Glaube mir doch ja," setzte sie langsamer nur einen heftigen Anfall der Krankheit sah; faßt und weh, daß Ihr gehungert habt um meinetwillen. Bergebt und schwermüthig hinzu:" Glaube doch ja, daß ich nicht mäßigt Euch, ich vermag nicht, was Ihr begehrt, mir." Ach, was bist Du eine gute treue Magd;" er- wahnsinnig bin, und sage es der hochwürdigen Frau Wal- und zudem ist es leider gewiß schon zu spät. Wallrade widerte Ratharina wehmüthig und freundlich, richtete sich burg; ich könnte aber verwirrt im Haupte werden, wenn lebt gewiß nicht mehr." Barmherziger Gott!" freischte aber nicht empor, aus der nachdenkenden Stellung, in man mich fürder zwingen möchte, mit meinem Schmerz Katharina gräßlich auf: Sie lebte nicht mehr? Was welcher sie von Judith gefunden worden:" Habe Dank! und meiner ungewissen Angst allein zu sein. Erzähle mir sagst Du, Unfelige? Das kann nicht sein! Sie darf nicht beruhige Dich doch. Mich hungert nicht,.. denn wie aber jetzt, meine gute Magd, wie es fam, daß Du heute todt ſein, sie kann nicht sterben! Sie muß mir ja follte ich in meinem Elend mich erinnern, daß ich ein so lange weggeblieben?" Judith erzählte, was vorge sagen, wo mein Kind hingekommen ist... ich bin ja Weib bin, das noch fürder zu leben gedenkt? Sage mir, fallen war, aber mit vieler Vorsicht, um das Gemüth der Agnesens Mutter,... sie darf mir ja nicht verhehlen... " Vom Trade Unions- Kongreß. = Norwich entbehrt des sensationellen Reizes mancher früherer als Randidat genannt, und wenn es die Gruppen- Verschiebung Kongreßansprachen, ohne deshalb farblos zu sein. Delves ist Mit- will, mag fogar ihm die wohlbezahlte und einflußreiche Stelle London, 5. September. glied der großen Gewerkschaft der vereinigten Maschinenbauer resp. zufallen. Seit Montag tagt in Norwich der diesjährige Jahres- Metallarbeiter und kann als ein Durchschnittsrepräsentant des Eine andere Frage, deren Entscheidung man mit Interesse congreß der britischen Gewerkschaften. Er ist, heutigen englischen Gewerkschaftlers gelten. Gerade deshalb entgegenjehen darf, ist die des Internationalen Kongresses von wie die vorläufige Feststellung ergiebt, von rund 380 Delegirten aber bietet seine Rede em erhöhtes Intereffe, zeigt sie, welch' 1896. Wie die Sozialdemokratische Föderation den thörichten besucht, also weniger zahlreich, als seine letzten Vorgänger. Gs bedeutender Umschwung in den Ideen vor sich gegangen. Nach Streich gemacht hat, von einem vor diesem Kongreß abzuhal ist dies hauptsächlich Folge der immer stärkeren Beobachtung der einer etwas überflüssigen Verwahrung gegen Dynamiterei und tenden reinen" Sozialisten Rongreß zu fabeln, soll bei Vorschrift, daß fein Delegirter zugelassen wird, dessen Organisa- dergleichen sprach sich Delves sehr energisch für die Benugung einigen Gewerkschaftlern die Absicht bestehen, ihn in einen„ reinen" tion nicht einen gewissen Beitrag an das parlamentarische Komitee der Gesetzgebung als Mittel der Arbeiterbefreiung aus." Wir Gewerkschafts- Kongreß umzuwandeln, refp. die Einladung so zu geleiftet hat, der nach der Kopfzahl der vertretenen Mitglieder halten uns an eine luge unabhängige politische Thätigkeit und interpretiren. Indeß läßt sich erwarten, daß sie damit keinen bemessen wird. Organisationen mit großer Mitgliederzahl und den gewerkschaftlichen Kampf für die Bekämpfung der Uebel, Erfolg haben werden. Jedenfalls ist das in Zürich beauftragte schwachen Finanzen oder geringer Finanzkraft ihrer Mitglieder unter denen wir leiden." Macht Gefeße" werde fortan mehr Einberufungskomitee in Norwich vertreten und man darf von find daher verhindert, sich im vollen Verhältniß ihrer und mehr die Parole der organisirten Arbeiter sein, bis die alte den betreffenden Delegirten erwarten, daß sie darauf bestehen, aumerischen Stärke vertreten ชิน lassen, da au der Waffe, der Streit, gleich dem ausrangirten Steinschloßgewehr, daß das Mandat so ausgeführt werde, wie es ertheilt worden. Vertretungssteuer noch die. Kosten der Delegation kommen. Und der Vergangenheit angehöre. Die einzige Richtung, in der die Soviel für heute. Wie man sieht, geht nicht alles nach dem diefe find für einen Kongreß, der sich über eine ganze Woche er- Lösung des industriellen Problems der Gegenwart liege, Schnürchen zu, im ganzen aber martirt auch dieser Kongreß die streckt, teine geringen. Beiläufig will ich hier bemerken, daß, sei die des Kollektivismus. Herauffehung des Alters wachsende Macht der sozialistischen Jdee, den größeren politischen wie Burns, der den Kongreß eröffnete, mit Recht rügte, das der industriell zu beschäftigenden Kinder, Gleichstellung Einfluß der Arbeiterklasse in England. Ueber 100 Delegirte beProgramm des Kongresses mehr Unterhaltungsnummern auf der Löhne für weibliche und männliche Arbeiter, Verkürzung der fleiden mehr oder weniger einflußreiche öffentliche Aemter. Darum weist, als für eine ersprießliche Erledigung seiner sehr umfang: Arbeitsstunden, die sich vielleicht nicht in allen Gewerben zu mochte auch der Präsident bei Grörterung der Frage des Achtreichen Tagesordnung gerathen erscheint. Man wird sich auf gleicher Beit im gleichen Umfange durchführen lasse, die aber in stundentages den bemerkenswerthen Ausspruch thun: ,, Wir sind eine gehörige Maffenabschlachtung der Unschuldigen" am Schluß jedem Gewerbe einheitlich durchgeführt werden müsse, feien nöthig, zu stark, das Parlament zu fürchten. Wir find stark des Kongresses gefaßt machen müffen. den Arbeitsmarkt zu entlasten. Dagegen sei es falsch, das genug geworden, uns seiner zu bedienen." Weiter ist für die geringere Betheiligung in Betracht zu ziehen, eilmittel in Bekämpfung der Einwanderung daß Norwich, einftmals das bedeutendste Zentrum der englischen zu suchen wir können hier kein industrielles Textilindustrie, heute industriell sehr, sehr weit unten in der Paradies errichten, solange anders wo Reihe der Industrieſtädte des britischen Reiches rangirt, und dustrielle Höllen existiren." Die Schritte des Londoner feine Arbeiterorganisationen noch viel zu wünschen übrig Grafschaftsrath, die Zwischenunternehmer auszumerzen, begrüßt Berlin, den 7. September. lassen, während die Grafschaften, in Deren Mitte Delves als einen Schritt in der rechten Richtung, als das ge- Ein verkehrter Titel. Durch die reaktionären Blätter es liegt, fast rein agrifulturell find, so daß also eignete Mittel gegen Schwiharbeit wie gegen Pfuscharbeit, und geht ein Waschzettel, der überschrieben ist:„ Ein Rückblick hier nicht, wie etwa im Norden, die gewöhnliche Vera er billigt es, daß die Regierung das Haftpflichtgesetz zurück- auf die Reichsgesetzgebung zur Sicherung der Staats- und tretung des Orts und Distrikts nennenswerthe Verstärkung er- gezogen, statt den Ausnahmeparagraph der Lords anzunehmen. Gesellschafts ordnung. fahren hat. Ein Rückgang in der Gewerkschaftsbewegung über- Große Hoffnung fette man in des Redners Provinz auf das neue Gesellschafts ordnung." Der Waschzettel zählt, einschließhaupt hat im abgelaufenen Jahr nicht stattgefunden, haben einige Distriks und Gemeindevertretungs- Gesetz, als ein Mittel, die lich des Sozialistengesetzes, alle reaktionären Gesetze auf, Organisationen an Mitgliederzahl abgenommen, so haben andere Landdistrikte wieder zu bevölkern und die Lage der Landarbeiter welche seit Gründung des Reichs geschmiedet worden sind dafür, wie die veröffentlichten Berichte ausweisen, erheblich an zu verbessern. Nedner legt den Gewerkschaften die Bekämpfung und ihren Zweck natürlich nicht erreicht haben. Doch Stärke gewonnen. der üblen Gewohnheiten ans Herz, die den Charakter der Arbeiter davon wollen wir hier nicht reden. Nur von der Absurdität " " " in= Dolitische Leberlicht. Bis jetzt hat der Kongreß zwei Punkte erledigt: den Beschädigen. Gehe ich zu weit, wenn ich sage, daß wir vom des Ausdrucks Gesellschaftsordnung. Diese sogenannte icht des Parlamentarischen Komitee's und die Trinken und Wetten mehr zu fürchten haben, als von allen Ka- Gesellschaftsordnung, die man angeblich gegen die Ansprache des Präsidenten. Der erstere zählt die pitalisten zusammengenommen?" Weiter müsse der Militarismus, Sozialdemokratie schützen will, besteht nämlich aus Zuständen, Reformen auf, die auf ökonomischem resp. sozialpolitischem Ge- diese ewige Bedrohung des Völkerfriedens, energisch bekämpft mit denen auch keine der sozialistenfeindlichen Parteien biet im Laufe des letzten Jahres im Parlament und durch werden. Berdoppeln wir unsere Thätigkeit in der Beförderung dasselbe erreicht sind, die Umstände, unter denen andere der internationalen Solidarität der Arbeit, die einzige Schuh- zufrieden ist und die fte alle ohne Ausnahme vereitelt worden find, sowie die wichtigeren Ereignisse wehr gegen den Krieg." Den Echluß bildete eine Betrachtung abzuändern bestrebt sind. Diese sogenannte" Ordnung" auf dem Gebiet der Arbeiterbewegung im allgemeinen. über die politische Taktik der Gewerkschaftler. Diefer Kongres hat den Untergang der Mittelstände, den NothCr leitet mit einer fcharfen Verurtheilung ist eine unabhängige Körperschaft. Er ist auf teine politische stand in jeder Gestalt mit sich gebracht sie hat Ausder Obstruktionspolitit im Parlament ein, Partei eingeschworen. Aber er will praktisch arbeiten. Unsere Ste- nahmegefeße, Kulturkampf, Geschäftskrisen, kurz Nachtheile durch die so viele dringende Reformen verschleppt worden seien, folutionen find nicht blos fromme Wünsche, die hier festgestellt werden jeder Art gebracht, über die alle Parteien, ganz abgesehen ohne jedoch näher anzugeben, gegen wen, welche Partei oder und damit basta. Wir wollen sie in Parlamentsatte umgewandelt von den Sozialisten, sich wenn auch nicht jede Partei Parteien sich der Vorwurf eigentlich richtet. Ausgesprochener ist wiffen. Wahltampfe zu Propagandazwecken mögen gut fein, aber wenn über dasselbe er mit bezug auf die Verstümmlung der Haftpflicht und anderer fie Männer ins Parlament bringen, die gegen das Haftpflichtfortwährend beklagen. Und sintemalen Reformgeseze durch das Haus der Lords und ruft den gesetz und unser ganzes Programm fiimmen, so find sie schlecht. nun die Gesetze zur Sicherung der angeblichen GesellschaftsArbeitern zu, es läge bei ihnen, durch ihre Stimmabgabe bei der Bewahren wir unsere Unabhängigkeit, aber halten wir den Fort- ordnung thatsächlich Gesetze zur Sicherung jener Zustände nächsten Wahl zu entscheiden, ob das Vorurtheil und die Laune schritt nicht auf, um einer Laune Befriedigung zu verschaffen sind, mit denen auch keine der anderen Parteien zufrieden einer willkürhaften und Niemand verantwortlichen Aristokratie oder als legte Minderheit eine fromme Meinung fundzugeben, ist, und an deren Umsturz" sie alle arbeiten, so war das über die Wünsche einer Mehrheit vom Bolt gewählter Vertreter die ein tluges Bündniß möglicherweise in ein Gesetz verwandelt Mißlingen dieser Geseze von vornherein selbstverständlich. Uebergewicht haben sollen oder nicht." Mit bezug auf die erreichten hätte." Das würde freilich noch deutlicher hervortreten, wenn man, Reformen oder Gewinnkonten der Arbeiterbewegung sei hervorgehoben, Diese Schlußapostrophe richtet sich unzweifelhaft an 20 daß der Stab der Fabrifinspektoren um zwei weibliche und gegen die Unabhängige Arbeiterpartei und die Sozialdemokratatt Wortfälschungen zu treiben, einfach der Wahrheit ge acht männliche Mitglieder vermehrt wurde, die letteren sämmtlich tische Föderation und läßt Delves als Anhänger jeweiligen mäß den besagten Waschzettel überschrieben hätte: Rückblick ehemalige Arbeiter. Der Bericht fonstatirt das Entgegenkommen Bufammengebens mit den Liberalen erscheinen. Theilweise mag auf die Reichsgesetzgebung zur Sicherung der Staats- und der Regierung in der Frage der Kontrattarbeiten( die sie auch nur die Reaktion fein gegen gewiffe Uebertreibungen Gesellschafts un ordnung. Ginrüdung der Klausel, bie die Bezahlung ordentlicher-" fair"-von Mitgliedern dieser Organisationen, die bei ber Die preußische Fabrik- Inspektion hat auf dem Löhne zur Bedingung macht) und die für September erzielten Jugend und dem noch losen Zusammenhang der internationalen hygienisch demographischen Kongresse zu Verkürzungen der Arbeitszeit. 91 313 Arbeiter selben fast unvermeidlich find, die man aber in haben in dieser Zeit die Reduzirung ihrer Arbeitszeit auf Betracht ziehen muß, um die Zurückhaltung mancher Leute Budapeſt feine Lorbeern geerntet. Allgemein wurde die 48 Stunden pro Woche erreicht, und in den Regierung3- zu verftehen, die mit den Zielen der Sozialdemokratie durchaus unnatürliche, die eigentlichen Aufgaben der Gewerbe- Inspektion departements, wo diese Berkürzung erzielt wurde, wurden einverstanden sind. In bezug auf die Parteibildung sind wir bindernde Verquickung von Resselrevision und Fabrikaufsicht gleichzeitig ohnerhöhungen durchgefeßt, die sich im hier immer noch in den Anfangsstadien. getabelt, u. a. auch von der größten lebenden Autorität auf Ganzen auf 600 000 Mart( 30 000 Pfd. Sterl.) pro Jahr be- Der heftigste Kampf auf dem diesmaligen Kongreß wird sich dem Gebiete der Fabrik Inspektion, dem Nestor der laufen. Daß in der Spezialdebatte über das Acht stunden um die Beseßung der Stelle des Parlamentarischen Sekretärs schweizerischen Aufsichtsbeamten Dr. Fridolin Schuler. Der Gesez für Bergarbeiter ein Amendement angenommen drehen. Daß Fenwick dafür unmöglich geworden, habe ich schon Vorwärts" kann für sich die Ehre beanspruchen, daß er wurde, das die Einführung desselben in jedem einzelnen oben bemerkt, und obwohl in Parlamenten, wie der Kongreß zuerst auf das Gefährliche des Projektes aufmerksam gemacht Distrift erst von einer Urabstimmung abhängig macht eines ist, und zwar mit allen charakteristischen Eigenschaften hat, das nun auch von Herrn v. Berlepsch genehmen und ebenso der Urabstimmung jedes Distrikts die Außer eines solchen, z. B. der Abmachungen hinter den Kulissen, dem Autoritäten verurtheilt wird. Herr v. Berlepsch hat vers traftfegung freiläßt, tonstatirt der Bericht, verlesen von Kuhhandel der Gruppen 2c. also, obwohl hier sehr oft selbst Fenwick, der selbst für dies Amendement gesprochen das Unmögliche möglich wird, halte ich doch Fenwick's Wiedersprochen, von dem Experimente abzukommen, wenn es sich wahl für unwahrscheinlich. Es hieß erst, Burns wolle an seiner nicht bewährt. Es ist nun höchste Zeit, dieses Versprechen Stelle kandidiren, aber da er aus persönlichen Gründen die Stimmen einzulösen. und gestimmt, mit Bedauern". Unnütz zu sagen, daß infolge dieses Zusammentreffens die betreffende Stelle mit Gelächter aufgenommen wurde. Mit 276 gegen 16 Stimmen ward in der Diskussion über den Bericht dem Parlamentarischen Komitee zur Pflicht gemacht, die Bergarbeiterbild, die die Antragsteller infolge der Annahme des besagten Amendements bekanntlich sofort zurückgezogen, in der nächsten Session ihrem vollen Inhalt nach zur Annahme zu verhelfen. Nach diesem Beschluß ist Fenwid's Stellung als Sekretär des Parlamentarischen Komitee's, wider finnig wie sie schon jetzt war, völlig unhaltbar geworden. Die Ansprache des Kongreßpräsidenten F. J. Delves von • der zur Sozialdemokratischen Föderation und Unabhängigen Ar- Invorsichtig soll nach Richter's" Freifinniger Btg." beiter- Partei zählenden Delegirten gegen fich hätte, wäre er auf der Vorwärts" mit dem Vorwurf gewesen sein, daß die die Stimmen der alten Gewerkschaftler angewiesen, und das mag Berathung des Programms der freisinnigen Bolkspartei mit ihm doch nicht fonvenirt haben, kurz, er hat seine Kandidatur Ausschluß der Deffentlichkeit vor sich geht, da das Erfurter zurückgezogen. Seitens der Unabhängigen Arbeiterpartei wird für Tom Mann gearbeitet, während die Bergarbeiter- Föderation Programm auch in einer Kommission berathen wurde und Sam Woods in Borschlag gebracht hat, für den auch die Textil- dann vom Parteitage ohne Debatte akzeptirt wurde. arbeiter sein sollen, was allein fast genügen würde, ihm den Sieg zu sichern. Schließlich wird auch noch der alte Broadhurst Einem so alten Parlamentarier wie dem Abg. Engen Richter kann der Unterschied zwischen Plenum und Kommission -Dum Gottes willen, Judith! Judith! laß michi fort an entdecken, folgte Katharina der Oberin, und Judith mur- ich mißhandelte den Buben, weil ich in ihm des Vaters ihr Sterbelager." Judith suchte in dem Vorrath ihrer melte hinter ihnen her:" O ja, Ihr Menschenkinder. Thut Ebenbild zu demüthigen glaubte ich stieß ihn hinaus in die Bibelsprüche vergebens Einen, der als Talisman gedient Buße, und übt Reue, denn Ihr wißt nicht, wann die Zeit Welt, weil mir endlich sein Anblick unerträglich wurde, da hätte, die gegen jeden ferneren Zwang rüftig Aufstrebende da ist, weil Ihr nicht glaubt an Wunder, Zeichen und sich in seinem Gesichte, durch Zufall oder geheimen Zuzurückzuhalten, die Gewalt ihrer Hände gegen die Ahnung. Ließe ich mir nicht die Hand abhauen, wenn ich fammenhang der Blutsfreundschaft, die Züge des verabscheuten Unglückliche zu gebrauchen, weigerte sich ihr Mitleid, welches meinem Vater, meiner Mutter einen Tod hätte bereiten Bruders entwickelten. Gundel und Rüdiger waren Zeugen die Möglichkeit, daß hier nicht Wahnsinu sowohl, als end- tönnen, wie ihn hier die Verbrecherin stirbt, im Schoß der meiner That, und der unverfälschlichste ist der Knabe selbst, loses Leid die Sprache führen möge, gar wohl ahnte. Sie Neue? Eitle Wünsche! Barmherzig ist der Herr denn Er ist Euer kleiner Johannes." Staunend schlug war daher auf dem Punkte, dem ihr auferlegten Gebote und er fann alles thun, was er begehrt, weil auf Margarethe die Hände zusammen, und versank in düsteres zum Troß, die als thöricht Gingesperrte dahin zu lassen, seinen Fingern alles ruht. Darum schenke er meinen Eltern Nachdenken. Laßt ihn nicht entgelten, was seine Mutter wohin ihrer ganzen Seele Sehnsucht strebte, als Walburgs einst die Ruhe, und strafe ihren Mörder nach Verdienst. verbrach,..." flehte Wallrade: Stoßt ihn nicht von Eintritt fie aus der Verlegenheit riß. Das Gesicht der Wenn jemals die Bitten einer Tochter Eingang fanden zu Euch, wie ich gethan;... Dagobert,... sei Du des Knaben ftrengen, unerbittlichen Oberin war finster und trug die seinem Ohre, so wird, so muß dieses Gebet erfüllt werden. Schirm. Ach, der Vater wird ihn ja nicht ganz verlassen, Spuren einer unangenehmen Bewegung. Sie trat lang- Amen!" denn er hat mich Unwürdige ja einst geliebt, obschon sein jam vor Katharinen hin, betrachtete die in Schmerz Ver- Mit versöhnlichem Herzen, und mit dem aufrichtigsten Born ihm jego nicht erlaubt, an meinem Todtenbette zu gehende, welche aus Furcht verstummend, umsonst nach Willen, zu vergeben, betrat Katharina an Walburgs Hand stehen. Dagobert, sorge Du für den kleinen Hans! VerWorten suchte, der Nonne zu sagen, was sie der Mago Wallradens Belle, aber nur einen schmerzlichen Blick warf sprich es mir!"" Ich gelobe," antwortete Dagobert, gefagt hatte, und schüttelte ernst das Haupt.-" Ich bin sie auf die Todbleiche, die so eben von Margarethen und Wallradens Hand fassend, des Knaben Freund und arg hintergangen worden", sagte sie alsdann, oder Willhild aus einer Ohnmacht geweckt wurde, und so treuer Ohm zu sein; ihn nimmer zu verlassen und zu aus der Verwundeten spricht die Gluth des Fiebers. Wahr stürzte sie auf die kleine Agnese, die von Dagoberts Armen halten wie einen Sohn."" Das erheitert mein schrecklich soll es sein, daß Ihr Eure Vernunft besißt: daß Ihr nicht ihr entgegenlächelte und jauchzte. Die treue, im Entzücken Ende," flüsterte Wallrade; dann sette sie mit erhabener wahnwitzig geworden über den Tod eines Kindes.?" versunkene Mutter hatte keinen andern Gedanken von da Stimme hinzu:„ D, meine Lieben und Freunde! Könnte ich Mein Kind lebt!" fiel Ratharina ein; hochwürdige an, als ihr Kind, kauerte sich mit demselben in einen Winkel, Euch doch eine Hoffnung zurücklassen zum Ersatz für all' Frau! um Gottes willen, mein Kind lebt; sagt mir nicht tofte mit ihm, herzte es, machte tausend Fragen an seinen das Böse, das ich Euch in Wirklichkeit gethan. Vergebens anders. Ich will Euch ja von Herzen vergeben, was Ihr geschwäßigen Mind, und vergaß alles um sich her. Wall- werdet Ihr das Kreuz auf dem Grabe Eures Söhnleins Böses an mir gethan. Ihr ward hintergangen, Ihr raden, die wieder zu sich gekommen war, that es wohl, von suchen. Willhild's Angst vor der gerechten Strafe ihrer " seid ein schwacher Mensch gleich mir; der Satan hatte der Mißhandelten nicht angeredet zu werden, und sie fuhr Unvorsichtigkeit wälzte eine Schuld auf sie, die alles andere Euch umstrickt;... aber damit ich Ench verzeihe, sagt in der offenen Beichte fort, die sie schon früher gegen Mar- nach sich zog. Johannes starb nicht bei ihr."-Nicht?" mir nur nicht, daß mein Kind todt ist. Sie wird es doch garethen begonnen hatte, von der kurzen Bewußtlosigkeit rief Margarethe heftig aus, und beugte sich tiefer zu Wallnicht gemordet haben, die Abscheuliche? Sagt nicht" Ja", unterbrochen. Es ist hart," lispelte sie, daß ich um mich raden's Lippen. Hab' ich auch recht vernommen? Johannes würdige Frau. Des Kindes Vater hat sie ins Elend ge- nur Menschen sehen kann, denen ich weh gethan, die ich starb nicht? Um Gottes Willen! Willhild; was soll das triebens... sie wird doch nicht das Töchterlein erwürgt hinterging. Das Schwert des Mörders hat der Neue eine bedeuten?" Willhild drückte furchtsam schluchzend das haben?" Nein, nein, ehrsame Frau;" antwortete Wal- fürchterliche Bahn in meinem Busen gemacht, und nur Eure Antlig in die Kissen des Lagers; Wallrade versuchte verburg zuversichtlich:" Dieses Kind lebt; ich will es Euch Gegenwart, Margarethe, Eure Milde ist Arznei für mich. gebens zu sprechen; Dagobert jedoch ergänzte mit vorzeigen sogar, in Eure Arme es legen, denn diese Mutter Die ich am meisten haßte, stehen bei mir,... die andern sichtiger Kürze das Mangelnde. Rüdiger, der Knecht," angst ist nicht Zollheit, und ich fürchte, ich habe mich sehr verließen mich. Laßt mich endigen, Stiefmutter; laßt mich sprach er, hat mir im Sterben gestanden, was er dem perjündigt an Ench. Kommt mit mir, arme Frau, und Eurer freundlichen Sorge das Kind empfehlen, das von Manne Willbildens, dem halb blödsinnigen Paul entlockt bringt ein versöhnlich Herz zu der Todtkranken, damit sie mir ausgestoßen wurde, und alles Unheil in Euer Haus hatte der Knabe tränkelte sehr, und war nahe dem Vernicht auf ihren Sünden hinab, sondern auf ihrer Reue und über andere brachte,... der unschuldige Knabe. Ich hatte siechen, da rief eines Tages ein nothwendig Feldgeschäft zum Himmel steige." Ohne ein Wort zu erwidern, nie ein Mutterherz: ich habe nie das Kind geliebt, dessen Willhild und Paul zur Bestellung außerhalb der Hütte. behende wie die Löwin, die zur Höhle kehrend, ihre Jungen Bater ich haßte. Ich überließ dem, der mich verlassen, den ( Fortsetzung folgt.) nicht mehr findet, und hinausstürmt, um ihre Spur zu Knaben nicht, damit er keine Freude an ihm erleben sollte, doch nicht unbekannt sein. Unsere Programmkommission ar- beitete so zur Zufriedenheit aller Delegirten zum Parteitage, daß eine Diskusston von niemandem gefordert wurde, aber das Recht zu sprechen hatte jeder mit einem Mandate versehene Parteigenosse. Der Entwurf deS freisinnigen Partei- Programms wird aber jedenfalls zu erregten, den Partei- fnhrern unbequemen Debatten Anlaß geben, über dieselben wird man aber blos einen schönfärberischen Bericht erhalten. Unvorsichtig ist es vom Abg. Richter, über seine Geheimniß- thuerei zu diskutiren.— Fericnkoloniales. Soldaten des in Plaue bei Flöha (Sachsen) im Manöverquartier liegenden 104. Infanterie- Regiments(Chemnitz) überfielen in der Nacht zum Sonntag zwischen 12 und 1 Uhr den dortigen Schutzmann Streu. Die Soldaten warfen den Schutzmann in der Nähe des Gutes des Gcmeindevorstandcs Eckert in den Chaussee- graben, zogen die Seitengewehre und brachten dem Darnieder- liegenden etwa 16 Hiebe bei, und zwar wurden getroffen der Hinterkopf, Hals und Schulter. Ein Säbelhieb legte den Hinterkopfknochen frei. Tie Thätcr entflohen. Der Ver- letzte befindet sich in ärztlicher Behandlung. Die Schlägerei scheint dadurch veranlaßt worden zu sein, daß Streu einen Plauener Einwohner beschützte, dem die Soldaten etwas .auszuwischen" beabsichtigten. Kurz darauf vernahm Streu das Krachen eine Schusses; er ging dem Schalle nach, wobei er dann in der geschilderten rohen Weise überfallen wurde.— Sozialdemokraten auf dem hygienisch-demo- graphischen Kongresse. Die.Vossische Zeitung" schreibt: Sehr lebhast ging es in der Y. hygienischen, der eigentlichen Sektion für Geiverbehygiene her, an deren Verhandlungen sich in sehr geschickter Weise sozialdemokratische Redner betheiliglen. Herr Dr. W. Ellenbogen(Wien) lieferte zunächst einen Bericht über Zustände im öfter- r e i ch i s ch e n Kleingewerbe, die in der Diskusston von einein der Redner als haarsträubende bezeichnet werden und gegen deren Thatsächlichkeit die anwesenden Vertreter der österreichischen Fabrikinspektion leider keine Einwendungen zu erheben wußten und als Entschuldigung für sich selbst nur die Ueberlastung und mangelnde Initiativ- gewalt ins Feld zu führen wußten. Der Berliner Stadt- verordnete Dr. Zadel sprach über die deutsche Ver- sicherungs- Gesetzgebung, deren Mängel er, bei Anerkennung des Prinzips der Zwangsversicherung, hauptsächlich in der Vielgestaltigkeil der bnreaukratischen Verwaltung und der nicht auskö»:mlichen Leistung erblickt. Auch hier sei die B e- schränktheit der Mittel die wesentliche Ursache der Mängel, daher die Forderung: staatliche und kommunale Fürsorge für alle dieser Fürsorge Bedürftigen, ferner Fürsorge auch für die kranken Arbeitslosen, kommunaler Arbeits- Nachweis.— Französische Sozialistenkongresse. Man schreibt uns aus Paris: Vor wenigen Tagen fand in Calais der ö. Regional- kongreß der französischen Arbeiterpartei(Marxisten) statt. Der vorgelegte Bericht konstatirt den andauernden Fortschritt, den die Partei in Nordfrankreich sowohl in politischer wie in materieller Beziehung macht. Letzteres tritt ganz besonders in der Beitrags- lcistung der Mitglieder hervor. Eine der Hauptschwierigkeilen, mit der alle französischen Arbeiterorganisationen, sowohl die poli- tischen wie die generkschastlichen, zu kämpfen haben, ist nämlich der Mangel dieser Beitragsleistnng.zu der sich eben nur die wenigsten verstehen wollen. Der finanzielle Bericht des Verbandes kon- statirl hingegen, daß der Kasse im abgelausenen Halbjahr 20 000 Beiträge zugeflossen sind, was jedenfalls ein sicherer Be- weis des Fortschritts und nur erfreulich zu verzeichnen ist. Nach Verlesung der Berichte hat sich der Kongreß mit der Thätigkeit der Partei, ihrer Presse und Druckerei beschäftigt und hierauf drei Zusatzartikel zum landwirtschaftlichen Parteiprogramm votirt, die unser Freund Telcluze als Vertreter des Nordvcrbandes auf dem am 14. d. in Nantes stattfindenden allgemeinen Parteikongreß vorlegen wird. In der weiteren Verhandlung wurde ein Be- schluß gefaßt, der den Abgeordneten der Partei den Auftrag er- lheilt, der Kammer einen Gesetzentwurf zu unterbreiten, der die Verwaltung der Armenbureaus den Gemeinderäthen überträgt und diese ermächtigt, die auf Almosen beruhende öffentliche Armenunlerslützung durch eine auf der Solidarität ausgebauten gesellschaftliche Beihilse zu ersetzen. Den Schluß des Kongresses, den Genosse Carretle. Bürgermeister von Roubaix, präsidirte, bildete die Annahme eines Votums zu Gunsten der Kandidatur Pedron's, der bekanntlich in Pericr's Wahlbezirk aufgestellt wurde, und ein Protest gegen das Schandgesetz.— In Tours tagt gegenwärtig der Kongreß der Föderation der sozialistischen Arbeiter Frank- reichs, wie der offizielle Titel der brousfistischen Fraktion lautet. Auf seiner Tagesordnung stehen die folgenden Punkte: 1. Die politische und wirthschaftliche Lage, die Organisation und Propaganda der sozialen Republik, Rolle der Volksabgeordnetcn. 2. Eigenlhnm und Arbeit in der Landwirlhschast, der Industrie und dem Handel, Vertheidigung der Arbeilsinteressen(Gewerk- schaften, Arbeitsämter rc.). 3. Steuerreform, Ausstellung eines demokratischen Budgels zwecks Bewerkstelligung sozialer Reformen. 4. Der Klerikalismus, seine wirthschaftliche und polltische Thätigkeit. 5. Die Taktik der Partei.— Ueber die Absetzung Robiu's schreibt der Pariser Korrespondent der„Krenz-Ztg.": Der durch Ministerialbeschluß abgesetzte Direktor der Waisen an st alt von Cempuis, Robin. ist der Liebling der Sozialisten, iveil er wohl der erste Schulmeister ist, der ihre Theorien in der Schule in die Praxis überträgt und vorträgt. Es war seinerzeit ein Ereigniß, als der erste Sozialist in das Parlament gelangte, und so ist es auch ein aller- dings unbemerkt gebliebenes Ereigniß gewesen, als der erste Sozialist Schuldirekior ivurde. Daß die Religio» von Robin abgesetzt und durch den Altruismus ersetzt wurde, ver- steht sich von selbst. Das ist nichts neues. Da ist ihm ter Pariser Gemeinderalh zuvorgekommen. Aber ziveierlei darf er als seine eigenste Erfindung bezeichnen: die Verquickung der Geschlechter in seiner Erziehungsanstall und die Bekämpfung des Patriotismus, oder mit anderen Worten die Verherrlichung des Weltbürgerthnms durch den Schulunterricht. Die Schüler und Schülerinnen haben zwar nicht im Chor„Nieder mit dem Vaterland!" gerufen wie die Anarchisten von Saint- Denis, aber sie wuchsen doch im diesen Anschauungen aus. Inwieweit eine Vermischung der Geschlechter während des Schul- Unterrichts und der Erholungsstunden erlaubt oder enipfehlens- werth ist, wage ich nicht zu entscheiden, ich bin kein Pädagoge. Aber meinem schwache» Laienverstande leuchtet dennoch ein, daß da jedenfalls die größte Vorsicht nebst einer sehr gewissenhaften Ueberwnchung geboten ist. Daran scheint es um so mehr gefehlt zu haben, als das internationale Lehrerpersonal außerordentlich schnell wechselte und manche zweifelhaften Persön- lichkeiten in sich faßte. In der ganzen Angelegenheit tritt übrigens Robin, treten derartige Sonderfragen zurück vor der prinzipiellen Frage, welche in der Presse, wie gesagt, einen leidenschaftlich geführten Streit entzündet hat: die alte, durch die Zeit bewährte Unterrichts- und Erziehungsmethode oder eine neue augeblich zeitgemäße, welche den Idealen des Sozialisten entspricht und mich an die von Rouffeau empfohlene erinnert. Wer kümmert sich noch um„Emile". wer lächelt nicht, wenn man ihm sagt, die Kinder muffen in der Waldeseinsamkeil erzogen werden. Vielleicht wird man in einiger sZeit über die pädagogische Weisheit von Cemput gleichermaßen lächeln. UebrigenS giebt sich Robin noch nicht zufrieden; er be- reitet einen Gegenangriff vor, indem er den Nachweis zu führen sucht, daß er ein Opfer des Jesuitenordens, der„Klerikalen" sei. welche die Regierung gegen ihn aufgereizt hätten. Er oder seine zahlreichen Anhänger betonen, daß die Vermischung des Geschlechtes nicht nur in den protestantischen und katholischen Schulen der Vereinigten Staaten, sondern auch in vielen Elementarschulen Frankreichs gang und gäbe sei. Aber schwerlich in dem Grade, muß man hinzufügen. Wir können dem Korrespondenten der„Kreuz-Zeitung" versichern, daß diese„Vermischung" oder„Verquickung" der Geschlechter, wie er es geschmackvoll nennt, nicht nur in Amerika allgemein und in Frankreich häufig ist.sondern daß sie auch in Deutschland, namentlich auf dem Land, sehr viel vorkommt. Wir selbst hatten unseren ersten Unter- richt in einer solchen„gemischten Schule"— und das war nicht auf dem Land. In Amerika hat man die Erfahrung gemacht, daß dies Zusammensein von Knaben und Mädchen in der Schule den s i t t i g e n d st e n Einfluß ausübt, und die Kinder von V e r i r r u n g e n fernhält, die sich überall da finden, wo die Geschlechter streng von einander getrennt werden. Die vorgeschritteneren Pädagogen sind einig in bezng auf diesen Punkt.— Auf die„Vaterlandslosigkeit" und andere Spinnweben des Korrespondenten lassen wir uns nicht ein. Kurz— durch ihr Vorgehen in Cempuis hat die fran- zösische Republik nicht der„Moral", sondern der wüstesten, rohesten Reaktion einen Handlangerdienst geleistet.— Friedensträume. Die internationale und inter- parlamentarische Friedenskonferenz, die heuer im taag ihr Wolkenkukuksheim errichtet hatte, ist mit ihren rbeiten fertig. Ueber die letzte Sitzung meldet der Telegraph: Die Friedenskonferenz nahm(den 6. September) einen An- trag Trarieux-Pandolfi an. welcher die Berufung eines inter- nationalen Ltongresses befürwortet, der sich mit dem Schieds- gerichtsverfahren beschäftigen soll, das geeignet wäre, zwischen den Staaten entstehende Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen. Ferner wurde ein Antrag Baumbach-Hirsch angenommen, der den Schutz des Privateigenthums auf See in Kriegszeiten dringend empfiehlt. Der Autrag Bajer, betreffend die Neutralisation derjenigen Staaten, welche wünschen, für neutral erklärt zu werden, wurde bis zur nächsten, ISSö in Brüssel stattfindenden Konferenz vertagt. Wir sind den Friedensbestrebungen gewiß freundlich gesinnt. Aber was bedeuten solche Beschlüsse, wenn keine ausführende Macht dahinter steckt? Unter den Mitgliedern der Konferenz ist auch nicht eins, das einen politischen Machtfaktor darstellte. Wir Sozialdemokraten packen die Sache anders an: wir s ch a f f e n die Macht, welche den Militarismus zu Boden werfen und den Frieden begründen wird. Das heißt der Sache des Friedens bessere Dienste leisten, als platonische Resolutionen zu Gunsten des Friedens 'äffen und die Grundlagen des Militarismus nicht nur chonen, sondern sogar— z. B. durch Bewilligung des Militäretats— positiv stärken.— Bakuni», der Erz- Erzvater des Anarchismus und Begründer der anarchistischen Sekten, die bis in die neuere Zeit den Fortschritt der sozialistischen Bewegung in den meisten romanischen Ländern hemmten, stand bekannt- lich vielfach nnt?r dem Verdacht, ein Agent der russischen Regierung zu sein. Sein ultrarevolntionärcs Gebahren war allerdings schwer zu vereinigen mit seinem chauvinistischen P a n s l a v i s m u s, der doch nur Wasser auf die Mühle des russischen Zarenthums sein konnte. Dazu kommt, daß Bakunin, der verschiedene Male zum Tode verurtheilt war, stets in wunderbarer Weise entwischte, und schließlich mysteriöser Weise ans Sibirien nach Westeuropa flüchtete. Der Verdacht wurde bei Lebzeiten Baknnin's auch öfters ausgesprochen, jedoch ohne daß schlußkräftige Beweise zu er- bringen waren. Jetzt nun, lange nachdem das Grab sich über Bakunin und seinen Werken ge- schloffen hat, erhält der alte Verdacht plötzlich neue Nahrung durch die Veröffentlichungen von Briefen, welche Bakunin in Sibirien 1849 bis 1861 geschrieben hat. Diese Briefe— wir folgen hierbei dem Brüsseler„Peuple" — lassen Bakunin als einen fanatischen Panslavisten er- scheinen, das heißt als das Gcgentheil eines sozialistischen Weltbürgers. Ob der weitere Verdacht, den der„Pcuple" andeutet,— er überschreibt seinen Artikel: Lastonnins monobarä(Bakunin-Spitzel)— begründet ist, und ob Bakunin eine ähnliche Rolle gespielt hat, wie neuerdings der falsche Baron Unger-Sternberg, darüber können wir, da die von einem russischen Blatt abgedruckten Briefe uns nicht vorliegen, kein Urtheil abgeben. Wir hoffen aber, daß seitens unserer russischen Genoffen die nöthige Auf- klärung erfolgen wird.—' „Ungern- Sternberg". Cyprian JaholkowSki der internationale Lockspitzel, der falsche„Baron von Ungern-Sternberg" ist— wenn wirklich verhaftet—, mit Recht in russischer Schutzhaft. Im Monat März ISS3 angeblich aus Bulgarien in Zürich an- gelangt, ivagte er sich vor die Thüre eines nicht in der Bewegung stehenden slavischen Genoffen, dem er auch von seiner Anwesenheit in Wien erzählte und sich als Jaholkowski vorstellte, was auch fein wirklicher Name ist,— wie jener Genosse erst später erfuhr.— Er habe wichtige Mittheilungen zu machen.— erklärte Jaholkowski deusi Erstaunten.— Er wisse nämlich, daß ein Transport von Broschüren, de» derselbe nach Petersburg expedirt habe, beschlagnahmt sei. Auch den Inhalt eines Briefes erzählte er ihm. den der- selbe einem Genossen in Petersburg geschrieben habe.— Ter Brief war ganz harmlos abgefaßt und konnte nur vom Schreiber und Adressale» verstanden werden. Wie sich später zeigte, war letzlerer auch verhaftet worden, aber erst nach Empfang des Briefes, der von ihm vernichtet worden ist.— Neberzeugt, daß er einen Spitzel vor sich habe, stellte sich der Bespitzelle so naiv und vertraulich als möglich und frug. wie der Besucher dazu komme, das Alles zu wissen.— Daraus erzählte ihm Jaholkowski, er gehöre zu einer geheimen russischen Gesellschaft, die sich die Mission gegeben hat, in die Dienste derPolizei einzu- treten, um wichtige Geheimnisse von der Po- lizei zu erfahren. Der Bespitzelte bewunderte und be- lobte diese ebenso muthige als geniale Mission sehr, und wünschte den aufopferungsvollen„Freihcitskäinpfer" anderen Tages wieder- zusehe»; leider vergebens, denn Jaholkowski war abgereist.— —-- Zum zweiten Male kam er indeß wiederum nach Zürich während des internationalen Kongresses von 1803, am ersten Tage.„Wir sprachen miteinander" —(so erzählt unser Genosse)—„vom Genossen — l— ans G a l izien, dessen Bekanntschaft Jaholkowski in Wie» gemacht halte, der aber, wie man in Zürich damals wußte, nicht zum Kongreß kommen sollte, well er eine ziemlich unangenehme persönliche Geschichte gehabt hatte. Jaholkowski bedauerte mir gegenüber sehr, ihn nicht sehen zu können. Wir gingen zusammen etwa? kneipen und JaholkowSki ging schließlich in ein Hotel. Meine Genoffen hatten indeß, ohne daß ich davon wußte, den— l— telegraphisch nach Zürich gerufen, der auch während der Nacht dort ankam. Erst früh erfuhr ich's und ging gleich zu Jaholkowski— aber das Nest war schon leer— er hatte augenscheinlich schon die Ankunft— l's— erfahren und — war aus sehr triftigen Gründen verschwunden.— Zum dritten Male sah ich ihn Mitte August 1834 in Zürich. Ein mir bekannter Russe klopfte mir ans Fenster und sagte mir, es wolle mich ein Russe sprechen. Als ich heraus- ging, fand ich meinen Jaholkowsky, aber sehr stark verändert,— ohne Bart. mit einem ganz dünn und kurz zusammengestutzten Schnurrbart.— Er zog mich zur Seile und sagte mir:„Sagen Sie nicht, daß ich ein Pole bin, wir werden russisch sprechen."— Er sagte mir später, er sei verfolgt, wolle aber in ein Technikum der Schweiz eintreten, wo«„sicher zu sein Grund habe."— Er reiste dann weiter. Einem absolut verläßlichen Genossen versicherte eine Dame aus Wilna, daß Jaholkowski wirklich so heißt, daß er in Litthauen eine Frau hat �und daß er selber der Wilnaer Dame einmal in Wilna gesagt hat,—-er sei in die Dien sie der Polizei getreten aus Geldmangel!— „L'Echo de Paris", das„Zentralorgan" der internationalen Polizeispitzel und Hurenlouis, zu denen„der falsche Baron von Ungern Sternberg" gehört,— bat sich mit Recht beeilt, kurz nach Erlaß des neuen Steckbriefes mit 10 000 Franks Fanggeld ein„Jnterwiew du rnysterieux anarchiste"(des geheimniß- vollen Anarchisten) loszulassen. Er ist darin„stolz auf den Namen Sternberg", den er mit Recht trägt, was er demnächst rechtlich beweisen wird. Seine reichen Mittel weiht er— den Unglücklichen zc. zum großen Verdruß(soaudalo) der Seinigen. „Er ist kein Lockspitzel im Dienste Rußlands und Deutsch- lands; er hat in Lüttich nichts anbefohlen oder gethan. Alle Meldungen über seine Verhaftungen, seine Maskirungen und Veränderungen sind Schwindel. Das gemeinte Fanggeld ist nicht offiziell, überhaupt nicht ernst gemeint. Er füchtet»ichtS;— ist nicht internationaler Polizei- Agent. Anarchist war er; und Anarchist bleibt er!" Wie aber alle vorausgegangenen, so ist auch die neueste russische Verhaftskomödie— ob wahr oder Schwindel— R e t t u n g s a r b e i t für den durch die Lütticher Attentate ge- strandeten Lockspitzel und Henkerarbeit an seinen geprellten Werk- zeugen. Ob belgisch oder französisch reklamirt und verhört, das politische Mordwerkzeug der internationalen Reaktion ist russisch gerettet, denn—„nicht sie hat ihn, sondern er hat sie".— Nette Blüthen treibt der Militarismus auch in Griechenlaud. Unseren Lesern ist der barbarische Angriff griechischer Offiziere auf die Zeitung„Akropolis" bekannt. Statt nun die Offiziere zu bestrafen, beabsichtigt der Kriegs- minister die Redaktion der„Akropolis" wegen Beleidigung der Armee gerichtlich verfolgen zu lassen.— Ter Krieg in Ostasien. Nach einer Meldung deS„Reuter- scheu Bureaus" aus Shanghai vom heutigen Tage hätte eine be- deutende japanische Streitmacht eine Insel in der Society-Bucht, 40 Meile» nordwestlich von Port Arthur besetzt, um hier eine Operationsbasis zu gewinnen. Die Landung wäre ungehindert von Statten gegangen. Die Japaner sollen Vorbereitungen treffen, um einer längeren Belagerung zu widerstehen. Ein Theil der japanischen Flotte kehrt, wie es heißt, nach Japan zurück, um neue Truppen heranzuschaffen. China soll unausgesetzt große Truppenmaffen durch die Mandschurei nach Korea schaffen. Nach einer Meldung des„Reuter'schen Bureaus" aus Ioko- hama vom 6. d. M. ist der Marschall Aamagata nach Korea ab» gereist, wo er den Oberbefehl über die japanische Armee über- nehmen wird. Letztere dürste demnächst 100 000 Mann stark sein. Man glaubt, es seien Vorbereitungen zum Angriff auf Peking getroffen. PnnkEiunllirilJjkcn. Charlottenburg. An die polnischen Partei» genossen! Nachdem nunmehr die Gründung eines polnischen sozialdemokratischen Lese- und Diskutirvereins gesichert, wenden wir uns nochmals an alle polnischen Sozialdemokraten Hierselbst mit dem Ersuchen, an einer Besprechung über die weiteren Schritte resp. den endgiltigen Entschluß in dieser Sache theil- zunehmen.—'Genossen! Da wir keine Arbeit gescheut haben, um zu unserem Ziele zu gelangen, glauben wir mit dem dem- nächst ins Leben tretenden Lese- und Diskutirverein für die polnischen Genosse» die erste Position zu erringen, von welcher wir eine wirksame und fruchtbringende Agitation unter unseren polnischen Landsleuten betreiben können. Die schweren Schmähungen und rohen Ausschreitungen, begangen von Leuten, die ein heuchlerisches und gewissenloses Muckerthum gegen uns aushetzte, vermochten nicht, daß wir unsere Kräfte umsonst ver- geudeten. Die stolzen Aeußerungen von drei am letzten Sonntag abgesandten �.Schäfchen",„daß Charlottenburg, die starke Festung der Palen, nie und nimmer zu erobern sei," sind zum Aerger des Jesurtenthums zu Schanden geworden. Jetzt heißt es aber, alle Kräfte zu sammeln, und deshalb laden wir Euch am Sonntag, den 9. September, Nachmittags 3 Uhr, bei dem Gastwirth Her- mann Wernicke, Krummestraße 19, ejn, um die Aufstellung der Mitgliederliste vorzunehmen und den Verein anzumelden.— Der Anfang ist gemacht, nun an die Arbeit! Und bald werden wir aus unsere Erfolge stolz sein können! Mehrere polnische Genossen. Parteikonferenz. Für' den Wahlkreis Minden- Lübbecke findet am 16. September i» Minden eine Partei- konferenz statt. Die Tagesordnung ist wie folgt festgesetzt: 1. Abrechnung des Vertrauensmanns. 2. Vortrag des Genossen Slomke aus Bielefeld über:„Sozialismus und Anarchismus. 3. Agitation und Organisation. 4. Stellungnahme zum Partei- tage in Frankfurt a. M.-ö. Stellungnahme zur nächsten Partei- konserenz für das östliche Westfalen. 6.� Verschiedenes. Parteipresse. Die Leipziger Parteigenossen nehmen bekannt- lich vom I. Oktober d. I. ab eine tiefeinschneidende Neuernng mit ihrem Organ, dem„Wähler", vor. Das Blatt soll nicht allein ganz wesentlich vergrößert, es soll auch in einer eigenen Druckerei hergestellt werden. Um einen höheren Abonnentenstand z» erhalten, beabsichtigen die Genossen, am Ende September eine Nummer in der Auflage von 60 000 zu verbreiten. Ferner soll im Oktober jede Sonnabendnnmmer in 50 000 Exemplar«» hergestellt iverden. Für die Leitung deZ Blattes soll, wie wir ver- nehmen, der Reichstags-Abgeordnete Genosse Dr. Schoenlank gewonnen sei». Eine nächsten Dienstag in Leipzig stattzufindende Versammlung soll die definitive Wahl vornehmen. Sachseu-WeimarischeS. Die Berühmtheit des großherzogl. sächsisch-weimarischen Bezirksdirektors in Eisenach, welche der- selbe durch fortwährende Verbote sozialdemdkratischer Bersamm- lungen erlangte, hat diesem Herrn bereits Konkurrenten gemacht. In Weida sollte am 3 l. Juli Genosse B a u d e r t- Apolda über die Landtagswahlen sprechen, doch— da bereits„acht Minuten" nach festgesetzter Zeit verstrichen waren und die Ver- sammlung noch nicht eröffnet war, erklärte der Bürgermeister Schilling dieselbe für aufgelöst. Als darauf Genosse Baudert frug, was er für eine Versammlung aufgelöst habe, es sei ja noch keine eröffnet, wurden wegen dieser Frevelthat dessen Personalien durch den Gendarmen sestgestellr. — In Apolda sollte am 5. September Genosse The odor v. Wächter über das Thema:„Stellung der Sozialdemokratie zum Privateigenlhum, Vaterland und zur Religion", sprechen, boch kurz zuvor erhielt Genoffe Baudert vom Bürgermeister beftimmungen wegen Mordes Bernrtheilten, dann unter der Be- Schußbrille, bie allen Anforderungen genügte, hat noch nicht gefunden Stechow folgenden Bescheid:" Die Genehmigung der für den bingung der Auswanderung nach Amerika Begnadigten; derfelbe werden können. Auch in diesem Bericht fehrt die wohlfeile Behaup 5. I. M., Abends, Ihrerseits nach dem Saale des Bürgerverein" hat dort ein großes Vermögen erworben und die Beweise seiner tung wieder, daß die Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit der Arbeiter einberufenen öffentlichen Voltsverfammlung wird hierdurch vers Unschuld gesammelt. Er soll als Zeuge auftreten. Bucher seit Einführung der Unfallversicherung bedeutend zugenommen sagt, da mit Rücksicht auf den Gegenstand der in Aussicht ge- inftruirte den Prozeß als Anfänger und ist heute der angefehenfte habe. Viele Unfälle hätten sich vermeiden lassen, wenn die Arnommenen rednerischen Darlegungen und auf die Person der Richter Württembergs. beiter besonnener und vorsichtiger zu Werke gegangen wären und hauptsächlich Vortragenden eine Störung der öffentlichen Ordnung zu besorgen ist."- Und dies im Lande, das sich einst rühmte, die erste freie Verfassung zu haben. n 9 --Ein sehr beleidigungsfüchtiger Herr scheint der sich derjenigen Schuhmittel bedient hätten, welche in den UnfallGeneral v. Hänisch zu sein, der außer dem Redakteur unseres verhütungs Vorschriften vorgesehen sind. Die Beweise für Brandenburger Parteiorgans auch den der Thüringer Tribüne" diese Behauptungen beizubringen, dürfte schon darum schwer wegen Beleidigung verklagt hat. Genosse Rauh Erfurt fallen, da von einer umfassenden Unfallstatiftit vor dem Infrafts mußte fein Verbrechen mit 100 m. büßen. treten des Unfallgesetes noch viel weniger die Rede sein kann, Eine in Stendal einberufene öffentliche Versammlung der Schuhmacher, in welcher Genoffe Fabian- Magdeburg über Die Lage der Schuhmacher und Gründung einer Bahlstelle des Vereins Deutscher Schuhmacher sprechen sollte, wurde, bevor noch das Bureau sich konstituirt hatte, vom überwachenden Beamten ohne ersichtlichen gesetzlichen Grund aufgelöst. Beschwerde wurde eingelegt. Der Erfolg war, daß 18 Schuhmacher als Einzelmitglieder dem Verein beitraten. " Gewerkschaftliches. Achtung, Steinarbeiter! In Auerbach in Sachsen auf Werkplay koppe sind Lohndifferenzen ausgebrochen, folgedessen haben die dort beschäftigten Kollegen die Arbeit niedergelegt. Ferner haben die Kollegen bei der Firma Zeidler und Wimmel in Bunzlau wegen Maßregelung die Arbeit niedergelegt; wir bitten deshalb den Zuzug von beiden Orten fireng fernzuhalten. Näherer Bericht folgt. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden nm Abdruck gebeten. Die Geschäftsleitung der Steinarbeiter Deutschlands. J. A.: Ph. Thomas, Rixdorf ( Berlin), Falkstr. 5. Boykott in München. Auch unseren Münchener Parteigenossen ist jetzt ein Bontott aufgezwungen worden. Die- Das Verbot einer Bereins- Versammlung als gegenwärtig. Münchner Kindl". Brauerei hat ihren Saal der Partei plöglich auf grund einer Polizeiverordnung ist das neueste auf dem Geentzogen, so daß eine Versammlung, in welcher der Reichstags- biete der polizeilichen Maßregeln und hat sich in PöpelwigAbgeordnete A. Bebel sprechen follte, in ein anderes Lokal Breslau ereignet. Der dortige sozialdemokratische Arbeiterverlegt werden mußte. Das gleiche gilt von der Gabel3.verein befindet sich seit nunmehr fast einem Jahre in der Zwangs- An die Stockarbeiter! Rollegen! Der Verein zur Wahe berger Brauerei", auch diese hat, entgegen früheren Ver- lage, in Privatwohnungen oder sonst gemietheten Räumen seine rung der Intereffen der Stockarbeiter hat sich die Aufgabe ges Sprechen, ihren Saal neuerdings verweigert. Der Arbeiter Vereins- Versammlungen abhalten zu müssen. Auch am ver- ftellt, eine Besserung der Lage der Arbeiter der Stockindustrie Sängerbund und andere Vereine, die betreffende Lokale zu Fest: gangenen Montag sollte wieder eine solche stattfinden; sie wurde herbeizuführen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist aber vor allen lichkeiten gemiethet hatten, haben ihren Vertrag natürlich sofort aber vom Gemeindevorstand verboten, da das Lokal den baupolizei- Dingen die kräftige Unterstüßung sämmtlicher Kollegen erforders rüdgängig gemacht. lichen Anforderungen nicht entspreche. Da sich die angezogene lich. Wie steht es aber mit dieser Unterstüßung? Als der Verein Polizeiverordnung nur auf„ öffentliche" Versammlungen bezieht, gegründet wurde, da schien es, als wenn sich die Kollegen auf Nachwehen von einer Märzfeier. Bergehen wider das so ist das Verbot ein ungerechtfertigtes und wird Beschwerde ihre Pflicht erinnerten. Leider ist das damalige Feuer Vereinsgesetz respektive unerlaubte Abhaltung einer öffentlichen eingelegt werden. nur ein Strohfeuer gewesen, und mancher von den Produktion", wie es im Strafmandat, oder einer„ öffentlichen Nach dem Vorbilde der fächsischen Polizei scheint Kollegen hat dem Verein wieder den Rücken gefehrt. Zanzmusit", wie es an der Anschlagtafel des Nürnberger auch die braunschweigische fich richten zu wollen. Vor Kollegen! bedenkt, wie man Euch in den Werkstätten drangsalirt, Gerichts hieß, war dem Genossen Grillenberger zur Last einigen Tagen wurde dort eine Versammlung der gewerblichen wie feine Woche vergeht, in der nicht dem einen oder dem ans gelegt worden. Wie kam der Reichs- und Landtags- Abgeordnete Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen aufgelöst, als ein Redner deren ein Lohnabzug trifft; wie Ihr immer länger und länger Sazu, folche Dinge zu verbrechen? Da unsere Leser sich der Vor- unter Vereinsangelegenheiten" auf die Lage der ausgesperrten arbeiten müßt, um Eure Familie vor dem äußersten Unbill zu gänge, wie sie sich bei der Märzfeier der Nürnberger Brauereiarbeiter zu sprechen fam. Vorher mußte schon der Refe- schützen. Rafft Euch endlich auf zu einem entscheidenden Schritt, Parteigen offen abspielten, nicht mehr genau entfinnen werden, rent, Genosse Brey- Hannover, auf Veranlassung des überwachenden und verhelft der Organisation wieder zu der alten Macht, zu so mögen dieselben hier kurz wiederholt werden: Beamten der anwesenden Frauen wegen seinen Vortrag abbrechen. dem alten Ansehen. Kollegen, erscheint deshalb recht zahlreich Am 17. März bielten die Parteigen offen Nürnbergs eine Ge- Auch der zweite Punkt der Tagesordnung:„ Der Boyfott" wurde am Sonntag Vormittag bei Deigmüller, Alte Jakobstraße 48a, in dächtnißfeier ab zu Ehren der Märzgefallenen. Die Betheiligung abgefeßt, weil der Beamte hierin die Erörterung einer öffentlichen der Versammlung. Der Vorstand. war eine so starke, wie wohl niemals zuvor. Ein Festvortrag Angelegenheit erblickte. des Genossen Dertel, verschiedene von Herrn Ludwig Aub verGesperrt für Glasarbeiter find: Oldenburg, faßte und von ihm selbst vorgetragene Gedichte, mehrere Gefang Groß- Räschen, Flensburg. Rive de Gier( in vereine trugen das ihrige dazu bei, das Feft verschönern zu helfen. Frankreich), Hamburg( Glasschleiferei von Marien u. Co.) Alles war, wie man das auf sozialdemokratischen Festen für Porzellanarbeiter: Die Malereien in Berlin, anders gar nicht gewöhnt, gut verlaufen und die Anwesenden Althaldensleben, Neuhaldensleben( außer Uffrecht, gaben sich dem ungestörten Genusse hin. Nur ein fleines Gebr. Hubbe, Lonit), Bonn( Mehlem), Gersweiler, Refontre hatte sich zwischen dem dienstlich anwesenden Polizei Ioster- Beilsdorf, Scheibe, Schaala und Albers, Offizianten und dem Veranstalter des Festes, Genossen Grillenweiler( Rheinpfalz). Eine Flensburger Firma sucht berger, abgespielt. Ein Schneider hatte für seine streifenden brieflich Leute anzuwerben, weil angeblich Pläge frei seien. Es Kollegen eine Sammelliste kursiren lassen. Der Beamte liegt jedoch die Vermuthung nahe, daß die Firma für Herrn verbot dies und konfiszirte die Liste. Dagegen protestirte Boziale Leberlicht. Schulze in Oldenburg Streifbrecher referviren wolle. Grillenberger, dabei betonend, daß, wenn der Beamte Eine für Arbeiter wichtige Entscheidung hat jeht das im Lokal amtliche Handlungen vornehmen wolle, er auch Reichs- Versicherungsamt gefällt. Nach dieser Entscheidung ist dem verpflichtet sei, fich ihm dem Arrangeur des Festes Arbeiter nach mehr als einjähriger Krankheit die Invalidenrente als in dienstlicher Eigenschaft anwesend, vorzustellen. Das ge- auch dann zu gewähren, wenn die fünfjährige Wartezeit erst im schah denn nachträglich und damit war die Angelegenheit er- Laufe und bei Beendigung der Krankheit erfüllt ist. ledigt. Allem Anschein nach wollte der Beamte aber um jeden Preis während derer er sich wegen Ferner ist anerkannt worden, daß einem Arbeiter die Zeit, einer Augenentzündung zur Sorbeeren verdienen, und so nahm er Gelegenheit, die Mar- Schonung der Augen auf ärztlichen Rath von der Arbeit fernseillaise, als sie zu schon vorgerückter Stunde gesungen werden hielt und keine Invaliditäts- Versicherungsbeiträge zahlte, doch als sollte, zu verbieten. Das Lied sei politischen Inhalts und das Fest werde zu einer politischen Versammlung, die sofort auf Beitragszeit im Sinne des Invaliditäts- und Altersversicherungs: aufgesetzes anzurechnen ist. Lohnstreitigkeiten sind bei einem Stettinet Stauer, gelöst werden müsse, da Frauen und Kinder anwesend seien. gefezes anzurechnen iſt. Grillenberger lehnte die polizeiliche Zumuthung ab, da dieses„ Zu niedrig, um Politik zu treiben." Jm Berliner dem Unternehmer, welcher der einzige im Stettiner Hafen ist, der der für die Hamburger Linie thätig ist, ausgebrochen. Als au Lied feit zwanzig Jahren bei allen möglichen Gelegenheiten Tid"( einer offiziösen dänischen Zeitung), erschien neulich fol- im Lohn arbeiten läßt, eine Deputation von vier Mann gesandt unbeanstandet gesungen würde. Da aber der Polizeibeamte gendes Inferat: darauf bestand und außerdem erklärte, daß er den ausdrücklichen" Der Unterzeichnete fann den Herren Gutsbesitzern jede be- wurde, ebenfalls auf Akkord arbeiten zu lassen, wurden diese vier Auftrag habe, dieses Lied nicht vortragen zu laffen, machte der liebige Anzahl deutscher Arbeiter für 1895 zur Ver- ann sofort entlassen. Daraufhin legten neun Mann die Arbeit Einberufer dem Gesangsdirigenten Mittheilung von dem polizei- fügung stellen; ich bin im Besiz von in der Rüben- nieder, sechs Mann arbeiteten indeffen weiter. lichen Verlangen, worauf der Vortrag abgebrochen wurde. Der tultur und allen landwirthschaftlichen Arbeiten erfahrenen Zuzug von Töpfern ist fernzuhalten für Werkstubenarbeiter Erfolg dieser Gesellschaftsrettung" war so, wie dies derartigen Arbeitern mit zwölfjährigen guten Empfehlungen. Groß nach München und für Ofensetzer sowie Werkstubenarbeiter nach fleinlichen chitanöfen Maßregeln gegenüber von jeher der Fall knecht bei Herbstarbeiten R. Schatz, Zuckerfabrik Prenzlau Rostock. war: die ganze große Menschenmenge sang nun, Männlein und m der Uckermart." Ein jütländischer Landwirth wünschte 20 000 Schneider von New York haben den Ausstand Weiblein, mit der Wucht zorniger Begeisterung das Lied als Näheres über die Arbeitskräfte zu erfahren, die hier zur Dis- erklärt. Die Unternehmer haben ein Syndikat gebildet; sie hoffen, Maffengesang und weder der Beamte noch der Einberufer waren position gestellt wurden, und schrieb daher an obengenannten mehrere Tausend Schneider von London und Paris nach in der Lage, der Masse den Mund zuzubinden. Nun große Sch a 3. Als Antwort auf sein dänisches Schreiben erhielt er New York zu bringen. Aufregung auf polizeilicher Seite und der mehrfache Versuch, eine folgenden von einem Dr. Peters abgefaßten Brief: Die Schließung der Filiale 3abrcze des Berga Rede zu reden, was aber unter den Beifalls"-Salven der Wenge" Herrn Gutsbesitzer N. N. 1. Die Arbeiter stehen auf einem arbeiter Verbandes ist der Rhein.- Westf. Arb.- 3tg." einfach zur Unmöglichkeit wurde. Grillenberger ersuchte hierauf zu niedrigen Kulturstandpunkt, um sich auf Politik zu verzufolge von der höheren Behörde wieder aufgehoben worden. die Anwesenden, den demonstrativen Gesang einzustellen, da das stehen, sie sind aus jenen Gegenden im Osten, wo Fest sonst Gefahr laufe, als Versammlung erklärt und aufgelöst die Politit des Volkes darin besteht, im Sommer Geld Schuhmacher, Kürschner, Sattler, Tapezirer, Handschuhmacher, Für die Arbeiter der Bekleidungsindustrie( Schneider, zu werden. Der Herr Offiziant wollte sich aber dabei nicht be- zu verdienen 2. Sie find willig, man ruhigen, sondern nun durchaus die Frauen und Minderjährigen sklavisch(!) nennen, es sind Leute, die nur gut arbeiten, wenn sie Dienstag, den 11. September, Abends 81/2 Uhr, in den Arminfönnte e Lederzurichter, Färber, Textil- und Wäschearbeiter) findet am aus dem Saal haben. Da es aber mittlerweile 3/412 Uhr regiert werden, auf eigene Hand nicht. 3. Lohn. Der Mann hallen, Kommandantenstr. 20, eine öffentliche Versammlung statt. geworden und Polizeistunde Verlängerung ohnehin nicht be-( gemeint ist Großknecht Schab) meint, erst wissen zu müssen, um Die Arbeiter der genanten Branchen werden ersucht, in dieser willigt war, auch Niemand mehr das Bedürfniß zum Singen was für Rübenbau es sich handelt, ob um Zuckerrüben, wenn oder Dellamiren hatte, löfte sich schließlich, nachdem die Musit man über den Lohn einig werden soll. 4 u. 5. Hier verstehe Bersammlung recht zahlreich zu erscheinen. Auf der Tagesberuhigend eingegriffen, die Aufregung in allgemeines Wohl ich Ihre Fragen nicht recht. Fürchten Sie, die Leute könnten ordnung steht: Die Besprechung der bevorstehenden Gewerbegefallen auf und die Veranstaltung konnte zu einem friedlichen so gottesfürchtig sein, daß sie an den Sonntagen nicht gerichtswahlen und Aufstellung der Kanditaten. Der Ausschuß. J. A.: L. Pfeiffer. Ende geführt werden. arbeiten wollen? Soweit ich diese Leute kenne( ich Grillenberger erhielt nun ein Strafmandat von 85 M. meine nicht die Leute des Schatz, die habe ich nicht Arbeiterentlaffungen. Der Winter beginnt bereits seine zugestellt. Er erhob selbstverständlich dagegen Einspruch und so gesehen, sondern derartige Leute im Allgemeinen), gehören Schatten voraus zu werfen. Die Chemnißer Firma Herms. kam die Sache am 5. d. M. zum gerichtlichen Entscheid. Der sie äußerlich und nach Gewohnheit zur Kirche und respektiren dorf hat am Sonnabend wiederum 37 Mann, und zwar lauter Amtsanwalt machte sich die Sache sehr leicht, er ging auf das fie, sind im Durchschnitt aber ohne religiöses Leben. 6. Den verheirathete Leute und Familienväter, Knall und Fall entlassen. Materielle der Anklage gar nicht ein, er beantragte einfach die Kontratt unterschreiben sie, erst der Vorarbeiter und dann die Die Liebe zu der heutigen Ordnung und der kapitalistischen ProBestätigung des Mandats. Die Vertheidigung spielte der Anklage anderen. 7. und 8. Das kommt erst darauf an, wie es sich mit duktionsweise ist dadurch in den Entlassenen natürlich nicht bös mit; gleich dem Oberst Ollendorf im Bettelstudent könne fie der Verpflegung verhält. Hier bekommen die Leute einen gestiegen. ( die Vertheidigung) sagen: Mir ist manches schon passirt, aber bestimmten Tagelohn( Rüben in Afford), der Vorarbeiter einen so etwas noch nicht." Es sei doch wahrlich start, wenn man bestimmten Wochenlohn für seine Arbeit als Jnspektor, Rost ver Gr. die unerlaubte Veranstaltung einer Tanzmusit oder schaffen sie sich selbst, nur die Kartoffeln werden geliefert; die Frau des einer auf dem Niveau Schaubuden Ausstellungen Vorarbeiters tocht sie Schab läßt Sie bitten, bald nähere Angaben über stehenden Luftbarkeit" unterstelle. Nach mehr als zwei- die Rübenarten und die Arbeitsverhältnisse im Allgemeinen zu stündiger Berathung entschied das Gericht, daß Grillen machen. Sobald er diese Mittheilungen empfangen hat, meint berger sich schuldig gemacht habe, unerlaubte öffentliche Luft- er über den Lohn zc. verhandeln zu können." barkeiten veranstaltet zu haben und gegen das Vereinsgesetz ver- In zynisch offener Weise ist hier zugegeben, daß die Arbeiter Betreffs der übrigen Punkte erfolgte Freisprechung. Als be- feien, daß sie auf einen zu niedrigen Standpunkt" stehen, um sich stoßen zu haben; er wurde zu insgesammt 45 m. verurtheilt. des östlichen Deutschland, des Kulturstaates," stlavisch" gesinnt sonders strafbar wurde erachtet die Nichtausweisung der auf Politik zu verstehen. Ihre Politik das ist die Arbeit für Frauen und Minderjährigen, da es sich um eine Versammlung geringen Lohn. Daß es ewig so bliebe, das ist der Wunsch eines politischen Vereins", als welcher die unserer oftelbischen Krautjunker, daß es anders werde, ist die sozialdemokratische Partei anzuseben sei, ge- Aufgabe der Sozialdemokratie. handelt habe. Gegen das Urtheil wird Berufung beim Landgericht angemeldet. Ueberhaupt wird die Sache ihrer hohen prinzipiellen Bedeutung halber bis zur letzten Instanz durch geführt. " Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Depeschen. ( Wolff's Telegravhen- Bureau.) Rotterdam'sche Courant" aus Batavia sind gestern der Haupt Rotterdam, 7. September. Nach einer Depesche des„ Nieuwe mann Lindgreen, der Sanitätsoffizier Ujlahi(?), ein Lieutenant Artillerie von Aroen vertrieben. Der Sohn des Radjah von und 60 Soldaten unter einer von dem Radjah gestellten Bedeckung nach Ampenan zurückgekehrt. Der Feind wurde durch Aroen ist verwundet worden; es steht ein Angriff bevor. Toulon, 7. September. Die beiden gestern bei der Explosion auf dem Torpedoboote Nummer 120 verwundeten Seeleute sind gestorben. Die Untersuchung hat ergeben, daß die worden ist. Explosion durch das Loslösen des Kesselheerdes herbeigeführt London, 7. September. Nach einer Meldung des„ Reuterschen Bureaus" aus Sydney, den 6. d. M., ist der englische Kreuzer Ringarooma" an einem Riff bei der Insel Malicollo ( Neue Hebriden) gescheitert. Die übrigen englischen Kriegsschiffe und zwei französische Kreuzer sind zur Hilfeleistung abgegangen. Man glaubt, daß die Offiziere und die Mannschaft gerettet sind. ( Depeschen- Burean Herold.) der Palmaille eine Frau mit einem einjährigen Kinde auf dem Soziales Elend. In Altona wurde auf einer Bank in Arm in jämmerlichem Zustande angetroffen und der Versorgungs anstalt zugeführt. Die Aermste hatte weder Wohnung noch Nahrung und wußte sich vor Frost kaum zu bergen. Bor gut - In Günnigfeld bei Wattenscheid sollte ein Arbeiter m. In Günnigfeld bei Wattenscheid sollte ein Arbeiter. acht Tagen ist sie von ihrem Manne verlassen worden, und da Gefangverein gegründet werden. Vor diesem Schrecklichen sollte sie die 74 M. betragende Miethsschuld nicht bezahlen konnte, so das friedliebende Dertchen jedoch bewahrt bleiben, so wenigstens mußte sie mit ihrem Kinde ihre Wohnung verlassen. wollte es der besorgte Herr Amtmann von Wattenscheid. Ueber die Zunahme von Unfällen in der schlesichen Der Wirth, in deffen Lotal eine Besprechung in dieser Angelegenheit Granit Industrie flagt der Verwaltungsbericht des Geftattgefunden hatte, erhielt folgendes amtliche Schreiben: Ver- nossenschafts- Borstandes für das Jahr 1893. Eine von dieser Marburg, 7. September. Jn Bürgeln ist von den älteren nehmentlich hat in ihrem Lotale am Sonntag, den 26. d. Mt., Seite unternommene Untersuchung ergab, daß die Vermehrung Cholerafällen einer tödtlich verlaufen. unter dem Deckmantel des Namens eines andern Vereins der Unfälle, soweit Schlesien in Betracht kommt, hauptsächlich Nom, 7. September. Die Wälder bei Ascoli find in eine Versammlung stattgefunden, welche weder polizeilich an- durch die ausgedehnte Granit- Industrie hervorgerufen worden Brand gesteckt worden. Die Thäter sind noch nicht ermittelt. gemeldet noch genehmigt(!) war. Unter Hinweis auf die Bes ist. Die schlesische Granit- Industrie umfaßt z. 3. 123 Betriebe Rom, 7. September. Der Unterrichtsminister hat aus Ers stimmungen des Gesetzes über das Vereins- und Versammlungs- mit 3638 Bollarbeitern und 2 256 702 M. anrechnungsfähiger sparnißrücksichten die Einstellung der Unterstüßungen an bedürftige recht mache ich Sie darauf aufmerksam, daß ein derartiges Lohnfumme; auf den Betrieb entfallen durchschnittlich 30 Arbeiter. Mittelschüler verfügt. Verfahren strafbar ist und behalte ich mir daher die Bestrafung der Großbetrieb ist also vorherrschend. Aus den Nachweisungen ist er- Rom, 7. September. Das hiesige Hauptpolizei- Rommissariat der Schuldigen vor."- Troßdem nun dieser Wirth, sowie ein sichtlich, daß die Unfälle in der schlesischen Granitindustrie seit deportirte elf Anarchisten nach der Insel Pantelleria im Mittelanderer, sein Lokal verweigerte, ist ein Gesangverein dennoch zu 1891 auf mehr als das Doppelte ihres früheren Standes ge- ländischen Meer. stande gekommen. stiegen sind, und diese Vermehrung scheint noch fortzuschreiten, Rom, 7. September. Der Handelsminister stellte den EntGia langwieriger Prozeß schwebt gegen den denn bereits im ersten Quartal 1894 hat sich die Zahl der Un- wurf eines Börsengesetzes fertig, durch welches die Termingeschäfte früheren Redakteur der Schwäb. Tagwacht", W. Eich hoff in fälle von 13 auf 20 gesteigert. Im Jahre 1893 find an Ent- einer besonderen Kontrolle unterzogen werden. Stuttgart. Es handelt sich um eine angebliche Beleidigung des schädigung, Zuschlag zum Reservefonds und Verwaltungskosten Rom, 7. September. Während eines Festes der KirchenOber- Landesgerichtsraths Bucher, dem Rechts- rund 60 000 M. gezahlt, dagegen an Beiträgen nur 53 300 M. fänger in Viterbo stürzte die Decke des Saales ein, wobei viele beugung und die Verurtheilung eines Unschuldigen vorgeworfen geleistet worden.- Nun sagt der Bericht weiter, daß die Ursachen Personen schwer verwundet wurden. Unter denselben befindet wird. Der Prozeß, in welchem Eichhoff den Wahrheitsbeweis an- der Unfälle nicht allein in den Verhältnissen des Bruchbetriebes, sich auch der preisgekrönte Sänger Boezi. geboten hat, schwebt bereits seit zwei Jahren und ist mehrmals ver- in der Art des Abbaues oder der Echießarbeit, als vielmehr auch Chicago, 7. September. Während eines heftigen Sturmes schoben worden, zuletzt auf den 21. v. M.; nun ist er wegen Er- auch in der Bearbeitung und dem Transport des harten Gesteins. auf dem Michigansee ist das berühmte Wittingerschiff, welches frantung des Herrn Bucher abermals vertagt worden. Es handelt Die Unfälle bestehen zum größten Theil in Quetschungen, Knochen- im vergangenen Jahre in Chicago ausgestellt war, unters fich um einen vor vielen Jahren unter Verlegung wichtiger Rechts- brüchen, dann aber besonders in Verlegungen der Augen. Eine gegangen. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 209. Sonnabend, den 8. September 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Das Blatt, das seinen Auftraggebern so miserabel dient, möge sich das Eine merken, daß es in der Sozialdemokratie noch nie an Bethätigung der Solidarität gemaßregelten Brüdern Monate hindurch an hunderten schuldloser Arbeiter, die das Bildet doch der gegenwärtige Kampf, in dem jetzt vier Kapital mit Weib und Kind dem Hungertode überantwortet wissen wollte, die Pflicht der Solidarität energisch geübt wurde, den sprechendsten Beweis für den Ernst, mit dem die sozialdemokratische Arbeiterschaft den Kampf auffaßt. wieder auch wir nennen die Bergschloß, Unions, Vereins-, Bockbrauerei,| Stelle dauernd festkleben zu müssen, sondern auf dem Rücken des Lokales. sowie das Musterinstitut des Herrn Happoldt, die Arbeitszeit zu freier Bewegung fähigen Mitbewohners der Meerestiefe viel Die Rettung der Ringbrauereien wird der zum Theil ganz erheblich, bis zu zwölf und vier- reicherer Don Nahrung entgegengeführt zu werden. Hin National Zeitung", dem berufenen Organ der Bierkapitalisten, gehn Stunden hinauf verlängert worden. Wie und theilt der Einsiedler seine Beute mit mehr Eifer als Geschick betrieben. Je härter die Laft des sollte es auch anders sein? Um den Kapitalisten im mit seiner Schuh- und Trußschwester. Das Treiben der Boykotts auf den Ring drückt, je ärger follert das um den hüten, daß der Kapitalist sich als„ Herr im eigenen wird an außerordentlich deutlichen Bildern vorgeführt. um das soziale Unglück zu ver- Ameisen, Termiten, Bienen, Wespen und Hummeln Stand der Brauerei- Aktien besorgte Sklavenhalter- Blatt, und je Sause" fühle, bedarf es des Gegengewichts einer machtvollen Viehzucht treibende Ameise, die insbesondere Blattläuse in Die leichtfertiger springt es mit der Wahrheit um. In seiner Nummer vom Freitag Abend leiftet es sich den feine gut organisirten Arbeiter dominiren, fröhnt der Unter- mit Unrecht sieht der Vortragende in dieser hauswirthschaftlichen Arbeitergewertschaft. In einem Betriebe, in dem ähnlicher Weise züchtet und meltt, wie der Mensch Kühefolgenden Erguß. " Wir haben schon neulich darauf hingewiesen, daß der nehmer sofort seiner kultur- und menschenfeindlichen Gelüfte, wie Thätigkeit der Ameisen eine zärtliche Liebfosung sowie die Vorwärts" und die ihm nachschreibenden sozialdemokratischen das Beispiel der von der„ Tyrannei einer hetzerischen Arbeiter. Gemüsezucht treibende Ameise, die Pilze anbaut, großzieht und Organe zweiten Ranges sich eifrig bemühen, den Mißerfolg schaft" befreiten Ringbrauereien zeigt. erntet, wird im Vortrage erwähnt. Der Versuch des Vortragenden, ihrer Partei in dem von ihr angezettelten Bierkriege den Ringbrauereien zur Natürlich müßte es tein nationalliberales Organ sein, das die verschiedenartigen Staaten dieser Insekten mit republikadadurch zu verdecken, daß sie ihren Lesern immer neue Seite stünde, wenn es seinen nischen, absoluten und konstutionell- monarchischen Staatsformen Beweise dafür beizubringen suchen, wie der Boykott wirft". Sermon nicht mit der Berdächtigung eines fozialdemokratischen zu vergleichen, wäre beffer unterblieben: er ist nicht neu und Natürlich wirkt er, d. h. der Absah der boykottirten Brauereien Abgeordneten schlösse. Das edle Organ für Arbeiterknebelung mehr als hintend. An seiner Stelle hätten wir ein tieferes Ginift verringert worden, weil ein Theil der Konsumenten scheint garnicht die bodenlose Gemeinheit zu begreifen, die es gehen auf die Anpassung an die Lebensverhältnisse und auf das fich entweder mit Weißbier oder mit den minderwerthigen den Brauereibesigern imputirt, wenn es ihnen bei dem traurigen Werden jener Thierarten gern gehört; indeß in einem 11/ 2stündigen boykottfreien Bieren begnügt eine Thatsache, die Niemand Fall der Arbeitetentlassung auch noch Worte des Hohns in den Vortrag läßt sich die Entstehungsgeschichte der Thiere und Thierbestritten hat. Aber es handelt sich doch nicht um den MehrMund legt! arten schwer nebenher entfalten. Der Vortrag bot für den oder Minderabsatz einzelner Brauereien, sondern darum, ob der Raum, den er einnimmt, nebst viel des Interessanten und Zweck des Boykotts erreicht ist oder nicht! Dieser bestand, Wissenswerthen, die Klarlegung des gegenseitig vortheilabgesehen von der Wiedereinstellung der Arbeiter, welche wegen haften genossenschaftlichen Zusammenwirkens zwischen einigen der Maifeier die Arbeit niedergelegt hatten bezw. entlassen gegenüber gemangelt hat. Pflanzen und Thierarten, sowie zwischen verschiedenen worden sind, in der Sprengung des„ Ringes" fowie in der die neueren Forschungen und Pflanzenarten, berücksichtigte in anerkennenswerther Weise Anerkennung des sozialdemokratischen Arbeitsnachweises und des war recht anschaulich. ES Arbeiterfeiertages". Von all diesen Forderungen hat die versteht sich von selbst, daß die in der Schaustellung vorgeführten Sozialdemokratie bis jetzt nicht eine durchzusehen vermocht. Des Beispiele von Genossenschaften zwischen Thieren derfelben halb ist das Gerede von der Wirkung des Boykotts" nichts als Gattung, Thieren verschiedener Gattung, Thieren und Pflanzen, eitel Phrase. Im Gegentheil hat sich derselbe für die Arbeiter Pflanzen und Pflanzen eben nur Beispiele sind, daß in der je länger je mehr als nachtheilig erwiesen. Während nämlich Natur selbst derartige Ernährungs-, Wohnungs- und Schutzbie Ringbrauereien einerseits von den im Mai entlassenen Arverträge in unendlich häufiger und mannigfaltiger Weise vorbeitern diejenigen wieder eingestellt haben, bei denen sich heraus- Wie die Großen die Kleinen auffressen. Herr Rösicke kommen. Wer Gelegenheit zur Beobachtung der ihn umgebenden gestellt hatte, daß sie an der Boykottbewegung keinen Antheil hat die Brauerei Tornow bei Potsdam aufgekauft.| krauchenden, fliegenden, springenden und sprießenden Welt hat, gehabt haben, so hat andererseits der Vorwärts" durchaus Recht, Diese Brauerei ist aber insoweit jeht nicht in Betrieb, als in ihr hatte sicher häufig den naturnothwendigen Gemeinsinn von wenn er von neuerdings stattgefundenen Entlassungen spricht. Un nur die Mälzerei vorgenommen wird. Trotzdem fahren in Berlin Thieren und auch von Pflanzen erkannt. Der Besuch der Urania begreiflich ist nnr, wie das sozialdemokratische Blatt darüber froh- Wagen umher, welche die Firma„ Brauerei Tornom bei ist um so mehr zu empfehlen, als die Gesellschaft Urania locken kann, wenn es seinerseits die im Mai erfolgte Entlassung der Potsdam" tragen. Wir machen die Parteigenossen darauf auf- nicht zu verwechseln mit der Reklame- Uhrengesellschaft betreffenden Brauerei- Arbeiter als einen Aft von Brutalität be- merksam, daß das unter dieser Firma verkaufte Getränk unver- Urania, die mit der wissenschaftlichen Urania" leider zeichnet! Daß in den boykottfreien Brauereien ein Mehrbedarf fälschtes Schultheißbier ist. Ebenfalls hat Herr Rösicke nur den Namen gemein hat nicht auf Erwerb ausgeht, sonan Arbeitern eingetreten ist, fann als ein Ausgleich schon des die Germania Brauerei in Potsdam aufgekauft. dern lediglich die Popularisirung der Naturforschung zum Ziele halb nicht angesehen werden, weil bekanntlich die Löhne und die Sonstigen Arbeitsbedingungen in den boykottirten Brauereien Wort ist vor einigen Tagen von einem boykottirten Saalbefizer mit dem antisemitischen, der Wissenschaft fernstehenden SchulLasset die Kindlein zu mir kommen. Dieses schöne des Direktors der Sternwarte Förster hat. Sie ist vor wenigen Jahren insbesondere auf Anregung nicht zu verwechseln erheblich bessere sind. So sind, wie wir hören, erst fürzlich noch in einer Weise perfiflirt worden, daß es schon nicht mehr schön professor Förster im Böhmischen Brauhaus einige 20 Arbeiter entlassen worden; ist. Der Wirth Fröhlich, Besizer der Gesellschaftsfäle" Schön- aller politischer Richtungen entstanden, wird uneigennüßig und durch eine Vereinigung von Privatleuten auch bei Schultheiß und Böhow ist eine Reduzirung der hauser Allee 161, hat zum Mittwoch dieser Woche Reklamezettel umfichtig geleitet und ersetzt einen Theil der Leistungen, die uns Zahl der Arbeiter nothwendig geworden, nachdem die ungünstige Witterung die Wirkung des Boykotts verstärkt brinus vertheilen laffen, in denen er als besonders verlockend müßten. zu einem großen Gambrinusfest mit Festeinzug des Gam- entgeltlich Staat und Gemeinde einem jeden jeden darbieten hat. Wir sind überzeugt, daß es diesen Leuten sehr schwer wer- ankündigte, daß jedes Kind nach der Ansprache" ein Junter- und Muckerstaat und die pharifäische Gemeinde Berlin Wann wäre aber der preußische Militär, ben wird, anderweitig auch nur annähernd so lohnende Be- GI a 3 Bier gratis erhält. Es scheint nur durch die empfind- je bereit gewesen, unentgeltlich zu thun, was für die Erweiterung schäftigung zu finden, und die Herren Singer, Auer und Ge- fame Wirkung des Bontotts erklärlich, daß ein ringtreuer Mann der Kenntnisse der großen Menge wünschenswerth ift? Auch noffen werden die legten sein, welche sie ihnen verschaffen können. das Bier, welches sonst feinen Beruf verfehlt haben würde, auf was die Urania in ihren Sälen außerhalb des eigentlichen Charakteristisch hierfür ist, daß einer dieser Arbeiter, als man Rosten der guten Sitten von kleinen Kindern wegtrinken läßt. ihn auf seine Bitte, ihn doch weiter zu beschäftigen, an Herrn Singer verwies, der gewiß bereit sein würde, ihm Arbeit zu geben, die lakonische Antwort gab:" Bei dem wird man ja nicht einmal vorgelassen!" Jedermann, der auch nur einigermaßen mit flaren Sinnen den Gang des gegenwärtigen Kampfes verfolgt hat, wird finden, daß die Zahl der Lügen und Verdrehungen, die sich die National Beitung" leistet, fast der Zahl der Worte gleichkommt, die es sich in diesem Erguß aus der Feder gesogen hat. Zunächst lohnt es sich wohl, der ewigen Phrase von dem ,, minderwerthigen" boykottfreien Bier einmal auf den Leib zu rücken. Die Herren in der National- Zeitung" scheinen noch nicht in der Lage gewesen zu sein, etwa das berüchtigte Rixdorfer, Versammlungsbier" trinken zu müssen; andernfalls würden sie wohl zu dem Resultat gekommen sein, daß nie gefährlicheres Zeug, als diese Art Dividendenjauche, auch nach Beginn des Boykotts zu brauen nicht gut möglich war. Wenn je die Konkurrenz einmal vortheilhaft für den Konsumenten gewirkt hat, so war es in den letzten Monaten, allwo der Arbeiter unabhängig geworden ist von dem fragwürdigen Naß, das ihm bisher bei seinen Verſammlungen und bescheidenen Festlichkeiten vorgesetzt wurde. Gegen: wärtig ist, wie jeder Kundige weiß, auch die Konkurrenz unter den boykottfreien Brauereien so groß, daß der Arbeiter sich über die Qualität des von ihm konsumirten Bieres am allerwenigsten zu sorgen braucht. Wenn's Geld nur für die Quantität reichte! Und die Arbeiterschaft wird in diesem Kampf auch ferner vollauf ihre Pflicht thun, bis der Sieg errungen ist! Theaterraums und der Hörsäle darbietet, ist systematisch und planvoll geordnet und mit für jeden verständlichen Erklärungen versehen. Aus dem fleißigen Besuch dieses Bildungsinstituts, insbesondere seitens des schönen Geschlechts, läßt sich wohl nicht mit Unrecht auf ein erfreuliches stetes Wachsen naturwissenschaftlichen Erkenntnißtriebes auch bei den Mädchen und Frauen der gebildeten" Stände schließen. Auch nicht umsonst wollen die Berliner Arbeiter das Ringbier haben. So weiß heute die„ Germania" folgendes zu berichten:„ Am Mittwoch veranstaltete der Bauherr und Besitzer des Neubaues Landwehrstraße 38- ein Gastwirth- das erste Richtfest und lud zu dem Schmause seine sämmtlichen Arbeiter ein. Natürlich wurde das Fest in dem Lokal des Bauherrn gefeiert, der jedoch kein ringfreies Bier verschänkt. Ein Theil der Eine erlauchte Dame stieg gestern in Caftan's Panoptikum Bauleute erklärte jedoch im letzten Augenblick, sich an dem Feste zum Volk hinab; Prinzeß To pa je nennt sie sich. Gewiß zum nicht betheiligen zu können, wenn ihr Bauherr und Wirth nicht Schmerz aller gut monarchisch gesinnten Seelen ist es ihr leider ringfreies Bier anschaffe; fie verachteten boykottirtes Bier". Der nicht beschieden, auf hohem Thron zu herrschen; von Brasiliens Restaurateur beantworte die Forderung der von ihm geladenen sonnigen Gefilden, auf denen ihre Wiege stand, wurde fie verGäste dahin, daß er der Arbeit der sein Bier verachtenden Ar- schlagen in den Strudel des Weltstadtlebens von Paris und beiter nicht mehr bedürfe, und entließ sofort 14 Mann." Natür- London und in der zarten Blüthe von sechszehn Lenzen hält ste lich hat die" Germania" für diesen glänzenden Beweis der gar in Berlin ihren Einzug. Erklärlich wird es zwar, daß sie Solidarität der Arbeiter kein Verständniß, wohl aber werden die so weit vom Geschick herumgeschleudert wurde, wenn man erRingbrauereien schaudernd daran denken, wie mangels solcher fährt, daß sie eine leichte Person, wenn auch im besten Sinne Solidarität in ihren Kreisen ihre Unterstützungsquellen immer des Wortes ist. Sie wiegt etwa 6 Kilo und hat bei ihrem mehr versiegen! Alter nur eine Höhe von 67 Centimetern. Gar zierlich sind ihre Publikum vorstellt und in französischer Sprache einige Kouplets Bewegungen, wenn sie sich im prächtigen Brokatkleide dem graziöser Bierlichkeit vorgeführt. sirpt. Aber auch als Zauberkünstlerin, sowie als Tänzerin zeigt die Dame ihr Können; ein Serpentintanz wurde von ihr mit Seltsam war der Kontrast zwischen ihr und dem nubischen Riesen Hassan Ali, der gleichzeitig mit ihr auftrat. Sonntag zum Besten der ausgesperrten Brauereiarbeiter im Bei der Wohlthätigkeits- Vorstellung, die am letzten erzielt worden. Dieser Betrag ist an die Kasse der Ausgesperrten Nationaltheater" aufgeführt wurde, ist ein Ueberschuß von 90 M. abgeliefert worden. " Die Kommission der Brauer und Brauerei Silfsarbeiter. neuen Boffe des Zentraltheaters, D, diese Berliner" die Stadts Der Reichsbote" beklagt sich bitter darüber, daß in der mission und der Heine- Ignorant Rosegger bewißelt werden, wogegen ein UIt über den„ Vorwärts", deſſen auch wir in unserer fleine Scherz aus letzterem Grunde fallen gelaffen worden ist, führt Rezension am Dienstag erwähnt haben, bei der zweiten Vorstellung ,, aus lauter Richfichtelei" fortgeblieben sei. Dafür, daß der der Reichsbote" den Berichterstatter der Frankfurter Beitung" Aber weiter. Gar pugig macht es sich, wenn ein Blatt, das jede selbständige Regung der Arbeiterschaft am liebsten Zur Lokalliste. In der Hussitenstraße, zwischen Grenzstraße mit brutalen Ausnahmegesehen niedergeknüppelt sehen und Feldstraße, schänken sämmtliche Gastwirthe außer Kaul ringmöchte, wenn ein Blatt, das überhaupt keine Rechte der freies Bier. Dies wollen namentlich die in dieser Gegend beArbeiter fennt, urplöglich Krokodilsthränen weint, weil der schäftigten Bauarbeiter beachten. Der Gastwirth Krüger schänkt, ,, wirkungslose" Boykott zur Entlassung von Arbeitern geführt hat. Du lieber Himmel! der Lokalliste sind, weil sie Ringbier schänken, folgende Wirthe wie ja gar nicht anders zu erwarten wie sich neuerdings herausgestellt hat, nur ringfreies Bier. Von Bielleicht ist da Hilfe möglich. Die„ National- Beitung" müht gestrichen: Eichendorf, Elsasserstr. 29, Schulz. Fennstr. 33. Auch fich doch sonst fast tagtäglich ab, die Brauereibesitzer und speziell im„ Storchnest" wird boykottirtes Bier geschänkt. Herrn Röfice als Ausbunde von Arbeiterfreundlichkeit hinzu- Der Gastwirth Albrecht, Weins und Gollnowstraßen- Ecke, bei ftellen. dem vielfach Arbeiter verkehrt haben, schänkt jetzt wieder Ringbier. fich den Vorwärts" nicht mehr„ faufen". Wir wissen nicht, weshalb Emil Thomas und Anna Bäckers Warum wird denn jetzt nicht dafür gesorgt, daß der noch in Beschäftigung gebliebene Theil der Getreuen des benamset„ Berliner Intelligenz Blatt", quittirt in seiner aus der neuen Posse fortgeblieben ist; er war der beste, den wir Das offizielle Publikationsorgan der hiesigen Polizei, Auf jeden Fall aber bedauern wir, daß der drollige Scherz Herrn Röfice und seiner Genoffen in Arbeit bleibt? Das heutigen Nummer über richtigen Empfang der seiner Lügenfabrit feit langem im Bentral- Theater gehört haben. offizielle Ringbierblatt hat ja doch so oft rührende Idylle zu Befürchtet der„ Reichsbote" vielleicht, daß das Rünstlerpaar Papier gebracht von der Zufriedenheit, die eingefehrt sei bei den von uns ertheilten Hiebe. " B als Gewährsmann an. V Arbeitern der Ringbrauereien, nachdem am 15. Mai die„ Heger" Der Vortrag, den Dr. Müller vorgeftern in der Urania fich nunmehr statt des Vorwärts" etwa Stöcker's Predigten zuauf die Straße geworfen wurden. Im Grunde genommen müßte über das Genossenschaftsleben bei Zhieren und legen werde? es die National Beitung" nicht allein brutal, sondern auch Pflanzen hielt, und der vorab auf dem Repertoire des Urania- Die Augen auf der Eisenbahnfiskus geht um! In höchst dumm finden, daß die Brauereibefizer, die geradezu theaters für die Zeit von 6-7/ 2 Uhr bleiben wird, ist den Minifter Thielens Reich wird bekanntlich für ungeheuer schweren, frampfhafte Anstrengungen zur Unterstüßung der noth- Freunden der Natur und Naturforschung zu empfehlen, die sonst langen, verantwortungsvollen und anstrengenden Dienst den je leidenden Saalbefizer machen, nicht einmal das fleine wenig Gelegenheit haben, ihren Wissensdurst zu befriedigen. An plagten Unterbeamten ein auffallend geringer Zohn gezahlt. Opfer bringen und die überflüssig gewordenen Arbeiter einer Reihe prächtig ausgeführter Projektionsdarstellungen wird Diefe fiskalischen Hungerlöhne, die ja Dank der Unthätigkeit des für die nächste Zeit über Wasser halten. Rann nicht ein einziges das Leben und Treiben einer Anzahl von Thieren und Pflanzen preußischen Langtags von Etatsgesetz wegen firirte sind, stehen Mal das kapitalistische Prinzip, sich überflüssig gewordener Ar- vorgeführt, die ohne Registrirung im Handelsregister eine Er- in grellstem Gegensatz zu der genauen Art, mit der der Eisenbeiter gleich einer ausgepreßten Zitrone zu entledigen, zu Ehren werbsgemeinschaft bilden. bahnfistus in mehr als vorchriftlicher Gewinnsucht Geschäfte" des Ansehens der Ringbrauereien durchbrochen werden? Der Kampf ums Dasein, der Trieb der Lebenserhaltung, die zu machen sucht. Daß der Eisenbahnfiskus insonderheit in Natürlich ist die kürzlich der Kreuz- Zeitung" gegenüber Eigenart der Lebensverhältnisse, die instinktive Ginsicht, daß Viele Berlin seine Gebäude mit Reklame Notizen verbrämen festgenagelte Lüge von dem Frohlocken des Borwärts" vereint unendlich mehr erreichen können als Einzelne, führt läßt, daß er selbst für wohlthätige gemeinnüßige über die erfolgten Arbeiter Entlassungen gleichwerthig zu jenen polizeilich unangemeldeten, ungenehmigten, aber wede Riesen- Miethen für Stadtbahnbogen- Löcher verlangt, der Prahlerei, daß die Löhne und die sonstigen Arbeits- auch unbehinderten Koalitionen Der Polypen, der ist ja bekannt. Minder bekannt dürfte sein, daß in den Vororts bedingungen in den Ringbrauereien erheblich bessere sind, Korallen, der Quallen Gesellschaften und anderer Thiere, und Stadtbahnzügen seit einigen Wochen fast Jagd auf Solche als in den im„ Vorwärts" verzeichneten boykottfreien Brauereien. Schutz- und Truzbündnisse festester Art schließt der Ein- gemacht wird, die über die eigentliche Endstrecke hinausfahren. In sämmtlichen Brauereien letzterer Art werden sowohl die von Fiedlerkrebs mit und ohne Hausbesitz mit der Seerofe. Der Brauchte man früher lediglich bei dem Vorstand der Endstation der Gewerkschaft geforderten Minimal löhne gezahlt, als gegenseitige Vortheil macht den Bund zu einem dauernden: Die ein Billet nachzulösen, so wird jetzt eine Nachzahlung von sechs sonstigen Arbeitsbedingungen, als Seerose überschüttet mit einem Heer von Giftpfeilchen, über das- 6 Mark statt des Zehnpfennignickels begehrt. Leider ent91, stündige Arbeitszeit u. f. w. inne gehalten. fie durch ihre langreichenden und schnellwirkenden Rüffelorgane spricht dies Verfahren, durch welches in den letzten Wochen sehr Wie sieht es aber in den Ringbrauereien aus? Es ist wahr, verfügt, Feinde, die Nahrung und Leben ihr oder ihrem Bundes- viele Arbeiter betroffen worden sind, den reglementarischen Beman hat bis zur Stunde noch nicht gewagt, die Arbeitslöhne zu genossen cauben wollen, an deffen Haus oder Rücken fie fich fest- ftimmungen der Eisenbahn. Ist jemand eine Station zu weit reduziren. Wohl aber ift in vielen boykottirten Brauereien gefogen hat. Sie genießt dafür den Vortheil, nicht an einer gefahren, so kann nach§ 21 der Verkehrsordnung für die auch die = " 21 Eisenbahnen Deutschlands ein erhöhtes Fahrgeld von diesen Umständen war die Gemeinde gezwungen, nachträglich die| Landrathe des Kreises Teltow Beschwerde eingelegt und aus6 M. statt 10 Pf. verlangt werden. Die Eisenbahnen Aufstellung von Telegraphenstangen zu genehmigen. geführt, da der Verein weder politische Angelegenheiten erörtere, des Gamaschenstaates Preußen haben ja dank der elenden In der am Mittwoch Nachmittag, so lautete eine ring- vielmehr lediglich ein Privatverein zur Pflege der Gefangesfunst noch eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwecke, offiziose Notiz, von den Landtag und Herrenhaus das Recht, einseitig die Bedingungen lung ist mit keinem Worte des Bierboykotts mehr gedacht worden. fei, stelle sich die Einforderung der Vereinssatzungen und des fin Die u. 1. für die Beförderung u. f. w. des Publikums festzusetzen. Aber wir wissen nicht, ob diese Nachricht stimmt. Hat es jedoch seine der preußischen Verfassung dar, da das auf grund des Artikels 30 29 und 30 ein Recht zu stark und buchstabenmäßig ausnuten, nennt die Bibel Wucher. Uebt der Eisenbahnsistus sein Recht wuchermäßig Richtigkeit damit, so würde ein solches Verhalten der verlassenen der preußischen Verfassung dar, da das auf grund des Artikels 30 aus? An der Hand eines Beispiels mag jeder die Frage beant Schmerzenskinder des Herrn Rösice uns nur an das fatale erlassene Gesetz vom 11. März 1850 eine Einforderung der Statuten und des Mitgliederverzeichnisses nur bei politischen worten. Ein Arbeiter fährt infolge der jämmerlich schlechten Sprichwort erinnern, daß man im Hause des Gehenkten nicht Bereinen zulasse. Dieses Gesetz fönne die Polizeibehörde Beleuchtung, die der Fiskus sich leistet, statt nach Station gern vom Strick redet. nicht dadurch illusorisch machen, daß sie ohne thatsäch Schlesischen Bahnhof nach Station Alexanderplatz. Dort meldet Eine recht fatale leberraschung wurde einer Anzahl von liche Unterlage behauptet, ein Privatverein verletze die bestehende er sein Mißgeschick dem Stationsvorsteher, zahlt selbstverständlich Passagieren befcheert, welche am Mittwoch Nachmittag aus einem Rechtsordnung, und dann zur Aufrechterhaltung dieser Rechts10 Pf. für Abnutzung des Eisenbahnwagens nach 10 Tagen foeben in den Bahnhof Alexanderplaß eingefahrenen Vorort- ordnung auf grund des§ 10 A. 2.-R. II 17 Berfügung trifft. werden 6 M. Nachzahlung und noch Erstattung von 10 Pf. zuge fliegen. Einem Malergehilfen, der in schwindelnder Höhe Auf diese Beschwerde ist Rechtsanwalt Dr. Herzfeld zunächst Portoauslagen vom Eisenbahnfiskus verlangt. Ist das wucher- mit dem Anstreichen der Wellblechbedachung beschäftigt war, durch den Landrath des Kreises Teltow abschlägig beschieden ähnlich? Jedenfalls: Vorsicht! entfiel ein großer Topf voll grauer Delfarbe. Im Fallen sowohl worden, da nach einem Erkenntnisse des Ober- VerwaltungsZum Kapitel der Verrufserklärungen. 21 Mitglieder als wie beim Aufschlagen auf das Dach eines Waggons sprigte gerichtes vom 19. November 1884 die Polizeibehörde berechtigt des Grundbefizer Vereins Nordwest" haben, bürgerlichen die Farbe nach allen Richtungen und befleckte die Garderobe der fei, die Einsichtnahme in das Mitgliederverzeichniß auch Blättern zufolge, beschlossen, ein Auskunftsbuch über schlechte Bajagiere, von denen mehrere ganz scheckig gefärbt wurden. Die solcher Vereine, welche feine Einwirkung auf öffent Miether zur Einführung zu bringen. In Moabit führen bie Geschädigten wandten sich beschwerdeführend und Ersatz fordernd liche Angelegenheiten bezwecken, zu verlangen, um fich der Ueberwachung in öffentlichen Ordnung Bäckermeister ein schwarzes Buch über solche Kunden, welche an den Stationsvorsteher, der ihnen jedoch nur den guten zur Waaren auf Kredit entnehmen. Es soll auch seinen Zweck er beiten übernommen hat. Ob nicht aber dennoch die Betriebs- hat Rechtsanwalt Dr. Herzfeld weitere Beschwerde an den ReNath gab, sich an den Malermeister zu halten, welcher die Ar- Stand setzen zu können. Gegen diesen Bescheid des Landraths füllen. Der Bund der Berliner Grundbesitzer- Vereine" hat diese Idee als praktisch befunden und will dieselbe auch für die verwaltung verantwortlich ist, die sich ihrerseits an den Maler- gierungspräsidenten zu Potsdam eingelegt. Das Erkenntniß des Grundbesitzer zum Schutz gegen schlechte Miether verwirklichen. meister halten kann, das ist noch eine offene Frage. Ganz un- Oberverwaltungsgerichts vom Oberverwaltungsgerichts vom 19. November 1884, so führt Da mit dem 1. Oftober das Retentionsrecht wahrscheinlich auf schuldig ist die Betriebsverwaltung sicher nicht. Unter dem Dache die weitere Beschwerde aus, könne auf den vorliegenden Fall gehoben wird, soll das schwarze Buch schon dann eingeführt der Halle, an welchem die Reparatur- und Malerarbeiten aus- teine Anwendung finden, da nicht ganz allgemein werden und alle Miether verzeichnet sein, welche als„ Mieths- geführt werden, sind stellenweise große Pläne von wasserdichtem der Polizeibehörde das Recht giebt, behufs Aufrechterhaltung der preller" bekannt sind oder welche Prostitution betreiben bezw. Stoff aufgespannt, zum Schuße der Arbeiter sowohl wie der öffentlichen Ordnung Mitgliederverzeichnisse und Statuten auch derselben Vorschub leisten. Uni falsche Eintragungen zu verwäre der fatale Vorfall vermieden worden, daß das aber unter bestimmten Fall eines bestimraten Vereins sich bezieht und in derfelben Vorschub leisten. Um falsche Eintragungen zu ver- Passagiere. Wäre diese Schutzvorrichtung durchweg angebracht, nicht politischer Vereine einzufordern, vielmehr nur auf einen hüten, finden in das Buch nur solche Meldungen Aufnahme, lassen worden ist, kann wohl lediglich an der Betriebsleitung dieſem konkreten Falle, in welchem gegen den Verein Thatsachen welche von dem Vereinsvorsitzenden des in Betracht kommenden Grundbesitzer Vereins durch Abstempelung be- liegen, die für ausreichenden Schuh der Passagiere zu sorgen glaubigt worden worden sind. Das schwarze Buch" wird hatte. " = M " es den vorlagen, aus welchen die Polizeibehörde nach Ansicht des Gerichts begründeten Verdacht der Uebertretung eines Strafgesehes schöpfen vierteljährlich durch einen Nachtrag ergänzt, es foll Der Kaufmann Klein, der unter der Beschuldigung, sein ein zulässiges Mittel erklärt, um sich darüber Gewißheit zu verfonnte, die Einforderung der Mitgliederliste und Statuten für äußerlich einen harmlosen Anstrich haben. Nur die Namen eigenes Haus in Weißenfee in Brand gesteckt zu haben, verhaftet schaffen, ob der Verein ein Strafgesetz übertreten habe. Wäre und bisherige Wohnung der Betreffenden sind darin ver- wurde, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden, da sich die Entscheidung so allgemein, wie der Landrath anführt, so merkt. Die weitere Auskunft wird durch Sterne, Devise und herausgestellt hat, daß ein anderer, bis jetzt unentdeckt gebliebener stände sie zweifellos mit Artitel 30 der preußischen Verfassung andere Beichen ertheilt. Eine Titelbezeichnung soll das Buch Mann der Brandstifter gewesen ist. nicht erhalten, dagegen reichlich mit Inferaten ausgestattet werden, und mit dem Vereinsgesetz vom 11. März 1850 in Widerspruch. um es nahezu kostenlos herzustellen. Einen Schlüssel über die Teiche des Friedrichshains die Leiche eines etwa sechs Wochen welche einen begründeten Verdacht der Uebertretung eines StrafPolizeibericht. Am 6. d. M. Morgens wurde im großen Da gegen den Verein Baget nicht!" keinerlei Thatsachen vorlägen, Bedeutung der Zeichen erhält jeder Grundbesitzer besonders zu alten Knaben aufgefunden. In der Köpenickerstraße wurde gesetzes rechtfertigten, könne auch das Erkenntniß des Obergestellt, hat ihn aber geheim zu halten. Durch eine in 20 000 Vormittags ein Lehrling durch einen Geschäftswagen überfahren verwaltungsgerichts vorliegend teine Anwendung finden. Exemplaren hergestellte Gytranummer des Grundeigenthums werden alle Hausbesiger Berlins aufgefordert, diesem für sie faft und an beiden Beinen verletzt. Im Landwehr- Kanal, am Kott- Auf diese weitere Beschwerde hat der Regierungspräsident zu werden alle Hausbesiger Berlins aufgefordert, diesem für sie fast buser Ufer, wurde die Leiche eines Arbeiters angeschwemmt. tostenlosen, ihnen aber unschäzbare Vortheile" bietenden UnterPotsdam nunmehr die Verfügung des Amtsvorstehers nehmen beizutreten. Der Grundbesitzerverein„ Nordwest", welcher In der Landsbergerstraße gerieth ein Mann unter die Räder u Steglig und des Landrath3 des Kreises zur Zeit 820 Mitglieder zählt, hat gleich 1000 Exemplare der 7. d. M. gerieth ein Händler, der in der Bellealliancestraße seinen gliederverzeichnisses und der Vereinsfazungen eines Bierwagens und wurde getödtet. In der Nacht zum Teltow betreffend die Einreichung eines Mitschwarzen Bücher" bestellt." Man sehe sich einmal diese schwarzen Listen an und halte Wagen auf dem abschüssigen Theil der Straße aufhalten wollte, feitens des Gesangsvereins Baget nicht!" auf ihnen das fehnsüchtige Verlangen der Ordnungspresse nach mit der Hand unter ein Rad und erlitt eine schwere Quetschung. gehoben. Werden nun endlich die an vielen Orten beklagten fächsischen Polizeimagimen gegenüber, um zu begreifen, was Im Laufe des Tages fanden vier Brände statt. unberechtigten Versuche von Behörden aufhören, Einsicht in die staatserhaltenden Elemente" unter einem Rechtsstaat verStatuten und Mitgliederlisten zu begehren, die sie nichts angehen? stehen! Witterungsübersicht vom 7. September 1894. Station e11, Lebhafte Klagen über postalische Mängel wurden wieder einmal in der legten Sigung der Nixdorfer Gemeinde- Vertretung geführt. So lasse z. B. die Bedienung des Telephons viel zu wünschen übrig, obwohl die Rixdorfer Theilnehmer bekanntlich 50 Mart pro Jahr an Gebühren mehr zahlen müssen, als die Berliner. Sodann wurde vom Genossen Hesse die geringe Bahl der Orts- Briefkästen bemängelt, während von anderer Seite auf Swinemünde die Nothwendigkeit eines Poftamts in der Nähe des Hermann Hamburg. plates hingewiesen wurde. Die Bertretung beschloß, die Wünsche Berlin. der Versammlung der Ober- Postdirektion in einer ausführlich be- Wiesbaden. gründeten Petition zu unterbreiten. München. Aberdeen Barometerstand in mm, d. Meeressp. reduzirt auf Windrichtung 757 SM 758 SW 758 762 NW 764 SW 759 N 764 760 769 761 NW 767 SW 9 Windstärke ( 87-1521255241241 Wetter Temperatur 150.= 40 R.) 59 heiter 11 wolkig bedeckt 10 11 bedeckt 11 bedeckt 9 bedeckt 12 halb bedeckt 4 Nebel halb bedeckt halb bedeckt woltenlos 7 10 12 Der erste Fall asiatischer Cholera in diesem Jahre ist Wien feit Donnerstag in Charlottenburg zu verzeichnen. Die hierauf Haparanda bezügliche amtliche Bekanntmachung lautet:" Bei dem am 4. d. Petersburg Mis. auf dem Kahn an der Marchbrücke verstorbenen Bootsmann Cork. Karl Grothe ist asiatische Cholera festgestellt." Grothe, der am 4. November 1855 zu Kurwinkel geboren ist, tam auf dem mit Paris Steinen beladenen Schiffe feines Bruders Wilhelm aus Bergzow im Kreise Jerichow, in der Nähe der Marchbrücke an. Am 3. d. Mts. Abends holte sich Karl Grothe 3 Liter Birnen, die er auf einmal verfpeiste. Dazu trant er mehrere Gläser Weißbier. etwas Regen und mäßigen bis frischen westlichen Winden. 8 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 8. September 1894. Kühles, veränderliches, vorherrschend wolfiges Wetter mit Berliner Wetterbureau. Theater. n Dermilchttes. Skandalosa vom hygienisch demographischen Rongresse theilt der Boff. 3tg." ihr Berichterstatter mit. Derselbe schreibt über ein dem Kongresse angebotenes Bankett: Tobend, fämpfend, beutegierig umtobte Jung- Ungarn die reichbeladenen Tafeln. Wer einen Play erobert hatte, verließ ihn nicht wieder, bis Unglaubliches geleistet war. Die Fremden standen bewundernd von ferne. Als nach einer Stunde der Zug zur Abfahrt bereit war, famen sie einzeln, zu Paaren, in Gruppen gewankt, die meisten hatten noch, der eine ein paar volle Flaschen, der andere eine halb volle Riste Zigarren oder was sonst des Mitnehmens werth war, mitgenommen und hielten es nicht einmal für nöthig, ihren Raub zu verbergen. Das waren nicht Plünderer einer er oberten Stadt- nein Mitglieder des Vlll. inter. nationalen Kongresses für Hygiene und Demos graphie, wenigstens trug jeder ein Kongreß abzeichen im Knopfloch." Er fährt dann fort:" Denselben Kampf wie um die Büffets der Frau Saylehner vollführen sie an den Tischen des Generalsekretariats um Billets u. s. w., die ihnen gar nicht zukommen, ja man scheint auch bereits die Erfahrung gemacht zu haben, daß das Eigenthumsrecht ebenso wenig respektirt wird wie in Hunyadi Janos, wenigstens erflärte dem Schreiber dieses einer der Beamten des Generalsekretariats auf seine Bitte, ein bestelltes Billet in dem für jeden im Bureau liegenden Postbeutel für Drucksachen 2c. zu deponiren, das sei zu unsicher, da könnte das Billet abhanden kommen. Nur auf solche oder eine ähnliche Weise fann es auch gekommen sein, daß die offiziellen Vertreter des Deutschen Reiches und manche andere, die darauf gewiß einen Anspruch hatten, gestern Abend nicht in die Festvorstellung in die Oper geben fonnten, weil sie feine Billets hatten, während Streti und Pleti reichlich mit solchen versehen waren." Die In der nächsten Nacht erkrankte er sehr bedenklich und starb am 4. d. M. Morgens. Darüber, ob bereits vorhandene, vom Often mitgebrachte Cholerakeime durch diese gesundheitswidrige Zusammenstellung der Nahrung das Gedeihen erleichtert ist, ist nichts festgestellt. Kreisphyfikus Dr. Steger machte bei der Neues Theater. Die erste Novität in diesem bewegten Polizei die vorgeschriebene Anzeige und ließ die Zeiche nach dem Theaterjahre brachte am Donnerstag das Neue Theater. Es Barackenlazareth in Charlottenburg bringen. Da er asiatische ist ein Schauspiel„ Heimkehr" von Elsbeth Meyer. Die Schrift Cholera vermuthete, ließ er sofort Theile der Zeiche an das bakteriologische Institut des Geheimraths Professor Dr. Koch ge- ftellerin, die Gattin des Bühnenautors Wilhelm Meyer, hat bakteriologische Institut des Geheimraths Professor Dr. Koch ge damit einen ersten Bühnenversuch gewagt. Als schriftstellerische langen. Am Donnerstag traf von der Untersuchungsstelle die Drahtnachricht ein, daß in der That asiatische Cholera vorgelegen Talentprobe im allgemeinen wäre sie höher einzuschäßen, denn habe. Die Polizei hatte schon auf grund der vom Kreisphysitus als Bühnenstück. Das Stück erzählt von fleinen Frauenforgen habe. Die Polizei hatte schon auf grund der vom Kreisphysikus geäußerten Bedenten den Fall als asiatische Cholera behandelt. Die zu schwerem Herzenskummer führen. Es verlangt, daß man sich geäußerten Bedenken den Fall als asiatische Cholera behandelt. in feine, intime Seelengeheimnisse einer Frau verfente, die in allzu Das Fahrzeug wurde abgesondert verankert und desinfizirt; Wenn der Berichterstatter sagt, daß er derartiges noch Schiff eigner, wie ein zweiter Bootsmann wurden im städtischen schwächlicher Gemüthsverfassung bei jedem strengen Luftzug erbebt Krankenhause unter Beobachtung gestellt. Ein Schuhmannsposten und erzittert. Es verräth mehr Zierlichkeit als Kraft und Energie; niemals erlebt hat, so bedauern wir, daß die Redaktion seine am Ufer verhindert das Betreten des Fahrzeuges. Die beiden und da die Bühne nun einmal ohne ein gewisses Maß von Ausführungen nicht forrigirt hat, denn in der gleichen„ Voff. 3tg." beobachteten Männer gaben bisher zu Befürchtungen teine Ver- robuster Energie nicht bestehen kann, so konnten die Kämpfe wurden ähnliche Szenen anläßlich des internationalen medizinischen einer überweichen, selbstquälerischen Frauenseele wohl des öfteren Kongresses in Rom geschildert und als die gleiche Vereinigung anlassung. intereffiren, zum Schluß aber fand man doch, daß das Genre- in Berlin getagt hatte, hatte es entsegliche Kämpfe um das Ueber den schon häufig von uns ans Licht gezogenen Bildchen im Verhältniß zu seinem geistigen Inhalt gar Buffet abgefeßt. Große Verluste an Eßzeug, zerbrochenem Ge Unfug, der mit Lehrmädchen getrieben wird, macht der Kon- zu anspruchsvoll ausgeführt sei. Frau Hilda Bresgen war, schirr, fürchterliche Verunreinigungen wurden gemeldet. fettionär" folgende Mittheilungen: Einzelne Mäntelschneider in als fie in die Che trat, ein unerfahrenes, un Scheuerfrauen hatten wochenlang mit der Reinigung des FestBerlin lassen einen Theil ihrer Arbeit durch Lehrmädchen ausgereiftes Kind. In ihrem Gefühlsleben empfindlich bis lokals zu thun. Es waren freilich keine Arbeiter, die diese führen, um auf diese Weise den ohnehin sehr kläglichen Arbeits- zur Verzärtelung taugt sie nicht für das Zusammenleben selbst Szenen aufführten, die benehmen sich anders, vor allem, wenn lohn, zu sparen. Wie gewissenlos dabei häufig verfahren wird mit einem Gatten, den sie innig liebt. Statt die Bertraute ihres fie als Vertreter ihrer Klasse auftreten, nein es waren die und wie leichtgläubig und gedankenlos das Publikum anderer- Mannes zu werden, steht sie bald neben ihm wie ein gedrücktes, geistigen Spizen unserer auf Bildung und Besitz stolzen seits vielfach ist, zeigt sich u. a. darin, daß einzelne Mäntel- geängstigtes Kind. Er erkennt die Gründe ihrer Verschüchterung Bourgeoisie. schneider die Lehrzeit auf nur 8 Tage feftfeßen und sich dafür nicht und wird immer unmuthiger und ungeduldiger. Je öfter 10 M. zahlen lassen. Andere ertheilen den Unterricht unentgelt er aufbraust, desto zaghafter wird sie, und eines Tages läuft sie lich, lassen ihn aber vier Wochen dauern. Während dieser Zeit ihrem Manne davon, ihrem Heimathsörtchen zu. Was sie aber muß das Lehrmädchen von Morgens früh bis spät Abends an- dort als Kind erlebt und geträumt hat, das erkennt sie jetzt mit te nebattton ftellt die Benutzung des Sprechiaals, sowett der Raum dafü gestrengt arbeiten, und lernt dabei trozdem nichts. Der gereifter Erfahrung nicht wieder. All die goldenen Menschen- abzugeben ist, dem Publitum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Schneider, der das Lehrmädchen als Aushilfe betrachtet, giebt finder, wie sie in wie sie in der Kindererinnerung sich ihr ein- Intereffes zur Verfügung; fie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem ihm nur leichte, einfache Arbeit. Sind die vier Wochen um, geprägt haben, Inhalt desselben identifiairt zu werden. find kleinlich und engherzig, die Heim Eine wenig anerkennenswerthe Methode den ausgeschlossenen so wird das alte Lehrmädchen entlassen und ein neues fehr hat fie erst sehend gemacht. Nun ist sie reif für ihre eingestellt. Will die Entlassene ihre mühsam erworbenen Kennt Ehe; und als ihr Gatte fommt, sie zu holen, findet er statt des Brauereiarbeitern und damit auch der den Boykott führenden nisse bei einem neuen Meister verwerthen, so wird ihr geantwortet: Kindes, das in seiner Verschüchterung dem Gatten die Offen- Berliner Arbeiterschaft gegenüber, wird seitens der Direktion der " Nein, Arbeiterinnen, die bei mir nicht gelernt haben, nehme ich herzigkeit versagte, ein selbständig gewordenes Weib. Nun erst ver- Nordstern- Brauerei geübt. Obwohl diese Brauerei dem Brauernicht." Das nämliche Verfahren wird auch im Wäschefach und einigen fich Beide zum wirklichen Ghebund. Die Aufführung im Neuen ringe nicht angehört und sie auf den Bierabsatz in den Arbeiter im Kravattenfach ausgeübt. Im Kravattenfach muß das Lehr- Theater war für die weibliche, mitunter weibische Art der Arbeit freisen angewiesen ist und denselben poussirt, so hat sie in den letzten mädchen 10-25 Mark Lehrgeld zahlen und noch 14 Tage bis häufig zu grob und grell gerathen. Ein echtes schauspielerisches Tagen doch Brauereiarbeiter von auswärts eingestellt, während 6 Wochen unentgeltlich arbeiten. In neuester Zeit haben sich Temperament ist indessen in Frl. Wirth aus München ge- von den hier ausgesperrten Arbeitern noch hunderte ohne Arbeit und Verdienst find. Ein solches Vorgehen fann unmöglich die diese Schwindeleien auch auf die Konfektionsstickerei ausgedehnt. wonnen. Sie that diesmal als Hilda wohl des Guten zuviel; So werden durch Anzeige Damen zum Erlernen der Perl, Kon- man muß das aber mit den Schwierigkeiten entschuldigen, einen Billigung der organisirten Arbeiterschaft finden und müßten Wochenverdienst 20 Mart." Rein Mensch lernt aber in 8 Tagen sofort das über- empfindsame Gefühlsleben in zitternde Erregung Wollen wir hoffen, daß dies nicht nothwendig ist., fektions- und Plattstickerei gesucht. Lehrzeit 8 Tage, später Frauencharakter dazustellen, bei dem das kleinste äußere Greigniß diesem Etablissement gegenüber, wenn es vorher nicht zu einer Verständigung kommen sollte, gewiß weitere Schritte geschehen. P. S. die Perl- und Plattstickerei. Der Wochenverdienst beträgt knapp versetzt. 8 Mart; sehr geübte Stickerinnen bringen es bei täglich vierzehn ftündiger Arbeit taum auf 10 Mart in der Woche. Da es bei diesem Schwindel hauptsächlich auf Damen der besseren Stände abgesehen ist und die Lehrherren sich ihren Schnellunterricht mit 12 Mart bezahlen lassen, so ist für diese das Geschäft ziemlich einträglich! Gerichts- Beitung. Sprechzfaal. Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Bably anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Müffen unpolitische Vereine Mitgliederlisten oder Metalldrücker. Ihr Eingesandt giebt uns den Namen der Statuten der Polizei auf Erfordern vorlegen? Der Firma nicht an. Die Gemeinde Nigdorf hatte türzlich beschloffen, die Auf- Amtsvorsteher über Stegliz hatte von dem Männer- Gefangverein Germann. Der Bericht der öffentlichen Versammlung am ftellung von Telegraphenstangen auf den Ortsstraßen zu versagen" Baget nicht" auf grund des§ 10 A. 2. R. II 17 in Verbindung 4. d. Mts. mußte wegen Raummangels bis jezt zurückgestellt und nur die Legung unterirdischer Leitungen zu genehmigen. mit§ 132 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung werden. Von einer anderen Bersammlung haben wir einen Bericht Daraufhin hat die Postbehörde jest erklärt, daß die Legung von vom 30. Juli 1883 Einreichung einer Abschrift des Vereins nicht erhalten. Kabeln unausführbar sei und wenn die Gemeinde bei ihrem Reglements und eines Mitglieder Verzeichnisses verlangt. Im B. K. P. Wir werden noch nähere Erkundigungen einBeschlusse beharre, das neue Postamt in der Prinz Handjery- Auftrage des Vereinsvorsitzenden Herrn Neumann, hat Rechts- ziehen und dementsprechend das in Ihrer Zuschrift Mitgetheilte straße teine telegraphische Verbindung erhalten könne. Unter anwalt Dr. Herzfeld gegen diese Verfügung zunächst beim veröffentlichen. C. B. Klagen Sie die Forderung balb ein. Verjährung tritt erst in zwei Jahren nach Ablauf des Jahres ein, in dem die Lohnforderung entstanden ist. N. N., Arndtstraße. Schwerlich. M. 3. Nach dem Gewerbesteuergesetz ist der Gewerbebetrieb nur dann steuerfrei, wenn weder der Ertrag 1500 M. noch das Geschäftskapital 3000 m. erreicht. Zur Steuerklasse IV gehören die Betriebe mit einem Jahresertrage von 1500-4000 m. oder einem Anlage und Betriebskapital von 3-30 000 m. Der Steuer fatz für Klaffe IV beträgt 4-36 M. C. 51. Nein. 0 H. H. B. Militär Pensions- Geseze. Ob dies Buch mit Anmerkungen versehen ist, wissen wir nicht. Es ist durch unsere Buchhandlung gegen Einsendung von 85 Pfennig zu haben. Für den Inhalt der Juierate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 8. September. Opernhaus. Der Ring des Nibe. lungen. Das Rheingold. Schauspielhaus. Die Quizow3. Leffing- Theater. Madame SansGêne. Berliver Theater. Heimath. Neues Theater. Das neue Gebot. Schiller Cheater. Die Räuber. Deutsches Theater. Esther. Der Tartiff. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Voltssänger. 2575 W. H. Das Kranken- Versicherungs- Gesetz erhalten Sie für| E. M. und J. R. 20. Nach der Polizeiverordnung vom 1,20 M. durch die Buchhandlung des Vorwärts". Ueber die 24. 11. 1853 dürfen Restaurateure in Berlin während der HauptArt der Wahl des Arztes hat im allgemeinen die Generalver- firchenstunden weder das Kegel, Billards, Karten- und dergleichen fammlung zu bestimmen. Spiele, noch auffällige und laute Lustbarkeiten in ihren Bokalen A. W. 139. Zur Nachzahlung des Miethsbetrags würden bulden, auch müssen während dieser Zeit die nach der Straße Sie voraussichtlich verurtheilt werden. führenden Thüren eingeklinkt sein. Die Giltigkeit dieser Verordnung wird leider vom Kammergericht behauptet. Allerdings läßt sich nicht leugnen, daß z. B. das Kegelkugeln sonst vielleicht aus dem Schlafe jemand zu wecken geeignet wäre, ber während des Hauptgottesdienstes eingeschläfert zu werden gewohnt ist. Ob in Ihrem Obotritenlande eine ähnliche Verordnung existirt, wissen wir nicht, möchten es aber annehmen. Aus Bamberg und H. S. 10. Was zur Eheschließung in Deutschland erforderlich ist, ist ausführlich im Briefkasten der Nummer vom 1. September dargelegt. Das für rechtsrheinische Bayern erforderliche, von der Distrikts. Verwaltungsbehörde auszustellende Heimathzeugniß ist nicht unentgeltlich. Dagegen ist leider nach Lage der bestehenden Gesetzesanschauungen nichts zu machen. 7. G. 29. Nein. Spitel. Das von den A. W. Hayn'schen Erben in Berlin 5. S. 500. Sprechen Sie gelegentlich zwischen 12 und herausgegebene Berliner Intelligenz Blatt" ist das offiziell 1 Uhr vor. Publikationsorgan der hiesigen Polizei. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die Nachricht, daß mein lieber, herzensguter Mann, unser lieber Vater, der Buchbinder Emil Kappelmann am 6. d. M. am Schlaganfall uns entriffen wurde. Dies zeigen tiefbetrübt an Die tieftrauernde Wittwe Marie Kappelmann nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 9. September, Nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen St. Thomas Kirchhofes aus statt. 2751b " Todes- Anzeige Arbeiter- Bildungsschule Den sozialdemokratischen Partei. genossen Berlins zur Nachricht, daß die Beerdigung des Genoffen Wilhelm Kerstan, Heute Sonnabend, Abends 82 Uhr, in beiden Schulen: Maurer, welcher am Montag, den 50/17 3. Eeptember, auf dem Schlesischen Bahnhofe durch Sturz aus dem Natur- Erkenntniß. Südost, Waldemarstr. 14: Herr Schriftsteller Schulz. Norden, Müllerstr. 179 a: Herr Dr. Lux. Dieser Unterricht ist unentgeltlich und haben Gäfte Zutritt. Der Vorstand. Waggon auf so schreckliche Weise um's Freie Volksbühne. Leben fam, am Sonnabend, den 8. d. M., Nachm. 4 Uhr, in Groß- Beßten a. d. Beerdigungsverein Görliger Bahn( feinem jezigen WohnBerliner Zimmerlente. Am 6. d. m. verſchied nach längerem Leiden, an der Kehlkopf- Schwindsucht, unser Kamerad, der Zimmerer Ferdinand Bredt, Rendenz- Theater. Demi- Monde. im Alter von 37 Jahren. Theater Unter den Linden. Die im Alter von 37 Jahren. Fledermaus. 2763b Die Beerdigung findet Sonntag, den Bellealliance- Theater. La Traviata. 9. Sept., Nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Städt. Krankenhauses Adolph Ernst- Theater. Lolotte's am Urban nach dem neuen Jakobi28 Tage. Central- Theater. O! diese Berliner!! Kirchhof in Brig statt. Alexanderplat- Theater. Der Vorstand. Ver botene Liebe. Vorher: Ein Ehrenamt. National Theater. Ein Modell. Susanne im Bade. Apollo Theater. SpezialitätenVorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten. Vorstellung. Central- Theater Alte Jakobstraße Nr. 30. Direktion: Richard Schulz. Emil Thomas a. 6. Parodie- Theater. Spezialitäten- Auna Bäckers. Josefine Dora. Vorstellung. M Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Wallner- Theaterstrasse. Sonnabend, 8. Septbr., Nachmittags 3 Uhr: Schüler- Borstellung: Der Menonit. Abends 8 Uhr: Die Räuber. Sonntag, 9. Sept., Nachmittags 3 Uhr ( tleine Preise): Die Räuber. Abends 8 Uhr: Der Menonit. Montag, 10. Septbr., Abends 8 Uhr: Die Räuber. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Gastspiel des Fräul. Bertha Rother: Um 9 Uhr: it Ein Modell. Posse von Eugen Prudens. Borher um 7/2 Uhr: Susanne im Bade. Große Posse mit Gesang in 4 Aften von Eugen Prudens. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samft. Raffenöffnung 6 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag Nachmittag 8 Uhr: Die Weber. Adolph Ernst- Theater Sonnabend, den 8. September: Bum 1. Male: Lolotte's 28 Tage. Gesangsposse in 3 Atten v. H. Raymond u. A. Mars. Musik v. Viktor Roger. ( Novität.) Die neuen Dekorationen sind aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Bum 5. Male: O! diese Berliner! Große Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern nach Salingre's Reise durch Berlin von Julius Freund. Musit von Jul. Einödshofer. Rasseneröffnung 61/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 7½ Uhr. Morgen und folgende Tage: 0, diese Berliner! Passage- Panopticum. 51 wilde Weiber aus Dahomey. Das lesende Kind alt 13 Jahr. Alcazar 4 Vaudeville- u.Variété- Theater Dresdenerstr. 52/58. Sonnabend, 8. September 1894: Eröffnungs- Vorstellung HAFF Neu! orte) stattfindet. Alle Genossen, speziell des vierten Berliner Reichstags- Wahlkreises S.-D., werden dem alten Kämpfer ein ehrendes Andenken bewahren. Varteigenossen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises S.- 0. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser Bruder, der Bauunternehmer Wilhelm Kerstan am 8. d. M., Ab. 7 Uhr, auf dem hiesigen Schlesischen Bahnhofe überfahren wurde und sofort verstarb. Die Beerdigung findet am 8. d. M., Nachm. 4 Uhr, in Groß- Besten vom Trauerhause aus statt. 2746b Gebrüder Kerstau. Nachruf. Am 3. September verunglückte auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin ein alter treuer Ge 254/9 nosse, der Maurer Wilh. Kerstan aus Groß- Besten. Ehre seinem Andenken. Die Genossen d. Wahlkreises Teltow- BeeskowStorkow- Charlottenburg. 1. Serie. II. Abtheilung( grüne Karten). 137. Vorstellung. Sonntag, 9. Septbr., Nachm. 22 Uhr( Lessingtheater): Emilia Galotti. Die erste, zweite, dritte und vierte Abtheilung sind gefchloffen. Karten zur V. Abtheilung finden sich noch in den Zahlstellen: Hans Baake, City- Baffage; Alex A. Ochs, Lindenstr. 59; H. Schröder, Kreuzbergftr. 15: Emil Böhl, Frankfurter Allee 74; Herm. Vogel, Demminerstr. 62. Am Sonntag, den 7. Oktober, Nachm. 2½ Uhr, findet die erste Vorstellung der neugegründeten VI. Abtheilung im Lessingtheater Matt. Zur Aufführung gelangt: Emilia Galotti. Mitwirkende: Teresina Gessner, Marie Reisenhofer, Gustav Kober, Paul Nollet, Heinrich Prechtler und Otto Sommerstorff. Karten zur VI. Abtheilung sind in allen Zahlstellen zu haben. Der Vorstand der Freien Volksbühne. J. A.: Julius Türk, Blumenstraße 21. 271/9 Am Sonntag, den 9. September: Große Lassalle- Feter des Wahlkreises Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg in Wöllstein's Lustgarten zu Adlershof. Vokal- u. Instrumental- Concert ausgeführt von einer 25 Mann starken Kapelle der Civil- Berufsmusiker, sowie mehrerer Gesangvereine des Arbeiter- Sängerbundes. Festrede gehalten v. Reichstags- Abgeordneten Friz Zubeil. Lebende Bilder, dargestellt vom Verein Rethorit". Boltsbeluftigungen aller Art. Anfang des Concerts Vorm. 8 Uhr. Entree incl. Zanz 20 Pf. Obige Feier war zum 2. September geplant, wurde jedoch des Sedantages" wegen verboten. Die ausgegebenen Billets find zum 9. September giltig. Metallarbeiter- Verband. 254/8 Das Comitee. Verwaltungsstelle Rixdorf. Deutscher unfer Sollege, der Metalldreher Den Mitgliedern zur Nachricht, das Ferdinand Rudwill am& September verstorben ist. D Die Beerdigung am den 9. September, Nachm. 4 Uhr, von der Beichenhalle des Hl. Kreuz Kirchhofes ( Mariendorf) aus statt. 177/8 • Die Ortsverwaltung. Danksagung. Allen denen, welche meinen Mann zur letzten Ruhestätte begleitet haben, Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 8. Septbr., Abends 8½ Uhr: Konferenz der Vertrauensleute im Norden im Restaurant Wilke, Hochstr. 32a. Sonntag, den 9. Septbr., Vorm. 10% Uhr: Branchen- Versammlung fage ich hiermit meinen herzlichſten Dank der Rohrleger und Gehilfen Wittwe Preiß nebst Kindern. Danksagung. Für die rege Theilnahme bei der Beerdigung meines Sohnes und unseres im Restaurant Ehrenberg, Annenstr. 16. Tages Ordnung: " Die zehn Gebote und die 1. Vortrag des Genossen Hoffmann über besitzende Klasse. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. VerbandsDer Sultan von Annaberg Bruders Baul Brückner sagen wir angelegenheiten und Verschiedenes. Vaudeville mit Gesang und Tanz in zwei Bildern. Vorher: Im Hochgebirge. Liederspiel in 1 Att. Auftreten sämmtlicher neu engagirter Künstler. Anfang 7/2 Uhr. Entree 20 Pf. Reservirter Platz 40 Pf. R. Winkler. hiermit den Genossen des 1. Wahlkreises sowie dem Kummer'schen Gesangverein Nichtmitglieder als Gäste willkommen. W Die Branchen Versammlungen der Rohrleger finden jeden zweiten und allen Verwandten und Bekannten Sonntag im Monat statt. unseren herzlichen Dank. 2761b Die trauernden Hinterbliebenen. 2634b Achtung! Montag, den 10. Septbr., Abends 8½ 1hr: Große Bahnersat, auch Theilzahlung, Bezirks- Versammlung für den Norden wöchentlich 1 Mart. Guckel, Gafferit. 12. Laufizer Platz 2. = im Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen J. Timm über Kapitalismus u. Sozialismus". Roburg. In Szene gefest v. Ad. Ernst Genossenschaftsbäckerei Berlins und Umg. 2. Distuffion. 8. Die Zustände in den Maschinenfabriten vormals SchwartzAnfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Armin- Hallen Kommandantenstraße Nr. 20. Täglich: Frei- Konzert im schönen Natur Garten. Säle. Vereinszimmer. Castan's ( E. G. m. b. H.) Ordentl. General- Versammlung am Donnerstag, den 20. September, Abends 8 Uhr, im Saale der ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Aufsichtsraths. 2. Vorlegung und Genehmigung der Bilanz. 3. Ersazwahl eines Aufsichtsraths- Mitgliedes. 4. Verschiedenes. Rothe Mitgliedskarte legitimirt. Die Bilanz pro 1893/94 liegt von heut ab in unserem Romptoir, Müllerstr. 84, zur Einsicht aus. 88/5 Der Vorstand. 2. Freytag. S. Graßhold. Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Maurer. Sonntag, den 9. September, Vormittags 10 Uhr: Panopticum. Zwei Versammlungen I. Jm Hassan Ali Im Bereinshaus Süd- Ost", Waldemarstr. 75; der grösste Mensch der Welt. Prinzess Topase II. Jm Saale des Genossen Gründel, Brunnenstr. 188, am Rosenth. Thor. Tagesordnung in beiden Versammlungen: bas tleinste Menschenfind. 186/6 1. Vortrag. 2. Berichterstattung über den Stand der Bausperre. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand. J. A.: E. Blaurod. kopf und C. Hoppe. Roll. Näther. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollegen von Schwarzkopf und G. Hoppe find hierzu befonders eingeladen. 172/19 Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Achtung! Moabit. Der Vorftand. Achtung! Frauen- und Mädchen- Bildungs- Verein. Sonntag, den 9. September, Nachm. 5 Uhr, im Lokale bei Hermerschmidt, Perlebergerstrasse No. 28. Versammlung mit nachfolgendem gemüthlichem Beisammensein. 118/17 Um recht regen Besuch bittet Achtung! Die Bevollmächtigte. Bur Deckung der Unkosten 10 Pf. Entree. Maurer Berlins! Achtung! MF Bausperre! Die Kollegen des Baues Landwehrstr. 37 find wegen Nichttrinkens von Ningbier sämmtlich vom Polier des Baues Albert Kluge entlassen worden. Die Versammlung vom Donnerstag Abend hat sich infolgedessen mit den gemaßregelten Kollegen solidarisch erklärt und über diesen Bau die Sperre verhängt. Sämmtliche Berliner Maurer haben daher bis auf Weiteres diesen Bau zu meiden. 186/5 Gr. Volksversammlung zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule Montag, den 10. September, Abends 8½ Uhr, in Reichert's Feßfaal, Müllerstr. 7. Zages Drdnung: 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Vogtherr über: Das Bildungswesen im Klaffenftant." 2. Diskussion. Zur Deckung der Unkosten Entree nach Belieben. 50/18 Der Einberufer. " Carl Schol. Unferm Rollegen August", dem Lieber Franz, komme doch heute Abend Rassirer des Regelflubs Grüner mal zu mir, es ist wichtig. Hain", zum heutigen Wiegenfefte ein donnerndes Hoch! Hab ich aber lachen mußt! In Roh2748b Tabaken und Utensilien für Cigarren- Fabrikanten Fr. Bereinigung aller in der hirurg. Brange beſchäft. Berufsg.!! billigster Dienflag, den 11. September 1894, Abends 8 Uhr, in Brühning's Salon, Rosenthalerstr. 11/12: Grosse Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Hoffmann über: Die zehn Gebote." 2. Dis. tuffion. 3. Die Mißstände in der Kettner'schen Werkstatt. 4. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung sind ganz besonders die Kollegen von Kettner und der Wertführer Herr Meinhard eingeladen. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. 99/7 Bund der geselligen Arbeiter- Vereine Berlins u. Umgegend. General- Dersammlung HF am Sonntag, den 16. Septbr., Vorm. 10 Uhr, Annenstr. 16: 1. Raffenbericht. 2. Statutenberath. 3. Aufn. neuer Vereine. 4. Bundesangeleg. Pünktliches Erscheinen Aller nothwendig. 93/4 Einkauf!! W. Hermann Müller Berlin Neue Friedrich- Strasse 9. Streng reelle Bedienung. Creditgewährung nach Uebereinkunft!! Ein Jeder mache den Versuch. Möbel- Kaufgelegenheit Allgemeiner Berein der Löpfer und Berufsgen. Deutschlands bietet sich Brautleuten zc. im Möbel( Filiale Berlin). Sonntag, den 9. September, Vormittags 10 Uhr, in Röllig's Saal, Neue Friedrichstraße 44: Versammlung. Tagesordnung: I 1. Fortsetzung der Berathungen über die Statutenvorlage des Zentralvorstandes. 2. Die Fensterfrage. 3. Vereinsangelegenheiten. 246/3 Verband der Der Vornand. Achtung Stockarbeiter! Bäckerei- Arbeiter. Sonntag, den 9. September 1894, Dienstag, den 11. September, Nachm. 3/2 Uhr, im Lokale des Herrn Röllig, Neue Friedrichstraße 44; Mitglieder- Versammlung. Zages- Ordnung: = 1. Regelmäßige Monatsgeschäfte. 2. Bericht der General- Kommission über die stattgefundene Agitation der Nahrungsmittelbranche. 89/3 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. Vormittags 10 Uhr, speicher, 6622 Rosenthalerstr. 13, I. Daselbst stehen täglich zum Verkauf: nene gediegene Möbel zu außergewöhnlich billigen Preisen, gebrauchte und verliehen gewesene Möbel zu wahr haften Spottpreisen. 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Sonnabend, den 8. d. M., bei Krüger, Fennstraße 5: Versammlung. Geselliger Verein„ Die lustigen Brüder". Sonntag, den 9. September, Nachm. 6½ Uhr: Gesellige Unterhaltung mit Tanz in F. Wilke's Restaurant ,, Bur Gleichheit", Andreasstr. 26. Mitglieder, welche noch keine gedruckte Mitglieder- Karte haben, werden gebeten, dieselbe im Bereinslokal abzuholen. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand: Gustav Melzer. Verein Vineta. 27746 Sonntag, den 9. September, von 5 Uhr ab, im Lokale Brunnenstraße Nr. 188( Vertreter: W. Gründel) Vorträge, Theater und Ball. 27286] Garderobe 15 Pf., dafür Entree frei. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Möbel, Der Vorkand. Spiegel und Polster- Waaren. Ausstattungen in Mahagoni u. Nuhbaum; Küchenmöbel empfiehlt; Preislisten auf Wunsch franco. Berlin S.0., Franz Tutzauer, köpnidierte 25. Elegante Einsegnungs- Anzüge in blauen und schwarzen Stoffen und Rammgarnen zu billigsten Preisen empfiehlt liffentische, Spiegel, alles staunend billig. 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Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, kampfesmuthig und opferwillig seid hr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zum siegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lehensdienste leistenden Saalbefizer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mund. todtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbefizer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei tönnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ning nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns fiegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Dulbet teine Ausflüchte, feine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß unser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole gefolgt wird. Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt keinen Tropfen Ringbier! Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: Attien- Brauerei Friedrichshain, Berlin. Attien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Paten hofer, Berlin. Aftien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Aktien- Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Aktien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Schultheiß Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. I Schönhauser Allee. desgl. Abth. II Tivoli. = Brauerei Schweizergarten, Berlin. Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei Charlottenburg. Vereinsbrauerei Nixdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Bittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichentron, Charlottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Süddeutsche Brauerei, Karl Ring u. Ro., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Exportbrauerei Rathenow, Niederlage bei May Denn hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Fürstenwalde. Schloßbrauerei, Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Niederlage bei Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank. furt a. D. Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage, Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Berg- Brauerei, Brandenburg. Vertreter: H. Wolff, N., Dragonerstr. 31. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, Reichenbergerstr. 155. Bürgerliches Brauhaus, Hamburg Gilbed, Rellerei und Niederlage, SW., Verlängerte Trebbinerstr. 7. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage G. Spiekermann, Weberstr. 66. Brauerei Tivoli, Strausber.g. Niederlage Stabernac, Mühlenstraße 49a. Branerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: Spiekermann, Weberstraße 66. Brauerei Hildebrandt, Nowawes. Vertreter: H. Hensel, Krausenstraße 18. Lonisen- Brauerei, Bellermannstr. 71a/ 72. Auguft. Unterm neuen Kurs. 1. Frankfurt a. M. Wegen Aufreizung, begangen durch eine Rede am 1. Mai, der Schmied Arnold 2 Monate Gefängniß. " Kempten. Als Arrangeur eines politisch nicht erlaubten Maifestzuges der Schreiner Müller 9 M. Geldstrafe. 2. Altendorf. Genosse Wagner wegen Verkaufs von Maifestzeichen 5 M. Geldstrafe. » Chemnitz. Für die Missethat des unerlaubten Singens Genosse Hofmann 2 Monate Gefängniß. 3. Nürnberg. Die Vorstandsmitglieder des Agitations vereins für das nördliche Bayern, die Genossen Oertel, Segiz und Roßtopf, wegen unerlaubten Sammelns die ersten Beiden je 20 Mart und Roßkopf 10 Mark Geldstrafe. " " Leutewitz. Die Genossen Pietsch und Büttner wegen Hausfriedensbruchs je 6 W. Geldstrafe. Es handelte sich um die Ausführung eines Boykotts. Strehla. Wegen Verkaufs sozialdemokratischer Lieder Genosse Walther 10 Mart und Genosse Fleischer 20 Mark Geldstrafe. Braunschweig. Der Redakteur des Braunschweiger Volksfreund", Genosse Calwer, wegen Preßbeleidigung 100 M. Geldstrafe. 4. Barmen. Die Boykotikommission, sowie Genosse Lingweiler, Redakteur der Freien Presse", von der Anflage, groben Unfug verübt zu haben, freigesprochen. Mannheim. Genosse Teufel, Redakteur der„ VolksStimme", wegen Beleidigung des Herrn Liebermann von Sonnenberg 50 M. Geldstrafe. " " " " Planen. Zwei Tage Haft trug die Maifeier dem Ge noffen 3iegner ein, weil er wegen restirender Steuern Schantstätten nicht besuchen durfte, aber besucht hatte. Mittweida. Je eine Woche Haft 8 Arbeiter wegen Singens des Sozialistenmarsches. Dresden. Wegen Majestätsbeleidigung der Genosse May Hünig 12 Jahr Gefängniß. Die Berufung des Genossen Knöfel gegen ein auf 1000 m. Geldstrafe lautendes Urtheil wurde verworfen. 〃 5. Gera. Der Redakteur der Reußischen Tribüne", Genosse Leven, wegen Preßbeleidigung in 4 Fällen 5 Monate Gefängniß. Der Antrag lautete auf nur 3 Monate. München. Genosse Schmidt in der Berufungsinstanz wegen Beleidigung eines Landgerichtsdirektors 3 Monate Gefängniß. 6. Magdeburg. Wegen Beleidigung der Staatsanwaltschaft zu Augsburg Genosse Pistorius 4 Wochen Gefängniß. Beantragt waren 14 Tage. 7. Breslau. 100 M. Geldstrafe der Genosse Dorto wegen Beleidigung der Polizeibehörde. Der Antrag lautete auf 300 Mart. 03 " Zwickan. Das erstinstanzliche auf 3 Monate Gefängniß lautende Urtheil gegen den Genossen Reiher wurde in der Berufungsinstanz bestätigt. 13 Genossen, welche wegen Singens sozialistischer Lieder mit Strasbefehlen bedacht worden waren, wurden von dem Gericht freigesprochen. Genosse Strunz, Redakteur des Bergarbeiterorgans „ Glückauf", wegen Beleidigung eines Bergwerk- Direktors 6 Monate Gefängniß. Bochum. Der Bergmann Voß muß die gegen ihn ertannte 2jährige Gefängnißstrafe verbüßen. Die Revision wurde verworfen. Delitt Beleidigung. Die Genossen Vater, Arnold und 10. Magdeburg. Krause müssen je 6 Wochen, und die Genossen Weber und Ebert je 4 Wochen brummen. Die eingelegte Re vision wurde verworfen. Eine desgleichen von Arnold eingelegte Revision, gegen ein ihn zu 50 M. Geldstrafe wegen Berübung groben Unfugs verurtheilendes Er fenntniß. " D Fermersleben. Wegen Beleidigung eines Amtsvorftehers war Genosse Zähle zu 3 Wochen Gefängniß verurtheilt. Das Berufungsgericht fühnte das Vergehen mit 30 M. Geldstrafe. Chemnitz. Von dem Vergehen wegen vorzeitiger Veröffentlichung von Strafprozeßatten Genoffe Rosenow freigesprochen. 11. Raffel. Wegen Veranstaltung einer öffentlichen Tanzmufit Einführung von Gästen zwei Mitglieder des Gesangvereins„ Eintracht" in Zwehren je zehn Mark Geldstrafe. Genosse Huhn wegen Veranstaltung eines nicht genehmigten Zuges- Maifeier- 15 M. Geldstrafe. Die Boykottkommiffion. 18. alfeld. Genosse Hofmann wegen Beleidigung eines Pfarrers 60 M. und dito eines Polizeibeamten 15 M. Geldstrafe. Wegen groben Unfugs drei Arbeiter je 1 Woche Haft. Widersetzlichkeit bei Auflösung einer Vers fammlung. 19. Dresden. 21. Oranienburg. Der Vorsitzende des Arbeiter- Bildungsvereins soll ein Hoch auf die Sozialdemokratie mit 15 M. büßen. . ย Dresden. Die Genossen Eichhorn und Findeisen von der Anklage der Erpressung freigesprochen.- Waldschlößchen- Boykott. Frankfurt a. M. Von der Anklage der Sonntagsentheiligung sowie der gewerbsmäßigen Verbreitung von Druckschriften Genosse Brückner freigesprochen. 23. Breslan. 1000 m. hat eine Beleidigung eines Bergwerk Direktors dem Genossen Scheb 3, Redakteur der " Boltswacht" eingetragen. Antrag 6 Wochen Gefängniß. Halle. Der Redakteur des„ Volksblatt", Genosse Ilge, wegen Beleidigung eines Lehrers 20 M. Geldstrafe. Königsberg. Wegen Beleidigung eines Fischauffehers Genosse Hente 4 Wochen Gefängniß. Von " der Beleidigung eines Schuhmanns Genosse Schulze freigesprochen. Antrag 1 Monat Gefängniß. 24. Dresden. Genosse Reich hard wegen Beleidigung der Polizeidirektion 14 Tage Gefängniß. 25. Berlin. Wegen Beamtenbeleidigung Bigarrenarbeiter Kempe in Weißensee 10 M. Geldstrafe. " " " Burgstädt. Der Redakteur des„ Textilarbeiter", Genoffe Reichelt, wegen Beleidigung 10 M. Geldstrafe. Nürnberg. Wegen Verstoßes gegen das Vereinsgeset Genosse Eisinger 30 M. Geldstrafe. Zeit. Ein Arbeiter, der die Anarchie hoch leben ließ, 6 Tage Haft. 28. Muskan. Wegen unerlaubten Schriftenverkaufs Genosse Klimmer 15 M. Geldstrafe. 29. Mannheim. Eine Woche Haft Genosse Teufel wegen Verstoßes gegen§ 184 des Strafgesetzbuchs. " Frankfurt a. M. Einen Monat Gefängniß ein Schloffer, der einen Streitbrecher bedroht hat. Der Antrag lautete auf nur 14 Tage. 29. Dresden. 40 M. Geldstrafe Genosse Dr. Grabnauer wegen Preßbeleidigung. " Wegen versuchter Nöthigung( bei einer Arbeitseinstellung) der Ziegelträger Kühne drei Wochen Gefängniß. Hamburg. Genosse Emil Krause wegen Aufreizung der Bevölkerungsklassen in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise 3 Monate Gefängniß. 30. Berlin. Der Redakteur der Gazeta Robotnika", Franz Woyciechowsky, wegen Preßbeleidigung 3 Monate Gefängnißstrafe. " " Dortmund. Von der Anklage der Uebertretung des Vers einsgesetzes, die Genossen Bölger, Dr. Lütgenau, Lehmann, Block, Schulz und Rehse freigesprochen. Brandenburg. Genosse Simon wegen Beleidigung des Generals v. Hänisch 20 M. Geldstrafe. Antrag 100 M. » Freiburg( Schlesien). Anläßlich der Maifeier wurden verurtheilt die Genossen Rusch nit, Kleiner und Rö3. ner wegen Uebertretung des Vereinsgefezes je 6 M. Gelds strafe ev. 2 Tage Haft und wegen Auflaufs 14 Tage Gefängniß, Reimann wegen derfelben Strafthaten 6 M. Geldstrafe ev. 2 Tage Haft und 3 Wochen Gefängniß, Tiffe wegen Uebertretung 6 M. Geldstrafe event. 2 Tage Haft, wegen Auflaufs 14 Tage Gefängniß und wegen Verübung groben Hainsch Unfugs durch Feuerlärm 1 Woche Haft. wegen Uebertretung des Vereinsgesetzes 14 Tage Ges fängniß und Hartung wegen desselben Vergehens 15 M. Geldstrafe event. 5 Tage Haft und wegen Vers übung groben Unfugs durch Abbrennen von Raketen 1 Woche Haft. Wähner und Hoffmann wurden freigesprochen. 30. Stettin. Von der Anklage, den Schneidermeister Rostock beleidigt zu haben, Genosse Herbert freigesprochen, da. gegen wegen desselben Reats die Genossen Wolf und Raufmann in eine Geldstrafe von je 10 m. verurtheilt. Planen. Wegen Diebstahls der Sticker Schneider in Kauschwitz 2 Tage Gefängniß. Es handelte sich um Wegnahme und Vernichtung von 10 Stück gegnerischer Stimmzettel, wie derartiges von allen Parteien in allen Wahlkreisen hundertfältig geschieht. " Halberstadt. Durch Boykottertiärung groben Unfug vers übt zu haben, Genosse Hurlemann, Redakteur der Sonntags- Zeitung", 50 M. Geldstrafe. Jusgesammt wurde erkannt auf 2849 M. Geld- und Der Parteivorstand. 13. Dresden. Genosse Reichardt wegen Beleidigung eines 6 Jahre, 10 Monate, 5 Wochen und 1 Tag Gefängnißftrafe. Grafen 6 M Geldstrafe. Chemnik. 15 M. Gelostrafe Genosse Hofmann wegen " Eeleidigung des Altendorfer Gemeindevorstandes. 17. Wurzen. Wegen Beleidigung des Generals v. Hänisch, Genosse Riem, Redakteur der Neuen Wurzener Zeitung", eine Woche Gefänguiß. 18. Dresden. Groben Unfug mittels Bontottunterstützung verübt zu haben, wird der Steinsetzer Lehmberg schuldig befunden und zu 7 Tagen Haft verurtheilt. Osterholz. Ein Hoch auf die Sozialdemokratie trägt einem Genossen eine Strafe von 25 M. ein. " Gerichts- Beifung. Gewerbegericht. Kammer VII. Vorsitzender Assessor Alberti. Von der Firma Grodnick- Grodzinsky verlangte der Kutscher R. eine Lohnentschädigung wegen Entlassung ohne Kündigung. Der Vertreter der Firma hielt sich nach seinen Angaben zu der Entlassung des Klägers berechtigt, weil derfelbe öfter unpünktlich Cuno. " " einen durch " gekommen sei und den ihm anvertrauten Reklamewagen infolge- sich nur auf Reparaturen bezog, eine weitere Genehmigung auch wird. Zu Delegirten werden August Gadegaft, Wilh. Jesche und dessen nicht rechtzeitig reine gehabt" hätte; auch soll Kläger den gegen das Reichsgesetz verstoßen haben würde und daher gar Otto Babel gewählt. Anordnungen des Beklagten insofern nicht nach gekommen sein, nicht ertheilt werden konnte, so mußte der Fabrikant bestraft Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der Parteials er nicht den vorgeschriebenen Abstand zwischen einem andern werden. Er tam mit zwanzig Mark davon. genossen des 5. Berliner Reichstags- Wahlkreises. die am 5. SepReklamewagen und dem seinen bei der Fahrt durch die Straßen Berlins innehielt. Als Zeuge wird ein ehemaliger Kollege des Die Behandlung auf der Polizeiwache. Ein merk tember im Lokal des Herrn Bolzmann, Lichtenbergerstr. 16, ftattKlägers, welcher noch dem Beklagten bezw. der beklagten Firma würdiges Abenteuer, welches dem früheren Pfarrer, jezigen fand, hörte zunächst einen Vortrag des Genossen Robert dient, vernommen. Gr führte aus: Des Morgens um 9 Uhr Branmann paffirt ist, beschäftigte vorgestern die 2. Ferienſtraf- fchilbert in eingehender, Fritischer Weise die sozialpolitischen BeRedakteur der antisemitischen Zeitung, Frei- Deutschland", Adolf Schmidt über:" Die Sozialpolitit unserer Gegner." Redner hätten die Wagen vom Hof fahren sollen, der Kläger ſei jedoch fammer des Landgerichts I. 218 B. sich am 19. Mai auf dem ftrebungen der bürgerlichen Parteien, und zeigt ihre Bedeutungsmeistens erst kurz vorher gekommen und hätte so nicht Wege nach der Redaktion befand, wurde er von dem Hausknecht losigkeit gegenüber den Bestrebungen, die die Sozialdemokratie Zeit gehabt, feinen Wagen zu reinigen; об der Wagen nun schmutzig benutt worden infolge der des Schankwirths Genz in der Gr. Hamburgerstraße gestellt. Er auf diesem Gebiete verfolgt. Nach furzer Distusfion erstattete Säumigkeit des Klägers, fönne er nicht sagen, er schließe dies wurde nämlich von dem Schankwirth und dessen Ehefrau mit Griepen trog Bericht über die Thätigkeit der„ Agitationsnur aus derselben. Betreffs der richtigen Abstände" bemerkt aller Bestimmtheit als ein Mann rekognoszirt, der soeben kommission für die Provinz Brandenburg". Die Wahl der Deleher Zeuge, hätte Kläger fie( die anderen vor ihm her fahrenden alsdann aber entfernt hatte, ohne seine Beche zu bezahlen. Derg und Joft. Zum Schluß verlas Drescher die Abin dem Restaurationslokale für 20 Pfennig verzehrt, fich girten zur Brandenburger Parteikonferenz fiel auf Gumpel, Reklamewagen) fogar„ mal verloren“ und sei allein weiter ge- Als Branmann fich weigerte zu zahlen, wurde er wegen rechnung von der Maifeier, die eine Einnahme von 562,80 Mt. fahren. Der Kläger giebt dies zu, erklärt es aber mit dem großen Wagenverkehr in der Rosenthalerstraße, wo er verloren Verdachts der Bechprellerei herbeigeholten und eine Ausgabe von 264,70 M. aufweist; demnach beträgt der Vertrauensmann überwiesene Ueberschuß 298,70. ging". Die vor ihm fahrenden Wagen seien seinen Blicken ent- Schutzmann zur Wache befördert und von dort erst wieder ent- dem schwunden und er habe sie nicht wiedergefunden". Der Gerichts- laffen, nachdem er unter lebhaftem Protest gegen den Gedanken, 168 Billets stehen noch aus. Im Gauverein Berliner Bildhauer hielt Genoffe Fris hof erkannte auf Berurtheilung, er sah in dem Vorüberhaupt in jenem Lokale gewefen zu fein, bem Genz die 20 Pf. getragenen nicht die Begründung der plöblichen Entlassung des bezahlt hatte. Er hatte auf der Wache sein Portemonnaie vor- Hansen einen interessanten Vortrag über das Thema:„ Die Klägers. zeigen müssen, und da dieses Gold und Papiergeld enthielt, Naturgeschichte des Proletariats". Von einer Diskussion wurde hatten die Polizeibeamten die Sache für erledigt erklärt. Der Abstand genommen, und hierauf über den Antrag der StellenRammer III. Vorsitzender: Assessor Blankenstein. Angeklagte war mit dieser Erledigung aber nicht zufrieden, son- vermittelungs- Kommission, die Werkstatt von Kürschner, AdalbertDie Verurtheilung eines Stuckmeisters zur Zahlung von dern schilderte seine Erlebnisse auf der Straße und auf der Polizei ftraße 42, au sperren, verhandelt. Nach einer eingehenden Te Lohnentschädigungen an zwei Stuckateure begründete der Vor- wache in einem in„ Frei- Deutschland" veröffentlichten Artikel unter batte, in der das Gebahren des Herrn Kürschner nicht in das fitende damit, daß der Beklagte zugegeben hätte, den Klägern der Ueberschrift:„ Ein unglaublicher Vorfall; auch eine Unsicher befte Licht gestellt wurde, gelangte der Antrag zur Annahme. erklärt zu haben, sie müßten aussehen; eine solche Erheit in den Straßen Berlins." Er bestritt auch darin energisch, Der deutsche Metallarbeiter Verband( Verwaltung tlärung tomme aber einer Entlassung gleich. jemals in dem Genz'schen Lokale gewesen zu sein und beklagte Bentrum) hielt am 1. September bei Ehrenberg eine gut besuchte ( Die Kläger hatten behauptet, direkt entlassen worden zu sein.) fich bitter über die Behandlung, die ihm auf der Wache zutheil Bersammlung ab, in der Kollege Bösch über das Thema: Die meisten Vorsigenden des Gerichts halten jene Erklärung geworden sei. Er behauptete, daß die Schuhleute in ihrem Gifer Gtlave oder Arbeiter" sprach. Nach einer Schilderung der nicht für gleichwerthg mit einer Entlassung. und ihrer Schneidigkeit zu weit gegangen und ihn barsch, un- Stlaverei im Alterthum und der Leibeigenschaft im Mittelalter Rammer II. Borsitzender( in Stellvertretung): Affeffor was ihnen an kriminalistischer Befähigung abgeht, durch grobe in welcher der sogen. freie Arbeiter nichts anderes als ein Sklave höflich und unteroffiziermäßig behandelt hätten, daß fie das, zieht der Referent eine entsprechende Parallele für unsere Zeit, Die Kündigungsfrist der Seimarbeiter in von vornherein als ein Verbrecher behandelt worden sei" 2c. 2c. ist die letzte Form der Herrschaft des Menschen über den Kürze zu ersehen versucht hätten", daß er vergewaltigt" und des Kapitals sei, dem er seine Arbeitskraft verkaufen muß. Dies Gefahr. Der Weber 2. hatte für die Firma Dalheim zu egen dieses Artikels ftellte das Polizeipräsidium den Straf- Menschen, aus der eine Befreiung nur durch die Vereinigung Hause mit eigenem Webstuhl und ohne Hilfe eine Probe und dann ein Stück" gefertigt, worauf er teine Arbeit mehr erhielt. antrag wegen Beleidigung der Schußleute. Im gestrigen der Unterdrückten möglich sei. Unter Verschiedenem wurde be= dann ein Stück" gefertigt, worauf er keine Arbeit mehr erhielt. Termine hielt der Angeklagte jedes Wort des Artikels fannt gegeben, daß von jetzt ab die Versammlungen nicht mehr Zur betreffenden Zeit arbeitete er nur für Dalheim. Betreffs aufrecht und beftritt mit der größten Entrüstung, über- regelmäßig alle 14 Tage Sonnabends stattfinden können. Ort der Lösung des Arbeitsverhältnisses war nichts vereinbart worden. In der Meinung, unter diesen Umständen wie viele Heimarbeiter haupt in dem Lokale gewesen zu sein. Dagegen blieben, ebenso und Beit der nächsten Versammlung wird im Vorwärts" den ( Schneider u. f. w.) vom Gewerbegericht eine Lohnentschädigung Hausbiener mit der absolutesten Bestimmtheit dabei, daß eine wie früher schon, die Frau Gent, auch deren Ehemann und der Mitgliedern zur Kenntniß gegeben. wegen ungerechtfertigter Entlassung zugesprochen zu erhalten, Bersonenverwechselung positiv ausgeschlossen sei. Ungünstig für Der Zentral- Verband der deutschen Maurer( Bahlflagte er auf Bahlung einer solchen. Er wurde jedoch unter den Angeklagten war die weitere Befundung des Hausbieners, fielle 1) hatte in feiner Mitgliederversammlung am 2. September folgender Begründung abgewiesen: Es ist eine sehr verals ersten Gegenstand auf der Tagesordnung ein Referat des schiedenartig entschiedene Streitfrage, ob Arbeiter, die in ihrer zunächst nicht den Besuch des Restaurants bestritten, sondern Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung in der daß der Angeklagte, als er auf der Straße festgehalten wurde, Kollegen Dähne über das Unfallversicherungs- Geſetz. Bor eigenen Behausung für einen Fabrikanten oder Unternehmer thätig vielmehr geäußert habe: Gie sind wohl verrückt; ich üblichen Weise das Andenken der Genoffin Wabnih. Sodann find, ein Anrecht auf die gefegliche 14tägige Kündigungsfrist befizen. habe alles bezahlt!" Gin Ohrenzeuge dieser Aeußerung erhielt der Referent zu seinem Vortrage das Wort. Redner Bei Verurtheilungen zu zahlung von Lohnentschädigungen an ift auch der zuerst herbeigeholte Schuhmann gewesen. sonderheiten jedes einzelnen Falles ankomme, ob dem Haus ihrem Gide, daß der Angeklagte auf der Wache barsch behandelt bringend einer Abänderung bedürfen. Von dieser Erkenntniß Heimarbeiter fei immer ausgeführt worden, daß es auf die Be Sämmtliche in Frage kommenden Polizeibeamte bestritten unter führte an, daß seit dem zehnjährigen Bestehen des Gesetzes fich eine Reihe von Unzuträglichkeiten bemerkbar gemacht haben, die gewerbtreibenden Kündigungsrecht und Pflicht zustehe oder nicht worden sei. Letterer erklärte aber alle diese Angaben für falsch Bei der diesmaligen Abweisung folgt das Gericht Entscheidungen und berief sich auf seine unbeugsame Wahrheitsliebe und seinen ausgehend, unterbreitet eine Kommission, die von Vertretern des Ober- Verwaltungsgerichts und des Reichs- Versicherungsamtes bezw. Gründen derselben. Nach diesen kommt es bei der guten Leumund, den er sich auch von Prof. Dr. Förster und der vereinigten Krankenkassen, sowie vom ArbeitervertreterVerein zusammengesetzt ist, den Gewerkschaften eine Petition, anderen Personen bestätigen ließ. Der Staatsanwalt hielt es Feststellung, ob jemand Heimarbeiter oder selbständiger Haus- nach der Beweisaufnahme für ganz zweifellos, daß der An- die Abänderungsvorschluge enthält, um diejenigen Mängel zu industrieller sei, nicht auf dessen wirthschaftliche Abgeklagte das Genz'sche Lokal besucht und ohne Bezahlung der beseitigen, die gerade von den Arbeitern ſo ſchwer empfunden so hängigkeit, sondern auf seine persönliche Abhängigkeit an, Beche verlassen habe. Dies sei gewiß ohne jeden dolus, aus werden. Rebner ersucht deshalb die Bersammlung, fich der die da beſteht in der Verpflichtung sur une purer Bergeßlichkeit geschehen, jedenfalls hätte der Angeklagte sich Petition anzuschließen. Auf Antrag des Kollegen Dietrich haltung einer bestimmten Arbeitszeit 2c. Der zu aber hüten müssen, diese Sache noch an die große Glocke zu Bächter der Germania- Säle wurde auf ein Schreiben ge wird die Diskussion bis zur nächsten Versammlung vertagt. Dem Hause arbeitende Handweber ist persönlich nicht den Vor: bringen und daraus Kapital zu Angriffen gegen Polizeibeamte antwortet, daß der Verein gar nicht daran denkt, bei ihm eher schriften bezüglich der Arbeitszeit unterworfen, mag er auch zu schlagen. Der Staatsanwalt beantragte 300 m. Geldwirthschaftlich gezwungen fein, an einem Tage offen hat. Kollege Kröbel erinnert die Mitglieder daran, länger zu arbeiten, wie gewöhnlich üblich, oder einen Tag mala fe event. 30 Tage Gefängniß und der Gerichtshof erkannte ein Vergnügen abzuhalten, bis er feinen Saal zu Versammlungen biefem Antrage gemäß. auszusehen. Hiernach ist auch der Kläger nicht Arbeiter, sondern zur nächsten Versammlung die statistischen Bücher mitzubringen, selbständiger Hausindustrieller. Mit jedem Stück hörte sein Arbeits- In dem Prozeß gegen den früheren Rendanten des damit das Material diesmal pünktlicher zusammengestellt werden verhältniß auf, wenn nichts anderes vereinbart war. Jedenfalls stand Nen- Köllnischen Kreditvereins, Kaufmann Ney, ist Freitag tann. dem Kläger der§ 122 nicht zur Seite.( Dieser Paragraph der Vormittag das Urtheil gesprochen worden. Der Gerichtshof hat Gewerbe- Ordnung setzt für Gesellen und Gehilfen" die die fortgesetzte mißbräuchliche Benuhung des Namens des VorKündigungsverpflichtung und das Kündigungsrecht fest.) standsmitgliedes Markwald als eine fortgesetzte Handlung Aus der Verhandlung selbst ist hervorzuheben, daß dem angesehen und den Angeklagten in drei Fällen der schweren, Kläger thatsächlich nicht die Innehaltung einer bestimmt ab- in drei Fällen der einfachen Urkundenfälschung, in vier Fällen der gegrenzten Arbeitszeit wie auch Lieferungsfrist( er sollte mög- Unterschlagung, ferner der Untreue und des einfachen Bankrotts lichft bald liefern") vorgeschrieben war, und daß ihn der Be- schuldig befunden. Was das Strafmaß betrifft, so hat der tlagte nicht zur Krankenkasse angemeldet, wohl aber ihm den Gerichtshof dem Angeklagten mildernde Umstände nicht zu Theil eines Wochenbeitrages zur Invaliditätsversicherung bei der gebilligt. Es ist erwogen worden, daß der Angeklagte in höchst Lohnzahlung geleistet hat, zu dem das Gesetz Arbeitgeber ver- umfangreicher Weise das ihm im höchsten Maße von allen Seiten pflichtet. entgegengebrachte Vertrauen schamlos gemißbraucht hat. Es ist 3um Urtheil ist zu bemerken, daß die Kammer I nach ferner berücksichtigt worden, daß der Angeklagte nicht das geDer Berliner Arbeitervertreter- Verein nahm in seiner einigen sich widersprechenden Urtheilen stets( mit ein oder zwei ringste Motiv angegeben hat, welches ihn zu den schimpflichen am Dienstag abgehaltenen Versammlung den Bericht des VorAusnahmen) dann den Kläger oder die Klägerin als kündigungs- Handlungen verleitet hat, daß er weder auf Börsenspekulationen, standes und des Ausschusses der Invaliden- und Altersversicherung berechtigten Heimarbeiter bezw. Heimarbeiterin ansah, wenn die Unglück in der Familie und dergleichen hinzuweisen versucht, entgegen. Stuhlmann und Wolf äußerten sich über die betreffende Person nur für den Beklagten während der sondern Alles dreist bestritten und den Gerichtshof ganz im Un- einzelnen Beschlüsse und erwähnten, daß die Einrichtung des fraglichen Zeit thätig war, wenn sie ohne Hilfe arbeitete und Flaren gelassen hat. Außerdem fehle jegliche Reue. Der Gerichts- Sanatoriums in Gütergoh viel Arbeit verursacht habe; es ent das Material vom Arbeitgeber erhielt. Obige Enthof war der Meinung, daß solche Leute eine milde Beurtheilung wickelte sich hieraus eine längere Debatte. Von den anwesenden scheidung, zum Prinzip für alle einschlägigen Fälle er- nicht verdienen und er hat deshalb den Angeklagten unter Frei- Arbeitgebervertretern nahmen Einzelne mehrfach das Wort, so haben, würde den Heimarbeitern das Recht, welches ihnen sprechung von zwei Fällen der Unterschlagung, zu vier z. B. der Kaufmann Lewy, Schneidermeister Adler und Gastwirth vor annähernd einem Jahr die Kammer I unter Assessor Fürst Jahren Zuchthaus und Ehrverlust auf die Dauer von Theodor Müller, der es für angebracht hielt, den Arbeitnehmerin sehr ausführlich begründeter Entscheidung 6 Jahren verurtheilt. Der Angeklagte erklärte, sich bei dem Beisitzern zum Gewerbegericht Unparteilichkeit anzurathen; Buyer zusprach, vollkommen genommen werden. Urtheil nicht zu beruhigen. Dähne wies die mindestens überflüssigen Bemerkungen des Wir kommen auf die Sache noch zurück. Zur Sittengeschichte. Unter Ausschluß der Offentlichkeit Redners zurück. Vielfach tlang die Ansicht der Redner dahin Das Aushängen der polizeilich genehmigten verhandelte gestern die Ferien- Strajkammer des Landgerichts II aus, daß es bald an der Zeit fei, die Beiträge für die Vera Arbeits- Ordnung im Fabrik- Betriebe genügt nach der Gewerbe- Ordnung, um ihre Bestimmungen für die gegen einen netten" Ghemann, den Arbeiter Georg Flucke ſicherung angesichts der Fälle des ansammelnden Kapitals Um die Begründung der Vorwürfe ชิน aus Rixdorf. Derfelbe war beschuldigt, zu Berlin im Jahre 1891, herabzusetzen. im Betriebe beschäftigten Arbeiter verbindlich zu machen, nach- sowie ferner in Riydorf während der Jahre 1892 und 93 die prüfen, welche ein Theilnehmer der Versammlung gegen dem 2 Wochen verflossen sind. Daß die Arbeits- Ordnung dem unverehelichte Felling, sowie feine jezige Ehefrau, vor und das Mitglied Krause erhoben, wurde eine aus Arbeiter ausgehändigt wird, ist nicht Bedingung für die während der Ehe zur gewerbsmäßigen Ünzucht verleitet bezw. brei Personen bestehende Kommission, welcher Tamm, Stuhlmann Geltung der Arbeits- Ordnung, wenngleich sich der Faber Unzucht derselben durch Gewährung von Gelegenheit Vor- und Meier angehören, gewählt. Der Punkt 2 der Tagesordnung brikant durch Nicht- Aushändigung derfelben eines sträflichen Ver- schub geleistet zu haben. Außerdem wurde dem Flucke Miß- Besprechung über die Besichtigung der Heilanstalt zu Neugehens schuldig macht. Mit dieser Begründung wurden zwei handlung seiner Ehefrau zur Bast gelegt. Aus der Verhandlung Rahnsdorf" wurde abgesetzt und in eine Grörterung der Frage, Arbeiter abgewiesen, die vom Färberei- Besitzer Feldmann ging hervor, daß der Angeklagte ein arbeitsscheuer Mensch ist, eingetreten, ob und unter welchen Umständen man die vom VorLohn- Entschädigungen forderten. Gegen den durch beeidete Zeugen der ausschließlich von dem schändlichen Gewerbe feiner Frau ftande der Invaliden- und Altersversicherungsanstalt Berlin Aussagen gelieferten Beweis, daß im Betriebe des Beklagten eine lebte. Das Urtheil lautete auf drei Jahre Gefängniß, empfohlene Besichtigung des Sanatoriums Gütergoß, über das Arbeits- Ordnung( an der Eingangsthür) aushängt, nach welcher Ghrverlust auf fünf Jahre und Zulässigkeit von Polizei in mehreren Versammlungen schon für und gegen gesprochen Kündigung ausgeschlossen ist, wandten die Kläger ein, vom In Aufsicht. wurde, vornehmen wolle. Dem Vorsitzenden Symanowsky halt derselben nicht Kenntniß gehabt und fein war vom Dr. Freund ein Schreiben zugegangen, welches der Exemplar ausgehändigt erhalten selbe zur Verlesung brachte, wonach den Mitgliedern des Vereins haben, auch nicht darauf verwiesen Derlammlungen. zu dem gedachten Zweck freie Fahrt zugesichert wurde. Nach sein. Diese Einwände hielt das Gericht also diesmal nicht für stichhaltig, während sie häufig der Beachtung werth gefunden Im vierten Wahlkreise beschäftigte sich am 5. September furzer Debatte einigte man sich dahin, die Fahrt am 9. September zu unternehmen. wurden. Vielfach hat man gerade auf die Aushändigung der eine öffentliche Parteiversammlung mit der bevorstehenden Arbeitsordnung entscheidenden Werth gelegt, weil sie für Fabrik- Provinzialkonferenz. Nachdem der Vortrag, wegen des schwachen betriebe, in denen mindestens 20 Personen beschäftigt sind, gesetz- Besuchs der Versammlung von der Tagesordnung abgesetzt war, lich vorgeschrieben ist. z u z it " Gine fehr gut besuchte Versammlung der ArbeiterBildungsschule( Südost) tagte am 2. September in ben Oranienhallen", Oranienstr. 51. Bevor in die Tagesordnung eingetreten wurde, ehrten die Anwesenden das Andenken der Genossin Agnes Wabniz durch Erheben von den Plägen. Genoffe Theodor Mehner hielt hierauf einen interessanten Vortrag über:" Der Sedantag und seine Bedeutung im Lichte der Kultur. Eine Diskussion fand nicht statt. Nachdem der Vor sikende, sowie auch Genosse Meyner die Anwesenden zum regen Besuch der Schule aufgefordert, traten mehrere Genossen sofort als Mitglieder der Schule bei. Eine öffentliche Versammlung der graphischen Ge werbe und aller übrigen Berufe, welche zur Kammer Vill des besprach Stadtverordneter Th. Meyner furz die Aufgaben der Gewerbegerichts zugetheilt sind, beschäftigte sich am 4. September Konferenz, indem er auf die Schwierigkeiten hinwies, mit welchen in den" Arminhallen" mit den bevorstehenden Erfahwahlen. Der Fabrikant und Glashütten- Besitzer Neumann aus die Agitation auf dem Lande zu fämpfen hat. Da belieben die Nach ausführlicher Berichterstattung der bisherigen Beisitzer Stralau hatte sich vorgestern wegen Uebertretung der Gewerbe- Polizeibehörden vielfache weiter gehende Beschränkungen des Ver Stößel, Faber und Jahns über ihre Thätigkeit schritt Ordnung vor dem Schöffengericht am Landgericht II zu ver- fammlungsrechtes, als das Gesetz gestattet, und der Erfolg, die Versammlung zur Aufstellung von Kandidaten und nominirte antworten. Derselbe war beschuldigt, am letzten Bußtage jugend- welchen die eingelegten Beschwerden haben, kommt regelmäßig zu hierzu die Buchdrucker P. Stößel und A. Faber, den Buchliche Arbeiter und Arbeiterinnen in feiner Glasfabrik beschäftigt spät. Ferner ist es schwer, zur Einberufung und Leitung von Ber- druckereihilfsarbeiter H. Jahns, den Stereotypeur H. Schis zu haben. Er war für diesen Tag beim Amtsvorsteher um die sammlungen, Leute aus den betreffenden Orten zu bekommen. Dann man sty, den Schriftgießer E. Berghahn, den XyloGenehmigung eingekommen, in seiner Fabrit diverse Reparaturen fann man ein und dasselbe Flugblatt nicht in der ganzen graphen H. Rühl, den Porzellandreher A. Kern, und zu vornehmen zu lassen, und hatte diese Genehmigung auch erhalten. Provinz verbreiten, da zu verschiedene Verhältnisse herrschen; Ersaßmännern den Buchdrucker A. Wa ch 3, den Lichtdrucker Er ließ aber die ganze Fabrik wie an jedem anderen Wochen- besser ist es, für jeden Kreis ein besonderes Flugblatt herzustellen. P. Janzen und den Lithographen L. Schädlich. tage in Betrieb setzen. Ein Gendarm hatte aber vom Daher ist die Hauptsache bei der Landagitation die Gründung In der öffentlichen Versammlung der Schuhmacher Amtsvorsteher den Auftrag erhalten, die Fabrit zu von Organisationen. Redner befürwortet sodann den Antrag, am 4. d. M. erfolgte die Berichterstattung der Delegirten vom revidiren. Dieser fand, daß außer dem Komptoir und die Agitations- Kommission für die Provinz Brandenburg möge Erfurter Industries und Schuhmacher Kongreß, über welchen der Expedition die ganze Fabrit im Gange war, vierteljährlich einen gedruckten Geschäfts- und Rechenschaftsbericht f. 3. im Vorwärts" ausführlich berichtet worden ist. Die Ver. und auch die jugendlichen Arbeiter beiderlei Ge- herausgeben und den Wahlkreisen zustellen, damit Klagen über sammlung hatte insofern ein kleines Vorspiel, als die Listen= schlechts in Thätigkeit waren. Auf die Anzeige des Gendarmen Unthätigkeit begegnet und etwa geäußerten Wünschen der Genossen sammlung zur Deckung der Unkosten der Kongreßdelegirten erhielt Herr Neumann ein polizeiliches Strasmandat, gegen schnell nachgekommen werden kann. Auch den weiteren Antrag polizeilicherseits bei Androhung der Sistirung verboten wurde. welches er Einspruch erhob. Vor Gericht erhob er den Ein- empfiehlt Redner zur Annahme, jene Berichte zuvor von drei Auf den Einwand des Betroffenen, daß ja Brauereidirektoren wand, in dem guten Glauben gewesen zu sein, daß er, nachdem Revisoren prüfen zu lassen, von denen je einen der zweite, vierte auch sammelten, erwiderte der Polizeibeamte, daß er noch feinen Beide An- Brauerei besiger sammelnd betroffen habe. In einem solchen er einmal von Amtsvorsteher die Genehmigung erhalten, die und sechste Berliner Wahlkreis zu ernennen habe. Delegirte waren ganze Fabrik gehen lassen fönne und dazu gehörten auch die träge werden angenommen. Ein Antrag, die Lokalfrage auf die Falle würde er ihn gleichfalls sistiren lassen! jugendlichen Arbeiter, da viele Arbeiten nur von diesen aus- Tagesordnung der Konferenz zu setzen, wird durch Uebergang Menzel und Willner. Menzel schloß die ausführlichen geführt werden tönnten. Da aber die ertheilte Genehmigung zur Tagesordnung erledigt, da ohnehin die Lokalfrage erörtert Darlegungen seines Eintretens für die Interessen der Lokal" H Drganisation auf dem Rongreffe mit dem dringenden Wunsche, I Genoffin Agnes abnis einen kurzen Nachruf. Hierauf daß ihm im Verhinderungsfalle ein Stellvertreter zur Seite daß nun endlich einmal Ruhe und Friede in der Gewerkschaft hielt der Genosse Paul Jahn einen mit vielem Beifall aufgestellt werden möge. Die Bersammlung übertrug dieses Amt dem herrschen mögen, widrigenfalls er zum letzten Male vor Berliner genommenen Vortrag über" Lohn- und Affordarbeit". Ihr Ein- Kollegen Wagner. Schuhmachern gesprochen hätte. Auch Willner trat ent- verständniß mit den Ausführungen des Referenten bekundete die Der Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und schieden dafür ein, daß unter den obwaltenden Verhältnissen in Versammlung durch Annahme einer Resolution, die das System auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter und Arbeiteder Organisationsfrage Remebur geschaffen werden müffe und der Affordarbeit verurtheilt und fich für die Einführung der rinnen( Filiale I) hielt am 3. September eine Versammlung daß die Vereinsspielerei zu beseitigen fei. Trotzdem in der Dis- Lohnarbeit ausspricht. Rollege Schula erstattete fo- ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrt die Versammlung fussion der Standpunkt der beiden Delegirten auf dem Erfurter dann Bericht über die Ausarbeitung des Lohntarifs, das Andenken der Genossin Wabniß in der üblichen Weise. Schuhmacherkongreffe von einzelnen Rednern lebhaft bekämpft der in folgender Resolution zusammengefaßt ist: In Anbetracht Hierauf sprach der Genosse Hansen in einem recht beifällig und dem von denselben in das Bereich der Möglichkeit, wenn der vorgerückten Saison und in Erwägung, daß durch die Aus- aufgenommenen Vortrag über das Thema: Die Krankheit der nicht der Wahrscheinlichkeit gezogenen, durch dle Wucht der Ver- sperrung infolge der Maifeier die Opferwilligkeit der Kollegen Zivilisation. Sodann verlas der Vorsitzende die Abrechnung vom bältnisse erzwungenen Uebertritt zur Zentralisation energisch sehr in Anspruch genommen ist, empfiehlt die Kommission, in 2. Quartal; die Versammlung wählte in die Rechtsschutzwidersprochen worden war, gelangte schließlich doch mit Stimmen diesem Jahre von einem allgemeinen Streit zur Durchführung Kommission' den Kollegen Hoffmann II.- Die nächste Vermehrheit eine Resolution zur Annahme, in welcher die Versamm des Lohntarifs abzusehen; hingegen giebt fie den Kollegen an- fammlung findet am 8. Oktober statt. lung erklärte, mit dem Verhalten der Delegirten auf dem Ron heim, den Minimallohn von 80 m. bei 9 stündiger Arbeitszeit, greffe voll und ganz einverstanden zu sein und den Beschlüssen einschließlich einer 61/2 ftündigen Gießzeit, in Anregung, und Norb) hielt am 80. Auguft eine Vereinsversammlung ab. Bei Der Frauen und Mädchen Bildungsverein( Filiale des Rongresses fo viel als möglich Rechnung tragen zu wollen, überall, wo dieses möglich erscheint und die beauftragte Agi- Nord) hielt am 30. Auguft eine Vereinsversammlung ab. Bei um dem frivolen Vorgehen des Kapitalismus eine Macht entstationsfommission davon überzeugt ist, zur Durchführung zu Gröffnung der Versammlung widmete Frau Mesch der Genossin gegenzusetzen. bringen. Im Prinzip ist die Affordarbeit vollständig zu ver- abnih einen zu Herzen gehenden Nachruf. Die Versammlung Eine öffentliche Versammlung derjenigen Solzwerfen; doch ist denjenigen Kollegen, in deren Arbeits- ehrte das Andenken des verstorbenen Mitgliedes durch Erheben Auf der Tagesordnung des Vereins stand ein arbeiter, welche zur Gruppe Solzindustrie", stellen die Beseitigung nicht möglich ist, und die über von den Plägen. den Minimallohnjay hinaus verdienen, zu empfehlen, Vortrag des Genossen Kiesel über das Thema:" Die ChartistenRammer IV, des Gewerbegerichts gehören, tagte sich selbst ihren Lohnsatz aufzustellen. Die Agitationskommission bewegung". Dem mit regem Interesse aufgenommenen Vortrag am 3. September in den„ Arminhallen". Die berichterstattenden Beisitzer sowohl als auch einige Diskussionsredner übten berechtigte wird beauftragt, den Lohntarif populär zu machen, Gelder ein- folgte eine längere Diskussion, an der sich Frau Schädlich, zusammeln und zur Unterstüßung eventueller Maßregelungen Noack und Ludwig betheiligten. Unter Verschiedenem empfahlen Kritik an der oft eigenthümlichen Rechtsprechung und dem allzu Bons à 10 Pf., event. auch Listen herauszugeben." Nach reger nochmals mehrere Mitglieder den anwesenden Frauen, ihre Einbureaukratischen Verhalten speziell eines der vorsitzenden Magistrats: Debatte stimmte man der Resolution mit dem Amendement, fäufe nur da zu vollziehen, wo die Geschäftsinhaber den berechAssessoren. Wiedemann gab bekannt, daß einige Tage vor der Wahl in allen Stadttheilen öffentliche Agitationsverfamm Ueberstundenarbeit ist mit 25 pet. Lohnzuschlag zu bezahlen", tigten Wünschen der Arbeiter entgegenkommen. Nachdem noch lungen ftattfinden, in denen die bisherige Praris des Gewerbe- gegen eine Stimme zu. Betreffend den Vorschlag, eine Agitations: einige neue Mitglieder aufgenommen, wurde die gutbesuchte Ver gerichts besonderer Beleuchtung unterzogen und eventuell ein fommission ins Leben zu rufen, bestimmte die Versammlung, daß fammlung geschlossen. die Kommission, welche mit der Ausarbeitung des Lohntarifs be= Der Arbeiter- Bildungsverein in Schöneberg hatte am energischer Proteft dagegen befchloffen werden soll. Als Kandi- traut war, nunmehr die Agitationskommission bilden solle. Den 8. September feine regelmäßige Mitgliederversammlung einDaten zur Gewerbegerichtswahl wurden Clemens( Tischler) Bericht über die Sammlungen zur Unterstützung der wegen der berufen. Nachdem die Anwesenden das Andenken der Genofsin und Baumberg( Drechsler) und zu Erfaßmännern Schweite Maifeier Ausgesperrten gab der Kollege Schulz. Demnach betrugen die 2 a bnih in der üblichen Weise geehrt, geht die Versammlung und Ahrens( Tischler), Cantius( Drechsler) und Tschernig Ginnahmen 937,85 M., die Ausgaben 849,75 m., somit blieb ein zu dem ersten Punkt der Tagesordnung über: Vortrag des Ge( Kistenmacher) bestimmt. Die Abrechnung des Vertrauensmannes Ueberschuß von 88,10 m. zu verzeichnen. Auf Antrag wurden noffen Kasper über die Bedeutung Ferd. Lassalle's. Dem beiwies eine Gesammteinnahme von 931,94 M. und eine Ausgabe davon 30 m. den ausgesperrten Brauern, 30 m. der Gewerk- fällig aufgenommenen Vortrage folgte eine Pause von 15 Minuten, von 883,85 m. auf. Die Neuwahl des Vertrauensmannes fiel schafts- Rommission und der Rest von 28,10 m. der Agitations- in der fich einige von den Anwesenden als Mitglieder aufwiederum auf Wiedemann, die der Revisoren auf Klinger, tommission überwiesen. Nach Darstellung der Umstände, die es nehmen ließen. Genosse Reßner beschwert sich über die LokalGrunert( Tischler) und Daun( Bürstenmacher). nöthig machten, einen anderen Kandidaten zum Gewerbegerichts- fommission. Es stellt sich in der Debatte heraus, daß mehrere Beifißer zu wählen, wurde hierzu einstimmig der Kollege 2ücke Wirthe in der letzten Lifte fehlen. Keßner bemerkt, daß er nach ernannt. Zum Schluß gab der Delegirte der Gewerkschafts- wie vor ringfreies Bier verschänkt. Als Thema für die nächste tommiffion einen Ueberblick über deren Thätigkeit und erklärte, Bersammlung wurde bestimmt: Vereins- und Versammlungsrecht. Eine öffentliche Versammlung der Zinkgießer und Stürzer tagte am 4. September. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende der aus dem Leben geschiedenen Control der Arbeiter Marke dedischer Schuts- Marke 1590 Ausgegeben Hurmacher in Berlin 8 r Control Commission i Die Warte ift grün auf weig Bapter gebrudt Solidarität! Arbeiter! Nur Hilte welche nebenstehende Marte unter dem Schweißleder tra gen, bieten Garantie, daß den Berfertigern gerechter Loho wurde! Rauft une Hüte mit diefer Marke! Cohn's Hosenfabrik, als billigste Quelle Berlins be tannt für Herren- und einzelne Kinderhosen befindet sich jetzt[ 60012* Pallisadenstr. 5, part. Schuhe u. Stiefel mit Kontrollmarte empfiehlt E. Berbe, 5382* Ritterstr. 114. 64 Pfd. Brot für 50 Pf. liefert Bäckerei Lübben erftr. 10. Johann Stade. Schneidermeister, empfiehlt sich unter Garantie zur Anfertigung gut paffender Herren- Garderoben. Lager von Stoffen in Auswahl. Rulante Zahlungsbedingungen.[ 603L Nordstern- Brauerei. Renntniß, daß am Wir bringen hiermit unseren geschäßten Abnehmern und Freunden zur Sonnabend, den 8. September cr. wieder der Ausstoß unseres eigenen, vorzüglich eingebrauten und gut gelagerten Bieres begonnen hat. Bei dem heute vorgenommenen Probe- Auftich wurde allseitig anerkannt, daß das neue Gebräu dem früheren, so reichlich Beifall gespendeten Bräu ebenbürtig zur Seite steht und laden wir daher alle Freunde zu einer Probe ergebenft ein. In dem Bestreben, von jetzt ab nur eigene, gut gelagerte Biere zum Ausstoß zu bringen, bitten wir unsere verehrten Abnehmer um rechtzeitige Beit fest begrenzt ist. In folgenden Geschäften sind Hüte mit E. Strauss, Blumenstr. 46 pt. briefliche Aufgabe ihrer Bestellungen, da unser Abſayquantum für die nächſte Kontrollmarken zu haben: H. Aertsens, Prinzenstr. 28. W. Kliem, Bernauerstr. 108. W. Alschäfsky, Gr. Frankfurterfir. 44. G. Knaake, Andreasstr. 24. 0. Arnold, Dresdenerstr. 116. F. Antoni, Chauffeestr. 60. Rud. Beisse, Chausseestr. 70. W. Bracklow, Schönhauser Allee 29. 0. Böttcher, Lichtenbergerstr. 1. E. Dittmer, Ackerstr. 68a. G. Dunsing, Dresdenerstr. 6. P. Diederich, Oranienst. 9, Mariannenstraße 43. 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Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrenfache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alle Gesuche um Aufnahme in diese Liste sind nicht an die Redaktion oder Boykottk ommission, sondern an die untenstehenden Adressen zu richten. Alexandrinenfir. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Aposteltirche 5, Hanke. Arndtstr. 34, E. Rothe. " 14, Ludwig. " 35, Hagenow. Barutherstr. 5, Haafel. " 22, Japp. Bärwaldstr. 51, Schröder, Taubenbörse. Bellealliancestr. 71, Raabe. Dieffenbachstr. 59, Krause. Fichtestr. 3, Drew3. Fidicinstr. 29, Bohn. Friedrichstr. 238, Haseloff. 234, Jarius. Friesenstr. 28, Otto. 2. Wahlkreis: Friesen- u. Arndtstr.- Ecke, Löwendorf. Frobenstr. 39, 3ocher. Fürbringerstr. 7, Grothe. " 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 79, Schiefelbein. " 74, Rizing. " 84, H. Thiele. 67, Wünsch. " " 88, Hülse. 85, Rohrbeck. " Bergmann- u. Solmsstraßen- Ecke, Weiß. 110, Dellmann. " Bergmannstr. 95, Senft. " 62, Miersch. Besselstr. 14, Hertel. 93, Krause. Blumenthalstr. 5, Behrend. 107, Harms. 6, Schirmer. Blücherstr. 16, Neufius. 38, Brämer. Boechstr. 7, Lingt. 82, Schütze. " 70, Krüger. Großgörschenstr. 24, Jung. Mariendorferstr. 5, W. Grube. Hafenhaide 47, Reichelt, hinter Bohne's Markgrafenstr. 102, Saß. Garten. 50, Hiarup. Heimstr. 21, Fischer. 16, Schoemann. Sornstr. 11, Boß. Johanniterstr. 14, Gierke. Razzlerstr. 1, Barnowsky. 5, Schulz. Kirchbachstr. 17, Scholz. Kochstr. 6, Schumacher. Steinmeßftr. 57, Böttcher. " 75, Pose. 17, Juhrs. 24, Bernhard. 77, Schulz. " Tempelhofer Ufer 4( Ecke Lantwißftr.), 23, Neumann. " " 28, Trung. " " 18, Pohl. 6, Gädike. Mittenwalderstr. 16, Imhoff. " 43, Briese. 39, Rau. 2, Ganger. Mödernstr. 125, Gielesty. 120, Löblich. " 70, Wildgrube. " 73, Bittner. " " Hans. Trebbinerstr. 3," Krebs. Urbanstr. 26, Renner, 68, Erner. " 80, Feder. 51, Wulle. " 84, Schrief. 61, Schaade, Bierverlag. 68, Mießte. Glöditschstr. 41, Hübner. 46, Adolf. 42, Krebs. 23, Paris. " 49, Bahlmann. " 33, Binner. " 12, Natusch. 43, Bartsch. Gneisenaustr. 35, Rosse. 27, Pluntfe. " " 71, Menzel. ( 85, Conrad. 20, Hube. 10 15, Schüßler. " 56, Maitre. Königgrägerstr. 103, A. Genth. Kommandantenstr. 88, Rahnert. Kottbuser Damm 33, Lindner. 1: " " 24, Günter. 16/17, Rootkamp. 37, Lott. 40, Ww. Rebbin. 1, Jahn. 18/19, Sell. Kreuzbergstr. 12, Rothe. " 32/33, Uhle Rurfürstenstr. 48, Schöpfer. 170, Lorenz. Lindenstr. 2, Bohnsack. 78, Hannemann. Morisstr. 9, Lindemann. Mogstr. 14, Wezel. Nostizstr. 12, Kyschki. 41, Lehmann. 8, Wichmann. 50a, Wesse. Pallasstr. 16, Faller. Plan- Ufer 92a, Herrat. 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger. 128, Karge. 88, Dumte. Prinzenstr. 110, Ballwig. 6, Hensel. 16, Wüstinger. Urban, Ecke Jahnstraße, P. Schulz. Wartenburgstr. 16, Anders. Wafferthorstr. 5, Pult. " 55, Schulz. 51, Weiß. Wichmannstr. 16, Swade, Wilhelmstr. 16, Müller. " 48, Geier. 121, Fischer. 2, Zimmermann, 3a, Cunow. 122, Collas. Willibald- Alexisstr. 10, Schulz. " " 15, Wotschke. 22, Reichert. Yorkstr. 43, Hoffmann. 21, Jacob. Boppstr. 4, Karthun. " 5, Ungerberg. Bülowstr. 59, H. Werner. " 65, Richter. " 70, Krüger. Göbenstr. 21, Rather. 37, Lindner. " 16, W. Reiche. " Chamisso- Platz 4, Ihloff. Culmstr. 36, Raumann. Gräfeftr. 8, Schonheim. " 25, Schuster. 31, P. Müller. 73, Goltz. Schönebergerstr. 19, Hansen. Schönleinstr. 23, Hahn. 41, Sindram. " 44a, Bw. Koch. " " " 33, Schaade. " 68, Kreuz. 34, Plög. 47, Freiwald. " " 34, G. Schulz. 28, Hensel. 37, Baum. " 115, Lange. " 5, Nast. 6, Kraaz. 74, Kalmus. " 12, Land. 20a, Berger. Dennewigstr. 10, Schmitt. Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. 28, Stobwasser. " 9, Hoffmann. " 5, C. Behrend. 31, Lehmann. 27, Giefe. Grimmstr. 25, Aust. 35, Ziemke. " 26, Haensel. 68, Böfmann. Linkstr. 9, Hanicke. 27, Degner. Lützowstr. 7, Appelt. " " 26, Voß. 3, Loewert. " " 4, Hermann, 6, Start. Schützenstr. 38, H. Otto. Schwerinstr. 2, Schimann. 9, Graffunder. Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. 10, Kruhl. 3/4, Stiba. 77, Ww. Jaech. 38, Sauer. 62, Schaade. N 12, Mißfeld. " " 89, Engel. " " 60, Arnic. 75, Landschulze. 76, Schulze. Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. Magdeburger- und Steglitzerstr.- Ecke, Stegligerstr. 50, Dobbert. 14, Ecke Culmstr., Bothe 15, Pohsner. Gottschalk. Mansteinstr. 1, Scheffel. " 11, Arndt. Steinmetstr. 5, Marsch. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 3offenerstr. 10, Lüdke. 6, Jahn. 31, Baumann. Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. Annenstr. 9, Prog. 12, Berndt. " " 42/43, Artner( City- Passage.) " 16, Ehrenberg. 23, Röhr. " 29, Wetzeret. 37, Malig. Adalbertstr. 32, Knoll. Brandenburgstr. 1-2, Appe. 74, Wolter. Dresdenerstr. 45, Manete. 48, Freudenberg. 80, Pritsch. 32, Stöpel. 37, Görsch. 3. Wahlkreis: Neuenburgerstr. 20, Hagen. " 10, Haberstroh. 25, Rube. 81, Goslau. 63, Ecke Alexandrinenftr., Jakobstr., Alte 118, Garg. Neanderstr. 8, Quin. Sebastianftr. 1, Laude. 52, Voß. 5, Gehne. 7, Schneider. " " 55, Ehrenreich. 10, Stettin. 8, 2öskow, " " " " 130, Frankenberger. 13, Albert. 50, Opaz. " " " 132, Schäfer. 32, Arendt. 47, Werkmann. 187, Beyer. 77, Jeftram. 53, Cholojewski( Kolonialwaaren- Händl.). " 20, Dietze. " " 66, Lüneburg. " " 87/88, Lamprecht. 103a, Böhm. Ohmgaffe 5a, Lehmann. Oranienſtr. 85, Haupt. 109, Greifer. Prinzenstr. 73, Wipf. " " Neue 28, Schmidt. Finte. " 72, Ferger. " 73, Wittwe Neubauer. Seydelstr. 8, Passon. 99, Wwe. Walter. " 12, Dewig. " 12, Wwe. Schmidt. 46, List. " 13, Borchardt. " 16, Bohustengel " 20, Heinze. " 59, Schulz. " 5, Geu. 40, Pfeil. Admiralstr. 9, Hennig. " 1, Langer. 15, Lemke. 33, Kierstein. " 18, Bergmann. 19, Köhler. 19a, Wringe. 21, Schnieber. 27, Püll. 18b, Frankle. 18d, Bohm. Alexandrinenftr. 22a, Sprotte. 38, Pfigner. 39, Wendt. 99, Agenroth. " " " 56, Bierwagen. 85, Bonczek. Beuthstr. 3, Schulz. Buckowerstr. 6, Krüger. Brizerstr. 34, Reil. 46, Kornetky. 1; Müller. " 47, Bohni. 40, Siebte. 63, Struct. 110, John. 136, Post, Ecke Reichenbergerstraße. 38, Nichter. 57, Böhm. " 58, Werner. 79, Rosendorn. Elifabeth- Ufer 1, Geier. 12, Fründt. " " 38/39, Kroth's Bierhaus. 52, Siebert. " 49, Wwe. Riedel. Engel- üfer 3, Jähn. " 4a, Mize. 10, Maluschke. " 14, Günther. Franzstr. 14, Lange. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. Hollmannstr. 31, Lehmann. " 9/10, Hartmann. 36, Marfs. Inselstr. 12, Herrmann. Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlan. Kommandantenstr. 20, Armin- Hallen. " 21, Barnad( Bum Schwan). 52, Grundmann. Köpnickerstr. 37, Peutert. 31, Schulze. 48, Krause. 54, Seppelt, jun. 70, Fischer. 121a, Schöbel. 45, Frau Schlickmann. 126a, Wahlstab. Rottbuser Ufer 57, Kinzel. Kürassierstr. 19, Laban. Louisen- Ufer 12, Mönte. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. 14, Kretschmer. " " " 21, Hartmann. 183, Kirschte. Ritterstr. 41, Bodin. 47, Lochow. 32, Bathe. 1b, Weigt. " 9a, Rameruner Gasthaus. Simeonstr. 23, Flick. 3, Handtke, 4, Horst. 11, Wölk. " " 13, Wippler. " 119, Lorenz. 70, Wabniz. 25, Püschel. Staligerstr. 7, Schönemann. 11, Schwarzkopf. 147a, Müller. Stallschreiberstr. 27, Schulz. 38, Barnick. 26, Meineke. 64, Ried,( Café Meyer). 63, Schmidt. " 83, Paul. 37, Bülow. " 84, Raaz. " 29, Schöning. 17, Eichhorn. " 96, Moseler. " 11, Gooßens. 46, Pannewitz. 97, Grauer. 17, Werner. " " Jakobftr., Alte, 1b, Stelzer. Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber. Michaelkirchstr. 20, Korikty. Matthieustr. 17, Koch( Bierverlag). 49, Thieme. 48a, Krüger. 112, Wodrig. " Wallstr." 1. Dorn. # 7, Blume. " Brandenburgstr. 17a, Glaner. 9, Rickeben. " " 61, Pasch. " " 69, Lenz. 66, Schwarzkopf. Naunynstr. 56, Pflanz.( Keller.) 45, Heyer. 54a, Dietze. 6, Becker. 18, Götte. 56, Thiele. 31, Pahl. Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersty. Rungestr. 28, Werneke. 3, Kettner. Schmidtstr. 8, Geume. 63, Otto. 88a, Gutte. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 42, Grüßner. 36, Kuttulinsky. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Stalizerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. ( Fortsetzung in der dritten Beilage.) Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2 123, Stramm. " " " 72, Krieg. " 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 209. Sonnabend, den 8. September 1894. 11. Jahrg. An der Schleuse 12, R. Cwit. " " 12, Netebus. Adlerstr. 7, H. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. " 34, W. Stamer. Claudiusstr. 19, Wendt. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtlebe. 4, W. Güldenstein. Dorotheenstr. 46, Rud. Urban. 37, C. Steinbrück. Fischerbrücke 11, G. Schulze. " 14, A. Fabig. 25, Piel. Fischerstr. 3, Hoffmann. " " 21, H. Jankowsky. 29, Laue. Französischestr. 6, Pätschke. Friedrichsgracht 16, Thierbach. 1, Jmmendorf. Friedrichstraße, Neue, 3, Merker. 1. Wahlkreis: Friedrichstraße, Neue, 63, R. Jahp. " " " 99, Goldmann. 56, Megner. Grünstr. 13, P. Freiberg. 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Holsteiner Ufer 1, Terpiz. Jägerstr. 10, Tripke. | Klopstockstr. 1, C. Bürger. Krausenstr. 9, C. Langfeld, Bierverlag. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. " " 18, H. Hensel. " 55, C. Ruppert. " 71, Zastrow. Klosterfir. 83, Salzwedel. 1, Friz Berger. Lessingstr. 28( an der Brücke), Rickmann. Kanonierstr. 9, Ecke Jägerstr., H. Bock. Mohrenstr. 63/64, Goerke. " 5, H. Hahn. " 26, Zieste. 20, Keller. 26a, W. Borths. " " " 44, Röllig. Kleine Kurstr. 10, Stobbe. Oberwasserstr. 13, Fr. Bujanet. Petriplay 3, Ecke Scharrnstr., C. Schmidt. Poststr. 31, H. Michel. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, C. Dullin. 10, G. Ladner. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. 18/14, C. Roplin. 10, D. Russow. Moltenmarkt 6, Haase. Moltenstr. 12, H. Gärtner( am Molkenmarkt). " 16, H. Kreuzberger. 43, F. Schreiber. " Meldungen nehmen entgegen: Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünstr. 20. Tripke, Jägerstr. 10. 58, R. Elteste. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänken folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Möllstein's Lustgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. " 25, Miserra. Hackenbergstr. 8, Poranzke. 9, Soltysiak. Grünauer Chaussee, Schubert. Kronprinzenstraße, Kuhle. Die Lokalkommission: Albert Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lischitti). Beelitzhof. Meyer, Wilhelmshöhe. Britz. Bürgerstr. 4, Karl Dorn. Chauffeestr. 101a, P. Mainz( FlaschenBier). Rudowerstr. 65, i. B.: R. Niemetschek. Werderstr. 15, Wwe. Waßmann. Jahnstr. 48, Banche, Materialwadren. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rixdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 48, Schmidt. Augsburgerstr. 34, Wilhelm. 5, G. Schulz. 38, H. Mücke. " " 75/76, Bastian. " 78, Bredlow. Bayreutherstr. 6, Michaelis. 18, Beckmann. Berlinerstr. 140, Hoffmann. Bismarckstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Türke. Cauerstr. 16, Franzke. 23, Lange. 33, Brandt. Canalstr. 4, Mann. Charlottenburger Ufer 18, Schimidt. " Leibnizstr. 69, Meier. " 78, Trageheim. 76, Steinfe. Magazinstr. 15, Wolter. " 21, Jahns. Marchstr. 24a, Gaumert. Marburgerstr. 5, Röster. Mogstr. 14, Wezel. Nehringstr. 3a, Wegner. Nonnen- Damm 1, Sense. " Kulicke. Nürnbergerstr. 6, Frau Töppe. Osnabrückerstr. 28, Gimpel. 30, Soyte. Passauerstr. 35, Renner. Pestalozzistr. 23, Schurig. 27a, Gessewicz. 32a, Sbresny. " 55, Cieslick. " 63, Klick. " " 64, Masche. 71, Schütte. " 73, Sadecky. " 83, Sasse. " 85, Schilling. Potsdamerstr. 8a, Rüftig. " " 26, Lugebiel. 41, Theiß. Rückertstr. 1, Kirchner. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller. 8, A. Müller. Stuttgarter Platz, Mehnert. Savignyplay 3, Nuens. Spreeftr. 3b, Niedergefäß. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. 72, Kühn. 68, Bastian. Straße 31a, Nr. 4, Th. Bodtte. Schillerstr. 26, Hämmerle. 79, Ww. Walter. " 90, Roneck. " 18a, Horrmann. 3, Blank. " " 45, Bree. Dantelmannstr. 10, Baldermann. Eisenacherstr. 4, Putschege. Garde du Corpsstr. 1, Hoffmann. " 5, Päpfe. 15, Brize. Goethestr. 16, Dillenberg. 75, Maaß. Grünftr. 1, Hagen. 12, Rolbow. P. Meiser. Grollmannstr. 48 an der Stadtbahn, Kaiser Friedrichstraße und Bismarckstraßen- Ecke, Lademann. Kaiser Friedrichstr. 61, Meier. 74, Eichhorn. 89, Kochhann. Rantstr. 56b, Linge. 117, Schulz. " " 132, Pansch. 106, Rosenberg. " 144, Zeinert. " Kleiststr. 35, Schulze. Knesebeckstr. 18/19, Breek. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 19, Neuendorf. 16, Prill. " Kurfürsten- Damm 17, Kriele. 31, Grzeskowiac. 124, W. Graß. Krummeftr. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. 114, Hegener. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehliz. Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn. Tegeler Weg 6, Prozesky. Uhlandstr. 184, Ruple. 188, Herms. 189, Glander. " " Wallstr. 12, Rudat. 13, Dörp. " " 35, Stage. 38, Czepuck. " 66, Hilscher. " 78, Geisler. " 90, Ullrich. Wilmersdorferstr. 36, Holm. 48, Schubert. 109, Büschel. " 125, Springer. 149, Goldmann. " " 150, Franke " 30, Ecke Wallstraße, F. Hagen. 134, Ruprecht. Weitere Meldungen nehmen entgegen: H. Wernicke, rummestr. 19. K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15. Deutsch- Wilmersdorf. Badenschestraße 18, Nabinski. Berlinerstr. 47, Land, früher Züllich. Günzelstraße, Lieball. Lokalkommission: Gust. Behrendt, Gasteinerstr. 29. 49, Musick. " 58, Rinke. " 63, Bartenheimer. " 65, Böhland. 45, Löwner. " Kein Lokal. " 46, Dreßler. 50, Niemann. Friedenau. Lutherstr. 19b, Röhler. Leibnizstr. 3, Bittner, 23, Röhr. " 66, Wegner. Eichwalde. Handjernstraße, Weißwange. Kirchstraße, Hohl. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel, Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal| Wallstr. 53, Otto Hiemte. und Garten). Weber. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Lokalkommission: A. Schwerike in Stegliz, Hubertusstr. 7. Witte. Harsdorf. Glienicke. Lokalkommission: Leuenberg. Reinhekel. Die Lokalkommission: R. Lange, Wilhelmstr. 13. Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. 136, Kummer. 84/85, C. Herzberg. Schöneberg. Akazien- u. Belzigerstr.- Ecke, Meyer. Bahnstr. 23, Pommerente. 12, Reinsberg. Bülows und Ziethenstraßen- Ecke, Ebel. Eisenacherstr. 8, Weimann. Frankestr. 28, Schulz. Gleditsch- u. Barbarossastr.- Ecke, Voigt. Goltstr. 14, Spielmann. 31, Wonkel. " Herm. Bertz, Grünauerstr. 34. " " 98, May Weiß, BigarrenGesch. u. Bierverlag. 43, Klauke. " " Bergstr. 5, Wanzlick. " 71, Carl Kramer. 142, Schimkäfe. Gross- Lichterfelde. Brauerstraße, Phönix- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalfommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Friedrichfir. 1, Liedtke( 3ur Rathshalle). 2, Lindenhain( Zu d. drei Linden). " Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gra105, Mattee( fr. Schöz). F. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7. Halensee. Cottbuser Damm 74, A. Hilfe. " " 99, Lau. 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Hoppel. Faltstr. 47, Fr. Lasch, Material- Gesch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Stöhler. waaren- Geschäft. Barbarossastr.- Ecke, Franzke. Gothen- u. Roßbachstr.- Ecke, Schelleter. Grunewaldstr. 16, Barensee. " 110, Reßner( Saal und Garten). 116, Krehein. " 128, Paul. und Gleditschftr.- Ecke, Heinschke. " Hauptstr. 53, Mohr. Helm- u. Erdmannstr.- Ecke, Lucas. Kyffhäuserstr. 1, Klein. 16, Jestel. Marfir. 7, Daue. Neue Culmstr. 5, Pötsch. " Winterfeldstr. 7, Schneider. 50, Thiem. " Nollendorfstr." 27, Berg. 33, Becker. 53, Pinger. " Maaßenstr.- Ecke, Bahlke. 145, D. Lindemann, Buffet. Sedanstr. 10, Hoffmann. " 21, H. Hornburg. " 33, Fr. Bergemann. " 42, C. Schulz. velotte). 47, Kortmann. " " 48, Heithaus. " " 108, Niggemann( Boltsgarten). Lokalkommission: " 49, W. Weiß. " 115, H. Halfenbach, Mater. 118, Babenschneider. " 140, Daniel Böttcher. " " 149, H. Vollmer. " 151, G. Wilfe. " " 9, Hohensee. " 19, Freund. " 18, Franz Nigge, Material waaren- Geschäft. Jägerstr. 2, Martinius. 12a, Wanzlick. " " 29, Grüning. " 45, Stoof, Destill.- Niederlage. Rheingau, F. Thärichen. Westfälischestr. 39, Kurgan. 44, G. Wünsche. Die Lokalkommission: Gustav Behrendt, Wilmersdorf, Gasteinerstr. 29. Johannisthal. Senftleben's Boltsgarten. Henneberg. Die Lokalkommission 0. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Annen- Allee 18, Richter( Bierverlag). Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. 18, Gufo, " " " 42, Joch, 70, Weiß. " Grün- und Kiehstraßen- Ecke, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), Bocher. Kiez Nr. 30, Schröder. Marienstraße, Kaiser. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Schwan). Müggelheimer- und Gartenstraße- Ecke, Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Die Lokalkommission: Karl Streichan, Glienickerstr. 11. Mariendorf. Chauffeestraße, Wohlgemuth. Teutschbein. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12. Marienfelde. Ober- Schönweide. Haferlandt. Nieder- Schönweide. Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Nowawes. Lindenstr. Finkelmann. Hobrechtstr. 1, G. Schumacher. 53, Otto Schwarz, Bierverlag. Rarlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Kirchhofstr. 4, Klar. " 26, A. Filicke. 47, D. Richter. " 57, Wwe. Wutler. " Ecke Bergstraße, Dückert. Knesebeckstr. 11, Frau Schöneck. " " 14/15, Wwe. Appelt. 77, Wiersing. Lessingstraße, Ecke Kopfstraße, Mayer. 26, A. Howe, Bittualien geschäft. Maibach- Ufer 3, Schmot. Prinz Handjerystr. 7, Schüß. " " " " " 34, Ostertag. 41, H. Saffe, Ma terial- Geschäft. 60, M. Hoffmann. 63, Schaumann. 44, Ruppert, Bierver! Schönweiderstr. 11, Kretschmer. Schönweiderstr. 15, Nagel, Steinmetzstr. 45, Nitschke. Treptowerstr. 4, Fricke. Thomasstr. 8, Reden. Biethenstr. 24, Wolf, Buffetier. " 42, Hübler. " 71, Wanzlick. Weitere Meldungen nimmt entgegen R. Becker, Bigarrengeschäft, Hermanu straße 148. Schmargendorf, Wirthshaus Schmargendorf, Warnemünderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Breitestraße, Destillation, Walter. Lokalfommission: Paul Werner, Kösenerstr. 4. 48, Semftleben. " " 66, Petsch. 17, Freund. Stubenrauch- u. Erdmannstraßen- Ecke, Strauß. Tempelhofer- und Fritz Reuterstr.- Ecke, Rippe. Winterfeld- u. Ziethenstr.- Ecke, Schulz. Die 2otalkommission. Steglitz. Ahornstr. 15a( Saal), Schellhafe. Düppelstr. 26, Hannusch. Schildhornstraße, Neufamm, Schloßstr. 8, Gärtner. " 12, Hörig. 66, Borsdorf. Schüßenstraße, Kentsch. Rattey. Straße 15, Wiesinger.. " Lokalkommission. A. Schwerike, Hubertusstr. 7. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Teltow. Antauer, Wirth vom Schüßenhaus, Schwarzer Adler. Derz, Restaurateur. Rugsch, Gastwirth. Meier, Kaufmann. Makensie( verweigert aber seinen Saal zu Versammlungen zu geben). D. du Grain, Kaufmann. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Käthner. 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. Neu- Treptow. ( Station Baumschulenweg.) Baumschulenstraße, D. Lange. " " G. Herrmann. 78, F. Hochstein. Zehlendorf. Wernicke, Teltowerstraße 24. 4. Wahlkreis W: Mexadderstr. 2S. W. Tistze. 27b, Behnke. „ 10, Gunblach. An der Michaclsbrücke 1, F. LehMNN. Andreasplatz 2, Wog 6. Andreasstr. 26, Fr. Wille. „ 32, K. Weigmann. „ 4, Decker. „ LS, Königstedt. „ 77, Thomsen. „ 36, Zastrow. „ 44, C. Mettge. 23. F. Clauß. n 40. Hesle. » 71, Lenz. .. Kleine, S, Nachtigall, »„ 6, A. König. Barnimstr. 46, Steeger. „ 3, Behmer. Blumeiistr. 3, Siejack. „ 21, W. Oberschmidt. „ 23, F. Jonas. 24, F. Resack. „ 27a, Heidfeldt. „ 38, Wiedemann. 46, Aug. Tamoschat..... „ 49, Ruppin. „ 52, Schumann. „ 52a, O. Kleina». „ 70, H. Telschow. 75, Hickel. „ 54, K. Wuttle. „ 37, Marquardt. „ 20, H. Bernicke. „ 73, Fender. 14, I. V. Köhler. „ 72, K. Land. „ Ecke Marlusstr., Hilgener. „ 29, Haupt. Breslanerstr. 20a, O. Tißmcirr. 9, Völz. n 27, Schmidt. h 28, Biittner. Büschingstr. 5, A. Grunow. „ 16, Stanislaus. n 7, Jalob. „ 21, Koziack. Cotheniusstr. 13, Schwach. „ 15, E. Wille. ,, 1, Weber. Elbingerstr. 7, A. Vogel. „ 22, G. Kind. „ 20, Mirschens. „ 81, K. Körner. „ 15, Dam es. Elisabethstr. 10, O. Weinberg „ 65, R. Lange. „ 61, Nogalsli. Feldrestaurant Obst. Kamerun. Frankfurter Allee 74, E. Böhl. 90. O. Zadel. „ 31, Werner. „ 142, Otto. 64, Möbus. „ 61, Liebenow. „!L1. Junge. . 76, Schramm. „ 48, Schulz. „ 145, Gottwald. 119, A. Gorn. Gr. Frankfurterstr. 20, Klages. „ 18, Harmuth. Gr. Frankfurterstr. 44, Seiler. 73. I. Bedarf. „ 87, Rutle. 39, Jost. „ 86, Scheibe. „ 126, Ww. Jung. ,. 133, Gold. 73. E. Schulz. 68, W. Röhl. Kl. Frankfurterstr. 14. Frau Kruschel. Friedenstr. 59, Zipter. „ 52, Tollkühn. „ 39, Ww. Brandt. „ 63, Sommer. „ 56, Iiaetig. „ 97, Reichert. 47. A. Seifert. 55, O. Hannemann. „ 58, Lindner. „ 69, Kirchner. „ 75, Janke. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. 22, Weib. „ 19, Winkelmann. 27, Wittduhn. „ 24, Wolfs. Friedrichsselderstr. 30, Wodiczka. „ 37. Lange. Fruchtstr. 52, Jauer. „ 61, Tilpe. „ 20, Zimmerling. „ 68, Steppin. „ 29, Musche. „ 31, Becker. „ 18, Wesner. „ 59, Advernat. „ 26, Grunow. „ 60, Marquardt. „ 69, Lehmann. „ 25, Moritz. Fnrstenivalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. Gollnowstr. 28, Pesarra. „ 20, Münzer. „ 33, Schäfer. Graudenzerstr. 2, H. Wuttke, „ 8, Thiele. „ 15, Fuhlbrüge. 7, Wilke. 11. Fietze. Grüner Weg 65, Mathes. „ 90. Zengler. „ 55, P. Winkler. 63. Heisig. „ 83, Menzel. 109, H. Strietzel. „ 110, G. Prolins. „ 47. Adler. „ 6, Suchland. „ 61, Altmann. 38, C. Scherz. Gubenerstr. 17, Bath. „ 60, Zienecke. „ 7. Wegner. „ 53, Wwe. Hildebrand. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. „ 44a, Diskowski. „ 49, Wägner. „ 3, Deter. „ 87a, Dobberahn. 43, Adolf Bode. Jnsterdurgerstr. Weiden-Garten, Bahr. Königsbergerstr. 1, Kahl. „ 7, Reiche. „ 8, Geier. 10. Dietrich. „ 18, Schubert. „ 20, Kalkofen. 30, Billerbeck. „ 33, Wagner. „ 39, Dembitzky. „ 13, Schubert. Koppenstr. 10, G. Seehaus. „ 47, W. Lorenz. „ 13, Dohn. „ 24, Engel. „ 23, M. Kürsien. „ 42, Förster. „ 71, Schmidt. „ 77, Dobberahn. >, 93, Grühmacher. , 69, Krause. 62, Wulff. „ 49, Fr. Bemme. „ 94, Warzecha. „ 93. Arendt. „ 82, Schmidt.' „ 85, Hildebrandt. Krautstr. 4/5, Pilzecker. 6. R. Rudolph. 36, Jusinger. „ 17, Schönfeld. „ 41, Friedrich. 42, Henze. 48, Ratte. „ 52, Manß. „ 2, Kiesewetter. „ 35a, Böttcher. „ 30a, I. Meier. Küstriner-Platz 8. Klose. „ 9, Sl. Werner. Landsberger Allee 37, F. Benfe. „ 27a, Lange. „ 156, Goebel. „ 44, V. Rolland, an der Kremser-Haltestclle. Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 34, Krüger. „ 105, Görner. „ 106, Beckmann, f Langestr. 1. Milzewski. „ 24, Jeralsch. „ 54, Wwe. Becker, „ 64, Ehrbar. „ 65, G. Tempel. „ 90, Wittchen. „ 91, F. Ahrensdorf. „ 94, G. Eckert. „ 105, Schwark. „ 35, Meier. 23. Slelz. 44. C. Pofahl. „ 70, Bölzniann. „ 102, Frau Stegal. „ 7. Max Richter. Langenbeckstr. 9, Kownick. „ 4. Fechtmeier. „ 14, Wieske. Lichtenborgerstr. 16, K. Bolzmann. „ 20, Borchert, 0 11, Teuber. „ 21, Helfe. Lichtenbergerstr. 17, Filitz. Lebuserstr. 2. A. Jakob. 5, A. Nemitz. Liebigstr. 43, Wwe. Strauß. Madaistr. 6, I. Stange. Magazinstr. 12a, Kochalski. Markgrafendamm, Refchks. Markusstr. 14, W. Zipke. „ 8, Kaiser. „ 6, Spickermann. „ 31, H. Elsbolz. „ 25, Nawrot. „ 52, Gülde. 12, 21. Schmidt. Kl. Markusstr. 10, H. Gorn. Marsiliusstr. 16. Zimmermann. Mehnerstr. 7, Brehke. Memelerstr. 4, Biedermann. 8, Schülke. „ 35, Äiitichke. „ 55, Pause. „ 61, Vorwerk. 2. Pietsch. „ 69, Fortong. „ 73, Reinebeck. „ 5, Dahliveit. „ 67, 2llbrscht's Ball-Salon. 63. Slökel. „ 20, Gölvnsr. Mühlenstr. 49a, B. Stadernack. „ 36, Kummer. „ 60, Oesterreich. „ 46, Lamprecht. „ 37, Blasig. „ 47, Müller. Müuchebergerstr. 28, Schmidt. 16, Thees. „ 18, Jänicke. „ 19, K. Oberstuck. „ 2, Wwe. Steinte. 2lm Osibahnhof 4, A. Förster. „ 18, Mann. „ 2, Boderke. 7, Ast. Pallisadenstr. 2, Schwarz. „ 10, Krippehne. „ 20, Scheffer. „ 22, Ww. Bartel. „ 33, O. Friese. „ 65, E. Nadge. „ 66, Geier. „ 63, Mars ch. 70, Bergholz. „ 75, Rose. , 84, Holzmann. , 93, Ullrich. . 88, Kahl. „ 88, 31. Hein. „ 84, Rechbeer. „ 52, Talarek. 47, Arndt. 58, Wwe. Böthelt. „ 98, Meier. „ 91, Jwert. „ 95, Bretag. Posenerstr. 5, Rockendorf. „ 29, R. Metzer. 22, Heise. „ 10, Kühn. „ 20, Ortel. Proskanerstr., Schneider. Ranpachstr. 1, Kleine. 6. I. Palacz. Rüdersdorserstr. s, 21. Boehl. „ 46, Bredschneider. 60, Fr. B-thge. 63, Hinz. 64, Schulz. „ 67, Wehner. „ 42, G. Metzer. 50, Franz Wiesegart. 21, Henschel. 38. Wwe. Kühl. „ 27, Herrmann. „ 7, Bittner. Schillingstr. 28, Hausmann. „ 30a, Koepnick. „ 38, J-tzke. „ 14, Marien. Strausbergerstr. 12, Zimmermann. 6, A. Pteuß. „ 52, Karge. 34, R. Bach. „ 23, Grunewald. Stralaner Platz 21, Roeske. 10/11, Poppe. Stralauer Thor 18, G. Mütze. „ 26, H. Wilhelm. „ 24, Uekermann. „ 32, Betzer. Thaerstr. 5, Lange. „ 61, Przondka. Tilsiterstr. 79; Oertel. „ 76, Renner. „ 82, Hanicke. „ Feld-Restaurant Mauer, Bor dem Stralaner Thor 16, Pansegrau. Wallner Theaterstr. 21, Puhahn. „ 26/27, O'-lowski. „ 28, Ho.ilUth. Warschauerstr. 6, Möbus/ Waßmannstr, 6, Scholz. „ 81, Thom. „ 11, Schröter. Weberstr. 10, F. Schulze. „ 34, Ledmann. „ 45, E. Berlin. „ 64, Siering. „ 66, G. Spieckermann. „ 13, H. Müller. „ 15, 2l. Retzke. 26, Wwe. Fellenberg. „ 6, Rose. „ 8, Paucka. „ 41, P. Meyer. Weidenweg 93, Scholz. „ 95, Horn. „ 12, Fchlow.■ „ 79, Holland. B 14, Schmidt. „ 5, Altmann. Weinstr. 14, Wartenberg. „ 28, Späth. . 11, Feind. „ 13, Hoffmann. , 22,©teuer. „ 29, C. Hanold. Zorndorferstr. 3, Möller. » 17, Hoffmann. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 1'ompvl, Langestr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Artillerieftr. 4, Großmann. Augustftr. 65, Wels. „ 26 b, M. Schönburg. „ 88, Brast. „ 57, Büttner. Chariteefir. 3, Brunsch. Christburgerstr. 42, Wwe. Wsrdermanw K 46, König. Danzigerstr. 50—51, Groth. Dragonerstr. 82, Kamlowsli. Gipsstr. 16, Blaurock. . 3. Politt. „ 10, Salbach. „ 28, Fr. Krüger. Georgenkirchstr. 19. Blümke. 25. Klautsch. „ 26, Deutschmann. , 20, Hütt). 48, Tusch er. 5. Wahlkreis: Gollnowstr. 6, Tefchner. „ 24, Wwe. Nüster. Greifswalderstr. 210. Achhillis. „ 207, Bibach, Gasthof. „ 35, Bartel. , 17, Geivies. „ 82, Wwe. Bracklow. Grenadierstr. 19, Winkler. „ 38, Stolle. „ 50/51, Lange. Hamburgerstr., Große, 40. W. Rieck. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. , 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. „ 18, Effenberg. _ 8, Wachsmuth. . 20, Beil. Johannisstr. 15, Gründer. 12, W. Wieschendorf. Keibelstr. 40. Gelfert. 1, Heinz. Am Königsgraben 13, Koziack. Neue Königftr. II, Schüler. „ 19. Helbig. „ 60, Clasen. Koppenplatz 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. „ 41, Weber. Landwehrstr. 11, Merlins. 8, Rabe. „ l. Ecke Gollnowstraße, Weczcreck. Linienstr. 71, Meinicke. K 29, Waßmann. 0 20, C. Tetzlaff, Grünkram. geschäst. Linienstr. 15, Haagen.(Parterre.) „ 17, Steinlei», Räucher- waaren-Handlung. „ 56, Schreiber. „ 7, Zimmerling. Lothringerstr. 67. E. Dicke. „ 68, PH. Kopiin. Louisen str. 60, Aressei. „ 5, Schmidt. 81b, Kahl. Marien str. 18a, Diltmann. Marienbnrgerstr. 23,?lppler. „ 35, Marquardt. „ 5, Lande. Metzerbcerstr. 9, Stolpe. Mulackstr. 35, Schlüter. Oranienburgerstr. 11, Zirkler. „ 83,»röning. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Prenzlauerstr. 53. Lux. 22, Hänßgen. 37. Nadoll. „ IIa, Hoffmann. Nosenthalerstr. 13. Bovert. „ 57, Werna». Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. „ 26/27, Wirth. „ 11, Grohmann. Spandauer Brücke 4—5, Ecke?ln der Stadtbahn, Karl Rosenfeld. Steinstr. 17, Schünemann, „ 13/14, Seifert. Weinineisterstr. 4, Klose. „ 5, Deicke. Ziegelstr. 24, H. Leister. IÜIei»»ins» Landwehrstr. 11. Xnllgvi', Hirjenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Vrllnckvr, Johannisstr. 15. Sokülsr, NmeKönigstr. 11. 6. Mahlkreis: NachfolgSNde Gastwirthe haben ihre Beiträge für Veröffentlichung in der Gastwirths- Liste noch nicht entrichtet, und werden hierdurch straße 19, einzusenden: Winter. Schwedterstr. 62. Seidel, Schönhauser Allee 62. Langer, Prenzlauer Allee 21. R ückf orth, Fennstr. 14, Gartenstr. 80. Bälge, Brunn enstr. 138. Rosenthaler-Vorstadt. Anklamerstr. 32, Schibilski. „ 33, F. Kreutzer. 34, Fischer. 58, Schulze. 7. Pralow. „ 50, Schmidt. 37. Franz. Bernauerstr. S3a, Hildebrandt. 91, Scholz. 50, Koswig. 95, Strauß. 35, Vogel. 40/41, Hohlfeld- Bernauerstr. 103, Jungnick. , 106, Winkler. 109, Ullrich. Brunnenstr. 71, Dittmann. , 44, Schayer. „ 43, Ende. 55, Olböter. „ 43. Wien. 60, Scheinemann. „ 89, Gniß. „ 106, Gaster. „ 100, Herfort. 125, Richter. „ 160, Rieger. 113, Schloltke. Brunnenstr. 12, H. Werner. „ 73, Rosendorn. „ 74, Herzberg. „ 101, Adler. 127, Pengel. „ 76, Baurestauration. 52, Raschle. » 81, Schirmer. „ 96, Werner. Creminenerstr. 8, Wellroth. „ 1, Aialhies. Demminerstr. 15, Wiemer. „ 61, Schmäschke. „ 60, Lärm. Demminerstr. 12, Ulbrich. 10, Schnttke. Elisabethkirchstr. 18, Witzel. „ 11, Heise. Elsafferstr. 11, Rabatz. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferte. 1, Kerinnis. Fürstenbergerstr. 2, Rühle. » 6, Gabbert. „ 14, Schorsch. Granseerstr. 8, Stabenow. Griebenowstr. 6, Winkler. Hussitenstr. 67, Eule. , 25, Jonscher. aufgefordert, dieselben an Bahr, Gerichts- Harm, Hochmeisterstr. 25. S ch l o b o h m, Hussitenstr. 43, Kratz. „ 12, Wendel. „ 26, Karrl. „ 21, Kirsiein. 28, Jßleiber. „ 18, Greiner. „ 73, Neumann. » 59, Feil. Puttbuserstr. 25. ManSke. „ 24, Lincke. „ 80, Reimann. „ 42, Rehang. „ 45, Hermann. , 35, Treuter. rn 33, Hennig. ■ WWW Puttbuserstr. 32,©öritfe. „ 19, Schupke. Puttbuser-u,Rammlerst�-Ecke,Schiiltze Ramnilerstr. 33, Drews. Rhemsbergerstr. 66, Walter. „ 34, Haeger. „ 51, Preetz. 41, Sletz. 42, Ehlich. n 3, Rose. » 51, Preetz, Ecke©unne» münderstraße. Ruppmerstr. 1, Mariner. „ 42, Rabe. „ 26, Lenhardt. « 33, Klippenstein. H 46, Stern. Rügenerstr. 14, Brüßhaver. 15, Krnhl. „ 23, Rambow. „ 13, Grunow. „ 11, Wunderlich. ©chönholzerstr. 18, Markgraf. Schivedterstr. 227, Abraham. 33,«letzte. „ 44, Waller. „ 228, Beier. 49, Arndt. „ 36a, Maier. ©tralsnnderstr. 36, Werner. „ 10, Lehn. „ 5, Wraße. 47, Rudolf. 34. Pole. „ 41, Trebesius. 61, Koschinöki. Strelitzerstr. 22, Zkorwan». „ 6, Otter. M 64, Reuter. „ 48, Henoch. 34, Hödel. 7, Röhr. „ 51, Schirdewahn. Sivinemllnderstr. 120, Gnadt. „ 20, Seite. „ 45, Renter. „ 125, Müller. „ 51, Maier. „ 12a, Lorenz. „ 17, Thetmeyer. „ 29, Dobrijk. „ 49, Sammler. H 55, Schmidt. „ 60, Walter. „ 70, Beckstein. „ 140, Holm. „ 49a, Seidel. „ 48, Reppin. „ 62, Jankoivski. „ 16, Zinnow. .. 72, Höste. „ 144, Auleger. 41, Plvzste. Usedomstr. 5, Leidolt. „ 9, Linke. „ 32, Leppert. Veteranenstr. 4, Geisler. 18, Schulz. » 21, Petersoh». m 12, Biring. Wollinerstr. 3, Bieste. „ 46, Stutz. „ 14, E. Wegen. „ 1, Wollgast. „ 36, Sperling. „ 27a, Bluhm. „ 64, Max Behr. „ 62, Dam deck. „ 58, Slinzel. „ 70, Bornholz. Zionskirchplatz 5, Drill. Zionskirchstr. 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Ratuschke. Belforterstr. 15, Schneider. „ 13, Eichelmann. „ 27. Thie. Buchholzerstr. 3, Berndt. „ 1. Schmidt. „ 6, Wegner. Chorinerftr. 30, Gruner. , 45, Moll. „ 55, Hobeck. 53, Suhl. 77, Flesch. „ 65, Beute. 27. Bäcker. Christburgerstr. 40, Funke. Danzigerftr. 84, Pläschke. „ 12, Schwandt. 20. Ed. Krätge. „ 17. Hugo Kellermann. 3. Seifert. „ 24, Pannier. 82. Heß. 15, Krüger. Dunckerstr. 7, Steinbach. „ 7, Mühelburg. 4, Köhler. Eberswalderstr. 3, Georgi. „ 16, Mierre. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. „ 81, Dengler. „ 34, Voigt. „ 46, Orlowsky. 50, Rügen. Franseckistr. 12, Grobler. „ 8, Helmuth. „ 50, Kuhlmey. 6, flute. 30, Engfer. Greifswalderstr. 32, Braklow. Hagenauerstr. 5, Kascha. Hochmeisterstr. 18, Peschel. , 25, Harm. . 11, Schulz. 1 flastanien-Allee 94, Dannenberg. . 11, Augustin. „ 45, A. Scholz. „ 56, Schneider. « 26, Schramm. Lothringerstr. 41, Brüß. „ 15, Lehmann. „ 28/29, Hasse. Metzerstr. 26, Wartenberg. „ 19, Gruhn. 42, Wolfsschlucht. Oderbergerstr. 28. Winderlich, „ 34, Bleyer. „ 20, Andrasch. Pappel-Allee 109, Häsner. „ 108a, Kulike. „ 3/4, Meinhardt. . 105, Bosselt. if 24, Knappe. „ 129, Schulz. „ 101, Spickale. „ 106, Schmidt. » Ecke Stargardterstraße, Maiwald. „ 183, Memel, io, Petsch. „ 22, Blankenburg. 135, Jänicke. Prenzlauer Allee 13, Bluhme, „ 26, Riedel. , 35, Schulze. , 208, F. Grützmacher. „ 219, Lehmann. 213, Bandt. „ 237, Ncugebauer. 224, Sichfei. „ 232, Freund. „ 37, Tichi. „ 230/31, Palitza. Nykestr. 24, Hintz. „ 13, Walter. „ 29, Sterlo. „ 38, Blankenburg. „ 33/34, Hendrich. Saarbrückerstr. 31, Matthes. „ 29, Hemmerllng. Schönhauser Allee 135, Muiold. „ 133a, Müller. „ 49, Zoschke. „ 48a, Falkenhan. „ 85, Vierath. 28, Kelle. „ 152, Lorenz. „ 36, Paul Kringel. „ 63,®. Schensch. „ 136, Gustav Grohn. 40, Behnfeld. 51, Schulze. „ 70, Schebera. 46, Höhne. „ 68, O. Schulze. „ 64, Schmidt. „ 79, C. Ebel. „ 120, M. Walter. 156, Bälhge. 80, Lieseuburg. „ 164, Stege. „ 175, Bürger. 101, Wille. „ 103, Schmidt (Jägerhaus). „ 135, Schadoiv. Schliemannstr. 2, Böhme. , 19, Buhle. „ 19, C. Köster. „ 20, Schröter. „ 18, Rummel. „ 23, Gritzke. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. K 5, Schröder. „ 28, Muchow. „ 267, flornetzky. „ 240, Krüger. „ 47, Grunewald. Stargarderstr. 81, Dahle. „ 18, Pätzold. „ 2, Ullbrich, Straßburgerstr. 18, Engel. „ 68, Hannemann. Straße 15, Nr. 4, Baumann. „ 8, Häder. „ 7, Reimann. Tresckowstr. 55, Buggenhagen. , 30, Bültner. „ 29a, Peters. „ 30, Rykestr. Ecke, Bartow „ 54, Tetens. „ 45, Eichner. „ 24, Schmidt. „ 40. Kamrath. Templinerftr. 7, Beicke. Weinbergsweg 15o, Krusche. „ Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. , 18. E. Rose. , 35, Kaasch. „ 60, Schnelle. Wörtherstr. 89, Buchholz. „ 19, Schmidt. „ 15, Zimmermann. „ Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. , 36, Franz. „ 85, G. Pufch. , 11, Krone. Oranienburger Vorstadt-Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. „ 50, Kramm. , 77, Pieper. „ 152, Kiesel. m 125, Dterberg. 44, Lenz. „ 49, Giebeler. . 150, Gundlach. . 11, Köhler. 59, Porawski. 110, Rühle. Ackerstr. 61. Eckelt. m 131, Minvner. „ 90, Thomas. „ 48, Rothacker. „ 81, Schreiber. „ 109, Mentzel. „ 122, Schöne. .. 129, Pohl. Adolfstr. 12, Krüger. „ 3, Diering. „ 15, Trenn. Antonstr. l, Engel. „ 2, Reichenbach- 18, Michael. „ 5, Heiterhoff. ,, 9, Huth. Bergstr. 72, Frost. 86, Galle. 84, Salzmann. 47, Heinke. 10. Merker. „ 42. Altendorf. „ 60, Hilgenfeld. „ 43, Görner. Borsigstr. 9, Kasper. „ 23. Völkel. „ 13, Klöhn. „ 24, Renz. „ 27, Ecke Tiekstr., Jentsch. Borsigstr. IIa, Gerlach. Bohenstr. 16, Dierberg. 19, Heise. „ 40, Gieshoit. Burgsdorsstr. 13, Pflug. Chausseestr. 64, Peitsch. 83, Rieder. „ 98, Grebing. „ 115, Michel. 30, Satler. 102, Briese. „ 56, Eingang Liesenstraße, Riegel. „ 67, Schumann. „ 24, Kentlcr. „ 93, Zintlow. „ 45, Kürbis. „ 2s, Gandt. „ 52, Hecht. Dalldorferstr. 2, Demaschot. „ 8, Röder. 17, Förster. „ 39, Kratzert. Eichendorffstr. 21, Vogler. Feldstr. 7, Jungherr. „ 12, Schäfer. „ 13, Bohrmann. Fennstr. 2, Wiesener. , 5, Krüger. , 6, Meißner. „ 10, Buchwald. „ 13, Sterzing. „ 17, Gaede. „ 21, Dittmann. „ 44; Probst. „ 47, Gronau. „ 56. Madler. „ 58, Ballack. „ 4a, Schartzenstein. .. 20, Maffert. Gartenstr. 173, Schirdewahn. „ 77, Brückner. „ 40a, Pflug. „ 152, Marten. „ 52, Müller. „ 165, Merkelmann. „ 45, Lappe. „ 84, Schulz. 63, Pufch. 70, Schulz. „ 163, Langner. „ 50, Strohmeier. . 78, Köhler. , 16, Eberl. » 27, Hoffmeister. „ 62, Schmidt. Gerichtstr. 19, Bahr. 39, Schulze. , 86, Malhies. „ 15, Nimscheck. w 28. Nies. „ 62, Pannier. „ 61, Krause. „ 79, Lorenz. „ 75, Berendt. 2, Lentz. „ 4, Geehrt. 84, Paul. Grenzstr. 4, Tausche!. „ 10, Leschner. 2, Bösche. 21, Wenk. „ 16, Neubauer. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Hermsdorferstr. 4, Großlurt. Hochstr. 32a, Wille. „ 38, Hodde. „ 43, Müller. Neue Hochstr. 80, Kerber. , 19, Liefe. „ 89, BlöhS. „ 29, Wolter. „ 26, Klietscher. 13, Lage. » 31, Kollmann i. V.Jonas. „ 36. Knappe. Kesselstr. 42, Horndorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Kolbergerstr. 2, Steffens. , 23, Pape. „ u. Wiesenstr.-Ecke, Echultze. Köslinerstr. 9, Nuß. „ 16, Müller. „ 11, Goyke./ „ 3, Peters. Lehrterstr. 48c, Lawitzke. Liebenwalderstr. 48, Wagener. „ 20, Scholz. 39. Albrecht. „ 27, Purmann. „ 84, Walter. „ 4, Siebert. Liesenstr. 4, Sutter. 5, Heiser. Ll'narstr. 3, Raabs. Lindowerstr. 26, Sachse. 15, Bölke. 20, Mathias. Maxstr. 11, Schröder. Müllerstr. 8, Gleinert. „ 159a, Krawezack. „ 7, Reichert. „ 10, Bergmann. „ 12a, Schönnagel. Müllerstr. 24, Schaar. „ 25, Bonk. „ 7b, Berger. „ 8a, Raeder. „ 162a, Kühnel. „ 82a, Dreßler. „ 33, Hensel. „ 33, Herzker. „ 34, Duste. „ 163a, Ging. Burgsdorfer- straße, Hartert. Nordhafen 7, Zielte. Pankstr. Ecke Weddingstr., Pohland. Pankstr. 3b, Schmidt. H 48, Fiedler, i. V. Menzel. „ 52, Ziems. „ 27, Grützmacher. „ 32d, Timreck. „ 17, Werner. „ 47, Schwan. Pasewalkerstr. 3, Neumann. ff I, Blum. Pflugstr. 16, Dudeck. Plantagenstr. 8, Mazenthe. 12, Kloß. „ 39/40, Tischer. Prinz Eugenstr. 22. Marx. 3, Pasche. Reinickendorferstr. 53, Schutt. „ 53, Herzog. „ 46a, Klippenstein. „ 7, Schöps. „ 57b, Meier. „ 23, Krüger. „ 42, Ballmüller. „ 64b, Heckendorf. « 2a, Hof. Schulze. „ 28, Sosath. 23 d. Zöller. Ruheplastr. 23, Schoch. Scharnhorststr. 37, Obst. Schulstr. 104, Kroch. „ 29, Wedding-Kasino. „ 50, ilieinhard. „ 114, Heising. „ 43, Lehmann. „ 48, Krüger. „ 64, Gniske. Schlegelstr. 31, Ficbig. Schwarzkopffstr. 6, Glade. Seestr. 23, Mandel. „ 40, Thimm. Sellerstr. 14, Theil. „ 11, Tesch. „ 5, Trenter. Teglerstr. 26, Bräseke. „ 55, Geisler. Tieckstr. 20, Knorn. Trislstr. 2, Barchel. , l, Stenzel. „ 40b, Schmiege. „ la, Kloß. „ 4, Meisner. Uferstr. 14a, Lieple. Weddingstr. 8, Ignatius. Wiesenstr. 39, Schröder. „ 29a, Bastian. „ 21, Teschner. „ 32, Jacob. 60, Rostalski. 17, B6l. „ 43, Schütte. „ 10, König. „ 12, Weber. „ 6, Blank. „ 25, Mielke. „ 11, Heusterberg. „ 29, Schüler. Wöhlertslr. 13,„Zur goldnen Tonne". �Moabit. Alt-Moabit 51. Engel. „ 53, Schäfer. „ 49, Thomas. 77. Koch. „ 98, Peter. 79, Schulz. Alt-Moabit u. Gotzkowskystraßen-Ecke, Neubauer. Beussekstr. 24. Nosenthal. „ 51, Lachmann. „ 62. Rietz. 71, Gohlke. „ 76, Ohlsen. „ 19, Stoppert. 66, Fischer. „ 63, Kirsten. 17, Grehsö. „ 47, Schneider. „ 15, Schulz. „ 37, Caspari. 75, Jäckel. „ 28, Brüger. „ 89, Siegler. „ 50, Trzewik. Birkeustr. 28, Klnge. „ 58, Martin. „ 17, Reetz, im Keller. Bremerstr. 62, Schwarze. Calvinstr. 11, Köhler. Emdenerstr. 8, Biermann. , 48, Duschinsky. „ 2, Schwarz. „ 47, Schürrmer. Gotzkoivskystr. 3, Leder. , 7, Schröder. Gotzknwskystr. 36, Wwe. Marczewsky. H 10, Mally. „ 3, Schewitz. Havelbergerstr. 7, Rasch. „ 32, Dan sc. 37, Pctfchfe. Jagowstr. 23, Langhoff. Kirchstr. 5, Fürstenbera. Lehrterstr. 52, Plachehky. „ 48a, Zierrath. Lübeckerstr. 27, Meier. „ 8, Lindemann. „ 48, Gerlach. „ 45, Boß. Melanchtonstr. 24, Freiwaldt. Perlebergerstr. 28, Hermerschmidt. „ 6, Geppert. . 40, Niiruberg. „ 23b, Wilke. Perleberger- u. Lübeckerstr.-Ecke, Buzge. Perleberger- u. Havelbergerstraßen-Ecte, Pankow. Pritzwalkerstr. 14, Glause. Ralhenowerstr. 81, Schönemann. „ 58, Schroback. „ 71. Jäger. Rostockerstr. 22, Preppernau. 47. Ullrich. „ 44, Handle. „ 12, Nigbur. „ 15, Böhm. Salzwedelerstr. 15, Bachslein. „ 14, Bienert. Stendalerstr. 6, Dürre. „ 5, Nürnberg's Bittverlag. Stephanstr. 65, Lobbihn. „ 11, Kühl. „ 20, Müller. „ 47, Gräf. Stromstr. 23, Lange. „ 34, HoUmach, „ 5, Mendt, Thurmstr. 63, Coßann. „ 84, Holzbächer. „ 61, Bolle. „ 58, Werner, 72, Döring. „ 74, Kaden. „ 52, FrobeniuS. Waldenserstr. 18/19, Menke. „ 14, Kien. „ 24, Hahn(Jungbier- Berkauf). Waldstr. 57, Fabra. „ 43, Brunn. „ 58, Schlecht. „ 57, Schlettner. Wilsnackerstr. 34, Römer. „ 54, Mönch. Wilhelntshavenerstr. 13, Dummert. Zwinglistr. 16, Rüdloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. „ 10a, Heinrich Schmidt. „ 23, Franz Walter. . 47/48, R. Kunisch. „ 13, P. Wieland. „ 12, C. Kranz. „ 62/63, Rahn. Bellermannstr. 87, Pauk Haferland. 6, Gustav Bölsch. 97, Zienterra. Buttmannstr. 2, Hobein. „ 17, Mothes. „ 10, Petzold. Exerzierstr. 8a, Schopps. 7, Rottke. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. 12, Aug. Treite. 22. Gust. Tust. Gleimstr. 19, Horn. Grünthalerstr. 4. Hemmerling. 9, Th. Schmidt. „ 39, Anton Müller. „ 11, Purrmann. „ 56, Koch. „ 53, Englsr. Koloniestr. 148, A. Di Dio. „ 94, Rieding. 127, Zeidler. Pankstr. 32b, Th. Herzog. , 14, Schubbert. , 22, Georgi/Schulz. 31) Mothes. 32a, Grunert. 24a. A. Böhlicke. Prinzen-Allee 14, Kegler. „ 10, Bergmann. 21, Wolfram. „ 25, Werschke. „ 30, Thense. 67, Eonrath. " 68, Albühr. „ 70, Schramm. „ 90, Kupsch. „ 35, Zimmer. „ 89, Sommer. „ 64, Bernicke. , 57, Cralo. Refldenzstr. 9, Engler. Sandstr. 1 b, Lutz. , 1c, Gleiße. 14, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. 16, Karnega. „ 6, Glaser. „ 27, Seidel. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. . 61, Emil Richter. „ 54, Altmann. „ 17, Schadewald. Schwedenstr. 2, Tolksdorf. Thurneißerstr. 6, Ciebeck. Uferstr. 6, Schubert. Wriezeuerstr 6. 28. Sendke. „ 24, 38. Dreizig. 14, Zibbel. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: �UgULtill, Kastanien-Allee 11. Bsdr, Gerichtstr. 19. Gnadt, Swinemünderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 7a. Gieshoit, Boyenstr. 40. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannstr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33. Marten, Gartenstr. 152. Schröder, Wiesenstr. 39. Tanschel, Grenzstr. 4. Adalbertstr. 74, Krüger. 4, Herschleb. Grünauerstr. 35, Rabelit. Rottbuserstr. 1, Fellner. 4. Wahlkreis( Südost): Manteuffelstr. 49, Ehrhardt. 25, Horn. 27, Heider. 50, Rubiaczyk. Ratiborstr. 16, Seidler. 18, Hahn. Reichenbergerstr. 54, Scheyer. 24, Schwarting. 146, Bernhardt. " Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 7, G. Trittelwitz. 176, Walter. " 190, Backhaus. 10, Mülsch. " " " " 11, Dew. Klopsch( BierLausitzerstr. 11, Petzke. 16, Schmidt. " verleger). 35, Roßberg. " 23, Niedrig. 15, H. Bowitz. " 34, Voigt. 31, Schulz. 30, Schulz. 44, Scholze. 65a, Mauff. " 21, Stahnsdorf. 15, Gottschlich. " 33, F. Schöps. " 49, Busse. 78, Rohr. 77, Nitsch. 27, R. Krüger( Bierverleger). 50, Grande. " " 2, Scholz. Forsterftr. 17, Dierberg. 74, Hautelmann. 83. Röhn. 86, Bubeil. 88, Vogler. 19, Krüger. 18, Werner. " 70, Mohr. 23, Tilgner. " 17, Hahn. 6, Kühne. 15, Zeichert. " 4, Wendt. " 16, Schmidt. " 82, Pätsch. " 6, Hübler. " 8, Stehr. 60, Bersky. " " 5, Geu. " " 7, Lenz. " 9, Kamphausen. 65, Plebuch. 142, Schnell. 145/146, Wallach. 149, Gumlich. " 10a, Gimmler. Mariannenstr. 48, Gittler. " 157, Bergner. Cuvrystr. 25, Emil Grüning. Röpnickerstr. 181, Nitzsche. 53, Neumann. " 160, Weiland. " 33, Karl Pfefferle. " 175, Jonas. 16, Richter. 170, Breyer. " " 38, Klopsch, Bierverlag. " 191, Foge. 2, Lange. 24, Tauschke. " 46, Schätzict. 181, Gläser. 5, Ziegler. " " " 48, Ließ. 6a, Paul. 17, F. Habermann. " " Dresdenerstr. 3, Strahle. 171, Schmidt. 21, Raeding. " 56, 133, Rube. Liebelt. 122, Brandt. " " 20a, Köppen. Mariannen- Play 12, Alexander. 118, Spindler. Eisenbahnstr. 11, Garn. 145, Theer. 18, Wittwe Pietsch. " " 10, Brien. 156, Grüttner. 13, Stromeier. 74a, Hirseland. " " " 5, Klajki. " " 23, Haun. 18, Jeste. " " 23, Wittwe Heine. 22a, Beissert. 149, Stammert. " 35, A. Semisch. " 36b, Liebe. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. " 7, Karpe. Mustauerstr. 14, H. Korneffel. 44, Meißner. Naunynftr. 8, Schönebeck. 113a, A. Gasper, 110, Grimm. 107, Ziehmann. 106a, Lange. Waldemarstr. 68, Bandel. 18, Rachfal. 51, Heinze. 60, Herr. Wienerstr. 44, Schmidt. 50, Fechner. 54, Haus. 55, Schmidt. 56, Walter. 57a, Zierrath. 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 9, Wittwe Werner. 27, Melior. 13, Drischner. 49, Wucke. 54, Urban. " 57, Fricke. " " 55, Lemke, Bierhandlung. " 30, Delf. 38, Wieck. " Görligerstr. 44, Seraphin. " 21, Spinnweg. 24 " 39, F. Ebel. 3, Adam. " 37, Wolfe. " " 26, Grünberg. " 35, Wanzlik. 33, Roblig. " 18, Altmann. Lausitzer Plaz 2, Bieberstein. Liegnigerstr. 18, Grubert. 40, Dhlendorf. Lübbenerfir. 9, A. Lehmann. Oppelnerstr. 13, G. Boden. 2, Röhr. 21, M. Brandenburg. 44, Rust. 33, W. Henkel. 43, Otto Baumann( BierOranienstr. 4, Tyra. 184, Nepler. verleger). 35, Wollgast. 45, Reim. Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 97, Dubig. 98, Liebig. 16, Hoffmann. 164, Schutsch. 128, Schmidt. 10, Bretsch. 135, Zimmermann. " 143, Halle. 36, Knobel. 37, Petereit, 100, Hübner. " 63a, Groth. " Schlesischestr. 15, Segelet. 36, Pohlandt. 38, Paucks. 41, Sucert. 44, Steinicke, Meitmann Nachf. 37, Schröter. 5, Becker. 48, Franz Leuschner. 88, W. Tancrée. 91, Kind. 99, Wagenschüß. 95, Wwe. Splitt. 136, Beyer. 9, Huschte. 4, Petit Jeans. 11, Baum. 13, Wendt. 72, Rudolf, Ecke Görliges 74, Fiez. 80, Sarnow. 84, Redanz. 141, Schmidt. Ufer. 23, Segel. 18, Liebsch. " 34, Peister. " 36, Scheel. 17 37, Rug. 9, Hanwig 63, Paul. Staligerstr. 75, Otto Jost. 65, Reschke. 104, Winter. " 124, Manzey. " " " 32, Weber. " 20, Ernst Eckert. 180, Hoffmann. 123, Spaar. Wendenstr. 1, Scholz. " " 42, Picht. " 22, Karl Hubrich. 181, Bommersche Küche. 117, Dettke. " 4, Mezze. 45, Rode. " 24, Otto Schneider. 192, Gahl. 110, Zollag. " 46, Christians. " 27, Karl Rudo. 19a, Hohn. 29a, Frau Kaufmann. Beughofftr. 21, C. Wolff. " 50, Siewert. 183, Cobin. 59, Gerhardt. " 3, Fähnrich. " " 52, E. Vogel. Manteuffelstr. 9, Nowack. 176, Beh. 65, Krause. " 3, Walter, Kaufmann. 55, Utke( Ecke Oppelner34, Bringmann. 24, Frau Erdmann. 69, Mahn. 6, Maas. " straße). 86, Kaßner. 197, Mohn. 18, Eichendorf. " 8, Behlendorf. " 58, Tolksdorf. 56, Härtig. " 14a, Wolff. 57, Kießling. 9, Thurley. 〃 61, Tschenscher. 95, Schulze. 14, G. King u. Co. 70a, Ruchta. " " " 62, E. Wesenburg( Ecke 57, Weidner. 22, Sauer. 35, Schleue. " " Lübbenerstraße). 32, Gabbert. 189, Heinze. 38, Neumann. " " 63, W. Meyer. 59, Tschitschmann. 196, eier. " " 41, Holz. " 60, Frau Schramm. 65, Schult. 19, Denner. 29, Krone. 23a, Buckow. " Pücklerstr. 55, Schilling. 49, Schumacher. Görliger Ufer 2, W. Fichte. Glogauerstr. 30, Böhmer. Grünauerstr. 8, Goltz. " 5, Pfeiffer. 27, Gehrhardt. 9, Zalta. " 30, Wolter. " 46, Liewald. 51, Zawadzky. 12, Schulz. " 48, Rahl. 10, Ringel. " 53, Fürstenau. 7, Schalette. " 52a, Tornow. " 53, Purbs. 76, Gast. 3, Arndt. " " 65, Plebusch. 116, Schober. " Ratiborstr. 6, Grassow. " 20, Barsch. Sorauerstr. 9, Karl Felske. 19 23, Guft. Schumann. 4, W. Seefeldt, Waldemarstr. 75, Ulrich. " " 10, Fengler. 16, Tauchert. 29, Herrman. 12, Redlich. 64a, Schubert. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restaurant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPark). " Otto, Restaurant zum Karpfenteich, giebt seinen Saal zu Versamm lungen, führt aber boykottirtes Bier und Evora- Bräu. Lokalkommission des 4. Kreises SO. Jechel, Röpnickerstr. 190. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynstr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Büdlerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier". Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. Rummelsburg. Borhagenerstr. 30, Unterberg. Gürtelstr. 12, Weber, Gastwirth. Göthe und Kantstraßen- Ecke, Greinert. Göthestr. 9, Hence, Gastwirth. 2, Nack, Kaufmann. " 23, Banten. " 26, Franke. " 29, Noack. " 34, D. Schulze. " 32, Böhme, Bier verleger. 20, Hinkelmann, Grünfram. Frankfurter Allee 169, Birschel. Hauptstr. 80, Reglie, Nachfolger Koch. 83, W. Vowinkel, Saal und Garten. " Blumenthalstr. 1, Pietsch. Wollantstraße, Lehmann," Zum Nordftern". Richter, a. d. Nordbahn. Schulzestraße, Buge'sVereinshaus, Saal. Lorenz, Grünkram. Kommunikationsweg, Würgenthaler. Haynstraße, Bennarudt. Florastraße, Köhler. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus, Saal. Die Lokalkommission. Hohen- Schönhausen. Schloß Hohen- Schönhausen, Steuer. F. Weber. Die Lokalkommission. Nieder- Schönhausen. Lindenstr. 25, Thieme," Bum Linden garten", Saal. Die Lokalkommission. Rißmann. Kolonie Schönholz. E. Bilz, Schulzestr. Nr. 15. Bagand, Garten. Stralau. 181, Junge. 182, Liebenow. 86, Koopmann, Gastwirth.. 5, Rupschat. Kantstr. 11, Löschow. " 6, Sinfe, Grünfram. " 10, Wegner. " 21, Voß. " 3, Frizz Peters, Gastwirth. " 30, Wittenberg. 44, Viet, Gastwirth. " " 36, Braun. 36,- Liebke, " " Lessingstr. 28a, Legde. " 44, Fr. Schwarz. 50, Wwe. Ramlau. " 45, Münzner. " 8, Wwe. Stümer, Flaschenbierhandlung. bier- Handlung. Mozartstr. 2, Rosband, Gastwirth. " 5, Sebelfeld, " Neue Prinz Albertstr. 70, Müller, Saal und Garten. Prinz Albertstr. 39/40, Mittenzweig, " " 17, Adam, Gast wirth. " " " 16, Köhler, Gastwirth. 29, Kernchen. #P " " 13/14, Schrepffer. 14, Lenz, Gastwirth. " 26, Kleiber, n 30, Rosen, # 25, Zypreß, " 33, Schröder, 38, Stadlich, " Schillerstr. 3, Müller, Gastwirth. 11 Türrschmidtstr. 1, Leber, Gastwirth. Die Lokalkommission von Rummelsburg J. A.: Dehlting, Türrschmidtstr. 20, vorn 3 Tr. Birkenwerder. Gabriel, an der Nordbahn. Paradiesgarten, Burgemeister. Friedrichsberg- Lichtenberg. Die Lokalfommission. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Scharnweberstr. 41, Brückner, Materialgeschäft. Kronprinzenstr. 23, Arndt. 28, Fengler. Gürtelstr. 34, Neumann. Jachmann. Frankfurter- Chauffee 127, Buchelt. 136, Lindner. 83, Schmidt. Bürgerheim 52, Tschiche. Wartenbergstr. 67, B. Lange. " Charton. Steppin. Rummelsburgerstr. 69, Adam. " " " 23, Neumann, Saal. 19, Gooft. Belätterich. Beier. Pfarrstr. 12, Schubert. 35, Henschke. Dorfstr. 2, Fuchs, Saal. Afche, Saal. " Isert. Die Lokalkommission. Ed. Liepe, Blumenthalstr. 20. Friedrichsfelden Prinzen- Allee 6, Karl Schulz, Garten. Frankfurter Chaussee, Velten. Die Lokalkommission. Dorfstr. 17, F. Heinze. Die Lokalfommission. Stolpe a. d. Nordbahn. Bergemann.( Saal.) Die Lokalkommission. Weissensee. Elsaßstr. 7, Scherzberg. " 16, Straßburger. Die Lokalfommission. R. Przibilla, Straßburgerstr. 36, II, WilhelmsbergHohen- Schönhausen. An der Landsberger Chaussee, Vesper. An der Landsberger Chaussee, Asch ( Zum Fürsten Wolfgang). Wilhelmsberg, Wwe. Jehnich. C. Deckert. H. Siebenwirth. Neupert. Trinkhaus, Restaurant, Die Lokalkommission. 2ud, Wilhelmsberg. Bernau. Markgrafendamm 16, Jonas, Flaschen- König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. Am Markt, Beeger. Die Lokalkommission. H. Krumm. Reinickendorf( Ost.) Residenzstr. 101a, Malchin. " 106, Haymer. 117, Apelt. Gesellschaftsstr. 12, Hartmann. 2, Weigt. Provinzstr. 49/50, Gäbler. Die Lokalkommission. Rosenfeld, Hoppestraße 4. Reinickendorf( West). Berlinerstr. 2, Reinhold Reschke. " 16, Franz Schellens. 17, Hermann Kinzel. Scharnweberstr. 15, Frans Theil, BierVerleger. 120, G. E. Roch zum Brocken). Spandauer Weg 4, Otto Möwes. Die Lokalfommission, Tegel. Berlinerstraße, G. Dressel. Spandauerstr. 15, E. Rentner. Tegelort. Hugo Weinspach, zum„ Schwan". Die Lokalkommission. Aug. Berndt, Tegel. Raczer, Lichtenberg, Prinzen- Allee 6. Schloßstr. 11, Franz Wieczore Pankow. Kaiser Friedrichstraße, Krüger, Bum Thürmchen". Milke. Wiemer. 37, Burgan. 81, Refsel. " 41, Frenz. " 45b, Hürseforn. Lehderfir. 3, Leuchtenberger. " 33, Kürschner. 118, Prog. Langhansst. 106, Hähling's Palmenfaal und Garten. 42, Hoffmann.* " " 96/97, Ludwig. " 56, Neumeyer. 136, Conrad. Charlottenburgerstr. 150, Abel. Saal. 105, Fettenheuer. Gäblerstr. 50, Jrrgang. Parkstr. 3, Dietrich. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Rölfeftr. 138, Plaß. 20, Benndorf. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Gustav Adolfstr. 15, Menz. 10, Brennförder. 23a, Herda. 142, Hannemann. Saal. 143, Schulz. 106, Kort. 130, Helmchen. Generalftr. 97, März. Prenzlauer Chauffee 20, Bughold. Sedanstr. 50, Gehrke. 26, Bernau, 33, Richter. 40, Thürling. 35c, Meyer. Bahnhofstraße, Bum Stettiner Hof". Berlinerstr. 113, Feder. Breitestraße, Eggert. Bürgermeisterstraße, Brauerei Schulz. Gasthof Zum gola denen Hirsch". " Chauffeestraße, Reuter. Hussitenstraße, Elysium, Kronenstraße, Kluge. Mühlenstr. 4, Hering. Krause. Tuchmacherstr. 162, Bernikom. Viktoriastraße, Stöwe. Wallstr. 2, Wünsche. Weinbergftr. 18, Dietrich. Die Lokalkommission. 2. Werner, Weinbergstr. 28, Woltersdorf. Restaurant Wilhelmshöhe, Gillmann. [ Saal, Woltersdorfer Schleuse. Wwe. Lehmann. Fangschleuse. Karl Sprecher. Rüdersdorfer Kalkberge. Restaurant von Förster. " " " Wagner. Hildebrand. Mary, b. d. Hutfabrit, Geschw. Erpel. Rüdersdorfer Hinterberge. Restaurant von Hennig. Die Lokalfommission. J.A.: E. Fischer, Ertner, Neu- Buchhorst. Diejenigen Schankwirthe, welche sich noch in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich bei den am Orte befindlichen Lokal fommissionen melden, und wird pro Zeile 30 Pfennige berechnet. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2.