9». 591. SS.I«hrg. Bezugspreis t «iertrljäh-!. 10,50 Ilt, manafl. 8 J0 m frM in» ftoas, oatcus«ihlbar. Post- ttmi Monatlich 8JK) Ml. 3a> lt»llllnz»gebljlir. Umec Kreitiboiti fOz D«utschlcind unb O«sl»rreich- Ungar» 075 Mi. für das Übrig« Su-Mottb tO,T5-IRL. bn täglich srnmaUSuitjUintg 8,T5 JRL UoftiffteHuagcn nehmen Das ist für uns der Kardinalpunkt, deshalb känn diese Stellungnahme von uns nur freudig begrüßt werden. Aber zwei Bedingungen sind es, die daneben unsere Aufmerksamkeit erfordern: die Stellung zur HeereS- frage und die Stellung zur Regierung. DaZ Programm fordert die Auflösung der Reichswehr und ihre Ersetzung durch eine P o l k s w e h r. DaS ist prin- zipiell auch unser Standpunkt. Nur hat die Erfahrung ge- zeigt, daß eine Volkswehr allein auf der Grundlage eines einigen Proletariats möglich ist, die jetzt leider fehlt. Wo sich die Arbeitervarteicn in einer Weise wie jetzt befehden, da wird auch die PolkSwehr in den Strudel des Hasses hinein- gezogen, da erweist sie sich im Bedarfsfalle als aktions- unfähig. Die Volkswehr kann daher nicht als Vorbedingung der Einigimg. sondern nur als ihre Frucht gedacht wer- den.' Erst Einigung, dann PolkSwehr,-- um- gekehrt gehtesni cht. Der Sprecher der Zentralstelle für Einigung forderte am Sonntag daneben noch den Rücktritt NoSkes und begründete ihn mit der starken Animosität der Massen gegen Noskes Person. Vergessen wir aber nicht, daß von der Seite, deren Ziel die Entwaffnung der Demokratie zugunsten der Herr- schaftSgelliste radikaler Minderheiten ist. auch gegen einen Nachfolger NoskeS in der gleichen Weise gehetzt werden würde, sobald dieser die Demokratie mit Festigkeit und Energie verteidigt. Es kommt nicht darauf an, was den Massen eingeredet worden ist, sondern darauf, wie die Dinge in Wirklichkeit liegen. Es kommt darauf an. daß der reaktionäre Ring, der Noske im Reichs- Wehrministerium umlagert, gesprengt wird. Tie Clique der dort vereinigten höheren Offiziere mit den Anschauungen des alten Systems ist mit Noske verfahren, wie ein lebender Orzanismus mit einem eingedrungenen Fremdkörper: sie hat ihn eingekapselt. Tiefe Kapsel gilt es a u f z u- lösen, dann wird sich zeigen, daß Noskes Sachkenntnis und Energie ein W e r t o b j e k t für das Proletariat ist, das man nicht leichtsinnig verschleudern sollte. Aber das Wichtigste bleibt die Frage des Z u s a m m e n- arbeitenS mit den bürgerlichen Parteien. Die Forderung des Austritts der Sozialdemokratie aus der jetzigen Koalitionsregierung läßt sich leicht unter Beifall er- beben, denn natürlich macht es keinem einzigen Sozialdemokraten Freude, mit bürgerlichen Parteien zusammenarbeiten zu müssen, deren Gegengewicht uns an der vollen Durchsetzung unserer Forderungen hemmt. Aber mit dem Austritt ist es nicht getan, man muß auch an die Folgen denken. Ter Austritt laßt zwei Möglichkeiten: Entweder ist er das Signal für die Arbeiterschaft, am nächsten Tag a u f d i e Barrikaden zu steigen und jene Minderbeitsdiktatur zu errichten, die alle auf dem Boden der Einigung Stehenden verwerfen. Oder aber wir müssen in Ruhe mit ansehen, wie sich eine rein bürgerliche Regierung etabliert, deren Schwergewicht alsbald bei dem energischsten Teil des Bür- gcrtums, bei den D e u t s ch n a t i o n a l e n, liegen würde. Wir müßten tatenlos mit ansehen, wie diese neue Regierung Stück für Stück abbaut, was seit dem 9. November müh- sam aufgebaut wurde, wie sie die sozialistischen und republi- konischen Verwaltungsbeamten, Lehrer usw. wieder an die Luft setzt, wie sie die wirtschaftliche Rätcgesetzgebung sabotiert, die Verfassung rückwärts revidiert usw. Wir müßten daS ansehen mit dem einzigen Tröste, daß wir, einmal wieder an der Mehrheit— falls wir sie dann überhaupt noch bekomnten—, wieder mit unserer Arbeit von vorne an- fangen können. Wir hätten für ein schönes Prinzip alte tatsächliche Macht aus den Hän- den gegeben. Nein, der einzige Weg, um aus der fatalen Notwendig- keit eines Zusammengehens mit Bürgerlichen heronszukon:- men, ist die Errichtung eines sozialistischen E i n h e i t s b l o ck S. der bei den nächsten Wahlen auf Tod und Leben um die Mehrheit zu kämpfen bat und� sie erringen kann, falls er rechtzeitig, aber sehr recht- zeitig, geschaffen wird. Auch hier Kar die Zentralstelle Ursache und Wirkung verwechselt. Die Absage von den Bür- gerlichen kann nicht vor der Einigung erfolgen, sondern sie reift als natürliche Frucht der Einigung. Damit die Einigung noch Früchte trägt, muß sie s o f o rt erfolgen und sie kann ohne weiteres erfolgen auf dem Bo- den der jetzigen demokratischen Verfassung. Mag man der Verfassung als Mängel vorwerfen, was man will— und alS Kompromißprodukt hat sie sicher Mängel—, olle diese Mängek werden durch einen unschätzbaren Vorteil aufgehoben: daß die Verfastung jederzeit durch die Mehrheit des Votkswillens geändert werden kann. Alle Forderungen der Sozialisterung. der Ausdehnung des RätesystemS usw., lassen sich ohne wei- teres auf dem B o o e n der Verfassung durchsetzen, sobald die Mehrheit des Volkes für sie gewonnen ist. Mehrheit bedeutet glek|)zeitig Einheit: denn es gibt viele Minderheiten, die sich um den Anspruch auf Herr- schast streiten mögen, aber nur eine Mehrbeit. die herrschen kann und soll. Sich auf den Boden der Verfassung stellen. heißt sich dem Mehrheitswillen des Volkes unterwerfen, die einzige ehrenvolle Unterwerfung, die eS für einen Sozialisten gibt. Natürlich kann die Demokratie keine Freude erwecken. solange sie teilweise, zeitweise oder bezirksweise durch den Belagerungszustand außer Kraft gesetzt ist. Aber auch hier ist die Einigung das Heilmittel, wenn sie begleitet ist von dem dann selbstverständlichen Gelöbnis, die Verfassung niemals anders als auf demokratischem Wege umzu- ändern. Eine tatgewordene, nicht nur eine Lippenabiags an Putsch- und Minderheitsherrschaftsgelüste wirft die Vor- aussetzungen für den Belagerungszustand über den Haufen. Der Tag der sozialistischen Einigung auf demBodenderTemokratieistderTag, andem der Belagerun gszu st and verröchelt. Sollten ihn Plüschversuche von rechts noch einmal notwendig machen, so werden wir in diesem Falle ihn alle gern er- tragen. Volkswehr, rein sozialistische Regie- rung, Demokratie ohne jede Einschränkung. das sind Dinge, die auch wir Mehrheitssozialisten m i t L e i b und Seele erstreben. Aber alle diese Tinge können erst zur Tat werden durch die Einigung selber. Nicht indem wir sagen,„erst heraus damit, dann Einigung", kom- men wir dem Ziel näher, sondern umgekehrt muß die Varole lauten:„Einigung aller, die dieses Ziel erstreben, damit wir es erreichen!" Erich Kuttner. D!e heutige �:nöenhurg,demonftration. WTB. meldet: Das RaichZtagSFebäude war heute in großem Umkreis von der Sicherheitspolizei«ögefperrt. Kurz nach 10 Uhr j traf das Auto mit Generalteldmarschall von Hindenburg. General Ludendorfs und Exzellenz(?) Helfferich vor dem ReichstagZgebäude ein, begleitet von einer starken Eskorte �berittener Sicherheit« soldaien. Die Menge, hie im letzten Augenblick zum Teil die Absperrung durchbrochen hatte, � brachtz den beiden Heerführern lebhafte O V a t i o n e sr dar. Zu Zwischenfällen ist es nirgends gekommen. • Tin eigner Bericht meldet unS: Alle Eingänge zum Reichstags- gebäud« waren heute vormittag van Mannschaften der SichsrheitS» wehr besetzt. Posten waren rings um das Gebäude ausgestellt. Nur legitimierte Personen wurden durchgelassen. In Erwartung der Ankunft HindcnburgS hatten sich einige hundert De u t s ch- nationale, meist buntbemützte Studenten und jugendliche Per- sonen beider Geschlechter eingefunden. Etwas abseits von diesen hatte ein etwa ebenso starker Trupp von Arbeitern Aufstellung genommen. Auch einige hundert Neugierige hatten sich eingefunden. Kurz nach 10 Uhr fuhr Hinldenbuyg im Auto vor, geleitet von einem starken Trupp reiten- der Sicherheitswehr. Nun stürmten d-i« Deutschnationalen in die Nähe des Autos, brachten Hochrufe auf HindenÄurg aus und riefen: „Nieder mit der Judenregierung!" Aus den Reihen der Aobeiter kamen Eegenrufe:„Nieder mit Ludendorffl" „Nieder mit den Deutschnationale nl"— Ein Offizier in Pelzmantel und Helm, der Vorsitzende des Nationalverbandes deutscher Offiziere» Herr M o I k e n t i n, hielt eine Ansprache an die Dcutschnationalem In seiner unmittelbaren Nähe, zum Teil dicht neben ihm, befanden sich Mannschaften und Führer der Sicher- hoitswehr. Aber niemand hindert« den Mann, vor einer nicht ge- nchmigtcn Versammlung unter freiem Himmel eine Rede zu halten. Nim rückten auch die Arbeiter, die bisher in einiger Entfernung von dem Haufen der Toutschnationalen gestanden hatten, dicht an diese heran und beantworteten die Hochrufe der Deutschemrionaien mir Gegenkundgebungen. Nun erst schritt die Sicher- heüSwehr ein und drängte die Demonstranten zurück nach dem Tier- garten, wobei die Deutschnationalen„Deutschland, Teutschland über alles", �Heil dir im Siegerkranz" und„Die Wacht am Rhein" sangen. Als GegcnkundgÄung brachten die Arbeiter Niederrus« auf.Ludendorf den Massenschlächter" und Hochrufe aus die sozia- listische Republik, die Internationale, die Weitrevoluiion aus. So erreichten beide Dsmonstrantengruppen, von der Sicherheitswehr weftergedrängt, die Charlottenburger Chaussee und verliefen sich nach und nach. Irage. von Paul 3 Ig. .Und iviediel bringt ein Buch, mein Lieber?" Beklopfie mich der Meister Schieber. Ich nannte, um nicht abzufallen. Ten größten Segen von den Büchern allen. Cr aber läckte voller Hohn: „Für ein Jahr Arbeit solchen Hungerlohn? Du armer Teuiel dauerst mich. Daiür tu ich kaum einen Federstrich— Singvogel S)u— Raubvogel ich!" E? gab mir belmlich einen Stich. Ich mußte diesen Zwiespalt überdenken In ein« schwere Rechnang mich versenken. Ein Sperber oder Habicht trägt Wohl«inen Taler dem. der ihn erlegt. (Des Schadens halber, den sie stiften Auf Hasen- oder Hühnertristen.) WaS zahlte nun der Staat wohl einem Tell Für so ein Spelulantenfell? ES ist nicht leicht herauszukriegen, Weil da die Schäden merklich tiefer liegen. Ein solcher Räuber stiehlt geheim Und kriecht aus keinen Vogelleim. Wo« r im Spiel die scharfen Klauen hat, Da ächzt bald eine ganze Siadt. Den Männern fährt»S in die Knoche«, Die Mütter wimmern in den Wochen.., Wozu? WaS nutzt da« Händeringen? Er wird auch eure Kinder zwingen. Und gibt e» denn, solch Untier zu erlege« Nicht eine Prämie von Rechtes wegen? Ach, wie wir auch daS Blättchen wenden; DaS Beest stiehlt ja in Form von Dividenden, ES häuft den Raub zu Dutzend Millionen... Und wir? Wir sollen e« verschone»? Strauß und öle anöera. Konzert- Umschau. Kein Jahr ohne Strauß- Fest und jetzt, da wir ihn für ein Wetlchen festhalten, leine Woche ohne einen Glanz von ihm. Er � der Musiker, der beut« al» Komponist das meiste Licht verbreitet, «in Licht dessen letzter Strahl in die Partituren aller jungen Musiker hineinschwebt. AIS Dirigent ist er kein Mann ohn« Schatte«. Rur wenn»r in voller Gebelaune»st> packt er un, ganz, scheint er im Ausdeuten und Ausbeuten musikalischer Vorlagen unerreicli. An Stelle Nilisch» dirigierte er eine O-Dur-Sinsonie Haydns(D'our«) mit einer Nonchalance der Bewegung, die fast an Müdigkeit grenzte. Das heiter springende, fröhlich-vollsmäßige Werk erllang dennoch so frisch, wie je. Sind eS die Philharmoni- ker, ist eS Strauß, der das zuwege bringt? In das Dunkel dieser Ueberlegung bricht, Wolken zerreißen.:, ein Stern: Elisabeth Schumann. Eine singfreudige, musikalische Frau, die das Glück hat, ihrer wundervollen, wunden, weich einhüllenden Sopran- stimme auch in den gewagtesten Läufen keine Gewalt antun zu müssen. Unwiderstehlich ihr freudvolles Temperament, und be- zwingend der in Schönheit untertauchende Jubel, mit dem MozarlS Motette„Exsultate, jubilate" zum Himmel llingt. Auch in der S t a a t s o p e r beginnt Strauß mit leichter Müdigkeit. Die heiterste, 8. Sinfonie Beethovens könnte beweglicher klingen. Mitten in die Ruhe hinein stürzt sich eine plötzliche Arm-Dewegung, ein Sprung des Dirigenten, und er malt, deutet, verbindet und hemmt. DaS ist echter Strauß, der sich wohl einmal von dem herrlichsten Klangkörper der Reichshaupt- stadt tragen läßt, aber sich sein eigen Billd von einer Sinfonie nicht um die Breite eines Haars verschieben läßt. Wird er auch einmal müde,— wir werden seiner nicht müde. Und feiern den Tag, da er seine Lieb« zu Bruckner entdeckt hat und zur Gel- tung bringt. Wie er die V. Sinfonie spielte, wie er dem düster» Palbo» und grüblerischen Suchen, wie er der Eingebung solch ge- schwungener Kantilenen nachgeht, kann vorbildlich wirken und die Z»it Bruckner-reif mache». Ein neuer Dirigent meldet« sich zu Wort: � K l a u» P r i n g s- heim, journalistisch besten» akkreditiert, kämpft«r auf dem Podium noch mit der Technik der Stabführung. Man fürchtet Entgleisungen, bemerkt zu weite, ungerundete Bewegungen, der- mißt Unmittelbarkeit des Nachfühlens. So gewinnt der Abend etwa» Schleppendes, das keinen Gewinn bedeutet: weder für den thematisch armen sinfonischen Prolog zu„König OedmuS"(Schillings), dessen klangvolle Instrumentation mehr leuchten konnte, noch für die Kinder-Totenlieder Gustav Mahlers. Aber hier war doch Mitschwingen der Seele möglich, wurde Gestaktungswille fühlbar. Diese in Trauer und Weh gebetteten Verse RäckertS sind ergreifend. Und Mahler hat mit diskreten und� seine» Mitteln seiner Orchestersprache etwas wie Feier de? Gefühls, Aufblick in aller Resignation, Schmerz-Verklärung hinzi:gedichtet. R a a tz. Brockmann vermittelte diese liebewcrten Gebilde mit höchster Kunstfertigkeit. Die Programme unserer Dirigenten werden bunter, aber auch stilistisch reiner und anregender als früher. Seltener schon die Programme unserer Solisten. Es spricht für den guten Ge- schmack und«in ernsthaftes Auftvärtsstreben, wenn Lore K o r n« l! (deren Namen wir uns merken wollen) vor BrahmS und Wolf alt-italienische Arien fetzt, und wenn andere(wie die tüchtige, aber nicht immer stimmlich disponierte Hertha Debudow und die prächtige Altistin Werner Jensen) Mannskripl-Lieder singen. Elsa Wilhelmi Hilst sangbaren und geschickt gesetzten Gesängen Fritz Dettmann» mit unfreier Pokalisierung, aber sachlicher Nachempfindnng zu einem leidlichen Erfolg. Die Lieder sind un» Persönlich und nicht warmblütig. Ganz so der Spieler Dettmann. Er hat viel gelernt, und seine Klaviertechnik ist solide gebildet; doch er ringt mit dem Ausdruck, den er allerdings bei der Suite Op. 71 von Hugo Kann nur spielerisch, nicht kraftvoll vorgezeichneL findet. Der grundmusikalisch« Hans Boss ermann bleibt� eine Zierde deS Podium# und er teilt seine Programme klug in klassische und virtuose Nummer», beiden gerecht werdend. Tossy Sviwa- kowsky, der Knabe, ist ein famoser Teckniler; sein g-igerücker Ausstieg ist abzuwarten, während der seine» Bruders Jascha schon vollendet ist. Unerfreulich« Haltung, Äufdringl'.chkeit und Harre des Pianisten Kurt Schubert, der mit gar zu wenig Gefühl den Flügel angreift. Wenn er Sckiuberts Op. 16 schon so spitz heraussticht, darf man vor seinem Chopinspiel �die Fluch: ergreifen und auf Mäßigung seiner Kräfte warten. Er höre, wie d' A I b e r: Schubertsche Impromptus mit weichem Gelenk und feinstem Stil» Gefühl meistert. In Beethovens E-Dur-Konzert zwar treibt«x zu Beschleunigungen, die nichh notwendig sind, aber im Zwie- gespräch des langsamen Satzes ist die Stimmung deS Gebets ein- gefangen,— unk» das ist der d'Albert. dessen emzigartiger Kunst die Schwärmerei unserer Jugend gehörte. Auch heute sinnt und erlebt ihm daS kein Zweiter so vollendet nach. Den Namen Schubert hat sich auch ein Berliner Cbor deS' deutschen Arbeiter-Sänger-Bundcs auf die Fahnen geschrieben. Welcher klänge besser, welcher verpflichtete mehr im chorischen Lied! Hermann Schechen leitet mit fester Hand diesen„Berliner Schubert. Chor"; er vermeidet das Tüfteln, das sich an dem schweren Geschütz dieser Männer-Kchlen auch einrennen würde, schattiert aber gut. DaS gelingt in den extremen Stimmungen, gelingt im Aufbrausen und Verzagen, weniger noch auf der mittle- ren Linie, der eS am meisten notzut. Die Sänger sind ganz bei der Sache und knieen in die Tonwogen eines ans dem Hetzen auillendcn oder eines schaurig aufbegehrenden Werl» förmlich hinein(N>ie in einem Massensay Schuberts oder dem Hegarsetoen .�otcnvolk"). ES fehlen noch eine Anzahl wirklich schöner Tenor- stimmen, fehlen die Anlehnungen der Stimmen aneinander und da» Verdeutlichen schwebender Gänge. Als Ganzes genommen siebt der Ebor seinen Mann und wird auS der Mitte seiner Ent- Wicklung bald heraus sein. Kurt Singer. thibrenS Satzko. der Bniasser de» VucheS.Menschen wi Kriege» lieft am kommenden Eonniaa, mllta'S 12 Ukir, in den Kamm erspielen des Deutschen TdeaterS aus seinen Dcrten vor.,, .e aridrinz Marli«, der jetzt am»tlcinen Schauiplelban» ivirkt, plant die Kründnng eine».V r o I e l a r i I ch e n T b e a I e r da» in Ver- iammlunasiäten der ArbeUerschait Aussübrungen veranstalten soll. Piitionuys Marionettentheater besinnt am zo. November im Tbar- lottenbui gcr Schlllersaal. Die Vorstellungen finden nachmltiagS und "�"«t�Vadis»« Kbcatcrkrirg ist beendet. Di-«ovkotfiernng de» Tbeaterlritikers Ernst Lcopoid Zt.chl dnrch die Mannbeimn Ortsgruppe der Bübncnpeno'ienichast ist erledig» Tics t-siiedigeiid- ErgeburS der Ver- bandlungen wird obne bclonder« Erklärungen mitgciei«. -Vou j Popper Lynkeus, der nambaste Sozialdenker, wurde vom Wiener Stadlrai durch Bewilligung einer jährlichen Ehrenpension von ���Tolstois Tochter Alexandra ist laut einer vcsiSgnng d» Moskauer auhcrordenilichen Kowmijsio« wegen EmvernrbmenS mrt der Freiwilligen' atmet verhastet worden. Der Dsutschnationale Handlunggehilfenverband sendet uns eine Berichtigung, wonach er mit der Dcmon- ftrction in der Berscnnnüung der Völkerbuichsliga nicht zu tun hat. Wir haben nicht behauptet, daß der Verband offiziell ferne Mit- Glieder dahin geschickt hat. Wenn er aber weiter in ssiner Au- schrift ro tut, als fei bei seiner Inanspruchnahme mit gcwerlschast- tichen Fragen deoartiges ganz unmöglich und ausgeschlossen, so hat der Verfasse: der Berichtigung wohl in einem leichten Zlnkall von Gedächtnisichwäche die Demonstration bei den Januar- wählen 1907 vor dem Schlafe und ähnliches ganz vergessen. �eonharü, öas Unschulöslsmm. Der Direltor Leonhard von de: Goethe-Schule in Wilmersdorf nimmt jetzt Deckung hinter der Eltern Vereinigung seiner An- stalt, die uns folgende Zuschrift sendet: Der Elternausschuß der Goethe-Schule Derlin-Wilmersdorf hat bezüglich der Schülerdemonitration am 13. November nach Vrüfung der Sachlage festgestellt, daß de: Direktor der Anstalt, 'Herr Geheimrat Leonhard, den Schülern die Erlaubnis erteilt .cche, sich an einer Kundgebung j»u Ehren des Gcneralfeld- r.arschalls Hindenburg zu beteiligen, ohne irgendwie t« n n t n i s davon zu haben, daß seitens einer Partei eine politische Demonstration beabsichtigt sei;— ander:. falls wäre diese Erlaubnis nicht erteilt worden. Wie sagt Schiller in der„Braut von Messina"?—»Ein an. deres Antlitz zeigt, eb' sie geschehen, ein anderes zeigt die vollbrachte Dat." Auch Herrn Direktor Leonhard scheinen die Folgen seiner Dat lange nicht so gut zu gefallen wie die Tat selber, und wir klauben, baß er Grund hat, zu seufzen:„O loa:' es nie geschehen!" » Wie wir erfahren, ist Direktor Leonhard, von dem nach den bisherigen Ergebnissen der Untersuch ur� feststeht, daß er den nationalistischen Demonstrationen Vorschub geleistet hat, vorläufig vom Amte suspendiert und feri�er das SMszipbincrverfcchozn gegen chn eingeleitet worden. Wie die P.?. N. ferner hören, geht dt« Untechuchung weiter. Die französischen Wahlen. ?sn Paris find bisher gezählt 1 315 725 bürgerliche nnd sozialistische Stimmen. Eine sozialistische Mehrheit bat das stark kleinbürgerliche reaktionäre Paris nie gehabt. In wichtigen Departements scheint die Partei, der von der Longuet-Mehrheit ein bolschewistischer Anstrich qeaeben wurde, unterlegen zu sein._ junger im Gberelsaß. Nach einem eigene« Trohtbcricht von der badische« Grenze sind die obrrclsössischen Städte seit fünf Tagen ohne Brot. Am Sonn- abend kam eZ vor dem Mülhauser Rathans zu ftsirmischen Kund- zebungr«, gegen die Militär einschritt. Lehre von Seapa �low. Ter Oberste R a t hat beschlossen, die von Teutschland ab-o- iieserudcn Petroleumdampfer nach dem Firth of Förth schicken zu lassen und sie der O b h» t E n, l- u d S zu unterstellen. Ein Valutakongrsß. Wie unser Schweizer Berichterstatter drahtet, findet auf Her. amassung neutraler Staaten nnd auf Antrag der Schweizer Na- timlalbank i« drr ersten Januarwoche ein interuntionaler Finanz. iongrcß zur Regelung der B-lutasrage statt. Er»ollte ursprüng- lich in London tagen. Ruckkehr aus?nSien. Die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit, daß der Dampfer„Maine", der alle in I n d i e u befindlicheu Kriegs, und Zivilgefangenen zurückführen soll, Anfang Dezember auS Indien abfahren wird. Die Zerstörung öer Bergwerke. Ms Pariser Bläitsr melden, ist nunmehr festgestellt worden. Hfe inw'gs der Zerstörung der französischen Bergwerk« 220 Gruben völlig unbrauchbar gemacht worden sind. Hierdurch erleidet Frank. reich eine Einbuße einer Förderung von 20 Millionen Tonnen. V.5 ist die Hälfte der französischen Jahresproduttion vor dem Kriege. auf lange Jähre hinaus. Hunderttausende von Arbeitern sind broi- -öS- Nach dem 15. Oktober hatte Hindenburg angeordnet, dst mili. -ärisch zwecklosen Zerstörungen einzustellen. Ans Ludendorffs Be. fehl hätten aber noch am 20. Oktober Pioniertrupt'»« die Änlaaen Von Crespis vollständig zerstört. Beschleunigte Zahlung der Bankosienzuschüffe. SJ- i,er vnngung der Bau-ostenübevteuerungSzuschüsss sind Reich Staat und Gemcind« beteiligt. Aul hie staatlicherseits zu leistenden 9>ü hflfen werden von den Gemeinden Vorschüsse geleistet, für die in einzelnen Fällen bereits beträchtliche Mittel aufgewendet warben mußten. Um nun in dieser Hinsicht für die Gemeinden eine Er- ltchterung zu schaffen, und i n d e r E r st a t t u n g d e r Z u s ch u fe'. gel der keizre Verzögerungen eintreten zu lassen, ha: der lft_i nister für BolkSwohl fahrt jcyt die Regierungspräsidenten er- »ächtigt. übe? Anträge auf Darlehen und endgülttg« Zahlungen ?, A'ukost-mzufchüss?. die durch Bcihilfebescheide zugesagt sind. selbständig zu entscheiden und die Beträge un- ml.re. bar anzuwersen. Damit ist ein» wesentliche De» 'ch.sHmZung des Verfabren? gewährleistet und die Lage der Ge- me-.ndcn m dankenswerte� Weife erl.ichteru GroßGerlln Generalversammlung öer Konsumgenolsenschast. Am Montagabend wurde im großen Saale der früheren Bock. do2uerGi tFtdlcmstraße) die Gcneralversa-mmlung der Kvnsum- Genossenschaft �rl?n und Umgegend unter ungewöhnlich starker Teilnahme der Mitztleder fortgesetzt. Der Geschäftsführer Schulze führte den in der vorigen. Versammlung begonnenen Geschäfts- bericht des Vorstandes zu Ende. Er führte aus, die Steigerung der Einnahmen gegen das Borjabr sei nicht nur auf die Erhöhung der Warenpreise zurückzuführen, sondern auch zum Teil auf eine Erhöhung des Umsatzes, der veranlaßt fei durch den Be- darf der zurückgekehrten Kriegsteilnehmer. Es sei anzunehmen. daß der Wert des Warenumsatzes im lausenden Geschäfrsiahr auf 100 Millionen Mark stmgcn imde. Die Bäckerei habe einen be- deutenden Aufschwung genommen. Die Fertigstellung der neuen Bäckerei in Tempelbof kabe sich wegen Mangel cm Bau- vraterial verzögert, sie sei am 25. Oktober in Betrieb genommen. Erweiterungsbauten in Lichtenberg konnten ebenfalls wegen Mangel an Baustoff, namentlich Zement nicht ausgeführt werden. Mit Rückfich: auf die Steigerung der Mugliederzakst müßten die V e r- kau fsstellen vermohrt werden, es sei aber nicht möglich, >lt. IS Jahrhunderie babe es gedauert, bis end- lich jetzl nach den Umwälzungen des vorigen JadreS jcneS Wort in die Wstklichkei! umgesetzr wurde. Leider habe aber erst die Handorbeiierschalt, der er das herzlich gönne, diesen Erfolg gehab?. Mit Freiligrarh fordere die Lebierfchafl:„Auch denen, der mit Schädel und mit Hirn hungernd pflügt, sei nicht vergessen l"(Bei- fall.) Ezner zeigte dann an Beispielen, wie weit setz: hi::ter den Ärberterlöhneu dre Lehrergebätter zurückbleiben. Die Wirkungen davon seien eine Nor, von der kein Arißensiebender sich«inen Be- griff machen könne; eine ungeheure Schuldenlast, dauernde Gesund- heilSschädigung. die durch keine Gehalisouibrsserung wiedergut- zumachen sei(lebbaile Zustimmung!,''Hinabsinken von der Höbe des GeisteSflugeS, Verminderung der Tüchtigkeit zur Milarbeit an dem Wieberauipau des Staaies. Die Hauptschuld, führte der Redner weiter aus, trifft die StoatSregierung. Tue Unterrichtsverwallung hat erklärt, immer habe sie sich bestiüht, für die Lcbrerichaft zu sorgen(stürmisches GeläckteP— soweit sie dazu in der Lage war.(Ahakj Ader daS Lehrerbesoldungsgesetz verbiete ein Mehr. (Entrüstung.) Das Finanzministerium hat den Hinweis ans die jetzigen Albeiterlöhne abgewiesen mit den Worten:„Für die Ar- beiterjchaft bcstebe» doch keine Gesetze!"(S'.Lrmische Enlrüstungs- rufe.) Nun wissen sie, wozu die Lehrerscha't Gesetze bat. Aber auch die VolkSvertreler trifft eine Schuld. Tie größte jedoch triff: uns selber.(Zuruf: Idealismus!) Wir hatten zuviel Vertrauen zu den Gebeimräten. Helft Ench selbst! Die Stadtvertreter stelle» uns ihre Unterstützung in Aussicht. Ein Vorortbürgermeister hob in einer Unterredung mit mir rühmeud hervor, daß die Lehrer in solcher Lage ihre Pflicht getan haben.(Zmuf: traurig!) Nein. das war groß von der Lehre» schaft! Die Noi der Lehrer ist schlimm, aber hoffentlich ist dieHilie nahe. Groß-BerlinS Gemeinden haben sie in der Hand.(Stürmischer Beifall.) Lehrerin Christ- Berlin trat ein für gleiche Bezahlung von Lehrern und Lehrern, neu bei gleicher Pflichtstundenzahl und daher gleicher«rbeitSlerstling.— Lehrer Frauendienst- Berlin berichtete über den augsiibücklichen Stand der Eehaltsregelmtgsfrage, die schon in allernächster Zelt erledigt werden dürfte.(Beifall und Hohngelächter.) Wir -reuen uns, daß die Gemeinden die angebliche„Fessel des Es- ietzes" nicht anerkenukn. Berlin will den übrigen Gemeinden Groß-BerlinS vorangehen. Es sprachen dann mehrere Stadtverordnete von Berlin und Charlortenburg in zustimmendem Sinne. Einstimmig wurde eine Entschließung angenommen, die fordert, daß die Besoldungö- regelung für die Lehrer gle'chzeilig mit der für die Beamten und in Uebereinstlmmnng mit ihr erledigt wird, daß die Unterschieds- belräze bis spätestens Ende November ausgezablt werden und daß sofort ein Vorschuß gezahlt wird, falls bis dahin die B-foldunge reform nicht abgeschlossen ist.__ Der Bußtag gilt laut Beschluß der Rationaldersanmilung noch als Tag der' Arbeiteruhe, wird also nach wie vor gefeiert. Wieder ein Naubüberfall! Gestern nachmittag erschienen bei der Schankwirtin L i e b e h e n s ch e l in der Friedenstrahe 30. deren Mann sich noch in Keiiegsgefangenschaft bcslndei, zlvct unbekannte Burschen von etlna 20 Fahren, zerschnitten zunächst die Telephondrähte, nahmen den Hörer des FernsprechapparatS ab und steckten ibn zu sich und zwangen dann die Frau unter Vorhaltung einer Pistole, ruhig zuzusehen, wie sie iör das vorhandene Bargeld bei! CßO M. und außerdem noch für 1500 Mark Eoldsachen raubten. Die Räuber sind mit ihrer Beute ent- kommen. Der Sp! eltluv dcS Prediger?. Der Kriminalpolizei war be- kannt geworden, daß schon seit längerer Zeit in der Wohnung des Lehrers und Predigers Philipvsüorn in der Agricola- straße ein Spielklub tage. Bei einer Durchsuchung wurden in den Räumen nicht weniger als 15 Personen angetroffen, die eifrig dem Bakkarat und anderen verbotenen Glücksspielen huldigten. Die überraschten Spieler, die sich in der Wohnung des Prediger? vor den unerwünschten Besuchen der Polizei ganz sicher fühlten, wurden alle festgestellt, die Karten und Spielgerate, be- schlagnahmt. Zur Hcimsührung deutscher Gefalleiier ans Frankreich. Bei der deutschen Friedenskommission in Paris lausen zahlreiche Ge. suche ein, welche die Heimnihrung gefallener Helden aus sranzösi- scher Erde in die Heimat zum Zwecks haben.— Die deutsche Frsi denSkommission steht mit der französischen Regterung in Unter Handlungen, deren endgültiges Ergebnis in der Presse veröffentlicht werden wird. ?dlcberne Damenstiesel'. Erbsie SS— 12. 70 M. 72 Paar Herrenstiesel, Rindbox, ■t'j— t'. 102 M. 600 Paar Herrenstiesel, Nindleder, braun und schwätz. 10—40, Li? M. leb Paar Baclsuchltieiel, Roßbox. schwarz, LS— SS. 73 M. 200 Paar Rindled-ikti-se! sür Knaben und Mädchen. 3l-S5. 60 M. Die Bere-htigungSichel»« werden nur an Sieglitzer Einwohne? gegen Loczeigunz der Steuer karte In der Gewcrbcsleuer-Adt. Schloßstr. 631, in der Zeit von 2—1 Ubr errm. vom 20. d. Ätts. an ausgegeben Uni den Bcrkaus zu beschleunigen, ist eine zivciie Verkaufsstelle w de? Schuhrepmaturwerlstatt Bergstraße, Ecke Heeseilraste eingerichtet. 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Vortrag dessen ScharMwerdt über den Sozialismus und die Eifenbadner. 2. Freie Ausbräche.— Donnerstag 0 Uhr: Sitzung der Sttecken-Obleute. Berlin, � Bellevuestr. 7, II. rechts. Tagesordnung: Organnationssragen. Näheres in der Sitzung. Wer von den Äeiddm«'. nicht erscheinen kanu, muß unbedingt einen Ber- trete? entienden l.. �„.-. Riederschö nlumfr«. Donner: tag, 8 Uhr. Frau/nabeiid bei Lc-te. Blatanenstr. 1. Genosse Hehrer chieuz:„-e-ohialistsiche Erziehung rar Nssevthal-Rordcud. DtenStaz, 8 Uhr, FimMsnärsi.tmng bei Frl. Barth.___ vortrage, verewe im6 vsrfammlnnsten. Sicichödund der Krtegsbel-düdigteu. Bezirk Selten. Dienstag. ffL l'.dr, Bezirl-ver sammlung. Schul-uü- Pella-zjwatz« 15. Gäffc will- kommen!____ HMWffchlWMGMS Cwe Kampfaiisage. Unter der Ueberschrrft„Räteged�nke und GewerkschastsrÄnk" veröffentlicht die„FreiHeir" einen Artikel von Ernst Däwnrrg. dem anscheinend eine Forisetzung folgen soll. Ter Verfasser knüpfe a» den am 12. November von der Bollverfamvckuug der revlutid- nären Arbeiterräte qefaßten Beschluß an, die Gewerkschaften in Be- triebSergunffationeu umzustellen, um dadurch die Parole: Alre Machtden Räte n" zu derwi-Kiche«. Dänwig erhebt in diesem Artikel gegen die„Freiheit" den Vorwurf, daß iL- Urteil über den Beschluß sich sachlich in nichts von dem des»'.KorwärtS" unter» scheide. Er habe sich Keim Durchlesen eines Artikels„Probleme de? Gewerkchaf Melktik" mehrmals fragen müssen, ob. er wirklich das Organ einer Partei in der Hand habe, die sich nach ihrem Programm auf de« Boden des Räiesysi e m i st c l l n Die Räieoroanisaiion sei in der Darstellung der„Frsibei:" e:n so schemenhaftes, in der Luft hängendes Ge- bilde, daß der GÄanke nahe liege, man erwähn« es bloß, um eine Kanzession an die rätefreundl: che Äi'.m- mung der Arbeiterschaft zu machen, im Grunde seines Herzens aber wünsche man genau ft> wie du: Resormfoziälisben diese», den all-» Org-misationSrraditiansn uiiSs- in den Pdarusiäien, Müller itr. 143. Tagesordnung: l. Dos Hetriebsräie- ges tz. Aestrent Dr. Goldichmid!. L. Diskus ston. 8. Ausssracho über unseren SchicdSIpruch. Mitgliedsbuch iegitimtert l Tentschcr Traueporiartcüer-Vorbvud. Branche deS tcck« nischcn Vühnenverionllls. Mittwoch, den IS. Noremder(Bn..- jag), vormiliagS gtz, Uiir, im KewerlfchaitshauS, Engeluser iä, oaol 4, eine Treppe. Müstiederversaininlung. Tagesordnung: Die Zozialtjierjinz des Theaters. Res. Dr. Seeliz. A. S. G. Für sämtliche auf dem Soden der. m. b. S., Berlin. Druck: Lorwäri». ! Buchdruckern uud Verlna«ln!ialj Paul Linner u. Do. i» Berlin Slnbeullr. L. ilag~ Wesctileg lern paieat'erten, vollkomme;. ttüti': arbeitenden �Lleblps4- pf> Wasch-Aa�mBteo, der nn Arbeltsiett, Arbeits gTy Seite und Feutruug er- stj und in jedem Raum für fgt und KöchcEherd benutz- Gfj ohne teae Bedienung, ff te Schonung der Wäsche. nscöaftoqe, wird evi!. aucn' Hi' > bequeme Zahiougsr.'eise ;bterl. Preis ie nach Oröfi* d. Hreisl. V. in. Anbin), grau- rasCitgeiäBe tu FabrikDrelsei:. I e b 1 j; s" Dampf.Wasch« Aatoinnten'ölentra'e. abeozellcrnilaitini 27a. KeMou der Gips- und Zementdranche. MW. SWvNMtt! MKz.ke!M»Mei Mittwoch, 19. Rovcmbcr, vor«. 10 Uhr. Freitag, LI. November, abendS 7 Uhr, im„Rosenthastr Hcj", Roscuthaler Str. 11/12, Saal Garteu links: mir GruppeV-Versammlungett. Tag es orduung: 143,10 1. StellunguahuiiM:: b« Verfchmelzunss mit bot! 1. Wie fteSän wir uiu- sunt Wfchluß cd:::- neu«:: Stuttatemen. S. fishifftaa. 8. Pcrichitd-nes.) Zarlkoertrag«? 2. Disivsswu. 3. �ctschiebenes. gahlreichcn Besuch erwartet via SeNiovolcthn:�. k.Wch!S?!Kdt8Mt pers ilützoustr.) Uanzjabr �riah Ehe-, Alimenten-, u. Venrsue mitteluncen.— Bcobac für Se-iTen-lEsüp, Damea-Kostüiae. Meter 30,-,-lö.-.CO,-, 30,- SR. Zn/b'Ssgec Kooh ä Seelaad g:S: Scftreui! teufte. 00-21. J.H.Qarich Stalllchreibers.u. sa c.ups. nHc Arten Düster, auch rerstelkbare vl Maß .t-Febrikpr. Weikinachleg. SSMMM laust jedes Quantuuu B:» uiusteno Eiivsserte erbttiet Srich Qit-tiß, Schmältet! cn. Teieae.-Äbr. Wintq. Tel. 824. Jüiiflü Eiieleute' erhalten Prospela über.Vu.tter- sciiuu uiientdeliüch. Frau Entma Flutncr, Berür.-V.'il- mersdari 139, Kaiserailee 109 Freuden mit d salbsi Dun sauer lobn, soan (ias- bar i: Oröf. Die Ai durch erleic Näh. Zinkt «Li Berlin-Wilmersdorl. H mmmmm Zacke twnchBe. 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