£*.592.36.1«!� ©«•IBiJ•(«<*#» mattliäfjrL 10J» jRUlwu2H.U»St tat ms£»aus. voraus layldar. Po!» dszSg StviratUch 3M0 JJU,«xtl. F» fUCni>esg(büt)c. Unter Rrtajbcnb fä: Senttcfiianti nnb Oefterrrtdi• Ungar« «,75 Ä!. für tw» ilbrigr«ueUub 10.75 3UL. bei täglid) c mumL �nHelbref «,75«BL Volideüellunge» nebmen es DZnemarl. fioCcntb, �nremburz, Sckiwrben n. bie Schweiz. Sinzeirag« w bie Pvli-Zeitrmas-Preislifte. Der.vorwärts� mV ber kx-numz» beilagt.SsU N-gev' ericheint vbche» iigilch zweimal. Sonntag» einmal. TeiegramM-«-bre9s: �»»,!->IV»m»r?»l BeeOW. Morgen Ansgabe. Oerlinev NolKsblstt c ) 9k•AtgritMltnu bisnoareülegefl» IMtctl�OüL, Tevernng-�itichlag »Mloin» Sinzeigen", das ieii» gebrnckie Bort 75 Big.(sulüiRg{»ei feitgebcuilte Karte), jedes weiter» Wort io Pfg. SteDengeiutte unb SchiaMellenanzeigen das et;..' Ws«t •5 V(S~ lebe» weitete Tori 40 Pfz, Worte fiter 15 Buchfiaden zählet: ffht zwei Worte. Seuerungszufdilag 50°� gentilten• Anzeigen, politildje unb gemeriichastliche Bereino- Anzeigen Ijbd Mi. die Seile. Anzeigen für die »ich He Nummer mühen bis 5 LH» nachmittags im Dauatgeichdii. Berlin SW K. Luibenfirabe S. aligegeben «eSffnei von» Uhr früh de» 6 Uhr< Zentralorgan der rozialdemokratifcben Partei Deutfdilands Keüaktioa und Expedition: cQ>. OS.£inden{lt. 3.> rtrrninrecfirr: Amt Msrivvla». Rr.>7,> S4»- l.l»»?. vorwärts-verlag G.m.d. y., EW. OS, Lindcnstr.Z. Kern-vre ivert«ml M»re«vl»v. Str. I l 7 53— 5t. Icilld0» die letzten Illusionen fallen. Hätte doch das g a n z e' dru�sckx- Volk am Dienstag der Sivuirg des parlomentarischen Untersuchungsausschusses als Augen- und Ohrenzeuge beiwohnen können. Es wäre heute um einige Illusionen ärmer, aber um einige bitter notwendige Erkenntnisse reicher. Als die Iihung begann, gab es wohl niemaich im Saale. der nicht, wo immer er mit seinen politischen Ueberzeugungen stand, vor den legendenumrauschten Grasten des deutschen Militarismus eine gewisse Dosis R e» s p e k t empfand. Was war davon übrig, als die Sitzung zu E n d e war? N i ch t sl Reden wir nicht von dem alten Herrn, dessen Standbild sich einst vor der Siegessäule erhob und desien Unglück zur Achtung zwingt! Er hat sicher seine Sache, soweit sie rein mili- tärisch war. besser verstanden als viele andere. Besser jeden- falls, als die Generäle des Zaren, und er bleibt bei aller Fremdheit, mit der er uns gegenübersteht, dem äußeren Ein- druck noch ein sympathischer alter Regimentskommandeur. Ein alter Herr eben in einer fremden Welt. In Zivil, hilflos. Sprechen wir nur von Ludendorff. Er war es ja doch eigentlich, der zwei Fahre lang alle regierte, die Soldaten, die Generale, die Wnnirale, die Minister, unter Wahrung der nötigen Respektssormon auch den Kaiser und den Generalseld Marschall. Man war darauf gefaßt, mit einem Mann von hoher Geist'gkeit die Klinge kreuzen zu müsien, aber man W) nur einen roten Kopf und hörte sine zornige Komma ndosti mrne. D i e Szene ward zum Kasernenhof. In Wort und Gehaben erscheint dieser General nur als die Verkörperung des seelenlojen militärischen Apparats. Eines tadellos arbeitenden Apparats, gewiß, der auf blindem Gehorsam ausgebaut ist, und dessen Räder, mit Menschenblut geschmiert, reibungslos ineinander greifen. Aber. eS ist uns immer gesagt worden, daß dieser Apparat auch eine Seele und einen Geist besitzen müsse, und diese Seele, dieser Geist — das sei eben der führende Feldherr. Wenn man Ludcndorss vier Stunden lang gesehen und gehört bot. fällt einem die letzte Binde von den Augen, und man sieht ganz klar, wonnn und woran das alte kaiserliche Deutichsand zugrunde ging: am hoch st kam- mandierenden Fe l d w e b e l g e i stl Ludendorfs ist kein Zeuge. Er ist nicht Vernehmung?- fähig. Aufgeregt bis oben hinan, mit Wut angefüllt viszum Platzen, bietet er statt sachlicher Aussogen nur eine Kette seelischer Explosionen. Da ist keine Spur von der STrag'k einer gefallenen Größe! Eher kann man an einen Unterbefehlshabor denken, dem beim Manöver etioas schief gegangen ist, der dafür eine Nase bekommen hat und nun seinen Zorn an seiner Umgebung ausläßt. Die Umgebung— das ist der Parlamentarische Untersuchungsausschuß, das sind die Sozialdemokraten, daß ist der Botschafter Gras Bernstorff. Wenn von diesen Elementen die Rede ist, die in ihrem Benehmen so gar keine Subordination zeigen, dann wird der Kops noch roter, die Stimme noch schriller, und die Sämurrbarthaore sträuben sich Dieser Mann ist nicht imstande, ruhige Ge- danken zu fassen. Man logt sich die Frage vor. ob« eS überhaupt jemals war. Schon im Winter!StK/t7 erkannte er die Sage als krit-sch. Er spricht jetzt von einer„Niederlage vor Verdun\ die wir am 15. Dezember 1916 erl'tten haben. Hat das douttche Volk jemals von ihr erfahren? Don ihr so wenig, wie von der Katastrophe a? der Marne im September 191<1, die den Krieg, trotz mancher blendenden Teilerfolge, nur noch zu einem jahrelangen Hinsiechen machte. Warum bat das Volk von diesen Niederlagen nichts eriabren dürien? Damit es nicht entmutigt werde, damit man keine Schwache zeige, sogt Ludendorsf. Er hm das V o l k b e w u ß t irregeführt. Statt durch Ent- hüllung der furchtbaren Gefahr seine letzten moralischen Widerstandskräfte zu wecken, hat er es eingeschläfert und durch d e Förderung einer wahnwitzigen Annexionstreiberei inner- lich gespalten. Der unbeschränkte U-Boot-Krieg war die letzte Waffe der Verzweiflung. Sticht diese Karte nicht, dann ist Dentlchland verloren. Für Jahrhunderte verloren, saßt? Helsserich Wenn der U-Boot-Krieg versagt, ist die völlige Niederlage Deutschlands sicher, sagte Bethmann. Hat die Karte gestochen? Hat der U-Boot-Krieg nicht versagt? Und » n ch d, m da« Verlagen und seine Folgen eingetreten sind. �t man tz,, Dreistigkeit, da» Boll für die Niederlage verantwortlich zu machen. Das Volk, das sich»ach der Nisderloge aus den Trümmern deS Zurückziehung ües Irleöensvertrsgsk „Rienwe Conrantt' weidet ans W a s h i n g t»«, Pröfi- dem Wilson hätte erklärt, daß er den Friedens- »ertrag wegen der Bor behalte, die sei« Wese« verändern, znrückziehen werde. Oer Untersuchunxsavssitzuß vertagt. Nachdem Bethmann. Hindenburg und Lnbendorff crNär« haben, daß ihre Nerven den Anftrenzuiige» der Bernrhmnng nicht gewachsen seien, muß sich der Ausschuß vertagen. Da für die nächsten drei Tage aus tSriiiidrn, die auS de« Bericht in unserer Beilage ersichtlich sind, eine Wirteraustiahme»er Brrnehmungrn ausaeschlossen ist, ha, stch Hiudenburg nach Beendtgung der DienStagsttzung an den Barsitzendrn G» t h e i n gewandt und auf die Schwierigkeiten hingewiesen die«we unbestiinmie Vertagung mit sich brinr müssen die Illusion fallen lassen, daß Deutschland im Welt krieg große Männer beseffen hat. Bethmann war kein ragender Führer auf dem Gebiet der Politik, aber als geistige Gesamtfigur überragt er den führen- den General um mehr als Haupteslänge. Ludendorff war zweifellos in Zeiten, in denen er seine Nerven bester zu be- herrschen verstand, ein tüchtiger militärischer Fachmann, von tüchtigen militärischen Fachmännern umgeben, und er konnte sich aus ein Volk stützen, dessen Tüchtigkeit er neun Zehntel seines Erfolges verdankt und das er jetzt dafür beschimpft. Aber bloße fachliche Tüchtigkeit, fach- lich beschränkte Tüchtigkeit ist nicht imstande, ein Volk aus schwerster Gefahr zu retten, und was die Tüchtigkeit ge- wann, das hat die mit ihr verbundene Beschränktheit zehnmal wieder verloren. Nein, dieser riesige und riefen starke Körver hatte kein Hirn, dessen Größe seinen sonstigen Dimensionen entsprach. Das versteht man jetzt. Und man versteht)etzt auch die grenzenlose Begeisterung der Alldeutschen für diesen General Ludendorff. In ihm finden sie die Selbstvollmdung ihrer eigenen Geistesart. rvonn von Geist in diesem Zusammenhang gesprochen werden darf. Wenn wir aber dieses Wort ernster nehmen und der Meinung sind, daß Deutschland nur durch geistige Kraft wieder auS der Tiefe des Abgrunds hochkomme« ! kann, in den eS im Taumel der Gewalt gestürzt ist, dann er» kennen wir auch, daß Deutschlands Zukunft weltenweit �abliegt von der Welt des Generals Luden» d o r f f und der Seinen. Das find Trümmer der Vergangen- heit. die wir noch mit uns schleppen. Nur die Befreiung von chuen hilft uns zu neuem Lebe«. ßalkenhapn gegen lluöenöorff. Im Untersuchungsausschuß hat am Dienstag Geneml Ludendorff die Behauptung aufgestellt, daß die Front von hinten erdolcht worden sei. Für den Verlust deS Krieges macht er das deutsche Volk in der Heimat in der Hauptsache verantwortlich Ganz anderer Anschauung ist General Falken- Hayn, der bis zum Amtsantritt von Hindenburg und Ludew- dorff am 39. August t9l6 alS Generalstabschef die deuttchen Heere befehligte. Falkcnhayn hat seine Kriegserinnerungen unter dem Titel:.Die Oberste Heeresleitung 1914— 1916 i» ihren wichtigsten Entschließungen"' zu einem Buche zusammen- gefaßt, das in den nächsten Tagen bei S. Mittler u. Sohn m Berlin erscheinen wird. Die„Kölnische Volkszeitung" ist i« der Lage, einige Abschnitte dieses BucheS wiederzugeben. In dem Abschnitt, der überschrieben ist»Der Rücktritt� lesen wir nun folgende Sätzr: Di« allgemein« Kriegslone war in dem Zeitpunkt der Hebe«- »ahm« der Geschäfte durch den Generalfeldmarschall von Hirudsn- bürg ernst Sie ist, mit Schwankungen dem Grad« nach, seit dem l4. September 1914 nie nnders gewesen, bis zum bitteren End« so geblieben und konnte infolge der vielfachen Uiber- legenheft der Feinde an Kräften und Mitteln nicht ander« I fei», bevor deren Kriegswill« gebrochen war. Nichts hat wahr- scheinlich«ehr z« dem jämmerlichen Ausgang des Krieges bei- getragen als der Umstand, daß diese Tatsache erst z« der Zeit, als nichts«ehr z» rette««ne, der Masse des Lölkes enthüllt wurde. Nach Fai7enhayn hat zu dem jämmerlichen Ausgang deS Krieges also in erster Linie der Umstand beigetragen, daß die Wahrheit über die Kriegslage der Masse des Volkes andauernd verhüllt wurde. Für die Zeit bis zum 29. August 1916 trägt Falkenhayn hieran sein go- rüttelies Maß von Schuld. Nach jenem Tage aber wälzt sich die Schuld auf Lndendorffs Schultern, der sie nunmehr ein Jahr nach dem Zusammenbruch dem unschuldigen Volk ausbürden will, das Unsagbares gelitten und �geleistet hat im Vertrauen darauf, einen Feldherrn au der Svitze seiner Heere zu wissen. Seit dem 18. November 1919, seit Lndendorffs Selbst- enthüllnng vor dem Untersuchungsausschuß wissen wir. daß diese Annabme falsch war. Das Volk wird sich daher gegen � Lndendorffs Besckmldiauna zu wehren wisien. Schon bat es in Falken Hayn einen sach-erständigen Beurteiler erbakten. den Ludendorff und auch di« AtUumtsche» • nicht leichthin beiseite schieben können. Sa bekehrter. In het prenhtschen LandeSV«rsammlnn� f;.;t auch am Tieustag der Unabhängige Ludwig gegen die sozialdemokratischen„Volktwerräter� vor und während deS Krieges gedonnert. Genosse L i m b e r tz mochte sich nun das grausame Hergnügen. den Bürger Ludwig daran zu erinnern, daß er nicht immer so gedacht hatte. Er las aus Ludwigs Feldpostbricsen reizende Schilderungen von Koni- pagniefcsten vor, bei denen Ludwig zu patriotischen A n s r a ch e n dos Wort ergriffen hatte, zeigte eine Feldpost- karre von Ludwig, in der er sich für den«Witz* begeisterte: »Hier»oerden Kriegserklärungen angenommen" und IaS schließlich eine stramm alldeutsche Abhandlung von Ludwig vor. die m dem Kraftivort gipfelte:»Belgien mug noch eine preußische Provinz»nerden und König Albert kam» sich»nt dem König von Portugal zusammentun". Rur in einem Punkt ist der unabhängige Ludwig sich treu geblieben: er schimpft auf die Sozialdemokratie. Damals und heute._ JiMsches willkommen. In der Preußischen LandeSdersammkung gab am Dienstag der demokratische Abg. Friedberg einen Brief deS deutsch nationalen Führers H e r g t de- kannt. Em jüdisches Mitglied der deutschnational-antisemitlschen Partesorganisation hatte sich beim Parteivorstanb zweimal darüber beschwert, daß die Partei eine so.unklare" Haltung gegenüber dem Antisemitismus einnehme. Daraus erwiderte Hergt. daß bei der gegmivärtigen Lage eine Aenderung deS ParteistaridpunkteS nicht durchgesetzt»Verden könne, aber die jüdischen Parteimitglieder sollten nur durch ihr« Haltung, ihr Auftreten und namentlich durch Opfer der Partei ihren Wert beweisen. Es wäre besser, statt sich zu beschweren, praktische Beweise de: Hingabe an die deutsch- nationale Sache zu liefern. Schnorrer nnd Verschwörer. Die Dentschnaftonaken putschen und betteln zugleich bei den Juden um Geld. DaS hindert den wackeren Piofesser Hoetzsch nicht, den AnttsemitiS- muS eine elementare Volksbewegung zu nennen und die deutschnationale Parteisuppe auf diesem Feuer zn kochen. die öeutjche delsgatioa zurückgetufen. Durch die schweizerische Gesandtschaft in Washington ist hier mitgeteilt worden, daß die international««rbeit«- Kon irren, bereit« End« dieke« Monat« auseinandergeht und d demnach zwecklos sein würde, daß di« deutschen Delegierten noch abreisen. Tie deutsche Delegatiov, die bereit« nach Gotbenburg abgereist war, ist darauf im Austrage der ReichSregierung durch ein Tele' nramm, da? am l7. November 10 Ilhr abend« abgegangen ist, ge- beten worden, von der Weitrrrris« Abstand zu nehmen. Ob da« Telegramm die Deleganon vor der Sbreri« de« Schiffe« in Gotbenburg am 18. November 12 Uhr mittag« erreicht hat, ist zweifelhaft._ Nekchsarbeltsgemeinschaft aller Elsen- bkhne?organjsativnen. Auf Tir.laduug de« RcichsveikehrSminiflerium« fanden sich am 18. November die Verl reter der großen Organiiatione» der Beamten und Aroeiter oller deutschen LlaalSeiienbahnveiwaltuil�en mit lgettrctern der beteiligten Länder im RerchStogSgedöude zu einer Beratung darüber zusaimnen, auf weiche Weije diese Organisationen bei der Lösung der Frage der Uebersührung der Etaar«- eisenbahnveewaltungen aus da« Reich beteiligt werden Snnen. Do«»eichsveriAhrsmtuistettm»«ostl dt» praLffche t v»» b e» Ser«-»»bwbrte ist. Wrß ter KmMu»» sich-fttzis Erfahrung uns MiwrbeN der Beamte» und Arbeiter auhbar ver» und allein als Filiale der Deutschnatioualeu detrachtet, werten.»« wurde Einigkeit erzielt, einen H a u p t a«« s ch u tz von daß in den Bersammwngerc de« Landbunde»«rf Scheidemanrr 2ö B-rlreler» von Beamten und Arbeitern aller SiaatSeisenbahnen zu bilden, au« dem ein engerer ArbeiterauSschuß bestellt wird, tzonderscagen»oerden im NnrerauSschutz verhandelt werden. und H ö r s i n g genau so geschimpft»mrd wie aus E r g b e rge r? Im Landtage kämpft dieser Herr Beyer mit Sozialdemokraten uns Demokraten gegen die Deutschnatiovato». und m Reustadt hält er ihnen die Steigbügel. Dreser Herr Beyer ist ein sonder- barer Vertreter de« demokratischen StaatSgedanken», aber sicher nicht der Einzigst« im Lager de« Zentrums in Oberschlesien. „ Also, Herr Beyer, da? war ein arger Reinfall.— Ich habe tue Regierung«ine PrchestmÄ lmgmr der twaps,we>seu An- Zandwitte nicht beleidigt, im Gegenteil rühmend die Tätigkeii der l„- �.'.it.-... L � �..�£-■-_____ 1 ft*.«_.... y___ t.. t_«C � f jt__._ �_ Eine öeotsche Protestnote. Di« deutsche Regierung hat an die Alliierte» durch die Schtveizer Werbung deutscher Armee gesandt. lefaugener j«r die polnische erdrückenden Mehrheit anerkannt. Gebrcm&marki habe ich nur den kleinen Teil, der die Gesetze und RezicrungSverordnungen nicht beachten null, habe also die Regirruwg gestärkt. Sie dagegen fallen mir und damit de» Maßnahmen der Regierung in den Rücken, stärken also die ausgeftrochemr» RegierungSsernde. Wohin eine solch« Politik führt, wenn Zentrum gemeinschaftlich mit den Unabhängige« und De« t sch na t i o n al e n jede Maß. nähme der Regierung herabsetzen, beschimpfen und besudeln, be, weise» die Koptmunalwahle« in Oberschiesie». So wie diese manchem ein Zurück zuriefe?,, so werden auch die mittleren und kleinen Landwirte bald einsehen, daß der Landbund st« glatt in» verderben führt, wen» sie ihm weiter folgen.; hoffentlich kommt dies« Einsicht mcht zu spät! Höhmen will Kartoffeln von uns. Deuffchscmß lerdet mttv? einer außerordeittsich schweren shirtosfelitot. Unsere Eänte ist, ganz abgesehen von den noch unterm Schnee liegenden Kartoffeln sehr gering. Aber im Auslände scheirtt der Mangel ebenso groß zu sein, wie fol- gende Meldung aus Prag zeigt: Am Monta« begab sich eine K» m m i s i»«, bestehend an« vrrtretrr» de« Acker beuministerium», de« Laude«- kultnrrat«, der staatlichen GetreideanstaZt and de« Sompr». sattonöamiez nach Berlin, um über die Lieferun« von 1250 Waggon« deutscher Kartvsseln gege» ttomprnsatian zu»erhand«!». _________________ e« aber sehr j Die deutsche Negienrng wirK bei der Besprechung der unrühmliche Ausnahmen. Und an der Hand«..-?» Zirkular«. Bitte de? tschechischen Republik sich sehr ernst die Sorge in dem sogenannte BerttauenSlente di« Landwirte auffordern, um di« eigene Ernährung deS deutschen Volles nicht, mehr abzuliefern,»mm» ihr Will« nicht restlos gegenwärtig hatten müssen. erfüllt ivird. wie« ich nach, wir«iirtye wenige da» Wirtschaft».! leben sabotier»» wollen. Ich ime» weider tioch. daß die» �.. Zirkulär al« Unterschrift.10 Vertrauensleute" ichn««m einzige vkk? �)!I/QlT?TntrtD?,l!ert. enrnnce ich. Spartakisn»n« von recht»", za- mal da der versenider ein sehr rührige« Mitglied de».S«l»lefi scheu LandbundeS" und der Deutsch nationalen Partei ist. Im weiteren legte ich dar, daß die Herren von recht» da» Wort Spartaki». >n u« ja mcht oft genug gebrauchen kcrnnai, wenn Arbeiter oder andere Personen ähnliche Dinge begehen and zn Gesetzlostg- leiten auffordern. Daß bi« Deutschnationale» und der Landba nd dte Sache nun verdrehen tu*b t» so hinstellen, alt od ich di« Laad- toi r t« allgemein beschrmpft oder beleüngt hätte, verstehe ich beim von diesen Leutchen eorvarte ich nicht» andere». aU ein Aus-den. ktopf-Stellen der Tatsachen; denn di« leben ja nnr daoon. aber Herr Beyer darauf heremyesallen ftl. ist doch«cht chavakte- risttsckv weirn au-ch»«cht verwunderftck,; denn er scheint völlig im Fahrwasser desoberschlestsche» Zentrnm» zu schdnmmew und da« deßxst ja«Ües Aber Herr Beyer hat noch mehr verraten In den, besagten Artikel erzählt er auch, baß er Führer«rnc» Bauernbunde» sei. de, sich dem Schlesischen Land- bund angeschlossen babe. Weiß denn dieser Herr Beyer nicht, daß der Laichbund lediglich eine Fortsetzung de» früheren Alle von der Front einlaufenden Berichte bestätigen daß die Nordwestarmee vollkommen zusammengebrochen ist. Di« Truppe hat den letzten wneren Halt verloren und wälzt sich in regellosen Haufen unter Znrstcklassung der Artillerie, Ge- wehr« und Munition von Jamburg wrstwärt» auf die Naroiva zu. Die Riederlag«?' haben derartig demoralisierend auf die Truppe« gewirkt, daß ihre Verwendung innerhalb der estnischen Verbände nicht möglich ist. Di« Beut« der roten Arm««w Geschützen un» Material ist gewaltig. Riefst polltMe Nachrichte«. „BorKtzergeyrnd auöDelirtzeir". g?» klaar»dou«haltsou»kchuß der Daß! Loa de» Versammlung sprach am Monrog abend bei Beratung de» Kapitel« Kunst«nd Wisienlchall Diretrar Bode ansftlhrl-.ch über da» Echick>al unserer Kunstlarrunlungen, besonder« über die Ernch- Nmg eine« nenen Muftum» für Gkulpircren de» 17. und IS. Fobr- Hunderts, welche» der durch die Revolution wieder?» sein Amt euw gesetzte Direktor de« Rauch-Museum» organisieren soll. Am 27. Rioewber soll las Diktat von Verscrille» m td-aft trete». DaS ist den standimwischc» Nogierungeo«ms ihr« Anfrage goonb- wartet loardrru �in /lronS'venkmal. Dnn Schciffrn und dem Wesen Leo AronS' haben die .So.zialistiichcn Mouatshesle" jetzt ein Denkmal gestaltet, da« würdig und schön ist. Männer der Wisienschaft, der Politik, der sozialen Bauarbeit zeichnen Bild und Lerdieusw de» allgeehcten Forscher» und Menschen, der unser Genosie war. Albert Einstein, der bahnbrechende Neudcnker der Physik, Max Schippel, Paul Hirsch, Carl Leisten. August Müller, Bruno Boichardt, Hermana Mehner, Wally Zepler. Heinrich PcuS, Walther Koch verbinde» in eindringen- den Würdigungen ihr Wissen von dem Zeven, der in rastloser Teil- «ahme an den Bewegungen unserer Kultur von dieser Persönlichkeit ausging. Ein Bergwerk, in dem werteschwere Adern gedrängt ziehen, wird durchwandert. DieS Denkmal ist eine Ehrung, die Dank verdieyt. lieber Aron« al» Politiker sagt Max Schivvel Wesentliche» St nennt Worte de» Mitkämpser». di». weil sie. über ihren besonderen Anlaß hinauSeeicheiid, nicht mit dem Tage vergingen, hier eine» Platz haben sollen. Schippel erinnert daran, daß Aron« Frankreich an der Seite DculschlmchS und sogar»n der Führung oder Be- gründung einer neuen Löikerförderaiion gesehen habe. Und wenn eine«beuso iurzlebige wie lurzsiwnge Nealpvlitit diese Utopie vrr« spottete, so halte er zur Vcrleidiguug und Abwehr gern eia be- zeichnende» Bild zur Hand: .Ich denke nur an die großen unausbleiblichen Vorgänge. Die kurzkrtstigen Politiker vergleiche ich gerrie... mit einem Neuling am Meer» der beim Heranskulen der vom Wind gepeitschten Wogen auZruft: Jetzt kommt die Flittl und beim Zurückgeben: Jepr kommt die Eichel In Wirklichkeit werden di? großen Bewegungen dir Ebb» und Flut von den ftlhfl unter starken Stürmen hin und her gehende» Wogen nicht wesentlich beeinflußt." Sch'ppek fährt dann' idrt: Den Maßstab aller.großen Be- wegungen" erbirckl« er aber schließlich sund diese Aaschuuung festigte st-h in den letzten Jahren immer mehr) in der Höhcrorganrsation der menichheitlich«!» Produktion: al» leyie« objekliveS Ziel bei ollen vorwärislreibenden inneren Kämpfen, bei der nationalen Wuticbast. aber«benlo bei den Neuarupp irrem gen brr Böller, br> den weltwirtschaftlichen Neuzefialtunaen. Noch in schwer«, Krank- heit und bei sinkenden Kräften suchie er dazu beizutragen, diele» ohjcltive Ziel den schaffend Mitbeteiligten zu suojeklivein Bewußt- sein zn büngen. Sttie eia periöukiche? Tfftament ober und ein« Zusammen- fasiimg alled sein?» reinen, restlosen Srreben» liest sich, wo» er im kliieg in den Monatsheften niederichrieb: .Mag sefti, daß Parteien, deren Forderangen sonst keinen vodcn im Volk finden.... eine... öiechnung«»räger»i üben ?ntifftn, die man hart al« Demagogie bezeichnen lSunte. Ein« wirkliche Volks parter bat eme andere Aufgabe. Ihre Führer haben-licht ängstlich der Voll« st r m m u n g zu lauschen, sie haben dem voltSwillen die richtigen Bahnen zu weiieu. Sie müssen nach innen in unermüdlichen Verhandlungen die Tatsachen sestzu- stellen, da» Möglich« ,a erreiche» suche», nach außen aber auch den VclkSmasien di« Unmöglichleiten oder die augenblicklichen lln- Möglichkeiten klarmachen. Gewiß ist t» kür den einzelnen in besserer Lebensstellung jchwer. die optergewohnte» Mafien zur Ge- duld, zu noch härteren Opfern zu mahnen; aber gerade hierbei wud stch seine Tharakterfestigkeit. da« Wichtigste für den Volk»« führ er, offenbaren. Nicht Steden zum Fenster dinauS, die der Sttmnrung der Mafier. entgegenkommen, find jetzt für die Fübrer der Sozialdemokratie am Platz, sondern kluge« Handeln unter l'tänd'ger Auitlärung der Massen über da« Mögliche und llnmög- ftche, da» vermeidbare und das unerbittlich Notwendige." In einem zweiten Aussatz hebt Schippe! hervor, wie Kinig di» Verbundenheit Aron«' mrt den Gewerkichasien gewesen ist. Da» begann in den»ungesestiglen und mitunter kriti'chen Jahren ihre« Heranwachsen» und Mündiglocrdcn»". Und dauerte treu an dt» zuletzt. Schippe! schreibt: Wie innig diese« Zusammen« gehörigkeil«gefübl bei Aron» blieb offenbart in ergreisender Weite e»n Briesehen. In denen unter Mil- wirkun? derooir«yendei KünMer der Groß- Berliner»rbetteitchait ein auSerwiblle« künftlerifche« Programm geboten irbd. Da« erste Konzert findet am Lt. Dezember, nachm.&1, ttdr ü? der alten Earntzontiiche statt. Mitwirkend» find: der Domchor unter Pro- sefior Nildei. Dornorgonist Prolefior Walte? Fischer, Frau KammerfSnqeiln Lula Mcß- Emewer. Da« Progiamm bat w«tbuachlifch«t>eda- ratler.- Da» zweite Konzert. Ende Sanum im VISIhneri-al. um Z Uhr. bietet heiter« M usi«. Mitwirtende find: Mllg>'eder der Kammermufiloereinlzlmq der edemaligen JtgL Oper, da« vlördnerorcheuer unter Leiiung von Muükdii eltor Echeinpfiug, die �.a»ppo»la.Pereniigung de» Berliner VoliSchor» n?>ier Leiiung von Dr. Gulinmnn. Sm Mö�z»st ein drille« Konzert an gleicher SIStie zu gleicher Tmnd« b e rn Tan, gewidmet. Den«inleitenben Pottrag ho! Professor QSiar Bier übernommen; da«»lülhiierorchciter Ipiell Zanzweisen-u« aiier und nenet Feit, ferner werden ein lanzewsemdle und deiannie Goloiänzerinnen aus» treten. Da« viert« Konzert diwel al» Lidichwd de« Winter««i» große« Veetdoventonzert, im Aptti in der Reuen W«tt: e» wnd die fl.€ t n f 0 n I e Niij dem Orchester und Soloquorteti der ehe- maligen Kgl. Oper unier Leitung von ffinieraünuiifbtutlci Dr. Karl-"-•.ack und mit brui Berliner VoUSchor(Dirigent: Dr Aander) oulgefüdrt: voran geht da» O-Vui-Kiavierlonzert. da» Ariur Schnndel spielen wird. Für all« 4 Konzerte werden« d» n n««e« t»«.«gegeben, die 10 Mark tosten. Di-icr vrirag'ann ach einmal gezoh l wei den- e- ist oder auch gestattet, doli er w Tc.tbeirageu von je ibO Matt. wSleilens ein« Woche out jedem Konzert aezahU wird.%>it rrllc Aablung tno � vi« zum Ib. Dezember, die legte Aablung vor dem dn'.ien z.onzeri m'sigeu Die«bonnenteu e.dai.en mit der erllen A-blung einen AuSwe!». ach du? jür jcde« Konzert ein- Wcilmarle zu L5u Marl aulzulieben Ist Die Emliauukigen au, die tlbonnewem» lo.mrn»chov wtzt« olg»«. Au diesm We lieg«, w der Buchhandt.mg BarwättS. öindenlu 2. IM0I« im Eeil etll'.iat der twzttieorganifation, Dellenueftr 7, II. Zimmer iz, Listen au«. Die emgeUagemn«donnenten baden für den«ewch der Kanzeile das Poircechi und. werden in der Reihechrlge der Emiraguug berückfichligt. Die NrOeliepchaU wird erjncht, fich recht zahircUH in pj. au». gelegten Lisi» einzutragen_ Dtieoter.?m Kleinen Ifienler findet am 7. Dezember dorr-''•■£ die«ocu»«muinultun» der D«u t I ch e N Tramalliche« itzeseil- ich a»t statt»eipieii wird im Urauisührung» der tinailer.va* Wunder* von Wollamia« nächste Sieubeit die Lufiüdrnng de» Lingipiei«.Die n ä r r i i ch e Siede', von Seav Kren, Musii von Leon Jesjcl. vor.- Da« VI, ine Idealer hol die jugendliche Tänzerin Dorothea Aldu vom LS. November ad M einig« «ibcnSe verpstichlet. �. Urdrr!rr,tz Montbnrr nutz kein Lrbendwer» sprich« Theodor Kapp st e i n an Mauidncrd 70. Aeburlslag am LT. November, abend» 7 Udr. in der Aula de« Wildelm-Reaigoninafium«. stochiw."._ Tickituugen Oer Völtrrveriöhuung liest Karlheinz Marwi am L0. November, abend« b Uhr. vor den Atilgzieoern de« verein« vertmer Kauüeule und SndujltieUer im Oberlichtiaai der Philharmonie vor. iieber die exprrssivnistljchc tSegenwariSkunst beginnl Dr. Enist Cohn- Wiener einen Kurm» von»stnj Lichlbilbervortiage« am 20. November. um b Uhr. Kochiwake tist. «Ort tu'»?«in Kapitalist»»vir. so und ftünnle.' dem Mater der iym pmträiieri's6, nehmen, weil rt nicht ähnlich|eL Sr l-gte.»a« in er nicht. Der Ü'-iuer «tflriie(ich bereit, onl die ridnabme de, Bilde« z»»erzichien, wenn der Auftraggeber e« ihm ichMlich gib«, daß«»ichl der Dargestellte ftt Uiejct stelli, die Kelcheimgung au« und der Maler nah» i-m Süd zuruck. .Zn der nächsten stuSjtestung tzmg da« Srid mU de» Tüet:.BUdni» eme» allen Wucherer»". Rheinland und Schulpolitik. preußische tanSesverfammlung. M. Eitz«««. D i e» 4 t a«,>«» 18. XoDcntbet. Vizepräsident». Krie» eröffnet die Sitzunp lv llhr 25 M«. Auf der TageSo rdnuup steht zunächst die iormliche Anfrv�e nller Parteien mit Ausnahme der llnabhängigen über die ii-.nitiae Durchdringung der beseiten v?ftlichcn Gebiete t» fran- zästschem Lenne. Da» Hau» wünscht die Stellung der Sta«S- regie rung hierüber zu erfahr«». Abg. Leiuert(Sog.): Der KrichenZvertr-rg hat dem deutschen PoLe äußerst schp-err Tsdinguoy«' ausi rlegt uno n ist wiederholt erklärt wsrscu, dag wir bereit sind, sie zu erfüllen, obgleich sie wahrscheinlich unse,e Gräfte übersteigen werden. Die Franzosen, die sich mit Borliebe Befreier nennen, such.m bei jede, Gelegenheit da» im Friedens- vertrag festgesetzt« Recht zu überschreit«». Wir müssen be- simen, da»»betnUmd ist unser tzaud, deutsche« und preußische« Land. Di« BevÄkeruna ist deutsch, st« leidet enorm nur« diesem Diktatfriede» und wird von d«n Franzose» bchandelt, al» ob Deursthlcmd sich mit ihnen noch im Krieg«zustand deftndet. sHört, hört! und Sehr richtig!) Ein besonderer Schuierz ist. daß die Franzosen demokratisch» ftultu» durch schwarz« Trappen in da« Rheinland dringen wollen. iL-ebh. Zustimmung.) Hin« Kul- rur. die sich besonder« darin äußert, dag diese schwarzen Truppen die Ed« unserer Frausn und Mädchen nicht zu scheiden wissen. «Stürmische Zustimmung.) Weiche. Ziel»ersolgi Frankreich? In einem Blatt heißt es. Frankreich hoff«, auf diese Weise die Bs- nölternng für«ne LoStrennunp der Provinz vom Reich« zu gewinnen. Da» steht vollkoannen nn Gegensatz zu der Antwort, die die>&lriwmdSm ächte auf unsere Beschwerde vom L8. Juki erteilten. Die Zusicherungen sind uns gegeben. Wi« e« aber mit der freien Ausübung der StaabSbürgerreckst« steht, ersieht Deutschland, und besonder» auch Preuße», daraus, daß der Persuch landeSverräie- rischvr Elemente ein« Rbeinischr Republik zu gründen. von Frankreich unterstützt wird sLebhastc Bewegung. Sehr richtig l auf alle» Seiten.) Als die» Ziel, die Errichtung einer Rheinischen Republik, nicht erreicht werden tonnt«, versuchte Frankreich auf____ andere« Wege»» eine« solchen Erfolge ZU gelange», nämlich daß i �rfchi�'t�w"'EV w"d7n'R�«iSn»e�' k:»r' �.s'agü welche' eä dre Vtrwollnng. dm preuß.stb«. die deutsche«erwalwng ���„eren ihnen bevorstehen. Er wcll ihnen Freiheit bringe» und sollte sie nur lieber gegeu die Uebergriffeder Besatzung«- behörden schützen. sLsbhaft« gitstxmmung.) Di« Rheinländer Ministerpräsident Hirsch: In der dorliegende« Frage bn»» e» kein«« Unterschied geben zwischen Regierung und dem a« samten Volk, von de» Tage an, wo die Franzosen in die Rheinland« eingerückt find, haben fit zielbewußt alles zu erstrebe» gesucht, wa» ihnen der Wortlaut de» Friedensverträge» vorenthält«» hat. sLedhoste Zustimmung.) lln. zählig find die versuche, mit Hilf« v»» Sbentourer«, die sich im Besitze der berüchtigten Freibrief« befanden, die fiaatS- rechtlichen VerhAtnifie in den besetzten rheinische» Gebieten umzu- wälzen, den Rheinländern vorspiegeln, daß sie sich diene», wenn sie den frai�Zsischen Zwecken dienten. Plcrn.-v ißig versuchen sie. die preußische Verwaltung zu deSorganisiercn. uw die UnzutrogLcHeiten zu schaffen, die ihnen zu weiterem Eingreifen Aiilah b�ten sollen. Währeich sie.sertions äconomiqcer" angeblich zur Erleichterung der Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen. Teutschland und Frankreich ern richtete», zögern fie, den Verzicht auf die Zollgrenze am Rhein auszusprechen »ich unser« Hin- und Ausfuhrverbote anzuerZrnnen, wodurch allein ermöglicht werden würde, da? deutsch« Wirtschaftsleben, insbesondere t» de» besetzte» rsteini- schen Gebiete», vor dem Weitzbtute» und der Aussaugnng bnrch die Jutereffe» de» vuSIandr» zu bewahren. sDeweguny.) Die Eingriffe schließlich in da» kulturell« Leben am Rhein zeige» deutlich da» Gepräg« einer Kolonialvoli- t i k. Di« Hoffnung, daß sich noch der Ratifikation de» Friedens durch Teutschland diese Pcrhaliniffe ändern lämtten.«raren trüge- risch iS:hr wahr!) Di« Hoffnung, da� die Franzosen nach dem Inkrafttreten de» Rheinland-LbkommenS ohne Zögern von dieser Politik ablassen werden, sind bisher noch gering. Während die anderweitige Berwensung einer Anzahl politischer Generals zunächst den gequälten Rhrinländrrn einig« Hoffnungen zu geben schien, die auch schon in eine peinliche Enttäuschung urnge- schlagen find, bieten nurnnehr die Ausführungen de? Herrn Tirard. Veite« sich entsprechend« des militärischen OorbefehlShaber« Degoutt« charakteristisch anschließe» slebhaste» Sehr wahr!). Anlaß. die Möglichkeit einer Sieuortentierung der franMschen HrobeennzSpollta zu prüfen. Alle Hoffnungen auf Aeicherung dieser Zustäeibe noch RaM- zierung d«S Friedens find durch die Erklärungen de« Herrn Tirard in fern? Hände zu bekommen sucbte. Die Zahl dieser Versuch« ist außerord-ntssch«roß. Vor allem dar» Deutschland«wer Preußen !5ÄNÄ*i?tSS*Ä»" � lande Sverräterische, fronzösisch gesinnte Dcutsch« W der Fvrngosen zur Beschaffung dieser angeblichen Freiheit. Di« Rheinländer wissen längst, daß von einem durch die französischen Bajonett« beschirmten rheinischen zu erreichen.(Große Beweg» na.— Hört, hön!) Die Freiheit d.-r PartikulariSmuS kein« Abschwächung de» quälenden französischen Bersanimlumaen wird durch tägliche Redeverbot« erläuterc. die von Drucke» zu erhoffen ist. lLebhaffe» Sehr richtig!) Sie sehen das den Franzoien an mißlielüg« Redner ergehen, wozu auch Mit- � eigentliche Ziel der grauzvien klar vor Augen« und diese» Ziel ist gl'leder dieie» Hauff» gehören.(Hört, börtl) Und die Freiheit ihnen genau so underwärtig wie uns.(Slürmifche Zustimmung.) der Preise? Blätter, dff die deutici?« Demokratie zu fördern � Si« werden sich durch die Wieberauffrischurig solch notdürftiger such«, und die deutsch« Republik vertreten, die.Frankfurter Zeitung" Clagwort« wie.Lo» von Preußen" nicht betrüge» lassen, denn vor allem und die.Franksureer VolkSstunme" werden verboten, Sie wissen, daß Frankreich Deutschland meinte, wen»«» Preußen aber alle Zeitungen, di: in der Opposition zu der deutschen und; kagt. lLedhastr» Sehr wahr!) E» ist in der Tat zynisch, die haye- preußischen Regierung stehen, können unKchmd.-rt mit großem ve-' rischeri und preußischen Beamten d.-r Länder am Rhein al» Fremd. Hagen der Bevölkerung zugetragen werd.tt-. AI« die Arbeiter sich Glinge zu bezeichnen. Unter un« Deutschen ist keiner«n Fremd. gegen die Einsetzung von Beamten, die fi« al» Landesverräter an-' lüdg in irgendeinem deutschen Stamm,(©türnrische Zustmunung.) sehen, wehrten, konnte» ihnen die Franzosen nur MaschinengÄvehre wir siich allzumal Deutsche, s Wiederholt« Zustimmung.)| entgegensetzen. Dccrmr» ist eine»ngehenr« veunrubiznn, eutsianden. lach sie vergrößert sich lägt ich. besonder»»och durch,...._ �. die Atußerungen. die der Borsitzende der Internationalen stom>: �Le schaff- gujtfanninag.) Wir»erden n ich? nach�isi tn. dt« Futer Fremdling ist aar der jetzige Herrsch« am Rhein, der die freie Sti»«»e de» volle» gewaltsam und mit glatte» Warten z» verfälsche» facht. Mission für di- besetzten Gebie««. Tirard. am Lt. Oktober in � � � � Pari» aus einem FestmaA und am i. November zn einen. Presse-. dr-rng-vche Vorstellungen u�. den ,««»«. unserer Vrearnw ****""-b.- essen der Rheinländer auch aus wirtschaftttche» Gebtete �urch dringliche Vorstellungen und den Am«bau unserer Orgarnsatroneu muadung der Rheinland« dar. find nickt» weiter al» der Versuch eurer geistigen Durckdringung de» Lande» und deutscher Stamm-tangehöriger mtt französischem Geist. Wir müsse» lin» da- gegen wenden. Und auch dagegen, daß die Franzosen immer der- s-rchen. Preußen in Gegensatz zu Dei'tschland zu stelle», daß Frank. berechtigt sei, dem preußischen Rheürlaud Freiheit und Demo- krati« zu dringen.(Lebhaster Beifall.) Preutzc» lft die führende Demokratie de« freiest«» Lande» der Welt. Wir haben für Reich, Staat und Genviffden da» freiest« Wahlrecht. une die Franzosen sollen sich diese Freiheit zum Muster "-kimen.' sLekchofter Bei fall. i Welch« Freiheit und Demokratie fie ksi'zß-Lotbringe» gebracht haben, kcrmzeich«« die Abschaffung d«» Achtstuiidcntiige». Dabei habe» die Franzosen und ihr« Verbündeten l währeird de» ktviege« immer di« Seldftheft'mmung im Munde g'ttihrt iuip behauptet, dag sie den Krieg im Namen der Hnmuni-" tat führten und nach dem Abschluß de* Kriegs der Humanität zu isirem Rocht- verhelfen würden. Fünf Porte-von des Hanfes haben üch vereinigt, um ihre Empfindungen über diese Art der Verwal- Irina und d-r Durchdringung de» Rheinlande» mit faör.zöfiscfcem Ge-fie auszusprechen. Der neu« offiziell« Vertreter der"franzöft- rchi'n OktupabonSbehönde im Rheinland ha« da» al» fein Pro- g r a m m dargestellt. Eetn Programm ist anch do» Programm de« franzökfcbcn Regierung Die» Programm bat die Unmben nunmehr auf«inen Punkt ge. nuchch«aß man sie nur nach al» Entrüstung bezeichnen kann fSvbhaffer Beifall.) Ich muß al» Präsident der Lande». Versammlung namen» der denlscken Etäninre erklären: da« ilih'inloud braucht nicht politische Freiprit»on de« Franzosen z« c-nvfvngen, da e» nirgend« freier Ist al» im Rahmen fein«« Pater- lande». Das Rheinland und wir find einig in dieser Empkinduag, und wir lehnen alle demokratischen Vorwürfe und den Borwaud eure» Lchupe» vor einem neuen Kriege ab. Wenn Tirard da« :>t.i»re» wellen, ver-achteo (stürmische Zustimmung);»it Ufr ist da» werktätige Boll aller P a»e r i ri ch t»» g e»(ledtzafte» Bahr gntl), mit ihr iß da» Narr deutsche Recht.(Lebhafter sich wiederholender Beifall.) Auf Antrag Adolf Hossman«(U. Sog.) wird nur mit den Stimmen der Unabhängigen die Besprechung der Interpellation unterstützt. Dbg. Dr. Ziosenfcltz: Wir haben die Interpellation nicht«nierschrieden. weil sie sich auf ZrilnimSnachrichten stützt.(Großer Lärm. G» liegen Genügend Tatfachen vor!) Alle französischen Machen» chaften verurteile» anch wir.(Zuruf: Sie unterstützen ja ii«4< Machenschaften; Andauernder Lärm.) I« weniger Fr«- heit in Deutschland....(Die Worte de» Redner» gehen in an- dnuernd-m Lärm verloren. Sämtltch« Abgeordnet« ver lasten den Saal. Abg. Dr. Vtosensekd spricht nur nodi zu den Unabhängige» und zu d-n, Präfidenten Leinert. der auf einer Batik im Hause sitzt und dir Ausführungen de» Redner» wieberholt mit Zurufen erwidert.) Da» Heil Deutschland» liegt allein in der verwirk- lichung de« alten Ko m m u»cp ifch e» Manifeste». (Bersall bei de» Unabh.) Ministerpröfffxnt Hirsch: (Di- Unabhängigen rufen:„Kommen Sie nur wieder herein. meine Herren! Während der Minifterpräfident spricht,»ersam ru.„? unt ihrer Revanch- nach lS7V. W,r sehen Die Interpellation ffützi sich nicht nur auf Zeirung-nachrich. uuscre innrrpolitische tlofgobe ten, sondern e» handelt sich dabei um wohl vorbereitet» rs d-r vlrtsckafffrchen Wiederausrichtung unsere» Landes rmb unser« roeti politisch« Mission in der Mitbilse am Bau eine» freien E:rropaS- Wir erbeben A n k l a g en gegen die Unterdrückung der persönlichen Freiheti. die Vergewaltigung deS Lan- osS. die Schändung unserer Frauen und Töchter und den Versuch der Erdrosselung de» deutschen Volke«. Wir lassen b>e Zusammen. programmatische Erklärungen de» Herr« Tirard bei einer amtlichen Veranstalning. Darüber hinau» können wir uus aus unzählige Talsachen stützen.(Lebhafte Zustimmung., Die Franzosen haben nicht nur ungezählte deutsche uutz prenßische Verwaltung Sbeamt« abgesetzt, sondern ganz« Bureau» mit de« gesamten Personal»»«gehabe». g?.örigkeil de» linken RPnnreer» mir dem übrigen Deutschland Di« Tirardschen Ludfü! rungen haben de» Sin«, daß die franzö- nicht lockern In ihrem schweren Kampfe«ollen wir die Rhein.> fischen Interessen auch durch Anwendung d-r militäri» ionder mcdt allein stehe« lassen Deshalb fragen wir die Re- eschen Macht gefördert werden sollen. Angesichts dieser Lage gierung. ob fie gewillt ist. di« Rechle de« Volkes zu schützen und: ist es veadammt« Pflicht und Schu ltziakeit der Regierung und der ff ine wirtschaftliche Entockiung. Da» rheinische Volk verlangt zu Volksvertretung, gegen die französisch« Anmaßung Protest zu w'kff«, wa» die Reg erung auf diesr Fragen ,u autworten bat.> erbeben. Auch wir wünschen friedliche internationale Beziehungen. Rase herumianzeu läßt. Und auch der ReichSwehrministrr bat das Dcinige getan durch Bestrafung des Major» von Lützow wegen fein«» eigenmächtigen Vorgehen« mit Arrest. Jeder Offkzier ist ans die RepuSN?»eeekdigt und darf seine BrsehlSgewalt nicht zu Demonstration:« gegen sie mißbrauche». Die Sozialdemokratie hat kein« Schuß» daran, daß heute noch nicht überall befried'geade Berhältniss« einae kehrt üwd, schuld darau ist d« Gewissenlosigkeit der frühere» Herrscher, die de« Zusammenbruch verursackt Hab«. Die Re. gierung bot die Verfassung nicht verschleppt. Sie muß allerw:«� tigft« prattiscte Arbeit leiste», namentlich für die Ernährung d« Bevötleruns.(Lebhafter Beifall bei den Dsz.) Abg. Frirdberg(Dem.): Di« A gktatio» d« r De v t schn a ti onal« n kann man nur al» widerwärtig bezeichnen.(Lebhaft« Zustimmung bot der Mehrheit.) Di« unanständige Kampsesweise zeigt besonders auch die Tätigkeit de»..Bund«' der«nkrechteu unter den Studenten'. Wenn Sie(-ur Rechten) die po-rlamen- näbern fi« sick der heutigen Regiermigeiorm sg weit, daß e« einex solch erhitzte» Agitation doch nicht bedarf. Die Rechte müßte ei al« eine erhitzte Agitation doch nicht bedarf. Die Reckte müßt« et alt ihre heiligste Verpflichtung betrachten, d«n schlechte« amisemittschev Instinkten, di« sich überall breitmachen, enigegetiziitreten, wenn fi« die Hübereniwicktung de» Volkes will.(Lebhasw-- Sehr richtig l) Di� äußerste Linke sollte sich überlegen, daß die Demokratie die Basi» ist. aus der di« Einheit allein möglich«st. Wir werden nach wie vor eintrete» für Ordnung, Freiheit und Gerechtigkeit.(Lebhafter Bsifakl.) Danach«sird ein Schlußantrag gegen die kknobhängiges und die Rechte angenommen.(Große Unruhe.) lieber de« Schluß der Besprechung entsteht eine lange erregt« Geschäft»« ordnungSdebatte. in der sich die Redner der Opposition darüber beschweren, daß entgegen den Abmachungen die zweite Rednergarnitur nicht zu Emde gehört worden ist. Di« Oppoi'ition»- Parteien behalten sich unter diesen Umständen die Entscheidung über ihr« wsiter« Beteiligung am Aelteftenrat vor. Ein Antrag Adolf Hoffmonn(U Soz.) auf W,edereröffnung der Aussprach« wird gegen di« ÖppofitiouSpardeiftr und den Abg. Dr. Friedberg ah» stelchnt. Danach vertagt sich da» Hau» auf Donnerstag, den??. K* vember, nachmittags 2 Uhr: Förmliche Anfrage über da» Fffetzmann. ich« Tubertulose-Seium. klein« Vorlagen.— Schluß 8 Uhr. lOOOUlort veutsihe Spar Prämienanleihe bringen jährlich 50 Mark Sparzinsen, außerdem öonus unü Gewinne HewerWAsbewWna Em Urtett aus eigenem Logsr. Der � K a m p f vas Münchener Organ der Nn- abhängigen Sozialisten, mackte am 12. November zu dem Versuch, den Berliner Bietallarbeiterstreik zu einem politischen General- streik auszuweiten, folgende Ausführungen: .Es>st kein Zufall, dah gerade in den Lugenblicken, da Hasse auf dem Sterbebette lag, von der sogenannten Künf» zebnerkommisfion. dem 0 b e r b o! t e n V o l l z u g« r a t. der Berliner U. S. P. und natürlich auch den onarchosyndikalistischcn Kommunisten der tolle und jeder Siniicht bare Versuch unternommen wurde, den nunmehr schon Wochen wäbrenden Berliner Metallarbeiterstreil in einen politischen Generalstreik zn verwandeln. Wenn e» au», und zwar nur zum Teil, unrichtig ist, d'e'en bornierten«er- s n ch mit dem Gedenktag der russischen Novemberrevolution in Zukammenbang �u bringen, so zeigt doch die Regie die'e« Versuche». auch unter Berücksichtigung seiner eigenriichen Ursachensicherung Vr Delegiertenrechte— ein« derartige Ver kennung der objeltiven und subjektiven Bedingungen eine» solchen Streik», dah e» Zeit wird tlber die Taktik der Berliner Genossen ein Wort zu reden, wenn nicht die ganz« ll.®. P. ,«« Gespür« de» Welt werden soll; gerade in dem Augenblick, da Hoase» führende Hand kalt geworden ist. Wir sagen e» deutlich: Daß die Doktrinär« vom sogenannten roten BollzugSrat in Berlin bi» in die letzten Tage nicht freiwillig ibre tragikomische Wirt- s ch a f t beendeten und datz die B« r l i n e r U. S.«. sich bei jeder politische» Dummheit und Kinderei von den anarchoshudikaiist'schen Kommunisten in» Schlepptau nehmen läsjt, ist eine Schande jllr die Partei und ein für die Dauer unmöglicher Zustand. Dies« Kritik ist objektiv auch von unseren Genossen der Berliner GrwerkschaitSlommissian, selbst von Richard Müller, mit vollem Recht an dieser doktrinären und verbodrten Taktik geübt worden. Wenn unser« Partei nicht ihre« Kredit im politische« Leben verlier«« will, mutz fie deutlich und rückfichtSlo» von ihr abrücke«! Venn die.Freiheit" von einer objektiven, in den Dingen selbst liegenden Schuld spricht, fe heistt da« doch«ine Blamage bemänteln, die einfach iwri« besteht, daß gewisse unbelehrbare Doktrinär« keinen Blick für die Dinge, wie fie sind, besitze». Daß dies« Leute noch länger de» politischen Kur» unserer Partei bestimmen sollen, gebt nicht länger an. Wir müsien un» endlich einmal Rechenschaft ablegen von den ob- jektiv-u Vorgängen der Welt, und unser« politischen Methoden danach einrichten. Wen« wir nicht rechtzeitig die ökonomische Natur dieser objektiven Vor- gänge erkennen, werden wir noch mebr solcher Blamagen erleben und der Fluch der Lächerlichkeit wird uns in den Augen der Mafien töte«. Die« iei ein kurze», aber ernste? Wort zur Besinnung." find dazu vergleiche man die Schreibweise der.Freiheit". die die Ablehnung deS.bornierten Versuches" mit Riesen- lettern als.Verrat der Rechtssozialisten" wertete und stch nicht genug tun konnte in Beschimpfungen des..Vorwärts". der Sozialdemokratie und sogar ihrer eigenen Partei- genossen in der Berliner Gewerkschaftskommission. DaS erfreulichste an dem Urteil deS Münchener Blattes ist das offensichtliche Bestreben, nicht länger mehr die Verantwortung mit zu übernehmen für die Machinationen derer, die. wie der .sogenannte rote BollzugSrat". nicht nur mit einem Bein. sondern mit Herz und Kopf bereits im Lager der Lommu- nisten und Anarchoihndikalisten stehen. Dieser Zug zur Gesundung der Anschauungen über die Aufgaben der Gewerkschaften läßt hoffen, daß in nicht allzu- langer Zeit wieder eine geeinte und geschlossene Arbeiter- bewegung dem Unternehmertum und der Kapitalistcnklasse überhaupt gegenüberstehe» wird. die Lehren de« Metavarbeiterstreiks. Neber diese? Thema wird am Freitag, de» 2t. November, abend» 6 Uhr, in den AndreaS-Festsile», Andrea»- ftraße 2t, in eine? Versammlung aller Funktionäre de» Deutsche» Metallarbeiter- Verband«», die auf de» Boden der S. P. D. stehen, gesprochen. Und willst du nicht mein SruSer fein... Zu der unter dieser Ueberfchrist veröffentlichten Nonz in Nr. 687 de».Vorwärts" erhalten wir vom Betriebsrat der Ftima Endieati««. Co. eine ver'chtigung. die wir. trotzdem fie sich auf» Preßgesetz stützt und ihm nolütlich«ich« enliprlcht, uniern Lesern doch nicht vorenthalten wollen. Der Betriebsrat schreibt: ES ist nicht richtig, daß der Betriebsrat der Firma Eudicaii» n. So. ganz allgemein dazu aufgefordert habe, Miiglieder der S. P D. mit Faustschlägen oder Fußtritten zn bedenken. Richtig ist. daß einer der Odteute de» Betriebe«, bezugnehmend auf die Vorgang« bei der Serbasimtg de? V�llzngSrarSmrigsiede» Wegmann, welcher von den zur Verhaftung Beouitrogten mit Kolben« stoßen traktiert wurde, erklärte, daß Mitglieder der S. P. D., welche derartige Brutalitäten billigen, allerdings Kußrrirt« verdienten. Desgleichen erklärte der Reierent, daß er dadurch und durch da« Ver- halten der Führer der S. P. D. den streikenden Metallarbeitern gegenüber, e« in Zukunft ablehnen müsie, die Interessen der bei der Firma«rbeuenden T. P D.-Sollegen zu vertreten. Außerdem ist deren znteressenvertretunq dadurch gesichert, daß dem Betriebs- rat auch ein Mitglied der S. P. D. angehört. Der in der Notiz angeführte Satz:.Tie Faust aus» Auge, das Knie aus die Brust" ist«in im politischen Kampf häufig ange- wandter Ausspruch. Und erst dem Einsender der»Vor- wärtS'notiz blieb e» vorbehalten, in diesem Ausspruch eine direkte Aufforderung zu Mißhandlungen zu er- blicken. ES ist auch nicht richtig, daß obiges Zitat von dem Re« fcrenten angewendet wurde. Richtig ist, daß ein Diskussions- redner diesen Ausspruch tat. Damit fällt auch die dem Referenten «a den Mund gelegte tendenziös« AuSleaung diese« Zitat«. Es ist auch nicht richtig, daß die S B. D.-Kollegen, nachdem sie in der Diskuision scharf angegriffen waren, mundtot gemacht gemacht werden sollten. Richtig ist, daß einem au» der Mitte der Versammlung gestellten Schlußantrage von einem link?- siedenden Mitglied? de« Betriebsrat« im Namen und Auftrage deSielben widersprochen wurde. Der tätliwe Angriff erfolgte während der Ausführungen de« S. P. D.-Kollegen. Mitglieder de« unabhängigen Betriebs- rares, in erste» Linie der Referent selbst, eilte» dem Angegriffenen zu H'ife. Es ist auch nicht richtig, daß der au« der Versammlung ge« stellte Antrag, jede« gemeiniam« Arbeiten mit dem Vertreter der S. P. D. im Betriebsrat abzulehnen, zuerst von e,«em Som- munisten bekämpft wurde. Richtig ist vielmehr, daß gerade der erwähnte Regerem e!» erster die Ablehnung diese« Antrage« der gesetzlichen Bestimmungen wegen empfahl Der Betriebsrat d« Höh« von je 1000 Mark, zwei solche in Höh« von je 600 SB a t!:#uB«t dem wurden ihnen die durch ihr Ausbleiben verursachten kosten de« Beriabren« ousgebürbet._ ch». Hb»en crtoktis«. UÜ:«link 6®«1». S.uISÜb; JSt WOV . S-ill, Btilaa: Botoiri*- Striae S.«. b.».«»hiLto t rarftttl unk»ctUe»on«iaIl v-n,I SinafT v.*»• i" v- Btrania ____■ ÄurbSrurfettl Utk»tilaaaanftail Paul etnatr v. viert»< tifUaoe« Ss«» Ihrem eigenen Interesse m Iii rem BudisiieJter wc Mentch gegen Mentcy Koma» von Lraet �ei»» «A. M erk M»- im» i«">. Citgrg ü�itrWerfttg Tdünehcn Nc. 592 ♦ 35. �ahrgasZ 1. Seilage des vorwärts Mttwoch, 19. Zlovemb«1919 Der Mussthußsaal als Kafernenhof. (Schluß aus der LbeudauSgabe.) Hindenburg(fvvtftchrend): Em General, der feinem Lande den Sieg nicht erstreiten will, darf nicht das Kommando übernehmen oder doch nur beim gleichwertigen Auftrag, zu kapitulieren. Solchen Auftrag hatten wir nicht erhalten. Wir hätten auch bei einem solchen Auftrage die Ueberuabme der Oberstem Heeresleitung abgelehnt. Der deutsche Große Generalstab ist im Sinne des großen Militär- Philosophen r>. Clauscwitz erzogen. Wir sehe« den Krieg als die Fortsetzung der Politik mit militärischen Mittel» an. Unsere Friedenspolitik hat versagt. Wir wollten keinen Krieg und bekamen doch den größten.(Unterbrechung.) Vorsitzender Gotheiu: Hier ist ein Werturteil. Ich möchte Sie aufmerksam machen, daß Wertuirteile hier ausgeschlossen fein sollen von der Bekundung des Zeugen. Ich erhebe also gegen diesen Satz Einspruch Hindenburg(sortsabrenb): Dann lasse ich die Welt- g e s ch l ch t e darüber entscheiden. Ich weiß nur das eine mit ad- soluter Gewißheit: das deutsche Volk wollte den Krieg reicht, der deutsche Kaiser wollte ihn nicht, die Regierung wollt« ihn nicht und der Große Genevalstab erst recht nicht, denn er kannte ebenso gut, wie jemand sonst, unsere unendlich schwierig« Lage in emexa. Kriege gegen die Enteret«. Daß die militärisch« Zentralleitung auch ans die MSglichkett eines etwa»nvermeidliche« Krieges vorbereitet war, wm dann ihre Pflicht gegenüber dem Vaterland« zu tun, fft selbst- verständlich. Ferner war' sie dazu verpflichtet, im Falle, daß sin Krieg lmwevineidlich sei, alle uns nützlichen Chancen aus zu- nutzen. Wir betrachteten«S als unsere vornehmste Aufgabe, dem Krieg durch militärische Mittel so schnell und so günstig-ÄS mög» lich zu beenden. Im Weltkriege kam die Erkenntnis hinzu, daß das Ueber gewicht der Feind« an lebendem und totem Material groß war, daß der Verlust an allen Wertem oin beispielloses Ausmaß gewinnen mußte, daß diese Schwächung auch bei dem relati» günstigste« Krieg*. anSgang einem unglücklich verlaufende« Kriege gleichkam. Trotz der ungeheuren Ansprüche an Truppen und Führung, trotz der zahlienmagigen lieber legenheit deS Feindes konnten wir den Komps »« einem glückliche« Ende führe«, wemm dte geschlossene und oimbeitlich« Zusa mmenwirkung von Heer und Heimat eingetreten wäre. Aber waS geschah nun? Während sich beim Feinde trotz sein« Ueber- tezeml)eft ein Zusammenarbeiten aller Parteien und aller Schichten zeigte, so daß sie sich in dem Willen zum Siege immer fester zusammenschloffen, und zwar je schwieriger unsere Lage wurde, da machten sich bei unS die Parteiinteiessen gLltend.(Unterbrechung.), Vorsitzender Gothein: Hier handest es sich wieder um ei« Werturteil, das über das D o l? im Innern gegeben wird. Nach den Beschlüssen des Ausschusses sollen solche WerturtÄl� nicht abgegeben werden. So leid es mir tut, kann ich beim Herr» Generalseld» Marschall keine Ausnahme machen gegenüber den Beschlüssem, die wiederholt vom Ausschuß gefaßt worden find. Ich bitte also, diese Stelle zu übergehen. Hmdcnburg: Doefe Zustände führte» gar Sp altnng des SisgeSwillenS, Borsitzender Gothein: Anch da» ist ein Werturteil, gegen das ich Einspruch erhebe.— Dir Borfitzende, macht bei dieser Ge- tegonhsit die Zuhörer und die Pressevertreter wiederum darauf aufmerksam, daß sie sich bei Straft der Räumung und Kar teuer, iziehu reg jeder Beifall», oder Mißfallsäußerung zu enthalten haben. Hindenburg: Als wir unser Amt üiberncchmen, stellten wir bei der Reichsleitung eine Anzahl von Anträgen,, rem die Z n. sammenfassung aller Kräfte herbeizuführen; waS gzlließlich wieder durch die Einwirkung der Parteien au» unseren nträgenae worden ist, ist bekannt. Ich wollt« Kruft und Mit- «beu geAnnen. bekam aber Versagen und Schwäche. Vorytzender Gothein: Da» ist schon wieder ei« Werturteil. Hindenburg: Die Heimat hat umS von diesem Augenblick an «ich t mehr gestützt Seit dieser Zeit setzte auch die heimliche Zersetz»»«»»» Heer und Klette ein. Die Wirkung dieser Besiwbu regen war der Obersten Heere»- tettung während des letzten ldriegsjahre» nicht verborge» ge- bkieben. Die braven Truppen, d-ie sich von der revolutionären Einwirkung frei hielten, hatten unter der Einwir. knng der revolutionären Kameraden schwer z» leiden.(Glocke de« Vorsitzenden; nach Rücksprache mft dem M»g. Warmuth und Abg. Dr. Siazheimer unterläßt Vorsitzender Gothein eine Unterbrechung Hindenburg».) vusere Forderung. stre«ge Zvckn u«d strenge Hsndhnbung der Gesetze durchznsübre«. wurde nicht erfüllt. V» mußten«nftre Operationen mißlingen, so mußt» der Zusammenbruch kommen; die Rr- Volution bildete nur den Schlußstein. Ei« englischer General sagt mit Rech«: die deutsche Armee ist»»>» hinten erdolcht worden. Wo die Schuld liegt, bedarf keine» Beweise». Dteft großen Linie« mußten ftstgelegt werden, damit dft«tilU tflnschen Maßnahmen richtig bewertet werden können. Fm übrigen erkläre ich, daß Ludendorfs«»d ich bei»llr, grntzr»«ntschrfdnngr» die «lriche Aufsaffuag gehabt und in»aller llrdereinftimmna«, rarbettet haben. Wir Hoden Vor« nnd Berantwortnng«metnßbaftlich grteoge*. J r L®1"1 btermit mich Hand:« Hand»ft Auffassungen und Handlungen der Obersten Heeresleitung fttt dem Lg. August Ivio. Vors. Gothein; .. � Nun ote Frage: Bon weiche« Zeitpunkt an bte.i die Ci* ftte Heeresleitung die Erklärung de»«wringe» i a« 1. Februar 1917 für unaufschiebbar schränkten U-Boot.Krr und au» welchen Grü Hindeubnrg: Wft hielte» den uneingeschränkten ll.voot-Krtey schon be, unterem Eintritt ht die Cfcerft« HeereAeftung für ge. boten Naher« AnSftchrungen. dft schriftlich nfttftrgelegt sind, wird H e r r L u d e n d o r f s zu machen haben. Außerdem «eben die Akten Aunchluß. Ich null nur kurz hierzu sagen' An- sang sglll war zu übersehen, daß. wenn Arme« und Marine ihre Vorbereitungen kür den U-Booe-Krieg beendet haben wurden, die Fährung das U-Boot-Krieges zu� P i I i ch t wurde, tveil andere Mittel, der schwer bedrängten Westfront zu Hilf« zu kommen, nicht bestanden. Die» war aber der einzig« Weg, de» Krieg z« beende«. Ludendorff: Ich kann nur aus dem Gedächtnis sprechen, dft Akten sind mir erst vorgestern abend zugegangen. Als der Generalftld Marschall und ich in di« Oberste HvereSleitüng eintraten, war vi« Lage sehr ernst. Im Westen war dft Schlacht von Verdun ttn Gange. Seit dem 1. Juli tobte dft Sommeschlacht, di« erste ausgesprochene MaterireTichlacht. Dft •Foont hftkt. aber nur wtt äußerster Kra ftanstrengums, Im Osten stand dft Front noch nicht wieder fest, w Mazedome« waren emp» sindliche Rückschläge eingetteten. Da traten auch die R u- m ä n e n auf den Plan; Ungarn lag offen vor ihnen. Wir stan- den an der Front dem Feind« gegenüber wie S; 10. Unsere Mo» terialausstattung war nicht genügend, dft MunitionSauSstcrttung' zu gering Und das bedeutete mit klaren, dürren Worten: schwerste Verluste von Menschenleben und Werten. Gleich nach nnserm Eintreffen in Pleß wurde die Frage deS uneingeschränkten U-Boot-5ftiegs durch den Reichskanzler und den Chef des Admiralstabs erörtert. Wft der Genevalftldmarschall und ich damals über die U-Bvot-Frage dachten, geht aus den Akten her- vor. Hindenburg führte aus:„Wir dürftn jubeln, wenn wir den ll-Boot-Krftg sofort beginnen können, aber eS ist eine ernste Frage. Wir müssen mit der Möglichkeit neuer Kriegs- erklävungen und mit Landungen in Holland und Dänemark rechnen. Mehrere Divisionen müssen dort gebunden werden, die wir jetzt nicht entbehren können. Die Zukunft ist jetzt dunkler als je. Es war in dem Weltkrieg, in dem wir gegen eine unge» heure Ueberlegenheit rangen, ein Unding daß unsere Marine mit so erheblichen Kräften so gut wft brach lag. Eft hielt zwar die Ostsee offtn und leistete dadurch wesentliche kriegswirtschaftliche Dienste. AuS das Marinekorps in Flandern kämpfte tapfer, aber wir hatten doch nicht von der Marine, dftftm so wertvollen Teile der bewaffneten Macht, den Nutzen, den die Gesamttriegführung haben mußte. Dadurch wurde unsere llnterlegenheft noch verschärft. DaS feindliche Wirtschaftsleben wurde nicht getroffen. Wir hatten zwar den Versuch gemacht, dft Flotte in den Uritersee. booten besser auszunutzen. Auf Grund der Note Wilson« war aber der U-Boot-Krieg in eireer Weis« durch Einschränkungen belastet, daß Einsatz und Wirkungen nicht mchr in Einklang standen. England führte dagegen mit seiner Flotte die völkerrechtswidrige Handel«, und Würgeblockade d-uich� die selbst daS Kind im Mutterleibe treffen sollte. Seme Flotte wurde dadurch ein starkes Kampfmittel, auch wenn sie selbst in ihren Häfen lag. Die Blockade war nur mit Zustim» unmg der Bereinigten Staaten möglich Diese lag stillschwei» ge n d vor, obschon Wilson dft Blockade als unrechtmäßig bezeichnet hatte. England kehrte sich»cht an diese Auffassung. Unsere B e r- elend ung zeugst ebenso gegen die barbarische Kriegführung Eng- landS wie gegen das unnentrale Verhalten der Vereinigten Staaten. Englische Kommission«, untersuchten in amerikanischen Häfen dft nach Europa gehenden Schiff«, um jede Versorgung Deutschlands zu verhindern. Dft vereinigten Staate« unterstützte» die Entente auch weiterhin. Ich erinnere hier an dft im Amerika gegossenen Granaten mtt amerikanischem Stempel. Ich eiiimere an den heiligen Zorn, der damals in jedem Soldatenherz«» entstehen mußte. Dft amerikanischen Militärmissione» wurden an der Front nicht gern gesehen, nur«ruf unmittelbaren Druck der Obersten Heeresleitung wurden sie ausgenommen. Kein Soldat glaubte an dft ehrlich« Neutralität der Bereinigte» Staaftn und rhres Präsidenten. Leider scheint die öffentliche Meinung in Deutschland nicht über das schädliche Verholten der Vereinigten Staaten so aufgeklärt worden z» sein wie eS meines Er- achtens geboten war. Die Haltung der Bereinigten Staaten in der Blockade- und MunitionSftage war schon im April 1915 von Graf Bernswrff gegeißelt worden. Eft ist zu bewerten,»» ga einem richtigen Urteil über de» Siwteitt der Bereinigten Staate» t» den Krieg zu komme». Dft sogenannte» nnerschöpflichen Hilfsmittel Amerika» stand«» der Entente bis auf dft Menschenkräfle schon vorher zur Vor- fugung. Wenn sich nach der Kriegserklärung di« Kriegsindustrie noch entfaltete, so war da« zum Teil sin« Wirkung der Wirtschaft» lichen Störung der Ententeländer durch den N-Bood-5iri«a und reine GeschäftStvagen. Ich bitte, für dfts« militärisch bochwichttge Frage Sachverständige, Amerikakenner und möglichst auch S a ch- verständige aus Nm« r i ka selbst zu hören. Auf die Führung deS U-Boot-KviegeS vor de« L9. August gehe ich nicht ein. Ich nehme an. daß dft Untersuchung sich auf diese» Punkt ausdehne« wird, am fsstznstellsn. ob in dem späten Beginn mit der Führung deS uneingeschränkten L-Boot-Krtege«»ich: ei»« schwere militärische Unterlassung vortiegt. Für den Genevalftldmarschall und müh Wae bei der Stekkung- reahme Ende August gegen den U-Bvot-Krftg»nd damit gegen de» Chef d»S Admiralstabs lediglich der Grund maßgebend� daß der Reichskanzler ein feindseli'ge» Handel» Dänemarks und Holland« unter dem Druck England» in den Kreis feiner Berechnung zog und wft keinen Mau» übrig hatten«m dft Grenzen zu schützen. Das war dft WeMage. okv der Gereerarftkteimrscha« und ich i» dft Oberste HeereNeiwng bevuftn wurden, itt dem klaren Willen und mit dem klaren Hoffen des gesamten Volkes, j»rf ieaen. Das mußten wir auch au« der Presse von recht»«ch links ent- nehme». Rur wenige waren es damacks wohl, dft eine« Eftg bat deutschen Waffen an? Furcht vor der sogenannte» Reaktion und dem verftumdeten Militarismus für»«erwünscht hiÄ- ten. Aber sie waren leider vorhanden. Ich erinnere-« di« Aenßrrung, die, wie mft gefugt»«che» kst, k» .BarwärtS- gestanden habe» ftll:„Ich bekenne ganz«ffe», daß ein voller Steg deS Reiche» den Interessen der Sazialdtmakratft nicht entspreche» würde.-, st» gestrigen (Wir haben z» diese« Ausführung«» bereift st Abendblatt Stellung genommem. Red. A.v.".) Vorsitzender Gethein: Ich möchte doch bitte», sich auf dft T« t- fach«» zu beschränke», die zur Aufklärung»»bedingt notwendig find,»ich nicht auf alle Prefseäu ßerangeu einzugehe». Ludendarff: Ich bringe mrr da» vor. wa» i ch für» n b« d t n gt notwendig halte. Ich erkläre aber ausdrücklich, daß ich bei An- führung dftfts Ausspruches nur an dft sozialistischen Führer«»d«gttntoee» denke, nicht an dft Massen der Arbeiter, dft auch glänzered ihre Pflicht taten. Vorsitzender Gothein: DaS gehört wirklich nicht znr Sache. Ich bitte, sich auf. die Tatsachen zu beschränken und Meinungsäußerungen und Werturteile, zu unterlassen. DaS beruht auf ernem einstimmigen und wiederholt gefaßten Beschlüsse de» Ausschusses und entspricht auch den Weisungen, die dem AuS- schuß irnrch die Verfassung mitgegeben ssnd. wirkt habe. Wenn die Entscheidung darüber. waS ein Werturteil ist. einer einzelnen Person, also hier dem Vorsitzenden überw lassen bleiben soll, so kann ich daS nicht als ein Berfahren an- erkennen, wodurch die volle Wahrheft anS Licht gebracht wird. Es kann um Werturteile nicht völlig herumgegangen wer- den. Ich erhebe als Sachverständiger Einspruch gegen diesen Beschluß des Ausschusses. Vorsitzender Otethein: Professor Schäfer ist über fem« Befug- nisse völlig im Irrtum, wenn er betont, rr könne den Beschluß nicht, auerkenneu. Wenn er glaubt, nicht i» de» Lgge zu fei», gegenüber i dem einmütigen Beschlüsse de» Ausschusses mitzuwirken, so steht e» ihm frei, sein Amt als Sachverständiger uiederzulege«. Ich mutz aber Borwahrung einlegen, daß ein Sachverständiger, der lediglich als solcher hier mitzuwirken hat» die Tätigkeit des Ausschusses in dieser Weift kritisiert. Schäfer: Ich muß meinerseits feststellen, daß der Sachvor- ständige dazu da ist, mitzuhelfen, dft Wichrhett anS Licht zu bringen. Fch bedarf keiner Belehrung darüber, daß ich bei den Beschlüssen des Ausschusses nicht mitzuwirken habe. Vorsitzsicher Gothein: Gegenüber diesen sehr merkwürdi, gen Aeutzerungen des Sachoerstäredigen wind sich der Ausschuß-zur Stellungnahme zurückziehen. Gagen%11 Uhr zieht sich der Ausschuß darauf zurück. Räch dreivierftlstundiger Beratung verkündet der Vorsitzende Wg. Gothein folgenden Beschlutz zu der Aeußerung des Sachverständige» Geh.-R. Schäfer: Der Sachverständige hat kein Recht, Kritik an dem Verfahren zu üben oder Beschlüssen des Untersuchungsausschusses und Anordnungen des Vorsitzenden zu w i d« r f p reche n.©r* weit dft Aeußerung des Prof. Schäfer eine solche Kritik und eine» solchen Widerspruch enthält, wird sie hiermit gerügt. Dieser Beschluß ist mit allen gegen eine Stimme gefaßt worden. Da» gegen hat d«r Ausschuß einstimmig beschiossen: Der©ach. verständige hat das Recht, zur AufKärung� des Tatbestandes An- regungen zu geben und Vorschläge zu machen sowie F r a g e u zu stellen. Dieses Recht kann«nd soll nicht beschränkt werden. Hindenburg: Man bat mir gesagt, daß eine Aeußernng von urir so aufgefaßt worden ist, als db sie eine tendenziöse Spitze gegen dft alt« Regierung enthalten sollte. Das wm: nicht meine Absicht, stch war mir der»nendilichen Schwierigkeiten stets bewußt, mft denen dft frühere Regierung zu kämpfen hatte und muß das hier offen aussprechen. Ich wollte der früheren Regierung niemals zu nahe treten. Lndcndarff: Hindenburg und ich waren dar lftberzeugung, daß wir mit dem gesamten Volk einig wären, auf Sieg zu kämpfen.' Tatsächlich waren aber schon Strömung«» vorhanden, dm nichi diese Ansicht vertraten. Ich muh«ine» LuSspruch Walter RiftheuauO wiedevgeben, in dem et ctoa sagt: „An dem Tage, wo der«aiser«IS Sieget mit seinen Paladinen auf weißen 3!ossen durchs Brandenburger Tue einziehe». würde, hätte dft Weltgeschichte ihre» Sinn verloren." ES waren also Strömungen im Volke vorhanden, dft nicht die An- ficht der Obersten Heeresleitung vertraten. Uns beschäftigte mit besonderer Srn�e die S i che rstellunH htr Kampf m i t t c l für die weitere Kriegführung. Im Septewber 1916 trat der R«chK- kanaler a» ans mit dem Gedanken einer Frre denS v e r m i t t-„ lang durch Wilson heran. Wir stimmten z» Ich weiß noch heuft, mit welcher Spannung, aber auch mft welcher Skepsis wtr wartoten, ob Wilson Wirklich den Frieden vermittÄn wurde. Als nichts kam. wäre» wir nicht überrascht, da wir die engen tmrt- schastlichen Berftech-tuttgen der Vereinigten Staaten mft England kannten. Als der Reichskanzler dann daS � Friedensangebot btx Mittolmächte vorschlug, machten wir gleicht all S loyal mit. Wir taten dies um so lieber, als wrr den Willen mrsereS obersten Kriegsherrn kannten, seinem Volke den Frle- den zu aeben und dem Heere einen neuen W rnterfeldzng zu ersparen. Der militärische Schaden der bmrch tee T��un. seres Angebots geschaffen werden konnte, wurde nach Möglichkeit überwunden. Erst nach der Mnnöchme von B tt t ö t«ft und nach der Annahme d«S HtMdienstgesetzes tmrrd« da» FriedenSan- gebot veröffentlicht. Wir standen ihm sMlch Geennöct. Woljl hatte der Feind starke Verluste geeckt, wohl waren seine Pläne zusammengebrochen, aber dft ftinbltchen Volter Witten noch gesund. Llottd George war der führende Mann m Eng- land und wer den Charakter dieftS willensstarke» Menschen richtig einschätzte, mußte sich sagen, daß er dft Waffe« mit dtmn niederlegen würde, weTrn Gn�land am Kra f t war oder sein KriegSzftl erreicht hatte: die Vernichtung Deutschland». Di« Lage m Frankreich war nicht so genau zu übersehen. Aber daraus kam eS auch utcht an. de»» Ä»gla»d war die treibende Kraft in diesem Kriege.' Der Generalfeldmarschall»nd ich wate» k» vebereinfNmmnna mit de» Chef de« Admiralstabs entfchlasse», tm Febrn«»Sic anf de« uaeingefchränkte« U-Boot-Krieg z« bestehen, fall»»»ftr Friedensangebot abgelehnt werde» sollte, b» wir bi» dahin Truppe»»uS Rumänien> gegen Da««««? vvd $Ht BerfAg»»» haben würde«, fall» diese Länder bnrch Enw laah(?!) i» den Krieg gezogen würde». nitftoe Lc� AnfangDezembern« so, daß wk M Aanbe ans«ine» Sieg allein nicht rechnen konnte». Wir konnte« günstigsten. fall» hoffe», 4» der Verteidigung ten feindlichen SeegeKmllen zu_ lähmen. Da» bedeutete de» endlose» Krieg mtt schwere« Rocht» Aea für Land«nd Volk. Wft mußten aber auch daraus gefaßt sei«, daß unsere Truppe» bei der gewaltigen maftrftllen lleberlegenheft deS Feinde», di« sich m der Eomm eschlacht gezeigt hatte, ftindliche» Angriffen stellenweis« nicht staudbalten konnten. Wir mußten anS sagen: Wft könne« dft Entente nicht«ehr zur FrftdenSber-i tschaft zwängen,»nd wft müssen, m» uns« Ziel zu erveichen, nämlich»» den Krieg so schnell und so gut wie möglich zu beenden «wa» ttn, wen» NTTfet FelebeuSwigebot keinen Erstchg halft» sollüe. Rme sie» saßen wir«ach dem Urteil der Marine in dem verschärften H-Bazd- Krieg da« Kriegsmittel, daS nnS dem Ziele näher bringe» konnte, da» deutsche Menschenleben erhalte» und an« z» Lande de» Sieg sichern konnte. Unser Friedensangebot hat trotz aller VorfichtSmaßreahme n dt» Schwäche gewirkt. Ich beruft mich auf dft Aussage de« Grafen Bernstorsf über sein Gespräch mit Lanfireg und ans zahllose Pressestimmen des feindlichen und neutralen Auslandes. Sollten wir dieses Schtvächegefühl noch vermehren durch eine starte Betonung der Lag« auch im der deutschen Presse? Vorsitzender Gothein: Dft Fragen der Zensur werbe»»och besonder» vom Ausschuß untersucht tverden. Ludendorff: Mit d« Zensur hat«S sa eine eigen« Bewandtnis. Der Fehler war, daß der An schein» aufrecht er- halte» wurde. wft hätte« keine polttische Zensur. Die Zensur wurde von militärrschen Stellen geübt. Wir wären froh gewesen, wenn man sie unS abgenommen hätte, aber wir hatten damit kein Glück. Aus eigener Erfahrung kann ich noch mitteilen, wie überhaupt die Obrrste Heeresleitung mit Sachen beschwert wurde, dft eigentlich nicht ihres Amtes waren.» Auch hier ist behauptet worden, wir hätten mns um viel z« diel Ding« gekümmert. Run. als dft Hetzereien mib Wühle-, r eleu der Unabhängige» im Hem und i» der Mari«. Vorsitzender Gothein: Ich bitte, derartig scharfe Wert»rteile du unterlasse«. Ludendorff, Was ist em Werturteil und loa»«tue Tut. SSotsttzenJicr ffiolljein; Sie fällen ein verletzende? Urteil über die Haltung einer Partei. Dieser Ausschuß ist wie die Nationalversg aus allen Parieien zusammengesetzt. AIS Vorsitzender habe ich die Pflicht, sämtliche Mitglieder deS Aus- schusseZ und der Kationaversammlunz dagegen zu schützen. Ich bitte deshalb dringteud, von solchen scharfen Erklärungen Abstand zu nehmen. Ludendorff: Also wir verlangte» ein Eingreifen der Reichs- leitung, aber«S geschah leider nichts. Ich habe hier einen Eid geschworen, und ich komme, wenn ich das nichr sagen darf, mit meinem Gewissen in Konflikt., Vors. Gothein: Der Eid verbietet nur die Verschweigang von Tatsachen, nickst die Vevschweig�g von Urteilen. Ludeudorff: Ich verzichte, hierauf zu erwidern. Jeden- falls bat die Oberste Heeresleitung, eine Stelle zu schaffen, in der die Zusammenhänge der revolutionären Bestrebungen mit Rußland festgestellt werden sollten. Die ReichSieitung überließ es aber dem Generalstab, eine solche Zlbwehrstelle einZutich- lest. Sie wollte sich offenbar mit diesen Ding«, nicht be fa s- se n, weil sie davon politische Schivierigkeiten befürchtete. Also die Negierung griff nicht durchx Joffe kam nach- Berlin und in verschiäienen Städtotz wurden russische Konsulate errichtet. Das hat traurig e?? o l g e p für Heer und Marine gehabt. Wöbs. Gothel«: Wir kommen zur zweiten Frag«:„iBaren der Obersten Heeresleibung di» Gegengründr gegen die Eröffnung !Jfe? uneingeschränkten U-Boot-Kriegeö, wie fie sich»Slhesondere aus den> Ausführungen der Unterst«« tSsekretckre Hantel und Aldrrf ergeben, bekannt? Au» welchen Gründen hat die Oberste Heeresleitung die gegen de» uneingeschränkten U-Boot-Krieg vor- gebrachten Gegengründe als itlchhalkg sticht anerkannt?" Dazu fft notwendig, daß vm die �Ausführung«« der> Unter- stllatSserretär« Ho nie! und Albert verlesen. Abg. Schüsting verliest dann einen Bericht de? Botschaft?- rotS d. Hantel vom 1iirtige Amt, wonach Hindenburg erklärt:„Ich halte daS Wilsonschr Angebot für von England beroorgr- rufen. Wir könnten au» nationalen Aründr» in Rücksicht ans unsere starke miUtStisch« Position jetzt»ich« darauf ein. gehe«. Offiziere n»d S»ldaten«rwarteo den rücksichtslose« E, n s a tz all-w Kräfte.". Ludendorsf: Ich möchte feststellen, daß hier ew halber«satz fehlt. Es muß hciß-n:„Ich halt« daS Wrlsonsche Angebot fui ton England hervorgerufen, umuns hinzuhalten." Darm glaubten, daß daS Angebot von von England h-rvorgeruten, u mu liegt die Erklärung, warum wkr Enaland hervorgerufen sei. i Aba Schücking: Dt« Worte fehlen seltsamerweise. Vorsitzender Gothein: Mir wird mitgeteilt, daß da» refegs««» f»«ingelause» ist. wie eS verlese» wurde. Hindenburg: Wir haben geglaubt, daß da» Angebot Wilsons nur aus dem Wunsche heraus entstanden ist, um uns hinzu- halten, um ein« Verschärfung deS U-Boot-KriegeZ, vor dem England schwere Sorg« empfand, zu verhindern. Stach unserer Auffassung steckten Amerika und die Entente unter einerTecke. Borsitze, wer Gothein: Ich werde jetzt einen Briefwechsel deS früheren Reichskanzlers von Bethmann H» l l w e g und deS GeneralfeldinarfchallS Hindenburg über d« Aenßerungen des Herrn Professor.Schulze-Gaevernitz verlesen lassen. Abg. Schückiug verliest zunächst das Schreiben HrndentnirAs, in dem gesagt wird, der Reichskanzler habe bei der Besprechung auf Schloß Pleß erklärt, daß er für den Eintritt des unbeschränkten U-BooKstneges nur fei, lvenn von ihm in absehbarer Zeit ein« ausschlaggebende Wirkung zu erwarten wäre, und „wenn die militärischen Stellen den U-Boot-Krieg für notwendig hielten". Nur dann sei er in der Lage, nicht zu widersprechen. In dem Briese werd«, die Telegramm« aufgezählt, durch die der Generalfeldmarschall Kenntnis von der Friedens- aktion Wilsons erhalten hat. Dazu gehören ein Fernschreiben, in dem der Reichskanzler dem Kaiser vorschlägt, den Botschafter Grafen Bernstorff anzuweisen. Wilson zu veraitlassen/ er möge baldigsL jedenfalls noch vor feiner Wiederwahl,«inen Fri«. d e n s f ch r> t t unternehmen. sodann ein Schreiben de» Reichskanzlers, m dem es heißt. Wilson sei unentschlossen, er scheue ängstlich eine Zurückioeisung durch die Entente. Diese» Schreiben ist vom 27. November 1916 datiert. Weiter ein Fernschreiben des Auswärtigen Amtes, in dem gesagt wird, man habe sich, um erner Einmischung Wilsons vorzubeugen, zu ein«? Beantwortung feiner Note entschlossen, wodurch zum Ausdruck gebracht werde, daß wir mit unseren Gegnern d i reit zu der. handeln wünschten. Wilson wurde als» als Friebensvermittler ab- gelehnt. DeS ferneren kommt in Frage die Anweisung an Bert». swrff, die Frag« der FriedenSbedtngungen dilatorisch sver- ichleppend, hinzieheudj zti be bandeln, woraus hervorgehe, daß die Reichöleiftntg auf die Wilsonsche Bermittlung keinen Wert leg«, ein Fernschreiben de» Grase» Berustorff von Anfang Januar 1917, in de» gebeten wird, die Befehle für de» rücksschtSkose» V-Boot-Krirg zttrückzuhektr», woraof die Reichsleitnttg dir Antwort gibt, sie fei bereit, deS Rifik» für einen Krieg mit Amerika auf sich»tt nehme«. kdtd endlich kommt w Frage An Fernschreiben de» Grafen Bern. storff vom 16. Januar 1917, in dem«S heißt:„Wenn militärische Gründe wicht unbedingt ausschlaggebend seien, wäre Aufschub de» U�Soot-KrlftgeZ dringend erwünscht. Wilson hoffe, den Frieden erhalten gn können auf Grund der von uns verlangte« Gleichberechtissung aller Ra�onen." Graf Bernstorff wird mitgeteilt, daß«in« Rüctgängigmächnng des U-Boot-Kriege? zu spät fei. der größt« Teil der Boote fei bereit» auSg«- laufen-„ Bevor der Brief de» Rei«b?b,nzlerS«n den Prinzen Max von Bade» verlesen wind, weist Betlimann Hollweg darauf hin, daß man in seinen Leuß«- rungen den Unterschied des WortsinnS„Friedens Vermittlung" und.Friedensaktion" beaSten müsse. Eime Frie- denSaftivn Wilson» sei zur gewissen&?it nicht erwünscht gr- Wesen, da» tvürd« ein Eingreifen der Handi Wilson»» die matr. wellen FriedenSbed iiigungen bedeuten, nnd da» sei unerwünscht gewesen. Schöcklng verliest sodann ein sehr umfangreiches Schreiben de« ehemaligen Reichskanzler» von Bethmann Hollweg an Pen nach. maligen Reichskanzler, de» Prinzen Max von Baden. In diesem Schreiben wird auf die komvafte NeiihStagSmehrhrft von recht« MS in die Reihen de» Fort- schritt» hingewiesen, die für den U-Boot-Krieg eintrete«, Mo Konservativen und Na-iionalttboralen hätten ihn sogar leiden- s ch« s t I ich verfochten. In diesem Schreiben wird auch davon gesprochen, daß die Marine sich imstande erklärt habe, England bi» zur neuen Ernte«m Frieden»« zwingen. Bethmann habe eine Berechnung der Wertring de? U-Boot-Krieg?« für unmöglich ge. haften, bei Nichtgetiagen de« U-Boet-KriegrS soi ein« völlige Nieder- läge«ntimgliuglich. Hindenburg schätze die KrtrgShilfe Amerika« ffir die Entente gering ein. Die in militärischen Händen ruhende Zensur habr dir Gegnrr de?. U-Boot-Krieges nicht»uffommen lasse«, wäbrend die Kreise, die seit Monaten stürmisch den ll-Boot.Krieg verlangt hatte«, speie» Spiel besaßen. Auch wenn er, Beth- matm. am>. Januar widersprochen hätte,' der U-Boot-Krieg wäre doch gekommen; nur ei« Sanzlerwechsel,• wir ihn Hindenburg schon damals wollte und betrieb, wäre für khu persönlich ein Ausweg gewesen. Unser FrtedenSan- gebot fei so bokmisch und apodiktisch abgennesen worden, daß an eine Wiederholung nicht zn denken sei. Wie au» einer Unterredimg v. BethmannS mit dem Obersten Houfe in der Amerikanischen Bot- schcrft zu Berlin hervorging«, habe kvan sich eine FriedenSvermitt- lung Wilsons nur so gedacht, daß er die Feinde an den gemeinsamen Verhandlungstisch bringe. Tatsache sei gewesen, daß Wil. lan nicht im Sinne de» Frieden« äuf die Entente eingewirkt habe. Der Artikel de» Blbgeordneten Schultz-Gaevernitz nttt dem Vorwurf de» Doppelspiels sej Bethmann nicht bekanni, wab! aber«in Artikel Geovg Bernhard» in der„Bossischen Zesinng", in dem dieser Vorwurf de» Doppaffpiel» mit Amerika gemacht werbe. Selbstverständlich habe er auch im Reichstag„gelegentlich" von einem stärkeren Deutschland gesprochen. Daß er aber keinem Anm«Zionismus gebulPigt babe, wisse alle Welt. da» habe kbm fa den Haß der AnnerionSjünger eingebracht. Ludendvrfft Den Artikel des Prof. v. Sckwltze.Gaeventih habe ich nicht mehr im Gedächtnis. Alles, tmrüber hier verhandelt wird, find nur Episoden Wir hotten Krieg zu führen, und unser Sinnen und Trachten war nur aus dies« Krlegrubr.n'g eingestellt. Der Artikel de» Abg v. Schultze-Gaevernch hotte nur Bedeutung für«114 weil in ihm betont wurde, wir hätten gespielt. Da» ist ei«« der tirfame» Lügen... sUnterbrechung durch den Vorsitzende.) Vorfitzender Gothein: Ich muß dringend bitten, devartige Werl- urteile zu unterlassen. Professor Schultze-Gaevernrtz ist Mit» glied der Nationadiersannnlung, und ich habe dt« Pflicht, ihn zn schützen. Außerdem hat er diese Behauptung gar nicht auf- gestellt. Lttdendorff: Ich wollte sagen, daß die» di� Aigen sind, tit ftn Volke umherlaufen und dahin gehen, daß X � wir an allem Bösen schuld seien. Darum hatten die Artikel von Schultze-Goevernitz und Georg Bernhaod fttr uns so großes Interesse, denn sie gaben �uns Ge. legenhefti, festzustellen, daß der Generalfeldmarschall und ich durch und durch loyal gehandelt haben. Dann ist gesagt worden, daß wir die diplomatische Aktion- Mlssns gestört halten. Für uns war da» Friedensangebot am 9. Januar beendet. Von einer Störung kann demnach nicht mehr die Rede setn. Vorsitzender Gvthes»: Graf Bernstorff chot vor ein»gen Wocben hter Bekundungen gemacht über seine Unterrodung mit Ew Ex. zellenz vom 4. Mai 1917, Danach sollten Ew. Erzellenz ihn mit den Worten empsovqei! stoben:„Sie wollten in klmcrika o��eden revchen� Sie dachten wohl, wir wären zu Ende?" Darauf erw-.derte Graf Bernstorff:»Nein, ich glaude ittckh daß mir zu Ende waren, aber ich wollt« den Friede» machen, rh« wir»v Eude nmren," Darauf sollen Ew, Exzellenz geantwortet haben:„Ja.«der wir wollen ' nicht. Außerdem werden wir jetzt durch den� II-Bvot-Krteg die Sacke in drei Monaten zu Ende iuh�W Lndendorsf: I» weiß nicht, wie Gr«f Bernstorff ,« diese, Ao». sage kommt. sBoweaung.) Er hat ja bekundet, er habe den Ei«. druck gewonnen, daß mir sein- TÄft�t unerwünscht»»d unsympathisch war. lieber die Esndrutte. die c raf Bern- stovff gewonnen hat, komti ich mich urft ch«:»lcht au»«i»- fandersetzen. Da spricht gm sehr das Temperament mit ! oder das Fehlen eines solche». Ich gebe mit Genugtuung zu. daß Gras Bernstorff und xh grundverschiedene Naturen ' sind. Auch mein Eindruck von töeser Unterhaltung war kein an- genehmer. Ich sage das nicht als Revanche, ober zwischen dem Grafen Bernstorff und mir stehen Weltanschauungen, die sich gegenseitig schwer oerstehen. DaS mußt« auch in der kurzen Unterredung zum Auadruck kommen. Wenn Gras Bernstorff sagt, seine Tätigkeit hinsichtlich de? Friedens wäre mir unerwünscht gewesen, so ist do8 falsch Aber allgemein war mir di: Tätigkeit des Grasen Bernstorff allerbingS unsympathisch. Ich halte es für möglich, daß er den Reichskanzler über Wilson nicht richtig unterrichtet hat, und daß er dadurch das Schwanken in der U-Boot-Frag« veranlaßte, das schließlich zum Kriege mit Amerika nnd den Neutralen führen mnßte. Mir gefiel die Tätigkeit des Grafen Bernstorff auch deshalb nicht, weil, er in Amerika der englischen Propaganda so gut wie nichts entgegengesetzt hat. Ich halte«ich daher für voll be- rechtigt, auszuführen, daß mir die Tätigkeit diese» Botschafters durch und durch unfympachisch war. -Unruhe.) Ich komme später darauf zurück. Dann soll ich grsagt haben, ich wollt« den Frieden nicht, in drei Monaten wäre dir Sache ohnehin durch den U-Best-Krie,, zu End« fmit steigender Erregung nnd mit der Faust anf den Tisch schlagend»: Dies« Worte habe ich nickst gesagt. Ick verlang«, daß der Generalfeldmarschall und meine sämtlichen Mitarbeiter darüber vetnommen werden, ob ich jemals gesagt habe, daß ich dem dcumchen Volk keine» Frieden bringe» wollt«. Vorsitzender Gothein: General Ludendorff hat gesagt, er wisie nicht, wie Gras Bernstorff zu dies?. Aussage gekommen ist. All« Aussagen erfolgen hier unter dem Eide und werden nnck bestem Wissen u'ni Gewissen gemacht. Dann macht General Ludendorff dem Grafen Bernstorff zum Vorwurf, daß er der e n g- l i s che» Propaganda nicht» entgegengesetzt hat. Die Frag« ist hier eingehend verhandelt worden, und es ist klar- gestellt, welche außerordentlichen Schwierigkeiten für unS vorlagen, um der englische» Propaganda wirksam entgegenzu- treten. Sinzheimer: Wir müßten. wissen, ob Graf Bernstorff da», was er hier ausgesagt hat, damals von Washington noch Berlin berichtet hat. Ans den Akte» ergibt sich, daß dies geschehen ist. An der Hand der Akte» toaf diese Bekundung de» Grafen Bernstorff also nichts- neues. Hindonburg: Ich wollte nnr aussprechen, daß auch ich e n t- rüstet bin über da». waS meinem treuen Gehilfen und Mit- arbeit« hier nachgesagt worden ist. Gr ist stets für den Frieden eingetreten, ab« allerdings nur für einen ehrenvollen Frie« den, und den hofften wir damals durch einen deutschen Sieg zu erreichen. Iedeniall» weise ich den Vorwurf gegen mein« Mtt- arbriter«niss ßbärtite mit nroßer Entrüstuna zurück, Graf Bernstorff: Ich habe weder den Wunsch noch die Neigung. dem General Ludendorsf in dem gleichen Ton zu antworien, den er mir gegenüber angefcHagen hat Ich möchte nur ein M i ß v e r> st ä n d n t S aufklären Wenn General Ludendorff meint, ich hätte gwagt, er wolle überhaupt keinen Frieden, foistmirdaSgarnicht eingefallen. Was ich gemeint habe, war, daß Generai Luden- � � dorff mir gegenüber ausdrücken vollie, er wünsche die Friedens- Vermittlung Wilsons nicht. Etwa» andere» habe ich nie bebauptet nnd njeMfbstipaen wollen. Lndnu Für mich war Graf Bernstorff damals nur noch Lndessdorff: D_________.. «in« Privatperson, die keinen Einfluß mehr ans die Geschicke des Landes badte. Wenn ich erregt geeoorde« bin. so glaube ich daS, denn Graf Bernswrff war für mich der Mqnn. der mich an meiner Ehr« verletzt harte. Vors, Gethrin: DaS kann ick nicht zugeben Dieser Schluß ist nicht gereckst fertigt. Graf Bernstorff hat mir sagen wollen, daß Sie die Absicht hatten, den Krieg nicht aus dem Verhandlungswege,/ sondern durch den Sieg zu Ende zu sichren, wa» so auch«irre berechtigte Forderung.st, Lodenbörff: lieber meine Ehre babe ich a l 1 e t n zu befinden. Bors. Gothein: Als Vorsitzender habe ich darüber zu wachen, daß niemandes Ehre gekränkt wird. Ich muß auch eingreisen. wenn die Behauptung aufgestellt wird, es sei di« Ehre eines andere»»ertetzt worden, denn darin müßto ein Vorwurf gegen meine GeschäilSführung liegen. Ludeudorff beantragt, den Obersten Bartenwerfer Oberst Bauer, Oberstleutnant Nicolai und andere zu laden. Tie werden bekunden, wie ich über den Frieden gedacht habe. Borfitzendeff Gvthet»: ES ist in Aussicht genommen, eine ganz« Reih« do« diesen Herren gelegentlich der Presse fragen zu laden. Zu dieser Verhandlung ist eS nicht möglich../ Ludendorsf tzJch'bedaur« daS lebbaft. weil dadurch der Eindruck chrtstehen lönnte, als ob meine Aussagen nickt r i ch t i g Di« Lage war ganz ander», al» Graf Bernstorff sie cmsalr, unr haben Beweis« gegeben, daß wir den Frieden wollten, AIS in Rußland die Revolution ausbrach und der Erfolg am st o machen, damit dt« 8i,e. il JL,,' Handlungen mit Rußla.d nickt«�»rt würden. Da» war«m« große Härte gegen die Truppen, aber wtr haben zugestimmt. Ter«eickckkcngler wünschte we'ter. die Russen nicht durch Angriffe z« reizen. W'r �bcn auch ker zugestimmt, um die Politik deS Retckskanzer» zu nuerstutzett. hie darauf HntotiSging, zum Frieden zu kommen, In jenen Tage, fit* von mir die»cki»«»n,ensilr den«.ffeusti, stand, mit Rußland eutworfe» worden. St» war«,'o milde, daß kein Pazifist etwa» dos«»»« babe« lo*n"- DaS sind dach Beweise, die schlagen-ml �' ich mich weiter mit dem Grafen Bernstorfi WdMliqtn muß. Es 'st mir ausgefallen, daß er jede»**'**'® Da« ist kehr schuveichelbasi für»'icherhat m�ch � für einen großen Mann geholten, lHeiterke-t, E.'st aber auffallend. daß er andere Aeußernngen nicht wt unS m� gemerkt hat. Di« Besprechung Zwischen mrr war durchaus«cht zufällig, sondern er hat Wuntche Ausdruck meb?er? �'�Gras� Bernst»rsi"chbt daß er im Gespräch den Wunsch ge- äuße�h� ÄÄde�osis-w sprechen Es habe damals sthh Tic ßote gedauert, ehe er inö H-mptquartter kam. E« lag ans der ,Htka ulässncr. Reinhold Schänzel, Heinz Stleda, Leon hard Haskel,' Gustav Hotz) Sonntag: Sie. Moni: Uselott V. d. Pfalz. Dienstag. Sie. Berliner Tbeater Heute geschlossen. Ab morgen täglich: 7.io u.; Bummel« Studenten G eil t ral-TB eate r Kommandaniebstr. 57. Pft Uhr: Die Fasebingsfee. Dentsclies OpeinthAOft sv. um Parsifal. Die Tribüne IV, Uhr; Jl8«»MSZ.- Edcn-Tlieaier Heute geschlossen, morgen 1\.„ü. A. w. g/' Pplodr.- WIlhelmat.Tli. Heute geschlossen, morgen VU Uhr Qretcbea. Kleinen Theater. geschlossen, morgen nictil feelelüeB. Heute KL 8ehaaa|>lelhsaa Heute geschlossen, morgen u? Albino nndAsjast oder: Prent Each d. Lebens Komiarne Oper Haute gecchiosse, morgen 'Vi Uhr; Lieheaxauber. Lantat ielliaua Heule geschlossen, morgen Arnold Riech In: P/zU.: Der üroistaJtkavaller Iletropol-Theater. Heute geschlossen, morgen 7 Uhr: SibUl keoea Operettenhnnn. Heute geschlossen, morfen "/, U.: Die Dame tum Zirkus. dehlller-Thent. tlhnrl. u"? Verseil wiiriing des Fiesca Thalia-Theater Heute geschlossen, moagen »U.. Jungfer Sonnenatbcln. > h.aai A oliendorrpfata Heuta geschlossen, morgen 7'/« Uhr: a Wengens PIUDÖ srg und rheattV d v, u.: Die mit H. Stolzenberg Rud. Laubenthal. d. 4 Uhr: Max und Marllz. heater d. FHedrlch.tadi eute geschlossen, morgen uhr: Scbattenspiele. Wallner-Theater ieute geschiessen, morgen ' 15 Uhr: Ein« Ballnaeht. Trianon-Theater. tchm 4. kl pr: Schaeewlhcli. Täglich Uhr jilaskeraas. Von Lc wt« Fii'da nnna end ♦: Asehenbrödel. tonnt � Der Letensschfller, Residenz- Theater. Nachm. ,kl. Pr: Retkäppchen Tgl. 8 U. Heu* z. 8ta. Male: m lere ttieo. unnb. 4: Hinsel und flretel. I 4,»er im RuL Volksböhne a.rBÄ Vit Uhr: LrUthei*. Lessino-Theater Direktion: Victot Ramowsky. V/t Uhr: Robert Prank. (Lossen. Abel, Loos, f ischer.) Donnerstag?: Fräulein Julie. Der grüne Kakadu. (Durieux, Servaes, Fischer, Klöpfer. Veidt)! Freitag 71/,: Robert Frank. ßHitsetes ItBÖer-Tlmter i'/« Uhr. Dies irae. (Gritning, Schultz. Klfipier, Tw.rdowsky, Veldt) Donnei siag u. d. lolg.Tage Vi,. Cyprlcnne. v (Konsta'it:n, glöiz.) Rose-Theater. Geschlossen. Walhalla-Theater. Geschlossen. Sltut»bat gtbroudit« üeenz- boOfn-poaleciadmafdjln«, n.stm:« ZHaichMk«wn höchst» Ltistun«,(ojoa ju taufen gr sucht. Wnjtbofe unter A. H. 19 oa RuüofI Mass., Kar IIa SW, erbeten. 18/19* tetohali.-TliEater Vit Übt u. Sonntag , nachm. 8 UHe: itetün. Sänger aachmermdh. SteichabaDen- OOnholf-Breftl. sfia mit BflhneSonnabende,Sonit- tnge nochtrei. Schutz, Nordend Blank«nfcldenitr.l7(fr inh.d. Berolinasälc, SchOnh. Allee). Casino- Theater LOthrlngprstrafie. TägL'/.k t Heutp geschlossen. Morgen zum ersten Mal.; Der Sehlarer der Spfelze: Schnlepels Leite Berliner VolksstOck I. JAufz Blauer Ssarafan Kussische KleinkunsibQhne Büiowstr. 6. PüsÄ�oskani. Berlin Russ. Ballett und Balalaika Vorverkauf Theaterkasse lo—l, ab t abds u. an der Theawk Werlheim, Lelpz.S v-tt-r. Gustav löoch/tetter-stb-n!». ZZ.IIoa.öTIHr, tohrcrvereutotiaud,?llezcinb«r/bniA* dl hA S» 7!ora/g/tsüle,Wllmar»df.Zob.Gco:g!>t.Z2 .?>.!kr*chtshvf/i.c>sinos�wal.öF/threcht/k.la ..ßrtlderoewtiahcma, Äutföt/lenjlt. 115-10 , �an,*rthuu« Linder, Pctntoro.Aratte/k. 54 . Pbiihcrmoni».OKvrit!yt/.Äem burger, strZiZ , fetaöttbcater, Moabit Ält-ZNoabit 47/48 . Kaologi/cher(Karten, Äol/et/aaC .?estfälg türf. Aelt Chart,«erlltterstr. 55 karten: 2, Z, 5 Zllart. Darueriauf ab 1V. Vlou. an de« Iheatertass* Iverthetm und Zilialen. Invaliden. dank. Sat» b-sBod und an im Adtudto/fa 30. 27.. 6 38.. S »V-. 8 1. De?. 8 5t. S 3.. 8 <. P Apollo-tneater Friadilchetr. 818. Dir.: James Klein. onzensaal flocbschule tlTr Musik, Charlotten bg.,Fasanen- seu!?lt» aller Parteibogmaflrx-kie wahre Mepubltf be* Geilte# errichten KTT' helfen. T"ji7'l'ch""y""e'Th''"äTrra'� JffiiJ&ftüm 6kg. 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Die Vcntlobtuug yalatif Kb» Kb«r KlehU Dlaaor hiatorSaciia BaHobt Irt Ina üautacha ttbaraetat»ru?do«L. oiit eiaam Vorwort Bbar foaUoa Ttlatu» nenbaKr haltet tob|far4> Bohmidi Kola Daftkendar wird daa Wark tanbafriedtf« aoa der Hand le�cha. Pmia teAO» acbÖB pra §abaadeK M« B,»0, SaoabKbxa« V0 ti. m*uc, Bäobexk»uk'| criua. Grift Büchatmioz gfuta dorrt; Albreebl Donath. VerlHg, Loipaig 42. Jetzt wieder ■ hnrall kUeefil««,. (•tat«Indsp überall käoflieb a Apolhaken. Droiren p?ihl-a-!'«»■! onreo. Bresßtarf ,r Hauebrnnb, stenttaU I heijungeit unb Znäustrie liefert bUfillfL nur tu Waggonsabungen und mit nach Berit» • unb Umgebung. 9S. MtareM-Mj W. SO. Oanonet Gtr. 15.{ erhalten Sie In kurzer Zeit durch meine Spezmimothode Sommersprossen, Pickel. Mlteaser, Leberllecke, Warzen. Gesichts- und NasenrOte, littige Haare, schlechter Teint uzw verschwindet ba>4. Au Wunsch Blutumersuchung. G. Wcissert, iovalldensir. 147 1, Eckt Bergstraß«. Vft!� latir« Jn Kliniken und KrankeithAutern täug dtweser. 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Huitenftr. 12, Ldconifcher Mittel. ohrtotarrh geheilt.— fi, Frau Geiinberg, wei» hense«. Eindenallee 8. Bon schwerem Affhma befreit.— 6. Frau m. gaste, Berlin, Ziollmdors. fliafte W, 1. ttheamaliownn geheilt.— 7. Herr 9. Shehnrdi.«r..cich«ecfelde. Ringstraße S2-. Nische, yastgeieatleide» wiederhel» er. .-ich behandelt.- 3. Frau ffi. yodorff, ■lin, Kolbe rger Skr, 38/29 Zlerae». a. Knochen- l,»»«ea»zaadu»g aehett«.— 9, Frau preaU. Pankow, Dwnewwstr, 54. Laagenbiote» in nin| Tagen ooonänblg«eheilt.- in. grau a. her, mann. Schdaeiierg, Feurigstraße gl. Eiternde �stsw�aoch� SNaddorwoperatioa aeheilt.— Bon Kate«. >»L»»hra>«d________________ l» sahrige» Herzleiden geheiil.- IS. Herr M.«atz»«.»ei»»«tead«rs.west.«ntoniensir. S. Kiesern ereUrrung geheilt- 14 Frau h. Hagel, Sachseahaaso» d«i Oraniendnrg i. Matt Aaterl.. Blutaage» n. Nernenieiden geheilt.— 15. Frau ßw. Jritschler, Berlin, Marienduiger Straße 48. Varmgeschwalst geheilt.- lS. Frau des Herrn dvettor» 0. hewrich, VerUn.KriedrtchoseW«. Bon Geb.»Knichnng geheilk. Sog. Berlin, Havelderger Sir. IS. " vtasenletden, wassersacht ■Fwu .. Bon „. g«heilt.— IS. Frau lm-Lichtenberg.»ärtnerstr. 10. Bon Verstopfung Berlin, Caprst»- heilt! vorder ....- H-rr«. hell. ide, Ernststr. 25. Von Wäger«. - �>"pwl»g and NeeaenschwSche — 22 Herr aWchisändler ackert. Berlin, - 17. Herr 08 von vieren._____________ " m. groszer Schwache geheilt.— 18 Ear herlag.«»riin, SlhSnhauser Alle« 8t. »«wiche«»raakhei» gehe!».— IS. «.»»»»." wio,«.»vt geichwallt. Cirettenhagene» Straße«i. Bon glchiiich.rheowo- Nschea Schmerzen in«ein und Fußgelent a«. heilt.- LZ. Lrrr anstwi««. Michaetlg.«h«. ischem Bebe«. Knoe». vertln-Ltchtenderg. Scdarnwebersir, L?n loNeabaeg. ßnststr.»7. von chro leiden»ad"" herrschwache, Leberaaschwellang gehell«.- 25 Sohn Pool de» Weichensteller» Herrn wllhetw haffner. v erlin. Westend, Beamtrndau» Bo» schwerem veinietden geheilt. 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Tausende von Hilfskräften find eingestellt worden, aber das vorhandene Material an Besen, Schaufeln usw.. das jetzt nur schwer zu ergänzen ist. zwingt uns, die Einstellungen auf ein gewiffes Matz zu beschränken. Gleichen Schwierigkeiten begegnen wir bei der Schnee- abfuhr. Gefpanne und Wagen stehen selbst zu den höchsten Preisen nur in beschränktem Umfange zur Ber- fügung. Der Magistrat wird selbstverständlich nach wie vor seine Pflicht tun und alle Kräfte anspannen, um den Verkehr aufrechtzuerhalten. Aber wir wenden uns auch an die Bürgerschaft mit der Bitte, hier mitzuhelfen. Die Hauswirte find verpflichtet, den Lürgersteig frei zu machen. Darüber hinaus aber sollten die Bürger die Pflicht auf fich n ehmen, bei Freilegung des Stratzenbahndamms mitzuhelfen, damit der Fuhrverkehr ausrecht erhalte« werden kann. Die HauS- Wirte werden gewttz bereit sei», hierzu daS notwendige Material an Besen, Schaufeln usw. zur Verfügung zu stellen. Im Iutereffe der Ernährung unserer grotzstädtischeu BevSlkernng ist die Mithilfe aller notwendig. Unsere Ernährung bricht zusammen, wen« eS nicht gelingt, der noch immer»iedergeheade» Schncemasie« Herr zn werde». Bürger Berlins! Nehmt den Kampf auf gegen die Naturgewalten-, Helft den Schnee beseitigen. .»ei. man», Kreistag Niederbarnim. Der KrsiSUwj ist fast vollzählig versammelt. Bor Tintritt in die Tagesordnung richtet der Unabhängige H o m a- Pankow scharfe Aregriffs gegen dm Landrat, weil die Bestätigung des Adgevrdneien B u r g s ch a t° Oberschöneweide lU. S.. P. D.) als KreiSdePntierter bisher nicht erfolgt ist. H. führt das auf einen hinterrück» erstattete» Bericht deS LandratS cm den Oberpräsidenten zurück, worin auf frühere und jetzt erfolgte Bestrafungen hingewiesen wird. Aus der Entgegimuig des Landrats geht hervor, tag der Oberpräsi- ixwt ersucht wurde, mit Rücksicht auf die schwebenden Berufungen die Bestätigung hinauszuschieben. An Stelle der ausgeschiedenen Genossen Do«nick mann und Albert Müller werden d?« Genofs«« Husch Wiesner und Franz Scholz eingeführt. Eine Vorlage, betreffend den Erwerb de» städtischen Krankenhause« in Liebenwalde, wird elnitimmig ge- uehnngt. Die ErwerbSlosten stellen fich«ruf 88 992,75 M. Di« Iii» gung der zu diesem Zweck aufgenommenen Anleihe soll mit Iis, vom Hundert jährlich zu bestmöglichste« Bedingungen herbeigeführt werden. Die für de« WohnungSverdand Groß- Berit» für lKl< auf de« Kreiö Niederdarnim entfallende Summe beträgt 2 539 097 M. Da in einem früheren Kreistag bereits 1 Million bewilligt wurde, fehlen noch 1 539 097 M., die bewilligt werden. Bei d-iessr Gelegen. heit werden Kiagsn über ungerechte Berteilung der Zn» schüss« durch die S i« dl u n g s ge s e l l scha ft vorgcbrachli Es soll dem zuständigen Ausschuß da» gesamte Materich vorgelegt wi eben.■« Eine längere Debatte«ist die Beratimg de» in der letzte« Sitzung angenommenen Antrags Schwarzbnrger hervor. Dieser lautet:.Um ein« praehsch« Reorganisation der Zentralstell« zu ermöglichen, beantragen wir. int Angelegenheit zur weiteren Beratung an den Kreisausschutz zu überwetse«, mit dem Ersuchen, dem nächsten Kreistag Vorlage rn dieser Sache zu machen.' Der KreisauSschutz hat fich mit diesem Antrag beschästige und unterbreitet ein« Vorlage, nach der an Stelle der Zentral. stelle der Srbeiterräte a« l. Dezember hA-einKreiS» ausschutzbureau errichtet werden soll, zu welchem die im KveiStvge vertretenen Fraktion» je einen Vertrauensmann stell«« sollen. DaS Bursa« soll dem KreiSauSschutz unterstehen und loS» gelöst von der übrigen Verwaltung arbeiten. Gegen diesen Vorschlag wendet sich der Redner der ll. S. P. D. mtt dem Hinweis, datz seine Fraktion auf dem Boden der Rätediktatur steht, uud bringt einen Antrag ein. der i»S Weiterbestehen der Zentralstelle gewährleistet. Die demokratische Fraktion läßt erklären, datz sie fich mit der vom Kreisausschutz vorgeichlagenen Fassung in berschledener Hin- ficht nicht einverstanden erklären kann. Sie beantragt, eine sechs- gliedrige Beschwerdekommtsfion zu Wahlen, die das Recht habe« soll, einen ständigen Sekretär zu hatten. In der Abstimmung wird der Antrag der Unabhängigen abge. lehnt. Ebenfalls abgelehnt wird der Antrag der Demokraten. An» genommen wird der Antrag des KreisausschussrS. Zugestimmt wird dem Erlatz einer Ordnung für die Er- Hebung eines Zuschlages zur ReichSgrunderwerb- st e u e r. Der Zuschlag soll m Zukunft% vom Hundert betragen und erhöht fich bei Umsätzen in Gutsbezirken und im Gemeinden, solange fie von ihrem Zuschlagsrecht keinen Gebrauch machen, auf 1 vom Hundert.— Heber die vorgenommenen Wahlen zum Pro- vinz-iallandtag und den Steuerkommissionen berichten wir später. Versammlung üer sozialöemokratischen öeamtea- Vertrauensmänner. Am Donnerstag hatten fich zum erstenmal die Vertrauens- männer der Beamten sämtlicher Reicks», Staats« und Kommunal- Verwaltungen zufammengefunde«, um über die Organisation der Werbearbeit»nter den Beamten zu beraten. Der LersammlungS- leiter, Genofie Gronefeld, gedachte zunächst des am gleichen Tage beerdigten Führer» der ll. S. P. D.. Hugo Haas«, z« dessen Ehre sich die Versammelten von ihre« Plötzen erhoben. In einem Referat über die Beamten und die Sozialdemokratie schilderte Gen. W o h w o d daS Beamtenelend unter der alten Re- gierung und die Errungenschaften der Revolution, deren Wirkungen allerding« nur in beschränktem Matze fichtbar seien. Immer mehr wüte die Reaktion"von recht«, wie auch der provozierende Empfang HindenbmgS beweise. Er schlotz seine vorzüglichen Ausführungen mit einem Appell an die Anwesenden, mit oller Kraft den Kamps um die Seelen der Beamten aufzunehmen. Gen. Steinkopf. M. d. N, machte interessante Ausführungen, die reichen Beifall fanden,»nd forderte kraftvoll« Unlerstütznng im Kampf gegen recht«. Nachdem noch Gen. Thomas über d>« Organisation der Werbearbeit referiert hatte, setzte eine rege Disluision ein, in der einmütig zum Ausdruck kam, mit aller Kraft die Werbearbeit aufzunehmen und die Partei nach jeder Richtung hin zu unterstützen. Ein Vertreter der Schutzmannschaft brachte bewegftch« Klagen über die Behandlung der Schutzleute vor und betonte, datz die Mitglieder der S. P. D. seitens de« Geh.-R. Dope und anderer Vorgesetzten al« Spar- takisten angesehen würden. Die HinauSfchiebung der AuSfllhrungSbestimmungen über die Offen- legung der Personalakten rief stürmisch« Ent» r ü st» n g hervor. E» wurde besonders den rechtsstehenden Parteien der Vorwurf gemacht, datz st« diese» in der Berfassung verbriefle Reckt den Beamten streitig zn machen suche«. Einstimmig wurde nachstehende Enlschlietzung angenomme«: .Die zum ersten Male ob«« llnterfchied von BehSiden und Klassen versammelten Vertrauensmänner der sozialdemokratischen Beamten und Beamtinnen aller ReickS-, Staat»«»nd Gemeinde- behörden Grotz-BerlinS geloben au« Dankbarkeit für die Ecrmgung ihrer politischen Rechte treu zur Partei zu halte«»nd ibre ganze Kraft einzusetzen, ihre Kolleginnen«nd Kollege« für die S. P. D. zu gewinnen und gemeinsam mit dem klassenbewutzten Ptoletaxiat kür den Sozialismus für Volk und Vaterland z» kämpfen:' BetriebSrSteschule«. Um daS SetrtebSrätegesrtz bei seinem Jnkrasttrete» praktisch und erfolgreich durchführen zu können, ist eS not- wendig, den in Frage kommenden Arbeitern und Angestellten schon vorher die Möglichkeit z» geben, sich mit allen Fragen de» Gesetzes vertiaut zu machen. Der Berliner vollzugSrat hat daher dir Ab- ficht, für die Bertiner Funktionär« eine BetriebSrätefchul« einzurichten, deren Unterrichtsveranfialtungen zunächst von Anfang Januar bis Ende März staltfinden tollen. Es wird geplant, den Unterrichtsstoff so zu ordnen, datz zunächst die.Allgemeinen Fragen' de« BetriebSrätegeseyeS durchgearbeitet werde». Dazu gehören: 1. Da« Betriebsrötegesetz lKommentar z» de« Bestim- mungen), 2. KalkulattonSprobleme, 3. vtlanzwese«, 4. Beruf»- beratung, 6. Aufbouwirtichaft. An dem allgemeinen Unterricht, an dem fich Zugehörig« aller Berufe beteiligen können, schlietzt fich die.Spezielle Berufs- lehre' an, wobei«» darauf ankommt, datz je nach den per« schiedenen Berufen und W irti cha s ls zw e> gen, iür Kaufleure, Techniker, Metallarbeiter. Holzarbeiter, Bauarbeiter, TianSpoNarbelter usw. aus dem betreffenden Berufsleben das besondere Material be- handelt wird. Wir bitten unsere Vertrauensleute und alle, die an den Vor- trägen ein Jnterefie hoben, sich rechtzeitig füs die Teilnahme an den BatriebSräteichulen bis zum 30. November d. I. bei, dem Boll- zugSrat, SW, Lindenftr. 114, XV, melden zu wollen. Der Vollzugsrat. Brolat. Fischer. Die Gaspreiserhöhung. Der Gaspreis ist von der im November erfolgten Stand- aufnähme ab auf 80 Pf. für das Kubikmeter erhöht toorden. Demgemätz sind von dem genannten Zeitpunkt ab für 1 Kubikmeter Gas bei der Entnahme durch gewöhnliche GaSmessel 80 Pf. und bei GaSautomatcn 70 Pf. zu zahlen. Abnehmer, die Gas durch gewöhnliche Gasmesser beziehen und im Verlaufe eines ganzen Geschäftsjahres der städtischen Gaswerke bei ununterbrochener Gas- benutzung nicht mehr als 365 Kubikmeter verbrauchen, erhalten für das in der Zeit von der Standaufnahme im November 1919 ab verbrauchte GaS vorbehaltlich anderweitiger späterer GaspreiS« festfetzung 10 Pf. pro Kubikmeter vergütet. Einbruch in da» Jagdschloß Königswusterhauseu. Einbrecher drangen in daS Jagdschloß zu Königswusterhausen, erbrachen hier die Srlberkammer und stahlen wertvolle Gegenstände, darunter kostbares Porzellan mit humoristischen Jagdbildern. Luch dies« Spur scheint nach Berlin zn führen. Entlassungen v»n Schublente« sollen, wie eine durch die Presse gegangene Nachricht behauptet, bei der berliner Polizei in be- trächllicher Zahl vorgekommen sein. Wir erfahren dazu, datz eS sich nicht um alle Schützleute, sondern um sogenannte Probisten handelt. Sie find entlafien worden, weil fie nach der vereinbarten Probezeit die Prüfung nicht mit„gut* be- standen, was zur Anstellung erforderlich gewesen wäre. Die Bestimmung, datz in Berlin nur mit dem Prüsungs-. zeugni».gut"' eine Anstellung gewährt werden soll, ist alt und wird hier im Interesse der Bevöllerung für nötig gehalten, wsil der Dienst in der Grotzstadt ausgewählt tüchtige Leute erfordert. ES ist keine Schande, nicht zu diesen zu gehören, aber begreiflich ist, datz die Probisten den Fehlichlag ihrer Hossnungen sehr bitter empfinden. Den Enrlafienen wird die Möglichkeit geboten, sich zum Eintritt bei der Sicherbeitswehr zu melden, soweit fie zu diesem wieder anders gearteten Dienst geeignet find. Unsinn ist die Behauptung.. datz die Entlastungen nur zu dem Zwecke ange- ordnet worden seien, die Probisten zum Uebertritt in die pichet« heitSwehr zu nötigen. Wiederaufnahme de» Betriebe» der Kraftomnibusse. Auf Ber- anlafiung des Reichsamte» für Luft- und Kraftfahr- wesen wird in der nächsten Zeit, wahrscheinlich schon ab 1. Dezbr� der infolge Brennstoffmangel seit einiger Zeil eingestellte Betrieb der Kra'romnibussc der Allgemeinen Berliner Omnibus-Aktien« Gesellickast wieder ausgenommen werden. Die erhöhten Brennstoff- preise Verden aber die Beibehaltung de» bisherigen Tarife» kaum gestalten. Selbst des Morde» bezichtigte fich der 23 Jahre alte Kesselschmied Henri Bohne, der sich zurzeit in der Landes- ftrasanttalt Wolfenbutiel befindet. Er steht in dem Verdacht, in der Umgebung Berlins einen Mord begangen zu haben. Bohne hatte darüber selbst erzählt, datz er in Berlin mit einem Freunde einen Ausflug an einen See gemacht habe. Als ein LiebeSpärcheu des Wege» gekommen sei, habe er fich mit seinem Begleiter in einen Busch versteckt und dann an» reinem Vergnügen auf» de» Mann gezielt und ihn erschossen. Diese» Ver- brechen, da» die hiesig« Kriminalpolizei jetzt aufzuklären sucht, kann nur in der Zeit vom 10. November 1915 bis zum 2 4. Mär z 1917 verübt worden sein, da Bohne während dieser Zeit beim 3. Garderegimenl gedient hat. Nachrichten über diesen Borgang nimm! Krimmaloberwachtmeister 2 a h m a n» beim Ber- liner Polizeipräsidium entgegen. Lorsicht bei Anwendung von Kohlcnersatz. Die herrschende Kohlennot hat findige Köpfe veranlasst, mit markenfreien Brenn- stoffen sHolzkohle, Glühstoffl zu beheizende Apparate und Oeichen in den Handel zu bringen, die nickt nur zu Kock�wccken, sondern auch zum Erwärmen kleinerer Räumlichkeiten an- gepriesen werden. Diese zweite VerwendnngSart ist. wie un» von Montrofe. 2öj Detektivroman vo» Sven«ldefiatz. Frau sIrohnwnn war«in« korpulente«nd selbstsichere Matrone so eine, wie man sie in de« meisten Gemfi seläden antrifft,'mv fi�wie ein alter geprüfter Grenadier, das Tuch auf der Brust gekreuzt, hmten«&identtjch stehen. Auf der Oberlippe hatte sie einen kleinen Siftnurrbart. und ihre Hände waren io rot wie reife Tomaten. Sie betrachtete die beiden Polizeibeamten mit ruhiger Neugierde. Nudolf aber, de» fie anscheinend kannte, mit entschledenem Misstrauen. Rudolf erklärte ihr. dem d,e beiden Herren sie Wege» deS verdickten Profeflors aufsuasten.« ...Er mahnt ja bei Ihnen, nicht Fmu Grossinonn� „vQ". antwortet? sie oorsichtig._ V„ „Die beiden Herren sind non der Polizei, erklorle Rudolf, „Was sie fügen", antwortete sie nicht weiter �erstaunst Plötzlich heftete fie ihre zornigen Luge» auf Rudolf und rief: „Packen Sie sich weg, Sie elender Wicht. Ich will mit der Polizei allein sprechen." Rudolf drückte sich schleunigst. Als die beiden Polizei- bcawten mit der Frau allein geblieben waren, sagte Krag: ,Fs scheint Sir nid« sonderlich' zu verwundern, daß die Polizei Sie wegen des verrückten Proseffor« aufft'ch�" „Nein", antwortete sie. „Wie lange hat er bei Ihnen gewohnt?" „chwi Jahre. 5in der ersten Zeit fragte ich mich selbst kommt d'e Polizei nick« bald? Aber kein: Polizei kam. � wer fiibe anfgessöft mich dongch>,u ftagen. Und jetzt .-so■ i alw da. Aver venv, indern indes mich nickt." iV grltj" n nfi rnnii grossen ScÄüslellmnd. das an einof ••tf auf i'orcm Leih hing. dr Manbf mckt datz'-u.H-nis? fit", sagte sie. --- nickt tu fviiifc" antwortet? Krag.„Aber wir .. gern»e.n Zimmer»ehen." Sie hob eine" Klavpe im Lodentisch und die Detektive traten näder. Erst wackelte sie zur Ladentür und schloß sie ab. Darauf führte sie, indem sie vorausschritt, das rasselnde Schlüsselbund in ihrer tomaienroten Faust die Detektive durch einen Raum hinter dem Laden, der mri Sacken und Kisten und allerhand Obst uud Gemüsen voll war. Die Lust war dick und herbe.'Bon diesem Raum führte ei« Tür zu einem dunklen Gang. Die'rauhe Feuchtigkeit hatte fich durch die Mauern gefressen. Auch in dem dunklen Galig roch e» nach Kortoffeln und Kohl und anderen Gemüsen, und dieser Ge- ruch begleitete sie die Treppe hinauf, kn« er nach und nach von dem unbeschreiblichen Geruch abgelöst wurde, der unausrottbar an alten Haufern Lebt und von feuchten Manern und altem faulen Holz herstammt. Die Treppe war eng. und knarrte jämmerlich unter dem Gewicht der schweren Frau. Man konnte keine Hand vor Augen sehen; die Gemusehändlerin aber ging mit geübter Sicherheit durch die Dunkelheit«nd die Detektive folgten ihr auf den Fersen. Schliesslich blieb sie auf einem Absatz stehen und steckte den Schlüsie! in eine Tür. Die ganze Zeit über hatte sie kein Wort gesagt, jetzt aber fragte sie: „Sst er verbastet?" „Nein," antwortete Krag.„Lr ist tot." Einen Augenblick verharrte das Schlüffekbund geräuschlos in ihrer Hanfe. Auch von droussen kam kein Laut, und die Dunkelheit umgah fie dicht und beklemmend. Bon unten aber drang em rauhet, saugender Lustzug durch die enge Treppe zu ihnen hinauf. Sie drehte den Sckdüsiei um, und die drei Menschen betraten einen Raum, der auch dunkel war. nur an einer Stelle sah man ein graues Fenstemereck. nicht grösser al» eine Steintafel über einem Gfttd. Keller atmete tief. „Was für ein Dust!" rief er erstaunt aus.„BimnSn..." ..Frische Blumen." sagte Krag,„wie auf einem Kirchhof. Machen Sie Licht." XVII. Die Schlüssel. I Es bnuerie eine Weile, bevor die Gemusehändlerin die Ichochtel mit Schmefelhölzern in ihrer geräumigen Taiche fand und mähreoddeflen starben die beiden Polizerheamten in völliger Finsteinis und atmeten den seltsamen blumen- gesättigten»Duft, der den Raum stillte. Dieser Duft gab den Anwesenden eine visionäre Empftn- dung von der Nähe des Todes. Es war, als ob der verrückte Professor bereits vor ihnen nach Hause gekommen, oder als ob seine Seele von dem erdfeuchten, kalten Luftzug m dem asten Haus die Treppe hinaufgetragen sei unb jetzt in dem Bstunenduft schwebte. Aehnlich empftndeu Lebende oft die Nähe kürzlich Verstorbener auf dem Kirchhof in dem Dust der Vlumenpracht auf dem Sarge. DaS Gefühl, in der Nähe von etwaS Ungewöhnlichem zu sein, wurde bei ASbjörn Krag jo stark, dass er mit lauter Stimme wiederholte: „Machen Sie Licht!" �-Endlich glückte es der Alten, ein Streichholz zu entzun- den. Beim ersten flackernden Schein sahen die Detektive ein Gewirr von Farben nn Zimmer, eine intensive Glut läng»' der Wände, und als die Lampe brannte, bekamen sie ein Er- klärung für diesen Farbenschimmer und de« betäubenden Blumenduft; in einer langen Reihe von Flaschen und Kruken standen alle möglichen prächtigen und seltsamen Blumen. Einige waren in voller Blüte, die meisten ober— und diese waren e3, die den belaubenden Dust aussandten— waren bereits am Verwelken und hingen traurig und sterbend mri ihren Köpfen. ..Friedhofsdieb," murmelte Keller nnd betrachtete kritisch einige wundervoll« Tulpen, die in einer grünen Wasserkanne standen. j „Kaum," antwortete Krag, der einen hastigen U eberblick über die nngewöhnliche Mumenpracht genommen hatte,„diese Blumen sind nicht aus Kränzen oder Buketts Herausgeriffen sie find aus Beeten abgeschnitten." Während er leise die Namen der verschiedenen Arten murmelte, zuckte er die Achseln, als ob er daS Schicksal dieser schonen Blumen bedaure. Er hob eine sckiwarze Likörflasche. m der zwei bezaubernde Sonnenrosen standen und sagte:- „Diese hier sind vor kaum vierundzivanzig Stunden in einem Treibhaus gepflückt worden." „Aber in welchem Treibhaus?" stagte Keller. Krag antwarieie indirekt: „Abbgst er. Betrachten �ie dach nur alle diel- aeleer- ien und halb geleerten Wnscheti Branntwein nnd Liköre van der allergewöhn lichsten Sorte, �st das. nickst Beweis genug daH hier ein Trinker gewohnt hat? lind der Wahnsinn des Trinkers hat sich darin geäussert, dass er die leeren Flaicken mit sckKnen Blumen schmückte, wie man Leichen schmückt. Hier hat erst vor kurzem ein grosses Begräbnis stattgefunden, er war ja auch total betrunken, Äs wir ihn trafen." Eortt. folgt.) erfahrener Seite geschrieken wird, niäjt unvebenklich.?lle Brennstoffe, auch wenn sie rauch« und geruchfrei verbrennen, ent« wickeln nämlich Gas«, die bei Nnhäufung im geschloffenen Raum gesundheitsschädlich, ja sogar lebensgefährlich wirken. Dieser Hin- weis erscheint umso angebrachter, als die leichte Handlichkeit der Oefchen daM verleitet, sie mit Norliebe in sonst nicht heizbaren Räumen,»ie Schlofkammern, Hühnerställen und dergleichen, zu be- nutzen, in denen mangels genügender Ventilation und zur Nacht« zeit die Gefahr des Einatmens der Gase eine besonder? große ist. Grundsätzlich sollen daher alle derartigen Heizvorrichtungen nur in arohen Räumen und allgemein nur dann Anwendung finden, wenn für das Entweichen der entstehenden Kohleno�ydgase durch ein Abzugsrohr in den Schornstein oder unmittelbar inS Freie Sorge getragen ist. Der Ausschuß der GewrrtschaftSksmmission hat auS den ameri« kanischen Hceresbcständen einen größeren Posten Dauer- und besserer Stiefel für die Berliner Konsumgenossenschaft erworben. Die Stiefel sind preiswert ab 1. Dezember 191S von derselben in Lichtenberg, Rittergutstraße, zu kaufen. Die Deputation für die Kohlenversorgung errichtet eine Zwetg- stelle in Mvabü, Stcphanktr. 2 lFichte-Realschule). Hierher find fortan alle Rückjragcn der BrotkommissioiiSbczirke 95, 96. 99, 100, 102, 119—138, 135-170, 173, 175, 182—100, 19«, lOH, 199, 204-207, 209, 211, 213, 215, 217-219,£24, 226, 227, 229-237, 241, 245 zu richten. Die Deputation für Kohlenversorgung gibt bekannt! Wer noch keine Grundtarte mit Ausweis zur Eintragung in die zum 1. April 1920 in Kraft tretenden Ofenbrandlund-iiliflen erhalten hat, wende fich ab 20. Nov., gleichgültig, ob er das Fehlen der Knmdkarte bereit« feinem Hauswirt oder der Depntaiion für die Koblrnvertorgung gemeldet hat, direkt an dt« zi>ständige Brotkommtsfion. Dort erhält er gegen Vorlegung der neuen Kohlenkarte» läge betreffend Einstellung der Tätigkeit des kommunalen Arbeiter- rats als Kontrollinstanz zeitigte eine ausgedehnte und zeitweilig sehr stürmische Aussprache, die besonder» durch da» Auftreten der unabhängigen Arbeiterratsmitglieder und Gcmeindevertreter die Zu- Hörer>zu unliebsamen, störenden Unterbrechungen und Zwischen- rufen veranlaßten. Me wenig bedeutungsvollen und langatmigen Ausführungen de» unabhängigen ArbeiterratSmitgliSde» E v e r» konnten nicht bewirken, daß unter den bestellten Zuhörern die ge- wünschte Erregung hervorgerufen wurde. Da mußten sein« Partei- frtzunde nackhelfen. Mit ihrem Schimpfen auf die Regierung und die übrigen öjemeindevertreter erreichten sie, daß sich die Tribünen- besuchrr zu lärmenden Beifallskundgebungen hinreißen liehen. Als aber der Vorsitzende die Anwendung von ZwangSmaßregeln an- drohte, wurden die Tribünenbesucher wieder ruhiger. Geradezu wohltuend wirkten dann die ruhigen und sachlichen Aulführungen unseres Genossen Splied. Er erkannte die verdienstvoll« Tätig- keit der Arbeiterräte im Anfang der Revolution an. Da aber die gemeindlichen Körperschaften nunmehr auf Grund eines freien Wahlrechts ausgebaut sind, besieht kein Anlaß mehr, den Arbeiter- rat als Kontrollinstanz beizubehalten. Unsere Genossen beantragten, zum Schutze der Konsumenten und um die Mirchführung der Bestimmungen über die Verteilung der SebenS'mittel zu sichern, eine besondere Kontrollstesse mit angestellten Kontrolleuren zu schaffen, der auch die Entgegennahme und Verfolgung einlaufender Beschwerden obliegt. Diese Stelle untersteht unmittelbar dem Ge- mcindevorstand. Nachdem sich die anderen Fraktionen mit diesen .Anträgen der S. P. D. einverstanden erklärt hatten, wurde der kom- munale Arbeiterrat mit 21 gegen v(U. S. P.) Stimmen al» be- seitigt erklärt., Marienborf-Südende. Gcmcindevertretcrberlcht. In Anbetracht der Erörterung über die allgemeine Finanzlage � der Gemeinde und Sperrung der Mittel für den Kommunalen Arbeiterrat war der Sitzungssaal„Aula des LyzeumS" von Zuhörern Kopf an Kopf ge- füllt. Auch die Tribüne war besetzt.— Dem Bericht deS KämmSrers .Stech war zu entnehmen, daß dieFtnanzenderGemeind-« überaus traurige sind. Für soziale und kulturelle Aufgaben tst kein Geld übrig. Um die angesammelten Schulden aus der KrisgSzeit und die notloentdigsten Ausgaben zu decken, ist ein« An- leihe von 3 474 404 M. notivcndig. Luschen(Dem.) macht darauf aufmerksam, daß 1800 000 M. alte Schulden und die in diesem Jahre hinzugekommenen 1 600 000 M. einem Steuerzuschlag von 950—1000 Proz. entsprechen würden. Hesse.(Bürgerlach) schiebt die Sckmld auf die hohen'Löhne und Lebensmittelpreise; Aufgabe der Regierung muß«S sein, für den Abbau der Preise zu sorgen. Küter (U. S. P. D.) widerlegt die Ausführungen von Hesse; 400 000 M. Schulden datieren rückwärts bis zum Jahre 1912. Genosse M« w e S ergänzt die Ausführungen und konvmt zu dem Entschluß, di« Folgen diese? Kriegswirtschaft auf die laufende Generation zu verteilen und die vorgeschlagene Anleihe als ein« langfristige zu genehmigen mit l'/j Proz. Tilgung. ES wurde demgemäß beschlossen.— Der Neu- regelung der Pflichtstunden an/>en Volksschulen wurde nach dem vorschlage de» Leyrorats pgefffmürl Nunmehr stand folgender Antrag der ll. S. P. D auf der Tagesordnung: Die beabsichtigte Entlassung resp. Kündigung der Arbeiter und Bureauhilfskräfte hat zu unterbleiben. Küter begründete denselben. Genosse Dein Sit beantragte dazu, daß di« Kündigung vorläufig nicht ausgesprochen wird. Eine Kommission aus dein Gemeinbevorstand und den Gemeindevertretern soll prüfen, in welcher Weife Arbeiter entbehrlich sind und ob die Entlassung gerechtfertigt ist. Nachdem auch von feiten der Unabhängigen aner- kannt wurde, daß unbedingt Sparsamkeit am Platze ist, �zurde dem sozialdemokratischen Antrage in getrennter Abstimmung zligestimmi. Damit war der Antrag des Gemeindevorstandes erledigt, welcher die Kündigung zum 31, 12. aussprechen und den Entlassenen ein Vierteljahrsgehalt nachträglich zahlen wollte.— Der letzt« Pnnkt der Tagesordnung war von den Bürgerlichen und Demokraten ge- meinsam gestellt; danach sollten die Mittel für den Arbei- terratgesperrt werden. Er wurde von L ü s ch e n begründet. — Genosse Vinte vertrat unter lauten Prodeftrufsn der Unab- hängigen und Kommunisten, welche den Zuhörerraum dicht besetzt hatten, den Standpunkt unserer Fraktion. Nachdem die Demo- kratisiernng in der Gemeinde nach dem gleichen Wahlrecht zur Durchführung gelangt, ist das Kontrollrecht de» Arbeiterrat» überflüssig. Er unterbreitete folgenden Antrag: Die Gemerndever» tretung wolle beschließen, der Kommunale Arbeitervat Mcmendorf wird ab 1. 12. 19 nicht mehr finanziell unterstützt. Di« für diesen Zweck in den Etat eingestellten Mittel, welche nicht aufgebraucht, sind, werden zur Einrichtung ei�et Beschwerdestelle verwendet. Die Beschwerdestell« nntersteht der Aussicht der Gemeindevertretung. Zu diesem Zweck ist eine Kommission von zwei Mitgliedern des Ge. meindevorstandeZ und fünf Gemerndevertretexn neu zu bilden. All« Wünsche und Beschwerden von Einwohner» sowohl al» auch von Beamten und Arbeitern werden endgültig von dieser Kommsssion erledigt.� Dieser Antrag wurde unter lautem Protest einer Anzahl von Zuhörern gegen di« Stimmen der Unabhängigen angenommen. Die U. S. P. will uns bei der nächsten Wahl dafür die Quittung erdeilen. Aufgabe unserer Genossen muß e» sein, im Sinn« der Sozialdemokratie aufklärend zu wirken. Licktenberg. Ne«»r«anisatt»n de» prauIrnernährunaSwes»«». Die KrankenernährungSstell« befindet'sich neuerding» in d«r Bureaubaracke 4 in der RatihauSstraße. Für ein« beschleunigte PublitumSabfertigung ist Sorge getragen.' Da» Recht der Nachuntersuchung durch den Vertrauensarzt steht nach Ab- lehnungen von Anträgen den Kranken auf schriftlichen Antrag hin zu. Andererseits aber können auch Nachuntersuchungen auf Ver- anlassung der Ärztekommission, de» Magistrat» oder auf Perlmgen der Kommission zur Untersuchung der Beschwerden übe? di« Le- benSmittclveri'orgung erfolgen. Verlängerungsanträge auf Grund bewilligtar Nahrmittelbcwilligungen müssen spätesten» zwei Wochen vor Ablauf der Bewilligungsfrist eingereicht werden. Potsdam. I» der gestrig«» Stadtverordnetrnsttznng wurde die Gründung einer Einwohnerwehr w Potsdam mit 36 gegen LI Stimmen beschlossen. Hierzu wurden 60 000 M. be- Willy». Ferner wurd« dem Antrag de« Magistrats auf Einsetzung eine» städtischen Lebensmitteldirektor» nach längerer Debatt« zugestimmt. De? Antrag eines Stadtverordneten, den Magistrai zu ersuchen, mit Rücksicht auf die Kohlenknappheit den Betrieb der Warmwasserversorgung zu ver- bieten, wurde dahin«mgenommen, daß nur an einem Tag« in der Woche den HouShaUimgen Watmwasser zur Verfügung gestellt werden soll. Steglitz. Echudverkans. Die PmetdttgnngSlistew«»um vrzug voa Schuhwaren werden nicht In der Oelver desteurr-tldtttlun«, sondern In der 2 e b e n« m ttt« l« A i tellun s, Perltnickstreß», gimmer»,«uSgegeben. s Sroh-Berttner Lebensmittel- Ocristt. Milch, Am 19 und SO. d. Vit», findet folgende Milch- delioferung statt: Zttnderkarten All Otter, All ss. Liter, BI Otter, B II'I, Oster. A- Karten für werdende Mütter Otter. Krankenkarten l-Oiter-Karten 1 Ott»,'/«-Liter-Zkarten st, Otter;'/.-Liter-Karten st, Otter, Hrsß-Serlkner partelnachrlchten. MS.«dt. Donnerstag. 7 st, Uhr.' Sitzung der guntNonär» und De- tricbtvertrauenSIeute bei A l t m o n n, Riekeftr. 2. 47. Ab». Freilea. 7 Uhr, bei Adam, Naearethfirch« Ecke TurMer Strohe: Sitzung der Parteisunllionäre und BetriebsvertraurnSIeute. Teltow. Dtdenlfidst Mitgltederverfammtung nicht Mittwoch, sondern Sonnabend, den 22. d. Mi»., abend» I Uhr, bei« Den offen Mllzow. Jungs», taltstiscde veretntgnng(S. P. D.) Donnerstag. 7st, Uhr. Im Saale der Junflifqen Sprechstunde: Vortrag de» Genossen M o e g l i ch über:.Sozialismus als Weltanschauung". Diskusston. SUöungsveranftaltunyen. vezirksbildungs-AuSs chuh Groh-Berli». Sonntag, S Uhr, lheatervorftcllung im Klein»» KchauspWbau», Ciatlottenburg, Hardenbergstrahl. Eck« gäfanenftrah«. Letzte Aufführung von.Liebelei", Schaufvtel von Schnitzler. Karlen a 1,«5 M. Itifl. Garderobe und Thealerzettel sind in den ZeiwngSlpeditionen, Buchhandlung Vorwärts, Lindenfir. 2, ontst bfi Harsch, Engelufer 16, zu haben. ?ugenüveranstaltungen. Sämtliche Abteil«, igSveranstattunge» fallen heut« au«, gm Zentraljugendheim, Lindenstrahe 3, 2. Hos link» 3 Treppen, Lichtbildervortrag:.Von der Postkutsche zur Schnellbahn," Anfang 7 Uhr. it ilmerSdarf. Sonntag nachmittag 4 Uhr in der Aula des Bismarck- gymnasium», Pfalzburger Slrahr, Märchen-Nachmittag, Dlubietungen: Klaviervorträgc, Märchenvorlesung, Gesang, Lieder zur Laute. Vorträge, vereine unö Versammlungen. Neichsbund der Kriegsbeschädigten. LrtSgrupp« Neukölln. Ouitelbliebenenversammlung Donnerstag 7st, Uhr im Karlsgarlen, Ren. tvlln, KarlSgartenstiah«."Kamerad Siebenhaar spricht über.Der SteichSbund im Kampfe für die Hinterbliebenen". Znlritl nur für Mit- glieder. Neuaufnahmen am Rngang de» Saales.—«Deutschlands Rütttehr tu die Weltwirfchaft behandelt Alfred OanSburgh in einem Vortrag», der am Sonnabend, abend» PI, Uhr. auf Veranlassung der ArbiitSgemttnfchasi für staatsbürgerliche und wüüchaflltche Bildung im Oberlichtsaal der Phtlyarmonie ilattfindet. Sintritt irei.— Herder- Gesellschaft. Donnerstag DiStufstontabend im Gemeindehaus, Thar» lottenburg, Letbnitzftr. 73. Hof I. Genosse Schröder:.Ist Sozialismus Naturgesetz?" Gäste willkommen, Srwfkaften der NeSaktzon. Jeder fite.den D rieftasten bestimmten«sfragr füg« man«tae» Buchstaben und eine Nununee bei. Brieflich««uskunfi wird nicht erteilt. Eilige An» fragen trage man in der Juristisch«, Sprechstunde, Andenstr.». 1. Hof parterre links, vor. Echtziftststck« anb Vertrüge stnd mitzubringen. F. Z. Rein, da daS Kind länger a!S zwölf Wochen vor dem 1. Oktober geboren ist.— O. Sch. 333.», Nein, d, ES bleibt nur ein Antrag an den Magistrat übrig, auf Unterstützung, o. Sie perlinlich haben ein« Unter- ballspflicht gegenüber dem Kinde nicht. Da daS Kind Vollwaise tst. bat die Sfadt die Unterhaltspsiicht.— 33L. stl. Sie stnd nur verpflichtet, für Jahr die Steuern zu zahlen. Retlamiere?! Tie sofort gegen die erfolgte Veranlagung.— Wanderer N. K. Da» Verbot entbehrt n, ß. der gesetzlichen Grundlage, beschweren Sie sich bei der Silenbahndirektion,— M. R. 10. Sie sind leider auch zur Nachzahlung veipfllchtek Fall« für das Kind für die Dauer(Ihrer Ztttegsleilnehnierfchafl beziehungSweüe Gefangenschaft die Unterstützung gezahlt worden ist. Trotz der Namensänderung find Sie wettortnn zum Unterhalt verpflichtet.— —«?rnst 18. ES kommt auf da» Zwlut der Gewerkschaft an: in der Regel sind TeneralverfammIungSbefchlüsse für alle Mitglieder bindend.— F. K. 238. Ts kommt darauf an. wo Sie sich ansiedeln wollend Für die Provinz Brandenburg käme die Landaelelllchaft Eigene Scholle, Frankflirt a. O., Halbelt adt 7, in Frage.— Vir. 09ft. Adreifleren Tie Steglitz, Lenbachstr, 8 oder Berlin, Reichstag.— R. Sch. 3L. Das ReichS-Ddrepbuch erscheint im Verlage von Rud. Masse: einiehzn können Sie daSfelv« im Casä Bauer, l Tr. — Genosse. Manteusselttrafte SS. 1. Die Sniiassung Ihrer Stief. tochter kann nicht erzwungen werden, da sie am 1. April 1919 mit Ihrer Familie einen gem»iN!am«n Hau»ball geführt hat.(J 6 Ziffer 8 der Per- Ordnung deS DemobilmachungSauSschuffeS vom Lst. März ISIS,§ 2 Ziffer 8 der Verordnung de» DemohilmachungSauSfchusseS vorn 3. April 1919.). 2. An da» Bezirkskommando, General-Pape.Srratze, 3, Zur Veranlassung der Beerdigung war dt«.Liebste" berechtigt. Von der Denunziation wegen Wbebunq de» Krankengelde« raten wir ab.— O. K. 82. Falls die 18 000 Mark VermögenSzuwachS darstellen, 950 Marl.—£>.®. 17. Erbeben Sie foforl Einspruch beim Gefchäfwführenden AuSschutz der Berliner Stadtstznode. EI« sind nur noch ew Bierteljahr zur Zahlimg der Kttchensteuern oerpfllchtetz— A. B. tl. It. 1. ga. 2. Nein. — A. K. 67. Wann etne Reform der Bestimmungen de» Bürgerlichen Gesetzbuches über Ehescheidung lu erwarten Ist, könuen wir nicht lagen, Auch öle amtliche» Stellen würden darüber noch keine positive Auskunft geben können.— TO. H. 1128. Wiederholen Sie Ihr« Anfrage und ?«ben Sie noch an, wann und wo die Ede geschlossen wurde.— P. P. 10. . Rein. 2. Fa. j- Srlfersdorff. 1111. Die iluS.'unft der Berufs- genvssenschast ist leider zutreffend,— R. F. 88. Dir Beiträge, sind ab- zugSiäblg, abgefehea von Beiträgen zier Feuer- und Dlebliahlversicheiutig. Im übrigen können wir mir bestimmt gerichtel« Fragen beanlworten.— tt. F. 28. Nein.— Rostock. Die Erlangung einer Abst dungSsumme für dt« gesamten Rentenbezüge ist nicht zu erreichen.— W. St. 9. Nein, Wettzertrassschi«» Ntr»a» mittlere vkorddenifchland bis Donnerstag mittag. Vom veflen nach Osten fortfchrciiende wettere Erwärmuna, Oestuch der Oder zunächst noch gritztenteil« lrübe. Am Westen« später auch im Osten»telfach heiter, aber veränderlich. Oesler geringe Rlederlchlög«, V«v>nn.A«rvs 6er 14 PreatzS-Sfldd.(24«. Preus».) Klassen-Lotferie IL Btatiaogiu« 16.»»remd.e 1619 t»t)*4« | tm4 1WU X Hut >>»»«»« u>a„ei p-et»» uh» a» r-N-Ue». ul 6l» Uh« r 6ubmm l» 6« telüoa 6kt«ni«Kw i«»«»0 la See TanDlti67087 158,8» 13.9. 189878 19440» 169374 196107»10030 916603 929339 923298 295327 928816 923074»33794 152 Gevina» JB 1000 U 9135«363 9404 11315 11341 14113 17953 17985 90038 2037» 92250 20907 30631 31915 34235 37433 3920« 43941 60851 58733 63604 64037 70527 73293 75041 78243 783 50 8270? 64997 85391 90530 90886 90973 91300 97815 104124 115366 131073 19598" 125468 198090 1118013 139070 134304 1332/0 130-23 140815 142936 144391 141939 159475 100409 151351 lo9117 106225 1764 1 176861 187515 181137 154899 187434 1902-3 190408 193614 19J94 108100 108700 109787 902970 304841'214814 223149 92499«»27828 1807 2« 983608 934(lewiane n 800 U« 100»19 1988 ,510 6045 77« 8044 0084 14106 18470 10895»3844 93697 9548« 25249 30302 3784? 40800 , 48340 48087 80060 51681 51991 52157 52234 53216»SS90 5814» 59834 526(1 91046 64665 66598 69141 70316 71724 77222 7/397 91650 8722. i 01065 02910 94901 9-034 97S77 94679 98947 192117 102S05 104908 104238 10707» 107900 111668 117436 119281 110473 191494 19,703 195394 1,0466 13387» 1,7661 1394,0 142795 144755 146365 14:45. 149189 14937» 149562 1-9773 149055 169303-161806 152130 15218, 159951 16940« 166144 183910 104285 167719 187959 163003 171399 171337 171730 172776 179923 17549? 178028 174342 131839 137512 188129 189196 191018 193177 198198 972745 9u?5Z8 9000S5 20393, 209099 309267 210070 913691 91««6 221894 89.5999 923348 9238a7 227858 830084 9,3368 b 4er XerhontugiilebaTic wurden OowfwM Over 940 Merk(eiogom t Gewinne n 80000 V 17161 74 Gewinee tn 8000 M 3740«8,9 11048 25 u7 6 20378 32178 „3U»5770 41293 80010 59919 53"51 69ilB 75975 81854 8273, ,4,,» »6805 98799 165'OS 106,49 109950 11175,!'27044 141308 15 318 180187 183788 198048 9034,0»5891»»06647 il6''774 911333 212178 915471 „9524 150 newtnn««n 1000 M 088!961 7,51 9081 ISOOS 15034 17642 17782 17860 20355 998T4 93749 ,1919 ,2029 37634 38? 8? 40818 428:7 44011 48107«0771 81519 65507 78378 78133 80188 81918 83 HO 95838 96174 99800 102799 103539 105tz26 115046 117056 124411 132754 155644 142308 143957 1452'0 14923' 150051 15959» 191283 195171 186792 183930 171090 173096 173850 1797,7 177183 1?97,3S I8S373 183033 199484 187175 183487 195524 198329 198074 20059«»07574 *09005 90979« 11117» 913918»1&712?1„55 227518»28-11««33911 »3,839>„„ 198 Gewinne H 800 M«775 7957 8981 12450 1 3149 14087 1,099 18340 19471»170? 26292 32730 37194 37510 ,979» 10398 42108 42214 «3545 45898«9691 60�17 70225 94399 80912 70230 J0808 7319» 75858 76657 78,38 78515 83157 88713 87950 85376»1769 9303« 97331 99*20 1018,8 10265« 109750 1032,0 107087 UI9I5 115945 11,115 12404 121'60 129475 126779 128813 133811 137339 138815 142285 147577 149959 164915 155449 159157 182290 153350 184453 195.599 168578 1896..5 17,279 175224 177757 177497 177788 191083 18238' 184214 184478 155100 191078 194073 199576 105205 1S9594 200524 902473 203429 906980 aC8,'4 99«785 907973«03378 117299 917278 292191 »25991 997446»29030 239850»33979 DIE BÜCHEREI DER. MÜNCHENER„JUGEND" ist der schönste Schmuck der Hai�sbib!iothek!N Bis jetzt erschienen 10 Bände. Band 1: Ernste und heitere Erzählungen Band 2: Bunte Skizzen, Band 3; Phantastische. Geschichten. Band 4: Süddeutsche Erzählungen. Band 5: 300„Jugend"-Witz�. Band 6: Märchen für EiVachsene. Band 7: Liebesgeschichten. Band 8; Nordische Erzähler. Band 9: Dorfgeschichten. Band 10: Zeitgenössische Erzählerinnen. ERNSTES ♦ LUSTIGES ♦ UNTERHALTUNG JEDER BAND EINHEITLICH GEBUNDEN NUR 2,20«. Verkleinerte Abbildung des Umschlags. Bei der Bacvbaaiilaa« Vprwör», p». ,,a SW 68, Undenstr. i. Desteile ICH: Bmnpl. — Bd. 1: Ernste und heitere EreShIungen — n 2; Bunte Skizzen —.. 3: Phantastische GescMchtert — n 4: Süddeutsche Erzählungen —„ 5: 300„Jugena�-Witze — h 6: Märchen für Erwachsene — h 7: Liebesgeschichten — m 8: Nördliche Erzähler —„ 9: Oorfgeschichten/ _„ 10: Zeitgenössische Erzahtennnen Die Bestellung kann der' ßo enfrau unserer Zeitung übergeben werden. � Name: (Deutlich(cbrtibcnO > Kooc.-Wr. HenutBi Woüt aal Mm Sacks. O j BectboreBSfmI. Dvnntrttag, Ml N»»»b«r, t Uhr> Xmufrt m.*• Phtthsim. OratiMter SABINE MEYEN OenarSÄUlor LEO BLECH 1 Arien«.„IComeaM",„Itldt-,-EaffOtiniar;, Moart; Zerbinetta-Arla«.-Ariidne", R. Strau#; Kinderlleder v. Leo Blech.(Am Khvljr: Oer Komposisr.)— Cherublnl I Ouv.„Ali Baba"; Uajrdn, 51 nL Nr. 14; Welfil Ital. Serenade. Karten 10, S, II 4, 2 M. Kaflee-RSsterd A. Wiatrak Nachflg. Hugo Baumgartner Berlin SO 16, Cöpealcker Straß« TS an der HrOckenstraS« I4,'!0 \l keiße Sriegsvire, miiiM te fiestek Rildebrnnd» Kakao and tl. Teulll»lange Tdtlleb Irlach gebr. BohneckaK*« SpeilailUlti II n a t• m ala« M 1 a«b■■ gea Die Wirt«« bei BigNche» Sufnbt fttWO »x» WBWa WHMBnim tairtoljtrtÄfte» stark robtaaätrta«f lleaeUe{ erben oDe Kutgedhuicher noch kurzer Zeh da«b' ZnunHme gristige? ank körperlicher Frische öit »erben UHrn loameno ou; perj uno we erftbelnnngen; ermlibannaruftli ftbrungm, SchlafwslzkeB flnb o alloemetn w ihm Urzache erkann spüren. Der Sallmansel unserer iest-oen»lab«», wirk! lühmen» aus Her, und Sedlm Seine Folg» stünde, Verbauun well»erbrelle!,»1 . �. erkannt zu werben. Der laschend' Iben den Mekun« wen er. Ist her! Brunnen besanbeea auch«erdenden und stillenden Müttern.»Indern. ftahntcankcB unb Berrounbet sowie aiteenben �cqonen"bringend zu empseble» Mau befrag» de»«r»t. Nteratur koftenlo» durch die mbmmn LlMvev-GeseMG V I Httber,u6bad b. Thüle a. H. jiljLlnvLttilsd tili frok-Ssslln und llivW.[ j Dr.M.Lehmann, Burlin8W47,Yorekst.59| Trauringel DVKATEKGOIeD IHN» J B. FEDER � Herriani Bpunnenstrass« 1 Osten: Frankfurt. Alle« 350 Südens Kettbuser Damm 103 Western thariottanb., Seharren&t 5 •apfieUt la grosso» Aoarrahl«ratldeLssige MßWA-klMMNS!! Spstse- asrwszlasgr mrt oiiScüiftifflfflffi� WelssMek. Schlatzlmm.. tarb. Küche» ötaiehti ifnat UltD«ii4 und K •twbneobt. Eigene Sehmelaa- Olr . j.'•dr1*. ij 14 Kar. tfeid SU leataapeit, I bar. OeM eon 31.*9,75»a. 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Frau ttinbern. ®fe«eerdignng Sieb« am Donnerstag, ben 20, November 1919, nachmittags SVi Uhr, ans dem De- raeinbefelebhof in Weißensee, in b>r Rölckestraße, KaU. S79b Danksagung. Für die Tellnahme anläßlich der Beerbwunz meiner gelied- ien Schwester Efiima Friedrich sage ich bierdnrch allen Bekannten meinen herzlichben Dan!. n Stiirgenti A�adrich. Dr« Orfiterlag Spoxlalcrzt. IßvalideastraSe.15 Eche ChaussecslraRe*m Stettiner Batmhof.• 10-1.«/ab—'AV. Sonnt. 11-12 Dr. med. Koebeit. j Erprobte and echmen- iose Behandlung* Friedflclisfr.ßl.Äiki ffigsöMSIl.«; J Spr. 10-1 u. 4-7, Sonnt 10-1.{ ] 5 eparare« Damenrlmmer j Spozialarzt Erfofgretclie Behandlung. Sönigstr. 34/36 Alexantierplati,• 10r-l, 5—8. Sonnt!»— I. beseitigt oMraHaussalbe ied. 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November, nachmittags S Uhr, im„Rosevthaler Hof", Rosenthaler Str. 11/12: Versammlung"Mi sKmtl. männlichen and weiblichen Angestellten»nd Arbeiter der Städt. Elektrizitätswerke, die auf dem Boden der S.P.D..stehe«. rag c»» e bnnng, ttl/lt �Deutschlands Ankunft/� Referent j Kurt Heinig. _ Ol« vctttrmanaiegle der s. p v.*ee Sldbl. gi«ftclilta»BTT»ref». Achtung!"TfäS 18P" Achtung! M«MlöMMlWS»Nlii! Freitag» 21. November,»bd«.k Uhr, in de« NndreaSfefifSle», AndreaSstr.81 Versammlung aller Funktionire deS Deutschen Metallarbeiter- Verbandes, Ortsvcrwalkung Berlin, die auf dem Bode« der S.P.D. stehe«. Tageaerdaang, t Die Lehre« des WtetallarbeiterstreikS. 1 Dielusflon. 0 Berschieben-a. SS ift Pflicht aller Kollegen anb Kolleginnen, vllnMch jm erscheine«. Parteilind GenertschaftSlinch sowie Legitimationekart« gilt alt AnSwei«. 2S1/1,'_"_ Orr»»»»rnnes««. r Donnerstag, den ÄO. November 1919, SV«beuds?'/, Uhr-«« 7 öffentl. Vorträge 86« „I>«iitfchSa«ds �Ifcdcraiiltticg" Westen:.RHeingold"(Muschclsaal), PotZdamer Strafe 2. WiiU. Geheimer Ldmiralitälirat Dr. Fetisch. Tüden t„Z/airalseflsSle�, Vlte Jaicöstr. 32. Pfarrer Josef Schmidt, Ges�ä-ttfflflrer ded Reichs-Bauern-iiandoiHeil.-Äai». Norde»:„GesellschaftSdimS", Lwi» m-mimder Sit. 42. Schriftsteller stmil Unger. Zentrumt„Sophieasüle", Topuien» slrahe t7/lS. Ernst Greiser. Treptow» �Sieue« GesellschaftS» hauS", am Gahnhof Treptow. Dr. Koppen, Dozent an der Humboidl-Hochschule. Pankoirs t.Sonzerthrmt Liad«�, Breite Slrade 84. Hanptschrist» leiler Hermann Witte. KarlShorst t �Realgymnaflanr�, ' Trestowaflee. Lehrer Schöne. ZV» NeichSzevtrale für Heimatdienst, ll. 3. CTaFOggaHTgorrrscT»—■■»■imaaamauwwKxr�dj 7>1?»»A!S0»VNI»,«» 4» WW»in>»M»».,w?er«».7»M>4»»v>i«— mw Eintritt z« den Borträgen frei! OrtsUeteo der Sctiiossor o. verwandt. Gewerbe zu Bariin. «m Freitag, ben 28. Ssremb« d. Z., abtnos 6 Uhr. findet im Iiosenthaler Hof, Verlla C, Rosenthaler Str. 11/12. ein« ordentliche mit folgenb« rapioorbinutg statt!. 1. Bericht de« l. Borflstenden de« varsianbe» über ben der- »eltigen Etanb unserer«afie. 2. Bahi bee Nrchnunqeau«- phussea für die Prlliung ber Rechnung be« laufenben Jahre» unb zwar ein Arbeitgeber und 2 Berstcherte. 5. Prüfling«nd«vent. An- nahm» de, Poranschloo» für da» Geschäftsjahr 19Ä1. t. Aenderungen der Zi äffen. satzung, und zwar ZZ 18, 27, 28, 89, 81 und»2. 5. Perschlebene». 278/12 Die Herren Vertrrier lai Au». schuh werben«du cht, zahlreich zu erscheinen. Die zußesandt«»«Mmatton ist am E.ugaag oorzuzeigea. Vor ▼«rnaack. ff. A. Paulo,«orfistnwer. ßrisWenta der Kieaipoer zü Berlin. Ott Herren Vertreter de» Arbeitgeber n. der Deestchertea werden hierdurch zu der am krritax, den 2». binrember 1218, abend» 7 Uhr, im I(a»»»nl»kal. Wallstr. t8 statt findend«» ordentlichen Ansschußsitzung «ingeladen. 878/11 Tagesorbutmg: 1. Festiehung de» Varanschla- ge» für da» Skschäftslahr 1920 2. RachbewilligungderUedee- scheel tun-! en de» Boranschlage» für da, Seschäftsjahe 4919. 8. Wahl de, Rndnunaeau». schuss e» zur Prüfung der Jahre«- rechntingen für da» Jahr>918. 4. Pewilligung einer Peue. ruug»iu!age für dl, Ruhe- gehaitseuwkilnger. Um zahl:»Ich»» and pflnfS iiche» Erscheinen wirb hofiichfi geoeteo. D»r V«r«v«a3. J«»«f Harnaaaa, eorsisttawe. EieklfGinotore Gleichstrom t: drehatrom Kaaft f» ZeKMlVÄNMMa Bezirk(Ärost- Berlin. Berlin ZW«1, Belle-Älliancestr. 710 Tel. klollendors 14«—«»«. Fachgruppe 4 Sektion ij Krankenkassen-Angestellte) Oonner-iag. den 20. Navemdee 1010.»achmittdkie 0 Nh». 1« aer»-etscha!l,han». Enzeiaser Kx. ISt Versammlung ellrr in Ctti-, Innung»-»nd BririebSkranken- lasse» deschSstiglen kollegivnr»«nd K-llrgea. ' Tage»srdnuag: 1.?rueeung»,ulagen. 2. Brauch enaa.gklcg-nbetten. lllt!!« verlin V», Linkste. 10. Tel. Lüttow 8705«nd 8518. -61» ffieabauten anS liie'torichalü.Hb ee. Tl» ftetfetK*, welch« -1»«deschafeasül.-er btj».{Vertretet ti twi. Nrant-ai-�eN läng 3«*«> m« a««n,»n» bazasttt,«»»an 81» ftch Sb«,z«,e:-». iw fve tt wie begannt— tlöchstzagiend bin. - Ich zahle—-- gewöl)nl.P!atiu-Zahn bis 6,5© M. Mit PlaL-Platlen veraedellele bis 80,— M.(Irtjterr na» Gewicht) Bold. u. Piattn Sebisse bi» Z000<- R. evtl. ijr nach Gew.) mehr. NM m SlMi» 193.- 1.(It'Ä) MM: Betßfl W. SiWsevstt. 58-58. Ä,1 ttgl. 10-« UM. tn/4i».«w«. Benin. 1lriidhsaeiBl$Eit® Itaaiwtiiee M MMllA? Biläacü- Beitia i. 8 Sonuadead, den SÄ. November, abend» dl Uhr, im Lberlichrsaal in der �Philharmonie" übe? UUyt Deutschlands Nu ltkchr in die Weltwirtschaft. • S£V EinirM frei! StänMaua Caoec in rein oeientollftf)«" u. fütlUchen TManvettcu von JB. 220. an- Lezerbesuch whnend. öerll» lt 27, ilelaniiei�ti'. 11 - o-dwm- Freie' Volksbflhne. �.nßerordentliebe denerabgrsammtnng Im eroßen Saale Oes Oewerhschafishansee, Enjeloler 14-15 Donnerstag« den 20, November, abends 7 Uhr. Tagetordnang: 1, Vortrag de* Heim Schrifmeller* K. H. Dßscher über Soziale Theaterpolitik. 2. Unser Verbandsvertrag y 3. Antrag auf Slatutendndanmg iwacka Eintragung Ina Vcretnircgistsr der zz 1, 2, 7, 9 und 14. 4. Neuwahl des 1. Vorsltrenden u.Wahl von 4 Mitgliedern de« kfinstlerisch. Ausschusses. S. Kassenbericht Bericht der Revisoren. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Mitglieder der Freien Volksbühne Ist Pflicht Ol« Mitgliedskarte gilt als Legitimation. Oer Voratand, I. V.: 0. W I a k I• r. MÖBEL Liefcrunc kompletter Seme-. Speise-, Scfila!- aad Wohezimmer ab Fabrikgebäude m.«lg. Lastauto nach jedem Ort. OLLER Berlin, Alcxaadentr. 31. Tei. Kgst 1737.• »AfLEN Export 1 Eagrroa Einzelverkaul wie alitihrlich' preiswerte« Angebot in Kroiron. Muffen nnd Pelxhttten• FQChsyamiiureQ in grollet Auswahl ReprtFeü ü.ü[nsrljeitDiig prompt und billigst Ad. 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