Ur. 625* 36.Iahrg. Bezugspreis t Ttertiljijhrl. WJO M!., tnonatL S�O Mk. frei hts Sau», voraus zahlbar. Post- bezug: Monatlich Z�a Mk. exkl-gu- f tollungsgebllhr. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich-Ungarn K.7S Mi. Mr das übrige Ausland Kl 78 Mk., bei täglich einmal. Zustellung 8,7» Mk. Postbesteilungen nehmen an Dänemark. Holland, sturemburg, Schweden u. die Schweig. Eingetragen in die Poft-Zeitungs-Preisliste. Der.Vorwärts� mit der Sonntags- beilaze»Poll u. Zeii� ericheint wochentäglich zweimal. Sonntags einmal. Telegramm-Adresse JSojfalbemotrai Berlin- berliner (20 Pfennig� Anzeigenpreis: Die achtgefpaitene Nonpareillezelle tostet lchi> Ai., Teuerungszuschlag S»«/«. „Kleina Anzeigen-, das leii» gedruckte Wort 75 Pfg.(julafstg zwei fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort bli Pfg. Stellengesuche»ud Cchlafstellenanzeigen das erste Wort 85 Pfg. iedes weitere Wort 40 Pfg. Worte über l» Buchstaden zählen für zwei Worte. Teuerungszuschlag 50°/» Familien- Anzeigen, politische und gewerkschaftliche Vereins- Anzeigen 1,60 MI. die Zeile. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis S Ahr nachmittags im Sauptgefchäft. Berlin EW 68, Llndenstraße 8, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis S Uhr abends. Zentralorgan der foztaldemokratifchcn Partei Deutfchlands Keüaktion und Expedition: EW. 6$, Lindenstr.?. ."vcrnfprecficr: Amt Mortnvla«. Nr. l7»I iUl— I.öl U7 Sonntag, den 7. Dezember INIÄ. vorwärts-veriag G.m.d. h., HM. öS» Linöenstr.Z. irernfprecher: Amt Moritipla«, Nr. 117 53—5-1. die Metallarbeiter am Abgrund. Tie ziirzeit in der Berliner Vettvaltung des Deutschen Metallarbeiterverbandes maßgebenden Leute scheinen ihr Krümchen Berstend und jede ruhige Ueberlegung vollständig verloren zu haben. Nachdem der Berlons des Berliner Metall-arbei'terstreiks den Beweis für ihre krasse Unfähigkeit geliefert hat, die den Arbeitern selTr teuer zu stehen kommt, mußten sie für ihre Person und für ihre Partei um den Ein- fluß in der gewerkschaftlichen Organisation zittern. Sie bc- mühen sich'daher nach dem bekannten Rezept, den Metall- orveitern einzureden, daß sie erstens keine Niederlage erlitten haben, und daß zweitens die erlittene Niederlage durch den „Verrat" der Rechtssozialisten herbeigeführt ist. Daß die Herren Rusch und Genossen dabei die weitestgehende Unterstützung der ihnen in der Wahrheitsliebe gleichstehenden „Freiheit" finden, ist ganz selbstverständlich. Mit Entsetzen muß man jedoch sehen, daß diese Leute selbst vor der Zcr- störung der Organisation nicht zurückschrecken, nur um sich an der Herrschaft zu erhalten. Der Metallarbeiterstreik wurde damit begründet, daß er sich gegen eine beabsichtigte weitgehende Verschlechterung der Metallarbeiterlöhne richte und daß die gefällten Schieds- spräche nicht genügen. Dagegen schreibt die Berliner Leitung des Metollarbeiterverbandes in der„Freiheit" vom Ili. November: .Die bürgerlichen Zeitungen versuchen jetzt, den Metall- arbeiterstreik als völlig erfolglos abgebrochen darzustellen. Das entspricht durchaus nicht den Tatsachen. Der von den Unter- nehmern mit aller Energie geführte Kamps um den Wbau der Löhne ist restloS zurückgeschlagen. Darüber hinaus finden die jetzigen Verdienste der Berliner Metallarbeiter ihre Regelung durch den Schiedsspruch vom 2. November 1219. Wir empfehlen den Berliner Metallarbeitern, diese Schiedssprüche zu studieren. und einen Vergleich mit den bisherigen Verdiensten vorzu nehmen." Das soll doch also wohl heißen, daß mindestens für einen Teil der Metallarbeiter durch die Schiedssprüche, die anfangs für unannehmbar erklärt wurden, noch eine Aufbesserung ihrer bisherigen Löhne erzielt winde, denn eine wesentliche Aendemng der ursprünglichen Schiedssprüche ist nicht er- folgt. Und als am 18. Oktober die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den Arbeitgebern wieder aufgenommen wurden und beide Parteien die Verpflichtung übernahmen, sich dem neuen Schiedsspruch unbedingt zu unterwerfen, da schrieb die„Freiheit" folgendes: .Das neue Schiedsgericht wird am Sonnabend zusammen- treten. Wir hoffen, daß°s unter dem Eindruck der großen, krät- iigen Bewegung zu einer Lösung der Streitfragen kommen wird, die es den Arbeitern möglich machen wird, sich der Entscheidung dcS Schiedsgerichts zu bcugon, ohne daß bei ihnen das Gefühl der Vergewaltigung zurückbleibt. Die Korrektur am Schiedsspruch vom 21. August wird vor allem darin bestehen, daß die zu gewährenden Lohnzuschläge auch in der 6. Lohnklassc von 5 aus 10 Ps. erhöht werden." Das, was hier als das Haiiptzugaständnis der Arbeit- geber bezeichnet wurde, welches die Annahme des Schieds- spruchs den Arbeitern niöglich macht, war aber bereits acht Tage vorher von den Arbeitgebern auf einen Vorschlag des Reichsarbeitsministers zugestanden worden. Genau� so widerspruchsvoll toar die.Haltung der unab- lxingigen Streikleitung in der Frage des Generalstreiks. Nach- dem auch die Gewerkschastskommission, genau wie die große Mehrheit der Arbeiterschaft, den Generalstreik abgelehnt hatte, erließ die Streifleihing zusammen mit der U. S. P. einen Aufruf, in dem es heißt: „Die berechtigten.Hoffnungen der kämpfenden Metallarbeiter aus Verkündung des Generalstreiks sind durch die Berliner Ge- werkschastskominifsion zunichte gemacht worden. Die GeWerk- schertÄoiJimisj ion hat es abgelehnt, zum allgemeinen General- streik aufzurufen. Das verräterische Treiben der Rechtssozialisten Hat� bis in die Reihen der Gewerkschastskommission hinein seine Wirkung getan. Vertreter der für das Gelingen der Aktion entscheidenden Berns« stimmten gegen die Beteiligung am gienevalstreik. Wie sie nunmehr den Kamps um die bisherigen Arbeiter- rechte in den Betrieben führen wollen, daS bleibt der Verant- wortnng der Mehrheit der Gewerkschastskommission und ihren politischen Drahtziehern überlassen." Am nächsten Tage aber schreibt dieselbe„Freiheit" in einem Leitartikel: .Die Geioerkschafiskourmistion hat nach ruhigen, sachlicher Prüfung der Lage und der Ersolgsmöglichkeit des Kampfe? die Veraniwortung für den Generalstreik nicht übernehmen können und sich gegen ihn entscheiden müssen." In der Vollversammlung der imabhängig-kommunisti- scheu Avbeiterräte Groß- Berlins vom 12. November erklärt dann sogar der unabhänyigs Arbeiterrat Bahls in einer Besprechung des Metallarbeiterstreiks: .Die GeweickschastSkommission hat bewiesen, daß sie die Inteveffon der Arbeiter zu vertreten nicht mehr imstande ist. ZLena die.Freiheit" schrieb:.Verrat der Rechtssozialisien", so Rede öes Reichskanzlers. die Note an deutschland fertiggestellt. Einer Pariser Meldung zufolge hat der Oberste Rat, nachdem er sich mit de» zu ergreifenden militärischen Maßnah mcn gegen Teutschland beschäftigt hatte, am Sonnabend den Text der an Deutschland zu richtenden Motc fertiggestellt. Ob die Note ultimativen Charakters ist, ist noch nicht bekannt.___ Frankreich und England für Gewalt. Zwischen Paris und London findet ein lebhafter Ylrdanken- austausch wegen der in Kürze eventuell gegenüber Deutschland an- zuwendenden Zwangsmittel statt. Man kann stch des Ein- drucks einer starken Nervosität in den diplomatischen und mili- tärischen Stellen der Entente nicht erwehren. Frankreich und Eng land sind bis zum Halse mit Mißtrauen gegen Deutsch- l a n d angefüllt, von dem sie die phantastischsten Märchen über dessen kriegerische Rüstungen glauben. Wenn die cntcntistischcn Missionen in Berlin Teutschland mit ofseuen Augen betrachte» und darüber sachlich berichten, so ist diese Haltung unfaßbar. Jedermann weiß, daß Teutschland voll- kommen wehrlos ist und daß rS sehr ernste GcgeuwartS- und Zukunftssorgen so stark erfüllen, daß nur der eine Wunsch in der Regierung und im Volke lebendig ist: R u h e v o n a u ß e n zu haben. WaS in Paris jetzt vorgeht, namentlich die gcheimnis- vollen militärische u Unterredungen zwischen dem französischen und dem englischen Oberkommnndirrenden, ist absolut verrückt und nur geeignet, die Verwirrung in Europa noch mehr zu steigern. Auch der Oberste Rat hat sich mit den militärischen Sach- verständigen beraten und ein vollkommenes Einverständnis mit diesen erzielt. Die militärischen Machtmittel Frankreichs und Englands stehe» bereit. Von Straßburg aus finden seit vier Tagen starke Verschiebungen von Artillerie nach dem rechten Rhcmufrr statt. Tie Rh.'inbrücke bei Kehl ist von zahl- reichen Geschützen schweren Kalibers passiert worden. Es handelt sich bei dem jetzt vorbereiteten militärischen Auf- marsch gegen Teutschland um eine ausschließlich franzö- sisch-englische Aktion. Amerika ist, wie es scheint, daran in keiner Weise be- t e i l i g t. Es kann keine Absicht habe», die ihm im Senat erwachse- nrn Schwierigkeiten für den Friedensvertrag nock) mehr zu stärken. Außerdem ist es mit der mexikanische» Frage, die sehr ernste Kon- sequenzc» nach sich ziehen kann, außenpolitisch vollkommen bc- schäfkigt. Vollkommen ausgeschlossen ist, daß Italien mit diesen Dingen irgend etwas zu tun hat. Dort ist, wie wir wissen, eine allgemeine, unverkennbar willensstarke Strömung für die A e n d e- rung dcS Friedensvertrages im Sinuc einer Milderung für die Unterlegenen vorhanden und für die politische Haltung Italiens in der Friedensfrage bestimmend. Auf der Brüsseler Bölterbundskonferenz hat F c r r e r o auf die dem Berfailler Gewaltfricdr» entkeimenden Gefahren hingewiesen und die in Italien wie anderswo herrschende Gärung als Folge der von der Bersaille'r Konferenz b c- gangene» Fehler bezeichnet. Diese Entscheidungen könnten und dürsten unmöglich Bestand haben. Die italienische De- putation tritt, nach einem Bericht des„Secolo", entschieden für die Revision des Berfailler Friedens ein. Es bedarf wohl keines Hinweises, daß Deutschland und seine Regierung fest entschlossen sind, alles aufzubieten, um die vom Westen kommenden neuen militärischen Gefahren durch B e r- Handlunge« zu beseitigen und England und Frankreich von dem loyalen Friedenswillen deö deutschen Volkes zu überzeugen. Die Entente soll aber alleS tun, um die gütliche Aufklärung der Differenzpunkte zu ermöglichen. Der Gedanke, daß wir in hinter- hältiger Weife den Friedensvertrag sabotieren wollen, ist einfach �lächerlich! Dagegen muß sich die Annahme stärken, daß in > Frankreich und England der Gedanke cineS loyalen Friedens mit Deutschland nicht mehr mitsprechen darf. deutschland will verhandeln. Bei dem E mp sangSabend des Vereins Berliner Presse im Berliner RalbciuS hat der Reichskanzler am Sonnabend eine Hochbedeutlame politische Rede gehalten. Da- Heil des ganzen Volkes und damit auch der Landwirtschaft, der er jede Förderung zuiagte, liege in der Slärkung der Arbeitslust und de? Arbeitswillens der Jndustricarbeiler, denn für alle gelte als Wahlspruch: nicht diskutieren, sondern produzieren. Uebergehend zu den Fragen der äußeren Politik führte der Kanzler aus: „ES ist verichiedenllich die Behauptung aufgetaucht, die Ver- Handlungen über das Schlußprotokoll und vor allem über die neuen, im Fiiedensvertrage nicht enthaltenen Forde- rungcn seien von uns verzögert oder gar unterbrochen worden. Lassen Sie mich an die Tatsachen erinnern, aus ihnen wird die Uli« richtigkeit all dieser Behauptungen hervorgehen. Am 24. November ist der eine dsr zwei zu dieien Verhandlungen Bevollmächtigten, Herr von Simson, nach Berlin zurückgekehrt, um neue Jnsiruk- tionen einzuholen. Das Verharren der Entente aus ihren Strafforderungen machte diese Rück- reise und eine neue Stellungnahme der Reichs- regierung notwendig. Am 2S. bereits ergingeir diese neuen Jiistrutlionen an den in Paris gebliebenen bevollmächligtcn Unterhändler, den Herrn von Lersner, der darauf- hin sofort die Be'prechungcn forisetzte. Ain selben Tag kam die französische Note, in der der Oberste Rat sich mit der Abreise deS Herrn von Simion beschästigt und Auskunft über die Absichien der deutschen Regierung verlangt. Am 28. empfing Herr von Lersner auch darüber die eingehendsten Instruktionen, die er am Moniag, dem 1. Dezember, in ausführlicher Unterhaltung Herrn Dutasta vortrug. Darin war unser Schiedsg er ich iL Vorschlag an erster Stelle enthalten und Herr Dutasta versprach, uus möglichst bald die Aniwort zukommen z» lassen, damit wir Unterhändler und Sachverständige zu den dann notwendig werdenden weiteren Per- Handlungen entsenden können. Die Antwort st cht beule noch aus, was wahrlich keine Verzögerung von unserer Seile genannt werden kann. Wie sehr uns an der schleunigen Ratifikation und einer Errichtung des Protokolls gelegen ist, das mögen einige Stellen aus der Instruktion beweisen, die am 28. November nach Paris gegangen ist. Darin hieß eS: „Die ausgesprochenen Zweifel an der ausrichtigen Absicht Deutschlands, die Bestunmuiigen des Waffenstillstandes und des FriedenSvemages zu erfüllen, sind unbegründet. Die deutsche Regierung verwahrt sich gegen den Vorwurf, für die Verzögerung des Jnkrafllretens des Friedensverlrages verant- worilich zu sein. Bereus am 16. Juli haben wir ratifiziert, seil- dem warteten ivir darauf, daß die zur Errichtung des erste» RatifilationSprotokolls erforderliche Zahl ratifizierender Haupt- mächte zufammenläme. Der deutsche Vcrtreler in Paris war seit langem mit Bollmacht zur Unterzeichnung des RalifikationS- Protokolls versehen. Erst am 2. November wurde uns davoir Kenntnis gegeben, daß England. Frankreich und Italien die Ralifikation vollzogen haben. Diese drei Mächte haben aber nicht ihre Bereitwilligkeit erklärt, den Frieden duich Errichtung deS Ralifikatioiisproiokolls ohne weiteres in Kraft zu setzen. sondern haben hierfür neue schwere Bedingungen ge- stellt, die in keiner Beziehung zum Friedensvertrag stehen. Die deuische Regierung wünscht nach wie vor eine s ch l e u- nige Herstellung des Frtedcnszustai, des durch Inkraftsetzung deö Berfailler Vertrages." Der Reichskanzler schloß mit einem starken Appell, auf dieser Grundlage, auf der auch die übergroße Mehrheit von Volk und Volksverlretung stehe, zusammenzuhalten in Einigkeit und Recht. ist da» eine grobe Irreführung getvcsen. TaS sei nicht das Verdienst der RechtSoszialisten gewesen, sondern der Mitglieder der lk. S. P. Es sei ein Verrat der eigenen Parteigenossen gewesen." Der Arbeifccr„sührer" un-d Stratege Rusch hat am Sonntag tu der Geueralversaimnlung des Metallarbeiterver- bcmdes erklärt, noch kein Streik der alten S.-P.-D.-Leitung habe mit einem vollen Erfolge für die Arbeiter geendet, und er glaubte sich damit gegen die Kritik der von ihm und seinen Freunden während des Streiks befolgten Taktik zu schützen, ans die der Mißerfolg deS Streiks zurückzuführen ist. Es kommt aber nicht darauf an. ob ein Streik Erfolg hat, son- dern darauf, ob man alles tut, um einen Erfolg zu erzielen. Wie wenig gerade Rusch seine Taktik als ine allein richtige hinzustellen berechtigt ist, ergibt sich ja schon allein aus der Totsache, daß er bei den Verhandlungen über die Wiederein- stellimgKbedingungen einen Generalstreik für unmöglich er- klärte, aber am nächsten Tage wie eilt Besessener dafür ein- trat und alle Andersdenkenden für Verräter erklärte. Und' er wird es doch auch nicht mit einer Handbewegung abtun können, daß der Geschäftsführer des Zentralverbandcs der Ang�telltcn, der ebenfalls unabhängige Fritz Schmidt ihm in öftentlicher Versammlung den Vorwurf gemacht hat, daß er in 48 Stunden dreimal seinen Standpunkt zum G e n e r a l st r e i k gewechselt habe. Und wie will Rusch seinem Parteigenossen Schmidt widerlegen, der ferner erklärte, daß ein Teil der Fünfzehnerkommission die personifizierte Unfähigkeit gewesen sei, und daß die ganzen Schwierigkeiten bezüglich der Wiedereinstellung der Arbeitervertreter daher gekommen seien, daß die Streik- leitung 14 Tage Zeit brauchte, um darüber zu entscheiden, ob die Arbeiterräte sin Betriebe bleiben sollen oder nicht. Als dann nach 14 Tagen dieser Beschluß gefaßt wurde, waren sie bereits aus den Betrieben heraus und es war zu spät. Und wie will nian es rechtfertigen, daß die Fnnfzehnerkommissiou als Leitung dieser großen Bewog-ung in ihrer Zusammen- setzung fortwährend wechselte, und daß verantwortliche Per- soncm schließlich nicht mehr vorhanden waren. '> ' Vere Ruf H fuhrt eK wuf die Äeröffentlichung des 6e- kannten Rundschreibens des Vorstandes des Metallarbeiter- Verbandes im„Vorwärts" zunück, daß die Unternehmer jetzt mit Matzregelungen vorgehest. Tias behauptet derselbe Rusch, der gegen die Einstellnngsbedingrlngen, die seiner- zeit vereinbart waren und die jstzt gelten, den Generalstreik inachen wollte, weil sie angeblich mne Matzregelung und eine Bedrohung der Grundrechte den Arbdterschaft bedeuten. Sind also die Matzregdungen erst eme Folge der Verössent- lichung des Rundschreibens im.Vorwärts", so war die Gene- ralstreikpropaganda um so mehr ein Wahnsinn. War diese aber berechtigt, so ist der jetzige. Vorwurf gegen den„Vorwärts" und uns eine demagogische Lwge. Glaubt aber ein vernünftiger Memch, datz es für die Unternehmer erst der Veröffentlichung(die übrigens schon vorher in der bürger- lichen Presse erfolgte) jenes Itund schreZbens bedurft hätte, um sie über die Situation im Metallarheiterverband zu infor- mieren? Die Unternehmer sind I'eidi'r bedeutend klüger als die gegenwärtige Leitung des Metallarbeiterverbandes und können sich an den fünf Frngern abzählen, was von den Geld- Mitteln des Verbandes nach den Ausgaben des letzten Streiks übrig geblieben ist und wie stark die Kampfkraft des Per- bandes für die nächste Zeit einzuschätzen ist. Die Rusch und Konsorten haben aber an der schweren Schädigung der Arbeiterschaft durch die im Streik bewiesene Unfähigkeit noch nicht genug.. Genau wie Ludendorff im Weltkriege häufen sie ein Verbrechen auf das andere, immer in der Hoffnung, irgendwo werde die Rettung aus der Klemme kommen. Es ist nichts anderes als verbrecherische Hasardeurpolitik, wenn man die Schlvächung des Verbandes jetzt noch weiter treibt, indem die der S. P. D. angehörenden Mitglieder und Funktionäre des Verbandes ganz offiziell rechtlos gemacht, allgemein von Funktionävposten ausge- schloffen und aufs schärfste bekämpft werden sollen. Und wes- halb das alles? Weil die Rusch, Ziska usw. für ihren Brot-, korb ftirchten. Weil sie fürchten, datz die Metallarbeiter si� in ihrer wahren Größe erkennen und sie verdientermaßen schleunigst an die frische Luft setzen könnten. Was kümmert diese Leute das Interesse der Arbeiter und dar Organisation. Wenn sie nur ihre Stellung behalten, und ihre engherzigen Parteiinteressen gewahrt werden, dann mag alles andere zu- gründe gehen. Und zu diesem Zweck ist ihnen jedes Mittel der Lüge und Verdächtigung gerade gut gefiug. Es ist ganz sekbswerständftch, daß imkere dein Metall- arbefterverband angehörigen Genossen alle Kräfte anspannen müssen, imi diesem Anschlag auf ilyre orgamsatorischen Rechte so wirksam wie möglich entgegenzutreten. Es mutz dafür ge- sorgt werden, datz der Antrag der unabkÄngig-kommrinist'.. scheu Ortsderwaltnng, datz S.-.P.-D.-Mitglieder des Verbandes nicht mehr länger Verbandsfunktionüre sein können, nicht nur in allen Bezirksversammlungen den schärfsten Widerstand ftndet, sondern auch nwglichst überall abgelehnt wird. A ll e M i t g l i e d e r deSBerban- d e s ohne Parteiunterschied sollten sich darüber klar sein, datz sie am kommenden Montag bei der Stellungnahme zu diesem Antrag ü b e r die Existenz der Organisation überhaupt entscheiden. Fällt die Entscheidung dahin, daß die Berliner Zahlstelle des Mekallarbeiterverbandes nur eine Fftiale der unabhängigen oder kommumfttschen Partei sein soll, so mutz dos auch äußerlich zum Ausdruck gebracht werden. Welche Folgen das für den Bestand der Organi- sation und fiir die Kampffähigkeit der Arbeiterschaft haben wird, darüber kann niemand im Zweifel sein, der über etwas mehr gewerkschaftliche Erfahrung verfügt als Herr Oskar Rusch und seine Ortsverwaltung. Daß es von jener Seite spstenratifch auf die Zerstörung der gewerkschaftlichen Organi- sation abgesehen ist. darüber kann kein Zweifel sein nach dem Beschlutz der unabhängig-koinmnnistischen Arbeiterräte am lS. November, der im Anschluß an eine Besprechung des eben abgebrochenen Metallarbeiterstreiks gefaßt worden ist. Es heißt darin: »Die Niederlage des Groß-Berlmer Prokelarlats, zurückzu- führen auf das Versagen aller gewerkschaftlichen Instanzen der Arbeiterschaft, die sich als nicht fähig zur Einleitung und Füh- rung revolutionärer Kämpfe erwiesen haben, gibt dem Proletariat die klare Lehre, datz nur Kräfte mit übereinstimmender revo- lutionärer Willensrichtung zu einer revolutionären Kampfgemein- jchaft zusammengeschlossen werden können.— Die Organisierung und Führung der Entscheidungskämpfe gegen das Kapital mutz erfolgen durch auf jederzeüigen Rückruf gewählte Funktionäre der proletarischen'Revolution. Die Organisation dieser Kämpfe kann nur auf der Grundlage der Betriebe geschehen. In dieser Form ist das revolutionäre Proleraria: zusammenzuiassen zu einheitlichen Kampfesformationen, deren Aufbau sofort und um- fassend über das ganze Wirmhaftsgeküer Deutschlands zu geschehen hat. DaS Ringen der Arbeiierklaise um den Sozialismus mutz erfolgen unter der Parole:„Alle Macht den Räten", deren Fundament diese revolutionären Kampfesformationen bringen mutz." Dieser Beschluß, der ja in der„Freiheit" lebhafi be- kämpft worden ist, weil man die Anhänger der U. S. P. immer stärker unter kommunisttscheil Einfluß kommen sieht. entspricht den Ansichten von Dan in ig. Richard Müller usw., in deren Händen R n s ch nur eilte Puppe ist. Die Me- tallarbeiter sollen sich aber wohl überlegen, ob sie im unab- hängig-kominnnistischen Varteimteresse am nächsten Sonntag ihre Organisation zerschlagen wollen, oder ob sie nickt im Gegenteil wieder auf getverkschaftlichen Boden zurückfinden und kämpfen wollen. Tann ist es allerdings höchste Zeit, datz man wieder Männer und Gewerkschaftler an die Spitze der Organisation stellt und Herrn Ritsch samt seiner Ortsverwaltung schleunigst dahin bringt, wo er am besten aufgehoben ist, in eine Kalftoasser-Heilatistalt! * Franz Krüger. w die unabhängige Entwicklung. Die„Soz. Korr." erinnert daran, datz man am 3. Ja- nuar in der„Freiheit" lesen konnte, eine Gruppe von Parteigenossen verübe schamlosen Verrat an der Gesamt- Partei und suche diese heimlich an die Kommunisten zu Per- schachern. Solche mutwilliger, Zerstörer und Disziplin- b r e ch e r müßten ans der Partei heraus. Der Bannfluch richtete sich gegen Ledebour und D ä u m i g, die eS abgelehnt hatten, mit Haase ans einer Liste zu kandidieren und nun eine gemeinsame Wahlliste mit Liebknecht, Rosa Luxemburg und Paul Ledi aufstellen wollten. Einer dieser einstigen Verräter ist jetzt zum Vor- sitzenden gewählt worden. Der zweite, Ledebour, ist sogar bei der Wahl zum Parteivorsitzenden durchgefallen. weil er gegenüber Däuinig und Crnpien z u weit rechts steht. Ledebour, der durchgefallene Revisionist die Weltgeschichte ist sehr ironisch und zeigt an seinem bitteren Schicksal zum Greisen deutlich, welche Entwicklung die Unabhängigen in elf Monaten genommen und welchen weiten Weg ins ehe- dem verpönte Kommunifienland sie inzwischen zurückgelegt haben._ Oer Arbeitsplan öes Untersachungsausjchuyes. Alle namentlich im Ausland verbreiteten Meldungen, wonach der UntersuSungSauSschutz seine Arbeiten nicht fort« zuführen gedächte, sind nach den P. P. N. vollkonnnen aus der Lufi gegriffen. ES besteht vielmehr die Absicht, mit aller Energie die dem UntersiichungSauSschntz aufgetragenen Arbeiten zu Ende zu führen, allerdings mit neuen Meihoden, die es ausschließen, daß Zeugen unter Mißbrauch des ihnen gewährten Entgegenkommens ihre Vernehmungen für irgendwelchen Partei- politischen Zweck ausnützen. ES besteht ferner in Kreisen deS UniersuchunganSschusseS die Absicht die Verhandlungen über die Wilsimsche Friedensaktion möglichst bald zu-Ende zu führen, fodann die FriedenSmöglichkciten im Frühjahr und im Frühsommer 1S17 zu prüfen, deren AuSnützung infolge angeblicher Nein Zreunö, öer Kriegsgefangene.. Von Willi Birnbaum. Da war er wieder, faß mir gegenüber—- stumm und br stiele vor sich hin. Auf den. Tische Bücher, ZeitungKU, Broschüren; vor mir Tinte und Schreibblock. Inmitten der Arbeit hatte er mich aufgesucht— an regenkaltem November abend in entlegenem Winkel der Vorstadt. Und auch ich kam über die ersten Worte der Begrüßung nicht hinaus. Wie ein Schuldbewußter hockte ich vor ihm. Seit er in Gefangenschaft war, hatte ich ztveimal geschrieben— und beide Male kamen die Briefe zurück. Warum— ich iveitz es nicht. Tann loaren die stürmischen Tage noch dem Zusammenbruch gekommen, ich ward ledig des grauen Rocks, und Parier und Studium fesselten all meine lkräste. Aber war daZ Entschuldigung, datz ich nicht mehr geschrieben— ich, sein Schulkamerad, Freund und Weggenosse auch bis in die letzten Stunden?!... „WaS macht die Partei?" fragte er plötzlich, nachdem er in all den Zeitungen geblättert, hier und da ein wenig gelesen. Und wie eine Freude kam eS über mich, datz über allem Un- gemach er die Partei nicht vergessen. Er hatte ja auch, gleich mir, in so jungen Jahren feine Zeit und Kraft dieser sozialistischen Idee geopfert. Wir waren, da wir voneinander schieden, noch die gc- schloffene Phalanx. Bon all den Bruderkämpfen hate er noch nichts verspürt. Sollte ich all die Bitternis in mir selbst wieder lösen— vor ihm, der wie ein Kind mit empfänglicher Seele da mir gegen- stbersatz? Würde er all das auch begreisen? Und wie— wenn ich schwiege?! Würden es morgen nicht hundert andere ihm sagen— so, datz seine Seele, die so tiefernst, so ganz leidersstllt noch von ausgestan- dener Entmannung, Druck, Ungemach und auch Hohn, Schaden er- litte, sein von tausend Zweifeln und Qualen zerrissenes Hirn nur noch vettoirrter würde, er zum Spiewall politischer Demagogen herabsänke, der dann zusammengebrochen, entmutigt am Weg« iiegen bliebe? Und ich erzählte ihm, wie man es einem Kinde hinspricht, wie unsere Kraft unter allzu großer Last schliehlich versagte, Verzweiflung sich löste, uns schütelte, die Throne stürzten, die Fürsten flohen, die Staatsmänner schwiegen— und schließlich besonnene, verant- ivortungsvolle Männer der bislang beherrschten Schichten die schwere Aufgabe der Regierung ergriffen; wie unendlich machtlos wir dem Sieger gegenüber waren, datz wir das B'ste, das Letzte noch gaben — des Frisdens wegen!— wie unS Hoffnung auf Versprechungen verblieb, die hohnvoll und grausam vernichtet wurden; wie un- geheuerlich arm und elend wir, die große Familie, daß uns das Erste mangelt zum Leben, so hart für unS solche Erkenntnis, die wir Letztes, Höchstes erstreben; wie der Ruin die Triebkräfte des Eigen- nutzes entfesselt, Sinnlichkeit, Genutzsucht zu Ironie erstand, die Besitzlosen zum Teil Verzweiflung darob erfaßte, brutaler Wille erstand, der Scherben nur mehr«och wurde«; wie die wenigen Grundfesten mühsam zu retten vor der Katastrophe, soll nicht Hun- gcr, Elend, Siechtum Uns fassen, daß wir ausgemergelt. Nieder- gerungene in uns selber Licht und Halt und Willen werden finden müssen und nicht den Glauben cm die Kraft uirscrer Idee verlieren dürfen trotz allem Ungemach! Und ich las ihm neuen Mut aus alten Gedichten, die er vor langen Jähren selbst vorgetragen, alte Trutzgesänge für Kämpfer, die da mutlos zu werden drohen, lyrische Empfindungen, die den Armen sich seiner Schwäche schämen lassen und doch Kraft spenden in dem unerstickvaren Glauben an die Macht des Lichts, der Sonne. Weil Wolken sich vor die Sonne geschoben, der Himmel zum Ein- stürzen trübe, kein lichter Punkt, der Hoffnung gibt im Tag, die Lebenspendende, Segenbringende zu leugnen— wer loagte das?! Und siehe, es ist der Bann gelöst... der Haß zerreißt: Ver- bitieoung ist Rauhreif ssür so zarie Seelen! Glaub« und Liebe und Wille zum Licht nur eint und bindet? Eine vokkstiimliche Wissenschaftslehrc. Unter dem Titel„Das groß« Elixier" hat Wilhelm Ostwald seine Anschau- ungen über die Stellung der Wissenschaften im modernen Leben, ihre Forschungsmtttel und ihre Zwecke und Ziele dargestellt, als ersten Band einer Sammlung.Zellenbücherei" des Berlages Dürr u. Weber in Leipzig. fPreis 4 Mark.) Ostwald gehört zu den— seltenen— Gelehrten, die noch einer cm hervorragenden Leistungen reichen akademischen Tätigkeit sich Kulturfragen von allgemeiner Wichtigkeit widmen, unl>e kümmert darum, was die Zukunft dazu sagen oder davon denken mag. Was will nun dieses Buch?„Der Mangel an wissenschaftlicher Voraussicht ist es gewesen, wofür wir jetzt so schwer bezahlen müssen," heißt es im Kapitel über das Weseg der Wissenschaft, die Oftoald als„übertragbares oder soziales Wissen von der Zukunft" kennzeichnet.„Jede Wissenschast hat ihre Existenzberechtigung einzig uich allein in ihrem sozialen Werte," lesen wir an anderer Stelle; es muß also jeder, der Wissenschaft betreibt und dazu die Unterstützung der Allgemeinheit in Anspruch nimmt, vor seinem Gewissen die Frage beaniworten, ob er mit seinem Tun auch dem allgemeinen Wohle jetzt oder später dient. Die einzelnen Abschnitte des Buches behandeln die Themen: die Wissenschaft als Ideal der Sozialffierung; die Ordnung der Wissen- schaft und die Wissenschast der Ordnung; die ArbeitStoissenschasten; die Lebeuswiffenschaften; die Kulturtoissenschafte:i. Der Grundgedanke der Schrift, die Einheit aller Wissenschaften, wird zum Schluß durch eine Zeichnung zum anschaulichen Ausdruck gebracht. Die Wissenschaft erscheint hier als Pyramide, welche auf der breiten Grundlage der Ordnungsivissenschaften ruht. Zu einer mittleren Höhe erhebt sich über ihr die Arbeitswissen schakt, geringer an Umfang, reicher an Inhalt. Aehnlich bauen sich darüber die Lebenswissenschaften auf. Als reichste und höchste aber auch dem Umfange nach engste aller Wissenschaften erscheint endlich die So- ziologie, welche zu ihrer letzten Höhe nur auf Grundlage der all- gemeinen Wissenschaften gedeihen kann. Diese Darstellung," so erläutert Ostwald,„bringt zum Ausdruck, datz man soziologische Wissenschaften erfolgreich nicht betreiben kann, bevor man die OrdmmgS-, Arbeits- und Lebenswissenschaften Indiskretionen verhindert worden sein soll. Daran soll sich sofort die Untersuchung der Vorgänge anschließen,.dft zur ZxiedenS- resolution deS Reichstages führten, ferner der durch die Reichs- tagsrefolution etwa ausgelösten Friedensmöglichkeiten, sowie die Ur« fachen, die auch diese Friedenschaneen zunichte gemacht haben sollen. Die amtlichen stenographischen Protokolle des Untersuchungsausschusses werden in kürzester Zeit der breiten Oeffentlichkrü zugänglich gemacht werden. Der Neichswirtstbastsrat. Da» Reichskabinett wird sich in allernächster Zeit mit«nem Entwurf einer Verordnung über den vorbereitenden Reichs- Wirtschaft S' rat beschäftigen. Der Reichswirtschastsrar soll sich aus 200 Mitgliedern zusammensetzen; von diesen werden t40 aus den eigentlich produltiven BevufSgruppeu staurmen. von den verbleibenden 54 Sitzen sollen die Verbraucher 20, die B e- am ten und die freien Berufe 12 erhalten. 1» Mitglieder sind vom Reichsrat zu ernennen, und ztvar sind als solche Per- lonlichkeiren vorgesehen, die mit den wirtschaftlichen Verhaltnisse!! der einzelnen Landesteile besonders vertraut sind. Auch dir Reichsregierung hat das Recht, 12 wirtschaftlich prominente Persönlichkeiten zu ernennen. Bon den Vertretern der produtiioen Berufsgruppen entfalle.! 46 auf die Landwirtschaft, 46 auf die Industrie, 30 auf Handel. Banken und Versicherungswesen, 14 auf das Verkehrswesen und 16 auf da? Handwerk. Von ihnen wird d'r größte Teil von den Arbeitsgemeinschaften oder, wo solche noch nicht bestehen, von den gvoßen Verbänden der Arbeitgeber und Arbeit- nehmer benannt. Ergänzend zu dieser fachlichen Besetzung treten für die dabei nicht ausreichend berücksichtigten Landesteile Territorialvertreter hinzu, deren Benennung durch den Deutschen Lano- tvirtschasrsrat, den Deutschen Industrie- und Handelstag und fnr dee Arbeitnehmersette durch den Zentrakrat der Arbeiter- rate erfolgt. Zu den Aufgaben des vorbereitenden ReichRvirtschaftsratS gehört es, Gesetz« wirtschaftSpoliiischen und sozial- polirischen Inhalts vor ihrer Beratung in der Nattonalver- sammln ng zu begutachten sowie selbst Antrage aus Erlaß solcher Gesetze zu stellen und bei dem Aufbau der Bezirksarbeiter- und BezirkSwirtschafisräte, deS NeichZarbeiter- rats sowie etwaigen entsprechenden llnternehmecvertretungen nntzuwirten. Daneben haben zwei ständig? Ausschüsse für Wirt- s ch a f t S p o l i t i k und Sozialpolitik auch eine Mitwirkung bei der Ausübung des in Fällen der Gesetzgebung für gewisse Fragen der Regierung zur Verfügung stehende» BewrdnungsrechtS. Eine Berichtigung. Zu der Sioiiz„Erst frech, dann feig" in der SonntagSnummer vom llv. November sendet imS Herr Direktor Leonhard folgende Berichtigung: 1. ES ist unrichtig, daß ich Alldeutscher bin. 2. Es ist unrichtig, daß ich meine Mitdirektoren direkt oder indirekt beeinflußt habe, für mich einzutreten. 3. ES ist unrichtig, daß ich da» gleiche der Slternvereinigung gegenüber getan habe. 4. ES ist unrichtig, daß ick direkt oder indirekt veranbißt habe, den Kultusminister mit Petitionen um Aufhebung meiner Maßregelung zu überschwemmen. Hochachtungsvoll Dr. Leonhard, Geh. Studienrat, Direktor der Goetheschule. Wir bemerken hierzu: ES ist unrichtig, daß sich Direftor Leon« hard als Direktor der Goetheschule bezeichnet. Ein Hilferuf öer Scapa-Zlow-Leute. Die deutschen Gefangenen von der Scapa-Flow-Fkotte, die noch immer im Parkhall-Lager in Okwestry sich befinden, haben einen mit Maschinenschrift geschriebenen Aufruf verbreitet, in dem sie sich an das englische Volk wenden. ES heißt darin u. a.: Der Frieden Großbritanniens mit Deutschland ist bestätigt, doch«erden wir noch immer kriegsgefangen gehalten als Rache für de» Berlust des tote» Materials— ihre gesunkenen Schiffe. Weiter wird „gegen die unmenschlich« Behandlung" Einspruch er- hoben. Mitmenschen, helft uns, bedenkt, datz jetzt Frieden auf Erden ist, laßt unS naser Vaterland, unsere Eltern, unsere Frauen und Kinder wiedersehen. Hört auf den Ruf von Volk an Volk! wentzsstens in ihren Grnndzügen kennengelernt hat.. Die Vcr- nachlässigmig dieses allerersten Grundsatzes einer wahren und ge- rnnden Bildung hat es bedingt, daß namentlich in den sogenannten Geisteswissenschaften so viel zwecklose Arbeit getan, so viel P.-pier lvissenschast getrieben wird. Dies- Beranschaulichung läßt insbesondere erkennen, wieviel Zeit und Arbeit der einzelne an jede Vor- Wissenschaft zu wenden hat, wenn ex. ein besttmmtes Gebiet zu seiner Lebensarbeit machen will. Je höher in der Pyramide er dics-S Gebiet wählt, um so mehr muß er sich in den Vorbcreftun- gen beschränken. Den Weg zu der gewünschten Höhe hat sah der einzelne vor- wiegend durch Bücher zu suchen. Der mündliche Unterricht steht gegenwärtig weit hinter dem durch das Studium von Druckwerken zurück, und die Fähigkeit, einem geeigneten Buch das zu entnehmen, waS man wissen will, ist eine wichtige Geschicklichkeit, die sich jeder Bildungs bedürftige aneignen mutz. Stößt er hierbei aus Schwie- rigkeiten. so braucht er sich nicht entmutigen zu lasse», eingedenk der alten Bemerkung: Wem- ein Kopf und«in Buch zusammen- stoßen und es klingt hohl, so mutz es nicht immer der Kopf gewesen sein. Freilich auch nicht immer das Buch." Mit diesen Sätzen schließt das mit warmer Empfindung für die Wissenschaft und die Allgemeinheit geschriebene Buch, das der Beachtung westester Kreise empfohlen sei. Dr. I. H. Beaumarchais und SonnenfelS. Der junge Romanschriftsteller Heinrich Eduard Jacob hat eine politische Komödie geschrieben. die zwei interessante Persönlichkeiten deS absterbenden achtzehnten JahrbundertS auf die Bühne bringt: Beaumarchais, den Dichter des„Figaro", und Sonnenfels, den österreichischen Gesetzesrefor- mer, der beinahe ein Revolutionär geworden wäre, wenn ihn nich: die Fesseln seiner kaiserlich österreichischen Erziehung allzu fest niedergehalten hätten. Ueoer die Komödie Jacob» wird uns mit- geteilt: In die Macht dieses aufgeklärten Reaktionärs war es einstmals gegeben, dem Abenteurer Beaumarchais die Freiheit zu scheuten. Der Pariser war nämlich nach Wien gekommen, uui eine seiner genialen Hochstapeleien und Erpreflungen durchzufüh- ren. Als er ins Garn gerät, ist Sonnenfels sein Kerkermeister. Doch stehe, der bewußte, prahlende Umstürzler und Pyramiden- Hasser bekehrt für eine Weile den heimlichen Revolutionär. Sonnen- sels öffnet Beaumarchais eigenhändig das Gefängnis. Er bleib: selber in großem, die Welwe ränderung vorausschauendem tochmerzc zurück. Diese Zwiesprache der beiden Denker hat etwa? Typisches, weiten Blick Gewährendes in dem Stücke Jacobs. Sie ist die Strö- mung des Dramas, das einen Schutz Theaterei nicht scheut, aber als Erftlingsdrama eines phantasievollen Psychologen Aufmerk- samkeit verdient. Neue Filme. Im Taucntzien-Palvst, der jetzt auch dem Ufa- Konzern angeschlossen ist, gab es eine große Erstaufführung „Herrin der Welt", einen neuen May-Film mit Mia May ur der Hauptrolle. Er schildert den Wcj? eines weißen Kindcrfräu- leins nach China, wo sie in ein chinesnche» Freudenhaus gerät und dort im letzten Augenblick durch einen chinesischen Verehrer und den Konsul ihres Lande» gerettet wird. Erotische Geschmacklofigk-lten sind überall vermieden, in dieser Beziehung geht es sogar ganz brav zu. In allen andern Sensationen, wie geheimen Verschwörungen, Verließen die voll Wasser laufen, und allen andern bewährten Nr. 625<• 36. Fahrgang 1. Seilage öes vorwärts Sonntag, 7. VeZemberlHI� verdächtige Zeugen. (Schluß aus der Abendausgabe.) Im Marloh-Prozeh wurde am Sonnabend weiter der Inten- danturhilfsbeamte Walter Balde vernommen, der den er- schossenen Weber nach der Französischen Straße begleitet hatte. Balde mar nicht Mitglied der V. M. D., sondern traf Weber auf der Straße. Weiter wird der 43 jährige Kaufmann Weber vernommen. dessen 19 jähriger Sohn Werner damals erschossen worden ist. Nach der Bekundung des Vaters war der junge Mann als Heizer durch Zivilvertrag im Volrsnrarinehaus angestellt. Er hatte seit dem 17. Februar keine Löhnung mehr erhalten und wollte sein Geld im Kassenlokal abholen. Ter junge Mann trug ein silbernes A r ni b a ii d, das Geschenk einer Freundin, und wurde deshalb, da Marloh ihn als Plünderer ansah, ausgemustert und dann erschossen. Krimiimlwachtmeister Kirschbaum bittet, eine weitere Aus- sage machen zu dürfen. Er behauptet, daß Oberleutnant Marloh dem Obersten Reinhard gegenüber telcphonisch eine falsche Darstellung über die Lage in der Französischen Straße gegeben habe und so Oberst Reinhard zu falschen Särlüss'en gekoinnren sei. Oberleutnant Marloh erklärt hierzu: Kirschbaum war Zeuge, als Leutnant Schröter mir den ersten Befehl übermittelte Schröter war sehr aufgeregt und sagte:„Reinhard sei ausser sich, daß ich so viclr Ge- fangene gemacht habe. Wir denken, hier steht alles auf dem Kopf und es wird gemeutert, dann macheu Sie doch von der Waffe Ge- brauch." Vors.: War das nicht ein Befehl? Kirschbaum: Marloh hat offenbar am Telephon die Sache falsch dargestellt. Tie Leute waren gar nicht unruhig, sie standen wie die Puppe». Das ist die Wahrheit.— Angekl. Marloh: Ich stelle fest, daß ich nur einmal telephoniert habe, und zwar habe ich gemeldet, daß ich 150 Leute gefangen genommen hätte und um Verstärkung bäte. Wenn sonst noch telephoniert worden ist, so ist das ohne mein Wissen und ohne meinen Willen geschehen. Der Zeuge Härder, der Bruder des erschossenen Unter- zahlmeisterS Härder, sagt, aps. daß sein Bruder gegen seinen ausdrücklichen Rat die Waffen nach»er Französischen Straße mitge- nommen habe, um sie dort abzuliefern. Ta er im Besitz eines Waffenscheins gewesen sei, wäre er ganz sicher gewesen, daß man ihm nichts anhaben würde. Die Jeugin Frau Jacobowski» die Ehefrau des er- schossenen Zahlmeisters Jacobowski, hat ihren Mann selbst gebtcn, die Waffen mitzunehmen und sie abzuliefern, damit sie aus dem Hause kämen. Ihr Mann, der in Zivil ging, besaß ebenfalls einen Waffenschein, der von der Kommandantur ausgestellt war. Ter Vorsitzende Kriogsgerichisrat Welt verliest darauf den Beschluß, nach dem das bei der Äouimandantur Berlin gegen die in der Französischen Straße festgenommenen Personen wegen Aufruhr eingeleitete Verfahren eingestellt werden mutzte. Der Angeklagte Marloh bittet noch feststellen zu lassen, daß gegenüber verschiedenen Aussagen von Angehörigen der Erschossenen kein Mitglied der Abteilung Marloh die Leichen beraubt oder geschändet habe. Der Vorsitzende stellt dazu fest, daß die Schußwirkung auf kurze Entfernung immer e r p l o s i v sei. Hierauf meldet sich nochmals der Zeuge Mar Müller, um, wie er sagt, seine erste Aussage zu einer Entlastung des Auge- klagten zu ergänzen. In längeren Aussührungcn sucht er nach- zuweisen, daß an dem ganzen Unternehmen Marloh die mangelnde Befehlsübermittlung des Korps L ü t t w i tz schuld sei, die die zu- ständigen Dienststelleu nicht benachrichtigt habe, daß es sich bei dem Appell nicht um eine Verschwörung handele. Die Schuld liege bei allen Stellen, bis herauf zum Wehrminifterium. Es wäre auch ganz unmöglich gewesen, daß die V. M. D. sich unter den Augen-der vielen Behörden in der Französischen Straße neu aufstellen"konnte. Die oberen Dienststellen der Brigade Reinhard hätten mit allen Mitteln die Offiziere uni> Mannschaften beeinflußt, um sie mit Haß gegen clle Truppe» zu erfüllen, die nicht der Brigade Reinhard angehörten. Die Brutalitäten, die bei der Erschießung in der Französischen Straße unleugbar vorgekommen seien, seien aus diesen Haß der be- einslußten Mannschaften zurückzuführen. Vors.(unterbreckend): Das sind Plädoyerausführungen. DaS ist Sache des Staatsanwalts und der Verteidig ing im Plädoyer. Müller: Nein. Vors.: Herr Zeuge, das ist meine Sache, die Entscheidung hierüber wollen Sie mir wohl überlassen. Ich verbitte mir. daß Sie mir hier in die Parade fahren. Sie sind dock, der Mann ge- Wesen, der den Appell angeordnet hat, ohne den höheren Dienststellen hiervon Mitteilung zu machen. Als Führer einer so großen Menge junger Leute hatten Sie, unter dem Belage- rungszustand und in diesen unruhigen Zeiten, und da— ivir wissen doch beide Bescheid— die B. M. D. wieder aufmucken wollte, die Pflicht, diesen Appell weiter zu melden. Nechtsanwalt Grün- s p a ch: Weiß der Zeuge, daß höherei« Ortes die Absicht bestand, die Angehörigen der B. M. D. zu beseitigen? Zeuge: Nein. Ich hakte Besprechungen mit dem Major v. Stock hausen, dem Freiherrn v. Hammerstein, in denen die Auflösung der V. M. D. und die Ver- kleineruug der R. S. W. beschlossen wurde. Oberst Reinhard antwortet: Am 22. Dezember erschien eine Abteilung der.V. M. D. auf dem Hofe meiner Kaserne, um mich zu verhaften. Ich war nicht in der Kaserne anweseivd und die alten Unteroffiziere beruhigten diese... Herren schließlich. Ich wollte damals meinen Abschied nehme», weil ich nicht mehr hier bleiben mochte. Ich bin dann am 24. De- zcncher in den Aufstand der V. M.D. hineingezogen worden. Ich hatte mit zwei Bataillonen die Reichsbank zu halten, während der Rest meiner Trappe in der Kaserne in Moabit verblieben war. Während nun die Garde-Kavallerie-Schützen-Division mit der V. M. D. kämpfte, erschien ein Zug Matrosen in meiner Kaserne und wollte meine Lette auffordern, der G. K. Sch. D. in den Rücken zu fallen. Ich stand mit dem Revolver in der Hand auf dem Hose und Iva riete, wer wohl dieses Wort aussprechen würde. Ilm Abend dieses Tages wurde ich vom Kriegsminister Scheuch zum Kom- Mandanten von Berlin ernannt. Am 25. Dezember trat ich niit der B. M. D. in Verbindung. Ich bin selbst früher auf der Flohe gefahren, aber die Matrose» aus jener Zeit fand ich weder im Marstall noch im Schloß. Ich muß den Borwurf zurückweise», daß ich gegen deutsche Boltsgenossen aufgehetzt habe. Ich wollte vielmehr versuchen, aus der damaligen V. M. D. und der R. S. W. eine brauchbare Truppe zu machen. Ich wollte nun mit dem Fünferrat der V. M. D. verhandeln. Der damalige Führer der V. M. D., Dorenbach, ließ mir jedoch mitteilen, die V. M. D. wolle und brauche keine Offiziere, und man ließ mir auch gleich freundschaftlichst sagen, ich würde totgeschlagen worden, wenn ich nicht schleunigst die Kommandantur verlasse. Am nächsten Tage ver- handelte ich mit der R.S.W. Das waren ganz ruhige und nette Leute, die sich neutral verhielten, aber keine Soldaten, sondern ein- gekleidete Arbeiter. Ich habe dann schließlich aus den Resten des 4. Garde-Regiments mit Hilfe meiner alten Unteroffiziere und Offiziere in verhältnismäßig kurzer Zeit eine Truppe formiert. Ich glaubte damals meine Pflicht getan und als deutscher Mann gehandelt zu haben. Wachtmeister Kirschbaum teils mit, daß er zwischen dem ihm befrenudeteu damaligen Kommandairteu der V. M. D. Schmidt und dem Obersten Reinhard eine Zusammenkunft vermittelt habe. Reinhard und Schmidt tprachen längere Zeit miteinander. � Zum Schluß reichte Oberst Reinhard Schmidt die Hand und Schmidt er- klärte, wir wollen also Schulter an Schulter für die Sicherheit Berlins kämpfen. Oberst Reinhard: Am 14. oder 15. Januar wurde Berlin von Truppen der neugebildeteu G. K. Sch. D. besetzt. Tabei sollte auch eine Marinekwigade die V. M, D.«ntwaffnen. Die Marine hatte sich das selbst vorbehalten. Es sollten auch die Matrosen NN Aus- stellungspark entwasftiet Verden. Tie Leute hatten tu ganz ver- ständiger Weise mit mir zusarnuiengearbeitet. Immerhin hatten sie irgendwelckw Dummheiten gemacht und sollten nun entwaffnet werden. Die Marineb rigade führte diese Aufgabe aus med ließ eine schwache Kompagnie als Wache zurück. Sehr bald kamen von dieser Mariuekompagnie Meldungen, daß die Matrosen murrten und daß das Publikum auf der Straß- Partei zu nehmen begänne. Ich . sandte dann eine meiner Kompagnien zur Hilfe und die Eni- ! wasfnungöaktion wurde nun ohne irgend welchen Zwischenfall zu Ende geführt. Am Nachmittag kam der Reichswehrminister Noske zu mir und befahl mir, die am Vormittag entwaffneten Matrosen wieder zu bewaffnen, da sie inzwischen zur R. S. W. übergegangen wären. Es war damals scbr schwer, in die Truppen Geist hinein- zubekommen, da allerhand Leute kamen, da Spartakisten usw. ein- geschmuggelt wurden, die Unruhen zu stiften versuchten. Deshalb wurde mir der Befehl Noskes sehr schwer. Ich habe jedoch den Be- fehl der Vorgesetzten, welche die Revolution geschaffen hatten, tre» befolgt. Das wollte ich nur sagen. Der frühere Stadtkoimnandant Klawunde bekundet: Ich habe mich nicht zu dem Posten gedrängt, sondern bin von der Regierung geholt worden, weil die Gardetruppen in Potsdam mich baten, die Berliner Truppen zu einigen. Es war nämlich bekannt geworden, daß die V.M.D. und ein Teil der R.S.W, sich gegen die Regierung erheben wollten. Ich kam zu einer Besprechung und lernte Dören- bach kennen. Er nabm eine scharfe Haltung gegen mich ein und sagte:„Wir stehen für die Revolution ein." Durch Dorenbach kam es auch damals zu keiner Einigung. Deshalb berief ich eine Versammlung in den Marstall ein, und sagte zu den Leuten:«Es muß jetzt die Entscheidung kommen, ob Ihr Euch für die Regierung und für die Ordnung erllären wollt. Aus Ileutralitätsertläruugen kann ich mich nicht einlassen. Ich habe treue Truppen in Potsdam, und wenn es not tut, lasse ich marschieren." Am Nachmittag wurde mir mitgeteilt, daß Dorenbach von seinen Leuten abgesetzt worden sei. Die V.M.D. führte dann im allgemeinen die ihr gegebenen Befehle auS. Im Februar merkte man, daß etwas im Werke war. Drahtzieher trieben ihr verwerfliches Spiel. Ich habe sie jedoch nicht ermittelt. Es kamen Beschlverden über die Treppen de" Obersten Reinhard, über Uebergriffe usw. Später erhielt ich den Befehl, daß die V.M.D. in daS Volksmarinehaus überzusiedeln habe. Der Befehl mußte dreimal wiederholt werden. Man riet mir, ich solle mir das nicht gefallen lassen, sondern meinem Befebl durch Waffengewalt Nachdruck geben. Das wollte ich jedoch nicht. Als am 2. März die stampfe am Alexcmderplatz losgingen, sagte ich zu dem Generalstabsoffizier, Hauptmann Marx, daß die V.M.D., um ihre Treu� zu erproben, am Alexanderplatz angesetzt werden solle. Zwei Tage lang ging e k. Äm dritten Tage wurde ge- meldet, daß ein Mitglied des Soldatenrates aus Lem Präsidium angeschossen worden sei. Die V.M.D. drohte nun offen auf Seite der Aufrührer zu treten. Ich schlug eine Untersuchungskommissioü für diesen Fall und andere Uebergriffe vor. Ein Teil der V.M.D. ging iedoch glatt zu den Aufrührern über, ein anderer Teil legte die Waffen nieder und ging nach Haus. Als der Aufstand nieder- geschlagen war, gab ich den Befehl, sie zu entwaffnen. Nun wollten V.M.D. und R.S.W, ihr Geld und Verpflegung haben. Zeuge Halmes schildert die Tätigkeit der V. M. D. in den ersten Märztagen. Es bälte zweifellos einige verbrecherische Elemente in ihren Reihen gegeben, aber nur Ausnahmen. Der große Teil der Matrosen habe lreu zur Regierung gehalten und bei der Verhaftung der Plünderer Hilfe geleistet. Am 6. März wurde die V. M. D. um Unterstützung der Negierungslruppen am Alexanderplatz gebeten. Daraus wurde sofort ein Auto mir Mascdinengewebren und Bedienung hiugeschickt. Als das Auto zurückkam, brachte es einen Toten und einen sckiwerverwundeten Matrosen mit. Es ließ sich zwar nicht genau feststellen, wer die Schuld an diesem Verlust trug. Die größte Wahrscheinlichkeit bestand aber dafür, daß Rrgierungstruppen auf das Auto gefeuert hätten. Als der Zeuge hierüber sich bei Hauplmamr Marx beschwerte, gab ihm dieser die Möglichkeit zu. daß nicht alle Dienststellen der Negierungslruppen bon der Unterstützung der Volksmarmedivision benachrichtigt worden seien. Halwes schildert dann weiter, wie im Mannebaus die unruhigen Elemente die Oberhand bekamen und zum Teil auch gegen die Regierung sich betätigten. Durch die Entlassungen seien viele Matrosen crbiitert gewesen und hätten, um sich bei den Radikalen ei» Ansehe» zu verschaffe», diesen versichert:„Die Marine hält zu Euch". Tie meisten er« schossenen Matrosen seien als Schreiber und Beamte beschäftigt und gar nicht im Außendienst verwandt worden. Der Zeuge hält eS nicht ftir ausgeschlossen, daß sich zum Appell auch Leute eingefunden battcn, di- nach Klärung der Lage auf eine Wiedervereinigung der Matrosen hofflen. Den guten Elementen war damals zugesichert worden, sie als von der Regierimg anerkannte Truppe in anderen Depots unter- zubringen. Es bätte aber immer inoffizielle Regungen radikaler regierungsfeindlicher Elemente gegeben, die sich wiederholt äußerten: „Es kommt auch mal wieder anders". Hierauf erklärt Hauplmamr Schwabachrr, der Nachrimlenoffizier der G.K.S.D., daß der Presse- berichl, wonach er die Fühlung zwischen den einzelnen Kommando- stellen alS sehr lose bezeichnet halte, nicht zutreffend sei. Ordonnanzen und VerkehrSmiltel waren nicht so wie rm Frieden zur Verfügung. Die bei ihm eingelaufene Meldung, die im wesentlichen auf Mir- teilungen der Kommandantur beruhten, wurden von seinen Beamten einer objektiven Prüfung unterworfen. Er schilderte dann, wie sich die B. M. D. über ganz Teutschland zerstreut hätte und erinnert an das verbrecherische Verhallen von Matrosen in Braunschweig, wo sie Mädchen Anweisungen auf Schmuckstücke gaben, die sie am nächsten Tage rauben wollten. Nach Sckuvabachers Ansicht trägt die Hauplichuld am Fall Marloh der Noskrschc Schieß- erlaß. Man habe damals zuerst rücksichtslose Maßnahmen angeord« net. für die man nachher die Veraimvorlung ablehnte. Die Vorgesetzten haben �sehr oft eine starke Geste gezeigt und seien nachher von ihren Untergcbcncir abgerückt, die sie fallen ließen, obgleich sie nichts als ihren Dienst gelan haben. Zeuge Leutnant Helfenberg war der Führer der zur Verstärkung MarlohS anrückenden Batterie. Er erzählt, daß er auf der Straße in der Nähe der Kirche Ansammlungen von mehreren hundert Per- sonen geseben habe. Marloh selbst habe er sehr ruhig angetroffen. Die Lage im Hause Französische Str. 02 wäre auch ihm bedrohlich erschienen, da ein großer Teil der Leute einen rabiate» Eindruck machte. Ein Murren habe er allerdings nicht gehöre. Er erklärt es für ausgeschloffeu, daß bei der Erschießung inil Maschinen« gewehrcn geschossen wurde oder das Bajonett gebraucht worden sei. Auch eine Plünderung habe nicht stattgefunden. Leutnant Bogdcn, Adjutant des Hauptmanns Geniner. Er ha� bei der Ablösung der Reichsbankwache durch die Abteilung Gentner den Matrosen folgenden Ausweis ausgestellt:„Der Matrose So- undso, Angehöriger der V. M. D., ist auf Beseht der G.-K.-SÄ-D. entlassen und auf freien Fuß gesetzt worden." Die weitere AuS« sage stimmt mit der Hauptmanns Gentner überein> Die Redens- arl:„Er hätte neue bindende Befehle" habe Marloh mehrere Male luiederholt. Ein Murren der Gesanggncn hat der Zeuge nicht ge- hört, nur Sprechen. Er hätte nicht den Eindruck gehabt, daß die Situation bedroht ch tvar. Auf Befragen erklärt General v. Oertzeü: Der Angeklagte verkehrte schon als Junge täglich in meinem Hause. Später kannte ich ihn dann als Fähnrich und als Leutnant.b Marloh hat stets, trotz der großen Strenge seines Vatoch diesen doch sehr geliebt. Marloh war ein hervorragud tüchtiger Offizier und von einer geradezu ausserordentlichen Wahrheitsliebe. Marloh ist auch sonst rein in jeder Beziehung gewesen und von einer Diensttüchtigkeit,, schon als Fähn- rich, daß das Regiment seine helle Freude an dem Jungen hatte. Er war ebenso beliebt bei seinen Vorgesetzten wie bei seinen Untergebenen. Er ging seinen Leuten init gutem Beispiel voran und verlangte nie mehr, als er selbst zu leisieu vermochte. Ich hatte Ver- mrilassung, Marloh öfter disziplinarisch zu bestrafen. Aber ich tat es stets nur, um rhu zu einem hervorragenden Offizier zu erziehen. Und der ist er ja auch geworden, wie er im Krieg gezeigt Hot. Er ist ein vollendeter Mensch geworden. Vors.: Neigte der Angeklagte zu Roheiten?— Zeuge: Nein, er war stets ein guter Mensch. Der frühere Kommandeur der N. S. W., Müller, tritt für den Angeklagten ein, den er das Opfer einer falschen Bcfchlstaktik in den kritischen Märztagen nennt. Der Vorsitzende vereidigt dann die Zeugen, mit Ausuahure von Hauptmann v. Kessel, Lentuant Wehmeyer, Oberleutnant Hoffmann und Pfarrer Rump, weil sie im Verdacht stehen, sich der Mittäter- schaff an der Flucht Marlohs schuldig gemacht zu haben. Damit ist die Beweisaufnahme geschlosscu. Am Montag beginnen die Plädoyers, die Urteilsverkündung ist am Montagnachmittag zu erwarten. In„Mmm-öiieün" tollet Bito. „Was," werden Sie fragen,„bekommt man ihn denn geschenkt?" Das nicht; Sjx müssen ihn be- zahlen, wie jeden anderen Klemmer und trotzdem haben Sie ihn bald umionst. Er kann Ihnen logar das Vielfache des Kaufpreises einbringen. Hören Sie bitte einen Augenblick, dann werden Sie des Rätsels Lösung gar nicht so ungeheuerlich finden. Vorerst eine Frage? Kennen Sie Kopfschmerzen? Nervosität? frühzeitiges Ermüden? Wenn ja. dann dürren Sie nicht alle dieie Uebel nur auf eins erwa bestehende Unterernährung oder auf Uebcrarbeitung zurückführen; es gibt auch andere Ursachen. Tragen Sie z. B. noch keine Augengläser, so probieren Sie einmal, ob Sie mit solchen nicht bedeutend besser sehen können, ohne Kopfschmerzen und ohne früh- zeitiges Ermüden zu spüren. Kommen Sie zu uns. wir prüfen Ihre Sehschärfe vollkommen kostenlos und unverbindlich. Sie sind sich das selbst schuldig. Tragen Sie aber bereits Gläser, dann kommen Sie erst recht zu uns, wenn Sie irgendwelche Be- schwerden spüren, denn nur die richkigen Gläser- nummern können vor größerem Uebel schützen. Sitzt denn Ihr Klemmer, den Sie tragen, nun auch wirklich gut und fest? Nein, er macht Sie ja noch nervöser durch ewiges Basteln und Zurechtrücken. Und wie leben Sie durch Ihr Glas? I Anstatt, daß Sie senkrecht durch den Brennpunkt sehen, schauen Sie schief durch das Glas und an dem Brennpunkt vorbei. Daher auch Ihr Kopfschmerz, daber Ihre frühzeitige Ermüdung und die ständig steigende Nervosität. Ach so, Sie tragen schon einen Fingerklemnier? Nun ja, der sitzt schon ein wenig tester und sieht nicht gar so plump aus, aber schielen müssen Sie ebenfalls, wenn Sie z. B. sehr engen oder sehr breiten Augenabstand haben. Und wie sieht denn gar Ihr Nasenrücken aus? Er ist ja ganz zerquetscht, gerölet und entzündet. Wenn Sie auch nicht gleich eine Vereiterung oder so etwa? Aehnliches davontragen, so dürften Ihnen immerhin die Schmerzen des wunden Nasenrückens auch kein Vergnügen bereiten, und daß Schmerzen bei Ihrer Arbeit förderlich sind, nehmen Sie wohl selbst nicht an. Alle diese?kachtcile vermeiden Sie aber beim „Lohmann-Kncifer". Zunächst närnlich brauchen Sie durch ihn nicht zn schielen, weil die Gläier so korrelr sitzen, wie sonst nur in einer gut passenden Brille; solgedessen haben Sie auch keine Schmerzen mehr, die von schlechtsitzendcn Gläsern oder falschen Gläsernummern herrühren. Werter sitzt der„Loh« mann-Kneifer" so leicht aui der Nase, daß Sie ihn kaum merken. Trotzdem können Sie sich bewegen. bücken, retten usw.. ohne daß er Ihnen ans den Boden fliegt. Das zeitraubende. nervöSmackiende Basteln fällt fort. Ihr Nasenrücken ferner bleibt heil und gut. Durch all' diese Vorzüge aber bessert sich Ihre Arbeilsluft und Arbeitskraft ebenso wie Ihr Allgemeinbefinden. Und nun zurück zu unserer Titelbehanptung. Sie sind Angestellter. Acht Stunden sollen Sie im Bureau fitzen. Aber schon nach fünf oder noch weniger Slmiden werden Sie müde und dir»kl arbeilsunluslig.„Herr Hinze," sagt Ihr Chef, „wenn das so weiter geht, kann ich Sie nicht mehr beschüfligen." Sie doktern mit allen Kräitiguiigs- mitieln erfolglos herum. Fassen Sie doch das Uebel bei der Wnrzell Mit einem„Lohmann- Kneifer" ist Ihre alte Arbeitsfähigkeit wiederher- gestellt. Sie behalten Ihre Stellung und der„Loh- mann-Kneifer" hat sich bezahlt gemacht. Sie sind selbständig, ganz gleich, ob Hand- werker oder Geistesarbeiter. Die Arbeit liegr da, sie muß gemacht werden. Sie können aber nicht mehr, weil ibre Augen Sie im Stich lassen. Sie hätten für 10 Stunden Arbeit und können nur iiinf Stunden tätig iefti. Den tägliche» Ausfall von fünf Stunden Verdienst bringt Ihnen der„Loh- mann-Kneifer" schnell wieder ein, weil Sie jetzt alle Arbeit wieder mühelos leisten können. Da aber, was sich bezahlt macht, kostenlos ist, so ist auch der„Lohmanu-Äneifcr" kostenlos, denn er be« zahlt sich ichon in einigen Tagen. Sie brauchen sich auch nicht etwa alle Jahre einen oder mehrere zu kaufen, denn die Halrbarkcit des„Lohmann- Kneifers" ist infolge, seiner verblüffend einfachen Koiistrukrion, durch Verwendmrg ausgesucht bester Rohstoffe und sorgfältigste Verarbcilung so groß, daß er im normalen Gebrauch ein Leben lang aus« hält. Wir können ihnen aber auch absolule Zu- sriedeiibeit garantieren, denn da wir unsere Kräfre und HiliSmittel au einer Zentralstelle vereinigen und nicht in„Filialen" verzelteln, so können wir nicht nur an Auswahl, sondern auch an fach» gemäßer, individueller Behandlung daS Höchste ieisten und dadurch unsere Klienten voll und ganz zufriedenstellen. Achten Sie genau auf Straße und Hausnummer. Nur Potsdamer Straße 134� ist der „Loh mann-Kneifer" zu haben. Wohnen Sie nickt in Berlin, so verlangen Sie Zusendung der Druckschrift 2 K., die kostenfrei und ohne Kaufzwang erfolgt. !5P!5�325?S�S55S.5?�cs>�� p i � fc* M n fc.1 �'* !»JP| • MM: SaS===S«5Si ■•■■■*■*«•■■■■■•••»•••■»■ ! KW : rc*; :».«: :»'« ; kw! : «■■■•■M«BBB««««BBBBBBBBBBBBBBBBBB««MMBBaaaMaBaBBaaaBaBaBBaaaaaaaaaaaaaBaBaiBaaBaaaaaaaa,BaaaaaBaaaaBaaaaaaaaaaaaaaa-aBa>aaaaaaaaaaaaaa,aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaBa-aaaaaaBaaaaaaaaaaaaB>aaal|l|-B>mB�B>>>B<|J�J�S�®® 2 I kTj i Preiswerte Weihnachtsgeschenke : WH• |S3j : kw; i VA 3 3 WH 3 3 KW 3 i UM 3 M l» : kw -».«:?> z»«. U Pelzhüte und Garnituren* Garnierte Damenhüte in Samt, Seide und Filz* Velourhüte, Filzhüte, Zylinderhüte* Ansteckblumen, Reiher, Schleier in großer Auswahl in hübschen Geschenkkartons* Umtausch nach dem Fest gestattet Modellhaus Auguste Münzer, KÄÄTÄi?! •■■■•BBBBBB»«B«B««««M«««K»»»»B"BlBBBBBBBBBB«B«»«BBBBBBBBBBl»«««*•••■•■■■■■B»BBBBBB«BBBiBBBBB«BBBBBBBBBBBaaaaB-taaaaaatBBaa#aaaaaaaaaaaaaaaaBaB»BBBBBBBaaaaaaa»aaaBaaaBaaa, WH; 3 wh• KW 3 WH 3 ■SSi ikSi KUX ■SSt !5?! iSSl ■SSi r&VA '�?z ■SSl !5?! >SSa ■ SSi ■SafiiSi iSSl !5P; (SSi '5' 5 3 a'a ••■«••••■••■■■•■■■•■■■B*BBBBaaaMaaBaBBaBBMMaaBBBBaaBB BBBBBai «a 'v K> 33 k! .e-t.»---- uz----- 1--- 1. preis inklusiv." ist das schönste Weihnachtsseschenk. . 41X60 M. 10,—, mit Eichenrahmen unter Glas | Gewerkschaften und Vereine haben Rabatt Passepartout: M. 35,-. KüHSteeplag YerKas-Vlncit, 503b Waterloo» Ufer 19, I. ■ Mpl. 3952.. Ich kaufe bis aul weiteres in meiner Privatwohnung iiAlie künstliche Gebisse «B 6 S c o il fauch zerbrochene) Brennstifte, Kontakte usw. streng reell zu den besten Preisen. Reines Platin 108,— MK. pro Gramm. Geschäftszeit 10—6 Uhr. 471b« ERNST SCHNEIDER (Vertr. der Firma Ma* Buck, Siuttrnrt.Pforzhela W. 30. liotziMtraßu 13. II Etage. •) �x»»xzxa;x»x«3t«ggxggrgrgg«zi.'iK hA-LeutertlM�diV.-1 Ä. �' JJ mit gebogener Platte in le. versilbertem Messing.. ' sowiebilllgerAusführung, lose u. in Etuis, lose Klingen, f laufend in größeren Posten abzugeben.|« Max Leutert, Metallwaren-Fabrik Ellefeld bei Falkenstein i. Vogtl, «««M««XXXXXXXXXggg«T«YgTT2 äS m iffJSdgsttP KÖlllfiStr. kauft man praktische uCOPOID«311161 1 nm.(ileilumtblsOeiclieniie Atnsergowöhnllch elegante Bei / Gesellschafts- Toiletten Entzückende Tanzkleider. hlM Ä Winter-Mäntel Formen' Uige Preise BötJ- ;tii>gan!e Seidenplüsch-" Seidensamtmäntel darunter solche h 295,—• Hochelegante Gummi- u. Regenmäntel enorm billig nur in den Längen 65— 100 cm wollene11 Mädchen-Mäntel �>45- so"- «aBerge wObnllob billig I Wollene Kleider/ Jungmädchen- Kleider Y flanell-blusen reichhaltige Auswahl, vornehmste Macharten, auch für starke Damen, feinste Qualitäten! * �Qüüetai entzückende Neuheiten In feinen Woll- und Seidenstoffen, Wollene Strickjacken viele Farben Wollene Mädchen-Mäntel Mädchen- Kleider Feine Woll» u. Seidenstolfe. Knaben.Mäntel Knaben- Kieler- u. Sport- Anzüge. Seidene �Morgenröcke darunter Modelle Wollene Morgenröcke Weiße Bettwäsche Damen-Leibwäsche Knaben- u. Mädchen- Hemden Strümpfe. V. Entzückende Sciddl- BlllSCn, fesche Macharten, dunkle tu helle Farben M.(35. V 3. 95. _ Farbige Kleiderröcke�"todernste Verarbeitung.. M. 35. 45. H Herrenkleidung in vollendeter Form bringen wir in erschöpfender Auswahl aus gediegenen Stoffen gefertigt zum Verkauf. Einige unserer Schlager: HerrensUIster schike__ pQJp bis zu dem Feinsten n Schu Burschen' und Knabend Kleidung! große Auswahl zu auffallend niedrigen Preisen Zwei große Verkaaftthttnser t Schonebergi Hauptstraße Iß Berlin SO.; Brückenstraße II Ecke Rnngewtraße,@ 2 Minuten vom Stndtbhl. Januowltzbrücko övcl! Sonder Angebot! Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Aielen-Möbel Küchen Lefle vermeikvvz ttoeeves malelllü wsM M M WMtts i« großer Auswahl zu billigen Preisen tfvmWlv ljgs LW" G.ffl.ö.s. Dircksenftraße 43-44. Ich suche De Misse nur von Montag, den 8. Tezember. bis Sonnabend, den 13. Dezember INIS, täglich von 10— 6 Uhr, » wtgm dringenden Bedarf«« zn dußerst � mi! s CU Vreisen� auch zerbrochene Teile HEINRICH HENNES ALEXANDERSTRASSE 54' an der Prenzlauer Straße Wundervolle Tanzkleider in Chinakrepp, Tüll, Waschvoile etc.— Riesenauswahl. Vornehme Tees u. Abendkleider. Wollkleider. Entzückende Kleider für Jugendliche. WMMmWWmZMM Elegante Seidenblusen. Kostümröcke, wolle u. Seide. Wäcphß altbewährter f Taghemden, Nachlhemden, Beinkleider, H Cid vilv gedieg. Quai.[ Untertaillen, Herren-Nachthemden etc. In allen Warengattungen das Beste vom Besten! Zahle und einzelne Zähne. für Gebisse je»ach der Perar- deituna u dem Wert, der erst bei Besichtigung sestzustellen ist. bw ancherdank! ijes. gesch., ermögl. in einig. Tag. das Rauch. ganz od. teilw. z. unterlassen. Amtl. begutachtet. Wirkung ver- M.■ blüff. Voltstdnd. un- schädl. Täg'. Anerkenn. Ausk. ums. Institut En gibrecht. München R. 6. Kapuzinerstr. ft- Ä A 1.1088 Da ganz alte Gebisse oft einen besonder, hohe» Wert repräse». tierc», dessen Höhe nur fachmännisch abgeschäitt werden kann, bitte ich, diese Gelegenheit nicht zu versäumen. «ol».. Platin»(Beblffe sowie Bcennffifte extra hohe Berechnung. 82,8 Atel«Wer Möbel Gelegenheitskäufe Berrenzimmer, Spilan 1980, KQChen in allen Farben von 500,'' Elnzelmdbel, Kleinmöbel, Polstermdbel große Auswahl Rosenthalerstr.Sa lu.l2(Lad.) Baron Speisezimiaer, 3050 Schlaf zimraer, kompfvon 2175,- SDorfllclie Festpcheiike Ein neue» Buch von Aberdeen(R. Lücke): Selisame Geschichten au» Hoppcgarten. Geb. 8 Marl. Hasting. Der Roman eines Renn» reiier, un» ReNciofflzier». Bon T. Ricmann.»Allst. sl>. dt» tv. Z.) Gcbd.S MI.— Der lodrsreiter. Haltiilg m Ungarn. Roman von T. Riemann. Gebd.« Mi.— ..____ Lchnulkchen. Das Pferd mit dun» den AMtttell. vulnorisliicher Eport-Roman. Bon Fedor Are und. 2.50 Mk.— Da» Parodie« der Psrrde. Was sich Hodvcgarten erzählt. Bon Arno Arndt. ü Mt.— Da« Double Enrnt. Eine Erzählung voin Metdonrne End. Bon Rai(Lould.& Aufl. Gedd. 6�)0 äKl.—« omdenssiegrr. Lustadenleuerl. Ol« chichten. Bon Marl,» tiampcl. Ecdd. 4.50 RU. i«t0f Hierzu aas aUr Werke drr sidlichrleurrnngSzuschlag Zu deeichen durch alle Btichdandlungen oder direkt don «Ulms! Hetiet Verlag, verlin m?, SotoHieenRr. 23. Möbel zum EngroSprcile direkt Ml Private.— Riesen- auSwahl. Schlaf, im. iBj— 8S50 M. eprisez. 915-987° de. Herren». 1048— 8750M. Wohnztm. 5tS— 8240 M. Kiichrn SS5-2LöOM. Lieserung frlo. Lagerung kostenl. iOidhr. Garantie. Möbel-Haus Rejewske Berlin, Badstr. 66 Mtri-Jl; [porvDAMtavTa»»»«tJ S�jmUZaXwuihe IOmaaml MÖBEL Tischlerei• P. Kernien, Neue KSnlgstr. 19b. Gegrandet>894. Wohiizininier Scblihlminer Spelsezlmaei Herreuinin. in sehr gefällg. Formen in groß.Ausw. am Lager. z igaretten igarren igarillos in großer Auswahl, Uebersec.nauchtabak. Lager besuch sehr lohnend Nur Kantinen u Gastwirt. M. Dessen, Berlin, Alexanderplatz 2, I IT. am Untergrunabahnhof. Y'/ysTs''' ' f'/i «S WelOe Zahne � � zu erhalten und zu behalten ist der Wunsch (edes Menschen, der seinen Körper pflegt. Die Lebensweise des Kulturmenschen bedingt einen vorzeitigen Verlall des Gebisses, der V'nur aufgehalten werden kann durch eine regelmäßige Zahnpflege. Die Zahnpasta f„Kaliklora" erfüllt alle Bedingungen für die Lrhallung der Zähne, sie reinigt die Zwischenräume der Zähne von den Speiseresten und desinfiziert Mundhöhle und'/.jj; Rachen sorgfältigst. Besondere Salze lösen Zahnstein und Zahnbelag auf und erhalten somit das Zahnbein und seinen natürlichen Schmelz. Schlechter Mundgeruch und fader Geschmack wird gründlichst beseitigt durch das köstliche Aroma. Große Tube M. 2,— Kleine Tube M. 1,20 Hersteller: Mit Qcuehmigans der dienstlichen Behörden! Marinelaufbahn als Berat! Junge Leute im Alter von 17 bis 20 Jahren, die bei der Reichsmarine als Berufssoldaten eintreten wollen, können bei dem Personal-Amt der Marinestation der Ostsee eingestellt werden........ 6le erhalten zunächst eine gründliche militärische Aus- bi'dung an Land. Später erfolgt dann Kommandierung an Bord. Endgültige Verpflichtung für 12 Jahre erfolgt erst, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen und Beförderungs- verhälmisse festliegen.. J. Alien Leuten bietet sich ein gutes Einkommen und Aussicht auf Beförderung bis zum Offizier nach Maßgabe ihrer Befähigung und des Bedarfs. �... �. Die Leute, die im Laute der 12 Jahre Offmer oder Dcck- offlzler weiden, müssen sich nach Ablaut der 12 Jahre auf weitere 13 Jahre verpflichten, und damit wird für we die Marinelaufbahn zum" Lcbensberut....., Für die Leute, die nicht Offizier berw. Deckofbzler werden, sind weitgehende Erleich erungen für den Ueber- tritt In den Staats- und Gemeindedienst in Aussicht gestellt, Es werden bmöiigt: I. für den seemännischen Dienst: Leute der seemänniscäcn und halbseemännischen Bevölkerung(Fluö-, Binnen-, Haff- und Hochseefischer) und Leute aus der Landbevölkerung, ferner Schuhmacher, Schnelder.Tlschter.ZImmcrleute, SchlHsjiimmcrlente, A siehe, Kellner, Sanitätspersonal und Schreiber; 2. für den Maschinen- und Kesseldienst: a) Schlosser, Maschinenbauer, Kupferschmiede, b) Facharbeiter der übrigen Metnllbraachen. Alle Bewerbungen haben möglichst umgehend schrlitlicb zu crfoleen unter Beifügung nachstehender Papiere: I. Selbstgeschriebener Lebenslauf, Geburtsurkunde für Heereszwecke, Beglaubigte Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, Kreisärztliihes Zeugnis über Militärtaugüchkeit, WLDckenloscs polizeiliches Führungszeugnis, laufend vom l äge der Schulentlassung bis zum Meldetage, 6. Beglaubigte Beschä tigungsnachwelse mit Führungsvermerk des Arbeitgebers, 7. Leute, die jetzt noch einem Reichswehrverband angehören bezw. angehört haben, kurzes dienstliches Zeugnis des letzten Kommandos, daß gegen Einstellung Keine Bedenken vorliegen, Bewerber zu Gruppe 2a haben ferner beizufügen, soweit sie ausgelernt haben, 8. Schulabgangszeugnis, 9. Lehrbrief, 10. Zeugnis der Gewerbe- oder Fortbildungsschule. Pcrsönliehe Meldung bat erst auf besondere Aufforderung zu erfolgen. Es wird dann ein Berechtigungsausweis für Mllitärlahrkarfe zugesandt. S3ß* Einberufung erfolgt Anfang Januar. Bewerbungen sind zu richten an: Einstellungsbureau des Personal-Amts der Marinestation der Ostsee zu Kiel. iRäunumgsverkaufl Wegen Umzug günstige Kaufgelegenheit zu billigen Preisen; Schlafzimmer, Speisezimmer, Ketretizimmer, bunte Küchen sowie Sinzelmobsl In jeder Holz- und Stilan. 4uf Wunsch ZalilnngwerlciclitornniK- Gebr. Lieber�' «■äv'ivvä �>. innnownzbrückc). Vom l.Jan. 19ÄO; Aiudrcasstp. ÄS wieder neu eingetroffen: SlilEiillrpelzeKi Solang« Borrat reicht: wenig gelrngene, aber in iadellof. sinsianbe, m. 200, neue, extra prima Qualität Nt-Zoo, geeignet für Landwirtschaft. Industrie, Jagd, Rnischer, Chauffeure. Wächter usw. sowie z. Berardellung o. Wagendcif en u.Fusssdcken. Lieferung erfolgt als Acrtpafet gegen Borein» senbung des Betrage» und 0 Aiarf pro Pelz für Verpackung u. Port» ober nach Einzahlung auf da» Banklonto: 180/2 Oacmffäofrc Bant, Ailinie X, Berlin W 15. yohenzoiierndami» 206. Fritz Düren, Berlin W IS, Hohenzollerndamm iL Jcrnrnf; Amt NHIand 962«. Cl£e�a4ul€�pCai% «h.— v_,.....*. rrs �Grammophon-s-Gramola- Vorführung Apparate aind die beaten! ohne Kaufewang»__ wiilW Nr 36 Morgenjacke aus Flauschsloß, mit farbiger Blende garniert -4�.00 Nr. 38. Morgen jacke Flauachstoff mitfaibige» Langetten�-erzierung 6S.00 jvnjsfäA&h BERLIN C SfianJauer Str. 16 Seiöe u. Samt Gegründet 1815 - Die neu erschienene i'Wei huaGts- | Preisliste z wird auf Wunsch BERLIN C Königstr. 11-14 I..... Schirme Taschen sterren-Kleiönng Dlusenzetcls gestreift u. kar. 17.50 Bedruckte Seide bastfaibig 47-80 cm....... 28.00 b 38.00 Paillette weiß, schwarz, farbig, 65 cm.............. 38.00 Messaline, Duck esse und Gabardine 85-100 cm Meter........... 57.00 b 95.00 Velours-Cblffon schwarz u. farbig, 100 cm 98.00 b. 140.00 Mantelsamt u. Plüscb 8chwarz,75- 120cm 59.00 b. 110.00 Mobär- Astrachan MO- 120 cm Meter,...,..... 85.00 b 125.00 Reg'enscbirm für Damen und Herren, mit Futteral 27.50 Dünne Form............ 49.00 Halbseide mit Seidenfutteral, f. Damen u. Herren 59,00 Reinseide vorzügliche Qualität, mit Naturstöcken, für Damen............. 74.00 Spazierstock dunkel poliert, mit Kolben aus Horn- Nachahmung........... 6.75 T* Leder-Ersatz mit oxydiertem Bügel... 3.?0 Leder-Tascbe schwarz mit Nickelbügel....... 12.50 Leder-Tascbe braun-__ oliv.................... 23.00 Leder-Tascbe mit oxydiertem Bügel... 36.50 Perlbeutel buntfarbig.. 6.75 Näbbeutel mit Füllung 9.50 Be&omlera preiswert!—........... W mter-Kleiderstoff streifen? besonders für Hauskleider geeignet, 64-63 cm, Metev aat« 15.75 Herren-Beinkleider gestreift......... 45.- 72.- 94.- Herrcn-Sakko- Anzüge 290.- 440.- b. 975.- Rock und W este schwarz Cheviot................... 460.- Herrcn-Ulster aus modernen Stoffen..... 390.- 440.- 550.- H aus] Oppen einreihig, hochgeschlossen, kleine u. mittlere Größen......... 36.- 46.- 88.— Morgenjoppen Schalform. Schnur- Einfassung.. HO.- 140.- 200.— Gardinen/ Möbelstoffe/ Teppiche/ Vier Stockwerke Möbel Die Revolution an der Westfront von Ludwig Lewinsohn Vorsitzender des Soldatenrats der IV. Armee, i Preis 2,— Mk. und 20* Zuschlag. Bereits am 9. November in Flandern zum Vor- I sitzenden des Soldatenrats der über 500000 Mann i zählenden IV. Armee gewählt, schildert der Ver fasser auf Orund seiner Fronter'ebnisse nicht nur die Geschichte des größten Soldatenrats, sondern( mehr noch— er gibt die Psychologie des Zusammenbruchs der Armee. 494b( Mundns Verlagsanstatt G. m. b. H., Charlottenburg, Schlüterstralte 52. Eckt silberne Anfcruhren. soldrno ßcrrcmitjrcn, StohIoxirb Ubren, siauatict.. ßten. Tula-Uhrcn Damenuhren, Annbanbnhrcn ic. in firflfncr Slirttuabl— gutgehend, genau reguliert ÜS KSS&iQ 14 e-ttiltZtra-ss 14 d&Ss JkfÄWKPaSf j 1 Vam«Dlttelmorti) billig 2,95, 4,90, 10,00, 15,00 Prima Brenner! Brenner, Nadeln, Easatzteile für alle Arten Karbid in Körnung billig Eugen Schmidt, Ramlerstr. 37, EckeBrunnenstr Badstr. 13, EckeGrünthalerStr. Fahrgelegenheit: 5, 8, 27, 36, 42, 9a. Stadtbahn **** < « naturgetreu, wie echte, 1 Frlcdenskautschuk, bestes Material, pro Zahn 6 M, an(keine Kriegsware). Spezialität: Goldkronen von 50 Mk. an. Tcilzaltlung gestattet. Garantie 5 Jahre. Schonendste Behandlung, speziell f. Kranke u.Nervöse. Zahnziehen unentgcltl. Reparaturen, Umarheitiingen sof. Max Fabian, Dentist,» Neue Königstr. 38, I(2 Min. vom Alexanderplatzl.* j w Baustellen für Eigenheim. Mfer sich rechtzeitig ein _ kaufe sich Baustellen an der Grenze von Msricndorf, Neukölln, Tempeihoi und Britz. Geeignet für Gemüse-, Obst- u Kanoffelbau Bequeme AnZahlungsbedingungen.-«■ Näheres:.Moricndorter Grundst.'fies. m. b. H. I. Llqu., Berlin, Mauerstr. 2. Telenhon: Zentrum 4018____ 23617 ohne Berti fsstönmg de» seittg-nHaut-.Haru- u. Ünterleibsleideu, �wo alles andere versagte. Keine l£mfpttfiu»flra. Natnra-Jnstitut. Blücherplatz 3(birett am Halleschen Tor). Eprechstunden von 40—1, 4—8 Uhr u. Sonntags 11—1 Uhr- Dlut-, Horn-, Spufum-ttr.fcrsuchengeu nsw. Aerztliche Beratung oder schristfiche Auskunft loftenloz. ««S4 ilPhtiniÄKl I a»i&öliSa.gQidi suber! r ; j Münzen' Salpetersaiires Silber! Quecksilber!; •(ilühstrumpfaschc. Stanniolpapier! Kupfer! Messing etc.] • Sämtliche Metalle zu höchsten Tagespreisen kauft' [ Edclmetail-Einkaufsbareau, Weberstraße 31. J Weihe Otenlack- Schlaf zimmer Töditer- und Kinderzimmer, Wäsdic- und Garderobcn- fchrfinke, Dielenmöb l. Gröbtc Auswahl. Direkt ab Fabrik. Wcih-Ofcniack- Möbel-Indusirie Grüner Weg 51, Fabrlkgebiude Fernsprecher: Königstadt 4138 Gegründet 1868. PELZ- waren Export Engros Einzelverkauf wie alliährllch preisw ertes Angebot in Kraffcn. JlbBTonund l'elzhUteu* Fuclisgarnituren in großer Auswahl Reparaiureo u.Uniarlieiluiiti prompt und billigst Ad. Abrahamsohn Nachfg. 26 1 Neue Konigstr. 261 Starke Büste wird erlangt durch das echte Bocatei- Busenwasser, weiches die Formen zur höchsten Entfaltung bringt und einen gleichmäßig. Halsansatz bewirkt. Durch natürliche äußerliche Kräftigung wird die erschlaffte Brust gefestigt und die unentwickelte kleine Büste vergrößert Zahlreiche Anerkennungen. Wirkung unüber- trofien. Flasche 4,50 Mark. Kosmet. Labont. H. Bocatlus. Berlin Schönhauser Allee 132. ZMM'M-MW kauft Oröoroec, Friebrichftr.4k, Ecke gimmerftc. und George». tirchftt 50, nahe dem Aiexauber- plag. 0-12Vz, Ü-/.-?. 53.13« Gegründet t Eogr.-ExiMrilis. EiRzeltifiaul cyi eins Treppe, Samegaister Mm VN. Possemie~m-' �üiükiMgm�ks Seideomantcl. imprWSM. j « I Rock 2« AI. Ulster jKostiifnj 45 U>£8 M '. lülsrisäntei«i so, 55«M, «iiW»!.»S.ÄM. WeSIVg§ SB. [■" ealeijenbehskaih«°«i »«aljiiiscVMä� Acuten Sie aul Hausnummer. Einganu�Ä'r 1 Kriegsatileihe wird zum Kurse von 83 7o)| Zahlung genommen! Wunderbare Weihnachtsgeschenke. Sehr hillise Preise!!! Es empfiehlt sich, den Bedarf jetzt 2U decken, da vor dem Fest Storker Andrang. PldscSiinäntel, bestes Fabrikat, von 350-850 Sealplflsch 1100, 1500, 1850 Pe!zmgntel, beste Felle. 2400, 3000, 3600 Ulstep von£5 M. an, Modelle 185, KoBtSime von 79,50 M. an, Modelle 350 v Oesdll chaft bfetdcp, Seide, 223, Modelle 350, 500 KcndermSntel 68, 99, Stoffrficke 33, Seidenpdcke 89 MohSr-AatrachanmSntcl auf Herrenklothfutter 250. Westmann 1. Geschäft: Berlin W 8, 2. Geschäft: Berlin NO 18, Mohrenstrasse 37 a Gr. Frankfurter Str. 115 fJgJT" Verzogen Wl von Gneisenaustraße 19 nach Sonntags gaschiesssn. Umtausch nach dem Feste gestatfet Stnhlqnnst wird geregelt durd) > PriellrieKstr. 7 Brillanten, Perlen, 1 Perleaschnure und| sonstigen Edelstein» { schmuck, Altgold, Silber, Piatina kaufen| zu höchsten Preisen• ßelnionte k Co., Jz\' Leipziger Str. 97— 98| und Königstr. 36. Zähne von 3 M. an In Farbe genau wie die Im Munde stehenden, echter Jticbenßfoulfdtuf, Kconen von 391. on. Plomben t(Salb, Silber, Porzellan. BclitfcnfliDetU�'Ä für Patienten, die das Tragen einer Platte im Munde stört Me Arbesten werden im eigenen Laboratorium m. elet» trifchtm Betrieb ausgeführt. Umarbeiten fchlechtsttz. Gebiffc. Reparaturen fofort-Lahnziehen nach altbewährter Methode. Sprcchst. 9—12, 2—7, Sonntags 9-12 Uhr. Zatznatclier Robert, Srunoenstratzr 4. Bis Weihnachten 5 Proz. Rabast. dei bequemer Zahlweise ab- :: zugeben:: Bei Barzahlung KF/o Nachlaß auf vorgeschriebene feste Preise. (Umarbeitungen preiswert) — Briefe erbeten— Kriegsanleihe wird in Zahlung genommen Pelzwarenlaliril! Kaliis.BeriiDHWSI Tile-Wardenberg- Straße 11. Hamodil-Pillen Preis 2,50 M. Bei StuHfverstovfung wirken..Samodil-Pillen" mild, reizlos. prompt abführend. Regeln schlechte Berdauung. Bestes Mistel. Ferner zu empfehlen: „yomovil- yaemorrhoidal- ASpfchen", Biuwngen, Juckreiz mildernd, desinfizierend. In den Apothelen zu haben.— Versand durch die Dornsfla-Apolhetc, BerUn-Schöveberg S, Hanplstr. 1S1. heilend Preis 5 MS. GllßZMßS-Lßll. 1. SMliW �Rittmeister Siol»«II). Alle ehemaligen Angehörigen des Bataillons, soweit ", Unzuverlässig lest entlassen wurden, werden bis spätestens ZU Dezember fie nicht wegen hiermit anfgefordert, bei der sich 1V28D' I AwlSinngsskelle in mim(Mieugen) (christlich zu meiden. Grund: Verteilung des schwarzen Fonds. Angaben: Tag des Eintritts und der Entlassung, bei welcher Kompagnie Dienst getan und genaue setzige Adresse. -leix. Louis XVI. Schlafzimmer Joseph Dreyfuß Kurtürstendemm 213 Stcinpistz 5388.• IKaolnfelie Hosen.,Ziogcn. u.KehfcUe, IB'.lbroace tauft zu höchsten Tagespreisen jedes Onanstim Robert Sundk. Kurschnermjre. Berlin, Motzsir. W. s> Für SchweiliöFip d, R.G.M ..Margophon" m\ wirkt verblüffend. USm Beseitigt Ohrger., r&Y nervöse Ohren- 1» schmerz. L'nsichtb. bequem zu tragen. Preis 10 M. Margophonstäbch. 1 Dtz. 4,00 M. Auskunft umsonst..Viargonal-Co„ Berlin, Beile-Alliancestr. 32." J. F. Afimann ButtergroSliandlüog 42 Oetaiigesctiäfte in Berlin und Vororten aller Systeme, Transportalsle Kacbelöleo, Kochherde, Gaskocher, Waschkesse!, verzinst und emailliert, liefert vom Lager F. lt. Max Lademann, ®. m. b. ö-, Berlin SW.19., Seydelstr. 12 13. Leidenseliatil. Raueiien, Zötllensschwäche, Gedächtnisschwäche, nervöse Störungen, Gemütsleiden de» scitigt burd) Hypnotische Suggestion GuftaoäJiohiec, Berlin S 42, Moritzstr. 14 15. Unterricht imfimpnotificren. Speisezimmer Herrenzimmer, Schlafzim. mer, Saloneineichtungen, Küchen, Leder- u. Gobelin- Ktubgarnitnren, Stand- uhren, Sofa», deutsche und echte Teppiche, Portiere», Ehaiselvngue-, Tischdecken in riesig a roher Auswahl zu enorm dilligen Preisen. Kaas Bennert, Möbelhaus für Gelegen- hestskäufe, Lothringer Str. 53,• Rofenthaler Platz. (im Laden),(" Nähe des Brlle-Alliance-Pl, Möbel- und i Polstcrwaren Kasse und Teilzahlung. S. Grau, ARGENTINIEN. Dr. C. Indalecio Gomez, P,echtsanwalt,promoviert in Würzburg und Buenos- Aires.* Robert Pineas, Ingenieur u. Patentanwalt Buenos-Aires. Reconquista 37. Tel.-Adr. Pincus, Buenos- Aires, A. B. C. Code. Bnchftihrnns gründliche Unterweisung. F. Simon, Berlin W 35, Magde» burger Strotze 24. Verlangen Sie gratis Probebries N R* Grammo- phone auf Teil- zahlg. F&li.Sehiniiil Petersburger Str. 23. 1. Et, b c 1 1 e c als beim Schneidermeister Lesser, Alte Jakobbtr. 88, Neusnf., instands. v. Herren-, »amen- u. Klnder-iiarderobe xx I'r«Waren, alle Sorten,• eigener Verarbeitung. Spezialität; Pücbse. ß ■ Ki ZK. Goldstein, Ii Kürschnermeister, I Dresdener Straße I Etage, kein Laden, vis-ä-vis der Hochbahn Kottbuser Tor. J BlentMOfttiol mittags von 12—1 Uhr und nechmstags von 4— S Uhr. van S Zentner ob tieinrick örechsel, «istenfadriten.» NO 5Z,vcinersdorserStr.lö. �TeL: KgsL 2803 u. Alex. 49� UiflB fflt GdRölef und fledemettfiufet! Ehristbanmschmnck, Kngelletteir Stanniotiamesta. Eistau, Wuw derterzen, sowie sämtlich. Spielwaren, 9!eniahrs-Sd>erz- artikeL Feuerwerk, sowi, «and- und Abreitzkalender Geihnachts- und Nenjahus- karten in größter Auswahl kaust man sehr porteilhaft bei Alfred Alokraner, An der Spandaner Brücke 1 b Aelitai|. StraßenliändleF! Aiesernbrennholz, ofenfertig trocken, genwer 13,— Marl h. Plötz S Co., Berlin Zt. 30, Sellerstratze«. 155 So und gut kaufan Sie nurb. Fachmann Iptzt' Qeks rjeder I Art Skunks, Marder, Alaska-, Blau- und Kreuzfüchse, Herrenpclzc, Sportpelze, zu- wieDamen-Pelzmänlei. tig. Fabrikat, daher billig. Reparaturen nach neuesten Modellen.• JPAPvtOB Kürschner- .rUtAlCi, meister, Kottbuser Damm 15. Bitte a. Hausnummer acht i I Kr. H2S ❖ ZH. Jahrgang 2. Heilage öes vorwärts Sonntag, 7.�0�x1919 GroßGerlln Groftfeucr in der englischen Botschaft. Gestern abend gegen 9 Uhr kam in der englischen Bot- sch a ft, Wilhelmstr. 70. Grostfeuer aus. Der Dacbstuhl ist völlig eingeäschert; auch das oberste Stockwerk ist den Flammen zum Opfer gefallen. Bei Redaktionsschluß ist eö der Feuerwehr trotz ihres großen Aufgebots noch nicht gelungen, des Feuers Herr zu werden. Die Ursache des Brandes ist noch nicht festgestellt.____ Parteifunktionäre, Betriebs- und Beamten-Bertrauens- lente, Arbeiterräte der S..P. D. Freitag Uhr in den Zentral-Theater-Festsälen, Alte Jakob- straße 32, Versammlung. Tagesordnung: Wohnungsprobleme. Ref. Gen. Schlicke, Reichsarbcitsminister. Uebertrumpft' Jener Kriegsteilnehmer, von dem wir in Nr. 912 berichteten, daß er seit seiner am 3. Dezember 1918 erfolgten Entlassung, also nun ein volles Jahr, auf Auszahlung des EntlaisungS- geldes wartet, steht noch nicht an der Spitze der Geduldigen. Er wird übertrumpft durch einen Kriegsteilnehmer, der einen neuen Rekord aufstellt, indem er uns meldet, daß e r am 18. Ro- vember 1918 entlassen wurde und bis heute nicht'erhalren hat, was ihm zukommt, seitdem hat dieser Mann sich in mindestens acht Briefen an alle möglichen Stellen gewandt, hat wiederholt den be- rühmten„eiligen* Fragebogen ausfüllen müssen und ist schließlich im Juli dieses Jahres von der NbwicklungSstells seines Bataillons mit folgendem Schreiben„abgefertigt* worden: „Ihr Schreiben betr. rückständiger Gebührnisse ist in Be- arbeitung. Wegen GeschärlSüberhäufung und Personalmangel kann die Ueberweisung des Geldes erst in einiger Zeit erfolgen. Weitere Anfragen bleiben unbeantwortet. Thier, Unterzahlmeister." Der Herr Unterzahlmeister hielt, was er versprochen hatte, denn als der Kriegsteilnehlner bald darauf nochmals schrieb, kam — keine Antwort. Auch auf eine im Oktober abgesandte Mahnung antwortete der konsequente Unterzahlmeister wieder nicht. Der Kriegsteilnebmer wartet jetzt ziemlich dreizehn Monate auf feine rückständigen Gebührnisse.„So wird also*, schreibt er uns,„mit den Leuten verfahren, die dauernd Frontdienst verrichteten. Während die Etappenhengste(und was sich sonst hinten rumdrückte) alles schön geregelt an Geld, Paß usw. erhielten, pfeifen die ehemaligen„Frontschweine*(wie man so schön genannt wurde) auf dem Kamm.* Kann man sich denn an den zuständigen Stellen kein Bild von der Stimmung machen, die bei den aus solche Weise immer wieder hingchaltenen und genasführten Leuten erzeugt wird? Der„Ge- schäftsüberhäufung" und dem„Personalmangel" abzuhelfen, hat man nun� doch wohl Zeit genug gehabt!'Wir sind neugierig, wann diesen skandalösen Zuständen ein Ende gemacht werden wird. Für 1 320 000 M. Werrfcirdnngcu sind vorn Postamt 17 am Schlesischen Bahnhof am 11. v. M. gestohlen worden, ohne daß e-Z bis jetzt gelungen ist, ihren Verbleib zu ermitteln. Auf ihre Wieder- beschaffung ist jetzt eine Belohnung von 5009 M. ausgesetzt. Der Diebstahl wurde morgens gegen 6 Uhr verübt. Täter ist wahr- scheinlich entweder ein Postbeamter oder ein früher bei der Post beschäftigter AnShelfer. Zu alt—!? Die demnächst aufzulösende Wachabteilung der Kominandantur Berlin hat den Mannschaften empfohlen, bei an- deren Behörden ivcgen erwaiger Verwendung anzufragen. Man nannte ihnen auch mehrere Behörden, darunter die UsberwachungS- stelle der Eisenbahndirektion Berlin. Bei ihr wurde aber einem Arbeitsuchenden vom Stellvertreter eines Gütervorstehers erklärt, es sei alles besetzt und im übrigen wäre der Bewerber doch viel zu alt. Ein Mann, der mit seinen 13 Jahren für die Wach- abteilung der Komnraudantur noch jung genug ivar. soll für den Ueberwachungsdienst der Eisenbahn zu alt sein? Der Eisenbahn- beamte gab dem Enttäuschten noch den„guten Rat* er solle sich in der Altmänner mühle umarbeiten lassen und als Achtzehnjähriger wiederkommen. Fühlte der zum„Spaßen" aufgelegte Herr nicht, daß einem abgewiesenen Stellensucher die Lust zu lachen vergeht? Seuchengefahr. Angesichts der bevorstehenden Rückbeförderung der Baltikumtruppen und der Kriegsgefangenen aus denr europäischen und asiatischen Rußland ist mit einer erhöhten Seuchengefahr, insbesondere mit der Ein- schleppung der im Osten beheimateten Krankheiten, Fleckfieber und Pocken, zu rechnen. Soll Groß-Berlin auch fernerhin seuchenfrei bleiben, so muß dafür gesorgt werden, daß kein aus dem Osten Ein- reisender vor seiner Entlausung eine Wohnung betritt; denn die Kleiderläuse sind die Ueberträgcr des Fleck- fiebers. In Groß-Berlin stehen folgende Entlaufunasanstalten werk- tägig von 9— S Uhr zur öffentlichen, unenigeltlichen Benutzung; Güteroslbakinbof beim Schlesischen Bahnhof, Kaserne, Karlstr. 31/35 Kaserne, Kruppstr. 11, Schule. Pankstr. 29, Schule, Kaiser- allee 1/2, beim Barackenlazarett auf dem Tempelhofer Felde(Ein- gang General-Pape-Straße).— Die Kommandantur Berlin, Ab- teilung Seuchenschutz. Platz am Zeughause 1(Zentrum 298), Zimmer 99, ist zu jeder Auskunft bereit. Achtung! Metallarbeiter! Wege« der a u er o r d e nt l i ch en Wichtig- keitdermorglgenBezirksversa»««, lungen ist es Pflicht aller Kolleginneu nnd Kollegen, b e- st i m m t und pünktlich zu erscheinen. Versammlungslokal und Beginn der einzelnen Ber- sammlungen siehe unter:„Gewerkschaftsbewegung" in der Sonnabend-Morgenansgabe des„Vorwärts". Eiue scchököpfige Falschmunzerbande wurde von der Neuköllner Krimmalpolizei unschädlich gemacht. Ihre Spezialität war die Fälschung von Zwanzigmarkscheinen. Für 88 900 M. Falschscheinc wurden bei den Verhafteten gefunden und beschlag- nahmt.__ Ei» Opfertag in den Berliner Kaffeehäuser«. Nach dem Beschluß des Vereins der Berliner Kaffeehausbesitzer, der in einer stark besuchten außerordentlichen Sitzung geiaßt wurde, soll am nächsten Freitag in iämmtlichen Berliner Kaffee- Häusern ein Opfertag für die notleidende Wiener Bevölkerung, namentlich für die darbenden und frierenden Kinder Wiens, ab- gehalten werden. Es finden überall in den Lokalen besondere Ver- anstoltungeu statt, zu denen sich Künstler in uneigennütziger Weise zur Verfügung gestellt haben. Um ein möglichst günstiges finan- zielleS Ergebnis zu erzielen, werden in den einzelnen Kaffeehäusern Listen ausgeleat. in denen die Gäste ihre Spenden eintrogen können. Die Lokalinhaber selbst iverdcn einen bestimmten Prozent» satz ihrer Einnahme an diesem Abend ebenfalls dem Unterstützungs- werk zuführen. Die Leitung der Hilfsaktion liegt in den Händen des Vereinsvorfitzenden Wilbelm F. Beese, Lindenstr. 86, der über die eingegangenen Beträge öffentlich Quittung lege» wird. Gefangenenpost nach Sibirien. Mitte Januar 1920 geht wieder ein Schiff von Kopenhagen nach Sibirien ab da? Pakete für dortige Gefangene mitnimmt. Die Pakete müssen sorgfältig verpackt sein, am besten in Holzkiften. Auf Genauigkeit der Adresie der Kriegsgefangenen ist zu achten. Auch darf die Adresse des Ab- senders nicht fehlen. Ferner ist auf den Paketen der Vermerk „Via Atordkors, Kopenhagen" anzubringen. In Frage kommen nur Pakete an Gefangene rn Jrkutsk und östlich von Jrkutsk. Die Pakete dürfen nichts Schriftliches enthalten. Die Absendung der Pakete muß so rechtzeitig erfolgen, daß sie spätestens bis 10. Ja- nuar in Kopenhagen eintreffen, da sie dort nach Lagern sortiert und in Kisten verpackt werden. Die Sammlungen für die Wiener Hilssmochc erhalten täglich immer noch neue wertvolle Lebensmitlelspenden. Diese erfreuliche Teilnahme der Groß-Berliner Bevölkerung hat die Groß-Bcrliner Geineinden veranlaßt, ihre Sammelstellen auch noch weiterbin aus- zuhalten und zwar bis zum Mittwoch, den 10. d. M. einschließlich. Mit Rücksicht auf die vielfachen Anfragen wird noch besonders darauf hingewiesen, daß alle Geldspenden noch wie vor von allen Bank- geschäften und Deposilenkassen sowie von der Stadiyauptlasse, den Sparkassen und ihren Zweigstellen angenommen werden. Der Magistrat Berlin hat beschlossen, für die Hilfsaktion zu- gunsten Wiens und Deutschösterreichs 50 999 M. zu bewilligen. Der Stadtverordnetenversammlung wird alsbald eine Vorlage hierüber zugehen.' Für Kovfschußvcrletzte. Bei den Kriegsbeschädigten ist in vielen Fällen beobachtet worden, daß dt: durch Kopfschuß Verletzten noch lange Zeit nach der Lazarettentlassung unter den Folgen der Verwundung zu leiden haben. Sie klagen über Hemmungen in der Auffassung und im Gedächtnis, über Mängel im Konzentrieren, über allgemeine Befangenheit und Unsicherheit, Störungen beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen, soiuic über unsicheren Gebrauch der gelähmt gewesenen Glieder. Die Ber- liwer Schule für ftopifchußverletzte versucht, auf Grund mehrjähriger Erfahrungen alle diese Mängel durch einen systematischen Einzel- Unterricht zu mildern oder zu beseitigen; vor allem beabsichtigt sie, eine Hebung der Stimmung und Steigerung des Willens zu be- wirken. Kopfschußverletzte, besonders auch aus der Gefangenschaft heimkehreich«, werden darum auf diese Schule, die von der K. B. F. der Stadt Berlin unterhalten wird, aufmerksam gemacht. Der Unterricht ist Einzelunterricht, der sich der Vorbildung, �dem©trad der Beschädigung, dem Bedürfnis des Teilnehmers und seinem Be- ruf streng anpaßt. Die Teilnahme ist unentgeltlich, ebenso ärztliche und berufliche Beratung. Anmeldungen nimmt der Leiter der Schule, Stadtschulinspektor Fuchs, Montags und Freitags von 1— 2 Uhr im Schulhans Senefelderstr. 6 und Donnerstags von 19—12 Uhr im Jugendamt, Jüdenstr. 59/51, entgegen. Die Ausstellung der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der GeschlechtSkranlheiten ist nur noch bis zum 11. Dezember ein- schließlich von morgens 19 bis 7 Uhr abcndS geöffnet und zwar MoMaas nur für Frauen, die anderen Tage für Personen beiderlei Geschlechts. Eintrittpreis 59 Pf., Moniag und Donnerstag eine M. Huniboldt Dheatcr-LichtsPiele, Badstr. 19, eröffnen am Donnerstag ihre Pforten. Das Theater hat zirka 1999 Sitzplätze und ist das größte. Lichtspieltheater deS Nordens. Britz. Auflösung des kommunalen Arbeiterrats. Die Gr- me imdev ertretcrsitzung vom 5. d. M. beschloß, eine einmalige Unter- stützung an Ortsarme, bedürftige Kriegshinterbliebene, Kriegs- beschädigte und Erwerbslose zur Auszahlung zu bringen. Nach einem Bericht des Gemeindevorstandes über den Stand der Vor- arbeiten zur' Ausführung des Beschlusses„Einrichtung von Haus- wirtschaftsnntervicht" wurde von der'S.-P.-D.-Frakiitm Beschleunigung der Angelegenheit gefordert und beschlossen, den Gemeinde- vorstand zu beaustragen, seine Maßnahmen so einzurichten, daß mit dem HauSwirtschaftsunterricht Ostern 1929 begonnen� werden kann. Den Lehrpersonen an den höheren Schulen, soweit deeen Bezüge unter diejenigen der Lehrer an den Gemeindeschulen stehen, sollen dieselben bis zur Höhe der Gehälter der letzteren aufgebessert werden. Räch einer Begründung durch den Dezernenten für das Jugendamt, Genossen Hoffmann, wurden 1999 M. zur Anschaffung von Lehrniitteln und Spielgeräten bewilligt. Hatten■ bis dahin die zahlreich erschienenen Zuhörer einiger- maßen Ruhe bewahrt, so beteiligten sich dieselben lebhafter au den Verhandlungen, als der Antrag der S.-P.-D.-Fraktion zur Be- ratung gelangte, dem tommunalen Arbeiterrat Gemeindeinittel nicht mehr zur Verfügung zu stellen. In stundenlangen Debatten über Demokratie und Diktatur zogen die Redner der U. S. P. alle Register ihrer sattsam bekannten„revolutionären" Ideologie. Von unseren Rednern wurde die willkoiniinene Gelegenheit benutzt, die Gruirdfätze der Sozialdemokrat ie in der Versammlung zu ent- wickeln. Mancher der erschienenen Anhänger der ll. S. P. dürfte bedenklicher den Saal verlassen hassen, als er ihn betreten hat. Die Anträge der S.-P.-D.-Fraktion: 1. Dem hiesigen kommunalen Ar- beiterrat find fortab Gemeindenlittel nicht mehr zur Lerfügang zu stellen; 2. es wird eine gemeindliche Beschverdestclle eingerichtet, welche der Gemeindevertretung verantwortlich ist; die hierfür er- forderlichen Mittel werden bewilligt; 3. zu allen Ausschüssen ist eine Vertretung der Gelneircdebeamten bzw. Gemeindearbciter mit bc- ratender Stimme hinzuzuziehen, wurden eingenommen. Ebenso angenommen wurde ein Antrag, wonach allen GemeindeverordlKten eine gemeindliche Wochenschrift zur Verfügung gestellt werden sell. Regenschirni eines bürgerlichen Folge. Einige Schimpfereien, die recht kläglich klangen, begleiteten den„Abmarsch"._ Groh-Berliner Lebensmittel« «harlottenburq. Kartoffeln 7 Pfd. Abbolung bis Donnerstag Auf allgemclne Groff-Berlincr Lebcnsmitlellartc(Abschnitt 97) 250 Gramm Knlandsmarmelade bis 13. Dez., 159 Gramm Suppen aui Abschnitt Ii. 2 bis 13.. 159 Gramm Reis ans Abschnitt 103 bis 13., 100 Gramm■ Teig waren aus Abschnitt 191 vom 12. bis 29., 259 Gramm Kunsthonig aui Montrose. 39s Detektivroman von Sven Elve st ad. Keller erhob sich heftig und schlug mft der flachen Hand auf den niit Papieren bedeckten Tisch. „Nein, jetzt werden Sie mir zu poetisch", rief er halb scherzend, halb ärgerlich.„Sie sprechen nur noch von Rosen und Märchendichtern und Musik. Was meinen Sie mit dieser letzten Bemerkung?" „Ach, nichts Besonderes", antwortete der andere gutmütig. »Äch wollte nur bildlich ausdrücken, daß ich eine Ahnung l>ibe, mir ist, als ob ich ferne Musik hörte, oder Tust von Blumen spürte, die ich nicht sehen kann. Ich bin kein Dichter, aber ich wünschte, daß ich in der unbestinimten und unbestimm- baren Form eines Dichters meine Gefühle darlegen könnte, wenn ich ahnungsvoll merke, daß mein Sinn im Begriff ist, das Richtige, das Licht, die Lösung einzufangen. Was ich jetzt empfinde, empfindet sicher auch ein Dichter, der lange Nlit der Vollendung eines Werks gekämpft hat und plötzlich die erlösende Stimmung fühlt, nicht deutlich und handgreiflich, sondern ahnungsvoll herannahend und wachsend. Jetzt will ich nur noch alles sammeln, Keller, dann habe ich die Lösung, das Licht. Es ist eine höchst sonderbare Affäre." Keller erinnerte sich nicht, seinen Freund je so erregt gc- sehen zu haben und blickte ihn erschrocken und verwirrt nach. Krag ging durch den langen Korridor, der die Halle des Dctektivgebäudes niit der eisernen Treppe verband, die zu dem Zellengefäugnis führte. Auf dem Korridor begegnete er leinem zivilgckleideten Detektiv, dessen Beinkleider am Fußgelenk mit Fahrradspan- gen zusammengehalten waren. Er ließ ihn vor sich in einen großen Raum treten, wo mehrere andere Detektive saßen und an einem großen Tisch mit grünem Tuch überzogen warteten. Es war das Sitzungszimmer der Kriminalpolizei, voll von Telephonapparaten und Handbüchern, im übrigen aber_ nur spärlich möbliert; außer dem großen Tisch waren da nur einige uicheguemc Stühle und ein riesiger Wandschrank. Während der vor ihm eingetretene Detektiv sich ans Tele- phon begab, begann Asbjörn Krag eine Untcrhalwng mit den andern Detektiven. Einer von ihnen verabschiedete sich, nach- dein er einen kurzen Bescheid-von Krag bekommen hatte; andere fanden sich ein, ein Schreiber in Uniform kam mit Papieren herein, die er auf den grünen Tisch legte, worauf er wieder verschwand. Währenddessen läuteten die Telephone mit ihrem scharfen knatternden Metallklang. Ein Mann in der Uniform der Gefängniswärter kam mit einem Brief her ein, den er Krag übergab, und den dieser ungeöffnet in der Hand behielt, nachdem er einen Blick darauf geworfen hatte. Ein dicker Polizeikommissar, der vor Wärme stöhnte und seine Uniform aufgeknöpft hatte, legte ein großes, rotgerändettcs Plakat auf den Tisch. Krag besah es und nickte beifällig. Es war das Plakat mit dem Signalement des„Gefängnisgesich tes", das an alle Anschlagsäulen geflebt werden sollte. Es wurden nur kurze und leise Worte gewechselt. Keiner sagte etwas Ueberflüssiges. Hin und wieder hörte man das Hallo! Hallo! der Beamten, die am Telephon saßen. So sah es in der Zentral? der Kriminalpolizei an Mordtagen aus oder wenn sonst etwas Ungewöhnliches im Gange war. Eine inten- sive Geschäftigkeit, aber keine Verwirrung. Ein uttaushörliches Kommen und Gehen von Männern, deren Aeußeres in keiner Weise mit dem landläufigen Begriff übereinstimmte, d?n man von Detektiven hat. Kräftige Männer mit einem militärischen Zuschnitt, Sergeanttypen, blauäugig und aufgeweckt, zu Rad heimkehrend und wieder forteilend. Der einzige, der von diesen Menschen abstach, war Asbjörn Krag, der seine Lieblings- stcllung am Fenster einnahm, den Rücken dem Licht zugekehrt, den Brief, den er soeben erhalten hatte, lesend. Seine Gesichts- ziige waren ausdrucksvoller, verfeinerter; mit seiner Glatze sah er eher wie ein Richter, ein Assessor, als wie ein Detettiv aus. So war das Leben in diesem ungemütlichen, kasernen- gelben Raum mit den kahlen Fenstern; ein Leben, das ver- dichtete, zielbewußte Geschäftigkeit, intensives Streben aus- drückte. Draußen in der grauen Steinwüst? der Großstadt aber ahnte man das Wild, den Mörder, der sich in dem Men- schengewühl und den dunklen Schatten verbarg, bebend, gehetzt, mit der TodesgÄvißheit im Blick. Wenn ein Unbefugter wäbrend dieser Stunden in die Zentrale der.Kriminalpolizei gekommen wäre und eine Weile den Befehlen und Bruchstücken der Unterhaltung gelauscht hätte, würde er sehr bald zu der Ueberzeugung gekommen sein, daß man hier nach einem besttmmten Plan arbeitet?. Indessen beantwortete Krag eine telephoMche Mitteilung und man konnte ihn sagen hören: „Nehmen Sie die Wirtschaften in der B.-Straße vor und dann alle Seeniannskneipen am Kai." Oder: „Sie sind ini Seemannshaus gewesen? Gut. Es gibt auch noch ein Heiin für christliche Seeleute am Viktoriakai, gehen Sie dort auch hin." Oder: „Schicken Sie Johnson zu den Dampfschiffsgesellschaften." Oder: „Veranlassen Sie, daß keine Segelschiffe auslaufen." Da rief der Mann am Telephon laut durchs Zimmer: „Pat hat eine Spur auf dein Kohlenkai entdeckt, hat sie aber wieder verloren." Krag, der gerade mit dem Chef der Polizei im Gespräch stand, nickte nur. Der Polizeichef war einen Augenblick in die. Kriniinalabteilung �gekommen, um persönlich zu hören, wie die Sache stand. Seine Exzellenz war nervös. Das Ansehen der ganzen Polizei stand auf dem Spiel. Er spütte bereits eine unerhörte Aufregung in den Zeitungsredaktioilen. Er nahm nicht selbst an der Arbeit teil, als oberster Chef aber trug er die Verantwortung. In einer Stunde sollte er zu einer Mittagsgesellschist beim Minister, und er wollte gern (Krag kannte seine Eitelkeit und lächelte), er wollte gern die Neuigkeit von der Verhaftung beim Mittagessen mitteilen, wie der mächtige Polizeichef solche Neuigkeiten mitzuteilen liebte. unberührt, lässig, mit einem eisgrauen Polizeiblick:„Liebe Frau T. Wir haben den Mörder um 0 Uhr 34 gefaßt. Und Krag sagte: „Er kann uns nicht entgehen. Ew. Exzellenz, wir sind ihm auf den Fersen, ich meine bereits seine flteheiidcn schritte zu hören. Der davcib§unsäh>akcit 4 Psd. Nährmittel, Ausgabe der Bezugsscheine von Dienstag bis Sonnabend im Lebensnntielnmt, Zimmer 11. Für Kranke Eier aus 50. sfür ttinder im 1. bis 6, Lebensjabre Voranmeldung sür Kakao, Echokolade und Keks in den Konfitürengeschäsien und Voranmeldung jür Bienenhonig, Milchsüsiipeisen und Panin, Voranmeldungen vom 5, bis 11. Neukiilln.(In der kommenden Woche Neuverteilung von 250 Gramm geschälten L>äl!cnsrüchten aus Abschnitt 239 der Neuköllner WarenbezuaSkarte sowie von 150 Gramm Suvven. Für die am LI. Dezember 1851 und srilber aeborenen Personen 250 Gramm Haserfabrilalc in den Kranken- nährmttteiverkausssiellcn. Bezugsscheine biersür in den Brotkowmisfionen. Tie Fettration beträgt 20 Gramm Butter und 70 Gramm Margarine (Abschnitt R 23 der Sinsuhrzu'adtarie), Kartoffeln 7 Psd. Maricndorf-Sndcndc. Für Dezember aus Eützftoffkarte zwei Päckchen Sütziloff. Ltebtenberg. 250 Gramm Svrup(430 K), 125 Gramm Würzkäse und 125 Gramm Tilsiter Käie aus Speisesettkarte, Voranmeldung 150 Gramm Weizengriesi(103), sür Urlauber 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade, sür Kriegs- und Zivilzesangene 250 Gramm auSl. Hülsenfrüchte (1c— Oc). Frtcdricböbagon. 1 Pfund amerikanische« Roggenmehl(84), 250 viramni Grouven lßö), 200 Gramm Erbsen(83), 200 Gramm Haser- flocken für Jugendliche(2)._ Groß-Serliner parteinachrichten. Achtung. Metallarbeiter! Donnerstag, abens 6 Uhr, im Patzen- böser. Fidicinslr. 2/3: Versammlung aller Metallarbeiter, die aus dem Boden der S. P D. stehen. Partei« und Gewerkschaftsbuch legitimiert. it. Abt. Montag 71/, Funktionär sitzung bei Schirm, Cbarlottenftr. 7/8. IL. Abt. Montag Funktionärffhung bei Henischel. Naunynstr. SS. IS. Abt. Montag 7 Uhr bei Keller, Sitzung der Funktionäre und Betriebsvertrauensleute. 20. Abt. Montag 7 Ubr Sitzung der Ftinkttonäre und Betriebs- Vertrauensleute bei Albrecht, Stratzmanuftr. 42. LI. Abt. Montag'1,8 Uhr Sitzung der Parteifunktionäre und Be- triebsvertrauensleute bei Wolff. Kochhannstr. Sl. 27. Abt, Dienstag 7 Uhr Sitzung der Bezirksführer der Betriebs- Vertrauensleute bei Dombrohlaw, Swinemünder Str. lt. Ecke Arkonapiatz. 44. u. 45. Abt. Sonntag, den 14. Dezember, Grünthaier Str. 5: Märchenaoend und Lieder zur Laut«. Eintrittskarten bei den Bczirks- jührern und bei Gas; mann, Stettiner Straffe 48, und Pose, Kolonie- straffe 15. 47. Abt. Sitzung der Parteifunktionäre Montag C'[, Uhr bei Adam, Naza eihkirchitraffe. Eharloitenburg. Kombinierte Vorstandssitzuna nicht Montag, foudern Dienstag 7 Uhr bei Schwartz, Windschetdtstr. 14, Ecke Kantstraff«. Steg litt. Montag 8 Ahr bei Tbiel. Albrecht«, Ecke Ringstraffe: Frauen- abend/ Genosse Piechosli:»Die Jugendbewegung unserer Gegner". Friedenau. Mittwoch'Iß Uhr; BcztrlSabend in den bekannten Lokalen. Wilmersdorf. Donnerstag 7'/, Uhr Mitgliederversammlung im Zeichensaal der tzindenburg-Oberrealschule, am Seepark 36. Tagesordnung: 1. Die dolitiiche Sag«. 2. Unsere Stellung zur Einwohnerwehr. 3. Per- schiedenes. Der Zahlabend am 1l, fällt aus. dasür am 18. Extruzahiabcnd. Neukölln. Montag 7 Uhr. Aula der Realschule. Boddinslraffe: Funktionärsitzung. Siadtschulrat Rydahl:.Die toinmendcn Wahlen zum Elternbeirat. All« Parieisunktionäre nehmen an dieser Sitzung teil,— Zum heutigen Kunstabend in der Aula Kaiser-Friedrsch-Straffe, Real- «hmnastum. wird um pünkUicheS Erscheinen gebeten, um Störungen während der Vorträge zu vermeiden. Mariendorf- Jüdende. Montag 3 Uhr bei Hoch in Maricndors. Ebauiseestr. 44: Erweiterte Vorstands sitzung. Sämtliche Porteisunttionäre und Beinebsoertrauenslcute müffen erscheinen Lichtenberg. Montag 7 Ubr bei Kurlowskr, Pfarrstr. 74. Funktionär- konferenz. Lehrer und Lehrerinnen, die Mitglieder unserer Partei, sind eingeladen. Hohenschönhausen. Frauenversammlung Dienstag 7'/, in der Schul- aula, Rödcrnstrage. Referentm: Gen. Juchacz:»Die Frau im neuen Deutschland". KarlSfiorst. Mitgliederversammlung am Mittwoch, 7 Uhr. Im Bürger- beim, TreSckow- Allee 83. Vortrag über Etternbeiräte eoent. Wahi unserer Vertreter. Weisteusce. Montag 7'/, Uhr bei Stärk«: Vorstandssitzung mit Gruppensührcrn._ öilüungsveranstaltungen. Bezirksbildungsausschuh Groft-Berlin. Wir machen nochmals auf den Heuligen, in der Aula de» GhmnasiumS .Zum grauen Kloster", Klosterstr. 74, slatifindenden Goeibc-ZIbend aus. mzrksam. Genosse Max Grunwaid wird den einleitenden Vortrag halten. Mitwirkende: Frau Therese Leonbardt- BardaS(Gesang), Herr OSkar Ludwig Brandt(Rezllatton), Frau Margarete Brandt.Jakoby(Rezitation). Klavierbegleitung hat Fräulein Heriha Gutimann übernommen. Ansang präzise 7'/, Uhr. Eintrittskarten 1 M. sind noch an der Abendkasse zu haben._ Jugenüveranstaltungen. verein.Arbeiterjugend« Groff. Berlin. Heut« nachmittag, 'Iß Ubr. im Kleinen Schauspielhaus:.Emilia Dalolti". Beginn der Platz. Verlosung um'Iß Ubr. Zentraljugendhei«, Lindrnstr. S, 2. Hos, links 3 Tr. Heute 7 Uhr: Unterhaltungsabend. Wcdding. Jugendheim. GesangSsaal'der 14. Realichule, Lüiticher Straffe LS. Heute b Uhr: Unterhaltungiabend mit besonderem Pro- gramm._ Vorträge, vereine und Versammlungen. Stetchsbund der Kriegsbeschädigten. Bezirk Zentrum. Montag 7'l, Uhr bei Schulz. Eliiabethstr. Kam. Psändtner: Da» neue Wannschafts- veriorgungsgeletz. Bezirk ll Osten. Montag 7 Ubr. Hilsebeinbrauerei. Koppenitr. 68. Bezirk IV Süden. Versammlung der Hinterbliebenen: Mittwoch 7,/« Uhr, Dresdener Str. US.— ReichSbund Deuticher Technik. Ortsgruppe Cbarlottenburg. Der verschobene Vortrag de« Herrn Fritz A. Weyen über.Die Technik de» Films" mit Vorführung von Tageslichtfilmen findet am DonnerStvg 7'!, Uhr in der Aula der Technischen Hochschule statt. Eintritt eine M. Gäste willkommen.— Ver- eitttgung.Deutsches Recht«. 9. Dezember, 8 Uhr, in der Landwirt« schaftlichen Hochschale, Jnvalidenstr. 42 i Gemeinverständlicher Rechts« Vortrag von Amtsrichter Dr. Ehrlich.Gesetzliche und testameittaviiche Erbsolg«". Zutritt srei.— BolkSgemeiuschafe zur Wahrung von An- stand und guter Gttte. Freier Vortragsabend am Montag 7 Uhr im großen Saal des Lebrerverewshauses, Äiexandcrplatz. Dr. Karl Slorck: „Heber die Ethik des KinoS" in Verbindung mit Darbietungen tünstleriichcr und wisienichaitticher Filme durch da« Institut sür Kultursorichung.— Ein WirtschaftskuriuS über Ehina beginnt am II. d. M. an der Handelshochschule Berlin, i» dem hervorragende Kenner des Landes über Einzelsragen der Wirtichast in und mit China sprechen werden. Die Vorträge sind allg mein zugänglich und finden an jedem Donnerstag und Freitag von 7—9 Uhr abends stati. Anssührliche Programme sowie Einlaß- karten sür den ganzen Kursus zu 10 M. und sür den einzelnen Vortrag zu 2 M. werden an der Kaffe der Handelshochschule ausgegeben. Geschäftliche Mitteilungen. »TaS deutsche Lied« betitelt sich die Agenda 1920, welche die Finna Rudolph Hertzog trotz aller Schwierigkeiten wieder herausgibt. Das mtt reichem Bilderichmuck ausgestatteie Werk enthält«ine Abhandlung aus der Feder de» ersten Kapellmeiiter» am Deutschen Overnhau» in Cbarlotten- bürg, Eduard M ö r i k e. Die bttdnerilche Ausgestaltung lag in den Händen des Malers Georg Wagensühr, der das Werk mit künstlerischen Aquarellen rnid vielen Zeichnungen schmückte. Unterstützt von Robert Kämmerer und arideren namhasten Künstlern bringt die Agenda einen reich wechselnden Bilderkranz auS allen Jahrhunderten. Angaben über Schenswürdigleiteii Berlins sowie seiner näheren und weiteren Umgegend. Die Firma über- reicht bei entsprechenden Emläusen die Agenda als Andenken. Gerichtszeitung. Die Rebellcnfiihrer vom Schlesischc» Bahnhos im Jatmar wurden nach IStägiger Verhandlung zu Zuchthausstrafen bis zu sechseinhalb Jahren verurteilt. Außerdem wurden ihnen die bürgerlichen Ehrenrecht« auf v bzw. 10 Jahre aberkannt. Mus aller Welt. GefangeuenloS. Auf Anordnung des rumänischen Kriegt« Ministers sollten die in Siebenbürgen und Rumänien internierten ungarischen Offiziere vor zwei Wochen nach ihren Heimalorlen be- fördert werden. Der Zug wurde vom General Mardarescu von Großwardein zurückdirigiert. Als die Offiziere die» bemerkten, er- griffen 28 die Flucht; sieben von ihnen wurden von den Rumänen erschossen. Ei« Militärlager für 30000 Mann ist in der Nähe von O l m ü tz errichtet worden. In den umliegenden Dörfern sind 10 000 Soldaten untergebracht. WetteranSfichte« für das mittlere Roeddeutfchlaub vi« Montag mittag. Ein wenig kühler, vorwiegend wolkig, doch vorüber- gehend ausllarend mit wiederholten Regensällen und Schneeichauern bei starken westlichen Winden. ßerifl uncl ICHnfer 1919 Die Sleutflt Deutsche Sflocf« Die Neueste Deutsche ftdocle Brano SMef. Ketpzl,, Mfohfafft 1—3 eTtocfifrag IDinfer 1919/20 ist erschienen Ia alle» VlichlMällmgea und bei allen Zeftfd)r)ftenb3ndlern echSltllch Sc1)n)ltmufter-l/er1iauf$ftcl!en in ßeriln: »reite Straße RMI, Oranlenftraße Rr.u, Reinickendorfer Straße nr.15 Cbarlottenburg, scblilerltr. nr.ss; neukoiln, ßobrechMr. nr. IS Die Neueste Deutsche Ikloel, ist«in reichhaltige, und vornehme» Älcxlen. und SAnilftnu/tcr-Äthum. 5stle». ?i>odealben« Schnittmuster Beins grollen Jßdbel- Säger mit Speisezimmern. Herrenzimmern,»chles. ? immern, tever- u. Gobellp-tvarnlturen, Vlüsch. osao, Zrumeau», Schrt-nten, verlttos. kam- plelle» aochenelnrlchwnoea nsw. st«»«,, ,ur»«. itilltge»»wanaiosc»«csichiiauna in d-r vrnnneastraste Nr. 7, Nr. 6 u. Jlr. l«ä nahe Rolenthaler Pia» bei MöbeULechner, |(SeBifti«, von 8—6| Prozesse, Beistand, mäJüje Preise. Teil- »MV» Alimenten, Straf-- sechen, Cingabun, Onadenaetuche. Landeeriehtsrot Dr. t. Klrchbeen, Oesellsehaf, m.b.H., AlcxaaderatraBe 45(am Alexanderplau, gegenubei Tietz).(9—7) Olänz. Erfolge Beobachtg. Sonnt 10 11. Men-Mteiiung 7., a Dezember Gerich titr. 31, M MMMII ütlegs-Bfcffeinafie. wohlschmeckend, beschlagnahme- srei, Pasitall, 8 Psb.»ttl»»0 M. einschl. Perp.u. Porto. Drotzhbl. ». Ile-rt«I, I-«Ip»tg(, Nardeoderxetr, 32.* Photoapparate Prismenbrlnokels kauft zu günstigen Preisen Stecke). mann, Potsdamer Str. ISS. -f- Eheleute+ sind sorgenlos durch meine hygien.Ertindmig. Qold. Med. Ehrenkreuz, Ehrendlpl. Stck., jahrel. brauchb, 8 Mk. Aut- kiär. gratis. Rückporto«rb. Prau Stephan geb. Engelhardt,[» B,flla.smi»chrelber»lrJ2,lll. Hochelenante Pelzwaren sachmiimiische schönste Ausftihr., belatmt konturrenzio» billig, H�wls teldolt, Qübenst, 24 pt Weihnachtsbäume! prima Ware, schockt» tt. einzeln. ftamftr.(55. PergnUgungopark. Zur Ausscheidung alter scharfen und kranken Steife aus Blut und Säften, gegen Blutandrang, rotes Oesicht, haut- unreinitkeiten Ist mein Blut- relnlguncepulverSaltaria seit über 75 jähren wirksam erprobt. Seh. 2.50. Uebl. 3 Schacht 773. Otto Reichel, Berlin 43, Eisenbahnstraüc 4. Seitnässen Befreiung sotort. Alter u. Oe schlecht«ng. Ausk. umsonst. Sanis Versand, München. M Unzen ba& MUnzenhandlung Berlin, WUhelmstr.47 Vertrauensvolle Auskunst ootlommcnbenFällett erfahrene Hebamme Witwe Glebe, Berlin, Martin-Luther» Straße 8, Ecke Hohenstausenstr. Xrikgssnlsiks koutt xexen Barzahlung venlzeiie EeMllliillZti'iö. ' s»»l»«tamOe Str. S7. Tätowierungen werden In kurzer Zeit sicher, möglichst ohne Berutsstfirungen, entfernt C. Weisser!, Invalldenstr. 147, EcteBEeÄe. Viele Jahre in Krankenhäusern und Kliniken tätig gewesen. Sprechet,; 10—12 u. 4—8, Sonnt. 10— t.(Auskunft kostenlos.) im letzten Jahre über 1000 Tätowierungen entfernt. 4* Spezial-Behandlung+ Harn- u. Blutantersachuaz, HSben*oone-Best,ahlung, Sanaho» Behandlung. AtrztlTch geleitete Heilanstalt. Dir. Hermaons, BUasaer*tr.42, I. Spr. 10-12, 4-7, Sonnt. 9-10 Leipziger Str. 96 Ecke Charlott«nstr. >Pi!!l!!lii!!!Pi>iiIll!>li»I»Wi>i>l!>II!IIIi!IIilI!>IIPI Siegfried Behren df Leipziger Str. 96 Ecke Chsrlotlenslr, niiniiHtuiiiinntHiiniiiiiniitiiiiitRiiiiiiiiiiiiiui Die Abteilung Kleiderstoffe ist eröffnet! Beachten Sie gefaiiigst die Fensterauslagen! Zum bevorstehenden Weihnachtsfeste Kostümstoffe: Tuche Gabardine Jf.rwSüS; glatt und geslrelsi. In grokw Forbfnauswahl Kammgarn-Serge«. uo ca. 110 cm breit, reine Wolle, jehwarr und marin« Marengo idtiedene Qualitäten ca. 140 cm brell, reine Wolle, ver- (för Herrenanzüge) breit, reine Wolle, jehwarz und marine C h Ö\/ 1 r\t cai 130 cm breit, reine V. Ii 6 Y I O I Wollet, blau-grün kariert Für Kleider: Cr�pe de chine in modernsten Farben und verschiedenen Preislagen Schwarz-wel� kariert m mehreren Stellungen. 100 cm brett Passendes Weihnaditsgesdienk: Kostümstoffe Für Blusen: Wollflanell ÄSJswS X/rvlIcs ge» reift und besfldii, welk VOlie Und farbig, 110 Cm brell Ors| gl*«, weih, doppettbrell. in P a 1 wundervoller Quallldl 17» 22» 3300 130 cm brett Meier fngp|| ngg�cigal nKu j egg cG? j agn f j cgn Ii fÄrzsoAu 1 ega gS RUDOLPH HCPTZOC ®Ei5a_iw/cs BREITEÖTB/ BRüDERöTR,/ Pelz- Pelz- Pelz- Pelz- Mäntel In Seal alacfrlk M. 3973." Mäntel I.Perelanfcr Klaitm 4499.' Mantel In Maulwurf M. 9875.* Mäntel In �odsifeii.. M. 14999.' Mäntel In Saaldlaam. M. 18135.' Jacken In Maulwurf.. M. 6463.' Westen In Maulwurf. M. 269 3.' Pelz-Mantelkragen In allen Pelzarten M 7925 10450 bis 1500.� heiZ-Pelermen In Patag. Kanin, Sealbisam, Maulwurf, Jltls, Skunks etc. M. 13875 163.- bis 41 80,- PelZ" Kragen In modernen Formen und Pelzarten m.5775 65-b.s 4148- PelZ- IVIUtfen In allen Pelzarten m.6875 80 50 bis 3597,- FÜChSe, gerade Form, größte Auswahl In Kit-, Alaska-, Zobel-, Kfuücnhds 193.- 460,- 539.-bis4450.- = Kinder* Garnituren— Pelz- Fußsäcke und-Taschen Pelz- Decken ittnittnitnitniRtiiintrnninininiiiiHy lOOOe Instrumente au* erster Bend, ohne 7wiaeheob&ndeU Eigene FebrlkeUon. Sprechmasrblnon von der billigsten bie elegantesten Ausfahrung. :: Besichtigung ahn, Kaufzwang gern gestattet.:: Direkter Vertrieb der Heimerzeugnlsae de, Erzgebirge» in II und*on'tl-en Instrumenten und Beatandtelien, Billigste Bezugsquelle. Grflestee Lager Deuteehlandt. | Schulz& GundEach �ttniiininiiuiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii�iiiiiiiiiiiniiiniiiiiiiiiiiiuiiimiitiiiiiiRiuiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiitiiiiiniiiniHMiniMi ßeHin Cm» IVaHstn /3 Gardinenhaus Bernhard Sdwarti Känsilerg ardinen j, tu l***. M*rm* 7<5 4t<» H&lbVOrh&ngemllFallmmMta, te*lt SQ U. m Tejyjyiehc Axmbute*,«. tx/too, u«m* unt**... 3T0 t Kächeng*iMnen, Bettdecken, gardinen, Gobelins etc. 4» im Tischdecken, Scheiben- * hcblmt,*. offene fülle, flechloa, Veneuen'xündu.geii, Ekzeme, HaemorrhoMen Ifouljucken, ris«. Heul. alte Wunden, 3«ndwun- dea, norveiuchiaerxen, Ernst, Pickel, Wundssln «te. hellt i.lb«) I. v.nwei- fälisten Etilen, wo bisher jede HUI» versagte. lein unschätzbares Haus- ] mittel, weiches such bald. heiligsten Schmerzen n. Jucken, solortige Un- darung u. Heilung bringt SchT 1,00,».00 Ii 5, TS. In 1 Apotheken, wo nicht; bestelle man direkt Laborotor Mlro% Berlin NO 18 Or. ftankiurter Str. llS-M, Gebisse Uillrähne bis 80,- Platin Qold u. Silber In(eder Form VAU* htobate Preise, kauft Linke BlflcherstMO Portz 11,8-81). 9—-, Stuft- und Ca,»- Transportversicherungen Over Rififm einschließlich Zeukk. ArMWIebskahl. Sttell. MM. Mberung ulro. werden durch une ei* adichlußdevyllmcichtlgle Beitretet ju ßUttsllflflcn, modernsten Bedingungen gedeekt Schudeneregulietungen erfolgen durch uns direkt prompt und in loyalster Weist Wir stUten uns auf einen«onjeru siihrender Gesellschaften lult chacantle* .»,»»» ca, v, mm„tt Fachwissenfchaftliche Beratung.» Wertvolle engste Verbindung mft dem neutralen«uslandt v5�. Hermann& Dettmann. Berlin W 8. Kauonierftraste 1. «ei ftentnm 4«8 u. MOt Vermittler«erden lotWfHg unterstützt «sy3 Leipziger Frühjahrsmesse 1920 Allg. Mustermesse/ Technische Messe vom29.Febr.bis ö.März/ vom 14. bis 20. März q Genügend günstige Ausstellungsräume sind noch vorhanden. Sofortige Anmeldung ist Jedoch dringend erwünscht Entwurfs' und Modellmcsse(während beider Messen). Künstler und Kunstgewerbler werden eingeladen, sich mit Entwürfen für gewerbliche und industrielle Verwertung zu beteiligen. Einsendungen bis i0jan.i92Oan derlpustandigen Ortsausschuß. Für Berlin t An die Untemdiisanstalt des Kunstgewerbemuseums, Prinz-AIbrecht-Siraße 6. Alle Anmeldungen sowie Anfragen sind ausschließlich zu richten an das Meßami für die Mustermessen in Leipzig Auskunft erteilen auch der ehrenamtliche Vertreter des Meßamis für den Handelskammer* bezirk Berlin: Direktor G.Baeh, Syndikus des Verbandes derWaren- u. Kaufhäuser, Mitglied des Aufsichisrots des Meßamis, Berlin, Potsdamer Sir. 21, und die Handelskammer in Berlin ErslklissleeKarliiillainpen dl* best«.* von eilen Petras Ausfübrnng. wundervolle, bllltgeBslenehtoog,»olle Oersntie, Für Oaelwirte. Cafds, Ule, Geseh&ita, Priv. US* Nt, 60 Nr. 61 Nr. 6» Nr.»3 Nr. 6« « 8» in. 10,73 M. TS- M. 38,— M, 35.-*. Erltes Earbldbrosesr„Ccta" per 100 HOok 33 Starb. IVIedos Verb Autor bobea Rabalt. Heyse's Pahrradhaus Iterlln, OmntontitraU« 3« llerlin, tirotle EVankfurtep StraBe 145 Itrrlin-jSchBaFbors, Haa»t*(paHe 157. �eee�iM i im»itilwMemMmr Möbel und kompl. worinurvQ3einrichnjno«n Herren- u. Spetfeat immer Wobn- n. Scblafslmmer Hervorraoend schtln und preteverf to fkllenPr�UIagen U-90U«toa Klubsessel und Sofas In Oobo&n und Leder »gKMO.-AJsKui•••••••«••••••••••• ca. 1SOOO In&trumenie am Lager!: •oooooooooooooo Waren taauiü ANDERS am Bahnhof Wedding GröBtes Haus* direkt am Nettelbeckplatz Damen- und Herren-Garderobe Pelzkragen u. Hüte Riesige Auswahl Auf Teilzahlung Möbel u. Polsterwaren eigenes Fabrikat. •sPFZIAI ITAT* l-D.Himme�inFichtiJiip und einzelne Möhelsiiicke sowie farbige Riicben-Einrlehtungen Riesen-Auswahl, billig. Preise Sehr kulante Bedingungen Größtes Ifaus direkt am Netlelbeckplatz Reinickendorfer St. 16 an d. GerichtstraBe.' von K. Schlipf M. 13,33. 597 Seit, m. 850 Abbild. Die Naturwissenschaft d. Landwirts(Schelienberger) 13�0. Der Landwirtschaftslehrling 9,10. Landwirtschaft!. Sünden 9,10. Laim- wirfschaftl. Ratgeber f. Frauen 4,50. Landwirtschaft!. Buchführung S. Die Selbstversorgung d. Landfrau 2,65. Landwirtschaft!. Obst- und Gemüseverwertung 450. Landkochbuch 555. Kartoffelküche 2,20. Magermilchkäserei 2,25. Die Hausschlachtung 3. Der Haustierarzt 4.40. Landwirtschaft!. Tierheilkunde 24,20. Der Veterinärgehilfe 4. Tierzuchtlehrc7. Rindviehzucht 30,25. Fütterungslehre 4,50. Futterrationen 3. Ernährung des Rindes 2. Pferdezucht 29. Behandlung des Pferdes 4.25. Pferdefütterung 1,55. Pferdekolik 4. Schweinezucht 4,85. Schweinefütterung 2,65. Schafzucht 3. Hundebuch 4. Der Viehstall 4,85. Dreschmaschinen 15,60. Motorpflüge 9,90, Unkrautbekämpfung 255. Düngerlehre 4.75. Umwälzung von Fruchtfolgen 13,20. Hinträgl. Feldgemüsebau 4,65. Tabakbau u. Tabakkunde 21.80. Kaninchenzucht 3,60, Ziegenzucht 3,60. Geflügelzucht 5. Hühnerzucht 250. Entenzucht 2,20. Gänsezucht 2,29. Taubenzucht 250. Gefiügelställe 4,85. Bienenzucht 5. Bienenhonig und Ersatzmittel 3,30. Die Müllerei 9,60. Die Kartoffel- u. Getreidebrennerei 10,25. Kraftfuttermittel 11,25. Milch- u. Molkereiprodukte 9,60. Milchuntersuchungen 7,95. Rübenbrennerei 550. Rüben- - b fabrikation 9,50. Mostrichzuckerfabrikation 7,95. Essigfabri fabrikation 550. Stärkefabrikatio fabrikation 9,60. Maizfabrikat/on 7.95. Brotbereitung 950. Gemüsekonservenfabrikation 550. Fleisch-, Schinken- und Wurstkonservenfabrikation 4. Obstweinbereitung u. Obst- u. Beerenbranntweinbrennerei 7,3» Konservierungsmittel 455. Torfverwertung u.Torfdesiillation9,60. L'ngcziefervertilgung 7.90. BBttners(iartenbuch für Anfänger 1>. Gr. Gärtnerbuch 30. Prakt Gartenbuch 750. Gartenkunst 850. Gartenentwürfe 4,95. Oartcnkulturcn, die Geld einbringen II. Der Hausgarten 3. Der Ziminergärtner 2,20. Obstbau 13,75. Das Busch- Obst 350. Prakt. Erdbeerkultur 355. Das Obst- u. Gemüse- gut 3,85. Etnträgl. Gemüsebau 9.70. Gemüscsamenbau 8,25. Prakt. Oemllsegärlncrel 8511. 6000 Re/optC ZU Handelsartikeln iß. Richtig Deutsch 650 Mir oder Mich? Z. Rechtschreibung Duden 7,15. Büchmanns Geflügelte Worte 8,80. Taschenbuch des allgem. Wissens 4.40. Gedichtsammlung 5. Anekdotenbuch 3. Aufsatzs hule 6,60. Fremdwörterbuch 650. Rechtsformularbuch 6,60. Englisch 6,60. Französisch 6.60. Spanisch 6,69. Polnisch 6.50. Buchführung 6,60. Bankwesen 650. Geschäfts- u. Privatbrlcfsteller 6,60. Schönschreibschule 4,40. Bürg. Gesetzbuch 5,60. Guter Ton und feine Sitte 6,36. Mod Tanzlehrbuch 450. Die Gabe der gewandten Unterhaltung 350. Kiavicralhum mod. Tänze 12.10. Nur gegen Nachnahme L. Schwarz» Co., Berlin CS, 14g. Annenstr. 24. 174/7 waren en gros Einzelverkauf wie alljährlich z. billigst. Preisen rt Pelzmäntel'PoVS i S. Schlesinger HeueKönlgstrilXu'T Kein Laden, 2. Stock Bitte genau anf Firma und Itausnammer zu achten, m 21 Sin neuer Qeist ? Vorwärtsstrebenden und Erfindern bieten sich gute Verdienst- Möglichkeiten! Fordern Sie daher sofort kostenlose Zu- Sendung unserer Aufklärung und Anregung gebenden Broschüre. F. Erdmann A Co.. Berlin. Königgrätzer Str. 71. AlWmmi i 40((platten., f (ffiummi- nbfdae), Schollplatten., Wachswal, e»., Outtapercha> Abfälle tauft Orharoec, Friehttchllr. 45, Ecke Blmmcrstr. und tSeoraen» klrchftr. 50, nahe dem Alexanver» platt. 9—12-/5. 2''7—7. 53 14. Das Liebes- und Gescblechtsleben riac Moncrhon wir Berücksichtigung der U"S MchMjIicU Unkeuschheit sowie aller geheimen Krankheiten, ihrer Verhütung u. Heilung. Preis geheftet 4 M- gebd. 550 M. nebst 10°/- Teuerungszuschlag. Mädchen, die man nicht heiraten enll Warnunz und Winke für Männer. Mit oUll. iv Abbildungen. Preis 150M. nebst 10°/- Teuerungszuschlag. Den Mann nimm nicht!«ÄÄ junge Frauen. Mit 23 Abbildungen. Preis 150M. nebst 10°- Teuerungszuschlag. Warnm das Weib am Manne leidet und der Mann am Weibe. Teuerungszuschlag. Es ist eins der ernstesten Bücher! Die Bilder, die der Verfasser entwirft, greifen an Herz u. Gewissen. Zu beziehen durch: 82/12 Marl nipca'c�1,18�- undVer- Hell 1 Ulvdv d sandbuchhandlung Hamburg, 23, Kibitzstr. 17 M. erstklassige neue und gebrauchte. Flügel und Harmoniums. en gros— Export._ MAX BECKER ianohw Daten, Aadre—wtr. 47 Stammeln, Lispeln, Nervosität und Angstgefühl vor dem Sprechen, Atemnot etc. beseitigt gründlich Dr. Schräders Spezial-Instituf fär Stotterer efc. 107S* Berlin W, LützowstraDe 30. Spr. 4-7, auß. Sonnabend u. Sonntag. Jeder.derstotterfrei singt, erhäl t einefl ießende natorL Sprach Nr. SSS ♦ 36. �ahrgaag 3. Seilage öes vorwärts Sonntag, 7. Dezember 1619 Die Reichs-Steuerfrage. Der N.aiionalversamwlung ging am Sonnabcnb eine Verordnung über die Verhängung des Ausnahmezustandes über den Kreis GummerÄach(Rheinland) zü. Präsiden! Fehrenbach: Herne vor 23 Jahren wurde die erste Sitzung des Reichstages in diesem Hause abgehalten. Das HauZ hat viele erhebende, aber auch leidenschaftlich bewegte Sitzungen gesehen. Eine reiche vaterländische Arbeit hat fich hier vollzogen. Auch traurige Tage hat es erlebt, in denen das deutsche Reichs» Parlament sich nach einem anderen Unterkunftsraum umsehen mutzte. Der Präsident gedenkt dann derjenigen Mitglieder, die schon an der ersten Sitzung teilgenommen haben. Es sind 2� Ab- geordnete, und zwar die Abgg. Bock(U. Sog.), B r ü h n e(Soz.), bischer» Berlin(Soz.). Fr ahme(Soz.), Geher(U. Hautzmanu(Dem.), Hche(Zentr.), L e g i e u(Soz.), Molken» £> u h r(Soz.), Müller-gulda(Zentr.), Pachnicke(Dem.), v. Paher (Dem.), Reitzhautz(Soz.), S ch m i d t- Berlin(Soz.), Spahn (Zenrr.), Weiß(Dem.), Strzoda(Zentr.), Ulrich(Soz.), Wurm (U. Soz.). Zubeil(U. Soz.). Auf der Tagesordnung steht dann ein Gesetzentwurf zur Er- gänzung des Gesetzes über die Zahlung der Zölle in Gold. z 1 ermächtigt den Reichssinanzminister, zu bestimmen, daß dieses Gesetz vorübergehend nicht angewendet wird. Nach tz 2 kann die Vorschrift de» Art. 863 Abs.! de» Friedensvertrages über die Erhebung der am 31. Juli 1314 für die Einfuhr nach Deutschland angewendeten günstigsten Abgaben schon vor Jnkraft- treten des Friedensvertrages angewendet werden. Zur Vermei- dung von Härten kann das Aufgeld aus Billigkeitsgründen in ein» z einen Fällen auf Antrag erlassen werden. Das Gesetz wird in alle» drei Lesungen ohne Aussprache an» geuvmmen. Die Steuervorlagen. Dritter Tag. Abg. Düringer(Dnatl. vp.): Der Reichsfinanzminister will der Katze den Schwanz, stückweise abhauen. Wenn er sagt, die stufenweise Erledigung der Finanzreform verschaffe unS die nötige Mutze zur Beratung, so ist daZ die reine Ironie angesichts des Hetztempos der Beratunoen. Ein Examen der Abgeordneten würde wohl ergeben, daß 99 Ptoz. in den Inhalt der Vorlagen noch nicht eingedrungen find.(Sehr wahr! rechts.) Das Ausland bringt dem Erzbevgerschen Plan nicht nur kein Vertrauen entgegen, son- dern eS betraehttt ihn genau wie vir als den Rui» des deutschen Wirtschaftslebens.(Sehr rickstigl rechts.) D-e Erklärungen des Ministers zum ReichSnotopfcr habe-u mir nicht imponiert. Die EntentestaatSmänner sind bessere Juristen als der ReichSfinanz- minister. Wir werden immer mit der Illoyalität unserer Gegner rechnen müssen. Wir können dem Reichsnotopfer erst zuftimmmen, wenn von der Entente die bindende Verpflichtung vorliegt, daß sie seinen Ertrag nicht beschlagnahmen will. KeichZfinonzmimster Erzberger: Der Vorredner wird für seine Behauptungen kaum Beweise erbringen können. DaS Reich hat bisher seine finanziellen Per- pflichtungen erfüllt. Dafür hat eS Milliarden ausgegeben. Bei der autzerordentlichen Erhöhung, die die ganze Lebenshaltung in der letzten Zeit erfahren hat, müssen wir«tch für eine Erhöhung der Löhne und Gehälter sorgen. ES werden alle Matznahmen getroffen werden, um die Wirlschaftsverhältnisse in Deutschland zu festigen. Für alle Stenergesetze haben wir den Rat von sachverständigen gehört. Die Beamten, die lange Jahre im ReichSfinanzministeriuin sitzen, haben sich aber auch schon Sachkenntnis angeeignet, und ihre Ltatschläge sind mir viel mehr wert als die von Sachverständigen. die doch jede Steuer ablehnen würden. Die Zwangsanleihe, die die Rechte»erlangt, ist undurchführbar. Wenn innerhalb von sechs Monaten ein Betrag von 33 bis 4V Milliarden gezahlt werden sollte, so würde damit die deutsche Wirtschaft ruiniert sein. Wir müssen daher versuchen, das notwendige Geld auf ander« Weise aufzubrin- gen. Bei den Steuergesetzen haben wir auf das Wirtschaftsleben Rücksicht genommen, aber auch darauf, datz unter allen Umständen 2-1 Milliarden aufgebracht werden müssen. Die Steuergesetze sind da? Höchstmaß dessen, was unsere Wirtschaft tragen kann. DaS Kinderprivileg wird in der Zukunft ganz miderS wirken, als in der Gegenwart und Vergangenheit. Das Prinzip ist richtig, datz für jedes weitere Kind in der Familie ein Steusrauzug gewährt wird. Auch die Ver- mögenszuwachssteuer mutz etwa» mehr als bisher angespannt werden. Wenn es jemand möglich ist. bei den jetzt erhobenen Steuern sein Vermögen noch um eine halbe oder eine ganze Million im Jahre zu vermehren, dann kann man da doch mit einer Per» mögenssteuer von 13 Proz— höher will ich nicht gehen i? Red.l— zugreifen. Was hier an der Einkommensteuer abgestrichen werden soll, mutz an anderer Stelle doch wieder eingebracht werden, schlietz» lich durch Besteuerung der Massenartikel. Bei der wirtschaftlichen Lage rn Deutschland können wir gar nicht an die Einführung höhe» rer indirekter Steuern denken, ehe nicht«achgewiesen ist, datz die direkte« Steuern bis zur Höchstgrenze ausgebaut sind.— DaS hier mitgeteilte Gutachten des ReichSjustizministerS hat den einen Wert. datz niemand mit gutem Gewissen und Recht behaupten kann, in- folge des Friedensvertrages habe die Entente ein Anrecht auf irgendeine Steuer. Das gilt nicht nur vom ReichSnolopfer. sondern von jeder anderen Steuer.(Sehr richtig!) Eine solche Bestimmung liegt im Friedensvertrag nicht drin. Ich habe letzt die Stellung. nahm« der Regierung in aller Oeffentlichkeit klar kundaetan. Aus- ländisch« Pressestimmen sind noch keine Kundgebungen oeZ Fünfer- rateS. Bindend und entscheidend ist für uns nur der FricdenSver- trag. Eine Verschleppung und Hinausschiebung der Steuerreform würde bei unseren Gegnern die Meinung hervorrufen, unS fehlte der gute Wille, dem Friedensvertrag gerecht zu werden. Ich würde eS für besser halten, wenn Sie alle drei Steuer- vorlagen an eine Kommission verweisen würden; der Finanz- minister und seine Beamten können sich nicht teilen. Am 1. Aprrl mutz das Reichseinkommensteuergesetz i» Kraft treten. Die ganze Steuerreform müßte daher mögllchst vor Weihnachten verabschiedet werden, damit die Veranlagungsbehörden im Januar, Februar und März arberten können. Alle nicht grundsätzlichen Dinge, wie die Ausgestaltung des Tarifs, das Kinderprivileg usw., können dann»räch Weihnachten erledigt werden. Die Produktion an Gütern ist mit wenigen Ausnahmen ge- stiegen.(Zuruf: Ausverkauf!) Eine Besserung in unserem wirr- schaftlichen Leben ist eingetreten. Die einzige dunkle Seite ist zurzeit da? Verkehrswesen.(Sehr wahr!) Der Glaube an das iwwiiwnmBBBHBBfflMBl'iMwijgiiWfgiiaraCT———■ deutsch- Volk kann durch keine Rede der Rechten aus meinem Herzen gerissen werden. lLebhafter Beifall.) Abg. Vecker-Hsssen(D. Vp): Manchen Steuervorschlägen können wir nicht zustimmen, fo der Kohlensteuer. Die Steuersätze für die niederen Einkommen müssen gemildert werden. Das Äapitatlreuerzesev werden wir ablehnen. Die Ausführungen des Reichsnuailzmimsters, datz den Ländern und Gemeinden die Lö- sung kultureller Aufgaben verbleibe, klingen wie Hohn. Gewiß, sie verbleibe» ihnen, aber aus Mangel an Mitteln können sie nicht erfüllt werden. Besitz und Arbeit müssen einträchtig zusammen- stehen, wenn Deutschland wieder hochkommen soll.(Beifall b. d. D. Bp.) Abg. Wurm(11. Soz.): vor dem Kriege wurden 33 Proz. der Steuern auf indirektem Wege aufgebracht. Jetzt sollen 15 Proz. direkt und 23 Proz.-«direkt aufgebracht werden. Die Rechnung stimmt nicht, es sind mehr indirekte Steuern vorhanden. Tie Steuergrenze von 1333 M. Jahreseinkommen ist unhaltbar. Dm rationierten Lebensmittel, bei denen man verhungert, kosten für Mann und Frau im Jahr 1563 M.. für Mann. Frau und zwei Kinder 2163 M. Wenn man erklärt, datz ohne«in« so tiek bin- untergehende Besteuerung die Summe von 24 Milliarden Mark nicht aufzubringen sei. io gebe ich daS zu. Doch da» beweist noch nicht, datz man deshalb in die Toiche des Aermsten hineingreifen dürfe, sondern nur. datz unsere Steuerwirtschaft auf einen anderen Boden gestellt werden müsse. Ebenso mutz man vom kapital'stischen Standpunki zugeben, datz eine Weitere Erhöhung der Besitzsteuer das Zugr»-'., begehen des Kav'talismuS bedeute, weil dann kein Kapital akkumuliert werden würde. Doch das. was Sie vom lapi- talistischen Standpunkt als Unglück betrachten müssen, ist vom sozialistischen Standpunkt der erste Schritt zur Gesundung des Wirtschaftsleben» An Stelle der individuellen Produktion wird die Produknon durch die Gesellschaft in die Wege geleitet. 63 Pro- zent als Maximum der Einkommensteuer ist noch immer nicht hoch genug, da eS sich ja um Jahreseinkommen von 3 Mill. M. bandelt. Der Arbeiter wird beim Lohnzahlen rofort erfaßt, doch der Lqnd- wirt bat die Möglichkeit sich dem vollen Druck der Steuern zu ens- ziehen. Aus dem Markenivstrm bei der Lohnzahlung werden neue Lohnbewegungen erwachsen. Tie'eS System mutz abgelehnt werden. Ebenso ist eS unmöglich, daß man Land und Gemeinden zu Kost- gäitgern de» Staates»nacht. Di« Ausgaben der Gemeinden steigen und die Bedürfnisse werden eingeschränkt. Das gebt nicht. Man sollte einen Unterschied machen zwi'chen erarbeiieien Einkommen und Zins und Kapital Tann brauchte man die Kapitalsertragstener nicht als eigene Steuer. Wober sollen die neuen Bedürfnisse des Staates gedeckt werden, tnenn es jetzt schon heißt:.Höbe? geht es nimmer." Das Unglück der Menschheit, der Krieg, ist durch das Privateigentum an Produktionümft'eln entstanden. Es gibt nur einen Ausweg: die sozialistisihe Produktionsweise durch Sozialisi«- rung»lmereS Wirtschaftssystems. Abg. Heim lB. V. P.); Man nimmt den Einzelstaaten die Steuerhoheit. Die Länder sollen Kostgänger d-S Reiches werden. Der Partikularismus ist erledigt, der UiritariSmuS marschiert. Trotz aller Versicherungeu des Emährungsministers sieht die Er» nährungSlage sehr bedrohlich aus. Es geschieht iiichtS, um die Produktion zu stärken. Man sabotiert die Landwirtschast. Mehr als das Notcpftr an Geld brauchen wir das Notopfcr an Arhcit. Wenn wir den zehnstündigen Arbeitstag cinfühven. wird sich die Valuta sofort heben.(Beifall rechts.) Damit schließt die Steuerdebatte. Die Vorlagen gehen an den Ausschutz. Dienstag 1 Uhr' Kundgebung der Nationalversammlung gegen die Zurückhaltung der deutsche» Kriegsgefangenen.— 2 Uhr: An- fragen, zweite Lesung des ReiebSnotopferS. Schluß 7 Uhr. Zeichnungsschluß: io.Sez.1919 ♦ GWahlUNMerlMN: i.-s.ZavMi92o• 1.Ztthvng: MrziS2o Deutsche Spar-Prämieuanleihe 1919 Bar 2: Jährliche Gewinne: »Jarl 50000000 iiiiiiiiiiiH USüWilWMöMM 5000 Gewinne Oie Auszahlung bet Gewinne erfolgt unter Abzug von i0%>(Sin mit einem Gewinn gezogenes Gpar-Prämienstück nimmt auch an den späteren Gewinn« Ziehungen teil, bis es zurückgezahlt wird. Weiter findet jährlich einmal eine Auslosung zwecks Rückzahlung statt. Die m dieser Tiigungsz ehung gezogene« Nummer» erhalten de« Nennwert von 1000 M. und die aufgelaufenen Zinsen von 50 M. für jedes abgelaufene Zahr, außerdem aber noch jede zweite Nummer eine Gonderprämte(Bonus) von IVOS bis 1009 Mark. ZahlungSveife: Kür jedes Gtück von 1000 Mark sind zu zahlen 500 Mark in Kriegsanleihe und 5t)0 Mark in bar, und zwar bei der Zeichnung 100 Mark in bar, die restlichen 400 Mark und die 500 Mark Kriegsanleihe 1.— S. Januar 1920. Beleih ung: Die Gpar-Prämtenanleihestücke werden von der Neichsbank und Darlehnskassen mit 85 A» des Börfenkmfes beliehen. Zeichnungen Sei allen Banken, Bankiers, Sparkasse« und Genossenschafte«. aelnwollcaa ecbv«rz« Oamenüiierwesteti (ohweis QualitU 42.50 M. mit ßngewebtcm Futter. prima Quai, alle ÖröÜec seiir preiswert Hermann Engel Badetepssiche, 28.50 M-IDreHhantiiEchep�Ä1 5.75 M. Landsberger Str. 85, 86, 87 kÄW SaneiGm (Scmlp'srl f.nt prim» 32.58 K, 25.80 M. DnnenittOopfe »as rief a. idam V«a* scbr preiswert Neueingänge entzückendster Modelle in Abend- und Nackmittags-Kleidern Wci&e Tanztüllkleider 133.50 M.* Schwarze Abendkleider aus Seide, Samt, Velours-Chilion m Tüll. Spitzen und Schmcizbesäizen » Ounkeifarbige Nachmiliagsk■eider aus Talict u weicher Seide 49>t* Kammgarn- u.Gabatin-Wo'lklc der 3S6M., 21 8.50 M. * Weibe Voilekleider 78 M* frima Seal-Plüschmäntel auf reiner Seide gefüttert, neueste Formen, in allen Weiten* Wintermäntel tcschc tormen, 118.50 M., S8.S0 M.* Jungmädchenmäntel 7®.i0 M.* Wollplüschmäntel 322 M.* Jackenkleider aus besten Wollstoflen 218 M.* Schwarze Kleiderröcke aus Taflet u. weicher [ Seide* Kleidetrockc aus besten Wollstotlcn 44.50 M.* Seidene ! Steppmorgcnröckc*Fcsche Westen a. warmen Winterstoffen 54 M. Seidenblnsen In el'#an ei Austütii ung ans Crepe de Chine. Taffet, Remnsferte« Chiffon und anderen Seidenstoffe» 89.i9 76.50 M. 68 50 M. Blusen aus«reinwotl. Flanell 5950 M. Beideustolie ca tOü cm cn-it. her vor raeende i�aaSitftt, in üaeheas-, Tallat, Gabauu u. aud. AJtea, in r.aieu modeioen Paiben. Gepn Maslstratsbereciititjungssciieln: Harren- Herren- woiiena Anzugstoffe Unterhosen Kinderklelder «»,75 a 8,00 h. 20MS8M83M. Knaben- nnd Mädcbenmäntei ans ernten FJaaschstoffen Kieler Knaben- Pyjaks us tzlitem, blanem Tneh mit iemelstickerei WiMUW mit Breeches, elegante AnslBhinnf In eilen GiSSen. Perserteppiche in grosser Auswahl fSr Speise-, Wohn- u, Herrenzlmieer Verbiiidungsieppisheo. Galerien In allen Artou. Oiilsis H H Lialitsi ia guten Qualitäten. Perser nnd moderne Rnster. Bettvorleger und Verbindungsstücke, beste Qualitäten 130, OS SO H. Portieren fBr Herren-, Wohn- u. Speisezimmer la großer AnswahL MneTii BiMn Künstlergarnit, Halbstores»u» srbsttui 110 a v« a»7 u Rnltdanlr av« �8 S Ketten ins engl. n. Erts- ocuuecaen tau sas u«40 m 175 u oolr An doppelseitig, frima Satin ateppaecuen, u 190 m m Ii«»MI.»NW 30! M U. m. WM Ei piil RtaM Damenhemden mit breiler Stickerei 27.75 M* Damenhemden mit reichgestickter Passe 22 M* Damenhemccn mit Lan- gette und Säumchen 29.75 M* Rockbeinklcidcr mit Klöppel einsalz und Spitze 33.75 M.* Kniebeinkleider mit Stickerei 1 25.50 M., 29.50 M ♦ Dimitinachijackcn mit Stickerei| 39.50 M, 37.75 M. ♦ Damennachthemden mit Einsatz 55 M. I Damennachthemden mit Langette 47.50 M.* Matinces[ mit eleganter Spitzengamierung 52.50 M., 47.50 M, 42 50 N Damen- u. Herren- Bozkolf- eil Cbesteinstlefel mit und obn« Lackkipp. Ii gntcr Ansllibrang nnd madernas Formen vVSS�SüjiZMlLZ mit Lukka pp« nnd Lock Ma&te la elef&ntor Ansnhnng. S KlDderstielel in allen Größen. PELZMXNTEL aus Fohlen Persiana, Seal-Bisam, und Seal-ElecUic. Weißfüchse* Blaufüchse* Kreuzfuchse Alaskafflchse 650 M. 536 IA. 350 M Orot« Ansvatu la KostüioKrages � sörtuu ■ad Fuban lOO M. 80 U. AS X Sea!-Elecirlc-Mützen 96 M., 74°° M.( 65 M, 47 m. Mapabukpagen und-KüuHen Slpaussfederhalsplisclien Lohengrin. Anfan« 5 Uhr Scimnspieümus. Maria Stuart. _ An anc 6', Uhr._ Dlrekttoii.via* Iteinhardx l*eur«rhc>; Theater. 7 uur: liBd Fippa tanzt. .MontT1/]: Jnakobs Traum. Kammersplele. Z'/jUhr; Frühlings Erwachen »un Die BicbseierPtuiilofa Montag 7>/j: Die deutschen Kieinstadter. Cr. Schansntelhans Karls traße. 2t/a: Oresii«(Nm.-Abt.A,I.V.) ■■/i'. Orestle(auß. Ab.) Mtg 7'i,:Oreatie(/. A., I.Abd.) Theater 1. d. yniggFätzerStraße Nachm.- Uhr; Erdsf'"*, (Lulli: Mar a Orsi.�i 'S v.:»chtot: Wetterstain .'■'nnt.: Lehloti Wetterstein vienst.: SeiiloKWettersteln '.iiltw.: LclilnU Wetterstein Oonnerst.; Bin Traumspiel E;eiE: LchloBWettersIcI» 'iomib.: Schloß Wetterst.Iu bonntag Nachm.: Brdgeist. AbeniisiSetiloi' Weiterstein Montag: Ein Traumspiel EomOdlenhans 'iachm. 3 Uhr: Die Ehre. ■ Vi Uhr: Sie. .'ionlag; Sie. Dienstag: Sie. »iittwuc'n; Sie. Dorm.: Llsciott V. f, Platz i reitag: Sil». Sonnabend: Sie. Stg Nrn.: Llselottv.d. Pfalz .ibgnds: Sie. Montag: Lisolotlv.d. Pfalz Beriluer Theatsr Nrn. 3; Sterne, ü.wied. leuchten 7.i5 u: Bummel» Studenten Residenz- Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise: Der gute Ruf. Täglich> ,8 Uhr: Evchen Hnnibresiit. Mittwoch 4 U.: Rotkäppchen. Triason-Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise: Der Lebensscbfiler. Täglich>S Uhr: Msskersäs. Mittwoch 4: Schneewittchen. Theater ata Koltbcser Tor. fUoriuplats 14 314. kbend T'h üoi: !■ Suuut. uchm 3 Uhr rrmtifi Preisatroll Abend-Programn) t Kind treil• Bsuuhin gestattet atert Beg. 7.1» Uhr. Votrerkl. Ii— Iba u. 4—6 Uhr. Neues Proyamnit Voiksljßliae.Ä., 3 Uhr: Der SdhwarzkDnstler. 7Vi Uhr; Paul Lance und Tora Pareberj;. Montag 7'/. Uhr: Luther. Lessing-Theater Direktion: Victoi Barnowsky. 3 Uhr; Der rote Haha. 7>/,: Pygmalion. (Durieux,Grüninp, Hartmann, Heinich. Tillmann, Kiapler, Saliner. Schnell, Cien.) Montag 7'/,: Pygmalion. Dienstag 7: Peer Gym. (Grüning, Lossen, Servaes, Lind, Loos.) ! Mittwoch 7'/,; Pvgmaüon. i Donnerstag 7: Sondcrvorst. f.d. hungernd. Kinder V/icns: Der Plarrtr ton Kirchieid. fllka Grün nf, Poidi Müller, Dagny Servaes, Theod. Loss, Eugen Klöpfer. Alex. Ekcrt, Emil Und.) Hierauf; Konzert u. Vorträge. Lily Haigren-Waag, Carl Clewing, Tills Durieux, Paul Morgan.) Freitag bis Sonntag T/it Pygmalion. Montag 7: Fräulein Julie. Der grüne Kakadu. (Durieux, Servaes, Fischer, Klüpler, Veidt). Deatsclies Könstler-Mr 3 Uhr: Dies irse. AilabemJllch J'/j Cyprlennc. (Leop. Konstantin, Knrt Götz, Erich Waltsr.) y/a Uhr; S!He« Sänger 9 rtiem. Mitgl. der SlettiBar Sänger. Sraunes Oiele: Alexanderstraße 55. Direkt.; Karl Helnzlus. i barievs Tante mit Thielscher Tata-TotO'Onctt p Rudi Neumaan Mla Berge manu Kitty Oetra Deorg Kaiser Adolf Bartley An Flügel; HansSagavej ■««KIISIirMra 7 Uhr: SybiU Neuett Operettenhaua. 3 Uhr: Die keusche Sascnne. 7«/lu.i)lel)8inßfoiDMns. Srhlller-TUgat, Cbari. 3 Uhr: Wie es euch relaltt n/äuhr: Der Hetneiiibaaer. I Thalia-Theater 3 Uhr: Polnische Wlrucbaft. u.: Die närrische Liebe. Th. am NollendorTJplaU! SV., Uhr: Die Puppe. 7'/« Uhr: JDcnPfcfcfr.tTeTi/e Theater des WeBtema 12 Uhr: Russisches Valien. 3V, Uhr: Die lustige Witwe. iv, u.: Die Frau im Hermelin Theater d. FrledrJchntadt �u.: vier Einakter. äVallner-Tbeater z>/«: Geisha mit Mia Werber MS Eine Ballnacbt. Uhr Wsllialla-Tlieater. ZVz Uhr: Das Gesetz. Vit Uhr: Am goldenen Horn. €011 tral-Thentcr t1/, uhr: Die Fasshtagslee. UeutscheH Opernhaus 7 uhr: Die FiEdennaDS. Dfo Tribiin« 1 IV,: Vorm.-V. F rd r. Holländer 3 Uhr:»Die Wandlung." fv, uhr:„Die Wamücui." Bden-Theater 3 Uhr: Prinzessin vom NIL T't,.: J.Ä.W.0." Krtedr.-H'llhelmst.Th. "/.uhr; Gretchen. Kleinen Theater. 3 Uhr: Jettchen Gebert. TV, u: Die unberührte Frui KI. fäeliaaBpielhnuM. 1 1«, Gcdenkleicrf.Herm.EssIg �Aiäine nnd Anlast oder: Freut Euch d. Lebens KomiBehe«per 3>/« Uhr: Schwatzwaldmädel. n, u.: Liebeszauber. fmBtaplelhauB ZV, Uhr: Das Sliftungslest. Arnold Rleck in: Jn?: Der Gro2statl{-M!sr VerbafiäiierFr.VciksbiihDen Sonntofl, den 7. ScjembtL nachm. 2 llize: Schauspielhaus: Gespenster. Nachm. 2'/, Uhr: Deutsches Opernhaus: Das goldene Kreuz. Nachm. 3 Uhr: Bolfsbllhae: D.Schwarzkßnstler Echiiler-Th. Thariottendurg. Wie es euch gefällt. Lesstnq-Dh toter: Der rate Hahn. Künftler-Thealer: Dies irae. Th. b. Well.: Die lustige Witwe. Friei>r.-WIHelinst. Th.: Jugend. Bollsbiihne: Wochentags cbends vom S. bis 13. Dezember: Paul Lange u. Tora Parsberg. Predigt in Litauen. Bose-Ibeater. 3 Uhr: AschenbrSdeL Vf, U t: Die im Schatten leben. Kasino- Tbeater cothrlngersir.37. Täct.'IJSV Sclmieuels Lene Berliner Vofltsstück!. 3Au!z V'oriier erstkl, Speiialitätcn. Viktor Littek i. d. Op. SKetcii „Erwischt." Ztg.Z>/./ Ein sauberes Kleeblatt Theater Dir.: James Klein i PrfedrichstraBe 218] 1 7 a Sonnt.31/jU. 7' gnliiiertreifliEiies iVarlct6-Pporirsr,ini!| Wochentass 7 und Vi« Sonntags 4,0 ano Uhr Im Lustspiel Die FaHirt Ins Slaue E« g 1 e. Rodoll Blobraoh Vorverkauf* 12 bis I Uhr Freikarten aufgehoben! m EarfSrstendumn 26 Wetter ieuchtan um Mlttcraocnt Sebanspiel mit Clara Wielh � Ko llcnd ort platz 4 8 Sie Drme mit dem sehviirzen Handschuh Hin AböBteurcr-Eoican mit LuelQ Mareen 'Kammei llcütsploiel and U.T Sonönooerg' Lotte Neumann im Lustspiel Der Klappercioici:vc:bind Nach dem ßoaian von Fator ». Zobsltlz» Mulm• Film Uegie: Carl Fruellch I t L u" t s d 1 e7) mit Maiita Fete./ 0. Treptow Rudolf Eealus rtÄ Alexacdcrplatz Weinbergsweg 16 DUBASRY mit Pola Negrl in de. Tli> iro 1e S.'gle: Ernst Lubltso Baeenaslde 28 e Neu mann im Henaa.pfel Das Schicksal der Carola von Geldern Socliil- eai um o Vohlbnicl ..Maxim-Fllro." Regie; Ludwig Wollt. Abott& Partner; Humorist Akt Kann! Garden TrapezkDnstlerin Lo Kittay der weltberühmte Gtdarkenüher- l rager, macht jed. Menschen willenlos. Zum LMals a. ein. Varle.ehühne Pr ledrlehstr, 180 J.......—_ Dß'iDS-fillH-ßpGrßtlC Hsnn£r»3nn,ech Hannemann'. Text and Musik von Richard Jäger In den Hsnptrolea: MOlIf WCSSSly/ KSNZSr Vorverkauf! 12 b!« 1"Ihr Fpe'kart'*- aufgehoben f CireusBusch SonmU 2 Vorstellungen 3'/i und IV, Uhr. Nachm. ein clg. Kind frei. Märchen-Pantomime „Ascheabröder. Abends 7V, Uhr Aphrodite". In beiden Vorsiellungen: Das Scblager-Progr.! J Dienstag, 9. o. Freitag, 12. nor Boxkämpfe. 2 Bennos Exzentriker |4 Rougbys| J Fliegende Akrobate. Gadbin's Todes- sprung aus der V. Etage Heute und folgende Tage Der Union- Film dar Ufa Die Pyppe von Hanns Kräly und ürnst LubHsch mit Ossi Oswalds Regle: ElTISt LubitSCh sgt und psrsönHches Auftreten BALLETT CHAREU Wochentag«? c. V.SUar Sonntags 4, 6, 8 Uhr Abgeschlosseue, pünktHeh be- ßerniiard Trio Oynmastlker Klara Berat llluslcn�tänze z Salvano 1 Komisch« Rödlahret I 1 Sonntag», jed. Erw.| _ I Kind frei VaridU> Spielplan. �RauchenjestatteU� r ; ginnende Voretellüngen. Während. j der Vorstellung kein Einlass! j Vorverkauf täglich 11—1 söhn< Aufschlag) Ehren- und Freikarten ungliitlg Merkur=Pa!ast Ecke Palisaden, und Straosberger Straße. Mariannen' JsiSiehtspiele (fpfihep liranla) \V rangelt traße II (am Marlannen p!«u) Heute 4 Uhr: Gr. JoDeDitYOfsteilüDg Ab SVg: Beginn der Abend• Vorstellnngen. Sensationadrama in S Akten und das Lustspiel IMdMMeklii 3 Akte. BrstauitGliraDt; des Ostens I ßer Tänzer(EL TeiS) 6 Akte, nach dem Roman von Felix Holländer u(sas übr. glänzende Programm.— Ab Dienstag,?. 12. Aas dem Tagebuch ein. Scbaaspielerln Amerikanisches Sensations- Drama in.4 Akten. JAMW.ka-l n,1. . �c.c.tN-5KI MABOMO K aA-M. % 4 0> "4 � �$■ H » Konz.• ßif. DWM Wolli dqiI Jules Sifhs.« Philharmonie. Heute, Sonntag, nachmittags 4 Uhr; III« Klassisches SO!,atKo�tnc,"n" Wüüner| Ansorge Mcta 1 Gertrud Zlotnlcka| Fischer- Maretzki Karten 4« 4, 2, 1 M. an der Saclkasse. Pbliharnzoaie. Donnerstag, 11. Dezember, TV, Uhr: Popuffirer LöwesAhend BENDER. A. d. Progr.! Kleiner Haushalt, Tom der Reimer, Mädchen sind wie der Wind, NCck, Douglas. Am Klavier: M. Rmicbelsen.— Karten 2, 4. ö, 6 M. Beetboveasaat. Sonnabend, 13. Dezember, 7'/, Uhr: lilrder- Abend Eleanor Sehlosshauer. Theoj. Streicher. Brahms: ZiRcuncrlieder. H. Wolf. Am Klavier: Fritz Llndemanh.— hart. 8, 6, 4. 2 M. Becbsteiosaal. Sonntag, 14. Dezember, 7 Uhr: Elena Gerhardt Emil Mamelok Lieder und Märchen für Kinder und selche, die es werden wollen. Karten 8—2 M KU. ob. Veranst. b. Bo-ei Bock, Wertheim u.a. d. Abend* Allabendlich 7 und E9i4 Uhr Sonntag« 4. 6 Uhr DieFrrimdin des gelbe» Wanr.rs l.Isii das großen sttav-Fi>m-�>Kius vis«LMN der Welt Vorverkauf i 12 bis 1 Uhr Das größte Kino dcr Woli Sem Teufel versehrieben Egede Nissen 9er Siebe Seid und Sieg Karl Beckersachs und Grete Weixler VorflUsruaj: 3, 4.43. tJQ, MS Unter d. Linden 22/23 Dir. M.£ o i i m a n. 2EFaiill!raiigeii2 Der gröGte spannendste psychologische F i 1 in- roman in sechs Akten. Hauptrolle: Incie Böflic!!. Spielleitung: Max Mack. Origin. Lustspiel In 2 Akt| Haupt: olle: Ottchen tü ticke Itlssy Arna Billettverkanf 6 Uhr. Letzt. Vorstg. Vfl— Vftl U. 1 Musikbegleitg.d. bekannt. I vtusikme sters Jacob«. I Meute Künstlerhaus. 8 U. Beüc/utstr.J[I733D Man lacht! Man lacht l Valdorf Oerran-iiaPrachtsäle C. Richte:, N J, Chausseestr. 110. led-Sonntg. lioffra. Nor dd. Sänger. Leg. d.VorsrAd.KcnzS1 j Jwachci. Fant,-Kränzchen. Im weiCenSaal v. 4 Uhr ab; Gr. Ball. ReldisiialL-TtEateF TLjlitic u. Eanntag . nachm. 3 Uhr: Sietlin. Sänger ncchm.crmüß.Pr Rcichshullen-S.: Dftnhnti-Brettl. WS Potsdamer Str. 38 „Lilli" Nach dem bek. Roman »on Jolanthc Marfes. Tunastr. 12 Die Piiiclit zu leben mit Reinh. Schunzel Hanne Brinkmann Friedenau. Rheinsir. 14. Alexanderplatz-Passage Bruno Kastner in: Arttetcntreae* Berttn C, Kaiser-Wiibe!m-Str. 55. Ecke Spandancr Str. empfiehlt zum Weihnachtsfest in reicher Auswahl: Anzüge für Herren Rock und Weste für Herren ISn�Vonü. Anzüge für Jünglinge Anzüge für Knaben Paletots für Herren I S- 14 aw»U» fct Wollstoff, m.*n�ewebt.FuU. UlSier*• ilCrr. u# aUf TorxUsl. Flauschstoff, von Ulster für Knaben Pyjacks für Knaben....... tob u. Bozener Mäntel........... u. Gummi Mäntel......... Ttn u. Winterjoppen.......... von u Hosen für Herren u. Jünglinge«.» m. Kniehosen für Knaben..... mu. Fantasiewesten..........renn. 235 V 275 � 225« 39 b�M 425 390%?■ 105 75 W 225 175 W 45 VJ Oft bis M. AT 315 30 35 V Fe'ziüppen ♦ Spart- Pelze ♦ Geh-Pelze 125 W 95 W Damen-Kostüme«n« rH. StoSnenheitea t» U. Damen-Mäntel»»»«utaa WlntorstoHen Ten U. Plüsch-, Astrachan- und Pelz-MänteL UIRA- ßesondsre preiswertes Angebot In-W» Damen-Kleidern• Tanzkleidern« Mädchen- u. Kinder-Kleidern• Mädchen- u. Kinder- Mänteln• Damen- Rocken- Blusen• Morgen- Rocken• Morgenjacken• Unterrocken Untertaillen und Schürzen Pelzkragen* Muffen ..M. f«..MM.*, i Ig... I Grosse Auswahl in Scbuhen• Hüten• Wäsche• Strümpfen• Socken Handschuhen- Hosenträgern• Krawatten• Taschentuchern> Schinnen« Stocken Herste! yng In ei.Wirtriättea Erstlast-Vwibet n?. Ee teZatatea T. - Theater Lichtspiele, Badstr. 19. Eröffnung: Donnerstag, d. 11. 12. **. abends 7 Lihr..»» s Erstklassiges Z» Eröffnangs-Programm 'Größtes Lichtspiele Theater des Nordens. — Zirka 1000 Sitzplätze!— Cfrufl* 7TaJ*tam.rrt« iuoff.a�la.iMagsn <-'cs4c6«i bac.itttitCBJV oju. Äaujk rtsa-iQ oos�ff<' 0cammop$oa�3G3iaföaiusf � BerltnW.K, nur Srtebrt�ftr J89 tz iZi'KZiieiiki' Strifie Zi/i tätlich, vtet. VSUas M wU W ULI Bs■# sp w I«i�liCla«'■'JvrJh inacb smarkt ä 1, SchloBnlati, Kcnrert, Tan«, Volkd- stiaungoi.— Sonntags 4 ühr. Wochenny. S Uhr. am Lsbrter BaLnhof. Jetzt Uglieb gc6((c«t von IjH-; Ohr. Eintritt 50 Pf. Montag;. nndl Ein- Donocratag«.,. I tritt.- Montags(nur IBri preis Damen)) 1 M. Verläneert b. 14. Dezbr. ussieiiuiig zur BekämplDiig IBeseMscittskraiikiisIteD [änägerichtsrat DER LEUCHTER WELTANSCHAUUNG UND LEBENSGESTALTUNG NEUE* BOCHERK ATALOG KOSTENLOS DURCH OTTO REICHT VERLAG DARMSTADT - u. Dr. mr Wilhelm». Mrtlib.cn --- a---------- pers.z sprechen Potsdamer Str. IIS. [Lütrowstr.) Langjähr Erfahr. ZuverÜss. Rechtsbeutand in tbe-, Alimenten- u, Vertrauenssach, Oesuche,Verträge, Er- mittelungen.— Beobachtungen. TeL Lüuow 249k Augan auf! T ä g 1 i c h von 10-6 Uhr bin ich zu finden in Berlin W, Krausenstr. 56-58, Ziminer 1 pt.(Hotel) wo Ich— wie bekannt— allerhöchste Preise zahle för alte Gebisse. GewMnl. Platin-Zahn nicht nntar M. 6,10 Platin-Stift- n. Plattcna&hne bin 31. 100.— (nacb dewteht) Platin Gramm M. 115.50[olebt bis) 73,13 VOUIxLfi, Berlin. ■* Qßraumne&mf t> iSTJoofocMer lik'rnick Ys �k. jm,-- iry- y"*- < j!Me/ijrruaIiar: tropfen � j hat oto.zunoen und SS SJnreae/rriäJs■aheiiBn. der yjlilfz;.rku{ahcrri. i,f CHorzfÜch beguindiTsf. Ä �rfoCggar�infiorS A innsrnafn 2 yafjnn/ nj%?>■•* Jtascfa TtC /&- (sXiraäfark. VZ. S3.•- /M 'Cvrjcnd ckicr. gzg. STazhnahjn&e � yCosmlRanuf:,£xce£si(Tr'& � OZürnBerg, hkßzrzplafzir. J> Gelegenheitskäufe.| Wohnhans s Grunewald nahe Saijoc. mobern(inpnidittt, bijne Läden. 4» Li. S-Jinitncr- i Äbhnimgen, f. Käufer eot S-Zirainer-Woiii!. frei, I bei 31. 27000 Mieten fUc 280 000 HL ! zu ner kaufen. Biesdorf Süd Zlaulsdorf-Süd ' IN der Nähe V. Bhf. Sodorno' Y R. von M. 28,— an. Dedeutenbe Dertfleigerung. Diele Zteusiedlung. in letzter Keil. Mod. Fabrik- und SasthOsts- Grundstock, nahe Hallefches Zar, I mit allen neuzeitliche» Eint ichwngen, prach:vell em Bau und repräfentablem Borderhau», ea. 7000 qm Nutzfläche, ist Mr 2 800 000 ZL I zu verkaufen. in bester Lage, haben wir eine reizende Villa enthaltend 7 Zimmer und Nebenräume, mit 220 Q,. Ruten aroh,, pariarligem Garten nir nur SSO 000 Al. zu verkaufen. Bnrohaus in nächster Nähe des Dahn- Hofs Friedrich ilrage und Unter den Lindelt mit 00 Zimmern, genirai- Heizung usw., in kurzer Zeit freizumachen, aereg, Hiwoiheken, ist inkl. Sto- biliar zu dem billigen Preise von 1 200 ooo m. zu verlausen. ?sr. Schmiöt Söhne Celpzlgrr Strnsts 112,«ck« Aiauerfktnfje.' Zfr, 12600- 3, 3066, 10 371-2. Villen-Grundstücke«aÄ&t Falkenhagen«West dir. o. Bhi. Seegefeld, nächste Etat, v. Spandau. > Odngartei"" � 0» ».Anlage v. fand, an r Auch Wal stgärten. Best. Garten- u tSemufe. land.an ocpflatt, Strohe, mit Gas» u. Wafferleitg. --- lidgrundsM-ie, □ 9L von SO SR. aufwäris. Ga.tengruudftiilte ». Anlage». Obstgärten. Gut., fruchtbar. Sderland, teil« an gevstaft. u. regub Straße IN. Gas» u. Wafferltg. »uuladorf.Ziord, direkt o. Bahnlkdeg.. zu dill. Pr. I« nach Lag». Diesdarf-Ztord. Station der Stadib. TIR. v. 3L 40.— an. Dünstigste stablungsbeding. nskünfte an den obigen Bahnhöfen u. bei der Kiesclialtis& Nitsche, »ettlB fJO 43, Neu« aa.tiflfteeft« 16 OPIEMT-TEPPICHE 'ameraöen WTJr Warum so mutlos V |H»A Rafft Such auf! S» W chet Rat und HL e Jgf durch Deutschlaub Sroße Krieger- a n k» Zeitung �tene Utafl-4, Stüttgen Sendet foglctci) Sure Adrrstr Zalingebisse! j Unmodlerner �ESNHAßT ■vowOETTiflGg &uoADeyr:SnTTa-a~3 Schmuck! kauft zu staunend hoben Preisen Wir kaufen lausend sämtliche rohen Felle und zahlen für gute Kanin ü/— SR. pro Etstch evtl euch noch mehr. 20/« Pltachpatscti A Co,, Wellst-, a'ü Benignes* Siftzntöbe6- Bndustric Q m. b. H. BerllnCZ, NeucPromenad.l Eckhaus am Baliob.Börse. Eigenes erstkl. Pabriliat. Lagerbeacch erbaten!' i Pelz-Abteilung; Pdtdg. Kdnin Mup. 37C0 Austrai. Kanin Lf." 22� Alaska- F uchs m'I?. 875« Zobel fuchs Muf!" 625« v r 1 incnso ManteLKlötlld®" Dl«$n der Wdhifeücn Ati,!s Drahtge stelle 925 qoo A25 für Kaffeewärmer........... Z D sit Kragenkasten 925 R75 mit Stickerei.............* zi, O Krawattenkasten 975-1950 mit Stickerei............. i bj, IZ Taschentuch-Kasten 900 Q75 mit Stickerei.............' bis Abbildung 2 Tee-Schürze milTräjer, Punkt- muil und reicher Stickereijarulerunj Abbildung t Blusen-Schürze»U, gutem blauen Stoff, mit reicher Garalenivg.»».... 1650 2950 Roben für Mädchen-Kleider Waschstoff-Robc>-» k«tioo____ 4500|| Schleicrstoff-Robs im Kation,, 50co Baumwollene Musseline-Rohe w» Karlen 55°° DlC grof�e Mode«thwarze Tan-Volants, mit Perlen und Flitter- Stickerei Volants SuM 95°° 102°° 115°°( Volants c.«-m br.it.. 60°° 65°° Passender Einsatz«■. io cm breit, Meter 2960 3250 35°° Weihnmhti preise Damen- Sirümpfe Boppeisowc Mako Flor schwarz Florschwrz., Leder la.PIor,schw.wß.fbg. Reine Wolle schwz, das Paar M. 1090 das Paar M, 1 1 M. 17 19 bis 24 M. 1 17� bis Chiffonblusen 111 vielen modernen Farben_ von M. 3950an Seidenblusen aus Waschseide, Chinakrepp, Taft u. weich. Seiden v. M, j95"an Wollene Blusen aus einfaibigen und ge-_ musterten Stoffen von M. 72.-an Flanellblusen gestreift u. kariert von M. 39�aa Servierblusen In schwarz, mit Kragen und Ausschnitt. von M. 4950an Kostümrock aus gestreiftem Wollstoff, M. 49� Kostümrock aus kariertem Wollstoff, M.68,- Kostümrodc aus reinwollenem Cheviot, mit Knopfgarnilur.., M, 99*° Kostümrock aus schwarzem Taft, mit i__ Knt�fgarnitur...... M. 135 Morgenrock a Flauschsfoffen, Flanell. Barchend. in ein-.» farbig und gemustert.. 125.» an Strafeenkleider Cheviot, Wollköper, Oa-1QC bardin mod. Farben, v.M. 195 an Tanzkleider Chinakrepp, Tüll mitSpIf-___ zen, neue Formen, von M. 295 an Seidenkleider aus Taft, Paillette, China- 1__ fcrepp.Seidenkaschffl.,vAi. 175 an Abendkleider aus Tüll. Chiffon, Jett,... große Auswahl von M. 459 an Samtkleider aus la. Lindener Köper-... Velvet...... von M. 593 an Ünhefiekragen u. Ecken m. Stickerei von M, 1 30 an Taschentücher mit gestickten Ecken vonM.2,-an Untertaillen mit reicher Stickerei von M. 8 0an Federkrausen schwarz, grau, braun vonM.4o.- an Herrenkrawatten Selbstbinder, schöne neue.. Muster...... von M. lj5Jan Halbseid. Krepplin schwarz u moderne helle... u. mittlere Farben von M, 2980 an Kostümstoffe Cheviot, schwarz, ma-0_ rineblau, hr.von M.35.■ an Kammgarnstoffe meliert, reine Wolle, 130 cm breit.. von M. 49 an Karierte Kostümstofre hlau-grün, braun-grün,.... 130 cm breit,. von M. 5o� an Velourstoffef Mäntel in einfarbig, 1 30 cm br.v M 62$® da Pailletteseide weiche Quan- tälen, in schwarz, weiß.. r.,. farbig, 44 cm breit, von M 1-? an Granitseide besonders schöne Qualitäten, schwarz u.far-._ big, 90 cm breit, von M 69.- an Taft schöne weiche Qualitäten, in schwarz, weiß._. farbia,98 cm breit, von M.75.-an Bastseide gemustert, schöne Farbenstellungen. Künstlermuster.SOcm or.v.4ö.-an Wiener Verkstaiten-Seide Eingang neuester Muster-.. ungen, 90 cm breit, von M.52.-an Weihnachts- Ausstellung für Textilc Kunst Decken/ Lampenschirme/ Kissen/ Geschenkartikel Grones Loger fertiger Arbeiten Anferllgung unter Beruckslchfigung besonderer Wünsche Oufiav fortU LEI PZIQ ERJTRAJ-J-B Zm HS. Lebensjahre Ott- starb plötzlich unser lang» jähriger ireuer Mitarbeiter, der Bureaudiener und ttassenbale, Herr SaLb 5!gtli8lgit8 lZ8!I18lli Die Beerdigung findet am Montag, den& Dezbr., nachm. 3 Uhr, auf dem St. Hedwigstirchhof in Weißenfee,Worthstr.l7,statt. G.& C. Gause, Atelier für Architektur uud Bauausführungen. vmiii i>. Niimr öWl.«. SSM. Hiermit werden die Herren Druckereirajsierer, von denen die Beiträge durch unsere Kaffenboten nicht ab. geholt werden, gebeten, die Stimmzettel zur Urabstimmung vom LS/2 Montag, den 8. Dezember, ab. von der Verwaltung abzuholen. Der Gauvorstand. Eeschöstsstelle: C 2, Burgstraße 27 Sei: Norden 10787 Unser Mitglied, Herr vtto Ammsllll Danziger Sir. 17, j ist verstarden. 297/2 Einäscherung: 8. 12. 19, !»achm. Uhr, im Uroma' i tortum Eerichtstraße. SpezsaSarz Dr. med.Wockenfnß Friedrichslr. Ii5„fäA Spr. 11-1, 6-8, Somu. 11-1 Erlolgreiche Bebandlung Harn- u Blutuntersuchung Spezialarzt. Erfolgreicbe Behandlung. Pnigstr. 34/36 Alexanderplatz.* 10— 1, 5—8. Sonnt 10—1. Allg. Ortskraukenkasse für den Stadtbezirk C ö p e«» ck. Hiermit laden wir die Mit- glieder de« Ausschusses zu der am Montag, den 1». Cc- zember v. 3..abend» 7 Ahr, >m Aotskeder, Schloßstraße, stattfindenden 280/0 ordentlichen Ausschufts itzung ein Tag esordnung: l. Bericht des Borfitzenden über den Stand der Nasse. 2. Nachbewilligung der Voran» schlagsüberschreilungen sür 1919, 8, Festse�itng�des Voranschla» 1. Satzungsänderungen(§8 20, 27, 31, 33, 34, 34a, 72, 81). 3. Antrag de« Borstandes, aus laufenden Mitteln 80000 M, für den ffond» der Ruhe» gehaltskasse zur Verfügung zu stelle». 0. Aenbening der Dienstordnung.(§ 22) 7. Wahl des Au»schusse« zur Prüfung der Rechnung de« lautenden Jahre«. 8. Geschäftliches. Die Mitglieder de« Au«» schusses erhalten noch besondere Einladungen. Göpentck, den 0. Dez. 1919. Der vorstanv. vtto Nickel, Porsitzender. Spezialarzt Dr. med. Koeben. Erprobte und schmerzlose Behandlung• FriefiFictistr.!ll,Ksne0np11bK »»*,01. Rathaus. Spr. 10-1 u. 4-7, Sonnt 10-1. Separates Damenzimmer Habe mich Zieutälln, Vir»- «ner Sieaste 4746 als Spczialarzt für Haut- und Harnleiden niedergelassen. Sprechstunden nachmittags 0—8 und 12-2. Ab L Jan. 1920 Sonntag«>/zl2— 1., Dr. Qordan Räntgen» und Lichtinsiitut. heseltiet Ähi'iiaussalbe ied. hautausschU Flecht, Hautjuck.. ijcs.Beinschad., Krampfadern der Frauen u, aergl, in Originaldosen 525.9 75 erhältlich in der „Elcfameii-Apotheke" Berlin 213, Leipziger StraBe 74(a. Dönhoifpl) ligaretten Pro Mille von M. 120,— an Zigarren«Äi;!4«. iiii'i flttfll(prima Qualität) IjjJli/JjlOÖfll lretn Uebersee) Beste Bezugsquelle f.Gastwirte I,. Msdewer. SeM. Bergmonnslr. 1(n.Kreuzderg). ' Elektroinotiire Glelclistrom;: Drehstrom kauft f* Ingenleorbureaa Seiilieiiting Berlin W 9, Unkstr. 10, Tel Lützow 3705 und 8518. Seit 1873 KUHLA- PIAKOS Verkeut direkt ab Fabrik- Magazin: miiMtr.n-ie Möbel Sonder-Angebot! Klein- Jlübcl Klavlci'seHHel .Votenstiinder Blist.-n>.tjin gestattet. ks'aeh iVz'Shrlger klinischer 75:! ekelt, zuletzt 5'/, fahre an der inneren Abteilung des Rudoll-Virchow-Krankenhausos unter Geheimrat Prof. Dr. L. Kuttner, habe ich mich als Spczialurzt fttr Ibncro Krankheiten niedergelassen. 21/10 Sprechstunde 3-5. vt. MkS. OttO Adlef, Charlottcnburjp, WÜmersdorfer StraBe 83, TcL Wilhelm 1472. nahe Kantstraße. Für Flüchtimge n. d. Osten I 10 Sandform. fiEisonlGrauguß), lO Masäi-Form. I.Eis. IGrautz.), 2 selbständige ModeUttsdiler, 1 selbständigen Modeilstblosser, desgl. Lehrlinge für diese Berujs können wir bei größerer Firma in der Lausitz sosort einstelleu. Jttlchtllngosürsorge Oes Beichsoerbanbe» Q.tschuh, Berlin W SS, OderaiaUstraste I. Prinzessinnenpalais. 1200D KWeLiMMl außee und im Hause stellt ein tniele»&„Veumann, Äapernikusftr. 35.[22 4 Unoerheirateier Sarcek» vergolder; ' nach Leipzig gesucht. Porzustellen mit sleugn. am S. Dez. früh 7 lldr im Hotel Halrbiinj. Hol. Zunge Leute die fich für das kaüimcknutsrhe Fach— Kontor und Lager— unsbüdezt wollen, können fich melden 10-1. S. Poerstner. 189d Aleganbrioeuftr 95/90, lapifierie-Zobrirallau. Isolierten Kupterdraht, Litzen und Wactisdraht, kauft höcnstzahlend• Ingenieurbureau Schlichtlng Berlin W 9. LinkstraBe 10. Tel.: Lützow 3705 und 8518. !!! Geld!!! rllt jede Wertlache. Höchste An» tautspreise für Pfandscheine. BriNanten,«oldgegenstänoe, Teppiäie, Bücher usw. Wollf. Frledr!chstr.41 1». EckeKodistr. ZM! VeWe»!ll alle Legienmg.. u Menge, zu HLchstemTagcs.reis tauft «belmetull- Einkauf«» dureau. Weder st aße 81 («lieg 4243). ♦ "Lojnbard-fiaiis�! s H. Graft, Leipz. Str. 7511 S — Höchste Belelhung i E a Diskret� Reellste t- 2 üelegenheits- c: »r»7* kguie, Uhren,.~ Brillamen, o Schmucksachen. 3» lü— Sfls/n unt. l.adenpr. H MÖBEL Lieferune kompletter Herren-, Speise-, Sciilal- ond Wolinzimmer ab Fabrikgebäude m. eig. Lastauto nach Jedem Ort. MOLLER Berlin, Alexanderstr. 31. Tel. KgsL 1737.• Perser» Teppiche Klavier oder Stutzflügel j dringend gesucht Herer, Pallasstr. 8/9. Kurfürst 9/04. HöciistePrelse überTageskurs zahlt für Platin Schalen i Brenn (Sachen: G Gold ichmuck t Zahngol Silber Barren: Mönzen: Abfille i Bestecke t Löffel nur Tiegel: Schalen i Brennstifte t Zahnslifte Schmucksachen: Blitzableiterspitzen Barren: Münzen: Schmuck: Zahngold: Bruchgold 1903 1903 Mtlallkontor Berlin SW68, Alte Jakobstr. 138. Hallesch. Tor Telephon Moritzplatz 12858 Telegramm-Adresse; Metallkontor Berlin SW 68. m Eigene Schmelze— Direkte Verwertung. U Dr. med. Karl Kelnhardt Berlin, Potsdamer Str lI7(a.d.Lützowstraße)| SpezialsArzt bewÄhrte rachmünnlsche Behandlung. Unentgeltl. Auskunft u. aufklär. Oratis-Broschüre. Beschreib, sämtlich. Heilverlahren(verschloss.Brief 1 1J0M.). Sprechstund, v.'/,12— 2 mittags, l/jt> bis 9 abends, Sonntags>/,II— 1.* 1 „Vorwärts" sucht etueu politischen und einen lokalen Redakteur. Sehet muß In seinem Ressort eine erste Kraft sein und aus sahrclange eriolgreich/ Tättgteit zurück» blicken können Der Anwärter sür de» lokalen Teil muß die Berliner Verhältnisse genau kennen. An» ftellung möglichst zum L Januar 1920. Angebot« mit Lcbcnslaui und Sehalisforderung bis zum 15..Dezember an' Verlag dcs.,Vorwärts", Berlin 8V68, Lindanstraste 3. Spezialarzt Dr. med. Coleman Sprechstunden 9—1, 5—7'/» Sonntags 9—1. JtleöiKOKrafie 91/92 81,8 Teil ge Zahlung stattet.- + Hvglenf,che Gunmiiwaren tt für-Männer u. Frauen. Sauger, Spülapparate, Schlauch», Leib» bind., Brnchbandagen, Damen» binden, Berbandstoffe, elastische Stoffe. Preisliste durcki t.8eW!erzc«..Herllii>U Zkarlstr. 19. EtXJX'IZIXXZXXXJ Meine Sprechstunden sind jetzt: 10-2, 5-8, Sonnt. 10-12. Dr. Elpern, Spezial-Arzt f. Oeschlechtsld Orolte Frankfurter Str. 37, (Strausberger Platz). Vor Verkaut von Qneeksüber nnd; SUbernitrat liWi anrufen, zahle faonknrrcnzlone Preise| Metallkontor, Morl* /pl.} 2858 IZiaareiteni DänlscIierKautabak 25-Ocre-Pakete M. 2,95 bis 3,25 je nach Abnahme. Schneider & Co., Tenipelhof, Musschl- siraße 23. Amt Sudring 354. Eine besondere 110,7 Weihiuclifs- übarrasehuitj ist die für Weristattmonlage für unseren Schaltlafelbau Totart gesucht. E« wollen sich nur gelerstie Schlosser oder Mcd>aniker melden, die in der Montage von Hodi» uud Niedcrspannungs» Schalt» anlagen Erfahrung haben. Angebote zu richteu au 83/11' Saeksenwerk, Betriebsleitung. Zkiedersedlih-Dcesbeu. >k .Wml MS Me" von Lricd M. vorr. Da enlschmert sich, dramatisch packend— mit prachtvollem @ ff u m o r 0 die Nalur de« Veikenschöpsers nur durd: die f-lgerechie», ramaulisehe» Begebenheiten. Volksausgabe 2 M. zu beziehen durch alle BuchH. Amelang, Eharloltenburg, ftontftr. 164. Bei»er Stadt BONN ist die I Stelle eines Dezerießten für das Lehessniiitelaiiit| schleunigst zu besetzen. 11930 Oie Anstcllungsbedingungen bleiben näherer Ver- eirbarung vorbehalten. Anstellui nicht ausjeschlossen. \nstellung als Beigeordneter Meldungen unter Angabe der Qchaltsansprüche usw. bis zum 21. 12 1919 erbeten. Bonn, den 4. Dezember 1919. Der OberbfirKermefster. Stellenangebote | ou« reinem orientalischen Tabak 1000 Stfid p. 220 M. an. Dicke TSrkeu e! n g« t r o s s e u t Lagerbesuch lohnend! Berlin O S7, Alexanderstr. 22, 9—5 Uhr Aufgang 7 »wwwww»»« I Lagerbesuch h liJnttinfltiii. lüchl., erfahr, hinlcrdrcher a. Reinecker-Hinterdrehb. sof. ges., w. all Arb. vollk. selbst. in präzisester Ausig. vorneh. kann. Bei spät. Veterößcrung kommt I geeign Fachmann Stcllg. a. Vorarb. L Betr. Ausf. scnrinl. Angeb. u, M. 42 a d. Hauptexped. des Vorwärts. 1 Tücht.Werkzeagschloaser i i. all Arb. selbständig, spez.f. Schneidzeuge u, Fassonstähle f. Präser gesucht. Bei spät. Vergröß kommt für geeign. Fachm. Stellg. a. Vorarbeiter in Betr. Ausf. schriftl. Angeb u L.42a.d.Haurvte*p.d.Vorw. mr* Erste und älteste Heil-Anstalt Löser Spezialarzt äir.Vsöser senior Harn- u Blutuntersuchungeo. Röntgen-Durchleuchtung etc Elektrische u. medlzin. Bäder.— Erfolgr. eigene Heilmethode. ""-5 Rosenthaler Str. 69-70, Hausierer für Parfümericn zu zünftigen Bcdinaungen gesucht Berlin W 57, Bülowstr. 98 ll. IZOlD AeisenSe Sucht Zignrcttcolager Bergmannstr. Für den Umbau einer Mühle in Holland werden tüchtige Ziohrbaucr bei hohem Lohn und guter Perpfleauitg eilige- stellt. Angebote NIN Zeügntsab» die Nachweis über ge- üchardeit enth., sowie der ge» Ichristen, die Nachweis leistete Facharbett ent> näher- Anfr. find zu richten an Otto Snapp. Eufingermühle, Dauborn Nassau.__ 1202S* ÄlWö.Mili'keiteM die In ersten Salons tätig war, 49zb,*ht* Martha Uwenthal, Chariottenstr. 27, III. M für Sroßsttlcke suchen wir für dauernde lohnende Besch E» wird Tartj I gezahlt. C. Cuffmonn&(Toni Friedrichstraß« 220. Pertekte Rock- mi Tailleu- Zuarbeiterinncn, nie in ersten Salons tätig waren, gesucht. Martha Löwcnthal. Chatlottenstr. 27, III. 49ld< Bei der Stadt BONN ist die Stelle eines technischen Beigeordneten tür Tiefbau zu besetzen. Die Ar.steilungsbedingungen bleiben näherer Vereinbarung vorbcnalten. Bewerber, welche die Prüfung als Regiernngsbau- meister abgelegt haben, wollen ihre Meldungen unter Angabe der Gehaltsansprüche usw. b s 15 Januar 1920 einreichen. I198D Bonn, den 4. Dezember 1919. Der ObirbCrgjcrmelster. Autogen-Schweißerin sofort a;osuoht. 11991) DeuischeTotal=Gese!lschafim.,b.H. _ CTiarlottenbnrg 2, Gticrickestr. 21. ÄustrSgerinstStt für den„Vorwärts" werden eingestellt in toigenden Ausgabestellen. fjprsin■ Wattstr. 9.— Ackerstr. IV4. am Koppenplatz.— uuilll, Prmzenstr. 31. Hot pari.— Fntze,. Stegiiize, Str. 37. Laden.— Markusstr ib.- DÖU. Immanuelkirchstr. 24.- Melle, Petersburger Platz 4.— Lindenstr. 3, II, Hof part. Joseph. Wilhelmshavener Str. 48.— Lausitzer Platz.4/15. --- H6 la' ijlln» Heinrich, Neckar- nvusuull, Straße 2. UchtsDhei��ÄÄt Relflickeniiort-Hosentiial: Paul Clpel. Edelweißstr. 3» G. Sehmidt, Bärwalds tr. 42 Schöneheri); Beiz iget s». n Ch3FlottenhGi�:sSe,re' Steglitz: Ävar bei dieser Pxe. mierc zu beobachte». Freundlich lächelnde echte Chinesen in Seiden- gewändern drängten den Besuchern immer neue Programme. Filnibeschreibungen und Bilderbücher auf, so daß jeder einzelne Besucher schließlich Stöße von Papier in der Hand hielt. In den Mozart-Lichtspielen am Nollendorfplah gibt es einen neuen Henny Porten-Filin„Die Fahrt ins Blaue'. Da» Thema, eine harmlos-unwahrscheinliche Geschichte vom Waren- Hausfräulein, das Schloßherrin wird, bietet Henny Porten Gelegen- beit, mit ihrer bewährten, seelisch kalten Routine die Herzen der Zuschauer zu entflammen. Der Beifall war außerordentlich stark. Henny Porten ist eben der süße Liebling des Äinopublikums. Da- bei wirst sie in ihrer reifen Fülle manchmal unfreiwillig.neckisch', und die Szene, in der sie neben eniern fahrenden Auto herläuft, ist von erheblicher Ungrazie. Schauspielerisch gut ist Jakob Tiedtke mit den komischen Bewegungen des Warenhauschefs. M. P. Tdeoter. Die auf gellern angesetzt« Erstaufiübrung von Hauptmann« „Und Bippa kanzt' Im Deutschen Theater konnte nicht stattfinden, da Herr Lannings ertrankt war. Für Wien: Die Leitung der Genossenichast Deutscher Bükmenange- höriger so, der« ihre Mitglieder zu einer groben HilsSatbon für Oeberrelch aus An allen Bllbnen sollen Sonderveranftaltungen stattfinden, um Unter- flützungsiummen zusammenzubringen. Ruvolf Eucken, der Unermüdliche im Kampf um geistigen Leben«. inbalt, tritt vom nächsten Semester ad von seinem Pbilosöphielehramt in Jena zurück. Er ist 73 Jabr alt. Die Knecht R»»rech»S-Bücher, die der Verlag Slbaffstein-Kökn dar zwanzig Aabren als WeibnachtSogb« für Kinder veröpenilicht«, liegen in neuer Auslage vor: in acht fennlbtldemichen Bänden, dt« dem aussteigenden Alter der Knaben»nd Mädchen entsprechend geordnet find. Die erste dieser vortrefflichen Gaben gilt silr die Vier- bis Sechsjährigen, die achte für die Zwöts. bis Bierzebnjäfirigen. Jeder Band kostet 6 M. Anzengruber frei zum Skachtzrn«. Anfang nächsten Jahre« er. scheinen im Collaschen Verlag in Stuttgart die„AnZgewäblten Werk« von Ludwig Anzengruber-, die w fitns gut ausgestalteten, wohljellen Bänden das Beste dieses Klasfiker« deutscher Volksdichtung vereinigen. Der Dichter der Jodsiadc, Karl Arnold Kort um. wurde in Bochum durch ein iu dem zur Eröffnung s«rtigen Heimalmuseum einge» richtet«?.Bochumer Zimmer" geehrt. Es enthält alle möglichen Ausgaben der Jobfiade vom Urdruck an, lrstische Würdigungen des Dichter», allerlei Bilder zur Jobfiade, die Pholographte emeS Gemäldes, das alz Bildnis des Dilhtsrs angesprochen wird, und andere Kostbarkeiten mehr. Umsatzsteuer und freie Beruf«. Der LuSsckuß der Nationalver- sammlung für das llmsatzneuergeietz begann gestern die zweite Lesung. Eine längere Aussprache führte noch di-e Einbeziehung der freien Berufe herbei. Während der grundlegenbe erste Paragraph unverändert angenommen wurde, sodaß es best der Einbeziehung der freien Beruf« blieb, wurden in ß 12 aus Änlrag de« Demo- Iraien Waldslein, mit dem sich die Regierung eiiwerstanden erklärt halt», die gesetzlich bemessenen Gebühren für abwälzbar erklärt. Dies geschah im Interesse der RechrSanwälte und Noiare. Weiter- hin wurde gegenüber den Beschlüssen erster Leftzng der§ 3 dahin abgeändert, daß die Steuerfreiheit der Gemeindien und Gemeinde- verbände für den Belrieb von Schlachlbösen, Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken beschlossen wurde. Bezüglich der Höhe der Um- satzsteuer blieb es bei 1'/e soji»- listische Weltanschaunng gebührend geachtet? Außerdem schließen sich Christentum und� Sozialismus gar nicht voneinander auö, eö ist eine Verständigung zwischen beiden möglich. Wir ver- langen für die Teilnahme von Schülern am Religjonöuntemch: eine Willenserklärung der Erziehungsberechtigten. Diese Stellung- nähme ist natürlich kein Beweis für die ReligionSfeindlichkeit des Sozialismus, denn die Sozialdemokratie hat sich menialS religionZ- femdlich gezeigt. Sagen Sie szum Zentrums das auch in katboli- fchen Versammlungen I(Unruhe im Zentrum.) In allen Fragen der Lehrerbildung stellen wir die weitestgehenden Ansprüche. Der demolraiiiche Redner verlangte, daß der ÄllltuSminifter den Partei- mantcl ausziehen müsse. Das geht zu weit, denn die Minister gehen doch nun einmal ans den Parteien he, vor. Vielleicht ist eS notwendig, für BildungSzwccke Mittel auf dem Wege einer be- fonderen Steuergesetzgebung aufzubringen. Wir müssen unsere Kinder durch gründliche Bildung und Erziehung fähig machen, ihr Schicksal leichter zu tragen.(Beifall bei den Sozialdemokraten.) Ministerioldirekior Kcsiner stellt sich als Leiter der Abteilung für Volksschulweien vor. Er gedenkt ehrend der 20 000 gefallenen Lehrer; ihre Kraft müssen wir für den Wicderanfbau entbehren. obwohl dafür BildungS- und ErziehungSfrage» eine größere Rolle spielen als selbst wirtichaftliche Fragen. Der Schulaufsichtsbeamte soll immer neues lernen und anregen. Die Lrhrerrätc werden auch bei Ernennung der KrerSschulinspekioren zu hören sein. Eine genaue Umgrenzung der Zuständigkeit der Lehrcrräle wird später erfolgen. Wünichenswert ist die Mitarbeit der Lehrer bei den Regicrunge» als Hilfsarbeiter. Die Durchführung erfolgt zunächst in Arnsberg, Münster, Franlsnrt. Oppeln und Berlin.(Beifall.) Es wird im Sinne des Antrages Graef-Frankturt eine Novelle ausgearbeitet, wonach der Schulleiter vom Kollegium gewählt wird. Dem Bruch init dem Grundsatz Ehelofigkeit be'r Lehrerinnen stehen doch gerade jetzt, wo man die verheirateten Frauen aus den Betrieben heraus- nehmen will. Bedenken entgegen; doch wird die Regierung in be- sonderen Fällen sich entgegenkommend zeigen. Abg. Frau Stoffels(Z.): Die Gemeinschaftserziehung lehnen Ivir ab, weil die Mädchen dabei zu kurz kommen. Ebenso erscheint nnS der Konflikt zwischen Mutler- und BerusSpflichlen bei' der Lehrerin unlösbar. Abg. Otto-Charlottenburg(Dem.): Bei den, Ministerium muß mit dem BureaukraliSmuS aufgeräumt werden. Die Rechte der Lehrer sind noch erheblich erlveiierungsfähig. Unter keinen Um- ständen verzichten wir aus die Gleichstellung der Lehrerschaft in Stadt und Land. Sobald dir Seminare höhere Lehrerbildungs- nnstalten werden, müssen sie ihren konfrssioiirllru Charakter ver- lieren. Trotz der Trennung von Kirche und Siaat wollen wir auf den ReligionSunterncht nicht verzichten. Die Einführung des Räte- systemS würde im Schulwesen eine ungeheure Verwüstung herbei- führen.(Lebh. Zustimmung.) Wir Demokraten werden jederzeit mit aller Hingabe und Begeisterung an der Höhersührung unseres Schulwesens miiarbeiten.(Lebb. Beif. b. d. Dem.) Ministerialdirektor Kcstncr: Unsere Entschlüsse über die Lrhrcrbcsoldung sind von finanziellen Entschließungen des Reiches abhängig; wir müssen uns alio abwartend verhalten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich über eine Verfügung deS Ministers sprechen, vie ihm von A bis Z angedichtet wird, aber gar nicht ergangen ist. Wir erhallen darüber täglich 40 bis 50 Briese.(Heiterkeit.) Danach soll der Minister verfügt haben, das bekannte Gedicht: .Vom Bäumlein, das anbete Blätter hat gewollt', solle im Unter- rich: niAt niehr behandelt werden, oder wenn es behandelt würde, so solle an Sielle der Worte:»Da ging der Jude durch den Wald' geiogt werden:»Da ging der Räuber durch den Wald'.(Langandauernde Heiterkeit.) Diele Aenderung ist vom Minister nicvi verfügt worden. So ein Banause ist der Minister ganz gewiß nicht.(Gr. Heiterkeit.) Sollte irgend eine Stelle so etwas ver- fügt haben, dann wird es von dem Kultusminister enOchieden mißbilligt. Hoffentlich legt sich nun dieser Entrüstungssturm. (Heiterkeit und Beifall.) Abg. Hennig(U. Soz.): Haenischö Schulreform ist unter keine» Umständen sozialistisch.(Zuruf des Kultusministers: Niemand hätte mehr herausholen können!) Der Minister will die Lebensimeressen des Zentrums schonen, ist das nicht das Gegenteil von dein, was er als Abgeordneter vertreten hat? Das Zentrum springt mit Herrn Haenisch um, wie Wilhelm II. mit seinen Minister«. In Maria Laach hat er gesagt, daß der Kamps nicht gegen die Kirche, sondern mit der Kirche für den Fortschritt geführt werden solle. Früher hat der Minister stets das Gegenteil gesagt. Das von unS gewollte Rätesystr« ist urdemokratisch und wird sich durchsetzen. Die Mehrheit-sozialisten lehnen unseren Antrag auf Abschaffung deö ZüchtigungsrcchtS«h(? Red.), damit setzen sie sich für die Prügelpädagegen ein.(Lebhaftes Hört! hört! b. d. Unabh.) Was tut die Regierung gegen die Agitation deutsch- nationaler Oberlehrer? Ist wirklich einmal ein fortschrittlicher Er- laß hinausgegangen, dann wird er wieder reaktionär umgebogen. Das Ministerium läßt sich alles gefallen. Deshalb baden wir zu dem Minister kein Vertrauen; wir verlangen, daß er endlich cnt- schiedenen Sozial isinuZ in den Schulsragen bekundet. Abz. Hcrrmann(Deutsch«.): Den Lehrern verdankte der Staat in erster Linie seine Blüte. Mit Lebrer- und Slternräten muß ein Versuch gemach, werden. Wir wollen eine Schule, die zu christlicher Liebe und Opferwilligleit erzieht. Abg. Hollmann(D. Vp.): Gerade nach der Not des Krieges tut uns ein hochgebildeter Lehrcrstand besonders not. Dienstag 12 Ubr: Anfragen, kleine Vorlagen, Weiterberatung. Schluß S Uhr 10. * Abg. Üöuig-Frankfuri(Soz.) leg! Wert auf die Feststellung, daß er nicht die Berücksichrigung von Jesils und Bebel im Unterricht der- langt bat, sondern von Bebel und Eberl. HewerfschllflsbellMUlg Zum verbanSstag der Glaser. Seit sieben Jahren hat der Zentralverband der Glaser keinen Verbandstag mehr gehabt. Nun versammelt er sich vom?.— S. De- zember in Erfurt, um zum Reickaiarrf, zur Eriverbslosensürsorge und anderer» Fragen Stellung zu uehmen. Die Organisation der Glaser bat keine solche sprunghafte Eni- Wicklung wie andere Verbände. 4221 Mitglieder zählte der Ver- band 1914, er sank bis auf 629 am Ende des Krieges, heute ist er wieder auf 4020 Mitglieder angewachsen. Der Verband hat durch milnärischc Opfer schwer gelitten. Er verlor über 500 durch den Tod im Felde, das sind 17 Proz. der zum Militärdienst Einge- zogenen. Die Äriegsiahre hat der Glaierverband intensiv für die Ver- besierung der Löhne und Ardeitsverhältnisie benutzt, er hat über 150 000 Mark für Unterftützungen auSgegabcn. Die Verschnrelzungsfrage hat die Mitglieder im letzten Jahre stark beschäftigt. Die Urabstimmung darüber ergab jedoch eine Mehrheit weder für den Anschluß an den Holzarbeiter- noch an den Bauarbeiterverbond. Der Verband wird eine Ver- schmelzung darum nickt vollziehen. Diese Frage wird nun den Verbandslag nicht mehr beschäftigen. Dagegen muß etne Reform deS Beitragswesens erfolgen. Dazu liegen zahlreiche An- träge auf BeitragSerhvhung vor, die Mitglieder sind gewillt, größere Opfer zu bringen. Heute hat der Perband nur einen Kaffenbeftand von rund 80000 M. Wichtig« Fragen wird die Ein- führung eines ReickSlarifS zur Besprachung bringen, da hier der Tarif tin Holz- und Baugewerbe wohl Richtschnur sein wird. Auch über die LehrlingSfragc ist ein Referat vorgesehen. Wir werden über die Verhandlungen nach Schluß der Tagung zusammenfassend berichten._ Nur die Organisation kann Besserung bringen. Dies« Erkenntnis sollten alle jene Arbeiter und Angestellten ihr eigen nennen, die in der Zeit beispiellosester Teuerung noch mir niedrigen Löhnen abgespeist werden. Es ist ein« alte Erfahrung, daß Arbeitgeber nur dann ihren Angestellten und Arbeitern Hunger- löhne anbieten, wenn sie wissen, daß sie deren organisierten Wider stand nicht zu fürchten babe». Zum übergroßen Teil handelt es sich bei Klagen über schlechte Entlohnung um solche Betriebe, in denen der Gedanke der Orga- nisation noch nicht allgemein Wurzel gesaßt hat. Uns scheint, daß das auch dem Betriebe der Fall ist, von dem erneut ein alter „Vorwärts'Leser in einer Zuschrift über zu niedrige Wochenlöhne Klage führt. So soll der Inhaber der W a s ch a n st a l t.Hansa', Kurt Rcichelt, Gerichlstr. 23. an Arbeiterinnen und Erpedientinnen, die schon jahrelang dort beschäftigt sind, einen Wochen lohn von 40 Mark zahlen. Mit einem solchen Verdienst kann beute natür- lich kein Mensch mehr auch nur die befchcidensien Bedürfnisie be- sricdigeu. Herrschen aber solche Verhültnisie in genanntem Be- triebe, so sind sicher die in Betracht kommenden Arbeiterinnen nicht ganz von Schuld freizusprechen. Nur von dem Zusammenschluß in der für sie in Betracht kommenden Berussorganisation können sie Besierung ihrer wirtschaftlichen Lage erhoffen. Ohne Organisation sind sie der Willkür deS Arbeitgebers preisgegeben. Tarisabschluft für Einkassierer in Abzahlungsgeschäften. Nachdem sich die Tarifverbandlungen mehrere Monate hinge- zogen hatten, wurde nunmehr endlich sür alle Einkassierer der Ab- zahlungSgeschäftc, die dem Verein Berliner Daren- und Möbel- kredttgeiiÄfte angehören, ein Kollektivvertrag abgeschlossen. Nach dem Tarif ha» jeder Einkassierer rückwirkend ab 15. Oktober d. IS. einen festen Wolbenlohn von 75 M. und eine zwischen den einzelnen Geschäftsleitungen und Einkafsierern zu vereinbarende Inkasso- Provision in Höhe von 4 bis 6 Proz., i« nach den Eigen- henen der betreffenden Geschäfte, zu beanspruchen. Außer- dem erhalten die Einkassierer noch eine monatlich« Kleider- gel»entfchädiaüng von 25 M. und die Hülste der verein- därtrn Inkassoprovision für Koirtorzahlunge» von Kunden, die der Einkassierer' auf Tour hat. Sonstige Verbefierungen, wie Urlaub, Weiterzahlung deS LodneS bei Krankheit und dergleichen. Mit- bestimniuiigörecht und Mitwirkung de» Deutschen TraiiSporlarbci'.er- Verbandes in allen Slreilfällcn, wurden tariflich sestgetegt. Diese Verbesserungen konnten erruitgen werden, weil die Kollegen alle- samt organisiert sind. Sollten sich in einzelnen Geschäften bei Durchführung des Tarifvertrages Schwierigkeiten ergebe», so ist sofort der Branchenleitung, Engelufer 14,15, Zimmer 33, Mit- teilung zu machen. Wir richten auch an die auf Kredit laufende Arbeiterschaft die Aufforderung, die Einkassierer darauf aufmerljam zu machen, damit dieser Tarif nicht durchbrochen wird. Deutscher Transportarbeiterverband, Sektion I- Achtung, Metallarbeiter! Am Montag abend finden Bezirksversammlungen für die gesamte Verwaltungsstelle Berlin statt. Tagesordnung in allen Versammlungen: Der Metallarbeiter st reik und die Lehren desselben. Ort und Zeit der Versammlungen sind aus der Veröffentlichung stt der Sonnabend-Morgenausgabe de».Vorwärts' zu ersehen. Erscheinen aller Mitglieder»st Ehren- Pflicht l Tarifbewegung im Tea-Konzern. Bei den Groß-Berliner Firmen im Dea-Konzern hat eine Tarif« bewegung begonnen, mit deren Führung der Zentralverband der Angestellten betraut wurde. Die Einhest der Angestellten innerhalb des Konzern« sollte gesprengt werden, indem die Olex-Petroleum« Gesellschaft dem Groß-Berliner Arbeitgeberverband des Großhandel» bei rat und Sonderverhandlungen forderte. Diese Verhandlungen sind aber schon in der ersten Stunde aus rein formalen Gründen an der Hartnäckigkeit des Arbeitgeberverbandes gescheitert. Die An- gestevtenschast hat in einer Vollversammlung hierzu Stellung ge- nommen und ihre WillenSmeinung in folgender Entschließung gegen fünf Stimmen zum Ausdruck nebracht: .Die am 5. Dezember 1919 versammelten Angestellten der Dea und Olex erklären, daß sie nach wie vor dem Zentralverband der Angestellten die Vertretung ihrer Jntereffen und die Führung ihrer Tarifbewegung übertragen und mit den bisherigen Maßnahmen des Verbandes einverstanden sind. Sie fordern, daß sofort zwecks Aufnahme der Verhandlungen der Schlickitungs- a u S s ch u ß angerufen und alles Erforderliche für die Duräisetzung der Forderungen in die Wege geleitet wird. Sie bringen aucki zum Ausdruck, daß der Abschluß des Vertrages noch vor Weihnachten erfolgen muß.'_ Holzarbeiter. Mitgliederversammlungen. Bildbauer aller Branchen: Montag, den 8. Dezember, abends 7 Uhr, im ,l»ewirklchastsbaus-'. Engel« ufcr 15(Saal 1).— Tischler. Bezirk Südosten: Dienstag, den 9. Dezcniber, nachmittags 4'/, Uhr, mi Lolal von BebrenZ, Manteufiel- straße 95.— BeztrkOe st liche Vororte: Dienstag, den 9. Dczbr., nachm. 4 Uhr, im Lokal von Schvlz, Samartterstr. 38.— Taubstummen- s e k t i o n: Dienstag, den 9. Dezember, nachm. 51/, Uhr, im Lolal von Säum«, Königsbergcr Str. 9: KommissionSfitzung. Lsram Werk(Auer). Mittwoch, de» 10. 12., von 1—7 AuSzablung der Restunreritützung und Entgegennahme von Reklamationen bei Bahr, Stralaucr Allee, Ecke Warschauer Platz. Spätere Reklamationen und An- spräche können nicht berücksichtigt werden. fentralvcrdaud der Angestellten. Versammlungen am Montag, . Dezember:. Fachgruppe 7 Sektion a(Waren- und Kausbäuser) abends 7 Uhr öfsentltchc Ver'ämmlung in Lamberts Festsälen, Schönhauser Allee 129.— Fachgruppe 13 Sektion a(Kall) abend» 7 Uhr„Aller Aä fanler", Anhallstr. 11.— Fachgruppe 15 Sektion d(Siemens) abends 7 Uhr MonalSverfainmlung. Mustker.Festsäle, Kaiser-Wuhelm-Str. 31.— üachgruppe 17 Sektion c(Hotel-Kasfee- und RestaurationSangeslelltc) abends 8 Ubr Verlammlmig Musiler-Feftsäle, KalserWUbellti-Str. 31.— Fachgruppe 17(Darmhandlungen) abends TU Uhr Versammlung im Rosen: Haler Hof. Rosentdaler Str. 11/12. Jugendgrnppe, Abt. Norden. AbteilungSversammlung Diens- tag. den 9. Dezember, und Msttiooch, den 17. Dezember, abends>/-8 Uhr, im Wirtshaus zum Strauß, Papdelallee 25. Fachgruppe 7 Sektion a(Waren- und Kaufhäuser) DlenStag, den 9. Dezember, abends 7 Uhr össenttiche Versammlung in Boekcrs Festsäle», Sebersir. IS.— Fachgruppe 17(Samen Handel) Dienstag, den 9. Dez., abends 7 Uhr. Versammli:ng in HaverlandS Festsälen. Reue Friedrich- ftraße 35.>— Sektion<1 ffflem und Spirituosen) Dienstag, den 9. Dez., abends 8 Uhr, Versammlung, Musikcrsäle, Kaiser-Wilhelm-Slr. 31. Parteinachrichten. Max Schippe!. Einer der eigenartigsien und bedeutendsten Köpfe der deutschen Sozialdemokratie, Genoffe Max Schippel, vollendete gestern sein 6 0. Lebensjahr. Ein bedeutender Theoretiker, hat er bei den wichtigsten sozialpolitischen Auseinandersetzungen eine fübrende Rolle gespielt; man denke nur an den Breslauer Parteitag und seine heftigen Auseinandersetzungen nnt August Bebel. Ende der achtziger Jahre gehörte er al« Redakteur der»Ber- lincr Volkstribüne' zum radikalsten Flügel der Partei, den.Jungsozialisten', machte aber die Spaltung uickt mit. >890 wurde er in den Reichstag gewählt, sein Mandat als Vertreter des 16. RelchstogSwohkkreiseS Chemnitz behielt er un- Unterbrochen bis zum Jahre 1905; er legte es dann nieder. Ge» noff« Schippe! war und ist noch heute schriftstellerisch von außer- ordentlicher Fruchtbarkeit. In ungezählten Aufsätzen der»Neuen Zeit', der»Sozialistischen Monatshefte' und vor allem in seinen Büchern ist ein Stück Geschichte sozialpolitischer Erkennlnis ent« halten. Wie fast alle von den Alten ist auch er nicht ungestraft unter den Palmen des KlasienstaateS gewandelt und hat in seiner Eigenschaft als Redakteur ein Jahr Gefängnis absitzen müssen. Die Kraft seiner Arbeit berechtigt nicht nur den Wunsch, sondern auch die Zuversicht, daß Genoffe Schippel noch ein weidliches Stück ZukunftSgesch'chte der Sozialdemokratie bedeuten wird. Berantw. für den redaktton. Teil: Art»! zvkler, Charloltenburg: für Anzeigen: Td. Siecke. Berlin. Verlag: Dorn'«lote- Verlag00 Morgenjacke aus Flauschstoff mit Tasche und buntem Besatz............ Morgenjacke aus gutem Flauschstoff, hochgeschlossen............... Morgenrock aus Flauschstoff, m. bunt. Besatz Morgenrock aus Flauschstoff, Gaishafonn m. abstechendem Besatz...... Morgenrock au gutem Flauschstcff. grober bunter Kragen iOO 39 65°° 79°° 95°° 14500