Nr.637.I�.Ialsrs. V.MffSpreiSt Bltrteli iihrl. 10�0 Ml.. monatU S>) SRI ftti m» Hau», ootau» zahlbar. Paft- bezuq Monatlich ZLO Ml.«hll.?u- vellunqsaedllhc. Umer!lrnl,band wr DeMichland und Oelt'rrrich- Ungarn 6.7ä Ml. kür da» üdrtgr Ausland 107l> Ml. bei täglich einmal. AuNkllung 8,75 Ml. Poftbeltellungen nehmen an Dänemarl. Holland, iluremburg, Schweden die Schwer,. Linzelragen m die Polt-�eiMngs-Vreisliste. Der.Vormärt,' mit der Sonntag»» Vellage.Boll u. Zeit" ericheml modicn» tSgiim zweimal. Sonnlag» einmal. Avend-Ansgabe. Zelegramm-Adresiei „kazialdemalrat Berlin". Verlinev VolKsbleltt ISpkonn'g) i i Anzeigenpreis t Die aäilgeloallene Nonvareillezeiie koktet 1 85 M., Teuerungszufchlag 60% �Kleine Anzsigan", das iett» gedriiltre Barl 75 Pkg.(julajftg zwei teNzedruckte irSoctc). iebes weitere Wort 50 Psg. Stellengesuche und Schlasstellenanzeigen da» erste Wort 85 Pkg. lebe» weitere Wort 40 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Teuerungszuschlag 50%. Familien»Anzeigen, politische und gewerlichastliche Berein»- Anzeigen IfiO Mt. die Feile, Anzeigen für die nächste Nummer müssen bi» Ä Ahr nachmittag» im Hauotgeschäst, Berlin EW SS. Linbenitraße Z, abgegeben «erden. Geöffnet oon S Uhr früh bi» 5 Uhr abend». Zentralorgan der rozialdemokratlfcben parte» Deutschlands Redaktion und Expedition: EW. öS, tindenstr. Z. »ernivrechee: Am» Munutila». Nr. 151!H>— 151 U7. Sonnabend, den 13» Dezember 1919» vorwärts-verlag 6. m. b. h.» EW. öS» Lindenstr. Z. Zhernivroctier: Am» Nioritipia«. Nr. U7 53— 5-1. Strafanträge im Änöner-prozeß. Vemokratentag in Leipzig.>»?-bre Zuchchau» f-r-wöner � �"-Ttt o«n7t»trthi»«S- fS-rfiTitbiiiiitt»«* tm Vtttntict*.-Is Die Deutsche Demokratische Partei tritt am Sonntag in Leipzig zu einem Parteitag zusammen. Seine Arbeit wird uns, die wir jetzt vielleicht allzusehr ge- wohnt sind, nur nach links zu blicken, daran, erinnern, daß die Mehrheit unserer Volksgenossen noch immer rechts von uns steht und daß von dieser Rechten die Demokratische Par- tei den linken Flügel bildet. Die bürgerlichen Par» t e i e n haben in Deutschland ihre Rolle noch nicht ausgespielt, und der Zeitpunkt, an dem es gelingen wird, sie allesamt in die Zchattenstellung einer oppositionellen Minderheit herab- zudrücken, wird durch die Zersplitterung der Arbeiter- bewegung nur noch weiter hinausgerückt. Die Sozialdemokratie, die den grundsätzlich un- erlaubten und praktisch aussichtslosen Versuch ablehnt, sich � als Minderheit mit Gewalt in die Macht zu setzen, bleibt also auch weiter vor dem Dilcmnia stehen, entweder mit b ü r- gerlichen Parteien gemeinsam eine Regierung bilden oder aber in die Opposition gehen und den Bürgerlichen die Regierung überlassen zu müssen. Den Bürgerlichen die Regierung überlassen, heißt aber unter den gegebenen Umständen gar nichts anderes, als die monarchi- stische Reaktion wieder in den Sattel setzen. Zu einer solchen Politik verzwviselndcr Entsagung, die dem Reich neue Er- schütterungen, dem arbeitenden Volk neue schwere Leiden bringt, würde sie sich nur entschließen können, wenn gar kein anderer Ausweg mehr übrig bliebe. Darum ist die Entwicklung der bürgerlichen Parteien, mit denen gemeinsam die Sozialdemokratie jetzt die Regie- rung bildet, eine Angelegenheit, die auch uns in hohem Maße angeht. Im rein agitatorischen Interesse mag es liegen, wenn sich die Grenze zwischen ihnen und uns so scharf wie möglich abhebt. Wo aber die Notwendigkeit prak- tischen Zusammenarbeitens unausweichlich ist, ist es gefährlich, an bestimmten Punkten rmübersteigbare Hinder- niffe zu finden, vor denen die Möglichkeit der Verständigüng einfach aufhört. Wir können nicht wünschen, daß sich die bürgerlichen Parteien praktisch immer wieder nur als die Verlreter feindlicher Klasseninteressen entpuppen, als die sie in der theoretischen Unterscheidung erscheinen. Tatsächlich sind die bürgerlichen Parteien dazu auch gar nicht imstande. Die Sozialdemokratie kann, wie im Kaiser- reich, so erst recht in der demokratischen Mcpublik. als reine Vertretung der Arbeiter erscheinen, weil die arbeitenden, be- sitzloscn Massen eben die große Mehrheit der Bevölkerung bilden. Keine bürgerliche Partei kann sich dagegen offen und unaeschminkt als die Vertreterin kapitalistischer Interessen geben, jede ist. um sich ihren Wahlanhang"zu erhalten, ge- nötigt, mit mehr oder lveniger gutem Willen dem werktätig schaffenden Teil ihrer Wähler, Arbeitern und Angestellten, Zugeständnisse zu machen. In der demokratischen Republik, im Lande der stärksten Sozialdemokratie, kann keine bürger- liche Partei auf einen goroissen sozialen Einschlag verzichten. Die Deutschnationalen können allenfalls darauf rechnen, daß es ihnen mit den Mitteln nationalistischer Auf- peitschung gelingen könnte, ihre sozial schlechter gestellten Anhänger über ihre wirklichen Interessen hinivcgzutäuschen. Tie Demokraten, denen dieses politisck>e Betäubungsmittel nicht zur Verfügung steht, und die sich selbst bei dem Versuch, es anzuwenden, einer stets unüberbielbaren Kon- kurrenz gegenübersehen würden� müßten mit der Zeit in immer größere Verlegenheit kommen, wenn sie nichts fem wollten als Demokraten. Man darf doch nicht vergessen, daß im neuen Deutichland nichts als demokratisch sein gerade so- viel heißt wie k o n s e r v a t i v.sein. Zwischen den Deutsch- nationalen, die den Weg in die Vergangenheit zurücksuchen, und den Sozialisten, die ihr Ziel weit in die Zukunft hin- ausgestellt hoben, bliebe bann die Deutsche Demokratische Partei stehen als die Partei der Beharrung, und als Fluch müßte sich an ihr das Wort bewahrheiten, das Theodor Barth ihren Vorfahren so oft warnend in die Ohren rief: „Wie ich beharre, bin ich Knecht!" Dem demokratischen Parteitag in Leipzig liegt ein Programmentwurf vor, der in seinem politischen Teil manche gute Wahrheit enthält, ans dem aber keine Flamme leuchtet. Am bedenklichsten und ängstlicksten wird dieses Programm in seinem volkswirtschaftlichen Teil, der ohne klare Grundauffassung nach beiden Seiten bin mit beschwichtigenden Worten zu wirken bestrebt ist, der die Privatwirtschaft als„regelmäßige Betriebsform" feiert und ebenso begeistert die Beseitigung sozialen Unrechts in der Verteilung des Besitzes und des Einkom- In der Sonnabend- Schlußsitzung im Lindncr- Prozeß beantragte der Erste Staatsanwalt Hahn gegen den Angc- klagten Lindster wegen des Mordversuchs auf Auer 1 ss I a h r es Z u ch t h a u s und wegen des versuchten Tot- s ch l a g s atzf Major Garcis 12 Jahre Zuchthaus, zusammen eine Zuchthausstrafe von 15 Jahren. Tie Anklage wegen Tötung des Abgeordneten Osel ließ der Staatsanwalt fallen, weil Osel von der Tribüne aus er- schössen worden ist. Gegen den Angeklagten Frisch beantragte der Staats- anwalt wegen Verbrechens der Beihilfe zum Totschlags- versuch, begangen an dem Minister Auer, KJahreZncht- Haus, gdgen den Angeklagten M e r k r r t wegen B e g ü n- st i g u n g 6 Monate Gefängnis und gegen den Angeklagte» Schlund wegen des gleichen Vergehens lOMsnatcGe» s ä n g n i s._ Generalstreik in ffalle. fDrahtbcricht unsere? Hallenser Korrespondenten.) Wegen der Verurteilung des Arbeiterführers Kilian zu drei Jahre« Gcffingnis ist heute die gesamte Aveitrrschaft Halles und Sein Teil der Umgebung in den Generalstreik getreten. Sie fordern die sofortige Haftentlassung Kilians. Dir lebenswichtigen Betriebe werden zurzeit noch notdürftig»ufrecht ! erhalten, bis auf das Gaswerk, daS stilliegt. Von den Eisenbahnern ! streiken bisher nur die Werkstättcnarbeiter. Bisher ist alles rnhig ! geblieben. Im Volkspark fand heute vormittag eine Versammlung statt, nach deren Beendigung sich ein D e m o n st r a t i o n s z u g von etwa 6009 bis 7000 Personen bildete, die durch die Stadt zogen \ und nochmals eine Versammlung unter freiem Himmel abhielten. Die S. P. D. in Halle hat stch ofsiziell dem Protest gegen daS Urteil im Kiliauprozetz angeschlossen. mens fordert. Bisher war man ziemlich allgemein der Mer nung, daß die Privatwirtschaft die Quelle der sozialen Um gleichheit ist: wenn indes die demokratische Partei einen 1 neuen Wirtschaftsdenker hervorgebracht hat, der dartut, wie man Privatwirtschaft mit sozialer Gleichheit vereinigen kann so trete er hervor und zeige sich dem Volke. Aber, man merkt nichts von solchem wirtschaftlichen Umdenken, sondern merkt nur das Bestreben, den Kindern rechts und den Kindern links einige Zuckerplätzchen in den Mund zu schieben. Wenn das „Gleichberechtigung" ist. so ist es doch keine„soziale". Das Gepolter gegen Vertrustung und ivachsende Groß betriebe, die„den einzelnen zu einem Rädchen in einer Ma> schine machen", und das Schutzversprechen für Kleinhandel und Handwerk,„bei denen das unmittelbare Verhältnis des Menschen zu dem Gesamtergebnis seiner Arbeit noch be- steht", machen beinahe den Eindruck, als ob in der Deutschen Demokratie eine neue„M i t t e l st a n d s p a r t e i" im Eni- stehen begriffen sei. Aber auch die Wirtschbstspolitiker der Demokratie werden sich der Erkenntnis nicht verschließen können, daß die Not des Landes mehr denn-je alle irrationellen Arbeitsmethoden verbietet, mehr denn je zur Arbeitserspar- nis auf dem Weg« großbetrieblicher Zusammenfassung hin- drängt. Es fehlt der Mut, sich zu dem zu bekennen, was man wollen muß. Die Frage steht doch tatsächlich so. ob wir da? Ziel einer höchsten Rationalisierung der Wirtschaft auf den alten Wegen der privatkapitalistischen Initiative oder auf den neuen, einer vom Staatsvolk planmäßig geleiteten Wirtschaft erreichen wollen. Daß es auf dem zweiten Wege zahlreiche Ucbcrgangsstufen gibt, und daß man nicht den ganzen Kapitalismus blindwütig mit einem Schlage in die Lust sprengen kann, ohne daß die Trümmer den Ar- beitern auf den Kopf fallen, braucht man wissenschaftlich ge- bildeten Sozialisten nicht erst zu sagen. Sehr wohl aber läßt sich Klarheit der Richtlinien mit Vorsicht der Methode der- einigen— und schließlich muß-man wissen, was man will. Ein unklares Hernmgerede um die grundlegenden Fragen der Wirtschaftspolitik kann in den Kreisen der Ar- bester und der Angestellten nur den Verdacht hervorrufen, daß der buntschillernde Mantel eines demokratischen Wirt- schaftsprogramms nur dazu bestimmt sei, die ka�itali- st i s ch e Praxis der Partei zu verberaen. Ein Verdacht, der durch das zaudernde und bremsende Verhalten der Frak- tion bei der Beratung deZ Betriebsrätegesetzes und des R e i ch s n o t o p f e r s in der Nationalversammlung nur verstärkt werden kann. Schon darum sollte sich der Demo- kratentag in Leipzig nicht der Einsicht verschließen, daß nur eine klare Stellungnahme für die sozialen Interessen der ar- beitenden, besitzlosen Massen die Partei vor sonst unvermeid- sicher Verkümmerung retten kann. Eine solche Verkümmerung läge aber heute nicht im politischen Allgemeininteresse, weil sie sich z u g u n st e n der deutschnationalen Reaktion vollziehen würde. Bei den kommenden Reichstagswahlen wird die bürgerliche Demokratie den Hauptstoß von ganz rechts aus- zuhalten haben: sie braucht dazu scharfe Angriffswafsen und einen festen Schild. Ihr Leipziger Parteitag mag selbst dar- üb-er nachdenken, ob das, was sie braucht, in dem ihr vor- gelegten Programmentwurf zu finden ist. Untee prinzipienverrätern. Lenin bat sich sehr ungnädig über die Unabhängigen ausgesprochcn, wobei er den rechten wie linken Flügel der U. S. P. gleichmäßig als„Helfershelfer der gegen- revolutionären Bourgeoisie" und als„klein- bürgerlich eDcmokraten vom Schlage Louis Blancs und anderer Narren des Jahres 1848" bezeichnet hat. Im allgemeinen ist es ja bei den Unabhängigen Sitte, derartige Liebenswürdigkeiten mit verstärktem Schweifwedeln vor der Tür der dritten Internationale zu beantworten, aber diesmal sieht sich die„Freiheit'' doch veranlaßt— natürlich allerunter- tänigst—, an Lenin eine bescheidene Antwort zu erteilen. Sie schreibt: t Wer man muß, gegenüber dies-n ewigen Bannflüchen doch einmal fragen, woher denn die Bolschowiki die Legitimation zu ihren Richtersprüchen hernehmen. ES muß doch einmal gesagt werden, daß ihre Prinzipienrehcheit wesentlich ein Exportartikel ist,' während sie in Rußland selbst zu allen möglichen Konzessionen bereit sind. Wir sprechen dabei gar nicht von ihrer Stellungnahme gegenüber dem Parlament, wo sie zunächst die Wahlbeteiligung verwarfen und dann wieder akzep-» Herten, zunächst die Einberufung der Nationaldersammlung stürmisch verlangten und dann sie ausetnanderjcuzien. Das mögen alles taktsiche Rücksichten gewesen fein. Aber wie steht eS denn mit den sozialistischen Grundsätzen? Haben nicht die Bolschswiki das sozialistische Agrarprogramm vollständig fallen gelassen und sind sie nicht die- senigen gewesen, die daS bäuerliche Privateigentum an Grund und Boden in giuhland verwirklicht und damit das Prinzip des Privateigentum? entgegen allen sozialistischen Grundsätzen in Rußland außerordentlich befestigt haben? Und haben sie nicht auf dem Gebiete der Industrie den bürgerlichen Produktionsleitern, den Technikern und sonstigen hochoualisi- zierten Arbeitskrästen, entgegen ihrem ursprünglichen Programm, die weitgehendsten Zugeständniste gemacht, so daß heute in der russischen Fabrik wieder di« allerstärksten Einkommrnsunter. schiede vorhanden sind? Die Bolschewiki können mit Recht sagen, daß sie sozialistische Grundsätze auf diesen Gebieten nicht verwirklichen konnten, weil der Zwang der ökonomischen Verhältnisse dem entgegenstand. Abex die Bolschewiki wissen recht gut, daß die sozialistische Taktik anderer Parteien in gleieher Weise solchem Zwang unterliegt und ihr ewiges Geschrei über Prinzipiedverrat ist deshalb sehr wenig angebracht. Aber wie steht eS denn mit der Stubenreinheit der Bolsche- wiki in bezug auf da? Rätesyftem? Wir können nicht sicher beurteilen— und wir urteilen nur auf Grund eingehender In- formationen—. ob e! richtig ist, wenn gesagt wird, daß vom politischen Leben in den rnsstschrn Arbeiterrttten wenig z« spüren ist, daß in Rußland heute die Diktatur des Proletariat» reduzier» ist auf die Diktatur der Leiter der Kommunistischen Partei. Sicher ist dagegen, daß auch da» wirtschaftliche Räte- system von den Bolschewiki stark durchbrochen ist, daß in einer Anzahl wichtiger Industrien der Einfluß der Arbeiter auf die Leitung der Betriebe sehr gering geworden ist. Diese Industrien werden vielmehr von einer sehr autvkratisch geleiteten Zentral- stelle mit Hilfe einer ausgebildeten WirtschaftShurcauktatie ge- leitet. Die Bolschewiki taten besser daran, un? mit ihrer Kritik zu verschonen und unseren Kommunisten nicht ein so schlechte? Bei- spiel für ihre Schimpfereien zu geben. Was die„Freiheit" hier über Zwang der ökonomischen Verhältnisse und Geschrei über Prinzipienverrat schreibt, ist sehr beachtenswert, sie wird es nur sofort in dem Augenblick wieder vergessen haben, wo sie i h r e i g e n e s Geschrei über„Prinzipienverrat" der Mehrbeitssozialisten erhebt. Die Feststellungen der„Freiheit" über die Kon- zelsionen, welche die Bolschewiki an die tatsächlichen Verhält- nisse haben machen müssen, sind einwandfrei. Aber wir er- inner« uns an unzählige Fälle, wo mehrheitssozialistische Redner, die genau dasselbe ausführten dop unabhängigem Versammlungspublikum nieder- gebrüllt und heruntergeschrren worden sind. Es wird sich aber trotzdem empfehlen, künftig mos iinnbhängigen Ver- sammlungen die Ausführungen der„Freiheit" unter a u Z- drücklicher Quellenbezeichnung zu verlesen. StMnssers HklAersthwmAel. Zu dem von uns bereits gestern festgestellten Bilber- schtvindel des sauberen Felix S t ö s s i n g e r in der„Freien Welt", der illustrierten Zeitschrist der U. S. P.. haben sich noch weitere Zeugen bei uns gemeldet, die alle übereinstim- mend erklären, daß die angebliche Matrosenerschicßung eine gestellte Aufnahme war und es sich dabei um einen freilich sehr schlechten— Soldatenscherz handelt. Schon im März wurde von dem Kompagnieführer des Weißcnseer Tepots versucht, die Verbreitung der Photographien zu inhi- b leren, es gelang aber nicht mehr. Im übrigen kann jedermann bei genauer Betrachtung der Erschießungsszene ohne weiteres sehen, daß es keine echte Aufnahme ist. Die angeblichen Kugelspuren, von denen die Unterschrift des Bildes fabelt, sind in Wirklichkeit n i r- g e n d s zu sehen. Dafür aber liegt der„Tote" in einer Galtung. von der jedermann, der je ein Schlachtfeld gesehen hat, sofort sagen wird, daß dies nicht die Stellung eines eben Erschossenen ist. Er hat nämlich sehr beguem die Arme— unter dem Kopf— aufs Pflaster gelegt, damit dieser nicht zu hart liege, und- vor allen Dingen— im Original muß. daß noch viel deutlicher zu sehen sein, als in der Reproduktion.— der„T o t e" lacht über das ganze Gesicht!— Und nun lese man hierzu den gefühl' vollen Erguß, mit dem Ehren-Stössinger sein Fälscherwerk begleitet. „Unser Bild zeiat die Erschießung von zwei vgllig un- öewaffneten Matrosen durch eine Patrouille. Der eine von ihnen hat bereits sein Leben ausgehaucht, während der andere mit einem furchtbaren Ausdruck von Todes- e n t s ch l o s s e n h e i t auf die eisernen Gewehrlöufe starrt, deren Äugeln ihm die Brust zerreißen werden. Die Muskeln des Halses sind gestrafft, die Arme ausgestreckt, die Fäuste geballt: so sterben Helden, Opfer des weißen Schreckens, so sterben keine Verbrecher. Das Bild, für dessen Echtbcit wir bündige Beweise haben, zeigt zugleich, wie verrohend der Weltkrieg gewirkt hat. Ist es schon an sich eine Bestialität, sich zur Niederschießung eines anderen Menschen herzugeben, so wird dieser Roheitsakt noch ins Unausdenkbare gesteigert, wenn jemand dabei die Nerven hat, einen derart brutalen Vorgang auch noch photographisch festzuhalten." Wir fordern hiermit Ehren-Stössinger öffentlich auf, die „bündigen Beweis e", die er für die Echtbeit des Bil- des zu haben behauptet und die Unterlagen für seine de- taillierte rührselige Schilderung öffentlich bekannt- zugeben. Wenn er es unterläßt, so erklären wir schon jetzt dieses vom Dichter Leonhard Frank mit Recht geohr- feigte Jndividium für einen der dreistesten und gefährlichsten Fälscher der Weltgeschichte. �useekochte Verbrecher. Ten Gipfel aller Niedertracht erklimmt in de� Besprechung des Marloh-Freispruchs die deutschnationale„Post". Für sie ist festgestellt, daß Marloh die 29 unschuldigen Opfer nicht nur erschießen durfte, sondern daß er sie sogar erschießen mußte. Marloh gebührt„Dank". Den unschuldigen Opfern hält dann das Blatt folgende gemütvolle Leichenrede: Es ist nicbr uuiuöglicki. daß utuer tum Ersckwsteuen einige Unschuldige waien. obwohl ein Beweis dafür bis j e tz t n o ch n i ch t e vb r a ch t ist. Im Hinblick auf die Lebens- gefahr, in der die Mannscvasi des Oberlkiiiiiants Marloh ichwebie — diese ist durch Zeuaeualissagen erwieien und in Anbei, ack» des damaligen Kriegszustandes von Berlin kommt es darauf nicht an. Die bei weitem größere Mebrmbi �der El'wofseben. waren ausgekochte Verbrecher. Daß die menschliche Geiellichnft von ihnen befreit wurde, kann man nur mit ffi e.n»it g t» u n g b e- grüßen. Sage m>r, ob du bei der Volksmariiie-Division bist, und ich sage dir, wer du bist. Auch der unbefangene Leser dieser Zeilen wird sich des .Eindrucks nicht erwehren können, daß es in der Tät eine Sorte ganz ausgekochter Verbrecher in Deutschland gibt, die allerdings niemals zur Vol'smarine- ditzision gehört haben. Für die niederträchtige Gesinnung Staatstheater: Wilhelm Tel!. Die Ersetzung der Dekoration durch bloß symbolisch andeutende Hintergründe mag bei manchen Stücken, vor allem, wenn dadurch d.i sehr gehäuftem Szenenwechsel eine Abkürzung der Zwischen- pausen zu erzielen ist. sich empfehlen. Aber der eVrsuch der neuen Direktion des Schauspielhauses, den Tell in solchem Rahmen vorzuführen, kam ganz gewiß der Wirkung nicht zugute. Die Dreh- Sühne ermöglicht ja' auch bei Stellung farbiger Bühnenbilder rasche Verwandlungen, und was durch jene Mittel an Zeitersparnis sich gewinnen läßt, fällt bei der Einbuße am lokalen Kolorit des DramaS gar nicht ans Gewicht. Die dichterische Illusion verlangt hier, daß man das Scbwcizervolk inmitten seiner Berge, seiner Seen schaut, daß die Statur, an der das Volk mit solcher nsuigen Liebe hängt, hineinscheint in die Kämpfe, die Freuden, die Leiden ihrer Kinder. Herausgerissen aus diesem organischen Zusammen- hang, in ein gekünstelt, einfaches Milieu hineingezwängt, das für die Berge ungegliedert schwarze phantastische Riesenjlächen hietet und in der Bodengestaltung überall das nronotone Motiv einer breit gestreckten steinernen Stusentveppe wiederholt, erhält das Qkrnze etwas Fremdes. Die Vereinfachung, die nach der Theorie dem Dichterworte auf der Bühne zugute kommen, die Konzentration der Hörer auf den Geist der Dichtung fördern soll, hat hier gerade- zu den gegenteiligen Erfolg. Sie verzichtet auf ein mächtiges Moment der Stimmungsresonnanz und stört durch den empfundenen Widerspruch der Vorgänge zu dem Rahmen die Empfänglichkeit. Nur wo chie Stilisierung der von dem Münchener Emil P i r ch a n stammenden Bilder möglichen Konkuren der Wirklichkeit sich ein. mal nähert, so bei dem mächtigen Ouaderbau Zwinguris und der weiten Hall« von Attinghausens Herrensitz, vermag sie einen Ein- druck auszulösen, Leider gab dies Experiment der durchaus von künstlerischenr Ernst getragenen Vorstellung den begierig ergriffenen Vorwand zu einem unerhört brutalen Theatcrskandal. Von einer Stelle der oberen Ränge suchte jemand wiederholt das Spiel durch höhnende Zwischenrufe zu stören, die bei dm Worten Bassermann-Tells: „Durch diese hohle Gasse muß er kommen", zu einer momentanen Unterbrechung führten. Der Darsteller trat von der Bühne ab und empört verlangte da? Publikum, von seinen Sitzen sich erhebend, die Entfernung des Störenfrieds. Erst nach einigen Minuten, nach- dem Bassermann, wieder hervortretend, in gleichem Sinne ein paar Worte der Entrüstung herausgeschleudert, ging die Aufführung weiter. Aber der Zweck war erreicht, eine der schönsten Szenen um die Stimmung gebracht. � Der Tell des großen Schauspielers war wohl nicht der schlichte Bolkstgonn, wie er der Phantasie des Dichters vorgeschwebt. mdeS tum fesselnder Eigenart, Er betonte den.Träumer" und fügte des devtschnattonalen Blattes zettgen mich die Bemerkungen. die es zu dem am Freitag von uns berichteten Fall der un- glücklichen Witwe macht, die durch Marloh ihren ein- zigen arbeitsamen Sohn verloren hat, als er hinging, um sich 50 M. Löhnung abzuholen, weil seine Mutter einen neuen Kochtopf brauchte.„Mutter braucht einen Kochtopf!" so ist der Artikel der„Post" überschrieben, in dem die unglückliche Frau folgendermaßen verhöhnt wird: Es ist ein wa h r e s Unglück, daß dem Kriegsgericht, das den Prozeß Marloh verbandelte, von diesen Umständen noch nichts bekannt war. Oberleutnant Marloh wäre dann schwerlich freigesprochen worden. Wenn Mutler einen neuen Kochtops braucht, muß die Prüfung der„Schadenersatzansprüche" un- bedingt beschleunigt werden! Angesichts solcher Ergüsse gehört eine große Portion Selbstbeherrschung und Prinzipienfestigkeit dazu, um prin- zipieller Gegner der körperlichen Züchtigung zu bleiben. Dke öeutstbe Antwortnote. Wie die P. P. N. an zuständiger Stelle erfahren, ist die deutsche Antwortnote an die Entente erst am Freitagabend durch Kurier ab- gegangen.. Die neue Kommission soll am Sonntag von Berlin nach Paris abreisen. Sozsaliftensppel! in Italien. „Avanti" meldet, daß zahlreiche sozialdemokratische Abgeordnete den Ministerpräsidenten interpellierte», in welchem Sinne Italien und die Verbündeten auf den verzweifelten Aufruf des österreichischen Staatskanzlers Nenner geantwortet hätten. „Sccolo" meldet, daß sich der Ministerpräsident in einer Unterredung mit Sozialisten dahin äußerte, daß er einer pqrlamentarischen Untersuchung über die wirkliche Lage, in der. sich Oesterreich befinde, nicht ablehnend gegeiiüberstche. Ferner meldet„Avanti", daß die sozialdemokratischen Rbge- ordneten gestern auf dem Monte Citorio mit dem österrejchj- s ch c» sozialdemokratischen Parlamentsmitglied A b r a m auS Innsbruck eine Besprechung hatten. Der österreichische Gcnosie unterrichtete die italienischen Abgeordneten über die� Verhält- nisse in Oesterreich und führte ans, daß Lestcrrrcich unter den ihm auferlegten Friedensbcdingungcn unter kkinen Umständen leben könne und gezwungen sein werde,, sich mit Deutchland zu vereinige»./ „Avanti" sagt, daß der Ansicht Bbrams nur von einer Seite widersprochen wurde, während die übrigen Anwesenden sich dahin äußerten, daß Oesterreich, wenn einmal die ihm durch de» Frie- densvertrag auferlegte» Bedingungen gemildert seien, auch für sich leben könne. Ebenfalls könnte sich die Hoffnung für Wieder- aufnähme des normalen Lebens aus der Tatsache ergeben, daß Italien und Deutschland, die über eine große sozial- demokratische Anhängerschaf» verfügen, demnächst in Beziehungen zu Rußland treten könnten, dem ungeheure Men- gc» von Bedarfsartikeln zur Verfügung ständen. Abram legte auch die Gründe dar, welche die Sozialdemokraten bestimmten, mit den Katholiken zusammen zu arbeiten. Zrazöjlstber Sozkalistenta'?. Tie sozialistische Partei Frankreichs wird ihren nächsten P a r t e i« a a am 25. vis 29. Januar in Straßburg abhalten Auf der Tagesordiiui'g seht dir TiSluision über das Ergebnis der N e u w a h I r ii und die Teilnahme am inlernationale» Kongreß in Genf. vorbekrieiunKen. Die Konferenz der Bolschrwisten mit den baltischen Staaten in D o r p a t wurde verschoben. Finnland läßt mitteilen, daß es an den Verhandlungen nicht teilgenommen hat. Es bc- gnügte sich damit, einen I ournalisten nach Dorpart zu entsenden, um über die Besprechungen auf dem laufenden zu sein. Dieser hat den Sitzungen n i e beigewohnt. einen Einschlag von Visrdnärem und rührend- reinem Kindlichen hinzu. Ein hochzetvcrchsener schlanker Mann mit weißblondem Haar,, überquellend an harmlosem Frosinn und Zärtlichkeit für seinen Knaben.' Wundervoll war die Erzählung, in welcher er den Seinen von dem Zusammentreffen mit dem zitternden Landvogt auf einsamem Bergpfad berichtet, wunder- voll die gewaltige zurückgedrängte Erregung und der unendliche Dnrchbruch des Affektes in der Szene des Apfelschusscs. Fritz K o r t n e r. eine neue von der Tribüne in den Verband des Schau- spielhauses übergegangen�. Kraft, bot in der Rolle Geßlers eine seltene Ucberraschung. Er zeichnete den Bösewicht, den man so oft gesehen, in packend individueller, ganz origineller Prägung; einen Teufel, dessen Züge in hämisch frohlockendem Lachen der Schaden- freude sich zu einem Froschgesicht verzerren, furchtbar drohend in der Geste seikier zügellosen Herrschaft. Winterstein, der vom Deutschen Theater zum Schauspielhaus hinübergewechselt, schuf einen kernigen Stauffacher, vortrefflich besonders auch in der Rede auf dem Rütli. Nur störte hier und da in Antlitz und Gestalt etwas Römisckjes, das aber leicht zu dämpfen'wäre. Kraust- necks Attinghausen'hatte die stille und anaufdringliche Würde. die die Gestalt verlanat. Weniger befriedig'? der für den Stil des Stücks zu naturalistisch gehaltene und im Schrei der Leidenschaft zu laute Melchthal Theodor Beckers. Mathilde Süss in gab die Gertrud. Rosa Pategg, in einzelnen Momenten von echter Wärme des Empfinden?, die Frau des Tell. Natürlich frisch gelang der Sohn, der junge Walter. Herrn Willi Gernhardt. Im Gegensatz zur Sparsamkeit der Tekorierung hatte man bei den Volksszenen keinen Aufwand gescheut. Ausgezeichnet war der leidenschaftlich wilde Freiheitsjubel an der Leiche Geßners. Der Applaus klang stark, aber die Schauspieler folgten(wohl nach dem neuen Hausgosetze) dem Herausruf nicht. Conrad Schmidt. Die Filmliga. Im Hörsaal des Kunstgewerbe-Museums hielt die neugegriindete Filmliga ihren ersten Abend vor geladenen Gästen ab. Der neue Bund will für die Hebung des Sp'elsilms eintreten. Das soll durch Intedessierung des gebildeten Publikums, durch Sammlung aller am Film geistig arbeitenden Persönlickkeiten, durch Prüfung von Film-Manuskripien und-Werken usw. geschehen. Paul Wegener benutzte als begeisterter Filmanhänger auch diese Gelegenheit, um Vorurieile gegen den Film zu bekämpfen. Wegener gab zu, daß unsagbar viel Schlechtes gemacht worden ist, wies aber auch aus das in der letzten Zeit geleistete Gute bin und gab zu bedenken, daß der Film seinen eigenen technischen und künstlerischen Stil noch nicht gefunden hat.. Dabei ist der Film ein Grenzen sprengender Kulturmittler, ein Ideenträger, wieAnan ihn seit Erfindung der Buchdruckerkunst nicht erlebt hat. Gute Worte sprach Wegener über die„Lebenslüge" im Film, über den Typ des Grafen, der immerzu Zigaretten raucht und t2 Diener hinter sich bat, oder den Arbeiter, der stet? Halstuch und Mütze trägt. Er schloß mir Drei Gefangenenbriefe. i. Am. 2s. 8. Igt? geriet ich bei Lange mar! in englische Gefangenschaft. Am 3. 1. 18 kam ich in eine französische Ärbeirs- kompagnie, wo bei schlechter Ernährung und schwerer Arbeit die Behandlung sehr schlecht war, weshalb ich an- fangs September 1318 einen Fluchtversuch unternahm. Nach pinem etwa 15 Kilometer zurückgelegten Marsch wurde ich zu- sammcn mit einem Kameraden wieder festgenommen und ins Lager zurückgebracht. Der Lagerkommandant, ein Leuinant. ich glaube, er hieß F a s s ö y, fragte uns, warum wir entflohen seien. Wir antworteten, die Behandlung sei zu schlecht und wir hätten Heim- weh. Darauf zog er scinc Pistole und schoß zuerst meinen Käme- radcn nieder, welcher ins Herz getroffen, sofort tot»var. Dann schoß er mich durch die Brust und verletzte mich an der Leber, so daß ich schwerverwundet bis 18. Juli d. I. im Lazaret' lag. Der Vorfall ereignete sich im Lager Montreaux bei Bor- d e a u x. Zugegen waren vier Damen, zu welchen der Le mant erst noch eine Bemerkung machte, ehe er die Schüsse abgab. Eine Dame, die sehr oft ins Lager zu dem Offizier kam. rief sogar „Bravo!" Mein Kamerad hieß Müller und war aus der Pfalz. Nähere Personalien kann ich leider nicht angeben. Der Leutnant wurde nicht bestraft. Ich bin bereit, diese meine Aussagen nötigenfalls eidlich zu erhärten. Iii. Von Juni 1318 ab war ich als Kriegsgefangener der Eng» l ä n d e r im Lager Ventroux b. Calais. Dort habe ich ge- sehen, wie ein englischer Posten einen deutschen Kriegsgefangenen, der sich am Zwischendraht mit seinen Kameraden der Nachbar- tompagnie u n t er h i e lt, ohne weiteres niederschoß. Den Namen des Erschossenen und des englischen Postens kann ich leider nicht angeben.' Ich bin bereit, meine Aussagen nötigenfalls/eidlich zu erhärten. III. Ich bin am 21. November 1317 bei Cambrai in englische Gefangenschaft geraten. Zuletzt war ich bei der 113. P. o. W. Komp. bei Calais. Lager Les-Atiaques, Kommandant Kapitän F r e n ch. Dort bin ich' Zeuge gewesen, wie die deutschen Gefan- genen auf die roheste Weise mißhandelt wurden. Die Veranlassung zu den harten Strafen tvar stets der Kapitän French. Er redete z. B. von uns:„Ihr seid ein Stück Erde mit Nummern daran." Als ein Gefangener äußerte, das hätte noch kein Vorgesetzter zu ihm gesagt, ließ er ihn 14 Tage in einen Kohlenbunker sper- ren, wo der Betreffende kaum Luft zum Atmen hatte, da der Bunker fast bis an die Decke voll Kohlen war. Diese Strafen erhielten die Gefangenen bei den gering- fügigsten Vergehen. Körperliche Mißhandlungen mit der Reitpeitsche waren bei dem Kommandanten üblich. Bei einem Diebstahl verlangte er, daß oie Kompagnie die zwei Täter durchprügeln sollte, die Leute weigerten sich, dies zu tun. Daraufhin ließ er die ganze Kompagnie stündlich nachts 72 Stun- den hindurch antreten. Alle Vorfälle dieser Art machten uns das Leben in diesem Lager zur Hölle, urid ich bitte dringend im Interesse unserer noch dort befindlichen Gefangenen, daß die grausame Behandlung im Lager von LeS-A ttaques vurch die deutsche Regierung ver- hindert wixd. Ich bin bereit, diese meine Angaben nötigenfalls eidl-ck> zu erhärten.' kleine polltksche Nachrichten. Ter„Dvlckstoß von hinten". Um die Ehre der schwergeprüfren Hermat gegen die Angriff der Obersten Heeresleitung zu schützen, veranstaltet der„Friedcnsbund der Kriegsteilnehmer" am Sonntag, den 14. Dezember, vormittags 11 Uhr, im Berliner Lehlerverems- Hause eine öffentliche Kundgebung:„Der Dolchstoß der Heimat— eine Lüge!" Es werden sprechen: Karl Vetter. Hauptmann a. T. Willy Meyer, Jgnaz Wrobel, Dr. Rudolf Breitscheid und Ärtur Zicklcr. Gäste wtlllommkn. Zutritt frei. � i 'dem Rufe an alle geistig Arbeitenden, nicht beiseite zu stehen, sondern an der Besserung mitzuhelfen;„denn," so sagte er,„das Ding ist gut, es liegt an uns." Hierzu wäre zu sagen, daß die Absichten der neuen Ftlmliga gut und löblich smd, daß aber erst abgewartet werben muß, wie. weit dw Krall der Geistigen die selbstverständlich kalte Geschäfts- Praktik der Filmfabrikanten bezwingen wird. rnp. Fontane als Prophet. Daß Fontane auch historischer Seher war, belegt eine erstaunliche Briefstelle vom 5. August 1833:„Der Zusammenbruch der ganzen 1864 bis 1873 ausgebauten Herrlichkeit wird offen diskutiert, und während immer neue 106 306 Mann und immer neue 160 Millionen bewilligt werden, ist niemand im ge- ringsten von der Sicherheit unserer' Zustände überzeugt. Das Er- obcrte kann wieder verloren gehen. Bauern kann sich wieder ganz auf eigene Füße stellen. Die Rheinprovinz geht flöten, Ost- und Westpreußen auch, und ein Polenreich iwa? ich über kurz und lang beinahe für wahrscheinlich balte) entsteht aufs neue. Das sind nicht Einbildungen eine? Schwarzsehers. Das sind Ding«, h'e sich, „wenn's losgeht", innerhalb weniger Monate vollziehen können." Die Nerliner Nationalgalerie, die seit kurzem in ihrer neuen Abteilung im Kronvrincenvalais Führungen verantlaltet. hat jetzt auch solche in ihrem alten Hause eingerichtet. Um 12 Uhr wird an de» Wochentagen von Montag bis Mittwoch im KronprinzenvalaiS, von Donnerstag bis Sonnabend in der Rationalgalerie ielbft gesübrt. Für SonntagSoorträqe in der Galerie wurde mit der Freien Volksbühne ein Abkommen getroffen. Für die Führungen haben sich Studenten zur Vertüaung gestellt. Und die anderen Berliner Museen? PolkSbübnr-Konzert. Der Verband der Freien Volksbühnen irr an- sialtet atn 2. Weilmachlsleiertag und NeiljabrZtaq mittags-/,12 Ub» cn der PMlbannottie Auisübrungen der Fankl- Sinfonie unter Leitung von Sieg- wund von Haulegger mit dem Pbilh. Orchester. M twirkende: iÄadols Laubentbal und der Vertiner Sänacroercin Cacilia Mctodia. Das»Proletarische Theater". d»S von au» der„Tribüne" aus- geschiedenen Künstlern«nach e ner Korre'vondenz„mit Hilfe von Vorzugs- weise sozmllstischen Geldmitteln-) begründet worden iil, beginnt ieme Tätig. keil am Eon- tao. nachmittags 4 Uhr, im großen Saal der„Philharmonie- mit der Aufführung des Dramas„Freiheit- von HerbertKranz. Spielleiter ist Kartheinz Markin. Nur Arbeiter und Arbeiterräte find zu- gelassen. Der Nkütter Bittgang. Diese von OSkar Ludwig B r a n d t und Margarete Brandt-Jacobh Sonnlaa abend im Meiiteriaal4. u. 21. Jugend. 17. u. 20. Peter und Paul— Komische Oper: 14. u. 21. S.hwarzwaidmädel— Lustsplelhau»: 14. u. 21. Das Stittu» is'est.— Theater i. o. Königgrätzcr Straße: 14. Erdgeist. 21 Mufti— Konuiaienhau«: Liselott von der Pfalz.— Neues vperettenhans: 14. u. 21. Die keusche Susanne. Berliner Theater: 14. u. 21 Sterne, die wieder leuchten.— Thaliatheater: 14. u. 21. Jungfer Sonnenschein.— Theater am Nollendorsplatz: 14. Drei alte Schachlelni 16., 18., 19. Die Waise aus Lowood. 17., 20., 21 Schneewiitchen.— Theater de« Bestens: 14 u. 21 Die lustize Witwe.— SBallaertheaier: 14. u. 21 Die Geisha— Wolhalloiheater: 14 u. 21. Da»«Besetz. 17. Aichendrödel.— Rosetheater: 14. u. 20. Aschenbrödel. 21 Echneemitichen.— Cafinotheoter: 14. u. 21 Das iaubere Alerblatt— Luisentheater: 14. Die Revolutionshochzeit der Hugenotten. 21. Struwelpeter.— Kleines Theater: 14. u. 21. Jettchen«Beberl— Die Tribüne: Sonntag, II, Vormittagsoeranstaltung vorm. Ul'2 Uhr: Valeska «Bert«Broteske Tänze. Nachmittags i Uhr: Die Wandlung. Sonntag, 21, nachmittags!Z Uhr: Die Irren Täglich- Deutsches Künstlertheater: Cyprienne.— Berliner Theater: Bummelstudrntei!.— Kleine» Schauspielhaus: Alblne und Aujust. — Kleines Theater: Die unberllhmte Frau.— Trianontheater: Maskerade.— Restdenztheater: Frühlings Erwachen.— ftentraUhnater.Faschingsfee.— Eden- theater: U. IL w. g.— Friedrich- Wilhelmstädt. Theater:(Brötchen.— Komische Oper: 14.-18. Liebeszanber. 19. Deschioflen. Ar und 21. Dichtertiebe.— Lust splelhau,: Der Srotzstadtlavalier.— Metropoltheater: Sybill.— Neues Operettenhans: Die Dame vom Iirwis.— Thaliatheater: Die närrische Liebe.— Theater am Nollendorsplatz: Der Bielgeliebte.— Theater de» Westens: Die Fron im Hermelin.— Theater der Friedrichstadt: Bier Einatier.— Wallner- td roter: Eine Ballnachl— Walhallarheater: Am goldenen Horn.— Rose- theater: 14., 15, 18.-21 Die im Schatte.: leben.>6. Roie Fromhold.— Sasino. theater: Echniepelz Lene— Luisentheater: 14. Da» Schloß am Meere. 15 bis 20. Die Reuoluitonshochzeit der Hugenotten; 21 Wilhelm Tell. / GewerkschaflsbewVUNg vemonftration üer verficherungsangestellten. In einer Massen Versammlung unter freiem Himmel und mehreren kleineren Versammlungen in geschlossenen Räumen deinonstrierten heute vormittag die Angestellten aller in Ber» lin ansässigen VersicherungKgesellschasten. Die Angestellten hatten den bestehenden Tarifvertrag zum 31. Dezember gekündigt und einen Entwurf zu einein neuen Vertrage eingereicht. Der Arbestgeberverband hat die in dem Entwurf aufgestellten Forderungen als unerfüllbar bezeichnet, er hat es. abgelehnt, über diesen Enr- Wurf überbau pst z u verhandeln und den Ange- stellten anheimgegeben, einen neuen Entwurf einzureichen. Da es sich um einen Neichstarif handelt, sind die Ange- stellten nicht in der Lage, in der kurzen Zeit bis zum Ablauf des jetzigen Tarifs einen neuen Entwurf auszuarbeiten. Sie sind der Meinung, die Unternehmer könnten auch über den eingereichten Entwurf verhandeln, wenn sie nur die ernste Absicht hätten, sich mit den Angestellten zu verständigen. Aber an dieser Absicht zweifelt man in den Kreisen der An- gestellten. Um einen Druck auf die Unternehmer in der Richtung auszuüben, daß sie in Verhandlungen mit den durch den Zen- Gegen die VerWässerung des Betriebsrategesrncs. Auf dem Gautag Brandenburg des Bundes der icch- nischen Angestellten und Beamten wurde nach einem Referat des Herrn Architekten Kaufmann über das Betricbsrätcgcsetz ein- stimmig folgend? Resolution angenommen: Dar Gautag der Brandenburgische» Techniker protestiert' gegen die vom 7. Ausschuß der Nationalversammlung bisher beschlossenen Verschlechterungen der Regierungsvorlage über Betriebsräte. Er fordert, daß an dem Gedanken der gemeinsamen Betriebs- räte für Angestellte und Arbeiter festgehalten.- wird und daß die vom Ausschutz gestrichenen 7 und 8 der Vorlage, welche für große Betriebe Abteilungsbetriebsräte vorsehen, wieder hergestellt werden. Er verlangt weiter, daß dem demokratischen Gedanken entsprelhend Betriebsräte zurücktreten müssen, wenn ihnen das Vertrauen ihrer Wähler durch Mehrheitsbeschluß ent- zogen wird. Tie brandenburgischen Techniker erwarten im Jnter- esse des Gemeinwohls, welches dem privaten IsÄernehmerintercsi? vorangestellt werden muß, daß der geforderte Einfluß d'e r A r- beitnehmer auf die Produktion gewährleistet und dein der Reichsverfassung Art. 165 ausgesprochene Gleichberech- tigung der Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch ratsächlick durch- geführt wird. Demzufolge muß an dem in der Regierungsvorlage bereits vorgesehenen Rechte des Betriebsrates. Mitglieder i" den Ans sich t S r a t zu senden und Est n b l i ck i n. d i c Bilanzen zu nehmen, festgehalten werden. Der Gautag vcrlann weiter, daß das soziale M i t b e st i m m u n g s r c ch t. so ge- staltet wird, daß in allen Fragen der Lohn- und ArbeitSbedingunger einschließlich Äeueinstellungen, Kündigungen und Entlassungen der Betriebsrat gleichberechtigt mit der Geschäftsleitung entscheidet. Der Gautag verurteilt auf das entschiedenste die unheilvoll? Täiigleit deS Abgeordneten Schneider- Saufen, dem«w dos Recht abspricht, in der Naiionalversammlung namens der Mehrheit der deutschen Angestellten zu sprechen. Der Gautag lehnt eine Per-' tretung der Angestellteninteressen durch den Abgeordneten Schnei- der ausdrücklich ab, weil seine bisherige Mitarbeit bei dieser Ge- setzgcbung den wahren Jntprcffen der Angestellten zuwiderläuft und nur den Interessen der Unternebmer dient. Der Gauiag verlangt von allen brandcnbnrgischen Technikern, daß sie den Kampf sür ein wirkliches Mitbestimmungsrecht fori- setzen, solange bis der Absolutismus des» gewinnsüchtigen.Unter- nchmertums gebrochen und die i» der Verfassung ausgesprochene Gleichberechtigung mit.den Unternehmern beim Aufbau uliserer Volkswirtschaft erreicht ist..,; Tarisaüschlust für das Fwrmfteck)cr,setverbe. Da? Formstelhergewerbe wird-manchem Leser nick: babaiint sein. Und doch Hai beinahe jeder ein Erzeugnis in seiner Be- hausung. Die Farmstecher fertigen nämlich die Formen für die Druckwalzen der Tapeten an. Bis zum Jahre 1900 hatten die Formstecher eine eigene Zentralorganisation; seit dieser Zeit bat sich diese mit dem Verband der Lithographen, Stein- s rucker und verwandten Berufe verschmolzen. Bisher bestanden über die Luchn- und A rbe i i sverhältn i sse nur löse Verein- barungen. Jetzt ist es gelungen, einen Zentraltarrf für das ge- i'amte deuisch? Formstechergewerbe abzuschließen. Es wurde ein Tarif vereinbart, der vom 1. November 1313 bis 31. Oktober 1323 sür alle im deutschen Formstecherg-ewcrlbe beschäftigten Zeichner, Holz- und Messingstecher sowie alle Hilfsarbeiter gelten soll. Zu diesen Vereinbarungen wurde vor Inkrafttreten die Zustimmung der Ge- hilfcnschaft eingeholt, die in Versammlungen fast einstimmig dem Tarifvertrage zugestimmt hat. Tie wichtigsten Bestimmungen des- selben sind folgende: Die tägliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden. An den Vor- tcrgcn vor Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Neujahr ist sie sechs- stüudig. Der Mindestlochn für Gehilfen beträgt: im ersten Jahre nach Vollendung der Lehrzeit 1,63, im zweiten 1,83, im drü- ten 2 M., vom 21. bis 24. Lebensjahre 2,20, über 24 Jahre 2,50 M. pro Stunde. Alle Hilfsarbeiter bekommen eine Lohnzulage von 23 Prozent und darf die Differenz des dem Hilfsarbeiter zu zahlenden Lohnes dem Alter des Gehilfen entsprechend im Höchstfalle 15 Proz. betragen Damit tritt im Höchüsatze eine Verbesserung des bis- herigen Llchnes bis 33,63 M. pro Woche ein. Außerdem soll nach Ablauf eines halben Jahres eine Nachprüfung der.Löhne und der Teuerungsvcrhältnisse erfolgen. Stach vorheriger Zustimmung des Vertrauensmannes können auf Antrag des Unternehmers Ueber- stunden geleistet werden, die aber möglichst auf alle Beschäftigen gleichmäßig zu verteilen sind Die Entschädigung beträgt wochen- rags in den ersten zwei Stunden 26 Proz.. für jede weitere Stunde am selben Tage 53 Proi. an Sonn- und Feiertagen 75 Prozl Tie festgesetzten Ferien bilden eineL Anfang. Jeder, der länget als ein Jäbr sin Betriebe beschäftigt ist, hat Anspruch aus drei Ferien-. tage. Mit jedem weiteren Jahr der Tätigkeit verlängert sich der Urlaub um einen Tag bis zur Höchstdauer von 6 Tagen. Im Lehrlingswesen ist ebenfalls eine bedeutende Ter- besserung erreicht worden. Die Lehrzeit betrug bisher 4 Jahre, jetzt ist sie 3triährig. Auch die Lehrlinge erhalten Ferien bis zu sechs Arbeitstagen und eine�este Kostgeldentsckädigung bis zu 24. Mk. pro Woche. Die angenommene Staffel für die Lehrlengshaltung sauf je 6 Gehilfen kann ein Lehrling ausgebildet werden) ermöglicht eS, mit der bisherigen Lcbrlingswirtschaft gründlick aufzu- räumen. Die Anstellung von Gehilfen darf nur durch die Ver- mittluilg des paritätischen Arbeitsnachweises erfollgen. Die Vertrauensleute sBeiriebsrat) 3nd in allen Betrieben an- erkannt; sie baben das Recht, in allen BetriebsangAcgenbeiten mit- zuWirken, an denen die Gehilsensckast beteiligt ist. Der Tarif. der für alle Mitglieder der vernagschließenden Parteien maßgebend und rechtsverbindlich sein soll, enthält außerdem Bestimmungen über den Organisationszwang. Ferner wurde beschlossen, beim Rejchsarbeitsministerium die Rcchisverbindlichkeit des Tarifvertrags zu beantragen.' Alles-in allem kann gesagt werden, daß die Ge- bilfenorganisation einen achtunggcbührcnden Erfolg mit diesem Tarisabschlutz verzeichnen kann. Darum muß eS nir jeden' Gehilfen Ehrenpflicht sein,' seiner Organisation, der er- vieles zu ver- danken hat, in jeder Lebenslage die Treue zu bewahren. Transport-, Hilfsarbeiter und-arbeiterinnen beö Weruer- w erkS. Dienstag nachm. 4 Uhr Veisammlung bei Lange; Relßsti 20. Nus olkt Welt. LchicS�rproz-sfr itt Frankfurt n. M. Die SirofTömmee in granifurt bef�ä'tigje sich am Freitag mit den grosien Eisen- ch a h n d i e b ft ä h I e n, die vor einiger Zeit auf dem Bahnhcs Denan'.es vorzerommea sind, wohin eine Är-zahl WcggoNZ anS Frankfurt a M. verschoben wurden. Der Hauptangrtiagte war der Beiriebtleiter Jeseph Ha in dl aus Mainz, drr vielfach als Ring- r-üüBKnnaHpBr Essassr kSmpfer aufgetreten ist, unter anderem auch unter dem Namen Petersen. Außer ihm waren drei Angehörige des ehemaligen Ma- rknesicherungsdienstes angek'agt' und zwei EisenbahnangesteZke. Haindl, der schon mit Zuchthaus vorbestraft ist, wurde zu drei Jahres Zuchthaus verurteilt, der Schlosser Preybhla, der Mairose Willi Fleckenstein, der Gastteirt Emil Schlothauer und der Schlächter Egon Zahn zu je Iii Monaten Cefängnts, der Zugab- fertiger Heinrich Klink zu 6 Ma'-aten Gefängnis. Ankauf deutscher Schiff«. Eine Kommission der Dampfschiff- sahrlsgesellschzft in Press bürg begab sich behufs Ankauf von 'Schiffen nach Deutschland. Tödlicher Unfall bei Zielübungcn. MS Samburger Polizei- truppen im Kafernengebäude Zielübungen abhielten, erschoß der Untcrwachimeister Heuser den Unterwachtmeister Kuhn in dem Augenblick, als Kuhn den Kasernenhof überschritt. Die Zielübung wurde mi: Plaizparonen ausgeführt, unter denen eine scharfe gewesen sein muß. Die Leiche wurde beschlagnahmt. «sÜ?"' Äwei ftfrbPrrftgpHbf Gatck'ank ner?e Die iiieder der flatur. El» popatLrea VraHläx-ri Lber die Ivoader bes Qimmeis, der Erde, der Tie» aad Pflanzrrnuei» joraic de» Lebens in den Tiefen de« Visiten. Bearbeitet von 82 der bedeutendsten Naturforscher des In- und Auslandes, darunter Wilhelm Bölfche, Dr. S. Kammer, Eamille Flammarion. Staaut K. Francs. Prof. Dr. Ernst Saeckel. Dr. Bdots HeilQorn, Dr. F. Marschall, Prof. O. Menthc. Prot. Dr. P. Schmäh» usw. usw. 3 Prachtbände in Erohquart»Format«anzleinen. Einband IQOchO Mt.(eiaschliehlich Tenerungszuschlag). Mit lRV Illustratwue», ioärunter tZV bunte Beilagen. Wir liefern jedes! dieser beiden Werke gegen monatkichc Teilzahlungen von WWW ÄegesM der DDK. Ein Hand- und Hausbuch der Erfiudunicn und technischen Errungenschaften aller Zeiten Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner und Gelehrter vol siümlich bargesiellt und herausgegeden oon Max Geilet,»weite neu bearbeitete Auflage. 20IS Seiten Text. 2091 Abbildungen und 32 Kunstbeilagen.— Drei Bände.— Preis 72,— Ml. «III* 3 Mk. 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