Mr. IS. z-kr,. Bezugspreis i � L'�rlcyiiirl. iL�u Äi.nunQü.tLI Mi. '?«I'...s Hlnis. oerinl»'.cblbar. Voii- r-?>ug Monatlich iSO Ml. crfL Sa« ':cUar.|taaebüliz. Unter Stirnjibar.b für Jrtaiciiani uai» Srltcrrett- Ungarn ~~5 Mi. für fas übtijt Austcnd 12—.7JI„bfitnrli(I) rntral. �uttenung 10— Ji'> Dalni-. Aafschlag. Po». oesieUangea neome» an Ooitemliri. �.'oitaiid. cu.'.»U!!>urg. Schweden« ech t,te Schweiz, tiingektataeo>n die Polt- Seimno»- Beetslille. . ee.Poewons" mit s-t Sonmao» teuege.Boll o. Seil* ericheini Wochen» 'Nglich zwettnoi Sonning» etnmol. Teieaeamm-Ädeelle .L«jiold«molrol Oer«»«. r-* � y y � Berliner BolKsbltttt Anzeigenpreis: i.>ie atliiqeivliltene S!oni>o?e!lle?eli» loliel Z.— P!.Teueeungsinlching«0°�. «Uictn, iUnzrigsu-. i>a- teil» geoeiuitr äücrci 75 Big. izulSllig zwei leiigedeultee iooetei. teSeo wutezt Söac: 50 Pjg. Siellengeiuche und 6.1)icFftcilsnaii1(elr,c« das ccfte"ffiott 65 Pig. icbec- weitere iCott 40 Big. 95ortc übet Ii Luchllo.ben jäblen iitr Zwei Worte. 2euerun9»zu(d)tap 50°/«, Famtlten• Jinjetgen, votiitiche und oeweeNchaitliche Verein»- An--"«'» 2— Mb die Seile tchne Anfschlaz. Ätuetgen ffil btr nichite Slumntet tnunen dt» 6 Ahr nachmittags im Sauotgeimiiit. Berlin TW W Linden» strafce 3, abgegeben werben,«eolftwt von U Uhr irntz bis 5 Uhr abends, Tentrslorgan äer fosialÄLmoKratifcKen Partei veutfcKIanäs !?LSaktlon unü E?tpeüit:on: SW. tt, Jlindcnftf. 3. .irrnilirciltcr: Äiut UJonnjilaB, Sir. 1■"> I!H) vorVärts.'vcrlag G.m.d. ft.,cSD, HS. Linöeaftr.Z. �rrniBrrrtifr;.Jim« Morinvlan, Sir. 117 53—.14. Der Schlußakt in Z)a?ks. , rSoanabeitd, ttachmittags 4 Uhr, unicrjcichuctcil am Quah d'Lrsah im Kabinett drS StiinistcrS für atiöwärttgr Anvclcgcnhcitcn Mini- ftcrialdirrttor van Limfon und Freiherr van Leren er in Anwesenheit der Mitglieder des Lbersten AnteS daZ Protakoll vom 1. Norember über die Abwitliung der noch verbleibenden Ber- pjltchlungrn aus dem Waffenstillfland und Uber die Enischädigung für die van«rapa Flow versenkten deutschen Kriegsschiffe. Nach j vollzogener Unterzeichnung übergab Ministerpräsident Glt« u> e o e e a u als Vorstycnder der Fricdeuslottferenz die schriftliche Bestätigung über die Herabsepung der Schadenersatz- !Nut Zum ßrisöen! Km Sonnabend, den 1(1. Januar 192(1, sind in Paris im Pa!ais des Ausivärlmen Amtes die N a t i s i k a t i o n s- Urkunden des Friedensvertrags, der am 2�. Juni 1919 in Versailles unterzeichnet wurde, aus- getauscht worden. In den ersten Tagen des sechsten bialenderjahres nach seinem Ausbruch hat damit der Welt- krieg ein Ende genominen. Es is: Frieden geworden, Frieden! Morgen beginnen die Zug« zu rollen, die unsere g e- s et U g e n e n Volksgenossen aus F r a�N k r e i ch n a ch! f o r d e r u n g für Scapa Flow und über die Art der Erfüllung dieser Berpflichtungen, die vorher gcteosfen worden waren.— hieraus begaben sich die beiden deutschen bevollmächtigten Tele- gierten, sowie die Ministerpräsidenten Elemenceau, Lloyd George und Ritti und der japanische Botschafter Matsui nach dem Uhren- saal. Hier waren die bevollmächtigten Bcrtrrter der Mächte, die bis jetzt den Friedensvertrag von Versailles ratifiziert hatten, vrr- sammelt, ausserdem die frauzSsischen Minister Klotz, Tardieu, Lch- gues sowie Jules Eambon, die englischen Minister Lord Curzon, Aalsour und der italienische Minister für auswärtige Angelegen- Herten Srialvja. Bon Belgien war anwesend der Minister für auswärtige Angeler.enbeilrn H.,t�..» stritten, welche von beiden die größeren Schurken seien— ES heißt, daß zunächst die Gefangenen an» dt» sevt besetzten die von drüben waren jedeiifosts die Geschickteren. Kier Gebieten, dann die au» den Lbsiimmuttgsgebieten«ad Tiddrvrsch- brüllten sie' von einem harten Frieden, einem Siegfrieden, lcnd und gcnz zuleyt erst die übrigen Preußen heim einem Eroberungsfrieden, bis sie am Boden lagen. Drüben kehre» sollen I da er in Kraft tritt, nicht Haß Predigew sondern Vernunft. ' Wir wollen nicht für Teutschlands, sondern für Europas i solidarisches Interesse sprechen, das zwar von Deutschland schwere Opfer verlangt, dem T-eutschlaitd aber sich nicht selbst opfern kann, ohne Europa zu opfern. Mögen die Völker es begreifen: wenn wir für einen gerechten Zustand in Europa eintreten, wollen wir ihnen nichts vorenthalten, was ihnen zukommt, sondern allen geben, was allen nützt. Das Nächste: Wir müssen ziun letzten Verteidi» gungskampf um Deutschlands Grenzen rüsten, der jetzt mit unblutigen Waffen, durch V o l k s a b- stimmnng entschieden wird. Stimmberechtigt ist jeder, der in den Abstimmungsgebieten geboren ist. Kn sie alle richtet sich der Ruf, sie mögen rechtzeitig an die friedlit!. Front abgehen, um mit dem Stimmzettel in der Hand für die bedrohte Geimat einzutreten. Das Zweite ist nicht so kurz zu fassen und geht alle an-. Es gibt draußen cinsttreilen noch wenig n»ne Freunde und veriuinftige Leute, die Teutschland helfen möchten, am Leben zu b.ciben. und es gibt draußen viel unversöhnliche Feinde und unbelehrbare Toren, die Teutschland ruinie- r e n wollen. Mit wem von beiden sollen wobl wir im Lande ! selbst eS halten? Die Antwort ist nicht schwer zu finden. jabci eS gibt Renschen in Teutschland, die sie trotzdem nich. begreifen, sondern unbewußt denen in die Hände arbeiten. die Teutschland ganz vernichten wollen. Das sind unsere Nationalisten, die so entsetzlich dumm sind, daß sie noch immer nicht begreifen, was sie angerichtet haben und weiter anrichten. Und das sind unsere bolschewistischen H ei l S a p o st e l. die durch einen nur von geleaentlichen Arbeitstagen unterbrochenen Generalstreik die Menschheit reich und glücklich machen wollen. Die einen wie die anderen, jeder in seiner Weise, glaubt an das Wunder, das alles mit einem Schlage wenden wird. Aber es gibt keine Wunderl_ Der Frieden von Versailles ist eine karte Tatsache, wir müssen uns mit ihr abfinden. Wie wir dem Todesnetz, da-: über uns geworfen ist. entgehen werden, Wilsen wir nock nicht. Aber wir wissen, Völker sterben nicht so geschivind, und das deutsche Volk ist nicht aus weichem Holz geschnitzt. Es muß leisten, wo? es leisten kann: eS muß durch gerechte Staatsordnung freiheitliche Gesinnung, sozialen Fortschritt. durch vorbildlicki« geistige Leistungen ans allen Gebieten seine Stellung unter den Völkern der Welt behaupten. Tos ist der Anfang unseres Weges, den zu beschreiten uns kein Vertrag hindern kann. ES gehört viel Mut zu diesem Frieden, wir müssen ihn aufbringen. Die Stirnen hoch! säntelten st? von Menschlichkeit und Recht, bis sie fertig waren, dann aber griffen sie zu und genierten sich nicht wei- r?r. rie sind die Sieger, also sind sie die Ti'gendbaften. Wir sind di Geschlagenen, also sind wir die an allem allein Schul- digen. Wir haben es ihnen ja schriftlich geben müssen, daß wir eS sind! Es ist Frieden, aber was weiter? Dieser Frieden ist eine Häusling von moralischen und materiellen Unmög- lichkeiten. Deutschland ist fieberkrank und blutet aus tau- lend Wunden, die Sieger rufen ihm zu:„Steh auf und ar- beitc für uns!" Wenn Deutschland es nicht kann in dem Maße, wie es voujhm verlangt wird, was werden die Sic- gor weiter tun? Sie haben es in der.Hand, wenn sie wollen. Dentschland so inzilsetzen, daß es noch dem dreißigsährigen Frieden ungefähr ebenso aiikseben wird wie nach dem dreißigsäbrgen Krieg. Werden sie es tun? Als Trost bleibt un.S nur die Gewißheit, daß sie, wenn sie uns zugrunde rich- ten, nenau so zuarnnde geben werden wie wir. Soll das nicht geschehen, dann muß der Frieden revidiert werden, seine Revision muß mit seiner Aus- fübrnng beginnen. Der Friedensvertrag gibt den anderen das Recht. Selbstmord zu begehen, indem sie uns ver- nicksten. aber er»winot sie mcht dazu. In Dents�land gab es in den vier Wobusinnssobren Idioten, die in die Hände klatschten, wenn Schiffe versanken, Häuser derbrannten, Den Wortlaut de» Schreibens ElemcacrauS über Scapa-Flow, da» er dem deutschen Delceiertea übergab, bringen wir in unserer nächsten Ausgabe. Bergnwrke ersoffen, Menschen feindlicher Nationalität star- bcn. Heute merken sie: wir haben unsere eigenen Schiffe versenkt, unsere eigenen Häuser verbrannt, unsere eigenen Bergwerke versäuft, unsere eigenen Men- schen getötet. Tann man kann den Reichtum der Welt nicht in Grenzen einfrieden oder hinter Schleusen fest- halten, so daß der Stand ans der einen Seite hoch ist und auf der anderen Seite tief. Die Volksvermögen verhalten sich zueinander wie miteinander verbundene Gesäße. Was einem zufließt, genießen alle mit und was einem verloren geht. wird allen ein Verlust. Daß man sich bereickiern kann, indem man einen anderen niederschlägt und ausplündert, gilt zwischen Wegelagerern: es galt Mischen Völkern mit ent- fernten Wohnsitzen und verschiedener Kulturstufe: es gilt nicht zwischen gleich zivilisierten Nachbarvölkern, die auf- einander angewiesen sind. Dieser Frieden ist ein Verbrechen. Nicht nur an�Deutschland. sondern an Europa und am gesunden! Menschenverstaad. Darum wollen wir von dem Tage an, die Aufhebung öe? Militär- aerichtsbarke-t. Der Gesetzentwurf über die Anfhebiing der Militärae- n'chlsbarkeit ist, wie bereits gemeldet, in der vom Reichs- kabinett beschlossenen Form der Nationalversammlung zur Beratung zugegangen. Artikel I des Gesetze» bestimmt gleicklbuitend mit dem Ar- tikel lgg der Rcichsuerfassung. auf Grund dessen das gtmze Gesetz erlassen wird, daß die MtlitärgerichtSbarleit außer dem Strafverfahren in KrlegSzeiten und gegen die an Bord von Kriegsschiffen cingeschiffion Angehörigen der Marine aufgehoben wird. Artikel kl des Gesetze» enthält die mit der Aufhebung Platz greifenden neuen Bestimmungen. Nach Paragraph 3 finden auf die bisher der Militärgerichts- barkoit unterworfenen Personen, soweit das borliegcnde Gesetz nicht etwa anderes bestimmt, die allgemein gültigen Vorschriften über die Zuständiglett der Gerichte und das Strafverfahren Ariwondung. Pavagraph 4 sieht als zuständig für militärische Straftaten in erster Instanz Strafkammern, Schwurgerichte oder da» Reichsgericht vor. je nach der Höhe der Strafandrohung oder der Straftat. Di« Begründum, des Gesetzes betont hierzu. daß diese Regelung im wesentliche n der in der Strafprozeß- Ordnung hinsichtlich der bürgerlichen Straftaten erfolgten entspricht, nur daß die mit zreiheitsslrafcn von m de als fünf Jahren bedrohten militärischen Verbrechen allgemein den Straf- kemmern überwiesen find, weil bei dem weiten Strafrahmen des MilitärstrafgeictzbucheS das Schwurgericht sonst?u sebr 6c. lastet werde« würve. Als letzte Instanz für militärifche Strak- taten gilt das R.-ichsgericht. Als Militärstrafen gelten Straf- fachen, die von Militärpcrsanen während ihrer Zugehörigst ei zum aktiven Heer oder zur akliven Marine begangen worden find. Nach Paragraph 7 steht die Entscheidung, ob eine militärische Straftat gerichtlich oder disziplinarisch zu behandeln ist, dem mrtitärischen T-ienstvorgesrtzten z«. Ist jedoch ein Hauxtver fahren so ist die gerrchmch odtrjncieifon. ®e' ,;i. Ai..�h j» gsia dem höheren Mitit�rdefchlShaber daS Recht. Tnrchführunx ckr-r gerichtlichen Untersuchung wegen mit»« ' �i- er Sn?crft-.:en vrit allen Mitteln zu betreiben, intem ihns b-r v':chri>eibc:.efu{m>ä gogenu-bct Berfüglmyen gegeben wird, i, d�> eine Untersvchung abgelehnt oder eingestellt nnrb. r-!;::rvgoay$ 5? Heien die militärischen Vorgesetzten in Niiitkirstvasiache« die Befugnisse derjenigen Polizei, und :p:"i erbet tSdeamten, de den Anordnungen der StaarS- 'w.. ichaft Folge zu Selsten haben, und sind verpflichtet, die Er- ■■ der GtsatSamvclischaft, de» UntvrsuchungKrichter» und der . ruc-ufuhren. T>i« UutersuchwigShcist kann auch dann vt-i..:-» toerden, wenn neben dem Vorhandensein dringender gründe die klufrechterhiAtung der mitttörischen Diszi» pli.. ne Ler Haftung fordert. !■<-i-ugruph 10 bestimmt, bn-fe die Landei���etlvakKmgen feft« Recht'vben. bK Zuständigkeit der für MUttSrstrafsachen be» 'T aien Strafkammern auf den Bereich meprerec Landesge» r ezirke zu«strecken, um eine zu große ZsespntKrung zu verhüten. Paragraph 11 setzt fest, datz die höhe« Kainn'andohzhörde de? BaschuZbigte» in Ailitärftrafsach-n mit Wahrn-ehinuug der mili» - Ärschen Interessen eine» ot halten, daß die Reicksregierung aller- ding» einen rnt'prrchenden Beschluß gefaßt hat. der aber bisher noch mckt ordnungsgemäß publiziert wmde. Für die Dienstsiellen wird die Vetfüzung selbstverständlich erst maßgebend, wenn sie im.HeereSverordnungSbkati' erschiene« ist. Diese Veröffentlichung steht demnächst bevor. NotAemonftrationen. In Luckenwalde sa.ck am Eonnofesch ein« DetUo-tsirernsn»» versauunlung von vielen Tausenden van Angehörigen aller Stände statt, die sich zegm die nnznkängliche Leliesernng mit Kohlen wandten. Der erste Bürgerpreisier erklärte, diese Demonstration beweise, daß der Gideldsadc* gerissen fei. daher der einmütige Schrei nach Kohle.— Als letzter Redner teilt« der Ver- treter der Arbeiterschaft mit. die Arbeiter hätten wt Oktober nur 18 Tage, j» November nur 7 Tag, und im Degemler nur 18 Tagr arbeite« können, wozu noch komme, daß die« zum größt«, Teil in Sechsstunden schicht geschehen müßte. Seit 1t Tagen Hab« auch die Gasanstalt wegen Svhlenaot ihre Tätigkeit einstellen müssen. Zinn Schluß brachte der Redner eine Refolutio« ein, i« sofort dem Reichskanzler übersanht wurde. Sonnadend mittag fand in Weimar eine große Dsmonst ratton wegen der Kohlen- und Kartosfelnot statt. Ein etwa 6000 Personen zählender DemonftratlonSzug au» allen Sevölkernng»» krelsen zog unter Vorantritt von vknsiikapellrn nach dem Marktplatz. Während ein« Deputation im Rathause mit dem OberbSrgermetswr und dem BeziikSdirektor verhandelte, verübten balbwücksige Burickien und auswärtige Agitatoren Ausschreitungen. Sie zer« trömmerten eine Anzahl Fenperfcheiden de» Rathanse» nnd verbuchten da« Rathan» zu siSrnten, wa» jedoch nicht gelang. Einige Person»«. die BeruhiguiigSvenuche nnternakmen. wurden mißhandelt. Ein Teil der äußerst erregte» Volksmenge zog dann nach dem Fürstenplatz. um die EtaatSeeziernag hcranShvlcn. Auch hier wurden Ketzerische Reden gegen die Regierung geballeo Räch zweistündigen Demonstrationr» zerstreut« sich die Menge. Minöeflens 242000 Tonne»! In der Erwartnng, daß die Berfichernngen Deutschlands üZee die Mengen de» voihaudcnen Hafenmaterial« sich al» zutreffend er- Weisen, soll nach»er Vedereintunst im Obersten Rat, der Brief ElemeneeanS. der»er deutsche« Delegation»ach der Ratifikation ü»erreicht wird,»ie Erklärung enthalte», daß die Entente nicht ans Ablieferung von 400 000 Tonnen Haieumaleria!» besteben dlei!-en wolle, Dentfchlaud müsse aber alS Strafe für die Versenkung der Schiffe in Seapa Fl»» mindestens 248000 Tonnen HafenmaterwlS abliefern,__ Amerikas Rückzns. General O'Evnnor, der Oberkommandierende der«nerilkantschea Truppen in Frankreich, hat Par B mit fttnew Generalstab und etwa 100«wtrifauifchea llalrrosfijierrn und Soldaten, die iu Frautreich zinickgebliedru wäre», verlassen. Er degibt fich nach Antwerpen, wo eiue BasiS de» ntneeiiauijcken PerpstrznngLdienstrS errichtet wird. Her» Wilson hat in Pari» gelernt. Ja feiner Thronrede. aongreß-So, schaff aennnnt, findet fich folgende beevoftte Ontauhrhrtt; Die Welt ist frei snr die Demokratie. sDie Demokratie in Gestalt»er Hohe« Rheintandkontmission!) Die Demokratie hat jedoch poch nicht iieneg». Deutschland ist geschlagen, aber Deotschlan» ist bereit, seine P-likik der Angriffs- uu» rerteidlgnogodünduifie, die einrn daucrudrn Frieden unmöglich machen, wioderauf- zunehmen!_ die MsUefervns. Der englische Lordkaazier hatte Freita, nachmittag mit de««hes de» Miliiärtnsii, ei»»«efprechnag über die Frag« der AnSkieie« raag»«»«scher Ossi, irre, namensttch mich»»er ei»»er. fahren gegea de« ehemaligen deutschen Kronprinzen» sowie üb» die geeigneten Wittel, n» dessen AnSliefernaz durch HollUnb zn erwirken._ yerabminöeeong üer Sefatzuagstruppea. Iukolge de» Ausscheiden» der Amerikaner kommen nach Schleswig statt der»Bataillone 2. nack Dauzig statt 4 Bataillone ch nach Alken stein statt 4 Batatssoete 2. nach Oberschlrsien statt 18 Bataillone 18. nr.T9 4 37. Jahrgang 1* Seilage ües vorwärts Sonntag, 11, Januar 1H20 Wirtschaft. Die Rcichsbauk zu« Jahresschluß. Wochenübersicht vom 81. Dezember. Aktiva. 1. Metallbestand(Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und Goid m Barren oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 M. berechnet) M. 3)t. 1 110 019 000 Abnahme 260 000 davon Goldbestand.. 1089 499 000 Zunahme 2 000 2. Bestand an Reichs» und Darlehnskaffenschcinen. 11 028 287 000 Zunahme 814 224 000 8. da. an Noten anderer Banken...... 1974000 Abnahme 1820000 4. da. an Wechseln, Schecks und diskontierten Schatz- anweisuugeu..... 41 744 884 000 Zunahme 6 898 821 000 6. bo. an Lomdardforde- rnnge»...... 9 940 000 Abnahme 7 875 000 0. bo. an Effekten... 163 989 000 Abnahme 7 879 000 7. do. an sonstigen Aktiven 2 489 892 000 Zunahme 103 120 000 Passtva. 8. Grundkapital,,,, 180 000 000 unverändert 9. Reservefonds.... 99496000 unverändert 10 Beirag der nmlaufendc« Noten....... 88 698 869 000 Zunahme 1671 764 000 11. Sonstige täglich fällige Berbindlichkciten... 17 071 887 000 Zunahme 8 924 901 000 12. Sonstige Passiva... 8 468 883 000 Abnahme 1034 000 Der vorliegende Ausweis weist ein in der Geschichte der Bank bisher in diesen? Umfange während einer Woche nicht beobachtetes Anschwellen der Anlage tonten auf. Diese gewaltige Nerrinanspruch- ruchme ist.weniger auf vermehrte Anforderung von feiten des Reiches zurückzuführen, als vielmehr darauf, dcch, wie zun? Jahre s- fchlutz üblich, im freien Verkehr untergebrachte Schatzanweisungsbeträge, die das Reichsschatzministerium ausgegeben hat, um sich Geld zu beschaffen, der Reichsbank einge- reicht wurden, um zum Zwecke der Ultimozahlungen und Bilanzauf st ellung auf den Konten der fremden Gelder gutgeschrieben zu werden. Die gesamt« Kapiialanläge stieg in der letzten Dezemberwoche um 6880,1 Millionen Stark auf einen zuvor niemals auSgewiese- iren HöchststOnd von 41 918,8 Millionen Mark, die dank- inästig« Deckung für sich allein genommen, d. s. die Bestände der Bank an Wechseln, Schecks und diskontierten Cchatzanweifungsn, hat um 6895,5 Millionen Mark auf 41744,8 Millionen Mark zu- geno??r?««??. Da die fremden Gelder a??dererfeitS um 8924,9 Millionen Mark auf die bisher nicht erreichte Hochstziffer von 17 071 L Mil- lionen Mark zugenommen haben(siehe 11), stellt sich die tarsächliche Neuinanspruchnahm« der Dank— d. i. der Zugang der Anlag« ab- ziiglich der Vermehrung der fremd«? Gelder— auf 955*3 Millionen Mark. Auch der ZahlungSmittellbedarf, d. h. die Abholung von Geldnöten seitens des Publikums, war in der Bericht�zeit größer denn ie zuvor, insbesondere unter Berückstchtigui?g der Tatsache, daß in der dritten Dezemberwoche der Abflust an Zchlungsmiitteln schon außerordentlich stark gewesen war. Der Grund für diese überaus ungünstige UÜimogestaläurgj dürfte neben den an dieser Stelle schon öfters erörterten Ursachen darin zu suchen sein, dah der 31. Dezernber der Stichtag für die Vermögensauistellung zum Reichs notopser war, was viel Leute dazu bewogen hat, sich über diesen Termin Barbeträge hierzu legen. ES ist zu hoffen, daß ein erheblicher Teil des ihesaurierten, d. h. gehamsterten, Papiergeldes demnächst der Bank wieder zu- | fließen wind, nachdem der für die Hamsteter vorliegende Grund fortgefallen ist. Im einzelnen stieg der Banknoternnntorf um 1571,3 Millionen Mark auf 3.> 698,4 MilHorfen Mar?(siehe 10} und der Unckauk an Dax W] n 4 f a si c i? f che i?•, en um 183 Milliorren Mark auf 13 781,2 Millionen Mark. An ReicoSkaas enscheinen unu.be ein kleiner Betrag, näurlich OL Millionen Mark, neu dem Verkehr zugefichrt, während d?« Vorräte an Gold und Scheidenrünzen fast unverändert geblieben sind(siehe 1). Der TarlehnSbestand bei den Darlebns lassen stieg in der Be- nicht szeit infolge erheblicher Neaiausleihungen um 703,8 Mllionei? Mark auf 21894,9 Millionen Mark. Em dieier Zunahme ent« sprechender Betrag an Darlchnstossenfcheinen floß rn die.Waffen der Reichsbank, die ihrerseits, wie oben«wäbnt, 183 Millionen Mark an solchen Scheinen neu verausgabte. Tie eigenen Vestä?ide der Bank an D a r l e h n s k a s sc n sch e??? en wuchsen um 520,5 Millionen Mark aus 1(1993,3 Millionen Mark an. Die vorstehende Woche nbilanz der 3ieichSbank erupfchlen wir unseren Lesern der eingehenden Beachiumg. Emgohendere Erklärungen Kirnen wir des Platznrangels wegen heute nicht geben. Zum Ausfuhrverbot von Tcriilwaren. Von der Reichs st eile für Tcxtilwirtfchaft wird uns geschrieben: In der Morgenausgabe des..Vorwärts" vom 8. Januar 1920 ist unter dem Stichwort„Ein Blitz aus heiterem Hinrmet" ein Artikel des Mitgliedes dar Natiorml Versammlung Herrn tz. Krätzig veröffentlicht, in dem die unterm 23. Dezember 1919 erlassene Be» ka?rrrt?nachung über die AuS- und Durchfuhr von Textilwaren einer abfälligen Kritik unterzogen wird, die von tnehreren irrigen Vor- aussetzuligen ausaeht. Es ist zunächst nicht zutreffend, daß in der Zeit noch dem 1. März 1919 ein Ausfuhrverbot von Textilwaren nicht bestanden hätte, vielmehr war damals die Ausfuhr aller Textilwaren, und zwar von Rohstoffen, Halbfabrikaten?lnd Fertigerzeugnissen ver- boten. Erst durch Bekanntmachung von? 4. September 1919 wurde dos Aussul?rverbot von Fertigwaren zun? größten Teil aufgehoben, und zwar aus den Gründen, die Herr Krätzig in seinen iveireren Aussiihrungei? selbst als zutreffend bezeichnet, nämlicb damit durch die Ausfudr von Fertigwaren die nötigen Zahlungsmittel zur Ein- fuhr von Rohstoffen geschaffen werden konnten. Alles, was Herr .Krätzig in dieser Beziehung ausführt, wird auch vom Reichswirt- schaftSministerium als zutreffend anerkannt. Die Entwicklung der Vcrhält??isic aber, die zu dem vielgenannten Ausverkauf Deutsch- lands gefiibrt haben, brachte eS mit stck, daß auch die für den i?i- ländischen Bedarf unbediikgr notwendigen GebrvuchSwaren in über- n?ätzigem Umfange in das Ausland abflösse???ind die Versorgung der Bevölkerung mit den l?otwci?digsten KleildnngS- und Wäsche- stücken noch mehr erschwer!?,?, als dies ohnehin schon der Fall war. Dem mußte unbedingt Einhalt getan werden. ES ist jedoch, nicht zutreffend, daß die Bekanntmachung vo?n 23. Dezember 1919„ohne jede Motivierung" erschienen sei. Vielmehr ist in einer gleichzeitig durch Wolffs Telegraphenburcau verbreiteten amtlichem Pressenotiz darauf hiugewiesru worden, daß an den Grundsätzen der Förderung der Ausfuhr zur Gewinnung von Zahlungsmitteln für die Einfuhr vrn? Robstoffen festgehalten werden?nüss'e und deshalb die zuständige Reichsstelle für Textilwirtschaft auch bereitwilligst Aukstchrbewill?- gungen erieilen würde. Nur die technische Anordnung des zurzeit gelteliden Zolltarifs mache cs unmöglich, d?« notwendigen Ge- brauchSwaren von denjen?gen zu scheiden, deren AuSfthr nicht i?ur unbedenklich, sondern auS den vorher erwähnten Gründen crtvünscht sei, weshalb für verschiedene Gr?:ppen von Waren formell schlechthin ein Ausfuhrverbot erlassen werden müsse. In der Pressenotiz ist weiter ausgeführt, daß dir.s einmal für hochwertige Luxus- Ware?? gelte, andererseits aber auch für solche, die aus ausländ?- schen Rohstoffen im Wege deS sogenannte?? erweitert«? Vevedeli???gs- Verkehrs hergestellt und wieder zur Ausfuhr gebracht werden sollten. Den Forderungen, die die Herr Abgeordnete Krätzig in dieser Beziehung aufstellt, wird daher durchdiepraktischeHandhabungldeSAuSfuhrver- botS voll Rechnunggetragen werden, so daß die von ihm befürcbtae Beunruhigung unter den ausländischen Bestellern nicht begründet?st. Kriegsanleihe. Der(HnheriZkurS beträgt 77,50 Proz. Das Aufgeld für Zollzahlungen in Papiergeld ist für die Zc?i vom 11. bis 31, Januar auf 900 Pro;., wie bisher, vom Reichs« minister der Finanzen festgesetzt worden. Dieses Aufgeld ist notwendig, um die Entwertung deS deutsche?, Papiergeldes a?lszugleichen und die Papiermart dadurch der Gold- mark glcichzlislellcu._ Die Kaufkraft der Mark. Man kaufte in Köln am 9. Januar: FricdenslurS 1 englische Piundnote mit 193-195 M. 189 M.) statt 20,49 M. 100 französische Franken„ 458I'a— löl1/,„ 457„„ 80,—„ 100 vetgische Franken.. 464'— 468"„ 405„, 80,—„ 100 schweizerische„.„ 95« ,, 394„, 80,—„ 100 holländische Gulden„ 1965„ 11890„. 170,—. Eine Pfundnotr--- 20 Schilling. Die Kaufkraft der deutschen Mark ist weiter gesunken: 100 holländische Gulden, die am 3. Januar 1890 M. kosteten, mußten am 9. Januar um 75 M. teurer bezahlt werden, mit 1965 M._ Dividenden. Julius Nerger Tiefbau A.-G. in Berlin. Tcrs Unter- nehme?? hat bei reichlicher Beschäftigung, namen n sich auch Notstandsaufträgen» erheblichen Umfange» wieder recht befriedigend gearbeitet...... 20 Proz. Neithwerke A.-G. in Sandbach in? Odenwald. Ten Ak- tionären ein GratisbezugSrecht in? Verhältnis einer 20 Proz. neuen auf fünf alte Aktien gewährt....- Bonus 30 Proz. Aktienspinnerei Sache« in Aachen. Ausschüttung einer besondere?? Vergührng von 100 M. in Kriegsanleihe auf jede Aktie vorgeschlagen....... 22 Proz. Mechanische Weberei Zoran vormals F. A. Martin u. Co., Sora»(Niederlausitz)......... 20 Proz. Spinnerei Deutschland in Gronau?. Wests...... 20 Proz. Bcrgschlosibrauere? A.-G. in Berlin....... 20 Proz. Lederfabrik Höchst A-0>. in Frantfurt a. M..... 18 Proz. Mitteldeutsche Gumm'warcnfabrik Louis Peter A.-G., Frankfurt a. M.............. 13 Proz. Erste Kulmbachcr Aktirn-Exportbirr-Branerci, Ti«> in Dresdei?................ 18 Proz. Nekarsulmer Fahrzeugfabrik A.-G., Neckarsulm... 15 Proz. Bereinigte Freiburger Uhrenfabriken A.-G., Freiburg in Schlesien............... 11 Proz. Siemens u. Halsb: A.-G.:.........» 12 Proz. Harburger BUihlrnbetrieb in Harburg a. d. Elbe.- 12 P?wz. Gelsenkirchenkr Gussstahl- und Eisenwerke..... 10 Proz. Ferd. Ashclm A.-G. in Berlin. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 1818/19.......... 3 Proz. Abschluß bon Schiveinemastverträgen. Um die Fle?schversorgu?ig der Bevülkerpng zu verbessern, ist eine Wiederausnahme der Schtveinemast für die öffentliche Hand h? größerem Umfange unbedingt erforderlich. Ter Reichswirtschafdsminister bat bestimmt, daß die den Landimrten bei'Abschluß von Schweinemastverträge>? zu zahlende?? Preise 360 bis 400 M. für den Zentner Löbendgelviclxt ab Stall betragen dürfe??. Für Brandenirnrg und Mecklenburg beträgt ex 375 M. Unter Zugrundelegung dieser Berka?lfspreise für, Schweine stellt sich der K l e i n h a n d e l S p r ei ö für Schwei n>. fleisch auf 6,50 bis 7 M. das P-und. Hierbei ist zu berüch'ichtigen, daß der Preis für airsländischeS Schweinefleisch bei dem heutigen Stande der Valuta sich auf mehr als 15 M. je Pfund stellt. Wir werden ans den verschiedensten Gründen alle» daran setzen müssen, den größten Teil unseres Be- darfs mit Fleisch inländischer Erzeugung zu decken, das ja auch in seiner Qualität erheblich besser als die AuslandSlvare ist. HERMANN UETZ Inventur-Verkauf»Kt! rS LESPZiGER STRASSE ALEXANDER-PLATZ FRANKFURTER ALLEE erlaubten gen Bijouferiewaren Photoqraph. Artikel Dameakette n»» imj, �,rk reroiibert 3-0 m* t&s* n 9--° 16-° 19-° 40« 5-0« 5 32°° 35°° 132« 163« f S25 lOfis 875 Holz-Stative.......... 875 1060 Bromsitfe�PosfifeHe n s? 550 Tas�rnlsrnpen kempievt S95 Pla-Wre« c/s 3'5>/i2 698 10/15 975 MetaÄ-StaÜve........ 3200 Tonaaiz»st Gow«r i Lüer-Bed 3M Wettert suschen l93 450 BrOSCilCn i» ver«Afedto«n Uuste«, besonders preiswert..... 2® 3�® Photographie- Rahmen ÄenÄ öesonte preiswert! 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Kante, gesäumt, Stück 2.75 Poliertuck gelb, benäht......... Stück 2.45 A.l>wa9cktuck grau. Baumwolle. Stück 1.25 Boknertuck grau, benäht........ Stück 3,15 iSaillillllMIIINUIIIIIUIIMKHIIIIillHtlltlHIIIIlllllltllimUSmanMMItUiMllililniM« (Weisses Reinleinen 1 - für Leib- u. Beffwfische,*1 �\r\ 1 - Brelfe efwa 63 cm...Mir. iO.sJw- ••liiMMiiiiuiiiiiiimt*«? Gardinen/ Möbelsloffe/ Vorliänge /Tepplclie/ LHufer Msstattungs- Damen-MäMe T agkemden im Rumpf gestickt 27.00 Tagkemdcn Rumpf'««ückt. 39.00 'Fagkemden aus Batist und__ Spitze, seich verziert.......... vD.UU Garnitur Jä™ 125.00 Garnitur tüfd'ÄUfSi 160.00 Beinkleider m.Stickerei-Ana. 35.00 UutcrtaUle ÄT".™ 16.50 Morgenjacke aus Stickerei. 69.00 Prinzess-Untcrrock kurze Form mit Spitzengamierang 70.00 Prinzesa-Unterrock mit Stickerei und Banddurchzug. 93.00 Unterrock aL�Ü�..., 65.00 Hemdkose 115.00 Opernimus. Außer Abonnement: Madame Butterfly. Anfang 7 Uhr. Sshscspielhaas. 2 Uhr: Gespenster. Viel Lärm um nichts. Anfang 7 Uhr._ Direktion Max Reinhardt. Ilrrmtaches Theater. : Jaakobs Traum. Montag 71/,; Und Pippa tanzt Kamraersplele. 2%: Die Büchse der Pandors. 7 thr. Adveut. iontag 1: Advent. Hr. SchanaplcIhaiM Karlstraße. 2' Orestle(auß. Ab.) Äbds.T/,: Orcstic(atß.Ah.) itg. T/y. Orestie(28. A, I.A.) Tbeater 1. d. PuißgrätzerStraße Nachm. 3 Uhr: Erdgeist. (Lulu: Maria Orska.) U. Die Stützen d. Gesellschaft <.o:ite.;ScliloD Wetterstein I fienst.: ScbloBWcttersteln Mtw.: Stützen derüesellschaft Donst.: Schloß Wetterstein ! reit: Schloß Wetterstein Shi: Stützen der Gesellschaft ->;imag nachm.; Erdgeist. .bends. Schloß Wetterstein iont; Schloß Wetterstein Komödienhans ' achm. 3. Llselott v.d. Piolz ' ß Uhr: SiCe Berliner Theater 3: Sterne, die wieder leuchten. .}'* Bummel« Studenten m. d. neuen Operett-Parodie. Oentral-Theater .! Uhr; Die Faschingsfee. n a Frflnleln Puck. Itentachen Opernluvan II Uhr; Slnlonle-konzert. 7 Uhr; Cavalleria rustlcana. Schwätzerin von Saragossa. Die Tribüne ! Uhr:„Die Wandlung.» •Vi v.: Franziska. Eden-Theater 7\:„U. A. w. B.44 l'rledr.-Wllht'lwat.Th. 3: Die(ärtltchsn Verwandten. w. uhr: firetchen. Kleine« Theater. 3 Uhr: Johannisfeuer. uhr: Die NtMMMe. KL SrtaannplelJiaus. v/tu.: Hl Mheraiirte Fran Komlnche Oper .)'/« Uhr: schwarzwaldniädel. 77, u; Dichterliebe. Lantaplelhna« 37, Uhr: Das Stittungstett. Arnold Rleck in: J�OerGrolstadt-Kairalier Jfetropol-Thenter, 3: Charleys Tante m.Th ielscher 7» Ukr: SjblU Venen Operettenban« 3V, Uhr: Die keusche Susanne. 7.i5 u.: Die kleine Hoheit. HchUler-Theat. Charl. 3 Uhr: Der Melneldbauer. 77. uhr: Alt-Heldelhepg. Thalia-Theater 3 Uhr:.fungier Sonnenschein. 77. ds Die tirrische Liebe mit Oskar Sab» a. G. und Ferry Slfcla a. O. Th.au, Voll endo rfplat« Ii'/, U.: Drei alte Schachteln. 77. Uhr: IJcp&ef&ttTd&fe Theater den VVeaten» 37, Uhr: Die lustige Witwe. 77,u.:ileFnBlBlfinBBllB Wallaer-Theater 37'.: Geisha m.MagdaAImo. iü eine Ballnacht. Volksbühne«ÄU 3 Uhr: Der Schwarzklnstler. 67: U.: 0#tl Ton Berllchingen hlig.T/i,: Predig.' In Lltnueo. Lesshg-Tlieater. Direktion; Victor Barnowsky 3 Uhr: Der rote Hahn. 77. uhr: Pygmalion. Montag 7: Peer Cynt. Dienstag und Mittwoch 77.; Pvjcmallon. Donnerstag 7, zum 1. Male: Hälle, Weg. Erde. Freitag 77,: Holle, Weg, Erde. Sonnabend 77«: Pygmalion. Sonntag 77,: Hölle, Weg, Erde. Montag?>/,: Pygmalion. Deutsches Finsller-Theater 3: Dies irae. * WiT Cynrlenne. (Konstantin, Götz, Walter.) Trianon-Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise. J«hannl«(oner. Täglich 77, Uhr: SSasktrade. Mittwochs: Ma.x nnä Marita. Donnerstag 4: Rotkäppchen. Freitag 4: Hat und Moritz. Olymnla-Theater (früher Voigt, Badstr. 58) Täglich abends 77, Verheiratete Juuguesellen. Große dreiaktige Posse. Dazu Spezialitäten. Residenz-Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise: fler jerate Rai. Täglich 77, Uhr: Evchen Humtirecht. littwoch 4 U.: Rotkäppchen. Denn. 4: Max nnd Moritz. Freitagl; Hinsel und Orctel. Caslno- Theater Lothringerstr.37. TkgL»/.8ü.: Der Schlager der Spielzeit. Schniepels Lene Berliner Volksstück in 3 Akt Dazu der Operetten Sketch „Er wiaebt" m. Viktor Litzek. Sonntag 37,: Frohes Fest. Apoll« Tlieater Dir.: James Klein Friedrichstrale 215| [-7, Ai labend). 7V, u. Sonnt. 31/, I unter Mitwirkung der berühmtesten Rennfalirer wie: Eorcnz, Pawite, Techroer, um d. Meiste: schalt I auf Bühnen- Trainer-Apparaten, 20 000 Preise. 4 Ceasema, Scnsatlons- Akrobat| Curran. tollkühne Vorfahrg, I a. schwankend. Mast.| Heroa, der weltberühmte Kraft-Jongleur, Iu. weitSensationenl 1 Keine Preiserhöhung:| Sonntags 3'(, I Erwachs, l t VerhandderFr.YtiltShineii Sonntag, ben 11. Januar, nachm. 27, Uhr Schaufpirlbau»: ffirfpender. Deutlches Opembaus: Martha. Stachln. 3 Uhr: PoUsdÜhne: D.Schwarzwnftlet Schiller-TI). Chartottendurg: Wie e»»ich gefällt Lessing-Tbratcr: Der rote Hehn. ftanftier-Sheater: Dies irae. Frirbr�Wi l he Iir.ft. Sh.: Jfit järh lichrn Berwandtcn. Ty. b. West.: Die luftige Witwe. VoNsbühne. wochentags abends vom 12.— 17. Januart SSg von Berlichlngen. Predigt tn Litauen. Paul Lang» und Tora Parsberg. Schall neftaneh Im Großen Scttsiupicllians KtrUtr„ Scitiffbauerdamm. Onssynoll iftady Christian* Pnal G ras t z Frledr. Hollarnder Hilde Gnd Hubert von Meyeriak Ann Heusinger Olli Sudahtl Fritz Feld Karikaturenfilm von Trier Eröffnung 77,. Beginn 87, v. Unter d. Linden 22/23 Dir. M. S o 1 1 m a n. 2 Urauttübrnngen 2 Der Mutter Sünde oder Sie gehl denselben Weg. Eine Tragödie aus d. modernen Leben in 5 Akten. Kabeii Sie etwas Lustspiel in 3 Akten. Hauptrolle: Paul fieidemasn. CircasEusck Außerdem z. Schluß. Nachm.; Aschenbrödel. Abends; Aphrodite. Thsator am Kotthuser Tor Tut: Moriuplatz 14 814. Jcd. Abend Übt; Elite« Sftnier :m. Miul der 8«Uem. MitsL de: Stefltaer Sänger. iSooBLieba»Uhr emäl.Prelse(T«ll. Ahenö. Prearemm) 1 Kind treil* Xaucbea f eelsttet. i-Konzert. ß«g.?.,» Ukr. VorrerH. 11-17, u. 4-5 Uhr, Reicbsl]all.-Tiiea!er Heute nachm. 8 nnb abta.7'.', Uhr; Ztettincr Sänger. Nachmittags ermaßtgtePrrije Mntsrstsrte» Heule 2 Vorstellungen Z'/, vtir Kleine Preise Kind d. Hälfte! Ii® 1 Vuriet�-Spielplan Rauchen gestattet! CIRCL** Reitbahn Ritterstraße, Ecke Alte laknbstraße] | Sonnabend, 10. Jannar:{ Internationaler Ringer-Wettstreit 1 um den großen PreU f von Berlin. |Qesamtpr.lOOOOM.I.bBr| Baganz— Pctiljean Fstgenhauer— Fischer Bfihm—BIlkan Lobmeler— Haxdonald | Vorher gr.Clrcns Progr.( Anfang d.Vorst. 77, Uhr. j der Ringkämpfe S7i ■Xiy»«gIX33CSXI Braunes Diele AlexanderstraOe 35. Direkt.; Karl Htlnzlus. Trade vaa Bargen Mario Costa Gescbwigter Skala Sorna Schneider ? Rubins? Am Flügel; Hans Sagawe iiaHinriana» Wochentass ab 7 Uhr Sonntags ab 4 Uhr OarYomr fcxf I, du Uls-llchtiplalu laienUIUDtlut M Und» kh II-) ßj, itatt U.T Hasenhelde 2. Tal! Die Qeichlchte OerMand Gresaards uiui. HauptroiH: Ha na MIerentfer ff U J Alex»nderplats( Weinbergaweg 18, SshSnoberg *' a. Teil: Der Rabbi von Kuan-Fu Männliche Haaptrotle: Michaol Bohnen U'T XvOratendamm 28, Noüeadorfplatz 4, Frlcdriohstr. 18ü 4. Ton i tSnlz Ptekombe M8nnllck« Heaptrollee Michael Bohnen r.1: NIA MAY KQnstlerltche Oberleitung; Joe May Ufa, ilohtip feie Tsnentsienpalsi.t Erst« Woche I 8. Tall Ophlr, die Stedt der VersaRsenbelt Minnilohe Hsaptrolle; Michael Bohnen_ lierftner. «aef I, CM Mk-UcMpisles laM na 11-1 Uhr etat' Der Präsident nach dem Roman tob Karl Emil Franzos Mazartsaal O Ut mine Stromtld nach Frlta R«ut«p Im den Basptrollen: Hedda Vernon/ Ed.v.Wlntersie;n Relnhold SchQnzet/ Eusen Rex Bogrle: Hubart Mo est 5 Barnen-forlräoe von Minna Kube. Montag, den 12. Januar, abends 7 Uhr. Kommandanteastr. 88/19. Dienstag, den 13. Januar, abends 7 Ubr, Brauerei Könlgatadt, Schönhauser Alle» 19 II. Mittwoch, den 14. Januar, abends 7 Ubr, Soptalea-Slls. Sophlenstr. 17 18. Donnsrstag, den 18. Januar,«bsnds 7 Ubr, Oranlcn.PestsSls. Naunynstr. 27. Frsltag, den 16. Januar, abends 7 Ubr, Lcbrer.Verclnsbaus, Alexaodorstr. 41. Liebe I. Teil. und Ehe. Worauf beruht Liebe und die glückliche Ehe 7— Welche Charaktere stoßen sieh In der Ehe ab 7— Welche Charaktere ziehen sich an 7— Soll man den Schönsten heiraten? Die Kunst einen gesunden Mann zu bekommen.— Warum bleiben so viele Mädchen sitzen?' W'**a"■ Ehe fesseln? — Wie kann die Frau den Mann In der II. Teil. Aus FrauensLeben und-Leiden. Warum sind so viele Frauen unglücklich und krank? IN. Teil. Die 30 Schönheiten des Weibes. Die PNege und Erhaltung wahrer Frauenschönheit Sichere Methoden werden angegeben und praktisch vorgeführt bei sämtlichen Schönheitsfehlern. Schönheitswettbewerb. Im Anschluß an den Vortrag findet ein Schönheitswettbewerb statt: Alle Mädchen und Frauen werden zur Beteiiigung um fünf Preise und Diplome elMeladcn, die den„schönsten Frauen" zugesprochen werden sollen. Die schöiutea Haare, der schönste Teint, die schönste Plgur werden preisgekrönt Karten zu 2, 3 u. 4 M. a. d. Abendkasse. Eröffnung 1 Std. vor Beginn. Möb Die Einberuferin; F. Raubut, Potsdamer Str. 86. Mus Mn ö«c marfdtanbcüde. Am Mitiwsch, 14. Januar,'/,8 Uhr: ZV. Zum Male: „Sie" Romöbie in 4 Auszügen van Georg HeKfe. ftnuptbarflellt»: ttrifa(Slüftnet, Rtinholb EchftuzeL Leonhard Ha« Irl Hein, Gtteda, Ztobert Scholz, Ibuftao Boz, Srnst Behmer. WA//ir Ho/fa. tßtm TÖgflch Uber Puck Hauptdazsleller: /Ulce Hechp Maat Seukleec Paul heiüemann domkult Löscher Gustav Iahrbeck tkeater l.sn/z» Uhr,»arnisonkirche > Ml! wir!-!, de: pzlll» Weber(Gesang), Ernst Pelz(Cello, I Otto Pricbe(Orgel), Dr. Brano Wille(Ansprache)! | Aus dem Programm: vrahms, Mar ernst« Gesüugs j Adendlall?\M* E'neriU SO Pf. üermaniaPrachtsäle C. Richter, N 4, Chausseestr. 110. Jed. Eonntg. Hotfm. Nordd. Sänger. Heg. d Vorst.5,d.Konz.51/j Nachd.Fam.-Kränz- chen. Im weißenSaal v. 4 Uhrab: Ür. Ball. Ädinifals-Palast.1 [OielustigePoppej BiQthner- Orchester Lützowstr. 76; Blülhnersaal. "/'unV; Konzert. Dir.: Paul Scheinpflu�. Sol.: Lenbac!i,Alt,ZeeIandcrfC. mm® Turmatr. 12 Alexnndcrplatx.Paas. Friedenau, khemstr. 14 Bruno Kästner im Filmspiel Der Weltmeiuter Potsdamer Str. 58 OieEErfia öerM i. Teil mit Mla May. Henny Porten in dem Lustspiel die Fahrt ins Blaue AuBerd. d. Detektivdrama 9asTodestelephoQ Einlaß: 3™. 5, bil, 8™ Vorverkauf II— I Uhr. lielkas heitere Spiele PiiedficfastroB. 59 60 (Ecke Leipziger Straße.) Otto eutter und das groBe ProgFaiuiu! 88/2 5 Preiswerte Damenhüte Elegante garnierte Damen- u. Mädchenhüte in Zylinder, Samt, Pelz und Velour Garnierte Frauenhüte...... 29.- 34.- 39.- u. Backfischhüte oarÄn Filzhüte 9.- 14.- 19.- Velourhüte preiswert Schleier, Ansteckblumen f Pelzhüte und Garnituren) Modellhaus Auguste Münzer Markgrafenstr. 28, 2. Haus von der Leipziger Str. Bekanntmachung. ri UFA. PALAST am ZOO Nächsten Sonntag, gilt. 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Ist die Herrschaft vervflichtet. die Karten unverzügltch der Brot- kommisffon zurückzugeben. Berlin, den 6. Januar 192a Magistrat guckeroeriorgungestell» 3725/ Zu. 19.__ Dr. Reimann. MM EiMMwerle Bctlin. stach dem Gemeindebcschlutz vom 24. Dezember 1919 8, Januar 1920 folgende Aenderungen der Tarife und Lieferungsbedingungen der Stäbiifchen Elektrizitätswerle Berlin mit Wirkung vom Januar 1920 in Kratt......... L Auf sämtliche Tarife der St. E.»W. elnschllehlich der Zählergebühr wird ein Teuernngszuschlag von 800 Proz. erhoben. i. Die IadresgebUhr für den Pauschaltarif beträgt: Leistung m Watt: 00 80 100 140 209 Iahrcsgebtihr In Mark: 18 24 30 4« S0 zu'ügiich de» Teuerungszuschiage» von 800 Pro». 3. Die Kosten der Hausanschlllfse werden NN Weichbilde von Berlin, sofem nach Ansicht der Et. E.-W. ein an- gemessener Verbrauch gewäbrleislet ist, bis zum Betrage von 300 M. von den St. S.-W. übernommen, etwaige Mehrtosten sind von dem Besteller den EL E.-W. zu erstatten. 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Zusatznahrungsmittel für Kranke- 500 Gramm Haferflocken (inPaketenst 500 Gramm Weizengrieß. 500 Gramm Nudeln. 500 Gramm Reis. Lichterselde. 75 Gramm Haferslocken und ein Suppenwürfel (111). 250 Gramm Zerealmcbl(IV 24). 375 Gramm Zucker(79). ff« Pfd. ausl. Dörrzwiebeln Gl). 3 Päckchen Süßstoff(62). Für Jugendliche 200 Gr. ausl. Kartoffelmehl(47).-„., Lankwiü. 250 Gramm Bobnen(III und 112), 125 Gramm Nudeln (113), 375 Gramm Zucker(79). 250 Gramm Zerealmehl(24), 250 Gramm Kartoffelmehl(36). 250 Gramm Erbsen(37); aus Milchlart-n AI, A2, B 1, B 2, C 1, C 2 250 Gramm Zwieback. Dahlem. 25 Gramm Alaisflocken(113). 1 Dose Malzertralt an Kranke. Kriensbcschädigte, die 30 Proz. und darüber erwerbsunfähig find, 500 Gramm Nährmittel. Für heimkehrende Kriegsgefangene pro Woche aus besondere Lebcnsmittelzusatzlarlen: 500 Gramm Brot, 50 Gramm Fett. 125 Gramm AuSiandspcck oder Kvnlervenfleisch und 250 Gramm Hülsenfrüchte. Neukölln. Die angekündioten Teigwaren und Graupen.— 125 Gramm Käse bis 12. im 1. Brollommissionsbezirl. 950 Gramm Brot aus 3a-d der Kartoffellarte. Britz. 250 Gramm Grieß(110), 125 Gramm Maismehl(III), je 1 Pfd. Graupenmchl, Haferflocken, Obstmus, kleine weiße Pcrlbohnen(23), 1 Büchse Malzcrttakt(29). 3 Pfd. Großbrot(St— p der Kartoffclkarte), 1 Pfd. Kartoffelscheiben(So der Karloffelkarte).— Für Kriegsbeschädigte: 1 Pfd.(»erftenflocken(3). Für werdende Mütter und Kinder: 250. Gramm Gerstenflockcn(20). Auf Vollmilchkarte sür Kinder von 2—6 Jahren 250 Gramm Klndergerstenmehl(27). Treptow. 125 Gramm Nudeln(III), 125 Gramm Grouven(112), 250 Gramm Maggistippen(71). 250 Gramm Auslandsmehl(55 24), 4 Eier sür werdende und stillende Mütter. Auf 3o und d 2 6. Kartoffeltarte Kohlrüben oder Mobrrüben. Auf 3«—� d. Karloffelkarte KarloffelstSrkemeül. Stralau. 250 Gramm Grieß(112 und 117). 500 Gramm amerik. Roggenmehl(1l 27 und 3 27). Für Jugendliche Mllchlüßfpeife(47). Lichtenberg. Gegen Voranmeldung: 250 Gramm Teigwaren(110). 125 Gramm Graupen(III). Für Urlauber 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade. Für heimgekehrte Kriegs» und Zivilgesangene 250 Gramm ausländische Hülfensrüchle. Fricdrichsfclde. 250 Gramm Grauben(tOZ). 250 Gramm Sirup 1H). 250 Gramm Maismehl(K). 250 Gramm Kaitoffelmehl(J). Ans Haushaltskartc ausländische.Hülsenfrüchte und Auslandmarmelabc. Uebcr Verteilungen sür Wöchnerinnen und Kranke ergeht besondere Bekannt- machung. Die Ausgabe deS Petroleums sür Monat Dezember beginnt vom lO! d. M. ab bei den Händlern in Karlshorit und Friedrichsselde. Tegel. 250 Gramm Graupen(llO), 2 Päckchen Süßstoff(22).— Für Kinder: 250 Gramm Kindergersbenmehl und 2 Päckchen Milch- süßspe-se(3). Für ältere Leute: 250 Gramm Haferflocken und 2 Päckchen Milch, ußsveise(3)..... Alt-Glientckc. 125 Gramm Grieß oder 225 Gramm Haferflocken (III), 125 Gramm Saubohnen und 250 Gramm Morgentrank(62). Alst Näbrmittelkirlcn 250 Gramm Haferflocken und l Palet Zwieback. Für Kriegsbeschädigte l Pfd. Teigwaren und 1 Palet Zwieback. Ausgabe der Vollmilchkarten für Ortstcil Fulleuberg Dienstag tu der Verkaussslelle I von 9-.1 Uhr, für Ortsteil Alt-Btienicke täglich im Lebensmittelami (Werderstraxe) von 9—1 Uhr. Groß- berliner parteinacheichken. 2. Abt. Die Funktionär-Tihmtg am Montag fällt aus. We Funk- tionäre besuchen die Versammlung in den Germanialälen. i>. u. 13. Abt. Die Funllionärkoiisereuzen am Montag fallen wegen der Groß.Bcrliner Konferenz aus. 13. Abt. Montag 7 Uhr Sitzung der Funktionäre und Betriebs-Ver traucnsleute bei Rüge, Waldemarstr. 22. 17. Abt. Montag 7 Uhr Sitzung sämtlicher Beztrkssührer und de Ellernbeirats-Wahttoinmission bei Pärchen, Behmestr. 2. 20. Abt. Montag 7 Uhr Sitzung der Funktionäre und BetriebS-Ber traucnsleute bei Behrendt, Liebigsw. 24. 21. Abt. Parieisunklionäre und Betriebs- Vertrauensleute., Die Sitzung findet eilt Dienstag 7ff, Uhr bei Braun. Elbinger Str. 14, statt. 37. Abt. Mitgliederversammlung Dienstag 7 Uhr.ArtuShoj', Perle- berger Str. 26. Genosse W. Heine: Die preußische Versassung. 32. Adt. Montag 7 Uhr wichtige Sitzung der Bezirlsjührer und All teilungsleitung bei Korn, Gleimstraße, Ecke Fallplatz. 42.'Abt. Mittwoch 7 Uhr bei Sturm, Sprcngelstr. 40, Zulammen. kunfl aller ans dem Boden der S. P. D. stehenden Eitern der 39, 183. 196, 285. 295. Genieindeichule, sowie des Lyzeums, Sellerstraße. Vor, wärtsleser und sozialistische Lehrer sind freundlichst eingeladen. 15. Abt. Montag 7 Uhr Sibung der Funltwnäre und Betriebs-Ver trauensleute bei Pose, Koloniestr. 15. 40. Abt. Die Sitzung der Parteifunktionäre und Betriebs. Vertrauens. leute der Gruppe Wcdding jindet wegen der Funktionärbonscrenz am Man- tag nicht statt. Volkshochschule Groß-öerlin. Eröffnungsfeier. Ii, der Neuen Aula der Universität, in der Malerhand dem großen Volksgeiste Ficht es mahnenden Anteil an den Kundgebungen neuer Zeiten gegeben hat, erging gestern gbend das Zeichen, daß die Volkshochschule Groß-Berlin zum Beginn ihrer Arbeit fertig ist. Ein festlicher Akt feierte das Ereignis, das als eine Frucht der Re- volutwn bezeugt, daß dem idealen geistigen Wollen des Volkes bis- ber verlegte Wege freigeworden sind. Von einer ernstgestimmten Menge, in der Manner und Frauen der Wissenschaft, der Arbeit, der Kunst in bunter Reihe gesellt saßen, war der Raum bis zu den hohen Galerien hinauf gefüllt. Reichspräsident Ebert, der preußische Ministerpräsident Hirsch, der österre-chiiche Gesandle Ludo Hart- mann brachten durch ihre Anwesenheit zum Ausdruck, daß hier ein Werk begann, dessen Wirkung über die einzelne Stadt, deren Volk es dienen soll, weit hinan» reichen wird, wenn es schafft, was es nach dem Plane schaffen soll. Klänge des Volkschors rahmten die Feier ein, und Stadtrat Sasse nbach eröffnete die Reihe der Ansprachen mit einem Gruß an die Versammelten. _ Als Vorsitzender des Vorstandes der neuen Volkshochschule dankte Cratzenbach all denen, die seit Monaten an der Gründung der Schule mitgearbeitet haben. Die Sicherheit'sei gegeben, daß die Schule sich aus wissenschasrlichzr Höhe üetoegen werde. Sie wende sich an die breiten Volksschichten und an die Arbeiter und hoffe, daß ein gutes Zusammenarbeiten mit diesen sich zeigen werde. Gelingt daS Werk, so wird das ein Zeichen sein, daß wir wieder ein glück- lichcs Deuffchland haben werden. Im Namen der Universität Berlin gab der Rektor Professor Eduard Meyer der neugegründeten Volkshochschule seine wärm- sren Wünsche mit aus den Weg. Die engste Verbindung zwischen Unversität und Volkshochschule dokumentiere sich äußerlich in dem Umstände, daß die Universität zu dieser Feier ihre Aula zur Ver- fügung gestellt habe,'nnerlrch durch die Mitarbeit der Universität am Aufbau der Volkshochschule. Beiden Anstalten habe dieselbe Idee zur Entstehung verholfen: beide seien aus tiefer Not des Vaterlandes heraus gegründet. Doch dürften die Unterschiede nicht übersehen werden. Die Universität sei keine Volkshochschule und diese könne auch keine Universitär seru. Aber auch sie solle in den Geist wissenschaftlicher Arbeit eindringen und ihn weiteren Kreisen vertraut machen. Wissenschaftliche Arbeit bedeute nicht Airhäufung von Stoff und Festsetzung von Lehrsätzen. Stoffmassen sind unent- beßrlich, aber an sich tot, und ar�ch die Lehrsätze an sich helfen noch nickst. Es kotnent an auf die Fähigkeit, die Probleme zu erkennen und mit ihnen zu ringen. Und das kann auch die Volkshochschule vermitteln. Sie kann nicht das ganze Gebiet erschöpfen; aber doch an einzelnem zeigen, worauf es ankommt. Während die Unwersi- täten aus eine lange Vergangenheit zurückblicken, fehle der Volkshoch» schule die Tradition, sie müsse sich erst ihren Weg suchen. Dabei werde es viele Experimente geben, Enttäuschungen würden nicht ausbleiben. Die Aufgabe des Lehrers der Volkshochschule sei noch scktverer als an der Universität. Er hoffe auf eine harmonische Wirksamkeit neben der Universität Berlin. Kein Llbirren zu ober- flächlicher Popularisierung dürfe es geben. Tann ergriff Bürgermeister Dr. Reick? das Wort. Solange die Hocksschulen nur den Bemittelten zur Verfügung standen, konnte die Stadl Berlin wohlwollend beiseite stehen. Aber im Augenblick, Ivo die Pforten sich auftun. um alle Schichten auszunehmen, sei c» die Pflicht der Stadt, mitzuhelfen. Die Volkshochschule könne eine der iragfähigsten Brücke» aus dunkler Gegenloart zur hellen Zukunft werden. Das Leben bejahend zu meistern, das sei der Vorzug dieser Einrichtung. Nicht soll die Vergangenheit gescholten werden, daß sie nicht längst diesen Weg gegangen. Was früher nur wenigen zur Verfügung stand, sei jetzt allen frei, die dazu Neigung und Fähigkeit verspüren. Diese junge Freiheit, der wir alle folgen können, gleichviel, welcher Richtung man angehöre, müsse man be glückwünjchen. Es sei die Freiheit der inneren vollen Entwicklung bis zum Endziel, da? Persönlichkeit heißt. Den Gruß der Arbeiterschaft sprach Gewerkschgftssekre- t ä r Link aus. Mit Genugtuung schau« sie auf die Gründung. Wir sagen nickt: wir sind deswegen dankbar, weil jetzt eine Bildungs- anstalt, die bisher nur wenigen Bemittelten zur Verfügung stand, uns geöffnet wird. ES'st lediglich eine Pflicht, was hier erfüllt wird, eine Pflicht, die längst hätte erfüllt werden sollen: eine soziale Pflicht. Alle Mitwirkenden werden an der Arbeiter- schaff ihre Freude haben, denn sie werden wissensdurstige Hörer finden. Alle Lehrer werden aber auch in ganz anderer Art zu lehren haben. Sie werden stlh in die Psyche der Arbeiter hinein- versetzen müssen.� Alsdann werden sie sehen, welch dankbare Hörer sie finden und bald mit Dank zurückgeben, was sie empsitigen. Hier soll der Geist sich verwirklichen, den einst ein Fichte zum Aus- druck gebracht. Wissenschaft soll nicht das Werk, einzelner bleiben. das Wissen soll allen gehören. Ms Vertreter des ReichSministerZ des Innern wies Unie7- staatssekretär Heinrich Schulz darauf hm, daß laut Anffkel 148 der Reichsverfassung das Volksbildungswesen, einschließlich der Volkshochschulen, von Reich, Ländern und Gemeinden gefördert werden soll. Diese Bestimumng wird nicht nur aus dem Papier stehen, sondern zu lebensvoller Verwirklichung geführt werden. Mit ihrem' besten Wollen wird die Regierung das Volksbilduirgswesen fördern: das auszusprechen habe der Reichs minister des Innern ibn ausdrücklich ermächtigt. Daß die Verfassung die Bolkshoch- schule noch besonders nenne, könne etwa als ein Schönheitsfehler des Textes wirken; aber das mußte in Kauf genommen werden, denn so gerade wurde diese Forderung des Tage■ wirksam hervorgehoben. Der gute Name Volkshochschule kann leicht mißbraucht werden; er kann zum Schlagwort werden und ist es vielleicht schon geworden. Manch irrtümliche Ansicht über die Bedeutung des Namens bat sich eingenistet. ES besteht aber ein Unterschied zwischen dieser Volkshochschule und den hochachtbaren Volkshochschulen im Siorden und den Einrichtungen in Em lcmd und Amerika Gerade Werl«S mancherlei Unklarheiten darüvw gibt, darum ist das so wertvoll, was nun hier in Berlin auS der Taufe gehoben wird.� Der Sinn des Begriffes Volkshochschule soll hier wirklich eisaßt und verwirklicht werden. Das Volk und die Hochschust soll in unmitteloare und organische Verbindung gebracht werden Bisher waren sie zwei Königslindcr, die nicht zusammenkommen konnten. Es gilt, unser ganzes Schulwesen einsckstießlich der Aufgaben unsere» öffentlichen Bildungswesons mit der Hochschule in Zusammenhang zu setzen. Die FreiwilligLett ist das Kennzeichen der Volkshochschule, so in dem Mann aus dem Voile als dem Hörer. wie in dem Mann der Wissenschaft als dem Lehrer. An Lassallc wollen wir denken, der darauf hinwies, was die Verbindung von Wissenschaft und Arbeiter bedeutet. Die Volkshochschule soll wirken wie ein Magnet, der die eisernen Bolzen aus dem Volke heraus- holt. Das Bild in diesem Saale führt Fichte in unseren Kreis. Di« Glut der Beredtsamkeit Fichtes strömt über ein Jahrhundert hindurch erwärmend auf uns ein. Der BildungAdvang dieses RianneS soll auch uns als Losung voramvirken. Dann ergriff der Geschäftsführer der Volkshochschule Professor Tr. Merz das Wort zur Festrede. Jeder, der die furcht- baren Ereignisse des kotzten JahrcS miterlebt habe, müsse sich die bange Frage vorlegen, ob wir in einer Krise der Menschheit stehen. Wer das Vertrauen zum Volke verloren habe, der möge tatenlos zur Seite stehen. Wer aber auf die Zukunft des Volkes vertraue. der solle mitzimmern mit ganzer Hing bung an hem Riesenbau de? Volkes, das geistig und seelisch erwachen will. Der Glaube sei das halbe Werk, und da man in Deutschland viel Glauben sehe,- dürfe man für das ganze Werl hoffen. Wenn die hochbrand.-nden Wogen der Volkshochschulbewegung im Sande verlaufen würden. dann wäre der ganze staatlich- und wirtschaftliche Ausbau umsonst. Die Volkshochschule, die Berlin gründet, wolle keine Fachkenntnisse eintrichtern, sondern dem oinzelnen die Befähigung geben, zum Wohle der Gesamtheit zu wirken. Durch Vorträge solle der Masse die Möglichkeit der großen Rechte und Pflichten eröffnet werden. die ihnen die Demokratie gebe. Die Organisation des Vorstandes und. Ausschusses zeigt, daß hier ein Werk aus Volkes» boden erwächst. Neben SO vom Hundert auS Vertretern der Ge- meinden bilden rund 50 vom Hundert Arbeitervertretar den Kern des Ausschusses. Hier soll die unglückselige Kluft überbrückt wer» den, die heule noch zwischen Hand- und Kopfarbeitern vorhanden ist. Ein gemeinsames Werk aller Parteien ist hier gebaut worden und alle Beschlüsse des Aufbaues sind bisher emmüttg gefaßt wor- den. Und nun zur Tat! St. CS.®. Brunnettftraste. Montag 8 Nhr Rmtferftts sämMcher {?uttIlionäie der Arbeiter und Angestellten, die auf dem Boden der S. P. D. stehen, im Lokal von Krüger, Hussitenstras!«, Ecke Schermgslraße. Friedenau. Mittwoch 7'/, Uhr: BezirtSabend in den bekannten Lokale». Neukölln. Montag 7 Uhr: Große FunktionZrsihung in der Aula Neallchule, Boddtttstraße. Dienstag 7 Uhr im Lokal Wolff, Kirchhofstr. tl: V. Abteilung, Ter» sammlung..Partei und Regierung". Rejerent: Dr. Caspari. Neukölln. Elternversammlung Montag, den 12. Januar, 85.®t- meindeschule; Dienstag- den 13. Januar, 36. Gemeindeschule, 7 Uhr bei Martens. Böhmische Straße, Ecke Schudomaftraße. teuipcldof. Wontag"i1!, Ilhr im Restaurant Buse, Kaiser-Wilhelm. Straße. Ecke Wcrderstraße: Erweiterte Vorstandssitzung. Außer den Be« »irkSsührern werden die Gruppensührer, die Sruvpensührcrwnen der Frauenoi ganisation und die Funllionäre der Jugendabteilung hiermit ein- geladen. Lichtenberg. Montag 7 Uhr bei KurkowSki, Pfarrftr. 71: Ordentliche Funktionärlonserenj. Wegen Erledigung dringender Ausgaben muß von emer Teilnabmc an der Kroß-Berliner-Konserenz Abstand genommen werden. Kosrntstal. Montag 7 Uhr: Funktionärsttzung. Pankow. Montag VJ, Uhr fei Engel, Mühl-nstr. 15: Funktionär- fonjcrenj.— Mittwoch 7'/, Uhr: Zablabend. Silüungsveranstaltungen. Vezirksbildungsausschuh Groh- Berlin. 8Z.— 8K. u. 44.— IS. Zlbt. Märchenvorlesung mit Lichtbildern: Sonn. tag 4 Uhr, Schulaula. Grünthaler Str. 5. Kinder 50 Ps., Erwachsene 75 Pf. Karten bei den AbteilungSsührern und am Eingang deS saales.— Niatinec im StaatSthrater am 18. Januar, 11 Uhr. Karten ä. l.U) M. Buchhdlg. Vorwärts, Lindenslr. 2 und Bureau d. Bild.'AuZschusseS, Lindenstr. 3, 2. H. 4 Tr.— Bcbclfeter am 22, Februar b. IS. im Festsaal de§ Stadthauses, Stralauer Straße. Redner: Wilh. Pjannkuch.— Lambinonquartett. Irene Driesch: Rezitation. Männergesang- Chor.Namenlos"(Chormeifter Thilo). Karten ä. 2— M. ab Mittwoch, d. 14. er. bei den AbteilungSsührern, Buch- Handlung Vorwärts, Lindenstr. 2, bei Harsch, Zigarrenhdlg., Engeiufer 15 und w: Bureau d. Bild.-AuSsch., Lindenstr. 3, 2. Hof, 4 Tr. Geöffnet von g— 4 Ubr, Donnerstag v. S— 1 und 5—8 Uhr. Briti. Der KuriuS in Deutsch und Rechnen beginnt am Mittwoch ht der dritten Gemeindeschule(Hannemannstraße); Rektor Schröder wird von 7—8 Uhr baS bkirgerNche Rechnen wieberholen und bann elne Einsthrnng in baS tausmännische und algebraische Rechnen geben. Genosse Lehrer Probst wird von 8—9 den Reichtum des deutschen LIortschatzes und seiue richtige logische und grammatische Anwendung in Wort und Schrist behandeln. Teilnehmergebühr 4 M. Erwerbslose sind von der Zahlung beireit. Auch Richtmitglieoer sind gern gesehen. Mus aller Welt. Im Zug verbrannt. Durch Explosion von Boihi», tos en Reisender mit sich führte, wurden in der Nähe von Pardubitz in Böhmen in einem fahrenden Personenzuge sämtliche Jnsafssn des Wagens verletzt, darunter 37 schwer. Bisher sind 8 Personen gestorben. Der Wagen verbrannte bis auf die Eisentcile. Wettrrausfichten iür das mittlere Norddeutschland bis Montag mittag. Ziemli» mild, veränderlich, überwiegend bewölkt mit wiederbolten. im östlichen Binnenlande größtenteils geringen, in den an- deren Gegenden stärkeren Niederichlägen und frischen iüdwestiichen Wurden. Für den ffinteiLOdm? e Reinwollene Jmken aus Flausch aus Srricksroff Rodel *4 D Koffttme J r dreireiliq \ Jacke. Rock. Beinkleid y � tdiois Mutzen Wmfmzs Oraniensrr.löö Nach llsährieer chirurgischer Tätigkeit an den Unlvcrs.- Kllniken au BerUn(Oeh.-Rat Prof. Dr. Bier) und Breslau (Qeh.-Rat Prof. Dr. hüttner) sowie im Felde habe ich mich all Facharzt für. �.„ ,, Chirurgie und Orthopädie niedergelassen. Sprechstunde 4— S. W 13, Moinekestr. 6. I>r. Max Haruoh. Tel.: Vorerst Steinplatz 4206, event. Ptalzburg 1781 Speziaiarzt Dr. Hascht Sprechstunden 10—1. 5— S. Sonnt. 10— L THollrirflftküsiil Qfl am Bahnhot— Teilzahlung. JUrUIllUUtHu«'*" Zirtedrichftrab«._«estaltet. von Haut-, Harn- und Fnterlelbfilclden, ohne Borufsstörung. Aufklärende, belehrende Broschüre für 1 hlk. portofrei in verschlossenem Umschlag ohne Aufdruck durch Speziaiarzt Dr. med. Dammann, Berlin II, Potsdamer Straße 12311. Sprechaeitt 9—11. 2—4, Sonntags Z)— 11 «Sa Spezial« Behandlung--F» ,on Haut-, Harn-, Unterleibsl, Frauenleid., spez. veraltete liartnäekige Fälle, Schwäche; Salvarsan-Kurcn.— Urin- u. Btutuntersuchungen. Licht- u. Finsen-Behandlung. Schnell, Kelter, ohne Berufsstöruns. Getrennte Wartezimmer für Damen und Herren. AerztHche Heilanstalt. 144/3* Löser, Mltesir. 9..•J'vrsr.gr,' 4- Spezial-Behaudlung+ hesonber» f. Tronic, welche cnbmnäct» nicht ausgeheilt worden stnd. 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Januar im Alter s! von 67 Fahren nach einer si urankheitsdauer von 4ä -Zi Wochen an Lungsntubcr- J tulose verstorben ist. Sein j, Andenken werden wir in ei Ehren halten. 8 Die Beerdigung findet ja am Montag, den 12. Jan., 3 nachmittags H' Uhr, auf ü dem Friedhof in Marzahn $ a. d. Ostbah» statt. Am 8. Januar verstarb i unser Kollege, der Litho- graph örun» Kunert im Alter von 48 Jahren an Lungenentzündung, Sin ehrendes Andenken ist ihn« grstchertl Die Beerdigung' findet am Montag, den 12. Jan,, nachmittags Z Uhr, von der Leichenhalle des Friedhofes in Tieglig, Bergstraße, aus statt, 134/6 Ziege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. ■raBmera**™**™*« Tanksanung. Allen lieben Freunden, Be- rannten und Genossen den herzlichsten Dank fiir die Teil- nähme an der Beerdigung meines lieben Mannes, des Gastwirts 17/lZa Cbrlstian Schulze. Witwe Frisderike Schulze nebst Angehörigen. Sie Silberhochzeit feiert heute am II. Januar unser Genasse und Kollege HciariLli SlorcKmann. Es ist uns Herzcnsbebllrstns, dem Jubelpaare die besten Gllistwllnsche auf diesem Wege öffentlich darzubringen. War doch unser � Genosse stets der Bannerträger, wenn es gast, im sozialen Kampfe seinen Mann zu stehen.— Biele Jahre seines Lebens widmete er dem Turnverein Fichte, wo ihm die Leitung der Juqendabteilung nnterstcUt war, leider nistete sich auch hier der radikale und unheilvolle Spaltbahillus ein. so daß unser Heinrlch einfach auszog, um mit feiner ihm anvertrauten Jugend an einem mediichere» Orte die ihm lieb gewordene Tätigkeit wieder auf- zunehmen. Unser Äut HeUI Die selbständigen haus- iiidnstriellen SDÜUien macher Erben des in Zersitz. Kreis Posen, ge- borcneu und am 2. Juni 1312 zu Berlin verstorbene» Tisch- st-e Nikolaus Mandrick sucht Justizrat Dr.«dum, 14Z3A Berlin, Liitzowstr. 88. % aucherdank! HA lD ges. gesch., errnögl. in «jär einig. Tag. das Rauch. KB ganzod.teilw.z. unier- lassen. Bind, begut- J5 VDdChiel. Wirkung ver- W hliiff. Vallstand. un- sctiädl. Täci. Anerkenn. Ausk. ains. Institut Englbrecht. Alünchen R,6, Kapuzinerstr. 9 Achtung! Metallarbeiter! Dienstag, den IS. Januar ISSN, abends t»Vz Uhr, im Lehrer- vereinshaus, Alexanderstr. 39/41(Alexanderplatz): ZW" Versammlung-Hpz aller der S. P. D. angehörenden Metallarbeiter u.-Arbeiterinnen. Tagesordnung: i. Lohnanpaffung au die Kosten der Lebenshaltung. Referent: Genosse Dr. Adolf Braun(Mitglied der Nationalversammlung). 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 232/40 i Partei- und verband sbnch legitimiert.» Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Der Einderufer. General- Versammlung der Sterbekasse ehem. Pflug* Arbeiter (Hetzersche Kasse) am Sonntag, den 22. Januar 1SZ0, vorm, S>/z Uhr im Legen« Restaurant, Kleine Augustftr,14. L Kassen- und Jahresbericht für 1313. 2. Bericht der Revisoren. 3. Borstandswahien(2. Bor» sitzender u. I. Schriftführer. 4. Wahl der Revisoren. 2. ev. Statutenänderung zwecks Erhöhung der Eintrittsgel. der, der Beiträge und der Eterbeunterstlltzung. Das Mitgliedsbuch legitimiert. 624b' Der Vorstand. Kranken- und Benräbnis- kasse der Seiiensieder und Berufsgenassen zu Berlin. Am Sonntag, den 8. Februar 1320, vorm 10 Uhr im Restaurant Mollschläger sKratz), Adaiberistr. 21 ordentliche General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht: 2. Bericht der Revisoren: 3. Borstandswahl: 4. Bekannlmachung der Bestim- niungen über die Wieder- eriaugung der Mitgliedschaft: 2. Statutenänderung der§§ 7 Abs. 2. 11 oder 13 Abs. 2, 21 Abf. 2, 24 Abs. 3, 20, Abs.«: 0. Der. schiedcnes. 281/4 Quittungsbuch legitimiert. I. A. des Borstandes: CarI_Geisler, Kassierer. Wiederbeginn des wegen Kohicnmangels geschlossenen Betriebes der Nrlcert�erlte 16776 Berlin- Lichtenberg Montag früh S Uhr. ügs zum Schutze der Deutschen Kultur! Kursus für Arbeiter und Augestellle über Redekunst und Volkswirtschaftslehre. Der Kursus findet unter Leitung von Dr, E. Hain- burger im Kollnischen Ghmnasium, Jnselstr. i/o, Zimmer 9, Montag und Freitag 7— S Uhr abends statt. 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Verlangt werden neben allgemeiner sozialer Schulung insbesondere Kenntnisse und Erfahrungen auf sozialhyglenischein und volkswlrtschaktllchem Gebiet. Bewerberinnen mit erfolgreicher Tätigkeit bei anderen Wohnungsämtern sollen bevorzugt werden. Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Angabe der Gehallsansprüche und des möglichen Eintrittstages sind bis zum 15. Februar 1920 an den Oberbürgermciater der Stadt Oflenbach a.M. zu richten. Oftenhacb a. M., den Z. januar 1920. Der Oberbürgermeister: traii/.in. Bekanntmachung. An der hiesigen Knaben- Mittelschule find zem» Bekanntmachung. An den hiesigen Bolksschule» find zum 1. April 1920 Mm mm-«. McetMteüni Gehalt und Teuerungszulagen nach G?oß-Bei n, deren Reuregdung unmkitelbar bevorsteht, Bewerbungen mit Lebcnsiauf und beglaubig irliner Srund- ju besetzen, Gehalt sätz-n, bete! Bewerbungen mit Lcbensians und beglaubigten Zeugnis- abschristen werden bis spSirsten» 20, Zanaar v. z. erdeten, Berlin-Lichtenberg, den 10. Januar 1320. Dar Magistrat. Dr. Sigg-l. sWMW I. April 29: 4 Mittelschullehrerstelle« zu besetze«.- Derlangt wird: Befähigung fiir beschreibende Natu» Wissenschaften, Physik, Chemie und Mineralogie, Fran» zöfisch und Englisch, Erdkunde, Botanik und Zoologie, und Turnen. Gehalt z, Zt. 3303 bis 2700 M. nebst Teuerung»- gen nach staatlichen Grundsätzen. Eine zeitgemäße Erhöhung der Sehätter siebt un. mittelbar bevor. Bewerbungen mit Lebenslauf und beglaubigten Zeugnisabschriften werden bis spätesten» 20. Januar d. I. erbeten, Berlin-Lichtenberg, den 8. Januar 1920. Ter Magistrat. Dr. Ekggell 78S« Korbmachergesellen hauptsächlich ans ftorbrnSbeffcbcUatton. auch solche, die angelernt werden wollen, in danernvc Stellung sofort gesucht. Frankfurter Korbwarenfabrit Wlesener& Foerster. Frankfurt a. O., Bergstraße 11.«�2 Lehrkmg sowie Lehrfräulein fiir Einrichtung und Lager verlangen möglichst per sofort SD IttDwS.ltahtto ftonfeffion en£ro. aommanbantenskr. 84. 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Neukölln, Neckarstr. 2._ -c�- vgs Bas da® Gefstz bedrgt. Sc« 13. icS 17. ZÄ�ssl iäit iic Kattuttalott« k: n I u n ß zusmmnen, um öcä BetiiedSrätegc�stz zu v er- i 3; ch i x j> e ru Dis lange Doper der Beratung??', im Äus- 'chuF und die große Zahl der dort gestellten Anträge läßt i v?e weiteres vermuten, daß ei- auch im Plenum de? NcktisnaWerscTTrmluM wieder zu großen AuSeinanÄersetzungeu komme« wird. Dos Plenum»mV sich dem Gesetz gegeuöder eZchftwahrscheiÄlch nicht frvundiicher stell«» als dsr'ÄuSsHuß. und wer hai Ergebnis von dessen©c-ralimgen mit dun S7e- gchrusgsennvurf vergleicht, muß zugeben, daß der RcgierlM<)s- uiwurf in verschiedenen Punkte» verschlechtert worden ist. Ed ist also erklärlich, wenn die Arbeiter den konunenden Bs- Munxen mit Besorgnis und Mißtrauen emgeoen-ehen. Damit ist ohne weiteres zugegeben, daß der jetzt vom h-s-chuß voryelezte Gesetzentwiirf erhebli-t� Mängel hat. ZorauS geht wieder hervor, daß unserer Fraktion die Tuf- gäbe zusästt. nach Möglichkeit verbessernde Hand anzulegen. Es hieße ober das Kind mir dem Bade ausschütten, wenn man sich den Standpunkt der Unabhängigen zu eigen machen wollle, die an dem Gesetz kein gutes Haar lasten. Es läßt sich ja verstehen, daß diese Leute ganz besonders enttäusch! sinp. Wer trotz alle? angeblichen Gewerkschastsfreundlich- keit sich auf die Forme! eingeschworen hat:„alle Macht den Arbeiterrätew'. dem kann daS Gesetz nicht genügen, da e? die Grwerkschastn zun» ausschla�gzbendsn Faktok bei der Fest» sstzzmg der Lohn- und Nrbeitsbeöingur.gen macht, und den Betriebsräten in der Hauptsache nur die Kontrolle über die Durchführung der Vereinbarungen in den Betrieben über- läßt. Das muß einem jeden, der die Machwerhältniste ; rischen Äi-beiterschaft und Unternehmertum richtig abschätzt. willkommen sein. Wer aber glaubt, seine radikalen Rede?'. für Taten halten zu können, und wer das Wollen über das Können stellt, dem gefällt eS natürlich nicht, daß der Aus- schuß di: Betriebsräte gewistennaßen zu Organen der Gr- werfschafien gemacht hat. In dieser Beziehung hat der Ausschuß daS Gesetz wesentlich verbestert. Tie RegierungSvor- 'nett war in mehr als eine? Beziehung so gestakt«, daß dir Idee der BetricbSorganisation Waster auf die Mühle bekam. Die räumt« z. D. den Betriebsräten ein Mitbestimmungs- r°cht bei den Abstimmungen üb«? die Streiks ein. was glück- sicherweise beseitigt worden ist. Darüber hinaus hat der Ausschuß auch ein Verbot ausgesprochen, daß für die Arbeit- n-bmervertreiimgen Beiträge erhoben werden können. Diese: !:tzts Punkt ist eS. der den Anböngern der Räteorganisatio- von g«nz besonders auf die Nerven fällt. Sie fch. uen über Einschränkung der Koalitionsfreiheit und gegenrevolutio- ircre Tendenzen des Gesetzes. Die sieht die Sache in Wirklichkeit aus? Schon heute lsm? festgestellt werden, daß die Forderer der antigerverk- 'chastlichen Bestrebungen an der Arbeit sind in der Hoff- nuug, durch BetriebSräteorganisationen die Germrkschatts. ?-»weg, mg auszuschalten. ES braucht hier nur auf die Ber- 'iner Richtlinien verwiesen zu werden und ans einen Plan, wr zur Zeit im rheinisch-westsälischen Industriegebiet den HewerkschaftSkartellen vorgelegt worden ist. nach dem die Be- trtzSsräte zusaunnengefchlofsen werden sollen zu Orts- und Be�rksauSschüsten. an deren Spitze ein Zentralausschuß siebsn soll. Natürlich ist dabei zu gleiche? Zeit auch vorge- Z*in. daß Beiträge erhoben werden und ein Fonds ange- ''rmneit?verden soll. Z?nar wird betont.?K sei nicht beab- sichtigt, in die Defug'oiste der Gewerkschosten einzugreifen. Tb?r die Plane sind sp d'.�rchsick.tsg, daß ein seder weiß, was hinterher kommen soll. Die Arbeit«? haben alle Ursache, den Anfängen zu wehren, und das geschiebt am wirkt r. insten durch daS Verbot der Erhebung von Beiträgen für die Zwecke der BetriebSvertretnngen. DaS heißt nicht, diese machtlos machen. ES beißt nur, sie vor Illusion??, zu be- wahren. Die Betriebsausfchuste müssen ihren Rückhalt in den Gewerkschosten suchen und finden. Nur dann revrasen- iieren sie wirklich die Macht, die dem Unternehmer Respekt einflössen-eignet ist. Z?» den Kritikern des BetriebSrätegesetzeS gehört auch die Berliner TcwcnkschastSkomnsission, die in ihrer Sitzung vom 7. Januar daS Gesetz in Grpnd und Boden verurteilt hat. ES war daS an sich kein Wund«?. Die überwiegend au S llnabbänfligen destehende Versammlung mußte ein Referat über sich ergehen lasten, das vor allen Dinasn w'r ein? verriet, nämlich daß der Referent, obgleich e? Mit- g/led de? sozialen AifSsömsteS ist dem Gas eis gegenübersteht. wie die Kud dem neuen Tor. Wer nicht imstande ist. lesen zu können, ist natürlich auch nicht imstande, seinen Zuhöreni einen so komplizierten Stoff näherzubringen. Aber er bat geschimpft. Und das genügte de? Versammlung. DaS überrascht nicht: von Disteln lasten sich kein« Feigen pflücken. Anders ist schon daS„Werturteil"— ein schöne? Wort — zu beurteilen, das der Gewerkschaftsansschuß der Ge- «erkschastSkommission vorlegte.� Er trat nicht ohne Kennt- niS des Gesetze? an seine Arbeit heran, sie ist deshalb auch fanz andere? Beachtung wert. Aber�auch er h�t verfagr. DaS„Werturteil� ist eine solch unglucksiche Mischung von allgemeinen und deshalb nichtssagenden Redensarten mit direkt Falschem, so daß daS Richtige. waS darkn gesagt wird. ooradezu erdrückt wird. Ein Toi! der aufgestellten Forde- Hingen wird durch daS Gesetz in seiner jetzigen Fassung außerdem schon erfüllt, so hie Einsichtnahme in die Lohn- o sicher, doS uneingeschränkte Streik- und KoolltionSrecht der Arbeitnehmer usw. WaS soll aber dazu gesagt worden, daß das„Werturteil" k-ch-n-ptet, daß der Gesetzentwurs den land- und forstwirt- schädlichen Arbeitern keine gesetzliche Pertretimg gäbe? Das ist doch grundfalsch, diese Arbeiter werden lediglich durch den WahlmoduS, auf den sich daß„Werturteil" außerdem noch fir ieht schon so schwer getroffen, daß Nsdertreibungen voll- kc.:nm?n überstüstig sind. Wir stimmen mit dem Geweri- schntSausschuß iiberein. wenn er verurteilt, daß nur dann in lnndmii tfchastlichen Betrieben ein Obmann zu wählen ist, wenn mindestens zehn ständige Arbeiter beschäftigt worden. ES bleiben dadurch gewiß weit mehr alS die Hälfte aller In-- �mi rtschastlichrn Arbeiter ebne Vertretung nnd es ist selbiwerständlich. daß. hier auf sine Bcsterung hingewirkt wird, wie eS auch selbstverständlich ist, daß versucht werden muß. die gewerblichen Kleinbetriebe in größerer Zahl, als der Entwurf vorsieht, zu erfasten. Wir sind mit dem GewerlichastSmiSschuß der Meinung, das, die Tsrisösversamsnllmg daS Recht bekommen muß. den %*•?■? H"p"»+*•> f rjnnck'-Vftfe'"M* • y irl-:*■ Ctj'. t i f ICy-k-L- WV«.V* �*' BoisizMNtz per Bi'.rnz nicht cm ein: sc große Zahl von Di.» fchüfiigte:: geknüpft wird, wie es der€»-iw:?rf Vorsicht'. Tai-; wrr auch znljkcich mit ium«isiksa, büß dts unzJeicharnger. Strafbcsiinimungan unmöglich so bleiben können. Sonst sind wir in allen fast anderen Punkten anderer Auffassung eis eer GewerkschastSausschuß. Wem? das Gesetz vsrsis&t. daß erst alle Äerhandlunasmöglichkeilen erschöpft sein sollen, ehe gestreikt wird, so erbkickea wir darin nur eine Seldstvecständlichkeit. DaS ist ein. alter gewerkschaftlicher Grundsatz, den ja auch i>er neue Haupftwrstartb der Metallarbeiter in seinem bekannten Ntnidtchrewan den unabhäagi- gen Heißspomen neu eingeschärft hat. Aber der(Kewcrk- ichastsausschuß setzt eben m all diesen Dingen die Ltäleürille auf. Fordert er doch zum Beispiel das Mitbestiimnursgsreckit bei dar Entlohnung. Hier kann es nur heiMn: Hände weg. Der Gesetzennvurf sagt auSdrückli-H(ß L):„Die De» fugniS der wirtschaftlich�' Äereinigunaen von Arbeiten» und Angestellten, die Hn!e«ffsn ihrer Mitglieder zu vertreten, wird durch die Ssrschriften dieses Gesetze? nickst berührt." So umtz?S bleibe», wenn der AllgenwishsÄ nicht schwerer Schaden zugefügt wei'dsn soll. Die B.siviebLräls dürfen hier nur übermachende Behörde innerchockb des Betriebes fein. S o n st n i ch t s. Daß der Gesetzentwurf bis yeftimmstnge« über die Einstellung abgeschwächt hat. ist gewiß zu bedauern, jjjtrnal wenig ÄuZüM besieht, sie wieder zu erweitern. Aber Iz.er gilt auch wieder, daß. tarifliche Vereinbarung!?» über dem Gesetz stehen, ebenso Schiedssprüche, durch die den Arbettnehmern schon msitergehende Recht» einaerkumt würden. Sollten hier wirklich die Arbeitgebe? kurzsichtig genug fein, neue Machtkämpfe z» provozieren, dann wird es auf das Stärkeverhältnis der Parteien ankommen, bei denen auch wiche? die Gmerk» schaften ihren Mann stehen werden. ES ist doch überhaupt nicht zu vergessen, daß alle, mich die weitgehendsten gesetz- lichen Borschriften dieser Art»mmer nur Papier sein ßwrdsn. wenn keine starke Gewerkschaft hinter den Betriebsvertre- iungen steht. Ä.rmäiigelt wird an dem Gesetzentwurf, daß er nicht vom MiAestinunungSrechi:, fonier.J nur vom Mitivirken der Bs- triebSvsrtretungsn spricht. Sollte das nicht ein Streit um Worte sein? Wenn ich mitoirke, dann bestimme ich mir. Der Unternehmer ist nicht mehr der alleinige Hausherr. Kommt bei dem Mitwirken zwischen ihm und der Bftriebsvsrtretung keine Einigung zustande, dann eniiche&st der Dritte, der SchÜchtunssausschuß. dessen EntsHeiduna sich genau fo gegen bm Unternehmer wie gegen die Jetrieb �Vertretung richten kann. Eine andere Regelung ist nicht möglich,'.venu nicht dos alleinige Bestimmungsrecht gefordert werde« soll, öas ja auch die Unabhängigen nicht verlangen. Konterrcvoluitonär ist nach der Meinung der Unab- hängigen auch die vorgesehene Organisation der Betriebs- Vertretungen, da? Nebeneinander von Bsiriebsrat. Arbeiter- rat und Ar. gestellten rat. Auch dabei wird über das Hie! hinausgeschssten. All? gemeinsamen Angelegenheiten der Arbeiter und Angestelltm: regelt der Betriebsrat, m dem beide Gruppe« ja nach ihrem Starkev�rhältinS vertreten sind. Es wird also keitisL' oegS geteilt,„um zu herrschen". N»»? die besonderen Angelegenheiten jeder Gruppe ioll� dies« selbst reaaln. Dauft: ftmnmt das Gsszy auch wiedc? mit der aewsrkstöaftlichen PrrxiS überein. Keine Arbeitirgewer?» schaff maßt sich an, die Verhälwiffe bsc Tnyestelltsn regeln zu»ollen öde-.- umgeSchrt. Weiter sagt«»H daS Gesetz nichts. Und daß die Gruppe.'» gftrennt wAsten. das läßt sich ohne weiteres beseitigen. Die Arbeitnehmer brauchen nur«inen ?i»tsi.'r«henden Beschluß zu fassen. Sie haben dazu das Recht. Es wird sich in der Folge zeigen, wie oft öadan Gebrauch ge- macht wird. Für nranche Berufe soll das Befetz«?»;; AuSnahnie sein. so für die Bsamten. die in der Scknffghrt Befchafiigten. bis Eisenbahner, die Buchdrucker. iföcS»st denn darckn? Gleubt den» wirklich iammb, daß für Beamte ohne weiteres zutrifft. was für die Arbeiter gilt? Die Hauptfache ist. daß sie die ?ür sie passende lllertretung erhalten, und dir Reaierz�ng wird befriedigeirde Erklärungen dieser Art vögebsn müssen. Glaubt fenicmd. daß für die öesiäirdig nntc-wea-s befindlichsn Vinnen- schiffe? sich ein Gesetz eignet, das auf feststehende BeLriebs. verkiältniss«� eingerichtet ist? Auch hier c.ilt wieder? das vasicnde Gefetz muß sobald als möglich erscheinen. Di« Eisen- bchner fühlen sich verletzt, weil für ihre Betrieb: besonders Verordnungen erlassen werden sollen, die die Grenzen de? Wahldezicks und die Nefngnisie der hie? nebemünande? not- wendig n-srdenden Einzel- und Gesamtöetriebsräte absteckt. Geht das denn anders bei einem Betriche. der sich icher mehrere Lände? erstreckt? WaS not tut. ist nur. daß diese Vero:)nungen sofort herauskommen. Anders liegt fi bei den Vachdruckern, vi« infolge der Hattung ihrer Itniernehmerprefse allerdings Recht zur Be- nnruhtgung baden. Hier nsivd im Plenum der Natwnalver. fommlung einwandfrei festgestellt werden inülsen, daß die enrengenden. Vorschriften des Gesetzentwurfs den techni- schen Betrieb in keiner Weite berühre», daß hier die Buchdrucker genau so mitzureden haben joie anders Berufe in anderen Betrieben. DaS Gesetz will nur. daß die Be- tnehSräte der Buchdrucker nicht auf den Gedanken tommen. auf den Inhalt der Zeitungen oder sonstigsn VerlavÄverke eiirzirwirkm. Das»rar im Vnchhruckerveröand\mmc schon Grundsatz. Hier wird nichts Neues güschoffen. Allerd!:-gs sollen in pslftffchen Betriel»?» mich di? Vertretungen im Auf- sichtsrat beschränkt sein, auch die Bilanz soll nicht vorgelegt werden. Lqs ist eine Einschränrung, durch die aber lediglich verhütet werde?» soll, daß in polift scher Beziehimg Mißbroncki durch die Bett i!chSverti?etungen getrieben roird. Daran sind alle Barteien interelsisieit, und ich gkauche nicht. daß die Buch- dnnker. weil sie nicht die eine ober andere Bilanz zu sehen bekommen, in Zukunft ihre Lohn- oder Tarlfbeweg»»ngen nicht mit der gleichen Kraft dmchsühren fontvm»sie birlwr. Mir erscheint üb»-hauvt sehr fraglich, ob die Larlsyung per Bilanz den gewerkschaftlichen Forderungen, die doch st-, großen»»nd ganzen allgemeiner Art find, bei denen daher von dem Stand des EinzelgesMsts abgesehen wird, desonders dienstbar ge- macht werden kann. Hier entscheidet doch die Lage iti Ge- femtortrerfre«. Alles in allem: Die Sozialdemokratische Pari« wirb sich bemühen, das Teletz in dem angedeuteten Sinne zu verbessern. Bei der Verantwortung, die sie trägt, kann sie sich aber nicbt aus de,» billigen negatives Mondpunkt stellen, den die Nnabhängigen einnehmen, die. wenn sie bis Verantwor- tung hätten, auch ändert handeln würbe» wie jetzt. Was sage» die Arbeiter z. B. dazu, daß die U-vsthÄtgitzM b« 6«r Nu Sschußberawußen off gar nicht, zumeist»wr teilweise an« nÄjWÄ waren und daß sie dito: dasi.sttn, als sei ihnen des Wfttld zugeklebt, daß sie est dci Lcroesseru'ug'saMäM», dw wir stellten, sich der Abstiimnüna enthielten,»urd daß sie selbst keine Derbe sserungsanträge stellten? Im Plenum, wo«S nach außen wirkt, da werden die großen und die allzu großen Worte bei ihnen nicht fehlen. Aber mag es so lein. Wenn die fteb erhaffen Zuckungen des Volkskörpers sich gelegt haben. wenn die setzt knallroten Gelben wieder aussehen werden wie die Zitrone», dann wird die Arbeiterschaft auch wieder mehr als heute sehen, wer für sie arbeitet und wer nur redet. Wir brauchen ttettn das Urteil nicht zu scheuen. Dürfen wir's eblehnen! Es ist richtig: De? fetzt vorliegende Entwurf eineS To» setzes über Betriebsräte»st»»ngenügend. Wenn wir deshalb den Entwurf ablehiren,»vürdcn wir das Letriehsrälegesetz setzt zu Fall bringen, du die gegenrevolutionäven Vartcien in der Nation« tversammlung, die Deutschnationale Partei und di; Derftsibe Volksportei. in dem Enttourf einen zu weit» gellenden Eingriff der Arbeiter in die Betriebsleitungen sehen, deshalb ebenfalls dagegen stimmen, und wir. mit ihnen zusammen, die Mehrheit in dieser Frage bilden würden. Inzwischen hat die allgemeine wirtichiftliche Not uns vor eine unaufschiebbar« Aufgabe gestellt. Es ist die höchste Zeit, oaß wir endlich aus dem unerträglichen Elend herauskommen. Das können wir nur dadurch er» reichen, daß wir den Ertrag unserer gemeinsamen Wirtschaft» lichen Arbeit mehr und mehr steigern und eine sachgs- mäße Regelung der Arbeit und eine angemessene Verteilung des Arbeitsertrages sichern. In keinen» Falle genügt daS eine aber das ander«. Die Bürgerlichen rufen uns immer wieder die Selbstverständlich- keii zu: Solange unsere Wirtschaft nicht genügmd LebenL» mittel beschaffen kann, wird, selbst bei der beste« Verteilung her vorhandenen Lebensmittel, das Volk noch weiter unter der.» Hunger leiden. Aber ebensowenig dürfen wir das Ge- gertstück dazu c?i§ den Augen verlieren: Haben»vir eine tiw gerechte Verteilung des Arbeitsertrages, dann raffen, wöh- rend»vir hungsin, frieren, uns nicht genügend kleiden können, Schieber»md Wucherer aus unserer Not iminer größere Reichtümer zusammen t wie können dann Arbeits- last und Arbeitsfreude wieder aufkommen? Der Kampf für ein? sachgemäße Regelung der Arbeit und für eine angemessene Verteilung des Arbeitsertrages»st notwendiger als je: ja, der Sieg der Arbeiter in diesem Kampf« ist eine der Voraussetzungen für den Erfolg der Bo- mühungen, den Arbeitsertrag zu stciaern. Bist)« haben die Arbeite? diesen Kampf»n der Haupt- fache durch Arbeitseinstellungen geführt. Arbeits- einstellnngen verringern in der Negei den Ertrag der ge- meinsamLN wirttchaftlichen Arbeit. DaS bedeute! bei der gegenwlirtigsn Not unseres Volkes, daß die Zufuhr von Lebensmitteln ulw. noch mehr zurückgeht und die große Masse des Volles nech mehr leiden muß.'. Ze fehlmwior d-e wi-t.cha'tlichc Not des Volkes wird. um so größer wird die wirtschaftliche Uebermacht der Volks- ausbeute:. Die Warenpreise steigen immer mehr. Die Großunternehmer können nicht nur den Betrag draufschlagen, de» sie während der Arbeitseinstellung einbüßen, sondern auch da» Mehr an Löhnen, das sie fernerhin zahle« müssen. Die Arbeiter bekommen infolge der erfolgreichen Lohn- bswegungcn zwar mehr Papiergeld, aber nicht mehr Lebensmittel, Kohlen. Kleidungsstücke usw. Die jetzigen scheinbar so„hohen" Löhne verschaffen den Arbeitern bei iveliem nicht das. ives sie vo r dem Kriege mit ihrem damaligen Verdienst kauten konntem Die Ar- beitsr sind feine Kriegs- oder NevolutionSgewinnler: ihre Verhältnisse sind mit dem zunehmenden Volkselend nicht besser, sonder:» schlechter getvorden: ihre Lohnbewegungen kon»»ten diesen Niedergang nur verlangsamen, aber nicht ver- hindern.. � Der Ni>chergang muß aber endlich durch den Aurr c wieder abgelöst werden— durch den Aufstieß des ganz e u Volkes, durch den sozialistischen Aufstieg. DaS ist ja der Gegensatz des Sozialismus zum Kapitalismus, daß de: Sozialismus allen Menschen die Dahn zu einem menschen- würdigen Leben eröffnet, daß er j e d e m einzelnen Menschen hilft durch daS Gedeihen der Gesamtheit, und daß er nicht, wie der Kapitalismus, de?, Vorteil einer Klasse fördert auf Kosten aller andern Menschen. Deshalb en:« spricht dem Sozialismus in der jetzigen Zeil nnr ein solcher Kampf, der nicht den Arbeitsertraa verringert und da- durch die Gesamtheit schädigt, londep.» der den Arbeitsertrag erhöht.«» Kampf, der den Arl eitern einen immer größeren Einfluß aus die Regelung der grme'nsomen Arbeit und die Verteilung des ArbeitserlrageZ bis nir volligen Ver�e- fellschaftmig der Großbetriebe erzwingt, ohne daß dt« Arbeit immer wieoer eingestellt werde« m u si. Dazu bedarf e! eines immer größeren Druckes der Arbeiter auf die Gesetzgebung. Den» ist durch die neue Verfassung vorgearbeitet: da« freie, allgemeine und gleiche Wahlrecht für die in letzter Linie maßgebenden Volks- Vertretungen ist eine wichtige Waffe in diesem Kampfe. Aber auch dies« Waffe wird stumpf, wenn die Arbeit«? mit kbren Lohnbetoegungen kein« weiteren Ergebnisse erreichen als bis- her. Denn dann verliert so mancher Arbeiter, unter dem Druck der-doch immer schlimmer werdenden Not, die Sieges» zuversicht und damit die Tatkraft und die Ausdauer, und zieht sich schließlich von dem gewerkschaftlichen und politischen Kampf zurück. Noch bedenklichr ist die Wirkknnq auf die Kreise, die. durch di? Verringerung des Arbeftsertrago« infolge der Ar- beitSnirderlegrmgen, mitteTbar oder unmittelbar geschädigt werden, insbesondere auf die kleinen Geschäftsleute und di« Bauern. Von ihnen geben beträchtlich? Kreise, die zuerst her neuen Zeit zngxfubelt haben, verzweifelt zu den gegenrev» stitionären Parteien über. Umfomehr vertagt die Vertröstung auf die �-rffchaf! der Arbe i ter rüte. Wer kann angesichts der jetzigen Schwierigkeiten in der LebenSmitteweschassuna noch daran zwAteln. daß für alssebbare Zeit eine Gewaltberrfchaft der Arbeiter aegen den Willen der Volksmebrbeit und gegen den fast eimniffige»: Widerstand der Vonern sehr schnell zu ein»? allgemeinen unerträglichen Hungersnot, zum völlige« Zw- sammenbruch unseres Volkes führt— genau so wie eine®e- waltwirtschaft der Großkapitalisten gegen den einmütigen Widerstand der Arheiter. Dieses Unglück müssen wir von unserem Volke fernzu- halten suchen. Deshalb bleibt uns kein anderer Ausweg, als uns auch der Gesetzgebung für dielen Zweck zu bedienen und auch von hier aus das Mitbestimmungsrecht der Arbeiter bei der Regelung der gemeinsamen Arbeit und der Verteilung des Arbeitsertrages auszubauen. Freilich kommen wir hier nicht so schnell vorwärts, wie wir es wün« schcn, weil in der Nationalversammlung wir allein nicht die Mehrheit haben und demgemäß R ü ck s i ch t auf die bürgerlichen Parteien nehmen müssen, die wir zur Mehrheit brauchen. Aber es geht doch Schritt für Schritt vorwärts auf unfer Ziel. So war es mit dem Sozialisicrungsgesetz und mit dem Gesetz über die Regelung der Kohlenwirtschaft vom 23. März 1919, mit dem Gesetz über die Regelung der Kali- Wirtschaft vom 24. April 1919 und mit dem Gesetz über die Sozidlisierung der Elektrizitätswirtschaft; so ist es jetzt mit dem Betriebsrätegesetz: so soll es demnächst mit dem Gesetz über den Wi r t s ch a f t s r a t und hoffentlich noch mit eini- gen anderen Gesetzen werden. Der jetzt vorliegende Entwurf des Betriebsräte- gesetzes soll den Arbeitern das Recht geben, ihre Vertreter in die Leitungen der größeren Betriebe zu entsenden. Ein- blick in den Geschäftsgang und in die Geschäftsführung zu gewinnen und auf Grund dieser Verbindungen und Kennt- nisse für die Arbeiterforderungen einzutreten. Sicher ge- nügen ni ch t diese Rechte a ll ein. Aber hinter ihnen stehen doch die Arbeiter selbst, ibre Gelverkfchaften, ihre Presse, ihre Vertreter in den Volksvertretungen und— als letztes Mittel — die Arbeitseinstellungen. Alle diese Machtmittel werden durch das BetriebSrätegesey nicht geschwächt, sondern gestärkt, weil die Arbeiter neue Gelegenheit bekommen, sie einzusetzen. Daher werden sie so manche notwendige Verbesserungen in de-r Regelung der Arbeit und in der Lohnlrage allmählich durch annehmbare Vereinbarungen ohne Störung der ge- meinsamen Arbdit erreichen. Das erst wird den Ätcheitcrn den vollen Ertolg ihrer Bewegung verschaffen, für ste selbst und für die Gesamtheit, und es wird dazu führen, daß den Ärbeiicrn immer mehr Rechte eingeräumt werden. Tie Unternehmer fürchten diese Wirkungen des Be- lricbsrätegesetzes und scheuen kein Mittel, um das Zustande- kommen des Gesetzes zu verhindern. Wir Sozialdemokraten aber müssen zwar noch bis zum letzten Augenblick alles vcr- suchen, um den Entwurf möglichst zu verbessern, etwaige Ver- schlechterungsversuche der Rechten mit aller Kraft abwehren, aber von vornherein ablehnen— wie die Unabhängigen for- dcrn— dürfen wir nicht das Gesetz. Gustav Hoch. Vcrhnndlimge« am Montag. TaS Ziel des Streiks der BersichcrungSangestellten, die Arbeitgeber zur Auionhmc der Berhandlnngen zu bewegen, ist erreicht. Die Berhaudlnugen begiuuen Montag uachmittag 3 Uhr. Die Arbeitgeber verpflichte» sich zur Wiedacinstellung aller Streitenden. Infolgedessen wird die Arbeit g e s ch l o ss e u a m Montag früh wieder anfgeuoimnen. Der Streik im Reich. Die Streikabstnnmung in den Mnnchener V e r si ch e- rungSbetrie.ben hatte folgendes Ergebnis: Von 2425 Angestellten stimmte» 2063 für den Streik, 334 gegen den Streik, 26 ohne Stimmenangabe. Im Verfolg der Berliner Generai. streikparole wurden die Betriebe mittags verlassen. In Hannover traten die VersichernngZangestcllten, etwa 1200 zählend, am 16. früb m den Ausstand. Nach Schluß einer Versammlung bildete sich ein DemonstrationSzug der Ansständl- gen, der sich nach dem GcschäftSgebäude des„Hannoverschen Eon- rier" bewegte. Dieser hatte den Streik als einen politischen be- zeichnet. In Braunschweig sind die dem Zcntralverband ange- hörenden Verficherungsangestellten in den Ausstand getreten. * Ob.'eute der Angestellten-Ausschüsse und Streikleitungen sämtlicher(Srost-'Bcrlincr Versichernngöbetriebc. Zwecks wichtiger Besprechung vollzähliges Erscheinen im „BSkaoier, Anhaltstr. 11, am heutizen Sonntag, vorm. 11 llhr, erforderlich. Groh-Berliner Streikleitung. Vierrath, Doege, Schneider. uns . Berlin, eschrieben. er Gemeinde- und StaatSarbeiterverband, Filiale Groß- Berlin, berichtet unter obiger Ueberschrist in der Nummer 13 des ..Vorwärts' vom 8. Januar über Versammlungen des Personals der Der Kampf im versicherungsxewerbe. � mit b£r'itaßC einc' neu€" Das Versicherungskapital sabotiert die Verhandlungen. Wir bemerken dazu folgendes: Zuerst bestreiten wir dem Die Situation im Streik der Versichcrunasonaestellten Staats- und Gemeindeurbciterverband jede! Recht, sich als Zensor über die von unserem Verband- verfolgre iidrifpolitil auszuspielen. .oitb durch die IN den putschen Arbeit.'wmpfen einzig!.a Dieses war bis jetzt in den K reiten der-zentralen Gewerkschaften ,. uehends Haltung der.Irbeitgeberorganisaiion immei er- nicht üblich und darf im Interesse ihrer Mitizlieder auch nickt Usus 'bitterter. Der einstimmig gefällte Beschluß des schl'.chtnngs- l werden. Auf den Gewertsch-rftSkougressen und in den Vorstands. ansschnsses Groß-Berlin ist von dem Versicherungskapital' konserenzen der zentralen Gewerkschaften sind die Agitationögobiete Aißoäjtet worden. Statt zu•ersdieinen haben die Unterneh-| für die einzelnen Gewerkschaften genau abgesteckt. Die Straßen- wer in einem ebenso umfangreichen, wie erregten Protest-! buh neu""d st raßeu bahn ähnlichen Betriebe ge- schreiben ihren scharfmacherischen Neigungen Ausdruck ver- 3um A�tatjonsgebl-t des �.ent schen liehen. Auch das Nrbeitsministerium, die höchste Instanz zur Schlichtung von Arbeitsstreitigkciten, hatte die Arbeftg zu einer Sitzung am Sonnabend nachmittag cergeblich geladen. Der Ärbcitgeberverband ließ lediglich telephonisch erklären, daß er sich über die Frage, ob er in eine VerHand- hing eintreten wolle, frühestens Montag, den 12. d. Mts., abends 6 Uhr, im Ministerium äußern könne. Die Haltung der Aicheitgeber'st letzten Endes diktiert von der durchsichtigen Absicht, den Erfa'g ihrer Kündigungs- drohungen abzuwarten. Wie wenig kennen doch d.eie Jntcr- essenverfechter des Versich-erungskapitalS den Kampfeswillen der Angestelltenschast. Tic Strebenden stehen nach wie vor geschlossen hinter dem Zcntcaivarband der Angestellten. Die Drohung der Ennasiun,! wird wirkungslos ver- puffen, um so mehr, als der Zzutralrerband dem Unter- nebmertum wiederholt erklär� Hat, daß er gegen die Milbe- teiligung anderer Verbände nichts einzuwenden bat. und daß in diesen Verhandlungen auch in den materiellen Streit- punkten des Zentralverbandes und der Arbeitgeber, von Ferner trifft es nicht zu, daß die stät-iischen Straßenbahner durch den Reichsmanteltäris schlechter gestellt worden sind. Ihre besiehenl>en Verhältnisse wurden geschützt durch die Bcstünmungen des§ 23. Wohl kann zugegeben werden, daß in sozialer Beziehung noch oietes besser werden muß Das trifft aber nicht nur auf die Straßenbahner, sondern auch auf die übrigen städtischen Arbeiter zu. Nach den Bestimmungen deS Reichsmanteltarifs für Straßenbahnen voerden Löhne, Urlaub, Bezahlung der Ueberstunden usw. in örtlichen Abmachungen geregelt. Das Personal hat es demnach genau wie beim Gemeindearbeitertaris in der Hand, diese Fragen nach ihren Wünschen auszugestalten. Bemerken wollen wir noch, daß in vielen Kommunen der vom Gemeindearbeiterverband abgeschlossene Tarif für die Gemeinde- arbeiter weientl'ch hinter dem Reichs manteltarif für die Straßen» bahner zurücksteht. Das mag zum Teil an den örtlichen Vorhält- nissen liegen. In keinem ltzalle aber hat der Deutsche Transport- arbeiterberband auch nur ähnlich gehandelt, wie es dem Gemeinde- arbeiterverband in Berlin beliebt. Im übrigen wird die Angelegenheit an anderer Stelle i�re Erledigung finden müssen._ Tie Verhandlungen über den Lohnausgleich im Metallgewerbe sind noch nickt zum Abschluß gekommen. Die Vertreter der Ber» liner Metallindustriellen erklärt-n sich im Prinzip bereit, kinderloscn und perheiia'eten Aibeiiern 6 M. und kür jede» Kind unter 14 Iabren 3 M. Tenerunaszuloae ab 2. Januar pro Woche zu ge- wädren. U-ber die endgültige Festsetzung ioll in einer weiteren Bei Handlung am Donnerstag, den 18. Januar Beschluß gciaßr werden. Holzarbeiter. Montag, den 12. Januar, abends 6 Uhr, tagt eine außerordentl che Gesamrvertrauensmänner- s a m m l u n g in den Prachisälen de? Ostens. Frankfurter Allee 48. Die Versammlung beschäftigt sich mit dem BetriebSrätegeietz und wird besonders aktuell durch den Bericht über die Verbaiidl maen mit den Unternehmern über die Forderung einer Teuerungszulage. Holzarbeiter-Mitgliederversammlungen.' Bersammliiugr» om'Moiitaa, den 12. Januar: Tischler und Polieret heS Bezirk» Noi den. nachmitwaS 5> Ubr, bei Bültner, Schwedter Str. 23124. Taecdo, dinira: 1. Berich» von der letzten Geiierltloelsammliliig. 2 AustteHuna der Knndidai-n zur Delkluertenwatl zur Generalveiiawin- Inno. Korbmacher! Abends 7 Ithr im vokale des Herrn Marzin- foroSti, Michnellirchsir. LI. TaarSardming: 1. Betichi der Branchen- und Ienlnilkommilfion. 2. ikteuwal» derselben 3 Wahl der Delegierten zur Genernloerlammlung. 4. Branchenangelegenheiten lStellungnabme zur TeuernnaSzulage. 5. Bcrichiedenes.— Kamm- n. H a a r i ch m n ck» arbeiter u.- arbeiterinnen! RbcndS 7 Uhr in de» sdot Iima« (iller-(Mann). Siransberger Sir 3. Tage ardnung: 1. Beoorilebende ReichStonserenz und Etellunimabme dazu. 2. Anträge und Nabl von Dele» gierten. 3. Verbands- und Branchenangelegenbeiten.— Bürsten- m a ch e r I AbendS 7 Uhr im BerbaiidtzbauS l?lrbestslo!enkaaI1. Runge- slraße 30.— Vergolder! RachmiltagS 5 Ubr in den Pt achliälen Alt- Berlin. Blumen lir. 10. Donnerstag, den 17». Januar: Drechkler-. Oval- und A 1 a b a l! e r b r a n ck e! Abends 7 Udr bei Böcker. Web-rstr. 17. Tages- ordnung: 1. Aabresberichi deS Braxchenleilers. 2. Untere LebrnSmiitel- leuerung und Siellungnithme dazu. 3. Aiss'ellung der Delegierten zur Gsneralveriammlung. 4. BeischledeneS. Zeptrolberbaud der S'ngcstrkkeen. Fachgruppe 8 und S. Oesient- liche Beriommlnna aller lauimännilchen Angeiiellicn am Dienstag, den l3. Januar, abe- ds ö Ubr in den Zentral».Zeslsäien,'kitte!>akobttl. 30/32. —.iachgiuppe>3, Sekilon d< chemischer Membnndel): össentliche Berkainm» luna am Monlag den 12. Januar, abend» 7'/, Ubr in den Sophien« Sälen, Sopbien'ir. 17/18. Jone- Ordnung; Unier Tatif(Beichlnniaflungs. stund der technischen'Angestellten»nd Beamten. Fochgrnvve Elekiroiechr. ii— Stärkst; vm: Montag, den 12. itymiar. abends 7 Uhr in den Musiterläien. Käiter- WUbclmiir. 31. Wichtige Beriammlung. Tenikcher Tri'.nspor»arbriter»A''rvanZ 1 Hausdiener,'vacher. lad!. Atbe'.ier auS den Buchdruckereien. Buchdinbcreieii. Branchen-Ver« iammtung: Diensiag, den 13. iZanuar, nachm. Sst, Uhr, Königstadt- Kasina, Holzniarklstr. 72.— Kuticher und Aittabrer aus der Papven- ut;d Karlonnoaenbranche: TonucrSlag, den IS. Fanuar, uachm. 7 Ubr, bei Fez'aia, Melchiorilr. IS. Allgemein« Beriammlung. Tages« ordniiiig: Dir Loduoerdällnisse in nnlerer Branche. des Deutschen Deutscher Wertzmcister, Verband. Fackzrupv« der Porlefeuiller. TranSpöriarbeiterverbatzdeS. DaS ist aus Anlaß! Kollegen oersammeln sich am Moniaa den 12. d»-bendsS Udr Im wiederholter U-b-rgriff-m jüngster Zeit noch einmal ganz besonders- Nu�n-�den° unorgan.fierten Kallegen ,«d Buchbinder, Aktenbekter und Slktenbekteriiiueul Montag, den ] 12. Januar, abends 7 Ubr im.Schullbeitz", Neue Jalobilr. 24,201 Oeffem» llche Veiiainmlung alle» Buchbinder ii» Bcrsicherungs- lSewe be. Tages- fiazestellte! wählt Sie Liste Nr. S l Am heutigen Sonntag, in der Zeit von 10 Uhr vormiftaas bis 3 Uhr nachmittags, nimmt die Ortsgruppe Groß-Berlin im Zcntralverband der Angestellten die Wahl der Delegierten zur Generalversammlutig vor. Diese Wahl ist sür alle Angestellten von größter Be- deutiing, denen daran liegt, in ihrer Organisation der�Hlan- mäßigen und methodischen Gewerkschastsaibelt die Wege zu ebnen. Dieses Ziel wird nur erreicht durch die Wahl der Liste Nr. 5 Franz Krüger. Gustav Felix. Max Mayuz. Arbeiter! Macht die Angestelltenkreise auf diese Wahl aufmerksam und ersucht sie, für die Liste Nr. 5 cinzu- treten. Tarifbewegungeu bei den Städtischen Verlins. Vom TrcmSportarbciterverband, OrtSverwaltung Strastenbahncn wird des Gewerkschaftsbundes hervorgeht: „Mit der vom Genossen Graßmcnm auf dem Gewerkschafts- kougreß abgegebenen protokollarischen Erklärung, durch die die Anträge auf Errichtung von BetriebSorgcrnisationen erledigt wurden, wird doch nur sestgesiellt, daß die bisher dem Bunde angehörenden Organisationen in ihrer derzeitigen Besckaffenheit an- erkannt werden. Die bisher mit dem Gemeinde- und Staats- arbeiterverband getroffenen Abmachungen tverdcn durch diesc Er- klärung"nicht außer Kraft gesetzt. Der Vorstand des Ge- meinde- und S t a a t s a r be i t« r v c r b a n d e s bat also keine Berechtigung, in das ihnen zu- stehende Organisation S gebiet einzudringen; insbesondere gilt dieö für den Straßenbahner- b e r u f.* Die Funktionäre des Gemeinde- und Staatsarbeiterverbandes kehren sich aber, wie ihr Verhalten hier bei den städtischen Straßen- bohnern beweist, an derartige Beschlüsse nickst, sondern mischen sich deren Lösung die Aufnahme der Verhandlungen abhängig! in Tinge, die sie nichts angehen, zum Schoden der gewerkschaftlichen macht war, eine einmsstige Halumz zwischen den beteilig- Einheit und Geschlossenheit. tcn Angestclltenorganisationen herbeigeführt ist. Trotz dieser Stellungnahme der Angestellten beharren die Unternehmer auf ihrem Standpunkt, ibre Entscheidung bis Montag abend hinauszuschieben. Die Sympathien der anzen werktätigen Bevölkerung sind daher den kämpfenden 'ngestellten nach wie vor sicher. C- A Zur Sackte selbst ist zu bemerken, daß der Transportarbeit rver- band nicht über die Kopie der Mitglieder hinweg den Reichsmantel- tarif abgeschlossen hgt. Wahr ist vielmehr, daß eine Relchskonscrenz der Straßenbahner, einschließlich der Vertreter der kommu- nalcn Straßenbahnen, den Abschluß getätigt bat. Dieie Tatsache ist den Funktionären des GemeindearbeiterverbandcS belannt, und trotzdem stellen sie die gegenteilige Behauptung auf. vr Emling;.Der Streit im VeritcherungSgemei be und die in den VersichernnaS- aclellichuste» belchälizgim Buchdinder und Aller. befiel'. Bei der Wichliakelk oleler Tagesordnung ilt es dringend ersorderlich, dag alle Kollegluaen und Kollegen pünktlich erscheinen. �ugenüveranftaltungen. Zentrai-Jugondlieiui. Liudenilr 3. Heute Lichibilderoortrag lDret Handelsslädie: Hamburg. Bremen, Lübeck). Arbeit ereilern find herzlich eingeladen. Eintritt M Ps._ Vorträge. Vereine und Versammlungen. Zriufllficllf inr Einigung. Bom S. bis lö. 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