N-.�.�.Achw. vLHIlFvMkßsUW* �>M> TiSlnl. l�jOät„«»*ä.» 'nrö 9W, für da««hrigc?jus!a»b 12�— Mb, W»Salich eimnai. �uüeHmio to� Mi.+ Salate. Allft'chloq� T-». defttSuagex«ei,»»» an Ccneteet:. baUonb.-aruBbatq, Schw«»-» u»ä Sie CAmeix. ßhtqetraaen i» Sie?»ü- aeivmys- VrereMe. -1«»Sonsirir"»m m ecBofte.Ball u. Sf tr" kUchemt ma�rc azilä, i>öetai«L öosstag* enrmot Setegrmma-SSMfe Ja8**«wutf>»er«*". Abend Ausgabe« berliner Polkölilatt 15 Pfennig� SluzcigenpreiS: 9tt achtgrspalta» 3ämoct«IIeseiüi ToftrtS�- W..?oi«m»gSMschlag"V/o. „>!Jemc Stejei'iPn", ho-j lett» neStu-fte Vor? l.i Pfg. iMlSsslg pact '«t?k!»o ruckt? Wort?),»cöes weitere Vor? 30 Big. otcHat�tfaAe uns SÄlatstellluonzeigen dos erst« Wort 65 Bfz.. iedes aieunrc Wort 40 Pfg. Wm?!r Uder 15 Bilchstabeil Sühlen NN? iwei Worr?. Teuernngsznschläg 50°.-� �oanNien» Anreizen, nolitislh« und oewertichatrlicki? Berrins- Anöeiyen ?.— d?« �«ile oh«« Tilffihlaq. ainseiqen tür dt? n ö ch lt« NtlMwor inttfsen di« S Ahr nachmittags rot röntotgcfdjäft. Secftn TW 68, Cmben- striche S. abgegebeti werden. Seöffne« oon g Ahr irüh bi» s Uhr abend». Xcntrzlorqun der fozvaldemokratirchcri partd Oeutfd�Unds Redaktion und Expedition: Äv. öS, LmdenKr ner*fl»r«Acc; S*H«»«hpln«, 9tt. 15190—15197. «3. I 7.| .!— i_________ Freitag, de« 30« Januar 10�0. MB» vorwartS'verlag G.m.d. k>., GW. öS, Linden str. Z. ?«!usvrrcher: Amt Morrnplati.?!r. 117 5S— 55. Zrieöensangebot Sowjetrußlanös an Polen. Neue Note« deutsche und Tschechen. _,....../.,,„...' 7_,„ 1 Tiif s« w t f f 1 1« t r r ti« fl 6oj- an»If» o I ir t f rf( e Saöra*ö öte bipijtufwn- Rnndosbiete m twjieh;Si.iatc? 1 e# t e r« r a rt*« ttfUf N v i e flreichtet. m brt M r? Poll« eme hochentwickelte Industrie, eine rege Gewerv'ichfeit ,« entichndr«. ob t* mit der SswietrepnbM tv* berbergen durch d»e BerüAtmNe im«n-ge und m den j,»««„wirte» müt»drr nicht.(** betfd darin.?te»oluische ?!achkrisgtzeiien oCerdtn� verarm!, ruft».?sck�chi''AVi'h<' R-gieruvA bäte ,>«» die yntscheZdurq ,u tr'iie«. die ¥»* die »e». eingebettet m agrarnchsn Distrikten. Die Mr.' wetchs EntmicksiniA»nb***■?rben beider?ö»ber für Riffe �ofirr s«t der Kriegszsit in TeNtfchbSSmn, und den Tudetentin- Kix wicktigsie» ieolaen hiebe, miine. Alles«eise der» dabeun ist. verspürt die tschechische Saydsckaft wenig und darauf hi».»cv dir ertremen i m p e ri atist i s ch en � l r- Prap. das Zentrum, bat eine. sichere C?ri?5bruRasfrofu-. D e« e u t e der �»te»te und besonders dir Aamten von(f I e Nabrufgemittelzustibr. kommt natürlich zunächst..für die yi r n c e an und T tu rchill jich geirrt hätte», wenn sie sich Hauvtstad! in Krage. Der volle Magen., der in. der getättig- i einen srefola von ihren Srrivch?« versprechen, Polen acarn i die riisJichf Somietrepiitlik omzubcvfn. Die Verantwortlich' üM l?-ste zum Ausdrucke kommt, mirn natürlich auch'ein. WHB Aetlexs in jede Lebens'phöre des Itaats- und GeiellschastS-- tri» de» arbeiteudem Volk gegenüber müsse aus diese Hetzer lebens. ist auch bei den Verbändlungen mit W i e n ZU spüren.! ioven.. Dos tWechische Volk bat eben keine io drückende Not!imd! � Die Note enthält dann einige Zugeständnisse der äußert demzufolge ein gewisses Selbstbewußtsiiri. wobei. ge- sawjetregierunq Palen gegenüber. Diese lauten- «iß auch die Ententerrennd'chast eine bSuei Potenz erzeugt. Dabei spielt, der nicht zu überwindende'tschechische Proviuzgeist eine ausschlaggebeirde Nolle, welcher in he? Meinung des gewesenen, t'chechischen Pkinisterurösidenten 7r KrammDi wieder izu. erkennen ist: Die. Herren Tt n d tu i r? Dos, sich damus. ergehende Svktyn.'vnrd bis ,um Usberdruß geikeiaeri. Ter Put.nach tschechiicheu �oio- tz i e n. die Pkiroie..Prag, das.Her- Euronas" wögen.nur als?vmr-tom angssuhrt werden. De?-drm agrgri?chsn D'chechenlonde wöbre.ud des Krjhgeh und heute. noch dauernd zufließt hauptsächlich über aus den dsiUlchest Indult rieaebieten stammt und dort dauernd die Armut der- ankern biiln. trägt dos-seinige. noch£nzu bei. Daglich'etzt sich der deutiche Industrieproletarier, der deutsch? Angestellte, Aeamte und Tewerbetreibende gegenüber dem kulturell rück- . ständigen tschechischen Bauer Demütig'inosn nur deshalb avS. um die DebenKnotdurst im Tchleichhondelswege b lbwsgS fristen zu können. Der tschechische Agrarier, det zrftia di? ?rtuation nicht b?b?rrscht und nicht weiß daß sich auch das Rod der Wirtschaft ständig dreht, gefällt sich in der Herren- vo'e zu glauben, daß rbn dos Tchicklal dauernd oben Kalten wird. Daß aber eine Wendung nach der ondsren Seite bin mit dem Doge eintreten wird, wo Tüchtigkeit. Mlliß, Vesta«» digkeit und Intelligenz den Ausschlag geben werden, nicht allein aus agrarischem Gebiete, kgnn der tschechische Bauer nicht berücksichtigen, berücksichtigt aber auch die heutige tschechische Regierimg nicht. Nur aus dielen rckocholagischsu und wirtfchaftstchsn Toi- iachen kann man überhaupt dos richschifche Volk von heilte verstehen. Die.Veherhekying verantwortungsvoller tichechi'cher Elemente gebt benwelsiwi'e soweit, de.!» dem? »che« Volke der Tschechoslowakei hie Präger llnivsrsjtät qlS Hochschule ersten Ranges nehmen zu wollen. Wenn aus dem deutschen Volk« heraus das Verlangan gestellt: wurde» die Universität in einer d e u t s ch b ö h m i' ch e n Stadt zu haben, so kann nur Kur'/ichiigkeir darin eine Maßnahme gegen das tschechische Volk erblicken. Tie beiden Prager Universttäten würden erst dann von dem Breast chausinisti- 1. Z. Df? Rat der Volfekomminarr ist bereit: dir tt n a b b Z ii a i g s e i t Polens aus Grund des T e l b st b r st i m m u n g s r c ch t s der Völker avzuer- kenneK. erklärt der Rat der Palkskominissare, daß erkeineAn- n risse«ni Pole« beabsichtige und daß die Roten Truppe«, die letzt die Pinie, die an der w e i ß r u s s i sch r n vl r o« t pov ibnen gf.halte» werde, nicht ü b c r s ch r r i- te n lvllten. Auch s» dri. v t r a? ck i kch i ,'Fr T a n t sollen die Operationen der jetzt aehaltene»?i»ie von den Towjrt- truppe» nicht sortqesetzt werden. Die Zowietreaieruug walle weder mit Deutschland noch»it irgendeine«»»deren Lande ein Abkommen oder ein? Uebereinkunft treffen, die sich direkt oder indirekt gkqe» Polen vnde. 4. eeklärk der Nof der Bolkskommissare. daß eS, rf'oMfit es sich u« ine wirklichen Aaterellen Polens und Nußlands bandle, keine einzige sfrage territorialer oder wirtschaftlicher A r t gebe, die nicht auf friedlichem Wege durch PerhanMuttge» gelöst werden könnte. Der Rat der Volkskommissare ist bereit, vom Zentral- Vollzugsausschuß, der im Februar zusammentrete, die frier lichr Bestätig u na dieser Hrklärungen einzuholen. .stu« Schluß de.? Nbte beißt es. der Nat alaube, daß er «>t die'e» Hrklärnnä?'« leine Pflichten hinsichtlich de? med- l'chen �»tereven des russische« und nolnischen Volk-'S ersüllt habe, und er bofsr. daß alle Streitfragen nunmehr auf friedlichem Wege geschlichtet werden� könnten. Reickstog-wahien im September? ll» ftvfr so,i»Idem»kr»tifck>a»"Urnswmfttitn t».•SI« teilte S6n. j 8» I l»««« ai* Ta»«ersl»g mit, dak-»«di keinen �nsniwationeo die Neichstasslandle» im Se»tember pattsiuven werde». Kein Seibstwvrü üer Eisenbnbner. scher Eitelkeit befreit fein, wenn die nationalen Reibungs flächen wegfielen. Dos lschechiidbe Prag mag feine tichechiich_ Umpersttät behalten und fördern, aber das deutsch« Solk j tollte doch>?ine Hochschule in einer 0eti!fch-en Stwdt hs-.x, z, � e?««! z»»u rtt)r,u irtbn kommen. Es ist kaum einzusehen, wie ein Mais ryk und .Habermann dies nicht versieben sollten. Dem Präii- denten und dem sozialdemokratischen llnterrichlsminister wird wie jedem anderen klar geworden'ein. daß die natio- «alistische Neberkultur in Prag eine starte gefunden dar, die der Erträglichkeit, und dem Woblleben der beide.« Na- tionen nicht zugute kommt. Daß die tschechisch? Regierung auS der Verlegung der deutschen Universität ein Poliiikim konstruiert, kann natürlich nur in Prag möglich sei«. Man gewinnt den Eindruck, daß fich das tschechische Pol? in den Bestp deut'cher Kulturgüter bringen will', die deut- scher Geist und deutsch? Arbeit zusammongeträaen bat. Nur ein C-näntchen Verständnis und Wohhvollen gegen- über dem deutschen Volke in der T'ckechoilowakei konnte vieles gutmachen. Man ist versucht, daran zu erinnern. daß gerade ein Volksstamm, der in Not und Kummer lebt weit ebcr die dankbar? Handlung und das Entgegenkommen auittiert als die gesättigt?. Lebensmlle. I als hie gesättiiit? Lebensfnlle:- Im asten T est;?. reich'ist am tschechischen Volke und an ieille'' Entwicklung gesündigt worden aber»ollen dafür jene sraatsgenossen büßen, di? nichts dafür können, und deren größte-politische Partei die deutschnationale Herrenpolitik immer leidenschast- lich bekämpft hat?? Das Volk in seinen Massen ist frei vom Haß gegen da? Nachbarvolk. Es gibt aber Ervonenten. di» in der geaenieitigev B?»bet-ung Beruf und 5li'fgabe'irden. Gleiche? ioll aber nie mit gleichem vergolten werden. Das liegt nicht in jener GeisteSnichtung. bis Europa einer besseren Und ßgöneren Zukunft«ltgegenfvbren so? Eia«'?«!«»«lnoß»»« ffu!:l!!»!>ärr» Urs Allze»reiRe« E'rfe»»L»iiiei'.Ne>'tza»d»s«ns elle» Teil«» des llkeiSe« iß »eck ikbr eroieintzkr z»>.?««k-rflebiiiS jelnasl. daß Bei der jietirBriiiiie* L,«r unifrec«Zeltswirtschaft imi Sei den Bertettinen m»f»ni«ne»» die «i» r B f r i f(fi tei. Tie s»S«Ser uatiomeBr der Erwarliniq Ausdruck, Baß die Eise»- Seimrernioltnnx Bei Bei Bf*i«rfieBenBr* W i e B r r e i» ß r I l u»>, der TeB eilet. TutchsSbnuiz umB aa�gefJattnnj des>mge»tB»eten ÄIferB»ftf«Bre»e vi« die SJ e t u i J» r n«R tf at J«*e n Belrilire» werde.«utde«1« rmwiitiiie Mrtjruns feßgepelll, B»z HunjrieB* Ber ßdschlnß Bfr TarifveiBuRBlaKgcn mit «lle« SeiSiBruck qesSrBert mriBea mülle. Enorme Versprechungen. - der ickiwerindußriellen„Post" unternimmi ein Minder- begabrer. die Arbeiter'chalt kür die Deutsch- nationale Volks-partei zu ködern. Er erzählt etwa ein?. Spalte lang, daß die Arbeiter aus die„Wallungen dos Vlutes" achten müssen, daß die Sozialdemokratie schon tst14..eigentlich" erledigt war und heute nur noch .infolge eines be&öHfrlsttirit Versehens ephierr. Kegeu Schluß des Slchcki'G.iäüt Arm Pi*rfa|f« aber ein. daß von den„Wallungen des VluteS" bei nationalen Anlässe» schließlich keiner satt wird und daß die Arbeiter aucki positive Forderungen stellen. Da liefert der alldeutsche Scribifax den folgenden Sack voll Verheißungen: BiStifl ist es«ber. bnwh die Partei«urfi für die Arbeiter «•»um»u.ihrem Hsai- ichast:, die.Arbeire.» trage« in it e> er ZLe i s e ö u r pz 4 u d e n I.en u nd zu bearbeite«. .Am gegebene« Fall« find unter Ben Wunsche« und_ eine« oUnta, umacet die sich durch«««it Bemeinwobl vereinigen lasse». �_ zum min besten solche Gesiali gewinnen könnnen, daß fie ihm n i ch I w i d c r st r e b e n. Es kommi nun daraus an. für dir Arbeiierfchait die Forderungen aufzusiellen, die sich im Kähmen der Ge'amtbelange des Loierlandes durchführen lassen. Wem läuft bei dissem Programm nicht das Wcisser ün Munde zusammen? Man wird bei den Deutschnatioualen gnädig über die Ärbeitersragen nachdenken und vielleicht so- gor die eine oder andere finde», die dem Gemeinwohl(ließ: 'fapitalisti'ches Wohl)„zum mindeste» nicht widerstrebt". Es scheint, daß bei der Aufstellung dieses Programms im Unter bewußtsein des Verfassers die Erkenntnis stark mitgewirkt hat, daß'eine Ausführungen in der„Pott" schließlich doch nur von Kapitalisten und nicht von Arbeitern gelesen werden. die Anklage gegen Kessel. Tege« den DberleuMani v. Kessel ist. wie 35. T.B. meldet. AntlageveriLgung ergangen, weil er im Mai und Juni unter Mißbrauch seiner T i e n st g e w a t t seinen Untergebene», den Dberleutvant Marlob. zur unerlaubten Entfernung voriöylich bestimmt habe, weil er ferner am 6. Juni vor Gericht «ijsenttich ein falsches Zeugnis mit dem Eide Bekräftigt habe und weil er den Pfarrer Rump zum Zweikampf mit tödlichen Waisen herausgefordert babe. Tie Houptverbandlung wird a.n tz. Februar beginnen. Das Perfahre» gegen fiefiel. soweit se-« Mufchutd an der Er schießung von Ztz Änge hörigen der Potksmarine- d« Vision in Frage kommt, ist nach Maßgabe der Ergebnisse der Serhandlung gegen Marloh eingestellt worden. die Busrechteu. So Rennen fich heute mit da» Brustton der lleberzeugung die Hüflinge, Hofsch'.anzeri, SchweiftoeDler, Fürstendierrer und Speichel- lecker, jene Leute, die nach oben ehrfurchtsvollstes Ersterben und tieffte Kotaus zeigten, nach unten aber desto rücksichtsloser Fuß- tritt« an die ihnen Unterstellten austeilen. Das Rückenkrünmren vor de« alten Götzen„Monarchie", noch heute, bezeichnen sie als den„edefsten Ausdruck aufrechter Gesinnung". Wir lassen ihnen gern dieses monarchistische Kriecher, und Waschlappentum, glaube» ader verpflichtet zu sein, dort unfern Einspruch zeltend machen zu müssen, wo durch die„Heldentaten" der Aufrechten, die sich so gern mü dem Strahlenkranze wahrer Voltsfreunde umgeben, die o f- fentlichen Interessen geschädigt werden. Wenn z. B., wie man uns mitteilt, der Direktor der Schiller- schule in I über bog.$!ax Ebeling, Vorsitzender der deutsch- nationale.!! KreiZorganisation, sich in lacherlicher Ueberschätzung seiner Bedeutung und Stellung herausnimmt, am 27. Januar sein D ie u stwoh ngeb an de, ein staatliches Haus, mit der schwarzweißroten Fahne hcraussorderud zu„schmücken", so ist das eine bsabsichtegte Verhöhnung der neuen StaatSord» n u n g und ihrer Träger. Das kann die Regierung von einem Staatsbeamten nicht dulden, erst recht nicht von einem Schuldirektor. der dadurch die gegenwärtige SiaatSordnung in den Augen feiner Schüler herabsetzen will. Hier muß die Schulba- börde sofort einschreiten. Man jage den Mann zum Teufel mit leinen k-ndsichen und albernen Taten, damit er Fahnen zu seder Zeit aus seiner Wohnung stecken kann: in einem staatlichen Gebäude kann ein solches Gebaoen nicht geduldet werde«. Uebrigens können wir der Schulbehörde nach mehr Material über ..EbelingS Leben und Taten" zur Verfügung stellen. der Kampf um Sie Personalakten. Man ichreibt nnS: Nach Artikel 129, Absatz 3 der Neichsverfasiimg hat der Äeamta das Rechi. in seine Personaliiocbweiie Einsicht zu nehmen. Aon diesem Recht suchten zahlreiche Oberlehrer auf Ersuchen d«S Bundes entschiedener Schulreiormer Gebrauch.zu machen, indem sie Anträge auf Gewährung der Einsichtnahme, zum Teil eingehend begründet, stell len. Sie erhielten vom Provinzialschnlkollegium zu Berlin alle dieselbe Antwort, die wie ein Fa st» ochtS scherz klingt. Danach ist l.„in Preußen eine besondere Regelung zu? 139, 3 noch nicht erfolgt" lalfo gilt die Reichsverfassung nicht?!; 2. durch Beschluß des T t o a t S m in i st e r i u m s vom i 1. I n l 19 J 9„die Anaelegenbeik schon vorher dahin geregelt worden, daß die Eitlfichtnabme z» gewähren ist, soweit die Personal- ollen»ach dem 1. Oltooer 19 19 angelegt sind, daß die bis dabln geführten zu schließen und in die neuen alle Stücke aufzu» nehmen.sind, die nach dem 9. November 19 IS vollzogen worden find". Also ist die„Offenlegung" eine Faree. Denn die Geheim- d o k u m e n t e der m o n a r ch i st i f ch e n Zeit werden den damals Mißhruidelten vorenthalten und„geschlosseu"! Und wo» der Gipfel ist— die Ewtragunge» reaktionärer Direl- tore» Sb-r ihr- fozialistischen oder revllblikanifchen ,?*swr�c5eKe«#-in® dem kürmi'chen Revollm em®?abr»erde» de« neuen Akten beigefügt, aber den bezichtigten Beamten nicht »glich! it'nsehcu darf vi bie leeren Pameie feit dem 1. Oktober 5&16! SHaii überlege: am 1 1. J!f n Ii 1919 ift bereit« bcichlcisen worden im Boraus—, feag die Perionalakten erftaml. Oktober 1919 zugänglich sein sollten i War die Zeit vom 11. Juli bis 1. Oktober i iL Z ch o n z s i l f ü r B o rg e s e tz le, in der eS tdnen fie>ge'':ellt 'ein sollte, noch recht nach.Herzenslust verantwortungslo»..vbjcl'ive . darakterbilder" über„Untergebene"'ur die„Pavrere" zu sti>i» 'icren ii J'asi scheint es so, kenn dadurch konnte die Zukuntl oben unbeliebter Beamten für olle Zeven>o durch— bfeScich* auch-schon vorher" konstruierte?— Aennzeichnm.gen verdorben werden, dag sie stets befleckt untergehen werden, odne eiwas zu ahnen I ©ier muß schleunigst von Reichs wegen den Behörden mehr Achtung, bor der Berfassang deigebrachi werden! Milleranü für Koltsthak. Mit Rücksicht auf die Meldung der Pariser Presse, daß Admiral Äaltschak aus Befehl des sranzrs'cken Generals Ja«in ver- Itaftel worden sei. berichtet„Trmps". d�ß M i l l e r a« d. sowie er davon Kenntnis erhalten hatte, an den General I a n i n telegraphiert habe» um Ertliiniugen von ihm zu erlangen, nnd ihn auigei ordert habe, sofort alle Maßnahmen zur Befreiung des AdmiralS lkoltschat zu ergreifen. Zrieüen mit Rußlanü. Die englischen Blätter veröffentlichen em von bekannten G e- werkschasts- und Aebelteefüheeen. darunter B o w e r- m a« und C t l, n e S, unterzeichnetes M a u i f e st. in dem sofortiger friede mir S» w j e t r u tz l a n d gefordert und erklärt wird, datz die lltlterzejchner ihr möglichstes tun werden, um sich dem Ein- tritt Großbritanniens in irgendeinen Krieg gegen die B o l s ch e- Wiste« zu widersetzen, uud daß sie nicht der Ansicht sind, daß sich die Arbeiterpartei, wenn sie zur Macht kommen sollte, durch Militärische Geheimabkommen gebunden fühlen werde. Nach öem italienischen Eifenbahnerfteeik. Der Eisenbahuerstreik in Italien ist beendet. Hierzu meldet„Serolo": Die Grundlage der getroffeneli Bercinvarunge« sind Gewährung »cS Achtstundentages, de» bereits vor dem Streik zustande- getommeu war, die Ausschüttung von hundert Multone» Teuerung s- zutage», welche ebrufalls bereits verriubart war, eine Revisu», ftt Lohntabellen und eine Vertretung der Eisenbahner i» den BerwaltungSräteu. Hinsichtlich»er Lohnauszahlung für die S t r e i t t a g e hielt der Trausporiminifter seine« Wider- «and ausrecht. Zu« Ausgleich wird die Regierung eine« Beitrag in fürssrgetasse der Äseubahner leisten. . Avant!" hebt hervor, daß der Sieg der Eisenbahner dar« c, daß ihnen das Dtrei kracht zugestanden sei. .rlin bat trotz des Steigerts der SisKerpreise dem verabschiedeten Oberst Reinhard einen silbernen Ehrenbechcr überreicht, wobei der 1. Borsitzende. Konsul Marx. eine Ansprache hielt, in der er den„Retter Berlins" pries..und sich über die„Undankbarkeit" der Regierung beschwerte. Ja. Rein- Harb bat den Kelch leeren müssen and kriegt zum John einen sil- bernen Becher.„Die A.igen gingen ihm über, so oft er trank daraus." Neuregelung der Rechtschreibung. Im ReichSministerrum des Innern hat am 27. und 28. Januar unter dem Vorsitz des Unter- ftqatssekretärs Schulz eine Besprechung von Sachverüändigen über d's Kra-ze der Neuordnung der deutschen Recht schrei- b u n g stougefundeu. Tie Befürworter der durchgreifenden Nen- orönung dirdere die Mehrheit des Ausschusses, und die von ihnen 'irr nötig erachteten Gesichtspunkte für die Neuregelung der Recht- schreibung werden dem R e i ch s sch u l a u§ sch u ß aus seiner nächsten Tagung vorgelegt werden, doch soll daneben auch ein Ber- ireier der Minderheit oenchten. Zur Rückkehr der Kriegsgefangene«. Wie der„Bund" in Zü- nch vernimmt, werde» die angekündigten Kriegsgefauge- n e« z ü g e folgendermaßen verkehr.cn: OffizierSzng«: Genf — Konstanz über Bern ab Sonnabend. 7. Februar/ jeden vierten Tag ein Zug: Mannschaftszüge: Delle— Basel ab Freitag, 39. Januar, jeden zweiten Tag ein Eilzug. Änderungen werden vorbebalisn. Zur Nachahmung! Wie in Jralien so toird auch in Spanien die kürzlich eingeführt« Sonntagsruhe im Zsilungsgewerbe sehr streng durchgerührt. Selbit den ausländischen Journalisten ist es verboien, irgendein Preßtelegramm abzüsenden. Erzberger gegen helfferich. 7. Berhandlungstag. ES sind stank« Maßregeln ergriffen worden, um eine Wieder- holung von Borfällen, wie sie sich kürzlich vor dem Gerichtsgebäude abgespielt haben, unmöglich zu inachen. Jede Person, d:e den Ge- richtssaal betritt, wird von den Justizwachtmeiftern auf Waffen unrersucht. Auch Sie Kontrolle der Einlaßkarten ist strenger als vorher. lim%10 Uhr wird die Sitzung erösfnei. Der Borsitzende, Landgerichtsdirektor B a u m b a ch, wende: sich sofort an den Bor- ireter Erzbergers. Geheimen Justizrat v. G o r d o n. und erkundigt sich nach dem Befinden des Verletzten. Geheimrack v. Gordon: Der behandelnde Arzt. Professor F l e s ch. sagte mir- unverbindlich. er hoffe, Minister Srzberger bis Montag in acht Tagen wteder berge st ellt zu haben. Zu diesem Termin würde der Minister hier erscheinen ii�inen. Im Augenblick befinden sich Pro- fester Flesch und Professor Hildebrandt bei ihm. um nochmals eine Untersuchung vorzunehmen und dann ein Attest ausstellen tonnen.— Bors.: Montag über ach! Tage wäre der äußerste Termin, den ich anerkennen konnte, ohne das Verfahren einstellen zu müssen. Bis dahin könnte man dte Verhatidlung noch hinziehen. Ich bure jedoch, mir das Attest der Aerzte bis morgen einzureiche», damit ich die Sitzung entsprechend an- beraumen kann. Ich wache zedoch gleich darauf aufmerksam, daß ich den Herrn ReichSsutanzr.ünister nicht schonen kann, d. h. ich kann ihn natürlich Platz behalten lassen, aber fachlich werde ich ihm kaum Schouuitg gewähren können. Oberstaatsanwalt Krause: Wir könnien dem Herrn Minister ja insoweit entgegen- kommen, daß wir ar. drei Tagen der Woche Sitzungen abhalten und die Verhandlungen nicht zu lange ausdehnen. R.-N. Als« berg legt in längeren Ausführungen dar, daß es durchaus mögtich sei, auch in Abwesenheit des Minister gewisse Fälle zu der- handeln, ohne daß irgend jemand den Vorwurf erheben könne, der Nebenkläger ser dadurch, daß er de: Sitzung nicht selbst beiwohnen könne, in seinen Interessen geschädigt.— Bars.: Ich mochte meinen Standpunkt dahin präzisieren, daß dieser Prozeß ein Prozeß eigene» Art ist. der nich: wie andere Strafprozesse verhandelt werden kann. Wenn die Vertreter des Nebenklägers erklären, dag der oder jener Fall ohne die Anwesenheit des Herrn Reic�sinanzminister» hier erörtert werden kann, so würde ich dtesem�Wunsche gern Rech- nung tragen.— R-A. Dr. Fried lande r: Im Laus« der Vor- Handlung sind von der Gegenfeil« wiederholt Angriffe vorgc- bracht worden, zn denen wir mit de» Herrn Nebenkläger pust'ich Stellung nehmen mußien. Eine solche Stellungnahme ist uns ohne die Anwesenheit Erzbergers nicht möglich.— Geheimrat v. Gor d s n: Wenn die Gegenpartei ihre Behauptungen nur ge- nau präzisieren wollte, damit wir wissen, was sie eigentlich in den einzelnen Fällen behauptet, dann könnten wir Stellung nehmen. — R.-A. Alsberg widerspricht der Darstellung der gegnerischen Anwälte, als ob in den Schrüuiiyen des Angeklagten das Material nicht deutlich genug mitgcleili worden ist. Es wird dann mit allgemeinem Einverständnis in die Erörterung des Falles„Osirvpa" ein jetreisn und hierzu zuerst Justizrat N e u m a n n vernommen. dem der Landgerichispräsident die Genehmigung zur Aussage er» teilt hat. Juttizrat Neu mann: Nach meinen Informationen Hai Mi- nister srzberger den Verljandlungen über die Gründung der„Ouropa" nicht beigewohnt. Ich weiß auch nicht, ob et später davon Kenntnis bekommen ho:.— Oberstaatsanwalt Krause: Ihrem Berireier. der die Akte aufgenommen hat. mußte es doch auffallen, daß un Beirai der Firma der R c i ch s.f> n a n z m i n i st e r'aß. Hat Ihr Vertreter oder halben sie denn nicht gefragt, ob die Genehmigung des Mtnisie.s vorlag?— R-xhisauwallt Alsberg: Nach meiner Kenntnis iit der Vertrag von Ihrem Sozius aufgesetzt worden. Wer Hai den Bert rag dem Ha'ntelsrichier eingereicht?— Justizka: 91 cu mann: Ich kann es nickt genau sagen, aber wahr- ichemüch mein Sozius— Rechtsanwalt Alsberg: Wo ist der S?tz der Firma? Justizrat Neumann: In Berlin.— Re«bts- anwalt Alsberg: Ist es Ihnen betaimi, Herr Notar, daß Ihr Bureau als Sitz der Firma genannt wurde?— Juirizrat N e u- mann: Nein, durchaus nickt— Rcchrsamval: Alsberg: In den Berichten der AuskunftSbureauZ wird ausdrücklich gesagt, daß die Firma zwar sexi in der D o r o th e e n st ra ß e 30 eigene Ge> scbäitsräume besitzt, daß sie ikb bis vor'urzem in Ihren Räume« befunden bat.— Justizra: Ä euma n u(sehr zögernd): Ja, nein. Da fällt mir ein, daß tatsächlich einigemal Briefe, die an die Firma Ostrova gerichtet waren, in mein Bureau kamen. Rechtsanwalt Alsberg: Können Sie mir darüber Auskunfl geben, Herr Noiar, ob zu Auffichtsrätc« ernannte Herren im allgemeinen vorher um übte Zustimmung befragt werden, ob su die Wabl annehmen?— Der Bor sitzende unterbricht hier jedoch und läßt die EintragungSakten der Firma Ostropa, die untm dem 4. Juli 1919 betin Amtsgericht erfolgte, verlesen. Es wird sodann der Geschäftsführer der Ostropa Dietrich Mtchelki, vernommen.— Vors.: Weshalb sollte dm Reichsfinanzminifter in den Beirar der Ostropa hinein- genommen werden?— Zeuge: Ich war der Ansicht, daß ein hervorragendes Mitglied der Zeutrnmsxartei der Getallsüari sehr förderlich sein könne.— Vors.: Welche Jnter. essen hatte denn die Ostropa?— Zeuge: Geickäflliche.— Vorst: Na ja, das meine ick, nickt. Wo lag ihr Tätigkeitsbereich?— Zeuge: Im nahen Osten. Tanzig, Warsit-au, Polen.— V o r so Also für die karholistöen Länder wollten Sie ein hervorragende? Mitglied der Zcnirumspartei gewinnen, um dort größeren Einfluf zu gewinnen? Haben Sie mit dem Herr» Reichs finanzministei denn über die Angelegenheit Rücksprache genommen?— Zeuge Nein, aber das>ollie hinterher geschehen.— Vors.: Das ist dock mindestens ungewöhnlich. Man stellt doch vorher fest, ob jemanl mit einem derartigen Posten einverstanden ist.— Zeuge: Ick hatte leider nur ritte beratende Stell« innerhalb der Gesellschaft — Vor f.: Komisch, die Herren hatten alle wohl nur beratend» Stellen.— Dr. 2 rieh läu fc er; Haben Sie vier andere Herr-, mit Minister Erzoergcr verhandelt?— Zeuge: Rein.— Ober- staakSamral! Krause: Der Herr Lorsiyende hat sich sehr mild« ausgedrückt, wenn er Ihre Handlun-zswerse als ungewöhnlick nennt. Ich finde es geradezu«ls unerhört, wenn man Name, von Herren dem Regruerrichter mrtietlt, m« davon gar keine Abnun, haben Mir ick? int. Sie woll'en mit dem Namen bekannter Per sönlichkeuen Reklam? machen.— Der nächste Zeuge ist de: Kaufmann Höhne, ebeni-alls Ge'chäfcsfühnwr der Ostropa.— Vors.: Wie komm: öS, dcrß Reüchsfinanzminister Srzberger alt Mitglied des Beirats �hrer Gesellschaft aufgeführt ist?— Zeuge Um die Gründe hierfür anzuführen, müßte ich außenpolitische Dinge berühren, die vielleicht sowohl unserer Firma, wie sonst beteiligte, Personen sehr schädlich sein könnten.— Vors.: Haben Ste dem Reichofinanzmtnister mitgeteilt, daß Sie ihn tn den Beirat zu wählen wünschten?— Zeuge: Rein, wir haben uns mit Herr? Schauspielhaus: ,Lrieörich öer Große". Schauspiel in zwei Teilen von H.�d. B o e i t i che r. Dte Aufführung dieser dramaütsierken preußische« Hrfgeschichke in dem früheren Kgl. Schaujpielhause hätte niemanden gewundert. Seltsam berührt sie in dem Swatsjheater der jungen deutschen Republik, die aus tausend Wunden' des durch Verschulden jener Dynastie heraufbeschworenen Weltkrieges blutet. Gewiß wird nie- mani) wünschen, daß das von dieser Bühne in den wilhelminische« Zeiten gegebene Beispiel engherziger Abschließung gegen alle», was den von obenher begünstigten Tcnbcnzen zuwider lief, nun m dem Dienste demokratisch-republikanischer Bestrebungen in anderer Wen- dung aufgenommen werdn Gz ist selbstverständlich, daß sich die Kunst, die doch das Menschliche im ganzen Umkreis seines Seins nnd Werdens widerspiegeln'oll, an lerne-sonderzwecke binden darf. Wie unsympathisch einem deinotrattscl>.sozial<-n Empfinden in man. cherlei Hinsicht der Geist sein wtrd, den Kleists»Prinz von Horn« bürg" atmet, so unberechitgr wäre das Verlangen, ein Werk von «olcher künstlerischen Kraft. daS fernen Gegenstand in vollendeter Gestaltung bietet, von der Staa>Sbühne zu verbannen. Wer solch« Erwägungen kommen diesem Stück gegenüber, dessen erstem Teil:„Der Kronprinz" noch eine Fortsetzung folgen soll, überhaupt nicht in Frage.'Der Autor bat aus Eigenem nicht.» zn sage», was dem historisiben Kostüm bedeukingsvoll lebendigen Inhalt geben tömfte. Die bekannten Reibungen zwischen dem maßlos tyrannischen Soldatenlönig Friedrich Wilk-elm l. und seinem schöngeistigen, damals noch lockeren, hochbegabten Erben werden einfach dialogisch rekapituliert. In den ersten paar Szenen konnte es so scheinen, als suche der Autor einen Weg abseits der Heerstraße; als walle er die Kehrseite' der melbewunderten Medaille, den Jammer und die ünterdrüchtmg der..Untertanen" zeigen, die Kon- fLUte durch einen sozialen Hintergrund vertiefen. In einem Ge- ipräch barbarisch geprügelter Soldaten flammt da warmherzige Empörung gegen das Knutenregiment des Doldaiennarren auf. Aber kein Faden spinnt sich von diesem Punkt her in dem Stücke werter fort. Um so ausführlicher breitet sich der Kleinkram höfisch- diplomatischer Intrigen, der Heiratsprosekle und des Gegenetn- anders österreichischer und etzglischer Gesandien vor dem Zuschauer au» Bis in die Mitte etchaigelingt es dem Verfasser, mit Hilfe der ipannender. Begebenbetten tn dem Konflikte zwischen Vater und eine Art" von äußeret Spannung festzuhalien. Doch sobald etwa«ach dem sechsten Bild«(im ganzen g-bt es derer woH ein Dutzend) der Stoff verbraucht ist setzt erne völlrge Aoroute ein. Gutzkows altmodische historische Komödie»Zopf und Schwert", die dieselben Verhältnisse bebandelt, nimmt sich an diesem Wirrwar zemeffen fast wie ei« Muster von dramatischer Sinhait aus. Auch l'.ee-ntliche Anlaben an das. was sich heute Expressionismus n-nrn. laufen mit unter. So in der übers chw engl:ch.tonfus«n Liebes. dellamation des jung vermäblten Prmze» und der nächtliche« Spuk- und Nebelszene, in der Grumbtotv, de» verräterischen Günstlmg Friedrich Wilhelm: L. im Straf« seiner Uckb-loatsn der Wahnsi« EichLch nach dret Stunden war das patriotische Schbußb-id fällig: Friedrich am Sterbebette fetnes Vaters nack langer Feind- schaft sick mit ihm in dem Gedanken an die Größe Preußens eini- gend! Uwgrachiet dieses Aufgebots hielt sich der Applaus des stra- pazierten PublikuutS in mäßigen Grenzen. Regie und Inszenierung hakten großep Aufwcntd an die Rick- tigkeit gewendet. Mehr als vrerz-g Rollen wies der Theaterzettel auf. Der Prinz war durch den jungen Lothar M ü t b e I aus Mün- chen gut. der König durch Winterstein yervorragend vertreten. ckt. Wissenschaftliche Tricksilme. Die wissenschaftliche Kinemäio. gravhie macht von Trickfilmen(Laufbilderru di« Borgänge vor- täuschen, die nicht wirklich stattgefunden haben) weit ausgedehnt'.- cen Gebrauch als der Spielfilm. Fast immer hatrdslk es sich dabei um Aufnahmen, deren Veränderungen Phase für Phase gezeichnet werden. An und für sich scheint es möglich, alle nur erdenklichen Veränderungen und Bewegungen mit diesem JbilfSmrttel als Lauf- bild darzustellen. Allem diesem so wertvollen Verfahren sind praktisch ziemlich enge Grenzen gezogen, dt« durch Zeit und Geld bestimmt werden. Zur Herstellung eines f chemo t ticken Trickfilm? von einem Meter l'ättffc sind etwa 20 bis 23 Einzelbilder nötig, für hundert Meter, die einer Vorführuugszeit von nur füu? Minuten einsprechen, also 2000 bis 2S00. Diese Tausende von Einzelbild.'rn sind aber in zahlreicken Fällen genau zu konstruieren oder zu berechnen, erfordern also einen Aufwand von Zeit und Arbeit, von dem der Betrachter stck kaum eine Borstellung macht. Da, wo es sich um veriodi'ch wiederkehrende Bewegungen handelt— etwa WellenbewegitmuM. Herzschlag, Darmperistaltik— genügen viel weniger Zeichnungen. Kommt es nur auf die Reihenfolge an. nicht etwa bei der pcht modischen Darstellung von Fabrikationsvorgängen. so ist die Gewmnung eines wifienschastlickie» Trickfilms ebenfalls, weit einfacher, und für einen dritten Fall, gilt die? ebenialls: manchmal ist nur ein einzig«? Bild vorzuzeichnett und sein« Teile werden nacheinander im Laufe der Aufnahme ausgezogen, so daß bas Lauibild ein Entstehen vortäuscht, etwa bei einem Landkarten- film das Entstehen eines Flußsystems, etner Verkehrsverbindung usw. Die nächtliche Luftprft. Ein verheißungsvolles Zukunftsbild von den Leistungen, die das Flugzeug für die Beförderung der Post er- füllen soll, entwirft der«nglflche Sachverständige Harver. Er sieht die Zeit voraus, in der die Londoner Post für den Kontinent abends an Bord eineS Flugzeuges aebracht wird. daS dann während der Nacht län�s erleuchteten Luftstraßen seinen Weg findet und in Städten, dte Hunderte von Meiutn entfernt find, am nächsten Mor- gen die Post abliefert. Wenn man am Montag einen Brief nach Italien aufgibt, so wird er am Donnerstag in Rom eintreffen; ebenso lange dauert eß bis Madrid. In normalen Zeiten wäre der Arier auch erst am Mittwoch angekommen. Ews gut organi- sierte nächtliche Lufipost wird es daher ermöglichen, daß man in London bereits die Antwort zu einer Zeit haben kann, in der b« der bisher igen Beförderung tn Brief erst fei* Ziel erreicht Die " rage, ob Flugzeuge diese Bostbesördorung bei Nacht mit Sich«» " ausführe» können- ist durchaus zu bejahen; solche nächtlichen Flüge sind völlig'ausführbar, wenn sie nur richtig organisiert w>'r den. Man braucht zu diesem Zweck eine größere Zahickon Leucht tüpmen, und auch für, die Beleuchtung des Flugplatzes ift etw Verbesserung ersorderlich. Zwischen den Haupt utigplätzen sin! Hili: vorrick t ungen süt den Notfall notwendig, und für den Flu, selbst brauchen, die Führer drahtlose Richtunggebe:, drahtlose Tele pbone und andere Hilfsmittel, die beute schon sehr weit durchge bildet sind. Tie Flugbedtngttngen sind gewöhnlich in der Nach günstiger als bei Tage. Wenn«S gelingt, dem Flugzeug reget mäßig eine volle Postladung mitzugeben, so kann die Beförderum durch die Luft für die einzelne«endung zweifellos billiger aus geführt werden als bei der Landdesörderung. Verschollene Berliner Tage. Zu diesem unlängst von uns der ösfendlichtsn Aufsatz von Joses Kliche war in Zusammenhang mi dem Berliner Roman gesagt Max Ä r e tz e r se: veraltet, er gehöv einer verilojsenen Epoche an. Dazu ist eine Bemerkung nöttg Veraltete Ware ist minderwertig und wird schwer gekauft Werdet Bücher damit verglichen,, so kann das sehr zum Schaden des Schrift stellers und seiitae Verlegers ausfallen, denn Taufende, besottdeo der neuen Generation, denken bei dem Wort.veraltet" an«.twal das nicht mehr der Rede wert sei. DaS wäre aber falsch in bezu, auf eine Reih: Kretzerscher Romane, besonders der großen'ozta'n wie.Mei'ter Timpe",..Die Betrogenen"..Die Beraprevigt",.Tai Gesicht Christi", vor allem.Dte Hertommenen". Denn diese wer den seit dem Kriege wieder sehr stark gelesen swie uns mitgeteil wird, geh: der Absatz seitdem wieder in die Tausende), und die Au nahnte icheint gerechtfertigt, daß daS zusammenhängt mit der ge wältigen Steigerung dos VolkSinteresses für soziale Fragen. Modern« Kunst in Dresden. In Dresden findet zurzeit ein große Ausstellung von Werken E n. i l Noldes statt Es ist da erstemal, daß gleichzeitig Gemälde. Aguarelle, Zeichnungen, Radte rungen. Holzschnitte und Lithographien des Meisters gezetgt werdet- Tie umfassende Schaffensart Neides kommt in der Auswahl de Bilder voll zur Geltung, die in glcicker Weise religiös« und phan tastilcke Darstellungen, mvtkisch'wirkende Landschaften, Stillebet von merkwürdiger Exotik und unvergleichlich tarbkrästtge Blumen bilder vereinigt linier den 12 Gemälden aus dem Jahre.1919 fäll besonders ein« Anzahl Doppelköpfe auf. die unter den Titeln.Jung ling und Mädchen",. Schur. ed und Schneider"..Buben" usw. v geheimnisvoller Farbkontrastik innere Wesensbezüge versinnbild lichen.'_ tveatet. flttt Smmuöat» fange« die Ausstlhrungen im Lesfiug Theater und Deutschen Süufller-Theater bereits um 7 Uhr au. Hau» Delbrücks Geschichte ber«riegstunst.«ine Arbeit von z-l, Jabren. M jetzt«it de« vierten Band, der von der Einführmrg der Feuer Waffen bis zu Napoleon reicht, ebqefchlofien worden. Ein Nvhlis-liabtuert iit zu sebve« 7«. Geburtstag �ebt Im vbariwi de» Berliner Ztrourrmzenpalr-s emgerichiet worden sind last sämlüv Leibqaben für b» Natumapriitkr.« vi« alle SchaffenSlreise und �euui da Künstler» bertickfichtiae». Da sind Lantschasten au» den SO« Sahren. au feilt« Meduarer IbÄsauckeit, dann reügiöse Silber feine» n«re» SvtS, m> str»in paar besavdoeS«rle'enen Stücken seine d'ostj» ijchaa Stadtl.mdscha'itt («orsy. Erzberger vorder nicht in Verbindung gesetzt. IchiiabeiHngar nicht gekannt. Erst nachträgück> habe ich ihm seine Wahl mit- geteilt. Der Brief ist einem Herrn Marcussen von der Waffen- stillstandSkommifsivn übergeben worden.— N.-A. Dr. Fried- länderi Wissen Sie, ob der Brief Herrn Erzberger übergeben worden ist?— Zeuge: Donnerstagabend erst habe ich Herrn Marcussen sprechen können und don Gm die. Mitteilung erhalten, daß er meinen Brief Herrn Erzberger nicht ausgehändigt hat. — Oberstaci�anwalt Krause: Haben Sie denn nun etwas ge- tan. um die Streichung Erzbergers im Handels- r e g i st? r herbeizuführen?— Zeuge: Ja, aber die Akten waren bei Gericht nicht zu finden. Helfferich: Ich möchte an den Herrn Zeugen die Frage richten, ob die Herren der Ostropa nicht in irgendeiner Weise in geschäftlichen Beziehungen zu dem Geschäftsbereich des Herrn Erzberger standen?— Zeuge: Ich müßte das erst feststellen lassen, und ich müßte dazu wissen, welche Stellen und welche Herren zum Ge- schäftsbereich des Herrn Ministers Erzberger gehören.— H e l f f e- rich; Dann will ich den Zeugen fragen, ob die Ostropa mit dem Reichsverwertungsamt in geschäftlicher Verbindung stand und ob er die Verwertung von Heer es gut übernommen hatte.— Zeuge antwortet mit Nein. Auf Befragen deS R.-A. Dr. Fr:edländer bestätigt Höhne, daß das Reichsvcrwerlungs- amt bereits am 9. Mai 1919 die Verträge mit ihm und.dem Herrn v. Winterfeld, einem Teilhaber der Ostropa aufgekündigt hat und daß er und Herr v. Winterfetd seitdem keinerlei geschäftliche Beziehungen zum ReichsverwertungSamt mehr batten. In allgemeinem Einverständnis wird auf die weitere Verneh- mung von Zeugen zum Fall Ostropa verzichtet. Der Vorsitzende wirst dann die Frage auf, welcher Fall zu» nächst erörtert werden könnte.— R.-A. Alsberg nennt den Fall N i e o I i n, und Justizrat v. G o r d o n erklärt sein Einverständ- nie mit der Behandlung des Falles. Hierauf vertagt der Vor- fitzende die Verhandlung auf Dienstag, den 3. Februar, vor- mittags. Zu diesem Verhandlungstage werden als Zeugen im Fall Nicolin u. a. Geheimrai Juckenack, Geheimrat Hagedorn, Dr. Bayer, Apotheker Erfurt und Dr. med. Scharz geladen werden. Wirtschaft. Der Niederbruch der Mark im Ausland. Die„Berliner Borfen-Zeitung" untersucht die Gründe für die neue, weitere Entwertung der Mark in folgenden sachverständigen Ausführungen: Bei einer Untersuchung der Gründe für die plötzliche'neue Eni- Wertung der Mark muß man die überaus pessimistischen Stimmen *n der ausländischen Finanzprcssc beachten, die omläßbich der Rata- . fizierung des Friedensvertrages über Deutschlands wirtschaftliche Zukunft laut geworden find. Man sprach es deutlich aus, daß Deutschland gar nicht in der Lage sei. die finanziellen Lasten des Versailler Vertrages zu erfüllen, daß der Vertrag ferner den Siegern die Möglichkeit gebe, alle Versuche einer wirttchaiil�chen Wiedergesundung Deutschlands schon im Keime zu ersticken. Dazu ' kamen Befürchtungen über neue tnnerpolltische Berwicke- hingen bei uns, die sich aus die Tatsachen gnindeten. daß die r a d i- kale Propclganda in den letzten Wochen rühriger denn je hervor- getreten rst, daß die Kohlenkalamität mit sedem Tage wächst und ein neuer Bergarbeiter streik den völligen Zusammen- Brndb unseres Wirtschaftslebens zur Folg« haben müßte. Schließ- lich ist auch nicht ohne Grund auf die neue bolschewistische Gesabr hingewiesen worden. Alle diese Erwägungen haben neue starke Mark-Verkäufe im Auslände Hcrbeigefübrt. Tiefe gingen nur zum kleinen Teil von Firmen aus. die sich um jeden Preis AuSiandSheoisen zur Bc- zablung früher getätigter Importe beschaffen wollten, zum größeren Teil resultieren sie daraus, daß Deutsche, die früher große Mark- betrüge in daS Ausland gebracht hatten, einen erheb- liäben Teil dieser Beträge auf den Markt geworfen haben um zu retten, was noch zu retten ist. und die Ausländer, bei denen das Spekulieren mit Mar! eine unumgängkiche Modesache ge- worden ist. taten das gleiche. Hinzu kamen hier die Angstkäufe in fremden Devisen von Leuten, die angesichts der Entwertung der Mark um jeden Preis ausländische Werte erwerben wollen. Das find dieselben Kreise, die neuerdings den Preis der Juwelen durch ihre Käufe weiter gesteigert haben, dieselben Kreise, die durch ihre Angftkäus« den Preis der Silberbarren und der deutschen Goldmünzen auf eine Rekord böbe gebracht haben. Eine Rolle>vielten"iich iimfti'--reiche Devifenkäuße des Rbeint-'ndeS und des besetzten Gebietes. Die Devtsenkn-appheit wurde noch dadurch verstärkt, daß in der letzten Zeit offenbar recht große Beträge aus- ländischer Devisen alß V e r m ö ge n S a n l ag e ge- hamstert worden find. Auch die Spekulation hat allem Anschein nach da? Ihre zu der katastrophalen Steigerung der Auslands- devisen beigetragen. Es ist zu boften, daß die jetzt o r g a nu- sie r t e Kontrolle der ReichZbank über die Kanfailfträff« in Devisen eine Besserung bringen wird. Der Krebsschaden di? deutschen Debnenmarktes besteht aber darin, daß noch immer die Gegenwerte für exportierte Waren vielfach im Auslände stehen gelassen werden. Diese Handlungsweise ist zum Teil auf Kapitalflucht, zum Teil auf den Wunsth zilrückni�ühren, sich AuSland?devisen für künftige Import« zu fichern. Alle diese Momente haben die an und für sich bestehende Devisenknappheit, die sich zus der Tatsache ergibt, daß seit Jahr und Tag unsere Ein- "fuhr das Mehrsacke unserer Ausfuhr ausmacht, noch verschärft. Iu den schleunigen Radikalmitteln gebort die Enteignung des illoyalen Besitze? an fremden Tedisen im Jnlande und besonders im Auslande. Eine derartige Aktion müßte mit Hilfe der Nachbar- staaten und auch der Entente sofort versucht werden. Die Situation hat sich so zugespitzt, daß sich die Noiw->nd'gk?it deS Handelns allen.Kreisen, im Jnlande w-e im Auslände,'auf- drängt. Die Vorbedingung für eine nachhaltig« Besserung der deutschen Valuta ist die Rückkehr des Vertrauens zu un? selbst, das in Deutschland in den letzten Wochen immer stärker im Schwinden begriffen ist. Wir leben und genießen und wissen aar wicht mebr wovon. Unterdessen ergreih das Aus- kand von unseren besten Werten zu Spottpreis-n Besitz. Der deutsche Wirtschast-st5rper ist nahezu bis zum Platzen.aufgeht ä b t. So scheint nunmehr die wirtschaftliche Vernichtung und Versktavnng Deutschlands, die unser? Feind« wollten, erreicht zu sein. Der Glaub? an ein? nachhaltige Besserung unserer Valuta ist durch die letzt?» Ei-eignisse am Rgs,,ienwarkf stark erschüttert worden. Immerhin sollten wir alle Hebel schleunigst tn Barwnina setzen, um wenigstens eine Stabilität auf einer Basts zu erreichen. die es uns ermöglicht, die allernotwendigsten RobstoHe und Lebensmittel einzuführen Das ist also das Bild, das die'? Zeftu-ng als Verfretenn der Kapitalinteressen uns entrollt. Und nun beachte man die Haltung der Unternehmer gegenüber den Be- mühungen der Reichsregierung, Ordnung und Organisation mit ollen Mitteln zu schaffen. Sie treiben die schändlichste Sabotage. An dem Mitbestimmungsrecht des Reiches in ihren Monopolen lassen sie die allerwicht ig sien Verband» lungen scheitern..Statt Bereitwilligkeit zu zeigen, alle Kräfte in den Dienst der aufbauenden Arbeit zu stellen, nnid sie ein. zig und allein besorgt, die e i ge n e n Juteresten nur irgend zu schützen Dos sind die Männer, die Deutschlands Zusiun» menbruch� politisch verschuldet hoben und die nun fetzt feinen völligen Zukmnmenöruch herbeiführen wollen aus Haß gegen die ihnen unbegueme Regierung. Glauben diese Herren wirklich, daß die deutsche Arbeiterschaft diese» - frevelhafte Spiel nicht erkennt? Nur eine dölltge Hingabe all« an die Interessen der Volrsgesamtheit kann uns retten. Wenn die jetzigen Führer der Wirtschaft dem offen entgegen- arbeiten und der Organisation der Wirtschaft, die mit aller- größter Schnelligkeit erfolgen muß. sich entgegenstellen, dann gibt es nur eine Lösung, und die ist die schnellste Ent- sernung dieser staatsfemdlichen Elemente aus ihren ungeheuer einflußreichen Stellungen. GroßSerlln ver pelz. Der Pelz hat aus Grund einer bezahlten Fahrkarte die Erlaubnis, zweiter Klasse auf der Berliner Untergrundbahn zu fahren. Das ist sein gutes Recht und das Recbt ähnlicher Pelze, solange zwischen zwei und drei eine Eins als Scheide- wand steht, in der Farm einer trennenden Schiebetür zwischen Plebs und Pelzen. Der Pelz läßt sich drängen und stoßen. Er klebt am be» seligenden Eingang zum Himmelreich der zweiten Klosse. Da er nur ein schwacher Pelz ist. wird er von den starren Pelzen beiseite gestoßen, untergekriegt und bleibt zuletzt übrig. Er kommt nicht hinein: die starken Pelze wehren ihm den Eintritt. Ein Freundlicher ans der gelben Sphäre will ibm ein Gutes tun und nötigt ihn zu sich hinüber:„Hier ist noch Platz." Der Pelz ist ein bißcken benommen von dem Ge- dränge und wäre beinahe— beinahe... Aber nein, er ist ein Pelz, der was auf sich hält, der weiß, was er sich schuldig ist. Er sieht lauter NichtPelze, er sieht auf gelbem Grund die große Drei. Er hat eine Karte aus rotcr Poppe mit einer Zwei. Er würde an SelbstveroMung verlieren. So fährt der Zug stracks ohne den Pelz ob. Die Nicht- pelze freuen sich durch die Scheiben. Der Pelz lacht nicht; nein, es ist keine Solidorität mehr. Keine unter den Pelzen des roten Himmelreichs zweiter Klasse---- „Äolk und Zeit", unsere illustrierte Wochenschrift, liegt der heutigen Postaufloge bei. Gasthaussperrstuude bis nach Mitternacht? Das Polizeipräsidium beschäftigt sich mit der Frage der Neureguhevung der Berliner GafthanS-sperrstunbe. Befprechun- gen mit den zuständigen Organ lsationsn der Gastwevte die zurzeit staidfimden, dürsten dazu führen, daß die Sperrstunde erheblich hinausgeschoben wird. Wie wir erfahren, ist man im Polizei präsid-iurn nicht abgeneigt, den GasthauSschluß nötigen- falls bis nach Mitternacht hinauszurücken. Von dieser Maßregel vsrfprrcht man sich die Wirkung, daß den geheimen Nachtlokalen die Besucher entzogen werden. Damit wäve den Jn- haibern der anständigen Gastwirtschaften und VergnügungS-lÄale gedient. Ter Berliner Magistrat für ei« Grosi-Berlin zum 1. April. Der Berliner Mogistrat bat an eine Reihe der östlichen und nördlichen Vorortgemeinden ein Anschreiben gerichtet, worin er dafür eintritt, haß an den Groß-Berliner Ausschuß der Sande? Versammlung erneui der Antrag gerichtet werde, die B e- ratungen so zu beschleunige», daß daS Gesetz zum 1. April in Knait treten könne. Die Gemeinden seien in letzter Zeit finanziell stark belastet worden, so daß es in ihrem eigenen Nutzen läge, die Angelegenheit so zu beschleunigen, dgß die Ein» gemeindung bereit! zum 1. April durchgeführt werden könne. Von den befragten Gemeinden bat bereits die Tegeler Gemeinde- Vertretung in ihrer letzten Sitzung diesem Antrag deS Berliner Magistrats zugestimmt._ Wer wählt die Elternbeiräte? Auf ewe besonder« Anfrage beim Kultusminister, ob bei den Elternbeiratswahlen auch die Pstegeeltern von Waisenkindern wohl- berechtigt wären oder aber nur die rechten Estern, hat die Regie- rimg, so schreibt man uns aus Lehrerkreisen, in einer Sonderver- fügung vom 29. Januar entschieden, daß„nur die Pflege- eltern von Waisenkindern wahlberechtigt sind." Die Frage, ob auch die Eltern von nicht reichSangehörigen Kindern das Wahlrecht hätten, v-erneiute die Regierung in gleicher Verfügung. Diese Entscheidungen der Regierung scheinen mit dem Mi- nisterialerlaß im Widerspruch zu stehen, darin ist n-ur von„Eltern", nicht von Pflegeltern, wohl aber noch von Adoptiveltern die Rede. Ferner steht euch den Eltern der Galt- und Fremdenschulkinder das Wahlrecht zu, und laut 8 9 des SchulunterhaltungS-Gesetzes— Rohrscheidt S. 54/55— sind Fremdenschulkinder die nicht reichSan- gehörigen. Es soll nochmals versucht werden, eine Klärung der Frage her. beizuführen._ Eine Mahnung an die Teltower Landwirte. An die Landwirke deS.Kreisel Teltow richtet Landrat v. Achen- bach folgenden Aufrui: Die Vorrät« der Reichsgetreidestelle an Brotgetreide sind nahezu erschöpft. Wenn nicht in den nächsten Wochen all« verfügbaren Mengen an Brotgetreide durch die Land- wirte zur Ablieferung gelangen, droht der. Zusammenbruch unserer Brotversorgung, dem schwerste Schäden für die Volks-gesundheit und Volkswirtschaft folgen würden. Zur Begegnung dieser Gefahren ist von dem Herren preußischen Staatskommissar für Volksernährung die Durchkührung einer Druschaktion angeordnet worden. Die für den Ausdrusch nötigen Kohlen werden dem Kreise zur Ver- fügmig gestellt und von diesem den Gütern und Landwirten gegen die Verpflichtung der Ablieferung einer angemessenen Menge Brot- getreide bis zum I. März d. I. überwiesen. Di? Ablieferung aller vorhandenen Brotgetreidcvorräte, soweit sie nicht Kraft Gesetzes von Betriebsunternehmen im eigenen Beftiebe verbraucht werden dürfen, muß unbedingt bis spätestens 1. M ä r z erfolgen.— Im Kreise Niederbarnim sind die Landwirte ersucht worden, ihren Kohlenbedarf für den Drusch sofort beim LandratSamt anzumelden.___ Ein großer Filmbraud, Ger auf eine Fahrlässigkeft zurückzu- führen ist. rief die Berliner Feuerwehr nach der Friedrichstr. 37. Tort standen die Räume der„Meteor", Filmverleih- gesellschaft Katz in Flamme». Bei der Ablöschung und Auf- räumung entdeckte die Feuerwehr geradezu haarsträubende Dinge In einem Berliner Zimmer, das als Borftihrungsraum dient und neben dem Brandherd liegr. lagen Tausende Meter Film offen an der Erde nebeneinander. In der Kücke unweit des FeuerberL-s l. Denkt «n das sterbende W en. Keine gewaltsame Einnibnuing der .sschSstlvwenfttMhr, ketn Stveik in setzeger Zeit. Wer die Parsl« Ht Lrgamsation defolgi, nrörd gut jodirr, wtt d««gen handelt, ist em disziplinloser ltiewertschaftter imd nersöndAn sich "n der LoWdivirtschaft. Wir«ollen sni« ein«niz Voss»ow Krüdr»,. m k»i-ne-r 34««rö»rennen im» S4«srch». Kampf um Hlejchberachtigvng im Suchdinöervokbemö. Aehnlich wie im Wietnllardeitcrverband benndel»ch aucti die auf de» Doden der E. P. D. stehende Koklegewschaft im Such- dindeeverband(Zahlstelle Berlins im schärfsten Kampf gegen Unter- drückung und RechtloSmackung ihrer Anhänger. Alte, verdiente Ge- »erkschaftsführer. gegen die in ihrer Amtsführung frilcr'ti Soc- würfe gemacht iverdeu könnten, werden von ihrem Posten hinweg- gewädli. Tie Branchenleitungen«erden dreimal gesiebt, od ihr ;Rätefhstetn vem, revolutionär und unverfälscht ist. Tausende von Mitgliedern werden durch das neue System der Sertreterwabl zur Generaldersaminiung entrechtet. Gelder werden bewilligt z u Propagandazwecken für den graphischen Block, «elcher auf der Grnndlagc des rmiolutionären kRätesystems auf- zrbaur werden soll. Der Vorsihende gab etgenmächrig seine Ilnierfchrist für Ans- rufe» die zum Streik am 13. und 15. Januar auffordern. Gegen dies« Gewaltmastregeln nahmen die S-P.-D.-A n- Säugor im Buchibinderverband in einer S der füllten Versammln,»« in den?iatiou als efbs Äeu Stellung. Gin Flugblatt unsererseits .ixd alle Anhänger der S. P. D. zu dieser Versammlung ein. Diofes Flugblatt scheint nun den zartbesaiteten Herrschaften von imtS sehr auf die Nerven gefallen zu sein. Der revolutionäre Prapagandaches Herzog liest nun ein Gegenslugblatt los, wohl mit de* holden Absicht, die Versammlung durch radaulusttgeS Eprengpulver zu verschöner». Denn«s riecht doch sehr nach Sprengpulver, wenn er am Schlüsse seines Machwerks auffordert: kommt in die Nationalfestsäle und schickt die Braun sdorf und Genossen bin, wohin sie gehören!?! Fehlt nur noch: hinterm Ose»(regen die Knüppel! Bei Eröffnung der Versamm- lang machte der Versammlungsleiter die Änwesenoen darauf au»- merksam» dost nur S.-P.-D.-A.nhänger eingeladen wären, und alle andere« nur Gastrecht Mtien, solang« sie sich ruhig verhallen. Nunmehr entledigte ftch der Veserent Kollege Gerber keiner Aufgabe in durchaus rühiger und sachlicher Weise. Er gestielt« die schon eingangs erwähnte» Miststände in unserer Zahlstelle, mdem er ein«».Jahres rückblstk über das Wirken der revolutionären Ortsdrrwaltung gab, insbesonder« ö»e letzten Vorkommnisse ms hellste Licht rückt«. Aus dum iwichs« Beifall war zu schliefen, öast der Redner das Richtige getroffen. Der Versammlung wurde folgend«, mit stur- Wischer Zpstimmuug aussgenommene Entschliestnnq vorgelegt: „Die am'M. Januar d. I.«n den Nationalfestsäleu tagende Bersammlung ow aus Sem Boden der E. P. T.>nb der alte», bewährten Gewerkschafispolirik stehenden Kollegenschofi d:-- Per- bandes der Buchbiuder und Papterverarbeiter Deutschlands Zah.- stelle Berlin) verurteilt auf das entschiedenste das diktatorische Perhallen des Vorsitzenden Kaspar anlästüch der Demonstration und des Generalstreiks am 13. Januar bzw. 15. Janua:. Di« Bersammelien sprschen Sem Vorsivenden da-> Rech: ab, >«ch seinem einseitigen politischen Standpunkt über da.- Wo: un? W?he von über 1 4 000 Mitgliedern zu verfüge». Der DorKtzende de? größten Zahlstelle uistereShPerbondeS«uß von einem hoben VerantworrlichTsitSgefühl getragen se«. Da dieses Gefühl bei dem Vorsitzenden Kaspar keineswegs borhanden ist, fo erwarten die Persammelten. daß derselbe unverzüglich von seinem Posten zu rückt litt. Der Or ksve rwat! u»g/ wvbcbc dem. Porsttzenven für fein nnvse- «ntworiliches Perballen nachlräglich die Genebmigung erteilte, spricht die Versammlung ihr schärfstes Miß krauen au?-. Ferner protestiert die Versammlung gegen die Rechtlos- «achung van Tausenden von Mitzliedirn durch die Wahlbesti:«- mungen zu de» Periretcrwablen zur Generakversammlung. Um eine gerechte Vertretung der Minderhetr zu gewährleisten, fft das Verhältniswahlsystem einzuführen. Gegen das Bestreben, alle .llvlleginnen und Kollegen, die sich nickt zu dem revolünonäre» Rätemue« und der Titlatur des Proletariats bekennen, aus ihren Aemtern hcraikszuwäblen und von jeder gewerklchafilichcn Mst- arbeit fernzuhalten, legen die Versamnielirn energische Perwah- rung ein. Stuck, die Versammlung erkennt an, daß der Neuaufbau der Gewerkschaften notwendig ist, doch mutz die Müarbeit jedem ge- statiet sein, einerlei, welcher politischen Richtung derselbe angehölt Die Versammelten geloben, s» lange den.�amvf zu führen, vis ihr Ziel, die Gleichberechtigung aller Mitglieder, erreicht ist." In der Diskussion kamen zwei- Vertreter der revolutionären Ortsverwaltnng zum Wort. Trotz der von unseren Anhängern geübten Toleranz wurden unsere Redner dauernd gestört. Da nun dir Versammlung in Radau auszuarten drohte, schloß der Leiter kurzerhand die Versammlung. Darob verdutzte Gesichter der linken Herrschaj en. die Sprengung wäre zu schön gewesen! Die Versammlung bedeutet für uns einen schönen Erfolg, die S.-P.-D.-Kollegensckasi wird gebeten, stets so auf dem Posten zu sein. Vertrauensleute, die auf dem Bode« der S. P. D. stehen, wollen ihre Ädreffe an Kollegen W i lh.? r a» n-? d v r f. Neukölln, Leykestr. 15 II, gelangen lasten. DSie denke» wir uns die EinheitSvrflanisa.tion? Dieses Thema behandelte in>wei öffentlich an vom Verband der Gastlvi vtsgelr tfan. Genfer Verstand, Deutsche« Kellneebiind und Ver» ba' der Koche einstevufenen Versamin'umoen Getroste Oskar Fiedler, BeztrkSsekrMr des Genfer Verbandes. In kurzen, treffen-den Warton schildrrve der Referent, wie unbedingt notwendig es ist, endlich eine geschloffen e Fpvnt gegen die Avbeiageber zu bilkde». Die bisherige ZerviffonheiG erschwere ein eirchsitHcheS Handä»-.Hanv-Slabeiiten und mache es oft unmöglich. Der im AprA d. I. starifindend? Fachkongreß all« Angestielltenr-erbistilde werde sich hallptsächlich danist zu veschastigen haste«, den Einhetts- perband so schnell wie möglich:ns Loben zu rufen. Der Zentrail- vorband, welcher über ganz Deirtschpanv verbreitet ist, würde dann die stattlich? M itgtiederzahl von 100000 umfafsen. Alke Disiklssiorisreaner waren sich dann einig, daß die Per- schmolz ung möglichst sofort vor sich geben soll. Die Poiiflände der genannten Beistände bzw. der Zwetgo? reine. Sekretär«chröder, PuöaS, Ebreni-raut. Flürl und Sekretär Meivcke von der GefchäftHfühisrabdeÄuwg des Genfer Verbandes gaben d«hinyehe»de Erklärungen ab, daß sie mit allen Wtreln bestrebt sein werden, den Elnhoitsverband möglichst bald aus der Tauf« zu heben, zu ig Wohle und zum Besten der gesamtem Echrwirtsange- stellten. Eine diesdrzüzKchr Resolution wurde em stimm ig angeno-imnen, mit einem von den Versammelten besoiAdrs gewünschten Zusatz, „die Einiguf.gebtrbaudlnng.!'. mcÄichst tunzezeud in die Wege zu leiten". S»K«bew«ftimg m de« Wach« v»d SchkiechqeseQichafk««. Zwischen de« Deutschen DranSportarbecker- Varvomd und de« Nachtwachinftituten der WirtschaftSgenossenichast Berliner Grund» besizer, der WirtschatiSgenosfensckafl des Bundes der Grundbesitzer von Neukölln, des Grundbefitzervereins„Nord-West" sowie des GrundbefitzervereinS Frankfurter-Tor-Bezirk. welche dem Verband der Schließ- und WachinstitMe der Grundbesitzer-Vereine a»- geschlossen sind, bestanden bis zum 31. Dezember ö. I. Tarifverträge. Bei den Verhandlungen sollten noch drei weitere der Unternehmer» Organisation angehörende Nacktwackinstilnte mit einbezogen werden; da«ine Einigung uichl erzielt werden konnte, wurde der schlich- tungSauSschuß Groß-Berli« angerufen, um eine Entscheidung herbe»» zufükiren. Turck de« Spruch des EchlickuingSauSschuffeS wurde de« Dach» angestellten eine Erhöhung des EinsiellungSlohneS, bei der Wirt» fchaftSgenosienickaft Berliner Grundbenver um 25 Proz., bei de» anderen drei Gekellsckiaslen um 30 Proz. tür die Monate Januar ruch Februar zugesprochen. Im übrigen sollen die Tarifverrräge bis zum 1. Mär» bestehen bleiben. Ten Parteien wird ferner am» gegeben, spätestens am 15. Februar 1S20 gemerniam mit dem Serein der HauSbesttzer im Westen von Berlin, dem Grundbesitzerverei» Lichtenberg und dem Deißenseer Wach» und Schließinstitut in Ver- bondlungen über den Slbschluß eines gemeinsamen Tarifvertrages einzuireien. In einer gemeinsamen Versammlung der n«r m Frage kommenden Betriebe, weise im„GewerlichaftÄhauS* iiatt» fand, wurde auf Anraten des Kollegen Laube vom Transport- arbeiter-Verband dem Schiedsspruch zugestimmt, da aus friedlichem Wege augenblicklich nicht mehr erreicht werden konnten Beendigung des Wüchterstrerks. Der Streik der Wächter bei der Wachgesellschaft für Ver! in mrd RaSbarorre lÄrenz u. Co.), Friedrichstraße 125. ist nach eiuwöchent» licker Dauer erfolgreich durch Verhandlungen beendet worden. Deutscher Transportarbeiter■ Verband. Sektion VII, W 62, Bayreuther Str. 81. Eine unerhörte Ausdeutung von«rdeitSträfte» leistet sich, wie uns vom Zcniralvetband der Angestellten beticktet wird, die Ab» zahlungsfirma A. F. G rebler G. m. S. H.. WernbergSweg 4. Die Inhaber find dadurch, daß sie die bekannten Praktiken der Ab« zahlimgsbranch« rückncktsloS anwandten, zu schwerreichen Leute» aeworden. 1914 kürzten die geschäststüchrigen Herren die Gehälter ibm Angestellien und erst 1918 gewährten sie denielbr» Zulagen von 5.— M a r k monatlich.>odaß heute eine Angestellte nach zehn- jähriger Tä'.igkert im Hauie 125.— Mark monatliches Gehalt beziebt, eine andere feit 1. Januar Beschäftigte 120,— Mark monatlich. Anck die Kassierer erhalten nur 10 und 15 Proz. Provision und keinen Lohn, enrgegen dem abgeschlossenen Tartfverlrage. Da wandern sich dann noitz Leute, wenn Arbeitnehmer zur Selbsthikfe greiien oder einem unserem Wirtschafrslebe» schädlichen Ueberradika- liSmuS in die Arme getrieben werden. Pflicht der Äonsumente» ist et. vor ihren Einkäufen sich zu informieren, ob wenigstens die«e- zahliing der Arbeitnehmer eine menschenwürdige ist. Tie englischen Gewerkschaften. Nach den jetzt v-rösienrlichten Statistik«» de« englisch« Ministerium» für Arbeit gab ei 19i8 in England 1220 Gewerkschaften mit einer Nttgliederzabl von 6 624 000 gegen 5 547000 am Ende de» Jahre« 1917. Das«nisprichl einer Zunahme»vn 19 Proz. Zwiscken 1913 und 1918 erhöhte sich die Mitgliederzahl aller(Senrerk, chatten um 60 Proz. U-rn*:». ffir v«» rfdctftb*. teil:«itot gicklrr, CtiUttetttofiura: für An«ig»»! St. ai3«t. Becli» cketlns: D»ru>är-»-Br.ten®. m. i>. x>., Berlin. Druck: Bor» »iiri»-L>ltt!»sruckrr«i u. Berl«>isa»st»l: Peul öiuuir u. Co. Berti» Andrniir.». MAR LA okk 1» r breonnl", ___«» isrwww Q~T~ � s i 5 Trd'xFEN ei, 3-�1 67, Ö'S! M A n K .stiÄChrjÄhrnr» ms Beschreibung kosNtnlo». Geär.Lsufertacfi.Qffrllr.SO 165 OmmansfcIS" ■m—>»»! ii t* '-- Jfm----- Platin ZW ftramw t!K«rf■ itiin**, Senfttt oon Aetnviilche. B-liioi«». nuty.. o«rl«aft büü« der, 8A6«niilciftroäc«s äg«inb»iQ»ro«Bj-* wzllUH!». Atasta-Piau. ! iu«i«flCi>u»Im Äu». ;na von llö,—«II.«e- jwfcitäufe m e-Mbav» srner ö'»",«PocK Wu- •Ige.— SttraiaiiSüse, ats, Brinlieider, liuto- au» leinilen Sciuoir.a- a unter T-gespreiieu.— -n.BeÄmä»:ei.»»j-nm«, r.».nra»«lma»ti>t iimm .— Jfnnet un«stia* fen» 1ll>r«u. iitue». inte«. IUöctue Soiitw* leibbau« bkaus«•feattaJrttM, -istratze 30811. tdt Sto- aicrftratz«, iure 1 �rev»«, n Sie aUerviLia» vatü- u, l'tulleB, teiiiuite,«« i, Älaot«.«rcnafücklt« alle ander«! Pelgarten, raschm'' teneuaard«- UiSN» -maUaase». 3at»wa«eii, >r» liesire ud Borrat. ltSpenickecitratze 71. nur .-„rebeit, Sclöhana Sseoiae»,»anlQet'flocnU it. 6;ove», Bettdecken.'Jie. areiMnee!. Srao«- iiaenieaS» st-_____ läeÄ* Siähin-lchiue» zu aectau- • en, auch Teilzahiun»«e- 'iortet. Haha, Pronzlauer. Wake 36. W/IQ- BcOire»»itia«. WottMllt«, '.■nitanerftrale inarMa, .i rresDc», nabe Ui--ok. erplatz._________-WS* SOrrjsetzjjctg, fchuiarger Such. ve«ug, g ratze äiaut, villig. Ditimar. wrotzs isanthretee» st ratz».«A MOll Horichautbllbuiig entjerm arit «bfoimet«uberbett Me'.'ie'.s „üo&ca".«itutae».'labilai. miOet für«:ng«iutaelle un» lchmergdast» fie-bea. i?«:i dier 2j Jahren b«r«I)tt SSi. 3,5* Ott««»ichet, B«»Hn«3 «Ifei babnftV, 4 Tbaiteloaaar» SA-,?*»»»<(• betten, SReidUbctttn..tüSien, «»Ueioeschcäme. Sieide, ütuguitttratze 311 A.' QurrOeb. liebst fttaeit dar und Teil» in'aluuq in acoftiL1 Npsioudt Sil»(Btaftcn lirtifen. Widii giutnicc,«chtafginimer, tat» bifle ttinbcu, einzelne Äaaci- ftiWe.(strStz'e Riickstckil.®e- faiifte Sübcl tSnncn tasten» ia» tügeni. irieaannlctbc lieb nie in SafthinB- ionamebr, SäfltUe strafte 7, eine Treppe, biteft«in Sebbingvtatz. SRcbeian nebet. k»«>»Iette Säobtmnaaeirnchtun-'e*._«e ciaasae«sblatiianue:. opeife- nmmet Svmr.igiotatt, far- bine Jnufiea, eingelne Röbel. stllcke liefert»reietoec! R». beibau» Jiiuilcnftabt", S9pe- niiferfte. 77.78.. Ecke Brticken- stratze, uabe gannawttzbrtick«. •IXobeia««bilafsimmer, «peisegimuier, 3üau', Äu» ßelSi'ldji-tfr,!, Berschiebenes ringe in. Uuibautofa, tbaife- laneue, BellfteUr eingelne« •Büfett, Schraibtifch, ibalib- toilett«, Trumaau, Teppiche, tebetbateu oeifauft Stift, nüpenickerstr. 154,«iane., i'vtuuf au Beraatitutc- öänalm'»erbeku,_ i2Hn «rwarstille beim Röbel-' taui. Snigiidenbe jaebige Älicfteri<50, 575, S2U,«tlibeu- »inrubtuns mit oofa S74, Bettstellen 79, 145, m.-inä, �e!"' neitefSufe. Röbel. feb«». Vrunnentzr. 1TO, Cin- aau» Aoktamerstratze. 123 Ist Piauou, ectetenbeiten, btisnteiB billige wcB..�»,.2n, gut», je» brauchte, pellchtize, Neue. Plauaiai» Ra» Beck»». Nn» biwOrefre 47 ß«* Bim»», nein geörauSt. Bechsteiuflilge!»reUocrt Llick. fttapitminifisc, Scvsfitifie!, fllwaltbentoatze). 39, 15* Pia»»», oreisivSb. Ätb VVDÖW n?? 90?(IS ft grötze Aoo-pabl. Ätwear."'» bvntiche Äia-"alle»öchzabi-nd Aet»ck.«t«ka>it»-Z->nkr»>e, Slecribenre. lü. Marizpi osti. Sreitgöiöche» R«!!»»«. Hrrept »ertäuttttf- Stielten unter K. 4» en»iete Reitling." rineespirli. VitttHar», SJieUnen.i»rre». Laute». euftent divif,. lUn.eiricht 20,— Siauatebotterur; Drei- nanaiaruefe zur»euetiei Auobllbui.e.) Ruiib un» ftfmi bmmanifiiB uf»., ne» beaunite»le.nece. Secmu- Iii um a»eetauf! Setner u. £»., Cruiuenfit. iitft._180ft tztir*»», SttifUluet, ton- Manien ffber Soll- u»k 6til. art,«unflOuelarpicate, Roten rasten. Gebrauchte ktnffcu, meute in eiaener Neparonir- »erkstal! raie neu»er gestellt. Butec-p-ller(Satantie. Ber- fr.r'f nur«neu 5. all«, bafier »iiiilüe Bicieberachnun«. » lunpine»an SufÄtbeitaK- «ea. 9(»l",'ed.'nrt* und tHm- «unsen. Rai Ada«. Nstnz. Pratze t«._____ � BelegentzcitB-finfe a ratzer Vollen«(ngclmufter in Sarediinafflrtiien. ästanh». tiucii. Laute». tHiarreu un» Siolu.en aus erster San» ebne■ftmi'dh'iitvanici aueot oiret.en Seeir.e»»er Ar» beiter.t.geuaniife de» Set- grbirges im» eigener �abri> ratioa. Saiukii u. Gnndlaitz, JUlingfiraSe 18. a« Atel. atibetolnti._____ 144«* 4!ma»f»irlW SiolititTt, Mau. boUneu, Lauten. iSttairrn, Sinti-«ab Muubharmouitas uiio. verkauft billigst Berget u. Co., Oconienftr. Illll.* »pn-ertflÄgel, kleiner fchmar. ger iötutzflllfiei, RagortfMael, 40»«,—, neue, aebrauckue Via- nae. Kannanium verkanki billigst stierner u. Ca.. Sea» nienfuaü» 106. Ui63» Sannau.um mit einaabau- tem epielaopaeat, auch ebne Äoteatenntnilfa Ib'-epar, Stange rtbatmoniian»«Kauft billigst Bersten a*ech.-5r»trm». fAIer. 47631.«uree Cre. 18(«ex-PI.) fiandels- Kasten- j Wasen Leiter-] Karren aller Art GroDtei)& Kuiui Trandpongerate• Fabrik, 1 Cöpeaicker Str. 73 u. 113. straaleachtet, Sa» und elei krisch. Saskacher, arvtze Zill» wallt Birlenstratze?«. 104«' «abrrällcr! seuauswalll, «ellrauchr«, Nl«< isabrradinöntel. Luktschliiuche allerbilligst. Schlstwe. Weinmeistrrstratze vi-a. 174.»' xal,rrall»u>nmi m ssabrik-> preiien. u.e>»auMke. Zinie»., strafte 10. Cttlmetallt. ßuediiiber illiKiltckie»ieiallabialle ieuit' Mttall.chintt.utSpeniraie. ttolt- buiireemm SSatieptaf, 135»a.___■* Scituagtfcriibtc, Anbei, stigsn, Uaier-, Svlilbrabi, »achnbrav. lauft dSchstza». leitb Glettvebuceeu Dtoiuen- iitflhP l'ß. SOtrigpIatz WIK. Kiaria», i'.elb. HB» ciibei- vibfa'le QueoIPbet. feiten, Rinve. Beiirck«. U»cea, Taibi- «ui,ase. Sutlieu,»hotogt«- pbiiche Jtilä'r.anbt, Bechere, Tiu>,iststl»«i-sch«.»kte stalln. ,-bisse, salpriersaurea Silber. brre» BSiüiiinde un» Seirate iriu,. kaust Blalin» und Sil. »ertchm-tierer»ratz. Serlw. Cäpeaiiterftratze 29. leierhon: Raritzpla» 347S- Ciaeac Saiurelze. btrelle Cetwetiuug. ftupfeeabiilei Quetfjiloer! Mestzngabfälle! stinn! Blei! Eiaunialpapier! Maria! Sil. »er! zabugtbiise! sämtliche Meiavnbfälle! kauf! llechst. raiii-iib, Schmelstvreiie! che- »allichmeh» Barach.»ur Beuiieisttatze z». tbu PlarM, illrainm 20» Mark, Brenuitttte. Platt>rk>n:akte, «nid, Silber. Kiimen. auch in Barren, Qnfckiilber, Zatzn- aebiffe kauft« den hbchften Bteifea Bbolf 5rieblnnbe.'. *o!R*:«nbanten1trn|t 7» I, techia.___ itäft* Siibeeslll»eiste C»rtifi»r.,l, nur fcäjstnidecfuaijc 30» («egenübte liiaitteuifetfirotze) kauft l,Lchs»alllenb: Stchn- «ebiffe. Platinaabsalle. Solb» fachen. Silbersachen. Billn. str«. Oueckstlller. Sups«, Bles. Kng. ginn sswlr Kiattich- Mr.alle.�__• ÄutostubeKr, ältoaneic, Sei» aäier. öibotiuBetfct.»upen, gllnbletyn tauft Ulbert O. Satünanji, Vallassreatze sifi- Slltzai» M«. 14529 Metalschrnelste iJfatienuca- strafte 7., tarn StincichiSviatzl. "büeillöiftste Sacet nrife färni» liche: SKelollcbinUe wwit Platin, Salb, Siloer. Queck» stlber,®»lbmfluscu bi« 237 Start. J.51B* Bianaa, Ulligcl ,ber Sar» «anium, nua> Takelklavier lauft Schallst.iaineibor, Burlo- «er! ratze MIO._____ Jblfl- Blatin. Scillaniin. aiaib unb Silber, eile Jiohnaebifie, Abfälle. Seile«. Äiuqe. Be- ittift. Übten, uumoberv at- morbener schmust. Tafelauf- fäne lowie ßeti-ätz* kaust«u nbrnflen inoeso: ufeti Golb» fiftmelre Äalosfi, Berlin, Bruuueustratze 168. Seiepbo«: Äuir.bolbt 3480. Cisene Schmelze. SelllktoerbrauÄer.» Blimeialle, Qaeckftlb-r ru bächstrn Baaeavreiken kauki irden Pasten. Metall kihmelie stuvalidanstratze 142. zivrben 064»._____ TOS Bleii*, Silber, Qaer'füber, Süoflromm bis 105,—, Supfev, Resstug, kiimriiche Aitmeialle. 5abnaebi>le lauft ru Schmekzpreifeu in unseren nie» Cintaufsstellen �obn', 1. Sruuueu strafte II kam Ro- feiitbaler Platz i, 2. Seuu- freutz» 48(am Zredbiutzvlatz«, !. PmiP.iwkllraftr 2, Est- Sdiä- ju'bciaerftrafte(am Anhalter Ballullofl, 4. Reuiöllu. Bai» ser-Krisdrlchstratze 220 snatze Sermannplatzi..»4« Metalle! Bedeutend» Preis. steifierunef! Platinabk» .icbnaebitfe, Sab* bis 75,—! Solda»lalle! Sikberabialfe! JSüK.ien! Scipcfttfsuves toi!» btc! Quecksilber!, itzlchj- struinpfaschel 6:anuio!t,.iutci •tupfet! Slalgutz! ilieiüuz! «lumwim»! Zlickel,»inj! Sink!»lett LSchststalllenb «bnietstwei. tbelmetall-Ct*. kuuk»bure»u, Neberstratze 81. «!«ap»»_4?S.___ 7SS* 'Meftoeri�eagc. Eröftere Pasten Miirometer, Schieb, lehren, Matzfiäbe uirn. iaukl laufen» Aribvr 8 unser. Ora- r.ienstrafte 126. Morrtzplas! 6351. 1451P' Sapfesabfäte! Quecks! Iber! Refüntz! Sinn! Nickel! Zi tz!! Blei! nllumiaiiu»! Lianniai! Zallngebist'el Pla'in! � Bruch. aeidi silberbillch! llbchs.jall- iend! Meiullfchmelie Bolde». Weibeuweg 12,&of, a« Bal- ieuplas.________ ISIS* ftnpftr, M-sstna. Altmetall. Quecksilber laust Peters. Preuiiauerstrafte 24,_______* • ftupfee, äleiTin«. 4M nietall, Quecksilber laust. illibbuf, Walbitratze S.________' Kupier, änefst)'«, Äiimetall, Qlleckstlver kauft®. Cime!, Hubtiietsttafte 50.__f »upier, Metung. tilimelav. Qurckiiiber tauft Beaener, Bitzu 46. Sch&tebers._- Jtuufer, Meiling, tllimeiall, Quetfillber kaust Sache. Sta. ritzerstrafte 55 A, Ecke Lau» üfter Pias,_____• Butazubetzär, ipeiiell Per» aaset, Maquete. Süiibknucn, ; Scheinwerfer, Cn! Wickler, Hu- ' reu. kaust Zelbiiveroraucher Schräder, Leiiiickeuborser» straft» 118.______ 115S* »ameaeabgesuch, Öftren» tobpemm, NolarradgrsUch. Preisangabe aber ppristbren. KLmaiereii Erotze itrankkui» lerstrafte 14, � lllf.S' Zlakelilavie». Piauo, silllgel. Sarmonium kauf! Schacht» ftbneibet, Buckawerftratze 14, 3 Tr. Preisangabe. 156g Schellack, Leim, Serpentin. Bleiwerft, Liillopane kaufen Sebrlkder Borowrii. Euei- fenauftrafte 5. Nollcnbarf 2270. Spiral», iner kauki. auch tteiuere Üllenqe,, Oberbero ». Elser, öallefäe« Uker S. Blatta 172 March Platin» iSbu« nicht unter 11�- Mari. Silbermari IM Mark, Salb- münitB. ÜJebersreife. EpS- fniSe*. �rberfnchen kauft sfrau Sin!:. Vilich« strafte fo. vom Ii. still' 1 Autsiubrlllrteile. Bbsch- i ma iuett'. 1— 6.861. Vulaksee, 1 3uubietzen, Sickitmofdiinen, 1 DJarüte, Alliareiren. purer» bricher. Pia linsch raube», Ze» niktz». Pallasvergastr taust icden Psne» Brandt, Schle» stiaiestratze 12. Maritzolutz 1474, �_______ 38(17* Spiralbobrrr, 70 Prozent Auslchldg, ISarkzeuge taust Abiillor. Cbristburgerftr. 41. Schellack, 90 Mari. Leim kawi« kamlllch« Malcrwarrn taust jeden Posten Gnrlleu- llanblung Bergmann, Culm- strafte 4(Sachball* BUIaiP- jirafte).______+31* f tammüptzau Plauen. Beiich, Stiia 2,—, lauft schmibk.Prters. burgerstr, 23 i. Aufteryaib Ppst» taste, Unterricht f Englischen Uuierr.ibi für ■Kufäuger unb äarea-ichnr. ■reue, fattie otuiime u.u, jean. j au-che Standen erteilt E Sivient», eSarlattenbutg, öriiligarierplo» 9, Conen- bans TT._ 1 geiprich Maurer» Privat. Ziischneideichale, ftllrrander- via»(Einaanq Sönigsaraben) lages-, iideabkurie. H-rren. chamenschnelderei. Wische Butzkurse. SchnstttielÄne*. ffu» ichneiben, Anferttgung, Sckmiilmuker. Lellrplan tastenlas. ffernfmcher: Ob- niflftabt 331._ L4D Olekleotechtzische Avsbil- bnng: stanboba, lrriebr'ch» strafte 2t. Satte. 722b' ' be- b ©«tcktiae Pasum, SnooE benstrafte 38, Starben 7213 lleoerwachunaau, Ccmitt(ua gen. Zn Sluftliaiaa ob» Verbrechen Riesenerfolge. S' SiBpntfibru- o-riutlf ainiu; Sneitichiitai,: 21. ll'f-Jist.w.niiii Rreaembetsk.?eb« Sta» schalst kick) gute«risieui durch Berkaus saniiärer Nrttk«. • Aj.niariiüe» CirtolUwe.i von, ' Ml! Mark a-eaickierl. Nllft Eutlaftvnsaaneag. Paietpch Milstarlachen taust(Preis- avgabel Etiltllv. Bar>ec'll«i- ist. atze z.+16»- W... Mar? garautrerl,- !ar.fl aiilLC S- C sn Saupl. eniebüton des.Bu rswck»• "«Sa-wrat»»?».?.-■■-• »echauiker sucht Stellung gleich welcher Art. Illaroer Reurolln, uriuttgarierstg, 33 £SB2�m233l Schullkremiocher. tüchtig u* erfahren, der möglich aur in der üallritation oa» Lobe sasten bemaitberr ist. fii Berlin sokart aefuau. 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