Nr. 56. 87. Zahrz. BeznqSpreiS: «iiUtljährt. la» mnKiJL t» Mi. frei 1*4 Saas,-oacau««Pbar. Paii- diWg AonotUch WO SKI, ejH. Su- ir-llanqraedLhr. Ur.m Stmuban# füt Sentf�tanS un» Otft«mt<5)'Uiifl«ni 7.T5 il?!, für Ca» liCrto»-Sus'.aR» )J.— Mk. ftr.HalM) mmol.-.ufirtlium 19,— Zli. 4- Snlaia- Ausschwz. Pvsl» dollellungui iickme» an Danmark, Hollaad. Hurcmbacg, EchwcCa» uttb bte estmtvu£t«0t;rit}en in die SB oft. Kilhjna»-Sßteisßftt. Lee.Borwart»" mit der Lonntaa»- beiiaz?„Bei! u. Zeit' ecicheou wachen. täglich �nietaia!. SemUag»«tasial. Teieqramm�ldreis« «SajtolOcwofmt SarTi«*. Morgen-Ansgabe. Verlinev VolKsblati f aOPfennlaQ Anzeigenpreis: B"'r» achtgeipaltrnr Sionpa.tffi.jnw Eoftetlo- M,, Teveruagszuichlag OO«,'» SBnjeigea**, da» ItU» gedruckt, ffioc: 75 Pkg.(jultitlfl(uat Icttgefinufft Werte), jedeo weiter« S,r! SO Pfg. Stellenzeluchs und Schiafitellrnanzeigsn da« erst« Visit iS Big. i-de» weiter« Wort<0 Pfa. Wart« über 15«uchftaden.lühleu ftw ■.«je: Körte. SeuerungAZuschlog«>/«. SamiUe**«itjeigm, iiolUifch« unO z-wertichastUch« SHnina» An, eigen 2/— Ml. die Seile abiw Anffchlag. Sünjeigen füt die nitchfto Summer mllffeit bie S»hr nachmiNag» t»i iäauvtgeschäft, Berlin S® US. Einfco». ftraßs S, abgegeben acrCeu. Geöffntt reu 9 Uhr jrtid Ws»Uhr abend*. Zentralorgan der rozialdemohratifcben Partei Deutfcblands Neöakrion and Expedition: MV. öS, Ändenstr. 3. aernivrccher: Amt Mortstpla». Nr. KZlSO— l5IS7. Sonnabend, den«M. Januar 1920. vorwärts-verlag G.m.b.y.» SV. SS, Lindenstr.?. �critfvrccher: Amt Marioplatz. Nr. 5Z— 51. Zuspitzung der �driafrage. Internationale der Verleumdung Nun ist das Matz voll! ES wäre ebenso zweck- wie würdelos, lvenn wir uns weiter in der bisherigen Weise beschimpfen liehen und so täten, cllS merkten wir nichts. Diese Taktik harte noch einen Sinn. solange man glauben konnte, die Gegenseite handle nur aus Unkenntnis, sie würde sich später wenigsten» bemühen, die Wahrheit zu erfahren und allmählich zu einem gerechteren Urteil und zu einer maßvolleren und anständigeren. Sprache gelangen. Solange wir die Hoffnung heaen konnten, daß unser vorläufiges Etillschweigen unter den Schmähungen «»Sländischer Blätter den Bemühungen derjenigen nützen könnte, die sich dem großen Ziel der Atederauf' Dichtung der Internationale widmen, da war eS ein Gebor sozialistischer Opferfreudigkeit, unv passiv in Er- Wartung besserer und vernünftigerer Zeiten zu verhalten. Aber wir mußten nach und nach einsehen, daß die andere Seite diese Selbstverleugnung entweder mißderstanden oder inißbranchte. Lln der Hand bestimmter Tatsachen konnten wir feststellen, baß es drüben sowohl an gutem Willen, wie auch an g n t e m Glauben mangelt. So wurde z, B. im„Vorwärts" vom 1. Januar geschildert, wie die Auf- klärungen, die unser holländischer Genosse L l i« g o n gelegentlich eines Aufenthalts in Paris über die Haltung unserer Partei den leitenden französischen Sozialisten gab, systematisch und vom„Populaire" zugestandenermaßen totgeschwiegen wurden. Erst als Dliegen in einem Interview mit einem Re- "dakteur der rechtssozialistischen„France Libre" seine in Deutsch- land vorher gewonnenen Eindrücke schilderte und namentlich Noske energisch gegen alle Anwürfe in Schutz nahm, da sah sich die sozialistische Presse gezwungen, die Ansichten Vliegens kurz mitzuteilen, was sie mit höhnischen und feindseligen Kommentaren gegen den holländischen Parteiführer besorgte. Inzwischen haben wir leider Gottes den 13. I a n n a r erlebt. Wer die Stimmung der f r a n z ö f t s ch s n S o- z i a l i st e n oder vielmehr der dortigen Parteimehrheit kennt. mußte auf eine Parteinahme zugunsten der unabhängigen Demonstranten gegen die sozialdemokratischen Minister gefaßt sein. Aber olle Erwartungen sind bei weitem übcrtroffeu worden. Wir ivcrden seit den blutigen Boi fällen vor dem Reichstag in der„Humanits" und im„ P o p u l a i r e" in einer Weise beschimpft, die daS elementarste Selbst- gefühl uns verbietet, zu übersehen. Die ersten Meldungen der Telegraphenagenturen. die den Sachverhalt richtig darstellten, wurden sofort mit ausdrücklichem Mißtrauen aufgenommen. Obwohl damals noch keinerlei Handhabe �Ür irgend einen Vorwurf gegen Noöke oder sonst fcmandon vorliegen konnte, ivurden unsere Führer in den Leitartikeln als„Mörder" und „Henker" beschimpft. Die den Pariser Parlciredaktenren erwünschten anderslautenden Darstellungen ließen dann nicht lange auf sich warten. Eine besondere Rolle spielte dabei ein Berliner Telegramm des hier weilenden Berichterstatters des Londoner Sozialistenblattes„Daily Herald". Philipp P r i c e. . Dieser„Augenzeuge" drahtet, daß er nicht gesehen habe, daß SicherhcitSsoldaten vor der Schießerei mißhandelt worden seien. daß er aber behaupten könne, diese habe ganz plötzlich, also ohne Grund eingesetzt. Sein Telegramm ist übrigens mchlich unklar, aber unzwei- deuiig ist sein Bemühen, die Schuld am Blutbad der Regierung zuzuschieben. Seine Redaktion hat diese offenkundige Tendenz so aufgefaßt, in dem sie seiner Drahtunq die fette Ueberschrift verlieh:„Die Szenen des Massakers!" Wir wissen nicht, von wo Herr Price seine Wahrnehmungen als„Augenzeuge" machte. Wir wollen annehmen, daß ar sich zur kritischen Amt im Reichstag befand, wahrscheinlich inmitten der unabhängigen„Führer", die sie Masten auf die Straße gehetzt und dort ziellos hatten stehen lasten und die weiteren Ereignisie erwartungsvoll von den Fenstern des Hauses aus beobachteten. Herr Price Hai nichts von den entwaffneten und blutig geschlagenen Soldaten gehört. mir deren Gewehren aus der Menge in den Reichstag hinein- gefchoffeu wurde: er hat nicht die zwei Einschüsse im Portal der Wandelhalle gesehen, die sich unmittelbar nach der bluti- Se» Abwehr Hunderte von Abgeordneten und Pressevertretern ansahen: er hat auch nichts von den verwundeten Sol» dalen. von dem Haufen zerschlagener Gewehre und sonstiger Waffen gemerkt. Das Telegramm d«S Mister Price hat nun den auf eine solche Darstellung lauernden Rsdakteuven der.,H»m«nit6" «und des..Popularrs" die erwünschte Gelegenheit gegeben, über uns herzufallen. Die„klare, Präsist. unwiderlegbare" Schilderung dieses Augenzeuge» gibt den Anlaß zu den J Serbien mobilisiert. Anläßlich der Nekenutgade des Sstschlitffrs der jugaslawische« Rrgierung, wonach da? Nltimatnm der FriedknSkons-ren;»Szrlehnt wurde, inuden um Mittwoch in fl s i n m große»tnndgedimgen gegen die Italiener und gegen die Euteut« statt. Eine mehrtansrudkipfige Menge versammelte sich vor der Woftnung des französischen «omni* und demonstrierte lebhaft gegen dir KriedenSkau- ferrnz. I« Hause wurden dir Fenster mit Steine»«in« geschlagen. Rur ein« stark Polizeiabteilung tonnte die Dc- moasirante»»rrtreiben. Ärhnliche Demonstrationen fanden auch in Ärlgrab Patt, nur das« sich dort der amerikanische Gr» sandte in AierkwSrdigrr Weise dabei hervortut. AI» eine groß» Meng« vor dir amrritanifche Gesandtschaft gezvgra war,»nd i» be» grislrrtr Hochrufe ans Wilson MlSdrach. hielt der amerikanisch» Gesandte eine Rede zur Menge, in welcher er sih da» Vertraue» dev serbischen SolkeS za den Bereinigten Staate» dankte und die Hoffnung aaofprach,»oh es geliagra wird, die berechtigte« Wünsche des südslawische« Volke» trotz alle» Schwierigkeiten zu erfülle» un» die Frag« il» Ginne de» Rationnlitätprinzitzs zu lösen. Gleichzeitig mit»ein Ses»l»ft über Ablehnung de» Entente- »ltimatumö bcschlvh die serbische Äegierong Sir Mobilisierung van»eiteren drei IahreSklasseo. Au« de« besetzte» Gebiete» Ungar»» sind zwei Truppen, Divisionen abgezogen und»ach Dalmatie« dirigiert»erbe». Auch au» Laibach und Agrm» find alle verfügbare« Truvpen abgezogen worde». Die nationalistisch« Partei fvrdrrt von der Regtrruug energisches Durchhalte»«nd die verweigeruug der Unterzeichnung des Friedens« Vertrages» solange die Wünsche Glidslavie«» die®f\bfe Frame und Zar» betreffen» nicht erfüllt werden. Eine neue Mstteferungsnote an yollanü. Das Renter-Burea» meldet au» Paris: Die zweite Rate der Alliierte«-ui Holland lehnt jedcü Eingehen auf die Gegen- grüude der holländischen Siegicrung ad bk» verlangt, daß der Exkaiser von Holland bi» Mitte Februar der Enteute unter Wahrung aller iXechtSforme« zur Verurteilung ausgeliefert werde» mnh. Der Aufenthalt des Kaisers in- Aiuero»ge» bedrohe de» Friede» Earopaö»nd die Sicherheit der Polkr.— Räch eixer Mitteilung der„Daily Mail" soll der Kaiser auf Antrag England» für den Fall, daß er schuldig befunden wird, nur z» ledenslänglicher Deportation oder Bcrbannung verurteilt werden. Heute Seginn öe? Sesetzung Hberfchlesieus. F«itag vormsilay traf nach ösu„Oppelner Nachrichten" der Stellvertreter drö Bcsatzungskommanöaute» General l« Rond mit mehreren Offizieren sowie einigen Unteroffiziere« und Mannschaften hier ein. Die Besehung OberschlcsieuS beginnt am 31. Januar. Am ersten Lage wird der Kreis PIeß, am zweiten der Kreis Kcsttowitz. am dritten der Kreis Tarnowitz und mn elften der Kreis Oppeln besetzt. Für die Besetzung werden, mit AuSuahuie des Kreises Ratibor, wahrscheinlich Franzose» ver- wendet werden. In Oppeln traf gleichzeitig eine zweite für daö AbstimmungS« gebiet von Tesche« destimmte Ko-mmiffio« et«. schmutzigsten Beschimpfungen'unserer P a r- t e i durch die Franzosen. Die Vorgänge wurden auf Grund dieses Telegramms„rekonstruiert": Die Regierung habe die Massen vor den Reichstag gelockt und fte mit Ma- ichinengewehren— in der letzten hier eingetroffenen Nummer der..Humanitc-� sind auch Flammenwerfer in Tätigkeit ge- treten!— ohne jede Veranlassung zusammen- geschossen. Und warum das alles? Um dcm Belagerungszustand wieder aufrichten zu können, ohne den wir Verräter und Renegaten nicht auskommeu können. Herr Paul-Louiö, der jene Rubrik der Auslandspolitik in der .Hmnanits", die einst vom edlen, gelehrten Francis de Pressens« unter dem großen Jaurds als Chefredoktenr mustergültig geleiiet wurde, zum Tuimnelvlatz seiner links- radikalen Exzesse herabgewürdigt hat, weiß sogar noch viel mehr als alle anderen: NoSke, der„Schlächter von Berlin", hat„feinen Tag" haben wolle», weil er eine« monarchistischen Putsch vorbereitet! Außer dem Telegramm VHceS sind noch andere Nachrichten den Beiden Paris« Blätter* zuzegaNge*, die die Blutschuld unserer dtegieru»? bestätige». Das find offen- bor Mitteilungen, die unsere Unab häng ige» über die Schweiz oder sonstwie ihnen baben zukommen lassen.- Aic Grunde dieses Feldzugs der. Unwahr-» H e i t sind ganz klar: man will Stimmung für den Austritt der französischen Partei auS der zweiten Internationale machen, die der Straßbnrger Parteitag Ende des kommenden Monats beschließen soll. Ganz ohne Wider- stände scheint dieser Austritt nicht zustande kommen gu wollen, da namentlich die Mehrheit der parlamentarischen Fraktion ein? viel gemäßigtere Haltung einnimmt,«Is dir bei den Wahlen meist durchgefallenen radikalen Mitglieder des Parteivorstandes. Auf der anderen Seite wird man durch sie Ultras des.Lsournal oU Peuple" gedrängt, in ähnlicher Weis«, wie die Unabhängigen durch die ,Mote Fahne". Aus Angsr, seine Massen«n die ganz RaHraten, -die sich entsprechend McksrMslss ciebörden,.»n verliere», macht man den Moskauer Kuri, mit. Und gibt«s da«in yunfligeeeb Agitationsfeld, mn die noch Zögernden für den Austritt zu bestimmen, alS ein gesteigertes Schimpfen auf NoSke und auf die ganze deutsche Eo-zialdemoiratie? In der„Humanitö" vom 20, d. M. beißt es von den Berliner F n n k t i o n ä r c n der S. P. D.: Ihre Rnchgiebigkeit gegenüber den Massenmorden. die ihre Regierung an der Arbeiter! lasse verüb!, kann die Internationa'- nicht gleichzültig lasten..Im Augenblick, wo man sich mit dem Gedalcken einer erneute« jZu- santtne.ffafluttg der International« beschäftigt, da ist ttt nicht allein der Füll Noble, der besprochen werden muß, sonder» die Frage aller jener, die ihn in per deutschen McJjrljkitSparttn unterstützen. Wozu diese Umschweife? Jl>r wollt mit den Unahhtingi- gen nach Moskau gehen? Wohlan dennl Wir wissen schon längst, dag Ihr nicht mehr aus Unkenntnis handelt oder vielmehr schreibt und redet, sondern, daß Ihr die Wahrheit nicht hören wollt. Der Fall A biegen hat es noch jüngst be- wiesen. Wo�u. da noch alle diese Redensarten, diese Por wände? Es ist Euch mit Hilf'!: der Unabhängigen gelungen, eine groß« Idee zu sabotieren. Vereinigt Euch mit ihnen zu einer Internationale der Verleumdung, die in Wahn- sinnigem Schimonen und kraftstrhendem Phrasendroscheu eine selbstmörderische Zerstörungsarbeit am sozialistischen Cffedmikim vollziehen wird. W i r indessen iverdea bertveile mit Hilfe aller gesunden Elemente der Iniernatisnals am Wiederaufbau Europas arbeiten. Victor Schiff. Gerichtet. Herr Helfferich besaß nach dem Atteutai aus Erzberger so viel Anstand, um zu erklären, daß er die Weiterverhandlung des Prozesses ablehne,' solange sein Gegner nicht wiedcrhec- gestellt sei. Schließlich nur eine Selbstverständlichkeit. Aber doch nicht selbstverständlich genug für die Herrn Helfserich nahestehende deutschnationole Presse. Sie benutzte den Moment, in dem der Verletzte ein wehrloser Mann war. um ihm schleimigst noch die Beschuldigung des Meineides anzuhängen. 1 K-Ä., Wie wars? Iii der letzten Ver Handlung vor dem Arten- tat kptte Erzberger unter Eid erklärt, daß er von de? HanHdS- gesellfchast„ Ostrava deren Aufstchtsrat er angehören sollte, überhaupt nichts wisse. Bcm der Gegenseite lvar zur Sprache gebracht worden, daß im Handelsregister Erz- berger als Mitglied des Aussicht- mteL eingetrageii stehe: Otfr berger blieb aber dabei, daß er von der Gesellschaft noch nie etwas gehört habe. Wenige Stunden darauf erfolgte daS Attentat. Anstatt nun die Wiederaufnahme der Aerhand- limgen und die Aufklärung deff Falles abzuwarten, hatte die »Deutsch« Zeitung nichts Eiligeres zu tu«, als in sensationell e r Aufmachung und in F e t t d r u ck die Aussage Erz» bergers und dahinter die Eintragung d?S Handelsregisters im Wortlaut zu bringen. Der umrahmende Text ließ kaum einen Zweifel darüber, daß mit diese? Zusammenstellung Erzberger der Borwurf des Meineides geniacht werden sollte. Das geschah in der gleichen Nummer, in de? das Attentat gemeldet wurde! Die Freitagvtthcmdlung ljat«un den Fall„Oflcopa" in einer wie selbst die„Deutsche TagÄszeitung" zngeswlnm muß. für Erzberge. einwandfreien Weise geklärt. Ein paar skrupellose und aus Reklame bedachte Geschäftsleute liaben den Sännen Erzbergers benutzt, ohne diesem vor- oder nachher von seiner Wahl i« be* AufsichtSrat irgendwelche Mitteilung zu machen»der seine Zustimmung einguhole». Infolge einer offenbare»?.ück!e htr EintwgungSvorschrifte» haben sie eS dang auch versianden, die Sintraffun.g SrzSergerS als Nufstchisrats- Mitglied in das Handelsregister zu Bewirken, ohne daß geprüft wurde, ob Erzberger selber eftoaS von dieser Eintragung wußte. Es. handelt sich oüo um eine» öC£te«fIiÄft* 'mtfcBfrtfldj,-<3tt d6m der, Minister gänzlich unbeteiligt und unschuldig war. Daß Sie alldeutsche Prelle diese Schiebung nicht sofort durchschaut hat, obwohl nach der eidlichen Ausjoge Erzberger� k au m ein Z Weisel. cm ihr� bestehen konnte, soll ihrer torischkw Geistesbeschränktheit gutgeschrieben werden.- Daß sie qber die Klärung des. Falles nicht abwarten konnte, sondern dem verwundeten Minister, von dem noch keiner wußte, ob er mit dem Leben davon kommen würde, noch schnell einen kleinen Meineid anzuhängen versuchte, das. zeugt für ihre m o ra- bische Per kommen hei t und ihre niedrige Kambfesmethode. Die Weigerung Helfferichs. vor Erz- bergers Herstellung Anklagen zu erheben, schließt, gleichzeitig die sitMche Verurteilung der für ihn streitenden deutschnatio- rwlen Prelle ein. Der ReichSmimster Dr. David hat i«! Aullrog«' deS.Reichs» rptS«uhstichendes Schreiben au den ReichLftnanzmtnifter Erz- berge» gerichtet: Der Reichsrat hat mich in seiner geftrigdn Sitzung beauftragt, frw berzlichite Anteilnahme an dem gegen Sie ver- übten verllreckerlschrn Anschlag aus.zusbrech:«. Wir hoffen und wünsche.« von ganzem Herzen, daß Ihre gesunde Natur auch die atigenvlickliche ernüe Komplikation rafck überwinden wird. Die B-vallniSchiiglen sprechen Ihnen ihre besten Wünsche für eine rasche Genesung an? und geben sich der Hoffnung bini sie recht bald in alter Frische wieder begrüßen zu können. In ausgezeick- «et« Wertschätzung habe ich die Chre zu seM Euer vN�en� sehr ergebener gez. David.' fluf dem öoüen ües öetriebsrätegefeHes. Ter Landesvorstand der bayerische» U. S. P. er- Iccht eineri Aufruf an die Pevölkerung, der als Parole der Ii. S. P. für die kommenden Wahlen betrachtet wird. Im allgemeinen ist der Aufruf in der üblichen Tonart gehalten, er wird aber beachtenswert durch folgenden Absatz: Der Versuch, einzelne Betriebe oder Industriezweige zu »roberu, ist zwecklos, weil jeder Betrieb und jeder Industrie-- zweig im mientriunbaren Zusammenhang steht mit dem' gesamten Wirtschaftssystem deS Kapitalismus, aus dem kein einzelnes Glied gelöst werden kann. Darum faim der Syndikalismus keine Methode sei«, die un» zum Ziele führt: denn«S handelt sich darum, die gesamte Produktion in« sozialistischen Sinne umzugestalten. Diesen« Zwecke müllen. die machtvollen Gewerlschosten und die von uns auszubauenden Betriebsräte dienen. Wir«»sie» daher notgedrungen auf de« Soden der Wen» auch«och so elende» gesetzliche» Betriebsräte. treten� wenn wir eine Zer ivlitterung d e r Ar b e i k e r v.er me iden und diese gesetzlichen Betriebsräte im revolusionär-fozialistischen Sinne umgestalten«vollen. Hätte die U. S. P. i m g a n z e n R e i ch e sich ans diesen Standpunkt gestellt, so sähe es wesentlich besser aus. Den Ausbau, und die Verbesserung des Betriebs- räiegesetzes erstrebt auch die Sozialdemokratie: es wäre daher daS Gegebene gewesen, wenn die Arbeiterschaft im ganzen Reich Schulte? a n Schulter f ü r.d i e E r- Weiterung ihrer Rechte gekämpft hätte. Statt- bessert haben die Unabhängigen gegen das Betriebsrategesetz den unsinnigen P u t s ch vom 13. Januar herbeigeführt, ein Blutvergießen herausbeschworen und die Regierung zur Wiedcrverhäugimg deS Belagerungszustandes ge- nötigt. Der Aufruf der bayerischen Unabhängigen zeigi, daß. Mflr die Urigbhängigen sehr wohl einen W e gs der V e i-' •nu nft gögeben hätte, wenn diese itur die Ab ficht'gd-' Mdtchätten� ihn zu gehen. A-b-d* cht ttnr Krach UJir jeden- Preis. *' ,... Auch die Bremer Unabhängigen haben sich in ihrer Presse und in einem besonderen Flugblatt g e n die Wah- l e n wilder Betriebsräte cmKgsMochen. Sie haben sich dem Standvunkt der Piehrheitssoziaüsten.angeschlosien. sich trotz- den Mängeln des BetnöbsrätegeWs. a» den. ge« ? e tz l i ch e. n Wock yle.n z,u-b et« i l i ge- n,. mn die neuen Rechte nach Kräften a u K z u n u tz e n. Die Konimunisten cher- wilhelm Lehmbruck. Bon Dr. John SchikowSsii. -Der junge Künstler, dor im Frühjahr vorigen JahreZ seinrur Leven fr-eiwilkig ein Ende gemocht hat, ist der einzige„amtlich" anerkanrite Plastiker neuen Stils. Gr war Mitglied der Afcidsink der Künste, und mehrere staatliche und städtische Museen besitzen Werke von ihm. Die Kritik hat seinem Schaff-» von Anbeginn, wein« auch»««cht iminer Berständmö, so dock) meithin«virkeudc Anerkennung entgegengebracht. Der„gotische" Geist,»er aus seinen Arbeiten spricht, und die suggestive persönliche Rote, die auch de« Laien sich leicht und fest einprägte, ivaren ssine'r Karriere förderlich. Die CodächtnisauSsrollung von Bildwerken, Gemälden und äwophiken Lehrnbrücks,. die bei La s s i r e r(Liktoriastr. W) �gezeigt -wird, dringt ztvar im einzelnen taum etwas Neues, aber sw gibt eine«» gut«!«« Neverblick über die kurze, reiche und jäh abgebrochene Gtttwicklunq des' Künstlers. Die Richtlinie ist dieselbe, die den allgemeinen Werdegans der modernen Kmrst charaSerifierts-vom. stilisierten. Räwrbild« zur sreischöpferischen Gestaltung d«? reulen Forvlen. Verschiedene Leitsterne leuchteten auf dem Wege. Am deutlichsten elcksmchar-der Franzose Maillol, die späten Goiiker' Uhd vor allem der geniale Russe tzlrchipenko. Sie äilßere AuSoruckS- icwm ivird bald gesunden. Sie ist auch dem Sunftsreu'den auf den erste,« Blick erkennbar cm-den spindeldürren, langgestreckten Ge- >mlten mit den seltsam verwaschenen Gesichtszügen«mo dein fehlen- .den Hinterkopf. Diese Form, die manchem anfangs gesucht und manieriert erscheinen mag, wirkt aus jeden, der sich wachfülstend in ste vertieft, als der notwendige, ungeksinstelte und überzeugende Ausdruck gärig bestimmter persönlicher Empfirrdungen. Das viel- räch nuancierte Gefühl stiller Wehmut, dnö aus der Mebr.zahl der Werke spricht, läßt sich nicht tiefer und ergreise nver gestalten a>s gerade i» dieser Form. Sie ist echt, d. h. st« ist ans dem Jnuen-« des Künstlers organisch erwachsen, und darum znnmst sie uns. so halb wir das erste Befremden überwunden haben, unwiderstehlich in ihrrn Bann. Wir habe» das Gckfühl. vor einer Welt zu stehen. die vom Grtvohntrn abweiihende Formen herdorbrii«gt, aber diese Welt ist lebendig und in ihrer Art ebenso vollkommen und folge- richtig wie die. die uns k» der Wirklichkeit umgibt. Dabei steht das rein Handwerkliche, die Technik, auf der Höhe einer tajir.i zu übergip je luden Meisreischast. Namentlich die Porträtbüsten zeigen das. in denen mit den scheinbar schlichtesten, in Wahrheit rassi- nierteflen Mitteln ein« fabelhafte Ausdruckskraft erreicht wird. Bon ehrlichem Arbeiten u«d erfolgreichem Ringe» geben auch, die Gemälde und Graphiken Kunde. Die Probleme der rhythmsichaa Flächenausteilung, mit deren Lösimg die»est«, deutsche» Mal« deS 19. Aahrbnndsrts pon CouneliuS bis Marens sich mühten und -ie bei der jüngsten Kunstlergeneranan wieder«ckürell geward s» stnä, habe» such Lehmbruck immer wieder beschäftigt, uns manches Vo-trellliche ist ihm trotz»«» muß gesagt weriden: ein ganz Geoß«- war« suchten ihttzrs-eits, in- dem ElepHöetrich, den sie von fssier als! chrs Ho.„und das Rcstch-veewendet�lnvrdsn solle, tt« Gesürlt von zwei groß«» . ilederne»'.�femr MT- NiMusilspt» a We! d»!>vS.--Rateri-il, all. ' diese-Knfcqnncit-iona»- und dazu, noch die schätzbar«- Person' des .Herrn Baumnmn selbst war.-also für die paar lumpige Millionen : jähicktch. kchtflich, dse-.�rr Baumann verlanigste. Es braucht wohl nicht besondars betont zu weichen, daß die preußische Regierung nicht aus die Baumannscheu. An-geboie einging, sondern ihn . unöerTMÄleier Dinge wioder.'riach dem Rhein lande zurückfahren ließ.' Das pon Baumann- herclnsgogebcne Blatt,.bLm Rhei- nifche Republtk", hie LbxigSls heute noch in unabhängig-- nicht. Er hat sich seine eigene Welt geschaffen, aber diese Welt ist eintönig und begrenzt. Es ist im Grunde immer das gleiche Ge- fühl finneiwer Melancholie und demütiger Ergebenheit, das er. '.oenn auch in vielen Variationen, zu gestalten weiß. Außerdem darf nicht überseben werden, daß die allgemeine künstlerische Ent- Wicklung bereits über ihn hinäusgewachsen ist. Verglichen mit dem unendlich reichere«:, resoluteren und zielbewußteren Schaffen etwa eines Archipenlo wirkt Lehmbruck heute wie ein zaghafter' Vor- gänger oder— tvas vielleicht richtiger ist— wie ein Epigone. Die wahre Zeier der Märzgefallenen. Sin zlveibändiges Werf, das Re Geschichte von 1848 betrifft,, wird vom Leipziger Verlag E. Haberland angekündigt:-.Erinnerungen eines Rsvolutto- närs. Skizzen aus dem Fahr- 1818 von Paul Boerveu." Der Privaidozont für Geschichte an der Universität Leipzig Dr. E. Menke-Glückert gibt- es heraus. Der Verlag stellt uns folgenden Ausschnitt zur Verfügung:- Wie«ch schon erzählte, hatte mau die Leichen der Gefallenen üu- Anfang m die Nachbarschaft des- Platzes gebracht, den. sie so ehrenvoll mit ihrem Blut gerötet hatten. Man trug sie aber schon am 18. teils nt einzelne Kirchen, teils sogar-in das Sckioß, wo sie aus Befehl deS Königs in einsalbe schwarze MerlnPcwänder ge» kleidet iftrl) m Särge gelegt wurden. Am 21. März sbanden alle Särge i» der Reuen Kirche auf dem Gendarmenmarkt. Fch war.rm Abend dieses Tage« hinein getreten. Die Kerzen leuchttien mit mattem, gsspensielchafchm Sich» auf die io dunklen Reihen. Noch waren die Zwischenräume gefüllt mit Angehörigen der Töten, überall hörte man TieiseS Weinen, krampfhaftes Schluchzen. Freilich mcksi die Robe der eleganten Dam« waltete vor, son- dern das graue, ärmliche Kleid der Frau aus dem Volke. Dort log sie lütt ihren verwaisten. Kindern auf den Knien, verzwelfelnd, sie hatte den Mann, die Kinder den Vater verloren? Tort schluchzte ein iungcS-Mädchen an einem offenen Sarge— war es ihr Ge- liebter, war es ihr Bruder, dessen Lebe Gesichtszüge sie zum letzten Male so innig betrachtetes« An jenem Vombend des Begräblsisses fand die wahre Gedächt- «risfeier der Märzhelden statt,.. ihr einfaches rührendes Pathos ist von dem Gepränge des Leichenzug«! nicht erreicht-werden, mit. dem man am andern Tage den Toten glaubte Genüge tun zu. müssen. Di? Kerzen brannten tiefer und tiefer, da draußen auf der Straße war es dunkle Rächt geworden. Aber die Kirche wurde nicht leer. Ms«m Morgen die Sonne hell und glänzend herauf- stieg und die bleichen Gesichter der Trauernden sanft rötete, da wäre» noch viele von diesen nicht fertig mit ihrein Jammer, der ihnen endlos erschien, so leicht laßt die Mull er nicht von ihrem toten Sohn, nicht die Braut von der Leiche des Geliebten, nicht die Gattin von der ihreS Gatten! Ein glücklicher Gedorcke war es, als plötzlich die Orgel ertönte und»cht � weich:» lösenden Klängen die-Halle erfüllte. Das war -auch es» GorkSbr-rnst. 23 ich alle wurden chornat und scherlich ge- simunt'vnd faltete», wohl viel;'feit, langer Zeit zum«stchl eMgle. die Hört* zu» Gebet. Di« Änttz-ft aber, für die umsere Herze» so«nnächtig schlug«, wer. d�' der Krmheiß. dennr«fia Narthrer hier beweint wm»««. kommunisiischein.ssnne. redt!ZisrL..wird. chStchnst. sich.durch einen geistigen T i e f st o n d' aus� der glüMcherwefse..in der .deutschen Presse nicht häufi-z erreicht wird, Baumann, der ein ehemaliger Lehrer ist. mM'. inMtzsöftdere als'.Stecken- Pferd den' Kampf? gege�n daS' preußische Schulwesen, durch das Preußen zum.Land der Neurspathcn,' Murasthemker und Nerven schön der geworden sei". DoS Blait brachte eine Erklärung des Rheinlandbundes, die sich mir großer Entrüstung gegen- den-- früheren Polizeipräsidenten von Glasenapp wandle, der dargelegt hatte, daß- U.-S.-P.-T.- Leute mit großen CWildmiUeln siir die Propaganda der Rhei- nischsn Republik geködert worden seieir.- Vorleger: des. Blattes ist u. a. der Uuaphängigc S.m ee t s.-- Solche- Elemente stehen.' also Hintex der Bewegung-, die die Rhsinlan.de von.Preußen und. damit vom Reich losreißen .will. Elemente, deren politischer- ,AdsalismuK"- da aufhört, wo mit der Gegenseite ein gutes GÄdg-eschist- zu- machen ist. Die.- Unabhängigen in der Ostmark, insbesondere ip-Ma- snren und Oberschlesien, die.-zun,.-Deutschtum holten, werden sich für Partsigenoisen nach-dem- Muster-der Serren'B au« man und- smaets' wohl" bedanken."- die Vergehen üer SaltikumoMziere. Di«.Deutsche TayeSzeituuq" hat i». ihrer Rr- Si-eine Note beS ..RedhßkmezlsrS... an.,-die. interalliierte Baltikumkommisston vom: 16. J�umar.lOLO-rerössentlicht.. Das Blalt-.stsllt in. einem- Konrinen- tar die fragliche AngelsgLnheit so-dar,, als. ob. bis LioichSregmrun'g obere zwingenden Grund. cruS schamloser Lcebedien-erm. Stiitelbienste für die Entente gegen Unschuldige unter B.schtKbeugllng gelöster hätte.-Das. ist-eins vollständige Lsrk-önmlng-der.Sachlage. Wegen der Schwierigteitk-n. die uns. die Entente wegen des Bciltikurnunter- -nehmimS rtachic, ba t i« deutsche Regierung selbst die.Entercks um En tf.e»du n g ei u er Komm i.ss io.n in.das-Wrltichun, die- sich von den Schwierigkeiten an Cei und Stelle überzeugen sollte, sowie davon, daß die Rcxiennrg alle Matznahmen zux Rückführung dee Truppen ergriffen hotte und um die Truppen auf dm» Rückmarsch vor dem Nachdringen, der, litauischen. u«sd lettischen Truppen durch die A-utoretät-der Entente zu schützen.-Die Voraussetzungen für die Arbeiten der Komurrsjiou waren Zusicherungen-der- deutschen Re- giermig bezüglich-des Schutzes von LHcn�- Ehre und.. Sicherheit von Mtyltedern-dcr Kommistion-..Trotzdau sstö>,d:e. SsfiKere. der-Balti-' .JiunloBtimsttan--chstedsrholt perförilich- bsleidigi, bedroht rcnd onge- VstfffMHZvrbchl.....- ,V-...,•..'i;„vV .-AnSzesamt.liegea- 18 Dejchulmguugen bätr-bit tou rfces.., intet- alliierten Kommission für dcS Balsiku-m gegen deutsche Truppen irn Baltikum erhoben sind,'..Aus der Lisw. der-Beschlckdiguugen feien unter Weglassung dvr Flein««« Ler-gehe«» der Bedidiguoge«-«sw� die.folgckniwn hcwzergehoben'. .Am 2J.. 11.. wuckts gegen Mitieruacht auf, dem-Bahlthof Po-< fchorny eww.H andgraua ie-gege«! bcch.Keust«.deS Raanues gc- worfcn, in denr hie Kontra llu ffiziere wohnten. Am 26. 11, wurde« auf dem Dahühof Bajohren die Kontrvll- offizicre mit Schüssen und Handgranaten bedroht. Ein deutscher Hauptmann stachelte die Mannschaft auf und beleidigte die deutschen'Offiziere,- die versuchten, die Ordnung wiederhestzu- stellen.' �•:-■' Am 28. 11. Bat auf Grund der BodrohuiPen in-Meinet der deutsche. ODevstleutncmi �Z,:eiW«n vnrsfe». daß-.-« sich außvr- ..sia n-d e, sich;.- sipstrS ich« r h»st-t'.- oce! ullstet»?»- Offizieret-zuegi- wahrleisien. Die aMteiixm<�fizchrs-ewtßt«n.sich--darwuHin'- cachibio .fta»zMchzn:SchrffKebsgLöen>.die>«uf.d« Meede- vov. MsmÄ lagen. Am 20. 11. wurden auf beut Bahuhof- Tilsit die alliieute«- Offiziere mit S ch ü stf e n und H a n d g r a«a-t en bcdryht.---. Am 1. 12. wurde auf dem Bahnhos Schauten ein französischer Major von 30 deutschen Soldaten«mter dem Kommando eines deut« fchen QffizisrS angefallen' und-mißhandelt., Am 2- IL. wurde. auf dem Boihohof Schauten-. der:-Z«ig der alltierteu' M-ilrtÄdelegativn- usii Maschiweng e w'-e h r e«.' Bo- fchafien.-'.-..vv-vr'.' Am 3. 12. wurde- auf dkm Bahnhöf Schstany chrp.eirchn«g- Weiteres tz»« Hochschültag. Der Hochschultäg in. Halle steAte die Förderung der Teilnähme an der R. e i ch s sich u I k ö n f e r<-n z aus, die der. Göttinger Historiler Brand,.�gründete. Die BerstlMNl- luug nahm Grundsätze'zur-- Vorbildung zur Universität und zur Lehrerbildung an.'S»«varnen vor einer solchen Gestalvmg der AusbaUschul.«, die für enre überwiegende Mehrzahl' voi, HockschlUfäch-rn nur«ine Form unzulänglicher Borbildung bedeuten würde. Der. Hochschulverband erblickt in der. Zulassung nur semi- naristisch vorgsbildÄer V ol ks schu l'e h.re r zum Anweifitäts» studium und zu den akademischcn Prüfungen durch die Erlasse ein- zelner Gliedstaaten eine hedenklsiLe Vernvehrung unzureiche� por- gebildeter Akademiker und einen' Eingriff in. die Rechte der Fakul- täten. Für dw kündige Ausbildung des Lehre rsta.iz-S chcg'rüüt der Verband die Focheriing des-''obliga.wrischen Besuchs einer höheren Schul«, womit die grundsätzliche Ausassum zu den Hochschulen ge- geben ist. Soweit aber die bestehenden Sochschulen selbst nickü i« der Lage sind, die erziehüngswissenschaftbche«ich praktrfche Aus- biildung der Lehr« zu Übernehaiän, erscheint die Einrichtung pädagogischer Hochschulem alo zweckniäßig. Auch die Fragen der V o I k s h d chs ch ü I ö r g a n j s a t s« U«5« wurden ausführlich in bezug' aut chre verschiedenen Aufgaben«ni» Bestäiigungs.nöylichkeften besprochen. E? war die allgevnuü» JUbev zeugung. daß die Hcchschu!«« diese Bewegung nsit allen Krastuu fördern und mit ihr r» lebendiger Fühlung bleiben müssen. Einen breiten Raum nahm natürlich hie. Befprechunz der wirtschaftlichen Lag« der Hochschullehrer ciw � Gefordert«mlrden u. a. für fämÄiche P r i t« td.oz c.itf en unbsv- züglich für das laufende Jahr hinreichende Wirtschaft sfceihilfea. Uröcr die Maßregeln soz.iale x. F ü rso r ge fü r die Stu« dentenschaft. die immer dringender werden, berichtete Pro- sessor Lütgert--Halle. Er fand mit seinen, wie die.LsitzzkKw Akadt- mischen Nachrichten' sägen, aiif die modernen Besirebunaen in der Studelfttznschaft in ihren' mannigrachen RichtzMycu tzerständ-rftwoll eimychttHeii Warten letchafte Zuftimnrung.'- o: Geze» Moissi skandolierten im Hamburger Konventgarten, wo der Künstler klassiser ist daS Gewallverfabrcn. Moissi aber rückl jetzt in eine Erklärung an die Presse von der Politik ab und sagt, sei» Lebensziel sei ollein. dec Kunst zu dienen. So zeigt sich, daß.es ein alberner Streich war,, seiue Hinkehr zur äußersten politischen Linken«ür mehr als ein bedeutungsloses flüchtiges Gastspiel in Reisemantel und Gu»ni»i- schuhen zu nehmen. Und das geht anch die Hamburger Lärm» Pfeifer an. Lvrraturkmse I» der SekkShschschule Ervss-Verü». An all«« Arbern-- steckten ist«in Lcbrgang Sher Shar-sv-ar« vorgefehen. De»«mse» wird die Cftt'änuig de».h a in l er" als EinMumg w daS Terstöndnis der Werke des T-ichtas zrapmde gelezt,.�tas Trmna..wird am rwraige»' Ivnniag. vormurog- iß tt«,'m grr.fen»Hörsaal des «»ftit»«S siK Teatmkütj'SeoMmSra« SSA bitech Her« Bros. S«di. »«ch Sr-egori: Vft-zl-ch des- fceeSsche»- Tbe-»««!.- vozo-ne'« tverdev. Für. hie DeSnehm« den Kurse»- die in. Pen»Schsteo Aage» bogt»»«, Ist'die' Bestdsschff tzneNteBskkich"---? Nr. SS 4 57. Jahrgang Seilage öes vorwärts �___________________ i...... i. hihi.................... ü i-i— Sonnobrnö, Al.Jouuar 19LS Unabhängige im Ktanzofenjolöl D» Wttterbesprechmrg des NuHn«hmezuswndeS führt« am Freitag zu ungeheuren SärnAjcnsn. Alt- in ENvidsrung auf heftige Angriffe des Unctbhängigeir Leid Minister Heine den Unabhängigen im beietzreu Gebiet nachsagte, Saß fis auch im Dienste der französischen Losreihungsbestre- b-ungen arbeiten, bwchen die Unabhängigen in gstoaltiges Tcchen und Schimpfen auS. und obwohl schließlich Heine für den Schluß seiner Rede bis geforderten Beweise ankündigt«. störton ste ihn doch vorher noch wiederholt durch neuen Radau. Sie sind eben eine kiratvallpartei und ihr bellÄbteste» Arg-u- .nent ist das Niederbrüllen des Gegners. Heine brachte Beweise— warten wir ihre Widerlegung ah. Eine ganz ausgezeichnete, wirklich sozialdemokratische Röde hielt unser Bielefelder Genosse S ch r e d. Heilte, Sonnabend, geht die Debatte tvohl zu Ende. « Dw Landesverfommlung seht« am Aecitoa die Bo- ia+urn der formlichen Anfragen über die Ausvechtcrhaltung der äffe nillichen Lrdmuig und dar lebenswichtigen Betriebe, über die Wiedereröffnung gcWofsciKt CifendakmwerikstÄtsn und den An- ucag der Unnbhänyigen um AufhÄamy deZ TudnohmeMistanÄeL fort. Abg. Leid(H. Soz.) sagt in seimrr gwmsllindiyen Rede u. a.: .äsineS gchtÄge Rede war eine Vrogvcrmmrede, aber auch eine Pvgromrede. lchm sind all« ZKittel»cht, um GewcÄtmah nahmen gegen mein« Partei z-u begründen. Wie es Bismarck nicht gelang. die Anbeitarscha-st nledsrzuhMe». indem er dse AtdenMer Hödel und Hchiling A» Verdächtigung der SoziaDeinokvatie heranzog, ebensowenig laird daS� auch Bauer und Heine gÄi-ng-n. Ucbci die Vorgänge vom 13. Januar hat Hevr Hein«, der freilich Pichtamvr me erreichen wird, Lügsu vorgebrucht.(OrdnMioKcuf.l Am 13. Ja- nuar habe» nur friedliche Mayen deinonftvisrt, sie find aruh nicht �rwaftnst gewesen. Dar erste Schuft d«S Matrose» ist tatsächlich gefallen. Diesem Mann ist ober der Kcwadiner ab- qejwMne» worden und Fnnktionöire bestätigen, doch ar verprügelt irrrrde. Dia Staggifte auf die Sicherl>e-üs.'-ure werden von uns aafs schärfste mißSiilligt. Wir haben leiin Interesse au Put- ichen. Cm Augenzeuge sagte mir: es ist fortgesetzt auf vif lieh ende geschossen worden. Rebner beruft sich ans Zeugnisse -*>- Auslandspresse. deftmdorS der wonach die Rcmv» die SchmD an de» Vorgänger: am 13. Jannm wage. Ilm die Zipilkommissare lümmern sich die Mtlitärüvs«chlShab«r den Le-.ifed Wenn Heine b-i soinem Ärmudsay bleibt, die Presse OÖ twngiftete Waffe zu zeÄ-vochen. so dürft« es bald k«n« Zeitung ,mhr geben. Aver es geht nur gegen unsps Presse. Dtz:«Bergrsch- ArbsitvrfriAune". Sie im besetzten ylebiet rrschr-nt. hat mcni nicht verbieten können, Sa hat man wmrigstenS den Abonnenten im Uinbefetz-tcn Otän-d verboten, sie zu lesen.(Hört, hört! bei den U. 3oz.i Eiche Verbote sind ein ganz niedrigrö Konturvenzmcnwver dar Regierungssosiu- Lsten gegen unsere Partei. ES ist«i>u Dechvcchsn am ganzen Bolle, daß die BergwerR: noch immer in dm Häiürn der Kapitalisten sind. Ihr>W den MelirHchtSsosÄckiste«) könnt das Wort wohl töten. Ihr tötet aber wicht ds» Sei-p.(ÄeShafter Bestall Sei den ll. Doz.) Ministsr deS Jnmcrn Herne: Doi einer PvlichZ, wie der. die uns soeben ebnäge ofeteint v-u- «bogen worden ist. ist cS sehr viel schwerer, das Wort zu töten. Sann SicheS Wort redet üicmor loeiiter, als der Geist, der Mr nicht Sa ist. lHettarkoit.? Gegenüber dum Destreücn des„Lokal- ArrzchgerS" Acäke ich dabei, daß an S Stellen des ArbtkslS im „Lokal-Anzeiger" der Attentäter gegni ErzSenger als eine suinpathischc Perstnlichkcit mit edler Gesinnung geschildert wird. Ich wünsche chcht, daß gegen den jungen Menschen etwa eine Hetze losgegangen wäre, das würde ich auch tenudchlcn. Aver in solchen Momenten führen solche Schilderungen dazu, daß polWsch aufgereizte jrmgc Leute sich yaaat, sie könnten ebenso berühvrt worden wie Gvaf Ära» mck» v. Hirschseid. Ich habe nicht leichthin gesprochen rumm ich DomverStaa sagte, daß auch dir Parteien der Ncchren ihre Presse im Zügel halle» sollten. W«rn rZ wahr ist, daß ein Lout- m Jon Krebsereuter. naut iti einer©ttögtuWse deS Lwutschwaitonale» IugendbundS das Attentat gegen Er�zbergor begrüßt und zu weiteren vtwnlt- taten aufzcfordert habvn soll, so hätte derjenige, der dies erfaaN!N hat, sich an den Polizeipräsidenten oder an mich wenden sollon. Wenn erst eine Zeitmqstrwviz oh«« 7!a>m«n und Ort erschienen ist. dann wich der Erfolg der Ermittlungen sehr in Frage gestellt. ES kennzerchnet die imabhänglge NgüationSmethode. wewn Herr Leid das Attentat gegen Haas« mit bam gegen Trzbevger auf ctree'Stufe stellte. Der junge Mensch, der auf Crrzlwr#* geschossen hat. leugnet nicht, daß er politisch verhejsi warben sit, und das mildert sein« Schuld. Beim Attentat auf Haast stand«See fest, daß der Täter keine politischen Motive hatte. CS Legt mit fevn, irtc Presse auSrotteii zu wollen, daS Verbot soll nur ein Schutzmittel der Oessoutliehlkeit, ober nicht ein Strasnsittel sehr. Aeem mm: ein Verbot nur auf Monate ausspricht... l Großer Laura bei den U. Soz. und Rufe: Monate hat ex gesagt! Schämen Sie sich!) Das Sozialistengesetz war gewiß ein schandliches Gesetz, avor niemals hatte chu sozialistische Ät:sse. Mein« wertgeschätzten und— so Gott will!— zahlreichen Leser werden es mir nickst verübeln, daß ich Jans Windel-, Lkriech- und Lalljahre mit einem Satz überspringe — mitten in sein fünftes Lebensjahr Hirtin. Da finde ich ihn auf dem Boden des Flures, der von der Treppe zur Wohnung seiner Eltern führt. Dieser Flur hat ein schräges Dach, dessen Pfannckn mit weißgekälkten Brettern verkleidet sind. Ein« Bretterwand mit einer Tür. die bei Sturmwind gerüttelt und geschüttelt wird wie ein Donnerblech aus dem Theater, trennt den Gong von einem Speicher, dem Schau- platze de? VTl. Kapitels, daß, wer Lust hat, jetzt meinet- wegen schon lesen kann. Er tut es aber auf die Gefahr hin, daß er von den vorhergehenden Kapiteln keinen Genuß mehr hat. Den« wer eine Reise tut— und- das Lesen des Buche's ist eine Reise und»st genug nicht die kurzweiligste!— und galoppiert durch angenehme und liebliche Gegenden«nd n»l einem Hui aus ern wohlangeschriebenes Wirtshaus zu, der hat nichts von den schönen Landschaften und er wird, wenn man ihn belehrt, daß er soviel Gutes und Schönes unbe- achtet hinter sich gelassen hat. schwerlich noch einmal um kehren, um nochzuholeit. was er versäumt hat. Samuel Johnson sagt:„Wenn jemand ein Buch von der Mitte aus zu lesen ansängt und Lnst hat sortzulesen, soll man ihn ruhig dabei lassen. Es ist fraglich, ob er noch ebenso viel Lust hätte, wenn man ihn nötigte, von vorne anzufangen." Wenn also jetzt meinetwegen einer von« VII. Kapitel an» fangen will zu lesen und dann bis zu Ende liest, bin ich schon zufrieden. Also wie gesagt, unseren Jan find« ich aus dem Boden des Flures sitzen und wie ich ihn sck da sehe, muß ich an Lucas I, 66 denken, wo da geschrieben steht: Was will aus dem Knäblein werden? Gluckliche Menschheit, daß- dir kein Blick in die Zukunft vergönnt ist! Du wärest sonst schon längst ausgestorben ficj: lauter Mißmut. So aber freust du dich am Morgen, wenn die Sonne.scheint: Ei, das wird heute ein schöner Tag? Aber am Mittag kommt ein Hagel- Wetter und schlägt dir die halbreifen Früchte von den Bau- men. So aber setzest du voll Andacht und Hoffnung junge Kohl- pflänzchen in den mühselig bearbeiteten Boden, du hast schon den Geschmack von Weißkohl mit Kümmel und knusperig ge- bratenem Schlveinefleisch auf der Zunge— und in der Nacht fressen dir die widerlichen Schnecken die Pflänzchen rotten- kahl ab. und dein rundliches, mit soviel Liebs und Magermilch gefuttertes Schweinchsn liegt keuchend in der Ecke und verreckt an den Backsteinblattern oder an sonst einem Sch.veins- übel, vor dem du mit all deiner Weisheit ratlos dastehest. Der. vi ereckige dämmerige Gang vor der Türe zur elter- lichciP Wohnung ist das Königreich des kleine« Jan. Eine Schmtte Schwarzbrot mit Butter und dick Möhrenkraut draus in der Hand steht er an dem vergitterten Fensterchen, durch das. der Gang sein spärliches Licht erhalt, und sck>aut auf die roten Dächer der Nachbarschaft, sieht den Rauch aus den Kaminen fett und träge in die Höhe steigen und reißt die blanen Auaen weit auf vor Staunen, wenn er sich mtt der blauen Luft vermählt und ein? mit ihr wird, freut sich und lacht v«r Vergnügen, wenn der Sind den Rauch, kaum w« er«us dem Kamin klettert, bei de« Dhxen tzctckr ih« hi« und her zerrt und ih» in kleine Fetze» zerzaust. Hier siebt er, den Kops gegen die Gittersiäbe gepreßt, tue sich auf seiner Stirn in zwei roten Strafen abzeichnen, und lauscht auf das Läuten der SchisfSglocken. das der Wind ihm vom nahen Rhein herüberträgt. Glückliche Kindheit, die in der Be- lchränktheit ihrer unwissenden Sinne die Grenzen her Welt nicht weiter steckt, als ihre Nase reicht!— Jan ist Herr über Licht und Finsternis in seinem Reich. Er klappt langsam die hölzerne Lade vor das Fensterche« und sieht mit Befriedigung, wie cS auf dem Gange immer dunkler wird, bis die schwarze Finsternis alles zudeckt, und dann, wenn ikun dabei ein ängstlicher Schauder über den Rücken kribbelt, zieht er die Lade wieder langsam auf. und sein Vergnügen ist unbeschreiblich wenn das Licht wieder hereinquillt, und er lvieder die Kohlenkiste sehen kann und den Dreckeimer in der Ecke und den Besen und den Schrubber, ans dem stif der trockene Aufn«hmer hangt. Oder er läßt den dünnen Sonnenstrahl, der sich durch die Ritze der ae- schlossenen Lade zwängt, durch die zu einer Röhre geboge- nen Hand gleiten, preßt die Hand dann zu und wundert sich, daß er ihn doch nicht gefangen hat. Der in dem Sonnen- strahl tanzende, glitzernde Staub ersetzt ihm das schonst« Bilderbuch.>Wenn er lange auf das flimmernde Gewimmel ichaut, steht ex plötzlich keinen Staub melir, sondern Heinzel» Männchen, die durcheinanderpurzeln, ihm lange Nasen machen und die Zunge herausstrecken. Und wenn er sich dann über die Augen wischt, sind die Heinzelmännchen verschwunden, statt ihrer sieht er Husaren, die im Galopp da hersprengen, aber im Hui sich in eine?: schäumenden Wassersall verwan- dein, wenn Jan in de« Sonnenstrahl hineinbläst. Und nicht lange'Uich der Wasserfall löst sich in Dunst auf. der ssst wreder zusammenballt und Figuren bildet, aus denen all- mählich eine mmm Kevelaer Prozession wich mit Kranz und Fahnen, denen der Rosenkranz an der Hand baumelt, und Vorbetern, die schwitzend ihren Stab mit dem silbernen »eiligen Joief a» der Spitze schwingen und mit heilerer Slimms und schleppendem, müdem Tonfall immer wieder von neuem beginnen:„Ga— grüßet seist du Maria Im vorigen Jahre hat Frau HöffgenS dem Jan ein dreieckiges grellbuntes PapiersShnchen mit dein MuttergotteS-Bild drauf und einige nmde. pappdeckeldünne Pfefferküchlein von der Ballfvdrt nach Kevel«? mitgebracht. Die VfefferkSHKi« habe« s« gut gekchnreckt, daß er sie all« h!Htte?er»ander gegessen hat:»her die«an�e Scheppe Rasier hätte er«iffst: danach trinken dürfen, dann wäre in der Nacht auch nichts paNerks . ffiorlf. fofofj Sem arbeitet ine..3£F«mtffie SS«f«a&Ül" gege» dia RihrHsitSsoziae lii�n und gegen die Ragterun». Äc-Hnlivze Arjiel'uugcn zwifchep den Unirühängigen und deu SesatzungSmochlc« besieh.'» auch au«äderen Ttsllen. Lassen Sie sich nur von Ihr e n Äöiner Parteigenossen das Protvioll über die Berhandlnngeu der dortigen Gruppe der Unabhängigen mit den englischen De- sgPnngsbe Horden lomnien. Danach haben die UnabhLngfgeil sich bereit crttärt, im Dienst Frankreichs am Käufer rheinifÄrn Republik mi�mnirkeu. Räch den Berichten von Bsrtrauenilenten sind solche Bezieünngmr der Unabbnägtgen zu den früheren Gegnern auch m der Pfalz und an anderen Orten nachgewiesen wohden.«Zuruf: Acnn«» nannenl) Ich � werde mich büteir� die Bertrauenslaute zu n e n n e n, ich null sie Uiid ihre Familien nicht der Gefahr aussetzen, datzchie Unabhängigen sie bei den LWßatioÄ-behSrds» denunziere»,(Lebch?kte Zustinnnung.) Wir wissen, daß upabhöngize Aonruolisien ins Unland reisen und SchmShcrrtikel gegen' M's fchreikan. Wir wissen vor allen Dingen daß wir nickt so tick gesui-ken wären, wenn die Unabhängigen nichr vom erston Tage urNärt hätten, Deutschland müsse gesirast' werden (Grohar Lärvr bei den U. Sc� und Rufe:'Schamloser Perlcmitderl — Präsident Le i n« r t: ticrr Abg. Paul Hoff:n.?nn und Herr Abg. RosenfuTb, Sic machen andoui-rnd beleidigende, Zwischenrufe. Diese Beleidigungen gegee: den Minister stehen so tief, daß ich sie mir einem Ordnungsruf nicht rügen will.— Sinhaltender stürmischer Beifall. Diele Abgeordnete klatschen in die Hände. Große Unruhe. Abg. Adolf Hosnnann ruft den Präsidenten Leinert zu: Robert dort hat Dich die Polizei herausgetragen und jetzt redest Du so!) Minister Heine schließt mit der Aufforderung an alle, ihre ganze Kraft in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. fStürm. Beifall.— Anhaltende Pfui-Rufe Ii« den U. Soz.) Abg. Ad. Hoffmann(zur Geschäftsordnung�..protestiert" gegen die Geschäftsführung des Präsidenten. Selbst der selige Herr v. Kröcher sei nicht soweit herabgestiegen, wie der Präsident, den einst die Polizei aus diesem Hause getragen habe. » Wg. Schreck(Soz.): Unsere R e ck) l e versieht es ausgezeichnet, sich so zu drapieren. als ob sie jede Gewalt ablehnt: aber sie trägt doch ein wesentliches Teil dazu bei, daß die Entwicklung de» jungen BolkSstaat» außer- ordentlich gefährdet wird. Das Attentat auf Er charger ist ohne Zweifel der Ausfluß der namenlosen Hetze eines Teils der rechiö- stehenden Presse. Der gute Ton ist in jenen Zeitungen nicht zu finden; sie leisten an politische: Verhetzung da» Menschenmög- licbe. Jetzt hinterher hat die.thheinlsch-Westfälische Zeitung" festgestellt, daß eS sich um einen ziemlich unbedeutend en F e t t sch u ß handelt.(Hört, hört') An Roheit können diese Leute tncht mckhz! übertrosfeiz werden.«'Sehr richtig!) Die Re- gierunz und ihre Organe täten gut nachzusuchen, ab sie nicht auch in den Kellern der Edelsten und Besten Wafsenlazer finden. Zur Aufrechterhaltung der lebenswichtig»» Betriebe gehört vor allen Dingen, auch die Sicherstellnng unserer E r u äh r n n z. Die Landwirte schneiden selbst den Ast ab, aus dem sie sitzen, wenn sie nicht dazu beitragen, daß die Bergarbeiter etwas zu essen bekommen, denn ohne Kohlen keine Düngemittel. Die Massregk- luttgen in der Landwirtschaft betragen hsuie schon 5000. Die Regierung muß dafür sorgen, daß diese rückgängig gemacht Werden und. muß die Rechte der Landarbeiter schützen. Sorgen Sie da- für, daß die Arbeiter mehr Kartoffeln und auch einheimischen Speck urd Wurst bekommen; das ist das beste Mittel gegen den Bolschewismus. Wenn man die Eisenbcchnwerksiänen schließt, dann sollte man auch die ZZurraukrat«, entlasse», die der Republik unendlich schaden.(Sehr richtig? bei den Soz.) Weziu der ArbeitSzwang kommt, dann muß er vor allem di e tresssn, die es als ihr Herren- recht betrachten, üb er Haupt ni ch r zu arbeiten. Selbst die Richter wtsen setzt schon nach dem Mittel de» Streiks. Wir stehen grundsätzlich auf dem Boden der Sechsstundenschich:; aoer die Bergarbeiter selbst sind jetzt der Auffassung, daß gegenwärtig die SechSstundenschicht unmöglich ist. Sogar der Unabhängige Rosemann sagte vor einigen Tagen aus der Eeneralversamm- lang der Bergarbeiter,«r gebe zu, daß die Einführung der SechSstundenschicht eine» Tückgang der Produttion bringun müßte.(Hört, hört!) Ich bin erstaune, daß sich Leid auf Augenzeugen b:ruscn hat. weil ich geglaubt habe, er hätte als Kührer an der Derncrntration teilnehmen müssen. Ich habe die Vor- gönge ans nächster S ähe angesehen. Die beklagenswerten Opfer sind zu einem überwiegenden Dell auk das Schuldkonto der Uuub- hängigm zu setzen, zu einem andern Teil auf daS der Kommunisten. Schon vorher haben sich die Demonstrationszüge nicht wie orgaui- sierte Arbeiter benonimen, sondern tv-ic Jauhagel. Nachher her man die Massen stundenlang herumstehen lassen, die Herren radikalen Führer haben sich wohlweislich im Reichstage aufgehalten, während e? ihre Pflicht gewesen wäre, den Massen eine Parole zu geben. Die Massen sind nicht provoziert worden, sondern die SicherbeÄswchr bat ein? beispiellose Disziplin bewahrt Erst als die Demonstranten aus die Sichcrbeitswehr und den Weichs- rag stürmten, ließ der rerantwortliche Offizier über die Meng? hinweg schießen.(Zurufe: Roscnfeld. was sagen-.r wir v-rstchen ihre Roiwendigteit und wünschen nur, daß sie befristet werden uird die Möglichkeit der Beschwer»: besteht. Wenn Pr.ssstveibotc bestehe», so müssen si- selbstverständlich auch gegen reckrS mit allem Nachdruck dnvck geführt werden.(Zürnst: des Abg. Ad. Hofkmann.) Herr Hoffmann, ich schätzte früher Ihre Zwischsnrilfe, aber Tie stich doch inzwischen recht alt gelvvrden. (Heiterkeit.) Di? Anwendung deS Standrcchts können wir nicht billigen, da wir Gegner der Todesstrafe sind. Die Spuren des Marlob-Prozesses sollten schrecke« Gewiss« Beziehungen zwischen den Unabhängigen und den Organen der Sonderbündler lassen sich wicht leugnen. Wir rufen alle, die ehrliche« Willens sind, auf, das deutsche Kulturleben zu schützen und dafür zu sangen, daß unse- rem Laiide die Denwkratie und damit die Volkswirtschaft gesichert wird,(Lebhafte, Beifall bei den Soz.) Nunmehr wird die Weitcrberatuna auf San? abend 1? Uhr veriagt. Ad. Hoftmairn srhieli im Laufe einer persönlichen Bemerkung noch.zwei Ordnungsrufe. Schluß QU Uhr._ WGroßGerün fln die Eiter», pflegseltera, vormüaöer! Tos Jugendamt Neukölln erlaßt den nachfolgenden bs- herzipenslverte:: Äuirun Nach dem Kinderschlchgesetz vom A). März tgf)3 dürfen, von Ausnahmen abgefcheZt.- fremde Kinder unter 12 Jähren und eigene Kinder unter 10 Jahren mit ErwerbSarbcit nicht beschäftigt werden. Eigene Kinder sind nach der: Kinderschutzgesetz auch Verwandte, wie Neffen und Nichten, an Kindes Statt angenommene und bevormundete Kinder sowie ssürsorgezöglinge, sofern sie zu dem Sauöstande des sie Beschaff tigenden gehören. Tie Arbeit von Kindern, die die wtgefübrke Altersgrenze überschritten haben, iit auf 3 Stunden(in den Ferien auf 4 Stunden) für den Tag beschränkt. Außerdem darf die Beschäftigung keinesfalls in der Zeit zwischen 8 II fit abends und 8 Uhr morgens erfolgen und niefit vor dem Vormittagsunterricht stattfinden, ebensowenig an Sonn- und Festtagen. Diese, im Interesse der Jugend erlassenen Bestimmungen werden gegenwärtig auf das gröbstö übertreten: namentlich werden gesetzwidrig eigene sowie fremde Kinder beim Austragen von Zeitungen beschäftigt. Wir erwarten von der Einsicht der Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten, daß sie nicht erst durch die Strafbestim. mungcu des Kinderschntzgesestes sich von der weiteren Nebrrtre- tung ebhilteu lassen, sondern vertrauen auf ihre Liebe zu de« Kindern, damit die Urbelstände fortfallen.,. Gewährt Eurrv Kindern die ihnen dringend notwendige Nachtruhe, reißt.sie nicht zum ZritunasouStrage» oder sonstigen Arbeiten Vortags ans dem Morgenschlaf, schont Eure Äiuder! Was Ihr an ihnen sündigt, rächt sich an Euch'. Die ehrenamtlichen Organe des Jugendamts der Stadt Neukölln, die allen volirnwen Parteien angehören, werden es sich zur Aufgabe machen, die Kinder gegen weitere Ausbeutung zu schützen. Unterstützt uns in unseren Bestrebungen, damit wir nicht genötigt werden, Anträge auf Strafverfolgung wegen lieber- tretung des KinderschutzgcsctzcS gegen Euch zu stellen. Erneute Beschlußfassung über die Höchftmietenverordnung. Die vom Wohn«nc>»verbanv bestblossene Hölpstmietenverordnung läßt eine Mieiserbööung für Wohnräume um 20 v. H. auf die Miete d-S Jahres lgl4 als Höchstgrenze zw Daneben kann vom Hauswirt ein besonderer Reparaturenzuschlag bis zu lS v. H. der alten FriedenSmiete erhoben werden, jedoch mi, der Maßgabe, daß der Reparaiurenzuschlag vom Meter zurückgefordert werden kann, falls der Vermieter die Reparaturen nicht ausgeführt hat. Gegen den einstimmig vom Verbands- auSfchuß des WohnungSoerbauoes gefaßten Beschluß ist seitens des Oberpräsidenten Einipruch erhoben worden. Für die An- hörung der Sachverständigen und der MieteinigungSamtsvorsitzendeu tritt der VerbandSauSschuß am Sonnabend, den 7. Februar, vor" mittags 11 Uhr, im Berliner Ratbauie zusammen. ZsLr eine Berlängerüng der Polizeistunde: Bei dem Tirigenlen der W u ch er n b t e i l u i? g des Polizei- Präsidium- fand eine Besprechung mit Vertretern der v e r s ch i e- denen Gas: wirtS verbände Groß-BerlinS statt. Hierbei kam zur Sprache, daß die Vorschriften über die Schließung von Ga st wirtschaften bei Verstöße» drin- gend der Vereinheitlichung bedürfen. Nach der gegen- wärtl'i?« Rechtslage rann der Polizei präftdent zur dauernden Schließung einer Gastwirtt'choft nur greifen, wenn sich ein Lokal- inhaber gegen die F l e i s ck v o r s ch r i s»i e n vergeht und z. B. am Dienstag oder Freitag Fleisch abgibt. Bei allen anderen Lerstößen, insbesondere bei II eber schreitun gen der Polizei- stunde, kann der Polizeipräsident lediglich dem jeweiligen Lokalinhaber die Ausübung des SÄcmkgewerbes untersagen. kann«S dagegen nickt hindern, daß der Stadtausschuß einem Neu- erwerber des betreffenden Lokals den Schankbetrieb gestattet. Dies«» Zustand hÄi die Behörde für unhallbar, und sie erstredt daher eine Aenderung der Rechtslage dahin, daß der Polizeipräsi- den: auch bei hartnäckigen Verstößen gegen die Polizeisrunde berechtig: sein soll, die in Frage stehenden Lokale dauernd zu schließen. Die Gastwirte halten dieses Streben für gerecht- fertigt, wenn eine Verlängerung der Polizei st unde möglich wird. Im einzelne» betonten die Aertreter der Organisationen, da� eine Verlängerung der Polizeistunde� zunächst wirtschajcklich von weittragendster Bedeuiung sein würde, da zahlreiche strafte im Gastwirtsgetoerbe, wie Kellner, Köche. Musiker usw., die jetzt brach- liegen, ohne Beschäftigung sind und der Arbeitslosen. Versorgung zur Last fielen, in die Betriebe eingestellt werden könnten Lebhafte Klage führte» die soliden Gastwirte gegen die Nachtlokale, die sich an keinerlei Bestimmungen kehrten. Für sie existisre weder eine Polizeistunde, noch die B e r f ü- g u n g des KohlenkommissarS, nach welcher um 9% Uhr die Notbeleuchtung einzusetzen bat. Auch die Preise der Möbel spielte» für diese Unternehmen keine Rolle. Fer-er sei e5 anffällig, baß trotz der brennende» Dohuuugs- not für derartige Lokale immer noch neue RS«me zur Verfügung ständen. ZSen» die Polizeistunde � vi�lpicht btS ein Ubr— verlängert ioevden konnte, würden viele Thcirer- besuch er die soliden Lokale für einen Imbiß vorziehen, das Klub- Wesen würde einoeschränki iserÄen und viele auswärtigett Kauf- lente würden ihre geschäftlichen Besprechungen lieber in. solchen Lokalen abhalten, als notgedrungen in tie Bars oder Kabaretts zu laufen. Ganz energisch machte man Front gegen den o b l i g a» t o r t sch c n Bcdü�niSnachweis. Dieser Ware nur ein Privi, legtum für die Hauswirte, die ihre Lokale naturgemäß lieber an die die höchsten Preise zahlenden Nepplokale vermieteten. Bon einer Verlängerung oer Polizeistunde crwanci man ganz bestimmt ein Nachlassen der II eberschrei tun gen der Polizeistunde und einen gewaltigen Rückgang der Nacht- lokale. Schließlich wurSe beschlossen, eine fünsgliedrige Äom- Mission zu bilden, die jeden Fall, in rnelchent auf Schließung eines Lokal- ertavnrt wird, nachzuprüfen hau Verwaltungsreform« De: Verein für Kommunalwirtschaft und Kom- munalpolitik hielt in Cbarlottenburg seine o. Mitglieder- Versammlung ab. Erschienen waren Vertreter der Städte und Ge» mcinden aus allen Teilen des Reiche», auch Vertreter von Reichs-, Staats- und Provinzialbchörden. Ein Referat des Staat-ministers Dr. 2 r e w Z, der noch als Siaat-kommissar für die Verwaltungsreform tätig ist, gab eine Uaberfickst über den Stand dieser Arbeiten, über die N engen a l- tur.g der Landgemeinde-, Kreis-, Städte- und Provinzialordnung. Die Reform geht auf eine weseni- lichs Siärling der Selbstvcrwaltikng aus, weitere staatliche Ausgaben sollen auf die Gemeinden übertragen werden. Der Lendrat,"bisher Vertreter der Regierung, wird zum Kommu- nalbsamten gmnackt. Ein neues Zwischenglied, de? Amtsbezirk, wird geschaffen als Kommnnaloerband. der leifiuugsfähig genug kein soll, um komnfttnale Autgabest wirksam durchzuführen. In Verbindung damit erfolgt eine Neuordnung der Staats- aufficht, wodurch sich zahllose kommunale Konflikte vermeide» lassen würden. Ein Staatsausschust, bestehend aus je einem Vertreter jeder Provinz unter Vorsitz des Ministers dos Innern Ifirb gebildet, der für die Aussicht über die Provin�ialverbände zuständig sein wird. Zahl und Begrenzung der Kresse sollen ebenfalls geändert werden, doch ist die Durchführung dieser Absicht zweiftlhatt. AIS Karnvunkt bezeichnet Minister Drews das Ziel, den Selostver- w a l t u ng S kö r pe r n allmählich alle Berwaltungs- geoieie zu übertragen, zu deren Ausübung der Staat noch einen eigenen Apparat unterhalten muß.- Seine ausführlichen Mitteilungen über die Frage das Ein- kamutersvstems in der Gemeinde fanden nur teilweis? Beifall, wäh- rend sonst fast durchweg ledhafte Zustimmung bemerkbar wurde. Schiebung. Zu diesem Artikel in unserer gestrigen Morgen- ausgäbe«iit uns die SicherheitSvolizei Berlin mir. daß ein Major Opvcnborn bei ihr nicht'existiert, und ihr auch niemals angehört hat. Ter Papierpfennig, den wir im Scherz ankündigten, ist schon da. Einstweilen haben aber nicht das Reich oder die Gemeinden dieses paprerne Notgeld geschaffen. Gegenüber dem Mangel an Kuv'ergeld, der immer fühlbarer wird. Areifen Geschäfts'eute zur Selbsthilfe. Für Psemrigbeträge. die sich nicht auf 5 Pfennig abrunden lassen, schreiben sie dem Käufer einen Gutschein. Dar kann dann bei ihnen wieder in Zahlung gegeben werde». Mt Rücksicht aus die starke Anforderung von Kleingeld- zahlm-. tieln beschloß der Magistrat die.Herstellung von 50-Psennig-Scheinen in Höhe von 6,5 Millionen Mark mit Gültigkeit bis 31. Dezember 1920, von denen Ich MiL'o- neu Mar! als Ersatz für unbrauchbar gewordene S che i n e Verwendung finden sollen. Tie Schweizerische Gesandtschaft gibt bekennt, daß sie vom A Fr- bruar ab ihre Kanzlei au» den bisherigen-Räumen Frisdrich-Wil- belm-Straße 11 in da? neue GesandtschaftSrebäuds Fürst-Msmarck- Straße 4»erlegt. Die Paßstelle für Ausländer bleibt im Haus: Kaiscritr-Augusta-Straße 75. Vermischte Lokalnachrichten. Von einigen Tagen berichteten wir über Sammlungen eines Herrn Dornbusch rür die Sicherheitspol i- ze i. Hierzu wird uns mitgeteilt, daß Herr Dornbusch»'cht für diese, sondern für einen B e r li« e r Truppenteil Vvenden gesammelt bat und hierzu auch berechtigt war.— Einem Neuköllner Stellmachermeister K. wurde vor einigen Tagen dieBries- tasch« mit 3300 M. bares Geld und W e r t v a p i e r e u in Höhe von 20000 M. aus dem offenen Wandschrank seine" Kontors gestohlen. Die Neuköllner Kriminalpolizei ermittelte jetzt als den Dieb einen 16 Jahre alten ArbeitSburichen Ä a I h t t a. In ganz kurzer Zeit verlor er beim Spiel die 3300 M. b's auf den letzien Pfennig. Der Bursche wurde d-mb-ntet, die Wertpapiere in einem Persteck vorgefunden und dem Bestob'cnen zurückgegeben — In dem Pensionat von Nikolai in der Potsdamer Srr. 122e unterhielt dar Automob'lvermieier Peagau einen Spielklub. Der Kriminalpolizei gelang es, sich Einaang zu verschaffen. Sie traf ungefähr 40 Personen an, doch hatten diese das Geld und die Svielgeräte schau beiseitegeschafft. Die Geräte wurden aber hinter Gaxdinen versteckt aufgefunden-und beschlagnahmt.— Geldschrankeinbrecher drangen in zwei Geschäfte auf dcnn Grund- stück Georgnikirchstr. 40«in und stahlen für 100OO0 M. Leder und Schuhwaren und rür vOOOO W. Mützenstofse In dem Haus« Linienftr. 7 räumten sie einen Gelisschrank aus und stgblen größere Vorrät- an Zucker. Kaffee und Tee.?ft, der Köpenicker Str. und in der Sebastianftr. 37/3S knackten sie ebenfalls die Geldfpinden kunstgerecht �auf. Ein �Berliner Geld- schrankeinbrecher namens Schmidt ist in der Nähe van Dernau beim Einbruchsversuch angeschossen worden und seinen Verletzungen erlege».__ Lehrgänge für Ertaubte und stark SckiwerhZriae in der UniversttätZ« Ohrenklinik der Ehmüe. Meldungen auck, von Kriegsteilnehmern Mon- tag. Dienstag, Donnerstag. Freitag um 12 Uhr in der Charits-OhrenNnik, Luisenstr. 11, Part. Intts, bei Pro». Dr. Flatau.- Neukölln. I» per Ttedwerordneteniiyung kam sS gestern nocb- malz zu einer Ausspräche über Lebensmittelausschuß und Großhandelsgesellschaft. Die Geschäft: des friihe. tc« Lebensmittelansschusses sind an den AnfsichtSrat der Groß- Handelsgesellschaft übertragen worden. Alle AufsichesratSinitglieder sind Stadtverordnete und gehörten schon dem LebensmfttelauSschuß an Der neu« LebenSmiftelansschuß soll mit beratender Stimme gehört werden, bevor der Aufsichtsrat seine Beschlüsse iaßt. Tie kech« Sitze in dem neuen Ausschuß werden von den Fraktionen»ach Maßgabe ihrer Stärke besetzt.?lus der sozia'demofrgtifchen Fraktion wurden gestern die Genossinnen Scholz und Boslian hineingewählt.— Dem vom SchlichtungSausschuß Grotz-Berlin am 12. Januar gefällten Schiedsspruch über die Gehalts- sätz? der nichtständigen Hilfskräfte, den der Ma- grstrat angenommen hat, stimmt: auch die Stadtverordnetenver- sainmlung zu. Die erforderlichen Mehrausgaben belaufen sich auf IM Millionen Mcv* pro Fahr.— Zugestimmt wurde auch deur Entwurf zu einem Tarifvertrag mit dem Bund der technischen Angestellten und Beamten. Er bezieht sich nur au? die vorübergehend beschäftigten Techniker, weil d!« dauernd angestellten schon früher der BesoldungZordnung unterstanden.— Ein dringlicher Antrag de» Unabhängigen fordert«, daß Not- stcrndSarbeifern»tcftt der Hehn r est>-> s für Dteuerrückstände b e sch l a g na b m t wird. Di« einzeln«» D«rwalwngen solle« in« Arbeiter darauf hinweise», daß Steuern in Raten bezahl: werden können. Müssen Pfänd'anoen vorge- nommen werden, so soll ein Emstenzmiwinum frei blelSs». Der Magistratsvertreter erklärt«. Hinweis« auf di« Möglichkeit d« Rate»zahl«»g sei» schon bisher von de» Verwaltuntfeu sogoben iwrictt. ä>ie fltenetöeiStwääwiB 5m Weiten zahlreiche, östlich der Oder mehr vereinzelte, meist geringe Nieder- schlage: Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend.» zk Kräftipg toKerven,» Srbibnng der M LrkSkung Körper- UeKsr M geisttgvr w Jlrbsit werden allgsiein■ empfoftlen and verordnet. Preis M. 3,— in Apotheken erhältlich. SoziaidenvoSiratilcfieT verein Berlin(S.P.D.) 40. Abteilung. Uns«! Mitglied Ednard Beyer Rostocker Str. 13, ist am Mittwoch, Ken 28. Ja- r.uar, verstorben. Ehre seines Andenken! Die Bccrdiqnng erfolgt am Eonnabend.denZI.Ian., nachm. 2 Uhr, von d. Lc! chcn. halle des Iobannes-Frled- Hofs, Plötz enses, aus. Rege Beteittgung wird ersarict. 210/17 Nacdrai. Unser Mitglied 2W/18 Mns Lebe! Benks elstr. 62, ist am Mittwoch, den 21. Ja- nuar, verstorben. Eh« setn-m Andenk-,: Die Beerdigung hat de- reits siattzefilnden.. Der vorfkan». lanit nach ichwerem Leiden msttl lieber Manu, unser guter Vater und Schwisger- vater, Sohn, Bruder. Schwager und Onkel Otto BÜß. VV 50, Nürnberger Str. 5. Die Einäscherung findet am Mantag, nachmM/, Uhr. im Krematorium schu'enweg fiett. Bekanutmachuirg Ml W'MllMMe m Met Zll Beton, OraniengcoBC 138. Sie vom Borfiand und Ans- schuh der Kasse beschlossene Ab- änderunq der KZ 17 AbsaZ 1 und 2, IL Absatz 1 Ziffer 2. 2V, 28. 20 Absatz I und 2, 30a und 4ä der Satzung ist unter dem 16. 1. 1920 vom Oberverfich» rung«amt Groß» Berlin alz 7. AbändetttNg.. gmehmigt worden. Di: Adimderunz der Ktz 27. 28 und Z0a tritt mit dem�Ü 10. 19, die übrigen Abäichcruugen am Monatsfrsien nach»rsotgter Genehmigung und Bikaunl» machuug, d. h. am I. 2 20 ur Bon letzterem Doge ab wird nach sechsmonatiger Wartezeit das Kranlengsid auch für jeden Sonn- und Sesttng und das Sterbegeld im dreißigsacheu Betrage des Erurrilohns ge- AOdl*, Druckexesplare der Sende- rung find m- Kass-nlolal ün- cnlgellltch zu haben. 281, 11 See Vorstand. A. Röseiitr, Vorsitzender. iwc die zahtreiche, herzliche Teilnahme bei dsr Einaiche- rungsfeier meines lieben Man» nes. unseres guten Vaters. Bru. dcrs, Schwagers und Onkels, des Korrettors Kusls? Siecke sagen wir allen, insbesondere Serrn Barth nir die zu Her- zen gehenden Worte, und der ..Tyoographia-»ür die letzten Sange-grllße unseren herzlich. st-n Dan! Ww. Gertrud Rieche und Kinder. SpeLinsiZtOTt vr. weck, llvsodt s» eÄ»5tr.g!j.sÄww.'n?.. Spr. 10—>. 5-8 5snnt.II— l. tlst». a. ölotullteesucduiiL «Z». 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Surd» btelcr ziachteag wird dl» Saßunz In folgender Weise geit»d»rt begz». rrzeuzt. z 1».«Motz Js Sie bare» Leislungen dir Aosse werden nach einem Krund- lehne demeffen. Zur Festsetztinz des Grundlohn« entwrechend dem durchfchnnilichk» Tagesentaelt werden die Kaijenmngliedcr in 10 ötufen eiitgetciit.(St gehören in Stufe I all» ohne Entgelt befchaitictDi Lehrlinge, „ 2 Scrf.ch. mit tiigl. Enteelt vis 2,— SU. „ 3„ über V-. Ms»,- SR. M 4„* ff u n B»> f - i--- �: t- �: " 1'*"" Sf~'* i~" // n ßf» ff ff ff o— n• �' „ 9» ff•, ff»„ m, * 19 ii ff ff ff n' ff ff § 30, Adsatz 1 und 3: Sie Rosten für Brillen, Druchbände» und airdere kleine K-Nmlttel werden bis zum.■Vjfltt.«rngt von äü— U. getragen ...... riiBcr» H«il»f.nkt»in stulchutz bi» III 50,— Dl. as»raniffNgetd wird in Höhe des Halden Grundieiines iiir die Mitglieder der(Stufen a— 10 gewählt. außerdem itmn.fäci gewährt werden. ReichsSiBlL-üieiter Jeden Abend?', und HBMSgmtt Rm.SU. Ttettiner Gänger. Nachmittags ermtßlgtePcei.g 5 Min. vom Aiexanderpiaee. firüeste» und schAnst«. Kabarett In Berlin bö. Der bervorragende Jasuar-Spieipiaii! r aamVorifibningon, Auf, 7 Uhr, SonnttD 4 Uhr. in dem Haushalt des Versicherten lebe» und an, oder größtenteils aus dem Arbeitsverdienst Di? Ärankenhilfe endet fpiltestens mit«dlanf der Z3 WeGe, nach fechstnenallgee Batfejcti mit Ablauf Oer 39. Woche nach Beginn der Krankheit. ß 20 lavtri: Ist bei Beginn der Erlraukun« ein« sechsmonatig« Warte- zeit zuriidgelegt, fo lonn der Botttand chilfsmiltet zogen Ver. nnstaitung oder Bertriippelung, die Nack, beendetem Heiloee» fahren nötig sind, tim bi? lrt>«if«unf®Mgteit des Kastemnitglied« ii'rznliellen, bis zum HUchühetraa« ocu 300 vi. oder iwen gu- jchuß vis zu dieser HSH» gewähren. Z«Matz i' wird gestrichen und bofür gesetzt: Wtzchlteriinien, die im letzten Jahre vor der Niederkunft mindesten» sechs Monats hindurch auf Stund der Retchsper- sicherung oder bei einer rnavpfch-stlichen Krankenlasse gegen Krankheit versichert gewesen sind, erhalten als Wochenhilfe: einen einmaligen Beitrag zu de» Kost»» bn Entbindung in Höbe von 50 M. 2. ein Wochengeld in Höhe des KrankengeldeG, iedach mindestens V'. Mark täglich, einschl. der San», und Feiertage, tstr 10 Wochen, von denen mindestens 6 in die Zeit nach der Niederkuntt sollen müssen; 3. eine Beihilfe bis zum Betrage von W SR. für Hedanunen- bicnst und ärztliche Behandlung, falls solche bei Schwatiger- schaftsbeschwerden erfardirlich»»erden: 4. solange fie ihre Neugeborenen stillen, ein SHIteelb in Häh, des halben Krankengeldes, jedoch mindesten» 75 Ps. täglich, einschl. der öonn- und Feiertage, bis zum Ablauf der 12. Woche»ach der Niederkunft. Neben Wochengeld wird Krankengeld nicht gewührtz die Bocken nach der Ntederkunst müssen zusammenhängen. z Sl siiM m«.' S 34, Absatz 1 lautet: Als GierbegeU» wir» beim Lobe eines Betstcherim*>«» Zwanzigsacks des Grundlohnes gewährt. Nach sechsmonatiger Wartezeit erhöht tick da» Sterbegeld aus das Bierzigfach» de» Grundlohnes, miudestens aber aus 80 BL z 38 tautet: Die Kasse gewährt bis zur Dauer von 38 Wochen den ve» flcherungssreim Eitern, Ehegatten und noch nicht 15 Jahr« alten Kmdiru. die deren Unterhalt ga d.s Berficherteu bestritten wird: L ärztliche Behandtun« durch die Kassenärzte. Innerhalb de» Bereich» bei kassen ärztlichen Bersaraung übernimmt die Kasse die Kasten de-«rstmatig-n Htnznziihung eines Kassenarztes nach den für dt» Kassenärzte maßgebende» .rNnorcrftmen bi» zum Betrage van 30 SL. wenn die Hinzuziehung dringend notwendig war- Ertranken Familienmiigkieder außerhalb des Bereich» der iasl-närztlichen Bersorgnng. doim trägt die Kasse dt« Sesamtiasten d. r ärztlichen Bei)andwnq nach den für dt« Kassenärzte maßgedendeu Honorarsäßen dt» zum Betrage von SO AL 2. Zahnärztliche B-handlung in der von der Kasse errichteten ssahnkllnir. 1. Bei Verpflegung in Krankenanstalten als Ersatz der ärzs- Ilchen Behanblm»« den Betrag von hiv SR. täglich für Eltern und Ehegatten, sowie X M. täglich ssto Kinder, sür jeden »erpflegungstaz. tz 99a. Berstcherunasfesie Ehefrauen, Töchter,<2tj»i- und Pflege- tächter der«ersicherten, dt« mit diesen in häuslicher Gemein. .jchast. leben, rr hallen als Wochenaeld die Mindest. I-istiingen der im Z M. Abs. 1, Ziffer 1—4, aufgesührteit Unterstützungen. ß S6b lautet: Nach sechsmonatiger Bartezett wird Sterbegeld beim?od« des Ehegatten eines Mitgliedes»der eine« K'nde« unrer 15 Iatpien gewährt. Das Sterbegeld wird für den Ehegatten ans zwei Driitei, für ein Ktnö bis zu 4 Jahren auf ein t'iertei. darstba- a»f die Hälfte des im g 34 lestgefetzten Mit- giiedersterbegeldes bemessen und um den Betrag de» Sterbe- gelbes gekürzt, auf da»»er Verstorbene selbst oesetzlich v«-sichert war. Sind beide Ehegatten Mitglieder der Kasse, fo wird da s Sterbegeld>ür«tu Kind nur einmal gewährt. Gehören die Ehegallen verschiedenen Kassm an, die Aamtttenhilse gewähren, so wird bei dem Tod» eines Mttgllrde» Sterbegeld nur gezahlt, o>c»» das Mitglied, welches der Allgemeiuen Ortskrantenkasse für Berlin-Sieglitz oiizehvet. den unterhast für die Famstt« ganz oder überwiegend bestritten hat. z«v laulet: Die Kassendeiträge werden Mi alle Verstchertea auf sieden- e!nhalb>Hundertst,l des im ß 19 festgesetzten Grundlohnes de» messen und filtt je eine Woche berechnet. Sie drmtgen jstr Ber- stchene ->ll s Tage» Befchäftiguna bei 7 Tage» Befchästlguns in Stufe... I M.<145 in Stuf«... ia M. 0,08 .,... IJ SR. OJUI,.... IIa M. 1,05 „. III SR. l,«, ff'*' ff"la M. ich» '... IV SR. IJIO„„... IVa M. 3,10 :... V SR. 2,30 � 1... Va M. W3 . VI JP- 2.70, 1. ff. Via M. 3.13 *... VI'&. 3,16,.... Vlla M. 3.« ...• VIII M. 0,80..... Vllla M. 4.20 .. ff. JX SR. 4ch5, ff... IXa S3. 4,73 �... XM. 4ch0„„... X« SR. WS § SB, Absatz 3, tantef: Der Vorstand ist berechtige aber nicht nerplllchtet, die fälligen Betlräge für Berstcheluim.spstichlige durch Kasscndote» adhale» oder durch Veuragsbercchnung dem Arbeitgeber unter Ponodelaswng durch die Post»niteü-n zu lassen»et Ab. holung durch die Kassenboten haben die Arbettgeber die fäll ig gewordenen«esttstge bereitzuhalten Absatz 4 fällt weg. Im Absatz 6 werbe» die Worte gestrichen:»ans Antrag*. ftm§ 65 wird Absatz SMirstrichen. 's 70 lautet: 1. Die Beiträge sür die ttnstänbiji Beschäftiatin werden aus iebeneinhatd Hundertstel de» Ortsloh irs(g 149—153 der steichseeistcherimgsordniulg) festgelegt und fttr je«Ine Woche berechnet(7 Tage). Sic betragen w Klasse 1 für miinrlL«ersicherte unter 18 Jahr«, 0>98 SR. _ 2„ wetbl.„, 16 O 0,03, !!„ rnännt« von 16—21„ IchS ,. ', 4„ weidl. 10-21„ IchS. „„ 5* rnännt„ übe.- 21„ 2,10. ,. ,. wetbl., Ich»» ver 4. Zlachlea» zur Satzuag»ritt an, Atoata,.»au . Zebrnar 1820, in»rast. Ardrutto de» Sutzungenachtroas siehe» den«Rttgstedern und den Aebeitgedern im Kassenistst, Kornerstr. 06> zu««er» eitgung «etUa-entittz, den M. ZavvA 1933. a «er Norftaud. » Pigalke,«ersitzend». Hetneich Pflan», Scheiftfahret. (Lüuuwsir.) Langjühr. Eriahr. Zuverläss. Kachtsnelttand in Eiie-, Allmefttan- a. Verirausnjiaclt, Oesuche Vertrage, Cr- mitretungen.— ßcobaU.rongen. Tel UUxo» 249t. Anfarheiten.. Reinigen von Bcttfeclern-. Betten Abholung und Zustellung in Groß Berlin freil ellffecisrn W �®i( s!M. RsÄsd 1 e-«« Lustis Barliu 8. Prinzwslfisje 46-47 Der Schuster in der Tube kam, der«»»»-»chutznn D. R. P. genannt werden, sämtliche Reparaturen an Lederschuhen ohne Naht und Nagel haltbar und wasserdicht ausliihrbar.— ssu haben tn einschlägigen Geschäften. Prabepackul.» 2 Math Alleinige Hersteller: tAtlss-�erke?ötiler& Co., iHSTSS, Zttr eilige �ntetriebfetzung einer Wertlinn n> folarnden � lirslies Gewicht!. 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Stadt Berlin vermittelt tüchtige Aeinemache., Boichfrauen, Aufwärterlnncn sowie Hausangestellte oller Art für Brivatbäuser in der Fach- adteilung Mr Hansangestelll«, Frledrichssr. uS-ll2(Irüher Passagelaufhaus). 123/11' Geöffnet 8—7 llhr. Lsttzaw«753. Zteinmodieirauen, Wajchirauen, Anshilien, Bureaureinigung«. iraucn, Busbessertnnen, Haus» schneiberinnen im Arbeits» Nachweis der Stadt Berlin, Eichhornstr. 1. 123/19» Stellenanoebote Polizeiwamtmeittrr zum mäattchft baldigen Antritt gesucht. Grundgehalt I700Mark, steigend von 3 zu 3 Iahren um j! 120 Mart.«ohnungsaeld 450»ort. Kteidergeid»OOWarh Teuerungszulagen nach staatlichen«Ckeu. Anttzessernng de» Geholt» steht tn«arstcht. gMIneasssamtskr: echt igte Bewerber, welche bereits eine Polizeischul« besucht hoben, bezw. demnächst zu besuckeu gedenken, wollen ihre SRel- düngen unter Beifügung von Lebenslauf und Feuanissen bis zum 10. Jebruar d. I. det uns einzureichen. Zehdentck a. Havel den 24. Janitar 1920. ver Magistrat. Thurow. NNksardeiter zur Verwaltung des«aphr. lagers. schneiden von Plate::, und PapiertraneZorte. welcher bereits m Drucker.»! tällg war, suchen Lins,& iSdcrl, Edpenitter Straße 40/41. js'Xj ZuedlisUer. »bschlußsichrr, mit Lohn- und ttrankrnlasseawes«» pertraut, zu sofortigem Antritt gesucht. Ausführliche Anoeboie w.:t Lebenslaub geugittsadschrftien und Seholtsansprüchen unter K. 46 an die Saupierpetzttion bi« herwärts- erdeten. 132,2 K»«i«okmke?, mit Lebenslauf, geugni-. adschriften und Gehalte- ansprüchen unter S, 46 an die Hauptezpebttiou des„«0:- wärt«" erd-len._ 132,:: Tormrr- mest vroherlehr- stiege sucht 25/2 «. st. Speck,«itzowstr. 2. TRedtigsr Allkiegsr für Xunsl-teinmarmor nach Leipzig gesuchi. vklerte unter v. 46. an die Hauptexpedition des»Vor- wdn»". M. geübt« u. Arrfftsßeri» rertongt «rtefumschlagsadttk Alben Uhus,' 21/15 Alezandriuenstr 22. 8»2l«>6smi>Iir»t. starte! veotschlanil! sBezlrk fierdwest). All- den Unterdezi-t der llnterweseeorte wird zum fosortigen Antritt ein Parteisekretär gesucht. Ott Sekretär muß rednerisch defähiat und il» stand» sein, die Orgonilattons. u. Agitation»- arbeiten, sowie die Dahlardeiten fKockinunal-, Kreistag»-, Landtags., Relchstagswahl) selb- ständig zu letten.— Die Anstellung erfolgt zu den Bedingungen de, B-rcin.- Ardeit-rpresso: dt-herige Ätttgtett In d-r Ardeilcrdewegung wirb angerechnet— Brwe:hu,:°«,c an» denen Atter, Dauer der Parieizug-Hsrirkett und Ar! der bisherigen Tättglett de« Bewerbers eesichl- lich fein muß. find Mi zum 10. Februar an den Unterzeichnettn eliizurricheii. Wilhelm Brandes, Bremerhaven, «itfetstr. 1«. 220,5- mmmmmt Zeitungs- Zentrale(Z.Z.) Aktten-Oesellschalt stem Botenfrauen«in m den et «chiftssteilen; H6/i0" Immaaueikirchstr. 24.— Petersburger Plate 4.— Xempelhol, Kaiscr-Wilhelm-Str. Ii.— Wilhelnu- HiTtner Str. 43. N.'ch« Setifeani«uf 13 Äcfet SniEfjimntg eine H a« dz r a»« k: ginorfcjt. 3m 4. 13. wurde auf tem Bahnhof Schaulen der Woyntvugeu d« E-nberrteoffiziec«. vom Zug des deutschen Gensrqviommandas ab- gehängt und«it Handgranate» beworfen. Ein Rückzog. 3fuf die von nnß veröffentlichten Erklärungen des hollän- dischen Genosse« Maiihqsen tritt jetzt-Da v i d söhn in der „Äerlm'er Volkszcitung' einen v 5 1 l i g s n Rückzugan. In einer erneuten Zuschrift, schränkt er die Anschuldigungen seines ersten Briefes so erheblich ein,.d» Angelegenheit ist v,n seite« Davidsohns keinerlei Versuch gemacht Wörde«, bei n»S eine Berichtigung anzu- bringe». Aber umgekehrt können wir feststellen, daß wohl wir die Anschuldigungen Dabldsohns im B o r t! a u t der Matkhhsen- sche» Widerlegung gegenübergestellt haben, daß aber die . Berliner VoNszeitnag" ihren Leser» biS heute den Zlnhalt der t'sattÄhfenschen Erklärungen verschweigt. Auf das alberne Wehgeschret der„Ersatz-Freiheit', daß wir sie„devrtmzier!" hätten. gelien wir nicht ei», eS reiht sich würdig dem Wehgeschrei an, daS dieses tapfere OvgSn erhob, als ihm Gelegenheit gegeben werden sollte, seine Behauptungen vor Gericht zu deloats-Sn. Die Klage üer Hofbeamten. Der Verband der preußischen Hosbeamien wendet sich in einem Schreiben an die LandeSvrrsammlung dagraen, daß der Gesetzentwurs ssir die Hosbeamten nicht ausreichend sorge. Es fehle dieZuficherung.daß die Hofbeamten an der bsvorstebenden GeboltSregulierong teilnehmen. Wen» das nicht geschieht, werden sowohl die bereits auf Bartegeld gestellte«, als auch die»och auf Bartegeld kommen» de». HofSeamten der Berelendung preiSgegebe». ■ Die Horbramten bitten und er warten, daß da- Gesetz nur ge- »ehmigt wird, wenn die erdienten Rechte der Hofbeamtenschast auS» drücklich anerkannt werden. DaS ist wohl gerechtfertigt' Unterstützungsfragen. Dar preußische SiaatShauShaltSausschuß beschönigte sich mit jttm Antrüge, die Besoldung der gebobana» Unterb-saurt« bei der Staat seisenbahnvenvaltn», oufzubeffern. wie es bei der -'.ioftoerwaltung bersitS geschehen ist. Da dies einen Kostenaufwand von 7�-8 Rillünren Mark erfordern würde, soll dos fsinanzunniste- r?u« erst noch zu den Beratungen zugezomm toerden. Von den Äbstaldemokraie« ttxzr ferner beantragt, daß die den Krieger» Witwen zustehenden Renten tiuh genauer Prüfung der Verhält- risse im Gesamtbeträge kapitalisiert loerden könnten, um dSrr Witwen die Beteiligung an Siedlungsuntcrnehmungen zu ermöglichen. Die Kchnialifierung soll aber nur unier größten Vorsichtsmaßregeln vorgenommen werden, damit die Witwen nicht etwa der Armenpflege anheimfallen. Auch bei der Wicderverhci- raiung soll� nach einem sozialdemokratischen Antrage dahin gewirkt würden, daß den Kriegerwrtwen in allen sfällen ein« Kopitalabsin» dung«währt werd-. Ferner wurde eine Aufbefferuag der Kriegs- b.-schävigten- und Hinterbliebenenbe chge gefordert. Dabei wurde allgemoiu«würffcht, daß vom Reich«ine anderweitige Regelung der Renienfcstfetzung eingeführt werde. Bor allem mutzte das Arbeiti-emkommeu in Betracht gezogen werden. Det soziaiidenro- lraiifche Antrug ans Zahlung der GefangeiieolShnung»h«e Prh- funj der BedSrfUgkeit wurde angenommen. Es wurde darauf hin- gewiessn, datz gerade auf dem Land« die Berbältniffs der An«- lorige» der Gefar.ge,sn außerorÄentlich schlecht sind, weil dort diese» Familien gegenüber gar kein soziales Lerftändnis vorhanden ist. Die StaarSregiepung soll ersucht werden, im Reiche dahin zu lnipfen. daß der Retst-nd der SriegsbeschSdiite», Hinterbliebenen und Gejmigeneit möglichst schnell behoben wird. Die Streitlage im fächfisthea Sergbau. Im Lugau-Oelsnitzer Sohlenrevier streikten DonnerSwg etwa d'e Hälfte aller Bergarbeiter. Mehrfach kam eS zu Ans- schretumgen gegen die Arbeitswilligen, die von Kommunisten unter Anwendung von Zwangsmittel« au» den Groben geholt und mit Schimpf»orten und Schlägen bedacht wurden. Freitag früh sind die Gruben im Streikrevier militärisch besetzt worden. Zwischenfälle ereigneten sich dabei nicht. Die Sirriklage ist unverändert.,• Di: Bergarbeiter in HirfchfeDe im Lausitzor Braunkohlen- rjbiet haben, obwohl ihr Tarifvertrag noch bis zum 3l. März läuft, heut» plötzlich die Forderung nach einer IVOprozentigen Löhnerhöhung, wovon SV Proz. f o f or t ausgezahlt werden sollen, erhoben. Falls diese Forderungen nicht bis morgen bewilligt sind, soll der Ausstand proklamiert»verdan. Abstimmung in öer 2. schleswigschen Avne. In der großen Sitzung der Kommission der Miierten, der die Kontrollmstglieder au» dem ganzen Abstimmungsgebiet und die politische» Beiräte beiwohnten, die au» vier DeutsSen und vier Däqen bestehe«, wurde be'chlossen, dir Abstmimung für die zweite Zmck aus Sonntag, de« 7. Mär«, festzusetzen. Die Dänen hatten Vernich», den Termin hinauSzusckneben. doch konnte sich die Kom- t.ttino» den fachlichen Gründest der Deutschen nicht verschließen, so daß bei der Abstimmung schließlich nur drei Stimmen gegen den deutsche« Borschlag waren. Der schwedische Beauftragte». Sydow präfidierte dieser Sitzung, i» der m deutscher Sprache verhandelt wurde. Rückkehr üer Scapa-Zlow-Leute. Der Dampfer„LiSboa* mit Ddmiral von Reuter, It? Ofsiziere« und 832 Mannschaften des ehemaligen FnternierungSverbande» von Scapa Flow wird am 81. Januar, mittags IS Uhr. i« Wilhelmshaven erwartet. lleber de« Dampfer.Bhlgia', der de« Rest, der Scapa-Flow- Besatzungen in die Heimat zurückführt, liegen noch keine weitere« Nachrichten vor._ Vertrauensvotum für Sie fravzöfifthe Regierung. Die sranzSsische Sammer verhandelte, nedchem der Finanzminister sich bereit erklärt hatte, kämmende« Freitag et»e Jnter. pellation über de» Niedergang de» Krankkurses zu beantworten. dir Jnterpellatien der Lbgeerdnrten Zavirr» Le Megallan und Gerald über dir allgemeine Politik der Regir- in ng und über die Zusammensetzung d e S Riuiste- riums Millerand. Nach längerer Debatte, in der Millerand wiederholt mit großem Geschick sprach, stand der Sieg des Ministe- riums fest. Die Tagesordnung Jean Durand, welche erklärt, die Kammer nehme Kenntnis von der Erklärung der Regierung, sie habe Vertrauen zu ihr. daß sie in der Einigkeit aller Republi- kaner das vom Ministerpräsidenten entworfene Programm aus- führt, wurde mit ölst Stimmen gege»7ll b e i 5 8 fl A b- stimmenden angenommen. Sruch See Arbeiterpartei mit üer englischen Regierung. Minister Barnes, da« Mitglied der englischen Arbeiter. Partei, hatte am DienStag eine Unterredung mit Lloyd Ge« » r g e, in der er darauf drängte, daß Barne« fein Ent- lassungSgefuch zurückziehen solle. Lloyd George hat Barnes dabei angeboten, in der Regierung nicht«ehr als Minister ohne Porte- feuille zu bleiben, sonder» ihr alS Minister anzugehören. Bona« La« hat diesen Plan unterstützt, doch hat Barne« entschiede« abgelehnt. Schließlich hat Lloyd George Barne« eingeladen, der KabiuettSsitzur.g, die Donnerstag stattfinden sollte, belzu- wohnen, wahrscheinlich in der Hoffnung, daß die anderen Minister einen größeren Einfluß auf Barne» Entscheidung ausüben würde« als er und Bonar Law allein. Offenbar ist auch dieser Versuch mißlungen, so daß als« der Bruch zwischen de« Saal i- tionskabinrtt uad der Arbeiterpartei als ein«»oll- endete Tatsache angesehen werden muß. „Daily Mail" meldet, daß nicht nur Barnes, fondern auch Sir Auckland GeddeS von seine« Posten Äs Handelsminister demnächst zurücktrete» werde. Wahrscheinlich werden noch «xitere Mitglieder auS der britische« Regierung ausscheide«. Der russisch-efthnische ßrieüensvertrag. Laut Rieuwe Rotterdamscbe Couront meldet ein Exchange Tele- gramm ans Reval, daß der Entwurf für den Friede»SV er- trag zwischen E st h l o n d und Sowjetrußland jetzt fertig» gestellt ist. Wie verlautet, erhält Ettbland 16 Millionen Rubel in Gold und die Konzession für die Anlage einer Bahn von Reval nach Moskau, sowie die sür die Herstellung von 800 Lokomotiven notwendigen Rohstoffe, von diesen darf es 100 behalten. Teotzki verspricht Sie Nämnvng See Ukraine. Lemberger„Wpered' meldet au« Kiew. Trotzli habe nach der Besetzung von Kiew durch die Bolichewisten der Kiewer Arbeiter- schasr offiziell erklärt, die russisch« Sowjetarme« werde i« bgr Ukraine nur so lange bloiben. bis die Kämpfe mit Denikin beendigt find. Gleichzeitig hat er an» eine baldige Festlegung der Grenze» zwischen der Ukraine und Sowjetrußland in Aussicht gestellt._ Keine amerikaniche Hilfsaktion für Europa. Aus Washington wird gemeldet: Der AuSichuß de« Kongresse», der Wege und Mittel auSfiudig nyichen sollte, eine Hilfsaktion zur Auflage einer e nrop äif ch en Leb ens mi ttel b e»cha f« fungSanleihs zu organisieren, hat feine Arbeit nicht wieder «»fgenonnnrn._ kleine politische Nachrichten. AuS der Steuerkommisst-m der Nationalversammlung. Der Au?- schütz waridse sich derSieuerver anlagung zu, die in Zukunft durchireg nach dem tatsächlichen Einkommen des zurückliegenden KalcnderjahoeS oder WirtschastSjahros«rsvlgen soll. Di« Deutsche BolkSpartei trat dafür ein, bei schwankendem Einkommen den dreijährigen Durchschnitt wieder einzuführen. Der Antrag wurde aber mit 23 gegen 5 Stimmen abgelehnt Zentrum und Deutschnational« beantragten, den Dienstauftvand von Kirchenbeansten vom Ein- koinineii für abziehbar zu erklären, der Antrag fand aber keine Mehrheit. Dagegen soll die aus öffentlichen Kassen gewährt« Auf- wand?entschädig::ng ebenso wie Reisekosten und Umzuggeld« außer Berechnung bleiben. Die Sbcuerenirtchtuit« erfolgt hetckömmlicherwsise immer bis zur Mitte der Monats Mai, August. November und Februar. Zu dieser Bestimmung wurde ein Antrag Pohlemann(Dem.) einstimmig angenommen, noch dem die Steuer.in der Höhe des Vor- jahves zu bezahlen ist wenn die neuo Veranlagung bis zu Hivsem Termin nicht fertiggestellt ist.. s Im übrigen wurden alle Paragraphen de- Gesetzes möge* uommen. welch« sich auf das Kleben von Srsuerkarten für Arbeiter. Anjvestellte und Beamle duvch den Arbeitgeber— in Höhe von 10 Broz. deS Lohnes— beziehen. Die Marken gelten bei t« Siener- Zahlung zum källiae., Dermin als bares Geld, ein etwa überschießen- der B.-'rag wird sowri znrsickaezablt, da« Fehlende ist dazuzuzablen. Die erste Lesung de« Etukommensten-rgesetzeS in der Kommission ist damit beendet. Es wird noch eine zweite vorgenommen, vorder aber dw Kapitalrentensteuer und das Landesbeste uerungsgesetz be- raten. Koeth nicht Reichsschotzminister. Di« Mellnrng emeS Berliner BlatieS. daß die Usbevnahme brS Reichsschatzinwsseriums durch Dr. Koeth da gesichert gelten kann,. wird von zuständiger Stelle als lützutreffend bezeichnet. D'e Reichsregierurig hat mit Herrn Dr. Koeth wogen Uebernahntc des fraglichen Ministeriums keinerlei. Verhandlungen gepflogen. Aus der Schutzhaft entlasse«. De? HerausggSer dm..Räte- zeitung" Dr. Alphsns Goldschmidi ist ans der Schutzhaft cntktffen worden. Der prcvnliche Bbgeorbtiete K«n,sn, ist gestorben. Nach seinem Rücktritt vom Richteramt. das er m motte enem Geiste ausgeübt hatie. ließ er sich als Fortschrittler ins Traiklassenhaus toählen, wo er in Rechts- und Künstsragen sachverständig und freiheitlich sprach. Fn Nordhau wo starb der dem-dwtische Abg. Nebelung. Beiide Par- lamentarler wurden durch Frsue« ersetzt Reif zum RnuSfchmiß. Der der:tsch«gtionale'Parteiführer v. Kardorff hat erklärt, die Deutschnanonal« Volkspartei lehne den' grundsätzlichen An ti.s e m i t> Smu ö osi.'Herr v. Kar- dorff soll sich vorsehen; sonst wird er aus dem Mandat gewimmelt, wie das aus. dem gleichen. Grunde dem früheren StaetSscckretär von. Delbrück stchon geschehen ist. Die Telbrück, Hergr und Kardorff habe» .nämlich bei den Deuischnasionaks« nngefBr. P diel zu fchtzen wie die Kautskh und Sirtföel bei den UrmShängigen. Hier wie dort .«acht Kulturbesitz verdächtig. Wirtschaft. Die Sieuer-„PolitiP des neuen Systems. Existenzminimum und Tterwrtaris in der Rvichseinkomme-asteuer. Die„T ä g l i ch e R u n d s ch a u" veröffentlicht für ihren Leserkreis, den die Bürger mit mittleren itiid hohen Einkom» men bilden, folgende charakteristische Ausführungen: /Die. Frage, welcher Test de« Einkommens steuerfrei zu laßen ist, wefl mit ihm der'unbedingt neiwendige Lebensbe.darf beschütten werden muß. ist durch Beschluß des SteuerauSschusses der Ratio- naldersammlung dahin beantwortet worden, daß nur der d.en Betrag von 2000 M. übersteigende Trick des steuerbaren Einkommens steuerpflichtig sein soll. Die Gefahr, daß die in dem Regier ungSentwurf vorgch'ehe- nctt Steuersätze durch den SteuerauSfchu? noch wöiter erhöht werden könnten, ist tu folge dessen nähergerücki. Bon sozialdemokratisch e r Seire wurde im Ausschuß bereits beantragt, die Staffelung, die in der Vorlage von 10 bis 60 Proz. steigt, bis 80 Proz. aufsteigen zu lassen und zvzar in de? Weife, daß dio niedrigen Einkommensstufen entlastet, dagegen die mittlere» und hohen Einkommen noch schärfer herangezogen würden.. Die Beschlußfassung über diesen?chiirag wurde ausgesetzt, da. die Per- treier der Demokratischen VolK Partei die Notwendigkeit betonten, die Frage im Zusammenhang mit dem Landessteuergesetz zu ent- scheiden. Zwar ist in der gestrigen Sitzung des StruerausschusseZ der ss 20 des ReichSelnkommemteuergefetze- in der Form der Re- gierungkvorlage angenommen, aber, um weiteren Wände- rungen etwa im Plenum vorzubeugen, muß man sich einmal klarmachen, waS es bedeutet, wann von 100 M0 M. Einkommen rund 34 000 M., das ist mehr als der dritte Teil, von 2ö0 000 M. Einkommen rund III 000 M., das ist annähernd die Hälfte, abgegeben werden soll. Bei den ganz großen Einkommen geht die Einkommensteuer. weit über die Hälfte hinaus. Die Belastung erhöht sich noch weiter durch die E r g ä n z u n g s st e u e r n, bei denen Steuersätze von 1— 10 bzw. von 10— 4, Preußische KonsolS. 62,25. S'/,... 61,00, Haser notierte 187—190 für den Zentner frei Wagen, Flegel- stroh 23—24. Preßstroh 28—29, Maschinenstroh 22—24. Litloria« erdsen 800-455. tteiue Erbse» 325- 420, Wicken 150-170, Peluschken 199-203, Pserdebrhnen 210-225. Häcksel 28-29, Wieseuheu 40-15, Feldheu 46-50, Sleeheu 51-55. Rohstosfkredst« für die Textilindustrie. Bon zuständiger Stelle erfahren die P. P. R.: Von de« Balutakrediien. d'.e der Allgemeine deutsche Gewerckschaftsbund durch die ftondinavischen Gewerkschaften' cichackten hat, will die Deutsche Oekonymiegssellschast Berlin einen Betrag von fünf Millionen schtoebifchen Kronen der deutschen Textflinduitrie zur Rohswffbeschasfung zur Verfügung stellen. Die Kreditgewährung an die Industrie wrrd davon abhängig gernacht, daß die Valuta- schuld durch die Ausfuhr von Fertigerzeugnissen, tue au? diesen Rohstoffen hergestellt werden, abgedeckt wird. Dadurch erhält die Teriiliudustrie, die seit Kriegsbeginn unter außerordentlicher Roh- swffknappheit zu leiden gebatzt hat, neue ProduktionSmöglichkeiten. Der Reichswirn'chaflSmir.ister hat daher dieser Regelung stimmt mit der Bedingung, daß die Reichsftclle für Textilwirtschast die Kontrolle über die Preise der mit Hilfe der Kredite hergestellls, auszuführenden Ferttgurzeuguisse erhalt. Auf Grund der als an- gemessen festgesetzten Preise soll die AuSftchrgenehmigumg erteilt werden, jedoch«ur unter der Voraussetzung, däß die von den Industriellen in Anspruch genointnenen Kronenkrebile tatsächlich zum Einkauf von Tertil-Rohftofft'n verwendet worden sind, die im Unland verarbeitet wurden. Neue Zwangsbewirtschasiuug von Leber? Das ,>> einem der Reichslander allein wirtschaftlich und sozialpolitisch die größten Bedenken hervorrufen muß, ist die Reichsregierung zurzeit damit beschäftigt, in einem Kreis vo» Fachleuten irnd Wirftchastspolitikern die Frage zu beraten, lieber da« Ergebnis der Verhandlungen, die erst im Nnfangsftadivin stehen, ist vorläufig noch nichts mitzuieilsn. SS erscheint jedoc» nicht unmöglich, dag die Regierung infoige der auße-erdentlich-n Lederkimpphett«in Kompromiß mit de« bayerischen Borschlägen zu finden versuchen wird. Wollversteigerung. Der WolltzerwertuttySperband Bsrlni a.« �nier-nenverrreiung der deutschen LandwirffchaftSkaarmor« und Schafzüchter vereiniguugeu hält seine nächste Wolldorstsligerirng am 11« Februar« Hamiover ab. GMerkschoflsbewMns Eisenbahner unü sikksröarbeit. Wi.' bereits berichtet, haben bie im Mssememen deutschen �.nenbahnerverband vertretenen Eisenbadncr beschlossen, d�r (Zlnführung der Akkordarbeit in den Eisendab» werkstatten keine SchwieriFkeiten su bereiten. Auch die Öl> lewi*»es Deutsche» Eisenbahni'ererbnndes. über deren Vcr- iaMwIa*# ein Nerichi noch nicht vorliegt, werden Voraussicht- tibi de« ßieiche»*' Bachdindereiarheiterschast wird jedoch de? entstehenden Tchwierigllilten Herr werben und auch die hier urtd dort bei der erstmalige» Zusaiumeitfassimq«ntstebenden Härten verwinden, zu- mo! i>: daS Lehnabkommen mit»ieriröchi»er ÄnndigungSfrist nur auf 3 Moaoie— biS zum Sst. März— abch: schlössen ist. De? veichStarif besteht aus einem Hauptvertraz, der i« wesentlichen alle die allgemeinen Bestimmungen enthält, die für di» einzelnen Spart«» des weitverzweigten Berufes Geltung haben sollen, und aus Zusatzverträge», di? für die einzeln«» Tpirrieu Bestimmungen enthalten unter Berücksichtigung der Branchenver- baltnisse. Bit setzt sind solche Zusatzverträge abgeschlossen worden wr alle Buchbinderei sbeiter und«nrbziterwnen. sowie für die Briefumschlag- und PapierauZstattuag?« Industrie Die Verhandlungen über d«n Zusatzvertrag für die Geschäftsbuchbranchz find am AU»xsring«n Entgezenksmrrt« der Unternehmer gescheiter:. Bei den Verhandlungen war neotn der Lohnsrage dt« der Urbettszeit die umsirirtensre. Ra-töem die Aarteie« Pi einer Verständigung nicht kommen konnten, fällte ein Schiedsgericht mit einem nndarteiischeu Vorsitzenden aus dem ReichSarl'eitSntinisicrium einen Schiedsspruch, nach dsin für das Buchbindcroigeiverbe die 4�-Siundeiitvsche als angemessen bezeichnet wurde, doch soll in nlleii den Betrieben. Ivo oine kürzere ArdsitSzeit bereits besteht, diese nicht verlängert werden. ' In bezug auf die Entlohnung enthält der Hanptvectrag eine GiPndlagc für den Stundenlohntartsi die die BevtfSanze- hörigen nach den Jahren der Berufstätigkeit und zum Teil nach deren Mer in verschiedene'Kategorien eiutvilt und die für alle Bronchen Geltmig hat. Tie Zusatzverträge der einzelnen Branchen setzeil dann aut Grund der im HlMptveriräg festzelegien Jortnel die Lohnhöhe fest. Es sind sechs OrtsNafleu' gebildet worden, von denen Klasse S den Grundlohn erhält. Kchsse o erhält 10 Proz., Klasse 4: 20 Proz., Klaffe 3; 30 Proz. und Klasse 2: SS Proz. Aus- schla» auf den Grundlohn. Klaffe 1 erhält 10 Proz. Aufschlag aus den Lohn tz-t Klaffe 2, eine Aegelung, die au» internen Berutz- rückstchten geboten mar. Vorgesehen ist. daß für kleinere Orte, wo besondere Verhältnisse eS bedingen, für eine lleKeqxmgSzoit eine Ermäßigung de: Grundlohnes möglich ist. Die bis zum 31. März geltenden Lohnsätze für Gehilfen schivimheir nach Alter und Ortsklasse zwischen ILO M. und 8,20 M., für Arbeiterinnen zwischen 0,ö0 M. und 0,30 M. Stundenlohn. An Spezialarbeiter ist ein Zuschlag von 20 Pf. ine Stund«, an Sp�iastarbsite rinnen ein solcher von 10 Pf. zu zahlen. Durch-itie Uebcrgan gShestimmung loird zum Ausdruck gebracht, daß allen Arbestern und Arbeiterinnen bei der Einführung des TarifeS ein« Lobnzulage werden soll, die stasteAveise festgesetzt den Röcticrtt 25 Pf. fci« Stunde im I. Gehilsenjahr, 86 Pst u« 2., 40 Pf. im S., 45 P-. im 4. und 3o Pf. nach dem 3. GÄhilfenjahr bringen soll. AtPetternmen unter 1?. Jahren sollen in den ersten beiden Berufs- jähren 20 Pf., ungeübte Ärbtiterignen über 16 Zaire SO Pf..im t. Halöjahr. 25 Pf. im 2. Halbjahr, und geübte Arbeiterinnen über 16 Jahre 26 Pf. in den beiden ersten Jahren und 33 Pf. nach dieser Zeit erhafte!!. Hierbei können die seit dem 1?. Dezember ge- währten Zulagen angerechnet werden. Tie Akkordarbeit ist rm Buchbinde rgewerbe sehr stark vorhanden. Ter destehends Wkavdwrif, nebenbei bemerkt wohl da» U'mfvngrenhste Tariswerk, das existiert, ist einer völligen Reubear- bcitung unterzogen worden. Besondere Abschnitt« regeln die Nachtarbeit und die Eni- schädigung für diese, die II« d e r st u n d« n f r a g e und die Heim- arbeit, die als in dar Regel nicht zulässig erklärt wich. Tie Ferien sind ebenfalls dairptvertraglich festgelegt, uns .zwar sollen nach dem J. Jahre 3 ArbestSiage. nach dem 2. deren 4. nach dem 5. Jahr« 6 und nach dem 10. Jahr 9 Arbeitstage gegeben werden. Wo jetzt bereits eine längere Ferien datier oder eine gün- stigere Siusfelung besteht, soll diese bis gnr Höchstdauer von 12 Ar- beits tagen bestehen dlviden. In der Frage der FeieriogSbezahlung kam«z zu »tt'agen zu bezahlen sind, außer den genannten aber noch ein '.oe'.ierer Feiertag, an>cm euisstrechend der Lnndessitte nicht ge- arbeitet wird. Auch hier ist bestimmt, daß ein« Verschlechterung bisher bestehender besserer Verhältnisse nicht eintreten soll. Ebenfalls hanptvzrtraglich gerecht wurde daS Lehrlings- Wesen. Nack den getroffenen Bestimmungen dürfen gehalten werden in Betrieben bis 9 Gehlifen 2 Lehrlinge, bis 6 Gehilfen 3 Lehrlinge, bis 10 Gehilfen 4 Lehrlinge, bis 16 Gehilfen 5 Lehrlinge und für je weitete 10 Gehtifen ein Lehrling mehr. Die Dauer der Lehrzeit wurde ursprünglich auf S Jahre seitgesetzl, mit Rücksicht auf die groß« Zahl der Kleinmeister und JnnungSbetriede ist gesagt, daß sie höchstens 3H- Jahre dauern soll. Zur Generalversammlung des ZentralverbandeS der Ängeftektten. Uebe: die Generchoerprmmlsna der OilSaruppe Groß-Berlin am 28. Januar schreibe uns der Art>eitSauZsch--.iz der Telecherieti der Lifte 6 nigentti: Der„vorwärts" bringt in Nr. 64«inrn Bk nicht über die Generchuersammlung, der offen bar von der OrtSveitvattung stanuni und völlß, einseitig und lendcnAiöS die Berhaadlungeu. besonders die TiSkuision, darstellt. Er erweckt den Anschein, aib ob in der (Generalversammlung hie Oppoiiüon ein starkes Uel'evgewickt aehllbi habe. In Dirklichkeff standen sich die Otznosition und die S.-P.-D.- Delegierten in z!w«i etwa gleich starken Gruppen gegen- über, während ein weiterer Teil auf Fachgruppenlisten gewählter Delegierter verschieden Stellung nehm. Die Redner der Opposition ianden bei einem großen Teil der Versammlung so starken Widerspruch, daß e» ihnen zeitweise nur mit großer Müh- g-ilang, sich überhaupt Gehör zu verschasfen. Selbstverständlich wurde bis Rede de» Kvllez«» Franz Krüger, der w grundsätzlicher Weis« die Koitdsmnjjen der Optzosirion auf Schaffung von Betriebs« oxganisationen. aus partnipolffische Zuspttzurg der Gewerkschaften Ulm bekämpfte und ihre unheilvollen Wirkungen nachwies, von der Opposition unterbrochen. Es waren assr nicht fatfrlichc Argument». die man«inwandt«, ionsern die üblichen blöden Zwischenrufe, wie NoSke. Schutzhaft usw., waren das ganze geistige Arsenal. Trotz aller Bemühungen der Opposition, die Red« des Kollegen Krüger zu stören, fand sie mindestens bei der Hälfte der Versammlung an- haltenden stürmischen Beifall. Der Bericht acht aber über einen Vorfall hinweg, der doch der den Zwischenruf„Schutzhaft" geantwortet t.stur manchen von Euch wäre die Schutzhaft ganz gut." In WirMÄsit lautete die Aeuße- rung wesentlich anders und war provoziert durch die fortwährenden verdächtigenden- Zivischenrits- der Opposition. Henftl Vchauptet« dann weiter, von„jener Seite" seien schon häufig Spitzel angestellt worden. Kollege Krüger trat darauf an ihn uiit der strage heran, wer diese Spitzel angestellt habe. Statt aller sachlichen Ant- wort griff Hensel den Kollegen Krüger nunmehr tätlich an. Dieser Vorfall versetzt« 3:« Versanmtlunq nt eine ungeheure Empörung und Aufregung. Nur durch schleunige Flucht unter dem Schutze seiner Freunde konnte sich Hensel einer sofortigen Züchti- guug entziehen. Arnt mit Mühe konnten allgemeine Tätlichkeitdr. verhindert werden. Bezeichnend ist. daß in dem allgemeinen Tumult und ni den erregten Auseinmtdcrsetzitngen von oppositionelle!! Delegierten gegen andere Kollegen uns Kolleginnen wüste a n t i- semitische Beschimpfungen ausgestoßen imirden. ES ist selbstvcrstättdlich, daß u niete Genossen im Zentralverband alles tun werden, um derartigen Elementen wie Hensel für die Zukunft eine ähnliche„BcrbanbSarbeit" unmöglich zu machen. ZssachkaagreH der Gastloirtschaftsaugestellte«. Der Propagauda-SuSschuß für die EinbeitSorgani'ation der gasiwirtfchaftliSen Angestellten beruft zum 20.?lpril 1920«ineit Fachkooarrß der fteigewerkstbaftlich otganinerten gasiwirtschoftlicheit Angostelltctwerbände ein. Für die Verhandlungen sind vier Tage in Aussicht genommen. Als provisorische Tagesordnung wird fest- geketztt 1. Stellungnahmezur Einheit Sorganisation 2. Prinzipielle storverungen der gaitwirtfchaftlichen Angestellten' sTrinkgtld, Prozentspsiem oder feste Löhne.l 3. Einheitlich« Berufs-- Ileidung. 4. strauenarbeit iin Eastwirtsgewerbe. 6. Betriebsräte- gesetz. 6, Verschiedene Anträge. Generalversammlung der Friseurgrhilfe». Am Donnerstag gab der Borstand den Geschäftsbericht für da« Jahr 1S19. Der gedruckt vorliegende Bericht wurde dorn Vorsitzenden Stete und dem Kassierer Matuschke ergänzt. Die Organisation wurde während des ersten Berichtsjahres nach dem Knege auf eine gute Höhe gebracht. Die Tarifbewegung wurde in jeder Beziehung r,u unicrcn Gunsten ausgebaut; eS ist zu erwarten, daß bei restloser Durchführung der tariflichen Positionen von seilen der Gehilfenschaft die Erneuerung des Tarifs uns unseren Wünschen weiter näher bringt. D-e Et- Hebung eines wöchentlichen Lokglbeitrage? von 20 Pf. wurde be- schlössen; ebenso wird erneut der Borstand beauftragt, beim Arbeits- nachwsiSkuratorium der Stadt Berlin die Einführung eines stach- arbeitSnachweiseS zu befürworten. Dem Vorstand wurde Dechrnge erteilt: die Angestellten Liere und Matuschke wurden w'eder- gewählt und der neue Vorstand aus den Kollegen Zobel, I.Bors.. Rukler, 2. Vors. und den Kollegen Matuschke, Präschke, Hüdebring. Rogge, Lösewitz, Ribbe und George gewählt. Die nächst-Ber- sammlung mit der Tagesordnung„Sonntagsruhe im Friseur- gewerbe Groß-Verlin" findet am Donnerstag, den 3. Februar, im BewerkschaftShaus statt.__ Berinmd de« Poll->md TrleffraphenversonalS iMtgliedschast im deutschen TranSportardeitcr-Berbandi. ft-inemmbestouen sämtliche- Post-, sternfprech- und Telegrapbenämter des ObrrvostdirektlonSbezirts Stod-Berliul Sonntag, den 1. Februar 1920, nachm. 2 Uhr, Sielverl- scvafitlx»!-, Saal V, Berlin SO. IS, Engeluser 14- IS: Versammlung. Tagetordnungt Bericht über den Stand der Berhandlungcir über den Tarif und Lohntanf für dt«»einemachefrauen mU dem R..P.-A. Wer vertritt dt« Ioterassen der Rcinemachesrauen, und wie schassin wir ewc F r i r-e i in- r rt i r rnurg für dieselheu? Sohl einer Braachealemmg. Sei- schiedeneS.__ Sttöungsveranstaltungen. Go»ialff»ffcheVild«ngSjchAle Neukölln. Der ftir Emnnttzdsrssffhw- 2. Vortrag über Volkswirtschaft von Erwin Pcrrtk� muh aus' fallen. Er findet, bestimmt Sonntag, ö. Februar, vorm. ialO Uyr, im fffigefttzren ijokal statt. Adouueuieurö.chesttinzerte„Heitere Musik". Sonutag, Z Uhr, im Zllvtbütrsaal, üützowftr. 7«. Zutritt haben»ur Jlihabcr gelber starte». Di« Marken müssen uiweizüztich eiuqaläft werde». Msrchrnvarlffuugc». Sounlag, Schulaul«. Lüuich« Sir. 47.45. iZ-Ubr. Kart»» zu h«b«u: Aratel und Bnchhalz, TrauSvaalstr. 15.— Ztul« der Fichteschul« zu Scht�ebetfl. Solonuenstraße, Sff Nhr. Karten zu h«ben: Milde, Noilendorfftr. g; Gries, S«anstr. 17; Obst. Martin-Luther-Dtr. 6S: Lahn, Siubenstlaze, Eck« Eanovstinsse. Eharlottenburg: nachmittags Zl-l Uhr, BolLhauö, Rosürenstr�t._ Fugenüveranftaltungen. Betern„Arbeitrr.Jugeua' Groft-Verlin. Fugrudsetreiattat SS.§. Betlebufftr. 7 AI.— Zeutraljugendhei«: Heule gefchwffeu! AbteilmrgS- Uerauftaltungrn finden beut« nicht statt. � Ltchte»-be>ri. Sonntag Be- ssuch dcZ Bau- und BerkehrSumseuntS. Tresspuntl OVi Uhr, Bahnhof Sttalau-SUmunelsburg.— Adr. Riederschöneweide-Südvst— Treptoio. Vaourschulerrweg. Tie im Lokal Aur Rennbahn angesetzte Sitzung finder t» der Treptower Klause, stieshol»-, Ecke Elsrnsiraste, pvütiuch; Uhr, statt.•_ Vortrage, vereine und Versammlungen. Reichsbund der SriegöbeschSvigtru. Bezirk 3 Süd. Ost. 2'ablabcad Montag. 7 Uhr, in Schuhmachern Festsälen, Skaiiyer Str. 126. Geselliges Beisammensein.—«rd. Radl. Bund„»«lidarität", OttSzriippe Setiin, II.«dt. Sonntag: Tour nach stiekemal fHeidelrug). Starr l Uhr, Jon- tanepromenad« IS.— Bolk5-Feuer-Brti«:.un,v.verei>i(Bezirk Eharlotten- burtz,. Dicatztag, JH Uhr. im BolkShaus, Rosine,-.sn 4. B«sammlung und Horlroa mir Kild«vorführung»n.— Schleswig-Haislrinre. Sonntag. 7 Uhr, im Abgeordneieubaus: Kundgebung vor der Abstimmung. Siedner uut« anderen Gen. Brecour- stiel. Betont», fili de» redaklion. TeN: Artne Alckter. Charloitenbura: kür Ani-igeu: LH.««4», Berlin. Lerlai: S»rwär:»Beil»a ert�w. mlrAheich*. IMmcuto hintzewie». wurde, der sieh sein Gesiebt mit Marter- Instrum.«erschind., die Ihn zur Var- rwelilun, treihaa. All diesen L'ngICckl, wire m. ein. Schlage gehoii., sobald sie L vortrrvl.Mulcntoin Ber.utrune nähmen. Kfiantc man doch diese objektive Wahrheit allgem. bekannt mache». Berlin-Stegliie, Sedanstr. 7. Dr. Konr. Wolter. Der beste iiS ipil der Welt. MOLCOTQ NV Handkohlschlill. OroCc Zelt, und Ocld. «raparnis. Keilte Wem mit siumpits uns kritzeDden UinoeB mli?. Aposrat mit Ahrlehh. IS M. Versllb. Apparat ni. Abriehii in Etui»\'r. 71, Zö M. Versilb. App. m. Abriehhalt. echt. Leder-Streichriemen in Etoi No. 91 u. echter Mul- cuto-Rasierseife 40 M. Vollst. Rasierzeug, versilb. Apparat, Abziehhall, Seite. Schale. Pinsel und Riemer. in Etui, dir. 401, 59 M. Versand täglich! MÜLCUTO-WERK SOLINGER Wlederverkiufer gesutht T Zi.S) KamcIhaarsStoffe oder KamellbifiarpDdckeiap best« chualltb lotet t«etimtgt.—»uaufiettt«n getan R. M. Maassen Q. m. d. Ii., Leipziger Straße 42, Eiugaug Narkgrafeustraße.