Ztr. 70. 37. Jahrs. vejagSvretS t Sinttüäqri. It�O Rl> monaU-SJO®t f» tn» iiou4 Mraii. cHlbor. Hsid- buaci Moninlich 5jO Ml. nfl. St" �aHnssnebaht Unier«wujbanb ftti ieunchianf uaft OtfUmiA• Unaatx ST"» Ml.'fit oa» ubcige fiu.laab IS— Ml. br' lonlidi»'itmoi. �»ilrNuttq U,— W+ Soluta• 9üi'((bla9. Sofi- btittUunsm lunrata an Sauemari. HaUanb �urembuca. Schweden uBb die Schwei», f tnsereoam n die Pok« »>t»nq»- Preisttfi«. vet.«oewati-� m,l b«, komtiaq» beilag».Kall a. Reit*»r'chemi Wochen» Utgilch«weimai Sonulag,«itutuli. t»t»atamm»fi brefi» �S»zti>Ib.«»»ro« verlt»�. Abend-Ansgabe. c 3 ) D berliner Polli�blntt nvrci«: la«»chiaewulle»? SlanonretllMeÜB tbitel 3.—:L!t, T. uer angszui ch l»a SS°/>> «fti«««* ilisle'sea- da« rti. gebnuftr Won»5 Plg. UitlSliul»sei («inEbaistte»onel,«de« soEuca ®oii 50 P,«. �itütnfiemrt>« uab 6chlatiteUenon.ifW» da» ifftc L.'.'it 65«fr..>»ses wettere iBon<0 Pbz. Won» über 15«uchilubrn zäiilen für jtnci Wo«». Seuerunqo.iafctjlaa 50«'» Familien• Anzeinea. politiicbe uub gewcrlichaftllche Verein»• An eiz«» i— ML dl» fjfile ohne Aufschlag- An»e>aea Mi dl-» n ch ll e Ruuimee ml»!en b>« 5 Alze aachauliog» im Hauingefchnii. Setilp cißiiS linden- ftrage 3, abgegrdeo werden- T-entine» ■ou 0 UDc ival) dl» 5 Uhr attubs. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands Reöaftlon und Expedition: Sw. dS, findende. Z. 3rrnit>rfrtirr: Halt Moriavla».?!r. t.M!IO— 151 U7. Vorwärts-Veriag G.m.b.H., SW. v8, Lindenstr.?. isrrnwrecvrr: Am» Morivpla«,')tr. li7 5!l— 5t. /luer will sich siellen. Münch»«, 7.$r6r«ai.ai aus die Nachricht hin. bah sich auch sein Name aus br» Ausliefe» rungolisle besinde, saigrnbeß erklärt: Er werbe fich freiwillig stell rn, sobald sr>n Gesunbheitözuftanb da? erlaube. DI» Ursache der gegen ibn erhobene« Beschuldigung sei ihm unbekannt, ebenso. wenig wisse er, ob er durch Betrriben von deutlchee Trltr aus die Lislr gekommen sei. Abzesehco von seiner Schuldlosigkeit stelle er fich schon dchivkgc», damit Boll und Regierung vor neuen Schwierig- teilen bewahrt uub dir rrhobrnr« Borwürsr aufgeklärt würden. ®it herben schon bemerkt, befo noch keine Gewißheit darüber bestehi, ob der in der AuSlieferungSliste genannte Auer mit dem bekannten Parteigenossen und früheren Minister identisch ist. Tie Beschuldigung, Auer habe sich im französisch)».» BcsadungKgcbiet« ivgenbwelck« Uebcrgrifse erlaubt, ist r>on unabhängiger Seile während des LindncrprazesseS erhoben und von Auer de» seiner kommissarischen Vernehmung aus das bestimuUefte zurück- gewtesen worden. Die Haltung, die Genosse Auer in der Frag« der freiwilligen Stellung einnimmt, wird vielleicht manchen» politisch nicht zweck- mägig erscheinen, aber niemand wird leugnen, daß sie menschlich außerordentlich syuipathisch ist. Auer zeigt sich al» ein echter So-ialdcmokrat. der die eigene Perjon Himer da» Ganze zuri stellt und enr der Gesabr nicht zurückschreckt. Er stehi in einem erfreulichen Gegensatz zu dem General Ludendorss, der bei Ausbruch der Revolution nach Schweden ausriß und sich setz» an die Sprtze derer gestellt dat. die«ruf keinen Fall fich Unannehmlichkeiten zuzuziehen entschlossen sind._ Die Hotschasterkonfcrenz. Die Votschafterkonserenz trat neuerdings am Freitag abend unter dem Vorsitz M i l l« r a n d S zusammen und hörte den eng» lischcn Lordkanzler. Der Sitzung wohnten der belgisch« Ce- sandte und der frühere Staatssekretär für Militärjustiz I g n a c e bei. Sonnabend morgen wird die Konferenz wiederum zusammeutreten. Eine englische Stimme. Der.Nieuwe Nottcrdamsche Courant" bringt auS der.West» min st er Gazette" einen Leitartikel zur Frage der Auslieferung, in dem es heißt: .Jetzt, wo die Liste bekannt ist, Ztenen wie Hinbenburg ' und Ludendorfs enthält, ist eS nicht schwer einzusehen, daß ! sie die deutsche Regierung in eine »nmögliche Situation ! bringt. Kein zivilisiertes Gerne mm« je» mit nationalen lleber» , liefe rungcn würde, wenn e» im, Kriege unterlegen ist. sich dem �Begehren de« Sieger» fügen. Jagd auf seine beruh in- ! testen General« zu machen. Hand an sie zu legen und i einem Gericht auszuliefern, unter Anklagen, die voraussichtlich zu ihrer Verurteilung führen werden. In einem solchen Falle würde man stet» aus passive Resistenz de« Lolkrh stoßen." DaS Blatt erklärt weiter: .Die Fordering könne allem durch eine militärische Tat überwältigender Art abgrzwungen werde», wenn die Enlentemächt« danach streben sollten. Sie heutige deutsche Regierung zugunsten einer srartakistischcn Regierung zu stürzen, so wäre selbji diese nicht in der Lag«, die Auslieferung zu gewährleisten oder durchzuführen. Es sei klar, daß keine deutsche Slegirrung denkbar sei. die dem Vertrag in diesem Punkte nach- kommen könnte. Jede Regierung, die dies versuchen wollte, müßte enlweder durch passive Resistenz oder durch offenen Ausstand zuginnde gehen. Die Frage sei in ihrer augcndlick- lichen Form nicht zu l&fe»." .Westminster Gazette" kommt zu dem Schluß, man müsse ein« sehen, daß die Staatsmänner der Entente, die e» ermöglichten, i daß man auf solche Weise in den Sumpf gen«, ihre Unübrelegtheit und Ungeschicklichkeit bewiesen hätten. Da» Blatt findet, daß da» deutsche Anerbieten die Angeklagten in Deutschland vor Gericht zu führen, um e» den gesetzkichen Bc»7trctern der Entente zu ermöglichen, die Verfolgung durchzusehen, beweis«, daß man von Gerechtigkeit erfüllt sei._ Deutfcklanü kann nicht erfüllen! In einer Wählerversammlung erklärte L s q u i t h: Nach meiner Ansicht kann Deutschland die eingegangene« Per- pflichtungk« nicht erfüllen. Dieser Friede ist nicht der Friede, de« wir verlangt haben. Wir werden ni« mehr als 2 Milliarden Pfund Sterling von Deutschland erhalten. Wenn ich beauftragt wäre, ein E x p o s ä über das Budget zu halten, würde ich eS einfach streichen und auch das Geld, das die Alliierten England schulden, nicht mehr zurückverlangen. Wir sollten den Betrag der Entschädigung festsetzen, den un» Deutschland und Oesterreich zahlen müssen, die Wiedergut- machungskommission sollte dem Völkerbünde unter- stellt werden, und eS sollten darin auch die befreiten und neutralen Länder vertreten sein. m Einmütigkeit— öoch eigene Politik! Nürnberg, 7. Februar.(Eigener Trahtberlcht de»„Vor. wärt»".) Räch Bekanntwerde« de» Auslieferung»» begehren» der Entrnte trat in Nürnberg die Mittel» Partei ikonfrrvativer Richtung) an die Mehrheit»- soziakdemokratie heran, um gemeinsam gegen die Au»» liefern«» z» demonstrieren. Unsere Parteigenosse» lehnte« jedes Paktiere» mit der Mittrlpartri rundweg ab. Dieser Beschluß unierer Nürnherrscr Genossen ist lebhast zu begrüßen. In der gemeinsamen Ablehnung des ententisti» scheu Auslieferungsbegehrens kann sich ztvar die Möglichkeit einer vorübergehenden U eberein st immung mit ben Rechtsparteien ergeben, e- darf aber keinen Augenblick außer acht gelassen werden, daß die grundsätzlichen Anschauungen zwischen jenen und uns so gegensätzlicher Natur sind, daß ein Zusanunengehen nur� eine V e r w ä s s e» r u n g der Gegensähe Herbeibringsn würde, die nicht im Interesse einer gradlinigenPolitik gelegen ist. Wenn wir uns mit aller Bestimmtheit gegen die AuS« lreferung von Tentichen und ihre Stellung vor p a r- teiische feindliche Gerichte erklären, so geschieht das nicht aus Sympathie für einzelne Personen, gegen die wir selbst aus Grund unseres Notenvorschlags vom 25. Januar vorzugehen gewillt sind, sondern es geschieht aus Gründen der internationalen Gerechtig. keit, die es nicht zulassen können, daß der eigen? Staats» angehörige von fremden Richtern abgeurteilt wird. Hinzu kommt die praktische Unmöglichkeit einer Ausliefe« rung deutscher Staatsbürger, zu der kein Deutscher seine Hand bieten würde. Beide Erwägungen ober sind frei von jeglichem A l l d c u t sch t u m und C hauviniSmus und halten sich von der provokatorischen Politik unserer Ratio» a li st e n bewußt fern. Gleichen Erwägimgen entsprang das Verhalten unserer Genossen in Nürnberg den Deutschdemokraten gegenüber, wovon folgende Depesche uns Mitteilung gibt: Am Frritng wandte fick, die Deutsche Demokratische Partei an unsere Parteileitung in Nürnberg, um sie z« einer gc- «einsamen Kundgebung gegen die Auslieferung zu bewegen. Unser« Genossen lehnte« auch diese» a b. Sir erklärten, dag die AuSliesrrungSnote der Entente nach gar nicht bekannt fei, und das) im Interesse der 4V0Uvl)KriegSgefange. neu«ad deren Angehörige fedrr übereilte Beschluß vor dem deutsche« Polle nicht z« verantworten wäre. Dieses Verhalten dem Ersuchen der Dcutschdsmo?ratischen Partei gegenüber ist ebenso erfreulich, wie die Ablehnung konservativer Annäherungsversuche. Er beweist, daß unsere Genossen bei aller nationalen Einmütigkeit dennoch entschlossen sind, fich bei ihrer Handlungsweise von sozial« demokratischen Gesichtspunkten leiten und sich durch keine noch so lockenden.Sanunelrufe" irreführen zu lassen._ Verwirrungen beim Gefangenentransvort. I» Basel traf am Donnerstag abend ein au» lOOO Personen bestehender Transport deutscher KriegSge'fange- «er au» Frankreich ein, der den Schweizer Behörden al» TranS- port polnischer Arbeiter übergeben nnd a!S solcher von der Schweiz zur Weiterführnng nach Pole« über Oesterreich übernommen worden ist. Soweit die bisherigen Festftrllnnge« ei» Nrteik gestatten, han« delt es fich um deutsche ÄrirgSgefangenr. die sich teilweise'dr« französische« PcftSrdr« al» Polen bezeichnet hotten, vermutlich, um hierdurch eine BorzugSbehaudlnng z» erlangen. Bei ihrer Ankunft in Basel verweigerten diese Leute die Weiter« fahrt, bezeichneten sich«>» reichödrutsch und verlangten«ach Deutschland entlassen zu«erde«. Bei der Fahrt vv« Basel a« die I st r r r> i ch i s ch e Grenze verließen rund 5S von ihnen de« Zug. Ein Teil wurde wieder zurückgebracht, während der ander« entkam. Voraussicht- lich werden die rntkommrne» Personen von der Schweiz den d r n t- schen Behörden in Konstanz übergeben werde«. Der ge« nane Sachverhalt wird von der deutschen Gesa a'd tschaft im Einvernehmen mit der Schweizer Regierung festge. stellt. Vernunft oder Hetze! Die Nachricht, doß„Freiheit" und„Rote Fahne" wieder erscheinen dürfen, hat die rechtsstehende Presse veranlaßt, ihre Stiin in Falten der Bejargnis zu tcgcn. Man erinnert sich, wie die Ereignisse des 13. Januar der gleichen Presse Anlaß gaben, mit Befriedigung zu betonen, daß sie immer die Re- gierung vor Aufhebung des Belagerungszustandes ge« warnt habe und daß dieses„Zugeständnis an die Straße" naturgemäß zu den blutigen Folgen vor dem Reichstag habe führen müssen. Aus der unverhohlenen Schadenfreude, die sich damals ans der Rechten kundgab, kann man mit einiger Sicherheit schließen, daß der Reaktion gar nichts Lieberes passieren könnte, als wenn jetzt die wiedererschcinenden links- radikalen Blätter von ihrer Freiheit in einer Weise Gebrauch machten, daß die Rechte wiederum sclbidensroh sagen tönnte: „Da habt Jhrsl" Wenn jeder Versuch der Regierung, die von ihr dringend gemünschten Grundlagen der demokratischen Freiheit zur Tat zu machen, von links mit sinn« losen Anschlägen gegen die nackten Lebensbedin- g u n g e n des Volkes und der Gesamtheit beantwortet wud, dann kann sich die Reaktion ins Fäustchen lachen. Tie Unabhängigen und Kommunisten haben auf diese Weise schon oft— gewiß nicht mit Absicht aber doch im tat- sächlichen Erfolg— die Geschäfte der Feinde jeder Freiheit und jedes Aufstiegs der Arbeilerkiasje besorgt. Wollen sie es wieder tun. oder wollen sie aus der Vergangenheit lernen, daß die Verneinung der demokratischen Freiheit von link» her auch die Zahl derer vermehrt, welche die demokra« tische Freiheit auS reaktionären Gesichtspunkten her- aus verneinen?! Ihre bisherigen Erfahrungen sollten den Linksradikalen zu denken geben. Vor den Früchten ihrer HetztevfHk hat den Führern— leider erst hinterher— jedesmal selber gegraut. Wer von ihnen erinnert sich jetzt noch gern dr Putjches vom Januar 1919? In allen unabhängigen und kommunistisckwn Blättern wird seit Monaten offen znge» geben, daß man sich damals zu einem s ch w e re n Fehler habe hinreißen lassen, daß Unklarheit und Ucbereilung eini- ger Hitz- und Wirrköpfe die unheilvollsten Foigsn für die äußerste Linke selber heraufbeschworen haben. Nur Lede« b o u r hält noch allein ans einsamer Flur die Fahne des Januarvutsches von 1919 hoch, wie ein eitler und wblen- deter Vater auch sein mißratendstes Kind der Welt als Musterknaben anpreisen möchte. Aber wie wird er von seinen eigenen Parteigenossen deswegen gehän- seit!.Hat ihn doch selbst der gar nicht so weit von ihm entfernt stehende Richard Müller als einen politischen Narren bezeichnet. Und ist es mit den Jannarereignissen van 1929 um ein Haar anders? Wir erinnern daran, wie tadelnd die„Rot? Fahne" sich über die ganze Veranstaltung ausgesprochen hat. m der sie weder Ziel noch Zweck erkennen konnte, wie der Kommunist Fritz Wolsfheim über die Veranstalter Hohn und Spott ausgegossen hat. Auch in unabhängigen Kreisen be- ginnt man vorsichtig von der Sache abzurücken, und in kurzem wird auch hier nichts weiter übrig bleiben, als das Eingeständnis einer elementaren politischen Dumm he it. Müssen nicht ferner bei ehrlicher Selbsterkenntnis die unabhängigen Führer selbst zugestehen, daß sich auf dem Boden der demokratischen Freiheit und Geseblichkeit für si m i t E r f o l g arbeiten läßt, sofern sie nur den ehrlicher Versuch dazu machen?! Sie haben den Parlamentarismus verhöhnt, aber gerade die zeitungslosen Wochen, deren Dauer wir gern verkürzt gesehen hätten, dürften ihnen den Wert der parlamentarischen Tribüne wieder zum Be- wußtsein gebracht hoben. Und in welcher Frage verspricht ihnen die gesth. und besinnungslose Opposition Erfolg? In der Ausliefe- rungsfrage gestehen selbst die Radikalsten von ihnen zu. daß es sich um ein sch w eres Unrecht gegen das deutsch" Volk und die Grundsätze der internationalen Gerechtigkeit bandest. Bisher aber war es nur die von der Sozialdemo-' krotie stets abgelehnte Lehre des Grasen Leo Tolstoi, die ver- kündete, daß man dem Unrecht nicht widerstreben dürfe. Kein Sozialbemokrat, welcher Nichtima auch immer. hat das anerkannt: stets bat die Arbeiterklasse den Kampf ums Recht als sittliche Pflicht betracht-st. Wollen sich die Un- abbängiaen dieser Pflicht entziehen? Wir weisen daraus hin daß auch in ihren Reihen der Standpunkt der erdrückenden Mehrheit des deutschen Volkes energisch? Vertreter findet, daß z. B. ihre bayerischen Genossen die Aus- liefcrung ebenso ablehnen wie wir. Und ähnlich verhält eS sich in den anderen entscheidenden politischen Fragen, die zurzeit im Vordergrund stehen. Vor Tag zu Tag wächst die Zahl der Beschlüsse unabbongiser' Parteigruppen, die sich a u s d e n B o d e n d e s B e t r i e b S- rätegesetzes stellen, die sich an den Wahlen beteiliarr d. h. auf g e s e tz l i ch e m Wege diese Waffe der ArbeitedckxV verbessern und schärfen wollen. Bald wird wohl die ganzeunabhängigeParteilückenlosaus diesem Siarckpunkt stchsn. Auch d?e kommvnrstrsche„Rote Fcchue* bat angekündigt, daß die Kommunisten in die g e s e tz- lichen Betriebsräte gehen wollen, wenn ihnen, was sie voraussetzen, die Bildung wilde? Betriebsräte mißlingt. Wenn man das im Auge hatte, war dann wirklich der rngeheureNummelgegendasBctriebsräte- s e tz nötig oder auch nur zweckentsprechend?! sZ die Unabhängigen wegen der Annahme des Gesetzes den 'Generalstreik proklamierten, da ging bereits ein Scherzwort: der nächste Generalstreik wird unter der Parole verkündet werden„Bas Betriebsrätegesetz in Gefah r!" In mm Jahre wird das kein Unabhängiger, selbst kein Kom- nunist mehr als Scherz ansehen, sondern es als ganz natür» ich empfinden, daß er in den Streik treten müßte, falls etvaa eine Partei den Versuch mcuhte, die in diesem Gesetze nieder- gelegten Rechte der Arbeiterschaft anzutasten. Von unabhängiger Seite selbst ist zugestanden worden. daß man viele Fehler gemacht hat. Man hat sie dadurch er- klärt, weil die Partei mit einer großen Masse pol. i- tisch ungeschulter Anhänger belastet ist, die keine Erfahrung in der alten sozialistischen Kampstaktik haben und ie nur das dumpfe Gefühl des Grolles über die irrch den Krieg erzeugte Verelendung treibt, das sich um feden Preis Lust machen möchte. Welche Gefahren es in sich birgt, aus Agitatiorll gründen heraus solchen unklaren Instinkten Konzessionen auf Konzessionen zu machen, darüber müßten eis unabhängigen Führer nun eigentlich belehrt sein. Gewiß um n:an auf l iefe Weise zunächst eine Masse Anhänger wer- oen, aber nur, rn ihnen dann klarmachen zu müssen, daß das, was sie wollen, r ichtdurchführbarist. Hat man hierzu nicht den Mut, kann wird man durch seine eigenen Au- änger in den Schiffbruch gerissen. Beinahe konnte ein Teil der Kommunisten den Unab- ängigen hierin als Vorbild dienen. Gegen die platte agi- atorische Hetze, wie sie die„Freiheit" monatelang getrieben > at, war ein Organ wie der von der kommunistischen Zen- male herausgegebene„Spartakus" direkt mit Genuß ■n lesen. Wir billigen die darin entwickelten Prinzipien 'icht, aber es ist doch wenigstens Gedanke und Geist in den lrtikeln des Blattes, nicht nur rohe Lust mn Kreischen, Toben •ich Schmutzwerfen. Vielleicht nehmen sich die Redakteure -: wiedercrscheipenden linksradikalen Blätter eine Viertel- mnde Zeit, um vor der Aufnahme ihrer Tätigkeit das Vor- ort zu lesen, das Karl Marx dem„Kapital" vorausge- ..:st hat und in dem er die persönliche Herunterreißung deS >-eguers entschieden ablehnt, wenn er auch einzelne Kate- gorien als solche in schwarzen Färben malen müsse. Bei inigsr Beherzigung dieses Standpunktes werden sie die Er- ahrung machen, daß diese Art der Kampfesweise der eigenen Sache nur nützt. Wer die reine Luft der demokratischen Freiheit nicht mit Stinkgasen vergiftet, der wird sie auch elber in vollen Zügen genießen können. Kdne ZZlsthungsversuche! Die Einmütigkeit, mit der— wenn auch unter ver- biedenartiger Begründung— von dem gesamten Volke die iUslieferung der von der Entente geforderten Deutschen abgelehnt wird, benutzt die„Deutsche Zeitung" zu einem Vorstoß, dem sofort mit aller Deutlichkeit entgegenge- eten werden muß. Sie erklärt nämlich, daß durch das ••'uslieferungsvenangen die Bereiierklarung der deutfckien negierung in ihrer Note vom iL. Januar, die von der En- 'ante angeschuldigten Personen vor einen deutschen •Gerichtshof unter Gewährleistung weitestgehenden Mitwirk ungSrechts der Ententevertreter ur Aburteilung zu bringen, überholt sei. Sie glaubt m-r Regierung den Vorwurf der moralischen U n a u f- l ch t i g k e i t machen zu dürfen, wenn diese jetzt noch an - wen Gegenvorschlägen vom 25. Januar festhält. Diese Auffassung des alldeutschen EhauvinistenblatteS •st irreführend und unehrlich: die deutschen Vorschläge an i Entente bleiben i m vollen Umfange beste- Die vereösltms öes TS hat keinen Zweck, wie der Bogel Strauß, den Kovf in den �anb zu stecken vor der Tatsache, daß das King die Gunst des Volles , esitzt. Ebenso ist es verfehlt, die Nase zu rümpfen über den schlechten Geschmack oder die Unbildung des Publikums. Da§, Kino ■f daS Theater der Dkassen, das an jöder Straßenecke fein« Ware s.ilhäilt und zum gastlichen Besuch einlädt. ES bietet dem Besucher, oaS ihm gefüllt: Sinnenkitzel, rührselige L'.ebesromane, flüssige Unterhaltung, und entrückt ihn auS dem harten Sein in die heitere Kliulmertoelt des Scheins, die aber trotzdem an die Wirklichkeit an- ingi und damit die Brücke zum Gefühlsleben des Publikums .flögt. Kein Wunder, daß eS so große Anziehungskrast ausübt. jJlcm muß dies« Tatsache psychologisch werte» und daraus die Schlußfolgerungen ziehen. Es wäre infolgedessen falsch, wollte man dem vielgehörten Rufe •la.'n und den Film vorwiegend auf die Belehrung einstellen: d wichtig sie ist, sie allein ist nicht der Zweck des Kinos. Sonst ;-c die Folge, daß das Kino schnell seine VollSuimlichkeit ver- fiexn würde. WaS wir brauchen, ist der gute llnterhal- ungZfilm, der auf der gleichen Weife auf das Durchschnitts- empfinden des Publikums eingestellt ist wie de? heutige Tagesfrlm, ■fet feine Entartungen vermeidet und weniger skrupellos in der Wahl und Darstellung des Stoffes ist. Dieser gute UnieichaliungS- flm kann geschaffen werden, wie eine B-rführung beweist, die Schreiber dieser Zeilen vor einigen Tagen besuchte. ES handelte ich i.'.bei um«inen sogenannten Wegener-Film: Der Ratten- äng-r von Hameln. Der vertraute Märchensioff war in so fesseln- .•r und lebendiger Form dargestellt, daß die Wirkung aus das Publi- .um«ine nachhaltige war. Die Darsteller hatten dem Film eine .•oarme, volkstümliche Rote gegeben, die den Beschauer zum uu- mittelbari.» Erleben zwcNZg. Prächtig war auch die Darstellung der Rattenplage, ebenso'der landschaftliche Hintergrund, be-ondero die . malerischen rnittelalrerlichen Städtebilder erfreuten Herz und Auge. Dadurch war der Film nicht nur unterhaltend, sondern auch be- 'ehrend. Solche Filme zu sehen, ist eine Freude, und man fragt ..h, waruri gibt es deren so wenig? Diese Frage führt uns an die Wurzel des Hebels: weil das Privatkapital die Filmprodukrion völlig beherrscht und weil ihm sas Geldverdienen mit dm Cchmutzwars sicherer und lohnender er- jchemt. Der Erfolg— der marerielle natürlich, denn ein anderes Interesse kommt für. das Unternehmertum nich: in Betracht— ist s-ichter und müheloser, wenn vran auf di: niedrigsten Instinkte dos spekuliert. Darum gibt es nur ein Mittel, das Helsen !) e n, unö die Regierung ist anöh heute noch Fererk, au? dem Boden dieser Vorschläge das Verfahren gegen di« angeschul- digten Personen einzuleiten. Es muß nochmals an dieser Stelle unser Wort von gestern abend wiederholt und unterstrichen werden: Die Zeit ist zu ernst, um Gelegenheit zum Anrühren eines nationalen Parteisüppchens zu gewähren. Viel- mehr muß es als eine unsaubere und würdelose Politik emp- funden werden, wenn man aus der gegenwärtigen Krise Profit zu ziehen sucht, indem man sich bemüht, die Regie- rung von ihrem einmal eingenommenen Standpunkt abzu- bringen. Aber es dürste nicht leicht sein, der„Deutschen Zeitung" und den ihr nahestehenden Kreisen einen Begriff von wahrer nationaler Würde beizubringen. Die„Deutsche Zeitung", die für das Parlament, die „Schwatzbude"— wie die ihr nahestehenden Kreise es oft bezc-ickmeton—, nie allzu große Sympathien hatte, entdeckt plötzlich ihr parlamentarisches Herz und will aus der Tatsache, daß sich die Preußische Landesversanrmlung bis zum 18. Fe- bruar vertagt hat, auf einen seitens der Regierung beabsich- tigteir Staats st reich schließen. Mit geheuchelter Em- pönmg rust sie cms: Die Siegierimg will wAstonb der Domer de« KristS ohne parlamentarische Kontrolle regiere»! Auch die Ra- sionawerfanunUnig braucht sich nicht zu bewuchc»! Daran anknüpfend verbreitet sie— offensichtlich m der �patriotischen" Absicht, di? von ihr geforderte„Einheitsfront" zu stärken— ein G e r ü cht, daS seinen Ursprung nicht allzu weit von den Redastion 5z immern der„Deutschen Zeitung" herleiten dürfte. Es soll nämlich m einer Sitzung deS Reichskabinetts beschlossen worden sein, auf die Aus- schreibung der fälligen ReichstagSwohlen zunächst für das laufende Jahr zu verzichten, ferner sei der Plan wieder aufgetaucht, die gegenwärtig« Nafionalver- s a m m l u n g mit drei- bis vierjähriger Mandatsdauer als ersten Reichstag beizubehalten. Erfreut über diesen Geistesblitz erklärt der Leitartikler der„Deutschen Zeitung" dieses Gerücht für„nicht unwahrscheinlich" und prägt das schöne Wort von der„Zwangswirtschaft de? Partei". Wie liegen mm die Dinge tatsächlich? Die Regierung hat keinen Zweifel darüber gelösten, daß sie zwischen sich und dem Parlament eine ständige Fühlungnahme auf- rechterhalten wird. Heute, am Sonnabend, tritt der A e l te st e n a u s schu ß der Rattonalversammlurrg zusam- men, und stir Sonntag sind die FraktipnSvorsitzen- den, mi? mitgeteilt, zu einer Besprechung vom Reichskanzler berufen worden. Genosse Scheidemann, der Vorsttzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, ist, wie gleichfalls gemeldet, in Berlin eingetroffen, und der Ausschuß für aus- wärtig« Angelegenheiten wird am Montag zusammen- treten. Wir dächten, daß durch alle diese Maßnahmen hin- reichend die verfassungsmäßigen Garantien gewährleistet sind, die dem Parlament die erforderlichen und notwendigen Rechte einräumen. Wenn dieser Parlamentarismus, der eine Frucht der Revolution ist und bekanntlich gegen das heftigste Sträuben der Deutschnationalen zustande kom. diesen jetzt noch nicht lveitgehend genug ist. ff sind die Gründe, hierzu klar und durchsichtig und Vierde a auch durch kein nach so lautes Schreien über beabsichtigte Staats- streiche noch durch sinnlose, Beunruhigung verursachende Gerüchte ans der Welt geschafft werden. Zu? HrjegsdefchSäigte vnS Kriegshinterbliebene, Zur L-nberunz der Not unter de«»erf»e»ti«s«dsrech- tigt e» Militürperfonen der Untre. klusse'» haben zwischen dem Reich. ZarbcitSministerinm und dem ReichSfiuanzministerium Verhandlungen stattgefunden. Diese habe« das Ergebnis gehabt, daß da? ReichSfinanz- Ministerium zugrsagt hat, fllr diese Zwecke erhebliche Mittel bereitzustellen. kann: die Sozialisiernng der Filmhersteklung. Erst dann toird daS Kulturinteress« des BvkkeS höber stöben ots der Profit. Bis dahin aber sollte versucht werden— besonders durch unser« ArbeiterbildungZorganisation—, die schon jetzt zur Verfügung stehenden guten Film«, sowohl unterhallender als auch belehrender leicht durch Sondervorführungen, zugänglich z» machen. n». vorn Bunde für Schulkunstausstcllunge«. Die Bestrebungen des Bunde? für SchulkuustauSstellungen, über die der.Vorwärts" im Dezember berichtete, haben bei den Künstler- und Lehrerverbänden sowie bei den Behörden den lebhaftesten Anklang gefunden. Etwa 20 Groß-Berliner Verein« mit 10 000 Lehrern und 1000 Künstlern haben sich im Bunde zusammengeschlossen; ein Beweis dafür, daß man sich von der Wirkung seiner Arbeit auf bie Erziehung der Jugend wie auf die Entwicklung dcs deutschem Kunstschaffens viel verspricht. Die Anregunz. einen Bund für Schulkunstaussiellungen zn gründen, ging von dem Bildhauer Gotthard Sonnenfeld aus. der in' seiner Abha:rdlung„Eine Neuordnung des Kunst- schaffenS" im Dezember 1918 einen diesbezüglichen Plan entwickelte und damit an das Kultusministerium herantrat. Diese» stimmte zu und gab die Anregung an die Stadt Berlin weiter, wo sich zuerst Herr Siadtschuirat Dr. R e i m a n n der Sache sehr lebhaft an- nahm. Herr Bürgermeister Dr. R eicke ließ sich vor einigen Wochen von einer Abordnung des Bundes Bericht erstatten und sagt« Förderung durch die Stadt zu. Gestern hat auch der Stadt- schulrat Geheimrat Dr. Fischer eine Vertretung de? Bundes emp- fangen, bei welcher Gelegenheit Lherr Sonnen leid über die Ziele und die bisherige Tätigkeit des Bundes berichtete. Originalwerke deutschen KunstschaifenS sollen, zu kleinen Ausstellungen von 60 bis 80 Werten vereinigt, von Schule zu Schule wandern und in den Dienst der Erziehung gestellt werden. Aus diesem Zweck ergeben sich die Grundsätze für die Ausnxrbl der auszustellenden Werke. Nicht ausschließlich der künstlerische Wert ist entscheidend— denn nicht jedes Kunstwerk is deshalb, weil es ein Kunstwerk ist, auch ohne weiteres für Kinder geoiguet—, sondern entscheidend ist die Möglichkeit, diesen künstlerischen Wert den Kindern zu erschlichen und ihn für die GemütS- und Eharakterbildung fruchtbar zu maeyen. Dami: beide Gesichtspunkte der künstlerische wie der erziehliche, in den Ausstellungen Berücksichtigung finden, werden die Werke durch Gutachtergruppen, di« aus Lehrern und Künstlern in gleicher Zahl bestehen, ausgwvählt. Wettore Mittel. Volk und Kunst zusammenzusiühren. sieht der Bund in gemeinsamen AuZiprachcn von Künstlern und Lehrern, in Führungen imd Vorträgen an Elternabenden, Fühlungnahme mrt den Elternbeiräten. Veranstaltung von Musterlektionen. Vorträge;, in Künstler, und Lehrervereinen. Der Lehrerschaft w:rd diesmal bei der Aufgabe, die künstlerischen Werte dem Verständnis breiterer BolkSichichten zu vermitteln, eine wichtige Roll« zufalle». Runge wkeött in ffoft. Wie«uS zuverlässig mitgeteilt wird, ist der Jägor Ruuge gestera nachmittag estf Antrag deS Generaloberstantsanwaltö Plofchke wieder festgenov.mrn und inS ltutersuchungSgefängaiß eingeliefert worde». Protest der Hochschule«. De« flammend«, Protest der 0« i- v e r f i t ä t gegen die Lu Kiese rung deutscher Bürger an di« Entente haben sich die übrigen Berliner Hochschulen. Technische Hochschule, Tierärztliche Hochschule uns Landwirtschaftliche Hochschul« einmütig angeschlossen. Hollands? ertretnrz.?'ie verlautet, wurde der Minister�te» fident Nidder-Rappard zum Gesandtschaftsrat an der holländischen Gesandtschaft in Berlin ernannt. Nicht Havre, sonder» Sasel sollt« richtig die Datierung des SpitzentelzgrammS im heutigen Morgestblatt heißen; sie wurde durch einen Hörfehler entstellt. Für Mitteleuropas hungerude Kinder. Die Stadt Bradford in England hat beschlossen, wenigstens 1000 Kinder aus dem hutv- gernden Mitteleuropa noch Dortshire kommen zu lassen. „Ein peinlicher Name". Zu der in unserer Abendausgabe vom L. Februar unter vorstehender ilcberschrist gegebenen Notiz wird uns von'zionistischer Seite mitgeteilt, daß auch die Z i o- nisten in deutschen Fragen sich durchaus im deutschen Sinne bstätigen. Im irrigen müssen wir es als einen bedauerlichen Irrtum bezeichnen, wenn angenommen wird, als habe jene Notiz irgendwie die Zionisten angreifen»Kien. DaS hat un» selbst- verständlich vollkommen ferngelegen. Kessel vor Gericht. Ilm llhr eröffnet Kriegsgerichts rat Ehrhardt di« Ver. Handlung. Er teilt zunächst Mist, daß die heutige Sitzung bis in die Abendstunden ausgedehnt werden soll, um. wenn irgend möglich, di« Beweisaufnahme zu beenden. Am Montag vormittag sollen dann die PlaidoperS gehalien und wenn möglich da» U r- teil gesprochen werden. Nachdem die Zeugen aufgerufen sind und festgestellt ist, daß Hauptmann Palest auch haut« krankheitshalber nicht erscheinen konnte, wird die Vernehmung des Pfar» rers Rump fortgesetzt. Der Zeuge wünscht zunächst einige Mit- teilungen in den Zeitungen zu berichtigen, di« noch seiner Ansicht nicht in dem Sinn- wiedergegeben sind, in dem er sie aufgefaßt wissen wollt«. Dabei kommt e» sofort zu einem heftigen Zu» sammenstoß deö Zeugen mit dem Verteidiger Dr. Alsberg, als Rump die offizielle Derlobuvg seiner Tochter mit Mario h leugnet und Alsberg die Frage stellt, ob eine heimliche Verlobung stattgefunden habe. Pfar..r Rump stellt fest, daß die Angebote für MarlohS Flucht von dem St-tegek'agten ausgegangen sind, und daß er nicht widerrechtlich Zeugen vernommen hohe, wie ihm voraewotten worden, sondern daß er lediglich ein Diktat MarlohS in die Schreib- maschin« aufgenommen habe, da Ma-rloh nicht selbst schreiben konnte. Das Urlaubsgesuch sei nicht als ein Täuschungsversuch MarlohS. sondern alz ein solcher v. Kessels anzuseben. Zur Verlobung äußert er sich. So sauor eZ mir auch fällt, will ich also darüber aussagen. Es war 2 Ubr nachmittags am Tage der Fluckt, ich hatte Marloh nach langem Kampf für d-e Flucht gewonnen und daS Urlaubsgesuch geschrieben. Als ich mich dann in meinem Ar- beitszrmmer befand, um eine Traurede.zu lernen, kam Marloh zu mir und sagte:.Onkel Johann, ich bitte um die Hand Deiner Tochter. Wi? haben ur.5 ausgesprochen,»vir sind uns beide einig. Ich bitte dich dringend, sage nicht nein und lasse mich nicht obne Hoffnungsstrahl ins Dunkel ziehen." In mir stritt.nun der Seelsorger mit dem Vater. Als Seelsorger wollte ich Marloh aufrichten und Hoffnui«, machen, als Bater einer ISjäbrieen Tochter, die in ihrer Jugend nur trauriges erlebt hat und in deren Jugend der Kneg fiel, konnte und wollte ich nicht ja sagen. Denn wir wollten unsere Tochler noch behalten. Ich sagte daher, zu Mar- loh:.Mein lieber Sohn, Du bist und bleibst für uns der Du ge- ivesen bist, selbst wenn Du zu einer vernichtenden Zuchthausstrafe verurteilt werden solltest", wie die? heute Kessel vorausgesagt hat..Von einer Verlobung aber, hier fiel meine Frgu ein. kann keine Rede sein. Wir haben nichts dagegen, daß Du ihr schreibst und sie Dir zurückschreibt." Alle vornehm denkenden Menschen innerhalb und außerhalb des Gerichts» säaleS werden eS wohl verstehen, wie schwer mir diese Bekundungen Die Behörden haben zum Teil bereits Mittel für die Echul- flNistauSstellungen in den Etat eingestellt, zum Teil baben sie die Absicht, eS zu tun. De! der starken Beteiligung der Künlervereine ist die Möglichkeit gegeben, die Arbeit das Bundes sehr umfang- reich zu gestalten. Walter Großmann. DaS Ende der HSflichkelt. Zwei französische Schriftsteller, Mareel Boulenger und Andre Lichtenberger. verkünden am selbe» Tage in zwei Aufsätzen das.End« der Höflichkeit". Wäb- rend Boulenger feststellt, daß die wohlerzogenen Leute mehr und mehr aussterben, schreibt Lichtenberger:.DaS Abnehmen der Höflichkeit, das Wachsen der Unverschämtheit und der Grobheit stich eins der unangenehmsten und unvermeidlichsten Erzeugnisse unserer gleichmachenden Demokratie.".Was hat das mit Demokratie-u tun?" fingt daraufhin Element Vautel, der Plauderer de» .Journal". ES ist schwierig, in einer Masse, in der jeder seine Ellenbogen gebrauchen muß, um nicht zerquetsch! zu werden bei- lich zu sein. DaS sieht man in der llntergrundbalm. Die Unter- grundbahn ist die tägliche Schule der UnHöflichkeit. Wenn man l.ic" fei« brutalsten Formen des Weiterkommens hat anwrvden müssen, dann steigt man mft der llederzeugung zur Erdoberfläche empor, daß die höflichen Leute kerne Exislcnzberechngung mehr haben. Auch die Politik trägt viel zu? Verbreilung grober Sitten bei. Der Ton, der im Parlament herrscht, die Ausdrücke in den politischen Versammlungen haben nicht? mit dem viel gerühmten.guten Ton" zu tun. und nichts ist anstecken der als der Gebräu« von groben Worten. Endlich hat der Krvtg den Triumph der Grobheit und Brutalität gÄrrachst Ich fürchte sehr, daß der Freetz« uns nicht wi-ber zu den einfachsten Grundregeln des guten Tons zurück führen wird. Wir werden uns den«euen Sitten anpassen müssenk DarwinS Gesetz vom Daseinskamps proklamiert die Vernichtung der schwachen, d. h. der allzu höflichsten Leute. �DaS sieht man schon jetzt auf der Untergrundbahn."_ Tbeater. Im Große« Tchauspielhau« findet am uZchtten Sonnabend die Urousiöbrung von Romain Rolland'» R-vowtivns- drama.Danton' statt. DaS Werk wird von Max Relnbardt w Szene gesetzt.— Tie V o l k ö b ü h n e pnd Herr Dr. V a u l L e g b a n d haben iyren bis Ende dieser Spielzeit laufenden vettraz in gegenlcitigeui Tin- Verständnis gelöst. E r lt a u f l ü b r« n g e n der Voche: Di. DestiSe» vvernhan«: Der Prophet. Kammcrspielc: Der Unmensch.— Ts. Romödienhau«: Der Biber petz. Berliner Theater: Die letzten Walzer.— Kr. Bolksbühne-. Gyaes und sein Ring. Schill ettbeatcr: Die Macht der Flnsternls.— 3o. Großes Schauspielhaus: Danton. I« der Loltehochskhnl« Erast.Berliu spricht Prof. Dr. Lud» Hartmann an Mus Vortragsabenden über den Untergang der antiken Welt. Beginn S. Februar, abend« öst, Uhr, im Aulagebäude der Universität, Hörsaal ti, Katser-Franz-Losef-Plaiz. Slns Macks Nachlaß. Aus des Philosophen Ernst Machs Rachlatz wird jetzt ein Hesichen.Die Scitgodarilen meiner naturwissenschastlirben Er- kenntniSlehre und ihre Ausnahme dnrch die Zeilgenoflen.—.Sinnlich« Ele- mcntc und«aturwtss-njchaslluhe Segnsse'(bei Joh. Ambr. Barth) auS- gegeben. Qüsmien fhtfc, vieklercht«ich Me VnwMe. Bert. Dr.?I«bers: Ich ünrfrtie mir gcmz entschieden derartige Angriffe auf die Ber- teidigung. Herr Ruviy. Bors.: Ich muf; Sie doch dringend«r» suchen, seden persönlichen Zusainmenstofi mit der Verteidigung zu vermeiden, Herr Zeuge. R.-A. Dr� Alsberg: Wir werden spa- ter auf diese Er Naring noch zurückkommen und feststellen, daß der Zeug« nicht die Wa arbeit gesagt hat. Fn diesem Augenblick bemerkt der Vorsitzende, daß der Angeklagte auch heute wieder mit umge- schnalltcm Degen erschienen ist und ersucht den Angeklagten, den Degen abzulegen. V. Kessel hakt den Degen aus und gibt die Waffe einem GerichtZbeamten.— R.-A. Alsberg:„Zur Bcleuch- tung der Gloubivürdigkeit der Zeugen möchte ich ihn einmal fragen, ob er nickt ll) Tage vor der Verhandlung, in der er gegen b. Kesiel diesen schweren Schlag führte, sich an Herrn v. Kessel gewandt hat, ob er ihm nicht de? Eiserne Kreitz v verschaffen wolle."— Zeuge Pfarrer R u m p:„Herr V. Kessel war am 22. November bei mir. Wir kamen darauf zu sprechen, daß ich das E. K. nicht bekommen habe sondern nur das Kriegs-Verdienst- kreuz. Ich wollte von dem Angeklagten aber keine Gefälligkeit haben."— Vors.:„Haben Sie zu erkennen gegeben, daß Sie das E. ft. gern gehabt bsitten?"— Zeuge:„Ich habe den Antrag wiederholt gestellt."— Angeklagter:„Die Sache war doch anders Pfgrre? Rump sagte mir, er litte sehr darunter, daß er da? E. K nicht bekommen habe und fragte mich mehrere Male, ob es mir nicht mögllch sei. ihm diese Auszeichnung zu verschossen Vors.:.ES ist ja auch kein ur.gewöhichicher Vorgang, daß sich jemand bemüht, das E. K. zu bekommen."— R.-A. Alsberg: „E?'si»ber ungewöhnlich, daß der Zeuge sich gerade an Herrn b. Kessel gewandt hat."— Zeuge:„Es ist unrichtig, daß ich mich an Herrn v. Kessel gewandt bebe."— Der Vorsitzende rekapituliert b'e gestrige Aussage des Pfarrers Rump.— Zeuge:„Wir hatten richt die Absicht, ein« Geistesverwirrung vorzutäu'chcn. wollten aber den Voraesetzten MarlohS Gelegenheit geben, ihn al? geisteskrank hinzustellen." Torauf wird die erste Aussage des Pfarrers Rump au? dem Marloh-Prozess verlesen. Rump spricht darin von dem ruhelosen Wesen, der Sprunghastiakeit der Gedan- Je" und Ueterle MarlohS. die ihm zu ernster Besorgnis Anlaß gäben.— R.-A. Alsberg:„Wie will der Zeuge mit dieser Er- klärung eS in Einklang bringen, daß er sich v. Kessel gegenüber, als dieser Bedenken an der ZurechnunaSfaägkeit Marlobs geäußert, mit Entrüstung erwiderte:„M arloh ist sogesund wie wir". — Zeuge:.Ich hoff«, daß Kriea-ge ricksssrat Meyer sich noch er- -anert. daß ich von dem Seelenzustand WarlokiS gesprochen habe. V o- s., zu KriessSgerichtSrat Tr. Meyer:„Hat Pfarre Rumv bei seiner Vernehmung untersssueden zwischen dar Unruhe, der Nerve- sität h)>a?ohS und feinem GeisteSznsiaud?"— Dr. Meyer:.Ja. ich erinner mich, daß er einen Unterschied gemacht hat. Es war für mich sebr stfoner. festzustellen, ob Manlob vielleicht von Dersol- gn-naSwabnstnr. befallen sei. Ich sagte noch zu Pfarrer Rump: „Ich brdanere>ie, Herr Pfarrer, den» eS ist doch leicht möqljch, hast der arme Ynarmige sich ein Leid antut" und Pfarrer Rump hat mir das zuggeben."— R.-A. Alsberg:„Es ist iedenfalls �«ine merkwürdige Auffassirng der Differenz zwischen Geist und S&Sjche. Hat der Zuge sich nicht Dritten gegenüber gebrüstet:„Ja. ja. n renn man Pfargr ist. dann kommen oft Leute zu einem, die an Vt kpsolguugSwahrinn leiden und denen man dann so Helsen kann?" Zeuge:.Ich kann wobl zu Leutnant Hofmann aesagt haben, daß.-jch alS Psi-rer bei dem Brief bestehen könne. Es kämen sehr viele 2 lbkarloh mit dem Urlaudsbesuch de.-, Anschein von Geistes- krankheit habe erwecken wollen.— Marloh- Rein, ich feste zu Pfarrer Rump, daß ich diese Äomooir mitmachen wolle.— Ich schrieb schließlich nach dem Diktat des Pfarrers Rump.— (ForLsetzmtg in der Morgew-AjiSgabe.) wlrtschast. Gememwirtschaftliche Bedarfsdeckimg. Im Anschluß an unsere Veröffentlichung„Abbau der Preise" und. Sozialisier ung der Waren- und Kaufhäuser" iu Nr. 21 des„Vorwärts" vom 12. Januar veröffentlichen wir die nachstehenden, auf unfern Wunsch uns zur Verfügung gestellten, sachverständigen Ausführungen: Die Kommunen und Kommunalverbände haben sich im Verlauf de? Krieges, al? der Großhandel für die Versorgung mehr und mehr ausgeikbaite« werden mußte. Anlagen und Betriebe auf diesem Gebiete schaffen müffen, die heute erbebltche Werte darstellen. Wie sollen diese beschaffenlen Anlagen nach Aufhören der Zwangswirtschaft ve> wertet werden? Man hat die Wohl 1. olle diese Anlagen, Fuhrparks, Speicher usw. bestmöglichst zu lsanidieren und die Weiterversorgung dem freien Handel zu überlassen, 2. sie in ze- eigneter winschastlrcker Form weiter zu führen und so auch die ideellen Wert«, die durch die Zwangswirtschaft den Kommunen ge- geben worden sind, im Interesse der Allgemeinheit für die Zusunft auszunützen. Die Zeiten drängen auf eine Verwirklichung des Punkte? zwei. Solange die Nachfrage größer ist als das An- gebot und die Konstirrenz, die sonst im freien Handel die Preise regulierte, ausgeschaltet ist, fehlt für die Bevölkerung jede Preiskontrolle. Der Liguidation der Zwanpswirtschast folgt die Willkür in der Preisbewegung durch den Handel. Wie können die Kommunen die vorbandenen Anlagen weiter, für die Allaemeinbeit kördeiltch, verwerten? Diese Frage kann den praktilchen Eriordernissen entsprechend nur so beantwortet werden, daß die Betriebe rein kaufmännisch organisiert weiter betrieben werden daß sowohl beim Einkauf als bei der Produktion neben den allnemein sozialen Aufgaben die wirtschaftlichen Fragen w>e in einem Geschäft in den Vordergrund gestellt werden. Das kann durch richtige iach« und sachgemäße Organisation geschaffen weroen in der Form, daß die bei den Kommunen bisher durch die Ver- waliuug bewirtschafteten Anlogen und Betriebe in eine besondere siiristisSe Form gekleidet, einer einheitlichen, vom Verwaltung»- körper abgezweigten Leitung unterstellt werden; das Ganze kauf- mönnisch organisiert wird. Finansserung. Kavitalbeschassung. Ein- und Verkauf, Produktion. kaufmännische Buchführung sind unbedingte Erfordernisse eines solchen UnternebmenS. die durch den komplizierten, au? dielen Kopien bestebenden BerwalningSopparat nicht geschaffen werden können. Die Neuköllner Großbau delSgesellichaft m- b. H. ist eine solche aus dem VerwoltungSsöiper der Stadt Neu- kölln hervorgegangene kaufmännische Organisation mit der Aufgabe, die im Kriege vorbereitete Eigenwirtschaft auch setz» noch und selbst nach Abbau der Zwangswirtschaft fort- zusetzen, um die geschaffenen Anlagen unter zweckentsprechen. der Verwertung der Allgemeinheit nutzbar zu machen und den Zwiichenbandel auszuschalten. Die Stadt Neu- kölln hat bereit» während deS Krieges für die verschiedensten Versorgungsgebiete die Eigenw'rtschoit eingeführt und somit war gerade hier für die Einrichtung eines solchen Unternehmen» der geeignete Boden vorhanden. Zweck tmd Ziel der Gesellschaft ist, den Verbroncher— sei es mitielbar oder unmiltel» bar— durch die Kiew Händler mit Lebensmitteln und Be- darksartikeln zu versorgen und unter Uebergehling de« Zwischen und deS Gloßbandel« die diesen zufließenden Gewinne auSzuichalten, den Gewinn vielmehr teil» den Verbrauchern durch Verbilligung der Ware, teil» der Kommune wieder zuza- illdren. Eine gleiche Einrichtung ans Grpß-Verkin ausgedehnt, würde einmal eine zweckenifprechende Verwertung der von den anderen Kommunen während de» Kriege« ebenfalls geschossenen Anlogen er- mögl Gen, dann aber noch dem gleichen Grund>atze bebandelt, für die Gesamiheit der Berliner Bevölkerung außeroi deutlich segenstiitend sein; der reelle Handel hätte hierdurch keine Nachteile- Die Ausschultung der wilden Vermittler und des wilden Handels kann auch diesem, dem reellen Handel, nur ange- nehm sein. Die Werte, welche bei einer Stadt wie Reukölln, in dieser Fornt bereit« nutzbar gemacht werden können, belaufen sich ein- schließlich vorhandener Warenbestände schätzungsweise auf etwa 80 Millionen Mark. Die Ausdehnung eines solchen lknter- nebmenS auf Groß-Berlin würde der Allgemeinheit die Nntznießimg von investierten Werten in Höbe von schätzungsweise wenigstens einer halben Milliarde ermöglichen. Die schon bei der freien Wirtschast, bei Bildung von Shii« dikaten und Fusionen maßgeblichen Grui dsötze, einer erhöhten Wirtschaftlichkeit durch einheitlichen Einkauf, Zentralssierung. Spezifizierung. Normalisie- rung, fänden bei einer so vmfgsienden Organisation den frnchl- barsten Boden. S>e würden aus den verschiedensten Gebieten eine Preisregulierung und-Kontrolle auf den freien Handel ausüben. Dadurch würde wiederum Nickt nur innerhalb der von einer solchen gemeinnützigen Gesellschaft betriebenen Gc- schäfte, sondern auf dem Markt überbanpi eine allgemein einheitliche Preisregulierung stattfinde» können, die die Benachteiligung der Konsumenten bei dem auch noch auf Jahre hinaus bestehenden Warenhunger durch willkürliche Preisgestaltung ausschalten würde. Rein, Direktor der Neuköllner SroßhondclSgescllschast. SroMerün Lauben auf öem Tempelhofer Lelü. Eine dankenswerte Kulturaufgabe. Vlr geben die falg'-nde Anregung, die sich aus die Ausnutzung der ös'.liäien Halste deS Tempethoier Feldes bezieht, wieder, ohne zu vergessen/ daß der darin enthaltene Mcdanlc- nicht neu ist, aber nach unseren Ermtttelunaeri zn ement pleltischen Resultat bisher noch-nickt geführt hat. D. Red. Im Süden de» Weichbildes der Stadt Berlin liegt ber frühere Exerzierplatz der Berliner Garnison, da» Ziel vieler Spaziergänger die fick von auf den grünen Rasenflächen ergehen und den Staub der Großstadt von sich sttmilein. Der Exerzierplatz zertällt in zwei Teile, ln den Infanterie- und den Kevalleneübungeplatz, der aus einer großen Sandwüste ohne jeden GraSwuckS besteht:>n seiner Mit:« liegt der Franzvienpsuhl. ES kann wohl als ausgeschlossen gelten, daß dieser zurzeit nutzlos und verödet daliegende llebungsplatz jemals wieder seiner Bestimmung zugefübrt wird. Dreie Wüste könnte aber mit Leicktigkeir und obne erhebliche Kosten in nutzbares und ertragreiches Gartenland umgewandelt werden. Durch ein besonderes Geietz ist. die Bsrerlstelluug von Lanbenland zu SÄrebergänen vorgesehen worden. Hier nun bietet sich die günstige Gelegenheit, unmittelbar vor de» Toren Berlin» in großzüLlgster Weise Laubenland zu schaffe«. Dt« Bewohne? an» dem Süden Verffn» und nanientNch die starke Bevölkerung der Stadl Neukölln könnten Gelegenheit rr« halten, sich an dieser Stell« Schrebergärten anzulegen, nach« dem durch die Staatsbehörden der nicht anbaufähige Sand in Humusboden umgewandelt worden ist. Die WirtschasiSgenosienichatt Berliner Hausbesitzer und die Ttraßenreinigung find in größter Sorge, wohin der Kehricht zu transportieren ist, es fehlt an geeigneten Abladestellen aus dem Lande in der näheren Umgebung von Berlin, so daß der Kehricht mit der Eisenbahn und auf der Wasserstraße in entfernt gelegene Gegenden geschafft werden muß. Alle diese Umstände könnten mit einem Schlage beseitigt werden, wenn der Kehricht aus diese Sand- wüste geiabren, ausgebreitet und untergepflügt wird. Die Kosten können nicht erbeblich sein. Was ist erkorverltch? Zunächst ein« gut gepflasterte Straße von der Friesenstraße au« über das Feld am Rande der Wüste bis zur Rlngbah», ebenso eine Straße vom Arresthause au» auf die Verlängerte Friesen« straße. Beschaffung einer Feldeisenbahn, um den Kehricht auf die ver» schiedenen Abschnitte zu bringen. Umpflügen durch die Train« kolonne in Tempelhof. Für später die Anlegung einer genügenden Wasserleitung. Die Einrichtung etner Badeanstalt für die Lauben- kolonisten am Franzosenpul. Diese Ausgaben können durch die Eihebung einer Abladegebühr von t Mark pro Kubikmeter Kehlicht und die spätere Pacht aus den Schrebergärten sehr gut aufgebracht werden. Sollten schließlich auch die ersten Snlogekoste» nicht gedeckt werden, so würde der Staat dazu einen Zuschuß geben müssen. Soviel steht aber fest, daß mindesten» 20 000 Schrebergärten & 400 Ouadrgtmeter in spätestens fünf Jahren angelegt weiden können.___ Die Burscheuschafter tanze«. Die nationalen Kreiie, die belamtttich die Schmerzen eine» ganzen Volke« tausendfältig c.eser at« andere Leute empfinden und in dieten Tagen rm Zeichen des AuSlieierungSbegehren» sich sehr geräuschvoll als Pächter der.hochzuhaltenden nationalen Würde" auiiptelen, find in einer Kicinigkeil unversehens au« der Rolle gc- 'allen. Die tanzfrohen Burichenschasier Ickicken dem ,Lokal«Anz." folgende Notiz, die das ahnungslose Blätlchen auch gehoriom ab- druckt: Ball der Bnrkchenscheften. Am Dienstag, dem 10. d. M., findet im Kmirrlaal des.Stbcingolb*(Bellevucslraße) ein«aü der ©eilintr A. D. B.-BnrichenschaNen statt Mit dieser Vemnitallung wird das gesellschajtltche akademische Leben tu Bertiu nach der KriegSzeit wieder eröffuet. Also, ranzen in„Deutschlands Schickialssiunde", damit das ge- sellickafilichc alademiiche Leben Berlin« wieder eröffnet werde. Besser iäßi sich die nationale Würde nach außenhin in diesen Tagen kaum vertreten. Betrüger, Räuber. Einbrecher. Das Verbrechertum ist tn Berlin in den letzten Tagen stark an der Arbeil. Tie Berliner Krim'.natpolizei hatte sich mit einer ganzen Reihe„schwerer Fälle" ausgiebig zu beschäftigen und konnte ver- schiedene Verhaftungen vornehmen. Nach einem großen Betrüge wurden der Artist Wilhelm Fuß aus der Prinzenallee 27 und ein Sck>losser Sänger au» Reimcken» dorf festgenommen, der einem Kaufmann B. 110 000 M. für angeblich zu liefernden Zucker abgeschwindelt hatte.— Eine nicht mehr überraschende Aufklärung faud ein großer WohmingSeinbruch, der vor acht Tagen in der Michaelkirchstraße verübt wurde. Dabei waren dem Täter 71 000 M. bares Geld und für 15 000 M. Silbersachen in die Hände gefallen. Die Kriminalpolizei ging bei ihren Nachforschungen auch den Beziehungen eines Dienstmädchens Frida Via che des bestohleneu WohnungsinhaberS nach und kam so auch auf einen 26 Jahr«»lten Adolf B ö ck l e r auS der Mickiaelkirch- straße, der sich als der Dieb herausstellte.— Ein Raubübcrfall auf einen Postwagen beschäftigte ferner die.Kriminalpolizei. Zivischen dem Postamt 4 am Stettiner Bahnhof und Borsigwalde verkehrt reglmäßig vor- und nachmittags einPo st wagen, der keine Per- sonen, sondern nur Wertpakete. Geld und dergl. befördert. Gestern abend hielt der Wagen, der von Borsigwalde kam und von dem Postillon P a r g e und dem Postschaffner Schulau geführt wurde, um g Uhr vor dem Postamt Rcinickendorf-West. Parge und Schulau meldeten dem Amte, daß sie mit dem Wagen m der Nähe der Irren- anstalt Dalldorf von drei bewaffneten Männern überfallen worden seien. Tie Polizeibehörde von Wittenau und die Berliner Kriminalpolizei sind jetzt dabei, den Ileüerfall, bei dem 7000 M. gerauvt wurden, aufzuklären._ Groß-Serlwer partewachricktten. Roleutval- Nordend. Sonntag ff.fih 0 Uhr: Flugblativerbreitung vom Lokal Barth aus.— Für Nordend vom Lokal.sirtedensgarten" aus. Um ö Uhr nachmittags: Eltcriwersammlung; sür Elter» tchulpftich- tiger Kinder tu der Schule Schilleriwaße. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Bseitzensee. Die Vorstandssttzung mkt Gruppenführern findet erst am DienStag, den 10. Febr. im Lokal Krüger, Berltuer Allee, Ecke Alber- lwenstraße, stall._' Theater öer Woche. vom O. bis 15. Februar. t8oN,dLH«e! S. Suchet. 9, 10. u. 11. Sich von D-rlichlngen. tt Der Steves- trank, ü Di? Predigt in Sitouni. Ui. it 15. üwgrs und ,-in Ring.— Opera- Haas- 8.«poltsttmo. 9. silgccos Hoch, eil. lü. MasNndall. Ii. Miß mm. IS. Der Wafienschinied. 13. Der tltcgende Holländer. 15. Madam? Pnnecsln.— Schauspiel. Hans: S. Wilhelm Dell. S. Peer Sunt. I0„ 12. OidelXo. U.,!3, 15. Der grou- prinj.— Deutsche« Theater: 8. Zaatods Traum. 1«., lZ„ 13, Ii Di» Senvunz Seuiatl». II., 14. Und Pippa tanzt.— Ziammersptel«: l. Die deutschen kltem» stiidter. 9. Sesp-nstersona:- t0„ II, IS. IL Der Unmensch. IL Die BUchse der Pandora. 15. Frisdtingo Erwachen.— Lessingtheater: S.— 12, 14. 15 Pygmalion. IS. Peer Dynt.— Theater i. d. ZUjaiggräger Etiagc 1 S, II, 14. Di» Süinen der Desellschatt. 9, 10., 12. IS, 15. chchioh Weltersiein.— Deutsche» Opernhau»: i>. Dil-Fttl-erriaua. S. Der Postillon von Lonfinnean.>0. Der Prophet. II. l.» pravlata. 12. Dügnon. IS. Lohengrin. 14 gar und gtn-.mermann.— Schlllcr- Thratre: 3, 10. u. 14. Die Tür Ms Freie, ä. Die Berichwoenng de« Ftesco zu Benaa II. Viel Tarm um nichi». Ii. Alt-Heidelderg. 11 u. 15. Sie Macht der Finsternis—(Srotzes TchauspieN ans: 5.— 15. Hamlet.— ken-ödteohan»:(L 10, 11, 13, 14. Sie. 9 Das Znslaozentind. 12. Der Piderpelz.— Setllntt Theater: 8., 9. Binnmeistudent. 10, IL cheschiojs». 12, 18., 14. Der letzte Walz Zloihwiltoaooorllailiinpvn. Pollsdüyne:«. u. 15. Sucher.— IL U. 14 Sich von Beelichingen.- Schanspiethau»: S. Mario Magdalena 15. Biel rarni um nicht».— Deuttche» Theater: Ü Mmna von Barndelm. 15 Frtlhlinga Erwachen.— Kcmmerspirie:«. Minna von Barnhelm.— Leisingtheatrr:>5. Der rote Hlliin.— Theater in der«Sniggrützer Strehe: v 0. 15 Erdgeist.— Deutsche» Opcruhaua: 8.(It Uhr) Cinfonie-Äanzen. ildends: Martha, lt. Martha 15. Da» goldene Ueenz- Schi Oertheater 1 tz. m 15. Wie e» euch geföllL II. Biel Ldrm um nichts. 14. Die Berschworuna des Fiesco zu Senua.— Droge« Echaufpirl. Jiaus: 8. u. 16 Hamlet— ttoauidlenhau»; 8. u. 15. Sifelott von der Pfalz— B«r- wer Theater: tz, 15. Sterne, die wieder leuchten.— Tribüne:«. n. 15. Dir Wandlung.— Deutsche» Aunftler-Theater: 15. Ows leae.- Triouonlheatrr: S. r. 15. Johann ieie» er.— Refidenztheater: S. Der gute Ruh— geuiraltheater: 8. n. 15. Die Faschingatee.— iw milche Sprr: fi. u 15. Echwarzwaidmädel- Lust» spleldl.il»:«. n.>5. Papageno.- Metropvl-Theater: 8. u. 15. Chaeleh» Tonte. - Reue» Spercttenhan»:?. u. 15 Die(eufche Susanne.— Thciwtheatrr: tz. u. IL. Zmigler Eomlenscheiü.— Zhrat.-r am RoLeodorfpIatz:«. Der Inibaron. II, 12, iL Die Hochzeitsreise. 15 Eoa.— Ti-eatee de« Weftrus: tz u. 15. Die luftige Wllwe.'4. Maz und Moritz.- L leite« Theater: a u. 15. Henriette Iaeobh.— Balluertheater! a u. 15 Du»eiiha— ttafinoUjentcr: tz. u Itz Die Wundorkur.— Lulsentheater: a Was mau ans Liebe NU. 14 5iiein.Dta:erial und Werkzeugen sind die eigentlichen Ur- jachen der Uiiwirtschaftlichkert, aber nicht da» Verbairen der Ar. beiter. Di« Berliner Werkstätten Kaden rationell gearbeitet. Hisr ist von keiner Seite passise Resistenz getrieben worden. Be» den Entlassungen waren nicht lediglich loirtichaftliche Äründ« massgebend. Man hat eingearbeitete Eise nbahner entlassen und ungeübte Leute eingestellt. Unter den Entlassenen befinden sich solche, die viel« Jahr« im Betriebe der Eisendahn beschäftigt waren. Sie sind ietzt ohne Rücksicht aus die Strasse geseht worden. Di« kleinlichsten «resichlSpunkte waren bei den Entlassungen massgebend. Wer sich mit seinem Meister nicht gut stand, ist nicht nieder eingestellt worden. Tagegen sind einige Fäll« bekannt, wo Leute eingestellt wur- den. die einen doppellen Erwerb haben. Ei ist verschcct worden, daß niemand wegen seiner gewertlchchtlichen Tätigkeit gemäss. regelt werden soll. Trotzdem ist«wn den L7 Funktionären des Vec- bandeS nur einer wieder eingestellt und dieser bekam von seinem Meister den Wink, er möge seine Tätigkeil für den Verband auf. geben.— Nach der Schliessung der Werkstätten bat der Verband Verhandlungen mit dem Ministerium eingeleitet, die biZ jetzt noch kein Ergebnis geh-ibl haben. Gegenwärtig verhandelt ein Verbands» Vertreter mit der Direktion. Er tritt dafür ein, dass alle alten Eifenbalmer wieder eingestellt werden. Es kann nickst scharf genug verurteilt werden, dass man alte Arbeiter, die jahrelang ihre mäste für die Eisenbabn und das Valerlarid eingesetzt haben� brutal auf die Strasse gesetzt hat. Müller vom Holzai'besterverband erklärte, seine Organisation lege keinen Wert darauf, dass ihre Mitglieder zu den neuen Be- dingungen in den Eisenbahnwerkstätten wieder eingestellt werden. denn die neuen Bedingungen widersprechen den geiverkschaftlicklen Grundsätzen, di« Eisenbahnverwaltung habe die Absicht, die Arbeits. zeit zu verlängern. Ter Holzarbeiterverband habe seine entlassenen Mitglieder als Gemahregelte übernommen. Tie übrigen Redner stimnuen im allgemeinen dem Referem- ten zu._ Klassenkampf oder Arbeitsgemeinschaft? In der«Metallarbeiterzeitung'. deren Schreibweise in den verschiedensten Teilen Deutschlands In letzter Zeit mehr und mehr unter den Mitgliedern des Metallarbeiterverbandes Widerspruch auslöst, gibt sich Leichenmüller grosse Mühe, die die Arbeits» genieinschast befürwortenden EewerischaftSsükmer als Ideologen darzustellen, welche das Wesen deS Klassenkampfe» noch nie be» grjfsen hätten. Wer die Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit mit Hilfe der Arbeitsgemeinschaften schlichten wolle,— so sagt eS die..Me» tallarb-eiterzeitung"— der mache sich»die Ideologie der gelben Wrrkrereine zu eigen". Dass der revolutionär« Gchretder der„Metaltarbetterzething' die Geuwrkschasten mit den gelben Werkvereinen auf ein« Stufe stellt, macht seinem Verständnis über da» Wesen und da» Zweck derselben alle Ehre. Es Hiesse aber seine» geivallsainen BegrAfs- konstruktlonen zu grosse Bedeutung beimesseii. wenn wir uns sachlich mit ihnen beschäftige« wollten. Wie jemand mochtvolle Gebilde, wie die deutschen Generksobaften. die sich gegen den Willen der Unternehmer entwsikelt haben, mit den von den Unlernehmern auSghaltenen Werkvereinen in ideologischen Zusaminenbang bringen kann, dürste jedem auch nur einigermassen mit dem Wesen der Eeiverkschaftsbewegung vertrauten GewerkjchaftSgenossen ein Rätsel sein. Lohnbewegung der Angestellten in de« Aschinger, Konditoreien. In einer am v. Februar stattgekundenen Versammlung gab Richter Bericht über die bisherigen Verhandlungen. Redner be» tonte, dass trotz viermaliger Verhandlungen»och keine Einigkeit er» zielt worden sei. D'« Differenz zwischen de» von der Firma ge- botenen Löhnen der Kellner und d«S schon abgeschlossenen Tarif- Vertrages der Caföangestellten beträgt pro Person K.K Mk pro Mo» nat. Durch di« wirtschostlick'« Lag« sei eS den Angestellten nicht möglich, eine solche finanzielle Einbusse zu tragen. Fn der DiS» kussion wantdien sich alle Redner mit Schärf« gegen di« Verschleppungstaktik der Firma. Die Versammelten spendeten allen Rednern, welche zum sofortigen Streik aufforderten, lebhaften Bei» fall. Insbesondere wandten sich auch die Verkäuferinnen gegen di« geringen Lohnzugestäntdnisse. Dem Vertreter der Organisarion ge. lang«s trotzdem, um auch duS letzt« Mittel zu erschöpfen, folgend« Resolution durchzudrücken: Die Versammlung der Angestellten sämtlicher Aschinger Kon- ditoreien erkennen die erhalten« Lohnzulage al» zu gering an. Sie fordert strikte Fnnehaltung de» bestehenden TarfvenrageZ de» Eafs- hauSgowerbeS. Um die geforderten Löhne und die Umsatzprozente für den gesomlen Umsatz zu emickxn. fordern die Angestellten die Kvimnission auf. der Firma Aschinger ein Ultimatum bi» zum li). b. M. mittags>S Uhr zu stellen. Sollte di« Firma bi» zum 10. keine befriedigend« Erklärung abgegeben haben, erklären die Ver- sammelten einstimmig, von dem letzten gesetzlich erlaubien Mittel Gebrauch zu mackstn. Die Versammelten hoffen, dass di« Firma di« gerechten Forderungen bi» zum 10. d. M erfüllt. Eine bei der GehaltSreform übergangene Beamten» tategorie. Un» wird geschrieben: Anders al» die meisten Vorortgemelnden hat Beilm die an seinen Anstalten beichästigten Sliid'enastessoren und Reir-endare bei dei Gebal»«res»im nicht berücksichtigt. Sie stellen ckitgenbtickl'ch die schlecdiestdez>iblie veaintenkaiegorie dar. Erhält doch ein städiilcher GaSaibeiter 80(K) M. mehr als ein artii vis zehn Jahre älterer vollbeschäfiiqier Siildienajlessor Den Stellvertretern in den BoUsfchiilen bat die Siadr a»« der richtige» Er- wänung, dass für gleiche Aibeit auch gleiche Bezaklniig erfolge» müsse, dnstelve Gebalt zugebilligt wie den lestmigestellien Lehr» kräiten War»»' gekckichl nichi da» gleiche mit den Srndienasseüore« und Referendaren? E« ist nur eine Forderung fozioler Gerechtigkeit, de» Männern, die in bmgebui'gsvoller Arbeit sich um die Zulunst unseie« Volke» bemühen,«in bescheidene» Auskommen zu sichern. Da? BetriebSrätegesen nebst Wahlordnung mit einer Einleitung von Dr. Hermann Dersch lReg'ernngSrot im ReichSarbeitSminist«. riums. Unter diesem Titel ist soeben unier Nr 48 Sammlune deutsche: Gesetze:m Verlag Benshcimer ein SS Seiten umfassendes Büchlein in Taschenformat erschienen, welches jsdem, der sich über diese brennende Marerie eingebender in form.ervn will, ein guter Ratgeber sein dürfte. Ei» besonderer Vorzug de-Z Büchlein» ist es. dasi im Anbang eine Reih« auf die WaHlvorschläge und die Wahl selbst bezugnehmende Formulare und Beispiele aufgeführt sind, durch die dem Leser da? Verständnis über den gesamten Fragenkomplex näher veranschaulicht wirb. Soziales. Wledernvfduu und Sozlolverstckterunz. VorfchlZg« zur Aenderung d«r R e i ch» ve r si che r u n g» o r d n u ng. Unter diesem Titel Ist soeben eine Kl Seiten umfassende Schrift im Bei- lag von Georg Stilke erschienen, deren Verfasser Dr. Paul Kaufmann, Präsident des NeichkversicherungSamiS. ist. In der anregenden Eck, eist legt der Verfasser die Notwendigkeit dar, aus dem Durcheinander der gegenwärtig bestehenden GesetzeSvor- schritten und Krieg» Verordnungen durch eine vollständig neue leich.' fassliche und volkstümlich gestaltete ReichsversicherungSordniing her- auszukommen. Insbesondere wird einer weiteren Ausgestaltung der Vorbeugung und des Heilverfahrens, da» neben der anatomc- scben auck die wirtichaftliche Wiederherstellung de» verletzten durch ArbeitSbehandlung zum Ziel hat. sowie einer wirksamen Beteiki- gung der Versicherten an der BetriebSüberwachung. Verwaltung und Rechtsprechung, einer gleickmässigen Abgrenzung der versicherungi. Pflicht in den einzelnen Versicherungszweigen, sowie«'»er grössere» Vereinheitlichung der PeisicherungSe-inrichtunffcn da» Wort geredet. In der Frage der ArbeitSbehandlung erinnert Kauimann besonders an die Erfolge bei den Kriegsbeschädigten. A»ch bei den UnrnH» verletzten sei darauf zu sehen, dass die ArbeitSbehandlung als Mittel zur Besserung deS körverlichen und seelischen ZustandeS und daneben zur Ertüchtigung im alten Beruf, oder zur Umlernung unabhängig vom ärMchen Heilverfahren angewendet werde. Der Verfasser warnt vor essner überstürzten Reformardeit; neben dem Neuen müsse da» bewährte Alte erhalten bleiben. Den auk dem Gebiete unserer sozialen Gesetzgebung Vertraut»:- bietet die Kaufmcmnsche Schrift Niertvoll« Anregung! ober auch aem Laien kann dieselbe als Lektüre zur Jnsormslion und Ber«yenmg de» Wissen» empfohlen werden. Vnfüngerturse in der englitche» und krnnzSNlchn Sprache b«. »Innen Freilog-üe tSrnosien ohne Borienntiiissi B-neldung zu den Kurte» am Donnerstag, den IS. November, abends 9% Ubr, in der Aula bei kSemeindelihiile Hinter derenbur.»locke, Berlin. Verlag! Bo'wiIrt»>Perl-a S. m. bv. Berlin, str-ick Bor. witrie.Bi'gidruacre! u. Beelaogantloll Pool Singer u To Berlin eio»e».,gr. t. LiiMiMEr3M)meMJ«aa3Bafflgincaai!«gaBKE3Maraus»,»e,«rol«, stoUduser Damm«0. Mol 19080. Messing 8!,m, Kupier 20, Goiiheim, llurli»niten»tr. 12. Messing 10 i.. Kupier IS, RolguB 10, Zlnh S, Biel 6.S0, Relnzlnn 48, Ln.-cr« nietall bis 90 Piper Kilo, auch alle anderen Metalle kau» Rahproduktea-OroOhandl. Dfesilener SlraOe 13/14. MpL 13523 Z. A. L. Amsk'lsdsk Vöde»-»««, unö l(*>- Ora�fim-Pakett, eb«nso lose. Pfund; 20.— Z:. � �und 2.i— Mark. W. Fabro, KenköIIu" /irmaanstraCe 32 TabaKsroBhondiuns.;>• Telephon: SOoy. TQchlixa Vertrsi-er xesiicht. Messlnp 11,50, Kupfer 20.-, Blei 6.75,| Zink 5.50, RotnuS 1 Reinzlna»u 55.- Weißmetall 22.-, aiumlnlnm 11.- C�' gröh. Posten mehr. Metallsehnielze Rtarlannenstr. 24, 1 an wr Stottbulei«nicke. Amt 9Rpi 10658, Aevenanschl. j ■ II II...... UNIIIIIIIII IWI1III.■JBliJIM illll Iii llllilll IUI II Kynamodraht, Sputeudraht taust SciiUl, AiUerwickeliu Duineaiir. 8. 148.17a ÖEösmie. PrsuN. Sennaenfte rS• -Verkäufe� Sardine». Fenster von 28,— g», Bettwäsche, Bettlaken. handlllcher verkaust billig Suerder. Rehdeuickerftrahe 13 .Eck- Weindergsweg).___ ' Lcihhau« Schönederg.«e- dunstrahe l. gcgeullber Bahn. iot, beleiht köchllzahlcnd ille-u Sidt» veriaat von Lerilachen. Stephan AM. jtiichard ttichelmanir. � tOllr ~ jiroulruchier, Sos und elel. itifen. öae'orfieT atoSe-Aus- »SM«irlcnfttofte 2«.. UHR* Belzwarc». enorm billig. tetw SIllck ein Deiegenheit»- !->uf. NreuzfllÄie, biloschöne. .-8 M. Rodeiiiichfe, bildschöne. « M AiaskasiUliie, seiden- g'-inzcnd, 08 M. Blansiichie. imitiert. 38 M. Peizlragen und Muffen 28 M. Silber- fuchse, eielflitfile. Skunks. Iltis und viel« ander« Pelz- arten, ausgesucht schöne Stücke. Meseneuswadl. kadel- hast billig. Selten glln- Itig« Selegenhe-lskäuse in LuinenpiUniäotelir. SJeuette Mode.«rsttlasstaa Ver- »beitung. S-rren-PeUkragen 28 M. PelzbeMke. Pelz- hüte. Lpezlal-Pclzwarenhaus. TKarlotteudurg. Mlmersdor- keestrasse USiU«. kem�Loden. nur holiiparte-r«. Strinplad 10481. Leihhaus«oseutkialeetsr. Linienstrafte ZW4, Ecke Bo> -enthalerstrahe. nur 1 Twipe. taufen Sie alierbiliigjt Pelz» krallell. Müssen. Köt- sllchse. Al-sla.»rouzsilchs« und alle ander«» Pelzarten. 'taschenubron, Brillanten. Scuniucksochen. Silbertaschen. Alyakataschen. 18855* ssernrus ürenzsllchlel sowl« alle an- bereu Peizarlen zu staunen- erregend spoltdilligen Com- tr.rrpreisenl Atpakotaschenl e.iaiuäfadicnl Peizwaren- o i-genheitstSus« Warschuuer- >! raste 7, W Zgckettonzüge, Ulster, nur prima Stalle. Mastarbeit. verkausl preiswert Leihhaus Brinzenftrast« IM._ ' Schokhuade. StubenhUnd- ft.n. junge Fsrterrier. Pint- scher, Schaserhund« verkaust Schasflanb. Palisadenstraste rti.._____ 34114* ' VealmZuiek,«treu,si.chse. Die schönste» Sealmäntel. Ärruzsilchse, Selegenheiten. finden Sie im Blauen»aM>r. «aiser-Wilbelwstrasje I«. beim «irranderplaA. Bielenaus- wähl, reell, preiswert. 10454* | Samenulsler, reinwollen« j JtoitUin«, Backsischkoitiim«, ; Regenmäntel«oNUmröcke. 1 direkt aus Arbeitsstuben. \ Biel, er, Llächerltcast« 18 I 1(lein Laden).____ 133«* Sardine».«vnstiergarni- lur, Store«. Bettdecken, Me- terware preiswert. Lands- bergerstraste 18.__ 152«* BrttwSschel Prima Ouaii. tät. preiswert, noch vorrätig. Wäscheiodrik Srilkestraste S3 �an Saliiiheld«)._ 842b* Babowäsche und getragen« «leiuungsstiicke zu verkausen. Becker, Logelbergerftraste 12. Sardine» Z Fenster,<8,—, Bettdecken. Store»,«ulling, «ovenhagenerstraste I. vorn (Babiihof Schönhauserallee). Restaurant, gutgehend, zu verkausen. kann sofort Uder- npinmcn werde». Dollestr. 19. Ehaiseloggue» 90�-, Doppel bellen, Melallbetten. Kitchen. ÄnIIeideschrönke..Meiste. Auguststrasje 32 A. vuerged. Moebel. Boebel, vranien- ftroste 58(Morikplag). Fa- brikgeböube. Groste Auswahl in iibersichtlich ausaestellten Nustbamn-iZinrichtungen. weiss- lackierten unb eichenen Lchlas- zimmern. Speisezimmern. Ler- reuzinimern.«llchenmäbeln, Sofas, Ruhebetten. Einzel» möbeln zu soliden Preisen. Bestchtiguna erbeten. 1L1K* Möbel-Xatd iiesrrt preis- wert Wohn-, Schlei.. Speise- zim irr. auch einzelne Mödei- stücke,«rosse Auswahl in lar- bigen«iichen, Teilzohlun««e. stattet. Elsaiserstrass» 44. am OeonienburgerZor.__ 175«» SKöireltrekiH. ePMiotllül Stube und«Uckie, sowie ein» zelne Möbel, deaueme An. und Abzahlung. Lichienthal. Oranienstrasse 14a, gm Kein- rillispiall, zwischen Mortss- piass und Söriitrer Bahnhos, nahe Sochbahn, Vranien. Krasse. Searlindet 187».>53«* ' Schi-szimmee. Esszimmer. Kerrenzimmer, Einzelmöbel «iichen perkauft Sossm-nn. Dirison Krasse 19- �nhof Mrie.____ MZSei-. Trppich-Thon-a». Oranienstrass« 44, stets Ke- leaenheirstäuke: Schlaszm,- mer, Speisezimmer, wohn- «immer sowi« Zevpiib«..war- ----- SIöbelk»»sha»s, 40 Jahre bestehend Belle-Alljanee-Str. l4a. liefert als Epeziolein- richtnna Schlaf, immer 1500,—. Serrenzimmer 1850.—. doch» elegant!« Speisezimmer Z5!I0,—. moderne Anrichte. tllchen 590,—. Russdaum- Wohnzimmer 1390,—, An» Neidrschrönk« 675. Bücherschränke 285,—, Polsteraarnl- j tut Spieaelumbau 1450�-, i Bettstellen komplett 150,—, «leiderschränle. SScrtitos { 150,— Umbauten, Tisch«. ; Standuhren. Ruhebett«» sehe billig. Rurvckgesesste, ver- liehen gewesene Einrlchtun- gen unter Preis. Sicheren Leuten tiahlunqserleichteruna. Möbelongebot, komplette ' Wohnungseinrichtungen, gediegene Schlafzimmer, Speise» zimmer. Serrenzimmer, kar- ! bige Küchen, einzelne Möbel- ! Nücke liefert preiswert Mö> belhan«..Lnisenstadt-,«öpe» nickerstr. 77/78. Ecke Brücken- stross«. nahe Iannow'.gbrücke. Möbel. Infolge günstigen Einkauf« Riesenlager in 4 Stögen. Speisezimmer. Sckilnf. zimmer. Serrenzimmer, Wohnzimmer. Küchen, einzelne Möbel. Aus Wunsch Teil- zahluna. Wöbelhou« A. Da- mitt, Roienlhalerklrasse 46/47. _______ 155«* MZbel-Sross. Srvsse Frank» surkerstrasse 141. Invaliden- strasse 5. Auk bar und Kre- d'i finden Sie in grosser Auswahl I- und Z-Stuben- einrichtnngen, Scrron-, Speiie-, Schiakzimmer. auch einzeln» Möbel ,u wirklicii billigen Preisen. Leichte Roh. iungsbedinaungen. Lieiere auch auswärts�_ 125 B* Lchlgs, immer in reicher Auswahl, einfacher und ele- «anteste? Ausführung, per- kauft direkt an Private«2 soliden Preisen. Schlakzim. mcr.Svczlatfabrii.»urgstrcsse 27,»Inreauhaus-Börsi.* EESSmmO Seiea«»helt»ki»te grosser Poftin Einzelmuster l» Sprechmaschinen. Mando- Ijnen, Lame». SUatten und Biolii.en aus erster Band ohne.Zwischenhandel dur« direkten Prrtri� der Ar- drilor-Erzeuanisse de» Erz- aeb-rgl.z und riamrr Fabri- kotion. Schulz u. Sundluch. Mvnzftrasse 18. am Aler- anderplass. 144K* Pi»a°,. grosses Leget neuer und gebrauchter. Scherer, Eheulle« stresse UtS» Eingespielt» Manboliurn. Biolinen Gitarren. Lauten. äusserst billig.(Unlerricht 20— Monatshonorar. Drei- monatskurf« zur perkeklen Ausbildung.) Mund- und Sandharmonikas usw., ar- brauchte«laviere. Kormo- niums vertäust Berger u. Co., Dranienstr. 160._ 15€ft Pianoz, besonder» billige »eirgeuheiten. gut«. gebrauchte, prächtige. neue. Pianohau» Mar Becker An. drrasstrassktT._ 4855* Piano«. Stutrntael, Soe- monien lebet Solz- unb Stil- orl, Runflfplrlappatale, 9!o. tenrollen. Sebrauchie flr.ftni- mein« in eigener Reparatur. Werkstatt wi? neu heraestellt unter»oller Soranti«. Per- kauk nur aearn«oiie. daher billigste Preisderrchnung. Annahm, oon Autarbeitun- arn. Reooraturen und Slim» rnunaen. Mar Adam Münz. strasse Ii.__* Piano». Flllorl. Sannonien neu und gebrauch! Frieden». ' wäre, arössre Auswabi. gün- / N!a« Rabiweise. Fran, Ferd. Seudel. Snandauerstrasse>8 am Rathaus.- 11451* j Pbonogrophen-Kass! Sram- Mopbon- Sramola- Apparat« find die besten. Reuauinoh. men. Tanzplatten. F-rirokt. One Step. Tw« Siep. Boston ' usw. Ankauf und Umlausch alter und zerbrochener Plat» , teu. lltleranderniass.©ein- meisterstrosse 2. Ehnustee strasse 82, chrosse Frantkurterstrasse 144, Neukölln, Sorastrasse 4.* I»adenstein. Piano. Frieden». I wäre. nussbaum schwarz. grosser Ton. preiswert. Mvnz. j strasse 10 HL 74«* WWWWS I BemenkahrrSdrr, Serren- kahrrädor. Motor>weirSd«r, Fakrradeummi, st lnbiam- prn. Karbid, alles vreiswoet. «ämviereit. Frankfurterstr. 14. Ourrnedäitde. IRK* «uvterabkälle! Vueckstlberl Messtnaabfällel Rinn! Blei! Stanniolpapierl Platin! Eil- bor! Rghnaobisset sämtliche Motalledkällo! kaust höchst. zalliond, Schmeizprecke! Ar. kallschmelze BarnS. nur Beustel strasse 29. 116« Kaptoil-itunge», Motoee. Zninamodraht kaust dächst. zahlend Elektrvburean Lang». strasse» l. Aieiander iL«.» Platin 210 Mark, Brenn- ftiste, Platinkontatt». Gold, Silber, Mllnzen, auch in Barren. Lueckstlber, Rahu- gebilse tauft zu den höchsten Preisen Adols Friedlöndee Kommandantenstrass» 29 I, recht»_ 14»«* Silberschnrel/z, Ehrlsti-nat, nur köpenickorstrasse 20 a • Rahngebist«,«ahn big 75�. l SalbabsSlle! Silderodfällel Münzen! Saloetersaures Sil- derl Ouecküiberl Stüh- strumpsaschel Etannlolvavier! Kupfer! Rotauss! Mefllna! Aluminium! Rick.l! Rinn! Rinkl Blei! Söchstzahlend Schmelzerei Edelmetall-Ein- kauisdureau. Weberftrasse 81, Aleranber 4243._ 78k* Kupfer» btällel Oueckstlberl MeMnal Rinnl Nickel! Rinkl Blei! Aluminium! Stanniolt Rahngebiffe! PiatinI Bruch- goid! Siiberdruchl höchstzahlend! Metallschmelze Balde». Weid/nr-oa 72. Kot. am Tai- tenpift'a.______ 131 ft* LeitanasdrälU, Kabel. Ligen. Anker-, Sviitdraht. ©achsdrabt kauf« höchst, ah- iend Elektrvburean Oranien- ftross» 190.«orisspi-ss 401«. f vlatt»-. Sold- und Silber- ' Adköll», vuecküidel. Ketten. Ringe. Bestecke. Uhren Zaiel- auslasse Trelsen. ohotogra- pdiiche Rückstand«. Papiere chlllaltrumpsaswe. alle Rahn- gebistc. lalpeleciautt« Siloer. bereu Rückstände und Setrösse ulw. kauft Platin- und Sil- , berschmolzerei Stob. Berlin. - Eöveiiickrrstrosse 29. Telephon! - Morissplass 8476. Eigene ' Schmelze direkte Verwertung. Splralbohre«, Werkzeuge taust lausend iet-en Soften. Schröder Brinzeii strasse 66.� Schellack. Lelm. Wach». Kar,. Lock! und Farben kaufen höchstzahlend Sedrüder Roack. Droste Frankknrterstrasse 25t26. SÄroibmelckiinen zu höch- ften Preisen kaust dauernd Remington. Friedrichstrosse 83.______.JMO® Srammophon-Platten. ge> hrauchte.»erbrochene kausl , höchitzahleuo, Selbstabholung! Bogt, Lenaustrasse 27 tkott- buferdamm).______ Schellack. Leim, Terpentin. Bleiweiss Lithopone kaufen Gebrüder Ooeowski. Suei- senaustrasse#. Rollonoor« 2379.______* Spiralbahrer,«nie Werkzeuge. Ebelmetalle, lauft zu höchsten Preisen Loscher. Chausseeftr. ö4. parterre. 42/2* Kupse» 20—, Mefllng 11,50, Rotguss 18—, Blei 6.50, Jini 5.— zahlt Wiemer. Putbuser- strasse 80 I._____ 1147 Slektrometeelal, Leitungsdrahte, Ligen. Slühlampen, Scholterfassungen, Messinstru» mente. Eletteomotoren kauft ständig Noster, Brückenftrasse 15».______ 42/17 Siosshaare. gebrauchte«der neue, kleiner« und grössere Posten zu kaufen gesucht. Preisangabe. Kranselb, Seit- Tempelhof. Koheuzollernkorio #. 1461$' EHnsssi Englische» Unterricht Hit Anfänger und Fortgei-klrit tenr, sowie oruliäie and fron zSsiickie Stunden erteilt. Garten. bair» IV Kausmäonlsche Prioatschule Paul kawalski. Käoenicker- strafte 143. am Schlessichon Bahnhof. 8. Januar begin- »en Sandelslehrgänae iür - Damen und Serren»ormit- j tag», nachmittag», abends. i Iahreslehrgäng!. Kalhsahres. ; lehrgönge mit praktischen ! Uebungen zur Ausbildung eis Buchhalterin. Etenot!!. pistin. Bureaudeamtin, Kor- rospsndentin. Bierteliahres- / lehrgönge für Einzelfäck-e auck in Englisch, Französisch. Palnisch. RuMsch, Deutsch. Schreiben. Rechnen, kaukinän- niicher. landwirtschaftlicher Buchfiihrurig, deutscher und polnischer Stenographie und Maschlnschreideu.__• I«aufmä-inilche Prioatschule I von Sugo Strahiendorfs. Bouthstrasse 11, am Solttel- markt. Anfang jeden Mo- nats beginnen Privatzirkel l5 Teilnehmer) in kauimäu- nischem Rechnen, Schrift- verkehr, doppelter vuchfllh- rung, Sandrlslchre. Dauer 2 Monate. Wablfächer: Kurz. fchrif« iStolze-Schren), Ma- schiuenschreiden. Schönschreiben, Deutsch, einfache dop- pelt«. amerikanische. Dank- buchfiihrung. Taarsunter- richt, Abendunterricht. Lehr- 1 Pläne kostenlos. S-sundbrunneu. Kaufmän- nische Privatschule Bvleslaus Kollass. Badstrasse 67, vum- boldt 223.«iimeldunaen iederzekt. Drucksachen losten- i frei. Mnlilanieericht, strasse 53. Stalisser- Tanzschnlr Regehr. Im Sause de, Luisemhealer», Reichen- dergerstrgss« 34. Reue Kurse deginnen. Anmeldungen Sonntag» 8—8, Wochentag» S— 10 abends. Separatlehrknrse modernster Tanze für Fort- geschrittene und ältere Ber- Tonen. Pripatiehri» stikut le- derzeit. Wilmersdorf, Sllnssel- strossg 42, Auslunft Uhland tut. Radolk Maurer'» Privat. «uschneldekchule,?nhader Al- fred Maurer, Friedrichstr. 61. i'rgrüudet 1871. lliriform-, Serren-, Damenschneider»! Wälche. Lchrpian F kosten Em. «8«* Setnrtch Maurer» Privat. Ruschneideschule. Alerander. vlass. 1 Deuist'. En'"!!* i Auskünfte. Anmeldungen sc- ] derzeit._ 121/20* Technisch, Prioatschule Web- | dingplass, Reinickendorier- I Krasse 8. Elektrotechnik, Mr. ! schinenbau. Laaeskurse, Abendkurs«._ 85/1* Technische Pripailchul? DrI Werner. Regierung,. Bau- / meisler a. D. Berlir-, Scan- derstrasse 3. Ausbildung zu Werkmeistern, Technikern. 1 Konstrukteuren. Maschjlicn- j bau. Elctiratechnik. Hochbau, ; Tiefbau Abeudturie Tageskurse.____ 41/18* Stenographle, Majchinen» schreiben 15—, lanbwirtschast- licfie Buchsühruna. SoUeg Lehranstalt. Potsdomrrstrass 116s. 91«* Derrktlv« Damm. Rnnoli- denftrass« 88, Neben las, Ueberwachunaen. Ermi"Iun- aen. In Auskläruna von BerbreGen Riesenerfolg,. S» «uultstopferet«eosse Frau*. kurler Strasse 6?__ 6SK' Kostenlose Rechtsberawngi Spezialist! Edekachen, Strock- sacken! Serichisvertrewng! Neukölln, veriinerstross« 102 Ittrma nnviass)._» Erkinder, Patentdursou Packicher, Seeiraudtenstrass« 15. Rentrum 7800. 7ZK» Maschinennäherin. Rickzack- Näherin für Kraftbe trieb verlangt WSschesabrik Buckow. «öpenickeistress,«.«j»