Nr. 80. 37. Jahrg. Bezugspreis: Bierteljährl. 16,50 t, monatl. 5,50 tt. frei ins Haus, voraus zahlbar. Poftbezug: Monatlich 5.50 mt, ertl. 8ftellungsgebühr. Unter Kreuzband flir Deutschland und Desterreich- Ungarn 8.75 t, für das übrige Ausland 13.-M., bei täglich einmal. Ruftellung 11- Mt.+ Baluta- Aufschlag. Boftbeftellungen nehmen an Dänemart, Holland, uremburg, Schweden und die Schwetz. Eingetragen in die Bost Reitungs Preisliste. Der„ Borwärts" mit der Sonntags beilage Bolt u. Seit erscheint wochen täglich ameimal Sonntags einmal. Telegramm- Adreffe: Sozialdemokrat Beella", Morgen- Ansgabe. Vorwärts Berliner Volksblatt 20 Pfennig Anzeigenpreis: Die achtgespaltene Ronpareillezetle Loftet 2- M., Teuerungszuschlag 60% Aleine Anzeigen", bas fett gebrudte Wort 75 Bfg.( anläffig zwei fettgedruckte Borte), jedes weitere Wort 50 Bfg. Etellengefuche unb Schlafftellenanzeigen das erste Wort 05 Bfg., jebes meitere Bort 40 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte. Teuerungszuschlag 50% Familien Anzeigen, politiche nub gewerkschaftliche Vereins- Anzeigen 2. W bie Seile ohne Auffelag. Anzeigen für die nächste Stummer milffen bis 5 Uhr nachmittage im Sauptgeschäft, Berlin E2 68, Einbenstraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Wht frith bis& Uhr abends. Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Expedition: SW. 68, Lindenstr. 3. Fernsprecher: Amt Mortsplas, Nr. 15190-15197. Freitag, den 13. Februar 1920. Franzöfifche Auslieferungsliste. Der erste Teil der französischen Anforderungsliste, der 70 Deutsche verlangt, wird jegt veröffentlicht. Die Fortsetzung folgt. Wir geben folgenden Auszug: Profeffor Dr. Bulpius( Heidelberg). Gelbbiebstahl an Wer wundeten August 1914 Raon- fur- Plaine( Vogesen). # Vorwärts- Verlag 6.m.b. 5., SW. 68, Lindenstr. 3. Fernsprecher: Amt Morigplats, Str. 117 53-54. Karhatalom. Die Schreckensherrschaft in Ungarn. Ein hervorragender ungarischer Parteigen offe fchreibt uns: In Ungarn herrscht Karhatalom". Wir Ungarn nennen es, wenn wir Deutsch sprechen, die organisierte Brachialgewalt, in Deutschland nennt man es wohl den weißen Schreden. Der Kommandeur der Division, zu der bas 46. Erf. Bat. geKomm. d. 58. Brig.( 112. und 142. Inf. Reg. 14. Armeekorps) borte( 12. A.-.). Ermordung des Abbé Lahache, Pfarrers von La General Stenger. Zwei Befehle vom 26. 8. 14, monadh bon heute Boivre( St. Dié), der am 29. August 1914 ohne Urteil erschossen ab teine Gefangenen gemacht, sondern alle, veuvundet oder nicht, wurde, nachdem dem Divisionstommandeur Bericht erstattet war. niedergemacht werden sollten, auch wenn fie in großen gefchloffenen Major Hah, jetzt Oberst des 12. Ullanenregiments, früher KommanGeneral Eugen Glauß, Komm, der 6, bahr. Juf.- Brig, und Rarhatalom" ist eine im wesentlichen von Offizieren Ginheiten gefangengenommen würden. Wegen Ausführung der Befehle Stengers werden unter Be- bant in Gerbeviller, werden beschuldigt, im August 1914 Grau der alten Armee beherrschte Organisation. Etwa 35 000 dieser rufung auf die deutsche Vorschrift, daß ein anbefohlenes Verbrechen famkeiten und Morbtaten in Gerbebiller veranlaßt zu Offiziere find in ihrem Dienst tätig. Sie beziehen hohe Genicht ausgeführt werden dürfe, Angehörige des 112. Inf. Regts. haben. Der General soll bom Pferde herab befohlen haben: Frauen bälter, aber nicht direkt vom Staat, sondern durch Steuern, angefordert. und Kinder müssen erschossen werden, diese ganze Nation muß ver- Sie sie von den Kapitalisten erheben, und aus den Zöllen.. Außerdem werden wegen Befehls, Gefangene an erschwinden. Während der Plünderung sollen Frauen und Mädchen deren fie fich bemächtigt haben. An der Spike stehen General schießen, Zivilpersonen zu erschießen oder der Aeußerung, Ge getötet und zum Teil vergewaltigt worden sein, General Clauß Sorty und der Kriegsminister Friedrich.„ Karhatalom" fangene werden nicht gemacht, 21 Offiziere und 1 Feldwebel ge- habe 200 Meter vor dem Orte, wo 15 Zivilisten erschossen maiden, regiert Ungarn, Karhatalom" hat auch die 23 ahlen gebet Tisch gesessen und habe befohlen, Feuer zu geben, wenn er fein Leutnant Leiferroing, 88. Inf.- Reg. 1. Stomp.; Bozwürfe Champagnerglas erhebe. Ferner werben dem General Plünderun- macht, die, was unter diesen Umständen nicht verwunderlich an die Kompagnie, weil sie 40 Gefangene eingebracht habe, die gen und Ermordungen in Franconville, Moriviller und Ramath amit, mit einem erdrückenden Sieg der Bauernpartei und der hätten erschossen werden sollen. 24. August 1914 zur Bast gelegt, sodann ähnliche Verbrechen in Christlich- Nationalen endeten. Die gewählten Abgeordneten find nichts anderes als die Geschöpfe and die willenlofen Bennegen, Nemeroville, Serainville, Giritiller usw. Puppen dieser militärischen Reaktion. fordert. Wegen Erschießung von Gefangenen, Tötung von Beroun beten, Zivilpersonen usw. werden 17 Offisiere gefordert. Hauptmann Derichs, 136. Jnf.- Reg. 1. Stomp., wegen Grschießung von Einwohnern von Burgweiler ohne Verhör; die Dorf- Gewalttätigteiten gegen Berfonen. bewohner, Frauen und Kinder, mußten mit aufgehobenen Armen an den Leichen vorüberziehen( bei Gr.- Fontaine). Wegen Ginäs cherung von Häusern und Ortschaften, Plünderung und Brandstiftung werden verlangt 9 Offiziere. Außerdem noch die folgenden: General von Montgelas. Plünderungen durch Banben von Soldaten, mit den Waffen oder sonst mit offener Gewalt oder durch Bronprinz Rupprecht von Bahern. Befehl, die englischen Gefangenen zu töten. Tötung von Kriegsgefangenen in Dicus im Auguft und September 1914. Formeller Befehl: feinen engli fchen Gefangenen zu machen. Zuwiderhandelnde feien streng be. ftraft, gefangene Engländes mit auf den Rüden gebundenen hän. den und verbundenen Augen ins Hauptquartier gebracht und dort boa Offizieren erschossen worden; die meisten waren bertpundet Aus einem Brief bes beutschen Generals Noegelsbach an feinen Reffen wird angeführt: G8 herrscht allgemeiner Haß gegen die Engländer und er tritt in ber Armee darin zu Tage, daß man fast feinen Gefangenen macht, sondern alles umbringt." Ferner wird Kronpring Rupprecht verantwortlich gemacht für die planmäßigen Berbrechen, deren sich im Auguft und September 1914 die Mehr zahl der von ihm kommandierten Einheiten im Gebiet der von feiner Armee bejetten Gemeinden schuldig gemacht haben soll. Ganz besonders in Deurville, wo der Kronpring am 22. August 1914 weilte. An diesem Tage feien alle 136 Häufer dieses Dorfs, betoohnt von 450 Menschen, die zuvor nach Luneville gebracht wur ben, von bayerischen Truppen planmäßig geplündert und 15 Wohngebäude abfichtlich angezündet, der Maire Bajolet und der Pfarrer Thiriet erschossen worden. Die anderen in Betracht kommenden Gemeinden find Nomény, Gerbebiller, Nemerebille, Luneville, Rancourt usw. Schließlich wird dem Stronprinzen Ruppredyt als Rommanbeur der Referbearmee im Sektor von Cambrai die Inbrandfebung von Cambrai zur Last gelegt. Truppen des Prinzen Rupprecht follen die Stadt mit Hilfe von Petroleumeimern usw. angezündet haben. ( wohnhaft im Rathaus von Longuyon). Maffenerschiebungen in General von Wiolite, Komm. der 22., 122 ufm. preuß. Inf.- Reg. Longuyon( 150 bis 160 Personen), Inbrandsetzung der Stadt, wobei Verwundete und kleine Kinder verbrannten, Erschießung von 21 jungen Leuten von 16 bis 18 Jahren, die vorher die Ermordeten hatten begraben müssen. August 1914. General von Haufen, unter dem Oberbefehl bes Stronprinzen. Berbrecherisme Taten im August 1914 in Longuson, Songwon ufio., sowie am 1. September 1914 in Perthes- De- Chatelet Der Skandal im besetzten Gebiet. Ein englisches Urteil. Nach dem Sturze der kommunistischen Regierung fam, wie bekannt, die sogen. Soalitionsregierung zunächst alle Barteien, auch die sozialdemokratije, stande, die auf Geheiß der Entente gebildet wurde und zuunschloß. Heute ist der Kommunismus in Ungarn so gut wie ausgestorben, die Arbeiter sind durch die furchtbaren Erfahrungen, die sie machen mußten, belehrt. Es gibt nur noch eine fozialdemokratische Partei, die sich auf die Gewerkschaften stützt. Das kommunistische Regiment erscheint im Vergleich mit bem gegenwärtigen beinahe unblutig. Den Boden in der Atbeiterschaft hat es nicht so sehr durch seine Gewalttätigkeit berloren wie durch seine unmöglichen wirtschaftManchester Guardian" schreibt in einem Leitartikel: Gine lichen Erperimente. Infolge der über Hals und Stopi der brohendsten Erscheinungen in der Lage Guropas fei der stä nimmer mehr nach dem Stullpunkt, während die Löhne schavinborgenommenen Bollsozialisierungen" sanken die Leistungen bige Drud der französischen Politit, um in dem deutschen Rheinlande zu bleiben. Nun tommt Millerand mit der delnde Höhe erklommen. Es ist berechnet worden, daß schließaußerordentlichen Forderung auf unbegrenzte Verlängerung der die Herstellung eines jeden Ziegelsteins dem Staate einen Befehungsdauer, weil Deutschland den Friedensvertrag dadurch Zuschuß von einer Strone gekostet hat! schände, daß es sich weigert, die Schuldigen auszuliefern. Deutsch- rung sich gebildet hatte, fetten die Verfolgungen der Als der kurze Traum zu Ende war, die Koalitionsregieland habe sich bieber überhaupt nicht geweigert, irgendjemanden kommunisten ein. Die Partei, vertreten durch den Geauszuliefern, obschon es ganz sicher sei, daß es nicht in der Lage nossen Beher, blieb zunächst in der Regierung, in der Hofffein werde, alle die Genannten auszuliefern. Der„ Manchester Guardian" fährt fort, die Lage in dem befesten Gebiet sei ein mung, diesen Verfolgungen ein Ziel feßen zu können. Die Skandal. Die deutsche Zivilverwaltung werde mehr und mehr auf einen maßlosen Umfang an, und als es feine Kommunisten Hoffnung war vergeblich. Die Verfolgungen nohmen die Seite geschoben, und die Lostrennungsbestrebungen, die bisher feinen Erfolg gehabt hätten, würden fortgesetzt. 3. fei an der mehr zu verfolgen gab, wandte sich die ganze Wut der uniBeit, daß diese Dinge aufhören. formierten Verfolger gegen die Sozialdemokraten. die für ihre politische Sgnoranz gleichbedeutend waren unit Kommunisten. Heute schmachten Laufende guter Sozialdemo Fraten und Geitverkschafter, die nie etwas mit Kommunismus zu tun hatten, in den Konzentrationslagern, Hunderte von Gine Vertrauensmännerversammlung der Sozialdemokratischen ihnen sind hingeschlachtet. Hunderte von Partei- und GewerfPartei Groß- Frankfurt nahm eine Entschließung gegen den bon ber fchaftsfunktionären schlafen seit Monaten nicht mehr in ihren preußischen Regierung vorbereiteten Abfindungsvertrag Wohnungen, sondern haben an den verschiedensten Orten ber Hohenzollern an. Sie verlangen, daß die Vorlage von Schlafstellen, die sie unaufhörlich wechseln, um der Verhaftung der sozialdemokratischen Fraktion der Landesversammlung ein zu entgehen. stimmig zurüdgetwiesen wird. Proteste der Frankfurter Genoffen. Aus Frankfurt a. M..toird uns gebrahtet: Oberst Gloß, Etappenfomm. 12./III. Etappen- Infp. 2. Armee, berbrecherische Maßnahmen in Clary, Bertry, Holnon, Caudry ( Nord). Als Beweis wird ein Erlaß, dat. Solnon, 20. Juli 1915, angeführt, wonach alle Arbeiter, Frauen und Kinder von 16 Jahren unter Androhung schwerer Strafen( auch Brügelstrafen für Kinder unter Androhung schwerer Strafen( auch Brügelstrafen für Kinder und Faulenzer), zur Feldarbeit gezwungen werden. General v. b. Marwig, Komm. der 4. Kav.- Div. Soll beim Aus bruch der Feindseligleiten nach dem Einmarsch in Belgien den Befehl gegeben haben, die Zivilbevölkerung zu töten, au plun Gine zweite Resolution wendet sich gegen die von der Entente dern und die Eimrohner zu terrorisieren. Beweis die verlangte Auslieferung beutscher Volksgenoffen. Es erhebt die Aussage von Striegsgefangenen, die am 5. Oftober 1914 vom Kriegs- Verfamindung Protest gegen das Verlangen der Entente, beutiche gericht in Paris verurteilt wurden. Ferner wird der General dafür Boltsangehörige auszufiefern. Dieses Verlangen tann nicht er berantwortlich gemacht, daß die Radfahrer- Stomp. des Kab. Korps füllt werden, da es nicht erfüllbar ist. Die Vertrauensteute von Marmik in zwei angezündeten Bauernhöfen bei Laventie( Pasde Calais) Mitte Ottober 1914 ausgeplünderte, halb verbrannte oder verstümmelte gibiliften habe erschießen lassen; fetließlich werden ihm als Kommandanten der 2. Armee int August 1917/18 Plünderungen und verbrecherische Maßnahmen gegen die Einwohner von Beauvais, Caudry Haucourt, Saint- Couplet, Laval zur Saft gelegt. lehnen es aber sehr entschieden ab, tatsächlich vorgekommene Striegs. verbrechen zu verteidigen und die Berbrecher schüßen zu wollen. Sie verlangen eine gerichtliche Untersuchung ohne Ansehen der Berson. Die Angeschuldigten müssen vor ein unparteiisches deutsches Gericht ausgeliefert werden. gebracht und dürfen nicht der Rachsucht der schuldbelabenen Gegner auf Die Abstimmung in Schleswig. Der Termin für die zweite Zone. Auf Grund einer Eingabe der Internationalen Rommiffion ist Abstimmung für die meite Zone von Nordschleswig Sonntag, den 14. März verschoben worden. Es ist nicht das Gefängnis, das diese Genoffen fürchten, aber es sind die entfetlichen Schläge, mit denen eine Gefängnishaft in Ungarn heute beinahe regelmäßig berbun den ist. Und bei den bloßen Schlägen bleibt es auch nicht immer; daß die Gefangenen von militärischen Rotten aus ihren Bellen geholt und ohne Urteil und Befehlge. tötet werden, ist nichts Seltenes. Besonders berüchtigt ist der Fall von Heczfemet, wo 300 Gefangene in den Wald geführt, zum Teil erschossen und zum Teil mit Gewehrkolben erschlagen wurden. Unter ihnen befanden sich im bürgerlichen Leben wohlbekannte Persönlichkeiten wie der Fabrikdirektor Neubauer und der Professor von der Rechtsakademie Budai, Männer, die mit fommunistischen Bestrebungen I gar nichts zu tun hatten. Komm. Gen. des 4. A.-R.( 110., 112. und 113. Bad. Inf.- Regt. und die württ. Regt.), die Mülhausen besebt hatten, wegen Tötung bon Gefangenen und Verwundeten. Zerstörung von Burgtveiler ( Vorort von Mülhausen), Mißhandlungen in Dornach und Reiningen im August 1914. Demfelben General wird die Verontwortung für Verbrechen in Ste. Barbe, Tötung von Verwundeten durch Schläge und Fuktritte, abfichtliche Brandstiftung, augeschoben. Gen. von Deimling, stomm, bes 15. U.-S., Berbrechen die Raon- l'Etape und Allarmont( Bogejen). Systematische Plünderun. gen, Brandstiftung, Massenmorde, Berletzung der Genser Konvention, vom 24. bis 28. August 1914. Jm einzelnen wird angefahrt 28. I'm Er Greises von 75 Jahren, ber aus dem Fenster jah, und eines Rollbeamten, Bergewaltigung zahlreicher Frauen, felbit durch Offisiere, Beschießung des Sospitals, auf dem das Rote Kreuz wehte, mit einem Maidanengewehr, in Allarmont Erschießung des Maires und des Geistlichen. zuzünden. * fchleswig macht bekannt, daß auf Grund einer Nachprüfung bei der Das Prejsebureau der Internationalen Kommission für Nord Das Pressebureau der Internationalen Kommission für Nord bstimmung in der erften gone insgesamt 100 882 Stimmen ab gegeben wurden, und zwar 75 151 für Dänemark und 25 231 für Deutschland. Internationaler Bergarbeiterkongreß. Weiter wird dem General von Deimling vorgeworfen, er habe Brüssel, 12. Februar.( Gabas.) Das Internationale befohlen, feine Gefangenen zu machen und Städte und Dörfer an- Komitee der Berglente trat gestern in Brüssel zusammen. Der ärztliche Beiter des gemischten Sospitals in Maon- Tetape Die deutschen und österreichischen Delegierten find noch nicht einAugust- September 1914, mit der dritten Ambulang gekommen. Gegetroffen. Der Präsident des Komitees gab der Ansicht Ausdrud, Saffiges Berhalten gegen die Verwundeten, Roheiten und daß es jetzt an der Zeit sei, an eine Wiederaufnahme der Mighandlungen aller Art. internationalen Beziehungen heranzugehen. Hand in Hand mit diesen blutigen Sozialistenberfolgunbisch aussehende Personen trouen sich nach Einbruch der gen geht eine furchtbare Judenheze. Juden oder Dämmerung nicht mehr auf die Straßen, weil sie sonst schwerster Mißbandlungen gewärtig sein müssen. Berühmt wurde aus seinem Wagen herausgeholt und schredlich zugeworden ist der Falleines Arztes und Geburtshelfers. der in der Nacht zu einer Wöchnerin gerufen wurde. tourde aus seinem Wagen herausgeholt und schredlich zugerichtet. Trot feiner Berlegung setzte der Arzt seine Fahrt fort und leistete der Wöchnerin glücklichen Beistand. Wie unter folden Umständen die Wahlen bom 25. Januar zustande kamen, fann man fich leicht vorftellen. Oder bielmehr der Westeuropäer fann es sich vielleicht doch nicht ganz borstellen, wie diese Wahlen gemacht worden find! Jeder Verfuch, eine sozialdemokratische Versammlung abzuhalten, wurde ohne Recht gewaltsam unterdrückt, jeder sozialdemokratische Kandidat mißhandelt, jeder Verbreiter sozialdemokratischer Wahlaufrufe verhaftet. Als der Minister Genojje Beyer einsah, daß sein Einfluß nicht mehr aus reichte, auch nur das Schlimmste zu verhüten, traf er surid, Reichsregierung die Anfrage gerichtet, ob fie bereit fei, bei der Die Rechtswidrigkeit der Auslieferung. und nun war für Karhatalom" die Bahn vollständig frei. französischen Regierung auf die Bestrafung des Täters zu bringen. Das Ergebnis der Nachforschungen liegt jetzt vor. Ein Soldat der französischen Besayungstruppen hat danach das geschilderte Verbrechen tatsächlich begangen, und zwar in einer Weise, wie sie grauenhafter nicht gedacht werden kann. Ein schwedisches Rechtsgutachten. Da das ungarische Gesetz Wahlpflicht vorsieht, war Der Regierungsvertreter hatte in seiner Antwort mitgeteilt, daß es der Partei nicht einmal möglich, zum Protest gegen diefe von französischer Seite die Richtigkeit der Behauptung bestritten Wir haben in dem Artikel Recht nicht Rache"( Nr. 43 des Unterdrückung die Wahlenthaltung zu proflamieren. Man worden jei, daß aber weitere Grmittelungen im Gange fefen. Borto.") einen Aufsatz des schwedischen Rechtsgelehrten Prof. Dr. gab, soweit man sich mit den Genossen überhaupt verſtänWilhem Rundstedt in Upsala zitiert, der im Stockholmer„ Socialdigen konnte, die Parole aus, die sozialdemokratischen Wähler demokraten" erschienen war. Prof. Lundstedt tam in diesem Auffah follien zwar die ihnen aufgedrängten reaktionären Stimm zu dem Ergebnis, daß die Forderung der Entente mit jenen Rechtszettel annehmen ,, sie jedoch durch Durchstreichung des grundsägen, die für moderne Staaten grundlegend sind, nicht in Namens ungültig machen. So kani es, daß in verschiede. Es handelt sich um die Studentin Fräulein Marie Schnuer, Uebereinstimmung zu bringen sei. Hierzu erhalten wir noch folnen Wahlkreisen die Mehrheit aller abgegebenen Stimm- Tochter des Fahrsteigers Echnuer von der Grube Heinis bei Edar gende ergänzende Zuschrift des Verfassers: zettel ungültig war und der reaktionäre Kandidat war brüden. Fräulein Schnuer studierte auf der Universität Marburg ,, Wenn man im nationalen Rechte die unzweifelhaft gültigen glänzend gewählt! und war zu den Weihnachtsferien 1918 nach Heinitz gereist. Am Säße aufgestellt hat: Keine Strafe ohne Strafgefeß" Das Elend der städtischen Bevölkerung ist unbeschreib. Tage nach ihrer Ankunft, dem 20. Dezember, begab sie sich zum Be- und Niemand darf Richter in eigener Sache lich, das Wirtschaftsleben stodt so gut wie vollständig, und such. einer Freundin nach Friedrichstal. Unterwegs auf einem Wald- fein", so hat man diese Säße damit begründet, daß fie im InDer Staat zahlt feinerlei Erwerbslosenunterstügung. Wovon weg begegnete fie einem französischen Soldaten, der ihr unfitt- tereffe der allgemeinen Rechtssicherheit und Billigkeit unbedingt die Menschen überhaupt leben, ist ein ungelöstes Rätsel. In fiche Anträge machie, auf sie eindrang und als fie fich wehrte, erforderlich sind. Ich persönlich neige zu der Ansicht, daß ähnliche vielen Fällen wandert ein Stück des Hausrats nach dem andern aus dem Hause, um zu Geld gemacht und gegen die ihr mit dem Seitengewehr mehrmals über den Kopf schlug. Gründe auch für die vorliegende internationale Situation GülDamit nicht genug. ftach er sie in bestialischer bestialischer Weise tigkeit haben müssen. Aber; man kann sich dagegen gewisse Einnotwendigsten Lebensmittel ausgetauscht zit werden. Die Masse der Arbeiter ist aber angesichts dieser Zustände in eine in die Oberschenkel und den Unterleib, so daß die Einwände denten, auf die ich nicht näher einzugehen brauche... Da geweide herausdrangen. Dann verließ er den Ort Ort feiner eine Beweisführung, deren Richtigkeit nicht über jeden Zweifel fast völlige Apathie berjunken. Die Portei ist lahm- Schandtat, offenbar in der Meinung, daß sein Opfer tot fei. Wie erhaben ist, geringen Wert hat, bin ich in meiner Untersuchung gelegt, ihre Mittel sind erschöpft. Einigermaßen leistungs- der au sich gekommen, schleppte sich Fräulein Schauer bis zu einem ausdrücklich davon ausgegangen, daß die beiden erwähnten Säße fähig sind noch die Gewerkschaften geblieben, die von Fahrweg, wo sie aufgefunden und von wo sie nach Hause geschafft in diesem Falle nicht notwendig Anwendung finden müssen. August bis Dezember 3 Millionen Kronen an Arbeits. wurde. Tags darauf ist sie ihren Verlegungen erlegen. Statt deffen habe ich, was zuvor noch nicht geschehen war, nachlofenunterstigung ausbezahlt haben. Jetzt aber geht Kurz vor ihrem Tode hat sie dem französischen Kommandanten von gewiesen, daß ganz andere Gesichtspunkte, die allein mit der Karbalalom" auch gegen die Gewerkschaften mit aller Macht seintų, der zu ihre gerufen wurde, den Hergang erzählt. Dieser Auffassung der modernen Kulturstaaten von dem wirklichen vor. Das Ziel ist, fie vollständig zu vernichten und ihr Ver- äußerte sein Bedauern und versprach strenge Bestrafung des Schul- Wesen und der Aufgabe der Strafe vereinbar sind, mit bringenmögen in die Hände der reaktionären christli sozialen Or- digen. Gleichwohl hat der Borsitzende der interalliierten Waffen- der Notwendigkeit bazu führen, daß eine Bestrafung im Rechtsganisationen zu spielen. Wenn dies gelänge, so würde das stillstandskommission in einer Note an die deutsche Waffenstill- finn auch in solchen internationalen Situationen wie der hier für absehbare Zeit das Ende jeder Arbeiterbewegung in standsfommission auf Grund eines Berichtes des französischen Ge- vorliegenden ein auf den Fall anwendbares Strafgeset Ungarn bedeuten. Das Ziel der militärischen Reaktion ist die Wiederauf. nerals Fayolle seinerzeit die Begehung des Verbrechens auf das und einen unparteiifen Gerichtshof durchaus vorentschiedenste in Abrede gestellt richtung der habsburgischen Monarchie. Tichechen Die deutsche Regierung hat die französische Regierung nunund Jugoslawen aber, die fein Habsburgerreich als Nachbarn mehr unter Borlegung des vorhandenen Beweismaterials um vollwünschen, haben es erreicht, daß die Entente einen Strich ständige Aufklärung der Angelegenheit ersucht mit dem nachdrüddurch diese Rechnung gemacht hat. Jekt spekuliert man auf lichen Verlangen, daß die ruchlose Tat ihre Sühne findet und daß einen englischen Prinzen, aber man traut auch dem General auch die Personen zur Rechenschaft gezogen werden, die versucht Sort, einem alten f. u. f. General, der ohne jedes politisches haben, die Untersuchung des Falles zu unterVerständnis ist, den Ehrgeiz zu, selber den Diktator Ungarns brüden. spielen. Und noch in einer anderen Richtung ist die Entente Sarhatalom" unbequem geworden: denn sie will Ungarn nur eine Armee von 35 000 Mann gestatien, wovon mur 1850 Offiziere sein dürfen. 32 000 Offiziere würden dadurch brotlos werden. Diese Erwägung spielt für viele in ibrem Verhältnis zur Entente eine größere Rolle als die Ber trümmerung Ungarns. So stehen die Dinge jezt bei uns, und mit Besorgnis bliden wir ungarischen Sozialdemokraten auf Deutsch land. Wenn wir uns erlauben dürfen, aus unseren Erfahrungen heraus den deutschen Genossen einen Rat zu geben, so ist es der, daß sie das Ruder nicht aus der Hand geben sollen. Die Folgen fönnten, trop aller Unterschiede der ungarländischen und der deutschen Verhältnisse, fürchter lich sein. Denn wir Ungarn haben es erfahren, was die militaristische Reaktion und der weiße Schrecken wirklich bedeuten. Ein„ Regiment Nosfe" würden wir uns gern gefallen lassen, aber wir leben unter dem Regiment Horty, unter der Schredensherrschaft von Kathatalom". Mögen die entsetzfichen Erfahrungen, die wir hier machen müssen, feit der rote Terror durch den weißen abgelöst ist, wenigstens den einen Wert haben, daß sie den Arbeitern und Genossen in anderen Vändern als Lehre und Warnung dienen! Französische Offenherzigkeit. " aussehen müssen." Rußland und Polen. Die Sowjets für den Frieden. tomitee der Sowjets Grüße an das polnische Bolt gerichtet Nuch einem Radiotelegramm aus Moskau hat das Zentralund den Friedensvorschlag der Mostaner Regierung vom 30. Januar fomitee der Sowjets Grüße an das polnische s1t gerichtet bestätigt. Sowjet Rußland erkenne die Unabhängigkeit Polens an. Die Sozialisierungsfrage in England. Die irische Bewegung. Aus Karlsruhe wird den B. P. N." gedrahtet: Die ganze franzöfifche Presse mit dem Ministerpräsidenten Millerand nahestehenden„ Eclair" an der Spike macht feit mehreren Tagen eine die Thronrede lehnte Lloyd George, als er auf den Antrag Bei der Unterhausbebatte über die Antwortabresse auf Stampagne zugunsten des Generals Mangin, da er die unabhängige der Arbeiterpartei auf Verftaatlichung der Bergwerte, rheinische Republifbewegung unterstützt habe. Der Eclair" gibt au sprechen kam, den Grundiaz der Verstaatlichung ab. Auf die hierbei offen zu, daß General Mangin mit Dr. Dorten in Drohung mit einer direkten Attion erklärte er, eine direkte Aftion Berbindung stehe und daß diefer sich beklage, weil die bedeute die Herrschaft einer bevorrechteten Minderheit; dagegen franzönliche Regierung mit der Abberufung des Generals Mangin werde die Regierung bis zum Tode lämpfen. Der Antrag der der Bewegung ihrer hauptsächlichsten Stüße beraubt habe. Gleich- Arbeiterpartei betreffend die Verstaatlichung der Bergwerke wurde zeitig wird in der Presse eine ebabilitation des mit 329 gegen 64 Stimmen abgelehnt. Generals Gerard, des früheren Oberkommandierenden in der Pfalz, verlangt. Aus den Bemerkungen der franzöfifchen Bresse geht hervor, daß die Abiegung des Generals als Seerführer in der fala auf Betreiben Lloyd Georges zurückzuführen sei, der sich über die Tätigkeit des Generals beflagt habe. London, 12. Februar. Eine große irische Rundgebung fand gestern abend in der Albertshall statt. Es wurden Beschlüsse Ueber die wahren Absichten der franzöfifchen Chauvinisten geben für die Anerkennung der irischen Republit gefaßt. noch folgende Zeitungsstimmen Aufschluß: Die Bictoire" fchlägt Außerdem wurde die Freilassung des Lords von Dublin jo vor, daß man das beseste Gebiet zum neutralen Staat mache. wie anderer irischer Bersönlichkeiten gefordert. Marschall Foch hat diese Forderung schon auf der Friedenstonferenz geffefft. Sie fet aber von Amerifa und England als zu weitgehend abgewiesen worden. Bei Nichtauslieferung werde man aber wohl Und die französischen Militärverbrecher? darauf zuridareifen müſſen. Der Matin berlangt, wenn Deutschland den Bertrag niat b. Gerlach, sandte dem Berl. Tageblatt" eine Entgeg Der Abgeordnete Mittelmann hatte in der Nationalversamm einhalte, daß die Adiierten die befesten Gebiete nicht räumen. Bei nung, worin, er sich dagegen verwahrt, zu den UnabTung am 21. November v. J. eine Preffenachricht mitgeteilt, wonach Nichtzahlung der Entschädigung würde es gefchehen, daß die Be- hängigen zu gehören". Er schreibt:„ Diese AusdrucksDie Tochter eines Grubenbeamten aus dem Kreise wohner lints des Rheins die an Deutichland abzuführenden weise erivedt den Eindrud und muß ihn erweden, daß ich Saarbrüden von einem französischen Soldaten ver- Steuern nicht an Deutschland zahlen dürften, sondern diese an iegt Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratie sei, wahgewaltigt und ermordet worden sei, und hatte an die Frankreich abzuliefern und in Rechnung zu stellen sein würden. rend ich tatsächlich nach wie vor eingeschriebenes „ Bitte New York, Cortlandt 6879!" Von Erich Dournay. Alingt's nicht, als wäre es der in die Zukunft gerichteten Phantafie eines Romanschriftstellers entsprungen, daß in Berlin jemand seinen Fernsprecher von der Gabel nimmt, mit dem Fernant verbunden wird, diesem die obige Aufforderung zugehen läßt und tatsächlich auch wenige Stunden später mit dem gewünschten Teilnehmer des Reto- Porter Telephonneges spricht? Und doch wird es höchfter Wahrscheinlichkeit nach fein halbes Jahrzehnt mehr banern, da wird das brahtlose, transogeanische Telephongespräch zwischen allen großen Fernsprechämtern der Erde zur Alltagswirftidfeit geworden sein. Ja, der amerikanische Ingenieur Binns, der dadurch berühmt wurde, daß es than in Jahre 1907 gelang, durch drahtlose Botschaft dem auf offenem Weere sinkenden eme ritantschen Dampfer Republic" und den auf diesem einem jonit ficheren Tode geweihten 300 Menschenleben Rettung zu schiden, versichert sogar allen Ernstes, daß, wie heute die drahtlose Telegraphic, bereits in svei Jahren atvifchen New York und London die drahtlose Telephonie gang und gabe sein verde. In der Tat jind die gerade während der Kriegsjahre errungenen Erfolge auf dem Gebiet der Entiendung elektrischer Wellen durch den Wether berart bedeutend, bag der funtentelephonischen Verständigung über auch größte Entfernungen biniveg faum noch ernste technische Schwierigkeiten im Wege stehen. 192 DR 1000 88 Der Nährvater der U.- G.- P.- Presse. Der Herausgeber der Welt am Montag", Hellmut Stromkreises voneinander werden die elektrischen Aetherirellen| Sieb, das sie wesensgleich läßt und nur berlangsamt, bis sie auf gedämpft. Länger als ein Jahrzehnt haben die Physiker die genialiten Apparate und Versuchsanordnungen ersonnen und zuerst die Funkenstrede auf ein Minimum zurückgeführt, dann überhaupt andere elektrische Erscheinungen als gerade den Funten als Erreger der Herzschen Wellen benutt, um mit ungedämpften Wellen arbeiten zu können. Nach unendlichen Mühen, nach ungezählten Migerfolgen ist endlich auch dies ziet erreicht worden. Will man sich der Tragweite des Unterschiedes zwischen gedämpften und ungedämpften Wellen bewußt werden, fo diene folgendes Bild, trobem es sich nicht um parallel verlaufende Vorgänge handelt. Gin riesiger Brand! die Feuerwehr rüdt an und gibt aus ihren Schläuchen gewaltige Wassermengen, die jedoch nur mit Unterbrechungen wirken: in jeder Sekunde kommt nur einmal blißschnell aus jedem einzelnen Rohr ein armbicker Strahl. Das wäre das Beispiel für die gedämpften Wellen: es dürfte schwer halten, des Feuers Herr zu werden. Ungedämpfte Wellen aber toürden in diesem Beispiel pie ununterbrogen gegen das tobende Gle. ment geschleuderten armdiden Wafferstrahlen bedeuten. Nachdem man fich nun endlich die ungedämpften elektrischen Wellen bienftbar gemacht hatte, war einerseis über das Gebiet der drahtlosen Telegraphie hinaus die drahtlose Telephonie mög ich geworden, und zwar wiederum gerade diefer durch die zu hobe Arbeitsleistung der ungedämpfien Wellen ein nenes und legtes Hindernis gefeht. Folgten nämlich die Schwingungen des durch Seitdem es auf Grund der Heinrich Herbichen theoretischen die Antenne erregten Wethers so schnell aufeinander, daß ihre FreUntersuchungen Marconi im Jahre 1896 gelungen war, auf eine quens( Häufigkeit) derjenigen der Wechselströme in den gewöhnliEntfernung von damals noch menigen Kilometern eine funten den Telephonleitungen gleichytam, fo fonnte auch durch sie ein telegraphische Verständigung einwandfrei zu verwirklichen, ist im Sörer eines Fernsprechers zur Wiedergabe jebes Tons und jegmet das Haup problent aller drahtlosen Zeichenübertragung des lichen Klanges, also auch der menschlichen Stimme erregt werden geblieben, das sich in der dhisikalischen Sprache für den Laien ber die Frequenz der ungedämpften Herzschen Wellen war Pit janvierig anhört: die Beaubung ungebämpfter statt gedämpf- um ein Vielfaches größer, als die Induktionsitromfrequenz in der fer elektrischer Wellen. Furfen telegraphie nennt man die Telephon- Drahtleining. Jebt hatte man es mit einer Frequenz zu drahtlose Telegraphie deshalb, weil ein Funte, der dadurch ent- tun, die bis zu 100 000 Schwingungen in einer Sekunde ging. ficht, daß der, elektrische Strom in einer Lüde des Stromtreifes Auch dadurch wurden in einem Hörer Töne erzeugt, doch lagen fie den trennenden Luftraum fozusagen überspringen muß, in der meit über der Wahrnehmungsgrenze des menschlichen Ohres. dem Stromkreis benachbarten Antenne( einer an sich stromlosen und nicht mit dem Stromkreis verbundenen Leitung von der Erde in den Wether) sogenannte Induktionsströme erzeugt, von denen die einzelnen Strome faum den tausenditen Teil einer Setunde dauern, rasend fhnell, dabei in jedesmal entgegengesetter Mid tung aufeinanderfolgen und imitande sind, gleiche Schwingungen des die Antenne amgebenden Aethers hervorzurufen, die fich dann fugelförmig nach allen Richtungen als eben die Herzschen Wellen fortpflanzen. Der erzeugte Funte ist nun nicht ein einmaliger Strombergang durch die Luft, sondern ein ebenfalls rajend schnell bor fich gehendes Schwingen der Atome, die die Gleität ge winermaßen hinübertragen von einem Ende der Stromizeitung aunt anberen ir jeben diese Erscheinung nur als unten, weil unier uge one Zuhilfenahme eines Rotationsspiegels nicht fähig ist, dijen wahmvigig geschwoinden Schwingungen zu folgen. Je größer die Lüde im Stromtreis ist, um so größer ist auch der der Glettrisität gebotene Widerstand durch die eingeschaltete Zuftschicht, um fo mehr werden die. Edwingungen verlangsamt und um so weniger werden die Herbschen Wellen wirksam und weitreichend. Surg durch die Entferming der beiden Leitungßenden des ursprünglichen von der drahtDer bon eine dem Ohr vernehmliche Tonhöhe herabgesunken sind. Ein feit unbekanntem schon geahnter Traum, ein feit zwei Jahrzehnten wissenschaftlich angestrebtes Ziel, eine Telepathe im wahren Sinne des Wortes ist verwirklicht. Nicht auf mystischem Wege, sondern allein dank der gewissenhaften, unermüdlichen Gedanten- und Laboratoriumsarbeit von Männern, auf die die Menschheit ein Recht hat, stolz zu sein. Sie aber selbst werden ihren Geistesflug bald noch höher lenten können, denn jeder Gedankenaustausch der in weitesten Fernen voneinander an gleicher Aufgabe Schaffenden wird im Augenblid und leicht gewährt durch das rasch über Kontinente und Ozeane himveg hergestellte Radio- Telephonat. ,, Ein lange nicht geschautes Bild". Der Verband der Deutschen Mobeindustrie gibt eine Feitvorstellung in der Staatsoper. In einer Preffenotiz wird dazu bemerkt: Die Borstellung wird dadurch, daß für Herren Frad, für Damen Gesellschaftstoilette vorgeschrieben ist, zu einer befonders festlichen werden und den Be fuchern ein lange nicht geschautes Bild bieten." Diese Zusicherung trifft nicht ganz au: auf dem Breffeball und sonstwo herrichte die gleiche Kleiderborschrift. Eine gleiche Fefttracht ist nun gewiß ein empfehlenswertes Ziel. Aber foll der Frad bauernd diefer Ebre teilhaftig bleiben? Der Boften eines Beremonteumeisters ist in der Republi! nicht befegt; vielleicht widmet Ulrich Saufcher diefer eleganten Angelegenheit feine Aufmetham feit. Inzwischen aber möge es jeber, ber nicht als Mitglied der neuesten Plutokratie feine Gefellichaftsfähigkeit durch das überfommene Softüm erweisen will. mit dem Reichskanaler Bauer halten. Der erschien neulich bei einer Gelegenheit, wo auch die Zeremonie des abgefchnittenen Nodes vorgeschrieben war. im fchwarzen Rod und bemerkte latoniich: ich habe teinent Frad. Es foll fogar. Lente geben, die feinen Bratenrod befizen. Zum Ausgleich brauchen fic aber auch teine Feftvorstellungen zu besuchen. Die politischen Testamente Friedrichs II. werden in den Sizunge berichten der Berliner Akademie der Wissenschaften vollständig ver öffentlicht werden. Diese Dokumente aus den Jahren 1752 und 1768 waren bisher nicht in ihrem vollen Umfang veröffentlicht Dem Uebelstande aber, daß man durch die überaus hohe Fre- worden, weil die zuständigen Behörden Bedenten dagegen hatten. quena ber Netherwellen jest weit mehr hatte, als man gebrauchen Nachdem diese Bedenten infolge der durch den Krieg eingetretenen konnte, half man durch eine großartige Anwendung der in der Beränderungen in den Weltverhältnissen" nunmehr aufgegeben find, Dinamit els interferens bekannten Erscheinung ab und steht der Veröffentlichung nichts mehr im Bege. gestaltete dadurch endgültig den Traum zur Wirklichkeit. Mon bat lojen Telephonie Professor Adolf Frch, Ordinarius der deutschen Literature. Gmpfangsstation ebenso wie von der Gebestation des funten geschichte an der Züricher Universität, ist in Zürich im Alter telephonischen Berkehrs pieichzeitig einander entgegengesette bon 65 Jahren gestorben Fren war einer der besten Schweizer Aetherwellen von hoher Frequenz abgesandt, jedoch so, daß Literaturhistorifer. Er hat über Gottfried Keller, C. F. Meher, von der Gebestation in der Setunde 100 000 Schevingungen Bödlin wie über ältere deutsch schweizerische Dichter wertvolle von der Empfangaftation aber in dem gleichen Zeitraum Beiträge geliefert, und ist auch mit eigenen Dichtungen harbornur 99 000 cusgehen. Dadurch entsteht vor der Empfangsstation eine zusammengefeßte, Belle, die nur eine Frequenz von tausend Schwingungen aufweist. Diese aber ist vorzüglich geeignet, ben der Höhrermembran als Ton wiedergegeben zu werden. So pai fieren alfo, die von Aanfang an zusammengefekten Schwingungen, die den Slang der menschlichen Sprache, ihrer Worte und Loute ausmachen, und die an der Sendestation vom Mitrophon in den ursprünglichen, erregenden Stromkreis als elektrifie Schwingun gen topiert werden, vor der Empfangsstation fozusagen durch ein getreten. Zang. Am Sonntag findet im Deztigen Theater 11, thr eine Baitborstellung von Sennhaffelquist, der Prima Ballerina der Stodholmer Holoper, ftatt. In dem Mozart.Abend des Blüthner- Drefters am Sonntag wirken als Soliften mit: Wally von Roemer( Gesang) und Stonzertmeister Starman ( Bioline), Dirigent: Paul Scheinpfing. Der Nomain Nolland Abend findet am Sonnabend in der Philharmonie um 7 Uhr und nicht um 7%, Uhr statt. Mitglied der Deutschen bemokratischen! toit im Anfang des Jahres verteilten, etwa 64 M bie Bache zahlt, Partei bin. Hierzu macht unser Spandauer Partei- fo müßte fie blatt, das Boltsblatt für Spandau und das Havelland" folgende Anmerkung: Noch an teinem Montag der letzten Jahre ist die Mehr beitssozialdemokratie dem Herrn b. Gerlach radikal" genug gewesen. Jahrelang hat die gesamte U.- E.- P.- Bresse Gerladys Montagsartikel Woche für Woche ohne Kürzung, ohne Henderung und ohne einschränkende Bemerkung abgebrudt. Gerlach ist während der lezten Kriegsjahre geradezu der geiftige Nährvater der U.- S.- B.- Bresse gewesen. Die unabhängigen"(!) Blätter warteten mit ihrer politischen Stellung nahme bisweilen jogar, bis sich Herr v. Gerlach in scinem Montageartitel geäußert hatte; dann erst wußten sie, was sie als wahre Sozialisten" zu den ten" und zu schreiben hatten. Jahrelang haben die linksradikal verwirrten Berliner Arbeiter Montag für Montag in großen Mengen dem Herrn v. Gerlach ihre Groschen gespendet in dem Glauben, daß hier der Born de 3 wahrhaft revolutic nären Prinzips quelle. Bum Ueberfluß stand noch am Kopfe der Welt am Montag" zu lesen: Unabhängige Zeitung. Der Journalist und erfahrene Politiker weiß swar, was das heißt; der schlichte Mann aus der Werkstatt aber verstand darunter: Zeitung der Unabhängigen. Wenn die Täuschung gewollt wäre, fönnte sie nicht geschickter gemacht Nun müssen die guten U.- S.- P.- Leser fich ausdrücklich von Herrn v Gerlach sagen lassen, daß er, der große Lehrmeister und Inquifitor des Sozialismus, nach wie vor eingeschriebenes Mitglied bei einer bürgerlichen, anti fozialistischen und antirevolutionären Partei ift! Vielleicht findet sich jemand, der trotz der Papiernot eine - Satire schreibt. werden. Herr v. Gerlach und die U. S. P. werden auch meiter gute Freunde bleiben. Beide haben eins gemein: sie sagen und schreiben nur das, wovon sie bestimmt wissen, daß ihre Refer es hören wollen. Das Aussprechen unangenehmer Wahrheiten überlassen sie anderen. Marcus Curtius Echäferleben. Friedrich Wilhelm, der neue Marcus Curtius von Wieringen, bat fie noch nicht in den Abgrund gestürzt, dieweil es Papa nicht erTaubt. Bis es soweit ist, langweilt sich Marcus Curtius in dem einsamen Wieringen, und er vertreibt sich die Zeit wie einst in Charleville, wo er sich auch gelangweilt hat. Von diesem Zeit bertreib ist nun etwas nach Deutschland durchgefidert, so daß sich der Vorfizende eines der vielen Bünde, die fich zum Schuß der Hohenzollern gebildet haben, vor kurzem beranlagt iah, folgendes geharnischte Schreiben an den braven Friedrich Wilhelm zit richten: bei Anpassung an die Weltmarktpreise das fünffache, mindestens 320 M., dafür zahlen. Die Folge wäre, daß sich aufs neue Preise und Löhne gegenseitig hinaufhegten. 3% Milliarden, die die Reichsregierung für Sentung der Lebensmittelpreise aus gab, sollten für ½ Jahr ausreichen, find aber in ¼ Jahr allein für die Einfuhr von ausländischem Mehl verbraucht worden, das zu ermäßigten Preisen abgegeben wurde. Dieser Valutalage ist die Staatstafse natürlich nicht gewachsen, und so muß jetzt die ebensmitteleinfuhr wieder geradezu gedros seft werden. Die vorgeschlagene artoffelfreigabe würde nach Sachverständigemurteil zur Folge haben, daß der Zentner Kartoffeln 80-100. tosten würde, im Kleinhandel wohl das Pfund sich auf 1,20 m. und wo Transportsdivierigteiten, Witterungsunglüd usw. dazu tommen bielleicht auf 1,50 m. stellen würde. Jah werde daher diese Vorschläge nie verteidigen oder vertreten, sie schütten unbers dienten spekulativen Gewinn aus." Gen. Robert Schmidt wies dann auf die Sozialisierungsmaßnahmen der Regierung hin. Es würde von der Geschichte gewürdigt werden, was es bedeutet, daß wir die Gle! trizitätsindustrie in den Sozialisierungsapparat einge spannt haben. Der Minister verteidigte es, daß wir so teuer Rob stoffe, wie Baumwolle, einkaufen, denn mit den Preisen, die die Textilindustrie auf dem Weltmarkt für ihre fertige Ware befommt, kann sie teure Einkaufspreise bezahlen und noch die Hälfte bis ein Drittel der Rohitoffeinfuhr für den Inlandbebarf bereitstellen. Die Maßnahmen in den Eisenbahnwerkstätten feien leider notwendig gewesen. Im Schlußwort ermahnte Genosse Schmidt zu intensiver Arbeit und Vertrauen in die Zukunft. Die zurückgehaltenen Briefe. Von der Nachrichtenstelle des Reichswehrministeriums erhalten wir folgende Bufchrift: Sehr geehrte Herren! Die Reichslederhandelsgefelsaft hat ausgeschüttet: auf 500 M. Anteil im Jahre 1917 500 500 5000 3000 5000 1575 9. 1918 1000 1919 1000 1917 15 750 1918 1919. 10 000 $ 10 000 DP Der von der Reichslederhandelsgefelichaft erzielte Gewinn ist feineswegs der Ertrag des Gesellschafte kapitale, das nur 20 000 m. betrug. Die Reichslederhandelsgesellschaft war nicht in der Lage, mit diefem geringen Stammkapital ihre Aufgabe zu erfüllen, ihr wurden vielmehr vom Ledertleinhandel Vorschüße bis zu 3 Millionen und von dem Ledergroßhandel Kredite bis zu 30 bis 40 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, so daß die unmittelbar dem Lederbandel zugeflossenen Gewinne auch eine Vergütung für die zur Verfügung gestellten Betriebsmittel enthalten. d Die tschecho- flowakische Zettelbank. Die Statuten unterscheiden fich wenig von denen der Desterreichisch Ungarischen Bant. Ein Drittel der ausgegebenen Baninoten müssen durch Metall oder bantmäßig gebedt fein. Die Reserven find steuerfrei. Eine Mehrausgabe von Banknoten wird besteuert. Ein Drittel der Aftien übernimmt der Staat, der aber fein Stimmrecht haben wird. Die Sagungen rechnen mit der Franfwährung, toch ist durch eine befonde klausel auch für die Zulassung einer anderen Währung vorgeforgt. An der Epizze der Bank steht ein vom Präsidenten der Republit ernannter Gouverneur und ein Generaltat. Mit britischer Hilfe fol eine Kooperativorganisation, unabhängig von der Regierung, gebildet werden, die Desterreich mit Robmateria bersorgen, die Fabrikation und den Verkauf ordnen soll. Es wird ein Konzern von Bankleuten, Geschäftsleuten und Fabrikanten gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, alle in den Weg tretenden Schwierigkeiten zu überwinden. Die Deutsche Fleischpackerei A.-G. in Berlin ist mit 1 win. w. gegründet worden zum gwed der Fleischbersorgung Deutschlands. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt. eine Erböhung des Aftientapitals zunächst bis zu 25 Mill. M. durchzuführen. In der Morgenausgabe Nr. 22 vom 18. Januar 1920 des Vorwärts" ist unter dem Titel Frechheit oder Faulbeit nach einer angeblichen Mitteilung der Oberpoftdirektion die Rebe bon der Beichlagnahme und Zurüdhaltung von Briefen feitens der Militärverwaltung. Es wird im weiteren behauptet, die Obers postdirektion babe mehrfach bei der Militärbertvaltung nach der Revolution ancefragt, was mit den Briefen gefchehen soll, ohne daß diefe die Briefe freigab. Feststellungen hierüber babent ergeben, daß die erwähnte Mit- duktion dagegen sowie der Import sind frei von amtlicher Regelung teilung nicht von der Oberpoftdireftion ausgegangen ist, daß ferner die Obervoftdirektion nach der Revolution mit feiner Mitärbehörde über die fraglichen Briefe verbandelt bat. Mit vorzüglicher Hochachtung! Wenn Eure Königliche Hoheit jetzt noch nicht das Schäfergez. Stumann, Rorbettenkapitan. leben lassen, dann können wir nichts mehr für Sie tun." Unfere Nachricht beruhte auf Mitteilungen, die ein Vertreter Im Gegensas zu dem alten Marcus Curtius, der sich in einen des Reichspost ministeriums der Presse gemacht hat. Durch wirklichen Abgrund stürzte, macht der neue Marcus Curtius( recte: einen Irrtum unferes Hebermittlers wurde an Stelle des Reichs Friedrich Wilhelm) nur fleine gelegentliche Abstürze in die blumen- poftministeriums die Oberpoftdirektion genannt. Die betreffenden geidmüdten Abgründe der Luft. Was erftens weit angenehmer, Anfragen usw. gingen alio niat von der Oberpoftbirektion, fondern bom Reichspoftminifterium felber aus. An der Sache zweitens weit ungefährlicher ist. felber wird dadurch nichts geändert, die Richtigstellung des Reichswehrminifteriums hat nur formale, feine materielle Bedeutung. Ein verunglückter Erwerbslosenrat. Die bisherige givangsbewirtfchaftung von Weißblech ist aufgehoben. Trozdem fönnen die Weißblecherzeuger über ihre Ge famtproduktion nicht frei verfügen, fondern find zur Sicherstellung des Weißblechbedarfs der voltswirtschaftlich wichtigen Betriebe verpflichtet, dem Reichswirtschafteministerium monatlich ein bestimmtes Sonderfontingent( 25 000 Einfachtiften) zu vereinbartem Breife zur Verfügung zu stellen. Die überichießende Pround Breisfestsegung. Die Verteilung des Weißblechfonderfontingents auf Verbraucertreise erfolgt durch den Reichskommissar für Eisenwirtschaft im Benehmen mit dem Reichskommissar für Eisen- und Metallverarbeitung, Kurfürstendamm 198/194. Die swede Regelung des Kuries der deutschen Kriegsanleihe errichtete Reichsanleihe A.-G. in Berlin, auf deren 400 Millionen Mark betragendes Attientapital bisher 150 millionen Mark eingezahlt waren, hat die Einrufung von 100 Millionen Mark beichloffen. An dem gegenwärtigen Uebernahmefurs von 77% Broz. für die Kriegsanleihe foll feft gehalten werden. Rheinische Bauern gegen das Prämiensyftem. Die Ortsvereine des rheinischen Bauernvereins Aachen und Mörs wandten sich gegen das Brämiensystem und versprachen vermehrten Startoffelanban, wenn die Regierung erstens Preise im Verhältnis zu den Produktionskosten bewillige, zweitens für eiitwandfreies Saatgut und entsprechenden Seunstdünger Gorge trage. bil 2 Für Rinder( ausgenommen. Kälber) Für Kälber. Für Schafe mit vollwolligem, halblangen und furzwolligem Fell Für Schafe mit Blößen Für Pferde( einschl. Fohlen, Esel, Maultiere und Maulesel) 82,20,. 118,40 77.40 9 67,80 40,20 e Unser Hamburger Korrespondent schreibt uns: Aus dem Reichsrat. In der öffentlichen Gigung des Reichsrats Der Hamburger Erwerbslosenrat ist aufgeflogen, Neu- am Donnerstag wurden eine Anzahl von Verordnungen und Gesezwahlen, bei denen ein demokratisches Wahlverfahren entwürfen den zuständigen Ausschüssen überwiesen, darunter eine gewährleistet ist, find ausgeschrieben. Die Gefchichte diefer Inter- Verordnung über die Außerfuzsiebung ber Silber- Der Mehrerlös von Häuten für die Tierhalter, effenvertretung der Hamburger Erwerbslosen( es find noch gegen münzen und der Gefehenturf über die Grundschulen und Auf Grund des§ 3 der Verordnung über die Verwendung des essenvertretung der Hamburger Erwerbslosen( es sind noch gegen Mufhebung der Vorschulen. Der Schulentwurf wurde dem Mehrerlöies aus den Häuten von Schlachtvieh und Schlachtpferden 35 000) iſt ſymptomatisch für das immer stärkere Abrüden der Ar- Finanzausschuß überwiesen, weil voraussichtlich das teich nam bom 26. November 1919( Reichsgefeßblait Seite 1908) werden für beiterschaft von den radikalen Phrasenpolitikern. Der Erwerbslofen afte Buschüsse zahlen muß, wenn die Vorschulen und, wie die Zeit vom 16. februar bis 14. März 1920( einschl.) folgende rat, der zulegt völlig tommunistii orientiert war, hatte sich mitgeteilt wurde, auch sämtliche Brivatschulen aufgehoben würden. Eäge als Gäutezuschlag, der an den Tierbalter zu zahlen ist, bald nach der Revolution gebildet und durch immer erneut Angenommen wurde die vom Bolfswirtschaftsausschuß der National für den Zentner Lebendgewicht festgelegt: beranſtaltete Demonstrationen und Maffenbersammlungen versammlung genehmigte Verordnung über die schiedsgerichtliche es burchzufezen verstanden, daß er bebördlich anerkaimt und finans Grhöhung von Beförderungspreisen ber Eisenbahnen, giert wurde. Als das erreicht war, hörte auch jede frucht. Kleinbahnen( Lokalbahnen usw.), Straßenbahnen und Anschlußbare Tätigkeit im Interesse der Arbeitslofen bahnen. Weiterhin wurde eine Verordnung angenommen über die auf. Die Erwerbslofenräte gingen auf Propagandareifen, hielten darum, gemeinnützige Unternehmungen, wie z. B. Sparkassen und Bilanzierung ber Kriegsanleihen. Es handelt sich Stongresse ab, und als sie schließlich wieder einmal in Altion treten Genossenschaften, im allgemeinen von den strengen Vorschriften mußten, wußten sie nichts anderes zu tun, als trog Belagerungs- des Handelsgesetzbuches zu entbinden, wonach Wertpapiere in die zustandes eine Straßenkundgebung zu veranstalten, bei der mit Bilanzen nur zu dem Marktpreis eingesetzt werden dürfen, den sie Rot Blutvergiegen vermieden wurde. Daß zudem auch zur Zeit der Bilanzaufstellung haben. Bei dem gegenwärtigen andere erfolgreiche Tätigkeit ausgeübt wurde, bewies eine Verfamm Stand der Kriegsanleihen ist zu befürchten, daß bei Sparkassen Inng der Erwerbslofen im Januar, in der dem„ Rat" auch Uu- und Genossenschaften bei ſtrenger Anwendung dieser Vorschrift eine regelmäßigteiten in der Rafie nadigewiefen wurden. Die Unterbilanz eintreten kann mit allen gefeßlichen Folgen, insbe immer stärker sich bemerkbar machende Opposition führte nun dazu, daß sondere mit der Folge der Konkurserklärung. Darum sollen von er böllig das Vertrauen der Erwerbslosen verlor, zumal er zu guter Zezt nehmungen und alle Genossenschaften ermächtigt werden, die beden Landeszentralbehörden als gemeinnüßig anerkannte Unternoch die unglaubliche Kühnheit beseffen hatte, beim Senat um Befreiung treffenden Anleihen nicht zu dem gegenwärtigen Sturs in die Bilang von der Verpflichtung, Arbeit anzunehmen, anzuhalten! Eine öffent einzustellen, sondern zu einem Vorturs. Zum Schutz des Publilice Berlammlung machte der Existenz dieses vortrefflichen Rates fums ist vorgesehen, daß alljährlich Abschreibungen zum Mindest betrage von 1 Proz. erfolgen müssen. Die Landeszentralbehörden Nunmehr ist zwischen Arbeitsamt, Arbeiterrat, fowie den Erwerbs. fönnen eine höhere Abschreibung anordnen. Ferner darf die DiviIofenbertranensleuten der S. B. D. und U. S. B. eine Berein- dende den Höchstbetrag von 4 Proz. nicht übersteigen. barung getroffen, wonach Neuwahlen sofort ausgeschrieben werBeleidigungsprozeß Scheidemann- Sonnenfeld. Die Verband den, bei denen die Beteiligung jämtlicher Erwerbslosen und Tung gegen den Kaufmann Sonnenfeld fen. wegen Beleidis das Zustandekommen einer arbeitsfähigen Interessenaung des Genoffen Scheidemann wird vor der 3. Straflammer des bertretung für diese gewährleistet ist. ein Ende. Robert Schmidts Programm. Gegen Freiwirtschaft. Für gleitende Löhne. Bremen, 12. Febr.( Fig. Drahtber, d.„ Vorw.") Auf Einladung bes fozialdemokratischen Vereins Bremen sprach gestern Reichswirt schaftsminister Genosse Robert Schmidt über Deutschlands wirtschaftlichen Wiederaufbau". Er fagte u. a.: Die Brotgetreideernte des vorigen Jahres hätte sehr wohl genügt, unseren Bedarf zu deden, nachdem die Ansprüche der städtischen Benölferung fo gering geworden seien. Es war aber nicht möglich, Die Landwirtschaft dazu anzuhalten, das Erforderliche au gebe. Die Regierung fann nicht davor zurüdschreden, auch mit scharfen Mitteln einzugreifen, Landgerichts I stattfinden. Zu dem Termin, der auf den 14. cr an seraumt war, hatte der Verteidiger Sonnenfalde eine Anzahl Beugen geladen, um den Wahrheitsbeweis zu erbringen. De zu Biesen auch der Sohn des Angeklagten, der in Holland verhaftete Miilionen Defraudant Sonnenfeld gehört, so mußte fahren die P. P. N., daß die Auslieferung des Sonnenfeld jun. und die Sache ouf unbestimmte Zeit vertagt werden. Inzwischen erfeiner mitverhafteten Geliebten Gertrud Schlad an die deutschen Gerichtsbehörden am 19. Februar erfolgen wird. Gerichtsbehörden am 19. Februar erfolgen wird. Wirtschaft. Sandel mit Münzen strafbar! Einmarfitüd Rweimarlitüd 8.-M. 16, 24, 40, Die Reichsbant hat den Antaufspreis für Reichsfirbermünzen wenn sonst die Lebensinteressen der großen Bevölkerungsmehrheit auf das Achtfache ihres Nennwerts erhöht, so daß die Reiche bank nicht gesichert werden können. Der Landwirtschaft wird jede hanpikaffe und alle Reichsbank- und Postanstalten nun Hilfe zu Zeil. Leider nüßen oft die schärften Strafbeitim- mehr bezahlen für: nungen nichts gegen den Anreiz des Spekulationsprofits. Noch heute wird Getreide nach dem Auslande. ausgeführt. obwoh! Gefängn. nicht unter brei Monaten darauf steht. So gewaltig ist der Aureiz der Preise. Daher müssen wir notgedrungen immer wieder zu gewissen Preiserhöhungen wommen, bis die gewaltige Balutadifferenz sich ausgleicht. Notwendig aber und durchführbar ist die gleichzeitige Bewegung der Preise der Bebensmittel usw. und der 2ohnhöhe Wir müssen Freimarliüd Fünfmartstud Halbmartstück oder fünfzigpfennigftüd 41,60 Silbernes Bwanzigpfennigftüd. Für einen Taler werden auf Grund seines höheren Silber gehalts 26,50 M. bezahlt. Bei abgenutzten Münzen wird ein entprechender Abzug gemacht. Die Gewinnverteilung der Reichsleder- Handelsgesellschaft m. b. Gefellichatter diefer aufgelöften Gefellibaft waren: 1. Innungsverband Deutscher Schuhmacherinnungen. 2. Zentralverband Deuticher Schuhmacher- Rohstoffgenoffen. 3u gleitenben Lohnstalen tommen, sonst hört die berechtigte unzufriedenheit der Arbeiter schaft nicht auf, und wir kommen micht zur Ordnung in unserem rtschaftsleben. Wenn Industrie und Sandel fich diese notwen Sige Folgerung aus ihren Preisforderungen immer farmachen würden, werden auch die übertriebenen Preisberech= nungen aufhören. Dann wird auch das Schlagwort Anpassung an die Weltmarktpreise" veridevinden. Diese Anpassung würde bedeuten, daß die deutsche Mark im Inland ebenio wenig wert wird, wie fie es bereits im Ausland ist. Wenn heute faise aweds Versorgung der minderbemittelten Bevölteeine fünftöpfige Familie für bie rationierten Lebensmittel, die Irung abzuführen. ichaften e. G. m. b.. 3. Verband Deutscher Ledergroßbändler G. m. b.§. 4. Reichsverband Deutscher Lederbändler G. m. b. H. Von den erzielten Gewinnen find 3762 854. an die Reichs Reichseisenbahn und Lieferantenmonopol. Eisenbahn zu einem Lieferungsmonopol zufammenzu Wir hatten auf die Verhandlungen, alle Lieferanten der schließen, bereits aufmerksam gemacht. Heute stehen folgende Wiitteilungen dazu zur Verfügung. Dem Deutschen Handelsdienst 6. m. b.. ist folgendes Schreiben zugegangen: „ Wir haben uns an den Verhandlungen zur Gründung eines Beschaffungsverbandes für Eisenbahnmaterial sehr lebhaft beteiligt. Von uns geht fogar der Gedanke aus, einen solchen Beschaffungsver band auf ganz breiter Grundlage au bilen, während die Anregung von anderer Seite lediglich zum Gegenstande hatte, eine Verkaufsstelle für Eisenbahn- Oberbaumaterial zu schaffen. Uniere Auffassung geht von tem Grundgedanken aus, daß em so bedeutender, demnächst in der Reichseisenbahngemeinschaft ganz einheitlich aufammen. mit Recht darauf Anspruch erheben darf, daß ihm für die Dedung gefaßter Berbraucher wie die Deutschen Staatsbahnen bes wohl wichtigsten Inlandsbedaris eine einzige Be fchaffungsstelle gegenübersteht, die nicht bloß wegen Schienen, Schwellen und Seleineifenzeug, sondern auch wegen rollenden Mate rials, Stabeifen für die Werkstätten, Formeisen für die Brückenbauten usw. mit ihm zu verhandeln in der Lage ist. Da die Erz aufuhr der großen rheinisch- westfälischen Weite, welche wohl allein beden haben, so gut wie vollständig aus dem Ausland er in Bulunft die größte Menge des deutschen Staatsbahnbedarfs zu folgt, und noch gar nicht zu übersehen ist, ob namentlich die Minetie aus Frankreich einigermaßen ausreichend und regelmäßig geliefert wird, und ob nicht die Zufuhren aus Schweden, Spanien ui. durch feindlichen Wirtschaftskampf. Schiffahrtsschwierigkeiten usw. eingeschränkt oder verzögert werden, so fann möglicherweise von einem Monat auf den anderen die Thomasftahlerzeugung in Rheinland West alen großen Schwankungen unterworfen sein. Auf die inneren Schwierigkeiten, insbesondere in der Koblenzufuhr, mag dabei auch noch hingewiesen sein. Wenn nun ein einbeit Lier Lieferungsverband für den Staatsbahnbedarf besteht, so wird sich dieser viel Leichter mit fer einheitlichen Gintaufsstelle der deutschen Staatsbahnen( für Preußen bisher Eisenbahn- Zentralamt) verständigen tönnen, welche Gesamtstablmenge unbedingt benötigt und in welchen Walzerzeugnissen sie gewünscht wird, als wenn lediglich ein Schienenverband bestünde. Der Eisenbahn werden unter Ilmständen Stabeisen und Bleche für den Lotomotiv und sonstigen Werkstättenbedarf für gewisse Ileine Zeiträume wichtiger sein tönnen als Schienen oder Schwellen. Wegen jedes einzelnen Artikele müßte fie dann aber mit anderen Stellen verHandeln, ein einheitlicher Ueberblid würde ganz fehlen. Die Werke ihrerseits wieder fönnten in einer einbeitlichen Verkaufsstelle ihre unter Umständen ganz berichiebenartigen Anfprüche auf Beschäf tigung ein einer Berfsabteilungen zum Ausgleich bringen. Der vorstehende Grundgedante bat bei einigen der großen Werte des Reviers unbedingte Bustimmung gefunden, feine prakttiche Durch fürung foll von dem eingefeßten Ausschuß nachgeprüft werden, unter allen Umständen ist man aber auf der ganzen Linie gewillt, zum mindesten eine einheitliche Lieferungsstelle für Eisenbahn- Oberbau an die Staatsbahnen zu schaffen." Das wäre also organisierte Bebarfsdedungs. iwirtigaft: Gewerkschaftsbewegung Schwere Differenzen im Bauarbeiterverband. Wiederholt haben wir in Abhandlungen darauf hingewiesen, daß das Hineintragen des politischen Kampfes in die gewerkschaftlichen Organisationen nur zum Schaden der Geschlossenheit der Organisation wirken fann, die Stoßtraft der Gewerkschaften lähmt und letzten Endes die Ber fplitterung der Organisationen herbeiführt. Im Gegensatz zur politischen Organisation, die natürlicherweise poli. tische Uebereinstimmung ihrer Mitglieder in den großen prinzipiellen Fragen zur Voraussetzung hat, erstreben die gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiter die wirtschaftliche Besserstellung der Organisationsangehörigen. In ihnen muß Raum sein für die Berufsangehöri gen aller politischen und religiösen Richtun gen, borausgesetzt natürlich, daß die Betreffenden das Statut der Organisation zur Grundlage ihrer wirtschaftlichen Betätigung machen und nicht gegen die Sagungen der Berufsorganisation verstoßen. Der Verband von Spezialgeichäften ber Bug Gewerkschaftskartell der Lederwirtschaft. branche. Groß- Berlin, hat es in überaus dankenswerter Weise Die freigeterlidaftlichen Drganisationen der Lederwirtschaft übernommen, Damen aus den gebildeten Ständen haben sich zu einem Gewerkschaftstartell der Leberwirtschaft verDie eigentlichen Lebrjahre zu eriparen und fle auf einigt. Der 8wed ist die Zusammenfassung aller Stopf- und Handschnellstem Wege einem Beruf zuzuführen. Es werden zu diesem arbeiter, um in allen gewerkschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen 8wede von genanntem Verbande Lehrkurse eingerichtet, in denen eine praktische Einheitsfront heranzubilden. gebildete Damen in etwa drei Monaten unentgeltlich als Berläuferinnen der Bugbranche ausgebildet werden sollen. Unter Leitung geeigneter Lehrkräfte sollen die Elevinnen mit allen Die erhöhte Streitunterstütung der Holzarbeiter. Zu unserem Einzelheiten des Buzbetriebes praktisch vertraut gemacht werben, Bericht über die Generalversammlung der Holzarbeiter ist nachdamit fie sich den richtigen Verkehr mit dem Bublifum, Berlaufs autragen, daß die erhöhte Streitunterstüßung rüdwirtend ab 1. Januar 1920 nicht alle Streifenden, sondern nur die gewandtheit, Warenfenntnis uft. aneignen. Nach Abfolvierung eines solchen Lehrfurfus werden die Damen dann Firmen im Ausstand fich befinden, erhalten. Nach Absolvierung Streitenden der Pianofabrit von Lehmann, die feit 13 Wochen augewiefen, bef benen fofort bie eigentlich berufliche Tätige im Ausstand fich befinden, erhalten. feit, natürlich gegen Bezahlung, beginnt. Die Tatsache, bas beute Arbeitnehmerverband des Friseur- und Saargewerbes, Orisdie Borurteile gegen eine Tätigkeit im faufmännischen Leben verwaltung Groß Berlin. Die Bezirksversammlungen für den 19. und immer mehr verfchwinden, ist um so begreiflicher, als der Beruf 20. februar fallen aus. Es finden statt: Damenfriseurabt. am 18. Februar einer Verläuferin ein durchaus ehrenwerter, in vielfacher Hinsichtliche Mitgliederversammlung Freitag, den 20. Februar, großer Saal, EngelBotsdamer Str. 28; Steglig: Breitestr. 40, den 19. februar; außerordentpiycologisch recht intereffanter und endlich auchujer 15, Tarifvertrag; Freitag, den 27. Februar, öffentliche Versammlung, gut bezahlter ift. Es wird der jungen Dame durch den Sonntagsruhe, Sophtenjale. Berkehr mit dem Publikum reichlich Gelegenheit gegeben, den Geift zu fchärfen, den Horizont zu erweitern, was für bas fpätere Reben nur niglich fein fann. Drohender Metallarbeiterftreit in Tilfit. Parteinachrichten. Wenn tatsächlich in einem dreimonatlichen Lehrturfus IefftungsDas Bestreben der radikalen Elemente, in den Gewerkschaften das Statut umzubiegen und der Gesamtheit der Or- fähige Berläuferinnen für die Buzbranche berangebildet werden Bezirkstag für Oberbayern und Schwaben. ganisationsangehörigen ihre politische Meinung aufzuzivin- fönnen, ist es ein Stanbal, daß die Unternehmer die bei ihnen Auf dem Bezirtstag der sozialdemokratischen gen, muß bei den ihrer Verantwortung bewußten Leitern der in die Lehre als Berkäuferin eintretenden jungen Mädchen drei der am Gewerkschaften Widerstand hervorrufen und sie zur Wah. Jahre lang ausbeuten, ebe fie ihnen den im Tarif fest Montag und Dienstag dieser Woche in München abgehalten gelegten Bohn als Verkäuferin zahlen. Uns scheint bei dem von wurde, waren 99 Ortsvereine durch 162 Delegierte und der Parrung der Gewerkschaftssazungen anspornen. Zu welchen Konsequenzen die Vergewaltigung der boli. Spezialgefchäften der Pusbranche eingerichteten Lehrfurien aber urde, waren 99 Ortsvereine durch 162 Delegierte und der Par seivorstand durch Genossen Bartels vertreten. Obwohl der Betischen Anschauung durch eine„ radikale" Mehrheit führt, mehr das Bestreben obzuwalten, in den notbürftig angelernten sict infolge der neuen Bezirkseinteilung verkleinert wurde, ist die lehren uns Vorkommnisse im Deutschen Bau- Damen der gebildeten Stände" willigeres unb no& Mitgliederzahl von rund 29000 anf 50408 gestiegen. arbeiterverband. Der 8 weigberein Bremen billigeres Bersonal zu erhalten, als ihnen jest aur leber die politische Lage" referierte Genosse Saenger. Gr dieses Verbandes hat die Mitglieder Gefften, Wiech. Verfügung steht. trat mit Nachdrud den Separationsgelüften des Dr. Heim entgegen mann und Wulf aus dem Verband ausgeschlossen, meil Das Berhalten des Unternehmertums ift, um mit den Worten und betonte, daß wir Sozialdemokraten tren zum Reiche halten. diese als Mitglieder der Bremer Bürgerschaft aus ihrer poli- der Berliner Hausfrau" zu reden, pfychologisch recht intereffant. Die Meinrung des Bezirtstags wurde durch Annahme folgender tischen Anschaunung beraus gegen die Aufhebung des Belage. Die Drganisation der Angestellten wird aber wohl durch diese luge Resolution zum Ausdruck gebracht: rungszustandes in Bremen gestimmt haben. Ferner hat der Staltulation einen Strich machen und dafür sorgen, daß auch die Verein eine Anzahl Mitglieder ausgeschlossen, weil sie der für ihren Lebensunterhalt forgenden Damen der gebildeten Stände Reichswehr angehörten. Irgendeinen Verstoß gegen den Weg zur Organisation finden. das Verbandsstatut oder gegen die Beschlüsse des Verbands. tages haben sich die ausgeschlossenen Kollegen nicht zuschulden tommen lassen. Auch haben sie in feiner Weise gegen die ge- Laut Meldung der Danziger Zeitung" find die Tilfiter Metall. werkschaftlichen Interessen verstoßen. arbeiter in eine neue Lohnbewegung eingetreten. Sie fordern eine Der Ausschluß geschah, trozdem der letzte Verbands. 2ohnerhöhung von 40 W. wöchentlich. Die Arbeitgeber tag der Organisation feinen Zweifel darüber geloffen bat, peigern sich jedoch, die neuen Lohnfäße zu bewilligen, da der alte daß kein Verbandsmitglied wegen politischer Gesin- Arbeiter auf ihren Forderungen beharren, so ist es nicht ausgeschlossen, Tarifvertrag noch sieben Wochen laufen foll. Sollten die nung oder wegen politischer Handlungen aus dem daß die Arbeitgeber nach dem Elbinger und Danziger Beispiel die Verbande ausgeschlossen werden dürfe. Weil Anfäge zu poli- Werkstätten schließen. tischen Maßregelungen sich benierfbar machten, hat der VorZum Buntt Ernährungsfragen urbe eine Entschließung an. stand des Bauarbeiterverbandes, tie wir früher bereits mit Nene Lohnfäte für Mineraltoafferarbeiter und Kutscher. genommen, die eine großzügig eingeleitete Hilfedruschaktion ver teilen, die Zweigvereine wiederholt vor solchen Ausschlüssen In einer start befuchten Versammlung der Groß- Berliner langt, die es den Landwirten ermöglicht, ihr Getreide sogleich zum aus politischen Motiven gewarnt. Aber weder den Ver- Mineralwasserarbeiter und lutscher, die im Deutschen Transport Ausdruch zu bringen. Die Aktion hat in den Gebieten zu beginnen, bandstagsbeschluß noch die berechtigten Warnungen des Ver- arbeiterverband organisiert find, gab Siebenow den Bericht die mit der Ablieferung am meisten im Südstandsind. Die bandsvorstandes hat der Zweigverein Bremen irgendwie be- über die Berhandlungen mit den Unternehmern. Gefordert wurde unentgeltliche Enteignung nicht abgelieferter Vorräte ist rücksichtslos zu den im Tarife borgesehenen Löhnen ein Buschlag von 50 M. Durchsuführen. Eine ähnliche Organisation ist für die Kartoffelabpro Boche. Die Unternehmer erkannten die Notlage der Arbeiter lieferung ins Leben zu rufen, um nach Oeffnung der Kartoffelmieten wohl an, waren aber angeblich nicht in der Lage, Sugeständnisse unverzüglich eine ausreichende Zufuhr an die Städte zu ermög in der berlangten Höhe zu gewähren. Eine Vollversammlung der lichen. Arbeitgeber nahm zu den Forderungen ihrer Arbeiter Stedung, erhöhte aber auch gleichzeitig die reife für ihre Fabrikate. caytet. Der Verbandsvorstand sab sich daher gezwungen, gegen die offene Mißachtung der Statuten geeignete Schritte zu unternehmen. Wie der„ Grundstein" in seiner neuesten Nummer bekannt gibt, haben Verbandsborstand und Berbandsbeirat in ihrer Sigung am 7. Februar vom § 34 des Verbandsstatuts Gebrauch gemacht und folgenden Beschluß gefaßt: Falls der Berein Bremen bis 20. Februar 1920 bie aus gefchloffenen Mitglieder Gefffen, Wiechmann und Wulf fowie bie ausgeschlossenen Angehörigen der Reichswehr nicht wieder in ben Berband aufgenommen hat, gilt er als ausgefchloffen. Bis zur Entscheidung bes Bereins Bremen ruhen alle Rechte der Mitglieder. Gleichzeitig hat der Verbandsvorstand, wie er weiter mitteilt, die notwendigen Einrichtungen getroffen, um den Mitgliedern des Vereins Bremen, die das Verhalten des Vereins mißbilligen, ihre Verbandsrechte zu garantieren. Für die Arbeiterbewegung ist es schmerzlich, daß sich die Differenzen soweit ausgewachsen haben. Es mußte aber zu diesem Gingreifen kommen, sollte der blinde Famatismus mancher radikaler" Opponenten nicht zu einer bölligen Ohnmacht und Zerstörung der Organisation führen. Heranbildung von Lohndrückern. In ber leider auch von vielen Arbeiterfrauen gelesenen Berliner Hausfran" finden wir in der Nummer vom 8. Februar fol genden Ergus: MOEBEL gegen Bar und Teilzahlung in großer Auswahl zu billigsten Preisen. Wohnzimmer, Schlafzimmer, farbigeKüchen, einzel. Möbelstücke. Größte Rücksicht! Gekaufte Möbel können kostenlos lagern. Müllerstr. 7. 1. M. Landwehr, direkt a. Weddingp. Kriegsanleihe nehme in Zahlung. Gute Antiquitäten An- und Verkauf ALTKUNST G. m. b. H. Wilhelmstr. 40A. Juwelen Perlen An- und Verkau Margraf& Co. Gm b. H. Kanonierstraße 9 Tauentzienstr. 18A. Rein überseeischer Schnittabak Mittelschnitt gut getrocknet liefert unter Nachnahme in Postpaketen ( möglichst 25 Pfund brutto) per Pfund 26 Mark. Sigbert Loeb, Cöln, Ubierring 31. Großhandelserlaubnis vom 13. 6. 19. Die Zöhnte finb 2ochenlögne und betragen ab 1. Februar 1920 Die weiteren Verhandlungen zeitigten folgendes Resultat: für Abaieber 155 M., für Borarbeiter 165 7., für Auf- und Ablader 145 m., für glaichenfpüler, Sofarbeiter. Mitfahrer, Stalleute 140 22., utfcher 115 m. neben einer Provision, die für verlaufte bolle Raften à 80 Flaschen 10 Bf. und für leere zurüdgebrachte Staften à 80 Flafen ebenfalls 10 Bf. beträgt. Für Privatkunden werden pro bollen taften 20 Bf. egira bezahlt. Für Flaschenspüle rinnen 85 M., für Jugendliche Arbeiter bis 18 Jabre 80 m. Stach längeren fachlichen Ausführungen stimmte die Berfamme lung diesen Lohnfäßen zu. Teuerungszulage für Rinoangefteilte. Da bei den Machthabern der Entente der Gedanke immer fichtbarer hervortritt, die harten Baragraphen des Friedensvertrags zu Waffen für die Demütigung und Schädigung Deutsch bands zu benußen, so verurteilt der Bezirkslag auf das schärfite die partikularistischen, auf Schwächung der Reichseinheit gerich feten Machenschaften Dr, Heims. Er hält den Plan dieses Politifers, der Reichsverfassung ein Referendum Bayerns entgegenaustellen, für einen verderblichen Arschlag auf die Einheit Deutschlands. Er mißbilligt weiter die in den Reden Heims hervorgetretenen antisemitischen Tendenzen, die durch Erzeugung eines heftigen Raffenhaffes den einheitlichen Zusammenhalt des Volkes Todern und unser Ansehen bei den Völkern, auf deren Hilfe wir bei dem Neuaufbau unserer Wirtschaft angewiesen sind, herabfeten tönnen. Nach einem ausführlichen Referat des Genossen Gruber und verfammlung beauftragt werden soll. dahin zu wirken, daß die Gr angeregter Diskussion über Steuergeseße" wurde ein Antrag ange? nommen, burch den die sozialdemokratische Fraktion der National bebung der neuen Reidssteuern nicht nach bec Ginschätzung vom abre 1918 borgenommen wird, sondern eine Steuereinschäßung fofort nach der Verabschiedung des Reichseinkommensteuergesetzes vorgenommen werden muß. Benn dies nicht geschieht, werden ben genommen werden muß. Wenn dies nicht geschieht, werden bom Reiche Milliarden entgehen. Beschloffen wurbe, das Biebererscheinen des Baherischen Wochenblattes" au erwägen und Wahlfondsmarken zum Preise von 20 Bf. zu berausgaben. Bezüglich der Reichswehr richtete der Bezirkslag die Aufmertfamleit der Regierung auf die höchft gefährlichen Versuche der Reaktionäre, die Reichswehr zu einem Instrument der monarchischen Umfturzbewegung zu machen. Die Regierung wird ersucht, durch Gefeß die Eintrittsmöglichkeit zur Reichswehr zu regeln. Betreffe des Auslieferungsverlangens der Entente schloß sich der Bezirkstag den Erklärungen der bayerischen Staatsregierung und des bayerischen Landtags ohne Einspräntung an. Er marni aber die Parteigenoffen, sich in die aus Anlaß der Auslieferungsfrage von feiten gewiffer Kreise einfeßenden nationalistischen, mon ardhistischen und antisemitischen Sundgebungen hineinziehen zu Der Verein der Lichtbildtheaterbefizer Groß- Berlin und Provinz Brandenburg hat am gestrigen Donnerstag erneut zu den Forderungen der Rinoangestellten Stellung genommen. Es wurde befchloffen, allen angestellten, die im Hauptberuf in einem Kino theater tätig sind, eine Teuerungszulage von wöchent i 25 Marf zu bewilligen. Angestellte, die außer ihrer Zätig feit in einem Stino noch einen Rebenerwerb haben, erhalten eine Zeuerungszulage bon toöchentlich 8 Mart. Dem Rebenerwerb gleichzustellen ist die gleichzeitige Berufstätigkeit beider Ehegatten. laffen. Auf dieser Grundlage ist zwischen dem Zentralverband der Film und Kinoangestellten und bem Berein der Lichtbildtheaterbefiger Beranto. für ben redaktion. Teil: Hetue Ridiez, Charlottenburg: file Anzeigen: Groß- Berlin und Provinz Brandenburg( E. V.) eine Einigung wärts- Bumbruderet u. Bertagsannait Bani Singer u. Co. Berlin. Lindenstr. 3. auftande gekommen. A. WERTHEIME LEIPZIGERSTR. MORITZPLATZ ROSENTHALERSTR. KÖNIGSTRASSE Spezialabteilung für th. Glode, Berlin. Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin. Drud: BorHierzu 1 Bellage. Moderne Augenoptik Brillen und Kneifer Korrekte Anpassung gediegener leichter Modelle aller Art in reicher Auswahl Augengläser- Bestimmung im eigenen Untersuchungsraum Leipzigerstr. durch einen Augenarzt kostenlos täglich von 10-11 Uhr und von 4-16 Uhr Lorgnetten Operngläser Ferngläser Barometer Thermometer • 4 Metalle bedeutende Preiserhöhung! Platin! Zahngebisse. Zahn bis 75 Mark. Gold- u. Silbersachen! Münzen: Sal peters. Silber! Quecksilber! Kupfer! Rotgub! Messing! Nickel! Aluminium! Zinn! Stanniolpapier! Zink! Blei! Flaschenkapseln! 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Oberleder 895b auch kleine Posten kautt A. Müller, Charlottenburg, Kamminer Str. 1, Nr. SS ♦ 57. Jahrgang Heilage öes Vorwärts Zreitag, lA.�ebmar 1S2S Prozeß Erzberger-tzeUerich. (Schluß aus der Abendausgabe� Et wird sodann der erste der von Rechtsanwalt Alsberg neu ge» ladenen beiden Zeugen, Regierungöbaumeifter H a v k i, vernom- mcn, dem Rechtsanwalt Alsberg durch den Vorsitzenden die Fragen vorlegen läßt, welche Beziehungen zwischen Erzbcrg« und Bcrgrr wahrtnd der schiedsrichterlichen Tlitigkeit bestanden haben, ob sie, entgegen der Zeugenaussage der beiden genannten Herren, nicht außersi intim und rege waren.— Vors: Wann erfuhren Sie da- von, daß Minister ErAerger in den Aufsichtsrat eintreten sollt«?—- Zeuge: Das war Michaelis 1916. Man hidt es für sehr u n- uichrig, daß Ergberger in den AussichtSrat eintreten sollte. Man sagte, xr nütze der Firma als Schiedsrichter doch viel m«hr.(Lachen im Zuhörerraum.)— Vors.: Ich bitte, jede Gefühlsäußerung zu unterlassen! Sagen Sie, Herr Zeuge, weshalb wurde Herr Erz- herger denn eigentlich als SchicidSrichter gewählt?— Zeuge: Wir hielten eS für notwendig, endlich einmal jemanden zu den Ver. Wandlungen zu schicken, der den Beamten deS Kanalamts energisch entgegentreten tonnte.- OberstaatSann>ast Ä r a v s«: Waren Sie mit den Schiedssprüchen des Herrn Erz« Seiger zufrieden?— Zeuge: Aber sehr! ErybergerS Schieds- eprüche unterschieden sich von den voraufgegangenen wie der Dag von der Nacht. Herr Erzberger iwii Berger kamen sehr viel zusammen. Herr Erzberger tvar Schiedsrichter in einer Sache, die ihm eigentlich ganz fremd war Hierauf wird Regierungsbaurat Morgenstern vernommen. der sich im Vorstand der Berger Tiefbau A.-G. befand.— Ober- stacrtsanwalt Krause: Hatten Sie de» Eindruck, baß die Beziehun- gen der beiden Herren über dai erlaubte Maß hinaus rnirgon?— Zeuge: Jawohl.— Oberstaatsanwalt Krause: Hat Kvmmerzicnrat Berger versucht, den SckiedSrichter zu beeinflussen?— Zeuge: Die Frage ist sehr schwer zu be- antworten, aber ich muß sagen, daß Konrmerzienrat Bcrger mit seinem emphatischen Wesen dersuckst bat, den Schiedsrichter zu seiner Ansicht zu bekehre».— Vors.: Weshalb ist wohl nach Ihrer Ansicht die Wahl Erzberger» in den AufsichtSrat erfolgt?— Zeuge: Wegen seiner Beziehungen zur Regie- rung.— Hclfferich: War Kommerzienrat Berger oft in der »Budavestor Straße?— Zeuge: In der SRoche zwei- bis dreimal. H e l f f e r i ch: Hatten Sie de» Eindruck, daß dabei ein Einfluß «uf die materielle Gestaltung der Schriftsätze für das Srns Werfohren versucht worden ist?— Zeug«: ÄaS weife ich nicht Jedenfalls aber war es auffällig, daß oft— ich toill aller- ding« nicht sagen, nach einem Besuch deS Herrn Berger bei Herrn Erzberger— die bereit« ferriggeichnebenen Schriftsätze vollkom. -n« n umgearbeitet»nd neu geschrieben wurden. Subjektiv sage ich, daß MeS offenbar auf die flnterredung zwischen .irommerzienrat Borger und Erzberger zurückzuführen ist.— Helfferich: Wissen Sie, ob sich die Unterredungen zwischen Ber- ger und Erzberger nur auf die Schiedssprüche beschränkten? — Zeug«: Das glaube ich nicht. Denn als ich im Jahre 1916 im ÄriegSaimisterinm zu tun hatte, sagte mir Kommerzienrat Berger, ich sotlhe mich mir an den Obersten WrieÄerg wenden und sagen, daß Erzberger bereit« mit WrieSberg gesprochen habe. E» handÄte stch um die Ausschließung der Firma Berger Von den Arbeiten auf dem östlichen Krio�fchauplatz. E r z b e r- e r(sich erhebend): Ich erkläre nochmal» unter meinem i b: Ich habe weder mit dem Ohersien WrieSberg noch mit einem onderen Herrn des Kriegs Ministeriums über den Ausschluß der Firma Berger Von den Arbeiten im Osten gesprochen.—'Helffe- r i ch: Glauben Sie. Herr Zeuge, daß Minister Erzberger bei der Intensität seiner Beziehungen zu Herrn Berger nichts davon ge- wüßt hat. daß die Firma von den Bauarbeiten im Osten auSge- schlössen wurde?— Zeuge: Das halte ich für unmöglich.— Vors: Sie nehmen also an, daß Herr Berger Herrn Erzberger dies mitgeteilt hat?— Zeuge: Jawohl.— Weiter w'td festgestellt, daß zwischen Berger und dem Zeugen Differenzen bestanden. Peter Spahn als Zeuge. Hierauf wird Exzellenz Spahn vernommen. Exzellenz Spahn gibt eine anSfirhrliche Darstellung von der Sitzung der B-ndgetkommisfion im Fctbruar 1914. Er macht seine tt»gaben mit außerordentlich leiser Stimme und ist wegen seiner Schwerhörigkeit unmittelbar bor den Richtertisch getreten. Beide z Parteien sowie die Verteidiger verlassen ebenfalls ihre Plätze und gruppieren sich um den Zeugen, um dessen Aussagen' verstehen zu können. Exzellenz Spahn führt ans. daß ihm, dem Zeugen, das Verhalten ErzbergerS» n der Budget- kommission aufgefallen sei. Er als Jurist müsse es als uicht angängig bezeichnen, daß ein Miiglied der Bndgetkom- Mission als Schiedsrichter gegen den Fiskus'.ätig sei. Er babe auch mit anderen Parlamentariern über diese Frage gesprochen, z. B. mit dem Abg. Bassermann, und dieser hol'e ihm seine Auffassung als richtig bestätigt.— Erzberger beantragt darauf« hin, a!S Zeugen dafür, daß auch andere Abgeordnete als Schiedsrichter tätig waren, von der Zentrumsfraktion Pro- fessor Faßbendcr zu laden. Exzellenz Spahn wird darauf entlassen. Als nächster Zeuge behandelt Generalmajor v. OlderShau. s e n noch einmal den Ausschluß der Firma Beuger von Heere Sauf- trägen und führt dann ein Schreiben vom März 1915 an. in dem der Kriegsminister bcwnt, daß eine Reihe van Persönlichkeiten, die sich um das Eisenbahnwesen verdient gemacht hatten, dekoriert wer- de» sollten, so vor allem Kommerzienrat Berger. (Lachen im Zuhörerraum.) Dieses Schreiben des Generals Scheuch lag. ein Schreiben ErzborgorS bei.— Erzberger: Mein« Empfehlung ist durchaus nicht so ungewöhnlich. Man ist während des Krieges auS verschiedenen Kreisen der Industrie an mich herangetreten mit dem Ersuchen, hervorragenden Vertretern das Eiserne Kreuz zu verschaffen. So z. B. sollte ich dies« Auszeichnung für Kommerzienrat G u g« n» heim und für Herrn Strcsemann erwirken.— He l ff e- r i ch: Hat der Herr Nebenkläger in den Fällen Gugenheiin und Stresemann auch eigenhändig Priese geschrieben?— Erzberger verneint.— Alsberg(zum Zeugen v. Oldershausen): Wissen Sie, Herr General, auf welchen Einfluß die Firma Berger zu den Arbeiten wieder zugelassen worden ist?— Zeuge: Das ist nicht ohne weiteres festzustellen. Aber durch die beiden Schrei- ben, die ich in der Ordensangelegenheit vom Kriegsministerium erhielt, ist mir gewissermaßen ein Licht ausgegangen. Ich habe keinen Beweis, wohl aber die Empfindung, daß eS Herrn Erzbergers Einfluß gewesen ist— Helfferich: Erschien e» Ihnen nicht auffallend, daß sich Herr Erzberger für die Aukzeich« nung deS Herrn Berger so einsetzte?— Zeuge: Jawohl. Bei der Fvldeisenbahndirektion waren 1918 nur vier bis fünf Eiserne Kreuze au? gan� besonderen Anlässen verteilt wor- den. Daß das KriegSministermm in dieser Angelegenheit inter- venierte und einen Einfluß aus nnS ausübte, war einzig dastehend.(Lachen im Zubörerraum.) Es folgt dann die Vernehmung von Exzellenz von Gompiär« über die Sitzung in der Bndgetkommisfion. Zeu« empfand es als unbequem und unangebracht, daß«in Abgesrd- neter, der al» Scksiedsrichter auf diesem Gebiete Erfahrungen ge- sammelt hatte, sprach. Ich hatte den Eindruck, daß ein Abgeord- neter unter diesen Ilmständen nicht in die Debatte hätte eingrei» sen dürfen.— Vor s.: Herr Minister, waren Sie bereits da- mals Schiedsrichter gegen das Kanalamt?— Erzberger: Es ist mir nicht bekannt, daß ich eine andere Firma gegen da» Kanal» amt vertreten habe. Ich erinnere mich der Angelegenheit nicht. — Exzellenz G om Piere(sehr entschieden): Auf Grund der Akten, die ich eingesehen habe, stelle ich fest, daß Sie, Herr Erz- bevger, indenFäll« N Vach st ein, KolenSkiu. Zöllner und Sander u. Küster gegen da« Kanalamt als Schieds« nchter tätig gewesen find. Ich sehe ganz ab von der Hanseati» scheu Baugesellschaft.(Lachen im Zühörerraum.)— Helffe» r i ch: Ich möchte an den Zeugen Erzberger die Frage richte«, ob er au» dem EchiedSrichteramt et« so i«to«siveK Gewerbe gemacht hat, daß er sich der einzelnen Fäll« nicht mehr entsinne» kann?— Erzberger, sehr erregt: Ich verbitte mir die De- merlung, daß rch ein Gewerbe darqus gemacht habe.— Helffe- rich: Sie hoben sich als Zeuge mir gegenüber nicht» zu per» bitten.— Der Vorsitzende greift beruhigend ein und stellt seiner- seit« an Erzberger die von Helfferich angeschnittene Frage.— E r.z b« rg e r: Ich kann hier unter meinem Eide nur da! aussagen, I voran ich mich noch genau entsinne. Alle Prozesse sind gewissermaßen au» einer Sache entwachsen, als Unterabteilungen.— Es tritt dann eine kurze Pause ein. Nach der Pause wird DircktorDietrich.der Vorsitzende des ReichSverbandeS des Deutschen TiefbaugewerbeS, vernom» men. Zeuge schildert, auf welche Art und Weise Berger in die W i ed« ra u fba u ko m mis sion hineingekommen ist Sein Name habe zunächst nicht auf der Vorschlagsliste gestanden, Wie Berger in die Kommission hineingekommen sei. könne er nicht sogen. Aussagen der Zeugen Kumbier und Fritz Stall- mann bringen nichts wesentliches.— Der Zeuge Koch ertlärr, daß er Erzberger al» Schiedsrichter in dem Prozeß der Fivma Muller mit den» FiSkuS vorgeschlagen habe, weil er auf dem Standpunkt steht, daß in solchen Fällen, in denen der FiSku« nicht gerecht gegen den Unternehmer arbeitet, ein Abgeordneter hinzugezogen werden müsse, um dafür zu sorgen, daß dem Unternehmer sein Recht werde. Ich beabsichtigie, dem Abgeordneten durch das Verfahren die Mißstände zur Kenntni» zu bringen, gegen die er später im Reichstag vorgehen sollte, um für ihre Abschaffung zu sorgen.— Rechtsanwalt Alsberg: In wieviel Fällen ist Herr Erzberger von Ihnen als Schiedsrichter herangezogen worhen?— Zeug«: In einer großen Reche von Fällen.— Erzberger: Ich habe mich immer sehr für eine Besserung der Verhältnisse bei der Eisenbahn eingesetzt im Interesse der öffentliche« Moral. (Heiterkeit.)— Helfferich: Habe» Sie auch andere Abgeord- nct« al« Schiedsrichter zugezogen?— Zeuge: Jawoyl, aber nicht in so zahlreichen Fallen.— Damit ist die Vernehmung de« Zeugen beendet und eS wird, da der nächste Zeug« noch nicht er- schienen ist einstweilen mit der Verlesung der Schiedö- sprüch« begonnen. Nach Vernehmung des Rechtsanwalt» Wolfenstein und des Ingenieurs Becker als Zeugen, wurde darauf die Verhandlung um 2% Uhr geschlossen- GroßSerllu Um öle Elternbeiräte. Unsere Stellung zu den Elternbeiräten haben wir hier schon wiederholt klargelegt, sodass eS sich erübrigt, nochmals daraus einzugehen. Im nachstehenden wollen wir unseren Lesern nur ein kleines Beispiel von den Methoden geben, die die Kirche im Kampfe um die Elternbeiräte anzuwenden beliebt. In Berlin werden in letzter Zeit Flugblätter verkeilt, die von evangelischer Seite ausgehen. Der Verfasser führt den NachiveiS, dass die Elternbeiräte«höchst verderblich* werden können. Er faselt etwas von„masslosen UmwälzungS- Plänen* und von der«Vernichtung des deutschen Familien- lebenS* durch»gewisse Kreise*. Wer diese aewtssen Kreise sind, läßt sich unschwer erraten. All die Lugen, die von kirchltchsr Seite gegen die Sozialdemokratie ausgestreut werden, sind schon so oft wiederholt worden, dass sie bald kein Mensch mehr glaubt. Das scheint denn der Verfasser des erwähnten Flugblattes auch eingesehen zu haben und er benützt daher einen neuen Schwindel, wobei er besonders auf die Mutterliebe spekuliert. Er sagt wörtlich: »Nach ihrem(der«gewissen Kreise*) Plan sollt ihr Eltern mit euren Kindern euch nicht mehr um den MittagSiisch ver« sammeln können; denn olle Kinder sollen zwangsweise an einer öffentlichen Schulspeisung teilnehmen. Nach ihrem Plan sollen unsere Kinder den ganzen Tag vom' Elternhaus entfernt bleiben. Auch während ihrer Frei- stunden sollen sie unter Obhut der Schul« sieben, und zwar einer Schule, in der lein Hauch von Religion zu spüren ist. kein Wort von Gott gesprochen wird, lein Choral und(ein Lied von dem, wa« unseren Bätern heilig ist ertlmgrn darf. Slochnieist ein so unerhörter Vorstoß gegen da« deutsche evangelische Hau« unternommen. Dorn«, ihr evangelische» Eltern, seid ans der Hut, wenn eS stch in der Schule eurer Kinder um die Wahl der Eltern- beirSt» handelt.* ES ist selbstverständlich, dass die Sozialdemokratie i» Konsequenz ihrer Forderung nach Trennung von Kirche und Staat auch die weltliche Schule verlangt. Die Zeiten sind vorüber, da die Schulen ein Instrument in der Hand der herrschenden Klassen waren, die darin nur ein Mittel zur Befestigung ihrer Herr- s ch a f t sahen. Die Schule gehört dem Volke und soll ihm dienen. Wir Sozialdemokraten verlangen die Unentgeltlich. 2i] Jan Krebsereuter. Seine Taten, Fahrten und Meinungen. Aufgezrichne, von Hau» Müller-Schlösser. „Mcnme," rief aber die Frau,„jetzt nit rauchen! Hörst du! Komm' bleib' nett still sitzen, bis dat Göwitter vorbei ist." Der Baas schnitt ein Gesicht und stellte die Pfeife wieder hin. Dann sagte er feierlich: „Frau, merf dir: Nicht mir Prophotan, wenn sie in der Wüste fitzen wie Elias unter dem Wacholder, mt nur Aposteln, wenn sie in Ketten liegen wie Petrus in Jerusalem— oder war es in Rom, Fvcm?—- no, eS ist gut, wir alle werden er- l>alhen von Gottes Engeln. Da kann nix passieren. Und wenn ich beim Gewitter die Pres rauch', und eS soll mich der Blitz treffen—" „Um Gotteswille, AloiviS!* schrie die Fnau. und es soll mich der Blitz treffen, dann trifft er Nnch, und da können mich die Laden vor dem Fenster und die gc- weihte Kerze nft schützen. Guck', und darum will ich auch rmnn' Pies rauchen* Damit langte er wieder die Pfeife her. setzte einen FrdibuZ an der geweihten Kerze in Brand und zündete seine Pfeife an und paffte, dass die Kerzenflamme wie ein Fünkchen aus dem blauen Rauck, herauSglühte. Der Regen prasselte gegen die Fensterläden, und wenn die Bäckersfamilie auch den Blitz nicht sehen konnte, so hörte sie doch die rollenden Donnerschläge. „Da hat einer an her Tür gekloppt,* bemerkte der Baas. „Um Gotteswille. Alowisl* schrie die Frau. „Herein!* sagte der Baas, die Flurtür wurde rasch ge- onnet, und die Frau'Schlüter trat ins Zimmer mit dem dünnes, der sich an ihren Rock geklammert hatte. Frau Schlüter hotte ein ganz verstörtes Besicht, die angst- voll starrenden Augen sprangen ihr bald aus dem Kopf«, und nut heiserer Stimme und zitternden Lippen fing sie an: «Cch, nehmt es mir nit für übel. Baas, bat ich so un- gelegen komm' und Euch beim Mittagessen stör'.— Wollt Ihr ntt to gut sein— mein TunneZ ist so bang vor dem Gewitter — ha! es ist ja auch ein schrecklich Gewitter, nit? So haben ®tC tonfl kins gehabt. Ha! ich kann den Blitz nit vertragen — Hui da war als Widder so einer! Gott walt'sl Jesus Watt äl* Sie bekreuzigte sich blitzschnell und lieh sich, als der Donnerschlag die Fensterläden rappeln mochte, auf einen Stuhl fallen, dass er krachte. „Und ich bin da oben," fuhr sie fort/«so nah' am Dach, so allein uMct den Pfannen vom Söller— man kann nit wissen, ob es nit mal einschlägt, dann krieg' ich es aus erster Hand— und. wie gesagt,, mein TllnneS ist so zibbelig, ich kann ihn nit beruhigen— und ich dacht', wenn er'n paar vernünftige Leut' um sich hat, hä, ha— darf ich mit dem Jung' ein Viertelstündchen hier bleiben, bis dat Gewitter sich ein bisschen verzogen hat?" „Da mußt du aber nett still sein, Tünnes!* sagte Frau Hösgens, und Frau Schlüter holte einen Stticksttmnpf her- vor, stemmte die eine Nadel gegen den Bauch und warf die beiden anderen Nadeln so rasch durcheinander, dass man nur noch daS Klappern hörte und das Blinken sah. Eine Zeitlang war es still in dem Zimmer: Settchen war mit den Tellern hinausgegangen, der Baas paffte, sein« Frau hatte die Hände im Schoß gefaltet und bewegte in stillem Gebet die feuchten Lippen, dass es sich anhörte, als fielen irgendwo in schneller Folge Wassertropfen in ein Glas. Der Baas blies eine mächtige blau« Wolke von sich und sprach: „Das Auge imsereS himmlischen Vaters schauet herab auf all« die Seimgen im Staube." „Dat mag ja sein, Baas." gab Frau Schlüter zu,„aber wieviel Menschen sind nit schon vom Blitz getroffen worden!* „Dat schon. Frau Schlüter, aber—* ..Nee, nee." rief Frau Schlüter und schüttelte den Kopf. "ich will nix vom Blitz wissen! Ich Hab', wie man so sagt,'ne Anttpathie gegen den Blitz. Mein Mann sogt immer, der Blitz ,st ein fortgeschnnssen Schwefekhölzke vom lieben Gott. und man weiss nie.. wo es binfällt.— Hu! da war als Widder so einer! Gott tvalt'sl Jesus walt'sl* Sie bekreuzigte sich wieder, und der Strickstrumpf fiel zu Boden. .. war ganz in sich zusammengekrocheu und hielt die Schurze gegen das Gesicht. Die«issxn im Glasschrank rappelten unter einem mäch- ttgen Donnericylag. Tünnes ichnitt sein Gesicht und erhob fmn Gebrüll: die Tür wurde aufgestoßen, im Durchzug wackelten die Bilder an der Wand, und herein stürzte Sott. chen. bleich vor Angst, hinter ihr Trüdeke mit dem Jan. «Mamma! Mamma!* brüllte Tünnes. Der Baas sprang vom Kanapee auf und stieß dabei an den Tisch, dass die Kerze umfiel und verlosch. Plan saß im Düstern. „Fenster auf!* rief der BaaS, aber Settchen zündete rasch die Kerze wieder an. „Da hat es eingeschlagen! Da hat eS eingeschlagen!* murmelte Frau Schlüter mit stieren Augen. «Jösiesmarra, wat war dat für ein Schlag! Wat ein furchtbarer Schlag I* flüsterte Trüdeke. „ES hat doch wohl nit bei unS eingeschlagen?" fragte Frau Schlüter, starr vor Entsetzen, und das Angsttvasser lief ihr auS Augen und Nase. „Ich Hab' noch nix gespürt,* stellte der Baas fest. .HaaS,* sagt« Trüdeke,„ich Hab' so'n Sorg' um meiner» Mann! Der GrodeS ist bei dein Univetter auf dem Wasser! Wenn ihm bloss kein Unglück passiert I* Der Baas blies wieder eine mächtige Wolfe von sich und sprach: „Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen, und du deinen Fuss nicht an einen Stein stössest.* „Gewiss, BaaS,* erwiderte Trüdeke,„aber cS ist doch so'n schrecklich Unwetter, und mein GradeS ist mit seinem Lotsennachen auf dem Rhein!* TünneS hatte sich wieder beruhigt, als er Jan hatte ein- treten sehen. „Jetzt wollen wir Hündchen spielen," schlug Jan ihm vor: Tünnes war einverstanden, und Jan zog eine Kordel aus der Tasche, band sie ihm um den HalS und machte das Ende an einem Bein deS Kanapees fest. „Du musst knurren und bellen. Tünnes, und ich muß dich zerren!" Tünne« kroch unter das Kanapee, und Jan mochte„rrr kiss ftss. rrr kiss kiss*. TünneS brummte hinten im Halse und bellte heiser wie ein Metzgerhund. „Die unschuldigen Kinder kennen nix von Angst und Sorg',* meinte Frau Schlüter. »Du musst auch beißen l* befahl Jan dem Tünnes. hielt ihm dl? Hand hin«nd lockte ihn bi» an de» Baas Beine.- (Fortt folgt.) i 53321 teit des Unterrichts, ber Lehrmittel und der hatten die Ermittelungen ergeben, daß er sich bei Berlin aufhalten| Zane ngienpalaft, am Montag und Dienstag( 16. und 17. d. M.) in den Verpflegung der Schüler und Schülerinnen. Schon in soll. Als er gestern nachmittag auf einem Bostamt im Südwesten Stammerlicht pie en am Botsdamer Blaz und am 18. und 19. b. M. im Friedenszeit mußten tausende Großstadtkinder mit leerem der Stadt erschien, um dort eine poftlagernde Sendung abzuholen,.. Alexanderplay, wochenta 3 von 4 bis 6 Uhr nachmittags, Sonntags bon 11 bis 1 Uhr vormittags, statt. Die Sonnabend- Vorführung im UfaMagen den Weg zur Schule antreten. Daß ein Kind in wurde er von den Kriminalwachtmeistern Busch und Wiefenbüter Zauenzienpalast und die Mittwoch- Vorführung im U.. Alexanderplas find diesem Zustande besonders fähig ist, dem Unterricht zu folgen, erkannt und festgenommen. Jetzt stellte fich heraus, daß der Mörder Boltsvorführungen zu ermäßigten Eintrittspreisen von 1 M. bis 1,50 m. feit Dezember vergangenen Jahres als Jäger der ersten Kompagnie wird niemand behaupten wollen. Heute, da die Arbeitslosig- des Fretforps Gardeschützen in Wünsdorf bei Boffen angehörte. Die Eisenbahndirektion Magdeburg fündigt im Inseratenteil eine feit immer größeres Elend über die Arbeiterschaft bringt, ist Grimm, der geständig ist, wurde nach Würzburg übergeführt. Von Verbesserung des Schnellzugsverkehrs an. der Zustand der Proletarierfinder ein noch viel schlechterer. dem geraubten Gelde, das er mit seinem Spießgesellen in MannIn der Erkenntnis dieser Umstände fordert die Sozialdemo- heim geteilt hatte, besaß er nichts mehr.. fratie feit jeher mit vollem Recht die Schulspeisung. Bielen Arbeitereltern wäre eine große Sorge abgenommen, " Die Grippe. 29 19 19 In der Urania in der Taubenstraße wird der Vortrag über D ft. preußen am Dienstag und Sonnabend wiederholt. Sonntag, Mittwoch und Freitag gelangt der Bortrag, Thüringen zur Darstellung. Montag wird der Vortrag Winter in der Schweiz" wiederholt. Donnerstag wird Professor Donath einen Vortrag„ Die moderne Funken wenn diese unsere Forderung durchgesetzt werden könnte, und Wie icon so oft während der letzten Jahre herricht auch telegraphie in gemeinverständlicher Darstellung mit Experimenten und bei hunderttausend Schulfindern würde man bessere Lehr- zurzeit in Berlin wiederum eine starte Grippe- Epidemie. Alle Lichtbildern balten. Im Höriaal finden in dieser Woche nachstehende VorDienstag Die Gefahren des resultate erzielen. Die Lüge, daß wir die Kinder vom Krankenhäuser sind sehr stark belegt, und in der legten Zeit soll es träge ftatt: Montag Die Cleft: onen" Freitag Elternhaus entfernen wollen und sie nicht mehr am gemein- vorgekommen sein, daß an einem Tage girla 100 Bertonen feine Sturpjuschertums"-Mittwoch Barafi: en und Krankheitserreger" Sonnabend Radioaktive Stoffe". samen Mittagstisch der Familie teilnehmen lassen wollen, ist aufnahme mehr in den Krankenhäusern fanden. Da die Grippe Erstarrungsvorgänge und Gefügeaufbau der Metalle und Legierungen". sehr oft einen tödlichen Ausgang nimmt, ist allen, bei denen zu plump, als daß sie bei aufgeklärten Arbeitern Erfolg sich verdächtige Symptome für diefe Krankheit bemerkbar machen, Neukölln. Für die Erwerbslosenfürsorge hatte die Stadt bisher haben dürfte. bringend anuraten, unverzüglich einen Arzt aufzu einen Kredit von 21 Millionen Mart bewilligt. Die AusDie Arbeitereltern mögen aber aus diesem Beispiel er- iuen. Größte Vorsicht ist vor allem gegenüber Erkältungen, gaben beliefen fich aber ichon bis Ende November 1919 auf über tennen, worauf die Unpolitischen hinauswollen. und mögen sie noch so geringfügig fein, geboten. 20 Millionen, wobei der von der Gemeinde zu tragende Anteil Wir vertreten nach wie vor den Standpunkt, daß die an den von den Gewertschaften ausgezahlten Unterfügungen Politit nicht in die Schule gehört. Angesichts Die Altpensionäre der Straßenbahn. Man schreibt uns: Mit noch nicht eingerechnet ist. Seitdem find die Ausgaben weiter gefolcher politischen Verleumdungen ist es aber dringende Pflicht den Sorgen diefer Kategorie von Pensionären hat sich der Vor- stiegen, und zurzeit betragen fie durchschnittlich eine Million aller Arbeitereltern, sich auf eigene Liſten zu einigen. Das wärts" schon zweimal im Laufe der beiden letzten Jahre beschäftigt; pro Monat. Der Magistrat beantragt bei der StadtverordnetenZiel der sich hinter der Kirche verborgenden deutsch natio- trotzdem hat sich bis heute noch nichts geändert. Die auf den Ein- bersammlung die Verstärkung des Krediis um weitere nalen Streise, die Schule als die Brutstätte der Refommensverhältnissen der Workriegszeit aufgebauten Pensionen find 10 Millionen. Die Strantenpflegeausgaben der Stadt aktion zu erhalten, darf nicht erreicht werden. Die Schule bis jetzt auch nicht um einen Pfennig erhöht worden. haben sich bedeutend gesteigert. Zurzeit betragen im Krankenhaus die Selbsttosten pro Kopf und Alle Altpensionäre des Reiches, Staates und der Gemeinden haben Tag bereits muß der geistigen Erneuerung des Voltes, muß der wenigstens kleine Erhöhungen ihrer Bezüge erlangt, bei der 23.41 Mart Der Voranicolag foll bon 8 273 820 M. Völkerversöhnung dienen. Straßenbahn denkt man gar nicht daran. Es gibt Witwen, beren um noch 1 920 200 9. auf 5 194 020 m. erhöht werden. Zur teil Männer 25 Jahre im Dienst waren, mit einer Monatspension von weisen Dedung der Mebrausgaben will der Magistrat, 24 Mart, Beamte, die über 30 Jahre auf dem Wagen gestanden wenn die Stadtverordneten zustimmen, den Kurtosteniag erhöben. Er soll pro Tag betragen: für einheimische Kinder haben, mit einer Monatspension von 47,70 Mart. Im Dezem ber 1918 gab man den alten Leuten eine einmalige außerordent tranfenfaffen, Berufsgenossenschaften, Versicherungsanstalten 8 M., bis zum 14. Jahre 6 M., für einheimische Erwachene sowie für liche Teuerungszulage von 50 Mart. Dann raffte man sich im für Auswärtige 9 M., für Sonderfrante 2. Klaffe" und zwar EinNovember 1919 zu einer großen Aktion auf, fandte allen Witwen beimische 24 M., Auswärtige 27 M., für Sonderftante 1. Stlaffe" und Pensionären ein Schreiben zu, wonach sie ein Gesuch einreichen und zwar Einheimische 30 M., Auswärtige 35 M. und um eine einmalige oder dauernde außerordentliche Zuwendung wird hiervon pro Jahr eine Mehreinnahme von erſt 584 000 Wt. aur Bension bitten sollten. In den Fällen, die uns bekannt wurden und in denen die Witwen und Pensionäre um dauernde Zulagen gebeten hatten, erhielten die Witwen eine einmalige Zuwendung Anmeldungen von Pflegemüttern, die bereit sind sich der Pflege von 100 M., die Pensionäre, die noch eine Frau mit zu versorgen im Rathause, Zimmer 247, 2 Treppen, in der Zeit von 10-1 Ubr eines Säuglings oder Kleintindes zu widmen werden werftäglich hatten, 200 M. Allen Angestellten und Arbeitern ist es möglich gewesen, durch die Waffe des Streife wenigstens eine kleine An- durch die städuiche Jugendbelferin entgegengenommen. Dafelbst wird auch jede gewünschte Auskunft bereiwilligit erteilt. Es wird paffung des Einkommens an die Teuerung zu erreichen; was sollen darauf hingewiefen, daß außer der erforderlichen Wäsche und aber die Altpensionäre der Straßenbahn hun? Während sich um Kleidung von dem städtischen Jugendamt ein monatliches Entgelt die Altpensionäre des Reiches, des Staates und der Gemeinden die entsprechenden Parlamente fümmern, bemüht sich um diejenigen gewährt wird, das der herrschenden Teuerung entspricht. der Straßenbahn kein Mensch. Nachdem die Bahnen in den Besitz des Zweckverbandes übergegangen sind, sollten sich Vorstand und Aufsichtsrat einmal mit der Notlage ihrer alten pensionierten Beamten befassen. Nach den vom Unterrichtsminister getroffenen 3ufag bestimmungen zur Wahlordnung für die Elternbeiräte sollen die Eltern derjenigen Stinder, welche zu Ostern d. J. eingeschult werden, in die Wählerliste aufgenommen werden, während die Eltern derjenigen Kinder, die zum gleichen Zeitpunkt die Schule berlassen, nicht mehr aufgenommen werden sollen. Den in Frage kommenden Eltern tarn bahet nur empfohlen werden, sich von dem für ihre Wohnung zuständigen Schultommissionsvorsteher die Schule, in welche ihr Kind eingeschult wird, bezeichnen zu lassen, damit sie dort ihre nachträgliche Eintragung in die Wählerliste herbeiführen fönnen. Die Neuregelung der Lehrergehälter. Der Magistrat Berlin ist dein Beschluß der Stadtverordneten. Bersammlung fiber die Neuregelung der Gehälter der Behr perionen beigetreten. Nur hinsichtlich der Stadt- und Fortbildungs- Schulinspektoren ist der Magistrat der Anficht, daß sie in Gruppe Ia zu verbleiben baben. Der Vertreter des Stadtichulrats für Boltsschulen soll wegen seiner wichtigen Tätigkeit der Sonder gruppe überwiesen werden. Der Auffassung, daß mit Rüdficht auf die Wichtigkeit und Verantwortlichkeit ihrer Stellung eine hervor. hebung und beffere Besoldung der Direktoren an Bollanitalten, Realschulen und Lyzeen, der Handwerkerschule und den höberen Fachschulen geboten erscheint, hat sich der Magistrat angeschloffen Dagegen hat er der Schaffung einer Gruppe I mit einer besonderen Gehaltsitala nicht zugestimmt. Die Leiter der Erziehungshäuser Lichtenberg und Struweshof sind den Direktoren der böberen Anstalten gleichgestellt. Eine gleichmäßige Bezahlung aller weiblichen Lehrkräfte hält der Magistrat nicht für gerechtfertigt. Die Pflichtstundenzahl der Gesanglebrer ist auf die der Turnlehrer auf 22 Stunden erhöht worden. Ueber diese genderungen muß nun die Stadtverordneten- Bersammlung noch Beschluß fallen. Vom Bau der Untergrundbahn. erwartet. Jm ganzen Waidmannsluft. In der letzten Gemeindevertretersitung wurde die Erhöhung des Beilenpreises für die amilichen Anzeigen ohne Widerspruch genehmigt. Das Vermögen des aufgelösten Ortsver eins wurde übernommen und der Witte Stiftung einverleibt. Wohl oder übel mußte der Erböbung des Brennstundenpreises für Parteifunktionäre und Betriebsvertrauensleute! die Straßenbeleuchtung auf 6,5 Pf. und der Wafferabgabe auf 40 je Kubikmeter zugestimmt werden. Für den Privatgebrauch beträgt Sonntag 10 Uhr findet in den Bolts- Lichtspielen am Friedrichster Gaspreis jetzt 85 Pf. je Stubikmeter. Zur endlichen Er hain 29.30( Schweizer- Garten) für die gesamten Funktionäre eine stattung der Kosten für das Gasrohrnez wurde ein Dar unentgeltliche Vorführung des Films Marodeure der lehn von 60000 M. und zur Erweiterung des Friedhofes Revolution" von Martin Berger statt. Mitgliedsbuch und bei gleichzeitiger Errichtung eines Gbrentaines ein Darlehn Karte legitimiert. bon 40000 M. aufgenommen. Die Bürgicaitsübernahme für die fertigen Häufer der Siedlungsgesellschaft Waidmannstraße geBewerber vorhanden find trop eines Preises von 1100 m. für eine auf die von der Gemeinde hergestellten 12 Wohnungen 28 biefige fleine Dreizimmerwohnung. Zur weiteren Beschaffung von Lebensmitteln wurden 150 000 m. bereitgestellt. Auch der Besoldungsplan der Lebrperionen an der Gemeindefchule wurde einstimmig genehmigt. Leider werden wir in diesem Jahre mit einem Minus abschließen, wenn nicht die Umsatzsteuer noch größere Beträge einbringt. 4 Auf dem Südring tritt fofort eine Fahrplanänderung in Kraft, die den Berufsverkehr zwischen Grünau und iliah mit 12 gegen 7 Stimmen. Erwähnt möe auch werden, daß mersdorf Friedenau verbessert. Auf dieser Strecke werden in jeder Richtung je ein neuer Zug eingelegt; der eine fährt von Grünau um 4,33 nachmittags ab und trifft um 5,12 in Wilmersdorf ein, während der andere Zug um 5,14 nachmittags von Bilmer dorf- Friedenau abfährt und um 5,56 abends in Grünau eintrifft. Beide Züge werden nur an den Wochentagen gefahren. Groß- Berliner Lebensmittel. Der Landwehrkanal unter den nunmehr auch eine Untergrund. bahn geführt werden soll, ist zum Zwede der ersten Bauausführungen in ein neues fürstliches Bett geleitet werben. Um in einem Zuge die gefamte Tunneldede, mit der bei diesen Arbeiten der Anjang Der Junglehrer und Kriegsseminaristen- Berband der Probing gemacht worden ist, einbauen zu fönnen, ist der Kanal dur Brandenburg veranstaltete am Dienstag einen Begrüßungsabend awei Spundwände gesperrt worden. Damit nun aber für die aus der Seriegsgefangenschaft heimfehrenden Junglehrer und auch der erforderliche Ausgleich zwischen Ober- und Unterwasser Kriegsieminaristen. Die Begrüßungsanfproche bielt Gebeimrat Berlin. Ab Sonnabend bis auf weiteres auf C- I- Stinderfarten erhalten bleibt, ist eine Abfluß inne über die Baustelle geführt worden, Dr. Karstadt, der auch die Wünsche des Unterrichtsministers, Liter Vollmilch. Die übrige Belieferung bleibt mie bisher. Mariendorf- Südende. Auf die Kartoffelfarten 3 Pfd. Kartoffeln in der das Kanalwasser während des Baues über die Arbeitsaeniich überbrachte. Karstädt forderte auf. boffnungsvoll und stelle fließt. Bet normalem Wasserstande führt der Kanal zukunftsfreudig alle Kräfte für den geistigen und fittlichen( 7a- e), 2 Bid. Kohlrüben( 7 d- e), 250 Gramm Teigwaren( 7 f- g). 1 Bfd. Kunsthonig( 6). Für Kriegsbeschädigte 500 Gramm Kartoffeletwa 9 Rubikmeter Waffer in der Sekunde. Da das fünft Neuaufbau unieres Vaterlandes zur Verfügung zu stellen. Er starfemebl( 8) in den Gemeindeläden. Kindervollmilchtarten. für März liche Kanalbett erheblich geringeren Querschnitt als das fonnte auch berichten, daß die Erfüllung der Junglehrerforderungen, bis Sonnabend in den Brotkommissionen. stanalbett hat, welcher nur 5 Stubifmeter Wasser führen darf, so für die vor allem auch die Arbeitsgemeinichaft iozial. Steglitz. Heute bei Thiel, Mariendorfer Str. 9, Berkauf von Pferde. find täglich mehrere Brüfungen der Stromstärfe erforderlich. Zeigt demo fratischer Lebrer und unsere Frattion tat fleisch auf die Pferdefleischkarte." fich das bei einer größeren Menge als 5 Kubikmeter in der Rinne. träftig eingetreten sind, unmittelbar bevorstehe: Fortfall der dann wird durch telephonische Uebermittelung vom Wasserbauamt weiten Prüfung und ihre Grießung durch Beteiligung an bie sofortige Schließung von Schleusen angeordnet, damit Fortbildungsfurfen. Die Tatsache, daß ein Geheimrat als Bes eine zu starfe Strömung an der Baustelle vermieden wird. Jm rufsgenosse zu Berufsgenossen sprach, möge den beimgefehrten übrigen sind die beiden Spundwände fertig gerammt, sodaß dem Junglebiern und Kriegsseminaristen die Gewißbeit geben, daß auch nächst die Absenkung des Grundwassers in der Baugrube, das in Breußens Schulen der Geist der Freiheit einziehen wird, Rammen der eisernen Schußwände des eigentlichen Tunnels und der allein ejn gedeibliches Arbeiten ermöglicht. Die sozialdemodamit auch der übrigen Arbeiten des Bauabichnittes, der bereits in fratische Lehrerschaft war durch den zweiten Borfizenden ihrer Arweninen Wochen fertiggestellt sein foll, beginnen fann, damit, die beitsgemeinschaft vertreten. Schiffahrt auf dem Kanal nicht allzu lange gesperrt ist. Was der Siedler braucht. zu Vermischte Lofalnachrichten. Groß- Berliner Parteinachrichten. 26.- 32. Abt. Morgen Sonnabend, 6 Uhr, bei Burg. Prenzlauer allee 189: Gigung der Gruppenleitung und der übteilungsvorstände, 29. Abt. Morgen Sonnabend, 7 Ühr, bei Burg, Prenzlauer Allee 189: Sigung der Bezirtsführer. Schöneberg. Heute 7 Uhr, bei Buttkowski, Meininger Straße 8: Distuisionsabend. Thema: Die Verfassung". Bernan. Sonntag 1, Ubr: Deffentliche Versammlung im Restau rant Bellevue. Tagesordnung: Die tommende Elternbeiratswahl. Bildungsveranstaltungen. Neukölln. Im Februar finden noch nachstehende Veranstaltungen des Bildungsausschusses stati: Am 15. in der„ Neuen Welt“: Heiterer Abend, Operette, Tanz. Anfang 6 Ubr; am 22. in der Aula der Realschule Boddinstraße, abends 7 Uhr, Bebel- eier; am 29. im Kleinen Schauspiel. baus Theatervorstellung: Der Strom", nahm 3 Uhr. Billetts bei den Funktionären, in den Parteispeditionen und am Saaleingang. Das Programm für die Bebel- Feier mit Bebels Bildnis ist ein wertvolles Erinne ungsblatt, dessen Stauj auch denen, die nicht an der Feier teilnehmen, empjohlen werden fann. Jugendveranstaltungen. Wedding. Vom 5 Febr. ab befindet sich das Jugendheim wieder Pütticher Str. 38( Gefanajaal der 14. Realichule). Sämtliche Beranstaltungen Heute Uhr im Jugendheim, Plantagenfinden wieder dort statt. traße 15-18: Musikabend. Liederbücher und Instrumente mitbringen. Treptow- Baumschulenweg. Heute 7 Uhr: Vortrag. Die bürgerliche Jugendbewegung". Vorträge, Vereine und Versammlungen. Das städtische Heimstättenamt legt angesichts umlaufender Ueber die Frage: Wer fann und soll fiebeln? gibt leider fein gegenteiliger Gerüchte Wert auf die Feststellung, daß die HeizBuch, tein Vortrag unserer Reformer und Theoretifer Auskunft. berhältnisse in den Heimstätten für Genesehde Die Antwort lautet: Ber nicht mindestens ein Biertel, beffer ein und Brustkranke zurzeit durchaus geordnet sind, so daß Drittel, der Gesamtgestehungskosten( einschließlich Baukosten- interfuren mit dem besten Erfolge unternommen werden zujchuz und fönnen. Insbesondere sind in den Heimstätten für genesende Baustelle als Guthaben hineinstecen fann, tut beffer, daran, Frauen gegenwärtig nicht alle Pläze besett, so daß Aufnahmeeinstweilen noch aur Miete Die Ehe wohnen, bis er über ein solches solides Guthaben ver- anträge noch ohne Wartezeit erledigt werden können. fügt. Nirgends findet man einen Nachweis, wie hoch und zu welchen frau des früheren Stadtkommandanten Klawunde fand während Bedingungen die erfte, geschweige denn die zweite Sypothef zu be- der Fahrt mit der Stadtbahn ein Pakeichen. Da fie in dem Zuge tommen ist, besonders auf Häuser aus Ersabbaustoffen. An schönen den Verlierer nicht ausfindig machen konnte, nahm sie es mit nach Versprechingen, auch hinsichtlich Ertrag aus Garten und Viehhal- Hause. Als sie es hier öffnete, fand sie darin 105 000 m. in au 3tung fehlt es dagegen nicht. Auf diese Weise gelangen geradezu ländischem Gelde. Dem Verlierer, einem Banklehrling, der in findliche Vorstellungen über Bauen und Miete in breite Bolts- den Verdacht geraten war, das Geld unterschlagen zu haben, konnte Erst vor wenigen schichten. Enttäuschungen und Rüdschläge müssen daber jedes leicht der Schab unversehrt zurückerstattet werden. fertig und mit ungenügendem Betriebskapital begonnene Bauvor Tagen stahlen Spizbuben aus einem Möbelwagen auf dem Anhaben verfolgen und schließlich zur Zwangsversteigerung führen. balter Güterbahnhof eine ganze Wohnungseinrichtung im Werte Zunächst muß die Baustelle heute bar bezahlt werden. bon 300 000 M. Jezt ist dort gleich ein Möbelwagen der Firma Außerdem bedeutet die Baustelle( 250 bis 500 Quadratmeter zu Santel aus Gnesen mit dem ganzen Umzugsgut spurlos verschwunden. 26 Motoren erbeuteten Diebe, die in der Kesselstr. 9 6-8 M. als Regel für Kleinhäuser) nur ein Zehntel bis ein ZwanFür 50 000 M. zigstel des Gesamtwertes oder der Bautosten, ist also fait belang- das Fabrikgrundstück von Kollag heimsuchten. Schmuck- und Silbersochen erbeuteten Wohnungseinbrecher bei Arb.- Radfahrer- Bund Solidarität". II. Abt. Sonntag Besu los gegenüber den Baufosten. Die Grenadierstraße, der man der Urania Treffpunkt 3 Uhr Fontanepromenade 18. Freier Wander. einem Musiker in der Bergstr. 77. Sonntag Bernau- Lante- Bernau, Abfahrt 6,40 Uhr vom den Namen Valutaschieberstraße" beigelegt hat, wurde bund. Stettiner Bororibahnhof. Reichsbund der Kriegsbeschädigten. gestern morgen abermals einer strengen Durchsuchung nach verbächtigen Berſonen und Waren unterzogen. Alle Berſonen, die jich Bezirk Zentrum Benjammlung Montag, 7½ Ubr, bei dul. Mich ftrage 30. Berteilung von Seife an Echwerbeschädigte. Zentralverband nicht ausweisen konnten, wurden festgenommen. Zu irgendwelchen der Arbeits- Invaliden. Bezirk Diten. Bersammlung. Sonntag, Zivischenfällen ist es nicht gekommen. 15 000 M. Belohnung sind vorm. 10 Uhr, in der Schulaula Fruchtstraße 38. auf die Ergreifung des Assistenten Oskar Reichel von der SteichsDer Streifmannschaft der Abteilung B1 ist es gelungen, einen werft Danzia ausgesetzt, der sich mit 350 000 m. unterfeit mehr als drei Monaten von Würzburg aus gefuchten Raub- flagener Gelder bermutlich auf die Reise nach Berlin mörber zu ermitteln und festzunehmen. Dort wurde am 2. Ro- begeben hat. In der Eisenbahnwerfstätte ich tamp erbeuteten bember vorigen Jabres ein 82 Jabre alter Wäschetrocken- Garten Diebe über 3 8entner Kupfer. Zwei Elblähne mit Zucker abgefaßt. Einen guten Fang machte befizer von drei Männern ermordet unb beraubt. Sie ein Patrouillenboot der Reiche wasserwehr auf der Elbe bei brangen gewaltiam in die Wohnung des Greifes ein. fefelten und Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechts. Lenzen. Dasielbe batte eine Havarie am Steuerrad erlitten. fnebelten ihn und würgten ihn io lange, bis er tot liegen blieb. frankheiten und der Lande sausius far bygieniche Bei seinem erzwungenen Aufenthalt entdeckte die Besatzung, bestebend Boltsbelehrung beranſtalten Dann raubten fie ungefähr 4000 m. bares Geld zufammen mit der Kultur aus Marineangehörigen und Kriminalbeamten, zwei Eibiäbne ers abteilung der Ufa öffentliche Vorführungen des medizinischen Be- voll mit 8uder beladen, der in Lenzen verschoben werden griffen damit die Flucht. Bald darauf gelang es, einen lehrungsfilms„ Die Geschlechtstrantheiten und ihre der Täter, einen Megger Karl Fries, in Würzburg Folgen mit erläuterndem Begleitvortrag durch einen ärztlichen Ber follte. Die einen Millionenwert darstellende Ladung wurde festzunehmen. Als sein Spießgefelle wurde ein gewiffer Karl freter der eriterwähnten Gesellschaft. Die Borführungen finden am Freitag, beschlagnahmt und die Reichszuderstelle von der wertvollen Beute Grimm festgestellt, ber jeboch spurlos verschwunden war. Jest Sonnabend und Sonntag( 18., 14. und 15. b. M.) in den Uja- Lichtspielen benachrichtigt. Daher ist Aufklärung darüber am Blaze, daß zunächst nur einigermaßen tapitalfräftige Leute herangezogen werden. Jede neue Wohnung bedeutet eine Entlastung der öffentlichen Zuschüsse und der Wohnungsnot. Berhaftung eines Raubmörders. und -Aus aller Welt. Petroleumfunde im Kreise Bledebe. Nambafte Mutengänger| treffen find, todhrend Stefe bet freilebenden Tieren nicht vorkom.| amtes find unanfechtbar. Verfuchen Sie aber eine Bieberaufnahme des P. 3. Der Meister bat mur für diejenige Sorgfalt einzu haben im Kreise Bledede ein größeres Petroleum men, so schwanfen auch die Unterschiede in der Körpergröße der Verfahrens. lager entdeckt. Es erstreckt sich dieses über eine Länge von etwa verschiedenen Menschenrassen zwischen rund 1,40 und 1,80 Meter teben, die er in eigenen Angelegenheiten anzuerkennen pflegte. Wenn er 8. 8. Bis 31. Dezember 1919. fünf kilometer und eine Breite von rund 200 Meter. Es im Durchschnitt Den Berghaustierrassen würden Sann etwa die Pflicht verlegt hat, ist er haftbar. . R. 11. Benden Sie sich an Frl. Lisbeth Niediger, Taborstr. 27. ist in Aussicht genommen worden, das Lager von Geologen unter Menschengruppen entsprechen, wie die oftafrikanischen Bygmäen mit.. 37. Ein solches Mittel erhalten Sie in jeder Apotheke. Stars fuchen zu lassen, die feststellen sollen, ob die Vermutungen der 1,41 Meter, die südafrikanischen Buschmänner mit 1,44 Meter, die garb.Pommern. Die betr Genossenschaft beruht auf sehr reeller Basis. Rutengänger zutreffend sind. Negrito im Malaischen Archipel mit 1,46 Meter mittlerer Körper- Bir glauben ja. größe. Mit den Riesenrassen unter unseren Haustieren wären Zur Nachahmung empfohlen! Das Schöffengericht in Södie Schotten und südamerikanischen Batagonier mit 1,76 Meter, stad in Bayern verurteilte den Landwirt Maier zu der erempla rischen Strafe von fünf Jahren Gefängnis und 500 m. Geldstrafe, weil er die Lieferungsfristen nicht innegehalten und während des ganzen Krieges nichts geliefert hat. die Dinta- und Nuĕrneger Oftafrifas mit 1.80 Meter durchschnittlicher Körperlänge zu vergleichen. Am bedeutungsvollsten aber ist die Fischersche Hypothese bei der Erklärung der Hautfarbe der verschiedenen Menschenrassen, besonders des Europäerweißes. Nur die Haustiere, aber beine freilebende Tierart, weisen eine ähnlich reiche Farbenffala mit allen Tönen zwischen Weiß und Schwarz auf wie die Menschenrassen. Wie der Züchter gewisse Varianten in der Rasse ausmerzt, indem er ihre Träger nicht zur Nachzucht kommen läßt, so hat auch der Mensch aus diefem oder jenem Grunde Sireft als Büchter eingegriffen. So galt 3. B. im alten Aegypten die Rothaarigkeit als ein Zeichen des Bösen, so daß Rothaarige nicht zur Ehe gelangten. Bei vielen Indianern ist lang herab fallendes Haar die höchste Ziesde des Mannes und so wird Langhaarigkeit gezüchtet. Auf diese Weise lassen sich eine Fülle bisher rätselhafter Erscheinungen der Rassenforschung erklären. Briefkasten der Redaktion. Der Menschein Saustier". Gine überraschende Erklärung der bisher noch so viele Geheimnisse bietenden Rassefragen gibt eine Hypothese des Freiburger Anthropologen Eugen Fischer, über die Dr. Adolf Heilborn in einem Auffah von Ueber Land und Meer" berichtet. Nach dieser Annahme hat sich der Mensch den Gefeßen, die feine Gefolgschaft, die Haustiere, beherrschen, nicht entziehen können, und manche seiner Besonderheiten, wie z. B. die Farbe und Nacktheit der Haut, find als„ Haustiereigenschaften anzusprechen. Fischer erklärt eine große Zahl von Rassenmert malen des Menschen als solche Haustiereigenschaften. So wie der Mensch durch willkürliche Regelung der Ernährungs- und Fortpflanzungsverhältnisse bei seinen Haustieren Körpergröße, Hautund Haarfärbung sowie vieles andere direkt oder indirekt abzu ändern wußte, so hat er auch durchaußerordentlich lange Zeiträume hin bewußt oder unbewußt sich selbst sehr stark beeinflußt und ab- Sprechzeiten der juristischen Sprechstunde: Montag, Freitag geändert, indem ihm von der Umwelt oder der jeweiligen Entwid- und Sonnabend 3-5 Uhr; Dienstag, Mittwoch, Donnerstag lungsstufe der Kultur bestimmte Bedingungen für die eigenen 4-7 Uhr. Ernährungs- und Fortpflanzungsverhältnisse auferlegt wurden. R. S. 50. Gin folcher Verein ist, uns nicht bekannt; sonft: Auskunfts. Alle Merkmale, die beim Menschen als Nassenunterschiede vor stelle für Ansiedlungswesen, Berlin, Bernburger Str. 13. Maiblume. W. J. 25. Ja. R. 1918. An sich bis 31. 12. 18. tommen," betont Fischer, treten als solche auch bei den Haus- Am 21. April. tieren auf und umgekehrt: die meisten Haustierbesonderheiten Die Kirchenbehörden verlangen aber Bablung auch für das folgende Jabr. findet man beim Menschen als Raffeneigenheiten wieder." So Legen Sie Einspruch und event. Beschwerde ein. haben 3. b. alle freilebenden Säugetiere schlichtes und straffes Anstellung muß erfolgen, wenn Ihr Cobn weiter bei der Firma bleiben Saar; bei seinen Haustieren aber hat der Mensch auch Loden, till erfolgt fie nicht, so muß Ihr Sobn nach Beendigung des LehrB.. 10. Wir raten berhältnisses austreten. Kraushaar und Wolle gezüchtet, und Sie gleiche Erscheinung zeige. Ihnen, fich an einen dortigen Anwalt zu wenden. W. G. 76. Wenn die Menschenrassen, bei denen die Haarform lange Zeit geradezu der Rechtsanwalt bereits Auftrag zur Klage batte, find Sie zur Tragung als Unterscheidungsmerkmal gegolten bat. Ganz wie bei unseren der Stoiten verpflichtet, andernfalls tönnen Sie die Bablung ablehnen. Haustierarten ausgesprochene Zwerg- und Riesenrassen anzus Mieterrat Grünberger Str. 7. Die Entscheidungen des MieteinigungsIm Alter von mehr als 70 Jahren ist unser Mitarbeiter Robert Lampe vorgestern an der Grippe gestorben. Seit dem Jahre 1894 war er Mitarbeiter des„ Vorwärts" und hat an allen Geschicken unserer Zeitung den lebhaftesten Anteil genommen. Er war nicht bloß Angestellter, nein, er war mit Leib und Seele, mit Kopf und Herz mit seinem Blatte verwachsen. Ein Vorbild trevester Pflichterfüllung und selbstlosester Hingabe, wirkte er auch auf seine Kollegen und wurde von ihnen ebenso unterstützt. Bis zur letzten Stunde seiner Schaffensfähigkeit widmete er seinem Amte seine Kraft. Wir alie werden ihm ein treues Andenken bewahren. Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 14. d. Mts., vormittags 11 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- Friedhofes in Steglitz statt. Verlag und Redaktion des Vorwärts". Geschäftsleitung und Personal der Vorwärts- Buchdruckerei. Heute nacht entschlief sanft nach kurzem, schwerem 29 Krantenlager mein innigunser unverges geliebter Mann, herzensguter, licher Bater, Schwiegerund Großvater, der Metteur Robert Lampe im 71. Lebensjahre. Berlin- Steglig, 11. Februar Marie Lampe geb. Meise. Gustas Lampe. HedwigLampe geb Reichert. Annelies Lampe. Die Beerdigung findet morgen, Gonnabend, den 14. Februar, vorm 11 Uhr, von der Leichenhalle des Stegliger Friedhofes in der Bergstraße aus statt. TYPOGRAPHIA Nach kurzer, fd; werer Krankheit verslarb am Sozialdem. Wahlverein Berlin- Wilmersdorf. Am Montag, 9 Februar, verstarb infolge Herzschlags un er lieber Parteigenoffe Emil Beutel im 43 Lebensjahre. Die Beerdigung findet heute Freitag, 13. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Städt. Friedhof, Berliner Straße, statt. 196/18 Der Vorstand. Neue Berliner Genossenschafts- Bäckerei Verordnung 2. X. ft ftrafbar. -O $. G. 30 303. Die Die Schnellzüge D 179( Frant furt ab 9 abends)- Kretensen über Brotgewichte, Brot- und Mehlpreise. Dorm. und D 180 Berlin ab 415 Berlin Schlef. Bf. an Schlef. Bf. ab 8 abends Kretensen an 248( Frankfurt a/. an 11 vorm.) werden vom 16. Februar ab wieder regel 130/20 Auf Grund der§§ 58 und folgende ber Reichsgetreideordnung für die Ernte 1919 vom 18. Juni 1919( Reichsgefeg. blatt Geite 535) wird für den Bezirk der Stadt Berlin angemäßig vorgesehen. ordnet: Die Verordnung vom 9. Februar 1917 wird wie folgt geänbert: 1. Artikel I§ 6 Abfaz 1 erhält folgende Faffung: Großbrot darf nur im Gewicht von 1900 und 1600 Gramm Kleingebäd 1600, 1000 u. 600 " Krantenbrot hergestellt werden. " 50 Gebäck bari nur abgegeben und entnommen werden, wenn es den Vorschriften des Abs. 1 entspricht. Dies gilt auch für die Abgabe an Wiederverkäufer. Kleingebäd darf nur auf die über 50 Gramm lautenden Abschnitte der Brottarte oder auf Reisebrotmarken abgegeben und entnommen werden. 2. Artikel II§ 1 erhält folgende Fassung: Der Gebädpreis darf im Kleinverkauf nicht übersteigen: für 1900 Gramm Großbrot " 50 1600 " Kleingebäd. Krantenbrot 256 Pf. 8 " 240 Bei Abgabe des Gebäds in Teilen dürfen Bruchteile von Pfennigen als volle Pfennige gerechnet werden. 3. Artikel II§ 3 erhält folgende Fassung: Der Mehlpreis darf im Kleinverkauf nicht übersteigen: für ein Pfund Roggenmehl. D 72 Bf. Weizenmehl. 76 Krantenmehl 80 ( Weizenmehl 65%) Gerstenmehl. 74 19 Gie verkehren erstmalig in der Nacht vom 16. zum 17. Februar von ihren Abgangsstationen. Eisenbahndirektion Magdeburg. Friseureinrichtung. 4 Met. Glaswand, 2- Bedienung, ital.Marmor u.Konsol.. 2 Stühle, 4 Spinden, Beden, Glasplatten. Neuaufgearbeitet spottbillig. Gilbesichtigung erbeten. Tabbert, Neukölln, Riemegstr. 15. 896b Platin pro Gramm Gewinn- Auszug ber 15. Preuß.- Südb.( 241. Preuß.) Klassen- Lotterie 2. Alaffe. 1. Bichungstag. 12. Februar 1920. Auf jede gemorese Nummer wind swel gloleh hehe Gewinne gefallen, end swar je etmez auf die Lone gieleher Rammer in den beiden Abtellungen 1 and ( Ohne Gewähr) ( Nachdruck verboten.) In der Vormittagsziehung wurben Gewinne über 96 Mart gezogen. 2 Gewinne zu 1000 M 157045 2 Gewinne zu 600 M 101076. 12 Gewinne zu 400 M 65727 69242 91997 95573 131439 150377 16 Gewinne zu 300 M 34871 41590 59971 71395 80222 125313 154709 188674 98 Gewinne zu 200 M 865 2011 2274 9913 11371 16583 23300 23471 24595 27950 37192 38:87 45113 63817 69235 70815 89627 92232 101020 112183 113042 116989 130304 134644 135848 138321 140045 141245 142215 145203 146056 146589 153842 162034 170520 175802 176391 184810 194281 198321 203004 206242 208312 208417 212001 214502 215736 217329 In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 96 Mart gezogen. 2 Gewinne zu 60000 M 3993 2 Gewinne zu 40000 M 204303 2 Gewinne zu 20000 M 96862 2 Gewinne zu 10000 M 49536 2 Gewinne zu 3000 M 113594 2 Gewinne zu 1000 M 116687 10 Gewinne zu E00 M 18781 57722 76686 104010 2113083 10 Gewinne zu 400 M$ 2372 145339 150093 170077 175875 30 Gewinne zu 300 M 30855 06394 75392 114175 114537 129841 131790 133185 146282 158367 161131 1.9878 206849 208259 217281 84 Gewinne zu 200 18784 26078 28629 28536 33261 34831 42428 51863 54719 55405 60980 63 97 70985 71757 73285 73805 84442 94588 98920 98986 102092 104301 106445 119840 130804 136500 141755 146016 154053 15 813 160447 160820 178690 180984 181813 185992 201714 202468 202767 202854 213738 219660 Für das fädtische Jugendamt werden Messing, 1 Jugendpfleger Kupfer, Sinn, Sint, Blei, sow fämtl. 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Reinickenderf- O., Wilkestr. 62. Sonnabend, den 28. Fe bruar, abends 7 Uhr, im Versammlungszimmer der Bäckerei: Magiftrat. Wermuth. Deffentliche Mahnung zur Steuerzahlung. Gegründet 1903. • 19 Supfer. per kg 20,20 Rotguß Melfing, Blei 17, 12, 7,20 " 3int. 5,70 Gilen 0,80 bei größeren Boften mehr, zahlt Willy Seydlih, Reuteln, Liberdastraße 4. Tel.: 9405. Filiale: Hermannplag 4. Zigaretten Alle in den Stadtbezirken 31-49 und 178-181 Deranlagten Steuerpflichtigen, welche die fälligen Staats- und Pro Wiille von M. 120,- an 1920 100 Stüd 11. Februar mjer lang- General- Versammlung. Gemeindeftet haben, werben hierdurch aufgefordert, die fällig zigarren mart 20. an fähriges Mitglied Robert Lampe. Gein reges Intereffe für den Berein sichert ihm ein ehrendes Andenken. Die Zeit der Beerdigung fiehe obenstehend Bahlreiche Beteiligung der Gänger erwartet Der Vorstand. Spezialarzt Dr. med. Grütering Haut-, Harn-, Unterleibsleid. b. Männ.u. Frauen, Blutunters. 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