Nr. 221. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertel jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post: Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 698. Vorwärts 11. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Festtagen bis 9 Uhr Bor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berling Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 22. September 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Partetgenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Abonnements- Einladung. Salonsozialisten. deutenden Einschränkung. Schließlich gelangte dieser preußische Regierungsbeamte zur Forderung des allges Zum Aerger des bürgerlichen Zeitungsgeschwisters hat meinen Zehnstundentages, was für einen preußischen Wir ersuchen alle unsere Freunde und Genossen, nach sich auf dem in den letzten Tagen zu Budapest stattgefundenen Rath gewiß schon eine ganz anerkennenswerthe Leistung Kräften für die Erweiterung unseres Abonnentenkreises VIII. Internationalen Kongreß für Hygiene und Demo- ist. Es sollte aber noch besser kommen: der Leibarzt thätig zu sein. Es ist das eine Parteipflicht. Die Haupt graphie eine Anzahl von Vertretern der Wissenschaft nament- des belgischen Königs, Dr. Jules Felix aus Brüssel, stärte einer Partei liegt in ihrer Presse je mehr Leser lich in einigen Abtheilungen des Kongresses zusammen- verlangte in seinen wissenschaftlichen Leitsätzen sogar ein Blatt hat, desto größere Macht hat es, und je größer gefunden, die in den hauptsächlichsten Fragen des Arbeiter den Achtstundentag für die Großindustrie und die die Macht der Parteipreffe, desto größer die Macht der schutzes und der Gesundheitspflege überhaupt der Wahrheit Bergbauarbeit", jedenfalls" nie" eine längere als zehnPartei. Wer dem Partei Organ neue Leser zuführt, stärkt die Ehre gaben und eine Folgerung nicht deshalb unterließen, stündige Arbeitszeit, und zwar mit der ausdrücklichen Bes sonach die Partei. weil sie den gegenwärtigen Machthabern eventuell nicht gründung, daß der Arbeiter nicht blos acht Stunden Schlaf, gefällt. Wir haben alle Ursache, uns dieser Symptome zu sondern auch Muße zur geistigen Weiterbildung übrig freuen, aber andererseits ist auch aus dem Verhalten dieser fort- behalten müsse. Zum Schluß gipfelte ein Vortrag des geschritteneren bürgerlichen Elementen zu den Vorwürfen, durch seine nordböhmischen Studien bekannten Wiener die man ihnen sofort gemacht hat, eine ganz interessante kaiserlich königlichen Professors Dr. Singer in der noch Belehrung für uns abgefallen. Nach beiden Seiten bieten entschiedeneren Forderung des Achtstundentages. Dieser diese Vorkomminiffe großes Interesse für uns. Gelehrte machte gar kein Zugeständniß mehr an den Zehns N Mit dem 1. Oktober eröffnen wir ein neues QuartalsAbonnement auf den „ Vorwärts" Berliner Volksblatt mit der illustrirten Sonntags- Beilage Die Neue Welt". Für Berlin nehmen sämmtliche Beitungsspediteure, sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennige frei ins Hans. entgegen.( Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919.) Nach Beendigung des Romans: Der Jude von Spindler, werden wir spätestens am 1. Ottober mit dem Abdruck der " Buerst die Zustimmung, welche ein großer Theil unserer stundentag: er und seine Abtheilung, in welcher auch grundlegenden Anschauungen auf dem Kongreß gefunden mehrere Großindustrielle schamvoll mitstimmten, erklärten bort z. B. ein Dr. Julius Donath Budapest mit be- der Nachtarbeit" mit Ausnahmen für die lettere dort, wo hat. Bur allgemeinen Bevölkerungsbewegung berichtete sich im Prinzip für den Achtstundentag und die Abschaffung sonderer Berücksichtigung der törperlichen Entartung sie aus technischen oder allgemeinen wirthschaftlichen Gründen moderner Kulturvölker. Der förperliche Rückgang unentbehrlich ist. Das waren die sachlichen Hauptergebnisse Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements der modernen Kulturvölker wurde in diesem Bericht der Verhandlungen. Schon frühere Hygienifer- und Statistiker aum Preise von als unbestreitbare Thatsache festgestellt, und es wurde auch Kongresse, z. B. der von 1887 in Wien, ein Vorgänger des 3,30 M. für das Quartal hinzugefügt, daß die letzte Ursache dieser Erscheinungen jetzigen, haben durch Entschiedenheit sich auszeichnende Bes die fapitalistische Produktionsweise sei. Diese un schlüsse zu gunsten einer wirklichen Arbeiterschutz- Gesetzgebung geschminkte Feststellung führte den Berichterstatter dann gefaßt. So sehr wie die Budapester haben sich aber noch auch zu dem richtigen Schlusse: Abkürzung der Arbeits- keine wissenschaftlichen Forderungen wörtlich mit den unsrigen zeit, um dem Verkommen großer Bevölkerungskreise, die gedeckt. Man merkt die Fortschritte, welche unsere Agitation Erinnerungen eines Kommunarden freilich nicht aus Kouponschneidern bestehen, vorzubeugen. inzwischen gemacht hat. Daran schlossen sich, zwar nicht genau zeitlich und räum beginnen, die uns mitten in die gewaltigste moderne Geschichts lich, aber doch durchaus sinngemäß, mehrere Berichte über Tragödie versetzen, und den Heldenkampf der Kommune, erzählt von einem der Kämpfer, an uns vorüberziehen lassen. Die Ueber die Abkürzung der Arbeitszeit im Besonderen. Ein setzung, aus der Feder Audorf's, des Dichters der Arbeiter- Regierungs- und Medizinalrath Dr. Roth aus Oppeln, der marseillaise, hat das ganze Leben des französischen Originals. freilich gute Gelegenheit hat, bei der oberschlesischen Oppeln sieht die unmenschliche Ausnutzung der MontanDen in Aussicht gestellten Roman, welcher die Ereignisse der Montanindustrie die verivüstenden Wirkungen des arbeiter seines Amtsbezirks tagtäglich vor Augen. Wo ist Märzrevolution, und namentlich der Boltserhebung Industrialismus zu studiren, plädirte für den völligen Aus- er geblieben, als der Reichstag unseren Zehnstundenantrag in Berlin behandelt, werden wir, um die Aktualität und das schluß der Frauen und Kinder von Arbeiten gesundheits- berieth, wo war Interesse zu erhöhen, erst im nächsten Frühjahr, also gewisser gefährlicher Natur, sowie für die Ausdehnung der Schutz- licher Organisation nach besseren Arbeitsbedingungen er, als man kürzlich die in friedmaßen zu den Gedenktagen der vorgeführten vorschriften für jugendliche Arbeiter auf Personen bis zu strebenden Ereignisse veröffentlichen eine Anordnung die sicherlich 18 Jahren, also genau so weit, wie es unsere Partei 1890 ihren Verband auflöste? eine Anordnung die sicherlich oberschlesischen Bergarbeiter füfilirte und die Billigung unserer Leser finden wird. Der österreichische Professor bei der sog. Arbeiterschuh- Reform vorgeschlagen hat, ohne hat die Vorgänge in Mährisch- Dstrau mit erlebt als damit gegen den beschränkten Widerspruch der Regierung Beamter desselben Staates, der die Arbeiter niederschießen und der Kapitalisten durchdringen zu können. Für Er läßt, die nichts wollen, als die wissenschaftlichen Forderungen Die Redaktion und Expedition des uns: wie fommt es in aller Welt, das diese wackeren Leute Aber aus eben demselben Grunde fragt sich jeder von nur auf einem Kongreß, der zunächst blos flüchtige Spuren hinterläßt, auftauchen? Der preußische Regierungsrath in Vorwärts" Berliner Volksblatt. wachsene bedürfe der Unfug der Ueberstunden einer be- des Professors in für sie fühlbare Wirklichkeit umzusehen. Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Bon C. Spindler. " Hundert Stimmen antworteten auf ihr Befragen:" Die die Herolde des braunen Volks vor Schultheiß, Bürgerbraunen Leute aus Egypten kommen! der Herzog aus meister und Rath erschienen, und hatten Geleitsbriefe vordem Lande Afrika wird gleich hier vorbei ziehen," gelegt von Königen, Fürsten und Herren, und im Namen 146 und Zodick, der auf seinen Kreuzzügen durch das ihres Herzogs den Durchzug gefordert, gegen Westen und platte Land schon die Vorläufer dieser braunen Leute Mittag, und der Magistrat, geschreckt von der im Munde tanute, säumte nicht, seinen Spießgesellen alsobald auf's des Volkes weit übertriebenen und vergrößerten Zahl der zu Eiligste mitzutheilen, welche Bewandtniß es mit diesem Volke einer Einzigen versammelten Horden, hatte dem Begehren habe. Es hatten sich nämlich seit ganz kurzer Frist eine willfahrt. Ju dieser Stunde kamen sie eben an, die FremdDie edlen Herren versicherten dem seine Unschuld Be Menge vou landstreicherischen Horden im Osten des deut- linge, geführt vom Oberstrichter selbst, und umgeben von theuernden ein Gleiches, und wollten, sich beglückwünschend, schen Landes gezeigt, von fremder Abkunft, dunkler Farbe, Söldnern des Rathes, die von Zug zu Zug verhindern daß kein gefährlicherer Mann in dieses Freudenberger's zerlumpter abenteuerlicher Kleidung und kauderwälscher sollten, daß einer von den Egyptern sich in die Stadt ver= Haut gesteckt, wieder an ihre Berathungen gehen, als in Sprache, wie auch von unbekannten Sitten. Diese Eigen- liere, und zugleich ihnen als Begleitung dienen, bis zu der Ser Straße, nach welcher man eine Handbreit Aussicht aus schaften, mehr aber noch als diese- der Fremdlinge wüst liegenden Maternuskapelle in Sachsenhausen, wo sie Brändling's Kneipe hatte, ein Geläufe und Getobe entstand, überkeckes Thun und Treiben, hatten die Landbewohner in ihre Rastzeit zubringen sollten. Helle Haufen von Weibern als ob die Stadt mit Sturm genommen würde. Pest und Staunen und Bestürzung versetzt, denn nichts von dem, braunen Angesichts, mit glänzend schwarzen Haaren, ihre rother Hahn!" donnerte Leuenberg, und griff nach der was klingt und leuchtet und glänzt, war sicher vor den Kinder theils führend an der Hand, theils tragend auf verborgenen Wehr: Was geht bort los? Schelm von habsüchtigen Fingern der Fremden; aber auch Hühner dem Rücken, eröffneten, an langen Stäben wandernd, den einem Wirth? Hast Du uns verrathen und verkauft, oder höfe, Taubenschläge und Ferkelställe leerten sie aus, ver- langen Zug. Berlumptes Männervolk mit Zwerchsäcken, find uns andere im frommen Wert zuvorgekommen?" zehrend, was ihnen gerade behagte, vertauschend gegen Bündeln und Schlauchen auf den Schultern, Hahnenfedern Soll mich doch gleich der Blizz zehu Klafter in die Erde Geld, was sie gerade im Ueberflusse besaßen, und ver- auf den Mühen und kurzen Messern an der Seite, schlagen," schrie Brändling weinerlich, denu Veit von Horn- derbend, was ihnen unnüßlich schien. Mit Unwillen fab folgten. Ihre Gesichter waren meistens dunkel, wie die braune berg hatte ihm im Voraus schon, auf Abschlag, einen der Bauer das zuchtlose Betragen des, gleichwie vom Himmel Kastanie, ihre Augen schwarz und lebendig, das Haar kurz Schlag ins Genic versetzt, daß er sich kaum aufrecht zu geschneiten Gesindels, dessen Ursprung, Namen, Zunge und und von gleicher Farbe, die Zähne lang und glänzend, wie halten vermochte, ich weiß von nichts! aber ein Sprung Bestimmung auch dem Gelehrtesten unbekannt waren; er hätte das Elfenbein. Diese Horden, wenngleich zahlreich an die Ecke, Ihr Herren, und ich sag' Euch, was vorgeht!" gerne die frevelnden Gäste mit offener Gewalt vertrieben, und aus handfesten Leuten bestehend, waren indessen nur " Nicht ohne mich," setzte der Hornberger bei, und packte denn Muth im ehrlichen Streite schien eben ihre Sache die Vorläufer der eigentlichen Volts- und Heeresmacht der den Wirth unter dem Arm, wir gehen zusammen, Kumpan, nicht zu sein; aber die Menge, die stets sich ernenernd wie Egypter. Ein wildes Getöse ließ sich in der Ferne verund bei der mindesten Falschheit figt Dir mein Schnepper aus dem Boden wuchs, ersetzte hier die Tapferkeit, und nehmen. Koppeln von Hunden wurden tobend vorbeis in der Gurgel, Du schielender, krummbeiniger Hund!" die Tausende, auf Leben und Tod durch die Bande ihres getrieben, einzelne Bewaffnete auf dürren Eseln oder kleinen Somit schleppte er den sich sträubenden Wirth mit sich, unbekannten Vaterlandes verknüpft zu dem gefährlichen unansehnlichen Kleppern, mit dicken Köpfen und armseligen und in einiger Entfernung folgten die übrigen Drei, durch Bug durch fremde Länder, bildeten eine furchtbare Macht, Schweifen, reitend, ließen sich unter dem dichter werdenden ihre Verkleidung teck gemacht, und sicher genug, von niemand welcher selbst das wohlbewahrte Frankfurt den Durchzug, Getümmel sehen, und eine barbarische Musik rückte heran: unter diesen Federn erkannt zu werden. So wie sie aus und was mehr noch ist, einige Rafttage nicht ver- Scharen von Sängern und Spielleuten, die mit kleinen dem Sackgäßlein hervortraten, und aus dem Gebrause des bieten zu können glaubte. An dem Morgen des heutigen Trommeln, Handpauken, Schellen, blechernen Klingdeckeln, fie umstürmenden Volkes einige Worte klar auffischen Tages waren, nach dem Berichte mehrerer Bürger, die Dudelsäcken und kleinen Mohrenpfeifen, einen wüsten mochten, so sahen sie die Nichtigkeit ihres Argwohns ein. erzählend und neugierig unter dem Getümmel standen, Jubel erhoben und unterhielten. Hinter ihnen wurde Der Leibarzt des Königs von Belgien ist von der Noth- 1Beitraum des vorigen Jahres. Die Reichsfinanzenp wendigkeit des Achtstundentages in Großindustrie und stehen hiernach so gut, daß die Regierung ohne neue Bergban" so fest überzeugt, daß er dies in Thesen auf Steuern auskommen kann. Herr Miquel mag seinen becinem internationalen Kongreß feierlich festlegt; und in rühmten Automat" als altes Eisen verkaufen! feiner Heimath läßt derselbe Monarch, in dessen Umgebung " " Spitel und Lockspikel im Interrock. Wie die Leser aus einer Notiz im lokalen Theil unseres gestrigen Blattes ersehen haben, sind jetzt offiziell Frauen in den deutschen Polizeidienst gestellt worden. Bei der Vollkommenheit, zu der wir binnen zweier Jahrzehnte das französische Justitut er sich ständig befindet, die Arbeiterbevölkerung der Moloch hat Appetit. Natürlich wann hätte er der mouchards und agents provocateurs-- Spizel und parlamentarischen Bourgeoisie zu Gefallen verkommen im feinen? Wonach ihm zu Land gelüftet, das hält man Lockspizel gebracht haben, war zu erwarten, daß unsere schußlosesten Zustande, den ein europäischer Industrie- vorläufig noch hübsch geheim, aber was er zu Wasser findige Polizei den galanten Franzosen auch die Verwendung staat tennt. Wie reimt sich das zusammen? Die haben will freilich nur als kleine Abschlagszahlung von Spizeln und Lockspiteln im Unterrock absehen würde. Herren, die es sicher gut meinen, sollen nicht in unsere Be- das wird uns anvertraut: ein großer und drei Und das ist denn auch wirklich geschehen! wegung herabsteigen, obgleich auch dies manche ihrer Kollegen kleine Kreuzer sollen im nächsten Marine- Etat gefordert Die französische Polizei hat eine ganze Armce von nicht verschmäht haben. Aber sie könnten doch bei tausend werden. Damit will der Nimmersatt sich begnügen, bis sittenpolizeilich eingeschriebenen Frauenzimmern und von Gelegenheiten, da, wo dasjenige gerade brennend geworden die Reichsfinanzen geklärt find". Nun wenn der Reichs Demimonde- Damen in ihrem Dienst; und sogar recht vorist, was sie jetzt in der sommerlichen Ruhe des Kongreß- tag seine Pflicht thut, wird er dem Moloch nicht den Mund nehme anständige" Damen. Aehnlich ist es mit der faales verkündigt haben, ihr Gelöbniß für ihre wissenschaft- stopfen, sondern auf den Mund schlagen. russischen Polizei, die nicht viel mehr weibliche als männliche liche Ueberzeugung erneuern, öffentlich eruenern, und da Spione hat, und deren politische Agentinnen sich im hohen durch der Sache moralisch sehr erheblich nügen. Warum Sumanitäre Rücksichten führt die Norddeutsche Adel und im diplomatischen Dienst finden. Die englischen thun sie es nicht? Allgemeine Zeitung" für die Beibehaltung Minister Palmerston und Gladstone z. B. find nach Noten Sie thun es nicht, weil es mehr gesellschaftliche Nach eines hohen 3iusfußes der Reichsanleihen ins von vornehmen Ruffinnen ausgehorcht und eingefeift worden theile mit sich bringt, im Augenblicke der Gefahr für eine Feld und ist selbstverständlich des Beifalls der ganzen die im Sold der russischen Polizei und Diplomatie( beides Ueberzeugung einzutreten, als dieselbe Meinung in Bourgeoispresse, insbesondere auch der liberalen und frei ist von einander nicht zu trennen) gestanden haben und cincm theoretischen Konventikel zu äußern. Ein durch sinnigen, sicher. Daß andere Staaten, wie auch Frankreich, wenigstens die eine Dame- noch stehen. Wir sind neu seine Phraseologie hervorstechender Wiener Korrespondent mit geringerem Binsfuß auskommen, kann nicht in Betracht gierig, welche Ausdehnung dieses neueste Departement der der Frankf. 3tg." hat auch für diese soziale Feigheit eine kommen, da der durchschnittliche Wohlstandedlen Spionirkunst unter dem neuesten Kurs erlangen wird.-wohlflingende Formel gefunden. Er schreibt: Auf diesem der Bevölkerung Deutschlands vorerst noch Kongreß gab es in der Sozialpolitik allüberall mur eine feineswegs so groß ist, um einen Vergleich Eine faftige Reklame für die Anarchisten besorgt Partei: nicht die kapitalistische, nicht die sozialdemokratische, mit dem Frankreichs auszuhalten." Man merke wieder einmal unsere nationalliberale Presse. In einem sondern die Partei des Sozialismus aller sich diesen offiziösen Ausspruch, wenn es sich um die aus Berlin batirten Waschzettel wird mit breitem Begebildeten Menschen." Wir wollen nicht so bos. Rivalität des deutschen Militäretats mit dem französischen bagen ausgeführt, daß die anarchistische Bewegung in haft sein, an die gleichlautende Wendung von Bildung handelt! Von den humanitären Rücksichten" will die Deutschland zwar äußerlich zurückgegangen sei, aber auch und Besitz" zu erinnern, welche die" Kölnische Beitung" offiziöse und nichtoffigiöse Bourgeoisie nichts wissen, wo es nur scheinbar, in Wirklichkeit sei fie nicht zurückgegangen, immer im Munde führt; ein bischen latente Geistesverwandt sich um die Arbeiter handelt, aber ihr Herz schwillt von Mitsondern wachse in der Tiefe. schaft, eben die Feigheit, ist aber vorhanden. Uns scheint leid um den Zinsfuß des nothleidenden Kapitalisten. Bei dem ständen ihr zur Verfügung, und sie thue der sozialistischen es nur, als ob diejenige Bildung", welche den Menschen Verlangen nach einem besonders hohen wucherischen Zinsfuß Bewegung mehr und mehr Abbruch, 3. B. namentlich Und was so noch die bekannte nach seinen Gedanken und Worten auch handeln heißt, hat das deutsche" Kapital im Auslande sehr schlimme Erin Magdeburg. doch noch etwas höher stände, als diejenige, welche auf das fahrungen gemacht und ist gewißigt worden, jetzt soll man Litanet ist. Wahr ist davon nur, daß die anarchistische Letztere verzichtet. Jene macht aus dem Mann einen es ihm ermöglichen, hübsch im Lande zu bleiben und sich Bewegung in Deutschland nicht zurückgeht. Was überhaupt Lebendigen Sozialisten, diese stempelt ihn zur Figur des reichlich von den Zinsen inländischer Anleihen zu nähren nie gegangen ist außer in den Spalten der Bourgeois- kann natürlich auch nicht zurückgehen. füßduftenden- Salonsozialisten, die uns freilich und deshalb soll man dieselben nicht zu niedrig stellen. und Polizeipresse auch nügt. Daß aber diese Zinsen gerade vou der großen Masse der Freilich auch die bedeutenden Geldmittel" mögen stimmen. arbeitenden Bevölkerung, denen durch Zölle und indirekte Meldete doch die Kölnische Zeitung" welche die AnSteuern die nothwendigsten Lebensmittel vertheuert wer- archistenzüchtung mit ebenso viel Eifer betreibt wie der den, aufgebracht werden, das läßt das" humanitäre" Herz Erkanzler die Millionärzüchtung, meldete doch das der Norddeutschen" wie der„ Vossischen Zeitung", die in Organ der rheinischen Geldproßen uns dieser Tage, den Klagen des offiziösen Blattes den Widerhall ihrer daß der russische Anarchistenkönig Ungern Sternberg eigenen kapitalistischen Bruſt vernimmt, vollständig kalt. Geldbriefe von seiner Gesandtschaft erhalten habe- aller Wie dem rechten Feudalen der Mensch erst beim Baron dings nur in bester Absicht gegebenes Geld. Und was den anfängt, so kommen im Bourgeoisstaat humanitäre" Rück russischen Anarchisten recht ist, ist den deutschen Anarchisten fichten immer erst gegenüber dem Kapitalisten zur Frage. Schließlich doch billig. Das Mitleid mit dem kleinen" Kapitalisten muß dazu herhalten, um den Rothschild und Bleichröder den Profit nicht zu schmälern. Politische Leberlicht. wir heute: Berlin, den 21. September. Die Reichs. Einnahmen. Im„ Reichs- Anzeiger" lesen Für die Zeit vom 1. April 1894 bis zum Schluß des Monats August 1894 sind im Deutschen Reiche von Einnahmen ( einschließlich der kreditirten Beträge) an Böllen und gemeinschaftlichen Verbrand; ssteuern sowie von anderen Einnahmen zur Anschreibung gelangt: Zölle 153 825 393 M.( gegen denselben Zeitraum des Vorjahres (+14 623 916 M.), Tabalsteuer 3920 862 M.(+95 106 M.), 31 031 453 n. " Bedeutende Geldmittel M Judeß wie dem sei wir wollten blos wieder einmal die Thatsache feststellen, daß die Leutchen, die am lautesten nach Ausnahmegesehen gegen die Gefahr des Anarchismus schreien, selber mit aller Kraft den Anarchismus zu züchten und zu fördern bemüht sind. Die wirthschaftlichen Fragen, oder sagen wir: die 16 101 582 M.(+ 148 198 M.), Maischbottich- und Branntwein Intereſſenfragen, die das ganze politische Leben beherrschen Bindter 11. konstativt heute Abend in seiner„ NordMaterialsteuer 1864 322.(+889 092 M.). Verbrauchs- und Parteibildungen bestimmen, üben namentlich auf das so deutschen" das Fiasko seines genialen Feldzugsplan gegen abgabe von Branntwein und Zuschlag zu 49 186 259 M.(+1 371 427 M.), Brauftener 11 588 968 m. buntscheckige Zentrum ihren zersetzenden Einfluß aus. 49 186 259 M.(+1 371 427 M.), Brauftener 11 588 968 m. derselben buntscheckige Zentrum ihren zersetzenden Einfluß aus. (-161 684 M.), Uebergangsabgabe von Bier 1456 335 m. Die Kleinbauerdemagogen und die agrarischen Demagogen die Umfturzparteien. Die von ihm ins Auge gefaßten (-12 462 M.); Sum mi e 268 975 174 M.(+ 22 835 392 M.). des Großgrundbesitzes, die sich jetzt noch im Zentrum zu Kreuzfahrer prügeln sich einstweilen untereinander, und -Spielfartenstempel 416 595 M.(+12 036 M.), Wechselstempel fammen und nebeneinander befinden, haben naturgemäß geben damit den nichtgeprügelten Umstürzlern ein herzSteuer 3 897 572 M.(+11 458 M.), Stempelsteuer für: a) Werth verschiedene Ziele. Die Kölner Bolts- Zeitung" giebt das erquickendes Schauspiel, das aller Voraussicht nach recht papiere 2 738 510 M.(+1 435 274 M.); b) Kauf und sonstige auch bis zu einem gewissen Punkt zu und sie erblickt die lange dauern wird. Hoffentlich verschont Bindter II nun Anschaffungsgeschäfte 5 087 870 9.(+1558 369 M.); c) Loose Rettung des Zentrums darin, daß eine Mittellinie auf einige Zeit seine Leser mit weiteren Auslaffungen, bis zu: Privatlotterien 1 117 588.(+ 158 782 M.), Staatslotterien befolgt werde. Nun ist es mit dieser Mittellinie aber ein seine Schüßlinge und Kämpfer in spe sich gegenseitig braun, 2 950 187 M.(+ 531 537 M.). Post- und Telegraphen- Verwal- eigenes Ding. Da wo verschiedene Kräfte nach verschiedenen blau und müde geprügelt haben. tung 106 780 286 m.(+ 4 676 442 M.), Reichs- Eisenbahn- Ver- Richtungen hin ziehen, ergiebt das Parallelogramm der Kräfte Die Kreuz- Zeitung" ist heute glücklich sie hat Die zur Reichstaffe gelangte ft. Ginnahme abzüglich allerdings eine bestimmte, genau zu berechnende Mittel- den Stein der Weisen entdeckt, nämlich den Zusammenhang der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskosten beträgt bei linie", in welcher die vereinigten Kräfte wirken. Voraus- und die Solidarität" der Sozialdemokratie und des den nachbezeichneten Einnahmen bis Ende August 1894: 3ölle jetzung ist jedoch, daß die verschiedenen Kräfte nicht anti- Anarchismus. Und wie hat sie das entdeckt? So: Die 140 259 862.(+ 15 108 480 M.), Tabaksteuer 3 691 784 M. podisch sind und nicht in diametral entgegen Anarchisten sind für die Konsumvereine, weil dieſe das (+332 820 M.), Buckeriteuer 34 238 689 M.(+4833 080 M.), gesetter Richtung ziehen oder drängen. Dann giebt fleinbürgerliche Krämerthum vernichten; ein sozialdemo Salzsteuer 16 198 637 W.(-10 970 m.), Maischbottich und es überhaupt keine Mittellinie, sondern einen fratischer Redner hat nuelich etwas Aehnliches gejagt. Branntweinmaterial- Steuer 7 021 038 W.(+634 035 M.), Ver- Riß. Und die Jutereffen der„ kleinen Leute" des Zentrums Ergo Solidarität von Sozialdemokratie und Anarchismus. brauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben und der großen Zentrumsmagnaten find diametral Das ist die Beweisführung der Kreuz- Zeitung". Und wer 41 183 808 M.(-856 680 M.), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 11 087 917 9.(-147 978); Summe einander entgegengesetzt, wie die des Handwerts und der glaubt, wir hätten dem Zentralorgan des preußischen Spielfarten- Stempel Fabrik, des Kleinbetriebs und des Großbetriebs, des Junkerthums Unrecht gethan, der lese das heutige Abends blatt, S. 2, Spalte 1, die fünfte Notiz. waltung 27 178 000 m.(+ 1259 000 m.). Bauern und Junkers. Ueber diesen Gegensatz kommt auch der geübteste Seiltänzer nicht hinweg. " 253 656 735 m.(+19 887 787.). 495 484 M.(+11 374 M.). Also in 5 Monaten eine Mehreinnahme von Wenn das Wissen der Kreuz- Zeitung" nicht mit ihrer nahezu 20 Millionen, verglichen mit dem gleichen Logit auf gleicher Höhe sich befäude, so würde das Blatt die Stange, mit vergoldetem Knopfe und Büscheln von Sache, so wir nicht verschieben die Ausführung? Das Vergiß nicht, daß Du weniger bist als mein schlechtester Roßhaaren geschmückt, getragen, von welcher an goldenen egyptische Volk hält hier Ruhtag, begreift Jhr, wackere Knecht, dessen Eltern und Voreltern schon getauft waren." Schnüren der große pergamentne Freipaß herabhing, den Herren? Man fürchtet das Volk, man traut ihm nicht, Das heißt," schloß der Reifenberger: halte Dein Judens Kaiser Sigismund dem aus fernem Osten heranziehenden was wir anzünden, werden gethan haben sie, die Fremden. maul, wenn Du nicht gefragt wirst. Jego aber befehlen egyptischen Volke hatte ausfertigen lassen, und den viele Was wir zum Kapporah nehmen, werden geschächtet wir Dir, uns furz und bündig zu sagen, wie Du über große Herren und Städte durch ihr Insiegel bekräftigt haben sie. So wir geben das Zeichen zur Gewalt, so das Besprechen denkst und was Du räthst." Zodiak batten. Die prächtige Kleidung des Herzogs dieser Horden, werden auch sie ergreifen das Schwert und bringen die warf unter den buschigen Augenbrauen einen grimmigen der unter dem Schatten jenes Pergament- Paniers auf letzte Verzweiflung über Mokum. Tausend Helfer haben Blick auf die stolzen Herren und Freunde; er bezwang aber einem schellengeschmückten Maulthier einher trabte, stach wir errungen in jenen; darum zögert nicht." Donner bis zu gelegener Beit, flug und vorsichtig, die Galle, die grell gegen die zerlumpte Tracht seiner Untergebenen ab. und Teufel!" rief der wilde Hornberger mit Freuden- ihm schon auf die Lippen zu treten drohte, und erläuterte Das ungarische Gewand starrte von goldenen Zierrathen, gelächter, das trifft sich wie gerufen, und unser Herrgott nun den Edelleuten, wie er sich das Ganze ausgesonnen. auf seiner Müze praugte ein Busch von rothen Hahnen- hat selbst der hochmüthigen Reichsstadt das Ziel gesteckt. Die zehnte Stunde der Nacht sollte die zum gräßlichen federn, und unter dem pelzverbrämten Rande dieses Haupt Auf das Wohl der Egypter! Weiß auch keine Seele, welcher Wert bestimmte sein. Der erste Schritt des Verderbens schmucks blizten Augen hervor, die des Mannes Beruf, Kuckuck diese Satanseier in unser Neft gelegt hat. Wohl sollte nach Diethers Hauſe im Mittelpunkte der Stadt über das ungeschlachte Bolt den Stab der Gewalt zu bekomme ihnen und den Frankfurtern das Fest, zu dem geschehen. Zodick und Beit von Leuenberg wollten daselbst schwingen, aufs Bündigste bekräftigten. Um ihn her wur- wir die Melodei aufspielen wollen. Sie mögen Sachsen- mit den aufgebotenen Ueberresten der Blutzapferrotte ein den die Kochgeschirre der Horde getragen, Schläuche mit hausen und den erbärmlichen Strich, wie auch die Buden entseßlich Schauspiel geben und den alten Diether, seinen Wein, Säcke mit Mundvorräthen. Weiber und Männer, am Main plündern, und Tod und Feuer allenthalben Sohn, Margarethe, den Schultheiß, Oberstrichter und die -die rüstigsten aus allen, mit langen Speeren be- hinbringen. Bis sie sich an die Arbeit machen, haben Schöffen, die sich, wie sie nicht zweifelten, beim Schmause wehrt, folgten dem Heere, und an diese schloß sich, die wir in Alt- und Neustadt die Augen von der Brühe ge- befinden würden, sowie Wallraden, die sie auch nicht dabei Nachhut des ganzen Zuges bildend, ein unzähliger Schwarm schöpft und suchen das Freie. Mag dann das Heiden- fehlend dachten, mit Bligesschnelle hinmcheln, das Haus von Gesindel, Troßvolt und schwarzgebrannten, mit langen volt keinen Stein auf dem anderen lassen. Desto besser plündern und dann in Brand stecken. Dieses Geschäft, von Knebelbärten gezierten Burschen, die den verwegenen für uns."-„ Und feinem Zweifel unterliegt's," feßte geübten Mörderfäusten verübt, sollte bald abgethan, und Blick nach allen Seiten richteten, und bereit schienen, bei Leuenberg hinzu, daß die braunen Gesellen in unser Horn die am Liebfrauenberge himmelansteigende Flamme das der ersten verdächtigen Bewegung des gaffenden Volks blasen."" Ob sie's thun?" fragte Reifenberg:" Art Beichen für die übrigen, am Römerberg und in der Neu wie blutlechzende Hunde in dessen Reihen einzubrechen, und läßt nicht von Art."" Zeigt dem Wolf uur Blut," be- stadt verborgenen Rotten unter dem Hornberger und dem zu morden und zu plündern nach Gefallen und Willkür. kräftigte Bodick mit hämischemi Spotte: Er wird es dann von Reifenberg sein. Die Häuser der reichsten Bürger, Also zogen unter dem Summen der neugierigen Bürger- suchen mit Begier."-" Nun aber," erhob Reifenberg der Geschlechter Glauburg, Goldstein, zur Hofstatt, deren menge, dem widerlichen Getöne der Brumm- und Gell- noch einmal die Stimme: Vergleicht Euch, wie ist's zu von Cölle, zum Kranich, von Holzhausen, der münzpfeifen, und unaufhörlich aufwirbelnden Staubwolken die beginnen, zu vollführen? Unsere Leute müssen morgen mit berechtigten Altbürger Klabebauch wurden den Räubern zum wunderliche Heeresmacht vorüber, und hinter ihr floß das dem Frühesten schon Bescheid wissen." Warum denn?" vornehmsten Ziele gegeben. Gold, Gold und Mord! nachdrängende Volk in einen Knaul zusammen, um die fragte Bodick mit ängstlicher Schlauheit:" Wollt Ihr geben hieß der Wahlspruch, und nach all diesem Brand und seltsamen Fremdlinge und ungebetenen Gäste nach ihrer unsere Hoffnung in hundert Mäuler? Dann fizen wir Verwüstung. Reifenberg übernahm es, den Stadthaupts Ruhestätte zu geleiten." morgen alle auf dem Brückenthurm, denn unter hundert mann von Dudenhofen im Bette zu erschlagen, und somit Zodick und seine Gefährten machten sich dagegen nach Menschen, die ein Geheimniß wissen, find achtzig geneigt, den Arm aller Söldner des Rathes zu lähmen. Zodick vers dem Knippling zurück, wo ihnen Brändling, da sich in es auszudibbern. Eh's losgeht, den Augenblick zuvor, sprach, die Geldvorräthe der ersten Wechslerstuben aufdessen in der Schenkstube einheimische Zecher eingefunden sollen fie's erfahren, und nur an uns ist's, zu bestimmen zuräumen. Leuenberg gelobte, der niederländischen Kaufleute hatten, ein dunkles, abgelegenes Hinterstüblein anivies, in unter uns, wie's losgehen soll. Auch wir sind schon um Niederlagen zu plündern, und hinwegzuschaffen, und Feuer welchem sie sich um den Tisch lagerten, die Paßgläser füllten vier Augen zu start, wenn man will sein vorsichtig." in alle Holzhütten zu werfen. Der Hornberger vermaß und weiter sprachen von ihren verderblichen Plänen. Gottes Wunder!" rief Zodick schmunzelnd und sich wohl gefällig das Kinn reibend: Ihr edlen Herren und Genossen! Kann man finden einen bessern Deckel für unsere „ Schweig, Hund, mit solchem Diebsgeschwäß!" schnauzte sich hoch und thener, das Gewandhaus abzubrennen, die ihn der Leuenberger an: Nath, Anleitung und Handdienst Gewölbe der Goldschmiede auf sich zu nehmen, und der verlangen wir von Dir; weiter nichts."- Wir sind die reichen Stifter nicht zu schonen. Alle Gefängnisse sollten Herren," stimmte Hornberg mit flammenden Augen einlaufgesprengt, alle Meßgauner zur Theilnahme aufgefordert, diese Notiz nicht gebracht haben, durch welche sie verräth, Einen Sieg der chriftlich- sozialen Arbeiter nennen nothwendig, daß jede Ortschaft vertreten ist. Alle Anfragen find daß sie das Wesen unserer Partei ebenso wenig kennt, wie die Bourgeoisblätter den Sieg des reaktionären Kartells zu richten an den Vertrauensmann Karl Frischbier. ihre Geschichte. Hätte sie nur eine der Agitationsschriften über die sozialistischen Arbeiter bei den Dortmunder Gewerbe- Wittenberge, Perlebergerstr. 166. tann. Lassalle's gelesen, so müßte ihr bekannt sein, daß die Sozial- gerichtswahlen. Nicht ein Sieg der christlich- sozialen Ardemokratie dem spießbürgerlichen Institut der Konsumvereine beiter ist's, sondern ein Sieg des Kapitalismus, dem es noch beschlossen, eine Parteizeitung zu gründen. Die Einwendungen Parteipreffe. Eine Volksversammlung in Harburg hat unmöglich jemals eine revolutionäre Rolle zugedacht haben einmal gelungen ist, alle reaktionären und politisch un- einiger Genossen, daß ein Parteiblatt dort nicht bestehen könne, mündigen Elemente für einen Moment unter seinem Szepter wurden als nicht stichhaltig zurückgewiesen. In derselben Ver„ Die würdelosen Werbungen der belgischen zu vereinigen. Wenn die„ christlich- sozialen Arbeiter" eine sammlung wurde der Genosse Weniger als Delegirter zum Riberalen um die Stimmen der Sozialisten" wirkliche Organisation schaffen, wird sie von den Frankfurter Parteitag gewählt." werden von unserer nationalliberalen Bresse erbarmungslos Schlotjunkern und Schienenflickern gerade so grimmig beverspottet. Die Spötter haben wie es scheint die noch viel fehbet werden, wie eine sozialdemokratische Organisation. würdeloseren Werbungen deutscher Nationallibe- Westfalen und das Rheinland haben schon mancherlei Beiralen um die Stimmen der Sozialisten vergessen. Zum spiele geliefert. von unseren Parteigenossen auf dem Lande vertheilt wird, verDie Parteiliteratur, die gelegentlich der Agitationstouren fehlt nicht, ihre Wirkung auf die Landbewohner auszuüben. Die von unseren Parteigenossen auf dem Lande vertheilt wird, vers Hamburger und Kieler Genossen vertheilten auf ihren Kalender. Die bürgerliche Presse quittirt über die Wirkung wie folgt: Beispiel, weiland in Bremen, wo seiner Zeit sogar Der franzöfifche Gewerkschafts- Kongres, der sich Agitationstouren im Laufe des Sommers sozialdemokratische seitens der Herren Nationalliberalen bedeutende in Nantes unmittelbar an den sozialistischen In einer neuerdings die Runde machenden Notiz heißt es:„ In den Geldsummen dem Genossen De h me angeboten wurden, Kongreß angeschlossen hat, und über den wir gestern Landdistrikten werden hier und da sozialdemokratische Kalender der den frechen Patronen natürlich zeigte, wo der Zimmer schon kurz berichteten, ist von 200 Delegirten besucht, umsonst angeboten und vielfach gern genommen. Die Leute, mann das Loch gelassen hat. welche vertreten: 17 Arbeitsbörsen mit 724 Syndi welche diese Kalender benußen, find feineswegs sozialdemokratisch Prätendenten. Nicht bloß die Franzosen haben ihre taten, 26 Gewerkschafts- Verbände mit 615 Syndikaten und gefinnt; aber durch den Wind( 1), der durch diese Kalender weht, Brätendenten, sondern auch wir Deutsche oder wenigstens 143 nicht verbündete Syndikate zusammen 1482 Drgani- fönnen sie es allmälig werden. Einen Kalender müssen die Leute deutsche Fürstenhäuser. Vor fast Jahresfrist veröffentlichten fationen. Ein solcher Kongreß hat in Frankreich noch nicht nun einmal haben und so nehmen sie den ersten und schlechtesten. wir die an uns gerichtete Buschrift zweier italienischen stattgefunden es ist der erste, der die gesammte organi- Die Ordnungsparteien sollten dieser praktischen und auf die Welfen, die den Welfenfonds und vielleicht auch die Welfen- firte Arbeiterschaft Frankreichs umfaßt. Und obgleich es sie die ersten und zugleich besten Kalender in den Landdistrikten frone für sich beanspruchen. Die deutsche Bresse schüttelte nach den uns vorliegenden Berichten bei einer Gelegenheit umsonst vertheilten." damals ungläubig den Kopf. Jetzt veröffentlichen verber Geist der Eintracht gesiegt, und es ist alle Hoffnung entscheiden, welcher Kalender für sie der beste und welcher der zu kleinen Reibungen gekommen ist, so hat bis jetzt doch Schließlich dürften doch wohl die Landbewohner darüber schiedene Zeitungen folgende Notiz: Triest, 19. September. Florentiner Zeitungen melden auf Gelingen des Einheitswerk 3 vorhanden. schlechteste ist. Kommen die Ordnungsparteien" mit ihrem einen sonderbaren Fall: Zwei Florentiner Edelleute, GioUeber die Verhandlungen werden wir berichten. schlechteren" Kalender zuerst, so werden sich die Landbewohner vanni und Rafaelo Nobili di Guelfi, welche sich Einem Telegramm zufolge hat der Kongreß mit 63 gar nicht genieren, schließlich auch noch den besseren" Kalender der Abstammung von den Welfen rühmen, haben am 13. d. M. gegen 36 Stimmen sich für den Generalstreit im Prinzip kommen. Der Bauer hat gar keine Veranlassung, nur einen und der Sozialdemokraten zu nehmen, wenn sie ihn umsonst bes beim Florentiner Zivil- und Strafgerichte gegen den deutsch en erklärt. Im Prinzip", das heißt nicht in der Praxis. kommen. Der Bauer hat gar keine Veranlassung, nur einen und Kaiſer eine Klage auf Herausgabe des von der preußischen Wir wollen den Wortlaut abwarten, ehe wir ein Urtheil nicht zwei Kalender umsonst zu nehmen. Krone verwalteten Welfenfonds eingereicht. Die betreffende über die Resolution abgeben. Notifikation wurde Kaiser Wilhelm bereits zugestellt. 1 haftigkeit der Arbeiter zu erhöhen und ihnen beim den Aftenstücke zu bemächtigen. e " = * Ein fächsischer Witz. Die„ Dresdener Nachrichten", so einsgesetz mit der denkbar größten Unparteilichkeit gegenüber heißt es in der Sächs. Arb. 3tg.", wollen Wigblatt werden, denn sie schreiben:" In Wirklichkeit wird das sächsische Verfämmtlichen Parteien ohne Unterschied gehandhabt." t " " Das sind unsere zwei Guelfi( Welfen), die ihren Tageslicht gezogen. Vor mehreren Jahren wurde ein streng Ein Riesenskandal wird jezt in Frankreich ans Angaben nach tadellos legitimer Welfenabstammung sind. republikanisch gesinnter Präfekt Namens Barrème im Helfen wird ihnen das freilich nichts. Denn obgleich die Eisenbahnzug ermordet gefunden. Ein gemeiner Raub lag herrschende Reaktion das Königthum von Gottesgnaden im nicht vor, nur das Portefeuille mit von dem Ermordeten Aus New- York schreibt man uns unterm 9. September: Mund führt und für Legitimität( als das höchste Gut im selbst vor seinem Tod als wichtig bezeichneten Papieren Der, Labor Day", jekt ein nationaler Feiertag, Kampf für Ordnung, Sitte und Religion") zu schwärmen fehlte. Der Verdacht lenkte sich nach den verschiedensten ist im ganzen Lande gefeiert worden; indessen war vorgiebt, so denkt sie doch nicht daran, das 1866 höchst Seiten; die Polizei fand jedoch keine Spur von dem Ver- an einigen Plägen die Betheiligung an den Paraden und revolutionär und umstürzlerisch zusammengeschossene Lebrecher oder den Verbrechern. Allmälig schlief die Sache Picnics" eine verhältnißmäßig starke, an den übrigen war fie gitimitätsrecht wieder herzustellen, und die damals anneks ein. Jetzt sind plötzlich Anhaltspunkte entdeckt worden, die mittelmäßig oder schwach. In den meisten größeren Städten tirten Güter und Ländereien den legitimen" Besitzern den Verdacht nach einer ganz bestimmten Richtung troffen; in Brooklyn geschah dies selbst seitens der sozialistisch hatten die verschiedenen Gruppen separate Arrangements ge zurückzugeben. Der Welfenfonds ist übrigens auch, so hinlenken. Man hat nämlich festgestellt, daß Bars gesonnenen Gewerkschaften, welche sich noch immer wegen der weit ihn Fürst Bismarck nicht vermöbelt hat, in rème hinter die bekannten Schwindeleien Wilson's, Labor Lyceum- Angelegenheit( obwohl der Boykott gegen dasselbe anderem Besitz als dem des deutschen Kaisers. Mit ihrer des Schwiegersohnes von Grevy, gekommen war, von der Exekutivbehörde des Nationalverbandes der Kellner längst Klage, so weit dieser Fonds im Spiel ist, haben sich also daß er die Beweise für dessen Schuld in der Hand aufgehoben ist) in den Haaren liegen. In Philadelphia haben die zwei legitimen Guelfi an die unrechte Adresse gewandt. hatte, und dieselben in seinem Portefeuille aufbewahrte. die von den Vereinigten deutschen Gewerkschaften" im Zuge ge Der alte Schwindel. Aus Saarau in Schlesien Personen oder im Auftrag von Personen verübt worden ein Verbot gegen die öffentliche Entfaltung des für andere fo Der alte Schwindel. Aus Saarau in Schlesien Die natürliche Schlußfolgerung ist nun, daß der Mord von tragenen rothen Fahnen die bekannte Wirkung auf gewisse Schreibt man reaktionären Blättern: Saarau i. S ch I., 19. September. Um die Sesist, die ein Interesse daran hatten, sich jener kompromittiren angenehmen herrlichen Roth". Die Sozialisten Newarts so Erwerb eines eigenen Heimes behilflich zu sein, hat die Gefell- Die Untersuchung ist wieder aufgenommen worden und einem früheren Umzuge von der Polizei konfiszirt und noch nicht mußten ohne die Parteifahne marschiren, da ihnen dieselbe bei schaft Silesia" hier im Laufe des verflossenen Jahres die Ein- sensationelle Enthüllungen stehen bevor, welche auf die wieder herausgegeben worden ist. Daß von den Sozialisten richtung getroffen, daß Arbeiter, welche die Absicht haben, sich Moral der( in Frankreich wie in Deutschland, für Ordnung, überall die Gelegenheit benutzt wurde, um für unsere Ideen zu hier mit einem eigenen Wohnhause anzusiedeln, Bauplätze in der Größe Sitte und Religion kämpfenden) obersten und edelsten Gewirken und daneben für den Weltfeiertag der Arbeiter, den des von etwa 1/ s Morgen nach einem von der Silefia aufgestellten und besellschaftsschichten ein grelles Schlaglicht werfen. most 1. Mai, Propaganda zu machen, ist selbstverständlich. bördlich genehmigten Ansiedelungsplan fäuflich erwerben tönnen und In bezug auf die Pullman- Affäre habe ich noch einen Nachbeim Bau noch besondere Vergünstigungen genießen. Der Kauf Gallifet, der berüchtigte Kommuneschlächter, dem in trag zu machen; es fönnte nämlich die Meinung entstanden sein, preis beträgt je nach der Lage des Bauplages 1100-1200. feinem Leben keine Niedertracht und kaum ein Verbrechen als ob die durch die begleitenden Umstände allgemein bekannt für einen preußischen Morgen gleich 25,53 Ar. Bedingung für fremd war, hat seinen Abschied genormen. Eisenstirnig gewordenen Zustände in fenem„ Arbeiterparadies" nur vereinzelt die beabsichtigte Ansiedelung ist der Besitz eines Baarvermögens, wie er ist, konnte er dem Sturm der öffentlichen Empörung die Regel in allen den Fabrikorten, in denen einzelne Unterexistiren. Das wäre aber ein großer Irrthum, denn sie bilden das mindestens einem Viertel des Kaufpreises für Grund und Boden und der Herstellungskosten der Baulichkeiten gleich kommt. doch nicht mehr länger Trotz bieten.nehmer oder Betriebsleiter die ganze Bevölkerung am Hunger Die Bauanlage und ebenso die Kostenanschläge unterliegen Stiergefechte in Paris richtige Stiergefechte, mit tuch" halten. Und solche Orte sind hier weit zahlreicher vorhanden, der vorherigen Genehmigung der Silesia. Der von der Silesia aufgeschlitten Pferden, gefolterten und langsam ab. als in irgend einem anderen Lande. Die Arbeiter an diesen über die von dem Arbeiter geleistete Anzahlung hinaus geschlachteten Stieren- das ist das neueste Raffinement, Plätzen find thatsächlich„ versflavt". Der Orden der„ Knights verlangte Betrag, wird dem Arbeiter Dieser übernimmt dagegen die Verpflichtung, den Mehrbetrag zu dem Bourgeois- Uebermuth und Bourgeois- Blafirtheit gemacht, die Leute heranzuziehen und es ist auch vielfach geof Labor" hat zwar zur Zeit seiner Blüthe große Anstrengungen auf dem erworbenen Grundstück zur ersten Stelle hypo- gegriffen haben. Die Polizei behauptet, nicht einschreiten lungen; aber der Fluch des politischen Drahtzieherthums" hat gemacht, die Leute beranzuziehen und es ist auch vielfach ge thefarisch eintragen zu lassen und innerhalb zehn Jahre in zu können, weil der Unternehmer, ein Millionär namens auch in diesem Falle seine verderbliche Wirkung geübt; die betr. gleichmäßigen monatlichen Raten zurückzuzahlen. Wird das Lebaudy sich die Arena zu seinem Privatvergnügen gebaut Personen benutzten den auf die Arbeiter gewonnenen Einfluß Wohnhaus so groß gebaut, daß noch Wohnungen miethsweise hat und die Besucher für seine Gäste erklärt. Die nur, um sich bei den Politikern der herrschenden Parteien in abgegeben werden, so hat die Silesia so lange, als ihr Darlehn demokratische Presse ist wüthend über die barbarische Ansehen zu sehen und so an die öffentliche Krippe zu gelangen. noch nicht vollständig getilgt ist, bezüglich solcher Wohnungen Metzelei die Behörden sehen aber ruhig mit zu. Im übrigen bemühten sie sich um die Arbeiter selbst fast nur in für sich selbst bezw. ihre Arbeiter das Miethsvorrecht zu ortsder Weise, daß sie denselben etwas über ,, Schußzoll" oder„ Freihandel" üblichen Preisen. Zu jeder Miethswohnung ist ein Stück Garten- In Norwegen finden jezt Wahlen zum Storthing je nach Färbung der Krippe, an die sie gelangen wollten land von 10 Quadratruthen zugewiesen. Saarau ist ein schönes statt, die aber nicht an einem Tage stattfinden, sondern vortrugen. Hier und da wurden auch Streits in Gang gebracht; Dorf, hat Bahnstation, evangelische und katholische Schule, große auf fast 2 Monate vertheilt sind. Die bis jetzt vor- aber die Redensarten von dem mächtigen Orden", der hinter Fabriken und liegt im Kreise Schweidnih. Seßhaftigkeit" heißt: Fesselung an die Scholle, damit genommenen Wahlen beweisen eine mächtige Strömung ihnen stände, konnte die Leute( Die infolge des an allen jenen gegen die Union mit Schweden, die, wenn die Drten herrschenden Trucksystems teine Gelegenheit hatten, auf der Arbeiter ganz in der Gewalt des Arbeitgebers sei. Kein weiteren Wählen in ähnlichem Geist ausfallen, in der" Pump" zu leben) nicht satt machen, und viel Anderes als solche Vernünftiger geht mehr auf den Leim! Redensarten gab's nicht. So war es also nicht zu verwundern, daß jene ganze Bewegung zur Organisirung der unskilled Laborers" an jenen Orten( und auch in den Städten, wo nach demselben Rezept verfahren wurde) zusammenklappte. gesetz beglückt worden sind, soll der Vater des ersten Entwurfs Obwohl wir diesmal noch nicht mit einem Anarchisten= eines solchen, nämlich der Schazamts- Sekretär Carlisle( Senator Hill, welcher das Gefeh eingebracht, hatte nur einige Aenderungen Absicht zu erreichen, und zwar vermittelst geeigneter Anwendung getroffen) die Absicht hegen, auch ohne jenes Hilfsmittel seine der bestehenden Gesetze über die Einwanderung. Wie es heißt, soll die plögliche Anarchistenfurcht ihren Grund weniger in dem Attentat auf Carnot als in dem Besuch des englischen Anarchisten Abschied genommen, nachdem er hier für den Generalftreit" Mowbray gehabt haben. Dieser hat übrigens schon bald wieder Propaganda gemacht und die großen Worte gelassen ausgesprochen" hatte:" Wenn 30( schreibe dreißig) Millionen Arbeiter streifen, dann" u. s. w. nächsten Session zerschnitten werden wird. Japan- China. Die Berichte über die letzten Kämpfe der Pöbel, ihn zu gewinnen, in den Weinkellern der zu Land und zur See haben den Beweis geliefert, daß die Reichen berauscht werden. Die Schiffe am Mainufer sollten Japanesen sich die europäische Kriegskunst angeeignet haben, gefappt, einige von ihnen mit dem Raube beladen und also und daß die Chinesen, trotz aller Heeresreformen", noch ger Mainz gesteuert werden. Und endlich, nachdem, wie zu immer nicht dazu gelangt sind, sich die Zivilisation des hoffen stand, vom Dunkel der Nacht, wie von der schlaf- tunstgerechten Massenmordes anzueignen. trunkenen Dhumacht der zum Verderben Bestimmten be tapfer, aber wie hilflose Kinder. Daraus, sind wir nun die Sie tämpfen günstigt, das Werk unter Flammen, Blut und Mordgeheul legten, ihnen einen Vorwurf zu machen, allein wer Krieg zu seiner schönsten Blüthe erwachsen, dann wollten die führt, muß sich auch auf den Krieg verstehen, und Verschworenen die Brückenthore mit Gewalt eröffnen, und wenn er sich nicht darauf versteht, so hat er die bie Fremdlinge, das räuberische Volk herüberrufen zum Rehr Kosten zu bezahlen. Im vorliegenden Falle wird sich aus; während dessen sich auf dem Strome von dannen treiben wohl ein ehrlicher Makler" finden, ja wahrscheinlich zwei Lassen, und auf irgend einem befreundeten Raubnest des Rheinthals die fühn errungene Beute theilen. " England und Rußland, welche die Vermittlung übernehmen und den Versuch machen werden, einem weiteren Blutvergießen und einer weiteren Machtverschiebung vorzubeugen. Verluste in der letzten Seeschlacht, Truppen auf Korea zu Daß es den Chinesen gelungen ist, trotz der großen landen, gleicht einigermaßen die Niederlage zu Landbei aus, und erleichtert den Vermittlern die " " Johannes Webe in Hamburg, weilt nicht mehr unter Todtenliste der Partei. Einer jener Genossen, die während des Sozialistengefeßes eine außerordentliche Thätigkeit entwickelten, den Lebenden. Er ist am 21. d. M. an der Proletarierkrankheit, der Schwindsucht, zu der in letzter Zeit noch Gehirnentzündung hinzugetreten war, im Alter von 39 Jahren gestorben. Jahre lang, so schreibt das Hamburger Echo", hat er sich mit der ge= ihm der Tod als Erlöser von seinen Leiden wilkommen sein. fährlichen Krankheit abgeplagt, viel hat er gelitten, und so konnte Nachdem Zodick also gesprochen, konnten ihm die anderen ihren Beifall nicht versagen, und der Hornberger staunte nur, daß der Gedanke zu solchem Heldenwerk in eines Zodick's Hirn entspringen konnte, früher als in dem seinigen und seiner Gefährten. Wahrlich!" rief er:„ bei Bingjany Hagel und Donnerstrahl; der Friedrich ist ein anderer Arbeit. Bursche geworden, denn zuvor. Ein schlechter Beutel- und Rehlabschneider war er, ein kühner Waghals ist er geworden. Der heilige Geist hat ihn wundersam in der schweizerischen Arbeitersekretär", welche die Dienstags- und Berichtigung. In den Artikeln:„ Die Angriffe gegen den Taufe überschattet, und mich freut's, Ihr Herren, daß ich Mittwochsnummer des Vorwärts" enthielten, ist eine bedauerliche Er hatte die Zigarrenmacherei erlernt und wurde früh mit den bei dem Kindlein Gevatter stand." Mehr freut mich's," Stamensverwechselung unterlaufen, die wir berichtigen müssen. sozialistischen Ideen bekannt, für deren Berwirklichung er ſosprach der Leuenberger, daß endlich der Augenblick der Es heißt dort, daß der Nationalrath Deucher im Nationalrath lange gekämpft hat, als fein törperlicher Zustand es erlaubte. Rache vor der Thüre ist; Pest und rother Hahn! Jetzt ist in Bern den Bundesrath wegen der ungehörigen Haltung des Als mit dem Erlaß des Sozialistengesetzes die öffentlichen Orga= die Reihe an mir, Euch zu vergelten, Ihr Frankfurter Wichte. Arbeiterfekretärs interpellirte, es war dies aber nicht Herr nisationen der Arbeiter auch hier zerstört waren, da gehörte er Die Frösche niedermegeln, Wallraden und Margarethen Deucher, sondern der Nationalrath von Steiger. Herr zu denjenigen, welche sich geheim zusammenthaten, um zeichnen, daß fie meiner gedenten, hu! welche Luft. Deucher nahm vielmehr den Arbeiterfekretär gegen die wider ihn Wirkung des Schandgesetzes abzuschwächen und um die Noth derjenigen zu lindern, die diesem Gesetz zum Und das Eine, Ihr Brüder und Freunde, das Eine müßt gerichteten Angriffe in Schuß. Opfer gefallen waren. Aber auch er wurde von dem Ihr mir versprechen: schenkt teinem, der aus Frankfurt Gesetz, das hier in der rigorosesten Weise gehandhabt wurde, ist, aus der verdammten Stadt, das Leben. Stoßt jeden hart betroffen. Bekanntlich wurden im Spätsommer 1886 die nieder, der Euch in den Wurf kommt. Kind, Jüngling, Vertrauensmänner der geheimen Organisation überrascht, als sie Greis, Mann und Weib, schont ihrer nicht, der verfluchten tag, den 30. d. M., Vormittags 11 Uhr, in der Zentralhalle zu unter Anklage gestellt. Wede war mit dabei und wurde nach Die Parteikonferenz der West- Prignitz findet am Sonn- eine Sigung abhielten. Sie wurden sämmtlich verhaftet und „ Ei, so sollen mich tausend Teufel zer- Wittenberge statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vertrauens- einer dreimonatlichen Untersuchungshaft wegen Geheimbündelei reißen, ehe ich etwas anderes thue, als Du begehrst!" fluchte mannes; 2. Organisation und Agitation; 3. Wahl eines Kreis- und Verbreitung sozialistischer Schriften zu dreizehn Monaten der Hornberger mit seinem entsetzlichsten Kampfgesichte. Vertrauensmannes; 4. Die Presse; 5. Der Parteitag zu Frank Gefängniß verurtheilt. Seine Genossen tamen mit einem Monat ( Fortsetzung folgt.) furt a. M. Nach dem unerwarteten Aufschwunge, den die Partei weniger davon. Die Strafe hat Wede in Glückstadt verbüßt. in der Meft- Prigniz im lezten Jahre erhalten hat, ist es höchst Hier scheint der Reim au seiner Krankheit gelegt worden zu fein. Brut!" Parteinachrichten. " Polizeiliches, Gerichtliches c. " = - Der Limbacher Gesangverein verfiel bekanntlich, wie viele andere, der polizeilichen Auflösung. Nun er also in der That nicht mehr existirt, verlangt die Behörde das Mitglieder verzeichniß. In der Zustellung an den vormaligen Vorsitzenden beißt es: Wir bedürfen das Verzeichniß zu einem be stimmten 3 wed"() Der Vorsitzende hat die Herausgabe eines solchen verweigert, er führte an, er habe alle Papiere verbrannt. Das glaubt die Polizei nicht und übrigens müßte er die Mitglieder aus dem Gedächtniß nennen können. Wir wüßten nicht, warum der Vereinsvorsitzende, nur um der Neugierde der Polizei zu genügen, sein Gedächtniß übermäßig anstrengen sollte. Die neueste Ausweisungs- Verfügung gegen Braun in Burgstädt enthält unter den„ Gründen", die der Amtshauptmann zu Rochlitz zu nennen sich genöthigt gesehen hat, die Thätigkeit Braun's an der Volksstimme" und seine ,, bekannten" kirchlichen Anschauungen! Braun beruit sich in feiner Beschwerdeschrift auf das Gesetz vom 3. Juli 1869 ( Bundesgesehblatt S. 292), wonach Beschränkungen der staats: bürgerlichen Rechte nicht auf die Konfession( d. h. auf das Glaubensbekenntniß oder den Mangel eines solchen) gestützt wer den dürfen. Wenn dieses Reichsgesetz die Gefeße aufhebt, welche solche Beschränkungen zuließen, so ist damit auch die Anwendung eines jeglichen Gesetzes nach der Richtung beschränkt, eine Beschränkung staatsbürgerlicher Rechte auf die gestüzt werden soll, die dem religiösen Gebiete angehören. Meine Konfession, also auf die öffentliche Zugehörigkeit zu Anschauungen Ronfession" so heißt es dann wörtlich weiter ift, nach dem ich aus der katholischen Kirche ausgetreten und in das Diffidentenregister eingetragen bin, die Konfessionslosigkeit, zu deutsch richtiger: Gottlosigkeit, und diese darf demnach zur Recht fertigung meiner Ausweisung nicht verwerthet werden." Ein Wahlvereins- Vergnügen, welches am tommenden Sonntag in Burgstädt stattfinden follte, ist polizeilich verboten worden. 100 Gewerkschaftliches. Nach Verbüßung der Strafe durfte er nicht wieder nach Altona| stebe. Sier handle es sich um eine gleiche Verordnung und könnes Berührung bringen könnte, was ich ängstlich zu vermeiden habe, zurück, da ihm bereits vor der Entlassung aus der Strafanstalt dieselbe nicht mehr aufrecht erhalten werden. Sollte aber der fo muß ich Ihnen bedauerlichst die Mittheilung machen, daß ich die Ausweisungsordre zugestellt worden war. Er arbeitete sodann Gerichtshof sich seinen Anführungen nicht anschließen, so möge Sie ferner in meiner Fabrit nicht mehr beschäftigen fann. in Uetersen, woselbst er wiederum mit großen Eifer für die er doch bei der Strafansmessung zu einer gelinden Strafe Ihre Papiere erfolgen anbei, als Invalidenkarte und Sache des Proletariats eintrat, und siedelte nach Ablauf des greifen, weil Frey sich wenn auch im verzeihlichen Rechtsirrthum Krankenbuch, auch der noch zahlbare 1/2 tägige Lohn mit Sozialisten gesetzes wieder nach hier über. Hier mußte er jedoch befunden habe. 1 Mart 20 Pfennig. Ein Zeugniß über Ihr Verhalten bald die Thätigkeit für sich selbst und für die Partei einstellen; Oberstaatsanwalt Hentschel widerspricht den rechtlichen Aus steht Ihnen auf Wunsch jederzeit gern zu Diensten. sein Krankheitszustand erlaubte es nicht mehr. Nun hat er ausführungen des Vertheidigers und weist darauf hin, daß die BerKarl Josephi gerungen, ordnung, die im 1. und 2. Theil des Strafgesetzbuchs behandelte Wenn Herr Josephi wegen eines in seinem Betriebe eventuell Materie nicht berühre und erklärt: So harmlos wie vorkommenden Unfalles einen Konflikt mit dem Strafgesetze die Vertheidigung es hinstellt, find doch die Prinzipien fürchten muß, so läßt das die Deutung zu, daß seine Arbeiter der sozialdemokratischen Partei nicht. Man könnte nach gegen Unfälle überhaupt nicht versichert sind. Das dem Arbeiter den Ausführungen der Vertheidigung annehmen, daß es ausgedrückte Bedauern wird wohl gleich dem„ besseren" Gefühl der Sozialdemokratie ganz gleich sei, ob eine monarchische des Unternehmerprofits aus der Frauenarbeit und der jugendRegierung bestehe oder nicht. Das steht aber im Widerspruch lichen Arbeiter Play gemacht haben. mit den Gedichten, wie sie in sozialdemokratischen Zeitungen enthalten sind. So erinnere er nur an die Maifest- Nummer des Süddeutschen Postillons", der schon den Zusammenbruch des Thrones bildlich darstellte. Rechtsanwalt Krause weist nochmals darauf hin, daß die Kämpfe der Sozialdemokratie wirthschaftliche seien und verwahrt sich entschieden gegen das Hineinziehen der Herr Minuth, Tapezirermeister, Oranienstr. 21, theilt uns vom Staatsanwalt gekennzeichneten Dinge, weil sie einmal in den mit, daß er sich mit seinen Arbeitern nicht in Lohndifferenzen Prozeß nicht hinein gehören und auch für ihn augenblicklich unbefindet, deshalb auch seine Werkstatt nicht gesperrt werden fontrollirbar sind. Zum Beweise dafür, daß im Programm nicht von fönne. Bestätigt wird dies von Richter, Chorinerstr. 69, und der Form des Staates die Rede ist, legt er das Erfurter Programm Max Schulz, Schüßenſtr. 58. der sozialdemokratischen Partei vor. Er bemerkt, bei der Verschiedenheit der Verurtheilungen in Sachsen, wo man ein Hoch mehr 25 volle Wochen im Ausstande befinden, wandten sich Die streifenden Stettiner Steinseher, welche sich nun auf die revolutionäre Sozialdemokratie, das am Schlusse einer Bersammlung ausgebracht wird, straflos läßt, während man das fürzlich an das dortige Gewerbe- Schiedsgericht, um die InnungsTragen rother Schleifen an Kränzen verbietet und unter Strafe meister zu einer Einigung zu bewegen. Diefelben haben jedoch ftellt; bei einer derartigen Rechtsprechung müsse das Rechts- wiederum auch diesen Einigungsversuch prozig abgelehnt! Der gefühl im Volte ins Schwanken kommen und erhöhen der Bescheid, welcher der von den Streifenden gewählten Kommission artige Urtheile zu Theil wurde, lautet folgendermaßen:„ In Verfolg Ihres An nicht das Ansehen der Rechtspflege. Gr bitte dies dem Angeklagten trages vom 13. d. M. theilen wir Ihnen ergebenst mit, daß die zu gute 311 rechnen. Nach längerer Berathung wird. das Urtheil verkündet, Steinfegmeister es abgelehnt haben, auch ihrerseits das Gewerbewonach Frey wegen Vergehens gegen§ 110 des Reichs gericht als Ginigungsamt anzurufen. Die Arbeitgeber find be= In der Urtheilsbegründung wurde ausgeführt, daß die von gegen früheren Meister zugewiesen(!) werden soll, und erst, wenn dieser Strafgesetzbuches zu einer Woche Gefängniß verurtheilt wird. reit, sofern sie Gefellen gebrauchen, folche anzunehmen. Doch hat die Innung beschlossen, daß jeder Geselle zuerst seinem 150 Personen besuchte Versammlung schon um deswillen als eine öffentliche anzusehen ist, weil bez. der Vereinszugehörigkeit der Berzicht geleistet hat, von einem anderen Meister angenommen Gintretenden feine Kontrolle geübt worden ist. Aus der weiteren werden kann."(!!!) Diese Erklärung" ist von drei JnnungsBegründung war folgendes zu entnehmen. Ob durch die Ein Vermuthung, daß sie nach der event. bedingungslosen Aufnahme meistern unterzeichnet. Die Streifenden haben die begründetffe führung des Reichs- Strafgesetzbuches die Verordnung beseitigt der Arbeit von den Arbeitgebern" zum Austritt aus dem Ver worden ist, diese Frage hat das Gericht verneinen müssen. band gezwungen und in die von denselben gegründete und von Das Reichs- Strafgesetzbuch hat nicht alle diese Fragen in feine Streitbrechern gebildete Freie Vereinigung der Steinfeger Materie aufgenommen und sind auch die ähnlichen Bestimmungen Stettins und Umgegend" hineingepreßt werden sollen. Leider In Hartha ist der Wahlverein aufgelöst worden. im Strafgesetzbuch ganz anderer Natur als die Bestimmungen wird, wie dem Berliner Tageblatt" depeschirt wird, am 1., 2. laffen werden ist, wurde von der Vertheidigung nicht bestritten. elendesten Handlangerdienste zu leisten: so haben diese Leute, Der Prozeß betreffend den Antonienhütter Arbeiterfrawall der Verordnung. Daß aber diese Verordnung rechtsmäßig er finden sich auch in diesem Falle wieder Arbeiter, welche sich nicht entblöden, dem Unternehmerthum in schamlosester Weise die und 3. Oktober vor dem Schwurgericht in Beuthen verhandelt Daß sich die Verordnung gegen republikanische Abzeichen auch welche schon zum Verräther an ihren kämpfenden Klaffengen offen auf die von Seiten der Sozialdemokratie getragenen rothen Ein heißer Poften ist der des verantwortlichen Schleifen, Kravatten 2c. beziehe, könne nicht zweifelhaft sein, ebenso geworden sind, jetzt auch noch den traurigen Muth zu erklären, Redakteurs der Breslauer Volkswacht". Genosse Sche b3 wurde nicht, daß man die Sozialdemokratie als eine republikanische baß sie nur mit solchen Steinfegern zusammenarbeiten würden, her( bigting des Generals v. Sänisch, vie partéi zu betrachten hat, und man in ihr nicht blos eine Partei welche genannter Bereinigt die buissande Bitte, die Streifenden, Vereinigung" angehören! bekannte Treiberdienstgeschichte betreffend, zu 500 Mark Geld erblickt, deren Ziel die Umänderung der privatfapitalistischen Pro- wenn irgend möglich, materiell zu unterstützen, denn der Streit strafe verurtheilt, der Staatsanwalt hatte 1 Monat Gefängniß duktionsweise ist. Daß dies so ist, geht schon daraus hervor, hat die Leistungsfähigkeit des Steinfegerbundes schon auf eine beantragt. Weitere Verhandlungen gegen Schebs find bereits daß die Sozialdemokratie die 1848er Bewegung und die März angefeßt für den 27. September( Beleidigung des preußischen gefallenen nicht als für die liberalen Parteien, sondern für die harte Probe gestellt. Es muß dabei beachtet werden, daß ein Richterstandes), den 29. September( Privatbeleidigung), den Sozialdemokratie Gefallenen betrachtet. In dieser Richtung ist sehr großer Theil der Mitglieder mehr als Landarbeiter, denn als Profeffionisten zu betrachten sind, welche von ihrem fargen Ein4. Oktober( Beleidigung der Steiger einer Kohlengrube im Kreise von der Sozialdemokratie in ihren Schriften, schon vor dem Professionisten zu betrachten sind, welche von ihrem fargen EinWaldenburg). Vier andere Preßprozesse befinden sich noch im Erfurter Programm, darauf hingewiesen worden, daß die Um- fommen mit Mühe und Noth kaum die laufenden Beiträge entrichten, Umgeschweige Stadium der Voruntersuchung. wandlung der privatkapitalistischen Produktionsweise im heutigen geschweige denn noch Streitunterstützung zahlen können. In den Ein erledigter Steckbrief. Aus Posen wird Staate nicht möglich ist, und daß mit Aenderung der kapita- größeren Filialen wiederum ist schon nahezu die Hälfte der Ge tanntmachung des Ersten Staatsanwalts bei dem hiesigen Land- dern müsse. Es ist auch ausdrücklich im Erfurter Programm wachsen ist. Allem Anschein nach handelt es sich überhaupt um der Boff. 3tg." unterm 19. d. Mts. berichtet: Nach einer Belistischen Produktionsweise auch die Form des Staates sich än- werksgenossen ohne Arbeit, so daß die dann noch verbleibende Anzahl von Mitgliedern auf die Dauer den Leistungen nicht gegericht ist der gegen den Dachdecker Martin Kasprzak aus Posen darauf Bezug genommen, indem man die Forderung„ Wahl der einen Angriff auf die im besten Aufblühen begriffene Organis erlaffene Steckbrief erledigt. Kasprzak sollte in dem großen Beamten durch das Volk" in das Programm aufnahm. fation der Steinfeger, welche foeben erst die Gierschalen der Sozialistenprozeß, der vom 2. bis 31. Januar 1888 bei den Eine derartige Forderung läßt sich aber in einem mon Bünftlerei glücklich abgestreift haben: auch in Berlin ist unter hiesigen Landgericht verhandelt wurde, einer der Hauptangeklagten archischen Staate nicht durchführen. Der Grundsak des bürger- Bünftlerei glücklich abgestreift haben: auch in Berlin ist unter fein; es war ihm jedoch gelungen, in der Nacht zum 5. April lichen Rechtes, daß ein Gesez fällt, wenn die Gründe seiner feyzer gegründet worden, dessen Hauptthätigkeit ebenfalls in der Aegide der Innungsmeister ein Gewerkverein der Steins 1887 aus dem hiesigen Gerichtsgefängniß zu entfliehen. Wie der Entstehung weggefnu sind, läßt sich nicht so ohne weiteres auf in der Verhandlung als Zeuge vernommene damalige Gefängniß die Strafrechtspflege anwenden, auch nicht in diesem Falle, denn selben bestehen. Also nochmals, Arbeiter und Parteigenossen, helft schamlosen Angriffen auf den Verband und die Vertreter des inspektor Bösenberg bekundete, war die Flucht des Untersuchungs eine Kollisionsgefahr zwischen republikanisch Gesinnter und selben bestehen. Also nochmals, Arbeiter und Parteigenossen, helft und unterstützt uns in diefem uns frivol aufgedrungenen gefangenen Rasprzat mit großer Verwegenheit und wahrscheinlich monarchisch Gesinnter ist auch nicht durch die Beseitigung der Kampfe; es handelt sich um unsere Existenz und unser Koalitions mit fremder Hilfe bewerkstelligt worden. Es ist den Behörden 1848er Bewegung gehoben worden. Daß Frey zum Ungehorsam Kampfe; es handelt sich um unsere Existenz und unser Koalitionstrotz der größten Anstrengungen nicht gelungen, des Geflüchteten gegen die Gesetze auffordern wollte, geht schon daraus hervor, recht! Adresse C. Ortmann, Stettin, Deutschestr. 19, 3 Tr. habhaft zu werden. daß er andere sächsische Gerichtsentscheidungen kritisirte und dann die Verordnung besprach. Da die Verordnung nur eine geringe Strafe androht, so war auch nur auf eine geringe Strafe für dieses Vergehen zu erkennen. werden. " " " = Boziale Ueberlicht. um 14 618, um " NB. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Die Einzelmitglieder des Deutschen Metallarbeiter Verbandes von Chemniz und mehreren Ortschaften der Umgegend wurden bekanntlich als Verein erklärt und dann aufgelöst. Der Verbandsvorstand in Stuttgart hat, da ihm dieses Vorgehen unerklärlich erschien, ein Vorstandsmitglied beauftragt, mit den betr. Behörden zu unterhandeln, sowie alle den Bestand der Einzelmitglieder in Sachsen sichernden MaßIn ganz Wegen Aufreizung zum Ungehorsam gegen die Verordnung des sächsischen Mi nifteriums vom 14. Juli 1849 hatte sich der Leipziger Genosse Buchbinder Karl Frey vor der II. Straffammer des Leipziger Landgerichts zu verantworten. Der Sachverhalt ist von uns seiner Zeit ausführlich gebracht worden; zum besseren Verständniß sei er hier nochmals furz wiederholt. Am Nach mittag des 21. Februar d. J. wurde in Stötterizz der Genosse Produktenhändler und Gemeinderaths Mitglied : Die Abnahme des Bevölkerungszuwachses in Frank- nahmen zu treffen. Der derart Bevollmächtigte ist bei der Mathias Reck beerdigt und trugen die Genossen Dsmar reich. Gestützt auf das umfangreiche Buch des Arbeitsamts über Polizeidirektion und der königlichen Amtshauptmannschaft in Grellmann und Gottlieb Jacob je einen Lorbeerkranz die Ergebnisse der Volkszählung von 1891, beklagt das„ Journal Chemnitz vorstellig geworden und berichtet über das Resultat mit umflorter rother Schleife. Deshalb erhielten beide von der des Tebats" die traurigen Aussichten, welche die Art der Be- Folgendes: Die Polizeidirektion in Chemnitz begründet ihr Vorgehen Amtshauptmannschaft Leipzig einen Strafbefehl, nach dem Grell völkerungsbewegung in Frankreich für die Zukunft des Landes mann 14 Tage, Jacob 4 Tage Gefängniß abbrummen sollten eröffne. Der Bevölkerungszuwachs in dem Zeitraum 1886 bis gegen die Einzelmitglieder in Chemnitz mit deren in ihren öffent und zwar stützte die Amtshauptmannschaft ihren Strafbefehl auf 1891 beschränkt sich nämlich auf 124 289 Seelen, während er sich lichen Versammlungen wahrgenommenen Erörterungen öffentlicher die Berordnung vom 14. Juli 1849 betreffs das Tragen republi: 1846 bis 1851 auf 645 037, 1851 bis 1856 auf 272 186, 1872 bis und politischer Angelegenheiten sowie mit der Annahme, daß die tanischer Abzeichen. Das Schöffengericht Leipzig bestätigte am 1876 auf 802 867 und 1881 bis 1886 auf 546 854 Seelen belief. Bersammlungen sich mit dem Gewerkschaftskartell in Verbindung 1. Juni diesen Strafbefehl, während das Landgericht am 26. Juli Noch erschreckender als diese Abnahme in dem Gesammtzuwachs gesetzt haben. Unabhängig von dieser Auflösung steht und nicht die Strafe bei Grellmann auf 6 Tage Haft, bei Jakob auf sei die Thatsache, daß der Abfluß der Landbevölkerung in die als Fortsetzung des verbotenen Vereins gilt nach Versicherung 15 Mark Geldstrafe, eventuell 3 Tage Haft herabsezte. In Städte unverhältnißmäßig schnell gewachsen ist. In den des Polizeidirektors Herrn Siebdrat die Thätigkeit des vom Jahren von 1886 bis 1890 Verbandsvorstand eingesetzten Bevollmächtigten resp. Vertrauens einer am 12. Juli dieses Jahres im Etablissement Albert: vier hat Paris um Marseille um 27 606, St. Etienne um 15 568, mannes, soweit sie sich auf Entgegennahme der Beitrittserklärungen, garten" Leipzig- Anger, abgehaltenen öffentlichen Mitglieder: 180 506, der Beiträge, der Auszahlung des Reisegeldes und Zustellung Lyon unt Lille 14 099, Bersammlung des Sozialdemokratischen Vereins Leipzig- Dit Roubair kam diese Angelegenheit zur Sprache und soll bei dieser 12 939, Montpellier um 12 498 Einwohner zugenommen, da- des Verbandsorgans an die Einzelmitglieder erstreckt. Ebenso Gelegenheit Genosse Frey erklärt haben: Die Ver gegen haben die Departements Lot um 17 629, Aveyron um würde die Behörde gegen die Abhaltung von Versammlungen der ordnung tönne nicht mehr als rechts giltig 15 359 und Aude um 14 708 abgenommen. Insgesammt ist die Einzelmitglieder nichts einzuwenden haben, sofern in ihnen nur anerkannt werden, und er fordere deshalb städtische Bevölkerung um 340 396 Seelen oder seit 1861 von 17 Verbandsangelegenheiten erörtert werden würden. die Parteigen offen auf, sich dieser Berauf 24 vom Hundert der Gesammtbevölkerung, die 1891 ähnlicher Weise äußerte sich die Amtshauptmannschaft Chemnitz. Es bedarf wohl nicht Der Verbandsvorstand hat denn auch sofort in den obengenannten orduung nicht zu fügen, er werde sich der Wer 38 343 192 Seelen betrug, gewachsen. ordnung auch nicht fügen!" Durch diese Aeußerung des Nachweises, daß wir es in diesen Erscheinungen mit Resul. Drten Bevollmächtigte eingefeßt, welche als Mittelspersonen wischen den Einzelunitgliedern und dem Vorstand dienen. sol er das oben bezeichnete Delitt begangen haben und mußte taten der kapitalistischen Gesellschaftsordnung zu thun haben. er sich nach§ 110 des Reichs- Strafgesetzbuchs verantworten. Normalarbeitstag in Norwegen. Infolge eines Be- Die Stuttgarter Küfergefellen, von denen wir schon In der Verhandlung erklärte Frey, daß er nicht die Genossen schlusses des norwegischen Storthing über die Rege- gestern berichteten, daß sie in den Streit getreten, sind in ihren aufgefordert habe, sich der Verordnung nicht zu fügen, lung der Arbeitszeit in den Staatswerkstätten hat das Forderungen, was den Lohn anlangt, äußerst bescheiden. Sie sondern sie nur ersucht habe, sich nicht nach der Verordnung zu norwegische Militärdepartement gemeinsam mit einem vom verlangen einen Minimallohn von 5 Mark inklusive Kost und richten. Zeuge Kriminaliachtmeister Pickert bezeugt, daß Frey General- Feldzeugmeister ausgearbeiteten Vorschlag folgende Ein- Logis, von 20 Mart ohne Kost, bessere Behandlung seitens des erft über andere Verurtheilungen in Sachsen gesprochen hat theilung des Arbeitstages bei den Arsenals Werkstätten und der Arbeitgebers, sowie Einführung des Arbeitsnachweises. Weiter jordern und dann auf die Bestrafung Grellmann's und Jacob's zu Waffenfabrik von Kongsberg festgesetzt: Die Arbeit soll in den fieEinführung der 10 stündigen Arbeitszeit, freien Sonntag, Bezahlung sprechen gekommen ist und die Aufforderung im erst bezeichneten Werkstätten des Arsenals an den 5 ersten Tagen der Woche um der Ueberstunden an den Wochentagen mit 35 Pf., am Sonntag Sinne gethan hat. Oberstaatsanwalt Hentschel beantragt die 7 Uhr Morgens beginnen und bis 6 Uhr Abends dauern; am mit 40 Pf. Man ersucht, den Zuzug nach Stuttgart auf das Bestrafung Freys nach der angezogenen Gesetzesstelle. Sonnabend soll nur bis 1 Uhr Mittags gearbeitet werden. Die Strengste fernzuhalten. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck Rechtsanwalt Krause bespricht in längerer Ausführung die An- Frühstückspause dauert 1/2, die Mittagspause 1 Stunde. In der obiger Notiz gebeten. gelegenheit und meint, daß die Verordnung nicht auf die Sozial- Waffenfabrik soll die Arbeit um 6 Uhr beginnen und bis demokratie anwendbar sei, denn diese sei zunächst eine Partei 5 Uhr 30 Min. Abends dauern und am Sonnabend nur bis mit wirthschaftlichen Zielen, die, so weit er dieselben kenne, sich 12 Uhr Mittags. Der Lohn der festangestellten Arbeiter wird nicht gegen die Staatsform, sondern gegen die kapitalistische nicht gekürzt. Im Falle Affordarbeiten vorkommen, bleibt der Produktionsweise menden. Die Verordnung richtete fich beim Er- Atfordpreis unverändert. Nur im äußersten Nothfall darf die laß gegen die Reste einer damaligen bürgerlichen Partei- festgesetzte Arbeitszeit überschritten werden und niemals länger bewegung. Die Gründe für diese Verordnung sind mit dem als eine Woche. Und in den staatlichen„ Musterbetrieben" Aufhören jener Bewegung gefallen und so müsse auch, konform Deutschlands? dem im bürgerlichen Gefeßbuch aufgestellten Grundsaße, jene Berordnung fallen. Er sei aber auch der Meinung, daß durch das Reichs- Strafgesetzbuch alle derartigen Verordnungen aufgehoben find. Jm§ 93 des alten preußischen Strafgesetzbuches von 1851 Paris, 21. September. Seitens der republikanischen Presse war eine gleiche Materie wie in der Verordnung behandelt und An den Arbeiter Peter Nicolai hierselbst! wird konstatirt, daß in der gestrigen Rede des Präsidenten dieser Paragraph ist mit Einführung des Reichs Strafgesetzbuches Nachdem sich während Ihrer Abwesenheit zur Genüge Casimir Perier der Regierung ein in allen Punkten vollständig aufgehoben worden, wenn dies nicht ausdrücklich auch mit der herausgestellt hat, daß Ihre Arbeitskraft auf meiner Fabrit abgegrenztes Programm vorgezeichnet worden sei. Wenn die sächsischen Verordnung geschehen ist, so sei dies einfach vergeffen gänzlich entbehrlich, da ferner Ihre bereits im besten Mannes Regierung bestrebt sei, dieses Programm zu verfolgen, so würde worden. Das Reichsgericht hat auch laut Band 16 entschieden, alter eingetretene törperliche Unbehilflichkeit mich bei einem durch dasselbe die Möglichkeit gegeben sein, jede weitere Ausdaß das im Elsaß angewandte Gesetz vom 25. März 1822 in meiner Fabrit möglicher Weise leicht eintretenden Un- dehnung der sozialistischen wie auch der anarchistischen Ideen zu Artikel 8 betreffs der aufrüherischen Rufe nicht zu Recht be- fall mit dem Strafgesete(?) auf das Unangenehmste in vereiteln. Depeschen. ( Depeschen- Burean Herold.) Belgrad, 21. Sept. Dem hiesigen Organ der Nadikalen Odjit" wurde der Verschleiß in Desterreich verboten. Genua, 21. Sept. Ulysses Barbieri, der bekannte radikale Für Harmonieduster diene folgendes Schreiben eines Parteimann und Dichter, ist wegen Aufreizung und Gottes Rostocker Bichorienfabrikanten an seinen Arbeiter, der achtlästerung in contumaciam zu einein Jahr Kerterhaft verurtheilt unddreißig Jahre in seinem Betriebe thätig gewesen. worden. Dasselbe lautet: Verantwortlicher Redakteur: Suao Pötzsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 221. Sonnabend, den 22. September 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Lokales: Die furistische Sprechstunde findet in dieser Woche nicht Mittags, sondern Abends von 74 bis 84 11hr statt. glückt ist. " des Feuerwerks- Laboratoriums sehr wohl möglich ist, bet geordneter Lebensweise Rücklagen von ihrem Verdienst zu machen. Spandau, den 20. Juni 1894. " verzeichnet waren. Die notirten Leute waren durchweg schon verschiedene Jahre auf dem Eiswerder beschäftigt, und zwar bei mußten aus diesem Betriebe sehr bald entfernt werden. Da die einer Arbeit, die große Sorgfalt erfordert; ungeeignete Kräfte in Frage kommenden Arbeiter, wie gesagt, schon geraume Zeit die gez. Bahn. Die Antisemiten schrecken vor den gewagtesten Mitteln gleiche Thätigkeit verrichten, so müssen ihre Leistungen so lange ohne Was will man mehr? Hätte der malitiöseste Reichsfeind nicht zurück, um ihre eklatante Niederlage bei den legten Raub- Zweifel ausreichend gewesen sein. Auf der Liste waren ihren dem vor so wenigen Jahren stolz und prunkvoll zum Kampf auszuge zu verdecken. Das ganze Gerede von dem„ Hervordrängen Namen jedoch meistens tadelnde Bemerkungen beigefügt und die gerittenen Schlachtroß der königlich preußischen Sozialreform eine eines Einzelnen", durch den die Karre verrannt sein soll, tann so beurtheilten Arbeiter waren, wie man vermuthete, dazu aus- ödere Haltestation wünschen können, als an der, das Patent doch wirklich keinen verblüffen; warum haben denn die anti- ersehen, bei einer etwaigen Betriebseinschränkung entlassen zu Eugen Richter tragenden Sparkrippe des Herrn Oberstlieutenant semitischen Organe vorher im Inseraten und redaktionellen werden. Eines Tages verschwand nun diese Liste aus dem Bahn? Bureau des Meisters und bald darauf erschien sie im Theile Lärm für die Massenversammlungen gemacht, wenn sie im„ Vor- Ach, wie geht alles so herrlich in Erfüllung! Wie siegesdas nicht voll billigten? Warum hat sich Herr Dr. Paul wärts" abgedruckt, zugleich mit Angriffen gegen die Fabrik- muthig dürfen die Männer der Ordnung dem Ausgang des Förster für diesen Schwabenstreich, wie sein Blatt die leitung. Jetzt soll ermittelt werden, wer die Liste beiseite Kampfes gegen die eigenthums- und ordnungsfeindliche Sozial" große Aktion" jetzt bezeichnet, gewinnen lassen? G3 bleibt dabei, geschafft und der Redaktion des„ Vorwärts" in die Hände ge- derofratie entgegensehen, nachdem im t. Feuerwerks- Laboratorium daß trotz aller Kniffe( die Herabsetzung des Entrees, Zulassung spielt hat. zu Spandau der beglückte Sieger in dem vom Herrn Direktor der Juden u. s. w.) der antisemitische Koup schmählich miß aufstellen zu dürfen, daß das Resultat der direktorialen strengen gebracht hat! Wir glauben hinsichtlich dieser Mittheilung die Behauptung arrangirten Wettsparen in 7 Monaten baare 280 W. an die Kante Die Ringpresse hat ja in der That auch nichts gegen das welche an diesen Ermittelungen vergeudet wird, viel beffer zur ein- gabt, auf denen Militärkonzert angezeigt wird. Von berufener Untersuchung Null sein wird. Unseres Erachtens könnte die Zeit, Zum Volksfest in Weißenfee werden Billets veraus fich über das traurige Schicksal der Vorkämpfer der Anti- Boykott- gehenden Erörterung der Frage verwendet werden, ob es denn wirklich Seite wird uns nun mitgetheilt, daß dies alte Billets find, die bewegung ganz aus, andere drücken mehr oder minder verblümt im Zeitalter der königlich preußischen Sozialreform nicht wenigstens von den Dekonomen des Schloß Weißensee im Einverständniß mit ihr Mißfallen darüber aus. Wie die Antisemitenblätter das friedigende Zustände zu schaffen, daß sie sich nicht mehr veranlaßt sehen daß bei dem Fest Zivil- Berufsmusiker spielen, so daß sich an obigen Uma in einem Musterbetriebe möglich ist, für die Arbeiter derart be- den Vertrauenspersonen verausgabt werden. Es ist selbstverständlich Echwindeln verstehen, das zeigt sich bei dieser Gelegenheit auf können, den Beschwerden, die sie drücken, in ihrer Presse beredten stand Niemand zu stoßen braucht.- Gleichzeitig find wir ermächtigt, das Glänzendste. Der Berliner Lokal- Anzeiger" ist anscheinend Ausdruck zu geben. zum Zentralorgan der hiesigen Antisemiten ernannt worden. mitzutheilen, daß die Differenzen in der Küche des„ Sternecker" " Frei- Deutschland" giebt deffen gefälschten Bericht unter Im Feuerwerks Laboratorium zu Spandan wird zur in Weißensee insoweit gehoben sind, daß nunmehr einige Genossen Arsdrücken des Lobes wieder; dabei schreibt das Förster'sche Zeit unter den Arbeitern ein Wett sparen betrieben. Diese von der Freien Vereinigung der Köche Deutschlands" die Küche Organ furz vorher:" Die Veranstaltung hatte weder bei dem neueste Blüthe am Baum der königlich preußischen Sozialreform für diesen Sonntag selbst übernommen haben und für gute und jezigen Stande des Boykotts rechten Sinn, sie kam entweder viel gezüchtet zu haben, kann sich wiederum der ob seiner vielfachen preiswerthe Speisen forgen werden. zu spät oder zu früh, noch waren die Vorbereitungen mit der Verdienste um den Staat schon oft von uns ehrend erwähnte Menschenfreunde. Wüßten wir nicht auf daß bestimmteste, nöthigen Vor- und Umsicht getroffen, weshalb der Ausfall, so Direktor Bahn rühmen. Vor einigen Wochen crließ dieser daß wir uns mitten im Altweibersommer" befinden, wir glaubten weit es den Besuch anlangt, fein günstiger gewesen Herr eine Bekanntmachung folgenden Inhalts: uns hineinversett in die Zeit des Karnevals bei einer Meldung, sein wird." Aus den Gesuchen, welche in der Sprechstunde vorgebracht die der„ Konfektionär" der staunenden Mitwelt aufzutischen in Während so das genannte Blatte, freilich unbeabsichtigt, das werden, habe ich die Ueberzeugung gewonnen, daß der größte der glücklichen Lage ist. Dies Blatt weiß nämlich zu berichten, Fiasko eingesteht, schwindelt die„ Staatsbürger 3tg." von einem Theil der Arbeiter, auch die jüngeren unverheiratheten, nicht daß angesehene Engros- Firmen der hiesigen Herren- und Knabens guten" Besuch und bemerkt wörtlich: Nach Schluß darauf Bedacht nehmen, während der Zeit guten Ver- Konfektionsbranche zur Bildung eines Vereins zusammengetreten der Versammlungen, die sich zum größten Theil bis dienstes Geld zurückzulegen für Fälle der Noth und zur sind. Diese Thatsache an sich hätte nichts Ueberraschendes, denn gegen Mitternacht hinzogen, traten sämmtliche Leiter Beschaffung einer Hauseinrichtung bei der Verheirathung u. 1. w. daß einem mangelnden Bedürfnisse auf dem Gebiete des Berliner In dem Bodeck'schen Lokale in der Burgstraße zur Be- Dieser Mißstand() führt dazu, daß diese Arbeiter für jede Vereinslebens durch eine Neugründung abgeholfen wird, dieses richterstattung zusammen. Das dort gegebene Gesammt außergewöhnliche Ausgabe sich auf fremde Hilfe- Unterstützungen Schauspiel fann man tagtäglich erleben. Warum sollen bild bewies, daß der von deutsch- sozialer Seite unternommene aus der Kasse des Instituts oder der Kantinentasie ver nicht auch einmal angesehene" Engros Firmen der hiesigen Versuch einer allgemeinen Kundgebung gegen den lassen, und daß die Hauseinrichtung gegen Abzahlung gekauft Herren- und Knaben- Konfektionsbranche einen Verein gründen? Bierboykott im allgemeinen als durch aus gelungen wird. Die Ehe beginnt also mit Schulden und ist es Dieser Umstand ist es, wie gesagt, nicht, der uns auffällt; die au bezeichnen ist." dann sehr schwer, im weiteren Verlauf derselben in geordnete Sache liegt tiefer, die Pointe ganz wo anders. Jeder Verein Das ist ziemlich start, meinen die Leser jedenfalls, aber es Verhältnisse zu gelangen. hat bekanntlich einen Zweck, oder soll doch wenigstens einen tommt noch besser. Von der Konkordia- Versammlung heißt es, Auf hohe Unterstützungen aus der Kantinentasse solchen haben. Wenn wir auch hinsichtlich der Vereinszwecke an daß der„ Andrang" bereits um 7 Uhr so stark war, daß es der ist in Zukunft nicht mehr zu rechnen, da mit Verminderung schier Unglaubliches gewöhnt und gegen Abnormitäten abgeſtumpft anwesenden Schuhmannschaft Mühe machte die Ordnung auf der Arbeiterzahl sich die Einnahme, aber auch die Unter- find, so entlockt uns doch der Humor der Zwecke, die der neus recht zu erhalten. Ob sich wohl ein Theilnehmer der Verstübungsfähigkeit des Kantinenfonds vermindert hat und dement- gegründete Verein zu verfolgen vorgiebt, ein lautes Gelächter. sammlung findet, der behaupten wird, daß in dem großen Saale sprechend die Unterstützungen eingeschränkt werden müssen. Der neue Verein wird sich nämlich, wie es heißt, zunächst mehr als 300 Personen anwesend waren? Die Phantasies ist Pflicht jedes guten Arbeiters, dahin zu streben, zu abgesehen von der Wahrung gegenseitiger Interessen mit zaubert große Maffen dorthin, wo thatsächlich nichts war: Die Beiten guten Arbeitsverdienstes für die vorbezeichneten Fälle sozialen Aufgaben, mit der Besserung Der ArbeiterEingeweihten fonnten kaum das Lachen verbeißen, als bei Buggen- ücklagen zu machen. Verhältnisse befassen. Man will die Arbeiter vor Noth hagen einige Biedermänner auftraten und verkündeten:„ Bei Keller Ter Mangel an Anregung zum Sparen und die Schwierig- und Elend schützen und ihnen bei Arbeitsunfähigkeit tommt fein Mensch mehr herein, es ist alles voll." Es kam allerdings feiten, mit welchen Einzahlung und Abhebung der Spargelder und Krankheitsfällen Unterstützung zukommen lassen! Man fein Mensch rein, weil zunächst feine Menschen dort waren, verbunden sind, mögen Ursache(!) sein, daß so wenig gespart tönnte geneigt sein, diese Chose für einen Faschingsscherz zu um die Versammlung überhaupt eröffnen zu können. Aus Rück wird, obwohl das Bedürfniß dazu bei einzelnen Ar- halten, wenn wir nicht noch weit von dieser Zeit der privile sicht auf den Raum verzichten wir auf weitere Beweismittel für beitern hervorgetreten ist. girten Narrethei entfernt wären. Ein jeder, der auch einen oberdie antisemitische Wahrheitsliebe". flächlichen Einblick in die grauenhaften Verhältnisse der Herren1. aus dem Kantinenfonds eine Prämie von 50 Mart, und Knaben- Konfektion gewonnen hat, wer das namenlose Elend eine zweite von 30 Mark und sechs von je 20 Mark für die der Arbeiter und Arbeiterinnen dieser Branche und die grenzenjenigen Arbeiter ausgesetzt werden, welche nach Jahresfrist durch lose Ausbeutung, die von den Unternehmern geübt wird, fennt, regelmäßiges Sparen den besten Erfolg erzielt haben. Die Be- der wird den blutigen Hohn wohl verstehen und fühlen, der sich dingungen, unter welchen diese Prämien verliehen werden, sollen unter den honigsüßen Worten versteckt. Die Arbeiter- Vers später bekannt gemacht werden. hältnisse bessern! Die Arbeiter vor Noth und Elend 2. die Sparbeträge bei der Lohnzahlung abschützen! Den Arbeitern bei Arbeitsunfähigkeit und gezogen und seitens der Direktion eingezahlt werden, Beträge Krankheitsfällen Unterstützung zukommen lassen! Was soll aber an der Fabrikkasje wieder zurückempfangen werden können. diefer Mummenschanz? Seit wann wären solcher menschlichen 1 M. überschießende Betrag an Pfennigen sein. indessen ist es im Interesse der Vereinfachung bei der Lohn Ein wang zum Sparen soll nicht ausgeübt werden(!), zahlung wünschenswerth. daß alle Arbeiter sich zu dieser Einlage bereit erklären. " Nach diesen Leistungen aber dürfte nun wohl jeder Zweifler fiberzeugt sein, daß es die Schuld der Antisemiten ganz gewiß nicht ist, wenn der Boykott nicht durch Lügen und Fälschungen überwunden werden kann. Welche Fronie der Geschichte liegt jedoch darin, daß der Herr Generaldirektor Rösicke Diejenigen gerade als Vorspann vor seinen Triumphwagen sieht, denen er die Kehlen zuzuschnüren vermeinte, als er seiner Zeit den Aufruf zur Bildung des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus unter zeichnete---! Bei den in der Umgegend von Berlin jetzt des Sonn" Dem soll dadurch begegnet werden, daß Die gewünschte Einlage würde der bei jeder Lohnzahlung über = Regungen Kapitalisten fähig, und nun gar in der Herren- und Knabenkonfektion? Selbst dem„ Konfettionär" stoßen ob dieser Wenn dieses edle Vorhaben im Vordergrunde des Vereins stebt, fapitalistischen Selbstlosigkeit gelinde Zweifel auf, denn er meint: so ist diese neue Vereinigung nur mit Freuden zu begrüßen, und sie wird segensreich wirken." Wenn, ja wenn! Was aber im Hintergrunde lauert, darüber schweigt vorläufig noch des Sängers Höflichkeit. Derartige kapitalistische Fürsorge für das Wohl der Die Befürchtung der Arbeiter, daß bei einer Ver- Arbeiter hat immer die gemeingefährlichste Wirkung. Man darf mittelung der Direktion in Sparangelegenheiten ein erfolg wohl gespannt sein, wie der neue Verein seine" sozialen Aufreiches Sparen zur Herabsehung des Arbeitsgaben" unter Wahrung der gegenseitigen Interessen lösen wird. verdienstes führen würde, ist grundlos. Die Höhe des bei jeder Lohnzahlung zu hinterlegenden Spargeldes bleibt im übrigen jedem Sparer überlassen. Es ist den Arbeitern bekannt, daß die Höhe des Stücklohn Verdienstes vom föniglichen Kriegsministerium festgesetzt ist. tags stattfindenden sog. Erntefesten scheint man den Boykott zuweilen nicht genügend beachtet zu haben. Schon vor 14 Tagen war im Vorwärts" darauf aufmerksam gemacht worden, daß auf den Köllnischen Wiesen Ringbier geschänkt worden sei. Am vergangenen Sonntag ist wieder der Fall vorgekommen, daß boykottirtes Bier geschänkt wurde. Es betrifft die Kolonie, auf der ein Herr Zander den Bierausschant übernommen hat. Dieser Herr hatte eine Tonne ringfreies Bier besorgt und außerdem mehrere Tonnen von der Unionsbrauerei fommen laffen. Die Ringbrauereien sollen ungestempelte Gefäße im Verkehr haben, denn sonst könnte es, wie uns geschrieben wird, mit dem Betrug Kinderwelt eine mächtige Anziehungskraft ausüben. Die 2ili. Das National Theater dürfte in der nächsten Zeit auf die bei solchen Festen nicht so leicht zu machen sein. Von Herrn Zander sind nun bei dem Feste vier Tonnen Bier geschänkt worden, also doch mindestens drei Tonnen Ringbier. Die Genossen ersehen teine Veranlassung vor, sie hat vielmehr ein lebhaftes Interesse Stück voll lustiger Kasperlespäße ihre kleinen, fecken Künste. G Unter diese Säße hinunterzugehen, liegt für die Direktion Putaner, die auf ihrer Rundreise wieder in Berlin angelangt find, haben sich dort häuslich niedergelassen und üben in einem hieraus, daß es nöthig ist, auf der Hut zu sein, denn selbst Leute, daran, daß die Arbeiter wirthschaftlich vorwärts fommen wird in der kleinsten Baronin", wie die vieraftige Posse welche täglich mit den Arbeitern verkehren, scheuen nicht davor und ihr Verdienst so bemessen bleibt, daß dies möglich ist. zurück, ibre Gäste zu hintergehen, wenn es gilt Profitchen zu Arbeiter, welche gewillt sind, unter den angegebenen Be- benannt ist, in der die Herrschaften auftreten, gar viel geboten: solchen Machenschaften treibt, ersehen die Genoffen aus folgendem: ihrem Meister unter Angabe der Höhe der Spareinlage bei zenen mit einem veritablen Esel an der Spiße, Feuerwehr- Exerzitien machen. Und daß es nur Gewinnsucht ist, welche die Leute zu dingungen regelmäßige Spareinlagen zu machen, wollen sich bei Rouplets zum unvermeidlichen Lobe des Militärs, Opernarien aus dem Postillon von Lonjumeau mit obligatem Peitschengeknalle, FluchtManche Ringbrauereien, und dazu gehört auch die Unionsbrauerei, jeder Lohnzahlung melden. Zusammenstellungen der Anmeldungen von außerordentlich abkühlender Wirkung und-Prügel, furcht haben infolge des Boykotts Stühle, Tische, Gläser zc. außer Ge- jedes Gewertes sind durch die Meister bis zum 1. Juni d. I. bar viele Prügel. Eine Schußmannsverteilung mußten wir am brauch, so daß sie besonders für solche Feste diese dem Direktor vorzulegen. Gegenstände gern frei zur Benutzung stellen, venn nur Diese Bekanntmachung spricht so energisch für sich selber Staatsanwalt Benedig einen Hochverrathsprozeß aus ihr hätte Donnerstag mit ansehen, die so schauerlich verlief, daß Herr einige Tonnen Bier Don ihnen genommen werden. und für den Herrn Oberstlieutenant und Direktor, daß wir einer tonstruiren können. Es wäre zu viel verlangt, wollte man an Bei den ringfreien Brauereien fostet die Tonne wie bekannt Leserschaft wie der unfrigen gegenüber, die die volle Bedeutung die Leistungen der possirlichen Künstlerschaft den Maßstab an= 21 Mart, bei den Ringbrauereien daffelbe. Legtere stellen aber derartiger Erlasse zu würdigen weiß, uns jeder erklärenden Be- setzen, mit dem man Leute von normalen Dimensionen mißt; noch Stühle, Tische u. f. w. unentgeltlich zur Verfügung, ja fie merfung enthalten können. find so galant und bringen die Sachen noch mit ihren Fuhr- Es erübrigt nur noch, über den Erfolg dieser Aufforderung anfangs dem Ohr fremdartig flingt, so aber wenn auch namentlich die Sprechweise der Liliputaner werken an Ort und Stelle und holen sie auch wieder ab. Um zum Tanz mit der Spar- Agnes zu berichten. fann man nun das Geld zu sparen, das die Unternehmer solcher Festlichdoch feiten für das Leihen der Gegenstände zahlen müßten, wenn sie der einst Bursche bei dem früheren Direktor war, fast täglich nach wäre, namentlich in Rücksicht auf die Kinder, die gewiß eifrigen Derselbe ist sichtbarlich zutage getreten an einem Arbeiter, ihre drollige Art, zu spielen, lachen. Der schon die paar Stunden hindurch herzhaft über Direktion Bier aus nichtboykottirten Brauereien bezögen, ziehen sie es vor, Charlottenburg fuhr, das Fahrgeld und oft Essen und außerdem Antheil an dem Interesse für die sieben Zwerge" nehmen wer das Ringbier zu schänken. Die Brauereien werden dann noch etwas Baargeld erhielt. verständigt, wann und wie es paßt, das Bier unbemerkt an den den, dringend zu empfehlen, die unendlich langen Zwischenafte Dieser sozusagen von der Vorsehung zum Sparen prä so viel wie möglich abzukürzen. Es wird niemand übel verOrt seiner Bestimmung gelangen zu laffen. Der Budiker verdient durch deftinirte Mann wurde wegen seiner Virtuosität in dieser Kunst merken, wenn das Theater schon vor zehn Uhr geschlossen wird. sein Unternehmen mindestens 20 m. und den Brauereien ist wie folgt von dem Herrn Oberstlieutenant und Direktor belobt: wieder mit 60 bis 80 m. geholfen. Bekanntmachung. Wie die Polizei verdächtigt wird. Eine Dame, die Für Sonntag, den 23., ist wieder so ein Fest auf den Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 20. Mai Augenzeugin war, als vorgestern Nachmittag der österreichische Rixdorfer Wiesen arrangirt, wo der oben genannte Herr Bander 1894 betr. Einrichtung einer Sparkasse, wird hierdurch zur öffent- Offizier May Kraus von einem Pferdebahnwagen überfahren den Budiker martirt. Also, Parteigenoffen, seid auf dem Posten, lichen Kenntniß gebracht, daß ein unverheiratheter, handwerks- wurde, schreibt der„ Vossischen Zeitung":" Ein Freund, der mit überzeugt Euch genau, was für Bier Ihr vorgefeßt bekommt. mäßig nicht ausgebildeter Arbeiter des Feuerwerks- Laboratoriums dem Unglücklichen fuhr, sprang gleich hinzu und es sammelte sich Soweit bekannt, find sämmtliche Gefäße der ringfreien Brauereien in der Zeit vom 13. November v. J. bis zum 13. Juni d. J., viel Publikum, aber es war unmöglich, einen Arzt zu be gestempelt. d. h. in sieben Monaten, die Summe von 280( 3 weifchaffen, teine Sanitätswache war offen, kein Verband= Wegen des Verschwindens einer Arbeiter Kontroll- hundertachtzig) Mark oder monatlich 40( vierzig) zeug zu baben. Einige Taschentücher wurden um die entsetzliche liste, so schreibt das Kleine Journal", ist von dem Direktor Mark lediglich von seinem Arbeitsverdienst er Wunde gebunden. Endlich gegen 3 Uhr(!! um 2 Uhr etwa des Feuerwerts Laboratoriums in Spandau eine spart hat wurde der Offizier überfahren) bob man ihn in eine Droschke ftrenge Untersuchung angeordnet worden. Ein Meister des In- Diefem Arbeiter spreche ich hierdurch meine Anerken- und fuhr ihn nach der Charitee. Das Elisabeth- Krankenhaus war ftituts hatte eine Liste angefertigt, auf der eine Anzahl Arbeiter nung aus. zehn Minuten davon entfernt! Kein Schuhman hatte feines Betriebes mit Bemerkungen über ihre Leistungsfähigkei Dieses Ergebniß liefert den Beweis, daß es den Arbeitern Verbandstoff bei sich, teiner kam auf die Idee, ihn in ein näher gelegenes Krankenhaus zu schaffen. Als die beiden Herren( der Verwundete und sein Freund) an der Charitee antamen, wurde mit dem Verwundeten, der entsetzlich der Gerichts- Beifung. wesen sei und der Kläger dafür 4 Mark extra bekommen habe Der Gerichtshof nahm von der Wernehmung ein Verhör in der Droschte angestellt, wie er heißt, was er ist, wir in der Nr. 218 unseres Blattes( nach der„ Volts- Zeitung") dienste hatte, Abstand und wies den Kläger ab. Peters gegen, das Münchener Brauhaus, über Gewerbegericht. Der Prozeß des Mitfahrers des Beugen Ludwig darüber, ob der Kläger was der Vater u. s. w. Endlich wurde der Kranke in den Saal berichteten, wurde Freitag zu Ende geführt. Der Vorsitzende transportirt; eine Straße von Blut bezeichnete noch nach Stunden Dr. 2 eo meinte vor Eintritt in die Verhandlung:„ Jezt tommt ächlich Verhältnisse vorgelegen haben, die im den Weg, den er genommen. mehr Sanitätswachen einzurichten und sie Nacht und Tag offen Verlauf des Prozesses vortrug. Kläger sei als Mitfahrer in der Wäre es nicht durchaus nöthig, eine schreckliche Sache", worauf er folgendes über den bisherigen fönne und müsse für, durch außerordentliche Um. Kläger das Bewußtsein entstehen lassen mußten, er zu halten und die Schuyleute an solchen gefährlichen Stellen, wo so häufig Unglück vorkommt, mit einer kleinen Tasche mit VerZeit vom 18. April 1893 bis stände außerordentlich gefteigerte Leistungen zum 21. Juli 1894 bandszeug zu versehen. Einen schwer Verwundeten beinahe angeblich im Münchener Brauhaus thätig gewesen und dann Extravergütigungen verlangen. Das Gericht habe 11/2 Stunde ohne Hilfe zu lassen, ist geradezu barbarisch." entlassen worden, weil der Fahrer Ludwig aber nicht zu prüfen, was moralisch Recht ist, sondern Die Dame macht sich ein kurioses Bild von den öffentlichen anspruche 120 M. für Ueberstunden, behauptend, nach der Reich 3, und Landesrecht zu beurtheilen.- zu erihn nicht mehr als Begleiter haben wollte. Der Kläger be- es habe die einfache Rechtslage nach bestehendem Pflichten unserer Sicherheitsbehörde und weist ihr Auf- Arbeitsordnung danere die Arbeitszeit in der Brauerei von wägen war, daß§ 6 der Arbeitsordnung eine bestimmte Arbeitszeit gaben zu, für die fie, wenigstens im hochgeschäßten Preußen Morgens 4 bis Abends 6 Uhr, er habe aber in der Zeit von für Mitfahrer nicht normirt, infolge beffen gebe es denn doch kaum da ist. Der Schuhmann soll Verbands Mitte Mai bis zur Entlassung 10 Wochen lang Ueberstunden Dem, was am Kopfe der Lohnlisten vermerkt ist, daß nämlich zeug bei sich tragen. Wir rathen der Dame, der der für diese den Begriff der Ueberstunden nicht. Respekt vor unserer Polizei ganz und gar verloren gegangen zu wesen der der machen müssen bis nach 11 Uhr Nachts sei er thätig ge event. Ansprüche sofort geltend gemacht werden müssen, habe der Jein scheint, einmal auf den Gifer zu achten, mit dem der verlange Kläger außerdem wegen dreiwöchigen Einbehaltens Gerichtshof keinen besonderen Werth beigemessen, weil die Unters ohne eine Entschädigung dafür zu erhalten. 72 n. Ordnungswächter darauf fleht, daß kein Droschkengaul zu weit einer Papiere. Bezüglich dieser Forderung sei dem Kläger bereits schrift des Klägers auf der Rückseite ſich befinde. Es müſſe bei vom Trottoir entfernt steht und daß keine arme Blumenverkäuferin mitgetheilt worden, daß das Gewerbegericht zu ihrer Entscheidung ben in der Friedrichstraße die Passage fperrt". Auch achte man auf nicht zuständig fei. Die beklagte Brauerei habe nun dem GeBestimmungen der Arbeitsordnung Arbeitsordnung sein Bewenden die Präzision, mit der der Sicherheitsbeamte in solchen Fällen richt ein Eremplar der Arbeitsordnung zukommen lassen. Der haben, denn der Kläger habe nicht nachgewiesen, daß fein Notizbuch aus der Tasche zieht, um die entsprechende Meldung§ 6 derselben bestimme die Arbeitszeiten der beschäftigten Ar- geändert der Arbeitsvertrag durch irgend welche Abrede ab= worden sei. Er habe nur dargethan, daß an die vorgesetzte Behörde zu entwerfen, und man wird zu der beiter und setze wohl für Brauer und Böttcher eine bestimmt zweimal Extravergütigungen gezahlt wurden, und betreffs dieser Einsicht kommen, daß die Polizei dort, wo sie es für nöthig abgegrenzte Arbeitszeit fest, aber nicht für Fahrer und Mit habe Beuge Greif ausgesagt, daß ausdrücklich dieselben hält, stramm auf dem Posten ist. Und wer dann noch fahrer. nicht von ihrer Vortrefflichkeit überzeugt ist, Im Gegentheil heiße es bezüglich derselben, daß nicht für die Dauer garantirt wurden. Bei der zweiten Bors gehe in eine sozialdemokratische Versammlung oder noch besser bie für sie im Sommer um 4, im Winter um 5 Uhr früh stellung um Zulage sei sogar gesagt worden, wer nochmal zu. auf ein sozialdemokratisches Boltsfest und schaue selber nach, ob eine Arbeitszeit beginne und daß die Arbeitsdauer lage verlange, werde rausgeschmissen, darum könne von einer die Polizei nicht die kleinste Wendung in einer Rede, der ein beziehungsweise den Erfordernissen des Geschäfts richte. Beklagte tönnen, als daß Kläger verpflichtet war, für unbestimmte sei und sich nach der Jahreszeit Zulage nicht die Rede sein. Nach der Beweiserhebung aufreizender Charakter innewohnen könnte, pflichtgemäß ins Heft habe im vorigen Termine weiter den Einwand erhoben, Kläger 18 m. die Woche sich event. todt zu arbeiten. hätte nichts anderes angenommen werden einträgt, damit Staatsanwalt und Strafrichter zu thun be: habe durch seine Unterschriften auf den Lohnlisten auf besondere tommen. Angesichts solcher regen und unermüdlichen Thatkraft Vergütigungen verzichtet, denn auf denselben stehe: Ueberstunden- Für den zweiten Anspruch von 72 M. sei, wie schon gesagt, das follte man dem Umstand, daß zufällig einmal ein Verunglückter bezahlungen und sonstige Vergütigungen, überhaupt Ansprüche Gericht nicht zuständig. sich hilflos zu Tode verblutet oder daß auf offener Straße Ver- irgend welcher Art, müssen bei der ersten Lohnzahlung geltend brechen verübt werden und unentdeckt bleiben, teine allzugroße gemacht werden, anderen Falles werden die Forderungen als un- Stadtbahn, welche die 17jährige Tochter des Fabrikanten H. am Im Stadtbahn- Koupee 2. Klaffe. Eine Attacke auf der Bedeutung beilegen. begründet erachtet und später nicht angenommen. Eine folche Lohn- 16. Juli d. J. zu bestehen hatte, beschäftigte gestern die 136. AbAus dem Verband des Leffing Theaters ist Herr Karl lifte, die lehte des Klägers, liege bei den Aften. Der Kläger habe theilung des Schöffengerichts. Die Anklage richtete sich gegen den Wallner entlassen worden, weil er, wie gemeldet wird, sich sie auf der Seite fie fei zweiseitig unterschrieben, auf Bauunternehmer Albert Schadow, welcher der Beleidigung weigerte, die Rolle eines preußischen Majors zu übernehmen, die welcher über den Lohn quittirt werde; die andere Seite enthalte befchuldigt war. Die Zeugin gab folgende Darstellung des Sach feiner Individualität besondere Schwierigkeiten bereitete. den Vermerk betreffs der besonderen Ansprüche. Deshalb bleibe verhalts: An dem genannten Tage sei fie Morgens gegen 7 Uhr lesen und ob die Unterschrift ihn zur Rechtsgiltigkeit verhalf. Boologischer Garten gefahren. Sie hatte faum in einem leeren immer noch die Frage offen, ob der Kläger jenen Vermerk ge- mit der Ringbahn vom Gesundbrunnen nach der Station Der§ 12 der Arbeits- bezw. Geschäftsordnung bestimme dagegen Wagenabtheil 2. Klaffe Plaz genommen, als auch der Angeklagte noch, es sei Sache jedes Arbeitnehmers, fich fofort bei jeder einstieg. Nachdem der Bug sich in Bewegung gesezt hatte, Lohnzahlung zu überzeugen, daß er den berechneten Lohn- fnüpfte der Angeklagte ein Gespräch mit ihr an, indem er sie betrag richtig erhalten hat, und daß Einwendungen spätestens fragte, ob sie wisse, ob auch im Nebenabtheil Fahrgäste feien. innerhalb 24 Stunden Krankheit ausgenommen werden müßten, wenn sie berücksichtigt werden sollen. Kläger mit einem Achselzucken beantwortet. Der Angeklagte habe den erhoben Verwundert habe sie die Frage des ihr gänzlich fremden Mannes behaupte nun, alle diese Bestimmungen seien illusorisch ge- Siz bestiegen und über die Scheidewand in den Nebenraum ge worden dadurch, daß während des Boykotts das Münchener blickt. Dann habe er wieder Plaz genommen, ihr eine Anzahl Brauhaus liefere ringfreies Bier eine derartige Ueberbürdung Geldstücke in den Schooß geworfen und ihr Zumuthungen gestellt, der Kutscher und Mitfahrer eingetreten fei, daß diefelben um die sie auf's Tiefste empören mußten. Als bie Station Jungferns eine Zulage einfamen. Zwei Wochen lang sei denn auch haide erreicht war, sei sie hinausgesprungen und habe eine Zulage von 5 Mark pro Woche gezahlt worden, dann den Stationsvorstand gebeten, die Persönlichkeit des Angeklagten aber nicht mehr. Der Mitfahrer Greif habe in der letzten festzustellen. Der lettere verschlimmerte seine Lage dadurch, daß Sigung ausgesagt, im Mai sei eine Deputation zu Direktor er im Termine nicht einräumen wollte, daß er sich in der Person Arendt gegangen, um für die überlasteten Fahrer und Mitfahrer der Zeugin geirrt habe. Er behauptete, daß er bereits mit der wollen, mit dem ausdrücklichen Hinzufügen, daß er die Zulage und ihre Unterhaltung sei stets eine derartige gewefen, daß sein eine Zulage zu erwirken. Arendt habe erklärt, 5 M. zulegen zu Zeugin vier oder fünf Mal dieselbe Strecke zurückgelegt habe nicht auf die Dauer garantiren könne. Kläger habe darauf ein- Betragen an dem in Rede stehenden Tage etwas Auffallendes nicht gewandt, daß er und einige Kollegen nochmals mit Arendt gesprochen baben fonnte. hätten, und daß dieser daraufhin die Sache anders regeln wollte. Entrüstung zurück. Der Staatsanwalt hielt es für ein frauriges Die Zeugin wies diese Behauptungen mit Zeuge Greif habe hierauf zugegeben, daß nach Aufhören des Beichen, daß eine einzelne Dame in einem Abtheil 2. Klasse der Wochenzuschusses ein Mehrverdienst insoweit gewährt worden sei, artigen Belästigungen ausgesetzt sei, er beantragte eine Geldstrafe als für jedes zurückgebrachte fremde Gefäß die Mitfahrer 25 Pf. von 100 m. Der Gerichtshof erkannte auf 50 M. Geldstrafe erhielten. Der hierdurch erzielte Mehrverdienst solle nach des mit dem Bemerken, daß die Strafe weit höher ausgefallen wäre, Beugen Aussage zwischen 6 und 20 M. die Woche schwanken. wenn nicht zu Gunsten des Angeklagten angenommen worden Der Kläger wolle nun von diesem Mehrverdienst nichts gesehen sei, daß er die beleidigte Dame mit einer anderen Person vers und feine fremden Gefäße eingebracht haben. Der Gerichtshof, wechielt habe. halb beschlossen, hierüber Beweis zu erheben. Zu diesem Zweck welcher die Angelegenheit das letzte Mal verhandelte, hätte des fei der Fahrer Ludwig jekt als Beuge geladen. In London festgenommen. Der vor einigen Wochen, mit Hinterlassung bedeutender Verpflichtungen aus dem Bauschwindel, nach England geflüchtete Guido Löwy, Unter den Linden 15 wohn haft, ist in London verhaftet worden. Die Nichte Löwy's, mit der er jahrelang ein intimes Verhältniß unterhalten hat, ist, wie die Staatsb. 3tg." mittheilt, hier ebenfalls festgehalten worden. Dieser Thatsache ist es zuzuschreiben, daß man die Adresse Löwy's in London erfahren hat, da die an die Nichte gerichteten Briefe reichlichen Aufschluß gegeben haben. Ein Einbruch in einen Wagen ist während der Fahrt von Berlin nach Köpenick am 19. b. Mts. zwischen 10 und 12 Uhr Abends verübt. Ein Wäschereibesitzer hatte Wäsche zum Waschen abgeholt. Unterwegs scheint das Borderschloß des Kastens mit einer Kneifzange beseitigt worden zu sein. 3wei Säcke mit Wäsche im Werthe von 3000 m. wurden gestohlen. Ein großer Theil trägt das Zeichen S. G. 0 In der Düngergrube des Grundstücks Alt Moabit 137 wurde am Freitag Vormittag um 10 Uhr der Melanchthonstraße wohnende Kutscher Frizz Wölkerling todt aufgefunden. Der Kopf war mit Dünger bedeckt. Die Nachforschungen nach der Todesursache sind noch im Gange. Der in der Narkose gestorbene Knabe ist der 12 jährige Sohu eines Expedienten Böhm aus Nixdorf. Der Knabe batte sich beim Spielen mit einer Scheere im Auge verlegt und sollte von einem Dr. R. in Gemeinschaft mit einem Assistenten operirt werden. Der Tod trat infolge von Herzlähmung ein. Den Aerzten ist keine Schuld beizumessen. Ein Bergfturz ist für heute Mittag zwischen 12 und 1, Uhr im Alvenslebenbruch zu Ralfberge- Rüdersdorf angefagt worden. = = Vermischtes. " So was Um Irrthümern hinsichtlich der fremden Gefäße" vorEin eigenartiges Ergebnis hat eine Operation gehabt, aubeugen, stellte der Vertreter der Beklagten folgendes feft: Das die vom Ober- Stabsarzt Dr. Rodis an dem Hautboisten Richard Münchener Brauhaus beziehe von zwei auswärtigen Brauereien Brig vom Garde- Grenadier- Regiment Kaiser Alexander aus- Bier, weil seine Produktion nicht so groß sei, um die Nachfrage Die beiden Brüder Struck, Knaben im Alter von 11 und Eine furchtbare Blutthat wird aus Stettin gemeldet: geführt worden ist. Seit etwa 3 Jahren verspürte Brig beim zu bewältigen. Man lege deshalb besonderes Gewicht 12 Jahren, gingen am Dienstag auf das Feld, um Drachen Blasen seines Instruments einen stechenden Schmerz an der auf das Einbekommen der Gefäße dieser rechten Schleimdrüse unter der Zunge. Nachdem im Laufe der um später keine Unannehmlichkeiten zu haben. Die Prämie von wurden, gaben sie dies Vorhaben auf und setzten sich in einer Brauereien, steigen zu lassen. Da sie dabei vom Wind wenig begünstigt Beit mehrere Aerzte die Ursache nicht ergründen konnten, hat 25 Pfennig pro Gefäß solle dazu aufpornen, die fraglichen Sandgrube zum Spielen nieder. Hierbei wurden sie von einigen der Ober- Stabsarzt schließlich einen haselnußgroßen Speichelstein Gefäße zurückzubringen. herausgeschnitten. Dieser hat die folgende Entstehungsgeschichte: Der Kläger führte noch aus, nach dem Aufhören der zusahen und dann an diesen theilzunehmen wünschten. Die jungen, etwa 15 jährigen Burschen betroffen, die ihren Spielen Brix hatte sein Instrument mit Schrot gereinigt und muß beim Extravergütigungen seien mehrere Mitfahrer und er zum Direktor beiden Knaben antworteten ihnen jedoch abweisend: Blasen ein zurückgebliebenes Korn eingeathmet haben. Das Arendt gegangen. Derselbe habe ihnen auf ihre Vorstellungen giebt's nicht!" worauf jene sich zunächst entfernten, bald aber Schrotforn hatte sich nun unter der Zunge festgesetzt und zur geantwortet, wenn nochmal jemand wegen Lohnerhöhung anfragen wieder zurückkehrten und mit Steinen nach den beiden spielenden Entstehung des Steins die Veranlassung gegeben. komme, dann schmeiße er ihn hinaus. Arendt habe hinzu Ruaben warfen. Blöglich 30g einer der jugendlichen Strolche Unglücksfall in der Spandauer Bergbrauerei. Im gefeßt, ihm sei überhaupt von der Partei an einen Revolver hervor und schoß ohne weiteres auf die Brüder Schlafe schwer verunglückt ist am Donnerstag Mittag der frühere gerathen worden( die sozialdemokratische Partei ist Struck los. Der eine von diesen konnte nur noch seinem Bruder Schlächter Karl Mühlitein aus der Andreasstr. 22, der in der gemeint), sämmtliche Fahrer und Mitfahrer zurufen: Du, ich bin getroffen," und fiel in demselben AugenBrauerei am Spandauer Berg als Arbeiter beschäftigt wurde. u entlassen.( Was natürlich ein Schäfer ist. Die Red.) blick todt nieder. Der Angeredete wollte nun die davongelaufenen Er hatte sich in der Mittagspause auf die Ummauerung eines läger wendet sich gegen die vom Direktor Arendt in der Zuſchrift Burschen verfolgen, rehrte aber auf den drohenden Zuruf:„ Geh Dampfteffels zum Schlafen niedergelegt, hat sich wahrscheinlich wahr, daß er von seinem Fahrer vollständig beföftigt worden sei. Bruder zurück. Der Thäter entfloh querfeldein, und seine ihm an den Vorwärts" aufgestellten Behauptungen. Es sei nicht Deiner Wege, oder Du friegst auch eins!" zu feinem todten auf die andere Körperseite legen wollen und ist aus einer bedeutenden Höhe abgestürzt. Er wurde nach der Charitee gebracht, über 60 Pf. jedesmal kosten dürfen. Das im Interesse des Ge- es ist nach der„ Steuen Stett. 8tg." bisher nicht gelungen, einen Derselbe habe ihm nur Frühstück gegeben, und das habe nicht voraufgegangenen Begleiter setzten ebenfalls ihren Weg fort, und wo außer schweren inneren Verlegungen eine Berftauchung des schäfts vom Spundgeld( der Fahrer erhält 1 M. pro Tonne) derselben festzunehmen. Rückgrats festgestellt wurde. and the toughe bezahlte Bier fönne er doch nicht als Lohn oder Einen Mordversuch hat der 25jährige Gärtner Edwin Berdienst rechnen. Sonst habe er nur 3 Mark von Schinn in Franz.- Buchholz am Donnerstag Abend unternommen. dem Spundgeld der ganzen Woche erhalten. Er meldete sich gegen 10 Uhr bei einem Schuhmannsposten in der sei mit den 17,50 M. Lohn( nach Abzug der Kassenbeiträge 2c. Das Brunnenstraße zu Berlin und theilte mit, daß er vor 2 Stunden verbleiben von den 18 M. 17,50 M.) zufammen sein Wochenin der Dorfstraße zu Französisch- Buchholz auf seine dort wohnende verdienst bei einer Arbeitszeit gewesen, die manchmal bis nach und der Lasa hat infolge der Choleragefahr die Abhaltung der Die Cholera. Der Regierungspräsident Dr. v. Heydebrand Braut, die unverebelichte Marie Schusch, mehrere Schüsse ab- ein Uhr Nachts gedauert babe. Manchmal habe er sich nur Kram- und Viehmärkte in den meisten Orten Oberschlesiens vergefeuert habe, um sie zu tödten. Er wisse indeß nicht, ob er sie ein bischen auf dem Boden im Halbschlaf ausruhen können, um boten. getroffen habe. Der Grund für seine That fei das Verhalten dann wieder los zu arbeiten. Bei Aufstellung der Klage habe er feiner Braut, die das Liebesverhältniß zu ihm gelöst habe. Auf die Arbeitszeit für die schweren Wochen im Durchschnitt bis eine Anfrage an den Amtsvorsteher in Französisch- Buchholz ist elf Uhr dauernd angegeben, weil er zuweilen auch die Antwort eingetroffen, daß das Mädchen durch drei Schüffe früher fortgekommen sei. Des Sonntags sei er von verletzt worden sei. Der eine habe die Brust, ein anderer einen früh 4 Uhr bis 10 Uhr Abends mit dem Zusammen Briefkaffen der Expedition. Oberschenkel getroffen; ob die Wunden lebensgefährlich sind, ist holen von Gefäßen beschäftigt worden. Der Vertreter der Hoffmann. Sie haben per Post 7,30 M. eingesandt, da hier noch nicht bekannt. Das Geschoß, tas die Brust der Schusch Beklagten, Buchhalter Weiser, äußerte sich zur letzten An von gehen 5 Pf. Post- Bestellgebühren ab, bleiben 7,25 m. Dieser getroffen hatte, ist wieder entfernt worden. gabe des Klägers dahin, daß das nur einmal der Fall ge. Betrag ist in gestriger Nummer quittirt. Rothkehlchen, gr. 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Für den Inhalt der Juierate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, 22. September. Opernhaus. Mignon. Schauspielhaus. Der Sturm. Leffing Theater. Wohlthäter der Menschheit. Berliner Theater. Die Großstadtluft. Neues Theater. Perrichons Reise. Der sechste Sinn. Schiller- Theater. Der Menonit. Deutsches Theater. Nora. Allen Freunden und Genossen zur Sohn Mar Passage- Panopticum. Madricht, daß unfer lieber Goba im Alter von 121/2 Jahren gestorben Freie Volksbühne. wilde Weiber ist. Die Beerdigung findet am Sonntag Sonntag, 23. September, Nachmittags 2½ Uhr( Berloosung 14 Uhr), IV. Abtheilung. Lessing- Theater: Emilia Galott t. 51 aus Dahomey. Die Herenschankel, neueste Illusion. Alcazar Vaudeville- u.Variété- Theater Dresdenerstr. 52/53( City- Passage). Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Der Bombardier Der Vogelhändler. Rehdens Theater. Demi- Monde. Theater Unter den Linden. Dr pheus in der Unterwelt. Bellealliance Theater. 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Unserem Sangesbruder Hecht zu feinem heutigen Wiegenfeste ein dreiDeutscher Holzarbeiter- Verband. mal donnerndes Hoch![ 8060b] Allegro. Sonntag, den 23. September, Vormittags 10 Uhr, im Lokale Annenstr. 16, bei Ehrenberg: Todes- Anzeige. Den Mitgliedern des ſozialdemo- Branchen- Versammlung der Drechsler fratischen Wahlvereins für den dritten Berl. Reichstags- Wahlkreis zur Nachricht, daß das Mitglied Paul Schott. und Berufsgenossen. Lages Drdnung: 1. Bortrag. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Referent: Rollege Wiedemann. Die Ortsverwaltung. 142/6 Heute, Buchbinder, verstorben ist. 278/9 Verein Schäftebranche. den 22. Sept. Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. September, Nachm. 3 Uhr, vom Krankenhaus Friedrichshain nach dem St. Markus- Kirchhof in Wilhelmsberg statt. Um zahlreiche Betheiligung erfucht hand Der Vorstand. Verband died der in Buchbindereien d. Papierund Lederwaaren- Industrie besch. Arbeiter und Arbeiterinnen. Am 20. September verstarb unser langjähriges Mitglied 75/1510 Paul Schott und Tintenfische, Quallen etc.[ 88M an der Proletarierkrankheit. Die BeSanssouci“ Rottbuserstraße 4a. Wallner- Theaterstr.) Sonntag, 23. September, Sonnabend, 22. Septbr., Abds. 8 Uhr: Der Menonit. Trauerspiel in 4 Atten von E. v. Wildenbruch. Sonntag, 23. Septbr., Nachmittags 3 Uhr: Der Veilchenfreer. Abds. 8 Uhr: Der Menonit. Jm Bürgersaale des Rathhauses auf Wunsch zum zweiten Male: GoetheAbend. Abends 71/2 Uhr. Montag, 24. Septb., Abends 8 Uhr: Der Veilchenfresser. Lustspiel in 4 Aften von G. v. Moser. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Erstes Gastspiel der Liliputaner, der berühmten sieben Zwerge mit eigener, vollständiger Theatergesellschaft: Die kleinste Baronin. Große Posse mit Gesang in 4 Akten. Musit von verschiedenen Komponisten. In Szene gefeßt vom Regisseur Arthur Ramin. Rassenöffnung 61/2 Uhr. Auf. 71/2 Uhr. Morgen: Gastspiel der Liliputaner. Die kleinste Baronin. Sonntag Nachmittag 81/2 Uhr: Die Weber." Central- Theater Alte Jakobstrake Nr. 30. Direktion: Richard Schulz. Emil Thomas a. G. Anna Bäckers. Josefine Dora. Zum 21. Male: sowie von da an jeden Sonntag und Donnerstag: T Stettiner Sänger ( Meysel, Häckel, Pitro, Britton, Eberius, Steidl und Blank). Anfang Sonntags Uhr, Wochen: tags 8 Uhr. Entree 50 Pfg. Billets à 40 Pfg.( nur für die Wochentage giltig) sind im VorverReßler, Rottbuferplatz, zu haben. tauf in der Zigarrenhandlung von Stets wechselndes, amüsantes Programim. Ahrens Treptow Arbeiter Control Versammlung Rosenthalerstraße 57. Marke Deutscher der Arbeiter Co Schutz- Marke N1590Ausgegeben Hufmacher in Berlin in Control Commission Die Marle ist grün auf mem Bapter gebrudt Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Diarte unter dem Schweißleder tra gen, bieten Garantie, baß den Berfertigern gerechter Lohn wurde! D Rauft nur Hüte wit bieler Markel 3056b erdigung findet Sonntag Nachm. 8 Uhr In folgenden Geschäften sind Hüte mit vom Krankenhaus Friedrichshain nach dem St. Markus- Kirchhof in Wilhelmsberg statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Zentral- Krankenkasse der en Kontrollmarken zu haben: a H. Aertsens, Prinzenstr. 28. W. Kliem, Bernauerstr. 108, W. Alschäfsky, Gr. Frankfurterfir. 44. G. Knaake, Andreasstr. 24. 0. Arnold, Dresdenerstr. 116. F. Antoni, Chauffeeſtr. 60. Rud. Beisse, Chausseestr. 70. Buchbinder. W. Bracklow, Schönhauſer Allee 29. Am 20. September verstarb unser Mitglied und Vorstandsmitglied oje Paul Schott an der Proletarierkrankheit. Die Be erdigung findet Sonntag Nachm. 3 Uhr vom Krankenhaus Friedrichshain nach dem St. Markus- Kirchhof in Wilhelmsberg statt. 74/14 San Die Ortsverwaltung. 0. Böttcher, Lichtenbergerstr. 1. E. Dittmer, Ackerstr. 68a. G. Dunsing, Dresdenerstr. 6. P. Diederich, Oranienst. 9, Mariannenstraße 43. Max Eckard, Alexanderstr. 16, Oranien straße 57, Kommandantenstr. 20, Spittelmarkt 13, Alexanderstr. 1. A. Fuchs, Manteuffelstr., 35/36. 0. Gerholdt, Dresdenerstr. 2. E. Grünbaum, Badstr. 44. Th. Gerlach, Linienstr. 39. G. Köpke, Prinzenftr. 60. Ph. Krull, Bionskirchstr. 55. L. F. Koschel, Charlottenburg, Sophie- Charlottenstr. 27. Arnold Lange, Brunnenstr. 181. A. Lemaitré, ilmersdorf. H. Meissner, Neue Hochstr. 43, J. C. Oito, Chauffeestr. 22. C. Pimpl, Straußbergerstr. 30, M. Polvogt, Gleditschstr. 52. E. Rieck, Badstr. 64. W. Rother, Arndtstr. 31. E. Radloff, Charlottenburg, Berlinerstraße 50. H. J. Stoboy, Oranienstr. 170. Carl Stark, Neue Königstr. 73, G. Gottmann, Große Frankfurterftr. 130. W. Scholtze, Weberstr. 58. Buchbinder- Verband. Ad. Graffert, Rummel'sburg, Türrschmidtstr. 1. Unseren Mitgliedern zur Nachricht, Ph. Haase, Reinickendorferstr. 64. daß unser Kollege R. Haase, Raftanien- Allee 36. Georg Schott am 20. verstorben ist. Restaurant tags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Erstes Lokal an der Chauffee. ( Neue Krug- Allee).[ 691L* Rein Ringbier. Kaffeekochen à Liter 60 Pf. Saal und Garten für Vereine und Gesellschaften. Tanzfaal. 3 Kegelbahnen. Feft- Saalit Bühne Brunnenstr. 188 O! diese Berliner! 500 Personen fallend, in eröffnet. Große Poffe mit Gefang und Tanz in 6 Bildern nach Salingre's Reise durch Berlin von Julius Freund. " Mufit von Iul. Einödshofer. Raffeneröffnung 6/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Morgen und folgende Tage: 0, diese Berliner! Adolph Ernst- Theater Zum 15. Male: 751 Lolotte's 28 Tage. Gesangspoffe in 3 Aften v. H. Raymond u. A. Mars. Musik v. Viktor Roger. ( Novität.) it norm Die neuen Dekorationen sind aus dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Koburg. In Szene gesetzt v. Ad. Ernst. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Castan's Panopticum. Hassan Ali der grösste Mensch der Welt. 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Holtze, Rummelsburg, Schillerstr. 11. 0. Jörs, Pantstr. 5a. J. Kock, Rastanien- Allee 80, Carl Scholz, Hochmeisterstraße 6. G. Schaudt, eißensee, Langs hansstraße 71. A. Schumann, Gerichtstr. 20. W. Wolff, Steinmetstr. 40. C. Wolter, 3ionskirchplatz 2. Rud. Wegener, Moabit, Stromstr. 59. A. Wittenbecher, Lübeckerstr. 4. W. Zapel, Staligerstr. 131. A. Zechelius, Manteuffelstr. 17. Es ist immer nach der Marke zu fragen, das Einkleben derselben beim Kauf ist Betrug. 12 2901b Die Kommission. J. A.: C. Kempe, Weinstraße Nr. 12. Cigarren- Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Cigarren- Geschäfts zum 1. Oft. verkaufe die noch vorhandenen Vorräthe sehr preiswerther 5-10 Pf.- Cigarren, Fabrikat der Tabatarbeiter- Genossenschaft zu Hamburg, in Originalfisten mit 15-20 pSt Preisermäßigung. 30466 G. Reincke, Moabit, Stromstr. 5. Möbel, Spiegel und Polster- Waaren. Ausstattungen in Mahagoni u. Nußbaum; Küchenmöbel empfiehlt; Preislisten auf Wunsch franco, Berlin S.O., Franz Tutzauer, sapnickerte 35. 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September, Morgens 8 Uhr, im Mehlhand, am Kantian- Play. Tages Ordnung: Die Brutalität des Unternehmerthums." Blaurock. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Referent: Genoffe 113/15 Es wird jeder Kollege ersucht, in dieser Versammlung pünktlich zu erscheinen. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Die bevorstehenden Gewerbegerichts- Wahlen und die Heute, Sonnabend, den 22. September, Abends 8½ Uhr: bisherige Pravis des Gewerbegerichts zu Berlin. Sanssouci, Rottbuserstr. 4a. Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Wilke, Andreasstr. 26. Heise, Lichtenbergerstr. 16. Gründel, Brunnenstr. 188. Colberger Salon, Solberger Straße 23. Zubeil, Lindenstr. 106. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Konferenz der Vertrauensleute des Südens bei Hoffmann, Oranienstraße 180. Sonntag, den 23. September, Vormittags 10% Uhr: Branchen- Versammlung der Schlosser und Maschinenbauer bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44. " Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Timm: Die Drganisation zum Vorstand. 4. Aufnahme neuer Mitglieder, Verbands- Angelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. als Stampfmittel früher und jetzt. 2. Distuſſion. 3. Wahl eines Beisigers Victoria- Salon, Berleberger/ 2 straße 13. Kelle, Shouhauser Allee 28. Referenten: Faber, Grauer, Körsten, Millarg, Pfeiffer, Rohrlack, Stössel, Timm, Täterow, Thieme, Wach. Arbeiter, Parteigenossen! Wegen der Wichtigkeit der Versammlungen ist Euer zahlreiches und pünktliches Erscheinen unbedingt nothwendig. DER HBAKINDUSTR -O Der Vorstand. Arbeiter! Genossen! Kauft uur Cigarren mit der Kontrollmarke der Tabakarbeiter. 138/8 Nachfolgend verzeichnete Fabrikanten und Händler führen nur Eigarren Kontroll- Schuhmarke der Tabakarbeiter. Der geschäftsführende Ausschuss der Berliner Gewerkschafts- Kommission. mit der Deutscher Holzarbeiter- Verband ( Zahlstelle Berlin). Sonntag, 23. September, Borm. 10 Uhr, im Wedding- Kasino, Schulstraße 29: Versammlung für Reinickendorf und Umgeg. Tagesordnung: 1. Wie stellen sich die Holzarbeiter Reinickendorfs und Umgegend zum Holzarbeiter- Verband? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung werden die Holzarbeiter( auch Nichtmitglieder) von Reinickendorf aufgefordert, zahlreich zu erscheinen. Bekanntmachung. Orts- Krankenkasse der Nadler u. Siebmacher. Vom 1. Oktober ab befindet sich das Raffenlokal Sebastianstr, 35, H. Quer: gebäude 1 Tr. 30586 Der Vorstand. Fachverein der Bilderrahmenmacher Berlins und Umgegend. Heute, Sonnabend, Abends 81/2 Uhr, Montag, 24, Septbr., Abds. 81/2 Uhr, bei Heinicke, Friedrich Karlstr. 11 Simonstr. 23 bei Flick, Bezirksversammlung für Friedrichsberg und Rummelsburg. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Zahlstelle von Kunstmann, Stalizer und Manteuffelstraßen- Ecke, nach Manteuffelstr. 19 bei Denner, und die von Schubert, Alte Jakob- und Hollmannstraßen- Ecke, nach Simon# traße 23 bei Flidt verlegt sind. 142/7 Die Ortsverwaltung. Achtung! Former. Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag unseres Koll. Brandes über die Kreissäge in unserer Branche pünktliches Erscheinen aller Kollegen 2. Verschiedenes. Um zahlreiches und ersucht 3059b Der Vorstand. S. Händler können nur veröffentlicht werden, wenn dieselben ausschließlich Waare mit Schuhmarke führen, jede andere Veröffentlichung beruht auf Täuschung. Franz Döring, Ruppinerstr. 21. R. Gefelle, Ruppinerstr. 19. Gustav Hennig, Coloniestr. 147. Hermann Hirte, Stettinerstr. 59. August Hirte, Swinemünderstr. 67. Emil Höhne, Ackerstr. 89. Löffler, Badstr. 42-43. * Wilhelm Börner, Ritterfir. 15. .. Dinslage, Rottbuserstr. 4. R. Fiebig, Böckhstr. 21. Gust. Lochmann, Brandenburgstr. Michaelis, Alexandrinenstr. 40. H. G. Schmidt, Gräfestr. 68. SO. 82. Carl Abert, Pücklerstr. 6. Behnke u. Kinzel, Schmidstr. 21, Carl Böhlert, Mariannenitr. 5. G. Fischer, Staligerstr. 128. E. Gosda, Manteuffelstr. 8. A. Kunze, Grünauerstr. 34. Lobbes, Adalbertstr. 58. * Wilh. Mertens, Cuvryftr. 34. Theodor Stampehl, Mariannenstr. 26. SW. E. Schulze, Friesenstr. 23. Heinrich Schröder, Kreuzbergstr. 15. 0. Lonis Anders, Krautstr. 16. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse August ahnte, Koppenſtr. 2. Achtung! der Tischler u. s. w. Sonntag, den 23. Sept., Vorm. 10 Uhr, Kolbergerstr. 23: General- Versammlung des Zentralvereins der Deutschen Former und Berufsgenossen. Tages Ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Vorstandswahl. 3. Vereins- Angelegenheiten. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Die Ortsverwaltung. Deffentliche Versammlung 121/4 der Schrauben, Façondreher u. Berufsg. Sonntag, 23. September, Vorm. 10% Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a: Tages Ordnung: 1. Die Lohn und Arbeitsverhältnisse unserer Branche. Referent: Genosse Näther. 3. Sind die Kollegen gewillt, eine Lohnstatistik vorzunehmen? 2. Diskussion. 4. Verschiedenes. 175/2 ( E. H. 3, Hamburg). Filiale Berlin D.( Moabit). Mitglieder Versammlung Sonntag, den 23. September, Vormittags 10 Uhr, im Viktoria- Saal, Perlebergerstr. 13. Tagesordnung: 1. Besprechung des Protestes gegen den Beschluß der Generalversammlung. 2. Verschiedene Angelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 235/5 Die Ortsverwaltung. Tischler- Verein. Versammlung mit Damen. Heute Abend 9 Uhr Melchiorstr. 15: Tagesordnung: Vortrag des Herrn Borchardt über Heinrich Heine. Vereinsangelegen heiten.[ 249/8] Der Vorstand. A. Gräff, Holzmarktstr. 42. August Heck, Gr. Frankfurterstr. 4. desgl. Weidenweg 96. Th. Hodde, Langestr. 108. * August Motes, Posenerstr. 22. A. Neumann, Markusstr. 8. Samuel Rieß, Münchebergerstr. 23. Johann Schirlių, Holzmarktstr. 63. Rich. Schulze, Friedrichsfelderstr. 21. Otto Schreiber, Blumenstr. 51c. Otto Unterberg, Koppenſtr. 8-9. B. Unterlauff, Frankfurter Allee 117. Gustav Vogel, Koppenſtr. 83. W. Wolf, Andreasstr. 60. P. Wotschke, Andreasstr. 8 und 63. C. * Robert Drescher, Linienstr. 50. H. Mamlok, Barnimstr. 42. Carl Blauzwirn, Linienstr. 21. Oranienburger Vorstadt. Adolf Adelt, Reinickendorferstr. 64b. * Louis Dechand, Ruheplasstr. 24. Franz Fraut, Köslinerstr. 2. Paul Franke, Eichendorffstr. 15. Wilhelm Göppner, Fennstr. 1a. Stollegen! Gure Pflicht ist es, in dieser Versammlung recht Verband der Sattler. Götting, Lindowerſtr. 9. zahlreich zu erscheinen. Der Vertrauensmann: W. Rothe, Laufigerstr. 16. Achtung! Schiffer! Achtung! Große öffentliche Versammlung Versammlung. Baul Bilung, Reinickendorferstr. 39. Sonnabend, d. 22. d. M., Abds. 81/2 Uhr, Oskar Klose, Reinickendorferstr. 20. bei Krüger, Fennstr. 5:[ 213/11 Paul Müller, Hochstr. 2a. Frauz Nofffe, Borsigstr. 28. Wilh. Steinbach, Antonstr. 1. Soeben ist im Verlag von Max A. Tietz, Invalidenstr. 124. erschienen: sämmtlicher im Schifffahrtsgewerbe Beschäftigten in Stuttgart, Calwerstr. 18 Carl Werner, Gerichtstr. 25. am Sonntag, 23. Sept., Vorm. 91/2 Uhr, in Reichert's Salon, Müllerstrasse No. 7. Tagesordnung: 1. Die Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen Organisation der Schiffer. 2. Wahl eines provisorischen Vorstandes. 3. Mitglieder- Aufnahme. 4. Verschiedenes. Kollegen! Erscheint Alle recht pünktlich und zahlreich, damit wir endlich auch uns eine Organisation schaffen, die unserem Kampf um Verbesserung unserer Arbeitsverhältnisse den nothwendigen Hückhalt giebt. Der Einberufer. .109/ 1 Anzeige! Grünau. Morgenroth, Sozialdemokratische Fest- u. Beitgedichte. Mit einem Anhang: Prologe und Festspiel. Preis 50 Pfennige. J. Stern. In Partien bedeutenden Rabatt. Von Martin Klein, Anzeige! 25 Gastwirthschaft non Gustav Lindenhayn, neu eröffnet, ladet alle Freunde und Bekannte zum freundlichen Besuche ein. Grünau, Gustav Lindenhayn, Friedrichstr. 2, fr. 3a. 3055b Dr Kein Ringbier! E Uhrmacher, 5464L* Rosenthaler Vorstadt. Reinhold Anders, Strelißerſtr. 45. B. Moritz, Bernauerstr. 18. A. Schröder, Bernauerstr. 15. Hermann Vogel, Demminerstr. 62. C. Walter, Hussitenstraße 35. Mag Winkelmann, Ackerstr. 153. Georg Wolter, Ackerstr. 58. Mag Walter, Usedomstr. 14. H. Bechert, Putbuserstr. 37. Schönhauser Vorstadt. Wilhelm Brall, Swinemünderstr. 4 C. Herm. Diet, Pappel- Allee 2. Johann Hahn, Fehrbellinerstr. 3. Lorenz Heidemann, Danzigerstr.10.. Rudolf Magnus, Weinbergsweg 10. 2. Malkowitz, Kastanien- Allee 95.96. H. Mehnert, Diedenhofenerstr. 3. Adolf Mirak, Chorinerstr. 76 part. Gustav Pinner, Trescowstr. 32. NO. Hermann Bailoff, Pallisadenstr. 79. Beyer, Landsberger Allee 131. H. Kraft, Landsbergerstr. 112. Gebr. Lewy, Marienburgerstr. 37. Gustav Miran, Georgenkirchstr. 12. Jakob Reul, Höchstestr. 21, 2 Tr. Gustav Richter, Landsberger- Allee 145 NW. Paul Böning, Bremerstr. 56-57. Joh. Bösenberg, Beuffelftr. 64 * Robert Kern, Stromstr. 45. G. Reincke, Stromstr. 5. Rudolf Runge, Rostockerstr. 18. Stralau- Rummelsburg. Jul. Malit, Dorfstr. 17. Theodor Ritter, Kantstr. 6, J. Ulbrich, Schillerstr. 1. Friedrichsfelde- Lichtenberg. Wiesner, Prinzen Allee 24. Anton Kopp, Friedrich- Carlstr. 4 Rixdorf. Heinrich Barth, Berlinerstr. 136. Weissensee. Emil Apitsch, Langhansstr. 135. R. Liebschwager, Gustav Adolfstr. 16. G. Schröder, Rönigs- Chaussee 45b. Reinickendorf. Burgus, Markstr. 5. F. Schellenberg, Scharrnweberstr. 107. Tempelhof. August Reisen, Berlinerstr. 44. Schöneberg. Carl Basemann, Prinzen- Allee 37. H. Baumgarten, Swinemünderstr. 48. Albert Butry, Atazienstr. 10, 2 Tr. Die Liste der die Kontroll Schuhmarke führenden Fabrikanten wird von jetzt ab nur monatlich einmal an dieser Stelle veröffentlicht; wir bitten deshalb die rauchenden Genossen, sich dieses ausschneiden und aufheben zu wollen. Neumeldungen von Fabrikanten find persönlich bei Louis Dechand, Ruheplatstraße 24, sowie beim Unterzeichneten zu machen. Neue Marken sind ebenfalls dort, sowie auch an den mit bezeichneten Stellen der Neue Hochstr. 25 betr. Bezirke zu entnehmen. empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Taschen- Uhren. Reparaturen in soliden Preisen * Die Kontroll- Kommission der Tabakarbeiter. J. A.: Carl Butry, Stralsunderstr. 17, II, Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pöksch in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 239'8 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 221. Sonnabend, den 22. September 1894. Arbeiter! Parteigenoffen! 11. Jahrg. Der brutale Willtürakt des Brauereirings harrt noch der Sühne. Den Hunderten unschuldig aufs Pflaster geworfenen Arbeitern ist noch keine Genugthuung ge worden. Arbeiter und Parteigenossen! Ohne Eure opferwillige Unterstützung würden die Gemaßregelten der bittersten Noth verfallen und gezwungen sein, um Gnade zu betteln. Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, kampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zum siegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lebensdienste leistenden Saalbesizer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbefizer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei tönnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ring nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns siegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet keine Ausflüchte, keine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Rampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Kampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß nnser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole gefolgt wird. f Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt keinen Tropfen Ringbier! Boykottfreies Bier liefern: Eine Statistik aus dem Berliner Buchbindergewerbe. Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Char Ueber die Verhältnisse in den Berliner lottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Kinz u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelfchlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Exportbrauerei Nathenow, Niederlage bei Max Dennhardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Fürstenwalde. Niederlage bei Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Schloßbrauerei, Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage, Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, Reichenbergerstr. 155. Buchbindereien, sowie Leder und Galanteriewaaren, Album, Lupuspapier- und Karton fabriken hat die hiesige Filiale des Verbandes der betheiligten Arbeiterschaft statistische Erhebungen gemacht, die sich auf 233 Betriebe mit 4553 Personen( 1949 Gehilfen und Hilfs arbeiter, 2396 Arbeiterinnen und 208 Lehrlinge) erstrecken. Die Erhebungen erfolgten im April und Mai dieses Jahres. Die Berdiensthöhen sind festgestellt und der Durchschnitt der gezahlten Löhne ist berechnet unter besonderer Berücksichtigung der Art der Betriebe und der Lohnformen. Die Boykottkommission. Bresser, und von den Attordarbeitern auserlesen tüchtige Kräfte bezögen if a st ausnahmslos Werkführer, Rolonnenführer, und die beffer entlohnten Arbeiterinnen seien meist 10, 15 und im selben Geschäft thätig. noch mehrere Jahre in der betreffenden Spezialbranche oder gar Der Durchschnittslohn der älteren Hilfsarbeiter aller Branchen betrug 18 M., der jugendlichen Hilfsarbeiter 9,02 M. Die Lohnhöhen der älteren Arbeiter schwankten zwischen 12 M. und weniger einerseits und 23 M. und mehr andererseits, die der jüngeren zwischen 4 M. einerseits und über 12 M.( davon gab es 4) andererseits. Aus den Feststellungen über das Lehrlingswesen geht hervor, daß Lehrlinge in Kleinbetrieben viel zu häuslichen Diensten und zum Gängegehen verwandt werden( was nicht besonders zu ihrer Ausbildung beitragen soll). Ne u ist das Eindringen der Lehrlings1174 der befragten Gehilfen arbeiteten in Zeitlohn. arbeit in die Zuruspapier- und Kartenindustrie, welche Nach den Berechnungen des Bearbeiters der Statistik war der beide absolut ungeeignet sind, den Lehrling zu Durchschnitts lohn( Zeitlohn) in den Betrieben, wo die einer genügenden Ausbildung zu verhelfen. Der spezielle Buchbinderei den Hauptbetrieb ausmachte, 18,09 M.( der jugendliche Arbeiter als Lehrling" ist eben der ledigen) und 21,60 M.( der der verheiratheten); in der billiger, wie der jugendliche Arbeit als auf- und Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank- Buchbinderei, wo diese Nebenbetrieb war( in Buchdruckereien 2c.) Arbeitsbursche". Vielfach werden auch" die Lehrlinge furt a. D. 19,55 M.( ledig) und 23,90 m.( verh.); in Kontobuchfabriken mit rein mechanischen Arbeiten einseitig beschäftigt, so daß ihre 20,64 M.( led.) und 26,20 M.( verh.); in der Leder- und Ga- allgemeine Ausbildung nothwendig mangelhaft bleibt. lanteriebranche 20,16 M.( led.) und 23,80 m.( verh.); in den Die wirklich e Arbeitszeit aller gezählten Personen( ohne Albumfabriken 22, M.( led.) und 25,10 M.( verb.) in Luxus- Bausen) schwankte zwischen 8 und 11 Stunden. Die betreffs der papierfabriken 20,09 M.( led.) und 23,45 M.( verh.); in den Karton- Arbeitszeit gewonnenen Zahlen zeigen eine sehr deutliche Abfabriten 19,88 m.( led.) und 24,90 M.( verh.). Auffallend ist, stufung der Dauer der Arbeitszeit nach der Richtung, daß, je daß gerade die„ Buchbinderei im Hauptbetrieb"- das Hand: größer der Betrieb, je kürzer diefelbe, je kleiner der wert" den geringsten Durchschnitt aufweist. Am häufigsten Betrieb, je länger dieselbe ist. gezahlt, alle Branchen zusammen in Betracht gezogen, wurde Die Nachfragen nach den sanitären Verhältnissen wurden ber geringe Lohn von 18 M.; vornehmlich in der Buch oft dahin beantwortet, daß das Tageslicht und die Luft binderei im Hauptbetriebe" hat dieser Lohnsatz im jeweiligen Betriebe ſehr schlecht seien, z. B. muß in einigen sich eingebürgert. Löhne von 19 bis 24 Mart sind Betrieben nicht selten während des ganzen Tages Licht gebrannt Spezialtabellen der Statistik dann die am werden( Gas, Petroleumlampe). meisten vorkommenden, darüber wird nicht oft gezahlt. 30 m. Eine sehr beachtenswerthe Feststellung ist die, daß und über 30 M. also auskömmliche Löhne erin rund einem Drittel der Arbeiterinnen he hielten von den 1174 in Zeitlohn arbeitenden Gehilfen nur 42 schäftigenden Fabrikbetriebe die Bestimmungen Brauerei Danz, Freienwalde a. D. Vertreter: W. Marten, bezw. 38. Diesen stehen 102 Gehilfen gegenüber, die Löhne der Gewerbe- Ordnung zum Schuße der Ar= N., Gartenstr. 152. unter 18 M. bis unter 12 M. herunter- bezogen. beiterinnen( Mittagspause und Arbeitszeit Aus der Tabelle der Statistik, welche über den Wochen- a m Sonnabend Niederlage verdienst der Gehilfen in StücIohn Aufschluß giebt, ist zu wurden. Von allzu großer Achtung der Unternehmer vor dem vornehmlich) nicht beachtet ersehen, daß derselbe in einzelnen Branchen nur unbedeutend Gesetz zeugt dies nun gerade nicht. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernad, Mühlenstraße 49a. Brauerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: nach den Spezialtabellen der Spiekermann, Weberstraße 66. Louisen- Brauerei, Bellermannstr. 71a/ 72. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Gust. Spiekermann, Weberstr. 66. Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: -Aftien- Brauerei Friedrichshain, Berlin. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Paten- Stücklohn arbeiten, während die gezählten Lohnarbeiter dieser folgen Betriebe, in denen auf jede Arbeiterin im Durchschnitt hofer, Berlin. Aktien Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Attien Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julins Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Attien- Gesellschaft, Niederschönweibe bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Attien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Aftien- Gesellschaft, Berlin. Schönhauser Allee. Gerichts- Beitung. den Wochenlohn der in Zeitlohn thätigen Kollegen über- Die Zahl der Ueberstunden, die im Vorjahre von Arbeitesteigt, ja, daß er in der Leder- und Galanteriewaaren- Branche rinnen geleistet wurden, sind aus 19 Fabritbetrieben angegeben und in Albumfabriken theilweise sogar niedriger ist, so daß der worden. Sie betrugen bei 56 8Arbeiterinnen( darunter 65 jugendDurchschnitt an den oben angegebenen Durchschnittsverdienst der liche) nicht weniger als 15 491 Stunden, auf eine Arbeiterin Zeitlohnarbeiter genannter Betriebe nicht einmal beranreicht. fallen demnach mehr als 27 Stunden. Thatsächlich vertheilen ( Segen" der Akkordarbeit!?) Für die Leder- und Galanterie- fich die in diesem Jahre( 1893) in jenen 19 Fabrikbetrieben von waaren Industrie( Durchschnitt bei Lohn- 22 M., bei Akford- Arbeiterinnen gemachten Ueberstunden durchaus nicht so arbeit 17,35 M.) ist dieser Umstand daraus zu erklären, daß es gleichmäßig, denn in einem Betrieb arbeitete je dc Arin ihr die doppelt ausgebeuteten Heimarbeiter sind, die in beiterin durchschnittlich 150 Stunden; dann Industrie besser bezahlte Zuschneider, Wertführer 2c. sind. 130, 100, 75, 69 und 40 Stunden tamen. Der Bearbeiter Die Wochenlöhne der gezählten 1253 Arbeiterinnen der Statistit fnüpft an diese Thatsachen folgende Fragen: Ob Oder in Zeitlohn betrugen im Durchschnitt 11,19 M., in die Behörde so freigebig mit Bewilligungen vorgeht? der Buchbinderei überhaupt, 10,25 m. in der Leder und liegen auch hier Ungesetzlichkeiten der Unternehmer vor?" Galanteriebranche, 12,28 M. in den Albumfabriken, 8,51 M. in den Luxuspapierfabriken und 10,78 M. in den Kartonfabriken. Turch besonders niedrige Löhne zeichnete sich aus" die Luxuspapierbranche. Die bezüglichen Zahlen seien deshalb im Einzelnen hervorgehoben: Bis 5 M.( die Woche, nicht etwa den Tag) erhielten aus dieser Branche 50 Arbeite rinnen, à 6 M. 85 Arbeiterinnen, à 7 M. 170 Ar beiterinnen, à 8. 149 Arbeiterinnen, à 9 M. 50 W. Lohn verlangt der Laufbursche M. von der Firma 134 Arbeiterinnen, à 10 M. 102 rinnen, à 11 m. 35 Arbeiterinnen, à 12 M. 71 Arb., worden, weil ihm 125 M., die er für Beklagte einkassirt hatte, Arbeite Cohn. Der Lohn für beinahe 6 Wochen war ihm einbehalten à 13 M. 2 Arb., à 14 M. 3 Arb., à 15 M. 2 Arb., 16 M. abhanden gekommen waren. Die Beklagte will tompenfiren. Ihr 4 Arb., à 18 M. 2 Arb. und über 18 M. 10 Arbeiterinnen. Vertreter bringt ein vom Kläger unterzeichnetes Schriftstück bei, in dem Also von 819 Arbeiterinnen der Luxuspapier derselbe erklärt, statt nach dem Geschäft des Beklagten( Jakobstraße) auf Branche erhielten allein 690 Wochenlöhne von Veranlassung zweier jugendlichen Bekannten mit diesen nach der 10 M. und darunter, herunter bis zu 5 M. und Linienstraße gegangen zu sein, um dem einen beim Einkauf von noch weniger. Wie bei den Gehilfen wich auch bei den Hosen behilflich zu sein. Aus dem fraglichen Geschäftslokal in Arbeitertunen der Wochen verdienst der Stücklöhner der Linienstraße soll dann der Komplice des vorgeblichen Hofenim Durchschnitt wie im Einzelnen nicht wesentlich bedürftigen unter einem nichtigen Vorwande sammt der auf dem von dem der Zeitlöhner ab, nur bezüglich der Luxus Tisch gelegenen Geldtasche verschwunden sein. Den beiden Papier Fabriken wurde eine größere Differenz nach jugendlichen Strolchen, welche den Kläger zu dem Gange nach der gewiesen. Der größte Theil der in Betracht Sommenden Stück- Linienstraße verleitet und ihn dort bestohlen haben, ist die Polizei auf lohnarbeiterinnen dieser Branche verdiente wöchentlich 12 Mart der Spur. Kläger wurde abgewiesen. Grund: Der und darüber und der niedrigste Verdienst war 7 M., und auch Gerichtshof nehme an, daß sich die Sache verhalte, wie Kläger A Gewerbegericht. Rammer VIII. Borsitzender: Assessor Für st. Gigung vom 17. September. Schultheiß' Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin, Abth. I nur 6 Arbeiterinnen bezogen denselben.( Dagegen hatten von angab. Er sehe aber eine grobe Fahrlässigkeit darin, daß sich desgl. Abth. II Tivoli. Brauerei Schweizergarten, Berlin. Vereinsbrauerei Rigdorf. den Arbeiterinnen der erwähnten Branche in Beitlohn, wie Kläger zum Mitgehen verleiten und überlisten ließ, während es oben angeführt, 170 Wochenlöhne von 7 M. und 135 solche von seine Pflicht gewesen wäre, das Geld sofort abzuliefern. Der 6 M., 5 M. und darunter.) Während so bei den Wochenlohn- Weg der Kompensation sei vom Beklagten deshalb berechtigter Arbeiterinnen der Luruspapierbranche der Verdienstdurchschnitt Weise beschritten worden. Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei 8,51 m. betrug, betrug der der Stücklohnarbeiterinnen dieses Rammer V1. Vorsitzender: Assessor Le o. Die Firma Schön Charlottenburg. Arbeitszweiges 12,32 m. u. Komp.( Orpheum) ließ durch ihren Vertreter gegen eine Im allgemeinen ist der Ausdruck„ Hungerlöhne" nicht gerade Lohnentschädigungsflage des Kellners St. einwenden, Kläger sei unzutreffend für die Entlohnung der Arbeiterinnen aller Branchen, wie mehrere seiner Kollegen entlassen worden, weil er Wein für welche die Enquete einbezog; denn es hatten, die fraglichen 6 M. die Flasche sich mit 9 M. habe von den Gästen bezahlen Lohn- und Akkordarbeiterinnen der gezählten Betriebe aller lassen. Kläger bestritt dies energisch. Um ihn firre zu machen, Branchen, mit Ausnahme der Luxuspapierbranche, zusammen- spielte der Vertreter des Beklagten mit einem in noch offenem genommen, noch 299 Arbeiterinnen Wochenverdienste von Kouvert befindlichen Brief, mit dem, sowie Kläger auf seine Fors Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Bittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. 9 M. bis unter 5 M. Zur Kennzeichnung der derungen bestehe, dem Staatsanwalt eine kleine Freude bereitet höheren Löhne und des durch dieselben mit werden sollte. Einen Beweis für ihre Behauptungen anbestimmten Durchschnitts weist der Bearbeiter zutreten, schien die Beklagte nicht für nöthig zu halten, der Statistik darauf hin, daß festgestellt wurde, Löhne über 24 M. denn ihr Vertreter unterließ jeden Versuch dazu, Versammlungen. Endlich kam aber doch heraus, daß Beklagte schon deshalb zu nehmer die Forderung zu richten, die Arbeitszeit zu beschränken, I umsonst zu machen, aus den Speicherarbeitern wieder herausUnrecht die angebliche Unterschlagung des Klägers als Ent- um dadurch die Kollegen vor Arbeitslosigkeit zu schützen. Nach zubekommen sucht, dieser Herr hat freilich gesagt, er gebe lieber lassungsgrund geltend machte, weil ihr bei der Entlassung des dem wurde noch in warmen Worten die Betheiligung an den dem Schiffer( für längeres Stillliegen) 1000 M. mehr, ehe er Klägers dieselbe bedeutend länger als acht Tage bekannt war, Gewerbegerichts- Wahlen empfohlen. den Kornträgern 3 Pf. zulege. Die Anwesenden waren aber der nämlich ca. drei Wochen. Beklagte wurde darum verurtheilt. Meinung, daß man es gerade bei diesem Herrn ruhig darauf Nach§ 123 der Gewerbe- Ordnung geben Entwendungen 2c. der Eine öffentliche Filzschuh- Arbeiter und Arbeiterinnen- ankommen lassen fönne, wie lange er das aushalte. Nachdem Kellner nur innerhalb der ersten Woche nach ihrem Bekanntwerden Versammlung tagte am 17. September bei Feind in der Wein- noch verschiedene Redner auf das gute Recht aufmerksam geeinen Grund zur sofortigen Entlassung ab. straße. Die Gewerkschaften und die Kartelle bildeten das Thema macht hatten, das die Getreideträger haben, die Innehaltung Zur Entlohnungsfrage der Kellner. Die zu seinem Vortrage des Genossen Schöpflin. Redner hält des amtlich festgesetzten Tarifes zu verlangen, beschloß Rammer V1 hat den Grundsatz aufgestellt und hält an demselben die Industrieverbände für verfrüht. Im Uebrigen käme es aber die Versammlung einstimmig, vom anderen Morgen an fest, daß, wenn nichts über Zahlung von Lohn vorerst nicht auf die Form der Organisationen an; Hauptsache sei, nirgends mehr unter dem Tarif zu arbeiten und von vereinbart ist, dem Kellner der Durchschnittssay von 15 M. daß diese auf dem Boden des Klassenkampfes stehen, die Formen diesem Beschlusse die abwesenden Kollegen in Kenntniß pro Monat zusteht. Keinen Lohn zu beanspruchen hat also nur, frage löse die wirthschaftlich technische Entwickelung. Obwohl zu sehen, desgleichen ihn den Unternehmern vorzutragen. Zum wenn mit ihm die Zahlung eines solchen ausdrücklich aus nach Lage und Verhältnisse einzelner Gewerkschaften, wie z. B. nächsten Punkte der Tagesordnung wurden drei Kollegen( Münch, geschlossen ist. die Filzschuharbeiter, sich eine lokale Organisation begreifen Lietz und Karl Förster) gewählt, welche wegen der Verwaltung Rechtstifteleien. Ein Thema für eine Prüfungsarbeit achten. Wir sind gezwungen, uns als große Masse geschlossen Zahlungen mit der Berliner Kaufmannschaft unterhandeln sollen. Tasse, sei eine zentrale Organisation doch als maßgebend zu er- des Unterstützungsfonds und der aus demselben zu leistenden nannte der Vorsitzende des Schöffengerichts den zu ihrer Aus dem Kapital entgegenzustellen. In der recht ausgedehnten Debatte Im Jahre 1866 bereits wurde für Wäger und Träger, welche im bildung anwesenden Referendarien gegenüber, eine zwischen dem bildete der alte Formenstreit zwischen zentrale und lokale Dienst ohne Schuld frank oder arbeitsunfähig werden, von der Staatsanwalt und dem Vertheidiger mit großem Echarfsinn Organisation den Hauptgegenstand. Zum Schlusse stimmte man Berliner Kaufmannschaft eine Unterstüßungskasse errichtet, zu ventilirte Streitfrage. Der Angeklagte hatte sich einer Rörper- einer Resolution zu, die sich mit dem Referat einverstanden welcher die Kaufleute Beiträge in Höhe von 1 pet. der gezahlten verlegung schuldig gemacht, indem er einen Anderen wiederholt erklärte, und die Anwesenden verpflichtete, alle mit dem Kopf gegen die Wand eines Hauses gestoßen hatte. nicht organisirten Kollegen und Kolleginnen der Organisation Fonds soll inzwisd, en auf 72 000 m. angewachsen sein, aber noch Trägerlöhne leisten und in die ferner die Strafen fließen. Der Staatsanwalt und Bertheidiger stritten nun darüber, ob Miß- zuzuführen. Eine Besprechung über Lohnabzüge wurde der vor- von daraus gewährten Unterstützungen hört man nichts. Biele handlung mittels gefährlichen Werkzeuges, wie der Vertheidiger gerückten Zeit wegen für eine nächste Versammlung zurückgestellt. Getreideträger gehören nach dem heutigen Geseze feiner Krankenannahm, oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung vorlag, wie der Staatsanwalt ausführte. Als die Auseinander- Im Verband der in Buchbindereien, der Papier- faffe an; werden sie krant, so erhalten sie von der Kaufmannsetzungen hierüber sich in die Länge zu ziehen drohten, bemerkte der und Leder Galanterie waaren- Industrie beschaft nichts, sondern müssen sich alsbald an die Armendirektion Vorsitzende, daß doch diese Streitfrage eigentlich wenig praktische Beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen referirte Redner regten an, dahin zu wirken, daß die Getreideträger in die wenden und gehen so ihres Wahlrechtes verlustig. Einzelne deutung habe, denn der§ 223a enthalte für beide Fälle der am 17. September Genosse Näther über: Werkstubenorgani: Berwaltung des Fonds einen Kollegen zu entsenden hätten und Körperverlegung das gleiche Strafmaß. Das Schöffengericht fation und Vertrauensmänner- System. Veranlassung zu dem Vor- daß aus demselben 1000 M. zur Gründung eines Arbeitsnach schloß sich denn auch der Anschauung des Bertheidigers an und trag hatte der Umstand gegeben, daß das Fehlen einer festen weises hergegeben würden, damit die Kornträger nicht mehr auf erklärte die Hausmauer als ein gefährliches Werkzeug im Sinne Verbindung zwischen den Werkstuben als großer Mangel die Frequentirung der Kneipen angewiesen wären. Unter Berdes§ 223a des Strafgesetzbuches. Dieses Obfiegen mit seiner empfunden wurde. Der Redner gab, nachdem er einen Rückblick schiedenem nahm die Versammlung mit Entrüstung davon Rechts überzeugung stimmte den Herrn Bertheidiger plöglich sehr gethan über die bisherige gewerkschaftliche Organisationsform, Kenntniß, daß die Kollegen vom Schickler'schen Speicher bei einent theilnahmsvoll für die staatsanwaltliche Gegenpartei, denn er feine Erfahrungen, die er im Metallarbeiter- Verband gemacht Birthe verkehren, der neben wenig Reichentron viel Boykottbier fand plöglich, man könne auch anderer Meinung sein. Ein hat, zum Besten. Obgleich in den größeren Betrieben das führt, während gar nicht weit davon ringfreies Bier schänkende Wunder wäre es nicht, wenn nun die erwähnte Hausmauer im laffenbewußtsein im allgemeinen am höchsten entwickelt sei, Iaffe wirthe genug sind. Die Entschuldigungen, welche diese Kollegen Justanzenzuge von gelehrten Richterfollegien daraufhin unter doch das Bezahlen der Beiträge viel zu wünschen übrig. Hier sucht wird, ob sie ein gefährliches Werkzeug ist oder nicht. Der müsse Abhilfe geschaffen werden durch das System der Wert vorbrachten, wiesen verschiedene Redner als nicht stichhaltig Angeklagte hat davon zwar in keinem Falle Vortheil, denn die stuben Bertrauensmänner, die gleichzeitig als Beitragssammler zurück. Strafe bleibt in jedem Falle die gleiche, aber er darf doch die fungiren. So sei stets eine wirksame Kontrolle vorhanden, Friedrichshagen. In der regelmäßigen Monatsversamme Kosten des Verfahrens tragen und so zur Förderung der die der Organisation nicht nur viele Mitglieder erhält, sondern lung des hiesigen Arbeiter Bildungsvereins am 15. September modernen Rechtswissenschaft nach seinen schwachen Kräften bei- fortgesetzt neue zuführt. Oft komme es auch vor, daß die Kol- hielt au Stelle des durch Krankheit verhinderten Herrn Dr. Weyl steuern. legen eines Betriebs die Arbeit plöglich niederlegen, während der der Genosse Frit Kunert einen äußerst interessanten und Der frühere Amtsgerichts- Sekretär Schatz zu Goldberg Vorstand vorher über herrschende Mißstände gar nichts erfahren mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über: Die wurde nach zweitägiger Verhandlung von der Strafkammer des habe. Wo aber ein Vertrauensmann bestellt sei, würde der Vor- heutige Rechtspflege" und zwar hauptsächlich über den Landgerichts in Güstrow wegen Betrugs, Untreue und Unter- stand fortgesetzt auf dem Laufenden erhalten und könne auf diese Strafvollzug". Nach Erledigung einiger interner Vereinsschlagung zu vier Jahren Gefängniß, Verlust der bürgerlichen Weise rechtzeitig eingreifen. Freilich dürfe man nicht warten, angelegenheiten entspann sich noch eine längere Debatte bezüglich Ehrenrechte auf zwei Jahre sowie in die Kosten verurtheilt. Die bis die Wertstube einen Vertrauensmann ernennt das dauere des Bierboykotts. festgestellte Höhe der Unterschlagung beträgt 32 000 m. oft sehr lange, sondern man müsse dieselben selbst heranziehen. Die Konferenzen der Bezirke und Branchen böten dem Vorstande tember eine gut besuchte Versammlung, die zu gunsten des ArFür Johannisthal: Niederschönweide tagte am 15. Seps Gelegenheit, bei allen Maßnahmen, die er ergreift, die Meinung der beiter- Bildungsvereins einberufen war. Der Referent Genosse Vertrauensleute zu hören und sich vor Mißgriffen zu bewahren. Alle Dr. Heymann war leider am Erscheinen verhindert, so daß diese Vortheile veranlaßten ihn, das gleiche System auch allen der Genosse Litsin an seiner Stelle das Referat übernehmen anderen Berufen zu empfehlen. Zwar würde die Einführung in mußte. Nach einer kurzen Diskussion über den Vortrag zeitigte der Buchbinderei weil überwiegend Kleinbetriebe schwer, sodann die Besprechung des Bierboykotts eine längere Debatte. aber nicht unmöglich sein. Kollege Bytomski schilderte die Vielfach wurde hervorgehoben, daß die Arbeiter in den größeren Schwierigkeiten, mit denen er bei der Organisation der Buch- Fabriken, trotzdem dort boykottfreies Bier eingeführt ist, dennoch binderbranche zu kämpfen hat, während Bergmann hoffnungs- Fabriken, trotzdem dort boykottfreies Bier eingeführt ist, dennoch hoffnungszum Theil Ringbier konsumiren. freudig auf die Resultate blickte, die er in der kurzen Zeit, wäh rend er Vertrauensmann der Luxuspapierbranche ist, schon erzielte. Sei das System einmal länger geübt, so würde es sicher größere Erfolge zeitigen. Wittrisch führte zum Beweise, wie nothwendig die Werkstuben- Organisation ist, an, daß ausweislich der Statistik jeder dritte Betrieb die ge- Die Redaktion- ftellt die Benutzung des Sprechsaats, soweit der Raum dafa setzlichen Bestimmungen zum Schuße der weiblichen Arbeits- abzugeben ist, dem Bublifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen traft übertritt. Wunscheck und der Referent im Schlußwort Interesses zur Verfügung; ste wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. sprachen nochmals dafür, daß die Berufsangehörigen für die haben wir in den Wahlvereinen Mitglieder Der Verband aller in der Textilindustrie beschäf- Einführung des Systems in dem Sinne des Vortrages sorgen tigten Arbeiter und Arbeiterinnen tagte am mögen. erster und zwe beiter Klasse? Sodann wählte die Versammlung eine dreigliedrige 15. September. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Kommission zur Verwaltung des Arbeitsnachweises, bestehend Eine Frage an die Berliner Wahlvereine. Versammlung das Andenken der Genossin Wabniz in der üblichen aus den Kollegen Beltin, Wunscheck und Hönz. Der Partei- Organisation dem Besucher der Wahlvereins VersammDiese Frage drängt sich leider zum Schaden der ganzen Weise. Sodann hielt Herr Sperling einen Vortrag über die Stassirer gab die Abrechnung vom Sommerfest, die mit einem lungen in Berlin auf. Der berechtigte Wunsch der Genossen, den Seilträfte des Organismus. Unter Vereinsangelegenheiten wird Ueberschuß von 275 M. abschließt. Für die Karton branche Gewerkschaften einen möglichst festen Rückhalt zu schaffen, schießt bekannt gegeben, daß am 25. d. M. bei Nieft. Weberstr. 17, ndet am 26. September eine Versammlung Annenstr. 16 und hier unbedingt zum Schaden des großen Ganzen weit über das eine öffentliche Versammlung stattfindet. Von den ausgesperrten für die 2uguspapierbranche eine am 7. Oktober, Brunnen- Biel hinaus. Wir meinen hier den Usus, der leider in den meisten Kollegen sind noch sechs zu unterstützen. Zur Erledigung stand straße 188, statt. Am Sonnabend, den 22. September, ist nur Wahlvereinen jetzt gepflegt wird, bei den Vorstandswahlen die hierauf die Wahl der Revisoren, mit welchem Amt die Kollegen die Zahlstelle Müllerstr. 7a geöffnet. Masch, Steiniger, Neuhaus und Kirchner betraut wurden. Den Wählbarkeit der Betreffenden von der Mitgliedschaft ihrer Fach Brauern bewilligte die Versammlung 25 M. Bekanntgegeben Die Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker nahm organisation abhängig zu machen. wird, daß die Vereinigung am 30. September die Pumpstation in ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung vom 18. September, Malchow besichtigt. Treffpunkt bei Feindt, Weinstr. 11, Nach- in Wernau's Restaurant, den Bericht des Arbeit 3 mittags 2 Uhr. nachweis Vorstehers entgegen. Nach diesem wurden im Der Berliner Metallarbeiter Verband hatte am 16. d. m. 3. Quartal insgesammt bestellt: 61 Musikgeschäfte für einen eine Bersammlung der Rohrleger und Gehilfen ein- Gesammtlohn von 2984,50 M., welcher 383 Mitgliedern zugute tam. Abbestellt wurden infolge des Bierboykotts resp. der SaalDer§ 1 der auf dem Parteitag zu Halle 1890 beschlossenen berufen. Nach einem Vortrag des Genossen A. Hoffmann sperre im 3. Quartal 7 Geschäfte mit einem event. Ertrag von Organisation sagt einleitend darüber: Zur Partei gehörig wird beschäftigte sich die Versammlung mit der Besprechung von 459 M. Im ganzen sind nun bis jekt als Folge des Bier- jede Person betrachtet, die sich zu den Grundsäßen des ParteiVereinsangelegenheiten. Der Arbeitsvermittler Kollege Petzold theilte mit, daß er in letzter Zeit gezwungen wurde, einzelne 13 Mufitgeschäfte mit einem Gesammtlohn von 1006 M., welcher Lage ist, die Partei zu unterstützen, soll dies vor allen Dingen boykotts und der Saalsperre der Vereinigung verloren gegangen bie That umgefeßt heißt das, der Parteigenosse, welcher in der programms bekennt und die Partei nach Kräften unterstützt. In Kollegen der ersten Gruppe( Rohrleger) von der Benutzung des unter 126 Mitgliedern zur Vertheilung gekommen wäre. Es Arbeitsnachweises auszuschließen. Der Ausschluß mußte erfolgen, weil die betreffenden Kollegen sich den für den Arbeitsnachweis wird infolge dieser Geschäftsausfälle beschlossen, an die Arbeiter- dadurch dokumentiren, daß er der Partei- Organisation, also hier in Berlin dem Wahlverein feines Kreises als Mitglied beitritt. Das giltigen Bestimmungen nicht fügen wollten; es ist sogar der Fallschaft zu appelliren, damit sie die Vereinigung in dieser schweren Statut der Wahlvereine sagt nun im§3: Mitglied des Vereins Beit nach Möglichkeit unterstützt. Zum Arbeitsnachweis- Vor- fann Jeder werden, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte von Kollegen anderweitig verkauft wurde. In der Versammlung eher für das 4. Quartal wurde Kollege G. Raabe ge ist. Der§ 7 sagt weiter: Der Vorstand besteht aus 15 Mits vorgekommen, daß vom Arbeitsvermittler überwiesene Arbeit Beit nach Möglichkeit unterstützt. wird der Wunsch rege, daß der Arbeitsvermittler derartige Fälle Debatte über die Forderung der Saalverweigerer: in Zukunft gliedern". der Branche mittheilen möge, damit von dieser derartige unsaubere über die Kellner- und Musikerfrage bei Festlichkeiten selbst be- müssen, steht nicht in dem Statut; folglich muß ein jedes Daß Elemente festgenagelt werden können. Ueber die Beschuldigung, stimmen zu wollen. Geht die Arbeiterschaft auf diese Forderung die Mitglieder gewerkschaftlich organisirt sein daß der Arbeitsvermittler für eine nachgewiesene Arbeit von dem Vereinsmitglied, das die erforderliche Intelligenz betreffenden Arbeitnehmer 8 M. erhalten habe, wurde, da der ein so äußerten sich mehrere Redner, dann hat das letzte das Bertrauen der Genossen besigt, ohne jeden zweifel zu ben Anklager trotz Einladung nicht erschienen, zur Tagesordnung Denn diese sozialdemokratischen Organisationen liegen den Abhängigmachen der Wählbarkeit zu den Vertrauensämtern von übergegangen, da man diese Verdächtigung als eine ehrlose Verleumbung betrachtete. Ferner wurde mitgetheilt, daß die Branchen- Herren Saalverweigerern doch schwer im Magen. Es wurde abhängigmachen der Wählbarkeit zu den Vertrauensämtern von der Zugehörigkeit zur Gewerkschaft ist also nach dem klaren eine Kommission gewählt, aus den Kollegen Tausenfreund, persammlungen der Rohrleger und Gehilfen jeden zweiten Sonntag summer, BI an chefsly und Schonert bestehend, welche Wortlaut des Statut falls nicht durch sinnentstellende Inters im Monat bei Ehrenberg, Annenstraße 16, stattfinden. Die sich mit dieser Angelegenheit befassen soll. Blanchefs pretation anderes künstlich herausgelesen wird unftatthaft; e nächste Versammlung findet demnach am 14. Oktober statt. verstößt gegen die Rechte, welche jeder Genosse bei seinem Gintritt in den Wahlverein laut Statut erwirbt. Es ist aber auch ungerecht und im hohen Grade schädlich, wie aus folgenden Gründen leicht ersichtlich: Eine gut besuchte Versammlung der Arbeiter Bildungsschule( Süd- Ost) tagte am Sonntag, den 16. d., in den„ Dranien- Hallen", Oranienstr. 51. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung das Andenken des fürzlich verstorbenen Genossen Paul Käck 3 in der üblichen Weise und hörte hierauf einen Vortrag des Genossen Dr. Pinn über: Die Literatur des Mittelalters im Spiegel ihrer Beit". Gine Dis tusfion fand nicht statt. Nachdem noch der Vorsitzende auf den Lehrplan der Schule aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, daß es Jedem gestattet ist, acht Tage hindurch unentgeltlich dem Unterrichte beizuwohnen, traten sofort mehrere der Anwesenden der Schule als Mitglieder bei. fundet. -O Sprechlaal. Stellen wir unsere Wünsche bei den kommenden Betrachtungen ganz bei Seite und betrachten uns möglichst objektiv das Statut der Wahlvereine und halten daneben obige Marime und das ungerechte, Verkehrte, ja man möchte sagen Ungeheuerliche eines solchen Beschlusses wird uns sofort klar werden. Das In einer gut besuchten Versammlung des Vereins Eine öffentliche Malerversammlung tagte am 18. Sept. der Zimmerer, die am 16. September tagte, wurde unter Genosse Pfannkuch referirte über das Thema: Wie können Vereinsangelegenheiten beschlossen, dem Vertrauensmann 100 m. die Arbeiter sich bessere Arbeits- und Lohnverhältnisse erringen?" zu überweisen. In betreff des Boykotts ersuchte der Vorsitzende, Die Darstellungen des Redners gipfeln in einer ausführlichen Es ist ungerecht, wenn der besser fituirte Genosse auf den alle vorkommenden Verstöße der Mitglieder gegen den Boykoti Schilderung des Nuyens und der Vortheile der Gewerkschafts- schlechter gestellten einen Druck ausübt, den derselbe umso mehr dem Vorstand zur Untersuchung sofort zu melden. Hierauf hielt Organisation. Nach einer kurzen Diskussion ging die Versamm empfindet, wenn sein Trachten nach politischer Bethätigung ein der Genoffe Pfannkuch einen interessanten Vortrag über die lung zu den nächsten Punkten der Tagesordnung über und be- reges ist und seine wirthschaftlichen Verhältnisse äußerst gedrückte ſind. sozialpolitische Lage". An der Diskussion betheiligten sich die schloß einstimmig, daß die Maler in dem bevorstehenden Streit Es kann oft vorkommen, daß gerade die besten und ehrlichsten Genossen Kameraden Bardeleben, Thamm und Obst. In seinem der Töpfer auf den Bauten, wo keine verglasten Fenster sind, dadurch bei Seite geschoben werden und durch die unzweifelhaft Schlußwort gab der Referent eingehend Auskunft über die ge- die Töpfer dadurch unterstüßen, daß sie auf diesen Bauten( vom ungerechte Behandlung Groll oder wenigstens Gleichgiltigkeit stellten Fragen. Sodann nahm die Versammlung eine Resolution 15. Ottober ab) gleichfalls die Arbeit niederlegen. Zu den gegen die Partei eingeimpft bekommen. Es ist ungerecht, wenn an, in der sie ihr Einverständniß mit dem Referenten be- Gewerbegerichts- Wahlen wurden 50 M. aus dem öffentlichen der wirthschaftlich stärkere Genosse, dem es möglich beiden Orga Fonds bewilligt. Bei den Vereinigten Galanteriemalern" in nisationen anzuhören, den schwächeren von Rechten entkleidet, der Schefferstraße haben die Maler die Arbeit niedergelegt. die ihm unbedingt gehören. Es ist schädlich, wenn nur Verband deutscher Korbmacher( Filiale Berlin). In der Die Dekorationsmaler wurden gewarnt, dort Arbeit zu nehmen. doppelt organisirte Genossen Vertrauensämter innerhalb am 17. September einberufenen Versammlung erstattete die der Wahlvereine bekleiden dürfen, weil die Auswahl Agitationskommission Bericht über die Zustände in der Luxus- Die Getreideträger, Schipper und Speicherarbeiter der zu wählenden auf eine kleinere Zahl von Genossen branche. Eingeladen hierzu waren die Kollegen aus den Werk- hatten am 19. September eine öffentliche Versammlung ein- als wie es sonst der Fall wäre, sich beschränkt. Die Folge davon stätten von Francke, Marwan, Schmidt, Holzmarktstr. 3, Schulz berufen, in welcher Genosse Blauroc als Referent die Aus- wäre das Umsichgreifen eines Kliquenwesens, wie es die be und Landsberg. Aus der Werkstadt von Francke waren die beutung der in der Getreidebranche beschäftigten Arbeiter durch treffenden Genoffen, welche bisher die Anträge immer einKollegen erschienen, die anderen zogen es vor, durch Abwesenheit die heutige Unternehmerschaft geißelte, worauf die Versammlung brachten, jedenfalls nicht gewollt haben. Es müßte dann zu glänzen. Bon der Werkstatt des Herrn Marwan wird be Stellung nahm zu der Umgehung des bestehenden, vom Mini- aber auch konsequenter Weise Erforderniß sein, daß jeder richtet, daß dieser Herr seine Arbeitskräfte nur durch den Arbeits- sterium des Innern, Polizeipräsidium und der Kaufmannschaft be- dem Wahlverein beitretende Genosse durch das Statut nachweis der Jnnung erhält, da er Leute, welche hier am Drte stätigten Tarifs. In der sehr regen Diskussion gelangte zur darüber belehrt wird, daß, im Fall er nicht seiner find, nicht gebrauchen fann, weil diese bei Löhnen von 8-10 M., Mittheilung, daß infolge der neulichen, zu gleichem Zwecke ein Gewerkschaft angehört, er nur zahlendes und wählendes, nicht die nicht zu den Seltenheiten gehören, unmöglich existiren tönnen. berufenen Versammlung die Verwaltung in der Holzmarkt aber auch wählbares Mitglied werden kann. Am tonfequentesten Die Agitationstommission ist deshalb beauftragt, diese Angelegen- ftraße 17, sowie die Herren vom Lehrter Strang bereits unaufwäre es freilich, dann nur gewerkschaftlich organisirte Genossen heit eingehend zu ermitteln, um in nächster Versammlung die gefordert die bis dahin bezahlten niedrigen Säge erhöht haben. in den Wahlvereinen aufzunehmen. Der Rückschlag, der dann Sperre über diese Werkstatt zu verhängen. Nach einer Be- Der Inhaber des königlichen Packhofes, der diesen für eine um bei Wahlen 2c. eintreten würde, wäre vielleicht ganz heilsam. sprechung über die Lage der Hausindustriellen wurde von den 9000 M. höhere Pacht als sein Vorgänger übernommen hat und Der jetzige Zustand ist unhaltbar, denn er ist ein Hohn auf das Kollegen angeregt, bei eintretender Geschäftskrists an die Unter- den Mehrbetrag nun durch die Zumuthungen, gewisse Arbeiten gleiche Recht für Ale. Karl Spöhnmann. Schloß Weißensee Juhaber: Bartsch& Schenk( früher Sternecker). Sonntag, den 23. September: Grosses Möbel- Tischlerei u. Lager Mon Polster- und Dekorations- Werkstatt August Herold, Tischlermeister 6482 83184 Oranienstr. 83/84 Berlin NW., 8384 Oranienstr. 83/84 zwischen Alexandrinen- und Alte Jakobstrasse. Eigene Tischlerei. Eigene Tapezierwerkstätten. Berkauf nur gegen Casa ohne Zwischenhandel zu Werkstattpreisen. Illustrirte Musterbücher kostenfrei. Sozialdemokratisches Compl. 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Lintjir. 9, Hanicke. 27, Degner. Grimmstr. 25, Aust.( Ecke Urbanstr.) Louisen Ufer 53, Billep. " 35, Ziemke. 3, Loewert. " Großbeerenstr. 54, Weichert. Luckenwalderstr. 1, Stein. Lützowstr. 7, Appelt. 4, Hermann. " " Großgörschenstr. 13, Miller's Bier- A. 14, Ecke Culmstr., Bothe 15, Pohsner. 24, Jung. 6, Start. " Magdeburger- und Stegligerstr.- Ecke, Gottschalt. Mansteinstr. 1, Scheffel. " 20a, Berger. Dennewigstr. 10, Schmitt. " 31, Lehmann. 27, Giese. Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. 28, Stobwaffer. 75, Landschulze. 76, Schulze. " 15, Wotschke. 22, Reichert. " 6, Hensel. " 16, Wüftinger. Prinz Albrechstr. 3, Ww. Gabel. " " Yortstr. 43, Hoffmann. 37, Lindner. 44a, Ww. Roch. " " 68, Kreuz. Schönebergerstr. 19, Hansen. 27, 28egel. Schönleinstr. 23, Hahn. 33, Schaade. 28, Sensel. 6, Kraaz. 26, Voß. Schüßenstr. 38, H. Otto. Schwerinstr. 2, Schimann. 9, Graffunder. Solmsstr. 43, Rahn. 22, Trinks. Stegligerstr. 50, Dobbert. 11, Arndt. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. 10, Kruhl. 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" 36b, Liebe. 12, Ritter. " 20a, Röppen. " 2, Lange. 149, Gumlich. " 51, Heinze. 145, Theer. " 5, Ziegler. " 154, Melzer. 60, Herr. 156, Grüttner. " 17, F. Habermann. " 157, Bergner. 23, Haun. " 21, Käding. " Wienerstr. 44, Schmidt. 160, Weiland. " 50, Fechner. " 149, Stammert. " " Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 7, E. Trittelwitz. 22a, Beissert. 24, Schwarting. Mariannen- Platz 12, Alexander. " 170, Breyer. " 54, Haus. " 18, Wittwe Pietsch. " 24, Tauschte. 55, Schmidt. " 13, Stromeier. " 133, Rube. " 56, Walter. " " 146, Bernhardt. " 11, Dsw. Klopsch( Bier176, Walter. " verleger). " 190, Badhaus, 15, H: Bowiz. Laufigerstr. 11, Bezke. " 30, Schulz. " 35, Roßberg. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. " 7, Rarpe. Mustauerstr. 14, H. Korneffel. Naunynftr. 8, Schönebeck. 56, Liebelt. " " 57a, Zierrath. 122, Brandt. " 63, Felske. " If 118, Spindler. 1-6, Hauptmann. " 44, Meißner. 113a, A. Gasper. 9, Wittwe Werner. " 74a, Hirseland. 27, Melior. " 21, Stahnsdorf. 34, Voigt. " 10, Mülsch. 110, Grimm. " 13, G. Thiel. " 33, F. Schöps. 27, St. Krüger( BierverForsterstr. 17, Dierberg. 44, Scholze. " 14, Schäfer. 17 107, Ziehmann. 23, Segel. 13, Gottschlich. 16, Schmidt. " 106a, Lange. 18, Liebsch. leger). 49, Buffe. " 23, Niedrig. " 97, Duzig. 34, Peister. 50, Grande. " 31, Schulz. " 98, Liebig. 36, Scheel. " 19, Krüger. " 2, Scholz. 65a, Mauff. " 16, Hoffmann. " 37, Rur. " 23, Tilgner. Laufiger Platz 2, Bieberstein. 78, Rohr. 164, Schutsch. " 35, Wollgaft. " " 49, Wucke. 18, Werner. 77, Nitsch. 128, Schmidt. " 45, Reim. " " 54, Urban. " 17, Hahn. " 74, Hautelmann. " 10, Bretsch. " 55, Lemke, Bierhandlung. Görligerstr. 44, Seraphin. 39, F. Ebel. Liegnigerstr. 18, Grubert. 83, Köhn. " 185, Zimmermann. Wrangelstr. 32, Paul Lucas. 48, Franz Leuschner. " " 40, Ohlendorf. " 86, Zubeil. " 143, Halle. 88, W. Tancrée. " 30, Delf. " 88, Vogler. 100, Hübner. " 91, Kind. " " 37, Volfe. 70, Mohr. 63a, Groth. 99, Wagenschüß. 38, Wieck. " 35, Wanzlit. 〃 6, Kühne. Schlesischestr. 15, Segelet. " 21, Spinnweg. " 33, Roblitz. 3, Adam. Oppelnerstr. 13, G. Boden. " n 32, Weber. 2, Röhr. 26, Grünberg. " " 42, Picht. 21, M. Brandenburg. " 36, Pohlandt. " 38, Paucks. 41, Suckert. 95, Wwe. Splitt. 136, Beyer. 9, Huschke. 4, Petit Jeans. " 45, Rode. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann, 44, Rust. 44, Steinicke, Meitmann 11, Baum. " " " " 46, Christians. 18, Altmann. " 33, W. Henkel. Nachf. 18, Wendt. " " 50, Siewert. 20, Ernst Eckert. " " 43, Otto Baumann( Bier37, Schröter. 11. U 72, Rudolf, Ecke Görlize " " 52, E. Vogel. " 22, Karl Subrich. verleger). 5, Becker. " Ufer. " 55, Utte( Ecke Oppelner24, Otto Schneider. " Dranienstr. 4, Zyra. " 9, Hanwig. " 74, Fieb. straße). 27, Karl Rudo. " 184, Nepler. Staligerstr. 75, Otto Jost. " 80, Sarnow. " " 58, Tolksdorf. Manteuffelstr. 9, Nowack. " 180, Hoffmann. 104, Winter. " " 84, Redanz. 61, Tschenscher. " 34, Bringmann. " 181, Pommersche Küche. " 123, Spaar. " 63, Paul. " 62, E. Wesenburg( Ece) 86, Kaßner. 192, Gahl. 117, Dettke. " " " 65, Reschte. Lübbenerstraße). " 56, Härtig. " 19a, Hohn. " 110, 3ollag. " 124, Manzey. 63, W. Meyer. 19 95, Schulze. 183, Cobin. " 29a, Frau Kaufmann, Wendenstr. 1, Scholtz. " 60, Frau Schramm. 57, Weidner. 176, Bez. 59, Gerhardt. " " " 48, Reßler. 32, Gabbert. " 24, Frau Erdmann. " 65, Krause. Görliger Ufer 2, W. Fichte. " 59, Tschitschmann. 197, Mohn. 69, Mahn. " " 4, Mezze. Beughofstr. 21, C. Wolff. 3, Fähnrich. 19, Denner. 14a, Wolff. " 18, Eichendorf. " Glogauerstr. 30, Böhmer. 29, Krone. 14, C. Ring u. Co, " " 57, Kießling. Grünauerstr. 3, Golz. 46, Liewald. 22, Sauer. 36, Knobel. " " " " " : 3, Walter, Kaufmann. 6, Maas. " 8, Behlendorf. " 5, Pfeiffer. " 51, Zawadzky. " 189, Heinze. 37, Petereit. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: 9, Thurley. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynſtr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier", Rummelsburg. Borhagenerstr. 30, Unterberg. Gürtelstr. 12, Weber, Gastwirth. Göthe- und Kantstraßen- Ecke, Greinert. Göthestr. 2, Nack, Kaufmann. 20, Hinkelmann, Grünfram. Hauptstr. 80, Reglie, Nachfolger Roch. " 83, W. Bowinkel, Saal. Kantstr. 11, Löschow. 86, Koopmann, Gastwirth. " 6, Sinte, Grünfram. " 3, Fritz Peters, Gastwirth. " 44, Viet, Gastwirth. 36, Liebke, " Lessingstr. 23a, Legde. " Mozartstr. 5, Sebelfeld, Gastwirth. Neue Prinz Albertstr. 70, Müller, Saal. Prinz Albertstr. 39/40, Mittenzweig, " 13/14, Schrepffer. Schillerstr. 3, Müller, Gastwirth. 14, Lenz, Gastwirth. " " 26, Kleiber, " Zürrschmidtstr. 1, Leber, Gastwirth. Frankfurter Allee 169, Pirschel. 181, Junge. 182, Liebenow. " Blumenthalstr. 1, Pietsch. 5, Rupschat. " 10, Wegner. 21, Voß. " 30, Wittenberg. 36, Braun. " " 44, Fr. Schwarz. 45, Münzner. Kronprinzenstr. 23, Arndt. 28, Fengler. Gürtelstr. 34, Neumann. Jachmann. Frankfurter- Chauffee 127, Buchelt. 99, Glaß. 136, Lindner. 83, Schmidt. Bürgerheim 52, Tschiche. Wartenbergstr. 67, B. Lange. " Kaiser Friedrichstraße, Wicht. Wollantstraße, Lehmann, Nordstern". Richter, a. d. Nordbahn. Schulzestraße, Buge's Vereinshaus, Saal. Lorenz, Grünfram. Kommunikationsweg, Würgenthaler. Haynstraße, Bennarndt. Florastraße, Köhler. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus. Stralau. Dorfstr. 17, F. Heinze. 50, Wwe. Namlau. " " 8, Wwe. Stümer. Markgrafendamm 16, Jonas. Reinickendorf( Ost.) Residenzstr. 101a, Malchin. " 106, Haymer. 117, Apelt. Gesellschaftsstr. 12, Hartmann. 2, Weigt. 23, Neumann, Saal. Provinzstr. 49/50, Gäbler. 19, Soost. Charton. Steppin. Rummelsburgerstr. 69, Adam. " " 23, Friedrich, " " 25, Zypreß, Belätterich. " " " 33, Schröder, Beier. " " " 38, Stadlich, " Pfarrstr. 12, Schubert. " 12, Chorin. Birkenwerder. 35, Henschke. Gabriel, an der Nordbahn. Paradiesgarten, Burgemeister. Die Lokalkommission. Friedrichsberg- Lichtenberg. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Scharnweberstr. 41, Brückner. Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. 28, Banten. Dorfstr. 2, Fuchs, Saal. Asche, Saal. # Die Lokalfommission. Ed. Liepe, Blumenthalstr. 20. Friedrichsfelde. Prinzen- Allee 6, Karl Schulz, Garten. Frankfurter Chaussee, Belten. Pankow. Kaiser Friedrichstraße, Krüger's Saal. " 26, Franke. 29, Noack. " " 34, D. Schule. 32, Böhme. Milke. Wiemer. Korkow. Reinickendorf( West). Berlinerstr. 2, Reinhold Reschke. 16, Franz Schellens. 17, Hermann Kinzel. Scharnweberstr. 15, Franz Theil. Spandauer Weg 4, Otto Möwes. " Tegel. Berlinerstraße, C. Dressel. Schloßstr. 11, Franz Wieczorect. Spandauerstr. 15, C. Rentner. Tegelort. Hugo Weinspach, zum„ Schwan". Hohen Schönhausen. Schloß Hohen- Schönhausen, Steuer. F. Weber. Nieder- Schönhausen. Lindenstr. 25, Thieme, Zum Lindengarten", Saal. " Kolonie Schönholz. Bagand, Garten. Stolpe a. d. Nordbahn. Bergemann.( Saal.) Weissensee: König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. 37, Burgan. 81, Rejjel. " " 41, Frenz. 45b, Hürseforn. 33, Kürschner. " 7 " 118, Prog. Lehderstr. 3, Leuchtenberger. Elsaßstr. 7, Scherzberg. # 16, Straßburger. WilhelmsbergHohen- Schönhausen. An der Landsberger Chauffee, Vesper. An der Landsberger Chauffee, Asch ( Zum Fürsten Wolfgang). Wilhelmsberg, Wwe. Jehnich. " " G. Deckert. H. Siebenwirth. Neupert. Trinkhaus, Restaurant. Bernau. Am Markt, Beeger. Bahnhofstraße," Bum Stettiner Hof". Berlinerstr. 113, Feder. Breitestraße, Eggert. Langhansst. 106, Hähling's Palmensaal. Bürgermeisterstraße, Brauerei Schulz. 42, Hoffmann. " 96/97, Ludwig. 21 56, Neumeyer. " " 136, Conrad. Charlottenburgerstr. 105, Fettenheuer. Gäblerstr. 50, Jrrgang. Partstr. 3, Dietrich. Pistoriusstr. 8, Dammbeck. 29, Schrapfeneder. Rölfeftr. 188, Plaß. " 20, Benndorf. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Gustav Adolfstr. 15, Menz. " 10, Brennförder. 23a, Herda. " 142, Hannemann. Saal. " 143, Schulz. 106, Kort. 130, Helmchen. Generalstr. 97, März. Prenzlauer Chaussee 20, Bughold. Sedanstr. 50, Gehrke. " 26, Bernau. 38, Richter. 34b, Jarling. 35c, Meyer. Berlinerstr., Fürstenberg. Gasthof Hirsch. Chausseestraße, Reuter. Hussitenstraße, Elysium. Kronenstraße, Kluge. Mühlenstr. 4, Hering. Krause. Tuchmacherstr. 162, Bernikow. Viktoriastraße, Stöwe. Wallstr. 2, Wünsche. Weinbergstr. 18, Dietrich. Woltersdorf. Restaurant Wilhelmshöhe, Gillmann. Woltersdorfer Schleuse, Wwe. Lehmann. Fangschleuse. Karl Sprecher. Rüdersdorfer Kalkberge. Restaurant von Förster. Hildebrand. " Wagner. # " " " Mary, b. d. Hutfabrik. Geschw. Erpel. Rüdersdorfer Hinterberge. Restaurant von Hennig. Diejenigen Schankwirthe, welche sich noch in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich bei den am Orte befindlichen Lokalkommissionen, sowie bei E. Bilz, Pankow, Schulzestr. 15, melden, und wird pro Zeile 30 Pfennige berechnet. Annenfir. 16, Ehrenberg. 23, Röhr. " " 29, Wezerek. " 37, Malig. 42/43, Artner( City- Passage.) Adalbertstr. 32, Knoll. 40, Pfeil. " 59, Schulz. Admiralstr. 9, Henning. Dresdenerstr. 63, Strud. 32, Stöpel. 3. Wahlkreis: Jakobstr., Alte 53, Cholojewski( Kolo-| Neuenburgerstr. 20, Hagen. nialwaaren- Händl.). 37, Görsch. " " 1 66, Lüneburg. 40, Dorn. 67, Schreiber. " " 38, Richter. " " 87/88, Lamprecht. 57, Böhm. 103a, Böhm. " " 58, Werner. 134, Sauer. " " " 79, Rosendorn. Elisabeth- Ufer 1, Geier. " 1, Langer. " 18, Bergmann. " 19, Köhler. " " " 19a, Wringe. 21, Schnieber. " " 27, Püll. " 18b, Frangle. " " 26, Kraft. 18d, Bohm. 36, Rierstein. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. " " " 39, Wendt. 99, Agenroth. 56, Bierwagen. Beuthstr. 3, Schulz. Brigerstr. 1, Müller. " 22, Graf. 40, Siebke. " 47, Bohni. 12, Fründt. 38/39, Kroth's Bierhaus. 52, Siebert. 49, Wwe. Riedel. 19, Weigel( Bierverlag). Engel- üfer 3, Jahn. 4a, Mize. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. Hollmannstr. 31, Lehmann. " 9/10, Hartmann. 36, Marks. Jufelstr. 12, Herrmann. Neue 28, Schmidt, Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlan. Kominandantenstr. 20, Armin- Hallen. 21, Barnac( 3um Schwan). 52, Grundmann. Köpnickerstr. 37, Beufert. Ohmgaffe 5a, Lehmann. Sebastianstr. 47, Werkinann. 50, Opazz. 77, Jestram. " 32, Arendt. 10, Haberstroh. 25, Rube. 81, Goslau. # " " 72, Ferger. 73, Wittwe Neubauer. " " 16, Bohnstengel. 20, Heinze. Dranienstr. 109, Greiser. Prinzenftr. 73, Wipf. " " 99, Wwe. Walter. 12, Wwe. Schmidt. 46, List. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. n 14, Kretschmer, 188, Kirschte. Ritterstr. 41, Bodin. 64, Rieck,( Café Meyer). " 31, Schulze. 47, Lochow. 48, Krause. " " 32, Bathe. " 54, Seppelt, jun. " t " 70, Fischer. " 119, Lorenz. 70, Wabnik. 121a, Schöbel. " " " 45, Frau Schlickmann. 25, Büschel. 126a, Wahlstab. Rottbuser Ufer 57, Kingel. Kürassierstr. 19, Laban. Louisen- Ufer 12, Mönte. 17, Eichhorn. " " 46, Pannewig. 9a, Kameruner Gasthaus. Jakobstr., Alte, 1b, Stelzer. Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber. 7, Blume. " " 9, Rickeben. " " 61, Basch. " " " " 69, Lenz. Brandenburgstr. 17a, Elsner. 66, Schwarzkopf. 6, Becker. 118, Garg. " " 18, Götte. " " 52, Voß. 56, Thiele. " " 55, Ehrenreich. " 74, Wolter. " " F 130, Frankenberger. Dresdenerstr. 45, Manete. " " 132, Schäfer. " 48, Freudenberg. " " 137, Beyer. " 80, Pritsch. " 32, Milde. 83, Paul. " 84, Haag. " 96, Moseler. " 97, Grauer. " 49, Thieme. " " 112, Wodrig. 123, Stramm. " 72, Krieg. " " 31, Pahl. Rungestr. 28, Werneke. Seydelstr. 13, Borchardt. Simeonftr. 28, Flick. 3, Handtke, losi " 4, Horst. 11, Wölk. 13, Wippler. 17, Fiezed. Staligerstr. 7, Schönemann. " 11, Schwarzkopf. 147a, Müller. " Stallschreiberstr. 27, Schulz. 26, Meinefe. 63, Schmidt. " 37, Bülow. 29, Schöning. 11, Gooßens. 17, Werner. Matthieustr. 17, Koch( Bierverlag). Michaelkirchstr. 20, Korizky. Naunynstr. 56, Pflanz.( Keller.) 45, Hener. " 54a, Diege. Neanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersty. Schmidtsir. 8, Seume. 3, Kettner. " " " 5, Gehne. 13, Albert. Sebastianstr. 1, Laude. 7, Schneider. # 8, Löskom. " Wallstr. 1, Ecke Seydelstraße, Eingang 43a, Krüger. Spittelmarkt, Dorn. 68, Otto. " " 88a, Gutte. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 42, Grüßner. " 36, Ruttulinsky. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Staligerstraße 7. Böhm, Dres denerstraße 57. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänken folgende Wirthe kein Boykottbier und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Wöllstein's Lustgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. 28a, Ww. Lawrenz. Hackenbergstr. 8, Poranzte. 9, Soltysiat. Grünauer Chaussee, Schubert. Kronprinzenstraße, Kuhle. Die Lokalkommission: Albert Hannemann, Kaiser Friedrich straße( Haus Lischitzki). Beelitzhof. Meyer, Wilhelmshöhe. Siegel. Braunsdorf. Britz. Bürgerstr. 4, Karl Dorn. Leibnizstr. 69, Meier. 76, Steinke. " " 78, Trageheim. Magazinstr. 15, Wolter. 21, Jahns. Marchstr. 24a, Gaumert. Marburgerstr. 5, Köfter. 2, Geschke. Motstr. 14, Wetzel. 14, Laube. Nehringstr. 3a, Wegner. Nonnen- Damm 1, Hense. Kulicke. Osnabrückerstr. 28, Gimpel. 30, Sonte. Passauerstr. 35, Renner. Pestalozzistr. 23, Schurig. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Lokalkommission: A. Schwerike in Steglib, Hubertusstr. 7. Glienicke. Witte. Harsdorf. Lokalkommission: Herm. Bertz, Grünauerstr. 34. Gross- Lichterfelde. Brauerstraße, Phönir- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalkommission: W. Völkel, Ferdinandstr. 10. Grünau. Friedrichstr. 1, Liedtke( Zur Nathshalle). 2, Lindenhain( Zu d. drei Linden). " Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. 136, Kummer. " " " 84/85, C. Herzberg. 98, Mar Weiß, Bigarren Gesch. u. Bierverlag. Bergstr. 5, Wanzlick. 71, Carl Kramer. " 142, Schimkäſe. " Cottbuser Damm 74, A. Hilfe. Schöneberg. Akazien- u. Belzigerstr.- Ecke, Meyer. Bahnstr. 23, Pommerente. 12, Reinsberg. Bülow- und Ziethenstraßen- Ecke, Ebel. Eisenacherstr. 8, Weimann. Frankestr. 23, Schulz. Gleditsch u. Barbarossastr.- Ecke, Voigt. Goltzstr. 14, Spielmann. " " " 99, Lau. 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Hoppel. " Erkjir. 14, Klähne. Faltstr. 47, Fr. Lasch, Material- Gesch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Köhler. 31, Wonkel. 43, Klauke. Barbarossastr.- Ecke, Franzke. Gothen- u. Roßbachstr.- Ecke, Schelleter. Grunewaldstr. 16, Barensee. 116, Krehein. " 110, Keßner( Saal und Garten). 128, Paul. " und Gleditschstr.- Ecke, 12 Heinschke. " 27a, Gessewicz. 32a, Sbresny. " 55, Cieslick. " 21, H. Hornburg. " 63, klid. " 33, Fr. Bergemann. " Chausseestr. 101a, P. Mainz( FlaschenBier). 64, Masche. " 71, Schütte. " Rudowerstr. 65, i. V.: R. Niemetschek. Werderstr. 15, Wwe. Waßmann. 73, Sadecky. " 20 " 83, Sasse. " " 86, Handtke. " " " Jahnstr. 48, Banche, Materialwaaren. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 48, Schmidt. Augsburgerstr. 84, Wilhelm. 5, G. Schulz. 38, H. Mücke. 75/76, Bastian. 78, Bredlow. Bayreutherstr. 6, Michaelis. 18, Beckmann. Berlinerstr. 140, Hoffmann. Bismarckstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Türke. Potsdamerstr. 8a, Rüstig. 26, Lugebiel. 41, Theiß. Rückertstr. 1, Kirchner. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller. Schulstr. 17, Witt. Stuttgarter Play, Mehnert. Savignyplay 3, Niceus. Spreestr. 3b, Niedergefäß. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. 72, Kühn. 68, Bastian. Straße 31a, Nr. 4, Th. Bodtke. Schillerstr. 26, Hämmerle. 79, Ww. Walter. " " 90, Roneck. " 102, R. Stahl. " 114, Hegener. Lokalkommission: F. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7. Halensee. Rheingau, F. Thärichen. Westfälischestr. 44, C. Wünsche. Die Lokalkommission: Gustav Behrendt, Wilmersdorf, Gasteinerstr. 29. Senftleben's Boltsgarten. Henneberg. Die Lokalkommission 0. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Annen- Allee 18, Richter( Bierverlag). Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. 85, Schilling. Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gravelotte). 108, Niggemann( Bolts garten). 47, Kortmann. " 48, Heithaus. " 49, W. Weiß. " " 115, H. Halfenbach, Mater. waaren- Geschäft. 118, Babenschneider. " 140, Daniel Böttcher. " 145, D. Lindemann. " 151, G. Wilfe. " Hobrechtstr. 1, G. Schumacher. RAL " " 9, Hohensee. " " 19, Freund. " Johannisthal. 18, Franz Nigge, Materialwaaren- Geschäft. Hauptstr. 53, Mohr. Helm- u. Erdmannstr.- Ecke, Lucas. Kyffhäuserstr. 1, Klein. 16, Jestel. Marfir. 7, Daue. Neue Culmstr. 5, Pötsch. " Winterfeldstr. 7, Schneider. 50, Thiem. Nollendorfstr. 27, Berg. 58, Pinzer. Maaßenstr.- Ecke, Bahlke. Sedanstr. 10, Hoffmann. 33, Becker. 48, Semftleben. " " 66, Petsch. 17, Freund. " 12a, Wanzlick. " " Cauerstr. 16, Franzte. " 23, Lange. 33, Brandt. Charlottenburger Ujer 18, Schmidt. " 3, Blank. Dankelmannstr. 10, Baldermann. 45, Bree. Eisenacherstr. 4, Putschege. Englischestr. 23, Drießner. 23c, Ruhm. Garde du Corpsstr. 15, Brize. Goethestr. 16, Dillenberg. 75, Maaß. Grünstr. 1, Hagen. 12, Rolbow. Grollmannstr. 48 an der Stadtbahn, P. Meijer. Kaiser Friedrichstraße und Bismarckstraßen- Ecke, Lademann. Raiser Friedrichstr. 61, Meier. " " Ranalstr. 4, Mann. Kantstr. 56b, Linge. 74, Eichhorn. 89, Rochhann. 132, Pansch. " 106, Rosenberg. " 144, Beinert. Kleiststr. 35, Schulze. Knesebeckstr. 18/19, Breet. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 16, Prill. 19, Neuendorf. Kurfürsten- Damm 17, Kriele. 124, W. Graß. Rurfürstenstr. 108, Rüdiger. Krummestr. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. 49, Musick. 58, Rinke. 63, Partenheimer. 65, Böhland. Lutherstr. 19b, Röhler. 45, Löwner. " " 46, Dreßler. 50, Niemann. " Leibnisstr. 23, Röhr. 66, Wegner. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehliz. Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhu. Tegeler Weg 6, Prozesky. Uhlandstr. 188, Serms. 189, Glander. Wallstr. 12, Rudat. " " 13, Dörp. " 35, Stage. " 66, Hilscher. " 90, Ullrich. Wielandstr. 4, Blodasch. Wilmersdorferstr. 36, Holm. 48, Schubert. " " 109, Büschel. " 125, Springer. " " 18, Gufo, " 42, Joch, " " 70, Weiß. " Grün- und Kietzstraßen- Ecke, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), Zocher. Kietz Nr. 30, Schröder. Marienstraße, Kaiser. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Schwan). Müggelheimer- und Gartenstraße- Ecke, Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Die Lokalkommission: Langendamm Jägerstr. 2, Martinius. 45, Stoof, Destill.- Niederlage. 53, Otto Schwarz, Bierverlag. Karlsgartenstr. 1, Hilpert. " Kirchhofstr. 4, Klar. 17, Peters. 26, A. Filicke. " 47, D. Richter. " 57, Wwe. Wugler. " " Ecke Bergstraße, Dückert. Ruejebeckstr. 11, Frau Schöneck. 14/15, Wwe. Appelt. " " 77, Wiersing. Lessingstraße, Ecke Kopfstraße, Mayer. 26, A. Howe, Viktualien geschäft. " Maibach- Ufer 3, Schmot. Prinz Handjerystr. 7, Schüß. n " Stubenrauch u. Erdmannstraßen- Ecke, Strauß. Tempelhofer- und Fritz Reuterstr.- Ecke, Rippe. Winterfeld- u. Biethenstr.- Ecke, Schulz. Die Botaltommission. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Teltow. Antauer, Wirth vom Schüßenhaus, Schwarzer Adler. Derk, Restaurateur. Rugsch, Gastwirth. Meier, Kaufmann. whe Makensie( verweigert aber seinen Saal zu Versammlungen zu geben). 41, H. Saffe, Ma- D. du Grain, Kaufmann. terial- Geschäft. waaren- Gesch. " " 60, M. Hoffmann. 63, Schaumann. Karl Streichan, Glienickerstr. 11. " " " " 44, Ruppert, Bierverl. " " 55, Hübner, Matrialbei Alt- Markgrafpieske. " " 52, W. Krüger, Materialw.- Gesch. " " 19, S. Jenisch, Viktual.- Gesch. " 23, G. Appel, 30, Ecke Wallstraße, Graßnick. F. Hagen. 134, Ruprecht. 149, Goldmann. Weitere Meldungen nehmen entgegen: H. Wernicke, Krummestr. 19. K. Niemann, Lutherstr. 50. P. Wolter, Magazinstr. 15. Deutsch- Wilmersdorf. Straßburger Platz 11, Gustav Blümel. Neuheimerstraße, Franz Thärichen. Die Lokalkommission: Gust. Behrendt, Gasteinerstr. 29. Eichwalde. Kein Lokal, Friedenau. Handjerystraße, Weißwange. Handjery- u. Bennebergstr.- Ecke, Weinez. Kirchstraße, Hohl. Nied- u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). " Weber. Mariendorf. Chausseestraße, Wohlgemuth. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12. Marienfelde. Teutschbein. Ober- Schönweide. Haferlandt. Nieder- Schönweide. Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Neu- Waltersdorf* bei Alt- Markgrafpieske. Pöschte. Nowawes. Lindenstr. Finkelmann. Wallstr. 53, Otto Hiemke. " " Leuenberg. Reinhekel. Die Lokalkommission: R. Lange, Wilhelmstr. 13. " Viktual.- Gesch. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. 15, Nagel, Treptowerstr. 4, Frice. Thomasstr. 3, Reden. Wißmannstr. 20, Fr. Bergemann( Vertr. Domschke). Biethenstr. 24, Wolf, Buffetier. " 42, Hübler. 71, Wanglic. Weitere Meldungen nimmt entgegen R. Becher, Bigarrengeschäft, Hermannstraße 148. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Warnemünderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Breitestraße, Destillation, Walter. Lokalkommission: Paul Werner, Kösenerjir. 4. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Räthner, 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. " Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Arends. Gastwirth Zornow. G. Hjertberg, Restau rant Neu- Tivoli"( früher GeflügelPark). " Dtto, Restaurant zum Karpfenteich, giebt seinen Saal zu Versammlungen, führt aber boykottirtes Bier und Evora- Bräu. Lokalkommission des 4. Kreises SO. Jöchel, Berlin, Röpnickerstr. 190. Neu- Treptow. ( Station Baumschulenweg.) Baumschulenstraße, D. Lange. G. Herrmann. 78, F. Hochstein. Zehlendorf. Wernicke, Teltowerstraße 24. 4. Wahlkreis( O): Holzmarktstr. 63, Brocherdt. Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Kahl. Alexanderstr. 25, W. Tiehe. " 27b, Behnke. 10, Gundlach. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplatz 2, Wogé. Gr. Frankfurterstr. 73, J. Bedarf. 44, Seiler. " 87, Rutle. " 39, Joft. 7, Reiche. " " 86, Scheibe. 8, Geier. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. hoding " " 126, Ww. Jung. 10, Dietrich. " " 82, R. Weigmann. 133, Gold. 18, Schubert. OP " 4, Decker. 73, E. Schulz. 20, Ralfofen. 2/19 68, W. Röhl. " " 33, Wagner. " " 39, Dembitky. " 13, Schubert. 5, Laskowski. " 040, Heste. " " " 28, Leichniß. 68, Königstedt. Join 77, Thomsen. 36, Zastrow. T44, C. Mettge. 29, F. Clauß. 71, Čenz. Kleine, 9, Nachtigall. " 6, A. König.ri Barnimftr. 46, Steeger. 3, Behmer. Blumenstr. 3, Siejad. RI. Frankfurterstr. 14, Frau Kruschel. Friedenstr. 59, Bipter. CH 69, Kirchner. 75, Jante. Friedrichsbergerstr. 11, W. Loc. 30, Billerbeck. Koppenstr. 10, G. Seehaus. 52, Zollkühn. " 39, Ww. Brandt, " 63, Sommer. 56, Raetig. 97, Reichert. " 47, W. Lorenz. 47, A. Seifert. 13, Dohn. " " 55, D. Hannemann, " 24, Engel. 58, Lindner. " 28, M. Kürsten. 74, Schmidt. 77, Dobberahn. Lichtenbergerstr. 16, R. Bolamann. 20, Borchert. 11, Teuber. 21, Heise. 17, Filih. Lebuserstr. 2, A. Jakob. 5, A. Nemit. Liebigstr. 43, Wwe. Strauß. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalski. Markgrafendamm, Reschke, Markusstr. 14, W. Zipke. 8, Raiser. " " " 6, Spickermann. 231, H. Elsholz.. 25, Nawrot. 52, Gülde. 12, A. Schmidt. 13, Müller. Kl. Markusstr. 10, H. Gorn. Marsiliusstr. 16, Zimmermann. Mehnerstr. 7, Brezke. Memelerstr. 4, Biedermann. 8, Schülke. Pofenerstr. 20, Ortel. 22, Heise. 10, Kühn. Proskauerstr., Schneider. Raupachstr. 1, Kleine. 6, J. Palacz. " Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. 46, Bredschneider. 60, Fr. Bethge. 64, Schulz. " " 67, Wehner. " 42, G. Meter. " 50, Franz Wiesegart. " 38, Wwe. Rühl. 27, Herrmann. 21, Henschel. Schillingstr. 28, Hausmann. " " 30a, Roepnid. 38, Jette.dnbh 14, Marien. Strausbergerstr. 12, Zimmermann. " 6, A. Preuß. " 52, Karge. 34, N. Bach, i. Keller. " " Breslauerstr. 20a, D. Tißmärr. " 9, Völz. 27, Schmidt. 28, Büttner. Büschingstr. 5,. Grunow. 16, Stanislaus. 7, Jakob. " " " 21, Roziac. Fürstenwalderstr. 5, Carl. Georgenkirchstr. 65, Spät. Gollnowstr. 28, Besarra. 20, Münzer. " " 33, Schäfer. Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. 3, Thiele. " " 15, Fuhlbrüge. 7, Wilke. " " 11, Fiege. Cotheniusstr. 13, Schwach. 15, E. Wille. 13, v. Zackrzewski. 1, Weber. Elbingerstr. 9, A. Vogel. Grüner Weg 65, Mathes. 90, Zengler. " " Rüftriner- Platz 8, Klose. 9, A. Werner. Landsberger Allee 37, F. Bense. " " 27a, Lange. 156, Goebel. 44, B. Rolland, an der Kremser- Haltestelle. Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 34, Krüger. Am Ostbahnhof 4, A. Förster. " Pallisadenstr. 2, Schwarz. " 21, W. Oberschmidt. " 23, F. Jonas. " 24, F. Refact. " 27a, Heidfeldt. 38, Wiedemann. " == " 46, Aug. Zamoschat. " 49, Ruppin. " 52, Schumann. 52a, D. Kleinau. " Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. 37, Lange. Fruchtstr. 52, Jauer. " 70, H. Telschow. 61, Tilpe. " " 75, Hickel. " 20, Zimmerling. 54, K. Wuttke. 68, Steppin. " 37, Marquardt. " " 29, Musche. " 20, H. Bernicke. 31, Becker. " 73, Fender. 18, Wesner. " " 14, J. V. Köhler. 59, Advernat. " 72, R. Land. 26, Grunow. " " " Ecke Markusstr., Hilgener. 60, Marquardt. " 29, Haupt. 69, Lehmann. 25, Morig. 93, Grühmacher. " 22, Weiß. 69, Krause. " 1 19, Winkelmann. " 62, Wulff. 27, Witthuhn. " " 49, Fr. Bemme. 24, Wolff. " P 94, Warzecha. 35, Nitschke. " " 93, Arendt. " 55, Pause. " 82, Schmidt. 61, Vorwerk. " 85, Hildebrandt. 2, Pietsch. " Krautstr. 4/5, Pilzecker. 69, Fortong. 6, R. Rudolph. 78, Reinebeck. " " 36, Infinger. 17, Schönfeld. " " 41, Friedrich. 42, Henze. 63, Mökel. " 20, Göldner. 48, Ratte. " 52, Maaß. " 2, Riesewetter. " 35a, Böttcher. H 30a, J. Meier. 36, Kummer. 60, Desterreich. " 46, Lamprecht. " 37, Blasig. " " 38, Wiesegard. " 3a, Jacobi. " 23, Grunewald. Stralauer Plat 21, Noeske. " 10/11, Poppe. Stralauer Thor 18, G. Müße. " " 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. 5, Dahlweit. 32, Beyer. 67, Albrecht's Ball Salon. Thaerstr. 5, Lange.delinenice Mühlenstr. 49a, B. Stabernad. 47, Müller. Münchebergerstr. 28, Schmidt. " 16, Theeß. " 18, Jänice. 27 19, K. Oberstuck. 2, Wwe. Steinke. 18, Mann. 2, Boderke. 7, Aft. " 61, Brzondka. Tilsiterstr. 79, Dertel. 76, Renner. " et 82, Hanice. " Feld- Restaurant Mauer, Vor dem Stralauer Thor 16, Pansegrau. Wallner Theaterstr. 21, Buhahn. 26/27, Orlowski. 28, Homuth. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. 31, Thom. " " 11, Schröter. Weberstr. 10, F. Schulze. 105, Germer. 22, G. Kind. " 1 " 20, Mirschens. " 31, K. Körner. 15, Dames. 55, B. Winkler, " " " 106, Beckmann. " 63, Heifig. 8, Haselof. 83, Menzel. " Langestr. 1, Milzewski. 109, H. Striegel. " " 24, Jeratsch. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 65, R. Lange. 61, Rogalski. Feldrestaurant Obst, Kamerun. Frankfurter Allee 74, E. Böhl. " 110, G. Prolius. 54, Wwe. Becker. " " 34, Lehmann. 45, E. Berlin. " 10, Krippehne. " 64, Siering. " 66, G. Spieckermann. 20, Scheffer. 22, Ww. Bartel, " 15, A. Rezke. " 26, Wwe. Fellenberg.d 33, D. Friese. 65, E. Nadge. " 6, Rose. " 8, Pauca. 66, Geier. " 41,. Meyer. " 122, Friedrich. 64, Ehrbar. 68, Marsch. " 47, Adler. " 65, G. Tempel. 70, Bergholz. Weidenweg 93, Scholz. 6, Suchland. " " 90, Wittchen. 75, Rose. " 95, Horn. 61, Altmann. " 91, F. Ahrensdorf. 84, Holzmann. 79, Holland. " 90, D. Zabel. 38, G. Scherz. 94, G. Ecfert. 93, Ullrich. 14, Schmidt. " " " " 5, Altmann. 142, Otto. Gubenerstr. 17, Bath. 105, Schwart. 83, Rahl. " " 64, Möbus. " 60, Bienecke. 35, Meier. " 181, Liebenow. 7, Wegner. " " " 44, C. Pofahl. 88, A. Hein. 34, Rechbeer. Weinstr. 14, Wartenberg. 81, Quensel. " " 181, Junge. 53, Wwe. Hildebrand. " 70, Völzmann. 52, Talaret. 28, Späth. 76, Schramm. " Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. " 7, Mar Richter. 47, Arndt. " 11, Feind. 48, Schulz. 44a, Distowsti. 92, Hantfe. 98, Meier. " 13, Hoffmann. " " " " 145, Gottwald. " 49, Wagner. " 91, Jwert. 22, Steuer. " 3, Deter. 95, Bretag. 29, G. Hanold. 37a, Dobberahn. " 48a, Ratrowicz. Borndorferstr. 3, Möller. 17, Hoffmann. duplus un 119, A. Gorn. Gr. Frankfurterjir. 20, Klages. # 18, Harmuth. Langenbeckstr. 9, Kownick. 4, Techmeier. 14, Ecke Landsberger Allee, Posenerstr. 5, Rockendorf. Wieske. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Tempel, Langeftr. 65. Zabel, Zabel, Frankfurter Allee 90. 91972 de SI 1 IS CE besed 111918 no 08 Artillerieftr. 4, Großmann. sinalo Gollnowfir. 6, Teschner. Auguststr. 65, Wels. " 26b, M. Schönburg. " 88, Braft. 57, Büttner. " Chariteeftr. 8, Brunsch. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. 46, Rönig. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 82, Ramlowsti. sh Füsilierstr. 18, Schmarsow. Gipsstr. 16, Blaurock. 3, Politt. n 10, Salbach. " 28, Fr. Krüger. " Georgenkirchstr. 19, Blümke. 25, Klautsch. " 26, Deutschmann. 20, Huth. 48, Tuscher. " 29, R. Meyer. können sich melden bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 5. Wahlkreis: 24, Wwe. Rüfter. Greifswalderstr. 210, Achhillis. 207, Bibach, Gasthof. " " 85, Bartel. 17, Gewies. 32, Wwe. Bracklow. Grenadierstr. 19, Winkler. 38, Stolle. 50/51, Lange. Hamburgerstr., Große, 40, W. Riect. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. " 18, Effenberg. 8, Wachsmuth. 20, Beil. Johannisstr. 15, Gründer. Johannisstr. 12, W. Wieschendorf. Karlstr. 38, Ecke Louisenstr., Spann. Reibelstr. 40, Gelfert. " 1, Heinz. Am Königsgraben 13, Roziac. Neue Königstr. 11, Schüler. 19, Helbig. 60, Clafen. " Roppenplay 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. 41, Weber. Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. 1, Ecke Gollnowstraße, Weczereck. Linienstr. 71, Meinicke. 29, Waßmann. " " Linienstr. 15, Haagen.( Parterre.) 17, Steinlein, Räucherwaaren- Handlung. " " 56, Schreiber. 7, Zimmerling. Lothringerstr. 67, G. Dieke. 68, Ph. Koplin, Louisenstr. 60, Bressel. " 15, Mogge. 5, Schmidt. " 31b, Rahl. " Marienstr. 18a, Dittmann. Marienburgerstr. 23, Appler. " 35, Marquardt. 5, Laube. Meyerbeerstr. 9, Stolpe. Mulackstr. 35, Schlüter. 20, C. Teglaff, Grünkram- Oranienburgerstr. 11, 3irkler. geschäft. 33, Kröning. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Prenzlauerstr. 53, Lux. " 22, Hänßgen. 37, Nadoll. " 11a, Hoffmann, " 47a, 3ohn. Rosenthalerstr. 13, Bobert. 57, Wernau. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. " 26/27, Wirth. 11, Grohmann. Spandauer Brücke 4-5, Ede An der Stadtbahn, Karl Rosenfeld. Steinstr. 17, Schünemann. 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 4, Klose. 5, Deicke. Siegelstr. 24, H. Leister. Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. 6. Wahlkreis: 04 Rosenthaler- Vorstadt. Bernauerstr. 103, Jungnid. 106, Winkler. Anklamerstr. 32, Schibilsti. die 109, Ullrich. " " 33, F. Kreuzer. 34, Fischer. " 58, Schulze. " 47b, Hoffmann. Brunnenstr. 71, Dittmann. 44, Schayer. " 7, Pralow. " 37, Franz. 45, Grothe. " Brunnenstr. 12, H. Werner. Demminerstr. 10, Schüttke. Hussitenstr. 25, Jonscher. 113, Schlottfe. " " 73, Rosendorn. " " 74, Herzberg. 101, Adler. " " 127, Bengel. 43, Ende. 76, Baureftauration. " 55, Olböter. " 52, Raschke. 61, Schmäschte. 60, Lärm. Elisabethkirchstr. 18, Wigel. 11, Heise. Elsasserstr. 11, Raday. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. 2, Rühle. 12, Wendel. " 26, Karrl. 21, Kirstein. " 28, JBleiber. " 18, Greiner. 73, Neumann. " 59, Feil. " 43, Wien. 81, Schirmer. " Bernauerstr. 83a, Hildebrandt. 91, Scholz. 60, Scheinemann. " 89, Gniß. 50, Roswig. 106, Gaster. " 95, Strauß. 9375" 100, Heriort. " 35, Vogel. 125, Richter. " 40/41, Hohlfeld. 160. Rieger. # 96, Werner. Gremmenerstr. 8, Wellroth. 1, Mathies. 5, Polkehu. Demminerstr. 15, Wiemer. 12, Illbrich. 1, Kerrinnis. Granfeerstr. 8, Stabenow. Griebenowstr. 6, Winkler. Hussitenstr. 67, Eule. 43. Rraz. Puttbuserstr. 25, Manske. 24, Lincke. 30, Reimann. 42, Rehang. 45, Hermann. 33, Hennig. 32, Göricke. 5, Gabbert. 14, Schorsch. " Buttbuferstr. 19, Schupke. Buttbuser- u. Rammlerstr.- Ecke, Schulze. Rammlerstr. 33, Drews. Rheinsbergerstr. 66, Walter. 34, Haeger. 41, Lietz. Lot hringerstr. 53, Bache. Meherstr. 26, Wartenberg. 19, Gruhn. " 42, Wolfsschlucht. Oderbergerstr. 28, Winderlich. " Ackerstr. 51, Eckelt. 131, Mindner, . 90, Thomas. " 48, Rothacker. " 81, Schreiber. 34, Bleyer. 109, Menzel. " Müllerstr. 42, Chlich. " 3, Rose. " " 51, Preetz, Ecke Swine20, Andrasch. 122, Schöne. " " 7a, Gleinert. 159a, Krawczack. Pappel Allee 109, Häsner. 129, Pohl. 7, Reichert. Linarstr. 3, Raabe. Lindowverstr. 26, Sachse. " 15, Bölke. 20, Mathiae. Maystr. 11, Schröder. Havelbergerstr. 7, Rasch. " 32, Daafe. 37, Perschte. Jagowstr. 23, Langhoff. Kirchstr. 5, Fürstenberg. Lehrterstr. 52, Plachezky. 48a, Zierrath. 40a, Badach. " " " 108a, Kulite. Adolfstr. 12, Krüger. " 10, Bergmann. 48c, Zawitke. münderstraße. Ruppinerstr. 1, Märtner. 3/4, Meinhardt. " " 105, Boffelt. " 3, Diering. 15, Trenn. 12a, Schönnagel. Lübeckerstr. 27, Meier. " 24, Schaar. 8, Lindemann, " 36, Wrasse. 38, Bunten. Rügenerstr. 14, Brüßhaver. 15, Kruhl. 42, Rabe. " " 26, Lenhardt. " 33, Klippenstein. " 46, Stern. " 24, Knappe. Antonstr. 1, Engel. 25, Bonk. 129, Schulz. 101, Spickale. 106, Schmidt. " 2, Reichenbach. 7b, Berger. " 18, Michael. 3a, Raeder. " " Ecke Stargardterstraße, Maiwald. " 5, Helterhoff. 162a, Kühnel. " 9, Huth. 32a, Dreßler. " Bergstr. 72, Frost. 33, Hensel. " " 133, Memel. " 34, Salzmann. " 35, Herzfer. 10, Petsch. " 23, Rambow. 13, Grunow. " " 22, Blantenburg. " 47, Heinke. 34, Duske. " 10, Merker. " 135, Jänice. " " 42, Altendorf. 163a, Eing. Burgsdorferstraße, Hartert. " 11, Wunderlich. Schönholzerstr. 18, Markgraf. Stralsunderstr. 19, Lehn. 5, Wraße. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. 44, Wolfe. " 27, Zimmermann. " 60, Hilgenfeld. 43, Görner. Borsigstr. 9, Kasper. 26, Riedel. " 25, Völkel. " 47, Rudolf. " 35, Schulze. 13, Klöhn. " 34, Pöle. " " 208, F. Grüßmacher. " 24, Renz. " 41, Trebesius. 219, Lehmann. " " " 27, Ecke Tiekstr., Jentsch. 61, Roschinski. 215, Bandt. Borsigstr. 11a, Gerlach. 32d, Timrect. " Streligerstr. 22, Rormann. " 237, Neugebauer. Boyenstr. 16, Dierberg. 17, Werner. " 6, Otter. " 224, Achsel. " 19, Heise. 64, Reuter. " " 232, Freund. u. Lindowerstr.- Ecke, Krause. Nordhafen 7, Bielte. Pantstr. Ecke Weddingstr., Pohland. Pantstr. 3b, Schmidt. " 48, Fiedler, i. V. Menzel. 52, Žiems. 27, Grühmacher. " 48, Gerlach. 45, Voß. Melanchtonftr. 24, Freiwaldt. 6, Wilde. Perlebergerstr. 28, Hermerschmidt. " 11 6, Geppert. 40, Nürnberg. 23b, Wilke. Perleberger- u. Lübeckerstr. Ecke, Bugge. Perleberger u. Havelbergerstraßen- Ecke, Bankow. Britwalkerstr. 14, Glauſe. Rathenoweistr. 81, Schönemann. " 58, Schroback. Rostockerstr. 22, Preppernau. 71, Jäger. 47, Ullrich. " " 44, Handle. 12, Nigbur. 15, Böhm. " " 40, Herzog. 48, Henoch. 37, Tichi. " " " 230/31, Paliga. 24, Kentler. " 133a, Müller. " 95, Zintlow. " 49, Boschte. " 45, Kürbis. " 48a, Falkenhan. " 2e, Gandt. 34, Bödel. 7, Röhr. 51, Schirdewahn. 4. Hoffmeister. Swinemünderstr. 120, Gnadt. Rykestr. 24, Hint. 21, Langer. 13, Walter. " 29, Sterlo. " 20, Geite. " 38, Blankenburg. 45, Renter. 125, Müller. 51, Maier. 12a, Lorenz. 17, Thetmeyer. 29, Dobrijt. 49, Sammler. 33/34, Hendrich. Saarbrückerstr. 31, Matthes. 29, Hemmerling. Schönhauser Allee 135, Muſold. 40, Gieshoit. Burgsdorfstr. 13, Pflug. Chausseestr. 64, Peitsch. 83, Rieder. " " 98, Grebing. " 115, Michel. " 30, Gatler. " 102, Briese. " 56, Eingang Liesenstraße, Riegel. 67, Schumann, 47, Schwan. Pasewalterstr. 3, Neumann. 1, Blum. Pflugstr. 16, Dudeck. Plantagenstr. 8, Mazenthe. 12, Kloß. 39/40, Tischer. " " Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pasche. 1, Ruglin. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14, Bienert. Stendalerstr. 6, Dürre. 5, Nürnberg's Bierverlag Stephanftr. 65, Lobbihn. 11, Kühl. 20, Müller. " " 47, Gräf. 36, Glay. Reinickendorferstr. 58, Schütt. " 53, Herzog. " 46a, Klippenstein. 7, Schöps. " " 1 57b, Meier. H " Stromstr. 28, Lange. 34, Hollmach, Thurmstr. 63, Coẞann. 5, Wendt, " 55, Schmidt. 35, Vierath. " 23, Krüger. " " 52, Hecht. 60, Walter. 42, Ballmüller. " 84, Holzbächer. 28, Kelle. " " Dalldorferstr. 2, Dumschat, 61, Bolle. 70, Beckstein. 152, Lorenz. 64b, Heckendorf. " " 8, Röder. 58, Werner. 140, Holm. 56, Paul Kringel. " " 2a, Hof, Schulze. " " 49a, Seidel. " 17, Förster. 72, Döring. 53, G. Schensch. 28, Sosath. " 74, Raden. " 48, Reppin. " 136, Gustav Grohn. 39, Krahert. " 62, Jankowski. 40, Behnfeld. 15, Binnow. 51, Schulze. " 72, Höfte. 70, Schebera. " 144, Zuleger. 46, Höhne. 41, Plözske. " " 68, D. Schulze. " 12, Schäjer. " 136, Nugeblume. 64, Schmidt. " Usedomstr. 5, Leidolt. 79, C. Ebel. 13, Bohrmann. Fennstr. 2, Wiesener. " 114, Heising. " 48, Krüger. " " 9, Linke. " 32, Leppert, 33, Mielke. " 120, M. Walter. " 5, Krüger. 64, Gnifke. " 156, Bäthge. 6, Meißner. 43, Lehmann. " " 80, Liesenburg. 10, Buchwaid. " Beteranenstr. 4, Geisler. Wollinerstr. 3, Bieste. 46, Stug. 164, Stege. 13, Sterzing. " 21, Petersohn. 174, Bürger. 17, Gaede. " " 19, Biring. 101, Wilfe. 21, Dittmann, " " 103, Schmidt 44, Probst. " ( Jägerhaus). 47, Gronau. " " 1, Wollgast. 135, Schadow. 56, Madler. " " " 36, Sperling. 64, Max Behr. 62, Seidel. 189, Maus. 58, Bullack. " " " 62, Dambeck. Schliemannstr. 2, Böhme. " 20, Maffert. " 58, Rinzel. 20, Schröter. Eichendorffstr. 21, Bogler. " 11, Falte. 11a, Gerlach. Feldstr. 7, Jungherr. 4a, Schartenstein. Gartenstr. 173, Schirdewahn. " Nuheplaftr. 23, Schoch. Scharnhorststr. 37, Obst. Schuljir. 104, Krech. 29, Wedding- Kasino. Schlegelstr. 31, Fiebig. Schwarzkopffftr. 6, Glade. Schulzendorferstr. 27, Welzel. Seeftr. 25, Mandel. 40, Thimm. Sellerstr. 14, Theil. 11, Tesch. 5, Treuter. Teglerstr. 26, Bräseke. 55, Geisler. Tieckstr. 20, Knorn. 85, Genzen. Waldenserstr. 18/19, Mente. 24, Hahn( JungbierBerkauf). Waldstr. 57, Fabra. " 43, Brunn. 58, Schlecht. 57, Schlettner. Wilsnackerstr. 34, Römer. 54, Mönch. Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliftr. 16, Rüdloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 23d, Zöller. " " 52, Frobenius. " " " 70, Bornholz. 18, Rummel. 77, Brückner. Triftstr. 2, Barthel. " " Bionstirchplay 5, Trill. Bionstirchstr. 40, Rogge, " 12, Hopfer. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. Belforterstr. 13, Eichelmann. 23, Griffe. 40a, Pflug. 1, Stenzel. " 10a, Heinrich Schmidt. " 23, Franz Walter. " " 13, P. Wieland. 17 12, E. Kranz. 62/63, Rahn. 47/48, R. Kunisch. 43 " " 19, Buhle. 152, Marten. " " 40b, Schmiege. 10, Zimmermann. 165, Merkelmann. la, Kloß. " " Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. 45, Lappe. 4, Meisner. " 5, Schröder. 84, Schulz. " " 267, Rornetty. 53, Pusch. " " 4, Bohni. 240, Krüger. 70, Schulz. " " 47, Grunewald. 163, Langner. Uferstr. 14a, Liepke. Weddingstr. 8, Ignatius. Wiesenstr. 39, Schröder. 29a, Bastian. " " " " 1 27, Thie. " " 33, Lietzke. 50, Strohmeier. 21, Teschner. bgme " " " 21, Sanit. 44, Walter. 78, Köhler. 32, Jacob. " " " 18, Liebereich. " " 1, Schmidt. " " ". Buchholzerstr. 8, Berndt. 6, Wegner. Chorinerstr. 30, Gruner. 45, Moll. 55, Hobeck. 53, Huhl. 27, Bäcker. 77, Flesch. 65, Benfe. Christburgerstr. 40, Funke. Danzigerstr. 12, Schwandt. 20, Ed. Krätge. 17, Hugo Kellermann. 3, Seifert. 24, Pannier. 15, Krüger. 18, Ziege. Dunderstr. 7, Steinbach. 58, Hannemann. Straße 15, Nr. 4, Baumann. 8, Häder. Tresckowstr. 30, Büttner. 29a, Peters. 30, Rykestr. Ecke, Bartow 54, Tetens. " 45, Eichner. " 24, Schmidt. 40, Ramrath. Grenzstr. 4, Tauschel. 10, Lefchner. " " 2, Bösche. 21, Went. " 49, Arndt. 16, Ebert. 60, Rostalsti. " " 36a, Maier. " 27, Hoffmeister. 17, Ból. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. " 6, Gustav Bölsch. 97, Bienterra. Buttmannstr. 2, Hobein. 17, Mothes. 10, Petzold. Exerzierstr. 8a, Schoppe. 7, Rottke. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. 12, Aug. Treite. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. " 226, Thielke. 62, Schmidt. 43, Schütte. " 32, Klinner. Gerichtstr. 19, Bahr. " 10, König. Stargarderstr. 81, Dable. 39, Schulze. 12, Weber. " " 18, Pätzold. 86, Mathies. 6, Blank. " " 2, Ullbrich. 15, Nimscheck. 25, Mielke. 9, Th. Schmidt. " 39, Anton Müller. " 11, Purrmann. " 56, Roch. " 55, Engler. " " 79, Fischer. 28, Ries. " 1 " 11, Heusterberg. Straßburgerstr. 18, Engel. " 62, Pannier. 29, Schüler. 61, Krause. " " 79, Lorenz. 75, Berendt. Moabit. " 2, Lent. " Wöhlertstr. 13," Bur goldnen Zonne". Alt- Moabit 51, Engel. Roloniestr. 148, A. Di Dio. 127, Zeidler. Pantstr. 32b, Th. Herzog. " 94, Rieding. 4, Goehrt. " 34, Paul. 14, Schubbert. " " 22, Georgi/ Schulz. 31, Mothes. " 32a, Grunert. 24a, A. Böhlicke. " 53, Schäfer. 49, Thomas. " 77, Roch. " 98, Peter. Prinzen- Allee 14, Regler. 82, eß. " 79, Schulz. " 10, Bergmann. 60, Saalmann. 21, Wolfram. " 7, Mügelburg. " 4, Röhler. " 6, Pickel. " " " Eberswalderstr. 3, Georgi. 16, Mierte. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. Templinerstr. 7, Beicke. Weinbergsweg 15c, Rrusche. Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. 18, G. Rose. 16, Neubauer. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Hermsdorferstr. 4, Großkurt. Hochstr. 32a, Wilke. Alt- Moabit u. Goßkowskystraßen- Ecke, " 25, Werschte. Neubauer. 30, Thenée. " Beusselstr. 24, Rosenthal. 67, Conrath. " " 51, Lachmann. 68, Albühr. " 38, Hodde. " " 62, Nietz. 70, Schramm. " 35, Kaasch. 43, Müller. 71, Gohlfe. " " " 90, Kupsch. 60, Schnelle. 44, Hante. " 76, Ohlsen. " 35, Zimmer. 53, Ad. Baer. Neue Hochstr. 30, Kerber. " 19, Stoppert. 89, Sommer. " 81, Dengler. Wörtherstr. 39, Buchholz. 19, Liese. " " 66, Fischer. 64, Bernicke. " 34, Voigt. 19, Schmidt. 39, Blöhs. " " 63, Kirsten. 57, Crahé. " " 46, Orlowsky. " " 15, Zimmermann. 29, Wolter. " " 17, Grehsé. Residenzstr. 9, Engler. 50, Rügen. " " 57, Decker. Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. 13, Lage. 47, Schneider. " " 31, Kollmanni. V. Jonas. " 15, Schulz. Sandstr. 1 b, Luz. Fransectiftr. 12, Grobler. " 36, Franz. 8, Helmuth. " " 50, Kuhlmey. 6, Rufe. " " 30, Engfer. 35, G. Pusch. " Hagenauerstr. 5, Rascha. Hochmeisterstr. 13, Peschel. Kastanien- Allee 94, Dannenberg: " " 77, Pieper. 11, Schulz. " 152, Riesel. " 125, Dierberg. 11, Augustin. " " 44, Lenz. 45, A. Scholz. 49, Giebeler. " " 26, Schramm. 150, Gundlach. " " 62, Lüder. 11, Köhler. " " 56, Schneider. " 59, Porawski. Lothringerfir. 41, Brüß. " 110, Rühle. 15, Lehmann. " 17, Manfraß. " 28/29, Hasse. 34, Steinbrück. " Oranienburger Vorstadt- Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. 50, Kramm. Reffelstr. 42, Horndorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Stolbergerstr. 2, Steffens. 6, Roll. 23, Pape. u. Wiesenstr.- Ecke, Schulze. Birkenstr. 28, Kluge. " 57, Caspari. " 1c, Gleiße. " 28, Brüger. " 14, F. Jessen. " 39, Siegler. Soldinerstr. 19, Mielsch. " 50, Trzewik. " 6, Glaser. 58, Ecke Lübecker, Pluskota. 27, Seidel. " 21, Sziedat. Röslinerstr. 9, Nuß. 16, Müller. 11, Goyte. " 3, Peters. 17, Reez, im Keller. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. Bremerstr. 62, Schwarze. " 61, Emil Richter. Calvinstr. 11, Köhler. 54, Altmann. Liebenwalderstr. 43, Wagener. 39, Albrecht. 27, Burmann. 34, Walter. 4, Siebert. " Liesenstr. 4, Sutter. 5, Heifer. 7, Schröder. " " 36, ve. Marczewsky. 10, Mally. " Schwedenstr. 2, Tolksdorf. " 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Ciebeck. Uferstr. 6, Schubert. Briezenerstr. 24, W. Dreizig. 14, Bibbel. " Gieshoit, Boyenstr. 40. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Augustin, Kastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Gnadt, Swinemiinderstr. 120. Gleinert, Müllerstr. 7a. Hermerschmidt, Berlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermanustr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33. Marten, Gartenstr. 152. Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel, Grenzstr. 4. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Berlag von Max Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2. Emdenerstr. 8, Biermann. " " 48, Duschinsky. 2, Schwarz. 47, Schürrmer. Gozłowskystr. 3, Leder. " " 17, Schadeivald,