Ur.1YS.37.Ichrg. BezuqSpreiS: StärtätöStl IGJM JRt.iisnatLÖÄ) MZ. ire ms«oa» übtou? aljtbax.■Bofi« d«Mür CiQ8 liSrtgi Sustanv 13— t0!!> bei tonl Ich rntna1, Zustellung 11.— tU'+ Solato- Suff»lag. Boll» befielltmqen nennten an ßonemort. Ssllun». carembura, Schwebe»»nd vi» Schwer,. Singetraaen m bie Post- -'eitnitae-BreisIifte Der.Vorwärts" mit ber Sonatog»- Mlage.Boll a.aeit* erdtemt wocheri- taglia tweimal Sonntag« einmal. Telogramm-Abrelle «SajUltoMMtrst»«Ii«" Abend-Ansgabe. Oerlinev Oolksblntt (iZpkenn'g') Anzeigenpreis: Sie achtgeltiaUenr Nonvorettleeeiir lüftet 1,— R., Teuerungszuschlag«0°/,. «Main» Anzoigon". oa, tett» gebruckte Wort 75 Psg.(znliissi? zwei fettgedruckte Worte), jede«»eitere Wort 50 Pfg. Stelleugesuche und Schlafftelleuan, eigen bo» erste Wen allgemeinen Wahlen im Dezember 1918, die mit einem Zusammenbruch des Liberalismus abschlössen, blieb Paisley der liberalen Sache treu. Es bewarben sich damals drei Kandidaten um das Mandat: Sir Jobn Mac Collum (unabhängiger Liberaler), Jahn Taylor(Koalitionsliberaler) und I. M. B i g g a r(sozialistischer Arbeiter). Es erhielten Stimmen Mac Callum 7542, Taylor 7201, Mggar 7436. Die Gesamtzahl der liberalen Stimmen belief sich demnach auf 14 743. Mac Callum wurde als gewählt erklärt, da er die relative Stimmenmehrheit erhielt. , Im Lauf« des Jahres 1919 fand eine Anzahl Ersatz- wählen statt, die ans eine erhebliche Steigerung des Anhangs der Arbeiterpartei hinwiesen, während die Lage des Libe- ralismus sich verschlimmerte. Andererseits aber zeigte es sich, daß die Wählermassen auch von der Koalitionsregierung ab- ruckten und daß die Liberalen, die während des Krieges und der Dezemberwahlen 1918 einen Bestandteil der Koalition bildeten, mit der Regierung unzufrieden wurden, da der Ministerpräsident Lloyd George offensichtlich bestrebt war, olles den Konservativen zu opfern und im allgemeinen eine konservativ-imperialistische Politik zu treiben. Die liberale Unzufriedenheit war eines der Symptome der Enttäuschung, die die Früchte des Krieges und die Intrigen, des Friedens im britischen Volke hervor- riefen. Nach all den ungeheuren Opfern, die das Volk im Kriege gebracht hatte, sah es sich abermals in eine Kriegs' Politik verwickelt, die allen Versprechungen Lloyd Georges ins Gesicht schlugen. Aber die Liberalen blieben trotz ihrer tiefen Unzufriedenheit doch in der Koalition, da sie, wo sie es wagten, mit engeren Kandidaten in Nachwahlen einzugreifen, nur erbärmliche Resultate erzielten. Erst bei der vorletzten Nach- wohl in Spen Valley(Dezember 1919), in,der der sozio- listische Arbeiter Tom Maliers siegte, erhielt der liberale Gegenkandidat Sir Jahn Simons eine erhebliche Stimmen- zahl(rund 16600), die die Liberalen wieder mit Hoffnungen aitf Wiederbelebung ihrer Politik erfüllte. Sofort richteten sie ihren Blick auf A s q u i t h, um ihm zu einem Mandat zu verhelfen, damit sie einen Führer im Unterhause erhalten, der imstande wäre, einerseits Lloyd George zu stellen oder ihn gar zu verdrängen, andererseits die Arbeirermossen wieder ins liberale Lager zurückzuführen. Di? Gelegenheit bot sich i n P o i s l e y. Zu Ansang dieses Jahres starb Mac Callum, wodurch eine Ersatzwahl nötig wurde. Die Arbeiter stellten ihren alten Kandidaten Biggar auf. der sein sozialistisches und internationales Pro- gramm kompromißlos verteidigte. Tie Liberalen beriefen Asauith, während die Regierung sich offiziell nicht beteiligte. Nur die lokalen Konservativen stellten einen aussichtslosen Gegenkandidaten auf. Bei der vorgestern vorgenommenen Wayl traten die unabhängigen und.Koalitionsliberalen der- einigt für A Z q u i t h ein. der 14 595 Stimmen er- hielt, olio nur über 200 Stimmen weniger, als die beiden liberalen Kandidaten ,m Dezember 1918 erhalten hatten. während Biggar ll 846 Stimmen auf sich vereinigte, gegen 7436 im Dezember 1918, also über 4400Stimmen mehr. Die Nachwahl in Paisley zeigt, daß sich auch die Koalitions- liberalen von der Regierung abwenden und daß die Arbeiter- Partei ihren erfolgreichen Vormarsch fortsetzt. * «mftrrbnm, 26 Februar.(WTB.l.Telkgrctaf' meldet aus London, dah A s q u i t h im Liberalen Klub in Paisley am Abend ferner Wahl in das Parlam.mt eine Rede hielt, in der er erklär:«, seine Wahl bedeute den SiegdesLiberalismusüberden Soztaliimu»..Times' schreibt in einem.Der Sieg ber Station" überschriobencn Leitartikel, die Wahl AsquithS werde all- gemein als Ausdruck der Gefühle der Nation tmt Bezug auf die K o a I i fci o n angesehen. Derlin-Noskau. Di« sozialdemokratische Auffassnniz. Ter Antrag der Sozialdemokraten in der Preußischen Landesversammlung. die Regierung möge beim Reiche für die rasche Wiederaufnahme der Beziehungen zu Rußland wirken, wird in einem Teil der Presse als eine„Schwenkung" der Partei kommentiert. Wer sich die Mühe gemacht hat, die Ausführungen zu verfolgen, die sich der„Vorwärts" schon seit läng- ster Zeit über dieses �.hema zu machen erlaubte, wird bemer- ken, daß von«ihl-k-chwenkung nicht die Rede sein kann. Wann ist denn die deutsch? Sozialdemokratie für ein? Blockade Rußlands eingetreten? Sie wollte nicht und will anckt heute nick-t. daß Waffen und Geld ans Rußland herüber- -st werden, um die deutschen Anstände gewaltsam nach Moz'iuer Wüf'chen zu beeirslussen. ghe� dieser bedenkliche Viktor a"sae'chaltet. io a'bt eS für den Wunsch der Sozial- Demokratie kreundichistliche Beziehungen zum russischen Volk vi ivttorWten. keine Grenzen. 7er vrenßische Antrag macht denn auch hie Wiederaus- nähme der Beziehungen von der Voraussetzung abhängig, daß. vorwärts-verlag S.m.d. h., 6W. 6$, Ltndenstr. 3» »erttfmdter; Amt Moriypla», Nr. 117 53—54. Rußland auf eine Einmischung in deutsche Verhältnisse der- � �..... � rä � zichtet, und spricht weiter den Wunsch aus, die Wiederaufnahme Oßü der Beziehungen sollte nicht den Charakter eines Bündnisses. annehmen, der den Frieden mit anderen Staaten gefährden j Aufhebung der Reglementierung. könnte. Dazu bemerkt die„Freiheit., aller demokratischen Fortschritte hat es bis jetzt Beide Borbehalte find so bezetchnend für den sp i e ß- s in Deutschland eine McnsckMklasse gegeben, die fakkisch voll bürgerlichen Charakter der rechtssozialistischen Politik, daß kommen rechtlos und jeder Willkür ausgeliefert war: die «.ine Kritik sich erübrigt. Selbst wenn die Rcchtssozialisten unter~ dem Druck der Veihältnisse sich zu einem halbwegs der. nünftigen Schritt entschließen, legen sie Gewicht auf den Nachweis, daß sie sich innerlich mcht im geringsten gewandelt haben. Es wäre doch wünschenswert, daß das unabhängige Blatt die Probleme der' Wellpolitik mit etwas mehr Ernst behandelte. Was will denn dieser seltsame Kritiker? Will er die Einmischung Rußlands in deutsche Verhältnisse, oder will er, wie die„Deutsche Zeitung", das russisch-deutsche Bündnis zun, Zweck eines neuen Kriegs? Die Dinge sind doch zu wichtig. als daß man sie zum Gegenstand einer gedankenlosen Streit- j Hänselei machen sollte! Ter sozialdemokratische Standpunkt in � der russischen Frage ist v o l l k o m ni e n eindeutig und ! korrekt, und es liegt im allgemeinen Interesse des deutschen Volkes, daß er vor jeder Mißdeutung geschützt wird. v CafUaux vor Gericht. Die italienische Reise. Pari», 26 Februar.(WTB.) Die heutige Sitzung des StaatSgerichtShofe» begann mit einer Vernehmung Carllaux über seine verscksi ebenen Reisen nach Italien, inS- besondere über seine Bezerhungen zu Cavallini und Scarvoglio. dem Direktor des„Matiino" in Neapel. Caillaux gafb zu, daß er drei Rei'en nach Italien unternommen habe, und zwar in der Hauptsache, um die Gesundheit feiner Frau wiederherzustellen. Tie Behauptung, dte Rede Bethmann Hollwegs im Oktober lglg sei durch sein« Politik in Jta'ien beeinflußt worden, könne nicht stimmen, denn die Untsrhandlungen, die man ibm vorwerfe. hätten im Dezember stattgefunden. Er habe, da feine Frau längere Zeit in Italien habe zubringen müssen, gewissermaßen in Italien Wohnsitz genommen und deshalb einen seiner Pa° piere und seines Vermögens nach Italien ge» bracht. Der Senatspräsident ging bann zu den Beziehungen Caillaux' zu Martini über. Aus seinen Auszeichnungen ergebe sich, daß Caillaux erklärt habe, Frankreich sei am Ende seiner Kraft und könne nicht wünscken, aus seinem Gelbiet eine stärkere englische Arnxee zu sehen, als die seinige. Man müsse deshalb einen Sonderfrieden vorbereiten. Caillaux erklärte, daß er nie- malS von einem Sonderfrieden gefproelfen Habe, daß eS aber seine Ansicht gewesen sei. den Frieden vorzubereiten. Früher hätten die Nationen sich selbst genügen können, jetzt aber sei«ine jede auf die andere angewiesen. Ihn hätten besonder? die finanziellen Fragen beschäftigt. Caillaux schildert« sodann die finanzielle Lage Frankreich? und Italiens. Schließlich ging er dazu über, von dem in'Florenz aufgefundenen politischen Pro» gramm zu sprechen, da? man den Rubikon genannt hat. Er erklärte, e» Handel« sich hier uro Notizen, die er niedergeschrieben habe, wie ihm einzelne Gedanken gekommen feien. Die Arbeit sei nicht vollendet gewesen, er könne deshalb auch keine Vev- antwortung hierfür übernehmen. Rußlanüs ßrkeöensbemühungen. Haag, 25. Februar. Nieuwe Courant meldet drabtlo» an« Moskau: Die tussi'che Sowsetregietung hat je e'ne F r i e- den»note an die Bereinigten Staaten, Japan und Rumänien gerichtet. Lmerika wird gefragt, wann und wo die Frieden»» Verbandlungen beginnen können. Japan wird auf seine Wirt» schaftlichen Interessen im fernen Osten hingewiesen. das Setr'ebrätmsetz in Sopern. München, 26. Februar.(TU.) Da» Ministerium sür soziale Fürsorge vcrösf.'ntlicht im Eitvernehmm mit den übrige« Miniftrrien BollzugSvorschriften zum BetriebSräte- g r s r tz. Danach müssen die ersten Wahlen bi» znm 22. März ein- geleitet werde«. Besonder» Hingewiesen wird darauf, daß mit de« Jnkrafttrrtr» de» BctrtebSrätee�setzeS all« bayerischen Berordnun- gen über Betriebsräte«nd Betricbsobmänncr aufgehoben find. Prostituierten. Mit großer moralischer Entrüstungs- gebärde wurden sie vom Staat verfolgt, bald eingesperrt. bald entehrenden Bestimmungen unterworfen. Derselbe Staat aber konnte doch seine Augen vor der Tatsache nicht verschließen, daß die Prostitution ein n o t w e u d i g e s Z y- b e h ö r der heutigen Gesellschaftszustände ist. Und so trat denn bei ollen Verfolgungen ein Zustand stillschwei- gender Duldung ein, den freilich die Prostituierten damit bezahlen mußten, daß sie in steter Unsicherheit lebten, wie weit und auf welche Zeit sich die Duldung er- strecken würde. Von„Rechts wegen" strafwürdig und doch tatsächlich geduldet, befanden sie sich ganz in der Hand der mit ihrer Aufficht betrauten Sicherheitsorgane. Noch jetzt besteht ja der unsinnige Zustand, daß jeder Hauswirt, der einer Prostituierten eine Wohnung vermietet, wegen Kuppelei angeklagt' werden kann. Natürlich geschieht es in de: Rrgcl nicht, weil ja doch nicht dreißig- oder sechzigtausend Prostituierte plötzlich auf die Straße gesetzt werden können. Aber wo im Einzelfalle Anklage erhoben wird, hilft keine Berufung aus das stillschweigende Jahrhunderte aste Ueber einkommen. Die Leidtragenden aber srnd letzAn Endeö immer die Prostituierten selber, die infolge dieser Rechtsun- sichcrheit sich jede Ausbeutung des Hauswirts, jede Schikane der Polizei gefallen lassen müssen. Die Revolution hat endlich auch diesen Rechtlosesten der Rechtlosen eine Befreiung von dem Sklavenlos gebracht, das bisher in der modernen Gefellschaft ihr Schicksal > war. Die Preußische Landesversammlung hat gestern die Aufhebung der Reglementierung beschloffen. seit Jahrzehnten, daß Regle» DK Wahlen in öer Pfalz. Wie bie„München-Augkburrer Abendzeitung" erfährt, ist der Termin sür die Gemeinde-, Bezirks- und KreistagSwahle» in der Pfalz auf den 18. April flstge,ctzt worden die Nück-'abe der 5lens1>:ir?er Handelsflotte. 'Kopenhagen, 26 Februar. TN.„Nationaltitende" will au» brficr Quelle wissen die Fiage der Rückgabe d r Flensbur» Ott Handelsflotte fei bis jetzt noch nicht entschiede« würde aber gleichzeitig mit der S b st i m m n n g i» Flensburg entschieden werde», Im Grund« wußte mau schon mentierung wie Kasernierung vollkommen tin geeignete Wege waren, um die schlimmen Folgeerscheinungen der Prostitution, in erster Linie die Geschlechtskrank- heiten, zu bekämpfen. Trotzdem hat di« Reglementierun? in Preußen seit 1794 ununterbrochen bestanden. Ihr Welen bestand darin, daß«ine Anzahl weiblicher Prostituierter von der Polizei in Listen eingetragen und in- entehrender Weist zur Kontrolle und Zwangsbehandlung.gezwungen wurden. Wegen deS schmählichen Charakter? dieser Maßnahme, der für die einmal Gekennzeichneten jede Rückkehr ins bürder- liche Leben unmöglich machte, suchten sich natürlich die weiblichen Opfer des Systems diesem noch Kräften zu entziehen, meist mit Erfolg, so daß tatsächlich nur ei n kleiner Bruchteil der Prostituierten unter Kontrolle stand. Die Strafbestimmung des§ 361 Ziffer 6 des St. G. B. konnte daran nichts ändern. In der Männerwelt aber herrschte viel- fach der Irrglaube, daß alle gewerbsmäßiyey Dirnen unter gesundheitlicher Kontrolle ständen, und die Folge davon war ein erhöhter Leichtsinn in beziig auf die Ansteckungsgefahi Trotz des längst erkannten Fehlschlages aber hinderten biSber stets bureaukratische imd reaktionäre Bestrebungen, natürlich stets in ein moralisckies Mäntelchen gehüllt, die Auf- Hebung dieses ebenso zwecklosen wie menichenquälcrischeu S'fftemS. Auch hier bedurfte es. wie auf so vielen Gebieten, erst der entsetzlichen Folgeerscheinungen des Krieges, um selbst die Verstocktesten zu radikaler Einkeh und Nmkebr zu bewegen. Das berübmt?„reinigende Stahl bad" des Krieges bat sich nämlich auch auf sexnalhygienischem Gebiet als absolntcr Schwindel erwiesen. Weit ent fernt. die Sittlichkeit zu heben, hat umgekehrt der Krieg eine entsetzliche Vermehrung und Ausbreituns der Geschlechtskrankheiten gebracht, wie das ja im Grunde selbstverständlich ist, wenn Millionen Männer auf Jabre ihrer Familie entrissen und allein auf den Geschlechts- verkehr mit den Prostituierten angewiesen werden, bie noch beute, genau wie im M'ttelalter. sich im Gefolge jeder Arme« sammeln. Ter Prozeß der Ausbreitung der Gcschlechtskrank- beiten durch den Krieg ist leider noch immer nicht abge- schloffen, wir erleben ihn überall, wo noch goschloffene Armeen hinkommen, z. B. in den besetzten Gebieten und um die Quartiere der baltischen Söldlinge. Dieter die ganze Volksgeffmdbeit bedrohenden Erscheinung gegenüber war das alte Svstem vollkommen machtlos und ratlos. Und so hat sich denn die Preußische Landesversammlung unter der Wucht der Tatsachen einstimmig von ihm abgcwandt. Durch das vom Bevölkerungsausschuß vorberatene und an- Mittwoch anaenommcne Gesetz zur Bekämpfung der Ge schstck'fs�rankheiten und zur Regelimg des Prostitutionswesens wird die polizeiliche Reglementierung besei- t i a t. An ibre Stelle tritt die Errichtung von Pflegeämtern und Be'-atlintSsWl'stiv sowie BehandlungSnflicht für alle Geschlechtskranken ohne Unterschied, die An- zeigevslicht obne Namensnennung an ein zum strengsten Stillschweigen verpffichteteS GesundbütS- >amt, ein unentgeltliches BchandlungSrecht, ferner eine Reibe SM Strc>fbestimmüngeit zur Bekämhfung öeZ Gehnmmkttek- Unwesens und der ssernbehcindlung, sowie zur Verhütung der ilebertragung von Geschlechtskrankheiten. Der Grundgedanke des Gesekes, soweit es sich auf die Ge- frchr der Geschlechtskrankheiten bezieht, ist etwa der, dah der Geschlechtskranke nicht, weil er sich ein Leiden zugezogen hat, deswegen nach der Vorstellung der alten Moral mit dem Makel �r sittlichen Minderwertigkeit behastet werden soll, das; er aber tntsächlich eine Gefahr für die Allgemeinheit bildet und sich deshalb einer.Behandlung unterwerfen muh, die diese Gefahr nach Möglichkeit ausschaltet. Dabei sollen seine Person» stchen Freiheitsrrchte in der Auswahl des Arztes usw. � s o wenig al.-uöglich angetastet und weiter soll ihm i« d e nu denkbare Garantie dafür gegeben werden, daß die nostrr■ �wntrolle über seine Person nicht etwa dazu führt, -'.ui Name und sein Leideil der Oeffentlichkeit bekannt u.rd. Hier sind die schärfsten Garantien gegen jeden Mißbrauch der Kontrolle schon deshalb notwendig, weil sonst die Patienten sich der Behandlung entziehen würden. In Län- �ern, wo die absolute Diskreston gewährleistet ist, hat nan jedoch bei diesem System beobachtet, daß ein Bestreben. sich der Behandlung zu entziehen, nicht eintritt. ' Der Bchandlüngszwang und die Anzeigepsticht ohne Na- menSnennung gelten gleichmäßig für alle Perso» i, e n. Die entehrende Sonderstellung der Prostituierten ist da mit ausgehoben. Allerdings werden Personen, die gewerbs mäßig Unzucht treiben, künftig eines Gesundheitsnachweises bedürfen: aber dieser hat mit der alten Art der polizeilichen Kontrolle nichts zu tun. Das Grundübel des alten Systems bestand darim daß es sich zwar mit aller Kraft auf< die Prostituierten stürzte. aber die sonstigen Träger und Verbreiter von Geschlechts- krantdeiten gänzlich unbehelligt ließ. Der Mann, der sich bti einer Prostituierten ein Leiden zugezogen hast?. konnte dieses ungehindert auf so und so viele gesunde Frauen oeiter übertragen. Höchstens trat hier die Bestimmung deS St.G.B. über Korperverlehung ein. zu deren Anwendung es jedoch eines sehr schwierigen Nachweises bedurfte. Jetzt st der Beischlaf ansteckend Geschlechtskranker als solcher rnter Strafe gestellt, nicht mehr die selten einwandfreie nach- uweisende Folgewirkung der Infektion, sondern die Voll- .iehung des Beischlafs bildet das Vergeben. Damit wird die Hauptguelle der Uebertragung von Geschlechtskrankheiten ingedämmt. Weitere Ansteckiiiigsgiiellen, wie die Stillung »on gesunden Kindern durch geschlechtskranke Ammen oder von geschleckstskranken Kindern durch gesunde Ammen, iver- den gleichfalls vom Gesetz gebührend berücksichtigt. So paart sich in den neuen Bestimmungen größere Menschlichkeit mit praktischem Nutzen. Trst aus Grund des neuen Gesetzes kann an eine wirkliche wirksame Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten gedacht iverden. Die von den Reaktionären dielgelästert« Revo- l u t i on hat hier nicht nur mehr als hunderttausend geknech- reten und gedemlltigten Wesen ihr Menschenrecht zu- ückgegeben, sondern auch dem Volke den wirklichen Leg zur körperlichen Wiedergesundi�ng er- 'chloffen.__ bringend aufklarungsdeöiirstig. Aus Hammerstein geht unS folgender erschütternder Not- chret eines Schwerkriegsbeschädigten mit der Bitte um Per« öfferstlichung zu: Infolge einer schweren Kriegsverletzung wurde ich in ein bagarett eingeliefert, das ich als Krüppel wieder verließ. Ein Bein war mir amputiert worden. Und doch sagte ich mir: Kopf hoch und kein unnützes Glied der Gesellschaft sein, denn ich dachst an die Worte, die mir wie meinen Kameraden so oft von den Offizieren zugerufen worden waren: Unser Dank ist Tuch stch-r! Zia'ch längerer Zmr fanö ich elne Zivitauftekkung sin hiesigen Durchgangslager. Ich erwarb mir bald das Ver- trauen deö Kommandanten und der Angestellten, die mich bald zum Vorsitzenden des A n g e st e l l t e n a u S s ch u s s e S wählten; in dieser Eigenschaft hatte ich mit dem Kommandanten des Durch- gangslagerS oft zu verhandeln. Um die Interessen der Angesteil» ten zu tnochren, hielt ich mich streng an die vom Reichswehrminister herausgegebenen Verfügungen hatte bald den Ein- druck, daß dem Kommandanten diese meine Tätigkeit nicht ge- fiel. So war? er mich kurzerhand aus dem Angestelltenausschuß hinaus, und schließlich gelang eS ihm auch, meine Kündigung zum 1. Februar durchzusetzen, obwohl vo« den Vi) Angestellten 50 Prozent Frauen waren und ich sogar jungen Mädchen von 16 bis 18 Jahren den Platz räumen mußte, während nur 5 Proz. Kriegsbeschädigte beschäftigt wurden. Mehrere Beschwerden meinerseits hatten keinen Erfolg. Jetzt erkannte ich, was die Zu- ficherungen der Offiziere, sie würden uns Dank wissen, zu bc- deuten hatten. Sie waren nicht» als leere Phrase», um un» hinzuhalten und unS über ihre wahre Gesinnung hinweg zutäuschen. Als Krüppel muß ich mir nunmehr eine Stellung suchen, was in der heutigen Zeit besonders schwer ist; aber von 150 M. Rente kann ich nicht leben. Wir find im Augenblick nicht in der Lage, die Angaben des Einsenders einzeln durchzuprüfen. Mr ersuchen deshalb die zuständigen Stellen, sich den Kommandanten des bezeichneten Lagers auf seine menschenfreundliche Gesinnung hm einmal recht genau anzusehen. Es soll wohl vorkommen, daß Herren, die 22 Jahre long als Großagrarier ihr reichliches Brot gefunden haben, mißliebigen Personen gegen- über jede Spur menschlichen Empfindens verleugnen, dann aber müssen diese arnlen Menschen, ganz besonders aber wenn cS sich um Kriegsbeschädigte Hemdelt, vor der Roheit gewissenloser Beamter, die die Anordnungen des Reichs- wehrmini st erium s zu durchkreuzen � suchen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschützt werden. Reichs- und Landesfinanzen. Von dem Verfasser des Artikels über die Steuergesetze in der Ausgahe vom 25. Februar wird uns zu den Ausführungen des Genossen Südckum geschrieben: Genosse Südelum bestreitet, daß Preußen die Steuerhoheit bis Reiche» drosseln will. Er bestätigt aber in seinen AuSsührun- gen, daß Preußen die Freiheit der Rationalversommlung, über die Steuern zu verfügen, einzuengen sucht. Er stellt selbst die Bedingung aus, daß die Selbständigkeit der Länder und Gemeinden für all» Zuknnft sichergestellt werde.' Dem steht die Auf'asiung der Sozialdemokratie, die auf dem Weimarer Parteitag«instimmig be- kräftigt wurde, entgegen, daß wir die Entwicklung zum Einheit»- ftaat wollen, ein Bestreben, da» auch außerhalb der Sozialdemo- kratie als wirtschaftliche und politische Notwendigkeit erkannt war. aber durch die preußische Steuerpolitik verhindert werden soll. Genosse Südekum meint, daß die Deutsche Rationalversamm- lung den§ 46 de» Gesetzes über dt» Reichsfinanzverwaltung vom 10. September 1910, durch den die Steuerhoheit des Reich» ringe- engt wurde,.mit der durch die Verfassung für verfassungsändernde Gesetze vorgeschriebenen Mehrheit angenommen bat.' Der Präfi- den» der Nationalversammlung hat nicht? über diese Mehrheit .senunziert' und in den stenographischen Berichten der Nationalver- sammlung findet sich hierüber kein Wort. ES fehlt also jene Boraus- fetzung für die Rechtsgarantien der Verfassung diele» von Preußen durchgedrückten Paragraphen. Der SteuerauSschnß der National- beriammlung hat sein« Aufhebung beschlossen. Die Vertreter der Preußischen Regierung im SteuerauSschuß und die deutschnationalen Abgeordneten Abgeordneten, die für die Einengung der Steuer- Hoheit de« Reiche« find, konnten nicht nachweisen, daß damit«ine Verfassungsänderung beschlossen würde. Sämtliche Sozialdemo« traten und Demolraten erklärten sich im SteuerauSschuß gegen diese Auffassung. Prozeß Erzberger-fjelsserich. Äethmann-Sollrueg� v««rh»nmst.— Der Kampf um den NeGoottrrcg. ?chon äußerlich kündigte sich der heutige BerhanolungSiog als em..großer Tag" an. Dre Zahl de? Zuhörer im Parterre und auf den Galerien bat eine noch nich: dagewesene Höhe erreicht. lim Uhr erschien der stühere RerchSlavzler v. Bethruau» Sollweg in Begleitung zweier Herren und nabm einstweilen rnp Vorzimmer des Verhandlungssaales Platz. Kurz nach tülO Uhr eröffnete Landgerichtsrat Baumbach die Berhansluog. Es erfolgte zunächst der Zeugenaufruf. RechtSanwal: A l S h e r g beantragt zum BeweiSlhema.Ilrw Wahrhaftigkeit" den Bergassessor Gumpel und zum Thema.Polü- tische Korruption' das Mitglied der Nationalversammlung Her-- mann, Dr. H ende mann und Direktor Merten zu laden. Der Vorsitzend- weist nochmals darauf hin, daß man endlich mit der Beweisaufnahme zu Ende kommen wolle und daß die fortwährende: Laoung neuer Zeugen zur Vereinfachung des Verfahrens nicht bei- trage.• Helff e r ich: In der Stcnerangelegenheit hat des Nebenkläger am 8. Juni 1919 tn der Nationalversammlung gesagt, daß ich mich stüher als Staatssekretär jeder ordnungsmäßige-.'' Steuergesetzgebung und namentlich der Kriogsgewinnfteusr widöc- setzt habe. Der Nebenkläger hat damit bewußt das Gegenteil der Wahrheit gesagt. Ich habe mich weder einer ordentlichen Steuer- gcsetzgebung noch der Kriegsgewinnsteuer widersetzt. Ich habe kurz nach meinem Amtsantritt in einer Konferenz«it den Bundesminister« über die schwebenden finanziellen Fragen in einer Sitzung im Juli gesprochen. Wir wußten, daß die Zinsenlast, tvelche sich durch Sie Kriegsanleihen angesammelt hatte, ungeheuer sei« würde, und ich war der Ansicht, daß ieder mit seinem Vermöge« für die Siaatszinsen aufkommen müsse wie für eine Privatschuld. Im August hatte ich eine Unterredung mit dem damaligen Abg. Erzberger und erklärte ihm dabei, daß, wenn Deutschland mit einem neuen Winterfeldzug rechnen müsse, ich auf neue Steu ern nicht verzichten könne. Am 13. Januar kam Exzellenz Spahn zu mir pnd erzählt«, er komme soeben auS einer Zentrums. fraktionSsitzung. Ein Abgeordneter, dessen Namen er nicht nennen wolle, habe in dieser Fraktionssitzung erklärt, daß er einer Konferenz beim Rrichsklmzker — er unterstrich daS Wort Konferenz— beigewohnt habe. Der Reichskanzler habe sich in dieser Konferenz bereit erklärt, die neuen Steuervorlagen zurückzuziehen. Ich wußte, we? dieser Zentrums- abgeordnete gewesen sein konnte, und ich sagte Exzellenz Spahn aus den Kopf zu, daß es sich nur um Erzberger hanosln könnte. Spahn bejaht« mcht, aber er verneinte auch nicht. Da ich genau wußte, daß der Reichskanzler v. Bethmann Hollweg in dieser Sache hinter mir stand, telephonierte ich noch in Gegenwart von Herrn Spahn mit der Rcichskanziei. Herr v. Bethmann Hollwog war jedoch nicht zu Hause. Ich fuhr darauf zu ihm, traf ihn auch au und machte ihm von dem. Iva» Herr Spahn mir gesagt hatte. Mit- teilung. Der Reichskanzler war empört darüber und erklürta mir, der Abg. Erzberger habe eine Unterredung mit ihm nack- gesucht. In dieser sei auch über die Steuersachen gesprochen worden und er, Bethmann Hollweg, habe gesagt, die Angelegenheit sei entschieden und sei dann auf ein anderes Thema über- gegangen. Das habe ich Herrn Dr. Spahn mitgeteilt, und das Resultat war. daß dann die Zentrumsfraktion in eine Beratung d«L Steuervorlagen eingetreten ist.— Erzberger: Alle meine Be- hauptungen, die ich in der Nationalversammlung aufgestellt habe, f>«Uc ich aufrecht. Der Ängeklaglo hat sich jeder vernünftigen Steuergesetzgebung, namentlich der KriegSgeioinnsteuer gegenüber, ablehnend verhalten. Erzberger: Ich habe damals nrit mehreren Abgeordneten aller Parteien über die Borlage gesprochen. Namentlich auch mit Sozialdemokraten. Ich glaub«. Herr Dr. Südelum war dabei. ES wustzen dabei d« allerernstesten Bedenken gegen die Borlage geltend gemacht. Es wurde gesagt, daß man setz: nich, indirekte Steuern machen könne und andererseits dis großen Vermögen und die großen Einkommen nur ungenügend besteuere. Im Anschluß daran hatte ich mit Herrn v. Bethmann Holl weg eine Unterredung unter vier Augen. Ich habe ihm von dem eben Gehörten Mitteilung gemacht und mst da« unbefriedigende Verhältnis zwischen den direkten und in irek» Der Dichter- Skizze von Robert Kurt. Er war nun bereit» elf Wochen arbeitslos. Nicht als Dichter, da er al» solcher, unabhängig von AuSlandSrohstoffen und vetrieb«- Material, den FabrikationSprozeß fortsetzen konnte. Oder»esser ge- sagt: hätte fortsetzen können Weil er aber al« Martthelfer, Lote. Fabrikarbeiter ohne Stellung war, fehlte ihm durch den»«»fall deS Verdienste« di, Nögli i'-it, sich ausreichende Nahrung und Kleidung anzuschaffen. Lei den ewig kalien Füßen und halbbungrigem Magen schrumpfte »orum neben allem anderen auch die poetische Ader dermaßen zu- iammen, daß ans ihr wenig oder gar kein lebenwarm«» Blut zu pressen war. Das Leben in ihr befand sich nur noch in einem gu» stand latenter Form. Zu den ganz großen LebrnSkünstlern, die an» nichts»nd mit Vichts noch allerlei machen, gehörte er nicht. Er wußte da» recht gut. Aber so sehr überwog sein dichterische» Fühlen den klaren Verstand nicht,«m nicht onch zu wissen, daß jene dieses Kunststück aucb nur fertig brachten, weil fit Kredit be- 'aßen. Kredit gesellschaftlicher und finanzieller Art. Er— al» Prolet— befaß keinen von beiden. Und deswegen war er«in UnglltckSwurm in jeder Beztetzung. Eben kain er vom VolkehauS, wo dir Arbeitslosenkarten ge» stempelt wurden Er hatte für den Zag einen blaue» Klex aus seiner Kart«. Run war er frei. Jetzt konnte er irlso heim gehen»der durch di« Stadt bummeln, konnte stehen bleiben oder weiter wandern, vorwärts oder rückwärts kaufen, konnte tun. wa» er wollte. Eine» war so gescheit«der so dumm und sinnlos wie da? andere. Wenn er d a ö gehabt hätte I Ein kleine»,»arme« Zimmrrchen daheim. Dann wäre ihm geholfen gewesen. Er kannte die kost- baren Schätze, die man auS Büchern voller Glut rmd Leben»- weitheit ausgraben kaun Wie herrlich ließe sich dann die Freizeit ausfüllen! Herrlich rn Vergleich zu dem Hundeleben, welches er so zu führe» ge- zwungen war. In sich versunken dusselte er durch die Straßen der Gtavt Zum soundsovielten Male— schon rein mechanisch— blieb er vor der» Auslagen bestimmter Geschäfte stehen, besah sich hier Kunstdrucke und Gemälde, dort Ansichtskarten rmd ausgehängt« Zeit- fchristen oder wieder wo anders Würste, AuSlandSschololaden. Wein- trauben, Speck und Fischkonserven. Ihn regte das alle» nicht mehr aus. Da» Volk will«s ja so haben, sagt« er sich. und seine innere Resignation fraß fich immer siefer Er wußte ganz genau, wenn»c vo: Wut die Scheiben«in« tchlage« würde« sperrte man ihn ein. Nnd auch da» wollte da» Gftv so haben Also— alles hinunter schlucken und— ein»vernünftiger' Mensch bleiben. Das war da» einzig Mögliche. Und— schließlich konnte«» ja nicht immer so bleibe«. Da» war di« einzige Hoffnung. Er stand jetzt vor dem Schaufenster einer Weinhandlung. O — er konnte fich der Zeit erinnern, wo auch er fich eine Flasche leisten konnte. Zu ganz großen Festragen seine« Leben«. Zum Beispiel, wie er zum ersten Male ein Gedicht von fich gedruckt ge- lesen hatte. Bier und Echnap» machten einen betrunken, aber am Wein kann man fich berauschen, philosophiert» er. Da» ist daS Wunder« bare beim Wein. Angestrengt versuchte er die Namen auf den Alascheneiiketten zu lesen, aber er fand nicht die Sorte darunter, di« er damals ge- trunken. Wie harmlos sie alle in Reih und Glied standen I Im Geiste unternahm er den Versuch, fich auszumalen, wo di« einzelnen Flaschen einmal alle hinwandern würden. Er sah ein glücklich- frohe» Heim, wo zwei junge Menschen- kinder auf da» Wohl ihres Erstgeborenen tranken; die Mutter auf- gerichtet im Bett, er daneben auf einem Stuhle fitzend, beide voll der neuen, tiefen Seligkeit. Da» Bild verschwand und an seine Stell« trat da« eine» be- häbig- schäbigen HauSpaschaZ, der zu seiner Gans für ILO Mark einer grünen, schlanken Pulle den Hals brach. Diese» wurde abgelöst von dem eine» ftranlerilager»; der Genesende sog mit dem Wein gleichsam neue Lebenskraft in fich. daß die Wangen ieich» zu glühen begannen. In einem anderen sah er Lebedamen«nd ebensolche Herren bei reichgedecktem Liebesmahle schmausen und GlaS um GlaS füllen und leeren— Immer nnd Überall war e« der Wein, der die Geister elektri- sierte, der den Lebensdrang und alle Lust erhöhte. Seine Phantasie schien unerschöpflich; er fand immer neue Aus» schnitte des Leben«, in die er eine Flasche Wein stellte, sie öffnete und die der Flüssigkeit innewohnende Kraft in die Menschen leitete uWld in ihnen auswirken ließ. Eine Pulle Bordeaux nahm er im Geiste mit zu fich in fein« Kammer. Und diese— auch im Geiste— war mollig warm und gemütlich; er spürte keinen Hunger, war satt und hatte trotzdem noch zu«fien. Voll Fröhligleit öffnete er die Flasche, füllte das Basserglas bt« zum Rande unh trank den rotfunkelnden«ein in volle», andächtigen Zügen. Dann fetzte er sich hin und schrieb. Schrieb ein glühende»--— Klirr— rretz— I klang e» plötzlich,»nd er sah aus«nmal wieder da» Schaufenster der veürhandlmrg. lind das war luput. Ein kräftiger Mann, barhäuptig und knall- rot im Geficht, kam au» dem Laden aestürzi. faßte den.Dichter-' hart am Arm und schrie aus Leibeskräften: Schutzmann! Ein solcher erschien auch bald, ließ fich vom Ladeninhaber kurz austlären und fich sagen, daß er den Kerl schon lange habe mit dem Oberkörper gegen da» Fenster lümmeln sehen. Und dann nahm der Schutzmann den.Kerl' mit. Nach Fertigstellung de» Protokoll» und Erledigung der Formalitäten ließ man ihn wieder laufen. Er stor wie ein junger Hund und wußte im übrige« immer noch nicht recht, wa» eigentlich lo» war. In der nächsten kleinen Kneipe kauft« er sich einen Topf beiße« Kaffee. Das Zeug schmeckte wie Auswafchwafler und kostete fünfzig Pfennige. DaS Boll will e» so haben, sagte er laut, zahlte und ging kort. Daß die Wirtin ihm nachrief, bei ihm sei wohl ein Rad locker, hörte er nicht mehr.__ lieber die politische« Lehre« an» der«orgrschtchte drS Krieges spricht am LS. Februar, nachmittag« 4 Uhr, Pros. Dr. MendelSsoh«. B a r t h» l d h in der Deutschen Liga sür Bötkerbund. Unter den Linden 78. Heinrich LantensackS«sarrhanSkoWSdte. die im Kleinen Tbeater schnell zur sünszigslen tlussührung gelangt ift, bat bei täglich ausverkauft rm Hause nach Zcechnuna der Berliner Redatlion in noch nicht zwei Monaten eine Bierlelmill'vn Mark erbra-bt. Sem kommt da« zufuti? Der Dichter. der Zelt seines Leben» schwer ringen mutzte, sank vor Jahr und Tag mS Krad. Und lein««iln>» hat in Bedrängnis kurz nach dem Tode des Dichter» gegen eine relaiiv geringe Pauichalsumme iämftiche BeriagSrechte der Lauiensacklchen Werte sowie die Hälfte aller künitigen Tonftsmeri»uS ihren Auftührungen verkoust. Da» war ein glänzende» Geschäft sür de» Verleger, das sich nun bei dem ungeahnten Erfolge der Psarrdaue- komödte' at» großer Verlust für die herausstellt, die al» b.-jährlin der harten Zeiten de« Dichter» den erste» Anspruch aus die spät solgende« Erträge seine» schaffen» hive. Der Mufikvädugoge Paul Geyer, der am Sienischen Konser. vatorium Wirkte, ist gestorben. Jo der Nacht zum Mittwoch was ihn auf offener Straße der Schlag Uraufsühruug eine» Perhaereu> Hymnus. Ja oeo großen Gürzenich-Konzerten gelangte tn Köln der.Hymnus an da» Leben' silr gemischten Ehor, Orgel. Bariton. Tuto und große» Orchester zur Umusi. fuhrimg den Hennann llnger noch einer Dichtung»on Berhaeren kom- Moniert hat. «in deutscher PoNadeumittag wird vom Klassisch«» Tbeater am LS. Februar. mitiagS>1'/, Uhr. in der BoilSbühne am Bulowpiatz oera»- staltet. Balladen von Bürger. Goethe. Schiller. Konrad Ferdinano Meyer. LUienndn, Agne« Miegel, aesproche« und gelungen tra. von Hertha Debmpow, All« Zchönbom, Ludwig vüllner. EintrUt» karten durch di« Dftelioren der»rotz-Beritner dienen Lehranstalten und dre Kaffe der BoUtbühne. Einleitende Sorte spricht Johanne» Klaudiu». Ei» Kdürtnger voltSlchiU-Liederduch ist g't>>ant. hat einheitlich aeiteri. dc'maUiche» Gepräge tragen und m erst« Ltnte dem Türinger BoltSgesang Raum gewähre» soll. Sowohl sür die�ied« al» auch die Melodien ist die ursjnüngiiche Fassung maßgebend. Oberlehrer Kurt Dhig» ta Semwx ist mu der Sammlung de» Materials betraut r—'— tcr. Steuern hingewiesen. Herr v. Bethmann Hollweg W« mit mir darin-einig, daß unter allen Umständen eine Gefährdung des Burgfriedens wegen der Rückwirkung auf Volk und Heer verhindert werden müss:. Ich Sine, den früheren Herrn RerchSkanzler selbst zu fragen, oö er nicht auch erklärt hni, er würde l«der Sie indlrek- ten Steuerverlagen zurückziehen, um es nicht zu einem Bruch mit den Parteien kommen zu lassen. Ich habe davon in einer Sitzung des Vorstandes der Zentrumsfraktion Mitteilung gemacht und Über meine Unterredung berichtet. Ten ÄuSdruck„Konferenz" habe ii nicht gebraucht. Tarauf sandte der Vorstand der Fraktion Herrn Dr. Z Polin zum Reichssch-itzsekretär Tr. Heltferich. um diesem davon Mitteilung zu machen. Als Spahn zurückkam. berichtete er. es müsse h:er eine falsche Auffassung vor- lieaen. Tr. H lfferich habe gesagt. Bethmann Hollweg würoe d-e indirekten Steuern mSt fallen lassen. Tarauf ist dann die Fraktion an die Arbeiten für die Steuervorlage herangegangen. — H e l s i e r i ch: Ich möchte bierzu noch keine Fragen stellen, ich bitte erst Herrn v. Bethmann H o l l w e g zu vernebmen. Erzcllenz v. Bethmann H o l l w« g wird dann in den Saal gerufen und le stet den Zeugeneid.— Vorst; Herr Dr. Spahn teelte im Januar 1916 dem Reichsschatzsekretär Dr. Helfferich mit. daß der Abgeordnete Erzberger mit Ihnen, Exzellenz, in Sachen der Steuervorlage Rücksprache genommen habe. Können sich Eto. Exzellenz dessen erinnern?— v. Bethmann Holl- Wey: Jawohl. Der Abgeordnete Herr Erzberger bat. als ihm die Sreuerpläne des ReichsschatzamtS für die Jahre 1915/1916 bekannt wurden, mir wiederholt Einwendungen gegen die Zweck- mäigkeit der Stsuervorlagen gemacht. In Anerkennung, daß ein« Erschütterung des Burgfrieden? unbedingt zu vermeiden war, balle ich H-rrn Erzllerger gesagt- daß ich seine Bedenken mit dem R e i ch s' ch a tz s c? r e t ä r besprechen werde. Das balle ich auch getan. � TaS geschah aber zu e ner Zeit, als die Vorlagen daS Preußische StaatSministerium und den Bundes» rat noch nicht beschönigten. Am 1. Januar 1916. an dem Tage, an. dem sich dieser Vorfall abgespielt hat, hatten daS preußische StaatLministerium und der Bundesrat die Borlagen genehmigt. S Ne Konferenz— dieser Ausdruck ist gefallen— über die Steuervorlaxen habe ick an diesem Tage nicht abaehalten. Von einer Konferenz kann keine Rede sein, dagegen hat Herr Erzberger eine Unterredung mit mir nachgesucht, wie er das ja häufig rat, und ist nochmals nachdrücklich auf feine Bedenken gegen die Vorlage zurückgekommen. Soweit -ch mich erinnere, fuHen feine Einwände auf dem Verhältnis der direkten und der indirekten Steuern in der Lorlage. Er wies dann auf die Bedenken hin. die überall gegen die Vor- läge beständen, und daß somit der Burgfried«»n eventuell ge- fährdet werden könnte. Ich habe ihm entgegnest daß die Ansichten über die Wirkung der Vorlage auf den Burgfrieden auseinandergingen, um so mehr sei eS die Pflicht in der Art der Behandlung der Vorlage, alles zu vermeiden, was den Burgfrieden zerstören könne. Ich habe ausdrücklich erklärt, daß die Einbringung der Steuervorlage fest b e s ch l o s s e n sei. Eine Andeutung, daß ich nicht hinter diesen Vorloaen stände, oder daß ich sie zurückzuhen»polle, habe ich nicht gemachst Obwohl ich Herr» Erzberger sagte, daß die Einbringung beschlossen sei, insistierte Herr Erzberger auf sein Bedenken. Ich entsinne mich, daß Herr Erzberger das mit solchem Nachdruck tat, daß ich mich veranlaßt sah. um die Unterhaltung zu beenden, ei» andere? Thema anzuschneiden.— Vorst: Besteht die Möglichkeit, Exzellenz, daß Herr Erzberger Sie mißverstanden haben kann? Oder haben Sie Ihre Ansicht so deutlich zum Ausdruck ge» bracht, daß kein Mißverständnis möglich war?— v. Bethmann Hollweg: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Aus dem Verhalten des Herrn Erzberoer gewann ich den Eindruck, daß ihm viel darum zu tun war. die Vorlage zu F a l l zu bringen. Wenn Herr Erzberger auS unserer Bnterredung in dieser Hinsicht Schlüsse gezogen hast so kann ich mir nur vorstellen, daß hier der Wunsch der Vater des Gedankens ~ 25? 1 1-: Ein Mißverständnis ist doch eigentlich nicht mög- Ixol Gerade daraus.(Serafcc daraus, dah Herr Erzberger traf fernen Einwänden insistierte, geht daS dock auch hervor, dem» fönst härte dieS Verharren ja gar keine« Zweck.— d. Bethmann Holl weg: Gewiß, ich bin auch weiterhin der Ansicht, daß Herr Erzberger meine Stellung in der alten Regierung so genau kannte, daß er wußte, nachdem unter meiner Mitwirkung die Vorlage bc- schlössen worden war, ich jetzt nicht sagen würde, ,ch wolle die Vor- läge zurückziehen. Oberstaatsanwalt Krause: Hai Dr. Spahn in seiner Mit- ieilung das Wort.Kcnferenz" gewählt?— v. BethmonnHoll. weg: Herr Dr. Spahn hat mir keine Mitteilung gemacht, Dr. Helfferich hat mir darüber referiert. Er hat gesagt. Er hat gesagt. Dr. Spahn balle von einer angeblichen Konserenz über die Vorlage gesprochen. Ich entsinne mich, daß ich da? mit ziemlicher Heftigkeit zurückgewiesen labe, da eS den Sindruck er. weckte, als ob ich eine Konferenz über Steuervorlagen ohne den ReichSschatzselretär abgehalten hatte. Daß Bedenken gegen die Borknge bestanden, war mir völlig klar. Aber deswegen habe ist ja gerade Herrn c I f f c r i du bfnt Reick�skanzler von Herrn Erzberoer weitere Vorschläge für die Steuer. gesttzoebung pemackt worden?— Vorsitzender: Ich bedauere. Er-ellera tiefe azsgc nicht zutasseu zu können. Wir können ur.t hier nicht nus nene Steuervrvbleme einlassen.— H e 1 f f e r t dj; Es gab da im noch ein Nachspiel. Herr Erzberoet.»er vr.ife anqistst sich damals stir die Besitz. neuer eineofetzt zu haben, hat zum Graten Sertling. der damals nach Berlin kam, um mit mir darüber offiziell zu sprechen worUich gesagt: Es sind gor keine Kamplikationen zu befürchten, wenn Kelfest-ih sich in Viesitr Sache alz Meister der Festigkeit zeigt-"— R.-A. Alsberg: Hack Herr Er-dergee am 17. Januar in der Untemvd'ina � mit Bethmann Hollweg geßW:.�He�sterich fghe ht der Befitzstm-er nickst weit genug?»— Zeug« v. Beth. mann Holl weg: Daran lernt ich mich heute nicht mehr er- -unern. Es wird darauf Exs-llenz Svabn vernommen. Dieser ttit.i, sa er sehr fchwerbörig ist. unmsttekSar auf die zum Richtertisch emporfüBrenfc«! S.ufen und spricht dann so leise, daß sowohl Erzberger. wie Geheimrat v. Kordon, al» auch Helff«d-> -ich und fein Verteidiger sowie andere Herren sich dicht am ihn drängen. Auch Oberstaatsanwalt Krause verläßt seinen Platz um besser ljören zu können. Exzellenz Spahn bekundet, daß Erzberger sich gegen die Einbringung neuer Steuern während des Krieges ausgesprochen habe. Erzberger war der Ansicht, daß man die paar Millionen Mark Zinsen, die der Krieg noch fordern würde, durch neue Anleihen aufbringen könne. Man war ja damals allgemein der Ans-cht, daß der Krieg noch in demselben Jahve zu Ende gehen werde. Erzberger erklärte damals auch, daß der Reichskanzler in der Unterredung mit ihm erklärt habe. er lege auf die Durchführung der Steuervorlage keinen Wert. Vors.: Exzellenz, ich bitte daS noch einmal zu wiederholen. denn das ist ja gerade der springende Punkt.— Spahn: Nach den Versicherungen Erzbergers legte der Reichskanzler au' die Durck- sübrung der Steuern keinen Wert. Auf diese Nachricht hin ging ich zu Helfferich und erzählte ihm was ich gehört hart«, ohne ErzbergerS Namen zu nennen. Ich fragte den Staatssekretär, ob denn der Reichskanzler in der Steuerkrage auch hinter ikm stehe. Helfferich kragte mich nach dem Namen des Abgeordneten, der in der Angelegenheit mit dem Reichskanzler gesprochen habe. Er war über die Mitteilung, die ich ihm machte, außerordentlich verwundert, denn, so erklärte er. er habe mit dem ReichSkouzler den Etat durchgesprochen und der Kanzler habe durch rus hinter ihm gestanden.— Helfferich: Exzellenz erinnern sich vielleicht, daß ich nach dem Name« des Abgeordneten fragte, der mit dem Reichs- kanzlsr ein- Konferenz gehabt hatte. Ich betone ganz besonders daS Wort Konferenz, damit nicht der Eindruck erweckt wird, als habe ei« Tete-a-tete zwischen Kanzler und Erzberger stattgefunden— Erzberger: Kann der Herr Zeug« viellmchi sagen, ob ich nicht bereits ,n der Fraktionssitzung am 17- Jane>r über di« Steuervorlage gesprochen habe?— Zeuge Spahn: Nein, das ist später gewesen. Die FraktionSsitzung. die sich mit den Steuervorlagen beschäftigte, fand erst im April statt— Erzberger: Sie erinnern sich doch aber wohl, daß wir im kleinen Kreise— es waren 10 Herren— über die Steuerfeage gesprochen haben, und Sie werden sich vielleicht erinnern, daß wir Sie baten, zu Herrn Helfferich zu geben und mit ihm Rücksprache zu nehmen? — Spahn: Im kleinen Kreise ist allerdings Über die Steuerfrage gesprochen worden.— Erzberger: Habe ich damals im kleinen Kreise nicht auch gesagt, man müßte schon jetzt an die Einbrin- gnng der Besitzsteuern herangehen?— S p a h n: Nein, dann hätte ich überhiupt nicht zu Helfferich hingehen brauchen.. Helfferich: Ich koznme nun zu dem U-Bvot-Borstoh des Herr« Erzberger. Im Juni 1917 fand bei mir, als Vizekanzler, eine Beiprechung mit den einzelnen Fraktionen statt. Von der Zentrumsfraktion erschien in meinem Hause lediglich Exzellenz Spahn und der Ab- geordnete Erzberger. während der Abg. G r o e b e r nicht zu. kommen vermochte. Ich fragte die beiden Herren, ob besondere Wünsche des Zentrums vorlägen. Beide erklärten mir: Nein. Herr Erzberger brachte dann die U-Bot-Frage an Hand von Ma- terial, über welches, glaube ich, ein holländisches Blatt berichtet hatte, zur Sprache. Ich sagte zu Herrn Erzberger: Die haben doch nicht etwa darüber schon gesprochen? Sie werden doch nicht in dem Augenblick, in dem wir alle Kraft zusammenfassen müssen, Zweifel über die Wirkungen des U-Boot-Krieges aufkommen lassen? Erzberger antwortete: Aber Sie kennen mich doch! Ich spreche hier davon im kleinen Kreise, aber ich werde natürlich in der Budgetkommission darüber nicht sprechen. Trotzdem hat Herr Erzberger wenige Tage später in der Budgetkommission den sensationellen Vorstoß gemacht.— Vors.: Ich bitte Ex- zellenz Erzberger. sich hierzu zu äußern. Erzberger: Ich erinnere mich der Besprechung bei dem Angeklagten. Wir kamen äuf den U-Boot-Krieg zu sprechen und ich sprach damals Über das mir zugesandte Material und nannte wohl auch Zahlen. Ich entsinne mich jetzt übrigen?, daß ich das Material dem Admiralstab zugesandt und um schleunige Antwort gs- beten hatte Ich habe bei der Unterredung mit Helfferich betont, daß ich von der � Antwort des AdmiralstabeS meine Aktion abhängig machen werde.— Vors.: Was für eine 'Aktion? Tan-l walle» Sie doch zugeben, daß Sie eine Aktion vorhatten?— Erzberger: Ich sagte zu Helfferich. daß ich dem Admiralitab Diaterial gesandt, und meine Aktion davon abhängig machen werden, ob die Aniwort befriediaend ausfallen werde, und daß ich meine weiteren Schritte von der Anttoort des AdmiralstabeS abhängig mache.— Vor s.: Hier ergibt sich ein Gegensatz. Haben Die Herrn Helfferich ausdrücklich gesagt, daß Sie weitere Schritte in der U-Bovt-Frage vorhatten? Exzellenz helfferich bestreitet das doch.— Erz- berger: Ich habe jedenfalls an weitere Schritte gedacht.— Bors.: Ja, haben Sie aber auch diese Gedanken zum Ausdruck gebracht?'— Erzberger: Nach meiner Erirnie- rung. ja Hätte«b vor der Unterredung mit Herrn Helfferich schon die Antwort dsS Adiniralstab:s gehabt, die in den ersten Tagen des Juli eintraf, dann hätte ich erklärt, daß ichuichtschweigen könne und werde. Ick habe übrigens dem Staatssekretär Solf, mit dem ich in jenen Tagen über die politische Lage sprach. dasselbe gesagt- Vors.: Haben Sie Exzellenz Solf oder Exzellenz v. B ttkmiann Hollweg jemals die Mogfichkeit Ihres Vorstoße» mitgeteilt?— Erzberger: Ich müßte weiter ausholen, denn die Unterredung bei Selfferich ist nur«in Ausschnitt aus dem Gesamtbild. Die Sozialdemokraten wollten, wie ich gehört hitte, gegen die Kredite stimmen. Nach den mir zugegaiige- nen Nachrichten war mau in der Sozialdemokratiscken Portei zu der Anficht gelangt, daß Deutsckland nicht mehr einen Abwehr- krieg führe, sondern zum Eroberungskrieg übergegangen fei. Eine Probeabstimmung, di« innerhalb dieser Fraktion vorgenommen worden war, hatte eine Mehrheit siir die Ablehnung ergeben. Ick sprack mit Bethmann Holl weg über die äußerst bedrohliche Situation. Vors.: DaS ist ja ganz schön, aber wa» hat das mit Ihrem Vorstoß zu tun?— Erzberger: Der Reichskanzler sagt« mir an einem dieser Tage, daß Fürst Wilow bei ihm gotvesen und mit ibm längere Zeit über die politicke San« gesprochen habe. Fürst Büfow äußerte dabei, e? sei nun Aufgabe des ReickkkanzlerS, daS deutsche Volk von der Höhe seiner Hott- nun gen in das Tal der Wirklichkeit binabzufuhren. Ties« Ansickt BülowS war außerordentlich verminftig und ick stimmte ihm voll- kommen bei. Ick sagte Herrn v. Bethmann Holl weg.«S sei jetzt höchst« Zeit,«in« feste Basis für den Frieden zu schaffen. — Vors.: Comitt kommen wir also jotzt auf die FrstdenSrrsolution. — Erzberger: JawoPi. daS war der Ausgangspunkt. Herr v. Bethmann Hollweg war bei meiner ersten stted? im Reichstag /, Uhr. im Wilhelms- hos: Mitgliedeiverlammliing. Tagesordnung: Aussprache über den IahreS- bericht der Gemeindevertrcier. Lichtenberg. Freitag, den 27. Februar, abend« S Uhr. Schul« Sro n prinzeiiltr. 10: Fortsetzung deS Kursus über ÄerfassunzSwesen und«Smodz Dr. Tichauer. «erant«. flir den redatiie«. Seil:«et», gi«ler,«barwttenbura: Kr TlnKinnr: «h. maSt, Berlin. Stria«: LarwSria.Berla«®. m. b. S. Berlin. Bruck: Bai- wSr>».Bu>Iidruck-rei u.«ctlaMar.fiall Paul Sinaer u. te. Berlin Linden»?.». Michtige All« Leser deS.Vorwärts" erSalten gegenii«derg, Um Park lt. Zch d« stell« hiermit et» Probeheft kofieulos Aame: Ort:. »»««««««»«vV»v»SchKchS»chch«»O»t»»Z KUPFER 23.00 Hark MESSING 15.— föiark Oolck-,!SIIbep-SIe«l*tlI«ii» |■nd andere»letal Ic.»wie | alte Gebisse kau!t > MV» A n k an f•* t e 1 1 e■"TS® ; Gottheim, Marlaonenstr. 12 i ; und Schntidtsr. 1 7a, 1! i##eeeee»#ee»oi>che®4, an der XtWmltr Briick«. stlmt Mpl. lSSW, ziedenanschl. Altmetalle IN Knpfer. Moseina, Roteut. AlumlnltiiTi, ZJim, Zink. Blei, Abfille und Spin», yueei�ildee kault ru iuBent hohen Preisen von FabriVanten und Hinu ern* Metalleinkaufs» Centrale", Berll. SO I», Neanderstr IS. Teleph.: Moritzplatz 667 Kupter Iiis 25- Messing„ 15— Blei„ 930 Zifliliis35.-Z!Bl(liisB- ete., pro k». C. Welke Stilistlireibersir.lS, Laden Elektro-Motore Cfhnnp».Si)nomi).3>räI)te. In- ttallat..Ra«eriaI kauft laulend e:«ttz«mrch.,ze»trum.(Aler. 4762).«urze Str. l«<»l-z.Pl.). Möbel 1 und Rornpl Vohnuno»elnridTluno«r» Herret»- u-SpetTczlmmcr Wc tuo» u. SdilAfzlxnmer Hervorraoend scnOn und preis nrerf In nllenfrAlalnfien uuStilanen Klubsessel und Sofas tn Gobelin und Leder Bpar-Alaiellamo f-Vermletranq Ksmpleiter C r-nd-ifungen. daher stets viele OelegenhelfskSufa M, MarRiewtcx r-4» Belez,»»«Sae(pottblllio, in clgener Werkstatt aear- deitet. Slui,. Wilhelmirraste -nerzia 4,»ocktftrastenecke. Wandlitz, Nahe Bahnbor. Luadrateul« A Nark, 1-0 Mark Anzahliin«. Siilsen. Steali», Äw.iviilestra?? 11, Fernsprecher Steglitz 2394._ DaattMflkt, reinwollene teftüm», SacksikchkostSm«. Aegemnaniel Aostitmrbcke, dir«-U-«rb-lt-stuben. Aener, Blgcheistrahe 1» 7 (kein Laden,.___ 138«' •nsatiihft! sowie alle an- deren Peiaarten zu staune!,- erregend spotlbilligen Savi» merpreisenl»lpakatascheul Schmucksachen! P-tzwaren- geleaindeiteliulf« Warschauer» llrass« 7._• zackettau,««,. Ulster, mir prinia Stasfe, Mastarbeit. oerkautt preiewert Leihbauo Piiuzenkrah» WS. tzlochher»?, N«i:ie und' ooreiitia. Lrrvsabrit Aesorw. Lichtenderg, Sorzberqstr. 84." »inderschuh«, xut erhallen. Gröhe 27, 84, 86, petlaufl Sriisser. Barnholmersn. 88, »orn III.________ tun Neff-lilck»!, von besten guchtstämin-n. Bsstellunaen nimmt«Ntgeqen Siebel, Schltemannstrast- 21. 43(10;, Satbin,* aller Art,«ünst. kergardinen in reichhaltiaer »vowahl, sowie Storce, B-it» decken, Steppdecken. Sa:- bitten tess» sehr preiswert. Ragazinstratz« 3. r-ahe Jan- iipwitzdrücke, Alerauderplatz. Ledtzhau»»»ritzplatz»> »erkauit Serrena nziige. Pale- tut», Pamen-ivarderode aus feinsten Fr>«den»fiaNen per- arbeitet. Ferner«reuz-. «laska., godelfstchfe. letzt nach deendlter Saison zu bedeu- send beradgesetztON Preisen.• '«Lhmaschi»-» tu Mtlau- '«*. asA reilzahliina«r stattet. Sahn. Prenzie-r. tratz« k.____ an* •»tS-sttzübei, iahen mü Beel statt, Telladen Tharlpt- tepinw.«ein eauich. L-r- mt Ja L jfcriuns, Pvtli«. tzset« IL«*> «heiselongoe» M,—, Dopo-I» betten. Mitallbelten.«üchen. Ankleideschränke.»eick«, August strahe 82.4. vuergeb. 1-»nd S-gimmer- EinriK- tungen liesert zu wirklich bil- ligen Preisen in gediegener Au-fsthrung: große Auswahl in nuhdaum«picgelfchränken, Waschtotletten. Bettstellen. «leiderschrönken. Ve...iez, Ausziehtischen.- Umbauten. Sosa»,«lichenmdbelb. eiche. n-n Schlafzimmern, Speise- zimmern,»crrenzimmern.?«. stchtiguna erdeten. Möbel» Boebel. O»ni«nstrag« 88(Ms- ritzvlatz)._' Schlnstzimmer.«llchen. all« Arten Rodel billig. Tisch- kermriste? Harueck. Anner. stralie öl.______ 79« «mheu, modern«, mit und ohne Anrichte, roh, aestrtchrn. lästert, enorm preiswert. ZU«. senauswohl.«UchenmAbel» fabrik Simmek. Lothringer- strafte 22(Sckiitnhauser Tor). «Zdel-Sroft. Gräfte Frank. surtarstrafte 141. Invaliden» Nrafte 5. Au- dar und«re- dit finden Si- in grofter Luamatzl 1> und i-Stuoen- elnrichtuna-n. Serr»-. Spsiie». Lchkaezirnnter, a'�ch einzelne Zstöbek zu wirklich billigen'Preisen. Lüchte Sal!» lunzzbedinguagen. Liest re «nv autzwirt,. »»rllanfbau». 4« Fahr, blltehend. Belle-Alliauce-Str. 14a. lleker! als Sorzlalein- richtun« Schlafzimmer 1800.—, Serrenzimmer 1880,—, hoch- elegantes Speisezimmer 8860,—, modern« Anrickte- kllchen 896,— Nuftdaum- wobnzimmer 1896�- An- kleideschriinle 878. Bücher- schränke!Z8,—, Polstergarni- tu. Sviegeluuidau 1486�-, Bettstellen komplett 186�», Sletdeoschränko. Seriiko» löv/— Umbauten. Tische. Standuhren, zluhebetteu sehe billig. Zurllckges-tzt«. rrr- liehen gewesene Sinrichtun- gen unter Preis. Sicher«:! Leuten«ahkungaerleichterung. Tatsächlich uerkaus« Stuben- und«stcheneinrichtung. allen neu, mit komplettem Bett und Sosa, für lllld Mark. Möbesschatz. Brnnnenstrafte 166, Eingang Anklamerst». � thaiselananei»,«nalifche Bettstellen. Patentmatratzen. Tuslaaematratze!!. Tapezierer Walt-:, Stargardcrstr. 1»." Sias»«, StudstSg«!. ftar. «onien irder Solz» und Stil- art.«unstsvlelavvarate ZI». tenrollen. Sebrauckl» stnstru- mente in eigener lsteparatu?. w-rksta»»vi, neu dergestellt. unter»oller Sarantt». Be-, kauf nur argen«»st» daher dilligste Preisberechnung. Annahme non Auferbeitun- gen. Reparaturen und Stim- mungen. Mar Adam MSnz. straft- lt.• Platin, Prilanten, Sold und Silber, alt« stahngebis-«, Bbkälle.«Ilten. Ring«. B«. stecke. Uhren, unmodern g«. wordener Schmuck. Toselaus- iätze sowie Gekrätz« kauf: zu btichsten Tagespreisen Ssld. schmelze«akosN. B-rlln. Brunnenstraftr 168. Telephon: Aumboldt 8486. Siaene Schmelze. Seldstnerdimiche:.» f«npsee! M-sstng! ginn! Stanniol! sämtliche Alt- metalle! Quecksilber I Platin-, Sold». Eilber-Abfälle! Fahn- i gebiss» kaust zu Schmelzprei- ! fjn in unseren 8 Einkauf». i stellen..Metall» zentrale' ! I.)»..hnhofltraft« Z sScke � Schdnebergerftrafte, am An- hakter Bahnhof): 2.) Lei.en- weg 72 läm Baltenplatz): 8.) Neukölln.«ailcr-Friedrich. strafte 2ZS'(nahe Hermann- -kotz). 167« _____ Refstngl ginn! € anniol! sämtliche Altmetalle! Lueckstlber! Dlatln-, Gold-,«ilber-Atfällel«ahn- nebiste kaust zu S»n>«l>»-cl. ?en in unseren 8 Einkars,- ! stellen.Metall- zentrale" I.) Brunnenstrafte 11 som Rosentbnlerplatz): 2.) Fenn- strafte 4« sam Beddingplatz): g.) Beustelsirafte 29. 16:- amsasassa UingrspieS«»andoNne». Piolluen Gitarren, Lauten, aufterst belli«.'Unterricht A>>— Äanaishonorsr, Drei- ' monotoknrs« zur perfekten Ausbildung.) Mund-»ud Handharmonlkas usw., ge- brauchte«laviere. Sarmo- . nlums perkauft Beiger». i To.. Qranienstr 166. 186« Piano», grofte» Laaer neuer und acdrauchter Inlerumen-g. Scherer, �ikdausteesnafte 165.� «-an»,, besvader» billige Ge.eaenheiton gute.«e- drnuchte. vrstchliqe. neue. Pianrhau,-Jtai Becker An- dreasncafte �7. 48«- Raienstei». Piano», stzlib Wnittntr»Kt, grSitt» SL_ -rechk.»ÜÜA-U» 1«.* Pian»», Mstgek»der Kar. monium. auch LafelNaoier kauf: Schach:'chneider. Bucko. mersträfte�Ik M._____ 181«- Plath» über Tagespreis. Brsnnsteft». Plattnkantakte, Gold. Silber in Bruch, auch in Barren. Queckfilber. stahn- Ibisse kauft«il den hdchsten reifen ildok?>triedlä?:d«e ommandantensirafte Z6 r. recht». � 1 148« «npseekeitungeu.«otvre. Dnnomodraht kauft dächst. zahlend Slektrobureau Lange- straft» 27 I, Alerander M2.» «agn te, Bergaicr. Kuvoen. Entwickler kauft Gerber. Eu- nrn strafte 46.__- «lapittt kauft Skaseviu». Weder strafte R.«Lniast�d» «84«._______ 44,18� «ansr Ziorweiw-. Sekt». Suraundgr- und Wektzbrer- slascheu. WaLüaui». S«u, »r&lbiSa 6, 13j6* Metutzichaelze Mariannen. straft« 7«(am Keinrichplatz). Allerhöchst« To-e-oreise i-iini. licher Metallabfälle sowie Platin. Sold. Silber. Queck- stlder.___ l-'W* ■ Met nie! Bedeutende Pr-i». steigerung! Platin «ahngediste. 9ahn 7,,-s Soldabfällel Silderadfäll«! «vnZinI Salpetersäure» Sil- Herl Qu-ckstld-rl SlSH- strnmpsalchel Sianulolpopler! «npfer! RolauftI Messtng! AluminlumI Nickel! isinn! stink! Vletl Kächstzahlend Schmelzerei Edelmetall-Sin. kaufsdureau»eberftrafto 8> Aleronder 4248. 78«' Metalle, wie«unser. Mel- stng. Bronze,«inn und kllumiulu« kaufen zu dSch. sten kaa-»prelsen und ieden Basten Autpaen�chweifteret Blumberg u. N-uicr Berlin N. 6«, Äerichtstr. 72. ifern- svrecher: Humboldt»288.,* «chelack. Lehn kauft«ifch» laei'JtstattÄ, v-dstrofta iS. »eltnng,»rä»t«. Aabd. Litzen. Unter., Spuldraht. Wachsdralt lauft hächstzah- lend SIektrodiireau Qranien- strafte l««oritzola» 4016. eilderfchmelz««hrlvlonat, nur«äpenickerftrafte 26 e (gegenüber Manteusfclstrafte) kaust höchftzahlend: Kabn- gedisse. Platinaabfäll« Gold- lachen. S.lbersachen. Queck- silb-r,«upser. Meistng. ssinn sowie sämtliche Metalle. � Blei. 18,— bis ll�_ Mar?'. nicht unter 18«ilo. kauft Noll. Srünauerstrafte 21 1.- Svlralbetzrer.«erkzeuge kauft laufend Ieden Posten. Schröder Prinzenstratze 66.� Schellack. Leim. Pinsel. Ben- zin kaust lfarbenhandlung, Frhrbellinerstrafte 24. 44 1g- «piralbohres ,'hlt übe: Tagespreis« Ainthor, Christ- 1 burgerstrafte 41.+149* Cntleerte«onseruendoien und ttanservenkisten. einzelne sowie aröftte Posten, kaust zu hö'sten-sreisen S-ora Iurk, Zt. 8Z. Lnnarstrafte 18. Tel.: Moabit 4462._ 43/7* Schellack, Leim kauft»u höchsten Preifen jeden Bosten Man. Sollmannstrafte 28._* «anfe Notweiu-, Sekt-, B uraander. und Welftbter- flofchtn. Boltastrafte 8. Portier.____ 18/'Sä «auf» Notweln-. Sekt-. Burgunder- und Welftbier- Naschen. W.:rscha"e:str. 89/48. Kos parterre geradezu. 78/1? Zahnprbiss«, Platin. Gald- bruch. Silberdruch. Gdelstewe. Schmnchachen kaust Edelmetall- schme'ze Blumenstraft« bS._* «auf« Notwein-. Sekt», Burgunder» und Weiftdler» flafchan. Brunnen streifte 111� «Agellaaez laust ständig Zier ntcktnfcorfdSchSnbeiz.Sranatni' ftrotz« t UI Onlfc Ö Uhr,• Lelm.auch pckndwelse. Selbst- gebrauch, taust Hopp, Pol»- damer Str.«2.__* Drogerie taust einschlägig« Artstel destzabiend. Wilmer»- darsee Str. I82a.___ Sptraldahrar, bis 200 Proz. Aufichlaa. taust Lötcher. Ehaussceftr. 84, pari. M'i.ii-i�IillN Englischen Unterricht»Lr Pnsäu.ger und Fartgelchrit- tene. sowie deutsche und fron. zostsche Stunden erteilt G SwientH. ckbarlotlendurg Eluttgartervlotz ll. Garten» hau« TT__ Berlitz.«cholen«. M- b. L. Unterricht in allen Sora»«». AbenbNasten: Snaltsch. Kran. , Sstsch: 28 Mark monatlich. «seine TaaesklaNen. Sinzel- Unterricht während de» aan- »»n Taaeo-«leine«lasten für Spanisch. Ruit ich: me. natlich 85 Mark. Prospekte kostenlos. Leipzigerstr. 128». Zauentzienstrafte 19».___» ' tanulckml« Friedrich, Dres- denerstraft« 82/58. Neue Rärz-Schnellzirkek beginnen. »unstftspser.,«„6e kurtee Strafte S7 68«- «Sstenloie Ziechtsderatung! Spezialist: Ehesachen. Straf. fachrn! Gerichisoerlretuna! Neukölln B-r'Incrstra», 102 lHermannplatz).* Tllchchger Säckeraelella. 78 Zahre. sucht veschäfrim-na. eotl. au» aufterhakb. Nr;. Bocli», Ksrlifter strafte«. Heizt,.» Zahre. sucht Be- schäfligun« ln b-st-rem Kaa-, mit«armwasterheizuna als Portier, evtl. im«al-shau*. «er, Sörlltzerstraft« 66. 418 Stellenangebote Mechaniker oesncht. der de» reit» aus zahnärztlich« Zn. «rumente gearbeitet ha- Dentalia, Mechan. Derkftät. ten.�Lwinemstnderstraft« 66. i Werkmeister fstr«abrik -°''dw'rt/cha'.riche7Mr.schin„ Ä?"»»». eintritt ge- «Ä' habere Angaben unter »chb«.«. 289, Rudolf Most«. \ Schönederg. Hcuptstr. 28/24. . Pullerrr oufter dem Hanse 'ucht Rildbred!, Ehorlner» strafte 22. 984d T Schi ige S epp-rln fstr Mrftaröeit verlangt Fr. See- vold, Britzerstrafte 24.. �' Pntzgarnleminnen, auch für halb, Tage. Lutzzu-rbeste. rinnen per sofort dau- «nd. Alice Disdner. strafte 2, an der S»8nhai-ler All-«.______" Tl8 «inderUeld-e- Räherinneu sucht Mendelsohn, ssnumer straft« 48a._____ � Santortsti* mitBuchi'iGung und kchreibmaschiur vertraui, gesucht. Offenen unter% 49 an die Haupt, rseb. de, ,Por wärt»*. L odenstr. 8 Ätiiili", schreibgewandt und mit Bureau arbeiten pertraut. Gehau» ansprstche erwünicht. Schrti: »che ll'leldu"» an ntUtz«». oardcknd«roh. Bertis 0rt»grupp» SharlotteRbu«, dm Hob««, Nennst,.