Nr.U0. 37.zahrs. fao Pfennig) ecmfgceftt R-rwiMri. 16�oaRC«a«tö-5�e«<- :rtt ins»ou», ootou« nhld«. Poll- i-ems: Monatlich 5,W) Mt. r?B.8u- icollnngsgedShr. UvOev JtunjbcniJ rü: ?«ltsch:anl> und Offietr« ich• Ungarn S.7Ö Ml, für das ilbctg« Ausland 1 3,— SKi, bei täqltih tmtnaU•luftdlnnu IL— ML+ Baluta-Anffchlag. Poll- bdlcOungen nebnun an Danemark. »alland. cureaibutg, Schweden und die Schwei». Sinzetragen in dt« Post- Reitlings- Preisliste. Der„Borwiiriz' mit der Sonntags- detlage»Holl n. Seif ericheint axxhen- lagiech zweimal Sonntag, einmal Teiegramm-Adreff, ..Zoiialdemokrak verNn�. Verlinev VolKsblstt A«zeise«prei» t Di« adstgr.valtene Äonoareiliezeii« kostet t,— M., Teneenugsziischlag SO'.'o- .Stein««nzeigen-, da, fett- g-drmtt, Wort 7ö Psg.(zuiössig zwe- -ettgedruckt« Werte), jedes weitere Wort dst Pfg. Etestengejuch« und Schlafstellenanzeigen das erst« Wort 85 Pfg„ jedes weitere Wort 40 Pjg. Sorte über Id Buchstaben ziichien für zwei Wort«. Teneriingszuschlag äiti� Aamilien- Anzeigen, roliiische und aewerkjchaftliche Bereino- Anzeigen i.— SIL die Zeile ohne Ausschlag. Anzeigen für die nächste Sumwer müssen die 5 Ahe nachmittags im vauptgeschilkt. Berlin S3B S8. linden- ftraße 3, a dg»geben werden. cheSIsn-t oon S ilhr jriih bi, 5 Uhr abends. Zentralorgan der rozialdemokratifcben partet Deutfcblands Reöaktio« unö Expedition: EW. öS, Linden str. 3. j! .chernivrecher:«-nt Mortnvla», 9tr. 15» 90— 15197. Krisenlärm. Koalition und Steuert». Ein Teil der Presse ist voll von Krisongerüchten. Nicht nur wird dem einen oder dem anderen Minister die nahe Sterbestunde vorausgesagt, man sieht schon das ganze bis- herige Reaicrungssyslem zusammenbrechen und ergeht sich je nach Laune und politische Stellung in teils heiteren, teils düsteren Prophezeiungen seines unmittelbar bevor- jlehenden Endes. Merkwürdig ist nur, daß niemand zu sagen weiß, was dann werden soll. Kennzeichnend für diese Per- irrung ist eine Auslassung der, Freiheit*, in der gesagt wird, eigentlich müßte jetzr entweder die nationalistische Reaktion oder die revolutionäre Arbeiterschaft die Hand ans Staatsschiff legen. Aber die Reaktion wurde Deutschland nur noch tiefer in den Sumpf hineinreißcn, die„revolutionäre Arbeiterschaft* besitze aber— natürlich durch Schuld der Rechtssozialisten—„zurzeit nicht die technische Möglichkeit, eine Regierung in ihrem Sinne aufzubauen." Läßt man die unvermeidliche Redensart von der Schuld der Rechtssozialisten beiseite, so muß man die hier gegebene Darstellung der Sachlage ganz richtig finden. Aus ihr folgt aber mit unentrinnbarer Logik, daß heutzutage eine andere Regierung als die der K o a l i t i o n in Deutschland über- Haupt nicht möglich ist. Me Koalition ist kein Ideal, aber sie mußte geschaffen werden, wenn sie nicht bestünde, und ginge sie heute aus dem Leim, so müßte man sie morgen wieder zusammenflicken, damit Deutschland nicht aus dem Leim geht. Es kann Schwankungen. Erichütterungen. Personenwechsel im einzelnen geben, aber da die Extreme nicht regierungsfähig find, bleibt die gemeinsame Regierung der Mittel- Parteien die einzige Möglichkeit. Werste zu sprengen ver- sucht, ohne etwas Besseres an ihre Stelle setzen zu können, leistet dem Volk einen schlechten Dienst. Ms einen gefähr- liche» Sprengungsversuch muß man es aber betrachten, wenn versucht wird, die Erzbcrger-Affäre zu einer Revision der Steuergesetzgebung in kapitalfreundlichem Sinne aus- zunutzen. Die Sozialdemokratie würde sich einer solchen .�uriickrevidierung bis zum Aeußersten widersetzen müssen, und schließlich könnte sich eine Lage ergeben, in der sie genötigt wäre, die Verantwortung für die Konsequenzen andern zu überlaffen. Das ist, soweit wir sehen, die einzige Krisengefahr. die möglicherweise reale Existenz gewinnen könnte, cS' dürste aber genügen, sie rechtzeitig zu erkennen, um sie zu bannen. die �drianote Wilsons. Eine Drohung an die Alliierten. Washington, 28. Februar.(Hollandsch Nienwsbüro.) Die amerilanische Regierung hat den Wortlaut ider F i u ni e n o t e nunmehr veröffentlicht. Wilson erklärte, er könne sich mit der britischen und sranzösischen Ausfassung -n i ch t.e i n i g e n, daß die Vorschläge, welche Frankreich und England am 14. Januar der jugoslawischen Delegation direkt stuiterbreitoten, sich wesentlich in allen wichtigen Punkten mit der gemeinsame» Denkschrift Frankreichs und Englands vom 9. Dezember decken und tatsächlich nur zwei Punkte j geändert wurden, und zwar zugunsten der Jugoslawen.! Wilson ist im Gegenteil der Ansicht, daß die Beschlüsse vom: 0- Dezember wesentlich und zwar zugunsten der italienischen � Auffassung und zum Nachteil des jugvflawischen Volkes und �ur Gefährdung des Weltfriedens geändert worden sind. Nachdem er die Punkte, die geändert wunden. näher beleuchtet'hat, fährt Wilson fort: Tiefe und andere Punkte der Denkschrift vom 14. Januar, die ofrne Mwvissen oder Billigung der amerikanffchen Regierung scsigestellt wurden, dpben die adriaHübe Regelung vollständig geändert und nach Ansicht der ameri!anische.n Regierung un w i r k- sam gemacht. ES fehlt in der Regelung jetzt diejenige De- rechtigkeit, die notwendig ist, um der«morikanischea Regierung gu gestatten, zur Aufrechterhaltung der Vereinbarungen mitzu- wirken. Die Tarsache sogar, daß du jugoslawischen V c r- t ztter sich vielleicht gezwungen sehen dürften, dieie Rege- lang anzunehmen, da sonst das Londoner Abkommen in Kran ttets« würde, würde du amerikanische Ueberzeugung keineswegs' andern, daß die Vereinigten Staaten die Genehmigung für diele! Siegelung, die sowohl in dem Wortlaut der Bestimmungen alz »n der Methode der Durchführung im völligen Widerspruch zu »en Prinzipien, für die Amerika in de» Krieg eintrat, steht, nicht erteilen können. ES i st die Zeit gekommen, mit dölli- «er Offenherzigkeit zu reden. Meine Regierung ziver- felt ke-ineSwegs an der Möglichkeit, mir den affoziierten Mächten zu einer freundschaftlichen Abmachung bezüglich dessen, was die Gerechtigkeit und Redlichkeit in allen internationalen Regelungen verlangt, zu kommen. Aber wenn in wichtigen Angelegen- Herten uichr die Prinzipien von Reckt und Gereckiig. leit ausschloggebend sind und wenn der Sraat, der diese Forde- r fingen mit größtem Nachdruck und während der längsten Zeil «mmer wieder befürwortet bat, nicht die llmerstützung der Mächte erhalte» sollte und wen« die alte Weltnrdnnng, welche soviel Elend über die Welt bracht», auch künftig fortborrschrn soll, so ist die Zeit«och nicht reif, daß Amerika einer Vereinigung der Mächte .bettreten kann, deren Existenz gerrtde vnrch den nenen Getft«ns die nette Weltorimnng vorbvdingt ist, Wenn es sich als unmöglich erweist, die Annahme der gerechten und edekncütigen Zugeständnisse, über welche die britische, ameristniischc und französische Regierung sich ge- einigt haben, durchzuiühren und wenn, wir Präsident Dil- son vorher klargelegt Hot. die Erklärungen in der Denkschrift vom 9. Dezember d a s M a x i in u ni s e i n e s 45' n t g c g e n- kommend bedeuten, wünscht der Präsident zu bemerken, daß er die Zurücknahme des Vers all Irr Ab- ko in mens und des Desensivabkonimeno mit Frankreich vom 28. Juni 1919 aus der SenatSbehandlung ernstlich in Erwägung ziehen muß. so daß dann die Regelung de» europäischen Angelegenheiten von den assozi- ierten Regierungen selbst durchgeführt und festgestellt iver- den müßte. Die Llntwart. Millerand nifb Llovd George antworteten hierauf in einer Note vom 17. Februo-r, sie seien der Ansicht, daß lein Grund vorliege für die Annahme in der amerikanischen Rot«, daß die .Borschläge für die Regelung vom 20. Januar ein Zugeständnis an die italienische Auffass-ung darstell«, so daß Amerika keine Ursache hätte, sich au dieser Regelung nicht beteiligen zu fön. nen. Bei den Besprechungen mit den Berkrefern Italien? und JugoflawienS stellte iich heraus, daß namentlich die Bildung eine? Fiume-FreistaateS wie Amerika sie befürwortet hatte, ebenfalls von den Mächten Englands und FrankrerchZ gefordert wurde. Demzusolg« machten die Bertreier England?.und Frankreichs den jetzt zur Berich ndZ fing stehenden Vorschlag, daß Italien e i n e rf Gebiets st reifen an der Küste er halten solle, durch den eS mit Fiumc in Verbindung stehen würde. Jugoslawien erhält dadurch 160 ONO jugoslawische Einwohner mehr, als in dem ameri-kamsch-n Plan vorgesehen war. Während höchstens 60 000 Jugoflcnven mehr als nach Wilsons Plan an Italien gegeben werden sollten. Die amerikanisch« Behaup- ttmg, daß durch die Abtretung dies«? Gebietsstreifens zusammen mit der Bikdimg deS Freistaates Fiume unter Verletz ung des Völkerbundes ein Weg zu einer italienischen Annexion n- gebahnt wurde, müsse entschieden zuriickgewiescn werden. Erstens weil darin die Garanrien de? Völkerbundes als wertlos und zweitens Italiens Absicht, das jetzt zu schließende Abkommen nicht irmezifbÄten, vorausgesetzt tverde. Auch die ameriianische Behauptung, daß die geplante Grenzänderung die jugoslawische Verwaltung der Rardeisenbahn beeifiträchtigen werde, müssen Frankreich und Großbritannien zurücktoaffen, denn Jugoslawien erhält die völlige Kontrolle von dem Punkt an, wo die Eisenbahn das Gebiet von Fiume verläßt. Die Eisenbahn hat übrigens einen k o mm erz ie ll en Charo k- ter, wa? laut Wilson? Vorschlag fm Bereich der italienischen Wünsche liegen würde. Aus diesem Grunde glauben Millerand und Lloyd Georg« nicht, daß die amerikanische Kritik berechtigt ist. Weiter hat Amerika die Vorschläge bezüglich Albanien? kritisiert. In der Antwort weisem Millerand nnd Llovd George auf die Tatsocke hin. daß diese Regelffng keineswegs im italienischen, sondern im jngoslcttvnchen Interesse geregelt werden soll. die Preisskala für öie kommenöe Ernte. In der öffentlichen Sitzung de« Reichsrat?. die am Sonnabendabend unter Vorsitz des Ministers Dr. David stattfand, tvurde eine Verordnfing übe« die Preist für landwirt. schaftliche Erzrngnisse an? der Ernte 1020 angenommen. Unter Beibehaltung der öffentlichen Bövirtschrstnng soll danach der an die heimischen Ablieserer zu zahlende Mindestpreis für die T o n n e Weizen und dem Wcizeif gleichstehender Getrcidearben mindestens 1100 M.. für Roggen, Geist« und Hafer 1000 M. und für die Tonne Kartoffeln 1500 M. betragen. Wie der Berichterstatter mitteilst, sind diese Preise auf Grund sorgfäliiger und umfang- reicher Nntersuckungen de» ReichSwirtschaftSministcrinmS festgesetzt worden, die sich aus mehr als 1000 Einzclbcttiebe erstrecken. Dabei wurde festgestellt, daß die- hauptsächlichsten Produktionskosten der Landwirtschast bereits im ersten halban Jahr 1920 sich aus die Ge- 'amthohe deS vergangenen Jahres belaufen würden. Die besmiiderS erhebliche Steigerung der Jtewsfalpteis« rechtfertigt sich nach An. ficht der Regierffng daraus, daß im kommenden Wirtschaftsjahr bei den wenig gstuitizen Aussichten dar Getreideernte'die Kar. toffel hie Hauptnahrungsgrundlage bilden werde und darum ein besonderer Anroiz zur Steigerung d«S Anbaues geschas- fen werden müsss. Die Bekanntmachung der»«ue« Sitze soll noch vor der Frühjahrsbestellung� erfolge«. Die Regierung hofft davon einen starken Anreiz zur Steigerung der Pioduklion. UelirigenZ sollen diese Preise nach Beginn der Ernte noch eine Revision er- fahren, auch im Sinne einer eventuellen Steigerung, wenn sich der Umfang der Ernte oinigermaßen übersehen läßt. Der Beruht- orstatter trsie« darauf hin, daß von einer Steigerung der Produk- iion tatsächlich das Schickial des Dentschett Reiches abhänge. Llovd George und Millerand geben nach, gegenüber dem wiederauferstanden«n Wilson nämlich und in den Adriasragen. Sie ziehen ihr« Vorschläge zurück und wollen alles der Einigung zwischen Italien und oiidslamstn überlassen. Rur daß diese fast unmöglich ersechint. Vorwärto-Verlag S.m.b. k., SM. bS, Linden flr. 2. Fernsprecher: Amt Moritzplav. Skr. 11755—51. die Reaktion im Lande. Von Philipp Echeideman«. Unter den viel verlästerten und verspotteten Geheim- täten gibt es viel meist Tüchtigkeit. Fleiß und Gewiss cn- ltccsiigkeit. als der Fernerstehende gemeinhin annimmt. Frei- lich gibt es unter den Direktoren, Landräten, Geheimräten und Sekretären in den siaatlichcn nnd Reichsbiiremis auch viel mehr reaktionäre Gesinnung und zielbewußt reaktionäre Tatkrast als mancher sich tränmen läßt. Es wäre direkt unsinnig, vorlangen zu wollen, daß ein bisher konservativ gesinnter kaiserbegeisterter Mann sich«der Nacht— und hätte er diese Nacht selbst zur Lektüre der kaiser- lichen Randbemerkungen verwendet— in einen überzeugten Rcpubliüiner verwandeln toll. Das ist natürlich auch nirgends verlangt worden. Violsach aber sind Beainte des jiltni Systems am Tage nach dem Umsturz an die neuen Männer herongetreteu mit der Versicherung, daß sie..schon i m m e r" zur Sozialdemokratie sich bekannt hätten und nun scoh seien, offen für ihre Ueberzeugung eintreten zu können. Natürlich hat eS in Wirklichkeit Beamte gegeben, die ihre frei heitliche Gesinnung sorgfältig verbergen wußten: aber im all genicinen haben dir so plötzlich Sozialdemokraten Gewordene' wohl keinem Menschen imponiert: sie sind vermutlich aus' überall mit der nötigen Borsicht belxutMt worden. Die Beamten verdienen Achtung, die, obwohl sie keines falls ernverstandeu sind mit dem Umschwung der politische" Verhältnisse, trotzdem ihre Amtspflichten weiter erfüllen, weil sie erkannt wben, daß im Interesse des Volksgauzen nirgend Stockungen eintreten dürfen, daß fleißig gearbeitet werdet muß, nicht nur in Bergwerken und Eisenbahnbetrieben, jcm!>crii auch in den privaten und staatlick>en Schreidstuden. Sie den- ken an die„gute alte Zeit zurück", haben sich aber überzeugt, daß deren Wiederkehr ausgeschlossen ist und dienen deshalb in loyaler Weise, wenn auch schmerchewegt, dem Neug wordenev. Das ist der alte, tüchtige Geheimrat, dem die Pflicht- crfüllung über alles geht. Es gibt aber noch einen anderen Typ. das ist der in der Verwaltung oder der Schule tätige Streber, der bis auf die Knochen konservative oder antisemitische ehemalige starv. siuden ff und Reserveoffizier, der unter allcn Umstände r. Karriere macken wollte, oder seinem„blauäugigen. blonden Germanenjungen" oder Mägdelein als unverglciä sicher Held erscheinen will. Doch wir wollen uns nicht bei der Vorrede aufhalten. C' soll rund heraus gesagt werden: die reaktionären Beamten und Lehrer sind eine große Gefahr für die junge deutsche Repubiif. Wer außerdem die Augen nicht gewaltsam verschließt vor dem. was von reaktionären Reichs w eh roffiziercn geleistet wird, dem wird auch die Forderung nicht unberechtigt vorkommen, daß es die höchste Zeit ist. hier und dort griind- liche Auskehr zu halten. Wer der Republik aus Gründen seiner lleberzeugung nicht loyal diene» kann, oder wer sich Berufen fühlt, für die Wiederherstellung der Monarchie und de: Klaffenrechte zu wirken, der soll auch soviel Maunesmut am bringen, seinen Dienst zu quittieren. Wer von den Her: ichasten aber trotz aller lfeldenhasten Reden und Taten dieie" Mut nicht ausbringen kann, oder wer lediglich im Amte bleibt um es für reaktionäre. Zwecke zu mißbrauchen, der in u ß von seinem Amte entfernt werden. Ungemein lehrreich ist sicherlich der Prozeß E r z b e r- ger— H e l f f e r i ch. Was für einen Bienenfleiß müssen da viele Beamte in vielen Aemtern entwickelt haben, iMl alle die Hölzer zu sammeln, aus denen der Scheiterhaufen errichtet loordcn ist, um den allzu betriebseisrigen Matthias daraus zu verbrennen. Ein anderes Beispiel. Ein Geheimrat in einer Provinzial regierung beruft die Redakteure der Tageblätter zusammen, um sie an der Hand der von i h m entsprechend erläuterten Akten gegen seineu lsozialdemokratisckvn) Minister zu hetzen. Das Faktum wurde sofort festgestellt. Trotzdem war der Mann 24 Stunden später noch im Amte. Vielleicht ist er es heute noch, nach 14 Tagen. Was im Laube an reaktionärer Arbeit geleistet wird, ist, snie befürchtet werden muß. in Berlin nicht genügend bekann t und kann infolgedessen auch nicht in der erforderliche» War veachspt und bekämpft werden. Besonders schlimm haben!icr die Verhältnisse an den höheren Schulen gestaltet. Nicht nur Lehrer betätigen sich in der Schule offen regierungs- femdlich und reaktionär, auch unberständige Eltern tragen die Politik in die Schule, besonders aber geschieht das von solchen jungen Leuten, die vor ihrem Felddienst den Realschulen und Gymnasien angehört haben, dann als Leutnant zurückgckehrl sind und nicht recht wissen, was sie nun ansangen sollen. In einer Provinzstadl haben jüngst Gymnasiasten zu Hunderten ausgerüstet mit Pfeifen, Stinkbomben und ähnlichen geistige Waffen, eine Volksversammlung, in der ein Rabbiner über d Antisemitismus sprach, in der ungezogensten Weise gcst". Das war freilich nur möglich, weil die Arbeiterschaft in se x Versammlung nur sehr schtoack vertreten war. Äehnliäw-~ liner Fälle sind zu bekannt, als daß es sich lohnte, hier au- zurückzukommen. Unsere Genossen werden gegebenenfall?. stfdj sifir GekVsthsffe greifen ItnS die Gerren Jungen?, die sich � in irgendeiner Versammlung unliebsam bemerklich machen sollten, mit Denkzetteln heimschicken, die in deutlicher Keilschrift abgefafft sind. Für die Zchulen liegt freilich ein dringender Notstand vor— für Lehrer und Schüler, sa für das ganze Volk. Der gesamt? llnterricht war bis zur Revolution eingestellt auf den deutschen Sieg über den französischen„Erbfeind", den Kult der großen Männer, der siegreichen Heerführer, deren größter— wenn auch nur im Manöver— der Kaiser selbst war. Von alle- dem ist nichts geblieben. Aus dem Sieg von 70/71 ist die große Katastrophe von 1018 geworden. Der Kaiser und der Kronprinz sind geflohen. Die Motiarchie ist erledigt. Die Re- volution txlt Manner aus dem Volke zur Regierung gebracht. Von diesen neuen Männern, die dafür gesorgt haben, daß Deutschland bisher von dem furchtbarsten Bürgerkrieg_ verschont geblieben ist, wird aber vielfach in den Schulen in so infainer Weise gesprochen, daß die Erregung, die in manchen Schülerkreisen besteht, durchaus verständlich ist. Für den Schüler ist der Lehrer eine Autorität aitch auf politischem Gebiet. Es mich der heranwachsenden Iugeiid, die seither vornehm- lich für Könige, Prinzen und Prinzessinnen begeistert worden ist, ein neues, besseres Ideal gegeben werden. RückstchtLlose Wahrheit icher den Zusanrmeichruch und seine Ursachen, ohne Gehässigkeit natürlich, ist notwendig. Sic wird das Verstand- ms für den die Welt erobernden demokratischen Gr- danken erleichtern und die freie Bahn klar erkennen lassen, die dem Tüchtigen und vom Vertrauen des Volkes Getrageneu zu jedem Amte führen kann. Das ist eine Auf- gäbe für wirklick« Pädagogen. Diese ausfindig zu machen und sie an die Stelle der Demagogen in den Schulstichen Vit sehen, ist vornehmlich Aufgabe der 5kulturm:nisterien, die dabei von allen modern denkenden Schulmännern unterstützt werden müssen.—_ Allen denen, die offen oder geheim für die Wiederher- stellu-ng des zusannnengebrochenen Systems wirken, soll ganz offen noch dies gesagt werden: Die Annahnie, daß die Arbeiterschaft sich wieder eins der Rechte nehmen ließe, die ihr die Revolution gebracht hat, isMöricht. Ein Sieg der Reaktion könnte ebenso wie ein Sieg der Rätediktatoren höchstens 2 bis 3 Tage dauern. Gegen die Diktatur von der äußersten Linken würde innerhalb weniger Stunden alles Volk zusammenstehen, das von Diktatur nichts wissen will. Gegen die Reaktion von rechts ständen wiederum zusammen nicht nur alle wahrhaft demokratisch Gesinnten in Stadt und Laich, sondern auch alle Sozialisten von Auer bis •ijubeil. Jeder Versuch, eine neue gewaltsame Umwälzung her- beizimihren, ist ein Verbrechen am deutschen Volke, weil er mit absoluter Notwendigkeit zum blutigen Bürgerkrieg führen muß. Jede? solche Versuch tväre schon deshalb ein Verbrechen, weil die Verfassung des republikanischen Deutschland— im Gegensatz zu der des Wilhelmischen— die Möglichkeit gibt, für jedes politische Ziel eine Mehrheit zu sommeln, deren Willen unter allen Umständen durchzu- setzen ist. Daß eine Minderheit regieren kann und die Mehrheit sich fügen wird, das wird niemand glauben, es 'ei denn, daß er die Novembertage von 1918 verschlafen hätte. ftuf öem Straßburge? Parteitag. Grumbach für Annäherung an die deutschen Sozialisten. Poris, 28. Februar. fTU.) Auf dem Sozialistenkongreß in Streßburg warnte der Elfäster Grumbach vor der Neigung, von der Verantwortlichkeit am Entstellen des Krieges wegen der Neaktionsgefahr in Deutschlaiw viel Aufhebens zu machen. Er tvat für eine Annäherung an die de ut fche n Sozia- listen ein. Vorfrühling im Zebruarwalö. Ein Morgen gang. Hoch und niedrig, grob und fein, so gebt draußen der Sturng ... Schschschfchschfch... hohqnirn... hohüüiiii... Wie eine Schar höllischer Teufel. TaS tobt umS Dach und um all« Ecken und Kanten, bricht fast di? Pappeln am Hause, rüttelt und schüttelt das Geäst und Gezweig«, quietscht und pfeift, ächzt und heult, zieht alle Register von Moll bis Diskant... An die Scheiben klopft— humer wieder— wie hilflos, ein Zweiglein des Zi erächelchenbau- mcZ. Bald— es dauert nicht mehr lange ist er von rosiger Knospe und weißer Blüie überschüttet, und im grünen Sommer wird er Mver von wachsgslbcn Aepfelchen sein. Ter Sturm und der klopfende Zweig, sie ziehen mich zum Fenster. Da liegt die Niederung, mein graues, von Wolken ver- liangeneZ Land, bis fast an die Landstraße in jährlicher FrübjahrS- überschivemmnitg. Wie schwarze Trümmer die Pfähle der Wielen- Umzäunungen, inselhast ein Knick-, ein Wall, eine Melkhütte, graues Glanggelände, vom Spiegel der Gräben und zurückgeblie-- bener Pfütze gesprenkelt, die äußersten Fernen gesäumt vom dunklen Schattenriß der DanerngeHöfie, fern graudunklen Band verfliehender Wälderrücken. Zwei, drei Krähen treiben wehrlos nn Sturm — das Ganze ein wüstes, ein fast drohendes Bild. Doch, der Hasel am Wege, und daS Erlen gestäng, sie strecken nichtsdestoweniger ihre pnrpu rubra ungelben Fahnen heran». Und wenn der tiesschwerr Wolkenzug nur in etwas zerreißt, so hellt sich das Land und über das grüne Sommerkorn auf brauner Koppel, über Nebel und Dunst, fliegt jedesmal für einen Augenblick ein goldenes Geleucht. Diese» Geleuebt treibt mich hinaus. Da hackt der Nachbar im Sturme sein Holz, so soll es mich nicht im Hause halten. Hat mich der Wald, so fegt eS in Stößen darüber. WS schützende Unterholz reicht eS nicht hinein. Da ist c§ warm, schön, wie immer. • Tiesgrün steht noch überwinterteS regennasses Bromdoerlaub. Nur onger und schlaffer als im Sommer liegt eS der blanken Ranke an. In verdorrten Gräferbüstlieln steht grün der Tüpfel- sarn. Isländisches Moos, im Sommer so h'.mgergrrni, so der- schrumpft und abgestorben, e? sieht ordentlich lebendig aus, fast- geschwellt. ES hat wohl im Winter seine beste Zeit, es nimmt sich noch eigens die Wetterseite der Borke nftämme.. Der ganze Wald, schwarz und grau, struppig und braun, naßglänzend, aber auch Acht und kraus, er ist im Winter wie im Sommvr groß! Fetzt hindert kein Blattvorhang die Einsicht; und wenn er? auch nicht der f-amendv", blühende, jauchzende, jubilierende Bursche dos Pfingst- fe-st.es ist, wo man im GraZ liegt und nach sanften Rauschen All den Blättern hört; jetzt, in seiner Kablheit, zeigt er die ernste �-.'«akterschönheit seines Nerven- und Sehnensystems. Hier zeigen und ringeln sich, Lianen tm Urwaldbusch, c�t nn- giTchtemglich. die GaiSblatkschnüre. Sie wenden sich empor um b--le mtz Sbewesche, Weide und Birke, und wachsen ihnen tief m Verschärfung ües Eifenbahnerftrelts. Tie C. G. T. für den Streik. Paris, 28. Februar. Ter Nationalbund der Eisen- behner hat den Generalstreik beschlossen. Dieser Beschluß bedeutet zweifellos eine Ver schär- f u n g des frauzösischen Etzenbahnerstreiks. Bekanntlich hatte sich zuerst der Nationalbund geweigert, auch nur einen Vertreter in die am Mittwoch tagende Versammlung der Pariser Eisenbahner- zu entsenden, deren radikale Ten- denz er seit Monaten bekämpfte. Auch barte der General- s e k r e t ä r des Bundes. Bidegarray, es abgc- lehnt, den Geneialstreikbefehl zu erlassen. Trotzdem war der Ausstand von Paris aus doch ausgebrochen, aber der Erfolg der Bewegung konnte durch diese gleich zu Anfang zu Tage getretene Uneinigkeit als zweifelhaft betrachtet ioevden. Dadurch, daß nunmehr der Nationalbund, trotz der bereits angekündigten Mobilisierung der Eisenbahner, den Streik gutgeheißen imd selbst proklamiert hat, bedeutet dies eine ganz wesentliche Verschärfung der Loge. Dieser Beschluß scheint das Ergebnis der nach der fol- genden Meldung stattgehabten Konferenz der ConfÄckration Gcknckrale de Travcnl zu sein: P a r i?, 28. Februar. Dir verwaltuusskommissi»« des Allgemeinen A r b e i t e r b e r b a n d e s(C G. T.) ist spät abends znsammenberufe«»orde«,«m Stell««? w der Streik frage z« nehmen. Die französischen Gewerkschaften haben in den letzten Jahren und vor allem feit Kriegsende ganz bedeutende Fortschritte gemacht, obwohl— oder vielleicht gerade weil sie unter der Leitung von gemäßigten Führern stehen, wie Jouhaux, Marcel Laurent und Bidegarray, die stets bemüht waren, zu verhindern, daß die Kraft des Proletariats in überstürzten radikalen Experimenten vergeudet werde. So ist auch die ursprüngliche Weige- rung Bidegarrays, den Gen'eralstrei kbefchl zu erlassen, zu_ erklären. Es ist zwar möglich, daß die nach- t r ä g l i ch e Zustimmung des Naticmolbundes wider Willen und' nur aus Solidaritätsgründen für den� einmal bereits ausgebrochenen Lohnkampf er- folgte, sie bildet jedoch gerade angesichts dieser Fort- schritte der gewerkschaftlichen Bewegung in Frankreich eine Tatsache von nicht zu unterschätzender Tragweite. Be- reits im Herbst 1910 war ein Streik der„cheminots" ausgebrochen, der nur mit Mühe durch B r i a n d niedergeschlagen werden konnte. Jetzt wird es sich zeigen, ob in den letzten zehn Jahren die Macht des französischen Prole- tariats wirklich zugenommen hat, wie es eigentlich anzunehmen wäre. Der Eisenbahnerstrei? dürste jedoch kaum einen p o- litischen Charakter gewinnen, sondern in dem Rahmen einer, allerdings großzügigen wirtschaftlichen Machtprobe zwischen Privatkapftal und Arbeiterklaffe bleiben. An diesem wirtschaftlichen Charakter dürste auch die in nachfolgendem Telegramm erwähnte Resolution des Straßburger Parteitags nichts ändern, die nur einen selbstverständlichen Solidaritätsakt darstellt. Eine politische Bedeutung hat die Bewegung vorläufig wohl nur insofern, als die sozialistische Forderung der Verstaatlichung der Ersenbahngesellschasten eine der Streikforderungen bildet: Paris, 28. Februar, lieber dbe Strerklag« erfährt das .JournaE: 10 000 Mobilis ierungSorder? find an die Eisenbahner der Eisenbahngesellfchast Paris— Lyon— Mittelmeer abgegangen. Eine Mobilisierung Zordcr ist auch an die Elfen- bah-ner der staatlichen W e st b a h n abgegangen. Der sozialistische Kongreß in Straß bürg hat eine Tagesordnung angenommen, durch die er sich mit den Elsendahn- arbeitern solidarisch erklärt. Rinde und Holz hinein. Das war mir einstmals ein Hauptver- gnügen, die als Schraubengewinde und mit Verknorpelungen gezeichneten.Spazierstöcke* und Stockkrücken aufzuspüren. Allezeit, wenn ich im Walde diese„Stöcke* sehe, wird mir Paul begegnen, Paul und Fan, meine Suchgefährten. Paul hat die kleine, schöne, die starke und scharfe Säge mit, die gut in die Hosentasche und dann unier die Weste ging. Eine veine Säge aber, das ist klar, wird bei unS, und daS mit Recht,„e Säske* genannt. Paul aber war von einem anderen Dorf. Er mochte nicht„Säske*, er mochte nur „öt SeäZkc* sagen. Nnh da es be! Paul bei„öt Seäske* verblieb, wurde ex selbst nicht mehr Paul, sondern immer nur„öt Seäske* genannt.„Gestern war ich siagt der Esel), Jan»on öt SeäZke* wieder mal„Stecker söke!*„Oe! SeäZke* trank mal gern«wen, war in aller Beziehung ein trefflicher Diann, viele sahens nur nicht ein.„Fang, öt Seäske hat' er werr oenel* Arme? Paul, er tat schon lange den Weg nack NiflMm, er modert schon längst. Jetzt bin ich bei den Holzfällern in einer Tannenrodung. Hier rodet man die Shibben aus. Als im letzten Sommer die Fichten geschlagen wurden, tat eS mir sehr leid. Sie zauberten mir immer ein Stück Thüringer Wald. Aber als sie weg waren,.da wurde mir die Aussicht stei*., Frühsr, da lohnte sich daS Roden der Stubben kaum. Aber ein Faden Bcandbolz von früher fünf Mark kostet jetzt Hunde rtsünsundzwanzig. Und das Ausroden ge schieht in anderer Form. Auf einen gut festsitzenden Baumstumpf setzt man einen Göpel auf, ein langes, zwei daumendicke- Drahtseil mit einem kräftigen Eisenhaken legt man einer bloßgelegten Wurzel an, da? Pferd zieht an. das Seil dreht sich cnlf die Göpelachse, gc- ruhsam, aber unwiderstehlich kommt der Stubben heraus. Einer nach dem anderen. Zwei, drei Arbe-ter helfen mit dem Spaten nach, wenn die Erde sich ballt. Es ist guter schwarzer Getreide- boden, nur eitpaZ Sand bringen di: Wurzelballen herauf. Das Roden geschieht für den Geldwert dar Stubben, und für den Besitzer dieses Stückchen Waldes wich Hi« fchon in diesem Sommer die Sense blitzen und fingen. DaS Feld hat die ganze Morgensonne, und die kalten Winde wird der umliegend« Wald abhalten. Weiter. In einer Senke knistert ein Fcuercbe» auS Tannen- oersern, ein Bursche macht das Essen der Holzfäller tvarm. An«inen, eisernen Dreiniß hängt der Wassertrog, in seinen Kochlöchsrn stehen die Essenbehälter. Milck-weiß zieht d«r Rauck» ins Tiefgrün der Tannenkronen nnd ins kable Buchengezweig, So milchweißen Rauch hat die Stadt gar keinen. Da bläst ein Wind an der verkehr- ien Seit«, umhüllt uns mit einer Wolke, nicht von Maiglöckchendust. Wir pusten und suchen das Weite. Da. ein Tümpel, im Sommer voll Wasserlinsen und Vergiß- meinnicht. Jetzt hat sich alles gesenkt. Das Wasser steht klar über Mulm und Winterlaub. Oben schlagen die gewaltigen Baumhäup. ter knarrend und klagend gegeneinander. Da, klingt da nicht Vogelsang? Was man so singen nennt— Zitü, zitü. Frühling. Frühling— das Meisenglöckchen. Was Schneeglöckchen und Ostev. glocken. was Krokus und Amseksang. der Frühling wird eingeläutet vom Meise nglöcklern im Februarwvld! Der kahle Wald, der tolle-ide MMtärische Besetzung der Wfenbahne«. Genf, 28. Februar. Dem Basler Berichterstatter der Genf« Zeitung„La Suisso" wird von zuständiger französischer Seite mit« geteilt, daß die französischen Truppen in Elsaß- Lothringen zur militärischen Besetzung der Eisen- bahnen nach Frankreich abtransportiert worden seien. Lebensmittelknappheit als Folge des Streiks. Paris, 28. Februar. sMeldung des„Hollandsch NieuwSbureauS*.) M i I l e r a n d hat für morgen eine Versammlnng der Minist« und Staatssekretäre einberufen, um die durch den Streik herauf« beschworene Lage zu erwägen. Es wurden bereits Maßnahmen zur Einschränkung der Mahlzeiten in den Restaurants ge- troffen. Als günstiges Zeichen deutet man die Tatsache, daß Millerand eine Abordnung des Nationalbundes der Eisenbahner empfangen hat. Militärische Schntzmahnahmen. Paris, 28. Februar. Die Regierung hat umfassende nahmen zum Schuh der Eisenbahner getroffen. Heute werde« Truppenkontingente in Paris einrücken. Alle Linien werden militärisch bewacht. Es handelt sich da zweifellos um Maßnahmen zum Schlitze der Arbeitswilligen. Allenthalben Solidaritätsstreiks. Paris, 28. Februar. In Marseille ist«in Solidar i« tätsstreik der Chauffeure der Trausportwagen«ruSge- brochen. Havas meldet: In BourgeS haben die Effenbahnarbeit« die Arbeit eingestellt. In P e r v i g n a u streiken die Straßen- b a h n e r. In Marseille hat sich bis heute vormittag 10 Uhr kein mobilisierter Eisenbahnarbeitcr gestellt. Nur wenige Eisen« bahnzüge verkehrten. Die GrünSe Ses Generalftreiterlasses. _ Bei Schluß des Blast es geht noch folgendes Telegramm em, in den: der Generalstroikbeschltiß des Ncrtionalbmrdes be- gründet wird: Paris, 28. Februar. Der Ratioaalbund der Eisenbahner erklart, er habe angesichts des» n v e r st ä n-d l i ch e« Starrsinns der R e g i e r u n g, der die Verantwortung für die Verschärfung des Konfliktes zufalle, beschlossen, den Eisenbahnern sämtlicher Eisenbahnlinien in Frankreich den Befehl zu geben, sofort die Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaft der Eisenbahner erklärt, sie habe alle Mittel erschöpft, um zn einem Einverständnis z« gelangen. Sie fei bei der Eisen» bahngescllschast P. L. beim Minister für öffentliche Arbeiten und beim Ministerpräsidenten, bei denen sie um Einstellung der Maßregelungen unter der Zusicherung eines schiedSgericht- lichen Verfahrens nachgesucht habe, auf unüberwindliche« Wider st a«d gestoßen. Sie habe infolgedessen beschlossen, die Arbeit auf allen Eisenbahnlinien einzuhalten. Tie Exetutivkom- Mission der Eisenbahngewerkschaft ersucht, den Streik ohne Herausforderung und Sabotage durchzuführen. Die Arbeit könne auf eine besondere Order wieder aufgenommen werden. Auch der Verwaltungsrat des allgemeinen ArbeiterverbandeS «L G. T.) ist heute morgen zusammengetreten. Die Eisenbahn« wolle« mit der Regi«ung verhandeln, um die Lebensmittel- z ü g e sicherzustellen. Heute abend um 7 Nhr wird der Minister- rat unter dem Borsitz des Präsidenten DeSchanel zliiummen- trete«. Kriegszustanö übe??rlanö. fEigeaer Drahtbericht des.Vorwärt S'.) Bafel. Der BizetSniq von Irland, Lord F r e» ch. hat de« Kriegszustand über ganz Irland verhängt. Zahlreiche Sinnfeiner wurden von der englischen Militärpartei verhüttet. In D u b l i» und A o r k ist eS zu neue» schweren AuS- schreitunge« gekommen, wobei die Manifestanten tätlich gegen das englische Militär vorgingen. Sturm, daS zirpsende MciSlein, fast ein Gegcnfatz und doch eine Einheit. Denn die Wälder find wartender Knospe voll, daS Stürm» gepfeif ist weckender Frühlingsfturm, und das MeiZkein flötet schon Titüzii, titüzii.... Wieder zu Hause, sind die Füße warm. In stiller Zwiesprache haben wir die Gedanken gesammelt und uns innerlich entfaltet. Wir haben das Gefühl, daß etwas vom freien Wald nicht in l-nS "ntergeganaen— wir, denn wir waren zu zwein. Gregor. Wettbewerb znr Erlangung nener denffcher Briefmarken. Am 2b. imd 2«. Februar tagte im Reichspostamt das aus Künstlern. Ätin itsaclwer ständig en und Markeiffachkuten zusammengesetzte Preisgericht, um über die besten der auf Grund des ausgeschriebenen Doppelwettbewerbes vom 1. Dezember 1910 eingegangenen Entwürfe zu entscheiden. Im beschränkten, von 26 unter 34 eingeladenen Künstlern beschickten Wettbewerb erbielten die drei ersten Preise Willi Geiger sMünchen'., Bildhauer Edwin Schar ff (■München) und Prof. I. V. Eissarz(Frankfurt a. M,). Paul Reu(München), O. H. W. Hadank(Berlin) imd Arno Drescher (Dresden) wurden mit zweiten und Prot. Emst Schneidler(Bar- irenh Paul Neu, Prof. E. R. Weiß(Berlin), Hadauk(Berlin) und W. Scharrenderger(München) mit dritten Preisen �bedaan. Eist- würfe von Marcus Behmer, Arno Drescher, Ernst Schneitler und Edwin Schärft«nirden ebenfalls als zur Ausführung geeignet bezeichnet. Der allgemeine öffentliche Wettbewerb bracht? etwa 400Y Ar« betten, welche in Form einer Ausstellung dem Publikum vorgeführt werden sollen. Ausgezeichnet wurden bier die Entwürfe der Herren Adolf Uzarski(Düsseldorf), Karl Michel(Berlin). Karl G r ö n i n g(Hamburg) mit je einem ersten, Walter Bube(Berlin), Wilhelm Lauger(Leipzig), Kars Roth(München) mit je einem zweiten und Tobias Schwab /Berlin), Valentin Zieiara(München.) und Walter Buhe mit je einem dritten Preist. Ferner unirden noch 16 vierte Preise verteilt und 12 Ankäufe empfohlen. Auf den Wettbewerb selbst kommen wir noch ausführlicher zurück. Dbeater. Fm Dentsthen OP-rnh-mS fingt am 2g. Februar Kammer- fifaiger Heinrich Knote den.Troubadour�. Der Ehemiker Martins, ein Schüler des großen Siedi« und Mit- arbeitet Hoimanns, des Begründers der Teersarbenindustrie, ist, 62 vianvc alt. in Stausenbos bei R-ich-nball gestorben. Sein Büken verwuchs eng mit dem"tusiteigen der deutschen chemischen itndustri-. Er war. an der Gründung bedeutender wirtlchatllicher und lvitsenichastlicher Bereiiugungen seines Jsorschergebiets beteiligt, so an der Attiengei-llichatt für Aniliniabre. lation in Berlin und an der Deuttchen Ebemischen Geselltchast(lso?). Den Vorst y der von ihm begründeten Zentralstelle(ilr Vorbereitung von Handelsverträgen, bat er bis zuletzt geülbrt. DaS verflossene preußische Regime schätzte ihn als Bertreler von Großkapitals interesjen so sehr, daß er ins Herrenhaus berufen wurde. Dichter«bend. Im 8. Kadel-KammerkunNabcnd am 29. Februar. abends Uhr. liest im Harmoniumsaal Kurt S rech teurer aus eigenen Werken und Edgar Hilden ouS den Werken Hasenclcv», Rilke, Trall. Werse!. Budgans. Der«rchiologe Mareel T«e»laf»i. der w Shrien nnd Perste« geforscht hat, ist. 76 Lahre alt. in Paris gestorben. Sedeuterilde« leistete er ans dem Trümmer jelde von Snsa, wo er Reste des alte» DariuStempel« stestegt«. Hc. 110 ♦ 57. Jahrgang !♦ Heilage öes Vorwärts Sonntag, 20. 5ebruarl020 Sie RmchsMksmMenjIemr. l'SÄSÄÄRSl!?- Die Nationalveriammlung setzte am Sonnabenh die zweiw Beratung des Reichseinkommensteuergesetzes fort. Der Steuerausschutz hat ISO» M. Einkommen steuerfrei ge- lassen. Dieser steuerfreie Einkommcnöteil erhöht sich für jede zu: Saushaltung des Steuerpflichtigen zahlende Person um SOV M. Die Sieuer beträgt für die ersten Ivvv M. des steuerpflichtigen Einlommens 10 Prog., für die nächsten 1000 M. 11 Proz., für"die nächsten 1000 M. 12 Proz. uftv. bis 24 Proz. Trrnn steigen die Prozente weiter von 2000 zu 2000 M. Die Steuer erreicht schlietz- iich 60 Proz. Abg. Keil(Soz.): Die Angriffe gegen den SteuerauSfchutz und gegeu die Finanz- gefetzgebung der Rot-ionalversammlung sind vollkommen unberech- tigi. Wenn wir jetzt einen JahreSbebarf von 30 Milliarden Steuern hoibcn, so trägt daran die alte Regierung durch ihr falsches Prinzip Schuld. Sogar Hrlfferich. der die grötzte Verantwortung für die unheilvolle fsinanzpotitik der alten Regierung trägt, hat aner- ckannt, datz für die Ainfen der Reichsschulden jeder einzelne m',t seinem Vermögen einstehen müsse. Seine Taten aber standen damit im Widerspruch: Neben einer schwächlichen Kriegs- gewinnsteuer brachte er eine Fülle mdirekler Steuern. Er untergrub damals die Entschlossenheit, weiter durchzuhalten. Da- bei waren seine Vorschläge nur ein Trugbild; denn an die Deckung der Kriegslasten dachte er nickst, wie er auch die Nachahmung des englischen Vorbildes, schon während des.Krieges Steuern zur Deckung der Kriegsschulden einzubringen, weil von sich wles. Siatt damals schon 2— 2% Milliarden neue Steuern zu fordern. trieb er Bankerottpolitlk schlimmster Art. weil er nicht wagte, das Kapital anzugreifen. Und dieser Mann gefällt sich-heute in der Rolle des Sittenrichters, wlyu er am w e n i g st e n ein Reckt hat. lLebhaftes Sehr richtig! links und in der Mitte.) Die Sozialdemokratie hat von jeher eine wahrhaste Finanzpolitik gefordert und schon wenige Monate nach Kriegsausbruch eine starke Besteuerung des BeiitzeS, ein grotzeS Notopfer, eine starke Kriegsgewinnsteuer vorgeschlagen, wobe-s wir immer allein blieben. Daraus hinzuweisen erscheint nolwendig angesichts der Hahnen- kämpfe, die sich im Gerichtsfaal um die Steuerpolitik abspielen. Wären unsere damaligen Vorschläge gleich durchgegangen, dann wären die Reiche» durch entsprechende Vermögensabgabe schon von ihrem Kriegsrausch abgekommen.— DaS Prinzip der progreis- siven Einkommensteuer ist durchaus das unsrige. Wenn wir es UnS aioch i» mancher Beziehung anders gedacht haben, so crklä- reu wir uns unter dem Druck der Verhältnisse mit den Vorschlägen einverstanden. Nach unserem Prinzip, datz die d i r e k- t e n Steuern zur Befriedigung des gesamten Bedarfes ausreichen mutzten, gehen wir sogar noch erheblich ,weiter als die Vorlage. Anstelle der Höchstgrenze von 60 Proz. fordern wir eine solche von 80 Proz., chie bei einem Einkommen von SOOOOO M. eintreten soll. Schon von 30— 40 000 M. EiVikommen ab fordern wir eine stärkere Anspannung der Sätze, um schon bei 225 000 M. einen Satz von 60 Proz. zu erreichen; dagegen soll bei kleineren und kleinsten Vermögen eine weitergehende Schonung Platz greifen, so datz die ersten taufend Mark nur mit b Proz. belastet werden. Das sogenannte Existenzminimum, das in Wirklichkeit nur ein steuerfreier Etnkommensteil ist, hat der Ausschuß aus 1S00 M. erhöht, um eine Schonung großer Familien zu erreichen. Die grötzeren Einkommen sollen von disser Schonung aber auSgenom- men werden, um so bei kleinen Einkommen für größere Kinder- zahl noch weitere Erleichterungen gewahren zu können. Ferner soll nachdem neuen Vorschlag das Arbeitseinkommen der Kinder selbständig veranlagt werden, während das des Sannes und der Ehefrau zusammengerechnet wird. Bei letzterem dürfen jed'och die Mehraufwendungen, die sich aus der Erwerbstätigkeit der Frau für den Haushalt ergeben, vom Gesamteinkommen abge- rechnet werden. Die Bestimmung, datz der Arbvitgeber die Steuer vom Einkommen abzuziehen hat, entspricht der neuen Art der Sieuererfassung an der Quelle und iit keineswegs eine ÄuSnahmvbestimmung gegen die Arbei» ler, fondern wird bei allen EinkommenSempfängern durchgs» führn Die Arbeiter werden durch starke Organifalion schon da- für Sorge tragen können, datz der Lohn so hoch ist, um die'e Skeuerabzüge zu ertragen.— Die Anteile der Bundesstaaten und Gemeinden sind durch die Beschlüsse des Ausschusses erhöht war» den und werden bei sparsamer Wirtschaft wohl ausreichend sein. Unberechtigt ist der Vorwurf, datz die ReichAvinkommensteuer der Kapitallbildnng Kindlich sei. Die Reichen müssen zur Erkenntnis kommen, datz Bescheidenheit der Lebensführung im ver- armien Teutschland oberste Pflicht ist. Durch sie neue Steuer- Vorlage sollen Reich, Staat und Gemeinden neue Mittel zum Leben erhalten; sie soll aber auch dazu beitragen, die entsetzlichen Unterschiede im Vermögen und in der Lebenshaltung anszuglei' chen im Sinne der alten'Forderung, die schon Adolk Wagner erhob, im Sinne d«r Oerrchtigkeit.(Lebhafter Beifall link? und in der Mitte.) Abg. Pohlmnnn(Dem.): Leider begreifen dielenden Ernst der Lage noch tkicht. Wir haben manche Bedenken gehabt gegen die neuen Steuern, aber wir wissen, die Reichskasse muh gefüllt werden, wir brauchen das Geld. Wir haben darum sür �en hohen Tarif gestimmt; denn die Folgen wurden unabsehbar sein, wenn das Reich kein Geld bekommt. Es bleibt immer ein Verdienst der Nationalversammlung, daß sie die gesamte Steuerreform abge- schlössen hat. Auch die Valutakommifsion hat die Notwendigkeit einer beschleunigten Steuereinziehung besonder» betont im Jnter- esse des Warenaustausches mit dem Auslände. Jetzt sind wir in eine vollständige Afsignatenwirtschaft hineingekommen. Abg. Düringer(Dnat. Vp.): Die Finanzpolitik HelfferichS war vingestell! auf den deutschen Sieg. Ich mutz die Angriffe gegen seine Politik zurückweisen. Für die Revolution hat die Sozialdemokratie den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt gewählt. Die Steuergesetze sind für uns unannehmbar.(Beifall rechts.) Abg. Becker(D. vp.): Die Mehrheit des Reichstage», also auch Zentrum und Demokraten, standen hinter der Finanzpolitik HelsferiichS. die auf den Sieg eingestellt war. England bat die von den Sozialdemokraten empfohlene Finanzpolitik gemacht und trotzdem an dem sogenannten Krieg? mmol festgehalten. Abg. Serold(Z.): Die Angriffe der Rechten gegen unsere Steuerpolitik sind überflüssig und ungerech:. Die Rechte, die sich immer so sclbstbewutzt.staaiserhalient nennt, hat positiv gar nichts geleistet, sondern immer nur kritisiert. Da? ist leichter, besonders, wenn man jede Verantwortung ablehnt.(Zustimmung bei der Mehrheit.) Abg. Tiiwcll(U. Soz.): ES ist richtig, was Abg. Keil aus- führte, daß das alte Regime Schuld an den jetzigen Zuständen trägt, aber die Fraktion des Herrn Keil hat durch die Bewilligung der K ri cg S kr e d i t« ihr oemessen Teil Mitschuld. Notwendig ist. wie der jetzige preutzische Ministerpräsident Hirsch früher stet? betont hat, dah doS von der Steuer befreite Einkommen die Höbe des Existenzminimums fetragt, das sind mindestens 10 000 bis 12 000 M. für vier Köpfe. Aber die Mehrheitssozialisten treiben auch hier die Politik des«schwindenden Gedächtnisses". Die große Masse wird überlastet auf Kosten der hohen Ein- kommen. Für diese könnten di« Steuersätze noch bedeutend erhöht werden. Aber daß dies geschieht, ist kaum anzunehmen, denn es ist ja die Tendenz d« heutigen Regierung, die reichen Klassen zu schonen und die armen dafür zu belasten.(Sehr richtig! bei den U. Soz.) Damit schließt die ollgemeine Aussprache. Dar grundlegende 8 1 wird angenommen. Da» Hans vertagt sich. Montag 1 Uhr: Ergänzung des Gesetzes über Zdneg«- vergehen. Weiterberötung. Schluß gegen 6 Uhr. 126. Sitzung, Sonnabend, den 28. Februar. Der Abg. Franz Tholl-Waldenburg(Soz.i ist gestorben. Der Antrag betr. ein hauswirtichaftliches Pflickijahr für Mädchen wird dem Ausickutz für Handel und Gewerbe überwiesen. Es folgt die Beschlutzfassung über einen Schiedsspruch, den das Eiienbahnministcrinm beim ReicbsarbeiiSamt in einer Lohn- frage der Eisenbahnarbeiler deS DirektionSbezirks Königsberg be- antragt halte. Der Schiedsspruch bat sich gekreuzt mit ver Ver- billigung der Lebensmittel durch beträchlliche StaaiSzuschüste und ist dadurch nach Ansicht der Regierung gegenstandslos geworden, außerdem wird dadurch das Haushaltsrecht der Landesversammlung berührt. Abg. Brunner(Soz.) legt al? Berichterstatter dar, daß der Ausschuß sich für Ablehnimg des Schiedsspruches entschieden ha».— Abg. Dollmer(Dnar.): Wir treten dem AuSichußantrag« nicht bei. (Große Unruhe. Zuruf des Abg. Riedel sDem.j: Im BuSschutz haben S'e die entgegengesetzte Haltung eingenommen I)— Abg.. Pmil Hossmann(II.©.): Auch ich kann da? bestätigen. iZuruf des Äbg. Dallmer: Ich habe mich der Stimme cnthalien.(Heiterkeit.)' — Abg. Riedel(Dem.): Der Abg. Dallmer hat ausdrücklich gesagt: «Wir müssen den Wählern zn erkennen geben, daß wir die Sache nickt durchgehen lassen.'(Heiterken.) Es ist bezeichnend, daß auck in dieser Frage sich die Dculschnationalen mit den Unabhängigen wieder zu einer illegalen Ehe zusammenfinden.— Abg. Brunncr (Soz.): Nackdem ein Tarifvertrag abgeschlossen ist, ist der Schied«- spruch überflüssig. Gerade Paul-Hoffmann bat die rechtzeitige Negelung der Lohnfrage verhindert.(Große Unruhe bei den Unabbängigen.i \ Der Aussckutzantrag auf Ablehnung deS Schiedsspruches wird gegen die Deutschnationalen und die Unabhängigen ange- n o m in e n. Ein Antrag H usemann(Soz.) auf Unterbringung und Versorgung der aus den linksrheinischen Gebieten ausgewiesenen Bergarbeiter wird nach kurzer Aussprache angenommen. Einstimmig nimmt da! Haus den Antrag Busch(Ztr.) aui Erhöhung deS EhcensoldeS der Kriegsveteranen von 1870/71 nack kurzer Aussprache an, ebenso den Antrag Heß(Ztr.) auf endliche Gewährung von Vorschüssen an die Gemeinden im besetzten Gebier Danach berät daS Hau? die endgültige Geschäftsordnung für die LandeSversammlnng. Zu tz 6S(Rededauer) beantragt die Deutsche Bolkspartei, datz die Läng'tdauer einer Rede, wen» sie festgesetzt wird, mindesten« »ine halb» Stunde betragen mutz, während die Vorlage die Be- stimmung enthält, datz über die Längstdauer einer Rede auf Antrag einer Dreiviertelmehrheit des AeltestenrateS die Landesversammlung Beschluß fassen kann. .Abg. Siering(Soz.): Hier sollen nicht stundenlange Reden zum Fenster hinaus gehalten werden, denn das entspricht nicht der Wüxde des HauieS.(Grotze Unrube bei den Unabhängigen.) Sic (zu den II. Soz.) sind ja Gegner der Demokratie. Sie wollen ja die Diktatur und haben das Parlament zum Tummelplay un- würdiger Szenen gemacht.(Unruhe bei den U. Soz.: Heiur � Heine!>?>-.- Abg. Adolf Hoffman» Familie Hobenzollern auf die Tagesordnung zu setzen, damit nick: noch ein halbes Himdert Knnuerscher Möbelwagen Wertgegenstände nach Amerongen schafft. Der Antrag wird abgelehnt.— Rächsic Sitzung Montag 12 Uhr: Anträge. Scklutz 6',. Uhr. KUDOl.?« HERTZOG Breite Straße BERLIN C 2 Brüder• Straße >ocooooQoooooooQrx>ooQooooooorx)oooooo»30oooooooooooeofcoorinrrr»agooooocq Neueste In. Seidenst offen Itlr Abend-, Bes. uc Ix s-, Sir aOerv-, Jatcken- und Manielklelder, Blusen« und KlnderRlelder Karierte Seidenstoffe Strich-, Block- und phaniafle-lrffos in vornehmen Farben- 8��® �eidenstoffe Glanrreiche, sowie mat'g'anzende reinseidene Stoffe in neuzeiügen Nvebarten, Reiche Auswahl neuer Tages- u. Lichtfaroen. Br. 42—130 cm Tafte und Rippentafte Reinseidene matlgianreude Gewebe in den neuesten fetrattenfarben....................... Breite 86—100 cm gekreppte Seidenstoffe Reinseideue welchfließemleOewebe. Große Auswahl der neuesten Tages- und Lichtfarbca.......... Breite 90—100 cm �efb?S��ene Schleierstoffe, gUtt md gekreppt. Leichte durchsichtige uewebe in neuen Farben, eilendem und schwarz................ Breite 100 cm Rohseidenstoffe Naturfarben, farbig und achwarz. In- und ausländische Erzeug- ",sse.......................................... Breite 100 cm KostÜmstoffe Gediegene schwerfallende Seiderstolfe. In neuen stauen arben sowie achwarz..................<....... Breite 85—96 cm Imprägnierte Manteiseide Straßenfarben sowie schwarz...... Reinseidene vollgriffige Taftbindung, in neuen Breite 118— 130 cm Stellungen auf reinseidenen Qrundgcweben............... Breite 47—100 cm Gestreifte Seidenstoffe Schmale und breitere Streifen in mittleren und dunklen Farbenstellungen. Gediegene reinseidene Omndstulfe........... Breit« 49—90 cm Bestickte Seidenstoffe Wirkungsvolle Blumenmuster aus Seide, Silber und Gold auf weichfalLnden reinseidenen Grundstoften................ Breite 90— 130 cm Bedruckte Seidenstoffe Blumen-, Punkt- Streifen- und Phantasie Muster auf klaren und dichten reinseidenen Grundstoffen............... Breite 58—130 cm Weiße und elfenbeinfarbige Seidenstoffe Reinseidene giattc und gekreppte Gewebe. Sonderaaswahl in BrauUcidan.,........ Breite 42—130 cm Schwarze Seidenstoffe Reine Seide. In allen neuen Webarteh................... Breite 42—130 cm Seidene Futterstoffe fßr Jacken und Mflnfel. Haibscide und Reinseide, Atlas- und Köpergewebe sowie reiche Damastmuster in prächtigen Farbenstellungcn. Breite 48— 1 10 cm FortIaulei?.cI EingHsage für FräiS�falar uiad SoEsssiicr )couocioecou«ieooconoooQooorcc<<)Oooax3ac>o»t �r«-irx00C<>0t»Qf'P0'30000C000rXJ00ryX0e0�rtf'W'*0'v��*X00aQ30000g*TXX'Co� .Jvr;J,S.ftA6L. | BERLIN C Spandau er Str. 16 GegruncUt 1815 damen-KleiSung Seiöe unö Samt Kleiderstoffe t»r. 6?s «u, voncüsl.'771! WülUtcö.... I I J." Nt. 70. Kleid aus vorzüglichem WoIU stoS mit(arb. Q C A Seide gara.. T31 aus bedruclctem X31u.SC Waschatoff mit rundem Ausschnitt..... n 1 aus bedrucktem JjlUflC Waschstoß mit weißem Kragen........ 37.50 42.00 TT r• j aus farbigem iVlClu Schleierstoß mit Q25 QQ Stickerei. •tri• J aus weicher Seide sf®kir,.f*,bigef..... 495.00 Stickerei T 1 11 1a. marine- J ackenkleid blauen, jno nn Stoß, Jacke auf Seide... 4�Ö.UU Fruhjahrsmantel««« nn aus grauem Stoß....... OOU.UU Blusenaexde Mtr. 45.50 Bastseide ÄV. 59.00 Krepp Georgette fs".dr.nMt 49.00 59.00 Bastseide iTStr. 85.00 Mantelseide»chwan« 07«« und farbig, l20cm..Mtr. Gabardine mS.�... 135.00 Mantel-Samt Mtr6?. 94,00 Kdper-Zepbir�61�»� Sporthemden. 80 cm..Mtr-——-ITU Bedruckt. Opal u. Voile 110.120 em. Mtr. 29.00 Ml 68.00 Blueenqtr�fa g«»treift u. kariert, TTno�f." 28.50k-54.00 Rexnwoll. Kleiderstoffe 72.0qbi.198.00 Rock- u. Kostxxmstoffe gMT:t.e.rt,.!3O.c.m44.00bi.98.G0 Remwoll. Jackenkleideratoffe toad'aocm Ä 98.C0bu250.00 BERLIN C König str. 11-14 Gardinen Haltvorbänge SÄf. "r."!.1"": ii6.- i5o.- i6o.- Halbvorkange gewebt.. 160.— 178.-205.- T_T II 1- � mit Klöppel- xlalbvornange Einsätzen 215.-236.-285.- lu 11 1- mithandgearbeit llai 0 VOr IXailge Vierecken 485.-500.-585.- T T 11 1" mit hand- rlal bvornange gearbeitet Filet- Friesen u.-Einsätzen u. Plsttstichstick. 1300.- 1700.- 2000.- Damenstietel/ Herrensllefel/ ICindersliefel/ Hausscliul\e fTh�ater, Lichtspiele etc. J WbBOBpnflflmwjUl'll�JO�bOC10CKIdeQOOOWP�KMJ��bmxXV.MW m a s.XÜX JOOOOOOOfldw Opemhaos. Ariadne auf Naxos. _ Anfang 7 Uhr.____ Schauspielhaus. 2*4 Uhr: Volksvorstellung Othello. 7 Uhr, außer Abonnement: Der Kronjprinz. Direktion Ma- Reinhardt. »entftcJhes Theater. n'ly. Jenny Hasselquist, Tänze 7-tu.:Bie Sendung Seraaels. .Mtg. T'/a". Ü.SendunsSemaels. Kiiuimcrspiele._ Frühlings Erwachen. 1 71/» Uhr: Montag 8: Der Weibiteufel. iir. Setianspiclhau« Karlstraßc. 2'!,: Opestle(außer Abonn.) 7 Ü.: Danton(außer Abonn.) .Mtg.7: tlsmlet(17. Abt., U.A.) Theater i. d. KöniggrätzerStraße 3 Uhr: Erdgeist(M.Orska) 1 8 Uhr: Schloß Wetterstein .Viont; Schloß Welterstcln nienst.: Stülrend.Oesellschait Schloß Wetterstein N»n uz.: Schloß Wetterstein I reitap: Schloß W etterstein -Oda. Schloß Wetterstein mnt: Schlot* Wettersteln Nachm.: Erdgeist Mont: Schloß Wettersfein Kofflßdienhaus 3 Uhr: Llselott v. d. Pfalz. 1 Jf Uhr:„Sie". Montag: Der Biberpelz. Dienstag;„Sie". Mjttwoch:„Sie". Donnerstag:„Sie". Freuag:„Sie". Sonnabend, zum ersten Male: »er Herr ninlister. Komödie von Paul Schirmer. f.Mai PsUenberg, Fr. Richard, MeinzStieda, RoseVeldtkirch, Grete Diercks. Gustav Botz, Werner Hollmann.) Sonniag: Der Herr Mlnis'er. Nrn.: Llselott von der Pfalz, Montag: Der Herr Minister. Berliner Theater 3. Sterne, die wieder leuchten Uhr: Der letzte Walzer. i ritzi Massary, Otto Storni, Hans Wassmann. Trianon-Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise; JohanniMteoer. Täglich»/� Uhr: Femina. Mittw. 4Ud Max u. Moritz. honnab. 4: Hänsel und Uretel. Sonntag 4 U.. Johannisieuer. Residenz- Theater. Nachm. 4 Uhr, kleine Preise: »er gute Ruf. Täglich-,8 Uhr; Evchen Humbrtclit. Mittwoch 4 Ü.: Rotkäppchen. Sonnab. 4: Max und Moritz. Sonntag 4: Dar gute Ruf. Rose-Theater. 3 Uhr; Rose Frommhold. Uhr; Wilhelm Teil APOLLO Thentcr | Friodrichstraße 218.| Dir.: James Klein lEFebraarSI ( Heuteletzt. Sonntdg I ' Die veltbcrühnitcg Fregolia 1 Iii ihren 100 Verwand-! | lungen u. Illusionen. 5 jertrnde Barrison r | aus London zurück I 6 Rruiiatwti Salonakrobaten iGescirnJIcmenfeidl Luttakt iO ChungHanjf j | Chinesische Gaukler 1 | Stg. M/, Uhrjed. Er-[ | wachsene t Kind frei I Volksbühne 3 Uhr; Luther. BCIOWpl Jhr: Gyges Mil sein Hing. AUgdP/j: Götz ronBerllchlngcn Lessing-Tlieater, Direktion: Victor Barnowsky. 3 Uhr: Der rote Hahn. Tv. uhr: Pygmalion. Montag VI,: Pygmalion, Dienstag 71/.: Pygmalion. Mittwoch 7'.; Pygmalion. Donnerstag?!/«; Pygmalion. Freitag 7: Peer Cynt. Sonnabend?>«; Pygmalion. Sonntag?>/.; Pygmalion. Montag 7'/«: Pygmalion. Deutseties Kilnstler-Tiieater 3 Uhr: Dies irae. A7% uhif Menagerie Uentral-Thentep 3 Uhr: Die Faschingsfee. nv.: Fräulein Pnck. Oentnchea 0|>emh/z. Die Dame vom Zirkus. Mia Werber als Gast in vi, u.: Die kleine Hoheit. Mehlller-Thent. Chnrl. 3 Uhr: Wie es euch gefällt. tv. uhr: Macht d. Finsternis Thalia-Theater 3 Uhr: Jungter Sonnenschein. vu u.. Die närrisetie Liebe Th.am Xollendorfplat» 3Vj Uhr: Die Puppe. � 7V« Uhr; jycrVtergeXTe&ts Theater des Westen« 34/, Uhr: Die lustige Witwe. K/.u.JIeFraDimHeraielin Wallner-Theater 34/« U.; Geisha m. MiaWerber uhr Eine Ballnacht WaHialla-Theater. 3�/2 Uhr: Die Ehre. TVa Uhr; CsärdaafGrstin« Gasino- Theater Lothringers tr. 37. Tägl.'/.gU.: Des großen Andranges wegen noch kurze Zelt verlängert! Ueber IOO mal aufgeführt Schniepcls Lene nnd erstklassige Spezialitäten Sonntag 3": Die Wunderkur �FoliesCaprice� Eck. Friedrich- u. Linienstraße - Täglich 7'/«:-- Die abgetretene Prag Zwangueinqnartlerung. Ob dieaer XTowzw-t! mit Ferdinand Qrönecker in den Hauptrollen, HeichshalL-teter Ztettiuer Sänger. SUadimiiina» Großes Schauspielhaus Sirekhon: Max ReinharÄ Sas Abonnement für öie nächste-Spielzeit ist aufgelegt Sechs Abenövorstettungen/ Sechs öerschieöene Stricke Goethe: egmont/ Schiller: Sie Rauber/ Shakespeare: ikin Sommernachtstraum/ Talüeron: Oos Leben ein Traum Romain Rollanö: Danton/ Gerh. Hauptmann: Klon'an Geper Änöerungeu Bortehalten preise öer Plätze für öie sechs Vorstellungen: eoglll 67, so m.— also XI, 30 m. pro Abeoö(Kassinpreis 24,60 m.) Parkett 67,80 M.— also 11,30 M. pro AbraS sKaffeapr«» 23,60 M.) Valkon 50,40 517.— also 8,40 SN. pro Adrnö(Rafftnpttjd 17,60 Sit.) I. Ring 32,40 IN.— also 5,40 517. pro übttiä(Küssen preis 8,90 577.) 2. Ring 19,20 Sit.— also 3,20 M. pro Abend(Kassenprels 5,40 517.) 3. Rlng 12,60 M.— olso 2.10 575. pro AbeaÜ sKalseopreiS 3,20 M.) ?n öiesen preisen ist Sie rustbarkeiiSstnier bereit« enthalten Bi> der ftcgcnlfatfMi des Rbenncmcnta ist dafür Serge getragen, daß auch flbonnenten späterer Buteilungen frühere Busführungen eint» Werke» er helfen, bau Rhcnneracnt ist äeectcafihae. 5er Verkauf der Bbenncmcnt» findet Im Oceßca SdiauspfelHau» »an 9—4 BHe(auch Senxtag») n.an dee Theaterkasse B.Werthrim, leipziger etr., statt. Verband der Ff.Volksbiteo Sonntag, ben 29. Februar, nackm. a1. Uhr Schauspielliaiu!(Staatstheatec) Othello, Sladjui. 3 Uhr: Pclksbiihnr: Suther, Schiller. Tb. Charlottenburz: Wie es euch gefällt SefCma-Ibeatcc: Der tute Hahn. Äünfuer-jheater: Dies irae. Friebr..Wl> heimst. Th.: Die zärtlichen Senuanbten. Th. d. Seit; Die lustige Witwe. BolZnbiihne, Wochentag» abends VOM I.— V. März: (Boge? unb fein Ring. Der Liedestränk. Sdh von Berlichingen. CirmsSasch 3' Heule Stg. 2 Vorst 7'/j In beiden Vorst u. a. Amatear- Relt«n 100 M. Belohnuna erhält wer dreimal stehend die Manege umreitet. Sowie die übr. Numrrgrn Machpi Märchen-Pantom. Raillljl. AscheobrftdeU 1 eig. Kind frei I Gruße» Poz- Trutt-Ballctt in„Aphrodite' '.El Uhr: Meisters»« Küthener Str.�8 Balladen� Eryofzl. Geschieht. ,»SchauMpieler"PorlrStskk. Nächsten Sonntag: Wiederholung Sezession.— MontagJ v März: Sezess. Ernstes u. heiteres n.Wahl d pp. HublikJ Hardt Sehall u.Kaneh Im Grollen Schauspielhaus KartstT„ SchiffbauerCamm. Bellte letzter Tag: ClUH«y Holl •Hady Chplwtlauti Panl Graetr v. Twardowski Klabcnd Orca Duell, Maria Lux Musik. Ltgc Friedr.notlaender Filmcunference Karikaturenfilm v.WalterTrier Eröffnung?>/», Beginn(P/j U. Wochsniass ab 7 Uhr Max pallenberg im Komööienhaus Sonnabend, 6. März, 7 Ahr, zum ersten Male: Der Herr Minister Komödie in vier Akten von Paul Schirmer. Hnttptbarslcller: Max Pallenbcrg, Aricda Richard, Heinz Dtieda, Rose Bcldtkirch. Grete(diercks. Gustav Bot». Werner Hollmann Itffozartsaa» gefahrvolle Wette Kin kriminaUatifeciies' ßätsel in 5 Akten Ganz der Großpapa n» Konrad Die Herrin der Weit Kammerlichtsplelc 4 Wochen- Zyktuo Titel rollet ��13 �?3y/ Kttustlerische Oberleitimg; JOC May Vom 27,rebr. blsl.näR: 7.Teil; DieWohliHierlnderManschhalt HaaptroUer.: Mla May/ Hans Mierendorf/ Paul Hansen/ Ernst Hofmann Vom 2. bis 4. März: S.Teil; Die Räch« dar Meud Pe» aussen in d«n Hauptrollen Mia May/ Hans Mierendorf/ Ernst Hqpitann in d»n KammerlichUpielen Pres»»-* Ehren-, Dauer- und Freikarten u n g ll i t i g: SÄ Hasen oeitl« * Henny Portsn w Konica Vogelsang nach dei Novelle von Ftllx PnMIppi Regie: Rudolf BJebrach Alexander- latz n. NVeinher«r�we« fe mit Di« March««« d,Arinianl mit p o I a N e g r i Eegie: Alfred Halm Hundamamachen Ossi Oswalda Regie; Rudolf Blebrach� © schoncberg Gfsts Freisnd und FeSix Bäsch in K aSCOtte nach Leo Lelpal.ers Borna-'„Bgllhaus Anna" PrinzesschenimtLot IC N SU in a h R .........<© JSÄÄTr?6 Oer Fackeitrager » Asta Nielsen U.T Kn r f a rs ten dam m| U.T Stollendorfplatz Oanz der GroBpapa Loles Vater mit Konrad Dreher .eleaj U.T Friedrichstrasse t80 Boccaeios Liebesabenteuer Ein galante» Tranmapi«! In dar HauptroIU dia ungariauhe Schllnheit lea v.Lenkeffy Woehantaga ab 7 Uhr /Sonntag«: Beginn 4 Uhr Vorverkauf 12 bis f Uhr Theater am KottbuserTor Tel.: Moritzplatz 14814. Jeden Abend?>/, Uhr: SUte-Sänger. 9 ehem. Mligl. der Stettiner Sänger. > Sonnt nehm. 3 U. ermäll Preis,(voll. Abend-Proyramm. Bläthgen- Konzert. Beginn 7.10 Uhr, Zum Schluß: Die lieben Verwandten. Vorverk. II— IVa u.»— 6 Uhr. filppia- Theater (frilher Voigt, Qadstr.SS) Tägl. abends 7'/« Uhr: Sine lust. Doppelehe Operette in 3 Akten., Musik von Linke. BiQtimer- Orchester LOtzowstr. 76: Bläthnersanl. vumu Beethosen-Äbeni Dir.: Paul Settieluptlux. Sol.: Kztmstr.Lambinon( vioL.) IZXSZZXXZZ33ZZ3 I Alexanderstraße 55.| Direkt.; Karl Heinzius. O-Ia-Ia CroQe faeüerc Revue von Felix Wolf. .Mosik: Hans Sagawe j APOLLO-THEATER Auslands-Variete-Sensationen März 1920 s X,ic2AiSK>i«le � ÄMcsiltieiiPal Auf aKgpmelnen Wunsch I JfäT Wochen-Zyklus'__ Sie Herrin der Welt T I T E L E O L L K: MSa May KüDttleriscbcOberlcitnim: Joe May| Hauptrollen: Mia May1' Haus Miereudorf j Michael Bohnen/ Paul Hnattm> trast HotmÄnn ■ �-»11? Tot M I» ♦. i � �,,- T-.I i iunutag.S/.J...Teil Montag, 1. 3..4. Teil Dienstag. 2. 3..Ä.Teil Mittwocn,.1.3.6. Teil Donnerstg.,4.3.7..Teil Freitar, 5. 3. 8. Teil Die ersten Japaner in Berlin Hlnodcs Cle Sensations- Iliusionisten 4 Wüiiam» 9 Spiele mit Pferden aus Kristiania imerikanisebe Sylvester Cremo Familie Wieder in Deutscbl. Meister- Ikarier Mizxl Kindt und Partner Zahnflug mit hängenden Menseben durch den Außerdem: Mary Blank, Meisterjongle'use; Willi, das Unikum; 6 Irunatos usw. Zuschauerraum Tageskasse ab lö Uhr ununterbrochen geöffnet. Rauchen gestattet 1»oeiwrl.gs: 7"»d-*« ikr/ Sonnia«: Bsei.ia 4 ilinl Vorverkauf It bis I Uhr Spori-PalASit Das groute Kino der Welt" I Potsdamer Str.73» Hochbahn Büluwsti m 7* O t oder Scheintot Erich Kaher-Titz. Esther Carena. Die ihr Glück verkennen/ Vorlülirnntien 4, 6ts. S3o Nr. 110 ♦ 57. Jahrgang 2. Seilage öes vorwärts Sonntag, ÄO.IebruarlOSO Sozialdemokratie und Hochschule Vc'n Otto Straher. Es mehren sich hie stimmen, die tvaniend darauf hin werfen, daß unfeve Hochschulen deutschnationale Hochburgen und Brutstätten der Reakrion sind. In ivelch erschreckender Weis« dies wirklich der Fall ist, zeigt der Ausfall der Wahlen zum Stüde ntenvarlament, in dem die ganz rechts stehenden deutschvölkischcn, nionarchilchen Grub- pen mehr als 60 Proz. der Sitze bekamen, ivährend auf die besrimmt republikanischen kaum 25 Proz. entfielen, davon gerade 8 Prpz. auf die Sozialisten. Nun wäre für unsere Partei nichts verkehrter als zu sagen, die Studenten kümmern uns nicht, die können tun, was sie wollen, denn Einfluß auf die politische Gestaltung der Dinge haben sie doch nicht. Nichts, sage ich. wäre der- kehrter— und ein einziger Blick auf unsere jetzigen Regie- rungszustände beweist dies zur Genüg«. Denn nicht nur, daß Wissen und Bildung ihren Trägern Macht gewähren. die ebenso zum Unheil, wie zum Heil angewandt werden kann, nicht nur also, daß eine solch große, dem Sozialisnms windliche Schicht eine unendliche Gefahr darstellt— diese Gefahr_ wird dann riesengroß und schier überwältigend. wenn diese Macht in der Hauptsache Monopol solcher Kreise bleibt. Alle die unendlichen Schwierigkeiten, mit denen der neu« Geist seit November 1918 zu kämpfen hat. alle die mannigfachen Widerstände, die unsere Genossen in der Regierung schon in ihren« eigenen Ressort zu bekämpfen haben, rühren nicht zun« kleinsten Teil von der feindlichen Haltung her, die ein großer Teil der alten Beamten, gerade der akadeinii'chen Oberbeamten gegen die Regierung, die Republik«md ihre Minister einnimmst. Und darum, darum «wr allem, gilt es für unsere Partin den Geist der Hochschulen besonders im Auge zu behalten, denn es kann und darf irns i«icht gleichgültig sein, ob die zukünftigen Beamten und Staatsdicner gegen die sozialistischen Minister arbeiten und die Gesetze der Republik sabotieren. Wenn wir aus dieser Erwägung heraus nach den Ursachen der nicht zu� leugnenden Rechtsorientierung der Studenten forschen, so dürfen wir vor allem eines nicht außer acht lassen: Was im allgemeinen als d i c Studentenschaft in die Erschei- nung tritt— sei es bei den jetzigen Wahlen, bei eii«er Stu- dentenven'ammlung oder bei dem meist recht lauten Auftreten von Studenten in allgemeinen Versammlungen—, ist stets nur ein Bruchteil, kaum ein Drittel der gesamten Studenten- slbaft, und— es sind immer dieselben. Tieselben Kreise jener Studenten,� die, mit genügenden Geldmitteln versehen, sich Zeit zum Studium gönnen können und die darum auch Zeit zu volltischer Betätigung haben. Die Mehrzahl, mehr alS .zwei Drittel wohl, ist dazu nicht in der Lage. Das sind lauter Leute/ deren wirtschaftliche Lage oft ge- radezu trostlos ist, so trostlos, daß sich alle?!ichtdazu- gehörigen kaum ein Bild davon maihen können. Das sind die Leute in„vergilbten Militärmänteln, ausgeblichenen Feld- «nützen, die abgezehrten Gestalten, die greisenhaften Gesichter"'— hrfe vor kurzem ein hiesiges Blatt schrieb und sie— sie haben keine Zeit, in Wahlversammlungen zu geben, sie haben keine Zeit, sozialistische Redner, revilblikanische Minister oder jüdische Professoren anzupöbeln, keine Zeit und auch nicht die Absicht. eS zu tun. Sie sind gehetzt von der Not. sich endlich ihr Brot zu verdienen, endlich ihr Studium zu beenden, sie sind verbittert und gequält, weil sie nicht mehr heraussehen aus dem Elend, in dem sie stecken und in dem sie. wenn ihnen nicht geholfen wird, untergehen. /IFst das im Interesse gerade unserer Sache?.Kann daS tn unserem Interesse sein, daß gerade die Leute, die nach Art und .Herkommen uns am nächsten stehen und unter denen— wer wollte das leugnen— sich ein sehr hoher Prozentsatz tüchtiger. strebsamer, arbeitssamer Leute befindet, ausgeschlossen werden von der Vollendung ihrer Studien und dadurch ausgeschlossen werden vom Empfang jener geistigen Waffen, die im poli- tischen, wirtschaftlichen«md kulturellen Leben eine so große Rolle spielen? Wenn schon infolge jener jetzt endlich gefallenen alten Vorrechte der»ohlhabenden Schichten nur so unendlich wenig Studenten aus Arbeiter kreisen sich unter den heutigen Studierenden befinden, so gilt es doch zumindest, alle die der Universität, dem sozialen Staat zu erhalten, die infolge der Verelendung weiter Mittelstandskreise sich dem „Volk" zurechnen, gern z«irechnen. weil sie am eigenen Elend gelernt haben und eingesehen, was es heißt, in einem kapita- listischon Staat ohne Geld zu sein. Doch sind jene alten Vor- rechte denn wirklich gefallen? Auf dem Papier vielleicht, ja— in Wirklichkeit aber nicht im geringsten! Denn waS �bedeuten die einfach unsinnig hohen Gebühren— Semestergebühren von 500—800 M.— anders, als die vollkommene Ausschließung aller Un- und Minderbemit- telten vom Studium zugunsten der Reichen!? Und alles schöne GcrÄe vom„Aufstteg der Begabten" hindert nicht, daß durch diese von Staatswcgen erzwungene Abstoßung aller wirtschaftlich Schwachen das Studium mehr, viel mebr noch als zuvor, ein Vorrecht der besitzenden Klasse wird. Diese Eni- Wicklung wird infolge der fortdauernden Geldentwertimg, d?S Aufzehrens der noch vorhandenen kleinen Studienwsttel, bei der immer mehr steinenden Teuerung«isw. in einer Weise sich vollziehen, daß in Bälde die Dentsche Hochschule nur mehr von Söhnen von Kapitalisten. Großgrundbesitzern. Kriegsgewinn. lern und Schiebern besucht werden kann. Hat also die Regierung ein Recht, haben alle, die über die entsetzliche Verbetznng der Deutschen Studentenschaft Klage führen, ein Recht, sich darüber zu beschweren, wenn sie durch kurzsichtige und unsoziale Bestinrmimgen diese Leute durch Zuchtwahl sich aussondern lassen? Wenn die Regienntg nicht will, daß die Hoichschislen Hochburgen der Reaktion werden, dann muß sie schleunigst Maßnahmen treffen, nm dieser Enftvickliing entgegen zu arbeiten. Ganz obgehvlfen wird dem Bildungsmonopol des Reichtums nur airf dem Wege der Einheitsschule, die unbeeinflußt von Stand und Vermögen nur den Tüchtigsten 'den Zugang zu den Hochschulen ermöglicht. Solange wir aber diese Einheitsschule noch nicht haben, solange wir in der «leider noch immer kapitalistisch orientierten Wirtschaftsform leben, muß eine Regelung getroffen werden, die mindestens 'innerbälb dieses Systems eine gerechte genannt werden kann. lind diese Regelung kann nur durch die Abstufung der Gebührensätze nach dem SteuerzensnS des Vaters bzw. de? Studierenden selbst evfolaen. Allen Hin- weisen auf die schlechte Finanzlage de? Staate?, die die? unmöglich mache, ist entgegenuibalten die gerade van un? zu betonende unendliche Wichiiakeit der Ermöglichung des StudhimS für die minderbemittelten Volkskreise. Genügt dem Finonzwinister dieser Grund nicht, so sei ibm gesogt, daß er ruhig die progressive Steigerung dieser Studienab- gäbe so««isbouen kann, daß das Gleichgewicht hergestellt wird. Denn, warum soll der Staat— wie es jetzt tatsächlich der Fall ist— für jeden Studenten zirka 600 M. jährlich aufbringen, wenn dße Väter eines Teils dieser Studenten viele Millionen Vermögen hoben? Tie sollen rirhig davon soviel zahlen, daß der Staat von den Mehreinnahmen den wirtschaftlich schlecht gestellten Studierenden die Kolleggelder «erlassen kann. /Auch sonst ließ sich noch durch kleinere Mittel ein ge- wisser sozialer Ausgleich schaffen, so durch Gewährung von Straßenbahnschülerkarten. Errilhtung eines Studentenspeise- Hauses, Ausbau von Kasernen zu Studentenwohnheimen ftir nnbemittelte Studierende usw. ES ist bedauerlich, daß solche und ähnliche Vorschläge bei der Regierung bisher stets noch auf taube Obren stießen. Denn wir müssen dafür Sorge tragen, daß Wissen und Vildung nicht ein Reservatrecht der Reiihen bleiben, ja ein solches noch ausschließlicher werden. als bis-ber. Wir müssen daftir Sorge tragen, daß die kost- baren Kräfte der uns mit Herz und Verstand am nächsten stehenden studentischen Kreise nicht durch kapitalistische Ab- würgung unterdrückt, sondern durch soziale Resormen, in sozialistischem Geiste nutzbar gemacht werden dem Wohle des Staats und des gesamten Volkes. GroßSerlln Serlln— öranöenburg. Was der Berliner Magistmt sagt. Den geplanten Zusammenschluß zwischen Berlin und Brandenburg bekämpft der Berliner Magistrat mit folgenden Gründen: Nicht ohne Ueberraschung erfährt man in den städtischen Kreisen von den Bestrebungen, das neue Grvß-Dcrlin und die Provinz Brandenburg in eine anderweite kommunale Verbindung zu brin» gen. Es liegt die Gefahr vor, daß hier in letzter Stunde etwas Uebereiltes geschafftn wind, das später sich als schwer nach. teilig erweist. Besonders auch crus dem Grund«, weil das Streben von der Rücksicht auf die steuerlichen Verhältnisse der Provinz Brandenburg getragen ist. Dieser Gesichtspunkt ist schon bisher der ganzen städtischen Entwicklung Berlins verhängnisvoll gewesen und hat bei der heutigen Lage der Stcuergesetzgcbung noch erheblich an Berechtigung verloren. Wollte man daS neue Groß-Berlin mit jetzt 3 708 154 Einwohnern und den Rest der Provinz mit 2 481 562 Einwohnern zu einem interprovinzialen Gebilde zusammenschweißen, so würde entweder die bisher so tief empfundene Lahmlegung einer städtischen Mehrheit durch eine landwirtschaftliche Minderheit oder aber ein zu starker Druck der ersteren auf die letzter« sich ergeben. Beides zum Unheil für einen so großen Teil der Gesamtbe«zö!kerung dei Reiches. Die Provinz Brandenburg ist keineswegs für sich allein die natürliche ländliche Ergänzung der Großstadt, welche vielmehr ihre Wurzeln und ihre Einwirkung weit darüber hinaus nach allen Himmelsrichtungen treibt. Demnach kann der einzig natürliche Ausweg mir darin gefunden werden, dem vezkleinerten Gebilde der Provinz Brandenburg neue Lebenskraft zuzitführen durch den Zn- «vachs von Gebietsteilen, besonders auch von solchen, die ihr schon früher zugehört haben._ Tie sexuelle Not der Jugend. Eine vom..Bundentschiede n»rSchulreformer" ein- berufene ösfentlichc Versammlung für Lehrer und Lehrerinnen sonne für Eltern uiid reise Jugend galt der Erörterung det Pro blems, was gegenüber vcm erwachenden S?zual» leben der Jugend die Schule tun kann und soll. Vom Staitdpunkt des Erzieher? aus behandelten diese Frage die Oberlehrerin Dr. Wegscheidel und der Oberlehrer Dr. Emmel in Referaten, die in der Forderung gipfelten, m't der bisher i» genHeimlichtuereizubrechen und der fugend rechtzeitig die notwendige Äuftlärung zu geben. Wegscheidel äußerte in ihren besonders auf die Mädchen zu beziehenden Ausführungen sich dahin, daß wir nicht eher zu einer Gesundung deS Sexualleben» kommen werden, als bis wir in den Schulen eine gemeinsame Erziehung der Geschlechter haben. Auch forderte sie. daß gerade in der Zeit der Entwicklung zur Geschlechtsreife, die für die Jugend eine Zeit der körperlichen und seelischen Not ist, die Berührung zwischen Schule und Familie besonders eng sei. Emme! bezeichnete die bisher übliche Triebverheimlichmra und Trtcbunterdrückuna als einen Krcbsschaden unseres ErzievungS- wesenS, der nur beseitigt weiden könne, wenn endlich die Schul« aller auf diesem Gsbiotc bisher getriebenen Muckerei den Abschied gibt. Er will die Jugend durch biologische lintcripeisung �aufklären, verlangt aber auch, daß sie Freiheit zur Betätigung ihrer seelischen Kräfte erhält, wie sie nur bei einer Er- IcbniSerziehung möglich ist. An diesem Punkt zeigte er, wie sehr die Frage,- was die«Schule gegenüber der sexuellen Not unserer Jugend tun soll, mft den Gesomtfvagen der Schulreform zusammenhängt. SanitätSrat Dr. Blaschko sprach als Arzt über die sexuelle Diätetik. Unter normale« Verhältnissen könne die Erziehung eigentlich nichts Besseres tun, als den Dingen ihren Lauf lassen. aber leider seien besonders in der Großstadl die Bedingungen für die geschlechtliche Entwicklung der Jugend keineSlveg» normal zu nennen. Tie Erziehung der Jugend zur Beherrschung ihre» Ge» schlechtStriebsS sei ein Teil der Erziehung zur WillenZ- kraft überhaupt. Ten beifällig aufgenommenen Referaten folgte eine sehr rege Diskussion- Alle Redner und Rednerinnen betonten die Notwendig. S8s ?an Krebsereuter. Seine Taten. Fahrten und Meinungen. Anfgezeichne, v«u HanS Müller-SchlSsser. M der.�an von Werth" die Flnßbiegung hinter sich hatte, log die Stadt da hinter einem Riesengttterlverk von Masten. Allerhand Schiffe, Brigantinen. Schaluppen. Schnauen, Nachen segelten und ruderten hinüber und her- über, in jeder Richtung, entweder langsam und schwerfällig gegen den Strom oder rasch mit Wind und Strom zugleich. Andere logen mit«ingezogenen Segeln und nackten Masten unweit vom User vor Anker. Der letzt« Schein des TageS spiegelte sich in dem glänzenden Firnis der Mastbäume. Zwischen den Häusern. Giebeln und Kirchtürmen ragten die Masten der in den Kanälen liegenden Schiffe empor, und ein Kranz von Windmühlen, zum Teil ans turmähnlichen Untersätzen, um den Wind besser fangen zu können, rahmte dl« Stadt e-in. � An der langen, von Ulmen und Linden beschatteten Straße längs der Maas schob sich der..�an von Werth" langsam zwischen die anderen Lastschiffe, bis er festlag. Das lärmend« Gewühl im Hafen, in den Straßen und KanÄen summte Jan in den Ohren. In dem Durchein- ander der ankommenden und abfahrenden Schiffe, der Treck- und Schiebkarren, der Sackträger, der rollenden Fässer, der Warenballen wußte er iiicht, wohin er seine wvltaufgehssenen Augen richten sollte. Kaufleute, Makler, Schiffskapitäne. Matrosen und Fremde aus aller Welt gingen, in den Kaffee- höiffern ein und aus. Die BürgerSleut« mit runden, glSn- zend«n Gesichtern machten ihren Abendspaziergang, den spitzen, dreicckiaen Hut auf der großen, runden Perücke, mit geblümter Weste und in.Hemdsärmeln. Die Krämer stan- den in der Tür ibreS Ladens und schmauchten aus langen Tonpfeifen ihren Knaster. Zu Fünfen oder Sechsen. Arm 0« Arm und gleichen Schritts schlenderten Matrosen in brau- uen Jacken und Hosen hinter Mädchen und Weibern daher, bis ibre großen, englischen Baumwolltücher zum Schutze gegen di? Zshendkühle über den Arm trugen. Ihr kurzes Mieder ging hiz g,, pje Hüsten, die nur«rn sehr langer Arm umfassen kannte. Die Anzahl ihrer ungeheuerlichen Röcke, die ihnen bis an die Wade reichten, gab ihnen das Aussehen emer kurzen, dicken Tonne.— .�Fan." sagte der Kapitän zu dem,„hier hast du dat Marktnetz und dann an Land gegangen in die Stadt." „Jo, so, Schiffer," erwiderte Krebsereifter, nahm das Netz dem Kapitän rasch aus der Hand und wollte fort. „Halt, halt, Wibbelstäz!" rief der Kapitän und hielt ihn Zurück.„Mio in die Stadt gegangen. Hier hast du Geld. Und dafür Butter gekaust und Speck und Brät und Eier." „Jo, jo. Schiffer." „Dat kriegst du all onder de BoomjeS, Jan. Weißt du, wo dat ist?" „Ena, Schiffer." „Siehst du hier die lang« Straß' mit den Bäum' und mit den Lanternen?" ,�o. Schiffer." „Dat ist onder de Baomje?. Du bist also rasch hin nnd darum nit zu lang geblieben! In'ner Stund' bist du wieder an Bord, verstanden?!" „Jo, Schiffer." „Dann hopp und getan, wat ich gesagt hau! Aber in acht genommen, dat die Eier nit kaputtgehen! Sonst wirst du geteert wie'n alter Kiesnacheu, Jung! Der Teerauast steht do in der Eck'!" Krebserenter nickte, warf das große Marktnetz über die Schulter und trabt«, vergnügt pfeifend, an Land. „So." dachte er. alS er nach einer halben Stunde die EssenSsochcn eingekauft hatte. �„so. setzt gnS' ich mir mal die Stadt an: am End' mach' ich nach en' Bakenutslhaft." Und er ai'effcbte sich durch die Svazieraänger und ging tiefer in die«Stadt hinein. Er trabte an den Graachten entlang, bis er vor dem E�asmi'S-Denkmal stand. Er be- trachtete es van ollen Seiten: weil er aber kein Latein kannte als hlnß, was er� damals al? Messediener beim Kreikei'bech hatte ai'Swcnd'fl lernen müssen, gelnug e» ibm nicht, trotzdem er die Ai-penbranen wie ein forschender Ge- lebrter rmommenzog. die Inschrift zu entffffern. Und er fragte schlietzsich einen in der Nähe stabenden Seinesgleichen: „Sag. Dicker, wat ist dat ftir'n Mann da?" Ter Jimge glotzte«sin vensiändnislaS an.' .„Dat ist gewiß ein kalwii'i scher Pastoon. oder nit? Ich sch aS an dem Laberdönchen!" Der Junge riß die Augen iinmer weiter auf. „Guck' mich nit so dumm an!" fuhr Krebserenter ärger- ttch auf.„Kannst du mich rnt versteh' n, du doof Nuß?" Er trat näher an den Jungen heran und schrie ihm mit aller Lungenkraft in die Ohren: „Du sollst mir sagen, wat dat für'n Mann ist!" Statt der gewünschten Antwort fing der Junge an auf Holländisch zu schimpfen, wovon Krebsereuter natürlich kein Wort verstand, aber eben deshalb sich erst recht beleidigt fühlte. „Willst du still sein, du Drecksack!" schrie er,„oder ich schmeiß' dich in die große Göss'l" Dabei zeigte er aus die Gracht. Sie warfen sich gegenseitig ihre Schätz« an Schimpf- Wörtern an den Kopf, bis eine Ermattung eintrat. Sie standen beide drei Schritte voneinander entfernt und blickten sich über die Schulte« hinweg mit unsäglicher Verachtung an. Das wurde ober Krcbsereuter auf die Dauer zu langiveit'.g und er ging zum Angriff über. Mit hochgezogenen Schultern näherte er sich seinem gleichgültig dastehenden Gegner und stieß ihn von der Seite an. „Sag, willst du Streit anfangen? Ich bin mit dabei?" Ter Junge«rtuiderte schlveigcnd den Stoß. „Tu bist wohl zu bang anzufangen, wat? Fang' doch an! Du hast ja kein Kurasch! Häl Bloß ein Schlag, und ich mach' dich zum kleine Männeckel" Er hielt dem Jungen drohend die Faust unter die Nase. „Riech' mal dadran! Lecker, wat?" Der Junge stieß die Faust mit einer geringschätzigen Grimasse weg. „Oh. longsam, Jüngke! Nit so frech, sonst liegst du im Dreck! Tat Hütt' ich überhaupt schon längst getan, aber hier sind zuviel Laut'. Tie brauchen nit zu wissen, wat wir zwei unter uns auszumachen hont. Komm' mit da hinten aus die.Kellerhicf. da sollst du schon seh'n, wie es dir geht, du Luellmann! Du mußt wissen, dat ich stärker bia als wie du! Ich wett', du kannst noch nit mal hier dat Markt- netz hochheben." Krebsereuter hob dos gefüllte Netz und hielt eS hoch über dem Kopfe. Darauf hielt er eS dem Jüngen hin. „Da. probier' eZ mal!" Der Junge nahm rasch das Netz und wollte davonlaufen. Krebsereuter aber packte ihn beim Kragen und nahm «ihm das Netz wieder aus der Faust. „Oh, Jüngke, denkst du, wir wären so dumm, du Spitz» bub'l"«(Forts, folgt.) fcft der AuflrarunH. Doch wurde von etner Rednersn diese Srrsgabe sehr entschieden für die Familie and im besonderen für die Mutter beansprucht._ Wann kommen die Höchstmieteu? Zu unserer gestrigen Meldung über einen Beschluß des Mieter- Verbandes Groß-Berlin wird uns von einem pcrrteigenöfsischcn Rechtsanwalt geschrieben: Die Notiz, die unter dieser lleberschrift in der Sonnabend- nummer des„Vorwärts" erschienen ist und von einem Beschluß des Mieterverbandes Groß-Berlin berichtet, ist geeignet, nicht nur die Rechtslage zu verwirren, sondern auch die Mieter irrezu- führen und ihnen überflüssige Enttäuschungen und Kosten zu bereiter!. � Die Beschlußfassung der Preußischen Landesversammlung, wonach sie die tidächnmietenverordnung zur Kenntnis genommen hat, hat zwar ergeben, daß der Höchstinieten- Verordnung rechtliche Beden!en nicht cntgsgensteben, hat aber damit die Verordnung für Groß-Benlin noch nicht wirlsam gemacht. Nachdem die Beschlüsse des Wobnungsverbgnd.'s beide Male vom Ober- prnssdcnten angehalten worden find, entscheidet nunmehr der durch die Höchstmietenverordnung vorgesehene Ausschuß endgültig über die iööhe der Höchstzuschlägc. Erst mit dieser Entstbeidung tritt die Höchstmietenverordnung für Groß-Berlin in Kraft; erst von dem dieser Entscheidung folgenden Zablungstermin an werden die Mieten, die über den Höchstznschlag hinausgehen, automonsch herabgesetzt. Jede vorherige eigenmächtige Herab- .s e tz u n g der Mieten, also nrsbesondeve seht am 1. März, durch die Mieter, bat für diese nur die Folge, daß sie in Prozesse verwickelt tverden und Kosten zu zahlen� haben. Der Mieter- verband hätte das seinerseits bedenken und nicht auS agitatorischen Gründen unnütze Unruhe in die Mieterschaft bringen sollen. * Zur Frage des Mieterstroik? äußert sich der Berliner Magistrat dr folgender Weise: Einer Pressenachricht zufolge wird in Mreterkreisen de- stimmter Stadtbezirke schon für die nächste Zeit ein Streik vorbereitet. Im Falle des Streikausbruches soll die Mietzahlunq an den Eigentümer eingestellt, in jedem Haus« ein Obmann eingesevt, ein Betrag von 10 Proz. der Miete zwecks Entrichtung der Steuern und ösfentlichcn Abgaben abgeführt, ein weiterer Betrag von 15 Proz. für Reparaturen an dm Gruppen- vorstand abgeführt werden, und der Rest der' Miete in der Hand des Mieters bleiben. Dieses Vorhaben läuft dem Gesetz und Recht zuwider. Es heißt geradezu mit dem Feuer spielen, wenn man irr der von leicht erplodierbavem Zündstoff jeglicher Art vollge- ladenen Jetztzeit ohne Grund noch diesen Streitapsel in die Bc» völkerung wirst... Demgemäß erkennt es der Magistrat als serne unerläßliche Pflicht, die Mietersckmft bor solchen oder ähnlichen �Handlungen eindringlichst zu warnen und ebenso nachdrücklich zu er- mahnen, die Besonnenheit zu bewahren und den Mietzins vom Fälligk'itstage nach wie vor unmittelbar an den Eigentümer oder dessen Beauftragten zu zahlen. Tun die Mieter anders, so lausen sie Ges�ir der Doppelzahlung, da daS zu anderen Händen, z. B. an den Grupverworstand, Gegeben« nicht als Leistung an Er- füllungsstatt gilt. Außerdem harten sie dem Vermieter für jeden ihm durch die rechtswidrige Embehaltrmg des Mietzinses erwach; en- den Schaden und Nachteil._ Tie gewohnte Brikett- und KokSprerSerhöhnng darf, nachdem bereits 4 Wochen seit der letzten Erhöhung verflossen sind, nicht länger fehlen. Der Koblenverband Groß-Berlin bat die Preis« für Braunkohlenbriketrs und Koks ab t März 1920 für die Stadtkreise und die ihnen gleichgestellten Orte der Landkreise Niederbarnim und Teltow tote folgt festgesetzt: Braunkohlenbriketts für Küchen. und Orenbrand bei Se'.bstabholung 12,50 Mk., bei Lieferung 10,50 Mark pro Zentner; bei Lieserungen an das Kleingewerbe sowie für Zentralbeizungs- und Warmwaiserbereftungsanlagen in Fuhren nicht unter 30 Zentner bei Selbilabhohrng 12.50 M. bei Ltefernng 13,45 M. pro Zentner. Kvkspreise für Küchen- und Osenbvand: Es dürfen für Koks, Gaskoks gebrochen folgende Preise nicht über- schritten werden: bei Selbstabbolung 17.55 M, bei Lieferung 18,55 Mark pro Zentner. Preise für Kokslieferungen an das Kleingewerbe sowie für Zentral herzu ngeir und Warmwasserbereitungsan- lagen in Fuhren nicht unter 30 Zentner: Gaskoks grob 17L0 M., GaSkokS' gebrochen 17,50 M.. Westfälischer oder Lichteuberger Schmelzkoks 18,40 M.. Oberschlessscher Schmelzkoks 19.40 M., nie- derschlesischer Schmelzkoks 23.00 M. pro Zentner. Di« Preise gelten für Lieferung frei Keller. Aus der großen Reibe von Gründen, die die Kohtenstelle als maßgebend für die neue Erhöhung anführt, ist die ErkBhurrg der Bahnftachten der wichtigste. Den Bert-raucher interessiert aber schließlich nur die Frage: Wann werden die Preise erniedrigt? Schulkinder als Gabensammler, die mit ihren Sammelbüchsen tn den Straßen umherstreiften, habe» bei Pädagogen sehr gerecht- fertigte Bedenken erregt. In Neukölln wird künftig wenigstens das nicht mehr möglich sein, daß Schulen ihre Zöglinge zur Be- teiligung an solcher Gabensammeler sogar beurlauben. Einem schon vor Monaten von der Stadtverordnetenversammlung gefaßten Be- schluß, der sich gegen diese Perfügung aussprach, ist jetzt dre Schul- deputation beigetreten. Beurlaubungen von Sebulnbdern zu öffentlichen Sammlungen dürfen nichr mehr stattfinden. Ein Kartell der freien Sporwereinignng:» hat sich auS einer Reihe von Sportverbänden zusamarcngesundcu, um gcmcursrme Interessen(Bescbassung von Sportplätzen, Turnhalle«. Schwimm- stillen, Jugendheimen, Verteilung städtischer und staatlrchcr Gelder) bei den städtischen Jugendämtern und dtn preußischen Ministerren usw. zu vertreten. Zur Aufgabe des Kartells gehört ferner die Ab- Haltung gemeinsamer Sportieste und die Gewinnung aller noch fern- stehenden Turn- und Sportvereine. Das Kartell steht aus dem Boden der modernen Arbeiterbewegung. Bisher haben ihren Beitritt erklärt: 1. Freie Turnerschast Berlin, 2. Turn- Sportveroand Groß-Berlin, 3. Freier Ruderbund, 4. Freier Wander- bund, 5. Ziaturfteunde(neutrale Gruppe), insgesamt über 3000 Kar- te liangehörige. Sportverbände sowie-vereine, welche sich zu obigen Grundsätzen bekennen, sollen sich mit dem Vorsitzenden Fritz Stühm. Ncukölln-Berlin, Pannierstr. 13, in Verbindung setzen. Da die.Freiheit" die Veröffentlichung unserer Bekanntmachunger» abgelehnt hat, gilt als Publikationsorgan nur der.Vorwärts". » Die revokutionären Turner sind eifrig bemüht, die Urbeiter- tnrnvereine von allen mehrheitssozialistisckien Elementen zu säubern. So sehe» sich die Turner im Südwesten Berlins genötigt, eine neue Turnabteilung zu bilden, weil das Zusammen- turnen mit den.revolutionären" Turnern einfach unmöglich ist. Auch in Neukölln haben die Radikalen es zu einer Spaltung ge- trieben. Zur Aussprache über die Bildung neuer Bezirke bzw. Ver- eine, die auf dem Boden des Arbeiterturn- und Sportbundes stehen, finden folgende Versammlungen statt: Südwesten: Sonnabend, 0. März, 7 llhr: Restauvant Alexandrinenstr. 134, Ecke Waterloo- brücke. Neukölln: Mittrooch, 3- März. 714 Uhr, Lokal Marrenfeld, Nenkolln, Kaiser-Frieörich- Ecke Jansastraße. Warnung vor Zuzug nach Dortmund. Der Magistrat der Stadt Dortmund warnt in einer im Anzeigenteil unserer Zeitung ver- öffentlichen Bekanntviachung wegen der dort herrschenden großen Wohnungsnot nachdrücklichst vor einem Zuzuge nach Dortmund. Militärpersoncn des alten Heeres, die in Groß-Berlin ansässig sind und zu den Bezirkskommandos I— VI gehören, haben sieb, falls sie noch nicht entlassen und im Besitz einer behelfsmäßigen Eni- lassurig sind, bis zum 31. März 1920 aus der Kommandantur, Platz am Zeughause 1, Zimmer 24, zu melden. Alle im Besitz besind- lichen Mikitärpapiere sowie die polizeilich: Anmeldung find mitzu- bonger». Lerftn— Küstrin. Pom T. Marz ab verkehre,' Werktags wieder: Personenzug 240 Küstrin-Neustodt ab 11,14 vorm., Charlottenburg an 2,27 nachm. Personenzug 303 Sharlottcnburg ab 0,43, Küstrin- Neustadt an 9,45 nachmittags. BildungsanSslbuki Gross-Berlin. Feft-Konzerte. Die Marken für den 14. und 21. März»Heitere Musik" und für den 28. März.Der Tanz" müssen rmnerzüglich eingelöst werden.— 6. Kun st abend .Soziale Dichtungen". Am Sonntag, den 7. März, 7 Uhr, in der Aula de? Gynniaflums zum Grauen Kloster, Rlosterstr. 74. Karten a 1 M. bei sämtlichen Abteilungskassierern, bei Harsch, Engeluser 15 imd m der Vorwärts-Buchbandlung. Lindenstr. 2.— Am Karfreitag(2. April) sind et in der Fcfthall« des Stadthauses eine Dehmel-Fcicr statt.— Märchenvorlesungen mit Lichtbildern. Schöneberg: Hobenzolleinschnle, Belziger Str. 52.',3, nachmittags 4 Uhr. Eintritt für Kinder a 0,50 M., Erwachsene a 0,75 M. Alan kenburg: im Lokal von Kluge, Dorsstraß«, nachmittags 5 Uhr. Charlottenburg: March snnachmittag ft»s Uhr im VolkshauS. Rofinenstr. 4.— An allen San»! l a gna ch mittagen im Aprll„Die Randlung" von Ernst Toller im Theater'.Die Tribüne". Vorbestellungen aus Karten a 3,50 M. bei den Abüiluiilislaisierern und im Bureau des BildungSausschukseS. Lmdcnstr. 3, II. Hof IV. Zimmer 10. Steglitz. Wer feine Kinder liebt, wähilt am Scmndag, von 10 bis 5 Uhr, an der G e m e i n d e s ch u l 7 die mit dem Name« Wolter beginnmde Liste zn den Elternheiratswahlen. Charlottenburg. Brihilfe« ft,r votleidende KriegshinterdNebene. Die Auszahlung der Beihtlfen findet für Monat März in der Turnhalle der Elisabethschule, Kirchhofstr. 5, am 1.. 2. und 3. März statt. Den Empfangsberechtigten wird von der Fürsorgestelle für Kriegshinterbliebene eine Zahlkarte übersandt, auf der Tag und Zahlungsort angegeben sind. Lichtenberg. Stadwerordnetenverfammlung. Die Magistrats- Vorlage betr. Erhöhung der Kurkostensätze im Kranken- Hause vom 15. Februar ab wurden angenommen. Es sollen erboben werden: firr Patrenicn 3. Klasse: Einheimische 8 M., Auswärtige 12 M. Als Anstvärtige! Verden nur diejenigen angesehen, welche außerhalb des Gebiets Groß-Berlins— wie es im Gesetzcrrtwrrrs über Groß-Berlin festgesetzt ist— ihren Wohnsitz haben. Bis zur Auffistmng der 1. und 2. Klaffe soll für diese Klaffest eine Eerhöhung von 50 Proz. vom 15. Februar eintreten. Für das Auguste-P iktoria-KrcmkcnhauS wurde ein Vorschuß bis zu 100 000 M. gewährt und für die weiteren Verbandlungen mit dem Kuratorium dieses Krankenhauses eim gemischte Kommission gewählt.— Die Vorlage über die Verwertung des Rittergutes MahlSdorf wurde gegen die Stimmen der U. S. P.D. angenommen. Dies« vertraiei» den Standpunkt, daß daS ganze Gelände, das zur Anfiedlung fteigegebest wird, nur in Erbpacht gegeben werden soll. Die Mehrbat der Stadtverord- neten stellte sich jedoch auf den Standpunkt, daß die Parzellen— die an Genossenschaften und euch an einzelne Siedler, in erster Linie an Kriegsbeschädigte abgegeben werden sollen— verkauft und auf Wunsch auch in Erbpacht abgegeben werden sollen. Die Kommuue wird sich bei etwaig?: m Wiederverkauf einer Parzelle das Rückkaufsrecht vorbehalten.— Die Vorlage betr. Errichtung eines Kleingartenamtes wurde angenommest und soll hierzu ein Gartentechniker und«in Hrlfsangestellter ange- stellt werden.— Ebenso wurde die Vorlage betr. Errichtung eines städtischen Arbeitsamtes angenommen und für dieses Amt«ine De- pirtation, be stoben d aus 4 MagistoatSmitgliedern. 9 Stadtverordneten. 8 Miraerdepufierten, gewählt.—"Die RechtsauskuiislSstelle wird dem Wohlfahrtsamt« angegliedert.— Sin Antrag, daß die Berufsberatung und Le h r st e II« n v e r m i it l u n g bei den Schulentlassenen dem Jugendamt überwiesen werde» soll, wurde abgelehnt.— Es wirrden noch angenommen: eine Vorlage betr. Schaffung von vier ständigen Stellen für WohnungS- Pfleger; ein« Vorlage betr. Ankauf einer' drehbaereu Auto- mobil-Fenerwebrleiter; eine Vorlaxw über Anst'llnng eines Leiters für die weibliche Abteilung des städtischen Arbeiis- Nachweises und ein« Vorlage betr. den Erlaß einer Ordnung über die Erhebung eines Gemeindezuschlags zur ReichSzuwachSsteuer. HermSborf. In der Gemeindevertretersttzung wurde die Be- sol d u n g sreform für die Gemeindebeamten Und dauernd An- gestellten nach den Grundsätzen der Groß-Berlinor Abmachungen mit geringfügigen Aenderungen cinstinim-g beschlossen. Neber die Deckung der dazu erforderlichen Mehrausgaben soll besondere Be- sstlußfassung erfolgen. Gegen die Stimmen der sozialistischen Ver- treter wurde das Gebalt für den am 1. Oktober des Jahre? aus dem Amt scheidenden Gemeindevorstsber C h« e r u n auf 21 000 M. idazrr die Teuerungszulage von 2100 M.) erhöbt. Anch die B e- ioldnngen der Lehrpersonen an den hiesigen Schulen der Gemeinde wurden neu geregelt; dabei wurde aui Antrag unserer Geuoffen der Grundsatz, daß weibliche Lehrkräfte bei gleicher Stundenzahl den männlichen Kollegen im Gehalt gleichzustellen sind, eingefügt. Di« der Gemeinde durch diese BeschÜiffe erwachsenden Mehrausgaben belaufen sich aui annähernd 230 000 R. Schließlich wurde dem Antrag der deutschen Heilstätte in Donos mit einer einstimmig bewilligten einmaligen Zuwendung in Höhe von 1000 M. entsprochen.— In einer ttwirigc Tage später«inbe- ruse'.ren Dringlichkeitssitzung wurde gegen die Stimmen unserer Genossen der Ankauf einer Schulbaracke für das Real- grzmuasium zum Preise von 150 000 M. nird den hinzukommenden Transport- und Aufstellungskosten beschlossen. Potsdam. Pom 1. März d. I. ich wird die Zustellung des .Vorwärts" wieder durch Botenfrauen eriolgen. Etwaige Be- schwcrde» über unregelmäßig« Belieferung bitten wir entweder an den Genosse» Hörig, Potsdam, Waisenstr. 24, oder an die Hauptexpedition des.Vorwärts" zu richten. Charlottenburg. Der letzte Märchennachmsttaa w dtekem Frükssabr findet am Sonntag, den 29. Februar, nachmittags 2 st, Uhr, im Jugend. heim, Noiincnstr. 4, vorn I, statt. Groh-Berlincr Lebensmittel. Berlin. Aus Nr. 1 13 der alten und Skr. t der neuen allgemeinen Lcbensbiitlelkarle je 125 g. zusammen 250 g Haferflocken. Auf 114 der alten Lebensmittelkarte 100 g Sago. Aus Q der Berliner Bezugskarte 5 Päckchen MUchsühIbelsen. Cbarlokteuburq. Kartoffeln 4 Pfund. Zucker Pfimd. Teigwaren 850 g. MaiZsabrikale 125 Marmelade 260 sr. Für Jugendliche; Haser- flocken 250 g. Den Kriegsbeschädigten, die 30 Proz. und mehr erwerbsun- täbig sind, 4 Pfund Nährmittel. Für schwangere Frauen vom 4. Monat ab 2 Psrmd Kindergerstenmehi. 3 Plund Zwieback und 1 Büchse kondensierte Milch mit Zucker. Kinder im l. LcbenSjabre 750 g inL Haf-rnähnniltel und Kinder im zweiten Lebensiabr« 500 g Haiernäbrinittel. Schöncbcrg. Auf 10s bis lOü der K'arwsseltarte 4 Pfd. Kartoffeln: sür auosallende drei Pfund Kartoffeln 200 g geschälte Hülseusrüchte, aus 10e und 101 und 100 g Kartoffel stärkemebl auf der Kartoffel karte; ferner 150 g Haferflocken und 100 g Hüllen stuch Wiehl sowie 3 B rieschen Sfltzswff. »/4 Pfund Haferflocken und st. Pfmid Klndergerftenmehl. BOilnirrsdorf. S Psund Kartoffeln aus 10» und 10d. auf 10o zwei Psmid Kohlrüben, ans 106 bis 10g 500 g Eroßbrot. 375 g Zucker aus 84 für die Zeit vom 1. btS 15. März d. I. 250 g Hoferflockcu. Frischgebackenen KekS mir Ausdruck!.Brolkommilflon ll'd". sür werdende Müller 1 Doic S.ffalzcxtrakt, 4 Päckchen Milchiüsispeisen. 4 Dosen Koudensmflch. Für liillende Mütter 4 Päckchen Bkilchiüjzspeiien. Biebtcrielde. 250«-'ramm Zerealmehl, 250 Gramm Sirup oder 250 Gramm Marmelade, 2 Psund Haienlocken aus Nr. 4 der grauen Haser. stockenkarte sür Kinder bis zu zw« Jadren, je 125 Gramm Kakao aus Mittelslück der Februar-Milchkarten A I und A II, zusammen 500 Gramm Haler flocken und 2 Päckchen Zwieback(Keks) aus Mittelstück der Fevrnar- Milchkarten E l, B kl, C 1 und C II. zusammen 500 Gramm Haferflocken und 2 Päckchen Zwieback(Keks) ans Nr. 7 der Bezuaskarte sür KOjährige und darüber, 500 Gramm Haserfiockcn auf den Buchstaben ,0" der Bezugs. karte für kond. Milch kür Kinder nom 7. bis 12. Jahre. Kriegsbeschädigte, die SO Proz. und dariiber enverbsunsähig sind, gegen Bezugsschein monar- lich 4 Pfund Nährmittel, sür heimkehrende Kriegsgefangene 250 Gramm Hülseusrüchte wöchentlich. Steglitz. Anmeldung von: 250 Krumm ungestrecktcr Marmelade. Verteilung von: 135 Gramm Maisgrirtz, 125 Gramm Teigwaren, 125 Gramm Haferflocken. Santwib. 4 Pfd. Kartoffeln, voransffchkllch 250 Sr. Marmelade(5), 123 Gr. Halerflocken(7). 125 Gr. Graupen(8), 250 Gr. Zerealmehl(10). Auf 8 des Klassenausweises 250 Gr. Kartoffelmehl, aus 9 230 Gr. Erbsen, aus 10 250 Gr. Meisflockcir. Neukölln. Fortsetzung des Verkaufs von Teigwaren, Haser- und Gefttensabrikalen auf der Eroh-Bcrliner Lebensmittelkarte. Ende der Woche voraussichtlich Neuverteilunq von Puddingpulver an Jugendliche. An Kar- toffeln werden 2 Psund und als Er atz Brot verausgabt. Britz. Für Kriegsbeschädigte 500 Gr. Gerktenflocken, für werdende Mütter und Kinder 250 Gr. Gerltenflocken, Zucker'h Pid. Aus 10» und b der Kartoffelkarte 2 Psd. Kartoffeln, auf 10o und 6 200 Gr. Hülsenstüchlc. auf 10s und I 200 Gr. Hülscnfruchtmehl und aus 10g 1 Pfund Kartoffel- schewen. Demvclhof. 100 Gramm Haferflocken, 125 Gramm Graupen. Für KriegSbesebädigle. die mehr als 30 Proz. erwerbsunfähig sind. 100 Gramm Grieß, 500 Gramm Reis. 500 Gramm Zwieback. Für Kinder im 1. und 2. Lebensjahre aus Grund der Vollmilchiarteu A I und A II 300 Gramm Zwieback. 250 Gramm Grieß, 1 Büch!« Malzextrakt. Für hoffende und stillende Mütter: 500 Gramm Reis, 500 Gramm Grieß, 2 Pakete KcIS. Treptow. Kartoffeln: Im voraus aus IIa— 11c der Kartoffelkarte 3 Psund. Aus 106— 10g der Bert.-Treptower Kartoffelkarte 500 Gr. B>ot. Nudeln: 125 Gramm. Marmelade: 250 Gramm. Linsen: 250 Gramm. Meiste Bohnen: 250 Gramm. Maismehl: 250 Gramm. 1 Psund Reis, 1 Psund Haserffocken, 1 Pfimd Bohnen, 1 Psund Erbsen an Kriegs- beschädigte, die 30 Proz. und mehr erwerbSunsabig find. Littitenberg. Gegen Voranmeldunz: 125 Gramm Teigwaren(30 Ps.) aus Abschnitt 9 der gemeinsamen Lebensmittelkarte. Ans Lichteuberger Lebensmittelkarte 250 Gramm Malsfabrikate. Aus Urlauberbezugskarle 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade. Für heimgekehrte Kriegs- und Zivilgesangenc je 250 Gramm ausländische Hülsensrüchtc. Friedrichsfelde. Drei Psund Kartoffeln. Als Ersatz sür fehlend« 4 Psirnd Kartoffeln 500 Gramm Grostbrot. Die Gemeinde bai ferner ab- zugeben: Herrcnlioien, Kinderanzüge, Jünglingsanzüge und Kindersticsel. Berkaus sir der Wilhelmstr. 9 von 9—1 und von 3— S Uhr gegen Vorzeigung der..Haushaltslarte. Stralau. 375 Gr. Zucker und 125 Gr. Nudeln ab 4. März. Tegel. 500 Gramm ungeltr eckte Marmelade, 125 Gramm Teigware». Ans 10 der SonderlebcnSmittelkarte für Kinder 250 Gramm Kindergerslen- mchl und 2 Päckchen Milchsüstlpcise, aus 10 der Sonderlebensmitteliarte sür ältere Leute 250 Gramm Grieß und 2 Päckchen Mllchsüstsveise. Hermsdorf. 1 Päckchen Süßstoff. Glienicke. 125 Gr. Graupen. 125 Gr. Erbsen. 2 Hering«, 1 Büchse Fleisch, 1 Büchse Leberwurst. Aus f und g«er Kartoffelkarte 1 Pfd. Saubohnen. Aus Nährmittelkarten 250 Gr. Haferflocken. Für Kriegsbeschädigte 500 Gr. Kartoffelstärlemchl.__ Groß-Serlincr parteinachrichten. 86. Abt. Montag Ost, Uhr in der Schutaula der Haecker-Realschnle, Weistenburger Str. 4», Elternversammlung aller Eltern, deren Kinder die Lange Höhere Mädchenschule, Ullrich-Lyzeum, Haeckcr-Realschule, 153. 154., 9. nnd 84. Gemeindeschule besuchen. 28. Abt. Montag 7st. Nhr Sitzung der Funktianäre und Oblente der 15.. 105.. 110.. 117.. 121., 171.. 174., 178.. 200., 214. Gemeindeschulen bei Altmann, Rhkeltr. 2. 29. Abt. Montag 7«/, Uhr Zusammen kunst der Fraurn bei Burg, Prenrlaner Allee 189. Moabit. Heute vormittag 10 Uhr Patzenboser Brauerei, Strom-, Ecke Turmflraste, öffentliche Versammlung. Eltern-Bersnmmlnng der 83. und 93. Gemelnde'chule, Dieffenbach- stratze 61, der 144., ist«, und 184. Gemeindeschule, Gräkeitraste; der 163. und 192. Gemeinde chuie, Dieffenbachstr. 62 bei Rabe, Fichleflr. 29, Mon- tag'Iß Uhr. x Jungkozialiftische Vereinigung(S.P.D). ArbeitSgemelnlchast.Rede. Übungen" beute nachmittag 3 Nhr in der Juristischen Sprechstunde, Linden- flraste 3. Tbema: Planwirffchast. Gäste willkommen. Polizetbeamt«. BöerbeauSsttiuft der S. P. D. Montag nachm. 5 Nhr Versammlung in Haverlands Festsälen, Neue Friedrichstr. 35. Sozialdemokratie, und nationaler Gedanke. Res.: Genoffe Zieglcr. Alle Kameraden herzlich willkommen. Erscheinen der Parteigenosse» ist Pflicht. Eisenbahuer-Werbeausschuss. Donnerstag, 4. März, wird der Werbeausschuß nachmittags von 4 bis 6 llhrfim Sitzungszimmer, Vellevue- straße 7 II, Bitreaustnnden abhalten. Die Sitzungen finden weiter reget- mäßig jeden Donnerstag von 6 bis spätestens 9 Uhr statt. Wir bitten, allen Genoffen Kenntnis zu geben; besondere Einladungen ergehen nur noch ans wichtigen Anlässen. Am 4. März allgemeine Sitzung aller Ver- tranenslente oder deren Stellvertreter. Keiner dars fehlen! Achtung. Knorr-Breinier. Alle noch Ausgesperrten treffen sich Mon- tag unttag 1 Uhr bei Bunge zwecks Klage. Funktionäre des Siemcustouzerns auf dem Boden der S. P. D. Montag, 4'/, Uhr, bei Mersandt(Heidekrug), Konferenz sämtlicher Funktio- näre. Tagesordnung: Betriebsratswahl. Etiarlottenbnrg. Elternversammlung in der Nnla der VII. Ge> meindefchule am Montag 7 Uhr. Besprechung über die bevorstehende Wahl der Elternbeiräte. Friedenau. Morgen Frauenabend ffst, Uhr in der_ Luiscirschuie, Goßlerftraße, Klaffe lo Gen. Soboita bält ein' Ansprache über.Schul» resorm". Die Ellcrnbeiräle werden besonders eingeladen. Pankow. Montag Ti, Ubr bei Engel. Mühlenitr. 45: außerordentliche Funklionärkonserenz. Funktionäre und Gemeindevertreter sind eingeladen. Rein icke» dorf-Ost. Dienstag 7st, Uhr in der Schulauta. reite- Allee 24/25. Gen. Lebrer Meise:.Warum nehmen wir unsere Kinder aus den Religionsunlerrrcht und warum schaffen wir für diese Kinder einende- sonderen Nntervichl in Lebenskunde und Sittenlehre?" Jugenüveranftaltungen. Slercin Arbeiter Jugend Gross Berlin. Zentralsugendhoim. Luidcuflr. 2. Heiterer Abend.— Wedding. Die für heute angesetzte Wanderung Bernau— Birtenwerder muß besonderer Umstände Haider auS- lallen und iindet vorausfichttich am Sonntaq. den 7. März, statt.— Dos Jnaendbeim ist von 5— st,10 Ubr geöffnet. Es findet ein Unter- haltüngSabend statt. Vortrag 7 Uhr. Mandolinen-Uebungsabend. Alle musizierenden Genossen und Genossinnen werden gebeten, mit Instrument und Liederbuch zu erscheinen.— Eharlotteubnrg, Volks Haus, Rosinen- straße 4. Hau:-Sachs-Abend.—<5öpeutck. Slrppekohl. Schönerlinocr Straße 5. Brettspielaben».— Hermsdors. Trirnhallengebäude, Roonstr. Vortrag Gesundheitspflege st, 8 llhr.— Bichrenberg, Partaue 10. Lite- rarücher Abend.— Mahlsdorf. Unterhaltungsabeud.— Rcueuhagc». Aula.?ttederbeidenstraße. Spiel- und Reigenabrnd.— rkirukolln-Noro. Münchener Str. 62. UnterhaltungSabend.— Rosenthal, Gcmeuidelchule. Kastanienallee. Heine-Abend.—«chinargeupors, Brestettr. 36. Musik- nachmittag.— Lteglitz Friedenau. Klernenl, Steglitz, Düppolktrage i. Bunter Abend.— Tegel, Jugendheim, Vabnbosslr. 15. Ilnlerhaltinrgs- abend.— Tempelhof, Lvzeum, Germaniastr. 6/7. llnterhaltungsadeito. — Wilmersdorf. Oberrealschule, Sc-park. Ecke Augustaurotze. Weiterer Abend.— Sämliiche Veranstaltungen beginnen um 5 Uhr, wenn nichts anderes bemcrll. Vorträge, Vereine unö Versammlungen. Bund der technische» Angesiellten«>id Beamte«, Ortsver- Wallung Tempclhof. Monatsversammlung: Dienstag 7.30 Uhr im Kur- sürst. Tempelhos, Dorsstr. 22— Asa. Angestellte der Borkalkulation in der Metallindustrie. Montag 7 in den Sophlensälen. Sopbien- straße: Bericht über die Ausichiißberattinge» und Leichluß'assiinq über unsere Anträge an di« Tariskoimnission.'— Reistjsouud der Kriegsbeschädigten. itriegs teilnehmet, ttricgeamtetl'aeCenen und Kriegsgefangenen, Ortsgruppe Schöne b e r g. Monlag 7 llhr in der Aula der .Hobenzollernlchnle, Belziger, Ecke Enenacher Straße.— Bezirk Stralau. Dienstag'jß Uhr Sitzung bei Gulsche. Hohenlohesir. 3. Mus aller Welt. Sein eigenes Kind vergiftet bar der Schmelzer Joh. Langer aus Brandenburg u. H- Das Ist.ssährige Kind des WilwerS verstarb am 1. Januar unter krankvailen Erscheinungen. Aus Grund einer anonymen Anzeige wurde Langer oon der Polizei verha'tet. Er gab zu, sein Kind durch Einflößen von S l r r ch n r n gelvret zu haben. Tie Bolkszähluug i» Wien. Die Bollszählung ergab für Wien 1 838 708 Einwohner, das sind 400 000 weniger als 1910. Sriefkasten üer Reüaktloa. O. P. 14- Wenden Sie vch mit einer Beschwerde an die Armen. direltton. Magistrat Berlin.— R. N. 1. Wenden Sie sich an das Jugend- amt der Stadl Berlm.—„ E. F. 13. Richten Sie ein Gesuch an das Emstellunzsbureau der Oderposldirettion Berlin, Spandauer Straß«.— E- 19. Fragen Sie Herrn Kaffer, Lrarmsberger Str. 43, I. Ne.110� 37. Jahrgang 5. Seilage öes vorwärts Sonntag, 29. Jebruar 1920 Die öetriebsratsvahlen. Sie graphischen Arbeiter und die Setriebsratswahl. Die Funktionäre der im Graphischen Kartell vereinitzlen Ver- bände der Buchdrucker, der Buchbinder, der Lithographen und Stein- drucker, der Hilfsarbeiter ncchmcn am Sonnabendnachmittag Stel- lung zu den BetriebSratStoahlcn. Die in den Berliner Temerk- ichaften aus Anla� der Wahl xntsbondenen Gegensätze kamen in der Diskussion lebhaft zum Ausdruck. Der Referent C z e r n i empfahl nomenS der Buchbinder, Litho. graphcn und Steindrucker sowie der Hilfsarbeiter«ine Resolution. toelche die Aufstellung gemeinschaftlicher Listen unter der Voraus-- setzung befürwortet, daß sich die Kandidaten verpflichten, einzutreten für den grundsätzlichen sozialistischen Klassenkampf zur Umleitung der kapitcflistischen in die sozialistische Wirtschaft, für die Umge- staltung der Berufs- in Jndustrieorganisationen und die jeder- zeitige Abberufung der Betriebsräte. Z w i r n e r erklärte, die Buchdrucker lehnen tue Resolution ab, denn sie wollen, daß die Wahl sich nicht auf politischem Gebiet abspielt, sondern daß sie nach den vom Gewerk- schaftSbund aufgestellten Richtlinien vollzogen wird. Die Gewerk- fchaften haben die Beschlüsse de» OewcrkschaftZbundeS zu befolgen. Sticht Maulhelden, sondern erfahrene, zur praktischen Arbeit be- fähigte Vertrauensleute soll man in den Betriebsrat wählen. Der Redner sagte, Gewerkschaitsvorstlinde, die in der Mehrheit auS Un- abhängigen bestehen, haben erklärt, daß sie sich nicht hinter den Aufruf der U>S.-P.-Fraktion der Gewerkschaftskommission stellen, welcher für politisch« Listen eintrat. Diesen Standpunkt vertraten noch mehrere Redner, während andere mit weit von der Tagesordnung absckweifenden Reden die .Haltung der Unabhängigen verherrlichten. Gin Kommunist griff die Unabhängigen sehr scharf an, weil sie ihren ursprünglichen Standpunkt, nach politischen Listen zu wählen, verlassen hätten. Die Kommunisten— sagte der Redner— werden eigrneListen aufstellen. Sie wollen das BetriebZrätegesetz auS- n u b e n, um e S z u sprengen. Die Buchdrucker beantragten eine Resolution, welche die Richtlinien des'GewerlschaftSbundeS als für die Wahl massgebend anerkennt. Als die Abstimmung vorgenommen werden sollte, hatte sich schon ein Teil der Versammelten entfernt, andererseits war der Saal aber zum großen Teil gefüllt von den Teilnehmern einer Veranstaltung, die nach der Versammlung statt- finden sollte. Da unter diesen Umständen eine einwandfreie Abstimmung nicht möglich war, wurde Vertagunz der Diskussion und der Abstimmung verlangt. Ter Vorsitzende Czerni ließ aber trotzdem über sein« Resolution abstimmen und konsta« tierte, daß sie gegen wenige Stimmen angenommen sei.— Vertreter der Buchdrucker protestierten gegen die Abstimmung und be- haupteten, eS seien kaum noch 100 Angehörige deS Graphischen Kartell» im Saale anwesend. i•* * Vielleicht begreift die..Frecheis*, die in ihrer Abendausgabe vom Sonnabend gegen die Erklärung unsere« Bezirksvorstandes polemisiert, auS dem Verlauf dieser Versammlung nun endlich, warum die auf sozialdemokratischem Boden stehenden Arbeiter die Komödie der„freigcimkschckftlichen Listen* der unabhängigen Ge- werkschafiSvorstande nicht mitmachen können. Unter dieser Ver- brämung versuchen die Unabhängigen nach wie vor. die Betriebs- rätewahlen zu parteipolilifchen Zwecken auszunutzen. Soweit wir den üblen Terror dieser Leute kennen gelernt haben, denken sie gar nicht daran, bei der Kandidatenausstellung Arbeitsgeuossen zu wählen,, die die notwendigen Vorkenntnisse für die großen Wirt- schaftlichen Ausgaben der Betriebsräte mitbringen. Ihnen genügt es, wenn der Kandidat da? genügend groß« radikale Maul hat, auf das revolutionäre Rätesystem schwärt und daneben daZ Mitgliedsbuch der 11. S. P. in der Tasche trägt. Die S.-p.-v.- Metallarbeiter and öie Listen- aufstellung. In einer am Freitagabend im„Deutschen Hof* abgehaltenen Versammlung der auf dem Boden der S.P.D. stehenden Vertrauens» männer de! MetallarbeiterverbandeS führte der Referent RamS- brock über die BetriebSratSwahlen äus: Di«! Situation ist gegen- wärtig völlig ungeklärt, nicht nur für un?, sondern auch für die Unabhängige». Wir können deshalb in diesem Augenblick eine Wahlparole nicht feststellen. Der Ausschuß des Allgemeinen Deutschen GelverkschastSbundeS hat für die BetriebSrätewahlen Richtlinien beschlossen, daß emhett- liche fteigewerkschaftlich« Listen aufzustellen sind. Andererseits hat auch der Hauptvorstand des MetallarbeiterverbandeS. der ja auf re- volutionärem Baden steht,. gemeinsam mit dem Beirat beschlossen, daß gemeinsame Listen aufgestellt werden sollen, daß aber für die Kandidaten die Richtlinien des Stuttgarter VerbandStages maß- gebend sein sollen. Durch diese beiden Beschlüss« sind wir in eine eigenartige Zwickmühle geraten. Sclbswerständlich erkennen wir den Standpunkt des Gewerkschaftsbundes als richtig an. Anderer- seit? find wir aber als treue Verbandsmitglieder gezwungen, nach den Beschlüssen unseres Hauptvorstandes und Beirat» zu handeln. DaS ist für unS eine so starke Belastungsprobe, daß wir noch nicht wissen, ob wir sie aushalten können.(Sehr richtig!) Die Unabhängigen in der Berliner Gewerk- sch a f t Sk o m m i s s i o n, die sich ja hinsichtlich der Wahl zuerst auf den politischen Standpunkt gestellt und dadurch den Riß in der Gewerkschaflskommission herbeigeführt haben, sehen jetzt ein, daß, wenn sie auf diesem Standpunkt verharren, ihr Ausschluß au» dem GrwerkfchaftSbund die Felge sei« m«ß. Um das zu verhüten, haben sie jetzt beschlossen, sich auf den Boden der Beschlüsse des GewerkschaftZbundes zu stellen. Im Gegensatz dazu steht allerdings ein Aufruf der„Freiheit*, der den Stand- punkt der Unabhängigen festlegt, daß nur solche Kandidaten aufzu- stellen sind, die sich als Gegner der Arbeitsgemeinschaft und für das sogenannte revolutionäre Rätesystem erklären. Da wir, den Be- schlüffen de! Nürnberger Gewerkschaftskongresses entsprechend. An- Hänger der Arbeitsgemeinschaft sind, sollen die auf unserem Standpunkt stehenden Kollegen nicht auf die Liste kommen. Da» ist eine so ungeheuerliche KampfeSwcise, daß wir unS mit aller Schärfe dagegen wenden müssen. Da die Situation noch nicht geklärt ist, werden wir einstweilen so handeln, al» wenn wir mit eigenen Listen in die Wahl eintreten würden. ! Erst Wenn uns Garantien dafür gegeben sind, daß wir nach den Richtlinien des GewcrkschastSbundeZ wählen können, werden wir uns-mit den Kollsgen der anderen Richtung in de« Betrieben über die Aufstellung gemeinsamer Listen brüderlich einigen. Vielleicht können wir noch auf ein einheitliches Borgehen der Arbeiterschaft hoffen. Aber wir wollen Garantien dafür haben, daß die Einheit- lichkcit nicht nur eine scheinbare, sondern eine wirkliche ist.(Leb- hafter Beifall.) Cohen sagte: Die in den nächsten Tagen erfolgende Stellung- nähme der Berliner Gewerkschaftskommission muß abgewartet wer- den. Wir müssen darauf dringen, daß die GewerkschaftSlommissiou und ihr Ausschuß al» Ganze» die Wahlen nach dem Beschluß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes vorzubereiten und daß die Durchführung im einzelnen von den Gewerkschaften als Ganzes betrieben werden muß. Die bisher von den Unabhän- gigen veröffentlichte« Aufrufe täuschen die Oeffentlich- I e i t. Sie sind uichtfiCN gewerkschaftlichen Instanzen unterzeichnet. Deshalb kann der GetvcrkschaftSbund gegen die in den Auftufen enthaltenen Verstöße gegen sein« Beschlüsse nicht vorgehen. Gegen lleberraschungen, die durch da» Hinausschieben eines entscheidenden Beschlusses der maßgebenden Berliner Gewerkschaftsinstanzen ver- ursacht werden können, müsse« wir u«S sichern. Wir kennen den Wert einer einheitlichen Organisation so gut, daß unser ganzes Streben darauf gerichtet ist, dem Unternehmertum eine geschlossene Front der Arbeiter entgegenzustellen.(Zustimmung.) Darum sind wir auch für ein einheitliches Vorgehen bei der Wahl durchaus zu haben, wenn man unserer politischen Uebcrzeugung keinen Zwang antut. Wir verlangen nur, daß man bei Aufstellung der Listen unseren Kollegen die ihnen ihrer Zahl nach zustehende Anzahl von Kandidaten zubilligt, und daß diese gemeinsamen Listen auch zur Wahl kommen. Sicherheitshalber schlage« wir vor, daß unsere Kollegen in den Betrieben volle Listen unserer Anhänger aufstellen. Gelingt die Ver- ständigung, dann werden diese Listen zurückgezogen und die ent- sprechende Zahl unserer Kollegen auf Hie gemeinsame Liste gestellt. Kommt kein« Verständigung zustande, dann gehen-wir mit unserer vollen Liste zur Wahl. Wenn eine Verständigung nicht zustande- kommen sollte, dann dürfen unsere Kollegen nicht mit Hirsch- Dunckerschen oder anderen nicht dem Gewerkschaftsbund angehören- den Organisationen paktieren. Mitglieder anderer freier Gewerk- schaften, die in den Betrieben arbeiten, können natürlich auf un- sere List« gesetzt werden. Nachdem noch einige Redner in gleichem Sinn« gesprochen hatten, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Die S.P.D.-Metallarbeiter stehen grundsätzlich zu dem Ans- ruf de»' Allgemeinen Deutschen GewerkschastSbundeS vom 24. Fe- bruar 1920.— Gemeinsame Listen wollen wir aufstellen, wenn die Gewähr geboten wird, daß wir die entsprechende Anzahl von' unseren Kollegen auf die gemeinsame Liste bekommen. Da diese Gewähr zurzeit noch nicht gegeben ist, werden die S.P.D.-Kollegen ihre vorbereitenden Arbeiten in der Weise fortsetzen, daß eigene Listen bereitgehalten werden, die, wenn keine Verständigung über gemeinsame Listen erfolgen sollte, sofort aufgestellt werden. Die Versammlung beschäftigte sich ferner mit der an den Haupt- vorstand gerichteten Beschwerde wegen Erhöhung de» OrtSbcitrageS ohne Urabstimmung. Wie RamSbrock ausführte, hat der Hauptvor- stand auf die Beschwerde eine Antwort erteilt, welche die Bc- schwerdeführer nicht als zutreffend anerkennen. ES ist deshalb eine. Entgegnung an den Hauptvorstand gegangen; die Angelegenheit ist also noch nicht erledigt. Besuchen Sie unsere Verkaufsräume EMPFEHLENSWERTE BÜCHER Briefliche Bestellungen finden sdinelle Erledigung ! | Neuerscheinungen: Kawarau: Das Weißbuch der Schulreform,,, M. 5,75 Müller„ Brandenburg; Von der Marne zur Marne, V Antwort an Ludendorff.......... 5,40 Nöllenburg: Der Geist der Geschichte.„ 3,60 Falkenberg: Die deutsche Beamtenbewegung nach der Revolution.............. 4,25 Gratulationsbüchlein und Festprologe...... 2,40 Zu Wilh. Holzamers 50. Geburtstag: Der Entgleiste......... gebunden.„20,40 Ellida Sollstratten........„„ 10,20 Peter Nockler.........„.„ 6,60 Pariser Erzählungen.......„„ 8,40 Pendelschläge..........„„ 8,40 1 Oeschenkwerke: 1 Scheffel: Ekkehard........ Margueritte: Die Kommune, Roman.. Wilhelm Busch, Album....... Bell; Durch die Wüsten und Kunststätt« Syriens.....'....... Wecks: 30 Jahre am Kongo..... Lauterer: Japan.......... Fischer: Das sozialistische Werden.. Göhre: 3 Monate Fabrikarbeiter... Bibliothek aller Völker:I.Storm:Immen see, II. Toktoi: Die Kreuzersonate, III. Balzac: DieGeheironissederPrinzessinCadignan, IV.Stiften DerHochwald,V.Björnson: Ab- saioms Haar, VI. Storm: Der Schimmelreiter............. pro Band„ 1,50 _| Eigene Verlagswerke! Braun, Ad.: Sturmvögel der Revolution.... »„. Zeitungsfremd Wörter und politische Schlagworte......... Cunow: Ursprung der Religion und des Gottesglaubens........... gebunden Engels: Der deutsche Bauernkrieg...... Fischer?.: Die Marx'sche Werttheorie..... Graf: Entwicklungsgeschichte der Erde gebunden Kampffmeyer: Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung............. Katzenstein; Der Anarchismus und die Arbeiterbewegung............... Schreiber, Adele: Schutz unseren Frauen u. Müttern Striemer: Zur Kritik der freien Wirtschaft... Wir Volksschullehrer und die Sozialdemokratie. -,40 -,60 1,20 -.60 , Unentbehrlich für jeden Versammlungsrednerf N e u erschi enen: Da vlds Referenten fö h r er Mark 4,20 BUCHHANDLUNG VORWÄRTS BERLIN.UNDENSrR.2 „Torwät*ts"-Husgabeftellcn und Infcratcn-Hnnabim sowie Geschäftsstellen der Zeitnngs-Zentrale(Z. Z.) Aktiengesellschnst. Ltndenfk. S, lt.$of partcm.— Jcrufttltmet Slcal« 5/6, SwuotncftWft Scntrao: Max Ackertk. 174, am floppen- ptal).(BeBflnet oon 8V6— 6 Ufic. Sefcai StBlpmann, Ste,II»er Str.»7, Ecke Magde- butger Straz».«JkBffnet oon 814—« UJit. SSbtu: Eukap Schmidt, Bitnvaldstr. 42, a. d.©ntlfc. naustraft«. DeSsfnet oon äV?—« Uhr. — St. ff r i h, wnjenftr. 81, Jof recht» pari. SeSssnet oon 8'/-— 8 Uhr. Cfltn: ffra«, Arndt. Marku-Kr. M. OeBftnet oon »H—« Uhr.— fl a 1 1 SR e tle, SBctetobutaec Ploh 4. Stein,«opemllneflt. 29.—©cliffnct oon 814—« Uhr. Südosten: P a» I Böhm. Lausther Pia« U/U. SeSffnet oon SMr-« Uhr. Nordosten- Paul SS Ii. ImmauueMrchftr. 24.«eflffnct oon Sti—« Uhr. atooMt: goiepd ffillbelmsijawnet Str. 48.«eJffnel oon 8/4 Ms« Uhr. ®ct)M*g: 3. PSniich. Mststerstr. S4a. Ecke lltrechter Strohe,«eöstrtei oon«14 bis 6 Übe. Stsfenthaicr und Otnniendiugct Dorstadt: A. Wolgast. Wattstr.». Geöffnet oon 8t4 M» 6 Uhr. Sesunddrnnnen: ffltcher Bastianstr. 7, Geöffnet von 8 Mi bis« Uhr. SchöNhanl« P«, statt, flarl Stars Greifen Hagener rÄÄint. «It-EIlenlcke, gaHenbctg: Ettlimann. ffalkenderg, »arlenstadtstr. ItJ. «an»schnlrn»eg. ffran flSoke flieihoWir. 179. Bernau, SRonlotnUI, Zepernick, SchSudeiiel, Karow und Buch: Selnrich«rote. Bernau. Mühlenste, s. Diesdorf: W. Dannedera. Viltorlastr. U. Bohnsdorf: Hortemann, Senostenschaftshau».Pa. tablco*. Buchholz, Blanlendnrg: SB. SBafota, Buchhalz. Bahn- hofstrahe 24. Shartotteudurai Snstao Scharnberg. Sesenhetmee Etrahe. Geöffnet oon 8i4— S Uhr. Sharlottendnrg, Eisfeld. Tauroaaener Str. 14. Eharlottendnrg! flaiferdamm litt. Geöffnet oon 8�4— 8 Uhr. äanersdarf: Echönherr. Landsberger Str. 1». Eidswolde, Cchmöckwih: Otto R t o n e, Eichpalde. EtuSen. rauchstrahe Uiv. Eekner: Albert flernicke. ffriedrlchstr.' 3. fflchtenan. Stehle, Walöstr. 28. ffriedenan. Pefermann. Aheinltr. 27. Ecke Rönne- ffeederadorf. Beter« Hagen: Ufienwaffer. Petershagen. ffriedrichehagen, Hirschaarten: L o f f m a n u. ffriedrtchs. baue», stürze Etrahe 1. Sriinan: ffran, flletn. ffriedrichgr. M... Satenfee, Grunewald: Naack. Kalen/ee, flathannonstr. 4, Gartenbau» Part. Serzfeldei Otto Ä I ch t e r. siiegelstr. 3. chenniaedorf: E m m u la t. Rathenaustr. 7. Sermsdorf,«llenicke. Stolpe,«ergfeide. Aoeasdarf. Hohe». «enendorf, Blrtenwerder: A. B i t t a ck Hermsdorf. Berliner Str. l24. Zohauaietbal Alwin Eammifch BIsmarckstr. 8. flaeI»horst:. ffrau Flanke Seniiastr. 32 001 n rort.'rre. flaulsdorf: W. Scholz Giefestr. 30. flluias.ZSusterhaaien. Aiederiedme. Schenkeudort: ff r I e d r. Bau mann, flönigs-Gusterh., Luckenwalder Str. Z. flSpeui«: Sm II Wihler. fliehrr Str.«(Laden). Ge- öffnet oon 8— d Uhr. Lichtenderg L. Fried richofelde, Hohenfchlnhnusen: 0 i 1 0 Settel. Lichtenberg, Wartender gstr. 1. Geöffnet von 8V4 dt«« Uhr. Lichtenberg u, Gummelsburg, Stralau: A. Ztosenkrang, Lichtenbera, Boihagener Str. OS. Geöffnet oon 8)4 bl» « Uhr. Lichtenberg M: frankfurter Allee l»i. Laden. Lichtenrade: A. Mauer. Niktariaftr. 20. Lichterielde-vst, Lanlwih: s. Wenzel, Lankwth. Reifer- Wilbelm-Str. 3. «fchterfelde-Weft- Schnedel. flSHIerstr. 1. Mahlsdorf! Emil Rauf». Lemkestr. SS/ Mahlow: ffran Kuhn. Poststr. 8. m »arlendarf: August L e t p Ehanffeestr. Z». Martenfelde! öffnet von«'4 bis 0 Uhr. »eltaw: ft rüget. Schönow, Darfftr. 9. XempcOof: Schmach«. flaifer-Wilhelm-Str. 18, Trmpethaf: Salz, Sohenzollern-florfo S. reebbla:»bring.. � Treptow: Rod. Gramen», fliekholzsir. 412. vorn 1 Tr Waldmannalust, ffrele Schale! flarl Reutar. Waid- mannslnst. ffiirfl'Bismarck.Str. 8. «eisieafee: St. Ä e u e r. Berliner Allee«1. «tliau-Saherlehme: R u d. L e l t 0 w. «ildelmsbage», Sesieawiutel: Arthur Schiekkg.«il- hewishaaen Dcrndurgsir. A. «Umeradoef:« ch>1 b e r t Dasteiner«tr. IS. «altersdorf: Schurdaum, Eichendamm 22. Aehleudark. Schlachtrnfee. Rtt-laafee: Gegner stehlen. darf. Annastr. 10.. �. steutheu,«ieradaef: Ernst«tnterfeld.»euthen flurlstrsteustr. 4«. stosien: ffelir Müller. Stubenrauchstr. 28. SSmUiche Literatur sowie alle wiffenschaftllcheu Werke werden geliefert. Gonntaga sind die SefchästestcS«, �-fchlosica. Hochfeine £insegnungs-[-bt 255/4 Oer Varstanst. sucht Nach kurzem Kranke» lager verschied am 24. Fe- brnar unter Borstand»- Mitglied, der Straßen- 1 bahnsührer 66/15 1 Aibert Motzkos. Wir verlieren In ihm einen Pflicht eitrigen, treu- bewährten Kollegen, der beim Ansban de» Ber- I bände» und im Kampfe um den sozialen Aufstieg unserer Beruiskollegen stets mit an erster Stelle ge- standen hat. Der vorstand de» Peulschcn Trnaopork- arboilop-verbandes. Die Beerdigung findet am Montag, den I. März, gachm 3 Uhr, von der Halle des Et. Georzenkirch- bot» in Beißenfee, Rötcke- ftraße, aus statt. Soziaidem. Aahiverein IleuiiSiin<5. F. D). Den Mitgliedern die trau- rige Nachricht, daß unsere tangjährige Genossin, Frau Lmms Schlsät 64. Bez.. Vits. Abt. nach langem, schwerem Leiden verstorben ist. Ehre ihrem Andenken I Die Beerdigung findet am Montag, dar 1. März. nachm. 2l/. Uhr, vgn der Halle de» Neuköllner Be- meindc-Frledhoi«, Marien- dorfcr Weg, an» statte Rcgc Beteiligung erwartet 239.fi Oer vorstand. Sozlaidem. ölahiuercln Berlin'tempeihof. Tonnerstaa. den 4. März, abends T'/i Uhr, im(Sewerkschaftshaus. �'ngel-Ufer 14/1.3 tgroszer Saal): Tagesordnung! Tie Bctricbsratswahlen. Referent: Genosse Brolat.— Verschiedenes. Verbands- und Parteimilglledsbuch legftimicrt. 345_ Oer Einberufer. atBitoloet« Dec lüpfet i. bewss- «mW SttWMÜS Miews-wiiii Mittwoch, den 3. März 1920, abcndfi 6 Uhr, im Geworkschaftühaus, Engelufer 15 sgr. Restaurant): WeMwlW WiMeiielMWiiüm Tagesordnung: 192/13 l. Bericht der Lohnkommission. 2. Fortsetzung der Tagesordnung vom 26. Februar 1920. Orr vorstand. MfAt Witt-SM. vezleka verein Grast» Berlin. unnmoch, den Z. März, abends 7 Ahr. in den Mnfiker- säten. Nniser-wIlhelm-Str. ZI: Hauptversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über das Betriebsräte- . Ausgab« der neuen Mitgliederverzeichnisse. lOOld re verstand. A.A.: P(Prahl.- Tel: Steglitz 2398 9ßf�- 2- ©et iOr.iüari»totKSSi!i I SprechsL 12— Z.Vjö—'/.lOUbrabls-Sonnt.'/jlI— l-Uhi I [ Spezialarzt für Haut- und Harnleiden, j Harn- u. ßlutuntersuchuns AafMIrende Broschüre mit Beschreibung sfmtl.neilTer- I i fahren im verschl. Kuvert Segen Einsendung v. M 1,50.1 Spezialarzt Dr. med. Coleman » Sprech iwnden 9—1, 5-7'/,. Sonntags 9—1- ZrledrMwßeSIS�'>» C r.o 71 n t 4 t* rt für Haut», Harn.. Blasen*. £. I iTnterleibsIaiden.»crvSse Sclwäche, spezie'l veraltete Fälle, Salvarsan-Kuren.. lirlp- u Blutuntersuchunsen. Separat.» Damenzimmcr Erste und älteste Heil-Anstalt Läser, Dir. Loser senior.»Ä««! Nor Rosentbaler Str. 6S-70 IT Ros,:n,tia,er p,a'z »r. Kkottl. ose>>> __ 4-S. Sonnt. 10-1 ohne Verutsflärung te' � seitig-n Haut-, Harn- /JT e/. u. Uuterleibeleidcu, C wo alles aitüctc versagte ACtnc fcinfpfitzunnr.L Natura-Jnstitut. Blüchcrpsatz 3(direkt am Hall-ichcn Tor). Sprechstunden von 10— 1. 4—8 Uhr u. Sonntags 11—1 Uhr Sink-, harn-, Spntnm-Nntersuchnngeu usw. Schriitliche Auskunft kostenlos Nahe Fentral-Viehhof will wegen Wegzugs mein <»i-ua3fe Schwäche. Schnelle schnierzlose Heilung ohne Bern sstörunz. Blut- und Harnuntersuchung. Sprechstunden 10— 12. 3— 6. Sanilälsralvr WeltesAmbulat Leitend.Arzl Dr.med.Felstkorn BccUn.3}olabau«e Sic. IM gfiSpez,-Be!iäii[ll9«Zs Haut-, Harn-, Unterleidsleiben und nervöse Schwäche. Schnelle. sichere Behandlg.. möglichst ohne Veriissstörung. ISiähr Praris. 17,11.« Andreasstr. I». IVUllll, Ecke Breslauer Str.. dicht am Schiel. Bhnh. Svrechst. 10 12, 5 t/z8 Sonnt, geichlolien. tWgMLBle aller Art trinkt Apold. v. Lllhmanns enngenheiltee. Sei: Jahr- hnnberten dew. HausmitteL In tmteii. Zeil von ersten mediz. ÄtUoritaten erprobt und warm unpf. Wirkung wunderbar. Bazillen schwinden lmAuswurs. Appetit, Gewicht, Befind heben sich. 1 P-L 3.— M Nieder. löge Mertur-Apotheke. Brrlw, Tegeler Sir. 30. Greife- walder Apotheke, Greisswoldek Straße 47. Aller Äugen sind Hingerichtetz PATE N TEX u. HYGATEUR Berlanzm Sie(o ort tostenlose Auskunft com Versandhaus Expreß Charlottbg. 4, Ooethestr. 44 Vom I. März ad verkehren Werktags wiederPz.?40Cüstrin- Neustadt ab 11,1t vorm» Char- an 2,27 nachm.. iartottenburg cj 6,43 loltenbur Bs. 303 s, abends. Cltstrin-Nensw 9,45 abends. Eharwttenbnrg. 131'5 den 25. Februar 1920. Eisen dohNdirrltlau Osten. Oriinau,«ohnnngsed-rlchttmg zwei Stuben. Kiiche. iämtllches Inventar, sofort od. April zu vertausen. 1010b Banskr. Folkenderg, Rosestr. 4, Hof. Aei-n-Leder-Besohlung, für 1 Paar M. 4L0 M.. versendet ver Nachnadme so- lange Vorrat. Sofortige Bestellung Bedinanna X Broda, JXcuöbtf b. AnlonienhSlle (Oberschles),«alzmerkstr. Sterke » v sta wird erlangt durch das echte Bocalel- Busenwasser, welches die Formen zur höchsten Ent fallung bringt und einen gleichmäßig. Halsansatz bewirkt. Durch natürliche äußerliche Kräfti gung wird die erschlaffte Brust gefestigt und die un- en wickelte kleine Büste vergrößert. Zahlreiche Anerken rm'rfgeit Wirkung unfiber troffen. Flasche 6,06 Mark. kos nid. Laboral. ff. Bocatlus, Berlin Schönhauser Allee 132. Gmüse-Mmlell! je 100 Gr. Rote Mohrrüben.. 2.— M» Korotren, unobgerieben ILO, Sorten 3A0, ... 1.44. ...'.64. ... 26.- I ... 4.-, ,-.40, ßO. Weißkohl, versd Wirsingkohl. Roikoh Blumenkohl. Zwiebelsamen, Spinat... M Futtermohrritben. weiß- gibt sofort.' solange Borrat reicht, ab Gmelvde Mto-Ä Verkaufsstelle: Hannemannstrast« 34. MiMi« eestat. d. heils. Wirkg. von I DrsÄBaHSsalbei bei Hautausschi» Plechu.1 Hant»ack..bes. Beiaschad.,! ICrainp«->oem der Fraueifl und aeigl Originaldosen f 6,25. 12,— versendet 1 „Eieiamen-Apotheke"[ B e r I i n 204 SW 19. Leip- ilte Misse! fiatin kauft— wie bekannt— stets höchstzahlend Berlin W, Krausenstr. 56-58, Zimmsr 1(Hotel) Täglich 10—6 Uhr. Voxler, Berlin. 'S'MW BnrtiöanitH. ÄÄ";Ä�rt,,en . äentr. 1030 Metall- Ankaulsstelle Stallschreiberstraße 50>51 zahlt für Kupfer � 22.00 Mk. Messing 12.00 BSei 8.00 Zink 7.00 Geöffnet TON 9—6 Uhr » 19 99 Warnung vor Zuzug nach Dortmund. In Dortmund Herrscht große Wohnungsnot, die sich von Tag zu Tag noch steigert. Personen, die nach Dort- mnnd übersiedeln, haben weder setzt noch in adsehbarer Zeit Aussicht, eine geeignete Wohnung zu erhalten. Es wird daher dringend vor Zuzug von auswärts gewarnt. Soctmunb, den 25. Februar 1920. 318® � Ter Magistrat. Sttleabeeks Kautabak aus Uebersee- Tabak mit prima Ftiedcnsbcize. Vorzüglichste QuatitäL Größte Leistunzslähigkelt. RAUCHTABAK rein Uebersee und geröstet nQARETTENTABAK in den verschiedensten Qualitäten. Siändig Vorrat Ehlenbeck«& Becker. KOIn, Elndenstr. 14. Fernspr. B. 5658. A. 4756. Fabrik-Mederlnge: Btrlin W, Spichernstr. 22, Haltestelle Nürnberger Platz(Ausgang Spichernstraßej der Untergrundbahn. Fernsprecher: Pfalzburg 3904. Anfragen und Aufträge aus Berlin werden ausschließlich von der Berliner Fabrikniederlage erledigt.• tteitenangabote............ 1 Hfllll. MIOSMIH für«rttro. filrlnmatorcnbau und Bcpaiolurrn gesuchL 187/2» Ausführliche Angebote mit Lichtbild unter x. B. 1357 an die Annonce»Ervediiion M. Dukes Nachf. A..G., Wien I. Bollzetle 16. Wir suchen zum baldigen Eintritt für die mechanische Werksläfte tüchtige, energische Svblossermeister. Geeignete Bewerber mit langiähriaen, praftischcn Erinhrunzcn im allgemeinen Ma- ichin- nbau und Montagen, die an selbständiges Arbeiten gewöhnt sind und Gewandthett im Verkehr mit Arbeitern besitzen, werden gebeten, Angebote mit Lebenslauf, geugnisabschriftc», Gehaftsansprüchcn sowie Lichtbild und Angab« des frühesten Einteittseermins einzureichen an A, E. O. Kabelwerk Oberapree, • Berltn-Obcrschöneweidc. Tüchtige, ältere Mechaniker, meldst bereit» auf oeodSllsche Zastrumemle gearbeitet haben, finden lohnende Beschäftigung. ksirn W Optili ond Meefianit Jhringhausen b. Kassel. Nachttvächtev, gediente Militärperson oder ehemaliger Beamter, kräftig, für Fadrikgrundstück gesucht. Zeugnisabschriften n. Gehaltsansprüche unter H. 49 an die Hauptcxpedition des vorwärts". Träger deS FoutanepreiseS ISSV! iTimy? K>««a/1 flnsgcwäbltc Romane iilllÄ mm und Novellen In 6 Bd. geb. 64,80 M. einschl. TeuerungZzuschlag. Inhalt: Band 1: Die Einsamen(Tod den Toten— Die Insel Carina— Ein tschechisches DiensNnädch.) Band 2: Schloß Nornopygge. Band 3: Jüdinnen. Band 4: Weiberwirtschaft. Band 5: Tycho Brahes Weg zu Gott. Band 6: Das große Wagnis. Ich liefere samt- liche 6 Bände aus einmal gegen monat-£* liche Teil. H Zahlung y|tt don nur � -I Max Brod, Mar Brob d.handeli in seinen BIlchern die tiessten und wichtigsten Probleme unserer Epoche. Es ist des- halb ein Gebot der Zeit, wenn gerade jetzt im Stadium der lNarunz und des Neuaufbaues eine Gesamtausgabe der Schriften dieses im höchsten Sinne aktuellen Dichters erscheint. Ml NM?.' Postscheckkonto 20749. Kochstraße 9. Ott, Pest und Damm 's•. Name rmd Stand. Genaue Adresse. Kupiter Messing Zinn Sämti. Metalle Quecksilber Platin @o2ci- Silber- abfäSSe Zahngebisse kauft zu riesig hoben Preisen in unseren 6 Einkaufssfeilen Metall- Zentrale ir Brunneustr. II am Rosenihaler Platz| 2. Fennstraße 48 am Weddingplatz 3. Beusselstr. 29 nahe Turmstraße 4. Bahnhofstr. 2 Ecke Schöneberger Str. 1 am Xnhalter Bahnhot i | 5. Neukölln 1 Kal�er-Fricdricti-StrJKO| nahe Hermannplatz 6. Weidenweg 72 am Baltcnplatz Kaninfelle, Hasen-, h.cgen- und Nsh- solle, tV.ioware taust in höchsten Tagespreisen jedes Quantum Robert Kundt, stiirichnernieister, Berlin. Motz. ftraste stS. b2/b- H werden nach d neuesten �3 Formen umgepreßt. | BerfcnhDlrspafaiuren I In allbekannter erst- ■ klassiger Ausführung. lInr(at>Fik I W. L. Zange. ■ Elsasser Strafie 5.4, B�l Nähed.Friedrlchstr. I IriWechTSMoch» OPiENT«TEPPICHE Aufruf! Ich Dcilclle Hiermit laut Anzeige iui»Bor. Wirts" bei der Buchhandlung Karl Block, Berlin LW 68, Kochstratze 9: ÄluZgelvähIte Ro» mane u. NoroUen, 6 Bände gebunden 64,80 M. einschließlich Teuerungszutchlag, gegen Monatszahlnngen von 6 M. SrfstlltmqZort Berlin. DEINHADT�OETTINGEN BEftLi'dTIw' s>' a u"AogTre a jt a> a— 3 Ankauf Juwelen am kmUgm hohem San Margraf'Ce Kanonlersir, S Warnung! Bruciisiiber! Verkaufen Sie Ihr Brach-Qold 0.-Silber, sowie Platin nicht— bevor Sie den richtigen Preis bei H. Wiese, Artilleriestraße 30, erfahren haben, denn der Weg ist sehr lohnend! MtSibel tjrvJ kompL WoFnuncselancstifuncen Ilemeei-«-SpcSTesElsamcr Wo!t\n— u. Sclrlafzlmmer Hervorragenpl schon und preiswert Ixa Äl4ec£>rck,ial«gcii u.Stllazloa Klubsessel und Sotes In Gobelin und Leder f.VermleKirsg hompleiter E nrid-.fungen. daher sfefs viele OelegenhelfskBufe M. Marlilewic« cM�'svir Trübjahps-Kojiüme 375.- 5291- 785.- Sröhjafors-Pülctotö, SS- 135." 34a- Sfrassen-KIddep aus Sekfc.tWDUe.Voile 266.- 433- 660- �lusen.Röcke. Kinder- »»!>!«>' t Bevor Sie stiren Bedarf in aemüse., fand» wlrtschaftllcbec und Bluraen-Samereien sowie Banrascbul- artikeln usw. eindecken, verlangen Sie unser telchhaltiges Samen- uerzeiclrais 1920 Wir bürgen jeden aarten- und Landbesitzer (Qr beste, reellste und exakteste Bedienung. Jedem Interessenten senden wir auf Wunsch unser neuestes Preis- verzelchnfskostenloszu. Samcnbandlun— „zum roten Hirsch" Frledriel Jolui laeb!. Inhaber: VlktorRclter& Cbr.Frlebel ERFORT 4. Marktstr. 27. Fernruf 2302 Mökel-Ross'en Dnvcntur»Verkauf aller Lagerbestände billigst. 0 Schlafzimmer. von 2900 bis 15000 M. TJnsere neuen HSDaren elngänge haben Loleder alle Vorzüge einer guten IFriedensware so dass unsere Kundschaft mit Vertrauen ihre Einkäufe besorgen kann./ Kleben un= seren praktischen Qebrauchs= stiefeln In gediegener rfusfüh* rang verfügen wir zurzeit über grosse Bestände feiner Cuxus* Schuhwaren für unsere ele= gante(Damen- an d Herrenwelt, Schöne Inder'-St Altmetalle! Kupier, Mesalna, Zinn, Zink und Biel, auch Gold und Silber kauft* Aber Tagespreise Allhsnillnng Bärw sldstr. �8. Kupfer Mk. 26.00 Messing Mk. 15.»« I Zink Mk.».ö»-».OO Blei.. lO.OO] Kotgnß>lk. 23.0« QrflBere Posten werden auf Wunsch abgeholt. Stingl, Mechaniker, *] Alte Jakobstraße<19. Qnepgeb. I. sind 54/1» preiswert In Zehlcndorf- Eichwaide- Cladow Berliner Terrain und Ban-Akt.-Oes. Berlin W 8, CtiarlottenstraBe I». Amt Zentrum 11510. Gaidinenbtttn Bernhard Sdnmiii vergihea wir füi jede abgespielte Schallplatte irgend eines Fabrikats. mmmmmmmm Coferttoalnti'tl 76, 114, 18S, 277 (■pr. Kutuie RDfiki SeMinrBcke Piiiictotel 315, 485, 615 80, 151 280, 415 33, 58 126 445, 768 ffflsr. MiRtci 165, 225, 298 Giraininlel 165, 280, 426 fieselUehaltj- im) iMzklaiier 270, 415, 685 HerriagraüilraSnt«! 420, 575 AstrMOsinl'ntel 355, 480 Ulster 88, 152 Pelzmäntel 3500,5250,7800 Westmann 1. Geschäft; Berlin W, 2. Gescjiält: Sarlin NO, Mohrenslrasss 37 a Gr. Frankfurter Str. 115 . Sonntags gescUossenl und Sie werden zufrieden fein! Noch haben Sie bei uns Gelegenheit, Kostüme und Mäniel jeder Art und Ausführung zu fehr billigen preisen zu kansen. Aber säumen Sie nicht. Oer Andrang ist schon seht enorm, vi« Ware wird wapper und die preise werden steigen. Hier?. V. ist ein Kostüm, das sowohl was preis wie auch Ausstattung betrifft, schon bald auch nicht annähernd zu ersetzen sein wird. Es ist aus weinrotem Stoff hübsch verarbeitet, vereint in flch alle lKeize des modernen Kostüms, wie z. S. sehr schmucke Stepperei und Knopf« Verzierung, flotte, gefällige Linie, die beliebt« Gürtelschnalle und es kosiei nur i Ksnigssr. 33 Chausseestr.«3 Vax JJoJnfwf 3Upn:eos Oto8'J5?jlW ,.a« Eigene Schmelze t Direkte Verwertung Stammeln, Lispeln, Nervosität und Angstgefühl vor dem Sprechen, Atemnot etc. beseitigt gründlich Dr. Schräders Spezial-Institut für Stotterer etc. lora' Berlin W, LützowstraDe 30. Spr.4-7,auS. Sonnabend u.Sonntag. ' jedergdertto turliti sin gt.erWuine fließen de nAtürUSpracüe Lebensmittel 60 Zweis-OeschMte. Gute Möbel »•Ilde, geschmackvoll, billig, sowie komplett« Wohnung». Einrichtungen, (A kauft der Kenner A am besten direkt beim Tischlermeister Julius Apelt Berlin SO., AdalbertstraB« 6 am Kottbuser Tor. At Ävsirx Täglich größte Verlauf. Gardinen, Fenster von 30 ML an,«ünltiergardinen. z Langichal», I Querschal von 60 MI. an, ferner Riesenauswahl In elegantem Madras, Mull, Grbstllllgardltien, Lang, und Halb- stures mit Filct-Sinsäßen, Divan- und Tischdecken, x: Spezialität allerhand Wäsche u Teppiche— Läufer usw. Billigste Bezugsquell» für Wiederverkäufer. —— Besichtigung lohnend.—— Fried, Berlin, prlnzenfir. 84 am Moritßplaß«■HRgSHBH 2 Treppen.{ Mond-6xtra iniiiiipiiliiiiiiiiiniiiiiiimiiiiij��'iMiiiiiinSiiiiiiii�iinii» ANonö-Sxlra Klmgen ?Llsierapparat gr5oaener Älnge tafto vvtdoer.« m. d. Serlin SD äi. velle�NNasee�r. 02 3« haben In orl-n einschlägigen Gefchckflon_ Eferth& Mittelmann sehe ses! gesenüber der Pctrikirchc. Fernsprecher: Zentrum 2373. 7103 u. 11541. j Beste Vcrwcnunt ausländischer Anleihen n. Coupons Oeschäftszei«; 9-1, 3-5, So.nabends 9-3. v Phllharfnoale Freitag, 12, ÄJrr 7>/, CSr: Letzter Vortrags s Abend MOISSI. Karten: 2, 4, 6»*, 10 M. u. Steuer dsi Bote& Bock, Werrhnfm, Abendkasse, Btn-?alast Börse Äl51�! Heute und folgende Tage: Henny Porten m Konica Vogelsang. Cafe Morilzplatz/ Variete Oranienstraße 53-55 Direktion: R. Korant 3as Sensations-fropmm!! * Eric u. Solln/ Oscar Rick/ Rita Georg Z Polandos/ Harry Malten/ Max Schmidtchen/ Rani Qalley/ 3 Augstein-Klatt !i�zWMW Anfang 7 Ubr/ Sonntags 4 Uhr WSen-LeflaiMv! U afts d•» LI»d,» 44 ■ ob Srl-brlchstruß, 87 Vornehmes Wem- unh Zkr- Zieftaurant »•bfUp»«»»«, SSIet, Spe kalltüt: Ptlso«r Urqu-ll T ese llschaftsZimmer Mittag, n. Abendmvflk: Kapell» SLichLicK. Allseitig gerühmte � Eolllldoes«v Uoler ben Ltube« 50 Kassie. Dirle. Dm Abend» 2V-i».RestaQrnatt Nachm.. a. Abenb-Äonjezt# Kapellen llschmann. Wagner Eigene Wiener SBMtttil Kaffce-Zubereitung, Karlsbader Art. Linter ä. Dioden 2Z/2Z vir.\\. S o I i m a n 2 Uraufführungen 2 ans dem Fensler. Groß. Detektiv-Abenteuer In S Akten. Hauptrolle; Hans Albers Ria Jende. Augen. Spannendes Film-Drama in 4 Akten. Schildert das Schicksal eines Mädchens, das im hanne der Hypnose zum Werkzeug eines Hochstaplers wird. Winfer-Qarteti Heute 2 Vorstellungen z-/z Uhr "Kleine Preise. Kind d. Hälfte! m Utir Varletd-Splclplan Rauchen gestattet! — QogrQndot 1894»w tiivtfl Geld üuelverkanil ■reine l'ieppe| • FpDhjahn-Nauhiiten• Covarcoat-Pal.tots, Kootiima, imprägn. Saldenmäntel, Sportjacken. MUnX'ner UlleOBiSlitel. Schwarze Tuchmäntel. Winteralster Röcke. W olletoffe, 36.50, S6M, . üernianiePrathisält M C. Richter, N 4, Cliausseestr. 110. I led. Sonntg. Hoffni. • Nordd. Sänger, i.eg. ' d Vrorst6,d.Konz.5V; Nachd.Fam.-Kränz- chen.Im weißenSaal 1 v. 4 L'h' ab; Gr. Ball. Potsdamer Str. 38 Tunnstr. 12 in Monica Vogelsanjf. , frjedenau, Rhelnstr- 14 i Tötet nicht mehr Alcxanderpiarz-Passagc Oer Ritualmprd. (MäiMiJtiytz. j Eingang"" LaBdabg.StCi BKRLINC J nur durch den Hausflur. 3 1 Bruch GoBd Sllbei*Bruch Kupfer Messing 998b«] Blei Zink Zinn kanftzu höchsten Tagcspreiaen Silber- Zentrale 13 yGedtfnet�on�O— öUhr� !!!Geld!!! ,ür tebe WeNiache. Hschne An- "cufanreiie tür. Pfandscheine. BriEonten.(Bnlbgegenftände. Teppiche, Bücher Ulm. Wolfi, Friedricnstr. 41 III, Ecke Äochstr. Sie haben einen Vogel abgeschossen, wenn Sie Ihre MetallabfäSSe und Alteisen nur an mieb verkauien. Zahle stets höchste Tagespreise. Eisen- und Metailgroßhandiung Willy Seydlitz. Hauptgeschäft; Neukölln, Liberdastraße 4. Tel.; 9403. Nur für engros. Uetailankaufsstellen: Hermannpl. 4, Böhmische St. 16(nahe Richardpl.) Berlin, Schönhauser Allee 151.— Pflcklerstraßc 33. Größere Posten werden abgeholt. Post- und Bahnsendungen werden, prompt erledigt Mitglied des Vereins der Altmetallhändler Groß Berlins. Metalle bedeutende Prelserböbungl Platin! Gold» Zahngebisse. Zahn� bis 75 Mark. Silbersachen! Münzen I Salpeters, Silber I Quecksilber! Kupfer! Rotguß! Messing! Nickel! Aluminium! Znn! bunniolpspler! Zink! Blei! Flaschenkapscin! Schrillblei, alle Metalle hächstzahlend Edelmetall-Eiakaufsbareau,- Kupfer 25-26 �7 Aluminium 20- 21,50 M.. Botgut! 20—23 M. Messing 15-16 M., Biel 9-10 M. p. Kilo, Zink, Zinn, Lagermetall kauft• £»chloB»erci Xiemann, StallschrelberstraBe 55. am Moritzplatz. Piatin höchsten Preis Brennstlfte, Goldbrnch und Sllberbruch Gebisse zahn 20,00 M. kauft Linke Blüchers traBe 40 Port. 2. II. 9-7 Uhr. Alte Gebisse auch zerbrochene, bis 8000 Hark. Einzelne PlatinsUne von 21,23-200 Mark, ledoch nicht unter 21,25 M. pro Zahn, Platin-Brennstiffe, Kontakte usw. bis 320 Mark pro Gramm biold, Silber, Öerate. Mchmuck- nachen und Jnwclen kauft zu den höchateu Tauesprelsen täglich von 9 bis 8 Uhr Jbends J. Herz, Fehrbeilinef Straße 52, Vorderhaas links parterre.* W Sonnabend nur von 6 bis 8 Uhr abends. WH Baustellen Wer sich rechtzeitig ein für Eigenhelm. Grenze von Mariendort, NeukSIIn, Tempelbof'und Britz. Geeignet für Gemüse-, Obst- u Kartotielbau Bequeme Anrahlungsbedingungen.— Näheres;.ttariendorler Grundst..ües. m. b. H. I. Llqu., Belln, Mauerstr. 2r Telephon: Zentrum 4048. 23515 Platin gnecksilber Sciimuckgegenstände höchsten Tagespreis ?lati«...:T-. freibleibend Ute ZalmgeMsse Platln-ZahnJl« QuecksilberKo.140M. Brennspitzen bis 900 M. auch andere Gold- und Silbet Sachen kauft Trapp Eilelnietnli-EiiH(.-Bureau Kommandantenstr. 29 nur I, links Tel.: Moritzpl 5722. Streng reelle Bedienung. Klno- Borfitßret> Schule, gründliche Ausbildung iür Berus SN allen Eystemcit. 1008b Friehrichftr. 21. Zigaretten Pro Mille non M. 120,— an ZiMkN MaHzt-an Beste Bezugsquelle f.Sastwwte l. Manheimer, Berlin, Beremannstr. I In.Kreuzberg) Platin höchste Preise bis 3000 Mark, ledoch pro Zahn Ä 21 M. Gold, Silber-! Schmucksachen I Gebrauchsgegenstände sowie Bruch Konkurrenzl. Preise| Pilz Alte Schönhauser Straße 19 II. Geschäftszeit: 9-5 Uhr. Kupfer 22,00 Messinj.. 12,00 Slei..... 8,00 Zink..... 7,00 WM. 130,00 ,MetalIeinhan|' '.2 Kaulminnisctie Söhnten der Rorporatlon der Eaulmannsebalt von Berlin. a) Handelsschulen für Mädchen Weinmeister. Straße 16/17, Scharnwebcrstr. 19. Wilhelms. bavener Str. 2'S, Wilmersdorf, Weimarische Straße 21/24. Der Besuch der Schule de reit vom dreijährigen Pfllchtschulbesuch. Ausbildung in allen kaufmännischen Fächern für ehemalige Gemeinde- schüler. Selektakurse für Absolvierung von Lyzeen. Aufnahmeprüfung am 14. April, 3 Uhr,, resp. 9 Uhr vormittags. b) Fachklassen für Mädchen Welometster. straße 16/17. Ministeriell als Eisatz für die Pflichtschule anerkannt. Kaufmännische und hauswirt- schaftli he Ausbildung. 8 Wochenstunden. c) Fortbildungsschule für weibliche Angestellte Welnmelsterstr. 16/17. Unterriciit in allen kauf- männischen Fächern, abends 8— 10 Uhr. d) Schule für Maschinenschreiben für Mädchen, Neue Friednchstr. 55/56 III. Der Unterricht wird von V/t— Vif und von 7—10 Uhr erteilt. e) Kaufmännische Fachschulen für schnlptltcht. Lehrlinge, Doro heenstr. 33 Sebastianstr. 26, Ir.sel- straße 2/5. Elisabethstr. 56/57, Gartenstr. 25, Der!!- lingerstr. 18a, Sophienstr. 18. Der Besuch befreit vom Besuch der städtischen Pflichtschule. Außer den kaufmännischen Fächern auch Englisch und Französich in 8 Wochenstunden. Vor- und Nach- mittagsunterriebt. f) Versicherungsfachschule DorotheenstraBe 12. g) Handelsschule für Knaben AngoststraBe 21. 30 Wochenstunden von 8—1 Uhr. h) Kaufmännische Abendschulen für lange Kaut. leutc Klosterstr. 74, Inselstr. 2 5. bamtliche kaufmännischen Fächer u. Surachen abds. 7— 10 Uhr. I) Oeschloss. höh. Handelskursus f.). Kanfleute mit der Berechtig, z. elnj. Dienst Klosterstr. 74 Ausbildung in sämtlichen kaulmännischen Fächern sowie Englisch und Französisch abends 8—10 Uhr. Nach Absolvierung Abschlußzeugnis. Beginn sämtlicher Kurse am 15. April. Auskunft täglich Im Bureau der kaufmännischen Schulen, Burgstr. 25 U, von 9—3 Uhr sowie in den Schulen selber. er. Direktor: Dr. Knörk. Nur kein Neid! Ich zahle immer noen die höchst eoTageiprelse für alle Sorten Altmetalle. Metallschmelze, Prlnzessinnsntlr. 17, n eb.W ertkeioM Morltip.) Mitgl. d. Vereins d. Alt- metallhändl.Qr.-Ber ins Mitgl. d. Vereins d. Altmetall- hiodler öroß-tierlins. Blei! Zill! ieiMeiB! alle Legierung.|i de Menge, znHSchnemTages-reis laust Sdelmetull- kiniauls. dureau. Webers! aß« Li lAIex. 4243).» scheUack, Lei« kaust Hahn, Dircksenstr. 2. HvIiMuGBteilullg 100 kompl. Zimmer-Eiorichtnngca in künstlerischer Durcharbeitung stehen in meinen Ausstellungsräumen zur Besichtigung bereit.— Kataloge werden nicht versandt h S Bali Kunslmöbeifabrik "* �_ begründet 1857- Berlin W, Potsdamer Straße 27a. Sie ZahttemUaufsstelle Charlottenbnrg, Frilschesiralic 46, vorn II an der Kantstraße(Bahnhof Charlottenburg) kault tägL von 9-1 u. 2-6 Uhr zu höchsten Preisen Alte Gebisse Pro Zahn nicht unter 15 bis 20 Mark, Stift' zäbno bis 200 Mark, Knopfzähne die Hälfte. nach Gewicht (Gramm 300 Mark) Brandmalerei-Stifte (ijJUjderr�clihfira!<2ur� /Ccr�ßu�erDamm. yp ahne@ Mark! gggg 7- Mark mit echtem Friedens-Kautschuk schöne, natürliche Farbe bei SM. MMS!' E�ülltSe Zahnziehen rnll örtlicher Selinhnng nach bewährtet Methode hei keßlellaoz von Gebissen gratis! NV- Kronen von 30 Mark an. Day- Kt-Inc Lnxnnpreihc.-VE Fachmännische Mundnntersncbung nnd Rat kostenlos MpsMxefHatvan3 Ecke Schönhauser Allee, Eingang Dantiger Straße. Sprechstunden von 9—12, 2—7. Sonntags u. Feiertags 9— J2 In den letzten 2 Jahren über 2500 Gebisse zur vollsten Zu- friedenheit geliefert.:: PLATIN stets zu höchsten Tsgespirö!. Gold, Silber\n„ Brennspitzen, Platin kontaktc, Zahnffebisse, 4(aeckailber kauft höchstzahlend Adolf Friedländer, Berlin, Kommandantenstr. LS, 1 rechtN. Alte Gebisse in Gold— Platin bi« IOOO Mark Zähne in Kautschuk bis SO Mark Platin zum Mclisten Tageskurs! Auch Abfälle, Brennstlfte. Kontakte. Krampons, Drähte, Tiegel usw. Brnch-tüold nnd«Ii ber Höchste Preise! Emil Teichler, Belle-AIliance-Platz 6a. II.EInkaufsstelle: Moabit, Restaurant Putlitzbrücke, direkt oben gegenüber �shnnof Putlitzstraßc, Ankauf von 10—6 Uhr. r Nor Älcxandcrplais f Obß-Häusne Nur Älexanderplaif! I Apfel, Birnen, Pflaumen, tOrfhen s Flieder- a. Schneeball- HochßSmme s Johannis-, j i Stachel- und Himbeeren s Buxus- Kugeln und Pyramiden s Gemü/e s Samen.' Kleiderstoffe Preiswerte Handschuhe Seidenstoffe Blusenstoffe »p*rt» Stretfea........ Meter Schotten flr Kindergelder, doppeltbrelt........... Meter Rockstoffe «loterkli und kariert.... Meter Schwarzweisse Karos rlrka 100—130 cm breit.,. Meter ReinwoII. Batist i» vielen Farben....... Meter Reinw. Kostumstoffe aleg. QnallUU, zirka 130 cm br. Meter Voile onl und geetretft, zirka 100 em breit...... Meter 3450 3950 3690 4250 3950 4950 595° 8950 5250 895° 19550 4950 6250 Damen- Handschuhe Zurira« duzchbrocben, weiss............ Damen-Handschuhe Zwirn, porös, weiss, schwarz........... Damen- Handschuhe Solde, Perlfllet. farbig,.eise, schwarz..... Damen- Handschuhe Seide, glatt, weiee, schwarz, farbig....... Damen-Handschuhe Trikot, mit 2 Dmckknöpfen............ Lange Damen-Handschuhe durchbrochen, Form Monsquohaires. weiss.. 290 490 790 1275 1275 1075 Damen-Handschuhe, Glace Zlegenieder, 3 Endpfa................ Damen-Handschuhe, Glace Ziegenleder, 2 DmckkaSpfe............. Damen-Handschuhe, Glace la Zlegenieder, weise................. 11» 1975 24so Damen-Handschuhe, Glace 9075 la Ziegenleder, farbig................ Herren-Fahrhandschuhe ocqo Leder, mit Schnelle.................. Konfirmanden- Handschuhe Glacd. schwarz................. Seid. Schleierstoffe lu rsrachledanen Farben. Meter Blusenseide kariert, ia med. Stellungen Meter Schwarze Seide s e 1 v o 1250 für DamenbSta Bast doppeltbrelt... Seiden jn rlelen Farben..... Kleiderse doppeltbreit......... Regenmantelseide imprägniert.......... Meter . Meter d e . Meter i 1 e , Meter i d e . Meter 2950 3250 3450 4350 3750 4950 4450 5950 5950 6450 9350 10250 1025011650 Wcisslack 1 len. Lonb XVI. Scblafiimaer Joseph DreyfaS Mnrfüratandamui 213 S'f Inplan 33 83.• Schellack, Leim tauft(fbca Ouantum W/J* Vvogeri« Kurz: Oerlin,«nbrrosftrnfie 73. Tel.! MUnigtt 8m rHd.AItinetallhSndl.BBB Kupfer kg 22,-1 , Messing,, 12,-! 8-1 ii oi• 7_? ii«i 5 «H. SamaeisohH, � ■ Barl iii 0 26,■ | Nnunynatraße 38,■ ■ an der OianienbiücKe.■ MW Morltipl.«00. WM WelSa ans pr. VoiWolla «»SO H 70,50 M. aaa Peioal 83 50 M. Hermann Engel l�czndsX>erger Straße 83, 86, ST. EntziicM Heokeiten in Kleilern, Prüiijaiirsmfinteln u. JncKeniiteiüern Neueste Waschkleider aus bestem Vollvdile voii 195 M. an+ Nachmitfag-s- und Abendkleider aus Taffet, CrÄpe de Chine und weicher Seide+ Hochmoderne Manlelkleidepaus Gabatin, Trikotin in dunkelblau und hellen Modefarben+ Coverlcoatmäntel für Jugfendliche 325 M., 198 M.+ Imprä�nieite Covertcoatmäntel 386 M.+ Seidenmäntel in vielen Farben 456 M.+ Elegante Sommermäntel modernster Verarbeitung' auf reiner Seide gefüttert+■ Dunkelblaue Jackenkleider aus prima Kammgarn und Gabatin auch in großen Weiten■+• Waschmorgemöcke 125 M, 4- Eleganteste Morgenröcke aus Cr&pe de Chine 275 M.+ Kleiderröcke aus guten, praktischen Stoffen 41 M. Trauerkonfektionsabteilung. Schwerz« KottOn« an« bestem Kammgarn auf reiner Saide gelottert.» Bcr.warze Mäntel aas guten pr'küsci'a i Stolfaa 308 H.* Schwatze KHdenOcka aus Kuntnirin IIS M.# Schwarze Seidanblusnn In rerschledeuen Macharten und guten stüfton 133, So M„ 98 50 M, 63.60 M. Aendernog Ihr Traaerhonleütien binnen 24 Standen. Hochelegante Damenhute. Modernste Schöpfungen ttr Frühjahr i. Sommer. 'Stanqen- u. Kronen-Reiher..« Paradies-f "Stangen StrauBfederhalsrOschen.* •Flanken. Marabukragen. Backflsch- Klelder In farbig und«ob warn ■nr Mlnsegnan». Hädtlten- tessellieoidin SO— 35 cm laug; 8,83 M. RnoSen- Nesselbemilifl 80- 65 cm lang, 10,75 M. 56,50 M. Elecmatea Bit reich gesücktem Eumpt «7,50 M. Farbice in echBnen Ucht- farben 63 50,«7,50. 42,50 U au halt barem Leder Or. 25—26 48 M. Or. 27-30 54 M. Perserteppiche in großer Auswahl feine Farbenn-Mnsler Mahal-f Joraghan-f- Klrman+ Tabris-f- Seidenteppiche+ Galerien und Verbindungsstflcko RilMisi, Bettdecken aus gewebt Tüll, ErbslUli, Filet antik und Filet Guipüre, Weiß gestickte Decken u. Milieus In rund oval nnd rtcreekig. Deutsche Teppiche beste Qualitäten Pener a. Mtferne Master Prima Velour-Bettvorleger 125 M.-f Fe!l vorleger>25 M.•+■ Grtelli i Moqeette Tisch- und Chaiselongue-Decken. Berliner Siizmobel- Industrse G. m. b. H. BcrllnC;, NeuePromenad.l Eckhaus am Bahnh.BArse. eigenes erstkl. Fabrikat. Lagerbesach erbeten! FtaiiiCilil-.SilSerirüEii alte ZalHigebisse, PI.-ZShne bis 40 Ab kauft E. Huabdort. N'O.. Palisadenstr II. v. II. M-Gettmann Berlin O 27 Alex änderst. 22 Aufgang 7, 9—5 Uhr. Engl., türk. u. deutscht Zigaretlen In allen Preislagen. Lnacrbesuch lohnend Iflarmeft für' MiÄigianichluO. ßadß-ährtchiun«� ■£& 122/23 P, Bcriui W.-z Bltt« beachten! Brillanten Perlen• Smaragde Juwelen schmuck kauft zu höchsten Preisen W. WEIS AOER FriedrichstraBe 168> zwischen Behren- u. Französische Straße. I. Etage 1* Etage JV£ ö fc> e> 1 BtascnKger in t Etagen! Moderne Speitezimmer Schlafzimmer Her re n eim mer Wohnzimmer Küchen LleNroog frei Baue Ant Wun-ch T.ilzablungl Möbel-Haus A. DAM1TT Rosenthaler Str. 46/47 lllllllllillllllllllllllllllllllllllli Hell« Leuchrzehien l Ankerwerlt Deutschland genau reguliert, In starkem unverwüstlichen Gehäuse, tadellos gehend, schriftilcheOarantic. Damennbren. Prima deutsches AnkerwersM 45.- "m® Ulilllllliiuillllllll Ka.alog auf Wunsch. DEUTSCHLAND U Leo Frank Ann- band- ahr extra kleines Format mit Splralannb., Leuchiiahlen. neu, elegant... M.60.- Versand gegenNech- nähme oder Voreinsendung d. Betrage«. ■ MANUFAKTUR« fccrlln S.W. 19 Möbel zum ttnptuShrtite btnlt an Prihate.— Siefen- auvmaßi. »tfclah. 2;50-l8750«. Sacilea. 1!1 36-27700®. Gecc«nj.'Z2',»— 16ti7ö». 1485-6656®. Stadien 675-38253». Licf-rung feto. Lagerung toftcnU lOjiiHr(BnranfiC. Möbel-Haus Rcjcwske Berlin. Babftc. 60 Speisezimmer Herrenzimmer, Schlafzita. mer. eaioaeinrichtaiiata, Küchen, Leber, u. Sahelin. iUuutiarnitnrea, Stand. in riesig Vituse. Semieri, Bim Ar Selegeu- rhifltrafe. «othrinoer Str. 58, AofcatStlcc Platz. WiltWl ichalwlatten»,< tSnmmi- .... abfätle), Schattulatten., Wachswaizen-, »unapcrcha- AbWie talift Otboner, flnepochstr.«>, Eck, r!lmm«rftr.rUNh Georgen- Nrchstr. 50, nahe dem AI-lani>er. vlak. 9-12'/,, 2'/,— 7 53-14 BiOX ZAHNPASTA rmifSoi Lnochtt '••.wm-•.. RADIUM. GAKCS T Acrztlich empfohlen, hergestellt unter ständiger Kontrolle eines staaili�h approbierten und vereidigten Apothekers u. Chemikers aus garantiert reinen ausländischen Produkten. Keine Ersatzmittel. Das Beate für Kranke und Rekonvaleszenten Radium-Cakes-Werke Akt.-'Ges. Berlin W 8/ Danzig/ Prag 'mit Souers/Dfl- Wirkung noch Hofrof 0( Zucker Meine großen Jfföfeel- Säger mit Siieifojtmmeun, Herren, ilum.ra, Sdiiot- zimmern, Lahor- u. aobclln-fflatnitne«n, vlnlm- fofos, Ivuraeous, bchrdni«», Oerllloa. Cant- WIEDER DA Ii" pleiten atldicnelntidiiungeti ufm. stehen zur ge» liilligen zmanalofen Besichtigung in Der Uvanoeafteeb« Jlt. 7. Jtr. 6».»t. 136 nahe NofenlMrt Plag hei Nüdel-I.eckner, \ Geöffnet 8—6| aller Syetcm«, Transpoptahle Kactielea, Kochherde, Gaskocher, Waschkesselw- oerijintt unb emailliert. Ucfert vom Lager F. H. Max Lademann, ffi. m. Ix H., Berlin SW.I9., Scydtlttr. 12/13. Vorzgl. haltbar getrockneten Weißkohl(kappus) besser als Frischkohl(I Pfd. Trockenkohl entspricht 14 bis 15 Ffd. Frischkohl), 10- P(d.- Postbeutel M. 17,95 portofrei, Kisten. lOOPfd. netto, M. 150,- einschlleBI. Kitten ab Fabrik unter Nachnahme llelern HoisadiverfcelortortHoist HOBEL Tischlerei• F. Kernien. Neu. MÖnlgatr. Itb. Gegründet 1804. Wekszimnr Scblifzinnior SpeliutRMr Hnmziwn. In sehr geilllg. Formen In groB.Ausw. am Lager. &L * S.59. BodtaBOriannm£9to Alte Gebisse zu den hff chstenTagespreisen Zahn 20 bis 50 Mark Kein Zahn unter 20 Mark, wo die Echtheit Iest»estellt Ist. . Knopisllftzlhnc 8 Mark. Holabrand- Brennatilte-HDg kauft zu den höchsten Tagespreisen Laboratorium Roseizweig, Oranienburger. Str. 38, hochp. IW. Artillerie- u. Friedrichsfr— Einkauf von»-6 Uhr. + Spezial-Behantllung 4 v. Haal», Ham-' ilnirrieibsleihen. neroöser Echwdche. G»öb> Heile! folge! Brlonber» f. ftrante, weiche anbermätfa nicht oiu. gehellt worden fmb. Blnwnterfuchuna, Höhenjonne-Benrahtg Ein wohlschmeckendes u. leicht verdauliches Nährmittel aus Eigelb und Milch gewonnen| 1« Dr. HoHbaner'a(ges. gesch.) LECITHIN. EIWEISS (S»/, Elgetb-Nervstofl und 95% MilcheiweiB enthaftend) Ceberraachcnde Erfolsfc� bei all ffemeincp liO epCMeb wftc h�_ IJntcr- crnaitranc, ÄcrvoeitBat, tsluturntat, I 100 Graatm 12,-,>/> pid. 28,50. I Pid. 55,- Mark, j OrntU.ßroschüre versendet Elefanten- Apotheke, Berlin 213, Leipziger Sir.' (Dönholfplatz). Amt Zentrum 7192 Sethmann über Irieöensmöglichteiten 1�17. Der eh-malix� Re:chs?cmzl«r v. Bethmann Hollweg der- iiffcti bricht in■!>cr„D. A. 3."«inen Beitrag IN den Erörterungen über die FriedensmögliiMeiten im Frühjahr 19t 7, dem wir nach der Auszugsmeldung eines hiesigen Bureaus folgendes entnehmen: „Im Mai 1017 kamen uns von französischer und belgischer Seite Andeutungen zu, welche die Geneigtheit zn vertraulicher Erörterung von FricdsnZmöglicbleiten erkennen ließen. Wenn auch die von uns bereiuoillig ausgeuommenen Anregungen zunächst zu keinen greisbaren Ergebnissen führten, so sind doch die Fäden beiderseitig bis in den Herbst 1917 hinein sortgeiponnen lvorden. Ob die Entente ernsthaft verhandln 11 gswillig war. wird sich erst ergeben, wenn sie sich s e!!> st authentisch geäußert haben wird. Im Frühjabr und Frühsommer 1917 selbst rechtfertigten die Berhältniffe eine relativ günstige Auffassuu.g Nach einer Uebersicht über die Gesamtlage kommt Bethmann Hollweg zu folgenden Schlußfolgerungen: Die Situation befand sich in einem Z u st a n d d e r S ch w ä ch e. In Uebereinstimmung mit dem Wiener Kabinett beurteilte ich sie dahin, daß die Entente, weit entfernt, zum Friedensschluß genötigt zu sein, ircraerhin erwog, -b nicht einem in der Ferne stehenden und nicht mehr absolut sicherem Endsieg ein baldiger BcrftändigungSfricde vorzuziehen sei, vorausgesetzt, daß sich eine nmichmbare BerhandlungSbasiS finden lasse. Tiefe Borau sfetzang festzustellen, bemüht« sich, wie auir schien, die Entente im Frühsommer 1917. Bethmann Hollweg betont dann, daß er in der Gesamtsituation nicht nur d'.e Möglichkeit, zu Verhandlungen zu kommen, sah, strn« dern auch den sjwang, diese Möglichkeit entschlossen auszunützen, und fährt fort: Unsere Friedensbedingungen mußten sich in Grenzen halten, deren Annahme vernünfiigerweife von der Entente er- wartet lverden durfte. Klarer Verzicht in der belgischen Frage War selbstverständlich unerläßliche Vorbedingung.(Sbenso zweifellos war mir, daß absolute Jntransigenz bezüglich der fr an- zösischen Teile Elsaß- Lothe ich gens jede VerHand- lungsmögfichkeit von vornherein ausschließen würde. Wie ich mich schon esii Jahr früher vergewissert hatte, war der Kaiser grund- sät? l ich bereit, diesen Weg zu betrete«, wenn er zum Frieden zu führen versprach Die Konsequenzen aus meiner Einschätzung der Lage babe ich bei einer Unterredung gezogra, die ich am 26. Juni mit dem pSpstllche« Nnnti»« Monfignore Pacrlli hatte. In diesem Zusammenhang äußert sich Bochmann Hollweg über den Standpunkt, den der Kaiser in dieser Frage einnahm. Er sagt: De: äußere Hergang ist folgender: Mit dem Auftrage, S. M. dem Kaiser im Großen Hauptquartier einen Brief fccS Papste» zu überbringen, suchte mich Vtonsignore Pacelli am 26. Juni in Berlin auf. Unter persönlichen Wünschen für den Kaiser und sein Haus erinnerte der Papst in den: Briefe daran, Wie er unablässig die kriegführenden Mächte beschworen habe, die bruder- mörderischen Waffen niederzulegen, und versicherte den Kaiser, daß alle seine Anstrengungen darauf gerichtet blieben, die Tage dieses «ngeheuren Unheil» zn schließen. Anknüpfend an den Inhalt dieses Briefes, den mich der Rnntins in Abschrift lesen ließ, unterstrich ich die durch unser Friedensange- bot vom 12. Dezember vor aller Welt bekundete Fricdenshereitschast Deutschlands, die sich jedoch an dem starren Kriegswillen der En- tonte gebrochen habe. Der Nnnfins hob nichisdostocheniger hervor, daß es immerhin von größtem Nutzen sein würde, rofnn her Pops' über die deutsch- Auffassung der Kriegs- und FriedeuSprobleme unter der Zusicherung v 0 l l ü c r Diskretion so genau orien fievt Werde, daß er im psychologischen Moment eine sichere Basis iur sriedensörderndes Wirken habe. Auf meine Zustimmung zu diesem Gedanken legte mir der Nuntius eine Reihe bestimmt gefaßter Fragen über unsere Kriegsziele und Friedens- bedingungen vor. Aus der Art der Fragestellung gewann ich den später bestätigten Eindruck, daß es sich um etwas auderes als um eine unverbinblichc Konversation über Friedcnsmöglichkeiten handele, der Nuntius sich vielmehr eines geiüuj formulierte« Auftrages entledigte. In Verbindung mit jener Auffassung von der� Gesamtlage, welche ihm Verhandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen erscheinen ließen, überzeugte sich der ehemalige Kaiizicr, daß er durch möglichst bestimmte Ant vvrken auf die gestellten Fragen die Grundlage für Verhandlungen über einen Frieden schassen könne, auf den da? durch den U-Boot-Krieg zwar nicht auf die Knie gezwungene, aber doch bedrohte England mit seinen Bundesgenossen eingehen würde. Unter diesem Gesichts- Punkt fährt der Kanzler fort, habe ich die einzelnen Fragendes Nuntius dahin beantwortet, daß w:r zu Rüstangöbeschrän- kungen im Falle der Mse'tigk-it durchaus bereit seien und daß wir in gleicher Weise grundsätzl h Schiedsgerichten zustiinm- icn, die bestimmt seien, tttternationalen Konflikten vorzubeugen. Auf die Frage über untere Z'ele b: zu glich Belg: ens erwiderte ich, daß wir seine volle Anabhängigkcir wiederherstellen würden. Auf die Frage endlich, wflches d:e Pläne Deutschlands mit Bezug aus Elsaß-Lothringen seien, und ob die deutsche Regierung zu Gebietsabtretungen an Frankreich bereit sei, erwiderte ich, daß, falls Frankreich v e r st ä n d i g ungs b e r e i t sei, hieran der Frieden nicht scheitern werde. Unter der Form gewisser gegenseitiger Grenzberichtigungra werde sich-in Weg der Einigung finden lassen. Ueber die NuS- sichten, auf dieser Grundlage zu positiven Ergebnissen zu kommen, sag: Bethmann: Ich hatte damals den bestimmten und später be- stäfigten Eindruck, daß der Nuntius meine Erklärung als geeignet ansah, den Frieden wesentlich zu fördern. Am 29. Juni wurde der Nuntius von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen. Auf eingehende Vorstellungen, die der hftintius im Austrage des Papstes wegen der belgischen Deportationen erhob, sagte der Kaiser zu. sein Möglichstes zu tun und begrüßte darauf nachdrucksvoll und warm jede Handlung de? Papstes, die uns dem Frieden näher brin- gcn könne. Diese-, so schließt Bethmann. war der Verlaus, den die Sendung des Nuntius genommen hat. Wenige Tage daraus wurde ich zum Rücktritt gezwungen, in die weiter« Eni- Wicklung der Ding» habe ich deshalb keinen Einblick mehr i, e h a b t. Das ,�och im Westend Protest der deutschen Regierung. Berlin, 28. Febnrar. sWTB.j Die deutsche Friede«»- delegation hat an dir Gesamtheit der alliierte« und assoziierten Regieruazen eine dringende Note betr. Annullierung der Ber- süga»g der Trappeubefehlshaber über die Aushebung deutscher Ei»-««» AuSf»hrbestimmungeu in den besetzte» Gebieten beS RheinlandeS gerichtet, da infolge dieser Maßnahmen Deutsch- lnnd mit unnützen Luxusartikel« überschwemmt und die deutsche Valuta geschSdigl»erde._ Die gestohlenen Steuererklärungen. Die staatsanwaltliche Nachforschung nach dem Täter, der die Erzbergerichen Steuerakten au» der Charlottenburger Steuerveran- lagungSkommisfion gestohlen hat, hat bisher, wie.Der Abend' er- fährt, zu lemem Ergebnis geführt. Nach einer Erklärung des Vor- fitzenden der veranlagungskommisflon, Geheimrot Hering, bat die Untersuchung keinen Anhalt dafür gegeben, daß etwa ein Beamter für die Entwendung in Frage käme. Bei dem starken Verkehr, der in den Bureau? der Kommission herrsche, sei es außerordentlich leicht, daß ein Unbefugter sich in die Amtszimmer geschlichen habe, um im günstigen Augenblick die Akten zu entwenden. /tas dem Reichsrat. Tabaksteuer— Besitzfteuer. In der gestrigen Reichsratssitzung wurde gegen die Summen von Sachsen und Bremen eine Verordnung über eine weitere Ermäßigung der Tabaksteuer angenommen. Seit Verabschiedung des Tabaksteuergesetzes hat sich die Lage der Tabak- tndustrie durch die schlechten Valuiaverhältnisse derart verschlechtert, daß es geboten erscheint, die im 8 86 für die Dauer der Geltung des G 0 l d z 0 l l g e s c tz e s vorgesehene Ermäßigung der Steuersätze weiterhin aus- zudehnen. Die urjprüitgliche Regierungsverordnung wollte eine Ermäßigung auch für das Jiaarettengewerbe derart eiustihren, daß sich die Steuersätze für die obersten vier Klassen um Prozent ermäßigen. Der Ausschuß des Reichsrats hat für das Zigarcnengcwerbe den fünf 0 b e r st e n K l a s s e n die Ermaßt- gung zugebilligt und sie auf SV Proz. erhöht. Um dem Zigarren- 8®»erbe einen Ausgleich zu verschaffen, wurde die Ermäßigung für dieses von 79 auf 76 Proz. erhöht. Dem sächsischen Vertreter von 70 auf 76 Proz. erhöht._____■ ging die Ermäßigung für die Zigarettenindustrie nicht weit genug. während der Vertreter von Bremen das gleiche Moment tür die Zigarremndustrie betonte. Die M e h r h e i t des Reichsrats ließ es dieses faule Spekulanientzam und die aber bei den Befchlüsien des Ausschusses bewenden. Ueberraschend auch für die meisten Reich ZratSmitglieder war der Entwurf eines Besitz st euergesetzeS, der auch auf der Tagesordnung der Sonnabendsitzung stand. ES handelt sich hier um eine Umarbeitung des s 0 g. Ergänzungssteuer» g e s e tz es, das im R-ichSrat auf erbcblichen Widerstand gestoßen ist. über die Verwendung der von der Wgemeinheit cnrsgebrachten Mittel gefordert. DaS Ministerium hatte seinen Statrdpunkt in Leitsätze» niedergelegt, die Gegenstand der heutigen Beratung des Reichskohlenrates waren. Die Leitsätze wurden seitens der A rbe.itnehmerschaft als eme brauchbare Grundlage ange- sehen, von sei-ten der B e r gba n u n t e r ne h nt�r wurden sie jedoch mit Entschiedenheit abgelehnt. Ein Miteigentums- recht des Reiches bzw. der Allgemeinheit könne nicht zugestanden werden, und ein« besonder« Kontrollstelle brauche nicht«in- gerichtet zu werde». Namentlich der erftere Punkt wurde zum Kern der Debatte, die darüber zu keiner Einigung führte. Di« Un ternehmerschast glaubt. daS Kapital für Nencvnlagen aus dem Kapitalmarkt bcschsfen zu können, dagegen sollten die Er- satz- und Erneuerungskosten auf dem Wege der Abschreibung und über Gewinn, und Verlustrechnung gedeckt werden, wozu die Erhöhung der lausenden Kohlenpretse notwendig sei. Unter- staatssckretär Pros. Dr. Hirsch erklärt« die Bereitschaft deS R. W. M., die Frage der Uebernahme der Abschreibungen auf den KohlcnpreiS nach Beibringung sachlicher Unter- lagen einer erneuten Prüfung unterziehen zu wollen. Da über die weiteren Fragen eine Einigung zwischen Regierung und Unternehmerschaft nicht zu erzielen war, mußten die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen werden. Das Reichswirt- schaftSminifterium behält sich die wettere Behandlnmg der strittigen Fragen vor. Ueber den Kampf, der hier zwischen Regierung und Zechenkapital auSgefochten wird, sind unsere Lese: bereits unterrichtet worden. Wir haben auch einige Abschlüsse von führen- den Zechen veröffentlicht, auS denen sich ergibt, daß die Verzinsung des Kapitals sehr weit über der durchschnittlichen Kapitalrente liegt, daß z. B.»die Zeche„C 0 n so I i d a ti 0 n" bereits 699 Proz. Dividende hat ausbezahlen können. Sieht man sich den Kurs- stand der Aktien und Kuxen an, der zu schwindelnder Höhe durch die Spekulation cmporgetricben worden ist, dann kann- man be- greifen, daß diesen Kapitalisten, die im Spiel ihr Geld verdienen, himmelangst wird, wenn sie hören, daß durch Mitbetei- ltgung und Kontrollrecht des Reiches ihnen die Gewinne beschnitten werden sollen, die der Bergmann und die K 0 n- s u m e>n> t e n als schweren Tribut für diele Spieler sich ab- pressen lassen müssen. DaS, was in der Erde liegt, gehört dem gesamten Volke, und da es der dringlichsten Bedarfsdeckung dient, muß es der privaten Spekulation und dem Spiel ent- zogen und gemeinwirtschaftlich verwaltet werden. Wir wiederholen unseren A u f r u s an die gesamte Arbeiterschaft, hinter die Regierung zu treten, damit sie die Rechte de» Volkes gegen in seinem Sold stehender Jnteressenvertretern Wahren und dem B 0 i k e den Besitz an seinen Naturschätzen sichern kamt. Virtschast. Reichskohlenrat. Dte Unieonehmer des Kohlenbergbaues halten zur Deckung der Kosten der notwendigen Erneuern ngs-, Ersatz- und E r g äht z u n g s a n I a g e n, die zur Steigerung der Kohlen- Produktion aufgewendet werden müssen, eine Erhöhung des Kohienpreises um 18 M. die Tonne gefordert. Es war dabei da- von ausgegangen, daß die Beschaffung der notwendigen Mittel aus dem üblichen Weg: des Kapitalmarktes nicht möglich sei. Das Reichs w i r t sch a s l s m i n i sre r i u m hatte sich dieser For- derung keineswegs ablehnend gegenübergestellt. Für diese Leistung der Allgemeinheit wurde aber vom ReichSwirtschastS. Ministerium ein« angemessene Beteiligung des Reiches am Besitz und Ertrag der Kohlenbergwerke,!«>wi««ine Kontrolle Sankbeamtenbewegung in Frankfurt. lEigener Drahtbericht des„Vorwärt sfi Frankfurt a. M., 28. Febr. Die Bankbeamten, soweit sie gewcrk- schafrlich organisiert sind, sind in eine neue Gehalrsbcwegung eingetreten. Sie fordern eine sofortige Beseiligung der Ueber- stunden, erhöhte Teuerungszulagen und ein Existenz- Minimum, das für einen ledigen 29 jährigen Angestellten 969 M. monatlich betragen soll. Das Gewerkickaitskartell der Bankangestellten wird mir den� Gruppen der Arbeitgeber ver- handeln, mit denen seither der Lolalraris abgeschlossen worden war. Tarifendc in Lberschlesien. Bctith.cn, 28. Februar. Der„B 0 l ks w i l l e" in Gleiwt'tz meldet: Der Tarifvertrag in der oberschlesischen Großindustrie ist von den beteiligten Organisationen gekündigt worden. Die Kündigung erfolgte, weil verschiedene Bestimmungen des Tarif- Vertrages von den Grube«Verwaltungen in»»fairer Weise a u» g e l e g t w»rde« sei«», Sozialisierung der Warenhäuser. In Nr.«1 d«S.Vorwärts' behandelten wir in einem Aufsatz„Aiiml d«r Preise" die Frage der Sozialisierung der Waren« und Kaufhäuser, weil diese an der Versorgung der städtischen Bevölkerungen einen hervorragenden Anteil haben. Herr Lskitr Tietz antwortete auf diesen Artikel im, K 0 u s e k t i 0 n är'. Sein Berufskollege, der Genosse Stadtrat Willy Gohn, Halberstadt, nimmt in derselben Zeitschrift zu seinen Ausführungen Stellung. Platzmangel zwingt rtnS zur auszugSw eisen Wiedergabe: ..Oslar Tietz kommt in seinen Darlegungen zu einer entschiede- nen Ablehnung der im.Vorwärts' vertretenen Ansichren. An der Hand eines Betspiels auS seiner eigenen Erfahrung als Letter der Einkaussabteflang eines gemeinwirtschastlichen Institutes, wo cr wegen der bureaukrarischen Handhabung die g ü n fi i g e Konjunktur nicht ausnutzen konnte, zieht er die Schlußfolgerung, daß jede gemeinwirtslbastlich- Hnndbabüng großer Unter« nehmutigen auf laufmännisSem Gebiete für die Gesamtheit und für den einzelnen unglücklich wäre.. Die gemeinwirtschastkiche Handhabung würde mcht, wte der .Vorwärts' angegeben hatte, znr Verbilltgung der Waren beitragen, sondern zur Höberschraubuitg der Preise. AlS Mittel zum Abbau der Preise empfiehlt er— zwischen den Zeilen— Aushebung des AchlstundentageZ... Zu dem abschreckenden Beispiel, da? er gtbt, ist zu bemerken, daß eine Sozialisierung keineswegs Bureankratisierung bedeutet. Das Beispiel, das Herr Tietz anführt, ist ganz richtig. Man kann sich kaum etwas Schwerfälligeres denken, als diesen langweiligen bureaukratiichen Betrieb, der tausend Bedenken, tausend Ucberlegungen kennt und daher fast immer zu spät seine Ent- schlüsie faßt. Wenn das Sozialisierung bedeutet, dann wäre sie allerdings nicht lebeuSsähig. Aber dem ist auch nicht so. Die Frei- zügigkeit eine? so großen Betriebes mutz unter allen Umständen erhalten bleiben. Darauf hat auch schon der„V 0 r w ä r t S' hingewiesen, als cr betonte, daß mau sich die alten 0 r g a n i- sarorischen Kräste erhalten solle, um den Rtesettbetrieb vor der gefährlichen Verbnreaukrattsierung zu bewahren. Der Leiter eines solchen Betriebes müßte also unbedingte Vollmacht baben. in keiner Weise dürsten seine Entschlüsse durch ein bureaukratisches System eittgceitgt sein. Allerdings wäre er sväter eine Verantwortung schuldig gegenüber_ der städtischen oder staatlichen Behörde und auch dem Betriebsrat. Diese Instanzen entsprächen demnach etwa dem AussichtSrat einer Tklieiigcsellichaft, und die Stellung de« bisberigon Besitzers der eine« Direktors,.GeschäftSsühretS einer Gesellschaft mit beichränkler Haftung. Man bat noch nie gebort, daß sich ein solcher Direktor über einen Mangel an Freizügigkeit und Selbständig- keit beichwert hätte, und ebenso wird und muß eS auch in diesem Fall sein. �, Ein Nachteil entsteht also meines EraStenS durch eine organisatorische Zusammensasiung solcher großen Betriebe für die Verbraucher keineswegs. Dem bisherigen Besitzer entgehen Ge- Winne, die er aus den Erträgnissen seine« Betriebes gezogen hatte; doch bleibt tbm zunächst ein festes Gebalt verbürgt. Während also Nachteile, abgesehen von einem GewinnauSsall bei dem Besitzer, nicht entstehen, bieten sich Vorteile, die nicht zu verkemiett sind. Durck Zujammeniasiung und Unterstelltmq unter zentrale Leitung würde sich zweifellos eine Veibilligung des Einkaufs erzielen lasten. Daß eine Verringerung der Unkosten ein- tritt, erbellt ja obne weiteres, wenn man da« WarenhiniSsystent mit dem des Kleinhandels vergleicht. Es ist zweifellos richtig, wenn betont wird, daß die Einnahmen durch ReklameauSsall nicht so groß wären, aber es ist doch ersichtlich, daß die Kosten für Reklame ver- mindert werden könnten! auf elegante Ausstattung und auf jeden euttehrlichen Komfort kann verzichtet werden. Der wichtigste, nicht gleich erlenttbare Vorteil aber ergibt sich daraus, daß solch eine Organisation regulierend aus die PretS- biidung wirken würde. Sie böte einen wirksamen Schutz gegen QualitStSverminderiingen und Fälschungen, gegen willlürliche Preis« fchlrudrreirn, und mit ihrer Schaffung wäre ein bedeutender schritt zum Abbau der Preise getan. Es kann nicht geleugnet werden. daß die Konsumenten nur Nutzen aus dieser planmäßigen geregelten WirtschastSorganisatton ziehen könnten. Auf Etttzelsragett, wie Gewinnverteilung, Form deS Unternehmer« lohne» sder in diesem Falle als eine Gewittttbetetltguttg zu denken ist), Festsetzung der Verkaufspreise. Zusammenietzung des siädti'chen AttSschusics usw. will ich in dieser Darlegung nicht etngehen.— Ich will eS auch unterlassen, auf die drei Beispiele aus der Praxi« einzugehen, die Herr Tietz auführte; andere Bedingungen führen auch ändere Ergebnisse zu Tage. Für mich ergibt sick nach reif- sicher Ueberlegung, daß der Borschlag des.Vorwärts' durchaus beachtenswert ist/ und daß er vielleicht dazu beitragen kann, den Städten die schwere Aufgabe der Versorgung der Bevölkerung zu erleichtern.— Der„Konfektionär" bemerkt: Wir haben den sehr bemerkenswerten Ausführungen des Herrn Stadt- rats Willy Cohn gern Raum gegeben, können im« aber den Ansichten des Verfassers nicht anschließen. Wir stehen aus dem Stand- Punkt, den Herr Oskar Tietz vertritt. (fsthöhntig des HolzätiischlttgeS. Die Landeszeu trat behör den und die von tqticu beauftragten Behörden werden ermächtigt, 1. die für die Länder festgesetzten Teilmeng«t'deö jährlichen EinschlagösallL der Art und Menge nach auf die öffentlichen und privaten Fochten weiter zu verteilen und im Zweifelfalle die Pechon des Einschlagspslichfigen zn bestimmen, 2. die Verpflichteten durch O r d n u n g Sst r a f e n bis zn einhunderttatchend Mark in jedem Einzelfalle zur Vornahme der ihsten auferlegten Einschlags anzuhalten, 8. den Ein'chlag nach frveinlr'sem Ablattf der für die Vor- nähme des Einschlags fcstgefctzlen Frist durch Tritte ans Kosten des Verpflichteten vornehmen zu lassen. Auflösung her Reichsbekleildungsstellk. Die Reichs-bekleidungsstelle ist mit dem 1. Dezember 1919 auf- gelöst. Damit treten zugleich die von der Retchsbekleidungsstelle erlassenen Bestimmungen und NnorduuNaen, soweit sie in der Be- kanntmachung nicht attsdrücklich aufrechterhalten sind, außer Kraft. Die Ausnahmen erstrecken sich nur auf die Alrtlcider- vewirtscheftung, die lieberwachung des Handels und das Verbot der Ankündigung und Ahhaliung von.. ?l u s b e r kä u fe n. Bis zur anderweiten Regelung des Altklei- derhandels ist das ausschließliche Recht des Erwerbs und der Ver- äutzerung von getragenen KleidungS- und Wäschestücke» zu- gunsien derjenigen Kommnnalverbände aufrechterhalten worden, welche sich seinerzeit für die Beibehaltung der Altllciderbewirt- schastiing entschieden baben. Die Uelierwachung deS Handels geht auf die Reimsstelle für Textilwirtichaft über. AVw icklungSstelle der Reich NbekleidungSstclle, Berlin W., GeiSbevgst'r. 41. Tie Folgen des byhen. Valuta fiandes für Hollands Ansfulir. Tis holländische Kakavnrma Van Honten hat ihren Betrieb sttll- gelegt. Uirmittelbare Veranlassung war der Hafenarbsterstrstik. Sehr wesenitsich hat dt« Sperre mitgesprochen, die der hohe Grckdew- stand auf dsie ganze holländ--che Ausfuhr lea!. Zahlreiche cnrdera Nachrichten von Arbeiterentlassungen gehen'ans d-eielben Gründe zurück. Gerbdorfer TtÄnkohlcubau-Vercrit in Gersdorf. Die Regie- rung will das Unternehmen, dessen Wert sie auf 8 999 999 M. schätzt, übernehmen und bietet 760 M. für die Staumnaktte, 1212 Mark für die Prioritätsaktie I und 1136 M. für die PrioritätS- aktie II. Das Angebot der Regierung wunde als völlig unanaahm» bar hezeichttst«nfc einstimmig abgelehnt. '«ZM MWsbcwMW Vis Sonntagsruhe im �riseurgewerbe. In einer doin Arbeitnehmerv-rband des Friseurgewerbes am Freitag abend nach den Taphien-�Sälen einberufenen, von über 1000 BernfSangebörigen besuchten Versammlung erörterte der Verbands» Vorsitzende Etz ko r n die Frage �„SB i e erreichen wir die Sonntagsruhe?" Die Sonntagsruhe sei notwendig mit Rücksickb aus die jahrelangen uruvittel baren und mittelbaren lörver- licheii Schädigungen durch den Krieg und seine Folgen, zumal eine ungeteilte achtstündige ZlrbeitSzeit im Friseurgewerbe nicht durch- geführt werden kann. Während in weiten Gebieten des Reiches die Sonntagsruhe auch für das Friseurgewerbe besteht, sei deren Ein- sührung in Berlin bisher au dem Eigennutz der Slrbeitgeber gescheitert. Deshalb sei von der Gesetzgebung die Sonntags- ruhe zu fordern, die Aufhebung dcr seit 1. April 1890 gellenden Ausnahmebestimmungen für das FrisenrgetverLe. Versage die Gesetzgebung, müsse de» Weg der Selbsthilfe beschritten, die Sonntags- arbeit verweigert werden. Da in der Versammlung die gegnerischen Stimmen zu Wort kommen sollten, sprachen ausser zwei Gehilfen nur Slrbeitgeber. Während einige von ihnen sich gleichfalls für die Sonntagsruhe er- klärten, lehnten die anderen sie unter allerlei fadenscheinigen Slrgu- mentationcn ab. In seinem Schlusswort betonte Etzkorn, die Ge- Hilfenschaft werde sich nicht damit abfinden, dass der eine Arbeit- geber sage, er wolle nicht, und der andere, er könne nicht, sondern alles daransetzen, die auch in Berlin durchführbare Sonntagsruhe zu cmngen. Bei Stimmenthaltung fc-w Arbeitgeber wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, die van der Gesetzgebung die Sonn- tagsruhe für das Friseurgewerbe verlangt. Die Enlschliessung soll den gesetzgebenden Körperschaften und Behörden übermittelt werden. Streik der berliner Müllkutsche?. Den bei der WirtschaftSgenossenschaft Berliner Grundbesitzer beschäftigten Müllkutschern und Ähosfnern ist durch Schiedsspruch des SchlichtungZauSschusseZ Grotz-Berlin am 31. Januar 1020 zu ihren Tariflöhnen von 144,00 M. für Sckassner und 160,00 M. für Kutscher eine Teuerungszulage von 26 M., für die Frau 6 M. und für jedes Kind 4 M. pro Woche zugesprochen worden. Diesen Schiedsspruch hatten die Arbeitnehmer angenommen, während die Direktion der Genossenschaft denselben ablehnte; überhaupt .sedes Zugeständnis verweigerte. In der Hoffnung, die Genossen- schaft würde ihren ablehnenden Standpunkt vielleicht revidieren, und um den Frieden nicht zu stören, wurde die OrganisationS- ' leitnng beauftragt, den Schiedsspruch für verbutdlich erklären zu lassen bzw. eine nochmalige Verhandlung vor dem DemobilnmchungZ- kommissar nachzusuchen. In der am 26. Februar 1920 stattge- fttndenen Verhandlung vor dem DsmobikmachungZkommissar erklärten die Vertreter der WirtschaftSgenossenschaft. aus Grund der schlechten finanziellen Lage des Unternehmens fei CS ihnen nicht möglich,«ine Teuerungszulage zu.bewilli- gen. Nur wenn sich die Arbeitnehmer verpflichten, eine zehn» prozentige Mehrleistung in Kauf zu nehmen, statt 100 setzt 110 Kästen pro Tag abzufahren, würden sie bereit sein, die durch Schiedsspruch festgesetzte Teuerungszulage zu zahlen. Die am Freitag vollzählig besuchte Versamnflnng lehnte nach eingehender Aussprache das Angebot entschieden ab. Bei der schlechten Ernährungsweise und den jetzt schon ihre Körperkräste übersteigenlden Leistungen könne ihnen eine höhere Leistung, wenn sie ihre Gesundheit nicht in frivoler Weis« aufs Spiel setzen wollen, nicht mehr zugemutet werden. Da jede Möglichkeit, auf friedlichem Wege eine Verständigung zu erzielen, all dem hartnäckigen Wider- stand der Direktion der WirtschaftSgenossenschaft scheitelte«ich da. durch den Arbeitnehmern da? Existenzminimum vorenthalten wird, beschlossen die Versammelten einstimmig, um zu ihrem Recht zu kommen, am 28. Februar die Arbeit einzustellen. Die Berantivortung, daß durch die Anhäufung deS MüllsS auf den Höfen die Bevölkerung belästigt und bei der herrschenden Grippe- epidemie gesundheitlich gefährdet wird, hat die Genossenschaft zu tragen. Man kann den Müllkutschern nicht zumuten, für Löhne zu arbeiten, die�weit hinter denen der übrigen im Transport- und sogar Handelsgewerbe üblichen zurückbleiben. So sehen die in der Presse oftmals hervorgehobenen Ministergehälter der Müllkutscher aus. Wir möchten die Frage aurwersen. was gedenkt der Magistrat bzw. das Gesundheitsamt zu tun, um die Berliner Bürger vor den durch die Anhäufung deS MülleS entstehenden gesundheitlichen Ge- fahren zu schützen? Schiedsspruch für die Angestellten der Annoncen« expeditionen. Nach monatekaiigen Verhandlungen ist am 24. d. M. für die Angestelllcn dieser Branche durch einen Schiedsspruch eine Regelung ihrer Gehaltssätze erfplgt. Die Slngestelllen sind im Schiedsspruch in vier Gruppen eingeleilt. Die Gehaltssätze der Gruppe A bewegen sich von 200 bis 570 M., die der Gruppe B'435 bis 660 M., die der Gruppe C 540 Bis 765 M. Die Angestellten der Gruppe V erhalten einen Aufschlag von 20 Proz auf die Sätze der Gruppe C. Jugendliche Anoesiellre im 1. Beruisjahr haben ein Monaiseinkommen von 136 M., im 2. Berufsjahr 160 M., im 3. Beruisjahr 100 SU., im 4. Berufsjahr 245 M. Die Angestellten der Slnnoncenexpedilionen haben in Anbetracht ihrer Notlage den Schiedsspruch angenommen unter der Voraus- fetzung. daß in kürzester Zeit über eine Aufbesserung der Gehälter neue Verhandlungen angebahnt werden. Immer langsam voran 1 llnS wird geschrieben: Die im Gemeinde« und StaatSarbeiter- i verband organisierten Arbeiter in den Verwailungen deS Reiches und SlaateS vereinballen im März vorigen JabreS nach langen Verbandlungen.Richtlinien"' über Lohn- und Arbeitsbedingungen. Im September begonnen auf dem ReichSarbeitsamt die Beratungen über den ersten Tarifvertrag. Bis zum September aber waren die .Richtlinien" zum Teil in den Verwaltungen noch nicht einmal durchgeführt. Der nun abgeschlossene Tarifvertrag, datiert vom 7. November 1010 langte Mitte Februar in den nach- geordneten Verwaltungen an, ohne baß da? geringste daran ge- ändert worden wäre. daS Zeit erfordert hätte. Am 11. Februar lourden im ReichSarbeilSamt Teuerungszulagen vereinbart. Da ab 1. Januar 1020 rückwirkend, so sollte für Januar sofort und für Februar Ende deS Monats gezahlt werden. ES wurden von feiten des Reichs und Pr. Finanzministeriums die Anweisungen per Telegrammbries erledigt, um eine außergewöhnliche Beschleuni- gung zu veranlassen. In den Verwailungen, wo die Zahlungen erfolgen sollen, ist noch nicht« bekannt. Nach den bisherigen Erfahrungen ist Pfingsten die Zahlung der Teuerungszulagen zu erwarten, da viele s Verwaltungen obigem Wahlspruch nachzueifern bestrebt find. Tarifanerkennung dnrch die �firwa Ruhnke. Die von unS wiederholt geschilderten Differenzen der Firma Ruhnke mit ihren Angestellten find nunmehr beigelegt. Am 25. Fe- bruar hat sich die Firma vor dem EchlichlungSausichutz Groß-Berlin mit ihrem Personal geeinigt und mit dem Zentralverband der Lngeüellren, der die Interessen dieser kaufmännischen Angestellten vertritt, einen Vergleich geschlossen. Danach gilt der Tarif für die kaufmännischen Slngestelllen im Einzelkandel als a b 1. Oktober 1919 bei der�irma eingeführt und die tariflichen Gehälter sowie die vom Arbettgeverbervand km Einzelhandel gewährten TeuerungS- zulagen werden gezahlt, resp. nachgezahlt. Di« erreichten Gehaltserhöhungen betragen zum Teil 100 Proz. und mehr. Die Zulagen, die besonders gualifizierten Kräften der- i'prochen wurden, werden außerdem an diese gezahlt. Alles in allem ein voller Erfolg, den die Angestellten nur erreichen konnten. weil sie sich vollzählig im Zentralverband der Angestellten organisierten._ Holzarbeiter. Mitgliederverfammluttgen: Knopf-, Elfenbein-. Berlmutter- und Hornarbeiter und-arbeite rinnen! Am Montag, den 1. März, nachm. 5 Uhr, im �lönigstädtischen Kasino", Holzmarksir. 72. Kamm- und Haarschmuckarbeiter und-arbeiterinnen I Am DienStaa. den 2. März, abends 7 Uhr, im.Königftädtischen Kasino', Holzmarktstr. 72 (grosser Saal'. Oestliche Vororte.' Am Mittwch, den 8. März, nachm. 4'/, Uhr, Im Lokal Schulz, Samaritersir. 33. Bezirk Sieglitz! 3km Mittwoch, den 8. März, abends 7 Uhr, bei Schell- Hase, Ahornilr. 16a. Steinbildbaucr! Auch die vorübergehend in Holz und Alabaster Be- schäsligten Mittwoch, den 3. März, nachm. 5 Uhr, bei Weaener, Schdelftr. 30. Modell- und Fabriltiichler und Modelldrechfler! Am Mittwoch, den 3. März, abends 6'/. Uhr, in der.. Schulaiila". Weinmeisterstr. 16/17. Bildhauer aller Branchen.' 3lm Donnerstag, den 11. März, abends 7 Uhr, im„Gewerkichaitsbaus", Saal 1. Achtung, Sitzmöbeiliichler! äter Sonntag, den 7. März, vorm. 10 Uhr, im„Englischen Hos", Alcxanderstr. 27c. Aertraucnsniännervcrsammlunqen: Knnpsm acher: Dienstag, den 2. März. 5 Uhr. Richaeltirchsir. 24. Bautischler: Dienstag, den 2. März, 7 Uhr, Gr. Frankfurter Str. 16. Vergolder: DoimcrStaa. den 4. Mär», ö Ubr. Rungesir. 30. Tischler, Bez. Südost: Donnerstag, den 4. März, 7 Uhr. Manleuffelttrasse 05. 3llle anderen Brauchen und Bezirke ausser Modclllifchler am Mittwoch, den 3. März, i» den bekannten Lokalen * ®. P.» D-Holzarbeiter. Donnerstags den 4. März, abends 7'/, Ubr, Versammlung im, Gewer kschaitSbaus", gr. Saal. Tagesordnung:„Unsere Stellungnahme zu den Betriebsrätewahlen". Referent: Genosse B r o l a t. Agitation und Verschiedenes._ Arbeitsgemeinschaft kreier Angcftellrcuverbände. Am Don- nerstag. de» 4. März, abends 6'/, Uhr. findet w den„Oranien- Festiälen". Naunynsir. 27, eine AFA-Zunttionärvcriammllmg statt.(Ausweis mitbringen.) Thema:„Die gleitende Lobrisiala". Reterent: Genosse Adolf Braun(SR. d. 31,). Pünktliches und zahlreiches Erscheinen un- bedwgt erforderlich. Bund der techmiche» Angestellten und Beamten, vkordeu 2. Monnatsveriammlung Montag, den 1. März, im Restaurant zum„Kleinen Schultbeiss-, slastametnllce 23. Reserat über die bevorstehenden Wahlen der Betriebsräte und ihre'Ausgaben. Tenticher Wrrkmcistervcrbaud. Mitvooch, den 8. März, nachm. 5 Ubr, Sllezandrinenslrasse 37a, vsientliche Versammlung aller Leder vcr- arbeitenden Kollegen zwecks'Reubildung eine« BcziilSvereinS(Fachgruppe Sc). Zeutralverband dcr Zimmerer(Zahlstelle Berlin und Unrgcgendl. u der am Dienstag, den 2. März, abends 6ll, Uhr, Daliemarstraize 75, attfindenden Zahlsteveiiverlammlung laden wir hiermit sämtliche Ber« trauenslcute der in den Baubetrieben bejchäliigtcn Zimmerer ein. Die Betriebsrütewahl erfordert daS Erscheinen der Vertrauensleute zwecks Eni- gcgennahme von Jniormationcn. Zentralverbaud der Angestellte». Versammlungen am M o n t a g. den l. März 10 2 0: Fachgruppe 1d(Post- und Tele- gravhenbeamtenauShelfer) abends 7 Uhr. Musitcrfäle, Kaller. WUHclm-Str. 31(Betriebsrätewahlen, Rcichstarisoerhandlungen).— Fach- gruppe VII( Zektion dcr Warcnbausange stellten) abends 7 Uhr, Haverland« Festsäle, Neue Friedrichstr. 35.— Fachgruppe 15, Sektion b(Angestellte des Siemens-Konzerns) abends Tl, Uhr, Musikersäle, Kaiser-Bilhelm-Ztr. 31.— Fachgruppe 18, Sektion o(ReligionSgemeinschastsn. gemein nütztge St n st alten und Vereine) abends 7 Ubr, Zlosenthaler Hos, Rosen- thaler Str. 1l/t2.— Sektion 6— k(Edetmetallgcwerbe, Kleinhandel und Grosshandeil abends 7 Uhr im Berbandsbureau. Belle-Alliance-Str. 7/10. tS Berantw. für den redaktiou. Seil: Artne gickler, edarlottenbura: für Anzeige',: TI». Stocke, Berlin. Verlag: Vorwäris-Verlag E. m.b.H.. Berlin. Druck:«er. wär!s»IuÄd:ackercl XL Verlagaenstalt Van! Blnaer u. Co. Berlin. Lindrnstr. Z. Hierzu 3 Betlageu. LEIPZIGER STRASSE RÖKIO. STRASSE A. WERTHEIM G. M. B. H, ROSENTHALER STR. PyJ O R 1 7 Z- PL AT Z Damm- Zweier- Hanbchuh* Glsicdccler,»chwarz. Ort Druckknopf.. 15 Glaceleder, weifi................... 17� Ziegenleder,»chwarz.............. 18' Glaceleder, weifi, schwarze Amitattung 26 Ziegenleder, weifi,»chwarz. farbig.... 32 Schweden, schwarz, mit KnBpfen...... 32 Ziegenstepper, w modernen Farben 53 50 50 50* 50 50 50 Damm-Stoff- HanJscJtuJio Schweden-Ersatz, farbig....... 13 Schweden-Ersatz, ÄeSu�.. 1450 50 Trikot, extra Farben, mit Druckknöpfen.... 16 Schweden-Ersatz, 1630 Schweden-Ersatz, 17 50 Htrrm-Stoff- Hemdackuho T r lk Ot, angerauht, mit Druckverschlufi..... 15 T nkot, farbig, mit Druckknopf........... 16� 1 nkot, farbig, feine Qualitlt............ 1SM Trikot, farbig, prima Qualitlt........... 22� Kinitr-HanclocTiulw Gestrickt, grau, mit angeraubter Vlanichetle 5" Gestrickt, farbig.................... 750 Spazierstöcke in großer Auswahl 90" Schirme Ausführung Nutzeisen Ankauf Verkauf Stabeisen, Bleche, Mräger. U-Elsen, Rohre, Ketten, Lagerböcke, Riemenscheiben, FaB- »tanzen etc. in verschiedenen Dimensionen haben ab Lager abiugebcn Cohn& Borcharßt, Bln.-Llchteüljerg Rittergutstr. 47/41. Tel.: Lichtenberg M6/647. Nutzeisenabteilung:..kiZSick Maybach. üicr 18/19, Nähe der Kotibaser Brücke. Gold, Silber, Piaiio In)eöec Joe«, auch«I», zu HSchslem logeopteife, kauft sleis � Go!0. Nvd SUberscheldeauZtalk ZlMZ Mmtl 5B 88. MÜAMl. 3. DHnrvae�ckSa Rat' Beistand, mäSige Preise. Test. rrUZSSSS ramung, llhe-, Alimenten-, Strai * 4 WfcVwkJv, saener,, Steuern, Gnadengesuche, Landgerichtsrai Dr.*. Kirchbacü, OeseMschaft m. b. n. AlezanderstraSu 45 kam Alexanderpia«, gegenucet Tie«).(9—7) üläni. Erfolge; Beobachtg. Sonnt 10-1 in schwierigsten Fällen. Dir. Pablsch, Pof-damcr Str. 118(LflfzowstraSe), bish. Landgerichtsrai Dr. v. Kirchbach. Ehe, —— Alimenten-, Vertrauenssachen, Gesuche, Ural-, Zivilpr ozesst. s Tai: LUuow zm, c MUig« Honorare. Schlafzimmar Wohnzimmer Speisezimmer Herrenzimmer in jeder gewünschten Holz- und Stilart. Einzelne Möbel Farbige KUc�en in großer Auswahl in bester Ausführung zu soliden Preisen. Anf Wunsch Zablangserlelcbtening. Sfolzmann Belle Aliianccsfr.! •lOO- IXiWiluno Zur Ausscheidung aller scharfen und kranken Stoffe aus Blut und Säften, gegen Blutandrang, rotes Gesicht, Haut- unreinigkeiten Ist mein Blnt» relnlrtingspul-rerSaHarln seit Uber JS Jahren wirksam erprobt. Sch. Schacht 8.75. 3.00. Otto Lebt. 3 Reichd, Schlcchtsltzende Bruch. b 8 n d e r sind ebenso lästig und gefährlich wie der Bruch «elbstl— Verlangen Sie aufklärende Broschüre Ober das ohne nur aus Leder Ä"a///*, bergest. Bruch-''fJQ /// band„Appllkar"ges.'// ;esch. von Unverzagt— ahrelang haltbar. Tag und "acht zu tragen. Alleiniger Hersteller "M',: Carl Unverzagt, BrnwnachTvelg, Stobcnstraße 1. Tausende Anerkennungen! Bitte um Angabe der Zeitt ilrang MÄckk-SMIW zum Sclbfiaufsiellen. Sospumpen. Garten, u. Äruckpuuwenzbchltiuche usntSZahreGarani. ijlluftr. Breialist- gratis.• ftoblanf» Co., (umpenfabr., Berlind". lemickendorfer Sir. gZ. sillMpIISszsg Drismenbrinokels kauft zu günstigen Preisen Siecke!- Pstsdamsr Sir. UL 8W neuer Qeist ? Vorwärtsstrebenden und Erfindern bieten sich gute Vorrlleast. mSclicbkelteo l Fordern Sie daher sofort kostenlose Zu- Sendung unserer Antklfirung und Anregung gebenden Broschüre. P. Erdmann& Co., Beriin, KönjggräUer Str. 71 �ossr Kaufe W Briefmarken» Sammlungen. auch Einzelniarten, Mar. ken aus Brief, Raritäten. BelNackiwei» uon Samm. iungen-ahle hohe Prcoi- ston. K. iitoebe, Berlin W, ÄciUftc. Ii III. Teleson: � Steine lag 1790.' erhält ergrauLHaar die früher. Naturfarbe wieder d. Reichels Regenerator. Dunkeltallmähl. u. ist um erwaschbar 7,50 bis UM- Otto kelcbel. Berlin 43, SO.£Ucab«luftraAc 4. hochfeine, mann Fekkkjellllge. marinierte, Postiässchen ca. 60 SU 25.7» M. ftininr?u' fein- s>schr-gen. MUVIal, bernorregenb im Sc- schmeck, Postfässchen ca. 7 Pfund netto SO.— MarL feinste, gewürzte, WßW l"'cher MlhoviS. Art, Poiifätzck 'i nach noctnealfL.J .. oh'äßchencu.iPsb.Inhatt. SO— Ml. franko p. Nachnahme. SerlWkjW Saasa. Berlin T 2». Dircksens«. 4?. a t. Zigareuen, türU, engl, amer. Lagerbesuch sehr lohnend.* NurSelbstverhr. u.Oastw. M. Dessen, Berlin, Ale.xsndcrplati Z, i Treppe, am Untergrdbh.»-6 Uhr. SiiS* tauft 0rboir>er,Friedrichstr.46 Ecke Slmmerftr. und Georgen- lirchstr. so, nahe dem Alexander- plass. S— 12V». ilIi— 7. 53/13* T-L JU■Tellzalilung.H Kronen I8M. Plomben /finnfl d.»*'S0- Zahnilehen mit tlnspr. höchst LQHliC v, tan schmerrllnd. Umarb.fchlechts.Qebisse.Rep. Zalinarzl Wolf sof. Potsdamer Str. 55. Hochb. Spreche.»-?.' Elektromotora OickhiitroDi:: Drebstrom kauft l* Berlin W9, Llnkslr. 10. Tai. Lützow 3705 und 8518. Altmetalle In Kupier, Messing, Rotguß, Aluminium. Zinn, Zink, Blei, Abfchlc und Späne. Quecksilber kauft zu SoBerst hohen Preisen von f-abrikanten und Händlern* ,, Metalleinkaufs> Centrale�« Berlin SO 16, Neanderstr. 15. Teleph.: Moritzplatz 567. Perser. Teppiche Klavier oder MuUIlü-e dringend gesucht Herer, Pal asstr. 8/9 Kurfürst-»n«. lötsmiening «nsierrtt sicher, oft genügt eins eitzung. C. Welssert, ioone:. Snititut, Znvaiibsustrake 117. Spc. 10—12 und 4—8 lUic.• Edelmetalle mib Altmetalle, Kupfer, Messing. Sinn, zink, Blei, tauft Wichst- zahlend• Metall■ Eiakanss- Zentrale Kottbusrr Damm 66 ($pgnrmnplap). Mpl. 135 80. .._ kauß Un ZC tl ß.ALL MüiasMJiamdlntg /ur/im. VilluInltrJi auoherdank 1 oes. geseft, crmögl. in einig Tag. das Rauch. ganz od. teilw.z. unterlassen Anfti begut- ____ Wirkung ver- 9 blüff. VoliSiSnd. un- fssädl. Tä«'. Anerkenn. Ausk ums Instltat Engl brecht. München R.i» Raouzinerstr q lach'et Holzschrauben. HtoIdjtncnSchtofjfchtonben tarnt jgg V.»mU. finielnBhfte. zz. M Biel 11.— Mari uab mehr pro kg. nicht unter 5 kg. lauft lioi'jb Noll,«erltn. «rüttimer IStt.j,, I. Iis— ItHfir) Settnässe» Betreiung sofort. Alter u. Geschlecht ang. Ausk. umsonst Saal« Versand, Manchen.