Ztr. 119. 37.Iahrs. Bez«!,?vreiS: SikNiliShrt. ItiLOMt., wonatl. Mt. cc: ni» Aau». ooccu«-cljibat. Post- Monatlich Sil» ttfL Su« telliingsiieiJUiit. Unict Sceujbnnb für öcntfdjion!) und Ocncrteich■ Unflcrn 8.75 Ml» für Coe ühtig: Ausland 13— Mt, bei ida lich einmal. Anstellung 11�- 3lt+ Baluia- Aunchlaz. Pos:- deitellunzen nehmen an Dunemari, Holland.>!u;emdurg, Schweden und die Schwei,. Cingeiragea in die Poll- Seitungs- Pcetsiiftt. ?er„Pormäria" mit der Sonnfag«- beiiaze.Poll u. Seit" ericheint wochen» iäglich zweunai. Sonntags einmal. Telegramm-Adrel'! »Sozialdemolra! vor»»-. Morgen Ausgabe. Oevliner Volksblstt (�20 Pfennig) AuzeigcnpreiS: DI« achlgcipaltrne Ziounateilleileil« wlleill.— M..Teuernng«5uschlag«>«/» »glein« Anzeigen", das seit- gedruckte Wort 75 Pfg.(zulölfig zwei seitgedruckt« Worte), jede» weiter« Wort 50 Pfg. Ciellengejuche und Schlasllell«nanzeig-n das erste Wort 65 Pfg. jedes weitere Wort 40 Pia. Worte übet>5 Puchstaden zähle» jiit zwei Worte. Tenerungizuichiag Sn. Familien- Anzeigen, poiitiiche und gewerkschaftliche Lerein»- Anzeige» 2— Mi. Die geil« ohne Aufschlag. Anzeigen jür die nnchste Ziituimer vuilien d!» S Ahr»achmiliag» im Sauoigeschnst, Berlin CWOll. Linden- straß« 8. aöaegeden werden. GeSstnei oon ll Uhr sriil) bis v Uhr abends. �entralorgan der rozialdemokratifchcn partei Dcutfchlands Ueüaktion und Expedition: GW. öS» Lindcnstr. Z. ihernivrerher: Amt üNorlUvla». Rr. K»! DO— 12!. it7. Freitag, den 5. März 19£0. vorwärts-verlag G.m.d. ß., EW. öS»£indcnflc. Kernivrecher: Amt Morivplav» Nr. 117 ä!t— St. Oer Wiederaufbau Europas. Deutschwnü unentbehrlich. Haag» 4. März. Laut„Nicuve Courant" meldet„Evening Standard", daß der Lberstc Rat ein Memorandum über die Tcuc, rung vrrösfentlichcn wird, dcssru beide erste Abschnitte sich»mit Deutschland bcfasicn. Eo heißt darin, Teutschland sei sllr de» gesamten Wcllhaushalt unentbehrlich. Ohne deutsche Erzengungdtraft und deutsch r Organisation gehe die jtaufkrast Europas zugrunde und Europa werde von Amerika und Japan überflügelt Tie Alliierten müßten Deutschland bei seinem Wiederaufbau behilflich sein. Wenn man Teutschland und Frankreich nicht ungefähr in denselben Zu- stand zurüilbrinz« wie vor dem Kriege'» damit die Insu- stri« beider Länder wieder fortfahren kSnue zu arbeiten, könne das wirtschaftliche Elrichgeiuicht nicht wiederhergestellt werden Genf, 4. Mörz.(Eigener Drahtbericht deS„BorrvärtS".) lieber die Londrner Verhandlungen über die Bekämpfung dir wirtschaftlichen Notlage der Welt liegen auch heute ans Berichten der Pariser Zeitungen wertvolle Angabe,� vor. ES wird vor allen Dingen zugegeben, daß die Konferenz rrn förmliches Programm aufgestellt hat, dem eine Borreve über die Lage der Welt vorausgeht. In dieser Borlage ist die Notwendigkeit dar- getan, daß ein Zusammenarbeiten aller Länder ohne Ausnahme zustande kommen müsse zur allgemeinen- Hebung der Produktion. ES müßte also auch Deutschland und Rußland in das gemeinsame Ünteruehme» einbezogen wer- den,dasdie Beschaffung von Rohmaterialien» n d L« b c n S m i t t e l n bezweckt. ES lag in dcx Absicht der Kon- ferenz, dieics Programm sofort mit seiner Begründung zur ösfcnt- lichcn DiSkuss!»» zu stelle«, jedoch bat der Vertreter Frankreichs Borbehalte gemacht, fo daß die Veröffentlichung vertagt w»r- den ist. Der Vertreter des„Echo de Pari»" gibt zu, daß dos Bc- dürfnis, den Berfatller Friedensvertrag zu rcvidirrku, sich immer mehr geltend mache. ..Norddeutsche Zeitung" und das dänische Propagändablatt.'.Unser Land" bereits vorher getan haben, so fordert auch„Flensburg Avis" die Räumung der Grenzzone. Man betrachtet die Rendsburger Tagung mit Recht als Einteilung einer lebhaften deutschen Agi» tatton für das Verbleiben des südlichen Teils der e r st e n Zone bei Teutschland, während cS bekanntlich infolge des llbstimmungs- ergebnisses trotz deutscher Mehrheit zu Dänemark kommen soll. Die Renüsburger Bewegung. Schleswig für Teutschland. Berlin, 4. März. Amtlich wird mitgeteilt: Die auf der Rendsburger Tagung vom 1. März gewählte Deputation, ' bestehend auL den Herren Bürgermeister. Thimm, I versen Und Abgeordneter M ichelsen, wurde Donnerstag vormittag vom Preußischen Ministerpräsidenten Hirsch und dem' Minister des Innern Heine in Eegentvart des Vertreters des AuÄvärtige» AmtS, Gehcimrat T i a u t m a n n, empfangen. Es fand eine drei- stündige gründliche. Ausst�uche über den ganzen Fragenkomplex stall. Minister Heine gab eingangs in Uobereinstimmung mit der prcusti'cljcn Regierung eine E r k l ä r u n g ab, in der es u. a. heißt: „Die Regierung des neuen Preußen will, daß Tchleswtg-Hol- stein, wie auch die anderen Landestcile, ein« m'öglichst weit- gehende Selbständigkeit in orovinzialen und ist c�me in deangelegen heilen in den Grenzen der Reichs- Verfassung und der allgemeinen Gesetzgebung erhält. Den Städten soll die Wahl zwischen verschiedenen Formen der Gemcindever- fqssung freigestellt werden. Tie Erhaltung der dem Grundgedanken der Demokratie und der Reichsverfassung entsprechenden Schles- w ig-Hol st einischcn. Sonderrechte soll hierbei ausdrück- hch gewährleistet werden. Niemand denkt daran, einer schematischcn Gleichmacherei wegen höhere Kulturformen und individuelle ErammcSgewohnbtiten zu� vernichten. Schon durch die Reichsver- fassung ist es. gesichert, daß die Aantssp räche in gemischt- sprachnrcn Gebieten nach den Bedurfnissen der Minder- b e i t bestimmt wird, IvaS selbstverständlich nicht ohne Zustimmung deS VolkSwillcn! in einem Landesteil durchgeführt werden kamt. Ter Geist der Selbstverwaltung fordert mich, daß ruf die V e ietzu n g wichtiger A e in t e r die Bevölkerung der Provinz Einfluß haben soll. In diesem Sinne i verde« auch die Kreis- und die Provinzial-Ordnung und die allgemeine Landesverwaltung ausgc baut werden." Namens der Deputation erwiderte Herr Schersen davauf u. a. folgendis: WaS unser Vorgehen im einzelnen betrifft, so lege ich Wert darauf zu beton««, daß diese Bewegung, die in der Rendk- bürg er Versammlung ihren Ausdruck fand, nichts mit irgrnd- welchen Sonderbkstrebungcn oder E iß cm brööeleien zu tun hat. Tas Urteil der Täne«. Flensburg, 4. März.(Eigener Drahtbericht dcS„Vortvärts") Wäbrend zunächst die Rettdsburger Tagung als ein Zeichen von LoSlöiungZbestrebungen gewertet worden war, ergibt sich aus den nunmehr vorliegenden Kovenhagener Blättern, ein ganz anderes Bild. P o l i t i k e n" bringt eine Berliner Meldung in Fettbruck, in der gesagt wird, daß es sich absolut nicht um Laslösungsbcstrebungcn von Preußen handle; die Schle°wig-Hol- steiner forderten nur kulturelle Werte. Das Blatt sagt dazu in einem langen Leitartikel, der sehr ruhig gehalten ist. daß der be- siebende Vartfkularismus im Gegensatz zu dem von 1846 fried- licher Natur und nur bemüht sei, Zugeständnisse von der preußi- sch?n Regierung zu erhalten.. Zwischen den Zeilen läßt das Regie- rungsblatt durchblicken, daß die Rendsburp.tr Tagung nur von geringer Wirkung auf das Abstimrtnngsergebniz der zweiten Zone sein könne. Wie die dänische P'esse im Abstimmungsgebiet, die von den Dänen für nahezu eine Million Mark gekaufte FlenSburger Kreuzverhör im ltaillaux-prozeß. Bcifallstuudgebuugen— Proteste— Rüge. Paris, 4. März.(Tel.-Union.) Im C a i l l a u x- Prozeß setzte die Anklage das Kreuzverhör fort. Die Frage drehte sich um die Abenteurergestalteu Minotto und Lipfchcr. Eaillaux konnte sich über seine Bczichnngcn zu Minotto entlasten mit dem Hinweis auf die Ergebnisse der ttntcrjnchungen, die der amerikanische Senat über die deutsche Propaganda angestellt hatte. Dieses amt liche Material ist der Anklage seitens der französische« Botschaft in Washington vorruthatten worden. Es kam bei diesem Fall zu einem interessanten Zwischenfall, indem mehrere Senatoren die Aus sagen Caillanx mit starkem Beifall quittierte». Dagegen p r o t e st i e r t c d sofort andere Mitglieder dcS Gerichtshofes und der P r ä.s i d e n t erinnerte daran, daß alle Kundgebungen den Richtern gesetzlich verboten und bei Strafe des Ausschlusses von den weitere» Äcrhandlungeu zu unterlassen seien. Die ersten Heimkehrer aus Nußlanö. Berlin, 4. März. iWTB> Die Reichszentralstelle für Kriegs und Zivilgefangene teilt mit: Ter erste TranSport aus S o iv j e t r v. tz l a n d mit wordener Elemente als„der Sozialismus" ausgegeben und dann seine„Undurchführbarkeit bewiesen". Diese nach ihrer kindischen Meinung den wahren Sozialismus vertretenden Experimenteure waren von sozialistischer Erkenntnis der wirtschaftlichen Möglichkeiten so weit entfernt, wie die Ver> fchieber unseres blutnötigen Brotkorns ins Ausland von wahrhaft nationaler Gesinnung. Aber sie haben der privat- kapitalistischen Propaganda gegen den Sozialismus ausgezeichnete Dienste'geleistet:. Indem noch dazu der Spgltungs- pih innerhalb der Arbeiterklasse erfolgreich wirkte, konnte das erneute Hervortreten des vor gut Jahresfrist kaum noch bemerkbaren großkapitalistischen Herrenbewußtseins nicht ausbleiben. Die Unternehmer wollen den Sozialismus nicht, weil er angeblich die„private Initiative" lahmlege. Die Ar- beiter und Angestellten dagegen, nicht zuletzt im Bergbau, wollen einen Wirtschaftszustand, in dem der Mehrwert ihrer Arbeit nicht einzelnen privaten Unternehmergruppen, son- 'dern der Allgemeinheit zugute kommt. Sagen unS die Unternehmer, ohne-privatkapitalistische Bereicherungs- Möglichkeit schwinde die Unternehmungslust, so dürfen Ar- heiter und Angestellte erklären: ohne die Gewißheit, nicht für das Portemonnaie privater Kapi- talisten zu schaffen, sei keine rechte Arbeits- sreudigkeit möglich. Vor diesem Dilemma stehen wir. Das ist die volkswirtschaftliche Kernfrage. Tie Unternehmer Wällen sie im reinkapitalisti- s ch e n Sinne lösen. Ohne Rücksicht auf die Lehren der jüng- sten Vergangenheit und auf die Folgen. Umaberunser Wirtschaftsleben vor tödlichen Erschütte- rungen zu bewahren, heißt es nun zu alar- mieren für den Sozialismus! Es ist absolut klar, daß das schwerindustrielle Großkapital dem sozialistischen Ge- danken selbst in seiner allersckwächsten Ausprägung keine Heimstätte in unserer Volkswirtschaft zubilligen will. Darum müssen wir Sozialisten zeigen, daß wir nicht gewillt sind, vor den privatkapitalistischem Herrschaftsansprllchen zurückzu- weichen. Ist die Konalitionsrxgierung nicht von der Notwen- digkeit systematischer sozialistischer Wirtschastsgesetz- gebung zu überzeugen, dann wüßte ich nicht, was unsere Parteigenossen in einer solchen Koalitionsregierung halten könnte. Der parlamentarische UnterfuchnngSauSfchiiß gibt nach längerer Zeit wieder einmal«in Lebenszeichen. Sein erster Unterausschuh erledigte eine Anzahl GeschäitSordnungSfragen. Es wurde beschlossen, die Antwort auf den seinerzeit mitgeteilten Be- weiSbeschluh zu veröffentlichen. Ferner wurde beschlossen, die Ar- betten der ersten.UnterauSickiüsse auch auf die politische Entwicklung bor dem Attentat tn Serajewo auszudehnen. s Salon-Malerei. In der Kunstcntwicklung des letzten, de» bürgerlichen Jahrhundert» unterscheidet Ludwig Justi zwei Richtungen: die eine, die ,auS innerem Zwange", und die andere, die.für äußere Zwecke" schafft. Als ffyhere Zwecke kommen namentlich der Anlauf für das Museum und der Ankauf für den Salon de» wohlhabenden Bürgers in Betracht. Dah Künstler, die nicht aus einem inneren Zwange zum Schaffen getrieben werden, für die Kunstgeschichte des Jahrhunderts nichts bedeuten, ist klar. Umsomehr aber bedeuten sie ' für die Kunstkritil de« AbgeS. Denn sie bilden die Mehr- heit, und der Geschmack de» großen Publikums wird durch ste viel stärker beeinflußt, als durch die wenigen Einsamen, die bei ihrer Arbeit nicht an den Pildcrhandel denken, fondern nur die eigene Bision zu gestalten suchen. ES ist damit nicht ge- sagt, daß die Werke der Marktgängigen an sich künstlerisch wertlos fein müssen. Namentlich in unserer Zeit, wo Dank dem Impressionismus und der Freilichtmalerei die malerische Technik und da» äußerliche Können ein sehr hohes DurchschnittSniveau erreicht haben, werden auch von Künstlern minderen Range» Bilder ge- schaffen, die zum mindesten achlbare handwerkliche Qualitäten be- sitzen. DaS zeigen jetzt die Ausstellungen bei Schulte(Unter den Linden 7ö— 76), in denen nicht die führenden, vorwärtsstrebenden und kämpfenden, sondern die aberkannten, erntenden und sozusagen satten Kunstrichtungen vertreten sind. Zu ihnen gehören die Mit- glieder des Märkischen KünstlerbundeS, der i�rt jetzt eine Sonderausstellung hat und aM dessen Kreis P a u l P l o n�k e mit einigen Arbeiten hervorragt, die neben der virtuosen Beherrschung oller Mittel von einem eigenen und kultivierten Geschmack zeugen. Dazu gehört auch EugenSpiro, der mit einer umfangreichen Kollektion den zweiten Hauptsaal füllt. ES gibt nicht», was er nicht malen könnte, aber er malt auch nichts, was feine Meister nicht schon ebenso gut und besser gekonnt hätten. Ein kräfliger Zug ist in seinen Bildern. die alle auf starke koloristische Wirkungen hinzielen, aber man wird nicht durch innerlich Empfundenes gepackt, sondern durch wohl- berechnete Effekte verblüfft. Noch staunenswerter ist die technische Bravour, mit der R o b e r t Weise die Bildfläche behandelt, mit der er kleine landschaftliche Farbenskizzen aus dem Handgelenk hin- wirft, oder ein.Stilleben in Grau", zwar koloristisch reichlich fade, aber in nicht zu überbietender handwerllicher Sicherheit entstehen läßt. Ed. Cucuel, dessen großflächige und hellfarbige Bilder elegant gekleidete oder entkleidete Modedamen im Park, an der See oder im Boudoir zeigen, hat seine Wirkungen auf.Chic' und.Duftig- keit' gestellt, während Kurt Kuenze-Graefr in geschickter. ober in geistloser Mache repräsentative Familienporträts für die Talons zahlungsfähiger Kreise produziert. Tüchtige Interieurs und Etillebeit von Heinrich Hübner sind vorhanden und garantiert wahrheitsgetreue.Trakehner Pserdebilder vom alten ehrlichen Das Ergebnis ües französischen Eisen- � bahnersireiks. 1 Wir hatten von Anfang an davor gewarnt, daß man dem ' französischen Eisenbahnerstreik eine besondere politische Beben- - tung beimesse. Der französische Ministerpräsident Mille- - rand hat zwar vor der Deputiertenkammer den Ausstand als ' einen revolutionären hingestellt, doch dürste daS darauf zurück» � zuführen fein, daß er der spießbürgerlichen Mehrheit deS Parla- • ments Angst einflößen und sich damit als den„starken Mann" ! populär machen wollte. Die bereits mitgeteilten Grundlagen ' der- zustande gekommenen Einigung stellen für die Strei- - kenden weit mehr als einen ehrenvollen Rückzug dar: denn, wenn auch die Streiktage nicht bezahlt ' werden, so sind doch sämtliche Disziplinar st rafenauf- . gehoben und die Gewerkschaftsrechte werden aus- ' drücklich bestätigt. Das Eigenartige und für unser sozialistisches Empfinden > sehr Erfreuliche an dieser Bewegung war nämlich, daß sie, > zumindest in ihren Ursprüngen, nur eine.Solidaritäts- l kundgebung für einen einzigen zu Unrecht gemäß- regelten Kollegen bildete. Ein zu einer gewerkschaftlichen Ta- gung nach Dijon delegierter Eisenbahner namens Campa- na ud hatte zu diesem Zweck rechtzeitig um Urlaub gebeten, und obgleich das Gesetz die Arbeitgeber verpflichtet, ihin diesen Urlaub zu bewilligen, war er ihm oerweigert wor- den. Campanaud fuhr dennoch zu der Versammluffg nach Dijon und wurde nach seiner Rückkehr entlassen. Die Kameraden aus seiner Werkstatt traten daraufhin in den Streik, welcher sich bald auf das ganze Eisenbahnnetz der Gesellschaft Paris-Lyon-Mittelmeer ausdehnte, und sodann auch, nachdem die Regierung sich geweigert hatte, zu-der- Mitteln und dem von der Gesellschaft mißachteten Gewerkschafts- recht Geltung zu verschaffen, auf ausdrücklichen Beschluß des Allgemeinen Arbeiterverbandes uad des Zentralverbandes der Eisenbahner auf ganz Frankreich erstreckt wurde. Es ist jedenfalls ein sehr erhebendes Zeichen proletarischer Solidaritätsempfindungen, wenn eines einzigen Mannes wegen über ZOO 000 Kollegen in den Streik treten. Daher bedeutet auch der erste Punkt der Einigung— Verpflichtung zur Achtung des Gewerksöbaftsreckites— einen m o r a�l i s ch e n Sieg der französischen Gewerkschaften. Es mag zwar sein, daß mit der Ausdehnung deS Ausstandes die Bewegung immer mehr einen politischen Charakter annahm und daß daher die diesbezüglichen Erklärungen Mille- rands der Grundlage nicht entbehrten. Wenn dennoch die Regierung sich zu einem Ausgleich hergab, der in schroffem Widersvruch zu den Gewattmaßrcgeln steht(Entlassungen, Mobilisierung usw.). die sie bereits ergriffen hatte, so ist dies wahrscheinlich auf die Gefahr eines Generalstreiks zu- rückzuführen, den die C. G. T. bereit? erwog. Alles in allem dürfte diese nicht bis zum Ende durchgeführte Kraftprobe zwischen Arbeiterschaft und Kapitalismus daS Klassenbewußtsein der ftanzösischen Arbeiterschaft wesentlich g e> stärkt und der Kammer des„Nationalen Blocks" gezeigt haben, daß das französische Proletariat sowohl gewerkschaftlich wie politisch ein Ma ch t fa k.t o r ist. mit dem man in Zukunft trotz deS Wahlergebnisses vom 16. November 1910 nicht allzu rücksichtslos wird umspringen dürfen. Desch«eröeinsianz gegen Aeitungsverbote. Militärfragen im Reichsrat. In der öffentlichen Sitzung des ReichSrateS am Donnerstag wurden zunächst ein« Reihe neuer Borlagen den Ausschüssen über- wiesen, darunter auch ein Gesetzentwurf zur Abänderung'des SchaumweinsteuergesetzeS, ein Entwurf über die Einrichtung eines NeichSkriminal-Polizeiamtee und von LandeSkrimi- nalpolizeibehörden, sowie der Entwurf eine? Reichswehr» gefetze-fi.— Bom ReichSrat wird ein Ausschuß von 7 Mitgliedern Georg Koch, die sich allerding» von photographischen Auf- nahmen nur durch ihre unmotiviert« Farbigkeit unterscheiden. Künstlerische Kultur ist hier nicht zu finden, wohl aber eine hoch- entwickelte Kultur deS Handwerks, die man im Sinne de» neuesten Modephllosopben Oswald Spengler auch als künstlerische.Zivi- lisation". d. h. Erstarrung und Berbürgerlichung, bezeichnen kann. J. S. Andrea» Latzko, der in den Blutjahren au» erschüttertem Herzen den Kriegsgewalten das Buch.Menschen im Krieg" entgegenwarf, sollte nach einer aus dem Auslände kommenden Nachricht in Buda- pest verhaftet und zum Tode verurteilt worden sein. Die Berliner ungarische Gesandlschaft erklärt jetzt, daß nach ihrer Erkundigung an dieser Nachricht, die empörend gewirkt hat, kein wahres Wort feu Latzko hat allerdings vor einiger Zeit die Absicht geäußert, nach Budapest fahren zu wollen, um seine Mutter und Geschwister wiederzusehen. Nach einer anderen Meldung befindet er sich zur- zeit wieder in der Schweiz. Die gehaßte PfarrhauskomSdie. Der Randaliernrut der Berliner Schwarzen läßt deren Wiener Kollegen nicht schlafen. Wie verlautet, erhebt die christlrchiozial«.Reickispost" der Donaustadt scharfen Protest gegen die geplante Aufführung von Lautensack» „Pfarrhauskomödie" im Wiener Renaissance-Theater. Die Landes- regierung hatte die Erlaubnis erteilt, daß an drei Tagen sogenannte geschlossene Vorstellungen stattfinden dürfen. Die„Reichspost" erklärt nun, daß dieses Stück eine Heraueforderung der christlichen Bevölkerung sei, welche sich diese Verhöhnung des Beichtstuhls, des Zölibats und des Priesterlebens nicht gefallen lassen werde. Auch in Berlin sei dieses Stück entschieden abgelehnt worden. Wie man sieht, bauscht die„ReichSpost" den Hausschlüsselpuffch der Berliner Klerikalen, der dem Stücke Lautensackz den starken Zulauf ganz und gar nicht mindern konnte, mächtig auf. Daß die Wiener Regierung weitgehend Rücksicht nahm auf da» katholische Empfinden, genüffi dem Blatte nicht. Der alte Geist kirchlicher Intoleranz soll dem Bolke durchaus erhalten bleiben, und appelliert wird an die Hilfe des Radau», die denn auch wohl nicht vergebens aufgestachelt werden dürste. DaS Rätsel der Irrlichter, das von der Wissenschaft noch immer nicht ganz gelöst ist, wird in den„Ornithologischen Monat«. berichten' von Dr. Graf von Schwerin in eigenartiger Weise er- klärt. Er weist auf die Erscheinung leuchtender Schleier- eulen hin, die in letzter Zeit in Frankreich und England bcob» achtet tpurde. Der von den Vögeln ausgehende helle Schein ist wohl auf das Leuchten fauler Holzteilchsn zurückzusühren. die am Gefieder der Käuze von ihrem Wohnsitz in hohlen Bäumen haften bleiben. Im Zusammenhang damit berichtet der Verfasser eine von ibm gemachte Jrrlichtbeobachtung:.wie über dem Moore, wohl 2 Schritt von uns entfernt, bald näher, bald ferner, ein fahler Lichtschein hin und her tanzte, bald dickt am Boden, bald bock in der Lust, dann vom Sturm 50 bis 60 Meter zur Seite geschleudert und langsam wieder»urückpendelnd. ES war ein fahles, gelb- bläuliches, wie elektrisches Licht, scheinbar von Handgroße, wohl durch den strömenden Regen mit einem hofartigen Schein um- geben". Diese Betveguiigen des Irrlichtes erinnerten durchaus an eine im Flug vom Sturm fortgewehte, gegen den Wind an» als Beschwerdeinstanz gegen Verbote periodischer Druckschriften ge- wählt werden. Dieser Ausschuß stellt eine Art richterliche Behörde dar, den Vorsitz wird der Minister des Innern führen. Der Reichs- rat beschloß, daß in der Verordnung, durch die dieser Ausschuß eingesetzt wird, ausdrücklich gesagt wird, daß die sieben Mitglieder des Reichsrates ihre Entscheidung nach eigener, freier Ueberzeugung zu treffen haben, unabhängig von der Instruktion ihrer Regierungen. Zwei Mitglieder des Ausschusses werden von Preußen gestellt, die übrigen fünf von Bayern, Sachsen, Württemberg, Thü- ringen und den Hansestädten. Bei der Reichsbank wird eine Vermehrung der Beamten um 1123 beschlossen. Reu angestellt werden sollen 853 Bankbuchhalter und ebensoviel neu« Geldzähler. Die für F e h l g e l d e r ge. währte Entschädigung wird erheblich erhöht und außer den Kos- sierern auch den Gewzählern zugebilligt werden. Bei der Beratung des Entwurfs über die Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit wurde über die Frage gesprochen, ob die einzelstaatlichen Regie» rungen da» Begnadigungsrecht bei Militärurteilen haben sollen. Minister Noske wandte sich gegen dieses Verlangen. Unter leb- hafiem Widerspruch bayerischer und anderer Vertreter betonte er, bah der Reichspräsident allein das Begnadigungsrecht haben solle. Bei der zwölfjährigen Dienstzeit werd- es unmöglich sein, die Truppen allzulange an einem Orte zu lassen, es würde sonst eine solche Verschwägerung und Versippung mit der Bevölke- rung eintreten, daß die Truppen ihre Elastizität und Stoß- kraft verlieren würden. Es werde auch oft vorkommen, daß Soldaten, die aus einem Teil des Reiches stammen,'in einen ganz anderen Teil des Reiches geschickt werden. Die Mehrheit ent- schied gegen das einzelstaailiche Begnadigungsrecht. Das Gesetz soll am 1. Oktober 1920 in Kraft treten. Prezsforöerungen ösr Agrarier. Im 6. Aus�chustder Nationalversammlung steht zurzeit die Frage der Preisbestimmung für landwirtschaftliche Produkte der nächsten Ernte zur Beratung. Die Regie rungSvorlag- enthält Mindestpreise für Weizen 1100 M. die Tonne, für Rvggen, Hafer und Gerste 1000 M. die Tonne. Mit Aus- nähme der Deutschen Volkspartei stellen sich alle übrigen Parteien aus den Boden der Regierungsvorlage. Ueberrascht wurde der Ausschuß durch einen Antrag Dlösicke, d-r den Preis für Weizen auf 2000 M„ für die übrigen Produkte aus 1609 M..die Tonne als Mindestpreis erhöhen will. Zu berücksichtigen ist, daß noch weitere Zuschläge zu Beginn!>:- neuen Wirtschaftsjahres, also im kommenden Herbst erfolgen werden, wenn eine weitere Steigerung der ProduktionS- kosten festgestellt wird. Herr Roesicke begründet seinen außerordent- lieh hohen Preisvorschlag damit, daß er als Grundlage für die Preisberechnung nicht die landwirtschaftlichen Gestehungskosten nehmen will, sondern als Preismaßstab den Kohlenpreis in Vergleich setzt. Er argumentiert: Die Kohlenp reise find gegenüber 1913 um 800 Prozent gestiegen, mithin kann für Brotgetreide «ine entsprechende Preiserhöhung gefordert werden. Der gegen- w artig« Preis für Brotgetreide einschließlich Prämien ist 700 M. pro Tonne. Nach einer sehr niäßigen Schätzung würde sich der gegenwärtige Brotpreis unter Zugrundelegung der Forderung RoesiükeS für ein 4-Pfund-Brot) auf ungefäbr 8,50 M. stellen. Diese unerhörte Forderung der Agrarier beweist wieder, daß manchen ihrer Führer daS AgitatioKsbcd&rsniS mehr als die Rücksicht auf das Gemeinwohl am Herzen liegt. Während die Industrie, soroeit sie an Höchstpreise gebunden ist, PrsiSauffchläge nur auf Grund der ermittelten GestehungS« kostensteygerung bewilligt erhält, beanspruchen Roesicke und Genossen für die Landwirtschaft insofern eine Extrawurst, daß die Kohlenpreise den landwirtschaftlichen Absatzpreisen zugrunde ge- legt werden. Daß dsn Landwirten in jedem Falle ein angemessener Verdienst bleibt gnd selbst einige Preisschwankungen bereits in die gewfljrten Preise mit einkalkuliert werden, dafür ist in der ge- geuwärtigen Vorlage der Regierung bereit? gesorgt. De Verbraucher wSrden sich gegen die Anmaßung dieser landwirtschast- lichen Führer mit aller Entschiedenheit zur Wehr setzen müssen. kämpfende, auf- und niedersteigende Eule. Auf diese Weise ließe sich also da« Auitrelen von Irrlichtern auS dem Flug solcher leuchtenden Eulen erklären. Kurt Erich Mcurer las am 3. Kammerkunstabend der Zeitschrift „Kabel" auS eigenen Dichtungen. Sie sind zumeist Gestaltung des Erschauten. Landschaftliches gelingt am ehesten; doch nichr völlig frei ist Meurer, wenn er Statur und Mensckenseele einen will. Dann hat er zudiel Worte, w»il ihn'daS überschäumende Herz von formaler Bonnung zurückdrängt. Aber wenn auch einiges verschwimmt und manches Wort springflutartig den Hörer überfällt, spürt man doch Vieh«cht«S Gefühl, auch Sprachgefüh!. Daß seine Krasß.zu erwärmen, beengt ist, kann daran liegen, daß er, wie manche Dichter, nicht der beste Interpret seiner Welt ist. Er ist zu mitgenommen, so daß er das Verständnis, seelisch und akustisch genommen, oft erschwert. Nach ibm la» Edgar Hildem MrldganS, Trakl, Werfest Aber da war nichts, was mit Kunst zu tun hatte. ES genügt doch nicht, daß man aus einem Buche ablesen kann. Das war öder Dilettantismus. bso. HanS FranckS Drama„Godiva" hafte bei der Uraufführuna am Düsseldorfer Schauspielhaus guten Erfolg. ES wird auch am staat- lichen Schauspielhause aufgesübrt werden. T beater. DaS.Ttaailiche Schauspielhaus' bereitet eine Neuem- studicnmg von Hebbel«.Nibelungen' vor, die noch in dieser Spielzeit berauSlömmen lallen.— Carl C le w l n g. der ssch der Sänger- laujbahn widmet, verabschiedet sich von den Besuchern des Schausplelhau e» am 10. März in der Nolle des»Peer Gont'.— Lm Easinotbeater findet die Erstaussühiung der neuen Posse.Ein alter Sünder' am 11. Mäu statt.— Im LulispielbauS findet heute die 125. Aufsührung des Schwankes.Der Großstadt-Kaoal i e r* statt. Dem(«cdächtniS Ludwig Rubiner« gilr eine Veranstaltung am 8. März im Obeilichlsaal d-r Philharmonie. Mfrcd B-l-rle. ütoma Balm. Martin und Karibelnz Martin werden au« lemen Werken lesen, u. a..Die Gewaliloien', 1. Sllt. Nudols Leonhard spricht über den Berllorbencn. Der Reinertrag ist fiir dl- politischen Sefangenen bestimmt.— ZiubiuerZ Drama.Die Gewaltlolen' wird im nächsten Monat am Deutschen Theater in Stulttgart die Uraussübrung erleben. Ter Männerchor Fichte< Georginia begeht am 0. März in der .Neuen Dell' daS Jubiläum seine« 50. Konz-rt«. Das Programm bietet Außerordcnliichcs. Da« Blütbncroichester wirll unter Carl Giessel« Leitung mit; ersttiassige Solisten(LiGq Hasgren. Maria Kendel. Alfred Öollj, Nitolau« Lamdinon, sind gewannen. Da« Programm siebt u. a. vor: SmelaneS sinsonilch- Dichtung.Die Moldau�. Liszt'S 1. ungariiche Rhapsodie, Bruchstücke ans„Tristan»nd Moide", die JobanneSseNszenejui« den.Meistersingern' sowie Mannerchöre oou B-cthoo-n, Srleg, Fried (Ernlelied), Uthmanii u. a. Die E-nfteinsche Relativitätstheorie, die in den weitesten Kreise» ein Interesse heivorgerusen hat, wie man e« in der Ecschichte der Wissen- schajt bei-wer derartig abstrakten, für den Laien überaus fchwerversiänd. lichen Materie wohl noch nie beobachlen konnte, wird im neuesten Hest der .Umschau' von Pro:. Qube in allgemein verständlicher Weise erörtert. Eiue Urabstimmung der Bühnengenossenschafr hat gegen ilL» Haltung einer Delegiertenoersammlung in diesem Iabre entschieden. Ter Äerei« der Must.-ledrer au. höhere» UnterrtchtSanftalte« PreufienS wird sein« Jahresversammlung nach einem neuerlichen Mehr» I deilSbeschiutz de« Gesamtoarstande« schon am 1. und 3. April In Berlin ab- hallen. Diese Maßregel ist durch die endgültige Festsetzung de« Eröffnung«- tage« der Reichkschulkonserenz aus Dienstag, den«. April, notwendtg ge- worden. Ter Nestor der Schachmeister. Simon Winzner, ist in Darschau im Atter von 32 Jahren gestorben. nr.n».Z7.?-hesmg dC6 tJCftDOCte, Jnücfcj.nianl«» Wählt Sonntag sozialdemokratisthe Elternbeiräte! Prozeß Lrzberger- heZsserich. (Schluf; cms der Abendausgabe.) Rechtsanwalt Tr. Alsberg fährt fort: Oberstaatsanwalt Krause fuhr in seinem Plädoyer fort: In der Frage der Ausfuhrabgaben muß ich entschieden weitergehen als der Herr Oberstaatsanwalt. Der Oberstaalsanwalt hat aber die symptomatisch« Bedeutung dieses Einzelfalles für die Würdigung der Erzbergerschen Stellungnahme zu der grundsätz- lichen Frage der Ausfuhrabgaben verkannt. Wenn Herr Erzberger es nach seinem Ausscheiden aus dem Thyssen-Konzern Herrn Thyssen gegenüber an Treue fehlen ließ, so konnte sich Herr Berger über diesen Artikel nicht beklagen. Denn nach seinem Ausscheiden aus der Tiefbaugesellschaft Berger schwand Herrn Erzbergcrs Jntereue für die Bergsrschen Geschäne nicht jäh dahin. Er hat bei der Vertretung der Bergsrschen Interessen im KriegSmtnisterium eine Anhänglichkeit an diese©esellschast bewiesen, deren der Herr Nebenkläger sich jetzt so sehr schämt, daß er sie sogar unter E i d bestritten hat. Im Iiehhandclsfall ist Herr Erzerger nur durch seine Er- nennung zum Staatssekretär den vom Herrn Oberstaatsanwalt richtig gel: umzeichneten Gewissenskonflikten entgangen. Einzig in der Quantität, wuchtig in der Qualität > reiht sich der Fell Pnigodin an. bei dem die prozessual« Tragik für Herrn Erzberger darin liegt, daß erst durch einen seinerseits miß- glüchten Entlastungsversuch ein Vorgang in ein grelles Licht gesetzt wurde, dessen für den Neberrkläger katastrophal koinpro- mitncre:ide Bedeutung vorher nicht erkennbar war. In der Beurteilung des Falles An.hydat schloß sich der Der- icidige: den Ausführungen des Oberstaatsanwalt an. Hapag-Aktien, Angele und Denk. Dieser Fall bildet das dunkelste Kapitel in der volitisch« geschäsililvcn Betäligung des Herrn Erzberger. Der mübe- und risikolole Spekulationsgew inu. den Herr Erzberger bier gemacht hat, ist ihm nur dadurch möglich gewesen, daß er cil? einer der ganz wenigen intimste Kenntnis von den wirnchanlichen Kon-, sequenzen hatte, die sich für die Lstroffenen Schiffahrtsgescll- schatten ergaben. Der Verteidiger geht dann auf die Fälle Angele und Dr. Denk ein. die ergeben haben, daß für die Schützlinge des all- mächtigen Abgeordneten Grundsätze, an denen die Behörden sonst unvei brüchlich festhalten, außer Kraft geletzt seien. Die Fälle Bertel und Wolfs streift der Verteidiger nur kurz. Das Kapitel„ttnwahrhostigkeit" des Herrn Nebenklägers bat sich in diesem Prozeß als ebenso groß als trübe erwiesen. Un« Wahrhaftigkeit mit einem nicht unbeträchtlichen Fuiatz von J ntr r» gen ist auch das Kenn, eichen des Verhaitens Er, bergerS zu den von dem Angeklagten als Staatssekretär eingebrachten Steuer- vorlagen.» ' Wiener Reise. Die gleiche U n w a h r h a s t i g k e i t bat sich bezüglich deS von Herrn Errberqer in der„Deutschen Allgemeinen Zeitung" vom 12. Juli bebaupteten Auftrages für seine Wiener Reise er» geben. Durch die zeugeneidliche Aussage des Herrn v. B e t h« mann H o l l w e g ist festgestellt worden, daß der frühere Kanzler Herrn Er, berger niemals einen solchen Auitraq erteilt. Der Verteidiger gehl dann au? die Juli-Nesolution ein. Die Vernehmung der Herren Belhmann Hollwcg, Svahn, L�wald und Harkm» ergab aber, daß Herr Erzberger im strikten Gegensatz zu seiner Behauvlung den Reichskanzler von der Absicht seines Vorstoßes, der zur Juli-Resolution führte, weder direkt noch indirekt M.Neilung gemacht hat. In diesem verhängnisvollen Intrigenspiel wird man vergebens nach einer Berion oder Partei suchen, die für sich dos Vorrecht in Anspruch nehmen könnte, daß ihr Herr Erzberger die Wahrheit gesagt habe. Der Verteidiger verbreitete sich dann ausführlich über den vom Angeklagten erhobenen Vorwurf der Unanständigkeit. Der Fall D o m b r o w � k i hat einen nickt wegiuleu menden Mangel an politischer Woblanständigkeit auf feiten des Nebenklägers gezeigt. Das gleiche gilt für den F l o t t e n v e r e i n s f a l l und den Fall D ii st e r b e r g. Der Nebenkläger ist bier nickt davor zurstckge- schreckt sich Material gegen volitiicke Gegner auf Wegen ,u ver- schaffe!,, die er hebte in seincr Steuerangelegenheit selbst auf das schärfste bekämpft. Tie Schmach. Der Artikel Erzbergers tu der.Deutschen Allgemeinen Zeitung" vom 22. Juli 1319 in Verbindung mit den Äussührungen des Nebenklägers in der Nationalversammlung von, 2g. Juli und den Bekundungen des GeheimratS Rieger läßt nicht den geringsten Zweifel darüber besteben, daß das Vorgehen Erzbergers gegen den Angeklagten nickt anders verstanden werden, konnte, als in, Sinne einer Empfehlung Erzbergers an die Entente für deren A u s l i e? e r u n g s 1 1 st e. Man kann die Schranken, inner- halb deren sich der politische Kampf bewegen darf, noch io� weit ziehen, niemals ist es zu rechlieitigen. daß ei» Volksgenosse den anderen mit einer Maßnahme bedroht, die im Urteil aller als die größte und schändlichste Schmach aller Zeiten empfunden worden ist. Im Anschluß an seine AuSiührungcn über den vom Angeklagten erbrachten Wahrheitsbeweis legt der Verleidiger dann im einzelnen dar, daß auch keine sormaleu Beleidigungen vorliegen, die mchr durch die Wahrnahmung bezeckligter Jiueresien gedeckt seien. Bei einer Anzahl von als beleidigend bezeichneten Aeußerungen, die dem Angeklagten zur Last gelegt seien, treffe anck der Gesichtspunkt zu, daß diese Aeßerimgen der Abwehr eines gegenwärtigen reckts- widrigen Angriffs von feiten des Nebenklägers gedient holten, also in Notwehr, speziell Ehren- Not wehr, erfolgt seien. Der Gcfichtspuntt der Notwehr werde, wie das N�icksgericht ent- schieden habe, durch ein ogreinveS Verhalten des Angegriffenen gegen deii Angreifer nicht ausgeschlossen. Die Tragödie des schrankenlosen Individualismus. Nack eingehenden rechtlichen Aussührunoen zu dielen Fragen schließt Dr. Alsberg sein Plädoyer mit den Worten: „Dieser Prozeß ist für den Mann, der mit icinen ewigen B::ß- predigten über schnöden Mammon steigt, seinen politischen Gegnern entgegengetreten ist, zn einer Tragödie deS schranken- kosen I» d i v i d u a l l s m u S geworden. Darf er sich wundern, wenn zihm von denen, die im harten Kampf gegen ihn gestanden baben, dieser Widerspruch zwischen Lehrsorm und Lebensform nicht verziehen wird, wenn sie für die Milde des Skeptikers gegenüber eigenem Tun kein Verständnis zeigen? Darf er sich wundern der Gefolgschaft, die der Angeklagte bei diesem Kanip? im den weitesten Kreisen deS Volkes gefunden bat? Wahrlich nicht! Denn tief im Volk ist cine nur zu berechtigte Abneigung gegen die politische Macht als Mittel des Geldvcrdienens begründet. Dort findet der Angeklagte auch Verständnis für die starken Gefühle, die ihn mit wuchtigem Hammcrschlag de» Schutzwall zertrümmcru ließen, den der Nebenkläger vor sich aufgerichtet hatte. Und sollte der Angeklagte bei seinen Richtern dieses Verständnis nicht finden? Em Richter, der diekem Hanse angehört, hat einen vor wenigen Monaten in den „Preußischen Jahrbüchern" veröffeiiilichten Auisatz über die Er- ziehung deS Richters mit de» vo» neistem Ethos durchglühten Worten geschlosien:„Wehe dem Richter, der daS Unrecht nicht hassen kann!" Webe dem Politiker, so darf ich diese Worte abwandeln, der nicht hassen kann: Ter nicht hassen kann die Un- reinigkeit der Politik. Mit reinem Schilde ist der Angeklagte in diesen Kamps gezogen, mit reinem Schilde kebrt er auS diesem zu- rück. Die Sorge seiner Freunde, die die Schwere des Kampfes gegen den mächtigen Minister deS neuen Deutschlands nickt unter- ichätzten, bat ihn in diesem Kampf geleitet. Heute aber kann er ihnen mit Stolz zurufen:„Ich hnb's gewagt!" Um 2*/;j Uhr wurde die Sitzung geschlossen. Am heutigen Freitag wird die Verhandlung u», llVo Uhr fortgesetzt. Es wird zunächst Geheimrat v. Gordo» und dann i Rechtsanwalt Dr. Frtedländer sprechen.__ GroßSerlln Wie wählen wir am Sonntag! Die Elternbeiratswahlen in den Vororten haben mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß ein großer Teil unserer Parteigenossen versagt hat. Schuld daran sind d'e sogenannten„C hlr istlich-� Unpolitischen- Listen. Da die Wähler zu einem guten Teil immer noch der Meinung sind, daß Religiosität zur Kindercrziehung gehört, hat die Geistlichkeit mit ihren unpolitischer�isten ein leichtes Spiel. Es gelingt ihr immer wieder selbst aufgeklärte und durchaus klassenbewußte Arbeiter bange zu machen. Doch die Christlich-Unpolrtischen srnd im eigentlichen Sinne politisch, und zwar erzrcaktionär. Des- halb müßten diese Listen u n christlich-polilisch heißen, selbst wenlt die Leute, die dafür zu haben sind, nicht wissen, daß sie politisch m i ß b r a u ch t werden. Die Drahtzieher von rechts, die Reaktion, die sich hinter diesen christlichen Listen versteckt, weiß das. Darum Parteigenossen, glaubt ihnen diese Täuschung nicht, wählt nicht ihre Listen! Aber auch die Unabbä ngigen sind nicht auf de�n richtigen Wege. Auch sie wollen.mit Hilfe der Elternbeiräte ihre politi- scheu Absichten in der rücksichtslosesten Weise durchsetzen. Wir Sozialdemokraten aber halten für das Beste eine gute Zusam- menarbeit mit dex Lehrerschaft, die da fordert, daß die Elternbeiräte n i cht zu einem i t t e l d e r P a r t e i p o l: t i k werden, sondern h�sen, da? gute Einvernehmen zioi« scheu Sckule u Ii d Haus herzustelle». diaS notwendig ist bei dem geistigen Wiederausbau unseres Volkes, der bei der Schuljugend beginnen muß. Darum ist es Pflicht aller jener, denen das W o h l i h r c r K i n d e r am Herzen liegt, ihr Wahlrecht aus- zuüben. Wer nicht will, daß die Elternbeiräte ein Jnfftrumeut des poki- tischen Kampfes und die Schulen Brutstätten der Reaktion werden, der stimme /tin-Sonntag für die Listen der Mehrheitssozie denro- kratic. Groft-Berlin im Provruziallandtag. Der Brandenburgische Prbvinziallandtag wählte Tornerstag zu Mitgliedern des Provi.nzialausschusses: Oberbürgermeister Dr. Scholz- Charlottenburg, Polizeipräsident a. D. von Oppen, Oberbürgermeister D r c i s e r i- Cottbus. /Zandwirt Krüger- Hoppenradz, Oberbürgermeister Hops- Eberswalde, Buchdruckerei- besitzer/ S t d o w- Brandenburg. Bürgermeister� Scholz- Neukölln, Stadtrat H ä h n ch e n- Guben jSoz.)/ Schriftsteller Dr. Breit- scheid- Wilmersdorf(llnabh.). Zum Vorsitzenden des Provinzial- auSschusses wurde einstimmig Oberbürgermeister Dr. Sckolz, zum stellvertretenden Vorsitzenden Oberbürgermeister Hops gewählt. Im Namen deS Sonderausschusses für die Groß-Berliner. Frage erstattete Abg. Dr. N eu m a n n- Frohnau Bericht. Der Kom- promißantrag sei mit knapper Mehrheit angenommen worden. Völlige U e b e r e i n st i m m u n g herrschte aber � in dem einen Punkts daß die Existenz der Provinz durch de» Gesetz- eniwurf Groß-Berlin auf das schwerste bedroht sei und daß unbedingt v»» der preußischen LandeZversamtztlnng verlangt wer- den müsse, daß sie auf die L e b e u s-be d ür fn i s s e der Provinz mehr Rücksicht nehme.'Abg. Oberbürgermeister Dr. Scholz be gründet den erneut eingebrachten Antrag der Bürgerlichen Frak- . iion. wonach di« Richtlinien für die Auseinandersetzung zwischen Berlin und der Provinz im Gesetz selbst festgelegt werden sollen. Ferner ist im Gesetz eine Verbindung zu schassen, die eine gemeinschaftliche Lösung gemeinschaftlich er Aufgaben ermöglicht, also ein erweiterter Zw e ck v e r b a n d. Oberpräsident Dr. M a i e r wies mit aller Entschiedenhett den von Dr. Scholz erhobenen Vorwurf zurück, daß die Staaisregierung es unterlasse» habe, dc» Provinziallandtag rechtzeitig mit der An- gelegenheit zu beschäftige n. Der Provinzialausschutz habe im vorigen Sommer zu dem Vorentwurf Stellung genommen und klllch Abschluß der Neuwahlen zum Provinziallandtag bei der Staats- regierung eine frühere Einberufung des Landtags zur Beratung über Groß-Berlin nicht beantragt. Bezüglich der dem Pro- vinziallandtag unterbreiteten Vorschläge gab der Oberpräsident sol- gende Erklärung ab: Die Ansicht der Staaisregierung geht nickt dahin, daß es wünschenswert sei, die Stadtgememde Berlin oder Groz-Berlin mit der Provinz Brandenburg zu verbinden; sie ist vielmehr der Ansicht, daß das weder den Interessen des neuen Groß-Berlin. noch den Interessen der Provinz Brandenburg entspricht. Bürgermeister Scholz- Neukölln(Soz.): Tie sozial- demokratische Fraktion ist sick darüber einig, daß die Rest- Provinz leistungsfä hig erhalten bleiben muß; den Weg des Zweckverbandes mit Berlin kann sie aber nicht 42) Jan Krebsereuter. Seine Taten, Fcihrten und Meinungen. Aufgezeichnet von HanS Müller-Schlösser. Tünnes nahm sich noch ein paar Poffertjes für unter- tvegs mit, und dann gingen sie. Aber Jan ließ Tünnes allein rundfahren. Er selbst blieb vor dam Karussell stehen und schaute mit heißen Augen nach der Schießbirde hinüber, wo mehrere junge Burschen auf derbe Art mit dem Mädchen scherzten. Ihr gröhlendes Lachen schallte durch den Lärm zu ihm heröberl Jan hatte Lust, mitten unter die Burschen zu springen und sie zu verprügeln. Er wünschte sich, so stark zn sein wie Samson, der tausend Philister mit eines Esels Kinn- backen erschlug. Mit joder.Hand würde er zwei von den Burschen im Genick packen und rütteln unb schütteln und dann über die Bube hinübcrsckfmeißen. Ha, ha! würden die Leute die Augen ausreißen vor Staunen üb» diese unmenschliche .Kraft. Aber sie würbe ihn anlächeln und ihn zum Dank, daß er sie von der lästigen Gesellschaft befreit hätte, einen Kuß geben. Oh. wie schön! Jan seufzt? aus tiefer Brm't. �_ . Oder ein Zauberer möchte er sein, angetan mit herrlichen seidenen Kleibern. Daun würde er langsam hinübergehen und mit seinem Zauberstäbchen die Burschen berühren und sie in blecherne Schottlönder verwandeln oder in irdene Pfeifen, wonach die Leute dann mit der Windbllchse schießen könnten. Er aber würde kleine Steine vom Boden aufheben und sie ihr als blitzende Diamanten in den Schoß werfen. Ach, daß er kein Zauberer war! Unzitfriedcn mit seinem Schicksal drehte er sich um, da sah er Tünnes blaß und mit hängenden Lippen vom Karussell hcrunterstolpern. „Mir ist so schlecht. Jan!" hauchte Tünnes und spuckte zugleich dünnen Speichel aus und rülpste. „Du kannst ja auch den Hals nit voll kriegen von den Poffertjes, Tünnes! Jetzt ist bat Malöhr da! Mir liegen sie auch schüre r im Magen." „Oh! Bah! seufzte Tümies, hielt sich an Jan fest and putzte sich init dem Aermel den kalten Schweiß von der'Stirn. «Unb die Poffertjes haben doch so lecker geschmeckt!" Ja, lieber Tünnes, die meisten Dinge beurteilt man mehr nach ihrem Geschmack als nach ihrer Bekömmlichkeit l „Tünnes, wir wollen einen Schnaps trinken," schlug Jan vor, sagte Tünnes unter den Arm und schleppte ihn niit. Er ging den Tönen einer Ziehharmonika nach und fand, auch eine Schnapsbube, die angefüllt war mit Tabaksqualm unb sllßlicheni Dunst.. AIS sie wieder hinaustraten, war es dunkel geworben. In den Buden brannten im Abendwinde pendelnde und flackernde Oellampen. „Oh, Jan," rief Tünnes beklommen,„wir sollten doch, 'wenn es dunkel ist, an Bord sein! Jetzt ober rasch!" Und Tünnes wollte sich in Trab setzen, aber Jan hielt ihn fest. Der Schnaps hatt» ihn heiß und verwegen gemacht. „Tünnes," sagte er und pustete,„jetzt wollen wir noch einmal schießen!" „Nee, nee. Jan! Lieber morgen. Oder, wenn du schießen willst, schieß! Ich geh' an Bopd." Tünnes machte sich los unb wollte laufen, aber allein zitrückblciben in der dunklen, fremden Stadt war Jan aitch nicht nach der Mütze. Also setzte er sich knurrend auch in Trab. Sie liefen durch mehrere Straßen, konnten aber in der Dunkelheit den Weg zum Rhein nicht finden unb liefen so ein paarmal im Kreise herum. Da schlug eine Turmuhr. � Jon zählte mit.„Zehn." „Wir kriegen Hau!" iaimnerte Tünnes. „Ruhig I" erwiderte Jan und schnupperte.„Hier sind wir auf dem Weg zum Rhein, ich riech' Teer und Schlick." Und richtig, am Ende der Straße war das Tor. Mit einem keinen Galopp setzten sie darauf zu, pvpllten aber zurück und stärkten sich duinm an. Das Tor tvar ver- schlössen! Tünnes sing ivicder an zu jannnern.„Du bist es schuld, Jan, Du mit deinem Schnapstrinken I" „Nee du! Du mit deinen Poffertjes! Konim', wir wollen ein ander Tor suchen. Vielleicht ist noch eins offen." Uild der sammern de Tünnes stosperte neben ihm her. Sie kamen wieder ans den Marktplatz. Die Budenrcihen lagen düster und verlassen da. Jan fühlte, daß seine Beine und sein Rücken anderen Sinnes waren als sein klopfendes Herz. Dieses wollte zu der Schi'Pbude getragen ob"r jene wollten eisig au � Bord, weil der Rücken sich vor dem Tauende fürchtete. Rücken und Beine waren in der UeberniMt, und wie so oft mußte auch diesmal das arme Herz der Gewalt weichen, zumal Rücken imd Beine mächtige Verbündete bekamen in Gestalt des Nachtwächters und seines alten Hundes, der Jan und Tünnes mit heiserem Gebell an die Beine fichr. Jan unb Tünnes liefen davon. Als sie wieber vor dem verschlossenen Tor standen, sagte Jan: «Wir springen einfach die Mauer hiuab. Draußen sind Wiesen, da fallen, wir weich." Sic schcmgen sich auf die Stadtmauer unb schauten hinab, bis sie eine Stelle gefunben zu haben glaubten, wo die Mauer nicht zu hoch war. Sie ließen sich auf der anderen Seite der Mauer herunter und hingen ausgestreckt an den Händen. „Ich zahl' bis drei. Tünnes, dann lassen wir los! Also anfassen: Eins— zwei drrrrei!" Jan ließ die Hände los, nachdem er sich mit den Füßen noch einen Schwung gegeben hatte. Sie sausten durch'die Luft, die ihnen an den Ohren vor« beivfisf. und im nächsten Augenblick ftelen sie butterweich, aber bis an den Hals! „Gott sei Tank!" rief Jan,„wir sind in weichen Schlamm gefallen. Unsere Knochen sind heil geblieben."> Sie krabbelten mühselig heraus, und als sie wieder auf festem Grund standen, kam der Mond hinter den Wolken her- vor und beleuchtete sie. „Wirt ist dick??" rief Jasi und starrte Tünnes an,„bu siehst sa aus wie ein lebendiger Schneemann I" „Und du auch, Jan!" Sie waren in eine Kalkgrube gefallen! Sie liefen über die Wiesen, weiße Spuren zurucklasssnd, an den Rhein legten sie sich der Länge nach in das seichte Wasser unb spülten sich ab. In weitem Umkreise wurde das Wasser zu einer Kalkbriihe. Zähneklappernd stiegen sie wieder ans dem Wasser unb schüttelten sich wie ein Hund, der ge- schwömmen ist. «Ja. Tünnes, jetzt also an Bord!" Sie schlichen zum„Prinz Moritz", der mit Troffen am User sestaemacht war. Das Brett zum Besteigen des Schiffes war nicht mehr da.- k�ortt folgt.) sehen. Die Auseinandersetzung kam, durch'Gondergesetz geregelt werden.— Nach weiterer Aussprache wurde unter Ablehnung aller anderen Anträge der Koinpromißantrag de» Ausschusses, der die Festlegung neuer Richtlinien und eine dauernde kam in unale Verbindung zwischen Berlin und der Provinz verlangt, gegen die Bürgerliche Fraktion aHzenom- me n.__ Ein neuer �rauenmord. Noch ist der Mord an der Näherin KüstenSa�m Nicht auf- geklärt, da trifft die Meldung von einem neuen Nfrrd an einem jungen Mädchen ein. Auf dem Fabrikgrundstück Chaulsseestraße 42 sahen spielende Kinder gestern mittag unter einer Bohle zwei Beine Herborsehen. Vom 8. Polizeirevier traf sofort Kriminalwacht» meister R u h m e t s ch ein. Als er die Bohle entfernt hatte. Jaid er darunter die Leiche eineS jungen Mädchens, dessen Oberkörper big zu den Hüften völlig entblößt war. Würgemals am Hals und Wunden im Gesicht ließen sofort erkennen, daß ein Verboschen vor- lag. Daraufhin wurde die Mordkommission de» Berliner Polizei- Präsidiums benachrichtigt, von der alsbald die Kriminalkommissare Dr. Grünberg und B ü n g e r mit ihren Beamten, der Er- kennungsdienst und der GarichtSarzt Prof. Dr. Strauch erschienen. Dieser stellte durch Besichtigung der Leiche fest, daß die Tote er- würgt worden ist. Kratzwunden im Gesicht lassen erkennen, daß sie mit dem Mörder heftig gekämpft haben muß. Andere Verletzungen, so über dem rechten Auge, rübren nach Ansicht d«S Prof. Strauch vom Aufschlagen der Deiche auf dt« schweren Bohlen her. Hinter diesen fand man auch die übrigen Bekleidungsstücke der Toten sowie deren Handtasche. Aus Papieren, die man in ihr fand, ging hervor, daß es sich um die 20 Jahre alte Arbeiterin sstrida H e l w i g handelt, die bis zum 14. Februar d. I. auf dem- selben Grundstück in der Elektwmechanischen Industrie G.m.b.H. beschäftigt gewesen ist. Der ganze Befund ließ darauf schließen, daß das Verbrechen nicht am Aundort verübt worden ist. Ter Tatort war bald gefunden. Drei Haarnadeln und ein Knopf geben die Spur. Sie führten nach dem Eingang zum letzten Ouerge�äud«. Hier be> findet sich unter dem Treppenaufgang da» Gelaß des Fahr» st u h l f ü h r e r S. Die Tür war verschlossen. Der Fahrstuhl» ftihrer Franz Lietz sollte um 2 Uhr seinen Dienst antreten, war aber nicht erschienen. An der Türklinke zeigte sich eine kleine B l u t s p u r. Die Tür wurde nunmehr mit einem Dietrich ge» öffnet, und jetzt war eS sofort klar, daß in diesem Räume daS Vor- brechen anZgifülwt worden, ist. An einem Pappkarton fand man noch einige Blutsvuren und der Boden war frisch ausge» wischt' AlS nun Beamte sich nach der Wohnung de« Fahrstuhl. ' sichrer? in der Schwartzkopfstraße 3 begaben, trafen&e ihn nicht an. Er war verschwunden. Es unterliegt keinem Zweifel, Mfc er d'e Tat verübt hat. Wahrscheinlich handelt cS sich um ein Sittlichkeitsverbrechen. Der Mord ist nach dem Ergebnis der sofort angestellten Er- mittlimgen gegen 8 Uhr abends ausgeführt worden. Um diese Zeit hat ein Zeuge auf dem nach Fabrikschluß sehr ruhigen Grund- stück Schreien gehört. Tie Ermittlungen nach dem Täter wurden sofort eingeleitet; bisher konnte sein Aufenthalt jedoch noch nicht festgestellt werden._ Wilmersdorf. Nicht bestätigte Stadträte. Als nach den Neu» wählen die Sozialdemokratische Partei mit LI Mandaten in« Rathaus einzog, hatte sie Anspruch auf zweiebesoldete StadtratSposten, die nach Lage der Verhältnisse erst neu geschaffen werden machten. Da hierzu aber erst eine Aenderuna des Ortsstatut» notwendig war. half man sich dadurch, daß die für di« beiden Aemtsr in Frag« kommenden Genossen O p p e l und R i« m a n n gewählt wurden als unbesoldete Stadträte, wäh. re-nd ihn«, die Uebernahme der umfangreichen sozialpolitischen De- zevnota möglich gemacht werden sollte durch Anstellung auf P ri- vatdienstvertrag.» Inzwischen sollte durch Aenderung des Ortsstatuts über die Stärke des MagifrrattkollegiumS diese» Pro» v i so ri u nk abgelöst werden durch die Wahl der beiden.besoldeten unbesoldeten Stabträte �zu besoldeten Stadträten. Durch daS jetzt beschlossene Sperrgesetz ist diese Schaffung der neuen besol- dete-n Stadtratspofien aber hinfällig geworden. Genosse Lüde- mann rief deshalb in der letzten StadtverordnetenversamMung den Oberbürgermeister H a f e r m a n n. der die Angelegenheit mindesten» nicht beschleunigt bab«, an. Dem Oberbürgermeister er. stand in der Person de» Dr. Leidig, de» geb«lmen Ober- bürgermeisters von Wilmersdorf, ein Helfer. In der bekannten kratzbürstig«, Art sprach Leidig, dessen WilmerSdorser Herrschast im neuen Groß-Derlin zu Ende gebt, von Schiebungen und Erz bergerei, was sogar den sonst meist mit der Rechten gehen- den Demokraten etwas zu stark«schien; sie erkannten das Recht der Sozialdemokrat en auf zwei besoldete Stadträte an und wiesen mit den Sozialdemokraten die unerhörte Behauptung LeidigS. d i e beiden sozialdemokratischen Stadträte bekämen ihr Geld eigentlich ums onst, scharf zurück. Und der Ober- bürgexmeister hatte nicht den Mut, die unerhörten Beleidigun- gen zweier Magistratsmitglieder durch seinen Vorgesetzten Leidig zurückzuweisen, obwohl er wiederholt dt« Leistungen der beiden Stadträte anerkannt hatte. Grok-Berliner LebeuSniittek. Etegliv. Al« Ersatz für ievlende Kartoffeln 600 ffitornrn SstotzSrot flOd—(?), 125 Kramm MaiSgrieb(7). 126 Gramm Teigwaren(6). 126 Gramm Haferflocken IS), Martendorf. Eüdrnde. Auf Kartaffekkari« 8 Pfund Korfoffeln, 2 Pfnitd Kohlrüben und 500 Gramm Brot. Im Gemeindeladen Marien« darf, E&aufseeftr. auf AlterSitetne oder Krankenmilchkarten«00 Gramm Thrup, Nugendllch«, welche mit Feldzwieback nicht Seliefert sind, erhalten in den Gemelndcläden bi» Sonnabend Kel«. Pankow. 125 Gramm Grouven oder Grütze f7). In allen Ge» schüft en, die die Firma Spekow» mit Milch beliefert, auf �-Karlen'/«Liter, auf S-Kaiten Lüer und auk C-Karten»/«Liter Bollmilch. Tie'/«-Liter- Kranlenlarlen werden voraussichtlich voll beNesert. _ r Groß Serlmer partelnacheichten. IS. Abt. Stimmzettelverteller und Helfer zur Elternbeiratswahl treffen sich Sonntag um 8 Uhr im Lokal Kuhnert, Pücklerllr. 38. 13. Abt. Sonnabend, 7 Ubr, Sitzung der Funktionäre und Betrieb». verlrauenzleut« bei Kasian, Kitschincr Str. 62.— Die Genossen treffen sich Sonntag irüh S Uhr bei Gonall, Prinzenstr. SS. IS. Abt. Sonnabend 7»/, Uhr Sitzung der Funktionär» und Betrieb?» vcrtrancnsleilte bei Schwarz, Blankenfelder Str. 10, 17. Slbt. Sonnabend.« Ubr, kurz« Besvrechung der Wahlfommilffon, Kandidaten und Genossen im Lokal von Lojak. Beymestr. L, anschließend Handzettelverbreitung.— Sonntag vorm. 8 Uhr Treffpunkt bei Lojak. Behmcstr. 8. E« iit Pflicht aller WahlkommissionSmitglieder, Kandidaten und Genossen, pünktlich zu erscheinen. 18. Slbt. Sonnabend, 7 Ubr, Sitzung sämtlicher Funkilonär« bei Ti-dtle, Litauer Str. 5.- 318.. 320. 821. und 82». Bezirk heute 7 Uhr bei Heese. Memeler Str. 63, BeztrkSzablabend. Pottraa de« Gen. Meyer über „So'inliSmuS der Zukunft'. Hierzu sind auch alle Mitglieder und Bor. wärtSleier, die tätigen Antell an den ElterndelratSwahlen nehmen wollen, dringend eingeladen.— Die Genossen treffen sich am Sonntag vormittag 8 Uhr zur Wahiarbeit bei Tiedtk«, Litauer Str. 5. 20. Abt. Wablbtlser zu den EltcrnbeiratSwablen melden sich Sonn» tag bei Bombe, Straßmannstr. 7, von morgen» 8—5 Ubr nachmittag». 23. Abt. fBötzow-Piertel). Sonnabend, 7 Ubr, Sitzung der Bezirk?- illdrcr und BetriebSverlrauenSleut« bei Meister, Mensleiner Str. 3t. Zu dieser Sitzung sind auch d!» Wobloorständ« eingeladen.— DaS Zentral- wahllolal befindet sich Sonntag von 8 Udr ab i>n Lokal von Meister. Allen». steincr Strafe 84, Ecke Bötzowstraß«. Da» Erscheinen aller Genossen zur Wahlbilfe ist dringend Pflicht. SV. Abt. Elternoersammlung der 67., ILO. 134., 1#. und ISO. A-> mewdesckule, heut« 7 Uhr, im Humvo.dt-Gymnasium, Gattenstraße 25. Referent: Genosse Lebier Knies. chii. Adt. BozirkSführer, BetriedSvirtrauenireute und Patteigenoffen werden ersucht, sich zur Wablvils« Gonutag srüh S Uhr im Lokal von Behren», Tegeler Str. 22. zu melden. cho. Abt. Alle Genosse», die zum Bezirk Pose gebären, werden er« sucht. Sonnabend. 7'/, Uhr bei Pose. Kolonlestr. 15, zweck» Entgegennahm« wichtiger Mitteilungin zu erscheinen. Jungfozialifttsche Vereintgung(8. P. D.). OttSgruvde Wilmersdorf. Heute 7'/, Uhr im Oiciangiaal der Hindeuburaschule, Am Seepark: Vortrag des Genossen Nienkamp über.Das Ersutter Programm'. Gäste willkommen. II. Städtische Mädchen-Mittelschule. Achtung, Genossen und Freunde zur Elterndeirattwabl I Verewigte sozialistisch« Liste: für ent- schiedene Echulresorm. beginnend mit den Namen Nitzle, Jantl. Vollzählige Beteiligung wird erwottet. Arbeitsgruppe Gesundbrunnen-Rolenthaler Borstadt. Sonn» abend 7 Uhr: Sitzung bei Gillwald, Puttbufer Str. 21. Schüneberg. Heute 7 Uhr: DiswssionSabend bei Buttkow-It, Mewwger Str. 8. Thema:.Die Verfassung'. Friedenau. Sonntag: Ektcrnbeiratswahl im Realghmnastum Homuth- straße. Parteigenossen und Genossinnen, iowie alle, welche aus de« Boden der Sozialdemokratie stehen, wählen die Liste Bernhard Göbel. Schmargendorf. Morgen>/,8 Uhr: Zahlaiend im SchützenhauS, Hundefeblektr. 20. Renkälln. SlternratSwahl am Gymnasium und an der Borschul« Schwarzastraß« Sgnntag von 11— 6 Ubr ln der Schule S-stwarzastr. 8. Jeder Genosse muß Liste Sprung wählen.— Alle entschiedenen Schul» l esormer vor sammeln sich Sonnabend 6'/, Uhr bei Stolz, Kaiser-Fttedrich» Straße 65. Lichtenberg. Zu der am 28. März, 3 Uhr nachmittag», stattfindende» Theatervorstellung Im Kleinen Schauspielhaus, find Kotten bei den Funl» tionären und im Sekreiariai. Niederbaniimftr. 4, bei dem Genossen Bara» nowski zum Preise von l.SO M. zu haben. Buch. Die Elternbeiratswabl in Buch, Bezirk Potsdam, findet Sonntagvon tO— 4 Ubr im Lokal von Jixhake, Moltkestr. 5, statt. Die Genosse» wählen die List« Karl Witte. ?ugenüveranstaltungen. verein Arbeiterjuaend Groß- Berlin. Jugendiekretariat S, velleouestr. 7.— Zentrallngrndbetm, Ltndenftr. 3, Mädchenabend.—- Cbarlotteubnrg. Bolksbau«, Rolinenstr. 4. Mitgliederversammlung.— HöntgSwnfterhmiscn. Gemeindetchille, Klasse 3 d. Kirchplaf�M tglieder» Versammlung.— Lichtenberg, Parkaue 10..Die franzSfisckien Utopisten'. — Mobledorf, Gemewdeschule. Dalderfeestraße. Diskussion« adend.— Moabit, Turmstr. 76, Gemeindeschult, Vortrag: Jean Jaurd».— Ren» kölln-Süb, Nogatftr. 53: Seid-, Bankwesen und Valuta.— Nordost. Kememdeschul«, Chriftburger Str. 14. DiswssionSabend.— Pankow, Knabenmittelschille, Wollankstr. 131, Bortrag: Ein Grenzabenteuer.— Rosentffal, Gemeindeschule. Kastanienallee, Mstpliederversammlung.— Schöneberg, Jugendheim. Rubens- Ecke Hauvtstrast», Miiqsiedervettamm» lung.— Süden. Gemeindeschule, SSilmSstr. 10, Mitgliederversammlung.—- Treptow- Baumschnlenweg, Elsenilr. 3. Mitgliederversammlunq.— Wedding, 14. Realschule, LlUticher Str. 38. Portrag: Jugend und Der- sassimg.— Weisiensr». Jugendheim, Doelkpromenäde 1(Ledigenheim), >/,8 Uhr Mitgliederversammlung. Vorträge, verekne unö Versammlungen. ffirichsbund der Kriegsbeschädigten, Bezirk 3 Südost. Hinter. bliebenensekllon: BczlrkSversammlimg Montag, ö Uhr, in Schuhmacher» Festsälen. Skalitzer Str. 126. Bezirk Zentrum. Montag, 7'/« Uhr, bei Schul». Elisabetbftr. 80. Versammlung und Seisenvettelliing an Schwer« beschädigte.— Arbeiter. Radfaffrer> vnnd»Solidarität»,».«dt. Sonntag, 1 Ubr. Tour noch Wittenau lWermaniasäle). Gäste willkommen. — Arbeiter-Rodfabrer-Verein.Grost-Berltn«. Sonntag: Tour nach Spandau. Pserdemarlt. Start'/,S Uhr Mattannenplay.— Oeffenft icher Vortragsabend zu den Elternbeiratswable«. Sonnabend, 7'/, Ubr, Aula Hohenzollkrn- Oberrcalschnle, Schönet erg. Belziger Sir. 43. S« sprechen: Oberlehrer Kawerau. Oherlebrettn Lydia Stöcker. Prros. Paul Oestreich.— Berliner«rbciterschachklnb, Allteilung Süden. Sonntag, >U0 Ubr. bei Prasser. Michaelkirchsir. LS», Vortrag. MassenweUlamvs. Simultan- und BlindlingSspiel von Meisterjpielern. Eintritt srei. Säst« willkommen.— Verband fozialiftifcher Lebrer. Geschäslliche Sitzung Sonnabend 6 Uhr, im Berliner NathauS, Zimmer 63. Reichsschuikonserenz, Tagung w München usw. Erschein«« aller dringend nötig.— Die Kultur- Propaganda de» Auslandes behandelt Pros. Dr. Paul Rüblmann in einem Vortrag am Sonnabend, 4 Uhr, w der Deutsche» Liga für Böller« bund. Unter den Linden 73. Nach langem Leiden wurde mein« liebe Frau Ida Kost am». Februar durch den Tod ettSN. 1040b DI« Einvscherung findet am 6. Miliz, nachm.'Iii Uhr, im»tematortum, Tcrichi- sttatze. statt. llrnet fioet, Oppelner Str. lt. Für die oieten Beweise betj- Ncher Teilnahme brt dem lein- scheiden unseres innigstgeli-bten einzigen Sohne» IS/ISa Hans »Ir hiermit allen Be- gte» unseren herzlichsten sage» tiiliai« Otkar Sure» und Freu, Fidirinslr. S«. Sp«»ial»r»t vr. mstZ. Srlltsrwy Heul-, flarn-, Uniarlelvelelo. d.Isttnn.u. ffrauen.llluiunier!. >ov»Iiaon,to»lZ« s», Loh« Odaureeeslr. Ststt. Bhf. Spr. 11-1 u. s'/rff/,, Sonnt 11-12. Kupfer 25,00 mir Ihr Bartfleehtenmitt«! .Paraean". Es Ist von allen Mitteln da« beste, was ich seit vier Jahren angewendet habe. Bestrahlungen und alles andere habgn nicht so geholfen, wie Ihr berühmtes Spezialtnlttel.— Derart! e Anerkennungen wiederholt. Be reits tausende befreit. Mark 10,60. Otto Reichel Alte Sebissd aaeh«erbrochene biw 300091.1 > Kein Kabn nnter 21.— flarktz wo die Echtheit festgestellt Ist. Knopfstiftzähne«— M. Zahn II, 28, SO«Ir.(Platinlangstift). [Piatte-Brennstifte�apÄ 1 Zabnftrzti. Laboratoriom Lescbke Neue Kantstraße 32 II rectna.— Am Bahaltol Cbarlottenburg.' von Hant-, Harn- und ünterlelbaletdon, ohne Bemfestöning, Auflclürende, belehrende I Broachilre für 1 Mb. portofrei in veraobloeae&em üraaohlag ohne Aufdruck durch Spezlalarzt Dr. med. Dammaiia, Berlin II, Potsdamer Straüa 123 6. fipreobzeit! 9—11, 2—4, Sonntaga 10—11. Kupfer Mk. 26.00 Meeelng Mk. 15.00 l Zink Mk,« SO- 0.00 Biet 10.00 1 BotKiiS Mk. 23.00 OrSBere Poatcn werden auf Wunach abgeholt. Stinxl, Mechaniker, *] Alte JakobxtraBe 69. Qoergeb. I. Gute 'Antiquitäten An-undVerkauf ALTKUNST O. B. fc. B. . Wilhelnutr. 404. Juwelen p t i n An- und Verhau Margraf& Co.] Q m b. K. KanonlerstraEe 9 Tauentzien- str. ISA. Alt-Metalle Kupfer 28,50, Messias 48.80, Bit! 10,50, Zink 8,80, RotguB 22,-, Relozlnn 80.—. Lagermetall bis 45, Quecksilber bis 140.—, RohproduktencGroßhandlungf Dresdener Str. 13-14. Mpl. 18588. Hananummei- beachten. ♦ Augen auf! Elukanf von Platin, Gold* und Silberbruchs Schmucksachen, Brillanten, Ufaren. ioslSniSiselieSi!t!er'D.0c!i!cieäa!lIgD,B8slecl[eQSw. SUT" Warnung: vor Verkauf �8 oevor Sie bei uns den richtigen Preis erfahren. Juwelier Falk, Pannfser Str. 91(Haehbahnst. Danziger Str.) Platin höchsten Preis BreoaatUtc, Ooldbrucb und SUberbrnch Gebisse zahn SS, SS M. Sind Liuigeoleiden iiedss?? iÄfSKÄE kulose, Asthma, Schwindsucht, Lunganspitzenkatanb. Nacnt- schweiß, Stiche Im Klicken, Brustschmerzen, Apietltlosig- kelt. Vcrachleimung, veraltetem Husten, lange anhaltender Heiserkeit leiden, lassen sich meine auslQhnfche belehrende Broschüre kostenlos portofrei senden. S4/16* Sperialarzt Dr. med. Dammann, Berlin W 202, Am Karlebad 33b. Sprechzeit 9-11. 2�-4. Sonntags 10-11. i« Altmetall-"'»" Blomenstr. 71. Ecke Markusstr.(Keller) Ä' aUevhSehsfen''"it* Kupier, Hessing, Siel, Zintu«. Alteliten per kg 1,80 M.* kauft I Inlf A Bl&cberatraBe 40 Port, 2, II. 9-7 Uhr. Helallablälle! lu grösterau Pesten teufen zu Snpreeprelsen nur uao OBublectt und iBeaietbctrelbeubeu Bader S Bauer, NeanderstraBe 15. Zahngebiffe. auch zerbrochene, Zahn 21,5(1 Bl. Knopfzähne die Hälfte, tauft Arbo«. Kottbufer Ufer 63. S-7. ».A,:n schwierii»st«n räilen. Dir. Fablsch, Metalle bedeutende PreiserböliüngT Platin I Zabngeblsee, Zahn bis 78 Mark. Gold« u< Silbersachen I Münzen t dal» aal wl-B-niok- Onznili-ee auttjb. I _ M ISO Pert| für Frauen sa..._ r ti ss ao n. I:s«z so h..., VerUSl» Jr» lUhreiek. 4. Aoetbeker H, MiaC, Hanaever 18. 1 Schrtitblei, alle Metalle böchstzabTeod -----**| WeberstraBe 81 !♦— Alex. 4243.— Beinzinn bis 80,00 Messing 15,00, Kupfer 23,50, Blei 10—11,00, Zink 8�0-9,00, Rotguß 23,00, Weißmetall 30,00—35,00, Nickel 32,00, Alumlnlum20,00 zahll per«Uo, brt-röfirren Posten mehr. Sendungen von nutzerhalb werden prompt erledigt. Metanschmeize Mariaitoenatr. 24, an der Kottduser Brücke. Amt Wpü lOtoß, Nedenanfchl. Alte Gebisse auch zerbrochene bis 3000 M* Zehn 21, 28 bin 80 Mark(Platln'.anüstifte) Kein Zahn unter 21 Mark, wo die Echtheit festgestellt 1«, Knopfstifuabnc• Mark.* SHF*' l'latln• Brennatllte-MW zu den hSchsten Tageapreisen ZaliDteclii.La!iorätorliiiii Hosenzweig, Oranienburger Str. 58, bochp. gWaArtlllerfe- u. Friedrichttr.� Einkauf von g— 6lJnr. am,'.n schwieriiisttn rällen. Dit*. Paui�ch, fif, S f' P�l PotedamerStr. II»«Udttowsttade). wtti. Ot uiliJCIt Hl Lanrigerlciiurat Dr. r. Kirchbach. Che-, in Alimenten-, VertraucnSfachen Qejuche, Straf-, Zivilptozesse. s Tel.- LOtxow 2494. s MiBIg« Honorare. _ Isolierten Kiipfenlraüt, garantiert retn vbetseeifch, fein, wUrzige Lualltfitswar«. m Ii" und>,«-Pfd..P-ckungen,»rab.. Mittel- chud ffelns-hnltt. bliten preiewett-an: robalfabrte H Gatten» B rener.«acheu. SMWMM �-MattS?.�' Ruten, ö.rfcmft, 6000 wentl. Haldanzadwna.- 61/8* SSdnae. Blun-enstratze 45. Aertrauenavoll« ______ Auskunft. PrsoC. Beunnenftt. T6 Litzen Dnd Wachsi kauft höehatzahlc Ütgenieurbureiu Schi gettm W 9, Unkstr« Tel.; LOtzew 3703 un I Mauserpistolen,' mm, lauft W. Vlest«. stommandanten- stratz, LS.' Sein Laden. 1. Ctefl«._ Rotguß 88,00, Biet lOd», W-iimS»■<»' Kupfer 85,00, tnlnium 18--36�.lauft NeukSIln. getafte»7. pt« sie EahneinkanfssteUe Chssdotten bnrar, FrltseitestraSo 46, vern II . w der Kernst rtOe(Bahnhof Charta tterburE) kamt utgl. von 9-1 u. 2-6 Uhr zu»odtaten Preisen Alte Gebisse Pro Zahn nicht unter die 20 Mark, Stift. xllia« bis 200 Mark, Knopfiahne die HS! he. Brandmalerei*• Stifte"ürammaooMark) �weiubranö Coomut Mlacke- General-Vertreter: Vertriebsgesellschaft für Brennerei-Erzeugnisse m.b.H., Berlin W 9, Potsdamer Str. 23 a. Telephon: Kurfürst 743. Operalians. 9 Uhr, außer Abonnement: Siegfried._ Schauspielhäas. Friedrich der Große. I. Teil; Oer Krooprinz. Abends 6', Uhr: OireUcion Max Keinnardt Ueutncken Theater. 7Uhr:ilEPle!iBnilELeicl!nain SbdT'/j: Die Sendung Semaels. Mb Kammernplele. u�IÜileutsclLlIeüisläilter Sbd.T'/iiOnbr.SehillingsFlucbt. Or. Schauapielhanit KarlstraCe. 7: Hamlet(21. Abt., 2. Ab.) Sbd.7; Ktnlg Oedipus(aua.Ab.) Thealer I. d. KöniggratzerStraSe VjS Uhr: Scbloli Wetterstcln Sfcd.: ScbloB Wetterstein S;g,; SchloB Wetteratela Nachm.: ErdgeUt(M.Orska) Romöölesliaas ",8 Uhr: Jsie". Sonnabend, zum ersten Malt: Der Borr Jiinlster. Komödie von Paul Sehirmer. (Maz Pallanbcrg, Fr. Richard, Heinz Stieda, RoseVeldtkirch, Qreie Diercks, Gustav Botz, Werner Hollmann. Frieda Lehndortf, Hermann Picha.) Sonntag: Der Herr Minister Montag: Der Herr Minister Berliner Theater 7 Uhr:- Der letzte Walzen FrlUi Massarf, Otto Storm, Hans Wassmtnn. Oentmi-Thester t-au: Fräulein Puck. De«t«ehee Opernbau» 7 Uhr: III Die Trlbtlne tv.u., Franziska. Sden-Thv»tur. tv.u,: de Mlarprlflzessiii Sonntag d: ,,ü. A, w. g." Eriedr.'Wtlhetnist.Th. Tt/su.: Der Raub ilErEorapa Kleines Theater. ui?r: Die Mauskomöiite, KL HckaaepieUians. 7'A v- Dls nibErütirlE Prall Konische Oper 7.z°u:vlvdterUede. Stg. z>/,: Scäwarzwaldm9del. Loatspielhans Arnold Riech in: J'h�DerGroßstatlt-Ravaller Betropoi-Theater. 7 Uhr: Sybill Sonntag 3 U.: Charlevs Tante mit Thlelacher BTeuee Operettenhaas Mla Werber als Gast in tv, u.: Die kleioe Rodelt. Stg. z>/,. DU Dame vom Zirkus. OelUUer-Theat. Ghnrl. �uJlBTerlllrEMloeliter Thalia-Theater v- Die närrisebe Liebs Th.»m Ä oUendorflklatr 7V4 Uhr; JDerf�cngcer�es Theater den Westen» 7>/4u.:DleFraüiffliEnneiin Stg.JV, U-: DU lustig* Wlnve. Wallner-Theater Ä? Eine Ballnacht Sta.3'/,: OeUha m.Mlattrerber Walhalls-Theater. Jhr: Csirdäsförstia. Äesidsnz- Theater. Stadtbahn Jannowitzbrücka Tigllch'/jS Uhr: Die RascIMs von Hermann SuderOsnn. Sonnab, 4: Max und Moritz. Sonntag 4 Oer guta Hut. ~frianon-fheater. Bahnhol Pri*drich»tra9e. TSgtlcb>/M Uhr: Femina. Sonnab. 4: Hinsel und öretel. Sonntag 4 u,; jonaunUicuer, 1 Volksbühne Theater am Bülowpldtz 7»/.: Der llebestranh Lesslng-Tlieater. Direktion; Victor Barnowsky. � Uhr Peer KM. Sonnabend 7V<: Pygmalion. Sonntag T1/.: Pygmalion, Dentsehes Künsller-Theater Menagerie Rose-Theater. 7 uhr: Wilhelm Tel! ♦Polles Caprice� Eck. Friedrich- u. Unlenstraße - Täglich 7'/,:— Die abgetretene Frau Zwangselnquartlerung;, Oh«lle-ser Nowack! mit Ferdinand artlnecker In den Hauptrollen. Sshallnjanoü im OroSen Schauspielhaus. Karlstr.• Schlfibauerdamm Das neue Märzprogramm Oskar Sabo tfeleska Bart Nsdy Christians H. H. v. Twardowshl Hans von Wolzegen Irmgard Bern Danny Gürtler d. J. Marl« Lud Muslk.Lelt.: Frledr. Holunder. Eröiinun'< 7'/i, Beginn 8'/, Uhr. CircusJBusck Freitag, E. Min, 7>/,vhr Da* neu» M&rz- Programm 'T 11 v 3 in Mann m. I UAin d Flasche �90 S DackeispUU __ usw. usw. T"j Feuertanz H" i-ÜlLl in„Aphrodite". I-1' APOLLO Theater friedrichstraüe 218. Aanland- jMlrz-S8DsalioaeD| ij!1inode4Cled|e erste,.j J2paner��n,n| 4 WlUIarna- 3owöoy-Lasso I Spiele mit» Plerden" Sylfester-CfeBio, jFtm. Meister-Ikarier| Amerikanisch» | M izi Kindt u. Partner| Zahnflug [mit hängenden Men I j sehen durch den Zuschauerraum Mary Blank , Meister Jongleuse | u. and. Se'irationen Olympia-Theater (früher Voigt, Badsir.58) Tägl. abends 7'/, Uhr: BlespanlsEtoTOgBÄt Caslno-Theater Auf allgemeinen Wunsch des großen Erlolges wegen TU noch bis Mittwoch: TJ, Schniepeis Lene Donnerst Marz, z, 1. Mal«: tln alter Münder. onnug 3 Vi: Die Wunderkur. S HBieli M Sebei M ßEiebstiail.-TiiEatEr SebenttbenbT'-, und -Sonnt Nm.ßll.: Stettiner Sänger. Zlachmiltogs IViiiles-lZsllW rsgliok 7.3° Ildr- Vz(ieIS-Zg>s!p>sii Rauchen gestattet! MW Unter d. Linden 22/23 Dir. M. S o I i m a n 2 UrantfQbrungen 2 Zwangsliebe. im Freistaat Die Sozialisierung von Liebe und Ehe. 5 Akt«. Der Vampyr von St. Louis II. Teil. Au» dem Tagebuch | des berühmten Detektivs Nie Carter. Hauptrollen 1 Krnno Klch,-rttn Ulta Clermont » 8 exMmr. » AHabenolich 7 Uhr:< John Hamilton Fritz u. Bobby Unk Elenita Schlüter. Grünltz Harga u. Egon Laron Maz Ooldberg und Carmen Kahlig-Qoldberg Eia Eäeblclief Gast Hans! Etzer Paul Goldler | Walter Steiner Oeza Varady Truppe Grete Russ Dougson Kapelle Mundi Ncumann. ' Am Flügel: E. Hentschtl. Brnnö Kastner 1 in: Verbotene Liebe. Potsdamer Str. 38 Ophir, die Stadt der Vergangenheit. S.Teil des gr.Mey-Films Die Herrin d.Welt Friedenau, Rhelnstr. 14 Tünnepin Tod m.Reinh.SchUnzel Alexanderplatz-Passtge Der gelbe Tod. 3-Teiiai�B »ochtniags ab/ Uhr & Auf vielseitigen Wunschi Sonntags ab 4 Uhr Theater am KottbuserTor Tel: Moritzplatz 14814. Jeden Abend?>/, Uhr: 8Ute-Sänger. 9 ehem. Mitgl. der Stettlner Sänger. Sonnt nehm. 3 U. ermäB Preis,(voll. Abend-Programm. Blüthgen- Konzert. Beginn 7.10 Uhr. Zum Schlug; Die lieben Verwandten. Vorverk. 11— l'A u. 4— 4 Uhr. | KurfUrslondamm 20 Hs�mz Dubarry mitPola Negrl In der Titelrolle Baglo: Kennt Uubltseh z?» Nollondorfplatz QuniirToInaes Lili Jacobsen in Söhne des Volkes lea v. Lenkefffy K n m m• r ■ o h t■ p i• I• * ® eB®€caclosL*ebesabenteuer Ein giltn'ee Traumsplel In der Hauptiolle die unyaritclia SchEnhelt M o* n r t• a n• GaukelspieldttGlW Dänisches Sohnuspiel in 4 Akten mit Gudrun Houibers Carlo Wieth Spitzen Dänisches Schsttsplsl nach dem Bern»» von Paul Lindau Hauptrolle; GudrunHeulberg D prtodrictetoeoi» naria Magdalena von Friedrich Hebbel In den Hauptrollen: HBflleta/ GrOnlng/ Winters teiu/ Hartmann/ Schiintel/ KISpfer/ Dlegelmann/ Graetz � Hisenneido BohSneberg Die Marchcse d'Armlanl mit P o I a N e g r i Regie: Alfred Halm Hundemamachen mit Ossi Oswaida Regle: Rudolf Biebrach Greta Freund und Felix Bäsch in Maseolte ntsh Leo Leipzigers Flomsi.Btltkan Ina' Prlnzasachan mu Lotte Reumann MJWA. X.iclAAS|aäelo anenMenpaliisl PeffinftSv letiterTagf isr* Wochen-Zyklus'MW Sie Kemn der Well Titelrolle: IM S iH �5 Künstlerische Oberleitung: Joe May Hauptrollen; Mla May/ Hans MierencZorf Mlcnaei Bohnen/ Paul Hansen/ Brnst Kofmann Dienstag, 2. 9. Mittwoch, 9. 9. . 5. Teil 6. Teil Donnerstag, Freitag, 5. 3 4, 9....7. Teil ....... 8. Teil Beginns 7 und 83/4 Uhr/ Vorverkauf 11 bis 1 Uhr Beet ho vena aal. Sonntag, l. März,?>/,! LETZTER Lustiger Abend MARCBLL SALZER Karten 8—2 M.(exkl. Steuer) Bote i Bock, Wertheim. Platin höehfte Preise Iis bis 3000 Mark, iedoch pro Zahn nicht Q|f fÜH unter dCa«wEb Gold, Silber- sGltiflUGksaclienl Gebrauchsgegenstände sowie Brych Konkurrenxl. Preise i Pilz Alte Schönhauser Straße 19 II. Geschäftszeit: 9-5 Uhr. Zu Itabon in allen einschlägigen Geschälten; direkt nur an Wiederverkäufer Schrtmöergor Uhrfedern. fabrik, 0. m. b. H., Schramberg(Württbg.). ligaretten L. Manheimer, Beriln Bergmannstr. I(n. Kreutben;) !!! Geld!!! iitr leb« Wertfache. HSchN, An. kmifspreise für Pfondschehsa»..' HMonten, T-pvic!,!. Bücher usw. Wölfl, Fried rieh str. 41 III, dich f" cht de. . McBodiftt.: Saal frei! 1000 Pers.)(ilt Bereute, Tersammi., Gesellschaft, usw. KesMenL- k�estsAle, Landsberger Str. 31(Nahe Alexanderplatz). Televh.: Alcxauder W»;._* uHia! iiii ii Vollkommen unsohBdllcbea nndarfolgrelohstot. Mittel gegen Foftsucht und UhermHsnlgel Kerpulanx, altok ohne Elub<en einer bestimmten I Diät. Keine etaniwlTketidcn Arzneimittel, keine Sehlld- drßeo enthaltend. Nicht abführend.— Leicht belefimmllek. Qratl»-BrosohOte versendet anf Wunsch. Elefanten- Apotheke, Berlin SW. 19] Ami Zentram 7/92. Mpzif'ar Sir, 74(Dönhoff ptutt) I M... v&' rön�e Ki no der Welt* i Potsdamsr 8f.72. Hochbahn Bülowstr. ünt Weibe zerseheltt Brich Kaiser�Titz Wenn Kerzen in Siebe erglühen Schan-Vurg Potsdamer Platz Vsrisid-Lsid ZKorilJftisl? Onsnieastr. 53— SS Dir« R. Koreat Künstl. Lcit. Hellmuth Dcrndeen. Orchest. Oeorg Wöhlcn { Sas große Weltstadtprogramm Relnach u. ParL X Rieb. Springer X 3 PeranMB Gescbw. Smiles X 2 WcoUInls y Bebrwall u. Part. Karl Steinlager X HiU und Hüll 4Vs~7s Tanz-Vorführungen------- 8 Neuhusen.HIIIaraa LikSr-tube Ulfe Gtbisse nach serbroehene, bin 3000.Bisrb. EinzElnB PlatinsiiftzSlinE von 21,2S-D Mark, Iedoch nicht unter 21,25 M. pro Zahn, Platin-Brennstifte, Kontakte usw. bis 320 Mark pro Gramm. «told, mibep,«ierftte,»rhmnek- Hacheti und Juwelen kauft an den h 0 c b■ t e n Tnßespfet««»* täglich von 9 bis 8 Uhr abends I. Herz, Fehrbelliner Straße V. y Vorderbaus links parterre. tkriM Sonnabend nur von« bis 8 Uhr abends.■W ohne Scrufsstdrung bt seittgen Haut-, Harn- u. UnterleibSleiden, O wo alles andere versagte. «etue tf msuritzuttgm. Nainra-Jnstitut. Blücherplatz 3(direkt am Halleichen Tor). Sprechstunden von 10—1, 1— 8 Uhr u. Sonntag» 11— I Uhr vltit-, harn.. Spuwm Auf'rsuchnngen nsn». Schriftliche Auofuuft fosfenlo«._ Metalleinkaufsstelle Stallschreiberstraße 50-51 Quecksilber. 150,— M« Kupfer«.. 26,— Messing 14,— b. 15,— Blei.. 10,— b. 11,— Zink.. 8,— b. 9,— ff ff Ein Griff, und er fltzt, der Nuhnke-Fingerkneifer„Sek!! perfix", fest und richtig, ohne zu drücken oder zu rutschen. Ehe Sie Ihren alten Llneiferumstäudlichmitbeiden Händen zum einigermaßen festen Sitz gebracht haben, können Sie bei Venutzung des Nnhnke-Fingerkneifcrs schon längst das Neueste gelesen haben. Ist cs oft nicht zum Verzweifeln, wenn Ihr Kneifer trotz aller Mühe dennoch immer wieder zu rutschen beginnt oder bei der geringsten Bewegung abfüllt, mindestens aber hin und her ivackclt. Selten nur wird solch alte Form gencm vor der Airgenmitte sitzen, dadurch aber wirkt sie störend und beeinträchtigt Ihr Sehen, so daß selbst die besten und passendsten Gläser wie schlechte und unrichtige wirken. Wie angenehm ist cs für Sie, wenn Sie den modernen randlosen Ruhnke-Fingexkneifer „Semperfir" bequem mit einer Hand richtig aufsetzen, wie kleidsam,>vie unauffällig und dqbei wie wohltuend für Ihre Augen ist das. Semperfix ist ein guter Diener Ihrer Augen, und wir garantieren Ihnen Zufriedenheit mit ihm. $Ues Sold wird zum Zaztfvret?- angelaufi und in Zahlung genommen Ä!aj(»n(h. SchSneberg n es,«!-, ffriede »»«las:,.' Neukölln: Onjft. 4, Sck« gieU.üsi». Spandau: »r«K« Jfc, II, r.tt5' Sätl) ünicng» Sit aach an»cr- »«.» tojiole» njnc« Optometn zu« Stldndt- [timmtn an;« »edg Utcfcsliiflc. Friedenau: 19, ISill Äi-chstt. SO Oranlen-Ssr. 44 Mischt» M°ritz. und Otanituiiluz � Sottbnser vamm 10 CSpittelmarN Sckt WalHr. nah« Jandors OJrankfnrier Allee 14 nahe Ist« Alexander-Platz »»»t»schiai«» N pzlger Str. 113 HHe Mauer-Etr. Ehaufsee-Skr. 73 naht ffla.lttstr, Znvalidea-Skr. 164 Eck« Brunnenstr. Cll/ PelleAllianceslr.4 Oft ooht 3«Bd• tf Link- Slr. 1 eckt Pottdgmti Str. Schönhauser Allee S1 «m«»}. Si > Kotttio] Znoalldea- Slr. 11 7 »m kttttintr Shs. Protcstversammlung der Diötare und Anwärter siir den nnterrn n. mittleren Dienst sämtl. Reichs- u. StnatSbehörden Ärost-BerlinS Eharlolleuburg: ra»eal!le»-Slrai>t Ii Eckt Marbur«tr Et« Z»»chimtlh»>tt Slr»b« I «icht Bhl. So» Wilmersdorf: BttBnn S!r«»t 1S2-J1 naht Uhla»djlc. Sonntag, T. merz, 10 Ahr vormittags, CehrectKccinahaua lAIszand«r-Plah). SfeUungaatime znr vesoldnngsreform Kollezen, erscheint vollziiiiliq I lOtckd VkkliamslM Skr SWÄSkl is dn BimiinMeit! Heute Freitag, den 3. März, nachm. 4 Uhr, im„Alexandriner", Alexandrinenstr. 97a: VertrauensmännerSitzang. Tagesordnung- Wie stellen wir uns zu der bis jetzt noch nicht geleisteten Anerkennung des Geichs- tarifs von de» Buchdruckereibefitzern'{ In dieser äußerst wichtigen Sitzung miissen alle Pertraueus- leut« anwesend fciul* 26/9 ___ Vi« 8tanch«nl«»nng. I, 9t.: E z e r n y. Mmtnnngsdeiedjflote Mienden! Am Freitag, den S. März I9M, abends k> Ubr, findet eine Versammlung aller absNmmai>ged<-reaiti-iten Westprenhen ans dem Zlorvosten, SSdoilen. Osten und ttichienverg im Restaurant„Ostbahn". ' MMM Bezirksgruppe Osten lWMW»WW>WWWW>����Wlnn>rachen mehrerer Redner wird ein Abstimmungspropagandafinn vorqetührc. Ailftriner Platz,'ftcHt, in der die Bezirksgruppe Osten gegründet werde» soll. Nach den einsprachen mehrerer Alle Bereinsmitglieder«erde» gebeten.- bekannte Lands. Icute mlijutnunen. 21Y,8 Verein heimattrcuer Westprrusten (tlrost-B erlin E. V. tver vorstand. Schwochow, Vorsitzender. Ks N SZ INS» �uslanäsiears, au mätzifieu preisen naoti vor- rt»x. /.bxepnliie Scitnlxsrainen, pensrar �5 Ist. hloäerne KSnsrieeirsrnitnren s ärellei!!?) vornehmste �usiustruptz v,>00— l?» IN, u. änrllder. In eleganten Store» nnlt räliacclten stets tie» leeenbeltskaule.(Flip WiederverlelluWr Sonderabteilung.) ßardinenliaus Herzig, Dresdener Str. 124 1 am Kottbaser Tor. Kautabak ia. OualitS», der Nordhäuser Ware ebenbürtig. Tägliche Leistung: 50 000 Rolle». Bekanntmachung. An die Imker Berlins! Infolge der überaus schlechten Lage der Iutkeroersorguna kann setzt»och keine Gewähr dafür übernommen werde», datz das Reich auch in diesem Jahre wieder stuiker zur Fütterung der überwinterten Bienenvölker znr Berfilgnna stellt. Es find aber alle Schritte getan, um es trotz der zeitigen Notlage zu erilloglichen, dah den. Imkern wieder Incker, wenn auch nicht im disherigen Umfange, znr Brriügimg gestellt wird. Die Er- wägungen über die etwa zu verleitende Menge werben erst in zu �»»P»»WWW»»»»»»WWW den nächsten Tagen zum Abschinfi gelangen. Doch dürien die lungen nicht zu hoch geschraubt werden, s viel Zucker geben, dafür wird aber von der Verpflichtung Es wird keines- zur Abgabe von Honig Abstand genommen werden Die Ausgabe des Frühsahrszuckers auf Grund der vor- sähriaen Ortslisten hat zu großen Mißhelltgkeiten geführt. Neue Ortslisten müssen zugrunde gelegt und deshalb mit größter Beschleunigung ausgestellt werden, damit zu gegebener Zeit mit der Berteilunq des Zuckers sofort begonnen werden kann. Zu diesem Zwecke hat sich jeder Zmler, der Bienenzucker zu erhalte» wünscht, sosort in die OrtsUfte, die vom 3. bis 15. März bei der Zuckerversorgungsftelle. Magistrat Berlin, Komniandantenftr. Äl SI, Zimmer 8, offen lieqr, einzutragen. Die Eintragungen werden zum Zwecke der Ausstellung der zoll- amtlichen Berechtigungsscheine nachgeprüft werden. Vor- fpälele Stameldnngen tOnncn kelnessnlls berücksichtig» werden. Eine Fristverlängerung kann nicht eintreten. Die Berteilnng des Bienenzuckers erfolgt durch den bienenwirtschattlichen Provinzialverband bzw. durch die ört- iichen Imkervereine, auch für die Imker, die nicht Mitglieder dieser Organisation find. Die auf das Volk entfallende Zucker- menge wird»och besonders delanntgegeben werden. Berlin, den 4. März 1929. � Magistrat. Znlkerverforgnngsftelle. Dr. Reimann. Mg. NkslMeiWe Leklin-VilMersiZörl. Die Vertreter der Arbeitgeber und Beriicherten im Ausschuß werden hierinlt geniäß z 80 Abs. l der üatzung zu einer uuierßFi!. ÄasscliußsitziiDg am Freitag, den 12. März ISA) abrnds 7', Ufct. im Restaurant Brandenburgische Straß« 6? (früher Schäfer), ergebenst eingeladen. Tagesordnung: l. Beratung und Beschluß- fassung i über Ankauf von Gelände in Ellrich a. Sarz. 2 Vorlegung und Erklärung des fertiggestellten Vorpro- fettes unserer neuen Keil- stätie in Ellrich a. Harz. Z. Verschiedenes. Beschwerden und Anfragen, welche Akteneinsicht erfordern, müssen drei Tage vorher dem Vorstand schriftlich eingereicht werden. Berlin-Bilmersdorf, den 3. Mär, 1929. RIcdard Henke, 282<6 2. Vorsitzender, Achtung! Zahle für das Kilogiarrim Supfep.. 22-25,-1 Messing. 14-15,- Blei____ 8-10,-: Zinn____ bis 70,-;. Astkiaiif von allen ed'en und! unsdSen S�siallen Gegr. 1203 Metallkontor Gegr. 1903 Schmidstr. iO± Bitte auf die Nr. zu achten! W. John 68,* Alts JakobstraOs Model Sap" gegen bar"UK und aui Teilzahlung schon seit AI Zähren. ßartbd Zorndorfer Straße 54. Berlin SW 68,* Alts Jakobstraßs 138 (Hallesches Tor). Telephon: �Toritzplntz IS 858. tieöffnet werktfislich 9— 4 Uhr. Postwertsendungen werden gewissenhaft und prompt erledigt. Näheres im Sonntagslnserat.* SOOC# M. Beiohnung �""steSieiiai�sebole zahlen für Biederherbeischaffung»on drei Schreibmaschinen �>>»<>>»><�'nv>aaerov.»«�-aa««>oce�au�� sIdeal A, Ideal B. 18603 und Adler 49973) mittelst Einbruchs am Mvinag, deu 23. Februcr, gestohlen. 1911 b lienossensrbalr Deutscher B&hnen-AnscbKrigen, Charlotlenstr. 85. Für den Kreisoerband tSutnniarsbach-NioldbrL! wird zum 1. April eilt 227, S' m\ WrausW bot ooBfomniennyfosbött! Parteisekretär ß E hL L/ N"W*5S Seit Iahren gingen mir dicke Strähnen - au», und das wenige föaar war ganz dünn. ! Da Höne ich von| Ihrem Haar- Arasl- wasser u, nach kurzem I Gebrauch zeigte sich nkues Wachstum. Es gesucht. Derselbe muß agitatorische und organisatorische Befähigung haben und auch uiit der Landagitation verlraiit sein. Bewerbungen sind bis längstens IS. März ~' Zürgiedel, an den Bezirlssekreiär Karl Severin str..lg9. zu richten. »Sin. grenzt«.basWunder- Für die Regenzeit! Gummi-Mäntel' Große Äuswablln 21 epen GesebältBD in Groß-ßerün, bare! Perlin, Liddy Schw... Reichei's 1 | Siaor.Rtaftroaffer Fb I I 7».12 M.„Die ratio«. Chemischer Meister ' mit gedicenen b'aehkenntnissen Im chemischen Betriebe /um möglichst sownigen Artritt von Aktiengesellschaft .mr.anlit A., c- f Ji Vi»-U/»!-, o R civiearK ii n rron mit 7pil CTnitflTlhKCll Tif t eil gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Zeugnisabschriften . die Happtexpediuon HantpflegV' �kosten VerliM4Z, oMtstr. 4, v/. t 1 1 ai�-aiw. w» s# w i« f;, w••..... und Lebenslauf erbeten unter M 49 an die des„Vorwärts'*. 333D Reichel, Eisen- 834D» SJJauEli Bauehtaiiak ccin Uebertee und geröstet, 700 Zentner greifbar Bei waggonweisem Bezug M, 26,- Älclnete Mengen entsprechend höher Riegen Akkreditivstellnug bei Kölner Bank. Tabakfabrik Shlenbeek&Seeker, Köln, Linbenstr. 14. Fernspr.: B 5638, A 4756. Telegrammadreffe: Ehlentabak, Köln, 186/18»! Zabritniederlage: verlin DJ., Zip ichernstr. 22. tzaitesteve Zlürn. berger Platz(«usgnng Spichernsiratze) der Untergrundbahn.- S-rnsp.: pszb. 3904. Anfragen und Aufträge ans Berlin werden aus- schlietzltch von der Berliner Fadrikniederiage erledigt. Alte Wem- Stuben Fricdrichst 1 1. Brunnensi. 174 (neb.Ooldg, Busse), Gr.Frank- funer Str. 112(neb Jandorf), Invaiidenstr. 164— Hauptkontor: bi 4, Bergstr. 34 (am Stettiner Bahnhot). Edler deutscher Weinbrand: Tüchtige AMMlielkl und klköer für Antergrnndbnhn- nnd vrkckenbnnten in TlenkdNn sofort gesucht. Nletbnngcn im«nthau», Zimmer 327. Magistrat Neukölln. Jvcrketzrsbauamt. Sie iisden sineil Voeel Aus erster Hand orientalische in- und ausländische Zigaretten F. Banderoie mit und ohne Gold, Von 205 M. per Mille aufwärts laufende Lieferungen. Prodesendungen gegen Nachnahme nicht unter 2 Mille. John Andronicos, Köln a. Rh., Trajanstraße 4. Telegrammadreffe: Andro Kölln.' 89/17' KobproMtcn ßan/fbrn und bei größeren Posten B/OilUltl II jafjien jDir für alle Sorten Metalle, Flaschen usw. über Tagespreise. Alt-Produkten en gros Neukölln, Bergstr. 132. abgeschossen, wenn Sie Ihre Metallahfäile und Alieisen nur an mich verkaufen. Zahle stets höchste Tagespriffse. Elsen- und MetallpBliandluno Willy Seydlltz. Hauptgeschäft; Neukölln, Liberdastraße 4. Tel.: 9403. Nur für engros. 50 Klempnerlelzrlinge' verlangt die Klempner.Innung zu Berlin. Bieidungen beim Obermeister Mulack, Wassertoritr. 29, Hof i Tr., 4—3 Uhr. Die Lehrlinge tonmien zu gevrüsten, gewissenhaste» Meistern und erhalten außerdem eine' gediegene Ausbildung in uns. vorzüglich geleiteten Fachschule nnd Lehrwerkstatt. Die K'empner-Innung desteht seit 161 7, sie erzieht einen tüchtigen Nachwuchs 51/4 LOEWE Detailankaufssteilen: Hcrmannpl. 4, Böhmische St 16(nahe Richardpl.) Berlin, Schönhauser Allee 151.— Pücklerstraße 33. Größere Posten werden abgeholt, m~mmm Post- und Bahnsendungen werden prompt erledigt. Mitglied des Vereins der AhmetaMhändler Oroß-Berllns. MöbeUFabrik Roh. Seelisch BERLIN 0 112. Rigaer Sfr. 71-73« 3 Minuten vom Bahnhof Frankfurter Allee, empfishlt gute preiswerte Möbel. Einrichtungen in Jeder Preislage. y Ganz besonders große Auswahl ia Scilla!-, Spebe-.WoüB-JerrEnziniinepn jedom Goachmack entsprechand." 154 Mutterräume. Lagerränm.MOdD Ml. gr. Versand nach alten Plötzen Deutschlands. Besichtigung lohnend, ohne Kaufzwang. Gekaufte Möbel können beliebige Zeit kostenlos lagern. Wnchrmars von$<',—7 Uhr geöffnet. Kurfürstlicher Magenlikör RräftiBer Dänen- Hobro Echter Jamaika- Rum. lODifemlfräser gesuebt!| I,itdwijr I-oew©& Co., X.■ M ficMssu, kein Zahn unter 21 R. sPlatw- stist). Knopszahn» M., tnnf« täglich von S-« Uhr 51/8» Höring. Weberstr. 8« vorn II. Ecke Landsberger Straße. Nur kein Neid I Hupf er bis 26 H, Messing 15,26 31 Blei bis 11 31, Heinziun 80 31 Alte Zinngeschirre, Bierschlangen usw. 'Quecksilber, jfchlt allerhöchste Tagespreise nur Melallsehmelze, PrinzessinnenstraOe 17, neben Wortbelm(Moritzplatz). CxOSd■ Brach M�3b67*-Bracb Kupfer jVSessing BBeS 9485«) SlttSC Zinn kauft za hiieheten Tagesprelaen Silber-Zentrale '.13 Berlin KW. 87, Hu ttonist r. 17/ 1 9. «SD Wickler für die Anier- und Gehäuse- wickeiei, sowie Modell- u. Weiß- Tischler werden sosort eingestellt.. Hall-Schwartzkopil-fferke 0. IN. b. H. 828®* Werk Wildau, Kr. Teltow. VMWIkk der auch einfache Möbel an- fertigen kann, für sofort gesucht. Hans Boas, Elektrotechnische Fabrik. Krautstr. 5Ä.(51/10 Tüchtige Vcücker polierer sofort verlangt 51,7 -Auerlich» S.«. b. H.. Abteil. E n es. Neanderstraße 4. Schlosierlehrling verlaugt a32D GeldschrankfabrU C. Llndtner, _ Solln owstraße 43. Mechaniker» grwiffenhast und zuverlässig. welche? gleichzeitig die Beaus- sichtigung der B�nsäae�üder n sr"------- MM nehmen soll, für sofort gesucht. Götze& Jammer, 0. m. b. H., Fehrdelliner Str. 43.(SS5D Heimarbeiterinnen auf leichte Auftrennarbeit verlangen 10365 M. Hammer A Co., henifalemct Str. 13, II. Zeitungs- Zentrale(Z.Z.) Aktie n-Oeseilschaft stem Botenfrauen->» m<>-" oe schäitsstelleu: 146/18' b.!ndenstr. Straße' Platz snstr. 3,2.«. pt., Prinzenstr. 31, Baerwald- e 42 u. Uch;enberg,Wartenbergstr. 1, Lausitzer 14/15, Steglitzer Str. 37, Petersburger Platz 4. Ackerstr. 174, wattstr. 9, Markusstr. 36, Immanuel- kirchstr. 24, Wilhelmshavencr Sijv— Char- toitenburg, Sesenheimcr Str. 1, Kaiscrdamm 101.— Lichtenberg, Boxhagener Str. 62.~ Neckarstr. 2, SJfegfricdstr. 28/29.— �''njersdorf Gasteiner Str. 12.— Reinickendorf-Ost, Provinzstraße 56._ Sie Verfolgung der Kriegsverbrechen. Die Nationalversammlung hat am DonnerkfcJg die 2. Lesung d'S ErgänzungSgcsetzeS zur Verfolgung von Kr>rgSver- brecken und KriegSu ergehen vorgenommen. Abg. Dr. Kahl(D. Vp.) als Berichterstatter: CS handelt sich um«in rein politisches Gesetz, das aus Druck der Entente gefasit wurde. Ms Jurist und Patriot stehe icki deshalb innerlich dem Gesetzentwurf ablehnend gegenüber. Die überwiegende Mehr. hoit des VerfassungSauSschusies hat jedoch die Vorlage � angenommen. Neu eingefügt wurde die Bestimmung, das; kosten und Auslagen des Verfahrens nach besonderen Billigkeitigründen ganz oder teilweise der Neichskasse auferlegt werden lönnen. Heber« einstimmung herrschte im Ausschuß, daß in Leipzig nur das deutsche Necht und die allgemeinen Regeln des Völkerrechts gelten lönnen. (rne Rcchtswidrigkeit liegt demnach rrtckt vor, wenn jemand ledig« lich einen Befehl ausgeführt hat. Ein Trost ist eS wenigstens, daß die Angelegenheit in die Hand doi deutschen Reichs- gerichtS, das im In- und Ausland großes Vertrauen gemeßt, ge- legt wird. lBeifall.) Reichsjustizminister Schiffer: Der Gesetzentwurf ist ein Schritt auf dem Leidenswege, den wir zu gehen haben; er ist aber notwendig, um Schlimm«- res zu v rhiiten und bewegt sich in den Grenzen des Erträglichen. Das AuSlieferungSverlangen der Entente hatte diese Grenzen überschritten und mußte deshalb am Widerspruch des deutschen Volkes scheitern. Wäre ein Ausgleich nicht möglich gewesen, so war der Konflikt da mit all seinen unheilvollen Folgen. Ehe dicsez letzte eintrat, mußte die Regierung prüfen, ob nicht ein Ausweg vorbanden sei. Auf dem Boden der Auslieferung war er unmöglich. Er fand sich aber in dem Gesetz vom 18. Dezember ISIS, das einen Ausgleich schuf zwischm dem geschriebenen Recht deS Enteirtever- trageS und dem ungeschriebenen Recht der Menschheit. Nach diesem ersten Schritt erwies sich jetzt der zweite als notivendig. Er wird uns dadurch erleichteri. daß die von der Entente Angeschul- diäten aus deutschem Baden nach deutschem R'cbt von deutschen Richtern in vollster Freiheit abgeurteilt werden. ES soll kein Un- schuldiger verurteilt werden, aber auch kein Schuldiger der Strafe entgehen. lAbg. Traub lDnat. Vp.j: Aber die Entente bchält sich die Entscheidung vor!) Gewiß! die Entente tut das. aber es ist ein Machtvorbehalt. kein Rechtsvorbehalt. Äegen die Macht helfen keine Ge- setze. Wir aber hosten, daß d'e Grundlage des Rechts durch die Autorität uusireS ReickiSgerichtZ eine wertvolle Kräftigung und Festigung erfahren wird.(Lebhafter Beifall.) Abg. Dr. Lluarck(Soz.)t Meine Partei wünscht die loyale Durchführung der Verpflichtungen, die die Regierung in dieser Frag« der Entente gegenüber. übernommen hat. Gerade in dieser Zeit des allgemeinen Mißtrauens ist dies besonders wichtig. Ten Antrag der reckten Seite, einzusckalten, daß neue Tatsachen vorliegen müssen, um frühere Verfahren w«der aufzunehmen, lehnen wir ab, da er eine weitaebende. Einschränkung unserer Bervflichtung'n darstellt. Der unabbänoige Antrag auf volle Oesfentlichkeit deS Verfahrens ist überflüssig, denn einmal wird öffentlich v'rhau- delt werden, wo eS irgend geht, und außerdem werden alle Urleile mit Begründung bekanntgegeben. Wir nennet, da» Zugeständnis »er Entente einen Erfolg unserer Politik, den wir im Interesse allgemeinen Friedens warm begrüßen. Das Mißtrauen der fechten gegen den Erfolg dieser Politik, der nur möglich war als Ersolg der demokratische« NevuSNk, ist nur«in Beweis, biß sie stets den neuen Gestt und die neuen I�nrichtungen diskreditiert. Das deutsche Volk aber wird an d« s e r Staatsform unverändert festhalten, weil sie allein einen Ausweg aus dem Elend zeigt. Wir hoffen, daß durch dieses Gesetz e n günstiger Fortschritt erzielt wird auf dem Wege des neuen w utschland nach Frieden und Ruhe. Wir Sozialdemokraten t ifwien uns. stie Forderung auf Verfolgung und Bestrafung der Kriegsverbrecher immer erhoben zu haben, während die Recht: s c heute noch nickt uneingeschränkt sich zu eigen macht. Möge die .steich« Einmütigkeit, t*e gegen die Auslieferung im deutschen Vost herrscht«, auch hinter dem neuen Gesetz stehen, dann wird es viel- tcicht einst noch der Fall sein, daß auch die gegnerischen Kriegsverbrecher, die wir fetzt aus den Schilderungen unserer Kriegs ge fange- n e n kennen lernen, in gleicher Weife behandelt werden wie die deutschen.(Lebhafter Beifall links und in der Mitte.) Abg. Purlage(Zontr.): ES handelt sich hier um eine tieftraurige Sache. Wir- fügen uns diesem Gesetz; penn eS ist eine Folge des derlovmen Krieges. Abg. Falk(Dem.): Wir stimmen der Vorlage zu, in der wir einen großen Erfolg der Regierung sehen.(Sehr richtig! link».) eben wie olle Berechnungen, mir relativ. TaS Landessteuergesetz ist ein neuer Weg tn unserer Gesetzgebung; wir hoffen. Deutsch. land, den Ländern und den Gemeinden zum Nutzen.(Lebhafte? Bravo I links.) AbF- Hesse(Dem.) strnrrnt der Vorlage trotz der Bedenken wegm deS Verlustes der finanziellen Selbständigkeit der Länder zu. Abg. Tüwell(U. Soz.) sieht in dorn Gesetz ein« Beseiti- gung des SelbstverwaltungSrechtes der Gemeinden. DaS Haus vertagt sich. Freitag, 1 Uhr: Anfragen, drifte Lesung des Kriegsverbrechen gesetzeS, LandeSfteuergesetz.— Schluß 8 Uhr. ammeeaesm imm«« i,................................ u miimi 350 proz. Einkommenfteuerzusihlag für Herlin. Tie gestrige Stadtverordnctensitzung beschäftigte sich mit dem zweiten Nachtrag zum Stadthaushaltsplan für 1919, den der eingesetzte Ausschuß abgelehnt hat. Die Deckung für die im letzten Halbjahr beschlossenen neuen Ausgaben sollte nach dem MagistratSvor''chlaz durch Erhöhung de» Einkommen- steuerzufchlageS um 88 P r o z. gewonnen werden. An diesen Ausschußantrag knüpft sich beut«, eine beinahe zwei. stünttge, sehr lebhaste Erörterung, in welcher die U. Soz. und die Demokraten für die Ablehnung, die Bg. Vgg., die Soz. und das Zentrum für Annahme-des Nachtragsetats plädieren. Wurm(U. Soz.): Wir können keine neue Steuer bewilligen, die auch die k l e i n st« n Einkommen trifft. Kämmerer B ö ß: Nachdem die Versammlung einmütig Dek- kung verlangt und der Magistrat mit denkbar größter Beschleuni» Luvg'S-'ne Vprschläge gemacht hat, lehnt der Ausschuß kurzerhand dre- Vorlag« ab, ohne auch nur den Versuch ander« weiter Deckungsvorschläge»u machen! Mit dieser Lage kann sich die Verwaltung unmöglich abfinden. AnS deu Gebühre«, Ous den Werke» und auZ de« übrige« Stcuern kann die Deckung nicht gewönne« werden; e» ist keine ander« Deckung möglich a!S durch die Einkommenfteuee. Charlottenburg und W i l. mersdorf laben keineswegs die Erhöhung auf SSV Proz. ab« gelehnt; sie blicken vielmehr auf Berlin und die Entscheidung, die es ittfien wird. Geben wir mit gutem Beispiel voran!— Lös er «Tecm) wach: eine Recknung auf, wonach die Einnahmen von lsilg der in der ersten Beratung an dem MagistootSvorschlag die schärfste (jüü'M lst in r�r Auöschuh�ratung überzeugt woiiden, daß der Magistrat den einzigen Ausweg zeigt, dar ausfindig zu machen ist, um das Defizit ouS der Delt zu schassen.—> Bruns lToz): Auch wir stimmen f ü r die Vorlage; wir bürden damit de» Bevölkerung, auch den Arbeiterkreisen. eine schwere Last auft aber wir ttf*« keinen anderen AuSweg, nachdem auch Kollege Löser keine Vorschläge hat machen können, die die Deckung eines namhaften Teils des Defizits verbürgen, und die m. � ebenfalls in diesem Punkt ausgeschwiegen haben. Man bat uns im Ausschuß auf die Hilfe"em Staat und Reich verwiesen; aber die«üsfen doch ihre Eirrnahmon auch durch Steuern ausbringen, hier fehlteSalsodenU-Soz. anLogik. Auch auf die neue ReichSeinkommonsteuer können wir nicht warten. An der Betoilligurm der Ausgaben sind all« Parteien gleich beteiligt und gleich mitschuldig./ Ri?del(Z.) spricht auch für die Annahm« deS Magistrat«. Vorschlags.— Cassel(Dem.) rekapituliert nochmals in erregtem Tone die Argumente, welche seine Partei zur entschiedenen Ab« lehnung der Vorlage führen; sie mache die Ausgabepolitik deS Magistrats nicht mit, sie habe zu ihr kein Vertrauen. Oberbürgermeister Mermuth: Auch der Stv-.Cassel hat DeckungSvorlagen verlangt. Ich stelle namens des Magistrats aus» drücklich fest, daß dieser bis zum heutigen Tage bestrebt gewesen ist. die Einnahmen mit den Ausgaben gleichen Schritt halten zu lassen. Erst wenn Sie die heutige Vorlage ablehnen, beginnt eine bedenkliche Finauzgebarung. Für diese Lage ist die Versammlung genau so verantwortlich wie der Magistrat. Nach einer Reihe persönlichei! Bemerkungen wird der Nach» tragZetat mit 84 gegen 39 Stimmen der U. Soz. und Demokraten angenommen. Von den U. Soz. ist am 17. Februar beantragt, den Magistrat zu ersuchen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den legi» timen Straßenhandel gegen Uebergoiffe de/ Polizei zu schützen. Nach Begründung deS Antrags durch Zimmermann (U. Soz.) bemerkt Stadtrat Löhnina, daß die Stvaßenpolizei Sacke des Polizeipräsidiums ist._ die tzcn legitimen Handel zu schützen und den illegitimen zu bekämpfen habe.— Franz(Soz.) tritt dafür ein, daß die berechtigten Interessen des ehrlichen, reellen StraßenyandelS AU wahren sind. Dem Unwesen des Schleich-, Wucher- und Valutoha ndel? müsse entgegengetreten und auf die Polizei in diesem Sinne eingewirkt werden. Ter Reernw- beantragt daher, folgende Fassung anzunehmen:»den NtHistrat zu ersuche». geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um unter vollkommenster Schonung des legitimen Straßenhandels den illegitimen Straßen- Handel, auch den Schleichhandel, zu unterdrücken. In der weiteren Besprechung wird auch der Geldgeschäfte in der Weinmeisterstraß« Erwähnung getan, die von anZ dem Osten eingewanderten Juden betrieben würden; auch die Scha- b'gung der Bevölkerung durch den.wilden Zigaretten- und Schvkoladenhandel kommt zur Sprache. Wir haben Pertrauen zum Reichsgericht, das kein Unrecht un- gesühnt lassen und strafen wird, wo Strafe berechtigt ist. Und doch lassen wir uns nicht in die Slolle des Angeklagten drängen, sondern klagen selbst an, wo auf der Gegenseite Perbrechen gescheben sind. Denn wenn wir auch selbst nicht frei von Schuld sind, di« andere Seite ist eS auch nicht.(Beifall.) Abg. Sreger(U. Soz.): Der Gesetzentwurf müßte noch weiter gehen und nicht nur die Personen erfassen, die von der Entente zur Auslieferung verlangt werden, sondern alle, die im Kriege Verbrechen begangen haben. Wir erheben diese Forderung, di« wir immer vertreten haben, nicht infolge der Gewalt der Entente, son. dern um dem beleidigten Rechtsgefühl Genüge zu tun. Di« Re gierung hätte der Eirtenteforderung unbedingt zuvorkommen müssen, indem sie sckon vorher daZ Verfahren gegen Kriegsverbrecher durchgeführt hätte. Unrichtig ist es auch, von der Rechten w behaupten, daß das Ausliefern ngSverlanaen der Entente kein Beispiel in der Geschichte habe. Ein viel Größerer als alle, die heute auf der Liste stehen, mußte e'ust ausgeliefert werden.�(So lange gegen die eigenen Volksgenossen mit der Todesstrafe vorgit gangen wird, können wir die moralische Entrüstung im Haus nicht teilen.(Bftfall bei den U. Soz.) ' Abg. Dr. Kobl(D. Vp.) bestreitet, daß die itzechte di« jetzige Staatsform berabfetze. Nachdem Abg. Wermuth(Dnat. vp.) sich noch für die Zulässige keif von Wiederaufnahmeverfahren«ingesetzt hat, werden die Ab änderungSanträge abgelehnt. Die Vorlage wird darauf in zweiter Lesung rmveiändert aw genommen. ES folgt die fängst wegen Beschlußunfähigkeit deS Hauses ausgesetzt« Abstimmung über K 12 deS ReichseinkommenSgesetzeS. Danach gelten als steuerbares Einkommen bei Veräußerung von Grundstücken nur die Gewinne von solchen Grundstücken, die in den letzten zehn Jahren erworben worden sind. Der Antrag der Reckten, diese Frist auf fünf Jahr« herabzufetzen, wird seift ab gelehnt. Lanöesfteuergefch. Es folgt di« zweite Lesung deS LandeSsteuergesetzeS. Die Law der erheben Dterern vom Grundvermögen und vom Gewerbebetrieb. Neu hat der Ausschuß bestimmt, daß Relifl'onSgefellfchasten, die bisher Steuern erbeben durften, berechtigt sind. Zuschläge zu den Reickssteuern zu machen. Die Länder und Gemeinden werden an dem Ertrage der Einkomiwen- und Körperschaftssteuer mit zwei Dritteln des Aufkommens beteiligt. Abg..Sim»n-Schwaben(Soz.): Wir erklären unZ mit der Fassung der Vorlage einverstanden, wir sind uns bewußt, daß dieses Gesetz«in«? de? wicktiosten Stenergesetze darstellt, die die Nationalversammlung zu verablckieden bat. Es bringt«ine Steuer- abgrenzung zwiicken Reich, Ländern und Gemeinden, und man kann sagen, im Grunde die Beseitigung der Steuerhoheit der Lan der und Gemeinden. Ob man auck Kritik übt—«S konnte kein anderer Weg gezeigt werden, mn das Reich zu sanieren. Die Länder«rbalten daS Reckt, ErtragSsteuern zu erbeben, die aller- dingS beweakicker gemacht werden können. Tonst erhalten die Einzelstaaten wie die Gemeinden nur mehr Anteile an» den Reich? steuern, wobei wir Sozialdemokraten auf dem ReichZfinanzmisister hinwirken müsssn, daß besonders die Gemeinden nicht zu kurz kommen. Denn ebnen obliegen mehr denn je unend- lich wichtige Kulturausgaben. Auch die Länder sollen, solange sie noch bestehen, in die Lage versetzt werden, ihre wichtigen Auf gaben zu erfüllen. Sparsamkeit allerdings«mß endlich eine Tu gend werden, di« auch geübt wird. Wir sind uns darüber klar, daß infolge der ungeheuren Finanznot ein« Füll« von wichtigen Maßnahmen verschoben werden müssen, die ohne den Kriegjjätten durchgeführt werden können. Daran tragen aber nicht wir Schuld, sondern die. di« unser Volk bis zum Weißbluten Krieg füho.n ließen und das Reich bis an den Rand des Abgrunds geführt liabcu.(Sehr rukjftg! links.) Richtig ist. daß angesichts der heuti. steigendem Export ganz gewaltige Beträge ergeben werden, mit gen unübersehbaren Steigerung aller Ausgaben di« vorgenommene v."° h-ok..».;*.«r. Der Antrag Wehl bleibt in der Minderheit; die Resoluftor Frank gelangt zur Annahme. Die Vorlage wegen Erhöhung der KanallsationSgebühr von 21!-ruf 6 Proz. des GrundstückSnutzungSwerteS geht an einen Ausschuß. Die Vorlage wegen Errichtung. von I'neuen Mittel- schulen für Mädchen führt noch in vorgerückter Stunde zu einer �ausgedehnten Erörterung, in deren Verlauf dem Stadtschul« rat Reimann von Dr. L a m m e r i ch(Z.) vorgeworfen wird, däß er die Katholiken systematisch zurücksetze, daß direkt von einem System Neimann gesprochen werde.— Reimann verlangt Beweift; Stadtschulrat Fischer weist ebenfalls die Unterstellung zurück, daß die Konfession bei der Anstellung irgendwie mitspreche. Dr. Lammerich wird sein Material der Schuldeputation unter- breiten.— Die Vorlage wird angenommen. Schluß 91L Uhr._____ Wirtschaft. kLpitalbilöung und Kapitalbeschaffung. Eine Denkschrift vom UnlerstaaiSsekreiär Prof. Dr. Julius H ir fch. In der Wochenschrift„Die Neue Zeit"(Verlag I. H. W. Dietz, Stutigart, Preis öv Pf.) Nr. LS, wird eine Denkschrift de« UiiterftaatöfekrelärS im ReichSwirlschaftSministerium Prof. Dr. Hirsch veröffentlicht, die Gegenstand lebhafter Diskufsionen werden dürft«. DaS WirtschaftSministerium steht im heißesten Kampf mit den Zechenbesitzern wegen der K a p i t al a u sb ri n g un g für die Ersatz- und Neubauten zur Steigerung der Kohlenförderung. Unsere Leser find hierüber eingehend unterrichtet worden. Zu dieser Frag« nimmt in dieser Denkschrift der UnteistaatSsekretär vom Standpunkt des Volkswirts aus Stellung. Er geht davvn au», daß zwischen der außerordentlich starken Kapiialbildung aus der einen Seite und dem großen Kapitalbedarf auf der anderen Seite eine gewaltig« Lücke klaffi. Die großen Gewinne, die sich sammeln, befinden sich nicht in dem notwendigen Grade in den Händen, die die Produktion leiten, sondern in Zwischenhänden, zum Teil in der Urproduktion(d. h. bei dett Kohlen, Erze, landwirtschaftliche Produkte erzeugenden Gewerben), während die verarbeitende Jndustne Kapitalmangel hat. ES besteht eine Scheu des Kapitals vor Neuanlage,«s v« r- kriecht sich vor der Steuerschraube, eS dient der gefährlichsten Hamsterei. Tie Bergwerksbesitzer wollen in versteckter Form die ganze AuSweilung ihrer Bergwerke in einem Jahr auf die Verbrauchet abwälzen. Aber selbst eine Kontrolle, daß diese Kapiialanlagen wirtlich gemacht werden, haben die Zechenherren abgelehnt. Andererseits wird jede Beffernng in unserem Wirtschaftsleben, jede fortschreitende Ordnung im Innern die Gefahr der Ueber- fremdung vergrößern, weil die Ausländer ihre hier angelegten Kapitalien für nicht mehr gefährdet erachten werden. Zur Hebung der K a p i l a l n o t schlägt Hirsch nun vor. an» scheinend fußend auf bereits reife Verhandlungen, die in der Schweiz befindlichen Markguthaben in Form einer unkündbaren, Hochverzinslichen Anleihe(von 6 bis 7 Prozent) der deutschen In- dustrie wieder zuzuführen und ähnliches mit den anderen neuliaien Ländern zu vereinbares. Der zweite Weg betrifft die zwangsweise Ueberführung deS privaten Kapital» zur volkswirtschaftlich produktiven Ber» Wendung. Er verweist auf die bereits besteheuden AuSglcichfondS z. B. in der Slickstoffindustrie. ferner auf da« Bergmann-Heim- stätlenprogramm, nachdem au« der Spanns zwischen Inland- und Wellmarklprei« Beträge für v o I k» w i r t s ch a f t l i ch» p r o d u k» t i v e Zwecke, für BergmannSwohnungen. fortgenömmen werden. Ferner auf den Anlrag, einen LOprozenligen MietSpreiS- a u ffch la g für den WohnungSncubau zu verwenden. Außerdem kämen die Außenhandels- und Balutoübergewinne in Frage, di« mit betten werden aufgenommen werden können. Zum Schluß sagt Hirsch zusammenfassend:» Also diese Aufgaben können nur ungestört durchgeführt werden. wenn StaatSbefiy rm eigentlichen Sinne vermieden wird. Deshalb können sie weder unmittelbar den Reich?»» finanzbehörden überwiesen, noch der R e i ch s h a n k über» tragen werden. Vielmehr wird die Handhabung so sein müssen, dag zunächst einmal Industrie und vielleicht■die Banken unter einer gewissen, aber nicht übermäßigen Beteiligung der Regierung eine solche Treuhandbank eröffnen und daß sich an ihr auch die Organisationen der Arbeiterschaft in irgendeiner Form beteiiiae-». Damit würde dem Ausland gegen» über die notwendig! Gewähr für Sicherheit gegeben fein(die Beteiligung der Arbeiter insbesondere wegen politischer Sicherheil), und e« wäre damit die Möglichleit geschaffen, die'em Organ als einer Zentrale der gemeinwirtschaftlichen Institutionen die gesamte FinanzierungSautgabe zu übenrageu. E-n solches Organ würde dann, insoweit es seinen Besitz an Unternehinungen oder Anteilen erweitert, vielleicht auch MöglichleUen geben, gegenüber Ueber« f r e m d u n g der Unternehinungen zu wirken. ES wird weiter zu er wägen sein, ob dem Anteil eines solchen Organ» an Handelsgesellschaften in irgendeiner Form für den Fall ber Uebrr'remdung ein qualifiziertes Stimmrecht zu geben fein würde. Es wird endlich möglich sein, durch frei» händigen Aufkauf in einer solchen Unternehmung auch bei bisher rein vrivaten Geichäftszweigen den Einfluß der Gemeinwirtfchoft zu stärken. Ein Beirat, zweckmäßigerweise wohl zu bilden aus den Wirtschaftsorganisationen, welchen das Benennuiigsrecht zum vorbereitenden ReichswirtschaftSrat verliehen worden ist, würde der deutsche» Treuhandbank zur Seite zu stellen sein. Die in dieser Denkschrift gegebenen Anregungen, von so, außer« ordeniltch weittragender Bedeutung werden irtlisch scharf untersucht werden müssen. Die Industrie«, Handel?» und Bankwelt im In« und Ausland wird sich mit ihnen ebenso auseinandersetzen, wie die sozialistischen Parteien. Wir erkennen gegenwärtig»in außerordentliche« Erstarke» deS Kapitalismus. Mit einer du> ckauS h e r a u s f o r» dern den Energie verbittet er sich überall«inen m i t b« st i m- Menden Einfluß der Vertreter der Aefamtinteressen deS Volkes bei den wichtigsten wirtschaftlichen Fragen. Da besteht dia»sehr große Gefahr, d»ß Unternehmungen eingeleitet werden, die dial mehr den rein kapitalistischen Interessen dienen alS denen deS Volke». Nur keine behördliche Kontrolle f C« sind seitens der Röhren-Großhändler Bestrebungen im Gange, um ernerr ganz Deutschland umfassenden verband zu gründen, mir dem besonderen Zweck, gegen etwaige behörd- liche Eingriffe in yw Preispolitik Front zu machen. E» wird schon in der nächsten Fftt an jeden Röhrengroßbändler die Aas- orderung zum Beitritt ergehen. Alle Tage dasselbe, neue Privat» Monopole, die souverän die Preise und sich selbst die Profite be» trmmen. Die freie Konkurrenz verschwinde� völlig und an Stelle einer gemeinwirtschaftlich aeregellen Wirtschaft entsteht eine Riesenzahl von Ringen, von Monopolen, die den Pro- duzenten und Händlern eine nie dagewesene Machtstellung verschaffen. Gegen öen tzolzwucher. Die Preutziicke LandeStieriammmlung überwies am Donnerstag nacki kurzer Beratung den Antrag Dr. Ritter tDnat.) über Wiedereinführung der ff-ahrpreiSermäbigungen im Interesse der Jugendpflege, dessen Verwirllickmng die Regierung von der Besieiung derBerriebSlage abhängig maivt, demBevölkerungSanSichusz. Dann erledigt das Ha»S eine grofe Anmhl Eingaben. Abg. Menzel(Dnat.) begründet eine förmliche Anfrage über die hohe» Holzpreise bei den staallicben und kommunalen L�Izversteigerungcn. Landwirtschaftsminister Braun: Die Ursache liegt neben der Entwertung unteres«leides in der starken Nachfrage nach Holz bei geringem Angebot. NnS fehlt die Einfuhr von 15 Millionen Festmetern ausländischen Hölzes und ferner haben wir ausgedehnte Waldgebiete in Polen und Wcstpreuven verloren. Tie Regierung bat das Holz der Stoatssorsten fast ausschlief', lich an das Hand« werk und die Industrie abaegebeu und kleinere Holzinenpen - an das Handwerk auch freihändig zu niedrigen Preisen verkaust. Leider ist durch diese Vergünstigungen kein Vorteil für den Per- brauch erzielt worden. Die staailiche f?orstverwaltuna ist hemüht gewesen, der PieiStreiberei entgeaen-uwirlen. Le der bat ibr Ver» zscht nuk bobcn Gewinn dem Verbrauch nichts genützt. Ein Wea, der die fessellose Preistreiberei auf diesem Gebiete unterbindet, must gesunden werden. Wir werden dem NeichSwirtschaftSmmisterinm den Vorschlag mächen, die ZwaugSlicwirtschastong für Holz «inznsfihren; denn io wie jetzt geht e» nicht weiter. lPeifall.s Abg. Peters-Hochdonn iSoz.s: DaS billige Holz der Staats- forsten mutz in erster Linie der g r o st st ä d t i s ch e n Bevötkeruna zugute kommen. Solange das Angebot so erheblich wie beule hinter der Nachfrage zurückbleibt, ist die FwangSwirtichatt nicht zu entbehren, wir ersuche» deshalb den Landwirifchaltsminifter dringend. ibre Einführung zu betreiben. Wenn die wilde Ausfuhr von Holz nicht verhindert wird, so werden unsere Gruben im nächsten Jahre ohne Grubenholz sein. tJiistimmunq.) Abg. Göll(Dem.): Die Regierung soll die Ausfuhr nach dem besetzten Gebiet überwachen. Di? piivaten Waldbesitzer müssen unier Kontrolle gestellt werden. Wir können nicht Iv oder in die Höbe kommen, wenn die Entent« die Aufrichtung der'Ordnung im besetzten Gebiet bindert. Nach kurzen AuZfübrunaen der Abgg. Chrisrange sll Soz.j und Held lD Vv.) schliestt die Aussprache. DienStag, den 16. März mittags t'2 Uhr: Verfassung, Vcr- rrichlichung der Eisenbahnen, NachtragShauShalt. Schluß Uhr.__, Die öetriebsratswahlen. ver Schutz öer Lrauea nach öem Setnebsrätegesetz. Wie noch in Erinnenina. bat bei den Beratungen über das * BetriebSrätegeletz auch dos Verhältnis von Männer- und Frauen- arbeit eine erhebliche Stolle gespielt; die Frauen fürchteteu-uin Teil— und zwar ohne Unterschied der Richtung—, dost die Betriebsräte die durch daS Gesetz verlieben? Stellung benutzen würden, um auf die Entfernung der Frauen auS den Betrieben hinzuwirken. Um solchem Streben durch das Gesetz eutgeoeuzutreten, sind in den Paragraphen, die von der Einstellung und Entlassung handeln, be- sondere Bestimmungen aufgenommen Wörde*. Danach dürfen die über die Einstellung etwa vereinbatten Richt- linien nicht bestimmen, daß die Einstellung von der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht abhängig sein soll. Der Arbeikerrot kann daher z. B. nicht vereinbaren, dast der Unternehmer nur Männer oder eine bestimmte Mindestzahl von Männern einzustellen habe. Interessant ist nun, dast der demokrati'che Aboeordnete Schneider in seinem Kominentar zum DetriebSrätegesctzilsp:cchende Vorschläge werden' vom Fleischerverband gemacht. In Sachsen wie in einer Reihe anderer Städte sind bc- reits eine größere Anzahl Geselle» auf der vorgeschlagenen Grund- läge in Arbeit gebracht worden. Loblied der Unabhängige� auf die Regierung. Nach dem l-tzren Jahresbericht der hallisch m OrtSvertvaltung des Hoizarbeiterver. Hände*— die GeschästSleitung betont ausdrücklich ihre Zugehörig- int zur Unabhängigen Sozialdemokrat-'cheu Partei— scheinen die Unabhängigen mit den Leistungen der Regierung doch nickt ganz so unzufrieden zu sein. Denn in sem Bericht heißt es:„Suis wiri- schastlichem Gebiet sind wir ein gewaltiges� Stück vorwärts gekommen. Der Stundenlohn ist vcrdovpelt und verdreifacht worden. Die Arbeitszeit ist weil über das ehemals gesteckte Ziel Hinau-Z verkürzt.„Hoch der Achtstundentag!" Das war die Parole bei den Maifeiern in Friedenszeiten Heute arbeiten wir mit wenigen Ausnahmen 45 und 46 Stunden. Der Urlavh, wie lange war er unsere heiß? Sehnsucht. Mancher von uns verzweifelte, er glaubte es»ich: mehr zu erleben, daß er Ferien bekomme, daß er sich er- bolen und einmal ausruhen könne auf Kosten des Kapitals, daß er einmal in voller Freiheit mit seiner Familie über eine kurze Spanne Zeit selbst verfüge» kann. Diese'- Urlaub, diese Erholung, diese Freiheit, sie ist da. Das Unter. nehmerrum, als bisher alleinbestimmender Faktor im Wirtschafts- leben ist zum wesentlichen Teil auSgeicha'tet, und die Festsetzung der Lohn- und Arbeitsbedrngtmgcu sowie die Gestaltung der Pro- duktion und der gesamten Lebenslage der Arbeiterklasse ist ibrer Diktatur ent-nssen. Sie ist heute zum guten Teil der gleichberech- tigten Mitlvirkung der Aroeiterklasse unterstellt." Gescheiterte Tarifbetvegnnq in der Berliner Luxuspapier« Industrie. Seit annähernd einem Jahre bemühen sich die Werkmeister rind �Dircktviccn der Berliner LuxuSpapier-Jndustrie um eine» Tarifabschluß. Mit allen Mitteln versuchten die Arbeitgeber einen solchen zu verhindern. Leider gelang eS ihnen, einen T»il der Werkmeister durch persönliche Versprechung:» und kleine Ausbesse- rungen zu bewegen, die Vollmacht für einen Tansabschluß rückgängig zu machen.?lus eine Entscheidung de? SchlichtungSau?- schusscS, welcher den Arbeitgebern aufgab, einen Tarifvertrag ab- zuschließe», erhoben die Arbeitgeber Einspruch. Nach langen Ver. Handlungen ist rninmebr dem Schiedsspruch durch den Oberpräsi- deuten die Verbindlichkeil versagt morden. In der Begründung wird betont, daß b?j der verhältnismäßig geringen Anzahl der Werkmeister und Direktricen, die durch einen wichen Tarifvertrag betroffen würden, das öffentliche Interesse ein wlckxls staatliches Eingreifen zur Aufrcckberhaliung d?S Wirtschaftslebens, wie es in der Auserlegung eine? Tarifvertrages gegen den Willen der einen Partei liege, nicht erfordere. Außer- dem erschdne es auch für den einzelnen Betrieb nicht zweckmäßig. für seine Werkmeister und Direktricen einen besonderen Tarif zu schaffen und auf diese Weise die Werkmeister und Direktricen aus der Zahl der anderen Angestellten herauszuheben. Di« Organisation erwartet von den Werkmeistern, daß sie ank diesem verfehlten Tarifkampf lernen und in Jukunn die Einigkeit der Kollegcnschaft nicht um einzelner persönlicher Vorteile willen zerstören. Vertrauensleute der Buchbinder in de« Buchdruckerrteu I Achtet auf daS heutige Inserat im„Vorwärts". Tie Vranchenlcitnna. I. A.; Czcrnv. Buchdrucker! Die Fortsetzung der BezirkSversominIung4 tOsten) iindet am Montag, den 8. März, adentS 7 Uhr, im Börsenlaal deS ZentrawiehboseS, Eldenaer Straße, statt. Bund der technischen Angestellten und Beamte«. Südwetten. Versammlung Dienstag, den 9. Marz. Tagesordnung u. a.: Vortrag über ..Kunstgewerbe und Volkswirtichai!". Wabloorschläge zum Bundestag. Restawant zum„Berliner Küidl", Blücherplatz S. Berband dos Post, und Telegraviienpersonals lMitgliedschast im Deutichen Transportarbeiterverband) Rcinemacheirauen sämllicher Boit-, licrn'prech- und TelegrapbenänUer bei Oberpostdireklimisbezir's Kroß- Berlin!.Sonntag. 7. März. nechmillagZ 2 Ubr, im Oewerlilinftsb-uiS. Engeluscr 15(Saal 3) Versammlung. Tagesordmiiig: 1. Ter Reichstarif in seinen Sirkungeu sür die.liememächcjraucn. 2. Diskussion. 3. Orgeui- sationssrnjcti, Pattemachrichten. Aus den Orgamsationen. Zum Landrat sür den Kreis Titsit-Riederung wurde unser Ge- nasse Parletsekremr Otto Ka h l- Königsberg vom Kreistag gewählt. — Zum 2. Bürgernietster in Landeshut tzSchlesieiis wurde Arbenersekretär Genosse Prall gewählt.— Jn Altbach, Br- zrrk Eßlingen, fand in der Vorwoche eine Konferenz statt, in der Vertreter der S. P. D., der II. S. P. D. und der K. P. D. über die EinigungSfrage verhandelten. Jede Partei stellte einen Redner. Die anich ießende Aussprache führt« zu dem Ergebnis. daß eine 12gliedrtge Kommisston gewählt wurde mit dem Austrage,/ die Einigungssrage weiter zu behandeln. Bei den Eltern best aw- wabten in einigen VorortSichulen in Magdeburg erhielt die Liste der S. P. D. 319 Mandate, die der Unabhängigen 77 Mandate. — Durch Beschluß der preußischen StaaiSregieiung ist der bisherige kommissarische Polizeipiäsideut Genosse Fenn er vom Minister deS Innern definitiv zum �Polizeipräsidenten von Stettin ernannt worden. Ein nuirs Parteiblatt erscheint im besetzten Gebiet, um die dort verbotene Frantiurter.Volksstimme" zu ersetzen; eS ist die„Freie Presse" in Höchst a. M.______ SLetteranSsschtcn für. das mittle« Norddeutschland bis anabond mittag. Ziemlich mild, meist molkig, leichte Regensälle.- Verantw. für den rcdattion. Teil-«rtvr gitler. Tharlolienbura: kür Anzclm'i: I». tblocke, Berlin. Berlag: Borwärts-Berlaa S. m. b. S.. Berlin. Druck- B". wärts-Buckidruckeret u. Berlaasai-.ktall Baut ciuncc u. fto. Berlin. Lindeulrr. S. Oietiii 1 Britage. WxWi l I i ___________ gegen geringe Wonatsgehühr; auf V/unsch auch gasgefüllte Metalldrahtlanipen mitf und ohne Armaturen. Ausgebrannte Lampen«erden von uns eine Mehrkosten ausgewechselt. Wöchentliche Lampenkontrolle. Instandhaltung von G asgl ü hl ich t- A n 1 a ge n im Abonnement Man verlange unverbindlichen Vertreterbesuch und überzeuge sich von den vorteilhaften Bedingungen. Fabrik für Glühlichtbedarf, Abonnements-Abteilung, Berlin O 17, Fernsprecher: Königstadt 8233.